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Ausgabe Luzern, AZA 1953 Sion Response Zentral

MM26, 27.6.2016 | www.migrosmagazin.ch

Serie: Ferien vor der Haustür

Eishockey-Star Andres Ambühl zeigt, wo Davos am schönsten ist

Bild: Samuel Trümpy

Seite 8

Was bringt der «Fahrausweis light» für Senioren? Seite 6 Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 041 - 455 70 38, E-mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch


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H Editorial

Tage der Leidenschaft

Haben Sies gewusst? Es gibt ein Leben nach der Arbeit. Gut, für einige von uns, besteht dieses zurzeit in erster Linie aus Fussball. Und das EM-Fieber hat auch die Redaktion voll erwischt: Da wird gejubelt, kritisiert, gewettert, auf Xhaka komm raus. Online-Ressortleiter Reto Vogt hat seine Begeisterung für die deutsche Nationalmannschaft schon auf seine Zwillinge Felix und Bastian übertragen. Die beiden fiebern mit ihrem Vater heftig mit. Wir hoffen jetzt einfach, dass sowohl die deutsche als auch die Schweizer Nationalmannschaft am Montag bei Erscheinen der Zeitung noch im Rennen sind!

Familie Vogt fiebert für «La Mannschaft» (oben). Das neue Ehrenmitglied der Sommeliers der Deutschschweiz: Reiseredaktor Reto Wild (unten).

Silber beim «Best of Content Marketing» in Hamburg fürs Migros-Magazin und für Vivai.

Auch Reiseredaktor Reto Wild lässt die Fussball-EM nicht kalt. Doch daneben hat der FCZ-Fan noch weitere Leidenschaften. Wein zum Beispiel. Er ist ein glühender Verehrer guter Schweizer Weine, und er tut dies auf vielen sozialen Kanälen kund. Nun hat ihn der Sommelierverband Deutschschweiz zum Ehrenmitglied ernannt, gleichzeitig mit so illustren Namen wie dem Starwinzerpaar Martha und Daniel Gantenbein, der Legende Gian-Battista von Tscharner oder dem Direktor der Semaine Suisse du Goût, Josef Zisyadis. Herzliche Gratulation allen Geehrten!

Und wenn wir schon bei den Ehrungen sind: Auch das Migros-Magazin und seine Schwester, das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin Vivai, wurden ausgezeichnet: Beide erhielten am «Best of Content Marketing»-Kongress in Hamburg eine Silbermedaille. Der Preis wird an Magazine verliehen, die sich europaweit im Bereich Corporate Publishing hervorgetan haben. Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@ migrosmedien.ch

«Das Wissen über Fische ist generell gering.» Claudia Kistler, Zierfischexpertin, Verhaltensbiologin

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68

Menschen

47 Sonnenblumen statt Soja

6 Diese Woche Neue Regel ab 1. Juli: Statt Fahrtauglichkeitsprüfung ab 70 ein «Fahrausweis light»

48 Kaffee Boncampo 51 UTZ-Prämie für Afrika

8 Sommerserie

Andres Ambühl zeigt seine liebsten Plätze rund um Davos 10 Generationenhaus

In Basel sind Pflegeheim und Kita im selben Haus: ein zukunftsweisendes Miteinander 16 Christian Etter Ein Mann mit Eigenschaften: Erfinder und noch viel mehr 19 Bänz Friedli

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Kakao von der Elfenbeinküste 53 Mozzarella aus der Region 54 M-Classic: Fertige Snacks 68 Vierte Runde EM-Küche 75 Papeterie für die Schule 77 Famigros Rezeptbox 85 Von uns. Von hier. Basteln

89 Neues aus der Region Aktionen und Reportagen

Leben 95 Alltagsknigge 97 Familie

Introvertierte Kinder

20 Hut ab

Im Hutclub Basel heisst es: Wir leben Tradition und Eleganz

98 Gesundheit

28 Leserforum 30 Leseraktion Reisen Preise wie vor 25 Jahren

102 Auto

32 Zoologin Claudia Kistler

Stagnierende Renten

Die Zierfischexpertin und Verhaltensbiologin im Interview

Bilder: Guillaume Megevand, Kostas Maros, Ornellla Cacace; Illustration: Rahel Nicole Eisenring

Sojafreies Futter für Biohühner

Migros-Welt 42 Literaturförderung

Autor Hansjörg Schertenleib hilft Jungautorin Arja Lobsiger 44 So ist gut Kirschen essen

Tipps für sorgenfreies Reisen Ford C-Max Kompaktvan 105 Migros-Bank-Ratgeber 106 Kinder Pferde und Reiten 109 Glücksgriff 111 Rätsel/Impressum 116 Cumulus 118 Meine Welt

Saskia Fuertes und Lynn Maring sind «The Chikitas»

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

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Menschen MM26

Darauf freuen wir uns LGBT Am 28. Juni findet der inter­

nationale Christopher Street Day statt. An diesem Tag wird gefeiert und für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen sowie Transmenschen demonstriert. Ikone Patti Smith, die «God­ mother of Punk», tritt am 29. Juni

im Zürcher Volkshaus auf.

Mein Bild der Woche

Regula Bührer Fecker (38) ist

Mitinhaberin der Werbeagentur Rod Kommuni­ kation und zweifache Mutter.

«Fussball als eine Leiden­ schaft, die Menschen zusammenhält, ist Abbild dessen, wie die Stim­ mung in der Welt ist. Und darum eine gran­ diose Analysemöglichkeit für mich. Nehmen Sie dieses Bild: Es zeigt, was die argentinische Natio­ nalmannschaft direkt nach einem Sieg an der Copa Americana in der Garderobe macht. Mit­ einander reden? Tanzen? Champagner trinken? Denkste! Kollektives Handychecken ist angesagt. Ich behaupte, in zehn Jahren werden wir dieses Bild als histo­ risch bezeichnen. Weisst du noch, wie handy­ süchtig wir alle waren? Wir Idioten. Und dann werden wir einander in die Augen schauen und weiterreden; das Handy brav auf ‹Achtsamkeits­ modus› gestellt.»

Leseprobe

Mara Bättig (15), Schülerin aus Kriens LU a) «Das verdammte Chaos im Mikrokosmos» von Anke Weber b) «Über tausend Hügel wandere ich mit dir» von Hanna Jansen c) «Mariposa – Bis der Sommer kommt» von Nicole C. Vosseler

Antwort c): Weil ich will, dass der Winter endlich geht – und der Sommer kommt.

Bilder: Keystone, Getty Images, Salvatore Vinci

Entschuldige, was liest du gerade?

Unnützes Wissen

Allerlei Erleichterndes Wenn Torhüter während eines Fussballspiels aufs Klo müssen, wird das Spiel angehalten. Bei Feldspielern läuft es weiter. Auf dem Mond lagern 106 Gegen­ stände, die Astronauten dort hinterlassen haben – darunter vier Behälter mit Urin. Das Sprichwort «Geld stinkt nicht» stammt vom römischen Kaiser Vespasian, der während sei­ ner zehnjährigen Herrschaft die Benützung öffent­ licher Toiletten besteuerte. Quelle: Neon/Stern


6 | MM26, 27.6.2016 | MENSCHEN

Wie lange sind Ältere fahrtauglich? www.migmag.ch/ umfrage

Diese Woche

Ein bisschen Freiheit für betagte Fahrer Ab 1. Juli gelten für Autolenkerinnen und Autolenker ab 70 neue Regeln im Strassenverkehr. So können sie einen Ausweis für bestimmte Strecken oder Tageszeiten beantragen. Die Neuerung macht nicht alle glücklich. Text: Anne-Sophie Keller

Umfrage Vergangene Woche fragten wir:

Haben Sie selbst schon Homo­ oder Transphobie erlebt?

60% Nein, nie 28% Generell diskrimi­

nierende Sprüche 8% Ich habe schon Übergriffe miterlebt. 4% Ich war schon Zeuge von persönlichen Belästigungen.

Zahlen und Fakten

13

2008

wurde die Vernehmlas­ sung für das Verkehrs­ sicherheitspaket Via sicura vom Bundesrat er­ öffnet. Die Massnahmen treten gestaffelt in Kraft.

1970

wurde die obligatorische Fahrtauglichkeitsprü­ fung ab 70 eingeführt. Quelle: Beratungsstelle für Unfall­ verhütung (BfU)

Dank dem «Fahrausweis light» bleiben kurze Fahrten für ältere Lenkerinnen und Lenker länger erlaubt.

D

rohende Demenz, ver­ langsamte Reaktions­ fähigkeit und verminder­ tes Sehvermögen: Senio­ ren gehören nicht mehr hinters Steuer – so die Meinung vieler. Auf der anderen Seite bedeutet der Führerausweis für viele betagte Lenker, die körperlich noch fit sind, ein Stück Freiheit, Unabhän­ gigkeit und Autonomie. Seit 1970 ist ein Gutachten eines Arztes entscheidend, ob ein Senior ab 70 noch Auto fahren darf oder nicht. Ab 1. Juli gibt es neu nicht nur ein Ja oder Nein, sondern auch

noch eine Zwischenlösung mit dem «Fahrausweis light». Mit der revidierten Verkehrszulassungs­ verordnung soll es Senioren er­ laubt sein, zu bestimmten Zeiten, in einem bestimmten Rayon, auf bestimmten Strassentypen und zu einer bestimmten Höchstge­ schwindigkeit unterwegs zu sein. Sie ist Teil des Verkehrssicher­ heitspakets Via sicura. Beispielsweise wäre es einem älteren Lenker weiterhin erlaubt, den Weg von zu Hause ins Ein­ kaufszentrum zurückzulegen, nicht aber den Weg über die Auto­

bahn. Die Strassenopfervereini­ gung Road Cross steht der neuen Regelung skeptisch gegenüber: Gerade innerorts würden sich die meisten Fussgängerstreifen, Schulhäuser und spielenden Kinder befinden. Der Aargauer SVP­Nationalrat Maximilian Reimann (74) fordert zudem, dass die obligatorische Fahrtauglichkeitsprüfung erst ab 75 und nicht schon ab 70 stattfindet. Beide Kammern haben der parla­ mentarischen Initiative zuge­ stimmt. Die Gesetzesrevision könn­ te auf 2018 in Kraft treten. MM

Bilder: iStockphoto, zVg

Prozent aller Todesfälle und 9 Prozent der Fälle mit Schwerverletzten auf Schweizer Strassen wur­ den zwischen 2011 und 2014 durch Senioren ver­ ursacht.


MENSCHEN | MM26, 27.6.2016 | 7

Rolf Seeger

«Es gibt wenige Senioren, die von einer Rayonbeschränkung profitieren»

Rolf Seeger, wie wichtig ist Mobili­ tät für Senioren? Mobilität hat eine enorme Bedeutung erlangt. Wir von der Verkehrsmedizin wollen sie deshalb so gut wie möglich erhalten. Gerade Gehbehinderte sind stark auf das Auto angewiesen. Sie haben Mühe, in einen Stadtbus ein­ zusteigen, wenn sie etwa Rheuma­ schmerzen haben. Es gibt aber viele Senioren, die problemlos auf den ÖV umsteigen könnten. Sie haben sich einfach angewöhnt, dass man seit Jahrzehnten für alles das Auto nimmt. Das hat viel mit Bequemlich­ keit und Gewohnheiten zu tun. Neu gibt es die Möglichkeit einer Rayonbeschränkung für Senioren ab 70. Red Cross kritisiert das, weil Senioren innerorts die grösste Gefahr darstellten. Ist die Be­ schränkung überhaupt sinnvoll? Für mich gibt es wenige Senioren, die von einer Rayonbeschränkung profi­ tieren würden. Wer gut im Kopf ist, beschränkt sich selber und geht mit 85 nicht mehr auf die Autobahn. Wer allerdings an Demenz erkrankt, merkt es krankheitsbedingt nicht mehr, wenn der Zeitpunkt zur Füh­ rerausweisabgabe gekommen ist. Doch demente Leute machen die schlimmsten Fehler eben genau am Wohnort: Sie fahren mit 60 beim Schulhaus vorbei, übersehen Fuss­ gänger oder fahren ohne Kontroll­ blick aus dem Parkplatz heraus. Braucht es da nicht regelmässigere Kontrollen als nur ein Mal pro Jahr? Es wäre wünschenswert, wenn der Hausarzt alle paar Monate ein Auge auf die Gesundheit werfen würde. Wenn wir jemanden mit einer leich­ ten Form von Demenz zulassen, wol­ len wir ihn nicht erst nach zwei Jah­ ren wiedersehen. Wir bereiten den Senior, nach Möglichkeit zusammen mit den Angehörigen, darauf vor, dass er den Ausweis bald los sein könnte. Eine vom Parlament gutgeheissene parlamentarische Initiative ver­ langt nun zusätzlich, dass die obli­

gatorische Fahrtauglichkeits­ prüfung erst ab 75 stattfindet. Pro Senectute und das BfU sind ge­ gen eine Erhöhung des Alters. Ich bin auch nicht glücklich darüber. Es gibt Menschen, die vor 70 Krank­ heiten haben, die sie fahruntauglich machen. Diese Menschen werden mit 70 erstmals kontrolliert und merken erst dann, dass beispielsweise der Star operiert werden muss. Im Kan­ ton Zürich geben pro Jahr rund 1000 Senioren im 70. Altersjahr ihren Ausweis ab, oder er wird ihnen ent­ zogen. Ab 71 sind es etwa 200 pro Jahr. Das zeigt, dass viele gefährliche Autofahrer mit 70 ausscheiden und es fahrlässig wäre, noch fünf weitere Jahre zuzuwarten. Ab welchem Alter gehören Senio­ rinnen nicht mehr auf die Strasse? Zwischen 80 und 85 Jahren erreichen 90 Prozent ihre Leistungsgrenze, auch Menschen ohne Demenz. Ab 75 steigt das Risiko, dass Senioren Unfälle bauen. Diesen Tatsachen muss man ins Auge sehen. Eine Leistungs­ abnahme ist bei Senioren normal. Wann geben Sie Ihren Ausweis ab? Auch wenn ich kerngesund bleibe, rechne ich damit, dass ich den Aus­ weis ungefähr mit 80 abgeben werde. Es ist wichtig, dass man sich sehr früh Gedanken darüber macht, was es bedeuten würde, ohne Führerausweis weiter zu leben. Notfalls muss man auch den Wohnort wechseln. Für Personen, die etwas ausserhalb wohnen, gibt es Alternativen wie etwa Elektromobil­Einplätzer, die bis zu 20 Kilometer pro Stunde fahren. Meine Eltern haben ihren Fahraus­ weis beide vor 85 abgegeben. Einige Jahre vor der Abgabe haben sie sich bereits ein Generalabonnement ge­ kauft, um sich langsam umzustellen. Der öffentliche Verkehr gibt ihnen eine gewisse Lebensqualität zurück. Sie kommen auf diese Weise mit anderen Menschen ins Gespräch, öffnen sich gegenüber der Aussen­ welt und bleiben nicht isoliert im eigenen Auto. MM

Rolf Seeger (61)

ist Verkehrs­ mediziner beim Institut für Rechts­ medizin der Uni­ versität Zürich.

Strassenumfrage

Gehören Senioren noch auf die Strasse?

Rolf Bürgi (66), Pensionierter aus Bülach ZH: «Es gibt sowohl junge wie

auch alte Autofahrer, die nicht hinters Steuer gehören. Ab 65 sollte jeder die eigene Fahrtauglichkeit nochmals untersuchen lassen.»

Heidy Bürgi (85), Pensionierte aus Watt bei Regensdorf ZH: «Ich gab

meinen Ausweis ab, nachdem mein Mann 2001 gestorben war. Ich komme mit dem ÖV überall hin und habe zudem keine Parkplatzsorgen mehr.»

René Furer (84), Pensionierter aus Benglen ZH: «Ich bin für einen sanf­

ten Übergang. Vor zwei Jahren haben sich bei einer Kreuzung mit einem anderen Auto die Spiegel berührt. Da war für mich die Permisabgabe klar.»


Ausflüge zu speziellen Wasserfällen

8 | MM26, 27.6.2016 | MENSCHEN

www.migmag.ch/ wasserfall

Serie: Ferien vor der Haustür (Teil 1)

«Davos, wo es mir am besten gefällt» Warum wegreisen, wenn es zu Hause am schönsten ist? Prominente stellen ihr Idyll vor der Haustür vor. Den Anfang macht Andres Ambühl (32), Captain der Schweizer Eishockey-Nati. Der Stürmer präsentiert Davos und das Sertigtal. Text: Reto E. Wild

Bilder: Samuel Trümpy

K

aum einer kennt Davos so gut wie Andres Ambühl. Der Eis­ hockey­Nationalstürmer ist im Sertigtal aufgewachsen und lebt heute wieder in Davos­Dorf – nach einem Gastspiel in Nordamerika und bei den ZSC Lions. Der sechsfache Schweizer Meister und rechte Flügel des HC Davos ist oft im Landwassertal unterwegs, begleitet von seinem Labrador Floyd (8).

Sommerserie

Geheimtipps in der Schweiz

1

In einer siebenteiligen Serie stellen

Prominente sehenswerte Ecken in der Schweiz vor – Ferientipps vor der Haustür: 2. Teil: Hackbrettler Nicolas Senn (26)

im Appenzellerland 3. Teil: Starkoch Nenad Mlinarevic (35) in Vitznau LU 4. Teil: Postchefin Susanne Ruoff (58) in Crans-Montana VS 5. Teil: Politikerin Maya Graf (54) im Oberbaselbiet 6. Teil: Bundesrat Guy Parmelin (56) im Waadtland 7. Teil: Schlagerstar Beatrice Egli (28) in der Innerschweiz

2

3


MENSCHEN | MM26, 27.6.2016 | 9

Sertiger Wasserfall

1 Kurpark

4 Restaurant Schraemli’s

«Wenn ich einmal an einem Sonntag Zeit und Lust habe, spaziere ich zum Wasserfall im Sertigtal. Von dort lohnt es sich, Richtung Sertigpass zum Grünsee zu wandern. Er ist tatsächlich unglaublich grün und flach und lädt deshalb zum Baden ein.»

«Der Kurpark gleich neben dem Eisstadion und dem Hallen- und Freibad befindet sich mitten in Davos. Hier findet ein 1.-AugustFest mit Feuerwerk, Musik und Verpflegung statt.»

«Nach einem Spaziergang ab Frauenkirch erreicht man das Restaurant Schraemli’s in Lengmatta. Ab und zu spaziere ich in meiner Freizeit mit dem Hund zur Sonnenterrasse, die momentan allerdings umgebaut wird. Ich bestelle meist Fleischwürfel an einer Sauce mit Spätzli und Gemüse oder Bündner Spezialitäten.»

Bilder: swiss-image.ch/Stefan Schlumpf

4

5

2 Eishalle

«Die Eishalle ist für das Publikum nahezu täglich von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Das Training des HC Davos ist öffentlich. Ab dem 16. Juli kann man uns jeden Samstag zuschauen. Oder man wandert tagsüber und fährt abends Schlittschuh. Mit einer Gästekarte bezahlt man nur für die Miete der Schuhe etwas – die Eishalle als Schlechtwetterprogramm.» 3 Jakobshorn

«Das Jakobshorn ist mein Heimberg. Es lohnt sich, die Schaukäserei auf der Clavadeleralp zu besuchen. Sie hat nur im Sommer geöffnet. Jeden Sonntag von 9.30 bis 12.30 Uhr gibt es einen Älpler-Zmorge.»

5 Davosersee

«Ich spaziere gern mit meinem Hund Floyd um den Davosersee, weil er es liebt, im See zu schwimmen. Bei der Hawaii-Bucht gibt es zwei Grillplätze, wo an schönen Abenden Familien und Jugendliche grillieren. Erstmals überhaupt kann man in der Nähe des Strandbads kitesurfen. Und jeden zweiten Dienstagabend bis zum 6. September fällt der Startschuss zur Laufserie rund um den Davosersee. Kostenpunkt: 10 Franken.»


10 | MM26, 27.6.2016 | MENSCHEN

Generationenhaus Neubad

Nach dem Zmorge aufs Trampolin Im Generationenhaus Neubad in Basel pflegen Senioren und Kinder eine zukunftsweisende Form des Zusammenlebens. Im Pflegeheim einquartiert ist eine Kita – was für viel Bewegung und schöne Begegnungen sorgt. Davon profitieren nicht nur die Älteren, sondern auch die Kinder. Text: Claudia Langenegger

N

Wie in alten Zeiten: Die ehemalige Kioskbetreiberin Ruth Wyss* verkauft Bonbons und Riegel.

Bilder: Marco Zanoni

ein, nein, ich gehe da nicht drauf!», ruft Doris Zbinden*, «ich bin viel zu schwer.» Doch es dauert nicht lange, und die 83-jährige Frau steht auf dem Trampolin, hält sich seitlich an den Griffen fest, die ihre Pflegefachfrauen montiert haben, wippt mit den Knien und lacht. Ringsum turnen, hüpfen und tollen Knirpse umher. Sieben Mädchen und Buben sind heute aus der Kindertagesstätte rübergekommen. Und aus den oberen Stockwerken trudeln allmählich die älteren Semester ein: Seniorinnen und Senioren, die hier im Generationenhaus Neubad in Basel wohnen. Wie jeden Morgen hat das Kitaund Pflegeheimpersonal den offenen Gemeinschaftsraum mit Turnmatten, Trampolins, Bällen, Pedalos und Steppern zur Bewegungslandschaft umfunktioniert. Zwischen 9 und 11 Uhr treffen sich Jung und Alt zu gemeinsamen Aktivitäten. Ein paar wenige Bewohnerinnen sind schon ganz früh da. «Ich bin meistens die Erste auf dem Velo», sagt Trudi Hubacher (80). «Ich komme immer möglichst früh.» Eine

Stunde auf dem Motomed radeln, das ist ihr Morgenvergnügen. «Hier ist immer etwas los», sagt sie, und ein strahlendes Lachen geht über ihr Gesicht. Auch heute geniesst sie den Betrieb ringsum. Vor 13 Jahren hat das Basler Alters- und Pflegeheim Neubad eine Kita in seinem Haus integriert. Seither gehört die Begegnung von Kindern und den Seniorinnen und Senioren zum Alltag. Heute gibt es hier 74 Kita- und 86 Heimplätze. Mehr Lebensqualität

Die Idee dahinter ist einfach: Kinder beleben den Alltag, und die betagten Menschen können ihnen etwas beibringen – beide Seiten profitieren von dieser Situation, die Lebensqualität wird gesteigert. Doch ganz so simpel ist es in der Praxis nicht. «Wir streben eine natürliche Form des Zusammenlebens an. So wie es früher zwischen den Generationen alltäglich war. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich», erklärt Astrid Eberenz (51), Leiterin des Hauses. Damit sich die Generationen auch wirklich begegnen, werden mehrmals täglich gemeinsame Aktivitäten


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Doris Zbinden* mit Felix Oettli, Leiter des Bewegungstrainings, und Krippenkindern.


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durchgeführt: Es wird gekocht, getanzt, gebastelt, gemalt und gemeinsam geturnt. «Das Gemeinschaftliche funktioniert sehr gut, die Bewegung schafft einen guten Raum für die Begegnungen», sagt Astrid Eberenz. Durch das Bewegen finden die Begegnungen wirklich statt – spontan und vielfältig. Das Aufeinandertreffen der Generationen bringt alle immer wieder auf neue Ideen. Kürzlich kletterten die Kinder auf einen Tisch. Eine 99-jährige Seniorin fand das so lustig, dass auch sie mitmachte. Ein anderer beliebter Spass für die Kinder ist das Rollatorfahren. Der vierjährige Elia und seine Schwester Leila (2) sind auf den Rollator von Therese Berger gestiegen,

sitzen nebeneinander auf der Ablage und lassen sich von der Pensionierten herumkutschieren. Wer nicht aufs Trampolin steigt, nicht aufs Trainingsvelo will und genug vom Spazierengehen hat, schaut einfach zu, wie die Kinder Purzelbäume schlagen, mit dem Ball spielen oder im Schaukelstuhl wippen. Das ist etwas ganz anderes, als allein im Zimmer zu hocken. An einem Tisch, ein paar Meter von den Turnmatten entfernt, steht ein Tisch mit einem Becken Karotten und Rüstmesser. Und tatsächlich dauert es nicht lange, und drei Seniorinnen sitzen am Tisch und schälen mit flinken Fingern Rüebli.

Die Betagten mögen nicht mehr gut hören, die Namen ihrer Enkel vergessen haben oder nicht mehr wissen, was heute für ein Tag ist – doch das Rüsten geht ihnen von der Hand wie eh und je. Fordern – ohne zu überfordern

Zwei der kleinen Mädchen wollen sich ebenfalls im Rüeblirüsten versuchen. Mit Hilfe von Kita- und Pflegemitarbeiterinnen leiten die alten Frauen die Kleinen an, wie man das Rüstmesser in der Hand hält und wie man dieses über das orange Gemüse zieht. «Wir schonen die Senioren und Seniorinnen nicht, wir fordern sie, ohne sie zu überfordern», sagt Felix Oettli, Leiter des


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1 Elia (4) und

Bewegungstrainings. «Wenn sie etwas gewagt haben, wie etwa aufs Trampo­ lin zu stehen, sind sie stolz.» Das stärkt nicht nur das Vertrauen in den Körper, es ist auch gut für das Selbst­ wertgefühl. «Wir wagen auch etwas und geben ihnen die Chance, sich mit dem Rollator vorwärtszubewegen, anstatt im Rollstuhl sitzen zu blei­ ben.» Während viele Bewohner an­ derer Pflegeheime auf den Rollstuhl angewiesen sind, sind es hier nur zehn Prozent. Vor drei Jahren hat das Heim ein Antisturzprogramm eingeführt. An den Sportgeräten und mit Treppen­

laufen werden Gleichgewicht, Kraft und Gelenke trainiert. Mit Erfolg. «Wir haben seither halb so viele Stürze und brauchen 30 Prozent weniger Medikamente», sagt Felix Oettli. Auch die Kleinen profitieren

Dank der Bewegung werden auch Lymphe und Darmperistaltik ange­ regt, was sich positiv auf Wohlbefinden und Gesundheit auswirkt. «Alters­ beschwerden haben oft nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit Inaktivität», sagt der Bewegungsexperte. Was für die Alten gut ist, hilft auch den Kleinen. Lustigerweise haben

Kinder und Betagte bezüglich Motorik gemeinsame Schnittstellen: Beide stürzen öfters und haben eine ähnliche Stabilität im Gleich­ gewicht. «Für beide Altersklassen sind genau die gleichen Übungen sinnvoll», erklärt Felix Oettli. «Dazu gibt es sogar Studien.» Die Förderung der Bewegung ist Teil der Philosophie des Hauses und fester Bestandteil des Alltags. Dazu gehört etwa, dass die Seniorinnen und Senioren stets zum Treppen­ laufen animiert und dabei begleitet werden. Und mehrmals pro Woche machen die Senioren mit den Kin­

seine Schwester Leila (2) auf dem Rollator von Therese Berger* 2 Der gute alte Schaukelstuhl – für Anouk auch ein perfektes Spielzeug 3 Geschichten­ erzähler Hans Inn* zieht die Kinderschar in den Bann.


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Generationenhäuser

Gemeinsam leben Domicil Schönegg, Seftigenstrasse 111, 3007 Bern, Tel.: 031 370 95 00,

https://schoenegg. domicilbern.ch

Zentrum für Betagte und Kinder Neugut, 7302 Landquart, Tel.: 081 307 24 00,

www.neugutlandquart.ch

Stiftung Alters­ zentrum Lindenhof, Lindenhofstrasse 21, 4665 Oftringen, Tel.: 062 788 08 08,

www.lindenhofoftringen.ch Znünipause im Generationenhaus: eine typische Alltagsszene im Basler Neubad

dern einen gemeinsamen Ausflug, gehen in den Park, besuchen die Messe, fahren Tram oder gehen Fussball spielen. Die Heimleitung ist stets dran, den Austausch zwischen Alt und Jung weiterzuentwickeln und Neues auszuprobieren. Um das bewegungsfrohe Zusammenleben noch besser zu gestalten, ist zum Beispiel ein Neubau in Planung. Das Pionierprojekt soll in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden. Beim Tanzen alles vergessen

Selbständigkeit zu fördern, ist nicht immer einfach. «Manchmal bestehen Ängste, und auch die Verfassung der Seniorinnen und Senioren ist von Tag zu Tag unterschiedlich», erklärt Astrid Eberenz. «Deshalb besteht das Angebot auf freiwilliger Basis.» Das Fachpersonal muss auch mit negativen Emotionen umgehen können, die sich etwa in einem bestimmten «Nein, ich mag nicht!» äussern. Manchmal braucht es auch Mut, etwas Neues zu wagen. «Es ist unglaublich, was in den

Älteren schlummert», sagt Astrid Eberenz. Sie und das Pflegeteam freue es immer wieder zu sehen, welche Ressourcen man herauskitzeln könne. Eberenz nennt das Generationenhaus deshalb auch gern «Regenerationshaus». «Gestern hatten wir einen Tanznachmittag», erzählt Karin Beglinger (89). Fünf Mal wurde sie von einem der Senioren zum Tanzen aufgefordert. «Ich sagte jeweils, ich könne nicht mit meinem Bein, das ich im Winter gebrochen habe. Aber er sagte nur: ‹Macht nichts.› Und ich habe getanzt!», schwärmt sie. Eine andere, bald 100-jährige Frau, hat den halben Nachmittag lang die Arme in die Höhe gehalten und zur Musik mitgewippt. Ihre Schmerzen in den Schultern waren wie weggeblasen. «Wir leben hier mit dem offenen Raum die Idee des Dorfplatzes», sagt Astrid Eberenz. Der Raum befindet sich unweit des Eingangs, nicht nur Besucher kommen hier automatisch vorbei, auch die Eltern der Kita-Kinder gehen hier durch, wenn sie ihre

Das Generationen­ haus­Papillon Familie Herren, Dorf 51, 3615 Heimen-

Kinder bringen und abholen. «Immer wieder staunen die Eltern, wie viel bei uns los ist.» Jemand sagte auch schon: «Es ist im Heim ja gar nicht so schlimm, wie ich dachte.»

schwand, Tel.: 033 453 02 22, www.generationen haus-papillon.ch

83 Jahre und kein bisschen krank

Kulturprozent

Die Kinder sorgen auch für intellektuelle Anregung. Immer wieder sind heutige Lebensformen der Kita-Eltern Gesprächsstoff bei den Betagten: dass beide Eltern arbeiten oder dass Frauen sich beruflich verwirklichen wollen, um finanziell unabhängig zu sein – solche Gespräche waren noch nicht gang und gäbe, als sie selber jung waren. «Ich war in den letzten zwei, drei Jahren kein einziges Mal beim Arzt», sagt Doris Zbinden. Und manchmal ist sie sogar schneller als viele Junge. Besonders im Kopfrechnen. «Was gibt 7 mal 8?», fragt Felix Oettli. Blitzschnell sagt sie: «56» – während die mittlere Generation noch am Rechnen ist. MM *Namen der Seniorinnen und Senioren geändert

Die Akademie der Generationen Das Migros-Kulturprozent engagiert sich mit seiner Generationenakademie unter anderem aktiv für genera­ tionenübergreifende Wohnprojekte. Auch das Basler Generationenhaus Neubad hat in der Vergangenheit aktiv an der Generationenakademie teilgenommen. Weitere Informationen: www.generationenakademie.ch


16 | MM26, 27.6.2016 | MENSCHEN

Christian Etter

Rastloser Anreisser

Werber, Erfinder, Spieldesigner? Christian Etter ist von allem etwas und lässt sich kein Berufsetikett anhängen. Gerade erst hat er in Zürich ein Museum für digitale Kunst gegründet – und schon tüftelt er an Möbeln aus Beton. Text: Marc Bodmer

Bilder: Gian Marco Castelberg

M

an könnte ihn als einen Erfolgstyp bezeichnen, doch dafür ist Christian Etter viel zu bescheiden. Er fährt kein fettes Auto, lebt mit seiner Frau, einer Ingenieurin aus London, und den beiden kleinen Töchtern in einer 3½-Zimmer-Wohnung. Geld ist nicht die Triebfeder des 34-Jährigen. Vielmehr ist er beseelt von rastlosem Schaffensdrang. Wer auf die Website von Etter Studio schaut, stösst auf grosse Namen wie Tommy Hilfiger, Hermès, Reebok oder die Kult-TV-Serie «Breaking Bad». Für Letztere hatte der Zürcher eine Onlinekampagne lanciert, die massgebend zum Erfolg der Krimiserie beigetragen hatte. Etter ist auch an der Produktion der beiden originellsten Schweizer Videospiele «Dreii» und «Plug & Play» beteiligt. Das «Plug & Play»-Game basiert auf dem gleichnamigen Kurzfilm von Michael Frei. Let’s-Play-Videos, in denen das Spiel vor laufender Kamera gespielt und kommentiert wird, haben sich über 100 Millionen Menschen auf Youtube angeschaut – ein ähnlich erfolgreiches Kulturprodukt hat es in der Schweiz noch nie gegeben. Und vor ein paar Monaten hat Etter im Parterre des Migros-Hochhauses an der Zürcher Pfingstweidstrasse mit der Co-Direktorin Caroline Hirt das Museum of Digital Art (Muda) eröffnet. Profit ist uninteressant – es geht um Vernetzung

Wer versucht, Christian Etter ein Berufsetikett anzuheften, muss scheitern. «Unternehmer, vielleicht?», meint er mit einem Schulterzucken. «Mich treibt allerdings nicht der Profitgedanke an», relativiert er sofort. Was ihn anspornt, sind «Verbindungen»: «Wie hängt das Ganze zusammen?» Um der Antwort auf diese Frage auf die Schliche zu kommen, ist Etter stets bereit, neue Wege zu gehen. Schon früh kam der dritte von vier Söhnen einer Lehrerin und eines Pfarrers in Kontakt mit Computerspielen. Sein sechs Jahre älterer Bruder hatte sich in den 1990er-Jahren Bücher über Computerprogrammation in den USA bestellt und selber Games geschrieben. Nach einer Polygrafenlehre gründete Christian

Etter mit seinem Bruder eine Firma für Webdesign. Das sei aber nicht nachhaltig gewesen, sagt er: «Nach zwei Jahren war Schluss, und ich wollte weg.» Der Zufall brachte ihn nach Kolumbien, wo er sich in Bogotà um minderjährige Prostituierte kümmerte. «Es war ein riesiger Kontrast zur heilen Welt der Schweiz», erinnert sich Etter. Obschon das Leiden dieser Mädchen und Knaben gross war, zieht er eine positive Bilanz: «Sie waren immer noch Kinder, und sie hatten Freude, wenn man einfach mit ihnen spielte.» Dieser prägenden Erfahrung folgte ein Abstecher nach Mailand in die Werbebranche, was Etter als «lehrreiche, aber auch ernüchternde Zeit» beschreibt. Ein Ort für digitale Errungenschaften

Da es in der Schweiz nur wenige Orte gibt, an denen digitale Errungenschaften zelebriert werden, machte er sich daran, das Museum of Digital Art (Muda) zu planen. Was nur drei Monate hätte in Anspruch nehmen sollen, zog sich schliesslich über zwei Jahre hin. «Die Migros hat unsere Pläne sehr unterstützt und ist uns auch mit dem Mietzins entgegengekommen», erzählt der Co-Direktor. Das Muda umfasst zum einen physische Installationen, die auf 400 Quadratmetern im Parterre des Migros-Hochhauses gezeigt werden. Aktuell sind es Kunstwerke des Tessiner Künstlerduos Gysin/Vanetti, die ausrangierte Anzeigetafeln neu programmieren und ihnen animierte und akustische Muster entlocken. «Zum anderen zeigen wir hier virtuelle Werke aus aller Welt.» Letztlich gehe es darum, was im Kopf ausgelöst wird, sagt Etter. Kaum war das Muda eröffnet, wandelte er bereits wieder auf neuen Pfaden und entwickelte ein Möbelsystem aus Beton, obschon er keine Ahnung von Industriedesign hatte. «Die Lernkurve war steil», sagt er. Ausgangspunkt dieses Abenteuers war, dass Etter keinen passenden Wickeltisch fand. «Den gibts zwar noch immer nicht, dafür nehmen die Möbel aus einem fünf Mal stärkeren Beton als dem handelsüblichen Form an.» Man darf gespannt sein, was als Nächstes aus seinem Studio kommt. MM Weitere Infos: www.etterstudio.com; www.muda.co


MENSCHEN | MM26, 27.6.2016 | 17

Kaum hat er ein Projekt auf die Schiene gebracht, macht er sich ans nächste: Christian Etter Bild links: Kunst mit ausrangierten SBB-Anzeigetafeln, zu sehen im neuen Museum of Digital Art in Zßrich


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MENSCHEN | MM26, 27.6.2016 | 19

W Bänz Friedli

Verweile doch, o Augenblick! Wie lange mag das zurückliegen? Zehn Jahre, fünfzehn? Ich weiss nur noch, dass es ein unbeschreiblicher Glücksmoment war. Die springen einen ja meist unverhofft an. Und fragen Sie mich nicht, weshalb er mir mitten im Sommer wieder in den Sinn kommt: Auf der Piste erlebte ich diesen Schauer des plötzlichen, unerklärlichen Glücks, des Ganz-im-Augenblick-Seins. Ich kurvte mutterseelenallein auf meinen Skiern talwärts, hörte mittels Ohrstöpseln den Song «Anything» von Martina Topley-Bird, einen sphärischen, verträumt-verführerischen Song, ich bog gerade von der roten auf die schwarze Piste ab, nahm das kurze Waldstück in Angriff, das Wetter war gar nicht besonders gut – und doch war alles perfekt. Ich könnte noch genau sagen, wo es war. Aber wiederholen lässt sich der Moment nicht. Wie auch? Die Jahre sind vergangen, ich bin nicht mehr der, der ich war. Skifahren macht mir schon länger keinen Spass mehr, viel lieber snowboarde ich. Die Musik jener britischen Sängerin steht für eine andere, vergangene Zeit und begeistert mich nicht mehr wie ehedem; ohnehin fahre ich nicht mehr mit Kopfhörern. Und mag es stattdessen, das Geräusch des Bretts auf dem Schnee zu hören, ein Kratzen bald, bald ein Sirren, ein Krachen bald, dann ein leises Walzen. Ich mag es, diesen Geräuschen zuzuhören, dem Wind und – der Stille.

Bänz Friedli (51)

fährt nicht mehr Ski.

Wann hat es Sie zuletzt gestreift, das kleine, stille, alltägliche Glück, das wohl das wahre Glück ist? Wann sassen Sie zuletzt so selig schmunzelnd im Tram, dass die Leute vermutlich dachten, Sie hätten sie nicht mehr alle? Unversehens überkommt einen dieses Gefühl, und man möchte es festhalten. Hat nicht Goethe gedichtet: «Verweile doch, o Augenblick, du bist so schön»?

Hat er nicht, nein. Auch wenn es oft zitiert wird. In Wahrheit liess Goethe seinen Faust just das Gegenteil sagen: «Werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch! Du bist so schön! Dann magst du mich in Fesseln schlagen, dann will ich gern zugrunde gehn!» Und zwar sagte er es zu Mephisto, dem Teufel: Wenn du mich dabei ertappst, dass ich zaudere und innehalten will, dann und erst dann darfst du mich ins Verderben mitnehmen. Denn man kann sie nicht festhalten, die schönen Augenblicke. Auch nicht wiederholen.

Aber behalten kann man sie. Am besten, glaube ich, indem man sie für sich behält. Denn vielleicht verrät man sie schon, wenn man sie beschreibt. Deshalb werde ich Ihnen nicht verraten, weshalb ich vorige Woche – zu meiner eigenen Überraschung ausgerechnet auf der Basler Sportanlage Rankhof – dieses Gefühl von absoluter … MM

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20 | MM26, 27.6.2016 | MENSCHEN

Mit Hut und Haltung: Ein bisschen Regen, ein kühler Wind? Die Hutträger lächeln das weg. Hutclub Basel

Hauptsache Hut Die Damen und Herren vom Hutclub Basel sind ein farbenfroher Blickfang, wo immer sie auftauchen. Für das Migros-Magazin haben sie sich exklusiv in Robe und Schale geworfen. Text: Yvette Hettinger

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in üppiges Federnkonstrukt in Knallrot, eine violette Riesenschleife auf tortenförmigem Grund, eine himmelblaue Pracht aus Tüll: Wie wandelnde Blumen huschen die Gebinde über die Wiese des Botanischen Gartens in Basel. Sie gehören den Damen und Herren des Hutclubs Basel. 11 der 20 aktiven Mitglieder treffen sich an einem nieselig-windigen Tag zum Fototermin. Eine Hand am Hut, die andere am Cüpli, sind die Hutfreunde farbenfrohe Dekoration – wie überall, wo sie auftauchen. Die bunte Gesellschaft hat sich von Kopf bis Fuss der gepflegten Erscheinung verschrieben, zeigt sich gern an Oldtimertreffen, Tennisturnieren oder Pferderennen, auch mal im englischen Ascot. Einmal pro Monat jedoch bleiben die Mitglieder unter sich, gehen gemeinsam essen und erfreuen sich an der Eleganz ihres behuteten Daseins.

Bilder: Kostas Maros

Entstanden ist der ungewöhnliche Club vor 25 Jahren in einer Hotelbar: Die heutige Präsidentin, Sonja Hauer (75), arbeitete dort als Barmaid. Um die etwas öden Montagabende zu beleben, gründete sie den «Chapeau-Apéro»: Eintritt nur für Hutträger. Der Hutclub Basel war geboren. In der vornehmen Erscheinung wider­ spiegelt sich eine innere Haltung – nicht zufällig lautet das Motto «Wir leben Tradition und Eleganz». Die Mitglieder des Hutclubs pflegen einen ausgesucht höflichen Ton. Man hilft sich gegenseitig und begleitet die Dame mit dem Rollator geduldig über die holprigen Wege des Botanischen Gartens. Zum Abschied lüften die Herren den Hut, die Damen schütteln lächelnd die Regentropfen von den Kleidern. Die bunten Blumen und Gebinde schweben davon. MM


MENSCHEN | MM26, 27.6.2016 | 21 1

Der Basler Hutclub im Video www.migmag.ch/ hutclub

Marliese Wittlin (71), Allschwil BL, Hausfrau «Mit Hut erregt man Aufsehen. Die Leute

schauen hin, lächeln einen verschmitzt an oder machen spontan Komplimente. Das ist schön. Aber manchmal fühle ich mich auch ein wenig maskiert, wenn ich mit einem Hut unterwegs bin.

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Ich besitze etwa 20 Modelle. Ein Baseballkäppi ist allerdings nicht dabei – so etwas würde ich nie tragen. Egal, wo ich bin, ich schaue mich immer nach Hüten um. Den violetten habe ich in Paris gekauft, gemeinsam mit meinem Bruder; er hat mich beraten. Zum Hutclub kam ich vor 15 oder 20 Jahren, als ich an einem Open-Air-Jazzkonzert war. Die Sonne schien. Meine Freundin Madi und ich entdeckten eine Gruppe von Hutträgern und fanden: Das ist klug! Es war der Hutclub Basel. Kurz darauf waren wir auch dabei.»


22 | MM26, 27.6.2016 | MENSCHEN

Robert Schwald (69), Basel, pensionierter Drogist «Mein persönliches Motto lautet ‹Schirm, Charme und Melone›. Schirm und Hut habe ich bereits, am letzten Element arbeite ich noch. Ich trage eigentlich immer einen Hut und ein passendes Outfit. Zum Huttragen gehört eine gewisse Nonchalance. Ich besitze 40 Hüte und bin seit 15 Jahren Mitglied beim Hutclub.»

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Regina Schwald (63), Basel, Kauffrau

Daniel Burato (55), Basel, Informatiker

Armin Kreiter (52), Wollbach D, Landwirt

Gertrud Rothschild (68), Rheinfelden AG

Barbara Schulz (52), Basel, Hausfrau

«Ich will neben meinem huttragenden Mann auch gut aussehen, also ziehe ich schöne Kleider und ebenfalls einen Hut an, wenn wir zu zweit ausgehen. Wir bekommen immer viele Komplimente, auch auf der Strasse, von wildfremden Menschen. Ein Hut geht immer, auch im Alltag. Ich kenne keine Situation, in der er nicht passen würde.»

«Bevor ich dem Hutclub beigetreten bin, habe ich nie Hüte getragen. Heute bin ich ein kleiner Sammler. Dieses Stück hier stammt aus dem Requisitenfundus eines BaslerTheaters. Ich liebe es, mich stilecht zu kleiden – manchmal mache ich auf Dandy, und wenn ich mit dem Cabrio unterwegs bin, trage ich Dächlikappe und Stoffhosen.»

«Wenn ich diesen Hut aufsetze und dazu einen Anzug anziehe, ist das wie Verkleiden. Es macht mir Spass, aber ich schlüpfe danach auch gern wieder ins Alltagsoutfit. Ich habe ein eher wildes Sortiment von Hüten. Oft bekomme ich Teile aus historischen Sammlungen geschenkt. Die passen nicht immer, weil die Menschen früher kleinere Köpfe hatten.»

«Diesen Hut habe ich in einem Hutsalon in Bad Säckingen massfertigen lassen, nach einem Foto, das ich in einer Zeitschrift gesehen habe. Wenn ich ‹behutet› bin, bekomme ich nur positive Reaktionen. Gerade gestern sass ich im Tram, und von draussen winkte mir eine Dame lachend zu.»

«Ich besitze nur zwölf Hüte, denn

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wenn einer nicht zu mir passt, setze ich ihn nicht auf. Die Krempe darf beispielsweise nicht zu breit sein. Dieses Exemplar hier habe ich an einer Weihnachtsfeier des Hutclubs per Los gewonnen – er ist einfach perfekt für mich. Im Hutclub bin ich vor allem, um mit anderen Menschen zusammen zu sein und Spass zu haben.»

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MENSCHEN | MM26, 27.6.2016 | 23 8

Sonja Hauer (75), Allschwil BL, pensionierte Köchin «Ein Hut gehört ein­ fach zu mir. Gut, zum Einkaufen trage ich keinen – sonst schon. Ich werde praktisch immer darauf an­ gesprochen und be­ komme viele Kompli­ mente, vor allem von Männern. Ich besitze etwa 70 Hüte und habe immer Ersatz­ hüte dabei.»

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Den Hutclub habe ich vor 25 Jahren in einer Bar gegründet. Weil dort jeweils Anfang Woche nicht viel lief, rief ich für den Montagabend den ‹Chapeau-Apéro› ins Leben. Daraus hat sich der Hutclub entwickelt; ich bin die Präsidentin. Manchmal gebe ich für unsere Treffen ein Motto bekannt: Rot­Weiss für den 1. August oder Schleierhüte für die Damen – Hauptsache, crazy. Am Santiglaus­Treff verarbeiten wir das Hut­Jahr in Form von lustigen Versli.»


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Madi Canonica (80), Binningen BL, pensionierte Reisefachfrau «Die meisten meiner Hüte sind Ferien­ souvenirs. Andere bringen Foulards nach Hause, ich Hüte. Ich mag sie chic. Und sportlich. Im Alltag trage ich kaum je einen Hut, aber an einem Pferderennen oder zum Schön­essen­ Gehen finde ich Hüte passend.»

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Caroline Wick (35), Birsfelden BL, Zollfachfrau «Ich bin die jüngste im Hutclub, aber das Alter ist egal. Hier treffe ich tolle Leute, die viel erlebt und viel zu erzählen ha­ ben. An den Hüten gefällt mir vor allem der krea­ tive Teil. Ich kaufe sie secondhand und peppe sie selber auf. In meiner Freizeit designe ich auch Schmuck sowie Kleider und bin künst­ lerisch tätig.»

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MENSCHEN | MM26, 27.6.2016 | 27 11

Hüte

Von Ascot bis Zylinder Homburger, Kreissäge, Pork Pie oder Zylinder:

Hüte haben lustige Na­ men. Borsalino etwa nennt sich die Mafia­ version. Der Panamahut stammt aus Ecuador und kann schnell mehrere Tausend Dollar kosten. Der Rekordverkaufs­ preis liegt bei 100 000 Dollar. Winzige Kopf­ bedeckungen von der Grösse einer Haarspan­ ge nennt man auf Eng­ lisch «Fascinator». Wahr­ lich faszinierend ist die Vielfalt an Modellen, die jährlich an den Pferde­ rennen im Englischen Ascot zu sehen ist.

Queen Elizabeth II.

(Bild) liess die Rennen Mitte Juni mit einem Flamingo­ähnlichen Modell ausklingen. Die meisten Hüte werden aus Filz, Stoff oder Stroh gefertigt,

«Ein Hut ohne stilvolle Kleidung – das geht gar nicht. Kürzlich suchte ich ein

Outfit für die Hochzeit meines Sohnes und stellte fest, dass ich zu dem Hut, den ich tragen wollte, kein passendes Kleid besass. Also habe ich mich auf die Suche gemacht und ein zweifarbiges Kleid gefunden: Beige und das gleiche Karmesinrot des Hutes. Hüte trage ich, seit ich erwachsen bin. Das war für mich selbstverständlich,

weil meine Eltern sonntags Hüte trugen. Erst später habe ich festgestellt, dass man damit heute eher die Ausnahme ist.

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Einen grossen Teil meiner 60 oder 70 Hüte habe ich ersteigert. Einmal konnte sich eine Frau kaum von ihren Schätzen aus dem 19. Jahrhundert trennen. Erst als ich versprach, sie in Ehren zu tragen, hat sie sie mir verkauft. Und ich trage sie tatsäch­ lich – zu ganz besonderen Anlässen.»

Bild: Getty Image/WireImage/Samir Hussein

Verena Stocker (56), Möhlin AG, HR-Fachfrau

zu Zwinglis Zeiten gabs auch solche aus Eisen. Ein Reisfeldhut besteht aus Palmblättern und eignet sich als Sonnen­ und Regenschutz sowie auch als Korb und Was­ serfänger. Im letzten Jahrhundert wurde das Huttragen in der Türkei per Gesetz geregelt, das etwa Staatsbedienste­ ten eine Kopfbedeckung vorschrieb und Nicht­ geistlichen den Turban verbot. Wissenswertes und 600 Hüte gibts in der Ausstellung «Hut ist nicht Hut»: www. flechtereien.ch


28 | MM26, 27.6.2016 | MENSCHEN

Leserforum MM25: Nadia Magnenat Thalmann Roboter wie du und ich

«Die Roboter werden uns das Alleinsein erträglich machen» Roboterbauerin Nadia Magnenat Thalmann

Wir werden Roboter als häusliche Assistenten lieben. Auch, weil sie uns das Alleinsein erträglich machen. Vielleicht machen sie das sogar viel besser als richtige Menschen. Denn gerade weil sie keine echten Menschen sind, nerven sie nicht, beziehungsweise man kann das gewünschte Mass an nervenden Anteilen abstellen. Hanspeter Meuli via www.migrosmagazin.ch

Ja, die Roboter sind auf dem Vormarsch. Die Frage nach den monetären Folgen für die Sozial­ werke (die mit vielen Arbeits­ losen stark ausgebaut werden müssten) habe auch ich mir gestellt. Meine Antwort ist ganz klar: die Roboter bezahlen! Will heissen, dass Firmen, die Robo­ ter «beschäftigen», für die geleistete Arbeit entsprechende Sozialabgaben leisten müssten. Wie das Problem auf psychi­ scher Ebene zu lösen wäre, steht auf einem andern Blatt! Ob alle «Überflüssigen» Freiwilligen­ arbeit leisten könnten und woll­ ten, ist auch ungewiss. Auf jeden Fall werden meine Enkel und damit ihre ganze Generation grosse Herausforderungen zu bewältigen haben. Erika Haltiner, 9200 Gossau SG MM24: Familie Ungezogener Besuch

«Ich muss solche Kinder nicht aushalten» Früher wollte ich meinen Kin­ dern alles recht machen und dachte mir auch, dass meiner

Tochter diese oder jene Freund­ schaft doch so wichtig sei. Aber inzwischen finde ich, dass ich mir selbst auch wichtig bin. Ich habe keine Lust, Kinder bei mir zu haben, die sich (nachdem ich unsere Regeln aufgezeigt habe) unmöglich benehmen. Mit unmöglich meine ich: auf der Polstergruppe herumspringen, kreischen, spucken, beissen, schlagen, Spielsachen herum schmeissen. Diese Kinder be­ kommen alle eine zweite Chan­ ce, und danach kommen diese Kinder für eine sehr, sehr lange Zeit nicht mehr zu uns nach Hause. Das wissen meine Kin­ der, und das weiss auch schnell

einmal die Mutter des anderen Kindes, und was die dann denkt, ist mir egal. Ich muss solche Kinder nicht aushalten. Michelle Keiser via www.migrosmagazin.ch MM24: Diese Woche

Ein Hoffnungsschimmer für Schuldengeplagte

«Steuern vom Lohn abziehen» Wieso kann die Schweiz, wie viele andere Länder auch, die Einkommenssteuer nicht provi­ sorisch direkt von den Monats­ löhnen abziehen? Ich lebte vier Jahre in Schweden, und dort hat das bestens funktioniert. Nach Abgabe der Steuererklärung hat man meistens einen Check mit dem etwas zu viel gezahlten Betrag erhalten. Dies zu einem fixen Zeitpunkt, an dem in den Läden wahrscheinlich mehr umgesetzt wurde als in der Weihnachtszeit. Auch der administrative Aufwand für die Behörden ist kleiner, denn niemand verpasst den Abgabe­ termin, man will ja den Check. Peter Härdi, 5210 Windisch AG

MM24: Privatschulen

Wenn Schule zur Privatsache wird

«Ich würde mein Kind auch in eine Privatschule schicken» Es gibt wirklich grosse Pro­ bleme in den Volksschulen. Die Lehrer sind sicher oft etwas überfordert, und die Schulleitung lässt sich viel zu lange Zeit, um richtig zu reagieren. Ausserdem könnte ich mir vorstellen, dass in einer Privatschule mehr auf das einzelne Kind eingegangen wird. Denn wenn ein Kind nicht der Norm entspricht und zum Bei­ spiel von den Mitschülern ge­ mobbt wird, wird nicht wirklich etwas unternommen. In der Volksschule wird das Problem meistens auf das Opfer abgescho­ ben. Man wird dann fast gezwun­ gen, zur Erziehungsberatung zu gehen. Manchmal geht es so weit, dass sie einem mit dem Jugendamt drohen. Wenn ich es finanzieren könnte, würde ich mein Kind auch in eine Privat­ schule schicken. Brigitte Cottier via www.migrosmagazin.ch


MENSCHEN | MM26, 27.6.2016 | 29

Online

Invasion der Füdliblutt-Schnecken Wie hätte es anders sein können nach all dem Regen: Nacktschnecken zuhauf! Jetzt ist guter Rat gefragt. Und den liefert die Facebook-Community des Migros-Magazins. Ursula Leuthold: «Ich

sammle die Schnecken mit der Grillzange in einem Eimer und übergiesse sie mit billigem Essig. Nach ein paar Tagen entsorge ich sie im Kompost. Im Spätsom­ mer hacke ich den Boden, um die Eier zu zerstören.» Marisa Flores: «Meine

Nachbarn rundherum brin­ gen ihre Schnecken zu mei­ nen Enten. Eigentlich wäre es ja einfacher, ich dürfte die Enten in ihren Gärten weiden lassen. Das finden ein paar jedoch nicht mehr

so toll, da die Enten ja auch mal Gaggi hinterlassen. Dabei wäre Entengaggi ein wunderbarer Dünger.» Brigitte Richter: «Seit ich

Eierschalen in kleinen Stücklein um die Gurken­ setzlinge verteile, können sie unbehelligt weiter­ wachsen.»

Gabriela PagnamentaNiggli: «Schnecken mögen

keinen Knoblauchsud: Zwei, drei halbierte Kno­ blauchzehen in einem Liter Wasser aufkochen und

eine Weile stehen lassen. Danach in Sprühflaschen abfüllen und damit die bei Schnecken beliebten Pflan­ zen einsprühen. Nach ei­ nem Regen wiederholen. Das Rezept funktioniert auch gut gegen Blattläuse.» Daniela Kohl: «Ich pflanze

Radiesli oder Rettich zwi­ schen die Salatsetzlinge.»

Marianne MoursiBamert: «Seit ich unseren

Kaffeesatz im Garten als Dünger verwende, habe ich keine Schnecken mehr, und

die Katzen haben sich eine andere Toilette gesucht.» Michèle Keller: «Ich habe mehr als 35 Jahre ohne

Schneckenkörner durch­ gehalten, die Schnecken je­ weils von Hand abgesucht und mit kochendem Was­ ser überbrüht. Letztes Jahr hat es mir dann den Deckel gelupft, und so habe ich in den Hochbeeten und innerhalb des Schnecken­ zauns die ‹igelfreundlichen› Schneckenkörner gestreut. Da kommen die Igel zumin­ dest nicht hin.»

Angeline Fankhauser: «Bierfallen sprich eben­ erdig vergrabene und mit Bier gefüllte Joghurtbecher funktionieren gut. Damit das Bier bei Regen nicht verdünnt wird, baue ich aus Milchpackungen Dächli.» Ursula Hamad-Baumann: «Urban Gardening

auf dem Balkon, und schon hat man keine Schnecken mehr.» Judith Guler: «Ein Igel im

Garten, und das Problem löst sich von selbst.»

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30 | MM26, 27.6.2016 | MENSCHEN

Heinz Weber

«Nähe zu Kunden ist wichtig»

Heinz Weber, weshalb inserierte Twerenbold vor 25 Jahren das erste Mal im Migros-Magazin? Wegen des Jugo­ slawienkriegs fiel unser damaliges Hauptgeschäft Heinz Weber ist «Badeferien auf der Insel Krk» 1991 Geschäftsleiter der Twerenbold Reisen AG. weg. Wir waren gezwungen, neue Märkte zu erschliessen. Deshalb ent­ schieden wir uns für den Direktverkauf von Rundreisen im Migros­Magazin. Und weshalb gerade im MigrosMagazin? Die Migros ist mehr als ein Supermarkt. Sie ist eine gesellschaftliche, politische und moralische Institution und hat sich nicht der Gewinnoptimierung verschrieben. Deshalb geniesst sie ein enor­ mes Kundenvertrauen. In diesem posi­ tiven Umfeld wollten wir unsere Produk­ te verkaufen. Wie die Migros produzieren wir viele unserer Angebote selber. Wir entsorgen, anders als andere, keine aus­ ländischen Restkapazitäten im Markt Schweiz. Wie pflegt Twerenbold Reisen die Nähe zu seinen Kunden? Wie für den Gründer der Migros, Gottlieb Duttweiler, so war auch für Twerenbold als familiengeführtes KMU die Nähe zum Kunden schon immer wichtig. Mit Karim Twerenbold, der das Unternehmen in der vierten Generation führt, hat unsere Firma ein Gesicht. Für viele Stamm­ kunden, die als Mitglieder im Excellence­ Reiseclub die Nähe zur Firma geniessen, ist es wichtig, auch die Geschäftsleitung und den Inhaber persönlich zu kennen. Dies geschieht vor allem auf unseren Clubreisen, die vom Inhaber und/oder der Geschäftsleitung persönlich begleitet werden. Unser Motto lautet schliesslich «Reisen in guter Gesellschaft». Wie empfinden Sie die Zusammenarbeit mit dem Migros-Magazin? Wir sind wunschlos glücklich. Die Zusam­ menarbeit mit Verlag und Redaktion ist toll. Die Zeitung hat sich bei den Lesern sehr gut positioniert. Die Hintergrund­ informationen und mehrheitsfähigen Alltags­ und Lifestylethemen sind echt hilfreich und sehr leserfreundlich geschrieben. MM

Twerenbold Reisen

Preise wie vor 25 Jahren

Im Jahr 1991 schaltete Twerenbold Reisen das erste Inserat im Migros-Magazin. Anlässlich dieses Jubiläums ist die damals angebotene Reise in die Kitzbüheler Alpen jetzt zum gleichen Preis erhältlich.

U

nsere Reise führt uns in eine der schönsten Alpenregionen. Wir be­ wundern das Naturschauspiel der Krimmler Wasserfälle und entde­ cken das Alpenstädtchen Kitzbühel. Ausser­ dem haben Sie die Möglichkeit, Salzburg auf einer geführten Stadtbesichtigung oder die Herreninsel auf dem Chiemsee zu erkunden. 1. Tag: Schweiz–Krimml–Leogang

Hinfahrt via Arlbergtunnel und Gerlospass zu den Krimmler Wasserfällen. Mit 380 Meter Fallhöhe sind sie die höchsten Wasserfälle Österreichs. Weiterfahrt nach Leogang. Bezug der Hotelzimmer für die nächsten Nächte.

2. Tag: Kitzbüheler Alpen

Nach einer kleinen Rundfahrt durch die Kitzbüheler Alpen fahren wir nach Kitz­

bühel. Die Stadt ist einer der bedeutendsten Wintersportorte Österreichs. Ebenso populär ist die Katharinenkirche, eine hochgotische Kirche mit Kupferschmied­ altar im Herzen der Stadt. Ihr hoher Turm mit Spitzhelm ist ein markanter Blickpunkt im Stadtzentrum. Sie haben die Wahl zwi­ schen einer geführten Stadtbesichtigung und einem geführten Wanderspaziergang. 3. Tag: Fakultativer Ausflug Salzburg*

Die Heimatstadt von Wolfgang Amadeus Mozart ist eine der berühmtesten Musik­ städte. Sehenswürdigkeiten sind der Salzburger Dom, das Stift Sankt Peter mit der gleichnamigen Stiftskirche oder das Geburtshaus Mozarts in der Getreidegasse. Gelegenheit für eine geführte Stadt­ besichtigung. Sie spazieren unter kundiger


MENSCHEN | MM26, 27.6.2016 | 31

Leseraktion

Buchen und profitieren 1 In Leogang geniessen Reisende eine einzigartige Aussicht auf die Kitzbüheler Alpen. 2 Bezaubert durch städte­ bauliche Höhepunkte ohne Ende: die Mozart­Stadt Salzburg 3 Atemberaubendes Naturschauspiel: die Krimmler Wasserfälle

Reise in die Kitzbüheler Alpen: 5 Tage inkl. Halbpension ab 395 Franken pro Person Katalogpreis: Fr. 530.– pro Person Sofortpreis*: Fr. 475.– pro Person Rabatt**: Fr. 80.– pro Person * Sofortpreise ca. 50 Prozent der Plätze, buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum Katalogpreis. ** Reise 6 und 7

Reisedaten 2016 (So–Do) 1: 4.9.–8.9. 2: 11.9.–15.9. 3: 18.9.–22.9. 4: 25.9.–29.9. 5: 2. 10.–6. 10. 6: 9. 10.–13. 10. 7: 16. 10.–20. 10. Im Preis inbegriffen

• Fahrt mit modernem Komfortklassebus • Unterkunft im Mittelklasshotel Leonhard • 4 x Halbpension • Ausflüge und Besichtigungen gemäss Programm (ausgenommen fakultative Ausflüge Salzburg, 3. Tag, und Chiemsee, 4. Tag) • Reisen mit erfahrenem Chauffeur

2

Nicht inbegriffen

• Einzelzimmerzuschlag, Fr. 59.– • Fakultatives Ausflugspaket mit 2 Ausflügen (muss im Voraus gebucht werden), Fr. 99.– • Annullationsschutz und AssistanceVersicherung, Fr. 24.– • Auftragspauschale (entfällt bei OnlineBuchung), Fr. 20.–

Aktion Reise in die Kitzbüheler Alpen 5 Tage, inkl. Halbpension, ab Fr. 395 pro Person

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Führung durch die wunderschönen Gässchen Salzburgs, das aufgrund seines einzigartigen Stadtbilds zum UnescoWeltkulturerbe erklärt wurde. Salzburg wird durch die Festung Hohensalzburg überragt und bietet zahlreiche imposante Bauwerke. Nachmittag zur freien Verfügung. 4. Tag: Fakultativer Ausflug Chiemsee*

Gelegenheit für eine Schifffahrt von Prien zur Herreninsel. Die Insel liegt mitten im Chiemsee, er wird auch das Bayerische Meer genannt. Die Insel ist autofrei. Im Sommerhalbjahr pendeln deshalb Pferdekutschen für die Besucher zwischen dem Schiffsanleger und dem Schloss (nicht inbegriffen). Auf einer Führung entdecken wir das Schloss Herrenchiemsee. Es wurde unter dem sogenannten Märchenkönig Ludwig II.

errichtet. Und obwohl er das Schloss von Versailles noch nie besucht hatte, wählte er dieses Meisterwerk als Vorbild für das Schloss Herrenchiemsee. 5. Tag: Leogang–Schweiz

Rückfahrt via Innsbruck zu den Einsteigeorten. MM * Das Ausflugspaket mit 2 Ausflügen ist im Voraus buchbar. Sie sparen mind. 10 Prozent. Einzelbuchungen der Ausflüge sind vor Ort möglich.

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32 | MM26, 27.6.2016 | MENSCHEN

Claudia Kistler

«Wir schaffen Distanz, um das Leid ignorieren zu können» Rund sieben Millionen Fische bevölkern die Wohnzimmeraquarien im Land. Verhaltensbiologin und Zierfischexpertin Claudia Kistler erforscht, wie es ihnen dabei geht. Nicht sonderlich gut, denn viele Besitzer von Flossentieren haben von artgerechter Haltung wenig Ahnung. Text: Reto E. Wild, Ralf Kaminski

Bilder: Ornella Cacace


MENSCHEN | MM26, 27.6.2016 | 33

Bewandert in allen Fragen der artgerechten Zierfischhaltung: Claudia Kistler


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MENSCHEN | MM26, 27.6.2016 | 35

Claudia Kistler, in der Öffentlichkeit spricht man regelmässig über Nutz- und Haustiere, aber Zierfische sind kaum ein Thema. Warum ist das so? Das hat mit der Entwicklung des Tierschutzes zu tun: Angefangen hat er bei den Säuge­ tieren, die uns Menschen am nächsten sind. Später stellte man fest, dass Vögel ein Schmerzempfinden haben. Inzwischen ist man bei den Fischen angelangt und begreift, dass auch sie hochempfindsame Wesen mit vielfältigen Bedürfnissen sind. Umso erschreckender sind die neuesten Zahlen der Fischauffangstation in Embrach ZH: 90 Prozent der Aquarien mit mehreren Fischarten sind überbevölkert, die Arten zudem falsch zusammengesetzt. Acht von zehn Fischen sterben in den ersten drei Monaten ab Kauf. Sieben von zehn Fischen sind überfüttert oder zeigen Mangelerscheinungen. Was sagen Sie dazu? Die Fischauffangstation sieht natürlich vor allem die negativen Beispiele, weil sie etwa unerwünschte Aquarien leeren muss. Aber das Wissen über Fische ist generell gering, deshalb kommt es immer wieder zu gravie­ renden Fehlern. Man kann Heimtierhalter halt nicht im gleichen Mass kontrollieren wie Landwirte oder Zoos. Und in der Schweiz werden viele Fische gekauft, das heisst, dass auch viele Fische sterben. In der Fischerei spricht man gar von Tonnen statt von der Anzahl getöteter Individuen – wir schaffen bewusst Distanz, um das Leid besser igno­ rieren zu können. Die Zahlen aus Embrach erlauben jedenfalls Rückschlüsse auf die Probleme bei der Aquarienfischhaltung. Bei Hunden oder Katzen würde eine solche Bilanz einen öffentlichen Aufschrei auslösen. Fische leben im Wasser, in einem ganz anderen, uns fremden Element – was eben­ falls zu einer gewissen Distanz führt. Und oft fehlt das Wissen darüber, wie wichtig und anspruchsvoll es ist, die richtige Qualität des Wassers sicherzustellen: Wird es falsch oder zu selten gewechselt, können sich Schadstoffe ansammeln, auf die Fische sehr empfindlich reagieren. Anders als der Mensch bewegen sie sich im selben Milieu, in dem sie auch ihre Ausscheidungen produzieren. Erschwerend kommt hinzu, dass es kaum Tierärzte gibt, die sich mit Fischen wirklich auskennen. Warum ist das so? Man verdient mit Fischen kein Geld; sie kosten in der Tierhandlung fast nichts. Während viele Haustierbesitzer für kranke Hunde oder Katzen ein Vermögen ausgeben, lassen sie einen kranken Fisch lieber sterben und kaufen sich für ein paar Franken einen neuen. Eine Ausnahme sind Kois, die als seltene Exemplare einige zehntausend Fran­

Die Bewohner der Unter­ wasserwelt haben es Claudia Kistler angetan: «Als ich mich mit Fischen zu beschäftigen begann, war ich sofort fasziniert.»

ken kosten können. Zu ihnen entwickeln die Besitzer oft auch eine starke emotionale Bindung. Wissenschaftler, die den Anglern nahestehen, sprechen den Fischen allerdings jegliche Empfindungsfähigkeit ab. Und was sind Ihre Erkenntnisse dazu? Fische haben alle Voraussetzungen, um Schmerzen zu empfinden. Sie zeigen etwa ähnliche Stressreaktionen wie Landwirbel­ tiere. Dies kann man bei Fischen über das Stresshormon Cortisol nachweisen, da sie es über die Kiemen ins Wasser abgeben. Gestresste Fische haben eine erhöhte Kiemenschlagrate und werden bleich oder dunkel, je nach Art. Sie ziehen sich in eine Ecke zurück und werden apathisch oder zeigen ein stereotypes Verhalten – wie ein Tiger, der im Käfig ständig hin­ und hergeht. Über die Laborhaltung von Fischen weiss man noch sehr wenig, weil dazu kaum ge­ forscht wird. Meist fehlt es an einer geeigne­ ten Ausstattung der Aquarien. Wie wertvoll Studienresultate mit verhaltensgestörten Tieren sind, steht auf einem anderen Blatt. Woher kommt Ihr Forschungsinteresse für Fische? Zuerst wollte ich ja die Haltung von Rotfüch­ sen in Tierparks untersuchen. Das erwies sich als schwierig, weil es an Beispielen fehlte.

Zur artgerechten Haltung stellen sich aber ohnehin immer die gleichen Fragen – egal, ob es sich um Füchse, Kühe oder Fische handelt: Welche Strukturen nutzt ein Tier? Wie muss ich die Fütterung gestalten, damit es sein arttypisches Verhalten möglichst gut ausleben kann? Die Idee, meine Forschung auf Fische zu konzentrieren, entstand auch deshalb, weil es einfacher war, die für aus­ sagekräftige Ergebnisse notwendige Stich­ probenzahl zu erreichen. So entschied ich mich, an der Universität Zürich eine Ver­ suchsanlage mit zwölf grossen Aquarien auf­ zubauen. Sie sind also nicht von Haus aus ein Fischfan? Nein, wobei ich mit Pferden, Katzen, Hunden, Kaninchen und Meerschweinchen aufgewach­ sen bin und mein Vater auch ein Aquarium hatte. Mich interessiert eigentlich jedes Tier. Und als ich mich mit den Fischen zu beschäf­ tigen begann, war ich sofort fasziniert. Weshalb? Nur schon diese ungeheure Vielfalt – es gibt rund 30 000 Arten mit sehr unterschiedlichen Lebens­ und Verhaltensweisen. Zu meinen Fischen an der Universität entwickelte sich eine echte emotionale Beziehung. Ich gewann sie wirklich lieb – sie waren «meine Fischli».


36 | MM26, 27.6.2016 | MENSCHEN

Tatsächlich? Obwohl man mit einem Fisch nicht interagieren kann? Man kann den Fisch nicht berühren, das stimmt. Aber Fische nehmen Menschen sehr wohl wahr; sie haben ausgezeichnete Augen. Schützenfische etwa können laut einer Studie sogar zwischen menschlichen Gesichtern unterscheiden; sie reagieren, wenn man ans Aquarium herantritt. Und bei Rochen hat man Spielverhalten beobachtet. Da Fische rund die Hälfte aller Wirbeltiere des Planeten ausmachen, sind sie entsprechend vielfältig und unterschiedlich. Von den 30 000 Arten finden sich etwa 50 am häufigsten in unseren Aquarien und 2000 in den Aquarien weltweit. Weshalb schaffen sich Menschen Aquarien an? Geht es vor allem um hübsche Innen­ dekoration, oder steckt mehr dahinter? Leider ist die Dekoration sehr häufig ein Kri­ terium: Die Leute möchten gern ein paar Pflanzen und bunte Fische im Wohnzimmer, das sieht nett aus. Wenn man sich aber nicht intensiv genug mit der Haltung befasst, be­

steht die Gefahr, dass die Fische leiden und sterben. Denn eigentlich baut man sich ein Biotop auf, eine Unterwasserwelt. Man kann sich hinsetzen und beobachten. Je mehr man über die Bewohner dieser Unterwasserwelt weiss, desto interessanter wird es. Gibt es den typischen Aquariumbesitzer? Nein, aber wir wissen, dass der Fisch das am zahlreichsten vorkommende Haustier in der Schweiz ist. Gemäss einer Schätzung des Schweizer Tierschutzes sind es sieben Millionen Aquarienfische. Was sollte man bei der Haltung beachten? Natürlich können wir in einem Aquarium nie das bieten, was Fische wirklich brauchen. Wichtig ist, dass sie selbst entscheiden kön­ nen, ob sie sich zurückziehen, schwimmen oder auf Futtersuche gehen wollen. Ganz wichtig ist eine an die Grösse des Aquariums angepasste Anzahl Fische und möglichst nur eine Fischart. Ausserdem sollte man die Fütterung unvorhersehbar machen, denn

die Hauptbeschäftigung vieler Fischarten ist – wie bei vielen anderen Tierarten – die Futtersuche. Abwechslung ist deshalb zentral; je nach Fischart kann man auch mal lebende Mückenlarven füttern oder ein Stück Gurke ins Aquarium legen. Generell sollte man nicht zu viel Futter geben. Vor allem die kleinen Fischarten brauchen nicht sehr viel. Haben es korrekt gehaltene Tiere im Aquarium – ohne Feinde – nicht sogar besser als in der Natur? Das lässt sich nicht direkt vergleichen, es ist ein anderes Leben, das Einschränkungen mit sich bringt. Weltweit werden mehrere hundert Millionen Aquarienfische gehalten. Das ist zu viel: Wenn die Fische sich zu stark vermehren, kann es manchmal sinnvoller sein, die Zahl der Tiere wieder zu reduzieren, statt sie dem chronischen Stress des Über­ bestands auszusetzen. Das heisst auch, dass manchmal auch das fischgerechte Töten ein Thema sein sollte. Doch darüber spricht man nicht so gern.

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10 Tipps für die Haltung von Fischen

MENSCHEN | MM26, 27.6.2016 | 37

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Der Animationsfilm «Finding Nemo» führte zu einem Run auf Clownfische – dieses Jahr kommt die Fortsetzung, «Finding Dory», in die Kinos. Helfen solche populären Filme, die Wertschätzung gegenüber Fischen zu verbessern? Eher nicht. Bei den Hauptfiguren handelt es sich um Meeresfische, die Salzwasser brauchen und deshalb in der Haltung viel anspruchsvoller sind. Und wenn diese Fische dann nicht mehr erwünscht sind, setzt man sie einfach aus oder kippt sie in die Toilette. Das ist bestimmt ein besonders qualvoller Tod. Man weiss ja, wohin das Toilettenwasser geleitet wird. Aber auch wenn tropische Fi­ sche in unseren viel zu kalten Gewässern aus­ gesetzt werden, sterben sie spätestens Anfang Winter. Eine Fischart, die bei uns überlebt, ist der Goldfisch – zum Leidwesen vieler Naturteichliebhaber, denn Goldfische fressen Amphibienlaich. Übrigens ist es verboten, Goldfische auszusetzen.

Haben Sie einen Lieblingsfisch? Eigentlich nicht. Aber in meinem Büro halte ich Feenbuntbarsche, zwei Erwachsene und etwa 30 Jungtiere. Die Art wird auch «Prin­ zessin von Burundi» genannt und stammt aus dem ostafrikanischen Tanganjikasee, einem sehr interessanten Biosystem. Übernommen habe ich sie vom Fischtierheim in Embrach – dem einzigen in der Schweiz. Es bräuchte dringend mehr solcher Plätze. Und warum haben Sie sich gerade für diese Fische entschieden? Sie haben ein bemerkenswertes Sozialsystem: Der Nachwuchs bleibt bei den Eltern und hilft bei der Brutpflege, verteidigt weiteren Nachwuchs und reinigt das Territorium. Erst nach einem Jahr wandern die Jungen weiter und suchen sich ein eigenes Revier. Aber besonders die Eltern sind noch relativ scheu und verstecken sich gern zwischen den Steinen, wenn sich jemand nähert. Jedenfalls sitze ich gern davor und beobachte, was so passiert ... MM

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Zur Person

Expertin in Sachen Fischhaltung Die Verhaltensbiologin Claudia Kistler (48) schloss 2011 ihre Dissertation am Institut für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften an der Universität Zürich ab. Seit 2002 ist sie bei der Zürcher Arbeitsgemeinschaft Stadtökologie und Wildtier­ forschung (SWILD) tätig, wo sie den Bereich Tierschutz und Tierhaltung leitet. Claudia Kistler ist ledig und lebt in Zürich. Seit 2013 betreibt sie eine eigene Website zur artgerechten Haltung von Aquarien­ und Laborfischen. www.fischwissen.ch


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Migros-Welt MM26

Zitat der Woche

«Gottlieb Duttweiler. Er versuchte schon 1951, das Taxiwesen zu revolutionieren.» Rasoul Jalali, General Manager von Uber Schweiz, in der «Bilanz» vom 17.6.16 zur Frage, mit welcher Berühmtheit er gerne abendessen würde.

Traumjob-Kurztrip

Einen Stuhl bauen mit dem Schreinermeister: Bei Christian Kusch kann man Werkstattluft schnuppern.

Wer möchte nicht einmal seinen Schreibtisch verlassen und ein paar Tage als Ranger, Winzer oder Schreiner arbeiten? Die Klubschule Migros Aare erfüllt diesen Wunsch. Sie holt die Online-Plattform Descape in die Schweiz. Hier können online schweizweit und sogar international Kurzausflüge in andere Berufe gebucht werden. So auch bei Schreinermeister Christian Kusch in Oberwil BL. Unter seiner Anleitung bauen die Berufsausflügler vom Entwurf bis zum fertigen Stück ihren eigenen Stuhl.

Bild: Tages-Anzeiger/Reto Oeschger, Kostas Maros

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Gratis an die Magic Night Ein Feuerwerk von Hits erwartet die Gäste an der Magic Night auf dem Heitere-Platz in Zofingen: Foreigner, Texas, The Original Blues Brothers Band und Hanery Amman lassen am 10. August 2016 mit zahlreichen Hits aus vier Dekaden der Popmusik vergangene Zeiten und damit verbundene Erinnerungen aufleben. Die Migros unterstützt die Magic Night als

Hauptsponsorin und verlost 10 x 2 Tickets auf www.migrosluzern.ch.

Informationen rund um die Magic Night sind auf www.magicnight.ch abrufbar.

Mehr von der Migros Luzern ab Seite 89


Flug- & Busreisen

So reisen Sie in der Königsklasse Bordeaux–Pyrenäen– Nordspanien

8 Tage ab Fr.

✔ Flug mit Helvetic und Reise mit Twerenbold-Bus ✔ Weinregionen Médoc (fak.) und Rioja ✔ Bordeaux, San Sebastian und Bilbao

Ihr Reiseprogramm

1895.–

✔ Flug mit TAP und Reise mit Twerenbold-Bus ✔ Städteperlen Lissabon, Coimbra und Porto ✔ Faszinierendes Unesco-Weltkulturerbe

Ihr Reiseprogramm

8 Tage ab Fr.

1595.–

Internet Buchungscode: kport

1. Tag: Linienflug mit TAP Zürich–Lissabon. Nach Ankunft erste Panoramaeindrücke von Lissabon. 2. Tag: Fak. Ausflug des Palácio Nacional de Sintra sowie Cascais, Estoril und Cabo da Roca. 3. Tag: Fahrt nach Évora mit seiner Altstadt aus der königlichen Glanzzeit Portugals. Tagesziel ist Tomár. 4. Tag: Höhepunkte: Christusritterkloster Tomár, Fotostopp Fatima und Bibliothek von Coimbra. Abends Ankunft in Porto. 5. Tag: Stadtbesichtigung Porto, u.a. mit der palastähnlichen Börse (von aussen), Ribeira-Viertel und Portwein-Degustation. 6. Tag: Ausflug Douro-Tal mit Amarante, Sankt Conçalo-Kloster, Solar de Mateus-Palast, Spezialitäten- und Weindegustation. 7. Tag: Panoramafahrt «Atlantisches Portugal» mit Aveiro, Klosterkirche von Batalha und Fischerdorf Nazaré. 8. Tag: Ausführliche Stadtrundfahrt Lissabon. Rückflug mit TAP Lissabon–Zürich. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis* 8 Tage gemäss Programm 1595.– 1785.– Reisedaten 2016 (Sa – Sa)

Gültig für alle Reisen Direkte Flugreise und vor Ort Rundreise im Königsklasse-Luxusbus (bequeme Fauteuils in 3er Bestuhlung, max. 30 Personen) Auftragspauschale: Auftragspauschale Fr. 20.–/Person (entfällt bei Buchung über www.twerenbold.ch). Nicht inbegriffen: Einzelzimmerzuschläge, fak. Ausflüge, Annullationskosten- und Assistance-Versicherungen. Detailprogramm: Auf Anfrage oder www.twerenbold.ch.

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1. Tag: Linienflug mit Helvetic Airways Zürich–Bordeaux. 2. Tag: Stadtführung in Bordeaux. Nachmittags fakultativer Ausflug Weingebiet Médoc. 3. Tag: Fahrt zur Wanderdüne «Dune du Pilat» und weiter via Arcachon nach Bayonne. 4. Tag: Ausflug nach Biarritz und in die Pyrenäen mit seinen idyllischen Dörfern Espelette und Ainhoa. 5. Tag: Fahrt via San Sebastian (Stadtführung) nach Bilbao. 6. Tag: Geführte Stadtbesichtigung in Bilbao inklusive Besuch im Guggenheim Museum. 7. Tag: Ausflug in das berühmte Weingebiet Rioja. 8. Tag: Busfahrt nach Bordeaux und Rückflug nach Zürich. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis* 8 Tage gemäss Programm 1945.– 2160.– Reduktion Reise 1 und 2 – 50.– Reisedaten 2016 (Do – Do) 1: 11.08.–18.08. 3: 25.08.–01.09. 2: 18.08.–25.08. 4: 01.09.–08.09.

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1. Tag: Flug mit Air Berlin Zürich–Catania, Stadtbesichtigung Catania und Fahrt zu unserem Hotel in Campofelice di Roccella. 2. Tag: Wir lernen die Inselhauptstadt Palermo und den Dom von Monreale kennen. 3. Tag: Fakultativer Ausflug nach Castelbuono und ins hübsche Städtchen Cefalù. 4. Tag: Die sehenswerten Bodenmosaike in Piazza Armerina, ein typisches sizilianisches Mittagessen und die attraktive Stadt Enna stehen auf unserem Programm. 5. Tag: Fakultativer Ausflug zum imposanten Vulkan Ätna und nach Taormina. 6. Tag: Fakultativer Ausflug zur Ausgrabungsstätte in Segesta, Marsaladegustation und nach Erice. 7. Tag: Heute geniessen wir eine erholsamen Tag am Meer. 8. Tag: Fahrt nach Catania und Rückflug mit Air Berlin Catania–Zürich. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis* 8 Tage inklusive Halbpension 1175.– 1305.– Zuschlag Reise 4 70.– Reisedaten 2016 (Di – Di) 1: 06.09.–13.09. 2: 13.09.–20.09. 3: 20.09.–27.09. 4: 27.09.–04.10. *SOFORT-PREISE ca. 50 % der Plätze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

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MIGROS-WELT | MM26, 27.6.2016 | 41

Zu gewinnen: Übernachtung im Vier-Sterne-Hotel

Folklorefestival

Im Hochsommer ist die Berglandschaft rund um die Ortschaft Nendaz VS drei Tage lang von urtümlichen Klängen erfüllt: Vom 22. bis 24. Juli geht das «Valais Drink Pure Alphornfestival» über die Bühne. Bis zu 200 Alphornbläser lassen gleichzeitig ihre Instrumente ertönen. Hauptsponsor des Anlasses ist der M-Industriebetrieb Aproz Sources Minérales. Das Migros-Magazin verlost für den 23. Juli eine Übernachtung für zwei Personen im Vier-Sterne-Superior-Hotel Nendaz 4 Vallées & Spa sowie 10 x 2 Tickets für die Bergbahn Tracouet. Damit gelangt man am 24. Juli zum grossen Alphornkonzert. Teilnahmeschluss ist der Sonntag, 3. Juli.

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Tierwohl

Auslauf für französische Truten

x-hoch-herz

Bilder: Neil Harrison, Hervé Petitbon, zVg

Schüler mit Engagement «Guets tue tuet guet» mit Kopf, Herz und Hand. Dem Motto des diesjährigen Schüler-Wettbewerbs x-hoch-herz folgten 52 Schweizer Schulklassen und reichten zum Motto passende Bilder ein. Aus allen Einsendungen wählte die Jury nun 15 Gewinnerbilder, darunter auch «Ensemble, de tout notre cœur» der Primarschule aus Fully VS (Bild). Seit 10 Jahren findet der vom Migros-Kulturprozent getragene Wettbewerb statt. Er soll Schulkinder für gemeinnützige Engagements begeistern. Infos und Gewinner: www.xhochherz.ch

In den Filialen der MigrosGenossenschaften Genf, Waadt, Wallis und Neuenburg-Freiburg gibt es neu Trutenfleisch aus Frankreich, das unter Einhaltung der Schweizer Tierschutzverordnung produziert worden ist. Die Truten stammen aus der Region Loué im Nordwesten des Landes. Damit unternimmt die Migros einen weiteren Schritt bei der Umsetzung eines ehrgeizigen Versprechens, das sie im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsprogramms Generation M abgegeben hat: Bis 2020 sollen all ihre Produkte unter Einhaltung der Schweizer Tierwohlstandards hergestellt werden. Ein Anspruch, der auch für Fleisch aus dem Ausland gilt. Bereits seit 2013 verkauft die Migros in der Deutschschweiz Trutenfleisch aus Ungarn von Trutenfarmen, die nach Schweizer Tierwohlstandards produzieren. Konkret bedeutet dies, dass die

Bewegungsfreiheit auf der Wiese: Trutenfarm bei Le Mans (F). Truten mehr Platz in den Ställen haben. Erhöhte Rückzugsflächen bieten ihnen Gelegenheit zum Ausruhen. Dank überdachter Wintergärten können sie zudem jederzeit nach draussen an die frische Luft. Die Truten in der malerischen französischen

Landschaft nahe Le Mans geniessen zusätzlich Auslauf auf grünen Wiesen, wo sie sich frei bewegen können. Die Einhaltung der Schweizer Vorschriften wird regelmässig von unabhängigen Kontrollstellen wie ProCert überprüft.


42 | MM26, 27.6.2016 | MIGROS-WELT

Literaturförderung

«Feinarbeit ist sehr wichtig»

Der Schriftsteller Hansjörg Schertenleib ist zurzeit Mentor der Jungautorin Arja Lobsiger und hilft ihr bei der Arbeit an ihrem Debütroman. Möglich macht dies das Förderprogramm «Double» des Migros-Kulturprozents. Text: Michael West Bild: Beat Schweizer

G

anz in der Nähe fährt mit krei­ schenden Bremsen ein Zug ein. Doch Hansjörg Schertenbeib (58) und Arja Lobsiger (30) lassen sich nicht stören. Die beiden sitzen im Bahnhofbüffet Olten, beugen sich über ein Manuskript und reden über das Schicksal eines leidgeprüften Mannes: eines alten Schreiners, der nicht über den Tod seines Sohnes hinwegkommt. Um ihn geht es in Lobsigers Romanerstling «Was übrig bleibt», an dem die junge Bernerin seit drei Jahren intensiv arbeitet. Seit letzten Oktober tauscht sie sich regelmässig mit dem erfahrenen Schriftsteller Schertenleib über das Buch aus. Sie tut dies im Rahmen des Förderprogramms «Double», bei dem jeweils ein gestandener Literat einen Jungautor berät (siehe Box).

Hansjörg Schertenleib, Arja Lobsiger, wie können Sie sich im Trubel eines Bahnhof­ büffets auf Schreibarbeit konzentrieren? Schertenleib: Dass wir gerade hier sitzen, hat schlicht verkehrstechnische Gründe. Ich wohne teilweise in Suhr, Arja in Biel. Das Bahnhofbüffet Olten ist ein günstig gelegener Treffpunkt. Ausserdem schreiben wir ja nicht, sondern wir reden über den Text. Lobsiger: Mich stören die Hintergrund­ geräusche gar nicht. Ich kann auch gut in einem Speisewagen an einer Geschichte arbeiten. Allerdings muss ich dann schon mitten im Text sein. Ganz am Anfang brauche ich Stille. Wie genau läuft Ihre Zusammenarbeit ab? Lobsiger: Ich maile Hansjörg vorab einzelne Passagen aus dem Buch. Bei unse­ ren Treffen reden wir ausführlich über diese Textelemente. Schertenleib: Ich stelle Fragen und sage, was mir inhaltlich nicht einleuchtet. Mir ist auch die Feinarbeit am Stil sehr wichtig. Wenn es um sprachliche Genauigkeit geht, bin ich ein Haarspalter.

Arja Lobsiger und Hansjörg Schertenleib feilen im Trubel des Bahnhofbüffets Olten am Manuskript. «Es ist toll, wenn die Sätze wie eine gute Fussballmannschaft zusammenspielen», sagt Schertenleib.

Ein Romanerstling ist ein sehr persön­ licher Text. Ist es nicht schwierig, Kritik dazu anzunehmen? Lobsiger: Ich habe am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel studiert. Dort war es selbstverständlich, dass Texte durchleuchtet und teilweise hart kritisiert wurden. Darum kann ich gut damit umgehen. Ausserdem verstehe ich Hansjörgs Anmerkungen als Vorschläge. Ich entscheide am Schluss, was ich übernehme. Schertenleib: Ich finde, dass Arja bei der gemeinsamen Arbeit am Text offen und beweglich ist. Das schätze ich sehr. Mich nervt es, wenn ein Autor seine Geschichte von Anfang an als Meisterwerk betrachtet, das in Stein gemeisselt ist.


MIGROS­WELT | MM26, 27.6.2016 | 43

Im Roman «Was übrig bleibt» geht es um einen alten Mann, der nach und nach alles verliert. Das ist kein naheliegendes Thema für eine 30-jährige Autorin. Lobsiger: Trotzdem beschäftigt mich dieser Stoff schon viele Jahre. In meiner Kindheit habe ich ein altes Haus gesehen, das nur noch teilweise bewohnt war. Das hat mich so fasziniert, dass dieses Gebäude nach und nach zum Kristallisationskern einer ganzen Geschichte wurde. Der alte Schreiner in meinem Buch wohnt in einem solchen Haus. Schertenleib: Im Roman geht es nicht nur um den Schreiner, sondern auch um seine Frau, die schliesslich auf einer Mittelmeer­ insel einen Neuanfang wagt. Sie bringt Bewegung und Vitalität in die Geschichte. Wann wird das Buch erscheinen? Schertenleib: Das ist noch offen. Ich werde Arja nun dabei helfen, eine seriöse Litera­ turagentur zu finden, die sich dann ihrer­ seits um die Suche nach einem geeigneten Verlag kümmert. Das ist heute für einen

Autor der bessere Weg, als einen Roman­ erstling direkt an Verlage zu schicken.

Programm Double

Es ist schwierig, nur vom Schreiben zu leben. Wie gehen Sie beide damit um? Lobsiger: Ich habe nach meinem Studium am Literaturinstitut eine Ausbildung als Lehrerin gemacht. Heute arbeite ich Teilzeit als Heilpädagogin. So habe ich ein finan­ zielles Standbein. Schertenleib: Ich lebe seit 34 Jahren unter dem Existenzminimum. Das ist auch ein Grund dafür, dass ich nach Irland ausgewan­ dert bin und dort etwa die Hälfte des Jahres verbringe. An meinem irischen Wohnort bin ich von Leuten umgeben, die mit wenig auskommen und dennoch zufrieden sind. Ein Leben als Autor bedeutet oft materieller Verzicht. Zugleich schenkt einem das Schreiben viel – unverplante Zeit und die Möglichkeit, etwas Eigenes zu erschaffen. Es ist toll, wenn ein Text plötzlich funktioniert, wenn die Sätze wie die Mitglieder einer guten Fussballmannschaft zusammenspielen. MM

Das 2015 lancierte Literatur-Förderprojekt «Double» des Migros-Kulturprozents wendet sich an profes­ sionelle Autoren aus allen Sprach­ regionen. In zehn bezahlten Arbeitstreffen können sie sich mit einem Mentor austauschen.

Schreibarbeit im Doppel

Es geht dabei nicht nur um Textarbeit, sondern um alle Belange des Schreibens und des Literaturbetriebs. Nun wurde das Programm zum zweiten Mal ausgeschrieben: bis zum 31. Juli können sich interessierte Jungautoren bewerben. www.double-literaturplattform.ch

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44 | MM26, 27.6.2016 | MIGROS-WELT

Mit Kirschen kennt er sich bestens aus: Cyril Schnegg, Verantwortlicher für Frucht und Gemüse in der Migros-Filiale von La Chaux de Fonds.

Kirschen Clafoutis Zutaten für 4 Personen, für 1 Gratinform à 28 cm Ø

Butter für die Form 2 Eier 1 Prise Salz 50 g Zucker 1 Beutel Vanillezucker 50 g Mehl 1 TL Backpulver 2,5 dl Milch oder Rahm 400 g Kirschen Puderzucker zum Bestäuben Zubereitung

Cyril Schnegg

«Direkt vom Baum»

Form mit Butter ausstreichen. Eier mit Salz schaumig schlagen. Zucker und Vanillezucker unter Rühren einrieseln lassen, weiterschlagen, bis die Masse hell ist. Mehl, Backpulver und Milch beigeben. Alles zu einem glatten Teig verrühren. Ca. 15 Minuten

ruhen lassen. Backofen auf 180 °C vorheizen. Kirschen nach Belieben entsteinen und in die Form verteilen. Teig darübergiessen, sodass die Früchte zu ¾ bedeckt sind. In der Ofenmitte 30–35 Minuten gratinieren. Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben. Zubereitungszeit 15 Minuten + 15 Minuten ruhen lassen + 30–35 Minuten backen

Pro Person ca. 4 g Eiweiss, 3 g Fett, 40 g Kohlenhydrate, 900 kJ/210 kcal

Schweizer Kirschen werden sofort verpackt und sind nur 24 Stunden später im Migros-Regal. Interview: Heidi Bacchilega

Bilder: Studio Kiba (Food); Daniel Rihs (Porträt)

Cyril Schnegg, endlich sind die ersten Schweizer Kirschen da. Wie lange dauert die Saison? Die Hauptsaison der Kirschen dauert von Mitte Juni bis Anfang August. Dies ist aber sehr stark vom Wetter abhängig.

Wenn die Kirschen reif sind, werden sie von Hand gepflückt und sorgfältig in Kisten gelegt. Danach werden sie maschinell kalibriert – das heisst, nach Grösse sortiert. Anschliessend werden sie verpackt und umgehend in die Läden transportiert.

Aus welchen Gebieten stammen die Früchte? Die Hauptanbaugebiete sind das Baselland, das Fricktal und die Zentralschweiz.

Was ist beim Kirschentransport zu berücksichtigen? Man muss genau auf die Temperatur achten. Sie sollte idealerweise zwischen 10 und 15 Grad betragen.

Schmecken Schweizer Kirschen anders als ausländische? Die Schweizer Kirschen sind frischer als die ausländischen, da sie morgens gepflückt werden und am nächsten Tag schon im Laden sind. Der richtige Pflückzeitpunkt ist extrem wichtig, denn Kirschen reifen nicht nach und sind leicht verderblich. Darum ist der Geschmack anders.

Welche verschiedenen Kirschen gibt es im Angebot? Nebst den Standardsorten gibt es grössere Extra-Kirschen sowie Sorten in Bioqualität.

Wie gestaltet sich der Weg der Kirschen vom Baum bis in die Migros?

Wie viele Tonnen Kirschen werden in der Schweiz geerntet? Beim Pflücken spielt das Wetter eine sehr wichtige Rolle. Für dieses Jahr sind rund 2200 Tonnen zu erwarten, was einem durchschnittlichen Ernteertrag entspricht. MM

Tipp Kirschen kann man problemlos einfrieren (mit Stein). Damit lassen sich im Winter feine Kuchen oder Aufläufe zubereiten.

Rezept www.saison.ch


MIGROS-WELT | MM26, 27.6.2016 | 45

Jetzt aktuell

Sommerzeit ist Kirschenzeit, aber nur für kurze Zeit. Kirschen müssen nach der Ernte schnell verarbeitet werden. Im Kühlschrank bleiben sie etwa zwei Tage frisch. Neben Kirschen haben auch die Nektarinen Hochsaison. Dieses Steinobst zeichnet sich durch eine glatte Haut. Die in der Migros erhältlichen Sorten stammen aus dem nahen Ausland.

Die Extra-Kirschen sind besonders gross: Sie haben einen Mindestdurchmesser von 28 Millimeter.

Die Nektarine mit gelbem Fruchtfleisch gehört zu den beliebtesten Sommerfrüchten.

Eine Variante der Nektarine ist die Weissfleischige. Sie ist genauso süss und saftig wie ihre gelbe Schwester.

Was steckt drin?

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Mit nur 75 Kilokalorien pro 100 Gramm sind Kirschen der ideale Sommersnack.

Sie enthalten neben sekundären Pflanzenstoffen viele wichtige Vitamine wie Vitamin C und Folsäure, die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor sowie Kieselsäure und Pektin. Kirschen wirken dank ihres Kaliumgehalts entwässernd und entschlackend. www.migros.ch/fruechte-gemuese


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MIGROS-WELT | MM26, 27.6.2016 | 47

Sonnenblumenkuchen statt Soja: Eric Droz von der Alb. Lehmann Biofutter AG hat das innovative Hühnerfutter mitentwickelt. Bio-Eier

Kuchen für die Hennen Die Migros verkauft neu Bioeier von Legehennen, deren Futter kein Soja enthält. Die Zutaten stammen aus Europa und sind Nebenprodukte der Lebensmittelherstellung. Text: Andreas Dürrenberger

L

Bilder: Stephan Bösch

egehennen benötigen viel Eiweiss, damit sie gesund bleiben und genügend Eier legen können. Deshalb enthält ihr Futter Soja. «Mit seinem hohen Proteingehalt galt Soja stets als unverzichtbarer Bestandteil von Hühnerfutter», erklärt Eric Droz, stellvertretender Geschäftsführer der Alb. Lehmann Biofutter AG. Die Ostschweizer Biomühle ist spezialisiert auf die Produktion von Futtermitteln. «Vor rund zwei Jahren hat sich die Lüchinger + Schmid AG an uns gewandt, um etwas Spezielles entwickeln zu lassen», sagt Droz. Der Wunsch des auf Eierhandel spezialisierten Migros-Unternehmens: ein Biohühnerfutter, das kein Soja enthält. Denn aufgrund des geringen Angebots in Europa muss Biosoja meist aus Übersee importiert werden, wo der Anbau zu ökologischen und sozialen Problemen führen kann. Selbst wenn der Anbau umwelt- und sozialverträglich erfolgt, schlägt sich der Trans-

port in der CO2-Bilanz nieder. Die Experten der Bio-Mühle hatten auch schon eine Idee: Statt Soja soll ein spezieller Sonnenblumenkuchen zum Einsatz kommen. Sonnenblumenkuchen? «Das ist der Teil der Sonnenblumenkerne, der nach der Ölpressung übrig bleibt und vom Aussehen her einem Kuchen ähnlich sieht», erklärt Droz. «Er verfügt über einen hohen Proteinanteil und ist als Hühnerfutter sehr gut geeignet.» Keine Geschmacksveränderung bei den Eiern

Nebst Sonnenblumenkuchen kommen noch weitere eiweissreiche Zutaten in die neue Futtermischung wie etwa Raps- und Leinkuchen. Sie haben einen grossen Vorteil. Droz: «Praktisch alle Zutaten sind Nebenprodukte der Lebensmittelherstellung. So konkurrenzieren wir keine Anbauflächen für die menschliche Ernährung.» Die Rohstoffe stammen aus Europa und der Schweiz. Die neue Futtermischung wurde in einer

Pilotphase mit einigen Ostschweizer Bioeier-Produzenten ausgiebig getestet. Denn sie soll nicht nur die richtigen Nährstoffe enthalten, sie muss auch den Hühnern schmecken. Wobei der Geschmack nicht ausschlaggebend sei, sagt Droz: «Hühner haben keinen ausgeprägten Geschmacks- und Geruchssinn. Sie achten mehr darauf, wie das Futter aussieht und ob es sich gut picken lässt.» Rasch zeigte sich, dass die Hühner das neue Futter mögen. Die Schalenqualität der Eier und die Legeleistung der Hühner blieben unverändert. Die Sorge, dass die neue Futtermischung den Geschmack der Eier verändern könnte, war unbegründet. «Wir haben gemeinsam mit unseren Partnern die Eier mehrfach Geschmackstests unterzogen. Sie schmeckten so fein wie immer», sagt Eric Droz. Dass auch die Kundschaft die Bioeier mag, zeigte eine erfolgreiche Testphase bei der Migros Ostschweiz. MM

Sortiment

Schrittweise Umstellung Die Migros möchte künftig nur noch Bio­

eier aus sojafreier Fütte­ rung anbieten. Da über 100 Eierproduzenten die Migros beliefern, erfolgt die Umstellung schritt­ weise. Bereits erhältlich sind sie in der Genos­ senschaft Migros Ost­ schweiz, per September folgen die Genossen­ schaften Neuenburg und Tessin (jeweils nur im Sechserkarton). Bis Ende 2017 wird die Neuerung in allen Ge­ nossenschaften einge­ führt und in allen Ver­ packungsgrössen ver­ fügbar sein. Da der Sonnenblumenkuchen im Ankauf für die Futter­ mühle teurer ist als Soja, liegt der Verkaufspreis für den Sechserkarton 10 Rappen höher.


48 | MM26, 27.6.2016 | MIGROS-WELT

Boncampo

Ein Kaffee für alle Für Kaffeeliebhaber ist ein Leben ohne Koffeinkick unvorstellbar. Dabei braucht es für die Zubereitung keine teure Maschine, es reicht eine Bialetti. Ein Kaffee, der sich für diese Zubereitungsart gut eignet, ist Boncampo. Die rassige Mischung bietet alles, was ein kräftiges Getränk aus dem Espresso-Kocher ausmacht – und das seit über sechs Jahrzehnten. Heute wie damals röstet die Migros ihren Kaffee selbst. Die Mischung aus Arabica- und Robusta-Bohnen empfiehlt sich aber nicht nur für die Zubereitung in der Bialetti: Auch in der Kolbenmaschine, im Vollautomat oder im Kaffeefilter gelingt feiner Kaffee. Im Sommer ist Boncampo auf Eis ein erfrischender Genuss.

Ein Klassiker: die Bialetti für einen kräftigen Kaffee.

Boncampo Classico, Bohnen, 4 × 500 g Fr. 12.30* statt 18.40

Boncampo Classico, gemahlen, 4 × 500 g Fr. 13.10* statt 19.60


MIGROS-WELT | MM26, 27.6.2016 | 49

Der zweifache Schweizer Baristameister und Kaffeeexperte der Delica Philipp Meier (30) gibt Tipps für die Zubereitung mit der Bialetti. Philipp Meier

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Text: Claudia Schmidt Bild: Fabian Häfeli (Food); Tobias Sutter (Porträt) Styling: Mirjam Vieli-Goll

auf Boncampo-Kaffee im 4er-Pack. Dazu gratis 1 Wasserball Vom 28.6. bis 4.7.

«Wasser zuerst im Wasserkocher erhitzen» Sommerliche Erfrischungen: BoncampoEiskaffee und kalter Kaffee mit viel Eis.

Philipp Meier, wie muss der Kaffee für die Zubereitung in der Bialetti gemahlen werden? Der Kaffee muss fein gemahlen sein, feiner, als beispielsweise für eine Kolbenmaschine. Das ist notwendig, weil der Kaffee nur eine kurze Zeit Kontakt zum Wasser hat. Durch die kleineren Partikel beim fein gemahlenen Kaffee holt man so besonders viel Aroma heraus. Bei einer Kolbenmaschine muss man das Kaffeepulver festdrücken. Und bei der Bialetti? Da ist es nicht sinnvoll. Man klopft das Kaffeesieb nur zweimal auf die Arbeitsfläche, damit der Kaffee gleichmässig verteilt wird.

Boncampo-Eiskaffee Ergibt 2 Gläser Zubereitung

Ca. 2 dl Wasser in die Bialetti einfüllen. Ca. 2 EL Boncampo-Kaffeepulver in das Sieb der Bialetti füllen. Kanne direkt auf den Herd stellen. So lange brühen, bis der obere Behälter mit Kaffee gefüllt ist. Je nach Grösse 1–3 Kugeln Vanilleglace in die Gläser geben. Mit heissem Kaffee übergiessen. Sofort servieren.

Utz steht für besseren Anbau mit Rücksicht auf Mensch und Natur, womit Produzenten Ernte und Einkommen steigern.

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehört auch der Kaffee von Boncampo.

Haben Sie noch weitere Tipps für die Zubereitung in der Bialetti? Es lohnt sich, das Wasser erst im Wasserkocher zu erhitzen. So vermeidet man, dass die Bialetti sich aufheizt und das Kaffeepulver dabei zu stark erhitzt wird. Zudem wird ein metallischer Geschmack verhindert, der entsteht, wenn das Wasser zu lange in der Kanne steht. Beginnt es zu zischen, stelle ich die Kanne auf einen nassen Lapppen, damit der Kaffee nicht verbrennt und nicht metallisch schmeckt.


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MIGROS-WELT | MM26, 27.6.2016 | 51

Sie helfen mit, die Erträge der Kooperative zu steigern: zwei landwirt­ schaftliche Berater, die Schulungen mit den Kakaobauern durchführen.

Nachhaltige Kakaoproduktion

Für eine bessere Zukunft Vertreter von Chocolat Frey überbrachten die jährliche UTZ-Prämie an Kakaobauern in der Elfenbeinküste. Das Förderprogramm nützt der ganzen lokalen Bevölkerung. Text: Michael West

A

uf dem zentralen Platz der Gemeinde Allakro kamen Hunderte Menschen zusammen. Es war ein Jubeltag in dem abgelegenen Dorf im Südwesten der Elfenbeinküste. Viele Bewohner hatten sich für den Anlass festlich bunt gekleidet. Eine Delegation des M-Industriebetriebs Chocolat Frey war aus der Schweiz angereist, um die UTZ-Prämie zu überbringen. 300 000 US-Dollar gingen für das vergangene Erntejahr an die regionale Kooperative aus Kakaobauern. UTZ ist weltweit eines der wichtigsten unabhängigen Programme für Kaffee, Kakao, Tee und Haselnüsse aus nachhaltiger Produktion. Die Produzenten erhalten von den Abnehmern ihrer Rohwaren zusätzlich zum Kaufpreis eine Prämie. Chocolat Frey zahlt diesen Betrag zur Hälfte direkt an die Bauern

aus. Die andere Hälfte fliesst unter anderem vor Ort in Projekte, die bessere Zukunftsperspektiven für die ganze lokale Bevölkerung schaffen. Berater mit Fachwissen helfen beim Kakaoanbau

Eine zentrale Rolle spielt beim UTZ-Programm agronomisches Wissen: Regelmässig schulen Experten die Bauern und zeigen ihnen, wie sie ihre Anbaumethoden verbessern können. Sie erfahren zum Beispiel, wie sie ihre Kakaobäume fachgerecht beschneiden und systematisch von Misteln und Moos befreien können. Auf dem Gebiet der Kooperative wurde eine Baumschule angelegt, und weitere sollen entstehen. So können die Bauern alte und unproduktive Pflanzen schnell mit jungen Setzlingen austauschen. In den vergangenen Jahren gelang es der Kooperative, ihre Erträge

und auch die Qualität der Kakaobohnen wesentlich zu steigern. Vertreter von Chocolat Frey sind immer wieder vor Ort und erleben dabei auch, wie sich die sozialen Projekte entwickeln: So konnte im vergangenen Jahr die Krankenstation in Allakro ihren Betrieb ausbauen. Der dort stationierte Pfleger führte zum Beispiel in der ganzen Region eine Impfkampagne gegen Tuberkulose, Hepatitis, Gelbfieber und Masern durch. Zudem ist ein Geburtshaus entstanden, in dem eine Hebamme Kinder zur Welt bringt und Beratungen für Mütter anbietet. «In der Summe ergeben sich aus all diesen Massnahmen bessere Lebensbedingungen für die Bauern und ihre Familien», sagt Nicole Moret, Fachspezialistin Nachhaltigkeit bei Chocolat Frey. Kein Wunder also, dass die Bewohner von Allakro darin einen Grund zum Feiern sehen. MM

Migros-Sortiment

Kakao und Kaffee mit Gütesiegel Die Migros arbeitet mit den Zertifizierungsorganisationen UTZ und Max Havelaar zusammen. Als erste Detailhändlerin der Schweiz hat sie 2010 ihr gesamtes Kaffee-Basissortiment auf UTZ-Kaffee umgestellt. Seit 2013 bezieht die Migros auch Rooibos-, Grün- und Schwarztee ihrer Eigenmarke Tea Time nur noch von UTZ-zertifizierten Produzenten. Ende des Jahres 2013 folgten Kakaoprodukte: Alle Schokoladen der Migros-Marke Frey tragen seither das Gütesiegel UTZ Certified. In Zahlen sind das mehr als 500 Produkte oder rund 15 000 Tonnen Schokolade.

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MIGROS-WELT | MM26, 27.6.2016 | 53

Aus der Region. Für die Region.

MigrosGenossenschaft Aare

Wasserbüffel im Emmental

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Sieben Bauern halten in der Migros-Region Aare Wasserbüffel – einige bis zu 30 Tiere. Sie alle beliefern die Käserei Marbach mit Büffelmilch. Die Tiere fühlen sich auf den Wiesen pudelwohl und gehören mittlerweile zur Region.

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Illustrationen: Flavia Travaglini

Kontrolle Bereits hier beginnt die Kontrollarbeit der IOC, der unabhängigen interkantonalen Zertifizierungsstelle. Sie prüft nämlich die Herkunft der Milch, noch bevor diese in der Käserei weiterverarbeitet wird.

Schangnauer BüffelMozzarelline Noch kein Jahrhundert ist es her, dass regionale Produkte die Norm waren. Dann begeisterten sich die Menschen für alles, was von weit her kam. Seit einigen Jahren besinnt man sich aber wieder auf das, was nahe liegt. Das Label «Aus der Region. Für die Region.» steht für Produkte, die in der Migros-Region verkauft werden, in der sie produziert worden sind. Wie etwa die Büffel-Mozzarelline von Michael Jaun aus der Käserei Marbach. Erfahren Sie, welche Richtlinen erfüllt sein müssen, damit die Mozzarelline das Label tragen dürfen.

Schangnauer Büffel-Mozzarelline, 90 g Fr. 3.40 Erhältlich in den Filialen der MigrosGenossenschaft Aare

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Verarbeitung Die Milch wird direkt in der Käserei Marbach zu den Mozzarelline verarbeitet. Die IOC-Mitarbeitenden prüfen über Fabrikationskontrollen auch, ob die Käsespezialität tatsächlich vor Ort hergestellt worden ist.

Wertschöpfung Will ein Produzent sein Produkt mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» zertifizieren lassen, ist nicht nur die Herkunft der Zutaten von Bedeutung, sondern auch die Wertschöpfung. Diese muss zu zwei Dritteln in der Migros-Region erfolgen, in der das Produkt verkauft wird. So wird sichergestellt, dass die Region profitiert: Wird dort etwas produziert, sichert das Arbeitsplätze und trägt zur Lebensqualität bei. Die Schangnauer Büffel-Mozzarelline sind deshalb ein echtes «Aus der Region. Für die Region.»-Produkt.

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Wettbewerb

Hätten Sie gewusst, … dass in der MigrosRegion Aare sogar Melonen angebaut werden, die das Label «Aus der Region. Für die Region.» tragen? Machen Sie mit beim grossen Wissensquiz durch die Regionen und gewinnen Sie attraktive Preise im Gesamtwert von 10 000 Franken.

Teilnahme auf www.ausderregion.ch

Dank jahrzehntelangem Engagement finden Sie heute rund 8000 Produkte von regionalen Produzenten in Ihrer Migros.


54 | MM26, 27.6.2016 | MIGROS-WELT

M-Classic

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Bild: Christine Benz; Styling: Vera Guala

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MIGROS­WELT | MM26, 27.6.2016 | 67

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68 | MM26, 27.6.2016 | MIGROS-WELT

Fussball-EM 2016 für Feinschmecker

Endspurt mit Pfiff

An der EM beginnt die heisse Phase: Wer wird ins Halbfinale einziehen? Und auch im Vergleich der Nationalgerichte der EM-Teilnehmerländer im Migros-Magazin steigt die Spannung: Können die Rezepte aus Polen, Tschechien, Frankreich, Italien und England bei den Lesern punkten? Text: Sonja Leissing Bilder: Christine Benz (Food); Paulo Dutto (Porträts) Illustrationen: Rahel Eisenring Rezepte: Katrin Klaus

Mit Wettbewerb Gewinnen Sie einen Pelletgrill oder ein Gartenmöbel-Set Seite 73

Piroggen mit Sauerkraut sind in Polen ähnlich beliebt wie bei uns die Ravioli.


MIGROS-WELT| MM26, 27.6.2016 | 69

Piroggen mit Sauerkraut und Pilzen aus Polen Füllung: 120 g getrocknete Waldpilze,

Zutaten für 8 Personen 500 g Mehl ½ TL Salz

1 Ei 1 Eigelb 60 g Butter, weich ca. 1,5 dl Wasser, lauwarm Mehl zum Auswallen

z. B. Herbsttrompeten und Steinpilze 1 Zwiebel 100 g Champignons 3 EL Sonnenblumenöl 1,2 kg Sauerkraut, gekocht Salz, Pfeffer

Zubereitung

1. Für die Füllung getrocknete Pilze in kaltem Wasser ca. 30 Minuten einweichen, abgiessen. Zwiebel fein hacken. Champignons in sehr kleine Stücke schneiden. Öl erhitzen. Zwiebel und Champignons ca. 3 Minuten dünsten. Waldpilze zugeben und alles ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Herausnehmen, mit dem Sauerkraut mischen, abtropfen und auskühlen lassen. Alles klein hacken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

«Ich liebe alle Fleischgerichte

2. Für den Teig Mehl und Salz in einer grossen Schüssel mischen. Ei, Eigelb, Butter und Wasser beigeben. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zugedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Marcin Orawiec kocht im Restaurant Warszawa in Basel. Mit Hingabe bereitet er täglich Spezialitäten aus Polen zu.

3. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus­ wallen. Rondellen à ca. 8 cm Ø ausstechen. In die Mitte je 1 Esslöffel Füllung geben. Teig zu Halbmonden zusammenklappen, Ränder gut andrücken. Die Piroggen portionenweise in knapp siedendem Salzwasser garen.

Marcin Orawiec, wie lange leben und arbeiten Sie in der Schweiz? Ich bin seit Juli 2015 in der Schweiz und

Zu Tisch mit Marcin Orawiec

arbeite seither als Chefkoch.

Was ist typisch für die Küche Ihrer Heimat?

Zubereitungszeit

Ganz bestimmt die Piroggen mit Sauerkraut und Pilzen. Darum habe ich auch dieses Rezept für das Migros-Magazin gewählt. Es ist zwar sehr speziell, aber einfach nachzukochen.

ca. 2 Stunden + ca. 30 Minuten ruhen lassen + ca. 30 Minuten einweichen Pro Person ca. 12 g Eiweiss, 13 g Fett, 47 g Kohlenhydrate, 1500 kJ/360 kcal

Was ist Ihr Lieblingsgericht?

Ich bevorzuge definitiv alle Gerichte mit Fleisch. Zum Beispiel die schlesische Rindsroulade, die ist einfach herrlich! Wir servieren dieses Gericht auch bei uns im Restaurant. Was vermissen Sie aus Ihrer Heimat?

Meine Eltern. Die gemütlichen Sonntage mit ihnen vermisse ich sehr und freue mich jedes Mal auf ein Wiedersehen. Auch meine Freunde und Bekannten in Polen vermisse ich. In Basel lebe ich zusammen mit meiner Frau und meinen zwei Kindern. Ich muss noch viel besser Deutsch lernen, dann werde ich auch in der Schweiz Freunde finden.

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Polens Küchen-Elf 1 Schweinskotelett – wird bevorzugt grilliert 2 Grützwurst – ist etwas für Fans deftiger Kost 3 Fleischtätschli – gilt als würziger Klassiker 4 Schafskäse – geniesst man in Polen geräuchert 5 Hering – ist neben Dorade der beliebteste Fisch 6 Rahm – verfeinert Suppen und Saucen 7 Kartoffeln – kommen in Tausenden Rezepten vor 8 Bigos – ist ein Krauteintopf mit Fleisch und Wurst 9 Apfelkuchen – gibt es in mehreren Varianten 10 Wodka – gilt auch in Polen als Nationalgetränk 11 Bier – darf zu keiner Jause fehlen


70 | MM26, 27.6.2016 | MIGROS-WELT

Nicht nur zum Nachmittagskaffee ein Genuss: tschechische Mohnkolatschen


MIGROS­WELT | MM26, 27.6.2016 | 71

Mohnkolatschen aus Tschechien Zutaten für ca. 30 Stück 120 g Mohn 30 g Zucker ½ TL Zimt 1 EL Rum oder 1 TL Rumaroma ½ dl Milch Mehl zum Auswallen 200 g Quark ca. 100 g ganze geschälte Mandeln zum Garnieren

Teig: 500 g 100 g

Mehl Zucker 1 Prise Salz 30 g Hefe 1,5–2 dl Milch, lauwarm 2 Eier 150 g Butter, weich Zu Tisch mit Andrea Pistorius

Zubereitung

1. Für den Teig Mehl, Zucker und Salz mischen. In der Mitte eine Mulde formen. Hefe hineinbröckeln und etwas Milch dazumischen. Ca. 5 Minuten stehen lassen. Eier, Butter und restliche Milch beigeben. Zu einem geschmeidigen Teig verkneten, zu einer Kugel formen, zugedeckt ca. 30 Minuten aufgehen lassen. 2. Backofen auf 220 °C vorheizen. Für die Füllung Mohn, Zucker, Zimt und Rum mischen. Milch erhitzen, dazumischen. Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 1 cm dick auswallen. Mit einem Trinkglas Rondellen à ca. 8 cm Ø ausstechen. Diese mit dem kleineren Glasboden in der Mitte etwas eindrücken. Diese Vertiefung mit je ca. 1 TL Quark bestreichen und die Mohnfüllung darauf verteilen. Mit den Mandeln garnieren. Kolatschen in der Ofenmitte ca. 15 Minuten goldbraun backen. Zubereitungszeit ca. 60 Minuten + ca. 30 Minuten gehen lassen + ca. 15 Minuten backen

«Unser Küche ist währschaft» Andrea Pistorius (43) arbeitet als selbständige Köchin und Rezept­ autorin in Zürich. Andrea Pistorius, seit wann leben und arbeiten Sie in der Schweiz?

Mit fünf Jahren kam ich in die Schweiz. Mein Opa war Konditor, meine Oma Köchin, und meine Mama war ebenfalls eine Zauberfee in der Küche. Ich koche und rezeptiere für verschiedene Zeitschriften, seit ich denken kann. Zudem habe ich mich zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin ausbilden lassen. Was ist typisch für die Küche Ihrer Heimat?

Sie ist sehr währschaft, und man verwendet viele frische Zutaten. Früchteknödel aus Griess, mit Erdbeeren gefüllt, oder

Pro Stück ca. 5 g Eiweiss, 9 g Fett, 17 g Kohlenhydrate, 750 kJ/170 kcal

tschechische Knödel, mit Gemüse-RahmSauce serviert, sind göttlich. «Utopenci» ist eines meiner Lieblingsgerichte. Das sind Würste, ähnlich wie Cervelat, mit viel Zwiebeln, Peperoni, Peperoncini und diversen Gewürzen. Sie werden 14 Tage lang in Essig eingelegt. Und was ist Ihr Topfavorit?

«Svickova na smetane» – das ist ein Lendenfilet, das einige Tage lang mit Gemüse, Lorbeerblättern und Pfefferkörnern mariniert wird, dann langsam in Butter geschmort und mit Rahm und Preiselbeeren serviert wird. Man sagt, dass ein Mädchen erst heiraten darf, wenn es dieses Gericht kochen kann. Was vermissen Sie aus Ihrer Heimat?

Ganz klar: das frische Brot mit Kümmel.

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Tschechiens Küchen­Elf

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1 Mehl – gehört in Mohnkolatschen 2 Eier – dürfen niemals in der Küche fehlen 3 Hefe – gibt Gebäck den besonderen Geschmack 4 Zimt – verfeinert auch tschechisches Müesli 5 Kümmel – mögen die Tschechen extrem gern 6 Knoblauch – entzückt in Fleischgerichten 7 Preiselbeerkompott – begleitet Knödelgerichte 8 Schweinshaxe – gibt es in allen Variationen 9 Knödel – haben in Scheiben Hochkonjunktur 10 Kartoffeln – sind als Beilage unverzichtbar 11 Bier – wird keineswegs nur in Pilsen gebraut


72 | MM26, 27.6.2016 | MIGROS-WELT

Brotsalat aus Italien Zutaten für 4 Personen 1 gelbe Peperoni 350 g Tomaten Salz 200 g Brot vom Vortag, z. B. Ciabatta 300 g Gurke

1 2 EL 6 EL 1

rote Zwiebel Rotweinessig Olivenöl Knoblauchzehe Pfeffer ½ Bund Basilikum

Zubereitung

1. Peperoni ganz in eine ofenfeste Form legen und unter dem Grill des Backofens ca. 20 Minuten rundum rösten, bis die Haut schwarz ist. Peperoni herausnehmen, leicht abkühlen lassen und in einen Tiefkühlbeutel geben. Backofen auf 200 °C einstellen. Tomaten in Schnitze schneiden. In ein Sieb über eine Schüssel geben. Mit etwas Salz bestreuen und ca. 30 Minuten ziehen lassen. Tomatensaft auffangen. Inzwischen von der Peperoni Haut abziehen. Kerne entfernen, Fruchtfleisch in Streifen schneiden. Brot in mundgerechte Stücke zupfen. Auf ein Blech geben und in der Ofenmitte ca. 10 Minuten goldbraun rösten. 2. Gurke längs vierteln, in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel halbieren, in Streifen schneiden. Essig und Öl zum aufgefangenen Tomatensaft geben. Knoblauch dazupressen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tomaten, Gurken, Zwiebel und Peperoni dazumischen. Geröstete Brotstücke dazumischen. Basilikumblätter darüberzupfen und sofort servieren. Zubereitungszeit ca. 35 Minuten

Pro Person ca. 7 g Eiweiss, 15 g Fett, 34 g Kohlenhydrate, 1350 kJ/300 kcal

Brie-Baguette aus Frankreich Zutaten für 4 Personen 80 g Butter, weich 2 TL grobkörniger Senf, z. B. Dijon-Senf 400 g Brie 2 Tomaten 2 Baguettes à 250 g 80 g Salatblätter Zubereitung

Butter und Senf verrühren. Brie und Tomaten in dünne Scheiben schneiden. Baguettes längs halbieren. Untere Baguettehälften mit der Senfbutter bestreichen. Salat, Brie und Tomaten darauf verteilen. Mit den oberen Baguettehälften belegen. Quer halbieren und sofort servieren. Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

Pro Person ca. 33 g Eiweiss, 46 g Fett, 68 g Kohlenhydrate, 3400 kJ/820 kcal


MIGROS-WELT | MM26, 27.6.2016 | 73

Mehr zur Landesküche der EM-Teilnehmer auf

www.migmag.ch/ em-kochen

Minzesauce aus England Zutaten für 4 Personen 1 Bund Pfefferminze 2 EL Zitronensaft 1 TL Zucker Fleur de sel, Pfeffer aus der Mühle 8 EL Wasser Zubereitung

Minze waschen und gut trocken tupfen. Blätter abzupfen und fein hacken. Minze mit Zitronensaft, Zucker, Salz und Pfeffer in ein sauberes Einmachglas geben. Wasser aufkochen und darübergiessen. Glas verschliessen und gut durchschütteln. Sauce auskühlen lassen. Dazu passt Lammfleisch. Tipp Die Minzesauce ist im Kühlschrank einige Tage haltbar. Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

Pro dl ca. 1 g Eiweiss, 0 g Fett, 10 g Kohlenhydrate, 200 kJ/50 kcal

Wettbewerb

Abstimmen und gewinnen Wir suchen den Gourmet-Champion Europas: In welchem EM-Teilnehmerland wird am besten gekocht? So machen Sie mit Vom 6. Juni bis 10. Juli stellt das Migros-

Magazin wöchentlich landestypische Rezepte der EM-Teilnehmer vor. Geben Sie Ihrer Lieblings-Landesküche auf www.migrosmagazin.ch/em Ihr Votum und gewinnen Sie einen der attraktiven Preise. Zum Beispiel den Pelletgrill Grillson Leif von Galaxus.ch im Wert von 2229 Franken, der am Ende des Wettbewerbs unter allen Teilnehmern verlost wird.

Grillergebnisse. Praktisch: Dank dezent versteckter Rollen lässt sich das Gerät bequem bewegen und platzieren. Der Pelletbehälter fasst 5 Kilogramm Pellets. www.galaxus.ch/grillson

Wochenpreis: Gartenmöbel von Do it + Garden im Gesamtwert von 1156 Franken

Gewinnen Sie ein Gartenmöbel-Set, bestehend aus einem Akazienholztisch Vermont im Wert von 549 Franken, einer Akazienholzbank Vermont im Wert von 229 Franken und zwei kunststoffgeflochtenen Sesseln Sumatra im Wert von je 189 Franken. www.doitgarden.ch

Hauptpreis: Pellet-Designergrill

Der Grillson Leif von Galaxus.ch vereint drei Geräte in einem: Grill, Smoker und Pizzaofen. Temperaturen von bis zu 430 oC und ein emaillierter Gusseisenrost sorgen für ausgezeichnete

Teilnahmebedingungen: www.migrosmagazin.ch/em Teilnahmeschluss: für den Wochenpreis: Sonntag, 3. Juli für den Hauptpreis: Sonntag, 10. Juli

Wochenpreis: Gartenmöbel-Set von Do it + Garden mit Akazienholztisch Vermont, Akazienholzbank Vermont sowie zwei kunststoffgeflochtenen Sesseln Sumatra im Gesamtwert von 1156 Franken

Hauptpreis: Pelletgrill Grillson Leif von Galaxus.ch im Wert von 2229 Franken


MIGROS-WELT | MM26, 27.6.2016 | 75

Papeteria

So macht die Schule Spass Schon bald steht der erste Schultag in der neuen Klasse an. Das umfangreiche Sortiment von Papeteria bietet den Kids coole Accessoires und Hilfsmittel, die Abwechslung in den Schulalltag bringen. Zum Beispiel das Vespa-Modell, das als praktischer Notizhalter dient, oder den Kugelschreiber mit Comicfigur, mit dem das Schreiben leicht von der Hand geht. Originell ist auch das Notizbuch zum Selbergestalten: Einfach auf dem Cover das Lieblingsfoto oder eine Postkarte mit persönlichem Text in die Lasche stecken – und schon kanns losgehen.

Bild: Lucas Peters; Styling: Miriam Vieli-Goll

Einmal drücken, und die Augen springen hervor: Duckys Farm Kugelschreiber, assortiert Fr. 3.90

Mit originellem, praktischem Zubehör lernt man gleich viel lieber.

Für Gedankenstützen oder schöne Erinnerungen: Memoclip Vespa in drei Farben Fr. 6.90

Jedem sein persönliches Buch: DIY-Notizbuch mit wechselbarem Cover Fr. 8.50

Haftnotizen-Set, FSC, 13-teilig, neonfarben Fr. 7.90


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1. Tag Zürich/St. Margrethen–Passau Busfahrt ab Zürich Sihlquai/St. Margrethen. Einschiffung. 2. Tag Melk– Wien Ausflug* zum Benediktiner-Kloster Stift Melk mit Weinprobe. Ausflug+ in Wien zum Heurigen oder Prater. 3. Tag Wien Stadtrundfahrt/-gang.* Ausflug+ zum Schloss Schönbrunn. 4. Tag Budapest Rundfahrt/ -gang.* Ausflug+ zum Opernhaus und Markthalle. Lichterrundfahrt.+ 5. Tag Budapest–Visegrad Ausflug* in die Puszta mit Reitvorführung. Ausflug+ nach Esztergom. 6. Tag Bratislava Stadtrundfahrt/-gang.* Ausflug+ zum Schloss Hof. 7. Tag Dürnstein Rundgang* mit Weinverkostung. 8. Tag Passau–St. Margrethen/Zürich Busrückfahrt nach St. Margrethen/Zürich und individuelle Heimreise.

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Schifffahrt. Ausflug* nach Heidelberg mit Schlossbesuch. Besuch vom Weihnachtsmarkt. Weiterfahrt. 3. Tag Köln Ankunft in Köln und Stadtrundgang.* Schlendern Sie auf eigene Faust durch den Weihnachtsmarkt vor dem Dom. 4. Tag Loreley–Rüdesheim Schifffahrt entlang des «Romantischen Rheins». In Rüdesheim Fahrt mit dem Winzerexpress* in das Städtchen und Besuch von Siegfried’s Mechanischem Musikkabinetts. Erkundung vom Weihnachtsmarkt. Weiterfahrt in Richtung Basel. 5. Tag Flussfahrttag Genussvoller Tag an Bord. 6. Tag Basel Ausschiffung und individuelle Heimreise. * Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar Programmänderungen vorbehalten

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MIGROS-WELT | MM26, 27.6.2016 | 77

Famigros

Das finden Kinder fein Schulkinder brauchen eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Damit schaffen sie den Spagat zwischen anstrengendem Schultag und aktiver Freizeitgestaltung leichter. Was aber kochen Eltern ihren Sprösslingen, wenn sie nicht stundenlang am Herd stehen wollen und das Kind dennoch Freude am Essen haben soll? Famigros steht Eltern nun mit einer Rezeptbox zur Seite. Unterteilt in verschiedene Kategorien, erleichtert sie ihnen die Menüplanung im Schulalltag. Die 60 Menüs bieten eine Auswahl kindgerechter Mahlzeiten und erfordern wenig Aufwand.

Gut illustriert: Zu jedem Rezept gibt es ein Foto.

Gemüse- und Himmbeerkrapfen

HAUPTGERICHT FÜR 4 PERSONEN ERGIBT PRO PERSON 2 PIKANTE UND 1 SÜSSES GEBÄCK

300 g tiefgekühltes Ratatouille 4 tiefgekühlte Aprikosenhälften 150 g Mozzarella 1 Kuchenteig XL, rechteckig ausgewallt, à ca. 520 g 4 TL Himbeerkonfitüre 0,5 dl Rahm oder Milch 1 EL Kernemischung 1 TL Hagelzucker Backofen auf 200 °C vorheizen. Ratatouille und Aprikosen getrennt antauen lassen. Mozzarella achteln. Teig auf der Arbeitsfläche auslegen. In 12 Stücke à ca. 9 × 11 cm schneiden. Ratatouille auf 8 Teigrechtecke verteilen und mit je 1 Stück Mozzarella belegen, dabei einen Rand à ca. 1 cm frei lassen. Restliche

Rechtecke mit Konfitüre bestreichen und mit je 1 Aprikosenhälfte belegen, ebenfalls einen Rand frei lassen. Alle Teigränder mit Wasser bestreichen und Krapfen verschliessen. Mit Milch bestreichen. Pikante Krapfen mit Kernemischung, süsse Krapfen mit Hagelzucker bestreuen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der Ofenmitte ca. 30 Minuten backen. Zubereitung ca. 20 Min. + 30 Min. backen Pro Person ca. 18 g Eiweiss, 43 g Fett, 68 g Kohlenhydrate, 3050 kJ/700 kcal

Gut organisiert: Die 60 Rezepte sind anhand von Registern geordnet. Im Wochenplan lassen sich die Wochentage gliedern.

Wettbewerb

Rezeptbox zu gewinnen

Bild: Pia Grimbühler

Beim FamigrosWettbewerb zum Schulanfang gibt es 3000 FamigrosRezeptboxen mit 60 praktischen und einfachen Rezepten für die Menüplanung im Schulalltag gewinnen. Vom Znüni bis zum Znacht: Mit den Vorschlägen aus der Rezeptbox kommt Abwechslung in die tägliche Ernährung.

www.famigros.ch/ rezeptbox


78 | MM26, 27.6.2016 | MIGROS-WELT

Exquisites Dessert für Feinschmecker: Sélection Zitronen-Joghurt-Torte Fr. 14.60 In grösseren Filialen

Mitbringsel

Vielen Dank für die Einladung Die Haustür öffnet sich und ein Strahlen legt sich über das Gesicht der Gastgeberin. Das gilt im besten Fall der Person selbst, die draussen vor der Tür steht – oder aber der kleinen Überraschung, die sie mitbringt. Wer den Geschmack seiner Gastgeber gut kennt, schenkt zum Beispiel eine CD mit der Lieblingsmusik, einen Dekoartikel wie ein originelles Windlicht oder ein nostalgisches Blechschild. Auf Nummer Sicher geht man aber immer mit einem feinen Dessert oder Apérogebäck.

Wandschmuck für die Küche im nostalgischen Stil: Werbeblechschild Knorr Fr. 6.75 Im Do it + Garden

Immer gern gehört: Supermoon, Audio-CD von Sophie Hunger Fr. 10.90 www.exlibris.ch

Mit würzigen Grüssen: Sélection Blumenpfeffer, 35g Fr. 5.– In grösseren Filialen


MIGROS-WELT | MM26, 27.6.2016 | 79

Glück zum Verschenken: Bio Yogi Tea Glücks Tee, 34 g Fr. 4.50 In grösseren Filialen

Buntes Kerzenlicht schafft stilvolle Atmosphäre: Windlicht Round, in Braun, Gelb, Grau, Rot und Violett je Fr. 4.90 In der Micasa

Zauberhafter Minigarten zum Selbergestalten: Zum Beispiel Set Romantic, 6-teilig Fr. 34.90

Himmlische Überraschung: Crunchy Clouds Mandelsplitter und Milchschokolade, 150 g Fr. 5.90 In grösseren Filialen

Im Do it + Garden

Gerade richtig für einen feinen Apéro: Sélection Tarallini Tradizionali 200 g Fr. 3.80

Bild: stocksy.com

In grösseren Filialen

Dekorativ und praktisch: Bio Kräutertopf, Ø 24 cm, Grill- oder Salatkräuter je Fr. 24.90 Im Do it + Garden


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Leistungen • An-/Rückreise im EUROBUS Comfort-Bus • 7 Übernachtungen in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord • Kaffee & Kuchen am Nachmittag, Mitternachtssnack • WiFi an Bord • 24h Kaffee / Tee Zuschläge pro Person Ausflugspaket mit 7 Ausflügen (*) CHF 220.– Ausflug Zaanse Schans CHF 40.– An-/Abreise im Deluxe-Bus CHF 175.– 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung gratis – CHF895.– Annullations- & Reisezw.fallvers. ab CHF 59.– Auftragspauschale (max. 40.–) CHF 20.– Preise pro Perso

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Preise pro Person in CHF Kabinen Katalogpreis Spezialpreis HD: hinten 1400.– 700.– HD: normal 1990.– 995.– MD: hinten, franz. Balkon 2250.– 1125.– MD: franz. Balkon 2590.– 1295.– OD: hinten, franz. Balkon 2540.– 1270.– OD: franz. Balkon 2765.– 1383.– OD: Junior Suiten, Balkon 3075.– 1538.– OD: Royal Suite, Balkon 4075.– 2038.– HD: Hauptdeck, MD: Mitteldeck, OD: Oberdeck

Pluspunkte Erstklassiges Schiff mit grossen Kabinen 80% aller Kabinen mit franz. Balkon oder Balkon

DONAUWALZER 1. Tag: Anreise nach Passau. 2. Tag: Melk – Esztergom. Besuch Stift Melk (*). 3. Tag: Esztergom – Budapest. Ausflug Viségrad (*). 4. Tag: Budapest. Stadtrundfahrt Budapest (*). Nachmittagsausflug Puszta (*). 5. Tag: Bratislava – Wien. Stadtrundgang Bratislava (*) 6. Tag: Wien. Stadtrundfahrt Wien (*). Abends fak. Schosskonzert Schönbrunn. 7. Tag: Dürnstein – Passau. Ausflug Langenlois (*). 8. Tag: Passau. Rückfahrt in die Schweiz.

Pluspunkte Modernes Schiff mit viel Charme Erstklassige Gastronomie

Leistungen • An-/Rückreise im EUROBUS Comfort-Bus • 7 Übernachtungen in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord • Kaffee & Kuchen am Nachmittag, Mitternachtssnack • WiFi an Bord • 24h Kaffee / Tee

Ihr Flussschiff AMADEUS SILVER II*****

Zuschläge pro Person Ausflugspaket mit 7 Ausflügen (*) CHF 265.– Konzert Schloss Schönbrunn CHF 80.– Premium-Paket CHF 295.– 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung gratis – CHF 895.– Annullations- & Reisezw.fallvers. ab CHF 59.– Auftragspauschale (max. 40.–) CHF 20.–

Reisedaten 31.07. – 07.08.2016 07.08. – 14.08.2016 14.08. – 21.08.2016

Preise pro Person in CHF

TRAUMREISE INS DONAUDELTA 1. Tag: Anreise nach Passau. 2. Tag: Stadtrundfahrt Wien (A,B) 3. Tag: Stadtrundfahrt Budapest (A,B) 4. Tag: Besichtigung von Belgrad (A,B) 5. Tag: Flusstag. Durchfahrt Eisernes Tor. 6. Tag: Ausflug Veliko Tarnovo (B). 7. Tag: Sie erreichen die Deltamündung. 8. Tag: Delta-Bootsfahrt (B). 9. Tag: Besuch von Bukarest (A,B). 10. Tag: Flusstag. 11. Tag: Führung in Novi Sad (B). 12. Tag: Ausflug Puszta und Kalocsa (B). 13. Tag: Ausflug Komárno und Bratislava (A,B). 14. Tag: Besichtigung Stift Melk (B). 15. Tag: Passau, Rückfahrt. Pluspunkte Modernes Schiff Erstklassige Gastronomie

Ihr Flussschiff MS AMADEUS SILVER I*****

Leistungen • An-/Rückreise im EUROBUS Comfort-Bus • 14 Übernachtungen in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord • Kaffee & Kuchen am Nachmittag, Mitternachtssnack • WiFi an Bord • 24h Kaffee / Tee Zuschläge pro Person Ausflugspaket mit 5 Ausflügen (A) CHF 235.– Ausflugspaket mit 10 Ausflügen (B) CHF 455.– Premium-Paket CHF 395.– 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung 400 – CHF1495.– Annullations- & Reisezw.fallvers. ab CHF 85.– Auftragspauschale (max. 40.–) CHF 20.–

Reisedatum 18.09. – 02.10.2016

Einsteigeorte: Aarau, Arbon (ausser Donau), Basel, Bern, Luzern, Olten, Pratteln , Ruswil , St. Gallen, Windisch , Winterthur, Zürich

Telefon 056 461 64 74 flussfahrten@geriberz.ch

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500.– Rabatt p.P.

ab CHF 1590.– pro Person

Preise pro Person in CHF Kabinen Schnellbucher Spezialpreis HD: hinten 2090.– 1590.– HD: normal 2790.– 2290.– MD: hinten, franz. Balkon 3490.– 2990.– MD: franz. Balkon 4090.– 3590.– OD: hinten, franz. Balkon 4210.– 3710.– OD: franz. Balkon 4610.– 4110.– OD: Suite, Balkon 5630.– 5130.– HD: Hauptdeck, MD: Mitteldeck, OD: Oberdeck


MIGROS-WELT | MM26, 27.6.2016 | 81

Soft

Für einwandfreie Sauberkeit Die Feuchttücher von Soft dienen der optimalen Hygiene nach dem Toilettengang. Es gibt sie in drei Varianten, die auf unterschiedliche Bedürfnisse abgestimmt sind. Für sensible Haut wählt man entweder die Sorte Sensitive mit einer kühlenden Aloe-Vera-Pflegelotion oder die extraweichen Kamillentücher mit beruhigendem Kamillenextrakt. Die Standardsorte Comfort ist ebenfalls mit einer hautfreundlichen Lotion angereichert.

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Die feuchten Toilettentücher sind biologisch abbaubar und wasserlöslich.


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MIGROS-WELT | MM26, 27.6.2016 | 83

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MIGROS­WELT | MM26, 27.6.2016 | 85

Das fertige Werk von Sarah und Ruben: Als Bastelmaterial haben sie ihre Lieblingsprodukte aus der Migros verwendet.

Basteln und gewinnen

Von uns. Von hier.

Joghurtblumen selbst gemacht Bilder: Paolo Dutto

F

ast jeden Abend greift Ruben zum Löffel. Der Siebenjährige steuert damit den Kühlschrank an und schnappt sich ein stichfestes Caramel-Joghurt der Migros. «Es ist so schön hart und mega fein», sagt der vielbeschäftigte Erstklässler. Schule, Lego bauen, «Isebähnle», Velo fahren: Rubens Tage gestalten sich ab-

wechslungsreich. Zwischendurch wird auch noch gebastelt. Blumen aus seinem geliebten CaramelJoghurt zum Beispiel. Passend dazu hat seine ältere Schwester Sarah eine Vase aus der Verpackung ihres Migros-Lieblingsprodukts kreiert. «Täglich trinke ich zwei Gläser Milch. Das macht meine Knochen stark», erklärt die aufgeweckte Drittklässlerin.

Sie treibe viel Sport, und dafür brauche man gesunde Knochen. Ruben hat seine Joghurts mittlerweile in farbige Blumen verwandelt. Vom oberen Rand her die Blüten freigeschnitten, sie angemalt und mit bunten Klebstreifen verziert. Fehlen noch die Stiele, in Form von Strohhalmen, und fertig sind die Joghurtblumen. MM

Was basteln Sie und Ihre Kinder aus Ihrem Lieblings­ produkt der Migros? Schicken Sie uns Ihren Bastelmoment im Bild mit einem Kommentar zum Lieblingsprodukt und einer kurzen Bastel­ anleitung. Wir freuen uns auf viele kreative und bunte Bastelideen auf der Website migros­momente.ch. Unter allen Einsendern verlosen wir 10 Migros­ Geschenkkarten im Wert von 50 Franken. So machen Sie mit: Via Website:

Schildern Sie Ihren Migros­Bastelmoment auf der Website migros­momente.ch. Via Social Media: Teilen Sie Ihren Migros­ Moment auf Instagram oder Twitter. Einfach Text, Bild oder Video mit dem Hashtag #MigrosMomente versehen.


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Ihr Reiseprogramm Tag 1 Schweiz–Paris. Busanreise nach Paris. Tag 2 Paris. Bootsrundfahrt* auf der Seine. Stadtrundfahrt* mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Tag 3 Les Andelys. Ausflug nach Lyons la Fôret und Rundgang in Les Andelys*. Tag 4 Caudebec-en-Caux–(Honfleur). Ganztagesausflug* nach Honfleur mit Stadtrundgang und Besuch einer Calvados-Brennerei. Tag 5 Caudebec-en-Caux–(Étretat)–Rouen. Ausflug* nach Étretat zu den Kreidefelsen. Tag 6 Rouen. Stadtrundgang* in Rouen. Besuch der Abtei Jumièges (Fr. 45). Tag 7 Vernon–Paris. Busausflug* nach Giverny. Tag 8 Paris–Schweiz. Busrückreise. * Ausflugspaket

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MIGROS-WELT | MM26, 27.6.2016 | 87

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Kleben und jubeln Die Familie von Daniela B. freut sich auf gemütliche Stunden mit der Gartenlounge, und Fussballfan Karin S. gibt ihren Einkaufsgutschein im Wert von 1000 Franken gern mit Mann und Nachwuchs aus. Bei Mega Win haben Hauptgewinne gerade Saison.

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Daniela B. (39), Primarlehrerin aus Steinach SG, gewinnt eine Gartenlounge von Do it + Garden im Wert von ca. 3095 Franken. «Ich konnte es gar nicht glauben und dachte, ich hätte die Sticker falsch geklebt. Die Gartenlounge ist ein toller Gewinn, zumal wir noch keine auf unserem Sitzplatz haben. Mein Mann, meine drei Kinder und ich sind gern draussen und grillieren gemeinsam etwas Feines. Oft kommen Freunde und Bekannte zu Besuch, mit denen wir gemütliche Stunden geniessen. Die Spiele der Fussball-EM verfolgen wir meistens zu Hause – ab und zu auch in der EM-Lounge in Arbon. Dort treffen wir Freunde und erfreuen uns an der tollen Stimmung. Unser Herz schlägt natürlich für die Schweiz. Aber ich wünsche mir, dass Italien ins Finale kommt, denn das Endspiel werden wir in Italien schauen.»

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Karin S. (44), Bibliothekarin aus Eschlikon TG, gewinnt einen Einkaufsgutschein im Wert von 1000 Franken von SportXX. «Bei Gewinnspielen habe ich normalerweise nie Glück. Deshalb hatte ich auch jetzt nie mit einem Gewinn gerechnet. Als ich alle Sticker aufkleben konnte, war ich baff und dachte, ich investiere mal ins Porto und lass mich überraschen, ob etwas kommt. Dann war die Freude gross! Den Gutschein löst unsere Familie gemeinsam ein. Wofür, steht noch nicht fest. Fussball ist eine meiner Lieblingssportarten. Ich schaue die EM-Spiele gemeinsam mit meinen Kindern. Mein Mann gesellt sich oft erst am Schluss dazu, ausser bei den Schweizer Matches. Er ist kein grosser Fan, redet aber gern mit.»

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MIGROS-WELT | MM26, 27.6.2016 | 89

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Pflegetipps für Zelt, Schlafsack und Funktions­ kleidung

Wer seine Ausrüstung pflegt, erlebt keine Überraschung beim Aufbau.

Aktuell Zeltausstellung

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Gepflegt Campen

im MParc Ebikon

Damit die Freude an der Ausrüstung lange hält, ist die richtige Pflege wichtig. SportXX berät Campingfans gerne – neu auch online. Text: Eva D’Andrea

E

s gibt nichts Ärgerliche­ res, als beim Aufbau festzustellen, dass das Zelt Löcher hat oder müffelt. «Das beste Material nimmt Schaden, wenn es nicht richtig gepflegt wird», sagt Sévérine Troxler vom Marketing SportXX der Migros Luzern. Deshalb gibt nun SportXX auf der Website Tipps und Tricks rund um die Pflege von Zelt, Schlafsack und Funktionsbe­

kleidung. Auch die Fachleute in den Filialen können mit ihrem Know­how weiterhelfen. Troxler etwa empfiehlt, das Zelt regelmässig zu imprägnie­ ren. Vor dem Verstauen lohnt es sich zudem, das Zelt mit einem feuchten Lappen gründlich zu reinigen und richtig zu trocknen. Aufbewahrt wird es am besten an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort, denn die UV­Strahlung beein­

flusst den Alterungsprozess der Aussenzeltmaterialien und damit die Reissfestigkeit. In den Fachmärkten SportXX und Do it + Garden der Migros Luzern gibt es alles, was man fürs Campieren braucht. Egal, ob Familienzelt, Klapptisch und Picknickset für einen Familienausflug; Ruck­ sack, Kleinzelt und Ultralight­ schlafsack für Abenteurer oder Kühlbox, Wurfzelt und Klapp­ sessel für Open Airs. MM

So fragt der Mann im Bus seine Bekannte. Mit ein paar wenigen Wörtern komme man erstaunlich weit, meint sie. Auch dieses Mal habe sie sich ein paar Wochen vor dem Abflug mit der Sprache ihrer Feriendestination vertraut gemacht. Wer die Sprache des Landes versteht, hat mehr zu erzählen: von spannenden Begegnungen mit Menschen, die einem erklären, wie ihre Heimat funktioniert. Also, los gehts – oder, wie sie in Tschechien sagen: Tak, pojd’me na to! Nächster Kursstart Fremdsprachen

für Einsteiger, von Arabisch bis Thai, Brasilianisch bis Russisch. Neu, ab 22. August in Luzern: Persisch (Farsi) und Tschechisch. Kursstart für Diplomkurse in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch: ab 22. August in Luzern, Zug und Sursee. Infos und Anmeldung: www.klubschule.ch


90 | MM26, 27.6.2016 | MIGROS-WELT

Mit Zutaten aus der Region gelingt jeder Grillplausch. Aus der Region

Kurzurlaub am Grill

Ein Grillplausch mit reich gedecktem Tisch wirkt erholsam wie ein Kurzurlaub ohne weite Reise. Dank des vielfältigen regionalen Angebots in der Migros Luzern haben auch die Zutaten einen kurzen Transportweg. Text: Eva D’Andrea

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Mais aus Fischbach-Göslikon Ein Maiskolben direkt vom Grill, mit etwas Butter und Salz ab­ geschmeckt, ist eine Delikatesse. Bis Ende Juli sind regionale Mais­ kolben der Unicorn (Suisse) SA aus Fischbach­Göslikon pasteuri­ siert im Kühlregal der Migros erhältlich. Frischen Zuckermais aus der Region gibt es ab Ende Juli beim Frischgemüse.


MIGROS-WELT | MM26, 27.6.2016 | 91

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Wauwiler Speck-Champignons: Mit Speck umwickelt, aufgespiesst und gegrillt, sind die Champignons der Wauwiler Champignons AG eine besonders feine Vorspeise. Den passenden Bauernspeck liefert die Hans Felder AG aus Seewen.

In den Tennisferienwochen im Sportpark Dierikon feilt man an der Technik und trifft Gleichgesinnte. Tennis-Ferienwochen

Ballmaschine statt Ballermann Rinds-Clubsteak aus Schüpfheim Nature oder mit Marinade: Das Rinds-Clubsteak stammt unter anderem vom Hof der Familie Emmenegger aus Schüpfheim. Das Steak gibt es in allen grösseren Migros-Filialen.

TomatenMozzarella-Salat aus dem Entlebuch Italianità aus der Zentralschweiz – mit Tomaten der Gebrüder Isenegger, Fenkerieden, und dem Mozzarella von Michael Jaun, Marbach.

Franziska Fluder spielt Tennis zum Plausch, das aber regelmässig. Wenn die Badminton-

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Haus-Schweinsbratwurst Der Klassiker auf dem Grill wird von Moritz Lang nach eigenem Rezept in der Hausmetzgerei der Migros Luzern hergestellt.

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Durstlöscher aus Knutwil Knutwiler Redline mit Zitronenmelissenextrakt und Himbeersaft ist kalorienarm und schmeckt den grossen und den kleinen Gästen.

Kursleiterin auf ihre Tennis-Ferienwochen in Dierikon angesprochen wird, gerät sie ins Schwärmen: «Sportlich, menschlich, kulinarisch – da kommt nichts zu kurz!» Zwei Stunden am Tag wird konzentriert trainiert – immer unter Anleitung des Tennislehrerteams. Gearbeitet wird in Zweier- und Vierergruppen auf einem abwechslungsreichen Circuit. Und die Ballmaschine? «Die ist äusserst zuverlässig und hat zwei Beine», lacht Franziska Fluder. Die Lehrer spielen die Bälle zu, Monotonie kommt so nie auf. Spielen so lange man will – und mag: Vor oder nach den zwei angeleiteten Stunden spielen die meisten Teilnehmenden Matches: «Da will man gewinnen, klar!» Bezüglich Alter und Spielstärke sind die Gruppen stark gemischt, einen herausfordernden Spielpartner finde man immer, für Doppel genauso wie für Einzel. Das können lange Sessions werden. Denn spielen dürfen während der Tenniswochen alle, so lange sie wollen, so lange der Schnauf eben reicht. Für Jaap Husselmann, den Leiter des Sportparks Dierikon gibt es nichts Schöneres, als «wenn Spieler gemeinsam auf dem Platz stehen, die sich vorher noch nicht kannten». Bekanntschaften, die in der Regel länger halten. Wer will da noch in die Ferne fliegen?

Tennis-Ferienwochen: Ab 11. Juli bis 19. August, Sportpark Rontal Dierikon Vormittagskurse für Erwachsene, Tageskurse für Jugendliche. Anmelden: 041 450 16 33 www.klubschule.ch, Suchwort: Tennis


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Leben MM26

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Knigge reloaded

Wer bezahlt das Geburtstagsessen? Richtig oder falsch?

Mit dem Flugzeug kommt man schneller ans Ziel als mit dem Zug. Falsch!

Illustrationen: Andreas Klammt, Alice Kolb; Bild: Stefan Sulzer

Das ist zu kurz ge­ griffen. Rechnet man zur reinen Flugzeit die Wartezeiten für Check­in, Boarding, Check­out und Ge­ päckausgabe dazu, ist der Zug bei Reisen ins benachbarte Ausland meist das schnellere Verkehrsmittel. So ist man etwa mit dem Zug ab Basel eine gute halbe Stunde schneller in Paris, Frankfurt oder auch in Mailand als per Flug­ zeug. Zudem lässt sich beim Zugfahren fast die ganze Reisezeit fürs Arbeiten oder zum Entspannen nutzen.

Philipp Tingler (44) ist Autor

und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.

«Es ist eine alte Streitfrage, ob bei einem Geburtstagsessen im Restaurant das Geburtstagskind eingeladen wird oder ob es alle anderen einzuladen hat. Grundsätzlich gilt: Wer zu einem Anlass einlädt, übernimmt auch die Rechnung – sonst wäre es ja keine Einladung. Wer nun aus Anlass seines Geburtstags (oder auch aus einem anderen Grund) seine 20 bis 30 engsten Freunde in einem Lokal seiner Wahl um sich versammeln möchte, ohne die Rechnung (ganz) zu übernehmen, hat Letzteres höflicherweise vorher anzukündigen. Etwa durch Formulierungen wie ‹Die Getränke übernimmt der Jubilar›, woraus implizit folgt, dass jeder seine Speisen selbst bezahlt. Ich persönlich rate allerdings dazu, im Zweifel den Anlass lieber etwas bescheidener auszurichten und dafür sämtliche Kosten zu tragen. Denn Gäste, die man be­ zahlen lässt, sind nicht mehr wirklich Gäste.»

Darum gilt:

Fliegen lohnt sich aus zeitlichen Gründen erst ab einer gesamten Reisezeit von vier bis fünf Stunden – aus ökologische Gründen lohnt es sich immer, darauf zu verzichten.

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LEBEN | MM26, 27.6.2016 | 97

Wie unterscheiden Sie scheu von introvertiert? www.migmag.ch/ allein

Tipps

Was tun, wenn das Kind oft allein ist? Besonders wichtig: Beobachten und unterscheiden: Ist das Kind scheu oder introvertiert, unglücklich oder allein zufrieden?

Familie

Allein in bester Gesellschaft Die meisten Kinder suchen sich Spielkameraden. Manche bleiben aber lieber allein. Das müssen Eltern erkennen und akzeptieren. Text: Claudia Langenegger

Nicht alle Kinder brauchen «Gspänli»: Manche fühlen sich sogar besser, wenn sie sich nur mit sich selbst beschäftigen können.

Bild: Getty Images

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arissa (5) spielt heute wieder mal allein mit ihren Bau­ steinen. Dass sie kaum Spiel­ kameraden hat, bereitet ihrer Mutter Sandra (38) immer wieder Sorgen. Darum will sie ihre Tochter häufiger mit anderen Kindern zusammenbringen. Das könne dem Kind nur guttun, findet sie. Dass ihre Tochter nach dem Geburtstagsfest ihrer Kindergartenkollegin fix und fertig war, blendet die Mutter aus. «Bevor Eltern etwas unterneh­ men, sollten sie das Kind aufmerk­ sam beobachten und herausfinden: Ist das Kind introvertiert oder bloss scheu?», rät Jacomine Lindblom (47), Psychologin und Erziehungs­ beraterin in Hagendorn ZG: «Das ist ein elementarer Unterschied.» Wer scheu ist, sucht den Kontakt zu Menschen, traut sich aber nicht. Diese Scheu ist Ausdruck sozialer

Angst: Angst vor Zurückweisung, vor Hänseleien oder davor, etwas Falsches zu sagen. Introvertiertheit hingegen ist ein Wesenszug. Introviertierte Kinder fühlen sich wohl allein und sind auch ohne «Gspänli» zufrieden. Sie brauchen mehr Ruhe und Raum als andere. Die Sorge ist oft unbegründet

Die Unterscheidung scheint nicht ganz einfach zu sein. «Introvertierte Kinder wirken oft scheu. Sie sagen meist nicht viel und hören eher zu», sagt Lindblom. «Beobachtet man aber ihr Verhalten auf dem Spiel­ platz, findet man bald heraus, was zutrifft.» Für Eltern ist es manchmal schwierig, ihr in sich gekehrtes Kind zu verstehen. «Väter und Müt­ ter machen sich oft zu viele Sorgen», sagt die Expertin. Ein introvertiertes

Kind leidet nicht am Alleinsein, sondern erst, wenn es sich dazu gedrängt fühlt, sich in Gesellschaft zu begeben. Ob nun scheu oder introvertiert, das Wichtigste ist: Eltern sollten möglichst wenig Druck ausüben. «Man sollte nichts verlangen, was fürs Kind merklich zu viel ist.» Eltern müssen das introvertierte Wesen ihres Kindes akzeptieren lernen. Scheue Kinder soll man darin fördern, an gemeinschaft­ lichen Aktivitäten teilzunehmen. Larissas Mutter versuchte, bei ih­ rer Tochter die Freude am Turn­ verein zu wecken. Nach dem zweiten Mal sagte das Kind aber: «Ich bleibe lieber daheim.» Und allmählich ge­ wöhnt sich auch die Mutter daran, dass ihr Kind lieber allein spielt. MM Weitere Infos: www.erziehungs-beratung.ch

Bei scheuen Kindern: Teilnahme in einer Spielgruppe, Vereinsaktivität oder Spielen mit Kollegen vorschlagen. Bei intro­ vertierten Kindern: Auf Rückzugsmöglichkeiten achten, Unwohlsein, etwa am Geburtstagsfest, ernst nehmen. Ausprobieren, was das Kind erträgt, und entsprechend handeln: Kinder müssen ihr Limit kennenlernen.


98 | MM26, 27.6.2016 | LEBEN

Gesundheit

Sorgenfrei reisen Auf die schönsten Wochen im Jahr sollte man sich gut vorbereiten – auch in Sachen Gesundheit. Hilfreiche Tipps der Hausärztin. Text: Iris Schwarzfischer

Iris Schwarzfischer,

Praktische Ärztin und Leiterin des Santémed Gesundheitszentrums in Frauenfeld TG

In Zusammenarbeit mit

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Prävention: Sind Stützstrümpfe während eines Flugs wirklich nötig? Auch für gesunde Menschen empfiehlt es sich, Reisestützstrümpfe der Kompressionsklasse 1 zu tragen. Zudem sollte man genug Wasser oder Fruchtsaft, aber keinen Alkohol trinken und jede Möglichkeit zur Bewegung nutzen. Diese Massnahmen helfen, eine sogenannte Reisethrombose zu verhindern, den Verschluss einer meist tief liegenden Beinvene. Bei Flugreisen, die länger als vier Stunden dauern, kommt auch eine gerinnungshemmende Spritze infrage – hier sollte aber der Hausarzt beigezogen werden.

Illustrationen: Lisa Rock

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Impfungen: Sind im europäischen Raum spezielle Impfungen sinnvoll? Vor allem im Süden Deutschlands, in Österreich, Tschechien und Teilen der Schweiz ist eine Impfung gegen Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME), also eine Zeckenimpfung, empfehlenswert. Wichtig ist dabei die Vorausplanung – wie bei exotischen Reisezielen auch: Wird zum Beispiel eine Gelbfieberimpfung empfohlen, kann es schwierig werden, im letzten Moment einen Impftermin in einer dafür speziell zugelassenen Praxis zu bekommen.

Risikofaktoren: Wer sollte vor einer langen Reise unbedingt zum Arzt? Patienten mit

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Adipositas, Blutgerinnungsstörungen oder anderen chronischen Erkrankungen sollten sich bei geplanten längeren Flugreisen oder Ferienaufenthalten immer mit ihrem Hausarzt beraten.


LEBEN | MM26, 27.6.2016 | 99

5

Sonnenschutz: Warum schadet zu viel Sonne der Haut? Man muss es sich nur einmal vorstellen: Ein Sonnenbrand ist mit einer Verbrennung zum Beispiel an der Pfanne zu vergleichen – nur viel gross­ flächiger. Derartige Hautschäden können noch viele Jahre später zu Hautkrebs füh­ ren. Deshalb: Starten Sie Ihre Ferien im Schatten, cremen Sie sich grosszügig ein und tragen Sie einen Hut.

Reiseapotheke: Was sollte man unbedingt mitnehmen? Das kommt auf die Art der Ferien an. Strand oder Trekkingurlaub, geführt oder alleinreisend, und dann sind noch die vorhandenen Grunderkrankungen zu berücksichtigen. Was man immer einpacken sollte, sind Medikamente gegen Schmerzen, Fieber, Durchfall, Verstopfung, ein Desinfektionsmittel und Verbandsmaterial. Je nach Reise und Reiseziel kann auch ein Moskitonetz, ein klein zusammenfaltbarer Reiseschlafsack oder ein mit Insektizid getränktes Bettlaken nützlich sein.

4 6 Hygiene: Kann man das Leitungswasser zum Zähneputzen brauchen? In den grossen Hotels

und Hotelanlagen ist das Wasser häufig gechlort, was an dem typischen Geruch leicht zu erkennen ist. Mit diesem Wasser können Zähne in der Regel prob­ lemlos geputzt werden. Im Trinkwasser exotischer Länder befinden sich häufig für uns schädliche Keime, die bei hoher Luftfeuchtigkeit und hohen Tem­ peraturen zu Durchfallerkrankungen führen können. Häufige Ursache für Darmbeschwerden sind deshalb Eiswürfel aus Trinkwasser, aber auch rohes Fleisch und roher Fisch, deren Kühlkette unterbrochen wurde. Ist der Magen oder Darm empfindlich, sollte man auf diese kühlpflichtigen Nahrungsmittel besser verzichten. Bei Ausflügen empfiehlt es sich, nur aus versiegelten Flaschen und Dosen zu trinken und vorher den Ausguss zu reinigen.


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102 | MM26, 27.6.2016 | LEBEN

Auto

«Angenehm und sportlich unterwegs» Schnittiger und mit viel Hightech will der neue Ford C-Max Kompaktvan Kunden überzeugen. Familie Roppel aus Basel hat die Probe aufs Exempel gemacht und den Grand C-Max getestet. Text: Timothy Pfannkuchen

Der Laderaum «Im Siebensitzer ist naturgemäss kein Gepäckraum übrig. Aber nutzt man den Ford dank der sehr einfach umklappbaren dritten Reihe als Fünfsitzer, passen auch alle Koffer rein.» Ladina Roppel

129g/km CO2 Grenzwert 2016 124 g/km

Bilder: Matthias Willi

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as Wetter ist mies, aber die Stimmung gut», bringt Matthias Roppel (35) die Testfahrt im rundum erneuerten Grand C-Max auf den Punkt. Für die Roppels aus Basel sind sieben Plätze – wie optional bei der 14 Zentimeter längeren Version des Ford-Kompaktvans C-Max erhältlich – kein Luxus: Die Familie ist oft zu sechst und häufig zu Sportwettkämpfen unterwegs. Positiv überrascht auf Anhieb das frische Design des 4,52-Meter-Vans. «Gefällt sehr gut», sagt Ladina Roppel (33). Auch die Assistenzsysteme, ob Spurassistent, Einparkautomat, Rückfahrkamera oder Multimedia und Navigation, stossen durchwegs auf viel Gegenliebe. «Der 150-PS-Turbodiesel bleibt sehr leise und zieht selbst voll beladen prima. Da sind auch knappe sieben Liter Testverbrauch in Ordnung», lobt Informatik-Teamleiter Matthias Roppel. Und Ladina Roppel ergänzt: «Dank guter Sicht ist das Parkieren leicht, nur wendiger dürfte er sein. Aber sonst ist man angenehm und sportlich unterwegs.» Auf 850 Kilometern Testfahrt fühlen sich auch Alessia (12), Ramón (11), Joana (9) und Madlaina (4) pudelwohl und geniessen die Sicht aus dem Panoramaglasdach.

Voll familientauglich zu einem fairen Preis

Neben den Schiebetüren kommt der Platz (Laderaum als 7-/5-/2-Sitzer: 92/475/1742 Liter) gut an – an sich. Doch nutzt man beide Sitzreihen, passt fast kein Gepäck mehr hinein. «Der Grand C-Max ist im Gegensatz zu seinen grossen Brüdern eher ein Gelegenheits-Siebenplätzer für vier- oder fünfköpfige Familien», sagt Ladina Roppel. «Für uns, zu sechst, zudem mit Kindersitzen, reicht das leider nicht.» Das gibt am Ende den Ausschlag. «Für uns passt es nicht», resümiert Matthias Roppel. «Schade, denn der Preis steht im Einklang zum Gebotenen: Der Grand C-Max fährt toll und ist voll familientauglich.» MM

Der Fond «Der Platz in der zweiten Reihe ist wirklich luxuriös, aber der Zustieg zur Reihe drei eher etwas eng. Und auch die Bein­ freiheit ganz hinten reicht letztlich nur für kleinere Kinder.» Matthias Roppel


LEBEN | MM26, 27.6.2016 | 103

Das Cockpit «Die Armaturen sind modern und mit der neusten Technik ausgestattet, aber trotzdem auf Anhieb leicht zu bedienen. Auch qualitativ überzeugt alles. Also einsteigen und losfahren!» Matthias Roppel

Leserfamilie Roppel aus Basel. Von links: Alessia (12), Joana (9), Ladina (33), Madlaina (4), Ramón (11) und Matthias (35).

Die Auto-Testfamilie

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Die Schiebetüren «Die Schiebetüren sind ein ganz grosses Plus. So können die Kinder beim Öffnen der Türen andere Autos nicht treffen. Zudem lassen sie sich schon von den Kids leicht bedienen.» Ladina Roppel

Steckbrief

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LEBEN | MM26, 27.6.2016 | 105

Migros-Bank-Ratgeber

Die Renten stagnieren. Die Gesundheitskosten dagegen steigen stark an. Deshalb bleibt von der AHV immer weniger zum Leben.

Albert Steck

ist verwantwortlich für Marktund Produktanalyse bei der Migros Bank.

Doch weshalb haben die explodierenden Gesundheitskosten nicht zu einer höheren Inflationsrate ge­ führt? Erstens sind die Kranken­ kassenprämien (als Transferaus­ gaben) im LIK nicht erfasst. Zweitens gewichtet der LIK die Gesundheits­ kosten in seinem Warenkorb ein­ heitlich mit 15,6 Prozent. Das mag zwar für einen durchschnittlichen Haushalt zutreffen. Wer allerdings weniger verdient, muss automatisch einen grösseren Anteil für die Kran­ kenversicherung aufwenden. Und mit

E

Seit 1996 sind die AHV-Renten um 21 Prozent gestiegen. Gleichzeitig erhöhte sich die Krankenkassenprämie in der Grundversicherung um 148 Prozent, und die Pflegeheimkosten nahmen um 84 Prozent zu. 140% 120% 100% 80%

Krankenkassenprämien Pflegeheimkosten pro Kopf Lohnentwicklung AHV-Rente Konsumentenpreisindex

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199 8

Schuld am geringen Wachstum der Renten ist der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK), der seit 1996 nur um 14 Prozent gestiegen ist. Und der LIK bestimmt zusammen mit der Lohnentwicklung je zur Hälfte die Höhe der Renten (soge­ nannter Mischindex).

Stagnierende Renten, explodierende Gesundheitskosten

199 6

Bei der AHV ist für 2017 mit einer Nullrunde zu rechnen. Damit verharrt die maximale Einzelrente auf 2350 Franken pro Monat. Gleich­ zeitig aber nehmen die Kranken­ kassenprämien Jahr für Jahr deutlich zu. Vor 20 Jahren betrug die ordent­ liche Monatsprämie in der Grund­ versicherung noch 173 Franken. Inzwischen sind es 428 Franken. Das entspricht einer Zunahme von 148 Prozent. Demgegenüber haben sich die AHV­Renten lediglich um 21 Prozent erhöht (siehe Grafik).

Datenquellen: BfS, BAG, BSV

der Pensionierung geht nicht nur das Einkommen zurück. Auch die Gesundheitsausgaben nehmen im Alter markant zu. Im Schnitt muss ein Rentner 9800 Franken pro Jahr einkalkulieren. Bei einem Auf­ enthalt im Alters­ oder Pflegeheim wird es nochmals massiv teurer (detaillierte Zahlen finden Sie auf blog.migrosbank.ch). Die Analyse verdeutlicht, dass vielen Pensionierten unter dem Strich weni­ ger Geld im Portemonnaie verbleibt, wenn die AHV­Renten stagnieren.

Denn ihre steigenden Lebenshal­ tungskosten sind in der Renten­ berechnung zu wenig berücksichtigt. Inzwischen ist die ausgewiesene Teuerung so stark negativ, dass gemäss dem geltenden Mischindex die AHV­Renten 2017 sogar sinken müssten. Ausser der Bundesrat be­ schliesst, das heutige Berechnungs­ modell zu ändern. Nicht zuletzt die hohen Gesundheitsausgaben spre­ chen klar für einen solchen Schritt. blog.migrosbank.ch: Warum von der AHVRente immer weniger zum Leben bleibt.

Mamma mia

Mister Wichtig

Es war ein Kinderkrippenfest, ein Anlass für 0­ bis 5­Jährige. Meine Freundin Caro war mit ihren drei klei­ nen Jungs selbstverständlich dabei. Dort gab es verschiede­ ne Posten: Hindernisparcours, Kletterwand usw. Jedes Kind, das eine Station meisterte, erhielt ein Stempelchen auf seinen Laufzettel. Irgendwann waren alle Kärtchen voll, die drei Jungs hingen müde in den Seilen. Kuchen, bitte! Caro or­ ganisierte Muffins und Geträn­

ke. Da ihre Hände so voll wa­ ren, warf sie die Laufzettel in einen Kübel. War ja eh erledigt.

me machen? Ist doch klar, dass wir hier waren.» – «Nein. Der Nächste!»

Am Ende des Fests gab es Gratisballons. «Drei, bitte!», sagte meine Kollegin und lächelte den Mann an der Heliumflasche an. – «Nur gegen Laufzettel.» – «Ui, die habe ich vorhin weggeworfen …» Doch der Herr schnitt ihr das Wort ab: «Ballons nur gegen Zettel.» Caros Jüngster fing an zu heu­ len. «Können Sie keine Ausnah­

Da verwandelte Caro sich in einen Tornado. Sie wirbelte zum Kübel, tauchte kopfüber ein und wühlte, bis sie die Zettel fand. Dass mittlerweile Krümel an ihnen klebten und Kaffee hinuntertropfte, fand sie ganz okay. Als sie Mister Ballon wieder gegen­ überstand, wiederholte sie: «Drei, bitte!». MM

Bettina Leinenbach (39)

ist Journalistin und zweifache Mutter.


106 | MM26, 27.6.2016 | LEBEN

Seit ich denken kann, bin ich ein Tiermensch. Im Moment habe ich Rat­ ten, eine Katze und einen Hund. Am liebsten hätte ich mal ein Totenkopf­ äffchen, aber das geht nicht. Ich spiele Geige, gehe in den Blauring und mache verschiedene Ballsportarten. Wenn ich gross bin, möchte ich mit zwei Freundinnen einen Bauernhof haben. Die eine von uns wird Tier­ ärztin, wir anderen Bäue­ rinnen. Vielleicht werde ich aber auch Polizistin.

Kinder

«Über ein Feld reiten – das wäre super!» Moana liebt Tiere über alles und möchte einmal mit einem Pferd springen. Auch ganz konkrete Zukunftspläne hat die 11-Jährige: Sie möchte später mit ihren Freundinnen auf einem Bauernhof leben. Text: Andrea Fischer Bild: Gabi Vogt

Mein Hobby Ich reite auf dem Familienhof Dobegg in Niederrohrdorf AG.

Ich reite nun seit einem Jahr auf dem Hof Dobegg im aargauischen Nieder­ rohrdorf. Ich habe mit sechs Jahren mit Reiten angefangen. Aber damals war es nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Man sass einfach eine Stunde lang auf dem Pferd und wurde an der Longe, einem Seil, geführt. Machen musste man eigentlich nichts.

Auf dem Hof gibt es Pferde für den Reit­ unterricht. Es ist alles sehr familiär. Für Anfän­ ger hat es nicht immer Platz. Weitere Infos: www.dobegg.ch

Reiten in deiner Nähe:

Wenn du auch mal rei­ ten möchtest, kannst du über den Schweizeri­ schen Verband für Pfer­ desport einen Hof oder ein Gestüt in der Nähe finden: www.fnch.ch Ist Reiten etwas für dich?

Wenn du gern draussen bist, im Team arbeitest und keine Angst vor Pferden hast, könntest du mal ein Reitlager besuchen. Dann merkst du schnell, ob Reiten etwas für dich ist. Gut ist es auch, wenn du je­ mand bist, der nicht so schnell aufgibt.

Jetzt bin ich in einer Reit­ gruppe, und das gefällt mir sehr gut. Ich würde schon gern mehr Dinge selber machen. Aber zum Glück dürfen wir auf dem Hof Dobegg die Tiere selber putzen und ihnen das Zaumzeug anlegen. Nach einigen, verschiedenen Pferden habe ich jetzt seit Längerem Roxy.

Roxy ist ein Schweizer Warmblut und schon 22 Jahre alt. Zu seinem Ge­ burtstag brachte ich ihm eine Banane mit und sang ihm ein Lied vor. Er mag Bananen, was für ein Pferd ungewöhnlich ist. Roxy ist friedlich, ich habe ihn sehr lieb. Im Moment muss ich noch viel lernen, später würde ich sehr gern mal mit dem Pferd springen. Dressur ist nicht so mein Ding. Ich träume manchmal davon, ganz schnell über ein offenes Feld zu reiten – das wäre super!


LEBEN | MM26, 27.6.2016 | 107

Vincent (5), Gunzwil LU

Bist du sicher, dass es die Zeit überhaupt gibt? Ja, klar, wirst du sagen: Wir haben doch Uhren! Ständig richten sich die Leute nach diesen Zeitmessern. Viele hetzen herum, weil ihnen die Zeit davonrennt. Auch du musst oft pressieren, damit du pünktlich in den Kindergarten kommst. Es gibt so viele Zeiten einzuhalten! Kalender und Uhren helfen uns dabei, unser Leben zu organisieren. So gesehen, gibt es die Zeit, damit wir uns einteilen und orientieren können.

Vielleicht aber bilden wir uns bloss ein, es gäbe so etwas Unfassbares wie die Zeit. Ein gescheiter Mann hat mal herausgefunden, dass wir uns womöglich täuschen. Dieser Mann hiess Albert Einstein. Durch komplizierte Berechnungen kam er zum Schluss, dass die Zeit nur eine Illusion ist. Mir fällt es schwer, das zu verstehen. Eher mag ich glauben, dass es nur eine wahre Zeit gibt: Das ist das Jetzt, also gerade dieser Moment.

Das zumindest haben gewisse andere gescheite Leute herausgefunden, sogenannte Philosophen. Eines weiss ich sicher: Ihr Kinder lebt noch innig im Hier und Jetzt. Viele Erwachsene haben das verlernt. Sie denken ständig an das Gestern oder Morgen – dabei können wir unser Leben nur hier und jetzt wirklich beeinflussen. In jedem einzelnen Moment können wir entscheiden, wie weit und froh und farbig es sein darf. MM

Gabriela Bonin (48) beantwortet

Kinderfragen zu aktuellen Themen.

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LEBEN | MM26, 27.6.2016 | 109

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D

er Glacier Express gilt auch als langsamster Schnellzug der Welt: Während acht Stunden führt er durch unberührte Berg­ landschaften in Graubünden und im Wallis. Der Zug passiert dabei 82 Tunnels und über 268 Brücken. In Zermatt beginnt eine drei­ tägige Reise. Nach der Ankunft im Viersternehotel Sunstar Style am Fusse des Matterhorns steht der Tag zur freien Verfügung. Am nächsten Morgen geht es nach einem reich­ haltigen Frühstück am Hotelbuffet los mit der Fahrt im Glacier Ex­ press. Die Strecke führt nach Davos – selbstverständlich mit Sitzplatz vor einem der grossen, berühmten Zugfenster, die eine tolle Aussicht garantieren –, über Alpenwiesen,

Schluchten wie etwa die Rhein­ schlucht und Bergpässe. Höhepunkte der Reise sind die AlbulaStrecke – die zum Unesco-Welterbe gehört – sowie der Oberalppass auf 2033 m ü. M. samt Bergsee. Erholung im Wellnessbereich

Nach der Ankunft in Davos ist Erholung angesagt: Im Sunstar Alpine Hotel steht Ihnen der Wellnessbereich mit Hallenbad, Sauna, Dampfbad und Erlebnisdu­ sche zur Verfügung. Anschliessend geniessen Sie ein 5­Gang­Wahlme­ nü. Am letzten Tag haben Sie Gele­ genheit, die letzten Souvenirs zu besorgen, bevor Sie die Heimreise antreten. Natürlich lässt sich der Aufenthalt im Sunstar Alpine Hotel Davos auch verlängern.

Dieses offizielle Angebot für drei Tage ist noch bis 9. Oktober 2016 gültig. Reisende mit einem GA zahlen 211 Franken pro Person, Besitzer eines Halbtax­Abonne­ ments 349 Franken; der volle Preis beträgt 474 Franken. Inbegriffen sind zwei Nächte im DZ/EZ Komfort (eine Nacht in Zermatt und eine in Davos), ein Bahnticket 2. Klasse, Sitzplatz­ reservation im Glacier Express, SBB­Bahntickets für Hin­ und Rückreise ab dem Schweizer Wohnort für Erwachsene, ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, die Benutzung von Hallenbad, Sauna und Dampfbad sowie Getränke aus der Minibar. MM Infos: www.sunstar.ch/rundreisen

Folgende Leistungen sind inbegriffen: • 3 Nächte im DZ Compact Nord in Zermatt • 4 Nächte im DZ Komfort in Davos • Reichhaltiges Frühstücksbuffet • Täglich Abendessen • Benutzung von Hallenbad, Sauna, Dampfbad • Glacier-ExpressBahnticket 2. Klasse • Sitzplatzreservation im Glacier Express • SBB-Bahnticket für Hin- und Rückreise ab dem Schweizer Wohnort für Erwachsene Wettbewerbsfrage: Wie viele Tunnel passiert der Glacier Express? So machen Sie mit: Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf) Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an MigrosMagazin, «Sunstar», Postfach, 8099 Zürich Online: gratis auf www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Einsendeschluss: 3. Juli 2016 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


LEBEN | MM26, 27.6.2016 | 111

Kreuzworträtsel

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LEBEN | MM26, 27.6.2016 | 113

Quiz

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U Weinen

V Lachen

2. Wie heisst der offizielle Spielball bei der Fussball-EM 2016? O Belle Boule

A Bel Homme

E

Beau Jeu

3. Wie heisst die zweitgrösste Stadt im Kanton Schaffhausen? S

Stein am Rhein

R Neuhausen

K Thayngen

So nehmen Sie teil

4. Wo liegen die Badeorte Neptun, Saturn und Venus? E

Kroatien

H Agonia

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M Ameise

T

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

S

Bulgarien

D Rumänien

5. Seit wann besteht der Staat Mongolei? I

1567

N 1876

A 1992

6. Wie gross ist der Durchmesser eines offiziellen Tischtennisballes? C 40 mm

T

50 mm

S

60 mm

7. Wie heisst eine Kartenspielvariante von «Tschau Sepp» in Griechenland? U Kalimera 8. Welches Tier stellt Honigtau her? N Hornisse

Blattlaus

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

Gewinner Nr. 24: Ingeborg Amacker, Felben-Wellhausen TG; Marie-Louise Dammann, Sirnach TG; Anita Thürer, Malans GR

Auflösung Nr. 25: TASTATUR

Paroli

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D Auflösung Nr. 25: SENSE Gewinner Nr. 24: Vreni Körkel, Möhlin AG; Dieter Sacker, Basel; Margrit Zurfluh, Reiden LU

4 3

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Lösungswort: 1

2

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Gaumenfreude und Naturerlebnis im Doppelpack! In der Aktion vom 28.6. bis 4.7.2016 erhalten Sie den feinen BärgröseliChäs exklusiv in Ihrer Migros um 20% günstiger und fahren zudem zum halben Preis auf den Pilatus (Details siehe Aktionsseite in dieser Ausgabe). «2132 Möglichkeiten über Meer», dieses Motto macht den Pilatus zu einem der beliebtesten Ausflugsberge der Schweiz. 2 Seilbahnen, 2 Hotels, 7 Restaurants, die steilste Zahnradbahn der Welt, der grösste Seilpark der Zentralschweiz und die längste Sommer-Rodelbahn der Schweiz sowie die neue Luftseilbahn «Dragon Ride» versprechen ein spannendes Ausflugserlebnis der Superlative. Am Luzerner Hausberg kann man einiges erleben, sei es auf der Steinbock Safari oder auf der Wanderung entlang des Blumenpfads vom Hotel

natürlich von

Pilatus-Kulm bis zum Tomlishorn. Auf dem Blumenpfad geben Info-Schilder Auskunft über die vielfältige Alpenflora. Weit verbreitetet ist am Pilatus auch die Bergrose (Rosa pendulina), dieses zierliche Rosengewächs ist Namensgeberin der jüngsten Käsekreation aus der Käserei Flüeler in Alpnach. Aber nicht nur der Name ist von der Bergrose entlehnt. Der BärgröseliChäs wird mit einer Essenz aus den Blütenblättern und der Hagebutte der Rosa pendulina verfeinert und gepflegt. Diese Essenz gibt der Käsespezialität den unvergleichlichen Geschmack. Versuchen Sie den Bärgröseli-Chäs und profitieren Sie von der einmaligen Gelegenheit, seine Namensgeberin auf einem atemberaubenden Ausflug zum halben Preis auf dem Pilatus kennen zu lernen.

Milch- und Käsespezialitäten – 6055 Alpnach Dor f


LEBEN | MM26, 27.6.2016 | 115

Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.

4 3 2

3

1

5

9

7

6

1 2 8

2

2

7 8

3

Auflösung Nr. 25: 328

1 7

9

2

6 3

7 6 3 4 9 5 8 1 2

8

5

4 2 5 3 1 8 7 6 9

9 8 1 6 7 2 5 4 3

2 7 4 9 3 6 1 8 5

8 1 9 2 5 7 4 3 6

3 5 6 1 8 4 9 2 7

1 3 7 8 2 9 6 5 4

6 9 2 5 4 1 3 7 8

5 4 8 7 6 3 2 9 1

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 3.7.2016, 24 Uhr

Gewinner Nr. 24: Alois Wiss, Luzern; Brigitte Bolliger, Boniswil AG; Rolf Stutz, Felben-Wellhausen TG; A. Rüttimann, Wallisellen ZH; Laurent Geneux, Lausanne

2 4

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 3 3 3 2 miteinander verbunden 1 sein. Verboten: Kreuzun2 3 2 gen, diagonale Brücken 3 2 3 3 und mehr als zwei Linien.

1 2 1 2 2 4

Auflösung Nr. 25:

1

4

3 2

2

2 2

0

3

0

2

3

0

6

1

4

3

1

2 3

5 2 1

3 3

1 2

2 2

4 3 5

3

2

Auflösung Nr. 25:

2

3

4

2

3 3

2

4

3

3

2 1

2

1

1

2

3

2

2

3 2 4

4 2

1

2

4 3 2

1 2

2

2 3 2 1

2 3 3 4 3

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 567 892 Ex. (WEMF 2015) Leserschaft: 2 386 000 (WEMF, MACH Basic 2016-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion/Ressort Leben: Remo Leupin (Leitung), Robert Rossmanith (Chef vom Dienst), Sabine Müller (Produzentin), Gerda Portner (Produzentin), Ursula Trümpy (Produzentin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Menschen: Sabine Lüthi (Leitung), Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Anne-Sophie Keller (Volontärin), Monica Müller, Reto E. Wild Online: Reto Vogt (Leitung), Almut Berger, Reto Meisser

Ressort Migros-Welt: Daniel Sidler (Leitung / stv. Chefredaktor), Sandra Jermann (Leiterin Projektmanagement), Heidi Bacchilega, Jean-Sébastien Clément, Dora Horvath, Andreas Dürrenberger, Sonja, Leissing, Anna Meister, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Thomas Tobler, Jacqueline Vinzelberg, Michael West, Anette Wolffram Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Böttcher, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Prepress: Liliane Bolliger, Ruedi Bolliger Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi

Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Layout: Doris Oberneder (Creative Director), Margrit von Holzen Laetitia Buntschu Signer (Art Director), verlag@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 70, Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys Fax: 058 577 13 71

Werbemarkt: Thomas Brügger (Leitung) Anzeigen: Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72 Innendienst: Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Nicole Thalmann (Leitung), Marianne Hermann, Nadine Voss Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Aisha Kaufmann, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00, Fax: 058 577 13 01

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Der Circus Nock entführt Sie dieses Jahr mit dem feurigen Programm «Rytmo y pasion» in eine bezaubernde Zirkuswelt.

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118 | MM26, 27.6.2016 | LEBEN

2

Unsere Lieblingsprodukte

1

Wenn Lynn einen Zuckerschub und etwas Vitamine braucht, trinkt sie einen Smoothie aus roten Beeren und Bananen. «Wir trinken eigentlich keinen Alkohol.» Saskias Lieblingsprodukt ist der Eistee. Er erinnert sie an ihre Kindheit.

The Chikitas

«Auf der Bühne steht die Zeitstill, man vergisst alles» Girl Punk made in Switzerland: The Chikitas stammen aus der Romandie, traten im April am m4music auf und sind im Juli am Open Air St. Gallen sowie auf dem Gurten zu sehen. Ein Besuch bei Saskia Fuertes (links) und Lynn Maring in Genf. Text: Anne-Sophie Keller Bilder: Guillaume Mégevand


LEBEN | MM26, 27.6.2016 | 119

1 Unsere Shows «Auf der Bühne spielen

wir immer nebeneinander. Wir hatten etwa 100 Auftritte, darunter etwa 15 im Ausland. Auf der Bühne passieren die intensivsten Momente. Da steht die Zeit still, man vergisst alles.»

2 Unser Café «Der Boréal Coffee Shop im

Genfer Stadtzentrum ist unser Treffpunkt: guter Kaffee, gemütliche Sofas und vor allem Wi-Fi. Hier sitzen wir oft mit unserem Freund Morgan, unserem Toningenieur.» 3 Unser Büro «Es herrscht ein

Riesenchaos. Das Büro Mustard Retard befindet sich in Servette.»

3

Namen: Saskia Fuertes (29) und Lynn Maring (27) Sternzeichen: Widder und Skorpion Wohnorte: Cully VD und Genf Biografien: Saskia: Mit acht fing ich an, Schlag-

zeug zu spielen; Gitarre brachte mir mein Vater bei, als ich 14 war. Ich machte nach Matur, Bachelor und Master das Anwaltsbrevet. Heute arbeite ich als Anwältin in Genf. Lynn: Ich begann mit sieben Jahren mit dem Gitarrespielen. Nach der Handelsschule verkaufte ich CDs und Schallplatten. Ich spielte vor den Chikitas bereits bei der Band Disagony. 2007 lernte ich am Rock Oz’Arènes über gemeinsame Freunde Saskia kennen. Wir jammten zusammen und verstanden uns sofort sehr gut: Es war rasch klar, dass wir eine Band gründen wollten.

4 5

6

4 Unser Studio «Seit März sind wir hier. 50 Quadratmeter, die wir mit

der Unterstützung der Mairie de Vernier erhalten haben.»

5 Unser Tourbus «Unterwegs hören wir laut Musik und lachen. Wir schlafen, essen, trinken darin. Den Migrolino Grauholz kennen wir in- und auswendig. Genf–Zürich haben wir in den vergangenen Jahren etwa 40-mal gemacht.» 7

6 Unser schönstes Fangeschenk

«Wir erhielten die Zeichnungen von einer französischen Schulklasse, die uns am Festival Europavox in Clermont-Ferrand gesehen hatte.» 7 Unser aktuelles Album «‹Wrong

Motel› haben wir analog in Arizona (USA) aufgenommen – dank Crowdfunding. Am 24. Juni kommt es auf Vinyl heraus. Wir haben in L.A. auch Konzerte gespielt.»


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Migros magazin 26 2016 d lu  

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