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Ausgabe Luzern, AZA 6009 Luzern

NR. 24 | 11. JUNI 2012 www.migrosmagazin.ch

16 LÄNDER, 16 GERICHTE I 22

Der Ball ist rund, die Küche bunt Die Fussball-EM hat begonnen, die MigrosMagazin-Kochserie geht zu Ende. Im letzten Teil gibts Feines aus Irland, Polen, Russland und Schweden. KINDERERZIEHUNG I 98

Der ominöse «kleine Klaps»

Bild: Paolo Dutto

PATENT OCHSNER I 118

Zu Besuch bei Büne Huber

Spürnasen

Marlene Zähner und ihre Hunde helfen in Afrika im Kampf gegen Wilderer. Damit schützen sie vom Aussterben bedrohte Tierarten. I 32

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 041 - 455 70 38 E-mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

INHALT | 5

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

2012 – oder die Lust am Untergang Woher kommt diese Lust, sich mit dem Schrecklichsten zu beschäftigen? Das auszumalen, was nicht sein darf? Weshalb fasziniert dieser 21. Dezember 2012, der Tag, an dem offenbar nach dem Maya-Kalender die Welt untergehen soll, uns Menschen derart? Natürlich, da gibt es diejenigen, die wirklich daran glauben, dass die Menschheit oder die Zivilisation dem Untergang geweiht ist, wie etwa Pastor Norbert Lieth vom Missionswerk Mitternachtsruf, den wir unter anderen in dieser Ausgabe porträtieren (Seite 12). Doch was ist mit uns Normalsterblichen? Wieso strömen die Massen in den Film «2012», um sich in HD den Weltuntergang in allen Details vorführen zu lassen? Lesen apokalyptische Zeitgeistromane oder informieren sich mit wohligem Schauer über all die Endzeitszenarien? Zugegeben: Auch ich kann mich dieser Faszination nicht entziehen, gehört doch das 1600-SeitenEndzeitepos «The Stand» von Stephen King zu meinen Lieblingsromanen.

«Für Endzeitstimmung gibt es keinen Grund.»

Wir haben Medienwissenschafter Norbert Bolz zu diesem Thema befragt. Seiner Meinung nach ist die Lust an der Apokalypse eine Kompensation unseres gefahrenfreien Alltags: «Es fehlt uns jene Lebensspannung im Alltag, die früher allgegenwärtig war. Also schaffen wir uns imaginäre Ängste.» Dabei gebe es gar keinen Grund dazu: «Noch nie haben wir so gesund gelebt wie heute, und noch nie gab es so viele Ängste.» Dass der Maya-Kalender das Ende der Zeit anzeigen soll, wurde von Mayaforschern schon lange als Nonsens entlarvt. Am 21.Dezember beginnt in einer der vielen Zeitrechnungen der Mayas einfach ein neuer Zyklus. So wie bei uns der 1.Januar auf den 31.Dezember folgt. Oder mit Sicherheit auch dieses Jahr der 22. auf den 21. Dezember …

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Bild: Daniel Winkler

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

118 | MEINE WELT Patent-OchsnerSänger Büne Huber zeigt, wie er lebt, was er mag und wo er gerne isst.

MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

GENERATION M

9 | Konsequent ökologisch Die Migros rezykliert ihre Kleiderbügel.

MENSCHEN

12 | Dossier Maya-Kalender, Seuchen, Finanzkollaps: Die grosse Lust am Weltuntergang. 21 | Auf ein Wort 22 | EM-Kochen Was essen Schweden, Polen, Russen und Iren während der Fussball-EM? 32 | Porträt Die Bluthunde von Marlene Zähner spüren im Kongo Wilderer auf. 36 | Reportage Aus Arbeitslosen werden Unternehmer. 38 | Interview Politologe Martin Jacques über den Aufstieg Chinas zur Supermacht. 42 | Kolumne: Der Hausmann

AKTUELL 45 | 46 | 48 | 51 |

Migros beteiligt sich an Galaxus AG Clevere neue Kaffeekapseln Wilhelm Tell als Musical Preisbarometer

SCHAUFENSTER

54 | Grillieren mit Kilian Wenger Zum Jass gibts raffinierte Häppchen.

66 | Snacks für den Fussballabend 69 | Fleisch vom Schweizer Weiderind 71 | Haferkleie mit viel Betaglucan 73 | Ein gutes Bauchgefühl dank Bifidus 75 | Sunlook für empfindliche Haut 77 | Mit Lilibiggs die Zähne putzen 79 | Strahlend schön mit Revitalift 10 81 | Migros-Couture von M-Stars 82 | Fruchtig-Süsses für unterwegs 83 | Für mehr Schwung im Leben

IHRE REGION

85 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

91 | Mix 98 | Familie Schadet ein Klaps auf das Fudi der Psyche von Kindern? 103 | Auto Intelligente Scheinwerfertechnik soll helfen, Unfälle zu vermeiden.

MEINE WELT

118 | Büne Huber Der Frontmann von Patent Ochsner über seine Romanze mit Frau Blüthner.

RUBRIKEN

11 | Leserbriefe 105 | Bitte melde dich 108 | Glücksgriff 110 | Rätsel/Impressum 116 | Cumulus


MIGROS-WOCHE 6 |

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AKTUELLES

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NR. 24, 11. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Fight der Flights Die Schweiz sucht das beste Flight! – Flight? Wer sich diese Frage stellt, ist mit Sicherheit ein Golflaie. Denn Golferinnen und Golfer wissen, dass ein Flight eine Gruppe von zwei bis vier Spielern ist, die gemeinsam von Loch zu Loch spielen. An der Migros Golfpark Trophy 2012 treten diese Viererteams gegeneinander an. Bereits zum vierten Mal findet damit das grösste Golfturnier der Schweiz statt. Gespielt wird am Sonntag, 15. Juli, in den sechs Golfparks der Migros. Anmelden ist ab sofort möglich, entweder direkt als Team oder als Einzelperson. Im letzteren Fall lernt man seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter einfach beim ersten Abschlag kennen. Voraussetzung ist mindestens die Platzreife in den Golfparks. Zu gewinnen gibts einen Wanderpokal und über 300 Sachpreise. Die Matchfee beträgt 50, die Greenfee 100 Franken. Inbegriffen sind ein Startgeschenk, Zwischenverpflegung und ein Apéro riche. Anmeldung und Infos: www.golfparks.ch

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Auf einer Driving Range üben Golferinnen und Golfer die langen Schläge. Dabei stehen sie nebeneinander an ihren Abschlagplätzen und pfeffern ihre Golfbälle schwungvoll auf eine grosse Wiese. Auf den acht Golfanlagen der Migros tun sie das offenbar besonders fleissig: 20 Millionen Golfbälle schlagen sie jährlich auf deren Driving Ranges ab.

Bilder: Daniel Winkler, bab.ch/StockFood

ZAHL DER WOCHE

55 neue Shops: Migrolino gibt Gas

Ab Herbst eröffnet Migrolino neue Shops in bisherigen Esso-Tankstellen. Geführt werden diese vom Energieunternehmen Socar.


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

AKTUELLES | 7

M

igrolino wächst — und wie: Die Migros-Tochter vergrössert ihr Ladennetz auf einen Schlag um fast einen Drittel von 175 auf 230 Shops. Möglich macht dies die Zusammenarbeit mit Socar Energy Switzerland. Das aserbaidschanische Energieunternehmen hat kürzlich 170 Tankstellen von Esso Schweiz übernommen. Ab Oktober 2012 werden diese unter dem neuen Namen Socar geführt. Für 55 grosse Tankstellenshops haben Socar undMigrolinoeinenFranchisevertrag abgeschlossen. Was bedeutet das konkret? Die Tankstellenshops bleiben im Besitz von Socar und werden auch von diesem Unternehmen geführt. Neu treten sie aber im Erscheinungsbild von Migrolino auf. Damit hält auch das Migrolino-Sortiment Einzug in die Shops. Dieses umfasst zahlreiche Migros-Produkte, ausgewählte Markenartikel und seit Kurzem eine eigene Migrolino-Produktelinie. Dank den langen Öffnungszeiten kommen auch Menschen mit wenig Zeit in den Genuss von qualitativ hochstehenden Frische- und Convenience-Produkten. In der Regel sind die MigrolinoShops die ganze Woche von 6 bis 22 Uhr oder sogar bis 23 Uhr geöffnet. Cumulus-Punkte gibts bei Migrolino auch. An den 55 Tankstellen von Socar mit Migrolino-Shop gilt das sogar für das Treibstoffangebot. Text: Andreas Dürrenberger

REGION LUZERN

B-Sides in Kriens

Die siebte Austragung des B-Sides-Festivals auf dem Sonnenberg in Kriens umspannt dieses Jahr ausnahmsweise drei Tage. Vom 14.–16. Juni erfreut sich Gross und Klein am tollen Programm. Die ersten Highlights finden am Donnerstag mit Züri West, Greis und Les Yeux sans visage statt. Freitag und Samstag treten auf drei Bühnen 26 internationale, nationale und regionale Bands und Interpreten auf. Die Migros Luzern unterstützt den Anlass mit dem Migros-Kulturprozent und verlost Tagestickets und Tickets für Züri West. Teilnahme unter www.migrosluzern.ch. Weitere Informationen zur Migros Luzern ab Seite 85.

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generation m

Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

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Entsorgung ohne Haken

Die migros führt jeden einzelnen ihrer 10 millionen Kleiderbügel dem recycling zu.

W

o Kleider verkauft werden, braucht es Kleiderbügel. Viele Kleiderbügel. Doch was ge­ schieht mit den Bügeln, wenn die Klei­ der verkauft sind? Werden sie wieder­ verwendet oder einfach weggeworfen? Tatsächlich ist die Handhabe der jährlich 10 Millionen in der Migros ver­ wendeten Kleiderbügel eine gewaltige logistische Leistung — und Fokus eines Versprechens im Rahmen der Nach­ haltigkeitskampagne Generation M. So verspricht die Migros, «100 Prozent unserer Kleiderbügel zu rezyklieren». Kann die Migros dies auch einhalten? «Keine Frage, das können wir», bestä­ tigt Jörg Ackermann, Leiter Betrieb Tex­ tillogistik des Migros­Verteilbetriebs Neuendorf AG (MVN) in Volketswil ZH. Von hier aus werden alle Migros­ und SportXX­Filialen beliefert. Und tat­ sächlich liegt die Rücklaufquote der Kleiderbügel bei 100 Prozent. Die Filia­ len retournieren die Kunststoff­Kleider­ bügel unsortiert in Kartons an den MVN. «Insgesamt sind das rund 10 Millionen Stück pro Jahr», so Ackermann. Bis vor einigen Jahren landeten die Kunststoff­Kleiderbügel im Müll. In der Schweiz gibt es bis heute kein flächen­ deckendes Recyclingsystem für diesen Artikel. 2005 suchte man nach Alterna­ tiven — und wurde bei der Firma Ersfeld Again im deutschen Aschaffenburg fün­ dig. «Das Unternehmen ist in diesem Bereich führend und für uns die ideale Partnerin», erklärt Ackermann. Die Kartons voller Kleiderbügel wer­ den in Volketswil abgeholt. In Deutsch­ land erfolgt dann die aufwendige Sortie­ rung und Qualitätsprüfung der Bügel. Sitzt der Kleiderhaken nicht mehr fest oder sind die Bügel beschädigt, werden

Logistikexperte Jörg Ackermann im Migros-Verteilbetrieb Neuendorf: Hier werden die von den Filialen retournierten Kleiderbügel gesammelt und zum Recycling weitergeleitet.

sie zur Verarbeitung aussortiert. Die defekten Bügel werden zu Granulat ver­ arbeitet, aus dem dann wieder neue Bü­ gel entstehen. Die intakten Exemplare gehen zurück nach Volketswil. Im Schnitt können Kleiderbügel bis zu vier Mal wiederverwendet werden —ihr An­ teil liegt derzeit bei knapp 70 Prozent. «Wir freuen uns über das Engagement der Migros, ihren Ressourcenverbrauch so klein wie möglich zu halten», sagt Fredi Lüthin, Mediensprecher des WWF Schweiz. «Denn wir leben auf viel zu grossem Fuss: Würden alle Menschen so viele natürliche Ressourcen verbrauchen wie wir Schweizer, wären 2,8 Planeten notwendig.» Text: Christoph Petermann Bild: Paolo Dutto

Rezyklierte Silberlinge Auf einem ganz speziellen recyclinggebiet leistet die Migros aktuell Pionierarbeit: Sie ist die einzige Detailhändlerin, die derzeit CDs und DVDs in rund 100 Filialen sammelt – 2011 waren es zwei Tonnen. Die silbernen Scheiben bestehen zu 90 Prozent aus Polycarbonat (PC), das als Sekundärrohstoff gefragt ist: Hochwertige Produkte wie Töffhelme, Monitorgehäuse oder medizinische Geräte können daraus hergestellt werden. Nun wird das recyclingsystem bis Ende 2012 auf alle Migros-Filialen in der ganzen Schweiz ausgedehnt: Die Detailhändlerin hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis Ende 2015 jährlich fünf Tonnen CDs und DVDs zu sammeln und zu rezyklieren.

Umweltschutz: Die Migros geniesst Vertrauen Das M der Migros steht für Umweltschutz.

in Sachen umweltschutz ist die Migros die glaubwürdigste Marke der Schweiz. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift «reader’s Digest» in ihrer diesjährigen Konsumentenbefragung. Dabei konnten über 27 000 Leserinnen

und Leser in ganz Europa diejenigen Marken nennen, denen sie am meisten Vertrauen schenken. in der Schweiz haben sich rund 1500 Personen an der umfrage beteiligt. und deren Votum ist klar: 23 Prozent aller Befragten

stimmten für die Migros und verliehen ihr den Preis «Most Trusted Brand» im Bereich umwelt. Auf den rängen zwei und drei folgen Coop mit 19 Prozent und das Fairtrade-Label Max Havelaar mit 7 Prozent.


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Aktion

forum

Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

leserbriefe | 11

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MM 23: «Wenn die Glückshormone tanzen», Reportage über die erste Latin-Tanzschule für Downsyndrom-Kinder.

«Die tanzende Alina sagt alles»  Ganz herzlichen Dank für diesen bewegenden Artikel mit den wunderschönen Fotos. Für mich ist klar, diese Kinder haben ein gutes Leben, auch wenn es etwas anders ist als das der meisten Menschen. In der gleichen Woche kam in der TV-Sendung «Puls» folgender Beitrag: «Down Syndrom — neuer Test ohne Risiko für das Ungeborene». Machen wir uns nichts vor, dieser Test stellt das grösste Risiko für das Ungeborene dar. Es geht für das Ungeborene um Leben oder Tod. Haben diese Kinder wirklich kein Recht auf Leben? Edith Haller 8200 Schaffhausen

 Ich bin überwältigt: Diese Freude im Gesicht der tanzenden Alina sagt doch schon alles! Ich gratuliere Frau Carlucci zu dieser guten Idee. Solche Tanzschulen

mm 21: «migros deklariert Produkte aus israelischen Siedlungen», Artikel in der migros-Woche.

Ist dies eine hilfreiche Aktion?

 Die Migros deklariert Produkte aus israelischen Siedlungen. Ist dies eine hilfreiche Aktion? Wenn ja, für wen? Wen trifft sie wirklich am Ende? Mir fällt auf, dass immer wieder mit verschiedenem Mass gemessen wird, wenn es um Israel geht. Seltsam — und wir merken es nicht, sondern haben den Eindruck, wir seien gerecht . Ursi Nittnaus 8123 Ebmatingen

 Ich danke der Migros dafür, dass sie die Produkte aus den von Israel besetzten Gebieten mit der Präzisierung der Her-

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Lebensfreude: Alina Ingold im Tanzfieber.

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sollten überall in der Schweiz entstehen. Kinder mit Trisomie 21 mögen geistig etwas mehr Mühe haben, aber dafür haben sie andere Qualitäten, die den Kopflastigen sehr oft völlig abgehen und die das Leben erst schön machen. Ich wünsche Frau Carlucci und allen ihren Schülern alles Gute. Iris Dulex

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kunft markieren wird. Noch besser wäre der vollständige Verzicht auf das Anbieten dieser völkerrechtswidrig produzierten Produkte. Beidem kann ich als Schweizer Jude bestens beipflichten. Guy Bollag 8053 Zürich

 Es erstaunt doch sehr, dass ein Unternehmen wie die Migros sich von politischen Meinungen so stark beeinflussen lässt, dass zu einem Boykott geschritten wird. In Sachen Warendeklaration, Kartellbekämpfung, Verhinderung von Preisabsprachen, Tier- und Umweltschutz soll ein Grossverteiler eine Vorreiterrolle übernehmen. Margrit Grünwald 6005 Luzern

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im Migros­Magazin Nr. 22 vom 29. Mai hat sich im Beitrag zur Herkunftsdeklaration von Produkten ein Fehler eingeschli­ chen: Statt «Gaza, is­ raelisches Siedlungs­ gebiet» sollte es kor­ rekt heissen «Ostje­ rusalem, israelisches Siedlungsgebiet».

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Nr. 24, 11. JuNi 2012 | migros-magazin |

Die ewige Angst vor

Finanzkollaps, Maya-Kalender, biblische Apokalypse: Die Tage der Welt sind gezählt, das Ende vorbereiten. Unser Leben ist zu berechenbar geworden, deshalb florieren

E

ines ist sicher: Die Welt wird untergehen. In 7,5 Milliarden Jahren (plus/ minus 50 Millionen) ist unsere Sonne ausgebrannt, bereits in rund 1,5 Milliarden Jahren dürfte es auf der Erde ziemlich ungemütlich werden, da dann die Sonne ihren Todeskampf beginnt, was die Temperaturen auf 60 bis 70 Grad Celsius hochtreiben wird, Tendenz steigend. Bis zum Ende der Welt dauert es also noch etwas. Oder doch nicht? Tatsächlich wimmelt es nur so vor Untergangsszenarien — für den Planeten, die Menschheit

oder zumindest die moderne Zivilisation. Trotz aller Dementis der seriösen MayaForschung glauben nicht wenige, dass es bereits am 21.Dezember dieses Jahres zu Ende geht. So stehe es im Langzeitkalender der längst untergegangenen Maya. Zu befürchten sind Erdbeben, Feuersbrünste, Vulkanausbrüche, Seuchen. Sollte die Welt dieses Datum überstehen, droht ihr allerlei anderes Ungemach: Dabei gehören Finanzkollaps, Klimakatastrophe, atomare Verseuchung oder Virenpandemie noch zu den realistischeren

Szenarien. Exotischer sind der Alienüberfall oder die christliche Apokalypse.

Besonders virulent wird die Furcht immer bei Jahrtausendwechseln Die Untergangsfantasien bieten Hollywood reichlich Stoff für Katastrophenfilme wie «2012» (die Prophezeiung der Maya wird Wirklichkeit), «The Day after Tomorrow» (eine neue Eiszeit bricht an), oder «The Walking Dead» (Zombies haben die Welt überrannt). Aber für viele sind Untergangsängste mehr als reine Fan-


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Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

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dem Ende der Welt davon sind viele menschen überzeugt. Drei von ihnen erzählen, wie sie sich auf Weltuntergangsszenarien, entgegnet medienwissenschafter norbert Bolz.

tasie. Mit Survivalkursen bereiten sie sich auf den Zivilisationskollaps und das Überleben in den Wäldern vor. Oder sie bekennen sich zu Jesus. Bemerkenswert ist, dass diese Furcht vor dem bevorstehenden Untergang die Menschheit seit ewigen Zeiten zu begleiten scheint. Besonders virulent wird sie bei Jahrtausendwechseln. Anno 999 verkündete gar Papst Sylvester II. persönlich, am 31.Dezember um Mitternacht sei alles vorbei. Es kam zu Panik und Plünderungen. Als die Welt danach noch immer da

war, erklärte der Papst, seine Gebete seien erhört worden. Oder man erinnere sich an die sehr viel weltlichere Angst, sämtliche Computersysteme könnten beim Übergang von 1999 zu 2000 kollabieren. Geschehen ist nichts — wie immer,wenn Untergangspropheten ein konkretes Datum genannt haben. Doch davon lassen sich die Ängstlichen nicht beirren, zum Teil mit tragischen Folgen: 1994 fanden 53 Mitglieder der Sonnentempler-Sekte in Cheiry FR den Tod, in Erwartung der Apokalypse und einer Wiedergeburt als Son-

nenwesen auf dem Planeten Sirius. 38 wurden von den Sektenführern umgebracht, der Rest beging Selbstmord. Ob sie sich in Sonnenwesen verwandelt haben, darf man bezweifeln, wissen kann man es nicht. Das Ende der Welt ist und bleibt Glaubenssache. Texte: Ralf Kaminski Bilder: Basil Stücheli

Meteoriten, Aliens und schwarze Löcher: Bekannte Weltuntergangsszenarien im Überblick.

Bild Sony Pictures/Cinetext

Der Weltuntergang, visualisiert von Hollywood im Film «2012» aus dem Jahr 2009.


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Nr. 24, 11. JuNi 2012 | migros-magazin |

Der neue Zyklus bringt Unruhen Bruno Würtenberger, Esoteriker und Bewusstseinsforscher, erwartet bald starke spirituelle Veränderungen. Gefolgt von einer friedlicheren, glücklicheren Welt.

A

n die Prophezeiungen des Maya-Kalenders glaubt er nicht, zumindest nicht mit Weltuntergangsfolgen. Aber laut Bruno Würtenberger (51) haben viele alte Kulturen für Ende 2012/ Anfang 2013 das Ende eines kosmischen Zyklus vorausgesehen, der immer rund 25 600 Jahre dauert. «Die Schwingungen des Sonnensystems werden stärker und sorgen für

Es ist kurz vor 12, glaubt Bruno Würtenberger. Deshalb empfiehlt er, mit den eigenen Gefühlen ins Reine zu kommen.

«Die Welt ist einfach schon zu oft nicht untergegangen»

Die Welt sei viel zu berechenbar geworden, sagt der Berliner Professor Norbert Bolz. Also entwerfe man Untergangsszenarien, um sich vor etwas fürchten zu können. Und einige schlügen mächtig Profit daraus.

Norbert Bolz, haben Sie schon Pläne für die Zeit nach dem 21. Dezember 2012?

Was ist denn am 21. Dezember?

Da geht laut einigen besorgten Esoterikern die Welt unter, so wie vom Maya-Kalender angeblich prophezeit.

Ach ja, richtig. Man kann sich ja nicht alle Weltuntergangsdaten merken. Ich fürchte, trotz meines Interesses für diese Themen geht mir da wohl die letzte

Ernsthaftigkeit ab. Die Welt ist einfach schon zu oft nicht untergegangen. Aber eine Zivilisation kann ja auch kollabieren, denken wir an die Maya oder die Römer.

Kulturen können verschwinden, das ist historisch dokumentiert. Aber heutzutage haben wir eine Art universalisierte Zivilisation, Hintergrund dafür ist der seit 200 Jahren herrschende technologische Fortschritt. Kulturen können zwar

noch immer untergehen, denken Sie an die humanistisch-literarisch gebildete Hochkultur des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Zivilisation als Ganzes steht aber niemals auf dem Spiel. Dennoch haben viele Angst vor einem grösseren Kollapsereignis. Braucht der Mensch einfach etwas, vor dem er sich fürchten kann?

Genau das ist der Punkt. Es gibt einen Bedarf an Katastrophen, es gibt Angst-


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Migros-Magazin | Nr. 24,11. JuNi 2012 |

eine starke spirituelle Öffnung des Bewusstseins bei allen Menschen. Sie verdrängen ihre Gefühle weniger, sie wenden sich stärker gegen jene, die in der materiellen Welt verhaftet bleiben», erklärt Würtenberger. Man sehe ja jetzt schon, wie Proteste zunähmen, etwa gegen die Finanzindustrie, die früher oder später kollabieren werde. «Die Wahrheit wird viel schneller ans Licht kommen als bisher.» Doch die alten Kräfte würden möglicherweise nicht einfach so klein beigeben, sondern sich wehren. «Es kann zu grösseren Unruhen kommen und auch zu logistischen Störungen bei den Lebensmittelläden und beim Geldfluss.»

Konflikte bereinigen und den gefühlen folgen Daher könne es kein Nachteil sein, ein paar Dosen als Notreserve im Keller zu lagern, was er auch tut. Für wichtiger hält er es jedoch, als Vorbereitung auf die spirituelle Öffnung mit den eigenen Gefühlen ins Reine zu kommen und ihnen zu folgen. «Überlege dir, wie du zu einem bestimmten Menschen stehst. Wenn es unausgesprochene

Konflikte gibt, sprich ihn darauf an, bereinige es. Dadurch kommt der Mensch in Harmonie mit sich selbst und schafft so die Resonanz mit den nun einströmenden Energien. Es ist ganz einfach: Machen, was man fühlt.» Disharmonie bedeute Schmerzen, Symptome wie Burn-out oder Rückenschmerzen zeugten davon. Für die Zeit danach sieht Würtenberger eine bessere, friedlichere Welt anbrechen, in der die Menschen glücklicher und zufriedener sind — etwas, worauf sich alle freuen können, so sie bereit sind, sich spirituell zu öffnen. Würtenberger bezeichnet sich als «optimistischen Realisten, mit Ecken und Kanten». Er ist schon seit den 90er-Jahren eine Grösse in der spirituellen Szene Europas. Und es ist auch nicht das erste Mal, dass er von einer solchen Bewusstseinsöffnung kündet. «So etwas passiert in mehreren Phasen, Ende der 90er-Jahre gab es einen ersten Schub», ist er überzeugt. Würtenberger hat sich schon als Teenager mit Parapsychologie beschäftigt, hat Karten gelegt und Mediali-

tätskurse geleitet. Der gelernte Koch segelte dann einige Monate als Sous-Chef auf der Privatjacht des GrundigKonzernbesitzers um die Welt und «studierte die Menschen». Ende der 80er-Jahre machte er sich auf Drängen seiner damaligen Frau als Heiler und Berater selbständig. Später eröffnete er die Spirituelle Schule Schweiz, die inzwischen allerdings nicht mehr besteht. Heute arbeitet der Bewusstseinsforscher aus seiner Wohnung in Uster ZH heraus; mit einem Team von rund 40 Trainern gibt er «Free Spirit»-Kurse, ein von ihm entwickeltes Bewusstseinstraining, «das den Menschen einen Weg zeigen soll, wie es möglich ist, sein Leben so zu gestalten, dass eine friedliche und glückliche Weltgemeinschaft aller Menschen nicht nur eine schöne Fiktion ist, sondern Realität wird». Siebentägige Intensivkurse kosten 3000 Franken, dazu kommen Kost und Logis. Wer nicht zufrieden sei, bekomme sein Geld zurück, betont Würtenberger. Die Einnahmen ermöglichen ihm ein angenehmes Leben, wie er sagt, und es bleibt genug übrig, um

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sein Kinderhilfswerk «Free Spirit Compassion» zu alimentieren, das unter anderem in Afrika und Haiti aktiv ist.

nahtoderlebnis und geistige Wesenheiten Kritiker werfen Würtenberger vor, er schüre unrealistische Erwartungen und Katastrophenängste, früher schärfer als heute. Damit trage er zumindest eine Mitverantwortung an den Folgen bei den Enttäuschten, wenn dann — wie üblich — nichts passiere. Dass einige ihn als «Spinner» abqualifizieren, kann Würtenberger nachvollziehen, aber er habe schon zu viel gesehen und zu viel erlebt — darunter ein Nahtoderlebnis, den spirituellen Kontakt mit geistigen Wesenheiten und Verstorbenen sowie Sichtungen von Ufos. Allerdings räumt er auch ein, er sei gerne leichtgläubig. Und er will nicht völlig ausschliessen, dass am Ende alles doch ganz anders kommen könnte. «Ich glaube es nicht, aber wirklich wissen tun wir es erst, wenn unwiderlegbare Beweise vorliegen.» Und diese, meint er, stünden unmittelbar bevor.

Norbert Bolz ist Professor für Medienwissenschaft an der Technischen Universität Berlin. Das Migros-Magazin hat den 58-Jährigen am Trendtag des Gottlieb Duttweiler Instituts in Rüschlikon zum Interview getroffen.


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Vorbereitet auf drei Monate Chaos

Ohne tiefgreifende Reformen droht dem heutigen Finanzsystem der Kollaps, ist Peter Trinkler überzeugt. Für die turbulenten Zeiten danach ist er gewappnet.

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ie Angst vor dem Finanzkollaps ist heute weit verbreitet, aber Peter Trinkler beschäftigt sich schon sehr viel länger mit dem Thema — und er ist vorbereitet. «Ich halte den Kollaps nicht für unvermeidlich, und ich hoffe auch nicht, dass er passiert. Aber man muss damit rechnen, dass es in einem solchen Fall zu einem Bank-Run kommt, die Banken geschlossen werden und die Läden nach Panikkäufen rasch keine Lebensmittel mehr haben.» Entsprechend hat der 48-Jährige, der in einem Mehrfamilienhaus in Neuheim ZG wohnt, immer etwas Bargeld vorrätig und auch sonst alles, was es braucht, um zwei, drei Monate Chaos zu überstehen. In den Kü-

lust, und die wird immer wieder bedient. Rückblickend betrachtet ist bisher keines dieser Untergangsszenarien eingetroffen, und ich kann auch im Moment nichts erkennen, dass daran künftig etwas ändert. Genau das aber macht einige Leute unglücklich: dass es nämlich nichts zu befürchten gibt. Woher kommt diese Lust an der Angst?

Die entsteht dadurch, dass wir heute nur noch in Sicherheitszonen existieren. Es fehlt uns jene Lebensspannung im Alltag, die in früheren Zeiten allgegenwärtig war. Also machen wir uns imaginäre Ängste. Jede kleinste potenzielle Bedrohung wird als Skandal empfunden und kann dann die tollsten Blüten treiben: Feinstaub,

chenschränken lagern Pakete von lang haltbarem Getreide, das Trinkler von Hand mahlen kann, um Brot zu backen. Im Keller gibts noch mehr Getreide, ausserdem rund ein Dutzend Honiggläser, Teigwaren, Reis, Nüsse, Früchte, Kartoffeln, Wasser. Die verderblichen Produkte konsumiert er nach und nach und stockt die Vorräte wieder neu auf. Trinkler verfügt zudem über ein Radio, dessen Akku mit einer Kurbel aufladbar ist, Petroleum, Teelichter sowie Pfefferspray, um sich und seine Vorräte notfalls verteidigen zu können. Richtig angefangen mit dem Vorratsaufbau hat Trinkler erst 2011, da besuchte er auch einen einwöchigen Survivalkurs, in dem er gelernt hat, wie er draussen im Freien

Lebensmittel, Viren. Noch nie haben wir so gesund gelebt wie heute, und noch nie gab es so viele hysterische Ängste. Wie kann man denen helfen, die solche Ängste haben?

Das ist sehr schwierig. Einige Menschen bilden ihre Identität über ihre Angst. Man täte ihnen auch keinen Gefallen, wenn man ihnen die wegnehmen würde. Bei älteren Leuten und Krankheiten läuft das ähnlich, ihre Krankengeschichte bildet ihre Identität. Die Krankheit zieht Aufmerksamkeit, Mitleid und Interesse auf sich. Und das Tolle an Ängsten ist: Sie sind unwiderlegbar. Mit rationalen Argumenten ist ihnen nicht beizukommen. Allenfalls gibt es Psychotherapien, nur dazu bräuchte es einen echten Lei-


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Peter Trinkler in seinem Vorratskeller. Für schwierige Zeiten hat er eine Art Backofen entwickelt, der mit nur sieben Teelichtern funktioniert (unten rechts im Bild).

Reis aus dem Herzen Uruguays Der Carolina-Reis von Mister Rice hat annähernd denselben Nährwert wie Vollreis. Er hat erst einen leicht gelblichen Schimmer und wird beim Kochen dann schneeweiss. Und auch wenn man ihn einmal ein wenig länger kocht, bleibt er stets al dente und körnig. Mister Rice Carolina ist besonders dann vorteilhaft, wenn es mal schnell gehen muss. Er passt ideal zu herzhaften Gemüse-, Fleisch- und Geflügelgerichten.

Reis mit Lauch und Bergkäse Rezept für 4 Personen

1 kleine Zwiebel und 2 Knoblauchzehen fein hacken. Bei 500 g Lauch die Hüllblätter und die grobfaserigen Teile entfernen und die Stangen in Scheiben schneiden. 300 g Mister Rice Carolina 10-Minuten-Reis in einem feinmaschigen Sieb mit lauwarmem Wasser überbrausen.

densdruck. Aber die meisten Leute wollen ihre Angst gar nicht überwinden. Sie haben auch schon von einer eigentlichen Angstindustrie gesprochen: Wer profitiert?

Mittlerweile gibt es in fast allen Lebensbereichen eine Sicherheitsindustrie: beim Reisen, für unsere Computer, für unsere Lebensmittel, die Umwelt. Sicherheit ist das profitabelste Geschäft überhaupt. Angst ist ein Schmiermittel des Kapitalismus. Wer profitiert von den Maya-Untergangsängsten, abgesehen von Esoterikautoren?

(lacht) Hollywood! Aber man darf die Menschen nicht für zu blöd halten. Viele spielen ja nur ironisch mit dieser Angst und neh-

«Noch nie waren wir so gesund wie heute, und noch nie gab es so viele hysterische Ängste.»

Zwiebeln, Knoblauch und Lauch in 2 EL Butter andünsten. Reis dazugeben und mitdünsten. Mit 1 dl Weisswein und 5 dl Geflügel- oder Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und bei schwacher Hitze 10 Minuten köcheln lassen. 2 dl Brühe dazugeben und nochmals 2–3 Minuten köcheln lassen. Mit Meersalz und Pfeffer würzen. 2 mittelgrosse Zwiebeln in feine Scheiben schneiden und in 2 EL Butter hellbraun rösten. Blätter von 2 Estragonzweigen unterrühren. 100 g geriebener Bergkäse unter den Lauchreis rühren, anrichten und mit Zwiebelringen bestreuen.

men sie nicht allzu ernst. Doch auch mit Angstkonsum lassen sich gute Geschäfte machen. Dann gibt es noch die Religiösen, die auf das Ende hoffen, weil danach eine bessere Welt kommen soll.

Diese Idee ist ganz klassisch und findet sich nicht nur im Christentum, sondern in vielen Heilsreligionen. Sie fusst auf der Überzeugung, dass die bestehende Welt erlösungsbedürftig ist, dass es irgendwann einen letzten Tag mit

Holen Sie sich auch andere Länder auf Ihren Teller.


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zurechtkommen könnte, falls er gezwungen wäre, seine Wohnung aufzugeben. Trinkler rechnet damit, dass sich die Situation im Fall eines Kollapses nach zwei, drei Monaten Chaos wieder beruhigt und neu einspielt. «Aber selbst wenn ich das alles nie brauche, ist es eine Bereicherung für mein Leben, dass ich diese Dinge tue. Es bringt mich der Natur und unseren Ursprüngen näher.» Ein Thema, das den sportlichen Gesundheitsberater ohnehin umtreibt. Er selbst lebt spartanisch in einer kleinen Wohnung, deren Stromverbrauch er drastisch reduziert hat. Trinkler propagiert eine neue Form des Lebens und des Wirtschaftens, die er «das Solarzeitalter» nennt. Die Eckpfeiler: Frieden unter den Menschen, Strom nur aus erneuerbaren Energiequellen, Nahrung aus biologischem Anbau sowie ein stabiles Geldsystem ohne Zinsen. Reformen in diese Richtung sind seiner Ansicht nach nötig, um einen Finanzkollaps zu vermeiden. «Krisen sind immer ein Signal, dass etwas verändert werden muss. Unser Finanzsystem funktioniert super, solange

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alles wächst. Aber es ist nicht darauf ausgelegt, mit der Schrumpfung klarzukommen, die uns bevorsteht.»

Lebenskrise führte zur idee des solarzeitalters Leute, die sich auf einen Zivilisationskollaps vorbereiten, exponieren sich in der Regel nicht, erklärt Trinkler. «Die richtigen Freaks haben allzeit einen voll gepackten Fluchtrucksack bereitstehen, um sofort in den Wald zu verschwinden, wenn es knallt. Die würden nie mit den Medien reden.» Dass er sich mit diesen Themen zu beschäftigen begann, lag an der tiefen Lebenskrise nach einer Trennung, die den damals 22-jährigen VermessungsingenieurStudenten und Radsportler heftig aus der Bahn warf. Das «Solarzeitalter» zu propagieren sieht er als seine Lebensaufgabe. «Die meisten Menschen glauben, dass es immer so weitergehen wird wie bisher. Aber das passiert nicht einfach so, Probleme können so gross werden, dass Zivilisationen zusammenbrechen», sagt Trinkler. «Die alten Römer hätten das auch niemals erwartet, aber passiert ist es trotzdem.»

einem Gericht geben muss. Es muss erst der Untergang her, damit das gute Neue kommen kann. Aber auf die Katastrophe hoffen?

«Mit der Angst lassen sich gute Geschäfte machen.»

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Die spannende Frage ist, wie weit diese Hoffnung wirklich geht. Nehmen wir die katholische Kirche: Sie existiert nur, weil das zweite Kommen von Jesus Christus auf sich warten lässt. Sie ist quasi die Institutionalisierung des Wartens, und sie lebt ganz gut davon, dass Jesus noch nicht wieder gekommen ist. So ist es meines Erachtens bei vielen, die an so etwas glauben. Man hat sich ganz gut im Warten eingerichtet. Das heisst natürlich nicht, dass es nicht dennoch Leute gibt, für welche die Welt das maximale Unheil repräsentiert. Sammeln sich in solchen religiösen Gruppen besonders viele Leute, die mit der Welt nicht zurechtkommen?

Pastor Norbert Lieth in der Zionshalle des Missionswerks Mitternachtsruf in Dübendorf ZH.

Man kann es auch anders interpretieren: Diese Leute sind einfach theologisch korrekt. Viele Theologen behelfen sich damit, die Aussagen der Bibel im übertragenen Sinn zu verstehen. Aber in gewisser Weise bewundere ich Menschen mit einem festen Glauben: Viele Lebensprobleme stellen sich für sie gar nicht mehr. Und sie lassen sich in zentralen Fragen die Antworten nicht vom offiziellen Zeitgeist vorschreiben.

pektive die Welt sowieso unter. Hinzu kommt die Erkenntnis, dass es uns dank des allmählichen Fortschritts zwar immer besser geht, wir aber keineswegs zufriedener werden. Dies in Kombination erzeugt die Sehnsucht nach dem grossen Schnitt. So wirkt dann das Bild der Katastrophe wie eine Erlösung.

Warum aber muss erst die Katastrophe passieren, bevor es besser wird?

Weil sie einen konkreten Termin noch zu ihren Lebzeiten brauchen, damit es überhaupt funktioniert. Wen interessiert, wenn die Welt in 500 Jahren untergeht? Niemanden, weil das ohnehin keiner mehr erlebt, der jetzt lebt. Nur mit einem kurzfristigeren Termin lassen sich die Leute einfangen. Dass das entgegen aller Evidenz immer wieder neu klappt, spricht nur für die Dringlichkeit dieses Erlösungswunsches.

Das hängt mit der Hoffnung zusammen, dass die entscheidende Veränderung noch während der eigenen Lebensspanne geschieht. Findet der Fortschritt allmählich und langsam statt, erlebe ich ihn nicht mehr, allenfalls meine Kindeskinder. Das ist unattraktiv, gerade für Menschen, die keine Kinder haben. Wenn sie sterben, geht aus ihrer Pers-

Wieso fallen einige Leute trotz aller falschen Untergangsdaten immer wieder auf Termine rein, an denen dann natürlich nichts passiert?


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Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

Erst Trübsalszeit, dann Paradies Norbert Lieth legt die Bibel wörtlich aus und hofft auf die Rückkehr von Jesus noch zu seinen Lebzeiten. Die Ungläubigen erwartet Verdammnis und ewige Qualen.

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ann es passiert, weiss ich nicht, aber ich weiss, dass es passiert», sagt Norbert Lieth mit fester Überzeugung. Der Pastor und geistige Leiter des evangelikalen Missionswerks Mitternachtsruf in Dübendorf ZH spricht von der sogenannten Entrückung. Dies ist der Moment, an dem unmittelbar vor Jesus’ Rückkehr auf die Erde alle Rechtgläubigen sofort in den Himmel an die Seite Gottes aufsteigen, derweil die Ungläubigen auf der Erde zurückbleiben und durch eine längere «Trübsalszeit» gehen müssen, wie Lieth es nennt. «Das gerechte Gericht Gottes über den Unglauben in unserer Welt.» Diese Phase wird gekennzeichnet sein von Naturkatastrophen, Wirtschaftseinbrü-

chen sowie Konflikten aller Art, und gemäss Lieths Bibelinterpretation wahrscheinlich sieben Jahre dauern. In dieser Zeit haben die Ungläubigen eine letzte Chance, sich doch noch zu bekehren. Dem Rest drohen Verdammnis und ewige Qualen, derweil der Planet unter Gottes Herrschaft in ein 1000-jähriges Paradies verwandelt wird. Dort soll laut Lieth absolute Gerechtigkeit für alle herrschen, es wird genug zu essen und zu trinken geben, und alle werden gesund und glücklich sein. Wie andere religiöse Gruppen, die ihren Fokus auf die Endzeit legen, hat auch das Missionswerk Mitternachtsruf schon ein paar Mal erfolglos mit Jesus’ baldiger Rückkehr gerechnet, weil es weltpolitische Ereignisse als Zeichen

interpretierte. «Das war ein Fehler», gibt Lieth zu. «Niemand weiss Zeit und Stunde, heisst es, aber ich hoffe und bete auch dafür, dass ich die Entrückung noch erleben darf.» Lieth ist 57. «Ich rechne jedoch nicht unbedingt damit. Und natürlich wünsche ich niemandem, dass er in der Trübsalszeit Qualen erleiden muss.» Besondere Vorbereitungen brauche man als Gläubiger nicht für den grossen Tag. «Wenn es morgen passiert, bin ich bereit», sagt Lieth. Und auch alle anderen müssten nur eins tun, um gewappnet zu sein: an Jesus glauben.

zehntausende warten auf die entrückung Sonntags versammeln sich rund 800 Gläubige jeden Alters in der Zionshalle der Freikirche in Dübendorf. Dort ist auch der internationale Hauptsitz der Gemeinschaft, die 1955 vom Holländer Wim Malgo gegründet wurde. Sie finanziert sich hauptsächlich über Spenden und besteht laut Lieth weltweit aus rund 100 000 Personen, in der Schweiz sind es knapp 10 000. Der katholisch aufgewachsene Deutsche aus Wuppertal

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ist schon als junger Mann auf der Sinnsuche auf Jesus gestossen. Freunde brachten ihn zum Missionswerk, und nach einiger Zeit als Missionar in Südamerika wurde er in den 80er-Jahren zur rechten Hand des mittlerweile verstorbenen Gründers. Kritiker sorgen sich wegen der Endzeitbotschaft, sie könnte bei labilen Menschen falsche Erwartungen wecken. Lieth verneint diese Risiken. Der Glaube helfe den Menschen, im Diesseits gut zu leben, eine gute Ausbildung anzustreben, eine Familie zu gründen. «Die Bibel sagt eben auch: Seid nüchtern in allen Dingen.» Er weiss allerdings von Gläubigen, «die mit einer gewissen Enttäuschung gestorben sind, weil sie die Entrückung nicht erlebt haben». Lieth sagt, es sei ihm bewusst, dass sein Weltbild wie Science-Fiction klinge.«Aber ich glaube daran.» Dies, weil in der Bibel nachweislich vieles historisch korrekt sei. «Ein Professor hat kürzlich ausgerechnet, dass es im Alten Testament etwas mehr als 6000 Prophezeiungen gibt, mehr als die Hälfte davon ist bereits eingetreten. Also muss sich auch der Rest erfüllen.»

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

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AUF EIN WORT | 21

CANNABIS-KONSUM

«Kiffen ist nicht mehr so cool»

Das Schweizer Parlament lockert das Betäubungsmittelgesetz: Statt eines Eintrags ins Strafregister droht Kiffern nur noch eine Geldbusse. Sozialarbeiter Donald Ganci erklärt, was Bussen bringen und warum junge Leute überhaupt kiffen. Donald Ganci, Erwachsene, die beim Kiffen erwischt werden und geringe Mengen Cannabis auf sich tragen, werden nicht mehr angezeigt. Dies hat das Parlament entschieden. Was halten Sie davon?

Grundsätzlich bin ich für eine Legalisierung des Cannabiskonsums. Insofern begrüsse ich den Entscheid. Sozialarbeiter Donald Ganci (47) leitet seit elf Jahren die Zürcher Jugendberatung Streetwork sowie das Drogeninformationszentrum.

Fehlt Ihnen als Jugendarbeiter nun nicht ein Druckmittel?

Wenn man die Busse als Druckmittel verwenden wollte, müsste das Strafmass drakonisch sein. Meine Erfahrung zeigt, dass Strafen keine abschreckende Wirkung haben. Die richtige Prävention ist Aufklärung über Risiken und Gefahren. Das Parlament streitet noch über die Höhe der Busse. 50, 100 oder 200 Franken. Der Betrag spielt aus Ihrer Sicht also keine Rolle?

Es gibt sicher Leute, die vorsichtiger sein werden, wenn die Busse 200 Franken beträgt. Gekifft wird aber so oder so. Ist Cannabis eine Einstiegsdroge?

Bilder: Mirko Ries, Keystone (2), Sabina Bobst

Die Substanz Cannabis steigert das Bedürfnis nach stärkeren Drogen nicht. Aber es kann sein, dass jemand sich wegen Cannabisbeschaffung in einem Umfeld bewegt, wo auch andere Drogen im

Umlauf sind. Das kann die Probierlust auf andere Dogen verstärken. Wann ist Cannabiskonsum problematisch?

Gerade Jugendliche, die viel kiffen und sich in einer Art Kifferwelt verlieren, können in ihrer Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt sein und verhindern so wichtige Entwicklungsschritte für ihre Zukunft. Zudem schädigt viel Kiffen die Lungen massiv. Und bei Menschen, die psychisch labil sind, kann Kiffen Psychosen auslösen. Alkoholkonsum ist für 16-Jährige straffrei,Cannabiskonsum nicht. Werden die 16- bis 17-jährigen Cannabiskonsumenten diskriminiert?

Ich sehe die Diskriminierung eher darin, dass man die Jungen ungerechtfertigt für sehr viele Probleme verantwortlich macht. Jugendschutz bedeutet bei uns: Jugendliche sollen keinen Zugang zu Substanzen haben, weder Littering noch Lärm machen und sich nicht selber schaden. Viele Junge leiden aber unter dem Drogenkonsum von Erwachsenen, beispielsweise ihrer Eltern. Darüber spricht niemand, es ist ein Tabuthema. Wie hat sich der Cannabiskonsum von Jugendlichen in den letzten Jahren entwickelt?

Gemäss Umfragen ist er bei den unter 16-Jährigen um sechs Prozent gesunken. Das tönt nach wenig, ist es aber nicht. Vor ein paar Jahren hatte Cannabis einen besseren Status. Kiffen ist nicht mehr so cool wie früher, genauso übrigens wie das Rauchen im Allgemeinen. Ich glaube, eine sachliche Aufklärung ist ein Grund hierfür. Warum kiffen junge Leute?

Das Schummrige, das Verbotene hat seinen Reiz. Jüngere sind risikofreudiger als Ältere. Das gehört zur Entwicklungspsychologie junger Menschen und ist in der Regel ein gesundes Verhalten, sofern sie damit nicht sich oder andere schädigen. Sicherlich spielt der Gruppendruck auch eine Rolle. Und dann gibt es tatsächlich Leute, die kiffen, weil es ihnen hilft, weil es sie beruhigt vor Prüfungen. Und viele finden es einfach toll, wenn sie im Rauschzustand sind. Das Parlament hat auch darüber debattiert, wie viele Joints man mit zehn Gramm Cannabis drehen kann. 100 lautete eine Schätzung.

Das gibt 20 bis 30 Joints. Es kommt aber darauf an, wie stark das Gras ist. Daraus 100 zu drehen, gäbe sehr schwache Joints. Interview: Nathalie Bursac´

MANN DER WOCHE

FRAU DER WOCHE

Abgehoben

Gelandet

Mit dem Flug in seinem Solarflugzeug «Solar Impulse» von Madrid nach Marokko hat der Genfer Abenteurer Bertrand Piccard (54) Geschichte geschrieben: Es war der weltweit erste treibstofffreie Interkontinentalflug. Vor zwei Jahren bereits gelang der «Solar Impulse» der erste Nachtflug, 2014 soll sie zur ersten Weltumrundung abheben. Das Ziel von Piccards Rekordjagd: beweisen, dass Fortschritt auch mit sauberer Energie möglich ist.

Was wurde Jasmin Staiblin (42) vor drei Jahren kritisiert, weil sie es wagte, als ABB-Chefin eine Babypause zu machen. Weder Kritik noch Pause haben ihr geschadet: Die studierte Elektrotechnikerin und Physikerin übernimmt neu die Leitung des Energiekonzerns Alpiq. Staiblin sitzt in mehreren Verwaltungsräten, ist Vorstandsmitglied von Economiesuisse und Swissmem sowie Vizepräsidentin von Energie Trialog Schweiz – und eben Mutter.


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FUSSBALL-EM 2012

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NR. 24, 11. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Erleben Sie Maria Spörri-Hedberg in voller Aktion!

16 Länder, 16 Gerichte Teil 4/4

Fussballfieber in der Küche Endlich hat die Fussball-EM begonnen. In den vergangenen Wochen haben Grossmütter und Grossväter aus 12 Nationen landestypische Gerichte gekocht. Im letzten Teil der Serie gibts Feines aus Schweden, Russland, Irland und Polen.

SCHWEDEN

Maria Spörri-Hedberg (45) kommt aus Västergötland bei Göteborg und lebt seit 1993 in der Schweiz.

Versuchung auf Schwedisch

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Bilder: Mirjam Graf, Rezeptbild: Ruth Küng, Rezeptadaption: Saisonküche

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alle ist ein aufgeVorstandsmitglied der wecktes EichhörnFrauenorganisation Swea chen und Sven ein Zürich nicht. «Die Liebe vorwitziger Regenwurm. Schweden hat mich in die Schweiz geBeide kennen sich seit dem  Schweden spielt in der zogen, ich bin Franz (48) Kindergarten, sind dicke Gruppe D gegen die Ukrai- ins Appenzell gefolgt, sein Freunde und erleben man- ne gegen Frankreich und Beruf zog ihn und ohne mich nach Russland, jetzt ches Abenteuer im Kinder- England. Schwedens buch «Kalle ekorre och beste Turnierergebnisse leben wir in Luzern, und er daggmasken Svens även- liegen lange zurück. An der arbeitet in Belgien.» tyr» von Maria Spörri- im eigenen Land durchSo geht das im Hause Spörri-Hedberg, was bei Hedberg. Solche Geschich- geführten WM 1958 verihren zwei erwachsenen ten haben in Schweden Tra- loren sie im Finale gegen dition, ist das Land doch Brasilien, und Jahrzehnte Kindern Angelica (25) und Heimat spannender Kin- später kamen sie 1992, Sarah (18) nur ein müdes Lächeln hervorruft. «Ja, dergeschichten wie «Pippi wieder in Schweden, ins wir sind durchs Jahr oft Langstrumpf» oder «Mi- Halbfinale, wo sie gegen unterwegs, davon immer chel aus Lönneberga», der Deutschland 3:2 verloren, im Original «Emil i Lönne- die wiederum gegen Dädrei Wochen in Schweden. nemark im Final verloren. berga» heisst. Dort haben wir ein kleines So einfach und lustig die In der Vorrunde besiegte Ferienhaus, bei dem die Kindergeschichten sind, so Schweden Dänemark 1:0. Rehe durch den Garten einfach und herzhaft ist die spazieren», sagt Maria. schwedische Küche. So wie Aber was hat es eigentdas TV-Fussballmenü «Jansson’s Fres- lich mit Jansson auf sich? Die Antwort telse», das Maria Spörri-Hedberg für darauf ist gar nicht so einfach. Manche ihre Liebsten kocht. Vielleicht ein Aqua- meinen, dass der schwedische Bassist vit dazu? «Schnaps trinke ich nicht, ein Pelle Janzon dem beliebten Gericht seiBier geht, Weisswein auch», sagt Maria. nen Namen gab. Andere sagen, dass die Nun gut, bei einer Schwedin, die nicht Bezeichnung aus Amerika stamme, wo gross, sondern zierlich und nicht blon- der schwedische Prediger Eric Janson de, sondern braun-rötliche Haare hat, seiner Sekte Askese predigte, obwohl er verwundert nichts mehr. beim Anchovisauflauf schwach wurde. Wenn sie nicht gerade Ideen zu einem Die letzte Version beruht auf einem neuen Kinderbuch ausheckt, ihr Gross- schwedischen Film gleichen Namens, kind Lucas (2½) hütet oder in der Region der 1929 Premiere hatte. Eine Köchin Luzern das schwedische Sommerfest zur und Wirtin, die den Film gesehen hatte, Sonnenwende organisiert, verwöhnt sie gab ihrem Anchoviskartoffelauflauf den im Dorfcafé ihre zahlreichen Stammgäs- Namen des Films «Janssons Frestelse» te. Langweilig wird es der Präsidentin auf Deutsch Janssons Versuchung. Und des Svenska Klubben Luzern und dem die Versuchung schmeckt wundervoll.


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Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

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Fussball-eM 2012 | 23

Wenn oma Maria «Janssons Versuchung» kocht, gibt es für enkel Lucien kein Halten mehr. nur, wohin mit dem nuggi?

Jansson’s Frestelse HauptgericHt Für 4 personen Zubereitung ca. 20 Minuten + 50–60 Minuten backen. Pro Person ca. 14 g Eiweiss, 31 g Fett, 49 g Kohlenhydrate, 2250 kJ/540 kcal 4 eL Butter, 1 kg mehligkochende Kartoffeln, 2 Zwiebeln, 2 Dosen sardellen in Öl à ca. 50 g, salz, pfeffer, 3 dl rahm, 1,5 dl Milch, 3 eL paniermehl Backofen auf 220 °C vorheizen. Ofenfeste Form ausbuttern. Karoffeln in 1 cm dicke

Scheiben, dann in 1 cm dicke Stäbchen schneiden. Zwiebeln halbieren und dünn scheibeln. in wenig Butter anbraten. Sardellen abtropfen lassen. Kartoffeln, Zwiebeln und Sardellen in die Form schichten, dabei jede Schicht salzen, pfeffern und mit etwas rahm beträufeln. restlichen rahm und Milch darübergiessen, mit Paniermehl bestreuen. restliche Butter in Flocken darüber verteilen. Gratin mit Alufolie zudecken und 50–60 Minuten im Ofen backen. 15 Minuten vor Ende der Backzeit Folie entfernen.

«Ich sorge fürs Essen, unsere Fussballer für die schwedische Überraschung.»


MENSCHEN 24 |

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FUSSBALL-EM 2012

POLEN

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NR. 24, 11. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Bronislawa Dancer (70) stammt aus Lodz, Zentralpolen, und kam 1981 in den Westen. Heute pendelt sie zwischen der Schweiz, Deutschland und Spanien hin und her.

Zuerst kommt die Familie, dann Chopin

Zubereitung ca. 30 Minuten Pro Person ca. 8 g Eiweiss, 24 g Fett, 42 g Kohlenhydrate, 1750 kJ/420 kcal

Wenn die reisefreudige Oma Bronislawa Dancer wieder einmal kocht, sind ihre Grosskinder Isabelle (rechts) und CĂŠcile begeistert.


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Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

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lität sein? «Dies hat einen olen hat eine bewegte geschichtlichen Ursprung. Historie und war ei­ nige Male leidgeprüf­ Paris war einst Anlaufstelle ter Spielball europäischer Polen für polnische Emigrierte, die Mächte. Aber Polen hat  Mitgastgeber Polen im 19. Jahrhundert nach ih­ auch Frédéric Chopin, den spielt in der Gruppe A rem missglückten Aufstand vor der russischen Herr­ berühmten Pianisten und gegen Griechenland, schaft nach Frankreich ge­ Komponisten, dessen Wer­ russland und Tscheke über so manches hin­ chien. Die Erfolge für flohen waren. Plötzlich war Polen liegen lange zuwegtrösten. es chic, polnischen Gerich­ Bronislava Dancer hat rück. unvergessen sind ten französische Namen zu das Musiktalent ihres Va­ die dritten Plätze an der geben», sagt Bronislava ters Bruno geerbt, das ihr WM 1974 und 1982. 1974 Dancer. Doch wie gesagt, das Leben von früher Jugend an begeisterten die Polen ist Geschichte. Genauso wie bestimmte. Gerade mal mit ihrem Offensivfussdas 1981 verhängte Kriegs­ recht, das die erfolgreiche zwei Personen erhielten das ball. im Spiel um den bedeutendste Musiksti­ dritten Platz bezwangen Pianistin dazu bewog, mit pendium Polens für junge sie Brasilien 1:0. ihrer Tochter nach Deutsch­ Talente zugesprochen — land zu fliehen. Bronislava war eine der Heute muss sie nicht mehr Auserwählten. Noch heute begleitet fliehen, sondern geniesst ihre Freiheit. Chopin sie durchs Leben: am Klavier Vier Monate verbringt sie jährlich in Cran oder vor dem CD­Spieler. Ob wehmütig Canaria. Mit Freunden aus der Schweiz, oder fröhlich, Musik ist bei ihr allgegen­ Schweden und Deutschland. «Es kommt wärtig, wie ihre zwei Enkelkinder Isa­ immer eine illustre Gesellschaft zusam­ belle (11) und Cécile (8) und ihre Tochter men», sagt Bronislava Dancer, die im Anja (43). Diese freuen sich, wenn ihre letzten Vierteljahrhundert, das gemacht reisefreudige Oma auf Besuch ist und für hat, von dem sie in Polen nur träumen einmal am Klavier nicht Chopin spielt, konnte — zu reisen. «Australien, Marok­ sondern am Herd heimische Spezialitä­ ko, Ägypten, Thailand und viele andere ten kocht. Auch wenn ihre Gerichte ein­ Destinationen habe ich besucht», sagt facher als Chopins Sonaten sind. Oder die jung gebliebene Grossmutter. Nur von eben gerade deswegen. Fussball spricht sie nicht viel. «Ich drü­ Wie zum Beispiel Fasolka po breton­ cke Polen die Daumen. Wichtiger sind sku, ein Salat mit weissen Bohnen und mir aber meine Klavierschüler. Die schie­ einem Cervelat an brauner Sauce. Hört ssen zwar keine Tore, treffen dafür aber sich verwegen an und schmeckt wun­ die Noten», sagt Bronislava Dancer, den derbar. Doch warum sollen Bohnen nach polnischen Salat auf bretonische Art ver­ bretonischer Art eine polnische Spezia­ kostend. Bon appétit!

«Eine Klavier­ sonate von Chopin ist für mich spannen­ der als ein Fuss­ ballspiel.»

Das Wichtigste am rezept sind ein guter cervelat und dicke, weisse Bohnen. ein-, zwei-, dreimal umgerührt und fertig ist das gericht.

Bilder: Matthias Willi, rezeptbild: ruth Küng, rezeptadaption: Saisonküche

Fasolka po bretonsku (Bohnen bretonische Art) HAuPtgericHt Für 4 Personen Zubereitung ca. 20 Minuten + über Nacht einweichen + ca. 1 Stunde kochen. Pro Person ca. 35 g Eiweiss, 29 g Fett, 50 g Kohlenhydrate, 2500 kJ/600 kcal 400 g getrocknete soissonsbohnen 150 g geräucherter Kochspeck 200 g cervelat 1 grosse Zwiebel 2 eL Öl 80 g tomatenpüree 1 gehäufter eL Mehl 4 dl Wasser 1 tL Zucker 1½ eL edelsüsser Paprika salz, Pfeffer

1. Am Vortag: Bohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. 2. Am Zubereitungstag: Bohnen samt Einweichwasser mit Speck ca. 1 Stunde gar kochen. inzwischen Cervelat in Würfelchen schneiden. Zwiebel hacken und im Öl goldbraun braten. Cervelat dazugeben und kurz mitbraten. Tomatenpüree, Bohnen und Speck dazugeben, alles vorsichtig mischen. Bohnen mit Mehl bestäuben. Wasser dazugeben, Eintopf mit Zucker, Paprika, Salz und Pfeffer würzen. Bohnen ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Speck aus dem Eintopf heben und tranchieren. Specktranchen zurück zu den Bohnen geben. Bohneneintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu Brot servieren.


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FUSSBALL-EM 2012

RUSSLAND

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NR. 24, 11. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Eltern von Jacques Szmulovski (86) kamen 1905 von Russland nach Bern, wo er 1926 zur Welt kam. Heute lebt er in Collogne-Bellerive bei Genf.

Russisches Blut, schottische Leidenschaft W

Die Kartoffel-Fleisch-Masse platzieren, den Teig umklappen und den Rand mit einer Gabel fest andrücken.

Bilder: Matthias Willi, Rezeptbild: Ruth Küng, Rezeptadaption: Saisonküche

«Wenn Russland schlecht spielt, gehe ich Golf spielen.»

er in der Schweiz schen Bekannten Zino Damit Destillaten zu vidoff. Seine Fachkompetun hat, wird beim tenz, sechs Fremdsprachen Namen Jacques Szmulowski Russland und seine Herzlichkeit lasleicht nervös. Er gilt als  Russland spielt in der sen Jacques Szmulowski in unbestrittener Doyen unter Gruppe A gegen Polen, der Welt der edlen Spirituden Schweizer Whiskyken- Griechenland und Tscheosen berühmt werden. Danern und besticht im Ge- chien. Im Sommer 2006 bei wird der Single Malt spräch mit Wissen und übernahm der NiederScotch Whisky seine grosCharme. Als Experte und länder Guus Hiddink die se Passion. Connaisseur wird er zu russische NationalmannSeinen Ruf als Experte Empfängen von wichtigen schaft und führte sie an festigt er mit einer von Verbänden und Vereinen der EM 2008 ins Viertelihm entwickelten Degusfinale, wo sie in einem eingeladen. tationsmethode, die es erWen wunderts, bei einem grandiosen Match die laubt, Whiskys zu degusGrandseigneur, der von den favorisierten Niederländer tieren, ohne betrunken zu Schotten im geschichts- 3:1 besiegten. Im Halbfinal werden. «Ich lasse nicht trächtigen Blair Castle in verloren sie gegen den mehr als einen Tropfen den elitären Kreis der «Kee- späteren Europameister zwischen den Lippen und pers of the Quaich» auf- Spanien 3:0. Aktueller den Zähnen durch. Dann genommen und somit mit Trainer ist Dick Advocaat, öffne ich leicht den Mund, einer der höchsten Auszeich- ebenfalls ein Holländer. die Luft kann rein, das Aroma entfaltet sich, der nungen des Landes geehrt Alkohol verdunstet, der wird. Diese ist Persönlichkeiten vorbehalten, die sich kompetent Genuss ist perfekt», erklärt er. und unermüdlich für Schottland und Ob er denn nie nach Russland reise, sein Nationalgetränk einsetzen. werde er oft gefragt? «Ich kenne PetersDabei müsste er sich mit seinem rus- burg und Moskau recht gut, meine Leisischen Blut doch mehr mit Wodka aus- denschaft zelebriere ich aber mit einigen einandersetzen. «Meine Eltern tranken Whiskykennern auf den von mir durchsehr wenig Wodka, und bei meiner Aus- geführten Schottlandreisen.» bildung in der Destillerie Bloch in Bern, So erstaunt es auch nicht, dass diwar Wodka kein Thema. Dafür liebe ich verse neue Whiskyabfüllungen seine Borschtsch, ein einfaches aber opulen- «Grosskinder» sind, die er ab und zu mit tes Mahl, das mein Vater vorzüglich zu- Sohn Gérard (53) degustiert. «Slainthé bereitete», sagt Jacques Szmulowski. (Gesundheit auf Gälisch) oder dem Nach seinem Lehrabschluss und den Borschtsch zuliebe: Nastrovje. Denn obligaten Lehr- und Wanderjahren Russen wie Schotten kommen nicht ohkehrte er zur Destillerie Bloch zurück. ne Trinkspruch aus — und ich schon gar 1981 gründete er in Genf seine eigene nicht», sagt Monsieur Jacques, sein Glas Firma, sozusagen als Nachbar des russi- Malt Whisky tröpfchenweise leerend.


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Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

Menschen

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Für Borschtsch à la Szmulowski benötigt es Zeit und einen feinen Gaumen fürs Abschmecken. Grandseigneur Jacques Szmulowski hat beides.

Borschtsch mit Krapfen HAuptGericHt Für 6 perSonen Zubereitung ca. 40 Minuten + ca. 2 Stunden ziehen lassen + 20–25 Minuten backen. Pro Person ca. 55 g Eiweiss, 28 g Fett, 50 g Kohlenhydrate, 2800 kJ/670 kcal 1 Zwiebel, 1,2 kg Siedfleisch, 1 Lorbeerblatt, 3 Gewürznelken, ½ eL Salz, 1 Dose pelati à 800 g, 300 g Weisskabis, 800 g festkochende Kartoffeln, 30 g tomatenpüree, ½ Zitrone, Zucker, pfeffer. Krapfen: 150 g Kartoffeln, Salz, ½ Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 eL Öl,

150 g rindshackfleisch, pfeffer, 1 rechteckig ausgewallter Kuchenteig à 270 g, 1 ei, 2 eL rahm 1. Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden. Fleisch kalt abspülen. Mit Zwiebel, Lorbeer, Nelken und Salz in eine grosse Pfanne geben, mit Wasser bedecken. Fleisch ca. 1 Stunde unter dem Siedepunkt ziehen lassen. Gelegentlich Schaum und Trübstoffe abschöpfen. Pelati abtropfen lassen, hacken. Kabis in feine Streifen schneiden. Die Hälfte der Kartoffeln an der röstiraffel reiben, restliche würfeln. Pelati, Kabis, Kartof-

feln und Tomatenpüree in die Suppe geben, ca. 1 Stunde weiter ziehen lassen. 2. inzwischen für die Krapfen Kartoffeln in Salzwasser weich kochen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Kartoffeln zerdrücken. Öl erhitzen, Fleisch darin anbraten. Zwiebel und Knoblauch dazugeben, kurz mitbraten. Fleisch mit den Kartoffeln mischen, Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3. Backofen auf 200 °C vorheizen. Vom Kuchenteig rondellen à 8 cm Durchmesser ausstechen. Ei trennen. rondel-

len mit Eiweiss bestreichen. Je 1 EL Masse auf eine Hälfte der rondellen geben, zusammenklappen. ränder gut andrücken und mit einer Gabel eindrücken. Eigelb mit rahm verquirlen. Krapfen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit rahm-Eigelb bestreichen. im Ofen 20–25 Minuten goldbraun backen. 4. Zum Fertigstellen Fleisch aus der Suppe heben und warm stellen. Zitrone auspressen. Suppe mit Zitronensaft, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Zur Suppe die Krapfen servieren, danach das tranchierte Fleisch.


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FUSSBALL-EM 2012

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IRLAND

NR. 24, 11. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Marion Bächlin-Cunningham (58) kommt aus Galway City an der Westküste Irlands und lebt (mit Unterbrüchen) seit 1982 in der Schweiz.

1:0 für den «Irish Dance» I

hre grosse Leidenschaft Irish Pub Paddy Reilly’s.» ist der «Irish Dance». Ruhe scheint es im Leben Marion Bächlin-Cunvon Marion Bächlin-Cunningham zelebriert ihn wö- Irland ningham nicht zu geben? chentlich im Klublokal und  Irland spielt in der Ihr Leben sei keine Minute langweilig, und falls dieser nicht etwa im Pub. «In Ba- Gruppe C gegen Spanien, Zustand doch drohe, würsel gehe ich selten in ein Pu- den amtierenden WMblic House. Sie sind nicht zu und EM-Meister, gegen den dies ihre Kinder Saoirvergleichen mit den urigen Italien und Kroatien. Ihr se (33) und Orla (24) samt Gaststuben in meiner alten Kulttrainer hiess Jack Enkelkindern Roisin (3) Heimat», sagt die gebürtige Charlton, Bruder der engund Neave (knapp drei MoIrin, die der Liebe wegen in lischen Fussballlegende nate) verhindern. Sowieso: Bobby Charlton. Mit Jack Basel gelandet ist. Wer als Irländerin in einer «Das erste Mal kam ich Charlton gelang Irland bis zehnköpfigen Familie auf1982 in die Schweiz und anhin auch der grösste wächst, der scheint für blieb drei Jahre. Meinen Erfolg, das Viertelfinale an kein ruhiges Leben geboMann hatte ich in Algerien, der WM 1990 in Italien. ren zu sein. wo ich als Lehrerin tätig Seit 2008 coacht der Ita«Mit dem traditionellen war, kennen- und lieben ge- liener Giovanni Trapattoni Tanzen habe ich erst in der die Iren. 2010 verpasste er Rojahn Academy of Irish lernt.» Dance in Basel begonnen. 1985 nutzte das Ehepaar mit Irland im Spiel gegen Bächlin-Cunningham die Frankreich die Teilnahme Also in einem Alter, in dem gebotene Möglichkeit, für am WM-Turnier 2010 in Balletttänzerinnen in Pensieben Jahre in Indonesien letzter Minute. sion gehen», sagt Marion zu leben, bevor es 1992 wieBächlin-Cunningham. der nach Basel zurückkehrDas Alter spielt beim te. «Seitdem wohnen wir Irish Dance keine Rolle. Almitten in der schönen Altstadt. In Basel lein die Freude am Tanzen, Können und unterrichte ich Englisch an der Oberstu- Kondition zählen. Dass sie aber Pokale fe», sagt Marion Bächlin-Cunningham, und Medaillen im Irish Dance gewinnt, die einmal im Jahr für einige Zeit in Ir- hätte sie nie gedacht. «So gut bin ich eiland weilt. «Natürlich mit meinem gentlich nun auch wieder nicht», sagt Mann und mit diversen Pubvisiten.» sie bescheiden. Nicht nur wegen des unpasteurisierten Im Augenblick ist Fussball Trumpf. Guinness, sondern auch wegen der oft Dafür gehts entweder ins Pub, oder es spontan gespielten Folk Music. wird zu Hause vor dem TV in einem SupMusik und Tanz ist ihre Passion. «Ich penteller Colcannon aufgetischt. Fehlt nehme überall in Europa an Tanzwettbe- da nicht etwas? «Mit einem Pint oder werben teil. Da hat Fussball nur wenig zwei Guinness stossen wir auf die Siege Platz, es sei denn Irland spielt, und wir Irlands an.» Wussten wirs doch, dass da finden einen Stuhl und einen Pint im noch etwas war … Texte: Martin Jenni

Eine gut gelagerte, aromatische Kartoffel ist bei diesem Gericht wichtig. Ist sie nur Mittelmass, wird das Gericht bedeutungslos. Passe-vite, Stampfer oder Presse? Marion Bächlin-Cunningham bevorzugt die Kartoffelpresse.

Bilder: Mirjam Graf, Rezeptbild: Ruth Küng, Rezeptadaption: Saisonküche

«Mich reisst irische Musik mehr vom Sitz als Fussball.»


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Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

Menschen

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Man kennt sich im Innenhof: Marion Bächlin-Cunningham lebt mitten in der Basler Altstadt und nutzt ab und zu den Balkon für Rüstarbeiten.

Colcannon HAuptgeRICHt füR 4 peRsonen Zubereitung ca. 30 Minuten. Pro Person ca. 8 g Eiweiss, 24 g Fett, 42 g Kohlenhydrate, 1750 kJ/420 kcal 1 kg mehligkochende Kartoffeln salz 1 Bund frühlingszwiebeln 3 dl Milch 100 g Butter pfeffer Kartoffeln je nach Grösse halbieren oder vierteln und in Salzwasser gar kochen. Durch das

Passe-vite drehen, zerstampfen oder pressen. Frühlingszwiebeln in Stücke schneiden. Milch erhitzen. Die Hälfte der Butter schmelzen, Frühlingszwiebeln darin kurz andünsten. Kartoffelpüree dazugeben. Milch unter ständigem rühren langsam dazugiessen, bis die Konsistenz des Colcannons cremig ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Colcannon auf Teller verteilen, in die Mitte eine Mulde drücken. restliche Butter darin schmelzen. tipp: Colcannon wird traditionell mit Kabis und Kartoffeln gekocht. Marion Bächlin kocht das Familienrezept der Cunninghams ohne Kohl.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

Woher kommt eigentlich Safari?

Beantworten Sie bis zum 17. Juni die Quizfragen zu den EM-Stars mit Schweizer Vergangenheit und gewinnen Sie eine Geschenkkarte à 100 oder à 50 Franken.

J

Bild: Keystone

oachim Löw, Roy Hodgson, Ivan Rakitic, Behrang Safari und Michael Silberbauer: Fünf an der EM engagierte Spieler oder Trainer lancierten ihre internationale Karriere in der Schweiz, Silberbauer spielt seit einem Jahr bei den Young Boys. Wo sie erste Erfahrungen gesammelt haben, wo sie stark sind und welche Chancen sie auf einen Einsatz oder gar den Titel haben, lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch. Nach der Lektüre fällt Ihnen die Antwort auf folgende Fragen bestimmt leicht:  Welches war Hodgsons grösster Sieg als Schweizer Nationaltrainer an einem grossen Turnier?  Welcher Schweizer Klub war Löws erste Trainerstation?  Auf welcher Position lief Silberbauer in den meisten Spielen für die Young Boys auf?  Wie viele Meistertitel holte Rakitic mit dem FC Basel in zwei Profi-Saisons?  Aus welcher Stadt stammt Ex-FCBVerteidiger Safari ursprünglich?

FORUM

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WWW.MIGROSMAGAZIN.CH | 31

PORTUGAL

HOLLAND

TSCHECHIEN

SCHWEDEN

Die Videorezepte zur Fussball-EM

Behrang Safari kickte für den FC Basel.

Das Migros-Magazin hat anlässlich der Fussball-EM mit Grossmüttern und Grossvätern aus allen teilnehmenden Ländern 16 typische Gerichte gekocht. Auf www.migrosmagazin.ch finden Sie nun neben allen Rezepten auch vier Filme, die Ihnen bei der Zubereitung der Spezialitäten aus Portugal, Holland, Tschechien und Schweden helfen. Pedro von Hellmann zeigt Ihnen, wie lange die portugiesischen Stockfisch-Bällchen brauchen, Liselotte van der Veer weiss, wie viel Öl holländische Lekkerbekjes vertragen, Jaroslava Pistorius demonstriert, wie die Erdbeeren in die Knödelhülle kommen, und Maria SpörriHedberg zeigt, worin die schwedische «Versuchung» liegt.

Teilnahme und Antworten unter: www.migrosmagazin.ch

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PORTRÄT

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NR. 24, 11. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Supernasen von Virunga Tierärztin Marlene Zähner lehrt kongolesische Wilderer das Fürchten: Im Nationalpark Virunga trainiert die Aargauerin die erste Anti-WildererEinheit mit Bluthunden. Dank deren Spürnase kommen die Ranger den Übeltätern auf die Spur.

D

as Mail vom Leiter des Nationalparks Virunga kam vor gut einem Jahr. Er fragte Marlene Zähner (53) um Rat: Er wolle zum Schutz der Wildtiere eine Anti-Wilderer-Einheit mit Bluthunden aufbauen. Die Tierärztin und Gründerin der Schweizer Bloodhound Association war skeptisch: «Bluthunde sind sehr anspruchsvoll, eigensinnig und brauchen eine professionelle Ausbildung, um als Spürhunde eingesetzt zu werden», erklärt sie. Im Kongo liess man sich von ihren Zweifeln nicht beirren. Schon zwei Monate später reiste die Schweizerin mit sechs Welpen, die sie in Zuchten in Belgien, Spanien, Kanada und den USA gefunden hatte, nach Virunga. Bald war sie Leiterin des «Congohound»Projekts. Seit über einem Jahr bildet sie nun im Osten der Demokratischen Republik Kongo 13 Ranger und sechs Bloodhounds zur ersten Anti-Wilderer-Hundeeinheit des Landes aus. Der 7900 Quadratkilometer grosse Virunga-Nationalpark gehört zu den artenreichsten Regionen der Welt,

hier leben seltene Waldelefanten und eine der letzten Populationen der vom Aussterben bedrohten Berggorillas. Der Schutz des Parks ist dringender denn je: Über 90 Prozent der Tiere sind in den letzten Jahrzehnten verschwunden. Der Einsatz von Hunden zur Rettung von Virunga ist vielversprechend. «Die abschreckende Wirkung von Hunden ist gross. Man kennt sie im Kongo nicht als Haustiere», sagt Marlene Zähner. Und die Bloodhounds, diese uralte belgische Rasse, die ein einst begehrter Fährtenverfolger der adligen Treibjagd war und in keiner königlichen Meute fehlte, sind wie geschaffen für diese Arbeit: Sie sind hartnäckig, fokussiert und können mehrere Tage alte Spuren aufnehmen.

«Im Kongo kennt man Hunde nicht als Haustiere.»

Mit 14 erhielt Marlene Zähner den ersten Hund Die kongolesischen Ranger, völlig ungeübt im Umgang mit Hunden, fanden sofort den Draht zu den Tieren. Der Funke sprang über, Marlene Zähner war begeistert. Seither pendelt die Aargauerin

Die Einheit im Einsatz – begleitet von ihrem Instruktor, dem deutschen Polizisten Marcel Maierhofer (Bild oben). Fliegen will gelernt sein: Einige Einsatzorte erreicht man nur per Flugzeug.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

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PORTRÄT | 33

Marlene Zähner mit John Boy, einem ihrer fünf Bloodhounds, mit denen sie im aargauischen Widen lebt.


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porträt

«Mit dem Schutz der Wildtiere hilft man auch den Menschen.»

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zwischen zwei Welten hin und her: zwei Wochen Kongo, sechs Wochen Schweiz. Hier kümmert sie sich um Certodog, ihre Stiftung für das Wohl des Hundes, und um den Farmersplace, eine Ausbildungsstätte für Pferd, Mensch und Hund in Kleindöttingen AG. Zähner steht auf der Weide, zu ihren Füssen sitzt ein gross gewachsener Hund mit rotbraunem Fell und riesigen flatternden Ohren. Treuherzig schaut er zu ihr hoch: Furchterregend ist nur der Name seiner Rasse. Er ist einer ihrer fünf Bloodhounds, mit denen sie im aargauischen Widen lebt. Schon als Kind war Zähner von diesen Tieren fasziniert. Als 14-Jährige bekam sie ihre erste Bluthündin, 1989 begann sie mit

dem Züchten, Anfang 90erJahre lernte sie während eines dreijährigen Aufenthalts in den USA das «Mantrailing», die Technik der Personensuche anhand des individuellen Geruchs. Sie brachte dieses 1995 nach Europa und hat seither Hundebesitzer und Polizisten ausgebildet.

es fehlen 200 000 Franken für die stiftung Mit den «Congohounds» konnte sie Anfang März den ersten grossen Erfolg verbuchen. Bei einem mehrere Tage alten Elefantenkadaver — wegen der kostbaren Zähne war der Kopf brachial abgehakt worden — erschnüffelten die Tiere die Spur der Wilderer, die sie dann sieben Kilometer weit durch die Savanne verfolgten. Die Ranger

Nr. 24, 11. JuNi 2012 | migros-magazin |

entdeckten das Lager, es kam zum Schusswechsel, die Wilderer flohen. Doch um den VirungaPark erhalten zu können, braucht es mehr als eine schlagkräftige Waffe gegen Elfenbeinräuber. Man muss den Anwohnern eine Lebensgrundlage bieten, die auf dem Erhalt statt der Zerstörung der Natur gründet. Wird Virunga zu einem sicheren Gebiet, können die Anwohner Einkommen aus dem Tourismus generieren. Auch für Marlene Zähner ist der ehrenamtliche Einsatz im Projekt zu einem sozialen Engagement geworden. Reist sie in den Kongo, bringt sie Bücher, Spiele und DVDs mit. Wer Englisch lernen will, hat endlich Lehrbücher dafür. «Mit dem Schutz der Wild-

tiere hilft man auch den Menschen», sagt Marlene Zähner. Doch die Zukunft des Nationalparks ist ungewiss. Ende 2012 läuft das EU-Förderprogramm aus. Die Tierärztin ist daran, eine Stiftung für die Congohounds einzurichten. Für ihre 13 Ranger und sechs Hunde braucht sie 150 000 Franken jährlich, eine überschaubare Summe. Doch noch fehlt ihr das Startkapital von 50 000 Franken. Eins ist sicher: Zähner wird für ihre Congohounds kämpfen. Hat sie einmal ein Ziel im Kopf, ist sie von diesem kaum mehr abzubringen. Genau wie ihre Lieblingshunde. Text: Claudia Langenegger Bilder: Paolo Dutto, zVg

www.congohounds.info congohounds.gorillacd.org

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Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

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Ein Paradies in Gefahr

Der Le-Parfait-Trick: Marlene Zähner belohnt einen Bloodhound aus der kongolesischen Anti-Wilderer-Einheit mit Brotaufstrich aus der Tube.

Virunga liegt im Osten der Demokratischen republik Kongo und gehört zu den artenreichsten und vielfältigsten Regionen weltweit: im Norden offene Savanne, im Süden hohes Vulkangebirge mit dichtem tropischem regenwald. Hier lebt eine der letzten Populationen der vom Aussterben bedrohten Berggorillas, etwa 480 Tiere. Dian Fossey erforschte hier ihre «Gorillas im Nebel». 2007 gingen schockierende Bilder um die Welt: Eine Familie von Berggorillas wurde brutal massakriert, weil sie der Holzkohlemafia im Weg war. Virunga, seit 1979 Weltnaturerbe, steht seit 1994 auf der Liste der gefährdeten Welterbe. In den letzten Jahrzehnten sind 90 Prozent der Tiere verschwunden – Opfer von Wilderei und Krieg. Von den 25 000 Flusspferden leben heute noch 1200. Nebst Wilderern bedrohen die Holzkohlemafia und rohstofffirmen das Überleben des Parks. Auch Parkwächter leben gefährlich: Seit 1994 sind mehr als 120 ranger beim Kampf gegen Wilderei und illegale Landnahme umgekommen.

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Nr. 24, 11. JuNi 2012 | migRos-magazin |

Vom Abstellgleis auf die Erfolgsstrasse

Dank Mikrokrediten der Stiftung Arbeitslosenrappen können Erwerbslose in der Region Basel ein eigenes Geschäft aufbauen. Ein erfolgreiches Modell, wie die Beispiele von Peter Thüring und Claudia Meili zeigen.

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ast sechs Jahre lang hat Peter Thüring anspruchsvolle technische Projekte für das Marketing einer Basler Firma aufgegleist, dann folgte die kalte Dusche: Der Feinmechaniker und Betriebsfachmann wurde 2002 entlassen. Mit seiner vielfältigen Erfahrung glaubte der damals 50-Jährige, rasch wieder etwas zu finden. Doch das war ein Irrtum — eingestellt wurden Jüngere mit weniger Erfahrung und niedrigeren Lohnansprüchen. Schliesslich entschied er sich, sein Hobby zum Beruf zum machen. Der Basler war schon immer ein begeisterter Gärtner und hat grosses Talent bei handwerklichen Arbeiten. Nur: Um sich damit selbständig zu machen, brauchte es Geld. Das RAV brachte ihn mit dem Arbeitslosenrappen in Kontakt. «Es war für mich der einzige realistische Weg, zu Startkapital zu kommen», sagt Peter Thüring. «Banken lassen sich auf so was in der Regel nicht ein.» Vier Monate nach seinem Gesuch erhielt er ein Darlehen über 7500 Franken von der Stiftung; davon leistete er sich einen Anhänger für seinen Kleinbus, und los konnte es gehen mit dem GST Garten- und Gebäudeservice. Trotz grosser Konkurrenz im Raum Basel, hat sich Thüring mit seiner Einmannfirma seit 2005 etabliert und einen treuen Kreis an Stammkunden aufgebaut. «Reich werde ich damit nicht, aber ich kann davon leben und tue etwas Sinnvolles, das mir erst noch Spass macht.»

ein einmaliges Konzept, aber nur für den Raum Basel Das zinslose und gebührenfreie Darlehen zurückzuzahlen, war kein Problem. Und das gleiche Geld dürfte inzwischen noch anderen Arbeitslosen dabei geholfen haben, ihr eigenes Geschäft aufzubauen. Zwar muss der Arbeitslosenrappen jährlich 20 bis 30 Prozent seiner Darlehen abschreiben, der Rest aber wird wieder

Unterstützt vom Arbeitslosenrappen gründete Claudia Meili eine Ergotherapiepraxis. Heute hat sie zwei Angestellte und lässt ihrerseits der Stiftung eine jährliche Spende zukommen.

und wieder verwendet. «Das ist das Grossartige und Einmalige an unserem Konzept», sagt der Jurist Marcus Cottiati (50), der seit 1995 beim Arbeitslosenrappen mitwirkt. Zwischen 9 und 19 Gesuche erhält die Stiftung jährlich, davon werden zwischen 50 und 80 Prozent genehmigt. Ausbezahlt wurden in den letzten Jahren im Schnitt rund 15 000 Franken pro Gesuchsteller. Die meisten sind zwischen 35 und 55 Jahre alt, darunter rund ein Drittel Frauen, Tendenz steigend. «Wir hätten durchaus noch etwas Kapazität für mehr, Bedingung ist einfach, dass die Gesuche aus der Region Basel kommen und schon eine gewisse Berufserfahrung

«Ohne Arbeit geht man moralisch kaputt.» René Segginger, Spender

besteht», sagt Cottiati. Beurteilt wird das Produkt, die Marktsituation für das neue Angebot, das Marketing, aber auch die Person: Hat sie ein unternehmerisches Flair, hat sie Unterstützung im Umfeld, ein Netzwerk, genügend Fachkompetenz, Motivation und Zeit? Studien belegen, dass generell nur rund 50 Prozent es schaffen, sich selbständig zu machen. Bei den Arbeitslosen gelingt es laut einer Studie des Seco allerdings 60 bis 70 Prozent. Der Arbeitslosenrappen arbeitet mit den lokalen und nationalen Behörden zusammen. «Unsere Hoffnung ist, dass sich unser Stiftungsmodell auch in anderen Regionen verbreitet, aber alle Versuche sind


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Peter Thüring fand nach seiner Entlassung keine Arbeit mehr: Mit einem Darlehen des Arbeitslosenrappens gründete er den GST Gartenund Gebäudeservice. Für grössere Arbeiten engagiert er jeweils eine Teilzeitmitarbeiterin.

bisher an bürokratischen Hürden gescheitert.» Etwas Vergleichbares gibt es laut Cottiati sonst nur in Lausanne.

Viele Menschen definieren sich über ihre arbeit Rund 1200 regelmässige Spender unterstützen die Stiftung, die 1983 von zwei Industriepfarrern gegründet wurde. «Die Idee dahinter: Du hast Arbeit, gib doch ein bisschen was ab», sagt Cottiati. Pro Jahr kommen so rund 150 000 Franken zusammen. Regelmässig Geld geben auch der pensionierte Kaufmann René Segginger (76) aus Münchenstein BL und der Spitalpfarrer Hans Rapp (57) aus Basel. Segginger ist Mitglied der katholischen

Synode Baselland und engagiert sich dort seit 20 Jahren für Arbeitslose. «Ich war früher selbst einige Zeit arbeitslos und weiss, was das heisst», sagt Segginger. «Finanziell war es eigentlich kein Problem, aber moralisch geht man kaputt.» Hans Rapp setzt sich ein, dass es in den Gottesdiensten eine Kollekte für die Stiftung gibt. «Viele Menschen in der Schweiz definieren sich über ihre Arbeit, Arbeitslosigkeit ist hier deshalb mit einem besonderen Makel behaftet.» Auch Claudia Meili hat von der Stiftung profitiert. Dank dieser besitzt sie nun eine eigene, erfolgreiche Ergotherapie-praxis in Kleinbasel mit zwei Mitarbeiterinnen. Die 47-Jährige hatte ihre

feste Stelle beim Unispital Basel 2002 selbst gekündigt, reiste einige Zeit durch die Welt und arbeitete danach temporär. «Die 10 000 Franken vom Arbeitslosenrappen kamen innert eines Monats, und ich staunte, wie problemlos das ablief», erinnert sich Meili. «Ich hatte Glück.» Nun will sie von ihrem Erfolg ein bisschen abgeben. Sie unterstützt den Arbeitslosenrappen mit einer jährlichen Spende, «weil es eine gute Sache ist!» Text: Ralf Kaminski Bilder: Matthias Willi

www.arbeitslosenrappen.ch www.gstgartenservice.ch www.ergomeili.ch


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interview

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Nr. 24, 11. JuNi 2012 | migros-magazin |

«China lässt sich definitiv nicht mehr herumschubsen»

Der Aufstieg Chinas zu einer globalen Supermacht ist eine Tatsache. Es ist absehbar, dass China die USA bald an der Spitze ablösen wird. Der britische Politologe und Bestsellerautor Martin Jacques erklärt, was dies bedeutet. Martin Jacques, in China hat in den letzten Jahrzehnten das grösste Wirtschaftswunder in der Geschichte der Menschheit stattgefunden – und wir im Westen nehmen es immer noch kaum zur Kenntnis. Weshalb?

Wir im Westen spüren, dass sich im Osten etwas Gewaltiges verändert. Aber wir haben grosse Mühe, es einzuordnen und zu verstehen. Vorherrschend ist eine zwiespältige Reaktion: Einerseits gibt es die weitverbreitete Überzeugung, dass der Westen am Ende ist. Andererseits gibt es nach wie vor die westliche Arroganz, dass sich alles um uns dreht. Schliesslich haben wir den Rest der Welt herumgeschubst, solange wir uns erinnern können.

«In China ist die Partei der Staat.»

Und China?

China lässt sich definitiv nicht mehr herumschubsen, der Aufstieg Chinas ändert alles.Wir müssen lernen,uns in einer komplett veränderten Welt zurechtzufinden; das wird schwierig werden.

beitskräften profitiert, und sie muss sich nun in Bereiche mit höherer Wertschöpfung entwickeln. Kann die chinesische Wirtschaft das?

Es gibt bereits heute international wettbewerbsfähige Unternehmen. Denken Sie an die Hochgeschwindigkeitszüge oder die Erfolge in der Solarenergie.

Zu reden gab in den letzten Wochen die mysteriöse Affäre um Bo Xilai. Der entmachtete chinesische Politiker war Mitte März als Chef der Kommunistischen Partei in Chongquing entlassen worden. Ermittlungen wurden eingeleitet, nachdem ein Abhörsystem und ein angezapfter Anruf von Präsident Hu entdeckt worden waren. Bo hatte sich vor allem mit der Bekämpfung von Korruption und als Vertreter des linken Flügels der Kommunistischen Partei einen Namen gemacht. Die Umgestaltung der Wirtschaft führt zu politischen Machtkämpfen innerhalb der Machtelite. Das zumindest ist die gängige Interpretation der Affäre um Bo Xilai.

Für die meisten Beobachter ist der Aufstieg Chinas primär ein wirtschaftliches Phänomen. Die politischen, moralischen und ideologischen Folgen werden vernachlässigt. Zudem wird China stets durch westliche Augen betrachtet. Deshalb wird es kaum verstanden. China ist völlig anders.

Bo ist ein Populist, der sehr heikle Politthemen Chinas aufgreift; Themen wie die zunehmende Ungleichheit und die grassierende Korruption. Zudem scheint der Mann auch sehr ehrgeizig zu sein. Beides zusammen hat die Machtelite nervös gemacht. Sie fühlt sich an die schlechte Seite von Mao erinnert, an die Kulturrevolution.

China hat eine rasante wirtschaftliche Entwicklung hinter sich. Droht das Wachstum nun wegen steigender Einkommen ins Stocken zu geraten?

Die ganze Affäre um Bo Xilai ist eine sehr merkwürdige Mischung aus Agenten-Thriller und Polit-Glamour. Was sollen wir davon halten?

Was genau steht uns bevor?

Selbstverständlich steht auch China noch vor gewaltigen Problemen. Bisher hat die Wirtschaft von sehr billigen Ar-

Sie hat in China eine gewaltige öffentliche Debatte ausgelöst. Ich betrachte das als politischen Fortschritt.

Für Martin Jacques sind die Chinesen relativ Ist es auch der wichtigste Machtkampf seit dem Massaker auf dem Tiananmen-Platz im Jahr 1989, wie viele behaupten?

Es ist sicher der öffentlichste Machtkampf seit 1989, aber nicht unbedingt der bedeutendste. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Elite ernsthaft in Schwierigkeiten gerät. Aber es zeigt sich nun auch öffentlich, dass die Kommunistische Partei keinesfalls einheitlich zusammengesetzt ist. Es werden harte Machtkämpfe ausgetragen. Das ist angesichts der rasanten Entwicklung dieses Reichs auch nicht weiter verwunderlich. Ich war kürzlich in Peking und habe erlebt, wie intensiv derzeit über die


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Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

friedlich. Das Land gibt im Vergleich wenig Geld für das Militär aus.

Zukunft Chinas diskutiert wird. Im Vergleich dazu sind die intellektuellen Diskussionen in London so abgestanden und langweilig wie Abwaschwasser.

fen fassen. Die Partei ist vielmehr in der Tradition der Kaiser zu betrachten: Sie hat für das Wohlergehen der Menschen zu sorgen.

Es gibt aber auch die These, wonach die Kommunistische Partei China nach wie vor mit eiserner Hand führen würde und nur PseudoDiskussionen zuliesse.

Aber ist die leninistisch organisierte Kommunistische Partei Chinas in einer globalisierten Welt nicht ein Dinosaurier geworden?

In China ist die Partei der Staat. Aber dazu muss man wissen: Der Staat ist in China immer sehr viel wichtiger gewesen als im Westen. Zusammen mit der Familie ist er die wichtigste Institution. Das Verhältnis der Partei zum Staat lässt sich daher nicht mit westlichen Begrif-

Wir im Westen haben stets das Gefühl, dass die KP zerbrechlich geworden ist und dass sie am Rand der Auflösung steht, wie das in der Sowjetunion geschehen ist. Das ist kompletter Unsinn. Sind die chinesischen Kommunisten vielmehr die besseren Kapitalisten geworden?

Der Chinaexperte Martin Jacques (67) ist in der englischen industriestadt Coventry geboren. Studiert hat er in Manchester und Cambridge. in den 80er-Jahren hat er das Magazin «Marxism Today» von einem unbedeutenden Parteiblatt zu einem der einflussreichsten Politmagazine Europas gemacht. Heute schreibt er für etablierte Zeitungen und Zeitschriften wie «Times», «Guardian» und den «Economist». Als Wissenschaftler hat er an universitäten in Japan und China und der London School of Economics gelehrt. Sein Buch «When China rules the World» ist soeben in einer überarbeiteten Fassung erschienen und gilt bereits als Standardwerk über China.

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Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

Auch das stimmt nicht. Das moderne China ist in erster Linie ein äusserst erfolgreicher Staat. Das ist etwas, das wir mit unserer westlichen Denkweise nur schwer begreifen und akzeptieren können. Die Chinesen sind absolute Meister in der Kunst der Staatsführung.

Wird sich somit China zum grossen Rivalen der USA emporschwingen?

Ich denke nicht, dass China dem amerikanischen Beispiel folgen wird. Weshalb nicht?

Die Geschichte ist unglaublich wichtig. Europa war jahrhundertelang ein sehr kriegerischer Kontinent. Diese Aggression haben die Europäer als Kolonialisten weitergeführt. Die Amerikaner haben einen grossen Teil dieser Hinterlassenschaft geerbt. China hingegen hat sich praktisch nur in Asien ausgedehnt und hat niemals Kolonien besessen, obwohl es dazu in der Lage gewesen wäre. Die Chinesen haben stattdessen ein Tributsystem eingerichtet, bei dem sie an der Spitze standen und den umliegenden Völkern Zugang zu ihren Märkten gestatteten.

Die Sowjetunion hat an die despotischen Züge des Zarenregimes angeknüpft und zu keiner Zeit wirklich Unterstützung im Volk genossen. Mao hingegen wurde von der Landbevölkerung unterstützt, der überwiegenden Mehrheit. Aber selbst die Partei sagt heute: Mao lag zu 70 Prozent richtig und zu 30 Prozent falsch.

Das ist eine typisch chinesische Formulierung. Weshalb?

Man kann die Geschichte nicht in Prozent aufteilen. Die Chinesen meinen damit: Mao hat wichtige Dinge getan, die gut waren, beispielsweise das Reich wiedervereint. Mao hat auch schlimme Dinge getan, beispielsweise die Kulturrevolution mit all ihren Gräueln.

Was bedeutet dies nun für die chinesische Aussenpolitik der Zukunft?

China ist nicht mit der ehemaligen Sowjetunion vergleichbar. Dass die Sowjets mit den Amerikanern wetteifern wollten, war Wahnsinn und musste zwangsläufig scheitern. Die Chinesen werden sich bestimmt nicht auf einen solchen Wettlauf einlassen.

Die Frage der Menschenrechte und der Demokratie tauchen in der Chinadiskussion zwangsläufig auf, kürzlich wieder wegen des blinden Menschenrechtsaktivisten Chen Guancheng. Wie sehen Sie das?

Bilder: Fiona Hanson/Keystone, Tim Foster

Braucht China mehr Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, wenn es seine Wirtschaft auf den höchsten Entwicklungsstand bringen will?

In Asien ist das Individuum nicht das Zentrum der Gesellschaft und wird es auch nie sein. Deshalb wird die chinesische, aber auch die japanische Entwicklung anders verlaufen als bei uns. Aber gerade Japan hat bereits beweisen, dass auch die asiatische Wirtschaft sehr innovativ sein kann.

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politischen Interessen hinken stets den wirtschaftlichen Interessen nach. Das war beim Aufstieg der USA nicht anders.

Der asiatische Einfluss ist auch in Martin Jacques’ Wohnung in London sichtbar.

Was haben die chinesischen Kommunisten besser gemacht als die Sowjets?

Es gibt zweifellos viel Ungerechtigkeit. Es gibt Provinzen, wo eine gewisse Rechtssicherheit herrscht, und solche, wo dies nicht der Fall ist. Chen wurde, soweit mir bekannt ist, von den örtlichen Behörden misshandelt. Das ist ein verbreitetes Problem. Grundsätzlich jedoch lässt sich nicht bestreiten, dass den Menschen in China zunehmend mehr Freiheiten zugestanden werden und die Fälle von Menschenrechtsverletzungen stark abgenommen haben. Dass die Frage der Menschenrechte auch für westliche Interessen gegen China eingesetzt wird, ist ebenfalls offensichtlich.

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«Natürlich wird China Ansprüche stellen.»

China wird auch geopolitisch ein Machtfaktor. Welches sind die Folgen?

Was wir erleben, ist nicht vergleichbar mit dem Kalten Krieg. Die Sowjetunion war nicht Mitglied der Welthandelsorganisation. Damals lebten wir in einer bipolaren Welt. Heute leben wir in einer globalisierten Weltwirtschaft, deshalb müssen China und die USA kooperieren, ob sie wollen oder nicht. Es ist jedoch unübersehbar, dass China immer selbstbewusster auftritt und je länger, desto weniger der Juniorpartner sein will.

China ist die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt und wird in absehbarer Zeit auch die USA überholen. Natürlich werden die Chinesen Ansprüche erheben. Bereits heute ist China der wichtigste Handelspartner vieler Schwellenund Entwicklungsländer.

Aber sie rüsten doch auf?

Sie haben jetzt einen Flugzeugträger, und diesen haben sie aus zweiter Hand erworben. Grossbritannien hat drei davon, und selbst Italien besitzt einen. Der Anteil der Militärausgaben am Bruttoinlandprodukt ist im Vergleich zu den USA immer noch sehr klein. Wird sich das nicht ändern?

Kaum. Wegen der hohen Militärausgaben vernachlässigen die Amerikaner ihre Infrastruktur und bilden ihre Jugend lausig aus. Die Chinesen werden diese Dummheit nicht kopieren. Es entspricht zudem nicht ihrem Denken und ihrer Tradition. Die Chinesen demonstrieren ihre Macht nicht mit Waffen, sondern mit ihren kulturellen Errungenschaften und ihrer grossartigen Zivilisation. Interview: Philipp Löpfe

Bisher hat China seine aussenpolitischen Interessen strikt den wirtschaftlichen Interessen untergeordnet. Wird sich dies ändern?

Genau darum drehen sich derzeit die grossen Debatten in Peking. Die aussen-

Wie der wachsende chinesische Mittelstand den kriselnden Schweizer Tourismus stützt.


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kolumne

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Nr. 24, 11. JuNi 2012 | migros-magazin |

Der hausmann

Gar nicht mehr so klein Bänz Friedli lebt auf recht grossem Fuss.

Grösse ist relativ. Letzthin gefiel mir in der Auslage eines Zürcher Geschäfts ein Turnschuh. Nike, ich lasse nichts anderes an meine Füsse; in unserer Familie bin nämlich ich das Marken­ tussi. Nichts wie rein! «Darf ich davon vielleicht eine Elfeinhalb oder eine Zwölf probieren?», bluffe ich, auf den Schuh zeigend und wissend, dass meine Grösse 46 einer amerikanischen 12 entspricht. Der Ladenbesitzer schaut mich nur mitleidig an: «Sorry, wir star­ ten bei Grösse 47. Schönen Tag noch!» Es war, bemerkte ich hinterher, ein La­ den für grosse Grössen. Und ich hatte bis zu dem Tag gemeint, ich lebte auf grossem Fuss. Aber Hans und Anna Luna werden, wenn sie so weitermachen, dort dereinst Kunden. Er braucht für die Pfadi alle paar Monate neue, grössere Wanderschuhe, ihr sind die Schuhe der Mutter — die sie vorübergehend gern stibitzte — längst zu klein, und vorige Woche wäre ich aus Versehen beinahe mit den Fussballschu­ hen der Tochter ins Training gefahren; wir haben beide dasselbe Modell (Er­ raten: Nike). Riesige Füsse haben unsere Kinder! Dabei sind sie doch … Okay: nicht mehr ganz klein, aber noch relativ klein. Und in manchen Dingen halt schon gross. Deshalb zuckte ich letzten Freitag zurück. Schon hatte ich in einem Waren­ haus nach den Italien­Leibchen greifen wollen, Kindergrösse, schön azurblau, mit grün­weiss­rotem Kragenrand. Und

günstig: Fr. 19.90 das Stück. Hätt ich den Kindern fast heimgebracht … Aber, nein: Die Zeiten sind vorbei, da man die eigenen Kinder wie Teddybären behandeln, an ihnen seine Spleens und Kindlichkeiten ausleben konnte. Die blau­weiss gestreiften Latzhosen! Das grüne Mäntelchen! Alles schön in mei­ ner «Enkel»­Kiste im Keller aufbe­ wahrt, wenngleich ich zugebe, dass wir mit den Kindern, als sie noch echt klein waren, wohl zuweilen wie mit Puppen umgingen, wenn wir ihnen anzogen, was wir süss und richtig fanden. Ich weiss noch genau, wie ich Anna Luna ihr erstes Italien­Trikot kaufte. «Als wärs gestern gewesen», pflegen wir sentimentalen Oldies zu sagen, aber es war vor zwölf Jahren, und nun lassen sich unsere Kin­ der nicht mehr vorschreiben, für wen sie

«Riesige Füsse haben unsere Kinder!»

an der EM zu schwärmen hätten. Sie sind jetzt selber gross, die Kleinen. Und das ist ja das Wunderbare. Hans zum Beispiel gönnt sich die Freiheit, sich für Fussball gar nicht besonders zu erwärmen. Für einen Jungen ein geradezu emanzipato­ rischer Akt, bewundernswert. Und wenn, dann ist er für Dänemark. Anna Luna, noch ungeübt in Endrunden, an denen die Schweizer nicht dabei sind, wird «von Fall zu Fall entscheiden». Ich selber will fiebern, fluchen … und leiden. Mein Festhalten an den Azzurri hat mir über all die Jahre viel Hohn und Schimpf eingetragen, aber immerhin zwei Weltmeistertitel. Dennoch würde ich, forderte ich Anna Luna zur Loyalität auf, vermutlich die Standardantwort ernten: «Chasch grad vergässe, Vati!» Sagt sie meistens. Selbst dann, wenn sie mich um Rat gefragt hat. Ein frühmor­ gendlicher Dialog tönt dann etwa so: «Welches Tii­Schi würdest du zu diesen Hosen anziehen, das violette oder das ro­ te?» Ich: «Also, ich würde das …» — «Chasch grad vergässe, Vati!» Ihre Resolutheit hat freilich Vorteile. Dringt — obgleich solcherlei Telefon­ werbung ja nun verboten ist — wieder mal einer durch, der uns ein ganz besonderes Olivenöl aufschnorren will, sagt unsere Grosse nur: «Chöit der grad vergässe!» Bänz Friedli live: 16. 6. Bern, Quartierzentrum Tscharnergut, 13 Uhr.

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migros-magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

neues aus der migros | 45

E-Commerce: Gefragt ist die intelligente Vernetzung von Ladengeschäft und OnlineHandel.

Zwei starke Partner

Die Migros beteiligt sich an der Galaxus aG, die hierzulande zu den grössten e-Commerce-anbietern gehört. umsatzmässig ist die Migros schon heute die führende Schweizer Online-Händlerin.

Bild: iStockphoto

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igitec zählt zu den führenden Anbietern von Informatik- und Telekommunikationsprodukten über das Internet und schreibt seit der Gründung vor elf Jahren eine Erfolgsgeschichte. Der zur Firma Galaxus AG gehörende Online-Shop gilt als drittgrösster Schweizer E-Commerce-Anbieter und ist für günstige Preise und eine unkomplizierte Warenlieferung bekannt. Das soll auch so bleiben, wenn sich die Migros mit 30 Prozent am Unternehmen beteiligen wird. MigrosChef Herbert Bolliger: «An der erfolgreichen Strategie von Digitec wird nichts geändert.» Zusammen mit den Galaxus-Gründern Marcel Dobler, Oliver Herren und Florian Teuteberg werden Herbert Bolliger, Migros-Marketingchef Oskar Sager und Migros-Handelschef Dieter Berninghaus neu Einsitz in den Verwaltungsrat der Galaxus AG nehmen.

In der Branche gilt Digitec als ein Paradebeispiel für erfolgreichen E-Commerce und insbesondere für die Vernetzung von Ladengeschäft und Online-Handel. Der Online-Shop eröffnete in den letzten Jahren laufend neue physische Verkaufsstützpunkte und baute gleichzeitig sein Online-Angebot weiter aus. Die drei innovativen Gründer verfolgten dabei stets noch ein weiteres Ziel: Das ursprünglich auf IT und Telekommuni-

kation fokussierte Unternehmen soll zusammen mit dem Webshop Galaxus.ch zum führenden Online-Warenhaus der Schweiz avancieren. Die Migros mit ihrem breiten Sortiments-Know-how, von dem das Galaxus-Team nun profitieren kann, ist die geeignete Partnerin dafür: Im vergangenen Jahr erzielte sie mit ihren E-Commerce-Shops einen Umsatz von 664 Millionen Franken, was rund drei Prozent des Konzern-Detailhandelsumsatzes entspricht. Damit ist die Migros bereits heute schweizweit führend im E-Commerce-Markt. «Unser Ziel ist es, diesen Vorsprung noch weiter auszubauen», betont denn auch Bolliger. Dazu gehören tiefe Preise, ein umfassendes Sortiment, zuverlässiger Service und die fortlaufende Vernetzung zwischen Online-Handel und dem Ladengeschäft.

e-Commerce birgt enorme Wachstumsperspektiven Digitec und Galaxus werden auch künftig als unabhängige Firmen und Marken geführt, für die Mitarbeitenden wird sich mit der Migros-Beteiligung nichts ändern. Ändern dürften sich die ohnehin schon enormen Wachstumsperspektiven, wie Galaxus-Mitbegründer Teuteberg erklärt: «Mit der Migros haben wir unsere ideale Partnerin gefunden, denn sie ist finanziell kerngesund, zuverlässig, handelt nachhaltig und bringt haufenweise Erfahrungen ein.» Dazu zählen neben dem Sortiment auch die Bedeutung der Migros in puncto Beschaffung, Marketing oder Logistik. Dass die beiden neuen Partner Migros und Galaxus der Zukunft des Handels einen bedeutenden Schritt näherkommen, zeigt eine Studie der Universität St. Gallen: 2011 erwirtschaftete der Schweizer Online-Handel rund 8,7 Milliarden Franken, was einer Zunahme von 48 Prozent gegenüber 2010 entspricht. Text: Daniel Sidler

Migros und Galaxus Der Migros-Genossenschafts-Bund (MGB) übernimmt – unter Vorbehalt der Genehmigung durch die schweizerische Wettbewerbskommission (Weko) – 30 Prozent der Galaxus AG mit ihren Online-Shops Digitec.ch und Galaxus.ch. Digitec.ch beschäftigt über 300 Mitarbeitende und teilt zusammen mit Galaxus.ch ein Logistikzentrum mit 17 000 Quadratmeter Lagerfläche. Galaxus.ch ist ein virtuelles Warenhaus. Der neue Verwaltungsrat der Galaxus AG wird paritätisch besetzt. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.


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neues aus der migros

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Nr. 24, 11. JuNi 2012 | migros-magazin |

Eine ausgeklügelte kleine Kapsel

Mit der Einführung von Nespresso-kompatiblen Kaffeekapseln hat die Migros für einigen Wirbel gesorgt. Das Migros-Magazin hat die Macher von Café Royal besucht und erklärt, wie der Coup möglich wurde.

D

ie Meldung sorgte Ende Mai für ein Rauschen im Blätterwald: Von Angriffen, Attacken und neuer Front im Kapselkrieg war die Rede. Was war geschehen? Die Migros brachte mit Café Royal eigene Nespresso-kompatible Kapseln in ihre Filialen — und dort finden sie die Kunden bis heute. Keine Selbstverständlichkeit: 2011 musste Denner den Verkauf seiner Kapseln kurzfristig stoppen, nachdem Nespresso seine Anwälte gegen die MigrosTochter losschickte. Obwohl der Verkauf von Kaffeekapseln einem juristischen Minenfeld gleicht, gibt sich die Migros heute selbstbewusst: Ihre neue Kapselvariante basiert auf einer eigenständigen technischen Lösung. Sie verletzt weder die Formmarke noch Patente von Nespresso (siehe Text rechts).

mehr als 40 kapselformen wurden insgesamt getestet Hinter der neuen Kapsel stehen die Kaffee-Experten des Migros-Industrieunternehmens Delica, der Nummer zwei im Schweizer Kaffeekapselmarkt. «Wir haben seit rund zwei Jahren mit Hochdruck an diesem Projekt gearbeitet», sagt Café-Royal-Projektleiterin Melina Inderbitzin. Das Kernteam besteht aus Lebensmittel- und Verpackungsingenieuren bis hin zu Technikern. Welches waren die grössten Hürden? «Wir mussten in nur zwei Jahren 20 Jahre Nespresso-Erfahrung aufholen», erklärt Inderbitzin. Konkret ging es darum, eine eige-

«Wir mussten in zwei Jahren 20 Jahre NespressoErfahrung aufholen.»

ne Kapselform zu entwickeln, ohne diejenige von Nespresso zu kopieren. «Wir mussten mit ganz engen Toleranzen arbeiten», sagt Inderbitzin, «dabei geht es um Grössenordnungen von rund 0,1 Millimetern, was in der Lebensmittelbranche unüblich ist.» Insgesamt wurden so mehr als 40 verschiedene Kapselformen getestet. «Auch das Austesten des Zusammenspiels von Kapsel und Membrane war so zeitintensiv wie entscheidend», sagt Inderbitzin. Membrane? «Das ist die Kapseloberseite», erklärt die Projektleiterin. «Nach unzähligen Versuchen entschieden wir uns für einen Deckel aus speziellem Aluminium — nur dieser ermöglicht einen feinporigen und stabilen Schaum.» Heute existieren weltweit fünf Kapselarten, die zu Nespresso-Maschinen passen. Die Entwicklung einer neuen Kapsel, die keine Patente verletzt, war das eine. «Die Schwierigkeit war, diese Ideen in die Massenproduktion zu überführenunddabeierstklassige Kaffeesorten zu garantieren», erklärt Inderbitzin. So waren die Delica-Experten in den letztenzweiJahreninganz Europaunterwegs, um die passenden Komponenten für die neue Anlage zu finden,welche die Café-Royal-Kapseln in Massenproduktionherstellt.«Paralleldazu testetenwir KaffeeausallerWelt,umschliesslichSorten zu kreieren, die sich im Aroma, im Körper und in der Bitterkeit unterscheiden», so Inderbitzin. Resultat sind fünf

neue Kapselsorten, welche aus Arabicaund Robusta-Bohnen bestehen und die beliebtesten Geschmacksrichtungen wie Espresso, LungooderRistrettoumfassen.

mit Café royal bleibt die migros duttis Überzeugungen treu Apropos Geschmack: Anstatt wie bisher in exklusiven Nespresso-Boutiquen Schlange zu stehen oder online zu bestellen, kann der Kunde die neuen CaféRoyal-Kapseln bequem in einer MigrosFiliale einkaufen. Dies übrigens ganz im Sinn von Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler: Schon in den allerersten Migros-Verkaufswagen zählte Kaffee zu


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Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

Das Kunststück ist vollbracht: Projektleiterin Melina Inderbitzin mit den neuen, preiswerten CaféRoyal-Kapseln.

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neues aus der Migros | 47

Das Kapselmonopol wankt zusehends

Neu auf dem Markt: Die Nespressokompatiblen Café-Royal-Kapseln.

den sechs Basisartikeln. Kein Zufall: Sei es nun eine Ferienreise, ein Sprachkurs oder halt eben Kaffee — stets ging es Dutti darum, Konsumgüter und Dienstleistungen für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich zu machen. Mit der Lancierung von Café Royal bleibt die Migros Gottlieb Duttweilers Überzeugungen treu: Der Einführungspreis pro Kapsel beträgt 30 Rappen, ab Mitte Juni kostet sie 38 Rappen. Im Vergleich: Für eine Kapsel von Nespresso bezahlt der Konsument knapp ein Viertel mehr. Texte: Christoph Petermann Bilder: Christian Flierl

Delica in Kürze Das Migros-unternehmen Delica in Birsfelden BL ist eines der grössten Kaffeeröster der Schweiz und verarbeitet jährlich 14 000 Tonnen Rohkaffee. Neben dem Kaffeegeschäft importiert und verpackt das unternehmen zudem jährlich rund 4000 Tonnen Nüsse und 3000 Tonnen Trockenfrüchte sowie grosse Mengen an Trockenpilzen und Gewürzen. Die Delica hat 211 Mitarbeiter und erzielte 2011 einen umsatz von knapp 250 Millionen Franken. www.delica.ch www.cafe-royal.com

Das ganze Nespresso-Kaffeesystem wird von unzähligen Patenten und einer Formmarke geschützt. Allerdings war es nur eine Frage der Zeit, bis Nespresso Konkurrenz erhielt. Das Schlüsselpatent von Nespresso – die hermetisch abgeschlossene Kapsel, bei welcher der Deckel an der Filterplatte aufreisst – ist Anfang Mai 2012 abgelaufen. in einigen europäischen Ländern sind mit Ethical Coffee der Schweizer Firma Ethical Coffee Company und L’Or des amerikanischen unternehmens Sara Lee bereits zwei Konkurrenzprodukte auf dem Markt. Hierzulande war es die Migros-Tochter Denner, die erstmals Kaffeekapseln lancierte, die mit NespressoMaschinen kompatibel waren. Nestlé klagte, Denner musste den Verkauf der Kapseln stoppen. Das Handelsgericht St. Gallen hob Anfang Februar 2012 jedoch die superprovisorische Verfügung auf – der Entscheid über die vorsorgliche Massnahme wird noch dieses Jahr erwartet. Media Markt, welche die Ethical-Coffee-Kapsel im Herbst 2011 in der Schweiz angeboten hatte, musste den Verkauf ihrer Nespresso-kompatiblen Kapseln aufgrund eines superprovisorischen Verkaufsverbotes vorläufig einstellen. Das Gleiche passierte Ende Mai 2012 der Coop-Tocher Fust, die vor Kurzem Nespresso-kompatible Kapseln auf den Markt brachte. rechnet die Migros ebenfalls mit rechtlichen Schwierigkeiten? Es sei das recht eines unternehmens, seine Schutzrechte gerichtlich durchzusetzen, erklärt Andrea Moser, Leiterin Direktion recht des MigrosGenossenschafts-Bundes. «Die neue Kapselvariante der Migros basiert jedoch auf einer eigenständigen technischen Lösung. Darüber hinaus unterscheidet sie sich auch von der äusseren Form her deutlich von den Nespresso-Kapseln. Die Migros-Kapsel verletzt damit weder eine allfällige Formmarke noch Patente von Nespresso», sagt Andrea Moser.


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neues aus der Migros

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Nr. 24, 11. JuNi 2012 | Migros-Magazin |

Ein Held aus Fleisch und Blut

20 Prozent Rabatt auf Musicaltickets

Dank Cumulus gibts für folgende vier Aufführungen von «Tell – das Musical» 20 Prozent rabatt auf Tickets:  Sonntag, 22. 7. 12, Showbeginn um 13.30 uhr  Mittwoch, 25. 7. 12, 19.45 uhr  Donnerstag, 26. 7. 12, 19.45 uhr  Donnerstag, 2. 8. 12, 19.45 uhr

Ab 18. Juli ist auf der Walensee-Bühne die Grossproduktion «Tell – das Musical» zu sehen. Hauptdarsteller Fabian Egli verleiht darin Nationalheld Wilhelm Tell eine verletzliche Seite.

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abian Egli (31) macht ei­ nen Ausflug nach Alt­ dorf, schlendert durch das Ortszentrum und bleibt auf dem Rathausplatz stehen, wo das kolossale Telldenkmal steht. Der Sänger und Schau­ spieler blickt an der Bronze­ statue empor und meint mit ironischem Lächeln: «Der sieht aus wie ein Bodybuil­ der; so viele Muskeln habe ich nicht …» Dabei ist Egli 1,90 Meter gross und hat durchaus eine Heldenstatur. Die braucht er auch, denn ab 18. Juli spielt er auf der Walensee­Bühne die Titelfigur in der aufwendigen Open­Air­Produktion «Tell — das Musical». Wehmütige Balladen, grosse Ensemble­ nummern und rockige Songs von Bösewicht Gessler verlei­ hen dem Schweizer National­ epos einen neuen Anstrich. Vorgetragen wird die neu komponierte Musik von ei­ nem Liveorchester und 26 Profidarstellern. Hinter der Produktion stehen die Ma­ cher des Publikumserfolgs «Heidi — das Musical». Die Migros ist auch diesmal der Presenting Partner.

angst um die Familie, nicht Vaterlandsliebe Für den Zürcher Oberländer Egli ist das Musical ein Schweizer Heimspiel. Der Bariton mit klassischer Ge­ sangsausbildung hat bisher vor allem in Deutschland als Opern­ und Musicaldarstel­ ler Erfolge gefeiert. Am Mecklenburgischen Landes­ theater hat er etwa in einer Operette als Napoleon Bonaparte überzeugt, als Che

Guevara im Muscial «Evita» oder als Figaro in der gleich­ namigen Oper. Seit zwölf Jahren unterhält er als Mode­ rator und Sänger des Weih­ nachtszirkus Heilbronn je­ weils ein grosses Publikum. Die mythische Figur Wil­ helm Tell möchte Egli nicht als patriotischen Supermann darstellen, sondern als ver­ wundbaren Menschen aus Fleisch und Blut. «Die emo­ tionalen Lieder des Musicals geben dem Publikum die Möglichkeit, in Tells Seele zu blicken», sagt der Sänger. «Der Jäger Tell ist ein einfa­ cher, geradliniger und an­ ständiger Mensch. Bevor er sich zum Anschlag auf den Landvogt Gessler durchringt, wird er von widerstreitenden Gefühlen beinahe zerrissen.» Egli möchte Tell als ganz normalen Menschen zeigen, der nicht aus Vaterlandsliebe, sondern aus Angst um seine Familie handelt und schliess­ lich aus purer Verzweiflung einen Mord begeht. «Mein Tell sieht sich selber nicht als Held und würde sich nie träumen lassen, dass man ihm später einmal ein Denk­ mal setzt.» Fabian Egli freut sich auch wegen der wunderschönen Kulisse des Walensees auf seine Rolle als Wilhelm Tell. Die grandiose Landschaft und die wechselnden Wet­ terstimmungen werden auf ganz natürliche Art zur Dra­ matik des Tell­Musicals bei­ tragen. Nur etwas wird bei der Musical­Inszenierung voraussichtlich nicht au­ thentisch sein: Tells Bart. «Mein Vollbart wäre zu we­

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Fabian Egli vor dem Telldenkmal in Altdorf: Der Sänger möchte mit Liedern Einblick in die Seele des Nationalhelden geben.

nig schön und regelmässig», gesteht der Zürcher Ober­ länder mit einem Schmun­ zeln. «Darum werde ich mich auf die Kunst der Mas­ kenbildner verlassen.» Text: Michael West Bild: Herbert Zimmermann

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NR. 24, 11. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Grillplausch mit dem Schwingerkönig Kilian Wenger (22) zeigt, dass er nicht nur im Sägemehl, sondern auch als Gastgeber und gelernter Metzger auf dem Grillplatz ein König ist. Mit von der Partie: seine besten Freunde, die WG- und Schwingerkollegen Ruedi (Mitte) und Markus (rechts). Auch zwei charmante Damen, Rosanna (links) und Melanie (rechts), haben sich zum Trio gesellt.

Stöck, Wyys, Snacks Während seine Freunde jassen, punktet Kilian Wenger mit seinen Häppchen. Mit praktischem und raffiniertem Fingerfood sorgt der Schwingerkönig für gute Laune.

F

ünf sind beim Schieber einer zu viel, und so sorgt Schwingerkönig Kilian Wenger (22) für das leibliche Wohl seiner Gäste. Mit Karten in der Hand isst es sich bekanntlich nicht leicht,

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

GRILLIEREN | 55

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das gibt schnell Unfrieden am Tisch. Also sorgt Kilian Wenger stets für Nachschub an Fingerfood – ein perfekter Gastgeber!


SCHAUFENSTER 56 |

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GRILLIEREN

en Hand — da ist Fingerfood ideal», weiss der Schwinger. Rohschinken ist fix mit etwas Pesto bestrichen und um Grissini gewickelt. Dass die Grissini dabei nicht reihenweise zerbrechen, zeigt Wengers Feingefühl. Die Kollegen freut es, schnell sind die Grissini weggeknuspert. Schon schüttelt Kilian Wenger den nächsten Trumpf aus dem Ärmel: Zu den Nacho-Chips hat er eine raffinierte AvocadoTomaten-Salsa, zubereitet.

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NR. 24, 11. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Beim Jassen hat man nur eine Hand frei, da ist Fingerfood Trumpf.»

Das Kollegenquartett ist mittlerweile beim Schieber mit Schikanen angekommen. Aber ob Obenabe oder Undenufe, Schelle und Schilte doppelt — Trumpf waren bei diesem Grillplausch ganz eindeutig die Snacks vom Schwingerkönig.

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

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GRILLIEREN | 65

Rezept:

Das Rezept für die Avocado-Tomaten-Salsa (Bild oben) finden Sie unter www.migros.ch/grill

Grissini mit Rohschinken und Pesto Apéro für 4 Personen 300 g Rohschinkentranchen, 2 EL Pesto alla Genovese, Pfeffer, 1 Bund Basilikum, 60 g Grissini Rohschinken gleichmässig mit Pesto bestreichen und leicht pfeffern. Rohschinken mit je 2 Basilikumblättern belegen und satt um die Grissini wickeln. Sofort servieren. Tipp: Bereiten Sie die Grissini erst kurz vor dem Servieren zu, sie werden schnell weich. Zubereitung ca. 10 Minuten Pro Person ca. 24 g Eiweiss, 15 g Fett, 12 g Kohlenhydrate, 1200 kJ/290 kcal

SERIE GRILLIEREN IM MIGROS-MAGAZIN Nächste Woche heisst es: Süsses vom Grill. Kilian Wenger zaubert ein feines Dessert auf dem Grillrost.

Grill der Woche

Grill- und Feuerschale Dancook 9000, 77 x 51 x 77 cm, Durchmesser 58 cm, Fr. 299.–* Knusprige Grissini mit Pesto und Rohschinken.

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Wer nach dem Grillieren von Fleisch, Gemüse und Co. am späten Abend noch Lust auf ein schönes, wärmendes Feuer hat, ist mit der Kombination aus Feuerschale und Grill gut bedient. So lässt sich die Schale sowohl mit Holzkohle als auch mit Holz befeuern. Wer zu Holz greift, lässt das Feuer einfach ohne Grillrost brennen. Das formschöne Gerät ist aus Edelstahl gefertigt und trumpft mit einem praktischen Detail auf: Die Kanten des Feuerkorbs werden nicht heiss, sodass versehentliches Berühren nicht gleich zu Verbrennungen führt. Für einen unbeschwerten Grillplausch.


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SNACKS & DRINKS

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Wenn Frauen auf Fussball stehen

NR. 24, 11. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Drei Freundinnen freuen sich auf einen lustigen Fussballabend. Getränke und Snacks stehen bereit, fehlen nur noch die Goals …

Während der Europameisterschaft vom 8. Juni bis zum 1. Juli 2012 bietet die Migros beliebte Snacks und Drinks zu Aktionspreisen an. Beim Kauf eines Multipacks Coca-Cola gibts sogar ein Sammelglas gratis dazu.

vorbereitet werden. Einfach Chips, Salzstangen, Eistee, Cola auf den Tisch stellen, fertig. Beim Kauf eines Multipacks Coca-Cola gibts übrigens als Geschenk eins von sechs verschiedenen ColaSammelgläsern dazu. Und, meine Damen, wenn Sie je wieder gefragt werden, was denn nun ein Abseits sei, antworten Sie einfach: «Aktives oder passives?» Danach wird Mann nie mehr an Ihrer Fussballkompetenz zweifeln. Text: Heidi Bacchilega Bild: Mirko Ries

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D

ie Begeisterung für Fussball ist schon lange kein maskulines Phänomen mehr. Frauen schauen sich Spiele an und fiebern mit ihren Favoriten. Fussballabende unter Mädchen werden organisiert, Poster der Lieblingsspieler aufgehängt, das neuste Fussballmagazin gekauft. Frau will wissen, wer sich auf dem Rasen gegenübersteht, welche Position er spielt und in welchem Verein. Das Schöne an einem Fussballabend? Es muss nicht aufwendig gekocht und


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

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SNACKS & DRINKS | 67

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Normandie - Bretagne - Paris Diese Regionen Frankreichs werden Sie beeindrucken: Die Normandie mit den vielen Obstgärten, den weiten, grünen Weiden und den traumhaften Küstenlandschaften. Diese Gegend beherbergt auch viele historisch bedeutende Sehenswürdigkeiten. Der Mont-St-Michel, diese eindrückliche Felseninsel mit dem Spiel der Gezeiten. Und die Bretagne mit ihren verschlafenen Fischerdörfern, den einsamen Heideund Moorgebieten - eine Landschaft voller Legenden. 1. Tag, Schweiz - Orléans: Fahrt vom Einsteigeort nach Orléans. In der Altstadt treffen Sie auf das Denkmal der berühmten Jeanne d’Arc. Halbpension. 2. Tag, Chartres - Fougères - MontSt-Michel: In Chartres haben Sie die Möglichkeit, die berühmte Kathedrale, die als Meisterwerk der Architektur gilt, zu besichtigen. Via Le Mans gelangen Sie nach Fougères. Weiterfahrt bis Mont-St-Michel. Halbpension. 3. Tag, Mont-St-Michel - Ausflug St. Malo: Am Vormittag besichtigen Sie den Mont-St-Michel. Dieser

ein Zeugnis der neueren Geschichte. In Arromanches besichtigen Sie das berühmte «Musée du débarquement». Danach gelangen Sie nach Trouville. Frühstück.

berühmte Klosterberg befindet sich auf einem riesigen Granitfelsen im Wattenmeer vor der Atlantikküste. Lassen Sie das Naturschauspiel von Ebbe und Flut auf sich wirken. Anschliessend besuchen Sie die alte Korsarenstadt St. Malo. Auf einem individuellen Bummel entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten dieser Hafenstadt. Halbpension. 4. Tag, Ausflug Dinan - Cap Fréhel Rance: Am Vormittag besuchen Sie das mittelalterliche Städtchen Dinan. Nutzen Sie die freie Zeit für einen Bummel durch die malerischen Altstadtgassen mit den Fachwerkhäusern, hübschen Plätzen und dem Glockenturm. Anschliessend fahren Sie weiter zum Cap Fréhel. Dieses bietet ein grossartiges Naturschauspiel: die hohen Klippen werden vom Meer tosend umspült. Über Rance mit dem Gezeitenkraftwerk fahren Sie nach Mont-StMichel zurück. Halbpension.

6. Tag, Rouen - Paris - Le Coudray Montceaux: Via Honfleur erreichen Sie die «Pont de Normandie», eine der längsten Spanndrahtbrücken der Welt. Danach gelangen Sie zur mittelalterlichen Stadt Rouen und weiter in die französische Hauptstadt Paris. Auf einer geführten Stadtrundfahrt lernen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieser pulsierenden Metropole kennen. Am Abend beziehen Sie Ihr Hotel in Le Coudray Montceaux, einige Kilometer südlich von Paris. Halbpension.

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7. Tag, Le Coudray Montceaux Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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SCHAUFENSTER | WEIDE-BEEF | 69

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

Glückliches Rindvieh

Weite Wiesen, viel Auslauf, saftige Gräser: Schweizer Weiderinder führen ein artgerechtes Leben. Fleisch mit dem Label Weide-Beef ist äusserst hochwertig und zart – und exklusiv in der Migros erhältlich.

F

ür viele ist ein «gutes Stück Fleisch» zentraler Bestandteil eines feinen Essens. Tatsächlich kann gekonnt zubereitetes Fleisch ein absoluter Gaumenkitzel sein. Stammt das Fleisch aus tierfreundlicher Haltung, ist der Genuss noch grösser. Das Weide-Beef ist Fleisch von Schweizer Weiderindern, die in Herden leben, rund um die Uhr draussen sein können und hauptsächlich saftiges, frisches Gras fressen. Weil sie sich mehr bewegen und langsamer heranwachsen als Rinder in herkömmlicher Mast, ist ihr Fleisch zarter, fein marmoriert, intensiv im Geschmack. Weiteres Plus: Die Stücke aus tierfreundlicher Haltung verlieren beim Anbraten kaum Flüssigkeit Das Bio-Weide-Beef geht über die Richtlinien von Bio Suisse hinaus und ist nach WWF-Rating «sehr empfehlenswert» (www.wwf.ch/ foodlabels). Weide-Beef in Bioqualität ist in den MigrosGenossenschaften Zürich, Ostschweiz und Aare erhältlich. Normales Weide-Beef gibt es in der Genossenschaft Aare. Mit «Aus der Region. Für die Region.» ausgezeichnetes Weide-Beef in den Genossenschaften Luzern und Basel. Und: Weide-Beef gibts exklusiv in der Migros. Text: Heidi Bacchilega

Bild: Hans Schürmann

Die Qualitätslabel Die Migros ist Richtliniengeber von Bio-Weide-Beef. Es ist hochwertiges, zartes Rindfleisch aus Schweizer Weidehaltung, das von Bio Suisse zertifizierten Bauernhöfen stammt. Das Weide-Beef «Aus der Region. Für die Region.» stammt von lokalen Produzenten aus der Region.

Sämtliche Stücke des Rindes sind in WeideBeef-Qualität im Offenverkauf erhältlich. Voressen etwa ist in der Regel Schulterfleisch, kann aber auch vom Schenkel stammen. Es wird geschmort.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24,11. JUNI 2012 |

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BETAGLUCAN | 71

Das Beste vom Hafer

Viel Wertvolles vom Hafer findet sich in der Schale des Korns: in der Kleie. Jetzt gibt es eine Kleie, die besonders reich an dem Ballaststoff Hafer-Betaglucan ist. Dieser ist gesundheitsfördernd.

D

Bild: Getty Images

ie Schweizer lieben ihr Müesli, für viele Briten ist ein Frühstück ohne den traditionellen Haferbrei Porridge nicht denkbar. Wer sich einmal für das herzhafte Getreide entschlossen hat, bleibt ihm meist ein Leben lang treu. Liebhaber des Hafers schätzen nicht nur den Geschmack, sie wissen auch genau: Hafer enthält viele wichtige Bausteine wie Eiweiss, ungesättigte Fettsäuren und B-Vitamine. Etwas besonders Wertvolles steckt in der Schale des Korns: Hafer-Betaglucan. Dieser Bal-

laststoff senkt den Cholesterinspiegel im Blut, was wiederum das Risiko einer koronaren Herzerkrankung verringern kann. Der Betaglucangehalt in der Haferkleie — und erst recht in den Haferflocken — ist normalerweise relativ gering. Durch ein spezielles Mahlverfahren konnte jetzt der Anteil an Hafer-Betaglucan in der Haferkleie erhöht werden. So besteht die Haferkleie zu 28 Prozent aus dem wertvollen Inhaltsstoff — statt aus nur fünf Prozent in normaler Haferkleie. Produkte mit Betaglucan gibt es jetzt neu in der

Migros im Frühstücksregal. Sie erkennen sie am Betaglucan-Herz. Bei diesem Logo haben Sie Gewissheit, dass in den Produkten auch wirklich die Betaglucan-reiche Haferkleie verwendet wird.

Mit drei Gramm Hafer-Betaglucan täglich wird das Müesli oder der kleine Snack zwischendurch nicht nur zum Vergnügen, sondern zum gesunden Genuss. Text: Claudia Schmidt

Ein Herz für mehr Betaglucan ■ Produkte mit dem Betaglucan-Herz enthalten deutlich mehr HaferBetaglucan als normale Haferkleie. ■ Betaglucan ist eine wasserlösliche Pflanzenfaser (Ballaststoff), die Bestandteil der Haferkleie ist. ■ Wissenschaftliche Studien zeigen, dass HaferBetaglucan den Cholesterinspiegel senkt.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

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BIFIDUS | 73

Ein gutes Bauchgefühl

Sabine Wiederkehr weiss, wie man die Verdauung in Schwung hält: viel Bewegung, abwechslungsreich essen und jeden Tag ein Bifidus-Joghurt geniessen. Andrea Abderhalden hält sich dran. Sabine Wiederkehr, was ist das Geheimnis einer guten Verdauung?

Sabine Wiederkehr ist Bereichsleiterin Ernährung und Gesundheit bei der Migros.

«Einmal täglich Bifidus hilft, die Verdauung zu unterstützen.»

Natürlich ist wichtig, was wir essen. Reichlich Gemüse, Früchte und ballaststoffreiche Vollkornprodukte sind eine gute Basis. Der tägliche Konsum von probiotischen Produkten wie BifidusJoghurts können die Verdauung noch zusätzlich unterstützen. Auf was soll man sonst noch achten?

Genug zu trinken, ist essenziell, mindestens 1,5 Liter Wasser am Tag. Zudem ist genügend körperliche Bewegung wichtig. Versuchen Sie ausserdem, Ihr Leben etwas zu entschleunigen. Besonders für die Mahlzeiten sollte man sich ein möglichst stressfreies Ambiente schaffen. Welche Funktion haben Darmbakterien?

Im Dünndarm arbeiten die Mikroorganismen, die sogenannte Darmflora, fleissig daran, die in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe für den Körper verwertbar zu machen. Zudem können die Darmbakterien und deren Stoffwechselprodukte den Transport der Nahrungsreste im Darm beeinflussen. Über Bifidus-Joghurts aufgenommene Bifidusbakterien können zu einer gesunden Darmflora beitragen. Was macht Bifidus so speziell?

Bifidusbakterien sind im Vergleich zu den Milchsäurebakterien herkömmlicher Joghurts widerstandsfähiger gegen Säuren und Gallensalze im Verdauungstrakt. Sie gelangen dadurch in lebendem Zustand in die unteren Darmabschnitte und können dort aktiv werden.

Bild: Daniel Ammann; Styling: Mirjam Käser

Interview: Anna-Katharina Ris

Andrea Abderhalden, die Frau von Schwingerlegende Jörg Abderhalden, ernährt sich bewusst und bewegt sich viel. So bleibt sie fit und ihre Verdauung auf Trab.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24,11. JUNI 2012 |

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CANDIDA | 77

Weg mit der Plaque!

Die neue Mundspülung von Lilibiggs macht Zahnbelag sichtbar. So lernen kleine Zahnputzmuffel spielerisch das Bürsten.

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Bild: Max de Vree

ür viele Kinder ist regelmässiges Zähneputzen eine lästige und langweilige Angelegenheit. Da müssen sich die Eltern schon allerlei einfallen lassen, um ihre Jüngsten Tag für Tag zu motivieren. Unterstützung bekommen sie dabei schon länger von den LilibiggsZahnpflegeprodukten von Candida. Ihr lustig buntes Design integriert den spielerischen Aspekt, der für Kinder so wichtig ist. Gleichzeitig sind die Produkte perfekt auf deren Pflegebedürfnisse abgestimmt. Der neueste Clou ist jetzt

Lilibiggs Junior Mint Zahnpasta, 75ml, Fr. 3.30, Lilibiggs Junior Zahnbürste, Fr. 1.70, Lilibiggs Junior Plaque Detektor Mundspülung, 250ml, Fr. 3.90

die Mundspülung Lilibiggs Plaque Detektor. Quasi als flüssiger Detektiv spürt sie Plaque auf und macht sie sichtbar. Also zuerst spülen: Färben sich dann Zähne und Zunge rot ein, ist das Erstaunen gross. Das Rote ist nämlich der frische Zahnbelag, der sich an einem Tag gebildet hat. Dann heissts Putzen: Die Farbe und damit den Belag wegzubürsten, wird so für kleine Zahnputzmuffel zur spielerischen Herausforderung mit viel Spass. Schöner Nebeneffekt: gesunde Zähne beim Nachwuchs, ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Text: Jacqueline Vinzelberg


Flusskreuzfahrten-Sommer-Aktionen Exklusives Leistungspaket ■ Mittelthurgau-Reiseleitung ■ Busbegleitung ab der Schweiz ■ Vollpension an Bord

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Bordeaux-Gironde

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Flusskreuzfahrt auf Gironde, Garonne, Dordogne Neuheit Bordeaux und Aquitanien ■ «Savoir vivre» – Genuss für Gaumen und Augen ■

Ihr Flussschiff – «MS Princesse d‘Aquitaine***+» Bienvenue à Bord! Das moderne Schiff der französischen Reederei CroisiEurope die «MS Princesse d‘Aquitaine***+» bietet Ihnen eine ungezwungene Atmosphäre während Ihrer Reise. Das Schiff verfügt neben dem Sonnendeck über zwei Passagierdecks, wo sich die Kabinen, das NichtraucherRestaurant, ein grosszügiger Salon und die Rezeption befinden. Alle Kabinen liegen aussen, sind funktionell eingerichtet und verfügen über zwei Betten, Bordradio, TV, Klimaanlage, Safe, Föhn sowie Dusche/WC.

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Zu den Kranichzügen

Einzigartige Fluss- und Naturlandschaften Peene – «Der Amazonas Europas» ■ Beobachtungen des Kranichzugs Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Jena. Busanreise und Hotelübernachtung. 2. Tag: Jena–Stralsund. Stralsund ist UNESCO-Weltkulturerbe und Hansestadt. Besuch des Ozeanums (*). Einschiffung. 3. Tag: Stralsund–Zingst. Stadtrundgang (*) Stralsund. Flussfahrt zur Insel Zingst und Ausflug *) zu den Kranichzügen. 4. Tag: Insel Rügen. Flussfahrt und Besichtigung der Kreideküste mit dem Seebad Binz (*) mit seinen prachtvollen Häusern im Stile der Bäderarchitektur. 5. Tag: Insel Usedom. Besichtigung der Kaiserbäder (*). 6. Tag: Peene. Das Peenetal gehört zu den letzten unverbauten Flusslandschaften. Ausflug (*) mit kleiner Wanderung durch eines der bedeutendsten Vogellebensräume. 7. Tag: Stettin. Besuch der sog. «Grossstadt im Grünen» (*). 8. Tag: Niederfinow–Berlin. Passage des Schiffshebewerk. Stadtrundfahrt Berlin (*), eine der bedeutendsten Städte Europas. 9. Tag: Berlin. Rückreise mit Bus in die Schweiz. ■

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Ihr Flussschiff – «Excellence Coral****» Die «MS Excellence Coral****» ist ein klassisch-komfortables Schiff mit charmantem Interieur und bemerkenswerten Vorzügen. Es erwartet Sie eine herzliche und familiäre Atmosphäre für max. 87 Gäste. Die 44 Kabinen bieten genügend Stauraum, und die grossen Panoramafenster erlauben wunderbare Ausblicke auf die vorbeiziehenden Landschaften.

Rhein mit Floriade

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Strassburg und das zauberhafte Elsass Weltausstellung «Floriade» – das Theater der Natur ■ Winzerstädtchen Rüdesheim Ihr Reiseprogramm Route 1 1. Tag: Schweiz–Strassburg. Busanreise und Stadtrundfahrt (inbegriffen). Einschiffung auf die «Amadeus Princess». 2. Tag: Speyer–Mannheim. Fakultative Stadtbesichtigung von Speyer. Ausflug nach Heidelberg (*). 3. Tag: Mannheim–Rüdesheim–Koblenz. Besuch von Siegfried‘s Musikkabinett (*) in Rüdesheim. Stadtrundgang in Koblenz (*). 4. Tag: Düsseldorf–Xanten–(Floriade). Ausflug zur 66 ha grossen Weltgartenbauausstellung «Floriade» (*). 5. Tag: Volendam–Ijsselmeer–Amsterdam. Fakultativer Ausflug zum Fischerdorf Edam und zur nordholländischen Insel Marken. Grachtenfahrt in Amsteram (*). 6. Tag: Amsterdam–Schweiz. Rückreise mit Bus in die Schweiz. ■ ■

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Ihr Flussschiff – «Amadeus Princess****+» +

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Tours. Busanreise und Hotelübernachtung. 2. Tag: Tours–La Rochelle. Besichtigung von La Rochelle (inklusive). Weiterfahrt nach Bordeaux. Einschiffung auf die «MS Princesse dAquitaine***+ » und Willkommensdinner. 3. Tag: Pauillac. Flussfahrt auf der Gironde. Ausflug in die berühmte Region des Médoc mit Weindegustation (*). 4. Tag: Gironde Mündung–Blaye. Ausflug nach Cognac (*). 5. Tag: Cadillac. Flussfahrt auf der Garonne bis in mittelalterliche Cadillac. Ausflug ins Périgord (*). 6. Tag: St. Emilion. Flussfahrt auf der Dordogne ins weltberühmte St.Emilion. Ausflug mit Weindegustation(*). 7. Tag: Libourne–Bordeaux. Stadtbesichtigung Bordeaux (*). 8. Tag: Bordeaux. Fak. Ganztages-Ausflug nach Arcachon. 9. Tag: Bordeaux–Orange. Busfahrt nach Orange. 10. Tag: Orange–Schweiz. Rückreise mit Bus in die Schweiz.

Die «Amadeus Princess**** » ist ein schwimmendes Luxushotel und begeistert seine Reisenden vom ersten Moment an. An Bord befinden sich Panorama-Restaurant und -Bar, Friseur, Fitnessraum, Amadeus-Club mit Internet-Café, Bordshop, Wellnessbereich, Sonnendeck mit Liegestühlen, Swimmingpool, Lido-Bar, Golf-PuttingGreen und Gross-Schach. Komfortable Aussenkabinen.

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Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

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L’orÉaL | 79

Einfach strahlend aussehen

Ideale Pflege für die Frau um 40: Revitalift 10 von L’Oréal bekämpft zehn Zeichen der Hautalterung.

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rauen um die 40 sind gefordert. Ob Businesswoman oder Hausfrau, täglich jonglieren sie zwischen den verschiedensten Aktivitäten — und möchten dabei gerne gepflegt aussehen. Deshalb suchen sie eine Gesichtspflege, die ihnen das gibt, was ihre Haut braucht: Eine Pflege, welche die Zeichen der Hautalterung bekämpft und die Haut mög-

lichst lange frisch aussehen lässt. Die Linie Total Repair 10 von L’Oréal bietet jeder Frau ab 40 das, was sie gerade braucht — sei es eine Tagespflege, eine Nachtpflege, ein Serum oder die leicht getönte BB Cream. Eine Pflegelinie mit hochkonzentrierten Wirkstoffen fürs kleine Budget, die sich jede Frau individuell zusammenstellen kann.

«Für eine schnelle Sofortlösung habe ich die BB Creme ausprobiert. Diese Tagespflege mit leichten Pigmenten ist wirklich super.»

Martina (43), Parfümerieverkäuferin

«Für mich ist wichtig, dass die Tagespflege nicht aufliegt. Darum liebe ich das tiefenpflegende Antifaltenserum.»

Text: Anette Wolffram Eugster

Bilder: Shutterstock, Getty images

Unentbehrliche Pflege für die Haut der Frau um 40: „ L’Oréal Revitalift 10 Total Repair, Serum, 30 ml, Fr. 21.40 „ L’Oréal Revitalift 10 Total Repair, BB Cream, 50 ml, Fr. 17.80 „ L’Oréal Revitalift 10 Total Repair, Tagesund Nachtcreme, 50 ml, je Fr. 17.80

regula (41), Hausfrau und Mutter

«Ich habe von Total Repair die Tages- und Nachtpflege getestet, mich hat sofort das glatte Hautgefühl überzeugt.» Maya (39), Laborantin


Herbstliches Burgund für Geniesser Mit Luxusschiff MS Swiss Emerald*****

Mâcon – Tournus – Chalon-sur-Saône – Lyon – Mâcon 1. Tag Schweiz – Mâcon Individuelle Anreise zum Bahnhof Genf-Flughafen. Um 13.00 Uhr Bustransfer nach Mâcon (ca. 2 Std.). Stadtrundgang*. Sehenswert sind u. a. das Altstadtviertel sowie die ehemalige Kathedrale St-Vincent aus dem 13. Jh. 2. Tag Mâcon – Tournus – Chalon-sur-Saône Fahrt auf der Saône nach Tournus. Nach dem Frühstück Rundgang* mit Weindegustation. Die ehemalige Abteikirche St-Philibert gehört zu den bedeutendsten romanischen Kirchen Frankreichs. Am Mittag Weiterfahrt nach Chalon-sur-Saône. Nachmittags Rundgang* durch die Altstadt. 3. Tag Chalon-sur-Saône–Seurre–Chalon Ab Seurre startet am Vormittag der Ausflug* nach Beaune. Ein architektonischer Glanzpunkt ist das HôtelDieu mit seinen vielen Türmchen und Erkern, das frühere Krankenhaus für die Armen. Weiterfahrt durch das Burgunder Weinbaugebiet zur Weinprobe nach Nuits-St-Georges. Rückkehr an Bord vor dem Abendessen und Rückfahrt nach Chalon-sur-Saône. 4. Tag Chalon – Mâcon – Belleville – Trévoux Vormittags Fahrt nach Mâcon. Am Nachmittag Ausflug* mit Weindegustation ins südliche Weinbaugebiet um Mâcon und zum Hameau du Vin, einem aussergewöhnlichen Weinpark. In Belleville kommen die Ausflugsgäste wieder an Bord. Weiterfahrt nach Trévoux. 5. Tag Trévoux – Lyon – Montmerle Fahrt am Morgen nach Lyon (UNESCO-Weltkulturerbe). Nach dem Frühstück Stadtrundfahrt/-gang.* Am Abend Weiterfahrt nach Montmerle.

6. Tag Montmerle – Mâcon Frühmorgens Fahrt nach Mâcon. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Bustransfer nach Genf-Flughafen. Ankunft um ca. 11.30 Uhr. Ind. Heimreise zu Ihrem Wohnort. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten.

Burgund

Chalon-sur-Saône

MS Swiss Emerald***** Luxusschiff der Basler Reederei Scylla AG mit Platz für max. 124 Passagiere. Alle Kabinen sind mit Dusche, WC, TV, Minibar, Safe, Föhn und Klimaanlage ausgestattet. Das Schiff verfügt über 7 Minisuiten und 14 Suiten. Die Kabinen haben auf Mittel- und Oberdeck französische Balkone. Zur Bordeinrichtung gehören Boutique, Restaurant, Salon mit Tanzfläche, Panoramabar, Lidobar, Internet-Corner, Fitnessraum, Whirlpool auf dem Sonnendeck, Lift, WLAN-Verbindung. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

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Preise pro Person in Fr. 2-Bettkabine Hauptdeck hinten 2-Bettkabine Hauptdeck 2-Bett Minisuite Hauptdeck 2-Bettkabine Mitteldeck, franz. Balkon 2-Bett Minisuite Mitteldeck, franz. Balkon 2-Bett Minisuite Oberdeck, franz. Balkon 2-Bett Suite Oberdeck, franz. Balkon Zuschlag Alleinbenutzung (ohne Suiten, Minisuiten) Ausflugspaket (6 Ausflüge) Annullationsversicherung

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

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NR. 24, 11. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

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Blattsalate mit Senfvinaigrette

Vorspeise für 4 Personen ■ 250 g Blattsalat rüsten und in eine Schüssel geben. Circa Fr. 2.– ■ 3 Esslöffel Olivenöl, 2 Esslöffel Aceto Balsamico, 1 Teelöffel groben Senf, 1⁄2 Teelöffel Dijon-Senf und 1 Teelöffel Honig zu einer Vinaigrette verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Circa Fr. 0.65 ■ Für die Croûtons 2 Scheiben Toastbrot in 1 cm grosse Würfel schneiden. 2 Esslöffel Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen. Brotwürfel in die Pfanne geben und goldbraun rösten. Circa Fr. 0.50 ■ Vinaigrette über den Salat geben und gut vermischen. Kurz vor dem Servieren die Croûtons über den Salat geben. Tipp: Verfeinern können Sie den Salat zusätzlich mit gerösteten Nüssen oder Sonnenblumen- und Kürbiskernen.

Senf verleiht der Vinaigrette Schärfe, Croûtons sorgen fürs Knuspern im Salat.

Zum Mitnehmen Ausflugklassiker Wer kann sich nicht an Schulausflüge erinnern, bei denen man immer einen Getreidestängel im Rucksack hatte? Nur für kurze Zeit gibt es jetzt den erfrischenden Getreideriegel mit exotischer Guave und Granatapfel. FarmerSoftGranatapfel & Guave, 6 Riegel, 120 g, Fr. 4.40

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Studentenfutter war gestern, heute muss ein Nuss-Frucht-Mix schon mehr bieten. Amerikanische Cranberries, Mandeln, Baum- und Pecannüsse schmecken nicht nur entlang der Route 66. Sun Queen World Tour American Dream, 175 g, Fr. 3.90* * In grösseren Filialen.

Frisch und fruchtig Endlich, Sommer! Jetzt gibt es wieder das Birchermüesli mit Erdbeeren und Waldbeeren – ganz ohne Farbstoffe und künstliche Aromen. Anna’s Best Birchermüesli Sommer, 280 g, Fr. 3.70*

Fruchtige USA-Träume

Zum Dahinschmelzen Feine Biskuits sind unterwegs immer willkommen. Im Sommer am besten ohne Schokolade. Die feinen Sablés mit Macadamianüssen, gebacken mit Eiern von Hühnern aus Freilandhaltung. Tradition Sablé Macadamia, 120 g, Fr. 3.30 In grösseren Filialen.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

Für mehr Schwung im Leben

Tifosi Während die Crème de la Crème der europäischen Nationalmannschaften kickt, fiebert der wahre Fan im Trikot seiner Lieblingsmannschaft mit. In der Migros gibts eine grosse Auswahl an coolen Fanartikeln – natürlich nicht nur für Tifosi. Extend Fanschal Italien, Fr. 9.90* Extend Kinder-Fussballset Italien, azur, Grössen 98–164, Fr. 19.90* * In ausgewählten SportXX-Filialen oder über www.sportxx.ch.

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NONFOOD | 83

RAPPENSPALTE

SF-«sportlounge»-Moderator Paddy Kälin (36) aus Herisau AR ist Vater von zwei Kindern und moderiert, jeweils ab 20.05 Uhr, während der EM 2012 das Euro-Magazin. Paddy Kälin, wie viel verdienen Sie im Jahr?

Genug, um mir Windeln für meine zwei Kinder leisten zu können.

Wie legen Sie Ihr Geld an?

Gar nicht: Nach einem grossen Windeleinkauf ist kaum nach etwas übrig. Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für gutes Essen.

Erfrischung

Ducati Das neue Eau de Toilette Fight For Me von Ducati ist wie eine Spritztour mit dem gleichnamigen Edel-Motorrad – selbst der Flacon kommt in Form eines Lenkergriffs daher. Der sportliche Duft kombiniert eine spritzige Zitrusnote mit Lavendel, Amber und frischem Moos. Ducati Fight For Me, Eau de Toilette, 30 ml, Fr. 24.80

Zu viel Fussball gespielt? Nicht nur bei Torschützenkönigen, auch bei solchen, die beruflich viel auf den Beinen sind, wirkt der Sanactiv-WeinlaubBeinspray Wunder: Er erfrischt schwere und müde Beine . Sanactiv Weinlaub Beinspray, 100 ml, Fr. 8.90

Und wofür gar nicht?

Für Windeln.

Lieben Sie das Geld?

Nein, definitiv nicht. Liebe ist ein Gefühl, das meiner Familie vorbehalten ist. Wann und wie viel haben Sie das letzte Mal gespendet?

100 Franken für die Krebsforschung Schweiz. Welches waren ihre teuersten Ferien?

Flitterwochen auf Mauritius mit meiner Frau. Wenn es keine Banken gäbe, wo würden Sie Ihr Geld aufbewahren?

Windelexpress Bahn frei! Der Micro Mini ist die Ducati für Sprösslinge. Der Scooter eignet sich für Kinder vom ersten bis zum fünften Lebensjahr, da er mit dem Nachwuchs mitwächst. Micro Mini Scooter mit Sitz, 1–5 Jahre, Fr. 89.90* * In ausgewählten SportXX-Filialen.

Keine Ahnung, ich habe nicht mal ein Kopfkissen zu Hause. Eine Idee wäre natürlich der Windeltopf der Kids, da schaut bestimmt kein Räuber nach. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Nein, aber ich bin empfänglich für denselbigen …

Interview: Eugen Baumgartner


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

MIGROS LUZERN | 85

NEWS

Produkt der Woche

Klubschultipp der Woche

Von Ende April bis Ende August gibt es wieder den 150-g-Beutel Eisbergsalat mit Radiesli. Der «Aus der Region. Für die Region.»-Salat ist bereits gewaschen, geschnitten und kann nach Lust und Laune genossen werden und ist in der Küche schnell einsatzbereit. Die rotweissen RadiesliStäbli geben dem ganzen Salat eine frische Farbe. Der Eisberg-salat mit Radiesli ist in allen grösseren Filialen der Migros Luzern erhältlich.

Bringen Sie sich auf Erfolgskurs mit Mentaltraining. Diese Methode wird effizient zur Leistungssteigerung in Business und Sport eingesetzt. Erleben Sie, was Ihre Vorstellungskraft bewirkt und lernen Sie, mit positiven Gedanken Ihre Ziele zu visualisieren. Der Basiskurs startet am 23. August in Luzern. Den Aufbaukurs können Sie ab 8. November besuchen. Anmeldung unter www.klubschule.ch Suchwort: Mentaltraining Luzern: 041 416 66 66

Plattwurf auf der Rigi

Die Migros unterstützt zum ersten Mal eines der ältesten Bergschwingfeste: das Rigi-Schwingen.

Wettbewerb

Gewinnen Sie 10 x 2 Tickets (inkl. Zugfahrt Goldau-RigiStaffel-Goldau) für das Rigi-Schwingen! Teilnahme unter www.migrosluzern.ch

Schwingen mit schöner Aussicht: Auf der Königin der Berge hat Schwingen Tradition.

M

it ersten belegbaren Erwähnungen um 1600 gehören Schwingund Älplerfeste auf der Rigi zu uralter Volkssitte. Das auf der Rigi-Staffel auf rund 1600 Metern über Meer ausgetragene Bergschwingfest zieht jährlich rund 3600 Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Königin der Berge. Die eingefleischten Schwingerfans erklimmen den Berg traditionell gar zu Fuss. Am 8. oder je nach Wetter am 15.

oder 22. Juli zeigen 90 Schwinger ihr Können vor imposantem Panorama. Die Aussicht auf Seen und Berge von der Rigi aus ist atemberaubend. Mit ihrer Unterstützung des Rigi-Schwingen als Hauptpartnerin, baut die Migros ihr bereits sehr breites Engagement im Schwingsport weiter aus. Damit unterstützt sie neben den beiden Schwingerkönigen Jörg Abderhalden und Kilian Wenger, dem Schwingernachwuchs,

dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest auch diverse regionale Schwingfeste sowie vier der sechs Bergschwingfeste als Hauptpartnerin. Text: Marisa Michlig

Sponsoring by Informationen zum Rigi-Schwingen finden Sie unter www.rigi-schwingen.ch


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migros luzern

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Nr. 24, 11. JuNi 2012 | migros-magazin |

Golfen wie die Grossen

Golfen auf einer richtigen 6-LochGolfanlage: Teilnehmende vom Campus Sursee.

Lust, in den Sommerferien etwas Neues zu erleben? Die Sommercamps des Campus Sursee sind Ferienlager für Kinder zwischen sieben und sechzehn Jahren, die mit Spiel und Spass Neues entdecken wollen. Vom 9. bis 27. Juli finden jeweils von Montag bis Freitag einwöchige Camps statt. Nebst den Golf-Camps decken die Ferien- und Sommerlager 2012

verschiedenste interessen ab: Pferdenarren und Wasserraten kommen auf ihre Kosten, robin Hood’s und ronaldinho’s werden gefördert oder lockerer Englischunterricht und Hip-Hop- und Streetdance angeboten. Gastgeber des Golf-Sommercamps 2012 ist der Golfpark Oberkirch der Migros Luzern. Teilnehmende spielen auf einer echten 6-Loch-

Lebenslanges Lernen

Das Leben ist bekanntlich die beste Schule. Aber eine Ausbildung mit Diplom bringt wie zum Beispiel die Lehrgänge der Migros Klubschulen Luzern, Zug und Sursee.

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ach den Sommerferien kehren die Schulkinder wieder in die Klassenzimmer zurück, und auch bei der Klubschule Migros Luzern heisst es wieder: Start der Aus- und Weiterbildungen. Zeitgleich mit dem Schulstart gibt es auch einige Angebotsänderungen. So können neu bei allen kreativen Lehrgängen von M-Art ECTS-Punkte für das Bachelor-Studium gesammelt werden. Weiter warten viele berufliche Ausbildungen in den fünf Angebotsbereichen Management & Wirtschaft, Informatik & Neue Medien, Bewegung & Gesundheit, Kultur & Kreativität sowie Sprachen auf die Lernbegeisterten. Auch Wissen vermitteln will gelernt sein, wofür die Ausbildungen zur Erwachsenenbildung bestens geeignet sind.

Bildungspartnerin für lebenslanges lernen Die Klubschule Migros steht für einen ganzheitlichen Bildungsbegriff und bekennt sich zum Konzept des lebenslangen Lernens. Sie ermöglicht ihren Kundinnen und Kunden, sich persönlich, beruflich und gesellschaftlich weiterzuentwickeln und ist eine ideale Bildungspartnerin. Roman Ziegler, Leiter Klubschulen/Freizeit/Kulturelles Luzern bringt es auf den Punkt: «Für jedes individuelle Bildungsbedürfnis hat die Klubschule Migros die passende Lösung.» Rund 600 Weiterbildungen werden in den fünf Angebotsbereichen

Roman Ziegler, Leiter Klubschulen/Freizeit/Kulturelles Migros Luzern, freut sich über das

angeboten. Roman Ziegler erklärt zudem, worauf bei der Auswahl der Kurse geachtet wird: «Wir passen unser Angebot laufend den aktuellen Bedürfnissen an und erweitern das Ausbildungsprogramm kontinuierlich. Dabei steht die Qualität der Ausbildung stets im

Vordergrund.» Seit dem 1. Juni präsentiert sich die Klubschule Migros in einem neuen Kleid. Unter anderem finden die Kundinnen und Kunden dank der farblichen Unterscheidung der Angebotsbereiche noch schneller zum richtigen Kurs. Eine weitere Neuerung ist


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ihre region

Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

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Golfanlage und werden von erfahrenen Golflehrern betreut. Pro Golfkurs sind maximal zwanzig Kinder zugelassen, damit jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer persönlich betreut werden kann. Vorkenntnisse sind keine nötig, die Ausrüstungen sind für alle Teilnehmenden vorhanden. informationen und Anmeldung (bis 29. Juni) unter www.campus-sursee.ch.

Lilibiggs Kinderkonzerte: eine spassige Sache.

Familienspass pur!

Lernwillige beruflich weiter, aus- und Weiterbildung in der Klubschule Migros Ende August starten die Lehrgänge der Klubschule Migros. in der neuen Sonderbeilage der Klubschule finden Lernwillige alle informationen zu den wichtigsten Lehrgängen. Die Beilage ist in allen Klubschul-Centern und MigrosFilialen erhältlich.

Weitere Infos: www.klubschule.ch Luzern: 041 418 66 66 Zug: 041 727 11 55 Sursee: 041 921 34 20

neue Erscheinungsbild.

das eingeführte «DIPLOMA». Damit erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Abschluss mit einem einheitlichen gesamtschweizerisch anerkannten Standard der Klubschule Migros. Text: Eva D‘Andrea

Am 7. und 8. Juli bringen die Lilibiggs Kinderkonzerte auf dem Zugerberg in Zug ausgelassene Stimmung und einzigartige Atmosphäre – auf und neben der Bühne.

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usammen mit Nina, Hugo und Tobi freuen sich die Besucher auf die Lilibiggs Kinderkonzerte. Zu Gast auf dem Zugerberg am 7. und 8. Juli sind diverse Gäste: am Samstagnachmittag Bruno Hächler und Band mit ihrem neuen Programm «Stadtfüchs» sowie Christian Schenker & Grüüveli Tüüfeli mit ihrer Jubiläumstour. Weiter begeistern am Sonntagnachmittag Andrew Bond und Band die Zuschauer mit ihrem neuen «Chrüsimüsi Chräbs-Programm» und karTON mit «Alti Schachtlä», ein Erlebnis, bei dem sich alles um Karton dreht. Auch neben der Bühne ist einiges los. Die Atmosphäre vor und neben der Bühne macht die Kinderkonzerte zu einem unvergesslichen Erlebnis.

abenteuer-Wochenende für Campingfans Für Familien, die aus dem Wochenende ein kleines Abenteuer machen möchten, gibt es ein spezielles Programm: Familiencamping. Das Erlebnis beinhaltet eine Übernachtung im eigenen Zelt, zwei Konzerte am Samstagnachmittag, ein Abendprogramm mit Clown Pepe und Tommy mit anschliessender Familiendisco, ein Aufwachprogramm mit Mär-

chenerzählerin Jolanda Steiner und viel Sport und Spass. Krönender Abschluss des Abenteuers sind die beiden Konzerte am Sonntagnachmittag. Die Migros offeriert Cumulus-Kunden 20 % Rabatt auf Tages-Familienpässe für 5 Personen für die Lilibiggs Kinderkonzerte am 7. und 8. Juli auf dem Zugerberg. Bezug unter www.migros.ch/cumulusticketshop. Pro Cumulus-Karte maximal 1 Familienpass, Tickets, solange Vorrat. Text: Melanie Wanner

sponsoring by Tickets und Infos: www.lilibiggs-kinderkonzerte.ch

5 Familienpässe zu gewinnen! Die Migros unterstützt die Lilibiggs Kinderkonzerte als Hauptsponsorin und verlost 5 Familienpässe für 4 Personen für das Konzert vom Sonntag, 8. Juli, auf dem Zugerberg. Teilnahme und weitere informationen unter www.migrosluzern.ch Teilnahmeschluss ist der 15. Juni 2012.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

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Wer solls bezahlen?

IT’S A WILD WORLD

Ulysses und ein lauwarmes Guinness

Ist ein Schwangerschaftsabbruch Privatsache? Geht es nach einer Volksinitiative, sind die Krankenkassen dafür nicht zuständig. Die Forderung ist umstritten.

K

ünftig sollen Schwangerschaftsabbrüche nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt werden. Das fordert die Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache». Die Begründung der 27 Initianten um die Ex-Nationalrätin Elvira Bader (57, CVP) und den SVP-Ständerat Peter Föhn (59): Jede Frau sei selbst für eine Schwangerschaft verantwortlich. Die Gegner jedoch sind überzeugt, dass es den Initianten weniger um den finanziellen Aspekt geht. So betont Claudine Esseiva (33), Generalsekretärin der FDP-Frauen: «Es geht vielmehr darum, Schwangerschaftsabbrüche als moralisch verwerflich abzustempeln. Sie blenden die Verantwortung des Mannes in der Frage der ungewollten Schwangerschaften völlig aus.»

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild Irland ist für seine Schriftsteller und Dichterwelt bekannt. 2010 kürte die Unesco Dublin zur «City of Literature». ■ Der in Zürich verstorbene Schriftsteller James Joyce ist nach Oscar Wilde Dublins berühmtester Sohn. Am 16.Juni findet dort der Bloomsday statt, be-

Abtreibungen in Eigenregie könnten zunehmen Seit der Einführung der Fristenregelung im Jahr 2002, die das Recht auf freie Entscheidung für einen Abbruch bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche festlegt, ist die Zahl der Abbrüche in der Schweiz ohnehin gesunken. Für Anne-Marie Rey (74), Vorkämpferin für die Fristenlösung, ist die Initiative denn auch ein klarer Schritt in Richtung Entsolidarisierung und Diskriminierung: «Getroffen würden insbesondere mittellose Frauen, Migrantinnen und auch junge Mädchen. Die Gefahr, dass sie zu gefährlichen Do-it-yourself-Abtreibungen greifen würden, besteht.» Auch der Bundesrat empfiehlt eine Ablehnung der Initiative, die frühestens 2013 kommt.

Bild: Getty Images

Text: Andrea Fischer Schulthess

www.facebook.com/ MigrosMagazin Ist ein Schwangerschaftsabbruch für Sie (zuerst) Frauensache? Die Umfrage.

Wollen die Initianten der Initiative Geld sparen oder Abtreibungen als «moralisch verwerflich» abstempeln?

nannt nach Leopold Bloom, der Hauptfigur des Joyce-Romans «Ulysses». Ulysses-Fans kleiden sich, wie es Anfang des 20. Jahrhunderts Mode war, und pilgern zu den Originalschauplätzen wie dem Sandycove-Strand (Bild) und dem Pub The Bailey. Details im Internet unter www.bloomsdayatthebailey.com. ■ Die irische Hauptstadt ist neben der Literatur für mindestens zwei weitere Attraktionen bekannt: «The Doors of Dublin» und die Pubs. Weltweit gibt es in kaum einer anderen Stadt eine so schöne Ansammlung von farbigen georgianischen Türen wie südlich des Flusses Liffey rund um den Fitzwilliam und den Merrion Square, wo Oscar Wilde gewohnt hat. Adressen für den Abend: zum Essen das Rustic Stone oder das Pichet, für danach das Lost Society an der South William (neuer Club, bei Einheimischen beliebt) sowie die Market Bar an der Fade Street 14a (traditionelles Pub). ■ Unbedingt ansehen sollte man sich das neue Gebiet der Docklands rund um Grand Canal Dock in der Nähe des BordGáis-Energy-Theaters. Zum Einkaufen lockt ebenfalls die South William Street: Dort befindet sich das «Project 51» mit mehreren Designern.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

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5 FRAGEN

«Wir sind für die Helmpflicht»

Bundesrat und Ständerat forderten, Kinder bis 14 Jahre sollten beim Velofahren einen Helm tragen, der Nationalrat jedoch lehnte das Obligatorium ab. Was ist sinnvoller, Pflicht oder Eigenverantwortung?

Esther Walter (44) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Forschung bei der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu).

1

Esther Walter, der Nationalrat stellt sich gegen die Forderung des Bundes- und Ständerats nach einer Helmpflicht für Kinder. Was sagt die Beratungsstelle für Unfallverhütung?

Wir bedauern es. Die bfu ist für die Helmpflicht. Bereits heute tragen zwei Drittel aller Kinder einen Velohelm. Eine noch höhere Tragequote lässt sich nur durch ein Obligatorium erwirken, denn bei Kindern kann noch nicht auf Eigenverantwortung gesetzt werden.

2

Wie können Eltern die Sicherheit für velofahrende Kinder verbessern?

Kinder sollten frühzeitig in ihrer Motorik gefördert werden, damit sie die Grundfertigkeiten des Velofahrens gut erlernen. Regelmässiges Velofahren hilft, Sicherheit zu gewinnen. Bis etwa zu ihrem achten Geburtstag sollten Kinder aber von einer verantwortungsbewussten Person begleitet werden. Grelle und bei Dämmerung reflektierende Kleidung erhöht zudem die Erkennbarkeit.

3

Gegen ein Helmobligatorium sind SVP, FDP, GLP, SP und viele Grüne. Sie setzen auf Eigenverantwortung der Kinder. (Berner Zeitung vom 1. Juni).

Hilft es, wenn Eltern als Vorbilder ebenfalls einen Helm tragen?

Ja. Kinder lernen vieles durch Beobachten. In der Entwicklungspsychologie nennt man dies «Lernen am Modell». Wenn die Eltern den Helm auch tragen, gibt es weniger Diskussionen. Das Helmtragen wird wie das Angurten im Auto zu einer nicht verhandelbaren Selbstverständlichkeit.

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Was gilt es beim Kauf eines Kindervelohelms zu beachten?

Auf dem Schweizer Markt erhältliche Velohelme müssen alle die europäische Norm EN-1078 erfüllen. Eltern brauchen sich diesbezüglich also keine grossen Sorgen zu machen. Viel wichtiger ist es, dass der Helm dem Kind gut passt, die Bändel von einer Fachperson richtig eingestellt werden und dem Kind der Helm auch gefällt. Das Kind sollte daher beim Kauf dabei sein. Da Helme Gebrauchsgegenstände sind, wird empfohlen, sie nach fünf Jahren zu ersetzen.

5

Können Kinder den Velohelm auch für den Spielplatz brauchen, zum Beispiel auf der Kletterburg oder beim Inlineskaten?

Auf dem Spielplatz, insbesondere auf der Kletterburg, sollte der Velohelm ausgezogen werden. Es besteht die Gefahr des Strangulierens, wenn das Kind mit dem Kopf hängen bleibt und sich der Verschluss nicht öffnet. Beim Inlineskaten oder Schlittschuhlaufen ist der Velohelm eine gute Wahl. Interview: Thomas Vogel Den ganzen Berner-Zeitung-Artikel lesen Sie unter: www.migrosmagazin.ch

MEIN GARTEN

Rote Karte für die Himbeeren Gartenexpertin Haia Müller pfeift ihre bunten Spieler zurück.

Wenn die ganze Welt pünktlich zur Euro 2012 von Fussball spricht, dann gehört dieses Thema natürlich auch in eine Gartenkolumne. Zwar sind meine Mitspieler eher statisch und zeichnen sich nicht durch elegante Dribblings aus. Und Tore fallen auch nicht. Höchstens schiesse ich ab und zu ein Eigengoal. Zum Beispiel als ich mir vom Nachbarn ein paar Samen des Natternkopfs erbat, der sich bei mir prächtig ver-

mehrt. So prächtig, dass ich kaum mehr mit Jäten nachkomme. Und noch so manch anderer Fussballfachbegriff lässt sich wunderbar auf meinen Garten übertragen. So ist ein Corner nicht nur auf dem Spielfeld eine gute Gelegenheit, um zu punkten. Mein Spalieraprikosenbaum fühlt sich in der geschützten Ecke so wohl, dass er selbst den harten Winter im rauen Tösstaler Klima überstand. Natürlich sind meine

Pflanzen auch im Kampf um die aussichtsreichsten Positionen nicht zimperlich. Doch wenn die Winden den Rittersporn in die Mangel nehmen, ist das eindeutig ein Foul, das ich nicht durchgehen lasse. Die Himbeeren hingegen haben sich selbst ins Abseits manövriert, sie spriessen überall, wo sie nicht sollten, und büssen dafür. Die Konsequenz: rote Karte und Platzverweis.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

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STARK & SCHÖN

Ruhe in Frieden, Stirnband!

Was haben das Modeaccessoire Stirnband und Amy Winehouse gemeinsam? Sie haben uns beide mit Sexappeal und Soul erfreut. Und sie sind beide von uns gegangen. Ein paar Worte zum Abschied.

W

Bild: Kobal Collection , Illustration: Rebekka Heeb

enn in der Männermode ein Accessoire in Ungnade gefallen ist, dann ist es das Stirnband. Ausser Guns-N’-Roses-Sänger Axl Rose und TV-Hellseher Mike Shiva hält kaum mehr jemand daran fest. Dabei sahen Stirnbänder einst alles andere als schlecht aus. Denken wir nur an den attraktiven schwedischen Tennisstar Björn Borg in den 70er-Jahren. Noch heute hätte die Frotteekrone durchaus das Zeug zum Ladykiller. Wie das Ganze in der Gegenwart wirken könnte, zeigte Regisseur Wes Anderson 2001 im Film «The Royal Tenenbaums»: ganz schön sexy. Aber vielleicht ist es mit dem Stirnband wie mit Amy Winehouse, Kurt Cobain und anderen Rocklegenden: Sie leben schnell und sterben jung. Zur Legende wird man

halt nur, wenn man früh abtritt. Schluss, aus, amen! Also kein Comeback, sondern Abschied. Ehrlich, kurz und mit einer Träne im Auge. Liebes Stirnband, bunt war deine Blütezeit. Auch ich habe dich mit stolzer Brust über wehender Mähne getragen. An Rockkonzerten und in der Heavymetaldisco. Leider bist du von uns gegangen. Ich hoffe, du bist jetzt an einem schöneren Ort. Wir werden dich in guter Erinnerung behalten und zu Hause vor dem Spiegel von Zeit zu Zeit aufleben lassen. Aber nur kurz, so zum Gedenken. Ansonsten: Ruhe in Frieden, alter flauschiger Weggefährte! Dein Jean-Luc. Text: Jean-Luc Rossi

Oder hat das Stirnband doch noch eine Chance? Schreiben Sie uns: leserbriefe@migrosmagazin.ch

Stirnband-Power: Gwyneth Paltrow und Luke Wilson im Film «The Royal Tenenbaums».

ÖKOLOGIE IM HAUSHALT

EGO-COACH: IN 36 SCHRITTEN ZU MEHR SELBSTBEWUSSTSEIN

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Schritt 35: Dran bleiben und erfolgreich sein

Für Eigenheimbesitzer oder Bewohnerinnen von Genossenschaftshäusern könnte sich die Nutzung der Sonnenenergie für die Strom- oder Wärmeproduktion lohnen. Der vom WWF initiierte Solardachrechner bietet für jeden Wohnort die nötigen Infos zu Solaranlagen. Für Mieterinnen und Mieter, die nicht frei über ihr Hausdach verfügen können, bietet der Kauf von Sonnenenergie via Stromanbieter eine ökologische Alternative. Den Solarstromrechner und die Stromanbieter finden sie unter: wwf.ch/solar und wwf.ch/oekostrom

Auf eine erfolgreiche Verhaltensänderung erfolgt nicht selten ein Rückfall in alte Muster, die man überwunden zu haben glaubte. Lassen Sie sich nicht entmutigen. Jetzt heisst es, erst recht dranzubleiben. Sie haben in den vergangenen Wochen viel hinzugelernt mit dem Ego-Coach, haben Erfolge erlebt und sind mutiger und selbstbewusster geworden. Doch unvermittelt fallen Sie zurück in alte Verhaltensmuster. Das ist kein Zeichen von Schwäche oder ein Hinweis darauf, dass Sie etwas falsch gemacht hätten. Tatsache ist: Wir Menschen entwickeln für alles, was wir tun, feste Muster. Diese regeln, was wir essen, worüber wir sprechen, was wir be-

gehren oder hassen. Diese Routinen sind tief im Gehirn abgespeichert und lenken unser Verhalten. Der Umbau dieser Verhaltens- und Reaktionsmuster braucht Zeit. Haben Sie also Geduld mit sich, wenn Sie wieder einmal das Gefühl haben, Sie seien an einem starken Gummi befestigt, der Sie immer wieder in die Ausgangsposition zurückziehen will. Die Hirnforschung zeigt: Erst wenn man ein neues Verhalten Dutzende Male durchgespielt hat, wird es dauerhaft im Gehirn abgespeichert und ersetzt die nicht mehr erwünschten Routinen. Übung macht den Meister, das ist keine leere Formel! In Zusammenarbeit mit www.focus.de


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Nr. 24, 11. JuNi 2012 | migros-magazin |

gefällt mir

«Die Gruppe ist lustig»

Mit einer Sonde wird Sumpfschildkröte Romeo künstlich ernährt.

neues vom zoo-doktor

Bild: Tierpark Goldau. Das Migros-Kulturprozent unterstützt den Tierpark Goldau.

Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

Welches Internetradio ist Ihr Geheimtipp?

Grooveshark.com, dort kann man sich seine eigene Playlist zusammenstellen.

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Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

3

Meine Lieblingsserie am TV ist:

4

Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht?

5

Meine genialste App ist …

6

Twittern Sie?

«The Simpsons» — einfach nur Kult und sehr unterhaltsam.

Der Schildkrötenmann Romeo leidet an einer gefährlichen Lungenentzündung. Dank Antibiotika und künstlicher Ernährung kommt er wieder zu Kräften. Romeo liegt teilnahmslos auf einem Stein. Er traut sich nicht mehr ins Wasser, frisst nichts und kann den Kopf kaum mehr aufrecht halten. Mit diesem Bericht wird die Rotwangen-Schmuckschildkröte am Nachmittag bei mir abgegeben. Romeo hat die Augen geschlossen und ist apathisch. Als ich ihn untersuche setzt der Schildkrötenmann sehr wässrigen Kot ab. Ich entschliesse mich, ein Röntgenbild zu machen. Das Bild bestätigt meinen Verdacht. Romeo ging nicht mehr ins Wasser, weil er eine Lungenentzündung hat. Seinen Kot untersuche ich unter dem Mikroskop. Es wimmelt von Parasiten, welche die Schildkröte geschwächt haben. Damit ist die Therapie klar: Die Lungenentzündung muss mit Antibiotika behandelt werden, das heisst, Romeo erhält täglich eine Spritze ins Bein. Die Spritze toleriert er, ohne mit der Wimper zu zucken — auch dies ein Zeichen, dass er gar nicht fit ist. Damit Romeo wieder zu Kräften kommt, wird er künstlich ernährt. Den Nahrungsbrei gebe ich mit einer Sonde direkt in den Magen. Diesem Nahrungsbrei können auch die Medikamente gegen die Darmparasiten untergemischt werden. Da sein Zustand schlecht

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«Don’t Worry, be Happy» von Bobby McFerrin. Der Titel sagt schon alles.

Romeo übersteht eine Lungenentzündung «

Michael Lipp (28), Projektleiter Marktbearbeitung, Betriebszentrale Migros, 6036 Dierikon

ist, erhält er noch eine Nährlösung gespritzt. Am nächsten Tag ist der Zustand kaum besser. Ich gebe aber noch nicht auf, denn bei Reptilien geht alles etwas langsamer als bei Säugetieren. Romeo erhält wieder seine Medikamente und regelmässig den Nahrungsbrei. Am dritten Tag macht Romeo einen etwas besseren Eindruck. Er öffnet seine Augen wieder und wirkt weniger apathisch. Nach fünf Tagen beginnt er auf seiner Schaumstoffmatte herumzukriechen und zeigt mir, dass er nun wieder ins Wasser gehen möchte. Ich stelle das Becken um und erhöhe den Wasserstand. Romeo kann nun selbst wählen, ob er ans Land oder ins Wasser möchte. Tatsächlich geht er nach einigen Stunden wieder ins Wasser und schwimmt etwas herum. Eine erste Hürde ist geschafft, aber Romeo muss weiter täglich mit Medikamenten und Nahrung versorgt werden. Er wird zwar immer kräftiger und versucht auch bereits wieder, mir in den Finger zu beissen, wenn ich ihm seine Spritze mache. Aber selber fressen will er noch nicht. Nach einer Woche ist es geschafft: Romeo beginnt erstmals Würmer zu fressen und ist jetzt viel aktiver — er ist über dem Berg.

»

Als Kind mit Mario Kart, jetzt kommt meine PlayStation2 an Partys für SingStar zum Einsatz. … WhatsApp — kostenlos SMS und MMS senden. Fast alle meine Freunde benützen diese App. Ich hab einen Account, nutze ihn aber praktisch nur als Infoquelle.

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Auf Twitter bin ich Follower von …

… Persoenlich.com, dort erfahre ich immer die neusten News aus der Welt von Marketing und Kommunikation.

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Welches ist Ihre unterhaltsamste Fanseite auf Facebook?

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Mein Lieblings-Buch heisst …

«Die Gruppe» — Die peinlichsten und lustigsten Facebook-Statuseinträge und Fotos — der Name ist Programm. … «Besser Kochen mit Jamie» von Jamie Oliver, ich bin ein leidenschaftlicher Hobbykoch.

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Woher holen Sie sich Ihre News?

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Nr. 24, 11. JuNi 2012 | migros-magazin |

Wenn die Hand ausrutscht

Kinder testen ihre Grenzen aus. Ist es in Ordnung, sie mit einem «kleine Klaps» zur Räson zu bringen? Das Migros-Magazin hat nachgefragt – und ganz unterschiedliche Antworten bekommen.

S

ie sind trotzig, wild, ungestüm, laut, rücksichtslos — und sie bringen die Eltern an ihre Grenzen. Immer und immer wieder. Die einen mehr, die anderen weniger. Aber wie sollen Mütter und Väter auf die Provokationen ihrer Kinder reagieren? Schimpfen, schreien, hauen, ruhig bleiben? Dass Prügel keine geeignete Erziehungsmassnahme sind, bestreitet seit den 60er-Jahren niemand mehr. Wie sieht es aber mit den leichten körperlichen Strafen aus, wie einer Ohrfeige oder dem berühmten Klaps auf den Po? Schaut man sich zu diesem Thema die Einträge in Erziehungsforen im Internet an, wird schnell klar: Die Meinungen gehen weit auseinander. «Jede körperliche Strafe gehört verboten», sagen die einen. «Ein Klaps auf den Po hat noch niemandem geschadet», die anderen.

Körperliche strafen sind nach dem gesetz nicht verboten Tatsächlich werden 40 Prozent aller einbis vierjährigen Kinder in der Schweiz auf irgendeine Weise körperlich bestraft. Und das Woche für Woche. Das zeigt eine Studie des Departements für Psychologie an der Universität Freiburg von 2004. Bei den Vier- bis Siebenjährigen seien es noch mehr. «Dabei haben verschiedene Initiativen, wie die Stiftung Kinderschutz Schweiz, die Verankerung

eines expliziten Verbots von Gewalt in der Erziehung im Zivilgesetzbuch bereits gefordert», sagt Beatrice Müller, juristische Mitarbeiterin der Dienststelle Soziales und Gesellschaft des Kantons Luzern. Zwar ist in der Schweiz der Schutz der Integrität des Kindes durch die Bundesverfassung gewährleistet und Tätlichkeiten, wie eine Ohrfeige, werden strafrechtlich geahndet. Anders als bei Erwachsenen wird die Tat bei Kindern aber nur dann verfolgt, wenn sie wiederholt begangen wurde. Und «wiederholt» ist dabei nicht klar definiert. Im Vergleich: In Deutschland sind körperliche Strafen bei Kindern seit 2000 und in Schweden sogar schon seit 1979 per Gesetz verboten. Aber abgesehen von der rechtlichen Situation: Ist ein Klaps nun vertretbar oder nicht? Und wie schädlich sind leichte körperliche Strafen? Wir haben zwei Erziehungsexperten und einige Menschen auf der Strasse nach ihrer Meinung gefragt. Texte: Evelin Hartmann Bilder: Fabian Biasio

Die rechtliche Situation in der Schweiz und die Hintergründe zur Körperstrafe.

Viele Eltern geraten im Alltag an ihre Grenzen. Ob dann körperliche


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Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

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auf der strasse nachgefragt:

Darf man ein Kind mit einem Tätsch aufs Füdli oder einer Ohrfeige zur Räson bringen?

Liliane Vonbank (22), Luzern

«ich bin gegen jede form von gewalt in der erziehung. sie schadet dem Kind und vermittelt ihm den eindruck, dass man Konflikte auf diese art und Weise löst. ich kann verstehen, wenn eltern in besonders schwierigen situationen die hand ausrutscht, aber es muss eine ausnahme bleiben.»

Bild: Getty images

Olivia Bass (28), Luzern «Es gibt viele andere, bessere Strafen. Zum Beispiel einige Minuten still in der Ecke stehen. Ausserdem sollten Eltern mit ihren Kindern reden.»

Strafen erlaubt sind, darüber streiten sich die Experten.

Armin Brunetti (66), Meggen LU «Ich gehöre zu der Generation, die mit körperlichen Strafen aufgewachsen ist. Eltern wie Lehrer haben geschlagen. Manche waren regelrechte Sadisten. So etwas darf nicht sein! Aber in besonders rebellischen Entwicklungsphasen, wie bei Fünf- und Sechsjährigen, kann ein Klaps aufs Füdli nicht schaden.»


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Nr. 24, 11. JuNi 2012 | migros-magazin |

Alia Nexhat (30), Luzern

«kinder dürfen nicht geschlagen werden. ich komme aus dem kosovo. in meiner heimat gehören körperliche strafen zur erziehung dazu. aber jetzt wohne ich in der schweiz, und hier macht man das nicht. besser ist es, mit seinen kindern zu reden.» Helena Dolder (82), Emmenbrücke LU «Meine Geschwister und ich sind nie geschlagen worden. Ich habe das auch nicht mit meinen Söhnen gemacht. Wenn sie abends zu spät nach Hause gekommen sind, habe ich sie ohne Essen ins Bett geschickt. Danach waren sie pünktlich. Schläge bringen einen nicht weiter.»

leichte körperliche strafen: kontra

«Meistens bleibt es nicht bei einem Klaps» Sabine Brunner, manche lehnen körperliche Strafen kategorisch ab, andere sagen, ein Klaps aufs Füdli habe noch niemandem geschadet. Wer hat recht?

Ich halte Gewalt, egal in welcher Form, für keine legitime Erziehungsmassnahme. Hinter dem Schlag steht der Wunsch, auf das Kind Druck auszuüben und es so zu zwingen, ein erwünschtes Verhalten zu übernehmen. Dem Kind wird suggeriert: «Wenn du nicht parierst, habe ich das Recht, dir wehzutun.» In diesem Moment wird die Beziehung zum Kind gestört. Kann denn ein einzelner Klaps traumatisierend sein?

Traumatisierung ist ein grosser Begriff. Ein einzelner Klaps ist sicher nicht das Schlimmste, aber meist bleibt es nicht bei einem. Und neue Studien zeigen: Schläge haben Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes, sie bekommen ein schlechtes Selbstwertgefühl und lernen, Konflikte mit der Faust zu lösen. Deshalb sollten sich Eltern ganz klar positionieren und auf Schläge als Erziehungsmittel verzichten. Welche Mittel bleiben Eltern, wenn sich ihr Kind sehr aufmüpfig und aggressiv verhält?

Sabine Brunner (45) ist klinische Psychologin am Marie-MeierhoferInstitut für das Kind in Zürich.

Kinder brauchen Grenzen. Aber Eltern sollten ihrem Kind demokratisch auf Augenhöhe begegnen und erklären, warum sein Verhalten so nicht richtig ist. Nicht im rebellischen Moment, sondern im Nachhinein. Das heisst, wenn ein Kind beim Kirchgang schreit und weint, sollten Eltern mit ihm rausgehen und ihm draussen in Ruhe erklären, dass man während des Gottesdienstes leise sein muss. Aber was machen Eltern mit ihrem fünfjährigen Sohn, der sie auslacht, wenn sie ihm zum vierten Mal sagen, dass er seiner kleinen Schwester nicht mit dem Holzschwert ins Gesicht schlagen soll?

Natürlich gibt es in der Erziehung schwierige Situationen. Eine allgemeingültige Erziehungsanleitung kann dafür keiner anbieten. Man muss im Einzelnen schauen, was gerade schiefläuft und wo der Weg aus dem Konflikt herausführt, wie bei Konflikten unter Erwachsenen auch. Deshalb würde ich solchen Eltern raten, eine Beratungsstelle aufzusuchen. Laut Studien schlagen viele Eltern nicht aus Überzeugung, sondern aus Hilflosigkeit. Was überfordert sie?

Das Leben mit kleinen Kindern ist sehr fordernd. Wenn man ein funktionierendes Netz aus Grosseltern und Freunden in der Nähe hat, die einen unterstützen, ist das wunderbar. Wer aber den ganzen Tag alleine mit seinem Kind ist, weil der Partner beispielsweise Vollzeit arbeitet, kann sich kaum Pausen vom Kind nehmen. Die braucht es aber. Andere wollen beides unter einen Hut bringen: Familie und Karriere. Auch das kann überfordern, wenn die Hilfe von aussen fehlt. Dann wird Gewalt schnell zum Ventil für vieles andere. Sollte man sich bei seinem Kind entschuldigen, wenn einem doch einmal die Hand ausrutscht?

Ja. Und das auch schon bei den ganz Kleinen. Kinder verstehen mehr, als wir denken. Und sie verzeihen schnell. Sie haben einen grossen Willen zur Kooperation. Sie sind ja auch auf ihre Eltern angewiesen. Und die Entschuldigung sollte ernst gemeint sein. Aber man sollte sich auch nicht zu viele Vorwürfe machen, wenn ein Klaps doch einmal vorkommt. Wichtig ist, mit seinem Kind im Gespräch zu bleiben, sein eigenes Verhalten zu erklären und ihm klar zu sagen, was man von ihm erwartet.


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leben

Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

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faMilie | 101

Simone Bischof (31), Malters LU

«für mich kommt das bei meinem zweieinhalbjährigen sohn nicht in frage. es wäre ein zeichen von Überforderung. Wenn ich als 100-prozentige hausfrau immer zu hause wäre, käme ich sicher öfter an meine grenzen. aber ich gehe arbeiten, und mein Mann und ich teilen uns die erziehungsarbeit. so geniesse ich die zeit, die ich mit meinem sohn verbringe, sehr, und es gibt weniger konflikte.»

Sascha Stutz (21), Pfäffikon SZ «Natürlich darf man das. Man sollte Kinder nicht ins Gesicht schlagen, aber ein Klaps auf die Finger oder aufs Füdli ist völlig okay. Allerdings sollte dieses Mittel in Massen eingesetzt werden. Es ist sicher nicht gut, wenn Kinder das jeden Tag erleben.»

leichte körperliche strafen: pro

«Ein leichter Knuff hat etwas väterlich Forderndes» eher eine Vorstellung davon bekommen, wie das wehtut. Aber alles, was in Richtung Schlagen geht, ist zu vermeiden.

Daniel Niederberger, sind körperliche Strafen wie ein Klaps oder eine Ohrfeige in der Kindererziehung kategorisch abzulehnen?

Als klare Strafen ja. Als Reaktionen im erzieherischen Alltag sind sie kaum zu vermeiden. Ich glaube, dass es in extremen Situationen gar nicht anders geht, als einem Kind körperlich seine Grenzen aufzuzeigen. Bei dieser Fragestellung geht es um den Spagat zwischen Ideal und familiärem Erziehungsalltag. Das Ideal schliesst körperliche Strafen aus und setzt stattdessen auf erklärende Worte.

Aber ein Dreijähriger kann oft aufgrund seines Entwicklungsstandes noch nicht verstehen, warum er dieses oder jenes unterlassen soll. Deshalb ist er auf die körperliche Reaktion der Eltern angewiesen. Die muss nicht gleich in Form einer Ohrfeige daherkommen, die beleidigend, demütigend wirkt. Ein leichter Knuff in den Oberarm hat stattdessen etwas väterlich Forderndes — ein Stoss, ein Signal, dass das Kind erreicht. Ein Kind, das tobt, muss man vielleicht sehr fest in die Arme nehmen. Und ein Vierjähriger, der seiner kleinen Schwester wiederholt auf den Brustkorb steigt, ihr Schmerzen bereitet, wird durch ein Kneifen in die Brust viel

Bis zu einer gewissen Grenze nicht. Handlungen aus dem Affekt in einem unmittelbaren Zusammenhang können Kinder begreifen. Wichtig ist eben, dass körperliche Interventionen nicht aus Willkür geschehen, nicht als erste Erziehungsmassnahme dienen.

der Eltern kriminalisiert. Es ist unvermeidlich, dass Eltern und Kinder in hitzige Situationen geraten. Wenn ein Vater bei uns in der Beratungsstelle anruft und offen sagt, dass er sein Kind diese Woche schon drei Mal geschlagen hat und sich deswegen Sorgen macht, bewerte ich das als positiv. So kann ich die Familie beraten. Wenn das, was er tut, per Gesetz moralisch verurteilt wird, hätte er sich aus Sorge vor den Konsequenzen vielleicht nicht gemeldet.

Wo ziehen Sie diese Grenze?

Was sagen Sie diesem Vater?

Also hat ein Klaps nichts Traumatisierendes?

Daniel Niederberger (55), Familientherapeut und Leiter von «Contact – Jugend- und Familienberatung», einer Einrichtung der Stadt Luzern.

Wenn Wehtun zu fest und nicht aus einer erzieherischen Not heraus, sondern systematisch ausgeführt wird. Oder gar als Ventil der Eltern für den eigenen Frust dient. Wenn ein Kind regelmässig oder plötzlich drei- bis viermal in der Woche geschlagen wird, ist das zu viel. In anderen Ländern sind körperliche Strafen ein Straftatbestand.

Körperliche Misshandlungen, Schlagen als bewusstes Erziehungsinstrument müssen bestraft werden, ganz klar. Ein Gesetz gegen leichte körperliche Erziehungshandlungen zu erlassen, halte ich für problematisch. So wird das Handeln

Dass es richtig ist, dass er sich schon jetzt meldet. Und ich bespreche mit ihm die Situationen und schaue an, ob es nicht auch andere Lösungsansätze gibt als Schläge. Wir würden vermutlich das Familienklima anschauen, Erziehungsmuster, die er aus seiner Kindheit mitgenommen hat und wie er reagiert, wenn er fast die Nerven verliert. Und wir würden anschauen, wann es sinnvoll ist, körperlich zu intervenieren. In einer Familie muss immer wieder abgesteckt werden, wer der Stärkere ist. Um diese Autorität zu erreichen, sind körperliche Interventionen je nach Alter manchmal notwendig. Dabei geht es nicht um Gewalt, es geht um Raufen, Abstecken von Grenzen.


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Leben

Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

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auto | 103

Total erleuchtet

Intelligentes Fernlicht, Kurvenlicht, Abbiegelicht: Moderne Scheinwerfertechnik macht die Nacht immer mehr zum Tag. Welche Lichtextras sich für wen lohnen.

O

bwohl wir nur 20 Prozent der Kilometer im Dunkeln zurück­ legen, passieren 40 Prozent aller Unfälle nachts. Immer leistungsfähigere Lichttechnik dürfte diesen hohen Wert längerfristig reduzieren. Heute gelten die ersten LED­Scheinwerfer (nicht zu ver­ wechseln mit den bereits verbreiteten LED­Tagfahrlichtern) als zukunftswei­ send — weil Leuchtdioden (LED) weniger Strom und Sprit brauchen, lange halten und fast so weiss wie Tageslicht strahlen. Die Möglichkeiten faszinieren. BMW will demnächst zum Beispiel Fussgänger mit gezielten Lichtfingern erhellen. Bereits

gibt es Leuchten — teils LED, teils xe­ nonbasiert —, die die Lichtweite und ­verteilung stufenlos an das Tempo und an andere Autos anpassen. Ein Beispiel: Das Fernlicht bleibt immer an, weil es andere Autos «erkennt» und ausspart. Noch darf man darauf getrost verzichten: 2285 Franken etwa für volldynamisches LED­Licht im Mercedes CLS lohnen sich nur für Leute, die viel nachts unterwegs sind. Doch stets empfehlenswert ist das fast so helle Xenonlicht. Im Ford Focus etwa kostet Xenon 1200 Franken. Etwas heikel sind die populären Ab­ blendautomaten (etwa für 200 Franken

im VW Golf), die für andere Autos auto­ matisch ab­ und aufblenden. Je nach Modell klappt das von lausig bis prima — hier empfiehlt sich eine Testfahrt. Stets empfehlenswert ist Kurven­ und/oder Abbiegelicht. Das «dynamische» Kur­ venlicht folgt der Lenkung, das «stati­ sche» Abbiegelicht strahlt beim Abbie­ gen oder in Kurven zur Seite. Das macht sich spätestens beim ersten im Dunkeln nicht übersehenen Parkplatzpoller be­ zahlt. Opel zum Beispiel kombiniert es im Corsa mit Halogen­ statt Xenonlicht, so kostet der Sicherheitsgewinn nur 490 Franken. Text: Timothy Pfannkuchen

Beleuchtung am richtigen Ort: Das «Abbiegeund Kurvenlicht» folgt der Lenkung (grosses Bild). Bereits gibt es auch Fernlichter, die das voranfahrende Auto aussparen.

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heimliche Hauptstadt Spaniens kennenzulernen. Barcelona zieht jährlich tausende von Touristen an und hat für jedermann etwas zu bieten. Geniessen Sie am Abend den Silvester bei einem wunderschönen Dinner.

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haben heute die Gelegenheit die Hauptstadt Italiens näher kennenzulernen. Verpassen Sie diese wunderschöne Stadt auf keinen Fall, und besuchen Sie den Vatikan, das Kolosseum oder die antiken Schlösser und Burgen der Stadt.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

BITTE MELDE DICH

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 Ich suche meine alten Kameradinnen Rita Bäumler, Priska Meier und Alice Ruesser aus Zürich Affoltern. Damals, ungefähr zwischen 1960 und 1961, verbrachten wir im Winter viele Nachmittage gemeinsam beim Schlittschuhlaufen auf dem Katzensee. Ich weiss nur, dass Margrit Weidmann schon vor vielen Jahren gestorben ist. Also bleiben Rita Bäumler, Priska Meier, Alice Ruesser (lediger Name). Ich würde mich sehr freuen, etwas von euch zu hören. Margrit Neuenschwander-von Niederhäusern, Stöckliweg 11, 3604 Thun Telefon 079 481 65 35, Mail: ma.neuenschwander@gmx.ch  Ich suche meinen Ex-Freund. Wir haben uns an einem Samstagabend im September oder Oktober 1995 kennengelernt. Wir waren beide im Casino Luzern, haben dort gespielt. Ich wohnte damals mit meinen zwei kleinen Kindern in Gisikon (Luzern). Du bist etwa 180 cm gross, schlank, Nichtraucher, zwischen 40 und 42 Jahre alt, hast kurze, dunkle gewellte Haare und braune Augen. Du hast in einer Gemüse-/ Früchte-Importfirma als Disponent gearbeitet und kamst immer mit dem Velo zu mir. Ich habe dich nicht vergessen. Nur deinen Vornamen/Nachnamen und wo du gearbeitet hast, habe ich leider vergessen. Ich glaube, ich habe dich auch vor circa zwei Jahren in Luzern an einem Samstagnachmittag in der Stadt vorbeigehen sehen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob du es warst. Bitte melde dich! Kontakt per Mail: juliatunali@msn.com

Klasse Hegnauer feiert  Für unsere Klassenzusammenkunft suche ich Hanspeter Gerber, Jahrgang 1952 oder 1953. Wir gingen in Münsingen BE bis 1969 zur Schule. Das Bild oben zeigt uns in der 7. Klasse bei Lehrer Herr Hegnauer. Hanspeter sitzt in der hintersten Reihe (6. von rechts nach links gesehen). Hanspeter wohnte damals am Erlenauweg und hatte einen jüngeren Bruder Willy. Der Vater hiess

Rudolf und war Chauffeur. Wer weiss etwas über den Aufenthalt von Hanspeter? Der Kontakt zu ihm ist seit 1969 abgebrochen. Für Hinweise wäre ich sehr froh. Hans-Ulrich Weber, Wuhrmattweg 315, 5075 Hornussen, Telefon 062 871 5582 Mail: hu-ly.weber@bluewin.ch

 Ich suche Regula Kuhn, ich habe mit ihr in der Firma Zellweger in Uster im Trainingscenter gearbeitet. Sie hat einmal in Aathal Seegräben gewohnt. Ich würde mich sehr freuen, mit ihr Kontakt aufzunehmen. Rita Waldispühl-Hess Ennetbürgerstrasse 16 A 6374 Buochs

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Do. 13.12.12 Fr. 14.12.12 Sa. 15.12.12 So. 16.12.12 Mo. 17.12.12

Maceio, Brasilien Salvador Bahia, Brasilien Ilheus, Brasilien Auf See Rio, Brasilien, Ankunft um 08.00 Uhr Ausschiffung, halbtägige Stadtrundfahrt, Transfer zum Flughafen und Rückflug Di. 18.12.12 Gegen Abend Ankunft in der Schweiz

So viel ist inbegriffen: • Busanreise SchweizSavona, Erlebnis-Kreuzfahrt • deutschsprachige Bordhostess • Vollpension an Bord, bis zu 6 Mahlzeiten täglich • halbtägige Stadtrundfahrt in Rio • Transfer zum Flughafen • Linienflug mit British Airways via London nach Zürich.

Rio de Janeiro

Nicht inbegriffen: • Getränke und persönliche Auslagen • oblig. Serviceentgelt (€ 6,– p.P./Tag) • Annullationskostenversicherung • Reservationsgebühr Fr. 10.- pro Person.

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Europa-park

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Nr. 24, 11. JuNi 2012 | MiGros-MaGazin |

Echte Wikinger kreischen nicht Der Europa-Park in Rust hat zwei neue Attraktionen: Das Erlebnishotel Bell Rock und die spektakuläre Holzachterbahn Wodan Timburcoaster. Das Migros-Magazin verlost 12 Erlebnisaufenthalte mit Übernachtung und 50 Familieneintritte.

L

angeweile? Die kommt im EuropaPark in Rust sicher nie auf. Denn selbst regelmässige Besucher, die den Park wie ihre Westentasche kennen, können immer wieder Neues entdecken. Dafür sorgt das jährlich wachsende Angebot an Attraktionen. Die neusten Highlights: ein Hotel mit Entdeckerflair und eine spektakuläre Holzachterbahn. Bell Rock heisst das jüngste der fünf Erlebnishotels, das im Juli seine Türen öffnet. Es führt seine Gäste auf den Spuren der Entdecker und Pilgerväter nach

Neuengland an die Ostküste Amerikas. Wahrzeichen und Namensgeber der 225-Zimmer-Herberge ist der 35 Meter hohe Leuchtturm. Im Turm sind sechs Suiten untergebracht, die im Stil ehemaliger englischer Kolonien eingerichtet sind. Weitere 29 Themensuiten bieten viel Platz und individuelles Design. Die übrigen 190 familienfreundlichen Zimmer sind ganz im maritimen Neuenglandstil gehalten und mit Flachbildschirm, W-Lan und Klimaanlage topmodern ausgestattet. Drei verschie-

dene Restaurants und eine Café-Bar sorgen für das leibliche Wohl der kleinen und grossen Entdecker. Und hungrig werden sie sein, denn das Hotelgelände bietet viel Platz, um sich auszutoben. Wasserratten wird besonders der schiffsähnliche Poolbereich mit Innenund Aussenbecken freuen. Wer lieber Zeit am statt im Wasser verbringt, kann ruhige Momente an den Ufern der Seenlandschaft im Hotelpark geniessen. Alles andere als ruhig präsentiert sich die zweite neue Attraktion des Europa-


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glücksgriff

Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

Europa-park | 109

Donnernde Fahrt in die Tiefe: Die neue Holzachterbahn Wodan Timburcoaster (links) ist über 100 Kilometer pro Stunde schnell und 40 Meter hoch. Familienfreundlich: Im Erlebnishotel Bell Rock (rechts und unten) schläft man wie in Neuengland. Es bietet topmoderne Zimmer und grosszügige Themensuiten.

Mitmachen und gewinnen Gewinnen Sie einen von 12 Erlebnisaufenthalten im Europa-Park mit einer Übernachtung in einem der Europa-Park-Erlebnishotels für eine Familie (max. 4 Personen) sowie die Eintritte für zwei Tage in den EuropaPark. Oder einen von 50 Familien-Tagesaufenthalten im Europa-Park (max. 4 Personen).

„ Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) und nennen Sie ihren Namen und ihre Adresse: „ Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text Gewinnen und ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: Gewinnen Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt. „ Per Internet: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff „ Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Europa-Park», Postfach, 8099 Zürich „ Einsendeschluss: Sonntag, 17. Juni 2012 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Alle Infos zum Europa-Park gibts unter www.europapark.de

Parks. Wodan Timburcoaster ist eine Holzachterbahn, die bei Achterbahnfans für Begeisterung sorgen wird. Die donnernde Fahrt führt durch die mystische, abenteuerreiche Welt von Wikingern und nordischen Göttern. Die erste Holzachterbahn des Europa-Parks wurde in gerade einmal neun Monaten erbaut. Zeitweise waren 40 Zimmermänner gleichzeitig am Werk. Insgesamt verbauten sie rund 21 000 Balken, 100 000 Schraubverbindungen und zwei Millionen Nägel. Das Resultat

ihrer Arbeit ist 1050 Meter lang, 40 Meter hoch und über 100 Kilometer pro Stunde schnell. Die Fahrgäste erleben eine maximale Querbeschleunigung von 3,5 g — nur knapp weniger als die bekannte Achterbahn Silver Star des Europa-Parks. Neben Bell Rock und Wodan bietet der Europa-Park in Rust über 100 Attraktionen und Shows für die ganze Familie. Langeweile kommt garantiert nicht auf. Text: Andreas Dürrenberger

Wahrzeichen des neuen Hotels: Ein Leuchtturm in Schottland ist Vorbild und Namensgeber.


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Nr. 24, 11. JuNi 2012 | Migros-Magazin |

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Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/ SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 17.6.2012, 24 Uhr

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/ SMS). Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 17.6.2012, 24 Uhr

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1. nicht uniformiert 3. Vorgesetzter 4. nach unten 5. Bergmannswerkzeug 7. Ort am Pfannenstiel 8. Zauberei 13. engl.: Gott, Gottheit 15. frz.: Strasse 16. Film von Fassbinder 17. ukrain. Hafenstadt 19. babyl. Gottheit 22. Fluss durch München 23. Schweizer Alpenclub (Abk.) 24. engl. Männerkurzname 26. frz. Käse 30. Einverstanden! 31. spanischer Ausruf 32. ehem. Formel-1-Pilot (Niki) 34. Schweiz. Eishockeyverband 35. nadelartige Werkzeuge 36. Jubelruf 38. frz.: deine Ez. 40. Apple-Computer (ugs.) 41. frz.: Meer 42. Likörgewürz Mz. 44. eines der Maskottchen der EM 2012 47. engl.: oder 48. frz. Filmidol der 60er (Initialen) 53. dt. Vorsilbe 54. Pfiff, Schwung 55. griech. Vorsilbe: innen 56. dt. Nationaltorwart (Manuel) 57. Kautschukmilch 58. engl. Kosewort für Vater 62. senegal. Musiker (Ismael) 63. bestimmter frz. Pluralartikel 65. engl.: von 67. bestimmter Artikel 68. Farbe beim Roulette 70. an diesem Ort

schott. Namensteil (Abk.) alkohol. Getränk Meeresraubfische Abk.: evangelisch Umlaut Nasallaut poln. Austragungsort der EM 2012 mit Sicherheit afrik. Dickblattgewächs Abk.: Universitätsbibliothek Abk.: oder Toilettenartikel engl. Männername Name der franz. Fussballnationalmannschaft (les … ) 27. langweilig 28. frz.: Arm 29. Abk.: am Ort 31. Brennstoff 33. Kanalinsel 35. Speisefisch 36. griech. Göttermutter 37. schweiz. Hochschule (Abk.) 39. Laufvogel 41. Autor von «Winnetou» 43. Körperteil 45. Abk.: ausser Dienst 46. niederl. Stürmer (Arjen) 49. span. Artikel 50. Zch. f. Calcium 51. Doppelkonsonant 52. Stadt an der Rhone 53. südamerikanisches Faultier 55. Kosename e. span. Königin 59. unbestimmter Artikel 60. Fremdwortteil: vor 61. Alp bei Naters 64. schweiz. Kulturzeitschrift 65. Berg im Kt. GR: Piz … 66. Dechiffrierschlüssel (dt.) 67. Ortschaften 69. schweiz. Presseagentur 71. Autokz. Rumänien 72. Jasskarte

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Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

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NR. 24, 11. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Entdecke die Welt mit …

BASTEL -TIPP

So machst du die Jeans zur Tasche Eure zu klein gewordenen Jeans müssen nicht unbedingt im Altkleidersack landen. Aus ihnen lassen sich wunderbare Taschen machen. Ihr nehmt eine alte Hose und schneidet zuerst die Beine ab. Die Öffnungen werden eingesäumt und von innen zugenäht. Danach näht ihr aus dem Hosenbein einen Tragegurt und macht ihn am Hosenbund fest. Eigentlich ist die Tasche schon fertig, aber ihr könnt sie noch mit Details verschönern. Zum Beispiel lässt sich

ENTDECKER-PASS

WUSSTEST DU,

Live bei Telebasel

SUCHSPIEL

Findest du die 10 Unterschiede?

Zwölf Animanca-Kids durften live dabei sein, als Telebasel die Nachrichtensendung «7 vor 7», ausstrahlte. Die Kinder weilten im Regieraum (Bild unten). Von hier kommen die Kommandos für das Geschehen im Studio. Nur noch drei Minuten bis zu den Nachrichten. Regisseur und Tontechniker sind hochkonzentriert. Die Anspannung steigt. Nachrichtensprecher Adrian Gaugler macht Lockerungsübungen mit seinem Mund. «Das sieht lustig aus», fanden die Animanca-Kids. Dann war es so weit: «5, 4, 3, 2, 1 und los», sagte der Regisseur, und die Nachrichten gingen auf Sendung. Wollt auch ihr einmal in den Studioräumen von Telebasel dabei sein? Dann meldet euch über www.animanca.ch an.

Bilder: Anette Wolffram Eugster

… dass die Geschlechtsbildung bei Schildkröten temperaturabhängig ist? Das Geschlecht ist mit der Eiablage noch nicht festgelegt. Die Bruttemperatur entscheidet, welches Geschlecht die Schlüpflinge später haben werden. Dabei schlüpfen unterhalb von 31 Grad Celsius überwiegend Männchen, oberhalb dieser Temperatur vorwiegend weibliche Schildkröten.

Lösung:

DIE NÄCHSTE ENTDECKER-SEITE GIBT ES IN DER AUSGABE 26 AM 25. JUNI

ein bunter Gürtel oder Schal durch die Gürtelschlaufen ziehen. Und damit die Jungs nicht zu kurz kommen – wie wärs mit einem Turnsack oder Brustbeutel? Solltet ihr euch das noch nicht selbst zutrauen, fragt doch eure Handarbeitslehrerin, ob sie mit euch im Unterricht so eine Tasche nähen kann! Das Schöne daran: Hier könnt ihr eure Kreativität ganz ausleben. Und es ist nicht schlimm, wenn die Naht mal nicht ganz so perfekt verläuft.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

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UnterhaltUng | 113 EXTRA 1

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.

E

ABSENDER A L L E S AMT BALDR I AN BUENDN I S C H I MA E R E ERDGE I ST ERE I GN I S F ESSE LND JEUNESSE S C H AMA N E

Auflösung Nr. 23: EUEEI Gewinner Nr. 22: Joachim Beeler, Sachseln OW; Ursula Hirsbrunner, Fraubrunnen BE; Edith Huber, Oftringen AG

KINDEREGGE

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 17.6.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

FUSSBALL-RÄTSEL

Finde die richtigen Namen zu den Bildern. Das Lösungswort ist ein Spiel, das die Lilibiggs erfunden haben.

RÄTSELSPASS WER IST AM BALL?

Die Lilibiggs und ihre Freunde spielen Fussball. Doch wer ist als Nächstes dran? Das verraten dir die Trikotzahlen – kannst du sie erkennen? Flix, der ausserirdische Kollege der Lilibiggs, hat die nämlich geschrieben. Natürlich in Ausserirdisch abgewandelt. Bring sie in die richtige Reihenfolge, indem du mit der kleinsten beginnst. Und schon weisst du, wer als Nächstes schiessen wird.

Lösungswort: Lösung: HUGOBALL

KOMM IN DEN LILIBIGGS CLUB

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Lösung: 1. Kroko, 2. Flix (Ausserirdischer), 3. Tobi, 4. Hugo, 5. Fanny (Piratin), 6. Phanto (Gespenst), 7. Nina


BADEFERIEN Sonne, Strand, Meer

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Rimini, Bellaria, Riccione, Cesenatico Abfahrten jeden Samstagabend bis Mitte September z.B. 8 Tage/7 Nächte Vollpension inkl. Getränke, Sonnenschirm und Liegestuhl am Strand im ***Hotel Milano in Bellaria inkl. Carreise bereits ab Fr. 850.– z.B. 8 Tage/7 Nächte «alles inklusive» im ***Hotel Riz in Cesenatico inkl. Carreise bereits ab Fr. 890.– Rimini: Top-Angebot für Schüler, Lehrlinge, Studenten usw. z.B. 8 Tage/7 Nächte Zimmer/Frühstück im **Hotel Alabama bereits ab Fr. 470. – VERSILIAKÜSTE-TOSKANA Marina di Pietrasanta San Vincenzo Lido di Camaiore Marina di Bibbona

ISTRIEN

Rabac, Porec, Novigrad, Umag, Rovinj, Vrsar Abfahrten jeden Freitagabend bis Mitte Oktober z.B. 9 Tage/7 Nächte Halbpension im ***Hotel Sipar in Umag inkl. Carreise bereits ab Fr. 680.– z.B. 9 Tage/7 Nächte “alles inklusive“ im ****Hotel Laguna Albatros in Porec inkl. Carreise bereits ab Fr. 850.– Ferien für jedes Budget – verschiedene Hotelkategorien zur Auswahl

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 24, 11. JuNi 2012 |

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

6 9 So nehmen Sie teil 5

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Auflösung Nr. 23: 983 1 8 5 3 7 4 6 2 9 Gewinner Nr. 22: 7 2 3 1 9 6 4 5 8 Robert Haldemann, 4 6 9 5 2 8 1 7 3 8 9 2 4 1 7 3 6 5 Tägertschi BE; 5 4 6 9 8 3 7 1 2 Emanuel Jurt, 3 1 7 2 6 5 8 9 4 9 5 8 7 4 1 2 3 6 Luzern LU; 2 7 4 6 3 9 5 8 1 Jérome Brandt, 6 3 1 8 5 2 9 4 7 Neuchâtel NE; Heidi Studer, Teilnahmeschluss: Sonntag, 17.6.2012, 24 Uhr Olten SO; G. Fivaz, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Plagne BE Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto E. Wild (rw)

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna Meister (APM), Michael West (M.W.)

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung),

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Frank Dittersdorf (FD), Heidi Bacchilega (HB), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian Berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena de Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (Leitung), Maya Bächtold Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea Burri Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern, Tamedia AG, Zürich, ringier Print Adligenswil AG


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sind Autos (ausser Think City), Fahrzeugmieten, Ökostrom-Vignetten und Services.

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Am 5. Juli macht der Deutsch-Rocker auf seiner Open Air Tournee in Sursee Halt. Mit seiner Band lässt es Peter Maffay am Summer Sound 2012 richtig krachen. Freuen Sie sich auf ein exklusives Schweizer Konzert mit allen seinen grossen Hits.

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Termin: 5. Juli 2012, Sursee Preis: Fr. 116.– statt Fr. 145.– und Fr. 76.– statt Fr. 95.– Profitieren: Tickets erhalten Sie bis zum 3. Juli 2012 oder so lange der Vorrat reicht unter www.migros.ch/cumulus-ticketshop. Geben Sie bei der Bestellung Ihre CumulusNummer ein. Hinweis: Laden Sie Ihre Tickets direkt auf Ihre Cumulus-Karte. So entfallen die Versandgebühren und Sie profitieren vom günstigsten Ticket überhaupt. Pro Cumulus-Karte maximal vier Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Weitere Informationen: www.summersound.ch Weitere Events zum Vorzugspreis gibt es unter www.migros.ch/cumulus-ticketshop und an ausgewählten Vorverkaufsstellen.

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MEINE WELT 118 |

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BÜNE HUBER

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NR. 24, 11. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich möchte ein dicker Grossvater werden»

Die Berner Band Patent Ochsner ist seit ihrem ersten Album «Schlachtplatte» ein Fixstern im Schweizer Mundartrock-Universum. Ab dem 22. Juni sind Frontmann Büne Huber und seine Musiker mit dem neuen Album «Johnny» am Start.

Name: Büne Huber (50) Sternzeichen: Fisch Wohnort: 3006 Bern

Mein Zuhause: Ich lebe in einem Loft zwischen Industriegebiet und Friedhof. Es ist gross, hell und bietet mir die Möglichkeit der totalen Vermischung von Privat- und Arbeitsraum. Ich bin froh, dass es in den Nächten auch mal laut werden darf. Bis auf die Toten beklagt sich niemand. Was ich mag: Mit vielen Leuten an einem Tisch sitzen, essen, trinken und die Welt neu erfinden. Das ist nämlich der Sinn des Lebens. Alles andere ist Beilage. Was ich an mir nicht mag: Mein Sixpack. Ich bemühe mich seit Jahren erfolglos darum, das zähe und ungemein straffe Bauchmuskelgewebe wegzutrainieren. Offensichtlich mache ich etwas falsch. Mein Rückzugsort: Ich habe hierzulande einige hübsche Rückzugsorte. Aber die posaune ich nicht aus. Ich bin ein Geizhals, wenn es darum geht, Rückzugsorte zu teilen. Wann immer es mir möglich ist, fahre ich an die ligurische Küste. Ich liebe den Geruch des Meers, der durch die Pinien weht. Das inspiriert mich. Mein Lebenstraum: Ich möchte ein dicker Grossvater werden, der seine Enkelkinder verwöhnt. Meine erste Platte: Zu meinem sechsten Geburtstag schenkten mir meine Eltern die Single «ObLa-Di, Ob-La-Da» von den Beatles. Die B-Seite: «Back in the U.S.S.R». Das war für mich eine Art Erleuchtung. Bei diesem Song habe ich das Headbangen gelernt. Meine liebste Bühne: Die Mühle Hunziken. Ein begehbarer Altar. Auf jeder Tour treten wir da mehrere Male auf. Unsere neue CD: «Johnny» haben wir grösstenteils bei mir zu Hause aufgenommen. Der Sänger im Schlafzimmer, die Bläser in der Kantine, Herr Brantschen mit dem Akkordeon in der Dusche. Was will man mehr? Text: Claudia Langenegger Bilder: Daniel Winkler

MEINE GITARRE

«Das ist Frau Gretsch. Ich nenne sie liebevoll Tennessee Rose. Es war Liebe auf den ersten Blick. Ich war 18, sie war einiges älter. Wir sind seit drei Jahren ein Paar. Frau Gretsch ist krankhaft eifersüchtig auf Frau Blüthner.»

MEIN HAUSALTAR

«Hier sammeln sich lauter Dinge an, die auf Reisen meinen Weg gekreuzt haben. Möglicherweise ist das auch ein Versuch, meinem eher profanen Alltag eine spirituelle Dimension zu geben.»

MEINE KUNST

«Meine Malerei ist direkter Bestandteil der Songschreiberei. Es ist inzwischen ein Running Gag, dass ich jedes Jahr eine neue Ausstellung zu planen beginne, die ich dann ins nächste Jahr verschiebe. 2012 gibt es aber definitiv keine. Oder vielleicht doch?»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 11. JUNI 2012 |

BÜNE HUBER | 119

MEINE HERMES BABY

«Die erste Hermes Baby habe ich für fünf Franken auf dem Flohmarkt gekauft. Inzwischen besitze ich drei Stück. Jede Maschine hat ihre Eigenheit. Je nach Macke passe ich die Orthografie an. Bei einer funktioniert die ä-Taste nicht. So wird aus lächeln lecheln, aus Äpfel Epfel.»

MEIN LOGBUCH

MEINE STAMMBEIZ

«Im Ristorante Abruzzese ist es mir wohl. Es liegt sozusagen vor meiner Haustür. Meistens bestelle ich mir Carpaccio di Polpo zum Frühstück. Dazu ein hübsches Gläschen Wein. Danach geht es an die Arbeit, bis sich die Toten über den Lärm beklagen.»

«Vor vier Jahren begann ich ein Ochsen-Tagebuch zu schreiben, um die Weltbevölkerung über unsere Grosstaten zu informieren. Und weil die Weltbevölkerung noch immer nach diesen Informationen giert, habe ich damit nicht aufgehört.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Terre Bormane unterstützt mich bei meinen erfolglosen Versuchen, das lästige Sixpack loszuwerden. Ich nehme es literweise zu mir.»

MEINE FRAU BLÜTHNER

«Die bald 100-jährige Frau Blüthner begleitet mich seit einer schieren Ewigkeit. Kein Flügel klingt hübscher als sie; keiner, weltweit.»


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