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SCHWEIZER BOTSCHAFTER 18

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Tim Guldimann — unser Mann in Berlin. www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Nr. 27, 4. Juli 2011

KUNSTFLIEGER 16

Gil bringt nichts ins Rotieren

Bilder Jorma Müller, Neumann und Rodtmann GbR

Der 15-jährige Gil Rothmayr beherrscht seinen Modellhelikopter wie kaum ein anderer.

UMWELTSCHUTZ 26

Aproz setzt auf die Bahn — seit 50 Jahren. CUMULUS 68

Noch mehr Möglichkeiten mit der neuen Karte. Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


2 | Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

MENSCHEN

EDITORIAL

Kräuterfrau und Putschbahn-König 8 Meister der Lüfte 16

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Der 15-jährige Gil Rothmayr beherrscht seinen Modellhelikopter perfekt. So wie er fliegen in der Schweiz nur wenige.

Machtverschiebung

INTERVIEW

Droht uns wieder eine Finanzkrise wie 2008? Viele Zeichen

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros. ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Tim Guldimann

sprechen dafür, und die Finanzbranche ist dementsprechend nervös. Riesige, nationale Schuldenberge belasten den Euro, die Sparprogramme, die den Schuldnerländern auferlegt werden, würgen die Konjunktur ab. Der Franken wird zur globalen Fluchtwährung und fügt der Schweizer Exportindustrie schweren Schaden zu. Und welche gesellschaftlichen Spannungen den verschuldeten Ländern drohen, sieht man zurzeit in Griechenland, dem Land, dem die härtesten Sparprogramme aufgezwungen wurden.

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Seit einem guten Jahr ist der 60-jährige Botschafter in Berlin. Guldimann über die Deutschen und das mangelnde Schweizer Selbstvertrauen.

NEUES AUS DER MIGROS

Mineralwasser mit Zug 26 Katastrophe für die Reisebranche 31

Hotelplan-Chef Thomas Stirnimann erklärt, warum der Tsunami auch ein Unglück für die Reisebranche war.

Doch ist die Situation wirklich derart dramatisch? Es gibt Stim-

men, welche die aufkommende Panik mit nüchternen Zahlen dämpfen. Der bekannte Ökonom Klaus Wellershoff etwa, der in der «Sonntagszeitung» aufzeigt, dass das Problem der Staatsverschuldung nicht so dramatisch ist, wie es zurzeit dargestellt wird. Oder Christoph Blocher, der in der «Weltwoche» der Binsenweisheit «Was uns nicht umbringt, das macht uns stärker» das Wort redet.

Neue Karte, neues Glück

Mit der neuen Cumulus-Karte kann man mehr als nur Punkte sammeln.

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aktuellen Kurzinterview weist der frühere Preisüberwacher und SP-Nationalrat darauf hin, dass die Schweiz bisher noch jede Aufwertung verkraftet hat. Es komme in erster Linie darauf an, wie schnell der Franken steige (Seite 13).

Aber egal, wie die etablierten Industrienationen die Schuldenkrise bewältigen, eines zeichnet sich jetzt schon ab: Die Weltwirt-

schaft wird nach dieser Krise nicht mehr die gleiche sein. In der Welt, so Strahm, zeichne sich eine Machtverschiebung von West nach Fernost ab, die wir alle noch zu spüren bekommen würden.

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Bilder Daniel Winkler, Victoria Loesch, Chirstophe Chammartin/rezo.ch

Auch Rudolf Strahm relativiert die Krise zum Teil. In unserem

8| Kräuterfrau und Putschbahn-König

Nicht jeder ist mit seinem Beruf zufrieden. Luisa Hochreutener und Eugen Zanolla dagegen schon.

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Familie: Lehrstelle gesucht

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Zwei Preise hat der Komiker am Swiss Comedy Award gewonnen. Dem Migros-Magazin zeigt er, ,wie er in «Emmenbronx», sprich Emmenbrücke, lebt.

Für Jugendliche ohne Lehrstelle wird es eng, aber zu spät ist es noch nicht. Blattlausalarm im Salatbeet? So machen Sie Läusen den Garaus

Auto: Der Subaru Trezia im Test 88

Der erste Subaru mit Zweiradantrieb, findet Anklang bei Familie Kälin.

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Kolumne: Der Hausmann Cumulus Leseraktion Rätsel/Impressum

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4 | Mig Migros-Magaz Migros Migros-Magazin ros-Ma -Magaz -Ma gazin gaz in 27, 4. Juli Ju 201 2011

RÜCKRUF

Sicherungsgerät für Sportkletterer

Die Firma Petzl ruft aus Sicherheitsgründen alle Grigri 2 (Klettersicherungsgeräte) zurück, deren Seriennummern mit den fünf Ziffern zwischen 10326 und 11136 beginnen. Petzl hat festgestellt, dass bei Ausübung einer exzessiven Kraft auf den Griff des Grigri 2 dieser in Ausnahmefällen beschädigt wird und möglicherweise in geöffneter Position blockiert. Auch Outdoor by SportXX hat das blaue Modell mit der Referenz-Nr. D14 2B und der Artikel-Nr. 4912.214 seit April 2011 zum Preis von 109 Franken verkauft. Aus Sicherheitsgründen werden die Käufer gebeten, das Gerät nicht mehr zu benutzen und es in die Verkaufsfiliale zurückzubringen. Das Sicherungsgerät wird überprüft oder der Verkaufspreis zurückerstattet.

Heiss begehrter Wasserball

Grosser Batzen für den Klimaschutz

In neun Badis von St. Gallen bis Locarno füllte die Migros an verschiedenen Junitagen die Kinderbecken mit Wasserbällen zum Behalten. Bei den kleinen Badegästen war das Geschenk begehrt. Am 6. Juli gibts den Ball mit dem Gesicht von Schweinchen Miggy in allen Migros-Filialen gratis bei Einkäufen ab 60 Franken (so lange Vorrat).

Zum Finale des Sammelspiels Quizmania spendete die Migros eine halbe Million Franken an den WWF.

AUS DER REGION MIGROS BASEL

Theater und Kulinarik

M

Bilder WWF-Canon / Wim Van Passel, bab.ch/StockFood

Wer eine Theateraufführung mit einem feinen Abendessen verbinden will, ist im Park «im Grünen» richtig. Von Ende August bis Anfang September bringt das Theater im Park mit dem Stück «Es war die Lerche» Kishons Satire zu Romeo und Julia in die lauschige Arena. Das Stück kann zu einem Vorzugspreis mit einem Abendessen im «Seegarten» kombiniert werden. Als Einstieg in einen Theaterabend wird Andreas Rogger, Gastgeber im Restaurant Seegarten, für die Theatergäste ein spezielles Menü zusammenstellen. Mehr dazu nächste Woche auf den Regionalseiten und auf www.migrosbasel.ch sowie auf www. theaterimpark.ch. Karten sind im Migros-Vorverkauf Basel erhältlich.

it dem Spiel Quizmania feierten die Migros und der WWF den 50. Geburtstag der Umweltorganisation. Die Migros-Kunden konnten beim Einkaufen Quizkarten mit insgesamt 1200 Fragen und Antworten zu Themen wie Meer, Gebirge oder Klima sammeln. Rund 200 000 Mal wurde das dazugehörige Quizmania-Brettspiel gekauft, und für jedes dieser Spiele spendete die Migros einen Franken an den WWF. Weil die Migros den Spendenbetrag zum Jubiläum kräftig aufrundete, erhielt der WWF nun sogar einen Check über 500 000

Franken. «Wir werden diese grosszügige Spende speziell für Klimaschutzprojekte einsetzen», sagt Hans-Peter Fricker, Direktor des WWF Schweiz. Diese Vorhaben setzen besonders in Schwellen- und Entwicklungsländern an, wo der Energiebedarf rasant wächst. Ein Projekt realisiert der WWF zum Beispiel auf der Insel Madagaskar, wo in 290 000 Haushalten Glühbirnen durch Energiesparleuchten ersetzt werden. Allein mit diesem einen Projekt lassen sich CO2-Emissionen einsparen, die dem jährlichen Ausstoss von 7000 Schweizer Autos entsprechen. Michael West


MIGROSWOCHE Migros-Check über 500 000 Franken: Das Geld kommt Klimaschutzprojekten zugute, die letztlich bedrohten Tieren wie dem Eisbär nützen.

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Die Migros siegt gleich dreifach

Bei der wichtigsten Markenstudie der Schweiz, dem sogenannten Brand Asset Valuator, ist die Migros gleich dreifach unter den Top 20 vertreten: mit der Dachmarke Migros, der Tiefpreislinie M-Budget sowie dem Bonusprogramm M-Cumulus. Kein Wunder, schrieb die «SonntagsZeitung», die Migros sei der «grosse Abräumer» der Studie. Für die jährliche Untersuchung hat die Werbeund Kommunikationsagentur Y & R 1500 Konsumenten zu ihren Vorlieben bei 1100 in der Schweiz vertretenen Marken befragt. So werden die 20 stärksten Marken ermittelt, die sich allesamt das Siegerpodest teilen.

FRISCH IN DER MIGROS SCHNAPPSCHUSS DER WOCHE Leserin Christina Zimmermann hat in einer Luzerner MigrosFiliale Billy Gibbons, Frontmann von ZZ Top, beim Einkaufen gesichtet. Die Band war zuvor in Sursee aufgetreten. Die Leserin fotografierte den Star an der Seite ihres Kollegen Rolf Bucher.

Buttermilch

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PUNKTE


LESERBRIEFE

Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

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MM 26: «Die Städte sind das neue Paradies für Bienen», Artikel über Stadtbienen.

Keine Bienen mehr, keine Menschen mehr

Bild Fotolia

Ihr Artikel über das Leben der Bienen in den Städten hat mich sehr gefreut. Unser Aussenquartier von Thun ist ein gutes Beispiel dafür. Hier gibt es noch Häuser mit relativ grossem Umschwung, wo eine Vielfalt an Pflanzen den Bienen Nahrung bieten kann. Auch ein Wald ist nicht weit entfernt. Nicht nur Bienen, auch viele andere Tierarten wie Schmetterlinge, Vögel und Hummeln tun sich an Blumen, Bäumen und Sträuchern gütlich. Im Moment summt und brummt es bei uns in den wilden Reben, dass es eine

wahre Pracht ist. Ein grosses Lob für Ihren Bienenbeitrag.

Alice Schwarz-Jäger 3603 Thun

Zum ausgezeichneten Beitrag über die Bienen möchte ich Ihnen ergänzend ein Zitat von Albert Einstein senden: «Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr …» Edi Leu 8280 Kreuzlingen

Neben den Ursachen Varroamilbe, Pestizide und Monokulturen gibt es noch eine weitere Ursache für das Bienensterben: die moderne Landwirtschaft. Wenn die sehr raschen Mähaggregate über unsere Wiesen rasen, dann haben die Bienen keine Chance. Im frisch gemähten Gras, im Frühling sind es die Löwenzahn-, im Sommer die Weisskleewiesen, liegen Tausende von zerquetschten und zermalmten Honigbienen. Die Bienen haben keine Möglichkeit zu entkommen. Vielleicht wäre es möglich, dass

Schon Albert Einstein wusste: Ohne Bienen kein Leben.

Imker und bienenfreundliche Landwirte einmal an einen Tisch sitzen würden, um die unerfreuliche Situation zu analysieren.

Peter Bernet 9300 Wittenbach

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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8 | Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

Von der Chilbi direkt ins Kloster

Jeden Sommer sucht das Schweizer Fernsehen Menschen mit aussergewöhnlichen Berufen – und findet sie. Wie Schausteller Eugen Zanolla oder Ordensbruder Andreas Bossart. Kurt Aeschbacher und das Migros-Magazin haben sie besucht.

TV-Serie

Im Sommer porträtiert Kurt Aeschbacher jede Woche Menschen, die einen ungewöhnlichen Beruf ausüben. Der Moderator verdingt sich bei ihnen einen Tag lang als «Lehrling». Diesmal fähr t er im Wasserkraftwerk Grimsel einen kleinen Kran und sucht mit einer Kräuterfrau im Appenzellerland nach essbaren Blumen. «Aeschbachers Sommerjob» star tet diesen Donnerstag, 7. Juli, um 22.20 Uhr auf SF 1 mit dem Luzerner Schausteller Eugen Zanolla.

DER PUTSCHBAHN-KÖNIG: Eugen Zanolla und seine Mitarbeiter arbeiten hart, damit andere ihren Spass haben.

Eugen Zanolla (59), Luzern, Schausteller Er ist gross, robust und hat, was man natürliche Autorität nennt: Eugen Zanolla, Schausteller in der dritten Generation, Patron über zwei Firmen und sieben Chilbibahnen. «16- bis 18-Stunden-Arbeitstage sind keine Seltenheit», sagt er. «Dafür ist es im

Winter ruhig, und im Januar gehe ich vier Wochen in die Ferien.» Zanolla und seine Familie zieht es immer möglichst weit weg. «Ich interessiere mich sehr für andere Kulturen, das Exotische reizt mich», sagt er. Dabei fällt sein Beruf selber unter die Rubrik exotisch. «Die Leute haben romantische Vorstellungen, wir würden mit Wohnwagen von Platz zu Platz fahren und seien immer auf Achse.» Doch bis auf ein, zwei Mitarbeiter übernach-

ten alle im eigenen Bett. «Ich lege grössten Wert darauf, dass meine FamilieabendszusammenZnacht isst. Und zwar am schön gedeckten Tisch», sagt Eugen Zanolla, der oft selber am Herd steht.

Harte Konkurrenz mit anderen Schaustellern

Seine Frau Elisabeth arbeitet im Familienbetrieb mit und ist als Lokalpolitikerin ebenfalls oft unterwegs. Sie stammt nicht aus der Branche. «Es ist sehr unüb-


MENSCHEN TRAUMBERUF Bruder Andreas (28), Brig VS, Kapuziner Eines ist für Bruder Andreas sicher: «Gott will, dass es einem gut geht.» Darum hält er es für unnötig, bloss wegen unkeuscher Gedanken zur Beichte zu gehen. Andreas, der mit Nachnamen Bossart heisst, sagt gern direkt, was er denkt, spricht weichen Luzerner Dialekt und hat eine quirlige, äusserst liebenswürdige Art. Er sagt so einiges, was man so von einem Men-

lich, dass Schausteller untereinander heiraten. Die Konkurrenz ist einfach zu gross. Wenn ich mit einer Bahn auf einen bestimmten Platz will, tue ich alles dafür: Es geht um das wirtschaftliche Überleben. Da kann keiner Rücksicht nehmen, weil der Schwiegervater auf den gleichen Platz will.» Zwei Tage dauert das Aufstellen einer Bahn. Plus ein Reservetag, um die Anlage zu kontrollieren und wenn nötig Ersatzteile zu besorgen. Eugen Zanolla legt allergrössten Wert

auf Sicherheit und begutachtet jede Bahn persönlich, bevor sie den Betrieb aufnimmt. Er wuchs im Kanton Zürich auf und lernte Maler, bevor er in den väterlichen Betrieb einstieg. «Nun habe ich den schönsten Beruf der Welt», sagt er und lächelt, «wir sehen immer nur fröhliche Menschen. Das ist schön.» Doch egal, wo in der Schweiz er gerade eine Bahn am Laufen hat, pünktlich zum Abendessen ist er wenn möglich zu Hause in Luzern. Texte Ruth Brüderlin

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schen, der sein Leben Gott geweiht hat, nicht erwartet. Zum Beispiel, dass er die zehn Gebote wohl kennt, sie aber nicht wortgetreu aufsagen kann. Oder dass er nicht immer mit allem einverstanden ist, was die Katholische Kirche tut und sagt. «Zweifel gehören zum Glauben. Sie sind Teil davon, und wir diskutieren darüber in der Gemeinschaft.» Seit sieben Jahren ist er auf dem Weg zum Kapuziner, seit deren drei lebt er mit 13 Mitbrüdern im Kloster in Brig und ist in der letzten Etappe vor der «ewigen Profess», die er frühestens 2013 ablegen wird.

DER KAPUZINER: Bruder Andreas liebt das Leben im Orden.


10 | Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

In Brig absolvierte er seine Lehrabschlussprüfung als Schreiner, denn: «Ohne Berufsabschluss wird man nicht aufgenommen.»

Kapuziner sind nicht von gestern

PATRIK STÄGER (40), UNTERVAZ GR, SCHINDELMACHER: In der Familie

gilt eine Maxime für alle: «Wer nicht mehr in die Hosen macht, kommt mit aufs Dach». So lernte Stäger das Handwerk ebenso wie seine Schwester, alle Onkel, Tanten, Nichten, Neffen und seine Gattin Heidi. Speziell am Herzen liegt ihm das Dach von Schloss Tarasp. Die Renovation hatte der Grossvater begonnen, Patrik stellte es gemeinsam mit Frau und Schwester fertig.

Bilder Victoria Loesch (6), SRF/Emanuel Ammon (1), Fabian Biasio (1)

Die Kapuziner denken praktisch und handeln pragmatisch. Sie wollen Teil der realen Welt sein, sich nicht hinter Klostermauern verschanzen. Bruder Andreas ist im Hauptberuf Pförtner. «Viele klingeln, weil sie Kerzen segnen lassen, Kondolenzkarten kaufen oder einfach mit jemandem reden wollen.» Oder schlicht betteln. «Wir geben alles ausser Geld», sagt Bruder Andreas, da hilft weder Aufsässigkeit noch der Verweis auf christliche Nächstenliebe oder die rührige Geschichte von der Grossmutter, die gerade tragisch gestorben ist. «Man darf auch mal übers Ohr gehauen werden, das gehört dazu», sagt er, «aber für blöd muss man uns nicht verkaufen.» Schliesslich sind die Ordensangehörigen nicht von gestern und widmen sich neben Beten und Arbeiten gerne modernen Kommunikationsmitteln wie dem Internet. Was mitunter leise Kritik nach sich zieht. «Es gibt immer Leute, die besser wissen als ich, wie ein Kapuziner zu leben hat. Wenn ich die Kutte trage, verzichte ich darum auf Kopfhörer mit Musik oder ein Bier in der Dorfbeiz. Das würde nur unnötig provozieren.» Dabei ist beides mit den 800 Jahre alten Satzungen des Ordens ebenso vereinbar wie das Tragen ziviler Kleidung oder die Suche nach neuen Mitbrüdern per Inserat. Die Aktion stiess weit über die Landesgrenzen auf grosses Echo. «Wir Kapuziner nehmen uns Freiheiten. Das ist einer der Gründe, warum ich mich ausgesprochen wohlfühle in dieser Gemeinschaft», sagt Andreas Bossart. Und es kann durchaus sein, dass er dank der Inserateaktion bald nicht mehr der zweitjüngste Kapuziner in der Schweiz ist.

Luisa Hochreutener Huber (52), Wolfhalden AR, Kräuterfrau HANS PREISSG (56), RICHTERSWIL ZH, MILCHMANN: Die Berufsbezeich-

nung ist eine krasse Untertreibung. Preisig ist gelernter Weintechnologe und ausgewiesener Käsekenner. Er übernahm von den Eltern das «Lädeli» — und liefert traditionell zwei- bis dreimal pro Woche seine exklusiven Produkte aus: «Etwas moderner mit dem Ford Transit, nicht mehr wie mein Vater mit Pferd und Wagen».

Sorgfältig zupft Luisa Hochreutener die Blüten zurecht und verteilt sie auf einem Stück Backpapier: blaue Salbeiblumen, gelber Wiesen-Bocksbart, weisse Gänseblümchen. Sie pflückt, was gerade im Garten und auf den angrenzenden


MENSCHEN TRAUMBERUF

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BEAT TÄNNLER (46), GUTTANNEN BE, KRAFTWERKMITARBEITER: An zwei Dingen mangelt es ihm nicht: Bewegung und frische Luft. Unendlich viele Kilometer absolviert Tännler täglich zu Fuss, mit Stollenbus oder Luftseilbahn für das Wasserkraftwerk Grimsel. Als Bub faszinierten ihn Landwirtschaft und die Technik. Also lernte er Elektromonteur und heiratete eine Bauerntochter. Jetzt hat er beides.

KRÄUTERFRAU:

Vergreift sich Luisa Hochreutener beim Kraut, wirds bitter.

Wiesen wächst. «Das passt meisten nicht nur farblich, sondern auch geschmacklich ausgezeichnet zusammen.» Daneben gegriffen hat sie bisher erst einmal. «Ich probierte eine Beere der Lampionblume, merkte aber sofort, wie mein Mund gefühllos wurde. Also spuckte ich sie wieder aus.» Ob Wildpflanzen als Nahrungsmittel oder Pflanzenheilkunde, Luisa Hochreutener kennt sich aus: Seit 2003 arbeitet sie als Heilpraktikerin. Ihre Praxis liegt nur wenige Schritte neben der Kantonsgrenze

zu St. Gallen. Das passt zu ihr. Luisa Hochreutener schaut gerne, wie man Grenzen überwindet. So sieht sie Schulmedizin und Naturheilkunde keineswegs als Gegensatz, sondern als Ergänzung. Und sie beschränkt sich nicht auf einen einzigen Beruf. Neben der Arbeit in der Praxis unterrichtet sie an Berufsschulen, ist Gastgeberin für Städter, die gerne Ferien auf einem Bauernhof machen, sass bis vor Kurzem als Unabhängige im Kantonsrat, und sie gibt sehr gut besuchte Kräuterkurse.

ROLAND EGGENBERGER (52), DÖRFLINGEN SH, BLINDENFÜHRHUNDINSTRUKTOR: Eines Morgens fand er in seinem Briefkasten eine

Informationsmappe über die Ausbildung zum BlindenführhundInstruktor und wusste: «Das ist mein Traumberuf.» Seit 1995 hat er 35 Hunden verschiedener Rassen beigebracht, sehbehinderten Menschen zu helfen, den Alltag zu meistern. Das einzig Unschöne: Der Abschied von seinen Zöglingen.


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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

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FRAU DER WOCHE

DIE EUROKRISE UND DER FRANKEN

Schatzmeisterin

Der Internationale Währungsfonds hat erstmals eine Chefin: Christine Lagarde (55), die bisherige französische Wirtschafts- und Finanzministerin. Auch da war sie die erste Frau. Die renommierte und für ihre direkte Art bekannte Topanwältin ersetzt Dominique Strauss-Kahn, der wegen eines mutmasslichen sexuellen Übergriffs in New York unter Hausarrest steht. Lagarde tritt ihr neues Amt am 5. Juli an.

MANN DER WOCHE

Bilder Urs Keller/Ex-Press, Keystone (3)

Schweizermeister

Schon zum zweiten Mal hat Fabian Cancellara (30) die Strassen-Schweizer-Meisterschaften gewonnen. Der Berner Radsportler mit italienischen Wurzeln schlug in Kirchberg BE nach 176 Kilometern den Walliser Steve Morabito im Spurt. Beste Voraussetzungen also für die Tour de France, die am Wochenende in La Barre-deMonts an der Atlantikküste begonnen hat.

«Auch die aktuelle Krise bleibt am Steuerzahler hängen» D frühere SP-Nationalrat und Preisüberwacher Rudolf Strahm (68) Der hält die meisten Vorschläge zur Bändigung des starken Frankens für «Schnapsideen». Und er zieht Parallelen zwischen der aktuellen Eurokrise und der US-Finanzkrise von 2008.

Rudolf Strahm, die Eurokrise scheint kein Ende zu nehmen. Was ist das Schlimmste, was der Schweiz passieren kann?

Dass sich der Franken gegenüber den wichtigen Währungen noch mehr aufwertet und dies so bleibt. Allerdings haben wir es weniger mit einer Eurokrise zu tun als mit einer Aufwertungskrise des Frankens. Er ist gegenüber fast allen Währungen stärker geworden. Weshalb?

Der Franken gilt als stabile Fluchtwährung. Auf dieser Basis wird auch spekuliert – und dies verstärkt die weitere Aufwertung. Diese kurzfristigen spekulativen Transaktionen dominieren die Währungsverhältnisse immer mehr. Auch Schweizer Grossbanken beteiligen sich und verdienen mit. Und ein Ende ist nicht in Sicht?

Währungsspekulation ist unberechenbar. Es ist schwer zu sagen, wann eine Wende kommt. Was wären die Folgen, wenn der Franken weiter steigt?

Teile der betroffenen Industrie werden vermutlich Arbeitsplätze

ins Ausland verlagern, Jobs gehen verloren. Für andere kann es eine Stärkung bedeuten, indem sie noch mehr hochpreisige Qualitätsprodukte herstellen und jene Produkte aufgeben, bei denen der Preiswettbewerb im Vordergrund steht. Auf diese Weise hat die Schweizer Wirtschaft schon bisher die Aufwertung des Frankens erfolgreich abgefedert. Wer könnte profitieren?

Pharmaprodukte, medizinische Geräte, hochspezialisierte Elektrogeräte und Maschinen. Unter Druck kommen Branchen, bei denen der Preis eine Rolle spielt: die traditionelle Maschinenindustrie, Grundstoffe wie Papier oder Stahl, der Tourismus. Was überwiegt: Nachteile oder Vorteile?

Das kommt auf den Zeitraum an. Kurzfristig konnte die Exportindustrie die Aufwertung verkraften; wenn es anhält, wird es wehtun. Aber längerfristig wird sie sich vermutlich wieder anpassen können. In den 70er-Jahren war 1 Dollar 4.30 Franken wert, heute nur noch 85 Rappen. Und wir sind damit klargekommen, indem wir uns auf Spezialitäten-

produkte konzentriert haben. So was ist allerdings nur möglich in einem Land mit einem sehr gut entwickelten Berufsbildungssystem, weil es immer mehr Spezialisierung und ständige Weiterbildung braucht. Das setzt auch die entsprechenden finanziellen Mittel voraus. Also kein Grund zur Panik.

Es ist schon eine ungewöhnlich heftige Aufwertung und betrifft gleich die beiden wichtigsten Weltwährungen. Seit den 90erJahren hatten wir so etwas nicht mehr – und damals mussten wir mit mehrjährigem Nullwachstum und sehr viel mehr Arbeitslosen leben. So weit sind wir nicht, aber das Wachstum in der Schweiz wird wohl behindert. Es gibt ja viele Ideen, was man tun könnte …

… und fast alles sind Schnapsideen. Steuererleichterungen zum Beispiel sind eine Giesskannenmethode, die den eigentlich Betroffenen nicht viel hilft. Schnell 22 Kampfjets für sechs Milliarden zu bestellen und auf Kompensationsgeschäfte aus dem Ausland zu hoffen, ist genauso unsinnig. Den Franken gene-


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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

rell an den Euro zu binden, wäre zwar wirksam, ist aber kaum möglich, weil dies die Kooperation der Europäischen Zentralbank erfordern würde. Bleibt also nur abzuwarten, dass die EU und die USA sich wieder in den Griff kriegen?

Falls es richtig schlimm kommt, würde es den betroffenen Branchen am ehesten nützen, wenn sie – zeitlich befristet und selektiv – die eingenommenen Euro oder Dollar bei der Nationalbank zu einem festen, besseren Wechselkurs umtauschen könnten. Das ist bei den Ökonomen zwar verpönt als Eingriff in den Markt, aber im Extremfall wäre es eine Möglichkeit, die dort helfen würde, wo es tatsächlich gebraucht wird. Im Fokus war in den letzten Wochen Griechenland. Auch Argentinien stand 2001 vor dem

«Die nächste Generation wird sich weniger leisten können.» Staatsbankrott, konnte ihn aber verhindern und ist heute guter Dinge. Warum können die Griechen nicht tun, was die Argentinier getan haben?

Wegen der EU. Argentinien hat damals einfach erklärt, seine Schulden nicht mehr zu bedienen, und einen radikalen Schuldenschnitt gemacht. Die Griechen können das nicht, weil damit zu viele EU-Gläubigerbanken in Schwierigkeiten geraten würden – allen voran solche in Frankreich und Deutschland. Diese brauchen Zeit, um die Schulden abschreiben zu können. Andernfalls könnte eine Bankenkrise entstehen

vergleichbar mit jener von 2008 in den USA. Es gibt eigentlich nur eine Lösung: Zeit gewinnen und sich durchwursteln. Es ist also, wie 2008, primär ein Bankenproblem?

Es gibt tatsächlich starke Parallelen zu 2008 – gerade bei den Ursachen der Krise. Sie ist entstanden aus der verantwortungslosen Kreditvergabe der Geschäftsbanken, auf der Basis beschönigender Einschätzungen der drei grossen Ratingagenturen. Damals haben die Staaten die Banken gerettet. Jetzt sind die Staatsfinanzen in der Krise. Wer rettet diesmal?

2008 sind die privaten Schulden der Banken verstaatlicht worden, der Steuerzahler musste sie übernehmen. Unter dem Motto: «Gewinne privat und die Kosten dem Staat». Die Politik ist Gefangene

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der Finanzmärkte. Auch die aktuelle Krise bleibt grösstenteils am Steuerzahler hängen, wenn sich die Schulden nicht mit Inflation oder durch Abschreibungen der Banken reduzieren lassen. Die Staaten müssen mehr Steuern eintreiben, die Steuerzahler müssen den Gürtel enger schnallen. Letztlich geht das auf Kosten der nächsten Generation, die sich weniger wird leisten können. Können die Asiaten helfen?

Die Chinesen haben in Griechenland Hafenanlagen in Piräus und Thessaloniki aufgekauft, ein kleiner Beitrag an die Schuldensanierung. Die Entwicklung scheint klar: Die früheren Schuldnerländer in Asien sind zu Gläubigern geworden und die Gläubigerstaaten im Westen zu Schuldnerländern. Eine Machtverschiebung, die wir zu spüren bekommen werden. Interview Ralf Kaminski

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16 | Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

Gil lässt den Heli tanzen

Gil Rothmayr ist einer der besten Kunstflieger der Schweiz. Was er mit seinem Modellhelikopter macht, lässt jeden Spielwarenverkäufer erblassen. Trotz riskanter Manöver sind Abstürze beim 15-Jährigen aber sehr selten.

Wenn Gil Rothmayr seinen Modellheli fliegen lässt, ist höchste Konzentration gefordert, denn ein Absturz kann teuer werden.


MENSCHEN KUNSTFLIEGER

V

on Weitem sieht es aus, als würde der Junge eine Riesenlibelle fixieren. Das rund ein Meter lange Insekt, das sich beim Näherkommen als Elektrohelikopter entpuppt, schwebt direkt vor Gil Rothmayrs Gesicht. Das durchdringende Summen, das es dabei von sich gibt, klingt fast schon ein bisschen bösartig. Ein Windstoss lässt den Helikopter erzittern. Mit kleinen Ausgleichsbewegungen an seiner Fernsteuerung tariert Gil ihn aus. Dann ein leichter Zug am linken Steuerknüppel. Der Outrage Fusion 50 stellt seine Rotorblätter schräg, drückt so die Luft nach unten, und los gehts. Einem Expresslift in einem Wolkenkratzer gleich beschleunigt der dreieinhalb Kilo schwere Heli senkrecht mit rund 100 Kilometern pro Stunde nach oben – 100, 200, 300 Meter hoch, bis er von blossem Auge kaum noch zu sehen ist. Jetzt eine scharfe Kurve nach rechts, zwei, drei Pirouetten, ein Looping, und schon geht es mit einem Affenzahn zurück zum Erdboden, wo die Riesenlibelle vor Gils Gesicht wieder in die Schwebeposition übergeht, diesmal allerdings in der Rückenlage. Eine blitzschnelle Rolle um 180 Grad über die Querachse, dann setzt der Heli sanft auf dem Platz des Modellflugvereins Zumikon-Maur ZH auf.

Extrem hohe Belastung für Mensch und Maschine

Der 15-Jährige hat soeben den Gegenwert von rund 3000 Franken sicher auf die Erde zurückgebracht. Trotz seines Alters gilt der Oberstufenschüler aus Küsnacht ZH in der Schweizer Helimodellszene als einer der geschicktesten Kunstflieger. Elf Jahre war er, als er mit einem 100-Franken-Modell auf dem Parkplatz vor dem Elternhaus ein paar erste wackelige Runden flog. Kurz darauf haben ihm dann Vater Fredi und Mutter Carmen den ersten Bausatz eines 800-fränkigen Hochleistungsheli geschenkt. «Seither gibt es zu Geburtstag und Weihnacht keine Geschenke mehr», erzählt Gil mit einem Grinsen, «sondern nur noch Münz für die Heli-Kasse.» Modellhelifliegen auf dem Niveau, wie Gil es betreibt, ist ein teu-

res Hobby. Zwar unterstützen eine Modellsportfirma, ein Rotorblattund ein Akkuhersteller das junge Schweizer Fliegerass. Dennoch ist jeder Absturz einer zu viel. Daher übt der Teenager neue Figuren gern auch mal am Simulator ein. «Bei einem Crash gehen vor allem die Rotorblätter oder der Rotorkopf kaputt», weiss Gil. Vorsichtig löst er die zwei mit Klettband unter der Haube befestigten Lithium-Polymer-Akkus und versorgt sie in einer feuerfesten Tasche. Gerade mal viereinhalb Minuten lang haben die Akkus gereicht; die sogenannte 3-D-Fliegerei mit ihren waghalsigen Manövern und schnellen Richtungswechseln ist energieintensiv, die Helikopter – meist aus hochfestem Aluminium und Carbon – stehen unter Dauerbelastung. Unter Dauerbelastung steht aber auch der Pilot. Oder, wie es Gil formuliert: «Hast du eine halbe Sekunde nicht aufgepasst, bist du bereits eine halbe Sekunde zu spät.» Neben gutem Konzentrations- und räumlichem Vorstellungsvermögen sind hohe motorische Fähigkeiten zwingend, um die bis zu acht Steuerrichtungen gleichzeitig über die zwei Steuerknüppel der Fernsteuerung «händeln» zu können. Denn anders als ein «echter» Hubschrauberpilot hebt der Modellhelipilot ja nicht selbst ab und kann so auch kein «Gschpüri» für die Bewegungen seiner Maschine entwickeln. Gerade diese Unmittelbarkeit ist das, was Gil an seinem Hobby fasziniert. So richtig «versteuert» hat er sich bisher erst einmal. Sonst seien es immer mechanische Gründe wie beispielsweise der Ausfall des Heckrotors gewesen, dass er einen Heli «zämegleit» hat, wie er sagt. Dann komme jeweils Vater Fredi, der als «Chefschrauber» für die Wartung zuständig ist, zum Zug. Am meisten fürchtet Gil einen sogenannten Chicken Dance: Stürzt ein Heli ab und lässt der Motor sich per Fernsteuerung nicht abstellen, kann es passieren, dass der Hubschrauber mit dem Hauptrotorwildumsich«schlägt». Ähnlich einem frisch geschlachteten Huhn torkelt er dann kopflos über den Boden. «Die drehenden

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Rotorblätter sind wie Säbel. Da heissts dann nur noch: Rette sich, wer kann!» Zurzeit hält Gil drei Helikopter in seinem Bastelzimmer für einen Einsatz bereit: einen elektrisch Betriebenen und zwei Verbrenner, die mit einem Gemisch aus Methanol und Nitro fliegen. «Die Benziner sind lauter, was ihren Einsatz auf Platz einschränkt», erklärt Gil, der ein- bis zweimal pro Woche trainiert, um sich dann am Wochenende irgendwo an einem Anlass mit anderen Piloten zu messen, zu fachsimpeln und Spass zu haben. Stört es ihn nicht, dass er dabei meistens der Jüngste ist? Der Schüler verneint. Das Verbindende sei die Leidenschaft fürs Fliegen. «Und wenn ich wie kürzlich nach einer gelungenen Kür ein Bier angeboten bekomme, lehne ich einfach dankend ab.»

Europas Heli-Elite geht in Dübendorf in die Luft

Wenn sich am kommenden Wochenende auf dem Militärflugplatz Dübendorf ZH die besten Modellhelipiloten Europas zur Heli Challenge Switzerland treffen, will auch Gil Rothmayr «möglichst viel Fun» haben. In den Sommerferien geht es dann in die USA nach Indianapolis zum IRCHA Jamboree, dem mit mehr als 1000 Piloten grössten ModellHeli-Treffen der Welt. Und dann? Dann steht erst einmal die Suche nach einer Lehrstelle ganz oben auf der Prioritätenliste des Sekundarschülers. Aber nicht etwa als Helipilot, wie man annehmen könnte, sondern als Hochbauzeichner. Da sind gutes räumliches Vorstellungs- und Abstraktionsvermögen ebenfalls gefragt.

Text Almut Berger Bilder Jorma Müller

www.gilrothmayr.ch www.custom-heli-events.ch www.flugzone.ch

www.migrosmagazin.ch Filmausschnitte zu Gil Rothmayrs Flugkünsten und wie ein «Chicken Dance» aussieht.


18 | Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

«Wir unterschätzen das Potenzial der Schweiz» Tim Guldimann ist seit einem guten Jahr Schweizer Botschafter in Berlin. Der Stardiplomat findet, dass sich die Schweiz nicht vor Europa verstecken muss und dass der bilaterale der richtige Weg ist. Tim Guldimann, wie geht es Ihnen in Berlin?

Als Botschafter fühle ich mich willkommen, und als Schweizer kann ich in Deutschland auf breites Wohlwollen zählen. Die Botschaft liegt mitten im Regierungsviertel. Gäste kommen gerne hierher. Privat ist diese Umgebung aber gewöhnungsbedürftig, denn sie ist keine Wohngegend. Um sonntags Weggli zu holen, fahre ich mit dem Velo zum Hauptbahnhof. Sie haben in Bern, Genf, Kairo, in Tschetschenien, in Kroatien, im Iran und im Kosovo gearbeitet. Ihr aktueller Job dürfte gegenüber den anderen Aufgaben weit angenehmer sein.

Ja, ich fühle mich wegen meiner deutschen Frau in Deutschland auch zu Hause. Die Aufgabe, die Vertretung der Schweizer Interessen gegenüber einem unserer wichtigsten Partnerstaaten, ist aber nicht einfach. Trotz unserer guten Beziehungen zum grossen Nachbarn. Diese haben sich verschlechtert. Stichworte sind der ewige Streit um die Lärmverteilung beim Flughafen Kloten oder das Bankgeheimnis.

Nein, die Beziehungen haben sich nicht verschlechtert. Die Deutschen mögen uns. Gemäss Umfragen ist die Schweiz hier das beliebteste Land. Das darf uns aber nicht zu Illusionen verleiten, vor allem wenn sich in einzelnen Fragen die Positionen nicht decken. Finanzminister Steinbrück drohte uns vor zwei Jahren mit der Kavallerie,

was schlichtweg nicht akzeptabel war. Seither hat sich viel verändert: Seit über einem Jahr verhandeln wir über ein Steuerabkommen. Wir sind dabei sehr weit gekommen, weil hier beide Seiten an einer Lösung interessiert sind. Deutsche Behörden kauften gestohlene Bankdaten, um sie gegen Schweizer Banken zu verwenden.

Ja, aber wir machen unseren Standpunkt klar, dass in diesen Fällen keine Rechtshilfe geleistet wird. Für uns ist das ein Straftatbestand von Eigentum. Demgegenüber schätzen die deutschen Behörden das Rechtsgut Steuergerechtigkeit höher ein. Bei uns hat der Schutz der Privatsphäre einen höheren Stellenwert. Gleichzeitig anerken-

nen wir, dass dieser Schutz nicht zur Steuerhinterziehung missbraucht werden darf. Wir wollen nur noch versteuerte Vermögen verwalten, aber gleichzeitig die Privatsphäre schützen. Das ist kein Widerspruch. Das angestrebte Abkommen soll beides garantieren. Kürzlich warnten Sie in der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit» vor Deutschenfeindlichkeit. Die Aussage sorgte für einigen Wirbel.

Unser Bild von Deutschland ist weniger von Vorurteilen geprägt, und wir sind offener geworden. Im Zusammenhang mit der deutschen Einwanderung könnte eine emotionelle Betroffenheit in antideutsche Aversionen umschlagen, wenn es nicht gelingt, den grossen

Von Iran via Kosovo nach Berlin Tim Guldimann (60) ist seit Mai 2010 Schweizer Botschafter in Berlin. Der Zürcher trat 1982 in den diplomatischen Dienst ein und war bis 1996 in Bern, Genf und Kairo tätig. Einen Höhepunkt seiner Laufbahn erlebte er in Tschetschenien: 1996 bis 1997 war er als Botschafter und Leiter der OSZE-Mission massgeblich für den ersten, später gescheiterten Tschetschenien-Friedensvertrag und die im Februar 1997 durchgeführten Wahlen verantwortlich. In dieser Zeit überlebte er zwei Bombenanschläge und die Explosion einer russischen

Rakete. 1997 bis 1999 war der 60-Jährige Leiter der OSZEMission in Kroatien. Von 1999 bis 2004 folgte die Aufgabe als Schweizer Botschafter im Iran. Von Oktober 2007 bis Oktober 2008 war Guldimann Leiter der damals 900-köpfigen OSZE-Mission im Kosovo. Bis zu seiner Berufung nach Berlin leitete das SP-Mitglied am Zentrum für humanitären Dialog in Genf ein Projekt, bei dem es um den Dialog zwischen dem Westen sowie der Hamas und den Moslembrüdern ging. Tim Guldimann ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern.

wirtschaftlichen und damit gesellschaftlichen Nutzen dieser Einwanderung verständlich zu machen. Sie sind mit einer Deutschen verheiratet. Hilft Ihnen das im Umgang mit den deutschen Nachbarn?

Zweifellos. Zum einen habe ich das deutsch-schweizerische Verhältnis 1:1 in unserer Familie abgebildet. Zum andern profitiere ich beruflich von ihrer Tätigkeit, sie umgekehrt wahrscheinlich auch. Meine Frau arbeitet in Berlin als politische Korrespondentin für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». Sie schreibt prinzipiell aber nicht über die Schweiz. Auf dem internationalen Parkett dominieren die Ereignisse in Libyen und Syrien. Sind sie von den Umwälzungen überrascht?

Das Ganze war eine Überraschung. Wir vom Westen projizieren unsere Vorstellungen von Freiheit und Demokratie in diese Ereignisse hinein. Den Menschen dort geht es aber in erster Linie um Würde und Gerechtigkeit, die ihnen verweigert werden. Was braucht es, damit die Region zur Ruhe kommt?

Wir überschätzen die Rolle des Westens. Das Beste, was wir für diese Länder tun können, ist, unseren Prinzipien treu zu bleiben. Es ist ja erstaunlich, wie rasch in unserem internationalen Sprachgebrauch die Herrscher der Region durch diese Ereignisse von Präsi-


INTERVIEW TIM GULDIMANN

Seit 29 Jahren Diplomat: Tim Guldimann im Speisesaal der Schweizer Botschaft in Berlin.

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e sflüg u A alle en griff e b n i

Südtirol Dolomiten Grandiose Gebirgswelt auf der grossen Dolomiten-Rundfahrt. Ausflug zum Schloss Trauttmansdorff, nach Meran und nach Brixen.

4 Tage ab Fr. 395.– 1. Tag Schweiz – Südtirol Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und fahren durch den Arlbergtunnel ins Stanzertal, wo Sie den Mittagshalt einschalten. Am Nachmittag folgen Sie dem Inn nach Innsbruck. Sie fahren durchs Wipptal zur italienischen Grenze auf dem Brenner. Kurz danach erreichen Sie das hübsche Städtchen Sterzing. In der Hauptgasse erinnern noch viele alte Wirtshausschilder an die Zeit, als das Städtchen ein wichtiger Umschlagplatz an der Brennerroute war.

2. Tag Grosse Dolomitenrundfahrt Auf der grossen Sechspässefahrt lernen Sie die eindrückliche Bergwelt der Dolomiten kennen. Durch die Eggentalschlucht erreichen Sie den Karersee, von wo aus Sie herrliche Blicke auf die markanten Wände des Latemarmassivs haben. Danach geht's über den Karerpass ins Fassatal und auf das Sellajoch. Von hier aus haben Sie einen der schönsten Panoramablicke. Nun geht es ein Stück ins Val Gardena, bevor Sie die Strasse zum Grödner Joch erreichen. Nach dem Mittagshalt in Corvara überqueren Sie den Valparola- und den Falzaregopass. Die Strasse führt Sie nun hinunter nach Cortina d'Ampezzo, der Hauptstadt der Dolomiten. Von hier aus steigt die Strasse an und führt Sie hinauf zum Dreikreuzpass. Am wunderschön gelegenen Misurinasee machen Sie Halt. Nun geht es hinunter ins Höhlensteintal, wo Sie beim Dürrensee einen Halt einschalten, um alle der berühmten Drei Zinnen zu sehen. Durch das Pustertal kehren Sie in Ihr Hotel zurück.

3. Tag Ausflug Schloss Trauttmansdorff – Meran – Brixen Am Morgen fahren Sie zum Schloss Trauttmansdorff. Hier besuchen Sie die Gärten, die 2005 zum «Schönsten Garten Italiens» gekürt wurden. Selbstverständlich kann auch das Schloss besichtigt werden, in dem Kaiserin Sissi zweimal zur Winterkur residierte. Danach fahren Sie nach Meran. Mit seinen grosszügigen Parkanlagen und Promenadewegen hat die Stadt viel von dem weitläufigen Charme eines Nobelkurortes des 19. Jahrhunderts bewahrt. Am Nachmittag fahren Sie ein Stück auf der Südtiroler Weinstrasse und kehren nach einem letzten Halt im schmucken Städtchen Brixen in Ihr Hotel zurück.

4. Tag Südtirol – Schweiz Über Meran führt Sie der Weg ins Vinschgau, mitten durch unendliche Obstplantagen, zum Reschenpass. Bei der Ortschaft Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten Ausblicke der Alpen: der Reschensee im Vordergrund, überragt vom schneebedeckten Gipfel des Ortlers. Nach dem Mittagshalt in Landeck kehren Sie wieder über die Arlbergroute in die Schweiz zurück.

Reisedaten 2011 21. – 24. August 24. – 27. August 28. – 31. August 04. – 07. September 08. – 11. September 12. – 15. September 18. – 21. September 25. – 28. September 02. – 05. Oktober 10. – 13. Oktober 16. – 19. Oktober 20. – 23. Oktober 23. – 26. Oktober

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INTERVIEW TIM GULDIMANN

Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

denten und Partnern zu Despoten und Diktatoren mutiert sind. Das waren sie schon vorher.

als die Schweiz und drei Viertel eine kleinere Volkswirtschaft. Vergleichbare Länder wie Belgien, Schweden oder Österreich würden sich nie als Kleinstaaten bezeichnen. Wir haben einen Napoleon-Komplex mit umgekehrten Folgen: Wir machen uns klein und unterschätzen dabei die Grösse und das Potenzial, das wir als Schweiz haben, um unsere Interessen zu verteidigen.

Handys und soziale OnlineNetzwerke wie Twitter und Facebook haben ganz Ägypten verändert — ohne Diplomaten. Sind diese obsolet geworden?

Diplomaten sind ja in erster Linie Vertreter der Interessen ihres Landes. Die Behauptung, es braucht meinen Berufsstand nicht mehr, ist alt. Sie ist nicht erst mit den sozialen Netzwerken aufgekommen. Diplomaten haben drei zentrale Aufgaben: Erstens müssen sie die Kultur der andern verstehen, damit ein Dialog erfolgreich sein kann. Zweitens müssen sie ein soziales Beziehungsnetz aufbauen. Und drittens müssen sie sich um eine Verständigung in strittigen Fragen bemühen. Diplomatische Kompetenzen für diese drei Aufgaben sind zeitlos. Arbeiten Sie inzwischen auch mit sozialen Netzwerken?

Nein, da bin ich ein Banause. Ich konnte mich noch nicht davon überzeugen, dass es etwas bringt, etwa bei Facebook dabei zu sein. Ich bin aber immerhin so weit gekommen, dass ich News via iPhone und iPad empfange.

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Ein Mann alter Schule: Tim Guldimann benutzt für seine Arbeit weder Facebook noch Twitter. Sie sind Mitglied der SP. Darf man als Diplomat einer Partei angehören?

Das ist eine Auffassungssache. In Österreich musste man früher politisch rot oder schwarz sein, um im Job weiterzukommen. Die britische Tradition verbietet genau das. In der Schweiz ist man pragmatischer: Jeder kann als Staatsbürger seine eigene politische Auffassung haben. Als Beamter ist man aber gehalten, keine Parteipositionen zu vertreten. Ich musste während meiner Laufbahn nie Positionen vertreten, die gegen meine Überzeugung gingen. Die Tatsache, dass ich in der SP bin, hat mir weder genützt noch geschadet. Und das ist gut so.

In Basel referierten Sie kürzlich zum Thema «Wohin treibt die Schweiz?». Wohin treibt sie?

Der Titel ist für die ganze Vortragsreihe von den Veranstaltern bewusst provokativ gewählt worden und unterstellt, dass die Schweiz zum Treibholz auf dem Fluss der europäischen Geschichte verkommen ist. Ich habe mich klar gegen diese Mutlosigkeit geäussert. Für mich ist es wichtig, dass wir uns im offenen Verhältnis zum Ausland auf unsere Stärken besinnen, anstatt uns selbst zum Kleinstaat zu stilisieren. Wie sieht die Realität aus?

In Europa haben zwei Drittel der Länder eine kleinere Bevölkerung

Wie sollen wir das anpacken, vor allem gegenüber Brüssel?

Wichtig ist, dass wir uns nicht einreden, klein, schwach und unbedeutend zu sein. Wir dürfen uns auch nicht den Vorwurf gefallen lassen, wir seien nicht solidarisch, nur weil wir nicht EU-Mitglied sind. Der Bilateralismus war in den letzten 15 Jahren erfolgreicher, als viele – ich gehöre dazu – erwartet haben. Der nächste Schritt besteht darin, diese Politik fortzusetzen. Interview Reto E. Wild Bilder Edgar Rodtmann

www.migrosmagazin.ch À la Guldimann oder à la Borer: Wie soll die Schweiz beim grossen Nachbarn auftreten?

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Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

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Mein Lieblingsbrot Was sagen Sie? Ich

würde den Fernsehapparat als Kindersitter missbrauchen? Ach, Bänz Friedli sieht fern. kommen Sie! WeNächtelang. gen des einen Mals, da ich noch rasch Pouletgeschnetzeltes besorgen musste und den beiden Süssen gestattete, unterdessen ein bisschen «SpongeBob» zu schauen? Und, hey, als ich heimkam, lief das TV-Gerät nicht mehr. Das «Fernglupschen», wie sie es nennen, sei ihnen verleidet, raunten Anna Luna und Hans unisono; sie las stattdessen in einem Kinderbuch von Isabel Allende, er entwarf auf einem Zeichenblock Ritterrüstungen. Nein, unsere Kinder sind nicht fernsehsüchtig. Aber ich. Ich bins, der fürs Leben gern Ki.Ka

schaut. Ja, Ki.Ka, den Kinderkanal. Und zwar spätnachts, wenn endlich, endlich alles erledigt ist, die Küche aufgeräumt, die Wäsche zusammengelegt, der Altkarton für die Abfuhr bereitgestellt … wenn ich also ohnmächtig vor Müdigkeit und doch noch nicht schlafwillig im Sofa hänge und der letzte Bericht zur Fussball-WM der Frauen bereits ausgestrahlt ist, dann … Mist, dort oben hängt noch eine Spinnwebe. Entfernen! Und das dort in der Ecke … Ist das etwa …? Nicht doch! Nicht schon wieder eine Christbaumnadel! Ich benetze meinen Fin-

ger, nehme das Ding auf … Es ist Rosmarin; wenigstens saisongerecht. Und nun also schaue ich… Ki.Ka. Denn dort läuft die ganze Nacht: nichts. Das lustigste «Nichts» der Welt. Bernd das Brot, eine Trickfigur, zelebriert die «Sendepause», betont andauernd: «Hier läuft nix. Nix!», und je vehementer er die Zuschauenden auffordert, den Fernseher auszuschalten und schlafen zu gehen, desto neugieriger bleibt man dran. Sind Sie beim Zappen nicht auch schon hängen geblieben? Bernd ist der perfekte Antiheld. Stets griesgrä-

mig und dauerverdattert, murmelt er immerzu «Mist!» vor sich hin, weil ihm alles missrät – und just deshalb mag man ihn so. Während auf den anderen Kanälen nur noch Mike Shiva oder einer seiner Jünger Absonderliches absondern und Leichtgeschürzte in üblen Telefonquizsendungen doofe Fragen stellen, dann parodiert Bernd grandios ebendies: mimt den gespürigen Lebensberater oder nimmt ein Nachtquiz auf die Schippe mit Fragen wie: «Welcher Buchstabe fehlt in diesem Wort: Br_t?» Im Gegensatz zu den leicht geschürzten Quasselstrippen, die einen dauernd zum Anrufen auffordern, fordert er freilich: «Hört endlich auf,

hier anzurufen! Wir hören sonst nie auf!» Schon veräppelt er, statt aufzuhören, unseren Rabenflüsterer Vincent Raven, zieht dann sämtliche Castingshows durch den Kakao, indem er aussichtslos zu Bewerben

«Unsere Kinder sind nicht TV-süchtig.» wie «Germany’s Next Brotmodel» antritt. Bernd das Brot ist die beste Satire aufs Medium Fernsehen, die ich je fernsah – dadaistisch, kulturkritisch, einfach genial. Zu gut, als dass man sich schlafen legen könnte! Kann man diese Sendung, die vorgibt, gar keine zu sein, bitte mit allen in Frage kommenden Preisen überhäufen? Rose d’Or, Grimme-Preis, Deutscher Fernsehpreis, was weiss ich? Von mir aus auch mit dem Salzburger Stier und einem Nobelpreis für … hmm, gibt es einen für Nihilismus? Sodeli, Zeit, meinen Compi runterzufahren. Ist

schon spät, und ich will noch ein wenig Dings schauen am TV … Erraten. Sodass Anna Luna morgen früh dann wieder zu mir sagt: «Jesses, wie siehst du mir aus, Vati? Gestern wieder zu lang ferngeglupscht?»

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26 | Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

Ein guter Zug: Aproz setzt auf die Bahn

Seit 50 Jahren hat der M-Industriebetrieb Aproz Sources Minérales im Wallis seinen eigenen Bahnanschluss. Über 4,2 Milliarden Liter Getränke wurden seither mit Güterzügen befördert. Das Beispiel zeigt, dass die Migros schon früh auf Schienentransporte gesetzt hat.

D

er Walliser Barthélémy Mariéthoz lenkt eine Maschine, deren Kraft jeden Lastwagenfahrer neidisch machen müsste. Der SBB-Cargo-Mitarbeiter sitzt im Führerstand einer mächtigen Elektrolokomotive mit 6000 Pferdestärken. «Ich ziehe mit der Lok Güterzüge, die bisweilen fast einen halben Kilometer lang sind», erklärt der kräftige Mann in einer Arbeitspause. «Ich muss mit einem Kollegen am Heck des Zuges in Funkkontakt stehen, weil ich die letzten Waggons oft gar nicht mehr sehen kann.» Kein Wunder, hat der Lokführer keine Augen für die schroffe und schöne Zentralwalliser Landschaft. Nach der Pause steuert der 46-Jährige einen unbeladenen Güterzug vom Bahnhof Ardon auf das nahe Firmengelände der Aproz Sources Minérales. Es ist ein wolkenloser Frühsommertag, und am Grund des Rhonetals flimmert die Hitze. Nahe der Bahnstrecke ragen steile Bergflanken empor. Am imposantesten ist der Haut de Cry, dessen Gipfel sich scharf gegen den knallblauen Himmel abzeichnet. Am Ende der Fahrt rollt der Zug direkt in die weitläufige Verladehalle von Aproz. Hier lässt sich erahnen, dass dieses Unternehmen der M-Industrie der

wichtigste Schweizer Anbieter von Mineralwasser ist. Turmhoch stapeln sich Paletten mit in Plastikfolie eingeschweissten Flaschen. Sie enthalten das mineralreiche Wasser aus nahen Gebirgsquellen, deren genaue Lage nur wenigen Eingeweihten bekannt ist. Aproz produziert aber auch Sirup und ist Schweizer Abfüller von Pepsi, 7up und Orangina.

Rund 30 Waggons rollen täglich aus dem Betrieb

«Pro Tag verlassen rund 30 beladene Güterwagen unseren Betrieb», erklärt Aproz-Marketingchef Charles-Henri Fournier. «Je nachdem, ob das Wetter regnerisch oder heiss ist, schwankt die Nachfrage aus den Migros-Filialen in den verschiedenen Schweizer Regionen. Auch Promotionen einzelner Getränke wirken sich sofort bei uns aus.» Aus der Verladehalle rollt die Fracht auf dem Schienenweg zu den nationalen Verteilzentren der Migros und zu den Betriebszentralen der Genossenschaften, die alle über direkte Bahnanschlüsse verfügen. Bevor Mariéthoz seine Lok wieder starten kann, muss der Zug fachgerecht beladen werden. Auf der ganzen Länge werden metallenen Schiebetüren geöffnet. Elektrisch betriebene

Sind stolz auf die lange Bahntradition ihres Betriebs: Aproz-Marketingchef

Bis zu einer Million Liter Getränke werden täglich bei Aproz in Pet-Flaschen abgefüllt.


NEUES AUS DER MIGROS

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Charles-Henri Fournier (links) und Unternehmensleiter Michel Charbonnet in einem historischen Güterwaggon.

Die Güterzüge können direkt in die Aproz-Verladehalle einfahren, wo sie von Gabelstaplern mit Paletten voller Flaschen beladen werden.

Drei- bis viermal pro Tag rollen beladene Güterzüge über die Brücke, die Aproz vor 50 Jahren über die Rhone bauen liess.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

Gabelstapler sausen lautlos durch die Halle und befördern die Paletten mit den gebündelten Flaschen direkt in die Waggons. Fünf Logistiker sind dabei im Einsatz. Fournier verfolgt die Fahrzeuge mit zufriedenem Lächeln. «Wir wickeln 91 Prozent unserer Lieferungen auf dem Schienenweg ab», sagt der Fachmann nicht ohne Stolz. Die enge Zusammenarbeit mit den SBB ist bei Aproz keine neue Errungenschaft, sondern hat ein halbes Jahrhundert Tradition. Von 1959 bis 1961 liess Aproz einen eigenen Anschluss ans nationale Bahnnetz bauen. 3,5 Kilometer private Geleise wurden verlegt. Im Auftrag der Getränkefirma entstand sogar eine Brücke über die Rhone.

Ein früher Bahnanschluss als Pioniertat

«Jahrzehnte bevor Nachhaltigkeit zu einem Modewort geworden war, lenkte unser Betrieb seine Warenströme auf die Schiene», sagt Aproz-Unternehmensleiter Michel Charbonnet (42): «Das hatte ganz pragmatische Gründe. Wir produzieren in einer Region, die für Schweizer Verhältnisse relativ abgelegen ist. Der Zug war schon immer das effizienteste Transportmittel für schweres Frachtgut und lange Distanzen.»

Konzentriert bei der Arbeit: Lokführer Barthélémy Mariéthoz steuert Güterzüge, die fast einen halben Kilometer lang sein können.

Während eines halben Jahrhunderts hat Aproz gewaltige Mengen von Mineralwasser auf dem Schienenweg befördern lassen. Güterzüge haben bisher rund 4,2 Milliarden Liter Getränke transportiert. Das würde ausreichen, um 1445 olympische Schwimmbecken zu füllen. Für die Umwelt bedeuten

die vielen Bahntransporte ein grosses Plus: Schätzungsweise 20 Millionen Liter Diesel konnten so gespart werden. Diese Treibstoffmenge würde ausreichen um einen VW Golf 8333-mal die Erde umrunden zu lassen. Die Pioniertat von Aproz passt zur gesamten Transportstrategie

Grosser Wettbewerb Bis zum 30. September 2011 läuft ein Wettbewerb der Migros und der SBB. Zu gewinnen gibts ein Familien-GA und viele Sofortpreise im Wert von 50 000 Franken. Mitmachen können Aproz-Fans ganz einfach: Auf der Rückseite der Etiketten der 0,5-Liter-, 1-Liter- und 1,5-Liter-Flaschen von Aproz Cristal, Medium und Classic findet sich jeweils ein Code. Dieser lässt sich online eintippen: www.migros.ch/aproz

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der Migros. Während Jahrzehnten hat die Detailhändlerin konsequent eigene Bahnanschlüsse realisiert und wo immer möglich Warenströme auf die Schiene gelenkt. Nicht nur die nationalen Migros-Verteilzentren und die Betriebszentralen der Genossenschaften, sondern auch praktisch die gesamte M-Industrie ist direkt mit dem SBB-Netz verbunden. Kein Wunder, ist die Migros die wichtigste Kundin von SBB-Cargo (siehe Interview). Inzwischen ist Mariéthoz’ Zug beladen und bereit für die nächste Fahrt. Der Lokführer gönnt sich noch einen Schluck Mineralwasser, natürlich von Aproz, und steigt dann in den Führerstand seiner Zugmaschine ein. Langsam rollen die Waggons aus der kühlen Halle hinaus in den heissen Tag hinaus. In diesem Moment sieht es danach aus, als stehe der Schweiz ein schweisstreibender Sommer bevor. Dann hätten die Mitarbeiter von Aproz und SBB Cargo besonders viel zu tun: Im legendären Hitzesommer 2003 füllte das Getränkeunternehmen pro Woche bis zu 400 Güterwaggons mit seinen Flaschen, um den Durst der Schweizer zu stillen. Texte Michael West Bilder Christophe Chammartin

«Migros ist wichtigster Kunde von SBB Cargo»

Bernhard Metzger (45) ist Leiter Logistik Transport beim Migros-Genossenschafts-Bund und Mitglied der Direktion. Bernhard Metzger, wie wichtig sind der Migros Gütertransporte mit der Bahn? Wo immer möglich setzen wir auf die Bahn, um die Umwelt zu schonen. Pro Jahr werden in unserem Auftrag rund 80 000 Waggons mit mehr als einer Million Tonnen bewegt. Die Migros ist der wichtigste Kunde von SBB Cargo, vor der Schweizer Post. Welche Anstrengungen musste die Migros unternehmen, um diese enge Anbindung an die Bahn zu erreichen?

So etwas lässt sich nicht in wenigen Jahren erreichen. Schon seit einem halben Jahrhundert arbeitet die Migros konsequent an der Vernetzung mit den SBB. Wenn die Migros zum Beispiel einen neuen Industriebetrieb aufbaute oder übernahm, so wurde von Anfang an in Anschlussgeleise investiert. Die Migros finanziert auch den Unterhalt dieser Anschlüsse. Wir haben ausserdem in verschiedenen Betrieben eigene Loks und auch Rangierteams.

Kann die Migros noch mehr per Bahn befördern lassen? Die Frachtvolumen haben in den letzten Jahren auf hohem Niveau weiter zugenommen. Es gibt insbesondere im grenzüberschreitenden Verkehr noch Potenzial für die Verlagerung von der Strasse auf die Schiene. Trotzdem gibt es auch Grenzen des Wachstums: Der Personenverkehr auf den Schienen wird immer dichter, und er hat Vorrang vor dem Güterverkehr. Daher stehen Bahnstrecken vor allem tagsüber für Gütertransporte oft gar nicht zur Verfügung. Zudem

sind nicht alle Güter für Bahntransporte geeignet. Frische Salatköpfe aus der Region, für die Region lassen sich nicht über Nacht mit Güterzügen ausliefern. Also bleiben Lastwagen auch in Zukunft unverzichtbar? Ja, und darum ist es uns sehr wichtig, einen modernen Fuhrpark zu haben, der beispielsweise strenge Abgasnormen erfüllt. Im Moment prüfen wir den gezielten Einsatz von Lastwagen, die einen umweltfreundlichen Hybridantrieb haben.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

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«Über die Branche fegt ein Sturm»

Naturkatastrophen und Revolutionen bereiten der Reisebranche Probleme. Hotelplan-Chef Thomas Stirnimann über Turbulenzen und Tiefpreise.

T

erroranschläge, Katastrophen oder instabile politische Verhältnisse beeinflussen das Buchungsverhalten der Konsumenten. Das Migros-Magazin wollte von Hotelplan-Suisse-Chef Thomas Stirnimann wissen, wie und wo sich solche Turbulenzen auswirken und wo die Schweizer diesen Sommer ihre Ferien verbringen. Thomas Stirnimann, wohin zieht es Sie in den Sommerferien?

Ich fliege mit der Familie nach Südsardinien. Da meine Frau Italienerin ist, haben wir dort so etwas wie einen Heimvorteil. In Ägypten und Tunesien führten Massenkundgebungen zum Sturz der Regierung, in Marokko kamen Schweizer bei einem Anschlag ums Leben, in Griechenland wird weiter demonstriert. Wo sind Ferien überhaupt noch sicher?

Absolute Sicherheit gibt es nirgendwo, auch nicht in der Schweiz. Die erwähnten Länder kann man heute problemlos bereisen, am Roten Meer beispielsweise bemerkt man von der ägyptischen Revolution rein gar nichts.

Bild Gerry Nitsch

Viele Konsumenten sehen das anders. Wie stark leidet Hotelplan Suisse unter den Ereignissen in den arabischen Ländern?

Sie treffen uns hart, denn in der Schweiz sind wir Tunesien-Marktführer. Das Geschäft ist um gut 60 Prozent eingebrochen. Zusammen mit Ägypten haben wir rund 45 Millionen Franken Umsatz verloren. Am stärksten trifft es aber die Menschen vor Ort, vom Hotelier bis zum Bauern, der seine Pro-

dukte liefert. Diese Länder sind stark vom Tourismus abhängig. Zusammen mit unseren Partnern haben wir deshalb neue Angebote geschaffen. Wer jetzt nach Ägypten oder Tunesien reist, bezahlt wenig, hat am Strand viel Platz und lebt wie ein König.

den weitergeben. Deshalb sind die Preise diesen Sommer nochmals um zehn bis 15 Prozent günstiger. Das drückt weiter auf den Umsatz. Gibt es auch Lichtblicke?

Das Segment Geschäftsreisen läuft sehr gut, die Entwicklung dieses dritten Standbeins neben dem Veranstaltergeschäft und den Reisebüros macht Freude.

Eine Woche im All-inclusive am Roten Meer kostet 495 Franken. Sind solche Angebote für Hotelplan überhaupt noch ein Geschäft?

Das ägyptische Tourismusministerium unterstützt diejenigen Reiseveranstalter wie Hotelplan Suisse, die regelmässig direkte Charterflüge anbieten. Aber klar, die 495 Franken decken knapp die Kosten für einen Flugsitz. Trotzdem dürften unsere Anstrengungen unter dem Strich einigermassen aufgehen.

Welche Reiseziele sind bei Ihren Kunden derzeit beliebt?

Spanien und die Türkei profitieren. Wie sämtliche Veranstalter haben wir dort unsere Umsätze gesteigert. Gleiches gilt für die USA, wo der schwache Dollar lockt und das Land zum Shoppingparadies macht. Nach den Wahlen in Tunesien und Ägypten dürfte sich die Nachfrage in diesen Ländern wieder erholen. Das wird wohl ebenso auf ganz Asien zutreffen, das unter dem FukushimaEffekt leidet. Zulegen wird hoffentlich auch Griechenland.

Wie viel Spass macht es noch, in einem dermassen unbeständigen Umfeld zu arbeiten?

Wir haben einen schönen Beruf, dürfen wir doch für unsere Kunden die Ferien organisieren. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es allerdings frustrierend, haben uns doch zusätzlich die Frankenstärke und der warme Frühsommer in der Schweiz geschadet. Die Preise sinken in den Keller, die Margen geraten unter Druck: Über die Reisebranche fegt ein Sturm.

Weshalb Griechenland?

Stichwort starker Franken: Der Euro erreicht fast im Wochentakt neue Rekordtiefen. Wer profitiert davon?

Die Reisebranche gehört zu jenen Industrien, die Währungsentwicklungen bei jeder neuen Preiskalkulation vollumfänglich an die Kun-

Thomas Stirnimann: «Wer jetzt nach Tunesien reist, lebt wie ein König.»

Ich habe mir letzte Woche ein Bild vor Ort gemacht: Auf Kos und anderen griechischen Inseln merkt man von den Ereignissen in Athen wenig. Die Einheimischen sind allerdings froh um jeden Gast, und die Schweizer Touristen profitieren vom starken Franken. Der Sommer in der Schweiz ist ja sehr schön – aber das Meer noch immer unersetzlich. Interview Reto E. Wild


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Kroatien ist im Sommer eines der beliebtesten Badeziele, im Herbst ein Geheimtipp für Geniesser. Der Nationalpark mit den Plitvicer Seen erstrahlt ganz besonders im herbstlichen Kleid: türkis glitzernde Wasserflächen, farbenprächtige Wälder und spektakuläre Wasserfälle. Sie besichtigen eine Mandarinenplantage im Neretva-Delta. Ebenfalls zum Programm gehören malerische Städte wie Dubrovnik, Split oder Ljubljana. Geniessen Sie sonnige Herbsttage bei angenehm milden Temperaturen. 1. Tag, Schweiz - Villach: Fahrt vom Einsteigeort via München - Salzburg und über die Tauernautobahn nach Villach. Halbpension. 2. Tag, Ljubljana - Plitvice: Bereits nach kurzer Fahrt erreichen Sie Slowenien und seine Hauptstadt Ljubljana. Ein einheimischer Führer zeigt Ihnen diese gut erhaltene Metropole mit ihrem vielfältigen Kulturleben und historischem Ambiente. Weiterfahrt nach Plitvice. Halbpension. 3. Tag, Plitvicer Seen - Makarska Riviera: Die wunderschöne Region der

Plitvicer Seen - in welcher viele Winnetou-Filme gedreht wurden - gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und zählt zu den grossen Naturwundern Osteuropas. 16 kristallklare, durch unzählige Wasserfälle miteinander verbundene Seen reihen sich wie Perlen aneinander. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Drvenik an die Makarska Riviera. Halbpension. 4. Tag, Ausflug Dubrovnik: Auf einem geführten Stadtrundgang lernen Sie die Sehenswürdigkeiten der «Perle der Adria» kennen. Diese Stadt ist eines der wichtigsten Denkmäler europäischer Geschichte im Mittelmeerraum. Von der begehbaren Festungsmauer mit den imposanten Wehrtürmen aus erhalten Sie einen schönen Überblick über die Stadt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Nutzen Sie die Zeit für einen Bummel über die «Flaniermeile» Placa. Halbpension.

6. Tag, Split - Biograd: Sie verlassen die Makarska Riviera in nördlicher Richtung und geniessen herrliche Ausblicke über die Küste und die Inselregion. Auf einem geführten Stadtrundgang lernen Sie das beeindruckende Zentrum von Split näher kennen. Der mittelalterliche Kern um den Diokletianpalast bildet die Altstadt und wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Später folgen Sie weiter der Küstenstrasse und erreichen gegen Abend Biograd. Halbpension. 7. Tag, Insel Krk - Portoroz: Sie folgen der wunderschönen Küstenstrasse und geniessen immer wieder traumhafte Aussichten über die unzähligen Inseln. In Kraljevica gelangen Sie über eine Betonbrücke auf die Insel Krk und besuchen dieses Eiland mit malerischen Städtchen aber auch unberührter Natur. Gegen Abend erreichen Sie Portoroz, auf der istrischen Halbinsel gelegen. Halbpension.

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

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PREISBAROMETER

Schinken wird günstiger — Thomy schlägt auf Der Preis für Schweinefleisch sinkt. Wie gewohnt, gibt die Migros Preissenkungen an ihre Kunden weiter. Beispiele für günstigere Schweinefleischprodukte: ➔ Rapelli Tessinerplatte, pro 100 Gramm: alter Preis: 4.50 Franken, neuer Preis: 4.40 Franken. ➔ M-Classic Prosciutto cotto hauchdünn, 132 Gramm: alter Preis: 3.90 Franken, neuer Preis: 3.70 Franken. ➔ Rapelli Schinken Puccini, pro 100 Gramm: alter

Preis: 3,45 Franken, neuer Preis: 3.30 Franken. ➔ TerraSuisse Bauernschinken, 164 Gramm: alter Preis: 5.60 Franken, neuer Preis: 5.30 Franken. ➔ Malbuner Saftschinken, 131 Gramm: alter Preis: 4 Franken, neuer Preis: 3.80 Franken. Nestlé erhöht die Preise für diverse Produkte der Marke Thomy. Grund sind teurere Rohstoffe für die Zutaten und das Verpackungsmaterial. Die Migros ist gezwungen, diese Preiserhöhungen an ihre Kunden weiterzugeben: ➔ Thomy Senf mild, 200-GrammTube. Alter Preis: 1.35 Franken, neuer Preis: 1.70 Franken. ➔ Thomy Senf Dijon, 100-Gramm-

Tube. Alter Preis: 1.80 Franken , neuer Preis: 1.90 Franken. ➔ Thomy Senf scharf mit Meerrettich, 100-Gramm-Tube. Alter Preis: 1.60 Franken, neuer Preis: 1.70 Franken. ➔ Thomy Senf mittelscharf, 200-Gramm-Tube. Alter Preis: 2.05 Franken, neuer Preis: 2.20 Franken. ➔ Thomy Mayonnaise à la française, 265-Gramm-Tube. Alter Preis: 2.15 Franken neuer Preis: 2.50 Franken. ➔ Thomy Mayonnaise mit Kräutern, 265-Gramm-Tube. Alter Preis: 3.40 Franken, neuer Preis: 3.60 Franken.

➔ Thomynaise, 280-Gramm-Tube. Alter Preis: 2.15 Franken, neuer Preis: 2.50 Franken. ➔ Thomy Sauce Tartare. 180-Gramm-Tube. Alter Preis: 2.55 Franken, neuer Preis: 2.70 Franken. ➔ Thomy Mayonnaise à la française, 350-Gramm-Glas. Alter Preis: 3.20 Franken, neuer Preis: 3.40 Franken. Auch die Preise für Butter und Weizen sind massiv angestiegen — deshalb muss die Migros die Preise für zwei Produkte anheben: Walkers Shortbread Mini Bag und Walkers Chocolate Chip Mini Bag kosten neu 2.60 Franken. Der alte Preis war 10 Rappen tiefer.

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Neue Karte, neues Glück

Die neue Cumulus-Karte bietet ihren Inhabern ein noch umfangreicheres Zusatzangebot. Doch dies ist erst der Anfang.

M

itglieder werden sie in den nächsten Tagen in ihrem Briefkasten finden: die neue Cumulus-Karte. Und die Inhaber der populärsten Kundenkarte der Schweiz dürfen sich gleich mehrfach freuen. Denn die Karte sieht nicht nur eleganter aus als die alte, sie bringt auch viele neue Vorteile. So sind Cumulus-Punkte ab sofort übertragbar. Damit ist es Cumulus-Mitgliedern beispielsweise möglich, ihre Punkte einer

wohltätigen Organisation zu spenden. Oder Grosseltern können ihren Enkeln Punkte gutschreiben – immer vorausgesetzt, diese sind ebenfalls Cumulus-Mitglieder. Neu erhalten Mitglieder mit der Punkte-Abrechnung auch alle zwei Monate statt zahlreicher Flyer das Cumulus-Magazin. Die Publikation präsentiert übersichtlich viele Angebote und enthält ein praktisches Couponheft. Doch nicht nur die CumulusKarte erfuhr ein Facelifting, auch

«Kunden können in Zukunft ihr Jörg Fohringer, Verantwortlicher Kundenmarketing der Migros, über die

Jörg Fohringer, die CumulusKarte ist ein Klassiker. Warum wird sie jetzt neu lanciert?

Tatsächlich ist die Cumulus-Karte mit über drei Millionen Inhaberinnen und Inhabern die beliebteste Kundenkarte der Schweiz. Aber so, wie sie jetzt funktioniert, kann man sie mit einem Ferrari vergleichen, der nur im ersten Gang gefahren wird. Mit den Neuerungen schalten wir im Minimum einen Gang hoch. Was heisst das konkret?

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Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

Mit der Cumulus-Karte konnten Kunden bisher vor allem Punkte sammeln und beim Einkaufen sparen. Das ist selbstverständlich auch mit der neuen Karte möglich – das Punkteprogramm bleibt bestehen. Hinzu kommen jetzt aber diverse Serviceleistungen mit kla-

Jörg Fohringer: «Das neue Cumulus-Programm ist die Technologie der Zukunft.»


NEUES AUS DER MIGROS

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die Website erhält einen neuen Auftritt. Dank der einfachen Navigation haben die Benützer neu einen direkten Überblick über sämtliche Cumulus-Angebote der Migros und ihrer Partner. So können Cumulus-Mitglieder jährlich aus rund 70 Veranstaltungen des neuen Migros-Partners Ticketcorner auswählen und bis zu 20 Prozent sparen. Und dies ist gemäss Marketingfachmann Jörg Fohringer erst der Anfang (siehe Interview unten).

Alte Karten einwerfen und 100 000 Punkte gewinnen

Klar, dass die Migros auch für eine nachhaltige Entsorgung der alten Cumulus-Karten sorgt: Jede Karte, die in der Migros in die bereit gestellten Sammelurnen eingeworfen wird, nimmt automatisch an einer Verlosung teil. Und die hat es in sich: Es gibt vier Mal 100 000 Cumulus-Punkte zu gewinnen. Texte Christoph Petermann Bilder Keiko Saile

Altbewährtes, ergänzt mit Neuem: Mit der neuen Cumulus-Karte kann man mehr als Punkte sammeln.

Mehr zum Thema ab Seite 68 Mehr Infos unter www.migros.ch/cumulus

Ticket direkt auf die Cumulus-Karte laden» Vorteile der neuen Cumulus-Karte, ihre Zukunft und die strengen Datenschutzmassnahmen. rem Mehrwert für Karteninhaber. De facto wollen wir gerade treuen Kunden mehr zurückgeben.

ten, Freund oder Bekannten zu überweisen – dieser muss allerdings ein Cumulus-Kunde sein.

In welchen Bereichen werden Karteninhaber profitieren?

Gibt es sonst noch Neuerungen?

Dank der Partnerschaft mit Ticketcorner zum Beispiel können Cumulus-Mitglieder zahlreiche Konzerte oder Sportveranstaltungen zu vergünstigten Preisen besuchen. Und auf Wunsch vieler Kundinnen und Kunden können gesammelte Cumulus-Punkte nun auch gespendet werden. Für wohltätige Zwecke?

Auf der neuen Cumulus-Webseite kann man zwischen verschiedenen sozialen Institutionen wie Pro Infirmis oder Glückskette wählen. Zudem besteht die Möglichkeit, seine Punkte an einen Verwand-

Zusammen mit der neuen PunkteAbrechnung erhalten die Mitglieder das neue Cumulus-Magazin. Es ersetzt die zahlreichen Flyer mit Sonderangeboten – auch hier werden wir einem Kundenwunsch gerecht. Im neuen Magazin erkennt man auf einen Blick exklusive Cumulus-Vorteile, Angebote aus den Fachmärkten und vergünstigte Tickets. Was passiert mit der alten Karte?

Die kann man in einer Filiale abgeben, wo sie umweltgerecht entsorgt wird – wir rechnen mit rund acht Tonnen Plastik-Karten.

Mit dem neuen CumulusProgramm wollen Sie den Ferrari einen Gang höher fahren. Was darf man in Zukunft noch erwarten?

Nicht nur einen Gang (lacht). Die Cumulus-Karte soll intelligent werden. Was ist eine intelligente Karte?

Eine intelligente Karte ist personalisiert. So planen wir zum Beispiel mittels der Kundendaten, das Cumulus-Magazin individuell an den Kunden anzupassen: Fleischaktionen machen für einen Vegetarier keinen Sinn – und Familienangebote interessieren einen Single auch nur bedingt. Zudem soll die Cumulus-Karte ein Ticket werden, das heisst: Kunden können künftig ihr Billett direkt auf die Karte laden. An Konzerten oder Sportver-

anstaltungen gibt es keine langen Wartezeiten mehr. Das ist die Technologie der Zukunft, davon sind wir überzeugt. Kann der Kunde sicher sein, dass seine Daten vertraulich behandelt werden?

M-Cumulus trägt das Datenschutzgütesiegel GoodPriv@cy. Um dieses auch für die neue Karte zu erhalten, wurde sie vor Kurzem einem entprechenden Härtetest unterzogen. Wir freuen uns, dass wir auch für die neue Karte erneut die Zertifizierung erhalten haben. Man attestiert uns, dass wir die Datensicherheit strikt befolgen. Dies ist uns sehr wichtig: Das Vertrauen der Kunden ist für uns das A und O. Sie können sicher sein: Ihre Daten gelangen nicht in falsche Hände.


36 6 | Migros-Magazin Migros-Magaz Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gazin 27, 4. Juli gaz Juli 2011 2011

Nachgefragt bei

Jürg Kienberger

e immer ➔ Was haben Si auf Vorrat? Parmesan, Hefe Spaghetti, Pelati, Sie ➔ Wie oft kochen ? he pro Woc l pro Woche Ich koche 1—2 Ma Sie … ➔ Kochen ist für Unternehmen, s … ein zeitintensive kann, weil en st das ich mir nur lei nährerin ist. meine Frau die Er e nie im Leben Si n ➔ Was würde essen? ist Schluss Käsefondue! Jetzt ch nicht gut. damit! Es tut einfa n Sie gern ➔ Mit wem würde mal essen gehen? s Nachbarn. Sie Mit der Frau meine eressant und ist sehr hübsch, int ine Frau, die me lustig — fast wie ts isst. är sw nicht so gern au

STILLLEBEN: Ein Blick auf das Mise en place verrät: Hier wird gleich Kuchen gebacken. GEPINSELT: Ein Guss aus Honig, Butter, Milch und Mandelblättchen sorgt für einen saftigen Bienenstich. SPARSAM: Mit dem Sparschäler werden die Nektarinen dünn geschält, damit möglichst wenig Frucht verlorengeht. KÜCHENBIENE: Die Biene ist auch in der Küche dabei.


SAISONKÜCHE

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Professor Bienlein

Wer auf der Bühne so überzeugend den Bienenforscher spielt, darf beim Kuchen gern zulangen. Mit dem Migros-Magazin backte Musiker und Schauspieler Jürg Kienberger deshalb einen gefüllten Bienenstich.

M

it «Ich Biene, ergo summ» tourt Musiker und Schauspieler Jürg Kienberger (52) zurzeit im deutschsprachigen Raum. Dabei gibt er den Bienenforscher mindestens ebenso überzeugend wie die entmannte Drohne, an deren Lebensende Kienberger den Bee-Gees-Song «Tragedy» im Falsett singt. Sein Soloprogramm über das Leben und Sterben der Bienen ist ein Highlight modernen Kabaretts. Doch halt. Kabarett hört das Multitalent nicht gern. «Ich nenne es Theaterabend», sagt Kienberger. Was ihn vom Kabarett trennt, sei ein feiner Grat: «Es ist toll, wenn jemand Tränen lacht, aber auch, wenn er kurz danach eine Träne vergiesst.» Bei aller

Leichtigkeit auf der Bühne sind Kienbergers Darstellungen aus der Bienenwelt fundiert. «Wir – mein Team und ich – wollten auf keinen Fall Blödsinn erzählen. Alle Zahlen stimmen.» Die Idee für das Bühnenprogramm zündete in Kienbergers Haus im französischen St. Louis nahe der Schweizer Grenze. Oder besser gesagt in seiner Garage. Noch bevor «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius in der Küche zur Tat schreitet, zerrt Kienberger sie erst einmal zur Garage. Dort, zwischen den Eternitplatten, zogen eines Tages Bienen ein. Seiner natürlichen Neugier folgend, beobachtete er das summende Treiben. Mit der Zeit wurden die Bienen weniger

KKochen ochen mit mit der der «Saisonküche» « Musiker Jürg Kienberger beim Teig kneten. Schnell wird klar: Hier bäckt kein Anfänger! «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius staunt über die Bäckerqualitäten des Multitalents. Inspiration für ein neues Bühnenprogramm?


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Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

bis sie im letzten Frühjahr ganz ausblieben. Da fängt Kienberger an, sich mit den Nektarsammlerinnen zu beschäftigen, eine Theateridee entsteht. Andrea Pistorius freut sich, dass immerhin noch Honig für den Kuchen da ist, und lacht: «Bienenstich passt doch herrlich zum Stück von ‹Professor Bienlein.›» Und Kienberger mag Hefegebäck in jeder Art, hat er doch immer etwas Hefe für einen Zopf im Haus. Den Hefeteig knetet er wie ein Profi, wie Andrea Pistorius neidlos anerkennt.

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Bienenstich mit Nektarinencreme Ergibt ca. 12 Stücke Zubereitung ca. 35 Minuten + gehen lassen + auskühlen lassen + 20 Minuten backen Pro Stück ca. 7 g Eiweiss, 11 g Fett, 36 g Kohlenhydrate, 1175 kJ/280 kcal

Klangexperimente mit Alltagsgegenständen

In der Küche klappern Pfannen und Kochlöffel. Auch solche Alltagsgeräusche inspirieren Kienberger. In seine Programme baut er unterschiedliche Klänge und Geräusche ein. Etwa die Einwegrasierer, die ihm beim Rasieren hinunterfielen. Das inspirierte ihn, mehrere Exemplare dieser Rasierer durch Kappen des Griffs aufeinander abzustimmen. Eingebaut hat er das Instrument in «Dantons Tod», wo er den Todeskandidaten erst den Nacken rasierte und dann auf den weggeworfenen Rasierern die Marseillaise spielte. Der Weg zum Theatermusiker war lang. Kienberger stammt aus einer Hoteliersfamilie aus SilsMaria. Früh geht er eigene Wege: Nach der Matura Auslandaufenthalte in Paris und Amerika, ein Germanistikstudium in der Schweiz, bevor er sich endgültig dem Theater und der Musik zuwendet. Eine enge Beziehung zur Truppe von Christoph Marthaler entwickelt sich, und Kienberger findet dort seine wahre Berufung. In seiner Frau Claudia Carigiet dazu nicht nur die Frau fürs Leben, sondern auch eine Regisseurin für seine Soloprogramme. Endlich ist der Bienenstich fertig. Kienberger lässt ihn sich schmecken. So tröstet der Kuchen für einen kurzen Moment über die Tragik des Bienenlebens hinweg. Text Claudia Schmidt Bilder Tobias Stahel

Juli/August-Tour-Termine für «Ich Biene, ergo summ» unter: www.ichbieneergosumm.ch

ZUTATEN ZUBEREITUNG

1,25 dl Milch, 5 TL Honig, 20 g Hefe, 250 g Mehl, 1 Prise Salz, 25 g Butter Creme: 2 Nektarinen, 2 EL Orangenlikör, 3 EL Blütenhonig, 2 Beutel Vanillezucker, 2 Beutel Agar-Agar, 40 g Maisstärke, 3 dl Milch, 2 Eigelb, 1 dl Vollrahm Guss: 25 g Butter, 3 TL Honig, 1 EL Milch, 50 g Mandelblättchen

1 Milch und Honig leicht erwärmen, Hefe darin auflösen. Mehl und Salz mischen, mit der Honigmilch und der weichen Butter zu einem geschmeidigen Teig kneten. Um das Doppelte aufgehen lassen. 2 Inzwischen für die Creme Nektarinen schälen, Fruchtfleisch würfeln. Mit Orangenlikör, Honig und Vanillezucker in einer Pfanne 5 Minuten köcheln lassen, pürieren. Agar-Agar und Maisstärke mit der Milch mischen, unter ständigem Rühren in die Nektarinenmasse geben und 2 Minuten köcheln lassen. Eigelb in eine Schüssel geben, Nektarinen-MilchMischung unter Rühren dazugiessen. Auskühlen lassen. Rahm steif schlagen, unter die Creme ziehen. 2 Stunden kühl stellen. 3 Teig 1 cm dick rechteckig auswallen, auf ein Backblech geben und 15 Minuten gehen lassen. Backofen auf 180 °C vorheizen. Zutaten für den Guss mischen, kurz in einer Pfanne erhitzen, auf dem Teig verteilen. Auf der untersten Rille ca. 20 Minuten goldbraun backen, auskühlen lassen. Teig in 12 Rechtecke schneiden, diese waagrecht halbieren, unteren Teil mit Creme bestreichen und wieder bedecken.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—


40 | Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

PfirsichIce-Tea Rezept: Zwei Pfirsiche waschen, den Stein entfernen und würfeln. Einen halben Liter kalten Schwarztee mit zwei Esslöffel frisch gepresstem Zitronensaft, nach Belieben etwas Zucker und 4 cl Orangenblütenwasser mischen. Pfirsichstückli in den Tee geben und für vier Stunden kalt stellen. Tipp: Mit einer Zitronenscheibe und zerstossenem Eis servieren.

KLEINE KÜCHENKUNDE

Abkühlung gefällig?

Mit erfrischenden Drinks, Fruchtbowlen und Tees sind Sie für die Sommerparty bestens gerüstet. Tipps und Tricks weiss Food-Redaktorin Sonja Leissing.

S

ie kennen das bestimmt: Im Sommer fällt der Appetit eher klein aus, dafür ist der Durst umso grösser. Dazu kommt, dass wir an heissen Tagen ver-

mehrt schwitzen und aus diesem Grund viel Flüssigkeit zu uns nehmen sollten. Ernährungsexperten und Mediziner raten, täglich zwei bis drei Liter zu trinken, bei som-

merlichen Temperaturen oder bei sportlichen Aktivitäten sogar mehr. So bleibt unser Stoffwechsel in Schwung. Wasser gilt als bester Flüssigkeitslieferant, doch nicht jeder mag literweise «Hahnenburger» oder kohlensäurehaltiges Mineralwasser trinken, um den Durst zu stillen. Schön, gibt es genügend Alternativen, die gesund sind und weniger Zucker enthalten als Süssgetränke. Gut geschüttelt, eiskalt serviert und selbst gemacht, so munden sie am besten. Zum Beispiel lassen sich aus Pfirsichen oder Nektarinen mit ihrem unvergleichlich fruchtigen Geschmack neben Desserts, köst-

liche Drinks mixen. Denn – egal ob weiss oder gelb, rund oder platt – Pfirsiche enthalten einen hohen Wasseranteil sowie Kalium, Kalzium, Magnesium und die Vitamine A, B und C. Und das saftige Fleisch der Nektarinen und Pfirsiche eignet sich auch zum Pürieren und als Grundlage für Getränke.

Pfirsiche und Nektarinen sind leicht zu vermählen

Ein besonders feines Aroma in selbst gemachte Eistees bringen die Früchte mit ein paar frischen Kräutern. Dazu passen alle Kräuter, die ätherische Öle enthalten, wie beispielsweise Basilikum, Pfefferminze, Zitronenmelisse


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Fleischkäse zum Selberbacken, Schweiz, Schale à ca. 500 g oder ca. 750 g, per kg 14.50 statt 17.– Seeteufelfilets, Englischer Kanal (Wildfang), per 100 g 4.90 statt 7.10 30% in Bedienung und Selbstbedienung Atlantik Rauchlachs, 300 g 13.– statt 19.50 33% Pelican Black Tiger Krevetten ganz, roh, tiefgekühlt, 750 g 11.20 statt 16.05 30%

BROT UND MILCHPRODUKTE Pane passione mit Oliven, TerraSuisse, 380 g 3.– statt 3.50 Tilsiter mild, ohne Maxi, ca. 450 g, per 100 g 0.75 statt 1.30 40% Emmentaler höhlengereift, Schweizer Hartkäse, vorverpackt, per 100 g 1.90 statt 2.40 Tête de Moine, Schweizer Halbhartkäse, vorverpackt, per 100 g 1.75 statt 2.20

Gesamtes Thai Kitchen Sortiment 20% Cremeschnitten 2er Stück 20% Frischbiscuit Vogelnestli, Haselnussmakronen und Spitzbuben im Duo-Pack Chocky Biscuit-Rollen Schokolade oder Milch im 3erPack, 3 x 250 g 6.20 statt 7.80 20% Frey Schokoladekugeln, 750 g 11.– statt 16.50 33% Alle Blévita Stangen und 6er-Portionen, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger M-Classic Paprika oder Nature Chips im XL-Beutel 50% Nutella im 825-g-Glas 6.55 statt 7.20 Konfitüren-Portionen assortiert im 3er-Pack, 3 x 180 g 6.45 statt 8.10

Hohle Gasse, Schweizer Weichkäse, Stück à 250 g 4.40 statt 5.50

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Rahmglacestängel, Vanille, Schokolade oder Erdbeer im 24er-Pack 24 Stück, 960 g 7.20 statt 14.40 50%

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Gala Nature im 3er Pack, 3 x 80 g 4.65 statt 5.85 20% Valflora M-Drink UHT im 10-er Pack, 10 x 1 l 10.40 statt 13.– 20% Alle Léger Joghurt im 6-er Pack, 6 x 180 g 20% Alle M-Classic Müesli, 150 g 20%

BLUMEN & PFLANZEN Strauss Fiona, mit Sonnenblumen, pro Strauss 12.90

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PUNKTE


SAISONKÜCHE

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Bellini

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Rezept: Das Fruchtfleisch zweier reifen, weissen Pfirsiche mit dem Stabmixer pürieren. Das Püree auf vier Gläser verteilen und einen Spritzer Pfirsichlikör dazugeben. Das Glas mit Prosecco oder Champagner auffüllen und sofort servieren. Tipp: Sie können anstelle von Prosecco auch alkoholfreien Schaumwein nehmen.

oder Lavendel. Zum Mischen all der Fruchtpürees bieten Mineralwasser, Apfelschorle, Hahnenwasser, Schwarz- oder Kräutertee, Sirup, Milch, Buttermilch und Joghurt viele Möglichkeiten. Nektarinen stammen übrigens vom Pfirsich ab und unterscheiden sich von diesem eigentlich nur durch ihre glatte, unbehaarte und meist rote Schale. Mit ihren wenigen Kalorien sind Pfirsich und Co. eine perfekte Erfrischung für zwischendurch und nicht nur bei Grossen sehr beliebt. Auch ein selbst gemachter Eistee mit Pfirsichstückli und Limonenschnitzen, eine alkoholfreie Fruchtbowle oder ein indisches

Lassi

Rezept: Das Fruchtfleisch zweier Pfirsiche im Stabmixer pürieren. Fein gehackte Zitronenmelisse (etwa 3 Stängel) und etwas Zucker (nach Belieben) beigeben. Die Masse mit einer Prise Cayennepfeffer würzen und mit zwei Naturejoghurts und vier Deziliter Mineralwasser gut mischen. Kalt servieren. Tipp: Als Dekoration kann man eine Pfirsichscheibe auf ein Spiessli stecken und über den Glasrand legen.

Lassi mit Pfirsich versüssen uns den Sommer. Lassis werden übrigens gerne zu scharfen Speisen getrunken, denn es mildert durch den Fettgehalt die Schärfe und erhöht die Verdaulichkeit.

Die Frische der Früchte soll ins Glas

Für eine Pfirsichbowle – ohne Alkohol – sind die ganz frischen und weichen Pfirsiche am besten. Man schneidet zwei Pfirsiche in mundgerechte Stücke, beträufelt die Würfel mit einem Esslöffel Zitronensaft und süsst alles (aber nur wenn nötig) mit drei Esslöffel Rohrzucker. Mit einem halben Liter Apfelschorle und einem halben

Liter Schwarztee aufgiessen und kurz vor dem Servieren Eiswürfel dazugeben. Für den Zmorge bieten sich fruchtig-cremige Lassis an, und am Nachmittag im Büro oder in der Badi bringen Eistee und Fruchtdrinks müde Geister so richtig auf Trab. Am Abend schmecken bei den lauen Temperaturen fruchtige Cocktails auch ohne – oder nur mit wenig Alkohol gemixt (denn dieser steigt schnell zu Kopf). Oder gönnen Sie sich und Ihren Gästen bei der nächsten Sommerparty doch mal wieder einen Bellini mit frischem Pfirsich und alkoholfreiem Schaumwein (siehe Rezept oben).

TIPPS UND TRICKS • Fruchtmark lässt sich leicht mit dem Stabmixer herstellen. • Eiswürfel erst nach dem Mixen in den Drink geben, sonst verwässert er zu stark. • Für eine Pfirsichbowle anstatt Eiswürfel solche aus Plastik verwenden. • Giessen Sie Mineralwasser oder Prosecco/Champagner kurz vor dem Servieren dazu. • Eiswürfel mit einem Wallholz in einem sauberen Küchentuch zerkleinern.


Flussfahrt mit

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Entlang der schönen blauen Donau Unterhaltung an Bord mit Oesch‘s die Dritten & Nadine Reiseverlauf: 1. Tag: Schweiz – Passau Anreise im Bus nach Passau. Einschiffung. Es heisst „Leinen los“, Ihr Hotelschiff verlässt Passau in Richtung Melk. 2. Tag: Dürnstein – Budapest Während des Frühstückes Fahrt durch die schöne Wachau nach Dürnstein. Weindegustation (*). Nachmittags Weiterfahrt Richtung Ungarn. 3. Tag: Budapest Am Morgen durchfahren Sie den schönsten Abschnitt der Donau – das Donauknie. Am Nachmittag erwartet Sie die ungarische Hauptstadt. Stadtrundfahrt (*). 4. Tag: Ausflug Puszta Erleben Sie einen Ausflug in die Puszta (*), eindrückliche Reitervorführungen sowie ein typischer Imbiss und Wein erwarten Sie. 5. Tag: Budapest – Bratislava Geniessen Sie den Vormittag an der frischen Luft an Deck. Ihr Hotelschiff glei-

tet gemächlich durch malerische Flusslandschaften nach Bratislava, der slowakischen Hauptstadt. Stadtführung (*). 6. Tag: Wien Heute Morgen geht Ihr Schiff in Wien vor Anker. Entdecken Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und historischen Schauplätze auf einer Stadtführung (*) mit Bus und zu Fuss. Den Abend lassen Sie ausklingen in einem typischen Wiener Heurigenlokal (*). 7. Tag: Wien – Linz Gemütlicher Tag an Bord der TUI MAXIMA. Noch vor dem Abendessen erreichen Sie Linz. Erkunden Sie Linz auf eigene Faust bei einem abendlichen Spaziergang durch die Altstadt. 8. Tag: Linz – Passau Ihre Reise auf der Donau geht am Morgen in Passau wieder zu Ende. Ausschiffung und Rückreise in die Schweiz.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

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So kann die Party steigen

Bild Jorma Müller, Styling Marlise Isler, Hair und Makeup Eva de Vree

Das Gute-Laune-Rezept: Man nehme Crème d’or, stelle ein paar Zutaten bereit und lasse die Gäste selber schalten und walten.

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uss man sich über ein sommerliches Dessertbuffet tagelang den Kopf zerbrechen? Nein, denn mit den Crèmed’or-Glaces und ein paar Zutaten lässt sich schnell eine überraschende Vielfalt an Coupes oder Cornets zaubern. Bei den knapp 45 Sorten findet jeder seinen Lieblingsgeschmack. Vanille, Schokolade, Pistache, Waldbeeren und die neue Crema Catalana sind die begehrtesten Kreationen. Crème-d’or-Glaces verfügen über alle Eigenschaften, die eine

Eiscreme hitverdächtig machen. Sie sind rahmig, sämig, luftig und intensiv im Geschmack. Schon direkt aus dem Tiefkühler weisen sie ein sehr angenehmes Mundgefühl auf. Sie werden in Meilen ZH in der Midor AG aus den besten Rohstoffen produziert. Für alle Crème-d’or-Glaces werden ausschliesslich natürliche Aromen und Farbstoffe verwendet. Sie sind frei von künstlichen Zusatzstoffen. Rahm, Milch, Butter und Schokolade stammen aus der Schweiz. Dora Horvath

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1. Tag: Schweiz – Hall in Tirol – Chiemsee. 2. Tag: Chiemsee mit Besuch der Inseln Herren- und Frauenchiemsee sowie geführter Besichtigung des berühmten Schlosses Herrenchiemsee von König Ludwig II. von Bayern. 3. Tag: Unesco-Stadt Salzburg mit geführter Altstadtbesichtigung. Freier Nachmittag. 4. Tag: Fakultativer Ausflug Nationalpark und Unesco Biosphärenreservat Berchtesgaden inkl. Aufenthalt und Schifffahrt auf dem Königssee. 5. Tag: Chiemsee – Aufenthalt Isar-Metropole und bayerische Landeshauptstadt München mit geführtem Altstadtbummel und Rückfahrt Schweiz.

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Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Das ist meins!

Wohnen mehrere Menschen unter einem Dach, wird der Kühlschrank zur Problemzone. Besonders beliebtes Diebesgut: die köstlichen CremeDesserts von M-Premium.

Bild und Styling Claudia Linsi

F

inger weg!» – eine unmissverständliche Ansage an alle Familien- oder WG-Mitglieder. Auch im Kühlschrank gelten Eigentumsrechte, die man dem Hausfrieden zuliebe besser nicht verletzt. Es ist ja nicht so, dass wir nicht gerne mit unseren Nächsten teilten – den Fenchel, die Ämtlis, Rechnungen und unter Umständen sogar das Bio-Poulet. Geht es jedoch um deliziöse Confiserie, wird aus sozialem Edelmut schnell unbarmherziger Besitzanspruch. So verhält es sich auch mit den neuen Schichtdesserts von MPremium, die wie frisch vom Konditor schmecken. Da muss man schon mal klipp und klar sein Revier markieren, um nicht leer auszugehen. Die Lebensdauer der neuen Schichtdesserts von M-Premium ist in Haushalten mit Gourmets besonders kurz. Dafür verantwortlich ist das radikal unwiderstehliche Geschmackserlebnis aus Creme, Frucht und Biskuit. In diebessicheren Singlehaushalten lassen sich die Creme-Desserts hingegen ganze zwei Monate lang im Kühlschrank aufbewahren.

Nicole Ochsenbein

M-Premium Schichtdessert, Kaffee, Himbeer oder Schokolade, 110 g, Fr. 2.30

Besitzansprüche am Kühlschrankinhalt — auch hier gelten Eigentumsrechte, die deklariert werden müssen.


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Die idyllische und vielseitige Landschaft von Lenzerheide bietet den perfekten Rahmen für erlebnisreiche und erholsame Ferien.

Erkunden Sie die goldene Herbstbergwelt von Flims und erleben Sie geführte Wanderferien in Kleingruppen.

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Im Preis pro Person inbegriffen: 3 7 Übernachtungen im Doppel- oder Einzelzimmer Standard 3 Reichhaltiges Frühstücksbuffet 3 Täglich regionale Lunch-Pakete für unterwegs 3 4-Gang-Wahlmenu am Abend 3 Getränke aus der Minibar 3 3 Tage freie Fahrt mit den Bergbahnen 3 Täglich begleitete Wanderungen in Kleingruppen 3 Erlebnisbad, Dampfbad und Sauna info/buchung

Sunstar Hotel Flims**** Tel. +41 (0)81 928 18 00 flims@sunstar.ch, www.sunstar.ch

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

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Husch, husch ins Körbchen! Die neuste Kreation der Migros-Bäcker ruht nicht nur in einem Korb, sie wird auch darin gebacken. Daher der Name La Corbeille, zu Deutsch Chörblibrot.

Frisch aus dem Ofen, verströmt das Brot La Corbeille bereits einen herrlichen Duft.

Bild Tanja Demarmels

D

unkles Mehl mit Roggenanteil und lange Teigruhezeiten sorgen dafür, dass La Corbeille innen lange feucht bleibt. Der Sauerteig bringt nicht nur Aroma, sondern macht das Brot auch lange haltbar. Weizenkeime und Gerstenmalz sorgen zusätzlich für herzhaften Geschmack und viele wichtige Nährstoffe. Jedes Brot wird von Hand geformt. Dabei wird der Teig so aufgedreht, dass er in die kleinen

Körbe passt. Die Besonderheit: Der Teig ruht nicht nur in den Körbchen, sondern wird auch darin gebacken. La Corbeille ist das jüngste Kind aus der Pain-Création-Linie und eine von 40 neuen regionalen und nationalen Brotsorten, welche die Migros-Bäckerei jährlich neu kreiert. Claudia Schmidt La Corbeille, 400 g, Fr. 3.90

BÄCKER-TIPP

Weizenkeime Jedes Weizenkorn besteht aus einer Samenschale, dem Mehlkörper und dem Keim. Um Weissmehl zu erhalten, werden die Samenschale und der Keim entfernt. Nur der Mehlkörper wird zu Mehl vermahlen. Dabei sind die Keime so wertvoll: Sie enthalten ungesättigte Fettsäuren, viele Vitamine, Mineralien und Eiweiss und geben Müeslis oder Gemüsegerichten einen nussigen Geschmack. Die Keime sind auch in allen Broten der Pain-Création-Linie drin.


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WASSER IST LEBENSWICHTIG! FÜR EIN KIND1 VON 6 BIS 8 JAHREN

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gesundes Kind mit wenig Bewegung, das in gemässigtem Klima lebt, 2 ein Glas = 15 cL

Ihr Kind zu motivieren, genügend zu trinken, ist dank der VITTEL 33cL kinderleicht. Da auf jeder Etikette seine Lieblingsfiguren vom Disney Film «Cars» abgebildet sind, wird trinken zum spielerischen Vergnügen. Denken Sie immer daran, für die Pause Ihres Kindes die kleine und für Kinderhände praktische Flasche in seinen Schulsack zu packen! Damit Ihr Kind seinen Helden Lightning McQueen diesen Sommer auf der Kinoleinwand nicht verpasst, nehmen Sie am Wettbewerb teil um 300 × 2 Eintritte für den Film «Cars 2» ab 28. Juli in den Pathé Kinos der Schweiz zu gewinnen. Senden Sie einfach den Code VI33DA via SMS an die Nummer 939 (Fr. 0.50/sms) oder eine Postkarte mit «VITTEL WETTBEWERB» und Ihrer Anschrift an: Nestlé Waters (Suisse) S.A., VITTEL Wettbewerb, Route de la Gare 1, 1525 Henniez*. * Teilnahmebedingungen: Gratiswettbewerb ohne Kaufzwang. Die teilnehmende Person muss ihren Wohnsitz in der Schweiz haben. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und erhalten ihren Preis per Post. Keine Barauszahlung der Preise. Teilnahmeschluss: 15. Juli 2011. Mit der Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten von Nestlé Waters (Suisse) S.A. gespeichert werden. Ausser zur Bearbeitung und Verwaltung werden Ihre Daten nicht an Dritte weitergegeben.

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WETTBEWERB: Eintritte für die Pathé Kinos der Schweiz zu gewinnen!

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

Köstliche Häppchen

Sushi sind kleine japanische Gerichte. Die mundgerechten Häppchen werden täglich frisch hergestellt. Nun sind die beliebtesten Sushi-Boxen schweizweit in ausgewählten Filialen erhältlich. Sushi Nigiri Classic, 180 g, Fr. 12.— Sushi Maki Mix, 150 g, Fr. 9.—

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Polenta mit Gemüse

Nachtessen für 4 Personen

Eine Prise Exotik

+ Die neue Passion

Fruchtige Sommerliebe

Die neuen Sommerkonfi– türen sorgen für Abwechs– lung auf dem Frühstückstisch. Grüntee gibt der Pfirsichkonfitüre ein spezielles Aroma. Für alle, die Beeren-Konfis lieber mögen, ist die Variante Himbeere-Mango ohne Kerne und Stücke erhältlich. Sommerkonfitüre z. B. Grüntee-Pfirsich, 350 g, Fr. 2.70* * Nur saisonal in grösseren Filialen.

Grüner Fleischtiger

Fleischfressende Pflanzen werden auch Karnivoren oder Insektivoren genannt. Je nach Art haben sie die Fähigkeit, nicht nur Insekten, sondern auch Kleintiere wie Eidechsen oder Frösche zu verdauen. Karnivoren sind für Kinder gleichermassen faszinierend wie für Erwachsene. Tipp: Nur mit Regenwasser giessen. Fleischfresser im Glas (diverse Pflanzen inklusive Venusfliegenpflanze), Fr. 9.90

Spritzig, fruchtig und einen Tick exotisch schmeckt die neue Ice-Tea-Kreation mit Schwarztee und Passionsfruchtsaft. Die diesjährige Sommersorte schmeckt eisgekühlt am besten. Ice Tea Passionfruit, 50 cl, Fr. 1.10* * Nur in grösseren Filialen.

+

➔ Eine Zwiebel würfeln und in 1 EL Olivenöl andünsten. Beiseitestellen. Zirka Fr. 0.30 ➔ 200 g Kirschtomaten halbieren, 2 Zucchetti in Scheiben schneiden. Beides in 3 EL Olivenöl 5 Minuten schmoren lassen. Zwiebeln beigeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zirka Fr. 4.50 ➔ 12,5 dl Wasser aufkochen, leicht salzen. 250 g Maisgriess beigeben. 1 Knoblauchzehe dazupressen. Pfanne vom Herd nehmen. Polenta 4 Minuten quellen lassen. 25 g geriebenen Parmesan unterrühren. Zirka Fr. 1.25 ➔ Polenta auf Teller geben und mit Gemüse anrichten, mit Olivenöl beträufeln. Mit ca. 25 g gehobeltem Parmesan bestreuen. Zirka Fr. 0.70


Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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RAPPENSPALTE Happy Birthday!

Die Migros-eigene pH-BalanceLinie mit dem hautfreundlichen pH-Wert feiert ihr 30-jähriges Bestehen. Die kompetente Pflegelinie hält die Balance empfindlicher und trockener Haut im gesunden Gleichgewicht und ist bei Männern und Frauen gleichermassen beliebt. pH-Balance Deo-Roll-on, 50 ml, Fr. 4.20 pH-Balance Milde Reinigungstücher, 2 x 20 Stück, Fr. 4.60

Linda Fäh (23), Ex-MissSchweiz 2009, konzentriert sich auf ihre Gesangskarriere und bringt im Herbst ihr erstes Album heraus. Linda Fäh, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Cocktail für die Haut

Als junges Mädchen mit Babysitten, und in der Schulzeit jobbte ich im Lager von Vögele Shoes. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für einen Callboy.

Algenpower

Pump-me-beautiful — das neue Zoe-HydraProtect-Tagesgel und die -Nachtcreme mit Pumpdispensern versorgen die Haut optimal mit Feuchtigkeit. Die ölfreie Formel mit Blaualgenextrakt mildert Trockenheitsfältchen. Zoé Hydra Protect, Tagesgel-Creme, 50 ml, Fr. 16.50 Zoé Hydra Protect NachtcremeGel, 50 ml,

Fr. 17.50

Kiwi-Maske

Eine fantastische Ausstrahlung gefällig? Das Kiwi-Peeling mit Vitamin E, Panthenol und echten Kiwi-Kernen ist die Saisonneuheit im Maskensortiment von I am Face und bereitet die Haut optimal auf die nachfolgende Pflege vor. I am Face Kiwi Time Maske & Peeling, 2 x 7,5 ml, Fr. 2.50

Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Fotoalben aus meiner Kindheit und die vielen Ordner mit Zeitungsberichten und Fotos aus meinem einmaligen Miss-Schweiz-Jahr 2009. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

In Benken SG geniesse ich viel Natur und schwimme regelmässig in der Linth. Wo trifft man Sie abends?

Gerne treffe ich mich mit Freunden in Rapperswil SG oder in Zürich zum Dinner im Restaurant, und anschliessend feiern wir. Und wo garantiert nicht?

Beim Joggen. Alleine im Wald rumzurennen mag ich gar nicht.

Sind Sie gerne prominent?

Ja, so lange ich prominent bin, weil ich so bin, wie ich bin.

Eugen Baumgartner


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Ausflüge in die Berge, für Sie getestet von Chantal und Sergio. Die Freizeittester haben sich auf die Socken gemacht, um die aktuell vergünstigten Angebote der SBB zu testen. Zusammen mit Sergios charmanter Begleiterin Chantal haben sich die drei Freizeittester diesen Monat in luftige Höhen begeben und für Sie die besten Bergwanderungen und die schönsten Bergseen getestet.

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Dabei fand jeder von ihnen sein persönliches Highlight: Eisenbahnfan Beat, als er mit der Dampfbahn aufs Brienzer Rothorn fuhr. Angler Benoît, als er im Pizolgebiet einen sooooo grossen Fisch fing.

Romantikerin Chantal, als sie wie auf Wolke sieben über die Hängebrücke beim Aletschgletscher schwebte. Und der verliebte Sergio, als er mit ihr im Leiterwagen auf das höchste der Gefühle anstossen konnte. Aber das ist eine andere Geschichte, die Sie sich im Testbericht auf sbb.ch anschauen können. Dort finden Sie auch alle anderen Testergebnisse und viele praktische Tipps. Einen erfrischenden Sommer wünschen Ihnen

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* Pizol – 5-Seen-Wanderung Bahnfahrt (50%), Gondel-/Sesselbahnfahrt (50%) Wangs–Pizolhütte zum Ausgangspunkt der Wanderung und zurück.


DIE FREIZEITTESTER BENOÎTS SERVICE-TIPP

Für CHF 15.– kommt auch der Göttibub mit. Die Kinder-Tageskarte ist wirklich eine gute Sache. Im Winter habe ich zum ersten Mal eine für meinen Göttibub gelöst und wir sind zusammen zum Schlitteln in die Berge gefahren. Was hatten wir beide für einen tollen Tag! Das hat mich nur CHF 15.– gekostet – CHF 30.–, wenn wir 1. Klasse gefahren wären. Ich glaube, das nächste Mal nehme ich auch noch die Nachbarskinder mit, damit ein paar gleichaltrige Spielkameraden dabei sind. Schliesslich darf man mit einem GA oder Halbtax und gültigem Billett bis zu vier 6- bis 16-Jährige mitnehmen, wenn jede/r eine eigene KinderTageskarte hat. Detailliertere Infos dazu erhalten Sie an jedem Bahnhof oder unter sbb.ch

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IHRE REGION MIGROS BASEL

Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gazin 27, 4. Juli gaz Ju 2011 201

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Summerstage auf der Kunschti

Sinéad O’Conner und Nena sowie die Söhne Mannheims treten dank der Migros in Basel auf.

Günschtig auf die Kunschti

Nena wird sowohl ihr junges wie auch das nicht mehr ganz junge Publikum begeistern.

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lle, die aus den Ferien zurückgekehrt oder daheimgeblieben sind, erwarten im August den Höhepunkt des Basler Sommers. Dank Act Entertainment und der Migros wird Basel während des Summerstage-OpenAirs vom 18. bis 20. August zum Mekka für Freiluft-Musikfans: Sinéad O’Connor eröffnet das Wochenende; die Söhne Mannheims treten am zweiten und Nena und Band am dritten Abend auf. Der Spielort, d’ Basler Kunschti St. Margarethen, ist idyllisch

KULTURPROZENT

Bild: Sarah Härri

Walter Lenz sei Dank

Das Jahr 2011 ist das Jahr der Freiwilligenarbeit. Die Aktion «Herz sei Dank!» soll die Freiwilligen ins Zentrum rücken und ihnen die verdiente Anerkennung zukommen lassen. Walter Lenz ist der Gewinner der Region Basel. Als naturverbunde-

gelegen und gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Er fasst rund 4500 Personen und bietet genügend überdachte Plätze, falls es regnen sollte. Ferner sorgen diverse Verpflegungsmöglichkeiten zu fairen Preisen für das leibliche Wohl von Jung und Alt.

Spektakuläres Bühnenfest und «99 Luftballons»

Sinéad O’Connor hat vor über zwanzig Jahren den Durchbruch geschafft. Seither muss man die Sängerin aus Irland kaum mehr

ner Mensch hat er sich dem Eindämmen einer nicht einheimischen Pflanze gewidmet. War Walter Lenz zuerst nur mit seiner Frau im Muttenzer Wald unterwegs, sind es mittlerweile rund 15 Personen, die das Gelände vom wuchernden Drüsigen Springkraut befreien. Das Migros-Kulturprozent sagt Dankeschön und gratuliert Walter Lenz ganz herzlich zu seinem Preis.

vorstellen. Denn ebenso bekannt wie ihre Songs sind die polarisierenden Seiten ihrer Persönlichkeit. Am Freitag werden die Söhne Mannheims das jüngere Publikum mit einem spektakulären Bühnenfest begeistern. Und nicht zuletzt überrascht Nena, die ursprünglich mit ihrem Millionenseller «99 Luftballons» bekannt geworden ist. Heute kann sie auf 22 Solound Bandalben zurückblicken und ist jedes Jahr auf Tournee. Priska M. Thomas Braun

➔ Sinéad O’Connor Vorgruppe: 4th Time Around Do, 18. August, 19.30 Uhr (Türöffnung, 18 Uhr) Preise: Fr. 65.➔ Söhne Mannheims Vorgruppe: Blush Fr, 19. August, 19.30 Uhr (Türöffnung, 18 Uhr) Preise: Fr. 70.➔ Nena und Band Vorgruppe: Anna Rossinelli Sa, 20. August, 19.30Uhr (Türöffnung, 18 Uhr) Preise: Fr. 65.Als Presenting-Partnerin gewährt die Migros allen Genossenschaftern der Migros Basel zehn Franken Rabatt. Vergünstigte Karten gibt es im M-Vorverkauf: ➔ Basel: Infoschalter Claramarkt, Kundendienst MParc Dreispitz ➔ Allschwil: Kundendienst Migros Paradies ➔ Füllinsdorf: Kundendienst Migros Schönthal Reguläre Karten bei Ticketcorner unter 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min., Festnetztarif) oder www.ticketcorner.ch

Nadine Kleiber von der Migros Basel überreicht dem Gewinner Walter Lenz seinen Preis.


74 | Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

Ein zarter Genuss

Im Restaurant Seegarten in Münchenstein beginnen wieder die beliebten Grillwochen.

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er Park im Grünen in Münchenstein erstrahlt jetzt in voller sommerlicher Blütenpracht. Die Parkbesucher tauchen ein in eine herrlich grüne, entspannende Umgebung. Vom Sommergefühl lassen sich jeweils auch die Köche im Restaurant Seegarten anstecken. «Feine, leichte Gerichte vom Grill passen am besten zum Sommer», sagt Christian Schostag. Der 31-Jährige ist mit dem Zubereiten von Rindsfilet-Steaks beschäftigt. Das Fleisch stammt von 14 Monate alten Angus-Rindern aus Irland, wie der gelernte Koch erläutert. Er weiss, dass sein Chef beim Einkauf nur die allerbesten Produkte wählt.

Gleichbleibende, hohe Qualität

«Wir arbeiten seit vielen Jahren mit den gleichen Lieferanten zusammen», erklärt Andreas Rogger, Geschäftsführer im Restaurant Seegarten. «So haben wir die Garantie für eine stets gleichbleibende, hohe Qualität.» Die irischen Angus-Rinder wurden von Mutterkühen aufgezogen. Sieben Tage hing das Fleisch am Knochen, bevor es gekühlt, vakuumiert und in die Schweiz transportiert wurde. Bei einer konstanten Temperatur von zwei Grad reifen die rund 1,5 Kilo schweren Stücke im Kühlschrank im Restaurant Seegarten weiter. «Wann der optimale Reifegrad erreicht ist, wissen wir aus Erfahrung», sagt Christian Schostag. In der Regel drei bis fünf Wochen nach der Schlachtung holt er das Stück aus dem Kühler. Auf dem Grill lässt Christian Schostag das Rindssteak – je nach Vorliebe des Gastes – zwischen

zwei und fünf Minuten stehen, bevor er es umdreht.

Medium bei Gästen bevorzugt

In gastronomischen Lehrbüchern steht, dass Menschen mit lateinischem Blut in den Adern das Steak lieber blutig geniessen, während Menschen mit germanischem Stammbaum sich eher für à point entscheiden. «Sicher gibt es da auch Mischformen», schmunzelt Christian Schostag. «Die meisten Leute bestellen medium, weil sie möchten, dass das Fleisch innen noch leicht rosa ist. Bei der mittleren Garstufe verändert sich der Geschmack auch am wenigsten.» Natürlich wird im Restaurant Seegarten nicht nur Angus-Steak zubereitet. Auf der Grillkarte stehen im Sommer auch RibeyeSteaks vom irischen Angus-Rind, Pouletspiessli, Schweinskoteletten und Kalbshohrücken-Steaks. Immer beliebter werden Lammkoteletten. Fischliebhaber kommen mit gebratenem Saibling auf ihre Rechnung, Vegetarier können grillierte Gemüse und Champignons bestellen.

Herzhafte Beilagen, fünf verschiedene Kräuterbutter

Zum Gegrillten serviert das Personal im «Seegarten» eine herzhafte Auswahl an Beilagen wie Pommes frites, Country-Kartoffeln, Rosmarinkartoffeln, Trockenreis, Butternudeln oder Grillgemüse. Kräuterbutter in fünf verschiedenen Aromen macht das Geschmackserlebnis vollkommen. Bevor der Journalist die Küche verlässt, möchte er von Christian Schostag noch wissen, wie Hobbyköche am besten ein Steak zube-

Ein Rindsfilet-Steak «medium» bleibt im Kern leicht rosa – ein zarter Genuss.

Auch das Portionieren der Filetstücke erfordert viel Erfahrung.

reiten. Schostag empfiehlt, ein bereits portioniertes Stück fünf Minuten vor dem Zubereiten aus

dem Kühlschrank zu nehmen und bei Zimmertemperatur reifen zu lassen. «Ein sechs Zentimeter di-

Sommersalate und leichte Desserts Als Alternative kann man im Restaurant Seegarten aus vier verschiedenen Sommersalaten auswählen. Der Landfrauensalat mit Blattsalat, Bohnen, Speck und gebratener Kalbsleber mundet vorzüglich, genauso wie der Griechische Salat, garniert mit Lammfiletstreifen. Mehr als asiatisch angehaucht ist der Glasnudelsalat Seidenstrasse; er besteht aus diversen Gemüsen und Ananas

in süss-saurem Dressing, garniert mit gebackenen Riesencrevetten. Den Reigen der Sommersalate schliesst der Curasco-Salat, gezaubert aus gebratenen Rindshuftstreifen mit Chimichurri-Sauce auf Sommersalaten. Zum Dessert bietet der «Seegarten» leichte Sorbets verschiedener Geschmacksrichtungen sowie diverse hausgemachte Süssspeisen an.


IHRE REGION MIGROS BASEL

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Schönstes Minigolf der Region

Der Parcours mit 18 Spielbahnen im Park im Grünen ist sehr beliebt.

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unte Blumen erfreuen die Besucher schon beim Eingang zur Minigolfanlage. Auch sonst grünt und spriesst die Natur überall. Farne wechseln sich mit Sträuchern und Bäumen ab, sattgrüner Rasen und Blumenbeete säumen die Minigolfpisten. Unweit der Anlage blitzt die Sonne im St. Albansee – sogar eine Wasserfontäne schiesst in die Höhe.

18 Pisten in bestem Zustand inmitten der Blumen

«Wir sind stolz auf unser Minigolf; es ist sicher das Schönste in der Region Basel», erklärt Eric Ribstein, Chefgärtner im Park im Grünen und damit auch zuständig für Unterhalt, Hege und Pflege der Anlage. Der Parcours mit den 18 Pisten wurde 1983 erstellt und befindet sich in bestem Zustand. «Die Bahnen werden täglich gereinigt», berichtet Ribstein und schaut zufrieden den Leuten

zu, die konzentriert die Bälle schlagen. Zwei junge Frauen finden sichtlich Gefallen am Spiel und lachen oft. «Versuchs noch einmal», muntert zwei Bahnen weiter eine ältere Dame ihr Grosskind auf. «Gut gemacht! Ja, jetzt gehen wir dann ins Restaurant etwas trinken.»

Spielen in den kühlen Abendstunden

Bis zu 800 Spielerinnen und Spieler tummeln sich an schönen Tagen auf der Anlage. Für eine Runde benötigt man etwa anderthalb Stunden. Besonders viel Spass macht das Minigolf in den kühlen Abendstunden. «Die Bahn ist beleuchtet, im Sommer kann man bis 22.30 Uhr spielen», schwärmt Eric Ribstein, der in den Arbeitspausen auch selber einmal zum Schläger greift und sich mit den Kollegen im Minigolf misst. Text und Bild: Rolf Zenklusen

Öffnungszeiten und Preise Die Minigolfanlage im Park im Grünen ist bei guter Witterung wie folgt geöffnet: ➔ Hauptsaison (und während der Frühlings- und Herbstferien): Montag bis Samstag von 11 bis 21 Uhr (letzter Einlass), Sonntag ab 10 Uhr. ➔ Vor- und Nachsaison (April, Mai, September und Oktober): Mittwoch und Samstag von 13 bis 20 Uhr (letzter Einlass), Sonntag ab 11 Uhr. Bei unsicherer Witterung empfiehlt es sich, kurz anzurufen: 058 575 80 00. Preise pro Runde: Kinder: Fr. 4.-, Erwachsene Fr. 6.-

Christian Schostag ist Koch im Restaurant Seegarten.

ckes Steak braucht auf dem Grill etwa drei Minuten auf beiden Seiten, bis es medium gebraten ist», sagt der erfahrene Koch. Nach dem Grillieren sollte man das Fleisch genauso lange, wie es grilliert wurde, in der Wärme ziehen lassen und erst dann geniessen. Text und Bilder: Rolf Zenklusen

Restaurant Seegarten, Rainstrasse 6, 4142 Münchenstein. Öffnungszeiten: Restaurant Seegarten und Selbstbedienungsrestaurant; täglich ab 9 Uhr. Einkaufsladen: täglich ab 9 Uhr. Telefon: 058 575 80 00, Fax: 058 575 80 02 www.parkimgruenen.ch; restaurant. seegarten@migrosbasel.ch

Chefgärtner Eric Ribstein zeigt stolz die wohl schönste Minigolfanlage der Region.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

BABY CLUB

Frauen in prekären Situationen wollen männliche und dominante Typen.

Besser schlafen in der Hängematte

Bilder Getty Images (3)

Hängematte wirkt schneller als Schlafmittel. Schaukeln und wiegen besänftigen auch das schreifreudigste Baby. Deshalb werden Millionen von Kleinkindern an vielen Orten der Welt zur Beruhigung in Hängematten gebettet. Schweizer Forscher haben jetzt herausgefunden, dass Schlafen in der Hängematte auch für ein Mittagsschläfchen ideal ist. Darin schläft man nämlich nicht nur schneller ein, der Schlaf ist auch insgesamt besser und erholsamer. Denn sanftes Hin- und Herschaukeln verändert die Hirnaktivität: Die Schwingungen der Hirnströme werden langsamer und zeigen typische Merkmale für einen sehr stabilen, tiefen Schlaf. Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www. migrosbabyclub.ch

SEX & LIEBE

Macho oder Softie?

D

ie persönliche Lebenssituation bestimmt, von welchem Männertyp sich Frauen angezogen fühlen. Stehen Ängste vor gesundheitlichen Problemen im Vordergrund, wählten die Frauen in einer australischen Studie Partner, die Männlichkeit,

Körperkraft und Dominanz ausstrahlen. Laut den Forschern signalisieren diese Eigenschaften gesunde Erbanlagen, die auch den Nachwuchs widerstandsfähig gegen Krankheiten machen. Haben Frauen hingegen Geldsorgen oder gar Angst, zu ver-

ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

Stadtluft macht depressiv Da Das Stadtleben bietet praktisch unbegrenzte Anregung und Abwechslung. Da Das Gehirn läuft ständig auf Hochtouren, um die wichtigen Eindrücke von de den unwichtigen zu trennen. Das hat seinen Preis: Das Risiko, an einer De Depression zu erkranken, steigt. Eine deutsche Studie hat nun gezeigt, we weshalb das so ist. Bei Versuchsteilnehmern, die in der Stadt leben, war di die Aktivität der Amygdala, jener Hinregion, die Emotionen verarbeitet, st stark erhöht. Die Amygdala ist aber auch der Ort im Gehirn, der massgeblich an der Entstehung von Depressionen beteiligt ist. Stadtleben: Die einen lieben es, die anderen hassen es.

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Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch Ne

Da Stadtleben … ➔ … macht mich nervös. ➔ … regt mich an. Das ➔ … ist mir egal, ich bin nie in der Stadt.

armen, fühlten sie sich zum freundlichen, mitfühlenden Kerl hingezogen. Denn bei diesem Männertyp ist die Eigenschaft des treu sorgenden Vaters, der alles für die Ernährung seiner Familie tut, besonders stark ausgeprägt. Daniel Schifferle

Frage von letzter Woche

Sind Sie ein Familienmensch? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

14 %

Nein, eine Familie engt zu sehr ein.

27 %

Ja, die Familie ist alles für mich.

59 %

Ja, aber ich brauche auch Freiraum.


80 | Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

SCHAUPLATZ

hmte n Film en, Viele Schweize r Orte und Regi onen habe n berü Büch ern oder Mus ikstü cken eine n Hint ergr und, stell t eine Heim at gege ben. Zwö lf dies er Scha uplä tze das Migros-M agaz in im Lauf dies es Jahres vor.

Der alte Rocker und der See

Lied: Louenesee Band: Span Komponist: Georges Müller (Bild). Erste Veröffentlichung: 1983, auf der LP «Spanton — Spontan» li, Matthias Kohli, iker: Georges Müller, Christoph Koh

Mus Daniel Siegrist durchgeführten Ehrung: In der von Radio DRS 3 2010 ee» von den enes «Lou de Serie «Pop-Geschichten» wur in der Sparte Lied er weiz Sch Hörern zum einflussreichsten «Dorf, Stadt und Land» gewählt an diversen Open Konzerte: Span sind im Sommer 2011 Airs zu sehen

Der Lauenensee lädt zum Verweilen ein. Da können auch Reto, Katrin und Usé (von links) fast nicht weiterfahren.

I

ch habe das Gefühl, ich hätte im Restaurant dort am See lebenslang eine warme Suppe zugut», sagt Georges Müller, oder Schöre, wie der 57-Jährige genannt wird. Schöre ist Gründungsmitglied,

Gitarrist und Sänger der Berner Mundartband Span. Er hat 1981 das Lied «Louenesee» komponiert und getextet. «I gloube i gange no meh, a Louenesee» singt er in der Ballade, und tatsächlich habe ihn

der Weg seither oft wieder dorthin geführt. Und nicht nur ihn, sagt er mit Blick auf den grossen Werbeeffekt, den der Song für diesen kleinen Fleck im Berner Oberland ausgelöst hat. Und auch wir haben

uns schliesslich, vom Lied inspiriert, mit den Mountainbikes von Gstaad zum Lauenensee aufgemacht. Angeführt von der einheimischen Hobbybikerin Katrin Es-


BESSER LEBEN OUTDOOR

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«Dert hinger bim Louenesee»

Weit weg vom Lärm der Stadt — wie von der Berner Mundartband Span besungen — ist er tatsächlich. Und trotzdem kennt die halbe Schweiz den Lauenensee oberhalb Gstaads. Span sei Dank. piasse (40), müssen Reto (40) und ich (42) bereits kurz nach Gstaad schon tüchtig in die Pedalen treten. Denn wir fahren nicht auf direktem Weg zum See, sondern haben die schweisstreibende Vari-

ante über die Höhi Wispile gewählt – da sind bereits auf den ersten sieben Kilometern gut 800 Höhenmeter zu bewältigen. Erst gehts in diversen Schlaufen über steile Teerwege, dann einem leicht

ansteigenden Alpweg entlang und die letzten Meter über einen sogenannten Singletrail, einen schmalen, stotzigen Weg. «Das ist das Pièce de résistance», kündigt uns Katrin an. Tatsächlich ist der Pfad

so steil, dass zumindest wir weniger geübten Mountainbiker Mühe bekunden das Vorderrad am Boden zu halten und schliesslich unsere Bikes schieben. Oben auf der Vordere Höhi Wispile


82 | Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

angekommen, brennen die Augen vom Schweiss, der sogar den Weg durch die Augenbrauen gefunden hat. Ruhig ist es hier oben. Vereinzeltes Vogelgezwitscher und das Summen von Fliegen und Bienen ist alles, was wir hören. Das wird sich wohl ändern, sobald die Seilbahn ihren Saisonbetrieb zur zwei Kilometer entfernten Bergstation Höhi Wispile wieder aufnimmt. Doch heute sind wir die Einzigen hier und können entspannt das Panorama geniessen. Über eine Blumenwiese mit reichlich blauem Enzian schweift unser Blick zum schneebedeckten, pyramidenförmigen Oldehorn.

Auf dem Umweg via Höhi Wispile zum See gehts stotzig hinauf.

Eine lange Rüttel-und-Schüttel-Partie

Über Wiesenwege können wir es nun sausen lassen bis zum Punkt Chrinetritt. Von hier bis zur 150 Meter tiefer liegenden Senke wird der MountainbikeSingletrail als «schwierig» eingestuft. Und tatsächlich: Auf dem schmalen Pfad hat gerade noch knapp das Bike neben uns Platz und danach gehts gleich gefährlich steil hinab. Wir getrauen uns nicht zu fahren und gehen zu Fuss. «Nehmt das Velo immer auf die Talseite des Weges», ermahnt uns Katrin. «Dann könnt ihr es im Notfall einfach loslassen.» Ein solcher Notfall tritt zum Glück nicht ein. Für die unzähligen Spitzkehren, die es auf dem Weg nach unten hat, braucht es eine anständige Portion Technik: Mit etwas Schwung das Bike aufs Hinterrad stellen, Hinterbremse ziehen, das Bike um 180 Grad drehen, bergwärts zum Velo stehen, runterlassen und weiter stossen, zur nächsten Spitzkehre. Endlich unten angekommen, sind gleich wieder 100 Höhenmeter hinauf zu bewältigen. Von oben haben wir immerhin einen wunderbaren Blick hinüber zum Tungelschuss-Wasserfall, der zwischen Tannen über diverse Felsstufen hinunterstürzt. Nun liegt eine lange Abfahrt über ein bekiestes Bergsträsschen vor uns. Das rattert und knallt, schüttelt und holpert – im Sattel sitzen zu bleiben ist nicht empfehlenswert. Trotz gut gefederter Bikes

gehen die Vibrationen in die Handgelenke, den Nacken, die Beine, und dann taucht der Lauenensee vor uns auf. Wir stoppen, Ruhe kehrt ein, nur im Hintergrund rauscht der Tungelschuss.

Der Span-Sänger hatte Knatsch mit seiner Freundin

«Wit äwäg vom Lärm vo dr Stadt. I weiss no guet, wie i ha chönne vergässe, dert hindä bim Louenesee.» Aber was wollte der SpanSänger vergessen? «Ich hatte ziemlich Knatsch mit meiner damaligen Freundin», erzählt Schöre. «Mir reichts, ich haue ab, sagte ich zu mir und bin mit Hund und Gitarre an den Lauenensee. Und dann sind mir die Melodie und der Text des Liedes förmlich zugeflo-

gen.» Der See da am Ende des Tals sei für ihn ein mystischer Ort, vor allem abends, wenn die Touristen wieder weg seien, erzählt der 57-jährige Ex-Hippie. Und irgendwie bilden wir uns ein, hier am Seeufer sitzend, dieses Gefühl auch zu spüren. Nur wenige Menschen sind unterwegs, von einer Feuerstelle steigt Rauch auf in den Spätnachmittagshimmel und ein einsames Blässhuhn taucht im Wasser ab. Unser Ruhepuls wird nochmals einen Tick langsamer, und der Atem geht nun tief in den Bauch. «Immer wenn i wider dra dänkä, a das Gfüeu denn am Ufer vom See. De merki, wie guet dass mir ta het, i gloube i gangä no meh…» Heute auf «dieses Gefühl» ange-

sprochen kommt der gesprächige Rockoldie ins Schwärmen, wie wenn es nach wie vor 1981 wäre und er den Text erst gestern verfasst hätte. «Da sitzend auf diesem Stein am Ende des Sees… das war fast schon meditativ. Das war jenseits von Gut und Böse. Ja, das gab mir ein Gefühl der absoluten Befreiung.» Text Üsé Meyer Bilder Valeriano Di Domenico

www.migrosmagazin.ch Auf der Spur von Gilberte, Heiri oder Vreneli: Ausflugstipps zu anderen Volksliedern.


BESSER LEBEN OUTDOOR

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Die Migros ist Hauptsponsorin von SchweizMobil und präsentiert monatlich einen exklusiven Erlebnistipp für die ganze Familie.

Kettenriss: Zum Glück hatten wir eine Ersatzkette im Gepäck.

Ruinaulta Rheinschlucht, genannt Swiss Grand Canyon.

Juli-Tipp: Im grossen Graben

Zwei Einheimische im Gespräch: Katrin und die Kuh.

Über Stock und Stein zum See Gstaad

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Lauenen

Lauenensee

➔ An- und Rückreise: Mit Bahn via Spiez und Zweisimmen nach Gstaad. Tour: Gstaad (1041 m)—Moosfang—Vordere Höhi Wispile (1838 m)—Chrine— Lauenensee—Lauenen—Gstaad ➔ Länge/Höhenmeter: zirka 32 km / zirka 950 m Höhendifferenz ➔ Dauer: gut 4 Stunden ➔ Anforderung: Gute Kondition, gutes Beherrschen des Velos. Für Kinder weniger geeignet ➔ Saison: Frühsommer bis Herbst ➔ Ausrüstung: Mountainbike, Velohelm ➔ Alternativen: Vom 2.7. bis 9.10. fährt die Seilbahn von Gstaad bis Höhi Wispile — damit spart man sich die 800 Höhenmeter am Anfang. / Für weniger Geübte und Kinder: Der direkte Weg von Gstaad über Lauenen zum See und retour (zirka 3 Stunden) ➔ Velomiete: www.bikewaelt.ch (Gstaad) und www.bikesport-reuteler.ch (Saanen), Preise für Mountainbike-Miete/Tag zirka 50, Helm zirka 5 Franken ➔ Allgemeine Infos/Übernachtung: Gstaad Saanenland Tourismus, www.gstaad.ch Karte: Swiss Singletrail Map «Simme/Saane», 1 : 50 000

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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

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Für eine Lehrstelle ist es noch nicht zu spät

Je näher der letzte Schultag rückt, desto grösser wird der Druck auf Jugendliche, eine Lehrstelle zu finden. Mit einem guten Dossier liegt dies durchaus noch drin.

Z

war ist die Zahl der angebotenen Lehrstellen mit 81 000 dieses Jahr erstmals höher als die Zahl der Lehrstellensuchenden, die bei 77 000 Personen liegt. Trotzdem kostet die Lehrstellensuche Kraft – und Geld. Bis zu sieben Franken kann eine einzelne Bewerbung kosten. Da läppert sich also einiges zusammen. Und wenn man nur Absagen erhält, steigt ausserdem der Frust. Auch bei den Eltern. «Trotzdem ist es wichtig, sich nicht entmutigen zu lassen», betont Giuliana Lamberti (48) Leiterin der Stellenvermittlung Job Shop Info für Jugendliche in Zürich. Sie hat schon unzählige Teenager bei der Lehrstellensuche unterstützt und weiss, dass es auch jetzt noch nicht zu spät ist, eine zu

bekommen: «Es gibt durchaus Jugendliche, die noch im August etwas finden.» Voraussetzung sind: ein sauberes und korrektes Dossier, ein aussagekräftiger Begleitbrief und eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch. Wie so etwas geht, lernen Jugendliche entweder in der Schule oder bei einer entsprechenden Beratungsstelle, wie es sie überall in der Schweiz gibt (siehe Infobox). «Vitamin B ist zwar immer doch der beste Türöffner», sagt Giuliana Lamberti. «Aber auch eine Schnupperlehre ist eine gute Möglichkeit, später zu einer Lehrstelle zu kommen.» Wer sich hier bewährt, interessiert, pünktlich, zuverlässig, fleissig und freundlich ist, hat oft eine gute Chance auf eine Lehrstelle in die-

Illustration Lindemann

Hilfe für Lehrstellensuchende Hier gibts Beratungsstellen, Anleitungen und Checklisten für die Erstellung eines attraktiven Dossiers sowie Tipps für das Bewerbungsgespräch und konkrete Lehrstellenangebote: ➔ www.berufsberatung.ch ➔ www.job-shop.ch ➔ www.lehrstellenzentrale.ch ➔ www.lehrstellen-angebot.ch ➔ www.lotse.ch

sem oder einem anderen Betrieb. Sollen oder können Eltern bei der Suche nach einer Lehrstelle helfen? «Ja. Bis zu einem gewissen Punkt», empfiehlt die Beraterin. «Doch spätestens das Bewerbungsgespräch müssen die Jugendlichen alleine bewältigen.»

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Ratschläge der Eltern kommen nicht immer an

Da die Lehrstellensuche mit der Ablösung von zu Hause einhergeht, fällt es zudem vielen Jugendlichen schwer, gut gemeinte elterliche Ratschläge zur Berufswahl anzunehmen. Eine Beratungsstelle ist dafür oft geeigneter. Solche Einrichtungen können auch dabei helfen, Alternativen zu finden, wenn die Lehrstellensuche doch nicht geklappt hat. «Oft ist ein Praktikum eine gute Möglichkeit, den Lebenslauf und die Kontakte zu verbessern für die Suche im kommenden Jahr.» Andrea Fischer Schulthess

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BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

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Lausige Zeiten

Blattläuse sind eine Plage für Gärtner. Dagegen helfen diverse chemische und biologische äferlarven. Mittel, darunter auch Marienkäferlarven. edene Methoschiedene den. «Am Am einen fachsten wenden ist ein Granulat, das as anzuwenden die man rund um die Pflanze auf die Erde streut und angiesst», sagtt Gunnar ar Voss, Fachmann für Pflanzenpflege flege bei Do it + Garden Migros. Es bewirkt, dass die Läuse zu fressen n aufhören und sterben. Auch verschiedene für den biologischen hen Anbau zugelassene Mittel stehen en zur Wahl, sie müssen meist gespritzt tzt werden.

Marienkäfer enkäfer haben einen Mordsappetit dsappetit auf Blattläuse

In Gartenratgebern artenratgebern findet man erdem diverse Hausmittelausserdem chen, die den Schädlingen den Garaus us machen. Das sicher einfachstee Mittel ist ein scharfer Wasserstrahl, ahl, mit dem die Biester einfach weggewaschen werden. Auch selbst gemachte Spritzmittel helfen, z. B. eine Schmierseifelösung (1 EL Schmierseife, 1 EL Brennus auf einen Liter Wasser). spiritus

Sind Pflanzen von der Blattlaus befallen, helfen nur radikale Massnahmen.

Oder man beOder spritzt die sp Blätter mit Brennnessel-, Tabak-, Schwarztee- oder Tomatenblättersud. Achtung! Bei all diesen Hausmittelchen sollte der Boden unter den Pflanzen abgedeckt werden, und nach der Behandlung muss direkte Sonnenbestrahlung vermieden werden, sonst leiden die Pflanzen mehr, als man ihnen hilft. Etwas unappetitlich, aber – wie Gunnar Voss meint – am schnellsten und garantiert frei von Nebenwirkungen: die Läuse mit den Fingern abstreifen und zerquetschen. Dabei erwischt man natürlich nie alle, aber eine gesun-

de Pflanze wird mit mit den Überlebenden zurechtkommen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die natürlichen Feinde der Läuse zu begünstigen. Marienkäfer haben einen Mordshunger auf Blattläuse, sie und ihre Larven verzehren in ihrem Leben mehrere Tausend Läuse, deshalb werden sie auch schon gezielt für diese Aufgabe gezüchtet. «Eine Methode, die sich am besten in Treibhäusern eignet», sagt Voss. Auch Florfliegen, Raubwanzen, Laufkäfer und Ohrwürmer machen sich über die Schädlinge her. Ist eine Pflanze bereits stark befallen, sind sie jedoch mit der Aufgabe überfordert. Haia Müller

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lattläuse vermehren sich blitzschnell, umhüllen zu Hunderten die zarten Blattstiele unterhalb von Knospen, laben sich an frischen Trieben oder verstecken sich auf der Unterseite von Blättern und setzen sich in Gemüsepflanzen fest. Ihr Hauptnahrungsmittel ist der Pflanzensaft, den sie mit kleinen Rüsseln aus der Pflanze saugen. Die so ausgebluteten Triebe verkümmern, Blätter kräuseln sich und rollen sich zusammen, die Knospen hängen lahm am Stängel, im Gemüse und Salat sind die Biester fast nicht auszuwaschen. Doch nicht nur deshalb gelten sie als lästige Schädlinge, sie übertragen auch virale Erkrankungen und begünstigen Pilzerkrankungen. Wer Schäden verhindern will, sollte Blattläuse möglichst früh bekämpfen. Denn haben sie sich mal festgesetzt, entwickeln sie sich explosionsartig zu riesigen Kolonien von bis zu 100 000 Exemplaren. Zur Wahl stehen ver-


88 | Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

NEWS

Der 1er-BMW wird sparsamer

DIE AUTO-TESTFAMILIE

Kleiner Knirps macht

Mit dem Trezia rollt Subaru auf unbekanntes Gelände. Zum ersten Mal haben schwyzerischen Willerzell fand den Kleinwagen trotzdem super und wollte Der neue BMW 1er ist ab Herbst erhältlich. Mit neuem Gesicht und mehr Platz startet nach sieben Jahren die zweite Generation des 1er-BMW. Alle Modelle des VW-Golf-Konkurrenten verfügen über Stopp-Start-System und Eco-Fahrprogramm. Aus der Palette (116 bis 184 PS) stechen der 116d mit 116 PS und der 118i mit 136 PS heraus, die nur 4,3 Liter Diesel, beziehungsweise 5,5 Liter Benzin je 100 km verbrauchen sollen.

Da staunen Rebecca, Marcel, Irene und Mirjam Kälin (von links): Der Trezia ist innen fast grösser als aussen.

Saab droht die Insolvenz Nach wochenlangem Produktionsstillstand wegen Geldmangels platzte jüngst der geplante Deal von Saab mit dem chinesischen Hawtai-Konzern. Dann wollte der Autohandelsgigant Pang Da in China Saabs fertigen und brachte per Finanzspritze die Bänder in Schweden zum Laufen. Nun ruht die Produktion erneut, weil Saab die Löhne der 3700 Mitarbeiter nicht mehr zahlen kann.

Sprit sparen mit dem richtigen Pneu Auch Pneus können grün sein: Das Fachmagazin «AutoBild» bezeichnet den Nokian V im Test mit einem halben Liter Einsparung je 100 km als «vorbildlich». Die übrigen Eigenschaften stimmen offenbar auch: Der TCS bewertet ihn mit «sehr empfehlenswert», das Fachmagazin «auto motor und sport» kürt ihn zum Sieger im Sommerpneutest.

Raum für gutes Klima: Die serienmässige Klimaanlage überzeugt, der Automat nicht ganz (links). Laderaum gibt es dafür mehr als genug, wie Rebecca demonstriert.


BESSER LEBEN AUTO EXPERTE

gross Eindruck

Kurt Egli, Umweltberater

Subaru lernt sparen

die Japaner auf einen Allr adantrieb verzichtet. Familie Kälin aus dem ihn gar nicht mehr hergeben.

W

STECKBRIEF

Subaru Trezia 1.4D Automat «Swiss»

Antrieb: R4-Turbodiesel, 1364 cm³, 90 PS, 205 Nm/1800 Min. Automatisiertes 6-Gang-Getriebe (Option), Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 12,1 s, Spitze 175 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,00 x 1,70 x 1,60 m, Laderaum 429—1388 l, Gewicht 1280 kg. Verbrauch: 4,4 l/100 km (Werksangabe). CO2-Ausstoss (Werksangabe) 115 g/km. Energieeffizienz A. Preis: ab 25 300 Franken (Basis 1.3i mit 99 PS: ab 22 500 Franken).

enn ein Auto gut aussieht, umso besser», sagt Irene Kälin (41). «Aber wichtiger sind Zuverlässigkeit, Verbrauch und Platz.» Eine harte Prüfung für den neuen Subaru Trezia. Nicht wegen des Designs, das bei den Kälins gut ankommt, sondern, weil die Familie Platzwunder bestens kennt: Die Kälins fahren neben einem VW Golf Variant einen zehnjährigen Toyota-Microvan. Doch der vier Meter kurze Microvan von Subaru besteht die Prüfung tadellos. «Er ist kompakt, übersichtlich, gut zu parken, aber innen gross», urteilt die medizinische Praxisassistentin: «Hinten finden drei Leute Platz, und trotz der erhöhten Sitzposition bleibt viel Kopffreiheit.» Zum Laderaum listet Marcel (43), als Chauffeur quasi Experte für Stauraum, die Vorteile auf: «Selbst mit zwei Kühlboxen und drei Taschen ist er nicht voll. Und unser Golden Retriever passt auch hinein. Die Lehnen sind mit Hebeln vom Laderaum aus umklappbar, und der Laderaumboden ist in der Höhe sogar verstellbar.»

Trotz geringem Verbrauch genug Kraft

Auch die vielen Ablagen und das ausgewogene Fahrwerk überzeugen – selbst bei einem Ausflug über die deutsche Autobahn. Vor allem aber punktet der Trezia beim Verbrauch. «Hurra», freut sich die 41-jährige: «Nur fünf Liter, ohne konsequent sparsame Fahrweise.» Zudem gefällt der 90-PS-Diesel auf 800 Testkilometern mit genügend Kraft. «Spritzig», lobt Irene, und Marcel ergänzt: «Man hört den Diesel, aber das ist in Ordnung.» Nur das auto-

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matisierte Schaltgetriebe für 800 Franken Aufpreis erntet viel Kritik. «In der Stadt sehr angenehm, aber anfangs gewöhnungsbedürftig», spielt Irene auf das Ruckeln solcher automatisierter Schaltgetriebe an. Gönnen würde sie sich das «Luxury Pack», das für 3500 Franken Aufpreis zu haben ist. Die Basisausstattung mit neun Airbags, ESP und Klimaanlage ist gut. Aber, so Irene, «Glasdach, Keyless Entry, Rückfahrkamera, Regensensor und mehr – das würde mir schon gefallen.»

Nur ein Sportwagen wäre noch begehrter

Die beiden Töchter stimmen ihren Eltern zu. «Ich hätte Lust, ihn selbst zu fahren – aber noch darf ich ja nicht», sagt die 16-jährige Mirjam schmunzelnd. «Ich fände ihn nicht schlecht. Einzig die Farbe gefällt mir nicht.» Mirjams Schwester Rebecca (14) hätte eigentlich lieber einen Sportwagen. Trotzdem kann sie sich dem Charme des Trezia nicht ganz entziehen. Sie lobt den USB-Port, der die Möglichkeit bietet, Musik vom iPod (und anderen MP3-Playern) zu hören. Wie bei jedem Familientest folgt am Ende die Frage, ob sich die Kälins den Kauf des Trezia vorstellen könnten. «Das PreisLeistungs-Verhältnis überzeugt uns. Er erfüllt alle Kriterien», betont Irene. «Sicher wird er auch als erster Subaru mit Frontantrieb wintertauglich sein. Und für den Alltag ist er hervorragend geeignet. Perfekt von der Einkaufstour bis zum Familienausflug. Am liebsten hätte ich ihn gleich behalten.» Text Timothy Pfannkuchen Bilder Oliver Lang

Da staunt man nicht schlecht: Subaru schlägt ganz neue Töne an. Bisher brillierte die japanische Marke zwar als Hersteller von ebenso zuverlässigen wie günstigen Allradautos — aber ganz und gar nicht mit tiefem Verbrauch oder CO2-Werten unter 150 g/km. Dafür war die Skala nach oben offen — beim Mittelklassewagen Legacy etwa geht sie bis hoch auf 10,6 l/100 km, also 250 g/km. Der Trezia scheint nun von einem anderen Verbrauchsstern: 115 g/km beim Diesel mit Automat wie im Familientest (ohne Automat 113 g/km), und auch der günstigere Benziner mit 99 PS begnügt sich mit 5,5 l/100 km, entsprechend 127 g/km CO2-Ausstoss. Weiter so!

CO2-RICHTWERTE 180 170 160 150

175 161 147

140 130

134 120

120

115 g/km

110 100 90

2008 2009

2010

2011

2012

Subaru Trezia 1.4D Automat

Bis 2012 sollen Neuwagen in der EU im Schnitt nur noch 120 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Emissionen aus, bedeutet dies für das Jahr 2011 einen Richtwert von 134 g/km. Unser Testwagen liegt mit 115 g/ km klar darunter. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter www.migrosmagazin.ch


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Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GLÜCK Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt Per Internet: www.migros magazin.ch/gluecksgriff Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Golf», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: Sonntag, 10. Juli 2011 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

sport für alle Spielstärken ➔ schafft Kontakte mit Gleichgesinnten ➔ bietet neue und interessante Urlaubsziele Mit anderen Worten: Golf bietet jedem das, was er von einer sportlichen Freizeitbeschäftigung erwartet.

Hier finden Einsteiger Angaben zu Golfkursen

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 340 000 (WEMF, MACH Basic 2011-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

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94 | Migros-Magazin 27, 4. Juli 2011

Name: Sergio Sardella Alter: 40 Sternzeichen: Steinbock Wohnort: 6020 Emmenbrücke Wieso leben Sie hier? Mein Vater kam Ende der 60er-Jahre als Gastarbeiter in die Schweiz. In Luzern lernte er meine Mutter kennen. Ich bin ein typisches Agglo-Kind und geniesse die Vorteile von «Emmenbronx», wie ich Emmenbrücke nenne. Es ist zentral in der Schweiz gelegen mit Autobahnanschlüssen, einem breiten Freizeitangebot, multikulturellem Ambiente, und vom Balkon aus habe ich den Pilatus vor mir. Wo würden Sie gerne leben? An einem Ort, wo es konstant um die 20 bis 25 Grad warm ist. Beruf und Lebenslauf: Gymnasium, Ausbildung zum Kaufmann, seit 20 Jahren im gleichen Handelsunternehmen der Elektronikbranche tätig. Daneben Auftritte als Komiker. Mein Ziel: Möglichst vielen Menschen ein Lachen ins Gesicht zu zaubern. Mein Lebensmotto: «Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!» und «Das echte Leben bietet die beste Unterhaltung». Was ich an mir mag: Mein Querdenken, meine südländische Improvisationsgabe und den Blick fürs Absurde. Was ich an mir nicht mag: Meinen Hang zur Überpünktlichkeit. Mein Lieblingsessen: Milchreis war früher mein Lieblingsessen – heute wäre es eher ein Thai-Curry. Text Barbara Ryter Bilder Daniel Winkler

www.sergio-sardella.ch

Sergio Sardella

Am Swiss Comedy Award räumte der Luzerner Komiker gleich zwei Auszeichnungen ab. Doch Sergio Sardella aus Emmenbrücke, oder «Emmenbronx» wie der Secondo sagt, hat nicht nur auf der Bühne ein Flair für Italianità. Seine erste Jugenderinnerung ist aber schweizerisch: ein Sackmesser.

MEIN VERKEHRSMITTEL

«Am liebsten bin ich mit meiner knallroten Vespa unterwegs. Sie ist wendig, praktisch, und ich kenne keine Parkplatzprobleme.»


MEINE WELT

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MEINE LIEBSTEN «Mit meiner Frau Melanie (38) bin ich seit 17 Jahren glücklich verheiratet. Meine Tochter Lorena (15) beginnt nach dem Sommer die Lehre als kaufmännische Angestellte, und Sohn Livio (13) wird die zweite Sekundarstufe in Angriff nehmen.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Caffè Caruso ungemahlen im grossen Goldbeutel. Sieht gut aus und schmeckt gut.»

MEIN FLUCHTORT «Ein Spaziergang in der Natur, am liebsten gleich hinter dem Haus im Wald.»

MEINE JUGENDERINNERUNG ge, «Teppichstange, lSackmesser und TierfellSchulranzen bleiben fürr immer in meinem Kopf.. Sackmesser besitze ich immer noch mehrere.»

MEINE AUSZEICHNUNG «Ich bin stolz auf den ‹Swiss ComedyAward›, den ich dieses Jahr erhalten habe. Er motiviert mich, so weiterzumachen wie bisher.»

MEINE LEKTÜRE «Früher Geschichtsbücher, heute Biografien, Reportagen, Romane mit geschichtlichem Hintergrund oder Thriller. Zurzeit verschlinge ich ‹Das verlorene Symbol› von Dan Brown.»

MEINE SAMMLUNG «Alle zwei Jahre Panini-Bildli von FussballEuropa- oder -Weltmeisterschaften. Ich freue mich schon auf die nächsten.»


AM MIT T WOCH

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6. JULI

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Migros Magazin 27 2011 d BL