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NR. 21, 18. MAI 2009

SSONDERNUMMER NACHHALTIGE MIGRO S NACHHALTIGE SCHWEIZ

Bilder Gerry Nitsch, Lucas Peters

MENSCHEN 20

Einsatz für die Umwelt

Recycling, Klimaschutz, Minergie: Die Schweiz Energiesparen auf dem Bundeshausdach: auf dem Weg in eine Umweltminister U Moritz Leuenberger zeigt, wie man nachhaltige Zukunft. mit kleinem Aufwand viel bewirken kann. Und die Migros geht ihn mit. 128 SEITEN FÜR EINE BESSERE WELT Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch Anzeige

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6 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ

Die Kämpfer: 100 Schweizer im Einsatz für Nachhaltigkeit.

Martin Vosseler (60): Der ehemalige Arzt ist Mitinitiant von Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, Gründer von Sun21, überquerte den Atlantik im Solar-Katamaran Sun21 und wanderte von L.A. nach Boston. Nun will er die Karibikinsel Dominica solarautark machen — als Vorbild für uns.

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Die Migros geht voran

Was können wir denn schon tun? Wenn es um Umweltschutz oder

nachhaltiges Leben geht, dann ist dieser Spruch oft gehört. Und irgendwie verständlich. Was soll ich mich mit dem CO2-Ausstoss meines Autos beschäftigen, wenn ich weiss, dass jedes Jahr 10 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in die Atmosphäre geblasen werden. Wieso sich über Solarpanels auf dem Dach den Kopf zerbrechen, wenn man in Dubai bei 45 Grad im Schatten Schlittschuh läuft? Doch das ist zu kurz gedacht, viel zu kurz. Wir alle können etwas tun.

Wir haben das Glück, in einem Land zu leben, das sich nachhaltiges Produzieren und Konsumieren leisten kann. Wir können vorausgehen, ohne Lebensqualität einzubüssen. Ich bin überzeugt, wir gewinnen dadurch an Glaubwürdigkeit. Und längerfristig auch an Konkurrenzfähigkeit.

Die Migros hat dies schon früh erkannt. Mit diversen Initiativen

(Minergie-Filialen, Sozialstandards, TerraSuisse) geht sie den Weg der Nachhaltigkeit konsequent. Nicht zuletzt deshalb ist sie zum nachhaltigsten Detailhänder der Welt gewählt worden.

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www. migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Nachhaltigkeit ist (über)lebenswichtig. Diese

Überzeugung wächst nicht von allein. Sie wird genährt von Tausenden von Menschen, die in Sachen Nachhaltigkeit Vorbildfunktion haben. Hundert von ihnen möchten wir in dieser Ausgabe ein kleines Denkmal setzen. Wie etwa Martin Vosseler (siehe oben), dem Mitinitianten von Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz. Leute wie er sind die wirklichen Helden unserer Zeit.

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Bilder Nik Hunger, Nicolas Righetti/Rezo, Alex Macartney, Tanja Demarmels, Sonja Ruckstuhl. Bilder 100 Schweizerinnen und Schweizer: henzi & micciché (5), Peter Lüthi/Biovision (2), Stéphane Gros/Solar Impulse (1), J.Isler (1), Keystone (1), Marcel Studer (1)

EDITORIAL

LABELS FÜR DIE UMWELT 76 Andrea liebt Blumen und legt Wert auf nachhaltige Produkte. Zum Beispiel die farbenfrohen Rosen von Max Havelaar.

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DIESE WOCHE INHALT INTERVIEW 38

DAS LEISTET DIE MIGROS 8

«Eine nachhaltige Gesellschaft erfordert keinen Verzicht. Sie ist ein Gewinn für alle», sagt der Top-Umweltexperte Ernst Ulrich von Weizsäcker.

Vom Sprachkurs übers Kinder-Skirennen bis hin zur CO2-Reduktion: Das freiwillige Engagement der Migros ist enorm — und findet internationale Beachtung.

MENSCHEN

IHRE REGION

PROMINENTE BEKENNEN FARBE 20

NEUES AUS IHRER GENOSSENSCHAFT 101

Lifere statt lafere: Zehn Schweizer Promis erklären, was sie für eine gerechtere Welt und für die Umwelt tun — von Bundesrat Moritz Leuenberger bis zu TV-Moderatorin Christine Maier.

KLEINE REGISSEURE GANZ GROSS 108 Mit einem Film wollen die Kinder des Zürcher Auzelg den Ruf ihres SkandalQuartiers verbessern.

Im Indianerlager von Migros und WWF haben die Kinder einen Riesenspass — und lernen, warum wir zur Natur Sorge tragen müssen. Anzeige

Langeweile in der Schule und Wildschweine im Garten.

FAMILIE 108

DAS BESTE

IN FORM 115

BEWUSST GENIESSEN 76

Die Nachhaltigkeitslabel der Migros.

SAUBER BEI 20 GRAD 81

Die neuen Total-Waschmittel.

DIE NEUEN KOMBUCHA-DRINKS 84 GLACE VON CRÈME D’OR 89 M-CLASSIC IM NEUEN KLEID 90

Filmen gegen Vorurteile — Junge aus dem Auzelg-Quartier in Zürich-Schwamendingen zeigen in einem Film, wie sie wirklich sind. Fit statt fett: So bleiben Sie am Büro-Arbeitsplatz in Form.

GARTEN 117

Tipps zum Kompost.

AUTO 118

Wie finde ich einen umweltfreundlichen Gebrauchtwagen?

SAISONKÜCHE

RUBRIKEN

TAPAS MIT SPROSSEN 94

LESERBRIEFE 14

Paola Ghillani berät Firmen in Sachen Nachhaltigkeit. Und sie kocht mit winzigen Sprossen.

INDIANER IM AARGAU 72

BESSER LEBEN AUFTAKT 107

INTERVIEW 38

Es ist Zeit zu handeln: Ernst Ulrich von Weizsäcker erklärt, wie die Welt zu retten ist.

Unkaputtbar: Migros-Fans berichten über Produkte, die ewig funktionieren.

EINSATZ FÜR MENSCH UND UMWELT 8

BILD DER WOCHE 17 AUF EIN WORT 47 KOLUMNE 56

DAS URTEIL 12

RÄTSEL/IMPRESSUM 121

NEUES AUS DER MIGROS Das Engagement der Migros

Was Kundinnen und Kunden an der Migros besonders schätzen.

TIERBILDER SAMMELN 60

Migros und WWF starten eine Aktion zugunsten des Regenwalds.

KLEINE NATURSCHÜTZER 72

Die Kinderlager des WWF werden neu von der Migros unterstützt.

|7

Der Hausmann.

MEINE WELT XENIA TCHOUMITCHEVA 124

Die nachhaltig schöne Studentin zeigt ihr Tessin. Da darf die Lieblingsbeiz genauso wenig fehlen wie der Park am See — und natürlich ihr bester Freund Raphael.


8 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

WWFPARTNERSCHAFT

NACHHALTIGE SCHWEIZ

Die Migros und der WWF pflegen eine strategische Partnerschaft. Die Schwerpunkte bilden der Schutz von Klima, Wald und Meer. Seit diesem Jahr sponsert die Migros zudem die Kinder- und Jugendaktivitäten des WWF.

Dieter Imboden (65): Der ETH-Professor und Forschungsratspräsident des Nationalfonds nds initiierte die Idee der «2000-Wattht vor, dass der durchschnittliche EnergieGesellschaft». Diese sieht bedarf jedes Menschen künftig nicht mehr als 2000 Watt beträgt.

Migros — mehr als nur eine Marke

KLIMASCHUTZ

Das orange M steht nicht nur für preiswerte Produkte, sondern auch für Weiterbildung, Kultur, Umweltschutz und für heimische Produkte.

J

etzt ist es offiziell: Die Migros ist der nachhaltigste Grossverteiler der Welt. Die Auszeichnung gabs in Barcelona beim internationalen Kongress des Detailhandels, dem World Retail Congress. Die Jury ernannte das Unternehmen zum «Responsible Retailer of the Year» – zum Detailhändler mit dem grössten Verantwortungsgefühl gegenüber Mensch und Umwelt. Der Schweizer Grossverteiler schlug in der Endausscheidung Kon-

Illustration www.macartney.ch

SOZIALSTANDARDS

Der Verhaltenskodex BSCI geht auf eine Pionierleistung der Migros zurück. Er verpflichtet die Lieferanten zur Einhaltung sozialer Standards. Alle Produktionsbetriebe der Migros werden von unabhängigen Instituten regelmässig überprüft.

Das umfassende Klimaschutzkonzept will unter anderem die CO2-Emissionen im Vergleich zum Jahr 2000 um 25% reduzieren. Bereits heute sind 21% erreicht. Produkte, Verpackungen, Prozesse und Transport werden weiter optimiert.

RECYCLING

Schweizer Meister im Pet-Recycling sind die Migros-Kunden. Sie retournieren rund 90 % der verkauften Kunststoffflaschen in die rund 600 Migros-Filialen. Im Jahr 2008 sammelte die Migros so 8676 Tonnen Pet-Flaschen.

VOLKSLÄUFE

Die Migros engagiert sich für die Volksgesundheit: Sie unterstützt zwölf nationale und diverse regionale Volksläufe. Mehr als 100 000 Läuferinnen und Läufer aller Alterskategorien nutzen diese Angebote jedes Jahr.

SPORTFÖRDERUNG

Der Grand Prix Migros ist das grösste Kinderskirennen Europas. Cracks wie Lara Gut holten sich hier erste Wettkampferfahrung. «Let’s play Golf» bringt Schülern den grünen Sport näher und macht ihn für alle erschwinglich.


TRANSPORTE

Die Migros ist die grösste Kundin von SBB Cargo. Wo immer möglich transportiert sie Güter mit der Bahn, statt mit dem Lastwagen. 2008 waren das über eine Million Tonnen Güter oder 400 Waggons pro Tag.

MITARBEITENDE

Als grösste private Arbeitgeberin der Schweiz steht die Migros zu ihrer Sozial- und Vertragspartnerschaft. Im Gesamtarbeitsvertrag sind familienpolitische Meilensteine wie Frauenförderung und Vaterschaftsurlaub festgeschrieben.

MIGROSWELT

|9

INTERNATIONALES ENGAGEMENT

Die Migros ist Mitglied des Global Compact der Uno. Das Netzwerk will eine gerechtere und nachhaltigere Weltwirtschaft fördern. Die Grundwerte der Menschenrechte, des Arbeitsrechts und des Umweltschutzes sind dabei zentral.

KULTURPROZENT

Das Migros-Kulturprozent ist seit 1957 ein freiwilliges Engagement der Migros in den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Bildung, Freizeit und Wirtschaft. Zurzeit fliessen jährlich rund 120 Millionen Franken in diverse Projekte.

KLUBSCHULE MIGROS

Die grösste Erwachsenenbildungsorganisation der Schweiz bietet seit 1945 Kurse und Lehrgänge für alle an — ein wichtiger Beitrag zur Volksbildung. Die Klubschule Business fokussiert seit 2007 auf die berufliche Aus- und Weiterbildung.

HEIDI-PRODUKTE

Die Produkte der Heidi-Linie werden aus Rohstoffen hergestellt, die aus Schweizer Berggebieten stammen. Mit der Förderung der innovativen Berglandwirtschaft bekennt sich die Migros zu ihrer volkswirtschaftlichen Verantwortung.

GEBÄUDE

Die Migros hält den Energieaufwand in ihren Gebäuden so tief wie möglich. Bereits neun Filialen wurden nach Minergiestandard erstellt. Das grösste Minergiegebäude der Schweiz ist das «Westside» in Bern-Brünnen. Nur 15% der Wärme wird mit Erdöl erzeugt.

ATTRAKTIVE ARBEITSBEDINGUNGEN

Die Migros schafft für ihre rund 84 000 Mitarbeitenden sichere und attraktive Arbeitsbedingungen. Sie entwickelte als Vorreiterin zusammen mit Partnern Richtlinien für Betriebliches Gesundheitsmanagement.

TERRASUISSE

Die rund 14 000 Bauern, die für das neue Label produzieren, garantieren eine besonders naturnahe und tierfreundliche Landwirtschaft. Sie verpflichten sich zudem, die Artenvielfalt von seltenen Pflanzen und Tieren in der Schweiz zu fördern.

www.migrosmagazin.ch Mehr Infos und Websites zum Engagement der Migros und der Nachhaltigkeitsbericht.


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MIGROSWELT

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

| 11

NACHHALTIGE SCHWEIZ Martin Wegelin (61): Der Bauingenieur arbeitet seit über 30 Jahren in der Entwicklungshilfe. Sein Ziel: sauberes Trinkwasser für alle. Eine seiner nachhaltigsten Ideen ist die solare Desinfektion, die Keimabtötung mit Sonnenlicht, auf der die Wasserreinigungstechnik Sodis basiert.

kurrenten wie Tesco, die wichtigste Supermarktkette von England. «Die Auszeichnung zeigt uns, dass unser vielfältiges Engagement für Nachhaltigkeit auch ausserhalb der Schweiz Anerkennung findet», sagt Migros-Chef Herbert Bolliger. «Das ist ein Ansporn, unsere Anstrengungen noch zu verstärken.»

Westside — Monument der Nachhaltigkeit

Eines von vielen Beispielen für dieses Engagement: Die Migros lässt jährlich über eine Million Tonnen mit Güterzügen bewegen und ist damit der Hauptkunde von SBB Cargo. Das Unternehmen mit dem orangen M tut alles, um Warenströme von der Strasse auf die Schiene umzulenken – etwa

mit eigenen Bahnanschlüssen aller grösseren Industriebetriebe. Im letzten Herbst eröffnete die Migros in Bern das Freizeit- und Einkaufszentrum Westside. Den vielen Besuchern fällt vor allem die spektakuläre Architektur von Daniel Libeskind auf. Doch «Westside» ist auch ein Monument der Nachhaltigkeit – und das nicht nur wegen der mustergültigen Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Temperiert wird das Riesengebäude vor allem durch Wärmerückgewinnung und eine moderne Holzschnitzelheizung, deren Brennstoff aus nahen Wäldern stammt. Das ist nur eine von vielen Massnahmen, mit denen die Migros das Klima schützt. In den zehn Jahren von 2000 bis 2010 will das Unternehmen seine CO2-Emissio-

nen um ein Viertel senken. Ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit istdasLabelTerraSuisse:Die14000 Schweizer Bauern, die Produkte mit dem TerraSuisse-Zeichen liefern, verpflichten sich etwa zu einer besonders tierfreundlichen Stallhaltung. Und sie schaffen auf ihrem Land Lebensräume für seltene Wildpflanzen und -tiere. Die Migros erzielte mit TerraSuisseProdukten allein im letzten Jahr 655 Millionen Franken Umsatz – ein starkes Bekenntnis zur nachhaltigen Schweizer Landwirtschaft. TerraSuisse ist jedoch nur eines von acht Labels, die in der Migros einen sozialen und ökologischen Mehrwert garantieren. Besonderes Lob zollte die Jury in Barcelona dem weltweit einmaligen Migros-Kulturprozent: Seit

TROPHÄE:

In Barcelona gewann die Migros den «Oscar» für Nachhaltigkeit.

1957 ermöglicht diese Institution mit bisher insgesamt 3,2 Milliarden Franken kulturelle und soziale Projekte. Das internationale Expertengremium zog das Fazit: «Nachhaltigkeit ist in der DNA der Migros verankert.»

Michael West

Lesen Sie weiter auf Seite 12

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12 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ Eric Bush (50): Der Physiker und Geschäftsführer der Toptest GmbH sorgt mit dem Webportal www.topten.ch dafür, dass Konsumenten wissen, welche elektronischen Geräte und Fahrzeuge energieeffizient sind. Zudem hat er ein Testzentrum für solche Geräte aufgebaut.

Simone Niggli-Luder (31): Die 14-fache OL-Weltmeisterin kämpft als Botschafterin der Stiftung «BioVision» für eine Welt ohne Hunger und einen respektvollen Umgang mit der Natur. Zudem engagiert sich die Biologin für das Hilfswerk «Ferien für Kinder in Not».

«Das Engagement der Migros schafft bei mir Vertrauen»

«Nachhaltigkeit» ist für die Migros nicht nur ein leeres Wort. Das wissen auch ihre Kunden. Das Migros-Magazin ist über Land gefahren und hat sie dazu befragt. Ob fairer Handel, Recycling, Klubschule, Kulturprozent oder Heidi-Produkte — das Lob ist breit gestreut.

CHRISTOPH FLÜCK

CORINNE RAUBER

(45), Goldschmied, Langenthal BE: «Dass die Migros die Kreativität mit dem Kulturprozent unterstützt, finde ich toll.»

(39), Hausfrau, Serviceangestellte, Wolfwil SO: «Mit Schweizer Bioprodukten setzt die Migros auf umweltschonend kurze Wege.»

FLORENCE DEAK

SILVANO RADA (59),

(29), Lehrerin, Baden AG: «Prima, dass das Jahresabo in jedem MigrosFitnesscenter der Schweiz gilt.»

Buschauffeur, Köniz BE. «Die Migros setzt immer mehr auf einheimische Produkte — das unterstütze ich.»

THOMAS MEIERHANS (36),

Reisezugbegleiter, Kölliken AG: «Mir wäre es am liebsten, es gäbe nur noch umweltschonende Produkte.»

HEIDI BACHOFNER

(46), Heilpädagogin, Baltenswil AG: «Dank dem Kulturprozent ist junge, unkonventionelle Kunst oft erst möglich.»

MELANIE BÜETIGER

ROMAN SCHMID

SARAH KELLER

MANUELA RICHENER

(27), Sozialpädagogik-Praktikantin, Matt GL: «Ich schätze die grosse Auswahl an Kursen der Klubschule.»

(20), Automatiker, Luchsingen GL: «Eine gute Sache, dass die Migros auf Bahntransporte setzt und so den CO2-Ausstoss reduziert.»

(25), Drogistin, Cham ZG: «HeidiProdukte sind geschmacklich die besten.»

(49), Coiffeuse, Fulenbach SO: «Ich finde die Fair-Trade-Produkte gut und kaufe solche auch häufig.»

RETO STUDERUS

SONJA LEUMANN

CEDRIC MARINI (43)

NICOLE RENGGLI

(44), Schreiner, Berlingen TG: «Es ist toll, dass die Migros beim Bauen auf Minergie setzt.»

(73), Hausfrau, Gunzgen SO: «Die Klubschule hat super Lehrer. Ich habe dort Neugriechisch gelernt.»

Sozialpädagoge, Basel: «Ich begrüsse es, wenn sich ein grosser Konzern für Soziales, Ökologie und Kultur engagiert.»

(12), Schülerin, Kriens LU: «Es ist mega, dass die Migros Open-airFestivals unterstützt.»


MIGROSWELT

NADINE LOCHER

WALTER RÖÖSLI

MONIKA FRETZ

| 13

(17), Koch, Riken AG: «Meine Mutter hat in der Klubschule Migros sehr gut Englisch gelernt.»

(66), Rentner, Horgen ZH: «Die Migros ist in sozialen Belangen fortschrittlich.»

(43), Hausfrau, Wangen bei Olten SO: «Dass die Migros aufs Recycling setzt, ist richtig und wichtig.»

SAMUEL BRUNNER

(30), Buchhalter, Rothenburg LU: «Das aktive Sponsoring von Kulturanlässen zeichnet die Migros aus.»

PETER RUST (63), Werkmeister, Hünenberg ZG: «Gut ist, dass die Migros mit Max-HavelaarProdukten Leute unterstützt, die es nötig haben.»

URSULA MEIER (61), Modeverkäuferin, Aarburg AG: «Mit ihren Bioprodukten schont die Migros die Natur und unterstützt die Bauern.»

SANDRA HÄBERLIN

ANDREAS GERBER

MARIE-THERESE URECH (82),

CARMEN POLI (48),

ANNE STRÄSSLE

TAMARA HELBLING

Hausfrau, Olten SO: «Das Engagement der Migros für Umwelt, Bildung und Kultur finde ich sehr gut.»

Sekretärin, Hergiswil NW: «Ob Max Havelaar oder Recycling — eigentlich ist das Engagement überall alles in allem gut.»

(28), Verwaltungsangestellte, Uznach SG: «Das soziale Engagement wie den Vaterschaftsurlaub finde ich gut.»

Maschinenschlosser, Weesen SG: «Migros-Fleisch ist das Beste. Die naturnahe Landwirtschaft schmeckt man.»

ERDEM TURAN (22),

MIRIAM DURRER

LUCIANO GHIDONI

KARL RICKLI (78),

BARBARA MEISTER

JAVAD SEKHAVAD

FINOLA HUGO (22),

(35), Dentalhygienikerin, Schindellegi SZ: «Das Klubschul-Angebot ist gross, die Preise sind human und erschwinglich.»

(54), Besitzer Reinigungsinstitut Blitz Clean, Giswil OW: «Mir gefällt, dass es überall im Land Klubschulen gibt.»

HANS BERGER (65), technischer Angestellter, Langenthal BE: «Die Klubschule Migros bietet gute Kurse zu günstigen Konditionen.»

ANJA SCHMUCKI

(28), Zahntechnikerin, Wädenswil ZH: «Mit den Heidi-Produkten unterstützt die Migros die Menschen in den Bergen.»

Ökonomie-Student, Basel: «Die Migros bemüht sich, dass alles besser wird. So will sie den CO2-Ausstoss vermindern.»

(19), Studentin, Egolzwil LU: «Ich habe ein Französisch-Diplom gemacht. Die Klubschul-Kurse sind günstig und die Lehrer offen.»

LIVIO SCHÜRMANN

ANDREA ZANDER

MONIKA SIEGRIST

WIM VAN SMOORENBURG (65),

(23), Student, Sursee LU: «Mir fällt auf, dass die Migros so häufig mit dem Kulturprozent an Kulturanlässen präsent ist.»

(49), PR-Assistentin, Tuggen SZ: «Fairtrade ist eine gute Sache. Wer die Arbeit macht, soll dafür auch anständig bezahlt werden.»

(36), Hausfrau, Riken AG: «Toll, dass die Migros so viele unterschiedliche Verpackungen retour nimmt.»

Pensionär, Den Haag NL/Emmetten NW: «Vom fairen Handel profitiert die Dritte Welt.»

(41), Fagottistin, Luzern: «Ich bin Musikerin und habe auch schon vom Kulturprozent profitiert.»

(19), Elektromechaniker, Diesbach GL: «Dank Recycling schont die Migros die Umwelt und spart Rohstoffe.»

JO RECHSTEINER

(40), Verwaltungsangestellte Glarus: «Genial, was die Migros alles macht! Ich unterstütze ihr Engagement!»

Rentner, Schmerikon SG: «Die Migros macht eher zu viel. Gut finde ich, dass sie die Bergbauern unterstützt.»

(31), Lagerist im Zoo, Basel: «Das Fitness bei der Migros ist tipptopp. Das beste in Basel.»

JANIC MÜLLER (17),

Schreiner, Weinfelden TG: «Ich begrüsse es, dass die Migros auf Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz Wert legt.»

JOE HAGER (70),

(28), Lehrerin, Bern: «Ich finds super, dass die Migros kulturelle Anlässe sponsert.»

Studentin, Lotzwil BE: «Das vielseitige Engagement der Migros schafft bei mir Vertrauen.»

Umfrage Daniel Sägesser Bilder Fabian Unternährer


14 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ Thierry Jacquier (45): Thierry Jacquier alias Dr. Toc Toc hat für die Waadtländer Stiftung Theodora über 120 Clowns rekrutiert. Diese versüssen Kindern mit ihren Kapriolen den Spitalaufenthalt. Zudem hat der Genfer bereits mehrere Theaterstücke mit behinderten Erwachsenen realisiert.

Alexander Zehnder (63): Als Direktor des Wasserforschungsinstituts Eawag hat er das Projekt Sodis initiiert, das die Wasserentkeimung mittels Sonnenstrahlen in Entwicklungsländern fördert. Daneben gilt Zehnder auch als einer der Väter der 2000-Watt-Gesellschaft.

Einmal und immer wieder

Die Migros steht für Qualität. Qualität, die sich über viele Jahre bewährt. Jeden Tag, auch fern der Heimat. Was für eine Wohltat in dieser schnelllebigen Zeit, finden viele unserer Leser. Unbegreiflich war es für mich letzte Woche, dass mein Telefon nicht mehr funktionieren sollte. Der erste Gedanke, Stecker überprüfen, dann zur Swisscom. «Falls Ihr Telefon mehr als vier Jahre alt ist, wird es kaputt sein», wurde mir mitgeteilt. Da ich nicht die ganze Station dabei hatte, musste ich nochmals nach Hause. Dabei kam mir der Gedanke, zur Migros zu gehen, wo ich das Telefon gekauft habe. Es wurde von einer freundlichen Angestellten überprüft. Mit einem Lächeln überreichte sie es mir. Nichts kaputt, das Telefon hatte sich selber abgeschaltet. Sie zeigte mir sogar in der Beschreibung, was ich tun müsste, falls das wieder vorkommen würde. Bravo! Bei einen so guten Service gehe ich auch weiterhin für alle Einkäufe in die Migros.

Maya Rüegg, 8500 Frauenfeld

Nach Auflösung des Kochstudios der Klubschule an der Beckenhofstrasse in Zürich erhielten wir 1976 einen

Kühlschrank der Migros, der schon einige Jährchen auf dem Buckel hatte. Trotz dreimaligem Umzug ist «unser» Kühlschrank noch immer im Einsatz. Speziell für Getränke und Grilladen. Während der Grillsaison benutzen wir fast immer unsere Terrasse. Der Kühlschrank leistet dabei einen sehr guten Dienst. Beim Abtauen gibts überhaupt keine Probleme: Stecker raus, abtauen, reinigen, Stecker wieder rein. Das ist richtige Migros-Qualität.

Ursula Bloch-Merkle, 8107 Buchs

Das M ist viel besser als die grossen Neuzentren aus Deutschland, welche die Leute animieren, kilometerweise zu fahren, um einen Rappen billiger einzukaufen.

Franz Gassmann-Wyss, 6144 Zell

Nach monatelangem Sammeln von rund 17 000 Tetrapaks der Migros ist ein Weltrekordversuch wahr geworden (siehe Bild): Die Jungschi Wetzikon liess sich von gelegentlichen

Eine total umweltfreundliche Burg — erstellt von einer äusserst freundlichen Ritterschar aus dem zürcherischen Wetzikon.

Regenschauern weder die Stimmung vermiesen noch davon abhalten, eine gigantische, 4,75 Meter hohe Burg zu bauen. Das Fazit der müden, aber strahlenden Maurer, Konstrukteure und Ritter: Der Einsatz hat sich auf alle Fälle gelohnt!

Ingrid Käser, per Mail

Diesen Kaffee kauften wir 1983 in der Migros. Man sieht, es ist nicht alles teurer geworden. Und unser Kaffee wird noch heute in dieser Dose frisch gehalten! Marga und Willi Frommherz, 8630 Rüti

Diesen Leserbrief schreibe ich auf meiner M-Office-Deluxe 2000. Ich kaufte die Schreibmaschine vor 33 Jahren in einer Migros. Als ich bezahlte, sagte ich, ich hätte Geburtstag, da bekam ich noch zehn Prozent Rabatt. Und sie begleitet mich zu jeder Zeit, egal, wo ich hingehe, sie kommt mit. Ich schreibe Leserbriefe, Schnitzelbänke und Reiseberichte. Der grösste Schreck, den ich mit meiner Begleiterin je hatte: Es klemmte irgendwie überall, das Farbband, die Tastatur. Da ging ich in die Migros und fragte, ob man so etwas reparieren könne. Irgendwie sah ich dem jungen Mann an, dass er nicht so ganz realisierte, was für ein antikes Stück er da entgegennahm. Auf jeden Fall – nach einer Viertelstunde kehrte er ohne meine Schreibmaschine zurück. Er


LESERBRIEFE Madeleine Gay (56): Die gleichermassen bescheidene wie erfolgreiche Winzerin des Jahres 2008 kämpft seit Jahren für heimische Traubensorten. Die Önologin wuchs auf einem kleinen Hof oberhalb Sitten VS auf und entwickelte von klein auf ein ökologisches Gewissen.

sagte, sie würde gerade entsorgt. Ich hatte fast einen Herzstillstand. Nun, Jahre später lernte ich einen Supermonteur mit Flair für antike Uhren kennen, der meine Maschine reparierte.

Rosmarie Widmer, 9030 Abtwil

Im zarten Alter von 15 Jahren durfte ich mit meinem Vater einen Porzellanmalkurs in der Klubschule Migros besuchen. Die Atmosphäre gefiel mir so gut, dass ich weitere Kurse buchte. Mein Vater bezahlte sie gerne, da er dann genau wusste, wo sich seine Tochter aufhielt. Als wir ins Haus der Grosseltern einzogen, mussten einige Änderungen vorgenommen

werden. Meine Mutter, mein Bruder und ich wollten tatkräftig mithelfen. Also absolvierten wir einen Maurer-, Tapezierer- und Fliesenlegerkurs mit Bravour. Für meine künstlerische Ader versuchte ich es zuerst einige Jahre mit Töpfern. Davon zeugen mehrere Vasen, Schalen und eine Indianerskulptur, auf die ich sehr stolz bin. Nachdem ich geheiratet hatte, wollte ich meine Passion teilen, und so überredete ich meinen Mann zu einem Tiffanykurs. Davon zeugen zwei Spiegel, zwei Fensterbilder und ein Flugzeug mit drehendem Propeller. In sehr guter Erinnerung sind uns die Montagabende, an denen ich im Schmuckkurs und mein Mann beim Kochen

Daniel Freitag (38): Zusammen mit seinem Bruder Markus entwickelte der Grafikdesigner aus alten Lastwagenplanen, Autogurten, Airbags und Fahrradschläuchen Taschen und Accessoires. Alle Freitag-Produkte werden in der Schweiz produziert.

unsere Kreativität ausleben konnten. Um 20 Uhr durfte ich dann in die Kochschule zum Essen. Es war eine tolle Clique, und ein paar Jahre hatten wir sehr guten Kontakt untereinander. Um unsere Koch- und Weinkenntnisse zu vervollständigen, gingen wir in die Klubschule in Zug, wo wir mit Freunden den Kochlehrer manchmal ziemlich nervten. Zurzeit besuche ich einen Schmuckkurs in ZürichOerlikon. Der Kursleiter ist jung und hat viel Geduld mit mir. Mittlerweile zähle ich 68 Lenze und hoffe, noch viele schöne Stunden verbringen zu können. Fazit: In der Klubschule Migros trifft man nicht nur nette Leute, die einen ein Stück Weg beglei-

BRIEF DER WOCHE

Nähmaschine mit Speziallackierung

Mit Disziplin schaffte ich es, bis zu meinem 20. Geburtstag 1955, 290 Franken für eine Nähmaschine, Turissa Ultramatic, auf die Seite zu legen. Da möglichst alles in der Aussteuer in blauer Farbe sein musste, gönnte ich mir für 50 Franken diese Spezialfarbe. Doch es hat sich gelohnt: Zierstiche an Tisch- und Babywäsche, kürzen, ändern, flicken. Drei Mal musste ein Schreibmaschinenmechaniker mir etwas ersetzen, sonst läuft alles noch einwandfrei: über 50 Jahre Migros-Qualität. Die Nähmaschine kann ich meiner Enkelin vererben – das Nähtalent und den Sparsinn leider nicht. Paula Donzallaz-Lienert, 8002 Zürich

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1955 gekauft und noch immer in Betrieb — die Turissa Ultramatic.

ten, sondern es können sich auch Freundschaften entwickeln. Danke.

Heidi Möhrle, 8134 Adliswil

Seit zehn Jahren wohne ich in Portugal und trinke jeden Tag Exquisito-Kaffee. Jedes Jahr, wenn wir in der Schweiz Ferien machen, kaufen wir diesen kiloweise. Wenn uns Verwandte oder Freunde aus der alten Heimat besuchen, müssen sie mir Exquisito gemahlen mitbringen. Auch Schokolade kaufen wir immer so viel, dass es das ganze Jahr reicht. Wir essen sie selber oder verschenken sie, denn sie ist sehr beliebt. Das ist ein bisschen Schweiz.

Gisela da Costa Mamede, Castelejo 3440-454 Santa Comba Dao, Portugal

Zu unserem Hochzeitstag am 16.4.1966 haben wir von meiner Mutter einen Waschkorb voller Migros-Esswaren erhalten. Alles war rasch weggeputzt, nur eine Dose Minestronesuppe blieb übrig. Wahrscheinlich, weil wir diese nicht so gern mochten. Diese Dose haben wir immer wieder zurückgestellt und uns gesagt, dass die Suppe ein Symbol sein soll, dass wir immer etwas Essbares zu Hause haben. Diese soll nur bei argem Hunger verzehrt werden. Auch bei den beiden Umzügen ist die Suppe immer mitgekommen. Sie ist nach wie vor im Keller. Und wir haben nie gehungert. Und jedes Jahr rund um den Hochzeitstag kommt diese Geschichte wieder zur Sprache. Eine Qualitätskontrolle würde die Suppe wohl nicht mehr bestehen, doch die Dose ist nach wie vor dicht, etwas rostig am Deckel, aber intakt.

Esther Baumann, 4573 Lohn-Ammannsegg

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


Claudia Graber, Axpo Mitarbeiterin

Stimmt. Als Schweizer Unternehmen in Ăśffentlicher Hand liegt uns die Natur am Herzen. Mit der Produktion von nahezu CO 2 -freiem Strom tragen wir in der Schweiz aktiv zum Klimaschutz bei.

Mehr dazu und zur Umweltdeklaration EPDÂŽ unter www.energiedialog.ch


BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Peter G. Kirchschläger (32): Als Mitbegründer und Co-Leiter des Internationalen Menschenrechtsforums Luzern schlägt er Brücken zwischen den Generationen, Religionen und politischen Strömungen.

Hans Ruh (75): Der emeritierte Professor für Sozialethik ist ein unermüdlicher Botschafter für Würde – speziell bei Dementen – und Gerechtigkeit für Benachteiligte. Er verfasste Bücher über ökologische Landwirtschaft, Arbeitsteilung und Ethik.

BILD DER WOCHE

Traurige Bilanz: Die beiden Buben toben sich in den überfluteten Strassen von Trizidela do Vale aus. Sie machen das Beste aus einer tragischen Situation. Unter anderem wegen der Klimaerwärmung regnete es im Nordosten Brasiliens sintflutartig. Bilanz: mehr als 40 Tote und gegen 300 000 Obdachlose. Vom schlimmsten Hochwasser seit 20 Jahren besonders stark betroffen ist der Bundesstaat Maranhão.

FRAGE DER WOCHE

ZITAT DER WOCHE

Antwort: Kuhfans und Käseliebhaber können bei Schweizer Bergbauern eine Kuh leasen. Die Tiere werden während eines Sommers für eine bestimmte Summe vermietet. Die Teilzeitkuhbesitzer können «ihre» Tiere auf der Alp besuchen und erhalten am Ende der Saison den produzierten Käse zum Vorzugspreis von 17 Franken pro Kilo. Einer der ersten Betriebe, welcher ein Kuhleasing angeboten hat, ist der Wylerhof in Brienz BE. Inzwischen sind diverse Landwirte auf das Konzept aufgesprungen. Mit Erfolg: Neben Gourmets und Tierfreunden finden auch Touristen die Idee witzig und unterstützenswert. Haben Sie eine Frage? Schreiben Sie uns ein Mail: fragederwoche@migrosmagazin.ch

Bilder André Penner/AP/Keystone, SF

Was ist denn «Kuhleasing»?

«Unsere Orgasmen und unsere Freude werden die Welt heilen.» Sex-Expertin Maggie Tapert (62) ist US-Amerikanerin, lebt aber in Zürich.


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20 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ Josias F. Gasser (56): Im April 2009 initiierte der Baumaterialhändler eine Windkraftanlage in Haldenstein GR. Seit Jahren engagiert er sich sowohl mit seinem Unternehmen als auch privat für die Umwelt in den Bereichen Stromgewinnung und Minergie.

Silvia Kamm (47): Als grüne Kantonsrätin hat sie sich 20 Jahre lang für die Umwelt engagiert. In Bonstetten ZH koordiniert Kamm den Gratis-Flohmarkt «Hol-und-Bring-Tag». Ihren Alltag gestaltet die sie umweltfreundlich: kein Auto, keine Flüge, dafür Biolebensmittel.

Gute Aussicht: Wir retten Die Umwelt ist niemandem egal. Zehn prominente Schweizer erklären, wie sie sich im Grossen und im Kleinen für eine bessere Welt einsetzen: Die einen verzichten auf den Tumbler, die anderen auf Ferien im Ausland. Wiederum andere lassen das Auto in der Garage stehen und fahren konsequent mit dem Velo zur Arbeit.


MENSCHEN ENGAGIERTE PROMINENTE 21 |

Bastien Girod (28): Der grüne Nationalrat aus Zürich macht sich für eine intakte Umwelt stark. Beispielsweise mit seiner StoppOffroader-Initiative. Auf das Konto des Politikers mit dem Waschbrettbauch gehen rund 30 Vorstösse im Parlament.

die Schweiz!

Françoise Chappaz (57): Die Geschäftsleiterin des WWF Genf engagiert sich für den Schutz der gesamten Mont-Blanc-Region. Sie hat massgeblich dazu beigetragen, dass der französische Superphénix mit seiner Atomkraft stillgelegt wurde.

Jürg Schmid (46), Direktor Schweiz Tourismus, wohnhaft in Uitikon ZH.

Fernweh nach der Heimat

«Aktivferien und Sinnsuche sind gerade in Krisenzeiten im Trend – was bietet sich da besser an, als auf einen Berg zu steigen, tief durchzuatmen und den Weitblick zu schärfen? Welch magischer Ort! 360 Grad faszinierendes Naturspektakel.» Jürg Schmid steht auf dem Pilatus oberhalb von Luzern und geniesst die Erhabenheit und die frische Luft. Er freut sich darüber, dass die Schweizer wieder vermehrt im eigenen Land reisen und Ferien machen. «Das ist nachhaltig in Reinform – anstatt in die weite Welt zu fliegen und viel Energie zu verbrauchen. Das Gute liegt ja so nah.» Schmid, der selber gerne in Wäldern joggt und mit saisonalen Produkten aus der Region kocht, strebt mit Schweiz Tourismus (www.my switzerland.com) eine längerfristige Wirkung an. Der Tourismuschef, in dessen Branche hierzulande rund 280 000 Menschen arbeiten, empfiehlt Familien ein Weekend im Naturpark Binntal VS, weil «im kristallreichsten Tal der Schweiz mit einem Strahler atemberaubende Natur zu erleben ist.» Sportfans rät Schmid zu einer Radtour auf der Velolandroute durch den Jura, entlang des Doubs. «So entdecken auch wir: Die Schweiz ist das grünste Land der Welt – wie auf einem ‹Newsweek›-Titel zu lesen war!»


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Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

MENSCHEN ENGAGIERTE PROMINENTE

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Fredi Gmür (50): Der Geschäftsleiter der Schweizer Jugendherbergen hat dafür gesorgt, dass die Umweltverträglichkeit seit über zehn Jahren im Leitbild des Beherbergers verankert ist. Als Meilenstein gilt die Eröffnung der Minergie-Jugendherberge in Zermatt VS.

Walter Schmid (62): «Die Kompogas-Anlage ist wie ein Ochse: Er frisst Gras, das gibt ihm Energie, um den Karren zu ziehen, und was er nicht mehr braucht, dient als Dünger.» So beschreibt der KompogasErfinder, wie er aus Bioabfall Energie gewinnt.

Kleine Gesten mit grosser Wirkung für die Welt

E

s braucht häufig ganz wenig, und jeder kann dazu beitragen: bewusst leben und ökologisch geniessen. Auch Schweizer Prominente tun der Umwelt gerne etwas zuliebe. SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner verlädt seine Lastwagen auf die Bahn, die Zürcher Stadträtin Ruth Genner verzichtet auf den Tumbler, und die ehemalige Börsenchefin Antoinette Hunziker renoviert ihr Haus nach Minergiestandard. Sie sagt: «Wir Schweizer messen das Bruttosozialprodukt und leiten daraus unsere Lebensqualität ab. Aber damit messen wir Faktoren wie unsere Gesundheit nicht.» Respekt, Integrität und Verantwortung haben an Bedeutung gewonnen. Wir reisen mit dem Zug und wandern in der Schweiz, wir leben bewusster und kaufen auch bewusster ein. Wie sagte doch GDI*-Chef David Bosshart: «Wir brauchen vermehrt die Verbindung zum Naheliegenden. Das schürt unser eigenes Glücksgefühl.» Texte Mathias Haehl Bilder Gerry Nitsch

* GDI: Gottlieb-Dutteilweiler-Institut.

Ruth Genner (53), Zürcher Stadträtin und Vorsteherin des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements, wohnhaft in Zürich-Wollishofen.

Luft ist total der Genner

Saubere Wäsche im sauberen Grün: Ruth Genner mag luftgetrocknete Textilien.

«Entscheidend für umweltbewusstes Verhalten ist meines Erachtens, dass man damit ohne Komforteinbussen leben kann.» Ruth Genner hängt Wäsche im blühenden Garten auf und lächelt dabei strahlend. Nicht, dass die Ex-Präsidentin der Grünen Partei (2001–2008) bequem wäre – nein, sie liebt das schöne

Leben. «Diese ehemalige Scheune liessen wir vor zwölf Jahren umweltgerecht umbauen. Logisch, dass wir Stromsparlampen verwenden und den Gerätepark, zumal in der Küche, auf ein Minimum beschränken.» Energie kann die studierte Lebensmittelingenieurin ETH, die kein Auto besitzt, bei der Wäsche sparen:

«Ich nutze keinen Tumbler, weil der eine Energieschleuder ist: Um der Wäsche das Wasser als Dampf zu entziehen, braucht es ein Mehrfaches an Strom, als kaltes Wasser zum Kochen zu bringen.» Unnötig, findet Genner. Und sie macht sich beruflich dafür stark, Kehricht in Strom und Fernwärme zu verwandeln.


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Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

MENSCHEN ENGAGIERTE PROMINENTE

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Paola Ghillani (45): Die selbständige Unternehmensberaterin hat als ehemalige Geschäftsführerin von Max Havelaar «Fairen Handel» in der Schweiz aufgebaut. Sie engagiert sich zudem im Internationalen Roten Kreuz und setzt sich für ethische Anlagefonds ein.

Hans Rudolf Herren (61): Der Insektenforscher, Landwirtschaftsexperte und Welternährungs-Preisträger gründete 1998 die Stiftung «BioVision», um die Lebenssituation in Afrika zu verbessern und die Natur zu erhalten. Er ist ein Pionier der biologischen Schädlingsbekämpfung.

Felix Gutzwiller (61), Direktor des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Zürcher Uni, FDP-Ständerat, Zürich.

Bye, bye, Standby!

Gerade noch arbeitete er in seinem grossen, vollen, aber perfekt aufgeräumten Büro am iMac, die kühlen Neonlichter brannten, der heisse Drucker brummte auf Standby. Ein Druck auf die rote Taste, und allen Stromfressern wird die Energie abgeklemmt. «Dieses Gerät, für 17.50 Franken erhältlich, wird bald in der ganzen Uni der Renner sein», ist Mediziner Felix Gutzwiller sicher. Seit er den Standby-Regler vor über einem Jahr bei sich zu Hause installiert hat und damit mit einem Fingerdruck die auf Standby surrenden Elektronikgeräte herunterfahren konnte, führte er das auch in seinem Institut ein. «Wir sind 90 Leute im Team mit mehr als 100 Computern – mit dem neuen Regler können wir viel Standby-Strom sparen.» Sportfan Gutzwiller, der gerne im Fitnessstudio schwitzt, will in Zukunft gar mit Lust Strom produzieren: «Wieso kann man die Stehbikes und Stepper nicht umrüsten, dass sie bei Betrieb wie kleine Kraftwerke Energie erzeugen?»

Ein Knopfdruck genügt, und alles ist ausgeschaltet: Felix Gutzwiller mit seinem Lieblingsgerät, dem Standby-Regler.


26 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ Jennifer Ann Gerber (27), Aargauerin, Miss Schweiz von 2001, Moderatorin, PR-Fachfrau und Fotomodell.

Ein attraktives Pflänzchen «Dieses Frangipani-Bäumchen habe ich selbst aufgezogen, es ist meine Lieblingspflanze», sagt Jennifer Ann Gerber. TV-Dokumentationssendungen und Statistiken haben die ExMiss dazu gebracht, sich vermehrt über die Zukunft Gedanken zu machen, denn die Natur ist ihr wichtig. «Ich bin ein Landmädchen, das aber beruflich viel in Städten ist. Überall fühle ich mich immer von Blumen und Pflanzen angezogen.» Sie wünscht sich zwar ein Haus mit viel Umschwung, «und dann hätte ich gerne eine Magnolienallee». Denn es gebe auf der Welt immer weniger Grün, zudem absorbierten Pflanzen Abgase und produzierten gesunde Luft. Doch nicht nur für das persönliche Glück setzt Gerber sich ein: «Ich finde es wichtig, dass wir die Forschung fördern und vermehrt erneuerbaren Energien und Recycling unsere Aufmerksamkeit schenken.» Trotzdem könne man dabei, wie sie, ein Genussmensch sein: «Ich esse gerne auch mal ein Dessert und trinke ein Glas Wein – das trainiere ich dann wieder ab: in der freien Natur, beim Joggen oder auf dem Bike.»

Das selbst gepflanzte Frangipani-Bäumchen steht symbolisch für ihre Liebe zur Natur: Jennifer Ann Gerber.


MENSCHEN ENGAGIERTE PROMINENTE Thomas Hinderling (62): Er ist Chef des Schweizer Forschungs- und Entwicklungszentrums CSEM. Unter seiner Leitung sind zwei Dutzend Start-up-Unternehmen entstanden. Beispielhaft ist Nolaris, das innovative Solarenergieanlagen, sogenannte Solarinseln, realisiert.

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Pasqualina Perrig-Chiello (56): Die Forschungsarbeiten der Professorin leisten einen Beitrag zum Verständnis der Generationenbeziehungen in der Schweiz und zur Debatte um die Generationensolidarität jenseits der Kategorien Alt versus Jung.

Unternehmer Ulrich Giezendanner sagt über sich selbst: «Ich bin kein Grüner.»

Ulrich Giezendanner (55), Unternehmer und SVP-Nationalrat, Rothrist AG.

Der Herr des Huckepacks

«Velo und Zug fahren, dann aber die billigsten Poulets aus China auf den Grill werfen – das ist nicht mein Ding.» Ulrich Giezendanner sagts und lächelt breit vom Bock seines Lastwagens. Darüber schwebt ein 26 Tonnen schwerer Container. Giezendanner hat ein Transportunternehmen, das in Europa 75 Prozent der Güter mit der Bahn transportiert. «Pro Jahr spare ich 13 000 Lastwagenfahrten à 600 Kilometer nach Köln und zurück ein – sprich 3 Millionen Liter Diesel.» Giezendanner, der Herr des Huckepacks, erzählt dabei nur von seiner grössten Route von Rothrist AG nach Köln. Er verschiebt aber auch Chemikalien, Lebensmittel und Zementstoffe von Basel nach Duisburg und von Aarau nach Busto Arsizio. «Aber nicht, dass ich ein Grüner wäre», schmunzelt der ehemalige Autoparteiler. «Ideal ist doch, wenn sich das Ganze auch noch lohnt, meine 120 Angestellten angenehmere Dienste schieben und ich ein gutes ökologisches Gewissen haben kann.» Heute könne man sich nicht mehr erlauben, unbewusst mit den Ressourcen umzugehen. «Ich heize mit Holz und schlage das sogar eigenhändig im Tessin, und ich fahre einen kleinen Diesel-Golf.»


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Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

MENSCHEN ENGAGIERTE PROMINENTE

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Magali König (57): Die talentierte Fotografin arbeitete in den Achtziger- und Neunzigerjahren oft in Osteuropa und China. Ihre Bilder über die schrittweise Öffnung der totalitären Regimes sind wertvolle Zeitdokumente.

Olivier Schneuwly (31): Er hat Angegardien.ch initiiert. Die Idee: Alle Mitglieder werden Schutzengel des Planeten. Monatlich schlägt die Organisation zwei Taten aus dem Bereich Umwelt und Solidarität vor, um CO2 einzusparen. Die Schutzengel setzen diese um.

David Bosshart (50), Leiter des Gottlieb-Duttweiler-Instituts (GDI) in Rüschlikon ZH.

David hat Kraut vor der Hütte Hat frische Kräuter für feine Gerichte direkt vor dem Arbeitsplatz: David Bosshart, Chef des GDI in Rüschlikon ZH.

«Wir im GDI servieren unseren Gästen gerne saisonale Produkte – vor allem aber lieben wir Qualität.» Zukunftsforscher und Philosoph David Bosshart, der in Rüschlikon die denkende Avantgarde der Welt empfängt, steht im Garten des als «Stätte der Begegnung und Besinnung» gebau-

ten Instituts ob dem Zürichsee. Hier will man den «Handel zum wahren Dienst an der Volksgemeinschaft erhöhen», wie am Eingang steht. Das alles aus freien Stücken, wie es unter der Büste des Migros-Gründers Duttweiler steht: «Freiwilligkeit ist der Preis der Freiheit.» Mit der Verpflich-

tung des jungen und innovativen Luzerner Gourmetkochs Rafael Bölsterli (29, vom Restaurant Adler in Nebikon LU) hat Bosshart 2006 gleich einen Kräutergarten auf dem Gelände einrichten lassen. Statt jahraus, jahrein Kräuter aus der grossen weiten Welt zu kaufen, die in Plastik verpackt

einen langen Weg machen, genügt hier ein Schnitt – frischer können die natürlichen Aromen nicht sein. «Das Gute beginnt bekanntlich im Kleinen: Wer selbst Gezogenes verarbeitet, macht das mit grosser Lust und Leidenschaft», ist David Bosshart überzeugt.


30 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ Luc Hoffmann (86): Er war es, der 1961 den WWF ins Leben gerufen hat und ihm bis 1988 als Vizepräsident diente. Der Enkel des Gründers von Hoffmann-La Roche gehörte zu den ersten Industriellen, die sich für die Umwelt stark gemacht haben.

Sandra Limacher (42): Die Projektleiterin Biodiversitätsstrategie Schweiz setzt sich dafür ein, Lebensräume zu erhalten. Das bis 2011 reichende Projekt hilft, dass die Schweizer Bevölkerung Biodiversität, sprich biologische Vielfalt als eine Lebensgrundlage wahrnimmt.

Christine Maier (43), Redaktionsleiterin und Moderatorin des «Clubs» beim Schweizer Fernsehen, aus Effretikon ZH.

Per Velo vor die Kamera

«Erst als ich Mami wurde, begann ich mir ernsthaft Gedanken zu machen, welche Welt wir unseren Kindern einst hinterlassen werden. Deshalb änderte ich einiges in meinem Verhalten.» Seit 14 Jahren kommt bei Dimitri-Maiers vorwiegend Bio auf den Tisch, es wird meist auf Fleisch verzichtet, und Privatflüge werden klimaneutral via Myclimate.com abgegolten. «Wann immer das Wetter es erlaubt, lege ich den Weg ins TVStudio mit meinem Bike zurück, das mir mein Kollege Thömu gebaut hat. Das ist wunderbar, um den Kopf freizukriegen, zu trainieren und die Umwelt zu entlasten.» Das sind immerhin 15 Kilometer pro Weg. Dafür ist die TV-Frau gut und gerne 40 Minuten unterwegs – morgens und dann abends nochmals. Und natürlich – als Mutter will sie schliesslich Vorbild sein – immer mit Helm. «Ich bin froh, dass ich so das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden kann.» Das Schweizer Bike ist federleicht – kein Wunder, fliegt Christine Maier fast ins Büro.

Radelt fast täglich an den Leutschenbach: «Club»-Moderatorin Christine Maier.


MENSCHEN ENGAGIERTE PROMINENTE

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Moritz Leuenberger (62), SP, seit 1995 Bundesrat, wohnhaft in Zürich.

Her mit der Solarenergie! Macht sich für Solarpanels auf dem Dach des Bundeshauses stark: Bundesrat Moritz Leuenberger.

«Ich finde es gut, wenn Leute zeigen, was sie in Sachen Nachhaltigkeit leisten, und freue mich, wenn sie ihre Gewohnheiten ändern. Aber moralische Appelle allein genügen nicht. Wer ein SBBGeneralabonnement besitzt, rettet damit leider nicht die Welt …» Bundesrat Moritz Leuenberger schüttelt den Kopf. «Mit freiwilligen Massnahmen lösen wir das Klimaproblem nicht. Trotzdem braucht es sie. Aber es braucht auch verbindliche Regeln und Gesetze.» Gerade dafür sei er hier im Bundeshaus, dem «demokratischen Zentrum politischer Macht», zuständig. Etwa für ein griffiges neues CO2-Gesetz. Dieses sei auf gutem Weg. Doch der

Energieminister will nicht nur lafere. Sondern auch liefere. Die Fenster auf dem grünen Dach sind zwar thermoisoliert und senken den Energieverbrauch. Doch das reicht Leuenberger nicht: «Beim Umbau hat man mir gesagt, dass auf dem Bundeshausdach Solarpanels stünden, und ich habe das stolz in die Welt hinausgetragen. Jetzt erfahre ich, dass es verdunkelte Fensterscheiben sind. Ich ärgere mich grün und blau – ja, ich ärgere mich richtig nachhaltig!» Und der Bundesrat plant, so schnell wie möglich zu liefern. «Ich nehme uns in die Pflicht: Bald solls im Bundeshaus erneuerbare Energien geben!»


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Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

MENSCHEN ENGAGIERTE PROMINENTE

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Heinrich Holinger (50): Der Solarpionier, der für die weltweit erste Solartankstelle gesorgt hat, ist überzeugt: «Erneuerbare Energien müssen endlich eine Chance bekommen.» Er ist Geschäftsführer von Holinger Solar sowie Träger des europäischen Solarpreises.

Otto Ineichen (67): Als Luzerner FDP-Nationalrat engagiert sich der Unternehmer für Jugendliche, die es auf dem Lehrstellenmarkt besonders schwer haben. So konzentriert sich die Stiftung Speranza seit 2007 darauf, zweijährige Grundausbildungen zu schaffen.

Andreas Vollenweider (55), Zürcher Weltmusiker, Harfenist und Produzent, aus Stäfa ZH.

Eine Hymne an das Rote Kreuz

«Not erkennen und handeln – das ist das grosse Erbe von Henry Dunant, dem Gründer des Roten Kreuzes. Wir Schweizer haben noch nicht wirklich erkannt, dass diese Botschaft unser wahres Kapital ist in der Welt.» Andreas Vollenweider steht in seinem Studio am Zürichsee und gerät ins Schwärmen über das Schweizerische Rokpa-Hilfswerk (www.rokpa. org), bei dem er seit zehn Jahren Mitglied und neu gar im Vorstand ist. In armen Ländern wie Nepal, Tibet oder Simbabwe baut die Organisation Spitäler, Schulen, Frauenwerkstätten, Waisenhäuser, Suppenküchen, initiiert Wiederaufforstungsprogramme,Wasserversorgungsprojekte oder Projekte im Zusammenhang mit Aids. «Nachhaltigkeit geht für mich übers Geben hinaus: Wir wollen die von uns unterstützten Menschen in den Hilfsprozess einbinden. Sie sollen Eigenleistung erbringen – das führt sehr schnell zu einer langfristigen Verbesserung.» Vollenweider freut sich, mit dieser Institution vielen Zehntausenden von jungen Menschen zu einer Perspektive verholfen zu haben, wie er sagt. Vollenweider wird 2010 eine RokpaTanz- und Musikgruppe aus Nepal mit auf Tour nehmen. Andreas Vollenweiders ganzer Stolz: Das Rokpa-Hilfswerk für Menschen, die auf der Schattenseite der Erde stehen.


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MENSCHEN ENGAGIERTE PROMINENTE

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ Yves Loerincik (33): Als Geschäftsführer des Unternehmens Ecointesys — Life Cycle Systems beschäftigt sich der Physikingenieur mit Ökobilanzen, umweltgerechten Lösungsansätzen und Analysen für die Firmen von morgen.

Konrad Pfeiffer (83): Als einstiger Geschäftsführer der MigrosGenossenschaft Aargau/Solothurn war er Gründer von Migros Sano. Somit ist er der Vater der nachhaltig produzierenden Landwirtschaft. Und er setzt sich für die Erhaltung der Biodiversität ein.

Antoinette Hunziker (48), Unternehmerin, Kilchberg ZH:

Investorin, die selbst anpackt

«Mir ist es wichtig, dass auch mein 16-jähriger Sohn Kurt einmal ein gutes und auch würdiges Leben haben kann.» Deshalb baut Antoinette Hunziker jetzt in den Wänden und auf dem Dach des eigenen Hauses eine Wärmedämmung ein, mit der sie zwei Drittel der Energie sparen kann. Zudem gibt es neu Minergie-zertifizierte Dreifachfenster und eine Heizung mit einer Erdsonde-Wärmepumpe, die auf erneuerbare Energie zurückgreift. Hunziker, die einst als Börsenchefin die elektronische Börse miteinführte, lebt seit drei Jahren noch bewusster und konsequenter: «Bewusst zu leben gibt einem nicht nur ein gutes Gefühl – es ist vor allem sinnvoll, und man lernt stets dazu.» Dazulernen muss auch die Wirtschaft. Um das Vertrauen wiederherzustellen, müsse sich das Finanzsystem in den Dienst der Gesellschaft und der Umwelt stellen – und nicht umgekehrt. Solches setzt Hunziker zusammen mit ihren Partnern und Mitarbeitenden in ihrer Vermögensverwaltung Forma Futura um, die umweltfreundlich und mit langer Wirkung investiert. «Wir Schweizer messen das Bruttosozialprodukt und leiten daraus unsere Lebensqualität ab. Aber damit messen wir Faktoren wie unsere Gesundheit nicht», betont Antoinette Hunziker.

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38 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ Stefan Gasser (46): Der Elektroingenieur beschäftigt sich mit effizienter Beleuchtung. Er hat ein Zertifizierungsverfahren für MinergieLeuchten mitentwickelt. Ausserdem ist Stefan Gasser im Vorstand des Vereins Schweizerische Agentur für Energieeffizienz (Safe).

«Wir müssen nicht auf Luxus und Qualität verzichten»

Nachhaltigkeit gleich Wohlstandsverlust? Nein, sagt der deutsche Top-Umweltexperte Ernst Ulrich von Weizsäcker. Im Intercity zwischen Genf und Basel erklärt er, unter welchen Voraussetzungen uns Nachhaltigkeit weniger kostet, als wir denken.

A

lle wollen umweltschonend leben, aber keiner will verzichten. Müssen wir auch nicht, sagt Ernst Ulrich von Weizsäcker, einer der renommiertesten Umweltexperten der Gegenwart. Der technische Fortschritt macht es möglich, dass wir viel weniger Rohstoff und Energie verbrauchen, ohne uns nennenswert einzuschränken – sofern die Politik die Voraussetzungen schafft. Der Intercity von Genf nach Basel rollt durchs Laufental. Von Weizsäcker reist von einer Tagung in Genf zurück nach Emmendingen in der Nähe von Freiburg im Breisgau. Dort wohnt der Naturwissenschafter, seit er Anfang Jahr

von seinem letzten Job als Leiter einer kalifornischen Umwelthochschule zurückgekehrt ist. Er ist zwar pensioniert, aber keineswegs in Rente. Sondern im Begriff, sein nächstes Buch fertig zu schreiben. Der Träger des Deutschen Umweltpreises 2008 begrüsst uns in perfektem Zürichdeutsch. Er ist 1939 an der Limmat geboren und hat dort auch die Primarschule besucht. Ernst Ulrich von Weizsäcker, was bedeutet Nachhaltigkeit?

Für mich heisst dies: sich so aufführen, dass künftige Generationen keine schlechtere Welt vorfinden als wir.

Ernst Ulrich von Weizsäcker unterwegs im IC zwischen Genf und Basel: Was tun Sie selbst, um dieses Ziel zu verwirklichen?

Ich lebe in einem Haus, das nur noch rund einen Zehntel der Heizenergie eines normalen Hauses verbraucht. Ich kaufe Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft ein. Aber ich sündige auch. Wie sehen diese Sünden aus?

Ich fliege viel zu viel in der Welt herum, nach China, Japan, in die USA. Aber nicht zum Vergnügen.

Dabei hinterlassen Sie grosse ökologische Fussabdrücke.

Das ist leider so. Manchmal kann ich aber Flüge durch Telefon- und Videokonferenzen vermeiden.

Jetzt benützen Sie den Zug. Weil es nachhaltig ist?

Nein, weil es bequem ist. Zudem ist die Bahn nicht nur ökologischer, sondern auch billiger als das Auto. Ich habe in Genf einen alten Bekannten getroffen, der hat ein tolles System entwickelt – «Route-


INTERVIEW VON WEIZSÄCKER

| 39

balen «New Green Deal» ist sehr vernünftig. Präsident Roosevelt hat in den 30er-Jahren gesagt: Es geschieht selten, dass man dem Schicksal begegnet, und dann muss man handeln. Mit anderen Worten: Wir leben in einer Zeit, in der wichtige Entscheide gefällt werden müssen.

Ja. Die Wirtschaftskrise kann so schlimm werden wie in den Dreissigerjahren. Der politische Rahmen ist heute jedoch viel besser als damals. Und wir haben robuste Mitspieler auf der Welt, wie China, Indien, Brasilien. Noch wichtiger: Wir haben eine grossartige Positiv-Vision, eben die Beendigung der Verschwendungswirtschaft und -technik. Südkorea hat 100 Prozent seiner 36-Milliarden-Dollar-Konjunkturspritze für ökologische Zwecke festgelegt. Man will damit konkurrenzfähiger werden, die Lebensqualität steigern und die meisten Arbeitsplätze pro Dollar schaffen. Moral und Geschäft können Nachhaltigkeit erzwingen. Welche Rolle spielt die Politik?

Die wichtigste. Die Politik muss für einen Rahmen sorgen, der Bürger und Unternehmen, die sich ökologisch verantwortlich verhalten, belohnt statt bestraft. Was bedeutet das konkret?

In der Hauptsache sollte die Politik dafür sorgen, dass die Preise annähernd die ökologische Wahrheit widerspiegeln. Wie kommt man in die Gegend dieser ökologischen Wahrheit?

«Ich reise mit der Bahn, weil es bequem ist.»

Rank» – mit dem man in Sekunden die ökologischen Fussabdrücke von Bahn, Auto und Flugzeug für die geplante Reise ausrechnen kann. Mit der Bahn verschulde ich drei Kilogramm CO2, mit dem Auto wären es 120 Kilo gewesen.

direkt betrifft. Wie können wir das ändern?

Nachhaltig zu leben ist in der Regel eine moralische Forderung, und meistens wird sie an die andern gerichtet. Alle sind für Nachhaltigkeit, solange es sie nicht

Es ist auch ein Stück Mode, aber legitim. Wir müssen dafür sorgen, dass Nachhaltigkeit zur Selbstverständlichkeit wird und die Umweltzerstörer geschäftlich auf der Strecke bleiben.

Indem wir vormachen, dass man selber glücklicher wird.

Ist Nachhaltigkeit bloss eine kurzfristige Mode oder ein nachhaltiger Trend?

US-Präsident Barack Obama will die Wirtschaft entscheidend umbauen, er strebt einen «New Green Deal» an. Wird er damit Erfolg haben?

Präsident Obama hat ein ganz schweres wirtschaftliches Erbe angetreten. Der Vorteil dabei: Jeder weiss, dass die alten Rezepte schlecht waren. Er kann der Autoindustrie ökologische Auflagen machen, die sie noch vor einem Jahr empört hätten aufjaulen lassen. Der Grundgedanke eines glo-

Nicht schlagartig. Ich plädiere, dass die Regierungen dafür sorgen, dass die Preise für Rohstoffe und Energie schrittweise und im Gleichschritt mit der Steigerung der Energie- und Ressourcenproduktivität angehoben werden. Das hiesse, dass etwa der Preis für ein Fass Erdöl nicht mehr unter 40 Dollar fallen darf?

Ja, der Rückwärtsgang der Preise soll nicht mehr möglich sein. Aber der Vorwärtsgang muss so langsam sein, dass die Energiekosten für den Konsumen-


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INTERVIEW VON WEIZSÄCKER

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Gabi Hildesheimer (53): Als Leiterin der Organisation Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften (Öbu) hat sich die studierte Biologin für eine CO2-Abgabe auf Brennstoff eingesetzt. Damit wurde der Weg frei für eine zukunftsfähige Lösung der Schweizer Klimapolitik.

Von Weizsäcker — ein Neffe des ehemaligen Bundespräsidenten

ten nicht steigen. Die Effizienzgewinne kommen allen zugute. Davon müssen Sie nicht nur die Politiker, sondern auch die Wähler überzeugen. Nachhaltigkeit wird oft mit Wohlstandsverlust gleichgesetzt.

Steigen die Preise für Energie und Rohstoffe nicht stärker als die Effizienz, entsteht kein Wohlstandsverlust. Wenn ein Land für gleich viel Mobilität weniger Öl importieren muss, gewinnen alle. Ist das nicht naive Theorie?

Dänemark hat in den 1980erJahren bei drastisch sinkenden Erdölpreisen den Benzinpreis auf

Kurt Schär (44): Der Biketec-Chef treibt die Vermietung von Elektrovelos in touristischen Regionen voran. Die Firma Biketec aus dem Bernbiet stellt die Flyer-Velos her und hat 2009 den Watt-d’Or-Preis für nachhaltige Mobilität erhalten.

Von Weizsäcker: Nachhaltigkeit und Wohlstand passen zusammen.

hohem Niveau gehalten und ist damit gut gefahren. Die Arbeitslosigkeit verschwand weitgehend. Japan hat mit hohen Energiepreisen das beste Eisenbahnsystem der Welt aufgebaut

Ernst Ulrich von Weizsäcker (69) ist der Sohn des Physikers Carl Friedrich von Weizsäcker und Neffe des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Der ehemalige Biologieprofessor und Unipräsident wurde 1981 zum Direktor am Uno-Zentrum für Wissenschaft und Technologie in New York berufen. 1991 gründete er das Wuppertal-Institut für Klima und Energie. 1998 bis 2005 sass er für die SPD im Deutschen Bundestag. Von 2006 bis 2008 leitete er die Donald-Bren-Umwelthochschule in Kalifornien. 2008 wurde er mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet.

und sich bei energiesparenden Hochtechnologien an die Weltspitze gebracht. Inzwischen experimentiert man damit, Fleisch im Labor

herzustellen. Ist dies ein Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt oder bloss Dr. Frankenstein?

Ich halte Vorsicht für geboten, wenn man mit gentechnisch veränderten Organis-

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INTERVIEW VON WEIZSÄCKER

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Peter Müller (62): Knecht & Müller AG in Stein am Rhein produziert jährlich 250 000 Brillengläser. Der Firmeninhaber hat dafür gesorgt, dass die produzierten Gläser die Umwelt bis zu dreimal weniger belasten als die Gläser der anderen Hersteller.

Laurie-Eve Gehrig (34): Alt statt neu — die Unterwalliserin Laurie-Eve Gehrig tritt gegen die Wegwerfgesellschaft an. So unterstützt sie die Konsumenten im täglichen Kampf, Alltagsgegenstände zu reparieren oder zu rezyklieren.

men experimentiert. Das Risiko ist gross. Grundsätzlich fände ich es aber attraktiv, wenn das massenhafte Halten und Schlachten von Tieren überwunden werden könnte. Deshalb stehe ich dem eher positiv gegenüber.

gieverbrauch möglich wäre, würden wir das Rennen verlieren.

Nachhaltigkeit muss auch durchgesetzt werden. Geht das nur mit mehr Kontrolle?

Weniger Ressourcen verbrauchen heisst doch wieder: verzichten.

Wer wie ich einen freiheitlichen Staat will, muss die nachhaltige Entwicklung hauptsächlich über den Preis steuern.

Bald leben auf der Erde 10 Milliarden Menschen. Gibt es eine obere Grenze für einen gesunden Planeten?

Unud wie können wir gewinnen?

Wenn wir den Wohlstand mit einem Viertel oder Fünftel des Ressourcenverbrauchs erzeugen. Sinkende Erdölpreise sieht Ernst Ulrich von Weizsäcker als Bedrohung.

Menschen im Wohlstand und in den Städten haben viel weniger Kinder. Es gibt eine Art Wettrennen zwischen Wohlstand und Bevölkerungswachstum. Wenn Wohlstand nur mit riesigem Ener-

verzichten. Aber nein, wir müssen nicht auf Genuss und Lebensqualität verzichten dank effizienteleganten Lebensformen und Techniken. Wirklich gar kein Verzicht?

Aufs Wochenendhüpfen nach Ibiza wohl schon. Aber ist das so schlimm?

Ja, wir sollten auf Verschwendung

Interview Philipp Löpfe Bilder Nicolas Righetti

«Aufs Wochenend-Hüpfen nach Ibiza müssen wir schon verzichten.»

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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Martin Hilb (61): Der Institutsleiter der Universität St. Gallen hat mit seinem Buch über «New Corporate Governance» einen Beitrag zur nachhaltigen Führung und Aufsicht von Unternehmen geleistet und damit in Forschung und Praxis einen weltweiten Erfolg erzielt.

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Thomas Kralemann (50) ist Geschäftsleitungsmitglied bei Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ). Als einzige Schweizer Stadt beschäftigt Zürich Mitarbeiter, die in einem Spezialfahrzeug illegal entsorgten Kehricht untersuchen.

Aleksandra Mistireki (24), Archäologiestudentin an der Uni Zürich, hat aushilfsweise in Deutschland bei einer Grabung mitgearbeitet. Und dabei gleich einen sensationellen Fund gemacht: Eine sechs Zentimeter lange Fruchtbarkeitsgöttin aus Elfenbein, 35 000 Jahre alt. Damit zählt das Figürchen zu einem der ältesten Zeugen menschlicher Handwerkskunst.

Zürich jagt seine Güselgrüsel Thomas Kralemann, ERZ fordert die Bürger dazu auf, sich zu melden, wenn illegal entsorgter Müll gefunden wird. Fördern Sie damit nicht ein Denunziantentum.

Überhaupt nicht. Es ist ja nur ein Hinweis, wo wir den Kehricht abholen müssen. Denn Abfall zieht Abfall an, was dem Stadtbild abträglich ist. Was geschieht mit nicht korrekt entsorgtem Kehricht?

Er wird in einem Spezialfahrzeug untersucht, in dem ein Arbeitsplatz eingerichtet ist, an dem ein Mitarbeiter unter hygienisch einwandfreien Bedingungen den Abfall auf Hinweise zu den Sündern durchsucht.

«Eine Idee haben und daran glauben», sagt Cäsar Müller (48). Nachdem er von seinem Vater die Recyclingfirma in Frauenfeld TG übernommen hatte, stieg er ins Pet-Recyclinggeschäft ein und wurde deswegen belächelt. Heute leitet er ein Unternehmen, an dem die Wirtschaftskrise spurlos vorbeigeht. «Wir haben die Kapazitätsgrenzen erreicht», sagt er.

Bilder Nicola Pitaro/Tages-Anzeiger, Martin Bissig/PET-Recycling Schweiz

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Erfolgsgeschichte

Tobias Meier (44): Er hat den Bereich «Fairer Handel» bei Helvetas aufgebaut. Unter seiner Leitung setzt sich die Organisation in Westafrika und Kirgistan für faire Bedingungen im Biobaumwollanbau ein. In Mali zum Beispiel profitieren davon rund 5000 Bauern.

Wie gehen Sie vor, wenn ein Übeltäter ermittelt wird?

Das Material wird mit Fundort, Datum und Zeit markiert. Dann melden wir es der Stadtpolizei. Schliesslich wird die Person, die sich strafbar gemacht hat, durch den Statthalter verzeigt und mit einer Busse von 250 Franken bestraft. Wie gross ist die Güseltruppe?

Zwei Fahrzeuge und fünf Mitarbeiter. Zwei davon öffnen das illegal entsorgte Gut. Wie viel Abfall fällt eigentlich in Zürich an?

Hauskehricht inklusive Sperrgut machen pro Jahr rund 70 000

Tonnen aus. Seit der Einführung der Gebührensäcke 1992 ist die Abfallmenge massiv zurückgegangen, um rund 20 000 Tonnen. Die Leute trennen den Abfall vermehrt und nutzen die Recyclingmöglichkeiten. Wie viel wird illegal entsorgt?

Etwa drei Prozent. Das ist ungefähr gleich viel wie in anderen grossen Städten. Ist die illegal entsorgte Menge rückläufig oder steigend?

Dank der Zusammenarbeit mit der Polizei bleibt der Anteil seit Jahren gleich. Letztes Jahr entsorgten wir 370 Tonnen illegalen Abfall. Gibt es Quartiere, in denen die Grüsel besonders aktiv sind?

Ja, dies hängt allerdings mit der Art der Nutzung dieser Quartiere zusammen. Das Gebiet um die Zürcher Langstrasse beispielsweise ist Wohn-, Gewerbeund Vergnügungsquartier in einem. Jeder dieser drei Bereiche bringt andere Abfälle hervor und damit auch andere Probleme, die es zu lösen gilt. In reinen Wohnquartieren dagegen sieht die Situation anders aus als in Geschäfts- und Vergnügungsvierteln.

Wo landet der illegale Abfall am häufigsten?

Auf abgelegenen Strassenabschnitten und bei offiziellen Sammelstellen. Dort besteht der illegal entsorgte Abfall vor allem aus Karton, Pet-Flaschen, Papier oder Sperrgut. Wann ist das Abfallproblem besonders gross?

An den Zügelterminen im April und Oktober spürt man den Anstieg der Deponien extrem. Wieso werden an den heiklen Stellen keine Videoüberwachungskameras installiert?

Die Installation wäre nicht das Problem. Aber die Auswertung der Aufnahmen wäre zu aufwendig. Wir setzen lieber auf Information und Aufklärungsarbeit. Sind fremdsprachige Immigranten überhaupt genügend informiert über unsere Gesetze und Gepflogenheiten?

Immigranten werden bei der Anmeldung in der Stadt Zürich mit der gleichen, teilweise mehrsprachigen Dokumentation über die richtige Entsorgung versorgt wie alle anderen Haushalte. Den Entsorgungskalender gibt es in acht Sprachen. Interview Carl Bieler

«Die Auswertung der Videoüberwachung wäre zu aufwendig.»


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«Die Migros kann mehr bewirken als Einzelne» Claude Hauser (66), Präsident der Verwaltung des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB), gehört zu den treibenden Kräften hinter dem Engagement der Migros für mehr Nachhaltigkeit.

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on seinem Büro im 19. Stock des Migros-Hauptsitzes in Zürich hat Claude Hauser (66) eine wunderbare Aussicht auf die Limmat und die Grünflächen rund um den Letten. Der charmante Genfer, Inhaber einesSBB-Generalabonnements und Wochenaufenthalter in Zürich, kommt in Fahrt, wenn es um Umweltthemen geht. «Wir müssen die Natur respektieren. Es liegt gerade an uns Detailhändlern, die Hersteller zu zwingen, nachhaltig zu produzieren und die Kunden zu

überzeugen, ökologisch sinnvoll einzukaufen.»

Wenn Zahnpasta ohne Karton zur Revolution wird

Bereits seit 1967 in den Diensten der Migros, hat Hauser vor mehr als 30 Jahren aktiv mitgewirkt, Paletten zu standardisieren und so jährlich gegen zehn Kilogramm Karton pro Schweizer einsparen lassen. Später führte die Migros M-Sano und Bioprodukte ein, verlagerte den Transport von der Strasse auf die Schiene und förderte blei-

freies Benzin. «Wir waren ren die ersten, die Waschpulverr ohne Phosphat und Zahnpasta ta ohne Kartonverpackung verkauft uft haben. Das war eine kleine Revoauser. lution», erinnert sich Hauser. Auch im Privatleben verhält er sich ökologisch. Aber er sei kein Fanatiker, der Lektionen ktionen erteilen und sich als Vorbild profilieren wolle – im Bewusstewusstsein, dass die Migros mehr für die Umwelt tun kann als ein Einzelner. Text Reto E. Wild Bild Siggi Bucher


MENSCHEN ENGAGIERTE SCHWEIZER Liebe Leserin, lieber Leser, sicher ist Ihnen der Streifen mit den Porträts am oberen Heftrand schon aufgefallen. Es sind dies 100 Schweizerinnen und Schweizer, die nicht nur von den Problemen dieser Welt reden, sondern auch etwas dagegen unternehmen. Menschen, die etwas bewegen und nachhaltig verändern. Zu ihnen zählen auch der Engel von Abidjan, Lotti Latrous, Claude Hauser, Präsident der Verwaltung der Migros, und Martin Weber, Arzt in der Dritten Welt. Natürlich erhebt diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie also jemanden kennen, der sich für den Umwelt- und Ressourcenschutz einsetzt, lassen Sie es uns wissen (siehe Aufruf links).

«Ich bin kein Übermensch» Seit zehn Jahren rettet Lotti Latrous (55) in den Slums von Abidjan Zehntausende von Menschenleben. Die Schweizerin des Jahres 2004 weiss, dass ihre Arbeit weiterleben wird, auch wenn sie mal kürzertreten müsste.

«MADAME LOTTI»: Lotti Latrous hat mit ihrem Team Zehntausende von Kindern behandelt.

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PIONIER: Dank Claude Hausers Ideen sparte die Migros schon vor über 30 Jahren jährlich 10 Kilo Karton pro Schweizer.

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ie Ärmsten von Abidjan, der Wirtschaftsmetropole der westafrikanischen Elfenbeinküste, kennen sie nur als Madame Lotti, die 1999 im Elendsviertel Adjouffou ein Ambulatorium, später ein Sterbespital und ein Waisenhaus eröffnet hat. Die Zürcher Krankenschwester Lotti Latrous hat seither mit ihrem 60-köpfigen Team rund 300 000 Patienten und Zehntausende von Kindern behandelt. Viele von ihnen sind mit dem HI-Virus infiziert. «Retten allein genügt nicht. Wir müssen weiter helfen, bis die Menschen auf eigenen Beinen stehen können. Und wenn wir die Einheimischen aufklären, bevor sie HIV-positiv sind, haben wir einen Grossteil unserer Arbeit schon gemacht», erklärt die Gewinnerin des Adele-Duttweiler-Preises 2002. Madame Lotti ist auch nach zehn Jahren harter Arbeit nicht müde, obwohl sie durchschnittlich einmal im Jahr

einen Malariaanfall verdauen muss und bis im Februar unter einer schweren Tuberkulose gelitten hat. Ihre Augen leuchten, wenn sie sagt: «Es ist ein Geschenk, dass ich hier sein und meine Arbeit machen darf. Wenn man anderen Menschen nicht helfen kann, verpasst man viel.» Sie sei dankbar, dass Gott ihr die Kraft dazu gebe.

Die Leute sehen, dass Lotti Latrous auch im Dreck lebt

Lotti Latrous erntet heute die Früchte ihrer Arbeit: «Die Babys von damals sind jetzt zehnjährige Kinder, die zu essen, eine Erziehung, eine Schulbildung und eine Zukunft haben.» Bei der Entwicklungshilfe reiche es eben nicht, sich nur ein halbes Jahr lang zu engagieren und dann wieder zu gehen. 2008 ist die Aidsrate in ihrer Umgebung von 32 auf 28 Prozent gesunken, die Sterberate im Spital von 65 auf 58 Prozent. «Die Einhei-

mischen haben diese Resultate gesehen und realisiert, dass ich kein Übermensch bin und im selben Dreck lebe wie sie.» Die Kaffeemaschine, die ihr Mann, der pensionierte NestléDirektor Aziz Latrous, ihr zum Jubiläum schenken wollte, hat sie dankend abgelehnt. «Mit dem Geld für eine Kapsel Kaffee kann eine fünfköpfige Familie ein Tag überleben», begründet sie. Das Maximum an Komfort, den sie sich leistet, ist eine Dusche und eine Klimaanlage. In die Schweiz will Lotti Latrous, die im Februar erstmals Grossmutter geworden ist, erst dann zurückkehren, wenn die Gesundheit sie dazu zwingt. Sie weiss auch, dass eines Tages jemand vor ihr stehen wird, der ihr Lebenswerk weiterführen wird. Text Reto E. Wild Bild Marcel Studer

Lesen Sie weiter auf Seite 53


Stopp dem Ausverkauf der Natur! Im Schweizer Baumarkt-Rating des WWF erzielt Do it+Garden Migros das beste Öko-Resultat. Für uns ist die Natur kein Selbstbedienungsladen. Über das ganze Sortiment finden Sie bei uns ökologische Produkte und laufend werden es mehr. So führen wir zum Beispiel eine grosse Auswahl an FSC-Holz, das für eine naturnahe und sozialverträgliche Waldnutzung steht.


MENSCHEN ENGAGIERTE SCHWEIZER

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

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NACHHALTIGE SCHWEIZ

«Nur Hilfe zur Selbsthilfe nützt»

Hausarzt für die Ärmsten: Martin Weber baute in Eritrea das Blutspendewesen auf und behandelte Lungenkranke in Manila.

E

in milder Frühlingstag in Köniz BE: Martin Weber (61) spaziert mit Halstuch und Lederjacke dem Ufer der Aare entlang. Kein Wunder, dass der schnauzbärtige Arzt trotz des schönen Wetters fröstelt. Drei Monate lang arbeitete er in Manila, wo das Thermometer auch nachts kaum unter 40 Grad sank. Der Berner behandelte Slumbewohner besonders gegen Tuberkulose, Bronchitis und Asthma. «Kaum ein Tourist sieht je die abgeschotteten Armenviertel der philippinischen Hauptstadt», sagt Weber. Hunderttausende hausen dort in Wellblechhütten zwischen brennenden Müllbergen. In den qualmendenAbfallmassensuchen

Kinder nach Verwertbarem, etwa einem Stück Kupferdraht. In 25 Jahren hat Weber für das Schweizerische Rote Kreuz 70 Missionen in der Dritten Welt erfüllt. So half er in Eritrea das Blutspendewesen aufzubauen. Er gewann einheimische Radrennfahrer als Werbebotschafter und erreichte so, dass die Blutspenden in nur einem Jahr um über 20 Prozent zunahmen. «Nachhaltige Entwicklung in der Dritten Welt beruht auf Hilfe zur Selbsthilfe», meint Weber. «Wer als Arzt aus dem Westen nicht loslassen kann und sich ein Denkmal setzen will, wird auf Dauer wenig erreichen.» Text Michael West Bild Ruben Wyttenbach

BEWÄHRT: Seit 25 Jahren hilft Martin Weber den Menschen in der Dritten Welt.

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Nestlé Waters

«Gesundes Wasser beginnt mit gesundem Boden» Im Wissen, dass Wasser unsere wertvollste natürliche Ressource ist, engagiert sich Nestlé Waters, Hersteller von Vittel, Contrex und S.Pellegrino, für den nachhaltigen Schutz von Wasser. Vor 17 Jahren gründete der Konzern das Unternehmen Agrivair in den französischen Vogesen, wo sich die Quellen von Vittel und Contrex befinden. Aus dem Bestreben hervorgegangen, die ursprüngliche Reinheit von Vittel und Contrex zu bewahren und gleichzeitig die lokale wirtschaftliche Entwicklung zu respektieren, findet Agrivair auch an anderen Quellen immer mehr Nachahmer.

Wussten Sie, dass sich die Quellen von Vittel und Contrex sehr nah an der Schweizer Grenze, etwa 190 km von Basel entfernt, befinden? Damit legen die für den Schweizer Markt bestimmten Produkte durchschnittlich 291 km zurück. Um die Zwischentransporte zwischen dem Abfüllstandort in den Vogesen und den Verbrauchsorten in der Schweiz zu verringern, werden 100% der MIGROS Produkte ohne Zwischenlagerung direkt in regionalen Vertriebszentralen von MIGROS geliefert. Zudem wurden 2008 mehr als 70% des an MIGROS verkauften Volumens von Vittel und Contrex auf dem Schienenweg transportiert (gegen 60% im Jahr 2006).

Wasser ist Leben! Als lebenswichtiges, natürliches Gut ist Süsswasser zwar erneuerbar, aber auch empfindlich: Jeder Tropfen ist ein Schatz. Weil Nestlé Waters in der Schweiz und weltweit Marktführer für Mineralwasser ist, führt das Unternehmen eine aktive Politik im Einklang mit seinen grössten Herausforderungen: Wasserressourcen, Verpackung und Transport, Gesundheit und Wohlbefinden. Hier engagiert sich das Unternehmen Tag für Tag, um die Qualität und die Reinheit des von ihm nutzbar gemachten Wassers zu bewahren.

Von den Vogesen über die Schweiz bis zum anderen Ende der Welt engagiert sich Nestlé Waters tagtäglich dafür, wirtschaftliches Wachstum und Umweltfreundlichkeit miteinander zu vereinen, und schützt damit unser so wertvolles Naturerbe: das Wasser.

Die Quellen von Vittel und Contrex: 10 000 Hektar sind 100 km2, die geschützt werden müssen Ganz besonders trifft das auf die Quellen von Vittel und Contrex im Herzen der französischen Vogesen zu. Dort hat Nestlé Waters 1992 etwas noch nie Dagewesenes auf die Beine gestellt: die Beratungsgesellschaft Agrivair. Das Credo von Agrivair lautet: Gesundes Wasser beginnt mit gesundem Boden, und deshalb ist es das Ziel des Unternehmens, die ursprüngliche Reinheit der Quellen von Vittel und Contrex zu bewahren und das Entnahmegebiet zu schützen – insgesamt 10 000 Hektar, d. h. 100 km2! Wie funktioniert das? Indem die Landwirte, die im Schutzgebiet der Quellen leben, ermutigt werden, keine Pestizide und chemischen Düngemittel mehr einzusetzen, und indem sie darin unterstützt werden, stattdessen umweltfreundlicher zu wirtschaften und dabei produktiv zu bleiben. Vittel und Contrex: ökologischer Transport Neben dem besonderen Engagement von Nestlé Waters für die Nachhaltigkeit der Wasserressourcen ist es das Ziel des Unternehmens, seine Transportpolitik zu optimieren, um immer sauberer zu produzieren.

Die Quellen von Vittel und Contrex: empfohlene Good Practices für Landwirte • Anbau von Klee statt Mais • Kompostierung mit tierischen Ausscheidungen • Begrenzung der Weideflächen auf eine Vieheinheit pro Hektar • Rotation zwischen dem Anbau von Getreide, Klee und natürlichem Weideland • Verzicht auf Pflanzenschutzmittel (Pestizide) • Ausgewogenheit der Futtermittel • Normgerechte Anpassung der Betriebsgebäude

www.nestle-waters.ch

www.magazine-agrivair.com


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Einfach richtig hören

Überall mitreden – das kann Alois Huber heute wieder. Ein neues Hör-Service-Paket hat sein Leben grundlegend verändert. Herr Huber, Sie tragen seit einigen Wochen Mini-Hörgeräte. Wie leben Sie damit? Fantastisch! Das können Sie sich gar nicht vorstellen: Nach fast zehn Jahren höre ich nun endlich wieder gut. Das ist ein ganz neues Lebensgefühl. Was hat Sie denn bewogen, nach so langer Zeit Ihr Gehör korrigieren zu lassen? Ich habe gesehen, dass es bei Amplifon ein spezielles, kostenloses Paket gibt, mit welchem eine Hörkorrektur ganz einfach ist. Das hat mir den Anstoss gegeben, zur Filiale in meiner Nähe zu gehen. Denn das wollte ich natürlich ausprobieren. Und war es denn so einfach? Auf jeden Fall. Mein Akustiker, Herr Kaspari, hat sich um alle administrativen Belange gekümmert und mich sehr offen beraten. Für mich war alles sehr bequem: Ich konnte nach einem Hörtest mein WunschMini-Hörgerät «Audéo YES» von Phonak gleich mitnehmen und zu Hause für einige Tage testen. Und das hat Sie überzeugt. (lacht) Ja. Ich wusste schon am ersten Tag, dass ich diese

Geräte nicht mehr freiwillig zurückgeben würde, denn der erste Höreindruck war einfach grandios. Und als meiner Frau die Hörgeräte nicht einmal auffielen, als ich nach Hause kam, war ich restlos überzeugt. Man sieht und spürt die Geräte praktisch nicht, aber man gewinnt viel Lebensfreude mit ihnen. Wieso Lebensfreude? Seit ich wieder gut höre, bin ich richtig aktiv geworden. Ich treffe mich wieder mit Freunden, führe lange Gespräche und kann auch den Frühling voll und ganz geniessen. Denn zum ersten Mal seit Langem höre ich die Vögel wieder zwitschern! Ich würde auf die Hörkorrektur nicht mehr verzichten. Vor allem, weil das Ganze unkompliziert ist. Herr Kaspari ist immer für mich da. Und mit dem Service-Paket bin ich jederzeit rundum versorgt. Sollten die Geräte trotzdem einmal kaputt oder verloren gehen, habe ich sie bei Amplifon auch gleich versichern lassen. Gutes Hören ist ja so einfach. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.ganzohr.ch oder unter der Gratisnummer 0800 800 881.

«Dank meinen Mini-Hörgeräten kann ich wieder mitreden»

LESERAKTION

Die Versicherung ist geschenkt Amplifon easy, das neue Service-Paket von Amplifon, beinhaltet für Neukunden alle Einstiegsleistungen rund um gutes Hören: Vom ersten Hörtest bis zur Gratis-Hörgeräteversicherung für 4 Jahre ist alles dabei. Die Leserinnen und Leser des Migros Magazins können bis zum 15. Juni gegen Abgabe dieses Artikels bei Amplifon einen kostenlosen Hörtest machen und die neusten Mini-Hörgeräte von Phonak exklusiv testen. Informationen zu den Filialen von Amplifon gibt es unter 0800 800 881 oder auf www.amplifon.ch.

Akustiker I. Kaspari freut sich auf alle Interessierten, die ihr Gehör kostenlos überprüfen lassen möchten.


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ Renzo Blumenthal (32): Der Familienvater, Landwirt und Mister Schweiz 2005 hat Bio erst richtig populär und sexy gemacht. Er arbeitet auf einem Biolandwirtschaftsbetrieb in Vella GR: «Es liegt mir viel daran, naturnah zu produzieren.»

Carol Cassone (41): Die Dermakosmetikspezialistin setzt sich seit mehr als 20 Jahren dafür ein, dass Frauen Schönheitsprodukte verwenden, deren Herstellung die Umwelt nicht belastet. Mit Beratern arbeitet sie eine Charta aus, die der Umwelt Rechnung trägt.

Uuuuralt! Wenn er mal gross

sei, sagt Hans, «habe ich dann einen Bänz Friedli (44) Cinquecento oder lebt mit seiner Frau einen Ferrari, und der läuft total umund den beiden weltfreundlich mit Kindern in Zürich. Wasserstoff oder Solar oder beidem.» – «Meinst du denn, bis dahin gibt es so was?», frage ich. Hans cool: «Sonst erfind ichs dann halt.» Man liesse sich zu gern anstecken von seiner Zu-

versicht. Schliesslich werden wir dauernd

zu Nachhaltigkeit ermahnt. Prospektli hier, TV-Spot da, und die Stadtverwaltung schickte uns letzte Woche einen Flyer über die angestrebte «2000-Watt-Gesellschaft», auf dem gross steht: «Es braucht auch Sie!» Nur dünkt mich «nachhaltig», je öfter ich ermahnt werde, desto mehr das abgegriffenste aller Schlagwörter. Mittlerweile führen es Politiker aller Couleur im Munde, und das ist immer ein schlechtes Zeichen. Ich gebe mir trotzdem Mühe. Wollte die Batterie

meines iPods ersetzen lassen, statt einen neuen zu kaufen. Doch erstens war ich nun

viereinhalb Monate ohne iPod und musste mir im Tram dauernd das Teeniegequassel anhören, «Ey, ’ch schwöörs, Mann!», so lange dauerte die Reparatur. Zweitens kostete sie statt der veranschlagten fünfzig Franken am Ende Fr. 238.–. Drittens läuft der iPod jetzt zwar wieder – aber jeweils nur für 17 Minuten. Das reicht nicht mal bis zum Bahnhofplatz. Dorthin will ich meinen Compi zum Flicken bringen: Zwei, drei Routinearbeiten, Betriebssystem aktualisieren, denk ich, und dann läuft die Kiste noch mal eine Weile, man will ja nicht dauernd Elektronikmüll produzieren. Der Verkäufer schaut ungläubig: «Wänd Sii nöd en nöie chaufe? Sii, dee isch ja uuuuuuuralt!» Uralt, mein Laptop? «Uralt» heisst in diesem Fall: 18 Monate.

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setzung mit sich und der Gruppe, das vermittelte Wissen und die Erfolgsmomente bringen alle Teilnehmenden einen Schritt weiter. Unterstützt wird dies durch einen strukturierten Unterricht mit der Möglichkeit, individuelle Fragen zu diskutieren und zu klären. Migros – der perfekte Arbeits- und Ausbildungsplatz Mit den Wellness & Fitness Fachausbildungen werden Sie befähigt, als Fachperson in den Bereichen Bewegung, Entspannung und Ernährung auf dem Markt tätig zu werden – innerhalb und ausserhalb der Migros. Die Migros Fitnessparks und die Klubschule Migros gehören zu den attraktivsten Arbeitgebern in der Fitnessbranche und bieten für verschiedene Fachausbildungen Praktikumsplätze oder Jobmöglichkeiten an. Diese Kombination macht die Klubschule Business zum perfekten Ausbildungspartner, der Sie auch nach der Ausbildung begleitet.

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60 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ

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Das Insekt ähneltt em äusserlich einem Stängel oder h Ast und kann sich so tarnen.

Sammeln und Gutes tun

Abenteuer Regenwald: Die Migros startet r tet mit dem WWF eine Sammelaktion. Kinder und Eltern sammeln und tauschen Bilder von Tieren des Regenwalds und kleben diese in ein Sammelalbum ein. Damit leisten sie einen Beitrag zum Schutz der Regenwälder.

B

is zzuu 80 Prozent Pro roze zent ze nt aller allller er bbekannekan ek annan nten Tier- und Pflanzenarten leben im tropischen Regenwald. Majestätische Geschöpfe wie der Schwarze Panther jagen lautlos im Dschungel des Amazonasgebiets. Der Pfeilgiftfrosch liefert den Indianern das Gift für ihre Pfeile. Auf Sumatra schläft das Kleinkantschil aus der Familie der Hirschferkel in schützenden Baumhöhlen; in asiatischen Märchen gilt es als schlaues Tier wie bei uns der Fuchs. Der Regenwald ist eine Schatzkammer der Natur – dabei gehen Wissenschafter davon aus, dass die immergrünen Waldlabyrinthe noch lange nicht

alle al le G Geheimnisse ehei eh ei is preisgegeben is be haben. Nun können Kinder zusammen mit den Lilibiggs diese Waldwelt erkunden. Im Heissluftballon von Hugo, Nina und Tobi, der über die Baumkronen der Regenwälder schwebt, ist immer ein Platz frei. Die Expedition auf drei Kontinenten findet im Rahmen der Partnerschaft von Migros und WWF statt. «Stickermania – Abenteuer Regenwald» heisst die Sammelaktion, die der jungen Generation auf spielerische Art das Verständnis für die Umwelt näherbringt. Ganz nach bekannter Panini-Manier geht es ums


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Mitt se Mi seinem dunklen Fell ist der Schwarze Pant Pa nt Panther eigentlich ein Jaguar. Er iist st vom vom A usst us ster st erbe er ben be n be bedr droh dr oht. oh t. Aussterben bedroht.

Riesige Waldstücke?

Die Fläche entspricht 150 Mal derjenigen der Schweiz. Und ein Ende ist nicht absehbar. KRON KR ONTA ON TAUB TA UBEE UB KRONTAUBE

Die Di e vo vom m Au Auss sste ss terte rAussterben be n bedrohte Kron Kr on Krontaube lebt nurr in den nu Rege Re ge Regenwäldern Neug Ne ug Neuguineas. Währ Wä hr Während der Paar Pa ar Paarungszeit trägt das da s Männchen ein beei be eind ei nd beeindruckendes Gefi Ge fied fi ed Gefieder.

Vom Verkaufspreis des Sammelbuchs «Abenteuer Regenwald» fliesst ein Franken in den eigens eingerichteten WWF-Regenwaldfonds, der Projekte in Lateinamerika, Afrika und Asien unterstützt. Der Fonds leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Artenreichtums in den Tropenwaldregionen, die auch im Sammelbuch vorgestellt werden.

«Die Situation ist dramatisch» Die Situation ist dramatisch. Seit den Sechzigerjahren sind riesige Waldstücke für immer verschwunden.

Sie Si e wird bis zu u zw zwei Meter lang und frisstt lang Mä Mäuse und Echsen. Echs Ec hsen hs en.. en und

Regenwaldfonds

Matthias Diemer, Leiter Internationale Projekte beim WWF Schweiz.

Matthias Diemer, wie kaputt ist der Regenwald?

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Warum tut der Mensch so etwas?

Der Bedarf an Holz steigt. Auch werden viele Waldflächen abgeholzt oder abgebrannt, um landwirtschaftliche Produkte herzustellen. Dazu gehört Palmöl, mit dem Lebensmittel und Kosmetika produziert werden. Oder Soja als Futter für Schweine und Rinder. Zusätzlich ist der Bau von Strassen, Dämmen und Industrieanlagen verantwortlich für die Zerstörung. Schneiden wir uns damit nicht ins eigene Fleisch?

Doch. Mit der Waldzerstörung verlieren viele Menschen ihre Lebensgrundlage. Zudem wird die lokale Bevölkerung häufig von ihrem Land vertrieben und enteignet. Und wir in der Schweiz, sind wir auch betroffen?

Ja, denn die Tropenwaldzerstörung trägt zur Klimaerwärmung bei. Die Abholzung von Wäldern bewirkt weltweit rund 20 Prozent der von Menschen verursachten CO2-Emissionen bei und belastet das Klima er-

heblich. Der Regenwald ist ein wichtiger Kohlenstoffspeicher. Durch Rodung und Abbrennen der Wälder beschleunigt sich die Klimaerwärmung. Zudem ist der Regenwald wichtig für die Regulierung des Wasserkreislaufs. Was ist mit den Tieren im Regenwald?

Die tropischen Regenwälder sind die artenreichsten Gebiete der Welt, hier finden sich 50 bis 80 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten. Ein weiterer Rückgang des Waldes bedroht diese Tier- und Pflanzenwelt. Die Migros ist Gründungsmitglied der WWF Wood Group Schweiz. Diese setzt sich für die Erhaltung der Wälder ein. Wie bewerten Sie dieses Engagement?

Sehr positiv! Die Migros hat sich damit verpflichtet, FSCHolz aus umwelt- und sozialverträglich bewirtschafteten Wäldern – auch in den Tropen – zu beziehen. Interview Christoph Petermann

Mehr Infos unter www.wwf.ch/tropenwald und www.migros.ch/FSC


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

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NACHHALTIGE SCHWEIZ

Sammeln, Tauschen und Einkleben von Bildern. Ein Sammelbuch bietet Platz für 200 Bilder von Tieren des Regenwaldes. Pro 20 Franken Einkauf gibts in der Migros, den Fachmärkten*, den Migros-Restaurants sowie bei LeShop.ch ein Sachet mit fünf Sammelbildern gratis, maximal zehn pro Einkauf. Ein Bon für fünf Extrabilder findet sich zudem auf ausgewählten Migros-Produkten, die kinderund familienfreundlich oder besonders ökologisch sind. Buch, Päckchen und Klebebilder sind FSC-zertifiziert. Sie stammen aus sozial- und umweltgerechter Waldwirtschaft.

Fussballbildchen waren en ggestern: este es tern te rn:: rn Vom 19. Mai bis 13. Julili 22009 0099 we 00 werrden Panther, Nasenbärr un undd EdelEdel Ed el-el falter gesammelt und geklebt. gek ekle lebt le bt.. In bt der ganzen Schweiz finden Tauschbörsen statt (siehe Box unten). Christoph Petermann

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Augen auf! In den Migros-Filialen findet man die Verkaufsbox mit den n Hardcover-Sammelbüchern für 5 Franken.

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72 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ Andreas Knörzer (48): Der Direktor entwickelte für die Bank Sarasin ein Konzept, Gelder ökologisch und sozial verträglich anzulegen. Bereits 1994 brachte Sarasin den weltweit ersten Ökoeffizienz-Anlagefonds auf den Markt.

Ueli Wieser (58): Vor 20 Jahren war er am Ökozentrum Langenbruck an der Erfindung der Waschmaschine mit kaltem Wasser beteiligt. Nun engagiert sich Wieser bei der Fairplay-Stiftung. «Es braucht nicht nur technische Lösungen, sondern den Dialog mit der Gesellschaft».

Mit Migros und WWF in den Herbstwald

Dank des Migros-Sponsorings kann der WWF diesen Herbst zwei Erlebniswochen für Kinder anbieten, die sonst WWF-Mitgliedern vorbehalten sind: Das Naturerlebnislager «Waldläufer erkunden die Natur» (4. bis 10. Oktober) richtet sich an Kinder von 8 bis 12 Jahren und kostet 520 Franken. Das Indianerlager «Mit Ponys auf der Pirsch» (12. bis 17. Oktober) richtet sich an Kinder von 9 bis 13 Jahren und kostet 475 Franken. Anmeldung: www.wwf.ch/herbstlager «Kleiner Fuchs» (links) und «Kleiner Vampir»: Auch Indianerkinder lassen die Pfeile sausen.

Die Apachen erobern den Aargau Auch das ist Nachhaltigkeit: In einem Waldstück bei Alikon AG tummelt sich ein Stamm Nachwuchsindianer. Im Ferienlager des WWF lernen 25 Kinder spielerisch die heimische Natur kennen und schützen.

G

ibt es in der Schweiz eigentlich Indianer? Zischend saust ein Pfeil vorbei und beantwortet die Frage. Hinter einem Baum blinzelt «Kleiner Fuchs» hervor. Das 10-jährige Mädchen ist eines von 25 Kindern, die am Pandiamo-Indianerlager im aargauischen Alikon teilnehmen. Die Nachwuchsindianer und ihre Betreuer gehören zum WWFCamp «Mit Ponys auf der Pirsch». Es ist eines von insgesamt 44 Kinder- und Jugendlagern, welche die Umweltschutzorganisation ihren Mitgliedern während des laufenden Jahres anbietet. Der Rauch des Lagerfeuers schwebt genau dahin, wo ihn die

Indianer lieber nicht wollen: zu ihren vier Tipis. «Birchermüesli!», schreien die mit Federn geschmückten Kinder. Dreimal in den Wald gerufen, bewege das magische Wort den beissenden Qualm zu einem Richtungswechsel, erklärt Christa Kuster, die bezeichnenderweise «Stilles Feuer» heisst.

Im Camp werden keine Ideologien weitergegeben

«Stilles Feuer» ist Stammesoberhaupt hier, oberhalb des Elfenhofs in Alikon. Und in dieser Funktion erklärt sie auch, wie das mit den Bezeichnungen im Indianerdorf gehandhabt wird. «Wir haben un-

sere Namen eigentlich zu Hause gelassen», sagt Christa Kuster, pardon «Stilles Feuer». Es sei keineswegs das Ziel, in diesem Lager über die Ziele der Organisation zu dozieren, erklärt Anna Billeter. Sie ist für das Ferienlagerprogramm des WWF Schweiz verantwortlich. Billeter ist im Lager «in zivil» zu Besuch. «Je nach Alter der Lagerteilnehmer gehen wir in einer anderen Art an die Themen Naturschutz und Nachhaltigkeit heran. Hier geht es darum, mit allen Sinnen die Natur zu erleben», erklärt sie. Und diese Natur erleben die jungen Indianer intensiv. Zum Beispiel wenn sie morgens ihr

Frühstück am Lagerfeuer einnehmen. Zwar ist das Zmorge mit Brot, Konfi, Nutella und Orangensaft nicht typisch indianisch, doch die Geräusche des Waldes und das Knistern des Feuers sind nah – sehr nah – hautnah.

Handys und Gameboys bleiben zu Hause

Trotzdem sind die Kinder zwischen 9 und 13 Jahren noch müde. Es herrscht morgendliche Lethargie. «Wir haben keine Uhren dabei, auch keine Handys und anderen elektronischen Geräte», erklärt «Stilles Feuer». Morgen sei bei ihnen, wenn sich die Sonne über die Baumwipfel schiebe. Die-


NEUES AUS DER MIGROS Ruedi Kriesi (56): Der Verantwortliche für die Technologieentwicklung der Zehnder-Gruppe in Gränichen AG gilt als einer der Väter des Minergie-Standards. Bereits 1994 realisierte er die ersten MinergieHäuser in Kölliken AG und lebt in einer Null-Heizenergie-Siedlung.

Nicolas Morel (41): Der Agronom und Ökologe beschäftigt sich mit der beruflichen Weiterbildung und der Sensibilisierung für Umweltanliegen in der Wirtschaftsberatung. Zudem engagiert sich Morel bei der Förderung ökologischer Quartiere.

Buben schliesst sich ihm mit Gebrüll an. Einer ist jedoch verhindert: «Ich bin zwar ein Apachenkrieger, mache aber gerade den Abwasch», tönt es etwas maulend von der Feuerstelle. Nicht Sterne-, sondern Federnköche: «Adlerauge», «Wütender Büffel» und «Fliegender Drachen» (von links). Pferdenärrin «Rote Feder» (unten).

Ziehen und zielen: «Fliegender Drachen», «Wütender Büffel» und «Grosser Wolf» (von links).

se lässt heute allerdings auf sich warten; der Himmel ist grau verhangen. Vielleicht wirkt der eine oder andere Jungindianer deshalb noch etwas schlaftrunken. Aber der Eindruck täuscht. Es bleibt nicht lange ruhig. Zu viele Möglichkeiten bieten sich in freier Natur. Kaum ist der letzte Happen im Mund, rennt ein kleiner Indianer

auf die Wiese. Auf seinem zerfransten T-Shirt prangt gut sichtbar der Schriftzug «Häuptling». «Ich bin aber nicht der Oberhäuptling. Nur der Jagd- und Kriegshäuptling», sagt er. Er reckt seinen Bogen in die Höhe und ruft gellend durch den Wald: «Alle Apachenkrieger hierher! Wir gehen auf die Jagd!» Eine Handvoll

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Die Migros sponsert die Lager des WWF exklusiv

Das Heranführen an die Themen Naturschutz und Nachhaltigkeit und schliesslich die bewusste Beschäftigung damit sind ganz im Sinn der Migros. Deshalb unterstützt sie seit acht Jahren das WWF-Pandamobil. Im umgebauten Migros-Einkaufswagen werden thematische Ausstellungen realisiert und schweizweit in Schulklassen der 4. bis 6. Primarstufe präsentiert. Nun hat die Migros ihr Engagement ausgebaut und unterstützt neben dem Pandamobil sämtliche Kinder- und Jugendprogramme des WWF Schweiz als Exklusivsponsor. Nach einigen Gruppenspielen dürfen die jungen Indianer wählen, welchen Workshop sie besuchen. Zur Auswahl stehen «Kräuter sammeln und verwerten», «Bogenschiessen», «Pferde oder Ponys pflegen und reiten» sowie «Traumfänger basteln». Einen Grossteil der Kinder zieht es zu den Tieren. «Ich nehme auch Reitstunden», schwärmt die

10-jährige «Leotie» und striegelt ein Pferd. Die Pirsch mit Pfeil und Bogen habe sie sich auch vorstellen können, aber «mein Nachbar daheim hat auch einen Bogen. Das kann ich immer machen.» Ein echter Indianerfan ist «Grosser Wolf». Der 10-Jährige ist sich sicher, dass Bogenschiessen indianischer ist als das Pflegen und Reiten von Pferden. Obwohl auch Letzteres zum Indianerleben gehört. Dem stimmt «Kleiner Fuchs» zu. Findet sie es komisch, als einziges Mädchen mit dem Bogen zu schiessen? «Überhaupt nicht.» Und schon zischt der nächste Pfeil vorbei. «Wütender Büffel», auch er 10-jährig, ist zurück vom Kräutersammeln. Das Herauspicken der Samen aus Tannzapfen ist ihm dann aber doch zu mühselig und das Häckseln von Brennnesselblättern ein wenig suspekt. «Ich finde es aber spannend, einfach umherlaufen zu können und dabei essbare Sachen zu finden.» Seinen Namen habe er übrigens in einem früheren Indianerlager bekommen. «Dort mussten alle etwas vorführen, um einen Namen zu erhalten. Weil ich damals noch klein war, konnte ich aber nichts. Da wurde ich sehr wütend.» Text Beat Matter Bilder Sonja Ruckstuhl

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76 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ Rudolf Albonico (62): Er war 1973 einer der ersten KAGfreilandBiobauern. Bis in die Neunzigerjahre führte er das Öko-Hotel Hitsch-Huus in seiner Wohngemeinde Fanas GR. Heute arbeitet der Mitbegründer des Steinbock-Labels als Projektleiter und Publizist.

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ör auf, mich mit Abkürzungen wie MSC, FSC, MH und TS zu necken. Erklär mir lieber, was sie bedeuten», sagt Andrea lachend zu Martin und bittet ihn um ein Stück von dem gebratenen Lachs. «Hier erhältst du MSC», erwidert dieser. «Das steht für Marine Stewardship Council und bedeutet, dass dieser Fisch mit weitmaschigen Netzen gefischt wurde. So sind die jungen Fische im Meer geblieben, und der Fischer wird auch in einigen Jahren noch etwas zu fangen haben.» Beide geniessen den Moment am See. «Der Blumenstrauss ist übrigens MH», sagt Martin verschmitzt. «Steht sicher für Mein Hausmann? Oder meinst du Max Havelaar?», lacht sie ihn aus, «den kenn sogar ich. Ich kaufe regelmässig Honig, Orangensaft und Kaffee von MH. Die schmecken super, und ich weiss, dass die Bauern für ihre Produkte einen fairen Preis erhalten, deren Kinder die Schule besuchen können und die Umwelt geschont wird.» Martin freut sich, dass Andrea genauso Wert auf nachhaltige Produkte legt wie er, und neckt weiter: «Ist dieser Tisch nicht wunderschön? Für dieses FSC-Holz wurden nicht ganze Wälder kahl geschlagen, der Wald steht dank Forest Stewardship Council immer noch.» Fehlt noch das TS-Brot, also TerraSuisse. Dieses Label wurde mit den IP-SuisseBauern und der Schweizerischen Vogelwarte Sempach erarbeitet und verpflichtet die Bauern, Lebensräume für seltene Pflanzen und Wildtiere zu schaffen.

Brigitte Ambühl Braun (59): Die medizinische Leiterin des AFK (Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer des Schweizerischen Roten Kreuzes) in Bern hilft gefolterten und traumatisierten Menschen sowie ihren Angehörigen, den Weg zurück in die Normalität zu finden.

Andrea und Martin sind frisch verliebt. Trotzdem haben sie die Probleme der Welt nicht aus den Augen verloren. Beim romantischen Tête-à-tête setzen sie auf Produkte, deren Herstellung ethischen Richtlinien folgt. Auf Qualität und Vielfalt müssen sie nicht verzichten.


DAS BESTE AUS DER MIGROS Ernst A. Brugger (62): Er berät seit Jahren Unternehmen in Strategie-Entwicklung und Nachhaltigkeit und initiierte den Energietrialog Schweiz. Darin suchen Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft Lösungen für Energieproduktion und -verbrauch.

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Stephan Baer (56): Der Präsident und Delegierte des Verwaltungsrats der Baer Weichkäserei engagiert sich für Umweltschutz und Ökologie. So ist er unter anderem Gründungs- und Vorstandsmitglied der Vereinigung für ökologisch bewusste Unternehmensführung.

Andrea und Martin geniessen den Nachmittag mit MaxHavelaar-Rosen, MSC-Lachs und einem Bio-Spinatsalat. Sedona-Möbel aus FSC-Akazienholz: Tisch, 200 x 90 cm, Fr. 799.—*, Sessel, Fr. 218.—*, Bank, 200 x 33 cm, Fr. 436.—* * In folgenden Filialen erhältlich: www. migrosgiardino.ch.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Peter Baumgartner (65): Der langjährige Afrikakorrespondent des «Tages-Anzeigers» lebt seit 1994 in Nairobi (Kenia) und kämpft für ein differenziertes Afrikabild. Er initiierte eine Primarschule für Slumkinder und leitet die BioVision-Bauernzeitung «The Organic Farmer».

Marco Berg (43): Er ist Geschäftsführer von Klimarappen und hat dazu Programme entwickelt. Die Stiftung hat sich gegenüber dem Bund verpflichtet, von 2008 bis 2012 zwölf Millionen Tonnen CO2 zu reduzieren. Davon mindestens zwei Millionen Tonnen im Inland.

Labels für Mensch, Tier und Natur FSC

Holz mit dem Label des Forest Stewardship Council (FSC) wurde nach umwelt- und sozialverträglichen Prinzipien gewonnen. Dazu gehören auch der Artenschutz und die Rechte der Landbewohner.

MSC

MSC steht für Marine Stewardship Council. Das Label zeichnet Fische und Meeresfrüchte aus nachhaltiger Fischerei aus. So werden die Bestände, der Lebensraum Meer und die Existenz der Fischer und ihrer Familien gesichert.

Bio

Das Bioprogramm der Migros fördert die nachhaltige Landwirtschaft ohne chemische Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger. Flugtransporte und Gentechnologie sind verboten. Inländische Bioprodukte kommen aus Betrieben, die nach Bio-Suisse-Richtlinien produzieren.

Max Havelaar

Die Stiftung Max Havelaar (Schweiz) setzt sich weltweit für den fairen Handel und die Interessen von Kleinbauern im globalen Süden ein. Neben dem gerechten Preis erhalten die Produzenten eine FairtradePrämie für soziale Projekte.

TerraSuisse

Dieses Label steht für eine naturnahe und tierfreundliche Schweizer Landwirtschaft. So setzen die Bauern auf natürliche Lebensräume, was zum Beispiel der selten geworge denen Feldlerche zugutekommt.


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Seniorenhandy: Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht ? Auch viele ältere Personen hätten gerne ein Telefon für unterwegs. Die Handys der klassischen Anbieter schrecken sie aber ab: wegen der meist viel zu komplizierten Bedienung. Da kommen die Mobiltelefone aus dem Haus Emporia Telecom gerade recht. Alles ist auf Bedienkomfort und Sicherheit für die ältere Generation ausgerichtet. emporiaTALK – so einfach wie ein Festnetztelefon Ein Handy, das so einfach zu bedienen ist wie das gewohnte Festnetzgerät zu Hause – darauf haben viele ältere Leute gewartet. „Da verirrt sich niemand im Menü, weil alle Funktionen mit Schiebeschaltern erreichbar sind“, sagt Emporia GeschäftsführerinEvelinePupeter-Fellner. „Seniorinnen und Senioren wollen telefonieren, nicht spielen.“ Ausgezeichnete Noten erhält das Modell bei einem Test in der österreichischen Zeitschrift Konsument. Die Tester loben vor allem die praktischen, große Tasten und die für den Bedarf von älteren Personen zugeschnittenen Zusatzfunktionen.

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emporiaLIFEplus – sorgt für mehr Sicherheit Auch dieses Modell setzt dank intuitiver Menüführung auf einfachste Bedienung – und besticht mit dem Mehr an Sicherheit: An der Rückseite des Handys befindet sich eine Notruftaste. Wird diese drei Sekunden lang gedrückt, alarmiert das Handy nacheinander fünf frei programmierbare, voreingestellte Nummern – sei es der Ehepartner, die Kinder, der Notfalldienst oder der Arzt. Das emporiaLIFEplus ist bereits seit letztem Herbst bei M-Electronics für CHF 349,00 erhältlich.

Das macht Emporia-Handys so benutzerfreundlich • Extra große Tasten mit ausgezeichnetem Druckpunkt • Extra großes Display für sehschwache Personen entwickelt • Superlaute Hörer- und Klingellautstärke • Schiebeschalter statt komplizierter Menüs für einfachste Bedienung • Notruf - Funktion • Freisprecheinrichtung • Vibrationsalarm • Taschenlampe Das emporiaTALK ist ab Mitte Mai bei M-Electronics für CHF 199,– erhältlich.

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Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Laura Cotton (42): Nach einem Autounfall machte Laura Cotton Bekanntschaft mit nackten Spitalwänden. Daraufhin gründete sie die Genfer Stiftung «Paint a Smile» und verleiht seither Krankenzimmern mit viel Farbe und fröhlichen Sujets eine angenehmere Atmosphäre.

Raphaël Domjan (37): Der Gründer und Skipper von «PlanetSolar» ist ein Mann mit Visionen. Ziel seines Teams ist es, die Welt mit einem Solarkatamaran zu umrunden — einem Fahrzeug, das mit umweltschonendem Antrieb auf der Basis erneuerbarer Energie funktioniert.

Leuchtkraft wie am ersten Tag Schon ab 20 Grad strahlende Farben ohne Grauschleier: das neue Total-Waschmittel.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Eva Jaisli (51): Als Chefin des Berner Familienunternehmens PB Swiss Tools sorgt sie dafür, dass in ihrer Firma neueste Technologien eingesetzt werden: Trotz stetigem Umsatzwachstum hat sich der Wasser- und Chemikalienverbrauch in der Produktion verringert.

Ernst Schweizer (61): Der Patron des gleichnamigen Metallbauunternehmens gilt als erfolgreicher Hersteller und Förderer von Solarkollektoren. Seit Jahren hat er sich der nachhaltigen Unternehmensführung für Mitarbeitende, Kunden und Umwelt verschrieben.

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NEU IN DER MIGROS

Eine Innovation, die Tier, Mensch und Umwelt erfreut: Das Katzenstreu Fatto Hygiene White genügt höchsten Ansprüchen an Hygiene und Komfort. Die natürlichen, weissen Tonkörnchen verklumpen zu festen Steinen, die sich bequem aus der Katzentoilette entfernen lassen. Zudem hält Fatto Hygiene White bis zu viermal länger als herkömmliches Katzenstreu. Fatto Hygiene White, 8 l, Fr. 9.10

Das Velo stets dabei Velotouren in den Ferien sind der Trend. Bei Do it + Garden Migros gibt es nun ein umfangreiches Sortiment für alle Bedürfnisse. Mit dem «Fabbri BICI Exclusiv Deluxe» lassen sich bis zu vier Velos spielend leicht transportieren. Der Anhängerkupplungs-Fahrradträger ist im unbeladenen Zustand hochklappbar, eine Absenk-automatik lässt den Kofferraum einfach und ohne Kraftaufwand öffnen. Und mit einem weiteren Zubehör wird er auch zum Ski- und Snowboardträger. Fabbri-Fahrradträger BICI Exclusiv Deluxe 2 und 3, ab Fr. 699.—* * Bei Do it + Garden Migros erhältlich.

Siegmund Tischendorf (54), Schauspieler, lebt in Zürich und ist zurzeit mit seinem Erfolgsstück «Caveman — du sammeln, ich jagen» in der Schweiz auf Tournee. Siegmund Tischendorf, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mein Vater hatte einen Verlag in Salzburg. Als ich neun Jahre alt war, habe ich Ansichtskarten mit leichten Druckfehlern in einen Karton gepackt, auf mein Fahrrad geschnallt und zu einem sensationell günstigen Preis an die Salzburger Souvenirläden verkauft. Mein Vater war nicht sauer, im Gegenteil: Ich musste später die Handelsakademie besuchen. Wie viel verdienen Sie heute?

Mehr, als ich brauche, aber viel zu wenig, um einen Porsche zu fahren. Obwohl ich das gar nicht wirklich anstrebe. Haben Sie einen Spartipp?

Nicht auf dem Geld hocken bleiben, möglichst viel hergeben, es kommt doppelt und dreifach zurück.

Silke Bender


84 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ René Estermann (42): Der Geschäftsführer der Stiftung Myclimate ist massgeblich am Aufbau des führenden Anbieters freiwilliger CO2-Kompensationsleistungen beteiligt. «Die Zeit ist reif für konkrete Klimaschutztaten», erklärt der Ingenieur-Agronom.

Gesunde Erfrischung

Carpe Diem Kombucha hat fertig getüftelt, zumindest für den Augenblick, und Quitte und Cranberry in die Flasche gebracht.

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Bilder Getty Images, Saisonküche (2)

asser ist gut. Carpe Diem Kombucha ist besser. Ob als Muntermacher zum Frühstück, als erfrischender Begleiter zum Mittag- und Abendessen oder als feiner promillefreier Aperitif für Nachtschwärmer, die mit dem Auto unterwegs sind: Carpe Diem Kombucha ist beliebt bei gesundheitsbewussten Menschen, die nicht auf Genuss und Lebenslust verzichten wollen. Zugegeben, klingt wie eine Werbebotschaft, ist aber Alltag. Carpe Diem ist Natur pur und kommt ohne künstliche Aromen und Süssstoffe, ohne Kon-

servierungsmittel und Farbstoffe aus. Schlicht ein Getränk, das dem Zeitgeist von heute perfekt entspricht. Was die Chinesen an der Wirkung von Kombucha (siehe rechts) bereits seit 220 v. Chr. schätzen, darauf sollen inzwischen auch Hollywoodstars wie Kirsten Dunst, Meg Ryan und Oliver Stone oder Popqueen Madonna schwören. Die beiden neuen Varianten von Carpe Diem, Cranberry und Quitte, vereinen nun die positiven Eigenschaften von Kombucha mit den Vorzügen der Früchte und bringen Abwechslung ins Trinkglas. MJ

NATÜRLICHER GENUSS:

Carpe Diem Kombucha Classic, Quitte* oder Cranberry* 4 x 50 cl, Fr. 6.90 50 cl, Fr. 1.80 * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Olivier Ferrari (47): Als Gründer des Finanzunternehmens Coninco gehört er zu den bekanntesten Spezialisten für die Verwaltung und Erhaltung von Pensionskassen. Mit der Stiftung One Nature möchte der Waadtländer ein Pionierprojekt für erneuerbare Energie starten.


DAS BESTE AUS DER MIGROS Guido Fuchs (47): Seit 1995 beschäftigt sich der Forstingenieur mit der Zertifizierung des FSC (Organisation, welche eine umweltgerechte Waldwirtschaft anstrebt). Fuchs setzt sich für die nachhaltige Waldbewirtschaftung ein und hat die Arbeitsgruppe FSC initiiert.

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Markus Gander (44): Der «Social Entrepreneur» des Jahres 2007 ist Gründer und Geschäftsführer des Vereins Infoklick.ch. Dieser engagiert sich für mehr Mitwirkung und Mitsprache von Jugendlichen. Seit 2007 hilft der Verein den Jungen, Projekte zu realisieren.

Cranberry

DIE WUNDERBEERE: Die kleinen

Früchte sind eng mit der Preiselbeere verwandt. Ihr Geschmack ist aber herber und saurer. Aufgrund ihres hohen Anteils an wertvollen Antioxidantien gelten sie als der Anti-Aging-Geheimtipp schlechthin.

Quitte

DER HONIGAPFEL: Sie gilt als

Symbol der Liebe und der Fruchtbarkeit und enthält reichlich Mineral- und Ballaststoffe. Die alten Griechen haben die Quitte zur Stärkung des Magens eingesetzt.

Kombucha

DER REGULATOR: Die durch die Fermentation entstandenen Enzyme und organischen Säuren fördern die Verdauung und harmonisieren den Stoffwechsel. Zudem unterstützen wichtige Bioessenzen den Körper auf natürlich sinnvolle Weise.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Thomas Streiff (50): Als Projektkoordinator engagierte er sich für die Entwicklungszusammenarbeit in Ostafrika und Indien. Heute leitet der Partner der Beratungsfirma Brugger das Nachhaltigkeitsforum Zürich und berät multinationale Firmen im Bereich Nachhaltigkeit.

Dario-Andri Schwörer (40): Der Sarganser Ski- und Bergführer ist seit Jahren auf Expeditionen der Non-Profit-Organisation «Top to Top» unterwegs: Die Umweltaktion macht mit Muskelkraft und jungen Menschen in aller Welt auf das Klimaproblem aufmerksam.

NEU IN DER MIGROS

Klassiker in Bio-Qualität

Die gefüllten Nussrollen und Birnweggen sind ein Stück Schweizer Tradition. Die beliebten Gebäcke geniesst man gemütlich zum Nachmittagskaffee, als süsse Stärkung beim Wandern oder einfach als kleine Verpflegung zwischendurch. Nun sind die beiden Klassiker auch in Bio-Qualität erhältlich. Jede Packung enthält zwei Stück. Bio-Birnweggen, 150 g, Fr. 2.40 Bio-Nussrollen, 150 g, Fr. 2.50

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NEU IN DER MIGROS

Süsses trotz Diabetes

Speziell für Diabetiker ist die neue assortierte Pralinés-Mischung geeignet, die bisher nur saisonal Ende Jahr erhältlich war. Die Truffes au lait, die Demi-Lune mit Mokkafüllung und die Pralinés Rochers mit Mandelsplittern sind ein feiner Schoggigenuss, trotz künstlicher Süssungsmittel. Pralinés avec des édulcorants, 140 g, Fr. 12.50* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Beerenstarker Globi

Anstelle des Disney-Motivs ziert jetzt Globi die Verpackung des koffeinfreien Ice Tea Himbeer. Der Inhalt ist gleich geblieben, aber der Preis hat sich geändert. Ein Beutel kostet jetzt NEU 20 Rappen weniger. VERPACKT Globi Ice Tea Himbeer, 60 g,

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Stephan Schmidheiny (61): Der Unternehmer und Milliardär ist Gründer des Weltwirtschaftsrats für nachhaltige Entwicklung. Die Organisation wird von Unternehmensvorständen geführt und hat ein Ziel: umweltschonend produzieren und trotzdem Geld verdienen.

Roland Stulz (64): Als Geschäftsführer von Novatlantis hat Roland Stulz ein Ziel. Er will eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen schaffen. Die Organisation ist der ETH angschlossen und setzt deren neuste Forschungsresultate praktisch um.

Sündhaft feine Sorten

Die Glace ist längst viel mehr als ein klassisches Dessert. Die raffinierten Kreationen der Migros bieten sinnliche Erlebnisse — und sind schon fast kultverdächtig.

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alls Sie demnächst Ihr heisses Date mit einer kühlen Verführung zum Schmelzen bringen oder zu Hause Ihre Liebsten verwöhnen möchten: Wie wärs mit einem cremigen Schoko-

ladeeis mit grossen, weichen Brownies-Stücken? Rahmglace gespickt mit Walnussstückchen und mit Ahornsirup veredelt? Oder feine Waldbeeren-Rahmglace mit Beerenstückchen, mar-

moriert mit einer fruchtigen Beerensauce? Dies sind nur Kostproben aus der Linie Crème d’or, einer der vielen feinen Glacesorten der Migros. Die Migros hat die Nase in Sachen Glace ganz vorn

und lanciert jährlich zwanzig Neuheiten – ob Leckeres am Stängeli für die Kleinen, knusprige Cornets für zwischendurch oder auserlesene Glaces für besondere Momente. TG

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90 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ René Künzli (67): Der Unternehmer gründete die Terz-Stiftung, welche sich für Selbstständigkeit und Sicherheit im Alter einsetzt. René Künzli engagiert sich seit Jahren für ältere Mitmenschen und will erreichen, dass sie lange selbständig bleiben können.

Daniel Lüscher (41): Er hat die Bürgerinitiative und Klimaschutzorganisation Myblueplanet im März 2007 zusammen mit Geschäftsfreunden gegründet. Myblueplanet will den C02-Ausstoss in Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung senken.

Gleicher Inhalt D Die neue M-Classic-Linie kommt im trendigen D Doch keine Angst, der Inhalt bleibt gleich wie

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MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Ich steh nun mal auf Knackiges.» Bildredaktor Olivier Paky (33) aus Zürich mags knackig. «Die Knackerli habe ich schon als kleiner Junge geliebt. Am liebsten als Hotdog mit viel Ketchup.» Dies ist bis heute so geblieben, und darum finden wir eins ganz bestimmt immer im Kühlschrank von Olivier — ein Sixpack Knackerli.

Wird neu M-Classic FrischbackFlûtes, 3 Stück, Fr. 3.—

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Wird neu M-Classic FrischbackVital-Brötchen, 5 Stück, Fr. 3.30


DAS BESTE AUS DER MIGROS Stefan Nowak (52): Als Geschäftsführer der Nowak Energie & Technologie AG fördert er erneuerbare Energien und die Energieeffizienz in der Entwicklungszusammenarbeit. Zusätzlich setzt er sich national und international für die Fotovoltaik ein.

— neuer Look

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Claude Schneidinger (60): Als Patron der Schneidinger AG fördert er den Anbau von Bio-Baumwolle. Daraus entstehen Satin, Bettbezüge oder Frottierwäsche. Zudem ist er Initiant des Projekts «Trace-it 3», das zusammen mit der Migros eine klare Deklaration anstrebt.

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Outfit daher: einfach, klar und verständlich. bisher. Überzeugen Sie sich selbst! Wird neu M-Classic Butterweggli, 5 Stück, Fr. 3.10

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MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Frisch gebacken sind sie unwiderstehlich.» WIRD ERSETZT

Wird neu M-Classic FrischbackKrustenbrötchen, 6 Stück, Fr. 2.80

Stephanie Hüsser (21) aus Zürich backt ihre Brötchen gerne selber. Und das schon seit Kindertagen. «Wir hatten immer eine Reserve an Frischbackbrötchen im Kühlschrank. Das halte ich heute genauso, denn man weiss ja nie, wann das nächste Katerfrühstück auf dem Programm steht.»

www.migros.ch Mehr Infos zur neuen MigrosLinie finden Sie im Internet unter www.migros.ch/m-classic


Der neue Verso. Das praktische Raumwunder, jetzt mit noch mehr Platz.

Mehr Fahrkomfort und Laderaum: 32 mögliche Sitzpositionen und eine grosse, ebene Ladefläche.

Mehr Sicherheit für Sie und Ihre Mitfahrer: Aktive Kopfstützen vorne mit Anti-Schleudertrauma-Schutzsystem, Kopf-Airbags auf der 3. Sitzreihe beim 7-Plätzer.

Mehr Ausstattung: Schon die Basisversion Linea Terra überzeugt Mehr Beinfreiheit: zum Beispiel mit der Mehr Platz als in einer Klimaanlage und Luxuslimousine. Mittelarmlehne in der 2. Sitzreihe.

Mehr Übersicht: Zusätzlicher Innenraumspiegel, grosses GlasPanoramadach (optional), grössere Frontscheibe.

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Von aussen werden Sie denken: wie kompakt. Von innen werden Sie denken: wie gross. Mit dem neuen Verso können Sie nur profitieren. — Sauberste Motorentechnologie dank Toyota Optimal Drive — Nur 5,6 l Verbrauch (2.0-l-Common-Rail-Turbodiesel) — Nur 146 g/km CO-Ausstoss — Den Verso gibt’s bereits ab Fr. 32’200.–* oder für Fr. 331.– pro Monat inkl. 3 Jahre Gratis-Service Testen Sie das Raumwunder jetzt bei einer Probefahrt. * Unverbindlicher Nettopreis.

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93 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Urs Muntwyler (51): Bereits im Rahmen seiner FEAM-Lehre führte er erste Studien über Solarzellen durch und lancierte in den Achtzigerjahren die Tour de Sol, das erste Rennen mit solarbetriebenen Fahrzeugen.

WIRD ERSETZT

Bruno Oberle (53): Der Direktor des Bundesamts für Umwelt engagiert sich seit 1980 für Umweltschutz. Als Berater unterstützte er öffentliche Verwaltungen und Unternehmen und gab sein Wissen als Dozent an der ETH weiter.

NEU IN DER MIGROS

M-Classic bringt auch viele Neuheiten in Ihre Migros

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M-Classic Feinwaschmittel, flüssig, Nachfüllbeutel, 1,5 l,

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M-Classic Vollwaschmittel, Pulver, 2,49 kg,

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Wird neu M-Classic Erdbeertorte, 840 g, Fr. 11.—


94 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ Hans Weiss (68): Der ehemalige Geschäftsleiter der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz setzt sich für den Schutz der Berggebiete ein und ist ein Verfechter des ökologischen Landschaftsschutzes. Heute engagiert sich der Berner freiberuflich auf diesem Gebiet.

Lilly Vogel (89): Als offizielle Schweizer Flüchtlingshelferin betreute sie während des Zweiten Weltkriegs unzählige Menschen in Schweizer Lagern. Nach ihrer Pensionierung gründete Vogel mehrere Leprastationen in Senegal, die sie heute noch jährlich besucht.

SPROSSEN, ob Linsen-, Zwiebel-

oder Mungosprossen, schmecken nicht nur zu Käse, sondern auch im Salat oder im Sandwich. PEPERONI weich braten und erst zum Schluss die aufgequellte Hirse darüberstreuen, mitbraten. ABTROCKNEN — das macht Paola Ghillani gerne. Vielleicht, weil sie nur selten in der Küche steht?

Verschossen in rassige

Paola Ghillani zeigt Firmen, wie Nachhaltigkeit wirtschaftlich erfolgreich funktioniert. Und Köchin beweist der Unternehmerin, wie nachhaltig winzige Kressesprossen sind und wie sie ihren Tapas


SAISONKÜCHE Walter Thut (50): Der Bauingenieur misst bioenergetische Schwingungen von Wasser und zeigt so auf, dass renaturierte Flussabschnitte besser abschneiden als verbaute. Er entwickelte das Gerät Aqua-4D mit, das Wasser ohne Zugabe von Chemikalien reinigt.

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Véronique Goy Veenhuys (53): Als CEO von Equal Salary setzt sie sich für Lohngleichheit zwischen Mann und Frau ein. Die offiziellen Zahlen weisen diesbezüglich auf einen Unterschied von rund 19 Prozent hin. Dagegen kämpft die engagierte Waadtländerin an.

Nachgefragt

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si e, ht üse und -früc Saisonale Biogem kenesan, Walliser Troc rm Pa d Greyerzer un fleisch und Wein. lbst? Sie pro Woche se ➔ Wie oft kochen Zeit Für mehr reicht die Drei- bis fünfmal. leider nicht. Sie … ➔ Kochen ist für Genuss. d … Entspannung un n? nie im Leben esse e Si ➔ Was würden l. tte mi ns änderte Lebe Kutteln und genver n Sie gern einmal de ür ➔Mit wem w essen gehen? her obwohl ich nicht sic Mit Adam und Eva, iv eltgeschichte posit bin, ob dies die W beeinflusst hätte.

D

ie Geschäftsphilosophie der Unternehmerin Paola Ghillani hat bei der Gründung ihrer Firma Paola Ghillani & Friends AG im September 2005 hier und da Kopfschütteln oder höfliches Lächeln ausgelöst. Man schätzte sie zwar als intelligente Frau ein, die durchaus wirtschaftlichen Erfolg anstrebte. Etwas blauäugig fand man aber, dies mit sozialer, gesellschaftlicher und ökologischer Verantwortung im Dienste der Menschen zu koppeln. Ghillani

war Prophetin Pr in der Wüste einer gewinnmaximierten Welt. Dabei gewi hatte die 45-Jährige als Geschäftsführerin der Max-Havelaar-Stifführer tung bereits unter Beweis gestellt, dass finanzieller f Erfolg auch unter Einhaltung ethischer Grundsätze Einh erreichbar ist. «Bei der Fair-Tradeerreic Organisation Max Havelaar haben Orga alle profitiert: p die Bauern und deren Familien, die Produzenten und die di Natur. Und trotzdem wurde eein schöner Gewinn erwirtscha schaftet. Was will man mehr?», mein Paola Ghillani. Sie berät me meint heut Firmen in der Umsetzung he heute eben eb ebendieser Philosophie und verschafft ihnen so einen Vorsprung schaff sc gegenüber gege ge der Konkurrenz.

G Geschäftsfrau Gesc Paola Ghillani nascht fürs Leben gern nasc

Köch Margaretha Junker von Köchin der «Saisonküche» de «S hört aufmerksam zu, während sie ein weiteres Kressefeldchen auf den Küchentisch legt. «Wollen Sie fürs Foto wirklich die gesamte Fläche mit Kresse auslegen? Was machen Sie nachher damit?», will Paola Ghillani wissen. «Die ganze Redaktion wartet auf unsere Rückkehr», erklärt die Köchin lachend. «Heute Abend werden alle in irgendeiner Form Kresse geniessen.» Paola Ghillani wollte von der «Saisonküche» mit Tapas oder Mezze verwöhnt wer-

Kochen mit der «Saisonküche» «S

Sprossen

Margaretha Junker von der «Saisonküche» die richtige Würze verleihen.

Sprossen stehen bei der Köchin Margaretha Junker ebenso hoch im Kurs wie bei Paola Ghillani (rechts). Die Unternehmerin streut mit Begeisterung Linsensprossen über den Ziegenfrischkäse aus dem Greyerzerland.


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Anne Petitpierre-Sauvain (66): Die Professorin der Universität Genf setzt sich als Wissenschafterin seit Jahren für Umweltanliegen ein — unter anderem als Präsidentin des Rates für nachhaltige Entwicklung.

den, denn sie nascht fürs Leben gern. Nicht so sehr Süsses, sondern möglichst authentische Speisen aus der jeweiligen Region. «Auf Reisen durch Syrien und Palästina habe ich das Häppchen-Essen entdeckt. Die Lebensmittel überraschen den Gaumen durch ihre Einfachheit und Ehrlichkeit», erläutert sie. «Da liegen wir mit unseren Tapas ja genau richtig. Die Sprossen sind aus dem Luzernischen, der Frischkäse und der Greyerzer aus der Region Bulle», meint Margaretha Junker zufrieden, während sie die Kresse schneidet. Alles ist schnell und einfach zubereitet. Genau richtig für die Geschäftsfrau Ghillani. Und die Sprossen seien erst noch absolut nachhaltig: in der eigenen Küche ohne Abfall selbst zu ziehen, ausgesprochen gesund, leicht und bekömmlich.

Die Migros ist richtig eingespurt

Paola Ghillani ist ein von der Migros unabhängiges Mitglied der Verwaltung MGB. Die Schweizerin mit italienischen Wurzeln kauft am liebsten Produkte der Labels «Aus der Region. Für die Region.», «TerraSuisse», «Bio» oder «Heidi». «Das sind Tausende von unverfälschten Produkten, die von Schweizer Bauern auf kurzen Transportwegen direkt in den Verkauf gelangen. Da geschäftet die Migros nach meiner Philosophie», meint Paola Ghillani. Ihr Ziel hätte auch Gottlieb Duttweiler formulieren können: eine Wirtschaft, die den Menschen erlaubt, sich zu entwickeln und das Leben zu lieben. So wie sie es im Moment tut, denn der regionale Ziegenkäse mit den Linsensprossen schmeckt Paola Ghillani hervorragend – oder ist der Hirse-Peperoni-Kresse-Mix nicht doch besser? Text Ruth Gassmann Bilder Lucas Peters

www.paolaghillanifriends.ch

Adèle Thorens Goumaz (37): Die grüne Nationalrätin aus Lausanne VD und Vertreterin des Bildungszentrums Romandie des WWF Schweiz kämpft auf politischer Ebene für Solarenergie sowie generell für soziale und ökologische Anliegen.

Würzige Tapas mit winzigen Sprossen Kleine Mahlzeit für 4 Personen Zubereitung ca. 40 Minuten Pro Person ca. 15 g Eiweiss, 30 g Fett, 9 g Kohlenhydrate, 1500 kJ/360 kcal

ZUTATEN

Peperoni-Tapas: 2 EL Hirse 5 EL Wasser 2 rote Peperoni, z. B. extra süsse Ramiro ca. 1 EL Rapsöl Salz ca. 50 g Bio-Kresse Greyerzer-Tapas: 100 g Greyerzer surchoix 1 Beutel Bio-Sprossen, z. B. Zwiebel oder Alfalfa schwarzer Pfeffer aus der Mühle Ziegenkäse-Tapas: 1 TL Senf 2 EL Essig, z. B. Apfelessig mit Waldhonig 3 EL Rapsöl 1 Bund Bio-Radieschen 2 Ziegenfrischkäse nature oder mit Kräutern à ca. 80 g 1 Beutel Bio-Sprossen, z. B. Linsen oder Radieschen

ZUBEREITUNG

1 Für die Peperoni-Tapas Hirse mit dem Wasser übergiessen. 10 Minuten quellen lassen. Peperoni entkernen und in grosse Stücke schneiden. In Öl in einer Bratpfanne bei kleiner Hitze beidseitig ca. 10 Minuten braten. Hirse in ein Sieb geben, kalt abspülen und gut abtropfen lassen. Über die Peperoni streuen und kurz mitbraten. Mit Salz würzen. Alles dekorativ anrichten, auskühlen lassen. Zum Servieren mit Kresse garnieren. 2 Für die Greyerzer-Tapas den Käse in feine, möglichst lange Stäbchen schneiden. Sprossen in eine Schale geben und die Käsestäbchen darauf anrichten. Mit schwarzem Pfeffer bestreuen. 3 Für die Ziegenkäse-Tapas Senf, Essig und Öl zu einer Sauce rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Radieschen in Würfelchen schneiden und beigeben. Käse in Viertel schneiden. Sprossen in eine Schale geben und den Käse darauflegen. Mit der Sauce übergiessen. Tipp: Tapas mit Brot oder Crackers servieren.

Alle Rezepte auf www.saison.ch Gratis-Probeheft: SMS senden an die Nummer 966 (Fr. —.20) mit Kennwort MM-Probe, Name und Adresse


98 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ Nicolas Walder (42): Der Direktor von Genève Roule engagiert sich mit seinem Gratisverleih von Velos für die berufliche Eingliederung von Asylanten und Arbeitslosen. Walder kämpft seit Jahren für den Einsatz von erneuerbaren Energien im Verkehr und in Altersheimen.

Roger Strässle (48): Der Zürcher Journalist schreibt für das Fachmagazin «Umweltperspektiven» und versucht damit, Schweizer Unternehmen zu mehr ökologischem und sozialem Engagement zu bewegen. «Gutes Ökodesign führt letztlich zu wichtigen Innovationen.»

Rucola

KOCHTIPPS

DIE WÜRZIGEN: Rucolasprossen schmecken etwas

Kleine Giganten

Tipps und Tricks rund ums Thema Sprossen von Saisonküche-Köchin Andrea Pistorius

S

prossen sind einfach sagenhaft: kraftvoll, scharf, frisch, aromatisch, würzig – und erst noch gesund.

Ernährungsinfo Was ihren Reichtum an wertvollen Vitaminen, Mineral- und Nährstoffen sowie pflanzlichem Eiweiss anbelangt, sind die kleinen Sprossen wahre Giganten. So enthält zum Beispiel der viel gepriesene Eisenlieferant Spinat gerade mal 3,3 mg Eisen pro 100 g, während die kleinen Alfalfasprossen 12 mg aufweisen. Alfalfa enthält auch 218 mg Kalzium gegenüber 19 mg im Eisbergsalat. Das Spriessen lässt die Menge der Inhaltsstoffe explosionsartig ansteigen. So erhöht sich der Eiweissgehalt bei den ausgewachsenen Sprossen um über 20 Prozent gegenüber dem Samen, die lebenswichtigen Aminosäuren nehmen sogar um das Fünffache zu.

Sprossen selber ziehen In der Migros finden Sie je nach Region unterschiedliche Sprossen, teils abgepackt im Beutel, teils zum Selberschneiden. Zudem sind sie in grösseren Filialen auch als Keimsamen erhältlich. Auf feuchtem Fliess oder im Keimapparat gedeihen die Sprossen innerhalb von wenigen Tagen. Mit «aussäen und in 5–6 Tagen ernten» entsprechen sie ganz der

heutigen Zeit: pflegeleicht, rasant im Wachstum und mit grossem Mehrwert bei tiefem Preis.

Aufbewahren Selbst gezogene Sprossen können in Frischhaltedosen oder Plastikbeuteln mit Löchern bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Kochen mit Sprossen Es gibt keinen Grund, die gesunden Kraftprotze stiefmütterlich zu behandeln. Als starke Partner sind sie ideal in Salaten. Ebenso peppt die Spriessgesellschaft Pizzas, Quark, Crème fraîche, Saucen, Suppen, Omeletten, Rühreier und Risotto auf. Da sie Hitze nicht mögen, gibt man die Sprossen warmen Gerichten erst am Schluss bei. Sie sind aber auch ein Genuss auf Butterbroten – ob mit Wurst oder mit Käse belegt.

Kresse

DIE SCHARFEN: Mit Quark oder

Frischkäse passen die sehr pikanten und würzigen Sprossen zu Gschwellti, oder sie ersetzen Kräuter in Salaten. Zu Pumpernickel mit Butter und Rauchlachs sind sie ein Gedicht. In der Migros ist Kresse regional bereits gekeimt oder als Samen erhältlich.

milder als die ausgewachsene Pflanze und geben einem Salade niçoise, Kartoffel- oder Nudelsalat einen besonderen Pfiff. Sie sind regional gemischt mit Alfalfasprossen oder als Samen erhältlich.


SAISONKÜCHE Nicolas Morel (60): Der Genfer entwickelte das Projekt «SUNtool», welches sich mit der Optimierung von Bauten beschäftigt. Gebäudeinstallationen und Solarenergie gehören zu den Spezialgebieten des ETH-Physikers, der sich politisch bei den Grünen engagiert.

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Ernst Pfenninger (70): Der VR-Präsident des Zahn- und Haarbürstenherstellers Trisa steht seit vielen Jahren für eine nachhaltige und soziale Unternehmensführung ein. Bei Trisa sind alle Angestellten seit 1972 auch Aktionäre und stellen die Hälfte des Verwaltungsrats.

AUFGEGABELT

Zwiebel

Linsen

DIE PIKANTEN: Ihr Aroma erinnert an Frühlingszwiebeln. Zwiebelsprossen geben einem Kopfsalalat mit Radiesli, Gurken, Rüebli im Verbund mit Salatkräutern wie Maggikraut, Dill und Basilikum eine sommerlich frische Note. Sie sind bereits gekeimt erhältlich.

DIE NUSSIGEN: Linsensprossen

schmecken nussig, leicht süsslich und ein wenig herb. Sie passen zum Beispiel zu einer mit saurem Halbrahm pürierten Kartoffelsuppe, zu gemischten Blattsalaten und zu Käse. Sie sind in der Migros bereits gekeimt erhältlich.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Reisefieber

Alfalfa

DIE FRISCHEN: Alfalfasprossen,

Soja-Mungo

DIE AROMATISCHEN: Mild und süsslich passen Mungosprossen zu allen asiatischen Gerichten. Sie sollten kurz gedämpft oder blanchiert werden. Mit Zitronensaft, Ingwer und Zitronengras sind sie ein schmackhafter Begleiter zu Fisch. Sie sind bereits gekeimt erhältlich.

Bild Gian Vaitl

auch Luzerne genannt, schmecken leicht nussig. Mit ihrer frischen Note passen sie perfekt in Salate und Sandwiches, zu einem Avocado-Dip, einem kalten Gurken-JoghurtSüppchen oder zu gefüllten, überbackenen Champignons. Sie sind regional als Sprossen oder als Samen erhältlich.

Was waren das noch für Zeiten – auf Tante Maries Heubühne, die wir mit der Leiter eroberten. Versteckspiele im Heu gehörten zur Tagesordnung, bis das Donnergrollen von Onkel Raimund unsere Spielereien beendete. Dann sassen wir auf den Heuballen und schauten verträumt nach Osten oder Westen. Vielleicht kommt daher meine horizontale Reiselust. Wie wäre es an Pfingsten mit dem Appenzellerland? Sanfte Hügel, eine zünftige Küche (www.orteverlag.ch/pages/ wirtschaft/ruetegg.htm), rässe Einwohner und eine putzige Unterkunft für himmlisches Schlafen (stezimi@bluewin.ch). Oder in den Westen nach Clarmont, am Fuss des Juras. Dort gibt es ein Miniferienhaus zum Mieten (www. lapetitecabane.ch). Kochen geht auch, und die Migros Waadt ist nicht weit, mit Wurstspezialitäten von Vincent Bolay aus Sévery und frischer Kresse. Nein? Dann besuchen Sie doch eine der urtümlichen Pinten in Pampigny («Du Chêne») oder in Aubonne («Le Cercle»). Bon appetit.


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Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

IHRE REGION MIGROS ZÜRICH

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Frische und Vielfalt ist Programm

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Zusammenfassung des Geschäftsberichts 2008 der Genossenschaft Migros Zürich.


102 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2008 Die Genossenschaft Migros Zürich (GMZ) veröffentlicht den Geschäftsbericht 2008.

D

er Geschäftsbericht 2008 ist besonders den 309 240 Genossenschafterinnen und Genossenschaftern der Migros Zürich gewidmet. Und deshalb berichten darin, stellvertretend für sie alle, zehn Genossenschafter von ihrer persönlichen Welt und darüber, wie sie die Migros wahrnehmen. Im Berichtsjahr konnten neue Stellen geschaffen und der Umsatz um rund 151 Mio. Franken gesteigert werden (Details siehe Kasten).

Neu-Genossenschafterin Anya Fischli: «Für mich stimmt das Migros-Angebot.»

Investitionen flossen ins Filialnetz

Im Vorjahr umgebaute Verkaufsstellen entwickeln sich sehr erfreulich; auch 2008 wurden erneut über 100 Mio. Franken in den Um- und Ausbau des Filialnetzes investiert. So zum Beispiel im Glattzentrum durch die vollständige Erneuerung der Food-Etage, aber auch durch den Umbau des Ladens und Restaurants Horgen sowie ergänzend des Einbaus eines M-Electronic-Fachmarkts. Es entstanden neue MigrosFilialen in Fällanden und Albisrieden (Migros Pünt), die Migros Greifensee wurde deutlich vergrössert, und in Lachen kamen im neuen Obersee-Center eine Migros, ein Sessibon-Restaurant sowie ein SportXX dazu. Auch die Fachmarktbereiche wurden weiter ausgebaut: mit zwei neuen Outdoor by SportXX in Zürich so-

wie dem M-Electronics in Dietikon. Ausserdem eröffnete die Migros-Zürich-Tochter Activ Fitness zwei neue Studios in Wetzikon und Dietikon. Während der Euro’08 und im Rahmen des Migros-Kulturprozents schuf die GMZ auf der Stadtzürcher Blatterwiese einen Familypark, der zu einem einzigartigen Anziehungs-

punkt für Gross und Klein wurde. Dafür erhält die Migros Zürich im April 2009 den begehrten «XaverAward 2009» in Silber. Die Mitarbeitenden der Migros Zürich freuen sich, wenn es ihnen auch 2009 gelingt, die Erwartungen der Kundschaft erfüllen zu können. Eve Pfeiffer

So bestellen Sie den Jahresbericht: Der Jahresbericht 2008 der Genossenschaft Migros Zürich kann per Postkarte mit diesem Talon direkt bestellt werden über die Adresse: Genossenschaft Migros Zürich, Postfach, 8021 Zürich. Name/Vorname: Str./Nr.: PLZ/Ort: Anzahl Jahresberichte:

Kennzahlen der Migros Zürich Umsatz 2008: 2 675 604 000 Franken Veränderung zum Vorjahr: +151,1 Mio. Franken (+6,0%) Verkaufsfläche: 184 995m2 97 Super- und Verbrauchermärkte 28 Fachmärkte (SportXX, OBI, Do-it, Micasa, M Electronics), 47 Migros-Restaurants, (inklusive Klubschulen und Freizeitanlagen). 8 DMP (Detaillist mit Migros-Produkten): 5 Klubschulen, 5 Fitnessparks, 1 Golfpark, 1 Golfcampus, 1 Sport- und Erlebnispark Mitarbeitende Vollzeit: 4414 Mitarbeitende Teilzeit: 4815 Migros-GenossenschaftsMitgliederbestand: 309 240 (Die genannten Zahlen sind per 31.12.2008 berechnet.)


IHRE REGION MIGROS ZÜRICH Erfolgsrechnung 2008

Anmerkungen zur Erfolgsrechnung 2008

(In tausend Franken)

2007

Nettoerlöse Detailhandel Grosshandel Gastronomie Freizeit/Fitness Bildung/Kultur Dienstleistungen Total Umsatz ohne Mehrwertsteuer Andere betriebliche Erträge Total betrieblicher Ertrag

1)

2'269'895 131'290 164'522 34'769 31'470 43'658 2'675'604 33'574 2'709'178

2'142'408 115'311 162'736 33'598 29'243 41'215 2'524'511 29'026 2'553'537

Aufwand Waren- und Dienstleistungsaufwand Personalaufwand Mieten Anlagenunterhalt Energie und Verbrauchsmaterial Werbung Verwaltung Übriger Betriebsaufwand Betriebliche Abschreibungen Total betrieblicher Aufwand

2)

3) 4)

–1'837'808 –476'681 –74'720 –28'360 –43'650 –18'055 –14'396 –52'287 –111'825 –2'657'782

–1'733'537 –465'528 –72'185 –25'433 –40'183 –16'540 –13'732 –45'986 –98'257 –2'511'381

51'396

42'156

1'323 –6

1'251 1'008

52'713

44'415

Steuern

–11'273

–8'601

Gewinn

41'440

35'814

EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) Finanzergebnis Ausserordentliches Ergebnis

5) 6)

Gewinn vor Steuern

Bilanz per 31. Dezember 2008 – Aktiven

2007

Aktiven

2) Personalaufwand Löhne und Gehälter Sozialversicherungen Personalvorsorgeeinrichtungen Sonstiges

3) Übriger Betriebsaufwand Übriger betrieblicher Aufwand Gebühren und Abgaben

4) Betriebliche Abschreibungen Beteiligungen Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Übrige Sachanlagen Anlagen im Bau Immaterielle Werte

5) Finanzergebnis Kapitalzinsertrag Beteiligungsertrag Fremdwährungsgewinne Kapitalzinsaufwand

6) Ausserordentliches Ergebnis Gewinn aus Veräusserung von Anlagevermögen Übriger a.o. Ertrag Verlust aus Veräusserung von Anlagevermögen Übriger a.o. Aufwand

2008

2007

2'032 31'542 33'574

1'901 27'125 29'026

–373'951 –43'304 –40'987 –18'439 –476'681

–369'426 –42'092 –40'749 –13'261 –465'528

–47'885 –4'402 –52'287

–41'583 –4'403 –45'986

–351 –14'161 –78'643 –17'589 0 –1'081 –111'825

0 –12'193 –70'515 –15'222 –11 –316 –98'257

1'072 285 126 –160 1'323

1'019 238 197 –203 1'251

807 0 –813 0 –6

1'022 18 –32 0 1'008

(In tausend Franken)

2008

2007

0

35'726

3'005 66'191

3'328 75'196

8'948 61'906 30'893 29'609 0 37'228 237'780

5'036 50'872 30'217 31'197 0 37'891 269'463

3'092 10'200 634'216 41'467 688'975

3'033 10'200 598'416 35'827 647'476

926'755

916'939

Passiven

Umlaufvermögen

Fremdkapital 21'834

22'959

4'536 151 18'935

1'587 5 20'073

4'502 3'590 84'510 2'264 140'322

0 3'230 80'610 2'014 130'478

4'500 0 6'017

5'000 0 774

19'909 1'427

19'909 1'778

Sachanlagen Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Übrige Sachanlagen Anlagen im Bau Total Anlagevermögen

414'400 295'730 21'600 22'850 786'433

423'700 295'000 23'100 17'200 786'461

Bilanzsumme

926'755

916'939

7)

Anlagevermögen Finanzanlagen Langfristige Forderungen Konzernunternehmungen Nahe stehende Unternehmungen Dritte Beteiligungen an Konzernunternehmungen an Dritten

(In tausend Franken)

1) Andere betriebliche Erträge Aktivierte Eigenleistungen Andere betriebliche Erträge

Bilanz per 31. Dezember 2008 – Passiven

2008

(In tausend Franken)

Flüssige Mittel Kurzfristige Forderungen Forderungen aus Lieferung/Leistung Konzernunternehmungen Nahe stehende Unternehmungen Dritte Andere kurzfristige Forderungen Konzernunternehmungen Dritte Vorräte Aktive Rechnungsabgrenzung Total Umlaufvermögen

| 103

Kurzfristige Verbindlichkeiten Finanzverbindlichkeiten Konzernunternehmungen Aus Lieferung/Leistung Konzernunternehmungen Dritte Andere Verbindlichkeiten Nahe stehende Unternehmungen Dritte Personal- und M-Partizipation-Konten Passive Rechnungsabgrenzung Langfristige Verbindlichkeiten Rückstellungen Total Fremdkapital

8) 9) 10)

Eigenkapital Genossenschaftskapital Gesetzliche Reserve Andere Reserven Bilanzgewinn Total Eigenkapital

Bilanzsumme

11)


104 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

Bericht der Kontrollstelle

Anmerkungen zur Bilanz

(In tausend Franken)

7) Aktive Rechnungsabgrenzung Vorausbezahlte Aufwendungen Übrige Abgrenzungen

8) Passive Rechnungsabgrenzung Klubschul-/Freizeit-Erträge Mieten Übrige Abgrenzungen

9) Langfristige Verbindlichkeiten

10) Rückstellungen AHV-Ersatzrente Sonstige Rückstellungen

11) Andere Reserven Arbeitsbeschaffungsreserven Freiwillige Reserven

2008

2007

598 1'666 2'264

1'162 852 2'014

18'823 474 10'312 29'609

17'713 357 13'127 31'197

0

0

32'728 4'500 37'228

33'391 4'500 37'891

3'000 631'216 634'216

3'000 595'416 598'416

Anhang zur Bilanz

Grundsätze der Rechnungslegung: Die Rechnungslegung erfolgt nach den Vorschriften des Aktienrechts.

Informationen zur Bilanz (In tausend Franken) Brandversicherungswerte Mobilien Immobilien (Vorjahreszahlen bereinigt)

Aufgelöste Stille Reserven

Wesentliche Beteiligungen (In tausend Franken) – Migros-Genossenschafts-Bund

Sitz in Zürich, Zweck: Vermittlung von Waren und Dienstleistungen sowie Kulturgütern

– Activ Fitness AG Sitz in Meilen, Zweck: Betreiben von Fitness-Studios – City Parkhaus AG Sitz in Zürich, Zweck: Betreiben von Parkhäusern – LFS AG Sitz in Moosseedorf BE, Zweck: Erwerb, Halten, Vergabe von Lizenzen für DL im Gastro-Bereich

2008

2007

634'190 1'074'119

632'780 1'003'794

0

0

GrundkapiGrundkapital tal 15'000 15'000 TFr.

Beteiligungsquote 32,30 %

650 650 TFr. 3'828 200 3'828 TFr.

100,00 % 13,06 % 33,00 %

Die Genossenschaft verfügt über ein Risikomanagement. Die Verwaltung stellt sicher, dass die Risikobeurteilung zeitgerecht 200 TFr. und angemessen erfolgt. Sie wird regelmässig durch die Geschäftsleitung über die Risikosituation der Unternehmung informiert. Anhand einer systematischen Risikoanalyse haben die Verwaltung und die Geschäftsleitung die für die Genossenschaft wesentlichen Risiken identifiziert und hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und finanzieller Auswirkungen bewertet. Mit geeigneten, von der Verwaltung beschlossenen Massnahmen werden diese Risiken vermieden, vermindert oder überwälzt. Die selbst zu tragenden Risiken werden konsequent überwacht. Die Resultate der Risikobeurteilung berücksichtigt die Verwaltung angemessen in ihrer jährlichen Überprüfung der Geschäftsstrategie. Die Verwaltung hat die letzte Risikobeurteilung am 2. 12. 2008 vorgenommen und festgestellt, dass die Risiken durch Strategien, Prozesse und Systeme grundsätzlich gut abgedeckt sind. Es bestehen keine weiteren nach OR 663b ausweispflichtigen Sachverhalte. (In Franken)

Verwendung des Bilanzgewinns Gewinnvortrag vom Vorjahr Gewinn des laufenden Jahres Bilanzgewinn zur Verfügung der Urabstimmung Zuweisung an andere Reserven Vortrag auf die neue Rechnung (In tausend Franken)

Aufwendungen im Rahmen des Zweckparagrafen Kulturelles Bildung Soziales Freizeit und Sport Wirtschaftspolitik Anteilmässige Verwaltungskosten/Rückstellungen/Steuern

V % des massgebenden Umsatzes

2008

26'904 41'439'728 41'466'632 41'460'000 6'632 2008

2007

2'765 7'483 499 2'515 95 1'002 14'359

2'936 7'763 565 1'497 135 948 13'844

12'132

11'486

Jürg Wyser, Genossenschafter seit 30 Jahren.


IHRE REGION MIGROS ZÜRICH

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Genossenschafterin Regula Huguenin (mit Tochter Lumire) liebt besonders das Migros-Sanddornmark.

GENOSSENSCHAFT MIGROS ZÜRICH Liebe Mitglieder In diesen Tagen erhalten Sie per Post die Stimmkarte für die

Regionale Urabstimmung 2009 zugestellt mit der Bitte, zu folgender Frage Stellung zu nehmen: Genehmigen Sie – unter Entlastung der Verwaltung – die Jahresrechnung 2008 und die vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinnes? Erläuterungen zur Abstimmungsfrage: Genehmigung Jahresrechnung Die Jahresrechnung mit dem Bericht der Revisionsstelle, der Antrag der Verwaltung auf Verwendung des Bilanzgewinns sowie ein Auszug aus dem Jahresbericht unserer Genossenschaft sind in dieser Ausgabe publiziert. Diese Dokumente liegen ausserdem zusammen mit dem vollständigen Jahresbericht am Sitz unserer Genossenschaft, Pfingstweidstrasse 101, 8005 Zürich, zur Einsichtnahme durch die Mitglieder auf. Die Stimmkarten werden den Stimmberechtigten (gemäss Mitgliedschaftsregister) spätestens zehn Tage vor dem Wahltag (6. Juni 2009) per Post zugestellt. Allfällige Beschwerden über nicht erhaltene oder unrichtige Stimmkarten sind frühestens sechs, spätestens drei Werktage vor dem Urabstimmungstag beim Mitgliederregister unserer Genossenschaft zuhanden des Wahlbüros geltend zu machen.

Wahlbüro: René Brack (Präsident), Adlikerstrasse 79, 8105 Regensdorf Zita Greter (Vizepräsidentin), Zürich Doris Poulin, Oberrieden Heinz Schlatter, Boppelsen Werner Widmer, Zürich Die Urabstimmung wird nach den Bestimmungen der Statuten und des Wahlreglements durchgeführt. Diese Dokumente können von den Mitgliedern gegen Vorweisung des Anteilscheins / Mitgliederausweises in unseren Verkaufsstellen sowie am Sitz der Genossenschaft in 8005 Zürich, Pfingstweidstrasse 101, eingesehen werden. Bitte füllen Sie die Stimmkarte so rasch als möglich aus. Wenn Sie Ihre Stimmkarte in einer Filiale unserer Genossenschaft vorweisen und in die Urne werfen, erhalten Sie auch dieses Jahr den beliebten «Schoggi-Gruss». Die Urnen sind während der üblichen Verkaufszeiten geöffnet. Stimmkarten, die per Post eingesandt werden, sind bitte zu frankieren. Spätester Termin für die Rücksendung (oder Rückgabe) der Stimmkarte:

Samstag, 6. Juni 2009 Mit Ihrer Teilnahme an dieser Urabstimmung machen Sie nicht nur von Ihrem statutarischen Mitbestimmungsrecht Gebrauch. Sie würdigen damit ebenso sehr die Anstrengungen unserer Mitarbeitenden im verflossenen Geschäftsjahr. Herzlichen Dank im Voraus. Genossenschaft Migros Zürich Die Verwaltung 18. Mai 2009


spinas|gemperle Foto: Getty/Pier, Shutterstock (Fotomontage)

Für beide Seiten das Beste. Fischgenuss mit dem WWF­Ratgeber. Drei Viertel der kommerziell genutzten Fischbestände sind heute schon überfischt oder von Überfischung bedroht. Helfen Sie mit, die Plünderung unserer Meere zu stoppen, und geniessen Sie Fisch ganz bewusst. Welche Produkte empfehlenswert sind, erfahren Sie in unserem Einkaufsratgeber oder im Internet. wwf.ch/fisch


BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ

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Thomas Stocker (50): Der Klimaforscher und Professor der Universität Bern ist gleichzeitig Ko-Vorsitzender des Weltklimarats (IPCC). Die Arbeiten des IPCC haben massgeblich zur Uno-Klimakonvention und zum Kyoto-Protokoll beigetragen.

FAMILIE

Gähnorgie auf der Schulbank

Fast 50 Prozent aller Schüler langweilen sich im Unterricht. Die Hälfte der Lerninhalte geht so flöten. Während Kinder zu Hause kreativ agieren können, müssen sie in der Schule still sitzen. Pädagoge Thomas Götz empfiehlt, den Lerninhalt alltagstauglich zu vermitteln. Wenn Kinder Praktisches zu berechnen lernen, beispielsweise, wie lange sie mit dem Kickboard bis zum Dorfkiosk unterwegs sind, steigt ihre Konzentration garantiert.

IN FORM

Die einfachste Diät der Welt

Kampf den Kalorien — nur diese bedrohen die schlanke Linie ernsthaft.

Wie abnehmen? Die Antwort verschwindet unter einem Zahlensalat von Eiweissen, Kohlenhydraten und Fettmengen. Dabei ist sie einfacher, als ein Spiegelei zu braten: Wer er schlank werden will, muss nur auf die Kalorienzahl achten. n. Das fanden amerikanische Forscher heraus. Der Menüplan von vier Diätgruppen wurde aus verschiedenen Mengen von Kohlenhydraten, Eiweissen und Fetten zusammengesetzt. Alle Teilnehmer verringerten die täglich aufgenommene Kalorienzahl und bewegten sich pro Woche 90 Minuten. Nach zwei Jahren waren die Übergewichtigen im Schnitt vier Kilogramm leichter – unabhängig von der Zusammensetzung der Diät. www.wissenschaft.dee

Schlank und rank dank weniger Kalorienbomben im Kühlschrank.

ONLINE-UMFRAGE: TIERE

Neue Frage auf www. migrosmagazin.ch

Was löst die Rückkehr von Wildtieren bei Ihnen aus? ➔Ich freue mich, das ist ein Sieg der Natur. ➔Wilde Tiere machen mir Angst. ➔Alles Mumpitz!

Bilder Getty Images, Plainpicture, Keystone

Je wärmer das Klima, desto mehr Futter finden die Tiere — und produzieren häufiger Nachwuchs.

Wildschweine fühlen sich sauwohl Obelix hätte seine helle Freude an dieser Nachricht: Wildschweine vermehren sich in unseren rasend schnell. Der Schweizer Wildtierbiologe Hannes Geisser spricht sogar von einer wahren Explosion des Bestandes. Für den Menschen kann diese Entwicklung teuer und

teilweise sogar gefährlich werden: Auf der Suche nach Futter vernichten die Wildtiere ganze Ernten. Und mit dem Nachwuchs im Schlepptau attackieren sie teilweise auch Menschen. Grund für die rasant wachsende Population ist die

Klimaerwärmung. Weil Eichen, Kastanien und Buchen mehr Früchte produzieren, finden die wilden Schweine mehr Nahrung. Und gut genährte Tiere ihrerseits sind natürlich reproduktionsfreudiger als hungrige. www.zeit.de

Frage von letzter Woche

Wann macht Ihr Kind Sie glücklich? Wenn …

So haben unsere Leser geantwortet:

11 %

es sich gut benimmt

13 %

52 %

es selber glücklich ist

es in der Schule ist oder schläft

24 %

ich sein Vertrauen spüre


108 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ Christoph Pfluger (54): Der Herausgeber und Journalist («Zeitpunkt» für intelligente Optimisten) gilt als unabhängiger und überzeugender Kämpfer für alternative Geld- und Wertesysteme. Bereits 1994 initiierte er ein Referendum gegen die Globalisierung.

Daniela Rondelli Stromsted (46): Als Geschäftsführerin des Projekts Schweizer-Tafeln sorgt sie dafür, dass überschüssige Nahrungsmittel und Lebensmittelspenden bedürftigen Menschen zukommen. Vorher arbeitete sie für Max Havelaar.

E

in milder Frühlingstag im Auzelg-Quartier an Zürichs nördlichem Stadtrand. In den Vorgärten blüht der Flieder, auf den Strassen kurven Kinder auf Velos herum. Die Wohnhäuser sind zweistöckig, die Grünflächen zahlreich und die Autos Mangelware. Für Familien muss dieses idyllische Quartier ein Paradies sein. «Ja, es ist schön hier», sagt Nanette Alber (43). Sie hält mit Geschirr abtrocknen inne und blickt aus dem Fenster der Quartiersbaracke: Wiesen, Schrebergärten und viel Himmel. «Aber der erste Eindruck täuscht. Wir haben viele Probleme», betont Alber. Sie setzt sich im Quartierverein für ein besseres Auzelg ein.

«Wir wollen zeigen, dass wir nicht so schlimm sind»

In der gegenüberliegenden Ecke des Gemeinschaftsraums schart sich ein Dutzend Mädchen und Jungen um ein Pult mit einem Computer. Es wird gelacht und geblödelt. Im Hintergrund läuft Musik. Die Schüler schneiden mit zwei Profis von Tele Schwamendingen den gemeinsam aufgenommenen Film. «Euses Auzelg» heisst der Streifen. Zweck: «Wir wollen zeigen, dass wir nicht so schlimm sind, wie in den Medien immer wieder behauptet wird», sagt die 13-jährige Chantal stellvertretend für ihre Gschpänli. Tatsächlich produziert das Auzelg so ziemlich alle Negativschlagzeilen, die es über Jugendliche zu schreiben gibt: eine abgefackelte Brücke, zerstörte Autos, Schmierereien am Schulhaus, nächtlicher Lärm und Vandalismus. Ausserdem soll ein Primarschulmädchen sexuell belästigt worden sein und eine veritable Gang ihr Unwesen treiben. «Die reden von uns wie von einem Ghetto», sagt Eda (13). Das soll sich nun ändern. «Wir müssen den Kindern die Möglichkeit geben, etwas Positives zu gestalten», sagt Jacqueline Kölliker (40) mit einem

Und Action — gegen die Vorurteile

Brandanschläge, zerstörte Autos, sexuelle Gewalt: Die Jugendlichen des Zürcher Quartiers Auzelg haben einen üblen Ruf. Das soll sich nun ändern — dank einem selbst gedrehten Film. Ein starker Streifen, der zeigt, wie man Jugendlichen eine Perspektive geben kann.


BESSER LEBEN FAMILIE Bertrand Piccard (51): Der Wissenschafter reiste zusammen mit Brian Jones als erster Mensch in einem Ballon in 19 Tagen um die Erde. Als Mitbegründer der Stiftung «Winds of Hope» unterstützt er Hilfsorganisationen, die gegen wenig bekannte Leiden kämpfen.

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André Poulie (44): Zusammen mit seinem Bruder Jan rief André Poulie die Stiftung Theodora ins Leben. Sie setzt sich für hospitalisierte Kinder ein. Clowns besuchen die kleinen Patienten und bringen sie zum Lachen. Zurzeit sind 113 Clowns in 106 Institutionen aktiv.

«Der Film zeigt das Quartier in gutem Licht.» Werner Schacher (57) ist Hortleiter im Auzelg.

«Die Ideen des Quartiervereins machen uns Hoffnung.» Hinten von links: Jasmin, Jérémie, Sharon, Molka, Chantal, Eda, Hazim und Ilir. Vorne von links: Elif und Anid.

Co-Schulleiterin Domenica Frigg (35).


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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Rahel Tschopp (38): Die schulische Heilpädagogin gründete 2007 die CompiSchule. Im Rahmen ihres Projekts CompiSternli bringen Primarschulkinder älteren Menschen den Umgang mit dem Computer bei und fördern so den Dialog zwischen den Generationen.

Blick auf den bunten Haufen Jugendlicher. Kölliker hat drei Kinder und gehört zum harten Kern des Quartiervereins. Sie hatte die Idee mit dem Film. Ihre Hoffnung: die Jugendlichen durch sinnvolle Beschäftigung von Dummheiten abhalten und zugleich Quartierbewohner miteinander ins Gespräch zu bringen. Denn das Auzelg liege ihr am Herzen, sagt Kölliker. Den zehn Jugendlichen des Filmprojekts auch. Chantal findet die Wohnungen schön und die Nachbarn tolerant. «Alle kennen sich, und ich habe viele Freundinnen.» Chantals Mutter ist Lehrerin, und sie selbst möchte einmal Sozialarbeiterin werden. Wie ihre Freundin Eda trifft sie sich gerne draussen mit anderen Kids. Ihr Lieblingsplatz ist der «Schueli». Was glauben sie, warum andere Jugendliche solche Orte zerstören? «Die haben zu Hause niemanden, der sich um sie kümmert», mutmasst Chantal, und Eda fügt an: «Es ist ihnen einfach langweilig.» Der Film ist auch ein Hilferuf. «Wir wollen auf die strukturbedingten Probleme des Auzelgs aufmerksam ma-

Reto Ringger (45): Als Gründer und ehemaliger CEO des Zürcher Unternehmens SAM hat er Massstäbe gesetzt. Sein Dow-JonesSustainability-Index gilt heute weltweit als Richtschnur für nachhaltige Anlagen. Und der Firmensitz von SAM erfüllt die Minergie-Standards.

«Die Kinder brauchen sinnvolle Treffs.» Claudio Tamò (44) ist Co-Schulleiter der Primarstufe Auzelg.

«Unser Laden ist ein Treffpunkt für Kinder und Erwachsene.» Seneza Kusi (27), Inhaberin des Quartierladens «MultiKulti Markt».

DAS SAGT DER EXPERTE Andy Limacher (29) ist Leiter der Kinder- und Jugendförderung bei Infoklick. Der gemeinnützige Verein unterstützt in der ganzen Schweiz Gruppen, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzen (www.infoklick.ck)

«Die meisten Jugendlichen machen keine Probleme»

In Zürich wehren sich Jugendliche gegen ihren schlechten Ruf mit einem Film — eine Idee von Erwachsenen. Ist das sinnvoll? Das Projekt klingt spannend. Offenbar setzt man auf die Stärken der Jugendlichen. Das ist gut. Wichtig ist, dass jeder seine Ideen und Talente einbringen kann.

für die Zukunft geben? Wenn die Mädchen und Jungen den Wunsch hatten, den Film zu machen, und sich dafür eingesetzt haben, dann haben sie dabei etwas gelernt, und das Projekt wirkt längerfristig. Es kann durchaus das Quartierleben verändern, dann wirkt es doppelt.

Kann der Film den Beteiligten eine Perspektive bieten und Mut

Was ist mit Vandalismus, Rauschtrinken oder Gewalt?

Hat diese Art von Jugendarbeit vorbeugende Wirkung? Jede Art von Mitgestaltung wirkt aus unserer Sicht präventiv, nach dem Motto «Ich zerstöre nicht den Platz, den ich mitgestaltet habe».

In welchem Alter sollen Kinder in sinnvolle Projekte eingebunden werden? Je früher Kinder und Jugendliche lernen, ihr Lebensumfeld mitzuge-

stalten, desto eher engagieren sie sich auch noch mit 18 oder 20.

Sind nicht immer die dabei, die ohnehin kein Problem haben, sich zu beschäftigen? Vielleicht. Ohnehin haben und machen die allermeisten Schweizer Jugendlichen keine Probleme. Beim Rest setzen wir auf die Peer-toPeer-Wirkung: Engagierte Jugendliche reissen Gleichaltrige mit.


112 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ Stefan Tobler (50): Der St. Galler Theologe leistet seit 2003 als Direktor des Instituts für ökumenische Forschung im rumänischen Hermannstadt (Sibiu) Aufbauarbeit vor Ort, insbesondere für das interdisziplinäre Projekt «Menschenwürde und Armut in Rumänien».

chen», sagt Kölliker. Seit ein paar Jahren verfrachtet die Stadt kinderreiche, finanziell schlecht gestellte und bildungsferne Migrantenfamilien mit Vorliebe ins Auzelg. Geld für Hobbys haben diese Menschen nicht, ihr Name ist bei der Lehrstellensuche nicht förderlich. Eine bessere soziale Durchmischung wünschen sich alle, die mit den Jungen zu tun haben. Die Schulleiter Domenica Frigg (35) und Claudio Tamò (44) sagen: «Das würde dem ganzen Quartier guttun und die schulische Zusammenarbeit mit den Eltern erleichtern.»

«Es ist cool im Auzelg, ich möchte immer hier leben»

Soziale Brennpunkte wie das Auzelg gibt es in der Schweiz viele. Jugendarbeit auch. Aber ändert sie etwas? «Wenn die Jugendlichen ihre Wünsche anbringen können, schon», antwortet Andy Limacher, Verantwortlicher für Jugendprojekte beim Verein Infoklick (Interview Seite 111.). Und wenn engagierte Jugendliche Gleichaltrige mitziehen auch. Insofern hat der Schwamendinger Film gute Chancen, etwas zu bewirken. «Es ist cool im Auzelg», sagt Ilir (14), «ich möchte für immer hier leben.» Später will er mal Un-

Michel Terrettaz (60): Seit 1978 ist er Animator und Chauffeur des WWF-Pandamobils. So vermittelt Terrettaz den Kindern die Natur engagiert und unterhaltend. Grossgeschrieben wird dabei die aktive Teilnahme der Kinder am Unterricht im fahrenden Klassenzimmer.

«Wir wollen unseren Kindern eine Identität geben.» Faten Hamida, Nanette Alber, Patricia Concha und Jacqueline Kölliker (von links) haben mit den Jugendlichen den Film realisiert.

ternehmer und Millionär werden. Er sieht keinen Grund, warum das Auzelg nicht der richtige Ort für diese Pläne sein sollte.

Text Yvette Hettinger Bilder Tanja Demarmels

Zum Film: www.teleschwamendingen.ch

www.migrosmagazin.ch Wahl des Wohnorts, Geld oder fördern: Was erhöht für Sie die Chancen der Kinder?

Wie packt man ein Jugendprojekt an?

Möchten Sie Jugendliche für ein gemeinsames Projekt begeistern? Gut zu wissen: ➔ Kinder engagieren sich am ehesten für eine Herzenssache. Fragen Sie sie also, was sie interessiert. ➔ Nehmen Sie alle Wünsche entgegen und ernst, auch wenn nicht alle umgesetzt werden können. ➔ Wählen Sie einen Zeitrahmen von vier bis fünf Monaten für ein abgeschlossenes Projekt. ➔ Beziehen Sie alle Jugendlichen in die Arbeiten mit ein. ➔ Passen Sie das Projekt Alter und Zeitgeist der Beteiligten an. ➔ Finanzielle Unterstützung und praktische Tipps gibt es bei der Gemeinde (Offene Jugendarbeit), beim Kanton oder beim Bund. Steht das Projekt unter einem konkreten Motto wie «Respekt» oder «Toleranz» hat es eher Chancen auf Unterstützung. ➔ Der gemeinnützige Verein Infoklick gibt ebenfalls Rat und vermittelt weitere Anlaufstellen für Hilfe (www.infoklick.ch).


BESSER LEBEN FAMILIE Christoph Sutter (35): Der Chef von South Pole Carbon engagiert sich für über 150 internationale Klimaschutzprojekte. Das WEF hat ihn als «Young Global Leader» nominiert. South Pole Carbon rangiert konstant unter den Top-3-Firmen der Branche.

Das läuft bereits

➔ Midnight-Projekte holen

seit zehn Jahren Jugendliche jeweils am Samstagabend von der Strasse und öffnen ihnen Turnhallen für Sport und Musik. An 50 Standorten treffen sich jährlich etwa 40 000 Jugendliche. www.midnight-network.ch

➔ Der Verein Freestyle-Park wurde im Jahr 2000 von etwa 15 Jugendlichen in Zürich gegründet. Im November 2008 wurde eine Halle eröffnet. Inzwischen fördert der Verein Kinder und Jugendliche in verschiedenen Freestyle-Sportarten. www.freestylepark.ch.

Die Dreharbeiten haben Jasmin (links) und Elif besonders Spass gemacht.

Diverse Projekte von Jugend mit Wirkung: ➔ In Zermatt VS haben sieben Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren eine Schülerzeitung ins Leben gerufen. Vorläufiger Höhepunkt: ein Interview mit dem Lovebugs-Sänger. ➔ In Rodersdorf SO entsteht ein Musical. Es soll Jugendliche aus Nachbargemeinden zum Mitmachen animieren. ➔ Der öffentliche Verkehr steht im Mittelpunkt der Jungen in Hofstetten-Flüh SO. Sie sammeln Unterschriften für mehr Busverbindungen. ➔ Ein Jahr lang haben Jugendliche und Erwachsene in St. Margrethen SG das Jugendcafé Chill geplant. Seit September 2008 ist das Lokal Realität. ➔ Zuerst gabs eine «Future Night» in Aeschi-Krattigen BE, dann kam eine Filmnacht mit anschliessendem Zmorge hinzu. Geplant und realisiert haben das Projekt acht Jugendliche, mit Hilfe von zwei Erwachsenen. www.jugendmitwirkung.ch

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Philippe Roch (59): Der ehemalige WWF- und Buwal-Direktor hat sich stets für die Umwelt eingesetzt. Heute beschäftigt sich der Genfer — auch als «Monsieur Luchs» bekannt — als unabhängiger Berater für Umweltfragen.

Die Perspektiven von Jugendlichen Yasemin (13), 2. Sek, Aarau: «Ich wachse bei meiner Grossmutter auf und möchte eines Tages die Kunstgewerbeschule besuchen. Ein Traum wäre auch eine Karriere als Schauspielerin. Deshalb spiele ich schon seit ein paar Jahren in der Schultheatergruppe mit.» Noemi (13), 2. Sek, Aarau: «Ich geniesse es, mit meinen Freundinnen auszugehen, Volleyball zu spielen oder einfach einmal nur herumzuhängen. Was mir Sorgen macht, ist die Jugendgewalt.» Anais (13), 2. Sek, Aarau: «Ich möchte das KV machen. Mein Vater berät mich dabei. Er ist immer für mich da und hört mir zu. Die Klimaerwärmung beschäftigt mich, und die Aggressivität unter Jugendlichen auch.» Amine (14), 2. Sek, Aarau: «Ich möchte mal Jura studieren, kann mir aber auch eine Karriere als Historiker vorstellen. Gemeinsam mit meinem Kollegen Samuel bin ich Mitglied einer Schlagzeuggruppe.» Angelina (16), Gymnasiastin, Lätti BE: «Später möchte ich einmal wirklich genug Geld haben, um mir ab und zu etwas zu gönnen, eine Reise oder Bücher ohne die ewige Rechnerei vorher. Ich will auf jeden Fall einen Beruf, der extrem Spass macht.» Lukas (16), Gymnasiast, Bremgarten BE: «Ich habe eine Schwester, die eine Schule für Gestaltung besucht. So etwas würde mir auch gefallen. Neben der Schule habe ich im Moment nicht viel Spielraum. Ausser gelegentlich einem Schwatz mit Kollegen übers Wochenende liegt nicht viel drin.» Serhad (16), Gymnasiast, Bümpliz BE: «Ich weiss schon lange, dass ich Chirurg werden möchte. Ein Verwandter von mir macht das, das imponiert mir. Zuerst werde ich Biochemie studieren. Nach der Schule übe ich eine halbe Stunde Geige, esse etwas, und dann wird gebüffelt. Meine Eltern motivieren mich, an der Ausbildung dranzubleiben.» Patricia (11), Fünftklässlerin, Bern: «Ich habe schon immer gern andere frisiert. Ich durfte auch schon einmal Frauen frisieren helfen. Schneiden liess man mich aber noch nie. Mein Traum ist, eine Coiffeuse zu sein. Ich möchte einmal einen Mann und ein Kind haben — und natürlich einen Coiffeursalon, ganz für mich allein.» Armin (11), Fünftklässler, Bern: «Ein Cousin von mir ist Koch. Das will ich auch werden. Ich esse nämlich gern. Viel gekocht habe ich zu Hause noch nicht, das kommt dann später. Nachher werde ich dann sehr wahrscheinlich noch Polizist.»

Umfrage Elisabeth Schwab und Nathalie Zeindler Bilder Daniel Rihs


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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Beat von Scarpatetti (68): Der Historiker, Künstler und Autor gilt als Geburtshelfer und ist heutiger Präsident des Clubs der Autofreien Schweiz (CAS). Zudem ist er Mitinitiant des Projekts «Transatlantic21», der ersten Atlantiküberquerung im Solarkatamaran Sun21.

HERZ & SEELE

Dank Pausen kein Clown

Im Frühling kommt die Müdigkeit. Es gibt jedoch Strategien, um auf Touren zu kommen. Tipps von Johannes Beck vom Zentrum für Schlafmedizin an den Basler Universitätskliniken.

Mit seinen Kräften nachhaltig umzugehen, ist wichtig. Gerade beim Job. Ein kurzes Innehalten steigert die Leistungsfähigkeit.

➜ Regelmässige körperliche Aktivität bei Tageslicht. Am besten morgens. ➜ Fahren Sie mit dem Velo zur Arbeit. ➜ Gehen Sie so oft wie möglich zu Fuss einkaufen. ➜ Unternehmen Sie regelmässig Spaziergänge. ➜ Machen Sie Wanderungen, um das Erwachen der Natur und die Blütezeit hautnah zu erleben. ➜ Schnappen Sie Rechen und Schaufel und bringen Sie Ihren Garten in Ordnung. ➜ Bringen Sie Wohnung, Balkon und Terrasse auf Hochglanz. ➜ Gehen Sie joggen. ➜ Machen Sie eine InlineSkate-Tour.

Yoga im Büro — gibts keinen speziellen Raum dafür, gehts auch auf einem Tisch.

SICH KURZ ENTSPANNEN

➔ Niemand sollte Sie in den nächsten zehn Minuten stören. ➔ Setzen Sie sich aufrecht und bequem hin. Strecken Sie den Kopf nach oben, senken Sie dann das Kinn. Atmen Sie vier Mal langsam und tief ein und aus. ➔ Schliessen Sie die Augen und nehmen Sie Ihre Gedanken bewusst wahr. Lassen Sie diese kommen und gehen, ohne sie festzuhalten. Das verlangsamt den gesamten Gedankenfluss. ➔ Verbleiben Sie mindestens fünf Minuten in dieser Haltung und atmen Sie dabei stets ruhig ein und aus. Kommen die Gedanken zur Ruhe, breitet sich diese Ruhe automatisch auch im Körper aus.

Mehr Infos: www.upkbs.ch/ weblink/schlaf.html

STIMMTS?

Bild Getty Images

Spermien sind sofort fruchtbar Stimmt nicht! Spermien müssen nach der Ejakulation einige Zeit reifen, bevor sie eine Eizelle befruchten können. Dies haben US-Forscher entdeckt. Während die Samenfäden sich in der Scheide, in der Gebärmutter oder im Eileiter aufhalten, laufen biochemische Prozesse ab, welche die Spermien sozusagen erst zeugungsfähig machen.

Thomas Vellacott (38): Der Programmleiter von WWF Schweiz hat sich für die «Volksinitiative für ein gesundes Klima» starkgemacht. Diese wurde in Bern eingereicht und will eine 30-prozentige Reduktion der Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 erreichen.

SICH SCHNELL EIN WENIG LOCKERN

➔ Arme im Stehen seitwärts nach oben führen (einatmen), auf Zehenspitzen stehen und sich vollständig strecken (Luft anhalten).

Auf der faulen Haut rumliegen — die Firma dankt

Die Mittagspause ist in der Schweiz gesetzlich verankert. Sie ermöglicht es den Berufstätigen, sich zu regenerieren und Kontakte zu knüpfen. Wer täglich mehr als sieben Stunden arbeitet, darf 30 Minuten pausieren. Bei neun Stunden und mehr sind es 60 Minuten. Für Arbeitspsychologen ist klar: Pausen — allen voran die Mittagspause — sind unverzichtbar, um den ganzen Tag frisch zu bleiben.

Sich danach zusammenfallen lassen und entspannen (ausatmen). ➔ Armkreisen im Stehen, dabei erst linker Arm nach vorn, rechter nach hinten. Seite wechseln. ➔ Locker stehen, die Beine leicht gebeugt. Kopf, Schultern sowie Oberkörper Wirbel um Wirbel nach vorn abrollen. Schultern, Arme und Kopf sind entspannt und sinken nach unten. Danach Oberkörper Wirbel um Wirbel aufrollen. ➔ Aufrecht sitzen, Hände umfassen die Stuhlfläche von unten. Sitz gegen Gesäss drücken und Spannung

kurze Zeit aufrechterhalten. Loslassen, relaxen, Arme schütteln. ➔ Nach den Lockerungsübungen ein Glas Wasser trinken. Der Körper braucht viel Flüssigkeit, um gut zu funktionieren. Karin Zahner

www.migrosmagazin.ch Von der Bildschirmauflösung zur Sitzposition: Zehn Regeln für den Computer-Arbeitsplatz.


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BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

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NACHHALTIGE SCHWEIZ Rolf Iten (50): Dem Geschäftsleiter des unabhängigen Forschungsund Beratungsbüros Infras ist die Umwelt seit Jahren ein grosses Anliegen. Er koordiniert zahlreiche nationale und internationale Projekte in den Bereichen Energie, Umwelt und Sozialpolitik.

Neue Erde erschaffen

Ein Komposthaufen steht in vielen Gärten. Nur: Wie verwendet man die frisch gewonnene Erde, damit man auch etwas davon hat?

Illustration Christian Lindemann

D

ie Grundidee ist einfach: Mit einem Kompost gibt man dem Boden einen Teil von dem zurück, was man ihm genommen hat. Damit der Garten und sein Besitzer von den Mühen profitiert, muss der Kompost aus klein gehäckselten Garten- und Rüstabfällen aber auch richtig verwendet werden. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten von Kompost. Rohkompost entsteht in der warmen Jahreszeit schon in zwei bis drei Monaten. In dieser kurzen Zeit verrotten die Ausgangsmaterialien jedoch noch nicht vollständig. Die Bodenlebewesen, die mit Ausdauer die Umwandlung von Abfall in Humus bewerkstelligen, sind weiterhin an der Arbeit. Dieser Frischkompost wirkt deshalb als rasch wirkender Dünger.

Ab Mai als dünne Mulchschicht ausgebracht, gibt er alten Beerensträuchern, Rosen und hungrigen Stauden den nötigen Kick für ein üppiges Wachstum.

Reifeprüfung mit Kressesamen

Nicht geeignet ist der Frühreife für Jungpflanzen oder Keimlinge, für sie ist er noch zu scharf. Im Gemüsebeet ist Rohkompost eher ungeeignet, vor allem Zwiebeln, Bohnen, Erbsen, Rüebli und Kräuter schätzen ihn nicht. Beim reifen Kompost sind alle Ausgangsmaterialien verrottet und in Humus umgewandelt. Das braucht seine Zeit. Bis es so weit ist, dauert es mindestens ein halbes Jahr, meist aber neun bis zwölf Monate. Im Frühling oder Herbst

in den Boden eingearbeitet, hat der Fertigkompost nur noch eine schwache Düngewirkung. Sein Vorteil liegt darin, dass er die Bodenstruktur langfristig verbessert. Ob der Kompost reif ist, zeigt der Kressetest: Keimen Samen auf

feuchtem Kompost innerhalb von vier Tagen nicht, ist er noch unreif. Wächst zwar die Kresse, zeigt aber gelbliche Blättchen, hat man auf Rohkompost gesät. Nur wenn die Kresse grün spriesst, wurde frischer Humus geerntet. Haia Müller

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118 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ Martin Brettenthaler (38): Als Konzernchef von Pavatex engagiert er sich auch für die Umweltorganisation Natureplus, die für eine nachhaltige Entwicklung im Bausektor einsteht. Mit dem gleichnamigen Label sollen zukunftsfähige Bauprodukte gefördert werden.

Barbara Buser (54): Die Architektin ETH hat zahlreiche Bauruinen in neue Kultur-, Begegnungs- und Wirkungsräume umgestaltet. Sie ist Initiantin der Bauteilbörse sowie des Basler Gundeldinger Felds, eines ehemaligen Fabrikareals, das heute ein lebendiges Zentrum ist.

Die Umwelt auf dem Beifahrersitz

Alternative Antriebe erobern den Automarkt. Bei manch einem Kunden passt ein Neuwagen mit Hybrid-, Erdgas- oder Ethanolantrieb aber schlecht ins Budget. Ein Blick auf den Occasionsmarkt könnte das Problem etwas entschärfen.

Mit gutem Gewissen und offenem Dach durch die Gegend brausen — neue, umweltschonende Autoantriebe machens möglich.

G

eorge Clooney hat eins. Brad Pitt auch. Und Leonardo DiCaprio fährt voll drauf ab. Umweltfreundlich angetriebene Autos sind trendy. Doch das gute Gewissen hat seinen Preis. Fahrzeuge mit alternativem Antrieb sind nicht billig.

Heiss begehrt: Occasionen mit alternativem Antrieb

Ein Auto aus zweiter Hand kostet in der Regel deutlich weniger als ein Neuwagen. Allerdings sind Fahrzeuge mit Alternativantrieb selten. Sie rollen erst seit wenigen Jahren über unsere Strassen und wurden nur in kleinen Stückzahlen verkauft. Entsprechend begehrt und teuer sind umweltfreundlich angetriebene Occasionswagen. Für einen fünf Jahre

alten Toyota Prius mit 50 000 Kilometern Laufleistung muss man etwa 25 000 Franken zahlen – der Neupreis liegt bei 39 770 Franken. Neben einem hohen Preis muss auch eine lange Frist bis zur Amortisation in Kauf genommen werden. Sie liegt beim Prius trotz geringem Spritverbrauch bei rund 133 000 Kilometern. Deutlich günstiger ist der Honda Civic Hybrid. Allerdings ist mit ihm kein rein elektrisches Fahren möglich. Hybride gelten als zuverlässig. Dennoch sollte man beim Kauf auf lückenlose Wartungsbelege zum Erhalt der Werksgarantie (beim Prius acht Jahre oder 160 000 Kilometer auf den Hybridantrieb) achten. Neuralgischer Punkt ist die Batterie. Ihre Lebensdauer hängt vom Fahrstil und Nutzungsverhal-

ten des Vorbesitzers ab. Wer das Risiko eines schnellen Batterientauschs nicht eingehen will, wählt einen teureren Händlervorführwagen.

Umweltschutz hat seinen Preis — meist fünfstellig

Neben Hybriden sind auch Erdgasautos auf dem Occasionsmarkt gesucht. Zwar gibt es insgesamt mehr Modelle. Die aber sind begehrt und gehen weg wie warme Weggli. Zum Beispiel der familientaugliche Chevrolet Nubira. Zweijährig und mit rund 35 000 Kilometern auf dem Tacho kostet er noch gegen 21 000 Franken. Für Kleinwagen wie den Citroën C3 GNV oder den Fiat Punto berappt man zwischen 12 000 und 15 000 Franken. Der VW-Familienvan

Touran kostet je nach Ausstattung bis zu 30 000 Franken. Noch dünner wird der Gebrauchtwagenmarkt für Autos, die mit Bioethanol E85 fahren. Zu haben sind nur Fahrzeuge von Ford, Saab und Volvo. Von den Skandinaviern ist kaum ein Modell unter 25 000 Franken im Angebot. Bei Ford beschränken sich die Occasionen auf den C-Max (ab 22 000 Franken) und den Focus (ab 19 000 Franken). Bezüglich Nachhaltigkeit des Treibstoffs kann man unbesorgt sein: Nachdem die einzige Schweizer Produktionsanlage für E85 den Betrieb eingestellt hat, wird hierzulande schwedisches Bioethanol angeboten. Die meisten Gebrauchtwagenkäufer werden sich aber wohl wieder für eine Occasion mit Ver-


BESSER LEBEN AUTO

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Daniel Kästli (48): Der Chef der Kästli Bauunternehmung gewann 2006 den Schweizer Umweltpreis. Mit dem Geld baute Kästli die Kiesgrube Rubigen BE zu einem Lernort aus. Diese war schon vorher in ein Biotop umfunktioniert worden. Quasi eine Schule im Freien.

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Monastir (HM/K/MIR/IBEPHE)

brennungsmotor entscheiden. Allerdings kann auch mit solchen Autos umweltschonend gefahren werden.

Bilder Volvo, Andreas Faust

Eine Frage der Dimension und des Fahrstils

Zunächst sollte die Grösse des Fahrzeugs angemessen sein. Eine Familie mit zwei Kindern kommt im Alltag meist mit einem Kompaktwagen aus. Wer nur für die Ferien einen grossen Van braucht, kann diesen auch mieten. Vorteil: Der Unterhalt für ein überdimensioniertes Auto fällt für den Rest des Jahres weg. Bei der Wahl des Antriebs sind der Verbrauch und damit verbunden der Ausstoss von «Klimagasen» wie CO2 wichtig. Seit 2004 gilt die Abgasnorm «Euro 4». Ab Anfang

September tritt «Euro 5» in Kraft. Eine Occasion sollte wenn möglich «Euro 4» erfüllen, «Euro 3» jedoch nicht unterschreiten. Manche Gebrauchtwagen verfügen bereits über sparsame Direkteinspritzmotoren. Inzwischen sind auch die ersten Spritsparmodelle mit Diesel, Leichtlaufreifen und weiteren Optimierungen auf dem Occasionsmarkt. Tendenz steigend. Dieselfahrzeuge – sie lohnen sich nur über eine Jahresfahrleistung von 30 000 Kilometer – sollte man aber nur mit vollwertigem und geschlossenem Dieselpartikelfilter kaufen. Wer dann noch seinen Fahrstil verbrauchsreduzierend abstimmt, kann auch mit einem Verbrennungsmotor umweltschonend unterwegs sein. Andreas Faust

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 579 796 Exemplare (WEMF Oktober 2008) Leser: 2 292 000 (WEMF, MACH Basic 2009-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Cinzia Venafro (CV), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega (HB), Ursula Bickel (UB), Anna

Bürgin (AB), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Cornelia Kappeler, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Verena De Franco, Silvia Frick, Alexandra Gatto, Yves Golaz, Adrian Holzer, Janine Meyer, Marceline Moella, Janina Prosperati, Hans Reusser, Patrick

Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Jasmine Steinmann, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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124 | Migros-Magazin 21, 18. Mai 2009

NACHHALTIGE SCHWEIZ Ernst Beyeler (87): Sein Name steht für das Museum der gleichnamigen Kunstsammlung in Riehen BS. Der Galerist engagiert sich aber mit der Stiftung «Kunst für den Tropenwald» auch für die Natur. «Jetzt endlich muss die Kunst der Natur etwas zurückgeben.»

Peter Bircher (69): Der ehemalige CVP-Nationalrat hat die Trägerorganisation Dreiklang gegründet. Diese steht hinter dem Gesuch für einen regionalen Naturpark zwischen Aare und Rhein mit dem Namen Jurapark Aargau. Der Bund entscheidet darüber.

Xenia Tchoumitcheva

Sie mag die Sonne, trennt den Abfall und ist zeitlos schön: Xenia Tchoumitcheva (21). Von sich selbst sagt die Bellezza, sie sei se grundehrlich und diszipliniert. Letzteres gilt beim Fitnesstraining, jedoch nicht beim Essen. Wird Pizza oder Pasta aufgetischt, au kann die Tessinerin nicht widerstehen. Zur Erholung trifft sich die Betriebswirtschafts-Studentin am liebsten mit mi ihrem besten Freund Raphael oder liest ein spannendes Buch — zurzeit befasst sie sich mit Sir Winston Churchill.

MEIN LIEBLINGSORT

«Im Parco di Ciani direkt am Luganersee erhole ich mich blendend vom Alltag. Ich liebe den Blick aufs Wasser und die vielen Bäume und Pflanzen. Hier habe ich als Kind stundenlang gespielt.»

MEIN DING

«Seit Jahren das Parfüm Hypnotic Poison von Christian Dior. Es ist betörend, sexy und verleidet nicht.»

MEINE BEIZ / BAR / LOKAL

«Ristorante Argentino in Lugano. Hier gibts die leckersten Pizzen und tolle Pastagerichte zu moderaten Preisen. Freie Sicht auf die Passanten inklusive.»

Name: Xenia Tchoumitcheva Alter: 21 Sternzeichen: Löwe Wohnort: 6900 Lugano Wieso leben Sie hier? Wegen meinen Eltern, meinen Freunden und weil ich in fünf Minuten an der Uni bin. Zudem bin ich hier nicht berühmt, sondern gehöre einfach zur «grande famiglia». Wo würden Sie gern leben? Am liebsten in London oder New York. Grossstädte inspirieren mich. Beruf und Lebenslauf: Vize-MissSchweiz 2006. Model, Werbebotschafterin, Studentin und neuerdings auch Schauspielerin («La village des damnés» von Alain Margot). Mein Ziel: Meine Träume zu leben. Dazu gehören eine Familie sowie ein Beruf, der mich herausfordert und erfüllt. Mein Lebensmotto: Carpe diem (nutze den Tag). Was ich mag: Sonne, Energie vom Scheitel bis zur Sohle fühlen, Lachen, mit Freunden sein. Was ich nicht mag: Wenn nicht an mich geglaubt wird. Und wenn mir nicht geglaubt wird. Frieren und Tussis. Was ich an mir mag: Ehrgeiz, Disziplin und grenzenlose Ehrlichkeit. Was ich an mir nicht mag: Unordentlichkeit, Ungeduld und meine zu helle Haut. Meine Henkersmahlzeit: Pasta und ein Bier. Bester Entscheid: Meine Teilnahme an der Miss-Schweiz-Wahl. Sie hat mir Tür und Tor geöffnet.

Texte Barbara Ryter Bilder Gerry Nitsch


MEINE WELT Barbara Steudler (36): Sie ist Gründerin und Präsidentin des Vereins NiceFuture, der einen Führer über nachhaltigen Tourismus in der Schweiz herausgibt. NiceFuture organisiert zudem das Festival de la Terre, welches die Welt von morgen thematisiert. Auch musikalisch.

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Christian Hunziker (53): Der Chef der Hunziker Partner AG hat ein spezielles Weiterbildungsprogramm: Mitarbeitende dozieren vor ihren Kollegen über ein Thema und fördern so den interkulturellen Austausch und das gegenseitige Lernen. Zusammengestellt von Reto E. Wild

MEIN LIEBSTER «Raphael Diamant (24) ist seit Jahren mein bester Freund. Wir verbringen viel Freizeit miteinander. Er ist ehrlich, belesen, sensibel und ein guter Zuhörer.»

MEIN FLUCHTORT «Das Fitnessstudio Free Time Club. Hier schwitze ich dreimal pro Woche auf dem Crosstrainer und an den Geräten. Dazu höre ich Musik aus dem iPod, am liebsten Pop von Lady Gaga.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Die MigrosStreuwürze Mirador ist ein Must. Für Salate, Fleisch, Fisch, Gemüse …»

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Migros Magazin 21 2009 d ZH