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Ausgabe Neuenburg-Freiburg, AZA 2074 Marin

NR. 25, 16. JUNI 2014 www.migrosmagazin.ch

PLATZNOT I 14

Wieso unsere Gefängnisse randvoll sind SUZANNE THOMA I 32

BKW-Chefin über teure Solarenergie ZUM NACHKOCHEN I 42

Bild: Salvatore Vinci

Blütenzauber für den Sommersalat

Erfolgs-Gen

Sie sind Geschwister und haben beide Karriere gemacht: Kiki Maeder als Schauspielerin, Bruder Nico als Gastronom. Geschwisterpaare über Stolz, Familie und Konkurrenz. I 18

Adressänderungen bitte der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst, Tel: 058 574 83 37 an den Nachmittagen von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr, oder per Mail: registre.mnf@gmnefr.migros.ch Anzeige

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DIESE WOCHE 4 |

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INHALT

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NR. 25, 16. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Strafvollzug am Anschlag?

24 | MENSCHEN Andrea Landolt hat einen speziellen Beruf: Sie bemalt Tafeln. Das ist gar nicht so einfach, wie es aussieht.

Der Strafvollzug in der Schweiz steht in der Kritik. Die Insassen der Schweizer Gefängnisse würden wie Gäste und nicht wie Gefangene behandelt, die Betreuung sei besser als in jedem ausländischen Hotel, die Strafanstalten selber ein Hort ausländischer Dealer und Delinquenten. Und überhaupt sei das Ganze eh viel zu teuer, so die (Stammtisch-)Meinungen. Das Migros-Magazin hat sich mit dem Präsidenten der Konferenz der kantonalen Justizund Polizeidirektoren, dem Berner Hans-Jürg Käser, unterhalten. Er ist wohl wie wenige Personen in der Schweiz im Thema sattelfest, und als FDP-Politiker ist er auch unverdächtig, Vertreter der «Kuscheljustiz» zu sein.

Dass der Versuch der «Heilung» teuer ist und vor allem tragisch enden kann, hat der Fall «Adeline» gezeigt: Die Sozialtherapeutin war von einem ihrer Schützlinge auf der Fahrt zum therapeutischen Reitunterricht getötet worden. Nun aber hat Anita Chaaban, die hinter der Verwahrungs-Initiative stand, eine neue Initiative lanciert. Sie soll Richter für ihre Entscheidungen persönlich haftbar machen. Eine Initiative, die zwar auf den ersten Blick sinnvoll scheint, den Rechtsstaat aber aushebeln könnte. Doch dieses Thema wird uns zu einem späteren Zeitpunkt beschäftigen. Das Interview mit Hans-Jürg Käser lesen Sie auf Seite 14.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

GENERATION M

13 | Einsatz für Unke und Kröte Die Migros sensibilisiert Kinder für den Umweltschutz.

MENSCHEN

14 | Strafvollzug Ständig hört man, dass die Schweizer Gefängnisse aus allen Nähten platzen. Wie schlimm ist die Situation wirklich? 18 | Porträt Mein Bruder, der Schauspieler – meine Schwester, die Nationalrätin: Wie ist es, prominente Geschwister zu haben? 23 | Auf ein Wort: Gesundheitstag 24 | Porträt Die Leidenschaft zum Beruf gemacht: Andrea Landolt bemalt Tafeln für Restaurants, Läden und Hochzeiten. 28 | Porträt Modebloggerin auf Abwegen: Mirjam Herms machte sich an ihrem ersten Strongman-Run dreckig. 32 | Interview BKW-Chefin Suzanne Thoma über die Kosten der Energiewende und die Karrierechancen von Frauen. 37 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

39 | Serie: Berufsbildung Bernard Fest von der Genossenschaft Migros Basel hat schon 28 Lernende ausgebildet. 41 | Stiftung für Konsumentenschutz

SCHAUFENSTER 42 | 49 | 51 | 52 | 62 | 65 | 67 | 69 |

Festessen für Blumenkinder Frisches Brot fast bis Ladenschluss Exotische Erfrischung: Kokoswasser Leichte Sommergerichte mit Léger Backen mit Mehl von Terrasuisse Verpflegung zur Fussball-WM Weisses mit Yvette White pflegen Praktisches für Picknick und Badi

SAISONKÜCHE

70 | Zoe Torinesi Die Moderatorin hat eine eigene Koch-Site im Internet. Heute auf dem Programm: Auberginen-Involtini.

IHRE REGION

75 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

81 | Mix 84 | Outdoor Rückfall in Kindheitstage: mit dem Mountaincart den Berg hinunter.

Bilder: Samuel Trümpy, Basil Stücheli, Mirko Ries, Reto E. Wild, Keystone

Für Käser ist eine 100-prozentige Auslastung der Gefängnisse, wie zurzeit in der Deutschschweiz, ein Unding. Denn da die Strafanstalten ausgelastet sind, bleiben die Leute einfach in den Untersuchungsgefängnissen hängen: «Dort aber passiert nichts. Keine Arbeit, keine Beschäftigung, keine Therapie. Die sind 23 Stunden in der Zelle.» Ideal wäre eine Belegung von 85 Prozent. Für ihn ist auch nicht die Auslastung der grosse Kostentreiber im Strafvollzug, sondern die Massnahmenpakete, die für psychisch kranke Delinquenten angeordnet werden. Er fordert hier eine härtere Gangart. Seit der Annahme der Verwahrungs-Initiative hätten die Richter immer mehr Massnahmen statt Verwahrungen angeordnet, da die Verwahrung endgültig und nicht mehr rückgängig zu machen ist. «Die Gerichte haben eine gewisse Beisshemmung entwickelt.»


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014

INHALT | 5

.ch 84 | OUTDOOR Mit dem Mountaincart die Glarner Berge hinuntersausen. Nicht nur für Jugendliche ein Heidenspass. Ab auf die Schotterpiste!

14 | MENSCHEN Die Schweizer Gefängnisse sind voll. Auch über das dürftige TV-Programm wird geklagt.

91 | Garten Die Schweizer haben einen statistisch belegten grünen Daumen. 95 | Brautkleid Reloaded Heidis kleine Ausrutscher in den Ferien. 96 | Auto Der neue Qashqai überzeugt.

28 | MENSCHEN Schlammbad statt Schnappschuss: Lifestylebloggerin Mirjam Herms quälte sich am StrongmanRun.

MEINE WELT

■ WM-Schlagabtausch Sie gilt in der Redaktion als Fussballmuffel, ist aber mit kickendem Sohn geschlagen, er ist Fan und Insider par excellence: Yvette Hettinger und Reto Vogt beleuchten TV-Spiele und das ganze Drumherum. ■ Das Beet ist voll! Die Gartenbloggerin gesteht ohne Scham, dass sie die Setzlinge in ihrem «Bohne, Bluescht & Berger»-Garten einem brutalen Dichtestress aussetzt. Motto: Einer geht immer noch rein. ■ Fütterung der Raubtiere Im zweiten Teil zum Familien-Lebensraum Spielplatz widmet sich die «Mamma Mia!»Kolumnistin der mitgebrachten Verpflegung: Die Kleinen schätzen alles Fremde, ihre Eltern kriegen es oft nicht mit.

110 | Bubi Rufener Der Berner Sänger verrät, was er als Bub werden wollte.

RUBRIKEN 8| 11 | 99 | 101 | 107 | 108 |

■ Wild(e)s Brasilien Redaktor Reto Wild bereist während der WM Brasilien. Für den Blog montiert er statt Fussballschuhe Havaianas (Bild) und berichtet von neuen Eindrücken, dem Essen oder alltäglichen Begebenheiten.

Forum: Leserbriefe Forum: Online Glücksgriff Rätsel & Spiele Impressum Cumulus

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MIGROS-WOCHE 6 |

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AKTUELLES

Jugendliche Düsentriebs

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NR. 25, 16. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Von Königen und kleinen Bösen

Anfang August findet das Königscamp statt: Im Jungschwingerlager lernt der Nachwuchs von diversen Schwingerkönigen. Beim Wettbewerb bugnplay.ch des MigrosKulturprozents brillieren Schüler als Tüftler. So zum Beispiel die 18-jährige Lea Hofer aus Neuenegg BE. Die Maturandin programmierte mit Bildmaterial des Malers Paul Klee den Animationsfilm «Von Kleeblatt zu Kleeblatt». Mit diesem hat Hofer in der Kategorie Seniors gewonnen. Der jährlich ausgeschriebene Wettbewerb bugnplay.ch ermuntert Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 20 Jahren, kreativ mit den neuen Medien umzugehen. Dieses Jahr waren die Preise mit insgesamt 9350 Franken dotiert. 163 Kinder und Jugendliche aus der ganzen Schweiz reichten 88 Projekte ein; 18 Werke wurden kürzlich prämiert. Dominik Landwehr, beim MigrosKulturprozent verantwortlich für Pop und neue Medien, sagt dazu: «Wir haben dieses Jahr viele Projekte gesehen, die ganz verschiedene Medien miteinander verknüpfen. Elemente wie Verkleidungen, Bastelarbeiten, Special Effects kommen oft in einem einzigen Projekt zusammen vor.»

www.migrosmagazin.ch

SEHEN SIE ONLINE

Ausgezeichneter Animationsfilm Lea Hofers Siegerbeitrag «Von Kleeblatt zu Kleeblatt» unter www.migrosmagazin.ch

Königscamp 2013: Spitzenschwinger Christoph Bieri gibt dem Schwingnachwuchs sein Wissen weiter.

A

m «Königscamp» können junge Schwingfans testen, ob sie das Zeug haben, einmal ein «Böser» – ein erfolgreicher Schwinger – zu werden: Die Migros unterstützt das Jungschwingererlebnis, das vom 4. bis 8. August 2014 im Toggenburg über die Bühne geht. Anmelden können sich 10- bis 15-jährige Jungschwinger, die Mitglied in einem Schwingclub sind. Das Nachwuchscamp ist das einzige nationale Trainingslager in diesem Altersbereich und findet nach dem grossen Erfolg der Erstaustragung 2013 dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Während fünf Tagen können 80 Nachwuchsschwinger unter

dem Motto «Lerne von den Besten» ihre Idole treffen: Die aktiven Schwingerkönige Matthias Sempach, Kilian Wenger, Nöldi Forrer, aber auch der im 2010 zurückgetretene dreifache Schwingerkönig Jörg Abderhalden und weitere Spitzenschwinger kommen als Gasttrainer zu Besuch und geben ihr Wissen dem Nachwuchs weiter. www.koenigscamp.ch

Sponsoring by Die Migros engagiert sich für das Königscamp 2014 und diverse nationale Schwingfeste.

Bilder: Fabienne Buehler, biomarche.ch, StockFood, Keystone

Mehr Infos unter www.bugnplay.ch


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014

AKTUELLES

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Bio mitten im Städtchen FRISCH IN DER MIGROS

Knusperflocken

Was einst als Schonkost für Genesende erfunden wurde, trat schon bald seinen Siegeszug um die Welt an: Cornflakes. Mittlerweile trifft man sie überall auf den Frühstückstischen an. Doch die gerösteten Maisflocken können mehr: Zerkrümelt werden sie zu einer knusprigen Panade für selbst gemachte Chicken Nuggets. Tipp: Probieren Sie sie an heissen Tagen mit Beeren und eiskalter Milch als leichte Mittagsmahlzeit im Büro.

Mit Königen trainieren Für das fünftägige Jungschwinger-Königscamp vom 4. bis 8. August 2014 in Wildhaus (SG) verlost das Migros-Magazin die letzten fünf Lagerplätze im Wert von je 290 Franken. Teilnehmen können alle interessierten Jungschwinger (Jahrgang 1999–2004) aus der ganzen Schweiz. Mehr Infos zum Königscamp und die Teilnahmebedingungen finden Sie online unter www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff. Teilnahmeschluss: Sonntag, 22. Juni 2014.

Bio boomt: Immer mehr Menschen legen Wert auf eine gesunde und nachhaltige Lebensweise. Eine geballte Ladung ihrer Bioprodukte präsentiert die Migros am Bio Marché in Zofingen vom 20. bis zum 22.Juni. Seit dessen Premiere im Jahr 2000 ist die Migros Hauptsponsorin. Dieses Jahr verzeichnet die Schweizer Bio-Messe unter freiem Himmel eine Rekordzahl an Ausstellern: Rund 190 Anbieter werden in den malerischen Altstadtgassen ihre Produkte feilbieten. Musik, Gaukler und Angebote für Kinder machen den Bio Marché zu einem Festival für die ganze Familie — und das bei freiem Eintritt. Die Migros ist auf dem Kirchplatz mit zahlreichen Verkaufsständen präsent. Dort zeigen diverse Aussteller, vom Migros-Industriebetrieb bis zum Biobauer, was die Migros an Bioqualität zu bieten hat: vom Frischfleisch über Fisch und Käse bis hin zum Joghurt. Erstmals widmet die Migros zudem dem Schweizer Biopoulet einen Stand. Die Detailhändlerin baut ihr entsprechendes Sortiment aus und unterstützt Landwirte bei der Umstellung auf eine nachhaltige Hühnermast.

WM-Fieber: Punkten mit der Schweizer Nati Wenn die Schweizer Nationalmannschaft am kommenden Freitagabend im zweiten Gruppenspiel gegen Frankreich antritt, dann fiebert die Migros mit den Schweizer Fans mit: Gewinnt die Schweiz das Spiel, gibts am Tag danach zehnfache CumulusPunkte auf jeden Einkauf. Ein Unentschieden wird mit fünffachen CumulusPunkten belohnt. Und selbst wenn die Schweizer Nati am Freitag kein Glück haben sollte, offeriert die Migros als Trost für die Niederlage doppelte CumulusPunkte. Die Aktion ist gültig bei Einkäufen am Samstag, 21.Juni, in allen Filialen der Migros, M-Restaurants/Take aways, den Fachmärkten Melectronics, SportXX, Micasa, Do it + Garden sowie OBI und LeShop.


FORUM 8 |

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LESERBRIEFE

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NR. 25, 16. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

MM 21: «Die Selbermacherin», Migros-Magazin-Gartenbloggerin Almut Berger besuchte den Garten von Mitbloggerin «Die Wühlmaus».

«Sie ist halt auch eine Gärtnerseele»  Ich bedanke mich nochmals ganz herzlich für den wunderschönen Bericht über meinen Wühlmausgarten. Jedenfalls werde ich jetzt ständig mit «Hallo Wühlmaus» angesprochen. Am Mittwoch war gar ein Bericht in unserem Lokalblatt «Bote der Urschweiz». Man merkt schon, dass die Journalistin selber nicht gärtnert. Das Ganze ist etwas nüchtern ausgefallen. Kein Vergleich mit der herzerwärmenden Wühlmaus-Reportage von Almut Berger. Sie ist halt auch eine Gärtnerseele, und was in uns vorgeht, können Aussenstehende nicht so recht nachempfinden. Also, Frau Bohnebluescht, ich bin jetzt schon gespannt auf die Berichte über weitere Gartenblogger, die Sie in ihrem Reich besuchen.

Hely Betschart alias «Die Wühlmaus», Brunnen SZ

«Der Bote der Urschweiz» porträtierte Hely Betschart nach einem Bericht im MM.

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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014

LESERBRIEFE | 9

MM 24: «Scharfe Zungen essen vegan», Saisonküche mit dem Kabarettduo Knuth und Tucek.

«Rolling Stones bestellten ein veganes Catering»  Herzlichen Dank an die Redaktion für das tolle vegane Rezept. Schön, dass die Migros auch in gesundheitlichen, ökologischen und ethischen Grundsätzen ein Vorbild ist. Ein kleiner Trost für Knuth und Tucek: Die Rolling Stones bestellten und genossen dieses Jahr an ihrem Konzert in Zürich ebenfalls ein veganes Catering. Also nicht aufgeben und trotzdem immer wieder nachfragen! Brigitte Graf-Herde, 5703 Seon  Ich möchte mich für den Artikel «Scharfe Zungen essen vegan» bedanken. Ich freue mich darüber, dass vegan essen im Migros-Magazin ein Thema ist

und so auch die vegane Küche als eine mögliche «natürliche» Lebensform kennengelernt werden kann. Ich danke Ihnen schon im Voraus für alle weiteren Artikel über vegan essen, sowie auch immer wieder mal ein veganes Rezept wäre schön. Edith Angela Bachmann-Fiedler 8038 Zürich

MM 24: «Der unglaubliche Flug des Stefan Keller», Bericht über den Gleitschirmflug mit einem Rollstuhl.

«Das Geheimnis im Leben: Verzichten können!»  Behinderte Menschen sollen die gleichen Rechte haben wie gesunde Menschen, keine Diskussion. Ich frage mich, wie es bei Herrn Keller mit dem Verantwortungsbewusstsein aussieht, nach so einem tragischen Unfall wieder das

Risiko in Kauf zu nehmen, nochmals das gleiche Schicksal erleiden zu müssen. Ein Fluglehrer absolviert auf dem Weg zum Brevet auch eine psychologische Ausbildung. Das Geheimnis im Leben besteht auch darin, auf etwas verzichten zu können. Die Zwängerei «Ich muss jetzt unbedingt in die Luft, egal, welche Bedingungen herrschen» führt beim Gleitschirmfliegen eines Tages dazu, dass man vom Leben eines Besseren belehrt wird. Bei starken Turbulenzen am Startplatz auf einen Flug verzichten und auf dem Boden bleiben, so wird man ein alter Pilot oder eine alte Pilotin. Hiermit zeigt man Grösse. Deshalb finde ich auch die Aussage im Bericht «Wenn er ein paar Sekunden früher oder später gestartet wäre, dann wäre nichts passiert» sehr fragwürdig. Hildegard Amann, 4617 Gunzgen

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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ONLINE-MIX

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014

WWW.MIGROSMAGAZIN.CH | 11

Die Tante Ju der Insekten

AUFGEFALLEN

Liebesfalle Internet

Im Interview auf www.migrosmagazin.ch schildert Marianne E. (46), wie sie auf einer Dating-Plattform einem angeblichen US-Militär auf die Schliche kam. Mehrere UserInnen liefern eigene Erfahrungen mit «Romance-Scamming»:

Edeltraud Seibt: «Mir sendete jemand auf Facebook eine Freundschaftsanzeige. Er begann mit der gleichen Masche, um mein Mitleid zu erregen: Seine Frau und das zweite Kind seien bei der Geburt gestorben, nun möchte er ein neues Leben, ein Haus kaufen … Anfangs habe ich es

Migrosmagazin-Userin Michèle Keller bekam Besuch von einer schwerfälligen, bläulich-schwarzen Holzbiene. Die Naturliebhaberin zieht einen Vergleich zur Fliegerei: Der Brummer sei «die Tante Ju unter den Bienen und Hummeln». WÖCHENTLICHE UMFRAGE

Wurden Sie bei privaten Bekanntschaften im Internet schon übers Ohr gehauen?

Wutmanagement auf dem Spielplatz

noch toleriert, aber als er Geld forderte, hatte ich den Beweis (…), dass er nicht real war, und konnte ihn so abblocken.»

«Mamma Mia!»-Bloggerin Bettina Leinenbach im Facebook-Diskurs über Sandkasten-Rambos.

G.S.: «Auch Auslandsadressen lassen sich überprüfen – senden Sie Blumen, Sie erhalten eine Lieferbestätigung bei Erfolg. Wenn Sie bei Misserfolg Ihre Mailbekanntschaft darauf hinweisen, ist augenblicklich Ruhe. Männer sollten skeptisch sein, wenn sie von jüngeren bildhübschen Ladys umworben werden, und Frauen sollten sich fragen, ob es sein kann, dass ein erfolgreicher Unternehmer oder Held sich zuckersüss ‹bewirbt›. Wählen Sie kostenpflichtige Portale und informieren Sie sich über den Anbieter. Bei bestimmten Plattformen müssen sich die Leute real bei einer Agentur ausweisen. Ich habe so meine geliebte Frau kennengelernt. Nur nicht hetzen – wir haben uns zwei Jahre lang geschrieben, dann telefoniert. Denken Sie, Ihr Gegenüber sei ein Scammer, so scammen Sie zurück: «Oh je, hätte ich gewusst, dass ich Dir mit ein paar Tausendern helfen könnte! Ich habe eben meinem Butler einen Aston Martin gekauft, weil ich sein Gejammer wegen des ordinären Audi RS nicht mehr hören wollte (…).»

in %

57

Nein, ich würde auch nie persönliche Beziehungen über solche Kanäle beginnen.

28

Schlimm betrogen nicht, aber im Web verkaufen Menschen immer viel leichter ein Bild von sich, das nicht der Realität entspricht.

15

Ja, ich hab mich schon verliebt in jemanden, den es (so) gar nicht gab.

Die Frage der nächsten Woche:

Wie strikt halten Sie Sackgeld-Budgets ein?

Das Schicksal von Marianne E. beschäftigte viele Online-Leserinnen und -Leser.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014

GENERATION M WWF-JUGENDPROJEKTE | 13

Elena Thalmann (14), Fahrni bei Thun BE «Ich bin gern draussen im Freien. Es macht mir Spass, diese Trockenmauer zu bauen. So kann ich den Tieren helfen und etwas für die Natur tun.»

Mandi Zschokke (13), Flüh SO «Ich finde es toll, draussen zu arbeiten und mich für die Natur einzusetzen. Wir graben einen Tümpel für die Amphibien.»

Schweisstreibender Einsatz für Kröte und Unke

Die Migros will im Rahmen von Generation M Kinder und Jugendliche für den Umweltschutz sensibilisieren. Ende Mai haben 18 Mädchen und Buben in Aarwangen einen WWF-Umwelteinsatz für bedrohte Amphibien geleistet.

E

s ist heiss in der Kiesgrube von Aarwangen BE. Kein Gebüsch spendet Schatten, kein Windhauch sorgt für etwas Kühlung. Was bewegt 18 Mäd­ chen und Buben dazu, an diesem Maiwochenende hier Schwerst­ arbeit zu leisten? Sie alle betei­ ligen sich im Rahmen von Pand­ action, dem Jugendprogramm des WWF, an einem Umwelt­ einsatz. Mitmachen können WWF­Mitglieder im Alter zwi­ schen 14 und 18 Jahren – ausser­ dem durfte jeder Teilnehmer ein Gschpänli mitnehmen. Möglich macht dies nicht zu­ letzt die Migros: Seit 2009 unter­ stützt sie als Hauptsponsorin alle Kinder­ und Jugendausbildungs­ projekte des WWF. Zudem hat sie im Rahmen von Generation M das Versprechen abgegeben, bis ins Jahr 2015 200 000 Kinder und

Jugendliche für Umweltthemen zu sensibilisieren. In Aarwangen sollen Jugend­ liche dazu beitragen, Amphibien eine bessere Lebensgrundlage zu bieten. Kiesgruben sind eine wichtige Alternative für stark be­ drohte Amphibien wie zum Bei­ spiel die Gelbbauchunke, die Kreuz­ oder die Geburtshelfer­ kröte. Voller Tatendrang gehen die Jugendlichen ans Werk: Vier Buben nehmen die Hacke in die Hand und beginnen, mehrere Tümpel auszuheben, während der Rest der Gruppe Trocken­ mauern baut. Sie schleppen schwere Steine, ordnen diese an und füllen die Zwischenräume mit Sand auf. Samuel Bachmann, Leiter der Naturarbeiten der Stiftung Landschaft und Kies, ist dankbar

für die tatkräftige Unterstützung der Jugendlichen: «Um optimale Strukturen für Amphibien zu schaffen, ist Handarbeit ange­ sagt», erklärt er. «Deshalb sind wir froh über freiwillige Einsätze wie diejenigen der WWF­ Jugend.» Nach einem wohlverdienten vegetarischen Grillznacht an der Aare gehen die Jugendlichen in der Dämmerung nochmals zur Kiesgrube und lauschen dem Quaken und Rufen der Kröten und Unken, die inzwischen aktiv geworden sind. Erschöpft aber zufrieden macht sich die Truppe schliesslich auf den Heimweg. www.pandaction.ch Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. www.generation-m.ch

Lea Landenberger (13), Frenkendorf BL «Ich finde es toll, für die Natur etwas zu tun und für die Tiere, die darin leben. Wir hatten in der Schule soeben das Thema Amphibien durchgenommen. Der Umwelteinsatz ist die praktische Anwendung des Schulstoffs.»

Samuel Wennberg (14), Ziefen BL «Ich helfe der Natur gern. Wir graben mit der Schaufel einen Tümpel aus, das macht Spass. Und alle Jugendlichen, die mitmachen, sind sehr sozial.»

Grüne Ideen gesucht! Der WWF lanciert einen Start-up-Wettbewerb: Die Plattform Innovate4Climate hat sich zum Ziel gesetzt, Ideen gegen den Klimawandel zum Durchbruch zu verhelfen. Ab sofort bis zum 24. Juni können innovative Geschäftsideen auf der Plattform veröffentlicht und diskutiert werden. Die Community wählt die besten Projekte aus. Für die Siegerprojekte gibts Preise im Wert vom 15 000 Franken. Dazu gehört ein Arbeitsplatz und professionelles Coaching. www.innovate4climate.ch


MENSCHEN 14 |

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STRAFVOLLZUG

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NR. 25, 16. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Es passieren Fehler» In den Schweizer Gefängnissen herrscht Platzmangel, die Kosten steigen ständig. Hans-Jürg Käser, Präsident der Konferenz der Justiz- und Polizeidirektoren, erklärt die Hintergründe.

Hans-Jürg Käser, übervolle Gefängnisse im Strafvollzug sorgen für Schlagzeilen. Die Belegungsrate lag im vergangenen Jahr bei 100,3 Prozent. Klingt nach voll, aber nicht überfüllt.

Sie rechnen ohne die Wartelisten: Wenn im Straf- und Massnahmenvollzug kein Platz mehr ist, bleiben die Verurteilten im Untersuchungsgefängnis. Was ist daran so schlimm?

Dort passiert nichts: keine Arbeit, keine Beschäftigung, keine Therapie. Die sind 23 Stunden in der Zelle. Manche warten zwei bis drei Jahre, bis sie ihre Haft antreten können. Das ist sehr problematisch. Ideal wäre eine Auslastung von 85 Prozent in den Anstalten. Nur so ist

In den vergangenen elf Jahren hat sich die Anzahl der Insassen im Straf- und Massnahmenvollzug um 35 Prozent erhöht: Gibt es mehr Kriminalität als früher?

Es gibt vor allem mehr Menschen in der Schweiz. Die Strafvollzugslandschaft stammt aus einer Zeit, als wir noch fünf Millionen waren. Die drei Millionen, die dazugekommen sind, haben ebenfalls Straffällige produziert. Der Anstieg ist proportional höher als das Bevölkerungswachstum. Ist vielleicht bloss das Sicherheitsbedürfnis der Gesellschaft grösser – sprich, man sperrt die Leute einfach schneller ein als früher?

Wir stehen in der Schweiz relativ gut da: Auf 100 000 Einwohner kommen 70 im Strafvollzug. In den USA sind es 700. Und die USA sind nicht etwa zehn Mal sicherer als die Schweiz. Ausländer machen rund drei Viertel der Insassen aus, stellen aber nur rund ein Viertel der Wohnbevölkerung. Warum dieses Missverhältnis?

«Ein Insasse sagte, es sei hier schöner als im Hotel in Pristina.» gewährleistet, dass jeder Verurteilte an einem für ihn passenden Ort sitzt. Wie reagiert die Konferenz der Justiz- und Polizeidirektoren auf die Situation?

Wir bauen die Anstalten aus. Schweizweit fehlen im geschlossenen Strafvollzug gut 700 Plätze, 500 davon sind bereits in Planung. Beim Massnahmenvollzug analysieren wir die Situation derzeit noch. Im Herbst sind diesbezüglich erste Zahlen zu erwarten.

Landen Ausländer nicht auch schneller im Gefängnis, weil sie keine Geldstrafen bezahlen, sondern es vorziehen einzusitzen?

Nein. Geldstrafen gibt es nur für kleinere Vergehen, etwa gegen das Strassenverkehrsgesetz. Wer die Busse nicht zahlt, wird ein paar Tage in einem Regionalgefängnis absitzen. Das sind nicht die Leute, welche die Anstalten im Strafvollzug überfüllen. Viele Ausländer sind sich einen tieferen Lebensstandard gewohnt, als sie ihn im Schweizer Gefängnis antreffen: Ist das ein Problem?

Am Stammtisch wird gern die Meinung vertreten, Häftlinge sollten nur Wasser und Brot erhalten. Aber wir sind nun mal ein Land mit einem hohen Standard. Darum misst uns die Europarats-Kommission zur Verhütung der Folter auch mit einer anderen Elle als etwa EU-Mitglieder wie Rumänien oder Bulgarien. Man

sagt uns zum Beispiel, dass es problematisch sei, nur zwölf Fernsehsender anzubieten. Auch beim Speiseplan gibt es ein sehr hohes Niveau. Wir bieten die ganze Palette von religionskonformen Menüs an – sogar für Veganer ist gesorgt. Wie nehmen die Insassen den Service wahr?

Uns ist das Beispiel eines Insassen bekannt, der aus einem Berner Regionalgefängnis in den Kosovo anrief und seinem Gesprächspartner am Telefon sagte, hier sei es schöner als im besten Hotel in Pristina … Warum schickt man Ausländer, die in der Schweiz straffällig geworden sind, nicht in ein Gefängnis in deren Heimatland?

Im Frühjahr wurde in Genf mit Cura­ bilis eine neue Strafanstalt mit 92 Plätzen eröff­ net. Ein Tropfen auf den heissen Stein: In der latei­ nischen Schweiz fehlen 500 Plätze.

Bilder: Salvatore di Nolfi/Keystone, Marcel Bieri/Keystone

Ich bin kein Rassist. Aber es ist eine Tatsache, dass es prozentual deutlich mehr Ausländer gibt, die mit den Gesetzen in unserem Land in Konflikt geraten.


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ken pro Tag. Ist es ethisch vertretbar für Täter so viel Geld aufzuwenden?

Manchmal stellt sich diese Frage wirklich. Ein Beispiel: Vor rund drei Monaten gab es in Bern ein Urteil gegen einen Betreuer von Behinderten, der über 100 seiner Schützlinge sexuell missbraucht hatte. Der Täter ist über 60. Er erhielt eine Massnahme. Da frage ich mich schon: Warum investiert man teure Therapien in einen solchen Fall? Der Mann gehört meines Erachtens verwahrt. Sie fordern härtere Richter?

Seit der Verwahrungs-Initiative, die das Volk 2004 angenommen hat, gibt es immer weniger Verwahrungen, dafür vermehrt Massnahmen. Die Gerichte haben eine gewisse Beisshemmung entwickelt, weil eine Verwahrung so absolut und endgültig ist. Das kurbelt die Kosten an, denn der Massnahmenvollzug ist bekanntlich viel teurer als die Verwahrung. Beim Massnahmenvollzug will man die Täter «heilen». Das birgt Risiken wie der Fall «Adeline M.» zeigt. Die Sozialtherapeutin be­ gleitete einen Sexualstraftäter zu einer Reittherapie und wurde von ihm ermordet.

ZUR PERSON Hans-Jürg Käser (65) ist Präsident der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren. Der FDPPolitiker studierte Geschichte, arbeitete als Sekundarschullehrer, machte Karriere im Militär und amtete als Stadtpräsident von Langenthal. Seit 2006 ist er Vorsteher der Polizeiund Militärdirektion des Kantons Bern.

Erinnern Sie sich an den Lehrermörder Ded Gecaj? Den schob man für die Haft zurück in den Kosovo. Drei Monate später war er wieder auf freiem Fuss. Es gibt Länder, mit denen kann der Bund solche Vereinbarungen treffen, mit anderen nicht. Dabei gilt es zu bedenken, dass die meisten Ausländer im Strafvollzug nicht aus Europa stammen. Mit Nicht-EUStaaten ist es schwierig, entsprechende Verträge abzuschliessen. Zudem hat die Schweiz kaum Kontrolle, was mit den Verurteilten dann dort geschieht. Die teuersten Straftäter sind psychisch kran­ ke Delinquente im Massnahmenvollzug. So kostet der Aufenthalt im Hochsicherheits­ trakt der Klinik Rheinau ZH bis zu 1879 Fran­

Ein Restrisiko bleibt, vor allem bei psychisch kranken Verurteilten nach Artikel 59 des Strafgesetzbuchs. Man kann nicht in die Leute hineinschauen. Allerdings sind im Fall «Adeline» klar Fehler gemacht worden. Wer trägt die Verantwortung?

Die Verantwortung im Straf- und Massnahmenvollzug ist dreigeteilt. Die erste Verantwortung liegt beim Gericht: Es muss das richtige Urteil fällen. Die zweite Verantwortung liegt bei den Einweisungsbehörden: Sie müssen die passende www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Die Zahlen im Detail Wie hoch ist der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung und der Asylsuchenden an den Gefängnisinsassen?

Anstalt finden. Und die dritte Verantwortung liegt beim Vollzug, also in der Anstalt selber. Da hat man bei Adeline den Fehler gemacht, dass man den Täter mit der Therapeutin allein liess. Warum gelten nicht schweizweit in allen An­ stalten einheitliche Regeln?

Die Regeln sind weitgehend gleich. Sie werden aber nicht immer angewendet. Wo gearbeitet wird, passieren leider auch Fehler. In der Westschweiz gab es in jüngster Zeit mehrere Tötungsdelikte durch verurteilte Se­ xualstraftäter. Stehen diese Vorfälle in einem Zusammenhang mit den überbelegten An­ stalten und dem überstrapazierten Personal?

Obwohl der Platzmangel in der Westschweiz prekärer ist und die Belegungsrate am Stichtag 115 Prozent betrug, ist das nicht der zentrale Grund. Da haben mehrere Gründe eine Rolle gespielt, sicher auch die Frage der konkreten Verantwortung vor Ort. Könnte der Platzmangel behoben werden, wenn man den Föderalismus überwinden und den Straf­ und Massnahmenvollzug auf eid­ genössischer Ebene organisieren würde?

Das bringt nichts. Wir arbeiten in den drei Konkordaten jetzt schon eng zusammen, haben weitgehend identische Standards und verschieben Insassen über Kantonsgrenzen.Bei einer Zentralisierung wären die Verantwortlichen zu weit weg von den Fällen,zudem bräuchte es umfassende Übersetzungen. Das hätte noch mehr Bürokratie zur Folge.

Eine Grundsatzfrage: Was bringt es eigentlich die Leute wegzusperren?

Jede Gesellschaft muss sich überlegen: Wie gehen wir mit jenen um, die sich nicht an die Regeln halten. Wir haben dafür das eidgenössische Strafgesetzbuch und den Straf- und Massnahmenvollzug. Dabei geht es nicht um Rache, sondern primär um Resozialisierung. Interview: Andrea Freiermuth

Lesen Sie dazu auch die Infografik auf der nächsten Seite.


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Strassenverkehrsgesetz (z. B.: Fahren in angetrunkenem Zustand)

Das Justiz- und Strafsystem: Vom Vergehen bis in die Zelle

54 447 Verurteilungen

Text: Andrea Freiermuth; Infografik: Daniel Röttele Die grosse Grafik rechts zeigt oben die häufigsten Gesetzesverstösse 2012, die bei Erwachsenen zu einem Strafregistereintrag geführt haben. Es kamen insgesamt 105 678 Verurteilungen zustande, wobei eine Verurteilung auch mehrere verschiedene Gesetzesverstösse enthalten kann (114 278). Wenn zum Beispiel jemand unter Drogeneinfluss zu schnell gefahren ist, verletzt er damit gleichzeitig das Strassenverkehrsgesetz und das Betäubungsmittelgesetz. Mit 54 447 Verurteilungen wurde am häufigsten gegen das Strassenverkehrsgesetz verstossen: Verkehrssünder machen fast die Hälfte aller Verurteilten aus.

9516

te e ng raf st ilb i ts te ihe e Fr i ed

1281

Haftplätze 2013 Inhaftierte am 4. September 2013 7072 Personen

2003–2013 6000 5000 4000 3000

it

Der Strafvollzug in der Schweiz ist in drei Konkordate gegliedert. Ein Konkordat umfasst mehrere Kantone, die eng zusammenarbeiten und Insassen über die Kantonsgrenze verschieben – unter anderem, weil nicht alle Kantone eine eigene Strafanstalt führen. Vor allem das Strafvollzugskonkordat der lateinischen Schweiz hat im Vergleich zur Anzahl Haftplätze zu viele Gefangene: Die Belegung lag im vergangenen Jahr bei 115 Prozent.

2000 1000

2013

2011

200 9

200 5 200 7

0

200 3

375 P Zwa erso ngs nen n a 160 ch A massn P uslä ahm fürs erso nde e n rge u. a orgeris en set . Ha che z ftgr ünd Unterb e ring ung

366 7 Stra Pers f-/M one voll n zug assna hm en2 10 4P Unt ers ers one uch ung n sha ft 766 vor Perso zeit . St nen rafv ollz ug

e Arbe

Haftplätze: Vor allem in der lateinischen Schweiz hat es zu wenig

2033

Zwischen 2003 und 2013 hat der Insassenbestand in den Schweizer Gefängnissen um 35 Prozent zugenommen. Damit ist der Anteil an Menschen hinter Gittern überproportional zum Bevölkerungswachstum angestiegen. Rund die Hälfte der Häftlinge sitzt im Straf- und Massnahmenvollzug. Gezählt wird jeweils am Stichtag, dem 4. September.

2362

53

Es gibt immer mehr Straffällige

2013

it

2105

teilbed ingte gemein nützig

Unbedingte Strafe: Die verurteilte Person muss die Strafe antreten. Teilbedingte Strafe: Nur ein Teil der Strafe wird vollzogen. Bedingte Strafe: Der Vollzug der Strafe ist für die Dauer einer bestimmten Probezeit aufgeschoben.

rbe

631

unb ed gem ingte ein nüt z i ge A

davon 346 mit zusätzlichen Massnahmen (z. B. Psychotherapie)

be d Fre ingt ihe e i ts st raf e

Wer verurteilt wird, muss mit einer Sanktion rechnen. In zwei Drittel aller Fälle hat sich das Gericht für eine bedingte Geldstrafe ausgesprochen. Zu den überfüllten Gefängnissen führten vor allem die 9516 unbedingten Freiheitsstrafen. Im Schnitt verweilten die Gefangenen 153 Tage im Gefängnis. Im kostenintensiven Massnahmenvollzug wurden 471 Sanktionen gesprochen. Die Massnahmen sind meist mit einer Strafe verbunden. Das heisst, die Therapien werden oft mit Freiheitsentzug, einer Geldstrafe oder einer Verurteilung zu gemeinnütziger Arbeit kombiniert. 2012 wurden bloss 52 Massnahmen ohne gleichzeitige Strafe gesprochen.

te ing rafe ed st b un i ts ihe e r F

Strafvollzugskonkordat:

Ostschweiz

geplante Haftplätze bis 2020:

+42 +120

geforderte Haftplätze:


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Strafgesetzbuch (z. B.: Körperverletzung, Diebstahl)

Ausländergesetz

Betäubungsmittelgesetz

37 132

16 849

5848

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bedi ngte Geld stra fe

tei lbe G e d i n gt lds e tra fe

un b Ge edi ld ng t st ra e fe

75 523

1223

ode

13 708

nu

r am

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gemein

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nur

*

eM ant

äre tion n sta me nah ass

te beding Arbeit

nützige

107 * Eine Busse ist ein fixer Betrag für einen bestimmten Verstoss. Die Höhe der Geldstrafe ist von weiteren Faktoren wie etwa der wirtschaftlichen Situation des Gesetzesbrechers abhängig.

52

Quellen: Bundesamt für Statistik, Ostschweizer Strafvollzugskonkordat, www.prison.ch, KKJPD

2305

2377

2381

2662

1531

So viel kostet ein Tag im grössten Gefängnis der Schweiz

So viel Personal benötigt es für 100 Gefangene Durchschnittliche Anzahl 100-Prozent-Stellen auf 100 Inhaftierte (Jahr 2012, für die Grafik wurden 51% der Gefängnisplätze der Schweiz ausgewertet)

Kosten in Franken pro Tag für den geschlossenen Vollzug im Zürcher Gefängnis Pöschwies, Erwachsene im Jahr 2014 Doppelbelegung

4,5 Gesundheit 5,5

176.–

Administration

Normalvollzug 301.–

8,8

Spezialvollzug 406.–

100 Gefangene

Sicherheitsvollzug

Soziales und Ausbildung

531.–

Nordwest-/Innerschweiz

Lateinische Schweiz

+106* +100

+445 +500

Forensisch-psychiatrische Abteilung 618.–

* davon sollen 60 Plätze nach 2020 fertiggestellt sein.

40,3

Sicherheit


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Familienbande

Sie sind zusammen aufgewachsen, und heute geht jeder erfolgreich seinen beruflichen Weg: Vier bekannte Geschwisterpaare über Stolz, Respekt und wie sie voneinander profitieren können.

Brüder, die voneinander profitieren (grosses Bild): Schauspieler Beat Marti trägt Churs Stadtpräsident Urs Marti. 1973 war es umgekehrt: Urs hält seinen Bruder auf dem Arm. Beat ist das Nesthäkchen der fünf Marti-Kinder.


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Zusammenhalt trotz Distanz

U

rs Marti (46) ist als Stadtpräsident von Chur seinem Heimatort treu geblieben, seinen Bruder Beat (42) zog es in die Welt hinaus: Der Schauspieler («Heldin der Lüfte», «Die Standesbeamtin») lebt seit 18 Jahren in Berlin. Wenn er ein- bis zweimal pro Jahr für Dreharbeiten in der Schweiz ist, wie kürzlich für Micha Lewinskys Spielfilm «Nichts passiert», freut er sich umso mehr, seine Geschwister zu sehen: «Durch die Distanz ist die Beziehung zu ihnen viel bewusster geworden.» Fünf Kinder sind die Martis insgesamt. Seit Urs Marti der bekannteste Churer ist, sind die gemeinsamen Spaziergänge durch die Stadt aufwendiger geworden. An jeder Ecke müssen die beiden nun anhalten und Hände schütteln. Der Berliner Besuch wird überall vorgestellt, denn Urs Marti ist mächtig stolz auf seinen Bruder: «Ich habe grossen Respekt vor seiner Lebensart. Als Künstler ständig mit dieser finanziellen Unsicherheit zu leben und nicht immer zu wissen, wann der nächste Lohn reinkommt, das ist bewundernswert.» Beat Marti ist froh, dass sein Bruder ihn auf seinem Weg unterstützt hat. «Er hat mich immer ermutigt, weiterzumachen.» Urs hält das für selbstverständlich: «Dafür sind Brüder doch da.»

Beim Eishockey kam früher niemand gegen die Brüder an Die beiden wirken vertraut, obwohl oder vielleicht gerade weil sie komplette Gegensätze sind: Beat war als Kind ein Träumer, sein grosser Bruder ging geradlinig seinen Weg. Beat ist der Künstler, Urs der Geschäftsmann, der bis vor Kurzem eine Treuhandfirma und ein Gastrounternehmen geleitet hat. Wegen ihrer Unterschiedlichkeit profitieren die Brüder immer wieder voneinander. Als Beat Marti mit seiner Frau vor fünf Jahren eine Schauspielagentur gründete, holte er sich vom Bruder unternehmerischen Rat: «Durch ihn habe ich gelernt, konkreter zu werden und einen Geschäftssinn zu entwickeln.» Die Kindheit in Chur haben beide in bester Erinnerung. Nach der Schule machten sie das Kleidergeschäft der Eltern unsicher. Und beim gemeinsamen Eishockeyspielen kam niemand gegen die brüderliche Allianz an.

Familienferien wie damals in Italien sind heute schwierig: Nationalrätin Barbara zieht es in die Kälte, Abt Urban bevorzugt die Wärme.

Engagement liegt in der Familie

D

ie CVP-Nationalrätin Barbara Schmid-Federer (48) kennt das Leben in der Öffentlichkeit. Daran, dass seit Kurzem auch ihr Bruder von sich reden macht, muss sie sich noch gewöhnen: Urban Federer (45) amtet seit Dezember als Abt des Klosters Einsiedeln. Durch ihn kommt die Nationalrätin neuerdings nicht mehr drum herum, sich zu religiösen Themen zu äussern: «Ich kann Privatleben und Beruf nicht mehr so gut trennen.» Als Erstgeborene sei Barbara zu Hause zwar die Prinzessin gewesen, sagt ihr Bruder, dafür musste sie die Regeln aushandeln. Abgesehen von den üblichen Streitereien verlief die Kindheit in Zürich harmonisch. Die Winterferien verbrachte die Familie jeweils in SaasFee, die Sommerferien in Italien.

An Feiertagen wie Ostern und Weihnachten fehlt Urban Federer Die Beziehung unter den Geschwistern, auch mit dem jüngsten Bruder Martin (41), hat sich über die Jahre hinweg intensiviert: «Je älter wir werden, desto mehr wachsen wir zusammen.» Als 20-Jähriger eröffnete Urban Federer der

Familie, dass er ins Kloster geht. «Dieser plötzliche Abschied von zu Hause war ein harter Schnitt. Das hat schon wehgetan», sagt seine Schwester. Aber: «Hauptsache, er ist glücklich.» Manchmal besucht die Familie Urban in Einsiedeln, sonst sehen sie sich an Familienfesten in Zürich. Nur an den Feiertagen wie Weihnachten und Ostern fehlt Urban, weil er im Kloster gebraucht wird. «Wir sehen uns zwar nicht oft, aber wenn wir zusammenkommen, ist es sehr herzlich», sagt Urban Federer. Spannungen unter Geschwistern kennen die beiden nicht. An ihrem Bruder schätzt Barbara Schmid-Federer sein ruhiges Gemüt. Er hingegen bewundert ihr Engagement. Das wurde allen Geschwistern in die Wiege gelegt: Bereits die Eltern setzten sich in Vereinen ein. Barbara engagierte sich nach ihrer Zeit als aktive Schwimmerin als Trainerin und Wertungsrichterin, Urban war Pfadi-Leiter. Heute ist das nicht anders: Er ist im Vorstand des Welttheaters Einsiedeln und arbeitet als Gymnasiallehrer, sie ist neben zahlreichen Mandaten Präsidentin des Roten Kreuzes Kanton Zürich.


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Verwechslung nicht ausgeschlossen

A

llzu viele Berührungspunkte gibt es im Leben von Ueli (69) und Tinu Heiniger (67) nicht. Der ehemalige «Zischtigsclub»-Moderator hat sich aus dem Rampenlicht zurückgezogen, reist mit seiner Frau, liest, moderiert interne Anlässe und geniesst das Grossvaterdasein. Sein jüngerer Bruder Martin alias Tinu tourt als Liedermacher weiterhin durch die Schweiz und denkt

nicht im Traum daran, mit dem Musikmachen aufzuhören. Etwa vier Mal im Jahr sehen sich die beiden: am Weihnachtsfest zusammen mit dem jüngeren Bruder Jörg bei Schwester Barbara in Zürich, am Todestag der Mutter im Emmental, und sonst fast nur dann, wenn «irgendwelche Journalisten etwas wollen». Aber dann nimmt der seit sieben Jahren pensionierte Ueli gern den Zug,

Sind im Emmental aufgewachsen und mögen Ausflüge in die Natur noch immer: Die Brüder Tinu (links) und Ueli Heiniger.

um von seinem Wohnort Murten ins aargauische Schöftland zu reisen, wo sein Bruder sich mit seiner Lebensgefährtin niedergelassen hat.

Nicht einmal die Mutter konnte sie am Telefon unterscheiden Beim Fotoshooting stapfen die beiden durch die Wiese und diskutieren über Zeitungsartikel, Schriftsteller und Eishockey. Das Landleben, wie hier in der Umgebung von Schöftland, kennen sie als Emmentaler nur zu gut. Seine Kindheit und Jugendzeit auf dem Land verarbeitet Tinu Heiniger in seinen Liedern und in seinem Buch «Mueterland». Dagegen meint sein Bruder Ueli: «Öffentliche Diskussionen über unsere Kindheit langweilen mich.» Tinu verstand lange nicht, wieso der grosse Bruder ihn, als sie noch Buben waren, nicht dabeihaben wollte, wenn er um die Häuser zog. Suchte der Jüngere beim Älteren im Pfadi-Lager Anschluss, hiess es: «Lueg sälber!» Heute ist Tinu froh über die rigorosen brüderlichen Absagen, sie haben ihn die Selbständigkeit gelehrt. «Eigentlich habe ich Ueli immer bewundert. Er hatte stets die besten Ideen. Im Winter holte er den Gartenschlauch und machte für uns auf der Terrasse eine Eisbahn, ein andermal baute er mit Leiterwagen und Leintuch ein Segelschiff und segelte damit die Strasse hinauf.» Für die Arbeit des anderen hatten und haben die beiden Heiniger immer grossen Respekt. Ueli besucht die Plattentaufen seines Bruders, und Tinu ist stolz auf seinen Bruder, wenn die Frau an der Migros-Kasse zu ihm sagt, wie sehr sie seinen Bruder im «Zischtigsclub» geschätzt habe. «Üelu hat den ‹Club› erfunden, und er ist und bleibt der beste Moderator, keine Frage», sagt Tinu. Wegen ihrer Art zu reden, ihrem «Berner Sound», und ihrer ähnlichen Stimme werden die beiden oft verwechselt. Am Telefon konnte nicht einmal die eigene Mutter sie unterscheiden. Ueli Heiniger kommt die Verwechslungsgefahr manchmal ganz recht. Wenn wildfremde Leute mit ihm gegen seinen Willen übers Fernsehen diskutieren wollen, sagt er: «Ich bin nicht der Ueli, du verwechselst mich mit meinem Bruder.»

Gingen schon als Kinder nicht gerade zimperlich miteinander um: Kiki und ihr älterer Bruder Nico Maeder.


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Viel zu lachen

N

ico Maeder (37), aufbrausend wie die Mutter, hat seiner kleinen Schwester Kiki (33) früher gerne mal das Leben schwer gemacht. Diese ist eher wie der Vater: harmoniebedürftig. Da waren Probleme vorprogrammiert. Als er zum Beispiel herausfand, dass sie rauchte, ging er damit schnurstracks zu den Eltern. Dabei war sie die Musterschülerin, er das Problemkind. «Ich habe jede Zürcher Schule von innen gesehen. Als Kiki plötzlich eine Klasse hinter mir war, war klar: Ich muss mich um einen Abschluss bemühen!», erzählt Nico. Nachdem ihm das gelungen war, startete er als Gastrounternehmer und Partyorganisator durch. Mittlerweile ist er Mitinhaber von vier Zürcher Restaurants. Kiki, geborene Christina, ist heute Schauspielerin und Aussenmoderatorin der Sendung «Happy Day» (nächste Sendung: 30. 8. auf SRF 1). Für ihren Mut bewundert ihr Bruder sie: «Der Weg in die Schauspielerei bedeutet immer ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück. Kiki hat sich nie unterkriegen lassen.»

Die Mutter sammelt alle Artikel: Kikis Ordner ist dicker Während des Fotoshootings können sie das Sticheln nicht lassen. Er frotzelt: «Ich mache das viel besser als du.» Sie entgegnet: «Geh zur Seite, du füllst das ganze Bild aus.» Wenn Kiki in der Gegend ist, schaut sie in Nicos Atelier Bar in Zürich vorbei, er schaut sich ihre Bühnenstücke an. Die Mutter ist so stolz auf ihre Kinder, dass sie von beiden einen Ordner mit Zeitungsartikeln angelegt hat. «Kikis Ordner ist mittlerweile dicker als meiner», sagt Nico. Dass seine Schwester im Rampenlicht steht, macht ihn stolz. Sie schätzt an ihm seine Schlagfertigkeit. Und: «Er ist einer der lustigsten Menschen, die ich kenne.» Ihr Verlobter hat die Überprüfung durch den kritischen Bruder zum Glück überstanden: «Endlich hat sie einen Guten!» Texte: Silja Kornacher Bilder: Salvatore Vinci

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AUF EIN WORT | 23

FRAU DER WOCHE

Miss Hawaii Am 17. Juni kann man seine Gesundheitswerte kostenlos messen lassen. Infos unter: www.schweizergesundheitstag.ch

SCHWEIZER GESUNDHEITSTAG

«Wir regulieren mit Essen und Trinken unsere Gefühle»

Die Schweizer sind grundsätzlich sehr gesund, sagt der Berner Gesundheitsexperte Heinz Bolliger. Probleme ortet er allerdings beim Übergewicht und dem Alltagsstress. ders: Es gibt nun mal den Weissweinmoment oder die Situation, wo eine kubanische Zigarre den schönen Augenblick Grundsätzlich geht es noch verstärkt. Hinzu ihnen gesundheitlich kommt das pausenlose sehr gut. Wir leben in Überangebot kulinari­ einem privilegierten Teil der Welt und in einer scher Verführungen. Wir privilegierten Zeit. Ein Heinz Bolligersind eben nichts anderes paar Probleme gibt es Salzmann* als umgebaute Mammut­ dennoch: Es gibt immer jäger: Wir kriegen Appe­ mehr Übergewichtige. tit, wenn es irgendwo gut Das wird uns künftig wohl noch nach Essen riecht. Ausserdem mehr beschäftigen. Die grösste Be­ regulieren wir mit Essen und Trin­ lastung für die Gesundheit hierzu­ ken unsere Gefühle. Geht es uns lande ist der psychische Stress. Wir gut, feiern wir das damit, geht es nehmen uns zu oft zu wenig Zeit. uns schlecht, trösten wir uns damit. Heinz Bolliger, am 17.Juni ist Schweizer Gesundheitstag. Wie geht es Herrn und Frau Schweizer?

Bilder: Fotolia, facebook, Keystone

Das klingt insgesamt recht positiv …

Aber es spielen noch andere Dinge hinein: Social Media und all die pausenlos strahlenden Geräte dürften unsere Gesundheit auch in irgendeiner Form beeinflussen, wir wissen einfach noch nicht, wie – ein Liveexperiment mit offenem Ausgang. Die wachsende Schere zwischen Arm und Reich wird sich ebenfalls auswirken, insbesondere auf die Gesundheit der Armen. Eigentlich ist ja klar, was helfen würde: sich richtig ernähren, genügend bewegen, moderat Alkohol trinken, nicht rauchen. Warum fällt das so schwer?

Wissen allein reicht eben nicht. Emotional funktionieren wir an­

Wissen hilft also nur begrenzt.

Trotzdem ist es wichtig. In der Schweiz stehen wir diesbezüglich recht gut da, die Schulen setzen sich stark dafür ein. In bildungs­ ferneren Schichten ist das Nicht­ wissen ein zentraler Grund für schlechte Ernährung. Was bringen solche Aktionstage?

Steter Tropfen höhlt den Stein. Ich befürworte solche Tage grundsätz­ lich. Die Gratis­Checks sind eine gute Gelegenheit, sich wieder mal mit seiner Gesundheit zu beschäf­ tigen. Sie erinnern daran, dass wir uns jederzeit bemühen sollten, einigermassen gesund durch den Tag zu kommen: mit genügend

Bewegung, frischer Luft, massvol­ lem Essen, Entspannungszeit und sozialen Kontakten. Kann man es mit der Gesundheit auch übertreiben? Bei vielen Leuten gelten Geniesser heute gleich als willensschwach und unverantwortlich.

Es liegt in der Natur des Menschen, Dinge zu übertreiben – das geht mit allem, auch der Gesundheit. Oft steckt ein rigides Leistungsdenken dahinter, was sehr schnell ungesund werden kann. Gerade beim Sport wird gerne übertrieben.

Die neue Miss Hawaii heisst Stefanie Steuri (20) und ist Halb­ schweizerin. Ihr Vater kommt aus Grindelwald BE und führt auf Kauai ein Luxushotel. Schönheit liegt in der Familie: Stefanies Mutter war 1977 Miss Maui. Die junge Frau hat mit ihrem Bruder Ben die Sommer­ ferien häufig in der Schweiz ver­ bracht und spricht fliessend Schweizerdeutsch. Die Biologie­ studentin nimmt nun an der Uni eine Auszeit und freut sich schon auf die Wahlen zur Miss America.

MÄNNER DER WOCHE

Satire-Stars

Wie viel seiner Gesundheit kann man mit dem eigenen Verhalten beeinflussen?

Sehr viel, rund 50 Prozent. Den Rest teilen sich zu etwa gleichen Teilen die Gene, das Gesundheitsversor­ gungssystem und die Umwelt. Halten Sie sich immer an alle Regeln?

Ich bin ein Genussmensch und esse gern, aber wenn es mal zu viel war, esse ich halt am nächsten Tag weni­ ger oder leichter. Und ich achte auf genügend Bewegung und Freizeit. Interview: Ralf Kaminski

* Heinz Bolliger-Salzmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter (57) des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern hat ein Buch zu diesen Themen verfasst: «Emotionale Klarheit». Mehr Infos: hbs_verlag@bluewin.ch

Die Schweiz gilt nicht eben als fruchtbarer Boden für grossartige Satiriker. Umso bedauerlicher, dass zwei der besten letzte Woche auf­ gehört haben: Vincent Veillon (28, rechts) und Vincent Kucholl (38) führten drei Jahre lang auf Couleur 3 in ihrer Sendung «120 secondes» fingierte Interviews zu einem aktu­ ellen Thema – sehr lustig und oft bitterböse. Zum Glück verschwin­ den sie nicht ganz: Anfang 2015 starten sie im welschen Fernsehen einen satirischen Wochenrückblick.


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UNTERRUBIKENTITEL

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«Meine Handschrift ist saugruusig»: Im Atelier in Nänikon ZH packt Andrea Landolt ihre Sonntagsschrift aus.


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PORTRÄT | 25

Tafelkunst

Andrea Landolt ist Chalkboard Artist: Sie bemalt hauptberuflich Restauranttafeln. Die Inspiration zu diesem Job fand sie in Nordamerika.

M

uss Andrea Landolt (39) auf einem amtlichen Papier ihren Beruf notieren, gerät sie in Erklärungsnot. Mittlerweile schreibt sie ganz einfach «Tafelbeschrifterin». Das Beschriften von Tafeln für Restaurants, Bars und Badis ist ihr Beruf. Eine Ausbildung dazu gibt es nicht. Im angelsächsischen Raum nennt man diesen Beruf «Chalkboard Artist», hierzulande kennt man dafür keine Berufsbezeichnung. Ihre Leidenschaft für Tafeln entdeckte die gelernte Dekorationsgestalterin während eines fünfjährigen Aufenthalts in Nordamerika. In Seattle jobbte sie als T-Shirtverkäuferin in einer alten Markthalle, in der jedes Restaurant selbst beschriftete Tafeln aufstellte. Zurück in

der Schweiz störte sie sich an den «Tafelleichen», die überall herumstanden. «Diese lieblos gestalteten Schilder sind doch geschäftsschädigend!», findet Andrea Landolt. Überall nur Laserdruck und digitale Flachbildschirme,


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PORTRÄT

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eine Gegenbewegung musste her. «Die Leute mögen doch das Persönliche!» Doch die Selbständigkeit kam vorerst nicht infrage. Sie arbeitete als Bild­ redaktorin für diverse Printmedien und war «eine typische Angestellte».

Der Anfang war harzig, nun stehen ihre Tafeln in Bars und Badis Als sie Mutter wurde und nur Teilzeit­ arbeit für sie infrage kam, gründete sie eine Ich­AG. Seit drei Jahren widmet sich Andrea Landolt nun etwa drei Tage pro Woche dem Tafeln­Malen. Der Anfang war harzig, viele kannten diese Dienstleistung nicht. Heute gehören Bioläden, Bars, Badis, Restaurants und Hotels zu ihren Kunden. Wenn ein Res­ taurant das Angebot ändert, fährt Andrea Landolt persönlich vor und malt die Menükarte um. Neu schult sie auch Mitarbeiter einer Kommunikations­ firma im Tafelbeschriften. Ein Marketinginstrument in eigener Sache ist ihre Website Tafelwart.ch. Die Inspiration zum Firmennamen Tafel­

wart lieferte ihr ein Abschnitt aus dem 1976 erschienenen Buch «Schilten» von Hermann Burger. Er handelt vom tägli­ chen Wahnsinn eines Dorflehrers: «Der Tafelwart eilt zum Lavabo und füllt das Becken mit frischem Wasser, unterzieht die unbeschriebene Wandtafel aus purem Selbstzweck einer Horizontal­, einer Vertikal­ und einer Diagonal­ waschung, wie ich es instruiert habe, vielleicht, um mir eine kleine Kranken­ freude zu machen.» Eine spezielle Beziehung zur Wandtafel hatte Andrea Landolt schon früher: «Als Schülerin nervte es mich immer, wenn der Lehrer die Tafel schmierig putzte.» Andrea Landolt ist durch und durch ein visueller Mensch. «Wenn ich in ein Restaurant gehe, achte ich zuerst auf die Einrichtung. Gute Beleuchtung ist für mich fast wichtiger als das Essen.» Zu Hause in Nänikon ZH ist aber nicht alles durchgestylt. «Seit ich Kinder habe, ist die Einrichtung eher ein fried­ liches Chaos», sagt sie und muss schmunzeln.

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Tafelbeschriften braucht viel Zeit und vor allem Konzentration. «Sonst wech­ selt man mittendrin plötzlich die Schrift.» Ihre Tafeln bezieht die 39­Jährige vom Schreiner. Sie sind nicht wie vielfach angenommen aus Schiefer, sondern aus schwarzem «High Pressure Laminate», zu Deutsch Hochdruck­ Schichtstoff­Platten. Dieses Material ist wetterfest und verbleicht nicht in der Sonne. Dazu verkauft Andrea Landolt auch Tafelständer aus altem Meien­ sässholz oder Edelstahl. Sie legt Wert auf Schweizer Qualitätsware, dafür kostet eine Tafel schnell mal um die 400 Franken.

Hochzeitstafeln: Kunstwerke für den schönsten Tag im Leben Bei Andrea Landolt kann man auch Hochzeitstafeln bestellen. «Save the date» steht da zum Beispiel oder «Daniela und Remo» über zwei ineinan­ der verschlungenen Ringen. «An Hoch­ zeiten gibt es nicht immer tolle Sujets zum Fotografieren, da ist eine schöne

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

Hochzeitstafel willkommen», sagt sie. Auch als persönliches Erinnerungsstück an den schönsten Tag im Leben ist die Tafel beliebt. Ob sie die einzige Tafelbeschrifterin in der Schweiz ist, weiss sie nicht. Sie kennt auf jeden Fall niemand anderen, der sich nur auf diese Tätigkeit spezialisiert hat. So orientiert sich Andrea Landolt vor allem an Künstlern in den USA und in Grossbritannien und besucht dort auch regelmässig Kurse. Seit ihr Mami hauptberuflich «Tafeln anmalt», zeigen ihr die Söhne Andri (9) und Tias (7) ihre Schulhefte nicht mehr so gern. Dabei könnten sich die Söhne trösten: Auch auf Andrea Landolts Ateliertisch liegen stapelweise Schmierzettel. Und Schmierzettel ist das richtige Wort, denn von einer Sonntagsschrift kann keine Rede sein. «Meine Handschrift ist saugruusig», gibt Andrea Landolt zu. Spontanes Bemalen liege ihr nicht: Erste Entwürfe entstehen auf Papier, danach probiert sie Schriften und Dimension aus. Die Schönschrift wird erst auf der Tafel

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Beim Sternen Grill am Bellevue in Zürich schaut Andrea Landolt regelmässig vorbei und erneuert die Menü-Tafel.

mit speziellen Stiften unter Beweis gestellt. «Die Muskeln müssen sich an die Bewegung gewöhnen», erklärt die Expertin. Und sollte mal etwas nicht gelingen, kann Andrea Landolt das Geschriebene immer noch mit einem Schwamm wegputzen. Aber bitte ja nicht schmieren! Text: Silja Kornacher Bilder: Basil Stücheli

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Die Lifestyle-Queen ist hart im Nehmen

Ihre Welt sind Mode und Werbung. Doch Lifestylebloggerin Mirjam Herms hat keine Angst, sich schmutzig zu machen: Die 24-Jährige ist am Strongman-Run durch Schlammlöcher gerobbt und hat einen eiskalten Fluss durchquert – und ist begeistert.

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as Make-up ist dezent, ebenso der rosarote Lippenstift. Zum Frühstück im Café isst Mirjam Herms (24) ein Gipfeli und trinkt dazu einen Latte macchiato. Die Modebloggerin scheint sich keine unnötigen Gedanken um ihre Figur zu machen. «Seit ich Krafttraining betreibe, habe ich drei Kilo zugenommen», sagt sie. Die Kraft braucht sie für ihr neustes Projekt. Anfang Juni hat sich die modebegeisterte Stadtzürcherin auf fremdes Territorium gewagt: In brütender Hitze absolvierte sie in Engelberg OW ihren ersten Strongman-Run. Zusammen mit ihrem Freund Nicolas (23) stakste sie durch Reifenstapelfelder, robbte durch Schlammlöcher, bewältigte Wassergräben mit 6 Grad kaltem Wasser und die Engelberger Skisprungschanze, die der Beinmuskulatur einiges abverlangte. 38 kraftraubende Hindernisse, 18,5 Kilometer Tortur. Doch Mirjam Herms schaffte es ins Ziel. «Überraschend hart war das erste Hindernis. Wir mussten einen unglaublich steilen Hang hinaufklettern. Seile dienten als Hilfe. Als ich oben ankam, sagte ich meinem Freund, dass ich nur eine Runde laufe.» Schliesslich gingen die beiden trotzdem in die zweite Runde. «Ich war von meinem Körper positiv überrascht. Ob-

In ihrem Element: Mirjam Herms betreibt einen Blog über Lifestyle und Mode.

wohl bei meinem letzten Trainingslauf die Knie ziemlich wehtaten, rannte ich schmerzfrei und hatte genug Energie für alle die Hindernisse.» Selbst in extremis schaffte es die Modebloggerin allerdings nicht ganz, ihren Sinn für Ästhetik zu deaktivieren. Sie erzählt: «Zwischendurch war mein ganzer Körper mit Schlamm überzogen. Zum Glück führte ein Hindernis durch einen eiskalten Fluss. So wurde ich recht sauber für den Zieleinlauf.»

Vom Mädcheninternat in die Welt der Mode Der Strongman-Run, der bei seiner Erstaustragung 2010 gerade mal 800 Teilnehmer anlockte (davon nur neun Prozent Frauen), hat sich mittlerweile zur populären Veranstaltung entwickelt: An der diesjährigen Ausgabe haben über 6000 Sportler teilgenommen. Der Frauenanteil beträgt inzwischen hohe 25 Prozent. Herausforderungen würden das Leben erst interessant machen, findet Mirjam Herms. Geboren wurde sie in Beer Scheva am Rand der israelischen Wüste Negev. Dort verbrachte sie die ersten zwei Jahre ihres Lebens. Ihr Vater ist ein in Israel geborener Muslim aus Saudi-Arabien, ihre Mutter Schweizerin

und Jüdin. Aufgewachsen ist Herms als Einzelkind in Kilchberg am Zürichsee, sie besuchte das katholische Mädcheninternat von Wurmsbach SG bei Rapperswil. Seit sie 13 Jahre alt ist, läuft die Zürcherin drei Mal pro Woche, absolviert regelmässig den Vita Parcours in der Nähe von Adliswil ZH und schwimmt jedes Jahr bei der Stadtzürcher Seeüberquerung mit. Sie ist zudem eine begeisterte Wanderin, die am liebsten in Lenk BE unterwegs ist – immer begleitet von ihrem englischen Jagdhund Keira. Im Januar hat sie zum ersten Mal überhaupt ein Fitnessabonnement gekauft. Sie trainiere stets «im Spassbereich». Als Vorbereitung für den Strongman ist sie auf allen vieren rückwärts Treppen hochgekrabbelt. Einen Namen hat sich Mirjam Herms als Modebloggerin und Gründerin von «Chic und Schlau» gemacht. 2013 hat sich der Blog zum Online-Magazin gemausert, in dem auch Gastautoren bloggen. Herms’ Themen sind Mode, Reisen und Kochen. Am populärsten ist ihre «Superbabes»-Reihe, in der sie aufzeigt, wie Frauen lernen, sich selbst zu lieben. «Man sollte sich zwingen, Kleider nie zu klein einzukaufen und nicht ständig den eigenen Körper zu kri-


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Geschafft: Mirjam Herms meldete Freund Nicolas gegen seinen Willen an. Nun wollen die beiden nächstes Jahr wieder starten.

tisieren.» Ihre Zeilen werden über die Grenzen hinaus gelesen. Inzwischen hat der Blog gegen 4200 Fans. «Ich spreche nicht gern von Fans. Wenn ich einen Beitrag auf Facebook stelle, begrüsse ich die Interessenten mit ‹Hallo Freunde›.» Mirjam Herms postet täglich auf Facebook, einmal Bilder vom Strand am Roten Meer in Ägypten, ein andermal verlost sie eine Körpercreme, die für eine straffe Haut sorgen soll.

Ihr Smartphone schaltet sie nur aus, wenn sie wandert Ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken ist gross. Entsprechend oft hantiert sie an ihrem Smartphone herum, stellt aber klar: «Sobald ich auf eine Wanderung gehe, schalte ich es aus.» Ursprünglich lancierte Mirjam Herms ihre Berufskarriere mit einer KV-Lehre in der Militärakademie in Birmensdorf ZH. «Ich wollte nicht mit Frauen zusammenarbeiten, weil ich Neid und Missgunst unter Frauen nicht ertrage.»

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Beim Bloggen seien es denn auch ausschliesslich Frauen, die sie auf persönlicher Ebene beleidigen würden. Sie habe schon lesen müssen, sie sehe auf einem Bild «voll fett» aus. So würde sich ein Mann niemals ausdrücken. Meist seien die Frauen, die solches schreiben, unsicher und unzufrieden mit dem eigenen Körper. Als Herms erstmals vom Anlass hörte, wusste sie: Da muss ich hin. Sie sprach mit ihrem Freund Nicolas darüber. Er arbeitet für dieselbe Agentur als Berater, in der auch Mirjam Herms ihr Geld mit einem 50-Prozent-Pensum als Konzepterin für Werbekampagnen verdient. «Er sagte, er wolle nicht teilnehmen. Ich habe uns trotzdem angemeldet. Wir werden nächstes Jahr wieder starten. Es ist ein grosser Spass, und es herrscht sehr gute Stimmung.» Text: Reto E. Wild Bilder: Mirko Ries

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INTERVIEW

Chefin und Mutter Suzanne Thoma (52) ist seit 2013 BKW-Konzernchefin und Vorgesetzte von über 3000 Mitarbeitenden. Der drittgrösste Schweizer Energiekonzern versorgt rund eine Million Menschen mit Strom. Von 2010 bis 2012 war die Zugerin bereits Leiterin des Geschäftsbereichs Netze beim Energieunternehmen mit Hauptsitz in Bern. Ihre Berufskarriere startete die Chemieingenieurin mit Doktortitel 1990 bei der Ciba Spezialitätenchemie, wo sie zwölf Jahre lang arbeitete – zwei Jahre davon in Taiwan. Die Mutter zweier erwachsener Töchter und Grossmutter einer Enkelin wohnt in Bern.

Suzanne Thoma am Hauptsitz der BKW in Bern: «Der Atom­ ausstieg kostet uns insgesamt 20 Milliar­ den Franken. Die Zahl ist tragbar.»

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«Am saubersten ist nicht konsumierte Energie»

Suzanne Thoma ist überzeugt, dass sich die Schweizer Energiebranche im grössten Umbruch seit der Elektrifizierung befindet. Die BKW-Chefin über die Kosten der Energiewende, Mieter als Milchkühe sowie Frauen in der Chefetage. Suzanne Thoma, welche Art von Strom ist Ihnen am genehmsten?

Am liebsten wäre mir, wenn wir als Ge­ sellschaft einen Weg fänden, weniger Energie zu verbrauchen. Das Schlagwort «Die nicht konsumierte Energie ist die sauberste» trifft zu, denn jede Produk­ tionsform weist Nachteile auf – auch die viel gelobte Fotovoltaik. Die Sonnenkol­ lektoren werden mit energie­ und roh­ stoffintensiven Prozessen hergestellt. Jeder Einzelne muss den Energiekonsum reduzieren. Was tun Sie persönlich dafür?

Ich esse seit langer Zeit kein Fleisch mehr. Das reduziert zwar nicht den Strom­, aber den Energiekonsum erheblich. Ich fahre wenig Auto und wenn, dann meis­ tens mit einem Hybridfahrzeug. Beruflich reise ich deutlich weniger und weniger weit als früher, aber das hat mehr mit meiner Aufgabe bei der BKW zu tun. In den Ferien bin ich gerne in der Schweiz oder im europäischen Ausland. Und Sie haben einen kurzen Arbeitsweg.

Das macht sehr viel aus. Ich pendle mit dem Tram innerhalb von Bern und benüt­ ze mein kleines Auto relativ selten. Wenn ich mir das so überlege, erreiche ich Ener­ gieeffizienz AAA (lacht). Mieter befürchten, dass die Mehrkosten der Energiewende 2050 auf sie abgewälzt werden. Verstehen Sie deren Sorgen?

Ja, teilweise schon. Als Hauseigentümer können Sie sich dafür entscheiden, mit Solarenergie einen Teil Ihres Bedarfs selber zu produzieren. Mit den neuen Re­ gelungen zahlen Sie weniger für Ihren Netzanschluss, obwohl sie gleich viel Netzkosten wie vorher verursachen. Diese Kosten zahlt jemand anderer, beispiels­ weise jemand ohne Eigenproduktion. Das Gleiche gilt für die Steuern und Gebühren, die Sie mit der Stromrechnung bezahlen. Für die energieintensive Industrie ist es zudem ebenfalls sehr wichtig, steigende

Energiekosten zu vermeiden. Das bedeu­ tet, dass jemand anderer zahlen muss. Preisüberwacher Stefan Meierhans kommt zum Schluss, dass dieser Jemand vor allem Mieter sein werden.

Stromverknappung kommen sollte, dann muss man sich im Klaren sein, dass in den jeweiligen Ländern die nationalen Ver­ sorgungsinteressen erste Priorität haben und der Stromexport eingestellt wird.

Weiter wird kritisiert, dass der Strom dank Subventionen so billig ist wie noch nie.

Wie gross ist die Gefahr, dass uns der Strom ausgeht?

Das stimmt für jene, die im freien Markt Strom einkaufen können. Nur gilt das für Private nicht, weil sich das Schweizer Stimmvolk im Herbst 2002 gegen eine Marktliberalisierung ausgesprochen hat. Die Auswirkungen dieser Situation muss man allerdings relativieren: Eine Durch­ schnittsfamilie, die nicht mit einer Wärmepumpe heizt, hat schätzungswei­ se eine Stromrechnung von 800 Franken pro Jahr. Die Stromkosten machen weni­ ger als 300 Franken aus. Der Rest betrifft Gebühren und die Netznutzung.

In den nächsten zehn Jahren ist sie klein. Aber als Energieunternehmen denken wir in Jahrzehnten. Wenn man sich allzu stark vom Ausland abhängig macht, dann wird der Netzausbau zum Thema. Dieser ist teuer, und niemand will ihn. Ein System, in dem man in kleinen Netzregionen und mit neuen Batterietechnologien arbeitet, ist für mich sympathischer und stabiler als Stromlieferungen aus der Nordsee.

«Jede Produktionsform weist Nachteile auf – auch die Fotovoltaik.»

Bis zur Stilllegung sind es noch rund fünf Jahre. Ungefähr die Hälfte dieser Zeit benötigen wir, um einen detaillierten Stilllegungsplan zu erarbeiten. Danach legen wir diesen dem Bundesamt für Energie und dem nuklearen Sicherheits­ inspektorat vor. Erst dann werden wir die sogenannte Stilllegungsverfügung erhal­ ten und können mit der Stilllegung begin­ nen. Drei bis fünf Jahre später werden wir die Kernbrennelemente von Mühleberg in ein Zwischenlager transportieren. Dann kann der Rückbau starten. Das ganze Pro­ jekt dauert rund 15 Jahre.

Preisüberwacher Stefan Meierhans fordert eine Lenkungsabgabe auf Atom-, Gas- und Kohlestrom sowie alle anderen fossilen Energieträger. Ist das der richtige Weg?

Er ist zumindest prüfenswert. Statt direkt zu fördern, würde man vermehrt über den Preis lenken und damit das Energie­ sparen attraktiver machen. Klar ist: Für die Natur und die Umwelt ist es am besten, wenn wir den Konsum von Ener­ gie umfassend reduzieren. Wie weit kann die Schweiz die Energiewende selbständig angehen?

Ich bin mit Bundesrätin Leuthard einig, dass eine vollständige Unabhängigkeit vom Ausland nicht sinnvoll ist. Eine Energiepolitik, die eine weitgehende Ab­ hängigkeit zumindest in Kauf nimmt, halte ich für gefährlich. Wenn es zu einer

Ende 2019 beginnt die BKW mit dem Rückbau des Kernkraftwerks Mühleberg – eine Schweizer Premiere. Wie plant man so etwas?

Was kostet der Atomausstieg letztlich?

Die drei Betreiber von Kernkraftwerken in der Schweiz rechnen mit insgesamt 20 Milliarden Franken. Die Zahl ist zwar beeindruckend, aber letztlich tragbar. Wir rechnen in Zeiträumen von 50 Jahren. Es stellt sich die Frage, woher künftig der Strom kommt, den «Mühleberg» produziert.

Ja, das ist eine grosse Frage. Solange wir wie aktuell eine europäische Strom­


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INTERVIEW

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schwemme haben, wird das die Konsu­ menten nicht tangieren. Aber irgend­ einmal stellt sich tatsächlich die Frage, ob wir Strom in der Schweiz produzie­ ren oder ihn importieren wollen.

Warum?

Es gibt viele Faktoren. Das Bewusstsein, dass Frauen in Führungspositionen auch in der Energiewirtschaft wichtig sind, hält erst langsam Einzug. Immerhin: Vor drei Jahren gab es neben mir und der Kollegin, die das Windgeschäft leitet, noch keine Frauen in hohen Positionen. In den letzten zwölf Monaten ist es der BKW gelungen, zwei Topfrauen –übri­ gens beide Mütter – für die Konzern­ leitung der BKW respektive als Leiterin des Konzernstabs zu gewinnen.

Die BKW betreibt 300 Windturbinen in Deutschland und Italien, aber nur 16 in der Schweiz.

Ja, die Projekte werden hier politisch bekämpft, was die Kosten schon in der Anfangsphase erhöht. Auch die adminis­ trative Abwicklung ist in der Schweiz anspruchsvoll. Zudem gibt es in der Schweiz nicht so viele geeignete Stand­ orte für Windkraftwerke. Aber ich möch­ te betonen, dass immerhin die Hälfte aller Windturbinen, die es in der Schweiz überhaupt gibt, zur BKW gehören.

Sie sind Mutter zweier erwachsener Töchter. Reden Sie mit ihnen über die Energiewende?

Ja, da werde ich herausgefordert. Es ist nicht immer populär, darauf hinzuwei­ sen, dass auch die erneuerbaren Energi­ en ökologische Nachteile haben und dass der Ausstieg aus der Kernenergie allein keine Probleme lösen wird. Eine Energiewende ohne einen Bewusstseins­ wandel der Konsumenten wird vermut­ lich scheitern. Wir werden wirklich etwas verändert haben, wenn wir weni­ ger Treibstoff und weniger Ressourcen verbrauchen. Dabei sollten wir nicht nur auf die Schweiz achten, sondern auch auf das, was im Ausland passiert. Bei­ spielsweise: Wie viele Ressourcen wer­ den im Ausland für Produkte verbraucht, die in die Schweiz importiert werden? Sie haben während zweier Jahre in Taiwan ge­ arbeitet. Wie stark können Sie von den dort gesammelten Erfahrungen profitieren?

Sehr stark. Es hilft, sich immer bewusst zu machen, dass die Schweiz nur ein kleiner Flecken auf diesem Globus ist und die Welt weder an der Schweizer Grenze noch in Europa aufhört. Der Auf­ enthalt hat mir auch gezeigt, wie un­ glaublich privilegiert wir in der Schweiz sind. Es ist keine Selbstverständlichkeit, am Morgen eine warme Dusche mit sau­ berem Wasser nehmen zu können. Sie führen 3000 Mitarbeitende. Was ist Ihnen dabei wichtig?

Verantwortungsbewusstsein, Pragma­ tismus und eine hohe Motivation. Das erwarte ich auch von den Mitarbeitern. Sie gelten als Macherin, ehrgeizig und konse­ quent. Stimmen Sie diesem Bild zu?

Ja, das bin ich wohl alles. Aber ich bin nicht nur das: Ich bin ein fröhlicher

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Suzanne Thoma: «Der Ausstieg aus der Kernenergie alleine löst keine Probleme.»

Mensch und lache oft. Es fällt mir leicht, Menschen wirklich zu mögen, auch ganz unterschiedliche Menschen. Und ich habe eine sehr empfindsame Seite. Frauen als oberste Führungskräfte sind im­ mer noch selten. Was ist Ihr Rezept?

Ich habe mich vor allem nicht behindern lassen. Ich bin gar nie auf die Idee ge­ kommen, dass es unmöglich sein soll, Familie und berufliche Laufbahn gut kombinieren zu können. Es war zwar an­ strengend, und es war auch nicht immer einfach. Aber es war machbar, und es hat sich gelohnt. Meine Kinder waren und sind mir immer sehr wichtig, der Beruf ist es auch, obwohl man beides nicht wirklich miteinander vergleichen kann. Ich bin sehr dankbar, dass alles so ge­ kommen ist. Vielleicht hat mich das Ausland geprägt. Sie hatten eine grosse Doppelbelastung: Die eine Tochter kam zwei Wochen nach Ihrem Doktortitel auf die Welt, die andere während einer Inbetriebnahme eines Kraftwerks in Taiwan. Wie haben Sie Beruf und Familie unter einen Hut gebracht?

Die ersten Bewerbungsgespräche zwei Wochen nach der Geburt der älteren Tochter mit Blazer und Hose, die natür­ lich nicht gepasst haben, waren schon aussergewöhnlich (lacht). Aber wissen Sie, man macht einfach, was man machen muss, Schritt für Schritt, und fast immer gibt es einen guten Weg.

Sind Frauen nicht gut genug im Arbeits­ prozess integriert?

Iris Bohnet, Professorin in Harvard und Verwaltungsrätin der Credit Suisse, hat nachgewiesen, dass Frauen viel strenger beurteilt werden – übrigens nicht nur durch Männer, sondern auch durch Frauen. Die Bilder, die wir im Kopf ha­ ben, unsere Denkmuster, sind immer noch männlich geprägt. Wenn Sie an einen Chefarzt denken, haben sie zuerst einen Mann vor Augen. Frauen in hohen Führungspositionen weichen in ihrer Erscheinung und in ihrer Art von den männlichen Bildern ab. Und ohne dass wir es uns bewusst sind, schätzen wir das oft als Mangel ein. Hinzu kommen die Familienpflichten, von denen sich Frauen nach wie vor in ihrer beruflichen Entfaltung behindern lassen.

«In meiner Karriere habe ich mich als Frau nicht behindern lassen.»

Trotzdem sind Sie gegen eine Frauenquote.

Ja. Aber mir ist bewusst, dass Frauen in Unternehmen ohne Quote und ohne Be­ wusstsein und Taten der obersten Füh­ rung nur kleine Chancen haben. Ich bin jedoch nach wie vor optimistisch, dass die Wirtschaft langsam erkennt, dass es in ihrem ureigenen Interesse ist, ge­ mischte Führungsteams zu haben. Interview: Reto E. Wild Bilder: Ruben Wyttenbach

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Frauen gibt es in Ihrer eigenen Konzernleitung kaum.

Wir haben immerhin zwei Frauen und eine Leiterin des Konzernstabs. Auf der Stufe darunter, in den jeweiligen Geschäftseinheiten, sind in der Tat nur 2 von rund 20 Personen Frauen.

Suzanne Thoma äussert sich zur Wasser­ kraft in der Schweiz, möglichen neuen Wasserkraftwerken und zur Forschung.

Bild: Keystone

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ANNA LUNA GOES WEST KOLUMNE | 37

DER HAUSMANN

Bänz Friedlis Angebeteter trug einen Rossschwanz.

Gott und so Himmel, jetzt sind das schon zwanzig Jahre seit dem Sommer 1994! Zwanzig Jahre, seit Beni Thurnheer ausrief: «Es gibt nur einen Georges Bregy!», als unser «Schorsch» den Amis einen Freistoss unhaltbar ins rechte hohe Eck gezirkelt hatte und nun auf der Gegenseite Eric Wynalda Anlauf zum Freistoss nahm. An der WM in den USA wars, remember? «Es gibt nur einen Bregy!» Und dann gab es doch einen zweiten: Wynalda hämmerte seinen Schuss genauso unhaltbar ins hohe Eck, ins linke. Und dann war da noch Roberto Baggio, in jenem Sommer, der begnadetste Fussballer aller Zeiten. (Anders meinende Zuschriften, liebe Pelé-, Maradonaund Messi-Anhänger, sind zwecklos; mich bekehrt man nicht mehr.) Unauslöschlich jene finstere Nacht – Schweizer Zeit, denn drüben in Pasadena wars taghell –, da Baggio im WM-Final seinen Elfmeter verschoss und den Brasilianern so den Titel schenkte. Dem Jahrhundertfehlschuss widmete Lucio Dalla später ein Lied. «Die wahre Grösse zeigt sich im Moment des Scheiterns», sag-

Freifach Religion, da geht es

Ich gehe ins

Illustrationen: Alina Günter

aber eher um die Rolle

der Religion im Leben als ums Christentum.

te Dalla und verglich Baggios Versagen mit der Kreuzigung Christi: «Christus war im Tod grandios, nicht als er Wunder vollbrachte. Baggio ist ein beseelter Mensch in einer entseelten Welt.» Und wer achtsam ist, entdeckt noch heute entlang italienischer Landstrassen auf Schilder und Mäuerchen gesprayt das Graffito: «Dio c’è ed ha il codino» – Gott existiert und er trägt Rossschwanz. Gemeint ist … Erraten! Aber Sie wollten gar nichts über Fussball lesen, stimmts? Hier im Und ich hab ja auch manch gilt es als wenn anderes erlebt, im heissen Sommer 1994. Am Gurteneine Familie nicht festival spielten Dr. John und Al Green gleichzeitig auf verin die Kirche schiedenen Bühnen, und ich – geht. schon damals für die Musik der Südstaaten entbrannt – blieb im Bemühen, von beiden etwas mitzubekommen, im Gedränge stecken und verpasste schliesslich alle beide. Dafür besuchte ich mit meiner damals wie heute Liebsten das Konzert von Prince im Hardturm. Und es ist auch exakt 20 Jah- vor jedem Besuch fällt beim Marinieren re her, seit die Band, die unsere Berner der Auberginen, beim Einlegen des BraJugend vertont hatte, sich erfrischend tens oder dem Zuschneiden einer Selleneu erfand: Züri West brachten ihr riejulienne der Satz: «Chasch dr ganz Album «ZüriWest» raus, und als ich Tag ir Chuchi stah, ire Viertustung ischs «I schänke dir mis Härz» zum ersten gfrässe …» Ich ahnte es nicht, im SomMal hörte, hätte ich nie gedacht, dass mer 1994, kinderlos und jung, wie ich das Lied zum helvetischen Überhit wür- war – aber in Kuno Laueners lakonischer de, wo es doch die Tristesse einer Nacht- Zeile liegt eine grosse Wahrheit: Im Allklubtänzerin und ihres einsamen Freiers tag fällt viel unsichtbare Büez an. Was beschreibt. Doch diese Songs hatten, aber nicht heisst, dass es – nur, weil herwas gute Popmusik auszeichnet: Sie nach niemand sie anerkennt – undankwurden Teil unserer Biografie, sind in bare Büez wäre. Denn wir Hausfrauen den Alltagsgebrauch übergegangen. und -männer haben längst verinnerlicht: Kaum ein Tag, da meine Frau und ich Der Weg ist das Ziel. nicht daraus zitieren würden. «Sie isch e Schöni …», sagt sie, und ich Das weiss übrigens keiner besser ergänze: «… mit schöne länge als Roberto Ba… Okay, ich fang nicht Haar.» Ich raune: «Jetz geits mir wieder damit an. wieder viu, viu besser …», sie sagt: «Amerika gits nid, das isch numen es Der Blog: Bänz Friedlis Tochter Anna Luna berichGrücht», immer wieder finden wir Ge- tet während ihres Austauschsemesters in den legenheit, unser beider liebste Stelle aus USA in einem Blog, wie es ihr fern von zu Hause dem Stück «Harry Klein» anzubringen: ergeht. Ihr Bruder Hans antwortet aus Schweizer «I bruche geng di fautsche Wörter, Sicht. Lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch, wie i drücke immer schlächt mi uus.» Und oft sie drüben zur Kirche geht.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014

LEHRSTELLE | 39

Serie zum Jahr der Berufsbildung «In der KV-Lehre wurde bereits mein Geschäftssinn geweckt. Zudem lernte ich mit dem Zehnfingersystem das schnelle Schreiben, was mir heute noch nützt. Meine Kenntnisse in der Wirtschaftswelt konnte ich als Unternehmerin längst ausbauen und vertiefen – als Grundstein war die KV-Lehre richtig.» Nadja Schildknecht (40), gelernte Kauffrau, ist Mitgründerin und Geschäfts­ führerin des Zurich Film Festival. Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat das Jahr 2014 zum Jahr der Berufsbildung erklärt. Das Migros-Magazin berichtet in einer losen Serie über Themen rund um die berufliche Grundbildung.

Hochdekorierte Ausbildung

Schon 28 Lernende hat Bernard Fest, Berufsbildner für Polydesign 3D, durch die Lehre begleitet. Aktuell weiht er die Auszubildende Melanie Hebeisen in die Geheimnisse der Dekorationsgestaltung ein.

Bild: Christian Flierl

B

ernard Fests Reich liegt mitten im Labyrinth der Zentrale der Genossenschaft Migros Basel in Münchenstein BL. Das Atelier ist voll von Bau-, Bastel- und Dekomaterial, und an der Decke hängt ein Schild: «Abenteuerzone». Bernard Fest (53) leitet das Deko-Atelier der Migros Basel. Mit seinem Team hilft er den Basler MigrosFilialen, ihre Läden und Schaufenster so zu gestalten, wie sich das die Kunden wünschen: einladend, anregend, kreativ. Gemeinsam mit vier Angestellten bildet Fest vier lernende Polydesigner 3D aus. In der Genossenschaft Migros Basel beginnen jährlich insgesamt rund 60 junge Menschen eine Berufslehre. Polydesigner 3D hiessen bis vor Kurzem Dekorationsgestalter. Der neue Name steht für einen Wandel: «Wir planen, realisieren, stylen heute anders als

vor 15 Jahren», sagt Fest. Der PC sei viel präsenter geworden. Durch das Internet sei die Art, wie dekoriert werde, globalisiert und damit vergleichbar geworden. «Wir müssen globalen Vergleichen auf lokaler Ebene standhalten können», betont Fest. Gleich geblieben ist seine Leidenschaft als Berufsbildner. Es sei erfüllend, den Lernenden etwas weiterzugeben, das ihnen als Fundament für ihr weiteres Leben diene. Die Zusammenarbeit mit Lernenden mache ihn stolz und halte ihn jung, sagt Fest. 28 Lernende hat er bereits durch die Lehre begleitet.

Mehr Erfolg dank praktischer Ausbildung Eine von Fests aktuellen Lernenden ist Melanie Hebeisen (22). Sie ist im zweiten von vier Lehrjahren. Vor der Lehre hat sie die Fachmatura absolviert – sie ent-

Die Arbeit mit den Lernenden hält ihn jung: Berufsbildner Bernard Fest mit der Auszubildenden Melanie Hebeisen.

schied sich danach jedoch für die Berufslehre und nicht für eine Fachhochschule. Warum? «Ich bin überzeugt, dass ich mit einem praxisbezogenen Berufshintergrund bessere Erfolgschancen habe, als mit einem eher theoretischen Hochschulabschluss», sagt sie. Auch für die Migros hat die Berufsbildung einen zentralen Stellenwert, bestätigt Diana Furler, Leiterin Berufsbildung der Genossenschaft Migros Basel. «Wir bilden den eigenen Nachwuchs wie auch den Führungsnachwuchs aus. Gleichzeitig werden wir unserer sozialen Verantwortung gerecht, indem wir jungen Menschen echte Chancen bieten.» Die Berufsbildner seien dabei sehr wichtig, betont Furler. Schliesslich seien sie erste Ansprechpersonen der Lernenden und gleichzeitig ihr Vorbild. Text: Beat Matter


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

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KONSUMENTENSCHUTZ | 41

«Wir ziehen am gleichen Strick»

Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) feiert ihren 50. Geburtstag. SKS-Präsidentin Priska Birrer-Haimo über heisse Themen und Gemeinsamkeiten mit der Migros. Prisca Birrer-Haimo, die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) gibt es seit einem halben Jahrhundert. Welches sind ihre wichtigsten Erfolge?

Dank der SKS gibt es wichtige Errungenschaften wie die Preisanschrifts- und Produkteinformationspflicht. Erfolgreich waren und sind wir auch im Kampf gegen die Gentechnologie. Dass das Problem der Hochpreisinsel Schweiz auf der politischen Traktandenliste oben steht, hat die SKS massgeblich mitbewirkt. Und wo ist die SKS mit ihren Bemühungen gescheitert?

Bild: Keystone

Ganz aktuell bei der Revision des Lebensmittelgesetzes. Wir haben uns für eine verbesserte Transparenz und Information der Konsumenten eingesetzt, leider hat das Parlament anders entschieden. Auch der Kampf gegen hohe Roaminggebühren gestaltet sich schwierig. Welches sind die aktuell heissesten Themen für die SKS?

Der «Preiszuschlag Schweiz», das heisst die zu hohen Preise von Importwaren

wie beispielsweise Kosmetika, mit denen man die kaufkräftigen Schweizer Konsumenten schröpft – das darf nicht sein! Auch setzen wir uns für nachhaltige, langlebige Produkte ein, die repariert werden können. Das kommt sowohl der Umwelt als auch dem Portemonnaie zugute. Wie ist es im internationalen Vergleich um den Schweizer Konsumentenschutz bestellt?

Verglichen mit dem Ausland wird der Konsumentenschutz in der Schweiz stiefmütterlich behandelt – von der Politik ist das so gewollt. Die staatliche Förderung des Konsumentenschutzes ist äusserst dürftig. Gemäss ihrem Selbstverständnis setzt sich die Migros für dieselbe Zielgruppe ein, wie die SKS – nämlich für die Konsumenten. Wo sehen Sie Gemeinsamkeiten?

Grundsätzlich: Wie die Migros wollen wir ein vielfältiges Produkteangebot zu unterschiedlichen Preisen. Für die Migros wie für uns sind regionale Erzeugnisse wichtig. Beide streben wir

Stolz auf das Erreichte: SKS-Präsidentin und SP-Nationalrätin Priska Birrer-Haimo (55).

auch die Sicherheit von Lebensmitteln und anderen Produkten an. Wo arbeiten SKS und Migros zusammen?

Im Kampf gegen die überteuerten Importpreise ziehen beide am gleichen Strick. Interview: Daniel Sägesser

PREISBAROMETER Die Migros senkt bei einer Reihe von Produkten die Preise. Mehrere Molfina-Binden werden günstiger, und auch diverse M-Budget-Produkte schlagen ab. Einige Beispiele im Überblick: Artikel Preis alt* M-Budget Schmelzkäse Scheibletten, 250 g 1.95 M-Budget Reis parboiled, 2 kg 2.35 M-Budget Katzennahrung Stückchen in Sauce mit Wild und Leber, 415 g 0.55 M-Budget Hundenahrung Stückchen in Sauce mit Geflügel und Gemüse, 1240 g 1.45 M-Budget Kosmetiktücher weiss, 150 St. 0.90 Molfina Binden Ultra Night Plus, 10 St. 2.30 Molfina Binden Ultra Normal, 16 St. 2.30 Molfina Binden Normal, 32 St. 2.35 Molfina Binden Normal Pocket, 24 St. 2.60 Molfina Binden Super Night, 16 St. 2.20 Papeteria Klebestift, 20 g 2.40 * in Franken

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SOMMER

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NR. 25, 16. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Blühende Delikatesse

Blumen sind eine Wonne fürs Auge und – auf dem Teller angerichtet – ein wahres Festessen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014

SCHAUFENSTER SOMMER | 43

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der n früher Kin kind wurde n e ten lü m B lu n B e ls it A i Hochze e b ie d t, e r bezeichn n – ein alte den streute e lb e rs auf den B o e D . eitsbrauch n der Fruchtbark stammt vo s ie p ip H r fü k c ru sd Au resse. Boulevardp

Tipp: Knospen von 6 frischen Lavendeldolden zu pfen, mit 100 g Meersalz im Mörse r fein reiben. Wenn das Salz zu fe ucht ist, dieses auf Backtrennpapie r auslegen und einige Stunden troc knen lassen.

R

osen, Veilchen und Gänseblüm­ chen sind ein wahrer Hingucker. Was für unsere Vorfahren alltäglich war, geriet während der Industria­ lisierung in Vergessenheit: Die Natur­ schönheiten eignen sich hervorragend für Rezepte und zur delikaten Dekora­ tion von Salaten, Bowlen oder Desserts. Blüten sind nicht nur fein im Geschmack, sondern auch reich an Vitaminen. So enthält Löwenzahn so viel Betacarotin wie ein Rüebli. Will man sie essen, verwendet man ungespritzte, geniessbare Blumen aus dem Garten oder von Feld und Wald. Pflückt man sie an einem trockenen Morgen, bevor die Sonne kräftig scheint, sind die Aromastoffe am intensivsten. Weitere originelle Sommerideen findet man im Büchlein «100 Dinge, die man diesen Sommer gemacht haben sollte». Projektleitung/Text: Anna Bürgin; Bilder: Marvin Zilm; Styling: Esther Egli


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SOMMER

Salatb est schwarz eck, Melamin , /weiss, Fr. 3.90

Blattsalat mit verschiedenen Blüten Für 4 Personen Zutaten 1 EL flüssiger Honig 3 EL Aceto balsamico bianco 2 EL Zitronensaft 3 EL Olivenöl ½ TL Salz Blumenpfeffer 300 g bunter Blattsalat Blüten für die Garnitur, z. B. Basilikumblüten, Gänse­ blümchen, Kapuzinerkresse etc. Zubereitung Honig, Balsamico, Zitronensaft und Öl mischen. Mit Salz und Blumenpfeffer würzen. Salat und Blumen dekorativ anrichten. Alles mit der Sauce beträufeln. Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten


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Tipp: An st von Form elle a Mozzare ggini lla Ziegenfr oder ischkäse verwend en.

Formaggini mit Rosenblättermarinade im Glas Für 4 Personen Zutaten 4 Formaggini Ticinese à 70 g 6 ungespritzte Rosenblüten 1 Prise Zucker ½ TL Salz Rosa Pfeffer oder Pfefferbouquet 1 dl Olivenöl extra vergine

Zubereitung Eine Blüte für die Garnitur beiseitelegen. Von den restlichen Blüten die Blütenblättchen abzupfen und fein hacken. Blüten, Zucker, Salz, Pfeffer und Öl mischen. Formaggini achteln und in ein verschliessbares Einmachglas geben. Marinade auf die Formaggini verteilen und bei Zimmertemperatur 2 Stunden marinieren lassen. Zum Servieren mit den restlichen Blütenblättern garnieren. Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten + 2 Stunden marinieren lassen


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SOMMER

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NR. 25, 16. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Aprikosen-Muffins mit kandierten Thymianblüten Ergibt 12 Stück Zutaten 2 Eier 120 g Zucker 1 Pack Vanillezucker 250 g Mehl 1 TL Backpulver 1 Prise Salz 1,25 dl Rahm 1 dl Milch 200 g Aprikosen Zuckerguss 200 g Puderzucker 6 EL Zitronensaft Kandierte Thymianblüten ca. 40 Thymianblüten 1 Eiweiss 3 EL Puderzucker Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten + 25 Minuten backen + über Nacht trocknen lassen

Zubereitung 1. Am Vortag für die kandierten Blüten das Eiweiss verrühren, entstandenen Schaum abschöpfen. Die Thymiandolden einzeln zuerst ins Eiweiss tauchen, dann rundum mit gesiebtem Puderzucker bestreuen und auf einem mit Puderzucker bestreuten Backpapier auslegen. Falls sich Puderzuckertropfen bilden, die Blüten ab und zu etwas verschieben und nochmals mit einem Hauch Puderzucker bestreuen. Über Nacht trocknen lassen. 2. Am Zubereitungstag Backofen auf 180°C vorheizen. Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver und Salz mischen. Alle Muffinzutaten, ausser den Aprikosen, miteinander zu einem glatten Teig verrühren. Teig in Muffinförmchen verteilen. 3. Die Aprikosen entkernen, in Achtel schneiden. Die Hälfte der Achtel beiseitelegen, Rest nochmals halbieren und in die Muffins drücken. Beiseitegelegte Achtel dekorativ auf die Muffins verteilen und leicht eindrücken. In der Ofenmitte ca. 25 Minuten backen, auskühlen lassen (Stäbchenprobe). 4. Für den Zuckerguss Puderzucker und Zitronensaft zu einer dickflüssigen Glasur verrühren und auf die Muffins verteilen. Thymianblüten darauf verteilen.

h cken auc nd. e m h c s e Muffins ervorrag Tipp: Die hymianblüten h Blüten wie T ren ohne die erden mit ande verziert. n w Oder sie Gänseblümche n e kandiert

... essbare Blüten in blumige Delikatessen verwandeln

Grosse Kapuzinerkresse Die knalligen Blumen haben ein pfeffriges Aroma und machen aus Salaten einen Augenschmaus.

Löwenzahn Die gelben Blütenblätter abzupfen und über Salat streuen oder zu Gelee verarbeiten.

Wilde Malve Mild und edel im Geschmack. Eine hübsche essbare Dekoration für allerlei kalte Speisen.

Ringelblume Auch «Safran für Arme» genannt. Mit den Blüten färbt man Saucen und Butter oder zupft diese über Salate.

«100 Dinge, die man diesen Sommer gemacht haben sollte», Fr. 7.70 (solange Vorrat)

Illustrationen: Georg Wagenhuber

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HAUSBÄCKEREIEN | 49

Durchgehend frisch

Rund 850 Bäcker in 126 Migros-Hausbäckereien backen von morgens früh bis kurz vor Ladenschluss. Damit auch zum abendlichen Grillplausch frisches Brot serviert werden kann.

E

s ist kurz vor elf Uhr an einem ganz normalen Tag in der Migros-Hausbäckerei in Onex GE. In einer Backstube, in der die ganze Nacht gebacken wurde, würden allmählich die Knetmaschinen und Backöfen ausgeschaltet werden. Das ist in der Hausbäckerei anders, es herrscht geschäftiges Treiben. Insgesamt fünf Bäcker backen hier und sorgen dafür, dass es vorne in den Regalen immer Nachschub an frischen Broten gibt. Und die finden jetzt zur Mittagszeit reissenden Absatz.

Cyril Maurel mit Broten, die es den ganzen Tag immer wieder frisch gibt.

Favoriten sind Weissmehlbrote und die regionalen Sorten

Bild: Marvin Zilm

Cyril Maurel arbeitet seit drei Jahren in der Hausbäckerei in Onex, doch das Handwerk übt er schon seit gut 30 Jahren aus. Bei den Kunden besonders beliebt sind Weissmehlbrote und regionale Spezialitäten. Und welche eignen sich besonders für einen Grillplausch? «Der Krustenkranz und das Tessinerbrot. Die lassen sich sehr gut portionieren und sind Allrounder. Sie passen gut zu Salaten, Würstchen und Fleisch.» Fürs mediterrane Grillieren empfiehlt der Experte das Pain-Création-Olivenbaguette. Das ergänze gut jeden Apéro und mediterrane Salate. Wer gern Knoblauchbrot auf dem Grill zubereitet, sollte das Kartoffelbrot mit Nüssen probieren. Der Bäcker rät, das Brot einfach mit Knoblauchbutter zu bestreichen und auf den Grill zu legen. Die Verschnaufpause nach der Mittagszeit ist kurz, aus den Brotregalen soll es bald wieder verführerisch duften. Gebacken wird bis kurz vor Ladenschluss. Damit auch die letzten Kunden mit knusprig-frischem Brot nach Hause gehen können. CS

Pain Création Olivenbaguette, 380 g, Fr. 3.90

Kartoffelbrot mit Nüssen, 300 g, Fr. 2.30

Krustenkranz, 300 g, Fr. 2.–

Tessinerbrot, 300 g, Fr. 1.50

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Backwaren der Hausbäckereien.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

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KOKOSWASSER | 51

Das leicht süssliche Coco Water schmeckt eisgekühlt am besten.

Exotischer Muntermacher Ob nature, mit Ananassaft oder Schwarztee, Kokoswasser ist leicht und erfrischend. Das mineralstoffreiche Getränk wird aus jungen Kokosnüssen gewonnen.

Bild: Veronika Studer, Getty Images

I

n den USA ist Kokoswasser längst zum Kultgetränk avanciert. Seit letztem Jahr ist es auch in der Migros erhältlich. Jetzt wurde die Rezeptur des Coco Water pur und des Coco Water Ananas verbessert. Neu bestehen sie nur noch aus Kokoswasser respektive aus 90 Prozent Kokoswasser und 10 Prozent Ananassaft. Als dritte Sorte kommt Coco Water Black Tea hinzu. Die Getränke werden statt im Tetrapack jetzt in handlichen PET-Flaschen mit dem praktischen Drehverschluss angeboten, was sportliche

Menschen besonders freut. Kokoswasser ist bekannt für seine isotonische Wirkung. Zudem ist es fett- und kalorienarm und enthält sieben wichtige Mineralstoffe, allen voran Kalium. In den Tropen trinkt man es schon seit Jahrhunderten direkt aus der unreifen, grünen Kokosnuss, die noch nicht viel Fruchtfleisch entwickelt hat. Dort dient es oft als Trinkwasserersatz, da es völlig steril ist. Kokoswasser ist nicht zu verwechseln mit der sämigen Kokosmilch, die aus dem Fruchtfleisch gewonnen wird. DH

Coco Water Black Tea*, 33 cl, Fr. 1.95

Coco Water pur*, 33 cl, Fr. 1.95

* in grösseren Filialen

Coco Water Ananas*, 33 cl, Fr. 1.95

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Coco Water.


SCHAUFENSTER 52 |

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LÉGER

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NR. 25, 16. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Auf die leichte Tour

A

uf deftige Speisen wie Kalbshaxen oder Kohlrouladen hat man zu dieser Jahreszeit eher weniger Appetit. Vielmehr sind leichte Sommergerichte angesagt. Und wer besonderen Wert darauf legt, dass diese gut gelingen, wählt für die Zubereitung Nahrungsmittel der Léger-Linie. Sie bietet an die 100 Produkte aller Art, die im Vergleich zu herkömmlicher Ware mindestens 30 Prozent weniger Fett, Kalorien oder Kohlenhydrate enthalten. Das Léger-Sortiment umfasst eine vielfältige Palette an Molkereiprodukten, Brote, Sirupe, Konfitüren, Fleischund Charcuteriewaren sowie

Léger Rinds-Hacksteak 230 g, Fr. 6.10

Apérogebäck und Desserts. Gourmets kommen dabei nicht zu kurz, denn die Produkte lassen trotz der Reduktion an Fett, Kalorien oder Kohlenhydraten geschmacklich keine Wünsche offen. Dies gilt selbst für klassische Kalorienbomben wie Mascarpone oder Salami, die ebenfalls in Léger-Qualität erhältlich sind. Léger erkennt man an der blauen Verpackung mit dem weissen Schriftzug. Auf jeder Packung ist ausgewiesen, wie viel Prozent weniger Fett, Kalorien oder Kohlenhydrate das betreffende Produkt im Vergleich zu herkömmlichen Produkten enthält. Text: Dora Horvath

Léger Proteinbrot 400 g, Fr. 3.70

Bild: Claudia Linsi

Léger-Produkte unterstützen eine ausgewogene Ernährung. Mit ihnen lassen sich delikate Sommergerichte zubereiten.

Sommersalat mit Hacksteak und Cocktailsauce Hauptgericht für 4 Personen

ZUBEREITUNG Fit-onnaise mit Ketchup, Orangensaft und einigen Spritzern Tabasco mischen und beiseitestellen. Lauch längs halbieren und in feine Streifen schneiden. Rüebli an der Röstiraffel reiben. Lauch und Rüebli mit Dressing mischen. Radieschen halbieren. Öl in einer Bratpfanne erhitzen. Hacksteaks beidseitig bei mittlerer Hitze 5–6 Minuten

Léger Halbrahm UHT 0,5 l, Fr. 3.90

braten. Brotscheiben in einer Pfanne ohne Fett rösten. Zwiebel fein schneiden. Mit Hacksteaks, Blattsalat, Lauch, Rüebli, Radieschen und Brotscheiben anrichten. Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten Pro Person ca. 41 g Eiweiss, 19 g Fett, 17 g Kohlenhydrate, 1750 kJ/420 kcal

Léger Ziegenfrischkäse, 150 g, Fr. 3.70


FRISCH, FRISCHER, MA 40%

2.70 statt 4.50

3.90 statt 4.90

Rispentomaten Schweiz/Niederlande, per kg

33%

3.95 statt 5.90

Nektarinen weissfleischig Extra Frankreich, per kg

4.50 statt 5.50

Auberginen Schweiz, per kg

Alle M-Classic und Anna’s Best Früchte geschnitten 20% günstiger, z.B. Anna’s Best Fruchtsalat, 380 g

20%

1.45 statt 1.85

Greyerzer rezent Schweiz, z.B. Packung à 250 g, per 100 g

1.80 statt 2.30

M-Classic Mini-Sandwiches Packung à 300 g, 20% günstiger

Genossenschaft Migros Neuenburg/Freiburg ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 17.6. BIS 23.6.2014, SOLANGE VORRAT

3.50 statt 4.40

Maxi-Choco 4 Stück à 70 g, 20% günstiger

33%

3.20 statt 4.80

Dessertpreussen Packung à 500 g


RKTFRISCH. 20%

2.60 statt 3.25

Regenbogenforellenfilet Lemon oder Estragon frisch, Italien, per 100 g

4.50 statt 5.40

Schweizer Eier aus Freilandhaltung 9 Stück à 53 g+

40%

11.50 statt 19.20

M-Classic Pizzas im 4er-Pack z.B. Padrone, 4 x 370 g

30%

3.90 statt 5.60

M-Classic Pouletbrust, hauchdünn geschnitten Brasilien, 187 g

30%

7.80 statt 11.25

Bratwürste und Schüblig Schweiz, Packung à 625 g

20%

5.50 statt 6.95

Rindshuftsteak frisch, Schweiz, z.B. Nature, Packung à 1 Stück, per 100 g In der Selbstbedienung

40%

10.80 statt 18.–

Rindshackfleisch Schweiz, per kg

30%

4.85 statt 6.95

Emilia Romagna Prosciutto crudo, geschnitten Italien, per 100 g

30%

1.75 statt 2.50

Schweinskoteletts frisch, Schweiz, Packung à 2 und 8 Stück, per 100 g


NOCH MEHR SPARMÖ 5.90

Minirosen, Fairtrade verschiedene Farben, Stiellänge 40 cm, pro Bund à 10 Stück

7.80 statt 9.80

9.50 statt 11.90

Gesamtes Sushi-Sortiment* 20% günstiger, z.B. Bio Sushi

11.60 statt 14.60

3 für 2

3.40 statt 5.10

Soft Cake Orange oder Himbeer im 3er-Pack 3 x 150 g

6.30 statt 7.90

Hibiscus Long Life im 13-cm-Topf

Anna’s Best Mah Mee oder Chicken Satay im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Chicken Satay, 2 x 370 g

Alle Frey Adoro Kugeln, UTZ 20% günstiger, z.B. Adoro Milch, 200 g

17.90

2.– statt 2.50

8.20 statt 10.30

Sonnenblumenstrauss Gloria pro Strauss

Alle M-Classic Dessert Crèmen 6 x 125 g, 20% günstiger, z.B. Crème Chocolat, 6 x 125 g

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 17.6. BIS 23.6.2014, SOLANGE VORRAT

Alle Cafino und Cappuccino Kaffees 20% günstiger, z.B. Cafino im Beutel, 550 g


GLICHKEITEN. 33%

5.90 statt 9.–

Malbuner Schinken-, Trutenoder Delikatess-Fleischkäse im 6er-Pack z.B. Delikatess-Fleischkäse, 6 x 115 g

2.– statt 2.40

Gesamtes Party Apérogebäck-Sortiment 15% günstiger, z.B. Pizza Crackers, 150 g

3.25 statt 4.10

Alle Knorr Bouillons 20% günstiger, z.B. Hühnerbouillon, 113 g

29.70 statt 39.60

Red Bull Standard im 24er-Pack 24 x 250 ml

3.20 statt 4.–

Alle Stapelchips im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Paprika, 2 x 175 g

3.25 statt 4.10

Gesamtes Gourmet Gold oder Perle Katzenfutter-Sortiment 20% günstiger, z.B. Gourmet Gold Mousse, 4 x 85 g, Dosen

50%

6.15 statt 12.30

Alle Orangina in Packungen à 6 x 1,5 Liter z.B. Regular

50%

7.20 statt 14.40

M-Classic Apfelsaft 12 x 1 Liter

50%

11.80 statt 23.60

Don Pablo Olivenöl 2 Liter


DAS GROSSE . N E G Ü N G R E V SPAR 3.15

50%

7.95 statt 15.90 Total Waschmittel z.B. Color, 2 Liter

5.20 statt 6.50

Migros Plus im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Apfelessigreiniger, 2 x 1 Liter, gültig bis 30.6.

3.80 statt 4.80

Diverse Papeterie-Artikel Schulanfang z.B. Kugelschreiber blau, 10 Stück

Molfina Damenhygieneprodukte im 3er-Pack 20% günstiger, z.B. Slipeinlagen Bodyform Air, 3 x 36 Stück, gültig bis 30.6.

8.95 statt 11.20

9.90

Yvette Feinwaschmittel 20% günstiger, z.B. Care, 2 Liter, gültig bis 30.6.

79.–

Buggy London Up* gültig bis 30.6.

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 17.6. BIS 23.6.2014, SOLANGE VORRAT

Herren, Damen, Baby und Kinder Sommerbekleidung z.B. Herren Achseltop bedruckt, in diversen Farben, Gr. S–XXL, gültig bis 30.6.

40%

9.60 statt 16.–

Soft Toilettenpapier in Mehrfachpackungen z.B. Deco Color, FSC, 24 Rollen, gültig bis 30.6.


WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE Rispentomaten, Schweiz/Niederlande, per kg 2.70 statt 4.50 40% Melonen Galia, Spanien, pro Stück 1.70 Ananas, Costa Rica, pro Stück 1.80 statt 3.60 50%

Rapelli Pain Surprise, Schweiz, Packung à 430 g 15.60 statt 19.50 20% Bratwürste und Schüblig, Schweiz, Packung à 625 g 7.80 statt 11.25 30%

Kiwi, Neuseeland, Schale à 5 Stück 2.20

Rapelli Apéro Pasteten-Teller, Schweiz, Teller à 290 g 9.90 statt 12.90 20%

Alle M-Classic und Anna’s Best Früchte geschnitten, z.B. Anna’s Best Fruchtsalat, 380 g 3.90 statt 4.90 20%

Merguez pikant, Schweiz und Import, Packung à 7 und 20 Stück, per 100 g 1.75 statt 2.50 30%

Anna’s Best Königssalat, 150 g 3.10 statt 3.90 20% Radieschen, «Aus der Region.», Seeland, pro Bund 1.30 statt 1.80 Auberginen, Schweiz, per kg 4.50 statt 5.50 Champignons, Schweiz, Körbli à 500 g 3.40 statt 5.80 40% Gurken, Bio, «Aus der Region.», Seeland, pro Stück 1.90 statt 3.20 40% Äpfel Mairac, Schweiz, per kg 3.40 statt 4.90 30% Nektarinen weissfleischig Extra, Frankreich, per kg 3.95 statt 5.90 33% Melone Charentais Fruitissime, Frankreich, pro Stück 3.50 statt 5.90 40%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Rindshackfleisch, Schweiz, per kg 10.80 statt 18.– 40% M-Classic Pouletbrust, hauchdünn geschnitten, Brasilien, 187 g 3.90 statt 5.60 30% Bündnerfleisch, hauchdünn geschnitten, Schweiz, 97 g 6.30 statt 7.90 20% Emilia Romagna Prosciutto crudo, geschnitten, Italien, per 100 g 4.85 statt 6.95 30% M-Classic Poulet-Minifilet, Deutschland/Frankreich/Ungarn, per 100 g 2.15 statt 2.70 20% Gesamtes Sushi-Sortiment, z.B. Bio Sushi 9.50 statt 11.90 20% * Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Apéro Hauspastete, hergestellt in der Schweiz, Stück à ca. 250 g, per 100 g 2.60 statt 4.35 40%

M-Classic Wienerli, Schweiz, Packung à 2 x 2 Stück 2.40 statt 3.– 20% Schweinsbratwurst, frisch, z.B. «Aus der Region.», per 100 g 1.55 statt 1.95 20% Schweinsbratwurst, frisch, Schweiz, Packung à 2 x 110 g 3.30 statt 4.20 20% Hinterschinken, TerraSuisse, geschnitten, per 100 g 2.40 statt 3.– 20%

Délice St-Agaûne Bordeau Chesnel, Frankreich, Packung à 200 g 8.40 statt 10.50 20% Justin Bridou Sortiment, Frankreich, z.B. Bâton de Berger, Stück à 250 g 8.40 statt 10.50 20% Rindshuftsteak, frisch, Schweiz, z.B. Nature, Packung à 1 Stück, per 100 g 5.50 statt 6.95 20% In der Selbstbedienung

Fish & Dip Cocktail-Sauce, MSC, Packung à 2 x 234 g 8.25 statt 11.80 30%

Alle Glace-Artikel, z.B. Frozen Yo Nature, 170 ml 1.50 statt 1.90 20%

BROT UND MILCHPRODUKTE Starbucks Chai Latte, 220 ml 2.15 NEU **

20x

Die Butter, –.20 günstiger, Mödeli à 250 g 2.95 statt 3.15 Alle M-Classic Dessert Crèmen, 6 x 125 g, z.B. Crème Chocolat, 6 x 125 g 2.– statt 2.50 20% Le Gruyère rezent, per 100 g 1.45 statt 1.85 20%

Ananas-Scheiben im 6er-Pack, 6 x 140 g 5.– statt 6.30 20%

M-Classic Mini-Sandwiches, Packung à 300 g 1.80 statt 2.30 20%

Moelleux au chocolat, Stück à 350 g 6.90

Greyerzer rezent, Schweiz, z.B. Packung à 250 g, per 100 g 1.45 statt 1.85 20%

Dessertpreussen, Packung à 500 g 3.20 statt 4.80 33%

Caprice des Anges, Frankreich, Stück à 200 g 3.50 statt 4.40 20%

BLUMEN & PFLANZEN Minirosen, Fairtrade, verschiedene Farben, Stiellänge 40 cm, pro Bund à 10 Stück 5.90

Hibiscus Long Life, im 13-cm-Topf 7.80 statt 9.80

Alle Le Gaulois Poulet-Snacks, Frankreich, z.B. à l’italienne, Beutel à 250 g 5.90 statt 7.60 20% Poulet-Sticks mariniert, mit Bambuszange, Schweiz, Packung à ca. 400 g, per 100 g 1.10 statt 1.40 20% Delpeyrat Entenfilet geräuchert, Frankreich, Packung à 2 x 90 g 12.40 statt 17.80 30% Felchen geräuchert, «Aus der Region.», Neuenburgersee, per 100 g 1.80 statt 2.30 20% Alle Sushi und Bento Box, hergestellt in der Schweiz mit Import-Fisch, z.B. Sushi Maki Mix, Schale à 150 g 7.20 statt 9.– 20% Lachsfilet mit oder ohne Haut, z.B. ohne Haut, Zucht aus Norwegen, per 100 g 2.95 statt 4.25 30% * Alle Coraya Fish & Dip, MSC, Frankreich, z.B. Cocktail-Sauce, Schale à 234 g 4.10 statt 5.90 30% Regenbogenforellenfilet Lemon oder Estragon, frisch, Italien, per 100 g 2.60 statt 3.25 20% Lachscarpaccio, Norwegen, Packung à 3 x 166 g 19.60 statt 29.70 33%

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 30.6. Genossenschaft Migros Neuenburg/Freiburg ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 17.6. BIS 23.6.2014, SOLANGE VORRAT

M-Classic Pizzas im 4er-Pack, z.B. Padrone, 4 x 370 g 11.50 statt 19.20 40%

Alfredo Mozzarelline im Duo-Pack, 2 x 160 g 4.– statt 5.– 20%

Pferdesteak «Hopp Schwiiz», frisch, Kanada, per 100 g 2.70 statt 3.40 20%

Entenfilet, frisch, Frankreich, Packung à ca. 350 g, per 100 g 2.85 statt 3.60 20% *

Maxi-Choco, 4 Stück à 70 g 3.50 statt 4.40 20%

Schweizer Eier aus Freilandhaltung, 9 Stück à 53 g+ 4.50 statt 5.40

Sonnenblumenstrauss Gloria, pro Strauss 17.90

Wachteln St-Sever, frisch, Frankreich, Packung à ca. 400 g, per 100 g 1.95 statt 2.45 20% *

Gesamtes Mimare Sortiment, z.B. Thonsalat Mexico, MSC, 250 g 3.50 20x PUNKTE 20x

Bündner Bergkäse, Bio, per 100 g 1.80 statt 2.30 20%

Spare Ribs mariniert, Schweiz, per 100 g 1.50 statt 2.20 30%

Schweinskoteletts, frisch, Schweiz, Packung à 2 und 8 Stück, per 100 g 1.75 statt 2.50 30%

Alle Trockenfrüchte, Nüsse oder Mischungen, z.B. M-Classic Türkische Aprikosen, 300 g 2.85 statt 3.60 20%

Minirosen dreifarbig, Fairtrade, pro Strauss à 20 Stück 10.80 statt 12.80 Glockenblume grossblumig, «Aus der Region.», im 12-cm-Topf 3.90 statt 4.90 Chrysantheme Snow Lady, im 17-cm-Topf 7.90 statt 9.80 Edelweiss, 1.30 günstiger, im 13-cm-Topf 4.20 statt 5.50 Hortensie, «Aus der Region.», im 21-cm-Topf 19.80 statt 24.80

WEITERE LEBENSMITTEL Alle Frey Adoro Kugeln, UTZ, z.B. Adoro Milch, 200 g 6.30 statt 7.90 20% Soft Cake Orange oder Himbeer im 3er-Pack, 3 x 150 g 3.40 statt 5.10 3 für 2 Alle Cafino und Cappuccino Kaffees, z.B. Cafino im Beutel, 550 g 8.20 statt 10.30 20% Alle Honige im 550-g-Glas und im 500-g-Squeezer, –.60 günstiger, z.B. Blütenhonig feincremig, 550 g 4.70 statt 5.30 Alle Zwieback, z.B. Original, 260 g 2.55 statt 3.20 20%

Himbeer-, Aprikosen- und Schokoladen-Coulis, z.B. Himbeer, Stück à 200 g 3.10 statt 3.90 20% * Alle Wähen Marie, z.B. Quiche Lorraine, Stück à 400 g 5.10 statt 6.40 20% *

NEAR-/NON-FOOD Nivea Mega Strong Mousse oder Haarspray, z.B. Spray Mega 20x Strong, 250 ml 5.30 NEU ** Garnier Fructis Hair in Mehrfachpackungen, z.B. Goodbye Damage Shampoo im 3er-Pack, 3 x 300 ml 9.45 statt 13.50 30% ** Gesamtes Garnier Skin Sortiment, z.B. Miracle Skin Day, 50 ml 13.40 statt 16.80 20% ** Gesamtes I am EnthaarungsSortiment, z.B. Kaltwachsstreifen Normal, 10 x 2 Stück 7.20 statt 9.– 20% ** Gesamtes I am DamenrasurSortiment, z.B. Rasiergel Sensitive Woman, 150 ml 2.60 statt 3.30 20% ** Elmex und Meridol Zahnpflegeprodukte in Mehrfachpackungen, z.B. Elmex Kariesschutz Zahnpasta im 3er-Pack, 3 x 75 ml 9.90 statt 11.85 ** Garnier Deodorants (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Mineral Roll-on Ultra Dry, 50 ml 3.90 statt 4.90 20% ** Kneipp Bestseller in Mehrfachpackungen, z.B. Shampoo Mandelblüten im Duo-Pack, 2 x 200 ml 12.60 statt 15.80 ** Switcher Damen und Herren Swiss Vision T-Shirt, erhältlich in diversen Farben, z.B. Damen T-Shirt, weiss, Gr. S–XXL 20x 25.– NEU ** BiC Tipp-Ex Mini-Pocket Mouse Dekor, 3 Stück 6.90 statt 10.35 33%


R H E M N E L L O WIR W

! D L E G R E S N FÜR U

TT I N H C S M I L TIKE R A A N I F L O EM N E D E I H C S R VE GER.*

I T S N Ü G % 6 1 T F A H DAUER

* Die Migros senkt bei verschiedenen Molfina Artikeln dauerhaft die Preise. Z.B. Molfina Binden Super Night, 16 Stück, neu Fr. 1.80 statt Fr. 2.20 (–18.2%). Angebote gelten ab 16. Juni 2014.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

Tomatentarte mit Ziegenkäse

Hauptgericht für 4 Personen. Für 1 Blech à 30 cm Ø.

ZUBEREITUNG Backofen auf 180°C vorheizen. Kuchenteig ausrollen und samt Papier auf das Blech legen. Teig mit einer Gabel einstechen. Käse, Rahm und Eier verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tomaten halbieren. Käseguss auf den Teig giessen. Mit Tomatenhälften belegen. In der Ofenmitte ca. 30 Minuten backen. Tarte aus dem Ofen nehmen.

Basilikumblätter darüberzupfen und servieren. Dazu Zitronensirup mit frischer Minze und Eis servieren. Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten + ca. 30 Minuten backen Pro Person ca. 16 g Eiweiss, 20 g Fett, 35 g Kohlenhydrate, 1650 kJ/390 kcal

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LÉGER | 61

ZUTATEN 1 achteckig ausgewallter Léger-Kuchenteig à 270 g 150 g Léger Ziegenkäse 2 dl Léger Halbrahm 3 Eier Salz, Pfeffer 300 g Cherrytomaten 2 Zweige Basilikum Sirup: 4 EL Léger Zitronensirup 2 Zweige Pfefferminze Eiswürfel

ZUTATEN 60 g Léger Fit-onnaise Kräuter 60 g Léger Ketchup 2 EL Orangensaft, Tabasco 200 g Lauch, 250 g Rüebli 1 dl Léger French Dressing 1 Bund Radieschen 2 EL Olivenöl 4 Léger Hacksteaks à 115 g 4 Scheiben Léger Proteinbrot à 50 g 1⁄2 rote Zwiebel 150 g Blattsalat

Léger French Dressing 450 ml, Fr. 2.50

Léger Sirup Zitrone 75 cl, Fr. 3.60

Léger Fit-onnaise Kräuter, 280 g, Fr. 2.80

Léger Kuchenteig 270 g, Fr. 2.–

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Produkte von Léger.


SCHAUFENSTER 62 |

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TERRASUISSE

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NR. 25, 16. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Rosmarinbrötchen Ergibt ca. 12 Stück ZUTATEN 150 g Roggenmehl* 15 g Hefe 3,2 dl Wasser, lauwarm 1/2 Bund Rosmarin 1 TL Salz (ca. 10 g) 350 g Urdinkelmehl classic* 3 EL Olivenöl * in TerraSuisse-Qualität erhältlich

ZUBEREITUNG 1. Roggenmehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde bilden. Hefe in 1 dl des Wassers auflösen, in die Mulde geben und mit etwas Mehl zu einem Teiglein mischen. Vorteig 30 Minuten aufgehen lassen. 2. Die Hälfte des Rosmarins hacken. Mit Salz und Urdinkelmehl mischen. Zum Roggenmehl geben. Restliches Wasser und Öl dazugiessen. Alles zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde aufgehen lassen. 3. Backofen auf 200 °C vorheizen. Teig in ca. 12 gleich grosse Stücke teilen. Daraus längliche Brötchen formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit einem Messer längs fein einschneiden. Je einen Rosmarinzweig darauflegen. Brötchen in der Ofenmitte ca. 35 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig auskühlen lassen. TIPP Brötchen einseitig aufschneiden und jeweils eine grillierte Cipollata* mit etwas Salat und Tomaten sowie Senf hineinlegen. * in TerraSuisse-Qualität erhältlich

Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten + 90 Minuten aufgehen lassen + 35 Minuten backen Pro Stück ca. 5 g Eiweiss, 3 g Fett, 29 g Kohlenhydrate, 700 kJ/170 kcal

W Das Mehl macht den Unterschied

er an Schweizer Getreidefeldern entlangfährt und genau hinschaut, stellt fest: Längst nicht alle sind nur mit Weizen bewirtschaftet. Vor allem Backwaren aus Roggenmehl erfreuen sich steigender Beliebtheit bei

Schmackhafte, hochwertige Brotbackwaren selber herzustellen, ist kein Hexenwerk. Grundvoraussetzungen sind Know-how und die passenden Zutaten. Das Mehlsortiment von TerraSuisse hilft dem Hobbybäcker auf die Sprünge.

TerraSuisse steht für eine naturnahe, tierfreundliche Landwirtschaft. Das Nachhaltigkeitsprogramm stützt sich auf die Richtlinien von IP-Suisse, der Schweizer Vereinigung integriert produzierender Bauern. Weitere Infos: www.migros.ch/terrasuisse

den Konsumenten – und damit auch bei den rund 5000 Getreidebauern, die nach den Richtlinien von IP-Suisse die Rohstoffe für das umfangreiche Terra-Suisse-Angebot an hochwertigen Mehlsorten in der Migros produzieren.

Roggenmehl eignet sich besonders gut für die Herstellung währschafter Backwaren, die länger frisch bleiben und stärker sättigen als beispielsweise Weizenmehlprodukte. Grund dafür ist sein höherer Ballaststoffgehalt, aber auch die Zusammensetzung der Ballaststoffe beinflusst sowohl den Nährwert als auch die Backeigenschaften. Hobbybäcker sollten wissen, dass ein Brot aus reinem Roggenmehl lange Ruhephasen und auch eine Teigsäuerung benötigt. Wesentlich schneller geht es, wenn man den Teig – wie in den Rezepten oben beschrieben – mit anderen Mehlsorten kombiniert. Text: Claudia Schmidt Bild: Veronika Studer

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Das Label TerraSuisse leistet dazu einen wertvollen Beitrag.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

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TERRASUISSE | 63

Roggen-Knusperbrot Ergibt 4 Stück

ZUTATEN 100 g Roggenmehl* 100 g Vollkornmehl* 1 TL Backpulver 150 g 5-Korn-Flocken 50 g Sonnenblumenkerne 50 g Kürbiskerne 1 gestrichener TL Salz (ca. 8 g) 1,6 dl Wasser Roggenmehl zum Auswallen * in TerraSuisse-Qualität erhältlich

ZUBEREITUNG Backofen auf 220°C vorheizen. Roggenund Vollkornmehl, Backpulver, Flocken, Kerne und Salz mit Wasser zu einem festen Teig verkneten. In 4 gleich grosse Stücke teilen und zu Kugeln formen. Diese auf wenig Mehl zu ca. 3 mm dicken Rondellen auswallen. Aufgerissene Ränder zusammendrücken. Fladen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der Ofenmitte 18–20 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten + 18–20 Minuten backen Pro Stück ca. 16 g Eiweiss, 14 g Fett, 57 g Kohlenhydrate, 2000 kJ/480 kcal

Rezepte

TerraSuisse Vollkornmehl, 1 kg, Fr. 2.40

TerraSuisse Ruchmehl, 1 kg, Fr. 1.95

TerraSuisse Urdinkelmehl classic, 1 kg, Fr. 3.50

TerraSuisse Halbweissmehl, 1 kg, Fr. 1.95

TerraSuisse Urdinkelmehl hell, 1 kg, Fr. 3.60

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

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FOOD | 65

GUT & GÜNSTIG

Wurstsalat mit Linsen Hauptgericht für 4 Personen und circa Fr. 10.– ■ 100 g grüne Linsen nach Packungsanleitung ohne Salz knapp weich kochen. Wasser abgiessen und Linsen auskühlen lassen. ■ 3 EL Gemüsebouillon mit 3 EL Apfelessig, 3 EL Gurkenwasser, 1⁄2 TL Senf und 3 EL Olivenöl verrühren. Über die Linsen geben. Salzen und pfeffern. ■ 300 g Cervelats schälen. Wurst, 3 Essiggurken und 150 g Gruyère in kleine Stifte, 1 Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Alles mit den Linsen gut mischen und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. 1⁄2 Bund Radieschen rüsten, vierteln und mit 3 EL Kresse auf dem Salat verteilen.

Cervelats, ervelats Radieschen und Gruyère: drei Zutaten für ein unkompliziertes Gericht.

Konzentriert zur Prüfung

Grillen am Spiess Dieser grillfertige Spiess mit Cipollata, Schweinefleisch, Rindfleisch und Speck bringt Abwechslung auf den Rost. Der Clou dabei ist: Der Spiess aus Metall ist wiederverwendbar. Einfach nach dem Gebrauch reinigen und zur nächsten Grillparty die Lieblingskombination frisch aufspiessen oder sogar an der Migros-Fleischtheke neu auffüllen lassen. Metall-Megaspiess, ca. 300 g, Fr. 3.35 per 100 g In grösseren Filialen

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Mexikanisches Trio

Brasilianische Mischung

Unentbehrlich für die mexikanische Küche sind die Salsas von Pancho Villa – neu auch in der praktischen Kopfstehflasche. In drei Geschmacksrichtungen und unterschiedlich scharf verleihen sie Fajitas und Nachos die gewisse mexikanische Würze. Zu den beliebten Tomaten-Salsas Mexicana mild und medium hat sich neu die Salsa Blanca gesellt – eine lang haltbare, extramilde Sauercreme-Variante. Pancho Villa Salsa Blanca, 285 g, Fr. 4.90

Cashews, Rauchmandeln, Ananas und Papayawürfel geben der Mischung aus Trockenfrüchten und Nüssen ihre exotische Note. Aus vier verschiedenen Mischungen durften die Kunden auf migipedia.ch ihren Favoriten auswählen. Mit der Wahl von Mistura do Brasil haben sie ein eindeutiges Statement abgegeben, passend zur Fussball-WM. Sun Queen World Tour Mistura do Brasil, 175 g, Fr. 3.95

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Mit jeder körperlichen Bewegung beanspruchen wir ein oder mehrere Gelenke. Bei stetiger Überbeanspruchung, Fehlbelastung und mit zunehmendem Alter können Abnutzungserscheinungen auftreten und die Gelenkbeweglichkeit wird eingeschränkt. Insbesondere Sportler und Menschen im fortgeschrittenen Alter sollten daher auf den Erhalt ihrer Gelenkbeweglichkeit achten. Axamine Mobility® Brausetabletten* mit 600 mg Glucosamin und 450 mg Chondroitinsulfat, Vitamin C und E, Zink, Selen, Kupfer und Mangan.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

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eder hat seine Lieblingskleider. Und in denen fühlt man sich so richtig wohl. Umso mehr mit der Gewissheit, dass sie faserschonend gewaschen sind und gut duften. Mit dem richtigen Waschmittel bleiben sie länger in Form, die Farben behalten ihre Intensität. Damit gerade Weisses lange weiss bleibt und die Fasern weniger schnell altern, empfiehlt sich Yvette White. Es sorgt mit seiner neuen, verbesserten Rezeptur für einen optimalen und intensiven Weisseffekt. Dafür verantwortlich ist die Brilliant-White-Formel. Dem unerwünschten Grauschleier der Textilien wird effektiv vorgebeugt, Weisses und Helles leuchten wieder neu auf. Yvette White reinigt zugleich besonders sanft,

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

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NONFOOD | 69

RAPPENSPALTE

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Mit 16 schrieb Stefan Bachmann (21) seinen ersten Fantasyroman «Die Seltsamen», der in den USA ein Bestseller wurde. Im Herbst erscheint der Folgeband «The Whatnot» bei Diogenes. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Bei meinen Eltern. Für jeden gejäteten Löwenzahn gab es einen Rappen. Ich war vier, bekam 20 Rappen und war ausser mir vor Freude. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Mein Klavier. Ohne das könnte ich gar nichts machen. Wofür geben Sie gern viel Geld aus?

Für Bücher und Musik.

Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Ich mache nicht gross Ferien. Aber Flüge an die Westküste der USA oder London-Reisen sind recht teuer. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Fisch gewickelt Ein Fisch, der fürs Trockene zuständig ist. Diesen originellen, wasserdichten Packsack in Fischform gibt es in zwei Grössen und fünf Farben. Er wird an der Schwanzflosse siebenmal mit einem Band umwickelt und dann zugeklippt. So können Schwimmer ihre Habseligkeiten unbesorgt mit ins Wasser nehmen und nach einer Seeüberquerung in trockene Sachen schlüpfen. Wickelfisch gross, hellblau, orange oder grün, Fr. 29.90 In ausgewählten SportXX-Filialen

Lokal einkaufen beim Bauern. Man spart so auch Benzin und schont die Umwelt. Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

Für gute und schön gemachte Bücher.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Ich finde, die Schweiz unterstützt die Kultursparten wirklich sehr gut. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Zeit, Zufriedenheit und gute Freunde. Mit wem gingen Sie gern auf Shoppingtour?

Ich shoppe nicht gerne. Wahrscheinlich mit jemandem, der auch nicht gern shoppt. Dagobert Duck oder so. Interview: Lea Simeon


SAISONKÜCHE 70 |

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ZOE TORINESI

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NR. 25, 16. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

AUFGETISCHT

Zoe Torinesi, Moderatorin und Webköchin Zoe Torinesi verwirklichte den Traum vieler Mädchen: Sie modelte bereits als Teenager und nahm 2005 an der Wahl zur Miss Schweiz teil. Nach mehreren Jahren als Model entschied sie Wandlungsfähig: sich für eine KV-Ausbildung, Zoe Torinesi modelt, arbeitete aber auch als moderiert und kocht Moderatorin fürs Fernsehen; für Publikum. seit 2009 moderiert Zoe Torinesi die Kochshow «Öisi Chuchi» auf 4+. Seit Anfang Jahr betreibt sie mit «Cookinesi» auch eine eigene Koch-Site im Internet.

Was haben Sie auf Vorrat? Butter, Pasta, Weisswein, Olivenöl, Frey-Schoggi, Backzutaten, Kaffee. Mein Kühlschrank ist nie leer.  Wie oft kochen Sie pro Woche? Wenn ich nicht gerade unterwegs bin, jeden Tag.  Kochen ist für Sie … … Meditation und etwas, das glücklich macht. Yoga für die Seele.  Was würden Sie nie essen? Bedrohte Tierarten. Ansonsten bin ich nicht heikel. Aber Innereien und Ente habe ich nicht gern.  Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit Eminem.

Zoe Torinesi und «Saisonküche»-Köchin Sonja Leissing sind sich einig: Auberginenscheiben dürfen nicht zu dünn sein.

Italianità aus der vernetzten Küche

Was bei Zoe Torinesi auf den Tisch kommt, zeigt sie in sozialen Medien Menschen aus der ganzen Welt. Die Moderatorin liess das Migros-Magazin ganz real in ihr Küchenreich gucken und bereitete Auberginen-Involtini zu.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014

ZOE TORINESI | 71 1) Auberginen, Ziegenkäse, Olivenöl und Kräuter für die Involtini, Tomaten fürs Sugo.

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2) Die Auberginenscheiben werden mit Olivenöl bepinselt und gewürzt. 3) Das fertige Tomatensugo kommt in eine ofenfeste Auflaufform. 4) Ein Rosmarinzweig statt eines Zahnstochers hält den Involtino zusammen. 2

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R

ollenwechsel für Zoe Torinesi: Schaut sie als Moderatorin der Kochsendung «Öisi Chuchi» auf 4+ ein Mal pro Woche in fremde Küchen, öffnet sie heute die Tür zu ihrer Küche für die Gäste des Migros-Magazins. Mit den gefüllten Auberginen-Involtini steht ein Vegigericht auf dem Programm. Die «Saisonküche»-Köchin Sonja Leissing packt die frischen Zutaten aus. Eine gereifte Ziegenkäserolle kommt zum Vorschein. «Nehmen wir die?», fragt Zoe Torinesi. «Ich nehme sonst immer einen Ziegenfrischkäse, wenn ich

die Involtini zum Apéro mache», erläutert sie. Sonja Leissing findet, dass der gereifte Käse im Ofen schön schmilzt. Das überzeugt die leidenschaftliche Hobbyköchin, die schon im Alter von sechs der Mutter ihre erste eigene Wähe präsentierte.

Das Smartphone liegt immer griffbereit in der Küche Viel Routine hat sie mittlerweile im Kochen. Der Hang zur italienischen Küche wurde ihr als Halbitalienerin in die Wiege gelegt, auch wenn sie bereits

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mit zwei Jahren in die Schweiz kam. «Meine Mutter hatte ihre Schweizer Wurzeln, aber liebte natürlich auch die italienische Küche. Ich bin in beiden zu Hause und vermische sie auch», erklärt Zoe Torinesi ihren eigenen Kochstil. Damit viele Menschen von der Kocherfahrung der Moderatorin profitieren können, hat sie als Kochbloggerin auf der Website der «Schweizer Illustrierten» eine wöchentliche Kolumne und betreibt mit «Cookinesi» im Internet eine eigene Site rund ums Thema


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

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ZOE TORINESI | 73

Kochen und Geniessen. Klar, dass schöne Fotos da nicht fehlen dürfen. «Momentan nehme ich noch alles mit dem Smartphone auf», gibt Zoe Torinesi zu. Sagts und zückt das Gerät, um auch das Kochen mit dem Migros-Magazin Schritt für Schritt festzuhalten. «Saisonküche»-Köchin Sonja Leissing lässt unterdessen die Tomatensauce köcheln. «Ein gutes Sugo braucht etwas Zeit, damit die Säure der Tomaten nicht mehr so dominant ist», weiss sie. Zoe Torinesi nickt, während sie konzentriert die Aubergine in Scheiben schneidet und anschliessend mit Olivenöl bepinselt. Zwischendurch wird ab und zu ein Foto gemacht. Das Smartphone liegt immer griffbereit.

Das Bild ist schneller im Internet als das Gericht auf dem Teller Die Bilder verwendet Zoe Torinesi aber nicht nur auf ihrer eigenen Website, sie verteilt sie auch in den sozialen Netzwerken: Instagram, Pinterest, Twitter, Facebook, oder Google+ sind die Mittel ihrer Wahl. Und wo ein AuberginenInvoltino gerade fertig ist, wird auch der mit der Handykamera verewigt. Wenige Sekunden später ist er schon auf Instagram, einem sozialen Netzwerk für Fotos. Durch geschickte Verschlagwortung finden Interessierte die Bilder, die sie gerade suchen. Langfristig kann sich die 33-Jährige durchaus vorstellen, mehr von zu Hause aus zu arbeiten. «Dafür ist meine Internetsite perfekt.» Momentan bleibts bei einem Tag pro Woche, an dem sie für ihre Food-Seite kocht, fotografiert und schreibt. Dass sie lieber in der Küche steht als auf dem Laufsteg defiliert, glauben die Gäste sofort. Die Involtini duften herrlich aus dem Ofen, der Käse verläuft perfekt. Doch vor den Genuss hat Zoe Torinesi das Foto gestellt – damit auch der Fangemeinde im Internet das Wasser im Mund zusammenläuft. Text: Claudia Schmidt Bilder: Andreas Eggenberger www.cookinesi.com

Auberginen-Involtini mit Ziegenkäse ZUTATEN 1 Aubergine à ca. 350 g Salz, Pfeffer 8 EL Olivenöl 300 g Ziegenfrischkäse, z. B. Chavroux Affine 1 Bund Basilikum 12 Rosmarinzweige oder Zahnstocher Sauce: 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 500 g Fleischtomaten 1 EL Olivenöl 3 dl Gemüsebouillon 4 Zweige Basilikum 2 Zweige Petersilie 1 TL Chiliflocken Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG 1. Für die Sauce Zwiebel hacken. Knoblauch pressen. Tomaten in Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch im Öl andünsten. Tomaten beigeben und mitdünsten. Mit Bouillon ablöschen. Mindestens 1 Stunde köcheln lassen. Kräuter hacken. Mit den Chiliflocken beigeben. Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. 2. Aubergine längs in 12 Scheiben schneiden. Auslegen und mit Salz bestreuen. Sobald sich reichlich Wassertropfen auf den Scheiben gebildet haben, diese mit Haushaltspapier abtupfen. Scheiben wenden und mit Salz und Pfeffer bestreuen. Mit Olivenöl bepinseln. Im restlichen Öl goldbraun braten. Abkühlen lassen. 3. Backofen auf 220 °C vorheizen. Käse in 24 Scheiben schneiden. Auberginenscheiben mit je 2 Basilikumblättern und 2 Scheiben Ziegenfrischkäse belegen und einrollen. Je mit einem Rosmarinzweig fixieren. Tomatensauce in eine Gratinform geben. Involtini daraufgeben. In der Ofenmitte ca. 12 Minuten überbacken. Dazu passt Brot oder Reis.

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IHRE REGION 76 |

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MIGROS NEUENBURG-FREIBURG

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NR. 25, 16. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Unzählige Möglichkeiten für den Sommer Auch dieses Jahr bietet die Klubschule Migros Neuenburg-Freiburg während der Sommerferien wieder ein abwechslungsreiches Programm, das alle Interessen und Altersgruppen abdeckt. Die Kurse finden in den vier Klubschulen und den zwei Zweigstellen der Genossenschaft statt und werden ab drei Teilnehmern durchgeführt. Zu den diesjährigen Neuheiten im Klubschul-Kursprogramm zählen: Einführung in die deutsche Sprache über das Theater, Herstellung

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Frankreich in der Migros

Bis zum 28. Juni finden in der Migros französische Wochen statt. Aude Bonnet Hugel, Geschäftsführerin der Migros Le Locle, gewährt Einblick in dieses Sortiment.

W

enn es um die französischen Wochen in den Filialen der Migros Neuenburg-Freiburg geht, dann ist Aude Bonnet Hugel genau die richtige Ansprechperson: Sie kennt die Gastronomie und lebt in ihrem französischen Heimatdorf direkt hinter der Grenze, unweit des Vallée de la Brévine und des Lac des Taillères. Für die Geschäftsleiterin der Migros in Le Locle sind die französischen Wochen ein Synonym für Tradition, Nähe und Gastlichkeit. Und dank einer ganzen Palette regionaler Spezialitäten sind diese Tage eine gute Gelegenheit für köstliche Entdeckungen aus dem westlichen Nachbarland. Aude Bonnet Hugel, macht es überhaupt Sinn, diese Spezialitäten in Le Locle zu präsentieren, wo Frankreich doch so nahe ist?

Während der französischen Wochen liegt der Schwerpunkt auf Qualitätsprodukten, die man nicht unbedingt direkt hinter der Grenze findet. Die Auswahl ist wirklich interessant und wird von den Kunden sehr geschätzt. Wodurch zeichnet sich diese Auswahl aus?

Durch ihre Vielfalt. Es gibt Frischeprodukte: Charcuterie und Käse. Beispielsweise gibt es Bayonne-Schinken von Delpeyrat, Brie de Meaux oder Camem-

bert de Normandie. Wir bieten eine schöne französische Selektion an. Während der französischen Wochen kann man die Produkte übrigens auch degustieren. Die französischen Wochen sind seit Jahren Tradition in der Migros. Sind sie für Sie schon fast zur Gewohnheit geworden?

Überhaupt nicht! Ich habe selbst Produkte entdeckt, die ich noch nicht gekannt habe, zum Beispiel einen tollen Weichkäse aus dem Burgund. Sie haben Geschichte studiert. Wie sind Sie zur Gastronomie gekommen?

Das Studium hatte ich abgebrochen, um in Frankreich eine Lehre im Verkauf zu machen. Zur Gastronomie kam ich schliesslich über die Migros im «Métropole Centre», das war vor zwölf Jahren. Es ist ein sehr interessantes Gebiet, in dem es Regeln für alles gibt, für den Respekt und den Umgang mit den Produkten, für die Hygiene, die Vorbereitung, die Präsentation, den Service. Es war sehr wertvoll, mich in dieser Branche weiterzuentwickeln. Sind Sie die Karriereleiter schnell hochgeklettert?

Ja, ich habe in La Chaux-de-Fonds, Marin, Peseux, Les Eplatures und St-Imier

Aude Bonnet Hugel, Geschäftsführerin der Migros Le Locle, findet durch die französischen Wochen zu ihren Wurzeln zurück.

Gewinnspiel Justin Bridou Während der französischen Wochen der Migros Neuenburg-Freiburg befinden sich auf allen Produkten der französischen Marke Justin Bridou Wettbewerbs-Sticker. Hinter diesen Stickern finden die Kunden alle nötigen Infos zur Teilnahme am Wettbewerb. Kein Kaufzwang, Teilnahme auch via QR-Code (rechts) oder auf www.justinbridou.ch möglich. Zu gewinnen gibt es: 1 Tischfussballset und 10 Fantaschen.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014

MIGROS NEUENBURG-FREIBURG | 77 REZEPT

Rinderfilet en croûte für 4 Personen Zutaten: 1,2 kg Rinderfilet (z.B. vom Charolais-Rind) 160 g Foie gras de canard Duo Labeyrie 150 g Rohschinken 500 g Blätterteig 1 EL Biosonnenblumenöl Salz, Pfeffer

Sich während der Sommerferien fortbilden: Die Klubschule machts möglich.

Für die Sauce: 1 dl Madeirawein 1 Eigelb 50 g Butter 25 g Mehl 1 dl Geflügelbouillon

Charolais-Rinderfilet en croûte: Ein einfaches Gourmetrezept.

gearbeitet. Seit etwas mehr als einem Jahr leite ich die Filiale in Le Locle. Woran denken Sie, wenn Sie das Stichwort «französische Gastronomie» hören?

Bilder: Stéphane Gerber, Fotolia, Shutterstock Lilyana Vynogradova

An Lebenskunst, gutes Essen, Austausch. Ich denke an die typischen Sonntagsessen, an das Vergnügen, mit Verwandten, Eltern und Freunden an einem schön gedeckten Tisch zusammenzukommen. Und wenn das Wetter mitspielt, wird dieser Tisch nach draussen verlegt. Was sind Ihre französischen Lieblingsprodukte?

Ich habe eine Schwäche für Käse, vor allem für Halbhart- und Weichkäse. Wir führen hervorragende Spezialitäten von gezielt ausgewählten Produzenten im Sortiment. Gibt es die Produkte der französischen Wochen auch sonst?

Ja, alle. Während der Aktion wird allerdings ein besonderer Fokus auf sie gelegt. Aus diesem Grund platzieren wir sie in der Nähe der Obst- und Gemüseabteilung, um sie unter einer französischen Fahne in den Vordergrund zu rücken. Interview: Lili Marchand

Ein feines Stück Fleisch

Das Filet vom Charolais-Rind gilt bei vielen Leuten als das beste Fleisch der Welt. Im Rahmen der französischen Wochen gibt es dieses zarte Fleisch aus dem Burgund in den Migros-Filialen.

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harolais-Rinder kommen ursprünglich aus Frankreich, genauer aus dem Burgund. Neun Monate weiden diese Tiere auf den saftigen Weiden der Bocage-Landschaft, wo sie sich ausschliesslich von verschiedenen Gras- und Kräutersorten ernähren. Die Region hat ein ideales Klima für Weideland und gilt als Hochburg für Charolais-Rinder. Sowohl ein See- wie ein Kontinentalklima sorgen für ausreichende Niederschläge und grüne Wiesen. Letztere schmecken den muskulösen Charolais-Rindern sehr.

Typische Marmorierung für aromatischen Geschmack Das Fleisch der Charolais-Rinder ist von feinen Fettäderchen

durchzogen. Dadurch erhält es seine typische Marmorierung und den unglaublich aromatischen Geschmack. Erhältlich ist Charolais-Rindfleisch im «Gruyère-Centre» in Bulle, in Avry-sur-Matran, im «Métropole Centre» in La Chaux-de-Fonds, im «Marin-Centre» und in der Migros Hôpital in Neuenburg. Dieses zarte und geschmackvolle Fleisch wird in der Fleischabteilung der jeweiligen Filialen fertig abgepackt verkauft. Das Rezept für Rinderfilet en croûte in der Spalte rechts ist perfekt geeignet, wenn man seine Gäste mit einem feinen Gourmetgericht aus der heimischen Küche überraschen möchte. En Guete!

Zubereitung: 1. Biosonnenblumenöl in einem Topf erhitzen, ohne dass Rauch entsteht. Filet auf allen Seiten anbraten. 2. Wenn das Filet Farbe angenommen hat, herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 3. Rohschinken in Stücke schneiden, mit Foie gras vermischen, bis eine streichfähige Masse entsteht. 4. Filet in der Masse wenden. 5. Ofen auf 240° C vorheizen. 6. Blätterteig auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ausrollen. Filet darauflegen, salzen und pfeffern. Den Teig so zusammenfalten, dass der gesamte Braten umhüllt ist. Ränder mit einer Mischung aus einem Eigelb und 1 TL Wasser verschliessen. 7. Teig mit der Ei-Wasser-Mischung bepinseln. Filet en croûte auf einem mit Backpapier belegten Blech in den Ofen schieben. 8. 42 Min. garen. 9. Unterdessen die Sauce zubereiten: Butter im Topf zum Schmelzen bringen. Mehl hinzufügen und unter Rühren aufkochen, bis eine schaumige Mischung entsteht. Unter Rühren Bouillon und Madeirawein hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 10. Kurz aufkochen, vom Feuer nehmen und im Wasserbad warm stellen. 11. Filet en croûte aus dem Ofen nehmen, in dicke Scheiben schneiden und Sauce separat servieren.


IHRE REGION 78 |

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MIGROS NEUENBURG-FREIBURG

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NR. 25, 16. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Migros ist angekommen Endlich hat auch Le Landeron eine Migros: Am 13. Mai wurde die Filiale eingeweiht. Das Migros-Magazin war an der Eröffnung dabei.

R

oland Spring, Gemeinderatspräsident von Le Landeron, freute sich in seiner Rede zur Eröffnung der neuen Migros-Filiale sehr. «Endlich ist die Migros in Le Landeron angekommen», sagte er. Die Genossenschaft wollte sich bereits in den 1970er-Jahren in der Neuenburger Gemeinde niederlassen, doch das Projekt wurde nie verwirklicht. Als die Firma Casino die Verkaufsflächen am Dorfeingang räumte, hat die Migros die Gelegenheit ergriffen und sich auf dem Gebiet der Ranoilles eingerichtet.

Viel Investition in Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit

Zur Eröffnung in Le Landeron kam auch Marcelle Junod, Geschäftsleiterin der Migros Neuenburg-Freiburg.

Die Migros unterstützt die Jugend

Text : Pauline Seiterle

Öffnungszeiten: montags, dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 19 Uhr, donnerstags von 8 bis 20 Uhr und samstags von 8 bis 18 Uhr

Hell und freundlich: Die neu eröffnete Migros in Le Landeron.

Bei jeder Eröffnung einer neuen Filiale überreicht die Migros einer lokalen Institution einen Scheck. Am 13. Mai erhielten zwei Vertreter des Jugendvereins Le Landeron von Geschäftsleiterin Marcelle Junod und Genossenschaftspräsident Damien Piller 3000 Franken.

Adresse: Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg, Postfach 114, 2074 Marin-Epagnier, Tel. 058 574 81 11. Abonnentenservice und Adressänderung: Bitte der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst, Tel: 058 574 83 37, an den Nachmittagen von 13.30 Uhr bis 15.50 Uhr oder per Mail: registre.mnf@gmnefr.migros.ch

Bild : Pierre-William Henry

Die Umbauarbeiten haben sechs Monate gedauert, das Vorhaben war umfangreich: Das Gebäude musste renoviert und mit modernen, umweltfreundlichen Techniken ausgestattet werden. «Heizung, Isolation, Elektroinstallation, Kühlsysteme: Alles wurde erneuert, um den Stromverbrauch zu senken», erklärte Projektleiter Frédéric Guillet. Die Migros Neuenburg-Freiburg hat über fünf Millionen Franken in die Realisierung dieser Filiale investiert. Die ersten Besucher waren begeistert. Manche konnten kaum glauben, dass sie tatsächlich durch das alte Zentrum geschlendert sind. Die 640 Quadratmeter Verkaufsfläche werden optimal genutzt. In der gewohnten Reihenfolge findet man Obst und Gemüse, Backwaren, Milchprodukte, Lebensmittel, Kosmetik, Elektronik, Do-it- und Babyartikel etc. Am Ende des Einkaufs gibt es zwei herkömmliche Kassen und drei Self-Checkouts des Systems Subito, mit denen die Kunden Zeit sparen. Auch eine Amavita-Apotheke und eine Café-Ecke sind vorhanden. Geschäftsführer Philippe Tissot und sein Team freuen sich darauf, ihre Kunden in der brandneuen Filiale begrüssen zu dürfen.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN |

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WILDS WELT

Zu Besuch bei Hänsel und Gretel in Zagreb

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild Seit dem 1.Juli 2013 ist Kroatien und damit die Hauptstadt Zagreb Teil der EU. Die Metropole mit ihren 800 000 Einwohnern ist eine Reise wert: Sie ist überdurchschnittlich sauber, sicher, preiswert, und die wichtigsten Attraktionen lassen sich alle zu Fuss erreichen.

Jugendliche verprassen ihr Geld für teure Schuhe und Klamotten – so das Klischee. Stimmt nicht! Lieber geben sie es für Aktivitäten mit Freunden aus.

Die Finanzen im Griff

Schweizer Jugendliche gehen mit ihrem Geld haushälterisch um. Bei vielen bleibt Ende Monat sogar etwas übrig.

Bild: GettyImages

D

ie Jacobs Foundation hat 1020 Schweizer Jugendliche im Alter zwischen 15 und 21 Jahren über ihren Umgang mit Geld befragt. Die Antworten der repräsentativen Studie zeigen einen mehrheitlich bodenständigen und verantwortungsbewussten Umgang mit den finanziellen Gegebenheiten. Im Mittel verfügen Jugendliche über rund 500 Franken monatlich, die überwiegend von den Eltern kommen. Allerdings müssen unter jenen, die noch zur Schule gehen, viele mit 100 Franken auskommen, während bereits Berufstätige bis zu 3500 pro Monat zur Verfügung haben. Gemeinsam ist allen: Man arrangiert sich grundsätzlich mit dem, was man hat. So sagen 79 Prozent, sie hätten

genug oder mehr Geld, als für die Befriedigung ihrer Bedürfnisse nötig sei. «Dabei sind immaterielle Werte wichtiger als Materielles. 72 Prozent der Befragten investieren ihr Geld lieber in eine gute Zeit mit Freunden als in teure Dinge», hält die Studie fest. Die Budgetdisziplin der Jugendlichen ist solide: 84 Prozent teilen ihr Geld in der Regel so ein, dass es für den ganzen Monat reicht. Doch es gibt auch etliche, meist solche mit sehr knapp bemessenen Finanzen, denen es nicht reicht. So gaben 6 Prozent an, sie müssten sich manchmal am Monatsende Geld leihen, um über die Runden zu kommen. Auf der anderen Seite gelingt es über 80 Prozent der Befragten, Ende Monat regelmässig etwas zurückzulegen. «Auch

wir stellen fest, dass sehr viele Jugendliche bewusst und verantwortungsvoll mit Geld umgehen», sagt Daniel Jenal (33), Verantwortlicher Konsum bei Pro Juventute. Eine aktive Rolle des Elternhauses sei dabei wichtig. «Vor allem Jugendliche, die in ihrer Familie schon als Kinder in Diskussionen und Überlegungen rund um Geld und Konsum einbezogen werden, können später auch selber gut mit Geld umgehen.» Text: Daniel Schifferle

www.migrosmagazin.ch

STIMMEN SIE AB Wie strikt halten Sie als Eltern Sackgeld-Budgets für Kids und Teenager ein? Die Umfrage.

■ Die besten Sehenswürdigkeiten:

Start vom Palace Hotel entlang mehrerer Parks und der Strasse Praska mit Jugendstilgebäuden. Das Herz der Stadt bildet der Platz Jelacica. In der Nähe befindet sich der Aussichtspunkt Zagreb Eye (im 16. Stock, nachts Bar), über dem Platz die Kathedrale und der Markt. Die Fussgängerstrasse Tkalciceva ist voller Cafés und Restaurants (für Familien: Ivica i Marica, zu Deutsch Hänsel und Gretel). Von dort zum Hügel mit dem Markusplatz (Regierungssitz und Markuskirche) hoch. Museum der zerbrochenen Beziehungen besuchen! ■ Die besten Adressen: Übernachten im Palace Hotel (vier Sterne, zentrale Lage, Jugendstilgebäude von 1907, Zimmer ab 132 Franken). Essen im Pod Grickim Topom (romantische Terrasse über der Altstadt, freundlicher Service, internationale Küche mit kroatischen Spezialitäten (unbedingt reservieren: Tel. +38514833607). Weitere Adressen und Bildergalerie: www.migrosmaga zin.ch/wildswelt. ■ Gut zu wissen: Taxifahrt Flughafen– Stadtzentrum Zagreb kostet rund 170 Kuna/27 Fr. (Franken kann man gut vor Ort in Wechselstuben umtauschen).


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

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MIGROS-BANK-RATGEBER

Früher war alles besser Auf meinem Sparkonto liegt Geld, das ich eigentlich investieren möchte. Was mir aber fehlt, ist eine Anlage mit attraktiven Zinseinnahmen. Was empfehlen Sie?

Albert Steck, Markt- und Produktanalyse Migros Bank

«Früher war es besser.» Normalerweise mag ich den Spruch ja nicht besonders. Beim Anlegen jedoch stimmt er. Stellen Sie sich vor: Vor 20 Jahren konnten Sie mit einer risikolosen Schweizer Bundesobligation eine Jahresrendite von 6 Prozent verdienen. Inzwischen rentiert eine solche Anleihe noch mit mageren 0,8 Prozent – notabene vor Steuern. Was also ist zu tun? Als Anleger müssen Sie Ihren Kompass neu ausrichten. Vor allem zwei Faustregeln sollten Sie über Bord werfen. Zum einen: «Eine Anleihe kauft man wegen der Zinseinnahmen.» In der Grafik sehen Sie, wie stark die jährlichen Erträge der Schweizer Haushalte aus Obligationen und Bankeinlagen in den letzten zwei Jahrzehnten geschrumpft sind: von 28 auf 12 Milliarden Franken. Und eine Trendumkehr ist nicht in Sicht. Der zweite Leitsatz, der an Gültigkeit eingebüsst hat: «Der Aktionär verdient sein Geld mit steigenden Kursen.» Anfang der 90er-Jahre traf dies grösstenteils zu, als die Schweizer Aktien noch weniger als 10 Milliarden Franken Dividenden ausschütteten, dafür regelmässig mit hohen Kursgewinnen glänzten. Heute dagegen bekommen die Aktionäre Dividenden von über 35 Mil-

den Einnahmenausfall der Obligationen zu einem guten Teil kompensieren. Mrd. Fr. Immerhin ist die 40 Dividendenrendite 35 des Schweizer AktiDividendenerträge 30 enmarkts von 1 ProZinseinnahmen zent in den 90er25 Jahren auf mittler20 weile 3 Prozent 15 gestiegen. Auf zehn 10 Jahre ergibt das mit Zinseszinsen bereits 5 einen ansehnlichen 0 Gewinn von 34 Pro1990 1995 2000 2005 2010 zent – selbst wenn So entwickeln sich die Vermögenseinkommen der Haushalte die Börsenkurse im in der Schweiz: Die Zinseinnahmen sind eingebrochen, dafür Jahr 2024 nicht höher haben die Dividendenerträge massiv zugelegt. liegen sollten als heute. Allfällige Daten: BfS Kursgewinne kommen hinzu. Sie haben liarden. Meine Empfehlung im aktuellen somit die Wahl: Abwarten, bis die ObliTiefzinsumfeld: Achten Sie besonders gationen wieder so gut rentieren wie früher – das könnte allerdings noch auf Ihren Zeithorizont. lange dauern –, oder Sie machen das Der Zinseszinseffekt spielt Beste aus der neuen Situation und invesauch bei den Dividenden tieren dosiert in Aktien mit konstanten Wenn Sie Ihr Erspartes kurzfristig anle- Dividendenausschüttungen. Persönlich gen möchten, dann bleiben sichere Zins- bin ich für die zweite Option. papiere erste Wahl. So vermeiden Sie Kursschwankungen, wie sie bei Aktien Jetzt aktuell auf https://blog.migrosbank.ch: auftreten können. Dafür jedoch müssen Lesen Sie unsere konkreten Tipps, wie Sie Ihr Sie sich mit einer geringeren Rendite be- Geld schrittweise in Wertschriften investieren. gnügen. Bei einem langfristigen Anlage- Und machen Sie mit bei unserem neuen Gewinnhorizont dagegen können Sie mit Aktien spiel.

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ALLTAGE MIT KINDERN

Juni

Tipps und Ideen aus dem Buch «365 Alltage mit Kindern».

Bild: Lee Jakob

Regenbogen selber machen ■ Material: Gartenschlauch oder Wasserpistole, Farbstifte oder Malkreide. ■ Und so gehts: Ein Kind erzeugt mit einem Gartenschlauch oder einer Wasserpistole einen Regenbogen, indem es den Wasserstrahl gegen die Sonne richtet. Die anderen Kinder versuchen, den Regenbogen zu sehen. Welche Farben hat der Regenbogen? Wie sind die Farben angeordnet? Nachdem die Kinder dieses physikalische Phänomen

bestaunt haben, zeichnen sie den Regenbogen. Für diejenigen, die den Regenbogen nur ganz kurz gesehen haben, hier als Hilfestellung die Farbanordnung in der richtigen Reihenfolge: Rot – Orange – Gelb – Grün – Hellblau – Indigoblau – Violett. Sabine Mandel: «365 Alltage mit Kindern», Werd Verlag, www.werdverlag.ch, www.exlibris.ch

Erst schauen, dann malen: Wie sind die Farben des Regenbogens angeordnet?


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OUTDOOR

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NR. 25, 16. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Vier Kindsköpfe geben Gummi

Wer in Elm mit dem Mountaincart den Berg hinunterrast, rattert auf direktem Weg in vergangene Kindheitstage: eine sauglatte Verjüngungskur – zumindest für jene, die sich gehen lassen können.

Üsé (45)

Journali

st

Cintia (40)

Illustratorin

Noch keinen Meter gefahren – und doch schleicht sich bereits ein infantiles Grinsen auf die Gesichter.

F

riss meinen Staub!!!!», hat er geschrien. Ehrlich, Claudio ist so ein fieser Tropensack – jawohl. Mit seinem Mountaincart rattert er los, wird auf dem abfallenden Bergweg immer schneller – ich dicht hinter ihm, mitten in seiner Staubwolke, und denke mir: So

ein Meitlischmöcker, Tscholi, Hirni, Dödel, rufe ihm zu: «Schafsziegel – pass auf, dich kriege ich!» Und während wir uns Pneu an Pneu von der Strecke zu drängen versuchen, nutzt Sabine die Gunst der Stunde und flitzt mit einem «Juuuuupppiiiiiii» rechts an uns vorbei.

Die Infantilitätsgrenze haben wir noch vor dem Start an der Bergstation Ämpächli oberhalb Elm GL überschritten. Kaum sassen wir – in Harley-Davidson-mässiger, halb liegender Position – in den Mountaincarts, erlebten wir einen


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

io Claud (44)

Sabine (49)

Kultur ger a n a m

Familienfrau

GRENZTOUREN Das Migros-Magazin geht an die Grenze. Sei dies die Staatsgrenze, Kantonsgrenze, Schneegrenze, Sprachgrenze, Stadtgrenze oder etwa gar die Schmerzgrenze: Wir unternehmen Touren in der Natur, die an oder sogar über die Grenze gehen. Dieses Mal: Infantilitätsgrenze, oder ab wann man als Kindskopf gilt …

Rückfall in die Kinder- und Jugendzeit sowie die uns damals geläufige Sprache. Und diese Tage liegen für Sabine (49), Claudio (44), Cintia (40) und mich (45) doch schon eine geraume Zeit zurück. «Arriba! Arriba! Andale! Andale!»: In Speedy-Gonzales-Manier fuhren wir

los, und weil die Gefährte zu unserer Betrübnis keine passenden Geräusche machten, übernahmen wir diesen Part halt selbst: «Bröööömmmm, brööömmmmm, ä-bröööömmmm …» Total peinlich? Völlig unsexy? Oder schlicht nur bubihaft? Vermutlich alles

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

zusammen! Mir ist das jetzt gerade aber schnurzpiepegal. Schliesslich sitze ich im Traumgefährt meiner Kindheit. Immer schon hatte ich mir einen Gokart gewünscht, musste mich aber mit der elefantenschweren und ebenso trägen Seifenkiste aus meines Vaters Werkstatt begnügen.

Spektakulär kratzen wir die Kurve Auf einem wenig kurvenreichen Streckenabschnitt erreichen wir rund 40 Kilometer pro Stunde. Trotzdem fühlen wir uns sicher: Die Mountaincarts sind sehr stabil und verfügen über zwei starke hydraulische Scheibenbremsen – eine für das linke, die andere für das rechte Hinterrad. Wenn man nur eine der Bremsen betätigt, kann man «voll

Oben: Rassige Abfahrt vor herrlicher Kulisse, links im Hintergrund die Tschingelhörner. Links: Gehts nicht bergab, muss geschoben werden.

tschänt» durch die Kurven schlittern, während viel Staub und Kies aufgewirbelt wird. Selbstverständlich wenden wir diese Technik auch auf der geraden Strecke an. Denn, ehrlich gesagt: Nur Spassbremsen bremsen nicht auch mal nur zum Spass. Nun gut, wo kindischer Spass aufhört und Erwachsenenhumor beginnt, daran scheiden sich die Geister: Die einen kugeln sich bereits vor Lachen,

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wenn Stan Laurel und Oliver Hardy mit dem Auto aus Versehen durch die Hauswand donnern. Andere lieben den Fish-Slapping-Dance der Kultkomikertruppe Monty Python, wo John Cleese von Michael Palin tänzelnderweise mit kleinen Fischen geohrfeigt wird, bis Cleese diesen mit einem grossen Fisch und einem einzigen Schlag ins Hafenbecken befördert. Dritte sind eher der intellektuelle Typ, mögen den Satiriker Andreas Thiel und seine Erklärung des Schweizer Strommarkts anhand von Tomaten.

Eine halbe Stunde lang völlig unbeschwert Ich behaupte: Egal welcher Humortyp – wer sich gehen lässt, wird hier Spass haben. Und trotzdem muss ich jetzt mal so


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

richtig auf die Bremse treten – selbstverständlich nicht ohne den obligaten «Schlirpen» ins Kies zu ziehen. Denn was ich beinahe völlig vergessen hätte, ist, der Umgebung mal etwas Aufmerksamkeit zu zollen. Der Blick geht über die gelben Löwenzahnblüten im dunkelgrünen Gras hinüber zu den grau-weissen, teils noch schneebedeckten Tschingelhörnern mit dem berühmten Martinsloch und weiter westlich zu den zerklüfteten Zacken des Zwölfihorns. «Brööööömmmm...!» tönts hinter mir. Darauf folgt ein höhnisches Gelächter. Gopferteckel, jetzt bin ich der Hinterste. Nur langsam rollt mein Mountaincart an, denn Pedalen zum beschleunigen gibt es nicht. Genug schnell wirds trotzdem bald, und nach knapp 30 Minuten kommen wir alle wieder unten bei der Talstation an. Im Gemüt sind wir auf dieser Fahrt rund 35 Jahre jünger geworden, äusserlich hingegen arg gealtert. Zumindest jene, die nicht eh schon grau waren. Wie Cintia: Ihre dunkelbraunen Haare inklusive Augenbrauen haben jetzt auch einen Anzeige

Grauschimmer – dem Staub sei Dank. Das Fazit unserer MountaincartAbfahrt: Eine halbe Stunde lang hat uns weder das Alltägliche noch das Aussergewöhnliche beschäftigt. Wir lebten in unserer eigenen kleinen und überschaubaren Welt – genau so, wie es Kinder ja oft tun. Sicher gab es welche, die uns für bescheuert hielten, uns infantile, alte Säcke mitleidig belächelten. All jenen möchten wir hiermit eine lange Nase machen und ihnen entgegnen: «Wir hatten es dafür viel lustiger als ihr. Doch, doch. Immer einmal mehr!» Text: Üsé Meyer Bilder: Samuel Trümpy

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

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BLICK ÜBER DEN GARTENZAUN

Ein einig Volk von Gärtnern

Zwei, drei Blumentöpfe, ein Sack Erde, ein paar Samentütchen: Gärtnern lässt sich auf dem kleinsten Flecken. 70 Prozent der Schweizer greifen denn auch regelmässig zu Häckerli und Giesskanne. gepachtet haben in der Deutschschweiz gerade mal 3 Prozent der Hobbygärtnerschaft. In der Westschweiz sind es sogar bloss 1 Prozent.

Fast jeder Fünfte pflanzt selber Kartoffeln an Was wächst denn da? Auf der Beliebtheitsskala oben stehen Kräuter (74%), gefolgt von Blumen (70%), Gemüse (44%) und Beeren (40%). Immerhin 17 Prozent der Hobbygärtner pflanzen Kartoffeln – anscheinend hat es sich herumgesprochen, dass dies ohne Weiteres auch in grossen Kübeln oder in Säcken funktioniert. Im Durchschnitt ist Herrn und Frau Schweizer der grüne Daumen pro Jahr

190 Franken wert: 29 Prozent schätzen ihre saisonalen Ausgaben für Pflanzen, Dünger, Gefässe und Zubehör auf maximal 50 Franken, 24 Prozent auf 101 bis 200 Franken und 15 Prozent geben über 300 Franken aus. Text: Almut Berger

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Das Beet ist voll: Die «Bohne, Bluescht & Berger»Autorin füllt in ihrem Garten wider besseres Wissen jede noch so kleine Lücke.

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eranien und Mangold auf dem Balkon, Lilien und Fenchel im Garten und im Schrebergarten ein Tomatenhüsli: 70 Prozent der Schweizer pflegen einen grünen Daumen. Dabei ist die Leidenschaft, selbst in der Erde zu buddeln, keine Frage des Alters: Immerhin 60 Prozent der 14- bis 29-Jährigen bauen selber Gemüse, Obst, Kräuter oder Blumen an. Bei den 40- bis 49-Jährigen sind es gemäss einer Umfrage von Marketagent.com Schweiz sogar 80 Prozent, die ihre eigenen Pflänzchen giessen. Befragt wurden 500 Personen im Alter von 14 bis 65 Jahren. Gepflanzt wird demnach am liebsten im eigenen Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse. Einen Schrebergarten

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

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MIX | 93

GEFÄLLT MIR

«‹Rise› trägt mich den Berg hinauf»

Die ruhige Hand des Tierarztes ist gefragt: Stefan Hoby inspiziert den Scharlachspint und schleift seinen Schnabel zurecht.

Isabelle Wilhelm (47), Marketing Dienste mit Kundendienst, Genossenschaft Migros Basel, Münchenstein BL

Schnabelservice

Der Schnabel ist das wichtigste Werkzeug der Scharlachspinte. Deshalb bekommt er von den Tierärzten im Basler Zolli besonders sorgfältige Pflege.

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Bilder: Zoo Basel

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (38) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Wenn alles gut läuft, beschränkt sich mein Einsatz bei den Bienenfressern – auch Scharlachspinte genannt – auf eine jährliche Vorsorgeuntersuchung. Damit sich die Vögel nach der Untersuchung in der Aussenvoliere erholen können, muss das Wetter warm und trocken sein. Wir wollen die Aktion zügig durchziehen, weshalb mich zwei erfahrene Tierpfleger und eine tiermedizinische Praxisassistentin unterstützen. Scharlachspinte leben an Flussläufen des südlichen Afrika. Als Kolonienbrüter bevorzugen sie steile sandige Uferböschungen, in die sie bis zu zwei Meter lange Röhren graben. Dort bauen sie, vor Fressfeinden geschützt, ihre Nester. Im Zolli ist eine solche Uferböschung nachgebaut worden, und nach einigem gemeinsamen Tüfteln von Kurator, Tierpfleger und Maurer hat sich der in Menschenobhut sehr seltene Bruterfolg eingestellt. Heute stimmen alle Bedingungen. Vorsichtig, aber entschlossen macht sich das Team ans Werk. Der Reihe nach fangen sie die schillerfarbenen Vögel aus ihrem wendigen Flug heraus im ge-

schmeidigen Stofftuch des Keschers. Ich wickle sie behutsam aus und kontrolliere als Erstes die Ringe an den Beinen und die Füsse samt der acht Krallen. Dann prüfe ich den Nährzustand durch Abtasten der Brustmuskulatur. Schliesslich richte ich meine Aufmerksamkeit auf den pinzettenförmigen Schnabel. Diesen nutzen die Scharlachspinte nicht nur zur Gefiederpflege und für den aufwendigen Nestbau, sondern auch zum Erbeuten von Insekten im Flug. Anschliessend setzen sie sich auf den nächstgelegenen Baum und töten die Beute, indem sie den Schnabel mit ausholenden Kopfbewegungen auf einen Ast schlagen. Im Fall der Bienen entfernen sie so gleichzeitig den Stechapparat. Bei der Hälfte der 14 Vögel korrigiere ich die Länge und Form des Schnabels mit einer feinen elektrischen Schleifscheibe. Es kommt ein bisschen Werkstattstimmung auf. ZufriedenschliessenwirdieVorsorgeuntersuchung ab: Der Gesundheitszustand des Schwarms ist gut, einem weiteren Bruterfolg steht aus tierärztlicher Sicht nichts im Weg.

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 Welcher Radiosender ist Ihr Favorit? SRF 1, weil ich Wert auf gut recherchierten, glaubwürdigen Journalismus lege, den die sich selbst kopierenden Fastfoodmedien nicht bieten. Ich war früher lange Redaktorin und Sprecherin bei SRF 1.  Mein Lieblingssong ist … … «Rise» von Safri Duo. Die Trommelwirbel tragen mich bei meinen Trainingsläufen den Berg hinauf.  Welches Musikstück holt Sie aus der Krise? Krise? Wenn etwas ansteht, renne ich auf den nächsten Berg, danach entspannt sich alles (und alle) wieder.  Welcher Film rührt Sie zu Tränen? Viele – als Vollblutsportlerin bin ich vor allem anfällig für emotionale Momente bei Sportanlässen.  Ihre Lieblingsfernsehserie? «Creature Comforts» der BBC. Es geht um Tiere, denen menschliche Stimmen aus echten Interviews unterlegt werden. Köstlich!  Meine Lieblingsapp ist … … «4 Bilder 1 Wort», beflügelt die Fantasie, macht auch zu zweit Spass.  Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe ... … trinke ich einen Milchkaffee und esse ein Stück Marmorkuchen.  Wo holen Sie sich Ihre News? Mich interessiert fast alles, was in der Welt geschieht. So besuche ich Medien-Sites wie Spiegel Online, BBC, NZZ, Tribune de Genève, Süddeutsche Zeitung, Dernière Nouvelle d’Alsace, La Libre Belgique, Blick, Bild, Le Monde und viele mehr.

Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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Ihr Reiseprogramm in bester Gesellschaft: 1. Tag, Donnerstag 2. Oktober 2014 - Anreise Gemütliche Fahrt ab dem gewählten Einsteigeort via Ostschweiz, Vorarlberg in die Gegend von Ellmau im Tirol. Nach der herzlichen Begrüssung im Hotel erwartet uns im geschmückten Festzelt in Ellmau bereits der erste Höhepunkt: mit Marc Pircher, Oesch’s die Dritten und Semino Rossi. 2. Tag, Freitag 3. Oktober 2014 - Frühschoppen auf dem Hartkaiser & Starnacht Ein wunderbarer Tag erwartet uns heute! Mit der komfortablen Standseilbahn bezwingen wir spielend den 1.550 m hohen «Hartkaiser». Und oben, am Hartkaiser erklingt zum Frühschoppen wieder zünftige Musik. Ob auf der großen Panoramaterrasse, dem gemütlichen Restaurant mit atemberaubendem Ausblick oder in der urigen Tiroler Stub’n - hier darf getanzt und gefeiert werden. Was für ein großartiges Alpenpanorama, vom Wilden Kaiser bis zum Kitzbüheler Horn, vom berühmten Hahnenkamm bis zu den Dreitausendern der Hohen Tauern. Wer anschließend gerne ins Tal wandern möchte, begibt sich mit unserem Wanderführer auf einem leichten und naturschönen Wanderweg hinab ins Tal. Am Abend erwarten uns im Festzelt Sigrid & Marina, die Amigos und Beatrice Egli zur Starnacht.

3. Tag, Samstag 4. Oktober 2014 - Bezaubernder Achensee & Gala-Abend Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an. Nach einem reichhaltigen Frühstück unternehmen wir eine wunderschöne Rundfahrt durch die Tiroler Bergwelt, die uns bis nach Pertisau am Achensee bringt. Der smaragdgrüne See gehört zu den schönsten Europas und begeisterte früher Österreichs Kaiser und heute Gäste aus aller Welt! Geniessen Sie den See, den verträumten Ort Pertisau und freuen Sie sich auf eine gemütlichen Bootsfahrt entlang der idyllischen Uferlandschaften! Zurück im Hotel bleibt dann noch etwas Zeit zur freien Verfügung ehe uns dann am Abend in Ellmau der Gala Abend mit Belsy & Florian, den Zillertalern und Hansi Hinterseer. 4. Tag, Sonntag 5. Oktober 2014 Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

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Massvoll überborden

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In den Ferien erlaubt: Heidi Bacchilega geniesst zum Dessert ein Glace.

erien! Schreibtisch wird durch Liegestuhl, Kugelschreiber durch Tennisracket ersetzt. Im Giverola Resort an der Costa Brava bin ich sportlich gut aufgehoben. Tennis, Beachvolleyball, Hallen- und Aussenbad, Fitnessraum und vieles mehr steht zur Verfügung. «Vergiss den Fitnessraum. Geniess die Ferien, beweg dich aber trotzdem viel.» Andis Worte hallen in meinen Ohren, als ich abends mit mir kämpfe, ob ich noch eine zweite Kugel Glace verspeisen soll. Später an der Bar, beim x-ten Glas Cava, habe ich Andi längst vergessen. Was solls, es sind Ferien, ich darf

geniessen. Und so proste ich den Gastgebern gut gelaunt zu. Das schlechte Gewissen kommt am nächsten Morgen. Warum nur? Wieder die Grenzen überschritten! Den ganzen Tag versuche ich, mein schlechtes Gewissen zu beruhigen. Bewege mich wie eine Irre. Spiele Tennis, schwimme und radle um die Wette. Erlöst werde ich erst durch eine Nachricht von Andi: «Geniesst du deine Ferien? Bis zwei Kilos kann man ruhig zunehmen. Das ist normal.» Wie befreiend: Ich bin total normal. Gut gelaunt bestelle ich heute ein Mineral!

JA

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LEBEN 96 |

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AUTO

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NR. 25, 16. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

STECKBRIEF Nissan Qashqai Antrieb: R4-Turbobenziner 1.2 cm3 / 115 PS, R4-Turbodiesel 1.5 cm3 / 110 PS oder 1.6 cm3/ 130 PS; Front- oder Allradantrieb, 6-Gang-Schaltung oder stufenloser Automat. Umwelt: Normwerte 3,8 bis 5,6 l/100 km, 99 bis 129 g/km CO2-Ausstoss. Energieeffizienz A bis C. Masse: Gewicht ab 1318 kg, Laderaum 430–1585 l. Preis: ab 24 990 Franken. Erhältlich ab sofort.

NEWS

X-Trail ist der neue Qashqai+2 Bisher griffen Grossfamilien bei Nissan zum Qashqai+2, also dem längeren Siebensitzer. Den neuen Qashqai aber gibt es nur fünfsitzig. Lassen die Japaner kinderreiche Familien im Stich? Nein, denn im Juli kommt der neue X-Trail auf den Markt. Der ist vom kantigen Gelände- zum eleganten Familientyp gereift, sieht dem Qashqai verblüffend ähnlich, bietet aber 25 Zentimeter mehr Länge, enorm Platz (550 bis 1982 Liter) und ist für 1000 Franken extra als Siebensitzer zu haben. Als 130-PS-Diesel startet der X-Trail ab 32 900 Franken.

RATGEBER

Der kleine WM-Knigge für Autofahrer

Flagge zeigen während der WM: Kleine Fähnchen sind erlaubt. Idealerweise am hinteren Seitenfenster befestigen.

Noch bis zum 13. Juli läuft in Brasilien die Fussball-WM. Wer seiner Begeisterung für eine der Mannschaften auch beim Autofahren Ausdruck verleihen will, sollte ein paar Regeln beachten. WM-Schmuck am Auto ist erlaubt, falls er keine Verletzungsgefahr darstellt und die Sicht des Fahrers nicht beeinträchtigt. Sprich: Front- und vordere Seitenscheiben müssen frei bleiben. Tabu sind Flaggen mit Holz- oder Metallstiel. Kleine Fähnchen mit Plastikstiel, idealerweise am hinteren Seitenfenster, sind erlaubt. Ebenso Aussenspiegeldekor – es darf aber keine Seitenblinker im

Spiegel verdecken. Auf Autobahnen sind Fähnchen fehl am Platz: Reissen sie ab, haftet der Fahrer für Schäden. Übrigens: Fähnchen erhöhen den Verbrauch um etwa 0,2 l/100 km. Beim Autokorso lässt die Polizei für eine gewisse Zeit nach Spielende meist Toleranz walten, greift aber bei Gefahr oder Belästigung ein. Zu vermeiden sind schnelle Fahrt, Stehen im Schiebedach oder Sitzen auf Haube und Dach, weites Herauslehnen und grosse Fahnen. Auch im Korso fährt besser, wer sich angurtet – und wer mit Alkohol, Vollgas oder noch Stunden später hupend fährt, riskiert eine Busse.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

Bestseller in Bestlaune

Als Neuauflage eines Bestsellers muss der frische Qashqai hohe Erwartungen erfüllen und sich obendrein erstarkter Konkurrenz erwehren. Hat er erneut das Zeug zum Hit?

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Eleganter als die erste Generation: Der neue Qashqai überzeugt auch in Sachen Ästhetik.

Kia Soul: Rundum neu in vertrauter Verpackung.

ls Nissan 2007 den Qashqai lan­ wie der als Taschenstopper aufstellbare cierte, sorgte nicht nur der kryp­ Laderaumboden. Unterwegs ist aus dem Flitzer ein ge­ tische Name (sprich «Kaschkai») für Verwunderung. Nach dem Aus des diegener Gleiter geworden, der in der Almera hatte Nissan kein Modell mehr in Stadt handlich umherkurvt. Forcierte der wichtigen Kompaktklasse zu bieten Sportlichkeit ist weniger seine Domäne – und dafür nun einen kompakten SUV. – aber träge wirkt der Qashqai nicht und Doch der Riecher der Japaner war macht allemal Laune. Prima ist der ge­ goldrichtig: Der Qashqai traf im auf­ testete 130­PS­Diesel mit Allrad (wahl­ keimenden Offroadboom jenen Mix aus weise Frontantrieb), der zugstark, kulti­ Familienauto und SUV, der überzeugte viert und mit einem Testverbrauch von und ihn zum Riesenhit machte. gut sechs Litern sparsam zu Werk geht. In diese grossen Reifenspuren der Einziges Minus: Optional als Automat ersten Generation fährt nun die zweite. gibt es weiter ein stufenloses Getriebe. Optisch gelingt das prima. Obwohl mit Zwar gibt es sich nun harmonischer, tönt 4,38 Metern nur sechs Zentimeter länger, bei Vollgas aber noch immer gequält, ist steht der Qashqai jetzt viel eleganter somit eher eine Alternative für geruh­ sames Fahren. Übrigens: und selbstbewusster da. Der wahre Unterschied Noch 2014 folgt zusätz­ kommt innen: Alles wirkt lich zu den im Steckbrief nun enorm gediegen und genannten Motoren ein edel, es gibt mehr Raum neuer 1.6 Turbo (163 PS). und unzählige Assistenz­ Fazit: Der Qashqai ist ein überzeugender Mix systeme wie Totwinkel­ aus Kompaktem, Fami­ warner, 360­Grad­ lienkombi und SUV; der Rundumkamera, auto­ Überraschung im Innern: nome Notbremsung, Grösser, gediegener, edler. Preis bleibt ausgewogen. Parklenkautomatik sowie Dazu zahlreiche praktische Texte: Timothy Pfannkuchen allerlei praktische Details Assistenzsysteme.

Der Würfel wird gefallen Weiss man es nicht, sieht man es kaum: Doch, der aktuelle Kia Soul ist völlig neu und nicht etwa eine geliftete Variante des bis­ herigen Soul. Spätestens unterwegs mit dem «Würfel» wird das spürbar: Alles ist nobler, geräumiger – und das Fahrwerk nun sehr komfortabel. Das macht diesen 4,14 Meter langen Van mit dem von uns gefahrenen 128­PS­Diesel (Normwert 4,8 l/100 km = 125 g/km CO2­Ausstoss) nicht zur Rakete, aber zum gediegenen Gleiter. Wahlweise ist ein 132­PS­Benziner zu haben; beide auch als Automat. Der Soul rollt ab 22 550 Franken an; stets inklusive sind sieben Jahre Garantie.

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Ausgeruht nach Amsterdam

Das Migros-Magazin verlost zwei Schlafwagenreisen für je zwei Personen in eine europäische Stadt.

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er umweltfreundlich unterwegs sein will, entscheidet sich für den Nachtzug der Deutschen Bahn, den City Night Line. Rein rechnerisch spart man 75 Prozent CO2 ein, wenn man sich für eine Fahrt mit der Bahn entscheidet anstelle des Autos. Der City Night Line punktet noch mit weiteren Vorteilen: Für 20 Franken können Fahrgäste ihr Velo mitnehmen und ihre Ferien dadurch CO2-neutral fortsetzen. Abends steigen Reisende in den Nachtzug ein, verbringen die Nacht bequem in einem der Liege- oder Schlafwagen und kommen morgens ausgeruht am Ziel an. Das Servicepersonal übernimmt den Weckdienst. Zudem wird im Schlafwagen ein Frühstück serviert, das im Fahrpreis enthalten ist.

Zu den Zielen des City Night Line gehören einige der schönsten und grünsten Metropolen Europas wie Amsterdam oder Kopenhagen. Beide Städte gelten als Paradebeispiele für einen nachhaltigen Lebensstil und ein hohes Umweltbewusstsein: Amsterdam verfügt über 400 km Fahrradwege, und in Kopenhagen, der europäischen Umwelthauptstadt 2014, fahren beispielsweise 35 Prozent der Bewohner mit dem Velo zur Arbeit oder in die Schule. Mit etwas Glück sind bald auch zwei Leserinnen oder Leser des Migros-Magazins mit einer Begleitperson über Nacht unterwegs in eine europäische Metropole nach Wahl. www.citynightline.ch

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

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UNTERHALTUNG | 103

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Was trägt die Erde etwa in 400 km Tiefe? K Jacke

N Mantel

R Pullover

So nehmen Sie teil

2. Wer die Aussage verweigert, hat oft ... am Stecken. E

Speck

O Lack

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

U Dreck

3. Aus welchem Kontinent stammen die meisten Fussball-WM-Teilnehmer 2014? I

Afrika

S Europa

R Südamerika

4. Wo steht das grösste Stadion an der Fussball WM in Brasilien? S Rio de Janeiro

E

Brasilia

M São Paulo

5. Die Maggiatalbahn führte einst von Locarno nach ...? N Cimalmotto

L

Bosco Gurin

B Bignasco

Teilnahmeschluss: Sonntag, 22.6.2014, 24 Uhr Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

6. Woher stammt der Begriff «Dichtestress»? O Tiefenpsychologie

A Verhaltensbiologie

I

Soziologie

7. Wie hoch ist der Anteil der tätowierten Menschen in der westlichen Welt? U ca. 10 %

E

ca. 75 %

N ca. 85 %

8. Von welcher Stadt hat der Kantersieg seinen Namen? L

G Kandersteg

Columbus

M Canterbury

Auflösung Nr. 23: AUSDAUER Gewinner Nr. 22: Heidi Beyeler, Biel BE; Marlies Eggmann, Biel BE; Bernhard Moll, Einigen BE

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

5

E

1 2 4 3

BEDEUTEN ERDKUNDE FUTUR I ST KERN ZONE NETZTE I L PRAESENS RANDBEET RE I SERUF T I ER I SCH WO R U E B E R

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 22.6.2014, 24 Uhr

1

2

3

4

5

Auflösung Nr. 22: TROST Gewinner Nr. 21: Paul Rüttimann, Hitzkirch LU; Karin Amstutz, Belp BE; Rita Hirt, Kölliken AG

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


ONLINE MAGAZIN

IMMER AKTUELL – WWW.MIGROSMAGAZIN.CH Willkommen auf www.migrosmagazin.ch. Die interaktive und multimediale Plattform bietet Ihnen Woche für Woche spannende Inhalte aus dem Migros-Magazin – und lädt zum offenen Dialog mit der Online-Redaktion ein. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren auf www.migrosmagazin.ch, wo Sie übrigens auch gleich die gedruckte Ausgabe gratis abonnieren können: www.migrosmagazin.ch/abo.

www.migrosmagazin.ch


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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

UNTERHALTUNG | 105

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BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 3 3 6 2 cken und Verbindungen mit mehr 2 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 2 1 www.raetsel.ch/bruecken

3 1 1

2

1 1 1

Auflösung Nr. 22:

1

4 2

6 0 5 2

0

2

2

1

0

2

3

1

3

7

1 3 3

3 2 1 4

4 3

3 2 4 3

1 1

5 4 4 3

3 3

1 3

3 3

Auflösung Nr. 22: 3 3

3

3

3

2

3

2

4

3 3 2

3

6

2

5

4

4

4

8

3 3 1

2 1 2

4 2 3

1 2 3 3

1 2 2 3 3

2 4 2 2 3

KINDEREGGE

Räts elspa ss STÄDTE-RATIS Die Lilibiggs sind auf ihren Reisen schon weit herumgekommen. Dabei haben sie auch schon viele Städte und Orte besucht. Findest du anhand der Sehenswürdigkeiten heraus, wo sie schon überall gewesen sind?

1

2

3

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs Lösung: 1. Paris 2. Pisa 3. New York 4. Luzern

4

Der Nachwuchsspieler zum Vereinsmanager: «Wie hoch ist denn me in Gehalt?» «Zunächst 10 000 Franken pro Mona t, später dann mehr.» «O. K., dann komme ich später wieder.» r: «Bis jetzt dem Fernsehe Franz sitzt vor e Tore!» . Fehlen nur di el pi rs pe Su n ei ist du elt den Kopf: «B tt hü sc au Fr e Sein zwei!» d? Da sind doch jetzt völlig blin Nach der erneuten Niederlage mac ht der Trainer mit seiner Mannschaft einen Rundgang durch das Stadion: «So, Jungs», sagt er, «wo die Fotografen sind, wis st ihr ja. Den Standort der Fernsehkam eras kennt ihr auch. Und nun zeige ich euch noch, wo die Tore stehen!» nem chied zwischen ei Was ist der Unters r? ta lls nem Fussba Bankräuber und ei ich gt: «Geld her, oder Der Bankräuber sa ssballstar sagt: schiesse!» Der Fu schiesse nicht!» «Geld her, oder ich

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Alle Informationen in aller Ruhe – Das kann nur ein Inserat. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Luca Schneider und Yannick Schaller, Havas Worldwide Zürich. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch


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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014 |

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UNTERHALTUNG | 107

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in

7 jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. 2 Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts. 7 9 1 Auflösung Nr. 24: 274 So nehmen Sie teil 7 5 6 8 Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 7 2 3 6 5 9 4 1 8 Gewinner Nr. 23: 6 9 4 3 1 8 2 7 5 SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen 1 2 8 9 Judith Schuler, 8 1 5 2 7 4 3 9 6 und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 4 3 9 1 8 6 5 2 7 Samstagern ZH; 9 8 Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen 3 7 2 8 6 5 3 7 1 4 9 Roger Anderegg, Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 1 5 7 4 9 2 6 8 3 5 7 1 9 2 3 8 6 4 Renens VD; 7 3 5 2 Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 9 4 2 8 6 5 7 3 1 Margrit Wiedemeier, 3 6 8 7 4 1 9 5 2 Teilnahmeschluss: Sonntag, 22.6.2014, 24 Uhr Wil SG; 4 1 3 2 Kurt Lehmann, Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 6 7 4 Rapperswil SG; Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Werner Lörtscher, Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden 6 schriftlich 5 1 benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Weinfelden TG 5

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Erhältlich der am Kiosk o t im Direk Versand.

Das knifflige errätsel Gitt

IMPRESSUM

Publizistische Leitung: Monica Glisenti

MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 413 000 (WEMF, MACH Basic 2014-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Doris Oberneder (AD), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Lithografie: René Feller, Reto Mainetti

Geschäftsbereich Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), Reto Meisser, Reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZB Druckzentrum Bern AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

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Besuchen Sie die Air14 in Payerne, die europaweit einzigartige Airshow zur Feier von 100 Jahren Schweizer Militärluftfahrt, 50 Jahren Patrouille Suisse und 25 Jahren PC-7 Team. An vier Tagen erwarten Sie unterschiedliche Tagesprogramme mit Kunstflugteams und militärischen, zivilen, historischen sowie modernen Luftfahrzeugen.

Aktionsdauer: 30./31. August und 6./7. September 2014 Preis: Erwachsene: Fr. 15.40 statt Fr. 22.– Kinder (1998 – 2004): Fr. 7.– statt Fr. 10.– Familien: Fr. 42.– statt Fr. 60.– Profitieren: Sie erhalten 30 Prozent Ermässigung auf den Vorverkaufspreis beim Kauf eines 1-Tagespasses (solange der Vorrat reicht).

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Aktionsdauer: bis 30. Juni 2014 Preis: Zürich: Fr. 130.– statt Fr. 160.– Baden: Fr. 130.– statt Fr. 162.– Profitieren: Buchen Sie jetzt online unter www.fitnesspark.ch/cumulus. Für Auskünfte wenden Sie sich an: – Fitnesspark Hamam Münstergasse Tel. 058 568 81 82 – Fitnesspark Hamam Baden Tel. 058 568 03 80 Hinweis: Bitte weisen Sie Ihre Cumulus-Karte am Empfang vor. Das Angebot ist nicht mit anderen Vergünstigungen kumulierbar und nur solange gültig, wie Platz vorhanden ist. Day-Spa-Gutscheine können nicht in Zahlung gegeben werden. Keine Barauszahlung. Weitere Informationen: www.fitnesspark.ch/cumulus

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MEINE WELT 110 |

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BUBI RUFENER

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NR. 25, 16. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«‹Herr der Ringe› von Tolkien habe ich für die Abschluss­ prüfung der Buch­ händlerlehre 1988 gelesen und darin meine ersten Song­ texte notiert. Ein grossartiges Buch, wenn ich es lese, was ich immer wieder tue, geht es mir gut.»

Bild: Jürg Schär

MEIN BUCH

MEINE BAND

«Bubi Eifach ist frech, direkt und geht ab. Unser Motto heisst: ‹Nid liire, mache…›. Ohne meine Mitmusiker Gere Stäuble, Ere Gerber und Oli Hartung wäre ich nichts.»

MEIN WIRT

«Sandro Lamarra, der Wirt vom ‹Römer›, ist ein Original. Der Italie­ ner gibt der Quar­ tierbeiz ihren Cha­ rakter. Ich esse so häufig bei ihm Pizza, dass wir Freunde geworden sind.»

«Ich habe gern Multikulti – aber nicht beim Essen»

Sein Bubentraum war es, «Italiener» zu werden. Als das nicht klappte, wurde Bubi Rufener Sänger. Mit seiner Band Bubi Eifach, ungeschliffenem Rock und schnörkelloser Poesie singt er sich ins Herz des Publikums. Der Berner über Beizen, Bücher und kulinarische Vorlieben. Wieso leben Sie in Bern?

Die Berner Lorraine ist ein grossartiges Quartier. Hier haben wir alles, was das Herz begehrt, es hat coole Leute, Beizli und Läden. Auch der Name ist wunderschön, in Lorraine steckt Poesie.

Wo würden Sie gerne leben?

Name: Bubi Rufener Alter: 45 Sternzeichen: (Doppelte) Jungfrau Wohnort: Bern

In einem einsamen kleinen Haus auf dem Land. Ich bin auf dem Belpberg aufgewachsen, das hat mich geprägt. Im Garten würde ich Salat, Rüebli und Stangenbohnen ziehen, ich hätte Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäume und würde selber Schnaps brennen. Beruf und Lebenslauf:

Buchhändlerlehre, dann im Ausland, seit 18 Jahren in der Drogenanlaufstelle des Contact Netz Bern. Sänger, Gitarrist und Mitgründer von Bishop’s Daughter, Allschwil Posse, Sugarbabies, Boob und Bubi Eifach.

Meine Ängste:

Ich habe Angst vor Menschenansammlungen. Ich habe auch Angst vor Lawinen und vor dem Fliegen.

Mein Ziel:

Als mein Grosi mich als kleinen Bub gefragt hat, was ich einmal werden will, habe ich gesagt: «Italiener.»

Was ich mag:

Meine liebste Jahreszeit:

Was ich nicht mag:

«Che c’è di cena, principessa» von meiner Nachbarin Simona Cattaneo. Sie kocht wunderbar. Ich habe ihr gesagt, wenn sie ein Kochbuch macht, trete ich gratis an der Buchvernissage auf. So wars dann auch.

Italien und England. In Sachen Musik, Mode und Essen das Beste, was es gibt.

Reisekrankheiten und Wespen, die sind überbewertet. Was ich an mir mag:

Mein Lachen, meine eher schelmische Art und dass ich mich nicht ganz ernst nehme. Ich kann wie ein Kind sein, sehr optimistisch und voller Flausen.

Was ich an mir nicht mag:

Meine Ängstlichkeit und dass ich nicht gerne Ananas habe. Meine Leidenschaft:

Sport und Musik. Im Winter fahre ich Ski, im Sommer Velo. Musik mache ich zu jeder Jahres- und Tageszeit.

Mein bester Auftritt:

Als Yoko–Ono-Double am Rooftop-Konzert von Züri West 2004.

Mein bester Entscheid:

Mit Gere Stäuble, Oli Hartung und Ere Gerber Bubi Eifach zu gründen.

Mein zweitbester Entscheid:

Berndeutsch zu singen.

Mein Motto:

Ich trinke auf die drei grossen L: auf das Leben, die Liebe und die Leidenschaft!

Winter. Winter ist wahr und klar. Mein Kochbuch:

Meine Sammlung:

Vogelfedern. Das prächtigste Exemplar ist eine Adlerfeder. Ansonsten bin ich eher Jäger als Sammler. Meine Religion: Offenheit, Toleranz und die Beatles! Mein Tick: Ich habe nicht gerne Überraschungen und mag keine Unordnung. Meine Lieblingsmarke:

Handarbeit, klein aber fein, keine Massenproduktionen. Mein Balkon:

Küchenkräuter und eine Hängematte.

Mein liebstes Essen:

Ich mag schlichte und ehrliche Küche. Ich habe gern Multikulti – aber nicht beim Essen. International vermischter Fusion Food ist Schwachsinn. Text: Claudia Langenegger Bilder: Annette Boutellier


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 16. JUNI 2014

BUBI RUFENER | 111

MEINE GITARRE

«Sie ist älter als ich – Jahr­ gang 1958. Die Danelectro hat einen speziellen Ton und ist sehr leicht. Ur­ sprünglich war es eine billige amerikanische Kauf­ hausgitarre. Bekannt wurde sie erst mit Jimmy Page, dem Gitarristen von Led Zeppelin.»

MEINE PLATTENSAMMLUNG

«Meine erste Platte war von Status Quo, 1977 im Mi­ gros in Murten gekauft. Mein Musikgeschmack bes­ serte sich bald: The Beatles, The Clash, Madness, The Stooges, The Doors, Johnny Cash, Nirvana, die ich zwei Mal als Vorband sah, lange bevor sie berühmt waren.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«WC­Papier – Soft und Recycling. Weich und wieder­ verwendbar. Das passt zu mir.»

Bild: Keystone

MEIN TREPPENHAUS

MEIN IDOL

«John Lennon. Er war engagiert, kom­ promisslos und hat die besten Songs und Texte geschrieben, die es gibt.»

«Ich wohne seit 13 Jahren hier, die Wand im Treppenhaus hat sich in dieser Zeit zu einer Wall of Fame entwickelt. Da hän­ gen Plakate, Kleber und Erinnerungs­ stücke an Künstler, Musiker und Freunde, die mir wichtig sind.»

MEIN VELO

«Ich fahre oft und für mehrere Stunden. Früher war das Rennvelo meine Liebe, heute fahre ich Mountain­ bike, weil ich damit auch quer durch den Wald fahren kann. Nur auf der Strasse zu fahren, nervt.»


EGAL, WIE DIE SCHWEIZ GEGEN FRANKREICH SPIELT, SIE GEWINNEN.

AM SAMSTAG,

21.JUNI,

PROFITIEREN!

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NIEDERLAGE

Am Tag nach dem Schweizer WM-Spiel profitieren Sie in allen Migros-Filialen, Fachmärkten, Gastrobetrieben und auf LeShop.ch. Je nach Resultat gibt’s 10-fach, 5-fach oder 2-fach Cumulus-Punkte.

Ausgenommen sind alle Gebührensäcke und -marken, Vignetten, Depots, Servicedienstleistungen, Taxkarten, E-Loading, Gutscheine und Geschenkkarten.


Migros magazin 25 2014 d ne