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Wie Familie Klose ihr altes Haus in ein umweltfreundliches Heim verwandelte. MIT WETTBEWERB: GEWINNEN SIE EINE ENERGIEBERATUNG! 22

Ausgabe Zürich, AZA 8021 Zürich

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

SONDERHEFT

Das tut die Migros für eine nachhaltige Welt.

WELTERFOLG 14

Kino für Känguruhs

Kultur als Schweizer Exportprodukt: Wie Peter Hürlimann mit seinem «Kino am See» Australien erobert.

Bilder René Ruis, Tanja Demarmels

TERRASUISSE 36 + 48

Umweltschonend und naturnah produzierte Schweizer Spezialitäten. Und wie der neue TV-Spot entstand. NEU VERPACKT 74

Vom Müesli bis zu den Pommes: So sehen die neuen M-Classic-Produkte aus.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Kundenforum: Tel. 044 - 278 53 23 / mitgliederdienst@gmz.migros.ch Anzeige

Ferienpläne? Siehe Seite 41!

Nr. 24, 8. Juni 2009


HEIZT DER SOMMER le: Ice-Tea-Früchtebow en m au Pfl n, re Erdbee eine und Aprikosen in kl den und Stückchen schnei el gein eine Glasschüss a Lemon ben. 1 Liter Ice Te Std. in darübergiessen. 2 llen. den Kühlschrank ste

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, KÜHLT DER EISTEE.

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BIO Eistee Zitrone PET, 1 l

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Tencha Green Tea Kaktusfeigen/Malve PET, 50 cl

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–.80 Ice Tea light Brik, 1 l

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Ice Tea Classic Brik, 1 l

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4 | Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Sparen und gewinnen M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www. migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Wann ist genug? In den letzten Tagen und Wochen haben wir auf der Redaktion Dutzende von Briefen zu unseren Nachhaltigkeits-Artikeln der vergangenen Woche erhalten. Meist waren es lobende und motivierende («Super!», «Weiter so!»), oftmals mit konkreten Vorschlägen, wie man die Themen noch weitertreiben könnte. Dann gab es auch andere, negative, die uns etwas ratlos machten. Zu spüren ist da manchmal tiefe Resignation und eine zynische Haltung allen Veränderungen gegenüber («Bestimmt stammt der Mist, den Sie abdrucken, von artgerecht gehaltenen Tieren»). Dieses Lächerlichmachen von allem, was nach Veränderung

riecht, ist tödlich. Es lähmt und es trägt nichts, aber auch gar nichts zur Erhaltung einer lebenswerten Umwelt bei. Weshalb wird der Wunsch nach einer nachhaltigen Welt von vielen

immer noch mit konsumfeindlich und links-alternativ gleichgesetzt? Der sanfte ökologische Umbau unserer Wirtschaft und unserer Umwelt dürfte uns in den nächsten Jahren einen grossen Teil des wirtschaftlichen Wachstums bescheren. Wo sollen denn die neuen Arbeitsplätze entstehen, wenn nicht in der Umwelttechnologie? plätze sichern. Sie haben sich ein älteres Haus gekauft und sanieren es nun energietechnisch. Im Glauben daran, dass ihre Familie und unsere Umwelt eine Zukunft haben. Sie schaffen Nachhaltigkeit, und das ohne auf ein ganz normales Leben zu verzichten (Seite 22).

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Bilder René Ruis, Mara Truog, Fotolia, Marion Nitsch

Es sind Menschen wie die Kloses in Baden, die unsere Arbeits-

DER JAHRHUNDERTRAUB 10 Domenico Silano und seine Kumpels überfielen die Zürcher Fraumünsterpost und erbeuteten satte 53 Millionen Franken. Jetzt erzählt der Räuber seine Story.

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Was gibt’s?

Karottensuppe mit Pestoherz? Karottenmuffins? In der Saisonküche gibt’s Rezepte für jeden Gusto. Ein AmuseBouche finden Sie unter www.saison.ch oder in der aktuellen Ausgabe am Kiosk.

GUTER GESCHMACK HAT IMMER SAISON.


DIESE WOCHE REPORTAGEN JAHRHUNDERTRAUB 10 Die Enthüllung. BOTSCHAFTER DER KULTUR 14 Auch die Schweiz hat etwas zu bieten. Das beweisen fünf Schweizer, die hiesige Kulturevents ins Ausland bringen. DAS BESTE 17 Wer sich wie im Paradies fühlen will, muss nicht an die Riviera fliegen: Eine Wanderung entlang dem Walensee sorgt fürs perfekte Ferienfeeling.

GEBÄUDESANIERUNG 22 Ist Ihr Haus eine Energieschleuder? Das Migros-Magazin zeigt, wie Sie Ihr Zuhause umweltfreundlicher machen — und verlost drei Energieberatungen. INTERVIEW 32 Buchautorin Gabrielle Rütschi.

NEUES AUS DER MIGROS TERRASUISSE 36 Wie der neue TV-Spot entstand. BIOLANDBAU 39 Zehn Jahre Bio Marché Zofingen.

HOT STUFF 82

WIEDERVERWERTUNG 40 CD-Recycling in der Migros.

Sie machen jede Speise so richtig scharf: Peperoncini, Chili, Pfeffer oder Tabasco sorgen für Genuss – und heisse Momente.

STICKERMANIA 42 Kinder pflanzen einen Regenwald. MIGROS SETZT AUF DIE SCHWEIZ 45 Interview mit Herbert Bolliger.

DAS BESTE LECKERES AUS DER SCHWEIZ 48 Znüni mit TerraSuisse.

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SAISONKÜCHE HALTUNG BEWAHREN AM GRILL 78 Mode- und Stylingexperte Clifford Lilley versucht sich an einem Barbecueplausch und weiss genau, worauf der Mann von Welt beim Grillieren achten muss.

IHRE REGION AUS IHRER GENOSSENSCHAFT 85

BESSER LEBEN OUTDOOR 92 Italianità am Walensee und TopSBB-Angebote in der Ostschweiz. IN FORM 99 Brain Twister: Gymnastik fürs Hirn. FAMILIE 101 Sehschwäche bei Kindern. TIERE UND GARTEN 103 Katzen haben sieben Leben, trotzdem sind sie bedroht. Gartenkolumne: Schnecken. AUTO 104

RUBRIKEN DIE MIGROS-WOCHE 7 LESERBRIEFE 8 BILD DER WOCHE 21 AUF EIN WORT 27 KOLUMNE 31

ZUCKER AUS DER FLASCHE 65 Sucrisse, die süsse Revolution.

GLÜCKSGRIFF 106

FEINES AUFS TÄGLICHE BROT 67 Jedem seine Butter.

MEINE WELT 110

RÄTSEL/IMPRESSUM 109 Clown Linaz und die grosse Liebe zum Klebeband.

SSonderheft nachhaltige Schweiz DAS «VIELLEICHT»-ZEITALTER 32 Warum sind Menschen im Handy-Zeitalter so unverbindlich? Diese Frage stellte sich Psychologin Gabrielle Rütschi — und fand überraschende Antworten.

SEITE S SEIT SE E IT ITEE 4 S Sinnvolles Tun: Das Biogemüse der Migros Luzern kommt zum Teil aus der Strafanstalt Wauwilermoos. SEITE 8 Umweltfreundlicher Transport: Die Migros bevorzugt für Güter die Bahn. SEITE 10 Klimafreundlich: Das Label für CO2-Champions.

SEITE 13 Pandamobil: Migros und WWF zeigen Kindern die Schönheiten der Natur. SEITE 14 Kinderwettbewerb. SEITE 16 Jugendstil: Die Kids im Jugendtreff kochen gleich selbst. Bestellen Sie das Heft unter Telefon 044 277 28 44 oder laden Sie es runter: www.migros.ch/Sonderhefte

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MIGROS WOCHE

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

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Big Brother is watching you

Die Mediengruppe Bitnik hackt die Überwachungskameras von Basel und Zürich. Ein Stadtrundgang der anderen Art, organisiert vom Migros-Kulturprozent.

D

er gläserne Mensch scheint zur Realität geworden zu sein: In England erwischte eine Frau ihren Mann über den Google-Dienst Street View beim Fremdgehen. Er hatte angegeben, auf Geschäftsreise zu sein, sein Auto aber vor dem Haus einer gemeinsamen Bekannten parkiert – mittlerweile hat die Gehörnte die Scheidung eingereicht.

Aber nicht nur in der Ferne, auch direkt vor unserer eigenen Haustür lässt Orwell grüssen: Überwachungskameras im öffentlichen und halböffentlichen Raum sind omnipräsent. Diesen rückt nun die Mediengruppe Bitnik zu Leibe: Mit einem Sucher spürt sie in Basel und Zürich die Kameras auf. Ist eine gefunden, werden die Bilder auf

einen Detektor «runtergesogen» und live auf einen kleinen Monitor übertragen. Wer auf diesem besonderen «Überwachungs-Spaziergang» dabei sein möchte, kann sich ganz einfach anmelden.

Mehr Infos: www.digitalbrainstorming.ch Anmeldung unter workshop@ digitalbrainstorming.ch. SpaziergangsDaten: Dienstag, 9.6., 18—22 Uhr in Zürich. Samstag, 20.6., 14—18 Uhr in Basel.

Ab sofort wird zurückgestarrt: Auge in Auge mit Big Brother.

FRISCH IN DER MIGROS

Reif!

Das Beste ist und bleibt die Aprikosenkonfitüre. Falsch! Über die Aprikosenwähe geht nichts. Wie auch immer. Geschmäcker sind vielfältig. Einfach vom Baum schmeckt die Frucht genauso. Wer es speziell mag, halbiert und entsteint sie, würzt sie mit Salz und Rosenpfeffer aus der Mühle und schmort sie in Butter mit etwas Zucker. Dazu passen Perlhuhn oder Kalbsleber.

Huhn Chocolate bei «Giacobbo/Müller» in der Late-Night-Show auf SF.

Bilder Getty Images, iStockphoto, SF DRS

Ein Huhn erobert alle Herzen Chocolate, der Star unter den internationalen Schauspielhühnern und Hautpdarstellerin im neuen TV-Spot der Migros, ist längst Kult. Auf der Internetplattform Facebook wächst die Fangemeinde «Eierhuhn Migros» rasend schnell: Bereits hat das braune Huhn mehr als 25 000 Freunde. Und auch auf YouTube ist der Werbespot ein Renner. Das Making-of zum Film wurde national in der Presse thematisiert, und die Regionalpresse besuchte den Bauernhof, der dem Spot als Drehort diente. Die Links: www.migros.ch/kampagne, www.facebook.com, www.youtube.com. Mehr über den aktuellen Migros-Spot lesen Sie auf Seite 36.

AUS DER REGION MIGROS ZÜRICH

Beschwingt

Am Sonntag, 21. Juni, zeigen Jungschwinger im Park «im Grüene» ihr Können — und alle anderen dürfen mitmachen und ausprobieren. Beim Schwingen im Park kommen nicht nur die Zuschauer auf ihre Kosten. Wer von den jungen Parkbesuchern Lust hat, einmal in den Ring zu steigen und sein Können auszuprobieren, hat dann Gelegenheit dazu. Auch Mädchen sind herzlich eingeladen! Mehr zum Schwingevent im Park «im Grüene» und weitere News aus der Migros Zürich auf den Regionalseiten ab Seite 85.


8 | Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

«Wir sind sicher nicht krank — Das Thema auf den Punkt gebracht

Beeindruckend, wie es Ihnen gelungen ist, die vielen Seiten schwulen Lebens zu skizzieren. Bewusst oder unbewusst setzen Sie damit einen Kontrapunkt zur häufig doch recht klischeehaften Berichterstattung. Sicherlich bringt sie Ihnen viele kritische Reaktionen ein – aber selbst dies sollten Sie als Lob nehmen. Besser ein kritisches oder gar ablehnendes Nachdenken als gar keines – oder wie mein Englischlehrer immer sagte «Love me, hate me, but don’t ignore me». Dr. med. Sven Schellberg, per Mail Die Jugend soll schwul oder lesbisch werden, wenn sie an den Umzug geht? Da lachen ja die Hühner. Gerade die Seelsorger haben ja unter dem Deckmantel der Kirche schon so viele Minderjährige auf der ganzen Welt missbraucht … wo blieben da die heiligen Parteien? Oder werde ich dann auch Minderjährige verführen, wenn ich zu so einem Seelsorger in die Kirche gehe? Oder werde ich reich, wenn ich an den SechseläutenUmzug gehe?

Turi Strahm, per Mail

Man kommt sich als normal verheiratete Person direkt als Irrläufer vor. Soll nun eine Volksmehrheit es als gut ansehen, wenn Zürich eine lesbische Stadtpräsidentin hat oder wenn der Stadtrat ein paar schwule Polizisten anstellt?

Peter H. Kuhn, 8106 Regensdorf-Adlikon

Und was machen Sie für andere Randgruppen, die noch nicht «legalisiert» und «gesellschafts-

fähig» sind und immer noch diskriminiert werden – etwa Sodomisten, Naturisten, Polygame … Weshalb hat das Migros-Magazin keine erwachsenen «Kinder» von Homosexuellen zu ihren Störungen im eigenen Familienleben aufgrund ihrer Erziehung interviewt? Übrigens: Kann ich in der Migros noch einkaufen gehen, auch wenn ich keine Schwuchtel bin? Andreas Glur, 3472 Wynigen

Noa und Daphne haben zwei Mütter — und das finden sie gut so. An der Europride setzt die Familie sich für ihre Rechte ein.

Ein Kind hat ein Recht auf eine Mutter und einen Vater. Ich habe das Gefühl, für einen kleinen Teil der Frauen sind wir Männer nur noch als Samenspender und zum Zahlen gut genug. Kilian Mahler, 6020 Emmenbrücke

Ich gratuliere Ihnen für die gute Reportage. Wir sind definitiv nicht krank, sondern lieben einfach anders. Ich freue mich, dass Sie sich für mehr Toleranz, Offenheit und Respekt gegenüber Lesben und Schwulen einsetzen. Zudem brachten Sie auch im Editorial das Thema perfekt auf den Punkt.

D. D., 3008 Bern (Name der Red. bekannt)

Ganz herzliche Gratulation für die Feinfühligkeit und Ehrlichkeit, mit der Sie «Schwul, nicht krank» geschrieben haben. Es tut gut zu merken, dass nicht alle feindselig gegenüber schwulen Menschen sind. Auch die Porträts sind vielfältig. Dies ermöglicht es mir, mein Umfeld erneut auf das immer noch heikle Thema hinzuweisen und Vorurteile und Clichés abzubauen. Roland Weber, per Mail Wenn Homosexuelle weiterhin Andersdenkende, Muslime und Christen öffentlich diffamieren, weil sie eine andere Meinung

Bild René Ruis

MM 23: «Demo für die Liebe», Editorial und Porträts über Schwule und Lesben.

«Ich bin es ebenfalls leid, mich manchmal mehrmals täglich outen zu müssen.» Markus Züllig, 8501 Frauenfeld über einen sexuell verantwortungsvollen Lebensstil haben, ist das nicht nur diskriminierend, sondern höchst intolerant. Eine echte Demo der Liebe wäre, wenn Begegnungen zwischen

unterschiedlichen Lebensstilen und Kulturen stattfinden könnten, ohne dass diese medial verordnet werden müssten.

Ueli Berger, 4303 Kaiseraugst


LESERBRIEFE

wir lieben anders» BRIEF DER WOCHE

«Wir dürfen sie nicht auf ihre Neigung reduzieren»

Beim Betrachten der Fotos fiel mir auf, wie geschlechtsneutral diese Menschen wirken. Frauen, wie abgeschnitten von ihrer Weiblichkeit, Männer, deren Männlichkeit unterdrückt zu sein scheint. Was ist wohl in diesen Leben alles geschehen? Mir selber vermittelte meine Mutter das Gefühl: Frau sein ist cool. Wie, frage ich mich, werden die porträtierten Adoptivmamis dieses Gefühl ihren Kindern weitergeben? Ich lernte aus der Beziehung meiner Mutter mit meinem Vater, wie

Nie im Leben hätte ich gedacht, dass wir – ein seit 40 Jahren verheiratetes Ehepaar, Mann und Frau – es mit einem gleichgeschlechtlichen Paar zu tun bekommen würden. Wir lernten uns vor etwa fünf Jahren kennen. Ich kann nur sagen, dass ich selten so viel gelacht und gefeiert habe wie seither mit unseren schwulen Freunden. Der eine ist einige Jahre jünger als der andere, und sie glauben gar nicht, wie spassig es ist mit ihnen in den Ausgang zu gehen. Damen in meinem Alter verdrehen entsetzt die Köpfe und tuscheln. Oder sie schauen mich vernichtend von oben bis unten an. Ich nehme es gelassen. Wir können zusammen sehr ernsthafte und tiefgründige Gespräche führen. Ich finde bei ihnen eine grosse Verletzlichkeit und ein ausgesprochen feines Gespür für die Seelenzustände von Mitmenschen vor. Ich

glaube, ich bin für beide so etwas wie eine grosse Schwester, eine gute Tante oder vielleicht sogar etwas wie ein Kummerkasten. Was zählt denn bei einem Menschen? Seine Veranlagung, seine Schönheit, sein Reichtum? Oder ganz einfach sein Wesen? Auch unter Homosexuellen gibt es solche, die ich bestimmt nicht ertragen würde, genau wie ich nicht jeden ertrage, der unter dem Etikett «normal» durchs Leben geht. Es ist das Recht eines jeden Menschen, sich den Umgang auszusuchen, der ihm gefällt. Die Homosexuellen sollen ihr Leben führen können, ohne sich verstecken zu müssen und ohne diskriminiert und auf ihre Neigung reduziert zu werden. Lassen wir sie doch einfach ihr Leben führen, genauso, wie sie uns gestatten, unser Leben zu führen.

man als Frau eine Beziehung mit einem Mann führen kann, wie man Probleme einem Mann auf seinem «Kanal» erklären kann. Wie, frage ich mich, werden diese beiden Adoptivmädchen dies lernen? Machen wir es uns da nicht zu einfach, im Namen der Toleranz alles gutzuheissen und unschuldige Kinder die Folgen ausbaden zu lassen? Claudia Förderer, 8050 Zürich

Artikel hatte meine volle Aufmerksamkeit. Ich muss sagen, er ist super gelungen. Ich habe mir auch schon oft Gedanken gemacht, wie wohl meine heterosexuellen Freunde reagieren würden, wenn plötzlich ihr Kind mit einem gleichgeschlechtlichen Partner heimkäme. Ebenfalls bin ich es leid, mich manchmal mehrmals täglich outen zu müssen. Warum ist das noch immer so? Markus Züllig, 8501 Frauenfeld

Das Wort «schwul» im Editorial fiel mir sofort auf, und Ihr

M. O. R., per Mail (Name der Red. bekannt)

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MM 23: Zitat der Woche von Rapper «Stress».

Ohne Wurzeln keine Identität

Seien wir froh, gibt es in der Schweiz noch Bergler, die Käse herstellen. Wenn wir unsere Traditionen nicht weiter leben, werden wir mangels Identität, auch keine erstrebenswerte Zukunft haben. Denn wachsen und gedeihen kann nur, was Wurzeln hat.

Stephan Lehnen, 4436 Oberdorf

MM 22: «Jetzt wird aufgemöbelt», Wohnzimmer-Umstyling.

Fragwürdige Wahl der Familie

Der Familie mag ich es ja gönnen, doch ich glaube nicht, dass es ihr schlecht geht. Denn sie hat schon vor der Erneuerung «schön» gewohnt. Mit wenig Aufwand und etwas Fantasie hätte man da ohne neue Möbel etwas verändern können. Ich hoffe der nächste Gewinner hat es nötiger. Viele Familien könnten mit nur einem Gegenstand, einem lang ersehnten neuen Buffet oder Schrank, sehr glücklich gemacht werden. Werbung wird nicht nur bildlich übermittelt, sondern soll auch sinnvoll sein, und gelegentlich darf es auch ans Herz gehen.

Stefanie Walder, per Mail

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@ migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


10 | Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

Das Tatauto: Videoaufnahme des Fiat Fiorino, den Domenico Silano beim Postraub Fraumünsterpost in Zürich fuhr. Beschlagnahmte Beute: Eine Woche nach dem Raub war die Hälfte der Beute sichergestellt. Domenico Silano: Der damals 24-Jährige wurde als Letzter gefasst. Heute posiert er vor dem Tatort (rechts).

A

m 1. September 1997, morgens kurz vor halb elf setzt sich Domenico «Mimmo» Silano ans Steuer eines Fiat Fiorino. Wenig später parkt er diesen im Hof der Fraumünsterpost. Die folgenden sportlichen drei Minuten sichern ihm einen Platz in der Kriminalgeschichte: Noch nie machten Posträuber mit so wenig Aufwand in so kurzer Zeit so grosse Beute: 53 Millionen Schweizer Franken. Ein Jahrhundertraub! 17 Millionen lassen sie liegen – nicht aus Grosszügigkeit oder weil das Auto zu klein für die insgesamt 70 Millionen Franken gewesen wäre. «Die Zeit drängte», sagt Silano. Informant vor Ort ist der Postangestellte Marcello. Er verrät seinen Komplizen, dass immer am Ersten des Monats besonders viel Geld für den Weitertransport zur Nationalbank bereitliegt. Nach dem Überfall erhält Silano vier Millionen, die Wege der Räuber trennen sich.

Der Jahrhundertüberfall hat alles, was ein Film braucht

Zusammen mit dem Journalisten Patrik Maillard hat Silano, heute 36-jährig, den Überfall und die Stationen seiner Flucht akribisch aufgezeichnet und in Buchform gebracht. Auch wenn er in seinen Erzählungen die Lebensweisheiten eines geläuterten Ganoven von sich gibt – Mimmos Geschichte ist grosses Kino. Mit 17 kam Silano aus Italien nach Zürich, die Sprache verstand er nicht. Am Rande der Stadt wurstelte er sich durchs Leben,

Mimmo und der Mammon

Mit sieben Komplizen raubte Domenico «Mimmo» Silano in drei Minuten 53 Millionen Franken aus der Zürcher Fraumünsterpost. Zwölf Jahre später hat er ein Buch über den legendären Postraub geschrieben. Die Hälfte der Beute hingegen bleibt verschwunden.

verkehrte mit «sauberen und weniger sauberen Menschen». Jetzt sitzt Silano am Tisch seines Verlegers in Zürich, braungebrannt mit weissem Hemd, angereist aus seiner neuen alten Heimat Italien.

Er grinst. «Ich bin ein fröhliches Gemüt und versuche, alles locker zu nehmen.» Weniger locker nahm es der mit seinem Fall betraute damalige Bezirksanwalt und heutige Staatsanwalt Rolf

Jäger. Silanos Grinsen beim Verhör hatte ihn genervt: «Das hat ihn voll gestört», sagt Mimmo. ∏∏∏ Der «Jahrhundertpostraub» ziert am 2. September 1997 die Front-


MENSCHEN DER POSTRÄUBER

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Deppen, während die Polizei in regelmässigen Abständen punktet», schreibt die «Basler Zeitung». Jäger hat Lunte gerochen. Er sagt offen, dass für ihn der Fall viel mit persönlicher Befriedigung zu tun hat. Silano glaubt, dass der Bezirksanwalt sich regelrecht in den Fall hineingesteigert hatte: «Der hat diesen Postraub total persönlich genommen.» Davon zeuge auch der Umstand, dass Rolf Jäger sein Fahnder-Natel sogar mit ins Bett genommen habe. ∏∏∏ Silano steht im Wartehäuschen der Bushaltestelle Regensbergbrücke, in der Hand den schwarzen Abfallsack mit seinem Beuteanteil. Eine Polizeistreife fährt an ihm vorbei, Posträuber Silano starrt regungslos geradeaus. Ein Kollege wird ihn in den nächsten Tagen nach Italien fahren, auf dem Weg dorthin wird das Geld im Tessin in einem Bankschliessfach gelagert. Nach mehreren Wochen Aufenthalt in Italien geht es weiter nach Venezuela, Silanos Endstation ist Miami. Die Flucht verläuft ohne Plan, chaotisch, immer sitzt ihm das Misstrauen im Nacken. Er setzt auf Improvisation, sein Umfeld und Glück.

Die Identität für vier Millionen Franken verkauft

seiten der Presse, Kommentatoren zollen den Räubern stille Bewunderung. Dann, Tage später, die ersten Patzer auf der Flucht. Das Tatauto wird gefunden, Spuren werden sichergestellt. Sechs Tage

nach dem Überfall meldet Bezirksanwalt Jäger den ersten grossen Fahndungserfolg, ein Foto mit Fingerabdrücken führt zur Verhaftung des ersten Posträubers. Fünf weitere Verhaftungen folgen bis

Ende Monat. Als Einziger weiterhin auf der Flucht: Domenico Silano. Die öffentliche Meinung schlägt um, auf die Bewunderung folgt der Spott. «Mehr und mehr erweisen sich die Posträuber als

Entgegen dem in den Medien gezeichneten Bild des Postraubdilettanten verhält sich Silano auf seiner Flucht geschickt. Trotz der Millionen kauft er keine Jacht, kein Luxusauto, keine Villa. Unauffällig lebt er als Alberto Sipone, Mimmo gibt es nicht mehr. Alberto findet rasch Freunde, nimmt in einem Billardclub gar eine regelmässige Arbeit an, die Leute mögen ihn. Doch in Silano rumort es, immer stärker macht sich der schlechte Deal – die Identität für vier Millionen Franken verkauft zu haben – bemerkbar. Hat der Posträuber nur den Aufstieg auf den Gipfel geplant, nicht aber den Abstieg? Silano gesteht, dass er sich über die Konsequenzen eines Identitätswechsels nicht bewusst war, «das hatte ich nicht im Griff». Einzig zur Länge der Gefängnisstrafe habe er sich vor dem Raub


12 | Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

Gedanken gemacht. Fällt bei einem Bier das Gespräch auf den Posträuber Domenico Silano, heimst dieser rasch das Prädikat «geiler Siech» ein. Zehrt er von diesem Ruhm? Stolz auf seinen Jahrhundertpostraub sei er nicht. Stolz sei er auf etwas anderes: «Wir haben keine Gewalt angewendet.» Die am Überfall eingesetzten Waffen waren allesamt ohne Munition. Eine Tatsache, die für den Postangestellten, der den Lauf einer Pistole an der Schläfe spürte, zum Zeitpunkt des Überfalls kaum von Bedeutung war. Hat er Mitleid mit diesem? «Er hat einfach Pech gehabt.» Pech gehabt? «Es war nicht meine Absicht.» Silano relativiert, will die Umstände «gewichten», wie er sagt. «Schauen Sie, der Postangestellte ist nicht gestorben und auch seinem Sohn wurde nichts angetan.» Darum sei

seine Tat nicht so schwerwiegend. Und auch er, Silano, habe gelitten als er im Gefängnis einsass. «Zu Recht», wie er anfügt.

Showdown in Miami, der Boss kommt persönlich

Silanos Sehnsucht nach seiner grossen Liebe und seiner Familie wird grösser und lässt ihn ¬ absichtlich, wie er beteuert – Spuren in die Schweiz legen. Von nun an telefoniert er des Öfteren in seine zweite Heimat, was seinen Verfolgern nicht entgeht. Bezirksanwalt Jäger und seine Ermittler finden heraus, dass er sich in Amerika aufhält. Nun geht es rassig, das Netz zieht sich immer enger zusammen: Florida, Miami, Quartier, Strasse, Häuserzeile, Haus, Appartement. Am 4. Dezember 1998 um 14.15 Uhr schlägt Bezirksanwalt Jäger zu, Cops des FBI stürmen die

Wohnung, Silano blickt in Gewehrläufe, über dem Wohnblock kreisen Helikopter. Zu den Agenten gesellt sich auch Jägers Mann vor Ort, Stadtpolizist Martin Ineichen. Vermutungen seitens der Polizei, dass sich Silano operativ verändert haben könnte, erweisen sich als falsch. Es ist ganz der alte Silano, der Ineichen angrinst und seine Arbeit mit einem «Good Domenico Silano wird am 7. Juni 2000 Job!» kommentiert. ins Zürcher Obergericht geführt. Der Eine filmreife Schwei- «Jahrhundertposträuber» wurde zu zer Kriminalgeschichte mit vier Jahren und neun Monaten Zuchtallen relevanten Ingredien- haus verurteilt. zien. Zum Finale in Miami wird auch Rolf Jäger erwartet. Er lässt es sich nicht neh- Zuchthaus verurteilt. Nach drei men, den letzten Gejagten der Jahren und acht Monaten wird er Fraumünsterpost persönlich nach am 3. August 2002 dank guter Zürich zu überführen. Silano wird Führung frühzeitig aus der Strafzu vier Jahren und neun Monaten anstalt Pöschwies entlassen. – Eine

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MENSCHEN DER POSTRÄUBER Vermutung bleibt, stösst auf, immer wieder: Er hat sie noch immer, die bis heute fehlenden 27,5 Millionen, irgendwo gebunkert und längst umgetauscht in eine Währung, die nicht alle zehn Jahre ihr Erscheinungsbild ändert. Domenico Silano weiss: Der Verdacht bleibt, «viele denken, ich habe die Millionen.» Da könne er schreiben und sagen, was er wolle. Aber würde er lügen, käme die Wahrheit früher oder später ans Tageslicht: «Die können gerne warten», sagt Silano, «geht es nach mir, werden sie allerdings lange warten müssen.»

«Viele denken, ich habe die fehlenden Millionen. Da kann ich sagen, was ich will.»

Finger weg von krummen Dingern, rät der Posträuber

Silano ist sich im Klaren, dass der damalige Bezirksanwalt und heutige leitende Staatsanwalt Rolf Jäger auch jetzt noch mithört, wenn er telefoniert. «Das ist doch

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logisch», sagt er. In Ordnung findet er den Angriff auf seine Privatsphäre trotzdem nicht. Schliesslich habe er seine Strafe abgesessen. ∏∏∏ Zum Schluss, das Gespräch ist bei seinem fünfjährigen Sohn angelangt, bittet Silano nochmals um Aufmerksamkeit. Da gäbe es einen Wunsch, eine Nachricht an «unsere Zukunft», an die jungen Leute. Diese sollen aufpassen, mit wem sie verkehrten. Würden krumme Dinge gedreht, dann sollen sie sich davon abwenden, alles andere gebe nur Ärger. – «Mein Freund, ich habe viel erlebt. Ich weiss, wovon ich spreche.» Text Oliver Demont Bilder Mara Truog

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Cholesterin wieder im Normbereich & Blutdruck gesenkt Wegen etwas Übergewicht, meinem erhöhten Blutdruck und den Cholesterinwerten bin ich in den Seeblick gekommen. Bei meinem ersten Aufenthalt habe ich über 6 kg abgenommen, das ist doch phantastisch! Meine Blutwerte haben sich verbessert, mein Herzspezialist zu Hause war begeistert. Cholesterinwert auf Normmass, Blutdruck weiter unten.. und eben das Gewicht so weit reduziert. Seither komme ich mit meiner Frau meistens im Frühling und im Herbst in den Seeblick. Wenn das Gewicht schon vorher ein bisschen hochgeht, dann kommen wir schon früher. Walter Späni

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14 | Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

Ab ins Ausland — Swissness ist dort total angesagt!

Die Schweiz, ein Holzboden für Kultur? Mitnichten! Peter Hürlimanns «Kino am See» gibts mittlerweile in der ganzen Welt. Das Kinder-Filmfestival «Zauberlaterne» von Vincent Adatte und Francine Pickel leuchtet in weiten Teilen Europas. Die «Art Basel» von Sam Keller ist in Miami ein Erfolg — dort lädt jetzt auch Roger Furrers Zürcher «Caliente-Festival» zum Tanz ein.

CALIENTE-FESTIVAL

«Über 150 000 Latinos tanzen durch Zürich» «Swissness ist in Florida total angesagt», behauptet Roger Furrer (50) und strahlt übers ganze Gesicht. Da ist einerseits Roger Federer während des grossen Tennisturniers in Key Biscayne überall auf riesigen Plakaten zu sehen, anderseits ist die Art Basel in Miami zur grössten Kunstmesse des Kontinents geworden. «Und weil wir bei unseren mittlerweile zehn Reisen zu Sitzungen nach Florida jeweils wie die Weihnachtsmänner mit einem Koffer voll Schokolade rumtingelten, stehen uns heute viele Türen offen.»

AC/DC-Konzert brachte Furrer auf die Idee

Vom 3. bis zum 5. Juli findet in Zürich das 15. Caliente-Festival statt. Und zum Jubiläum will Furrer sich und sein Team gleich mit einer Riesenfete in Miami belohnen – selbstverständlich im SalsaRhythmus. «Dort fühle ich mich wie zu Hause», schwärmt er. Fur-

rer lebte sechs Jahre in Mexiko, wo er einst Spanisch lernte und seine Musikliebe entdeckte. Dann verschlug es ihn auf die Mittelmeerinsel Ibiza, wo er 1985 das SunFestival durchführte, das damals einzige Rockfestival Spaniens. «Das machte ich fünf Jahre lang, nachdem ich im Januar 1985 beim Rock in Rio Open Air Queen begleitete, die in Ibiza Häuser hatten.» Als damals AC/DC am Strand in Rio auf der Bühne den Song «For Those About to Rock» anstimmten und eine Kanone böllern liessen, klappte Furrers Kiefer herunter: «So etwas wollte ich auch in Europa machen!» In der Schweiz gabs bereits viele Open Airs, weshalb er in Ibiza loslegte. In Ibiza spielten Opus, QueenMusiker, Led Zeppelins Gitarrist Jimmy Page. Und bald gründete Furrer mit Phil Manzanera von Roxy Music eine Plattenfirma (Expression Records), mit der er sich auf spanischsprachige Musik konzentrierte und Platten produzierte. «Mit Heroes del Silencio verkauften wir Millionen von CDs, wir produzierten die grösste brasilianische Rockband Paralamas do Sucesso und auch Nina Hagen.» Bald reifte die Idee, spanische Bands in die Schweiz zu bringen.

«Denn es gab eine Latin-Community bei uns, die über 100 000 Menschen umfasst.» So plante er mit Markus Hillebrand alias DJ Copita ein Festival. Das wurde 1995 im Zürcher Zeughaus und auf den Vorplätzen lanciert. «Es wuchs jedes Jahr und wanderte übers Limmathaus ins Volkshaus, wo wir auf sechs Tanzböden DJs auflegen und Bands spielen liessen.» Furrer hatte Glückstreffer verpflichtet: Compay Segundo etwa, der kurz vor dem Durchstarten des Buena Vista Social Clubs auftrat, oder Julietta Venedas vor ihrem Durchbruch.

Herbie Hancock und Los Van Van spielten in Kuba

«In den Neunzigern weilte ich oft in Kuba, und eine Schnapsidee entwickelte sich zum Riesenprojekt: Wir bescherten 2001 einer halben Million Kubanern ein spektakuläres Musikfest an der Uferpromenade von Havanna.» US-Pianist Herbie Hancock durfte einreisen, die lokalen Helden von Los Van Van spielten und viele mehr. «Alle grossen Schweizer Medien berichteten darüber. Von da weg wurde das Caliente in Zürich gleich doppelt so gross.» Dieses Jahr spielen während der drei

Tage zehn Bands, an 200 Ständen herrscht Rummel, und über 150 000 Besucher finden sich ein. Furrer ist stolz: «Es ist der grösste Latinevent Europas – nach der Street Parade der bedeutendste Musikevent der Stadt Zürich.»

Heisst es bald «Federer, Art Basel, Caliente»?

Furrer redet sich ins Feuer – und jetzt will er sein Festival in Miami gar verankern. Der Erfolg wäre ihm zu gönnen. Zumal die Bedingungen optimal sind. Wollte er vorerst im Amphytheater Konzerte veranstalten, so bot sich ihm die viel grössere AA-Arena der NBABasketballer Miami Heat an. «Mike Walker, der Präsident, ist begeistert. Und wenn es uns finanziell nicht das Genick bricht, dann spricht man in Florida vielleicht bald vom Schweizer Dreigestirn: Federer, Art Basel, Caliente.» Träume müssen keine Schäume sein … Infos: 15 Jahre Caliente vom 3. bis 5. Juli, Caliente Miami vom 20. bis 22. November. www.caliente.ch

Texte Mathias Haehl Bilder René Ruis

Lesen Sie weiter Auf Seite 16


MENSCHEN KULTUREXPORT

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ROGER FURRER: «Wir

machen in Zürich den grössten Latin-Event Europas.» Tänzerinnen wie Laura Spadin animieren Anfang Juli wieder 150 000 Besucher.


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MENSCHEN KULTUREXPORT

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

PETER HÜRLIMANN: «Kinokrise? Kenne ich nicht», sagt der Unternehmer. Am Zürichsee präsentiert er das beliebte «Kino am See». KINO AM SEE

«Premieren mit Blanchett und Russell Crowe» Wenn Peter Hürlimann (58) in Sydney grosse Filme vorführen lässt, dann sind immer wieder auch gerne Stars vor Ort: «Wir feierten schon Premieren mit Cate Blanchett, Russell Crowe oder mit Regisseur Peter Weir als VIP-Gästen.» Unternehmer Hürlimann, der einst als Fotograf anfing und später als Kameramann Dok- und Werbefilme drehte, lacht zufrieden. Denn er blickt auf eine Erfolgsgeschichte sondergleichen zurück: Seit er 1989 mit Beteiligung der Zürcher Kinobesitzer «Kino am See» aus dem Boden stampfte, pilgern jedes Jahr weltweit gut 400 000 Kinofans an seine Open-Air-Vorführungen. Das Spezielle dabei: eine Leinwand, die über dem Wasser thront.

«Grundstein dafür war die 1984erInitiative, in Zürich eine Filmförderung einzuführen», erinnert er sich. «Wir Filmschaffenden entschlossen uns, dem Stimmvolk auf dem Zürcher Bürkliplatz jeden Abend gratis Filme zu zeigen. Und mit einem Projektor fuhren wir in diverse Quartiere zu öffentlichen Vorführungen.» Die gezeigten Filme wie Rolf Lyssys «Schweizermacher» (1978), für den Hürlimann mit seinem Filmgeräteverleih Cinerent die technische Ausrüstung zusammenstellte, stiessen auf riesengrosses Interesse. Wie dann auch die erste Zürcher «Kino am See»-Ausgabe 1989: «Wir hatten eine Tribüne für 500 Leute – sechs Wochen lang kamen aber jeden Abend 1500 Leute!» Doch heute kann Hürlimann kaum mehr wie früher einfach eine Serie französischer oder italienischer Klassiker vorführen. Hürlimann: «Die meisten Filme, die älter als drei Jahre sind, werden vom Publikum schnell wieder

vergessen. Älteres Filmschaffen interessiert kaum mehr – wegen der Bildsprache, die sich heute rapide ändert. Vor allem gefragt sind Vorpremieren und Filme, von denen lange geredet wurde, die viele aber verpasst haben.» Auf grosses Interesse stösst heute auch das Happening drum rum. «Die Leute kommen früher, wollen etwas trinken und essen.» Noch vor 20 Jahren war das «Kino am See» neben dem Theaterspektakel der einzige grosse alternative Kulturanlass der Limmatstadt.

Expansionspläne an den Bosporus nach Istanbul

Heute lässt Hürlimann, der persönlich Streifen wie «Bridges of Madison County» mit Meryl Streep und Clint Eastwood oder «The Fisher King» mit Robin Williams liebt, drei Leinwände um die Welt rotieren. Die sind 400, 350 und 300 Quadratmeter gross, haben Ausmasse wie ein 25-Meter-Schwimmbecken. «Eine Anla-

ge kostet eine Million Franken – aber es rentiert nicht, wenn die nur vier Wochen im Jahr in Betrieb ist.» Vorerst wurde Kino am See nach Israel exportiert, heute sind es vor allem Sydney und Düsseldorf, wo pro Abend bis zu 2200 Menschen Filme an der frischen Luft geniessen. In Lizenz hat Hürlimann sein «Kino am See» auch nach Brasilien, in die Arabischen Emirate und nach Südkorea exportiert. «Derzeit planen wir, bald auch am Bosporus in Istanbul Filme zu zeigen.» Hürlimann, stets als Pionier im Filmgeschäft tätig, erfand den Kamerakran Cinejib, den er in über 40 Länder verkaufte. Hierzulande macht er seit 2003 dem Billett-Monopolisten Ticketcorner Konkurrenz: Er gründete Starticket und unterhält damit bereits 700 Veranstalterverträge und verkauft pro Jahr zwei Millionen Billette. Was er in die Hände nimmt, scheint Erfolg zu haben: Sydney liefert er


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«Wir sehen uns als eine pädagogische Institution», sagt Pickel, die sich Jahr für Jahr dafür einsetzt, das Budget von 1,3 Millionen Franken zusammenzukriegen. Rund 25 000 Kindern wird damit ein unvergessliches Kinoabenteuer ermöglicht. Adatte ergänzt: «Da geht es uns wie glücklichen Eltern. – Uns ist das Strahlen in den Gesichtern der Kinder mehr wert als ein grosser Aktiengewinn.» Ein Blick bestätigt das: Spannung herrscht unter den 600 Kindern im Saal, die erst dann weicht, wenn es heisst: Film ab! Infos: www.zauberlaterne.org

ART BASEL MIAMI

«Modestadt mit Kunst vertraut gemacht» FRANCINE PICKEL, VINCENT ADATTE: «Das Strahlen in den Augen der Kinder ist uns mehr wert als ein Aktiengewinn», sagt das Zauberlaterne-Team, zufrieden im Neuenburger Kino «Les Arcades».

seit zwölf Jahren den Nummer-1-Sommerevent, der jeweils zwei Stunden nach Eröffnung des Vorverkaufs ausverkauft ist. In der Schweiz hat er fast 100-prozentige Auslastung – in Zürich sinds immerhin 1700 Plätze. Hürlimann lacht: «Kinokrise? Die kennen wir nicht.»

Infos: Kino am See/OrangeCinema startet am 16. Juli in Zürich und am 23. Juli in Bern. Infos: www.orangecinema.ch und www.cinerent.com

ZAUBERLATERNE

«Die Liebe zum Film bei Kindern wecken» Kaum sind an diesem Mittwochnachmittag die Türen des Kino «Les Arcades» in Neuenburg geöffnet, stürmen schon die Ersten der 600 Kinder in den Saal. Sie wollen hautnah dabei sein, wenn Vincent Adatte vorne auf der Bühne mit komödiantischen

Einlagen auf den anstehenden Stummfilm der Gebrüder Lumière einstimmt. Seit 1992 leitet Adatte (49) zusammen mit Francine Pickel (52) und 16 Mitarbeitenden die Zauberlaterne, ein Filmklub für sechs- bis zwölfjährige Kinder. Den gibt es schon lange in diversen Ländern Europas, auch in Afrika, und er wurde kürzlich gar nach Lateinamerika exportiert. «Wir verkaufen hierzulande jedes Jahr 25 000 Mitgliederkarten in 71 Orten, mit denen die Kinder neunmal im Jahr Zutritt zu einem besonderen Kinoerlebnis haben», erklärt Adatte, der auch als Filmkritiker für Radio und Zeitungen arbeitet. Fellinis «Amarcord», Eastwoods «Gran Torino» sowie Murers «Höhenfeuer» zählen zu seinen Lieblingsfilmen. Lieben und Schauen ist das Eine, doch den ZauberlaterneMachern geht es auch um das Erlernen des richtigen Umgangs mit dem Medium Film. Pickel, die Streifen wie Fassbinders «In einem Jahr mit 13 Monden», Tatis «Schützenfest» oder Ursula Mei-

ers «Home» zu ihren Favoriten zählt, führt aus: «Wir wollen die Leidenschaft der Kinder zum Film wecken, sie durch die Filmgeschichte führen und ihnen technische Tricks erklären. Ausserdem wollen wir das junge Publikum in andere Welten locken – wie zum Beispiel in die von ‹Mein Name ist Eugen› oder in einen Stummfilm von Chaplin, der von einem Pianisten begleitet wird.»

«Wir sehen uns als eine pädagogische Institution»

Zum Gründer-Team gehörte einst auch Frédéric Maire, der heute das Filmfestival von Locarno leitet. «Zu unseren früheren Club-Mitgliedern zählt der welsche Jungschauspieler Kacey Mottet Klein, der neben Isabelle Huppert in ‹Home› spielte und derzeit als junger Serge Gainsbourg vor der Kamera steht», berichtet Adatte stolz. Mit der Zauberlaterne, die seit 2000 von der Migros als Hauptsponsor unterstützt wird, könne man – ganz anders als in Hollywood – nicht reich werden.

«Ich mag Adrenalin», sagt Sam Keller. Das beweist der 43-jährige Chef der Fondation Beyeler nicht nur im Gespräch, wenn er über die Kunstszene sprudelt und von seiner soeben eröffneten GiacomettiAusstellung schwärmt. Der glatzköpfige Mann aus Riehen BL ist der Shootingstar der Kunstszene – nicht nur schweiz-, sondern weltweit: Der «Mann mit den 60 000 Freunden» exportierte im Jahr 2002 nach seinem grandiosen Aufstieg zum Direktor der Art Basel die grösste Schweizer Kunstmesse nach Florida. Dort ist der Event, an dem sich 40 000 Menschen um Kunstwerke im Wert von über einer Milliarde Franken balgen, mittlerweile der wichtigste Anlass der Szene. Keller lud Stars wie Dennis Hopper, Iggy Pop, Julian Schnabel oder Karl Lagerfeld ein. «So konnte ich die Musik-, Mode- und Filmstadt neu auch mit Kunst vertraut machen.» Wieso aber im früheren Rentnerparadies Miami und nicht in der Kulturmetropole New York? «Wir wollten dorthin exportieren, wo die Kunst neue Kreise erreichen kann. Und im Winter ist es einfach, auch die Europäer für eine Kunstmesse zu gewinnen, wo sie in Flipflops gute Kunstwerke kaufen – und dann am Strand Sonne tanken können.»


MENSCHEN KULTUREXPORT Art Basel steht für Qualität der Werke und Stars, sowie die internationale Ausrichtung: «Anders als die meisten Kunstmessen wollten wir von Beginn im Jahr 1970 weg nicht nur einheimisches Schaffen, sondern Künstler aus der ganzen Welt fördern.»

Spartenübergreifend Dieses Rezept zieht Keller, der immer noch als Präsident des ArtBasel-Vorstands amtet, auch im Beyeler-Museum durch. «Ich will spartenübergreifend arbeiten – Menschen aus verschiedenen Schichten und Interessengemeinschaften für Kunst interessieren.» Kein Wunder, hat Keller just in der Krise sogar Sponsoren gewinnen können – im Gegensatz zu anderen Kulturinstitutionen. Die Mäzene interessieren sich für sichere Werte. Das Beyeler-Museum mit seinen drei grossen Ausstellungen pro Jahr ist das meistbesuchte Kunstmuse-

um der Schweiz: mit jährlich über 300 000 Eintritten – wobei über die Hälfte der Besuchenden aus dem Ausland kommen. Ab ins Ausland wie die Art Basel zog es auch Giacometti immer, den Keller schon als Kind bewunderte: «Er steht für Verbundenheit mit seiner Heimat, dem Bergell, sowie für Weltoffenheit, die ihn zum Freund von Picasso, Beckett oder Marlene Dietrich machte.» Genau wie Keller selber, der Freundschaften mit FC-Basel-Ex-Chef Christian Gross oder Lenny Kravitz pflegt. Seinem Adrenalin seis gedankt. Die Art Basel startet am 10. Juni. Infos: www.artbasel.com.

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SAM KELLER: «Wir wollten dorthin exportieren, wo die Kunst neue Kreise erreichen kann», sagt der Fan von Alberto Giacometti.

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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

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BILD DER WOCHE

Spalier stehende Krankenschwestern: Acht Krankenpflegerinnen warten in Rom auf eine Parade des Militärs zum 63. Geburtstag Italiens als Republik. Wie ein Vorbote strahlt bereits das bärtig-muskulöse Monument im Hintergrund Manneskraft aus. Diese verkörpert in Italien niemand besser als Ministerpräsident Silvio Berlusconi. Der 72-Jährige sorgt immer wieder für Frauengeschichten — allerdings noch ohne Krankenschwestern.

FRAGE DER WOCHE

Bilder Christophe Simon/AFP, Monika Flückiger

Wieso ist der Apfel bei Apple angebissen? Apple wurde am 1. April 1976 unter anderem vom damals 21-jährigen Steven Jobs in einem Schlafzimmer bei San Francisco gegründet. Apple war die erste Computerfirma weltweit, die einen Namen für die Corporate Identity wählte, die mit der Firma auf den ersten Blick überhaupt nichts zu tun hatte. Grafikdesigner Rob Janoff vom Büro Newtrix schuf das zur damaligen Zeit revolutionäre Logo mit regenbogenfarbigen Streifen — als Kontrapunkt zu den damals grün-schwarzen Monitoren der Konkurrenz. Das Motiv eines seitlich angebissenen Apfels soll Bezug auf die biblische Geschichte von Adam und Eva nehmen. Genau genommen stellt der Apfel also die Frucht des Baums der Erkenntnis dar. Und: «Bite» (Biss) im Englischen wird wie das «Byte» aus der Informatik ausgesprochen. Haben Sie eine Frage? Schreiben Sie uns ein Mail: fragederwoche@migrosmagazin.ch

ZITAT DER WOCHE

«Es ist wichtig und richtig, dass Grossunternehmen das Milizsystem unterstützen.» CVP-Parteichef Christophe Darbellay (38) in einem Interview mit dem «TagesAnzeiger», nachdem ausgekommen ist, dass die CVP Geld von der UBS erhält.


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Von der alten Energieschleuder zum Sparmodell

Ältere Häuser sind wahre Energiefresser. Auch im Haus der Familie Klose verpuffte viel Wärme ungenutzt. Mit fachmännischer Beratung und gezielten Investitionen sparen sie heute hunderte Liter Heizöl pro Jahr.

V

or drei Jahren haben sich Christian (42) und Gabi Klose (38) aus Baden AG ihren Traum vom eigenen Haus erfüllt. Ein Einfamilienhaus, Baujahr 1942, mit 263 Quadratmetern Wohnfläche, verteilt auf 5½ Zimmer ist heute ihr kleines Paradies auf Erden. Christian und Gabi Klose, die zwei Kinder im Alter von vier und zwei Jahren haben und zuvor ein Haus zur Miete bewohnten, wollten unbedingt in Baden bleiben. Da es hier wenig Bauland gibt, waren sie bereit, ein bereits bestehendes älteres Objekt zu kaufen. «Unser Haus hat eine sehr gute Bausubstanz, wurde über die Jahr-

zehnte gut unterhalten», erzählt Vater Klose. «Trotzdem war uns bewusst, dass einige Umbauten auf uns zukommen würden, welche die Energieeffizienz des Hauses verbessern sollten.» Viele ältere Liegenschaften in der Schweiz erfüllen die heute gestellten Anforderungen an die Energieeffizienz nicht mehr: Wärme verpufft ungenutzt durch undichte Fenster, ungedämmte Bauteile und alte Heizungen. Wer nicht rechtzeitig etwas dagegen unternimmt, muss mit einem Werteverlust seiner Liegenschaft rechnen. «Wir wussten, dass unser Haus eine Energieschleuder ist, und das woll-

ENERGIELECKS

Das Haus der Familie Klose im Infrarotbild (oben) zeigt deutlich, dass durch die alte Tür viel Wärme entweicht. Rechts: Die alten Fenster wurden bereits ersetzt. Christian Klose: «Seither brauchen wir weniger Heizöl.»

So sparen Sie bei Ihrem Haus 1. Investition: neue Fenster

2. Investition: Wärmedämmung Dach

Vor dem Einzug hat Familie Klose 21 zweifach verglaste Isolierfenster einbauen lassen. Dafür hat sie 38 000 Franken bezahlt. Durch den Einbau neuer Fenster lässt sich der Energieverbrauch um rund 15 Prozent reduzieren. Ausserdem sind die neuen Fenster weniger lärmdurchlässig und verbessern so die Atmosphäre im Wohnraum. Achten Sie beim Kauf neuer Fenster auf den U-Wert. Ein kleiner U-Wert ist ein Hinweis für guten Wärmeschutz.

Energieberater Urs Windisch sah den Estrichboden als energetisch grösste Schwachstelle an und riet zur Wärmedämmung. «Wir haben die Arbeiten selbst ausgeführt», erzählt Christian Klose. Auf eine Dampfbremse wurden 12 Zentimeter dicke Isolationsmatten verlegt und darauf eine zwei Zentimeter dicke Holzspanplatte (Bild links). Mit Erfolg: «Die Zimmer im Obergeschoss sind seither im Winter viel wärmer.» Tipp: Wenn die Wärmedämmstärke mindestens 16 Zenti-


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meter dick ist und die Kosten mindestens 20 000 Franken betragen, kann man vor Arbeitsbeginn bei der Stiftung Klimarappen Fördergelder beantragen. Der Quadratmeter wird dieses Jahr zum Beispiel im Kanton Aargau mit 40 Franken gefördert. Infos und Antrag unter www.stiftungklimarappen.ch

3. Investition: Isolation Kellerdecke Direkt unter dem Wohnzimmer befindet sich die nicht beheizte Garage (Bild rechts). Da das Haus über keine Fussbodenheizung

verfügt, ist der Wohnzimmerfussboden im Winter sehr kalt. «Einer unserer nächsten Schritte wird die Isolation der Garagendecke sein.»

4. Investition: Solaranlage Noch bereitet Familie Klose das Warmwasser via Ölheizung (Bild

rechts) auf. Der Heizölverbrauch liegt bei rund 3900 Litern pro Jahr, davon rund 800 Liter für die Warmwassererzeugung. Wegen steigender Ölpreise und aus Umweltschutzgründen möchte Familie Klose noch in diesem Jahr Solarkollektoren auf dem Dach anbringen. Der Kanton Aargau fördert diese zurzeit speziell. Die Solaranlage wird etwa 18 000 Franken kosten, 5500 Franken finanzieren die Gemeinde Baden und der Kanton Aargau als Fördergeld. Bereits nach zwei Jahren hat die Anlage mehr Energie produziert, als für Herstel-

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So fördern Bund und Kantone Gebäudesanierungen

DER ENERGIEBERATER: Urs Windisch (links) von der Energiefachstelle Baden bespricht mit Familie Klose nächste Schritte für die energieeffizienten Verbesserungen an ihrem Haus.

ten wir schnellstmöglich ändern», sagt Gabi Klose. Fachmännische Unterstützung holte sich die Familie von der Energiefachstelle Baden. Als Erstes liess sie Infrarotbilder anfertigen, die wärmetechnische Schwachstellen des Hauses aufzeigten. «Da haben wir gesehen, dass wir das Dach isolieren müssen und auch durch unsere alte Haustür viel Energie verpufft.» Gemeinsam mit Energieberater Urs Windisch sitzen Kloses am Tisch, um weitere Massnahmen zu besprechen. Erste Schritte sind bereits umgesetzt: «Doppelverglaste Isolierfenster wurden im Haus eingebaut, und der Estrichboden wurde isoliert. Allein diese Massnahmen haben die Energieeffizienz deutlich verbessert», stellt Fachmann Windisch fest.

Nach dem Einbau der neuen Fenster verbrauchte Familie Klose 16,8 Liter Öl pro Quadratmeter Energiebezugsfläche. Durch die Dämmung beim Estrichboden senkte sich der Verbrauch auf etwa 13,5 Liter. «Ein Verbrauch zwischen 10 und 12 Liter pro Quadratmeter ist für Häuser, die vor 1970 erbaut wurden ein vernünftiger Wert», so Windisch. Dies liegt aber immer noch deutlich über dem für Neubauten gesetzlich vorgeschriebenen Wert von maximal 4,8 Litern, aber die Kloses sind auf dem besten Weg. «Als nächsten Schritt möchten wir für die Warmwasseraufbereitung Sonnenkollektoren aufs Dach bringen. Dann können wir etwa 800 Liter Heizöl im Jahr einsparen.»

Text Anette Wolffram Eugster Bilder Tanja Demarmels

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5. Investition: neue Heizung Das Haus verfügt über eine 20 Jahre alte Ölheizung, die demnächst erneuert werden muss. Familie Klose möchte weg von nicht erneuerbaren Energien. Urs Windisch sagt dazu: «Eine Erdwärmesondenheizung produziert kein CO2, würde aber aufgrund der Gebäudesituation etwa 60 000 Franken kosten. Da bereits ein Gasanschluss besteht, wäre eine Gasheizung mit etwa 25 000 Franken die günstigste Alternative. Wenn Familie Klose CO2-neutrale,

nachwachsende und regionale Brennstoffe nutzen will, wäre die Pelletheizung eine umweltbewusste Lösung.»

6. Investition: Haustür

Das Infrarotbild zeigt deutlich, dass durch die Haustür viel Wärme entweicht. Doch Familie Klose möchte die alte Holztür unbedingt erhalten. Deshalb wird sie das Sichtfenster durch eine Isolierverglasung ersetzen und die Dichtungen verbessern.

Die Förderprogramme der Kantone werden massiv verstärkt. Bund und Kantone stecken dieses Jahr gut 200 Millionen in die Förderung von Gebäudesanierungen und erneuerbaren Energien. Grund: Die Politik will Arbeitsplätze sichern und die erschreckend tiefe Renovationsquote steigern. Bisher wurden pro Jahr weniger als ein Prozent der älteren Wohneinheiten energetisch saniert. ➔ Aktion Gebäudeenergieausweis: Ab August 2009 ist der Gebäudeenergieausweis der Kantone (Geak) erhältlich. Dieser nimmt die Gebäude in Sachen Energieverbrauch unter die Lupe und zeigt konkrete Sanierungsmassnahmen auf. Die ersten 15 000 Geak, ergänzt mit einer Beratung, gibt es ab August 2009 zum Einführungspreis von 200 statt 1200 Franken. Infos unter: www.geak.ch

Ab August finden Sie auf der Homepage die Liste der Experten, die den Geak ausstellen und die Sanierungsberatung machen. Infoline: 0848 444 444. EnergieSchweiz — das Programm für Energieeffizienz: EnergieSchweiz bietet Ihnen auf www.bau-schlau.ch nebst vielen nützlichen Tipps zum Bauen und Modernisieren auch die neuste Ausgabe des Extrablatts von EnergieSchweiz für Hauseigentümer. Die Infoline 0848 444 444 kann Ihnen zudem die Auskunftsstellen über Förderprogramme in Ihrem Kanton nennen.

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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

AUF EIN WORT

der offenen Rennbahn in ZürichOerlikon Velorennen. So bringe ich es jährlich auf 8000 bis 9000 Velokilometer. Als ich nach meiner Chemotherapie viel Ausdauer trainierte, waren es doppelt so viele Kilometer.

Der Zürcher Velokurier Stefan «Steve» Fröhlich (33) hat an der Europameisterschaft der Fahrradkuriere in Berlin Gold gewonnen — vor drei Jahren hatte er Lymphknotenkrebs. Sein Beruf hat sich im digitalen Zeitalter stark verändert: Transportierte er vor Jahren noch viele Fotografien, sind es heute Gerichtsakten oder auch mal Zahnprothesen.

Was arbeiten Sie, wenn Sie nicht als Kurier unterwegs sind?

«Sieg ist eine riesige Genugtuung» Gratulation: Sie sind bester Velokurier Europas. Was bedeutet Ihnen dieser Titel?

Es ist eine riesige Genugtuung, als Erster über die Ziellinie zu fahren, denn ich war bei meinen 18 WM- und EM-Teilnahmen oft Zweiter oder Dritter. Vor drei Jahren hatte ich Lymphknotenkrebs. Jetzt stehe ich formmässig dort, wo ich einmal war. Ich fühle mich wieder gesund. Wie muss man sich den Wettkampf vorstellen?

Bilder Pénélope Henriod, Monika Flückiger, Lilli Strauss/AP/Keystone

Auf dem Gelände des stillgelegten Flughafens Tempelhof in Berlin wurde mein Arbeitsalltag mit einer künstlichen Stadt nachgestellt. Insgesamt 100 Kuriere aus ganz Europa hatten sich fürs Finale qualifiziert. Nach dem Massenstart bin ich zu meinem Velo losgerannt, wo die Aufgabenstellung zwischen den Speichen eingeklemmt war. Manche haben das vergessen und fuhren los, ohne auf das Blatt zu schauen.

Lief bei Ihnen alles wie am Schnürchen?

Nein, ich hatte schlecht geschlafen. Aber offenbar habe ich die Routen am klügsten kombiniert, um nicht zu viele Kilometer fahren zu müssen. Nach 2 Stunden 36 Minuten war ich am Ziel. Welcher Wettbewerb steht als Nächstes an?

Am 8. August nehme ich zum 13. Mal an den Schweizer Meisterschaften teil. Diese werden in Basel ausgetragen – mit Velokurieren aus Deutschland und Frankreich als Konkurrenten. Wie ist die Stimmung an Meisterschaften?

Solche Anlässe bieten mir immer wieder die Gelegenheit, mich auszutauschen und mich mit Freunden zu treffen, die ich inzwischen in der ganzen Welt verstreut habe. Vor zwei Jahren flog ich beispielsweise an die Weltmeisterschaft nach Sydney und

wohnte auf dem Weg dorthin fünf Tage bei Kurieren in Tokio. Das hört sich nach Ferienlager an. Aber um Europameister zu werden, müssen Sie bestimmt viel trainieren.

Wichtig ist es jeweils, das Gelände vor Ort genau anzuschauen. Ansonsten bin ich als Kurier an zwei Tagen in der Woche auf meinem Velo. Das ist ein gutes Training, kommen doch in einer Fünfstundenschicht durchschnittlich 60 bis 90 Kilometer zusammen. Zudem fahre ich auf

«Fledermäuse und Teddybären transportieren wir nur selten.»

FRAU DER WOCHE

MANN DER WOCHE

Strahlende Politikerin

Abgang vom Theater

Erfolg auf der ganzen Linie, könnte man meinen: SVP-Nationalrätin Natalie Rickli (32) brachte alle ihre Forderungen nach härteren Strafen bei Vergewaltigungen und nach einem Pädophilen-Register in der Grossen Kammer durch. Allerdings sind sich selbst Staatsanwälte nicht einig, wie sinnvoll diese Verschärfungen im Strafrecht wirklich sind.

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Zusätzlich bin ich Stadtführer von Zurich by Bike, handle mit Veloteilchen, bin Aushilfsmechaniker in einem Veloladen und im Konzertsaal des Zürcher Volkshauses an der Theke. Vor drei Monaten wurde ich Vater. Deshalb strebe ich eine 60-ProzentAnstellung an. Dazu zwei Tage pro Woche als Velokurier zu arbeiten, verleidet mir auch längerfristig nicht. Sie sind seit 1997 als Velokurier tätig. Wie hat sich Ihr Job verändert?

Das Verkehrsaufkommen in der Stadt ist ungefähr gleich. Auch heute noch profitieren wir vom Verkehrsstau, weil wir dann als Alternative attraktiver sind. Stark verändert haben sich die Güter, die wir transportieren. Früher fuhren wir von Fotostudio zu Labor – mit Werbebildern in der Tasche. Heute transportieren wir Gerichtsakten, Buchhaltungen oder auch mal Blutproben oder Zahnprothesen. Es kam schon vor, dass wir eine Fledermaus in einem Schulhaus abholen oder einen vergessenen Teddybären im Kindergarten abgeben mussten.

Matthias Hartmann (46) durfte seit 2005 als Direktor des Schauspielhauses Zürich wirken, in einer Villa am See logieren – und nun das: Bevor er von der Bühne abtritt und ans Wiener Burgtheater wechselt, rechnet er mit den Schweizern ab. Er sieht sich als Opfer antideutscher Ressentiments, «wie alle Deutschen in der Schweiz». Wie er wohl bei den Österreichern ankommen wird? Wir wünschen viel Erfolg!

Interview Reto E. Wild


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

Es grünt so grün Kinder sagen, wenn

sie mittags heimkommen, nicht Bänz Friedli (44) lebt «Hoi», «Hallo», «Tschou, Vati» mit seiner Frau und den beiden Kindern in oder «Grüess di». Nein, sie rufen Zürich. nur: «Was gits z ässe?», und zwar noch unter der Tür. Es gibt Tage, da könnte ich antworten: «Gute Frage!» So verhühnert bin ich durch den Morgen gehetzt, dass ich um fünf nach zwölf noch nicht mal eine Ahnung habe, was ich kochen könnte. Dabei kommt nun Kind zwei mit dem ultimativen Mittagsgruss in die Wohnung gestürmt: «Ha Hu-un-ger!», lautstark als Dreiklang in der Tonfolge Do – So – Mi – Do dargebracht. Aber ich darf mich nicht beklagen. Unsere Schätzi

essen sogar mein berüchtigtes Fenchelgratin, aus der Not geboren an einem jener Tage, da ich nicht wusste, was kochen, weil der Schülkrank (Heisst bei Ihnen bestimmt auch so!?) halb leer war. Ein paar Fenchelknollen rasch gedämpft, dann hurtig im Ofen mit reichlich Mozzarella und Reibkäse überbacken, fertig. Und: Anna Luna und Hans mögen es! «Wie schaffst du das?», fragte Astrid entgeistert, ihre Kids ässen nicht mal Erbsli. Hmm, hat vermutlich früh begonnen, die Hinwendung unserer Kinder zum Grünzeug. Meine Liebste hat sie pränatal dazu erzogen, indem sie während der

Schwangerschaft Salate, Früchte, Kräuter, Beeren ass, besonders Kapern und Oliven. (Sie! Das wirkt! Haben gescheite Forscher rausgefunden.) Zweitens haben wir nie ein Aufheben gemacht, Gemüse nie zur Strafaufgabe erhoben, nie mit «Igitt!» gleichgesetzt, sondern dessen Konsum einfach vorgelebt: Mueti und Vati essen selber fürs Leben gern Vegizeugs. Eine Selbstverständlichkeit. Nur schäme ich mich fast, wenn Hansli dann ins Freunde-Buch einer Klassenkameradin unter Lieblingsspeise «Krautstiele» schreibt. Die denken wohl, wir seien die hinterletzten rigiden Körnlipicker. Sind wir nicht. Beim Fenchelgratin ist der

Trick der, dass ich die Kräuter und Gewürze verstecke: Oregano, Dill, Bohnenkraut, Pfeffer – alles direkt aufs Gemüse und dann mit dem Käse kaschieren, schon sind die Kinder übertölpelt. Was sie beim Essen nicht sehen, stört sie nicht. Mein lieber ehemaliger Lateinlehrer Meier schrieb mir auf die letzte Kolumne, sie hätten ihrer Mirjam, wenn diese als Kleinkind besorgt fragte, ob es Lauch im Gemüse habe, jeweils geantwortet: Es habe «Poireau» drin. «Das ass sie!», schreibt mein Exlehrer. «Als sie später selber Französisch lernte, hatte sie sich so

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an den Poireau gewöhnt, dass sie ihn auch als Lauch mochte.» Das erinnert mich an Anna Luna, die Couscous zu mögen begann, nachdem sie gefragt hatte, wie das denn heisse. Ich: «Couscous.» Sie: «Aha, Sugus!» Namen wirken Wunder. Eine Leserin schreibt, seit die lästigen Fieberzäpfli bei ihnen «Fudizältli» hiessen, lasse der Fünfjährige sie sich liebend gern verpassen.

«Was gits z ässe?» — «Gute Frage!» Aber denken Sie bloss nicht, ich sei ein lust-

feindlicher Gesundbeter. Habe zur Abwechslung eigens «Vatis Verwöhnungsresti» eingeführt: Immer montags koche ich den Kindern alles, was Gott verboten hat, Hotdogs, Fischstäbli, Frites, Burger. Unlängst war ich stolz mit dem Verwöhnungsmenü parat. Nichts von verhühnert, nichts von konzeptlos! Habe meine Hamburger schön gebrutzelt, das Weissbrot geröstet und das Ketchup im Anschlag, als Anna Luna zur Türe reinkommt. Doch sie stöhnt nur: «Börger? Nid scho wieder!» Bestellen Sie die CD «Der Hausmann_Live im Miller’s Studio» und diskutieren Sie mit! www.migrosmagazin.ch

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32 | Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

«Entscheidungen überfordern uns»

Eine Party? Kein Problem. Ein SMS und das andere Date ist abgesagt. Ein klares «Ja» oder «Nein» gibt es nicht mehr, «Vielleicht» heisst das Motto einer unverbindlichen Gesellschaft. «Wir sind überfordert von den ständigen Entscheidungen», sagt die Psychologin Gabrielle Rütschi. Gabrielle Rütschi, an welchen Verbindlichkeiten sind Sie letzthin gescheitert?

Gestern gar nicht – es war ein Tag ohne geplatzte Abmachungen: Der Handwerker stand pünktlich um acht Uhr vor der Türe, das Treffen mit einem Freund klappte, auch das Flugzeug hob planmässig ab. Alles verlässlich, sehr angenehm. Auch ich konnte gestern alle Versprechen einhalten. Also gab Ihnen niemand per SMS kurzfristig einen Korb?

Zum Glück nicht. Ärgerlich sind solche kurzfristigen Änderungen vor allem bei Abmachungen im privaten Bereich. Eine Bekannte hatte mir unlängst im letzten Moment abgesagt – per SMS, weil sie feige war und ihr Nein bis zum letzten Moment hinauszögerte. Anstatt mich frühzeitig zu informieren, als es bereits klar war. Ärgerlich, oder?

Genau. Bei einer anderen Kollegin wurde ich dreimal hintereinander versetzt, es ging dabei immer um eines ihrer Dates – sie ist nämlich frisch verliebt! Klar, dass ich da weniger wichtig bin … Ich sagte ihr, sie solle sich bitte melden, wenn sie unsere Verabredung sicher einhalten wolle. Ich habe nichts mehr gehört … Sie entschuldigte sich nicht?

Erstaunlicherweise nicht. Im Gegenteil: Sie fühlte sich bedrängt durch meine Klarheit. Seither herrscht zwischen uns Funkstille. Heute sind viele überfordert angesichts ihrer Freiheiten.

In Ihrem Buch schreiben Sie gar, wir seien Opfer unserer Freiheiten.

Teilweise – weil viele von uns damit nicht umgehen können. Gerade im Falle von Abmachungen tun sich viele schwer. Sie haben einen Kinobesuch geplant, kurzfristig kommt aber die Einladung zu einer Party, die man auf keinen Fall verpassen will. Das erlebe ich selber beim Organisieren von meinen Events und Vorträgen: Die Leute sagen jeweils früh zu, um dann kurzfristig wieder abzusagen. Für einen Veranstalter ist das nicht ganz einfach. Vor zwanzig Jahren war solches Verhalten weniger ausgeprägt.

Debattiererin Die Zürcherin Gabrielle Rütschi (63) ist Psychologin, arbeitete als Lehrtherapeutin, bildete in ganz Europa Studenten aus. Seit 2005 organisiert Gabrielle Rütschi in Zürich die Rencontre culturelle, eine Denk- und Debattierwerkstatt, die sich vor allem mit Zeitgeistfragen auseinandersetzt, Diskussionen und Workshops organisiert. Diesen Frühling erschien ihr erstes Sachbuch «Vielleicht — Die unverbindliche Verbindlichkeit» (Books on Demand, www.bod.ch). Rütschi lebt in Zürich und Berlin und hat zwei erwachsene Söhne.

Warum?

Die Hauptgründe dafür sind unsere kurzlebige Zeit, das Handy, der PC, die virtuelle Vernetztheit. Sind wir wegen der Reizüberflutung schneller gelangweilt?

Die vielen Möglichkeiten überfordern, wir wollen uns nicht entscheiden. Auch muss man in der virtuellen Welt die Konsequenzen nicht im Hier und Jetzt tragen. Nehmen Sie die moderne Partnersuche im Netz: Ich kenne Frauen und Männer, die gleichzeitig virtuell mit fünf verschiedenen Leuten sehr regen und engen Kontakt pflegen. Sie fühlten sich diesen Menschen sehr nahe. Doch dann wurden sie plötzlich ausgeklickt: Funkstille. Kontaktabbruch ohne Erklärung. Der Grund?

Man muss sich nicht in die Augen schauen, kann vieles verbergen, Falsches vorspielen. Wenn ich einem Freund die Liebe kündige, dann ist es vermutlich einfacher, ein SMS zu schicken, als ihm das Ende der Beziehung persönlich mitzuteilen. So muss ich nicht seine Traurigkeit, seine Verletzung und seine Wut ertragen. Sind wir zu bedauern?

Nein, das ist ein Phänomen unserer Zeit. Da Eltern heutzutage in beruflichen und sozialen Verpflichtungen zu ersticken drohen, erlauben sie den Heranwachsenden mehr als früher: Ihre Kinder haben grosse Freiheiten, ihnen werden kaum mehr Grenzen gesetzt.

«Geld ist wichtig fürs Wohlbefinden — organisiert die Psychologin Vorträge, Sie haben selber zwei Söhne.

Ja. Und die ständige Konfrontation mit Wünschen, Bedürfnissen und Grenzen waren auch für mich eine grosse Herausforderung. Oft war ich geschafft vom pubertären


INTERVIEW GABRIELLE RÜTSCHI

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te einen ganz anderen Bezug zum Arbeitgeber als meine Söhne. Aber die Jungen können trotzdem nicht ohne das Dauerhafte sein. Wir suchen alle in der privaten Beziehung Geborgenheit – aber auf der anderen Seite auch Freiheit. Und diese beiden Pole sind schwer zu vereinigen. Viele interessierte jahrelang doch nur Macht, Erfolg und Geld, oder?

Das war für viele der alleinige Antrieb, jedenfalls während der letzten Jahre. Der Mensch war, was er besass. Heute ist eine Entzauberung im Gange. Wir lebten in einer Illusionsblase des sicheren Wohlstands. Jetzt ertönt wieder der Ruf nach Werten und gesellschaftlicher Verantwortung. Geld ist wichtig fürs Wohlbefinden, aber es ist kein moralischer Wert. Und die Krise ändert jetzt alles?

Ich sehe es derzeit häufig in Gesprächen mit Kollegen: Die Krise holt viele Manager und Finanzexperten unsanft auf den harten Boden der Realität zurück. Der Mann war permanent weg, machte eine grosse Karriere und scheffelte viel Geld. Die Frau gab das Geld aus, organisierte das Gesellschaftliche und pflegte den Status. Und plötzlich ist alles anders, das ganze System kollabiert, Bonus oder der Job ist weg. Manche haben die soziale und gesellschaftliche Abhängigkeit voneinander unterschätzt.

«Der Mensch war, was er besass. Heute ist eine Art Entzauberung im Gange.»

Wie meinen Sie das?

aber es ist kein moralischer Wert», sagt Gabrielle Rütschi. In ihrem Zürcher Büro der Rencontre culturelle Diskussionsrunden und Workshops.

Familienalltag! Strenge Eltern gelten heute nicht als lässig. Aber das kann sich rächen: Wie sollen Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen, wenn ihnen niemals Konsequenzen drohen?

Verantwortung ist sehr wichtig. Doch unsere schnelllebige Zeit verlangt vom modernen Menschen Flexibilität: Wir reden vom Job- und Beziehungshopping. Stellen und Beziehun-

gen auf Lebenszeit, wie sie unsere Grosseltern kannten, waren lange nicht mehr beliebt und garantiert.

Viele junge Leute definieren Loyalität kurzfristiger. Mein Vater hat-

Die Opfer der Krise merken plötzlich, wie einsam sie sind, weil die beruflichen Freundschaften oft keine wirklichen sind, sondern nach dem Nutzenprinzip funktionieren. Swissair-Verwaltungsrat Eric Honegger, Sohn des alt Bundesrates, beschrieb in seinem Buch «Erinnerungs-Prozess», wie einsam und isoliert man ist, wenn man entlassen wird. Ich höre das auch sonst: Die soziale Isolation einstiger Topmanager ist gross nach dem Fall.


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INTERVIEW GABRIELLE RÜTSCHI

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

Ein Beispiel aus Ihrer Praxis?

«Die wichtigste Frage ist: Was macht mich wirklich zufrieden?»

Ein Finanzmakler hat sehr viel verdient, hatte eine «Trophy Wife», eine wunderschöne Frau. Aber er hatte für seine Kunden völlig falsch investiert und spekuliert. Nach einem Selbstmordversuch landete er in einer psychiatrischen Klinik. Als er dort entlassen wurde, brach erst recht alles zusammen: Seine Frau verliess ihn, weil die Beziehung wie ein geschäftliches Arrangement funktioniert hatte.

Derjenige, der im Jachthafen nur das zweitgrösste Schiff vor Anker hat, ist ja oft der Traurigste.

Medien, Internet, Gesellschaft – alle vergleichen konstant. Die Erwartungshaltung ist ins Unermessliche gestiegen.

Sie veröffentlichen Ihr psychologisches Sachbuch «Vielleicht — Die unverbindliche Verbindlichkeit» in der Krise — ideal, oder?

Wenn ich das Buch vor zwei Jahren veröffentlicht hätte, wäre ihm wohl weniger Aufmerksamkeit zuteil geworden. Ich staune über die grosse Resonanz, auch in Deutschland. Das zeigt doch, dass wir alle unter dieser Unverbindlichkeit leiden.

Wird die Krise wieder für mehr Verbindlichkeit sorgen?

Die Menschen denken zumindest wieder darüber nach. Neben der grossen Freiheit stelle ich eine kollektive Suche fest: nach Werten, nach Verlässlichkeit, nach Halt und Haltung. Und Leadern?

Schauen Sie sich das Phänomen Barack Obama an: Der US-Präsident stellt mit seiner Familie und seinem Engagement die Verbindlichkeit geradezu in Person dar. Offensichtlich ist die Sehnsucht nach Idolen sehr gross. Obama verkörpert die Hoffnung auf Verantwortung – also auch auf Verbindlichkeit. Ist Verbindlichkeit eine Frage des Alters? Anzeige

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Wie soll das weitergehen, potenziert sich das noch?

Das wird die Zukunft weisen. Eines ist klar: Verzicht ist hart. «Verbindlichkeit ist für mich ein Reifeprozess», sagt Rütschi.

Dass Alter weise macht, stimmt nicht – ich kenne auch 65-Jährige, die eine Beziehung mit einem SMS beenden. Aber man macht im Alter eher einen Reifeprozess durch. Junge Menschen müssen ausprobieren, auf der Spielwiese des Lebens aber auch lernen, emotionale Verantwortung zu übernehmen. Wer dies nie gelernt hat, wird sich auch schwertun zu reifen. Verbindlichkeit ist für mich ein Reifeprozess. Wie sieht es denn mit Verbindlichkeiten in Sachen Zahlungsmoral aus?

Verheerend! Das sagt Ihnen jeder Handwerker. Wie derjenige einer steinreichen Society-Dame mit grossem gesellschaftlichen Einfluss: Der von ihr viel gelobte Elektriker hatte von einem Umbau 50 000 Franken ausstehend – sie

machte aber keine Anstalten zu bezahlen. Erst auf die Betreibung hin. Seither hat er nie mehr einen Auftrag erhalten, auch nicht aus ihrem Bekanntenkreis. Sie schädigt seinen Ruf, behauptet, er sei ein schlechter Elektriker. Wir können mit einem Tastendruck zu anderen Menschen Kontakt herstellen — und trotzdem fehlen uns Zeit und Nähe. Wie kommt das?

Wir haben immer mehr Wünsche und immer mehr Möglichkeiten. Wir stehen unter dem ständigen Druck einer Selbstoptimierung. Wir wollen nichts verpassen. Der Himmel ist die Grenze. Und jetzt der Absturz.

Unsere Erwartungen sind gross – die Realität ist eine andere. So ist die Frustration gross.

Kann man Verzicht lernen?

Einige Menschen sind aus diesem System ausgestiegen. Sie finden Sinn in der Bescheidenheit, in Entwicklungsprojekten, in der Freiwilligenarbeit ohne Abhängigkeit vom grossen Geld. Also hilft die Reduktion von Abhängigkeiten?

Genau. Aber vorerst muss man entscheiden können, dass einem gewisse Dinge nicht mehr wichtig sind. Das fängt mit Entrümpelung an, und die wichtigste Frage ist: Was macht mich wirklich zufrieden?

Interview Mathias Haehl Bilder Marion Nitsch

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36 | Migros-Magazin Mig gaz 24, 8. Juni 2009

Keine Spur von Lampenfieber: Starziege Snjezana bleibt cool.

Die Ruhe in Person: Tiertrainerin Tatjana Zimek brieft den Hofgüggel Giacomo.

Farm der liebevollen Tiere

Nach dem Huhn auf der Mission «Extrafrisch» gehts munter weiter: Der neue Migros-TVSpot handelt von äusserst rücksichtsvollen Tieren und ihrem Lebensraum. Das MigrosMagazin war auf dem Filmset mit dabei.

E

ine Gans, die auf einem Esel steht. Ein Hahn, der seinen Kopf in den Miststock steckt. Eine Ziege, die einen Specht ermahnt. Eine Kuh, die in Filzpantoffeln läuft, und ein aufgeblasener Frosch. Dann ertönt auf den ersten Glockenschlag ein lautes Tierkonzert.

Die Kühe schleichen in Filzpantoffeln auf die Weide

Was wie Szenen aus dem Märchen «Die Bremer Stadtmusikanten» anmutet, ist Realität. Auf Daniel Winzenrieds idyllischem Bauernhof in Niederwangen bei Bern tummeln sich zwei Tage lang nicht nur seine Hennen und Kälber, sondern auch die trainierten Tiere von Tatjana Zimek. Grund: der neue TV-Spot der Migros, der ab

dem 12. Juni im Fernsehen läuft. Im ersten Film dieser Werbekampagne beweist ein heroisches Huhn, längst Liebling der Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer, dass es kein Hindernis kennt, um sein Ei direkt vor der Migros in die bereitgestellte Eierschachtel zu legen. Im neuen Spot geben die Tiere alles, um den Bauern, der sie gut behandelt und ihren Lebensraum bewahrt, am Sonntag so lange wie möglich schlafen zu lassen. Deshalb erstickt der Hahn seinen Morgenschrei im Miststock, spendet die Gans auf dem Esel vor dem Fenster dem Schlafenden Schutz vor dem Sonnenlicht, schleichen die Kühe in Filzpantoffeln auf die Weide, weist die Ziege den klopfenden Specht zur Zurückhaltung

an, hält der Frosch sein Quaken zurück. Tatjana Zimek, die Tiertrainerin, hat ihre dressierten Tiere aus Deutschland mitgebracht. Und die zeigen nun, was sie können: Hinter einem Busch versteckt bringt Zimek mit einem Stab, an dem ein «Leckerli» angebracht ist, die Ziege Snjezana dazu, sich mit den Vorderbeinen auf dem Baumstamm aufzurichten und zum Specht hinaufzuäugen.

Der junge Hofgüggel zeigt schauspielerisches Talent

«Ziegen sind wie alle Vierbeiner normalerweise auf den Boden fokussiert, und es ist gar nicht so einfach, ihnen den Blick nach oben beizubringen», erklärt Zimek. Snjezana ist wie die anderen Tiere ein Schauspielroutinier

und gewohnt, vor der Kamera und im Scheinwerferlicht zu stehen. Der einzige ungeübte, aber umso talentiertere Schauspielneuling ist der Gockel Giacomo. Tatjana Zimek durfte wegen Bestimmungen des kantonalen Veterinäramts den eigenen, trainierten Hahn nicht mitnehmen. So kam denn Winzenrieds Hofhahn in den Genuss eines zweitägigen Schauspielcrashkurses, und er beweist sein schnelles Lernvermögen. «Alle weit wegstehen, damit der Hahn nicht nervös wird», ruft der Regieassistent ins Megafon.

Vögel und Katzen sind schwierig zu führen

«Zum Glück habe ich seit einiger Zeit einen jungen, ruhigen Güggel, der alte hätte bei diesem Experi-


NEUES AUS DER MIGROS N CHHALTIGE MIGROS NA N CHHALTIGE SCHWEIZ NA

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sind für die beiden Drehtage der Cateringwagen und die Esstische untergebracht. So gehört ein lautes «Iiiaaaahhh» zur Geräuschkulisse während des Mittagessens der rund dreissigköpfigen Crew. Man merkt dem hochprofessionellen Filmteam an, dass es bereits die ersten beiden MigrosWerbespots zusammen gedreht hat: Alle arbeiten unter der Regie von Björn Rühmann und Matthew Branning trotz Zeitdrucks und dem manchmal unberechenbaren Verhalten der Tiere ruhig, konzentriert und aufeinander abgestimmt.

Rücksicht auf die Natur zahlt sich aus

«Ziegen sind wie alle Vierbeiner auf den Boden fixiert; der Blick nach oben fällt ihnen schwer.» Setstress: Was auf dem Bildschirm locker rüberkommt, ist das Resultat geduldiger Knochenarbeit.

ment kaum mitgemacht», ist Bauer Daniel Winzenried überzeugt. Zimek fügt hinzu: «Tatsächlich ist es am schwierigsten, Vögel und Katzen zu trainieren. Einfacher ist es mit Hunden, Schweinen und Ratten.» Der Specht ist – zusammen mit dem Frosch – das einzige

unechte Tier auf dem Filmset. Christoph von Lengerke, der für die Requisitentechnik verantwortlich ist, hat zusammen mit einem Tierpräparator in einer Mischung aus Mechanik und Elektronik einen verblüffend lebendig aussehenden Specht konstruiert. Er

kann – ähnlich wie ein ferngesteuertes Auto – aus der Entfernung bewegt werden. Ist ein Tier in Aktion, warten die anderen in provisorisch errichteten Gehegen in der grossen Halle, in der sonst Traktoren stehen. In unmittelbarer Nähe der Zimekschen Tiere

Bernhard Kammer, Labelkoordinator Migros, erklärt, dass der Werbespot sich um das Thema Nachhaltigkeit dreht, einen der Kernwerte, für die sich die Migros einsetzt. Als Beispiel dafür steht TerraSuisse. «Neben der artgerechten Haltung der Tiere unterstützen wir die Bauern darin, die biologische und landwirtschaftliche Vielfalt zu fördern.» So verwendet Bauer Daniel Winzenried nur wenige Pflanzenschutz- und Düngemittel und kann es sich leisten, trotz geringerer Erträge einen Obstgarten mit alten Hochstammbäumen zu pflegen. Diese «Hoschtet» beherbergt verschiedene Pflanzen- und Tierarten. Der Slogan des Spots lautet folgerichtig: «Respektiere die Natur. Irgendwann geben es dir die Tiere zurück.» Michael Rottmann, Kreativverantwortlicher der Kommunikationsagentur Jung von Matt/ Limmat, erläutert: «Wir wollen auf humorvolle Weise zeigen, dass verschiedene Tierarten – auch Wildtiere, wie Frosch und Specht – von intakten und vielfältigen Lebensräumen profitieren.» So stapfen die Kühe in Filzpantoffeln fast geräuschlos vorbei und hält der nimmermüde Specht inne. Die Tiere sorgen für Ruhe auf dem Hof, und der Bauer schläft den Schlaf des Gerechten. Text Salomé Zimmermann Bilder Fabian Unternährer

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Mehr zu TerraSuisse erfahren Sie ab Seite 48


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Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

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Biolandbau ist die Zukunft

Grösster Biomarkt der Schweiz: Von 19. bis 21. Juni findet in Zofingen AG zum zehnten Mal der Bio Marché statt. Die Migros ist Hauptsponsor. Bio-Suisse-Präsidentin Regina Fuhrer über die Bedeutung des Markts, das Bio-Engagement der Migros und ein neues Gourmet-Knospe-Label. Höchste Biobäuerin: Die Bernerin Regina Fuhrer ist Präsidentin von Bio Suisse. Regina Fuhrer, besuchen Sie selber den Bio Marché?

Selbstverständlich, jedes Jahr, und dies mit Freude und Neugierde. Und was ist das Besondere an diesem Markt?

Der Charme von Zofingen trägt zur speziellen Ambiance des Bio Marchés wesentlich bei. Bioproduzentinnen treffen in den Gassen auf Biofreunde. Der Bio Marché spricht aber auch Leute an, die den Biolandbau und dessen Produkte noch nicht so gut kennen.

Bild Florian Nidecker

Hat sich Bio Suisse anlässlich des 10-Jahre-Jubiläums für den Bio Marché etwas Besonderes einfallen lassen?

10. Bio Marché in Zofingen

Frische Bioprodukte charmant angeboten: Typisch Zofingen. Tut die Migros genug für den biologischen Landbau?

Im Rahmen des Bio Marchés findet die Qualitätsprämierung statt. Dieses Jahr lancieren wir an dieser Prämierung die Gourmet-Knospe, die Auszeichnung für besonders geschmack- und genussvolle Knospe-Lebensmittel.

Bio Suisse hat in ihrem Leitbild als Vision das Bioland Schweiz. Die Migros macht schon einiges für den Biolandbau. Doch um unserer Vision näherzukommen, braucht es einen noch grösseren Einsatz aller Beteiligten – auch von der Migros.

Die Migros ist wieder Hauptsponsor. Was halten Sie davon?

Die Migros führt ein eigenes Bio-Label. Ist das gut?

Wir freuen uns über das Engagement der Migros für Bio. Für Anlässe von dieser Grösse braucht es ein Sponsoring. Es ist schön, dass die Migros dies übernimmt.

Mir ist wichtig, dass die Schweizer Bioprodukte bei der Migros nach den Richtlinien von Bio Suisse produziert sind und dass wir dazu eine Vereinbarung haben.

Welchen Stellenwert hat die Migros sonst für Bio?

Bio Suisse will ihre KnospenMarke nur beschränkt für Produkte von Harddiscountern hergeben. Weshalb?

Ein Viertel aller Bioprodukte in der Schweiz werden über die Ladentische der Migros verkauft. Sowohl für die Produzenten als auch für die Konsumentinnen und Konsumenten spielt die Migros also eine wichtige Rolle.

Wir haben eine klare Markenpolitik für unsere Knospe. Sie steht für Qualität, Genuss und Vertrauen – aber nicht für einen möglichst billigen Preis.

Ganz generell: Welche Zukunft hat die Biolandwirtschaft in der Schweiz? Viele Betriebe geben ja auf.

Der Biomarkt ist im vergangenen Jahr erfreulich gewachsen. Der Biolandbau ist die Landwirtschaftsform der Zukunft. Es ist nötig, dass es auch bei den Betrieben wieder einen Zuwachs gibt.

Die Biolandwirtschaft in Österreich hat von der EU-Mitgliedschaft profitiert. Würden auch die Schweizer Biobauern profitieren, wenn ein Agrarabkommen zwischen der EU und der Schweiz zustande käme?

Das Umfeld verändert sich mit oder ohne Agrarabkommen. Wir wollen eine positive Zukunftsperspektive für unsere Landwirtschaft. Dazu müssen wir auf unseren Stärken aufbauen: Lebensmittel, umweltschonend, tiergerecht und gentechfrei produziert. Interview Daniel Sägesser

Das grösste Bio-Festival der Schweiz findet vom 19. bis 21. Juni 2009 statt. Öffnungszeiten: Freitag, 19. Juni 2009: 14—24 Uhr (Markt bis 21 Uhr) Samstag, 20. Juni 2009: 10—24 Uhr (Markt bis 21 Uhr) Sonntag, 21. Juni 2009: 10—20 Uhr (Markt bis 18 Uhr) Der Eintritt ist frei. Der Bio Marché in Zofingen bietet ➔ rund 150 Aussteller mit Bioprodukten aus aller Welt ➔ kulinarische Köstlichkeiten in verschiedenen Biorestaurants ➔ zahlreiche Live-Konzerte und Strassenkünstler ➔ viele weitere Attraktionen Die Migros engagiert sich nicht nur mit einem namhaften Betrag am Bio Marché, sie ist auch mit eigenen Bioproduzenten und -lieferanten mit 17 Ständen rund um die Zofinger Stadtkirche vertreten. www.biomarche.ch www.migros.ch/bio


40 | Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

Silberscheibe wird zum Helm

Die Migros übernimmt eine Pionierrolle bei der Entsorgung alter CDs. Drei Ostschweizer Filialen nehmen die Silberscheiben kostenlos zurück — und bieten eine einzigartige Recycling-Garantie.

D

as Jahr 1977 war ein Revolutionsjahr. Damals wurden die ersten Prototypen eines völlig neuen Speichermediums vorgestellt. Die Compact Disc (CD) war geboren. 1982 begann in Deutschland die Serienproduktion der kompakten Silberscheibe. Obwohl ihr seither oft der Tod vorausgesagt wurde, ist sie bis heute das Mass aller (Speicher-)Dinge. Zumindest was die Verkaufszahlen betrifft: Milliarden von CDs kommen jährlich auf den Markt. Doch der Silberling hat auch eine Schattenseite: CDs werden in einem teuren, energieintensiven Verfahren aus rund 90 Prozent Polycarbonat gefertigt. Konkret: Für eine CD von 15 Gramm Gewicht braucht es 30 Gramm Erdöl. Die gute Nachricht: Das Material lässt sich hervorragend rezyklieren. Dabei bleiben die meisten Eigenschaften des Polycarbonats erhalten (hohe Resistenz gegen Verformungen und Brechen, pflegeleicht). So lassen sich aus dem Rezyklat hochwertige Produkte wie Sturzhelme, Autoteile oder Brillengestelle herstellen. Das Recycling von CDs ist demnach eine gute Gelegenheit, um den endlichen Rohstoff Erdöl zu schonen. In der Schweiz wurde diese Gelegenheit bisher jedoch kaum genutzt. Schätzungen gehen von 2500 bis 3000 Tonnen CDs aus, die hierzulande jährlich im Abfall landen. Nur rund 100 Tonnen werden rezykliert. Der grosse Rest wird als Müll verbrannt. «Das muss sich ändern», sagt

SERIE: 3. TEIL

Das tut die Migros

Die Migros engagiert sich in diversen Bereichen für eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft. In den kommenden Ausgaben stellt das Migros-Magazin einige dieser Engagements vor. 1. Folge: Gesundheit und Freude am Arbeitsplatz. Der Mensch im Mittelpunkt. 2. Folge: Verteilzentrum Neuendorf. Modernste Technologie spart Energie. 3. Folge: CD-Recycling. Die Migros Ostschweiz geht neue Wege. 4. Folge: FSC. Nachhaltige und faire Waldbewirtschaftung. 5. Folge: Das MigrosKulturprozent. Eine weltweit einmalige Institution. 6. Folge: MSC. Eine Initiative gegen das Artensterben in den Meeren. 7. Folge: Max Havelaar. Vom fairen Handel profitieren alle.

Gemeinsam für eine innovative Idee: Claudia Stocker Suter und

Claudia Stocker Suter, Präsidentin des Vereins «reDisc». Die Migros ist gleicher Meinung.

Verbrennen war gestern — heute wird aus Alt Neu

Seit Anfang März dieses Jahres testet die Migros Ostschweiz deshalb in den drei Filialen Winterthur Neuwiesen, Wetzikon Züri-Oberland-Märt und Frauenfeld Passage die Rücknahme nicht mehr gebrauchter CDs. In den ersten zwei Monaten sind in den bloss drei Filialen gut 300 Kilogramm CDs abgegeben worden. Das entspricht rund 20 000 Stück. Die Rücknahme an sich stellt dabei aber nicht das eigentliche Novum dar. Es gibt schweizweit mehrere hundert Sammelstellen, die neben elektronischen Geräten und Zubehör auch CDs entgegennehmen. Neu hingegen ist die Recycling-Garantie, welche die Migros abgibt. Wer in einer der

drei Filialen entsorgt, kann sich darauf verlassen, dass seine abgegebenen CDs nicht einfach gesammelt und schliesslich verbrannt, sondern sinnvoll und nachhaltig weiterverarbeitet werden. «Für unsere Kunden ist das neben der Rückgabe von beispielsweise Pet oder Altbatterien eine weitere Möglichkeit, mit gutem Gewissen Waren zurückzugeben», sagt Remo Tobler, Leiter Verkaufstechnik der Migros Ostschweiz.

Spontane Begeisterung bei der Migros

Initiiert wurde das Projekt von Claudia Stocker Suter. Am WWFBildungszentrum absolvierte sie den Lehrgang «Umweltberatung und -Kommunikation». Gemeinsam mit ihrer Projektgruppe, dem heutigen Verein «reDisc», entwickelte sie als Abschlussarbeit das Konzept für CD-Recycling. «Ich wurde durch Leute in meinem


NEUES AUS DER MIGROS

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Tanken Sie Sonne! Mykonos (HM/K/JMK/FLYONL)

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Ab Zürich nach Korfu mit Hello am Sa. 27.6.09 Ab Genf nach Korfu mit Hello am Sa. 13., 27.6.09 Hotel Dassia Chandris ***(*), Dassia, Doppel mit Halbpension

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Rhodos (HM/K/RHO/FALBAY)

Ab Zürich nach Rhodos mit Hello am So. 5., 12.7.09 Ab Genf nach Rhodos mit Hello am Sa. 11.7.09 Hotel Faliraki Bay **(*), Faliraki, Doppel mit Halbpension

1 Wo. 1099.–

statt 1299.–

Türkei (HM/K/AYT/MELLAR)

Ab Zürich nach Antalya mit Belair am Fr. 12., 19.6.09 Hotel Melas Lara ****, Lara, Doppel mit All Inclusive

1 Wo. 949.– Remo Tobler, Leiter Verkaufstechnik der Migros Ostschweiz.

Kollegenkreis zu diesem Projekt inspiriert. Richtige PC-Freaks, die Unmengen an CDs wegwarfen, aber immer ein schlechtes Gefühl dabei hatten, sie mit dem normalen Abfall zu entsorgen», erklärt Stocker Suter. Für die Umsetzung der Idee brauchte sie einen Partner und eine Plattform – und fand die Migros. «Bei meinem ersten Kontakt mit der Migros erfuhr ich spontane Begeisterung für die Idee. Man versicherte mir, dass es von der Infrastruktur her problemlos möglich wäre, neben anderen Waren auch CDs zurückzunehmen und dem Recycling zuzuführen», sagt Stocker Suter begeistert.

Mut zur Innovation — die Kunden sind begeistert

Vorteile sieht auch Tobler. «Für uns als Unternehmen ist es ein weiterer Schritt im nachhaltigen

Engagement, zu dem wir uns im Leitbild bekennen», sagt er. Auch deshalb habe die Migros prinzipiell immer ein offenes Ohr für Projekt- oder Forschungsgruppen, die im Bereich Nachhaltigkeit innovative Ideen umsetzen. Die Pilotphase für die CDRücknahme dauert bis Ende Jahr. Dann entscheidet die Migros Ostschweiz, ob sie ihren Kunden diese Möglichkeit in allen Filialen anbieten will. «Die Rückmeldungen aus den drei Filialen sind bisher durchwegs positiv», lautet Toblers Zwischenfazit. Für die Rücknahme der CDs können die bereits bestehenden Kanäle anderer Retouren verwendet werden. Das führe zu einer noch besseren Auslastung als bisher. Ein weiterer Pluspunkt also. Text Beat Matter Bilder Joschi Herczeg

statt 1699.–

Algarve (HM/K/FAO/LEVANT)

Ab Zürich nach Faro mit Swiss am Sa. 13., 20., 27.6. / 4.7.09 Hotel Pestana Levante ****, Armação de Pêra, Doppel mit Frühstück

1 Wo. 999.–

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Kenya (HM/K/MBA/PAPLAG)

Ab Zürich nach Mombasa mit Edelweiss Air am So 5., 12*., 19.* und 26*.7.09 Papillon Lagoon Reef ***, Südküste, DZ All Inclusive 1 Wo. 1449.– statt 2310.–, Verl.-Woche 450.– * Zuschlag 350.–

Malediven (HM/K/MLE/BIYISL)

Ab Zürich nach Malé mit Edelweiss Air am Sa 4., 11., 18.07.09 Biyadhoo Island Resort **(3), Süd Malé Atoll, DZ mit Vollpension 1 Wo. 1699.– statt 2459.–, Verl.-Woche 599.– Preise in Franken pro Person inkl. Flughafen- / Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Kinderermässigung: 20 % 2–12 Jahre (exkl. Taxen/Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig. Kombi-Versicherungspaket Fr. 30.– bis Fr. 71.–. Ägypten-Visum Fr. 40.–. Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Vor Ort zu bezahlen: Kenya-Visum US$ 25.–. Preisstand 08.06.09. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- / Reisebedingungen von MTCH AG, M-Travel Switzerland.

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

Den eigenen Baum im Regenwald pflanzen

So sieht einer der virtuellen Bäume aus (oben). Er wächst immer noch. Auf der StickermaniaHomepage gibts auch viele Infos rund um den Regenwald und dessen Bewohner.

Stickermania: Schon über 10 000 Kids haben auf www.stickermania.ch ihren eigenen Baum gepflanzt. Der Regenwald wächst kontinuierlich.

D

ie Stickermania geht in die vierte Woche: Landauf, landab sammeln und tauschen Kinder und ihre Eltern die insgesamt 200 Bilder von Tieren des Regenwalds und kleben sie in das Sammelalbum «Abenteuer Regenwald» ein, das es für fünf Franken in allen Migros-Filialen gibt. Auch im Internet geht die Post ab: Auf www.stickermania.ch kann man einen Baum pflanzen. Will man einen grossen und wirklich «eigenen» Baum, der sich von den anderen unterscheidet, muss man etwas dafür tun. Ganz nebenbei gibt es so viel Wissenswertes über die Tiere des Regenwalds zu lernen.

Jeden Tag zehn Fragen beantworten

Regenwald online

Auf www.stickermania.ch registrieren und den eigenen Baum pflanzen. Angemeldete User erhalten einmal in der Woche einen Newsletter, der über den aktuellen Punktestand, die Höhe des Baums und anderes informiert. Selbstverständlich gibts auf der Homepage auch Infos rund um die Stickermania, die Roadshows in den grösseren Migros-Filialen sowie die Tauschbörsen.

Damit der Baum schön wächst und gedeiht, muss er gepflegt werden. Und wie geht das? Indem man jeden Tag zehn Fragen beantwortet. Was machen Echte Radnetzspinnen gemeinsam? Fressen sie einander auf oder tauschen sie Regenwald-News aus? Und was macht den Edelfalter so edel? Sind seine Fühler eine Delikatesse oder kann man aus ihnen Seide herstellen? Solche Fragen rund um die Tiere des Regen-

walds gilt es zu beantworten. Je mehr man weiss, desto mehr Punkte gibts, und desto schöner und schneller wächst der Baum. Soll er eher in die Breite oder Höhe wachsen, eine ausladende Baumkrone haben? Soll er grüne Äste oder violette Blüten tragen?

Schon mehr als 10 000 Bäume gepflanzt

Wie die Punkte verteilt werden und der Baum letztlich aussieht, entscheidet der Baumbesitzer selber. Die Bäume von aktiven Baumpflegern können doppelt so gross werden wie ihre herkömmlichen Artgenossen. Mittlerweile haben schon mehr als 10 000 Kids ihren eigenen virtuellen Baum gepflanzt und sorgen dafür, dass bis zum 13. Juli 2009, zum Ende der Stickermania, ein riesiger Regenwald – der Lilibiggs-Wald – entsteht. Damit jeder seinen Baum sicher wiedererkennt, ist dieser mit dem eigenen Vornamen angeschrieben. Und wie kommt man am schnellsten zu Punkten? Ganz einfach: Indem man virtuell Freunde einlädt. Für die ersten sechs Freunde erhält man pro Freund 400 Punkte extra. Christoph Petermann


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

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Serie

Agrarabkommen Schweiz - EU

Einheimische Produktion im Fokus: Die Migros ist für die Schweizer Landwirtschaft ein sicherer Absatzkanal.

Die Schweiz verhandelt mit der EU über ein Agrarabkommen. Das Migros-Magazin beleuchtet in einer Serie die Chancen eines solchen Vertrags. 1. Die Schweizer Landwirtschaft 2. Die Situation der Landwirtschaft in der EU 3. Die Schweizer Lebensmittelindustrie 4. Die Schweizer Konsumenten 5. Die Haltung der Migros

«Die Migros setzt auf den Standort Schweiz»

Migros-Chef Herbert Bolliger über die Vorteile eines Agrarabkommens mit der EU für die Schweizer Konsumenten und die heimische Industrie sowie die Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Herbert Bolliger, die Migros macht sich für ein Agrarabkommen mit der EU stark. Nimmt künftig eine deutsche Henne den weiten Weg unter die Krallen, um ihr Ei in der Migros zu legen?

Sie sprechen unseren neuen, viel beachteten Werbespot an. Dem freien Personenverkehr mit der EU hat die Schweiz ja zugestimmt, vielleicht zählen Hühner auch dazu. Aber Spass beiseite: Bereits heute gelangen vermehrt ausländische Nahrungsmittel in die Schweiz, weil der Agrarschutz abnimmt. So schliesst die Schweiz zum Beispiel neue Freihandelsabkommen ab, damit die Wirtschaft leichter exportieren kann. Doch die Landwirtschaft wird jeweils auch miteinbezogen. Der Regenschirm des Agrarschutzes ist deshalb ziemlich löchrig geworden. Weshalb setzt sich die Migros für dieses Abkommen ein?

Als grösste Nahrungsmittelherstellerin im Inland plädieren wir für eine langfristige Strategie. Ich bin überzeugt, dass wir mit unse-

die Schweizer Landwirtschaft und ihre Produkte setzen?

Herbert Bolliger: «Der Regenschirm des Agrarschutzes ist ziemlich löchrig geworden.»

rer Schweizer Qualität auf dem Heimmarkt wie auch im Ausland gute Chancen haben. Was ist die Alternative? Die Politik des Weiter-so hat Risiken. Wenn die WTO-Runde abgeschlossen wird, fallen die Schutzzölle massiv – mit den entsprechenden Folgen für die Schweizer Landwirtschaft. Dagegen hat ein Agrarabkommen einen entscheidenden Vorteil: Es sichert uns den freien Zugang zum grossen EU-Binnenmarkt. Sie wollen also nach wie vor auf

Auf jeden Fall. Nicht zuletzt, weil auch unsere Kunden zunehmend nach Produkten aus der Nähe fragen. Dies können wir ihnen etwa mit unserem «Aus der Region. Für die Region.»-Programm bieten. Wir investieren auf der ganzen Linie in Schweizer Qualität. Wie äussert sich das?

Wir haben neue Labels aufgebaut, die Schweizer Erzeugnisse versprechen, beispielsweise «TerraSuisse». Es steht für einheimische und nachhaltige Produktion. Damit tragen wir einerseits Sorge zu unseren Ressourcen und zur Artenvielfalt und bieten andererseits unserer Kundschaft Nahrungsmittel an, die sie mit gutem Gewissen konsumieren können. Die Migros ist die grösste Kundin der Schweizer Bauern. Soll das so bleiben?

Ja, wir bieten unserer Landwirtschaft einen gesicherten Absatzkanal und wollen auch bei einem geöffneten Markt der grösste Partner der Schweizer


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NEUES AUS DER MIGROS

Landwirtschaft bleiben. Das ist beileibe kein Lippenbekenntnis, denn wir investieren grosse Summen in unsere Verarbeitungsbetriebe. In den nächsten drei Jahren sind dafür mehr als 600 Millionen Franken budgetiert. Um die Schweizer Konjunktur zu stützen, haben wir ein Investitionspaket von fünf Milliarden Franken für die ganze MigrosGruppe geschnürt. Die Migros setzt also eindeutig auf den Standort Schweiz. Und auf eine zukunftsgerichtete Landwirtschaft. Was verstehen Sie unter einer zukunftsgerichteten Landwirtschaft?

Sie muss produktiv sein, aber auf die natürlichen Ressourcen Rücksicht nehmen. Wichtig ist, dass sie sich an den sich verändernden Bedürfnissen der Konsumenten orientiert.

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

«Die Schweiz ist und bleibt auch ein Agrarimportland.» Aber mit dem Agrarabkommen steigt die Konkurrenz. Werden deshalb die einheimischen Bauern weniger für ihre Produkte erhalten?

Es ist nicht das Ziel der Migros, die Produzentenpreise, insbesondere den Milchpreis, immer weiter zu senken, wie dies gewisse Harddiscounter im Tiefpreisland Deutschland tun. Was in Deutschland passiert, hat ja kürzlich sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Handeln gezwungen. Diese Politik verfolgen deutsche Harddiscounter auch in der Schweiz, wo sie Gemüse zu tiefsten Preisen verkaufen – sogar unter dem Einstandspreis. Wogegen wir uns wehren: Weder die Konsumenten

noch die Industrie sollen in der Schweiz massiv mehr bezahlen als in den Nachbarländern. Mit der Zulassung von Parallelimporten und der Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips kann man mit spürbar tieferen Preisen rechnen.

Politisch hat sich einiges bewegt. Der Importwettbewerb wird sich beleben. Das wirkt sich positiv auf die Preise aus. Das Agrarabkommen ist die dritte politische Massnahme im Kampf gegen die Hochpreisinsel Schweiz.

Dann können Sie Ihrer Kundschaft längerfristig also tiefere Preise versprechen?

Nein, versprechen kann ich gar nichts. Global betrachtet ist es durchaus möglich, dass die Nahrungsmittelpreise wieder ansteigen – oder zumindest weniger stabil sind. Die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, dass es nur zwei, drei grössere Ernteausfälle braucht, und schon werden einzelne Rohstoffe weltweit knapp. Ein Grund mehr, auf die einheimische Produktion zu setzen.

Richtig, wobei die Schweiz auch immer ein Importland war und bleiben wird. Dafür braucht es wettbewerbsfähige Strukturen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Also von den Bauern über die Lebensmittelindustrie bis zum Detailhandel. Dies versprechenwirunsvoneinemAbkommen mit der EU im Agrar-, Lebensmittel- und Gesundheitsbereich.

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48 | Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

Am Waldrand von Maur geniesst Familie Berger einen herzhaften Zvieri: mit feinem Fleisch und Brot von TerraSuisse, dem Label für gelebte Nachhaltigkeit.

Bilder Nik Hunger, Styling Linda Hemmi

Gutes für Generationen D

en Zvieri am schattigen Waldrand hat sich Familie Berger aus Maur redlich verdient, denn das Heu musste eingebracht werden. Viel Arbeit für Vater Felix (40) und Grossvater Ruedi (67). Und dies macht bekanntlich Hunger. Frisch geduscht und in festlicher Tracht freuen sie sich auf den herzhaften Zvieri, den ihre Frauen Nicole (39) und Hanni (63) aus TerraSuisse-Produkten liebevoll zubereitet haben. Felix beisst genussvoll in ein Schnitzelbrot, und Tochter Lea (9) nascht von der Rüeblitorte. Die drei Generationen geniessen die Köstlichkeiten und plaudern über damals. «Weisst du noch, als das Gras mit der Sense geschnitten werden musste? Was für ein Chrampf. Dafür wurden Hecken und zarte Pflänzchen am Waldrand geschont.» Heute setzt sich TerraSuisse für die Erhaltung der Natur und der Lebensräume der Wildtiere ein. Redaktion Ursula Bickel Rezept Saisonküche

Mehr zu TerraSuisse lesen Sie auf Seite 36

Feines von TerraSuisse auf dem Zvieritisch:

Saucisson Tradition, Fr. 2.35 per 100 g Laugentessiner, 300 g, Fr. 2.70 Ruchbrot, 500 g, Fr. 1.20 Baguette hell, 260 g, Fr. 2.—

Meist fehlt Bauern die Zeit für ein gemeinsames Zvieri. Umso mehr geniessen Nicole, Ruedi, Hanni, Felix und Lea


DAS BESTE AUS DER MIGROS NA N CHHALTIGE MIGROS NA N CHHALTIGE SCHWEIZ

TerraSuisse

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Eine süsse Überraschung

garantiert eine naturnahe und tierfreundliche Landwirtschaft und fördert die Biodiversität.

Lea macht sich auf den Weg an den Waldrand. Im Korb bringt sie den Rüeblikuchen mit, um damit Vater und Grossvater zu überraschen. Wie das duftet! Da fällts schwer, nicht zu naschen.

Rüeblikuchen mit TerraSuisse-Mehl Für eine Cakeform von 24 cm. Zubereitung ca. 30 Minuten + 50 Minuten backen

ZUTATEN

Butter und Mehl für Form ½ Bio-Zitrone 250 g Bio-Karotten, gerüstet gewogen, 5 Bio-Eier 200 g Bio-Zucker, 1/2 TL Zimt 250 g Bio gemahlene Haselnüsse, 100 g TerraSuisse-Mehl, 1 EL Backpulver, 1 Prise Salz

«Und, Lea, wie schmeckt der Rüeblikuchen?» Berger (von links) das seltene Zusammensein am späten Nachmittag.

Dekoration 150 g Puderzucker 1 EL Zitronensaft Marzipanrüebli für die Dekoration

1 Ofen auf 180°C vorheizen. Cakeform buttern und bemehlen. Zitronenschale abreiben, Saft auspressen. Karotten fein reiben. 4 Eier trennen. Ganzes Ei und Eigelb mit der Hälfte vom Zucker schaumig rühren. Karotten, Zimt, Zitronensaft und -schale, Haselnüsse, Mehl und Backpulver unterheben. Eiweiss mit Salz steif schlagen. Restlichen Zucker dazugeben und weiterschlagen. Eiweiss vorsichtig unter die Karottenmischung heben. Masse in die Form füllen. In der Ofenmitte ca. 50 Minuten backen. Auskühlen lassen. 2 Für die Dekoration Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren. Auf dem Kuchen verteilen und mit Marzipanrüebli dekorieren.

Mehr Rezepte auf www.saison.ch


50 | Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

TerraSuisse — für jeden Geschmack etwas

BILD OBEN: Nicole wendet die selber panierten TerraSuisse-Kalbsplätzli in der Pfanne auf dem alten Kachelofen.

BILD RECHTS: Die Mütter bereiten TerraSuisse-Sandwiches vor: Ruchbrot, 500 g, Fr. 1.20, Butterzopf, 500 g, Fr. 3.50, Baguette hell, 260 g, Fr. 2.— BILD UNTEN: Der feine TerraSuisse-Barbecue-Speck schmeckt auch kalt.

«Das liebt mein Mann, Saucisson Tradition mit Brot.»

Mein, dein, unser TerraSuisseProdukt: Gekränztes für Liebhaber:

Der feine Silserkranz schmeckt auch ohne Füllung: 300 g, Fr. 2.50 Krustenkranz, 300 g, Fr. 2.—

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Hoteleigenes Unterhaltungsprogramm, tagsüber mit Sport und Spiel, am Abend täglich Shows (Cabaret, Musicals, Folklore) im Amphitheater, Live-Musik. Bustransfer vom Flughafen zum Hotel und zurück inbegriffen. Rund 30 km/45 Minuten zum Flughafen Djerba (Houmt Souk).

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Juli 16 23 30 11 18 25 1 Woche 1395.– 1395.– 595.–

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August 13 20 27 8 15 22 29

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HAMMAMET | TUNESIEN

Bel Azur Thalassa bbbb

LAGE

Direkt am schönen Sandstrand. Ca. 1,5 km vom Zentrum Hammamets entfernt.

IHR HOTEL

300 Zimmer. Im Haupthaus sowie in Reihenbungalows. Réception mit Lobby-Bar und Sitzgelegenheiten. Snackbar, maurisches Café, Hauptrestaurant (Buffets), Pizzeria/Grill-Restaurant, A-laCarte-Restaurant. Boutique, Coiffeur. Süsswasserschwimmbad mit separatem Planschbecken umgeben von schöner Gartenanlage und Sonnenterrassen. Liegestühle und Sonnenschirme am Pool und am Strand kostenlos. Ihre Flugdaten nach Monastir 2009 Zürich Tunis Air Zürich Tunis Air Basel Tunis Air Preise in Fr. pro Pers. Belegung Doppelzimmer 2 Erwachsene Doppelzimmer 2 Erwachsene/1– 2 Kinder KINDERFESTPREISE 1–2 Kinder 2–14 Jahre

TRANSFER

ZIMMER

Bustransfer vom Flughafen zum Hotel und zurück inbegriffen. Rund 80 km/90 Minuten zum Flughafen Monastir.

Freundlich eingerichtete Zimmer mit Bad oder Dusche, WC, Sat.-TV, Balkon oder Terrasse.

SPORT & WELLNESS

Inklusive: Volleyball, Tischtennis. Gegen Gebühr: 2 Tennisplätze (Hartbelag) mit Flutlicht, Minigolf, Boccia, Wasserski, Pedalos, Windsurfen, Fitnessraum, Sauna, Massagen. Diverse ThalassoBehandlungen im «Bio Azur Thalasso» -Therapiezentrum des Nachbarhotels Royal Azur.

Flugtag Dienstag Samstag Samstag Mahlzeiten HALBPENSION HALBPENSION HALBPENSION

Juni 13 13

Für 2 Kinder von 2–14 Jahren im Zimmer mit 2 Erwachsenen. Miniclub 4 –12 Jahre (stundenweise), Planschbecken, Spielplatz.

Juli

20 4

1 Woche 895.– 895.– 495.–

KINDERFESTPREIS

2 Wochen 1340.– 1340.– 595.–

18 18

1 Woche 995.– 995.– 695.–

28 25

August 18 25 8 15 22 29 15 22 29

1 1

2 Wochen 1461.– 1461.– 795.–

1 Woche 1095.– 1095.– 795.–

1 5 5

September 8 15 22 29 12 19 26 12 19 26

2 Wochen 1725.– 1725.– 895.–

SIDE | SÜDTÜRKEI

995L.U–SIVE

Holiday Point Hotel & Spa bbbc LAGE

Im Ortsteil Side-Kumköy, rund 150 m zurückversetzt vom schönen, langen, flachabfallenden Sandstrand. Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Bars in Gehdistanz. Rund 4 km zur Altstadt von Side (gute Bus-, Dolmus- und Taxi-Verbindungen).

Inklusive: Fitnessraum, türkisches Bad, Tischtennis, Beachvolleyball. Gegen Gebühr: Wassersportarten wie Jet Ski, Wasserski, Parasailing, Kanus am Strand (Fremdanbieter). SPA-Zentrum.

254 Zimmer. Modernes, 6-stöckiges Mittelklasshotel. Aufenthaltsräume,Internet-Café (Gebühr), Bars, Hauptrestaurant, zwei à-la-carte-Restaurants (türkisch und Fisch), drei grosse Schwimmbäder, Kinderpool. Liegestühle, Sonnenschirme an den Pools und am Strand kostenlos, Badetücher gegen kleine Gebühr.

ZIMMER

Zweckmässig eingerichtete Doppelzimmer, alle mit Bad oder Dusche, WC, Föhn, Telefon, Sat.-TV, Klimaanlage, Mietsafe, kleiner Kühlschrank und Balkon oder Terrasse. Ihre FlugdateU Uach AUtalOa 2009 Zürich Belair Zürich Hello Basel Belair

Flugtag Freitag Samstag Dienstag

Preise in Fr. pro Pers. Doppelzimmer Doppelzimmer KINDERFESTPREISE

Mahlzeiten ALL INCLUSIVE ALL INCLUSIVE ALL INCLUSIVE

Belegung 2 Erwachsene 2 Erwachsene/1 Kind 1 Kind 2 – 14 Jahre

NC ALL I Familienen!

SPORT & WELLNESS

IHR HOTEL

3 3

Oktober 13 20 10 17 24 10 17 24

willk

omm

KINDERFESTPREIS

Für 1 Kind von 2–14 Jahren im Zimmer mit 2 Erwachsenen. Kinderpools, Kinderspielplatz, kleiner Aquapark.

ALL INCLUSIVE

Alle Hauptmahlzeiten in Buffetform im Hauptrestaurant., Snacks zwischendurch. Lokale alkoholfreie und alkoholische Getränke im Offenausschank gem. Getränkekarte an mehreren Bars von 10.00 bis 23.00 Uhr. Frisch gepresste Fruchtsäfte und Getränke in der Disko sind nicht Bestandteil des All inclusive.

Juni 12 19 26 13 20 9 16 23 1 Woche 995.– 995.– 695.–

Gratis-Buchungs-Hotline

0800 88 88 15 www.migros-ferien.ch

2 Wochen 1380.– 1380.– 795.–

Juli 10 17 24 31 11 18 25 14 21 28 1 Woche 1195.– 1195.– 795.–

7 1 11

August 14 21 28 8 15 22 29 18 25

2 Wochen 1685.– 1685.– 895.–

1 Woche 1295.– 1295.– 895.–

4 5 1

September 11 18 25 12 19 26 8 15 22

Oktober 2 9 16 23 3 10 17 24 6 13 20

2 Wochen 1890.– 1890.– 995.–

Immer im Migros-Ferien-Preis inbegriffen: • BuchuUgsgebühreU bei ReservatioU Qer TelefoU uUd im IUterUet • Flug hiU uUd zurück iU EcoUomO-Class mit bewährteU FluggesellschafteU • 20 kg FreigeQäck • FlughafeU- uUd SicherheitstaxeU iU der Schweiz sowie im FerieUlaUd • BustraUsfer vom FlughafeU zum Hotel uUd zurück • BetreuuUg am FlughafeU uUd am FerieUort durch Ihre ReiseleituUg

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Backwaren/Patisserie Alle XXL Toastbrote 20% günstiger z. B. XXL Toastbrot, 730 g 2.55 statt 3.20 Kartoffelbrot mit Nüssen –.45 günstiger z. B. 300 g 1.85 statt 2.30 Tiroler-Cake Stück à 340 g 2.80 statt 3.40

Charcuterie Beretta Gnometti 4 Stück, 150 g 5.90 statt 7.40 Salametti Cacciatore 150 g 5.90 statt 7.40 Chessy Geflügel-Griller Stück à 250 g 3.60 statt 4.80 Salatwurst Stück à 350 g 3.90 statt 4.90 Luganighe Contadine Stück à 200 g, per 100 g 1.75 statt 2.20 Salsiccia Ticinese Stück à 500 g, per 100 g 1.80 statt 2.25 Tessiner Mixed Grill per 100 g 2.05 statt 2.55 Salsiccia Vitello Stück à 180 g, per 100 g 2.55 statt 3.20 Mini Pic Trio-Pack, 3 x 90 g 7.80 Salsiccia piccante Stück à 180 g, per 100 g 1.85 statt 2.35

Convenience Cornatur Hit vegetarisches Grillsteak Provençale, Schale à 400 g 7.20 statt 10.40

Eier Salateier Bodenhaltung, Schweiz, 6 Stück à 50 g+ 3.40 statt 3.90

Fisch Thunfischfilets Wildfang aus dem Indischen Ozean, nur in Bedienung 3.70 statt 4.70 Saison-Rauchlachs Zucht aus Schottland, 100 g 6.80 statt 8.50 Zander-Knusperli XXL Wildfang aus Polen, per 100 g 2.60 Meeresfrüchtemix Wildfang aus Thailand, per 100 g 1.90 statt 2.50 Thunfischtranchen geräuchert, Wildfang aus dem Pazifischen Ozean, 150 g, per 100 g 5.50 statt 6.90

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Twist Kleiderroller-Set (1 Kleiderroller, 2 Ersatzrollen) mit Gratis-Wandhalter

Atlantik Kabeljaurücken Wildfang aus dem Nordost-Atlantik, per 100 g 3.10 statt 3.90

Frisch und fertig Anna’s Best Randen gedämpft, geschält 2.05 statt 4.10

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Fleisch Schweins-Braten Stotzen in Bedienung, Schweiz, per 100 g 2.60 statt 3.25 Schweins-Italiener Spiess in Bedienung, Schweiz, per 100 g 3.20 statt 4.05

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Linsoft und Kleenex Taschen- und Kosmetiktücher in Mehrfachpackungen z. B. Linsoft Taschentücher Jumbo-Pack, 42 x 10 Stück

Geflügel Trutenmiccata Brasilien, 12 x 50 g 9.90 Pouletschenken gewürzt Schweiz, 4 Stück, per 100 g 1.30 statt 1.90

Milchprodukte Valflora Halbrahm in der Dose im Duo-Pack, 2 x 250 ml, 20% günstiger 6.40 statt 8.– Heidi Milch Flasche à 1 l 1.45 statt 1.70 Energy Drink verschiedene Sorten: Vanille, Erdbeer, Banane, Chocolat, 330 ml 1.20 statt 1.40

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Milette Windeln Mini bis Junior sowie Pants z. B. Milette Windeln Maxi+, 3 x 46 Stück Gültig bis 22.6.


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Cosano Holiday Mix drei verschiedene Präservative für die Abwechslung im Liebesleben

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HURGHADA | ÄGypTEn

dferie Stran

Hotel Giftun Azur Resort bbbc LAGE

Direkt am grobsandigen und flach abfallenden Sandstrand. Rund 8 km zum Zentrum von Hurghada (regelmässige Linienbus-Verbindungen).

IHR HOTEL

485 Zimmer. Weitläufige Hotelanlage mit Haupthaus, Bungalows und Wohngebäude (T-Block). Réception, Aufenthaltsräume, mehrere Bars, Internet-Café (gegen Gebühr), orientalisches Café, Pizzeria, Restaurant, Einkaufsarkade. Grosse Schwimmbadlandschaft, umgeben von Sonnenterrassen. Poolbar, Strandrestaurant. Liegestühle, Sonnenschirme und Badetücher am Pool und am Strand kostenlos.

ZIMMER

Einfach eingerichtete Doppelzimmer, entweder in den ebenerdigen Reihenbungalows oder im 4-stöckigen Wohngebäude (T-Block), alle mit Bad/Dusche, WC, Fön, Telefon, Sat.-TV, Klimaanlage, Kühlschrank, Balkon oder Terrasse. Der beliebte T-Block kann gegen Zuschlag reserviert werden.

SPORT & WELLNESS

ALL INCLUSIVE

Inklusive: 3 Tennis-Sandplätze, Minigolf, Volleyball, Boccia, Aerobic, Tischtennis, Fitnessraum. Gegen Gebühr: Billard, Sauna, Dampfbad, Massage, Jacuzzi. Windsurfen und Tauchbasis.

Ihre Flugdaten nach Hurghada 2009 Zürich Belair Zürich Belair Zürich Hello

Flugtag Donnerstag Freitag Samstag

Preise in Fr. pro Pers. Doppelzimmer Doppelzimmer KINDERFESTPREISE

Mahlzeiten ALL INCLUSIVE ALL INCLUSIVE ALL INCLUSIVE

Belegung 2 Erwachsene 2 Erwachsene/1 Kind 1 Kind 2–14 Jahre

KINDERFESTPREIS

Für 1 Kind von 2–14 Jahren im Zimmer mit 2 Erwachsenen. Kinderpool, Kinderspielplatz. Miniclub (4–12 Jahre, stundenweise).

Juni 11 25

1 Woche 895.– 895.– 395.–

Juli

2 3 2 Wochen 1280.– 1280.– 495.–

Buffets für alle Hauptmahlzeiten. Snacks, Softdrinks und lokale alkoholische Getränke von 11.00 bis 24.00 Uhr. Die Pizzeria als A-la-carte-Restaurant ist nicht Bestandteil des All-inclusive-Angebotes.

23 30 24 31

1 Woche 1095.– 1095.– 695.–

7

August 13 20 27 14 21 28

2 Wochen 1501.– 1501.– 795.–

September 3 10 17 24 4 11

1 Woche 1045.– 1045.– 595.–

2 Wochen 1486.– 1486.– 595.–

1 Woche 1345.– 1345.– 795.–

2 Wochen 1842.– 1842.– 795.–

RHODOS | GRIECHENLAND

995L.U–SIVE

Mareblue Cosmopolitan Beach Resort bbbb LAGE

Leicht erhöht mit herrlichem Blick aufs Meer, nur durch die Strasse vom schönen, naturbelassenen Kies-/Sandstrand getrennt. an der Westküste der Insel beim Ort Ixia. Ca. 4 km zum Zentrum von Rhodos-Stadt.

Inklusive: Tischtennis, Tennis-Hartplatz. Gegen Gebühr: Div. Wassersportarten am Strand (lokale Anbieter).

IHR HOTEL

377 Zimmer. Neu renovierte Ferienanlage an reizvoller Hanglage mit Haupthaus und mehreren Wohngebäuden/Reihenbungalows. Hauptrestaurant, Snack-/Poolbar, Lobbybar. Zwei Schwimmbäder inmitten eines subtropischen Gartens. Liegestühle und Sonnenschirme an den Pools kostenlos, Badetücher gegen Depot.

ZIMMER

Gemütlich eingerichtete Zimmer im Haupthaus oder in den Wohngebäuden, alle mit Bad oder Dusche, WC, Föhn, Telefon, Sat.-TV, Kühlschrank, Klimaanlage, Mietsafe und Balkon oder Terrasse, grösstenteils mit seitlicher Meersicht. Ihre Flugdaten nach Rhodos 2009 Zürich Hello Basel Air Berlin

Flugtag Sonntag Donnerstag

Preise in Fr. pro Pers. Doppelzimmer Doppelzimmer KINDERFESTPREISE

Mahlzeiten ALL INCLUSIVE ALL INCLUSIVE ALL INCLUSIVE

Belegung 2 Erwachsene 2 Erwachsene/1– 2 Kinder 1– 2 Kinder 2–14 Jahre

NC ALL I Familienen!

SPORT & WELLNESS

omm

KINDERFESTPREIS

Für 1– 2 Kinder von 2–14 Jahren im Zimmer mit 2 Erwachsenen. Kinderpool, Kinderspielplatz, Miniclub (4 –14 Jahre, stundenweise).

ALL INCLUSIVE

Alle Hauptmahlzeiten in Buffetform im Hauptrestaurant. Snacks an der Snackbar von 10.00 –12.30 Uhr und von 15.00 –16.00 Uhr. Lokale alkoholfreie und alkoholische Getränke im Offenausschank gem. Getränkekarte an der Poolbar von 10.00 –17.30 Uhr und an der Lobbybar von 18.00 – 23.00 Uhr.

Gratis-Buchungs-Hotline

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willk

14

Juni 21 28 18

1 Woche 995.– 995.– 595.–

2 Wochen 1730.– 1730.– 695.–

5 2

12 9

Juli 19 26 16 23 30

1 Woche 1145.– 1145.– 595.–

2 6

August 9 16 23 30 13 20 27

2 Wochen 1943.– 1943.– 595.–

1 Woche 1345.– 1345.– 695.–

Immer im Migros-Ferien-Preis inbegriffen:

September 6 10

2 Wochen 2248.– 2248.– 695.–

• BuchuUgsgebühreU bei ReservatioU Qer TelefoU uUd im IUterUet • Flug hiU uUd zurück iU EcoUomO-Class mit bewährteU FluggesellschafteU • 20 kg FreigeQäck • FlughafeU- uUd SicherheitstaxeU iU der Schweiz sowie im FerieUlaUd • BustraUsfer vom FlughafeU zum Hotel uUd zurück • BetreuuUg am FlughafeU uUd am FerieUort durch Ihre ReiseleituUg REISEGARANTIE • Visa-GebühreU (Fr. 40.–) für ÄgOQteU iUkl.


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KRETA | GRIECHENLAND

Mareblue Village bbbb

LAGE

Leicht erhöhte Hanglage mit einzigartiger Sicht auf den Ort und das Meer. Der Sand-/Kiesstrand ist rund 1 km, das lebhafte, betriebsame Zentrum von Chersonissos ca. 2 km entfernt. Gratis-Shuttlebus zum Strand mehrmals täglich.

IHR HOTEL

275 Zimmer. Modernes Hotel mit mehreren Nebengebäuden. Réception mit Aufenthaltsraum, Hauptbar, Restaurant, Snackbar, Minimarkt. In der grossen Aussenanlage 2 Süsswasserschwimmbäder (1 Ruhe- sowie 1 Aktivitätenpool) und separates Kinderbecken. Liegestühle und Sonnenschirme am Pool kostenlos, am Strand gegen Gebühr. Badetücher gegen Kaution.

willk

ZIMMER

Schöne, grosse, freundlich eingerichtete Doppelzimmer, alle mit Bad oder Dusche, WC, Fön, Telefon, Sat.-TV, Klimaanlage, Kühlschrank, Mietsafe und Balkon oder Terrasse.

Inklusive: Aerobic, Fitnessraum, Tennis, Multifunktionsplatz, Beachvolleyball. Gegen Gebühr: diverse Wassersportarten am Strand (Fremdanbieter).

Flugtag Freitag Sonntag Freitag

Preise in Fr. pro Pers. Doppelzimmer Doppelzimmer KINDERFESTPREISE

Mahlzeiten ALL INCLUSIVE ALL INCLUSIVE ALL INCLUSIVE

Belegung 2 Erwachsene 2 Erwachsene/1–3 Kinder 1–3 Kinder 2–14 Jahre

KINDERFESTPREIS

Für 1–3 Kinder von 2–14 Jahren im Zimmer mit 2 Erwachsenen. Planschbecken, Miniclub (4–14 Jahre, vorwiegend deutsch/englisch), Spielplatz, Minidisco.

SPORT & WELLNESS

Ihre Flugdaten nach Heraklion 2009 Zürich Air Berlin Zürich Hello Basel Air Berlin

ALL INCLUSIVE

Alle Hauptmahlzeiten in Buffetform im Hauptrestaurant, Kaffee und Kuchen am Nachmittag, Glace von 14.00 –16.00 Uhr, lokale alkoholfreie und alkoholische Getränke im Offenausschank gem. Getränkekarte an den Bars von 10.00 bis 23.00 Uhr (self-service).

Juni 12 19 26 14 21 28 12 19 1 Woche 1045.– 1045.– 445.–

omm

Juli 3 10 17 24 31 5 12 19 26 10 17 24 31

2 Wochen 1752.– 1752.– 545.–

1 Woche 1145.– 1145.– 495.–

7 2 7

August 14 21 28 9 16 23 30 14 21 28

2 Wochen 1796.– 1796.– 495.–

1 Woche 1245.– 1245.– 695.–

4 6 4

September 11 13 11

2 Wochen 2142.– 2142.– 695.–

KOS | GRIECHENLAND

Princess of Kos bbbb LAGE

Direkt am langen, schönen, hellen Sandstrand von Mastichari, nur wenige Gehminuten zum Dorf Mastichari, rund 20 km zur Inselhauptstadt Kos-Stadt (Linienbus- und Taxi-Verbindungen).

ALL INCLUSIVE SPORT & WELLNESS

IHR HOTEL

263 Zimmer. Im Stil eines griechischen Dorfes mit mehreren, max. 3-stöckigen Gebäuden in schöner Gartenanlage. Réception, TV-Raum, Minimarkt, Boutique, Juwelier, Spielzimmer, InternetEcke (Gebühr). 2 Restaurants, mehrere Bars, Taverne. 2 schöne Schwimmbäder mit sep. Kinderpools, Sonnenterrassen. Liegestühle und Sonnenschirme an den Pools kostenlos, am Strand gegen Gebühr.

ZIMMER

Komfortabel eingerichtete Doppelzimmer, alle mit Bad/Dusche, WC, Fön, Telefon, Sat.-TV, Kühlschrank, Klimaanlage und Balkon oder Terrasse. Ihre Flugdaten nach Kos 2009 Zürich Air Berlin Zürich Hello

Flugtag Sonntag Donnerstag

Preise in Fr. pro Pers. Doppelzimmer Doppelzimmer KINDERFESTPREISE

Mahlzeiten ALL INCLUSIVE ALL INCLUSIVE ALL INCLUSIVE

Belegung 2 Erwachsene 2 Erwachsene/1– 2 Kinder 1– 2 Kinder 2 –14 Jahre

1495.–

Inklusive: 4 Tennisplätze (Flutlicht gegen Gebühr), Fitnessraum, Tischtennis, Gartenschach, Beachvolleyball, Pedalos (1 Std. pro Person/Woche). Gegen Gebühr: Billard, Whirlpool, Sauna, Kanus.

Für Top-Strandferien!

KINDERFESTPREIS

Für 1–2 Kinder von 2–14 Jahren im Zimmer mit 2 Erwachsenen. 2 Kinderpools, Kinderspielplatz, Kinderclub (4–12 Jahre, stundenweise).

ALL INCLUSIVE

Buffets zu den Hauptmahlzeiten im Hauptrestaurant. Mittagessen auch in der Taverne möglich. Am Nachmittag Glace, Kaffee und Kuchen in der Taverne. Lokale alkoholfreie und alkoholische Getränke von 10.00 bis 23.00 Uhr an den Bars im Offenausschank gem. Getränkekarte (self-service). Disco (2 x wöchentlich) ist nicht Bestandteil des All inclusive.

Gratis-Buchungs-Hotline

0800 88 88 15 www.migros-ferien.ch

Juni 21 1 Woche 1495.– 1495.– 595.–

12 9

2 Wochen 2293.– 2293.– 795.–

Juli 19 26 16 23 30

1 Woche 1545.– 1545.– 695.–

2

2 Wochen 2385.– 2385.– 895.–

August 9 16 23 30 6 13 20 27 1 Woche 1695.– 1695.– 795.–

6 3

September 13 20 27 10 17 24

4 1

Oktober 11 8

2 Wochen 2696.– 2696.– 995.–

Immer im Migros-Ferien-Preis inbegriffen: • BuchuEgsgebühreE bei ReservatioE Ber TelefoE uEd im IEterEet • Flug hiE uEd zurück iE EcoEomF-Class mit bewährteE FluggesellschafteE • 20 kg FreigeBäck • FlughafeE- uEd SicherheitstaxeE iE der Schweiz sowie im FerieElaEd • BustraEsfer vom FlughafeE zum Hotel uEd zurück REISEGARANTIE • BetreuuEg am FlughafeE uEd am FerieEort durch Ihre ReiseleituEg


DAS BESTE AUS DER MIGROS E MIGROS NA N CHHALTIG NA N CHHALTIGE SCHWEIZ

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Wie anno dazumal

In der heimeligen Küche bereiten Nicole und Hanni Berger ihren Männern eine Auswahl ihrer Lieblingssandwiches zu. Kein Problem, die Auswahl an TerraSuisse-Produkten ist gross.

Für mehr Vielfalt

Das Label TerraSuisse ist mehr als ein Etikett: In Zusammenarbeit mit IP-Suisse und der Vogelwarte Sempach setzt sich die Migros für eine naturnahe und tierfreundliche Landwirtschaft ein und fördert die Vielfalt unserer Tierund Pflanzenwelt. Mehr als ein Versprechen: Die Bauern verpflichten sich zur Einhaltung der strengen Richtlinien. Nutztiere werden in artgerechten Ställen mit Auslauf gehalten. Feldkulturen wie Getreide oder Kartoffeln werden umweltschonend angebaut. So dürfen Hilfsstoffe wie Dünger und Pflanzenschutzmittel nur beschränkt oder gar nicht eingesetzt werden. Zusätzlich fördern die Bauern die Biodiversität. Magerwiesen und Hecken bilden so wieder den natürlichen Lebensraum von seltenen Pflanzen und Tieren. Für die Welt nach uns: Mit TerraSuisse leistet die Migros einen Beitrag zur Stärkung einer nachhaltigen Landwirtschaft. www.migros.ch/terrasuisse

Feines für Fleischtiger:

Saucisson Tradition, Fr. 2.35 per 100 g Kalbsplätzli, regionale Preise, Fleischkäse, Fr. 2.40 per 100 g Bauernschinken, 164 g, Fr. 5.90 Barbecue Speck,

Fr. 3.10

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Preise in CHF pro Person bei 2er Belegung

(inkl. An- und Rückreise): Kat. Kabinenbeschreibung

Offizielle Preise

Knüller Preise

1 2-Bett Innen Standard 2 2-Bett Innen Standard 3 2-Bett Innen Superior 4 2-Bett Innen Superior 5 2-Bett Innen Deluxe 6 2-Bett Aussen Standard (teilweise mit Sichtbehind.) 7 2-Bett Aussen Standard 8 2-Bett Aussen Superior 9 2-Bett Aussen Superior 10 2-Bett Aussen Deluxe 11 2-Bett Suite Aussen mit Balkon 3 2-Bett Innenkabine Einzelbenützung 8 2-Bett Aussenkabine Einzelbenützung 3./4. Zusatzbett Erwachsene 3./4. Zusatzbett Kinder bis 18 Jahre

5210.– 5810.– 6050.– 6590.– 6830.– 7400.– 7790.– 8030.– 8330.– 8750.– 10040.–

2495.–* 2695.– 2795.– 2895.– 2995.– 3095.– 3195.– 3295.– 3345.– 3455.– 3865.– 3795.– 4655.– 2395.– 1595.–

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

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Zucker aus der Flasche Mit Sucrisse kommt eine Neuheit auf den Schweizer Markt: flüssiger Zucker für die praktische Küche — das heisst blitzschnell und dosiert süssen ohne mühsames Auflösen.

Sucrisse Flüssiger Zucker Pur oder Vanille, 250 ml, je Fr. 3.95

N

och zu Beginn des letzten Jahrhunderts zerkleinerte man Zuckerstöcke von Hand. Mit dem feinen Kristallzucker in Würfelform sind wir gross geworden, und nun revolutioniert der flüssige Zucker Sucrisse den süssen Rohstoff: Von nun an können Sie Ihre Apéro- oder Dessertkreationen und sämtliche Getränke viel einfacher süssen – ganz praktisch und schnell. Sucrisse schmeckt wie normaler Kristallzucker, beinhaltet keine Konservierungsstoffe und wird in der Schweiz hergestellt. Daher auch sein Name: «Sucrisse» setzt sich aus «Sucre» und «Suisse» zusammen. AKR

Bild Saisonküche

Sommerbowle mit Minze Zutaten 400 g gemischte rote Beeren, z. B. Erd-, Johannis-, Himbeeren, 4 EL flüssiger Zucker 1 Zitrone 1 Orange 2,5 dl roter Traubensaft 1 dl Sanbitter 2 Zweige Pfefferminze 7,5 dl alkoholfreier Schaumwein, z. B. Perldor 2 dl Mineralwasser mit Kohlensäure

Getränk für 4 Personen

Zubereitung 1 Erdbeeren in mundgerechte Stücke schneiden. Mit restlichen Beeren und Zucker in eine grosse Glasschale geben. Zitrone und Orange auspressen. Den Saft mit Traubensaft und Sanbitter über die Früchte giessen. Pfefferminze dazuzupfen. Vermischen und 20 Minuten kühl stellen. 2 Kurz vor dem Servieren nochmals mischen. Den Schaumwein dazugiessen. Nach Belieben mit Mineralwasser verdünnen und servieren.


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Hit-Reisen im Sommer

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Die Anzahl der Plätze ist limitiert. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

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Sommer-Hit in den Bergen

Altbayern – das «Blaue Land»

Mozartstadt Salzburg ■ Nationalpark Berchtesgaden und Königssee ■ Fakultativ: Grossglockner-Hochalpenstrasse

ab Fr.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Leogang. 2. Tag: Die Mozartstadt Salzburg. Ganztägiger Ausflug in die Mozartstadt. Unser lokaler Führer erklärt uns alles Wissenswerte über die Stadt an der Salzach. Danach steht uns reichlich freie Zeit für individuelle Entdeckungen zur Verfügung. Machen Sie einen Besuch auf der Festung Hohensalzburg, flanieren Sie in der berühmten Getreidegasse oder geniessen Sie einen feinen Kaffee in einem typischen Kaffeehaus. Am späten Nachmittag Rückfahrt zu unserem Hotel. 3. Tag: Fakultativer Ausflug Grossglockner. Panoramafahrt über den einmalig schönen Grossglockner-Pass. Quer über die Alpen, vorbei an der gewaltigen Welt des ewigen Eises, führt uns die Hochalpenstrasse durch eine der schönsten Naturlandschaften Europas. Durch diese phantastische Bergwelt mit dem riesigen Naturschutzgebiet erreichen wir die Sonnenterrasse Franz-Josefshöhe und fahren dann über Heiligenblut Richtung Lienz ins Osttirol. Am Nachmittag geht es weiter durch die Osttiroler Alpen, den Felber-Tauern nach Mittersill und Zell am See, wo wir Zeit zum Bummeln und Einkaufen haben. 4. Tag: «Bayerisches Meer» – Chiemsee. Heute erleben wir die Schönheiten des Chiemsees, auch «Bayerische Meer» genannt. Wir unternehmen eine Schifffahrt und haben genügend Zeit die Herren- und Fraueninsel zu erkunden. Während die Herreninsel weitgehend unbewohnt ist und vor allem einen grosszügigen Naturraum darstellt, gilt die Fraueninsel als Geheimtipp. Ein kleines Fischerdorf, mit buntem gastronomischem Angebot, und das Kloster der Benediktinerinnen machen sie zu einem einmaligen Juwel im Chiemgau. 5. Tag: Nationalpark Berchtesgaden – Königssee. Über den Steinpass erreichen wir den Königssee, einen der schönsten Seen im ganzen Alpenraum. In einer herrlichen Alpenwelt, umgeben von mächtigen Bergen und geschmückt mit dem romantischen Kirchlein St. Bartholomä, trägt er seinen Namen völlig zu recht. Wir geniessen unseren Aufenthalt und haben die Möglichkeit, eine kleine Schifffahrt zu unternehmen (fakultativ). Nach einem Besuch in Berchtesgaden treten wir die Rückfahrt zu unserem Hotel an. 6. Tag: Tirol – Rückreise in die Schweiz. Die Heimreise führt uns durch den Pinzgau, über den Gerlos-Pass, ins wunderbare Zillertal und via Innsbruck zurück in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

Pro Person in Fr.

525.–

Katalog- SofortPreis Preis

6 Tage inkl. Halbpension 635.– 575.– Reduktion Reise 3 – 50.– Daten 2009 Sonntag – Freitag 1: 28.06.–03.07. 2: 12.07.–17.07. 3: 26.07.–31.07. 4: 09.08.–14.08. 5: 23.08.–28.08. 6: 06.09.–11.09. 7: 20.09.–25.09. Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft im guten Mittelklasshotel St. Leonhard, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 5 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Grossglockner am 3. Tag) Löwen-Alpin-Karte für Bergbahnen und weitere Zusatzleistungen Geführte Stadtbesichtigung in Salzburg Schifffahrt auf dem Chiemsee Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 98.– Fakultativer Ausflug Grossglockner 49.– Annullationsschutz 15.– ■

Ihr Hotel Wir geniessen fünf Übernachtungen im familiär geführten guten Mittelklasshotel St. Leonhard T-•••+ (off. Kat. ****) in Leogang. Alle Zimmer verfügen über Bad oder Dusche/ WC, Sat-TV, Direktwahltelefon, Haarfön und herrlicher Ausblick vom Balkon. Weitere Einrichtungen: Restaurant, Bar, 750 m² grosse Wellnesslandschaft mit Hallenbad, Soledampfbad, Finnischer Sauna, Tepidarium, Kneipp-Fussbecken usw.

Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch

Bayerns Landeshauptstadt München Schloss Linderhof ■ Fakultativ: Märchenschloss Herrenchiemsee ■

ab Fr.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Kochel am See. 2. Tag: Kloster Benediktbeuren – Tegernsee – Bad Tölz. Nach einem kurzen Rundgang durch Kochel steht ein Besuch des Klosters Benediktbeuren auf dem Programm. Dort erfahren wir alles Wissenswerte über die Entstehung des Bayernlandes. Anschliessend Fahrt nach Tegernsee und Zeit zur individuellen Verfügung. Am Nachmittag erreichen wir Bad Tölz mit historischer Altstadt und farbenprächtigen Fassadenmalereien. Zum Abschluss des Tages geniessen wir eine Schifffahrt auf dem Kochelsee mit Live-Musik. 3. Tag: München. Fahrt nach München. Die Isar-Metropole und Landeshauptstadt ist bekannt für ihre umfangreich restaurierte Altstadt, renommierte Museen und Galerien, kunstvolle Bauwerke wie etwa das neugotische Rathaus und die Frauenkirche mit ihren markanten Doppeltürmen. Geführte Stadtrundfahrt und anschliessend freie Zeit zum Bummeln und Geniessen. Am späten Nachmittag kehren wir zurück ins «Blaue Land». 4. Tag: Fakultativer Ausflug Chiemsee. Heute erleben wir die Schönheiten des Chiemsees. Nicht umsonst wird dieses Gewässer das «Bayerische Meer» genannt. Mit dem Schiff setzen wir zur Fraueninsel über. Hier betreten wir eine ganz eigene Welt. Ein kleines Fischerdorf, mit buntem gastronomischem Angebot und das Kloster der Benediktinerinnen machen sie zu einem Juwel im Chiemgau. Auf der Herreninsel entdecken wir auf einem geführten Rundgang das Märchenschloss Herrenchiemsee und haben anschliessend Zeit zur Verfügung, um die herrliche Umgebung auf eigene Faust zu erkunden. Am späten Nachmittag Rückfahrt zum Hotel. 5. Tag: Kochel am See – Schloss Linderhof – Schweiz. Nach dem Frühstück Fahrt nach Linderhof. Auf einem geführten Rundgang entdecken wir das Schloss. Es wurde von 1874 bis 1878 unter König Ludwig II. erbaut. Linderhof gilt zudem als das Lieblingsschloss des Königs. Nach einem individuellen Mittagessen Rückfahrt über die Deutsche Alpenstrasse in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

Twerenbold Reisen AG Im Steiacher 1 · 5406 Baden

Pro Person in Fr.

495.–

Katalog- SofortPreis Preis

5 Tage inkl. Halbpension 605.– 545.– Reduktion Reise 4 – 50.– Daten 2009 Sonntag – Donnerstag 1: 28.06.–02.07. 4: 02.08.–06.08. 2: 05.07.–09.07. 5: 09.08.–13.08. 3: 12.07.–16.07. 6: 23.08.–27.08. Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft im Mittelklasshotel Schmied von Kochel, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 4 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Chiemsee am 4. Tag) Eintritt Kloster Benediktbeuren Schifffahrt Kochelsee mit Live-Musik Stadtführung München Eintritt und Führung Schloss Linderhof Ganztägige Reiseleitung am 2. Tag Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Doppelzimmer zur Alleinbenützung 69.– Fakultativer Ausflug Chiemsee 75.– Annullationsschutz 15.– ■

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Ihr Hotel Wir wohnen vier Nächte im Mittelklasshotel Schmied von Kochel T-••• (off. Kat.***) in Kochel am See. Das Hotel ist ein historisches, altbayerisches Landhotel an guter Lage. Alle Zimmer sind im gemütlichen bayerischen Stil eingerichtet und verfügen über Bad oder Dusche/WC, Durchwahltelefon und grösstenteils Balkon. Weitere Einrichtungen: Restaurant, Biergarten (nur im Sommer) und Bar. Gültig für beide Reisen Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch. Abfahrtsorte 06.30 Burgdorf !, 06.45 Basel, 07.20 Aarau, 08.00 Baden-Rütihof !, 08.30 Zürich-Flughafen !, 08.50 Winterthur, 09.15 Wil !


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

Meine Butter und ich

BAUER HANS HÄFELFINGER (59), DIEGTEN BL

Kochen, Backen, Braten oder aufs Brot streichen — Butter! Gute Butter ist Qualität, die man schon beim ersten Bissen schmeckt. In der Migros findet jeder seine Butter.

BRUNA (9), DIE TREUE

LORI (6), DIE SCHEUE

Sie hat immer eine Extraportion Milch für ihren Bauer bereit.

Fremde mag sie nicht, ihren Bauer schon. Wahre Liebe eben.

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Für Ba Bauer Hans Häfelfinger sind Kühe ohne Hörner keine sc schönen Kühe. Originale mit Hörnern sind ihm lieber. Recht hat er. Der Präsident der Braunviehzuchtg zuchtgenossenschaft Diegten hilft ab und zu seinem Nachba Nachbarn, der Bauernfamilie Buser, dessen Schweizer Or Original Braunvieh nicht nur schön aussieht, sondern w wie die Kühe von Häfelfinger beste Milch für beste Butter liefern. Hätten Sie es gewusst: Im Durchschnit schnitt liefert eine Kuh zwölf Liter Milch am Tag. MJ

DONATA (10), DIE SCHÖNE

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?

MALAIKA (4), DIE KÜHNE

Hunde machen einen grossen Bogen um die selbstbewusste Dame.

MARIA (5), DIE DIVA

Sie lässt sich gerne bitten. Bei ihr wird der Bauer zum Flüsterer.

Die Migros-Butter-Spezialisten produzieren für ihre Konsumenten die Butter nach Mass.

VALFLORA VORZUGSBUTTER 200 g, Fr. 2.70*

KOCHBUTTER 250 g, Fr. 2.95

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AHA-LAKTOSEFREIE BUTTER 100 g, Fr. 2.75

HUGO BUSER (44), GASTRONOM, Basel:

MICHAEL OBERLI (20), AUTOMATIKER, Diegten,

HANSJÖRG SACHER (52), RESTAURATOR, Zuzgen,

Bilder Daniel Rihs

* Vom 9.—15. Juni gibts 5 x 200 g für Fr. 12.— statt Fr. 13.50.

MONIKA PLANER (40), ERZIEHERIN, Dornach, SO: «Die Butter für meine vier Töchter.»

«Ohne Kochbutter läuft in der Küche nichts.»

BL: «Meine Butter für die Badesaisonfigur.»

AG: «Mit ‹Aha› Schachmatt der Allergie.»

BIO-BUTTER 150 g, Fr. 3.70

LISA FREI (48), MPA,

Pfeffingen, BL: «Bio ist für mich Pflicht — auch bei der Butter.»


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Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

DAS BESTE AUS DER MIGROS

Italianità zum Anrühren

Noblesse-Instantkaffee ist nicht nur praktisch für unterwegs, sondern schmeckt auch zu Hause köstlich.

K

affee prägt unseren Alltag wie kaum ein anderes Getränk: für viele eine Selbstverständlichkeit zum Frühstück, während der Znünipause oder als Energiekick nach dem Lunch. Auch in der Freizeit trinken wir gerne ein Tässchen, sei es nach einer langen Wanderung durch die italienische Macchia, als krönender Abschluss eines romantischen Picknicks am See oder ein-

SOFORT LÖSLICHER ENERGIESCHUB

Noblesse Espresso* oder Oro im Glas, 100 g, je Fr. 6.30 * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Bild Masterfile

Noblesse Decaffeinato oder Oro im Beutel, 100 g, je Fr. 5.90

fach zu Hause auf Balkonien, währenddem wir dem süssen Nichtstun frönen. Alles, was es dazu braucht, ist eine Tasse heisses Wasser und löslicher Kaffee von Noblesse – Oro, Espresso oder Decaffeinato –, und schon wähnt man sich in bella Italia. Noblesse ersetzt die Marke Voncafé und ist noch intensiver im Geschmack. Die Verpackungen erscheinen zudem in neuem Design. AKR

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70 | Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

GUT & GÜNSTIG

FR. 10.40

Ratatouille mit Panadoro Für 4 Personen

➔ 1 Zwiebel fein hacken. 1 grosse Aubergine, 3 Peperoni, 2 Zucchetti in Scheiben und Würfel schneiden. Ca. Fr. 5.50 ➔ Zwiebel und Gemüse sortenweise in Olivenöl einige Minuten dünsten. Dann Gemüse mischen und zugedeckt 10 Minuten dünsten. Würzen. ➔ 4 Mini Panadoro provençale beidseitig braten und auf dem Gemüse anrichten. Ca. Fr. 4.90 Tipp: Mit Knoblauchbrot servieren.

Preise können regional variieren.

+

Neu mit Dinkel

Bleiben da noch Wünsche offen? Die beliebten Sesam-Knäckis von Wasa sind nicht nur neu verpackt, sondern auch verbessert worden. Jetzt sind sie knuspriger und luftiger als zuvor. Zudem enthalten sie gleich die doppelte Menge an Vollkornmehlen, darunter neu auch Dinkelmehl. Wasa Knäckis mit Dinkel & Sesam, 125 g, Fr. 2.40*

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

+

NEU VERPACKT

Edle Würze

Die neue saisonale Kaffeespezialität von Delizio heisst Indonesia. Die limitierte Special Edition ist eine Mischung aus erlesenen Arabicaund Robusta-Bohnen. Ihr würzigerdiges Aroma und der leicht rauchige Abgang kommt am besten kurz, also in Form von Espresso, zur Geltung. Indonesia ist eine exotische Mischung für anspruchsvolle Kaffeegeniesser, die das Spezielle schätzen. Delizio Special Edition Indonesia, 12 Kapseln, Fr. 5.—* * Nur in grösseren Filialen, solange Vorrat erhältlich.

NEU IN DER MIGROS


DAS BESTE AUS DER MIGROS

NEU IN DER MIGROS

Klein und fein

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Panna Cotta und Himbeeren sind fast schon eine klassische Kombination. Beides zusammen gibt es jetzt fixfertig in praktischen Kleinportionen zu kaufen. Sie stillen die Lust auf Süsses, ohne hinterher schwer aufzuliegen. Eine kleine und feine Biskuitschicht trennt die Fruchtmasse von der oben liegenden Panna Cotta. Ein durch und durch italienisches Dessertträumchen, mit dem Sie auch bei verwöhnten Gästen punkten. Panna Cotta Himbeere, 2 x 120 g, Fr. 4.20

Kraftfutter

Die neuen Bio-Dinkelwaffeln schmecken als Knabberei bei einer Hungerattacke oder herzhaft belegt mit Käse oder Aufschnitt. Dinkel ist ein wertvoller Energielieferant und zählt zu den ältesten Getreidearten überhaupt. Dinkelprodukte sind eine gute Alternative für Menschen mit Weizenunverträglichkeit (Zöliakie). Bio-Dinkelwaffeln, 100 g, Fr. 1.50* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

NEU IN DER MIGROS

Der neuste Streich

NEU IN DER MIGROS

Liebhaber von schwarzer Schokolade starten ab sofort noch viel beschwingter in den Tag. Denn jetzt gibt es den Brotaufstrich auch aus dunkler Schokolade. Er schmeckt ebenso herrlich in einer warmen Crêpe wie in einer Omelette. Die neue Sorte ergänzt die hellen Brotaufstriche Frelitta, Frelitta Bicolor und Nutella. Brotaufstrich Chocolat Noir, 200 g, Fr. 3.20* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.


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LEBENSRAUM

Dieses Zeichen garantiert mehr Biodiversität und bessere Bedingungen für Nutztiere. Durch die umweltbewusste Landwirtschaft wird seltenen Pflanzen und Tieren ein natürlicher Lebensraum ermöglicht. In Zusammenarbeit mit rund 14 000 engagierten Schweizer Landwirten entstehen so Qualitätsprodukte, die man mit bestem Gewissen geniessen kann. Mehr zu TerraSuisse finden Sie unter migros.ch


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

RAPPENSPALTE

Schön geschützt

Stundenlang im Wasser spielen — für Kinder das grösste Vergnügen. Noch sicherer als jede Sonnencreme schützt dabei Badebekleidung mit UV-Schutz. Das aktuelle Sommersortiment an bunten Shirts, Shorts und Overalls für Buben und Mädchen schützt mit einem Lichtschutzfaktor über 50 vor schädlichen Sonnenstrahlen, ist pflegeleicht und von der Krebsliga geprüft und empfohlen. Das Eincremen der ungeschützten Hautpartien nicht vergessen! Junior Girls 50+ UVP-T-Shirt,

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Ab in die Badi!

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In den neuen Badetaschen hat alles Platz, was zu einem sonnigen Tag in der Badi oder am See gehört. Diverse Aussen- und Innentaschen sorgen ausserdem für Ordnung — und die vielen neuen Designs passen zu jedem Outfit und zu jeder Sommerlaune: das modische i-Tüpfelchen für einen grossen Strandauftritt. Badekorb, Fr. 19.90 Badetasche, Fr. 29.90

Fixer Sonnenschutz

Ein paar Mal den innovativen Pistolenabzug gedrückt — und schon rundum vor schädlichen UVA- und UVB-Strahlen geschützt. Die transparente Rezeptur des Sport Clear Sun Spray von Sun Look mit Lichtschutzfaktor 20 klebt nicht, lässt sich schnell und problemlos auch an behaarten Stellen auftragen, erfrischt und pflegt die Haut. Sun Look Sport Clear Sun Spray LSF 20, 200 ml, Fr. 14.90

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Mein erstes Geld habe ich beim Blechputzen in der väterlichen Bäckerei verdient. Später kamen Zeitung austragen, Ostereier ausblasen und Büroklammern biegen hinzu. «Augen auf, dann findest du etwas» ist bis heute mein Motto geblieben. Wie viel verdienen Sie heute?

Mehr als damals beim Blechputzen, aber ich hätte heute gerne ein Ostereier-Imperium. Mit nichts lässt sich mehr Geld verdienen als mit christlichen Festen. Ihre grösste Ausgabe im letzten Jahr?

Ich gebe immer am meisten Geld für gutes Essen und Trinken aus (für mich und meine Familie). Das macht am meisten Spass und ist sinnvoll. Wieso macht Geld glücklich?

NEU IN DER MIGROS

Geld fliesst. Geldflüsse bewegen die Welt. Und Bewegung ist die Keimzelle des Lebens. Juchhuuh!

Silke Bender


74 | Mig Migros-Magazin Migros ros gazin 24, 8. Juni Juni 200 2009 9

Der neue Look —

M-Classic Birchermüesli, 750 g, Fr. 3.80

Die neue M-Classic-Linie kommt im trendigen Sie gibt Orientierung, schafft Transparenz und wird laufend erweitert und bis Ende 2009 rund NEU IN DER MIGROS

M-Classic Zwieback, 300 g, Fr. 2.90

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M-Classic Bananenchips, 200 g, Fr. 3.20*

M-Classic Crunchy Choco, 500 g, Fr. 4.10

* Nur in grösseren Filialen.

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Kein Frühstück ohne Müesli» Marcy Moella (26) aus Bassersdorf wird erst richtig wach, wenn das Birchermüesli auf dem Tisch steht. «Das ist einfach mein Morgenritual: Aufstehen, Kaffeemaschine einschalten, Müesli mit Milch aufgiessen, und dann gehts unter die Dusche.» Seit es in der Migros das neue M-Classic-Birchermüesli mit Ananasstücken gibt, steht sie besonders gerne auf.

WIRD ERSETZT

Wird neu M-Classic Rooibos Vanille, 100 g, Fr. 2.10


DAS BESTE AUS DER MIGROS

— M-Classic

Outfit daher: einfach, klar und verständlich. dient als Entscheidungshilfe. Das Sortiment 600 Artikel umfassen.

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WIRD ERSETZT

Wird neu M-Classic Ofen Frites, 500 g,

Fr. 3.60

NEU IN DER MIGROS

M-Classic Ravioli alla napoletana, 1,2 kg, Fr. 4.10

WIRD ERSETZT

Wird neu M-Classic Ananasstücke, getrocknet, 200 g, Fr. 2.30

MEIN LIEBLINGSPRODUKT WIRD ERSETZT

Wird neu M-Classic Fun Frites, 1,5 kg, Fr. 7.35

«Warum gibt es nicht jeden Tag Pommes?» «Schnipo ist mein Lieblingsessen!» Der quirlige Erstklässler Loris Bacchilega (7) aus Zürich weiss genau, was er will. «Wenn ich könnte, würde ich jeden Tag Pommes machen. Ofen auf, Pommes aufs Blech und warten, bis sie schön knusprig sind. Leider ist mein Mami so gar nicht damit einverstanden.»


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

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78 | Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

POULET sollte drei Stunden mariniert werden.

WICHTIG : Restliche Marinade, die mit Poulet in Berührung gekommen ist, wegschütten! CHILISCHOTEN sind attraktive Scharfmacher und schmecken auch gegrillt köstlich.

ALLES VOM GRILL:

Grilliertes Gemüse und Fleisch bilden an manch heissem Sommerabend den Höhepunkt.

«Das Wichtigste ist die

Modeguru und Stylingexperte Clifford Lilley liebt schöne Sachen. Auf dem Teller und im Schrank. «Saisonküche» verwandelt er Fleisch und Gemüse zu einem Festessen für Auge und Gaumen:


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei Clifford Lilley

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si Champagner! oche? Sie selbst pro W ➔ Wie oft kochen en Morgen ein Ei. (lacht) Ich koche jed leidenschaftlicher er Mein Partner ist ab und einer aus einem Rüebli Koch. Er zauber t sen. Orange ein Festes Sie … r fü ➔ Kochen ist rience (eine befriepe ex … a satisfying g). digende Erfahrun essen? Sie nie im Leben n de ür ➔ Was w ich ereien. «Da chum Schlange oder Inn Vögel über.» sen n Sie gern mal es ➔ Mit wem würde gehen? für d Clark Gable, die Mit Coco Chanel un d. mich Stilikonen sin

S

chauplatz ist die Villa Egli, die alte Ballettschule direkt am Zürichsee. Stylingexperte Clifford Lilley (58) wohnt da zusammen mit seinem Partner, der im Haus Ballett unterrichtet. «In dieses Haus habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. Ich habe Musik durch die offenen Fenster gehört und Menschen tanzen sehen. Da war für mich klar: Hier möchte ich wohnen.» Im wunderschönen Garten ist ein Apéro angerichtet. Blumen zieren den Tisch und Leckereien verführen zum Naschen. Was für ein Empfang! Cliffords Tipp: «Auch beim Essen ist das Styling wichtig, das Auge isst mit. Das ist wie ein Paket: schön verpackt und

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ein anregender an Geruch muss sein. Wenn es nicht gut duftet, ist alles verloren. Auch der Inhalt muss verlor stimmen: stimme Wenns nicht frisch ist – schl schlimm!» Ga Garantiert frisch sind das Gemüse und das Fleisch, welches Andrea Pistorius, die Köchin der Andr «Saisonküche», mitgebracht hat. «Saiso Zusammen bepinseln die beiden Zusamm die Pouletschenkel Po mit der vorbereiteten Marinade. «Grillieren is reitet wonderful!», schwärmt Clifford. wond Bis di die Marinade eingezogen ist, bleibt Zeit für Erinnerungen. Im bl Garten der Villa, direkt am Ga Zürichsee, erzählt der Stylist aus Zürich Zü seinem Leben. se In Kapstadt geboren und aufgewachsen, machte der damals gewa ge 19-Jäh 19 19-Jährige die Ausbildung zum Dekorateur. «Das war meine erste Deko De Begegnung mit der Mode. Ich Bege Be hatte ein Warenhaus voller Dinge ha zur Verfügung Ve – ein Traum. Ich liebe das Leben im Warenhaus.» Anschliessend besuchte er die Theaterschule an der Universität von Kapstadt. «Ich spielte fünf Jahre lang Theater. Ich liebte es, aber man ist wie ein adoptiertes Kind. Man geht weiter, von Theater zu Theater.» Plötzlich steht Clifford auf, macht ein paar Tanzschritte und singt einen Swing von Michael Bublé. «Am liebsten würde ich in einem Musical mitmachen, das wäre das Grösste. Musik, Tanzen und Theater – that’s my world.» Nach seiner Theaterzeit in Afrika beschlossen Clifford und sein damaliger Partner, ein Schweizer, nach Amerika auszuwandern. Die Schweiz war die erste Etappe der Reise. Und wie das Leben spielt: Er verliebte sich

Kochen mit der «Saisonküche» «S

Haltung» Mit Köchin Andrea Pistorius von der Gebrutzeltes am Zürichsee!

«Es ist so schön, mit Andrea zu kochen!» Kochen weckt die Sinne! Sehen, schmecken und riechen sind beim Essen besonders wichtig: «Der Genuss beginnt bereits mit dem Duft.»


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

in die Stadt Zürich und blieb. Der Grill ist heiss, das Fleisch bereit und das Gemüse eingepinselt. Nun wird grilliert. «Andrea, du könntest doch einmal für meine Gäste kochen», scherzt Clifford. «Ja, wenn du mit mir shoppen gehst», gibt Andrea schalkhaft zurück.

Endlich kommt sie wieder, die weisse Socke!

Wenn wir schon an der Quelle sind: Worauf sollen wir bei unserem Styling achten? «Gut gekleidet zu sein ist wichtig. Denn gute Kleider öffnen Türen. Besser locker als mit Mode überladen. Das macht mehr Spass, als wie ein geschnürter Hase herumzulaufen.» Mehr Tipps findet Mann im Buch «Der Dresscode», das er 2007 mit dem Modejournalisten Jeroen van Rooijen herausgebracht hat. Eine letzte Stylingfrage, die uns Schweizer bewegt, bevor das – mittlerweile fein duftende – Essen vom Grill genommen wird: Wird es ein Comeback der weissen Socke geben? «Ja, darauf würde ich Gift nehmen. Alles kommt ja irgendwann wieder. Der SixtiesLook ist wieder da, und da gehört die weisse Socke dazu.»

Hart wie die Stirn oder weich wie die Lippe

Die Köchin legt die grillierten Köstlichkeiten in eine Platte. Clifford guckt ihr über die Schulter: «Andrea, bist du sicher, dass das Rindfleisch à point ist, wie ich es mag?» Andrea antwortet: «Ja, es gibt einen tollen Trick, den Garstufentest für Rindfleisch. Einen Zeigefinger drückst du auf das Fleisch und den anderen auf Stirn, Nase oder Lippe: – Weich wie die Lippe bedeutet blutig (saignant). – Mittelhart wie die Nasenspitze: rosa (à point). – Hart wie die Stirn: durchgebraten (bien cuit).» Und wenns trotz allem mal schiefgeht, hat Clifford einen letzten Tipp: «Haltung bewahren, denn Haltung ist alles.» Da kann nun gar nichts mehr schiefgehen. Text Ursula Bickel Bilder Lucas Peters

www.clifford-lilley.com

Barbecue South African Style

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Hauptgericht für 4 Personen

Zubereitung etwa 40 Minuten + 3 Stunden marinieren Pro Person ca. 48 g Eiweiss, 67 g Fett, 38 g Kohlenhydrate, 3900 kJ/940 kcal

ZUTATEN

Peri-Peri-Poulet 4 Chilischoten 50 g Ingwer 1 Knoblauchzehe 0,5 dl Zitronensaft 1 dl Olivenöl 1 EL Cayennepfeffer 2 EL Paprika 1 EL Salz 800 g Poulet, z. B. Pouletflügeli Mariniertes Gemüse 2 Chilischoten 50 g Ingwer 5 Knoblauchzehen 1 Limette 0,7 dl Olivenöl 1 TL Honig 1 TL Salz 1 Prise Pfeffer 4 Süsskartoffeln 4 Frühlingszwiebeln 2 Peperoni 2 Zuchetti

ZUBEREITUNG PERI-PERI-POULET

1 Chilis halbieren, entkernen und fein hacken. Ingwer fein dazureiben. Knoblauch dazupressen. Mit Zitronensaft, Öl, Pfeffer und Salz mischen. Die Hälfte der Marinade als Sauce beiseitestellen. Poulet rundum mit der restlichen Marinade bestreichen. Mindestens 3 Stunden marinieren. 2 Poulet bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten grillieren. Dabei mehrmals mit der Marinade bestreichen. Beiseitegestellte Sauce dazuservieren. Tipp: Anstelle der Chilis Peperoncini verwenden, so reduziert sich die Schärfe. Peri-Peri-Marinade passt am besten zu Geflügelfleisch, kann aber auch für Crevetten, Strauss und Rind verwendet werden. Wichtig: Allfällige Reste der Marinade, die fürs Poulet gebraucht wurden, keinesfalls mit der Sauce mischen.

ZUBEREITUNG MARINIERTES GEMÜSE

1 Chilis halbieren, entkernen und fein hacken. Ingwer fein dazureiben. Knoblauch dazupressen. Limette heiss waschen, Schale dazureiben, Saft dazupressen und mit Öl, Honig, Salz und Pfeffer zu einer Marinade mischen. 2 Süsskartoffeln längs vierteln, Frühlingszwiebeln halbieren. Peperoni halbieren, entkernen und längs in Streifen schneiden. Zucchetti in Scheiben schneiden. Gemüse mit Marinade bestreichen. 3 Gemüse bei mittlerer Hitze rundum ca. 7 Minuten grillieren. Dabei mehrmals mit der Marinade bestreichen. Restliche Marinade als Sauce dazuservieren.

Jetzt am Kiosk Mehr Rezepte auf www.saison.ch


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KOCHTIPPS

Scharfmacher So bringen Sie Pfeffer in Ihr Gericht: Tipps und Tricks von «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius

K

ennen Sie die Tabasco-Sauce? Die ist ganz schön scharf! Kein Wunder, denn es ist flüssiger Chili. Was Chili so verschärft, ist sein Inhaltsstoff Capsaicin: je höher der Capsaicingehalt, umso schärfer die Sorte. Der Schärfegrad wird durch die Scoville-Skala bestimmt. Diese ist nach ihrem Erfinder, dem Amerikaner Wilbur L. Scoville, benannt. Scoville testete Anfang des letzten Jahrhunderts im Fremd- und Selbstversuch den Schärfegrad der verschiedenen Chilisorten. Was für ein Held! Ob er wohl wusste, das ein Glas Milch gegen ChiliVerbrennungen der Zunge hilft?

Chili Chili schmeckt je nach Sorte unterschiedlich scharf. Grüner Chili ist milder, da er noch unreif geerntet wurde. Hier meine Tipps für Sie: • Würzen Sie mit wenigen, klein geschnittenen Stückchen und geben Sie danach je nach Bedarf weitere dazu. Je länger Chili mitkocht, desto schärfer wird das Gericht. Getrockneter Chili ist dabei schärfer als frischer. • Entfernen Sie vor der Verwendung das weisse Fleisch und die Samen. Hier sitzt die Schärfe. Tragen Sie bei der Zubereitung Gummihandschuhe, dann brennt es nicht unter den Fingernägeln. • Zu scharf? Kein Problem. Das Capsaicin, das für die Schärfe verantwortlich ist, ist fettlöslich. Fügen Sie dem Gericht Joghurt bei und trinken Sie Milch dazu. Aufbewahrung: Frischer Chili hält sich bei Zimmertemperatur etwa zwei bis drei Tage, im Gemüsefach des Kühlschranks etwa eine Woche.

Pfeffer

Frisch gemahlen schmeckt Pfeffer am aromatischsten und intensivsten. Gelagerter, gemahlener Pfeffer ist milder, eignet sich aber hervorragend für den Alltag. Der vorgemahlene Pfeffer wird bei längerem Kochen leicht bitter. Geben Sie ihn deshalb erst am Ende der Kochzeit zu. Weisser Pfeffer ist schärfer als schwarzer Pfeffer und eignet sich optisch besonders für helle Speisen wie auch für weisse Saucen. Schwarzer Pfeffer schmeckt kräftig. Der Aromatische ist nicht nur optisch das Tüpfelchen auf dem Rohschinken oder Speck. Auch für Süsses eignet er sich bestens. Auf Erdbeeren gemahlen verstärkt er den Erdbeergeschmack. Versuchen Sie zu den süssen Früchten auch den Blütenpfeffer von Sélection – eine reizvolle Kombination. Grüner Pfeffer schmeckt frischer und ist etwas weniger scharf als schwarzer und weisser Pfeffer. Kombiniert mit Ingwer, Zitronengras oder Zimt – ein Genuss.

Ingwer

Je nach Reifegrad schmeckt Ingwer mild, süss oder scharf. Er ist zitronenähnlich im Geschmack, kann aber problemlos mit Milchprodukten gemischt werden, da er keine aggressive Säure enthält. Aufbewahrung: Ingwer wird im Kühlschrank im Gemüsefach aufbewahrt. Oder frieren Sie ihn kleingeschnitten ein. So hält er sich ohne grossen Aromaverlust. Übrigens: Ingwertee hilft bei Halsschmerzen, Verdauungsstörungen wie auch bei Reise- und Schwangerschaftsübelkeit.

Peperoncini

DIE VERMEINTLICHE ITALIENERIN: Sie ist eigentlich eine Peperoni und

stammt aus Südamerika. Peperoncini mal anders: 1 Peperoncino, 350 g Kefen, 3 EL Erdnussöl, 4 EL Sojasauce, 600 g Tofu nature, 1 Eiweiss, 5 EL Kokosflocken. Peperoncino hacken. Wenig Öl erhitzen, Peperoncino und Kefen knapp weich dünsten. Mit der Hälfte der Sojasauce würzen. Tofu in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mit restlicher Sojasauce beträufeln. Tofu erst im Eiweiss, dann in den Kokosflocken wenden. Im restlichen Öl bei mittlerer Hitze beidseitig ca. 5 Minuten braten. Kefen auf Teller verteilen, Tofu darauf anrichten.


SAISONKÜCHE

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AUFGEGABELT

Pfeffer

DER INDER: Pfefferkörner, ob schwarz, weiss oder grün, können

alle vom selben Pfefferstrauch stammen. Die unterschiedliche Erntezeit und die Behandlung geben den Körnern unterschiedlichen Geschmack und Farbe. Übrigens war es Vasco da Gama, der die feurigen Körner um 1499 von Indien nach Europa brachte.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Hiiiiiaaaaaa!

Chili

Ingwer

DER ASIATE: Ingwer ist der

Wurzelstock der Ingwerlilie. Er stammt aus Asien und war eines der ersten asiatischen Gewürze, das nach Europa exportiert wurde. Der Vielseitige schmeckt zu Fleisch, Fisch und Gemüse. Bei Halsschmerzen hilft Ingwertee: 3—4 dünne Scheiben frischen Ingwer und ½ TL Rohzucker mit 2 dl siedendem Wasser aufgiessen. 10 Minuten zugedeckt stehen lassen, mit wenigen Tropfen Zitronensaft verfeinern.

Bilder Saisonküche, Gian Vaitl

DIE SÜDAMERIKANERIN: Chili gehört zu den Peperoni und kommt aus dem Amazonasgebiet. Heute gibt es weltweit über 350 verschiedene Sorten des Chilis. Die Sorten unterscheiden sich vor allem in ihrer Schärfe. Am mildesten schmeckt Jimmy’s Nardelo, 4850-mal schärfer schmeckt die schärfste, die Habanero Chocolate. Für alle, welche die Sorten nicht auswendig kennen, empfiehlt es sich, den Schärfegrad des Chilis Stück für Stück beim Kochen zu testen. Aber vorsichtig, sie sind wahre Brandstifter!

Gut. Ich übertreibe. Hätte ich zugeschlagen, wäre meine Hand im Gips. Holz spalte ich ab und zu mit der Axt, was bei mir genauso gefährlich ist wie ohne. Also lasse ich es und kümmere mich rechtzeitig um die telefonische Holzbestellung. Nein, nicht für den Grill. Grillieren überlasse ich meinen Freunden. Die können das besser. Und erst noch mit glänzenden Augen und schäumendem Bier, während ich Salami mit sprudelndem Lambrusco bevorzuge. Zugegeben. Spareribs vom Holzfeuer, scharf mit Chili gewürzt, liebe ich auch. Aber Feuer machen und mit der Grillzange hantieren, muss bei mir nicht sein. Was ich gar nicht verstehe, ist das Grillieren mit Gas. Da schmeckt das Fleisch wie aus der Bratpfanne oder aus dem Ofen. Also warum den Umweg über den Gasgrill nehmen? Übrigens: Als Alternative für einen Grillabend mit Freunden empfehle ich einen ganzen Beinschinken, der vom Bock mit einem scharfen Messer von Hand geschnitten wird. Dazu gibt es mit Ingwer mariniertes Gemüse, hausgemachte Züpfe und einen lauwarmen Kartoffelsalat. Ohne Mayonnaise! Auch gut.


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Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

NEWS

Sommernachtsball Am 20. Juni 2009 steigt in der grossen Halle des Zürcher Hauptbahnhofes der alljährliche Sommernachtsball. Der Tanzevent ist bereits eine feste Tradition im Zürcher Veranstaltungskalender. Mit seinem hochwertigen Programm, der speziellen Atmosphäre und dem freien Eintritt lockt er jedes Jahr tausende Tanzfreudige aus der ganzen Schweiz auf die Tanzfläche. Das Wiener Ballorchester und die Dani-Felber-BigBand sorgen für abwechslungsreiche Tanzmusik.

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Auch die Kleinen steigen in die Hosen: Jungschwinger-Event im Park im Grüene.

Was? Wie? Wo? Sommernachtsball, Samstag, 20. Juni 2009 Eintritt frei! Tanz und Livemusik von 20.00 bis 2.00 Uhr In der Haupthalle im HB RailCity Zürich www.sommernachts-ball.ch Gratis-Crash-Kurs Dance Academy, Klubschule Migros Oerlikon, Samstag, 20. Juni ab 16.00 Uhr Die Dance Academy ist nur zwei Gehminuten vom Bahnhof Oerlikon entfernt. Keine Anmeldung notwendig, Infos bei der Dance Academy, Binzmühlestrasse 81, 8050 Zürich, Tel. 044 317 53 51.

Ring frei für die Kleinen Schwingen und schwingen lassen: Am Sonntag, 21. Juni, zeigen Jungschwinger im Park im Grüene ihr Können – und alle anderen dürfen mitmachen und ausprobieren.

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Der Hauptbahnhof als Tanzfläche.

ie kaum eine andere Sportart verbindet Schwingen Tradition mit Zeitgeist – Schwingen liegt im Trend! Schwingerkönige wie Abderhalden Jörg, Forrer Arnold oder der legendäre Schläpfer Ernst sind im ganzen Land bekannt und geniessen den Status von Sportprominenten. Das Schwingen ist traditionell ein Männersport: Frauen schwingen erst seit der Gründung des Frauenschwingverbands 1992, die Akzeptanz des «Wyberschwingets» nimmt jedoch zu. Beim

Schwingen im Park kommen nicht nur die Zuschauer auf ihre Kosten. Wer von den jungen Parkbesuchern Lust hat, einmal in den Ring zu steigen und sein Können auszuprobieren, hat jetzt Gelegenheit dazu.

Tipps und Tricks von den Jungschwingern

Auch Mädchen sind herzlich eingeladen! Am Sonntag, 21. Juni, zeigen die Jungschwinger des «Schwingklub am Zürichsee linkes Ufer» nicht nur wie es geht,

Impressum: Migros-Magazin, Region Zürich, Redaktion: Andreas Reinhart (ar), Eve Pfeiffer (EPF) Genossenschaft Migros Zürich, Corporate Communications, Postfach, 8021 Zürich, E-Mail: regio@gmz.migros.ch

sondern stehen mit praktischen Tipps jedem Neuling zur Seite. Und ist das Sägemehl dann vom Rücken gewischt, kann der Rest des Tages genossen werden, sei es mit einer Bratwurst oder einem Glace. Ein attraktives Rahmenprogramm mit Ländlerkapelle, Alphornbläsern und Fahnenschwingern rundet die Veranstaltung ab. Kübler Petra Park im Grüene, Rüschlikon, Sonntag, 21.6., 10 bis 16 Uhr. Bei jedem Wetter. Eintritt frei. www.parkimgruene.ch


Sommerträume in Ihrem Migros-Restaurant. vom 10. Juni bis 10. Juli 2009

Erleben Sie mit uns die heisse Jahreszeit und geniessen Sie unsere leichten Sommergerichte.

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IHRE REGION MIGROS ZÜRICH

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

NEWS

Haushalt-Messe Vom 9. bis 13. Juni demonstriert die Firma Nespresso im M-Electronics Migros City ihre Produkte. Daneben gibt es 10 Prozent Rabatt auf das gesamte Haushalt-ElektroSortiment (ausgenommen Verbrauchsartikel).

Bewegung in der Natur

Mit Outdoor by SportXX die Natur erleben. Das Trekking-Sortiment von Outdoor by SportXX bietet alles für ambitionierte Outdoorerinnen und Outdoorer. Marken wie Lowa, Columbia, Deuter, Jack Wolfskin, Salewa, Meindel, Tatonka und viele mehr bieten beste Qualität bei Bekleidung, Schuhen, Ruck- und Schlafsäcke sowie Zelte für Kids und Erwachsene. www.outdoor-sportxx.ch

Sommerträume Vom 10. Juni bis zum 10. Juli zieht der Sommer ins Migros-Restaurant. Die Restaurants der Migros Zürich bieten jeweils von Montag bis Freitag verschiedene sommerliche Gerichte, frische, gesunde Sommer-Salate sowie luftige Desserts. En Guete!

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Sommer mit Lerngarantie Der Sommer wird spannend und voller Abwechslung: Die Ferienkurse der Klubschule Migros Zürich werden auch dieses Jahr garantiert durchgeführt.

W

er in Zürich, in Rapperswil oder in Glarus wohnt und noch keinen Plan hat, wie der Sommer 2009 denn aussehen soll, findet bei der Klubschule Migros ein abwechslungsreiches Ferienprogramm mit Kursen von A wie Arbeitstechnik bis Z wie Zen-Meditation; dazwischen gibts alles Wissenswerte aus den Bereichen Management und Wirtschaft, Informatik, Sprachen, M-Art und Gestalten, Bewegung, Entspannung, Tanz, Musik, Kunst, Kochen und mehr. Die Kurse finden im Juli und im August in den Klubschulen Oerlikon, Wengihof, Limmatplatz, Rapperswil und Glarus statt.

Viele Kurse mit garantierter Durchführung

Die allermeisten Ferienkurse finden garantiert statt – also einfach anmelden und etwas Zeit reservieren. Natürlich gibt es Kurse, die sinnvollerweise nur bei mehreren Anmeldungen stattfinden – wer möchte schon alleine Walzer tanzen. Oder gegen sich selber Tennis spielen. Über Bedingungen, Termine und natürlich genaue Kursinhalte gibt die neue FerienkursBroschüre Auskunft, erhältlich in den Klubschulen und Migros-Filialen. Schöne Ferien! ar www.klubschule.ch

Neues Gesamtprogramm

Attraktives Programm: die Ferienkurse an der Klubschule Migros.

Druckfrisch erhältlich sind die Druckf neuen Klubschulprogramme für Sc das Schuljahr 09/10. Die beiden Brosch Broschüren für Sprachen und Freize sowie für die KlubFreizeit schule Business beinhalten das gesamt gesamte Programm – darunter

Dutzende neuer Kurse in den Bereichen Sprachen, Gestalten, Kochen, Musik, Bewegung, Management, Wirtschaft und Informatik. Die Programmbroschüren gibts in allen Klubschulen.


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IHRE REGION MIGROS ZÜRICH

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

Grosse Gefühle mit der Migros

Das neue Saison-Programm des Schauspielhauses Zürich für die Spielzeit 2009/10 ist erschienen; das Migros-Abo ist ab sofort erhältlich.

G

rosse Gefühle, Dramen und Sinnfragen werden in der kommenden Spielzeit auf den Bühnen des Schauspielhauses zum Besten gegeben. Das MigrosKulturprozent-Abo beinhaltet acht Neuinszenierungen im Pfauen und einen Gutschein im Wert von 60 Franken für eine Vorstellung nach Wahl im Schiffbau. MigrosAbonnenten erhalten neu exklusiv vor jeder Vorstellung eine Einführung zur Produktion. Das MigrosKulturprozent-Abo gibt es ab 128 Franken in verschiedenen Kategorien. Auf dem Programm stehen Klassiker genauso wie moderne Stücke.

Daten und Preise

Was für ein Theater: Mit dem Kulturprozent günstiger ins Schauspielhaus.

Maira Weidmann

Erste Daten: 15.10., 12.11. und 15.12.2009 sowie 26.1.2010 Vorstellungen: Martin Salander, Triumph der Liebe, Der Revisor, Calvinismus Klein, Das letzte Band/ Bis dass der Tag euch scheidet oder Eine Frage des Lichts, Alkestis, Was ihr wollt, Volpone Kosten: je nach Kategorie von Fr. 128.- bis Fr. 624.Programmbestellung und Abo-Verkauf: Tel. 044 258 77 77 Mehr Infos: www.schauspielhaus.ch

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samstag, 20. juni 2009 – tanz von 20.00 bis 02.00 uhr hb railcity zürich – eintritt frei www.sommernachts-ball.ch

Konzept und Realisation

Patronat

Partner

Medienpartner


RÄTSEL SUDOKU/KAKURO

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

DIE RÄTSELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS. 17

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So lösen Sie Sudoku: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 x 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen.

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So lösen Sie Kakuro

Rätselauflösung Die Auflösungen dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/raetsel. Bitte auf Freizeiträtsel klicken.

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: ➔ Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. ➔ Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

SEX & LIEBE

Nicht alle Gemüse sind bei Kindern so beliebt wie Rüebli. Kids sind aber für Neues zu haben.

Rot macht Männer wild

Bei der Wahl ihrer Partnerin funktionieren Männer oft viel simpler, als sie selbst von sich annehmen würden. Auf rot gekleidete oder geschminkte Frauen reagiert das starke Geschlecht laut amerikanischen Forschern sehr viel stärker als auf vielleicht sogar besser aussehende Frauen gleich daneben, die andere Farben tragen. Rot wirke auf Männer wie ein Aphrodisiakum, so das Fazit. Männer finden Frauen in Rot aber nicht nur sexuell begehrenswerter, sondern ten sich ihnen verhalten ber auch viel gegenüber ügiger: Sie grosszügiger: her sind eher bereit, Damen n ein in Rot in teures rant Restaurant einzuladen alss andersfarbig gekleidete Frauen. www.psychologieychologieheute.de

FAMILIE

Rüebli git gsundi Büebli

Mit etwas Geschick und Geduld können Eltern ihren Kindern Gemüse und Früchte schmackhaft machen.

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rei Mal Gemüse und zwei Mal Früchte pro Tag? Was heisst das, bitte schön? Die Antwort gibt ein neues Buch der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung – «Ernährung von Schulkindern»:

Eine Portion ist das, was in eine Kinderhandpasst.Portionenwachsen also mit dem Kind. Übrigens: Ein neues Gemüse oder eine neue Frucht sollten mehrere Male angeboten werden, und tiefgefrorene

ONLINE-UMFRAGE: FAMILIE

Mehr Infos: www.sge-ssn.ch («Shop») Wie Hausmann Bänz Friedli Gemüse an die Kinder bringt, lesen Sie auf Seite 31.

Wie regeln Sie den Internetkonsum Ihrer Kinder?

Alle sieben Jahre verliert ein Mensch etwa die Hälfte seiner Freunde. Das fand ein Soziologe der Uni Utrecht (NL) heraus, nachdem er die Entwicklung des Freundeskreises von über 1000 Personen über längere Zeit verfolgt hatte. Tröstlich: Die beobachteten Menschen gewannen in den sieben Jahren etwa gleich viele neue Freunde hinzu, wie ihnen abhanden gekommen waren. Tipp: Wer Lust auf Menschen mit anderen Eigenschaften hat, muss mal wieder alleine in den Ausgang, denn im bestehenden Bekanntenkreis lernt man meistens wieder ähnliche Leute kennen.

So haben unsere Leser geantwortet:

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Mit einem Filter

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Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Warum haben Sie schon Freunde verloren? ➔ Wir haben uns aus den Augen verloren ➔ Wir haben uns zerstritten ➔ Ich bin weggezogen ➔ Es waren die Freunde meines/meiner Ex

Produkte und Dörrobst können hie und da frische Produkte ersetzen.

Frage von letzter Woche

Freunde kommen und gehen

Bilder Fotolia (2), McPhotos/Blickwinkel (1)

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Mit ständiger Aufsicht

Freundschaften geniessen: Wer weiss, wie lange sie halten?

Gar nicht, Kontrolle ist unnötig.


92 | Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

Am Ostschweizer Mittelmeer

Man wähnt sich in Südeuropa, befindet sich aber in der Ostschweiz: Die Wanderung von Weesen nach Quinten entlang dem Walensee bietet viel Italianità, ein Matterhorn und den höchsten Wasserfall der Schweiz.

D

u suchst Frieden? Dann schlag im Lexikon nach – unter ‹F›». Man muss mit Matthew Good, dem Verfasser dieser Textzeile, Nachsehen haben – der kanadische Rockmusiker kann nicht wissen, dass man unter «B» wie Betlis nachschlagen sollte. Betlis ist ein kleiner Weiler ausserhalb von Weesen: Zwei Dutzend Häuser, die weitläufig über eine direkt über dem Walensee liegende Wiesenfläche verstreut sind. Ja, und in Betlis lässt man sich ohne schlechtes Gewissen zu Klischeesätzen hinreissen wie: «Hier ist die Welt noch in Ordnung.» In den Wiesen blühen Butterblumen, Margriten und Klee zu Tausenden, und den Kiesweg säumen Holzställe und schmucke Häuschen mit noch schmuckeren, bis ins letzte Detail gepflegten Gärten. Wer hier nicht den Fotoapparat zückt, muss ziemlich abgebrüht sein – denn selbst die weiss-braunen Geissen mit ihren langen Schlappohren sind äusserst fotogen und schmeissen sich auf dem Miststock in Pose. Das Nordufer des Walensees ist sonnenverwöhnt, hier gedeihen selbst Palmen, Kiwipflanzen und Feigenbäume. Und nicht genug damit, stürzt sich gleich hinter Betlis der höchste Wasserfall der Schweiz über die Felswände.

Zwei Naturschauspiele auf einen Schlag

Gestartet sind wir in Fli, einem Ortsteil von Weesen, und nach rund 40-minütigem Fussmarsch entlang des Seeufers in Betlis im «Paradiesli» angekommen. So

nennt sich das eine von zwei Restaurants im Ort und wirbt mit dem Slogan «traumhaft abgelegen» für sich – so abgelegen, dass es nicht einmal über eine Homepage verfügt. Seine Energie investiert das Wirtepaar Regula Basler und Bruno Gugele lieber in die Pflege des eigenen Gartens und die Zubereitung von hauseigenen Speisen. So werden hier etwa der Kuchen oder das Brot selbst gebacken, das Gemüse kommt aus dem Garten, und die Kiwi- oder Feigenkonfitüre wird aus den Früchten hergestellt, die rund um das Haus wachsen. Von der schon morgens gut besetzten Restaurantterrasse geht der Blick über den See zum imposanten Gipfel des Mürtschenstocks, der mit dem Matterhorn eine gewisse Ähnlichkeit hat. Nach kurzer Rast machen wir uns auf zu zwei Naturschauspielen, die bequemerweise gleich nebeneinander liegen: den Seerenbachfällen und der Rinquelle. Die Seerenbachfälle bestehen aus drei Kaskaden, von denen die zweite mit 305 Meter der höchste Wasserfall der Schweiz ist. Die Rinquelle ist der Überlauf eines grossen unterirdischen Flusssystems im Fels, wo während der Schneeschmelze oder nach ausgiebigen Regenfällen, das Wasser aus dem Berg schiesst. Der Weg ist nun nass und rutschig, direkt bei den tosenden Fällen bläst ein kühler Wind, und die Luftfeuchtigkeit beträgt wohl gegen 99 Prozent. Kein Wunder: Auf ihrem langen Weg nach unten zerfallen die Wasserschwaden der Seerenbachfälle zu feinem Staub.

Gleich daneben tritt die Rinquelle wie aus dem Nichts unter dem Blätterdach hervor und stürzt sich 45 Meter tief in die Schlucht und den wilden Seerenbach. Über das Tobel führt eine kleine Seilbahn, die von Höhlentauchern für den wackligen Material- und Personentransport benutzt wird.

Ein Höhlensystem, das über 930 Meter in den Berg reicht

Der «sechste Kontinent», wie die Höhlenforscher die Welt unter Tag nennen, hat gerade hier bei der Rinquelle seit den Sechzigerjahren die Abenteurerlust und den Entdeckergeist geweckt. 1973 versuchte auch der bekannte Höhlentaucher Jochen Hasenmayer dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, woher das Wasser der Rinquelle stammt. Er schaffte es 930 Meter weit in den Berg hinein, entdeckte Seen und luftgefüllte Räume – aber nicht die Herkunft des Wassers. Etliche Tauchexpeditionen nach ihm, die aufgrund des niedrigen Wasserstands meist im Winter stattfinden, versuchten sich an der gleichen Aufgabe, erforschten 1450 Meter Unterwassergänge. Doch das Geheimnis der riesigen Karstquelle konnte bis heute nicht gänzlich gelüftet werden. Sicher ist jedoch, dass zum Einzugsgebiet der Rinquelle die Nordhänge der Churfirsten gehören. Unser Weg führt nun grösstenteils durch den schattenspendenden Wald und steigt stetig leicht an. Das Laubwerk der Bäume und Büsche präsentiert uns eine Chlorophyllsymphonie die von Oliv- über Linden-, Fla-

Fotogene Kulisse: Die Geissen auf


BESSER LEBEN OUTDOOR

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dem Miststock, die Kapelle in Betlis, der Ausblick von der Terrasse des «Paradieslis», und selbst das Essen auf dem Teller macht eine gute Falle.

Südländisches Ambiente: Cintia in den Rebbergen oberhalb von Quinten.


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Am Nachmittag Ausflug in die beeindruckenden Schluchten der Ardèche. In Le Pouzin Rückkehr an Bord. 4. Tag Tournon – Lyon Am Morgen Schifffahrt. Nachmittags Stadtrundfahrt/-rundgang durch Lyon (UNESCOWeltkulturerbe). Am Abend Zeit zur freien Verfügung. 5. Tag Lyon – Schweiz Ausschiffung nach dem Frühstück. Rückreise per Bus nach Lausanne oder Zürich. Programmänderungen vorbehalten.

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Spektaktel für Gross und Klein: Die Rinquelle. Und gleich daneben liegen die Seerenbachfälle (nicht im Bild).

schen- und Pfefferminz- bis ins Zitronengrün geht. Und knapp 200 Meter senkrecht unter uns glitzert das mittelmeerblaue Wasser des Walensees. Gerade auf dem letzten Teil der Wanderung, der uns hinunter nach Quinten führt, fällt der Hang rechts vom Weg oft schauerlich steil und tief ab. Das ist aber kein Problem, da diese Passagen mit einem Drahtseilzaun gesichert sind. Das Zirpen der Grillen, die Palmen, Feigenbäume und die verschiedenen kleinen Rebhänge kündigen bald an, dass wir nun in Quinten angekommen sind, von wo wir mit dem Schiff nach Weesen zurückfahren werden. Der hübsche 60-Seelen-Ort ist nur zu Fuss oder auf dem Wasserweg erreichbar, die Strässchen

www.skatingland.ch, Eingabe Suche: 243

Gemütlicher Abschluss: Mit dem Schiff zurück nach Weesen.

sind alle ungeteert, und im Feuerwehrdepot steht lediglich ein kleiner Schlauchwagen. Südliches Ambiente liegt auch hier in der flimmernden Luft, und man reali-

siert: Wer nach etwas Frieden sucht, könnte auch unter «Q» nachschlagen. Text Üsé Meyer Bilder René Ruis

Wandern entlang der Walensee-Riviera

Karte WSGrafik

Anreise/Rückreise: Mit Bahn und Bus bis Busstation Fli/Seestern, retour mit dem Schiff von Quinten nach Weesen und dann mit dem Bus ab Station Weesen/See. Wanderung: Fli—Betlis—Seerenbachfälle/Rinquelle—Quinten (ca. 11 km), Dauer: ca. 3,5 Stunden. Anforderung: Mittlere Kondition. Variante: Die Wanderung kann von Quinten auch bis Walenstadt-Berg oder Walenstadt ausgedehnt werden (plus ca. 2,5 bzw. 3,5 Stunden). Schifffahrt: Bis 26.9. täglich mehrere Verbindungen von Quinten nach Weesen, danach bis 17.10. nur Di., Do., Sa., So. Fahrpreis: Fr. 10.50. www.walenseeschiff.ch

Rhein auf Rollen Eine Skatingtour (40 km) auf dem Rhein-Skate von Buchs nach St. Margrethen. Die Route bietet einiges: genussvolles Gleiten auf dem Rheindamm, Wind in den Haaren, das Rauschen des Rheins in den Ohren und die Bergkulisse vor Augen. Mehr unter:

Amden

www.veloland.ch, Eingabe Suche: 185

Arvenbüel Lei st c h a m m

Betlis

Fli

Weesen

S eerenbachfälle und Rinquelle

WALENSEE S c hiff Mühlehorn Filzbach

Quinten

Murg

Obstalden

Hinweis: Wer kann, sollte die Wanderung auf einen Wochentag legen, am Wochenende sind meist viele Wanderer unterwegs. Infos: Tourismusbüro Amden/ Weesen: www.amden.ch, www.rinquelle.ch

Bodensee auf Rädern Eine Velotour (48 km) auf der Rhein-Route von Kreuzlingen nach Schaffhausen. Die gemütliche Tour entlang von Untersee und Rhein eignet sich besonders für Familien. Und nach halber Strecke kann man z. B. ein stilvolles Mittagessen in der prächtigen Altstadt von Stein am Rhein geniessen. Mehr unter:

Restaurants: Betlis: Paradiesli, Burg Strahlegg, Quinten: Seehus (www.seehusquinten.ch), Kublihaus für kleine Snacks (www.kublihaus.ch). Karte: Wanderkarte Swisstopo, 237, Walenstadt, 1 : 50 000.

Thur zu Fuss Eine Wanderung (15 km) auf dem Thurweg von Nesslau nach Wattwil oder auch nur nach Ebnat-Kappel. Der idyllische Sonntagsspaziergang entlang der landschaftlich reizvollen Thur ist Erholung pur. Mehr unter: www.wanderland.ch, Eingabe Suche: 193 SchweizMobil ist ein Gemeinschaftswerk von Bund, Kantonen, Gemeinden und privaten Organisationen.


96 | Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

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Im RailAway-Angebot inbegriffen ➔ Bahn- und Postautofahrt nach Alt St. Johann, Unterwasser oder Wildhaus und zurück ➔ 1 Berg- und Talfahrt mit den Toggenburger Bergbahnen ➔ Postautofahrt Alt St. Johann— Wildhaus (Linie 790)

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ten Stromfahrten Europas. Danach besuchen Sie das historische Stein am Rhein, ein malerisches Städtchen mit zahlreichen Erkern und Fassadenmalereien. Im RailAway-Angebot inbegriffen ➔ Bahnfahrt nach Schaffhausen ➔ Schifffahrt Schaffhausen—Stein am Rhein (Dauer: zwei Stunden), ➔ Rückreise mit der Bahn ab Stein am Rhein (Rundfahrt auch umgekehrt möglich) Hinweise: Infos finden Sie auf www.urh.ch; www.stein-amrhein.ch; www.thurbo.ch.

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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

HERZ & SEELE Wer sich altershalber aus dem Arbeits leben zurückzieht, muss seinen Alltag neu organisieren. Neurofeedback-Coach Theresia Marty gibt Tipps für eine erfolgreiche Umstellung.

Illustration Christian Lindemann

Glücklich in die Pensionierung

➜ Überprüfen Sie Ihre persönliche Haltung gegenüber dem Pensioniertendasein. ➜ Betrachten Sie den Überfluss an Zeit als Ressource und schenken Sie anderen davon. ➜ Frischen Sie alte Kontakte auf und knüpfen sie neue. ➜ Setzen Sie sich mit unverwirklichten Wünschen und Projekten auseinander. ➜ Denken Sie sich neue Vorhaben und Lebensinhalte aus. ➜ Suchen Sie Unterstützung — z. B. in betriebseigenen Diensten, bei externen Fachstellen, einem Coach. www.pensionierungskurse.ch, www.seniorweb.ch, www.achange.ch, www.pro-senectute.ch

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Fit im Kopf

Voll im Trend: Gehirntraining auf Handys, Computern und Spielkonsolen.

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as modernste und angesagteste Trimmprogramm für die grauen Zellen stammt von der Uni Bern. Es heisst BrainTwister und ermöglicht erstmals, das Gehirn umfassend zu trainieren. Man wird nachweislich gescheiter. Beim Training löst man am Computer kognitive Aufgaben, wodurch Intelligenz und Kognition verbessert werden.

Schlauer leben dank regelmässigem Üben

Unter Kognition verstehen Fachleute alle geistigen Fähigkeiten, die mit der Intelligenz und dem Gedächtnis in Zusammenhang stehen. Dazu gehören unter anderem Wahrnehmen, Erkennen und

Verstehen. «In einer Studie konnten wir zeigen, dass regelmässiges Üben mit dem BrainTwister zu einer verbesserten Intelligenzleistung führt. Bei den verbesserten Fähigkeiten handelt es sich um etwas, das nicht Teil des Trainings war. Das heisst auch, dass diese verbesserte Intelligenzleistung in verschiedenen anderen Bereichen wirksam werden kann», erläutert Walter Perrig, Neuropsychologe und Mitentwickler des BrainTwister. Dies ist der entscheidende Unterschied zu herkömmlichen Methoden des Gehirntrainings. Letztere fördern in der Regel lediglich das Lernen von Strategien,

Gut zu wissen ➜ Ganzheitliches Gedächtnistraining in der Gruppe ist für jedes Alter empfehlenswert. Die soziale Komponente ist dabei wichtig und wertvoll. ➜ Computerspiele sind bedingt zu empfehlen. Praktisch: Man kann sie überallhin mitnehmen. Für ältere Menschen sind sie aber oft zu schnell. ➜ BrainGym ist kein Gedächtnis- sondern ein Bewegungstraining, das sich aber auch positiv auf das Denken auswirkt. Mehr Infos www.gedaechtnistraining.ch

mit denen man sich Namen, Zahlen oder Einkaufslisten besser merken kann. Um die Intelligenz zu steigern, muss – wie beim BrainTwister – das Schwierigkeitsniveau der Aufgaben dem Können der Trainierenden aber kontinuierlich und individuell angepasst und nach oben geschraubt werden. Besonders wichtig: Die Aufgaben müssen mit permanent hoher Konzentration und nicht mittels Merktechniken bewältigt werden. Karin Zahner

BrainTwister bestellen: Preise: Fr. 75.— (per Post), Fr. 60.— (online herunterladen). Wo: Abteilung für allgemeine Psychologie und Neuropsychologie Uni Bern oder www.braintwister.unibe.ch

www.migrosmagazin.ch Gedächtnisspiele für alle: Wie sie im Alltag und ohne Technik funktionieren.

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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

Für Kinder mit Durchblick

Wenn Kinder schlecht sehen, merken die Eltern das nicht immer. Je früher die Seheinschränkung erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

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Bild C. Lyttle/Zefa/Corbis

Erfolge schon nach wenigen Wochen

Wird die Sehschwäche erst in der Primarschule entdeckt, ist es für eine einfache Korrektur vielleicht schon zu spät: «Das Sehen muss vom Gehirn gelernt werden», sagt Orthoptistin Anita Bähler, «bereits mit dem achten Lebensjahr ist dieser Lernprozess praktisch abgeschlossen.» Die für Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt ausgebildete Fachfrau empfiehlt, unter gewissen Umständen bereits sechsmonatige Säuglinge auf Sehstörungen untersuchen zu lassen (siehe auch Box rechts). In manchen Kantonen werden Augenuntersuchungen systematisch durchgeführt, andernfalls müssen die Eltern selber aktiv werden. Anita Bähler empfiehlt, alle Kinder im dritten Altersjahr augenärztlich kontrollieren zu lassen, auch die ohne Auffälligkeiten. Der Grund: Zwischen dem zweiten und dem fünften Lebensjahr wirken die Therapien am besten. Viele Kinder in diesem Alter sieht

TIPP DER WOCHE

Spitzenmässig

Skorpione, Igelfische, Kakteen, Stechpalmen und was der stacheligen Dinge mehr sind geben sich zurzeit im Naturmuseum Luzern ein Stelldichein. Denn die neue Eigenproduktion widmet sich ganz den Stacheln und Dornen von Flora und Fauna. Ein überdimensionaler Stachelwald, Terrarien mit Originalpräparaten, lebende Tiere, eine Hörstation, Spiele, Objekte zum Anfassen und Rätsel zum Lösen machen die Ausstellung auch für Kinder zum lehrreichen Vergnügen. Eine wahre Spitzenausstellung, in jeder Hinsicht. Einfach Spitze! Bis 8. November 2009. Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr, Eintritt Kinder Fr. 2.—, Erwachsene Fr. 6.—. www.naturmuseum.ch

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Eine Augenuntersuchung empfiehlt sich bei Kindern ab drei Jahren. Wenn der Verdacht auf ein Problem vorliegt, sollte man schon mit einem halbjährigen Kind zum Augenarzt gehen.

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Wann zum Augenarzt?

Ein Gang zum Arzt empfiehlt sich mit dem Baby besonders ➔ bei Schielen, Augenzittern oder grauweissen Pupillen ➔ bei zu früh geborenen Kindern oder Entwicklungsverzögerungen ➔ wenn Eltern selber Sehhilfe tragen ➔ bei Geschwistern, die schlecht sehen oder geschielt haben ➔ wenn das Baby die Augen nicht zum Licht hin bewegt oder es sehr lichtempfindlich ist ➔ wenn es dem Baby auffallend schwerfällt, gezielt zu greifen. Bei grösseren Kindern ➔ bei häufigem Stolpern oder Danebengreifen ➔ bei plötzlichem Schielen ➔ bei Kopfschmerzen und unerklärlichen Schulschwierigkeiten ➔ oder wenn das Kind Dinge nur von ganz nah erkennen kann. Eine Präventionsbroschüre gibt es unter: www.orthoptics.ch (Link Patienteninformation, Prävention).

man mit einem abgedeckten Auge herumlaufen. So wird das schwächere Auge gezwungen zu arbeiten. Erfolge sind oft schon nach wenigen Wochen sichtbar und können manchmal eine Operation vermeiden. Karin Aeschlimann

Gelegentlich verstopft? Präparate mit Senna Zeller Feigen-Sirup mit Senna und Zeller Feigen-Dragées mit Senna erhalten Sie in Apotheken und Drogerien. Dies sind Arzneimittel, bitte lesen Sie die Packungsbeilage.

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anchmal tauchen die ersten Probleme im Kindergarten auf, manchmal in der Schule: Das Kind ist beim Sport auffallend ungeschickt, es kann nicht bis zur Wandtafel sehen, klagt über Kopfschmerzen, hat Konzentrationsprobleme oder unerklärliche Leistungsschwächen. Grund könnte ein Sehproblem sein. Etwa jedes zwanzigste Schweizer Kind ist betroffen. Doch bis die Eltern das bemerken, vergehen oft Jahre. Ein Zweijähriger kann winzige Brotkrumen vom Boden aufheben, selbst wenn er auf einem Auge nur eine Sehstärke von zehn Prozent besitzt. Gerade Kinder, die auf einem Auge wesentlich besser sehen als auf dem anderen, verbergen ihr Handicap lange; oft bemerken sie es selber nicht.

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BESSER LEBEN TIER & GARTEN

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

MEIN GARTEN

Haia Müller, ler, Garten-Expertin xpertin

Bilder Okapia, fotolia, Florian Bachmann

Schöne Schleimer

Nie hätte ich gedacht, dass mein Garten einst Teil eines Forschungsprojekts sein würde. Und das ausgerechnet zum Thema Schnecken. Bisher waren mir die fresslustigen Schleicher nur ein Ärgernis, die sich an meinen Pflänzchen gütlich tun und deshalb zum Tod verurteilt sind. Mit Erstaunen lese ich jetzt, dass sie ein gutes Beispiel abgeben, um die Evolution zu verstehen. Nicht die nackten Schleimer sind gefragt, sondern die hübschen Häuschenträger. Evolution Megalab heisst das Projekt, das Gartenbesitzer auffordert, die geringelten Bänderschnecken zu sammeln und zu katalogisieren. Seither suche ich mit scharfem Blick den Garten ab und freue mich über jedes Exemplar, das ich finde. Ich achte genau darauf, ob es beim Hauseingang ein weisses Rändchen hat — und es sich demnach um eine Gartenbänderschnecke handelt — oder ein dunkles, was die Hainbänderschnecke auszeichnet. Allerdings habe ich jetzt auch ein neues Problem: Bisher hatte ich keine Skrupel, den garstigen Viechern den Garaus zu machen. Seit ich jedoch gewissermassen per Du mit ihnen bin, habe ich Hemmungen. Ich kann doch nicht mutwillig ein Forschungsobjekt zerstören, nur weil es meinen Rittersporn frisst. Mehr Infos unter: www.evolutionmegalab.org/de

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Katzen sind Überlebenskünstler

Sie überleben Stürze aus grosser Höhe und Extremsituationen wie kaum ein anderes Tier: Die Natur hat die Katzen mit vielen Schutzengeln ausgestattet.

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ünf Wochen nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs fanden Feuerwehrleute einen vermissten Kater lebend, aber stark abgemagert unter den Trümmern. Kater Felix liefert einmal mehr den Beweis, dass Katzen nicht nur Lebenskünstler, sondern auch die perfekten Überlebenskünstler sind. Katzen haben sieben Leben, sagt der Volksmund. Das demonstrierte auch die Katze Houdini, die versehentlich in einen Hohlraum eines Hauses in England einbetoniert wurde. Sie überlebte zwei Monate. Mit einer angefressenen Speckschicht und der Fähigkeit, Hungerzeiten fast unbeweglich auszusitzen, können Katzen notfalls mehrere Wochen ohne Nahrung überstehen. Ohne Wasser jedoch nur wenige Tage.

unterstützt von den gut gepolsterten Pfoten, die Energie des Aufpralls fast vollständig. Zum anderen verfügen Katzen über einen Reflex, der sie in die richtige Landeposition bringt: Sie drehen sich in der Luft so, dass sie auf den Pfoten landen. Das erklärt auch, warum die unteren

Stockwerke gefährlicher sind: Die Katze braucht Zeit, um diese Landeposition einzunehmen. Dennoch sollte man das Schicksal nicht herausfordern. Denn auf das Glück darf man sich nicht verlassen – selbst bei einem Tier nicht, das sieben Leben hat. Dagmar Steinemann

Waghalsige Natur: Sprünge aus grosser Höhe fängt der perfekt gefederte Katzenkörper problemlos auf.

Der tiefere Fall ist oft der harmlosere

Auch bei Stürzen haben viele Stubentiger einen Schutzengel. Zwei New Yorker Tierärzte fanden heraus, dass es für Katzen weniger gefährlich ist, aus dem siebten Stock als aus dem fünften zu stürzen. Sie hatten hundert Fälle untersucht. Dabei zeigte sich, dass die gefährlichste Zone das dritte bis fünfte Stockwerk ist. Selbst die Katze, die aus der Praxis der New Yorker Ärzte aus dem 32. Stock abgestürzt war, überlebte mit nur leichten Blessuren. Die Katzen verdanken ihr Glück einerseits ihrer Anatomie: Das Skelett bietet eine perfekte Federung, die Wirbelsäule ist äusserst flexibel. Die Gelenke sind dehnbar und absorbieren,

Hier lauern Gefahren

Wohnungskatzen: ➔ Kippfenster und Balkon ➔ Giftige Schnittblumen oder Zimmerpflanzen; Medikamente, z. B. auch Teebaumöl ➔ Spielsachen, die verschluckt werden können, Fäden ➔ Insekten wie Bienen und Wespen Freiluftkatzen: ➔ Verkehrsunfälle ➔ Infektionen ➔ Kämpfe ➔ Übersteigerte Neugier Mehr Informationen: www.kleintiermedizin.ch


104 | Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

NEWS

Motor aus für den Verbrauch Ab sofort verfügt der VW Passat Bluemotion über eine Stopp-Start-Automatik, die beim Halt an der Ampel selbsttätig den Motor ab- und wieder anschaltet. Der dank Commonrail-Technik jetzt leisere Diesel leistet neu 110 PS und ermöglicht einen Verbrauch von nur noch 4,9 (Limousine) bzw. 5,1 l/100 km im Schnitt. Der Preis: ab 36 600 Franken (Limousine), bzw. 38 400 Franken (Kombi).

Batterie für die Zukunft Mercedes bringt ab Juni zunächst im Edelmodell S 400 Hybrid die erste Lithium-Ionen-Batterie in einem Grossserienauto. Klein wie eine normale Autobatterie und nur 28 kg leicht, liefert sie genug Strom für einen 20-PS-Elektromotor, der den Benziner unterstützt und so den Verbrauch deutlich senkt. Künftig will Mercedes jedes Jahr ein weiteres Hybridmodell lancieren — auch in den kleinen Baureihen.

Flüssiggas für den Chevi Für nahezu alle Modelle bietet Chevrolet ab sofort eine Nachrüstung auf Flüssiggas LPG ab Importeur an. Dieser Treibstoff reduziert den Ausstoss von CO2 um 20 Prozent und von Stickoxiden um 80 Prozent. Der Umbau kostet zum Beispiel beim Kleinwagen Aveo 3850 Franken. Das Tankstellennetz mit derzeit rund 30 Stationen muss aber noch erweitert werden, wenn sich LPG als Alternativtreibstoff durchsetzen soll.

FAMILIE ROHNER TESTET DEN CITROËN C3 PICASSO

Trickkiste auf Rädern

Ab sofort nehmen Migros-Magazin-Leser einmal im Monat ein umweltverträgliches Auto unter die Lupe. Den Anfang macht Familie Rohner aus Rickenbach ZH im Testwagen Citroën C3 Picasso.

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igentlich sind Ralph und Esther Rohner es sich nicht mehr gewohnt, auf ihre Autos angesprochen zu werden. Aber mit dem Citroën C3 Picasso war das für einmal anders: «Der C3 hat viele positive Reaktionen hervorgerufen», erinnert sich Esther Rohner. Als erste Testfamilie konnten sie, ihr Mann und die zwei Töchter Hanna und Lea mit dem kleinen Van ein Auto für das Migros-Magazin prüfen. Die vier aus Rickenbach ZH hatten sich unter www.migros magazin.ch gemeldet und waren aus über 400 Bewerbern ausgewählt worden. «Originell und witzig», beschieden die sport- und outdoorbegeisterten Rohners die Optik des kompakten Fünfplätzers – vor allem die siebenjährige Lea mochte das «lustige Auto». «Hohe Sitzposition, grosse Fensterflächen und schmale A-Säulen ergeben einen optimalen Blick auf den Verkehr», äussert sich Ralph Rohner begeistert. «Ausserdem hat

man im geräumigen Innenraum das Gefühl, in einem wesentlich grösseren Auto zu sitzen.» Die zehnjährige Hanna genoss es sichtlich, durch das riesige Glasdach den Himmel zu betrachten – schade, dass es beim C3 mit Die-

STECKBRIEF

Citroën C3 Picasso HDi 110 FAP Motor/Antrieb: 4-ZylinderTurbodiesel, 1560 cm³, 110 PS, manuelles 5-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 12,4 s, Spitze 183 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,08 x 1,77 x 1,63 m, Kofferraum 500 bis 1505 l, Gewicht: 1376 kg. Verbrauch: 5,0 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. A, CO2-Ausstoss (Werksangabe) 133 g/km. Preis: ab 28 590 Franken.

selmotor 1000 Franken Aufpreis kostet. Dank der verschiebbaren Rückbank hat man die Wahl zwischen viel Beinfreiheit auf den Rücksitzen oder einem grösseren Kofferraum. Den 1,88 Meter grossen Ralph Rohner störten allerdings die für ihn zu kurzen Sitzflächen: «Die Oberschenkel werden beim Fahren nicht gut gestützt.»

Beim Muskelspiel nicht zu viel und nicht zu wenig

Das verspielt gestaltete Cockpit mit dem hinterleuchteten Kombiinstrument in der Mitte sei Gewöhnungssache, aber doch recht hübsch und sehr übersichtlich. Für Mutter Esther waren die schicken Chromverkleidungen ein Pluspunkt – selbst wenn sie nur imitiert sind. Die Teilzeit arbeitende Reisekauffrau wünscht sich für den C3 aber einen grösseren Kofferraum, um auch grössere Einkäufe gut unterbringen zu können. In den sechs Testtagen legten die Rohners rund 400 Kilometer

Praktisch und komfortabel: Grosser Laderaum bei hinuntergeklappten Sitzen und viel Rundumsicht.


BESSER LEBEN AUTO

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Die sport- und outdoorbegeisterte Familie Rohner unterwegs mit dem Citröen C3 Picasso: Esther, Hanna, Lea und Ralph (von links).

zurück. Für Vater Ralph war diese Strecke vergleichsweise ein Klacks: Der Verkaufsleiter spult im Jahr im Aussendienst rund 35 000 Kilometer mit seinem Mittelklasse-Kombi mit Dieselmotor ab und hat daher viel Erfahrung mit Selbstzündern: «Der 110-PSDiesel im C3 bietet genau die Leistung, die man im Alltag braucht.» Im Schnitt genehmigte der Motor sich 5,9 Liter auf 100 Kilometer. Aber mit sensiblem Gasfuss unterbot Ralph Rohner auch mal die Werksangabe von 5,0 Liter auf 100 Kilometer.

Steht die Kurven stramm durch

Obwohl ihn das kernige Motorengeräusch nicht stört, wünscht sich der 45-Jährige vor allem einen zusätzlichen sechsten Gang. Der könnte bei Autobahntempo die Drehzahl und das Geräuschniveau im Innenraum senken.

Straff, aber nicht unbequem sei das Fahrwerk ausgelegt, die Karosserieneigung in Kurven gering. «Das Beste ist aber der kleine Wendekreis – ideal zum Parkieren in der Stadt», ergänzt die 40-Jährige und erntet Zustimmung von ihrem Mann. Könnte sich die Familie vorstellen, den Citroën zu kaufen? «Für Kurz- und Mittelstrecken ist der C3 Picasso prima», sind sich die Rohners rundum einig. Ausserdem überzeugt sie das PreisLeistungs-Verhältnis. Für Esther – Jahresfahrleistung von 15 000 Kilometer – wäre aber ein Benziner ideal. Ralph dagegen könnte auf der Langstrecke den Mehrpreis des Diesels bei Anschaffung und Treibstoff durch den geringeren Verbrauch wieder hereinfahren. Man kann eben nicht alles haben. Text Andreas Faust Bilder Oliver Lang

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133 g/km 120

120

2008 2009 2010

2011

2012

Citroën C3 Picasso HDi 110 FAP

Bis 2012 sollen Neuwagen in der EU im Schnitt nur noch 120 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung aus, bedeutet dies für 2009 einen Richtwert von 161 g/km. Unser Testwagen liegt mit 133 g/km deutlich tiefer. Weitere Infos zum Bewertungssystem auf: www.migrosmagazin.ch

Beim Aussenlärm zählt der Minivan mit 74,2 Dezibel zu den lautesten seiner Klasse. Zum Vergleich: Das leiseste Fahrzeug am Markt emittiert nur 67 Dezibel. Da die Dezibel-Skala exponentiell ansteigt, wird der Citroën als rund anderthalbmal so laut empfunden wie dieses. Über eine Million Menschen in der Schweiz leiden unter lästigem oder gar gesundheitsschädlichem Verkehrslärm. Leisere Motoren können viel zur Reduktion der Lärmbelastung beitragen.


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GLÜCKSGRIFF

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

Klänge, so klar wie Kristall

Zu gewinnen: 50 Digitalradios «Pure One Elite» für perfekten Empfang.

M Mitmachen und mit etwas Glück m ggewinnen Das Migros-Magazin verlost 50 Mal das Digitalradio «Pure One Elite». Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 560 039 an (1 Franken pro Anruf) und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN und Ihrer Adresse an Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GEWINNEN Max Muster, Musterstr. 1, 9999 Musterstadt. Via Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Mit Postkarte: Migros-Magazin «DAB-Radio», Postfach, 8099 Zürich. Zu gewinnen: Digitalradio «Pure One Elite».

W

er kennt das nicht: Am Radio trällert Lady Gaga ihren Hit «Poker Face», und plötzlich klingt der Song tatsächlich «gaga». Die Stimme der Sängerin geht in statischem Geknister unter. Alles Drehen am Senderwahlknopf nützt nichts, eine atmosphärische Störung verdirbt den Hörgenuss.

Sendungen in kristallklarer CD-Qualität

Wer ein Digitalradio besitzt, kann sich solchen Ärger ersparen. Ob Rap, Rock oder Klassik, ob Nach-

richten oder Hörspiele – die Sendungen erklingen in kristallklarer CD-Qualität. Bei unserer Verlosung können Sie das Digitalradio «Pure One Elite» gewinnen, das trotz handlichem Format über zwei Doppellautsprecher verfügt. Es kann knisterfreie Digitalprogramme in den Formaten DAB und DAB+ empfangen, aber auch herkömmliche UKW-Sender wiedergeben. Das digitale Live-Programm lässt sich sogar zurückspulen und zeitversetzt hören. Ausserdem verfügt das «Pure One Elite» über eine Weckfunktion. Mit einem Digitalradio springen

Einsendeschluss: 14. Juni 2009.

Hörer auf den Soundzug der Zukunft auf: Schon heute lassen sich in der ganzen Schweiz DAB-Programme empfangen. Im Kanton Graubünden ist bereits das neue Format DAB+ auf Sendung. Es bietet noch besseren Sound und zusätzliche Programme. In der restlichen Deutschschweiz wird im Herbst ein weiteres DAB+ -Netz aufgebaut das in einem ersten Schritt die Städte Bern, Basel und Zürich versorgen wird. Aufgeschaltet werden verschiedene Privatradioprogramme sowie auch Programme der SRG SSR idée suisse. Michael West

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Im TV gesehen


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RÄTSEL SUDOKU/KAKURO

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

DIE RÄTSELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS. 17

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6 2 7 4 2 5 6 Conceptis Puzzles

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So lösen Sie Sudoku: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 x 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen.

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Rätselauflösung Die Auflösungen dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/raetsel. Bitte auf Freizeiträtsel klicken. Anzeige

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So lösen Sie Kakuro

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: ➔ Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. ➔ Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

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Der Preis

Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 20120 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band (der Anruf kostet 1 Franken). Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 14. Juni 2008, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 23,

Lösungswort: Optimismus

Gewinner Rätsel Nr. 22:

www.saison.ch

Die Namen der 20 Gewinnerinnen und Gewinner eines Pflegesets bestehend aus Handmangobalsam, Enthaarungsschaum, Body-Shape sowie Esthetic Shower im Wert von Fr. 24.80 sehen Sie auf www.migrosmagazin.ch/ raetsel

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 579 796 Exemplare (WEMF Oktober 2008) Leser: 2 292 000 (WEMF, MACH Basic 2009-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Cinzia Venafro (CV), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega (HB), Ursula Bickel (UB), Anna

Bürgin (AB), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Cornelia Kappeler, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Verena De Franco, Silvia Frick, Yves Golaz, Adrian Holzer, Janine Meyer, Marceline Moella, Janina Prosperati, Hans Reusser, Patrick Rohner, Eliane

Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Jasmine Steinmann, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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Erste Hilfe für Menschen mit letzter Hoffnung.

Ja, ich möchte mehr über die Arbeit von Médecins Sans Frontières erfahren. Bitte senden Sie mir: ! Jahresbericht ! Spendeunterlagen Name/Vorname Strasse PLZ/Ort

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110 | Migros-Magazin 24, 8. Juni 2009

Clown Linaz

LLienhard Anz steht seit 20 Jahren als Clown und Komiker «Linaz» auf dder Bühne. Den Narren gefressen hat er am Klebeband. Bei ihm zu Hause ist m manches Bild und manches Möbelstück selbst geklebt. In seinem aktuellen SStück ist das Klebeband zweiter Protagonist. Nach ihm natürlich.

MEIN ZUHAUSE

«Auf dem Balkon und auf dem Stuhl von Michel Haenggi bin ich besonders gern. Da kommt bei mir als altem Zirkusbär Wohnwagengefühl auf. Vorn die weite Welt, hinten der sichere Unterschlupf.»

MEIN VORBILD

«Als Kind beeindruckten mich die Filme von Buster Keaton, speziell seine extreme Körperlichkeit und seine Trockenheit. Er lachte nie. Zu Beginn meiner Laufbahn versuchte ich das Gleiche, aber ein bisschen anders.»

MEIN DING

«Ich stehe voll auf Klebeband. Es spielt in meinem Stück eine wichtige Rolle. Irgendwie symbolisiert es für mich das Leben: Es macht Geräusche, während man es abrollt. Wenn man es anklebt und wieder abzieht, bleibt meist ein wenig davon zurück.»

Name: Lienhard «Linaz» Anz Alter: 44 Sternzeichen: Zwillinge Wohnort: 8003 Zürich Wieso leben Sie hier? 2005 hat es mich nach Zürich gezogen, weil meine drei Kinder hier leben. Vorher wohnte ich an verschiedenen Orten der Schweiz. Wo würden Sie gern leben? Solange ich mich an einem Ort wohlfühle, bin ich da, wo ich es mir erträume. In Zürich fühle ich mich wohl. Beruf und Lebenslauf: Clown, Komiker, Tänzer; parallel zu einer Berufslehre habe ich getanzt und Schauspielunterricht genommen. Dann besuchte ich die Scuola Teatro Dimitri. Seither bin ich als Linaz unterwegs. Mein Ziel: Ein Niveau erreichen, das es mir ermöglicht, von meinen Bühnenauftritten zu leben, und ich keine Galaauftritte mehr spielen muss. Mein Lebensmotto: Leichtigkeit (die nicht immer einfach zu bewahren ist). Was ich mag: Lebendigkeit und gute Luft. Was ich nicht mag: Engstirnigkeit. Was ich an mir mag: Meine Kreativität, meine Beweglichkeit. Was ich an mir nicht mag: Dass ich manchmal zu brav bin. Meine Henkersmahlzeit: Ein schönes, scharfes, vegetarisches, rotes Thai-Curry. Am liebsten aber den gebratenen Henker. Der peinlichste Moment: … kam mir als Clown sehr wahrscheinlich gerade recht. Text Beat Matter Bilder Gerry Nitsch


MEINE WELT

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MEIN LIEBLINGSORT

«Mein Bühnenbild, das ich für mein aktuelles Stück selbst entwickelt und zusammengeklebt habe. Im Stück ist es meine Welt. Ich habe sie gebaut, sie ist gegen vorn offen, trotzdem bin ich darin gefangen.»

MEINE LIEBSTE

«Laura Vogel (31). An ihr mag ich alles! Tanz und Akrobatik macht sie und hat einen Abschluss in Medizin. Wir haben eine gemeinsame Nummer, die wir hie und da aufführen.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Der Fruchtsaft Ananas-Lulo-Litschi von Anna’s Best wird (von mir) auch AnanasLulo-Litschi-Linaz-Saft genannt. Ich mag ihn absolut pur, wie alles andere auch.»

MEIN RESTAURANT

«Das ‹Kafi für Dich› bei der Bäckeranlage im Zürcher Kreis 4. Ich kenne und schätze die Leute hier. Die Räume sind simpel, aber stilvoll. Hier steigt jeden letzten Dienstag im Monat mein Künstlertreff.»

MEIN FLUCHTORT «Oberhalb der Stadt, bei der Ruine der Burg Friesenberg, habe ich einen wunderschönen Platz entdeckt. Ich finde es wichtig, dass man in Gehdistanz von zu Hause einen Ort hat, an den man dem Üblichen rasch entschwinden kann.»


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Migros Magazin 24 2009 d ZH