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Ausgabe Luzern, AZA 1953 Sion Response Zentral

NR. 22, 26. MAI 2014 www.migrosmagazin.ch

JUNGE MACHEN ZEITUNG I 10

SchülerReportage aus der Jowa 36 SEITEN BEAUTY-EXTRA

Gestylt wie ein Topmodel

10 JAHRE MIGROS-MAGAZIN

E XT RA Nr. 22 | 26. Mai

2014

Clifford Lilley Mateo; Styling:

Einfach sch

Wir stylen

eine Frau und

einen Mann

von der Stra

ön!

sse wie Topm

Kurve gekriegt

Vom Gewalttäter zum liebevollen Götti: Renato Kauz ist einer der Menschen, die wir in den letzten zehn Jahren porträtiert haben. Was ist aus ihnen geworden? Lesen Sie ab Seite 12.

odels | 10

Bilder: Juventino

Bild: Mirko Ries

Beauty

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 041 - 455 70 38 E-mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch


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DIESE WOCHE 4 |

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INHALT

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EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

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enschen im ittelpunkt Vor zehn Jahren, genauer am 25. Mai 2004, hat fast die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ein neues Magazin im Briefkasten. Es heisst «Migros-Magazin» und ist der Nachfolger des legendären «Brückenbauers». Von Anfang an machte die Redaktion spannende Menschen, überraschende Lebensentwürfe, Schicksalsschläge und Höhenflüge zum Thema. Das Leben in all seinen bunten Facetten wollte die Redaktion zeigen, wollte Menschen zu Wort kommen lassen, die etwas zu sagen haben. Keine seichten Promistorys, keine verquirlten theoretischen Abhandlungen, die niemand versteht und die noch weniger interessieren. Geschichten über das Leben, lebendig erzählt, verständlich und mit positivem Geist geschrieben. Dies scheint uns gelungen zu sein. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, danken uns mit Interesse und der Zeit, die Sie uns schenken. Mehr als drei Millionen Migros-Kundinnen und -Kunden lesen jede Woche das Migros-Magazin, das Westschweizer Migros Magazine sowie das Tessiner Azione. Für Ihre Treue bedanke ich mich herzlich. Das Heft zum Jubiläum widmen wir einigen Themen, die unsere Leserschaft in diesen zehn Jahren besonders bewegt haben. Wir haben nachgefragt: Was ist in der Zwischenzeit passiert? Aber lesen Sie selbst! Die Redaktionscrew unserer Doppelseite 10/11 war gerade einmal drei bis fünf Jahre alt, als das MigrosMagazin das Licht der Welt erblickte. Die Klasse B1b aus Opfikon ZH macht den Anfang unserer Serie «Schüler machen Zeitung». Sie beschäftigt sich zurzeit mit dem Thema Berufswahl und hat die Migros-Bäckerei Jowa in Volketswil ZH besucht und recherchiert. Welche Berufe brauchts, um Brot oder Patisserie zu machen? Was macht ein Polymechaniker, was verdient ein Logistiklehrling? Herausgekommen ist ein interessierter Einblick in die Arbeitswelt der Jowa.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif


DIESE WOCHE INHALT | 5

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MIGROS-WOCHE

Jubiläumsausgabe Zehn Geschichten, welche die Migros-MagazinLeserinnen und Leser während der letzten zehn Jahre besonders bewegt haben. Wir zeigen, wie es den damals Porträtierten heute geht.

6 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Tierfreundliche Haltung Die Migros führt die Schweizer Tierwohl-Standards auch bei ihren ausländischen Produzenten ein.

JUGEND IM MIGROS-MAGAZIN

10 | Neue Serie: Schüler machen Zeitung Alle zwei Wochen stellen Oberstufenschüler einen Betrieb der M-Industrie vor. Erste Station: Jowa, die grösste Bäckerei der Schweiz, in Volketswil ZH.

12 Adoptivkinder aus der Ukraine

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AKTUELL

44 | Ausgezeichnet Welche Preise die Migros für ihr vielfältiges Engagement in den letzten Jahren erhalten hat. 47 | Kinderfestivals von Lilibiggs

16 Guido Trüssel: Heimkind, Seemann, Buchstar 20 Dina Burger: Ex-Boxerin

SCHAUFENSTER

48 | Fotowettbewerb: Wählen Sie Ihr Lieblingsbild aus der Waadt 58 | Basteln Sie Ihr eigenes Floss! 62 | Geflügelklassiker für den Grill 64 | Neue Snacks von Sun Queen 67 | Knackige Glacestängel von MegaStar 69 | Müesli mit einem gesunden Plus 71 | Süsse Tafelrunde mit Frey-Schoggi 72 | Wunschgewicht dank Figure Control 73 | Würziges Sauerteigbrot 74 | Cremiges und Eisiges für unterwegs 75 | Dufte Düfte für den WM-Sommer

22 Kevin Hediger: Krebs überlebt 26 Urs Baumann: Ex-Millionär 28 Esther Zwygart: wieder im Cockpit

IHRE REGION

32 Interview mit Thomas Held

LEBEN

77 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

83 | Familie Kinder trödeln gerne. Wann ist es Zeit, als Eltern einzugreifen? 84 | In Form Brautkleid reloaded: Heidi Bacchilega stemmt den Sandsack und macht sich an der frischen Luft fit. 88 | Digital Handy laden geht jetzt auch kabellos.

36 Renato Kauz: Drogen und Gewalt überwunden 38 Esther Maurer: Nierenspenderin 40 Hausmann: Erinnerungen eines Putzteufels

MEINE WELT Bilder: Mirko Ries, Gian-Marco Castelberg

38

30 Franziska König: Mami mit 16 Jahren

102 | Lina Button Die Thurgauer Singer-Songwriterin über Mutters Küche und warum sie manchmal am liebsten gar keine Musik hört.

RUBRIKEN

91 | Glücksgriff 93 | Rätsel & Spiele 99 | Impressum 100 | Cumulus


MIGROS-WOCHE

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AKTUELLES

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NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Ein Helfer rettet nahe der bosnischen Stadt Žepče eine alte Frau aus den Fluten.

Hilfe für den Balkan

Die Migros spendet eine halbe Million Franken für die Opfer der Überschwemmungen in Bosnien, Serbien und Kroatien.

REGION LUZERN

Unter Wasser Vom 6. bis zum 28. Juni können Korallen, Fische und Meeresschildkröten im Forum Zugerland, dem Kulturraum des Migros-Kulturprozents, bewundert werden. Bei den Werken des Künstlerpaars Benedikt Dreyer-Görner und Claudia Görner handelt es sich vor allem um Makroaufnahmen, die, am Computer bearbeitet, die schier grenzenlose Schönheit der Unterwasserwelt untermalen. Die Ausstellung kann während der Ladenöffnungszeiten des Einkaufscenters Zugerland, Steinhausen, in der oberen Verkaufsebene hinter World of Jeans besichtigt werden.

eine halbe Million Franken ans Schweizerische Rote Kreuz (SRK) spendet. Die lokalen Rot­ kreuzgesellschaften unterstützen die betroffe­ ne Bevölkerung bei der Evakuierung, und sie versorgen die Menschen mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Kleidern, Hygieneartikeln und Wolldecken. Zudem werden Notunterkünfte errichtet. Das SRK hilft wiederum den lokalen

Rotkreuzgesellschaften vor Ort. «Wir alle haben Freunde, Bekannte und Kollegen, die aus den Balkanländern stammen», sagt Migros­ Chef Herbert Bolliger. «Zahlreiche unserer Mitarbeitenden haben Familie im Katastro­ phengebiet. Mit der Spende ans SRK können wir schnell und unkompliziert mithelfen, die Not zu lindern.»

Siedlung als Oase Die Stiftung Natur und Wirtschaft zeichnet neu Wohnsiedlungen aus, die Natur direkt vor der Haustüre: besonders naturnah gestaltet spielende Kinder bei der sind und Lebensraum für Tiere Wohnsiedlung «Pic 3» in und Pflanzen bieten. Die erste Allschwil BL. Überbauung, die das Zertifikat der Stiftung erhält, ist die Siedlung «Pic 3» der MigrosPensionskasse in Allschwil BL. Dieses Wohnareal auf dem Gelände einer ehemaligen Ziegelei bietet dank vieler Teiche Lebensraum für Amphibien. Hinzu kommen Hecken aus einheimischen Sträuchern und Trockenmauern, in denen zum Beispiel Eidechsen Unterschlupf finden. Die Migros hat sich im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms Generation M dazu verpflichtet, bis Ende 2015 mindestens 2,5 Millionen Quadratmeter naturnahen Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu schaffen.

Neue Wälder für Äthiopien

Die Schweizer Stiftung Green Ethiopia gewinnt den Energy Globe Award, einen international beachteten Umweltpreis, der von einer österreichischen Initiative ins Leben gerufen wurde. Green Ethiopia engagiert sich schon seit 15 Jahren für die Aufforstung brachliegender Regionen in Äthiopien. Die Wälder schützen den Boden vor Erosion, sie eignen sich für den Kaffeeanbau und dienen als natürlicher Wasserspeicher, der den Bauern in Trockenzeiten bei der Bewässerung von Feldern hilft. Präsident der Stiftung Green Ethiopia ist Kurt Pfister, ehemaliger Präsident der Delegiertenversammlung des MigrosGenossenschafts-Bundes. www.greenethiopia.org

Bilder: Dado Ruvic/Reuters, Valencia Kommunikation AG, Bernard Van Dierendonk

D

ie Verwüstungen in der Balkanregion sind gewaltig: Durch die Überschwemmungen in Bosnien, Serbien und Kroatien haben viele Menschen ihre Häuser verloren. Zehntau­ sende sind auf der Flucht, müssen ohne Elek­ trizität und ohne Trinkwasserversorgung aus­ kommen. Der Migros­Genossenschafts­Bund hilft nun den Opfern der Katastrophe, indem er


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014

AKTUELLES | 7

Stopp dem Littering D ie «Basler Littering-Gespräche», bei denen die Migros aktiv mitwirkt, ist eine seit acht Jahren tätige Arbeitsgemeinschaft. Darin engagieren sich Staat und Wirtschaft gemeinsam gegen herumliegenden Abfall. Die neuste Aktion der Arbeitsgemeinschaft heisst «Ein Drecksack macht sauber». Läden und Kioske, die Lebensmittel für die Verpflegung im Freien verkaufen, verteilen in Basels Innenstadt einen «Drecksack». Dieser Abfallsack ist gleichzeitig auch Gewinnlos für attraktive Preise. Der in Basel praktizierte Weg ist landesweit einzigartig. Statt wie in anderen Städten, wo Läden mit Gebühren belegt werden sollen, setzen hier öffentliche Hand und Handel auf ein partnerschaftliches Vorgehen beim Kampf gegen Littering. Anzeige

Für eine saubere Basler Innenstadt: In diesen Containern werden die speziell gestalteten Abfallsäcke gesammelt.

Urabstimmung 2014

Ihre Stimme zählt Die Genossenschafterinnen und Ge­ nossenschafter haben ihre persönliche Stimmkarte für die Urabstimmung 2014 in den letzten Tagen erhalten. Mit der Karte können Sie direkt Ihre Stimme abgeben — dabei erfahren die Verantwortlichen der Migros auch gleich, was Sie über unser Unternehmen denken. Die Frage, die Ihnen gestellt wird, betrifft die Genehmigung der Jahresrechnung Ihrer Genossenschaft, die im Migros­Magazin 21 publiziert wurde. Bericht und Jahresrechnung werden Ihnen von der regionalen Verwaltung und dem regionalen Genossenschaftsrat zur Annahme empfohlen. Nehmen Sie Ihr Recht zur Urabstimmung wahr! Wir freuen uns über Ihre Beteiligung. Ihre Migros


GENERATION M 8 |

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TIERHALTUNG

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NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Tierwohl auch im Ausland

Die Migros führt die Schweizer Tierwohl-Standards auch bei ihren ausländischen Produzenten ein. Für dieses Engagement wurde sie jetzt mit dem Swiss Ethics Award ausgezeichnet.

R

egelmässig erschüttern hässliche Bilder aus der industriellen Tierhaltung im Ausland die Konsumenten. Der Grund: Bei vielen Nutztieren gibt es im EU-Raum keine einheitlichen Haltungsstandards. Die Mast der Tiere erfolgt nach den vorgegebenen Tierschutzbestimmungen des jeweiligen Landes – und diese sind oftmals bedeutend weniger streng als in der Schweiz. Die Migros schaut bei Missständen in der ausländischen Tierhaltung nicht weg und nimmt ihre Verantwortung wahr. Deshalb gibt sie im Rahmen von Generation M ein ambitioniertes Versprechen ab: Bis 2020 sollen alle ihre Produkte aus dem Ausland unter Einhaltung der Schweizer Tierwohl-Standards hergestellt werden. Als erste Schweizer Detailhändlerin bietet die Migros seit November vergangenen Jahres Trutenfleisch aus Ungarn an, das den Schweizer Tierwohl-Stan-

Pionierprojekt Trutenzucht in Ungarn: Die Tiere haben einen Wintergarten und können nun jederzeit ans Tageslicht und an die frische Luft.

«Solche Projekte haben eine Vorbildwirkung.» Hansuli Huber, Geschäftsführer beim Schweizer Tierschutz STS

dards entspricht. So wurden rund 30 Ställe neu gebaut oder umgerüstet. Für die Tiere bedeutet das unter anderem mehr Platz, Zugang zu einem überdachten Wintergarten, Tageslicht im Stall und erhöhte Sitzgelegenheiten. Bei Kaninchenfleisch hat die Migros bereits 2012 mit ihrem Lieferanten in Ungarn die entsprechenden Vorgaben umgesetzt. Für ihr Engagement zum Wohl der Tiere hat die Migros vergangene Woche den Swiss Ethics Award erhalten (siehe Box). Der Preis zeige, dass die Migros sich eines Themas annehme, das gesellschaftlich relevant sei, meint Bernhard Kammer, Nachhaltigkeitsexperte bei der Migros. «Wir wollen den Kundinnen und Kunden für tierische Produkte die Gewissheit geben, dass die betreffenden Nutztiere artgerecht behandelt wurden

– egal ob im In- oder Ausland.» (Siehe Interview rechts) Die Migros verkauft überwiegend einheimisches Fleisch: Rind-, Kalb- und Schweinefleisch stammen zu nahezu 100 Prozent aus der Schweiz. Bei anderen Produkten wie zum Beispiel Pouletfleisch ist die Detailhändlerin jedoch auf den Import angewiesen: Hierzulande wird zu wenig produziert, um die Nachfrage abdecken zu können.

Enge Zusammenarbeit mit dem Schweizer Tierschutz Bei den Massnahmen zur Verbesserung des Tierwohls im Ausland arbeitet die Migros eng mit Experten von Organisationen wie dem Schweizer Tierschutz STS zusammen. Der STS berät die Migros bei diesem mehrjährigen Aufbauprojekt und begutachtet periodisch den Prozess vor Ort aus Tierschutzsicht.

Die Massnahmen zur Verbesserung des Tierwohls im Ausland sollen im Idealfall eine Signalwirkung auf den gesamten europäischen Detailhandel sowie dessen Produzenten haben. «In der Tat haben solche Projekte eine Vorbildwirkung», sagt Hansuli Huber, Geschäftsführer beim STS. «So sehen auch andere Unternehmen mittlerweile ihre eigenen Importe unter Tierwohl-Aspekten an und bitten um unsere Beratung», sagt er. Auch ausländische Produzenten hätten von den Anstrengungen der Migros gehört und würden den STS kontaktieren. «Sie wollen von uns wissen, wie sie tierschützerische Vorgaben für die Schweiz in die Praxis umsetzen können.» Texte: Christoph Petermann

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. www.generation-m.ch


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014

TIERHALTUNG | 9

Die fünf Kriterien für das Tierwohl Die ausländischen Produzenten der Migros müssen bei fünf Kriterien das Niveau der Schweizer Tierwohl-Standards erfüllen. Für jeden der folgenden Punkte überprüfen unabhängige Kontrollstellen, ob zum Beispiel die Vorgaben auf Grundlage der Schweizerischen Tierschutzverordnung erfüllt sind:

Bernhard Kammer, Nachhaltigkeitsexperte bei der Migros, zum Tierwohl-Versprechen. Bernhard Kammer, wie schafft es die Migros, die hohen Schweizer Tierwohl-Standards im Ausland durchzusetzen?

Das Wichtigste ist, dass wir Produzenten finden, die sich von unserer Philosophie begeistern lassen. Nur so können wir zusammen die notwendigen Anpassungen vornehmen. Bei unserem Trutenproduzenten aus Ungarn zum Beispiel hat sich dies bezahlt gemacht.

„ Tierhaltung „ Tiergesundheit „ Fütterung „ Tiertransport „ Schlachtung

Was heisst das konkret?

Nahmen den Preis entgegen (von links): Felix Meyer, Geschäftsleiter Migros Luzern, Bernhard Kammer und Daniel Häfliger vom MigrosGenossenschafts-Bund.

Die besseren Bedingungen für die Tiere kosten. Werden die Kunden dadurch tiefer ins Portemonnaie greifen müssen?

Pionierrolle ein. In vielen Projekten müssen wir diejenigen Partner finden, die gewillt sind, mit uns gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Das ist nicht einfach – wir müssen auch mit Rückschlägen rechnen.

Die Leute dort sind heute stolz darauf, was sie geschafft haben – dies kann man gar nicht hoch genug bewerten. Die Massnahmen zur Verbesserung des Tierwohls führen mittlerweile zu gesünderen Tieren und einer besseren Mastleistung. Dies realisieren sowohl der Produzent, der Tierarzt wie auch der Stallmitarbeiter.

PREISVERLEIHUNG

Bilder: Jorma Müller, Boris Bürgisser

Swiss Ethics Award 2014

Das Swiss Excellence Forum verleiht alle zwei Jahre den Swiss Ethics Award an Unternehmen, die sich durch besondere ethische Leistungen auszeichnen. Die Jury anerkennt in ihrer Begründung die hohe gesellschaftliche Relevanz des Tierwohl-Projekts der Migros. Die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Tierschutz verleihe dem Projekt eine hohe Glaubwürdigkeit.

«Weltweit die einzige Detailhändlerin, die diesen Weg beschreitet»

In der Tat führen zum Beispiel die Stallbauten für die Truten in Ungarn zu Mehrausgaben. Momentan übernimmt die Migros diesen Mehraufwand. Wir wissen, dass unseren Kunden das Tierwohl wichtig ist – viele werden bereit sein, dafür auch einen fairen Preis zu bezahlen. Die Umstellung soll bis 2020 erfolgt sein. Warum dauert das so lange?

Das Versprechen im Rahmen von Generation M ist äusserst ambitioniert. Wir sind weltweit die einzige Detailhändlerin, die diesen Weg so konsequent beschreitet, und nehmen eine

«Wir gehen den Weg konsequent weiter.» Werden Sie es schaffen, das Versprechen termingerecht einzulösen?

Davon sind wir fest überzeugt. Nicht zuletzt die Verleihung des Swiss Ethics Award zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Der Preis ist eine Anerkennung, die uns freut – gleichzeitig aber auch verpflichtet, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Mehr Migros-Auszeichnungen auf Seite 44.


JUGEND IM MIGROS-MAGAZIN

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NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Serie: Schüler machen Zeitung «Sie unterstützen dich» Interview mit Kauffrau Gloria Graf

Wir sind die Klasse B1b aus Opfikon ZH und durften die grösste Bäckerei der Schweiz besuchen und an einer Führung durch den Betrieb teilnehmen. Stehend (v. l. n. r.): Abisha, Sayeerda, Lesiya, Mileni, Altina, Isabela, Fitime, Adrijana, Rina, Idriz, Nicole, Endrit, Lehrer Gregor Ingold, Sasa, Nenad, Ernes. Sitzend (v. l. n. r.): Diyar, Raul, Franz, Mustapha

«Das KV bei der Jowa bietet sehr viel. Bei der Lehre geht man durch sechs verschiedene Abteilungen. Man erhält einen sehr guten Einblick in alle Abteilungen. Wir telefonieren sehr viel intern und schreiben sehr viele Briefe oder Mails. Die Jowa erwartet einen guten Sek-A-Abschluss oder einen Hammer Sek-B-Abschluss. Man muss aber

auch sehr gut Deutsch können. Wir arbeiten meistens am Computer, damit muss man gut umgehen können. Sobald die Jowa merkt, dass du was erreichen willst, dann helfen sie dir mehr und unterstützen dich. Man verdient gut, man muss aber auch sehr gut mitmachen. Die Jowa ist ein sehr guter Arbeitgeber.» Von Ernes, Mustapha und Franz

Alle für ein Brot

Welche Berufe braucht es für die Herstellung eines Brots? Die Klasse B1b aus Opfikon wollte es herausfinden und hat die Jowa in Volketswil ZH besucht.

«Der Job macht mir Freude, nicht nur das Geld» Interview mit Brotentwickler Fredy Zimmermann Wie lange arbeiten Sie schon?

Als Brotentwickler seit 16 Jahren, bei der Jowa schon 8 Jahre in der Produktentwicklung.

Wie sind Sie auf Ihren Beruf gekommen?

In meinem Dorf gab es eine Bäckerei. Ich ging hin zum Schnuppern, und es gefiel mir, mit den Händen zu arbeiten.

Bilder: Sasa, Nenad, Erik und Nicola

Verdienen Sie genug?

Ha, ha, ich bin zufrieden. Der Job macht mir Freude, nicht nur das Geld. Welche Schwierigkeiten haben Sie?

Es ist schwierig, von kleinen Mustern zur grossen Produktion überzugehen.

Haben Sie ein eigenes Rezept?

Ich benütze bei der Jowa die Rezepte von hier, zu Hause probiere ich viel Neues. Das ist interessant. Welche Arten von Brot machen Sie?

Wir machen viele Sorten: vom frischen Brot bis zum Toastbrot alles, was bei der Migros nachher im Regal steht. Was ist das Schöne an Ihrem Beruf?

Vor allem, dass ich am Schluss des Tages sehe, was ich geschaffen habe. Das ist schön. Von Mileni, Fitime und Raul

«Ich habe am Nachmittag frei» Interview mit Wendy Habegger, Lehrfrau Bäckerin-Konditorin-Confiseurin Wie sind Sie auf den Beruf gekommen?

Ich wollte schon von klein auf Bäckerin werden. Als ich in der achten Klasse eine Schnupperlehre als Bäckerin suchte, kam ich auf die Jowa.

Wie früh stehen Sie auf?

Es ist immer unterschiedlich, wenn ich um 3 Uhr morgens anfange, bin ich um 13 Uhr fertig mit der Arbeit. Aber meistens starte ich um 4 Uhr

oder 5 Uhr, und dann bin ich um 14 Uhr fertig mit der Arbeit. Wie viel Teig machen Sie etwa pro Tag?

Es ist unterschiedlich, aber ungefähr zehn Teige pro Tag, und freitags mache ich drei Zopfteige. Was sind die Vor- und Nachteile des Jobs?

Ein Vorteil ist, dass ich den ganzen Nachmittag frei habe.


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JUGEND IM MIGROS-MAGAZIN | 11

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

«Alle sind freundlich» Interview mit Dina Dhnad, Lehrfrau Logistik Wie viel Zeit brauchen Sie pro Auftrag?

Rund 30 Minuten, je nachdem, wo das Lager ist.

Haben Sie den Job gern?

Ja, er ist körperlich anstrengend. Arbeiten Sie den ganzen Tag?

6 Uhr bis 15 Uhr oder 7 Uhr bis 16 Uhr.

Wieso haben Sie die Jowa gewählt?

Die Jowa hat gute Arbeitsbedingungen. Es ist ein Betrieb, in dem alle freundlich sind.

Wie viel Lohn kriegen Sie?

Die Löhne bewegen sich vom ersten bis zum dritten Lehrjahr zwischen Fr. 700.– und 1350.–.

Wollten Sie immer schon Logistikerin werden?

Ja, ich wollte schon immer Logistikerin werden.

Was für Ziele haben Sie nach der Lehre?

Ich will mich weiterbilden als Logistikerin oder an der Fachhochschule.

Wann gehen Sie in die Berufsschule?

Die Berufsschule ist ein Mal pro Woche. Sie ist in Dietlikon. Wir haben Berufsbildung, Deutsch, Allgemeinbildung und Sport. Logistik hat viel mit Bewegung zu tun. Welche Sekundarschule haben Sie besucht?

Ich bin im Ausland geboren. Aber hier wäre sie zwischen Sek A und B. Von Abisha und Lesiya

«Lieber zu viel als zu wenig Arbeit» Interview mit dem Berufsbildungsverantwortlichen Stefan Stäheli

Grösste Bäckerei der Schweiz Die Jowa ist die Bäckerei der Migros und hat über 3000 Mitarbeitende, davon 115 Lernende. Die Jowa produziert verschiedenste Brote und Teigwaren, Fertigpizzas, Torten und Kuchen und viele andere Produkte. Die Jowa ist auf über 100 Standorte in der Schweiz verteilt. Der Hauptsitz ist in Volketswil ZH. Im Jahr 2011 machte die Jowa einen Umsatz von ca. 800 Millionen Franken.

Waren Sie von Anfang an Chef?

Ich fange morgens früh an, bin um 5 Uhr schon im Büro. Dann besuche ich alle Lernenden. Ich gehe schauen, ob alle da sind. Dann mache ich E-Mails und Telefone.

Ich bin zuständig für 35 Lehrlinge in Volketswil und Gossau SG.

Ich bin Papa und unternehme viel mit meiner Tochter und spiele gern Tennis. Von Endrit, Idriz und Diyar

Wie viele Mitarbeiter haben Sie?

Wie viele Waren verkauft die Jowa?

Pro Jahr 166 000 Tonnen.

Haben Sie viel Freizeit?

Die Bäcker müssen ab und zu auch am Samstag arbeiten, aber dafür habe ich dann unter der Woche früh Feierabend.

Um welche Uhrzeit gehen Sie ins Bett?

Normalerweise so zwischen 21 Uhr und 21.30 Uhr. Von Adrijana, Sayeerda und Isabela

Wie ist Ihr Alltag?

Ich habe bei der Jowa schon meine Lehre gemacht, als Lebensmitteltechnologe. Nach der Lehre bin ich normal in die Produktion arbeiten gegangen. Dann leitete ich die Anlagen, danach die Brotabteilung. Seit fünf Jahren bin ich für die Lernenden zuständig. Also man ist nicht von Anfang an Chef.

Haben Sie viel Stress?

Es gibt schon hektische Zeiten. Mir ist aber lieber zu viel als zu wenig Arbeit. Was machen Sie in der Freizeit?

«Man muss körperlich fit sein» Interview mit Polymechaniker Arash Kazemitazehkand Wie sind Sie zu diesem Job gekommen?

eigenen Werkzeugwagen. Ich benütze zum Beispiel einen Schraubenzieher und einen Engländer und viele weitere Werkzeuge.

Haben Sie viel Stress bei der Arbeit?

Man muss körperlich fit sein, denn man ist den ganzen Tag auf den Beinen.

Mir war schon immer klar, dass ich etwas Handwerkliches machen will. Mir hat es sehr als Polymechaniker gefallen. Das gibts bei uns viel. Wenn etwas kaputtgeht, muss man es schnell wieder reparieren, weil sonst der ganze Betrieb angehalten wird. Welche Werkzeuge benützen Sie?

Jeder Polymechaniker hat seinen

Ist Ihr Job anstrengend?

Wie früh stehen Sie auf?

Ich stehe um 5 Uhr morgens auf und fange um 6 Uhr morgens an zu arbeiten. Von Rina, Altina und Nicole


10 JAHRE MIGROS-MAGAZIN 12 |

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NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Adoptivkinder

Damals: Als glückliche Eltern von Elias wünschten sich Martina und Andreas Leupin ein zweites Adoptivkind und reisten deshalb vor sieben Jahren mehrere Male in die Ukraine. Das Migros-Magazin berichtete in der Ausgabe vom 4. Februar 2008 über das mühsame Prozedere, das sie durchlaufen mussten, bis Irena endlich bei ihnen war.

Lesen Sie die vollständige Geschichte auf www.migros magazin.ch

Glück im Doppelpack

Ein zweites Adoptivkind aus der Ukraine hat vor sechs Jahren das Glück des Ehepaars Leupin komplett gemacht. Inzwischen sind kleine Krisen überstanden, und die vier Leupins halten fester denn je zusammen.

E

in sonniger Frühlingstag im aargauischen Kirchdorf. Martina (46) und Andreas (53) Leupin sitzen beim Kaffee unter der Pergola hinter ihrem Haus. Elias (12) und Irena (9) wuseln im Garten herum, lachen, necken sich. Eine friedliche Atmosphäre liegt über dem Wohnquartier. Genau dieses Leben wünschte sich das Ehepaar Leupin, als es vor zwölf Jahren beschloss, Kinder zu adoptieren. «Eigentlich», sagt Martina Leupin, «ist

es noch schöner, als ich es mir vorgestellt habe.» Der Weg dahin war mühsam. Vor zehn Jahren kam der kleine Elias aus einem Waisenheim in der ukrainischen Stadt Dneprodserschinsk, vor gut sechs Jahren Irena aus Odessa. «Für die Adoption eines dritten Kindes hätten wir die Energie nicht gehabt», gesteht Martina Leupin. Drei mehrwöchige Reisen in die Ukraine waren allein nötig, um Irena als Tochter in die Schweiz zu holen. Emotionale Ach-

terbahn, Papierkrieg, Ämtermarathon in beiden Ländern, endloses Warten in trostlosen Plattenbauten in Odessa und parallel dazu die Betreuung von Elias in der Schweiz: «Ein riesiger Kraftakt», resümiert Martina Leupin. Als aber die kleine Irena im November 2007 endlich hier war, begann rasch ein normales Familienleben. Nach vier Wochen gab das russischsprachige Mädchen den ersten schweizerdeutschen Satz von sich. Der Kindergärtler

Vor zehn Jahren kam Elias aus einem Kinderheim zur Familie, Tochter Irena folgte vor gut sechs Jahren.

An welche Geschichten erinnern Sie sich noch? Jede Woche ein neues Titelblatt, ein ganzes Jahrzehnt lang – rund 520 Cover sind so entstanden. Bilder und Schlagzeilen, die Sie, liebe Leserin, lieber Leser, dazu verführen sollten, ins Migros-Magazin einzutauchen. Hier eine Auswahl:

Mai 2004

Juni 2004

Juni 2004

Juni 2004

Juli 2004

Juli 2004


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JUBILÄUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014

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Für eine dritte Adoption hätte ihre Energie nicht gereicht.

August 2004

August 2004

August 2004

August 2004

September 2004

September 2004

September 2004

September 2004


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10 JAHRE MIGROS-MAGAZIN | 15

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

Gemeinsam werkeln sie in ihrem Garten: Martina und Andreas Leupin mit ihren ukrainischen Adoptivkindern Irena und Elias.

Elias, plötzlich von seinem Prinzen­ thron gestürzt, tat sich zunächst schwer mit der kleinen Schwester, arrangierte sich aber schnell mit ihr. Irena bekam ein eigenes Zimmer, trat in eine Spielgruppe ein, lernte im gleichen rasanten Tempo Schweizerdeutsch wie ihr Bruder und wurde seine Verbündete. Während Elias sich für Autos, Sport und Theaterspielen zu begeistern be­ gann, zeigte Irena ein Talent fürs Singen und Musizieren. Die Eltern beobachte­ ten gespannt und glücklich die Entwick­ lung ihrer Kinder. Manche Situation amüsierte sie, zum Beispiel wenn jemand fand: «Man sieht, dass das Ihr Sohn ist, Sie haben die gleichen Füsse.» Allerdings gab es auch Krisen. Mit seiner offenen und zugleich verletzlichen Art hatte es Elias im Kindergarten und in der Schule nicht immer leicht. Es kam zu

Oktober 2004

Oktober 2004

ausführlichen Gesprächen mit der Schu­ le. Parallel dazu wuchs Elias’ Interesse an seiner Herkunft und seinen leiblichen Eltern. Die Leupins suchten Unterstüt­ zung bei einem Kinderpsychologen. Und über Kontakte in der Ukraine bekam Elias ein Foto seiner biologischen Mutter. Er hatte es eine Weile auf seinem Nacht­ tisch liegen und liess es irgendwann wie­ der verschwinden. Seine Eltern wissen nun: Diese Identi­ tätssuche ist normal, sie wird auch bei Irena kommen, früher oder später. Die Diskussionen mit der Schule hingegen haben sie nachdenklich gemacht: «Ver­ passt man Adoptivkindern unbewusst einen Stempel, sodass – stärker als bei anderen Kindern – nach etwas gesucht wird, das nicht stimmt?», sinniert Andreas Leupin, «oder ist da wirklich etwas, und wir als Eltern wollen es ein­

Dezember 2004

Januar 2005

Elias hatte eine Weile ein Foto seiner biolo­ gischen Mutter auf dem Nachttisch.

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fach nicht sehen?» Er und seine Frau sind überzeugt: Heimkinder sind durch ihre Herkunft geprägt. Futterneid ist ein Thema, ebenso die Suche nach der un­ geteilten Aufmerksamkeit von Bezugs­ personen. «Wir sind froh, dass wir eini­ ge Schwierigkeiten durch konstruktive Gespräche mit der Schule bewältigen konnten», sagen die Leupins. Dass sie gewisse Dinge über ihre Kinder nie so genau wissen werden, hat ihnen auch der Austausch mit anderen Ukraine­Adoptionseltern bestätigt. Mit ihnen treffen sie sich jährlich, und von ihnen wissen sie auch, dass es weit schwierigere Geschichten gibt als ihre. Deshalb ist für die Leupins klar: «Es ist ein unglaubliches Glück, zwei so ge­ sunde, lässige und aufgestellte Kinder zu haben.» Text: Yvette Hettinger Bilder: Mirko Ries

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16 | Guido Trüssel mit Hündin Ola am Zürcher Limmatplatz vor dem MigrosPressehaus: «Ich bin nie ganz untergegangen – trotz allem, was mir passiert ist.»

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Ein Leben voller Stürme

Der Zürcher Guido Trüssel war Einbrecher, Sträfling und erfolgreicher Bauleiter im Nahen Osten. Vor zehn Jahren widmete ihm das Migros-Magazin eine Titelgeschichte, jetzt erscheint ein Buch über ihn.

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er Frühsommer vor zehn Jahren: Die Migros-Zeitung «Brückenbauer» hatte sich verwandelt und erschien neu unter dem Namen «Migros-Magazin». Nun sollten auch die Redaktionsbüros am Zürcher Limmatplatz renoviert werden. Im Pressehaus hantierten Handwerker mit Farbrollen, Spachteln und Schleifmaschinen. Einer von ihnen war ein grauhaariger Mann mit wettergegerbtem Gesicht, altmodischer Pilotenbrille und auffälligen Tätowierungen auf den kräftigen Armen. Auf der gebräunten Haut war das verblasste Bild eines dreimastigen Segelschiffs zu erkennen. Eine andere Tätowierung zeigte ein vierblättriges Kleeblatt mit der Zahl 13 in der Mitte. Redaktor Michael West (der Autor dieses Artikels) sprach ab und zu mit dem Maler und fragte ihn, wie er denn zu

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Ein Mann trotzt dem Schicksal

Furchtbare Erlebnisse im Kinderheim

BAUER vormals WIR BRÜCKEN in.ch www.migrosmagaz 2004 Nr. 34, 17. AUGUST

Ein Seemannnen f au dem Trocke ten den schlimms Trüssel trotzte Leben. Der Zürcher Guido wie in seinem Auf hoher See

Stürmen.

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Damals: 2004 hatte Guido Trüssel seine Abhängigkeit vom Alkohol überwunden und arbeitete als Handwerker. Der Migros-Magazin-Artikel handelte von seinen früheren Abenteuern als Matrose.

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den vielen Tätowierungen gekommen sei. «Das Bild vom Schiff habe ich in Amsterdam machen lassen; das war in meiner Zeit als Seemann», sagte der Handwerker. «Und das vierblättrige Kleeblatt hier habe ich mir selber mit Tinte und drei Nähnadeln gestochen. Das war im Gefängnis.» Der Mann, der damals 60 Jahre alt war, heisst Guido Trüssel. Er war in seinem Leben Heimkind, Seemann, Einbrecher, Sträfling und erfolgreicher Bauleiter im Nahen Osten. Aus der Geschichte des Zürchers wurde schliesslich ein Artikel, der im August 2004 im «Migros-Magazin» erschien. Zehn Jahre später bringt nun der Echtzeit Verlag ein Buch heraus, das Trüssels Erlebnisse viel ausführlicher nacherzählt. Der preisgekrönte Wiener «Tages-Anzeiger»-Korrespondent Bernhard Odehnal hat knapp ein Jahr lang Gespräche mit dem ehemaligen Matrosen geführt, er hat mit Trüssels Weggefährten geredet und seine fast unglaublichen Erlebnisse in alten Arbeitszeugnissen, Gerichtsakten und Zeitungsartikeln bestätigt gefunden. Das Buch trägt den passenden Titel «Die sieben Leben des Guido T.».

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«Die Arbeit am Buch hat mich manchmal belastet, mir aber auch gutgetan», erzählt Guido Trüssel heute. «Die Gespräche mit Bernhard Odehnal haben mir klargemacht, dass ich zwar oft hart gestürzt, aber auch immer wieder aufgestanden bin.» Belastend war, dass er dem Journalisten ausführlich von seiner unglücklichen Kindheit berichtete. Trüssel wuchs in Zürich Oerlikon auf. Sein Vater, ein Schneider, kam mit einer

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Tuberkulose aus dem Militärdienst zurück und musste sich in einem Sanatorium behandeln lassen. Die Mutter verdiente das Geld für die Familie, schuftete in einer Grossbäckerei und hatte nach den langen Arbeitstagen kaum Zeit und Kraft, sich um ihren Sohn zu kümmern. Der Bub kam mit acht Jahren in ein katholisches Kinderheim im Kanton Thurgau. «Die jungen Patres, die das Heim führten, waren ihrer Aufgabe überhaupt nicht gewachsen», erzählt Trüssel. «Sie hatten es mit rebellischen Kindern zu tun und reagierten auf Ungehorsam mit brutalen Strafen.» So wurde Trüssel manchmal von den Erziehern in ein fensterloses Matratzenlager oder in einen Kohlekeller gesperrt. Vor allem aber wurde der Bub Opfer von sexuellen Übergriffen durch einen weltlichen Lehrer, der am Heim unterrichtete. Als er den Patres davon erzählte, wollten sie ihm nicht glauben und nannten ihn einen Lügner. «Das war das Schlimmste: dass ich nach Hilfe suchte und auch noch dafür bestraft wurde», sagt Trüssel heute. Als 15-Jähriger verliess er das Heim; er startete ohne Lehre ins Leben, half erst bei einem Bauern in Delsberg JU aus, arbeitete später kurze Zeit in der Betriebszentrale Genossenschaft Migros Zürich, wo er frühmorgens Gemüsekisten in Camions lud. Doch die Schweiz war für Trüssel untrennbar mit den quälenden Erinnerungen ans Heim verbunden; er wollte die Vergangenheit möglichst weit hinter sich lassen, heuerte auf einem Schweizer Hochsee-Frachtschiff an. Zu Beginn war er Messeboy, schrubbte das Deck, klopfte Rost von Eisenteilen und bediente den ganzen Tag die Matrosen. Später arbeitete er sich selbst zum

März 2006

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Matrosen hoch, wartete auf den Schiffen die Ladekräne und hielt Ausschau nach Nebelbänken und Anzeichen für einen Sturm. Sein grösstes Abenteuer erlebte er auf dem Schweizer Schiff «Cristallina». «Das war ein sehr kleiner Frachter, eine richtige Nussschale», erinnert sich Trüssel. Eines Tages geriet das Schiff vor der Küste von Guatemala in die Ausläufer eines Orkans. Zentnerschwere Fässer voller Zitronenkonzentrat, die auf Deck festgebunden waren, rissen sich los. Die «Cristallina» wäre fast gesunken.

Zurück in der Schweiz, verlor er den Boden unter den Füssen Im Sturm hatte sich Trüssel bewährt und mitgeholfen, die wild gewordene Fracht zu bändigen. Doch als er nach vier Jahren auf See 1967 in die Schweiz zurückkehrte, verlor er den Boden unter den Füssen. Die Erinnerungen ans Kinderheim holten ihn ein; er hatte immer wieder das Gefühl, nichts wert zu sein. Der Matrose betäubte die Verzweiflung mit Alkohol. Er sass in Bars an der Zürcher Langstrasse, gab Runden aus, um bei den Stammgästen dazuzugehören. Geld beschaffte sich Trüssel immer häufiger durch nächtliche Einbrüche in Geschäftshäuser. Er wurde Mitglied einer Bande, die eine clevere Strategie hatte: Eine Komplizin suchte in den Zeitungen nach Stelleninseraten, bewarb sich zum Schein um die ausgeschriebenen Jobs. Beim Vorstellungsgespräch hielt die Frau nach einem Tresor Ausschau. Nachts räumte die Bande das Geschäftshaus aus. Gewalttätig waren Trüssel und seine Kumpane nie – wenn bei ihren Einbrüchen zufällig jemand auftauchte, suchten sie sofort das Weite. Am Ende flog die Gruppe auf. «Einer der Kumpels prahlte auf einer Beizentour im Suff mit den Einbrüchen», erinnert sich Trüssel. «Das hat uns alle hinter Gitter gebracht.» Der Matrose sass viereinhalb Jahre lang in den Strafanstalten Regensdorf ZH und Saxerriet SG. Im Steinbruch von Saxerriet lernte er, schwere Baumaschinen der Marke Caterpillar zu bedienen.

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Nach seiner Haftstrafe kehrte er 1976 aufs Meer zurück, verdiente sein Geld als Bootsmann auf einem japanischen Frachter namens «Blue Uranus», der Bauelemente nach Nigeria transportierte. Aus dem Material entstanden dort Gebäude für ein grosses Kulturfestival – ein Prestigeprojekt der damaligen nigerianischen Regierung. Weil sich Trüssel mit Caterpillar-Maschinen auskannte, durfte er einen Teil der Bauarbeiten überwachen. Es war der Anfang einer kurzen, aber erstaunlichen Karriere. Der Seemann wurde immer wieder als Bauleiter in Afrika und im Nahen Osten engagiert. Am Ende war er 1981 gar mitverantwortlich für den Bau eines riesigen Marriott-Luxushotels in Kairo. 8000 Dollar verdiente er pro Monat. In Kairo lernte Trüssel seine spätere Frau kennen, die Tochter eines ägyptischen Bierbrauers. Sie folgte ihm in die Schweiz, und die beiden blieben 33 Jahre lang ein Paar. Dabei musste die Ehe schwere Belastungen aushalten. Denn als Trüssel wieder in der Heimat war, wurde er von seinen alten Gefühlen der Wertlosigkeit eingeholt und kehrte zum Alkohol zurück. Vom Geld, das er im Nahen Osten verdient hatte, blieb bald nur noch wenig übrig. Der Seemann hielt sich in der Schweiz mit Handwerksarbeiten über Wasser. Vom Alkohol kam Trüssel erst 1986 los. Er wurde betrunken am Steuer erwischt. Auf Anordnung eines Richters musste er eine Zeit lang regelmässig seine Leberwerte kontrollieren lassen. Der staatliche Zwang half: Trüssel wurde danach nie mehr rückfällig. So erklärt sich auch der Titel des alten Migros-Magazin-Artikels: «Ein Seemann auf dem Trockenen». Was ist seither passiert? Vor drei Jahren haben sich Trüssel und seine Frau getrennt. Sie hatte sich zuvor mehr und mehr einem traditionellen Islam zugewendet. Doch der Zürcher und die Ägypterin sind nicht im Streit auseinandergegangen, und sie telefonieren regelmässig miteinander. Die beiden verbindet der Stolz auf den gemeinsamen Sohn Sascha, der inzwischen 28 ist. Er ist ge-

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lernter Koch, hat die Matura nachgeholt und studiert nun Ernährungswissenschaft. «Er macht etwas aus sich», sagt der ehemalige Seemann und strahlt übers ganze Gesicht. Guido wäre nicht Guido, wenn er nicht ein weiteres Mal aus der Schweiz geflohen wäre. Nach der Trennung von seiner Frau wollte er nach Paraguay auswandern, das er aus seiner Seefahrerzeit als Paradies in Erinnerung hatte. Er hoffte auch, dort besser von seiner kleinen Rente leben zu können. Tatsächlich reichte sein Geld, um in einem Vorort der Hauptstadt Asunción ein schönes Haus zu mieten. Doch Trüssel merkte rasch, dass er in einer Sackgasse gelandet war. «Der Ort war gepflegt, wirkte aber leblos», erzählt er. «Es gab dort ein paar pensionierte Schweizer und Österreicher, zu denen ich aber keinen Anschluss fand. Die sassen den ganzen Tag nur vor ihren Gartengrills, tranken Bier und schimpften über die Einheimischen.» Nach drei Monaten reiste er zurück.

Mit 70 Jahren arbeitet Trüssel noch immer als Handwerker Heute lebt er in einer kleinen Wohnung in Zürich Oerlikon; die weisse Schäferhündin Ola leistet ihm Gesellschaft. Der inzwischen 70-jährige Mann wirkt fit und kräftig. Noch immer hilft er als Handwerker aus, um seine Rente aufzubessern. «Weil ich noch arbeite, kann ich mir den Hund leisten, meinen 25 Jahre alten Audi und meine GC-Saisonkarte.» Das vierblättrige Kleeblatt und die Zahl 13, die auf seinem Arm tätowiert sind, passen als Symbole perfekt zu Guido Trüssels Leben: Immer wieder hat er dem Unglück ein Stück Glück abgetrotzt. Er selber sagt es so: «Die Arbeit am Buch hat mir gezeigt, dass ich eigentlich ein Erfolgsmensch bin. Schliesslich bin ich nie ganz untergegangen – trotz allem, was mir passiert ist.» Text: Michael West Bild: Gian Marco Castelberg

Bernhard Odehnal, «Die sieben Leben des Guido T.», Echtzeit Verlag 2014, Fr. 25.60 bei Ex Libris.

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UNTERRUBIKENTITEL

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Der Kampf ums Gleichgewicht

Dina Burger galt einst als Nachwuchshoffnung im Boxen. Im Ring steht sie schon lange nicht mehr, kämpfen tut sie noch immer – um einen Halt im Leben.

Durchschlagender Erfolg

Damals: 2004 wurde Dina Burger als Ausnahmetalent im Boxring gehandelt. Mit bloss 16 Jahren war sie bereits Schweizer Meisterin im Federgewicht.

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Dina Burger versucht nach ihrer Boxkarriere, wieder Tritt im Leben zu fassen.

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ie Geschichte war gut: Ein schlaksiges Mädchen mit grossen blauen Augen und langen blonden Haaren möchte Profiboxerin werden. Sie ist 16 Jahre alt und Schweizer Meisterin im Federgewicht. Im Migros-Magazin erzählt Dina Burger, Boxen fasziniere sie, weil Kämpfen einfach genial sei. Und im Schweizer Fernsehen vergleicht man den Teenager mit dem Million Dollar Baby aus dem gleichnamigen Boxfilm. Heute, zehn Jahre später, möchte Dina Burger nicht mehr übers Boxen, über die Vergangenheit, reden. Trotzdem erklärt sie sich zu einem Gespräch bereit. Ein kräftiger Händedruck und ein sympathisches Lachen. Die junge Frau spricht ein schnelles Berndeutsch, redet zu Beginn nur über die Vergangenheit und macht sogar Witze über den einstigen Hype um ihre Person. Angesprochen auf ihre platinblonde Kurzhaarfrisur, meint die 26-Jährige mit einem Augenzwinkern: «Wahrscheinlich fehlt mir die Aufmerksamkeit. Jetzt bleiben mir nur noch die Haare, um aufzufallen.» Nach 72 Kämpfen, 59 davon gewonnen, hat Dina Burger die Boxhandschuhe vor acht Jahren hingeschmissen. Sie war damals 18 und wurde im Jahr zuvor Zweite an der Amateur-WM hinter der Russin Jelena Karpatschewa. Eine starke Leistung. Für Dina Burger jedoch ein Knick in ihrer steilen Karriere. Also steigerte sie ihr Trainingspensum: «Ich absolvierte bis zu 18 Einheiten pro Woche, 5 Stunden täglich, und forderte immer mehr von mir.» Weder der Trainer noch ihre Mutter konnten sie aufhalten. Nach zwei weiteren Niederlagen gegen Jelena Karpatschewa war Dina Burger am Ende. Sie weinte viel in dieser Zeit. War das Boxen fünf Jahre ihr Lebensinhalt, war ihr der Gedanke ans Training plötzlich unerträglich. Im Rückblick weiss sie, dass sie nicht nur an ihren Ansprüchen zerbrochen war, sondern dass dahinter ein anderes Problem steckte. «Ich habe nur mit dem Boxen angefangen, weil ich mich plagen und auf keinen Fall dicker werden wollte. Zeitweise wog ich 49 Kilogramm bei einer Grösse

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von 172 Zentimetern.» Dina Burger erzählt von Masochismus und Magersucht so gnadenlos offen, dass man das Gefühl hat, sie wolle sich mit ihren selbstkritischen Worten einmal mehr strafen. Das Essproblem hat Dina Burger inzwischen im Griff, ihr Leben jedoch ist noch immer etwas aus dem Gleichgewicht. Nach Jahren ohne Sport wollte sie 2013 am Gigathlon teilnehmen, setzte sich aber so unter Druck, dass sie das Projekt abbrach: «Ich falle immer wieder von einem Extrem ins andere.» Manchmal könne sie kaum ruhig sitzen, dann wieder komme sie tagelang nicht aus dem Bett. Dabei sehne sie sich doch nach Ausgeglichenheit und Normalität, zu der auch ein Freund gehören würde.

«Ich habe Probleme, die andere in meinem Alter hinter sich haben» Während viele junge Erwachsene mit der Ausbildung hadern, hat Dina Burger ihr Studium der Sozialpädagogik mit Schwerpunkt Jugendarbeit wie nebenbei absolviert. Sie will aber vorerst nicht auf ihrem Beruf arbeiten: «Jugendliche brauchen Halt. Den kann ich nicht bieten, weil ich selber nicht weiss, was ich will.» Alles wegen des Boxens? «Der Sport trägt keine Schuld, es ist die Art, wie ich ihn betrieben habe.» Das habe ihre Entwicklung, um Jahre verzögert: «Ich sah lange wie ein Knabe aus.» Heute mache sich der Rückstand nur noch psychisch bemerkbar: «Ich habe Probleme, die andere in meinem Alter längst hinter sich haben.» Typische Teenagerprobleme eben, wie Unausgeglichenheit und Orientierungslosigkeit. Ihrer Vergangenheit als Kampfsportlerin kann Dina Burger trotzdem etwas Positives abringen: «Ich werde sicher nie ein Opfer.» Sie könne sehr selbstsicher auftreten – und notfalls dreinschlagen. Lieber aktiv als defensiv geht Dina Burger auch ihre Zukunft an: «Ich ziehe demnächst nach Berlin. Dort ist es weniger eng, und man kann auch ein wenig durchgeknallt sein», sagt sie – und lacht. Text: Andrea Freiermuth Bild: Mirko Ries

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Der Himmel kann warten

Kevin Hediger erkrankte vor rund vier Jahren an Krebs. Dank einer Transplantation von Stammzellen ist er heute wieder gesund.

Zur체ck im Leben: Kevin Hediger ist wieder voll berufst채tig und nutzt seine Freizeit, um die Welt zu entdecken.

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as zweite Leben von Kevin Hediger (24) begann kurz vor Weihnachten 2011. Er erhielt einen Anruf mit der Nachricht, dass man einen Spender für ihn gefunden habe: «Es war eine wahnsinnige Erlösung und das schönste Weihnachtsgeschenk, das ich W mir vorstellen konnte.» Ein halbes Jahr zuvor diagnostizierte man beim jungen Mann, der gerade seinen Lehrabschluss und die Rekrutenschule hinter sich gebracht hatte, Lymphknotenkrebs. Diese Krebsart ist heimtückisch. Man kann sie mit einer konventionellen Chemotherapie behandeln, doch die Heilungschancen stehen mit einer Blutstammzell-Transplantation um einiges besser. Die Suche nach einem geeigneten Spender ist schwierig, da die Chance einer Übereinstimmung der Gewebemerkmale zwischen Spender und Empfänger gering ist. Familienmitglieder eignen sich nicht zwingend. gazz ga

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Doch Mitte Jahr, fünf Monate nach der Transplantation, war Kevin Hediger mit einem reduzierten Pensum wieder LEN STAMMZEL MENSCHEN BLUT zurück an seinem Arbeitsplatz. » en b le «Ich wollte das unbedingt. Norch ir no allem, dass w r vo t malität. Nicht immer nur an die hl zä t «Im Momen Krankheit denken müssen, sondern über ganz Banales reden und auch mal wieder einen dummen Spruch machen können.» Heute arbeitet Kevin Hediger wieder zu 100 Prozent in seinem Beruf. Versetzte ihn ein Knoten oder eine Hautveränderung im ersten Jahr noch in Panik, fühlt er sich heute wieder gesund und führt ein normales Leben. Trotzdem hat ihn die Damals: Ende 2010 porträtierte Krankheit verändert. das Migros-Magazin die zwei jungen «Ich bin viel toleranter gegenüber Krebspatienten Kevin Hediger Andersdenkenden und allgemein offe(rechts) und Christoph Finster. ner geworden.» Er habe bemerkt, wie Die beiden waren befreundet und schnell es vorbei sein kann, ohne dass hofften damals auf eine Blutman etwas erlebt hat – und introverstammzellspende. tiert, wie er früher gewesen sei, habe er wertvolle Zeit verschwendet. Heute nutzt Kevin Hediger seine Freizeit, um die Welt zu entdecken. In diesem Sommer etwa fährt er gemeinsam mit einer Kollegin nach Norwegen.

Eine zweite Chance

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Nach der ersten Euphorie kamen die Ängste vor dem Eingriff «Wer der Spender ist, weiss ich nicht – nur, dass man in der Schweiz nicht fündig geworden ist.» Aus rechtlichen Gründen sei das so gehalten, damit nicht plötzlich jemand Forderungen stellen könne. Von der erlösenden Nachricht bis zur Transplantation musste sich Kevin noch einen Monat gedulden: «Sowohl mein Körper wie auch jener des Spenders musste für die Transplantation beziehungsweise die Entnahme vorbereitet werden.» Nach der ersten Euphorie habe er mit Ängsten gekämpft. Denn bei jedem fünften Empfänger klappt die Transplantation nicht, was dann meist das Todesurteil bedeutet. Nach dem erfolgreichen Eingriff verbrachte der Sanitär-Spengler 30 Tage auf einer sterilen Station im Spital. Sein Immunsystem war so geschwächt, dass ihn ein harmloser Virus hätte umbringen können. Man beschied ihm, dass er nie wieder auf dem Bau arbeiten könne.

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März 2008

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Text: Andrea Freiermuth Bild: Mirko Ries

Registrieren lassen und Leben retten In der Schweiz erkranken jährlich rund 1000 Menschen an Leukämie und anderen lebensbedrohlichen Bluterkrankungen. Vielen von ihnen kann mit einer Transplantation von Blutstammzellen geholfen werden. Es ist jedoch häufig schwierig, einen geeigneten Spender zu finden. Wer Leben retten will, meldet sich für eine Registrierung als Blutstammzellspender an und lässt sich und seine Gewebemerkmale in einer Datenbank erfassen. Als Spender infrage kommen Frauen und Männer zwischen 18 und 55 Jahren, die mindestens 50 Kilogramm schwer und gesund sind. Der Test ist ganz einfach: Mittels Wattestäbchen, die per Post zugestellt werden, entnimmt man für die Gewebetypisierung eine Probe der Mundschleimhaut. Kontaktiert wird ein potenzieller Spender erst, wenn eine Übereinstimmung mit einem Patienten festgestellt worden ist. Erst dann werden genauere Untersuchungen und Gespräche durchgeführt. Ein Spender hat jederzeit die Möglichkeit, von seinem Entscheid zurückzutreten. Gespendet wird anonym und unentgeltlich, die Krankenkasse des Patienten oder die Blutspende SRK Schweiz übernehmen aber allfällige Kosten. www.sbsc.ch/registrierung

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Christoph Finster hat es nicht geschafft. Lesen Sie das Interview mit seiner Mutter.

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PUBLIREPORTAGE

VW MULTIVAN: 24 H TESTEN UND GEWINNEN

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5800 Liter Stauraum alles Platz hat.» Vater Christian (42) ergänzt: «Und abends haben wir ihn für die Fahrt ins Theater genutzt. Der Siebenplätzer ist ein echter Allrounder, den man für alles verwenden kann.» Besonders gut gefallen hat ihm der durchzugsstarke Dieselmotor in Kombination mit dem feinen DSG-Getriebe. «Da merkt man nichts von den Gangwechseln.» Seine Frau begeisterte dagegen das fast limousinenhafte Fahrverhalten: «Dank der hohen Sitzposition

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und des geringen Wendekreises fand ich den Wagen trotz seiner Masse extrem handlich.» Vater Christian gesteht: «Ich hätte nicht gedacht, dass Claudia den Wagen problemlos in die Parklücke in der Tiefgarage zirkeln kann.» Kein Wunder, konnte sich Familie Basler nach den erlebnisreichen 24 Stunden mit dem VW Multivan nur schwer vom vielseitigen Familienfreund trennen. Wollen Sie den Multivan ebenfalls erleben? Dann melden Sie sich doch noch heute unter www.multivan.ch an!

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

CHRISTOPH FINSTER ÜBERLEBTE DEN KREBS NICHT

«Nach aussen war er immer sehr positiv» Claudia Finster, die Mutter von Christoph, engagiert sich heute für eine Patientenorganisation für Sarkombetroffene.

Claudia Finster, Ihr Sohn Christoph starb vor knapp zwei Jahren. Wie ging er mit seiner Krankheit um?

Ein halbes Jahr bevor Christoph starb, war klar, dass ihn nur noch ein Wunder würde retten können. Aber noch fünf Stunden vor seinem Tod sagte er: «Ma­ ma, wir kämpfen, wir schaffen das.» Er war nach aussen immer sehr positiv, aber der Körper konnte nicht mehr. Für Christoph liess sich kein passender Spender finden. Darum wurden ihm schliesslich Blutstammzellen von Ihnen transplantiert. Musste Ihr Sohn sterben, weil Sie nicht die optimale Spenderin waren?

Das weiss man nicht. Auch bei einem optimalen Spender hat man keine Ga­ rantie. Es gab Phasen, in denen man in Christophs Körper keine Krebszellen mehr nachweisen konnte. Trotzdem

kam die Krankheit zurück – und war schlussendlich stärker. Wie ging Ihr Leben nach seinem Tod weiter?

er mir das Versprechen ab, dass ich mein Leben auch ohne ihn geniesse. www.sarkom-schweiz.ch

Wir haben vier Jahre unter diesem Da­ moklesschwert gelebt. Es gab mehr als eine Situation, in der wir dachten, jetzt könnte er sterben. Natürlich war der Schock unbeschreiblich, als es dann tatsächlich so weit war.

www.migrosmagazin.ch

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Wie geht es Ihnen heute?

Unser Leben wird nie mehr so sein wie vorher. Aber es ist trotzdem lebenswert. Ich betreue heute ein Projekt zur Grün­ dung einer Patientenorganisation für Sarkombetroffene, an die sich Patien­ ten, Angehörige und auch Ärzte wenden können. Das ist ein Stück weit Chris­ tophs Vermächtnis. Er sagte immer, er wolle etwas zurückgeben. Zudem nahm

Das Tagebuch von Christoph Finster Bis kurz vor seinem Tod hat Christoph Tagebuch geführt: Er schrieb von Rückschlägen, aber auch von Hoffnung und Dankbarkeit.

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10 JAHRE MIGROS-MAGAZIN 26 |

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NR. 22, 26. MAI 2014

MIGROS-MAGAZIN |

Nur die Zigarre ist ihm geblieben

Vor zehn Jahren stand Urs Baumann vor dem Nichts: Der Immobilienhändler hatte sein gesamtes Vermögen verloren und hielt sich als Müllmann über Wasser. Heute hat der Ex-Millionär seinen Tiefpunkt überwunden, lebt aber nach wie vor bescheiden.

U

rs Baumann (66) ging es wie der UBS. Nur war er nicht «too big to fail». Der Zürcher besass einst 25 Mehrfamilienhäuser, mehrere Handels- und Immobilienfirmen und hatte ein Vermögen von 12 Millionen Franken. In den 90er-Jahren platzte dann die Immobilienblase, seine Firmen machten Konkurs, seine Liegenschaften wurden versteigert. «Ich habe drei Phasen durchlebt», sagt Baumann. «Zuerst war ich sehr vermögend, fuhr Ferrari und Rolls-Royce. Dann wurde ich arm. Heute kann ich mir nicht viel leisten, lebe aber mittelständig.» Der Tiefpunkt des Ex-Millionärs, an dem ihn das Migros-Magazin vor zehn Jahren besuchte, ist überwunden. Baumann fand wieder eine Anstellung in einer Immobilienfirma, arbeitete sich hoch, hatte 120 Mandate. Vor vier Jahren – er musste wegen Knieproblemen öfters zum Arzt – hiess es, er sei zu alt und zu teuer. Er wurde entlassen und bekam keine Pensionskasse, weil er quasi als Selbständiger angestellt worden war. Heute wohnt Baumann in einer Genossenschaftswohnung, lebt von AHV, Ergänzungsleistungen und seiner «grosszügigen Freundin». Dank Susanne Orditis (63) liegt für Urs Baumann auch mal eine neue Skiausrüstung oder ein

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Tagesausflug in die Berge drin. Noch immer versucht er, an Immobilienmandate zu kommen. Es ist jedoch nicht leicht, sich gegen die grossen Player durchzusetzen. Vier seiner fünf Kinder hat er trotz Besuchsrechts seit über sieben Jahren nicht mehr gesehen; deren Mütter hätten ihm den Kontakt verboten. Baumann versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Er trauert den finanziell besseren Zeiten nicht nach und erfreut sich lieber an seinem Hobby, dem Orientierungslauf: «Dank dem OL laufe ich durch Tessiner Maierieslifelder, das ist doch Wahnsinn!» Seine Leidenschaft für Botanik lebt er auch in seinem Garten in Zürich Schwamendingen aus. Dort wachsen Gemüse, Salat und Obst. Täglich gräbt er Beete um, pflanzt Setzlinge oder pflegt die Bäume. «Mein Garten ist Psychiater und Fitnesscenter zugleich.» Einen Luxus lässt sich Urs Baumann trotz aller Bescheidenheit nicht nehmen: Pro Tag raucht er eine Zigarre. «Wenn ich nicht mehr rauchen kann, ist es nicht mehr gut.» Sein Wunsch: wieder einmal zum Fischen nach Alaska zu fahren. Oder auch nur zum Wandern in den Schwarzwald. Wie damals, als er noch Ferrari und Rolls-Royce fuhr. Text: Silja Kornacher

November 2008

Urs Baumann in seiner Genossenschaftswohnung in Zürich Schwamendingen. Als 22-Jähriger verdiente er 110 000 Franken pro Monat.

Bild: Mirko Ries

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Die Freude am Leben nie verloren

Damals: Vor zehn Jahren arbeitete Urs Baumann bei den SBB und hatte einen Nebenjob als Müllmann an der Zürcher Street Parade. Dem Migros-Magazin sagte der Ex-Millionär damals, er hätte gerne mehr Geld, um mit seinen Kindern etwas zu unternehmen oder wieder Kultur zu geniessen. Auf seine geliebten Zigarren konnte er schon damals nicht verzichten.

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Zurück im Traumjob

Nach dem Swissair-Grounding arbeitete Esther Zwygart in der Modebranche, wollte aber unbedingt wieder fliegen. Heute ist sie Pilotin bei der Lufthansa.

V

or genau zehn Jahren erzählte Pilotin Esther Zwygart dem Migros-Magazin, wie es ihr nach dem Jobverlust bei der Swissair 2002 ergangen war. Damals arbeitete sie zwischenzeitlich in der Modebranche, doch die Sehnsucht, ins Cockpit zurückzukehren, war gross. Bereits 2005 gelang ihr dies: Drei Jahre lang flog sie Passagiere der Austrian Airlines zu Destinationen in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten. Dann schaffte sie den Wechsel zur Lufthansa, wo sie nun seit 2008 als erste Offizierin Langstrecken fliegt. «Meine Lieblingsdestinationen sind im Winter Kapstadt, im Sommer Vancouver und jederzeit Hongkong.» Vor Ort hat sie jeweils ein bis vier Tage Aufenthalt, in denen sie mit der Crew oder Freunden die Städte erkundet und Wanderungen in der Umgebung unternimmt.

Eine von sechs Schweizerinnen in den Cockpits der Lufthansa Bei der Lufthansa arbeiten 5400 Piloten, rund fünf Prozent sind Frauen. Zwygart ist eine von sechs Schweizerinnen, die für die deutsche Airline im Cockpit sitzen. «Es sind aber recht viele von den alten Swissair-Kollegen bei der Lufthansa untergekommen», sagt Zwygart. Zwei bis drei Destinationen pro Monat fliegt die 43-Jährige an, mal sitzt sie am Steuer, mal assistiert sie im Cockpit. Sie liebt den Job nicht zuletzt deshalb, weil es so was wie Routine nicht gibt. «Jeder Flug ist anders.» Und es kommt

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immer wieder zu unerwarteten Zwischenfällen. «Kürzlich gelang es zwei Katzen, aus ihrem Korb in der Passagierkabine zu entkommen – die zwei ver-

Einmal Pilotin, immer Pilotin

Damals: Vor zehn Jahren traf das Migros-Magazin Menschen, die als Folge des Swissair-Groundings ihren Job verloren hatten – darunter auch die Pilotin Esther Zwygart, die damals eine neue Arbeit in der Modebranche gefunden hatte.

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ängstigten Tiere in einem voll besetzen Flugzeug wieder einzufangen, war gar nicht so leicht.» Und auf einem Flug nach Chicago gab es gleich neun medizinische Vorfälle. «Zum Glück hatten wir in der Business Class eine grosse Gruppe von Medizinern, die auf dem Weg zu einem Ärztekongress waren – unter anderem dank ihnen haben wir alle sicher wieder auf den Boden gebracht.» Eine Herausforderung ist die Terminplanung: Esther Zwygarts Mann ist Pilot bei der Swiss, die beiden haben einen elfjährigen Sohn und eine siebenjährige Tochter. «Wir versuchen, unsere Flugpläne so abzustimmen, dass sich einer von uns um die Kinder kümmern kann – und wir auch Zeit für uns und die Familie haben.» Zur Unterstützung kommen zudem regelmässig zwei Studentinnen zu ihnen ins Zürcher Oberland, und die Grosseltern helfen ebenfalls aus. Zwygart ist in München stationiert, pendelt also mit dem Flugzeug von Zürich-Kloten zum Arbeitsplatz. «Das machen ganz viele so, und einige noch viel weiter als ich. Zwei fliegen sogar aus New York und Tokio an – das sind echte Lebenskünstler.» Und ist es nun bei der Lufthansa auch so gut wie damals bei der legendären Swissair? Zwygart überlegt kurz und nickt dann. «Ich finde schon. Es gab ja früher viele, die sehr stolz waren, bei der Swissair zu arbeiten. Dieser Stolz begegnet mir nun auch bei der Lufthansa.» Text: Ralf Kaminski Bild: Mirko Ries

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Esther Zwygart vor einer Tur­ bine ihres Air­ bus A340, kurz vor dem Abflug von München nach Seoul (Südkorea).

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«Uns gehts saugut»: Franziska König und ihre Zwillingstöchter Soraya und Paula können auf die Unterstützung von Verwandten und Freunden zählen.

Das Königstrio

Mit 16 schwanger, mit 18 den falschen Mann geheiratet: Franziska König hatte es nicht leicht in ihrem noch jungen Leben. Für ihre Zwillingstöchter bleibt sie stark und engagiert.

E

twas Druck und Herausforderung habe ich ganz gern», sagt Franziska König (23) und lacht. Dann passt das ja: Jahrelang hat die junge Frau aus Diessenhofen TG im Verkauf, als Reinigungskraft und im Service gearbeitet. Teilweise kam sie so auf ein Pensum von über 100 Prozent. Und nun drückt sie seit ein paar Monaten wieder die Schulbank. Ihr Ziel: die Erwachsenenmatura. Daneben hat Franziska König zwei kleine Zwillingstöchter von sechs Jahren zu versorgen. «Soraya und Paula stehen grundsätzlich immer an erster Stelle», sagt die junge Mutter. Sind die

September 2010

September 2010

Kleinen nicht im Kindergarten, unternehmen die drei sooft wie möglich etwas zusammen, gehen in den Zoo, in den Wald, zum Grillieren. «Ich habe zwar wenig Geld», sagt Franziska König, die auf Sozialgelder und Stipendien bewusst verzichtet, «aber dafür jede Menge Freunde und Verwandte mit guten Ideen für Unternehmungen.» Diese Menschen bilden gleichzeitig das starke Netz, auf das sich das Königstrio verlassen kann. Und das braucht es auch, denn Franziska König lässt sich gerade vom Vater ihrer Kinder scheiden. Die Beziehung zu ihm war von Beginn weg schwierig.

Oktober 2010

Oktober 2010

«Eigentlich hatte ich statt eines Partners stets ein drittes Kind zu versorgen», sagt Franziska König. Nun wohnt die junge Frau mit den Mädchen bei ihrer Mutter und deren Partner in einer Wohngemeinschaft. Man unterstützt sich gegenseitig, wo man kann. Neue Kleider, Partys, Ferienreisen – liegt bei Franziska König im Moment alles nicht drin. Doch das fehle ihr genauso wenig wie ein neuer Partner, sagt sie. «Uns gehts saugut. Ich habe zwei tolle Kinder, herzig, lieb und lustig. Für sie bin ich stark.» Text: Yvette Hettinger Bild: Mirko Ries

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16. Juni 2008

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Paula. mit 17: Franzisk Hausfrau e Soraya und ihre Zwilling

Damals: Teenager, die Kinder bekommen: Kann das gut gehen? Ja! Im Juni 2008 sowie erneut im Februar 2009 porträtierte das Migros-Magazin drei sehr junge Mütter, unter ihnen Franziska König-Brügger (damals 17 respektive 18 Jahre alt).

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«Auch die direkte Demokratie

Vor zehn Jahren stellte Thomas Held, Soziologe und damals Direktor der Denkfabrik Avenir Suisse, Schweiz auf. Haben sich diese bewahrheitet? Ein Gespräch über die Nachteile der Demokratie und

Thomas Held, vor zehn Jahren haben Sie im ersten Migros-Magazin vier Thesen zur Zukunft der Schweiz formuliert. Wir würden gerne wissen, wie Sie die heute sehen.

Es ist vielleicht etwas gefährlich, das laut auszusprechen, aber meistens stimmen meine Thesen (lacht). Dann schauen wir doch mal. These 1 damals: Es herrscht Reformstau, nicht zuletzt wegen des Konkordanzsystems – eine programmatische Koalitionsregierung wäre effizienter.

Heute würde ich sogar noch einen Schritt weitergehen: Der Reformstau betrifft nicht mehr nur die Schweiz, sondern die demokratischen Systeme im Westen insgesamt. Was auch damit zu tun hat, dass die Finanzkrise zu mehr staatlichen Regulierungen führte. Der Staat ist generell wichtiger geworden. Das ist umso bedauerlicher, als vor der Krise in der Schweiz Wettbewerbsprogramme langsam zu greifen begonnen haben, nun jedoch ist das Pendel zurückgeschwungen. Auch politisch übrigens: Autoritäre Regimes haben an Attraktivität gewonnen, es ist nicht mehr selbstverständlich, dass das Ziel jeder gesellschaftlichen Entwicklung eine freiheitlich-liberale Demokratie sein muss. Sind diese Entwicklungen nicht auch eine Reaktion darauf, dass die Globalisierung viele überfordert?

Ich bin skeptisch. Unter welcher Perspektive auch immer man das betrachtet, die Schweiz hat enorm profitiert von der Globalisierung, der Wohlstand ist gestiegen – für alle. Ich frage mich, ob die viel zitierte Überforderung nicht einfach niedrige Instinkte wie Neid oder Fremdenfeindlichkeit kaschiert. Welt-

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weit betrachtet ist die Globalisierung ein Segen: Nicht zuletzt dank ihr gibt es heute sehr viel weniger Armut. These 2: Es braucht die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte, egal ob aus Europa oder von weiter weg. Nur so kann der Rückgang der Bevölkerung aufgefangen werden. Das Volk hat bei der Masseneinwanderungs-Initiative ein anderes Signal gesetzt.

Wenn man mit Unternehmern redet, klingt es immer gleich: Wir brauchen diese Leute. Es kann gut sein, dass es am Ende gleich herauskommt wie bei der Alpenschutz-Initiative und sich das Abstimmungsergebnis als nicht umsetzbar erweist. In den letzten zehn Jahren haben sich die KMUs sehr stark internationalisiert: Nicht nur verkaufen sie viel ins Ausland, sie haben dort auch Produktionsstätten oder Partnerbetriebe und viele internationale Mitarbeiter. Die KMUs sind die grosse Erfolgsstory der Schweiz, deshalb waren sie in der Krise auch so widerstandsfähig. Wenn sie jetzt keine Fachkräfte aus Europa mehr einstellen dürfen, sagen die, na gut, dann produzieren wir unsere Maschinen halt in Süddeutschland. Wer behauptet, früher sei es ja mit Kontingenten auch gegangen, übersieht, dass wir heute eine ganz andere Wirtschaft haben. Dennoch gibt es dieses Abstimmungsresultat nun mal.

Es kann gut sein, dass am Ende tatsächlich nichts anderes übrig bleibt, als die Produktion aus der Schweiz zu verlagern – zum Nachteil des Wohlstands im Land. Die Folgen werden unmittelbar nicht dramatisch sein, aber sie werden sich schleichend negativ bemerkbar machen.

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Soziologe und Projektmanager Der Soziologe, Kolumnist und Unternehmensberater Thomas Held (68) war von 2001 bis 2010 Direktor der Denkfabrik Avenir Suisse und bis vor Kurzem Geschäftsführer der Stiftung Musikinsel Rheinau. Er lebt in einer langjährigen Partnerschaft und wohnt in Zürich.

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kann man übertreiben» in der ersten Ausgabe des Migros-Magazins vier Thesen zur Zukunft der kaum steuerbare gesellschaftliche Trends. Und meine Aussage zur Demografie damals bleibt natürlich wahr, nur konnte man das wegen der Zuwanderung gut verdrängen. Die Zahl der Pensionierten nimmt jedoch unaufhaltsam zu. Damit sind wir bei Ihrer damaligen These 3: Eine Erhöhung des Rentenalters ist unvermeidlich angesichts der steigenden Lebenserwartung – der Widerstand dagegen ist jedoch enorm und stimmt pessimistisch.

Es gibt ja nun den Reformplan von Bundesrat Alain Berset, der geht ziemlich pragmatisch in die richtige Richtung. Der Haken ist, dass Bersets eigene Leute, also die SP und die Gewerkschaften, am lautesten dagegen sind. Ich zweifle, dass das durchkommt, und somit sind wir in den zehn Jahren nicht wirklich weitergekommen. Der Leidensdruck muss wohl noch grösser werden. These 4: Das Land leidet unter Wachstumsschwäche, es bräuchte mehr Wettbewerb im Binnenmarkt, mehr Druck gegen Kartelle.

Das ist passiert, im internationalen Wettbewerb sind wir konkurrenzfähig geworden. Aber allzu stolz dürfen wir darauf auch wieder nicht sein, denn der deutschsprachige Raum insgesamt hat sich in dieser Zeit gut entwickelt. Umso absurder, dass wir uns gerade von Deutschland immer so gerne absetzen wollen. Dabei teilen wir in diesem Kulturraum ähnliche Werte und die gleiche Arbeitsethik.

«So eine Abstimmung ist nicht einfach wie ein Like oder Dislike auf Facebook.»

Dennoch: Das Verhältnis zur EU ist so schwierig wie schon lange nicht mehr nach der Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative.

Das ist wohl so. Und der Druck auf Nicht-EU-Mitglieder ist eher gestiegen,

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Dezember 2011

weil sich die EU als Reaktion auf die Krise stärker zentralisiert hat. Wir können uns natürlich schon auf den Standpunkt stellen, wir seien einfach ein befreundeter Drittstaat – aber dann müssen wir auch damit leben können, wenn wir so behandelt werden. Einen bevorzugten Marktzugang können wir zum Beispiel nicht erwarten. Die Alternative ist ein Freihandelsabkommen. Ein solches ist aber etwa mit den USA gescheitert, weil wir unter anderem die Landwirtschaft nicht öffnen wollten. Daran dürfte sich seither wenig geändert haben. Deshalb ist das in der Praxis keine Lösung. Es wäre zudem ein Rückschritt gegenüber der heutigen Situation und birgt das Risiko eines Wohlstandsverlusts. Gibt es letztlich nicht nur zwei Optionen: Entweder die Schweiz findet sich mit der stärkeren Anbindung an die EU ab oder gewöhnt sich an weniger Wohlstand?

Vielleicht. Im realen Leben kommt weniger Wohlstand jedoch selten gut an.

Die Ecopop-Initiative propagiert im Grunde dasselbe: Wir müssen bescheidener werden.

Nur signalisieren die Wirtschaftsdaten nicht, dass die Bevölkerung an mehr Bescheidenheit interessiert ist, weder beim Konsum generell, noch beim Wunsch nach einer grossen Auswahl an Produkten. Aber politische und gesellschaftliche Trends kommen in Wellen, sie lassen sich kaum steuern oder drehen.

Das heisst, gegen die derzeitige Welle, die auf Regionalisierung und Abschottung hinausläuft, kann man gar nicht viel tun?

Ich fürchte ja. Aber solche Wellen schlagen auch immer wieder um, insbeson-

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dere wenn Trends übertrieben werden. Aus meiner Sicht fördert unser politisches System Übertreibungen. Ich stelle heute eine neue These auf: Die direkte Demokratie, die lange ein Garant von politischer Stabilität war, wird zu einer Quelle von Instabilität. Ich habe auch den Eindruck, dass nicht alle die Tragweite ihrer Stimme realisieren: So eine Abstimmung ist nicht einfach ein Stimmungstest wie ein Like oder Dislike auf Facebook, es steht danach etwas Bindendes in der Verfassung, zum Beispiel das Wort Kontingent. Derzeit befinden sich etwas über 30 Initiativen im politischen Prozess, schon von den Verwaltungsabläufen her ist das kaum zu bewältigen, ganz unabhängig vom Inhalt. So was hat es auch historisch nie zuvor gegeben. Es ist schlicht zu billig geworden, Initiativen einzureichen. Man müsste entweder die Zahl der Unterschriften erhöhen oder die Sammlungsfristen verkürzen. Keine sehr populäre Forderung.

Ich weiss. Aber man kann auch die direkte Demokratie übertreiben. Sie ist ja geradezu verheiligt worden, rechts wie links gilt es als fast schon religiöses Dogma, dass die direkte Demokratie über allem steht. Ich trete ja regelmässig an Veranstaltungen und Podien auf, und da hört man immer wieder Leute, die Ländern wie Deutschland oder Frankreich absprechen, Demokratien zu sein. Wer so denkt, bewegt sich ausserhalb der historischen Vernunft. Vorhin sagten Sie, dass die westlichen Demokratien nicht mehr automatisch ein Vorbild sind für Entwicklungsländer. Wirklich?

März 2012

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

Den Eindruck habe ich tatsächlich. Lange Zeit galt, dass eine gute wirtschaftliche Entwicklung in Richtung Demokratie führt und dann zu einem Wohlfahrtsstaat westlichen Zuschnitts. Als die Sowjetunion kollabierte, sah man sich darin bestätigt. Heute ist das nicht mehr so klar. Es gibt autokratische Länder, die ganz leidlich funktionieren und bei denen man sich nicht fragt, wie lang es noch dauert, bis die das überwunden haben. Zudem wurde die Legitimierung der westlichen Systeme infrage gestellt, etwa durch die Finanzkrise oder schwerfällige parlamentarische Entscheidungsprozesse. Immerhin: Der ökonomische Erfolg dieser autokratischen Systeme ist nicht über alle Zweifel erhaben. Wenn die Leute zwischen Freiheit und Wohlstand entscheiden müssen, wählen Sie den Wohlstand?

Das ist eine grosse Frage. Aber immerhin haben die Menschen im früheren Ostblock nicht nur für Wohlstand gekämpft, sondern auch für Freiheit und korruptionsfreie, geordnete Verhältnisse. Dasselbe gilt für den Arabischen Frühling. Vielleicht kann man es so sagen: Mit viel Geld kann man den Wunsch nach Freiheit stoppen oder ausbremsen. Das lässt sich etwa in den Golfstaaten beobachten. Bruno Gehrig, Verwaltungsratspräsident der Swiss, hat kürzlich gesagt, die Unternehmerschaft habe den Kontakt zur Bevölkerung verloren. Sehen Sie das auch so?

Das hat sicher mit der Internationalisierung zu tun: Oftmals sitzen an der Spitze von Unternehmen keine Schweizer mehr. Und wir haben es bisher verpasst, diese Leute in unsere Kultur einzubinden, wie das im angelsächsischen Raum geschieht. Doch selbst wenn ein Unternehmer den Kontakt sucht: Wir haben mehr ältere Leute im Land, die nicht berufstätig sind und fleissig abstimmen – die kann ein Patron gar nicht erreichen. Um die Stimmbeteiligung der Leute unter 30 ist eine grosse Diskussion entstanden. Sind die Jungen heute weniger politisch?

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Sie sind institutionenferner, mindestens für die USA gibts diesbezüglich gute wissenschaftliche Daten. Dort haben sich noch nie so viele Menschen keiner Partei und keiner Kirche zugehörig gefühlt wie heute. Bei uns dürfte das ähnlich sein. Da fühlt man sich auch weniger verpflichtet, in einem institutionellen Rahmen an Abstimmungen teilzunehmen. Man äussert sich ja jeden Tag mit Like oder Dislike auf Facebook. Sind Sie auf Facebook?

Nein. Ich gestehe, ich komme da zu wenig draus. Es interessiert mich zwar als Phänomen, aber wie man es anwendet, weiss ich nicht so genau. Und ich staune auch, wie viel die Leute bereit sind, von sich selbst preiszugeben. Das kann ich echt nicht nachvollziehen.

den letzten Jahren die Wochenenden doch sehr in Mitleidenschaft gezogen hat. Einladungen zu Hause waren praktisch nicht möglich, und wenn doch, habe ich schwer dafür gebüsst (lacht).

«Mit viel Geld kann man den Wunsch nach Freiheit ausbremsen.»

Ich kann endlich wieder mehr lesen, ab und zu mal «Tatort» schauen und ein bisschen basteln. Ich repariere gerne Dinge oder baue auch mal einen Stuhl oder eine Bank aus Holz. Ein Tisch wäre aber schon eine Herausforderung. Text: Ralf Kaminski, Hans Schneeberger Bilder: Tanja Demarmels

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Bis vor Kurzem waren Sie Geschäftsführer der Stiftung Musikinsel Rheinau. Wie kam es dazu?

So toll die Zeit bei Avenir Suisse war, hatte ich doch das Bedürfnis, wieder etwas Praktisches zu machen. Das ist dann in hohem Mass befriedigt worden. Ich musste mich mit Details befassen, wie zum Beispiel, ob ein Haarfilter in einen Abfluss gehört oder nicht. Es war spannend, der Bau kam gut raus und wird von den Musikern sehr geschätzt. Aber das Projekt ist nun abgeschlossen, und ich habe daneben immer auch an anderen Aufträgen gearbeitet.

Wie profitiert Ihr Privatleben von der gewonnenen Zeit?

Thomas Held über die mangelnde Bewältigung der Finanzkrise und wie man dem Migrationsdruck aus Afrika begegnen könnte.

Die Zukunft der Schweiz

Der 68er ist jetzt selbst 68: Was machen Sie denn nun im Pensionierungsalter noch?

Ich habe das nie so empfunden und halte es mit dem Kolumnisten William Safire von der «New York Times»: Never retire. Im Moment bin ich in drei Projekte involviert, vor allem Arealentwicklungen. Und so lange die Auftraggeber glauben, ich könnte etwas beitragen, mache ich das auch – vorausgesetzt, die Gesundheit spielt mit. Aber ich habe mit meiner Kolumne im «Magazin» des «Tages-Anzeigers» aufgehört und damit neuen Freiraum gewonnen. Abgabetermin war jeweils montags um 9, was in

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Damals: In der allerersten Ausgabe des Migros-Magazins vom 25. Mai 2004 stellte Thomas Held als damaliger Direktor von Avenir Suisse vier Thesen zur Zukunft des Landes auf – und erhielt zu jeder eine Replik, etwa von Ueli Maurer, dem damaligen SVP-Präsidenten, oder Serge Gaillard, dem damaligen Chefökonomen des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds.

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August 2012

September 2012


36 | Sonnige Aussichten: Nicht zuletzt dank seines Göttibuebs Finn hat der ehemalige Gewalttäter Renato Kauz gelernt, auch die schönen Seiten des Lebens zu entdecken.

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Gewaltfrei in die Zukunft

«Das Leben ist geil!», ist Renato Kauz heute überzeugt. Das war mal ganz anders, als Drogen und Gewalt seine Jugend beherrschten.

Liebe statt Hiebe ENDGEWALT

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lich z lebt rig, eine wirklic ist tatsäch Es ist schwie Brutalität zu be- Dennoch: In der SchweiJugendZunahme der wäre der klarste etwa eine halbe Million weniger BrutaJahr werden wegen legen. Für mich zunehmende licher. Im Beleg für eine immer häufigerer als ein Prozent davon ilt. lisierung ein Hieb-, Stich- oder eines Gewaltdelikts verurte Einsatz von . Das hat aber gen, die Schusswaffen ichen Kriminal- Es gibt denn auch Stimme Einunsere Gesell- ien mäss der polizeil unden. dass stattgef sagen, Raufere statistik nicht aber so entsetz- schaft überreagiere. und sind zelne Fälle verständlicherweise auf dem Pausenplatz lich, dass sie und in der Bevöl- Schlägereien unter jungen immer in den Medien ers präsent sind. habe es schon heute Männern würden sie kerung besond

am Boden

nur gegeben, r Beurteikriminalisiert. den offenba hmung und hat sich n? Ein Was ist mit n Attacke Die Wahrne gewalt unbegründete ein zu langer lung von Jugend stimmt. Heute Wort, dass falsches sich der verändert, schon fühlt rt hin und toBlick, und man vermeh Das ist iert. die schaut r als früher. Täter provoz

ntion leriert wenige denen die Opfer Die Fälle, in nicht kannten, ha- positiv, denn frühe Interve aber nicht Aggressoren unserer Befragung ist wichtig. Man darf und Polizei ben gemäss mmen. Zugenom- nur nach mehr Staat ortung hat sogar abgenohingegen Attacken rufen. Die Verantw weg vom ben, men haben Cliquen und sich zu sehr verscho nd aus Elzwischen ganzen rte Angriffe. engen Umkreis besteheNachbarn, motivie und rassistisch der Intensivtäter ternhaus, Schule Und die Gruppealso derjenigen, die hin zur Justiz. ist gewachsen, en begehen. das hat Sie für mehrfach Straftat Der Bund ket, das

Spiel? tionspa Drogen im er- Präven es Jahr vorstellen Überlappung er nächst Es ist eine klaredie Frage ist, was will, um Rat gefragt. den kennbar. Doch klungspsycho- Sie schlagen denn auch Entwic zuerst war. es die Aggressionen. Einbezug der Eltern vor. darunter logisch sind aggressiver Jugend- Was stellen Sie sich Je früher einRauschtrinken und konkret vor? petenzen der licher mit beginnt, desto Die Erziehungskom rt werden, DrogenkonsumRisiko einer lan- Eltern müssen geförde Kanälen: das allen grösser ist karriere. zwar auf InformationsGewalt und en gen, schwer gibt Internet, Briefe, n. Doch es spiele schwer für Gewalt veranstaltunge Gruppe von Gilt das auch sind ter? h- eine kleine Eltern. Sie dem am Compu mit zugänglichen enhang ist vergleic Der Zusamm Spiele interessieren überfordert, wenn es müssen Wir bar. Für diese aggressionsberei- Kind Probleme gibt. sich am ehesten Bei ihnen haben Wege finden, solche Famite Jugendliche. enthemmenden lien zu erreichen. sie auch einen

Wie oft sind

die Freier Blick auf Kauz Zukunft : Renato (21) hat sein gewaltn tätiges Verhalte hinter sich gelassen auf und freut sich Leben. sein weiteres für kommt n Schlage infrage. ihn nicht mehr

üfler . «Als Oberst Er n in der Schule Kauz (21). Alles began bt», sagt Renato sich an. Als wurde ich gemob staute den Frust in , der Teennicht, Familie wehrte sich s der Vater die Gleichaltrier 16 war, verliesHalt. Er begann mit kiffen. «Bis den und zu ager verlor Häuser zu ziehen ssen», sagt der ausgela gen um die aggressiv.» habe ich nichts auf Heroin «und jedesmal wurde ichierte, liefer, provoz junge Mann, lichen, eiflich. Er pöbelte Und handgr ereien mit anderen Jugend lt beim te sich Schläg em mit Mord. Kauz schüttemir im drohte jemand Kopf: «So etwas würde Erzählen denmehr einfallen.» Knutwil im Jugenddorf entzug. Traum nicht ken begann Das Umden kam er nach einem Drogen zuerst. er r elte beläch LU. Hierhe chstherapie meine Chance. Ich war Die Gesprä erkannte ich zumachen – «Doch bald Leben kaputt Weg, mein ja auf dem bezieht Mutter dazu.» und das meiner arbeitet systemisch, Gewaltdorf ein. lichen mit Das Jugend zum der Jugend en ebenfalls komm das Umfeld und auschstherapien und Gesprä Alltag ist klar strukturiertsagt Kauz, Einsatz. Der gab das wieder Halt», lösen.» Er zu gefüllt. «Mir Konflikte verbal angetan habe. «und ich lernte, er Menschen beobachtet er was , Schweiz bereue extrem gewalt in der einen wehrlosen Mann Die Jugend Irgendfünft auf «Zu nicht.» uns noch mit Sorge: gewesen. das gabs bei einprügeln, noch ein wenig fairer Bierflaschen wie sei alles er Zwölfjährige mit erkläre ich sieht Manchmal herumhängen. «Dann doch noch in der Hand nicht gut ist. Es sind das ihnen, dass hre in der Metallbauerle Kinder!» vierten Jahr dorfs. Seit dem SomKauz ist im des Jugend Vorfreude der Schlossereinicht mehr hier. Vollerhalbes Jahr er Lehre ein mer wohnt er nach der wann will er erzählt er, dass n möchte. Irgend ich einen arbeite n. «Sollte in Sibirien Familie gründe da sein. Wenn er sich auch eine bei anich für ihn will oder l Sohn haben, zum Beispie hat Kauz Mal rasiert zum ersten en Sachen.» Mit Gewaltals dass ich deren wichtig . «Lieber laufe ich weg, .» Und abgeschlossen einen Menschen schlage nzelt dann: Kopf, schmu jemals wieder schüttelt den Pension gehe, werde ich Drogen? Er Tages in «Wenn ich eines kiffen.» Genuss wieder mit

Effekt.

Damals: In der Ausgabe vom 2. November 2009 zeigte das Migros-Magazin anhand dreier Beispiele auf, dass auch Jugendliche mit gewalttätiger Vergangenheit wieder Fuss fassen können. Mit dabei: Renato Kauz (damals 21).

November 2012

Dezember 2012

Januar 2013

D

ie Lehre abschliessen. Für eine Weile in Sibirien leben und arbeiten. Eine Familie gründen: Renato Kauz (26) war voller Pläne, als das Migros-Magazin ihn vor fünf Jahren besuchte. Damals stand er kurz vor dem Ende der Metallbaulehre im Jugenddorf Knutwil LU. In das Erziehungsheim war er als ehemaliger Drögeler und Gewalttäter überwiesen worden. Die Lehrabschlussprüfung ist inzwischen geschafft, die Rekrutenschule absolviert. Nach anderthalb Jahren in einer WG lebt Kauz momentan allein. Trotzdem hat ein Kind einen festen Platz in seinem Leben: der sieben Monate alte Göttibueb Finn. Mit ihm verbringt Kauz so viel Zeit wie möglich. Für ihn hat er ein Sparkonto eröffnet, und mit ihm will er dereinst in die USA reisen, wenn der Kleine erwachsen ist. Kiffen, Alkoholexzesse, Prügeleien? «Kein Thema mehr!», sagt Kauz. Dumm

Januar 2013

Februar 2013

März 2013

sei er gewesen in der Zeit vor dem Jugendheim, einfach nur dumm. Zurzeit übt Kauz fleissig zu schweissen, «für die Bude». Die Stelle bei Würth & Co. in Buchrain LU hat ihm ein Kollege vermittelt. «Meine Vergangenheit war durchaus ein Thema», sagt Kauz, «aber eine halbe Woche nach dem Vorstellungsgespräch hatte ich den Job.» Der Sibirienaufenthalt muss noch warten. Vorher will Renato Kauz zusammen mit einem Freund in einem Kinderheim in Nepal arbeiten, unentgeltlich. Vier Wochen Ferien werden dabei draufgehen, aber das ist es ihm wert. «Damit helfe ich, Kindern eine Zukunft zu geben», sagt er. Eigene Kinder sind nach wie vor Teil seines Lebensentwurfs. Und auch sonst ist Renato Kauz voller Pläne. Drogen oder Gewalt haben darin keinen Platz. Text: Yvette Hettinger Bild: Mirko Ries

März 2013

April 2013


10 JAHRE MIGROS-MAGAZIN 38 |

Freunde fürs Leben Damals: Das Migros-Magazin durfte im Januar 2006 bei der Nierentransplantation von Thomas Hunziker und Esther Maurer dabei sein. Ein halbes Jahr später begleitete es Thomas Hunziker bei seiner zweiten Operation, als seine zwei Zystennieren entfernt wurden.

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Innig verbunden

Vor acht Jahren hat Esther Maurer ihrem besten Freund Thomas Hunziker eine Niere gespendet. Den Entscheid bereut sie bis heute nicht. Die beiden sind immer noch eng befreundet und besitzen zusammen eine Weinhandlung.

Z

ur Begrüssung gibts einen Schmatz auf den Mund. Hier kommen zwei Freunde zusammen, die sich einst im Familienclub von Affoltern am Albis ZH kennengelernt haben, und zugleich zwei Geschäftspartner, die seit 15 Jahren zusammen eine Weinhandlung betreiben. Doch die beiden verbindet noch mehr als das: Esther Maurer (55) hat Thomas Hunziker (58) eine Niere gespendet. Thomas Hunziker leidet an der

Erbkrankheit Zystennieren. Diese Wucherungen führen zu Nierenversagen und Dialysepflicht (Blutwäsche), rund 12 000 Personen in der Schweiz sind betroffen. Der Arzt riet Thomas Hunziker in seinem 48. Lebensjahr, er solle sich um eine Spenderniere bemühen. Die Alternative: drei Mal pro Woche Dialyse. Drei Jahre später lag sein Kreatininwert bei 850. Konkret hiess das: Seine Nieren arbeiteten nicht mehr. Thomas Hunziker schlief 14 Stunden täglich, hatte Mühe zu atmen. Eine Spenderniere

Mai 2013

NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Mai 2013

Juni 2013

musste her. Thomas Hunziker fragte Esther Maurer, ob sie einen hohen Blutdruck habe. Hatte sie nicht, damit kam sie als Spenderin in Frage. Doch was, wenn Sohn Raphael (34) oder Tochter Sabrina (32) einmal eine Spenderniere benötigen sollten? Raphael ist ein Draufgänger, fährt Autorennen. Beide Kinder haben jedoch eine andere Blutgruppe – Esther Maurer kam als Spenderin nicht in Frage. So beschloss sie, ihrem besten Freund eine ihrer Nieren zu spenden. Die Tochter hat den Schritt ihrer Mutter akzeptiert, während der Sohn noch immer nichts von der Sache wissen will. Mittlerweile klammert Esther Maurer dieses Thema vor ihrem Sohn aus. Den Entscheid, ihrem besten Freund die Niere zu spenden, bereut sie bis heute nicht. Schön sei die Operation aber nicht gewesen. «Ich wurde von den Schmerzen überrollt. Zum Glück wusste ich nicht, dass es so wehtut.» Nebenwirkungen hat sie nie gross gespürt. Nur ans regelmässige Wassertrinken muss sie sich ab und zu noch erinnern, und beim Bergauflaufen merkt sie ein Ziehen in der Bauchgegend. Eine Sache würde sie heute anders machen: sich nach der Operation schonen. Zu sehr war sie zu jener Zeit in ein Bauprojekt mit ihrem damaligen Partner involviert, überanstrengte sich schon kurz nach dem Eingriff. Ihre Narbe platzte wieder auf, ist bis heute nicht schön verheilt. Ein Mal im Jahr bekommt sie nun ein Päckchen vom Unispital zugeschickt, mit dem sie zur Hausärztin geht und ihre Nierenwerte kontrollieren

Juli 2013

Juli 2013

lässt. Abgesehen davon, dass ihr Blutdruck einmal zu hoch war, war bisher immer alles in Ordnung. Bei Thomas Hunziker hingegen lief seit der Operation nicht alles rosig. Im ersten Jahr nach der OP ging es ihm gut. Dann kam die erste Abstossung. Er musste hoch dosiertes Cortison nehmen, legte innerhalb von 24 Stunden acht Kilogramm zu. Die zweite Abstossung geschah vor einem Jahr. Er musste erneut hohe Dosen Cortison schlucken, geht vier Mal jährlich zur Untersuchung. «Ich bin dem Teufel mehrmals vom Karren gefallen», sagt er.

«Es gibt immer solche, denen es noch schlechter geht» Er knöpft sein Hemd auf und streicht über «seinen Reissverschluss», eine 30 cm lange Narbe am unteren Bauch. Drei Mal wurde der Reissverschluss seit der Nierentransplantation im Januar 2006 wieder auf- und zugemacht: Als seine Zystennieren entfernt wurden, dann eine Herz-OP und vor einem Jahr der Narbenbruch, bei dem der Darm eingeklemmt wurde. Thomas Hunzikers Gesicht ist aufgedunsen, sein Bauch rundlich. Das alles wegen der Medikamente: Immunsuppressiva und Cortison haben zu Wassereinlagerungen im ganzen Körper geführt. Doch trotz aller Rückschläge ist Thomas Hunziker ein Stehaufmännchen. «Mein Glas ist stets halb voll oder voll. Es gibt immer solche, denen es noch schlechter geht.» Er berät andere Transplantationspatienten, arbeitet in einer

August 2013

September 2013

Oktober 2013


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10 JAHRE MIGROS-MAGAZIN | 39

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

985 Nieren benötigt Der Organmangel hält an, die Spendebereitschaft bleibt tief: Im Vergleich zu Nachbarländern wie Österreich zählt die Schweiz mit 13 Spendern pro Million Einwohner jährlich nur gerade halb so viele Spender. Dieses tiefe Spendeaufkommen bleibt nicht ohne Konsequenzen: Jeder dritte Tag stirbt hierzulande ein Mensch, weil nicht rechtzeitig ein Organ zur Verfügung steht. Aktuell stehen 1247 Menschen auf der Warteliste, von diesen warten 985 Personen auf eine gesunde Niere, im letzten Jahr wurden 278 Organe transplantiert, davon waren 109 Lebendspenden. Insgesamt wurden in der Schweiz bereits über 700 Lebendnierentransplantationen durchgeführt. Nur jeder zehnte Schweizer trägt einen Spenderausweis auf sich. Wer einen Spenderausweis bestellen will: www.swisstransplant.org

100-Prozent-Stelle auf dem Tiefbauamt in Obfelden ZH, zudem amtiert er als Schulpräsident des Schulzweckverbands Affoltern. Ab und zu hilft er auch in der gemeinsamen Weinhandlung aus. Weniger arbeiten kommt für ihn nicht in Frage. «Ich habe schon auf 140 Prozent zurückgeschraubt. Vorher war ich noch Ortsparteipräsident der FDP.» Ein Mal im Jahr, zum Transplantationsjubiläum, kocht Thomas Hunziker für seine Freundin ein Fünf-Gang-Menü. Die Freundschaft der beiden hat sich durch die Nierenspende nicht verändert. Obwohl Esther Maurer manchmal schon das Gefühl hat, dass Thomas Hunziker ihr in der Weinhandlung jetzt den einen oder anderen Gefallen tut, den er ihr sonst ausgeschlagen hätte. Nur ein Mal hat Esther Maurer ihm um die Ohren gehauen, dass er gefälligst dankbar sein solle. Im Nachhinein tut ihr das leid. «Bei uns knallen öfters die Türen. Wir sind wie ein Ehepaar, da geht es auch nicht immer harmonisch zu und her.» Text: Silja Kornacher

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Es war der Gärtner!

Claus Theo Gärtner hat den Wirz erstochen. Nun lässt Matula sich eine Rindsbrust mit Meerrettichsauce dazu kochen. I 66 Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

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Mit Elvis, im Iglu oder unter Wasser

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Wenn es im Kinderzimmer «chlepft»

Musiker Bligg zeigt, wie er trainiert, was er im Kühlschrank hat und welche Legotürmli er baut. I 102

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BARBARA TERPOORTEN I 110

Eine Medaille im Blick

Eishockey-Torhüterin Florence Schelling will mit der Frauennati in Sotschi aufs Podest. I 16

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Bild: Christian Schnur

So frei leben Junge ihre Sexualität aus

NR. 21, 19. MAI 2014

Wenn Angst die Kontrolle übernimmt Bild: Raffael Waldner

FAMILIE I 82

VRENI GIGER I 86

Was Tom Hanks zum Weinen bringt

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MEINE WELT I 70

Hans Erni (104) ist noch jeden Tag kreativ

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INTERVIEW I 28

Bei Pfarrer Duda im Eheservice

Vaclav Smil über Essen, das viel zu billig ist

NR. 15, 7. APRIL 2014

Bild: Gunnar

Was wirklich gegen das Altern hilft

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Raus aus der Armutsfalle dank Kurierjob

HEIRAT MIT GARANTIE I 30

PROFESSOR UND AUTOR I 26

NR. 10 | 3. MÄRZ 2014

GENERATION M I 6

Wenn Kinder ihre alten Eltern pflegen

Das können Sie tun, um Bienen zu schützen

GRÜNTEE, HORMONE? I 58

NR. 6 | 3. FEBRUAR 2014

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GROSSE AUFGABE I 16

GENERATION M I 9

Matthias Horx: Keine Angst vor der Zukunft!

November 2013

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Bild: Ornella Cacace

INTERVIEW I 18

NR. 5 | 27. JANUAR 2014

Bild: Mirko Ries

Bild: Paolo Dutto

2014 kann kommen

Worauf sich Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger und neun Prominente ganz persönlich freuen. I 10

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Bild: Tobias Sutter

NR. 1 | 30. DEZEMBER 2013

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Esther Maurer und Thomas Hunziker in ihrer Weinhandlung in Affoltern am Albis.

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siehe Seite 2, Reisen-Extra | www.mittelthurgau.ch

April 2014

Mai 2014


10 JAHRE MIGROS-MAGAZIN 40 |

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NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

DER HAUSMANN

Danke für den Gepard! Kolumnist Bänz Friedli bekommt haufenweise Post.

«Sie sind vom ‹Brückenbauer›?», fragte ich diesen Herrn Schneeberger, als er mich vor zehn Jahren anrief, ich sei doch Hausmann und ob ich denn nicht eine Kolumne schreiben möchte … «Nein! Also doch, schon», versuchte er zu erklären, «aber wir heissen jetzt ‹Migros-Magazin›.» Ich ahnte nicht, was auf mich zukommen würde. Wenn ich bei den Heftli, für die ich früher schrieb, pro Monat einen Leserbrief erhielt, war das viel. Nun aber kamen sie korbweise, die Zuschriften. Die allererste stammte von einer Eva aus Egg: «Ihrer Zeitung steht eine so primitive Kolumne nicht gut an», beschied sie diesem Schneeberger. Doch er, der Chefredaktor, hielt daran fest. Mit Tausenden Mails und Briefen wurde ich seither beschenkt,

und an einem trüben Herbstmorgen, da mir nichts gelingen wollte, lag eine Kinderzeichnung im Briefkasten und tröstete mich: «Es gibt Tag da Sind alle Blau und sprechn Chinesisch», schrieb ein Leandro aus Wangen an der Aare. Und genau so fühlte ich mich. Allein die Korrespondenz zum Thema «Butterzopf» mit all den Ratschlägen, wie dieser garantiert aufgehe, füllt eineinhalb Bundesordner, und es erübrigt sich zu schreiben, dass meine Züpfe noch immer flach gerät. Am zweitmeisten Reaktionen löste das Geständnis aus, dass ich mit dem Einkleben der Familienföteli Jaaahre in Verzug sei. Von den Fixleintüchern schweigen wir besser, und die Pasten und Salben, die mir zu-

gesandt wurden, auf dass sie die schmerzhaften Risse an den Fingerkuppen heilten, füllen ein Regal. Eine 94-Jährige aus der Ostschweiz schrieb: «Huere geil, Ihre Kolumnen im Brügglipuur! PS: So rede ich nur, wenn die Urenkel nicht zuhören …» Nur die eine Frau, die so richtig motzte, wie verwerflich es sei, dass ausgerechnet ein Mann diese Plattform in der meistverbreiteten Zeitung des Landes erhalte, und dann mache der Kerl sich noch über die Hausfrauen lustig …! Wie gern hätte ich ihr geantwortet, ich könne mich gar nicht lustig machen über die Hausfrauen, ich empfände mich ja selber als eine. Aber, ach, sie schrieb anonym. Wochenlang haderte ich, dass sie mir die Chance zur Replik raubte. Und als ich sie endlich

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014

ANNA LUNA GOES WEST

vergessen hatte, kam der Brief: «Ich bin im Fall diejenige, die Sie vor einigen Monaten anonym angepflaumt hat. Wollte nur sagen, dass ich inzwischen total Fan Ihrer Kolumne bin!»

Doch als ich wenig später in der Alterssiedlung anrief, beschied mir ihr Nachbar, Madame Gamber sei leider verstorben, und seither vermisse ich ihre zittrig adressierten Briefe.

Dafür schimpfte Frau Gamber aus Bex: «Dass Sie sich für einen solchen Bockmist hergeben!» Sie werde die Kolumne nie mehr lesen. Ich hatte den berndeutschen Ausdruck «Schnäbi» in die Zeitung geschrieben, und dies nur, weil unsere Anna Luna damals zu jeder Unzeit die Raps von Steff la Cheffe durch die Wohnung schmetterte: «Herr Dokter, Herr Dokter! Ich bruche-n es Schnäbi …» Natürlich hielt Frau Gamber nicht Wort. Sie las heimlich trotzdem weiter und entrüstete sich bei jedem weiteren «Schnäbi» aufs Neue. Aus meinen Beschwichtigungen ergab sich ein zunehmend lustiger Austausch, bis die muntere Rentnerin, offenbar bilingue, gar offerierte, ich solle die Kinder zu ihr in die Ferien schicken, sie brächte ihnen dann unflätige Wörter auf Welsch bei.

Sie hat viel beigetragen zu dieser Kolumne. Wie Franziska aus Brunnen, Remo aus Bönigen und Kathrin aus Grosshöchstetten, deren Nicolai, damals vierjährig, vor dem Einschlafen unbedingt das Liedli vom Gepard hören wollte – und es dauerte, bis sie herausfand, dass es sich um «Stille Nacht» handelte: «Alles schläft, einsam wacht nur das traute, hoch heili-Gepard …» Kein Zweifel, das Beste am «Migros-Magazin» sind seine Leserinnen und Leser! Der Blog: Bänz Friedlis Tochter Anna Luna berichtet während ihres Austauschsemesters in den USA in einem Blog, wie es ihr fern von zu Hause ergeht. Ihr Bruder Hans antwortet aus Schweizer Sicht. Lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch, weshalb es an der Schule «LSD» gibt …

nervt

“Manchmal wenn die Leute auf der Strasse oder dem Zeltplatz unseren

es,

Vater erkennen …”

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Illustrationen: Alina Günter

KOLUMNE | 41


AKTUELL 44 |

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PREISGEKRÖNT

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Ausgezeichnete Migros

2012

Nachhaltig, innovativ, verantwortungsvoll und beliebt: Die Migros belegt bei Umfragen regelmässig den Spitzenplatz. Das Migros-Magazin zeigt eine Auswahl der Preise, welche die Detailhändlerin in den vergangenen drei Jahren abgeräumt hat.

Lukas Jenni ist wissenschaftlicher Leiter der Schweizerischen Vogelwarte Sempach

«Nachhaltigkeit ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Die Migros hat das Thema nicht erst in den 90er-Jahren entdeckt. Verantwortliches Handeln gehört zum Erbgut des Unternehmens, dafür hat bereits der visionäre Gründer Gottlieb Duttweiler gesorgt. Ein gutes Beispiel dafür ist das Migros-Kulturprozent: Es geht dabei nicht um kurzfristige Spenden an Kulturschaffende, sondern um ein breites gesellschaftliches Engagement, das schon seit 1957 in den Migros-Statuten verankert ist.»

«Die Marke Migros hat mehrere Dimensionen. Die Kombination daraus macht sie für die Konsumenten begehrenswert und relevant. Sie steht für eine hohe Lebensqualität und ein modernes Heimatgefühl. Sie ist innovativ, zum Beispiel beim Thema Regionalität oder beim Dialog mit ihren Kunden via Migipedia. Dazu kommt, dass das Unternehmen nicht nur Produkte verkauft, sondern sich auch für die Gesellschaft engagiert. Sie vermittelt sehr authentisch das Gefühl, dass der Mensch – der Kunde – im Mittelpunkt steht.»

Thomas Beschorner ist Direktor des Instituts für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen

Markenexperte Michel Gabriel ist Managing Director von Interbrand Zürich

Innovativste Detailhändlerin

Gemäss einer Umfrage der Universität St. Gallen und ihrer Beratungsfirma htp unter 422 CEOs ist die Migros die innovativste Detailhändlerin der Schweiz.

Most Trusted Brand

In Sachen Umweltschutz ist die Migros die glaubwürdigste Marke der Schweiz. Das zeigt die Konsumentenbefragung der Zeitschrift «Reader’s Digest».

Swiss Logistics Award

Die Migros gewinnt den Swiss Logistics Award 2012 für ihre «Transportplanung mit Ameisenlogik», die den LKW-Einsatz möglichst effizient regelt.

Wertvollste Marke der Schweiz

Gemäss einer Umfrage des internationalen Marktforschungsinstituts Millward Brown ist die Migros die wertvollste Schweizer Marke. Bilder: Boris Bürgisser

«Eine naturnahe Landwirtschaft beflügelt die Artenvielfalt. Das zeigt das Massnahmenpaket, das die Migros und die IP-Suisse mit Hilfe der Vogelwarte geschnürt haben. Die 9524 beteiligten Landwirtschaftsbetriebe produzieren nicht nur Lebensmittel, sondern pflegen insgesamt über 20 000 Hektaren an wertvollen Lebensräumen, in denen Wachteln, Feldlerchen und viele weitere Vogelarten Brutplätze und Nahrung finden. Die Migros und IP-Suisse beweisen damit eindrücklich, dass die Förderung der Biodiversität und Lebensmittelproduktion Hand in Hand gehen können.»

NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014

PREISGEKRÖNT | 45

CSR Initiative of the Year

Am World Retail Congress in Paris gewinnt die Migros mit Generation M den Preis für die beste Nachhaltigkeitsinitiative des Jahres.

Stärkste Marke der Schweiz

2013

Beim Brand Asset Valuator, der grössten Markenstudie der Schweiz, belegt die Migros den ersten Platz. Die Studie wird alle zwei Jahre durchgeführt.

European Retailer of the Year

Die Migros gewinnt den vom Fachmagazin «Private Label International» erstmals verliehenen Preis als europäische Detailhändlerin des Jahres.

Beliebteste Detailhändlerin

Bei der Umfrage «Retailer of the Year» gewinnt in der Schweiz die Migros in der Kategorie Lebensmittel. Die Studie gehört zu den wichtigsten Befragungen in Europa.

Best of Swiss Web Award

Die Migros hat für ihre Kampagne zur Minimania beim Best of Swiss Web Award 2014 in der Kategorie Online-Marketing gewonnen.

Swiss Ethics Award

Für ihr Engagement für das Tierwohl im Ausland wird die Migros mit dem Swiss Ethics Award ausgezeichnet (siehe S. 8). Der Preis wird alle zwei Jahre vom Swiss Excellence Forum verliehen und ist eine Anerkennung für besondere ethische Leistungen von Unternehmen in der Schweiz.

Wurde der Migros vergangene Woche überreicht: der Swiss Ethics Award.

Goldener Swiss Effie Award

2014

Die Migros gewinnt den alle zwei Jahre verliehenen Award des Verbands der Schweizer Werbeagenturen BSW für ihre Kampagne zu Generation M.

Beliebtestes Unternehmen der Schweiz

Die Migros ist das Schweizer Unternehmen mit dem besten Ruf. Zu diesem Resultat kommt die Studie GfK Business Reflector.


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

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LILIBIGGS KINDER-FESTIVALS | 47

Festivalspass für Familien

An den Lilibiggs Kinder-Festivals treten die grössten Stars der Kindermusik auf. Neben der Bühne sorgen zahlreiche Spielangebote für Unterhaltung.

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Open-Air-Feeling Open-Air-Feeling wie bei den Grossen: mitreissende Musik – hier die Band Schtärneföifi – und campieren.

20 Prozent Rabatt dank Cumulus Als Hauptsponsorin der Lilibiggs Kinder-Festivals offeriert die Migros ihren Kunden Familienpässe mit 20 Prozent Cumulus-Vorteil. Familienpass für 3 Personen pro Tag: Fr. 56.– statt Fr. 70.– * Familienpass für 4 Personen pro Tag: Fr. 68.– statt Fr. 85.- * Familienpass für 5 Personen pro Tag: Fr. 80.– statt Fr. 100.– * Die vergünstigten Tickets gibts mit Eingabe der Cumulus-Nummer im Cumulus-Ticket-

shop unter www.cumulus-ticketshop.ch. Am besten lädt man die Tickets direkt auf die Cumulus-Karte. So entfallen die Versandgebühren und man profitiert vom günstigsten Ticketpreis überhaupt. * Preise inkl. Vorverkaufsgebühren, exkl. Bearbeitungsgebühren. Pro Cumulus-Karte maximal 2 Familienpässe. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Tickets solange Vorrat.

ie Lilibiggs Kinder-Festivals gehen in eine neue Runde. Der grösste Schweizer Livemusikanlass für Familien ist erneut ein Stelldichein der beliebtesten Kindermusikstars. Andrew Bond, Silberbüx, Marius & die Jagdkapelle, Schtärneföifi, Linard Bardill, Tischbombe, Bruno Hächler und Christian Schenker sorgen für Begeisterung beim Publikum, das die Liedtexte häufig auswendig mitsingen kann. Aber nicht nur auf, sondern auch neben der Bühne geht die Post ab. Spannende Spiele und witzige Unterhaltung sorgen für viele staunende Gesichter und glänzende Augen bei Kindern und Erwachsenen. Zusätzlich gibts an einigen Spielorten dank Familien-Camping das Open-AirFeeling wie bei den Grossen: Wer vom Tagesprogramm mit seinen mitreissenden Konzerten noch nicht genug hat, kann auf dem Gurten in Bern, dem Zugerberg oder im malerischen Grüningen ZH über Nacht bleiben. Mit einem Abendprogramm der Clowns Pepe & Tommy, einer Familiendisco zum Abtanzen, einem Aufwachprogramm mit Artisten des Circus Balloni und einem Morgenmärchen von Jolanda Steiner wird das Wochenende zum unvergesslichen Erlebnis. Text: Andreas Dürrenberger

Den Tourneeplan und alle Infos gibts unter www.lilibiggs-kinder-festivals.ch

Sponsoring by Lilibiggs Kinder-Festivals 2014

Gute Ideen auf Postkarten Beim jährlichen Wettbewerb X-hoch-Herz des Migros-Kulturprozents engagieren sich Schulklassen für einen guten Zweck. Diesmal wurden XXL-Postkarten im A5-Format gestaltet. Das Thema der Zeichnungen und Collagen wählten die Schülerinnen und Schülern selber. Es ging um Vorschläge, wie sich im eigenen Umfeld etwas Gutes tun oder ein Missstand beheben liesse. Nun stehen die Hauptgewin-

ner fest: Die dritte Sekundarschulklasse der Schule Aletsch in Mörel VS schlug auf der Karte vor, den örtlichen Jugendtreff zu renovieren. Zwei erste Sekundarschulklassen am Oberstufenzentrum Grof in Buchs SG beschäftigten sich unter anderem mit dem Thema Mobbing. Die Unterstufe ITSmove in Winterthur setzte sich für Recycling ein. Die prämierten XXL-Karten werden professionell

gedruckt und an die Adressen verschickt, welche die Klassen bestimmt haben. Der Jugendsender RadioChico besucht die drei Klassen und produziert jeweils eine Sendung zur eingereichten Idee. MW Mehr Infos zum Wettbewerb und zu den prämierten Karten unter www.xhochherz.ch


SCHAUFENSTER

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NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

48 | AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

Bezauberndes Waadtland

Idyllische Seen, liebliche Dörfer und spektakuläre Aussichten auf felsige Höhenzüge und fruchtbare Landschaften – das alles findet sich in der Waadt, wie die Bilder aus dem «Aus der Region. Für die Region.»-Fotowettbewerb zeigen. Wählen Sie aus drei Vorschlägen Ihren Favoriten.

Dent de Jaman Jean-Claude Falcy liebt seine Region, weil hier einfach «alles möglich ist». Sogar das Zelten auf dem Gipfel.

H Mein Stück Heimat In unserer Region fühlen wir uns zu Hause. Fest verbunden mit der Region sind die Produkte, die hier hergestellt werden. Mit inzwischen rund 8000 «Aus der Region. Für die Region.»-Produkten unterstützt die Migros Ihre Gebiete und Produzenten. Und vermittelt so ein kleines Stück Heimat.

auptsächlich sind es Landschaftsmotive, welche die Teilnehmer aus dem Waadtland für den Fotowettbewerb «Aus der Region. Für die Region.» eingeschickt haben. Wieder wählte die Jury drei potenzielle Siegerfotos aus. Welches am Ende zum schönsten gekürt wird, dürfen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, entscheiden. Zur Wahl stehen diesmal folgende Beiträge. Jean-Claude Falcy aus Jongny bewirbt sich mit einer technisch und atmosphärisch beeindruckenden Aufnahme vom Gipfel des Dent de Jaman (1875 m ü. M.) mit Blick auf den Genfersee bei Sonnenuntergang. Das Besondere daran: Ein paar Gipfelstürmer haben dort oben ein Zelt aufgeschlagen. Treffender Kommentar des Fotografen: «Alles ist möglich im Waadtland.» Nicolas Clerc aus Lausanne lässt in Vevey dank spezieller Perspektive Charlie Chaplin und die berühmte Gabel im Genfersee eng zusammenrücken. Im Hintergrund strecken sich die schneebedeckten Alpengipfel der Nachmittagssonne entgegen. Paul Kirchmeier aus Aigle schoss an seinem Wohnort ein preisverdächtiges Foto vom malerischen Schloss, das sich umgeben von einem Meer von Weinstöcken in sattem Grün präsentiert und in atemberaubender Weise mit dem Bergpanorama im Hintergrund verschmilzt. «Hier ist man in der Stadt, auf dem Land, in den Bergen und im Weinanbaugebiet –alles auf einmal», findet Paul Kirchmeier. Wer würde ihm da widersprechen? Auch der Sieger dieses Votings erhält ein «Aus der Region. Für die Region.»-E-Bike. Gewinnen können aber auch Sie, wenn Sie bei der Abstimmung mitmachen (siehe unten). Fortsetzung folgt in den nächsten Wochen mit Fotos aus den übrigen Regionen. CS

Charlie und die Gabel im See Nicolas Clerc schätzt am Waadtland, dass es Ruhe, schöne Landschaften, nette Menschen und viel Kultur vereint. Daran hatte einst auch Charlie Chaplin seine Freude.

www.ausderregion.ch

So stimmen Sie ab Welches der drei Bilder gewinnt, entscheiden Sie. Stimmen Sie bis zum 1. 6. 2014, 24 Uhr, unter www.ausderregion.ch für Ihren Favoriten. Mitmachen lohnt sich: Unter allen Teilnehmern werden 20 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken verlost. Aus Fairnessgründen hat jeder nur eine Stimme.

Schloss Aigle Prachtvolle Rebstöcke umschmeicheln historisches Gemäuer vor majestätischen Bergen: Was Aigle zu bieten hat, fotografierte Paul Kirchmeier.


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Basilikum gross, Bio, «Aus der Region.», pro Topf 3.90 statt 7.90 50%

WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE M-Classic Eisbergsalat, 350 g 2.70 statt 3.40 20% Peperoni gemischt, Spanien/Niederlande, 500 g 2.– Melonen Galia, Spanien, pro Stück 1.80 statt 2.60 30% Mangos, Elfenbeinküste/Dominikanische Republik, pro Stück 1.65 statt 2.80 40% Spargeln grün, aus Spanien, Bund à 1 kg 4.90 statt 6.80 25% Zuckermais, aus Marokko, per kg 4.90 statt 6.60 25% Mini-Lattich, Bio, aus der Schweiz, Schale à 3 Stück 2.90 statt 4.50 33% Rucola, «Aus der Region.», Schale à 100 g 1.35 statt 1.85 25% Kirschen, aus Italien, per kg 9.50 statt 13.50 25%

Pangasiusfilet, ASC, Zucht aus Vietnam, per 100 g 1.85 statt 2.70 30%* Alle Doraden, z.B. Dorade Royal, Zucht aus Griechenland, per 100 g 1.85 statt 2.70 30% Kalbsfilet, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 6.30 statt 8.40 25% Erhältlich an der Bedienung Schweinshuftsteak, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.65 statt 2.80 40%

BROT UND MILCHPRODUKTE

Eidgenossenspiess, Schweiz, 210 g 2.85 statt 4.10 30% Tessiner Grillplatte, Schweiz/Deutschland, 575 g 7.90 statt 13.20 40% Fleischkäse, TerraSuisse, per 100 g 1.50 statt 2.15 30% Optigal Pouletschenkel, Schweiz, 4 Stück, per kg 6.50 statt 13.– 50% Forellenfilets geräuchert im 3er-Pack, Bio, Zucht aus Dänemark, 3 x 100 g 10.60 statt 15.90 33% * M-Classic Delikatess Fleischkäse, Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 1.40 statt 1.80 Premium Roastbeef, hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Deutschland, Schale, per 100 g 5.50 statt 6.90 Landrauchschinken hauchdünn, Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 5.30 statt 6.65 Rindssteak, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 3.40 statt 4.90 30% Rindfleisch Stroganoff, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.50 statt 3.60 30% Schweinsbrustspitzli, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.05 statt 1.50 30%

Alle Tafelschokoladen der Marke Frey à 100 g, UTZ, beim Kauf ab 3 Tafeln (ohne Mehrfachpackungen und ohne Suprême), jede –.30 günstiger, z.B. Tourist Milch, 100 g 1.55 statt 1.85 Alle Midor Biscuits im Beutel (ohne Tradition), z.B. Bärentatzen, 380 g 2.30 statt 2.90 20% Walkers Highlanders, Chocolate Chip oder Chocolate Chunk Biscuits im 3er-Pack, z.B. Highlanders, 3 x 200 g 9.95 statt 13.50 25% Cafino im Beutel im Duo-Pack, UTZ, 2 x 550 g 13.80 statt 20.60 33% Extra Konfitüren im Duo-Pack, z.B. Bitterorangen, 2 x 500 g 2.90 statt 4.20 30% Kellogg’s Artikel im Duo-Pack, z.B. Choco Tresor, 2 x 600 g 10.80 statt 13.60 20%

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Valflora M-Drink UHT, 6 x 1 Liter 6.40 statt 8.10 20%

Backmischung Cookies, 400 g 4.60 NEU *,**

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Alle Farmer Joghurt, z.B. Schokolade, 225 g 1.55 statt 1.95 20%

Finizza Pizza Prosciutto oder Mozzarella im 3er-Pack, tiefgekühlt, z.B. Finizza Mozzarella, 3 x 300 g 6.90 statt 13.80 50%

Feigen getrocknet, aus der Türkei, per 100 g 1.20 statt 1.60 25%

Gusto del Sol Salchicha Pata Negra, Spanien, per 100 g 2.15 statt 3.10 30%

Frey Risoletto Classic im Duo-Pack, UTZ, mit GratisBeach-Tennis-Set, 2 x 10 Stück 14.40 statt 18.– 20%

Farmer Bisc & Nuts, UTZ, Limited Edition, 180 g 4.50 NEU *,**

Halbrahm, aha!, laktosefrei, 250 ml 2.55 NEU *,**

Schweinshalssteak mariniert, TerraSuisse, per 100 g 1.25 statt 2.50 50%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Hackfleisch gemischt, Schweizer Fleisch, Beutel à 900 g, per kg 9.90 statt 18.– 40%

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Appenzeller Classic, per 100 g 1.30 statt 1.65 20% Cantadou Tomaten und Kräuter der Provence, 125 g 2.50 20x NEU *,** Mozzarelline, Bio, 160 g 2.95 NEU *,**

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Mozzarella Alfredo im 3er-Pack, 3 x 150 g 3.60 statt 4.50 20% Vierwaldstättersee Brot, «Aus der Region.», 430 g 2.45 statt 3.10 Kaffeerahm UHT, 1/2 Liter 1.40 statt 1.80 Alle M-Classic Müesli 150 g –.15 günstiger, z.B. Banane –.70 statt –.85 Alle Bifidus Joghurt, z.B. Mokka, 150 g –.65 statt –.85 20% Ägeritaler Chüschtig, «Aus der Region.», per 100 g 1.80 statt 2.25

BLUMEN & PFLANZEN Pfingstrosen, pro Bund à 5 Stück 11.80 statt 13.80 Phalaenopsis 2 Rispen, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 11.70 statt 16.80 Topfrosen grossblumig, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 7.80 Cosmea, pro Topf 3.90 statt 4.90 Sonnenimpatiens, «Aus der Region.», pro Topf 2.90 statt 4.50 33% Hängepetunien kleinblumig, pro Topf 3.50 statt 4.50

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 9.6.

Pelican Crevetten Tail-on gekocht, tiefgekühlt, 750 g 19.80 statt 25.35 Alle Megastar Glacestängel in Mehrfachpackungen, z.B. Almond, 6 Stück, 720 ml 7.10 statt 8.90 20% Glace-Portionenbecher im 4er-Pack, z.B. Ice Coffee, 4 x 165 ml 5.75 statt 7.20 20%

M-Classic Orangensaft, Packung à 12 x 1 Liter 6.90 statt 13.80 50% Alle Apfelsaftgetränke 1,5 Liter und 6 x 1,5 Liter, z.B. Apfelsprudel, TerraSuisse, 1,5 Liter 1.45 statt 1.85 20%

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Alle Monini Olivenöle und Vinaigrette, z.B. Olio Extra Vergine, 50 cl 5.60 statt 7.– 20%

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Alle Mifloc Kartoffelstock, z.B. Kartoffelstock, 4 x 95 g 3.60 statt 4.55 20%

Ponti Balsamico Dressing, 350 ml 3.90 NEU *,**

Subito Pasta Parmigiano, 175 g 3.10 NEU *,**

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Subito Pasta Spinat/Käse, 175 g 3.10 NEU *,**

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Subito Couscous, 260 g 3.10 NEU *,**

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Kikkoman Wok Sauce, 250 ml 5.90 NEU *,**

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Alle Anna’s Best und Tradition Salatsaucen, z.B. French Dressing, 700 ml 4.60 statt 5.80 20% M-Classic Cappelletti mit Schinken oder Pilzen im 3er-Pack, z.B. Schinken, 3 x 250 g 9.– statt 12.90 30% Schlangenbrot Grill mi, TerraSuisse, 315 g 3.60 statt 4.50 Alle Anna’s Best Frischsäfte, z.B. Orangensaft, 75 cl 2.45 statt 3.10 20% Schweizer Eier Arc-en-ciel, Bodenhaltung, 6 Stück à 50 g+ 3.– statt 3.50 Thai Currypfanne, ASC, Zucht, hausgemacht, per 100 g 2.45 statt 3.10 Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf

NEAR-/NON-FOOD Essence Ultîme Linie, z.B. Omega Repair Shampoo, 250 ml 6.90 20x PUNKTE

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L’Oréal und Garnier Colorationen, beim Kauf ab 2 Packungen, jede 3.– günstiger, z.B. Olia 5.3 Goldbraun 11.80 statt 14.80 ** Alle Candida Produkte (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Fresh Gel, 125 ml 2.35 statt 2.95 20% ** Candida Produkte in Mehrfachpackungen, z.B. Sensitive Plus Zahnbürste im 3er-Pack 7.60 statt 11.40

Alle Rivella in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Rivella rot 9.60 statt 14.40 33%

Ice Tea Pulver Orange/ Hibiskus, 60 g 1.20 NEU *,**

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Alle Thonsalate Mimare im Duo-Pack, MSC, z.B. Mimare Mexico, 2 x 250 g 5.60 statt 7.– 20%

WEITERE LEBENSMITTEL

Rindspfeffersteak, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 2.65 statt 3.80 30% Erhältlich in der Selbstbedienung

Kirschen, aus Italien, Schale à 500 g 4.90 statt 6.80 25%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL

Simmenthal Rindfleisch, 3 x 90 g 5.90 NEU *,**

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SOMMER

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NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Cool down!

Wenn brütende Hitze die Grossstadt lahmlegt, empfiehlt sich ein Abstecher an einen eiskalten Bergsee. Ob Flossbauen oder Pedalorennen: Mit den Tipps aus dem Büchlein «100 Dinge, die man diesen Sommer gemacht haben sollte» werden die nächsten Wochen und Monate garantiert nicht langweilig.

Achtung: An hö her gelegenen Bergseen stei die Sonnenbran gt dgefahr. – Sun Look light & invisible Spray LSF 30, Fr. 14 .–

Jetzt heisst es strampeln, bis die Beine abfallen. Im Endspurt wird doch noch etwas geschummelt.

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

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SOMMER | 59

elagert, Richtig g auch die schmilzt ht . ic Glace n

Liebe geht …

auf den Rüc

ken.

Ihr hoher Wassergeh alt macht die Was sermelone zum perfe kten Durstlöscher.

W

Siegerpo se: Team ge rennen k lar für sic lb hat das Peda loh entsch ieden.

enn sich der See vor der eigenen Haustür zur lauwarmen Brühe erhitzt hat und die Badi bis auf den letzten Quadratzentimeter durch schwitzende Menschen belegt ist, lohnt sich ein Ausflug in höhere Lagen: Bei sengender Sonne ist der Bergsee der perfekte Ort, um der Ofenhitze der Stadt zu entfliehen. An den mehr als 1000 Bergseen der Schweiz weht meist eine kühle Brise, die den vollen Körpereinsatz beim Pedalorennen ohne Hitzekoller ermöglicht. Wem es dennoch zu heiss wird, springt ins eisige Wasser – je nach Höhenlage streift man sich dafür aber besser einen Neoprenanzug statt nur die Badehose über. Ohnehin ist es angesichts der speziellen klimatischen Bedingungen an Bergseen empfehlenswert, seine Haut zu schützen. Denn mit der Höhe nimmt die UV-Strahlung und damit die Sonnenbrandgefahr um 10 bis 15 Prozent pro 1000 Meter zu. Reflektierende Oberflächen – so auch Wasser – verstärken sie sogar um bis zu 80 Prozent. Projektleitung: Anna Bürgin, Nicole Ochsenbein; Text: Nicole Ochsenbein; Bilder: Marvin Zilm; Styling: Mirjam Käser


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SOMMER

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NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

… das wenig später als Marshmallow-Frachter in See sticht.

steht ein Hier ent oss … Piratenfl Schnur, ia r Papete r. 2.90 F , 100 m

«100 Dinge, die man diesen Sommer gemacht haben sollte» Fr. 7.70 (solange Vorrat)

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Bei eiskalter Wassertemp eratur ist Neopren unter der Badehose eine Option.

WIE SIE …

1

Sammeln Sie im Wald dicke Äste und sägen oder schneiden Sie diese auf die gleiche Länge. Für den Unterbau des Flosses braucht es zwei stabile Verstrebungen, für den Mast einen etwas dünneren Ast. Legen Sie die Längshölzer nebeneinander und umwickeln diese mit einer Schnur. Überkreuzen Sie die Fäden zwischen jedem Holzstab.

2

Aus einem Stück Stoff schneiden Sie ein Rechteck, das zur Fahne wird. Nach Belieben bemalen. Einen zusätzlichen schmalen, längeren Streifen vom Stoffrest schneiden. Die eine Ecke der Fahne mit dem schmalen Stoffstreifen an die Spitze des Masts binden.

3

Sind alle Holzstäbe zu einer festen Fläche verbunden, befestigen Sie zwei Querverstrebungen an der Unterseite des Flosses. Diese werden an ihren Enden mit den äussersten Hölzern des Flosses mit einer Schnur verbunden.

4

Spitzen Sie das Mastende mit einem Messer zu und stecken es in die Mitte des Flosses. Nun ist das Floss seetüchtig.

Illustrationen: Georg Wagenhuber

… ein Mini-Piratenfloss bauen


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

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SOMMER | 61

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OPTIGAL

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NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Poulet sorgt für Vielfalt

Zarte Schnitzel, knusprige Flügel oder lieber einen aromatisch gewürzten Schenkel? Die Klassiker aus Schweizer Geflügelfleisch dürfen auf keiner Grillparty fehlen.

P

ouletfleisch gehört nach wie vor zu den beliebtesten Fleischsorten für den Grill. Von einem Güggeli hats für jeden etwas dabei: Kinder lieben es, knusprig grillierte Flügeli abzunagen, Figurbewusste greifen bei den mageren, kalorienarmen Schnitzeln zu, und den

saftigsten Schenkel hat der Grillmeister schon mal für sich selbst reserviert. Für eine einwandfreie Fleischqualität bürgt die Marke Optigal, und das bereits seit über fünf Jahrzehnten. Die pro­ duzierenden Bauern sind sorgfältig ausgewählt und ihre Vorgaben streng.

Das bedeutet: Sie sorgen in den Ställen für saubere Einstreu, Tageslicht, Frischluft und artgerechte Tempe­ raturen. Die Hühner haben erhöhte Sitzflächen und genügend Bewegungs­ freiheit, die sie im Wintergarten aus­ giebig ausleben können.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

Alle Optigal-Produkte werden aus bestem Schweizer Pouletfleisch hergestellt. Klassiker sind die marinierten Pouletschenkel, die dank ihrer aromatischen Paprikagewürzmischung ohne weiteren Aufwand direkt aus der Verpackung auf den Rost kommen. Dann braucht es nur noch einen aufmerksamen Grillmeister, der sie zum richtigen Zeitpunkt wieder von der Glut nimmt und serviert. Gleiches gilt für Flügel, Schnitzel, Spiesse und die besonders würzig marinierten Cowboy-Steaks, die sich natürlich allesamt auch hervorragend in der Pfanne zubereiten lassen. Text: Sonja Leissing

Bild: Jorma Müller; Styling: Carla Camiolo

Weniger ist manchmal mehr: Für die spontane Party auf der Dachterrasse hat der Gastgeber Optigal-Poulet aller Art, Pitta, Blattsalat, Dippgemüse und Chips aufgetischt.

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Pouletprodukte von Optigal.

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OPTIGAL | 63

Optigal Poulet, Fr. 9.50 per Kilo

Optigal Pouletschnitzel, mariniert, Fr. 3.40 per 100 g

Optigal Pouletschenkel, gewürzt, Fr. 1.40 per 100 g

Optigal Poulet, Cowboy Steak, Fr. 2.90 per 100 g

Optigal Pouletunterschenkel, Fr. 1.50 per 100 g

Optigal Pouletflügel, gewürzt, Fr. 1.45 per 100 g

Optigal Pouletspiessli Kebab, Fr. 2.95 per 100 g

Optigal Pouletschenkelspiess, Fr. 3.20 per 100 g


SCHAUFENSTER 64 |

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SUN QUEEN CUPS

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Snackzeit ist immer und überall

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ie letzte Mahlzeit ist schon lange her. Wie wärs jetzt mit etwas zum Naschen? Mit knackigen Nüssen, Trockenfrüchten und etwas Schokolade? Alles zusammen liefert eine Handvoll aus einem der Sun-Queen-Becher. Bei dieser Mischung – egal welcher – freut sich der Gaumen.

Die getrockneten Früchte für dich, die Nüsse für mich Wer greift nicht gern zu Nüssen und getrockneten Früchtchen? Und wenn der Rosinenverweigerer die getrockneten Weinbeeren links liegen lässt, findet sich in jeder Gruppe mit grosser Sicherheit jemand, der just Rosinen besonders mag. Der Mix machts, und für viele besteht der Spass ja auch darin, zu sortieren und die Lieblingsnüsse bis zum Ende aufzusparen. Weil der Mix aus Trockenfrüchten und Nüssen seit Jahrhunderten bei Studenten beliebt ist, heisst er heute auch Studentenfutter. Den willkommenen Energiespender konnten sich in früheren Zeiten allerdings nur Wohlhabende wie Studenten leisten. Und auch Geistliche hegten scheinbar eine Vorliebe für die Nuss-Weinbeer-Mischungen: Die Bezeichnung Pfaffenfutter ist ebenfalls noch geläufig.

ben, braucht man sich nicht um den Erhalt des vollen Geschmacks zu sorgen: Bis zum nächsten Snack bleibt alles knackig und frisch. Wer den Becher zum ersten Mal öffnet, wird überrascht sein, denn auch die Zusammenstellung von Früchten und Nüssen ist neu. So wartet die Variation «snack up» mit gerösteten und gesalzenen Pistazien, Mandeln, Mango und Weinbeeren in dunkler Schokolade auf. Cashewkerne, die ebenfalls geröstet und gesalzen sind, Blaubeeren und Kiwi sowie mit dunkler Schokolade überzogene Mandeln sind unter dem Deckel des «take on» versammelt. Schmackhafte Snacks also, die leere Energiespeicher füllen. Auf genussreiche Art. Text: Claudia Schmidt

Schmackhafte Energiespender bedarfsgerecht verpackt Die Zeiten, in denen die feine Kombination aus Nüssen und Früchten nur für Gutbetuchte erschwinglich war, sind schon lang vorbei. Die Cups von Sun Queen erfinden das Studentenfutter neu, was auch mit der modernen Verpackung zum Ausdruck kommt: Dank wiederverschliessbarem Deckel und weil sie in die üblichen Getränkehalter im Auto passen, kann man auch zwischendurch einmal zugreifen. Und sollte etwas übrig blei-

 Sun Queen snack up Cup, 140 g, Fr. 3.50  Sun Queen take on Cup*, 140 g, Fr. 3.50 * In grösseren Filialen erhältlich

Bilder: Getty Images; Oliver Bartenschlager

Ob bei Spiel und Spass in der Natur, auf Spritztour mit dem Cabrio oder mitten im Meeting im Büro: Der kleine Hunger kommt, wann er will – und meistens ungelegen. Zeit für einen Snack aus Nüssen und Trockenfrüchten aus den neuen Sun-Queen-Cups.

NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


SUN QUEEN CUPS | 65

Sommer, Sonne, Cabrio- und Outdoor-Spass! Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es die nussig-fruchtigen Snacks von Sun Queen aus dem Becher.

Erst die Arbeit, dann … eine Handvoll aus dem Sun-Queen-Cup: Um sich eine Portion der Trockenfrüchte-NussMischung zu genehmigen, gibt es zig Gelegenheiten. Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Sun-Queen-Cups.


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Rhodos

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Südtürkei

1 Woche im Diamond Beach & Spa Hotel HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 2.6.14

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1 Woche im Dassia Chandris HHHi inkl. Halbpension, z.B. am 18.6.14

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

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MEGASTAR | 67

Vielschichtiges Angebot: Die MegaStars reichen von klassischen SchokoladeRahmglace-Stängeln über Almond bis hin zu Pralinés.

Knackig frisch

Es ist dieser knackige Moment beim vorsichtigen Hineinbeissen in die Schokoladenhülle einer MegaStar-Glace, der Fans der Rahmglaces immer wieder zu ihrem Lieblingsstängel greifen lässt. Sie wissen: Unter der Hülle wirds ganz schön cremig.

Bild: Ruth Küng

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as Knacken der Schokolade ist nur ein Aspekt, den die Liebhaber der MegaStar-Linie schätzen. Denn unter dem Mantel aus weisser, dunkler und Milchschokolade offenbaren die Stängel ihren inneren Wert: cremige Rahmglace mit zarter Vanille, Schokolade oder fruchtigen Erdbeeren. Anders als bei manch vergleichbarem Produkt, das man in den Tiefkühltruhen findet, sind die Zutaten für die MegaStars besonders erlesen. Statt Pflanzenfett verwenden die

Glacemacher der Midor AG Milch und Rahm aus der Schweiz. Das schmeckt der Geniesser sofort. Die Aromen sind ausschliesslich natürlich, und der Kakao für die Schokolade stammt aus UTZ-zertifiziertem Anbau. Mit diesen Glaces kann man sich guten Gewissens auch einmal selbst belohnen. Die Rahmglacestängel gibt es in verschiedenen Sorten. Die beliebtesten sind auch als Minilutscher erhältlich. Schnell im Mund verschwinden die feinen Almond Pralinés mit knackigen

Mandelsplittern im Schokoladeüberzug. Für alle, die von den MegaStars nicht genug bekommen können, gibt es noch eine neue Sorte, und zwar mit einer neuartigen, blonden Schokolade mit einer überraschenden Biskuitnote und einem Hauch von Salz. Diese Glace hat noch keinen Namen, ist aber bereits in den Migros-Regalen. Namensvorschläge für das «Findelkind» können Sie auf www.migipedia.ch noch bis zum 15. Juni einreichen. CS

MegaStar Almond, 6 Stück à 120 ml, Fr. 8.90

MegaStar Strawberry, 6 Stück à 120 ml, Fr. 8.90

MegaStar Mini assortiert, 6 Stück à 65 ml, Fr. 5.90

MegaStar Pralinés Almond, 12 Stück à 15 ml, Fr. 3.90

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die MegaStars.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

Fit in den Tag

Die Müesli Actilife Crunchy Mix Fibre und Plus erscheinen im neuen Look. Optimiert wurden auch Rezepturen und für die Ernährung wichtige Inhaltsstoffe.

Actilife Crunchy Mix Plus*, 600 g, Fr. 5.70 * in grösseren Filialen

Illustration: Ute Kneisel

F

ür mehr Geschmack und eine ausgewogenere Ernährung sind die ActilifeMüesli hinsichtlich der Nährstoffe Zucker, Salz und Nahrungsfasern optimiert worden. Crunchy Mix Plus ist das knusprige Müesli mit dem Plus an Kalzium, Magnesium und Vitamin D. Crunchy Mix Fibre mit Früchten ist reich an Ballaststoffen und neu ohne Zuckerzusatz hergestellt. Von Natur aus sind Zuckerarten zum Beispiel aus den Früchten enthalten. Statt mit Zucker ist es mit Steviolglycosiden aus Stevia gesüsst. JV

Actilife Crunchy Mix Fibre*, 600 g, Fr. 6.30

Actilife Crunchy Mix Sport*, 600 g, Fr. 6.90

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ACTILIFE | 69


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DryNites® und Pull-Ups® Produkte gibts in ihrer Migros


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

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FREY | 71

GEWINNSPIEL

Ins Ausland reisen Was ist ein typisches Mitbringsel für Reisen ins Ausland? Schokolade von Frey natürlich. Jetzt können Sie auf Facebook eine Reise zu einem ausländischen Facebook-Freund gewinnen und ihm Ihre Lieblingsschoggi persönlich überreichen. Ihre Gewinnchance erhöht sich, wenn Sie Freunde und Bekannte zum Mitmachen animieren. Jetzt mitmachen und gewinnen: www.facebook.com/ chocolatfrey

Über echte Schweizer Schokolade als Mitbringsel freuen sich die Freunde im Ausland.

Beliebte Tafelrunde

Schokolade im Tafelformat hat Kultstatus. Die Migros führt über 50 verschiedene Sorten. Sie werden von Chocolat Frey mit grosser Sorgfalt aus hochwertigen Rohstoffen hergestellt.

Bild: Regula Roost; Styling: Urs Affolter

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ie gute alte Schweizer Tafelschoggi ist allgegenwärtig. Man hat sie griffbereit in der Tasche, verstautsieinderBüroschublade, nascht sie beim Fernsehen oder nimmt sie mit zum Wandern. Aber nicht nur in der Heimat, auch im Ausland steht sie hoch im Kurs und gilt als beliebtes Mitbringsel. Ihre Qualität überzeugt. Dass viele Touristen einen Abstecher in die Migros machen, um sich mit Schweizer Schokolade einzudecken, ist leicht nachzuvollziehen: Über 50 Sorten gibt es hier. So wird jeder Geschmack bedient, selbst zuckerfreie Varianten für Diabetiker sind erhältlich. Ein Blick auf die Hitliste zeigt: Die Schweizer bevorzugen die Klassiker. Die Favo-

riten sind Milch extrafein, Noxana mit ganzen Haselnüssen, Noir Spécial mit einem Kakaoanteil von 72 Prozent und die mit Mandelcreme gefüllte Giandor. Sie alle überzeugen durch ihre Qualität sowie durch ihren unvergleichlichen Geschmack und eigenständigen Charakter. Die Milchschoggi Tourist mit Weinbeeren, Haselnüssen und Mandeln ist seit ihrer Markteinführung in den 40erJahren sowieso ein Renner. Die Schokolade von Frey ist die meistgegessene Schoggi in der Schweiz. Alle Produkte des Traditionsunternehmens sind UTZ-zertifiziert. Das Siegel steht für den nachhaltigen, sozial- und umweltverträglichen Anbau der verwendeten Rohstoffe. DH

LESEREXPERTE Thomas Fässler (53), Unternehmer aus Studen SZ

 Frey Noir Spécial 72%, 100 g, Fr. 1.85  Frey Giandor, 100 g, Fr. 1.80  Frey Milch extrafein, 100 g, Fr. 1.85  Frey Tourist Milch, 100 g, Fr. 1.85  Frey Noxana Milch, 100 g, Fr. 1.80 Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehört auch die Tafelschokolade von Frey.

Alle Tafelschokoladen von Frey 100 g beim Kauf ab 3 Stück jede Fr. –.30 günstiger – ohne M-Classic, M-Budget, Suprême und Mehrfachpackungen

Genussrituale: Nach einem guten Essen gönne ich mir eine Reihe. Ich liebe Schokolade über alles. Gesamteindruck: Alle Sorten sind ein Genuss. Die Konsistenz ist genau richtig: nicht zu hart und nicht zu weich. Favoriten: 1. Milch extrafein. 2. Noxana mit Nüssen. 3. Giandor.


SCHAUFENSTER 72 |

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FIGURE CONTROL

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Mit Genuss zum Wunschgewicht

NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

 Figure Control Shake Vanille, 450 g, Fr. 18.50  Figure Control Riegel Banane/Schokolade*, 6 x 60 g, Fr. 16.50 * in grösseren Filialen

Wollen Sie Ihrer Figur kurz vor der Bikinisaison den letzten Schliff verleihen? Dann können die Figure-Control-Produkte Sie dabei unterstützen. Ersetzen Sie ein bis zwei Mahlzeiten pro Tag durch einen Figure-Control-Shake oder -Riegel. Sie spenden wichtige Nährstoffe wie Eiweiss, Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe bei vergleichsweise geringem Kaloriengehalt und tragen so im Rahmen einer kalorienarmen Ernährung zur Gewichtsabnahme bei. Für Abwechslung sorgen verschiedene Geschmacksrichtungen. So gibt es den Riegel als BananeSchokolade- und Erdbeer-Joghurt-Variation, während der Shake mit Vanille- oder Schokoladengeschmack erhältlich ist.

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

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PAIN CRÉATION | 73

Ein Bündel Brot

Der neuste Coup der Migros-Bäckerei Jowa hat Charakter. Zwar ist Le Baluchon ein helles Brot, doch hinter der knusprigen Kruste stecken ein würziger Sauerteig und nussige Weizenkeime.

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Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehört auch Le Baluchon von Pain Création.

Bild: Claudia Linsi

Pain Création, Le Baluchon, 340 g, Fr. 3.90

utes Brot entsteht durch engagiertes Handwerk. Gutes Brot braucht – neben hochwertigen Zutaten – aber auch Zeit, damit der Teig viel Geschmack entwickeln kann. Le Baluchon (zu Deutsch das Bündel) aus der PainCréation-Linie ist ein Paradebeispiel für gutes Handwerk. Für den charakteristischen Geschmack sorgen Sauerteig und wenig Hefe. Sein zudem leicht nussiges Aroma verdankt das Brot der Beigabe von Weizenkeimen. Durch die lange Teigruhe entwickelt sich nicht nur das Aroma, sondern es bilden sich auch viele Luftbläschen, die eine

luftige Krume bewirken. Sehr wichtig ist deshalb, dass der Laib besonders vorsichtig geformt wird. Für Le Baluchon schlägt der Bäcker den quadratischen Teigfladen an den Ecken wie ein Bündel ein – daher auch der Name. Bevor das Brot dann in den Ofen kommt, wird seine Oberfläche grosszügig mit einer Mischung aus Hartweizengriess und Mehl bestreut. So entsteht eine knusprige, kräftige Kruste. Le Baluchon zeigt: Ein aussergewöhnliches Brot ist so gut wie seine Rezeptur, seine Zutaten und, last but not least, das Know-how seiner Bäcker. CS

Gleichberechtigte Partner: Le Baluchon, Trockenfleisch, Käse und Obst.


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FOOD

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NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Ofen-Spaghetti mit Zitrone für circa Fr. 10.– – Hauptgericht für 4 Personen ■ 400 g Spaghetti nach Packungsanleitung knapp bissfest kochen. Spaghetti abtropfen lassen und beiseitestellen. Ofen auf 175 °C vorheizen. ■ 30 g Butter und 3 EL Olivenöl in einer Bratpfanne leicht erhitzen. 2 Knoblauchzehen dazupressen und 2 Minuten dünsten. Von 1 Bio-Zitrone die Schale abreiben. Zitrone halbieren und auspressen. Saft und Zitronenschale zur Butter-Olivenöl-Knoblauch-Mischung geben. Vom Herd nehmen. 300 g Crème fraîche unterrühren. Mit Salz würzen. Spaghetti zur Sauce geben und gut mischen. ■ Spaghetti-Mischung in eine ofenfeste Form geben. Mit Alufolie abdecken. 15 Minuten im Ofen backen. Folie entfernen und weitere 5 Minuten backen. Zum Servieren mit 80 g geriebenem Parmesan und 1 Bund gehackter Petersilie bestreuen.

Drei Zutaten, die sich gut verstehen: Spaghetti, Zitronen und Grana Padano.

Kleine Milchmahlzeit im Quartett Rahmige Milchcreme spannt mit Schokolade und Haselnuss zusammen – eine gluschtige Liaison! Das zweifarbig marmorierte Dessert besteht zu 62 Prozent aus Milch und zu 24 Prozent aus Rahm und empfiehlt sich im 75-Gramm-Becher auch als Naschportion für zwischendurch. Dank des Viererpacks hat man stets noch einen Milkiss in Reserve. Milkiss, 4 x 75 g, Fr. 3.45

Diese Glace gabs noch nie Weltpremiere: In der Migros gibt es neu die Schwedentorte als Glacespezialität. Erfunden in der Schweiz und hergestellt von Midor, präsentiert sie sich als feine Vanilleglace mit einer luftigen Biskuitschicht und dem für die Schwedentorte typischen Marzipandekor, appetitlich im Becher geschichtet. Damit das erfrischende Dessert sofort vernascht werden kann, ist im Deckel ein Löffel enthalten. Schwedenbecher, 175 ml, Fr. 1.90 In grösseren Filialen erhältlich

Das Brötchen für Fussballfans

So gut schmecken Proteine

Auch in der Migros-Bäckerei Jowa steigt die WM-Fieberkurve, deshalb werden hier seit kurzem Fussballbrötchen gebacken. Man erkennt sie sofort, denn sie sind rund und haben das typische Ballmuster auf ihrer Oberfläche. Weil die gelaugten Brötli in der Selbstwahlbox angeboten werden, dürfen natürlich auch Fussballmuffel zugreifen. WM-Fussballbrötchen, 65 g, Fr. 1.–

Der neue Protein-Smoothie Piña Colada ohne Zuckerzusatz von Sponser liefert 26 Gramm Eiweiss und macht die Proteinaufnahme zum Genuss. So dient er als schmackhafte Proteinquelle für unterwegs und hilft damit, den täglichen Eiweissbedarf zu decken. Protein trägt zum Erhalt von Muskelmasse und normaler Knochen bei. Der Smoothie enthält von Natur aus Zuckerarten. Sponser Protein Smoothie Piña Colada, 330 ml, Fr. 3.20 In grösseren Filialen erhältlich


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

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NONFOOD | 75

RAPPENSPALTE

Der Duft zur WM Mit Get ready! hat der französische Parfümeur Jacques Huclier einen Duft kreiert, der den Spass und die Spontanität Brasiliens repräsentieren soll. Der Männerduft Get ready! ist eine tropische Mischung aus Mandarine, Ananas, Lavendel, Zeder, Sandelholz und Patchouli. An die Frauen wurde auch gedacht: Get ready! female besitzt fruchtige und florale Noten, abgerundet mit Moschus und Zedernholz. Adidas Get ready! WM Edition, Eau de Toilette, 50 ml, Fr. 14.80

Für Brillanz und Geschmeidigkeit

Für eine lang anhaltende Frische

Wer möchte nicht, dass das Haar glänzt und geschmeidig bleibt? Das Miraculous Oil-in-Spray von Garnier Fructis ist gemacht für trockenes Haar. Vor dem Föhnen auf das feuchte Haar aufgetragen, nähren die enthaltenen Fruchtöle Aprikose, Mango und Mandel das Haar und erleichtern das Styling. Man kann es aber auch jederzeit ins Haar sprühen, und es glänzt sofort intensiv. Garnier Fructis Miraculous Oil-in-Spray, 150 ml, Fr. 12.80

Rexona Invisible Pure vermeidet dank seiner Transparenz weisse Deospuren und gelbe Flecken auf der Kleidung. Zudem schützt es 48 Stunden zuverlässig vor Achselnässe und Körpergeruch. Dabei fühlt sich die Haut weich und geschmeidig an. Rexona Invisible Pure Deo, 150 ml, Fr. 4.20

2006 wurde Christa Rigozzi (31) das Missenkrönchen aufgesetzt, seither ist sie vor allem als Moderatorin tätig. Die fünfsprachige Tessinerin ist auch Botschafterin von Chocolat Frey. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Mit 14 gab ich meinen Mitschülern Nachhilfeunterricht.

In grösseren Filialen erhältlich

Wofür geben Sie gern viel Geld aus?

Stimmt die Qualität, gebe ich gern viel Geld aus. Am liebsten für Bücher, Ferien, Nahrungsmittel und mein Haus.

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Küssen erlaubt Auch im Sommer wollen Lippen gepflegt sein. Die neuen CovergirlLipslicks Smoochies Lip balm lassen die Lippen zart glänzend scheinen. Die geschmeidige, in zwölf Farben erhältliche Formulierung bietet mit Kakao-, Mango-, Aloe- und Sheabutter eine Extraportion Pflege. Covergirl Lipslicks Smoochie Lip balm, Fr. 9.50

Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Meine USA-Reise vor vier Jahren. Diese führte mich zuerst an die Westküste und anschliessend einen Monat nach Hawaii. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Münzen wandern schnell in mein Sparschwein. Ende Jahr wird es geschlachtet und mit dem gesammelten Geld zum Beispiel Weihnachtsgeschenke gekauft. Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

Für einen Spa-Tag inklusive Massage im Zürcher Dolder. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Die Talentförderung ist wichtig – egal, in welchem Bereich. Meine Show «The Swiss Talent Award» tut genau dies. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Liebe, Respekt und Ehrlichkeit – Werte sind nicht käuflich. Mit wem gingen Sie gern auf Shoppingtour?

Mit Anna Wintour, der Chefredaktorin der US-«Vogue». Interview: Lea Simeon


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Mit Produkten aus der Region. Für die Region.

Schweins-Stotzenfilet auf Tomaten-Sauce Zubereitung:

Migros-Einkaufsliste: Zutaten für 4 Personen • 1 - 2 Schweins-Stotzenfilet (abgepackt) • 100 g Bratspeck • Rosmarin • Salbei • Knoblauch • 1 bis 2 Pack Dattel-Tomaten • Bundzwiebeln

Schweins-Stotzenfilet kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Ein Zweig Rosmarin, Salbei und geschnittenen Knoblauch darauf legen. und in eine feuerfeste Bratform legen.

Jeden Sonntag 18.55 Uhr Mit stündlicher Wiederholung

Mit dem Bratspeck einwickeln

Backofen bei Ober- und Unterhitze auf 220 Grad vorheizen und das Filet während 20 Minuten braten. Danach den Ofen auf 140 Grad herunterschalten. Nach einer guten Stunde den Backofen abschalten, das Fleisch weitere 20 Minuten ruhen lassen. Für die Sauce die Dattel-Tomaten vierteln. Im Öl mit Bundzwiebeln und Knoblauch anziehen. Etwa 10 Minuten köcheln lassen, dann pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Tiapupch als hen dann n i e Mgnet sich ht. Tranc . Ei s Geric neiden kalte er aufsch dünn

Alle Rezepte und alle Sendungen:

www.jeannettekocht.ch

Ein M regionaler.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

MIGROS LUZERN | 77

Klubschul-Tipp

Produkt der Woche Dank der hauchdünnen Schale der Frühkartoffel braucht diese Knolle weder geschält noch gerüstet zu werden. Mit wenig Aufwand und kurzer Kochzeit lassen sich köstliche Gerichte wie Ofenkartoffeln, Gratin oder Kartoffelsalat zubereiten. Frühkartoffeln eignen sich für den sofortigen Verzehr, sie sollten trocken, kühl und dunkel aufbewahrt werden. Sie sind in allen Filialen der Migros Luzern erhältlich.

LUZERN

In den Klubschulen Migros Luzern und Sursee wird gebrutzelt und gebraten, bis die Pfannen dampfen. Begeben Sie sich auf eine kulinarische Rundreise und eröffnen Sie Ihrem Gaumen neue Geschmackswelten. Im Juni starten wieder zahlreiche Kochkurse für Delikatessen aus aller Welt: Asia-Wok-Gerichte, Sushi, Tapas, Ägyptische Küche, Schweizer Küche neu entdeckt und viele mehr. Mehr Infos auf www.klubschule.ch, Suchwort: Kochkurse, Telefon: 041 418 66 66

Anpfiff für die Migros Herti

Am 26. Mai öffnet im Hertizentrum Zug die jüngste Filiale der Migros Luzern. Sie bietet alles für den täglichen Bedarf − und an den Eröffnungstagen zahlreiche Überraschungen.

A

uf rund 280 Quadratmetern wird die Migros Luzern ihren jüngsten Supermarkt eröffnen. Dieser bietet den Kunden im Herti-Quartier inmitten der Stadt Zug ein attraktives Angebot für den täglichen Bedarf. Nebst Frischprodukten finden sich vielfältige Non-Food-Artikel. «Bis am 28. Mai profitieren die Kunden von fünffachen Cumulus-Punkten auf ihren Einkauf, am Freitag und Samstag, 30. und 31. Mai, von 10 Prozent Rabatt», erzählt Filialleiter Patric Hess.

Bild: Bruno Bieber

Martin Andermatt und Hakan Yakin mit dabei

Freuen sich nach dem Vorbereitungstraining aufs Eröffnungsspiel am 26. Mai: Das Team der Migros Herti um Filialleiter Patric Hess.

Zudem gibts zahlreiche Eröffnungsaktivitäten rund ums runde Leder: Bei einem Fussballwettbewerb sind attraktive Sofortpreise zu gewinnen. Und am Freitag und Samstag gilt es Zehenspitzengefühl und Ballsicherheit beim Torwandschiessen zu beweisen. Dieses wird am Freitag von 17 bis 18 Uhr von den beiden Zug-94-Trainern

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

Martin Andermatt und Hakan Yakin betreut, am Samstag von 11 bis 16 Uhr von den Junioren von Zug 94. Die Sieger erhalten keinen Pokal, sondern unter anderem ein Jahresabo für den MigrosFitnesspark oder das Schweizer Nati-Dress von SportXX. Auch für Verpflegung ist gesorgt: Die Zuwebe – eine Institution, die Menschen mit Behinderung begleitet – verkauft am Eröffnungstag von 10 bis 15 Uhr Hotdogs und Ice Tea für den symbolischen Betrag von einem Franken. Der Verkaufserlös kommt dieser sozialen Organisation zugute. Alle Kinder erhalten in der Eröffnungswoche eine Gratisglace. Text: Rahel Probst

Migros Herti Öffnungszeiten: Mo–Do: 7.30 bis 19 Uhr, Fr: 7.30 bis 20 Uhr, Sa 7.30 bis 17 Uhr Adresse: Migros M Herti Zug, Hertizentrum 10, 6300 Zug, Tel. 041 725 35 50


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MIGROS LUZERN

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NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Öffnungszeiten in der Woche mit Auffahrt Mittwoch, 28. Mai bis 18.30 Uhr M Hergiswil MP Stans MP Engelberg MP Weggis bis 19.00 Uhr M Goldau M Grabenstrasse Zug M Buochs M Baar M Neudorf Cham M Bahnhofsmärcht Brunnen M Unterägeri M Rotkreuz M Herti Zug MM Metalli Zug MMM Zugerland Steinhausen bis 20.00 Uhr MM Mythen Center Schwyz MM Rigimärt Küssnacht MM Sarnen-Center MMM Länderpark Stans Alle übrigen Filialen sind bis 17.00 Uhr geöffnet. Donnerstag, 29. Mai Alle Filialen sind geschlossen. MExpress Bahnhof Luzern Mittwoch, 28.5.: 6.30 bis 21.00 Uhr Donnerstag, 29.5.: 7.30 bis 21.00 Uhr Bitte beachten Sie die Plakatierung in Ihrer Migros-Filiale oder die folgende Webseite: www.migrosluzern.ch

Die schöne Rote

«Aus der Region. Für die Region.»-Produzent Markus Schildknecht setzt mit seinem Treibhaus ökologisch und geschmacklich neue Massstäbe in der Tomatenproduktion.

T

ypische Tomatenanbauländer wie Spanien und Italien haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Schweiz: ihre Sonnenstunden im Frühling. Die Migros Luzern bietet deshalb bis in den Frühling hinein vorwiegend Tomaten aus diesen südlichen Anbaugebieten an. Ab April bis Ende Oktober allerdings können bis zu neun verschiedene Sorten auch aus der Region angeboten werden – zum Beispiel vom Hof von Markus Schildknecht in Wikon, der seit zehn Jahren als «Aus der Region. Für die Region.»-Produzent die Migros Luzern beliefert. Eines seiner Vorzeigeprodukte sind die Aromatico-Tomaten «Aus der Region. Für die Region.», die sich durch ihren besonders süssen und intensiven Geschmack auszeichnen. «Am besten

schmecken sie roh, da ihr süsslich fruchtiges Aroma perfekt zum Salat passt», verrät Markus Schildknecht. Die leuchtend rote Farbe der Aromatico-Tomate, die ungefähr gleich gross ist wie eine Cocktailtomate, ist auch optisch ein Highlight: die schöne Rote eben.

Innerhalb von 24 Stunden in der Migros-Filiale Aromatico-Tomaten werden von Anfang April bis Ende Oktober von Markus Schildknecht und seinem Partner André Wyss in Gewächshäusern in Wikon angebaut und sind innerhalb von 24 Stunden nach der Ernte in den Filialen der Migros Luzern erhältlich. Gewächshäuser für den professionellen Anbau haben in der Regel eine Heizung, eine Bewässerung und einen

vorgeschriebenen Energieschirm. Letzterer dient der Wärmedämmung und Minderung der Sonneneinstrahlung. Seit Mitte Januar verfügt Schildknechts Betrieb nicht nur über einen Energieschirm, sondern über deren zwei.

Zwei Energieschirme sparen ein Fünftel Energie Diese Schirme hängen unter dem Treibhausdach und spenden nicht nur Schatten, sondern halten nachts auch die Wärme im Treibhaus. Jährlich wird so ein Fünftel der Heizenergie eingespart. «Unser nächstes Projekt ist eine Grundwasserwärmepumpe, mit der wir circa 20 Prozent unseres Energiebedarfs abdecken können»,erklärt Markus Schildknecht. 2015 soll sie in Betrieb genommen werden. Text: Marisa Michlig


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

Hat sich dem Anbau von Tomaten verschrieben: Markus Schildknecht aus Wikon.

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Firmenkurse in der Klubschule Luzern

Die Klubschule Migros Luzern bietet massgeschneiderte Weiterbildungsangebote für Schweizer Grossfirmen, KMUs und öffentliche Institutionen an. Zum Beispiel Sprachkurse für ein Schulsekretariat.

Das Programm «Aus der Region. Für die Region.» ist das Bekenntnis der Migros zur regionalen Landwirtschaft.

Petra Bieri, Jacqueline Bütler, Gaby Fröhlich und Mägi Halter (von links) vom Schulsekretariat Steinhausen polieren gemeinsam an der Klubschule Migros ihre Englischkenntnisse auf.

D «Motivierte und gezielt geförderte Mitarbeitende sind der Erfolgsfaktor jedes Unternehmens», sagt Petra Bieri, Leiterin Schulsekretariat Gemeinde Steinhausen, überzeugt.

Folgende Tomatensorten werden in der Migros Luzern verkauft: ■ Aromatico ■ Rundtomate ■ Rispentomate ■ Cocktailtomate ■ Fleischtomate ■ San-Marzano-Tomate ■ Datteltomate ■ Cherrytomate ■ Ochsenherztomate

Bild: Thomy Studhalter

Diese Tomaten gibts in der Migros Luzern

ie Klubschule Migros Luzern weist im Bereich Firmenschulungen eine langjährige und breit abgestützte Erfahrung aus. Die Kurse entstehen in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden und haben einen hohen Praxisbezug. Petra Bieri, Leiterin des Schulsekretariats der Gemeinde Steinhausen, hat mit ihrem Team den Kurs «Englisch Konversation B2» besucht. Seither findet sie auch bei englischen Gesprächen ohne Händeringen die richtigen Worte und hat nebenbei erst noch ihre Teamkolleginnen und -kollegen besser kennengelernt. Petra Bieri, weshalb haben Sie sich für einen Englisch-Firmenkurs an der Klubschule Migros Luzern entschieden?

Bei uns im Schulsekretariat gibt es immer mehr Englisch sprechende Kundschaft. Da die Klubschule Migros Luzern einen sehr guten Ruf geniesst, erkundigten wir uns dort nach einem entsprechenden Angebot. Wurde die Klubschule ihrem Ruf gerecht?

Ja, das Engagement der Kursleiterin war unseres Erachtens überdurchschnitt-

lich. Sie ist stets auf unsere Wünsche eingegangen und hat viel Zusatzmaterial speziell für unsere Bedürfnisse mitgebracht. Inwiefern haben Sie vom Kurs profitiert?

Ziel war es, mehr Sicherheit für die Kommunikation am Telefon und Schalter zu gewinnen. Begriffe wie beispielsweise Mittagstisch oder Randzeitenbetreuung sitzen nun und müssen nicht mehr mühsam umschrieben werden. Weshalb sind Firmenschulungen in Ihren Augen besonders wichtig?

Die Vermittlung von Kompetenz und Fachwissen setzt Motivation und Innovation frei. Die durch die Weiterbildung gewonnene Selbstsicherheit fördert die Effizienz im Arbeitsalltag und macht Spass! Und zu guter Letzt: Wenn Sie einen Kurs erfinden könnten, was wäre das für einer?

No more bad hair day!

Interview: Jacqueline Achermann

Kontaktperson: Armin Riebli, Tel. 041 418 66 96 www.klubschule.ch/firmen


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014

FAMILIE | 83

Mein Kind trödelt – wann Eingreifen nötig ist

Selbstvergessen: Kinder haben die Gabe, sich komplett in einer Tätigkeit zu verlieren.

Die eigene Zeitplanung hinterfragen: Lasse ich genug Zeit? Genau hinschauen, was der Grund ist: Fehlt die Motivation? Lässt es sich zu schnell ablenken? Ist sein Grundtempo einfach langsamer? Verliert es den Kopf durch den Stress der Eltern? Trödeln bei den Hausaufgaben: Das Kind beim Aufgaben machen begleiten. Spielerisches Wettrennen: Das Kind soll schneller sein als die Stoppuhr, der Wecker.

«Wo ist mein Auto nur?»

Arbeitsbeginn, Schulbeginn, Termine: Die Uhr ist ein Taktgeber, dem sich Eltern nicht entziehen können. Kinder kümmert das wenig, sie lassen sich noch so gern ablenken – und strapazieren damit die Geduld ihrer Eltern.

Bild: Plainpicture

N

ico (7) hat um halb acht immer noch keinen Pulli an, der Schul­ sack ist noch nicht gepackt. Er trödelt, sucht sein neues Spielzeugauto, das er heute seinem Pultnachbarn zeigen will. «Jetzt mach mal ein bisschen vor­ wärts!» tönts laut und streng in Nicos Ohren. Aber wie soll er denn vorwärts­ machen, wenn er sein Spielzeugauto nicht findet? Sich nicht zu beeilen und ein anderes Tempo als die Eltern zu haben, ist bei Kindern normal. «Ein gewisses Trödeln gehört dazu, das steckt in den Kindern drin», sagt Annette Cina (43), Psychologin und Oberassistentin am Institut für Fami­ lienforschung und ­beratung an der Uni Freiburg. Es gehört zur Welt der Kinder, dass sie sich von Kleinigkeiten ablenken lassen und ihre Aufmerksamkeit etwas widmen, was wir Erwachsene als Ne­ bensächlichkeiten empfinden. «Auch im Zeitdruck finden Kinder plötzlich et­ was anderes wichtig – etwa einen Käfer im Gras, ihre Puppe oder irgendetwas, worüber sie nachdenken müssen.» Es gibt allenfalls Temperaments­ unterschiede: Einige Kinder sind ziel­ gerichteter, andere vergessen sich schneller. Wenn das Kind trödelt, ist dies

immer auch die Definition der Erwach­ senen. Kleine Kinder haben keinen Zeit­ begriff, auch im Kindergarten ist Zeit noch etwas Ungefähres. Erst in der Pri­ marschule fangen sie an, die Zeit auch planen zu können.

Kinder können oft nicht mit dem Tempo der Eltern mithalten Bei kleinen Kindern ist es nicht realis­ tisch, dass sie ständig mit dem Tempo der Eltern mitmachen. Die Kleinen stän­ dig zu hetzen, bringt nichts. «Damit lädt man als Erwachsener den eigenen Stress aufs Kind ab, nimmt dessen Bedürfnisse nicht mehr wahr», sagt die Psychologin. Passiert dies oft, reagiert das Kind mit Trotz und Widerspenstigkeit. Wenn ihre kindlichen Bedürfnisse befriedigt werden, sind Kinder in Stress­ situationen viel kooperativer. Wenn es mal schnell gehen muss, brauchen die Kleinen aber eine Erklärung, warum es eilt. «Dabei müssen Eltern das Kind genau instruieren, was es zu tun hat – möglichst in kleine Schritte unterteilt. So hat das Kind die Chance, auch mitzu­ ziehen.» Langsamsein kann ein Kind isolieren – beispielsweise, wenn es im­ mer zuletzt draussen auf dem Pausen­

platz ist und den Anschluss an die Gschpänli verpasst. Geschieht dies re­ gelmässig, kann man das Kind lehren, sich aufs Rausgehen und Jackenanziehen zu konzentrieren, sobald die Pausen­ glocke läutet. «Eltern müssen struktu­ rieren helfen», sagt Annette Cina. Wenn die Eltern sich über ihre trö­ delnden Kinder ärgern, hat das nicht selten mit einer zu knappen Zeitplanung zu tun. Am Morgen hilft dabei nur eins: früher aufstehen und am Vorabend alles einpacken und vorbereiten. Das könnten Erwachsene von den Kindern lernen: sich Zeit nehmen, sich von schönen Dingen ablenken lassen und mehr im Moment leben. «Die Frage ist nur: Wollen wir das?», fragt Annette Cina und lacht.Eine gute Burn­out­Prä­ vention wäre es garantiert. Da sind uns die Kinder einen Schritt voraus. Text: Claudia Langenegger

www.migrosmagazin.ch

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IN FORM

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NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Raus an die frische Luft! N icht nur beim Essen, auch beim Training ist Abwechslung gefragt. Natürlich ist es angenehm, im Fitness-Park Puls 5 in Zürich zu trainieren: klimatisierte Räume, Wi-Fi und Flachbildschirme. Doch auch ein Outdoor-Training hat seinen Reiz. So renne ich mit einem 20 Kilo schweren Sandsack die Stufen rauf und runter, mache Rumpfbeugen, ziehe mit voller Körperspannung am Gummiband. Zugegeben, meine Bauchmuskeln sind noch nicht in Topform.

Noch bin ich auf die Hilfe von Personaltrainer Andi Tasci angewiesen. Damit dies nicht immer so bleibt, klemme ich zwischendurch meine Füsse für Rumpfbeugen zu Hause hinter den Heizkörper – geht auch. Danach ist mir auch klar, wo wieder mal Staub gewischt werden muss. Training macht definitiv Spass, ob drinnen oder draussen. Das Outdoor-Training ist eine willkommene Abwechslung, und die macht bekanntlich das Leben süss. Und das ist das einzig Süsse, das ich mir derzeit gönne!

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Mit einem 20 Kilo schweren Sandsack zügig die Treppe hochlaufen. Dafür eignet sich übrigens auch ein voller Rucksack oder zwei gefüllte Einkaufs­ taschen.

FAZIT

Trainieren kann man immer und überall. Auch wenns manchmal anstrengend und überhaupt nicht lustig ist, Körper und Geist tut es sehr gut.

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LEBEN

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Rumpfbeugen sind ein Klassiker und sorgen für einen flachen Bauch. Dazu braucht es Zeit, viel Disziplin, und schon kommt die sexy Körpermitte.

Liegestützen kann man mit veränderten Winkeln machen: die Hände an der Wand, auf der Fensterbank, auf einem dicken Kochbuch oder am Boden.

IN FORM | 85

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Mit einem Gummiband werden die Arme und der Rücken trainiert. Gleichzeitig wird der Brustkorb geöffnet, was für eine aufrechte und elegante Haltung sorgt.

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Bilder: René Ruis

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

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GEFÄLLT MIR

«News lese ich nur noch im Internet»

Nur widerwillig lässt sich das Löwenäffchen behandeln: Tierarzt Christian Wenker liest die Daten des eingepflanzten Chips ab.

Marco De Matteis (39), Online-Marketing, Genossenschaft Migros Basel, Münchenstein

Äffchen auf Abwegen

Der anstehende Impftermin passt den Löwenäffchen im Basler Zolli gar nicht: Zuerst gilt es jedoch, die cleveren Tiere zu finden, denn sie haben sich sehr gut versteckt.

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Bilder: Zoo Basel

Zolli-Tierarzt Christian Wenker (46) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Im Affenhaus ist es gespenstisch still. Nachdem wir zwei goldgelbe Löwenäffchen für die jährliche Impfung herausgefangen haben, fehlt von den vier übrigen Tieren der Gruppe jede Spur. Tierpflegerin Corinne Zollinger ist sich ganz sicher: Am Morgen hat sie bei der Kontrolle noch alle sechs Tiere gezählt. Allerdings gehören diese Krallenäffchen aus den brasilianischen Küstenregenwäldern zu den kleinsten Primaten überhaupt, sie wiegen nur 500 bis 700 Gramm und könnten sich so gut irgendwo in der Gehegeeinrichtung verstecken. Zusammen mit fünf Zoomitarbeitern durchsuche ich systematisch den Tieren als Unterschlupf dienende hohle Baumstämme, Bepflanzungen sowie Gänge und Röhren, welche die verschiedenen Gehegabteile miteinander verbinden. Doch die vier Tiere, darunter auch Castor und Lilian, die Anführer und zugleich Eltern aller anderen, jüngeren Tiere aus der Sippe, bleiben unauffindbar. Das darf doch nicht wahr sein! Plötzlich ruft Tierpflegerin Marianne Egli: «Da oben ist ein Loch in der

Wand!» Tatsächlich, im Aufstieg zu den Aussengehegen, der sich wie ein Kamin vier Meter in die Höhe windet und auf das Dach des Affenhauses führt, befindet sich ein viereckiges Loch in der Mauer. Wir platzieren eine Leiter im Aufstieg, der so eng ist, dass nur eine Person hinaufsteigen kann. Vorsichtig stecke ich den Kopf durch die schuhschachtelgrosse Öffnung und leuchte mit einer Taschenlampe hinein: Aus einem mit Bauschutt gefüllten, knapp ein Kubikmeter grossen Zwischenraum blinzeln mir vier Paar Löwenäffchenaugen entgegen. Dieses Versteck war uns bisher unbekannt. Zu unserem Erstaunen haben die cleveren Tiere ihre sonst zirpend-schrillen Warnrufe unterlassen, die sie sonst verraten hätten. Schnell fangen wir die Ausreisser mit einem Kescher ein, impfen und entlassen sie wieder. Gleichzeitig verschliesst der Zolli-Schreiner das Mauerloch mit einem Brett. Fast hätten es die Schlaumeier geschafft, uns alle zu narren und den Impftermin um ein Jahr zu verschieben.

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Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Saft ohne Kabel

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sechs Smartphones der Hersteller Google, Nokia und LG Qi von Haus aus. Sieben weitere, darunter HTC, Samsung und Sony, bekennen sich dazu und wol­ len ihren Telefonen die neue Technik ebenfalls spendieren. Der grosse Abwesende heisst Apple: Weder gibt es ein Bekenntnis zu Qi, noch zum Wireless Power Consortium. Besit­ zer eines iPhones müssen dennoch nicht länger am Kabel hängen: Eine rund 20 Franken teure Hülle verleiht dem Apfel­ telefon die praktische Funktion. So gehts: Das Handy auf die Ladesta­ tion legen und mit dem ersten Kontakt beginnt sofort der Ladevorgang. Wenn

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014

GLÜCKSGRIFF FOTOSHOOTING | 91

Beautytag

Der Gutschein für den Beautytag im Gesamtwert von ca. 3000 Franken beinhaltet Folgendes: Shoppingtour und Stilberatung mit Luisa Rossi Eintägiges Fotoshooting mit fünf verschiedenen Motiven Zehn Vollbildretouchen Ausdruck des Lieblingsfotos zum Einrahmen (20 x 40 cm) Einen Rasierer von Gillette Venus & Olaz mit Sugarberry-Duft

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin und Gillette Venus verlosen ein Styling mit anschliessendem Fotoshooting für eine Gewinnerin im Wert von ca. 3000 Franken. Wettbewerbsfrage: Wie heisst der neue Duft des Venus-Rasierers? Per Telefon: Wählen Sie 0901 591 912 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GLÜCK, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt Online: Gratis auf www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Gillette», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: Sonntag, 1. Juni 2014

Perfekt gestylt zum Fotoshooting : Das ist der Preis, den die Gewinnerin des Wettbewerbs von Gillette Venus erhält.

Die Gewinnerin wird schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeiterinnen der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gutschein für den Beautytag ist nach Ausstellung ein halbes Jahr gültig.

Model für einen Tag

Das Migros-Magazin und Gillette Venus verlosen ein Styling mit anschliessendem Fotoshooting für eine Leserin.

W

elche Frau hat sich nicht schon einmal gewünscht, perfekt gestylt und professionell fotografiert zu werden? Für eine Leserin des Migros-Magazins geht dieser Wunsch in Erfüllung: Sie erhält einen ganz speziellen Beautytag mit Fotoshooting. Die Stilberaterin Luisa Rossi, bekannt durch Sendungen wie «Glanz & Gloria» und eine Schweizer Styling-Ikone, nimmt die Gewinnerin des Migros-Magazin-Wettbewerbs in Empfang und begleitet sie auf eine Shoppingtour durch Zürich. Dank

ihrer Erfahrung findet sie bestimmt ein typgerechtes Sommeroutfit, das auch die Beine der Migros-Magazin-Leserin so richtig zur Geltung bringt. Danach geht es nach Erlenbach ZH ins The Fotostudio. Das Studio wurde 1992 vom renommierten Fotografen Patrizio Di Renzo gegründet, der unter anderem mit Porträts von Naomi Campbell oder Ornella Muti international bekannt geworden ist. Eine Visagistin verleiht der Gewinnerin für einen Tag das passende Make-up, und der neue Rasierer von

Gillette Venus & Olaz sorgt für makellos glatte Beine. Die fünf eng aneinanderliegenden Klingen des neuen Rasierers entfernen sanft nicht nur Härchen, sondern auch abgestorbene Hautschüppchen. Die nach fruchtig-blumigem Sugarberry duftenden Rasiergelkissen helfen schon während der Rasur, die Feuchtigkeitsdepots der Haut zu bewahren. Wird die Haut nämlich von abgestorbenen Schüppchen befreit und gleichzeitig der Feuchtigkeitshaushalt bewahrt, erhöht sich die Lichtdurchlässigkeit, das Licht reflektiert bis in die tieferen Hautschichten und lässt die Haut strahlen. Von Kopf bis Fuss gestylt, ist die Gewinnerin bereit für das Fotoshooting. Und das The Fotostudio-Team wird dafür besorgt sein, dass dies zu einem unvergesslichen Tag wird. www.gillettevenus.de; www.thefotostudio.ch


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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014

UNTERHALTUNG | 93

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

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UNTERHALTUNG | 95

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Was bekommt ein Schüler nicht nach Hause? A Zeugnisformular

O Lösungsmittel

K Hausaufgaben

So nehmen Sie teil

2. Welches ist der nächste christliche Feiertag nach Ostern? E

Auffahrt

L

Fronleichnam

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

R Pfingsten

3. Wie viele vollständige rote Sterne sind im Walliser Wappen vorhanden? D drei

L

vier

E

neun

Z

Kokain

4. Was versteht man unter «Weisser Ware»? R Schnee

F

No-Name Produkt

5. Was ist ein Überriese? I

Baumart

N Pilz

A Stern

Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.6.2014, 24 Uhr

8. Bei welchem Spiel wird die Turnierform «Schweizer System» angewandt?

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

R Halma

Auflösung Nr. 21: ZELLKERN

6. Wo hat man bis jetzt keine Menhire gefunden? K Luxemburg

R Australien

N Portugal

7. Zu keiner endemischen Tierart gehören die ...? B Braunbären

E

Insel-Graufüchse

N Backgammon

O Kiwis E

Schach

Gewinner Nr. 19: Klara Schmid, Heimberg BE Kurt Silvestri, Steffisburg BE Heinz Huerzeler, Ebikon LU

Lösungswort: 1

2

3

4

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7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

3 5

E

4 2 1

BR I L LANT E I SDECKE ENDRUNDE ETRUSKER F I XSTERN F L I T TERN OFFERTEN RAUFASER T OGO L E S E V I ERTENS

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.6.2014, 24 Uhr

1

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3

4

5

Auflösung Nr. 21: AGENT Gewinner Nr. 19: Jean-Pierre Marquis, Büsserach SO Liselotte Marti, Säriswil BE Elisabeth Burdeska, Basel

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


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Krebstelefon

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

UNTERHALTUNG | 97

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BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü1 4 3 4 2 cken und Verbindungen mit mehr 1 3 3 2 als 2 Linien sind nicht erlaubt. www.raetsel.ch/bruecken

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KINDEREGGE

WÖRTERJAGD

Rätse lspas s

“Stopp!” Einer sagt im Kopf das Alphabet durch, ein anderer sagt: Essen mit zum etwas und Tier ein en, Vornam einen Jetzt sucht jeder darf niemand mehr diesem Anfangsbuchstaben. Wenn der Erste fertig ist, schreiben. Dann werden Punkte verteilt.

Vorname

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Essen

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FRUCHT-COCKTAIL

mixen. Aber das Rezept ist durchNina möchte einen Frucht-Cocktail Trag das Lösungswort ein. einandergeraten. Was fehlt noch?

Hm ... A ... A ...? Andrea! : je 10 Punkte Verschiedene Ant wor ten kte Pun 5 je t: wor Ant anderen: 0 Punkte Gleiche wor t: 15 Punkte und die Nur jemand hat eine Ant

Dazu das Cocktail-Rezept: 1. Das Glas mit Orangensaft füllen 2.Einen Schluck Apfelschorle dazu 3.Einen Spritzer Limette

I

S E

Mmh, so fein!

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014 |

UNTERHALTUNG | 99

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

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1

4 8

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

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9 6 nehmen Sie teil 4 8 So Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 4 8 3 5 2

SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.6.2014, 24 Uhr

Auflösung Nr. 21: 912 3 4 5 2 6 7 9 1 8

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06010010640

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Gewinner Nr. 20: Chantal Bertschy, Le Mont-sur-Lausanne VD Margrit Feldmann, Burgdorf BE Marie Cecile Pugin, Bulle FR Claudia Grossenbacher, Sargans SG

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IMPRESSUM

Publizistische Leitung: Monica Glisenti

MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 413 000 (WEMF, MACH Basic 2014-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Doris Oberneder (AD), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Lithografie: René Feller, Reto Mainetti

Geschäftsbereich Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

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New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), Reto Meisser, Reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Ringier Print Adligenswil AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN. ANDREA BOCELLI VERZAUBERT DIE PIAZZA GRANDE Andrea Bocelli hat weltweit bereits über 80 Millionen Alben verkauft und wurde 2010 mit einem Stern auf dem Walk of Fame geehrt. Im Juni kommt der beliebte italienische Tenor in die Schweiz und verzaubert – begleitet von 72 Musikern des Orchestra Sinfonica G. Rossini und der Sopranistin Alessandra Marianelli – die Piazza Grande in Locarno. Termin: 7. Juni 2014, Locarno Preis: Fr. 79.20 statt Fr. 99.– Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

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MY FAIR LADY

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Gladiatoren, Legionäre, Handwerker, Musiker und Tänzerinnen verwandeln die Ruinen von Augusta Raurica im Sommer in eine pulsierende Stadt. Erleben Sie mit Ihrer Familie die Zeit der Römer hautnah.

Diesen Sommer kommt mit der Neuinszenierung des Erfolgsmusicals «My Fair Lady» ein weltbekannter Klassiker auf die Walensee-Bühne. Freuen Sie sich auf ein leichtes, humorvolles Bühnenerlebnis mit vielen bekannten Ohrwürmern auf der schönsten Seebühne der Schweiz.

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Termin: 20., 23., und 24. Juli sowie 6. August 2014, Walenstadt Preis: Fr. 46.50 bis Fr. 105.75 statt Fr. 62.– bis 141.–, je nach Kategorie Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

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MEINE WELT 102 |

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LINA BUTTON

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NR. 22, 26. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Mein Leben nahm schon einige Male Umwege»

Aus dem Thurgau «mitten in den Kuchen»: Musikerin Lina Button liebt das Zürcher Langstrassenquartier mit all seinen Facetten. Beim Essen allerdings bleibt sie ihrer Heimat treu: Mutters Küche ist für sie die beste. Wieso leben Sie in Zürich?

Ich bin vor zehn Jahren aus dem Thurgau nach Zürich gezogen, «mitten in den Kuchen». Hier leben meine Musikerkollegen und meine Freunde. Wo würden Sie gerne leben?

Name: Brigitt Zuberbühler alias Lina Button (31) Sternzeichen: Fisch Wohnort: Zürich

Kürzlich besuchte ich zum ersten Mal Paris und war begeistert. Das Ausland ist zurzeit aber keine Option, und in Zürich fühle ich mich sehr wohl – es ist ein guter und richtiger Fleck für mich. Beruf und Lebenslauf:

Studium in Musik- und Bewegungspädagogik an der Zürcher Hochschule der Künste, erste CD 2011 veröffentlicht, zweite 2013. Neben der Solokarriere Mitglied in der Kinderliederband Silberbüx. Mein Ziel:

Inspiriert bleiben und längerfristig von der Musik leben können.

MEINE LIEBLINGSSCHUHE

«Sie tragen mich seit ein paar Jahren durchs Leben und sind extrem bequem. Meine Mutter findet sie etwas schäbig, meine Freundinnen super.»

Mein Lebensmotto:

Es kommt, wie es muss. Mein Leben nahm schon einige Male Umwege, die sich im Nachhinein gelohnt haben.

Was ich mag:

Respekt, Humor und Tomatensauce. Was ich nicht mag:

Warten.

Was ich an mir mag:

Wenn ich an einem Konzert merke, dass ich mit meiner Stimme und Musik die Leute berühre. Was ich an mir nicht mag:

Ich bin ein Fitnessmuffel und sollte manchmal gelassener sein, wenn etwas nicht nach Plan läuft.

Mein Lieblingsessen:

MEINE LEKTÜRE

«Gerade ein Buch über San Francisco, wo meine Schwester momentan lebt.»

Mutters Küche! Zum Beispiel ein Lammgericht oder Ossobuco. Meine Lieblingsmusik:

Je nach Stimmung. Ich mag Frauenstimmen. Aber manchmal geniesse ich es auch, keine Musik zu hören.

Mein bester Entscheid:

2008 beschloss ich, alles auf die Karte Musik zu setzen. Und ich hörte mit dem Rauchen auf. Text: Barbara Ryter Bilder: Jorma Müller

Nächster Auftritt: 14. 6., Stadtfest Frauenfeld

MEIN QUARTIER

«Ich mag die Gegend um die Zürcher Langstrasse – sei es das Nachtleben oder auch die Stimmung tagsüber.»


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 26. MAI 2014

MEINE WELT LINA LINA BUTTON | 103

MEINE BAND

be ich von meiner «Die Zeichnung ha tag erhalten, Band zum Geburts urstart 2013. Wir To kurz vor unserem gut.» verstehen uns sehr

MEIN PAUSENORT

«In der Bäckeranlage in Zürich fühle ich mich wohl. Manchmal komme ich allein mit einem Buch her, manchmal mit Freundinnen. Die Stimmung ist unkompliziert, es ist ein Platz für alle.»

MEIN GLÜCKSBRINGER

«Die Kette hat mir eine Freundin, Goldschmiedin Flavia Tschanz, gemacht. Seit da ist das meine Glückswildsau. Ich trage sie fast immer – ausser manchmal beim Singen, wenn die Kette zu fest einengt.»

MEIN VELO

«Mit meinem Fahrrad bin ich gern in der Stadt unterwegs. Ich habe ihm einen Namen gegeben: Rande.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Der Farmer-Riegel erinnert mich an meine Kindheit und kommt heuer vor allem zum Einsatz, wenn es mal wieder nicht fürs Frühstück gereicht hat.»


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Migros magazin 22 2014 d lu  
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