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Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny

NR. 23, 2. JUNI 2014 www.migrosmagazin.ch

)Fussball!

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UMFRAGE I 14

Unvergessliche Momente des Fussballs GLĂœCKSBRINGER I 29

Wie die Nati dem Schicksal nachhilft KINDERFUSSBALL I 96

Thomas und Efe lernen das Miteinander Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 027 - 720 42 59


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014

INHALT | 5

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Ausnahmezustand Nein, keine Angst: Dieser Platz wurde nicht an die Fifa ausgemietet. Es ist auch nicht Brazuca, der Ball der Fussball-Weltmeisterschaft, der hier in die Tasten haut. Der Ball symbolisiert in erster Linie meine – und unser aller – Vorfreude auf die kommenden Wochen.

Bild: iStockphoto, Titelbild: Thomas Kienzle/AP/Keystone

Unser aller Denken und Fühlen auf der Redaktion wird vom 12. Juni bis 13. Juli irgendwie von Brazuca und seinen Kollegen geprägt. Es wird geschwärmt und geflucht, es werden Favoriten gekürt und wieder gestürzt. Wir werden uns über Lichtsteiners Flügelläufe freuen und an Shaqiris göttlichen Pässen in die Tiefe ergötzen. Wir werden mit Benaglio bangen, wenn Benzema auf ihn zuläuft, und mit Drmic leiden, wenn er den Ball neben den Pfosten setzt. Alle Querelen im Vorfeld werden hoffentlich vergessen sein: Die Demonstrationen empörter Brasilianerinnen und Brasilianer über die verschwendeten Milliarden und die korrupten Verteilsysteme. Der Ärger über die (vermeintliche) Vetternwirtschaft im Weltfussballverband (Fifa) oder die Wut auf die explodierenden Preise für Flugtickets. Das alles können wir nach der WM wieder thematisieren. Wir möchten unsere Vorfreude auf die kommenden Wochen mit Ihnen teilen. Wir haben deshalb einen Grossteil der neusten Ausgabe dem Fussball und dem Gastgeberland Brasilien gewidmet: Die Stars der Fussball-Nati zeigen zum Beispiel, auf welche Glücksbringer sie zählen. Soziologe Gunter A. Pilz erklärt uns, wieso gerade der Fussball bei Männern so viele Emotionen freisetzt. Und wir bieten Sie zur grossen WM der Landesrezepte auf. Ein Redaktor aber fiebert der WM wohl am meisten entgegen. Fussballfan, Gastroexperte und Reiseredaktor Reto Wild hat einen Monat unbezahlten Urlaub genommen und wird die Zeit in Brasilien verbringen. Er wird auf www.migrosmagazin.ch über seine Erfahrungen bloggen. Und jetzt: Anpfiff zu vier unvergesslichen Wochen!

FUSSBALL-WM 14 | Prominente verraten ihre emotionalsten WM-Momente. 22 | Soziologe Gunter A. Pilz im Interview: Warum der Fussball starke Männer zum Weinen bringt. 27 | Teammanager Philipp Ebneter plaudert aus dem Nähkästchen. 29 | Auf welche Rituale und Glücksbringer vertrauen unsere Nati-Stars? 32 | Pfarrer Josef Hochstrasser über seinen guten Freund, Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld. 36 | Verlosung: Gewinnen Sie ein Treffen mit Superstar Sergio Ramos! 39 | Rezepte-WM: Welcher Spezialität gebührt der Titel? Nachkochen und abstimmen auf Migrosmagazin.ch 45 | Der Hausmann ist ein unverbesserlicher Fussballfan. 46 | Wie Migros-Mitarbeitende aus Brasilien die WM erleben. 84 | Saisonküche: Marc Sway serviert zu seinem WM-Song eine typisch brasilianische Feijoada. 96 | Integration inbegriffen: Im Fussballtraining sind alle Kinder gleich. 102 | Reportage aus Manaus: Hier tritt die Nati gegen Honduras an. 126 | Fussballsammlung, Sushi, Töff: Sascha Rufer zeigt seine Welt. MIGROS-WOCHE

IHRE REGION

GENERATION M

LEBEN

7 | Aktuelles

91 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

12 | Klimaprojekt in Brasilien

SCHAUFENSTER 52 | 57 | 59 | 60 | 70 | 75 | 77 | 79 | 81 | 83 |

Spiele an der frischen Luft Einfach gut: die Butterblüemli Traum-Kombi: Fussball und Snack Edle Gewürzmischungen Grillieren – aber nachhaltig Fruchtsäfte als Frischekick Risoletto im Mini-Format Fruchtig, mild, nussig und spritzig Handymatic ohne Phosphate Für die Kleinen nur das Beste

109 | Mix 110 | Auto Kleiner Abenteurer: Fiat 500L Trekking.

RUBRIKEN

11 | 113 | 115 | 117 | 123 | 124 |

Forum: Online Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel & Spiele Impressum Cumulus

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

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ÜBER 4 MILLIONEN EINKÄUFE BEWEISEN, DASS DIE MIGROS GÜNSTIGER IST ALS COOP. Vom 6. bis 12. Mai 2014 haben wir zusammen mit dem unabhängigen Institut LP Marktforschung den grössten Preisvergleich im Schweizer Detailhandel mit über 5000 Artikeln wiederholt: Dabei wurden über 4 Millionen effektiv getätigte Einkäufe mit Coop verglichen. Das Ergebnis: In der Migros kauft man 10,8% günstiger ein. Somit ist belegt, was unsere Kunden schon immer wussten: IN DER MIGROS GIBT’S IMMER MEHR FÜRS GELD.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014

MIGROSWOCHE AKTUELLES | 7

Die Migros punktet

Eine Studie der Universität St. Gallen zeigt: Die Migros tut viel für die Gesellschaft.

Urabstimmung 2014

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Ihre Stimme zählt Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter haben ihre persönliche Stimmkarte für die Urabstimmung 2014 in den letzten Tagen erhalten. Mit der Karte können Sie direkt Ihre Stimme abgeben — dabei erfahren die Verantwortlichen der Migros auch gleich, was Sie über unser Unternehmen denken. Die Frage, die Ihnen gestellt wird, betrifft die Genehmigung der Jahresrechnung Ihrer Genossenschaft, die im Migros-Magazin Nr. 21 publiziert worden ist. Bericht und Jahresrechnung werden Ihnen von der regionalen Verwaltung und dem regionalen Genossenschaftsrat zur Annahme empfohlen. Nehmen Sie Ihr Recht zur Urabstimmung wahr! Wir freuen uns über Ihre Beteiligung. Ihre Migros

Bilder: Thierry Parel, PD, iStockphoto, Rémy Steinegger

Rückruf Die Migros ruft vorsorglich das Scooter-Modell Chilli Pro 5000 SPX black/purple der Marke Chilli Pro Scooter zurück. Bei intensiver Nutzung kann es zu einem Ermüdungsbruch der Gabel kommen. Die Kunden sind aufgefordert, das Produkt nicht mehr zu benützen. Das Modell (Art.-Nr. 4923.618) war von Februar bis Mai 2014 in den Farben Violett/Schwarz zum Verkaufspreis von Fr. 198.– ausschliesslich bei SportXX im Angebot. Die Migros bittet die Kunden, den Scooter in die Filialen von SportXX zurückzubringen. Die Gabel wird vom M-Service kostenlos ausgetauscht. Andere ChilliScooter-Modelle sind vom Rückruf nicht betroffen.

Vielfältiges Engagement für die Lebensqualität und den Zusammenhalt der Schweiz: Dafür geniesst die Migros bei der Schweizer Bevölkerung ein hohes Ansehen.

FRISCH IN DER MIGROS

Rote Versuchung

Sie sind jetzt da – unsere Schweizer Lieblingsfrüchte. Erdbeeren sind, solo genossen, unschlagbar. Aber auch mit anderen Köstlichkeiten kombiniert lassen sich die Früchte fantasievoll inszenieren. Feinschmecker peppen kleine Häppchen und Salate mit den süssen Früchtchen auf oder marinieren sie in Portwein und würzen mit grobem schwarzen Pfeffer. Einfach herrlich!

elchen Beitrag leisten Schweizer Unternehmen zum Wohlergehen der Gesellschaft? Dieser Frage ging die Universität St. Gallen in einer grossen Studie nach und hat dazu 4500 Personen in der Deutschschweiz befragt. Das Ergebnis ist ein Gemeinwohl-Atlas der Schweiz. Darin belegt die Migros von 62 Unternehmen den zweiten Platz. Vor ihr liegt nur die Schweizer Reisekasse Reka, das Schweizerische Rote Kreuz folgt auf Rang drei. «Das ist ein Riesenkompliment der Bevölkerung an die Migros», sagt Professor Timo Meynhardt, einer der Leiter der Studie. Bei der Befragung standen vier Kriterien im Zentrum: Wie erfüllt ein Unternehmen seine Aufgaben, welchen Beitrag leistet es zur Lebensqualität, trägt es zum Zusammenhalt der Schweiz bei, und verhält es sich moralisch anständig? «Die Migros punktet in allen vier Bereichen», sagt Meynhardt. Seine Hypothese zum guten Abschneiden der Detailhändlerin: «Sie steht schon aufgrund ihrer Historie für das Gemeinwohl.» Auch die genossenschaftliche Struktur trage zur positiven Wahrnehmung bei, was auch das gute Abschneiden anderer Genossenschaften zeige. «Die Migros kommt in den Köpfen und Herzen der Menschen an.» Dü Details zur Studie: www.gemeinwohl.ch


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

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AKTUELLES | 9

Unbekanntes Tessin geehrt

Das Valle di Muggio, das südlichste Schweizer Tal, ist die Landschaft des Jahres.

J Von links: Paolo Crivelli und Silvia Ghirlanda vom Museum im Valle di Muggio, Lorenzo Emma, Geschäftsführer der Migros Tessin, Bundesrätin Doris Leuthard, Erika Forster-Vannini von der Stiftung für Landschaftsschutz, Martin Schläpfer, Leiter der Direktion Wirtschaftspolitik des Migros-Genossenschafts-Bundes, Raimund Rodewald, Leiter der Stiftung.

edes Jahr kürt die Stiftung für Landschaftsschutz Schweiz eine Landschaft des Jahres. 2014 geht diese Auszeichnung an das erstaunlich unbekannte Valle di Muggio, ein Seitental im Mendrisiotto. Dieses südlichste Tal der Schweiz bietet eine intakte Landschaft mit Trocken- und Feuchtwäldern sowie historische Saumpfade, die gut erhalten sind. Der Aussichtsberg Monte Generoso krönt das Tal. Er ist durch eine berühmte Zahnradbahn erreichbar, die Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler 1941 vor der Schliessung bewahrt hat.

Bei der Verleihung des Preises waren unter anderem Bundesrätin Doris Leuthard, Martin Schläpfer, Leiter der Direktion Wirtschaftspolitik des MigrosGenossenschafts-Bundes (MGB), sowie Lorenzo Emma, Geschäftsführer der Genossenschaft Migros Tessin anwesend. Raimund Rodewald, Leiter der Stiftung für Landschaftsschutz, überreichte die Auszeichnung an Paolo Crivelli und Silvia Ghirlanda vom Museo etnografico Valle di Muggio. Der MGB unterstützt den Preis für die Landschaft des Jahres.

PREISBAROMETER Die Migros senkt die Preise beim Red Bull Energy Drink in der PET-Flasche. Bei allen Varianten von Coca-Cola in Dosen à 33 cl sowie in 50-cl-PET-Flaschen kommt es hingegen zu Preisaufschlägen, weil die Migros dem Lieferanten mehr bezahlen muss. Die Milchpreiserhöhungen des vergangenen Jahres wirken sich nun auch auf verarbeitete Produkte aus, die Rahm, Käse oder Butter enthalten. Deshalb werden beispielsweise Schwarzwäldertorte und M-Classic Pizza teurer. Gestiegene Herstellungs- und Lagerkosten verteuern auch Kalbsmilken, weshalb die Migros den Preis erstmals seit Jahren erhöht. Wegen der schlechten Ernte in Griechenland sind die Preise für Oliven gestiegen. Ursache für den geringen Ernteertrag ist ein

Artikel Preis alt * Preis neu * in % Red Bull Energy Drink, 330 ml PET 2.50 2.40 –4,0 Coca-Cola, 50 cl PET-Flasche 1.25 1.30 4,0 Coca-Cola, 33 cl Dose 0.75 0.80 6,7 M-Classic Kalbsmilken, 250 g 4.50 5.90 31,1 Anna’s Best Oliven mit Weichkäse, 150 g 4.75 4.90 3,2 Anna’s Best Oliven Italia, 150 g ** 4.60 4.70 2,2 Schwarzwäldertorte, 440 g 9.80 10.40 6,1 M-Classic Pizza del padrone, 370 g 4.50 4.80 6,7 M-Classic Mini Pizza al prosciutto, 180 g 3.70 3.80 2,7 Max Havelaar Blütenhonig cremig, 500 g 5.95 6.20 4,2 Waldhonig, 550 g 4.60 4.95 7,6 *in Franken; **Oliven: Herkunft Griechenland

grosser Sandsturm, der unzählige Blüten zerstört hat. Teurer wird auch ausländischer Honig, vorwiegend aus Süd- und Lateinameri-

ka. Der Preisanstieg geht zurück auf die schlechte Honigernte, an der das Bienensterben erheblichen Anteil hat.

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Flussfahrt Bordeaux

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Flussfahrt Douro

Das Gebiet des berühmten Portweins ■ Ausflugspaket mit 5 Ausflügen bereits inbegriffen ■ Getränke während Mahlzeiten bereits inbegriffen Ihr Reiseprogramm ■

1. Tag: Zürich–Porto. Linienflug nach Porto. Einschiffung. 2. Tag: Porto. Stadtrundfahrt (*) durch das im Jahr 2001 zur Kulturhauptstadt Europas erkorene Porto. 3. Tag: Porto–Guimarães–Régua. Ausflug in die «Geburtsstadt Portugals» (*). Nachmittags beschauliche Fahrt durch das herrliche, sonnendurchflutete Douro-Tal. 4. Tag: Régua–Barca d’Alva. Ausflug (*) in die königliche Stadt Vila Real. 5. Tag: Vega de Terrón. Fakultativer Ganztagesausflug (CHF 75.–) in die altberühmte spanische Universitätsstadt Salamanca. 6. Tag: Vega de Terrón–Ferradosa–Pinhão. Ausflug (*) in das idyllische São Salvador do Mundo inmitten der Weinanbaugebiete. 7. Tag: Pinhão–Porto. Ausflug (*) in die alte Bischofsstadt Lamego. 8. Tag: Porto–Zürich. Ausschiffung und Rückflug in die Schweiz.

Rhône-Flussfahrten Einzige Flussfahrt bis anch Aigues Mortes ■ Boutique Schiff – MS Rembrandt ■ Lavendel, Camargue und Provence Ihr Reiseprogramm ■

1. Tag: Schweiz–Avignon–Arles. Busanreise nach Avignon. Einschiffung und Flussfahrt auf der Rhône nach Arles. 2. Tag: Arles–Aigues Mortes. Stadtrundgang in Arles oder fak. Ausflug nach Nîmes. Flussfahrt auf der Petit Rhône bis nach Aigues-Mortes. 3. Tag: Aigues Mortes–Avigon. Ausflug in die Camargue (*). Weiterfahrt nach Avignon. 4. Tag: Avignon. Erleben Sie auf einem ganztägigen Ausflug die Welt des Lavendels mit Besichtigung der typischen Dörfern Sault, Gordes und Roussillon. 5. Tag: Viviers. Ausflug zu den Schluchten der Ardèche 6. Tag: Lyon. Stadtbesichtigung der ehemaligen Hauptstadt Galliens (*). 7. Tag: Lyon–Schweiz. Rückreise mit Bus in die Schweiz.

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ONLINE-MIX

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014

WWW.MIGROSMAGAZIN.CH | 11 GARTEN-BLOG

Regenfest

Im Garten der «Bohne, Bluescht & Berger»-Bloggerin haben die Blauen St. Galler (Bild unten) das Regime übernommen. Dabei hatte sie heuer gar keine gepflanzt. Auf der Suche nach den Gründen kam eine hitzige Diskussion auf.

Ruth Eggli aus Winterthur nähte aus einer MigrosTragtasche einen Regenmantel. Notabene nicht für sich, sondern für die Puppe ihrer Enkelin. Haben auch Sie schon Nachhaltiges aus MigrosProdukten gefertigt? Dann schicken Sie uns Ihr Bild an: onlineredaktion@ migrosmedien.ch

WÖCHENTLICHE UMFRAGE

Trödeln oder nicht: In welchen Situationen lassen Sie dem Nachwuchs Zeit?

Michele Keller: Ich habe auch mal die Blauen gesetzt, leider waren sie bei der Ernte alle von Drahtwürmern durchlöchert. Freue dich also, dass sie sich bei dir so wohlfühlen. Die guerillamässige Verbreitung erinnert mich an meinen Versuch mit Topinambur, den ich erst nach zwei, drei Jahren wieder loswurde. Zum Glück bildete er nicht im ganzen Garten Ableger.

Leser auf Facebook

Michele Keller: Das ist eine gute Idee mit den Töpfen. So kann man Topinambur a) in Schach halten und b) verhindern, dass Riesenmengen produziert werden. Würde sich vielleicht auch ein Palettrahmen oder ein alter Harass eignen, der am Boden mit Folie ausgelegt ist? Bohne, Bluescht & Berger: Du bist gut, das Gleiche wollte ich nach meinen Recherchen auch vorschlagen. Ich bin ein grosser Fan von Palettrahmen, und vielleicht finde ich irgendwo noch ein Plätzchen … Topinambur schmeckt ja nicht nur fein, die gelben Blüten sind auch sehr hübsch. Zudem wird das meine zwei Hasen freuen: Topinambur ist ein gesuchtes Fressen für die Chüngel.

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Der Stress kommt früh genug. Deshalb dürfen unsere Kinder trödeln und sich für ihre Tätigkeiten genügend Zeit nehmen. Gehetzt wird höchstens, wenns in die Schule geht oder ein Zahnarzttermin ansteht, ansonsten lassen wir den Kleinen genügend Zeit. Wir achten schon darauf, dass unsere Kinder ein gewisses Terminbewusstsein entwickeln, und legen Wert auf Pünktlichkeit.

Die Frage der nächsten Woche:

Wer wird Fussballweltmeister?

Bohne, Bluescht & Berger: Topinambur ist ganz elendiglich, dabei ist das so eine tolle Knolle. Ich muss gleich mal googeln, ob man sie nicht ähnlich wie Erdöpfel in Töpfen ziehen könnte, damit sie sich nicht ausbreitet.

In der letzten Ausgabe porträtierten wir Franziska König-Brügger. Sie freute sich darüber so sehr, dass sie den Text auf ihrer Facebook-Seite teilte und fast 80 Freunde dazu animierte, den Beitrag zu «liken».

Marisa Flores: Topinambur kenne ich überhaupt nicht. Dafür spriessen Kartoffeln, wo ich keine gesetzt habe. Aber da ich jedes Jahr das Beet wechsle und jeweils ein paar in der Erde überwintern, muss ich wohl oder übel damit leben.


GENERATION M 12 |

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CO2-KOMPENSATION

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Das Holzschnitzelkraftwerk erzeugt klimafreundlichen Strom für die 100 000 Einwohner Itacoatiaras. Jährlich werden so fünf Millionen Liter Diesel eingespart.

Holzschnitzel statt Diesel E

r ist prächtig, ein ganzer Kerl. Und er trägt die Nummer 124. Was die Natur in mehreren Jahrzehnten geschaffen hat, wird mit der Motorsäge innert Sekunden krachend zu Fall gebracht. 124 ist ein mit einem kleinen Schild bezeichneter mächtiger Baum, der im Amazonas-Regenwald 250 Kilometer östlich von Manaus gewachsen ist. In Brasilien ist er als Tauari vermelho, unter Botanikern als Couratari guianensis bekannt. Hier, eine halbe Fahrstunde von der brasilianischen Kleinstadt Itacoatiara entfernt, besitzt Precious Woods Amazon rund 507 000 Hektar Land, auf dem das Unternehmen nachhaltige Forstwirtschaft betreibt. Nachhaltig heisst: Die Erntemengen, also die Zahl der gefällten Bäume, sind begrenzt. Ganze 35 Jahre dauert der Erntezyklus. Zwei Jahre nimmt die Planung in Anspruch, bis ein

Baum durch die Motorsäge fallen darf – bewilligt von der brasilianischen Umweltbehörde. Der Betrieb ist nach den Kriterien des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert, einer internationalen Organisation, die umweltverträgliche Waldwirtschaft auszeichnet. FSC erlaubt das Fällen von 22 Bäumen pro Hektar, Precious Woods beschränkt sich auf drei. Aber selbst das ist Umweltschützern zu viel. Katharina Lehmann, Verwaltungsrätin von Precious Woods, sagt: «Ja, wir greifen in den Wald ein. Die Frage ist, welche Alternative sich bietet. Der Wert des Waldes wird gesteigert, wenn wir ihn nutzen, und er ist damit teurer als der Boden.» Nach drei Jahren würde man nicht mehr erkennen können, wo 124 gewachsen ist. Precious Woods verarbeitet den Tauari vermelho zu Schnittholz, Fertig-

produkten und Furnier und exportiert ihn nach Übersee. Nur 30 Prozent Schnittholz kann man für die Bau- und Möbelindustrie gewinnen. Die Holzabfälle aus der Sägerei werden in einem Biomassekraftwerk verbrannt, das Strom für Itacoatiara erzeugt und sich auf dem Gelände des Sägewerks von Precious Woods befindet. Just dieses Holzschnitzelkraftwerk vor den Toren Itacoatiaras ist ein Projekt der Klimaschutzstiftung Myclimate und wird von der Migros-Tochter Hotelplan Suisse unterstützt. Das Geld der Hotelplan-Kunden, welche die Emission von Flügen kompensieren (siehe Box und Interview), fliesst seit 2011 in dieses Kraftwerk. Myclimate, 2002 aus einem Projekt der ETH Zürich entstanden, basiert als Anbieter von freiwilligen Kompensationsmassnahmen quasi auf einem

Bilder: Zvg

Wer mit Hotelplan in die Ferien fliegt und seine Flüge klimakompensiert, unterstützt ein nachhaltiges Biomassekraftwerk im brasilianischen Amazonas.


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014

CO2-KOMPENSATION | 13

«Wichtig ist, dass man handelt» Die Holzschnitzel, ein Abfallprodukt der Sägerei, werden verbrannt. Daraus entsteht Strom.

Anja Dobes, weshalb bietet Hotelplan die Möglichkeit, Ferienflüge zu kompensieren?

So funktioniert das Kompensieren von CO2

Die Reisebranche trägt zum Ausstoss von CO2 bei. Es ist deshalb wichtig, unsere Kunden zu sensibilisieren und ihnen trotzdem die Möglichkeit zum Reisen zu geben. Und mit Myclimate haben wir einen seriösen Schweizer Anbieter als Partner, der sich auf CO2-Kompensation spezialisiert hat.

Die übermässige Anreicherung des Treibhausgases Kohlendioxid in der Erdatmosphäre gilt als eine der Hauptursachen für die Klimaerwärmung. Jeder Mensch produziert im Alltag CO2-Emissionen, etwa beim Autofahren, Heizen, Kochen, Arbeiten oder beim Flug in die Ferien. Dank Organisationen wie Myclimate kann man diesen Ausstoss kompensieren. Mit einem CO2-Rechner wird ermittelt, wie viele Tonnen des Treibhausgases man verursacht hat und was dieser Ausstoss kostet. Das Geld fliesst in Klimaschutzprojekte in der Schweiz oder in Entwicklungs- und Schwellenländern. Alle Projekte reduzieren Emissionen, indem klimabelastende, fossile Energiequellen durch erneuerbare Energie ersetzt oder energieeffiziente Technologien gefördert werden.

Drei-Säulen-Prinzip: Emissionen vermeiden, reduzieren, kompensieren. Die Holzschnitzelanlage ersetzt mehrere Dieselgeneratoren und versorgt das gut 100 000 Einwohner zählende Itacoatiara mit klimafreundlichem Strom. Die Anlage erzeugt aus Holzabfällen und Sägemehl jährlich bis zu 56 000 Megawattstunden und spart so jährlich fünf Millionen Liter Diesel ein. Und weil die Holzabfälle nun nicht mehr einfach verrotten, wird auch weniger Methan produziert – eines der gefährlichsten Treibhausgase überhaupt. Jährlich beträgt die Reduktionsleistung rund 50 000 Tonnen Kohlendioxid. Zum Vergleich: Ein Ferienflug Schweiz– Zypern–Schweiz stösst pro Passagier eine Tonne CO2 aus. Nur stellt sich die Frage, was diese 50 000 Tonnen CO2 dem Weltklima nützen, wenn aufstrebende

Anja Dobes (29) ist Verantwortliche Nachhaltigkeit bei Hotelplan Suisse

Wie machen Sie die Kunden auf die Möglichkeit zur CO2-Kompensation aufmerksam?

Der Baum Nummer 124 stammt aus FSC-zertifizierter Forstwirtschaft.

Länder wie China und Indien Jahr für Jahr mehr Kohlendioxid ausstossen. Myclimate-Projektleiterin Eva Schaub sagt: «Entscheidend ist die Menge der Treibhausgase, die man gesamthaft einsparen kann.» In Entwicklungsländern sei der Preis für Einsparungen viel tiefer, man erreiche mehr fürs Geld. Deshalb habe die Stiftung Brasilien als Standort ausgewählt. Text: Reto E. Wild

Die Reisebüros informieren die Kunden während der Buchung, und auf unserer Website kann man die Emissionen von Flügen berechnen. Zudem wird in allen Katalogen darauf hingewiesen. Bei Hotelplan ist die Kompensation seit 2007 möglich. Damit kaufen sich doch die Kunden ganz einfach ein reines Gewissen.

Jeder, der seinen CO2-Ausstoss kompensiert, tut das aus einem anderen Grund. Die einen dank Vorschriften in der Firma, die anderen wegen des Gewissens oder aus Überzeugung. Weshalb man kompensiert, spielt für die Umwelt keine Rolle. Wichtig ist, dass man handelt. Hand aufs Herz: Am besten für die Umwelt wäre es, gar nicht zu fliegen.

Die Recherche dieser Reise hat Myclimate ermöglicht. Die Flüge Zürich–São Paulo–Manaus retour haben pro Passagier den Ausstoss von knapp 5 Tonnen Kohlendioxid verursacht. Myclimate hat die entstandenen Emissionen mit Klimaprojekten kompensiert.

Klar. Nur ist ein vollständiger Verzicht aufs Fliegen in der heutigen Zeit noch denkbar? Reisen ist in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem Bedürfnis geworden. Wichtig ist, dass man bewusst fliegt. Wenn ich privat reise, fliege ich beispielsweise nicht nur für ein paar Tage nach Übersee. Und ich kompensiere meine Flüge.

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. www.generation-m.ch

Emissionen des eigenen Flugs berechnen: https://hotelplan-suisse.myclimate.org

Interview: Reto E. Wild


FUSSBALL-WM

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Runden Sie Ihr Wissen auf!

NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Das Gastgeberland Brasilien hat schon 19 Mal an einer WM-Endrunde teilgenommen und ist damit das einzige Land, das bei allen Turnieren dabei war.

Unvergessen!

Zidanes Kopfstoss, Maradonas Tränen oder das Wunder von Bern: Wir haben Prominente gefragt, welche Fussballmomente ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind.

Matthias Aebischer (46), SP-Nationalrat Zidanes Kopfstoss «Der emotionalste Moment für mich an einer WM? Da muss ich nicht lange überlegen. Das war der Kopfstoss von Zinédine Zidane gegen Marco Materazzi im WM-Finale 2006 zwischen Frankreich und Italien. Der sonst vorbildliche, alles überragende Zidane liess sich provozieren und erhielt die rote Karte. Unfassbar. Ich war entsetzt.»


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014

FUSSBALL-WM | 15

Renzo Blumenthal (37), Ex-MisterSchweiz und Unternehmer Maradonas Tränen «Mein emotionalster WM-Moment war das Finale 1990, Deutschland gegen Argentinien. Ich war 13 Jahre alt, Diego Maradona war für mich das Mass aller Dinge. Sein Trikot hing an meiner Zimmerwand. Zu meiner Enttäuschung gewann aber Deutschland, Maradona weinte bittere Tränen. Auch mir kamen damals die Tränen, ich war am Boden zerstört. Diesen Moment vergesse ich nie mehr.»


FUSSBALL-WM Das «Wunder von Bern» 1954 war das bisher einzige WM-Finale, das bei Regen stattfand.

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Der Italiener Alessandro Altobelli erzielte das letzte Tor an der WM 1982 und das erste Tor an der WM 1986.

Baschi (27), Sänger Schweiz - Südkorea «Die WM 2006 bleibt mir in ewiger Erinnerung. Ich habe in Hannover auf der Fanmeile vor 10 000 Fussballfans meinen Song ‹Bring en hei› gesungen. Danach durften wir im Stadion auf den besten Plätzen das Spiel Schweiz Südkorea schauen. Die Schweiz gewann, zog ins Achtelfinal ein. Das hat mich massiv geflasht.»

Gilbert Gress (72), Ex-Fussballspieler und -Trainer Wunder von Bern «Der emotionalste Moment? Das Finale an der Weltmeisterschaft 1954 – das Wunder von Bern. Die Deutschen, nach dem Krieg ohne Hoffnung und Stolz, gewannen gegen Ungarn. Trainer Sepp Herberger gab einer ganzen Nation die Selbstachtung zurück. Ich war noch ein Teenager. 15 Jahre später sass ich mit diesem grossen Mann in einer Sendung am Tisch – ein Bubentraum ging in Erfüllung.»

Alexander Tschäppät (62), Berner Stadtpräsident Holland-Fans in Bern «Ich erinnere mich noch heute gern an die Fussball-Europameisterschaft 2008 hier in Bern. Die Stadt im Fussballfieber! Das orange Wunder von Bern und die Freundschaft mit den Niederlanden wird nicht nur mir, sondern der ganzen Stadt in Erinnerung bleiben.»


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FUSSBALL-WM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Valon Behrami ist mit 19 Fouls der meistgefoulte Schweizer Spieler an der WM-Qualifikation 2013.

Vujo Gavric (28), Bachelor und Fussballer Baggios Penalty «Obwohl ich kein Italien-Fan bin: Roberto Baggio war früher mein grosses Idol. Als er beim WMFinale 1994 den entscheidenden Penalty gegen Brasilien verschoss, war ich als damals Achtjähriger tagelang down. Mein Vorbild hatte im wichtigsten Moment überhaupt versagt.»

Sina (48), Sängerin Holland-Fans in Bern «Als die Holländer während der EM 2008 hier in der Schweiz meinen Song ‹Wänn nit jetz, wänn dänn› sangen, weil der in einer holländischen Sportshow jeden Abend am Fernsehen lief, war das schon ein spezielles Gefühl. Ich hätte es gern gesehen, wenn die fröhlichen Oranjes ins Finale gekommen wären.»


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FUSSBALL-WM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

13 Maskottchen hat es in der WM-Geschichte bisher gegeben. Das Gürteltier Fuleco ist das Maskottchen für Brasilien 2014.

Pedro Lenz (49), Schriftsteller WM-Endspiel Holland - Deutschland «Es war der 7. Juli 1974. Ich war neun Jahre alt, und unsere Familie war unterwegs in die Sommerferien, als im Autoradio das WM-Endspiel zwischen Holland und Deutschland übertragen wurde. Holland mit dem unnachahmlichen Johan Cruyff war mein klarer Favorit. Die Niederländer gingen auch schnell in Führung. Aber noch in der ersten Halbzeit gelang es den Deutschen, das Blatt zu wenden. Danach wartete ich vergebens darauf, dass der Radioreporter uns davon berichtete, wie Cruyff das Spiel für die Holländer noch rettete. Es blieb beim 2:1 für Deutschland.»

Pascale Bruderer (36), SP-Ständerätin WM-Spiel Schweiz - Spanien «Als Nationalratspräsidentin hatte ich während des Spiels Schweiz - Spanien an der WM 2010 die Ratssitzung zu leiten. Die Weibel sowie Ratskollegen informierten mich fast im Minutentakt über den Spielverlauf und Benaglios Paraden. Irgendwann stieg die Spannung ins Unerträgliche. Ich beschloss kurzerhand, die Sitzung des Nationalrats für

eine halbe Stunde zu unterbrechen. Vor den Fernsehgeräten in der Wandelhalle vereinten sich Parlamentsmitglieder aller Couleur, gemeinsam zitterten wir dem Abpfiff entgegen. Als die Schweiz siegte, gab es kein Halten mehr. Wir lagen uns jubelnd in den Armen und feierten parteiübergreifend den Auftaktsieg unserer Nati!»


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Reisen im Luxusbus Fauteuils in 3er-Bestuhlung grosser Sitzabstand kleine Reisegruppen

Dresden–Meissen–Spreewald

ab Fr.

895.–

Berlin–Potsdam–Dresden

ab Fr.

695.–

■ Dresden, die prachtvolle Stadt an der Elbe ■ Das Unesco-Biosphärenreservat Spreewald ■ Fakultativ: Ausflug in die Sächsische Schweiz mit Elbschifffahrt Audio-System auf Rundgängen

Ihr Reiseprogramm

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz–Dresden. 2. Tag: Dresden mit fakultativem Nachmittagsprogramm. Morgens Stadtrundfahrt mit Reiseleiter. Nachmittag zur freien Verfügung oder fakultative Besichtigung Frauenkirche und Grünes Gewölbe. 3. Tag: Ausflug Spreewald mit Besuch im Gurken- und Bauernhausmuseum. Fotohalt beim Jagdschloss Moritzburg. 4. Tag: Ausflug Meissen–Freiberg/Erzgebirge, fak. Abendessen Pillnitz. Führung in der Porzellan-Manufaktur. Nachmittags Silberstadt Freiberg mit Orgelspiel auf der ältesten und grössten Silbermannorgel. 5. Tag: Fakultativer Ausflug in die Sächsische Schweiz. Besichtigung der Basteibrücke, den Basteifelsen und die Festung Königstein. Nach geführtem Rundgang Schifffahrt auf der Elbe nach Pirna. Rückfahrt nach Dresden. 6. Tag: Dresden–Schweiz. Fahrt via Nürnberg und Ulm in die Schweiz zu den Einsteigeorten. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis* 6 Tage gemäss Programm 1030.– 925.– Reduktion Reise 1 – 30.– Reisedaten Sonntag–Freitag 1: 17.08.–22.08. 2: 31.08.–05.09. 3: 07.09.–12.09. 4: 21.09.–26.09. Internet Buchungscode: kdres

1. Tag: Schweiz–Berlin. Hinfahrt via Memmingen, Ulm, Nürnberg, Leipzig nach Berlin. 2. Tag: Berlin. Vormittags Stadtrundfahrt mit Brandenburger Tor, Boulevard Unter den Linden, Kurfürstendamm. Nachmittags zur freuen Verfügung. 3. Tag: Fakultativer Ausflug Potsdam. Führung durch Schloss und Park Sanssouci. Nachmittag Besichtigung Potsdams und Schlösserrundfahrt. 4. Tag: Berlin–Spreewald–Lichterfeld–Dresden. Kahnfahrt von Lübbenau aus nach Lehde. Nachmittag Fahrt nach Lichterfeld. Mit seinem Braunkohlebergbau. Weiterfahrt nach Dresden. 5. Tag: Dresden. Vormittag geführte Stadtrundfahrt durch «das Florenz des Nordens». Frauenkirche, Semperoper, Hofkirche, Zwinger Nachmittags zur Verfügung. 6. Tag: Dresden–Schweiz. Rückfahrt via Chemnitz, Hof, Nürnberg, Ulm und Memmingen in die Schweiz zu den Einsteigeorten. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis* 6 Tage gemäss Programm 1030.– 925.– Spardaten in Komfortklasse Reisen 1, 3 und 5 695.– Reduktion Reise 1 – 30.– Reisedaten Sonntag–Freitag 1: 29.06.–04.07. 2: 24.08.–29.08. 3: 31.08.–05.09. 4: 07.09.–12.09. 5: 14.09.–19.09. 6: 28.09.–03.10. Internet Buchungscode: kbepo / hbepo

Ostfriesland–Insel Norderney

1195.–

ab Fr.

Städte-Highlights Berlin und Dresden ■ Biosphärenreservat Spreewald Fakultativ: Potsdam, Schloss Sanssouci und Havelseerundfahrt Audio-System auf Rundgängen

Ostseeküste–Insel Rügen

■ Hansestadt Bremen ■ Nordseestadt Wilhelmshaven ■ Ostfriesische Insel Norderney ■ Meyer Werft Papenburg Audio-System auf Rundgängen

Ihr Reiseprogramm

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz–Bremen. Fahrt via Basel, Frankfurt, Münster nach Bremen. 2. Tag: Bremen. Besichtigung der Hansestadt. Begleitete Stadtrundfahrt und Innenstadtrundgang durch die historische Altstadt mit Marktplatz und Rathaus. Wahrzeichen sind die Bremer Stadtmusikanten. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. 3. Tag: Bremen–Wilhelmshaven. Fahrt von Bremen nach Wilhelmshaven in Ostfriesland. Geführte Stadtrundfahrt. Besuch im Küstenmuseum Wilhelmshaven, anschliessend Hafenrundfahrt durch den Marinehafen. 4. Tag: Wilhelmshaven, fakultative Küstenrundfahrt. Begleitete Rundfahrt entlang der Küste und im Umland mit den historischen Sielhäfen. 5. Tag: Wilhelmshaven, Ausflug Insel Norderney. Fähre zur Insel Norderney mit Inselrundfahrt. Feines Abendessen in lokalem Restaurant in Wilhelmshaven. 6. Tag: Wilhelmshaven–Meyer Werft–Münster. Fahrt via Leer nach Papenburg. Besuch und Führung in der Meyer Werft. Weiterfahrt nach Münster. 7. Tag: Münster–Schweiz. Rückfahrt via Frankfurt zu den Einsteigeorten. Pro Person in Fr. 7 Tage gemäss Programm Reisedaten Sonntag–Samstag 1: 06.07.–12.07. 2: 20.07.–26.07.

Reisekomfort Abfahrtsorte Nicht inbegriffen Auftragspauschale

Katalog-Preis Sofort-Preis* 1330.– 1195.–

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Busreise im Königsklasse-Luxusbus Spardaten im Komfortklasse-Bus Wil •, Burgdorf •, Winterthur, Zürich-Flughafen •, Aarau, Baden-Rütihof •, Basel Zuschläge für Einzelzimmer, Fakultative Ausflüge, Annulationsschutz Fr. 20.– pro Person. Entfällt bei Buchung über www.twerenbold.ch

*SOFORT-PREISE ca. 50 % der Sitze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

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895.–

Die Hansestädte Wismar, Rostock, Lübeck und Stralsund Drei Nächte auf der malerischen Insel Rügen ■ Fakultativ: Tagesausflug Insel Hiddensee Audio-System auf Rundgängen

1. Tag: Schweiz–Hannover. Hinreise via Karlsruhe, Kassel nach Hannover. 2. Tag: Hannover–Celle–Schwerin–Wismar. Individueller Stadtrundgang in Celle. Geführter Altstadtspaziergang in Schwerin. Weiterfahrt nach Wismar. 3. Tag: Wismar und Lübeck. Heute Stadtbesichtigung in Lübeck, «Königin der Hansestädte». Den Rest des Tages geniessen wir in unserer Gaststadt Wismar. 4. Tag: Wismar–Rostock–Insel Rügen. Heute individueller Stadtbummel in Rostock. Weiterfahrt nach Bergen auf Rügen, wo wir für drei Nächte wohnen werden. 5. Tag: Rundfahrt über die Insel Rügen. Schifffahrt von Sassnitz bis zur Höhe Königstuhl und den Kreidefelsen. (Alternativ Besuch des Nationalpark-Zentrum Königstuhl). 6. Tag: Heute fakultativer Ausflug Insel Hiddensee. Fahrt zur Insel Hiddensee. Geführter Rundgang mit kleiner Wanderung durch den Ort Kloster. 7. Tag: Insel Rügen–Stralsund–Dessau. Stralsund indiv. Rundgang. Weiter nach Dessau. 8. Tag: Dessau–Schweiz. Heimreise via Nürnberg, Ulm zu den Einsteigeorten. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis* 8 Tage gemäss Programm 1330.– 1195.– Spardaten in Komfortklasse Reisen 2 und 4 895.– Reduktion Reise 3 – 50.– Reisedaten Samstag–Samstag 1: 26.07.–02.08. 2: 31.07.–07.08. 3: 16.08.–23.08. 4: 21.08.–28.08. *Reise: Donnerstag–Donnerstag Internet Buchungscode: kosts / hosts

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FUSSBALL-WM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Deutschlands Stürmer Mario Gómez war 2007 so frustriert über einen Innenbandriss, dass er gegen einen Arztkoffer schlug und sich die Hand brach – er fiel für das folgende Qualifikationsspiel aus.

Yvette Estermann (47), SVP-Nationalrätin Pelés Dribbelkünste «Meine schönsten Fussballmomente liegen leider schon lange zurück, nämlich in meiner Kindheit. Da haben wir noch nicht mit Bier, Chips oder Grilladen vor dem Fernseher gesessen. Wir waren draussen auf dem Fussballplatz im Dorf, hörten die Radioreportagen und versuchten, die grossen Fussballstars der damaligen Zeit nachzuahmen. Am schönsten waren Pelés Dribblings. Seine Leichtigkeit und Freude am Ball begeistern mich bis heute.»

Bilder: AFP(1), freshfocus (1), Keystone (12), Hannes Kirchhof (1) SRF (1), PD (5), Illustrationen: Jack Hudson

Zusammengetragen von: Silja Kornacher

www.migrosmagazin.ch

MACHEN SIE MIT! Ihr emotionalster Fussballmoment? Haben Sie auch schon mit Ihrem Team geweint, sich gefreut oder sich fürchterlich geärgt? Erzählen Sie Ihre Geschichte!

Steffi Buchli (35), Sportreporterin Penaltyschiessen Schweiz - Ukraine «Wie wohl ein Grossteil aller Eidgenossen bin auch ich vom WM-Spiel Schweiz – Ukraine im Jahr 2006 traumatisiert. Ich sass während des berühmt-berüchtigten Penaltyschiessens mit Freunden in einer Gartenbeiz. Schrecklich! Die Kommentare der Gäste im Stil von: ‹Den hätte meine Grossmutter reingetan!› ertrage ich nervlich fast nicht. Seither versuche ich, Public Viewings zu meiden.»


FUSSBALL-WM

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Das als «Hitzeschlacht von Lausanne» bekannte an der WM 1954 ging 7:5 aus und ist damit das treffer-

«Fussball kann zu einer Ersatzreligion werden»

Weinende Zuschauer, pöbelnde Spieler, tobende Trainer: Fussball bedeutet Emotionen pur. Fanforscher und Soziologe Gunter A. Pilz erklärt, warum.

Weil er ein einfaches Regelwerk hat und der Ausgang ungewiss ist. Das Spiel birgt unheimlich viel Spannung, was die Massen elektrisiert. Das ist das Entscheidende, warum der Fussball ein Volkssport ist. Was bietet Fussball, was andere Sportarten wie Eishockey oder Basketball nicht haben?

Im Vergleich zum Basketball oder Eishockey ist Fussball mit seinen 17 Regeln einfach viel leichter nachvollziehbar. Über Deutschland sagt man zum Beispiel, es habe 82 Millionen Nationaltrainer. Sie wissen alle genau, wen man aufstellen sollte und wer was falsch macht. Fussball gibt den Menschen die Möglichkeit, kompetent mitzureden. Warum interessiert sich dann für Frauenfussball salopp gesagt kein Schwein?

Der Fussball repräsentiert genau die Werte, die von unserer Gesellschaft wertgeschätzt werden: Durchsetzungsvermögen, Härte, Spannung, Männlichkeit. Härte und Dynamik fehlen im Frauenfussball nach wie vor, deshalb wird er weniger ernst genommen. Bis 1971 hat es der Fussballverband in Deutschland den Frauen sogar verboten, Fussball zu spielen. Auch heute ist die Akzeptanz eher gering. Ein weiteres Beispiel: Homophobie im Fussball. Es fällt vielen schwer zu akzeptieren, dass Schwule Fussball spielen, bei Lesben ist das kein Problem. Denn: Fussball ist Männersache, also sind Frauen, die Fussball spielen, automatisch Mannsweiber. Das passt dann wieder ins Bild der Gesellschaft. An der WM fiebern auch Frauen mit, die sonst mit Fussball nicht viel am Hut haben. Woran liegt das?

Fussball hat in unserer Gesellschaft einen so hohen Stellenwert, dass man sich ihm

kaum entziehen kann. Vor der FussballWM wird die Gesellschaft zunehmend euphorisiert, dazu tragen die Medien einen wesentlichen Teil bei. Am Montagmorgen ist in den Betrieben Fussball das Gesprächsthema Nummer eins. Wenn man da nicht mitreden kann, sieht man alt aus. Ich denke, viele Frauen interessieren sich nicht wirklich für Fussball, sondern wollen Teil des Events sein. Public Viewing ist in den letzten Jahren gross in Mode gekommen.

Ja, es wird immer üblicher, dass Menschen nicht mehr zu Hause vor dem Fernsehapparat Fussball schauen, sondern mit Freunden in einer Kneipe oder auf der Grossleinwand. Die Mehrheit geht nicht wegen des Fussballspiels an Public Viewings, sondern um dabei zu sein und mitzufeiern. Sehen und gesehen werden, sich präsentieren … Der Fussball ist die Staffage, um die man sich herumgruppiert. Beispiel VIP-Bereiche: Zwei Stunden vor dem Spiel wird mit Essen und Trinken begonnen, das erst Stunden nach dem Spiel endet. Ärgerlicherweise wird dieser Event noch von 90 Minuten Fussball unterbrochen. Fussball bedeutet auch Emotionen. Wie schafft es der Fussball, selbst die härtesten Männer zum Weinen zu bringen?

Wer im Stadion ist, wird irgendwann automatisch von der Stimmung mitgerissen, jubelt, flucht und schreit. Die Leute haben den Eindruck, dass sie sich im Stadion in einem rechtsfreien Raum befinden, in dem sie 90 Minuten lang die Sau rauslassen können. Und: Auch die Identifikation mit einem Verein führt zu starken Emotionen. Eine Niederlage schmerzt auch die Fans, nicht nur das Team. Jeder eingefleischte Club-Fussball-Fan behauptet, die Stimmung an Länderspielen sei langweilig.

Fanforscher Der Soziologe Gunter A. Pilz (69) ist der bekannteste Fanforscher im deutschen Sprachraum. Er studierte in Freiburg, München und Zürich und war als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut der Eidgenössischen Turn- und Sportschule Magglingen tätig. Seit 1975 arbeitet er mit dem Schwerpunkt «Sport und Gewalt» am Institut für Sportwissenschaften der Universität Hannover. Seit vier Jahren ist er pensioniert und leitet aktuell noch die Kompetenzgruppe «Fankulturen und Sport bezogene soziale Arbeit».

Sportsoziologe Gunter A. Pilz ärgert sich über sich selbst, wenn er sich über eine Niederlage «seines» FC Bayern ärgert.

Das stimmt. Man weiss ja zum Beispiel, dass sich die Ultras von Länderspielen fernhalten. Sie finden, das sei Kommerz. Das Publikum an Länderspielen ist anders: An Länderspiele kommen auch Menschen, die vielleicht von ihrem Betrieb ein Gratisticket bekommen haben. Ich habe mich schon mit FifaBoss Josef Blatter gestritten, der dafür ist, in Stadien aus Sicherheitsgründen nur noch Sitzplätze anzubieten. Für mich ein Ammenmärchen. Wenn man nicht rumspringen und singen kann, kommt keine Stimmung auf. In reinen Sitzplatzstadien stehen die Fans sowieso auf. Das ist ein grösseres Sicherheitsrisiko und kann zu Dominoeffekten führen. Blatter forderte einst ja auch ein Alkohol- und Tabakverbot im Stadion.

Blatter will ein Operettenpublikum. Ich sage: Dann ist der Fussball tot. Die Engländer merken das, seit sie ihre Ticketpreise vehement erhöht haben, um Gewalt vorzubeugen. Die Stimmung dort ist weg. Schon nach der WM in Frankreich 1998 haben die französischen Nationalspieler sich beklagt, dass im Stadion keine Stimmung aufkomme. Di-

Bilder: Markus Schreiber/AP/Keystone, Picture Alliance/DPA

Gunter A. Pilz, bald geht die Fussball-WM los. Wieso ist Fussball eigentlich ein Sport, der die Massen dermassen begeistert?


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FUSSBALL-WM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Viertelfinalspiel zwischen Österreich und der Schweiz reichste Spiel einer WM-Endrunde.

Mitfiebern, sich mitfreuen, mitleiden: Als Fussballfan durchlebt man eine Achterbahn der Gefühle.

dier Deschamps, der Kapitän der Mannschaft, sagte damals sehr passend: «Die Leute gehen zum Fussball wie ins Theater.» Verteidiger Frank Lebœuf setzte noch einen drauf: «Man müsste allen Krawattenträgern Stadionverbot geben.» Grossartig! Sie haben das Problem der Gewalt angesprochen. Warum kommt es überhaupt so weit?

Weder Gewalt noch Diskriminierung im Stadion sind in erster Linie vom Fussball produziert. Das sind gesellschaftliche Probleme, die sich im Stadion entladen. In der Anonymität der Masse kann man sich leichter gewalttätig verhalten. Verhält es sich mit Rassismus im Zusammenhang mit Fussball ähnlich?

Beim Rassismus ist es auch so: Erstens kann man in der anonymen Masse leichter rumpöbeln, zweitens passen die Werte des Fussballs wie Männlichkeit oder Aggressivität gut zur rechten Kultur. Ich will nicht sagen, dass Fussball faschistisch ist, aber rechte Werte werden oft mit Fussball in Verbindung gebracht. Wenn der Rechtsextremismus in der Gesellschaft an Bedeutung verliert, ziehen sich Rechtsextreme in die Nischen zurück, wo sie sich wohlfühlen. Das ist dann zum Beispiel in der Fankurve im Stadion. In der Schweiz diskutiert man seit den Ausschreitungen beim Cupfinal wieder vermehrt über Gewalt rund ums Fussballstadion. Vielerorts wird behauptet, dass Gewalt und Sachbeschädigungen zugenommen haben. War früher wirklich alles besser?

Die Gewalt ist nicht schlimmer geworden, es wird nur mehr darüber berichtet. Schaut man die Hochzeiten des Hooliganismus an und vergleicht sie mit heute, ist die Gewalt zurückgegangen. Früher gab es bei jedem Spiel Auseinandersetzungen, heute nur noch bei bestimmten Spielen. Leider werden die Gewalttätigen aber jünger und brutaler. Heute wird auch auf Frauen und Kinder keine Rücksicht genommen. Die Gewalt ist enthemmter. Ist der Einsatz von Pyrotechnik auch ein Ausdruck von hochkochenden Emotionen?

Schon 1968 setzten die Ultras in Italien Pyrotechnik als Stilmittel für Atmosphäre ein. Mittlerweile ist Pyrotechnik im Stadion verboten. Zu Recht, denn sie ist gefährlich und hat im Stadion nichts zu suchen. Die Ultras fühlen sich nun in ihrer Begeisterungskultur behindert.


FUSSBALL-WM

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Das Tor, mit dem sich die Schweiz im Herbst 2013 für die WM in Brasilien qualifizierte, erzielte Michael Lang in der 77. Spielminute gegen Albanien. Mittlerweile ist Pyrotechnik kein Stilmittel mehr, sondern Provokation. Die meisten Pyros werden in gegnerischen Stadions gezündet. Damit wollen die Fans zeigen, dass sie die Herren im Hause sind, dass sie die Gegner ausgetrickst und symbolisch das gegnerische Stadion erobert haben. Welche Rolle spielt der Alkohol?

Alkohol spielt bei denen eine Rolle, die nicht von vornherein auf Gewalt aus sind: Sie lassen sich durch Alkoholeinfluss leichter instrumentalisieren und provozieren. Diejenigen, die auf Gewalt aus sind, nehmen eher Designerdrogen wie Kokain. Sie müssen sich aufputschen, um das Wochenende zu überstehen. Ich glaube, dass Alkohol im Stadion nicht das wesentliche Problem ist. Schlimmer ist, dass viele Leute alkoholisiert ins Stadion kommen. Wenn man Alkohol im Stadion verbietet, müsste man ihn konsequenterweise auch in den VIP-Bereichen verbieten. Ich sehe schon, Sie sind kein Freund der VIP-Bereiche.

So kann man das nicht sagen. Sie dürfen nur nicht dazu führen, dass der Fussball seine Seele verkauft. Man muss sich da nichts vormachen: Der Fussball braucht die VIP-Bereiche aus Kostengründen. Sie tragen dazu bei, dass man an anderen Orten im Stadion günstige Plätze findet. Was sind Ihrer Meinung nach erfolgversprechende Strategien zur Vermeidung von Ausschreitungen?

Die Erfahrung hat gezeigt: Mehr Polizeiaufgebot führt nicht zu weniger Gewalt. Das provoziert sogar Leute, die gegenüber der Polizei friedlich eingestellt sind. Wichtiger ist vielmehr: Macht die Polizei ihr Handeln transparent? Kommunikation ist das A und O. In Hannover haben wir Konfliktmanager, welche die Fans begleiten. Sie kommunizieren von Anfang an, was die Fans dürfen und was nicht und was in welchem Szenario passiert. Die Erfahrung zeigt, dass in 80 Prozent der polizeilichen Ansagen kein Polizeieinsatz mehr erforderlich ist. Bei der Deeskalation sind auch die Vereine gefragt: Sie müssen viel mehr mit den Fans reden. Mit Kommunikation lassen sich also alle Probleme lösen?

Irgendwann macht natürlich auch Reden keinen Sinn mehr: Die drei bis vier Pro-

zent, die auf reine Gewalt aus sind, müssen dingfest gemacht werden. Kann Fussball im Leben eines Menschen zu einer Art Religion werden?

Ja, zu einer Ersatzreligion. Musik, Fahnen, Gesänge: Das hat einen rituellen Charakter. Für viele Fans ist der Verein Heimat, ihre Familie, die ihnen Halt gibt, ähnlich wie bei einer Religion. Allein schon das Brimborium um das Schweizer Cupfinale zum Beispiel hat etwas Spirituelles. Wieso identifiziert man sich mit einem Verein?

Das führt zu einer Selbstaufwertung. Identifikation schweisst zusammen und

«Die entscheidende Person für Emotionen ist der Schiedsrichter.» grenzt gleichzeitig gegen aussen ab. Fans brauchen auch immer ein Feindbild, dadurch fühlt sich die Gruppe stärker. Je mehr man sich mit einem Verein identifiziert, desto spannender wird der Fussball und desto unerträglicher wird eine Niederlage. Das wiederum heizt die Emotionen an, man missgönnt dann zum Beispiel dem Gegner den Sieg. Welche Faktoren führen dazu, dass die Emotionen bei einem Spiel hochkochen?

Die entscheidende Person für die Emotionen beim Fussball ist der Schiedsrichter. Er trifft die sogenannte Tatsachenentscheidung: Sie ist unumstösslich, solange sie nicht gegen das Regelwerk verstösst. Wenn es die Tatsachenentscheidung nicht gäbe, wäre der Fussball emotional um einiges ärmer. Wie toll ist es, 90 Minuten über den Schiedsrichter zu schimpfen? Videobeweise würden das Spiel doch langweilig machen. Welche Funktion übernimmt der Fussball für unsere Gesellschaft?

Der Fussball ist ein Beispiel, das dafür prädestiniert ist, wie Leute, egal welcher Couleur, am Wochenende für 90 Minuten in der Masse ihren Emotionen freien Lauf lassen. Sonst lebt unsere Gesellschaft davon, dass sie sich permanent unter Kontrolle hat. Beim Fussball hingegen tobt der Bundespräsident genauso wie der Strassenarbeiter. Der Fussball

hat einen entlastenden und deeskalierenden Effekt, den man nicht unterschätzen sollte. Dort werden Emotionen freigesetzt, die sich woanders vielleicht in einer viel schlimmeren Art und Weise entladen könnten. Und wieso verliert ein Spieler auf dem Feld die Beherrschung? Man denke an Zinédine Zidanes Kopfstoss.

Das sind auch nur Menschen in einer hochemotionalisierten Situation. Denen geht auch mal der Gaul durch. Ich finde, noch schlimmer als die Spieler sind die Trainer. Wie sich zum Beispiel Jürgen Klopp aufführt, wie er 90 Minuten gestikuliert und tobt: Das hat einen negativen Einfluss auf die Fans. Wie muss ein Fussballspieler sein, damit er für Fans zur Identifikationsfigur wird?

Er muss natürlich leistungsmässig top sein und vor allem Nähe zu den Fans herstellen. Dafür sollte er mal nach dem Spiel in die Kurve gehen und ein Trikot rüberschmeissen. Die Fans müssen das Gefühl haben, wahrgenommen zu werden. Cristiano Ronaldo zum Beispiel taugt meiner Meinung nach nicht zum Idol, obwohl er ein toller Spieler ist. Er wirkt viel zu arrogant. Ebenfalls schlecht sind ständige Vereinswechsel. Dann fühlen sich die Fans verraten. Wie haben Sie eigentlich Ihre Erkenntnisse gewonnen?

Ganz einfach, ich bin nicht am Schreibtisch gesessen. Meine Forschungsphilosophie war immer: Alle Erkenntnisse vor Ort überprüfen. Ich habe eine Jahreskarte für alle deutschen Stadien und mache auch Auswärtsfahrten mit. Mit welchem Team leiden Sie persönlich mit?

Seit 1967 bin ich FC-Bayern-Fan. Wenn man einmal Fan eines Vereins ist, bleibt man das auch. Das geht so weit, dass ich mich mittlerweile darüber ärgere, dass ich mich ärgere, wenn Bayern verliert. Dann ist der Samstagabend für mich gegessen. Interview: Silja Kornacher

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FUSSBALL-WM | 27 Das erste Tor an einer Weltmeisterschaft

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

70 Prozent aller Fussbälle werden in Sialkot (Pakistan) hergestellt.

überhaupt schoss der Franzose Lucien Laurent an der WM 1930 nach 19 Spielminuten. FRAU DER WOCHE

Das erste Mal

Hier logieren die Nati-Stars: Das WM-Quartier in Porto Seguro liegt 1000 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro.

SCHWEIZER NATI IN BRASILIEN

«Die Hotels sind bis zum Viertelfinale vorreserviert»

Philipp Ebneter ist Teammanager der Schweizer Nati. Zu seinen Aufgaben zählt unter anderem die Organisation der Unterkunft – dafür war er schon fünf Mal in Brasilien. Philipp Ebneter, wie sieht der WM-Zeitplan aus?

Die Fifa schreibt vor, dass die Mannschaft fünf Tage vor Turnierstart anreist. Vor Ort beginnt die Vorbereitung mit der Ausstellung der Akkreditierungen und mit Film- und Fotosessions für die Anzeigetafeln im Stadion.

Bilder: Hans Peter Schlaefli/fussballnetz.ch, Keystone (3)

Was waren die grössten Herausforderungen?

Philipp Ebneter ist seit 14 Jahren Teammanager der Schweizer Nati und reist mit der Mannschaft mit.

Aussergewöhnlich sind die komplizierten Einfuhrbestimmungen. Für den Import mussten wir jeden einzelnen Artikel deklarieren, zum Beispiel gelten Getränkepulver als Medikamente. Es war eine echte Herausforderung, alle nötigen Bewilligungen einzuholen. Zur Vorbereitung reiste ich insgesamt fünf Mal nach Brasilien. Wie viel Material nehmen Sie mit?

Im Vorfeld des Turniers werden wir 1,5 Tonnen runterschicken. Genauso schwer ist das Mannschaftsgepäck, also nehmen wir insgesamt

drei Tonnen Material mit. Grund ist, dass wir unsere Trainingsbekleidung doppelt und dreifach mitnehmen müssen: Auf dem Trainingsgelände sind die Logos unserer Partner auf unseren Kleidern erlaubt, in den Stadien nicht. Das verbietet die Fifa.

ter bis zum Finale. Bis zum Viertelfinale sind für alle möglichen Spielorte die Hotels vorreserviert.

Wie viel kostet die WM-Teilnahme den Verband?

Wie gross ist Ihre Vorfreude auf die WM?

Für unseren logistischen Aufwand zahlen wir etwa drei Millionen, dazu kommen die Prämien für Spieler und Trainer. Die Einnahmen hängen vom Erfolg ab: Selbst wenn wir in der Vorrunde ausscheiden, überweist uns die Fifa rund acht Millionen Franken. Finanziell lohnt sich die Teilnahme für die Schweiz also. Welche Erwartungen haben Sie?

Die Chancen auf eine Qualifikation für das Achtelfinale stehen bei 50 : 50. Wenn wir weiterkommen, ist vieles möglich. Durchgerechnet haben wir alle Eventualitäten als Gruppenerster oder Gruppenzwei-

Wer reist alles nach Brasilien?

Nebst der Mannschaft reisen Ärzte, Videoanalysten, Physiotherapeuten, Materialverantwortliche, Köche und ein Sicherheitsverantwortlicher mit. Die Delegation umfasst insgesamt 48 Personen.

Nach dem Sieg gegen Island ist der Schweizer Nationalmannschaft der Frauen die erste WM-Teilnahme praktisch nicht mehr zu nehmen. Das Team von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg (46) hat bisher sechs Spiele gewonnen und ein Unentschieden geholt. Dass das Team in den letzten Spielen seinen Vorsprung von zehn Punkten einbüsst, ist nicht anzunehmen. Die Frauen spielen im Juli 2015 in Kanada um die Fussballkrone.

MANN DER WOCHE

Das letzte Wort

Sie begann mit der Qualifikation und ändert sich fast stündlich – je nachdem, wie viel Arbeit zu tun ist. Können Sie ein Spiel im Stadion überhaupt geniessen?

Nicht, wenn es um sehr viel geht. Dann werde auch ich nervös und verhalte mich trotz meines Jobs wie ein Fan. Interview: Reto Vogt www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Verwöhnte Spieler & die Euro 2016 Philipp Ebneter spricht im zweiten Teil des Interviews über verwöhnte Spieler, und seine Aufgaben nach der WM.

Am 11. Juli 2014 wird Bernard Thurnheer 65 Jahre alt. Doch bevor der Schnurri der Nation das Mikrofon endgültig zur Seite legt, kommentiert er zwei Tage nach seiner Pensionierung noch den WM-Final in Rio de Janeiro. Es ist bereits Thurnheers zehnte Fussballweltmeisterschaft als Kommentator. Seit seiner ersten Teilnahme 1978 in Argentinien begleitete er insgesamt 102 WM-Partien – deren 16 kommen in Brasilien noch dazu.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Zwei Spieler gewannen den WM-Pokal und wurden später als Trainer Weltmeister: Mario Zagallo (Brasilien) und Franz Beckenbauer (Deutschland).

FUSSBALL-WM | 29

Tranquillo zählt auf die Zehn

Magische Zahlen, positive Gedanken und komische Ticks: Mit welchen Glücksbringern und Überzeugungen die Schweizer Fussballer nach Brasilien reisen.

D

er blaue Glückspulli von Trainer Jogi Löw, der Glückskuss auf die Glatze von Torwart Fabien Barthez und dann natürlich die Orakelkrake Paul, die während der WM 2010 die Resultate der deutschen Mannschaft voraussagte: Fussball und Aberglaube gehören zusammen wie die Formel 1 und das Boxenluder. Auch die Schweizer NatiSpieler Gelson Fernandes, Valentin Stocker und Tranquillo Barnetta reisen mit einem Glücksbringer nach Brasilien. Michael Lang steht offen zu seinen Ticks. Und Gökhan Inler hält sich in Gedanken an seinen Maskottchen fest.

Negative Überzeugungen mit positiven Leitsätzen bekämpfen

Tranquillo Barnetta (29) «Im Match trage ich die Nummer 7, die 10 ziert normalerweise den Rücken meines Kollegen Granit Xhaka. Für mich ist die Nummer ein Glücksbringer, weil das Shirt ein Geschenk meines Bruders ist, der über www.natitrikot.ch Trikots aller Nationalmannschaften vertreibt. Die 10 ist eine magische Zahl, denn Fussballgötter wie Maradona oder Pelé spielten mit dieser Nummer. Ich hoffe, dass etwas von ihrem Geist auf mich abfärbt.»

Für Robert Buchli (34) von der auf Sportpsychologie spezialisierten Firma Wetzel GmbH in Bern ist klar: «Das Mentale ist wichtig, weil es von Athleten und Trainern als entscheidender Faktor betrachtet wird.» Gleichzeitig betont der Sportpsychologe: «Egal ob Talisman, Ritual oder Aberglaube – entscheidend ist, dass Erfolg nicht davon abhängig gemacht wird, dass der Athlet den richtigen Pullover trägt oder vor dem Spiel die richtige Handlung ausführt.» Als Extrembeispiel nennt Sportpsychologe Buchli den Tennisspieler Rafael Nadal. Vor jedem Match muss die aktuelle Nummer 1 die beiden Trinkflaschen neben der Bank ausrichten und vor jedem Anschlag die Unterhose zurechtzupfen. «Während im Tennis persönliche Fokussierungsstrategien zwischen den Ballwechseln Platz haben, wäre dies im Fussball nach einem Fehlpass fatal.» Beim Mentaltraining arbeitet Buchli unter anderem an unbewussten Überzeugungen. Im Gespräch mit den Sportlern macht er negative Einstellungen bewusst und entwickelt mit ihnen positive Leitsätze. Für das Spiel in Manaus empfiehlt er den Nati-Spielern, eine positive Haltung bezüglich der klimatischen Bedingungen zu entwickeln. Also nicht: «Diese Hitze wird uns den Sieg kosten», sondern: «Auch die Honduraner haben heiss.» Text: Andrea Freiermuth Bilder: Daniel Winkler


FUSSBALL-WM

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Das teuerste Trikot der Auktionsgeschichte ist Pelés Nummer 10 aus dem WM-Finale 1970. Es wurde 2002 für 140 000 Pfund (damals rund 325 000 Franken) versteigert.

Gelson Fernandes (27) «Mir wird das kleine Stofftier meiner vierjährigen Tochter Ariela Glück bringen. Sie gibt ihn mir jeweils mit, wenn ich auf Reisen gehe. Dass sie mir ihren Doudou anvertraut, ist nicht selbstverständlich. Es ist eine grosse Ehre. Während des Spiels bleibt das Stofftier im Hotel. Dort ist es sicher. Es wäre eine Katastrophe, wenn ich Doudou verlieren würde.»

Valentin Stocker (25) «Mein Glücksbringer ist ein Armband. Es ist ein Geschenk meiner Freundin und hat mir bisher immer Glück gebracht. Ich trage es eigentlich ständig. Während des Fussballspielens darf ich es wegen der Verletzungsgefahr leider nicht tragen. Aber es gibt mir auch Kraft, wenn es in der Kabine bleibt.»

Michael Lang (23) «Ich bin etwas abergläubisch und habe einige Ticks. Ein Beispiel: Bevor ich aufs Spielfeld gehe, höre ich in der Kabine meist Musik. Gewinnen wir das Spiel, halte ich beim nächsten Mal an denselben Songs fest. Erst bei einer Niederlage wechsle ich den Sound. Solche Rituale geben mir ein gutes Gefühl.»

Gökhan Inler (29) «Ich habe keinen klassischen Talisman. Meine beiden Yorkshire Terrier Eesha und Keyah sind das, was einem Glücksbringer am nächsten kommt. Ich habe sie schon seit sieben Jahren, seit mein Abenteuer in Italien angefangen und sich meine Karriere drastisch verändert hat. Mit ihnen kann ich abschalten, mich erholen – etwa bei Spaziergängen in der Natur.»


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FUSSBALL-WM Bosnien und Herzegowina ist das einzige Land, das dieses Jahr in Brasilien zum ersten Mal an einer Weltmeisterschaft teilnimmt.

Wie die Jungfrau Maria Ottmar und Josef zusammenbrachte Pfarrer und Religionslehrer Josef Hochstrasser zählt zu den besten Freunden von FussballNationaltrainer Ottmar Hitzfeld. Sie fachsimpeln gerne über Fussball, über Gott und die Welt und übers Jassen. Nach der Fussball-WM wollen sie sich öfter treffen.

J

osef Hochstrasser (67) blickt verschmitzt durch seine runden Brillengläser. «Vor ein paar Minuten hat mir Ottmar ein SMS geschickt und mich gefragt, ob ich das Freundschaftsspiel Schweiz - Peru besuchen möchte. Ja, er lädt mich immer ein.» «Ottmar», das ist Ottmar Hitzfeld (65). Die beiden kennen sich seit Mai 1985. Zu jener Zeit war Hitzfeld Trainer des FC Aarau. YB-Fan Hochstrasser, ein drahtiger, 172 Zentimeter kleiner Mann, «springt seit 1956 dem Ball hinterher». Fussball sei Lust, Lust an der Bewegung. Es sei wunderschön, mit einem Doppelpass durch gegnerische Reihen zu tanzen und zu spüren, dass man auch mit 67 Jahren noch immer einen Körper hat, «der einiges hergibt». In den 80er-Jahren spielte er in einer Plauschmannschaft in der Nähe seines Wohnorts Oberentfelden AG rechts vorne, Nati-Trainer Hitzfeld in der Mitte. «Wir haben beide gestürmt und wunderbar zusammengespielt.» Mit dieser «lustigen Truppe» spielt Hochstrasser auch heute noch – jeden Samstag um 10 Uhr. Inzwischen hilft er hinten rechts aus. Nati-Trainer Hitzfeld hat dafür keine Zeit mehr.

Hochstrasser setzt an der WM auf die Qualitäten von Hitzfeld Mitte Juni fliegt der reformierte Pfarrer Hochstrasser für eine Woche an die Fussball-WM. Dort schaut er sich unter anderem das Eröffnungsspiel Brasilien Kroatien an. Seine Frau bleibt zu Hause. Sie hat Flugangst und teilt die Passion ihres Mannes für den Fussball nicht. Hochstrasser räumt der FussballNati sehr gute Chancen ein. Selten sei eine Schweizer Auswahl mit so vielen talentierten Spielern bestückt gewesen. «Wie gut die Mannschaft abschneidet, ist eine Sache der Gruppendynamik und damit abhängig von Ottmar. Er muss die Kräfte auf den richtigen Zeitpunkt kana-

beschäftigt, schreibt in diversen Schweizer Zeitungen über Fussball, hält Vorlesungen an der Uni Luzern und arbeitet vor allem an einem neuen Buch über Gottfried Locher, den Präsidenten des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds. «Es wird um Gottes willen kein frommes Buch. Wir reden über aktuelle Themen wie Gewalt oder Abtreibung», sagt der Fussballfan.

Ottmar Hitzfeld war vom Bild der starken Maria überrascht

Josef Hochstrasser schätzt an seinem Freund Ottmar Hitzfeld die Verlässlichkeit und Verbindlichkeit.

lisieren», sagt er. Da würden die psychologischen und gruppendynamischen Qualitäten seines Freundes zum Tragen kommen, fügt er an. Möglich sei ein Vorstoss der Schweizer bis in den Viertelfinal. Weltmeister werde allerdings Italien mit dem Mittelfeldspieler Andrea Pirlo, den er voller Bewunderung als Magier bezeichnet. Hochstrasser hat seit seiner Zeit bei der Schweizergarde in Rom eine Affinität zu Italien. Der Rentner reist nur kurz nach Südamerika, weil ihm die Zeit für einen längeren Aufenthalt fehlt. Er ist noch immer mehrmals pro Jahr mit Trauungen

Hochstrasser hat Hitzfeld in Entfelden AG kennengelernt. Hitzfeld besuchte vor rund 30 Jahren einen Gottesdienst des damals noch katholischen Pfarrers. Er predigte über Maria und bezeichnete sie als aufgestellte und gesellschaftspolitisch moderne Frau. Nach der Messe fragte Hitzfeld den Pfarrer, ob er mit ihm über seine Predigt reden dürfe. Hitzfeld war vom Bild der starken Maria überrascht und lud Hochstrasser zum Nachtessen ein. Der Fussballlehrer realisierte, dass sie einiges gemeinsam hatten: das Philosophieren, die Liebe zum Spiel mit dem runden Leder und das Jassen. Das war der Beginn einer inzwischen 29-jährigen Freundschaft. Ottmar Hitzfeld sagt: «Bei Sepp Hochstrasser beeindruckt mich besonders sein nie erlahmender Elan. Er versprüht immer Energie. Ich schätze seine Loyalität, sein Vertrauen, seine Authentizität und selbstverständlich seine Freundschaft.» Der Lörracher attestiert seinem Freund im Fussball viel Sachund Fachkenntnis. Hochstrasser wiederum gefällt an Hitzfeld dessen «Verlässlichkeit und Verbindlichkeit. Er ist ein treuer Freund. Wenn wir um 14 Uhr abmachen, ist er pünktlich vor Ort.» Als Hochstrasser unterrichtete, war der Fussballtrainer interessiert, wie der Religionslehrer Wissen vermittelt, wie er junge Leute führt. Und Hitzfeld hat


FUSSBALL-WM Das heutige Bundesland Saarland nahm als eigenständige | 33 Nation an der Qualifikation für die WM 1954 teil. Es wurde hinter Deutschland Gruppenzweiter – noch vor Norwegen.

Spieler der Plauschmannschaft von Juni 1985 in Oberentfelden AG: Ex-Regierungsrat Kurt Woodtli, Josef Hochstrasser und Ottmar Hitzfeld (von links).


FUSSBALL-WM

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Am jährlich stattfindenden RoboCup treffen sich über 2000 Wissenschaftler, um ihre computergesteuerten Teams gegeneinander antreten zu lassen. Ihr Ziel ist es, mit ihren Robotern in 40 Jahren den richtigen Fussballweltmeister zu schlagen. Hochstrassers Buch «Einwurf. Jesus und Mohammed im Gespräch» gelesen und mit ihm kritisch und ausführlich darüber diskutiert. Jahre zuvor hatte Hochstrasser Ottmar Hitzfelds Biografie geschrieben.

Auch beim Jassen verliert Ottmar Hitzfeld nur ungern Die langjährigen Freunde treffen sich rund ein halbes Dutzend Mal pro Jahr, unter anderem auch zum Jassen. Der Nati-Trainer sei beim Jassen genauso akribisch wie beim Fussball. «Wenn ich einen Fehler mache, weist er mich zurecht.» Oft komme das nicht vor, denn die beiden bilden im Jassen ein fast unschlagbares Doppel. «Alle zehn Jahre ein Mal gewinnen unsere Frauen», sagt Hochstrasser. Er lacht viel und gern, ist ein optimistischer Mensch. Wie es sich für gute Freunde gehört, ist man auch in schweren Zeiten füreinander da: Vor knapp 30 Jahren belegte

«Der Pfarrer ist hier, also gewinnen wir.»

der Bischof Hochstrasser mit einem Berufsverbot. 1977 hatte dieser als Katholik die damalige Religionslehrerin Elisabeth (65) geheiratet, die er damals seit drei Jahren gekannt hatte. «Das Berufsverbot hat mir so auf den Körper geschlagen, dass ich Sehprobleme bekam.» Hochstrasser wusste nicht, wie weiter, schuftete als Hilfsbüezer für 2500 Franken im Monat. Hitzfeld habe ihn angerufen und sich über das Zölibat geärgert. In den dunkelsten Stunden im Leben von Josef Hochstrasser war seine Frau «unglaublich hilfreich. Sie war der erste Mensch, der mich unterstützte. Sie gab mir die Zuversicht, dass nach dem Winter wieder der Frühling kommt.» Seit 1989 ist Hochstrasser reformierter Pfarrer. Jahrelang arbeitete er als Religionslehrer an der Kantonsschule Zug. In seinem Leben ging es wieder aufwärts – so auch bei Hitzfeld. Dieser wechselte 1991 in die Bundesliga zu Borussia und danach zu Bayern Mün-

chen. Wenn Hochstrasser Zaungast in Dortmund war, galt das Bonmot: «Der Pfarrer ist hier, also gewinnen wir.» Hochstrasser winkt ab. Auch er habe seine Grenzen. Hitzfeld meint auf die Frage, ob er nach seinem Einsatz als Nationaltrainer der Schweiz mehr Zeit für seinen Freund haben werde: «Ganz bestimmt!» Josef Hochstrasser freuts. Text: Reto E. Wild Bild: Marco Zanoni

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FUSSBALL-WM

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Der holländische Nationaltrainer Louis van Gaal trägt den Ehrentitel «Ritter von Oranien-Nassau», der vom niederländischen Königshaus verliehen wird.

Gewinnen Sie ein Treffen mit Sergio Ramos! Der Spanier Sergio Ramos gehört zu den besten Verteidigern der Welt. Pepsi verlost exklusiv im Migros-Magazin ein Treffen mit dem Superstar.

Ramos will bis zum Karriereende bei Real bleiben Nach der WM in Brasilien steigt Sergio Ramos in seine zehnte Saison bei Real. Es soll nicht die letzte sein, denn der 28-Jährige will den Madrilenen bis zu seinem Karriereende treu bleiben. Irgendwie scheint es der Fussballer mit der Zahl zehn zu haben. Nicht nur hat sein spätes Kopfballtor Real Madrid den Gewinn des zehnten Pokals in der Champions League ermöglicht, der diesjährige Gewinn der Königsklasse ermöglicht Ramos auch, seine persönliche Anzahl grosser Titel in den zweistelligen

Bereich zu katapultieren. Neben dem Champions-League-Erfolg hat der Andalusier bereits einen WM- und zwei EM-Titel, drei spanische Meisterschaften und zwei Pokalsiege auf dem Konto. Fehlt nur noch eine weitere Weltmeisterschaft, und schon strahlt die Zehn auch auf der persönlichen Bilanz des Real-Verteidigers. Für einen Sergio Ramos ein Pappenstiel.

Schon mit 26 Jahren eine Biografie veröffentlicht Rekordverdächtig ist auch der Zeitpunkt der Veröffentlichung seiner Biografie. Im Dezember 2012, Ramos war gerade mal 26 Jahre alt, kam «Herz, Charakter und Leidenschaft» auf den Markt. Ramos betonte, dass ihm Bescheidenheit sehr wichtig sei und dass die Menschen genau diese Eigenschaft vom ihm in Erinnerung behalten sollten. Während der Buchvernissage bedankte sich der Abwehrturm bei seiner Mutter und der Familie. Dabei wurden seine Augen mehr als ein Mal feucht. Gefühle zeigt der mit TV-Journalistin Pilar Rubio liierte 1,83-Meter-Mann auch als Vater des vier Wochen alten Sergio junior. Auf Mitgefühl können die gegnerischen Stürmer an der WM allerdings nicht hoffen. Auf dem Platz kennt der Verteidiger kein Pardon. Da werden die Augen höchstens mal feucht, wenn die spanische Nationalhymne erklingt oder ein Gegner ihm den Ellbogen ins Gesicht rammt. Und vielleicht, wenn Sergio Ramos den Pokal in die Höhe stemmt und seinen zehnten grossen Titel feiert. Aber das ist Zukunftsmusik. Text: Reto Meisser

Bild: Srdjan Suki/UEFA/EPA/Keystone

Der Spanier Sergio Ramos (28), Verteidiger von Real Madrid, ist ein Mann der Rekorde: Er erreichte am 22. März 2013 als weltweit jüngster Fussballer die Marke von 100 Länderspielen. Im März 2005 debütierte er als erster 18-Jähriger seit dem Zweiten Weltkrieg in der spanischen Nationalelf «La Roja». Gleich darauf wechselte er von seinem Heimklub FC Sevilla für rund 30 Millionen Euro zu Real Madrid. Letzte Woche gewann er mit den «Königlichen» die Champions League gegen den Stadtrivalen Atlético. Von einem solchen Superstar kann jeder noch etwas lernen. Und genau das wird der Gewinner unserer Verlosung (siehe unten rechts), denn er darf nach Madrid reisen und vom spanischen Nationalspieler ein paar Tricks lernen. Und wer weiss, vielleicht erfährt der Gewinner ja aus erster Hand, wen Real Madrid als Nächstes verpflichten wird oder ob Cristiano Ronaldo in der Kabine auch so eitel ist wie auf dem Feld.

Dank Stellungsspiel meist zuerst am Ball: Ramos (links) im EM-Viertelfinal gegen den Franzosen Jérémy Ménez .


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014

Jüngster Spieler bei einer WM-Qualifikation war Togos Souleymane Mamam, der im Mai 2001 als 13-Jähriger gegen Sambia auflief.

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Die Fussball-Kampagne von Pepsi Neben Sergio Ramos sind Lionel Messi, Robin van Persie, Jack Wilshere, Sergio Agüero und David Luiz die sechs Weltstars der Fussball-Kampagne von Pepsi. Schauen Sie sich den Pepsi-TV-Spot auf Migrosmagazin.ch an und feiern Sie gemeinsam mit den Stars die beliebteste Sportart der Welt. Ramos ist stolz, Teil von Pepsis globalem Superteam zu sein. Er will das Fussballjahr 2014 in vollen Zügen geniessen und «jeden einzelnen Augenblick gemeinsam mit unseren Fans leben und lieben». Wie lange dieser Augenblick dauert, wird sich schon in wenigen Tagen zeigen.

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ONLINE TICKETS GEWINNEN Treffen Sie Sergio Ramos in Madrid Im Rahmen von Pepsis Fussball-Kampagne lernt der Gewinner mit Begleitperson Madrid kennen. Was neben dem Fussballtraining mit Ramos und den drei Übernachtungen im Viersternehotel noch alles zum Preis im Wert von 23 000 Franken gehört, Teilnahme und Infos: www.migrosmagazin.ch

Das globale Pepsi-Superteam (von links nach rechts): Van Persie, Ramos, Messi, Luiz, Agüero und Wilshere.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Wenn der Trikottausch zu gewöhnlich wird: Nach dem Spiel Österreich gegen Italien an der WM 1978 tauschten Bruno Pezzey und Francesco Graziani ihre Hosen.

FUSSBALL-WM | 39

Die Rezepte-WM

Im Migros-Magazin beginnt die WM schon heute. Hier geht es jedoch nicht ums Kicken, sondern um Geschmack. 16 landestypische Gerichte treten gegeneinander an. Die Sieger ziehen in die Viertelfinals ein. Stimmen Sie für Ihr Lieblingsgericht und gewinnen Sie mit etwas Glück einen von drei 300-Franken-Gutschein von Migrolino! Alle Infos und die Rezepte zum Nachkochen auf: www.migrosmagazin.ch

Dienstag, 3. Juni

Montag, 2. Juni

Pavlova gegen Alfajores

Hackfleisch-Pie gegen Omelette

Mittwoch, 4. Juni

Donnerstag, 5. Juni

Würstl mit Kraut gegen Picanha

Dolmas gegen Salade Côte-d’Ivoire

Samstag, 7. Juni

Bilder: VectorStock, iStockphoto, EPA/Keystone, Freshfocus,Saisonküche

Freitag, 6. Juni

Pinchos gegen Pizza

Cheeseburger gegen Älplermagronen

Sonntag, 8. Juni

Montag, 9. Juni

Empanadas gegen Plantain-Fritters

Fajitas gegen Tempura Rezepte

Die Viertelfinals: Am Mittwoch, 11. Juni/Freitag, 13. Juni/Sonntag, 15. Juni/Dienstag, 17. Juni (jeweils zweitägig) Die Halbfinals: Am 20. Juni und 22. Juni (jeweils zweitägig) Der Final: Am 25. Juni (zweitägig) Texte: Silja Kornacher


FUSSBALL-WM

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

An der WM 1994 schied Kolumbien nach der Vorrunde aus. Andrés Escobar hatte im entscheidenden Spiel gegen die USA ein Eigentor erzielt. Zehn Tage später wurde er von einem Fan erschossen.

Pavlova ist eine mit Früchten garnierte Torte aus einer Baisermasse und gilt als Nationalgericht von Australien. Benannt wurde dieses Dessert nach der Primaballerina Anna Pavlova, die in den 30er-Jahren durch Australien und Neuseeland tourte.

Alfajores gelten als typisches argentinisches Gebäck. Sie bestehen aus zwei Schichten feinstem Mürbeteig und werden zum Beispiel mit Dulce de leche gefüllt. Anschliessend werden die traditionellen Guetsli in Kokosflocken gewendet.

Ein ganz schön deftiges Schmankerl: Die Deutschen, speziell die Bayern, lieben ihre Würste mit Sauerkraut. Am liebsten noch mittelscharfen Senf und ein Weizenbier dazu. An Guadn!

Für die Brasilianer geht nichts über ein gutes Stück Fleisch vom Grill. Picanha, portugiesisch für das Schwanzstück vom Rind, ist ihr Favorit. Es gehört vielleicht nicht zum zartesten Fleisch, hat aber einen unvergleichlichen Geschmack.


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FUSSBALL-WM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Die rote Karte wurde an der WM 1970 eingeführt. Gebraucht wurde sie damals nicht: Erst vier Jahre später sah sie der Chilene Carlos Caszely zum ersten Mal.

Entgegen ihrem Ruf hat die britische Küche durchaus schmackhafte Spezialitäten zu bieten: Zum Beispiel den Hackfleisch-Pie. Er lässt sich einfach auf einem Kuchenblech in den Ofen schieben und schmeckt mit Salat als Beilage einfach «delicious».

Die französische Eieromelette wird traditionell ohne oder nur mit wenig Mehl zubereitet und liegt damit herrlich luftig auf der Zunge. Gefüllt wird sie zum Beispiel mit Zucchetti, Speck und würzigem Roquefort-Käse. Bon appétit!

Gefüllte Weinblätter, genannt Dolmas, sind eine beliebte griechische Vorspeise. Gefüllt mit Reis, Mandeln und Sultaninen und verfeinert mit Zimt, passen sie als Fingerfood perfekt zu jedem Apéro.

Für den lauen Sommerabend: Der exotische Ananas-Melonen-Salat ist eine beliebte Vorspeise/ Beilage in der Elfenbeinküste. Die Früchte werden mit Chili, Knoblauch und Minze verfeinert. Scharf trifft auf Süss. Ein Festival des Geschmacks!


FUSSBALL-WM

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Jogi Löws blauer Glückspulli von der WM 2010 wurde auf der Spendengala «Ein Herz für Kinder» für eine Million Euro an die Metro Group versteigert.

Pincho, spanisch für Spiess, sind Häppchen, die vor allem in baskischen Bars gern gegessen werden. Anders als die Tapas sind sie meist aufwendig zubereitet. So spiessen die Spanier Zucchetti mit Wachteleiern oder Spargeln mit Rohschinken auf.

Einst ein napolitanisches Armeleuteessen, heute das wohl populärste Gericht Italiens und der Welt: die Pizza. Das Grundrezept besteht aus Hefeteig, Tomatensugo und Käse. Danach sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Diavolo, Prosciutto oder Tonno?

Weizentortillas, gefüllt mit Zucchetti, Tomaten und Poulet und verfeinert mit Guacamole: Fajitas sind die Klassiker der mexikanischen Küche und ideal für den Plausch mit der ganzen Familie.

Japan hat weit mehr zu bieten als Sushi! Die frittierte Hauptspeise Tempura haben die Japaner portugiesischen Missionaren zu verdanken. Ein Sojasauce-Dip passt zum knusprigen Crevetten- oder Gemüsemix.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Die WM 1962 in Chile gilt als eine der brutalsten. Nach den ersten acht Vorrundenspielen waren schon 30 Spieler verletzt.

FUSSBALL-WM Nur zwei Spieler nahmen an fünf Weltmeisterschaften teil: der Mexikaner Antonio Carbajal und der Deutsche Lothar Matthäus.

Da kann man sagen, was man will: Wenn es um Burger geht, sind die Amerikaner einsame Spitze. In der eigenen Küche zubereitet, schmeckt die Kalorienbombe am besten. Speck und Original Cheddar Cheese runden den Geschmack ab. Yummie!

Dieses Urschweizer Original können einfach nur die Eidgenossen zubereiten. Die Älplermagronen schmecken am besten mit rezentem Gruyère, Röstzwiebeln und – zur Verwunderung vieler Nichtschweizer: süssen Apfelschnitzen! En Guete …

Ganz Südamerika ist verrückt nach Empanadas: In Uruguay sind die gefüllten Teigtaschen zusammen mit Salat eine beliebte und schmackhafte Mahlzeit. Wie wärs mit einer Füllung aus Thunfisch und Spinat?

Bananen sind nicht nur süss: Ghanaer kreieren aus Kochbananen feine Küchlein, die mit Maisgriess paniert und in Erdnussöl gebraten werden. Mit Chutneys serviert eine würzige Angelegenheit!


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Die Spieler der ukrainischen Nationalelf klagten nach der 0:4-Niederlage gegen Spanien an der WM 2006, die Frösche unter dem Hotelfenster hätten zu laut gequakt und sie damit am Schlafen gehindert.

FUSSBALL-WM | 45

ANNA LUNA GOES WEST

Insalata tricolore Bänz Friedli ärgert sich darüber, unverbesserlich zu sein.

Wüste Szenen in Bern rund um den Cupfinal. Schlachtenbummler – welch Wort! – beider Klubs benehmen sich so unflätig, dass die Stadtregierung nie mehr etwas von einem Final wissen will. Noch schlimmer in Rom, vor dem Endspiel zur Coppa Italia: Messer, Strassenkämpfe, Schiessereien, ein Matchbesucher wird lebensgefährlich verletzt, ein landesweit bekannter Verbrecher erzwingt als Sprecher der Neapolitaner Fankurve eine Verschiebung des Spiels um fast eine Stunde. Und wir schütteln vor dem TV den Kopf. Der Präsident von Bayern München? Hinterzog zig Millionen Steuern. Krawalle in Bremen und Hamburg, Schägereien und Steinwürfe verfeindeter Fans im Stadion von Kinshasa – die Polizei sprüht Tränengas, Panik bricht aus, 15 Menschen sterben. All diese Nachrichten stammen aus den letzten Wochen. Und einige Anhänger des Schweizer Meisters feiern den Titel mit Nazigruss und tätlichen Angriffen auf Fans des unterlegenen Teams. «Ach», nimmt ein Spieler der Siegermannschaft die Randalierer hernach in Schutz, «die wollten doch nur ihrer Freude Ausdruck geben.»

Hier sind alle Kleinen

Panini-Tauschen. grössere die noch sammeln … Kinder, am

Illustrationen: Alina Günter

Aber es gibt auch

Vati, zum Beispiel.

Sie könnte einem vergehen, die Freude am Fussball, ob solcher Meldungen. Und doch werde ich es mir zum WMStart vor dem Fernseher gemütlich machen. Werde ich versuchen, nicht an die Mauscheleien im Weltverband zu denken, wo Schiebung scheints gängig ist: Die eine WM-Endrunde wird dem russischen Despoten Putin zugesprochen, die nächste dann einem Unrechtsstaat am Golf, Katar, wo bereits Hunderte der miserabel bezahlten Arbeiter beim Bau irrwitziger Stadien ums Leben gekommen sind – von Gerüsten geDie Fussball-WM stürzt, bei sengender Hitze an interessiert in Herzversagen gestorben, verhungert gar. Und die WM, die ansteht? Nicht ausdie Jungs zudenken, was geschieht, wollen lieber Basketball, Baseball wenn die Proteste brasilianischer Bürger ausser Kontoder Football spielen, rolle geraten, die fordern, ihre Behörden sollten sich gescheiter um Spitäler, Schulen und die Bekämpfung der Armut kümmern als ums Fussballbusiness …

Kentucky niemanden,

nicht Soccer.

Wenn die Läden jetzt voller Grillgut sind und voller Landesfähnchen aller Couleur, wenn das Radio nur noch Samba spielt, wenn Bier und Flachbildschirme zu Aktionspreisen feilgeboten werden und mir dieser Shaqiri in Lebendgrösse an jeder Ecke entgegengrinst – ist es da nicht bekümmerlich, dass die Hauptsponsorin unserer Kicker, eine Grossbank, soeben zu einer Busse von 2,8 Milliarden Dollar wegen systematischer Betrugsbeihilfe verdonnert wurde? Dennoch werde ich mit diesem Shaqiri fiebern, werde ich am 14. Juni, um der italienischen Trikolore willen, ein Tomaten-Mozzarella-Salätli mit Basilikum garnieren und weiss ich schon heute, dass ich in der Nacht auf den 17. Juni in meinem USA-Dress lange wach bleiben werde. Denn wir Fussballfans sind Verdränger, Nostalgiker, ewige Kinder. Wir haben früh gelernt, Unliebsames auszublenden. Die Geldgeber des Vereins, mit dem wir leiden, waren oft genug zwielichtige Gestalten. Und schon 1978

schauten wir zu, wie ein blutiges Regime, das argentinische, sich mit dem Weltmeistertitel schmückte. Haben wir deshalb aufgehört, Panini zu sammeln? Nur einer findet das alles albern: unser Sohn. Er wird sich, wenn spätestens ab den Halbfinals auch meine Frau interessiert mitschaut, noch immer in sein Zimmer verziehen, zeichnen, ein Comic lesen oder sich am Laptop Videos verrückter Bastler anschauen. Während des Finals wird Hans vermutlich lieber draussen skateboarden. Und wissen Sie, was? Ich finde das so was von cool! Der Blog: Bänz Friedlis Tochter Anna Luna berichtet während ihres Austauschsemesters in den USA in einem Blog, wie es ihr fern von zu Hause ergeht. Ihr Bruder Hans antwortet aus Schweizer Sicht. Lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch, wie viel Anna Luna vom WM-Fieber mitbekommt. Bänz Friedli live: 5. 6. Davos-Platz, 11. 6. Rikon ZH.


FUSSBALL-WM

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Der ehemalige französische Nationaltrainer Raymond Domenech berücksichtigte für die Zusammenstellung des WM-Kaders 2006 auch die Sternzeichen. Er wollte keine Skorpione im Team und keine Löwen in der Abwehr. Danyele Alves (20), Velomechanikerin und Mitarbeiterin der SportXXFiliale in Zürich-Altstetten, seit 16 Jahren in der Schweiz: «Ich habe schon mit neun Jahren selber Fussball gespielt; ich war beim FC Embrach und Stürmerin in der U-14-Damenmannschaft von Zürich Nord; später konnte ich dann wegen der Arbeit nicht mehr so ambitioniert spielen. Aber Fussball ist für mich noch immer pure Leidenschaft. Die WM-Spiele sehe ich mir am Fernsehen mit brasilianischen und Schweizer Kollegen an. Wenn Brasilianer am TV ein Spiel verfolgen, wird immer viel geschrien und gelacht – und auch geweint, wenn die eigene Mannschaft im Rückstand ist.»

«Wir sind die geborenen Fans»

Kleine Umfrage unter neun brasilianischen Mitarbeitenden der Migros: Was bedeutet ihnen Fussball und welche Pläne haben sie für die WM-Wochen?

Marina Taborda (18), Mitarbeiterin der SportXXFiliale im Einkaufszentrum Tivoli in Spreitenbach AG, in der Schweiz geboren: «Meine Eltern sind beide Brasilianer; sie und speziell mein älterer Bruder Enrique sind total fussballverrückt. In der letzten WM-Woche reise ich extra zu meiner Tante Juliana nach São Paulo. Wir haben zwar keine Stadiontickets, aber wir sehen uns die Matches ohne Zeitverschiebung auf den Grossbildschirmen in den Sportbars der Stadt an. In diesen Bars ist die Stimmung total mitreissend. Während der Spiele sind die Strassen wie leergefegt, weil alle vor den Bildschirmen sitzen; in den Spielpausen gehen die Leute kurz nach draussen, und die Stadt ist plötzlich wieder bevölkert.»


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014

FUSSBALL-WM | 47 Im WM-Halbfinale zwischen Italien und Argentinien 1990 überzog der

Schiedsrichter Michel Vautrot die erste Halbzeit der Verlängerung um acht Minuten, weil er die Zeit vergessen hatte.

Maria de Fatima Lins Dos Santos (57), Kassierin in der Migros-Filiale Métropole in Lausanne, seit 20 Jahren in der Schweiz: «Ich reise für die WM nach Brasilien und werde dort die Spiele mit meinen Freunden und Verwandten am Fernsehen verfolgen. Das wird ein grosses Fest. Wir dekorieren eine Wohnung in Recife und essen die Grillspezialität Churrasco. Ich glaube, dass Brasilien mit seinen jungen und dynamischen Spielern gute Chancen hat, Weltmeister zu werden.»

Sabrina da Silva (25), Fachleiterin Kolonialwaren der Migros-Filiale Breitenrain in Bern, seit zwölf Jahren in der Schweiz: «Die Tickets für die WM-Spiele in Brasilien sind leider sehr teuer und schwer zu bekommen. Ich werde die Matches hier in der Schweiz am Fernsehen erleben – als Liveübertragung in der Nacht, denn Aufzeichnungen machen mir keinen Spass. Ich habe mir extra einen grossen Flatscreen-TV gekauft, den es als M-Budget-Angebot gab. Kollegen aus Brasilien werden dabei sein. Wir essen dann vor dem Fernseher Spiesschen mit sehr gutem Fleisch und trinken eiskaltes Bier.»

Hérick Ponce (20), in der Ausbildung zum Detailhandelsfachmann in einer Migros-Filiale in Carouge GE, seit elf Jahren in der Schweiz: «Ich bin richtig verliebt in die brasilianische Nationalmannschaft. Für mich sind David Luiz und Thiago Silva die besten brasilianischen Spieler dieser Saison. Sie bieten dem Publikum ein magisches Spektakel. Ich werde mir die WM mit meinen Freunden in Genf am TV ansehen; wir haben extra einen Beamer gekauft. Ich hoffe, dass Brasilien Weltmeister wird, ich unterstütze aber auch die Schweiz und Italien.»


FUSSBALL-WM Der Kroate Josip Simunic bekam an der WM 2006 gegen Australien insgesamt drei gelbe Karten. Erst dann bemerkte der schusselige Schiedsrichter Graham Poll sein Versehen und schickte ihn vom Feld.

Tallyta de Souza (22), Mitarbeiterin der Filiale von Do it + Garden in Langenthal BE, seit fünf Jahren in der Schweiz: «Ich bin in der Stadt Recife im Nordosten von Brasilien aufgewachsen. Als Mädchen habe ich dort immer am Strand Fussball gespielt. Die Sonne, das Meer, das vergnügte Kicken im Sand – das alles gehört zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen. Ich schaue mir die Spiele am Fernsehen an; die Reise nach Brasilien und besonders die Tickets fürs Stadion wären zu teuer. Ich zähle darauf, dass unsere Mannschaft den Heimvorteil voll ausnützen kann und dass wir Weltmeister werden.»

Thatiane Balsiger (26), Kassierin in der Migros-Filiale in Ittigen BE, seit vier Jahren in der Schweiz: «Ich schaue mir die WM zu Hause mit meinem Schweizer Mann Andreas an. Ich bin der totale Fan der brasilianischen Mannschaft; meinen Mann habe ich mit meiner Begeisterung angesteckt; er unterstützt nun auch die Brasilianer. In meiner Heimat ist Fussball nicht die schönste Nebensache der Welt, sondern schlicht die Hauptsache. Wir kommen schon fussballbegeistert zur Welt; wir sind die geborenen Fans.»

Jamile da Silva (36), Logistikerin im OBI-Fachmarkt in Schönbühl BE, seit fünf Jahren in der Schweiz: «Ich werde mir die WM mit brasilianischen, Schweizer und auch deutschen Kollegen am TV ansehen. Ich bewundere die deutsche Nationalelf; die spielen unglaublich diszipliniert und effizient. Aber mein Herz schlägt für die brasilianische Mannschaft und besonders für den Stürmer Neymar. Es ist grossartig, wie er immer alles für sein Team gibt.»

Wilce Mira Dominguez (36), Mitarbeiterin in der Abpackerei der Migros-Bananenreiferei in Dierikon LU, seit sieben Jahren in der Schweiz: «Ich freue mich sehr darauf, die WM live am Fernsehen zu sehen. In der brasilianischen Nationalmannschaft bewundere ich Neymar am meisten; aber der absolute Fussballgott bleibt für mich Ronaldo. Ich finde es toll, dass die WM bei uns stattfindet. Nur schade, dass die Bevölkerung nicht mehr vom vielen Geld profitiert, das für die WM ausgegeben wird.» Umfrage: Michael West, Pierre Wuthrich Bilder: Andreas Eggenberger


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014

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2

Formen Sie aus Draht ihre Lieblingsform, und überziehen Sie diese mit Wollresten oder einer festeren Packschnur. Nur so kann sich die Seifenblasenmischung gut daran festsaugen. Eines sollten Sie aber wissen: Auch wenn Sie eine Herzchenform basteln, wird es trotzdem immer nur schöne grosse Blasen geben und kein Herz für die Liebsten …

3

Um besonders grosse Seifenblasen zu produzieren, benötigen Sie zwei lange dünne Holzstecken, die Sie mit einer Schnur gemäss der Abbildung oben verbinden. Dann tauchen Sie die Schnur in den Kübel mit der Seifenblasenmischung. Beim zügigen Herausziehen bilden sich wunderschöne Seifenblasen, die alle Zuschauer staunen lassen.

Illustrationen: Georg Wagenhuber

… grosse Seifenblasen machen können


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

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TRADITION | 57

Sags durch die Blume

Viel Butter zeichnen die Schweizer Butterblüemli aus. Eine Qualität, die man schmeckt.

Bild und Styling: Veronika Studer

D

er Clou bei kulinarischen Klassikern liegt in ihrer Einfachheit. Dies ist das Konzept der Linie Tradition: Die Guetsli und Gebäcke basieren auf bewährten Schweizer Rezepten. Es sind Kreationen, die man seit Generationen liebt. Nicht nur bei den Rezepturen, auch bei der Herstellung geht die Midor AG zurück zu den Wurzeln. Natürlichkeit heisst das Zauberwort: keine Konservierungsstoffe, keine Farbstoffe, keine künstlichen Aromen, Eier nur aus Freilandhaltung. Jüngstes Kind der Tradition-Linie sind die Schweizer Butterblüemli, die ihrem Namen alle Ehre machen und mit einem intensiven Butter-

geschmack überzeugen. Die eingestanzte Blume rückt sie auch optisch ins rechte Licht. Die Rohstoffe, aus denen die Blüemli gebacken werden, stammen fast ausschliesslich aus der Schweiz.

Sie schmecken wie vom Grossmami gemacht Der Verzicht auf Konservierungs- und Farbstoffe und künstliche Aromen ist ein Mehrwert für die Kunden. Der Geschmack der Tradition-Produkte ist authentisch, die Butterblüemli, Spitzbuben, Nusshörnli oder die luftigen Kuchenstückchen schmecken wie von der Grossmutter gemacht. Das Sortiment der 2009 lancierten Linie umfasst mittlerweile 15 Produkte. DH

Die Schweizer Butterblüemli sind klassische Butterguetsli mit 20 Prozent Butteranteil.

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Wer kennt die richtige Antwort?

Bis Sonntag, 15. Juni 2014, im Internet auf www.lilibiggs.ch/abenteuer anklicken. Viel Glück! Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Die Preise werden nicht bar ausbezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

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FLEISCHSNACKS | 59

Snackoffensive

Es ist schon Anpfiff, aber der Magen knurrt! Nur gut, dass für den Fussballabend vor dem Fernseher genügend Fleischchips bereitliegen. Gegen diese Snackoffensive ist der Hunger chancenlos.

Bild und Styling: Simone Vogel

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Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Fleischchips.

eil sie nicht nur eiweissreich, sondern auch fettarm sind, darf man bei den Fleischchips von Micarna ungeniert zugreifen. Und verpasst keine Sekunde vom Match, selbst wenn dieser in die Verlängerung geht: Weil die würzigen Häppchen in trendigen American-Style-Packungen mit je zwei Kammern angeboten werden, ist für stets aromafrischen Nachschub auf dem Beistelltisch gesorgt. Die Fleischchips im Snacksortiment der Migros bieten für jeden Geschmack und jede Gelegenheit etwas, sei es zum Apéro, als kleine Zwischenmahlzeit oder eben als Snack zum Fernsehvergnügen im Wohnzimmer. Sie sind in den Varia-

tionen Beef, Turkey, Horse und Chicken Chips und Pork Waves erhältlich. Für alle Sorten, die jeweils nach traditionellen Rezepten in der Schweiz hergestellt sind, werden hochwertige Rohstoffe verarbeitet. Das eiweissreiche Fleisch wird nur leicht gesalzen und dann luftgetrocknet oder geräuchert. Es hat einen sehr geringen Fettanteil von 1,5 bis 5 Prozent, je nach Sorte. Im Rahmen des international anerkannten Qualitätswettbewerbs der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) wurden die Beef und Chicken Chips sowie die Pork Waves, alle drei in der Schweiz aus Schweizer Fleisch hergestellt, mit der Bestnote prämiert. JV

Die würzigen Fleischsnacks gibt es in verschiedenen Sorten. Sie schmecken auch zu alkoholfreiem Bier.


SCHAUFENSTER 60 |

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GEWÜRZE

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Neu: Gourmet Mix Gemüse*, 82 g, Fr. 1.50

Neu: Gourmet Mix Orangenpfeffer*, 50 g, Fr. 1.85 * 20-fache CumulusPunkte vom 3. bis 16. 6. In grösseren Filialen

Geschmack veredeln

Die Gewürzmischungen des Gourmet-Mix-Programms holen das Beste aus den Zutaten heraus.

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in Glück, sind die Zeiten vorbei, als Gewürze noch so wertvoll und teuer wie Gold waren. Denn für die gute Küche sind sie unentbehrlich. Erst das passende Gewürz bringt den Eigengeschmack der Nahrungsmittel beim Kochen zur Entfaltung. Gemüse zum Beispiel: Mit etwas Olivenöl und dem neuen Gemüse-Mix aus dem Gourmet-

Mix-Programm ist es im Handumdrehen vorbereitet, um als schmackhaftes Ofengemüse serviert zu werden. Die komplette Gourmet-Mix-Linie wurde neu gestaltet, ohne die Rezeptur bewährter Mischungen zu verändern. Ein Comeback feiert dabei der Orangenpfeffer-Mix, der nach vorübergehender Abstinenz ab sofort wieder in grösseren

Migros-Filialen erhältlich ist. Ob nun scharf gewürztes Grillgut oder durch spezielle Gewürzkompositionen veredeltes Geflügel, Fleisch oder Gemüse auf dem Speiseplan steht, spielt keine Rolle: Wer seinen Kochkünsten eine individuelle Note verleihen möchte, wird im umfangreichen GourmetMix-Sortiment garantiert fündig. JV

Gourmet Mix Geflügel, 49 g, Fr. 1.30

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Gourmet-MixGewürzmischungen.

Bild: Stockfood/bab.ch

Die Würzmischung machts: Der Gourmet Mix für Gemüse verleiht dem Ofengemüse eine spezielle Note.

Gourmet Mix Italienisch, 83 g, Fr. 1.30


NOCH MEHR SPARMÖ 30%

7.70 statt 11.10

1.95 statt 2.45

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Frey Tafelschokoladen im 6er-Pack, UTZ z.B. Milch Extra, 6 x 100 g

Alle Petit Suisse und Petit Choco (ohne Lilibiggs), 20% günstiger, z.B. AprikoseApfel-Himbeer, 6 x 50 g

Alle Tradition Biscuits beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Cremisso, 175 g

4.50 statt 6.–

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Alle Frischback-Buttergipfeli gekühlt im Duo-Pack 25% günstiger, z.B. Buttergipfeli, 420 g

Alle Frey Suprême Tafelschokoladen, Kugeln und Friletti, UTZ beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger, z.B. Noir Authentique, 100 g

Alle Frey Mahony Mini Milch oder assortiert im 840-g-Beutel, UTZ 20% günstiger, z.B. Mahony Milch Mini, 840 g

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Alle Starbucks Milchmischgetränke 220 ml, 20% günstiger, z.B. Seattle Latte

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M-Classic Kuchenteig ausgewallt und M-Classic Blätterteig ausgewallt im Duo-Pack 20% günstiger, z. B. Kuchenteig, 2 x 270 g


GLICHKEITEN. 2.15 statt 2.70

Alle M-Classic oder Bio Chüechli und Strudel tiefgekühlt, 20% günstiger, z.B. M-Classic Chäs-Chüechli, 4 Stück

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Alle Agnesi Teigwaren beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.30 günstiger, z.B. Spaghetti, 500 g

5.25 statt 6.60

Feta Xenia im Duo-Pack 2 x 200 g, 20% günstiger

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Alle Boncampo Kaffees Bohnen und gemahlen, UTZ z.B. Bohnen, 500 g

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Ponti Aceto Balsamico di Modena 5 dl beim Kauf ab 2 Stück, jedes 1.35 günstiger

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Gesamtes Selina Katzenfutter-Sortiment 20% günstiger, z.B. Adult Rind, 100 g

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Alle Delicious und TerraSuisse Kartoffelspezialitäten tiefgekühlt, 20% günstiger, z.B. Pommes Duchesse, 600 g


DAS GROSSE . N E G Ü N G R E V SPAR 50%

19.90 statt 39.80

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Prima und Gastro Kochgeschirr-Serien z.B. Gastro Bratpfanne, Ø 28 cm, aus Edelstahl, auch für Induktion geeignet, gültig bis 16.6.

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Alle Handy und Manella beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger, z.B. Manella Citron, 500 ml, gültig bis 16.6.

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Hakle Toilettenpapier in Mehrfachpackungen z.B. Sunny Orange, 24 Rollen, gültig bis 16.6.

Alle Handymatic Produkte (ohne Regeneriersalz), beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.20 günstiger, z.B. Classic Pulver, 1,5 kg, gültig bis 16.6.

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Alle Hygo Produkte z.B. Blue Water Nachfüller, 3 x 40 g

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Gesamtes Herren und Damen NachtwäscheSortiment z.B. Herrren Pyjama, Baumwolle, Bio

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Crème d’or Cachaçana do Brasil, Limited Edition, 750 ml 8.60

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FRÜCHTE & GEMÜSE Anna’s Best Mischsalat, 250 g 2.– statt 2.50 20% Gurken, Schweiz/Niederlande, pro Stück 1.20 Cherrytomaten am Zweig, Schweiz/Spanien, Schale à 500 g 2.80 Aprikosen, Spanien/Frankreich, per kg 3.95 statt 6.60 40% Melonen Charentais, Spanien/Frankreich, pro Stück 2.30 Heidelbeeren, Spanien, Schale à 500 g 5.80 Kartoffeln Primeur, «Aus der Region.», Tragtasche à 2 kg 3.60 statt 5.20 30% Blumenkohl, «Aus der Region.», per kg 2.90 statt 4.20 30% Kirschen, «Aus der Region.»/Frankreich, per kg 9.80 Erdbeeren, «Aus der Region.», Schale à 500 g 4.90

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Cervelas im 5er-Pack, TerraSuisse, 5 x 2 Stück, 1 kg 6.50 statt 13.– 50% M-Classic Prosciutto cotto, hauchdünn geschnitten, Schweiz, 2 x 134 g 5.95 statt 8.50 30% Gesamtes Gusto del Sol Sortiment, z.B. Serrano Rohschinken, Spanien, per 100 g 4.10 statt 5.15 20% Lammnierstück, Neuseeland/Australien, per 100 g 3.70 statt 5.30 30% Optigal Pouletschnitzel, Schweiz, per 100 g 2.70 statt 3.30 Gesamtes M-Classic Fisch-Antipasti-Sortiment, z.B. Meeresfrüchtesalat, 150 g 5.90 NEU *,**

20x

Atlantic Rauchlachs, Zucht aus Norwegen, 330 g 9.90 statt 19.80 50% Grill-Festival, Schweiz, Schale à 5 Stück, 450 g 9.– statt 13.10 30% Entenfilet frisch, Frankreich, per 100 g 2.85 statt 3.60 20%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Schweinsbraten vom Stotzen, Schweiz, per 100 g 1.95 statt 2.80 30% Lachsfilet ohne Haut, Norwegen, per 100 g 2.90 statt 4.20 30%

BROT UND MILCHPRODUKTE Alle Starbucks Milchmischgetränke, z.B. Seattle Latte, 220 ml 1.75 statt 2.20 20% Alle Petit Suisse und Petit Choco (ohne Lilibiggs), z.B. Aprikose-ApfelHimbeer, 6 x 50 g 1.95 statt 2.45 20% Alle Flan im 6er-Pack –.50 günstiger, z.B. Chocolat, 6 x 125 g 2.50 statt 3.–

Salatkäse, Bio, aha!, 150 g 3.60 NEU *,**

Alle Agnesi Teigwaren, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.30 günstiger, z.B. Spaghetti, 500 g 1.60 statt 1.90

M-Classic Käsekuchenmischung im Duo-Pack, 2 x 250 g 7.10 statt 8.90 20%

Rapsöl, TerraSuisse, 50 cl 2.65 statt 3.35 20%

Feta Xenia im Duo-Pack, 2 x 200 g 5.25 statt 6.60 20%

Ponti Aceto Balsamico di Modena 5 dl, beim Kauf ab 2 Stück, jedes 1.35 günstiger 3.15 statt 4.50

BLUMEN & PFLANZEN Pfingstrosenstrauss Linda, pro Strauss 14.90 Lavendel Hidcote, im 14-cm-Topf, pro Pflanze 6.50 Geranien, «Aus der Region.», im 12-cm-Topf 3.90 statt 4.90 20%

WEITERE LEBENSMITTEL Alle Frey Mahony Mini Milch oder assortiert im 840-g-Beutel, UTZ, z.B. Mahony Mini Milch 9.20 statt 11.60 20% Frey Kugeln Milch extra fein im 1-kg-Beutel, UTZ, Wickel im Fussball-Design 11.80 statt 23.60 50% Frey Tafelschokoladen im 6er-Pack, UTZ, z.B. Milch Extra, 6 x 100 g 7.70 statt 11.10 30%

Monini Vinaigrette, 375 ml 4.50 NEU **

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French Dressing, Bio, 450 ml 3.60 NEU *,**

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M-Classic Senf, Mayonnaise und Tartare im Duo-Pack, z.B. Mayonnaise, 2 x 265 g 2.15 statt 3.10 30% Gourmet Mix Gemüse, 82 g 1.50 NEU *,**

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Gourmet Mix Orangenpfeffer, 50 g 1.85 NEU *,**

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Alle Bon Chef und Emma’s Bouillon in der Dose, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.50 günstiger, z.B. Gemüsebouillon fettfrei, 225 g 4.10 statt 5.60 Chop Stick Crevettenchips Sweet Chili, 75 g 1.80 NEU **

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Farm Chips, z.B. Nature, 150 g 2.70 NEU *,**

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Alle Frey Suprême Tafelschokoladen, Kugeln und Friletti, UTZ, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger, z.B. Noir Authentique, 100 g 2.20 statt 2.70

Salsa Dip Hot Tomato, 120 g 2.10 NEU *,**

20x

Gomz Erdbeernudeln Mini, 100 g 2.60 NEU *,**

Party Cocktail-Box, 300 g 2.40 NEU *,**

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Alle Tradition Biscuits, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Cremisso, 175 g 2.80 statt 3.40 Alle Boncampo Kaffees Bohnen und gemahlen, UTZ, z.B. Bohnen, 500 g 3.05 statt 4.40 30% Farmer Getreidestängel im Duo-Pack, z.B. Brombeer/Apfel, 2 x 234 g 7.– statt 8.80 20% Sun Queen Mistura do Brasil im Duo-Pack, inklusive Turnsack, 2 x 175 g 6.90 statt 7.90 * Alle Gelierzucker und Geliermittel, z.B. Gelierzucker, 500 g 1.90 statt 2.40 20% Alle Delicious und TerraSuisse Kartoffelspezialitäten, tiefgekühlt, z.B. Pommes Duchesse, 600 g 3.65 statt 4.60 20% Alle M-Classic oder Bio Chüechli und Strudel, tiefgekühlt, z.B. M-Classic Chäs-Chüechli, 4 Stück 2.15 statt 2.70 20% Pelican Seehecht-Rückenfilets im Duo-Pack, MSC, tiefgekühlt, 2 x 400 g 8.80 statt 12.60 30% M-Classic Cornets assortiert im 16er-Pack, 2080 ml 6.20 statt 12.40 50%

Emmentaler Surchoix, per 100 g 1.50 statt 1.90 20% *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

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Alle Zweifel Snacketti im XXL-Pack, z.B. Paprika, 225 g 4.60 statt 5.85

Alle Frischback-Buttergipfeli gekühlt im Duo-Pack, z.B. Buttergipfeli, 420 g 4.50 statt 6.– 25% Alle Torten ungekühlt, z.B. Linzertorte, 400 g 2.55 statt 3.20 20% M-Classic Kuchenteig ausgewallt und M-Classic Blätterteig ausgewallt im Duo-Pack, z. B. Kuchenteig, 540 g 2.15 statt 2.70 20% Sélection Tarte au citron, 380 g 14.– NEU **

Alle Erdbeerpatisserie, z.B. Erdbeertorte, 2 x 141 g 4.40 statt 5.50 20% * Alle Andros Kompotte und Frischsäfte, z.B. Erdbeer, 4 x 100 g 2.80 statt 3.50 20% M-Classic Tortelloni ricotta e spinaci im Duo-Pack, 2 x 500 g 6.90 statt 11.60 40% Anna’s Best Basmati Rice, 340 g 3.80 NEU *,**

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Anna’s Best Thai ChickenCurry, 400 g 8.80 NEU *,**

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La Pizza im Duo-Pack, z.B. 4 Stagioni, 2 x 420 g 11.70 statt 15.60 25% Hipp Tees Neuheiten, z.B. Fenchel-Tee, 200 g 5.90 NEU **

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Kneipp Detox-Tee, LebensfreudeTee oder Appetit-Reduktion, z.B. Detox-Tee, 40 g 4.80 NEU ** 20x

**Gültig bis 16.6. Genossenschaft Migros Wallis

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NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Selina KatzenfutterSortiment, z.B. Adult Rind, 100 g –.50 statt –.65 20% Mini Primella Wattestäbchen, Travelbox, 50 Stück 20x 1.10 NEU ** Gesamtes Manhattan DekorativKosmetik-Sortiment, z.B. Eyemazing Effect Eyeshadow 6.80 statt 8.50 20% Alle adidas Düfte, Deo Body Sprays, Shower-Gel-Produkte, z.B. EdT get ready for her, 20x 30 ml 17.80 20x PUNKTE ** Nivea Hair Care in Mehrfachpackungen, z.B. Hydro Care Shampoo im 3er-Pack, 3 x 250 ml 8.80 statt 13.20 ** Gesamtes Nivea Sortiment, z.B. feuchtigkeitsspendende Tagescreme, 50 ml 5.50 statt 6.90 20% ** Nivea Gesicht und Körper Produkte in Mehrfachpackungen, z.B. reichhaltige Body Milk im Duo-Pack, 2 x 400 ml 8.40 statt 10.50 20% ** Nivea Dusch-Produkte in Mehrfachpackungen, z.B. Cremedusche Soft im 3er-Pack, 3 x 250 ml 6.– statt 9.– 33% ** Schuhe für jedes Sommerwetter, z.B. Damen/Mädchen Zehensandale, in 4 Farben erhältlich, Gr. 30/31–40/41 9.90 Bibi Nuggis, z.B. Einschlafnuggi Dental, 0–6 Monate 5.90 20x NEU ** Knaben Bermuda, türkisblau mit Alloverdruck, Gr. 98–128 23.– NEU *,**

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French Dressing, Bio 450 ml

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Salatkäse, Bio, aha! 150 g


SCHAUFENSTER 70 |

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BIO-GRILLIEREN

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Nachhaltig grillieren

Wer für seine Grilladen TerraSuisse-Kalb oder Bio-Poulet wünscht, erhält in der Migros schmackhaftes Fleisch von Schweizer Bauern, die ihre Tiere besonders artgerecht halten.

INFOS

Aufzucht: Die Kälber leben in Gemeinschaft mit ihren Artgenossen.

Medizin: Komplementärmedizin statt Antibiotika.

Nahrung: Nebst 1000 Litern Kuhmilch gibts Heu und Wasser à discrétion.

Die Kälber leben in Gruppen auf Stroh und haben Auslauf an der frischen Luft.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

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BIO-GRILLIEREN | 71

Kalbskotelett vom Grill mit Gemüse-Käse-Haube ZUBEREITUNG Hauptgericht für 4 Personen Grill auf 250 oC vorheizen. Zucchetti und Tomate in dicke Scheiben schneiden, leicht salzen, mit Öl bepinseln und beidseitig kurz grillieren. Vom Grill heben und beiseitestellen. Nach Belieben von den Koteletts die Knochenspitzen freilegen. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. 15 Minuten grillieren. Gemüsescheiben auf die Koteletts legen. Käse grob raffeln und darüberstreuen. Majoranblättchen darüberzupfen. Zitrone halbieren. Mit den Koteletts zugedeckt ca. 5 Minuten fertig grillieren. Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten + ca. 20 Minuten grillieren Pro Person ca. 35 g Eiweiss, 9 g Fett, 1 g Kohlenhydrate, 1000 kJ/220 kcal

ZUTATEN 1 kleine Zucchetti, 1 Tomate je aktueller Tagespreis Schweizer Rapsöl*/** zum Bepinseln, 50 cl, Fr. 3.35 Salz, Pfeffer 4 Kalbskoteletts*/** à ca. 200 g aktueller Tagespreis (per 100 g) 50 g Gruyère mittelreif Bio* per 100 g, Fr. 2.25 2 Zweige Majoran, 1 Zitrone je aktueller Tagespreis * in grösseren Filialen ** in TerraSuisse-Qualität erhältlich

Gesunde Kälber dank frischer Kuhmilch, reichlich Heu und viel Auslauf

I

n der Schweiz gibt es immer mehr «Flexitarier» – Menschen, die sich grundsätzlich vegetarisch ernähren, aber hin und wieder ein hochwertiges Stück Fleisch geniessen. Ihnen und allen TerraSuisse steht für eine naturnahe, tierfreundliche Landwirtschaft. Das Nachhaltigkeitslabel stützt sich auf die Richtlinien von IP-Suisse, der Schweizer Vereinigung integriert produzierender Bauern, die 12 000 Mitglieder zählt. Weitere Infos unter www.migros.ch/terrasuisse.

anderen kritischen Konsumenten ist die Information wichtig, woher das Fleisch stammt und unter welchen Bedingungen das Tier gelebt hat. Was hat es gefressen?

Hat es frische Luft schnuppern dürfen? Kurz: Sie wollen wissen, ob und wie es artgerecht gehalten wurde. IP-Suisse-Bauern ziehen ihre Tiere nach fortschrittlichen Kriterien auf. Am Beispiel der Kälber lässt sich der Unterschied zur herkömmlichen Haltung anschaulich darstellen. So leben IP-Suisse-Kälber in Gruppen zusammen mit Artgenossen. Ihre Stallungen sind mit Stroh eingestreut. Sie haben unbeschränkt Zutritt zum Laufhof an der frischen Luft und bekommen strukturreiches, artgerechtes Futter: mindestens 1000 Liter Kuhmilch, frisches Wasser und Heu, so viel sie fressen mögen. Denn Heu versorgt das Tier mit Eisen, das wiederum das Immunsystem stärkt.

Auch der Auslauf wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Kälber aus. Grundsätzlich sollen so wenig Medikamente wie möglich eingesetzt werden, Antibiotika sind nur im äussersten Notfall erlaubt. Wer ein TerraSuisse-Kalbskotelett grilliert, muss sich also nicht mit einem schlechten Gewissen quälen. Ganz nach dem Flexitarier-Motto «Wenn schon Fleisch, dann aus nachhaltigen Quellen». Und wer dazu saisonales Gemüse als Beilage wählt, kann seinen ökologischen Fussabdruck zusätzlich minimieren. Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. TerraSuisse leistet dazu einen wertvollen Beitrag.


SCHAUFENSTER 72 |

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BIO-GRILLIEREN

Frischluft, Grasböden, Scharrflächen und Sandbäder kennzeichnen Bio-Huhn-Zuchtbetriebe.

INFOS

Aufzucht: Mindestens 63 Tage verbringt das Huhn mit seinen Artgenossen.

Medizin: Komplementärmedizin statt Antibiotika.

Nahrung: Nahrung Futtergetreide in Bioqualität.

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

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BIO-GRILLIEREN | 73

Grill-Poulet mit Zitrone ZUBEREITUNG Hauptgericht für 4 Personen Grill auf ca. 250 oC vorheizen. Pouletbrüstchen quer halbieren. Mit Pouletunterschenkeln und -flügeli in eine grosse Schüssel geben. Kräuter darüberzupfen. Zwiebeln in Schnitze, Zitrone in Scheiben schneiden. Beides zum Poulet geben. Öl, Senf und Gourmet-Mix beigeben. Knoblauch dazupressen. Alles gut mischen. Gewürzte Pouletbrüstchen beiseitestellen. Restliche Zutaten auf Grillplatte oder Alu-Grillschale geben. Ca. 25 Minuten grillieren. Nach 15 Minuten die Pouletbrüstchen dazulegen und 10 Minuten mitgrillieren. Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten + 25 Minuten grillieren Pro Person ca. 29 g Eiweiss, 23 g Fett, 5 g Kohlenhydrate, 1450 kJ/350 kcal Rezepte

BIO-ZUTATEN 2 Pouletbrüstchen* per 100 g, Fr. 4.90 4 Pouletunterschenkel* per 100 g, Fr. 2.30 Pouletflügeli* per 100 g, Fr. 2.10 2 Zweige Rosmarin* 2 Zweige Salbei* 2 Zwiebeln 1 Zitrone 2 Knoblauchzehen* je aktueller Tagespreis 3 EL Olivenöl, griechisch* 50 cl, Fr. 8.60 1 TL grobkörniger Senf* 200 g, Fr. 1.30 2 TL Gourmet-Mix scharf** * in grösseren Filialen ** nicht in Bioqualität erhältlich

Unbeschwert gackern, Feines picken und im Grünen herumhühnern

F

ür den Grill eignen sich nicht nur Koteletts und Würste vom Kalb, auch Pouletfleisch ist sehr beliebt.

Bio steht für strengste Massnahmen beim Rohstoffanbau. Oberste Priorität haben der schonende Umgang mit der Natur, die Naturbelassenheit der Rohstoffe und Produkte sowie das Tierwohl.

Weil es zart, mager und trotzdem saftig ist. Und weil es sich mit den verschiedensten Marinaden würzen lässt. Seit kurzem hat die Migros ihr Pouletsortiment im Biobereich erweitert.

Die Nachfrage der Kunden nach Fleisch aus nachhaltigen Quellen ist stark. Das Bio-Label nimmt bezüglich Nachhaltigkeit und Tierwohl den höchsten Stellenwert ein.

Ställe mit Fenstern und Weiden mit Sandbädern Für die Bio-Hühner-Zucht heisst das: Die Tiere haben Auslauf auf einer Weide mit Sandbädern und Flächen zum Scharren. In einer Herde leben maximal 500 Hühner, pro Stall sind nicht mehr als vier Herden zugelassen. So haben Hühner in biologischer Aufzucht rund ein Drittel mehr Platz als ihre Artgenossen in konventioneller Haltung.

Die Ställe verfügen über Fenster, sodass die Hühner im natürlichen Tag-NachtRhythmus leben. Ihr Futter besteht aus Futtergetreide in Bioqualität. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass Bio-Hühner weniger krankheitsanfällig sind. Falls trotzdem ein Tier erkrankt, wird es mit schonenden Methoden der Komplementärmedizin behandelt. Texte: Anna-Katharina Ris Bilder: Ruth Küng Illustrationen: Rahel Nicole Eisenring Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Migros Bio leistet dazu einen wertvollen Beitrag.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

 Sarasay Samba Brazil*, 1 l, Fr. 2.80  Sarasay Tropic Summer*, 1 l, Fr. 2.80 * in grösseren Filialen erhältlich

Exotischer Frischekick

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SARASAY | 75

Atemberaubend: Die Aussicht vom Zuckerhut auf Brasiliens Küstenstadt Rio de Janeiro.

Bild: Getty Images; Oliver Bartenschlager

Müdigkeit vor lauter Fussball? Kein Problem: Die beiden neuen, exotischen Fruchtsaftmischungen Samba Brazil und Tropic Summer von Sarasay machen wieder munter.

N

ächste Woche ist es so weit. Und vermutlich schaut die halbe Schweiz nach Brasilien, um mit den Fussballstars mitzufiebern und den grossen Event zu feiern. An solch sportlichen Abenden oder Nächten sind belebende und natürlich erfrischende Getränke genau das Richtige. Pünktlich zur Weltmeisterschaft hat die Migros ihr bereits umfangreiches Getränkesortiment von Sarasay um zwei neue Fruchtsaftmischungen erweitert:

Sarasay Samba Brazil und Sarasay Tropic Summer. Samba Brazil, ein vielseitiger Mix aus Ananas, Orange, Kokosnuss, Banane, Cupuaçu (mit der Kakaobohne verwandte Früchte) und Limetten, macht müde Fussballaugen dabei genauso munter wie Tropic Summer aus Trauben, Orangen, Mango und Passionsfrucht. Beide Fruchtsäfte kommen in der praktischen 1-Liter-PET-Flasche daher und sind ungekühlt über längere Zeit

haltbar. Und sie sind Fairtrade-zertifiziert. Das heisst, die Produzenten in den Entwicklungs- und Schwellenländern werden unterstützt, damit sie ihre Lebensbedingungen aus eigener Kraft nachhaltig verbessern können. Ob nun eiskalt oder doch lieber in Zimmertemperatur: Gönnen Sie sich diesen Frischekick aus wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen. Und eine schöne Portion Feriengefühle gibts gratis dazu. SL

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Handwerk im Traditionelles ald! Bayerischen W

2. Tag, Freitag, 26.9.2014 – Romantischer Bayerischer Wald Heute unternehmen wir eine romantische Rundfahrt durch den Bayerischen Wald. Freuen Sie sich auf märchenhafte Landschaftsbilder mit traumhaften Wäldern, bizarren Felsformationen, verwilderte Wiesen und schöner kleiner Seen. Unterwegs lernen wir bei einer Führung in einer Glasbläserei allerlei über die Kunst des Glasblasen; wir besuchen die legendäre Dampfbierbrauerei in Zwiesel und werden in die Kunst des Brauens eingeweiht und zum Abschluss überzeugen wir uns in einer Schnapsbrennerei von Spitzenerzeugnissen aus der Region. Am Abend erwartet uns im Hotel ein typischer bayerischer Musikabend mit Schmankerl aus der Region – eine ideale Gelegenheit, gemachte Bekanntschaften zu vertiefen. 3. Tag, Samstag 27.9.2014 – Drei-Flüsse-Fahrt & Musikantenstadl Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an, schlafen Sie etwas länger und geniessen Sie ein ausgiebiges Frühstück. Gegen Mittag fahren wir nach Passau, mit Sicherheit eine der schönsten Städte Deutschlands. Das „Venedig Bayerns“ liegt wunderschön am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz. Wir zeigen Ihnen die Stadt bei einer exklusiven Drei-Flüsse-Schifffahrt und stimmen Sie gleichzeitig mit einem feinen Buffet und stimmungsvoller Musik auf den Abend ein. Nach dem Nachtessen in einem typischen Passauer Restaurant erwartet uns der ganz grosse Höhepunkt dieser Reise: die Live-TV Übertragung des Musikantenstadls. Hier dabei zu sein ist ein ganz besonderes Erlebnis. Freuen Sie sich auf einen tollen Abend mit Andy Borg und vielen Stars. 4. Tag, Sonntag 28.9.2014 – Heimreise Mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck treten wir heute die Heimreise an.

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✓ Fahrt im komfortablen Extrabus in die Region Bayerischer Wald ✓ 3 Übernachtungen in der gewählten Hotelkategorie ✓ 3 x ausgiebiges Frühstücksbuffet ✓ 1 x feines Nachtessen im Hotel ✓ 1 x Bayerischer Musikabend mit Schmankerl der Region ✓ 1 x Nachtessen in einem typischen Restaurant in Passau ✓ Interessante Führung in einer Glasbläserei ✓ Tolle Führung in der Dampfbierbrauerei Zwiesel inkl. Verkostung ✓ Besuch einer Schnapsbrennerei inkl. Verkostung und Museumsbesuch ✓ Wunderschöne 3-Flüsse-Fahrt in Passau inkl. Live Musik und feinem Buffet ✓ 1 x Ticket für das Musikantenstadl in Passau am 27.9.2014 (Kat. 4, seitliche Tribüne) ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Idealer Knabberspass: Die neuen Risolettini haben das kleinste Format aller kultigen Produkte von Risoletto.

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FREY | 77

LESEREXPERTIN Martina Stöcklin (40), dipl. Physiotherapeutin aus Ettlingen BL Gesamteindruck: Die Risolettini schmecken mir und meinen Kindern sehr gut. Aufgefallen: Die kleinen Formate sind praktisch für unterwegs. Pluspunkt: Super, dass die Risolettini nicht einzeln verpackt sind. Geschmack: Die Risolettini sind aussen knusprig und innen wundervoll cremig.

Kultriegel im Knabberformat Mit den Risolettini hat die Kultmarke Risoletto aus dem Hause Frey Zuwachs bekommen. Die kleinen mundgerechten Happen eignen sich hervorragend zum Knabbern.

Bild: Regula Roost; Styling: Urs Affolter

D

as Design ist so markant, dass Risoletto auf den ersten Blick als typisches Migros-Produkt erkannt wird. Der Schokosnack mit Reis-Crispies und Caramelfüllung erfreut sich seit fast 50 Jahren ungebrochener Beliebtheit und hat schon längst Kultstatus.

Praktisches Snacking-Format Seit kurzem ergänzen die Risolettini das vielfältige Risoletto-Sortiment. Das Rezept ist unverändert, lediglich das Format wurde mit sieben Gramm pro Stück auf eine mundgerechte Knabberportion reduziert. Im Vergleich mit

den Risolettini sind die jeweils einzeln verpackten Minis mit Milchschoggi oder weisser Schokolade etwas grösser und mit 15 Gramm pro Stück auch schwerer. Die Variante Risoletto Classic 100 Kalorien erspart Figurbewussten das Rechnen: Wie der Name schon sagt, enthält ein 22 Gramm schwerer Riegel exakt 100 Kalorien.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

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FOOD | 79

GUT & GÜNSTIG

Glasnudelsalat mit Hackfleisch Hauptgericht für 4 Personen und circa Fr. 12.– ■ 2 EL Sonnenblumenöl und 1 EL Sesamöl in einer Bratpfanne erhitzen. 400 g Hackfleisch mit 1,5 EL Madras-Curry-Pulver und 1⁄2 TL Salz würzen. Hackfleisch scharf an- und durchbraten. ■ 200 g Glasnudeln mit circa 7 dl kochendem Wasser übergiessen. 3–4 Minuten stehen lassen. Wasser abgiessen und Nudeln beiseitestellen. Mit einer Küchenschere klein schneiden. ■ 2 Frühlingszwiebeln in feine Ringe, 1 Spitzpaprika in feine Würfel schneiden. 1 Limette auspressen. Saft mit 2 TL Zucker, 2 EL Sesamöl und 2 EL Sojasauce mischen. 2 Knoblauchzehen dazupressen. 1,5 cm Ingwer schälen und fein reiben. Zur Sauce geben und gut verrühren. Mit dem Hackfleisch, Gemüse und den Glasnudeln vermischen. Salat mit 3 EL gehacktem Koriander bestreuen.

Glasnudeln (Vermicelles), Frühlingszwiebeln und Hackfleisch sind die Zutaten für ein leichtes Sommergericht.

Bio, nussig und fruchtig

Bio, spritzig und saftig

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Bio und fruchtig-herb Nicht nur Engländer lieben BitterorangenMarmelade, neben den Geschmackssorten Aprikose und Erdbeere kommt sie auch hierzulande besonders häufig auf das Frühstücksbrot. In der Migros ist der fruchtig-herbe Aufstrich jetzt auch in Bioqualität erhältlich. Bio Bitterorangen-Marmelade*, 350 g, Fr. 3.30

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

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HANDYMATIC | 81

Eine rundum saubere Sache

Die Handymatic Supreme Tab in Tabs bringen Geschirr und Gläser phosphatfrei zum Glänzen – und schonen die Natur.

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as Engagement der Migros in Sachen Nachhaltigkeit spiegelt sich in zahlreichen Produktinnovationen wider, die von der Migros-Industrie entwickelt werden. Die Handymatic Supreme Tab in Tabs sind nur ein Beispiel für ökologisch sinnvolle Produkte, die im Alltag unentbehrlich sind.

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Bilder: GettyImages, Oliver Bartenschlager

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

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NONFOOD | 83

RAPPENSPALTE

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Die diesjährige Miss Earth Schweiz heisst Shayade Hug (23). In ihrem Amtsjahr möchte die in Bern lebende Halbbrasilianerin vor allem die stärkere Beziehung der Kinder zur Natur fördern. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Als Lehrling in der Stadtverwaltung Bern. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine Hündin Shaba – meine erste grosse Liebe. Wofür geben Sie gern viel Geld aus?

Für regionales, biologisches Essen. Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Im Wasser gut zu Fuss Der Beachwalker Junior schützt die Füsse beim Wassersport und in der Freizeit. Die Wassersportschuhe sind ideal für problemloses Laufen im und am Wasser und können zum Schwimmen angelassen werden. Sie haben eine integrierte An- und Ausziehhilfe und eine ultraleichte Sohle. Beachwalker Junior, Gr. 28–35, Fr. 19.90

Alle drei Jahre fliege ich nach Brasilien, um meine Familie zu besuchen. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Leitungswasser trinken. Wenn man es in einer Trinkflasche mitnimmt, muss man kein Wasser kaufen. PET-Flaschen können zudem mehrmals benützt werden.

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Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

Für genügend Futter für meinen Hund.

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Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Das Migros-Kulturprozent. Ich würde den Austausch der Generationen mehr fördern – vielleicht in Form eines M-Generationen-Hauses? Was kann man für Geld nicht kaufen?

Liebe und Respekt.

Mit wem gingen Sie gern auf Shoppingtour?

Mit der Rapperin Steff la Cheffe.

Interview: Lea Simeon


FUSSBALL-WM Eine La-Ola-Welle hat eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 20 Metern pro Sekunde.

Da kommt Brasilien-Feeling auf: Marc Sway heizt seinen Gästen auf der Gitarre ein, während seine Schwester Mia (links von Marc) die Hüften schwingt und Schwager Fabian (im gelben Shirt) den Ball tanzen lässt.

Koche Samba mit mir! Mit «I can see the World» liefert Marc Sway den offiziellen WM-Song fürs Schweizer Fernsehen. Noch vor dem Ankick lädt der Halbbrasilianer zu einer kulinarischen Samba mit Bohneneintopf.


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FUSSBALL-WM | 85

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Zur WM-Quali 1982 traten erstmals mehr als 100 Länder an. An der diesjährigen WM waren es 203.

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ährend auf der andern Seite des Erdballs ein ganzes Land sich auf die Fussball-WM vorbereitet, singt sich Marc Sway schon mal unter Palmen warm. Der Musiker und Juror der Castingshow «The Voice of Switzerland» ist Halbbrasilianer und hat Freunde und Verwandte geladen, um brasilianisches Lebensgefühl auf den Tisch zu zaubern. Als Kulisse dient die Gärtnerei van Oordt in Stäfa ZH. Umgeben von Bananenstauden und andern exotischen Pflanzen und einer Tischdeko in den Landesfarben des WM-Gastgebers, kann die Party steigen. Wenn man in Brasilien ein Fest feiert, nennt man das «Bota água no feijão». Zu Deutsch: Giess das Wasser zu den Bohnen. Das passt hier wie die Faust aufs Auge, denn Marc Sway will eine Feijoada, einen Bohneneintopf, kochen. Oder besser: Er lässt kochen. Nach dem Rezept seiner brasilianischen Mutter, die mit 20 als Au-pair in die Schweiz kam und an einem Waldfest ihrem späteren Ehemann begegnete. «Mama hat für uns vier Kinder häufig Feijoada gekocht»,

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1) Die am Vorabend eingelegten Bohnen mit Bouillon, Pfeffer und Lorbeer vorkochen. 2) Speckwürfel, Zwiebeln, Knoblauch anbraten. 3) Fleisch mit etwas Kochwasser zu den Bohnen geben.

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Schwarze Bohnen und viel Schweinefleisch gehören in eine Feijoada, die «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius (rechts) für Marc Sway und seine Gäste zubereitet hat.

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| NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN FUSSBALL-WM 86Um| auf das heisse Klima an der WM 1950 in Brasilien vorbereitet zu sein, liess der englische Verband seine Nationalspieler in einer

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ehemaligen Flugzeughalle trainieren. Die Halle wurde mit Heissluft durchströmt, und die Spieler mussten dicke Sweatshirts tragen. England schied in der Vorrunde aus.

Temperamentvoll, nachdenklich, ausgelassen: Die multikulturelle Herkunft von Marc Sway spiegelt sich auch in seiner Musik wider.

AUFGETISCHT

Marc Sway, Sänger und Vocalcoach Marc Bachofen (34), so sein bürgerlicher Name, bekam schon 2002 den ersten Plattenvertrag bei BMG. Seit 2013 ist der Zürcher mit brasilianischer Mutter Jurymitglied und Coach in der Castingshow «The Voice of Switzerland». Auf seinem neuen Album «Black & White» besinnt er sich auf seine multikulturelle Herkunft und vereint brasilianisches Temperament mit Schweizer Perfektionismus. Marc Sway singt den offiziellen WM-Song fürs Schweizer Fernsehen und bringt dort mit dem Magazin «Viva Brasil» den Zuschauern auch Musik, Land und Leute näher. Er lebt mit Frau Severina und zwei Töchtern in Pfaffhausen ZH.

 Was haben Sie auf Vorrat? Pasta und Sugo.  Wie oft kochen Sie pro Woche? Eigentlich täglich, wenn ich daheim bin. Ich bin der Familienkoch.  Kochen ist für Sie … … Leidenschaft und Kreativität auf anderer Ebene.  Was würden Sie nie essen? Froschschenkel und Kutteln.  Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt. Weil man mit ihm während des Essens rauchen kann. Und weil mich seine Sprache und sein scharfer Sinn beeindrucken.


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FUSSBALL-WM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Nur sechs Fifa-Mitglieder nahmen nicht an der aktuellen WM-Qualifikation teil: Bhutan, Guam und Mauretanien verzichteten, Brunei war zu der Zeit suspendiert, Mauritius zog sich zurück, und Brasilien als Gastgeber war gesetzt. erzählt der 34-jährige Zürcher, der heute selber zweifacher Vater ist. Die Feijoada hat den Weg nach Brasilien mit den Sklaven aus Angola gefunden. Ursprünglich ein Essen für die Armen, ist sie heute Brasiliens Nationalgericht. Für «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius hingegen ist die Feijoada Neuland. Umso erstaunter ist sie, dass man alle Zutaten in der Migros bekommt. «Sogar schwarze Bohnen, Schweinsschwänze und -füsse!» Marc Sway, ganz Gentleman, weist sie darauf hin, dass einige seiner Gäste Vegetarier und Schweinsfüsse damit zu viel des Guten seien. «Kein Problem», sagt die Köchin. «Sie verleihen dem Eintopf Geschmack. Aber ich nehme sie vor dem Sevieren gerne wieder raus.»

In seiner Brust schlagen zwei Herzen Beim Essen wird – wie könnte es anders sein – über Fussball gefachsimpelt. Marc Sway hat in seiner Jugend selber viel Fussball gespielt. Jetzt weiss er nicht so recht, für wen sein Herz schlägt, falls Brasilien auf die Schweiz treffen sollte. «Möge der Bessere gewinnen», sagt er diplomatisch. Dafür ist seine Prognose für den Titel eindeutig: «Der Sieger des Endspiels wird Weltmeister», scherzt er, greift sich die Gitarre und präsentiert Lieder seines neuen Albums «Black & White». Bei so viel brasilianischem Temperament braucht es kein Hochprozentiges, um für Stimmung zu sorgen. Eine alkoholfreie Caipirinha tuts auch. Am Schluss – so besagt es das brasilianische Lebensmotto – endet eh alles im Samba: «Tudo acaba em Samba», spielt Marc Sway an, und seine Schwester Mia fängt spontan an zu tanzen und kreist dabei die Hüften, als würde ihr die Welt gehören. Ihre Lebensfreude steckt an: Mias Mann Fabian lässt den Fussball tanzen. Für diesen wunderbaren Moment möchte man die Welt anhalten. Für einmal möchten alle Brasilianer sein. Text: Anette Wolffram Eugster Bilder: Andreas Eggenberger

TIPPS ■ Zur Feijoada passen Reis und Wirz. ■ Orangen helfen, das währschafte Gericht zu verdauen.

Feijoada Hauptgericht für 4 Personen ZUTATEN 250 g schwarze Bohnen 2 EL Rindsbouillonpulver 1 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen 3 Lorbeerblätter 250 g geräucherter Kochspeck 1 Schweinsbratwurst 1 scharfer Chorizo 200 g geräuchertes Rippli 1 Schweinsschwänzchen 200 g Brustspitz 200 g Schweinsfüsschen 2 grosse Zwiebeln 3 Knoblauchzehen 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer 2 Orangen zum Anrichten ZUBEREITUNG 1. Am Vortag Bohnen über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen. 2. Am Zubereitungstag Bohnen abgiessen und in reichlich frischem Wasser aufkochen. Bouillonpulver, Pfeffer und Lorbeer dazugeben. Bohnen ca. 1 Stunde köcheln lassen.

3. Hälfte des Specks in grobe Stücke, Rest in Würfel schneiden. Bratwurst und Chorizo längs vierteln. Rippli in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Schweinsschwänze quer halbieren, Brustspitzstücke mitsamt Knochen mit dem Hackbeil quer halbieren. 4. In einer zweiten Pfanne Schweinsfüsse und -schwänzli in Wasser aufkochen. 25 Minuten köcheln lassen. Restliche Fleisch- und Wurststücke ausser Speckwürfelchen dazugeben und weitere 25 Minuten köcheln lassen. Fleisch aus dem Kochwasser heben und zu den Bohnen geben. Bohnen und Fleisch sollen knapp mit Wasser bedeckt sein. Bei Bedarf Kochwasser vom Fleisch dazugeben. Feijoada 50 Minuten köcheln lassen. 5. Inzwischen Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Öl erhitzen, Speckwürfel anbraten. Zwiebeln und Knoblauch dazugeben, goldbraun anbraten. Alles zu den Bohnen geben und 30 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Virgin Caipirinha Ergibt 1 Glas à circa 3 dl ZUTATEN 1 Limette 1 EL Rohrzucker Crushed Ice Ginger Ale oder Mineralwasser ZUBEREITUNG Limette in Würfel schneiden. Rohrzucker darüberstreuen, Limette mit einem Holzstössel zerdrücken. Glas mit Crushed Ice füllen und mit Ginger Ale oder Mineralwasser auffüllen. Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten Pro Glas ca. 1 g Eiweiss, 1 g Fett, 31 g Kohlenhydrate, 600 kJ/140 kcal

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + ca. 2 Stunden 10 Minuten köcheln lassen Pro Person ca. 50 g Eiweiss, 45 g Fett, 55 g Kohlenhydrate, 3450 kJ/820 kcal

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Normandie - Bretagne - Paris Diese Regionen Frankreichs werden Sie beeindrucken: Die Normandie - das Land des Calvados - mit den vielen Obstgärten, den weiten, grünen Weiden und den traumhaften Küstenlandschaften. Diese Gegend beherbergt auch viele historisch bedeutende Sehenswürdigkeiten. Der Mont-St-Michel, diese eindrückliche Felseninsel mit dem Spiel der Gezeiten. Und die Bretagne mit ihren verschlafenen Fischerdörfern, den einsamen Heide- und Moorgebieten - eine Landschaft voller Legenden. 1. Tag, Schweiz - Orléans: Fahrt vom Einsteigeort nach Orléans, der schönen Stadt an der Loire. 2. Tag, Chartres - Fougères Mont-St-Michel: In Chartres haben Sie die Möglichkeit, die berühmte Kathedrale, die als Meisterwerk der Architektur gilt, zu besichtigen. Via Le Mans gelangen Sie nach Fougères, welches als einstige Festungsstadt eine gewaltige Burg mit 13 Türmen besitzt. Weiterfahrt bis Mont-St-Michel. 3. Tag, Mont-St-Michel - Ausflug St. Malo: Am Vormittag besichtigen Sie den Mont-St-Michel. Dieser berühmte Klosterberg

dem Gezeitenkraftwerk fahren Sie nach Mont-St-Michel zurück. 5. Tag, Invasionsküste - Trouville: Fahrt entlang der «Côte du Calvados», der Küste, welche bei der Invasion der Alliierten im Jahre 1944 die grösste Rolle gespielt hatte. Der unendlich grosse Soldatenfriedhof in St-Laurent ist ein Zeugnis der neueren Geschichte. In Arromanches besichtigen Sie das berühmte «Musée du débarquement». Danach gelangen Sie nach Trouville mit seinem gut erhaltenen Hafenviertel. 6. Tag, Paris - Le Coudray Montceaux: Via Honfleur erreichen Sie die «Pont de Normandie», eine der längsten Spanndrahtbrücken der Welt. Danach gelangen Sie in die französische Hauptstadt Paris. Auf einer geführten Stadtrundfahrt lernen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieser pulsierenden Metropole kennen. Am Abend beziehen Sie Ihr Hotel in Le Coudray Montceaux, einige Kilometer südlich von Paris. 7. Tag, Le Coudray Montceaux - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten. <wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2NbOwNAIADMW7Yg8AAAA=</wm>

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befindet sich auf einem riesigen Granitfelsen im Wattenmeer vor der Atlantikküste. Lassen Sie das Naturschauspiel von Ebbe und Flut auf sich wirken. Anschliessend besuchen Sie die alte Korsarenstadt St. Malo. Auf einem individuellen Bummel entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten dieser Hafenstadt. Vielleicht unternehmen Sie einen Spaziergang auf der hohen Ringmauer, welche die ganze Stadt umgibt. Geniessen Sie die herrliche Aussicht auf die Küste und das Meer. 4. Tag, Ausflug Dinan - Cap Fréhel - Rance: Am Vormittag besuchen Sie das mittelalterliche Städtchen Dinan. Nutzen Sie die freie Zeit für einen Bummel durch die malerischen Altstadtgassen mit den Fachwerkhäusern, hübschen Plätzen und dem Glockenturm. Anschliessend fahren Sie weiter zum Cap Fréhel. Dieses bietet ein grossartiges Naturschauspiel: die hohen Klippen werden vom Meer tosend umspült. Über Rance mit

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014

MIGROS WALLIS | 91

Partnerschaft Peugeot und Migros Wallis: Mitarbeitende haben profitiert Ein neues Auto zu attraktiven Bedingungen: Das bot die Migros Wallis ihren Mitarbeitenden Anfang Jahr dank einer Partnerschaft mit Peugeot (Suisse) SA an. 27 Personen liessen sich diese Gelegenheit nicht entgehen und nahmen im Mai ihr neues Fahrzeug, einen Peugeot 208, an einer offiziellen Zeremonie in Empfang. Die Feier fand vor dem Sitz der Migros Wallis statt. Die neuen Autos sind leicht zu erkennen: Sie tragen das SportXXoder Melectronics-Logo und sind eine hervorragende Werbung auf vier Rädern für die beiden Fachmärkte der Migros.

WALLIS

Dank der Migros Wallis flitzen 27 Mitarbeitende in Peugeots 208 mit SportXXoder Melectronics-Logo herum.

Nur alle fünf Jahre findet das Kantonale Musikfest Wallis statt. Dieses Jahr ist es wieder so weit. Im Bild die Harmonie von Martigny.

Das Fest der Blasmusik

Am 6., 7. und 8. Juni findet in Martigny das 25. Kantonale Musikfest Wallis statt. Teilnehmen werden regionale und nationale Blaskapellen.

Z

urzeit wird eine grosse Veranstaltung in Martigny vorbereitet. Hinter den Kulissen ziehen die Musikgesellschaften Edelweiss de Martigny-Bourg, Harmonie Municipale de Martigny und Persévérance de Martigny-Combe die Fäden: Es handelt sich

um das 25. Kantonale Musikfest Wallis, die Traditionsveranstaltung der Walliser Musikerinnen und Musiker, die nur alle fünf Jahre organisiert wird. Am Kantonalen Musikfest Wallis werden vierundzwanzig Musikgesellschaften aus dem Kanton und ein paar

weitere, nicht aus dem Wallis stammende Blaskapellen teilnehmen. Insgesamt werden also nicht weniger als 4500 Musikerinnen und Musiker für flotte Töne sorgen. Das Fest beginnt am Freitag um 18 Uhr und geht bis Sonntagnacht. Auf dem be-


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MIGROS WALLIS

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Zukunft der Die Migros in Brig wird schrittweise zu einer modernen

Am Kantonalen Musikfest Wallis gibts auch Open-Air-Konzerte. Im Bild: Die Harmonien von Sion, Sierre, Martigny und Monthey.

sonders abwechslungsreichen Programm stehen Open-Air-Konzerte, Interpretationswettbewerbe, Bälle und Umzüge. Eingeladen sind alle Musikfans der Region – die Teilnahme ist gratis.

Freitag, 6. Juni: Ein Abend voller Komik Am Freitag lädt Sandrine Viglino zahlreiche Künstler zur Galashow «Plus on est de fous» ein. Die eingeladenen Komiker gehören zu den grössten Talenten der Westschweiz: Frédéric Recrosio, Cuche et Barbezat, Thierry Romanens, Marc Aymon, Jean-Louis Droz, Jacques Bonvin, Nathanaël Rochat und Franco Mento. Tränen zu lachen, ist garantiert! Text: Mélanie Zuber

Tickets für die Galashow sind erhältlich in grösseren Migros-Supermärkten im Kanton und bei Martigny Tourismus, www.martigny2014.ch

Kantonales Musikfest Wallis, 6., 7. und 8. Juni 2014 Martigny

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as Wichtigste vorweg: Die Migros im Briger Rhonesand bleibt bestehen und das Restaurant mit der beliebten Kaffeebar ebenso. Es wird bloss alles moderner, ökologischer und kundenfreundlicher als zuvor. Trotz Umbau muss die Kundschaft auf nichts verzichten. Dafür sorgen Filialleiter Romeo Bumann und sein Team. «Die Kunden müssen sich zwar an ein paar Veränderungen gewöhnen, aber von den Umbauarbeiten an sich werden sie nicht viel mitbekommen», sagt Bumann. Das ist möglich, weil die Kun-

schaft umsichtig an den Bauarbeiten vorbei gelotst wird.

Rolltreppen haben eine neue Laufrichtung Pfeile am Boden weisen den Weg zum provisorischen Eingang neben dem Restaurant, und Schilder geben die neue Laufrichtung der Rolltreppen an, die nun genau entgegengesetzt laufen. Die Macht der Gewohnheit ist manchmal jedoch stärker. Neulich kam eine Kundin mit roten Wangen in der oberen Etage an. «Waren Sie in den Ferien?»,

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

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Briger Migros

Filiale umgebaut. Einkaufen ist in der Zwischenzeit problemlos möglich.

Die Kundinnen und Kunden werden während der Umbauzeit mit Pfeilen am Boden durch die Migros Brig gelotst.

Parterre wird komplett renoviert: Einkaufen im oberen Stock Sobald der Eingang fertig ist, wird das gesamte Ladensortiment inklusive Früchte, Gemüse, Milch- und Tiefkühlprodukte in die obere Etage gezügelt, denn die Ladenfläche im Parterre soll ebenfalls komplett renoviert werden. Für die Migros-Kundschaft geht es dann direkt über die neuen Rolltreppen beim neuen Eingang in die obere Etage. Die heutigen Rolltreppen werden abgebaut. Platz hat es dort oben genug für das gesamte Sortiment, denn die bisherige Melectronics-Abteilung ist bereits ins «Simplon-Center» gezügelt, SportXX ebenso. Sobald die Umbauarbeiten im Parterre abgeschlossen sind, wird es Zeit für die Schlussetappe.

fragte die Verkäuferin. «Nein, auf der Rolltreppe», antwortete die Kundin, die offenbar nicht bemerkt hatte, dass sie gegen die neue Rolltreppen-Laufrichtung nach oben gelaufen war.

Neues Einkaufsvergnügen: Kompakt auf einer Etage

Neuer Eingang, neue Rolltreppen, Restaurant-Provisorium Die erste Umbauetappe ist bereits im Gange. Dort, wo bis vor Kurzem noch die Einkaufswagen parkiert waren, entsteht derzeit ein neuer Eingang samt neuer Rolltreppe in die obere Etage. Parallel dazu wird das heutige Restaurant kom-

plett renoviert. «Ich freue mich schon sehr darauf», sagt die Kaffeebar-Verantwortliche Mischa Karlen. «Die Pläne sehen super aus.» Bald soll das neue Restaurant am gewohnten Ort eröffnet werden – samt holzverkleideter Gartenterrasse. Während des Umbaus werden die Tische und Stühle provisorisch dort aufgestellt, wo sich bislang der Eingangsbereich und die Blumen befanden. Das beliebte Angebot an Mittagsmenüs, Snacks und Patisserie bleibt auch im 200 Quadratmeter grossen Provisorium bestehen, und die Blumen werden hinter dem heutigen Kundendienst ihr vorübergehendes Plätzchen finden.

Romeo Bumann, Filialleiter der Migros Brig Rhonesand.

Im letzten Schritt wird das gesamte Warensortiment wieder hinunter ins Parterre gezügelt, und die obere Etage wird definitiv geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt wird in der neuen Briger Migros-Filiale alles im Parterre vereint sein: Einkaufen, Restaurant und Kaffeebar. Romeo Bumann verspricht: «Das neue Ladenkonzept wird ein Quantensprung für die Briger Migros werden.» Text und Bilder: Denise Jeitziner

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FUSSBALL-WM

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Der Türke Hakan Şükür hält mit 11 Sekunden den Rekord für das schnellste WM-Tor der Geschichte. Er schoss es 2002 gegen Südkorea.

Beim Fussball sind alle Kinder gleich

Sie tragen Shirts von Real Madrid, Portugal, Barcelona, Fenerbahçe und der Schweizer Nati. Die Kids beim FC Bethlehem und FC Wyler kommen aus fast allen Ländern der Welt. Integration und Respekt sind im Training inbegriffen.

S

ie heissen Gioele, Hamza, Nael, Fisnik, Efe oder Thomas und haben eines gemeinsam: ihre Freude am Fussballspielen. Noch sitzen die Torschüsse nicht so ganz, noch müssen Pässe und Ballabnahmen geübt werden. Denn sie sind die Kleinsten beim FC Bethlehem. Der Jüngste ist gerade vier, die meisten sind sechs oder sieben Jahre alt. Sie rennen über den grünen Rasen, sie üben, den Ball zu halten, das Tor zu treffen. Alles sehr spielerisch, alles sehr herzig. Die Hälfte kriegt nun blaue dünne Überzieher, die den kleinsten unter ihnen bis unter die Knie reichen. Denn zu jedem Training gehört auch ein Match – die Blauen spielen gegen diejenigen ohne Überzieher. Drei Buben bleiben als Auswechselspieler am Spielfeldrand. «Ich bin halb Spanien, halb Italien», antwortet der Braunhaarige auf die Frage, aus welchem Land seine Eltern stammen. «Später werde ich auch noch Schweiz», fügt er an. «Ich bin Portugal», sagt der blonde Bub neben ihm. «Und Real auch noch.» Er zeigt stolz auf das Abzeichen von Real Madrid auf seinem Shirt. Hier sind über ein Drittel der Quartierbewohner Ausländer. Die Fussballschule des FC Bethlehem im Westen von Bern ist nicht nur ein grosser Mischmasch von Nationen, es hat auch Mädchen dabei, zwei. Nur heute sind sie nicht da: eines ist krank, das andere ist wohl wegen des regnerischen Wetters

nicht gekommen. «Ja, es hat Mädchen», erklärt der kleine Bub mit den braunen Haaren. «Letztes Mal ist eines im Tor gestanden. Und ich habe ein Goal gemacht», sagt er stolz. «Und ich drei», sagt der Blonde. «Ich habe auch Tore geschossen!», sagt nun auch der bleiche Bub mit den dunklen Haaren, der die ganze Zeit scheu danebengestanden hat. Woher er kommt? «Ich weiss gar nicht, Schweiz glaube ich», sagt er auf Berndeutsch mit fremdländischem Einschlag.

Den Fussballknirpsen sind Nationalitäten egal Den kleinen Fussballknirpsen sind Nationalitäten und Geschlechter eigentlich egal. Was hier zählt, ist der Fussball und Tore zu schiessen. «Es gibt kaum Streitereien wegen der Herkunft, auch wenn sie aus ganz verschiedenen Kulturen stammen», sagt Beat Flückiger (69), der Trainer. «Aber erziehen muss ich sie manchmal schon», sagt er. «Wenn sie während des Trainings laut sind und blöd tun, frage ich: Wollt ihr nach Hause? Das wirkt. Dann parieren sie.» Aus dem Training geworfen werden, das will hier keiner. Auch im Wyler im Norden von Bern lebt ein grosser Mix unterschiedlicher Kulturen: ein Fünftel der Quartierbewohner sind Ausländer. Beim FC Wyler gelten schon für die ganz Kleinen klare Richtlinien. Bei den Piccolos – das sind

die jüngsten Fussballer des Clubs – ist das Duschen nach dem Training obligatorisch. Für viele Eltern und Kinder ist gemeinschaftliches Duschen nach dem Sport etwas Selbstverständliches, aber nicht für alle – diese müssen sich hier daran gewöhnen. Anpassen müssen sich alle. Etwas anderes geht nicht: «Das Duschen gehört als Abschluss zum Training dazu. Die Kinder kommen aus irgendei-


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

FUSSBALL-WM | 97 Martin und José Vantolra sind die einzigen Spieler, die als Vater und

Sohn für verschiedene Länder an einer Weltmeisterschaft aufliefen. Martin spielte 1934 für Spanien, José 1970 für Mexiko.

Für die kleinen Schütteler des FC Bethlehem zählt nur eines – Tore schiessen (vorne von links): Iker ist am Ball, Gael, Efe und Arijan stürmen ihm nach.

ner Beschäftigung ihres Alltags hierher, machen Sport und sollen frisch geduscht wieder nach Hause gehen können, zurück in ihren Alltag. Und später, bei den Turnieren, gehört das Duschen eh dazu», erklärt der Piccolo-Trainer Martin Bucher (56). Probleme hat es deswegen noch nie gegeben – doch eine gute Portion Durchsetzungsvermögen gehört grund-

sätzlich zu seinem Job als Trainer. Auch er ist immer wieder Erzieher: «Abschätzige Bemerkungen über Mitspieler, Mackersprüche Schlägereien oder Schimpfworte gibt es bei mir nicht.»

Respekt und Anstand sind genauso wichtig wie der Einsatz Er lehrt die Kleinen auch die Grundpfeiler von Integration und Gemeinschaft:

Respekt füreinander, Akzeptanz und Anstand sind ebenso wichtig wie Pünktlichkeit, obligatorische Abmeldung und die Freude am Einsatz. Auch Beat Flückiger, der seit über 40 Jahren in Bethlehem zu Hause ist und seit über 30 Jahren Buben und Mädchen über den Fussballplatz jagt, hat ein gutes Händchen in Sachen Motivation und Integration. Das kleine Häufchen von


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FUSSBALL-WM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Nach seiner Spuckaffäre 2004 übernahm Alex Frei die Patenschaft für ein Lama im Basler Zolli.

«Bei uns sollen sich alle willkommen fühlen»: Beat Flückiger trainiert die Piccolos des FC Bethlehem.

Piccolos, das er vor vier Jahren hier angetroffen hat, ist inzwischen zu einer Gruppe von knapp 30 Kindern angewachsen. Auch bei den Älteren kommt sein Training gut an: Er coacht erfolgreich die B-Juniorinnen. Immer wieder hat er erlebt, dass Fussballerinnen ihren Streit vom Pausenplatz ins Training mitbringen und eine Spielerin im Krach sagt: «Mit der will ich nicht in die gleiche Mannschaft.» Für Beat Flückiger ist klar: «Das gibt es auf dem Fussballplatz nicht. Sie müssen sich zusammenraufen.» Kommt eine neue Spielerin ins Team, ist die erste und wichtigste Aufgabe des Trainers, sie schnell in die Mannschaft zu integrieren. Hilft ein Mädchen aus einem anderen Team bei einem Match aus, sorgt er immer dafür, dass sie von seinen Fussballerinnen freundlich aufgenommen wird. Nach einem Spiel wird sie mit Applaus verabschiedet. «Bei uns sollen sich alle willkommen fühlen», lautet Beat Flückigers Credo.

«Die Buben schätzen es, dass auch Mädchen mitspielen»: Marcel Spring mit dem Juniorenteam Fb des FC Wyler.

Im FC Bethlehem entstehen nicht nur neue Freundschaften, auch etliche Pärchen haben sich beim Fussballspielen gefunden. Drei der Ehepaare, die sich als Trainer oder in sonst einer Funktion im Verein engagieren, haben sich im Training kennengelernt. «Chömet, die letschte füf Minute», ruft Beat Flückiger ins Feld. Die Trainingssprache ist Berndeutsch. «Das verstehen alle.» Wenns mal nicht so ist und eines der Kinder ihn schlecht versteht, erklärt er es nochmals – auf Hochdeutsch. «Das ist aber die Ausnahme.»

Die kleinen Kicker beschützen ihre weiblichen Mitspielerinnen Beim FC Wyler spricht man ebenfalls Berndeutsch, und auch hier spielen Mädchen mit. Die Mannschaft Fb mit 12 Buben und einem Mädchen übt auf dem Spielfeld Passspiel, Koordination, Ballführung und Torschiessen. Hier wird kein Unterschied zwischen den Geschlechtern gemacht.

«Die Buben haben gar nichts gegen Mädchen», sagt Marcel Spring (36), der heute die Mannschaft trainiert. Im Gegenteil: «Sie schätzen es, dass auch Mädchen mitspielen». In Turnieren und Matches merkt er zudem, dass die Kleinen ihre weiblichen Mitspieler beschützen. «Sie tragen Sorge zu ihnen.» Die 13 Kinder der Mannschaft Fb stammen aus insgesamt fünf Nationen, sie gehen in vier verschiedene Schulhäuser zur Schule. Für den multikulturellen Stadtteil hat es aber aussergewöhnlich viele Schweizer in diesem Team. Der Grund dafür ist das Wylergut, ein Quartier in unmittelbarer Nähe des Clubs. Hier wohnen fast ausschliesslich Schweizer. Im FC Wyler werden sozusagen die Schweizer integriert: Im Fussballklub haben diese Kinder oft erstmals regelmässigen Kontakt zu Gleichaltrigen aus dem restlichen, multikulturellen Quartier. Das Fussballtraining ist auch der Ort, wo Freundschaften ausserhalb der

«Mit dem Egotrip kommt hier keiner weit.» Tom Gäumann, FC Wyler


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Willkommen an Bord! 31 Tage lang wird die Costa neoClassica Ihre stolze Gastgeberin sein, um Ihnen die schönsten Ankerplätze zwischen Mauritius und Venedig zu zeigen. Mauritius fasziniert mit traumhaften Stränden. Madagaskar begeistert durch die atemberaubende Schönheit der Natur. Die Seychellen überzeugen mit zauberhaften Buchten, samtweichen Stränden und tropengrüner Landschaft. Im Oman, Jordanien und Ägypten tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Orients. Durch den Suez-Kanal bringt Ihr Kapitän das Schiff auf Heimatkurs mit Zwischenstopps in Griechenland, Kroatien und Italien.

Ihr einmaliges Reiseprogramm vom 08.03.2015 – 09.04.2015

15.03.15 Auf See 16.-17.03.15 Mahé, Seychellen Tauchen Sie ein in eine Welt voller Exotik. Die kleine Inselgruppe der Seychellen, mitten im Indischen Ozean, ist eines der letzten echten Paradiese. Herrliche Palmenstrände mit feinem Sand und eine üppige Vegetation erwartet Sie. 18.-21.03.15 Auf See 22.03.15 Salalah, Oman Im Süden von Oman werden die zauberhaften Strände – abgesehen von den Besichtigungen der archäologischen Schätze – für pure Entspannung sorgen. 23.-26.03.15 Auf See 27.03.15 Safaga, Ägypten Safaga ist der ideale Ausgangspunkt um einen Ausflug nach Luxor zu unternehmen.

08.03.15 Zürich–Mauritius Am Abend Flug mit Emirates via Dubai nach Mauritius. 09.03.15 Mauritius Am Morgen Ankunft auf Mauritius. Wir laden Sie zu einer interessanten Inselrundfahrt inkl. Mittagessen ein. Anschliessend Transfer zum Hafen und Einschiffung auf die Costa neoClassica. Um 21.00 Uhr beginnt Ihre Traumkreuzfahrt. 10.03.15 Auf See 11.03.15 Tamatave, Madagaskar Das einstige Piratennest ist heute der wichtigste Hafen des Landes. Ein Muss sind die farbenprächtigen einheimischen Märkte.

28.-29.03.15 Eilat, Israel Eilat, ganz im Süden von Israel gelegen ist der ideale Ausgangspunkt um die Festung von Masada zu besichtigen oder einen Ausflug ans Tote Meer zu unternehmen. 29.03.15 Aqaba, Jordanien Ein Besuch der Felsenstadt Petra, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört ist am heutigen Tag ein Muss. 30.03.15 Sharm-el-Sheikh, Ägypten Lassen Sie sich bei einem Schnorchel Ausflug von der farbigen Unterwasserwelt begeistern. 31.3.-01.04.15 Auf See, Durchquerung des Suez-Kanals Ein Höhepunkt dieser Reise ist sicherlich die Durchfahrt des Suez-Kanals. Bevor

der Kanal 1869 eröffnet wurde, mussten alle Schiffe einen riesigen Umweg um das «Kap der guten Hoffnung» auf sich nehmen. 02.04.15 Kreta, Griechenland Die Insel, die mit über 300 Sonnentagen pro Jahr beeindruckt, lockt Besucher mit bezaubernden Stränden, dem archäologischen Museum sowie der Ausgrabungsstätte Knossos. 03.04.15 Piräus/Athen, Griechenland Sehenswert ist heute sicher der Besuch der weltbekannten Akropolis oder schlendern Sie durch die Plaka mit ihren quirligen Gassen und gemütlichen Cafés. 04.04.15 Katakolon, Griechenland Besichtigen Sie heute auf einem Ausflug die eindrucksvollen Ruinen in Olympia, der Geburtsstadt der Olympischen Spiele. 05.04.15 Auf See 06.04.15 Split, Kroatien Die etwa 1.700 Jahre alte Stadt Split gehört zum Weltkulturerbe der UNSECO und bietet ihren Gästen zahlreiche historische und archäologische Sehenswürdigkeiten. 07.04.15 Ancona, Italien Freuen Sie sich auf einen Bummel durch die Stadt und die vielen historischen Sehenswürdigkeiten oder fahren Sie ein Stückchen weiter und besuchen Sie die schöne Stadt Urbino. 08.04.14 Venedig, Italien Ankunft in Venedig um 08.00 Uhr. Ausschiffung und Rückfahrt mit dem Extrabus in die Schweiz.

12.03.15 Auf See

Nicht inbegriffen: – Getränke an Bord und persönliche Auslagen – fakultative Landausflüge – oblig. Serviceentgelt (€ 8,50 p.P./Nacht, wird an Bord belastet) – Visum für Madagaskar (ca. Fr. 90.– pro Person, wird an Bord belastet) – Annullationskostenversicherung – Reservationsgebühr Fr. 10.– pro Person Wählen Sie Ihren Aussteigeort Basel, Zürich, Affoltern a.A., Luzern, Schattdorf, Bellinzona, Coldrerio, Kallnach, Bern, Genf, Nyon, Lausanne oder Martigny. Einfaches Reisen Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass, der noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss, sowie ein Visum für Madagaskar, das Sie an Bord erhalten

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Dieses klassische Schiff wird 2014 komplett renoviert und auf den neusten Stand gebracht. Von einem geschmackvollen, zeitgemässen Design bis hin zu den verschiedenen Swimmingpools lässt die Costa neoClassica keine Wünsche offen. Mit dem Slow Cruise-Konzept erfahren Sie auf diesem Schiff der neoCollection eine entspannte, individuelle Art des Reisens wie z.B. durch erlesene Speisen, keine festen Essenszeiten, ein ausgedehnter Aufenthalt in den verschiedenen Häfen und natürlich eine einzigartige, originelle, auf Sie zugeschnittene Kreuzfahrt.

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FUSSBALL-WM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Der kolumbianische Goalie René Higuita konnte 1994 nicht an der WM teilnehmen, weil er im Gefängnis sass.

Schule geschlossen werden und Neuzuzüger Gschpänli und Einzelgänger Anschluss finden. Integration bedeutet im FC Wyler auch, dass ein Mädchen mit Trisomie 21 im Klub trainiert – seit sieben Jahren.

Auslese und Leistungsdruck gibt es hier nicht «Fussballklubs braucht es unbedingt in den Quartieren. So lernen sich die Kinder in einer neuen Umgebung anders kennen», sagt Tom Gäumann (38), Verantwortlicher für den Kinderfussball beim FC Wyler. Auslese, Leistungsdruck oder gar das Heranzüchten von Starspielern gibt es hier nicht. «Mit dem Egotrip kommen sie nicht weit.» Selbst wenn einer im Dribbeln noch so talentiert ist – allein gewinnt keiner einen Match. «Hier merken sie schnell, Fussball ist ein Mannschaftsspiel», sagte Gäumann. «Die Kinder sollen etwas lernen, doch das Wichtigste im Fussball ist die Freude am Spiel, nicht?» Die 13 kleinen Schütteler vom Fb haben mittlerweile ihr Training beendet. Gut gelaunt kommen sie vom Platz – sie haben Tore geschossen, Pässe gelernt,

neue Techniken ausprobiert und waren im Abschlussmatch mehr oder weniger erfolgreich. So sehr sie auf dem Grün als Mannschaft zusammenspielen, so einig sind sie sich auch abseits des Rasens. Als sie sagen sollen, was ihre Lieblingsmannschaften sind, tönt es wie aus einem Mund: «YB und FC Wyler.» Texte: Claudia Langenegger Bilder: Christian Schnur

www.migrosmagazin.ch

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Die Verbände buhlen um die Jungprofis aus Migrantenfamilien. Josip Drmic hat sich für die Schweiz entschieden – und andere?

Die Buben des Teams Fb des FC Wyler üben Torschüsse: Even, Theo und Chet (von links).

DAS SAGT DER EXPERTE

«Die Kinder haben keine Berührungsängste» Beat Flückiger, muss man als Trainer die Kinder auch erziehen?

Beat Flückiger (69) ist Trainer der Fussballschule des FC Bethlehem.

Auf jeden Fall, immer wieder. Was mich aber am meisten ärgert, sind die undisziplinierten Eltern, die ihre Kinder nicht abmelden. Es ist mühsam, wenn wir nicht wissen, wie viele Spielerinnen und Spieler ins Training kommen. Ich war auch schon bei den Eltern zu Hause und habe nachgefragt – weil ich mir um meine Schützlinge Sorgen mache. Wie gut werden Mädchen in die Mannschaft integriert?

Sehr gut, die Kinder haben überhaupt keine Berührungsängste. Die Erwachsenen eher. Heute sind Fussball spielende Mädchen aber eine Normalität. Als ich vor 30 Jahren in Bethlehem den Damenfussball aufgebaut habe, gab es noch ziemlich starken Widerstand. Nach zwei, drei Jahren kam aber der Erfolg der Frauen, und sie wurden akzeptiert. Zudem haben die Fussball spielenden Männer gemerkt, wie prak-

tisch es bei Vereinsanlässen ist, wenn man Frauen dabei hat, die mithelfen. Gibt es Streitereien unter den Nationen?

Bethlehem ist ein sehr durchmischtes Quartier. Die Kinder sind sich die verschiedenen Kulturen gewohnt. Bei den Kleinsten gibt es kaum Streit, die Nationalitätenfrage wird erst in der Pubertät wichtig. Doch im Fussball haben diese Konflikte keinen Platz, auch anderes Gezänke nicht. Sie müssen hier lernen, auch mit jemanden, mit dem sie zuvor Streit gehabt haben, in einer Mannschaft zusammenzuspielen. Kann Fussball helfen, Vorurteile abzubauen?

Auf jeden Fall. Kinder sind sehr offen dafür, das andere Geschlecht oder fremde Kulturen zu akzeptieren. Bei Erwachsenen ist es teilweise schwierig. Festgefahrene Überzeugungen sind schwer zu ändern. Es ist schon passiert, dass ein super begabtes Mädchen in der Pubertät nicht mehr ins Fussballtraining kommen

durfte – weil ihr Vater nicht wollte, dass seine Tochter Fussball spielt, sondern einen traditionell weiblichen Sport ausübt. Dagegen kann ich nichts tun. Wie sehr reden die Eltern dem Trainer rein?

Das passiert immer wieder. Als Trainer muss man lernen, damit umzugehen. Tragisch ist jedoch, wenn Eltern von Junioren weibliche Trainer als Coach nicht akzeptieren. Es ist schon mehrmals passiert, dass sie vom Spielfeldrand aus schlimme Beleidigungen und Schimpfwörter ins Feld gerufen haben. So schlimm, dass die Trainerin aufhören wollte. Die einzige Lösung war, dass wir das Kind ausschliessen mussten. Wie sehr fördert Fussball die Integration?

Ich denke, er ist ein gutes Mittel, um das Gemeinschaftsgefühl in einem Quartier zu fördern. Hier kommen unterschiedliche Kinder zusammen, die sich aus der Schule nicht kennen. Auch Eltern kommen in Kontakt miteinander.


FUSSBALL-WM

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Weil Schweden und Brasilien an der WM 1958 beide in Gelb spielten, kauften sich die Brasilianer im n채chsten Sport-

Stadt im Nirgendwo

Die Stadt mitten im Urwald: Die Aufnahme eines Nasa-Satelliten zeigt Manaus am Rio Negro (blau), der in den Amazonas (braun) fliesst.

Bild: NASA/GSFC/JPL

Die Schweizer Nati spielt in der Millionenstadt Manaus, die mitten im Dschungel liegt. Ilse Walker und Peter Hagnauer haben hier eine neue Heimat gefunden. Sie erz채hlen, wie die Stadt tickt.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

laden elf blaue Hemden,

liessen Spielernummern und Wappen umn채hen und

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wurden Weltmeister.

Das Opernhaus mit der gelb-gr체nen Kuppel ist das Wahrzeichen von Manaus.


FUSSBALL-WM

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Das WM-Spiel 1950 im Maracana-Stadion in Rio de Janeiro zwischen Brasilien und Uruguay (1:2) besuchten 200 000 Zuschauer. Endspiel gab es nicht, weil der Modus kurzfristig umgestellt wurde. Seit dieser Niederlage spielte Brasilien nie mehr in weissen

S

ie ist nicht unbedingt eine Schönheit, in die man sich auf den ersten Blick verliebt.Heruntergekommene Hotels wechseln sich ab mit hässlichen Wohnsiedlungen, und dazwischen erheben sich ein paar Wolkenkratzer. Und doch zählt die brasilianische Grossstadt Manaus – dreieinhalb Flugstunden nordnordwestlich von São Paulo – gegen zwei Millionen Einwohner. Einen Grund muss es also geben, dass so viele Menschen mitten im Nirgendwo leben, an einem Ort, der nur aus der Luft oder auf dem Amazonas erreichbar ist. Ein wichtiger heisst Gummibäume: Zwischen 1870 und 1910 erlebte die Stadt am Rio Negro einen Kautschukboom. Das machte sie zu einer der reichsten Metropolen der Welt. Wer heute der damaligen Prachtsstrasse Eduardo Ribeiro entlangschlendert, die vom weltbekannten Opernhaus zum Hafen führt, sieht vom einstigen Reichtum nicht mehr viel. Ein paar Meter Schienen erinnern daran, dass hier einst ein Tram gefahren ist. Da werben Imbissbuden für ihre Leckereien, Uhrenmechaniker bieten ihre Dienste an Ständen an, Verkäufer verkaufen Handyhüllen oder Früchte aus dem Amazonasgebiet. In der Nähe der Kathedrale warten leicht bekleidete Frauen auf Kunden, während scheinbar auf jedem zweiten vorbeifahrenden Auto ein Kleber angebracht ist, auf dem entweder steht «Deus é fiel» (Gott ist treu) oder «Jesus Voltará» (Jesus wird zurückkommen). Der Uhrenturm, ein beliebter Treffpunkt, läuft dank eines Schweizer Uhrwerks sehr präzise.

Die Altstadt von Manaus soll in alter Schönheit erblühen Der Schweizer Peter Rolf Hagnauer (51) lebt seit November 2011 in Manaus. Er erinnert sich: «Als ich Brasilien 1984 als Rucksacktourist erstmals bereiste, war es hier schmutziger. Nun sieht ein Projekt der Stadtverwaltung vor, der Altstadt ihre einstige Schönheit zurückzugeben.» Der Hauptmarkt Adolpho Lisboa wurde letztes Jahr nach einer Umbauzeit von sieben Jahren wiedereröffnet und fällt durch seine Sauberkeit auf. Das gilt jedoch nicht für die Strassenküche. Wegen mangelnder Hygiene warnt Hagnauer: «Finger weg!» Im Mai und Juni sei die Strasse Eduardo Ribeiro voll Wasser vom Rio Negro, das sich mit den Abwässern von Manaus vermische. Dann könne es auch einmal 45 Grad heiss werden.

Oben links: Im Rio Negro kann man mit Flussdelfinen schwimmen. Oben rechts: In der Nähe des Hafens befinden sich die Markthallen. Links: Ein kleines Stück Tropenwald mitten in Manaus: Hier befindet sich das Forschungsinstitut Inpa, der Arbeitsort von Biologin Ilse Walker. Rechts: Peter Hagnauer fühlt sich in seiner neuen Heimat wohl.


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FUSSBALL-WM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Die Begegnung war das inoffizielle Finale, ein richtiges Trikots – bis dahin die übliche Farbe der Nationalmannschaft.

Auswechslungen an Weltmeisterschaften wurden erst ab 1970 erlaubt. Am 25. Juni kämpft die Schweizer Nati in Manaus gegen Honduras. Hagnauer, der seit Februar dieses Jahres stolzer Besitzer eines brasilianischen Passes ist und fliessend Portugiesisch spricht, rechnet mit rund 1200 Nati-Fans, die ihr Team vor Ort anfeuern werden. Er muss es wissen, denn mit seinem lokalen Reisebüro All Brazil Tours mischt er im Geschäft mit. «Praktisch alle Hotels sind ausgebucht – zu bis zu drei Mal höheren Preisen.» Normalerweise kostet eine Nacht im Drei-Sterne-Hotel im Zentrum rund 70 Franken. Die Nati spielt in der Arena da Amazônia, dem über 270 Millionen Franken teuren, laut der deutschen Zeitung «Welt» absurdesten WM-Stadion. Absurd, weil sich zu den Spielen der lokalen Mannschaften ansonsten ein paar Hundert Zuschauer einfinden. Der Tempel aber weist eine Kapazität von über 40 000 Plätze auf.

Tägliches Verkehrschaos und 600 internationale Fabriken

Peter Hagnauer ist einer von rund 250 Schweizern, die im Amazonasgebiet leben. Der Tourismusprofi rechnet mit 1200 Fans, welche die Schweizer Nati unterstützen.

Hagnauer, der in Manaus zum zweiten Mal eine Familie gegründet hat, muss während den Stosszeiten mit 100 Minuten für eine sonst 20-minütige Autofahrt rechnen. «Das ist absoluter Wahnsinn!» Denn öffentlicher Verkehr existiert praktisch nicht, je nach Linie wartet man 90 Minuten auf einen Bus. Täglich quälen sich Lenker von 600 000 Fahrzeugen durch den Verkehr. Hagnauer gibt zu bedenken, dass die Stadt allein in den letzten gut 20 Jahren rund 700 000 Einwohner mehr beherbergt. 600 Fabriken multinationaler Firmen wie Siemens, Samsung, Sony oder Honda haben sich zwischen der Altstadt und dem Flughafen angesiedelt. Trotzdem mag der jung gebliebene Schweizer seine Wahlheimat, vermisst von der Schweiz «nur seine Mutter und ein gutes Stück Tilsiter». Mit Unterbrüchen lebt er seit 28 Jahren in Brasilien und kann sich nicht vorstellen, in einem anderen Land zu leben. In Manaus fühle er sich wegen der Menschen besonders wohl. Sie seien umgänglicher, aufgeschlossener und ehrlicher als die Einwohner von Rio. Dort hat Peter Hagnauer vorher gelebt. Freundschaften seien im Amazonasgebiet Brasiliens solider und intensiver. Der Fischverkäufer im Quartier lade ihn zu einem Bier ein. «Und für mich zählt die Nähe zur Natur. Es ist ein Privileg, mit dem Boot auf dem Amazonas zu tuckern und die frische Luft einzuatmen.» Oder er fährt mit


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FUSSBALL-WM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Südafrika war 2010 der erste Gastgeber einer WM, der schon in der Vorrunde ausschied.

Ältester Kicker war MacDonald Taylor von den Jungferninseln, der bei der WM-Quali 2004 46 Jahre alt war.

Links: Die Schweizer Nati spielt in der Arena da Amazônia gegen Honduras. Bei den Einheimischen ist das Stadion nicht beliebt. Einerseits wurde das Budget nicht eingehalten, andererseits starben beim Bau mehrere Arbeiter.

Von der Strassenküche in Manaus sollte man die Finger lassen (oben)! Die Immobilienpreise in Ponta Negra haben europäisches Niveau (rechts).

seiner Familie aufs Land, isst einen Fisch und erfrischt sich im Rio Negro. Die Nähe zur Natur geniesst auch Ilse Walker (84) – an ihrem Arbeitsplatz. Die Biologin arbeitet seit 1976 am staatlichen Forschungsinstitut Inpa. Das Gelände des Instituts, 15 Fahrminuten vom Zentrum entfernt und Teil des Stadtgebiets, ist umgeben von Regenwald. Dieser wirkt unwirklich, als ob die Stadtplaner der Nachwelt zeigen wollten, wie die Umgebung einst ausgesehen hat. Die in Turbenthal im Zürcher Oberland aufgewachsene Schweizerin erzählt: «Als ich 1976 nach Manaus auswanderte, zählte die Stadt 300 000 Einwohner. Damals sah ich noch den Sternenhimmel. Die Stadt endete in der Nähe der Oper. Es gab praktisch keine asphaltierten Strassen.» Während einer Feldexpertise begegnete die allein stehende Ökologin im Dschungel einem Jaguar. Heute fährt die 84-Jährige noch immer praktisch jeden Werktag zum grössten Forschungsinstitut der Tropen, an dem mehr als 250 Professoren lehren. Sie hört sich Vorträge von Absolventen an, die über ihre Diplomarbeit berichten. Walker hat sich ihren Lebenstraum erfüllt, wollte sie doch schon als Kind in die Tropen ziehen, nachdem Missionare

im Pfarrhaus im Zürcher Oberland vom Urwald berichtet hatten. Seit sie 18 Jahre alt ist, lässt sich die rüstige Dame ihr Feierabendbier nicht nehmen. Am liebsten geniesst sie es im einfachen Restaurant Casa do Pensador, am Praça do Teatro vor dem Opernhaus. «Wir haben viel Verkehr und viele Autos. Aber die Menschen hier sind freundlicher als in der Schweiz.» Sie nimmt einen grossen Schluck und freut sich auf die Opernvorstellung, die sie gebucht hat. Texte: Reto E. Wild

Der heisseste WM-Ort Im Juni, wenn unsere Nati spielt, dürfte das Thermometer in Manaus mehr als 40 Grad Celsius anzeigen. In keinem anderen der elf weiteren Austragungsorte wird es so heiss. Anreise: Am schnellsten mit Swiss nach São Paulo und Weiterflug mit Gol oder TAM. Hotels: Während der WM sind die Preise zwei- bis dreimal so hoch wie üblich. Zentral und ruhig gelegen ist das do Largo (drei Sterne, spartanisch eingerichtete Zimmer mit Klimaanlage). Wer Luxus sucht, sollte sich an Tropical Hotels & Resorts in Ponta Negra halten. Sehenswürdigkeiten: Opernhaus (Teatro Amazonas) und Palácio Rio Negro, Spaziergang vom Opernhaus bis zum Hafen und zum Hauptmarkt Adolpho Lisboa. Ausflüge: Mit einem Taxi zur 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernten Praia da Ponta Negra fahren, im Flusswasser baden (keine gefährlichen Tiere) und sich danach auf dem aufgeschütteten Sand sonnen. Wer Zeit hat, fährt mit dem Schiff in drei bis vier Tagen nach Belém oder erkundet die Fauna und Flora des Amazonas. Fussball: In Manaus finden die WM-Fussballspiele in der Arena da Amazônia statt. Das Stadion befindet sich gut zehn Fahrminuten von der Oper entfernt.

Manaus BRASILIEN Salvador Brasilia Rio de Janeiro Sao Paolo

Bilder: Meeri Koutaniemi (6), Reto E. Wild (1)

www.migrosmagazin.ch

Knapp vier Stunden beträgt die Flugzeit von São Paulo nach Manaus.

LESEN SIE ONLINE Unser Mann in Brasilien: Journalist Reto E. Wild reist nach Brasilien und bloggt über das Essen und Touristisches aus Südamerika.

Essen: Restaurant Peixaria do Largo an der Rua 10 de Julho beim Opernhaus oder Restaurant Peixaria do Jokka an der Rua Sao Jose 9 im Stadtteil Sao Raimundo mit atemberaubender Aussicht auf den Rio Negro (nur Bargeldzahlung möglich). Die besten Fische aus dem Amazonas heissen Pirarucu (wird meist paniert serviert, erinnert an Wienerschnitzel), Tambaqui (oft aus Zuchten) oder Tucunaré (vielfach wild gefischt).


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

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MIX

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MIGROS-BANK-RATGEBER

Job-Misere und Job-Wunder Lange Zeit ist die Schweiz ähnlich schnell gewachsen wie Europa. Seit der Finanzkrise jedoch hat sich ein Graben aufgetan: Unser Land boomt, während ein Grossteil des Kontinents in der Krise steckt. Woran leidet Europa?

Albert Steck, Markt- und Produktanalyse Migros Bank

Es ist in der Tat beeindruckend (und auch erschreckend), wie rasch der wirtschaftliche Abstand zwischen der Schweiz und Europa zugenommen hat. Die Kluft zeigt sich an diversen Faktoren: den Investitionen, der Industrieproduktion oder den Staatsschulden. Besonders krass ist die Diskrepanz beim Arbeitsmarkt. Das riesige Heer von 19 Millionen Arbeitslosen in der Eurozone verdeutlicht den nach wie vor schlechten Zustand der Währungsunion. Eine gesunde Wirtschaft schafft Arbeitsplätze. Mustergültig lässt sich das in der Schweiz beobachten: Seit Anfang 2007 sind bei uns nicht weniger als eine halbe Million neue Jobs entstanden. Das entspricht 11 Prozent zusätzlichen Stellen in nur sieben Jahren (siehe Grafik).

Der starke Euro schadet den Ländern in Südeuropa Demgegenüber hat die Finanzkrise in Europa Millionen von Arbeitsplätzen vernichtet. In der Grafik sehen Sie die Kurve für die Eurozone, wobei Deutschland mit seiner positiven Entwicklung das Gesamtbild etwas aufhellt. Frankreich und Südeuropa allerdings erlebten

gestiegen, sowohl gegenüber dem Dollar Stellenboom in der Schweiz auch als dem britischen Pfund. 115% Der immense Vor110% teil einer eigenen Währung zeigt sich 105% Deutschland Schweiz bei Grossbritannien: 100% Nach der Finanzkrise Grossbritannien schwächte sich das Euro-Zone 95% Pfund markant ab, Spanien 90% was die Konkurrenzfähigkeit der eben85% falls angeschlagenen 80% britischen Wirt2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 schaft verbesserte. Wie die Grafik zeigt, Seit 2007 ist die Zahl der Erwerbstätigen in der Schweiz um meisterte England 11 Prozent gestiegen. Dagegen leidet die Eurozone an der weidie Krise klar besser terhin sehr schwachen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. und schafft wieder neue Stellen. Die ArDaten: Trading Economics beitslosenrate ist bereits unter 7 Prozent einen massiven Einbruch. So schrumpfte gesunken – gegenüber fast 12 Prozent in in Spanien die Zahl der Stellen um über der Eurozone. 16 Prozent. Derlei Sorgen kennt die Schweiz mit Das Auseinanderdriften zwischen ihrem liberalen Arbeitsmarkt zum Glück Deutschland und Südeuropa erschwert nicht. Unsere Wirtschaft kreiert Jobs am eine rasche Gesundung der Eurozone: Laufmeter. Zum Wohle aller: Wer einen Während das solide Stellenwachstum in Job hat, konsumiert mehr, zahlt Steuern, Deutschland den Euro stärkt, bräuchten unterstützt die Sozialwerke – und die südeuropäischen Länder und Frank- schätzt nicht zuletzt seine eigene reich mit ihrer schrumpfenden Beschäf- Lebensqualität viel höher ein. tigung dringend eine Abwertung des Euros. Dies würde deren Exportindustrie Jetzt mitdiskutieren auf dem Blog der Migros begünstigen und die Importe bremsen. Bank: Weshalb schafft die Schweiz Jobs und die Trotz Krise ist der Euro jedoch seit 2007 Eurozone nicht? http://blog.migrosbank.ch

ALLTAGE MIT KINDERN

Juni

Tipps und Ideen aus dem Buch «365 Alltage mit Kindern».

Bild: Lee Jakob

Schatten fangen ■ Material: Sonne. ■ Dieses Spiel funktioniert nur, wenn die Sonne scheint. Das Fangspiel ist ganz einfach: Der Fänger versucht, auf den Schatten eines Kindes zu stehen. Gelingt dies, wird das «gefangene» Kind zum Fänger oder zur Fängerin. Schlaue Kinder finden schnell heraus, wie man sich bewegen muss,

damit der Schatten möglichst klein wird und man schwierig zu fangen ist. Wie bei anderen Fangspielen gibt es eine Möglichkeit, nicht gefangen zu werden: Man springt an einen sonnengeschützten Ort, wo kein Schattenwurf möglich ist. «365 Alltage mit Kindern», Sabine Mandel, Werd Verlag, www.werdverlag.ch, www.exlibris.ch

Schatten-Fangis: Der Fänger muss auf die Schatten der anderen Kinder stehen.


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AUTO

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NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Die sportliche Autotestfamilie Petrillo aus Wattwil unterwegs mit dem Fiat 500L Trekking: Gioele, Zoe, Marco und Debora (von links).

STECKBRIEF Fiat 500L Trekking 1.6 MultiJet Antrieb: R4-Turbodiesel, 1598 cm3, 120 PS, 320 Nm bei 1750/min. 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 11,5 s, Spitze 183 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,27 x 1,80 x 1,68 m, Der Laderaum reicht von 455 bis 1480 l, Gewicht 1455 kg. Verbrauch: 4,8 l/100 km = CO2-Ausstoss 125 g/km (Normwerte). EnergieeffizienzKategorie B. Preis: ab 31 500 Franken (Basis: 0.9 Turbo, 105 PS, ab 28 700 Franken).

CO₂-RICHTWERTE Fiat 500L Trekking 1.6 MultiJet Im Jahr 2015 sollen Neuwagen im Schnitt nur noch 130 g CO2 pro Kilometer ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung des letzten Werts (2012: 151 g/km) aus, bedeutet das für 2014 als Richtwert 137 g CO2 pro Kilometer. Der Testwagen Fiat 500L Trekking liegt mit 125 g/km etwas tiefer. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter www.migrosmagazin.ch


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Cinquecento im Abenteuerlook Mit seiner SUV-Optik wirkt der Fiat 500L Trekking robust und geradezu unternehmungslustig. Kann er bei der Lesertestfamilie Petrillo aus Wattwil die Lust auf ein Abenteuer wecken?

D

ie Fiat-500-Familie wird laufend grösser – im Wortsinne. So gibts neben dem populären dreitürigen «Cinquecento» ein Cabrio und seit letztem Jahr die grössere, fünftürige Kompaktvan-Variante 500L. Die wiederum gibt es jüngst zusätzlich als längeren 500L Living (optional sieben Plätze) oder als robust anmutenden Trekking mit mehr Bodenfreiheit. Diesen 500L Trekking unterzieht die vierköpfige Migros-Magazin-Autotestfamilie Petrillo aus dem Toggenburg einem ausgedehnten Test. So nutzt Vater Marco Petrillo (41) den Trekking für Fahrten ins Büro – jeweils über zwei kleine Pässe. Gattin Debora Petrillo (37) erledigt Familieneinkäufe oder fährt Gioele (12) und Zoe (8) zum Sport. Und am Wochenende unternimmt die Familie einen Städteausflug mit Shoppingtour. Fast 700 Testkilometer kommen so während der Testwoche zusammen – und die Familie auf ein Testfazit: «Uns gefällt dieses Auto.» Keine Kritik? «Na ja», gibt Marco Petrillo zu, «unser Dieselverbrauch hat mich schon etwas schockiert.» Fiat gibt für den 120 PS kräftigen 1,6-Liter-Turbodiesel, der

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Texte: Raoul Schwinnen Bilder: Holger Salach

EXPERTE

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trotz Robustlook keinen 4x4 hat, einen Normverbrauch von 4,8 Litern an. Die Petrillos erreichen einen Schnitt von 6,6 Litern. «Zu viel für ein modernes Auto», urteilt Petrillo. Für ihn ein Grund, den 500L Trekking nicht – oder nicht in dieser Motorisierung – zu kaufen. Mit der etwas eigenwilligen Form haben die Petrillos dagegen keine Mühe. Im Gegenteil: «Wir finden das Design auffällig, aber gelungen», sagt Debora Petrillo, «zudem sind die Abmessungen praktisch. Dank leicht erhöhter Bodenfreiheit kann man bequem einsteigen. Dennoch ist das Auto parkierfreundlich kurz», ergänzt sie. Findet der abenteuerlustige OffroadLook Zustimmung bei der Testfamilie, ist sie vom Innenraum weniger angetan. Dem Wirtschaftsinformatiker bietet das schlichte Cockpit «zu wenig Schnickschnack», gibt er schmunzelnd zu. Und Debora macht sich Gedanken zum Platzangebot: «Der Innenraum ist zwar variabel, aber der Laderaum nicht so gross wie im Kombi. Für die Ferien kann das knapp werden.»

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AUTO | 111

DIE AUTO-TEST-FAMILIE

Testen Sie eine Woche lang gratis den neuen Ford Tourneo Connect Testen Sie für das Migros-Magazin den neuen Ford Tourneo Connect. Bewerben Sie sich auf www.migrosmagazin.ch und fahren Sie vom 23. bis 30. Juni den Van als Siebensitzer. Sie sind eine mindestens dreiköpfige Familie und bereit, im Migros-Magazin zu erscheinen. Anmeldeschluss: So., 8. Juni. Wir wählen die Teilnehmer aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

STECKBRIEF Ford Grand Tourneo Connect 1.6 TDCi Antrieb: R4-Turbodiesel, 1560 cm3, 115 PS, 285 Nm bei 1750/min. 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 13,6 s, Spitze 165 km/h. Abmessungen: L/B/H 4,82/ 1,84/ 1,86 m, Laderaum 7/ 5/ 2 Plätze 322/ 1529/ 2620 l, Gewicht 1635 kg. Verbrauch: 4,8 l/100 km = CO2-Ausstoss 130 g/km (Normwerte). Energieeffizienz B. Preis: als 7-Plätzer ab 26 946 Franken (Basis: Tourneo Connect, 100 PS/5 Sitze, ab 19 386 Franken).

Leisere Autos

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Kurt Egli, Umweltberater

In Städten leidet ein Drittel der Bevölkerung unter Strassenlärm – und Lärm macht krank. Deshalb werden Millionen in Fahrbahnüberdeckungen, Schallschutzwände und -fenster und leisere Strassenbeläge investiert. Doch Lärm lässt sich auch an der Quelle bekämpfen. Lärmarme Reifen und möglichst leise Fahrzeuge sorgen für mehr Ruhe. Wohlgemerkt: Ein lärmiges Auto wird als so laut empfunden wie zehn Autos mit einem niedrigen Lärmwert. In der Fiat-500-Familie reichen die Lärmwerte von vorbildlichen 69 Dezibel bis zum erlaubten Maximalwert von lauten 74 Dezibel.

KORRIGENDUM Kindersitz-Pflicht Im Beitrag über Auto-Kindersitze im Migros-Magazin Nr. 21 schrieben wir, die Kindersitz-Pflicht ende am 13. Geburtstag oder bei Erreichen von 150 Zentimeter Körpergrösse. Dies ist falsch. Richtig ist: Die Kindersitz-Pflicht endet am 12. Geburtstag oder bei einer Körpergrösse von 150 Zentimetern. Wir bedauern den Fehler und bitten um Entschuldigung.


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1. Tag Basel – Speyer Individuelle Anreise, ab 15.00 Uhr Einschiffung. Um 16.00 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag Speyer Am Nachmittag Ausflug* nach Heidel­ berg, eine der schönsten Städte Deutschlands. 3. Tag Speyer – Köln Passage «Romantischer Rhein» mit Loreley. Stadtrundgang* in Köln. 4. Tag Rotterdam Ausflug* Windmühlen von Kinder­ dijk. Nachmittags Stadt­/Hafenrundfahrt* in Rotterdam. 5. Tag Amsterdam Vormittags Stadtrundfahrt* und Be­ such der Insel Marken. Grachtenfahrt* am Nachmittag. 6. Tag Düsseldorf Stadtrundfahrt* am Nachmittag. 7. Tag Rüdesheim Schifffahrt «Romantischer Rhein». Winzerexpress. Besuch Weinlokal mit Imbiss/Livemusik.* 8. Tag Strasbourg Stadtrundfahrt* durch die Europa­ metropole Strasbourg am Nachmittag. 9. Tag Basel Ausschiffung und individuelle Heimreise. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten | Programmänderungen vorbehalten | Partnerfirma: feenstra

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Ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen im Oberwallis: Das Salina Maris in Breiten (rechts). Auch Wellnessfans sind im Hotel gut aufgehoben.

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ellness- und Wanderferien mit Kind, Kegel und Hund? Das Hotel Salina Maris in Breiten im Kanton Wallis bietet genau das an. Am Fuss der Wanderregion Aletsch-Jungfrau gelegen, ist es das einzige schweizerisch anerkannte alpine Soleheilbad. Als Hotelgast kann der Wellnessbereich gratis genutzt werden. Inbegriffen sind der Eintritt ins Soleschwimmbad und den Wellnessbereich Aquamarin mit Dampfbad, Sauna, Schwalldusche und Liegeraum sowie Fitnessstudio. Auch Kinder sind willkommen. Wer sich etwas Gutes tun möchte, bucht eine Massage. Highlights sind die hawaiianische Lomi-Lomi-Nui-Massage, bei welcher der Körper mit Händen und Unterarmen massiert wird, oder die Matterhorn-Hot-Stone-Massage, bei der warme Steine vom Matterhorn auf

den Körper gelegt werden. Die Therapieabteilung bietet Physiotherapien und Solewickel zur Behandlung von Rheuma, Arthrosen oder Unfallschäden an. Auch Kosmetikbehandlungen sind möglich, zum Beispiel Gesichtspeelings oder Haarentfernungen. Haustiere wie Hunde und Katzen sind im Hotel ebenfalls erlaubt. So kann man mit allen Familienmitgliedern, zwei- wie vierbeinigen, verreisen und den Bergfrühling im Wallis geniessen: würzige Alpenluft, ein Logenplatz am Aletschgletscher und die freie Sicht auf die schönsten Viertausender des Wallis inbegriffen. Auf über 300 Kilometer ausgeschilderten Wanderwegen lässt sich die Sonnenterrasse zu Fuss erkunden. Und bei den Walliser Choscht-Tagen im Juni kann man sich mit regionalen Spezialitäten aus Grossmutters Zeiten stärken.

So machen Sie mit: Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt Online: Gratis auf www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Aletsch Arena», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: Montag, 9. Juni 2014. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


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Treppenlifte

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Teilnahmeschluss: Montag, 9.6.2014, 24 Uhr Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


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| NR. 23, EXTRA MIGROS-MAGAZIN 2. JUNI 2014 RÄTSEL & SPIELE

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| UNTERHALTUNG RÄTSEL &NRSPIELE 00 00 . MONAT 2011 MIGROSMAGAZIN

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2 QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Welcher Niederschlag kann auch verknüpft werden? J

Schnee

W Regen

A Tau

So nehmen Sie teil

2. Was können Sie nicht beim Coiffeur verlangen? A Haarfärben

U Pechsträhne

O Dauerwelle

3. Wann war Brasilien schon mal Austragungsort der Fussball-WM? H 1934

S 1950

R 1986

4. Welches Team war noch nie Fussball-Weltmeister? I

Uruguay

R Argentinien

D Niederlande

5. Die belgische Methode des Krabbenfischens mit ... ist seit 2013 Weltkulturerbe. A Pferden

H Hunden

Teilnahmeschluss: Montag, 9.6.2014, 24 Uhr

N Stieren

6. Auf wie viele Spielorte verteilt sich die Fussball-WM 2014? G neun

U zwölf

E

sechzehn

7. Welche Mannschaft nimmt zum ersten Mal an einer WM-Endrunde teil? A Costa Rica

E

Bosnien-Herzegowina

I

Iran

L

Tiberius

8. Welcher Herrscher pflegte angeblich von seinem Bett aus zu regieren? R Ludwig XIV

T Lösungswort: 1

2

3

Stalin 4

5

6

7

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/ SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Auflösung Nr. 22: OELFARBE Gewinner Nr. 21: Monika Kolb, Horw LU; Heinz Fahrni, Moosseedorf BE; Michelle Ambauen, Wolhusen LU

8

WORTDSCHUNGEL: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Suchen Sie alle 15 Nationalteams, die aufgelistet sind, im nebenstehenden Raster. Die Wörter können in alle Richtungen verlaufen und mehrfach abzweigen. Kein Wort verläuft diagonal und die Wörter kreuzen sich nicht. Die Buchstaben, die übrig bleiben, ergeben die Lösung. Als kleine Hilfe haben wir die SCHWEIZ bereits markiert.

Teilnahmeschluss: Montag, 9.6.2014, 24 Uhr

ARGENTINIEN - AUSTRALIEN BRASILIEN - DEUTSCHLAND ENGLAND - GHANA - HONDURAS ITALIEN - KAMERUN - NIGERIA PORTUGAL - SCHWEIZ - SPANIEN URUGUAY - USA Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 051 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD7 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD7 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Wortdschungel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Die Lilibiggs und ihre Freunde sind im Fussballfieber. Natürlich gehen sie auch gerne mal ein Spiel anschauen. Auf dem einen Foto von ihrer Fantruppe ist etwas durcheinander geraten. Findest du die 10 Unterschiede? Kreise sie mit einem Stift ein.

2. Welches ist kein Sommermonat? a) Oktober b) Juli c) August 3. Was wächst bei uns im Juni? a) Erdbeeren b) Baumnüsse c) Kohl 4. Was ist UV-Schutz? a) Eine Velo-Marke b) Schutz vor der Sonne c) Eine Unfall-Versicherung

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs

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1. Wie nennt man Ebbe und Flut noch? a) Verzeihen b) Gezeiten c) Geuhr

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4 SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

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8 4 2 7 5

8

1 4 2 7 6

3

7

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

9

5 8 4

7 4 5 3 7

1 6 2

Auflösung Nr. 22: 627 8 2 6 7 4 9 5 3 1 Gewinner Nr. 21: 4 3 7 5 8 1 2 9 6 Camille Cornut, 1 5 9 2 3 6 7 4 8 2 8 5 3 1 4 9 6 7 Champlan Grimi3 9 4 6 2 7 8 1 5 suat VS; 6 7 1 9 5 8 3 2 4 7 1 2 4 9 5 6 8 3 C. Bertoli, Muttenz BL; 9 6 8 1 7 3 4 5 2 Christa Nussbaumer, 5 4 3 8 6 2 1 7 9 Teilnahmeschluss: Montag, 9.6.2014, 24 Uhr Basel; Ruth Sollberger, Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Meilen ZH; Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden Rolf Spengler, schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Thun BE

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IMPRESSUM

Publizistische Leitung: Monica Glisenti

MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 413 000 (WEMF, MACH Basic 2014-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Doris Oberneder (AD), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Lithografie: René Feller, Reto Mainetti

Geschäftsbereich Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

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Fahren Sie im «CabriO» 1900 Meter über den Alltag: Die weltweit erste doppelstöckige Luftseilbahn mit offenem Oberdeck bringt Sie im Handumdrehen aufs Stanserhorn. Lassen Sie sich im Drehrestaurant Rondorama kulinarisch verwöhnen, während Ihr Blick über die 100 Kilometer lange Alpenkette und zehn Schweizer Seen schweift. Entdecken Sie das Stanserhorn. Und wenn Sie wissen wollen, wo der Adler seine Kreise zieht, welche Blume gerade blüht oder welcher Wanderweg der schönste ist, fragen Sie einfach den StanserhornRanger. Aktionsdauer: bis 30. Juni 2014 Profitieren: Sie erhalten 30 Prozent Ermässigung auf – die Bahnfahrt nach Stans und zurück – die Bergbahnfahrt auf das Stanserhorn retour Preis: Beispiele pro Person in der 2. Klasse Bahn + Bergbahn

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«SCRIPT AVENUE» – DER NEUE ROMAN VON CLAUDE CUENI

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In seinem neuen Roman «Script Avenue» erzählt Claude Cueni mal nicht die Geschichten anderer, sondern seine eigene.

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FUSSBALL-WM

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Der Brasilianer Emerson kugelte sich im Training eine Schulter aus, als er sich als Torwart versuchte.

NR. 23, 2. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Vor ihrem letzten Gruppenspiel an der WM 1998 liessen sich alle rumänischen Spieler die Haare strohblond färben. Sie kamen weiter.

«Ich bin das Kind im Manne»

Sascha Ruefer reist nach Brasilien, um für das SRF die WM zu kommentieren. Dort muss er auf einiges verzichten, was ihm lieb ist: Töff, Grill, Sushi und das Wichtigste – seinen kleinen Giel. Wieso leben Sie in Schenkon?

2006 habe ich für die Sendung «Uri, Schwyz und Untergang» eine Wette verloren und musste von Grenchen 112 Kilometer nach Luzern laufen. Bei diesem Marsch entdeckte ich die Schönheit dieser Gegend. Schenkon ist für mich der letzte Fleck Paradies. Wo würden Sie gerne leben?

Name: Sascha Ruefer (42) Sternzeichen: Steinbock Wohnort: Schenkon LU

In Schenkon stimmt einfach das Gesamtpaket. Ich bin viel unterwegs und habe trotzdem nie einen schöneren Ort zum Wohnen und Leben gefunden. Hier fühle ich mich wohl, hier ist mein Zuhause. Beruf und Lebenslauf:

Ich bin in Grenchen SO aufgewachsen. Schon zu meiner Schulzeit schrieb ich Sportberichte für das «Bieler Tagblatt», später arbeitete ich als Reporter und Moderator für Canal 3. Seit fast 20 Jahren moderiere ich nun schon verschiedene Sport- und Unterhaltungssendungen im SRF. Seit 2008 bin ich bei SRF der Livekommentator der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Mein Ziel:

Gesund zu bleiben. Was ich mag:

Ruhe, Berge und Wasser, Heiterkeit, Grillieren, Wein. Was ich nicht mag:

Gejammer, Bluffer, Abhängigkeit, grosse Menschenansammlungen, Gemüse auf dem Grill. Was ich an mir mag:

Meine Fröhlichkeit.

Was ich an mir nicht mag:

Ich bin nicht der entscheidungsfreudigste Mensch.

Meine Spezialität:

Der Grill ist zu Hause mein liebstes Utensil. Es geht nichts über ein feines Rindsfilet. Sushi mag ich auch: Im

Kaiten Sushi Planet in Sursee esse ich zwei Mal pro Woche. Masaki, der Sushi-Koch meines Vertrauens, macht mir eine spezielle Sascha-Platte: Algensalat, Thunfisch-Carpaccio, Sashimi und Nigiri. Mein Vorbild:

Beni Thurnheer. Er ist eine lebende Fernsehlegende, ein hochgebildeter Mann. Er ist immer sich selbst geblieben und hat sich nie verstellt. Es gibt beim Schweizer Fernsehen keinen, der belesener ist als er.

Mein bester Entscheid:

Eine Familie zu gründen. Mein kleiner Giel hat mein Leben komplett verändert. Durch ihn ist alles andere unwichtig geworden. Meine Schwäche:

Ich bin farbenblind. Vera, meine Liebste, muss mir sagen, welches Hemd zu welcher Hose passt.

Meine Lieblingslektüre:

Das Fussballmagazin «11 Freunde». Mich interessieren die Geschichten neben dem Spielfeld. Mein Lieblingsfilm:

Trickfilme wie «Ice Age» sind ganz mein Ding. Ich bin einfach das Kind im Manne. Mein Lebensgefühl:

Ich nehme mich selbst nicht ganz so wichtig und das Leben nicht bierernst. Meine schlechteste Eigenschaft:

Ich komme immer zu spät. Deswegen war ich früher auch so schlank: Ich habe fast täglich den Zug verpasst und musste in die Schule laufen.

Mein Tick:

Ich hasse es, wenn mein Auto dreckig ist. Deswegen muss ich immer freitags zur Autowaschanlage. Text: Silja Kornacher Bilder: Daniel Winkler

MEIN GANZER STOLZ

«Am Tag nach der Geburt unseres Sohns (siehe Cover der ‹Schweizer Illustrierten›) kamen meine Freunde vom FC Gunzwil-Eich traditionsgemäss mit den Bäumen angefahren. Matti Petter ist nach dem finnischen Skispringer Matti Hautamäki und dem norwegischen Langläufer Petter Northug benannt, beides bewundernswerte Stehaufmännchen.»

MEINE MASCHINE

«Dieser Töff, ein V-Max, war schon immer mein Traum. Für ihn habe ich lange gespart.»


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 23, 2. JUNI 2014 |

Der schlechteste Titelverteidiger aller Zeiten war Frankreich. Die Mannschaft schied im Jahr 2002 in der Vorrunde aus, ohne ein Tor zu schiessen.

FUSSBALL-WM | 127

Quellen: «NEON unnützes Fussballwissen», Fifa.com, Wikipedia «Weltmeisterschaft/Rekorde»

MEINE SAMMLUNG

«Ich besitze alle WM-Bälle seit 1970. Der aktuelle WMBall, Brazuca, ist übrigens aus Kunststoff. Er ist verschweisst, nicht genäht und saugt daher kein Wasser auf.»

MEIN SCHMUCK

«Was für Frauen Ohrringe sind, sind für mich Uhren.»

UNSER ERBSTÜCK

«In diesem Stubenwagen lag schon Veras Mutter. Er war das erste Baby-Accessoire, das in unserem Wohnzimmer stand.»

MEIN RÜCKZUGSORT

«Während einer Schlagersendung mit Costa Cordalis am Sempachersee diente uns dieses Seehaus als Umkleide. Ich habe mich sofort verliebt. Die Eigentümerin hat es mir zur Verfügung gestellt, mein persönlicher Sechser im Lotto.»

MEIN MIGROSLIEBLINGSPRODUKT

«Jeden Samstag hole ich mir ein Poulet. Das hat mein Vater schon so gemacht. Am Samstagvormittag werkle ich gerne zu Hause, da habe ich keine Lust auf Kochen.»


( Wir sind

schon wiede

Migros magazin 23 2014 d vs  
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