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MYSTERIÖSE KRANKHEITEN 8

Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

Wie Schweizer Forscher die Bienen retten wollen. www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Nr. 26, 27. Juni 2011

Bilder Sony Music, Fotolia

INTERVIEW 26

Gitarren und gute Gefühle Carlos Santana glaubt an die Kraft positiver Gedanken — und freut sich auf sein Konzert im Juli in Locarno. Ein Gespräch mit dem Gitarrengott.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

HILFE AUS PORTUGAL 36

Fleissige Saisonniers ernten unser Gemüse. CUISINE SANS FRONTIÈRES 62

Wenn David Höner kocht, stiftet er ein Stück Weltfrieden.


2 | Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

MENSCHEN

EDITORIAL

Stadtbienen

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Von null auf eins

Kameramann Lukas Ettlin Gitarrist Carlos Santana

Redaktion oft. Und manchmal ist dies auch an konkreten Zahlen festzustellen. Vor vier Wochen zum Beispiel haben wir ein Interview mit dem in Zürich lebenden Autor Roman Maria Koidl zum Thema Männer veröffentlicht («Treue ist eine Illusion»). Der Österreicher hat vor einem Jahr das Buch «Scheisskerle» publiziert, in dem es darum geht, dass Männer offenbar einfach nicht treu sein können.

NEUES AUS DER MIGROS

eine Verkaufswoche später stand «Scheisskerle» auf der Bestsellerliste des Schweizer Buchhandels auf Platz eins. Daniel Röthlin, Geschäftsleiter der Ex-Libris-Kette, bestätigte mir, dass der Absatz nach dem Interview sogar höher lag als beim erstmaligen Erscheinen des Buchs vor einem Jahr.

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Kultur zum Spartarif Das historische Migros-Bild

32

Hilfe aus Portugal

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Der Saisonnier José Rocha de Almeida erntet im luzernischen Udligenswil scharfe Radieschen.

bevor jetzt alle talentierten Jungautoren und eifrigen Agenten zum Handy greifen und um ein Interview nachfragen: Ein Artikel allein reicht nicht, um einen solchen Run auszulösen. Er muss auch ein attraktives Sujet treffen und eine aktuelle Diskussion aufgreifen. Dies war hier durchaus der Fall: Männertreue ist mit den Fällen Dominique Strauss-Kahn, Arnold Schwarzenegger oder mit dem Prozess gegen Jörg Kachelmann aktueller denn je.

«Scheisskerle»: Dank des Migros-Magazins auf Platz 1 der Bestsellerliste.

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DAS BESTE

Von null auf eins in der Hitparade dank des Migros-Magazins. Aber

Buch von Corinne Hoffmann, der «weissen Massai». Sie hatte eine Woche zuvor noch auf Platz 5 der Hitparade gelegen. Doch dann erschien ihr Porträt im Migros-Magazin …

Kultur in der Natur

Das Migros-Museum für Gegenwartskunst zeigt in Samstagern, wie gut Kultur und Natur zusammenpassen.

Das Gespräch hat einen ungeahnten Kaufboom ausgelöst: Nur

Eine Woche später war übrigens das Koidl-Buch nur noch auf Platz zwei zu finden. Überholt wurde es vom vierten

26

Der Gitarrengott glaubt an die Kraft positiver Gedanken — und freut sich auf seinen Auftritt am 11. Juni am «Moon and Stars» in Locarno.

Bilder Stephanie Diani, René Ruis, Daniel Winkler

* Normaltarif

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INTERVIEW

Das Migros-Magazin bewegt. Diese Erfahrung macht die

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros. ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

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Die moderne Landwirtschaft ist nicht gut für die Bienen. Besser geht es den kleinen Nutztieren in den Städten.

22| Erfolgreicher Kameramann

Lukas Ettlin gehört neu zur Filmakademie, die in Hollywood die Oscars vergibt.

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DIESE WOCHE

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76| Turnen statt Chrampfen

Bewegung hält fit. Und wer fit ist, arbeitet besser. Deshalb wird an vielen Arbeitsorten geturnt — wie hier auf der Baustelle der Schmid Bauunternehmung in Oensingen SO.

Wettbewerb: Die Vespa-Gewinner Schleckzeug ohne Azo-Farbstoffe Italienische Momente I am men macht Männer frisch Praktisches für den Haushalt

39 40 57 59 61

SAISONKÜCHE Kochen für den Weltfrieden

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Wenn David Höner in der Küche steht, will er Frieden stiften.

Vitamin D in Lebensmitteln

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IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 69

BESSER LEBEN Was wir unter Glück verstehen 75 In Form: Turnen auf der Baustelle 76 Familie: Ferien mit Freunden 82 Wer mit anderen verreisen will, sollte ein paar Stolpersteine beachten.

Tiere: Luxus in Hotels

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94| Christine Lauterburg

Die jodelnde Geigerin und geigende Jodlerin erhält einen weiteren Kunstpreis. Im Migros-Magazin zeigt die Bernerin ihre Welt.

In vielen Schweizer Hotels sind Hunde VIDs — Very Important Dogs. Sie werden wie Könige behandelt.

Auto: Der neue Ypsilon von Lancia 87

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Kolumne: Der Hausmann Bild der Woche Leseraktion Rätsel/Impressum

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MEINE WELT Christine Lauterburg

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4 | Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

Günstiger telefonieren

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Ab sofort gibts die Mehrwegtasche der Migros in neuem Design. Die trendige Ökotasche erhält aber nicht bloss ein neues Outfit: Sie wird nun aus rezykliertem Kunststoff hergestellt — damit reduziert sich die Umweltbelastung um rund 40 Prozent gegenüber konventionell hergestellten Kunststofftaschen. Der Vorteil der Mehrwegtasche: Sie kann viele Dutzend Male verwendet werden. Mit einer Klimabilanz wurde untersucht, ab wann die Verwendung der Tragtasche aus Kunststoff klimafreundlicher ist als die Benutzung der kurzlebigeren Papiertragtaschen. Fazit: Wird die KunststoffTragtasche acht Mal so häufig verwendet wie eine Papiertasche, spart man rund 35 Prozent CO2 ein.

Stundenlang plaudern? M-Mobile wird günstiger.

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ereits über eine halbe Million Kundinnen und Kunden benutzen M-Budget Mobile. Und ab dem 1. Juli 2011 telefonieren Abo-Kunden in der Schweiz kostenlos mit anderen M-BudgetMobile-Kunden. Zudem werden die Tarife in andere Netze weiter reduziert: Eine Gesprächsminute in alle Schweizer Netze sowie nach ganz Europa kostet statt 28 neu nur noch 25 Rappen.

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MIGROSWOCHE

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NEWS

Migros-Drink ist Testsieger Schülerinnen und Schüler prüften im Rahmen des «Kassensturz»-Wettbewerbs «Schweizer Jugend testet» während der letzten Monate eine Vielzahl an Produkten und Dienstleistungen. Bei den Energy-Drinks hat der Wachmacher von M-Budget zusammen mit demjenigen von Denner am besten abgeschnitten. Das Wichtigste war, wie gut die Drinks schmeckten. Weitere Testkriterien waren die Inhaltsstoffe, die Säure und der Zuckergehalt. Am Wettbewerb beteiligten sich Schulklassen aus der ganzen Schweiz. Über 80 Tests wurden eingereicht.

Sommerrabatt in Fachmärkten Es ist wieder Fachmarkt-Sale: Bis zum 18. Juli 2011 gibt es in den Fachmärkten Melectronics, SportXX, Outdoor by SportXX und Do it + Garden Migros und Micasa bis zu 50 Prozent Rabatt auf ein ausgewähltes Sortiment.

2-Rad-Geschäft geht weiter FRISCH IN DER MIGROS

Kirschen!

Sein ganzes Leben lang erinnert man sich, wie man als Kind ganze Nachmittage damit verbracht hat, prallrote Kirschen zu naschen und die Kerne in hohem Bogen möglichst weit zu spucken. Kirschen signalisieren Sommer. Frische Süsskirschen aus Schweizer Anbau gibts jetzt in Ihrer Migros. Wussten Sie, dass Kirschen auch wertvoll für die Ernährung sind? Sie enthalten Phosphor, Kalium, Kalzium, mehrere B-Vitamine und Vitamin C. Durch ihren Eisenanteil sollen sie zudem blutbildend wirken. Feiner kann man Gesundheit nicht naschen. Lassen Sie sich den Sommer versüssen!

Die norwegische Firma Think, Herstellerin des Elektromobils Think City, hat überraschend Konkurs angemeldet. Die Produktion des Fahrzeugs ist vorerst eingestellt. Der Produktionsstopp betrifft auch M-way, das Fachgeschäft für Elektromobilität und exklusiven Importeur des Think City. Das Tochterunternehmen der Migros kann aber alle eingegangenen Lieferverpflichtungen problemlos erfüllen. Zudem werden sämtliche vertraglich garantierten Leistungen (Garantieansprüche, Wartungsservice, Ersatzteile, Reparatur) vollumfänglich eingehalten. Der Konkurs tangiert das boomende 2-Rad-Geschäft mit E-Bikes und Elektrorollern von M-way in keinster Art und Weise.


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

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Liebe über den Röstigraben hinweg

Sie sind ein gemischtes Paar: Sie stammen aus der Deutschschweiz, Ihr Partner oder Ihre Partnerin aus der Romandie und Sie würden nie mehr tauschen? Oder Sie haben Ihre schlimmste Erfahrung in einer Liebesbeziehung mit einem Partner oder einer Partnerin aus der Romandie gemacht? Oder Sie sind der Meinung, dass die Romands die besseren Liebhaber als die Deutschschweizer sind? Erzählen Sie uns Ihre Liebesgeschichte! Senden Sie Ihre Liebesgeschichte übers Internet an: www.migrosmagazin.ch. Oder per Post an: Redaktion Migros-Magazin, Betreff: Bilingue Paare, Postfach 1751, 8031 Zürich. Sie hören von uns.

MM 25: «Lob der Woche» auf der Migros-Woche an die Könizer Kassiererin Rosamila Eberhart.

Bild Jupiter Images/Getty Images

Frau Eberhart hilft, wo sie kann

Ich habe mich so gefreut, als ich in der neuen Ausgabe ein Bild von Rosamila Eberhart sah! Wir kennen Frau Eberhart, seit wir in Schliern gewohnt haben und

kommen gerne zwischendurch wieder in die Migros Köniz, um sie zu sehen. Sie ist mit ihrer liebevollen Art wirklich eine Bereicherung für die Filiale, und ich kann nur bestätigen, dass sie den Kunden hilft, wo sie kann. Ich finde es toll, dass die Geschichte mit dem gestohlenen Portemonnaie veröffentlicht wurde, und freue mich schon darauf, sie wiederzusehen.

Jill Scheider, 3007 Bern

MM 25: «Wenn das Atmen zur Qual wird», Artikel über die Krankheit ALS.

Eine unvorstellbar schlimme Krankheit

Ihr Bericht machte mich sehr traurig. Vor allem die letzte Frage: Wie würden sie handeln, wenn Sie ALS hätten? Ich glaube, das kann niemand beantworten. Es ist eine unvorstellbar schlim-

me Krankheit. Mein Mann starb vor einem halben Jahr daran. Unsere Zwillinge waren vier Jahre alt, und er und ich hätten alles gegeben, hätten wir etwas mehr Zeit gehabt. Ich denke, jeder Mensch, der sich Kinder wünscht, möchte sie auch aufwachsen sehen. Herrn Zutter und seiner Familie wünsche ich ganz viel Mut und Kraft.

Daniela Ehrbar, 9230 Flawil

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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8 | Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

Die Städte sind das neue Paradies für Bienen

Beim Bienensterben gibt es keine Entwarnung. Aber was macht den fleissigen Bestäuberinnen denn so zu schaffen? «Unter anderem die Monokulturen», sagt Bienenforscher Peter Gallmann. Zum Glück entstehen in den Städten immer mehr Plätze für die Tiere.

D

as Bienenhaus von Irma Götsch liegt ein paar Meter abseits ihres Hofs, versteckt hinter Bäumen, in der Mitte zwischen Zürich-Seebach und ZürichAffoltern. Einst hatte es hier Felder, heute dominieren moderne Mehrfamilienhäuser das Bild. Die ländliche Idylle wird zur urbanen Zone. Die Bienen scheint das nicht zu stören. Vor dem Bienenhaus herrscht emsiges Treiben. Im Frühling wachsen die Völker rasant. Jeden Tag schlüpfen allein in einem Stock mehrere tausend Bienen. 21 Völker beherbergt das Bienenhaus von Irma Götsch, jedes in einem eigenen Kasten. Die Biobäuerin nähert sich langsam und öffnet einen. Die Königin ist an ihrer Grösse zu erkennen und an einem farbigen Punkt, den Götsch mit Nagellack auf ihren Rücken getupft hat. «Jede Königin ist mit einer Farbe gekennzeichnet», erklärt sie. Es sieht gut aus in diesem Volk. Vor bald zwei Jahren war das anders: Irma Götsch, die zuvor 15 Jahre ohne Zwischenfälle geimkert hat, verlor im Winter 2009/2010 mehr

Die Zürcher Biobäuerin Irma Götsch beim Imkern vor ihrem gepflegten Bienenhaus (grosses Bild) und beim Honig


MENSCHEN BIENENSTERBEN

schleudern mit ihrer Tochter Regina (kleines Bild).

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MENSCHEN BIENENSTERBEN

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

als die Hälfte ihrer Völker. «Anfang Dezember fand ich ein Volk neben dem andern tot auf der Unterlage.» Was ihre Bienen getötet hat, weiss sie nicht: «In jenem Jahr wie schon in den vorangegangenen hatten viele Imker grosse Verluste.»

Ohne Bienen müsste die Menschheit hungern

2006 verloren Imker in den USA bis zu 90 Prozent ihrer Völker. Das Bienensterben hat auch die Lebensmittelindustrie und sogar die Banken aufgeschreckt. Alle wollen wissen, woran die kleinen effizienten Tiere sterben. Denn eine Welt ohne Bienen wäre fatal – für unsere Ernährung und auch für die Wirtschaft. Allein in der Schweiz geht es um viele Millionen Franken. Denn die Bienen leisten Gratisarbeit, von der die gesamte Menschheit pro-

fitiert. «Wenn wir keine Honigbienen hätten, wäre etwa ein Drittel der Nahrung weg», sagt Peter Gallmann. Er leitet in Bern-Liebefeld das Zentrum für Bienenforschung, das der eidgenössischen Forschungsanstalt Agroscope angegliedert ist. Rund 25 Frauen und Männer arbeiten hier, acht von ihnen sind direkt vom Bund angestellt, die anderen Stellen sind Teil von Forschungsprojekten, die von ausserhalb finanziert werden. Grosse Ernteausfälle aufgrund mangelnder Bestäubung ist das Horrorszenario. Die Vereinten Nationen gaben unlängst bekannt, dass in den letzten Jahren im stark industrialisierten Norden bis zu 85 Prozent aller Bienenvölker verendet seien. In ihrer Studie werden neben der Varroamilbe auch Pestizide, Monokulturen und die abnehmende Zahl von Imkern als Ursachen genannt.

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Wie werde ich Imker? Die erste Anlaufstelle für angehende Imkerinnen und Imker ist der Verein Deutschschweizerischer und Rätoromanischer Bienenfreunde (VDRB). Auf deren Website (www.vdrb. ch) sind die Einsteigerkurse, die von den regionalen Sektionen angeboten werden, aufgelistet. Wer sich das notwendige Grundwissen angeeignet hat, steht vor der Frage, mit wie vielen Völkern er starten will. Das ist eine Frage der Zeit, die man investieren kann, und auch der Kosten. Für zehn Völker muss man mit Startkosten von

rund 20 000 Franken rechnen – für die Kästen, die Königinnen mit ihrem Hof und Gerätschaften wie etwa die Honigschleuder. Es ist aber immer wieder möglich, von Imkern, die aus Altersgründen aufhören, die Einrichtung günstig zu übernehmen. Hinzu kommen laufende Kosten in der Höhe von 1000 Franken pro Jahr fürs Futter im Winter, für Rahmen für den Wabenbau sowie Säuren und Öle gegen die Varroamilbe. Mit dem Honig, den ein Imker erntet, kann er ungefähr die laufenden Kosten decken.

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12 | Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

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Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

Bienenforscher Peter Gallmann holt Königinslarven aus einem Kasten.

Irma Götsch ist nicht nur Imkerin, Bäuerin und Mutter, sie amtet in der Stadt Zürich auch als Bieneninspektorin und ist im Verein der Zürcher Bienenfreunde aktiv. Mit Freude stellt sie fest, dass sich immer mehr Städter für dieses Hobby interessieren – ein Trend, den es auch in anderen Städten Europas und in den USA zu beobachten gibt. Jüngere und Ältere stellen in ihren Gärten oder

auf flachen Hausdächern Bienenkästen auf. Geht das einfach so, ohne Grundkenntnisse? Die Imkerin lacht. Bienen halten sei wegen der grassierenden Krankheiten um einiges aufwändiger als früher, sagt sie. «Ein Bienenvolk kann heute ohne fachkundige Pflege nicht mehr überleben.» Deshalb sei es wichtig, dass sich wieder mehr Leute fürs Imkern interessieren. Dass das ausgerechnet in


MENSCHEN BIENENSTERBEN

Peter Gallmann untersucht eine Bienenwabe.

Bienenforscher Gallmann mit den Königinnenlarven.

der Stadt der Fall ist, überrascht sie nicht: «Die Leute haben vom Bienensterben gehört und wollen in ihrer Freizeit einen Beitrag leisten.»

Die Stadtbevölkerung entdeckt die Imkerei

Männer wie Frauen, Alte wie Junge haben sich dieses Jahr für den Grundkurs der Zürcher Bienenfreunde angemeldet. Dreimal

mehr als letztes Jahr seien es, sagt Irma Götsch. «Die meisten nehmen das sehr ernst – ältere Einsteiger etwa, die kurz nach der Pensionierung noch eine neue Herausforderung suchen, aber auch viele der Jüngeren.» Die Imkerin schliesst die Tür des gepflegten Bienenhauses und kehrt zurück auf den Hof. Kühe, Schweine, Ackerbau – das alles betreibt sie zusammen mit ihrem

Mann und einem Angestellten. Aber die Bienen, «das ist mein Revier. Neueinsteigern würde ich allerdings empfehlen, sich die Pflege mit jemandem zu teilen. Man ist flexibler, kann sich ablösen und gegenseitig beraten.» Oder trösten, wenn eines der Völker nicht überlebt. Der letzte Winter war zwar harmlos, die Imker meldeten nur geringe Verluste von durchschnittlich rund 17 Prozent. Entwarnung gibt es aber keine, auch nicht von den Bienenforschern in Bern-Liebefeld. Peter Gallmann ist soeben aus China zurückgekehrt, wo sein Team zusammen mit chinesischen Kollegen ein Projekt am Laufen hat. Man will herausfinden, warum der Parasit Varroamilbe für die Bienenarten in Asien keine Bedrohung ist. «Dass die Varroa unsere westliche Biene umbringt, ist eigentlich paradox», sagt Gallmann, «sie tötet damit ja ihren Wirt. In Asien ist das nicht der Fall, die dortige Biene kann mit der Milbe leben. Wir wollen herausfinden, wie das funktioniert.» Die Bienenkrankheiten stehen heute im Mittelpunkt der Forschung in Bern. Insbesondere der Varroamilbe, die tödliche Bakterien und Viren übertragt, widmet man sich intensiv. Im Labor finden aber auch künstliche Besamungen statt. Denn neben der Frage nach der Ursache von Krankheiten ist auch die nach der Resistenz dagegen von zentraler Bedeutung für die Zukunft der Bienen und somit unserer Nahrung. Wären unsere Bienen fit, könnten sie besser mit der Varroamilbe umgehen, lautet eine der Thesen.

Die moderne Landwirtschaft schadet den Bienen

Peter Gallmann ist überzeugt, dass die industrialisierte Welt die Bienen schwächt. Ausgerechnet die Landwirtschaft spielt dabei eine gewichtige Rolle. Der Forscher, der auch privat Bienen hält, steht vor dem Forschungszentrum. «Sehen Sie», sagt er, «solange die Wiesen und Felder noch blühen, ist alles gut. Doch sobald sie gemäht sind, gleicht die Landwirtschaft einer grünen Wüste. Dann hat es für lange Zeit nur noch Fettwiesen, die keine Nahrung bieten.

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Die konventionelle Landwirtschaft mit ihren Monokulturen ist problematisch für die Bienen.» Gallmann ist kein Forscher, der sich im Labor versteckt – viel mehr Zeit verbringt er vor Ort, bei den Imkern, von denen einige auch Landwirte sind. Wie rentabel die Imkerei für die Bauern ist, schien zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten zu sein. Vielleicht, weil man nur noch den Honig als direkten Ertrag betrachtete. Oder ganz einfach, weil man meinte, die Bestäubungsleistung der Biene sei eine gottgegebene Selbstverständlichkeit. Gallmann ist dem Land wohl näher als der Stadt. Und trotzdem sagt auch er: «In der Stadt sind die Lebensbedingungen heutzutage besser als in einer aufgeräumten Landwirtschaft.»

Bienendichte in der Schweiz ist immer noch hoch

Die Stadt ist dominiert von Gebäuden, Strassen, Verkehr, Lärm und Abgasen. Wie kann es sein, dass es den Bienen dort besser geht als auf dem Land? Der Experte schmunzelt. «Schauen Sie sich in der Stadt um, da blüht doch praktisch immer etwas – auf Balkonen, in privaten Gärten und Parkanlagen. Bienen geht es in Gartensituationen gut.» Die Biobäuerin Irma Götsch sieht das genauso. «In der Stadt hat es Alleen mit Robinien, Akazien, Linden und Kastanien», sagt sie, «das sind alles grosse Trachten, die viel und vielseitige Nahrung bieten.» In ländlichen Gegenden hingegen werde heute «vor allem Vieh gehalten. Hecken werden aus dem Weg geräumt und die meisten Felder intensiv bewirtschaftet.» Hierzulande sei die Bienendichte immer noch hoch, beruhigt Peter Gallmann. Und die Entwicklung hin zu mehr Biolandwirtschaft sei auch positiv. Ausserdem habe die Schweiz eine lange und lebendige Imkertradition. Die werde fortdauern. «Und schliesslich», jetzt schmunzelt der oberste Bienenforscher des Landes wieder, «werden wir für das Problem mit der Varroamilbe in fünf bis zehn Jahren eine Lösung haben.» Text Esther Banz Bilder Tina Steinauer


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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

FRAU DER WOCHE

LEHRLINGSAUSBILDUNG

«Fast alle Branchen klagen — das ist alarmierend»

Bilder Keystone, David Adair/Ex-press, Daniel Ammann/People-Press.ch

Starkes Stück Seit Jahrhunderten ist sie ein sicherer Wert und derzeit besonders attraktiv: Mutter Helvetia und ihr Schweizer Franken. Die starke Währung ist gut für Schweizer Konsumenten, Ferienbucher und ausländische Investoren. Die einheimische Export- und Tourismusindustrie indes ächzt bedenklich ob der Last. Und ruft nach Vater Staat.

Zum ersten Mal seit Ja Jahren gibt es mehr offene Lehrstellen als Jugendliche, die eine Stifti antreten wollen. Hans-Ulrich Bigler (53) ist Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes (SGV). Er erklärt, warum sich die Wirtschaft trotzdem weiterhin um die Nachwuchsförderung kümmern muss.

MANN DER WOCHE

Hans-Ulrich Bigler, 77 000 Jugendliche können aus 81 000 offenen Lehrstellen aussuchen. Traumhafte Zustände?

Starke Leistung Kein anderer prägte in den letzten Jahrzehnten die TV-Unterhaltung so sehr wie der St. Galler Kurt Felix (70). Sendungen wie «Teleboy» und «Verstehen Sie Spass?» sind Klassiker. Am Freitag erhielt der Entertainer von den zwei grössten Schweizer Fernsehzeitschriften den «Lifetime Award» für sein Lebenswerk.

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Die Jugendlichen haben nun mehr Möglichkeiten, um in aller Ruhe den Berufswahlprozess anzugehen. Das ist das Positive. Umgekehrt macht uns die Tendenz Sorgen, dass Firmen immer früher versuchen, talentierte Jugendliche an sich zu binden. Zum Teil bieten sie schon im achten Schuljahr Lehrverträge an. Das ist eigentlich nicht gut. Warum nicht?

In dieser Altersphase verändert sich die Persönlichkeit noch stark. Die erstbeste Lehrstelle ist darum oft nicht diejenige, die langfristig funktioniert. Nach unseren Beobachtungen kommt es dadurch vermehrt zu Lehrabbrüchen – wegen falscher Vorstellungen oder Überforderung oder weil die Lehrlinge ihre Interessen noch

markant verlagern, was in diesem Alter normal ist. Unterschreiben die Jugendlichen aus Angst, sonst nichts zu finden?

Das ist immer noch so. Denn das Überangebot an Lehrstellen ist neu. Davor war das Angebot zwar genügend gross, aber nicht immer im Wunschberuf. Kann heute jeder seinen Traumberuf lernen?

Nein, aber ich halte das nicht für gravierend. Oft merkt ein Lehrling, dass er auch in einem verwandten Beruf sehr glücklich werden kann. Bekommen Berufe wie zum Beispiel Metzger jetzt noch schwerer an Lehrlinge?

Fast alle Branchen klagen. Die Arbeitsplätze wären da, aber es fehlten gut qualifizierte Leute. Das ist alarmierend. Darum muss man die Anstrengungen beim Nachwuchs und in der Weiterbildung verstärken. Sonst müssen die KMU vermehrt auf die Personenfreizügigkeit zurückgreifen. Deutsche Lehrlinge?

Das nicht gerade. Aber ausgebildete ausländische Fachleute. Gleichzeitig findet eine Akademisierung der Berufswelt statt.

Von jeder Hebamme und jedem Elektriker wird die Matura erwartet.

Damit wird versucht, einen Beruf aufzuwerten. Das stört auch unseren Verband. Denn gerade die Ausbildung mit Schule und Praxis ist eine der Stärken der Schweiz. Während der Finanzkrise hatten wir weltweit die tiefste Jugendarbeitslosigkeit. Im Gegensatz etwa zu Finnland, das eine stark akademisierte Jugendausbildung und die höchsten Pisa-Werte hat, aber auch die höchste Jugendarbeitslosigkeit.

«Die Ausbildung mit Schule und Praxis ist eine der Stärken der Schweiz. » Ist die Situation auch für ausländische Jugendliche besser?

Nein, das ist sie nicht. Zum Teil verstehen diese Jugendlichen nicht, wie hier die Arbeitswelt funktioniert. Oder sie haben schlechte Deutschkenntnisse. Diese Fälle muss man coachen. Die Berufsbildung übernimmt in der Integration dieser Jugendlichen eine sehr wichtige Funktion. Interview Ruth Brüderlin

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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

Soccer Mum ohne Lippenstift Frau öfter mal zu mir, und sie meint es nicht freundBänz Friedli will nichts lich. Schliesslich verpassen. ist Soccer Mum der Inbegriff eines amerikanischen Vorstadtmamis mit FourWheel-Drive, das pausenlos damit beschäftigt ist, die lieben Kleinen zu ihren Freizeitaktivitäten zu chauffieren und sie vor Ort anzufeuern. In kälteren Gefilden wie Alaska wird die Fussballmama zur Hockey Mum. Den Begriff hat die unsägliche Frau Palin ja weltweit bekannt gemacht: «Was unterscheidet eine Hockey Mum von einem Pitbull? Der Lippenstift.»

seichte, fand ich, ganz Soccer Mum, es sei für Anna Luna unzumutbar, frühmorgens allein ans Spiel zu fahren, mietete flugs ein Mobility und fuhr sie hin. Dann musste ich freilich noch in die Migros, Zutaten besorgen, danach daheim dem Hans beim Backen für den Pfadiabend helfen; Wettbewerb: Wer bäckt den originellsten Kuchen? Er hatte aus Holztöggeli kleine Pfadfinder gebastelt, nun galt es, einen doppelstöckigen Schoggikuchen in den Farben seiner Pfadi zu dekorieren, Rot und Gelb.

Lippenstift benutze ich keinen. Aber meine

Draussen schiffts, mir ist mulmig … Erzielte ich

«Du bist eine Soccer Mum!», sagt meine

Liebste hat recht: Ich bin eine Gluggere, begleite die Kinder wann immer möglich. Und kann ich mal nicht dabei sein, denke ich: Was, wenn Anna Luna heute ihr erstes Tor erzielt? Ich hätte es unwiederbringlich verpasst. Sie wartet ja schon eine Weile darauf, und ich tröste sie jeweils, ich hätte nach dem Vereinsbeitritt auch sieben Jahre auf meinen ersten Treffer warten müssen; wer wie wir in der Verteidigung spiele, komme halt nicht sooft nach vorne. (Leise nur denk ich, gopf, jetzt müsste es dann schon mal passieren – sie ist schon sechs Jahre im Fussballklub.) Als es vorigen Samstag so furchtbar

meinen ersten Treffer damals nicht im strömenden Regen? Beim Teigrühren fällt mir eine Passage aus Tinu Heinigers Buch «Mueterland» ein, in der er beschreibt, wie der Vater immer, immer an seine Matches gekommen sei. Ausser einmal. «Einmal, in einem Cupspiel im Regen gegen Frutigen, gelang mir etwas, das mir später nie mehr gelang: ein Fallrückzieher. Am Boden liegend sah ich, wie die Direktabnahme ins linke hohe Eck zischte. Ich war sehr stolz. Aber ausgerechnet an jenem Sonntag war mein Vater nicht im Moos.» Kaum ist der Kuchen im Ofen, fräse ich noch mal auf den

Hönggerberg, eile zum Spielfeld. Die zweite Halbzeit läuft, ich sehe gerade noch, wie Anna Luna ausnahmsweise als Stürmerin eingewechselt wird. Mich fröstelt. Schon wird sie beim entfernten Pfosten angespielt,

«Anna Luna wartet auf ihr erstes Tor.» legt sich den Ball kurz vor, drückt beherzt ab … Tor! Ihr erstes!! Nach sechs Jahren und drei Monaten im Verein!!! Was in ihr vorging, weiss ich nicht. Spürte nur mein eigenes Gücksgefühl. Ich habe mich sehr, sehr für sie gefreut. Und am Abend, einem Abend voller Gags und bester Unterhaltung, gewann Hans – Pfadiname Sid – mit seinem Kuchen den dritten Preis. Ein geglückter Samstag. Übrigens traf Anna Luna Minuten nach ihrem

ersten Goal ein zweites Mal. Damit hat sie meine Erfolgsquote bereits um einhundert Prozent übertroffen. Das Tor damals im Regen, im Sommer 2005, blieb bis heute mein einziges. Bänz Friedli (46) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

BILD DER WOCHE

WELTREKORD MIT WALTER

Bilder Barbara Lindberg/Rex Features/Dukas, Gaetan Bally/Keystone

In der irischen Hauptstadt Dublin stellten 3872 Menschen einen neuen Weltrekord im Waltersuchen auf. Der Spass geht auf die Kinderbuchreihe des Briten Martin Handford zurück, der in seinen Zeichnungen immer einen Jungen mit runder Brille, rot-weiss gestreiftem T-Shirt und Pudelmütze in einer Menschenmenge versteckte. Im Original heisst Walter übrigens Wally, in den USA Waldo, in anderen Ländern Charlie, Willy oder Holger.

FRAGE DER WOCHE

«Warum hilft ein Ventilator bei Hitze?» Es gibt nichts Schöneres, als wenn bei drückender Hitze plötzlich ein kühlendes Lüftchen weht. Ob der Wind natürlichen Ursprungs ist oder von einem Ventilator stammt, spielt dabei keine Rolle. Das Prinzip ist immer dasselbe: Wir empfinden bewegte Luft als kühler als stehende, weil die Hautoberfläche leicht befeuchtet ist. Das ist sie auch, wenn wir gar nicht das Gefühl haben zu schwitzen. Trifft nun der Windhauch auf die Haut, verdunstet die Feuchtigkeit und wird schneller abtransportiert. Je schneller Flüssigkeit verdunstet, desto kühler wird die mit Flüssigkeit behaftete Oberfläche.

ZITAT DER WOCHE

«Warum begegnen mir im Wald joggende Väter, die sich für den Beruf fit halten, aber kaum solche, die mit ihren Kindern eine Holzhütte bauen?» Kinderfachmann Remo Largo in der «Schweizer Illustrierten».

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Hollywood im Fadenkreuz eines Schweizers

Die Filmakademie hat ein neues Mitglied: den Basler Kameramann Lukas Ettlin. Sein neuer Film «Lincoln Lawyer» mit Matthew McConaughey läuft derzeit in den Kinos. Ettlin gibt Einblicke in sein Leben in Hollywood.

D

er kalifornische Himmel ist grau verhängt. Das Haus von Lukas Ettlin sticht strahlend weiss aus der Nachbarschaft hervor, zu der Sänger Adam Levine von Maroon 5, Regisseur Christopher Nolan und etwas weiter unten im Canyon sogar der Brangelina-Clan gehören. Das an Griechenland erinnernde Vierzimmerhaus in den Hügeln von Hollywood präsentiert sich auch von innen blitzblank, denn der Schweizer Kameramann zeigt es gerade interessierten Käufern. Er braucht eine Luftveränderung und möchte downsizen. «Vielleicht ziehe ich ans Meer», sagt der 35-jährige Basler, «und da ich gerne noch reisen und in anderen Ländern arbeiten würde, brauche ich momentan kein grosses Haus hier.»

Matthew McConaughey und der Alkohol

Lukas Ettlin ist einer, der es geschafft hat in Hollywood. Mit «Battle Los Angeles» hat er bewiesen, dass er die ganz grossen Actionkisten auf Film bannen kann. Mit «Lincoln Lawyer», der zurzeit im Kino läuft, bewährte sich jetzt sein diplomatisches Geschick, das auf einem Filmset mit Topschauspielern notwendig ist: «Der Studioboss wollte nicht, dass man Matthew McConaughey im Film Alkohol trinken sieht», erinnert sich Ettlin an eine Anekdote ums Mächteseilziehen beim Dreh.

«Matthew fand es jedoch für die Szene wichtig – er musste erschüttert und rastlos wirken, denn sein Freund war gerade ermordet worden. Der Studioboss flüsterte mir zu, ich soll ein enges Close-up drehen, damit man das Glas und die Flasche nicht sehen würde. Matthew wollte wissen, worum es ging, und ich sagte nur, man hätte mir Vorschläge zum Bildausschnitt gegeben. Er begriff sofort, was das bedeutete und schenkte sich den Bourbon vor der Nase ins Glas ein, sodass man es sehen musste. Einen Moment wurde es still, aber dann lachte auch der Studioboss, und alles war okay.» Als Teenager leihte sich Lukas Ettlin seine erste Videokamera von seinem Götti Tony aus, und mit 15 verfilmte er seinen Lieblingsfilm «Back to the Future» mit seinen bescheidenen Mitteln neu und auf Deutsch. Bald folgten Volontariate beim Schweizer Fernsehen und bei Condor Film. Nach der Matura entschlossen sich seine Eltern – die Mutter unterrichtete Theater und drehte die Familienferienfilme, der Vater ist heute Gemeinderat in Bottmingen BL –, dem Sohn die Ausbildung an der Filmschule der New York University zu finanzieren. «Das war sehr intensiv, wir haben vier Jahre lang von morgens früh bis abends spät Film geatmet, gelebt und gegessen.» In der Orientierungsklasse für ausländische Studenten

lernte er gleich am ersten Tag den Südafrikaner Jonathan Liebesman kennen. «Wir schmunzelten beide darüber, wie sie uns westliche Richtlinien gaben – von der Kleidung bis zum Dating.»

Gute Beziehungen zu wichtigen Regisseuren

Die Freundschaft zu Liebesman formte Ettlins Karriere: Zusammen filmten sie die Horrorthriller «Texas Chainsaw Massacre: The Beginning» (2005) und «The Killing Room» (2007) und den 80-Millionen-Dollar-Alien-Invasions-Streifen «Battle Los Angeles», der im Frühling in den Schweizer Kinos lief. Obwohl er für seine Kameraarbeit und ausgeklügelte Lichtgestaltung bereits zum UniAbschluss von der American Society of Cinematographers ausgezeichnet wurde, ging es zuerst mit kleinen Aufträgen mit Minibudgets von 10 000, dann 50 000 Dollar los. Für Marilyn Manson, Elvis Costello, Usher und 50 Cent drehte er Musikvideos, für Ford und Coors Werbespots. In dieser Zeit lernte er den Regisseur Brad Furman kennen, mit dem er «The Take» (2006) und nun «The Lincoln Lawyer» drehte. «Jeder grosse Sprung in meiner Karriere ist auf die Beziehung zu einem Regisseur zurückzuführen», blickt der Kameramann zurück. Bei «Texas Chainsaw Massacre» hatte er einen weite-

Als erfolgreicher Kameramann hat Lukas Ettlin in Hollywood gut lachen.


MENSCHEN KAMERAMANN

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➔ Die wichtigsten Filme von Lukas Ettlin

➔ The Lincoln Lawyer (2011): Der Film von Regisseur Brad Furman mit Superstar Matthew McConaughey läuft zurzeit in den Kinos.

➔ Texas Chainsaw Massacre: The Beginning (2006): Horrorthriller unter der Regie von Ettlins Freund Jonathan Liebesman.

➔ Marilyn Manson: Für den Skandalrocker Marilyn Manson drehte Ettlin ebenso Musikvideos wie für Usher, Elvis Costello und 50 Cent.

➔ Killing Room (2008): Für Geld spielen Menschen freiwillig Versuchskaninchen. Auch hier führte Jonathan Liebesman Regie.


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MENSCHEN KAMERAMANN

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

ren wichtigen Kontakt zu einem renommierten Regisseur geknüpft: «Michael Bay, der bekannt als Talentförderer ist, war einer der Produzenten. Ihm gefiel mein Stil, und so konnte ich für ihn bei ‹Transformer› Nachdrehs machen.» Die Fachzeitschrift «Variety» nahm Notiz und kürte Lukas Ettlin 2006 zu einem der zehn Kameraleute der Zukunft.

FCB-Fachgespräche mit Roger Federer

Ein ermunterndes Schreiben bekam der Baselbieter vom Basler Produzenten Arthur Cohn, nachdem er dem mehrfachen OscarPreisträger seine Abschlussarbeit zur Ansicht geschickt hatte. Just diesen Monat ist Ettlin nun selber in die Filmakademie aufgenommen worden und wird künftig über die Oscars abstimmen. Mit seiner Heimat identifizierte sich

Ettlin auch, als er vor Kurzem beim Essen im trendigen Soho House einen gewissen Basler Tennisspieler an einem Nebentisch entdeckte. «Roger Federer ist ja auch aus Bottmingen, und als FCB-Fan findet sich da natürlich schnell ein gemeinsames Thema.» Eigentlich sollte Lukas Ettlin momentan tief in der Vorproduktion seines nächsten Filmprojekts stecken. Aber das ging kurzfristig baden: «Ich hätte Arnold Schwarzeneggers Comebackfilm ‹Cry Macho› drehen sollen, aber daraus wird jetzt leider nichts», sagt Ettlin und verdreht vielsagend die Augen. Obwohl Schwarzenegger den Wiedereinstieg ins Filmgeschäft wegen seines Familienskandals auf Eis gelegt hat, macht sich Ettlin um die Zukunft keine Sorgen. «Ich habe ja nach wie vor meine Schweizer Mentalität und gebe nicht gleich jeden verdienten Batzen wieder

Musizieren ist wie die Malerei ein kreatives Hobby von Lukas Ettlin.

| 25

aus. Deshalb kann ich es mir leisten, wenn der nächste Job etwas länger auf sich warten lässt.» Und so hat er momentan etwas mehr Zeit für seine amerikanische Freundin, die als Vertreterin in der Pharmabranche arbeitet («Passt doch zu einem Basler!») und für seine Hobbys Musik und Malerei. «Mit der Malerei habe ich angefangen, weil ich ein kreatives Ventil suchte, das im Gegensatz zum Film frei von Geld- und Zeitdruck ist.» Nebst Ausstellungspostern der Fondation Beyeler hängen deshalb nun auch hauseigene Pop-Art-Gemälde an der Wand – über dem Bett zum Beispiel ein blaues Gemälde mit der Aufschrift «Grübler». Es ist eine Art Selbstporträt. «Denn ja», gibt Ettlin lachend zu, «ich habe die Tendenz, alles zu hinterfragen.» Text Marlène von Arx Bilder Stephanie Diani

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26 | Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

«Ich stellte mir jedes Lied als wunderbare Lady vor»

Einen neuen Musikstil erfunden, seit 40 Jahren auf der Bühne, 90 Millionen Alben verkauft und frisch verheiratet. Gitarrist Carlos Santana ist eine lebende Legende. Am 10. Juli tritt der 63-Jährige am «Moon and Stars» auf der Piazza in Locarno auf. Gewinnen Sie ein Ticket! Carlos Santana, Sie haben alles erreicht, was ein Musiker sich nur wünschen kann. Haben Sie überhaupt noch Träume?

Sehr konkrete sogar. Ich träume davon, einen einzigartigen Fernsehkanal zu kreieren, einen Sender des Gewissens. Er zeigt nur Schönheit und Eleganz. Nur Kompetenz, Anmut und Würde. Er befasst sich mit Unschuld und Integrität und zeigt weder Kriege noch Morde oder Gewalt. Geht es dabei um die Theorie, wonach negative Gedanken zu negativen Handlungen führen?

Genau. Ich denke, wir sollten mehr Energie, Geld und Zeit aufwenden, um die innere Schönheit zu erforschen, die in jedem von uns steckt. Dann würden wir einen Weg finden, um ohne Armeen, Kriege, Mord und Totschlag und Massenvernichtungswaffen auszukommen. Was wir täglich sehen, beeinflusst uns negativ?

Nehmen wir die TV-Bilder aus Japan, nach dem Tsunami. Eine Weltarmee von Männern und Frauen war damit beschäftigt, Nahrungsmittel zu verteilen, zu heilen, zu begraben. Das sind Handlungen der Liebe. Davon sah man aber relativ wenig. Dabei sind solche Gesten so wichtig. Wir geben Milliarden für Kriegsmaterial aus und investieren so wenig in Liebe. Wie weit fortgeschritten ist die Idee für diesen TV-Sender?

Eigentlich denke ich schon lange darüber nach. Ein solches Projekt

zu realisieren und ein Programm auszuarbeiten, kostet aber viel Zeit und noch viel mehr Geld. Alle bestehenden Sender zeigen konstant immer nur das Schlimmste, was die Menschheit zu veranstalten imstande ist. Sie glauben immer noch an die Hippiephilosophie von Liebe und Frieden?

Mehr denn je. Und ich glaube an das Gute im Menschen.

Sie wurden mit einem Lovesong berühmt. Haben Sie eine Ahnung, wie viele Kinder zu «Samba pa ti» gezeugt wurden?

Ich schätze mal, in den letzten Jahrzehnten eine ganze Menge.

Eine kurze Umfrage im Vorfeld dieses Interviews ergab allein in Zürich zwei.

Es freut mich, das zu hören.

Bei dem Album, mit dem Sie jetzt auf Tournee sind, ist dieses Risiko geringer. Auf «Guitar Heaven» interpretieren Sie zusammen mit anderen Musikgrössen Rockklassiker.

Der Produzent Clive Davis lud mich ein, dieses Projekt zu machen. Ich brauchte eine Weile, um die Angst zu überwinden, so etwas in Angriff zu nehmen. Doch als ich realisierte, dass es einfach Spass machen würde, mit fantastischen Musikern wie Yo-Yo Ma oder Joe Cocker zu spielen, überwand ich die Angst. Es ist schwer vorstellbar, dass Sie musikalisch vor irgendetwas Angst haben könnten.

Natürlich hatte ich Angst. Es handelte sich schliesslich um grosse Klassiker.

Wie sind Sie daran herangegangen?

Ich stellte mir jedes dieser Lieder als wunderbare Lady vor, als Mona Lisa. Ich hatte quasi zwölf Rendez-vous mit zwölf Mona Lisas. Ich sagt zu mir, dass ich absolut imstande bin, das anzugehen, und dachte: Okay, du hast ein Date, und es wird gut werden.

Nun sind Sie mit diesen Ladys unterwegs durch die Welt.

Mexikanischer Gitarrengott Carlos Augusto Alves Santana gilt als einer der virtuosesten Gitarristen unserer Zeit. Seine Vermischung von Latin-Sounds und Pop machte ihn in den frühen 70er-Jahren zum Megastar. Nach 30 Jahren Erfolg mit der Band «Santana» veröffentlichte er das Solo-Album «Supernatural», das mit 21 Millionen verkaufter Exemplare zu den zehn bestverkauften Alben aller Zeiten zählt. Santana wurde am 20. Juli 1947 im mexikanischen Autlán de Jalisco geboren, lebt aber seit 1965 in Kalifornien.

Mögen Sie Tourneen, oder arbeiten Sie lieber im Studio?

Ich liebe es, auf Tournee zu gehen. Ich komme seit 1970 regelmässig nach Europa. Mittlerweile ist es für mich ein Stück weit mein Zuhause. Aber eigentlich fühle ich mich auf der ganzen Welt irgendwie zu Hause. Wir sind alle Teil der grossen Gemeinschaft der Menschheit. Ich mag es zu sehen, wie die Leute direkt auf mich reagieren. Es ist eine grosse Anerkennung, wenn Männer und Frauen miteinander zu meiner Musik tanzen, weinen und lachen. Wie werden Sie die eher zurückhaltenden Schweizer in Locarno auftauen?

Unsere Absicht ist, die Herzen der Zuschauer zu berühren und sie daran zu erinnern, dass jeder Mensch wichtig ist und bedeutend. Und dass jeder das Wunder kreieren kann, aus jedem Tag den besten Tag seines Lebens zu machen. Sie sind schon öfter in der Schweiz aufgetreten. Hatten Sie Gelegenheit, mehr zu sehen als die Halle und das Hotel?

Natürlich, wir schauen uns immer um. Wir gucken uns Mutter Natur an und die Menschen, die in diesem Land leben. Wir sehen, wie hübsch, sauber und vor allem sicher es ist. Wir wünschten uns, der Rest der Welt wäre ebenso sauber und sicher für Frauen und Kinder wie die Schweiz. Ist eine Tournee nicht wahnsinnig anstrengend?


INTERVIEW CARLOS SANTANA

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Bilder Sony Music

Wie viele Kinder zu seinem Liebeslied «Samba pa ti» gezeugt wurden, weiss er nicht. Doch jedes davon freut Carlos Santana.


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INTERVIEW CARLOS SANTANA

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

Nur wenn ich mit dem Wort «anstrengend» an die Tour denke. Wir benutzen nie Wörter wie «anstrengend» oder «müde». Wenn das Hirn solche Ausdrücke hört, fängt es gleich an, sie umzusetzen. Ich denke «müde», also werde ich müde. Darum benutzen wir Ausdrücke wie stimulierend, aufregend, inspirierend. Wenn man verliebt ist, denkt man ja auch nicht daran, wie viel Energie das braucht. Dabei, kostet es sehr viel Kraft, verliebt zu sein. Man berührt ja kaum mehr den Boden, man schwebt!

Halten Sie sich auf diese Weise fit für die Konzerte?

Ja, wir sind verliebt – und wir spielen Tennis. Meine Frau Cindy und ich spielen oft. Und wir lesen und hören zusammen Musik. Ich bin so glücklich, dass ich diesen unglaublichen Menschen gefunden habe. Sie ist meine Königin. Wir haben so viel gemeinsam und machen so viel miteinander.

Und ist trotzdem nie müde.

Genau, man ist voller Energie. Darum benehmen wir uns lieber wie Verliebte.

Trotzdem gehen wir uns nie auf die Nerven. Das gibt mir sehr viel Kraft. Ist sie mit Ihnen auf Tournee?

Ja, sie ist bei mir und spielt bei einigen Songs Schlagzeug. Sie haben im Dezember geheiratet. Es ist also eine Art Honeymoon-Tour.

Wir haben auf Hawaii geheiratet und beschlossen, dass – bis wir diesen Planeten wieder verlassen – jeder Tag Honeymoon sein soll.

Interview Ruth Brüderlin

Liebe, Tennis, Bücher und Musik halten Carlos Santana jung.

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30 | Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

Ein Schneemann im Sommer: Die neun Tonnen schwere Marmorskulptur fasziniert die Schüler aus Horgen, die von der Kunstvermittlerin Brigit Meier (rechts im Bild) durch den Skulpturenpark geführt werden.

Kunst zwischen Kindern und Kühen

Das Migros-Museum für Gegenwartskunst stellt Skulpturen auf einem Bauernhof beim Zürcher Dorf Samstagern aus. Schulklassen erleben hier, wie gut Natur und Kultur zusammenpassen.

E

s ist Frühsommer, doch die zehnjährige Emira Redzepi steht staunend vor einem gigantischen Schneemann. Das Mädchen blickt an der turmhohen Figur empor. «Ist das Styropor?», will Emira wissen und berührt den strahlend weissen Kugelbauch. «Wow, der ist ja ganz kalt!» Denn der XXL-Schneemann ist in Wirklichkeit aus Marmor und mehr als neun Tonnen schwer. Das Kind gehört zu einer vierten Klasse aus Horgen ZH, die gerade auf dem Bauernhof «Froh Ussicht» beim Dorf Samstagern zu Besuch ist. Auf dem kleinen Biobetrieb der Familie Blum gibts 16 Milchkühe, 250 Legehennen, Obstbäume, Beerensträucher – und diesen Sommer auch zeitgenössische Kunstwerke. Das Migros-Musem für Gegenwartskunst

hat die 13 Hektaren Land in einen Skulpturenpark verwandelt, der voller Überraschungen steckt. Der XXL-Schneemann des Urner Künstlers Peter Regli ist nur ein Beispiel.

Kinder entdecken moderne Skulpturen

Schulklassen und Familien erleben hier Kunst zum Anfassen. Die erfahrene Kunstvermittlerin Brigit Meier veranstaltet auf dem Bauernhof pädagogische Workshops. «Viele Kinder haben dabei den ersten Kontakt mit zeitgenössischen Skulpturen», sagt die 45-Jährige. «Ich doziere nicht, sondern stelle Fragen. Die Schüler sollen die Werke selber deuten. Sie merken dann: Kunst ist keine Mathematik, es gibt viele richtige Antworten.»

Meier will zum Beispiel wissen, warum der Schneemann auf den nahen Zürichsee hinauszublicken scheint. Die Viertklässler rufen Antworten und Vermutungen durcheinander: «Weil die Aussicht so schön ist?» «Er sieht gar nicht den See an, sondern die Schneeberge dahinter!» «Das sind die Glarner Alpen, dort waren wir im Skilager!» «Der Schneemann will auf einen Gletscher!» «Er hat Angst, weil die Welt immer wärmer wird!» Die Kunstvermittlerin hört zu und hat sichtlich Freude an dem kreativen Durcheinander. «Die Kinder gehen viel unverkrampfter an die Werke heran als mancher Erwachsene», meint sie. Im Skulpturenpark sollen die Schüler spüren, dass Gegenwartskunst nichts Abgehobenes ist, sondern viel mit

dem Alltag und dem eigenen Leben zu tun hat. Immer wieder scheinen die Kunstwerke im Skulpturenpark mit der Natur zu verschmelzen. Mitten in einer saftigen Wiese steht ein kleines, verwinkeltes Gewächshaus, ganz selbstverständlich, so als sei es schon immer hier gewesen. Es ist ein Werk des Freiburger Künstlers Fabian Marti. Durch buntes Glas ist eine Vielzahl von Topfpflanzen zu erkennen. «Sind das ausländische Pflanzen, die bei uns zu kalt haben?», fragt die elfjährige Victoria Tsianakas. Die Töpfe sind mit dicken schwarzen und weissen Streifen bemalt. «Das sieht komisch aus, irgendwie böse», findet Steve Springer (10), ein lebhafter Bub mit Brille. Er ist auf der richtigen Spur: Die Pflanzen im Mini-


NEUES AUS DER MIGROS

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Geheimnisvolles Gewächshaus: Die Viertklässler Steve Springer, Blearta Beka und Victoria Tsianakas begutachten ein gläsernes Werk des Freiburger Künstlers Fabian Marti.

treibhaus sind nämlich allesamt giftig und enthalten Stoffe, die Halluzinationen auslösen können. Die botanisch versierte Klassenlehrerin Annemarie Stocker (53) kennt die Namen der Gewächse: Eisenhut, Schierling, Engelstrompete. So bekommt das kleine

Glashaus plötzlich eine neue Bedeutung: Es schützt nicht die Pflanzen vor dem rauen Klima, sondern hält die Besucher von dem giftigen Grünzeug fern. Am Ende versammeln sich die Kinder in einer Scheune um einen langen Tisch und werden unter

Nachwuchskünstler: Besar Osmani und Kutay Taymaz erschaffen eigene Miniskulpturen.

der Anleitung von Brigit Meier selber zu Künstlern: Aus groben Holzscheiten, Steinen und Muscheln entstehen in kurzer Zeit wetterfeste Miniskulpturen. Manche der Werke sind abstrakt, andere eher gegenständlich. Die zehnjährige Emira Redzepi baut zum Beispiel ein schwimmtüchtiges Segelschiff mit einer alten Stricknadel als Mast. Die Arbeiten der Kinder können sich in ihrer Vielfalt sehen lassen: Damit liesse sich direkt ein neuer Skulpturengarten im Kleinformat gestalten. Text Michael West Bilder Tina Steinauer

Anfragen zu den Workshops: kunstvermittlung@migrosmuseum.ch Weitere Infos: www.migrosmuseum.ch www.frohussicht.ch

Ab 10. Juli noch mehr Skulpturen

Die Ausstellung des MigrosMuseums für Gegenwartskunst befindet sich auf dem Bauernhof «Froh Ussicht» der Familie Blum bei Samstagern ZH. Der Skulpturenpark trägt den Titel «The Garden of Forking Paths» und ist noch bis am 30. Oktober zu besichtigen. Ab 10. Juli wird die Ausstellung um weitere Kunstwerke ergänzt. Bis am 15. Juli sowie zwischen dem 22. August und dem 30. Oktober bietet das Museum kostenlose pädagogische Workshops für Schulklassen an.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

Kultur und Bildung zum Spartarif Das Migros-Kulturprozent und die KulturLegi der Caritas setzen ihre Zusammenarbeit fort. Mit der Karte können auch Menschen mit geringem Einkommen Kultur geniessen.

E

in Grosserfolg: Seit August 2010 unterstützt das MigrosKulturprozent versuchsweise das Projekt «KulturLegi» der Caritas Schweiz und offeriert den Karteninhabern Vergünstigungen für kulturelle Angebote, insbesondere für Kurse der Klubschule Migros. «Die Zusammenarbeit mit der Caritas entspricht dem sozialen Engagement der Migros», sagt Heinz Altorfer, Abteilungsleiter Soziales bei der Direktion Kultur und Soziales beim Migros-Genossenschafts-Bund. «Deshalb verlängern wir die Kooperation bis Ende Juli 2012.» Mit der KulturLegi erhalten sozial benachteiligte Men-

schen in verschiedenen Regionen der Schweiz Vergünstigungen bei Kultur-, Sport- und Bildungsangeboten sowie im Gesundheitsbereich. Die KulturLegi ist bisher in der Region Freiburg, in Chur sowie in den Kantonen Bern, Aargau, Zürich, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Uri, Schwyz und Zug erhältlich.

Breites Angebot und viele Nutzer Günstiger an Klassikkonzerte — dank der KulturLegi.

«Über 11 000 Personen besitzen bereits eine KulturLegi. Und über 800 Kulturveranstalter sind von der Idee überzeugt und gewähren grosszügige Rabatte», erklärt Odi-

lo Noti von der Caritas. So auch das Migros-Kulturprozent. Wer an der Kasse seine KulturLegi vorzeigt, bezahlt bei folgenden Kulturangeboten nur die Hälfte des Eintrittspreises: beim Popmusikfestival m4music, beim internationalen Tanzfestival Steps, im Migros-Museum für Gegenwartskunst und bei den Migros-Kulturprozent-Classics. Nicht zuletzt offeriert die Klubschule Migros KulturLegi-Inhabern 50 Prozent Rabatt für Kurse, die nicht mehr als 1000 Franken kosten. ds Weitere Infos zur KulturLegi gibts unter www.kulturlegi.ch

MIGROS-ZEITREISE

Der Beau in der Badi

Ein junger Mann, vielleicht ein Bademeister oder Schwimmlehrer, kauert am Rand eines grossen Pools. Im Hintergrund planschen Badegäste, künstliche Wellen sorgen mitten im Schweizer Alltag für Strandstimmung und Ferienfeeling. Das Foto ist 1987 in der Badi des «Säntisparks» bei St. Gallen entstanden. Dieses Einkaufs- und Freizeitzentrum der Migros war im Vorjahr eröffnet worden. Der «Säntispark» war das erste Shoppingcenter der Schweiz, das über eine eigene Bäder- und Saunalandschaft verfügte. Die ersten Badegäste waren fasziniert von der Dampfgrotte, dem Wellenbad und der 90-MeterWasserrutschbahn. Heute bietet die Badewelt im «Säntispark», der dieses Jahr seinen 25. Geburtstag feiert, viele weitere Attraktionen, zum Beispiel auch ein römisch-irisches Bad. M.W.


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Elba ist reich an kleinen, stillen Buchten, schönen Stränden auf der Nord-, Süd- und Ostseite und schroffen Klippen auf der Westseite. Die fortwährend wechselnde, wirklich sehenswerte Landschaft sowie das milde Klima, welches die gesamte Küste umgibt, lassen das Herz eines jeden Feriengastes höher schlagen.

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PUBLIREPORTAGE

«Der Pico Tracker gibt mir Sicherheit und macht meinen Alltag einfacher» Mit 89 Jahren gehört Elsa Friedrich noch lange nicht zum alten Eisen. Die rüstige Rentnerin lebt immer noch in ihrer 4-Zimmer Wohnung und schmeisst täglich den Haushalt, kauft im Quartier ein und kocht für sich selber. Obwohl ihre Sehkraft etwas nachgelassen hat und sie auch nicht mehr so gut hört, fühlt sie sich im Alltag sicher. Der Pico Tracker, ein 40 Gramm leichter GPS-Tracker, ist ihr kleiner unauffälliger Begleiter, der im Notfall per Knopfdruck ihre Familie über ihren Aufenthaltsort und die Situation informiert. Vor 14 Jahren verstarb der Ehemann von Elsa Friedrich. Seither lebt die Rentnerin alleine in ihrer Wohnung in Zürich-Seebach. Zwei Mal in der Woche kommt eine Haushaltshilfe vorbei und unterstützt sie. Ihren Alltag gestaltet sie immer noch selbst und ist meist täglich, auch bei Wind und Wetter, im Quartier anzutreffen. Das bereitet Elsa Friedrichs Familie nicht immer Freude, denn mit 89 Jahren leidet die dreifache Mutter und mehrfache Grossmutter an schwindender Sehkraft und einem geschwächten Gehör. Gerade, wenn Elsa alleine mit Tram und Bus in der Stadt unterwegs ist, machen sich ihre Angehörigen oft Sorgen. «Im hektischen Stadtverkehr ist ein Unfall so schnell passiert und man kann ja nicht helfen, wenn man nicht dabei ist», sagt ihr ältester Sohn Reto Friedrich. «Ich mache mir da immer furchtbare Gedanken.»

Die Familie möchte aber auch nicht, dass Elsa in ihrer Lebensqualität eingeschränkt ist, fügt ihr Sohn an. Die 89jährige besucht immer noch regelmässig ihre Freundinnen in verschiedenen Zürcher Altersheimen und geniesst Spaziergänge durch ihr ruhiges Wohnquartier. Deshalb entschied sich Reto Friedrich seiner Mutter einen Pico Tracker zu besorgen.

«So kann ich meinen Alltag immer noch in vollen Zügen geniessen und meine Familie muss sich nicht dauernd Sorgen um mich machen»

die Positionskoordinaten per SMS oder Email an einen oder mehrere Empfänger.

biet virtuell abzustecken und liefert beim Verlassen oder Betreten dieser Zone ebenfalls eine Nachricht. Sollte die Rentnerin ihre gewohnte Umgebung unerwartet verlassen, ist ihr Sohn Reto Friedrich sofort im Bild.

Das Zündholzschachtel grosse «Dieser kleine Begleiter gibt mir und 40 Gramm leichte Gerät lie- die Sicherheit, dass im Notfall fert Reto Friedrich in Echtzeit In- meine Familie sofort Bescheid formationen zum Standort sei- weiss und reagieren kann. So ner Mutter. Über eine Passwort kann ich meinen Alltag immer «Meistens ist meine Mutter ja geschützte Website oder über noch in vollen Zügen geniessen im Quartier unterwegs. Sollte sein Smartphone kann er je- und meine Familie muss sich sie, ohne uns vorher Bescheid derzeit sehen, wo die unterneh- nicht dauernd Sorgen um mich zu sagen, plötzlich auf der andemungslustige Rentnerin sich machen», meint Elsa Friedrich ren Stadtseite auftauchen, weiss gerade befindet und bei einer lächelnd über ihren Pico Tracker, ich, dass etwas nicht stimmt und Notsituation sofort reagieren. der unauffällig in ihrer Handta- kann mich auf den Weg machen. Der Pico Tracker verfügt näm- sche liegt. Der Pico Tracker ist für uns deslich über einen programmierbahalb schon eine grosse Hilfe.» ren Notfall-Knopf. Wird dieser Auch bietet der Pico Tracker mit 3 Sekunden lang gedrückt, sen- der Funktion Geofencing, die det das Gerät eine Nachricht und Möglichkeit ein bestimmtes Ge-

Die Einsatzmöglichkeiten des Pico Tracker sind vielfältig und das Gerät eignet sich insbesondere auch für Kinder, Sportler, Haustiere und Objekte. Im Abonnement ( CHF 19.90 im Monat) inbegriffen ist: • Schweizweit unlimitiertes Datenvolumen • Onlinekarte mit Routen- & Positionsanzeige • Einstellungsprofile (Personen, Sport, Tiere usw.) • Online Logbuch mit Routenangaben • GPX und KML-Export (Google Earth) • Gratis App für iPhone & Android • Alarmierung per SMS oder Email, gebietsgesteuert oder per Notfallknopf Der Pico Tracker ist in grösseren melectronics Filialen für CHF 199.- erhältlich. Mehr Informationen finden Sie zudem unter www.tracker.com.


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36 | Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

Helfende Hände G

emüse, so weit das Auge reicht. Und mitten drin Saisonnier José Rocha de Almeida (52). Seit 13 Jahren arbeitet er für den Traditionsbetrieb Müller Gemüsebau in Udligenswil LU, welcher die Migros Luzern mit Radieschen, Tomaten und anderem frischen Gemüse beliefert. Seit 13 Jahren pflegt und erntet der Portugiese Gemüse für Ottilia (62) und Franziska Müller (39). «Was mir hier gefällt, ist die selbständige Arbeit und das Vertrauen, das mir Familie Müller entgegenbringt», sagt José Rocha de Almeida. Und Mutter und Tochter Müller doppeln gleich nach: «José ist diskret, geradezu diplomatisch. Was wir aber speziell an ihm schätzen, ist seine Zuverlässigkeit.» Der Saisonnier hat Freude an seiner Arbeit, ist zufrieden mit sich, der Welt und der Schweiz. Viel vom Land sieht er zwar nicht. Er fühlt sich aber wohl, hier in Udligenswil. Luzern ist für ihn eine Nummer zu gross, von Zürich ganz zu schweigen, obwohl sich dort das portugiesische Konsulat befindet. Grossstädte sind für ihn ein Gräuel mit viel zu vielen Häusern,

Autos und Menschen. Sein Heimatdorf Figueiredo de Alva Sâo Pedro do Sul liegt in der Mitte von Nirgendwo, rund 300 Kilometer von Lissabon und Porto entfernt. Mit tausend Einwohnern, die sich die weitläufige Gemeinde mit ein paar Mauleseln, Pferden und Kühen teilen. Hier besucht der eingefleischte Junggeselle José seine Schwester und ihre Enkelin. Hier wohnt er von November bis Februar und freut sich auf die gute regionale Bauernküche und den herben Rotwein. José liebt das Landleben, vor allem das in Portugal. In Lissabon war José noch nie. Wozu auch? Wie gesagt, Städte sind viel zu gross für ihn. Die Schweizer Küche, die sich ausser den Fischspezialitäten durchaus mit der portugiesischen vergleichen lässt, habe er bei Müllers schon gegessen und genossen. Sein traditioneller Gaumen bevorzuge einfach frische, heimische Gerichte. «Das Gemüse für meine Küche habe ich vor der Türe. Ganz wie zu Hause», erzählt José und blickt ein wenig nervös auf seine Uhr: «Pardon, die Radieschen warten …» Wir verstehen.

Martin Jenni

Bilder Daniel Rhis

José Rocha de Almeida liebt seine Heimat Portugal, seine Arbeit im luzernischen Udligenswil und scharfe Radieschen.

Radieschen zum einen, Familienanschluss zum anderen: Saisonnier José Ro


DAS BESTE AUS DER MIGROS Das Gute liegt so nah

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Was als Vision in der Genossenschaft Migros Luzern begann, hat sich mittlerweile schweizweit durchgesetzt. Das Ganze ist eine einzige Erfolgsgeschichte mit Zukunft. Region ist Heimat. Ein Radieschen aus Luzerner Erde schmeckt nun einmal anders als eines aus spanischer oder holländischer Erde. «Aus der Region. Für die Region.» ist mehr als nur ein Lippenbekenntnis. Das weiss die Migros, das wissen ihre Genossenschaften, das weiss der Konsument von heute, der mit seinem subtileren Kaufverhalten die regionale Landwirtschaft aktiv unterstützt. Aus Überzeugung. Und durch die detaillierte Herkunftsbezeichnung ist klar, von welchem Produzenten das gekaufte regionale Produkt stammt. So finden bei Müller Gemüsebau nicht nur die Radieschen, sondern auch Tomaten, Kopfsalat und anderes gutes Gemüse den Weg in die Migros Luzern. «Aus der Region. Für die Region.» — eine sympathische Verpflichtung.

cha de Almeida mit Ottilia Müller und Geschäftsführerin Franziska Müller (kl. Bild). d).


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

| 39

High Heels und ein waghalsiger Balanceakt auf dem Vespasitz? Für Christa Rigozzi kein Problem.

Bild Gerry Nitsch, Hair und Makeup Eva de Vree

Glück gehabt

Hier kommen sie angerollt, die drei Gewinner des Osterhasenwettbewerbs von Chocolat Frey. Christa Rigozzi strahlt mit den Vespafans um die Wette.

C

elentanos «Azzurro» auf den Lippen, eine laue Sommerbrise im Gesicht – auf einer Vespa durch die Stadt zu kurven, das lässt Ferienstimmung aufkommen. Auf den Rollern in den Farben der Schoggi-Hasen Sunny, Lucky und Funny werden Michel Barben, Oliver Stansa und Peter

Talaber bestimmt neidvolle Blicke kassieren. Die drei Strahlemänner sind die Gewinner des OsterhasenWettbewerbs von Chocolat Frey, bei dem es darum ging, den Osterhasen mittels Scrabblesteinen den richtigen Namen zuzuordnen. Doppeltes Glück wird dem gelernten Zweiradmechaniker Oliver

Lucky, Funny und Sunny — um die Taufe dieser drei Hasen drehte sich der grosse Wettbewerb von Chocolat Frey.

Stansa zuteil: Denn auf dem Rücksitz seiner funny-blauen Vespa balanciert Ex-Miss Christa Rigozzi am Tag der Preisübergabe offensichtlich in tollkühner Artistenlaune. Für den Romand Michel Barben kam die lucky-grüneVespa aus heiterem Himmel: Denn nicht er, sondern seine Frau hatte am

Wettbewerb teilgenommen, in seinem Namen und ohne sein Wissen. Und Christa? Auch sie geht nicht mit leeren Händen nach Hause. Der pinke Schoggihasen-Riese Sunny verschwindet in ihrem Kofferraum – «für meine Nonna, die wird sich mächtig freuen!» Nicole Ochsenbein


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

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Schni-schna-schnappi

Schleckmäuler weit aufgesperrt, Naschen erlaubt! Die beliebten Gummibärchen, Colafläschli und Co. werden neu ohne Azo-Farbstoffe hergestellt.

J

eder kennt sie, die meisten lieben sie und schnappen sich gern mal eins ¬ die Rede ist von Gummibär und Co. Sie sind der Renner bei jeder Kindergeburtstagsparty und werden von Mami und Papi gleichermassen begehrt. Jetzt werden die bunten

Gummibonbons, die übrigens grösstenteils in der Schweiz produziert werden, ohne die sogenannten Azofarben hergestellt. Da diese Farbstoffe in den EU-Ländern einen Warnhinweis tragen müssen, kommen sie in MigrosProdukten nicht mehr vor. Durch

die Umstellung auf natürliche Farbstoffe leuchten die Naschereien etwas weniger, der Geschmack bleibt aber unverändert gut. Daniela, Antonio und Marlon fühlen sich wie im Paradies. Nur fliessen hier nicht Milch und Honig, sondern es regnet saure Zun-

gen, Lakritzrollen und sonstige Gummileckereien. Wer am höchsten springt, den Mund am weitesten aufmacht und dazu noch etwas Glück hat, der schnappt sich eins. Alle anderen ergattern sich die Gummitierchen ganz bequem in der Migros. Heidi Bacchilega


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Minirosen, Max Havelaar, Bund à 10 Stück 5.90 Sonnenblumen, Bund à 5 Stück 8.90 Phalaenopsis, 2 Rispen, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 12.20 statt 24.50 50% Hibiscus Long Life, Pflanze im 12-cm-Topf 7.90 Hortensien Collection, aus der Region, Pflanze im 21cm-Topf 22.80 statt 29.–

WEITERE LEBENSMITTEL M-Classic Lasagne alla Bolognese, Packung à 800 g 6.90 Alle Anna’s Best und Bio Sandwiches und Canapés (ohne tagesfrische Holzofenbrot-Sandwiches) 20% Auf alle Anna’s Best Pizza della casa (ohne Pizza Lunga), frisch, Schweiz, z. B. Anna’s Best Pizza Hawai della casa, Stück à 450 g 4.80 statt 6.90 30%

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 17, 25. April 2011

| 57

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Italienische Momente

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Sie haben entschieden: Auf grossen Kundenwunsch ist die Balsamico-Salatsauce wieder erhältlich. Das beliebte Dressing gibts in einer wieder verschliessbaren Flasche. Anna’s Best Salatsauce Balsamico, 250 ml, Fr. 2.30* * Nur in grösseren Filialen.

➔ 2 Gurken schälen, längs halbieren und entkernen. Daraus einige 0,5 cm grosse Würfel schneiden und beiseitestellen. Den Rest in Stücke schneiden. Zirka Fr. 4.20 ➔ 2 Äpfel schälen, entkernen und zu den Gurkenstücken geben. Mit 3 EL Sonnenblumenöl, 200 g Crème fraîche und ca. 1 EL Apfelessig fein pürieren. Kühl stellen. Zirka Fr. 5.20 ➔ Mit Salz und Pfeffer abschmecken. ½ Bund Dill fein hacken. Mit den beiseitegestellten Gurkenwürfeln kurz vor dem Servieren darübergeben. Zirka Fr. 1.60 Tipp: Geriebener Meerrettich bringt Schärfe in die Suppe.

Aperitivi

Primi

Mit der neuen Tomatenernte konnte der Schalenanteil der beliebten Dosentomaten reduziert werden — für feinste Tomatengerichte. Longobardi gehackte geschälte Tomaten, 400 g, Fr. 0.90

Die neuen knusprigen Crackers passen perfekt zu italienischen Nächten: Die Sorten Oregano & Himalayasalz sowie Tomaten & Oliven versprechen mediterranen Knabbergenuss. M-Premium Crackers, 125 g,

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

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Bild Christian Dietrich, Styling Anita Oeschger

Überstunden geschoben und die Nacht durchgefeiert? Lebemänner verpassen sich morgens den Frischekick mit I am men.

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chönheitsschlaf, das war einmal!Heutepflegtman(n) sich schön. Die Männerkosmetik-Linie I am men bietet zwei Neuheiten speziell für Lebemänner: Das Energy-Re-LoadGel erfrischt das Gesicht und der Energy-Re-Load-Eye-Roll-on die Augenpartie und bekämpft Augenringe und Tränensäcke. Für Herren mit sensibler Haut

gibts die Sensitive-Linie in weissem Design. Neu dabei sind ein Deo-Roll-on, ein 2-in-1-Shower, eine Hydra Cream sowie ein Protection-Microsilver-Fluid, das gegen Hautirritationen wirkt. I am men bietet neu auch einen gepflegten Männerduft als Eau de Toilette an ¬ so ist die morgendliche Erfrischung komplett. Anna Katharina Ris

Männerkosmetiklinie I am men in neuem Kleid: Energy Re-Load Gel, 50 ml, Fr. 11.80, Eau de Toilette, 50 ml, Fr. 9.80, Sensitive Shower 2 in 1, 200 ml, Fr. 3.20, Sensitive Hydra Cream, 75 ml, Fr. 9.80, Sensitive Protection Microsilver Fluid, 50 ml Fr. 11.80. Im Bild: Energy Re-Load Eye Roll on, 15 ml, Fr. 9.80

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Claudia Lässer Moderatorin und Programmleiterin

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

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| 61

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Wo trifft man Sie abends?

In der Pianobar oder in der Hollywoodbar. Bei schönem Wetter auch sehr gerne im «Buume» bei einem feinen Soft-Ice. Und wo garantiert nicht?

An Orten, wo ein dichtes Gedränge herrscht. Ich mag es gemütlich.

Sind Sie gerne prominent?

Ja, weil mir nun die Türen zu aussergewöhnlichen Aktivitäten und Events offenstehen, die mir sonst vielleicht verschlossen geblieben wären.

Eugen Baumgartner


62 | Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

KELLE: Einst war die Kelle Alltag

für den gelernten Koch David Höner, heute ist sie Vergnügen (grosses Bild). KÖSTLICH: Lamm und Reis sind die exquisiten Haupt-, der Rest die Nebendarsteller. KALORIEN: Mehr Bouillon und weniger Butter bringt den gesunden Geschmack. KULTUR: Keine Praxis ohne Theorie: David Höners kultureller Lesestoff für den Nachttisch.

Kochen, geniessen, Frieden

Wer sich gemeinsam zum Essen an einen Tisch setzt, schlägt sich nicht den Kopf ein. So das Migros-Magazin servierte dem Gründer von «Cuisine sans frontières» Lammkoteletts an


Nachgefragt bei

SAISONKÜCHE

| 63

David Höner

e immer ➔ Was haben Si auf Vorrat? r, Cervelat, CH: Joghur t, Butte d Brot. un se Landjäger, Kä t, ur gh Jo o, EC: Avocad Fisch. d un en ink ch Trockens Sie ➔ Wie oft kochen ? he oc pro W end für mich. CH: Täglich vorwieg milie. Fa EC: Täglich für die … e Si r ➔ Kochen ist fü keit, die dig en tw No … Leben, eine chen sollte. jedermann beherrs e nie essen? ➔ Was würden Si ich mich Im Alter entwickle d wenn Fleisch, Un r. rie ta zum Vege hter Tierhaltung. dann aus ar tgerec n Sie gern ➔ Mit wem würde mal essen gehen? de Fidel Castro. Mit der Politlegen

D

avid Höner (57) pendelt als Weltenbürger mehrmals im Jahr zwischen Europa und Amerika. In der Schweiz lebt er in einer Wohngemeinschaft mitten im Zürcher Kreis «Cheib», in Ecuador lebt er mit seiner Familie in einer Kooperative, in der Mitte von Nirgendwo. Sein Sohn studiert Anthropologie, seine deutsche Frau ist Filmemacherin, er, ein Suchender. Bei Jacky Donatz hat er Koch gelernt. Eine Passion, die ihn sein Leben lang begleitet. Er war aber auch schon Sprengtechniker und hat mitgeholfen, alte Fabriken in die Luft zu jagen. «Ich war zehn Jahre lang als Caterer tätig, was vom beruflichen Wagnis her weit-

aus gefährlicher ist, als Sprengtechniker zu sein», sagt David Höner. Er hat im fahrenden BroadwayTheater von David Schönauer mit seinen Gerichten Gäste und Artisten verwöhnt, er hat ein Buch mit Alltagsgeschichten geschrieben und als Tangolehrer Frauen verführt – nehmen wir mal an. «Stopp! Tango tanzen ist eine seriöse Leidenschaft», sagt der pensionierte Tanzlehrer.

Gastfreundschaft als Friedensstifter

Er ist als Smutje zur See gefahren, hat die Welt gesehen und ist schwitzend in den Küchen grosser Häuser gestanden und hat für die Schönen und Reichen gekocht. Knochenarbeit, die prägt. Heute führt er als Aficionado, als Zigarrenliebhaber, fürs Fachmagazin «Cigar» nicht den Kochlöffel, sondern die Feder. Dort pafft er aus beruflichen Gründen Havannas, schreibt über Kubaner und anderen Tabak und sinniert über die Leichtigkeit des Seins. «Ein ganz normales Berufsleben», wie er sagt, wenn es da nicht noch diese ganz spezielle Sache im Leben von David Höner geben würde. «Das wohl Nachhal-

KKochen ochen mit mit der der «Saisonküche» «S

stiften

Credo von Friedensstifter David Höner. Das Salbeibutter, die ihn sichtlich zufrieden stimmten.

Genussmensch David Höner und «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius: zwei Schöngeister, die sich auf Anhieb verstehen — zumindest am Kochherd beim kulinarischen Fachsimpeln.


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.ch seit 109 Jahren dem Reisen verpflichtet

Toskana mit Florenz

Kroatischer Inselzauber

Marina di Massa - Carrara - Cinque Terre

Krk - Plitvicer Seen - Cres - Mali Losinj

In der Toskana findet man zahlrei- REISEDATEN che, oft gegensätzliche Merkmale, 1. 04. - 08. September die diese Region prägen: einerseits 2. 11. - 15. September mit Pinien und Zypressen bewach3. 18. - 22. September sene Hügel, malerische Höhenzüge und weite Küsten. Andererseits 4. 02. - 06. Oktober existieren in den Kunststädten die grossartigen Schöpfungen der bedeutendsten Baumeister, Bildhauer, Maler und Dichter.

Krk wird seit uralten Zeiten die gol- REISEDATEN dene Insel genannt. Entdecken Sie 1. 04. - 08. September ihre Reize und Reichtümer, durch2. 11. - 15. September streifen Sie die verschiedenartigen 3. 18. - 22. September Ortschaften, besuchen Sie tausendjährige Denkmäler und spazieren 4. 02. - 06. Oktober Sie auf den Promenaden entlang des Meeres.

1. Tag, Schweiz - Marina di Massa: Fahrt vom Einsteigeort via Gotthard Mailand nach Marina di Massa an der Versiliaküste. 2. Tag, Ausflug Carrara - Degustation: Carrara ist durch die imposanten Marmorbrüche weltberühmt geworden. Dieser wertvolle Stein wird seit der Römerzeit abgebaut und in die ganze Welt verschickt. Während einer Führung lernen Sie Interessantes über die Geschichte, Kultur und Verarbeitung des Marmors. Anschliessend nehmen Sie an einer Degustation lokaler Spezialitäten teil. 3. Tag, Ausflug Cinque Terre: Sie besuchen die Cinque Terre, den felsigen Küstenstreifen von La Spezia bis Monterosso. Mit dem Zug, dem Schiff und zu Fuss erkunden Sie diese reizvolle Gegend. Die kleinen Dörfer mit verschachtelten, bunten Häusern liegen neben den mit Reben bepflanzten, steilen Hängen. 4. Tag, Ausflug Florenz: Auf einem geführten Rundgang entdecken Sie die faszinierende Stadt Florenz zu beiden Seiten des Arnos. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. 5. Tag, Marina di Massa - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

PREISE

5 Tage

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CHF 704.-

Doppelzimmer Einzelzimmer CHF Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung CHF Option: Doppelsitz CHF zur Alleinbenützung CHF -Zuschlag

824.25.100.90.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Car • 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 4 Abendessen • Spezialitäten-Degustation • Zug- und Schifffahrt in den Cinque Terre • Stadtrundfahrt/-gang in Florenz • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm -Leistungen (Reise 3) • HOTEL Hotel Luna, Marina di Massa (off. Kat. ***) Gutes Hotel mit Restaurant und Bar. Lage: 50m vom Zentrum und 200m vom Meer entfernt.

1. Tag, Schweiz - Insel Krk: Fahrt vom Einsteigeort nach Kraljevica in der Kvarner Bucht. Dort verlassen Sie das Festland und gelangen über eine Brücke auf die Insel Krk nach Malinska. 2. Tag, Inselrundfahrt: Während einer Rundfahrt lernen Sie mit einem einheimischen Führer die grösste Adriainsel kennen. Das Franziskanerkloster, welches auf dem Inselchen Košljun steht, werden Sie nach einer kurzen Bootsfahrt erreichen. Danach besichtigen Sie die Hauptstadt Krk. Diese Stadt wirkt wie ein Theater, denn die Häuser staffeln sich vom Hauptplatz aus steil die Hügel hinauf. 3. Tag, Ausflug Plitvicer Seen: Sie fahren ins Hinterland Kroatiens und erreichen die Plitvicer Seen. Diese wunderschöne Region - in welcher viele Winnetou-Filme gedreht wurden - zählt zu den grossen Naturwundern Osteuropas. 4. Tag, Ausflug Cres - Mali Lošinj: Einst waren diese beiden Inseln über eine Landbrücke verbunden, während der Römerzeit trennte sie ein Kanal und heute sind sie erneut durch eine Brücke vereint. Sonst aber gibt es wenig Gemeinsamkeiten: Cres ist gross, wild und karg. Lošinj hingegen ist kleiner und bietet viele Ferienorte mit schönen Stränden. 5. Tag, Insel Krk - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

PREISE

5 Tage

25.55.100.-

HOTEL Hotel Malin, Malinska (off. Kat. ****) Sehr gutes Hotel mit Restaurants, Bar und eigenem Badestrand. Lage: direkt am Meer, ca. 5 Gehminuten vom Zentrum entfernt.

*Parkmöglichkeiten

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale.

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG

699.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Car • 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 4 Abendessen • Lokale Reiseleitung am 2. Tag • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm

*Parkmöglichkeiten

Ernst Marti AG, 3283 Kallnach • Email: marti@marti.ch

CHF 654.-

Doppelzimmer Einzelzimmer CHF Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung CHF Zuschläge Reisen 1, 2 CHF Option: Doppelsitz zur Alleinbenützung CHF

EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Basel, Bern, Zürich*, Olten, Luzern Route B Kallnach*, Basel, Bern, Zürich*, Olten, Luzern

EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Basel, Bern, Zürich*, Olten, Luzern Route B Kallnach*, Basel, Bern, Zürich*, Olten, Luzern

Reservationen: 032 391 0 222

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Doppelsitz zur Alleinbenützung


SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

tigste habe ich vor sechs Jahren mit Freunden geboren – der gemeinnützige Verein Cuisine sans frontières, der sich für konkrete Hilfeleistung in Konfliktzonen einsetzt.» Genauer: Ein Verein, der Projekte wie Gemeinschaftsküchen, Gaststätten und Bäckereien fördert, deren Aufbau leitet und die Inbetriebnahme betreut, Finanzierungsmöglichkeiten prüft, Partnerschaften sucht und vor Ort mit Konfliktparteien und Behörden verhandelt. Der Verein engagiert sich auch als unabhängiger Vermittler zwischen Betroffenen und anderen Hilfswerken. «Ziel ist es, einen möglichst unabhängigen Betrieb sicherzustellen. Bis zu diesem Zeitpunkt unterstützt der Verein die unterschiedlichen Projekte mit Knowhow und finanziellen Mitteln», sagt Höner.

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Lammkoteletts mit Salbeibutter und Mandelrisotto Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 40 Minuten + 1 Stunde marinieren Pro Person ca. 40 g Eiweiss, 57 g Fett, 52 g Kohlenhydrate, 3850 kJ/920 kcal

Die Welt ist nichts ohne Leben, und was lebt, isst

Gemeinsam essen bedeutet Lebensqualität. An der Tafel werden Gespräche geführt, Beziehungen geknüpft, Probleme gelöst. Essen stärkt das Fundament. Von der Familie bis hin zur Dorfgemeinschaft. David Höner ist Gründer, Präsident und Vorstand, und er hat die bisherigen Aktionen und Projekte im ukrainischen Tschernobyl, im kolumbianischen San Josecito und in den ecuadorianischen Borbon und Quito organisiert. Welche Düfte, welche Freude, welcher Frieden – «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius serviert Lammkoteletts mit Salbeibutter. «Da kommt mir ein Zitat von JeanAnthèlme Brillat-Savarin in den Sinn, ein berühmter Kenner des Essens im 18. und 19. Jahrhundert: ‹Das Geschick der Nationen hängt von ihrer Nahrung ab›. Genau, das ist es doch: mit Gastfreundschaft Frieden stiften», sagt nicht Gutmensch David Höner, sondern der genussvolle Liebhaber des Lebens. Bon appétit. Text Martin Jenni Bilder Daniel Aeschlimann

Mehr zu Cuisine sans frontières und Kitchen-Battle in der Roten Fabrik in Zürich unter: www.cuisinesansfrontieres.ch

ZUTATEN ZUBEREITUNG

2 Knoblauchzehen, 3 EL Olivenöl, 1 TL Zitronensaft, 1 TL Pfeffer, 1 TL Korianderpulver, 600 g Lammkoteletts, Salz, ½ Bund Salbei, 50 g Butter Mandelrisotto: 50 g Mandelblättchen, 7 dl Gemüsebouillon, 2 Frühlingszwiebeln, 2 EL Butter, 250 g Risottoreis, 2 dl Weisswein, 50 g geriebener Parmesan, Salz, Pfeffer

1 Knoblauch zum Olivenöl pressen. Zitronensaft, Pfeffer und Korianderpulver dazumischen. Koteletts damit bestreichen und ca. 1 Stunde marinieren.

2 Für den Risotto Mandelblättchen in einer beschichteten Bratpfanne ohne Fett hellbraun rösten. Gemüsebouillon aufkochen. Frühlingszwiebelgrün in Ringe schneiden, Rest hacken. Gehackte Zwiebeln in der Butter dünsten. Reis dazugeben, 2 Minuten bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Mit Weisswein ablöschen. Sobald die Flüssigkeit aufgesogen ist, nach und nach heisse Bouillon dazugiessen. Risotto unter gelegentlichem Rühren ca. 20 Minuten al dente kochen. 3 Inzwischen die Koteletts beidseitig bei mittlerer Hitze 3 Minuten grillieren. Mit Salz würzen. Salbeiblättchen von den Stielen zupfen. Butter bei mittlerer Hitze aufschäumen. Salbei darin knusprig braten. 4 Mandelblättchen, Frühlingszwiebelgrün und Parmesan zum Risotto mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den Lammkoteletts anrichten und mit der Salbeibutter beträufelt servieren. Tipp: Anstelle von Lammkoteletts kann auch ein Lammrack zwischen den Knochen in Stücke geschnitten und gebraten oder gegrillt werden.

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66 | Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

Milch

Gut zu wissen: Milch enthält Kalzium und ist gut für den Knochenaufbau. Im Sommer lassen sich mit Früchten und Beeren herrliche Frappés und Milchshakes zubereiten. Sommerdrink: Das Fleisch einer reifen Mango mit einer Banane zusammen im Stabmixer pürieren, Milch dazugeben und mit Eiswürfeln servieren.

Fische

Gut zu wissen: Fetthaltige Fische wie Lachs, Makrele oder Sardinen enthalten sehr viel Vitamin D. Gerade jetzt, während der Grillzeit lohnt es sich, beispielsweise ein schönes Stück Lachs in der Folie gegart auszuprobieren oder Makrelen auf dem Grill zuzubereiten. Aufgrund der kurzen Grillzeit bleiben die Vitamine und Mineralstoffe enthalten.

KLEINE KÜCHENKUNDE

Starkmacher

Welche Lebensmittel die Bildung des lebenswichtigen Vitamins D unterstützen, verrät Food-Redaktorin Sonja Leissing.

B

estimmt wissen es schon alle unter Ihnen: Damit unser Körper das lebensnotwendige Vitamin D überhaupt bilden

kann, braucht er vor allem die Sonne. Gut so, denn dieses Jahr können wir uns wirklich nicht beklagen. In den letzten Monaten

wurden wir mit vielen herrlichen Sonnenstunden verwöhnt, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) bestätigt: «Der März war insbesondere in höheren Lagen deutlich wärmer als von 1961 bis 1990. In weiten Landesteilen fiel weniger als die Hälfte der normalen Niederschläge. Nördlich der Alpen wurde teilweise mehr als das 1,5-Fache der normalen Märzbesonnung registriert.»

Nur wenige Lebensmittel enthalten Vitamin D

Und deshalb ist Vitamin D so wichtig für uns: Es macht die Kno-

chen fit und stärkt das Immunsystem. Zudem ist das Sonnenvitamin eine wirksame Vorsorge gegen Osteoporose. Unser Körper ist auf eine regelmässige Zufuhr von Vitamin D mit der Nahrung angewiesen, aber nur wenige Lebensmittel enthalten es: zum Beispiel fettige Meeresfische wie Makrele, Aal, Lachs, Hering und Sardine. Aber auch Lebensmittel wie Leber, Eigelb, Butter, Milch, Vollfettkäse und Champignons gehören dazu. Babys und ältere Menschen, die sich wenig draussen aufhalten, sollten das Knochenvitamin mit der Nahrung aufnehmen.


SAISONKÜCHE Champignons

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VITAMINE AUFLEGEN

Gut zu wissen: Champignons gleichen Vitamin-DMangel aus und kräftigen die Knochen. Jetzt, im Sommer lassen sich Champignons wunderbar in Essig marinieren. Sie passen zu grünen Blattsalaten und Kartoffelgerichten. Herrlich schmecken sie auch mit einer Schalotte gedünstet über den Salat gestreut oder in einem Pastetli serviert.

Schönmacher aus der Natur … Avocado fürs Dekolleté: Die Inhaltsstoffe der Avocado sind Vitamin A, D und E, Lecithin und Phytosterine. Für alle Sonnenanbeter: Diese Maske schützt die sensible Dekolletéhaut vor dem Austrocknen. Das Rezept: 1 reife Avocado pürieren, einige Spritzer Zitrone (damit die Maske nicht braun wird), 1 TL Honig und etwa 1 EL Quark, um die Maske zu verrühren. Zum Auftragen benützt man Wattepads oder die Hände. Die Maske 10 bis 20 Minuten einwirken lassen.

Eier

Gut zu wissen: Eier sind kleine Kraftpakete. Sie enthalten hochwertiges Eiweiss, Fett, Mineralstoffe und sehr viele Vitamine. Tipp: Ein würziges Tatar (man mischt einen Eidotter unter das Fleisch) mit Toastbrot und Butter oder eine Portion Spaghetti Carbonara, ebenfalls mit einem Eidotter und geriebenem Käse, füllen den Vitamin-D Speicher auf.

Käse

Gut zu wissen: Vollfetter Käse ist ebenfalls Nahrung für die Knochen. Produkte mit Kalzium sollte man bereits in jungen Jahren reichlich zu sich nehmen und die Speicher füllen. Tipp: Garnieren Sie den nächsten Salat mit Käsewürfelchen oder langen Sie beim nächsten Wurst-Käse-Salat tüchtig zu.

Eine Mangelerkrankung führt das Vitamin ans Licht

Entdeckt wurde Vitamin D durch eine Mangelerkrankung. Da in den 20er-Jahren beispielsweise viele Kinder im Bergbau arbeiten mussten, breitete sich unter ihnen die Knochenkrankheit Rachitis

aus. Diese Krankheit führt zu geschwollenen Gelenken bis zu verkrümmten Beinen. Mediziner entdeckten in dieser Zeit das Vitamin D und erkannten so, warum das Sonnenlicht für uns Menschen so wichtig ist. Als Folge mussten viele Kinder jahrzehntelang den unangenehm schmeckenden Lebertran trinken oder in Kapselform zu sich nehmen, um den Körper vor einem Vitamin-D-Mangel zu schützen. Nur etwa 20 Prozent unseres Bedarfs kann über das Essen gedeckt werden. Zum Glück gibt es für alle, die geräucherte Makrele, herrliche Milchfrappés und feine

Eierspeisen nicht mögen, auch geschmacksneutrale Tabletten, mit denen der Vitamin-D-Haushalt aufgestockt werden kann. Sowohl die Sonnenbestrahlung als auch die Hautfarbe beeinflussen, wie viel UV-Strahlung in die Haut eindringt. Verglichen mit Menschen aus sonnenreichen Ländern, haben Europäer von sonnenärmeren Gebieten meist eine hellere Hautfarbe. So nehmen sie mehr des UV-Lichts auf. Besorgen Sie sich am besten eine Portion Vitamin D unter freiem Himmel, aber nicht vergessen, vorher reichlich Sonnencreme aufzutragen.

Bild und Styling Claudia Linsi

Um einem Mangel vorzubeugen, soll es reichen, Gesicht, Arme oder Beine rund 20 Minuten der Sonne auszusetzen, um die Vitamin-D-Produktion auf ihr Maximum zu steigern. Aufgepasst: Wer sich lange und vor allem ungeschützt dem Sonnenbad hingibt, riskiert schwere Hautschäden.

… Gurken fürs Gesicht: Einfach erfrischend! Die Gurke ist reich an den Vitaminen A, B, C und E. Das Rezept: 1 EL Gurkensaft (die Hälfte einer Gurke hacken oder im Mixer zerkleinern und durchsieben) und mit 2–4 EL naturbelassenem Joghurt verrühren.

Brei auf die Haut auftragen. Zehn bis 20 Minuten einziehen lassen. Tipp: Bei einem Sonnenbrand eignen sich Gurken zur Kühlung und Beruhigung der Haut.


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Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

IHRE REGION MIGROS NE-FR

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Um die Distanzen in den Gewächshäusern rasch zurücklegen zu können, verwendet Yannick Stabrowski ein Trottinett.

Reife Tomaten aus Mur

In der kleinen Gemeinde Mur im Haut-Vully lebt Yannick Stabrowski mit seinen Eltern und Grosseltern. Die Familie produziert zwei Tomatensorten: Kirschtomaten und San Marzano.

Bilder: Pierre-William Henry

A

m Rande des Dorfes Mur leben drei Generationen in einem grossen Haus. Yannick Stabrowski (26) gehört zur dritten Generation und verbringt einen Grossteil seiner Zeit in den riesigen Gewächshäusern, die das Haus umgeben. Die Familie baut verschiedene Salatsorten, Zucchini, Stangensellerie, Lauch und Krautstiel an. Unter den Plastikdächern kommt man ins Schwitzen. Dort befinden sich Tomatenpflanzen auf mehreren Dutzend Metern. Sie wachsen 20 cm pro Woche. Eine Tomatenpflanze benötigt eineinhalb Liter Wasser am Tag. Um Pilzbewuchs vorzubeugen, dürfen die Blätter nicht feucht sein. Deshalb werden die Pflanzen direkt vom Boden her durch Tropf-

schläuche ernährt. Das Gewächshaus ist so gross, dass ein System von Gleiswagen den Arbeitern hilft, sich am Boden und in der Höhe fortzubewegen.

Konstante Feuchtigkeit und Temperatur nötig

Das Brummen, das zu hören ist, stammt von Hummeln. Ganze Hummelstöcke stehen verteilt in den Gängen. Mit ihrem Flug von Pflanze zu Pflanze sorgen die Hummeln für 90 Prozent der Bestäubung. Alle drei Tage werden die Früchte für die Migros Neuenburg-Freiburg gepflückt. Die Kirschtomaten, die gerne von Kindern geknabbert werden, sind köstlich zum Aperitif oder im Salat. Die Sorte San Marzano hat

einen geringen Wassergehalt und kaum Kerne. Diese Tomate kommt meist auf die Pizza. Sie eignet sich auch hervorragend für die Zubereitung der Sauce Bolognese. Yannick Stabrowski achtet darauf, dass in den Gewächshäusern ein optimales Klima herrscht, um so Gemüse gleichbleibender Qualität zu garantieren. Dazu braucht es eine konstante Luftfeuchtigkeit von 60 Prozent und Temperaturen, die nie unter 15 Grad fallen. Mit seinem Trottinett ist er schnell zur Stelle, um die Bewässerung, die Ventilatoren und die Dachluken zu kontrollieren. Denn es liegt Yannick Stabrowski am Herzen, dass die Schweizer vor allem Saisongemüse und damit lokale Produkte verzehren. Amaëlle O‘Brien

Adresse: Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg, Postfach 114, 2074 Marin-Epagnier, Tel. 058 574 81 11 Adressänderung: Nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: Tel. 058 574 83 37, E-Mail: catherine.leuba@gmnefr.migros.ch

Kandierte Kirschtomaten

Die kleinen Tomaten waschen und zur Hälfte einschneiden. Mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit Salz, ein wenig Zucker und Kümmelsamen bestreuen. Olivenöl darüber giessen. Für ca. 2 Stunden bei 150° C in den Backofen geben und die Tomaten im Auge behalten, bis sie kandiert sind. Die so zubereiteten Tomaten auf getoastetem und mit Knoblauch eingeriebenem Brot zusammen mit Frischkäse und Salat servieren.


72 | Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

Fussball einmal anders

Vom Internet auf die Strasse: Freestyle-Fussball, ein neuer, spielerischer und kreativer städtischer Sport, hält in den Klubschulen Migros Einzug.

F

reestyle-Fussball wird in städtischer Umgebung gespielt, aber nicht nur. Er ist nah verwandt mit Fussball, aber auch mit Basketball, Jonglieren oder Choreografie. Eines schönen Tages tauchte er wie aus dem Nichts in einem Video im Internet auf, einfach so, aus Liebe zum Ballspielen, mit einer manchmal virtuosen Geschicklichkeit. Da sass Christophe Guillod vor seinem Computer. Seither hat er die weltweit erste Freestyle-Fussball-Schule in Neuenburg eröffnet, Camps organisiert, eine erste Schweizer Meisterschaft ausgerichtet und den Sport mit seinem Team Urban Level schweiz- und europaweit vorgeführt. Christophe Guillod leitet auch die Kurse an der Klubschule Migros.

Selbstvertrauen. Man eignet sich ziemlich rasch die ersten Bewegungen an. Ein junger Mensch, sogar ein schüchterner, könnte sehr schnell seine Eltern und Freunde beeindrucken. Aber es geht nicht darum, sich aufzuspielen, das ist nicht mein Stil. Ich verstehe meine Kurse als positiven Ansatz und Austausch. Wie läuft ein Kurs ab?

Er beginnt mit dem Aufwärmen. Dann arbeite ich mit jedem Einzelnen an dem von ihm bevorzugten Stil: eher mit dem Ball vor den Füssen oder in den Händen oder vielmehr die Choreografie. Der Kurs endet jeweils mit etwas Stretching.

Christophe Guillod, Sie haben bei Neuchâtel Xamax und ein Jahr lang in Amerika Fussball gespielt. Das ist nicht jedem gegeben. Muss man klassischen Fussball gespielt haben, um mit Freestyle zu beginnen?

Nein, überhaupt nicht. Man kann sogar mitmachen, ohne jemals Fuss- oder Basketball gespielt zu haben. Der Kurs ist für jede und jeden bestimmt, ohne Altersbeschränkung und besondere Fähigkeiten – auch ohne die Kappe mit dem Schirm im Nacken tragen zu müssen. Freestyle-Fussball ist ein gesunder Sport, eine echte Sportdisziplin. Und wie bei jeder Sportart muss man daran arbeiten. Aber nicht jeder verfügt über Geschicklichkeit.

Dieser Sport ist weniger kompliziert, als er aussieht. Er fördert Koordination, Konzentration und

Hohe Ballkunst: Jonglieren mit Fuss und Kugelschreiber.

Es ist in erster Linie eine Art von Basketball, der sich in Richtung Individualität entwickelt hat und offen für Kreativität ist. Man kann darin eine Identität und auch ein Gefühl von Zugehörigkeit finden. Es ist eine Art urbaner Sport, der aber nichts zu tun hat mit dem negativen Bild des «bad boy», das manch einer hat. Dagegen wehre ich mich. Ich sage immer, dass man nur etwas schafft, indem man es ausprobiert und selbst tut. Mit Arbeit und Durchhaltevermögen und nicht zuletzt mit Spass.

Adressen der Klubschulen: Neuenburg: rue du Musée 3, 2001 Neuenburg, Tel. 058 568 83 50. Freiburg: rue Hans-Fries 4, 1700 Freiburg, Tel. 058 568 82 75. La Chaux-de-Fonds: rue Jaquet-Droz 12, 2300 La Chaux-de-Fonds, Tel. 058 568 84 00. Bulle: rue de Toula 20, 1630 Bulle, Tel. 058 568 83 25. Kurse im Val-de-Travers: Tel. 058 568 84 75. Kurse im Val-de-Ruz: Tel. 058 568 84 75. Internet: www.ecole-club.ch

L. M.

Bilder: Stéphane Gerber

Sie unterrichten einen Sport ohne Regeln und Vorschriften. Also einen individualistischen Sport?


IHRE REGION MIGROS NE-FR

Am SlowUp können Vater und Sohn miteinander unvergessliche Momente teilen (grosses Bild).

SlowUp — ein autofreies Fest

Der SlowUp macht Spass (Bild links).

Am 10. Juli heisst es: Strasse frei für grosse und kleine Velofahrer, Skater und Fussgänger rund um den Greyerzersee.

Bilder: Erwin Zueger

D

ie SlowUp-Events in den schönsten Regionen der Schweiz bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, in gemächlichem Tempo die Natur zu entdecken und gleichzeitig die Atmosphäre eines Volksfestes zu geniessen. Am 10. Juli findet der SlowUp Greyerzersee statt. Während eines Tages gehören durchschnittlich 30 Kilometer autofreie Strassen ganz den Besuchern des SlowUps. Auf Rädern, Rollern oder zu Fuss kann man die Strecke in voller Länge oder etappenweise erkunden und zwischen-

durch auch immer wieder gemütlich rasten. Denn an den autofreien Erlebnistagen für die ganze Familie spielt das Tempo für einmal keine Rolle. Dabeisein ist alles, was zählt.

Viele Attraktionen machen den SlowUp zum Volksfest

Die über die gesamte Schweiz verteilten 18 SlowUp-Anlässe begeistern und bewegen jedes Jahr rund eine halbe Million Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Migros und SportXX unterstützen die SlowUp-Events als nationale

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Hauptsponsoren bereits seit vielen Jahren. Die SlowUp-Veranstaltungen sind denn auch weit mehr als ein sportliches Event: Entlang der Strecke gibt es zahlreiche Attraktionen, die den Anlass zu einem einzigartigen Volksfest machen und zum Verweilen einladen. Die Family-Zonen der Migros stehen ganz im Zeichen des Migros-Bio-Labels: Beim Hufeisenwerfen können feine Migros-Bioprodukte gewonnen werden, und für alle Heissluftballon-Fans lohnt sich die Teilnahme am Wettbe-

werb, bei dem als Hauptpreis eine exklusive Fahrt im Migros-BioHeissluftballon winkt. Wer beim Windradspiel genug Puste beweist, darf sein Velo mit einem Windrad schmücken. Die SportXX-Garagen sorgen dafür, dass auf den Strassen entlang der Strecke alles rund läuft: Kostenlos können dort Velos und Skates repariert und Pneus gepumpt werden, verrechnet wird nur das verwendete Material. Gute Fahrt am 10. Juli! MMo www.slowup.ch


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

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ONLINE-UMFRAGE: FAMILIE

Viel Glück

T

raditionelle Grundwerte sind in modernen Familien hoch im Kurs. Das zeigt eine Umfrage des Schweizer Elternmagazins «Fritz+Fränzi» bei 1000 Müttern und Vätern in der Deutschschweiz. Zusammengehörigkeitsgefühl, Liebe und Geborgenheit stehen bei bis zu 68 Prozent der Befragten ganz zuoberst. Erstaunlich auch, für wie viele Menschen das Familienleben vorrangig ist für ein glückliches Leben: Nicht weniger als 96 Prozent gaben an, mit ihrer Familie «glücklich» oder «sehr glücklich» zu sein. Aber es gibt auch Schattenseiten: Mehr als die Hälfte der Befragten erlebt die Schweiz nicht unbedingt als familienfreundliches Land. Über 57 Prozent gaben an, dass die Arbeit für die Familie und im Haushalt in unserer Gesellschaft immer noch zu wenig Wertschätzung erhalte. Unzufrieden sind die Befragten vor allem auch mit den Betreuungsangeboten für Kinder. Ausbau und Verbesserungen werden gewünscht. Daniel Schifferle

Frage von letzter Woche So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

24 %

Nein, das ist gruusig.

26 % Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Sind Sie ein Familienmensch? ➔ Ja, die Familie ist alles für mich. ➔ Ja, aber ich brauche auch Freiraum. ➔ Nein, eine Familie engt zu sehr ein.

SEX & LIEBE

PSYCHOLOGIE

Verhelfen schnelle Sportwagen ihren Chauffeuren auch zur Vorfahrt beim weiblichen Geschlecht? Amerikanische Forscher haben sich des Phänomens Porsche-Fahrer angenommen und herausgefunden: Ja, Fahrer schneller Wagen bekommen häufiger unmissverständliche Angebote. Allerdings lockt der teure Flitzer vorwiegend Damen an, die auf eine flüchtige Liaison aus sind.

Stöhnende Tennisspieler nerven viele Zuschauer. Doch sie sind erfolgreicher als jene, die beim Ballwechsel den Mund halten. Das fand eine britische Wissenschafterin heraus — und sie lieferte auch gleich die Erklärung: Das Stöhnen, das über 100 Dezibel laut sein kann, lenke die Gegnerin oder den Gegner ab. Und der Schrei während des Schlags verhelfe zu mehr Kraft und Gleichgewicht.

Schnelles Auto — schnelle Liebe

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Wer stöhnt, gewinnt

Sportwagenfahrer ziehen Frauen an, die unverbindlichen Sex mögen. Geht es um die Entwicklung einer langfristigen Beziehung, sind Sportwagenfahrer nicht mehr im Vorteil. Fazit: Wahre Liebe lässt sich von einem Mittelklassewagen nicht abschrecken.

Geräusch des Anstosses: Maria Sharapovas Stöhnen.


76 | Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

SCHMID BAUUNTERNEHMUNG AG , EBIKON LU

Wo die harten Kerle turnen Wer früh am Morgen an der Baustelle der Schmid Bauunternehmung in Oensingen vorbeikommt, reibt sich die Augen: Bis zu 30 Bauarbeiter turnen vor den eingerüsteten Rohbauten mit eingesteckten Hämmern, teilweise mit Helm auf, in Jeans oder Bauarbeiterhosen. Sie halten sich den Bauch, schwingen die Hüften oder stehen auf einem

Bein. Angeführt wird der illustre Trupp vom portugiesischen Polier Vitor Da Silva (43) aus Reiden LU. Nicht alle Mitarbeiter zeigen sich ob dem seit diesem Jahr für alle obligatorischen Turnprogramm so begeistert wie der Polier: «Es gab immer wieder Widerstände unter den Bauarbeitern. Doch ich dulde keine Drückeberger, wer nicht mitmacht, muss arbeiten.» Walter

Koch (44), Projektverantwortlicher und Sicherheitsbeauftragter bei der Schmid Bauunternehmung, weiss, dass Bauarbeiter schnell verschleissen: «Mitte 50 sind die Leute verbraucht.» Das soll sich ändern. «Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter bei uns mit 60 in Pension gehen und dann gesund den Lebensabend geniessen können.» Die bisheri-

gen Erfahrungen sind vielversprechend: Seit dem Start des Turnprogramms konnten die unfallbedingten Ausfalltage deutlich gesenkt werden. «Noch nicht im Griff haben wir die krankheitsbedingten Ausfalltage wegen Rücken-, Hüft- oder Knieproblemen», sagt Koch. Doch das Programm ist langfristig angelegt.

Seit Einführung des Turnprogramms konnte das Bauunternehmen Schmid die unfallbedingten Ausfälle deutlich senken.

Bewegende Momente

Wer sich bewegt, bleibt länger fit. Und leistet mehr. Auch viele Unternehmen haben dies erkannt und Aufwärmübungen während der Arbeit. Zu Recht: Die krankheits- und unfallbedingten Ausfälle nehmen


BESSER LEBEN IN FORM

S

setzen auf Fitness- und rapide ab.

ei es die Fahrt mit dem Velo zur Arbeit, die tägliche Pausengymnastik oder die wöchentliche Walkingeinheit: Die Förderung körperlicher Bewegung ist in vielen Unternehmen ein wichtiger Erfolgsfaktor. Bewegung stärkt die Gesundheit und das Wohlbefinden der Angestellten, fördert die Leistungsbereitschaft

und hilft Absenzen zu reduzieren. «Neben der optimalen Gestaltung des Arbeitsplatzes», erklärt SuvaExperte Urs Näpflin (48), «hilft eine gute körperliche Verfassung, strengere Arbeiten beschwerdefrei auszuführen.» Zugleich zeigt die Erfahrung, dass ein Aufwärmtraining vor der Arbeit oder Ausgleichsübungen zwischendurch

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Beschwerden und Verspannungen vorbeugen und den Teamgeist fördern. Das Migros-Magazin hat vier Arbeitgeber besucht, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewegen. Texte Thomas Vogel

Bilder René Ruis

Mehr zum Thema auf Seite 78


78 | Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

LOCAL.CH, BERN-BÜMPLIZ

Liegestütze zwischen Büromöbeln: Turnübungen mildern die Nachteile der Schreibtischarbeit.

Mit Muskelkater gegen Mausarm Yves Mezger (24) aus Bern wickelt das elastische Theraband um die Hände und zieht es über dem Kopf in die Länge. Nach mehrmaligem Anziehen und wieder Entspannen sagt er: «Jetzt sind wir aufgewärmt.» Nun wickelt er das Band zu einer Schlaufe, legt es auf den Boden und steht mit einem Fuss darauf. Den anderen Fuss fädelt er in die Schlaufe ein und zieht diese nach vorne. Zehn junge Männer und Frauen machen ihm die Übungen nach. Sie alle sind Mitarbeiter bei Local.ch, und sie verkaufen den

ganzen Tag lang am Telefon sitzend Zusatzeinträge für die Telefon- und Adressverzeichnisse von Local.ch. Keine körperlich anstrengende Tätigkeit und doch haben einige Probleme mit den Schultern oder dem Rücken. So auch Mediensprecher Martin Lüthi (53). «Ich habe schon seit Jahren einen Mausarm», sagt er. Das kommt von der stets gleichen Bewegung mit der Computermaus: Der Schultermuskel verkrampft sich, der Arm beginnt zu schmerzen. Oftmals kann der Arm kaum

mehr angehoben werden. Ein typisches Bürosyndrom. Das soll bei Local.ch mit einem gezielten Turnprogramm verhindert werden. «Zweimal pro Woche machen wir diese Übungen mit dem Theraband je etwa zehn Minuten», sagt Vorturner Yves Mezger, der eher zufälligerweise zu dieser Rolle kam und privat in der Nationalmannschaft Futsal (Hallenfussball) spielt. Ausgearbeitet haben die Übungen Physiotherapeuten. «Sie sind speziell auf Büroarbeit zugeschnitten, damit alle Glieder

etwas bewegt werden», sagt Lüthi. Sandra Krings (26) aus Obergerlafingen SO ist seit bald drei Jahren Kundenberaterin bei Local.ch und findet das Turnen gut. «So kommt etwas Abwechslung in den Alltag.» Auch wenn sie persönlich nicht glaubt, dass diese zehn Minuten körperlich etwas bewirken — sie macht auch privat keinen Sport. «Aber es ist gut, so stehen wir zwischendurch wenigstens mal auf und bewegen uns.» Auch sie kennt den Mausarm bereits aus eigener Erfahrung. Bei Local.ch findet das


BESSER LEBEN IN FORM

Im firmeneigenen Kraftraum tankt William Stettler (33) Kraft, um Pakete rumzuwuchten.

SCHWEIZERISCHE PO ST, HÄRKINGEN

Das Training gilt als Arbeitszeit

Programm Gesundheitsförderung seit 2005 an den Standorten Bern, Luzern und Sion statt. Nebst dem Bewegungsprogramm gibt es einmal pro Monat ein Massageangebot, die Kontrolle der richtigen Ergonomie am Arbeitsplatz — beides durch einen Physiotherapeuten ausgeführt — sowie jeden Tag frische Früchte. Ob es erfolgreich ist und die Leute deshalb weniger krank sind, kann Lüthi so nicht sagen, weil Vergleichswerte fehlen, aber immerhin: «Wir haben motivierte Mitarbeitende.»

William Stettler (33) aus Aarburg wuchtet im Paketsortierzentrum der Schweizerischen Post in Härkingen den ganzen Tag schwere Pakete herum, grosse sperrige Teile mit Autoreifen, Velos oder Matratzen. Kein Wunder, hatte Stettler Probleme mit seinem Rücken. 2007 begann er mit Krafttraining im Posteigenen Kraftraum. «Die Übungen an den drei Maschinen wurden von einer Fitnessinstruktorin genau auf seine Beschwerden abgestimmt», sagt Christine Schmidhalter (33), Leiterin betriebliche Gesundheitsförderung und Präsenzmanagement bei der Schweizerischen Post. Seit 2006 engagiert sie sich in einem ehrgeizigen Projekt, das die Post bisher weit über eine halbe Million Franken kostete. Sie liess in vier Verteilzentren Krafträume einrichten, Physiotherapeuten leiten die Mitarbeiter an. «Aufgrund der Betriebsphysiotherapie und des Krafttrainings konnten bei PostLogistics die Absenzen schweizweit um 1800 Tage gesenkt werden», sagt Christine Schmidhalter.

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Und das wiegt das investierte Geld bei Weitem auf. Tatsächlich hat sich auch William Stettlers Rücken gut entwickelt. «Ich habe nur noch selten Rückenschmerzen», sagt er. Vor allem nehme er jetzt viel mehr Rücksicht auf seinen Rücken, die Arme und die Beine. Denn die Betriebsphysiotherapeuten zeigten Stettler auch, wie er Pakete richtig anheben muss. Auch wenn er sich bei kleineren Paketen nicht immer daran halte, nehme er sich das vor allem bei schwereren Paketen sehr zu Herzen. In ein Fitnesszentrum wollte er nie «es gab da immer eine Art Hemmschwelle». Doch heute verbringt er jede Woche zweimal eine Viertelstunde im Kraftraum, in dem er unter Anleitung Übungen absolviert. «Es geht nicht um ein Kräftemessen unter Männern, sondern um Gesundheitsförderung», sagt Christine Schmidhalter. «Deshalb ist auch immer eine Betreuungsperson anwesend.» Und das Beste: Die Zeit im Fitnessraum wird dem Logistikmitarbeiter als Arbeitszeit angerechnet.

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Nächstmögliche Wochen: □ Sa. 02.07. - 08.07.11 □ Sa. 09.07. - 15.07.11 □ Sa. 16.07. - 22.07.11 □ Sa. 23.07. - 29.07.11 □ Sa. 30.07. - 05.08.11 □ Mein Wunschtermin ___________________ □ senden Sie mir Ihre kostenlosen, unverbindlichen Unterlagen und Referenzbeispiele zu. Name _________________ Adresse _______________ Telefon _______________ eMail ________________ Fachkurhaus Seeblick | 8267 Berlingen | Tel. 052 762 00 70 oder 071 666 83 40 www.seeblick-berlingen.ch

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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

VIC TORINOX, IBACH SZ

500 Mal pro Stunde die gleiche Bewegung. Da sind fünf Minuten Balance-Time sehr willkommen.

Drei Mal täglich strecken sich die Messerfrauen Routiniert und mit flinken Fingern öffnet Elisabeth Schibig (53) aus Schwyz, die verschiedenen Klingen eines Taschenmessers, reinigt diese mit einem Lappen und schliesst sie wieder. Etwa 500 Mal in einer Stunde führt sie diese Bewegung an ihrem Arbeitsplatz beim Schwyzer Traditionsunternehmen Victorinox aus. Eine ermüdende und eintönige Arbeit, die dennoch volle Konzentration verlangt, denn die Klingen sind scharf. Seit acht Jahren ist Elisabeth Schibig Teil der Abschlusskontrolle der Multi-Tools, wie Sackmesser heute heissen. Tag für Tag von 6.45 Uhr bis 16.15 Uhr. Plötzlich schallt der Ruf Balance-Time durch die Halle. Alle Frauen erheben sich, und die Mitarbeiterin Isaura Da Silva (52) tritt vor. Mit den Armen zieht sie Kreise durch die Luft, 20 Frauen tun es ihr gleich. Dreimal täglich bekommen die Mitarbeiter so Gelegenheit, ihre Glieder zu strecken und sich auf sich selber zu fokussieren. Isaura Da Silva: «Die meiste Zeit sitze ich bei der Arbeit.» Da tue es gut, sich hin und wieder etwas zu bewegen. «Die Frauen sind zusätzlich dazu angehalten, Mikropausen einzulegen oder sich zwischendurch zu bewegen», sagt Paul Auf der Maur (41), stellvertre-

tender Fabrikationsleiter bei Victorinox. Das Bewegungsprogramm führte die Schwyzer Messerschmiede bereits 2002 ein. «Mit sehr gutem Erfolg», wie Paul Auf der Maur betont. 2002 hatte die Victorinox in Ibach 50 000 Ausfallstunden pro Jahr bei 900 Mitarbeitern. «Heute sind es noch gut 27 000.» Die Geschäftsleitung ist überzeugt, dass dieses Fitnessprogramm einen wichtigen Beitrag zu diesem Erfolg beigetragen hat. Dennoch: Immer noch haben zwei Prozent der Mitarbeitenden wegen der eintönigen Arbeit Probleme mit den Schultern, den Händen oder Armen. Fünf Minuten dauern die Übungen, dann setzen sich die Frauen wieder hin, und alles geht seinen gewohnten Gang. So auch bei Elisabeth Schibig, die seit 27 Jahren bei Victorinox arbeitet. Erneut flitzen die Taschenmesser durch ihre Finger, die sich jeden Morgen wie taub anfühlen. «Ich leide unter Arthrose», sagt die 53-Jährige und kann dank des Engagements der Firma diese für die Hände anspruchsvolle Arbeit dennoch schmerzfrei ausführen. «Die Balance-Time habe ich sehr gern», sagt sie und fügt an: «Dreimal täglich aufzustehen, das tut gut.»

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DAS SAGT DER EXPERTE Urs Näpflin (48), Leiter Suva Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement

«Zwang bringt nichts»

Urs Näpflin, wieso ist es so wichtig, dass eine Firma ihre Mitarbeiter zu Fitness anhält? Körperliche Aktivität und Sport beugen gerade in Tätigkeiten mit wenig Bewegung Beschwerden wie Rückenschmerzen, Verdauungsproblemen und HerzKreislauf-Erkrankungen vor. Zusätzlich erhalten Übungen zwischendurch die mentale Leistungsfähigkeit und reduzieren Müdigkeit und Konzentrationsabfall. Die Mitarbeitenden sind auch stressresistenter und emotional ausgeglichener.

Ist es sinnvoll, ein Bewegungsprogramm als Pflicht während der Arbeitszeit abzuhalten? Nein. Ein Bewegungsprogramm soll gut begründet werden. Sanfter Druck ist erlaubt, aber wenn sich Mitarbeitende partout wehren, bringt Zwang nichts. Was hat der Betrieb von solchen Fitnessprogrammen? Gesündere und motiviertere Mitarbeitende, die weniger

Beschwerden haben, eine bessere Leistungsfähigkeit zeigen und weniger fehlen. Können Lockerungsübungen ein Burn-out verhindern? Bewegung und Sport sind zentral, um gesund zu bleiben und die Stresssymptome abzubauen. Doch die Ursachen für ein Burn-out — ein Syndrom mit absoluter emotionaler und körperlicher Erschöpfung — sind vielfältig. Ohne Auseinandersetzung mit den persönlichen, sozialen und arbeitsbezogenen Stressfaktoren genügt Bewegung allein kaum etwas.

Weitere Infos: Broschüre «Bewegen wir uns! Ihr Engagement für die Gesundheit im Betrieb lohnt sich», Gratis unter www.suva.ch/waswo

www.migrosmagazin.ch Die Tipps für aktive Pausen im Büroalltag und Ergonomie am Arbeitsplatz.


82 | Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

Ferien mit Freunden

Mit einer befreundeten Familie die Ferien verbringen? Für die einen das Nonplusultra, für die andern schlicht ein Albtraum. Tatsächlich birgt die gemeinsame Auszeit einige Stolperfallen. Wer diese aber kennt, darf sich auf eine unvergessliche Zeit freuen.

K

inder, die froh zusammen im Wasser planschen, Frauen, die vor dem Zelt sitzen und kichern, und ein entspannter Pastis am Abend im Bistro an der Ecke: So hatten sie es sich vorgestellt, damals, bei der zweiten Flasche Shiraz im Schutz der eigenen vier Wände. Und nun war alles anders: Die Kinder der befreundeten Familie stopfen sich ungefragt mit Nutellabrötchen voll, während man den eigenen Kindern klarmacht, dass sie Vollkorntoast

essen und anständig Bitte sagen sollen. Dann die ständigen Diskussionen um den Abwasch. Und mindestens so anstrengend für die Frau: Der eigene Mann guckt der anderen etwas gar auffällig zu, wenn sie im Bikini die Schlafsäcke ausschüttelt. Wozu die dazu in diesem Hauch von Nichts rumrennen muss, ist eh schleierhaft. Und knausrig sind sie. Oder verschwenderisch oder übellaunig oder überdreht und überhaupt. Wer das schon einmal

Zankäpfel: Geld, Kinder, Haushalt (z. B. einen Putzplan). Das erspart unterschwelligen Unmut oder offene Reibereien. ➔ Kinder Das Thema Kindererziehung ist meist der heikelste Punkt. Hier lässt sich keiner gern dreinreden. Besprechen Sie vorab Leitlinien, an die sich alle halten: Was ist erlaubt? (Essen, Bettzeit, Taschengeld). Was ist Pflicht? (Mithelfen im Haushalt, Umgangsformen). Welche Rechte gelten? (z. B. jedes Kind hat einen Ort, an den es sich zurückziehen darf, ohne gestört zu werden. Das ist übrigens auch für Erwachsene Gold wert). ➔ Tagesgestaltung Die einen bewegen sich am liebsten nur in der Gruppe und planen gern, die anderen brauchen ihre tägliche Dosis Unabhängigkeit und viel Spontaneität. Meist lässt sich all das unter einen Hut bringen. Vorausgesetzt, alle sagen offen, was sie brauchen.

Einander anders kennenlernen als im Alltag

All das klingt anstrengend, doch bedeutet es noch lange nicht, dass Ferien mit einer anderen Familie prinzipiell scheitern. Sie können Vergnügen mit Hindernissen: Wenn befreundete Familien gemeinsam die Ferien verbringen, braucht es klare Abmachungen.

Bild Aurelie and Morgan David de Lossy/cultura/Corbis

➔ Feriendestination Egal ob Camping oder Luxushotel — Hauptsache, die Beteiligten sind sich einig. In den Ferien rumzunörgeln, weil es einem nicht gefällt, verdirbt allen die Laune. ➔ Geld Die einen kaufen üppig ein, die andern bringen nur Brot und Billigkäse, wenn sie dran sind — die Meinungen darüber, wie man richtig mit Geld umgeht und einkauft, können weit auseinandergehen. Darum sollte man am besten vorher ausmachen, ob es getrennte Kassen gibt oder mit welchem Kompromissbudget alle leben können. ➔ Ausgang Nicht alle Pärchen brauchen und wollen gleich viel Zweisamkeit. Besprechen Sie, wie es mit dem gegenseitigen Kinderhüten aussehen soll. ➔ Haushalt Entweder haben alle in etwa dieselbe Vorstellung von Aufwand und Reinheit, oder es braucht klare Abmachungen

erlebt hat, weiss: Wenn es einmal nicht mehr stimmt in den gemeinsamen Ferien, kann sich eine kleine Unstimmigkeit zu einem Riesenfrust auswachsen – und die Toleranz schmilzt rascher als die Polkappen.

sehr lustig und lebendig sein. Das findet auch Stefan Rohner (56), Konfliktberater und Familientherapeut in Zürich und Wetzikon: «Gemeinsame Ferien sind eine gute Chance, um einander mal anders kennenzulernen, als das im Alltag möglich ist.» Für gutes Gelingen empfiehlt Stefan Rohner eine gründliche Vorbereitung. Und zwar eine persönliche und eine gemeinsame. Die persönliche bedingt eine ehrliche und schonungslose


BESSER LEBEN FAMILIE Flasche Wein passieren, da sind wir alle tolerant, sondern am Nachmittag bei einer Tasse Tee.»

Ein Konflikt ist nicht per se schlecht

Gewissensprüfung: Was erwarte ich von Ferien, was ertrage ich und was nicht, und wo sind meine Schwächen im Umgang mit anderen? Zur gemeinsamen Vorbereitung innerhalb der Familie gehören Fragen wie: Warum und wie sind Ferien mit wem möglich, und welche Regeln brauchen wir dafür? Und zu guter Letzt kommt die gemeinsame Vorbereitung mit allen Beteiligten. Stefan Rohners Tipp: «Das sollte am besten nicht nach dem Znacht bei einer

Bei dieser Gelegenheit kann möglichst ausführlich besprochen werden, wie die gemeinsamen Ferien aussehen sollen und welche Abmachungen gelten, besonders wenn mal nicht alle gleicher Meinung sind. «Es hilft, wenn sich alle klarmachen, dass ein Konflikt nicht per se schlecht ist. Man darf es durchaus auch mal zeigen, wenn einem etwas auf den Geist geht. Aber danach sollte man wieder unbeschwert weitermachen können. Sonst gibt es ein Cabaret, das für niemanden mehr lustig ist», sagt Stefan Rohner, der sich übrigens auch selber gern ab und zu auf das Abenteuer gemeinsame Ferien mit anderen einlässt. Texte Andrea Fischer Schulthess

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DAS SAGT DER EXPERTE Der Jurist Stefan Rohner ist Konfliktberater und Familien- und Paartherapeut in Zürich und Wetzikon (www.konfliktberatung.ch).

«Offen sagen, was nervt»

Stefan Rohner, mit wem soll man gemeinsam Ferien machen? Das ist nicht einfach zu beantworten. Es ist nicht garantiert, dass man mit langjährigen Freunden besser auskommt als beispielsweise mit Nachbarn, die man nicht so gut kennt. Letztlich muss man es einfach ausprobieren. Was tun, wenn die ganze Familie mit einer anderen Familie verreisen will, nur der Vater nicht? Jemand anderem etwas zuliebe zu tun funktioniert selten. Solche Gefallen sind in der Regel an unbewusste Erwartungen für eine Gegenleistung geknüpft, die kaum je erfüllt werden. Darum lieber gründlich überlegen und allenfalls Nein sagen, als frustriert in den Ferien rumzusitzen. Was tun, wenn es trotz aller Abmachungen mal knallt? Dann knallt es eben. Wichtig ist, dass alle offen sagen, was nervt, ohne dass danach tagelang geschmollt wird. Lieber fair streiten, und dann ist es vorbei, als ewig zu sticheln und so zu tun, als sei alles in Ordnung.

Welche Regeln gelten für einen fairen Streit? Nicht unter die Gürtellinie zielen und nicht grundsätzlich werden. Also keine unsachlichen Anschuldigungen von der Sorte «du bist immer so und so». Sondern sagen, dies oder das, was du gesagt oder getan hast, nervt mich aus diesem Grund, und dann zuhören, was der andere zu sagen hat. Wie steht es mit Pärchenzoff? Unstimmigkeiten zwischen den Partnern sind Sache der beiden. Weder die Kinder noch die andere Familie soll da mit reingezogen werden. Das ist sonst nur unangenehm und peinlich für alle Beteiligten. Was tun, wenn eine Freundschaft den Belastungstest gemeinsamer Ferien nicht besteht? Die meisten Dinge sind mit etwas Abstand nur noch halb so wild. Darum am besten etwas abwarten und dann mal zusammensitzen und schauen, was bleibt. Mit etwas Glück und Humor können sogar alle irgendwann gemeinsam darüber lachen.

www.migrosmagazin.ch Welche Eigenschaften erfordern Ferien mit Freunden — und haben Sie diese?


TESTBERICHT

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T: MERA LÄUF KLAPPE, KA

s Romantischein Rendezvous den Bergen.

Oh là là, Sergio! Beim ersten Rendezvous mit Chantal entpuppte sich der Freizeittester als echter Charmeur. Frühlingsgefühle hoch in den Bergen: Als sich Chantal und Sergio endlich persönlich kennenlernten, tauschten sie bereits kurz nach der schüchternen Begrüssung verliebte Blicke aus. Chantal ist aus zahlreichen Kandidatinnen ausgewählt worden, um gemeinsam mit Sergio einen von über 400 Tagesausflügen der SBB zu testen. Unser Sergio machte Chantal nach allen Regeln der Kunst den Hof. Ihr gefiels. Während der neue TV-Spot gedreht wurde, turtelten die beiden ganz ungeniert. Für Benoît und Beat jedoch erwies sich der Ausflug als schweisstreibend statt romantisch. Aber sehen Sie selbst: Auf sbb.ch/sergio finden Sie exklusive Bilder des Drehtages. Der TV-Spot läuft ab Freitag, 1. Juli auf sbb.ch und im Schweizer Fernsehen. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!

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BESSER LEBEN TIERE

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

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Schosshündchen im Handgepäck

Hundesitter, Hundecoiffeur, Fitnessparcours und Kuschelbettchen: In manchen Schweizer Luxushotels sind die Hunde der Gäste zwar keine VIPs, dafür VIDs — Very Important Dogs.

E

inige Hotels wie das Waldhaus in Flims haben einen besonderen Draht zu Vierbeinern. Ein spezieller Vitality Parcours sorgt für Fitness von Mensch und Hund. Ab fünf Teilnehmern wird sogar ein Trainer organisiert. Im Hotel Bellevue Palace in Bern sorgt die Hausdame mit einer Decke dafür, dass tierische Sofahocker nicht auf ihr Vergnügen verzichten müssen. Vierbeinige Gourmets werden aus der Küche von 16-Punkte-Koch Gregor Zimmermann speziell bekocht.

Der Hund ist nicht ein VIP, sondern ein VID – ein Very Important Dog. So sieht es jedenfalls das Schlosshotel Chateau Mcely in Tschechien. In diesem Anwesen, stehen Lamm, Rindfleisch oder Hühnchen für Vierbeiner auf dem Menüplan. Damit es besonders gut schmeckt, wird das Fressen in der Hundegrösse angepassten Näpfen serviert. Ein bequemer Schlafplatz in Herrchens Zimmer sorgt für angenehme Nachtruhe. Mit einem Hund an einem Strand willkommen zu sein, das bedeutet für Hundefreunde einen

In Luxushotels wird Hunden jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Ob das die Tiere glücklicher macht?

besonderen Luxus. Im italienischen Bibione, in der Nähe von Venedig, gibt es die spezielle Spiaggia di Pluto, wo sich Menschen und ihre Hunde austoben können. Für die Hunde stehen dort Liegestühle, Sonnenschirme mit Hundeleinenhalterung, Säckchen für die Hinterlassenschaft und

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hütte, Auslauf, Spa, Indoor Gym, Bodenheizung, Maniküre, Privatchauffeur, das alles soll den Tieren den Aufenthalt versüssen. Und damit Herrchen auch in der Ferne seinem Vierbeiner nahe sein kann, wird gegen Aufpreis eine Webcam in der Hundehütte installiert. Dagmar Steinemann

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Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

Der neue Lancia Ypsilon: Elegant wie eine Damenhandtasche.

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VIER FRAGEN AN … Guy Nelson (45), Brand Manager Abarth/ Alfa/Lancia, Fiat Group Automobiles Switzerland SA

«Bereits mehrfach preisgekrönt»

Neues aus der Boutique Lancia Fiat-Tochter Lancia lanciert die vierte Auflage des Edelflitzers Ypsilon. Im grossen Ganzen gefällt der Knirps, doch der Teufel liegt im Detail.

S

eit Chrysler samt der Töchter Dodge und Jeep von Fiat gerettet wurde, verblüfft die Modellpolitik der Italiener. Hierzulande bleibt als Marke nur Jeep bestehen – diverse Chrysler werden künftig als Lancia vermarktet, etwa der neue Chrysler 300C als Lancia Thema. Daneben bleiben aber auch «echte» Italiener im Programm. Echte Italiener wie der neue Ypsilon. Dem sieht man seine Nationalität durchaus an. Der Kleinwagen wirkt elegant, hat nun praktische fünf statt, wie zuvor, drei Türen und zeigt liebevolle Details wie zum Beispiel die optionale Zweifarbenlackierung.

Automat gar nur 4,1 Liter (CO2 97 g/km). Unterwegs schlupft der Ypsilon behände in Parklücken, verkneift sich sonst aber jede Sportlichkeit: Wer rennt schon im Abendkleid um die Wette? Leise Akustik und kultivierte Federung lassen durchaus ein Gefühl von Dolce Vita aufkommen. Schade nur, dass dies im Cockpit nur bedingt gilt: Das Styling gefällt, aber viele Details wirken zu lieblos. Ein Beispiel: Der billig wirkende Handschuhfachdeckel knallt un-

gedämpft herab. Das wäre nicht weiter dramatisch bei Preisen ab nur 17 990 Franken, enttäuscht aber angesichts des erwarteten Luxusaromas. Zudem ist es schade, weil sonst ja alles passt. Das Platzangebot im Fond ist mit viel Beinfreiheit, wenn auch etwas knappem Kopfraum durchaus gut. Und unzählige Nobelmaterialien und Farben bieten innen zumindest optional deutlich mehr Ambiente. Timothy Pfannkuchen

Noblere Materialien im Cockpit gegen Aufpreis

Von den Motoren (Benzin 69/85, Diesel 95 PS) fahren wir den TwinAir genannten 0,9-Liter-Zweizylinder (85 PS). Zwar nimmt die Getriebeabstufung dem munteren Turbo am Start viel Schwung, aber danach ist er lebendig unterwegs, tönt erst noch gut und soll dank des serienmässigen Stopp-StartSystems nur 4,2 Liter auf 100 km verbrauchen (CO2 99 g/km) – mit

Was tut Ihre Marke zur CO2-Reduktion? Lancia setzt im Benziner auf die bereits mehrfach preisgekrönte MultiAir-Technologie — welche die Motorlast für wenig Verbrauch über Einlassventile statt eine Drosselklappe steuert. Es gibt sie im Delta mit 140 PS und 132 g/km, im Ypsilon ab 97 g/km CO2. Wann folgen Hybrid- oder E-Modelle — und wie steht es um Stopp-Start? Alle Marken der Fiat Group verfolgen die Marktentwicklung aufmerksam. Sobald es die Bedingungen, etwa die Ladeinfrastruktur, erlauben, wird man reagieren. Heute verfügen Musa, der Delta mit MultiAir-Motor und Ypsilon über Start-und-Stopp. Warum soll ich den Ypsilon kaufen? Er ist kompakt und bietet einen luxuriösen Auftritt zu einem erschwinglichen Preis. Er bietet modernste Technik, etwa ein halbautomatisches Einparksystem, und 600 Modellvarianten — etwa dank 16 Aussenfarben, die es auch in Bicolor gibt. Weshalb hat der Ypsilon neu fünf statt drei Türen? Der Ypsilon hat den eleganten Dreitürerlook behalten, deckt aber mit fünf Türen die Ansprüche eines grossen Publikums ab und ist ein praktischer Begleiter für Familien.

Das Styling gefällt, Materialien und Verarbeitung aber nicht überall.


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Costa Magica 10 Tage ab Schweiz Kabinenkategorie bei 2 Pers. 1295.Innenkabine, Kat. I1-I2 1395.Innenkabine, Kat. I3-I5 1695.Aussenkabine, Kat. E1-E2 1995.Balkonkabine, Kat. B1-B2 2195.Balkonkabine, Kat. B3-B4 2395.Balkonkabine, Kat. B5-B6 Wählen Sie Ihren Aussteigeort: Basel, Zürich, Affoltern a.A., Luzern, Schattdorf, Bellinzona, Coldrerio, Kallnach, Bern, Genf, Nyon, Lausanne oder Martigny. Einfaches Reisen: Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass. Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: • Getränke an Bord • Fakultative Landausflüge • Obligatorisches Serviceentgelt (Euro 6.- pro Person/Tag an Bord zahlbar) • Annullations- und Assistance-Versicherung: Fr. 50.• Buchungsgebühr Fr. 30.- pro Person

0848-141 141 Reisecenter Plus AG In der Luberzen 25, 8902 Urdorf

www.ferienpost.ch


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LESERAKTION

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

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Speziell günstig

Acht-Tage-Kreuzfahrt zu den griechischen Inseln an Bord der «Costa Fortuna» zum günstigen Aktionspreis speziell für Leser des Migros-Magazins.

Luxus auf hoher See: Die Leser des MigrosMagazins kommen in den Genuss einer eindrucksvollen Kreuzfahrt zu günstigen Preisen.

Per Schiff zu den griechischen Inseln

Das Migros-Magazin bietet seinen Lesern im Herbst eine luxuriöse Mittelmeerkreuzfahrt zu speziell attraktiven Preisen an.

A

ls eine der beliebtesten Kreuzfahrtgesellschaften bei Schweizern hat Costa schon vielen Menschen unvergessliche Ferienerlebnisse beschert. Die moderne Flotte, Familienfreundlichkeit und nicht zuletzt eine Vielfalt an Routen und italienisches Flair sind für diesen Erfolg verantwortlich. Das Kreuzfahrtschiff Costa Fortuna****, mit dem die Leserinnen und Leser des MigrosMagazins in See stechen werden, ist luxuriös ausgestattet: ➔ Insgesamt 1358 Kabinen davon 464 mit privatem Balkon, 58 Suiten mit privatem Balkon

➔ 4 Restaurants inklusive des Club Conte Grande 1927, mit Reservierung und gegen Gebühr ➔ 11 Bars inklusive der Cognac & Cigar Bar ➔ 6 Whirlpools, 4 Swimmingpools, einer mit ausfahrbarem Glasdach, einer für Kinder ➔ Club Salute Saturnia 1927: Wellnessbereich auf 1300 m², mit Fitnessraum, Räumen für Anwendungen, Sauna, Türkischem Dampfbad ➔ Mehrzwecksportplatz, Jogging-Parcours im Freien ➔ Theater über 3 Decks, Kasino, Discothek

➔ Video-Spiele, Squok KinderClub mit PlayStation-Unterhaltung. Die Reise-Route (8 Tage/ 7 Nächte): 1. Tag: Venedig, Italien, ab 17 Uhr; 2. Tag: Bari, Italien, an 12.30 Uhr, ab 18.30 Uhr; 3. Tag: Olympia, Griechenland, an 12 Uhr, ab 18 Uhr; 4. Tag: Santorini, Griechenland, an 8 Uhr, ab 18 Uhr; 5. Tag: Rhodos, Griechenland, an 8 Uhr, ab 18 Uhr; 6. Tag: Erholung auf See; 7. Tag: Dubrovnik, Kroatien, an 8 Uhr, ab 13 Uhr; 8. Tag: Venedig, Italien, an 9 Uhr.

Reisedaten: 26. September, 3., 10., 17., 24. Oktober 2011 Im Preis inbegriffen: ➔ Kreuzfahrt in gebuchter Kabinenkategorie ➔ Vollpension an Bord ➔ vielfältige Unterhaltung an Bord ➔ Hafentaxen ➔ Betreuung durch mehrsprachige Bordhostessen ➔ Reisedokumentation Nicht inbegriffen: Hin- und Rückreise, Getränke und geführte Landausflüge, Serviceentgeld an Bord (€ 49 pro Erwachsenen), obligatorische Annullierungskostenversicherung. Preise pro Person: Aktionspreis für MM-Leser: ➔ Innenkabine: ab Fr. 599.- statt Fr. 1260.➔ Aussenkabine: ab Fr. 899.- statt Fr. 1660.➔ Balkonkabine: ab Fr. 1199.- statt Fr. 1920.➔ Kinder bis 18 Jahre in Kabine der Eltern: ab Fr. 240.➔ Happy-Family Special (eigene Innenkabine für zwei Kinder): ab Fr. 499.- (statt Fr. 599.-) pro Kind ➔ Zuschlag für Alleinreisende ab 50 Prozent. Hin- und Rückreise: ➔ Im komfortablen Reisebus ab verschiedenen Einsteigeorten in der Schweiz. Erwachsene: Fr. 220.-, Kinder bis 18: Fr. 110.➔ Oder Anreise mit Privatwagen. Richtpreis für überwachtes Parking am Hafen in Venedig: ca. € 12 pro Tag. Buchung und Information: Hotelplan Schiffsreisen, Telefon: 043 211 72 51, Mail: cruises@hotelplan.ch


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FREIZEIT

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 26

Waagrecht 1 Fremdwortteil: vier 5 Verbandmull 9 Schrei in der Not 10 Teil der Blume 12 Nizza in der Landessprache 13 Rundfunkanstalt 15 alte französische Goldmünze 16 Hirnstromkurvenmesser 17 ehemalige Raumstation 18 Abkürzung Eidg. Alkoholverwaltung 19 Cocktail 21 Küstenvorgebirge 23 Zitrusfrucht 25 schnell, beweglich 27 übereinstimmend 28 Basler Honiggebäck 29 englisch wissen 30 Vorname von Delon

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So machen Sie mit

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Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Beispiel: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 3. Juli 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht: 1 Gefäss für heisse Getränke 2 englisch Sache 3 Schilf 4 auf jeden Fall 5 Erbfaktor 6 Opernsologesang 7 gurkenähnliches Gemüse 8 Rankengewächs 11 mobiler Beistelltisch 14 Küstensaum in Italien 19 Gebetsteppich 20 Niederschlag 21 weisses Mineral 22 portugiesischer Berg 24 englischer Nationalökonom † 1873 26 Lastwagen (Abkürzung)

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

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Der Preis 3x Dremel Trio im Wert von Fr. 199.— zu gewinnen. Mit dem Multifunktionswerkzeug (Spiralsystem) kann man sägen, schneiden, schleifen und fräsen.

So machen Sie mit

Treppenlifte

Mit Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 333 102 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 3. Juli 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

www.hoegglift.ch

HÖGG Liftsysteme AG CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

Lösung Rätsel Nummer 25

Lösungswort: Internet

Gewinner Rätsel Nummer 24

www.saison.ch

1 Migros-Geschenkkarte à Fr. 100.— erhalten Max Egloff, 6622 Ronco sopra Ascona; Michael Greuter, 9495 Triesen; Salomé Aellig, 8418 Schlatt; Peter Bubendorf, 4153 Reinach; Bernhardine Schnurrenberger, 8907 Wettswil.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 340 000 (WEMF, MACH Basic 2011-1)

Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj)

Produzent: Andrej Abplanalp (AA) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB),

Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), AnetteWolffram(A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Marco Micheluzzi, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Korrektorat: Heinz Stocker

Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Lorenz Bruegger (Leitung, a.i.), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung a.i.), Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

(Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, Zürich

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044 577 08 20 | herrmann.holidays@gmail.com | herrmann-holidays.ch


94 | Migros-Magazin 26, 27. Juni 2011

Name: Christine Lauterburg (55) Sternzeichen: Fisch Wohnort: Wyler-Quartier in Bern Wieso leben Sie hier? Ich bin in Bern geboren und aufgewachsen. Eine Zeitlang lebte ich in Zürich, als meine Tochter Piroska vor 15 Jahren zur Welt kam, zogen wir zurück in die alte Heimat. Wo würden Sie gerne leben? Am liebsten bin ich unterwegs. Mit meinem Geigenkoffer und einem kleinen Rollkoffer fühle ich mich überall zu Hause. Beruf und Lebenslauf: Vor der Schauspielschule besuchte ich auf Wunsch meiner Eltern das Lehrerseminar. Danach stand ich als Schauspielerin auf Theaterbühnen und vor der Kamera. Weil ich als Selbständige arbeiten wollte, baute ich mein Soloprogramm als Musikerin auf. Davon lebe ich bis heute. Mein Ziel: Bis zum letzten Atemzug musizieren zu dürfen. Mein Lebensmotto: Nie mehr pressieren. Das habe ich mir nach einem schweren Autounfall geschworen, der geschah, weil wir in Eile waren. Was ich mag: Sonnenschein, Wärme, ehrliche Menschen, Vogelgezwitscher, Lachen. Was ich nicht mag: Schwarzmalerei, Kriegerei, Angstmacherei und Geldgier. Was ich an mir mag: Meine Grosszügigkeit. Was ich an mir nicht mag: Ich bin oft zu schnell. Meine Lieblingsmahlzeit: Pasta mit selber gemachtem Sugo aus Tomaten und mit viel Zwiebeln. Text Barbara Ryter Bilder Daniel Winkler

www.christinelauterburg.ch

Christine Lauterburg

Sie vereint gekonnt Jodelgesang mit Geigenklang und heimst dafür regelmässig nationale und internationale Auszeichnungen ein. Nächstens wird Christine Lauterburg der oberschwäbische Kleinkunstpreis «Ravensburger Kupferle» verliehen. Privat sammelt die experimentierfreudige Jodlerin Postkarten und gärtnert gerne.

MEINE SAMMLUNG

«Ich sammle seit Jahren Postkarten, am liebsten solche aus den Bergen, da ich ein totaler Bergfan bin. Mittlerweile habe ich mehrere Kisten voll.»

MEIN ZUHAUSE

«Ich bin soeben mit meiner Tochter Piroska in eine neue Wohnung gezogen, drei Zimmer, mit einem Wintergarten. Das Schlafzimmer ist zugleich mein Büro, hier beantworte ich auch meine Fanpost.»


MEINE WELT

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MEIN GRÜNER DAUMEN «Ich habe einen kleinen Schrebergarten in Bern gemietet, der allerdings ein wenig verwildert ist. Als Ersatz habe ich auf dem Balkon ein kleines Kräutergärtli, das ich hege und pflege.»

MEIN DING «Das Allerwichtigste habe ich in meinem Geigenkasten verstaut — neben der Bratsche und der Violine auch andere persönliche Gegenstände wie Fotos meiner Familie.»

MEINE LEIDENSCHAFT «Geige spielen und singen — den ganzen Tag.»

MEINE MARKE «Vergangenes Jahr zierte ich eine 1-Franken-Marke. Sie ist ausverkauft, begleitet mich aber immer noch im Grossformat auf Reisen.»

MEIN LEBENSGEFÜHL

«Ich bin meistens mit dem Velo unterwegs. Es ist keine Schönheit, fährt aber fast von selbst.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Das Geissenkäsli aus der Migros ist unschlagbar.»


Freitag, 1. Juli

Auf Fleisch, Charcuterie, Fisch und Gefl端gel.

Ausgenommen sind Tiefk端hlprodukte, Migros-Restaurants, Migros Gourmessa und Migros-Take Away.


Migros Magazin 26 2011 d NE