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SCHWEIZER VERDINGKINDER 12

Abgeschoben und ausgenutzt: Die traurige Geschichte G der Clara Bärwart. Nr. 25, 21. Juni 2010

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Was andere in der Freizeit tun, macht Christian Lüdi beruflich: Er surft im Internet.


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6 | Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

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Und wie gehts nun an der WM weiter? Die Chance ist da. Packen wir sie! Die Schweiz kann sich für die Achtelfinals qualifizieren. Sogar eine Niederlage gegen Chile würde die Nati noch nicht definitiv aus dem Rennen nehmen. Das glaubt auch der ehemalige SBB-Chef Benedikt Weibel, den MM-Redaktorin Cinzia Venafro auf seinen Wunsch hin während des Spiels (!) zu seinem neuen Buch interviewte. Sein Tipp: «Die Achtelfinals müssten jetzt drinliegen.» Nach Ende des Spiels genehmigte mi er sich übrigens «die beste Flasche seit se Langem» aus dem hauseigenen Keller. Zu einem ganz anderen Thema. Wie die Migros mit mi dem Thema Nachhaltigkeit umgeht, erfahren Sie im Migros-Nachhaltigkeitser Bericht, der dieser Ausgabe beiliegt (siehe Be links): Wieso sie im Bereich Bio als Pionieli rin ri gilt, weshalb sie schon seit Jahren auf au Energiesparkonzepte setzt oder wie die di Migros gemeinsam mit Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, mehr für die Natur Le tun tu kann. Schauen Sie rein!

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Es sind diese Momente, für die Fussballfans leben. Vereint vor dem kleinen Bildschirm, hofften auch wir beim Migros-Magazin auf die Überraschung ¬ wohl ohne wirklich daran zu glauben. Ein Sieg gegen Spanien schien undenkbar. Bis zu dieser 52. Minute, als Gelson Fernandes den Ball über die Torlinie stocherte. Was folgte, war ein halbstündiges Leiden, wie noch nie auf der Redaktion und kollektives Aufatmen zum Schluss. An ein Arbeiten war danach nicht mehr zu denken. Die Fenster der Redaktion gehen auf den Limmatplatz und den Anfang der Langstrasse hinaus. Hupkonzerte, Wildfremde, die sich in den Armen lagen, alle Passanten mit Fahne (aus Stoff) wurden euphorisch beglückwünscht. Spektakel und Lebensfreude pur.

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Die frischgebackene Prix-Walo-Siegerin YasmineMélanie Wyrsch wohnt noch bei den Eltern. Kein Wunder, bei diesem Traumgarten.

MENSCHEN

Der Kindheit beraubt

12

Hiebe statt Liebe: Zwei ehemalige Schweizer Verdingkinder erzählen aus ihrer düsteren Vergangenheit.

Twittern ist sein Beruf

20

Christian Lüdi verbringt seine Zeit im Büro auf Facebook, Twitter und Flickr.

INTERVIEW

dem Elektrogrill zubereitet. So klappts auch mit dem Nachbarn.

Traumpaar: Popcorn und Wasabi Chicken Wings für zu Hause Die grösste Restaurantkette Lockenstab zu gewinnen Apfelkraft für glatte Haut

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28

Der Psychiater blickt tief in die Seele von habgierigen Managern und Wirtschaftskriminellen.

Das Gute wächst so nah

34 36

Migipedia — die neue Internetplattform begeistert grosse und kleine Kunden.

Gut und günstig

37

Ökologisches Vorbild

38

Bei den Preisen kann die Migros auch mit Lidl und Aldi mithalten. Niemand in der Schweiz bewirtschaftet mehr Minergie-Fläche als die Migros.

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Die TV-, Film und Theaterschauspielerin schwört auf Vegi-Pastetli.

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MEINE WELT

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8 | Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

NEWS

Preise für junge Tüftler

FRISCH IN DER MIGROS

Rote Beerchen

bugnplay.ch ist der Medienund Roboterwettbewerb für Kinder und Jugendliche. Beim Wettbewerb des Migros-Kulturprozents ist Kreativität gefragt, die Kids sollen Technik nicht bloss konsumieren. Mitte Juni 2010 fand im Theater der Künste in Zürich bereits die vierte Preisverleihung statt. Mehr als 100 Kinder und Jugendliche aus der ganzen Schweiz hatten 46 Projekte eingereicht. 14 junge Daniel Düsentriebs erhielten in den Kategorien Audio/Video, Web/Word/Games und Robotic/Installations eine der begehrten Auszeichnungen.

Die Beatles besangen sie, und Klaus Kinski rezitierte die Poesie des Erdbeermundes. Eine süsse Sünde ohne Reue: Die Erdbeere ist reich an Eisen und Vitamin C und hat nur etwa 30 Kalorien pro 100 Gramm. Mit rund zehn Tagen Verspätung wegen schlechten Wetters sind nun endlich die aromatischen Schweizer Erdbeeren da. Also, nichts wie in die Migros, waschen und naschen. Und dies ganz nach Udo Jürgens: Aber bitte mit Sahne.

Infos: www.bugnplay.ch

Festival-Bus Dieses Jahr überrascht die Migros die Besucher von Open Airs mit einer besonderen Dienstleistung: Ob Zahnbürste, Sonnencreme, Regenschirm oder Schlafsack — dies und vieles mehr finden Festivalbesucher im MigrosVerkaufsbus auf dem Gelände. Der Bus steht in den Sleeping-Zonen der folgenden Festivals: Openair St. Gallen, Openair Frauenfeld, Gurtenfestival Bern, Paléo Festival Nyon, Heitere Openair Zofingen sowie Openair Gampel.

SCHNAPPSCHUSS DER WOCHE

Kult ums Huhn

Bilder bab.ch/StockFood, Jorma Müller

«Am liebsten sitzt Fabio (2) nach dem Einkaufen selbst in die Tasche, damit seine Mami sieht, was für einen Supereinkauf sie gemacht hat!», schreibt uns Familie H. Stiefel aus 9621 Oberhelfenschwil SG.

CHOCOLATE

Chocolate, der Star unter den internationalen Schauspielhühnern und Hauptdarstellerin im legendären TV-Spot der Migros, ist längst Kult. Fernsehauftritte, unzählige Artikel in der nationalen Presse und die enorme Popularität auf Internetplattformen wie Youtube und Facebook zeugen davon. Bei Letzterer hat Chocolate bereits mehr als 30 000 Freunde. Mittlerweile treibt sogar ein Plagiathuhn im Libanon sein Unwesen und wirbt dort für eine Restaurantkette. Die Grundidee — ein Huhn läuft in die Stadt, um dort ein Ei zu legen — wurde 1:1 übernommen; auch die Musik, wie unschwer zu erkennen ist. ➔ www.dailymotion.com/video/xd2v86_hawa-chicken_fun


MIGROSWOCHE

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Take-away-Kunst

Stolze kleine Maler, wunderschöne Einkaufstaschen und Geld für den WWF: Der Kinder-Malwettbewerb der Migros hat nur Gewinner.

S

echs junge Meister des Pinsels freuen sich. Ihre Werke siegten beim Malwettbewerb zur Biodiversität. Jetzt wurden diese auf die praktischen

Migros-Mehrwegtaschen gedruckt. Die originellen Tüten machen den Einkauf nicht nur schöner, sondern unterstützen auch die Natur. Von den zwei

Franken Kaufpreis gehen je 10 Rappen an den WWF. Sichern Sie sich ab dem 28. Juni die beliebten Sammlerstücke an Ihrer Migros-Kasse.

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Das Migros-Magazin verlost 50 der originellen Mehrwegtaschen. Beantworten Sie die Frage: «Wie viele Kinder haben beim Malwettbewerb gewonnen?» Mitmachen unter: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff

Die Gewinner (von links): Denise, Gina, Michelle, Amos, Merlin. Nur Danja fehlte. Für sie posierte Ex-MissSchweiz Fiona Hefti.


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

MM 25: «Sie wollen Ihren Dialekt behalten? Wandern Sie aus!», Interview mit HansPeter Schifferle, Chefredaktor des Dialekt-Wörterbuchs.

Auch wir Obwaldner haben einen sehr schönen Dialekt. Schade nur, dass ihn fast keiner mehr sauber spricht. Hier eine kleine Auswahl unserer speziellen Ausdrücke: Muger (Brotanschnitt), Stettgrind (sturer Mensch), Hampäissi (Ameise), Muiggigrind (Griesgram), ghirmä (ausruhen), hiänta (manchmal). Dialekt ist ein wichtiger Teil unserer Identität, und ich muss allen Dialekttreuen

ein Lob aussprechen. Sie sind echte Schweizer.

Josef Jganz Wallimann-Ramirez 6055 Alpnach-Dorf

Auch in Appenzell Innerrhoden sagt man Mecktig, Föchbotz und abschwate. Die beiden letzten Wörter einfach ohne R. Selewie sagen wir doch eher säläwiä, also etwas zwischen E und Ä.

Cécil Diem, per Mail

Flohmarkt Wädenswil

In MM 23 berichteten wir auch über den Flohmarkt Wädenswil. Leider mit falschen Terminen. Er findet statt am 3. Juli, 7. August, 11. September und 2. Oktober.

Der Berg ruft

Cornelia, Tamara und Pascal Rotach freuen sich über das Modell.

Familie Rotach aus Rickenbach SG hat ein Geschenk erhalten. Nicht irgendeines, sondern ein gewaltiges Bergmassiv. Es wurde von der Künstlergruppe «Dolly Bastler» für die Migros-Bilanzmedienkonferenz erbaut, die Ende März über die Bühne ging. Unter fast 3000 Interessenten hat das Los die Rotachs auserkoren, den Berg nach Hause zu nehmen.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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12 | Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

1940 im Kanton Bern: Ein Armeninspektor kontrolliert die Schuhe eines Verdingm채dchens.

Kinder ohne Kindheit

Zwischen 1800 und 1950 wurden schweizweit Zehntausende von Kindern ihren Familien oder ihrem Umfeld entrissen. Otto Wasmer wurde als Bub 14 Mal fremdplatziert, Clara B채rwart litt in einem von Klosterfrauen gef체hrten Waisenhaus. Zwei Schicksale unter vielen.


MENSCHEN VERDINGKINDER

O

tto Wasmer (79) hat seine Eltern nie kennengelernt. Nach der Scheidung wollten sie von ihrem einzigen Kind nichts mehr wissen. Die ersten drei Jahre seiner Kindheit verbrachte Otto deshalb bei seinen Grosseltern und bekam danach einen Vormund. «Das einzige Weihnachtsgeschenk, das ich in all den Jahren erhielt, war dieser Teddybär von meinen Grosseltern, als ich vier Jahre alt war», sagt Wasmer. Liebevoll wie ein Baby hält er das flauschige Spielzeugtier im kleinen Wohnzimmer seines Zuhauses in Schinznach Dorf AG in die Höhe. Seine Augen verraten, wie viel der über 70 Jahre alte Bär ihm noch heute bedeutet. Insgesamt 14 Mal wurde er im Kanton Aargau fremdplatziert, kam während des Zweiten Weltkriegs in die Erziehungsanstalt Kasteln. Doch Wasmer, heute verheiratet und Vater einer Tochter und eines Sohns – ein zweiter Sohn ist 1987 bei einem Autounfall tödlich verunglückt –, klagt trotz seiner geraubten Kindheit nicht. «Ich wurde nur hie und da geschlagen und hatte wenigstens genug zu essen.» Er durfte zwar bei den Familien am selben Tisch essen, hatte aber nie das Gefühl, richtig dazuzugehören.

1940: Knaben aus dem Erziehungsheim Oberbipp BE bei der harten Feldarbeit.

1946: Drei Kinder hat diese Grossfamilie bereits fremdplatziert.

In der Hundehütte war es wärmer als im Zimmer

1946: Ein Pflegemädchen beim Stricken.

Erziehungsanstalt Sonnenberg in Kriens LU 1944. Die berüchtigte Anstalt wird kurz nach Entstehung dieses Fotos geschlossen.

Bilder: Paul Senn, FFV, Kunstmuseum Bern, Dep. GKS. © GKS GKS.

Zahnkontrolle bei einem Verdingmädchen.

Buben vor dem Heimleiter des Erziehungsheims Oberbipp BE.

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Einmal hatte der Bub als Zimmer nur einen Verschlag. Besonders im Winter war es dort so bitter kalt, dass er nachts zum Hund in die Hundehütte kroch. Das Tier wärmte ihn. Im Frühling 1946 riss er nach Deutschland aus, stahl aus der Not Geld und kam deswegen ins heute noch existierende Jugendheim Aarburg, das 1893 als «Zwangserziehungsanstalt für jugendliche Verbrecher und Taugenichtse» eröffnet wurde. Da es bis 1942 weder ein schweizerisches Strafgesetzbuch noch ein nationales Jugendstrafrecht gab, konnten sozial auffällige Kinder von der Vormundschaftsbehörde in eine solche Zwangserziehungsanstalt eingewiesen werden. Wasmer ist in der Schweizer Geschichte kein Einzelfall: In der Krise der 1920er- und 1930er-Jahre, während des


14 | Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

«Das einzige Weihnachtsgeschenk, das ich in all den Jahren erhielt, war dieser Teddybär.» Für das ehemalige Verdingkind Otto Wasmer war Weihnachten eine besonders belastende Zeit.

Zweiten Weltkriegs und bis 1960 wurden schätzungsweise rund 100 000 Kinder verdingt. Offizielle Statistiken gibt es nicht. Heute leben vermutlich noch immer Zehntausende ehemaliger Verdingkinder in der Schweiz. Am meisten betroffen waren Kinder im bäuerlichen Kanton Bern, viele auch in den Kantonen Aargau, Zürich, Luzern und Basel-Stadt. In der Südschweiz wiederum wurden die Söhne der armen Tessiner Bergbevölkerung in norditalienische Städte verdingt und verkauft. Von diesen «Spazzacamini» handelt das Musical «Die Schwarzen Brüder» (siehe Box rechts). Nationalräte wie Ruedi Baumann (2003) oder Jacqueline Fehr (2004) wollten mit Motionen die Zeit der Schweizer Verdingkinder aufarbeiten – auf eidgenössischer Ebene bisher erfolglos. Die Kindheit prägte Wasmers Leben. Ohne Ausbildung zog er als Volljähriger nach Zürich und arbeitete auf dem Bau. Das ist typisch für einstige Verdingkinder. Als billige Arbeitskräfte verkam für viele der Schulbesuch zur Nebensache; lediglich fünf Prozent konnten die Sekundarschule besuchen und nur 37 Prozent eine Berufslehre absolvieren. Die Wunschlehre wurde oft mit der Begründung verwehrt, sie koste zu viel. Als Kapitän auf dem Zugersee schaffte es Wasmer trotzdem. 1960 heiratete er seine Frau, mit der er dieses Jahr die goldene Hochzeit feiert. Grosse Träume hat das Ehepaar keine. Die Wasmers leben bescheiden, knapp über dem Existenzminimum, zusammen mit der Hündin Susi. Mit seiner Kindheit schloss der Rentner Frieden.

Sorgerecht wurde Eltern von Clara Bärwart entzogen

Otto Wasmer (roter Kreis) im «Chindsgi» in Schinznach um 1935: In kalten Nächten schlief der Bub in der Hundehütte. Da hatte er es wärmer als in seinem Verschlag.

Das gilt auch für Clara Bärwart (72) aus Riehen BS, heute eine selbstbewusste Frau. Mit vier Jahren wurde sie mit ihren Geschwistern in ein von Nonnen geführtes Waisenhaus nach Einsiedeln SZ abgeschoben, weil ihren Eltern das Sorgerecht für die fünf Kinder entzogen worden war. Meist waren bei Verdingkindern Armut, Tod eines Elternteils, Scheidung oder Alkohol die Grün-


MENSCHEN VERDINGKINDER de für eine Fremdplatzierung ausserhalb der leiblichen Familie. An den Eintritt ins Waisenhaus erinnert sich die Baslerin noch genau. Eine Nonne führte sie in ein Badzimmer, wo sich Clara ausziehen musste. Ein anderes Mädchen zeigte grundlos mit dem Finger auf sie und lachte. «Ich fühlte mich, als ob mir jemand ins Herz steche. Von da an war Leiden mein Lebensinhalt.» Clara kam in die «Kleinkinderabteilung». Nachts war es in den Zimmern wegen der schweren Vorhänge stockfinster. Clara hatte Angst. Sie weinte. Sie versteckte sich unter der Decke, «um mir selbst eine eigene Dunkelheit zu geben», wie sie sagt. Als sie sechs Jahre alt war, erfuhr sie, dass ihre Mutter gestorben war. Clara wusste damals nicht, was eine Mutter ist. Die Nonnen sahen ihr Heil darin, die 100 Mädchen und Buben mit Zucht religiös zu erziehen.

Wer nicht parierte, wurde bestraft. Einmal drückte eine Nonne Claras Kopf in einer mit eiskaltem Wasser gefüllten Badewanne 20 Sekunden lang nach unten. Als Folge davon träumte das Mädchen jahrelang, ertrinken zu müssen. Noch heute hat Clara Bärwart Angst vor dem Baden. Andere Kinder wurden in einem Spezialzimmer versohlt, bis der Hintern blutete. Besonders berüchtigt war im Waisenhaus eine Zelle mit einem Bett und einem Nachttopf sowie einer kleinen Butzenscheibe als Fenster. Mehrmals wurde Clara darin einzeln eingesperrt – manchmal ohne ersichtlichen Grund. «Nach drei Tagen Isolation war ich erledigt. Ich gab mich auf.» Das Mädchen wünschte sich nichts sehnlicher, als das Waisenhaus verlassen zu können. Trotzdem freute sich die 14-jährige Clara nicht darüber, als sie hörte, sie und ihre jüngere

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«Die Schwarzen Brüder» als Musical — mit der Migros 25 Prozent günstiger

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«Die Schwarzen Brüder», WalenseeBühne, 22.7.—21.8.

Den Jugendroman «Die Schwarzen Brüder» gibts nun auch als Musical. Vom 22. Juli bis 21. August spielt die WalenseeBühne die traurige Geschichte der Tessiner Buben, die als Kaminfeger nach Italien verdingt werden. Die Migros als Partnerin der Aufführung gewährt MigrosMagazin-Lesern 25 Prozent Rabatt in der Kat. 1—4 bei den Vorstellungen vom 28. Juli, 12. August und 18. August jeweils ab 19.45 Uhr sowie am 8. August ab 13.30 Uhr. Preise: Fr. 46.50 bis Fr. 98.25 statt Fr. 62.— bis Fr. 131.—. Tickets und Bedingungen (CodeWort «Migros-Aktion») unter www.dieschwarzenbrueder.ch/ migros oder unter 0900 313 313 (Fr. 1.19/Min., Anruf ab Festnetz).

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MENSCHEN VERDINGKINDER

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

Schwester könnten zu ihrem Vater nach Basel, der ein zweites Mal geheiratet hatte. Seine Art und sein Aussehen lösten bei Clara Ängste aus – nach zehn Jahren Kindheit im Waisenhaus. Nach und nach gewann sie aber Vertrauen zu ihrem Vater und reiste mit ihm an eine Ausstellung. In der Nacht im Hotel verging er sich an ihr. Die Heimleiterinnen hatten Clara wehrlos gemacht. «Mein Vater hat mich danach zwei Jahre lang sexuell missbraucht», sagt Clara Bärwart mit fester Stimme. Er drohte ihr, zurück in ein Heim zu müssen, falls was auskomme.

«Du hast noch immer so eine feine Haut», sagte der Vater

Diese schmerzhafte Zeit hatte ein Ende, als Clara einen Vormund bekam und bei einem Ehepaar in Basel platziert wurde. Von ihrem Vater wandte sie sich komplett ab. Erst als sie hörte, er liege im Sterben, sah sie ihn im Spital nochmals. Im Bett liegend nahm er ihre Hand und sagte: «Du hast noch immer so eine feine Haut.» Mit 18 Jahren lernte die zierliche Frau ihren späteren Mann kennen. Er war elf Jahre älter als sie. «Meine beiden Töchter gaben mir Halt. Aber ich konnte meinen Kindern kein freies Liebesgefühl vermitteln», räumt Bärwart ein. Heute habe sie hingegen eine wunderschöne Beziehung zu ihren Kindern und inzwischen vier Enkelkindern. Bald publiziert die Witwe ihr bewegtes Leben in Buchform. Ihre Geschwister können es nicht mehr lesen: Die jüngste Schwester starb mit 49 Jahren an Krebs, die älteste an Sauerstoffmangel, ihr Bruder hat sich das Leben genommen, und die dritte Schwester hat Alzheimer. Clara Bärwart sagt trotzdem von sich, sie könne nicht mehr traurig sein. Nur jenem Gott, von dem ihr die Nonnen im Waisenhaus erzählten, hat sie abgeschrieben. Text Reto E. Wild Bilder Keiko Saile

«Verdingkinder reden — Fremdplatzierungen damals und heute», bis 22.8. im Historischen Museum Baden. Ab 17.9. im Rätischen Museum Chur. Infos: www.verdingkinderreden.ch

«Nach drei Tagen Isolation im Waisenhaus war ich erledigt. Ich gab mich auf.» Clara Bärwart in ihrem Wohnzimmer in Riehen BS.

Ausschnitt aus dem Abschlussfoto der Primarschule in Einsiedeln mit Dorf- und Heimkindern aus dem Jahr 1951: Das 14-jährige Mädchen Clara Bärwart (roter Kreis) lebte unter strenger Aufsicht der Nonnen.

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Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche! Diesen Spruch des kubanischen Revolutionsführers Che Guevara scheinen sich die Autobauer von Dacia auf die Fahnen geschrieben zu haben. Schliesslich gelingt es dem Konzern schon seit 2004, den Markt mit grosszügigen Modellen zu erschwinglichen Preisen zu revolutionieren. Mittlerweile hat Dacia über eine Million Autos verkauft und verzeichnet als einzige Marke im fünften aufeinanderfolgenden Jahr ein zweistelliges Wachstum.

«Die Revolution geht weiter.»

Und die Erfolgsstory geht weiter: Mit dem Dacia Duster 4x4 steht jetzt erstmals ein Allradler zur Verfügung. Getreu den Werten der Marke bietet das sechste Dacia Modell ein exzellentes Preis-Raumangebotsverhältnis, niedrige Betriebskosten, hohe Sicherheit und erprobte Zuverlässigkeit. So spielt der Dacia in typischer Manier den Unruhestifter.

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Allrad für alle, ab Fr. 19 900.– REVOLUTIONÄR GÜNSTIG: DER DACIA DUSTER Mit einem Anschaffungspreis von nur Fr. 19 900.– ist der Dacia Duster 4x4 konkurrenzlos günstig. Und auch im Betrieb ist der Duster ein sparsames Fahrzeug. Dies liegt zum einen an seinem niedrigen Verbrauch: Lediglich 5,6 Liter Kraftstoff benötigt die Diesel-Variante pro 100 Kilometer. Zum anderen wurden die Wartungsintervalle deutlich gesenkt – und damit die Kosten. AUSSEN KOMPAKT UND INNEN GERÄUMIG Der Dacia Duster kombiniert modernes Allrad-Design mit einem ausgezeichneten Platzangebot für die Passagiere und das Reisegepäck. Der Kofferraum des

Duster bietet eine Ladekapazität von bis zu 1604 Litern. Und mit einer Gesamtlänge von 4,31 Meter und 2,00 Meter Breite (mit Aussenspiegeln) kommt der Kletterkünstler im Gelände und im dichten Stadtverkehr gleichermassen gut zurecht. Der Dacia Duster verfügt eben über Innen- und Aussenmasse der oberen Kompaktklasse zu Preisen des Kleinwagensegments – und das ist tatsächlich revolutionär! ROBUST UND FUNKTIONAL Wie alle Fahrzeuge der Marke zeichnet sich der Dacia Duster durch besondere Robustheit und Zuverlässigkeit aus. Die Bodenfreiheit von 21 Zentimetern macht den Duster 4x4 darüber hinaus fit für den Einsatz abseits asphaltierter Pfade.

Als Besonderheit verfügt der Duster 4x4 zusätzlich über ein neues 6-Gang-Schaltgetriebe mit sehr kurz übersetztem ersten Gang für das Anfahren am Berg. ZUVERLÄSSIG UND WIRTSCHAFTLICH Zwei Motorisierungen stehen für den Dacia Duster 4x4 zur Wahl: Ein 1,6Liter-Benziner und ein drehmomentstarker 1,5-Liter-Diesel. Bei den Vierzylindern handelt es sich um millionenfach bewährte Konstruktionen von Renault, die den typischen Dacia Kriterien im Hinblick auf Kosten, Robustheit und pflegeleichte Wartung entsprechen. DREI JAHRE NEUWAGEN GARANTIE Dass die Renault Tochter von der Qualität ihrer Fahrzeuge überzeugt ist, belegt die Garantie von 3 Jahren oder 100 000 Kilometern, die Dacia auf alle Neuwagen gewährt. Hinzu kommen eine zweijährige Lackgarantie und eine sechsjährige Garantie gegen Durchrostung der Karosserie. Noch mehr über den revolutionär günstigen Dacia Duster erfahren Sie am Telefon unter 0800 000 220 oder ganz einfach im Internet: www.dacia.ch.

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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

UNTERWEGS AN DIE WM (17) Die Freunde Christian Roos, Roland Illi, Daniel Jacot und Francis Schnyder haben ihr Ziel, die Fussball-WM in Südafrika, erreicht und in Durban gefeiert.

Nach dem Spanien-Spiel: Vier Freunde im Ausnahmezustand.

Bilder Keystone, Patrick Lüthy/remote.ch

Der perfekte Tag

«Die Einstimmung aufs Spiel gegen Spanien könnte nicht besser sein. Inmitten von Tausenden von Fans — grösstenteils als Spanier verkleidete Südafrikaner — geniessen wir einen milden Wintertag an Durbans Strandpromenade. Und dann gehts endlich los. Im topmodernen Stadion treffen wir erstaunlich viele Schweizer Fans. Mit unseren Sprechchören übertönen wir die trötenden Vuvuzelas bei weitem. Die Spanier sind drückend überlegen, und die Spannung steigt von Minute zu Minute. Als die Schweizer dann das Tor schiessen, entlädt sich diese Spannung explosionsartig. Von nun tanzen und feiern wir ausgelassen und umarmen jeden, der uns in die Quere kommt. Die Party auf der Tribüne dauert noch lange nach dem Schlusspfiff weiter. Später stolzieren wir mit geschwellter Brust und dem T-Shirt der Schweizer Nati durch die Fanmeile und nehmen unzählige Glückwünsche von nun bekehrten Einheimischen entgegen. Es war nie schöner, Schweizer zu sein. Hopp Schwiiiiiiiiiiiizzzzzzzzzz!» Mehr Infos unter www.afrika2010.ch Fortsetzung im nächsten Migros-Magazin.

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EINBLICKE

«So schnell wie möglich eine zweite Röhre» Benedikt Weibel (64) war von 1993 bis 2006 Chef der SBB und an der Fussball-EM 2008 als Delegierter des Bundesrates «Mister Euro». Heute doziert er Management an der Uni Bern und hat gerade den Managementratgeber «Von der Schublade ins Hirn» geschrieben. Benedikt Weibel, Sie setzen den Termin für das Interview ausgerechnet während des ersten Spiels unserer FussballNati. Nicht mehr fussballbegeistert?

Doch, doch. Meine Frau kümmert sich halt um meine Termine und hat nicht an den Match gedacht. Sie unterrichten angehende Manager und haben einen Managementratgeber geschrieben. Das Wort Manager ist seit der Krise aber fast schon ein Fluchwort.

Diesen Leuten wurde an Managementschulen «Anything Goes» und «Träume deinen Traum» eingetrichtert. Diese Masslosigkeit war die Quelle des Übels. Denken Ihre Studenten heute anders?

Ich erlebe die neue Generation gleich wie die alte. Es braucht viel, um eine Diskussion anzuzetteln. Da staune ich. Aber eine Kultur umzukrempeln, ist halt schwierig. Die Studenten sind eher passiv. Sie haben als Bergführer noch eine andere Führungsausbildung. Was für Parallelen sehen Sie zum Management?

Die Moral der Gruppe ist ent-

scheidend: Wenn das Wetter kippt, muss der Bergführer die Truppe stärken. Und Unterschiede?

Der Bergführer wird zur Verantwortung gezogen. Die UBS hat grob fahrlässig gehandelt. Ich kann nicht begreifen, warum die Leute da nicht verantwortlich gemacht werden. Das hatte ich übrigens auch bei der Swissair damals nie begriffen. Ob die UBS-Spitze über die USA-Geschäfte informiert war oder nicht, ist völlig irrelevant. Wenn man nicht weiss, was los ist, hat man den gröbsten aller Führungsfehler begangen. Dann brennt es. Ein weiteres brennendes Thema ist die mögliche Sperrung des Gotthards für vier Jahre. Was bedeutet das für die Schweiz?

dann in aller alle Ruhe die alte lt zu sanieren. Sie waren 14 Jahre SBB-Chef. Können Sie jetzt eigentlich inkognito reisen?

Neulich hat mich ein Zugführer mit «buongiorno Capo» begrüsst, das hat mich sehr gefreut. Trotz Pannen, wie dem grossen Stromausfall 2005, waren Sie beim Volk stets beliebt.

Nach dem Totalausfall waren meine Worte: «Es ist mir unglaublich peinlich.» Schliesslich war Antizipation mein Lieblingswort. Wenn etwas schiefgelaufen

«1000 Tage ohne Gotthard — das ist unmöglich.»

1000 Tage – unmöglich. Schon ein Jahr geht gar nicht. Das können wir uns nicht leisten. Der Schwerverkehr müsste um die Schweiz herumfahren. Die EU wird auf die Barrikaden gehen. Kann der Verkehr denn nicht auf die Neat ausweichen?

Der Bahnverlad hat nicht annähernd die Kapazität eines Gotthard-Strassentunnels.Abgesehen davon, dass die grossen Lastwagen sowieso nicht auf die Schiene im Scheiteltunnel passen. Irgendwann muss der Gotthard aber saniert werden.

Ich bin ja sehr pro Bahn. Aber da sehe ich echt keine andere Lösung, als so schnell wie möglich eine zweite Röhre zu bohren und

ist, muss man das transparent kommunizieren. Jetzt haben Sie eine Zweimannfirma mit Ihrer Frau als Geschäftsführerin. Wie ist es selbständig zu sein?

Ich musste einiges lernen. Der Umgang mit Computer, Powerpoint und Word – ich hatte keine Ahnung. Jetzt habe ich sogar einen Mac. Lassen Sie sich von Ihrer Frau zurechtweisen?

Sicher. Schon zu SBB-Zeiten hat sie mir gesagt, wie ich sprechen soll. Oder wenn ich an einem Sonntag nicht an eine Gewerkschaftsversammlung wollte, war sie da und sagte: Das machst du jetzt!

Interview Cinzia Venafro


20 | Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

Online-Netzwerke im Überblick Die Fluggesellschaft Swiss vermarktet sich über die folgenden Plattformen: www.facebook.com Mit weltweit über 1200 Angestellten und mehr als 400 Millionen aktiven Benutzern das grösste Netzwerk. Im Februar 2004 gegründet, Hauptsitz im kalifornischen Palo Alto. www.youtube.com Führende Plattform für OnlineVideos. 2005 gegründet. Anwender laden Videoclips hoch und geben diese über Sites, Mobilgeräte, Blogs und E-Mails weiter. www.twitter.com Kommunikationsplattform mit 15 Millionen Benutzern. Sie erlaubt Anwendern, Nachrichten von maximal 140 Zeichen zu senden und zu erhalten. Täglich über 50 Millionen Meldungen! www.flickr.com Benutzer halten Momentaufnahmen, die sie mit der Handykamera produziert haben, in einem Blog fest (total vier Milliarden Fotos). Oder sie zeigen ihre Bilder oder Videos der ganzen Welt im Internet. www.friendfeed.com Ein Service, bei dem Anwender Fotos, Links, Videos oder persönliche Nachrichten mit Freunden teilen. Das ist per E-Mail, Handy oder sogar via Facebook möglich. www.delicious.com Beim Yahoo-Unternehmen sammeln und teilen Benutzer seit 2003 interessante Websites in Form von Lesezeichen («Bookmarks») mit anderen Anwendern — online und kostenlos.

Was andere nur in der Freizeit dürfen, ist sein Beruf: Christian Lüdi muss twittern, zu Deutsch zwitschern.


MENSCHEN MISTER TWITTER

Profisurfer ohne Surfbrett

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Christian Lüdi hat einen aussergewöhnlichen Beruf. Er verbringt fast seine gesamte Arbeitszeit im Internet. Auf sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook rückt er die Fluggesellschaft Swiss ins rechte Licht.


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MENSCHEN MISTER TWITTER

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

E

r hat den Traumberuf vieler Jugendlicher: Christian Lüdi hält sich den ganzen Tag im Facebook auf. Mit einem Stecker im Ohr und einer Tätowierung auf dem Unterarm sieht der 29-Jährige ein wenig aus wie ein DJ, der mit seinen Freunden im Netz chattet. Ist er aber nicht. Christian Lüdi arbeitet für die Swiss und betreut für die Fluggesellschaft die sozialen Online-Netzwerke wie Twitter, Flickr oder eben Facebook. Damit gehört er zu den ersten Schweizern seines Fachs. Innerhalb eines Jahres konnte der Netzwerker die Zahl der Facebook-Fans von Swiss von 6500 auf über 21 000 mehr als verdreifachen. Von den über 30 europäischen Fluggesellschaften haben nur KLM, Lufthansa, Virgin Atlantic und EasyJet mehr Anhänger im Facebook. «Der Vulkanausbruch auf Island liess unsere Fangemeinde innert Wochen um weitere 3000 Mitglieder anwachsen», sagt Lüdi. Die Internet-Surfer waren begeistert, weil die Swiss Fragen zu annullierten Flügen von 6 bis 23 Uhr online beantwortete.

In ständigem Kontakt mit der Swiss-Fangemeinde

Auf Facebook ist der St. Galler so etwas wie Moderator für seinen Arbeitgeber. Er fragt beispielsweise die Fangemeinde der Swiss, wohin sie in die Sommerferien fliegt. Das ist quasi die moderne Form einer Trendanalyse. Oder er hält Dialoge in Gang, stellt Beiträge über Verkehrs- und Finanzzahlen, Produktneuheiten oder Services wie das Internet-Check-in ins Netz und untersucht, auf welchen Plattformen Swiss auftreten soll und auf welchen nicht. Gleichzeitig verfolgt der professionelle Facebooker, was Benützer auf den Online-Plattformen über die Fluggesellschaft schreiben. Wenn Lüdi von seinem Laptop im Grossraumbüro in Sichtweite zum Flughafen Zürich virtuos wie ein Pianist durch die Welt surft und locker auf Englisch kommuniziert, verstecken sich dahinter Geschäftsinteressen: Die Swiss ist beispielsweise die einzige Fluggesellschaft, die auf Facebook ein Instrument zum Flugbuchen betreibt. Wichtiger als die Buchungsmöglichkeit sind die Mitteilun-

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Social-Media-Plattformen: So machts die Migros Die sozialen Netzwerke im Internet verändern die Markenwelt. Inzwischen nutzen über 60 Prozent aller deutschen Unternehmen diese Plattformen. In der Schweiz mit ihren über 2,2 Millionen Facebook-Benutzern und einer durchschnittlich fast dreimal so starken Facebook-Anwendung als in Deutschland dürfte der Wert noch höher sein. Doch nur fünf Prozent der Firmen bedienen sich wie die Swiss einer umfassenden Strategie. Seit wenigen Tagen erreicht die Migros ihre Kunden mit ihrer eigenen Social-Media-Plattform

gen, die Internet-Anwender über die Swiss verfassen. Auf der Kommunikationsplattform Twitter entdeckte Christian Lüdi vor Monaten rund 20 Meldungen. Eine querschnittgelähmte Journalistin aus England hatte sich in einem Blogg beschwert, sie würde beim Reisen nicht richtig betreut. Lüdi hat die Frau via Twitter kontaktiert und sich im Namen der Swiss entschuldigt, sodass letztlich alle, die ihrem Ärger mit entsprechenden Wortmeldungen freien Lauf liessen, prompt positive Kommentare über die Swiss schrieben. Der Marketingmann ist überzeugt: «Wenn wir uns nicht auf diesen Online-Plattformen aufhalten, wissen wir nicht, ob und in welcher Form über uns schlecht geredet wird.» Durch die Präsenz im Internet würden die Kunden gegenüber der Airline loyaler. Wer sich dermassen sicher durchs Internet bewegt, muss ein moderner Kosmopolit sein. Nimmt man jedenfalls an – und liegt damit ziemlich daneben. «Ich fühle mich als Landei», sagt Christian Lüdi. Er sei vor Wochen zusammen mit seiner Freundin von Flawil SG nach Zürich umgezogen, die Natur sei ihm aber nach wie vor sehr wichtig.

Christian Lüdi betreut auch die Website von Barnetta

Lüdi stieg mit einer kaufmännischen Lehre in einem Treuhandbüro in die Berufswelt ein. An der Fachhochschule Luzern bildete er sich in Kommunikation, Marketing, Online und Journalismus weiter. War es langweilig, kommunizierte er während der Vorlesungen auf den Online-Plattformen. Langweilig ist es Christian Lüdi

www.migipedia.ch (siehe Seite 36). Ein interdisziplinäres Kernteam von rund einem halben Dutzend Mitarbeitenden betreut die Anfragen auf der Migros-Plattform Migipedia, den zugehörigen Migipedia-Auftritt auf Facebook sowie auf Twitter. So wickelt die Migros erstmals via Twitter Kundenreklamationen ab — mit Kurzmeldungen von 140 Zeichen. Ab Spätsommer soll sich ein sogenannter Community Manager mit den verschiedenen sozialen Online-Netzwerken beschäftigen.

heute nur noch selten. Neben seinem Engagement bei der Swiss betreut er die Internetsite seines Kollegen Tranquillo Barnetta, der zurzeit mit der Fussballnati in Südafrika weilt. Und dann hat der Ostschweizer noch eine ganz grosse Leidenschaft: die Rockmusik. Mit seiner Industrial-Band Mephistosystem hat er Auftritte in der ganzen Schweiz. Da bleibt wenig Zeit, um privat im Facebook

zu surfen. Zweimal pro Woche muss genügen. Texte Reto E. Wild

Bilder Jorma Müller

www.migrosmagazin.ch Wie nutzen Sie Facebook? Die Sicherheitstipps, Ihr SocialMedia-Verhalten und Statistiken.

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Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

Advent, Advent! Ich nehme alles zurück! Sie haben

nach Spanien Schweiz bestimmt keine Bänz Friedli lässt sich Aufheiterung geanstecken. braucht. Ich auch nicht. In mir wurden Gefühle wach, die ich gar nicht kannte. Und dass Anna Luna jetzt statt «Wölfli» vermutlich die Aufschrift «Fernandes» auf dem Natileibchen will, macht auch nichts. Sind zwar mehr Buchstaben, aber den Aufpreis nehm ich in Kauf – und wünsche mir, mein Zweckpessimismus, die Schweiz müsse nach der Vorrunde heimreisen, bewahrheite sich nicht. Denn dann hätte der «Blick» endlich etwas

anderes zu schreiben, als an den Vuvuzelas herumzumäkeln. «Wer stoppt die Tröte?», hetzte das Blatt und: «Niemand mag den Krach mehr hören!» Doch, ich. Mich nervt nicht das lustige Furzen der Vuvuzelas, mich nerven die Nörgler. Da vergibt man die WM endlich mal nach Afrika, schwärmt von einer «anderen Kultur» – und ist dann schampar erstaunt, wenn diese Kultur tatsächlich anders ist. Es reicht schon, dass statt einer afrikanischen Sängerin – zum Beispiel der Südafrikanerin Lira, der Malierin Oumou Sangare oder Angélique Kidjo aus Benin – eine blondierte Kolumbianerin, Shakira, den offiziellen Fifa-Song «Waka Waka» singen und dazu ein bisschen Anzeige

mit dem Fudi waka-wackeln darf. Ihr Getue entspricht dem, was sich die Welt unter «afrikanisch» vorstellt. Tun die Afrikaner selber, wie es ihnen gefällt, findets der «Blick» «einfach nur nervtötend». Dummes Geschwätz. Diese WM hat einen ureigenen Sound, der mir tausendmal lieber ist als die Nazigesänge in unseren Stadien; und sollten die Vuvuzelas gar den Sascha Ruefer übertönen, tant pis. Derweil Anna Luna mittels Ketchup ein Schwei-

zer Wappen auf die Polenta zeichnete, malte Hansli mit Tipp-Ex ein weisses Kreuz auf seine Vuvuzela und veranstaltete nach dem Siegestor der Schweiz – erzielt übrigens von einem Afrikaner – mit seinen Gspänli einen Umzug durch die Siedlung. Laut! Allmählich lasse ich mich von ihrem unverkrampften Patriotismus anstecken; in meiner Kindheit gabs für die Nati halt immer nur «ehrenvolle Niederlagen». Am nächsten Tag nahm er die Vuvuzela gar mit in die Schule. Für ein gespüriges Leitbild haben die dort gottlob keine Zeit vor lauter Action: Zuerst hat seine Klasse ein Piratentheater aufgeführt, ein Riesenspass! Dann gabs einen «Supertalent»-Wettbewerb, die einen jonglierten, andere sangen, Hans und

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Kameradin Alma spielten ein HandorgelQuerflöten-Duett. Diese Woche steht der Sporttag auf dem Programm (Mitwirkung der Eltern erwünscht!), bald das Sommerfest mit Panini-Tauschbörse. Zudem hat er «Musizierstunde» und Anna Luna dreimal ein «Sommerkonzert» (Endlich mal Neologismen, die mir gefallen! Bei uns hiess es Vortragsübung, das klang irgendwie militärisch), ihre Hip-Hop-Dance-Aufführung im «Salmen»-Säli steht an, sie geht vor den Sommerferien dreimal auf Schulreise, eine davon dreitägig. Pfadigrillfest, Familiengottesdienst, Lehrerverabschiedung und,

«Mir gefällt das lustige Furzen.» und, und … Für uns Eltern heisst es stets: Proviant bereitstellen, Meertrübelikuchen und Olivenbrote backen, Salate mitbringen. Bisher hielt ich den Advent mit all seinen Fei-

ern und Schlussessen für die stressigste Zeit. Falsch, der Advent findet im Frühsommer statt. Dann darf man sich ja auch etwas Frommes wünschen. Schweizer Siege gegen Chile und Honduras, vielleicht?


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28 | Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

«Frauen rennen selten hinter Geld und Macht her» Thomas Knecht erstellt psychiatrische Gerichtsgutachten über Wirtschaftskriminelle. Dabei bekommt er tiefe Einsichten in die Abgründe der Managerseelen und die Untiefen des globalen Wirtschaftssystems. Knecht über narzisstische Persönlichkeitsstörungen, Gier und die Unbelehrbarkeit der Wirtschaftselite.

Thomas Knecht, haben Sie Geld in Aktien investiert?

Ein wenig Geld hat wohl jeder in Aktien investiert. Aber ich schaue natürlich, mit welcher Bank ich zusammenarbeite. Nicht mit den Grossbanken?

Lieber nicht.

Leiden Bonuskönige alle an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung?

Ich halte nichts von Ferndiagnosen und würde nie jemanden aufgrund eines Fernseh- oder Zeitungsinterviews beurteilen. Geht es bei der narzisstischen Persönlichkeitsstörung immer um Geld?

Es geht primär um Selbstwert, also um eine innere, psychologische Grösse. Im Banken- und Versicherungswesen ist Geld der Inbegriff von Wert und Wertschätzung. Es gibt auch in der Künstler- oder Journalistenszene pathologische Narzissten – nur geht es dort we-

niger um Geld als vielmehr um Ruhm, um öffentliche Aufmerksamkeit. Wenn sich ein Künstler masslos überschätzt, hat niemand einen Nachteil. Wenn aber Banker ihre eigenen Unternehmen ausbluten lassen, stehen die Guthaben von zig Tausend Sparern auf dem Spiel. Hier wird der materielle Ausdruck ihres Selbstwertproblems für andere bedrohlich. Sind diese Leute zwingend intelligent?

Die Schulintelligenz muss nicht riesig sein. Sie muss genügen, um diese Art von Machenschaften zu planen, organisieren und durchzuführen. Das reicht. Die macchiavellische Intelligenz ist ganz klar überdurchschnittlich. Macchiavellische Intelligenz?

Sie beinhaltet die Fähigkeit zu durchschauen, was beim Gegenüber so läuft, und diese Fähigkeit manipulativ auszunützen, ohne dass der andere es merkt.

Braucht ein Unternehmen eine gewisse Anzahl Manager mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung für den Erfolg?

Es braucht tüchtige Leute. Die Frage ist, wie definiert man Tüchtigkeit. Hier machten die Unternehmen in den letzten 20 Jahren ganz klar Fehler. Manager werden von einem Gremium gewählt. Meist werden die Kandidaten aufgrund von pseudowissenschaftlichen Methoden herausgefiltert, den sogenannten Assesments. Ich habe Zweifel, ob da die richtigen Filter eingesetzt werden. Eigenschaften wie soziale und ethische Integrität werden vernachlässigt, Faktoren wie Geschäftstüchtigkeit einseitig betont. Die Unternehmen müssen sich fragen: Wollen wir ein gutes Betriebsklima und langfristige Geschäftsbeziehungen mit kontinuierlicher Weiterentwicklung, oder wollen wir einfach eine Maximalrendite im zweistelligen Bereich, egal, was das langfristig bedeutet?

Sind Sie ein Narzisst?

Neun Kriterien definieren die narzisstische Persönlichkeitsstörung. Mindestens fünf müssen erfüllt sein. • Grandioses Gefühl der eigenen Wichtigkeit. • Starke Fantasien von grenzenlosem Erfolg. • Hält sich für einzigartig. Glaubt, nur besondere Personen verstünden ihn. • Verlangt konstant übermässige Bewunderung. • Erwartet Extrawürste. • Ist zwischenmenschlich ausbeuterisch. • Zeigt Mangel an Empathie. • Ist neidisch. Glaubt, andere seien neidisch auf ihn. • Zeigt arrogantes und überhebliches Verhalten.


INTERVIEW THOMAS KNECHT

| 29

Gerichtsgutachter Thomas Knecht (52) ist seit 1993 leitender Arzt der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen TG. Ursprünglich Allgemeinarzt, arbeitete er jahrelang als Suchttherapeut und erstellt seit 25 Jahren als Psychiater Gerichtsgutachten. Seine Spezialität sind die psychiatrischen Aspekte von Wirtschaftskriminalität. Knecht wuchs in Bülach ZH auf, ist verheiratet und lebt im Kanton Appenzell Ausserrhoden. In seiner Freizeit geht er am liebsten fischen oder fährt auf seiner Harley-Davidson übers Land.

Thomas Knecht ist überzeugt, dass Unternehmen bei der Wahl von Managern falsche Kriterien anwenden.

Sollen Banken und Versicherungen Boni auszahlen, so viel sie wollen, solange es der Wirtschaft gut geht?

So sah es die Gesellschaft lange. Der Spass war vorbei, als man merkte, dass es um unser Geld ging. Man wachte auf und merkte: Das Geld kann man nur einmal ausgeben. Wenn es für Boni weg ist, ist es nicht mehr da für unsere Kredite, Guthaben oder Altersrenten. Ist ein Umdenken im Gang?

Man kann es nur hoffen. Was in den letzten Monaten in der Wirtschaft ablief, war eine kalte Dusche für gewisse Wirtschaftsphilosophen, die ihre Weltordnung hinausposaunt hatten und dann erkennen mussten, dass es nur Seifenblasen sind, die man auf diese Art erzeugt, und keine solide Weiterentwicklung unseres Wirtschaftssystems. Stellt ein Narzisst vorzugsweise andere Narzissten ein?

Ist die Chefetage mit Leuten besetzt, die eine bestimmte Mentalität vertreten, wird das zum Selektionsprinzip für diejenigen, die nachrutschen wollen. Einer, der ganz andere Ansichten hat, passt nicht dazu. Man will niemanden im Haus haben, der das eigene Tun hinterfragt. Was kann man tun, wenn man einen solchen Vorgesetzten hat?

Lernen, damit umzugehen. Wenn das nicht funktioniert, Ausschau halten nach einer anderen Position mit netteren Menschen. In dem Moment, wo man durchschaut, welch armselige Gestalt der andere ist, geht einem das oft gar nicht mehr unter die Haut. Man nimmt das grandiose Getue eher als Behinderung wahr.

Warum werden nur Männer wirtschaftskriminell?

Bis jemand ein zünftiges Wirtschaftsdelikt begehen kann, muss er etliche Karrierestufen erklommen haben. Bei Frauen ist es oft so, dass sie durch ihre Familienpausen keinen steilen Aufstieg hinlegen können. Zudem rennen sie selten kompromisslos hinter Geld und Macht her. Sie müssen sich nicht dauernd als Einzelperson über die anderen erheben. Mussten Sie schon mal eine Frau wegen eines schweren Wirtschaftsdelikts beurteilen?

Der typische Weisskragenkriminelle ist männlich. Eine Frau, gesellschaftlich angesehen und in einer hohe Rangposition, die im Rahmen ihres Berufsfelds für materiellen Gewinn delinquiert

«Ein Wirtschaftsdelikt ist eine grosse intellektuelle Leistung.»

hätte, hatte ich noch nie in meiner Praxis, und ich kann mich nicht erinnern, je von einer gehört zu haben. Wird man mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung geboren, oder erwirbt man sie?

Einzelne Eigenschaften sind ähnlich vererbbar wie der Intelligenzgrad oder die Körpergrösse. Ein Kind bekommt aber nur je die Hälfte der Gene eines Elternteils. Wenn also ein narzisstischer Vater eine empathiefähige, liebe Frau heiratet, wird vieles ausbalanciert. Es sind der Mix sowie Umwelteinflüsse, die etwas abmildern oder verschärfen. Der grösste Wirtschaftsbetrüger aller Zeiten, Bernhard Madoff, wurde zu 150 Jahren Haft verurteilt. Warum wird er von einigen doch als Held gefeiert?

Man darf nicht vergessen, so ein Wirtschaftsdelikt ist eine gehörige intellektuelle Leis-


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INTERVIEW THOMAS KNECHT

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

tung. Da steckt sehr viel organisatorisches, ökonomisches und psychologisches Knowhow dahinter. Moralfrei betrachtet muss man sagen, zu so einem Monsterdelikt ist nur ein aussergewöhnlich begabter Mensch fähig. Es stecken gewaltige geistige Kapazitäten dahinter, die von der moralischen Wertvorstellung im Stich gelassen wurden. Es ist kein Kinderspiel, ein solches Imperium aufzubauen und Milliarden zu verschieben. Wie verhindern Sie, um den Finger gewickelt zu werden?

Durch meine Ausbildung und langjährige Erfahrung. Gewöhnlich bekomme ich ein paar Kisten Bundesordner mit dicken Strafakten. Das relativiert das ganze Gerede von Grösse, das ich zu hören bekomme. Wie viele Gutachten über Wirtschaftskriminelle erstellen Sie pro Jahr?

Etwa fünf. Nächstes Jahre habe ich mein 25-Jahre-Dienstjubiläum. Ich habe also viel Erfahrung auf dem Gebiet. Diese Leute sind gute Redner, haben ein sicheres Auftreten, sind charmant. Sind Sie manchmal trotz der Schwere der Verbrechen auch fasziniert von diesen Menschen?

Durchaus. Durch die grosse Routine hat sich bei mir die moralische Entrüstung gelegt. Das heisst nicht, dass ich die Delikte gutheisse. Aber ich rege mich nicht mehr auf und sehe das Interessante an einem Fall. Die Verurteilung macht der Richter, nicht ich. Amüsant finde ich immer die Rechtfertigungen: Ich habe festgestellt, dass man mit Geld wirklich alles kaufen kann, auch Freunde; ich habe die Gabe, genau die Leute zu

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eine Handtasche klauen?

Davon bin ich fest überzeugt. Da gibt es einen grossen Unterschied zwischen Strassengaunern und Weisskragenkriminellen, die eine intakte Moral haben, solange es den handfesten Nahraum betrifft. Wie bringen Sie diese Leute trotzdem zur Einsicht?

Thomas Knecht beurteilt rund fünf Wirtschaftskriminelle pro Jahr.

finden, die mich vergöttern und mir diese abgehobene Rolle ermöglichen; es wäre alles gut herausgekommen, wenn die Bankenkommission nicht interveniert hätte. Gab es schon in früherer Zeit Wirtschaftsverbrechen?

Nicht in der Form wie heute. Aber zu Macchiavellis Zeiten fochten die kleinen Stadtstaaten in Italien einen sehr darwinistischen Überlebenskampf aus. Ähnlich wie unsere heutigen Wirtschaftsführer waren die damaligen politischen Häupter recht wahllos im Einsatz ihrer Arbeitstechniken. Es galt die Devise: Wer seine Macht ausdehnt, ist Sieger. Alles andere zählt nicht. Die weisse Weste des Regenten war wurst. Sind Wirtschaftsbetrüger Einzeltäter?

Grossbetrüger sind selten Einzelgänger. Man muss Beziehungen pflegen, um a) in eine höhere Position zu kommen und b) den Vertrauensbonus des Arrivierten zu haben, damit einem potenzielle Opfer ihr Geld anvertrauen. Niemand gibt irgendeinem, der an die

Türe klopft, 1000 Franken, bloss weil er sagt, er bringe morgen 5000 zurück. Ein ähnlich blödes Geschäft im Mahagonibüro eines Investmentbankers wird täglich x-tausend Mal getätigt. Es läuft auch auf den Ruin des einen hinaus, aber in einem anderen Ambiente. Haben kriminelle Manager kein Unrechtsbewusstsein?

Doch, wenn einer in ihre Garage einbricht und ihren Mercedes abschleppt, haben sie ein gestochen scharfes Unrechtsbewusstsein. Aber das ist ein anderer Kontext. Innerhalb eines Unternehmens verschwimmen gewisse Grenzen. Wem gehören die Milliarden eines multinationalen Konzerns? Wenn man ein bisschen Geld aus der Firmenkasse abzweigt, die Bilanz etwas schönt oder durch eine falsche Voraussage ein wenig mehr Bonus absahnt, ist das in ihren Augen kein Diebstahl. Einer alten Frau die Handtasche zu entreissen hingegen schon. Ein Madoff betrügt, ohne mit der Wimper zu zucken, Tausende von Anlegern, würde aber nie

Ich glaube nicht, dass man die Empfindlichkeit des Gewissens mit therapeutischen Eingriffen steigern kann. Wer das nicht hat, ist in meinen Augen im Management am falschen Ort. Beeindruckt eine Gefängnisstrafe diese Delinquenten?

Sie sind beeindruckt vom sozialen Absturz. Wenn einer plötzlich nicht mehr CEO oder Vice President ist, sondern im Knast ein Übergwändli tragen muss, tut ihm das sehr weh, das ist Gift für seinen Narzissmus. Die Frage ist, ob dies dazu führt, ihre eigenen moralischen Grundsätze zu revidieren, wie es der Sinn einer Gefängnisstrafe wäre. Es gibt jedoch wenig Hinweise, dass sie ihre Lebensphilosophie radikal ändern. Zählen Manager zu Ihren Freunden?

Ja, aber die sind psychopathologisch in Ordnung und kriminologisch unauffällig. Sind sie auch erfolgreich?

Langfristig ja. Es sind solide Wirtschaftsführer, die ein Unternehmen kontinuierlich entwickeln und nur mit begrenztem Risiko arbeiten. Damit machen sie zwar auch nur begrenzt Gewinn, werden aber in Würde pensioniert. Interview Ruth Brüderlin und Mathias Haehl Bilder Gaëtan Bally

«Das Gewissen kann man therapeutisch nicht steigern.»

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34 | Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

Mais im Hühnerstall

Viel Auslauf und gutes Futter: Die Hühner von Jürg Marschall fühlen sich sichtlich wohl.

Ein rücksichtsvoller Umgang mit der Natur, kombiniert mit wirtschaftlichem Denken: Bauer Jürg Marschall beweist, dass das funktioniert. Er zieht Hühner und Hähne mit Mais in umwelt- und tierfreundlicher Weise auf und erzeugt ein edles Nischenprodukt — Maispoularden.

M

ännern sagt man nach, dass sie sich manchmal aufplustern wie Güggel. Bei unseren Hähnen sieht man gut, wie das geht.» Der Mann, der so spricht und fürs Foto einen Hahn auf dem Arm trägt, ist selber alles andere als ein arroganter Gockel – obwohl sein Bauernhof in vielerlei Hinsicht ein Vorzeigebetrieb ist. Der Landwirt Jürg Marschall (38) bewirtschaftet einen gepflegten und schön gelegenen Hof in Neuenegg bei Bern, dessen auffälligstes Merkmal acht geräumige Hühnerhäuschen sind. Diese befinden sich in einigem Abstand vor den Wohnhäusern, in denen vier Generationen der Familie Marschall leben. Die Hühner und Hähne – maximal 2400 Tiere – haben viel Auslauf und wachsen bedeutend langsamer als solche in Hallen. Ihr Futter enthält keine wachstumsfördernden Zusätze und Hormone, dafür viel Mais, sodass ihr Fleisch gelblich wird und für das Spitzenlabel Migros Sélection als geschmacksvolle und gesunde Maispoularde in den Verkauf kommt.

Erst ist das Federvieh scheu, dann neugierig

Bevor es so weit ist, vergehen jedoch rund zweieinhalb Monate. Wenn die frisch geschlüpften Küken auf dem Bauernhof ankommen, freut sich Jürg Marschalls Mutter ganz besonders, wie sie erzählt. Ihre ersten drei Lebens-

wochen verbringen die Flaumbällchen drinnen im gut geheizten Stall. Sie reagieren – wie auch die ausgewachsenen Tiere – stark auf Geräusche und verziehen sich aufgescheucht in eine Ecke, sobald jemand den Stall betritt. Wenig später werden die «Buccelis», wie Marschall sie nennt, neugierig und nähern sich den Menschen. Wenn sie grösser sind, kommen die jungen Hennen und Güggel auf eine saftige Wiese, auf die Jürg Marschall die Hühnerhäuschen vor ihrem Einzug versetzt hat. Mit einer Hebeeinrichtung hat er die Holzkonstruktionen seitlich angehoben und transportiert. Den alten Platz mistet er aus und sät neu an. Dem Bauern ist es ein Anliegen, Sorge zur Umwelt und den Tieren zu tragen. Seit der Übernahme des Hofs vor ein paar Jahren führt er den Biobetrieb weiter, auf den sein Vater vor 15 Jahren umgestellt hat. Jürg Marschall denkt aber nicht nur ökologisch – er hat auch ein Flair für Zahlen, denn er hat eine kaufmännische Ausbildung absolviert: «Ein ganzheitlicher Biobetrieb erscheint mir zukunftsträchtig, und ich bin überzeugt, dass sich ein sorgsamer Umgang mit der Natur längerfristig auszahlt.» Einmal pro Woche arbeitet Marschall zudem bei einer Firma als Buchhalter und freut sich über die Abwechslung und den finanziellen Zustupf. Jedes Mal geniesst er dann aber auch wieder seine

SERIE — TEIL 2

Innovative Landwirtschaft Ob feinste Käse und Würste, urige Gemüsesorten, erlesene Weine, überraschende Produktionsweisen oder besondere Dienstleistungen: Schweizer Bauern sind innovativer, als man denkt. Und eine wettbewerbsfähige, zukunftsgerichtete Landwirtschaft ist eine ideale Partnerin für die Migros. Das Migros-Magazin zeigt in einer Serie, wie Kulinarisches von Feld und Stall auf unsere Teller gelangt und wie sich Landwirte mit pfiffigen Ideen weitere Standbeine schaffen.

Kein arroganter Gockel: Bauer Jürg Marschall.


NEUES AUS DER MIGROS

Nur Bio-Mischfutter mit hohem Maisanteil ist für Marschalls Hühner gut genug.

«Ein ganzheitlicher Biobetrieb erscheint mir zukunftsträchtig.» Tätigkeit in der Natur: «Ich mag es, die Zyklen mitzuerleben und zu hegen, pflegen und Tiere und Pflanzen wachsen zu sehen.» Mit der Mentalität, nur immer ernten zu wollen, kann er nichts anfangen.

Jürg Marschall ist ein Bauer mit vielseitigen Stärken

Jürg Marschall bringt viele Fertigkeiten aus unterschiedlichen Gebieten mit: Er war nicht nur im Büro, sondern auch als Handwerker tätig, was ihm beim Bauern

ebenfalls zugutekommt. Er schätzt es, dass die Landwirte heutzutage mehr Gestaltungsspielraum haben und den Betrieb bis zu einem gewissen Grad nach eigenen Vorstellungen ausrichten können. Bei Marschalls kommen beispielsweise zur recht aufwendigen und zeitintensiven Hühnerzucht noch etwa 20 Rinder dazu, die draussen auf der Weide leben und deren Fleisch später als Bio-WeideBeef in die Regale der Migros gelangt. Ausserdem pflanzt Jürg Marschall, der bei seinen Tätig-

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keiten vom Vater unterstützt wird, Saatgetreide an. Seine Frau Svenja trägt auch zum Familieneinkommen bei und arbeitet einmal pro Woche als Nachtwache in einem Altersheim. Ansonsten sorgt die Stadtbernerin für die drei Kinder im Alter von eineinhalb bis sechs Jahren. So schaffen es die Marschalls, sich mit einem kleinen Betrieb von rund 15 Hektaren ein ausreichendes Einkommen zu sichern und nach den eigenen Vorstellungen zu arbeiten und zu leben.

Über die Zukunft mag Jürg Marschall nicht grübeln, er vertraut auf seine vielfältigen Möglichkeiten und darauf, dass alles gut wird, was man mit Herzblut betreibt. Er hofft insbesondere, dass die Kunden bewusster einkaufen und wertvolle Schweizer Produkte in den Einkaufswagen legen. «Die Leute denken fälschlicherweise oft, dass ein ganzheitlicher Hof, wie wir ihn führen, üblich sei», so Marschall.

Text Salomé Zimmermann Bilder Ruben Wyttenbach


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

Gesucht: 100 Produktetester

Auf Migipedia sagen Kunden ihre Meinung zu MigrosProdukten — so auch Justin Springer mit Sohn Evan.

Für die neue Online-Plattform Migipedia sucht die Migros 100 Produktetester. Alle Interessierten können sich auf www.migipedia.ch/test melden. Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2010. Die 100 Tester bekommen gratis ein Paket mit Migros-Produkten. Im Gegenzug sollen sie diese Produkte auf Migipedia detailliert kommentieren und bewerten.

Fans der ersten Stunde

Familie Springer zählt zu den frühen Benutzern der Online-Plattform Migipedia. Die AmerikaBerner sind überzeugt, dass Supermärkte in den USA von der neuen Website lernen könnten.

A

ls Familienvater ist es sich Justin Springer gewohnt, viele Dinge gleichzeitig zu tun. Mit der einen Hand hilft er seinem dreijährigen Sohn Evan, gefährliche Giftschlangen aus grünem Plastilin zu formen. Mit der anderen Hand klickt sich der Familienvater am Laptop durch die neue Online-Plattform Migipedia. Seit zwei Wochen ist diese Website der Migros online. Auf der offenen Plattform können sich Kunden über vorläufig 5000 Produkte austauschen und Lob oder Kritik anbringen. Auf Migipedia zählt nur die Meinung der Konsumenten. Ihr Wissen lässt die Website ständig wachsen. Vorläufig ist die Plattform in der sogenannten Beta-Phase, sie befindet sich noch im Aufbau.

Die Springers aus Wiedlisbach BE haben Migipedia schon nach wenigen Tagen entdeckt. Mutter Sibylle schrieb gleich einen Kommentar zum Léger Mozzarella: «Wir hatten Gäste zum Abendessen und keiner hat einen Unterschied zu normalem Mozzarella gemerkt. Lecker ohne schlechtes Gewissen!» Seit die Bernerin ihr neunmonatiges Töchterchen Lielle abgestillt hat, benutzt sie den Muttermilchersatz Milupa Aptamil, den sie auf Migipedia nun anderen jungen Müttern empfiehlt.

Dabei kennt das transatlantische Ehepaar die verschiedensten Einkaufswelten – vom Schweizer Dorfladen bis zum gigantischen US-Supermarkt. Sprachlehrer Justin (29) kommt aus der US-Metropole Cleveland, die kaufmännische Angestellte Sybille (28) aus dem Oberaargau. Kennengelernt haben sich die beiden bei einem Sprachaufenthalt in Peru. Ihr Sohn Evan redet abwechslungsweise breites Bärndütsch und ebenso breites Ami-Englisch. Der Bub trägt ein

dunkelrotes T-Shirt mit dem Logo desaufstrebendenBasketballteams Cleveland Cavaliers. Vater Justin fühlt sich zwischen den Hügelzügen des Jura ebenso wohl wie in den Weiten des Mittleren Westens. Und Migipedia hält er für ein echtes Pionierprojekt: «Hier können die Konsumenten wirklich mitreden. Davon könnten amerikanische Supermarktketten noch etwas lernen.»

Text Michael West Bild Keiko Saile

Auf zwei Kontinenten zu Hause

Etwas wie diese Online-Plattform mit ständig wachsender KundenCommunity haben die Springers bisher noch nirgendwo erlebt.

Auf www.migipedia.ch zählen nur das Lob und die Kritik der Migros-Kunden. Vorläufig ist die neue Website noch im Aufbau — in der sogenannten Beta-Phase.


NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

Unschlagbare Preise

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Ein Preisvergleich des Konsumentenmagazins «Bon à savoir» zeigt: Die Migros ist so günstig wie die Harddiscounter — und entscheidend günstiger als die Hauptkonkurrenz.

I

n der Romandie öffnen die ersten Filialen des deutschen Discounters Lidl. Dies hat die welsche Konsumentenzeitschrift «Bon à savoir» dazu bewogen, in ihrer Juni-Ausgabe die Preise der wichtigsten Detailhändler zu vergleichen. Die Journalisten des welschen «K-Tipp» kauften dazu bei Migros, Denner, Coop, Aldi, Lidl, Manor und Casino 44 Produkte des täglichen Bedarfs zum jeweils günstigsten Preis und verglichen die Kosten. Die Resultate des grossen Preisvergleichs sind für die Migros äusserst erfreulich: Ein Einkauf bei der Migros ist nicht teurer als bei den Harddiscountern. Konkret: Bei Lidl kosten die 44 Artikel 146.15 Franken, bei der Migros mit 147.34 Franken praktisch gleich viel. Wer bei Aldi einkauft, drückt der Kassierin mehr als fünf Franken mehr in die Hand als bei der Migros – das sind 3,5 Prozent. Noch frappanter ist der Unterschied zwischen Coop und Lidl: Bei Coop zahlt man 5,8 Prozent mehr, nämlich 154.67 Franken. Ein Ergebnis des Preisvergleichs ist für die Migros besonders positiv: Beim Gemüse ist sie am günstigsten. Der Vergleich von «Bon à savoir» bestätigt einmal mehr den Befund einer wissenschaftlichen Studie der unabhängigen LP Marktforschung Schweiz, bei der Preise von Migros und Coop einander gegenübergestellt wurden: Die Migros bietet das beste Preis-LeistungsVerhältnis. Wer bei ihr regelmässig einkauft, spart mindestens zehn Prozent. Daniel Sägesser

Ausriss aus dem Konsumentenmagazin «Bon à savoir»: Die Migros schneidet beim Preisvergleich sehr gut ab. Positiv: Nirgends ist Gemüse günstiger als bei der Migros.


38 | Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

Die Minergie-Meisterin

Die Migros hat am meisten Minergie-Gebäude und verfügt über die grösste Minergie-Fläche in der sondern spart auch Geld, wie das Beispiel der Filiale Parkside im zürcherischen Rüschlikon zeigt.

D

ieser mickrige Kasten soll der Wärmetauscher sein? Das Herzstück, das eine komplette Heizanlage in diesem grossen Gebäude ersetzt? Der Wärmetauscher ist gerade mal so gross wie ein Spiegelkasten eines Badezimmers und versteckt sich hinter einem Gewusel von Rohren. Dieser quadratische Schrank sieht alles andere als sensationell aus, kann aber anderen, herkömmlichen Heizanlagen mit seiner Leistung tüchtig einheizen. «Aus kalt mach warm», ist der Job des silbrig isolierten Wärmetauschers im obersten Stockwerk der M-Filiale Parkside in Rüschlikon ZH. Die Wärme, die im Verkaufslokal den Kühlgeräten entzogen wird, kann für Heizung, Raumklima und Warmwasser der Migros- und Denner-Filiale im Parterre genutzt werden. Ein Verfahren, das heute immer häufiger angewendet wird. Hier im Parkside wird kein einziger Liter Erdöl und kein Kubikmeter Erdgas verbraucht. Der Verbrauch fossiler Energie pro Jahr beträgt null. Filialleiter Beat Kälin meint: «Früher wurde die warme oder auch verunreinigte Abluft in die Umwelt hinausgeblasen. Das ist nun vorbei. Ausserdem ersparen wir uns mit dem ganzen System viele Kosten.»

Ökologische Anforderungen werden mehr als erfüllt

Wir befinden uns in einem der 35 Supermarkt-, Büro- und Wohngebäude der Migros, die nach Minergie zertifiziert sind. Die Gebäude gehören entweder der Migros oder werden von ihr gemietet. Der Wärmetauscher in Rüschlikon gehört dabei nicht einmal zu den eigentlichen MinergieAnforderungen. Die wichtigsten zwei Voraussetzungen, um eine Minergie-Zertifikation zu erhalten, sind eine gute Wärme-Isolation und die mechanische Luft-

erneuerung. Denn in Gebäuden mit guter Wärmedämmung findet praktisch kein natürlicher Luftaustausch mehr statt. Mit einem mechanischen Lufterneuerungssystem wird die notwendige minimale Lüftung gewährleistet – ohne durch langes Lüften im Winter Energie zu verlieren.

Heizöl für 3000 Einfamilienhäuser gespart

Im Parkside-Supermarkt wurden zusätzlich zur hoch isolierenden Gebäudehülle weitere Energiesparmassnahmen eingeführt: Die aus der Kälte gewonnene Wärme wird nicht nur in die Heizungsradiatoren und in das Lüftungssystem eingespeist, die unter der Decke der Migros-Filiale angebracht sind, sondern auch in einen überdimensionalen, silbern glänzenden Boiler mit 15 000 Liter Wasser. Dieser «Wärmezwischenspeicher» erstreckt sich über drei Stockwerke. Auf dem Dach wurde zusätzlich eine Solarstromanlage montiert. Pro Jahr liefert sie 85 000 Kilowattstunden (kWh) Strom. «Eine Menge, mit der 25 Wohnungen ganzjährig versorgt werden könnten», erklärt Servicetechniker Rene Bissig, der die Anlage im Parkside wartet. Die Solarstrombörse des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich übernimmt diesen Strom, der auf dem Dach des Supermarkts erzeugt wird. In der Schweiz gibt es heute 16 721 Minergie-Gebäude. Gebäude also, die nicht mehr als 38 kWh pro beheizten Quadratmeter im Jahr verbrauchen dürfen. Das entspricht einer jährlichen Menge von 3,8 Litern Öl für Heizung und Warmwasser. Zum Vergleich: 70 Prozent der Häuser ab Baujahr 1975 verbrauchen allerdings 20 bis 22 Liter Heizöl pro beheizten Quadratmeter.

Rene Bissig (links) zeigt Filialleiter Beat Kälin den Wärmetauscher, der im Parkside für angenehme Temperaturen in den Räumen sorgt.


NEUES AUS DER MIGROS

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In der Migros-Filiale Parkside wird kein fossiler Brennstoff verwendet.

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

Zurzeit werden 20 Prozent der Neubauten in der Schweiz nach Minergie zertifiziert. 17,2 Millionen MinergieQuadratmeter gibt es heute in der Schweiz gesamthaft. Davon verfügt allein die Migros über 600 000 Quadratmeter. Sie ist damit an der Spitze aller Minergie-Hausbesitzer und ^mieter und gewann die Minergie-Schweizer-Meisterschaft 2009. Was aber bedeuten 600 000 Minergie-Quadratmeter? Das entspricht einer eingesparten Menge Heizöl, mit der man jährlich über 3000 Einfamilienhäuser beheizen könnte.

Möglichst wenig nicht erneuerbare Energie nutzen

Minergie ist eine geschützte Schweizer Marke, die den Kantonen Bern und Zürich gehört. Andere Staaten wie etwa Deutschland oder Österreich verfügen über andere Standards für Niedri-

genergiegebäude. Die Ziele sind aber dieselben wie die der «Minergisten». Und die lassen niemanden kalt: Sie wollen möglichst wenig nicht erneuerbare Energie nutzen. Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zeigt deutlich, welche Gefahren unsere Abhängigkeit vom – eines Tages versiegenden – Erdöl birgt. Und das EnergieSparprinzip hat noch einen anderen positiven Effekt: Der CO2Ausstoss reduziert sich massiv. «Alleine mit der Nutzung der Abwärme in Rüschlikon wird das klimaschädliche Kohlendioxid um 50 Tonnen pro Jahr reduziert», erklärt Andreas Frölich, Energiebewirtschafter der Migros Zürich. Ein Durchschnittsauto könnte siebenmal um die Erde fahren, bis es diese Menge an CO2 ausstösst. Das sind Zahlen, die überzeugen und zeigen, was Minergie alles bewirken kann. Texte Lisa Hörler Bilder Tanja Demarmels

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NACHGEFRAGT Franz Beyeler ist Geschäftsführer von Minergie Bern.

«In Minergie-Häusern riecht es stets frisch und nicht muffelig» Herr Beyeler, was will Minergie? Minergie verfolgt zwei hauptsächliche Dinge: Mehr Lebensqualität und einen tieferen Energieverbrauch. Nutzer und Nutzerinnen eines Gebäudes kommen damit in den Genuss von besserer Luftqualität, weniger Feinstaub und weniger Lärm. In Minergie-Häusern riecht es zudem stets frisch und nicht muffelig wie in Räumen, in denen nicht genügend gelüftet

werden kann. Und MinergieGebäude dürfen jährlich nicht mehr als 38 kWh Energie pro beheizten Quadratmeter verwenden. Wie beurteilen Sie den Minergie-Beitrag der Migros? Im vergangenen Jahr haben wir eine Minergie-Meisterschaft erstellt: Die Migros nahm dabei mit deutlichem Abstand den ersten Platz ein. Sie ist MinergieSchweizer-Meisterin.

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42 | Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

DIE SCHWEIZ GRILLIERT 22: GRILLPARTY, 23: GRILLFLEISCH, I S CH, 224: 4: GGRILL-APERO, RILL-AP ERO, 25: 2 5: GRILLGEMÜSE G R I L LG E M Ü S E

Elektrisierend: Grillgemüse

Grillieren ohne Fleisch? Kein Problem. Und legt man das Gemüse auf den Elektrogrill, klappts auch mit den Nachbarn.

G

emüse putzen, rüsten, schnipseln, marinieren, grillieren, anrichten. Was noch? Perlenkette im geliehenen Sakko, Liebesgedicht im Kopf, SélectionCabernet im Glas. Alles klar! Logisches Denken ist Ingenieur Philippe Cachot (29) nicht fremd. Der Tag geht, Olga Vonmoos (23) kommt. Die Steinbildhauerin liebt Gemüse, Steine, Hammer, Meissel und Perlen. Der Grillabend beginnt, der TV bleibt kalt, der Grill wird heiss. Das Leben ist schön. Das Ergebnis? Die Bilder sprechen für sich, die verführe-

rischen «Saisonküche»-Rezepte sowieso. Selbst der auf Grillduft empfindliche Nachbar lächelt aus der Ferne zu. Kein Holzkohlenrauch in seiner Stube. Fazit: Gemüse grillieren mit Strom macht alle glücklich – selbst Fleischtiger und Schweizer Grillmeister Ueli Bernold. Auch bei ihm hat das Gemüse seinen Platz. Also dann: Auf zum anderen Grillspass mit Tipps vom Meister. Ohne Rauchzeichen, Fleisch ch und Fisch, dafür mit Gemüse, Charme und Herzblut. in Jenni Martin

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Für den Kräuterdip von einer BioZitrone Schale abreiben und Saft auspressen. Von 2 Scheiben Toastbrot schmal die Rinde abschneiden und entsorgen. Den Rest mit einem grossen Bund Kräuter wie Petersilie, Pfefferminze, Kerbel, Dill und 1 dl Olivenöl zu einer sämigen Sauce mixen. Mit Salz und Pfeffer würzen.


44 | Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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zerstört. Erhalten sind nur wenige Bauwerke. Doch trotzdem ist Rotterdam ein kulturelles Zentrum. Die verschiedenen Bildungseinrichtungen - Musik- und Kunsthochschule und die neue Universität - geben der Stadt einen äusserst lebendigen Charakter. Besonders Eindrucksvoll ist eine Stadtrundfahrt kombiniert mit einer Fahrt durch den grössten Hafen der Welt in Rotterdam (*). Nachmittags geniessen Sie die Flussfahrt an Bord bis Amsterdam. 7. Tag: Amsterdam. Morgens Ausflug nach Zaanse Schans – Rekonstruktion einer Zaanländer Ortschaft- und danach nach Edam (*). Am Nachmittag entdecken Sie auf einer Grachtenfahrt durch Amsterdam die unzähligen historischen Gebäude wie das alte Rathaus, das Rembrandthaus oder die Patrizierhäuser (*). 8. Tag: Amsterdam–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Rückfahrt mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

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1. Tag: Einstiegsorte–Basel. Anreise mit modernem Komfort-Reisebus nach Basel. Einschiffung auf Ihr Flussschiff «MS Amadeus Princess». Um 16.30 Uhr heisst es «Leinen los». Willkommenscocktail und mehrgängiges Nachtessen sowie Unterhaltung in der Lounge. 2. Tag: Strassburg–Speyer. Strassburg, die «Hauptstadt Europas» und des Elsass. Im Zentrum befinden sich auch die bedeutendsten Plätze und Baudenkmäler wie das Münster, das Haus Kammerzell oder das Gerberviertel. Sie machen das kunstgeschichtliche Ansehen Strassburgs aus. Eine Bootsfahrt auf dem Flüsschen Ill zeigt Ihnen die schönsten Facetten der Stadt (*). 3. Tag: Speyer–Rüdesheim. Ab Speyer bietet sich die Möglichkeit zu einem Ausflug nach Heidelberg mit Besichtigung der romantischen Schlossruine (*). Mit seiner landschaftlichen Schönheit, dem harmonischen Ensemble von Schloss, Altstadt und Fluss inmitten der Berge gilt Heidelberg als eine der schönsten Städte Deutschlands. Das Schiff fährt unterdessen weiter bis Worms, wo die Ausflugsteilnehmer wieder an Bord zusteigen

werden. Weiterfahrt Richtung Rüdesheim. Entdecken Sie das Rheingauer Winzerstädtchen, berühmt durch die Drosselgasse und ihre Weinlokale. Besuch von Siegfried‘s Musikkabinett, eine der grössten deutschen Sammlungen selbstspielender Musikinstrumente aus dem 18. Bis 20. Jh. (fak. CHF 25.–). 4. Tag: Rüdesheim–Köln. Geniessen Sie heute die romantische Rheinstrecke von Rüdesheim nach Köln mit ihren unzähligen Schlössern, Burgen und Ruinen, vorbei am sagenumwobenen Loreley-Felsen. Gegen Nachmittag Ankunft in Köln. Besichtigung der Rheinmetropole, Kunst-, Universitäts- und Medienstadt auf einem geführten Rundgang (*). 5. Tag: Nijmegen–Rotterdam. Am Vormittag fak. Rundgang in Nijmegen (fak. CHF 20.–). Die älteste Stadt der Niederlande zeichnet sich durch die Moderne sowie durch die Schätze der Vergangenheit aus. Gegen Mittag Weiterfahrt in Richtung Rotterdam. 6. Tag: Rotterdam–Amsterdam. Rotterdam ist mit über 500.000 Einwohnern die zweitgrösste Stadt der Niederlande. Verkehrstechnisch aber ist sie von Weltrang - Rotterdam besitzt den grössten Seehafen der Welt. Leider wurde die Stadt im 2. Weltkrieg stark

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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DIE SCHWEIZ GRILLIERT Tipp: Zur Auberginenpaste passen grillierte Brotscheiben sehr gut.

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3 Auberginen halbieren, mit Salz, Olivenöl bestreichen. Rundum grillieren. Fruchtfleisch aus Schale schaben, mit dem Saft und der abgeriebenen Schale einer halben Bio-Zitrone pürieren. Mit 4 EL Olivenöl, 1 gepressten Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, Paprika mischen. Gehackte Pfefferminze unterheben. Outdoorchef City Elektrogrill,

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Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Thonsalat ist ein herrlich erfrischendes Gericht, das Erinnerungen an Mittelmeerferien wachruft. Die neue Thonsalatvariation Mediterranea aus der Migros überrascht mit Reis, Tomaten, gelben Peperoni, Erbsen und Zwiebeln. Dank der beigelegten Gabel eignet sich der Salat für unterwegs oder auch als Beilage für den Grillspass im Freien. Thonsalat Mediterranea, 225 g, Fr. 3.10

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Ohne Popcorn ist ein DVD-Abend mit Freunden nur halb so lustig. Mit zartem Grün und intensivem Geschmack bringt das WasabiPopcorn auch dann Schärfe in die Runde, wenn am Bildschirm mal nur fade Kost zu sehen sein sollte. M-Classic Wasabi Popcorn, 50 g,

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Kärnten mit Wörthersee

Perlen am Golf von Venedig

Nockalm - Villach - Bled - Kranjska Gora

Lido di Jesolo - Murano - Burano

Kärnten, die Sonnenstube Öster- REISEDATEN reichs, lädt zum gemütlichen Ver1. 22. - 26. August weilen ein und bietet die bekannte 2. 05. - 09. September österreichische Gastfreundschaft. 3. 19. - 23. September Die etwas entfernt liegende Bergwelt hält Wind und Wolken ab und sorgt für ein angenehmes Klima und viele Sonnenstunden.

Die Lagunenstadt Venedig bildet REISEDATEN mit ihren 411 Brücken, 118 Inseln 1. 05. - 09. September und 150 Kanälen ein gut durchdach2. 12. - 16. September tes Labyrinth aus Wasserwegen und 3. 19. - 23. September Stein. Die sich im Wasser spiegelnden Fassaden und Monumente 4. 26. - 30. September bieten ein einzigartiges Licht- und Schattenspiel.

1. Tag, Schweiz - Krumpendorf: Fahrt vom Einsteigeort via München - Salzburg nach Krumpendorf am Wörthersee. 2. Tag, Ausflug Nockalm - Villach: Für jeden Naturliebhaber ist die Fahrt in die Kärntner Nockberge ein Erlebnis. Die Nockalm Panoramastrasse erschliesst eines der landschaftlich reizvollsten Gebiete Österreichs. Später besuchen Sie Villach, das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Kärntens. 3. Tag, Ausflug Bled - Kranjska Gora: Fahrt nach Bled, welches malerisch am Ufer des gleichnamigen Sees liegt. Nützen Sie die freie Zeit für eine Schifffahrt zur Insel mit der Kirche Mariahilf. Weiterfahrt nach Kranjska Gora. Über den Wurzenpass gelangen Sie zurück an den Wörthersee. 4. Tag, Ausflug Wörthersee: Ein einheimischer Führer zeigt Ihnen Klagenfurt, die Hauptstadt Kärntens. Weiterfahrt zum Pyramidenkogel, einem Aussichtsturm auf 850 m. Geniessen Sie den herrlichen Rundblick. Velden, am Westende des Sees gelegen, gilt als mondänster Badeort Kärntens. Unübersehbar ist das in gelb gehaltene Schloss direkt am Ufer. Rückfahrt mit dem Schiff nach Krumpendorf. 5. Tag, Krumpendorf - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

PREISE

5 Tage

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CHF 645.-

Doppelzimmer Einzelzimmer CHF Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung CHF Option Doppelsitz zur CHF Alleinbenützung

645.25.-

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LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Nichtrauchercar • 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 4 Abendessen • Schifffahrt auf dem Wörthersee • Stadtrundfahrt/-gang in Klagenfurt • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm HOTEL Hotel Kärnten, Krumpendorf (off. Kat. ***) Gemütliches Hotel mit Terrasse, Aufenthaltsraum und Sauna. Lage: ca. 200 m vom Wörthersee entfernt.

1. Tag, Schweiz - Lido di Jesolo: Fahrt vom Einsteigeort via Gotthard - Mailand nach Lido di Jesolo. 2. Tag, Ausflug Venedig: Von Punta Sabbioni aus gelangen Sie mit dem Schiff nach Venedig und legen direkt am Markusplatz an. Romantische Wasserstrassen, faszinierende Plätze, enge Gassen und vieles mehr entdecken Sie auf einem geführten Stadtrundgang. 3. Tag, Weindegustation - Abendschifffahrt: Der Vormittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Nachmittags fahren Sie nach Annone Veneto, wo Sie einen Weinkeller besichtigen und den lokalen Tropfen degustieren. Das Abendessen nehmen Sie an Land oder auf einem Schiff ein und gelangen von Punta Sabbioni aus gemütlich nach Venedig. Dort haben Sie Zeit, die Abendstimmung zu geniessen. Anschliessend fahren Sie mit dem Schiff zurück. 4. Tag, Ausflug Murano - Burano: Von Punta Sabbioni aus erreichen Sie mit dem Schiff die Insel Murano. Am Sitz der berühmten venezianischen Glasindustrie können Sie in einer der Fabriken die Glasbläser bei der Arbeit beobachten. Danach Überfahrt nach Burano. Die malerische Insel gilt als Perle der Lagune. 5. Tag, Lido di Jesolo - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Bern, Olten, Basel, Zürich* Route B Kallnach*, Bern, Olten, Basel, Zürich*

PREISE

5 Tage

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG

740.25.-

100.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Nichtrauchercar • 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 4 Abendessen • Weindegustation • Abend-Schifffahrt • Stadtrundgang in Venedig • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm HOTEL Hotel Salus, Lido di Jesolo (off. Kat. ****) Sehr gutes Hotel mit Restaurant, Bar, Terrasse und Schwimmbad. Lage: ca. 50 Meter vom Meer entfernt.

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Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale.

Ernst Marti AG, 3283 Kallnach • Email: marti@marti.ch

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Doppelzimmer Einzelzimmer CHF Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung CHF Option Doppelsitz zur Alleinbenützung CHF

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Reservationen: 032 391 0 222

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

| 59

Das Plus von Anna’s Best

Bild Claudia Linsi

Wenn die Zeit zum Kochen fehlt, springt Anna’s Best ein. Die schmackhaften Gerichte sind schon fixfertig zubereitet und brauchen nur noch aufgewärmt zu werden. Der Aufwand ist minimal.

Die USA zum Greifen nah

Darauf haben Amerika-Liebhaber gewartet: Anna’s Best führt neu Chicken Wings und Chicken Nuggets im Sortiment. Klassisch mit Potatoe Wedges, Ketchup und Sour Cream.

V

erführerisch wie der American Way of Life sind die beiden Neuheiten Chicken Wings und Chicken Nuggets von Anna’s Best aus der Linie American Style. Die würzigen PouletFlügel und die «Goldstückchen» aus Pouletbrustfleisch kommen stilecht mit Kartoffelschnitzen und Ketchup oder Sour Cream zum Dippen daher. Gerade während der Fussball-WM sind sie der

perfekte Fingerfood, denn welcher Fan will schon in der Küche stehen, wenn die Tore fallen? Aber auch Fussballmuffeln wird der typische Snack schmecken. Damit die Köstlichkeiten schön knusprig werden, verteilt man die Wings, Nuggets und Kartoffelschnitze auf ein Backblech und schiebt sie für 20 Minuten in den Ofen. Danach mit Sour Cream oder Ketchup anrichten. DH

Anna’s Best American Style: Chicken Wings mit Potatoe Wedges & Ketchup, 400 g, Fr. 7.90* Chicken Nuggets mit Potatoe Wedges & Sour Cream, 390 g,

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Was sind Shape-ups? Shape-ups sind die neuen Fitness-Schuhe von Skechers. Mit den weichen Sohlen vermitteln Shape-ups das Gefühl, barfuss auf Sand zu laufen. Das beansprucht mehr Muskeln, verbessert die Körperhaltung und schont die Gelenke. Zudem straffen sie die Haut, erhöhen den Kalorienverbrauch und stärken den Kreislauf. Mehr Informationen finden Sie unter www.ch.myshapeups.com

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin Mig gros s-Ma -Mag ga gaz 25, 25, 21. Juni Juni 2010 2010

Ein Treffpunkt für alle

Bild Gerry Nitsch

Das Migros-Restaurant hat eine lange Tradition. Sein vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot überrascht dennoch immer wieder aufs Neue.

H

ätten Sie es gewusst? Das Migros-Restaurant ist eine der grössten Restaurantketten der Schweiz. Das sympathische Preis-Leistungs-Verhältnis, das abwechslungsreiche Angebot

und nicht zuletzt die freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen es zu einem beliebten Treffpunkt. Morgens und nachmittags treffen sich hier Handwerker und Mütter mit

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 226 Migros-Restaurants freuen sich auf Ihren Besuch. Vergessen Sie nicht, beim Bezahlen Ihre CumulusKarte zu zeigen.

ihren Kindern, aber auch Senioren zu einem Znüni oder Zvieri mit Kaffee und Kuchen. Oft kennen die Mitarbeitenden ihre Stammgäste persönlich. Mittags gehts dann im Migros-Restaurant

geschäftiger zu, wenn Berufstätige, Schüler, Studenten oder Lehrlinge sich schnell, gut und günstig verpflegen wollen. An der Menütheke oder am Buffet findet jeder etwas für seinen Geschmack. DH


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

Haarglätter zu gewinnen

So machen Sie mit: Per Telefon: Rufen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf)) an und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. NNEN Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Beat Beispiel, Beispielgasse 1, 9999 Beatushöhle. Online: Klicken Sie auf www. migrosmagazin.ch/gluecksgriff Einsendeschluss: 27. Juni 2010. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und auf www.migrosmagazin.ch publiziert. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Schön geglättet oder gelockt

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Gut gespült

Unsere Zähne müssen viel aushalten: Saure und süsse Speisen, eiskalte Glacé und heissen Kaffee. Bei freiliegenden Zahnhälsen wird das schnell unangenehm. Die Zahnspülung Elmex Sensitiv Plus sorgt für ein wohliges Gefühl rund um den Zahn: Ein- bis zweimal täglich spülen und die strapazierten Zahnhälse erholen sich. Das Aminfluorid in den Produkten von Elmex Sensitive Plus schützt empfindliche Zähne und beugt Zahnhalskaries vor. Elmex Sensitive Plus Zahnspülung, 400 ml, Fr. 6.90

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RAPPENSPALTE

Klein verpackt

Jetzt dürfen flüssige Pflegeprodukte auch mit ins Flugzeug: Die Migros bietet neu ein umfassendes Reinigungs- und Pflegesortiment von Kopf bis Fuss im Kleinformat — also mit weniger als 100 ml Inhalt. Wie zum Beispiel das Shampoo von I am Hair im 50-ml-Fläschchen, das perfekt in Ihre Handtasche passt. Weitere Minis: Duschgel von pH Balance, Zahnpasta von Candida oder Sonnencreme von Sun Look. I am Hair Daily Care Shampoo, 50 ml, Fr. 1.50

Jan Bühlmann (22), Mister Schweiz aus Buchrain LU, möchte nächstes Jahr seine Karriere als Schauspieler vorantreiben. Jan Bühlmann, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Kind half ich meiner Mutter beim Saubermachen. Ich schrubbte zum Beispiel die Wanne und das WC. Dafür bekam ich zwei Franken. Und bis zwölf Jahre war ich auch Ministrant in der katholischen Kirche. Das ergab pro Messe fünf Franken. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Elegant frisiert

Auch moderne Prinzessinnen schmücken gerne ihr Haupt. Der Doppelkamm fürs Haar im Perlenlook ist das perfekte Accessoires für den Sommer. Ein praktisches Utensil, das sich für glamouröse und vor allem schnelle Sommerfrisuren eignet. Doppelkamm,

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Für einen Bordellbesuch. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Seit sieben Jahren bin ich stolzer Besitzer eines Yamaha-Klaviers. Die Quelle meiner Inspiration gebe ich nicht mehr her. Wo trifft man Sie abends?

In der Emilio-Bar in Luzern. Oder im Stadttheater – hier begeisterte mich letzthin «Der zerbrochene Krug» von Kleist.

NEU IN DER MIGROS

Und wo garantiert nicht?

In der Luzerner Gassenküche beim Servieren.

Sind Sie gerne prominent?

Ja! Weil ich als prominente Persönlichkeit eine Vorbildfunktion wahrnehmen kann.

Eugen Baumgartner


Interessante Tagesausflüge mit Twerenbold

Arena Schinznach, Aargau

KKL Luzern mit Hilary Hahn

Bündner Weinbaudorf Fläsch

Oper Carmen

Stargeigerin

Wakkerpreis 2010

Zwischen den sanften Hügeln des Schenkenbergertals, in Sichtweite von der Habsburg und vom Schloss Wildegg, liegt der traditionsreiche Weinbauort Schinznach­Dorf. In­ mitten dieser romantischen Naturkulisse wird im August 2010 für die Aufführung der Oper CARMEN der Feldschen­ platz und das umliegende Gelände in eine «spanische Enkla­ ve» verwandelt, in der man spannendes Musiktheater unter freiem Himmel geniessen kann. Das Besondere dabei: In Schinznach­Dorf wird für die Aufführungen eine Stierkampf­ arena errichtet, welche Spielort und Zuschauertribüne zu­ gleich ist. Liebe, Leidenschaft und die Tragik der Geschichte spielen sich für den Zuschauer in unmittelbarer Nähe ab. Original spanisches Ambiente rund um die Arena sowie me­ diterrane Speisen und Getränke machen CARMEN mit allen Sinnen erlebbar.

Das New Zealand Symphony Orchestra wurde im Jahr 1946 gegründet und ist mit über 100 Auftritten pro Jahr das füh­ rende Orchester seines Heimatlandes. Mit der Symphonie fantastique schrieb Hector Berlioz eines der bedeutendsten Werke der Romantischen Musik überhaupt. Das überaus populäre Meisterwerk bildet den Hauptteil im Programm des New Zealand Symphony Orchestras. Die junge US­ameri­ kanische Stargeigerin Hilary Hahn demonstriert in Jean Sibelius’ Violinkonzert in d­moll op. 47 ihr Können und ihr Gespür für musikalische Feinheiten.

Der Schweizerische Heimatschutz honoriert die nördlichste Bündner Gemeinde für ihre innovative Ortsplanung und die Förderung zeitgenössischer Architektur. Das stark unter Siedlungsdruck stehende Dorf in der Bündner Herrschaft mit seinen 22 Weinproduzenten ist die vierte Bündner Gemein­ de, die mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet worden ist. Vor­ her war diese Ehre Guarda (1975), Splügen (1995) und Vrin (1998) zuteil geworden. Bei der Preisvergabe achtet der Hei­ matschutz inzwischen weniger auf den Erhalt historischer Zentren. Im Vordergrund stehen Gemeinden, die den Sied­ lungsraum unter zeitgenössischen Gesichtspunkten ent­ wickeln. Das Preisgeld von 20 000 Franken hat mehr symbo­ lischen Charakter. Wichtig ist dem Heimatschutz die öffentliche Anerkennung vorbildlicher Leistungen.

Konzertprogramm

Konzertprogramm

OPERAARTISTS Orchestra

New Zealand Symphony Orchestra

Marc Tardue: Dirigent Chor der Oper Schenkenberg Valentin Vassilev: Chorleiter Judith Schmid und Jordanka Milkova: Carmen Peter Bernhard und Milen Bozhkov: Don José

Hilary Hahn, Violine Pietari Inkinen, Dirigent Douglas Lilburn Ouvertüre «Aotearoa»

Die Oper CARMEN von Georges Bizet ist die meistgespielte und beliebteste der Welt. In ihr lodert das Feuer des Südens mit all seiner Farbenpracht und Tradition. Das Leben der Zigeuner und der Staub der Stierkampfarena geben den Ton an. Es ist unmöglich vom Kampf zweier Männer um eine leidenschaftliche, selbstbewusste Frau und der fantastischen Musik von Bizet, voll Spannung, Energie und Erotik, nicht berührt zu werden. Preise pro Person Daten 2010 Mittwoch, 11. August Freitag, 13. August

Fr.

125.–

Samstag, 14. August Sonntag, 15. August

***

PAUSE

***

Hector Berlioz Symphonie Fantastique op. 14 Episode de la vie d’un artiste (Episoden aus dem Leben eines Künstlers) Preise pro Person Datum 2010

ab Fr.

155.–

Sonntag 07.11.

Ihr Reiseprogramm Abfahrt mit modernem Komfort­Fernreisebus ab Ihrem Einsteigeort nach Schinznach­Dorf. Ankunft ca. 19.15 Uhr. 20.00 Uhr, Aufführung Oper CARMEN, Dauer ca. 3 Std. 20 Minuten nach Ende der Vorstellung Rückfahrt zu den Einsteigeorten. Unsere Leistungen Eintrittskarten Oper CARMEN, Kat. 1 (beste Kategorie) Gratis­Carfahrt ab Baden­Rütihof  oder individuelle Anreise Nicht inbegriffen Fr. Zuschlag andere Einsteigeorte 19.–

Abfahrtsorte 18.30 Uhr Baden Rütihof, Reisebusterminal  18.00 Uhr Zürich Flughafen, Reisebusterminal  17.20 Uhr Winterthur, Einkaufszentrum Rosenberg 16.55 Uhr Wil, Reisebusterminal Ostschweiz  18.00 Uhr Basel, Bahnhof SBB

Jean Sibelius Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 47

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Als Co-Sponsor unterstützt Twerenbold dieses grossartige Projekt in unserer Region

Ihr Reiseprogramm Abfahrt mit modernem Komfort­Fernreisebus ab Ihrem Einsteigeort nach Luzern. Ankunft ca. 16.00 Uhr. 17.00 Uhr Konzert im KKL­Konzertsaal, Dauer ca. 2 ¼ Std. 20 Minuten nach Ende der Vorstellung Rückfahrt zu den Einsteigeorten. Unsere Lesitungen ▪ An­ und Rückreise nach Luzern mit modernem Komfort­Fernreisebus ▪ Konzert «Fantastic Classics» gemäss Programm, Karte Kategorie 3 Nicht inbegriffen Fr. – Zuschlag Kategorie 2 10.– – Zuschlag Kategorie 1 20.– Abfahrtsorte 15.00 Uhr Baden Rütihof, Reisebusterminal  14.30 Uhr Zürich Flughafen, Reisebusterminal  14.10 Uhr Winterthur, Einkaufszentrum Rosenberg 13.45 Uhr Wil, Reisebusterminal Ostschweiz  13.45 Uhr Basel, Bahnhof SBB tclas

Preise pro Person Daten 2010

Fr.

49.–

Einsteigeorte

Sa 26. Juni

Baden Rütihof/Zürich Flughafen

Do 8. Juli Fr 9. Juli Sa 10. Juli

Zürich Flughafen/Winterthur/Wil* Baden Rütihof Baden Rütihof/Zürich Flughafen

Di 27. Juli Mi 28. Juli Do29. Juli Fr 30. Juli

Baden Rütihof/Basel Baden Rütihof/Aarau Zürich Flughafen/Winterthur/Wil* Baden Rütihof

Mi 11. August Do12. August Fr 13. August

Baden Rütihof/Aarau Zürich Flughafen/Winterthur/Wil* Baden Rütihof

Ihr Reiseprogramm Fahrt via Wil durch das Toggenburg nach Wildhaus. Indivi­ dueller Kaffeehalt und Weiterfahrt durch das Rheintal ins Bündner Weinbaudorf Fläsch, welches den diesjährigen Wakkerpreis erhalten hat. Fakultatives Mittagessen. An­ schliessend unternehmen wir einen geführten Rundgang durch das malerische Fläsch. Unsere Rückfahrt erfolgt via Walensee zu den Einsteigeorten. Nicht inbegriffen – Fakultatives Mittagessen – Zuschlag Samstagabreise

Fr. 35.– 10.–

Abfahrtsorte Wichtig: Beachten Sie die an Ihrem Reisetag bedienten Abfahrtsorte! 08.00 Uhr Baden Rütihof, Reisebusterminal  08.30 Uhr Zürich Flughafen, Reisebusterminal  08.50 Uhr Winterthur, Einkaufszentrum Rosenberg 09.15 Uhr Wil, Reisebusterminal Ostschweiz , nur Zustieg 06.45 Uhr Basel, Bahnhof SBB 07.20 Uhr Aarau, Bahnhof SBB tclub1 * Ausstieg in Winterthur

Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

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Apfelkraft für die Haut

Zoé lanciert neu ein Tagesserum mit dem Extrakt des Uttwiler Spätlaubers. Der Wunderapfel ist der Star in der Kosmetikbranche. wahrt die Vitalität der Hautstammzellen. Ihnen verdanken wir unser jugendliches Aussehen. Nun erhält die beliebte Wunderapfel-Linie Zoé Effect Zuwachs: Die Produkte Night Renewal Booster und Lip & Eye Flash Program wurden mit einem cremigen Tagesserum ergänzt. Phyto Cell Tec Day Perfect Elixier wirkt regenerierend und zellschützend und wird morgens vor der gewohnten Tagespflege aufgetragen. Bereits nach vier Wochen ist die Haut sichtbar glatter und fester. Ein UV-SchutzSystem schützt zudem vor lichtbedingter Hautalterung. TG

Bild Gettyimages

E

r hats bis in die amerikanische «Vogue» geschafft: der Uttwiler Spätlauber. Die Apfelsorte aus dem Thurgau ist etwas ganz Besonderes, denn sie altert, ohne zu schrumpeln. Der Grund: Die Äpfel sind reich an Phytonährstoffen und speziell aktiven und langlebigen Zellen. Findige Kosmetikexperten haben dieses Phänomen entdeckt und aus dem Apfel ein Wundermittel entwickelt, das den Weg in die Zoé-Produkte der Migros gefunden hat: den Stammzellenwirkstoff Phyto Cell Tec Malus Domestica. Er schützt und be-

Für ein knackfrisches Aussehen: Zoé Effect Phyto Cell Tec Day Perfect Elixir, 30 ml, Fr. 29.50


66 | Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

ALLES DA: Der Pastetlibausatz, für einmal ohne Fleisch.

FEINSCHLIFF: Der gehackte Dill gibt der Sauce das gewisse Etwas.

DIE SCHAUSPIELERIN: Isabella

Schmid ist unkompliziert, herzlich und unkonventionell. Auch in der Küche. HILFREICH: Das Kochbuch von Elisabeth Fülscher ist legendär und eine wertvolle Hilfe für jeden Kochamateur.

Backstage mit Isabella

Theater, Filme und TV-Serien: Die Zürcher Schauspielerin ist in Deutschland und in der Schweiz wohnt, wenn sie mal wieder zu Hause ist, und für welche Speisen sie Lob einstreicht, erzählt sie


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Isabella Schmid

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si nf Se en superscharfen Spaghetti und ein aus Dijon. Sie pro Woche? ➔ Wie oft kochen f der Bühne oder Wenn ich nicht au die Zeit ehe, also wenn es vor der Kamera st erlaubt — täglich. Sie … ➔ Kochen ist für ne chaft. Ich koche oh ns ide Le . … Freiheit s. tiö en ät pr un und Rezepte, spontan sen? e nie im Leben es Si n de ür w as ➔W . fsauge und Co Hirn, Kutteln, Scha n Sie gern mal de ➔ Mit wem wür essen gehen? orge Clooney. Warum nicht mit Ge

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gang brummelt Papa Schmid etwas von Wein im Keller holen und was um Himmels willen trinktechnisch mit KohlrabiChampignon-Pastetli auf jungem Blattspinat harmonieren soll. Drei Minuten später ist die Weinflasche, ein Zürcher Räuschling, entkorkt und der Rebensaft eingeschenkt. «Passt», bemerkt er lakonisch. So geht das im Hause Schmid. So weit, so gut. «Aber mit 39 Jahren noch im Elternhaus wohnen?», scheinen die Augen von Andrea Pistorius zu fragen. Na ja, der Augenschein trügt. Isabella Schmid pendelt tr zw zwischen Köln und Herrliberg, zwischen Freund und Eltern, zwizw sc schen Fernsehkamera und Schauspielbühne, kurz: zwischen zwei sp Welten hin und her.

Eine steife Brise und fliegende Servietten

R

ötötötötötö – töt! Papa Schmid fährt mit der Vespa vor und parkiert seinen Flitzer vor dem hauseigenen Biotop. Nachts finden sich hier die Frösche zum Konzert – bis der Fischreiher kommt, der auch nicht schläft. Zurück zum Homo sapiens. Der vor sich hin pfeifende Staatsanwalt a. D. fährt gerade rechtzeitig vor. «Essen ist fertig» hört er seine Tochter, die Schauspielerin Isabella Schmid (39) rufen, derweil «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius die Vegi-Pastetli auf weissen Tellern anrichtet. «Noch eine Prise Salz, eine Drehung aus der Pfeffermühle – perfekt», so das Fazit der Köchin. Im Haus-

Alle haben ihren Platz auf der Terrasse mit Blick auf See und Berge gefunden, und bevor man sich die Papierservietten schnappen kann, sind sie vom Winde verweht. «Et küt wie et küt, und et it schon immer allet jut gegangen», kommentiert Isabella Schmid gelassen die Situation. Köln färbt ab. Allerdings nur privat. Auf der Bühne brilliert sie in reinem Hochdeutsch. Wie bei den Kammerspielen Seeb in Bachenbülach im Stück «Mondscheintarif», in dem sie fünf Monate vor ausverkauftem Haus die Hauptrolle der Cora spielte, akzentfrei. Die Vegi-Pastetli munden, die Aromen des Räuschlings harmonieren, der See lächelt, die Sonne strahlt, und die Zürcher Fahne flattert stramm im

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

Schmid

eine gefragte Frau. Wo die Wahlkölnerin beim Verzehr von Vegi-Pastetli.

Isabella Schmid kocht und schlemmt gerne — und schmeckt in bester Schauspielmanier ab, was die Lachmuskeln von «Saisonküche«-Köchin Andrea Pistorius fordert.


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

Wind. Isabella Schmid erzählt Andrea Pistorius, wie sie zum Kochen gekommen ist. Mit ihren drei Brüdern Patrick, Cornel und Thomas habe sie oft Küchendienst schieben müssen. «Wir wurden unter der Ägide von Mama ins ganze Kochprozedere eingebunden und halfen fleissig mit. Wir putzten, rüsteten, schnitten und hackten uns quer durch die Gemüsesaison hindurch. Dabei durften wir zusehen, wie Papa das Fleisch würzte», fasst sie ihre ersten Kocherfahrungen zusammen. «Und heute?», will Andrea Pistorius wissen. «Für meine luftigen Gnocchi und meine sämige Lasagne bin ich berühmt», sagt die Schauspielerin. «Ich lade oft Freunde ein, wenn es mein Spielplan erlaubt. Ein gemeinsames Essen ist doch wundervoll und ist weitaus genussvoller, als alleine zu essen. Ab und zu bekoche ich auch meinen Lebenspartner und verwöhne ihn bei Kerzenlicht mit Spaghetti aglio e olio», erzählt sie schmunzelnd über ihre kulinarischen Gepflogenheiten.

Ohne die Migros geht es fast nicht

Obwohl sie für nachfolgende Aussage kein Honorar erhält, ist es Isabella Schmid vollkommen ernst damit: Komme sie aus Deutschland, gehe sie zuerst zum Grosseinkauf in die Migros Erlenbach. «Mit der Migros können die deutschen Supermärkte nicht mithalten», doppelt sie nach. Welche Rollen sie denn schon gespielt habe, will die Köchin von der Schauspielerin wissen. Der Tag geht, die Antwort dauert. Isabella Schmid erzählt von ernsten und heiteren Rollen auf nahmhaften Bühnen und von den vielen Engagements vor der TV-Kamera. Zudem würden dieses Jahr gleich zwei Filme mit ihr in die Kinos kommen: «Fliegende Fische» und «Tauben auf dem Dach». Die Teller sind leer, die Gläser auch, eine zweite Flasche ist entkorkt, das Supplement für den Vespa-Connaisseur serviert, die Servietten in der Luft. Was für ein Wind, was für ein Pastetli, was für eine Frau! Text Martin Jenni Bilder Jorma Müller www.ischmid.de

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Kohlrabi-Champignons-Pastetli auf Blattspinat Kleine Mahlzeit für 4 Personen Zubereitung ca. 35 Minuten + 10 Minuten backen Pro Person ca. 8 g Eiweiss, 27 g Fett, 24 g Kohlenhydrate, 1650 kJ/390 kcal

ZUTATEN

2 Kohlrabi 2 Frühlingszwiebeln 200 g kleine Champignons 1 EL Olivenöl 1 dl Weisswein 2 TL Gemüsebouillonpulver 4 Pastetli 200 g junger Spinat 2 Knoblauchzehen 1 EL Butter Salz, Pfeffer 100 g Mascarpone 2 TL Maisstärke ½ Bund Dill

ZUBEREITUNG

1 Kohlrabi in 5 mm grosse Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln fein hacken. Champignons je nach Grösse halbieren oder ganz lassen. Zwiebeln im Öl andünsten. Kohlrabi und Champignons dazugeben und mitdünsten. Mit Weisswein ablöschen. Bouillonpulver dazugeben und alles 10 Minuten zugedeckt dämpfen. 2 Pastetlideckel lösen. Pastetli und Deckel auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In den noch kalten Ofen schieben, auf 180 °C aufheizen. Ca. 10 Minuten backen. 3 Spinat waschen und abtropfen lassen. Knoblauch hacken. In der Butter andünsten. Spinat dazugeben und erhitzen, bis er zusammenfällt. Mit Salz und Pfeffer würzen. 4 Mascarpone zur Kohlrabi-Pilz-Mischung geben. Stärke in wenig Wasser auflösen. Beigeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Dill hacken und dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kohlrabi-Pilz-Mischung in die Pastetli füllen und mit dem Spinat servieren.

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KLEINE KÜCHENKUNDE

Es spriesst und grünt Was zurzeit so alles bei uns aus der Heimaterde schiesst und wie man damit umgeht, erfahren Sie von Andrea Pistorius, Köchin der «Saisonküche».

G

lobal denken, lokal essen, heisst die Devise – und saisongerecht. Zurzeit Saison haben bei uns Kohlrabi, Blattspinat, Radieschen und Frühlingszwiebeln. Hier einige Tipps dazu.

Einkaufen, aufbewahren

Radieschen

Das Scharfe: Der Anbau von Radieschen ist sehr unkompliziert, sie gedeihen auf allen Böden in fast allen Klimalagen — wenn sie genug Wasser bekommen. Man kann sie schon vier bis sechs Wochen nach der Aussaat ernten. en Tipp: Gedämpft entfalten sie wundervolle Aromen und passen gut zu geräucherten Forellen.

Blattspinat: Dicke Stiele entfernen, Blätter mehrmals kurz im Wasser waschen und sofort verwenden. Unblanchiert ganz oder gehackt mit Zwiebeln oder Knoblauch in etwas Olivenöl nur so lange dünsten, bis der Spinat zusammenfällt. Einmal gekocht, gärt Spinat rasch. Schädliche Nitrite entstehen. Reste abkühlen und im Kühlschrank aufbewahren. Kohlrabi: Kleine Exemplare können mit dem Sparschäler geschält werden. Auch roh schmecken sie wunderbar. Grosse Kohlrabi mit dem Messer schälen, damit holzige Stellen besser entfernt werden können.

Radieschen: Die kleinen Runden müssen sich prall anfühlen. Damit sie knackig bleiben, sollte man das Kraut entfernen. Tropfnass in einem Plastikbeutel mit etwas Luft verschlossen, bleiben sie im Kühlschrank rund eine Woche frisch. Frühlingszwiebeln: Sie sind dann frisch, wenn die Blätter knackig sind. Im Vergleich zur Speisezwiebel sind sie empServiertipps findlicher. Im KühlRadieschen: Mit schrank halten sie sich eine Woche. dem Rüstmesser Blattspinat: Nur für Tipp: Eingeschnitzte können sie zu Rosetden Tagesbedarf ein- Radieschen erblühen im ten geformt werden. kaufen, da er rasch Eiswasser zu Rosetten. Wichtig: Erst im an Vitaminen verzweistündigen Eisliert. Aus der Packung nehmen, in bad öffnen sich die Einschnitte. ein Sieb geben und kühl stellen. Frühlingszwiebel: Sie schmeKohlrabi: Je grösser der Kohlrabi, cken in Salatsaucen schnell abgedesto holziger kann er sein. Hier standen. Das vermeidet man, ingilt: Je kleiner, desto zarter. Im dem die gehackten Zwiebeln mit Kühlschrank hält er sieben Tage. wenig Bouillon oder dem Essig kurz aufgekocht werden. So hält sich Vor- und Zubereitung die Salatsauce eine Woche frisch. Radieschen: Unter Wasser ab- Blattspinat: Ob als Suppe oder bürsten. Hauchdünn geschnitten Gemüse, Spinat lässt sich auf viele ergeben sie ein rassiges Carpaccio. Arten zubereiten. Farblich reizvoll Kleingewürfelt mit Frischkäse wirkt Spinat auch im Risotto oder oder Quark mischen und im Kopf- als Füllung in Omeletten. salatblatt als Vorspeise servieren. Kohlrabi: Oft wird er vor dem GaFrühlingszwiebel: Die Knolle ren geschält. Es geht auch anders: kann klein gehackt mitgebraten Kohlrabi mit der Haut dämpfen, oder gekocht werden. Das Grün ist dann schälen, mit Butter, Zitronenein super Schnittlauchersatz. saft und Petersilie servieren.

Kohlrabi

Der De Aromatische: Kohlrabi ist eine ei Scheinknolle — eine rundliche Verdickung des Stielansatzes, die Ve ob oberhalb der Erde wächst. Tipp: Ko Kohlrabi schälen, gar dämpfen, au aushöhlen und mit gekochten Mo Morcheln und Kaninchenfleisch füllen, Fruchtfleisch in Rahm und fü Sh Sherry pürieren und als Sauce mo montieren. Darüber träufeln.

Blattspinat

Der Knackige: Beim Spinat unterscheidet man hauptsächlich nach Aussaattermin und Ernteverfahren. Der Frühlingsspinat hat feine zarte Blätter, deutlich kräftiger sind Sommer- und Herbstspinat. Am robustesten sind die oftmals gewellten Blätter des Winterspinats. Tipp: Herrlich frisch und knackig ist Spinat als Salat.


SAISONKÜCHE

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AUFGEGABELT

Frühlingszwiebel

Die Feine: Trotz ihres Namens ist sie das ganze Jahr über erhältlich. Tipp: Zwiebeln ganz belassen, äussere Schale entfernen. In Butter mit Zucker etwas caramelisieren und mit Salz, Pfeffer, Kardamom und etwas Koriander würzen.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Bilder iStockphoto (4), Gian Vaitl (1)

Junggemüse

Schon wieder ein Buch? (siehe MM 24, 14.6.10) Genau. Aber kein Beizenführer, kein Krimi, kein Liebesroman, sondern ein Kochbuch (AT-Verlag). Nicht eines unter vielen, keines fürs Regal, sondern für den Küchentisch. Ein Buch zum Benutzen, zum Lesen, zum Schmökern. Für genussvolle Momente im Alltag und ideal für Menschen, deren Verstand durch den Bauch geht. Die Rezepte stammen von «Braui»-Koch Werner Tobler aus Hochdorf LU. Ein Verrückter, der noch kochen wird, wenn ihm der Sargdeckel auf den Kopf fällt. Als Bratkünstler geboren, überlässt er nichts dem Zufall. Er kocht täglich taufrisch. Mal opulent, mal leicht, mal klein, mal gross. Er liebt grosse Fleischstücke und kleine Radieschen. Die roten Dinger schneidet er fein und zieht sie unter den weissen Spargelsalat mit jungem Spinat. Frühling pur zum Sommeranfang. Warum nicht? Dieses Jahr ist eh alles anders. Bald ist Weihnachten, und die Gans ist auch nicht mehr weit. Noch ein Tipp vom Amateur: Radieschen mit Meersalz, Butter und geröstetem Schwarzbrot passen exzellent zum Aperitif. www.restaurantbraui.ch


IHRE REGION MIGROS NE/FR

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

AGENDA

Bilder: Guillaume Perret, shutterstock

Pfirsichzeit

Es gibt mehrere Pfirsichsorten: die gelbe mit festem, süssem Fruchtfleisch, die weisse mit zartem Fruchtfleisch, dann den saftigen Plattpfirsich sowie den kleinen, süssen Weinbergpfirsich, der auf der Zunge zergeht. Das Fruchtfleisch des Pfirsichs wird rasch braun, wenn es mit Luft in Berührung kommt. Deshalb sollte er rasch verzehrt oder nach dem Aufschneiden mit Zitronensaft beträufelt werden. Mit nur 40 kcal pro 100 g hat der Pfirsich einen geringen Energiewert. Also braucht man nicht darauf zu verzichten, zumal er mit 87 Prozent Wasseranteil auch den Durst löscht. Man sollte reifen Früchten den Vorzug geben, da sie nach dem Pflücken nicht mehr nachreifen. Man kann die Pfirsiche zwei bis drei Tage an einem kühlen Ort aufbewahren, jedoch nicht im Kühlschrank, da dort ein Teil des Aromas verloren geht. Zum Schälen taucht man den Pfirsich am besten 20 Sekunden lang in kochendes Wasser, dann 5 Sekunden in kaltes Wasser; so lässt sich die Haut ganz leicht abziehen.

Lebendige Poesie

Poésie en arrosoir 2010: Ein Festival, das auf vielfältige Weise die Poesie näherbringt, mit Theater, Liedern, Vorlesungen, Poetry Slam und Spaziergängen. Vom 2. bis 18. Juli in Evologia (Cernier).

Dominique Bourquin, die Regisseurin von «Don Quichotte – Explosition itinérante».

W

Der Pfirsich ist der eigentliche Star unter den Sommerfrüchten.

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ährend dreier Wochen bietet das Festival Poésie en arrosoir 2010 acht wunderbare poetische Darbietungen im herrlichen Ambiente der Gartenanlagen Evologia dar. Zu diesem Fest der Poesie hat der Direktor des Festivals, Vincent Held, talentierte Künstler eingeladen. Der Schauspieler Richard Bohringer eröffnet das Festival mit seinen poetischen Texten, die Sängerin Loraine Félix trägt ihre schelmischen Lieder vor. Mit «Le

dos de la langue» präsentiert die Compagnie Moebius von Montpellier einen Spaziergang in das Universum des Poeten Jacques Rebotier. David Valère taucht in die Welt von Aimé Césaire mit «Un homme debout» ein, und die akustische Poesie findet ihren Platz mit «Voyage dans le disjoint». Mit dem Stück «Don Quichotte – Explosition itinérante» von der Regisseurin Dominique Bourquin lernt man auf überraschende Weise einige ungewöhn-

Was? Wann? Wo?

Poésie en arrosoir 2010, Evologia (Cernier) Vom 2. bis 18. Juli Tickets: 032 889 36 05, evologia@ne.ch Das detaillierte Programm kann unter der Website www.poesieenarrosoir.ch abgerufen werden.

liche Facetten der Welt von Cervantes kennen. Dazu kommt ein Abendspaziergang in den Jardins Extraordinaires mit mehr als 20 Künstlern. Unsere Region ist mit Samantha Introzzi («Il existe encore des coquelicots») und Christiane Givord («Déjà tard») vertreten. SC


IHRE REGION MIGROS NE/FR

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

Resultate der Urabstimmung 2010 Liebe Mitglieder, Sie haben sich in grosser Zahl an der diesjährigen Urabstimmung beteiligt, wofür wir Ihnen ganz herzlich danken. Total sind 22 852 Stimmkarten eingegagen, was bedeutet, dass 19,9 % Prozent der Genossenschafterinnen und Genossenschafter sich die Zeit genommen haben, ihre Stimmkarte auszufüllen und in die Urne zu legen. Dabei erfreute sich die Jahresrechnung der Migros NeuenburgFreiburg einer massiven Zustimmung von 98 Prozent. Im Detail nahmen die Stimmberechtigten wie folgt an der diesjährigen Urabstimmung teil: Zahl der Stimmberechtigten: 115 407 Zahl der zustellbaren Stimmkarten: 114 966 Die Jahresrechnung 2009 und der Vorschlag der Verwendung des Bilanzgewinns wurden wie folgt genehmigt: Ja: 95,1 % Nein: 1,9 % Leer: 2,7 % Ungültig: 0,3 % Die Entlastung der Verwaltung wurde durch 97 % der Stimmgeber gegeben. Wir danken Ihnen herzlich für die Teilnahme an der Urabstimmung 2010. Dies ist ein Zeichen des Vertrauens gegenüber unserer Genossenschaft. Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg Die Verwaltung Wahl Wie wir es Ihnen im MigrosMagazin Nr. 16 vom 19. April angekündigt haben, wurde die Wahl des Revisionsorgans stillschweigend vollzogen. Es wurde somit die Mitreva Fiduciaire et Révision S.A. Zürich für die Dauer von 2010—2012 gewählt.

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Die neue Anwendung fürs iPhone «Just relax by Klubschule» ist in Deutsch und Französisch abrufbar.

Die einzelnen Übungen werden mit Bildern illustriert. Bei der Kategorie Qi Gong zeigen sogar kurze Filme, wie es geht.

Mehr als hundert Entspannungsübungen in zehn Kategorien bietet die Anwendung.

Mobile Entspannung Die neue iPhoneAnwendung «Just relax by Klubschule» bietet über hundert Übungen zur Entspannung und ist eine ideale Begleitung zu einem Gymnastikoder Wellnesskurs.

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ie meisten Schweizerinnen und Schweizer fühlen sich gestresst und leiden unter den typischen Folgen wie Verspannungen und Kopfschmerzen. Das beste Mittel dagegen sind regelmässige Entspannungsübungen. Das Problem: Wer gestresst ist, hat meistens zu wenig Zeit, um sich zu entspannen. Hier schafft die neue Anwendung fürs iPhone «Just relax by Klubschule» Abhilfe. Sie enthält mehr als hundert Entspannungsübungen. Diese können jederzeit und überall ohne grossen Aufwand

angewendet werden. Zudem lässt sich die Anwendung ganz einfach mit dem Kalender verknüpfen. So erinnert das iPhone den Nutzer zuverlässig, dass es wieder einmal Zeit ist für eine kurze Verschnaufpause. Bei der Markteinführung bietet die Anwendung mehr als 100 Übungen, andere sind noch in Entwicklung. Die Übungen werden mit Bildern illustriert, die Qi-Gong-Übungen gar mit kurzen Filmen vorgezeigt. Zu den Übungen gelangt man wahlweise via Übungsgruppe, Körperregion oder Aktivität. EC

Adressen der Klubschulen: Neuenburg: rue du Musée 3, 2001 Neuenburg, Tel. 058 568 83 50. Freiburg: rue Hans-Fries 4, 1700 Freiburg, Tel. 058 568 82 75. La Chaux-de-Fonds: rue Jaquet-Droz 12, 2300 La Chaux-de-Fonds, Tel. 058 568 84 00. Bulle: rue de Toula 20, 1630 Bulle, Tel. 058 568 83 25. Kurse im Val-de-Travers: Tel. 058 568 84 75. Kurse im Val-de-Ruz: Tel. 058 568 84 75. Internet: www.ecole-club.ch


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IHRE REGION MIGROS NE/FR

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

Die Partystimmung in den Fussballstadien reisst Mathias Flury (links) und Admir Jahic mit. Sie werden die Spiele der Schweiz bei der Weltmeisterschaft genau verfolgen.

Einblicke in Ihre Genossenschaft Fussball-Leidenschaft ohne Grenzen.

instantsdevie@gmnefr.migros.ch

Ihre Lieblingsmannschaft? OM natürlich! «Marseille ist eine Stadt, in der Fussball allgegenwärtig ist und die vom Austausch lebt», erklärt Mathias Flury, Mitglied der Sektion der Schweizer Ultras des Marseiller Clubs. Jahrelang ist er hin- und hergependelt zwischen Jeunes-Rives und der Canebière. «In diese Partystimmung eintauchen, miterleben, wie das Stadium Vélodrome bebt ¬ das ist so berauschend», ruft er, stolz, seiner Lieblingsmannschaft in Frankreich und Europa überallhin gefolgt zu sein. Beide sehen unsere Nati bei der Weltmeisterschaft über die Vorrunde hinauskommen und versichern, so viele Matches wie möglich zu sehen. Unter keinen Umständen werden sie die offensiven

Vorstellungen Argentiniens, Englands und Hollands verpassen. «Wir werden die Vuvuzelas übertönen!», warnen sie und fügen hinzu, dass sie hoffen, bis dahin ihre Panini-Alben fertigzuhaben.

Die beiden haben sich ihre kindliche Begeisterungsfähigkeit bewahrt. Vielleicht ist das eines der Geheimrezepte zum Glücklichsein. PV

Diese Woche

Admir Jahic (links) und Mathias Flury tragen das Trikot von Olympique de Marseille, ihrem Lieblingsclub.

Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg

Admir Jahic und Mathias Flury mögen es, wenn die Tore erzittern. Als Stützen des regionalen Fussballs, Fans von Xamax und Ultras von OM haben sie ein Faible für offensive Spiele. Und sie glauben an die Chancen der Schweizer Nationalmannschaft. Nächster Einblick Ein Gurkenlieferant aus der Region.

Bilder: Stéphane Gerber

W

enn Admir Jahic und Mathias Flury über das runde Leder sprechen, dann tun sie dies mit den glänzenden Augen von Fans und der unendlichen Leidenschaft von Kennern. Die beiden Systemmanagementspezialisten der Migros-Verwaltungszentrale in Marin haben den populärsten Sport der Welt schon als Kinder entdeckt. «Wir haben nach der Schule täglich mit Freunden gespielt», erinnert sich Admir Jahic und denkt mit Wehmut an die Zeit zurück, als Xamax in der Maladière im ausverkauften Stadion spielte. Seither haben die beiden alle Funktionen ausgeübt, die auf Neuenburger Gebiet mit Fussball zu tun haben: Zuerst waren sie Spieler, dann Trainer der Juniorenteams und schliesslich Freiwillige.


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Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

ONLINE-UMFRAGE: FAMILIE

Gesunde Mamis K

Liebe ist auch, wenn er und sie nicht gleich stark lieben.

PSYCHOLOGIE

Frauen lieben mehr Das vermeintlich schwache Geschlecht ist bekanntlich in vielem stärker — nach neusten Erkenntnissen auch im Lieben. Das berichten Forscher der Bradley University in Illinois USA. Sie wollten von über 15 000 Menschen in 48 Ländern wissen, wie stark sie Liebe empfänden. Es stellte sich heraus, dass fast überall auf der Welt die Frauen intensivere Liebesgefühle entwickeln als Männer. Diese Diskrepanz ist umso grösser, je emanzipierter Frauen sind, und ist interessanterweise in der Schweiz am grössten. Nirgends investieren Frauen so viel mehr Gefühle als Männer. Gemäss der Studie sind grundsätzlich politisch stabile, wohlhabende Länder der Liebe am ehesten zuträglich. Wer in Armut oder Krieg aufwachse, habe mehr Mühe, Bindungen aufzubauen. Das gilt auch für arrangierte Ehen oder solche, die der wirtschaftlichen Absicherung dienen.

inder sorgen für schlaflose Nächte, Stress, Kummer – und für einen gesunden Blutdruck. Letzteres ist das überraschende Ergebnis einer Studie der Brigham University in Utah (USA). Die Forscher untersuchten die Wirkung von sozialen Einflüssen auf die körperliche Gesundheit und versahen 200 Paare mit Blutdruckmessgeräten. Das Resultat: Die Eltern – insbesondere die Mütter – unter den Probanden wiesen deutlich tiefere Werte auf als die kinderlosen Paare. Dabei wurden auch andere Einflüsse auf den Kreislauf wie Alter, Gewicht oder Tabakkonsum berücksichtigt. Studienleiterin Julianne Holt-Lunstad fasst die Untersuchung folgendermassen zusammen: Man lebe gesünder, wenn man im Stress einen Sinn sehe. Doch sie warnt vor falschen Schlüssen. Es sei nicht gesagt, dass der Blutdruck umso tiefer sei, je mehr Kinder man habe.

Bilder Getty Images (3)

Welcher Geruch versetzt Sie in Hochstimmung? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

51 %

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schlanken Altersgenossen. Die festeren Testpersonen wiesen einen Body-Mass-Index (BMI) zwischen 25 und 30 auf, was im Allgemeinen als Übergewicht gilt. Der BMI der als normalgewichtig eingestuften Senioren betrug 20 bis 25. Dass dieser mit einer

Der Körpergeruch meines Partners

27 %

Düfte aus meiner Kindheit

Mütter leben gesünder, wenn sie im Stress mit den Kindern einen Sinn sehen.

Welcher Lebensbereich verursacht bei Ihnen am meisten Stress? ➔ Meine Arbeit ➔ Die Familie ➔ Streitereien mit Freunden

Senioren: Rund gleich gesund Gute Nachricht für pummelige Senioren: Diese müssen sich nicht mehr mit Schlankheitskuren quälen — im Gegenteil. Daten von über 9200 Australiern ab 70 Jahren zeigen, dass rundere Menschen gesünder sind und eine höhere Lebenserwartung haben als ihre

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IN FORM

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Bei älteren Menschen muss der BMI nach oben korrigiert werden. kürzeren Lebenserwartung korreliert, lässt die Studienverantwortlichen vermuten, dass die BMI-Werte für ältere Menschen korrigiert werden müssten. Fest steht, dass ein BMI über 30 ungesund ist, und zwar für alle Altersgruppen.


80 | Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

Geschlafen wird erst im

Wenn sich im Sommer die Weissen Nächte wie ein heller Mantel über Sankt Petersburg legen, seiner besten Seite. Dann wird in der Stadt an der Newa rund um die Uhr gefeiert, geflirtet —

In der Stadt sind die Uniformen der russischen Armee omnipräsent. Dunkle Ecken zum Schmusen sucht man in den hellen Nächten vergebens.


BESSER LEBEN REISEN

| 81

Winter

zeigt sich das Venedig des Nordens von und geheiratet.

Während der Weissen Nächte inszenieren sich die Sankt Petersburger gerne selbst. Die prächtigen Paläste der Stadt werden zur Kulisse.

U

nter der Alexandersäule vor dem Winterpalast spielen Jugendliche Frisbee, ein Soldat sucht mit seinem Mädchen vergeblich eine dunkle Ecke zum Schmusen, und dort, wo 1917 die Oktober-Revolution ihren blutigen Anfang nahm, warten japanische Touristen auf ihren Bus. Von den Restaurantschiffen auf der Newa wehen Gelächter und Fetzen von Russen-Pop herüber. Es ist bereits weit nach Mitternacht, und noch immer steht die Sonne drei Hand breit über der Peter-Paul-Festung auf der anderen Seite des Flusses.

Die lauen Nächte stimmen die «ruppigen» Russen mild

In Sankt Petersburg ist die Zeit der Weissen Nächte angebrochen, die Zeit zwischen Ende Mai und Mitte Juli, in der es keine Stunde

wirklich dunkel wird und das magische Licht die einstige Zarenstadt in einen eigentlichen Taumel versetzt. «Die Weissen Nächte sind ein wenig wie das Zürcher Seenachtsfest, aber jeden Tag rund um die Uhr und mehrere Wochen lang», erläutert Armin Doetzkies (59). Der Schaffhauser und seine russische Frau Elena Goubar (49) sind in dieser Montagnacht wie so viele andere auch noch auf den Beinen. «Schlafen können wir immer noch während der langen Winternächte», sind sich die beiden einig. Das Ehepaar pendelt seit rund vier Jahren zwischen «Piter», wie die Einheimischen ihre Stadt liebevoll nennen, und der Schweiz. Elena Goubar ist in ihrer Heimat eine bekannte Kunstmalerin, Armin Doetzkies berät mit seiner Firma Swiss Rus-


82 | Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

sian Business Consulting Schweizer Firmen in Russland und russische Firmen in der Schweiz. Während der Mittsommermonate zeigt sich die nördlichste Metropole des russischen Riesenreichs von ihrer besten Seite. In den Konzertsälen stehen hochkarätige Musikveranstaltungen an, im legendären Mariinskij-Theater tanzt das Kirow-Ballett. Und in den unzähligen Bars und Clubs knallen die Schampanskoje-Korken. «Selbst die sonst recht ruppigen Stadtbewohner sind plötzlich gelassener und freundlicher», hat Armin Doetzkies erfahren. «Und», fällt Elena Goubar noch eine Besonderheit ein, «während der Weissen Nächte ist die Hochzeit der Hochzeiten!»

«Nächster Halt: Auferstehungskirche» — Touristenboote auf dem Gribojedow-Kanal.

Russische Version von «Pretty Woman»

wegen des Alkohols und der Kriege Mangelware. Da müssen sich die Mädchen ranhalten», kommentiert Elena Goubar lakonisch. Zar Peter der Grosse liess sich seine visionäre Hauptstadt auf 101 Kanal- und Flussinseln erbauen, von Leibeigenen. Zehntausende starben an Sumpffieber und der Ruhr. Unterdessen hat die Unesco 2400 der Prachtsbauten – vom Barock über Klassizismus, Historis-

mus und Jugendstil bis hin zur frühen Moderne – zum Weltkulturerbe erklärt. «Die Kommunisten haben die Paläste zum Glück nicht willentlich zerstört, sondern einfach nur vergammeln lassen, weiss die Kunstmalerin. Die Fundamente der Häuser sind gepfählt, ähnlich wie in Venedig. Man nennt Sankt Petersburg denn auch das Venedig des Nordens, «obwohl», so sagt zumindest Armin

Doetzkies, «mich die Stadt mehr an Amsterdam erinnert». Ob nun Venedig oder Amsterdam: Die Kanäle prägen die Lagunenstadt. Gribojedow-Kanal, Moika, Fontanka – wem der teils sechsspurige Autoverkehr im Stadtzentrum zu viel wird, der kann sich auf eines der vielen Mietboote flüchten. «Vom Wasser aus entdeckt man die romantischsten Seiten der Stadt», weiss Elena

Essen, schlafen und einkaufen in Sankt Petersburg ➔ Einreisebestimmung: Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass und ein Touristenvisum (ca. 150 Franken). Infos unter www.consulrussia.ch ➔ Anreise: Täglich Direktflüge mit Swiss ab Zürich und Genf (Flugzeit ca. 3 h 15). Mit je einem Zwischenstopp fliegen Air Berlin, Aeroflot, KLM, SAS, Air Baltic (ab Zürich) und Lufthansa, KLM, Air France, Air Berlin (ab Basel). Übernachten: ➔ Hotel Helvetia. Familiäres Viersternehotel wenige Meter vom Newskij Prospekt entfernt, unter

Schweizer Leitung. www.helvetia-suites.ru ➔ Hotel Ambassador, beim Marinski-Theater gelegen und selbst von anspruchsvollen Westlern gelobt. www.ambassador-hotel.ru ➔ Hotel Petro Palace, gehobene Mittelklasse Nähe Isaak-Kathedrale. www.petropalacehotel.com Essen: ➔ «Die Kneipe»: Gemütliches Brauhaus auf der WassiljewskiInsel. Kleine Gartenterrasse mit Blick auf die Newa. Universitetskaya naberezhnaya 5 www.die-kneipe.ru

➔ «Krokodil»: Leicht skurriles Lokal mit russisch-europäischer Küche. Eines der wenigen Restaurants, wo Raucher und Nichtraucher getrennt sind. Galernaja ulitsa 18. ➔ «Kroschka Kartoschka»: Russische Imbissstubenkette. Gefüllte Kartoffeln, veredelt mit diversen Saucen und Beilagen. Hier wird man schon für fünf Franken satt. Meist in der Nähe von Metrostationen zu finden. Einkaufen: ➔ Gostini Dvor: Grösstes und ältestes Kaufhaus der Stadt. Newskij Prospekt 35.

➔ Kusnetschnyij-Markt: Authentischer Markt im alten Kutschenviertel, U-Bahn-Station Wladimirskaja. ➔ Ein Souvenirmarkt («original» sowjetische Artefakte, traditionelles Holzspielzeug, MatroschkaPuppen) gibts hinter der Auferstehungskirche. Die Ausfuhr von Ikonen und Antiquitäten ist verboten. ➔ Allgemeine Infos: www.visit-petersburg.com www.petersburg-info.de www.petersburg.aktuell.ru Hilfreich ist auch die in Hotels aufliegende Gratisbroschüre «St Petersburg — The Guide».

Bilder ullstein bild, Max Galli/laif, Armin R. Doetzkies, Max Galli/laif, Max Galli/laif, Dagmar Schwelle/laif

Tatsächlich, die Hochzeitspaare sind überall: Sie posieren vor den Fontänen in der Newa, unter dem Reiterstandbild von Peter dem Grossen, vor der Auferstehungskirche mit den Zwiebeltürmen. Ihre Stretchlimousinen mit Dimensionen, wie man sie aus «Pretty Woman» kennt, blockieren die Trottoirs, und die vorwiegend sehr schlanken und mit Silikon gepimpten Bräute balancieren auf schwindelerregenden Highheels. «Männer sind in Russland


BESSER LEBEN REISEN

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Sankt Petersburg

Die ehemalige Zarenstadt verzaubert auf den ersten Blick. Breite Boulevards, prächtige Fassaden, eindrucksvolle Paläste und vergoldete Kuppeln: Der einstige Prunk während der Gründungszeit unter Zar Peter dem Grossen ist hier noch erhalten.

Am Newskij Prospekt liegen die nobelsten Geschäfte der Stadt.

Auf PS fixiert: Autos sind in Russland ein Statussymbol.

Goubar. Sie empfiehlt aber, den Preis mit dem Bootsführer unbedingt im Voraus auszuhandeln. Armin Doetzkies ist der Meinung, dass die Sankt Petersburger auf ihre Stadt zu Recht stolz sein können. «Denn», so sagt er, «ob man ‹Piter› nun schön oder kitschig findet: Es ist auf jeden Fall eindrücklich.» Seine Frau geht sogar noch weiter: «Eigentlich braucht Sankt Petersburg gar kei-

ne Be-wohner, die Stadt ruht in sich selbst!» Das Ehepaar verabschiedet sich. Es will noch kurz an die Newa. Unter dem tiefblauen Mittsommernachtshimmel werden sich dort gleich 13 mächtige Klappbrücken öffnen, um den grossen Schiffen die Durchfahrt in Richtung Ladogasee freizugeben. Unterdessen ist es schon bald drei Uhr, doch unter der Alexander-

säule wird noch immer Frisbee gespielt. Almut Berger Die Reise wurde von Hotelplan unterstützt. www.hotelplan.ch

www.migrosmagazin.ch Jugendstil und alte Klöster: Die Ausflugstipps in und um Sankt Petersburg.

Elenas und Armins Tipps und Tricks

➔ Sankt Petersburg öffnet sich einem am ehesten, wenn man einfach losläuft und schaut. ➔ Die Kuppel der Isaak-Kathedrale bietet eine herrliche Aussicht auf die Stadt. ➔ In der Kasaner-Kathedrale werden täglich russischorthodoxe Liturgien gefeiert — ein spezielles Erlebnis. ➔ Eine Metrofahrt während der Rushhour ist ein Abenteuer für sich. Die U-Bahn befördert täglich über drei Millionen Menschen und gilt als sicher. ➔ Ohne Bargeld anreisen. Fürs Hotel empfiehlt sich eine Kreditkarte, und mit der Maestro/EC-Karte lassen sich an jedem Bankomaten problemlos Rubel beziehen. ➔ Fragen Sie nie einen Polizisten nach dem Weg. «Dein Freund und Helfer» gilt nicht für Russland. ➔ Überall in der Stadt findet sich die russische Version der Toi-Toi-WCs, die in der Regel recht sauber sind. Die Toilettenfrau bekommt 10 Rubel, rund 35 Rappen. ➔ Drängeln ist normal, einfach auch «ellebögle». ➔ Mückenspray einpacken: Die Stadt steht auf

Sumpfland. ➔ Russisches Bier probieren. «Piter» hat die meisten Brauereien im Land. Und: Wodka ist fürs Geschäft, In «Piter» daheim: Elena Bier für den Spass. Goubar und Armin Doetzkies. ➔ Wegen der Salmonellengefahr von Softeis die Finger lassen. Russen essen Glacé vor allem im Winter. ➔ Beim Kauf von frischem Kaviar darauf achten, dass er nicht länger als einen halben Tag ungekühlt bleibt. ➔ Russen sind lesefreudig, Bücher günstig. Im «Haus des Buches» am Newskij Prospekt 28 gibt es deutschsprachige Reiseführer sowie schöne Postkarten. ➔ Zur Einstimmung auf die Reise nach Sankt Petersburg die Kriminalromane von Boris Akunin lesen.

Im Preis inbegriffen: ➔ 2 Nächte im Doppelzimmer inkl. Frühstück im Hotel Helvetia Hotel & Suites ****. Gemütliches, komfortables Hotel unter Schweizer Leitung an zentraler Lage. ➔ Transfer Flughafen—Hotel— Flughafen ➔ 1 Glas Krimsekt ➔ 1 Mittagessen im Restaurant Marius des Hotels Helvetia ➔ Im Classical-Zimmer Fr. 375.— pro Person ➔ Im Superior-Zimmer Fr. 425.— pro Person Reisedaten: Gültig für Samstag bis Montag vom 31.7. bis 30.9.2010 Nicht inbegriffen: ➔ Verlängerungsnächte im Doppelzimmer ab Fr. 170.— pro Person ➔ Flüge (Ihr Reisebüro berät Sie gerne über die Flugmöglichkeiten) ➔ Zuschlag für Einzelzimmer Fr. 200.— (Classical) , Fr. 250.— (Superior) ➔ Obligatorische Kombi-Versicherung ab Fr. 22.— ➔ Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle Für Auskünfte, Kataloge und Reservation: Hotelplan Direktverkauf 0848 82 11 11, Mail: glattbrugg@ hotelplan.ch, Kataloge erhältlich in Ihrem Reisebüro oder unter www.hotelplan.ch Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen der MTCH AG.


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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

Bädele soll Spass bleiben

STIMMTS?

Lachen macht Appetit

Stimmt! Lachen ist Balsam für die Seele. So viel weiss man. Doch nun haben US-Wissenschafter herausgefunden, dass während des Lachens der Appetit steigt. In einer Studie liessen sie 14 Probanden entweder deren Lieblingsserie oder das blutige Kriegsdrama «Der Soldat James Ryan» schauen. Vorher und nachher wurde Blut entnommen. Das Ergebnis: Lachen senkt den Appetitzügler Leptin um 15 Prozent, während das Hungerhormon Ghrelin um neun Prozent ansteigt. Kriegsfilme unterstützen also eine Diät, während bei Komödien die Chips und Gummibärli schnell mal ausgehen. Die Forscher hoffen nun, mittels einer Lachtherapie Patientinnen und Patienten mit anhaltender Appetitlosigkeit helfen zu können.

Baden macht Spass, ist aber nicht ungefährlich. Deshalb ist es wichtig, bei Unfällen richtig zu reagieren.

I

n den Badis, an den Flüssen und Seen herrscht Hochbetrieb. Doch der Wasserplausch ist nicht ungefährlich. Jedes Jahr gehen mehrere Dutzend Badeunfälle tödlich aus, und in diesem Jahr gibt es in der Schweiz bereits zwölf Opfer zu beklagen. «Die meisten Ertrinkungsfälle geschehen, wenn man alleine unterwegs ist», sagt Prisca Wolfensberger von der Schweizerischen LebensrettungsGesellschaft (SLRG).

Man kann auch an Land noch ertrinken

Bei einem Badeunfall gilt es, die Betroffenen aus dem Wasser zu retten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Sind die Geretteten bewusstlos, müssen sie beatmet werden, und meistens ist auch eine Herzmassage nötig. Die notwendigen Techniken lernt man beispielsweise in Rettungsschwimmkursen. Bei jedem Unfall ist es aber wichtig, möglichst früh die Ambulanz zu rufen. Nach der Reanimation ist die Gefahr aber nicht gebannt. «Bei

einem Teil der beinahe Ertrunkenen entwickelt sich Minuten bis Stunden später ein schweres Lungenödem, was zum sogenannten sekundären Ertrinken führt», erklärt Wolfensberger. Besonders gefährlich sei Süsswasser, weil es in der Lunge sehr schnell aufgenommen werde. «Zum einen bildet sich um die Lungenbläschen ein dünner Wasserfilm, was den Gasaustausch verhindert. Zum anderen gelangt das Wasser in den Kreislauf und verdünnt das Blut. Die roten Blutkörperchen nehmen Wasser auf, bis sie platzen.» Sekundäres Ertrinken droht übrigens auch dann, wenn es dem Verunfallten überraschend schnell besser geht, warnt die Fachfrau: «Darum ist ärztliche Kontrolle auch nach jedem Fast-Ertrinkungsfall nötig.» Lisa Basler

www.migrosmagazin.ch Von den Unfallrisiken zur Prävention: Statistiken der SLRG.

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Wichtigste Regel: Betroffene aus dem Wasser holen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

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Retten, aber richtig Schauen — Übersicht gewinnen ➔ Art des Unfalls ➔ Standort, Umstände ➔ Zahl der Verunfallten ➔ Art der Verletzungen ➔ Besondere Umstände Denken — Gefahr erkennen

➔ Weitere Gefahren (für Verunfallte und Helfer) ➔ Nötige Sofortmassnahmen ➔ Vorhandene Mittel (Helfer, Material) ➔ Organisation der Mittel Handeln ➔ Absichern der Unfallstelle ➔

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BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

MEIN GARTEN

In der südafrikanischen Provinz Kwazulu Natal wachen sie wild, bei uns im Balkonkistli: Geranien.

Haia Müller, Gartenexpertin, über das Gedächtnis von Pflanzen.

Grünzeug mit Hirn

Out of Africa

Die ganze Schweiz ist voller Südafrikaner. Allerdings nicht wegen der Fussball-WM, sondern wegen vieler grüner Einwanderer.

S

ie müsse jeweils schmunzeln, wenn Betrachter die Geranien vor dem Chalet als typisch heimischen Blumenschmuck lobten, sagt Susanne Bollinger, Leiterin des Botanischen Gartens in Freiburg. «Denn die Geranie kommt ursprünglich aus Südafrika.» Es waren die Engländer, die zwei ihrer Leidenschaften – Jagd und Garten – kombinierten und den Pflanzenjäger erfanden. So begleitete ein Biologe James Cook auf seiner zweiten Weltumsegelung und schickte vom Kap der Guten Hoffnung über 50 Geranienarten nach Europa, von wo aus die Pelargonien (so der botanische Namen) ihren Siegeszug auf die alpenländischen Balkone antrat. Setzten sich zuerst die edlen Zuchtformen durch, werden bei uns seit ein paar Jahren auch die kleinblütigen Duftpelargonien immer beliebter. Sie haben kleine Drüsenhärchen, die bei Berührung ihren Duft nach Minze,

Orange, Anis oder Aprikose freisetzen. Geranien haben die positiven Eigenschaften ihres Ursprungs nicht verloren. Sommerliche Hitze und gelegentliche Trockenphasen überstehen sie problemlos.

Überlebenskünstler machen sich auch im Kistchen gut

Südafrika hat eine der vielfältigsten Vegetationen der Welt, allein im südwestlichen Kapland sind an die 7000 Pflanzenarten nachgewiesen, doppelt so viele wie zum Beispiel in Deutschland. Der Artenreichtum ist die Folge vieler verschiedener Strategien, welche die Pflanzen entwickeln mussten, um auf den nährstoff- und oft wasserarmen Böden und den klimatischen Bedingungen zu überleben. Das macht die Südafrikaner robust und anpassungsfähig. Viele verraten ihre Herkunft schon im Namen durch den Zusatz Kap: Kapmargeriten, Kapmalven, Kapkörbchen sind gern

Dauerblüher Streng genommen nicht aus Südafrika, sondern aus Sansibar hat sich das Fleissige Lieschen eingeschlichen: Die unermüdliche Schattenpflanze reiste als blinde Passagierin mit, als ein Konsul dem Botanischen Garten London eine Pflanzensammlung schickte. Die englischen Gartenliebhaber waren entzückt von dieser blühwilligen Beigabe, nannten sie Busy Lizzy und adoptierten die Südländerin mit Freuden.

gesehene Einwanderer in unseren Blumenkistchen. Auch die Mittagsblume (Gazanie) stammt vom südlichen Zipfel Afrikas. Ihren Namen erhielt sie, weil sie ihre Blüten nur bei vollem Sonnenlicht um die Mittagszeit öffnet. Doch nicht nur auf den Balkonen haben sich die sonnenhungrigen Südländer ihren Platz erobert. Die weite Reise in unsere Gärten angetreten haben auch Schwertlilien, Monbretien, Astern und Schmucklilien und sich längst als beliebte Farbtupfer etabliert. Die Pflanzen fühlen sich in der neuen Heimat wohl und gelten schon fast als einheimisch. Haia Müller

Bild Bildagentur Huber

Mit Staunen lese ich, dass Pflanzen offenbar ein Gedächtnis haben. Forscher an der Uni Zürich haben herausgefunden, dass ein für die Blütezeit verantwortliches Gen die Temperaturen der letzten sechs Wochen speichert. Das meteorologische Erinnerungsvermögen verhindert, dass die Pflanze bei kurzzeitigen Temperaturschwankungen zu früh austreibt. Eigentlich wünschte ich mir aber ein ganz anderes Pflanzengedächtnis. In meinem Garten macht sich der Schachtelhalm breit, dass es eine wahre Plage ist. Da der Katzenschwanz, wie die Pflanze auch genannt wird, gemeinhin als unjätbar gilt, reisse ich jedem Spross den Kopf ab, sobald er sich zeigt. In der Hoffnung, dass die Pflanze irgendwann mal merkt, dass sie hier unerwünscht ist. Bisher bleiben meine Bemühungen allerdings ohne Erfolg. Es scheint, dass der Katzenschwanz immer wieder vergisst, dass er bei mir geköpft wird. Oder erinnert er sich eher daran, dass er schon ganz anderen Widrigkeiten erfolgreich getrotzt hat? Schliesslich gilt Schachtelhalm als lebendes Fossil, behauptet sich schon seit rund 375 Millionen Jahren und wird auch mich überleben.


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Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

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D

er 12-jährige Dre Parker ist sich an ruppige Umgangsformen gewöhnt. Schliesslich hat der Bub mit den Rastalocken seine Kindheit bisher in Detroit verbracht. Doch als seine Mutter eine Stelle in China annimmt, beginnen für den Jungen

erst recht harte Zeiten. In einer fernöstlichen Schule muss sich Dre den Respekt seiner Klassenkameraden verdienen. Schon am ersten Tag kassiert er Prügel vom Klassenrüpel Cheng. «Karate Kid» ist ein gelungenes Remake des gleichnamigen

Kultfilms aus den 80er-Jahren. In der Rolle von Dre überzeugt Jaden Smith, der Sohn von Superstar Will Smith. Und Jackie Chan glänzt als weiser Lehrer, der dem jungen Amerikaner Selbstdisziplin und die Kunst des Kung Fu beibringt. Michael West

Via Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Karate Kid», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: 27. Juni 2010. Keine Barauszahlung, Rechtsweg ausgeschlossen.

www.karatekid-film.ch


BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

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ie Ferienzeit naht. Für viele ist die Fahrt in den Süden die einzige Gelegenheit im Jahr, um Fahrpraxis mit dem Anhänger zu sammeln. Dabei bietet das Gespannfahren durchaus Tücken.

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Längerer Bremsweg, grössere Kurvenradien: Mit Anhänger fahren bietet einige Tücken.

Anfahren: Je höher Eigengewicht

und Drehmoment des Fahrzeugs, desto leichter das Anfahren. Ein passendes Zugfahrzeug lohnt sich also. Ein SUV verfügt über bessere Traktion dank Allradantrieb und erlaubt grössere Anhängerlasten. Am Berg hilft ein elektronischer Hillholder, der die Feststellbremse erst löst, wenn der Motor genug Drehmoment aufgebaut hat.

Bild Mauritius

Rangieren: Rückwärtsfahren will geübt sein, denn der Anhänger reagiert entgegen dem Lenkeinschlag. Ausserdem sollte man sich an die Gespannlänge gewöhnen. Trainieren sollte man am besten auf unbefahrenem Gelände. Bremsweg: Wer vorausschauend und mit Abstand fährt, gewinnt Reaktionszeit. Der Bremsweg mit Anhänger verlängert sich bei Tempo 100 um 10 Meter. Die Höchstgeschwindigkeit in der Schweiz beträgt generell 80 km/h. Kurven: Mit dem Anhänger im Schlepp braucht man deutlich

Zügig verreisen

Das Fahren mit Anhänger ist schwieriger als man denkt. Und doch braucht es dazu keine spezielle Fahrerlaubnis. Doch wer die Tücken kennt und übt, bringt Caravan und Bootsanhänger sicher ans Ziel. grössere Kurvenradien, um sicher um die Ecke zu kommen. Deshalb möglichst weit zur Fahrbahnmitte ausholen, ohne den Gegenverkehr zu gefährden, und im grossen Bogen abbiegen.

Aufschaukeln: Lenkbewegungen oder Seitenwind bringen den An-

hänger ins Pendeln. Gegenlenken wie beim Fahren im PW bringt nichts – der Hänger gerät nur noch weiter ins Schaukeln. Besser: Runter vom Gas, Lenkung gerade halten und voll bremsen. Das stabilisiert den Anhänger. Verfügt das Zugfahrzeug über ein elektronisches Stabilitätspro-

gramm mit Gespannstabilisierung, kann die Elektronik durch gezieltes Anbremsen einzelner Räder des PW solche Situationen vermeiden. Andreas Faust

Fahrkurse finden Sie unter: www.tcs.ch oder www.drivingcenter.ch

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90 |

FREIZEIT

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 25 Waagrecht 1 Felsöffnung 6 griechischer Hirtengott 9 Taxi in Grossbritannien 10 Antilopenart 11 zweiteiliger Badeanzug 13 Abkürzung elektrostatische Einheit 14 völlig unbegründet 16 Figur von Rowan Atkinson: Mr. … 18 deutsche Vorsilbe: schnell 19 Düsenflugzeug 21 Geschenk 23 Müssiggänger 26 Verehrer eines Stars 27 leichter Pferdezaum 30 Vater und Mutter 31 Fremdwortteil: gleich 32 englisch: Tee 33 Ahnherr der römischen Julier

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So machen Sie mit

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Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf vom Festnetz, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Muster: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 27. Juni 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht: 1 Berner Eishockeyclub 2 französisch: Paar 3 kurz für Abkürzung 4 Vorname der Sängerin Turner 5 Vorname Zolas † 1902 6 spanisches Reisgericht 7 demzufolge 8 starke Feuchtigkeit 12 persönliches Fürwort (3. Fall) 15 nordäthiopische Region 16 Möbelstück 17 Fundort indischer Höhlenkunst 20 Fremdwortteil: vier 22 brasilianischer Tanzstil: … Nova 24 Vorname der Andersen † 1972 25 Wahlzettelkasten 28 zu keiner Zeit 29 griechische Göttin der Morgenröte

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

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Der Preis

Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit

Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach. Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel. Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (Fr. 1.— pro Anruf vom Festnetz, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 27. Juni 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 24

Lösungswort: Brennholz Treppenlifte www.hoegglift.ch

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Gewinner Rätsel Nummer 23

Je 1 Halbtax mit VisaKarte offeriert von der SBB erhalten Pia Petschen, 8703 Erlenbach; Leo Rösli, 8405 Winterthur; Antonio Adami, 5445 Eggenwil; Wilhelm Graf, 4147 Aesch.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 312 000 (WEMF, MACH Basic 2010-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Ursula Käser (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Benjamin Bögli (BB, Produzent), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Keiko Saile

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic, Doris Fischer, Cornelia Kappeler, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

(Leitung), Verena De Franco, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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92 | Migros-Magazin 25, 21. Juni 2010

Yasmine-Mélanie Wyrsch

Name: Yasmine-Mélanie Wyrsch Alter: 20 Sternzeichen: Widder Wohnort: Hünenberg See ZG Wieso leben Sie hier? Hier bin ich aufgewachsen. Meine Eltern wohnten bereits vor meiner Geburt in der Wohnung, in der wir noch immer leben. Wo würden Sie gerne leben? Auf jeden Fall im Kanton Zug, hier gefällt es mir. Ich liebe den See und bin schnell in Zürich oder Luzern. Beruf und Lebenslauf: Sekundarschule, USA-Aufenthalt, Ausbildung zur KinderspielgruppenLeiterin, Schlagersängerin. Mein Ziel: Glücklich und gesund zu sein und weiter auf der Bühne zu stehen. Mein Lebensmotto: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum. Was ich mag: Milchreis, mit Freunden einen Abend verbringen und viel lachen, schönes Wetter, im Auto die Fenster herunterkurbeln und laut Musik hören. Was ich nicht mag: Streit, Neid und Eifersucht, graue Tage, Spinat, Kaffee. Was ich an mir mag: Meine Haare. Sie sind pflegeleicht, und ich kann die verschiedensten Frisuren damit machen. Was ich an mir nicht mag: Meine zu kleinen Zehennägel. Meine Lieblingsmahlzeit: Zur Vorspeise ein Crevettencocktail, als Hauptgang Cordon bleu mit Pommes frites, als Dessert ein Vermicelle. Nur habe ich es noch nie geschafft, alles am Stück zu essen. Mein bester Entscheid: Nach einem spontanen Auftritt vor zwei Jahren ermutigten mich einige Leute, meine Karriere als Sängerin weiter zu verfolgen. Was ich zum Glück auch tat. Text Barbara Ryter

Bilder Daniel Winkler, Keystone (1), alimdi (1)

Sie ist jung und hat schon alles gewonnen, was es in ihrem Metier und ihrem Alter an Auszeichnungen zu gewinnen gibt. Doch auch nach dem Gewinn des Prix Walo 2009 ist Schlagersängerin Yasmine-Mélanie Wyrsch (20) am Boden geblieben. Im August singt sie als Finalistin am Grand Prix der Volksmusik in Wien. MEINE LEKTÜRE «Ehrlich gesagt lese ich selten Bücher. Die Serie ‹Twilight› aber hat mich gepackt. In zwei Monaten hab ich die vier Bände bereits gelesen.»

MEIN TICK

«Ich habe immer einen Kaugummi im Mund, ausser wenn ich singe. Ich bin süchtig nach den M-Budget-Kaugummis, sie halten länger im Geschmack als andere.»

MEIN DING «Meine neue Tasche ist der Hit. Sie ist sehr geräumig. Manchmal kommt es mir vor, als hätte ich den halben Haushalt mit dabei.»

MEINE AUSZEICHNUNGEN «Der Prix Walo, der kleine Prix Walo, der Stadl Stern und der Herbert-Roth-Preis. Es wäre natürlich schön, wenn weitere dazukommen.»

MEIN VORBILD «Viele, zum Beispiel Schlagersängerin Andrea Berg. Ich bewundere sie für ihren Erfolg, möchte sie aber nicht kopieren.»


MEINE WELT

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MEIN LEBENSGEFÜHL «Die Bühne und schöne Kleider. Diese grüne Robe hat mir bei der Verleihung des Prix Walo Glück gebracht. Ich habe sie selber entworfen.»

MEINE LIEBSTEN «Ich hab habe ein super Verhältnis zu meinen Eltern Peter und Moni Monique sowie zu meiner kleineren Schwester Chanelle. Zur Fami Familie gehört auch unser Hündchen Skippy.»

MEIN LIEBLINGSORT «Ich entspanne mich gerne in unserem Garten. Im Sommer liege ich oft in der Hängematte und lasse meine Seele baumeln.»


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