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Ausgabe Ostschweiz, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent.bez.A 44631

NR. 20, 12. MAI 2014 www.migrosmagazin.ch

MUSIKANTENSTADL I 14

Darum lieben Junge Dirndl und Schlager INTERVIEW ZUR WM I 38

Hanspeter Latour und die Grännis HAUTKREBSTAG I 99

Bild: Daniel Ammann

Lassen Sie Ihre Haut untersuchen!

Schule, nein danke! Die Gantenbeins aus Herisau schicken ihre drei Kinder nicht zur Schule. Alle drei lernen zu Hause mit viel Lust und Kreativität. Ihr Konzept heisst Unschooling. I 26

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 0041(0)71 – 493 24 51, E-Mail: mireg@gmos.ch


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DIESE WOCHE 6 |

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INHALT

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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Dirndl statt Deuxpièces Erst war es der «Blaue Bock», dann «Für Stadt und Land» und schliesslich der «Musikantenstadl». Es gab einige Musiksendungen aus dem TV-Repertoire meiner Eltern, die mich regelmässig Reissaus nehmen liessen. Mir war eher nach Hard’n’Heavy denn nach Schunkeln und Schwofen. Noch heute ist das Durchzappen beim «Musikantenstadl» für mich wie eine Mutprobe: fünf Minuten durchstehen – es muss etwas wehtun … 46 | AKTUELL Anina Brühwiler war am letzten Open Air St. Gallen als M-Budget-Helferin im Einsatz – und hatte mächtig Spass dabei. Jetzt kann man sich wieder bewerben.

38 | INTERVIEW Spieler, Trainer, TV-Experte: Hanspeter Latour lebt für den Fussball. Der Thuner über sein neues Buch, den Trainerberuf und seine Zukunft.

Beatrice Egli, Helene Fischer – in einer zunehmend komplexeren Welt können Schlager und Volksmusi-Stars Geborgenheit oder Identität geben. Eine Welt, die uns immer mehr abverlangt, die uns globalisiert, zur «Ich AG» formt, in der die Grenzen offen und die Unsicherheit gross ist. Für das Migros-Magazin hat sich Andrea Freiermuth am letzten «Musikantenstadl» umgesehen, hat mit Menschen gesprochen, die für eine kurze Zeit unbekümmert sein und Spass haben wollen. Menschen wie Tania aus Basel, Carmela aus Otelfingen ZH oder Tina aus Waltenschwil AG. Dirndl statt Deuxpièces, rot-weiss kariertes Tischtuch statt Stroboskopspots. Heimat, irgendwie. «Es kann nicht jeder ein innovativer Star sein», sagt Soziologe Ernest Albert, der die volkstümliche Szene gut kennt. «In den letzten Jahrzehnten wurde ständig gefordert, man solle sich selbst verwirklichen, kreativ und innovativ sein. Das musste zu einer Gegenreaktion führen.» (Seite 14, den Kurzfilm gibts auf Migrosmagazin.ch).

MIGROS-WOCHE 8 | Aktuelles

GENERATION M

12 | Grüne Wirtschaft Die Migros engagiert sich freiwillig.

MENSCHEN hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

14 | Reportage Warum der «Musikantenstadl» immer mehr Junge zum Schunkeln bringt. 20 | Porträt Wie der Basler Schriftsteller Claude Cueni gegen den Tod anschreibt. 25 | Auf ein Wort: Filmfestspiele Cannes. 26 | Reportage Aufwachsen ohne Schule und ohne fixen Lehrplan: Das geht! 32 | Porträt Wie eine Berner Oberländerin der Konkurrenz davonhäkelt.

34 | Reportage Entdeckenswert: Die kleinen Museen der Schweiz. 38 | Interview Hanspeter Latour verrät, was er von der WM erwartet und wofür er sich als Pensionierter mehr Zeit nehmen will. 43 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

46 | Die fleissigen Festivalhelferlein

SCHAUFENSTER 48 | 52 | 56 | 59 | 60 | 71 | 73 | 75 |

Frische Forellen vom Grill Feine Snacks und Glaces von aha! Blévita-Cracker für unterwegs Neue Bio-Joghurts von Naturel Anna’s 14 beste Kuchenteige Karibischer Sirupmix Beeriger Erfrischer von Aproz Knusprige Früchtchen

Bilder: René Ruis, Marco Zanoni, Nathalie Bissig

Trotzdem: Die Sendung mit Andy Borg hat eine unglaubliche Fangemeinde. Das Folkloristische, die vermeintlich heile Welt, übt auch auf Jüngere wieder einen ungemeinen Reiz aus. Der «periurbane Raum», dieses architektonische Niemandsland zwischen Stadt und Land, in dem wir doch fast alle leben, bietet wenig Identifikationsmöglichkeiten. Überall die gleichen Häuschen, die gleichen Strassen, dieselben Kleider, Handys, Apps oder Sommerhits. Und wer sich in der Disco an seelenlosem Drumgewitter sattgehört hat, dem kann die Gaudi in der holzgezimmerten Alphüttenattrappe durchaus Glücksgefühle vermitteln.


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014

INHALT | 7

34 | REPORTAGE Wann waren Sie zuletzt im Museum? Auch in kleinen Museen wie dem Henkermuseum in Sissach gibt es spektakuläre Trouvaillen – wie diese Schandmaske.

.ch

■ Schlager ist ein Hit Der «Musikantenstadl» begeistert Jung und Alt. Wir haben die Hauptprobe in Fribourg besucht und die Gäste gefragt, warum der Schlager sie so begeistert. Sehen Sie sich die Antworten im Video an. ■ Grossmama ist die Beste Wir werden nicht nur von Müttern, sondern auch unseren Grossmüttern geprägt. Stimmen Sie zu? ■ Köbi Kuhn oder Christian Gross? Wählen Sie den besten Schweizer Fussballtrainer der letzten 30 Jahre. ■ Wenn Fido stirbt Wichtige Tipps, wie Eltern den Tod des Haustiers mit den Kindern besprechen sollten.

77 | 79 | 81 | 83 | 85 | 87 |

Prickelnder Kaugummi von Skai Feines mit Fisch, Obst und Gemüse Strahlende Wäsche dank Total Textilveredler in handlicher Form Schluss mit Futtergeruch! Praktisches für die Outdoor-Saison

SAISONKÜCHE

88 | Festungswärterin Carmen Haag Die Chefin und Köchin von Fort Furggels bereitet eine Bündner Gerstensuppe zu.

IHRE REGION

93 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

99 | Mix 102 | Familie Würdevoller Abschied vom geliebten Vierbeiner. Wie Familien mit dem Tod des Haustiers umgehen.

107 | In Form Heidi wirft alten Ballast über Bord. 109 | Digital Kostenfalle Smartphone-Apps.

■ Swiss made: Süsse Eidgenossenschaft Schleckmäuler aufgepasst: In diesen Tagen wurde in Root LU eine Schokoladenwelt eröffnet. Es ist die zweite innert kurzer Zeit.

MEINE WELT

■ Unterricht im trauten Heim Ist es möglich, den Nachwuchs in der Schule abzumelden und daheim zu unterrichten? Alle wichtigen Richtlinien im Überblick.

RUBRIKEN

■ Zwitscher, zwitscher Die Sammlung der wichtigsten Vogelstimmen Europas zählt zu den zehn besten OnlineMuseen der Welt. Die Top 10 im Überblick.

124 | Shem Thomas Der Zürcher «The Voice»-Zweite startet mit seiner Single durch. 11 | 111 | 112 | 115 | 116 | 121 | 122 |

Forum: Leserbriefe Forum: Online Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel & Spiele Impressum Cumulus

■ Genügsamer Gartenmensch Wie viele Dinge braucht der Gärtner zum Glücklichsein? 100 Werkzeuge genügen.

Lesen und sehen Sie diese Woche auf: www.migrosmagazin.ch


MIGROS-WOCHE 8 |

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AKTUELLES

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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Migros räumt ab Die Migros zählt zu den grossen Gewinnern der Swiss-Effie-Awards, die erfolgreiche Kampagnen auszeichnen. Die Detailhändlerin holt vier der begehrten Preise.

Ice Tea als Glace Passend zum 30-Jahr-Jubiläum gibt es den populärsten Ice Tea der Schweiz nun auch als Wasserglace. Das M-Industrieunternehmen Midor stellt die Glaceneuheit des Jahres 2014 ohne künstliche Farbstoffe mit natürlichen Aromen her. Die Ice-Tea-Glace ist in allen Migros-Filialen erhältlich. 2014 feiert der Migros-Ice Tea sein 30-JahreJubiläum – und er hat nicht erst seit heute eigentlichen Kultstatus. 1984 war die Migros hierzulande die erste und einzige Anbieterin von Aufguss-Eistee. Heute ist er der beliebteste und meistverkaufte Eistee der Schweiz und hat auf Facebook über 134 000 Anhänger. Mit rund 30 Litern pro Kopf sind die Schweizer sogar Weltmeister im Eisteetrinken. Und warum diesen Sommer zur Abwechslung nicht Eistee trinken, sondern am Stengel schlecken?

Einen goldenen Effie-Award gabs für die Nachhaltigkeits-Kampagne Generation M.

Neuigkeiten im Hotel Säntispark Im Hotel Säntispark in Abtwil öffnet am 19. Mai das neue Zentrum für Medizin und Sport (ZMS) seine Türen. Ein Team von Fachärzten und Therapeuten unter der Leitung von Dr. Patrik Noack deckt dort ein breites Spektrum ab – von der klassischen inneren Medizin bis zur Betreuung von Athleten aus dem Spitzensport. Am selben Tag ist auch die Pit Stop Lounge & Bar erstmals geöffnet. Ob schneller Espresso oder gemütliches Feierabendbier, Apéro oder Schlummertrunk – die neue Bar bietet für jeden das Richtige. Mehr aus der Ostschweiz ab Seite 93

D

er Verband Schweizer Werbeagenturen (BSW) zeichnet alle zwei Jahre die erfolgreichsten Kampagnen der Schweiz aus. Dabei wird die Marketing-Kommunikation prämiert, die ausgewiesen wirkungsvoll, kreativ und effizient ist. Vergangene Woche hat die Fachjury unter 93 eingereichten Kampagnen 16 ausgezeichnet. Unter diesen war die Migros gleich vier Mal vertreten: Sie holte zwei Mal Gold sowie je ein Mal Silber und Bronze – so viele dieser Auszeichnungen erhielt die Migros noch nie seit der ersten Preisverleihung vor 30 Jahren. Gold gabs für Generation M und Migros Sélection, Silber für Chocolat Frey und Bronze ging an das Migros-Waschmittel Total. Dass die Migros so erfolgreich wirbt, ist umso erfreulicher, als sie nicht nur im Einkauf und in der Logistik Kosten reduziert, sondern

auch vor einiger Zeit ihr Werbebudget um einen Drittel gekürzt hat. «Für uns als Genossenschaft ist es besonders wichtig, dass unsere Kampagnen effektiv und effizient sind, so können wir wieder in tiefere Preise für unsere Kunden investieren», sagt Marc Engelhard, Leiter Marketing-Kommunikation der Migros. Wo sieht er die Gründe für den Erfolg? «Wir haben den Mut bewiesen, neue Wege zu gehen.» So zum Beispiel bei der Kampagne Generation M, mit der sich die Migros zu mehr Nachhaltigkeit verpflichtet. «Generation M hat es geschafft, die Migros bei den Kunden als nachhaltigstes Unternehmen der Schweiz noch stärker zu verankern», sagt Engelhard. «Bis heute ist sie die Nachhaltigkeitskampagne, an die sich die Konsumenten am besten erinnern.»

Bilder: StockFood, PD

REGION OSTSCHWEIZ


MIGROS-WOCHE AKTUELLES

Fisherman’s Comeback Nicht nur Tees und Hustenbonbons, sondern auch Einreibesalben für Muskeln und Gelenke oder Beruhigungsmittel auf pflanzlicher Basis und andere Heilmittel sollen Grossverteiler künftig anbieten dürfen. Dies hat der Nationalrat vergangene Woche bei der Revision des Heilmittelgesetzes entschieden. Im Ausland ist diese Praxis schon heute der Fall. Dadurch entsteht mehr Preiswettbewerb, wovon die Konsumentinnen und

Konsumenten profitieren. Klar ist, dass die Migros keine Schmerz-, sondern nur rezeptfreie Arzneimittel ohne Beratung anbieten wird. Nun verschwindet wohl auch eine Einfuhrbehinderung: Weil die Pastillen von Fisherman’s Friend unerklärlicherweise als Heilmittel eingestuft wurden, dürfen sie nur über den Generalimporteur bezogen werden. Künftig sollen solche Produkte als Lebensmittel gelten und frei importiert werden dürfen.

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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014

LESERBRIEFE | 11

MM 19: «Prominenter Muttertag», Artikel zu Prominenten und deren Verhältnis zur eigenen Mutter.

«Ich nehme mir ein Beispiel an Helen Rinderknecht»

 Dominique Rinderknecht erzählt davon, dass sich ihre Mutter die Zeit nahm, den Kindern jeden Morgen ein schönes Zmorge zu bereiten, und es mit ihnen gemeinsam genoss. Dass Dominique gerade das speziell in Erinnerung geblieben ist, berührt mich sehr! Warum empfindet sie rückblickend wohl gerade diese Momente als so schön? Ich denke, das war ganz bewusste Wertschätzung und lebendige Liebe den Kindern gegenüber, und das vergisst ein Kind nie. Das braucht viel Selbstdisziplin und «kostet» in diesem Sinn viel mehr als teure Geschenke. Da muss ich mich gleich selber an der Nase nehmen: Wie oft habe ich in der morgendlichen Hektik das Frühstück für die Kinder nur husch, husch auf den Tisch gebracht und war froh, wenn ich es wieder abräumen konnte. Ich will mir ein Beispiel nehmen an Helen Rinderknecht. Elisabeth Grimm, online

 Dass ihr ausgerechnet die Mutter-Tochter-Beziehung von Drew Barrymore als ein Vorzeigebeispiel erwähnt, hat mich stutzig gemacht, denn es ist bekannt, dass sie ein angespanntes Verhältnis zu ihr hatte. Drew liess sich sogar als 15-Jährige gerichtlich als volljährig erklären. Silvia Meier, online  Vielen Dank für Ihren Beitrag zum Muttertag. Sind jetzt plötzlich nur noch Mütter von Mädchen etwas wert in diesem Land? Ich werde jedenfalls meinen Muttertag mit meinen Söhnen und meinem Enkel (ebenfalls männlich) feiern, und ich bin stolz darauf und ganz bestimmt nicht weniger wert als die Mütter von Mädchen. Gabriella Schibli-Lichetti 8047 Zürich

bezüglich der Haarentfernung mittels Lasermethode: «Achtung: nur bei einem ausgewiesenen Experten machen lassen.» Dem Magazin beigelegt ist ein Melectronics-Prospekt. Und was wird darin von der Migros angeboten? Richtig: ein Laser-Haarentfernungsgerät! Do it yourself. Die Migros bemüht sich in vielen Bereichen, Gutes zu tun. Das anerkenne ich wirklich und bin auch überzeugter Migros-Kunde. Aber dennoch: Kommerz geht eben trotzdem über alles. Und damit leidet die Konsequenz, die Glaubhaftigkeit bei allem Engagement. Thomas Humbel 8330 Pfäffikon ZH

MM 18: Pädophilen-Initiative: «Eine Vorlage mit Nebenwirkungen?», Streitgespräch mit Natalie Rickli, Daniel Jositsch und Udo Rauchfleisch.

«Sexueller Missbrauch ist Seelenmord»  Ich finde es sehr gut, dass Sie Leserbriefe zum Thema Pädophilie überhaupt abdrucken. Mit Ihrer Auswahl geben Sie der Leserschaft aber das Gefühl, es handle sich hier um eine leichte Störung mit eher geringfügigen Folgen für die betroffenen Kinder. Herr Grob darf sich dahingehend äussern, dass Pädophile «niemandem wehtun» möchten und er auch an seiner Geschichte leide und deshalb seine Neigung zu tolerieren sei. Als Opfer von sexueller Gewalt bin ich darüber bestürzt, wie einfach es sich die Leute machen. Was nicht sein darf, wird einfach verdrängt und beschönigt. Sexueller Missbrauch ist Seelenmord und bedeutet Leiden bis ans Lebensende. Im Weiteren glaube ich nicht, dass Opfer immer zwangsläufig zum Täter werden. Im Gegenteil: Opfer geben sich meistens besonders Mühe, gute Mütter und Väter zu sein. Maja Gfeller-Christen 3008 Bern

MM 19: «Wenn Frau beim Küssen kitzelt», Artikel über Frauen mit Bartwuchs.

Wer soll denn nun die lästigen Haare entfernen?  Ich bin etwas irritiert: In der heutigen Ausgabe des Migros-Magazins findet sich ein Artikel über unerwünschten Haarwuchs. Bei den Tipps heisst es Ein Herz und eine Seele: Dominique Rinderknecht und ihre Mutter Helen.

Korrigendum

Bei der Produktion des Artikels «Von Frau Zu Frau» auf Seite 43 im Migros-Magazin vom 5. Mai hat sich ein Fehler eingeschlichen. In der Migros-Frauenorganisation Forum elle engagieren sich über 10 000 Mitglieder und nicht, wie fälschlicherweise geschrieben, über 100 000. Für diesen Lapsus möchten wir uns entschuldigen.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


GENERATION M 12 |

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UMWELTSCHUTZ

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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Freiwilligkeit statt Zwang

Die Schweizer Wirtschaft soll per Gesetz grüner werden. Mit ihrem Nachhaltigkeitsprogramm Generation M bekennt sich die Migros bereits freiwillig zu einer grünen Wirtschaft.

Christine Wiederkehr-Luther, wie der Bundesrat lehnt die Migros die Volksinitiative «Grüne Wirtschaft» der Grünen ab. Weshalb?

Christine Wiederkehr-Luther ist Leiterin Ökologie beim MGB.

Weil diese Initiative aus unserer Sicht zu hohe Forderungen stellt und eine Regu­ lierungswelle zur Folge hätte. Eine der grossen Stärken des schweizerischen Wirtschaftssystems ist, dass es die Unternehmen sehr stark durch Selbst­ verpflichtung zur Verantwortung zieht. Wird alles gesetzlich geregelt, wäre die Folge ein staatlich geführtes Umwelt­ programm. Der Nährboden für die frei­ willigen Lösungen und das Engagement der Migros wie auch des Detailhandels insgesamt würde damit verloren gehen. Der Bundesrat schickt als Gegenvorschlag das revidierte Umweltschutzgesetz ins Rennen. Wie unterscheidet sich dieser von der Volksinitiative?

Bild: Daniel Ammann

W

ürden alle Menschen so leben wie die Schweizer, bräuchte es die natürlichen Ressourcen von 2,8 Erden. Dies sagen nicht nur Umwelt­ schützer, sondern auch der Bundesrat. Mit der Revision des Umweltschutz­ gesetzes will die Landesregierung die Schweizer Wirtschaft zu einem verant­ wortungsvolleren Umgang mit natür­ lichen Ressourcen verpflichten. Die Re­ vision ist der indirekte Gegenvorschlag zur Volksinitiative der Grünen «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)». Mit zahlreichen Versprechen im Rah­ men ihres Nachhaltigkeitsprogramms Generation M verpflichtet sich die Migros bereits jetzt auf die Ideale einer grünen Wirtschaft. Christine Wieder­ kehr­Luther, Leiterin Ökologie beim Migros­Genossenschafts­Bund, über staatliche Regulierung und das um­ fassende Engagement der Migros.

Der Kreislauf schliesst sich: Aus alten Plastikflaschen entstehen neue Produkte.

Der Bundesrat hat einen konkreten Aktionsplan definiert. Dieser enthält zwei Schwerpunkte, die besonders den Detailhandel betreffen: Das Sortiment soll ökologischer gestaltet und die Abfall­ und Kreislaufwirtschaft stärker reguliert werden. Was heisst das konkret?

Der Detailhandel soll beispielsweise noch mehr Verpackungen zurück­ nehmen. Die Migros tut dies bereits: Sie nimmt als einzige Detailhändlerin in al­ len Filialen auch bunte Plastikflaschen aus dem Haushaltsbereich zurück. Die­ ser vermeintliche Abfall ist ein wertvol­ ler Rohstoff zur Herstellung von Kabel­ ummantelungen oder Kunststoffrohren. Gleichzeitig sind wir bestrebt, mit Ver­ packungseinsparungen die Abfallmenge von vornherein zu vermindern.

Die Migros ist also zufrieden mit dem Gegenvorschlag?

Wir sind klar der Meinung, dass es weitere Schritte zur Reduktion des öko­ logischen Fussabdrucks braucht. Des­ halb unterstützen wir die allgemeine Stossrichtung des Aktionsplans des Bundesrats. So zum Beispiel die darin enthaltene Idee einer Dialogplattform «Grüne Wirtschaft», die zum Ziel hat, dass Politik und Wirtschaft gemeinsam Massnahmen und Vereinbarungen de­ finieren. Denn die Wirtschaft muss erst die Gelegenheit bekommen, sich frei­ willig zu verpflichten, bevor der Staat eingreift. Dennoch sind wir mit einigen Massnahmen nicht einverstanden. Zum Beispiel?

Wir sind etwa gegen eine verpflichtende Umweltdeklaration, bei der auf jedem


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014

UMWELTSCHUTZ | 13

Pionierleistung: Die Migros nimmt als einzige Detailhändlerin auch bunte Plastikflaschen aus dem Haushaltsbereich zurück.

6. Konsumententagung Die Migros und das Europainstitut der Universität Zürich laden zur 6. Konsumententagung ein. Thema: Die Wirtschaft grünt und soll noch grüner werden. Es sprechen u. a. Bruno Oberle, Direktor Bundesamt für Umwelt; Ursula Wyss, Gemeinderätin Bern; Martin Bäumle, Nationalrat und Parteipräsident der Grünliberalen sowie Christine Wiederkehr-Luther vom Migros-Genossenschafts-Bund. Wann und wo: Freitag, 23. Mai, Kongresshaus Zürich von 8.45 bis 12.30 Uhr Information/Anmeldung: Migros-Genossenschafts-Bund, Direktion Wirtschaftspolitik, Limmatstrasse 152, 8031 Zürich, Tel. 044 277 30 87, Fax 044 277 20 09 migros-wirtschaftspolitik@mgb.ch Anmeldeschluss: 19. Mai Die Teilnahme ist kostenlos.

Produkt eine Zahl anzeigt, wie stark das Produkt die Umwelt belastet. Uns fehlt der Nachweis, dass eine derart aufwendige Umweltetikette das Verhalten des Konsumenten ändern würde. Soll und kann denn die Migros ihre Kunden erziehen?

Nein, darum geht es auch nicht. Wir können ihnen aber neue Verhaltensweisen aufzeigen. Und genau das tun wir im Rahmen von Generation M. Mit der Umsetzung unserer Versprechen nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr und ermöglichen es den Kunden, dies auch zu tun. Beispielsweise baut die Migros ihr Sortiment an LabelProdukten, die einen ökologischen und sozialen Mehrwert bieten, laufend aus. Im vergangenen Jahr haben wir damit bereits über zwei Milliarden Franken

Umsatz erzielt. Wir sind überzeugt, dass wir so der Umwelt mehr helfen.

führen. Schliesslich hat man dann für die Entsorgung bereits bezahlt.

Politisch ebenfalls heiss diskutiert wird das Thema Littering. In der Stadt Bern steht eine Littering-Gebühr für Verkaufsstellen zur Debatte, auf Bundesebene eine Gebühr auf Getränkeverpackungen. Kriegt man das Problem so in den Griff?

Was unternimmt die Migros gegen die Abfallproblematik im öffentlichen Raum?

Littering ist ein gesellschaftliches Problem, so viel ist unbestritten. Aber eine aktuelle Studie zeigt, dass eine Mehrheit der Bevölkerung ihren Abfall nicht wild im öffentlichen Raum entsorgt – Nicht-Littern ist die gesellschaftliche Norm. Deswegen verletzen Litteringgebühren das Fairnessgefühl von Händlern und Konsumenten: Man wird für etwas bestraft, das man gar nicht tut. Gebühren können deshalb sogar kontraproduktiv sein und erst recht zu Littering

Beim Eingang fast jeder Migros gibt es Abfallkübel, damit Kunden ihre Take-Away-Verpackungen einfach und schnell entsorgen können. In den Städten Basel und Luzern bewirtschaften Migros-Mitarbeiter vereinzelt sogar öffentliche Abfallkübel in der Nähe von Filialen. Und in Bern testen wir den Einsatz von Mehrweggeschirr im Take-Away, ein Angebot, das bei den Kunden sehr gut ankommt. Interview: Andreas Dürrenberger

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. www.generation-m.ch


MENSCHEN 14 |

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REPORTAGE

«Das Dirndl ist ausgeliehen. Aber ich will mir bald ein eigenes kaufen.» Tina Wiederkehr (im Bild vorne)

Ein Star zum Anfassen: Kathrin Döring (mit Hut) und Manuela Baumann staunen nicht schlecht, als sich Moderator Andy Borg (links) plötzlich zu ihnen an den Tisch setzt.

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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014

Ein Gaudi für alle: Beim «Musikantenstadl» feiern Trachtenvereine und Studentengruppen einträchtig zusammen.

Yo, man – it’s Stadlzeit!

Sie hören Hip-Hop oder House, lassen sich aber auch von Schunkelmusik und Schuhplattler mitreissen: Die junge Generation entdeckt die Schlagerszene neu. Ein Augenschein beim TV-Klassiker «Musikantenstadl», der in Fribourg gastierte.

P

unkt 20.15 Uhr erdröhnt die Eurovisionsfanfare, ein Mann mit Föhnfrisur erscheint strahlend auf der Bühne. Es ist Andy Borg (53), Moderator des «Musikantenstadls». Beschwingt springt er die Treppe hinun­ ter und singt: «Oh, jetzt ist Stadlzeit, wir sind bereit, für eine wunder­ schöööne Zeit.» Die Halle tobt. 3400 Zuschauer freuen sich im Forum Fribourg auf zwei Stunden Heimatliebe und Herzschmerz. Der «Musikantenstadl» ist der Dino­ saurier unter den Samstagabendkisten: Seit 33 Jahren wird die Volksmusik­ sendung nun schon ausgestrahlt. Das Format erreicht im Schnitt vier Millio­ nen Zuschauer in Deutschland, Öster­ reich und der Schweiz. In Zukunft könnten es sogar noch mehr sein: Ge­ mäss dem deutschen Bundesverband Musikindustrie interessieren sich auch die Jungen wieder vermehrt für Schun­ kelmusik: Von zwei auf fünf Prozent ist der Anteil der unter 19­Jährigen in der Fangemeinde gestiegen – innerhalb eines einzigen Jahres. Auch an jenem Freitagabend in Fri­ bourg sitzen längst nicht nur Senioren

im Publikum. Da ist zum Beispiel Tania Heldner (20), die mit ihrem Vater aus Basel angereist ist: «Ich finde die Stim­ mung super.» Die Volksmusik wirke irgendwie verbindend und mache ein­ fach gute Laune. Die Gymnasiastin hat mit ihren Kollegen auch schon die Basler Wiesn (Oktoberfest in Basel) besucht, findet den Volksmusikevent aber um einiges besser: «Da gibts nicht nur Bier, sondern eben auch ganz viel Unterhal­ tung.» Der «Stadl», den sie vor einem halben Jahr zum ersten Mal in Basel miterlebt hat, sei ein optisches und akustisches Spektakel.

Die Jurassier lassen es zum Geburtstag krachen Eben hat Moderator Borg Ex­Miss­ Schweiz Linda Fäh (26), «dieses be­ zaubernde Wesen», angekündigt. Die ehemalige Bankangestellte schwebt im feuerroten Kleid, hinten lang und vorne kurz, auf die Bühne und haucht: «Ich will dich, ich brauch dich, so seeeehr.» Kylian Sylvestre (20) und seine Kol­ legen johlen und schwenken die Hum­ pen in der einen und die mitgebrachten Fähnchen in der anderen Hand. Die

Andenken mit Jö-Effekt: Die Besucher können an einem Gewinnspiel teilnehmen, ein Kuscheltier ist jedem sicher.


MENSCHEN 16 |

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REPORTAGE

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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Sich korrekt und konform zu verhalten, ist wichtiger geworden»

Der Soziologe Ernest Albert sieht Zusammenhänge zwischen dem neu erwachten Interesse am volkstümlichen Schlager und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen in der Schweiz.

Ernest Albert, der «Musikantenstadl» ist seit 1981 auf Sendung, scheint unverwüstlich und zieht auch Jüngere an. Wie kommts?

Viele Junge in der Schweiz wachsen in periurbanen Räumen auf, also in der äusseren Agglomeration, einer zersiedelten Zwischenwelt zwischen Stadtrand und richtigem Land. Oft interpretieren sie das leicht trotzig als ländlich und interessieren sich auch für die Kulturangebote, die damit assoziiert werden. Die Sendung scheint im Vergleich zu früher poppiger und moderner geworden zu sein. Ist das eine Kon­ zession an die Jüngeren?

Auf jeden Fall. Es gibt heute zum Beispiel ganz selbstverständlich Synthesizerklänge zu hören und sogar ultratiefe Bässe, wie man sie vom Techno kennt. Zum Teil sind es schlicht Popsongs. Aber es ist wichtig, dass wir den dominierenden Schlagerstil in solchen Sendungen unterscheiden von den traditionelleren Stilen wie dem Ländler oder der Chormusik. Was auch kaum vorkommt sind Liedermacher, also Folkmusik, bei der auch kritische Töne erlaubt sind. Der volkstümliche Schlager neigt nicht gerade zu Gesellschaftskritik. Wie wichtig ist es, dass deutsch gesungen wird?

Wichtig. Dadurch gibt es keinerlei Sprachbarrieren, unabhängig vom Bildungsstand. Ebenfalls wichtig: Wer sich den «Musikantenstadl» ansieht, weiss, was ihn erwartet: Er muss nichts befürchten, das zu schräg ist oder irritieren könnte. Für die Zuschauer im Saal kommt das Gemeinschaftserlebnis hinzu. Da kann jeder mitschunkeln und sich zugehörig fühlen. Mit Dagobert, Beatrice Egli oder Helene Fischer gibt es ein paar echte neue Schlagerstars, und die CD­ Verkäufe brechen in fast allen Sparten ein, nur beim Schlager nicht.

Das liegt aber auch daran, dass dieses Publikum eine weniger hohe Affinität zu elektronischen Medien hat und deshalb eher noch CDs kauft als iTunes-Files runterlädt. Wer hört gern Schlager?

Viele ältere Semester haben ihn schon immer gemocht, einige Jüngere sind im Elternhaus damit aufgewachsen und entdecken ihn nun wieder neu. Viele Junge aus der äusseren

Agglomeration müssen es erst einmal bewältigen, dass ihre Eltern dorthin gezogen sind, vermissen dort Wurzeln und sind auf der Suche nach einer Identität. Die probieren verschiedene Stilrichtungen aus, gehen mal an eine Tranceparty und mal in Lederhosen zum Schlagerkonzert. Es gibt auch ironische Zugänge: Man schaut mit Freunden den «Musikantenstadl», um sich darüber lustig zu machen. Steckt dahinter auch eine Art Sehnsucht nach einer heilen Welt, wie sie in den Texten oft zelebriert wird? Oder gar eine politische Ideologie?

mitzuverantworten hatte: Sie war damals in München ein fruchtbarer Boden für die Nazibewegung. Etwas vergleichbar Aggressives lässt sich heute allerdings nicht feststellen, und so muss es auch bleiben. Aus all diesen Dingen könnte man schliessen, dass die Gesellschaft wieder traditioneller, heimatverbun­ dener, weniger weltoffen wird. Oder kurz: bünzliger.

Diese These ist in der Tendenz wohl richtig und lässt sich sogar statistisch stützen. Das internationale Forschungsprogramm European Social Survey führt alle zwei Jahre eine Wertebefragung in den europäischen Ländern durch – auch in der Schweiz. Dabei hat sich gezeigt, dass sich zwischen 2002 und 2010 einige Werte klar verändert haben: Sich korrekt und konform zu verhalten und dafür belohnt zu werden, ist wichtiger geworden. Das Gleiche gilt für Traditionen und Bräuche sowie den Wunsch, in einer sicheren Umgebung zu leben. Weniger wichtig geworden sind Kreativität, neue Ideen sowie das Verständnis für verschiedene Menschen. In anderen Ländern Westeuropas fallen eher Trends hin zum Postmaterialismus und Altruismus auf.

Viele Anhänger dieser Musik würden sich wohl eher dem rechtskonservativen oder patriotischen Lager zuordnen. Der Schlager ist musikalisch und textlich aber auch extrem anspruchslos und kann so die anspruchsvollen Herausforderungen im Berufs- und Privatleben ausgleichen. Er bietet Entlastung und Erholung. In den letzten Jahrzehnten wurde ständig gefordert, man solle sich selbst verwirklichen, kreativ und innovativ sein – das musste irgendwann zu einer Gegenreaktion führen. Es kann nicht jeder ein innovativer Star sein. Der volkstümliche Schlager verspricht zudem eine Rückzugsmöglichkeit ins vermeintlich Lokale, Ernest Albert Sollte uns diese gegenläufige Entwicklung als Reaktion auf die starke Internatioin der Schweiz Sorgen machen? nalisierung und Globalisierung der letzten Zeit. Man kann Gesellschaften als sich selbst regelnde Systeme auffassen. Wenn der Trend lange In anderen Bereichen gibt es ähnliche Entwicklungen: genug in eine Richtung gegangen ist, entwickelt Magazine über Landliebe verkaufen sich besser als sich fast automatisch ein Gegentrend. Wir sollandere. Es gibt immer mehr Hobbygärtner. Das ten aber immer wachsam bleiben und beobachSchwingfest erfreut sich grosser Beliebtheit. Die ten, wie stark so ein Trend wird und wie lange Jugend wünscht sich nichts so sehr wie Familie und er andauert. Es ist ein Unterschied, ob ein Trend Häuschen. Das hängt doch alles zusammen, oder? die Demokratie gefährdet oder Bürger gegen Das denke ich auch. Und es hat gesellschaftliche eine bestimmte Gruppe aggressiv macht, oder Folgen: Die Landliebe – verstanden als Sehn- ob man einfach feststellen muss: Aha, die finsucht nach dem Häuschen – führt ja gerade den dasselbe toll, was schon mein Grossvater dazu, dass das Land zersiedelt wird. Die gemocht hat. Ich sehe den aktuellen Trend als Masseneinwanderungs-Initiative war darin eine gewisse Korrektur vorheriger gesellschafterfolgreich, etwas Ähnliches zum Problem licher Tendenzen, die, wenn sie zu weit gehen zu erklären, nämlich den zuwanderungs- sollte, ihrerseits korrigiert werden dürfte. Albedingten sogenannten Dichtestress. Am lerdings funktionieren solche Regelprozesse Oktoberfest, das mittlerweile überall kopiert nur, wenn sich manche von uns in der Tat Sorwird, lassen sich Gemeinschaft und Geselligkeit gen machen. Interview: Ralf Kaminski auf engem Raum offenbar geniessen. Vielleicht sollte man sich daran erinnern, was diese Kul- Ernest Albert (46) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am tur der Bierseligkeit in den 20er-Jahren soziologischen Institut der Universität Zürich.


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französischsprachigen Jurassier haben nicht gewusst, dass die Ex-Miss auch singt, und sie haben auch nicht alles verstanden, was auf der Bühne gesprochen und gesungen wird. Aber egal: Heute lassen sie es krachen. Sie haben die Tickets bereits vor sechs Monaten gekauft, als Geburtstagsgeschenk für Kylian, der irgendwann beiläufig erwähnt hatte, dass der «Stadl» doch mal einen Ausflug wert wäre: «Wie es in der Disco läuft, wissen wir ja bereits. Das hier ist mal was anderes.» Als nächster Gast tritt der deutsche Sänger und Trompeter Stefan Mross (38) auf die Bühne. Er gibt in engen Jeans und einem schnittigen Jackett ein Solo zum Besten, die Backen gebläht, obwohl bekanntlich alles Playback ist. Alsbald greift der Star zum Mikrofon, stürzt sich von der Bühne ins Publikum, springt auf die Tische und heizt die Stimmung mit einem Medley seiner bekanntesten Songs an. Anschliessend unterhalten sich Borg und Mross über das «Mai-

«Die Stimmung ist super. Volksmusik macht einfach gute Laune.» Tania Heldner

Noch schnell ein Selfie: Tania Heldner aus Basel schnappt sich Ex-Miss-Schweiz Linda Fäh, die jetzt Schlager singt.

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baum-Kraxeln», einen bayrischen Brauch, bei dem junge Burschen ihre körperliche Tüchtigkeit beweisen, indem sie auf einen geschmückten Baum klettern. Diese Tradition soll ein Hit sein. Um dies zu verdeutlichen, greifen die beiden Schlagersänger im Duett auf Freddie Mercury zurück. Aus «We Will Rock You» wird «Wenn der Maibaum wieder am Dorfplatz steht und sich alles um die Madeln dreht, wenn sie ihre feschen Dirndl zeign und mir Burschen uns die Augen reibn». Im Dirndl unterwegs ist an diesem Abend auch Carmela Wiederkehr (31) aus Otelfingen ZH: «Ich trage das Kleid heute zum ersten Mal. Nach dem letzten Oktoberfest fand ich, ein Dirndl muss frau einfach haben.» Mit dem «Stadl» habe sich endlich eine Gelegenheit ergeben, das Kleid auszuführen. Ihre Schwägerin Tina Wiederkehr (33) aus Waltenschwil AG trägt ebenfalls einen Rock mit Schürze. Sie hat das Kleid ausgeliehen, will sich demnächst aber auch

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REPORTAGE

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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

IN ZAHLEN

500

Millionen Euro soll die Schunkelmusik im deutschsprachigen Raum gemäss Schätzungen einbringen.

33

Jahre ist der «Musikantenstadl» bereits im Programm. Das Format erreicht im Schnitt 4 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 15 Prozent.

160

Mitarbeiter sorgen vor und hinter der Kulisse für einen reibungslosen Ablauf.

12

Kameras sind mindestens im Einsatz, darunter zwei Funkkameras und eine Krankamera, die über die Zuschauerreihen rast.

5

Ausgaben des Klassikers werden jährlich aus verschiedenen Städten in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ausgestrahlt.

Schlager verbindet: Kathrin Döring und Manuela Baumann aus Olten haben viel Spass mit ihren neuen jurassischen Freunden Guillaume Cuenin, Léandre Chèvre, Dylan Choulat (stehend, von links) und Quentin Vallat.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

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«Michelle ist super. Nur Helene Fischer wäre noch besser.»

Stephan Waeber

Mitsingen, mitschunkeln, mitfeiern: Stephan Waeber (links) und Thomas Wicky aus Fribourg hören normalerweise Hip-Hop, können sich aber auch für Schlager begeistern – vor allem wenn er von hübschen Blondinen gesungen wird.

eine bayrische Tracht kaufen. Ihrem Zivilstand entsprechend hat sie ihre Bauchschleife rechts gebunden. Für Insider ein Zeichen, dass sie vergeben ist. In einer anderen Ecke der Halle bandelt Andy Borg derweil mit dem Publikum an und setzt sich an den Tisch von Kathrin Döring (27) und Manuela Baumann (27) aus Olten SO. Die beiden Angestellten einer Schönheitsklinik haben ihren Chef, einen bekennenden Schlagerfan, zum «Stadl» eingeladen – und sind erst mal baff, dass sich der Moderator plötzlich zu ihnen setzt.

Eine bunte Welt mit Sexbomben, Stofftieren und Selfies Auf der Bühne geht die Show derweil mit der deutschen Sängerin Tanja Hewer alias Michelle (42) weiter, die im knappen Glitzerkleid ihre zahlreichen Tattoos zeigt. Stephan Waeber (27) und seine Kollegen stehen auf der Festbank, heben die Hände und schaukeln im Rhythmus des Lieds. «Michelle ist super. Nur Helene wäre noch besser.» Der Fribouger meint damit Helene Fischer, die Sexbombe unter den Schlagerköniginnen und derzeit der absolute Superstar der Szene.

Kathrin Döring und Manuela Baumann wollen ein Autogramm von Andy Borg, der aber bereits verschwunden ist. Die beiden jungen Frauen trösten sich mit den Jurassiern, die immer noch in bester Partylaune sind. Die Praxisassistentinnen aus Olten und die Studenten aus Pruntrut sprechen zwar nicht die gleiche Sprache. Aber egal: Schlager verbindet. Text: Andrea Freiermuth Das Motiv des Abends: Schlagerstars fürs Familienalbum – oder für Facebook.

Davon ist Linda Fäh noch weit entfernt. Sie nimmt die Chance für einen weiteren Auftritt wahr und hat sich von der Regie für den Maibaum-Kraxel-Wettbewerb einspannen lassen. Stefan Mross klettert mit Hilfe von vorgefertigten Sprossen auf den Baum, Andy Borg lässt sich mit dem Seil hochziehen, und Linda Fäh schlägt die Glocke im Baumwipfel mit einem langen Stock. Hossa! Noch ein paar Mal pflügen sich Andy Borg und andere Stars durchs Publikum. Zuschauer winken mit Stofftieren in die Kamera. Und dann ist die Show auch schon vorbei. Die Baslerin Tania Heldner steht für ein Selfie mit Linda Fäh an.

Bilder: Mischa Imbach

www.migrosmagazin.ch

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«Ich war dabei!» Besucher des «Musikantenstadls» sagen im Video, warum sie die Kultsendung besuchen.


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PORTRÄT

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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Für einen seiner historischen Romane quetschte sich Claude Cueni in eine römische Rüstung und lief durch den Wald, um zu sehen, wie sich das anfühlt.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

Bis zur letzten Zeile

Was tun, wenn man nicht mehr lange zu leben hat? Für den Basler Drehbuchautor und Schriftsteller Claude Cueni keine Frage: weiter schreiben. Soeben ist sein neuer Roman «Script Avenue» erschienen, basierend auf seiner eigenen, wilden Lebensgeschichte.

S

eit 2010 hat Claude Cueni über 20 000 Pillen geschluckt. Derzeit sind es täglich 14. «Morgens um fünf die erste, abends um acht die letzte.» Schlafen kann der 58-Jährige nie länger als vier Stunden, dann reissen ihn Nervenschmerzen oder Krämpfe aus dem Schlaf. «Ich stehe auf, gehe in der Wohnung auf und ab, setze mich an meinen Computer und schreibe. Bis der Krampf in den Fingern beginnt und ich aufhören muss.» Cueni war 53, als sein Arzt 2009 eine akute Leukämie diagnostizierte – er musste umgehend für sechs Monate in eine Isolationsstation. Die einzige Chance zu überleben, war eine Knochenmarktransplantation. Nun ist die Leukämie nicht mehr nachweisbar, dafür hat er chronische GvHR (Graft-versus-Host-Reaktion), eine immunologische Krankheit, bei der die transplantierten neuen Zellen den Organismus des Empfängers angreifen. Nur wenige GvHR-Patienten entwickeln diese chronische Variante, Cueni ist einer von ihnen. Daher die Schmerzen und die Pillen, die unter anderem seine Immunabwehr unterdrücken, was ihn extrem anfällig für Viren, Bakterien und Keime macht: Wer ihn zu Hause besucht, wird gebeten, seine Hände zu desinfizieren. Und Cuenis Lungenkapazität ist nur noch bei 40 Prozent. «Wenn sie dann bei 10 Prozent ist, ist es vorbei», sagt er, klingt dabei aber weder resigniert noch sonderlich besorgt. Im Gegenteil. «Ich führe ein glückliches Leben.» Der Autor geniesst das, was er immer noch kann: essen, trinken, das Leben mit seiner zweiten Frau, die enge Beziehung zu seinem Sohn, lesen, Filme schauen auf seinem gewaltigen Flachbildfernseher im Wohnzimmer – und schreiben.

Er ist sehr gespannt auf die Reaktionen zu seinem neuen Buch «Script Avenue». «Es ist mein wichtigstes und bestes Werk», sagt der Autor zahlreicher historischer Romane und Krimiserien-Episoden, darunter der Bestseller «Das Grosse Spiel» und mehrere Folgen von «Peter Strohm» und «Eurocops». Der neue Roman ist durchaus auch historisch, aber Cueni blickt dabei nicht ganz so weit zurück wie üblich, sondern erzählt seine eigene Lebensgeschichte. Mit viel Sinn für Selbstironie und Skurrilitäten berichtet Cueni von seiner Jugend bei zutiefst religiösen Eltern in

«Ich führe ein glückliches Leben.» einem kleinen jurassischen Dorf. Dort kommt es schon mal vor, dass die Mutter ihn und andere mit Weihwasser bespritzt, in der Hoffnung, so das Böse austreiben zu können. Als Rettung erscheint zuerst die Rückkehr des patenten und grosszügigen Onkels Arthur, der in der weitverzweigten Sippe als schwarzes Schaf gilt. Später stellt sich heraus, wieso: Der so cool erscheinende Onkel hat nicht nur in der französischen Fremdenlegion gekämpft und während des Algerienkriegs an Gräueln teilgenommen, sondern vergewaltigt auch systematisch zwei männliche Jugendliche der Familie. Einer von ihnen nimmt sich später das Leben. War das wirklich alles so? «Mein Sohn ist Jurist und hat mich belehrt,

dass ich bei dieser Frage vorsichtig sein muss – sonst könnte ich Ärger bekommen.» Er bestätigt jedoch, dass seine Mutter extrem religiös war, und die Geschichte von Onkel Arthur auf Tatsachen beruht. Letzterer lebe seines Wissens auch immer noch, allerdings habe er seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr. Weitere Details zu seiner Jugend kommentiert er nicht. Der Rest des Romans entspricht jedoch ziemlich seinem eigenen Leben: seine grosse Liebe, die er heiratet, der Sohn, der als Spastiker geboren wird und spezielles Training braucht, um im Leben Fuss zu fassen, die beruflichen Erfolge mit Romanen, Drehbüchern und einer Game-Software-Firma, das lange, schreckliche Sterben seiner geliebten Frau an Darmkrebs (2008), der Aufenthalt in Hongkong mit seinem Sohn, bei dem er seinen Verlust verarbeitet, neuen Lebensmut fasst und seine künftige Frau kennenlernt – und schliesslich 2009 die eigene Krebsdiagnose, die alles verändert und aus einem erfolgreichen Autor einen Todgeweihten macht.

Einige Passagen wollte Cuenis Agent streichen Die Lektüre ist eine emotionale Achterbahnfahrt, als Leser schwankt man ständig zwischen Amüsement, Unglaube, Betroffenheit und wird dabei begleitet von einem augenzwinkernden Autor, der immer mal einfliessen lässt, dass sein Agent ihm empfohlen habe, diese Passage ganz zu streichen, oder sein Sohn finde, er solle jetzt endlich zur Sache kommen. Zu den bewegendsten Stellen im Buch gehört die Beschreibung, wie Cueni dafür kämpft, seinem Sohn Clovis (im Buch Tim) ein «normales» Leben zu

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Illustre Tafelrunde: Für seine historischen Romane liess Cueni diverse Kostüme anfertigen.

ermöglichen. Er gilt wegen seiner Zerebralparese beim Rektor der Primar­ schule als nicht schulfähig, was Cueni aber nicht akzeptiert. Während täglich fünf Stunden üben er und seine Frau mit ihrem Sohn das Programm eines ameri­ kanischen Neurologen – jahrelang. Plötzlich fängt Clovis an, sich für Ge­ schichte und die historischen Bücher seines Vaters zu interessieren, was die beiden eng zusammenschweisst. Heute ist Clovis (32) Jurist und erster Lektor seines Vaters. «Wir telefonieren mehrmals täglich.» Für Cueni ist er eine ebenso grosse Stütze wie seine philip­ pinische Frau Dina (34), die nun seit vier Jahren in der Schweiz ist, schnell Deutsch gelernt hat und in einer Werbe­ agentur arbeitet. «Wie alle Filipinos lebt sie sehr stark im Hier und Jetzt. Sie sorgt sich nicht um die Zukunft und hängt nicht der Vergangenheit nach. In meiner aktuellen Situation hilft das sehr.»

Cueni lebt bereits viel länger, als die Ärzte erwartet haben Auch Claude Cueni bemüht sich, auf das Hier und Jetzt zu fokussieren. «Nie­ mand wagt, eine Prognose abzugeben, wie viel Zeit mir noch bleibt», erklärt der Autor, der bereits viel länger lebt, als die Ärzte nach der Krebsdiagnose 2009 erwartet haben. Sicherheitshalber ist er Mitglied bei einer Sterbehilfeorganisa­

tion – eines Tages wird er deren Hilfe in Anspruch nehmen. Vorerst jedoch schreibt er unverdros­ sen weiter. Zwei historische Romane sind so gut wie fertig, einer wird voraus­ sichtlich im Frühling 2015 erscheinen, beim anderen ist er noch am letzten Schliff. Drehbücher schreibt er seit Mit­ te der 90er­Jahre nicht mehr. «Damals

«Ich würde gern im Oktober noch an die Frankfurter Buchmesse.» ist bei den Fernsehsendern der Jugend­ kult ausgebrochen. Und ich will mir nicht von einem 25­jährigen Dramatur­ gen ohne Lebenserfahrung reinreden lassen, wie jemand zum Beispiel auf eine Krebserkrankung reagiert.» Bei seinen Romanen ist ihm wichtig, dass sie realitätsgetreu sind. In seiner Wohnung stehen deshalb mehrere Schaufensterpuppen in historischen Kostümen, die Cueni hat schneidern und anfertigen lassen, darunter eine prächtige Rüstung aus der römischen Kaiserzeit. «Die sind alle für mich mass­

gefertigt. Mit der Römerrüstung bin ich im Sommer 1989 bei Regen durch den Wald gelaufen, um zu sehen, wie sich das anfühlt und wie das Material reagiert. Damit ich es im Roman ‹Cäsars Druide› realistisch beschreiben konnte.» Heute passt er nicht mehr in die Rüs­ tung rein, weil sein Körper durch die Medikamente aufgedunsen ist – und durch den Wald rennen kann er schon gar nicht mehr. Zwar bewegt er sich noch gut durch seine Wohnung in Allschwil BL, ermüdet aber schnell und hat alle paar Stunden wieder Spasmen und Ner­ venschmerzen. Trotz all dem hat Cueni noch einiges vor. «Ich freue mich auf die Fussball­ WM. Und wenn es geht, würde ich gern im Oktober mit meinem Buch an die Frankfurter Buchmesse.» Ausserdem wünscht er sich, irgendwann noch die Heimat seiner Frau zu besuchen und ihr ein paar Städte mehr in Europa zu zeigen. «Allerdings sind das keine Pläne, das sind Träume», sagt er und lächelt. Text: Ralf Kaminski Bilder: Basile Bornand

Claude Cueni: «Script Avenue», Wörterseh Verlag 2014; erhältlich bei Ex Libris für Fr. 35.20 www.cueni.ch


PUBLIREPORTAGE

2.Nationale Hörstudie: Forschen Sie mit.

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napp zwei Jahre nach der ersten empirischen Untersuchung der Hörqualität von Schweizerinnen und Schweizern rufen die zwei führenden Hörakustikspezialisten Amplifon und Phonak zur 2. Nationalen Hörstudie auf. Das Fachwissen soll weiter vertieft werden, um Kunden noch direkter und effizienter zu besserem Hören zu verhelfen. Herzlich eingeladen zur 2. Nationalen Hörstudie sind alle, die eine mögliche Hörbeeinträchtigung vermuten, bislang aber noch keine Hörgeräte haben. Ihr Vorteil: Sie erhalten kostenlos für 4 Wochen die neuste Hörgeräte-Technologie von Phonak zum Probetragen und zusätzlich CHF 50.–* als Dankeschön für Ihr Engagement.

Hörgeräte erleichtern die Kommunikation und steigern die Lebensfreude. Von September 2012 bis Februar 2013 untersuchten Amplifon und Phonak in der ganzen Schweiz, wie sich das Tragen von Hörgeräten auf die Lebensqualität auswirkt. 1’137 Teilnehmende lieferten wertvolle Erkenntnisse. Bereits nach kurzer Tragezeit bestätigte die Mehrheit aller Studienteilnehmer mehr Spass an Aktivitäten mit Freunden, ein besseres Kommunizieren und mehr Lebensqualität zu Hause. Dies ist erstaunlich. Denn die Mehrheit der Testpersonen gab im Vorfeld an, kein Hörgerät zu benötigen. Erfahren Sie mehr zu den Ergebnissen der 1. Nationalen Hörstudie unter www.nationale-hörstudie.ch.

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Die beiden Marktführer Amplifon und Phonak forschen für Ihr Gehör. Durch die gemeinsame Studie sollen wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden, die massgeblich in die Arbeit von Amplifon und Phonak einfliessen. Um die Kundenbedürfnisse noch besser zu verstehen, wird im Rahmen der 2. Nationalen Hörstudie die Auswirkung von neusten Hörgeräten auf die einzelnen Lebenssituationen exakt beobachtet. Die Erfahrungen der Teilnehmer helfen dabei, die Hörgeräte noch besser an die alltäglichen Anforderungen des Lebens anzupassen und die Technologie weiterzuentwickeln. <wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2NTE2MwEAnFscqg8AAAA=</wm>

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Ihre Meinung ist uns wichtig. Machen Sie mit und profitieren auch Sie von der schweizweiten Untersuchung. Die Studie wird streng nach wissenschaftlichen Standards durchgeführt. Ihre Daten werden vertraulich behandelt und durch ein renommiertes Marktforschungsinstitut anonym ausgewertet. Am Ende der Hörstudie werden die Ergebnisse den

HNO-Ärzten und Kliniken zur Verfügung gestellt. Melden Sie sich direkt bei Amplifon an – aufwww.nationale-hörstudie.ch,unterder kostenlosen Servicenummer 0800 800 881, in einem der 78 Amplifon-Fachgeschäfte in Ihrer Nähe oder mit dem untenstehenden Talon. Die Anmeldungen werden bis zum 31.7.2014 berücksichtigt. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme erhalten Sie CHF 50.–* in bar. * Nur für die ersten 1’000 Studienteilnehmer, die zugelassen werden und beide Fragebögen ausfüllen.

Studienpartner

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Telefon (zwingend)

Strasse Formular ausschneiden und einsenden an: Nationale Hörstudie, Postfach 306, 8706 Meilen

Geburtsdatum

PLZ / Ort M

Vorname / Name


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AUF EIN WORT | 25

FRAU DER WOCHE

Die Frau dahinter

Cannes macht sich für das Filmfestival bereit.

STARKE SCHWEIZER PRÄSENZ AM FILMFESTIVAL IN CANNES

«Die Nomination ist eine riesige Auszeichnung»

Erstmals seit elf Jahren ist die Schweiz wieder im internationalen Wettbewerb am Filmfestival von Cannes vertreten. Swiss­Films­Direktorin Catherine Ann Berger schwärmt.

Bilder: AFP, Keystone (2), EQ Images

Catherine Ann Berger, am 14. Mai startet Cannes mit zwei Koproduktionen mit Schweizer Beteiligung im internationalen Wettbe­ werb. Wie erklären Sie sich diesen Erfolg?

Was bringt eine Nomination einem einzelnen Film?

Ein Logo eines renom­ mierten Festivals auf einem Filmplakat ist eine Qualitätsprämie. Das kulturinteressierte Pub­ likum wird neugierig und sagt sich: Diesen Film muss ich mir ansehen. Cannes ist ein Magnet fürs Publikum und die Filmbranche.

CAB Productions und Amka Films, die an den Koproduktionen be­ teiligt sind, arbeiten Catherine Ann schon lange auf hohem Berger (49) ist seit Niveau. Ihre Professio­ 2013 Direktorin nalität, Glaubwürdig­ von Swiss Films. Wobei die Zahl der Kino­ keit und Kontinuität machen die beiden Schweizer gänger 2013 abgenommen hat. Firmen für internationale Produ­ Immer mehr Konsumenten sehen zenten interessant. Die Nomination sich Filme auch zu Hause an. Das ist ist eine riesige Auszeichnung, für die Kinos hart, aber eine Reali­ schaut sich doch die Kommission tät. Filme werden vermehrt über iTunes oder Youtube angeschaut. im Vorfeld über 2000 Filme an. Wenn nun Freunde gemeinsam via Was bedeutet die starke Präsenz mit Beamer einen Film anschauen, darf insgesamt fünf Filmen mit Schweizer man das nicht verteufeln. In einem Bezug für die hiesige Filmbranche? Kinosaal taucht man allerdings Sie zeigt, dass wir eine ambitionier­ ganz anders in einem Film ab. Und te und innovative Generation von der Anteil an Schweizer Kinofilmen Filmemachern haben, von denen in hat übrigens zugenommen. den nächsten Jahren noch viel zu erwarten ist. Ich denke an Ursula Vom Ja zur Masseneinwanderungs­Ini­ Meier, Jean­Stéphane Bron von tiative ist das Abkommen Media betrof­ «L’Expérience Blocher», Lionel fen, das die Teilnahme der Schweiz am Baier und Frédéric Mermoud. Dazu Filmförderungsprogramm der EU regelt. kommen junge Filmschaffende wie Droht der Schweizer Film in der Versen­ Jenna Hasse, die Doppelstaatsbür­ kung zu verschwinden? ger sind und in der Schweiz Film Nein. Aber wir müssen uns studieren. Eine Bereicherung für anstrengen. Es gibt eine Rechts­ die hiesige Filmbranche! unsicherheit. Wir haben wichtige

Beziehungen aufgebaut. Es wäre schade, diese zu verlieren. Wie gross ist diese Gefahr?

Ein Beispiel: Europäische Filmfes­ tivals, die von Förderungen aus Eu­ ropa profitieren, verpflichten sich, mindestens 70 Prozent europäische Filme zu zeigen. Schweizer Filme gelten jetzt nicht mehr als europäi­ sche Filme. Bei der Auswahl müssen sie sich nun gegen Produktionen aus den USA und Asien durch­ setzen. Die Konkurrenz ist somit härter geworden.

Die ganze Welt spricht und twittert darüber, dass der Schweizer Tennisstar Roger Federer (32) erneut Vater geworden ist. Nur: Die grosse Arbeit leistet Miroslava «Mirka» Federer-Vavrinec (36). Seit Jahren begleitet die frühere Tennisspielerin ihren Mann an die Turniere, fiebert mit. Künftig wird sie wohl mit mehr als einer Nanny an die Spiele reisen müssen: Die Zwillingstöchter Myla und Charlene (5) und die Zwillingssöhne Leo und Lenny werden die Eltern auf Trab halten.

MANN DER WOCHE

Der Mann dahinter

Wie soll es nun weitergehen?

Die Sektion Film des Bundesamts für Kultur und der Bundesrat arbei­ ten hart an Lösungen. Eine erste Hürde ist sicher der Parlaments­ entscheid Mitte Juni 2014 über die künftige Beziehung zwischen der Schweiz und der EU. Oder die Branche kooperiert mit ausser­ europäischen Ländern?

Das wäre theoretisch möglich. Bei Koproduktionen wird aber das Geld dort ausgegeben, wo es gesprochen wurde. In einem schweizerisch­ koreanischen Film müsste also ver­ mutlich koreanisch geredet werden. Da ist uns Europa räumlich und kul­ turell doch sehr viel näher. Interview: Reto E. Wild

www.swissfilms.ch

Endlich zeigt sich die Schweizer Diplomatie wieder mal von ihrer aktiven Seite: Aussenminister Didier Burkhalter (54) setzte sich als OSZE-Vorsitzender zu einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammen, worauf dieser in Aussicht stellte, seine Truppen an der ukrainischen Grenze abzuziehen und das Referendum über eine Abspaltung der Ostukraine zu verschieben. Focus Online titelte: «Das ist der Mann, der Putin zähmte.»


MENSCHEN 26 |

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REPORTAGE

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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Ihr Haus ist eine einzige grosse Lernwerkstatt: Doris und Bruno Gantenbein mit ihren Kindern Sara, Olivia und Nalin (von links).


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

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REPORTAGE | 27

Für das Leben lernen statt für die Schule

Die drei Kinder von Bruno und Doris Gantenbein aus Herisau gehen nicht zur Schule. Und doch lernen Sara, Olivia und Nalin alles, was es braucht – freiwillig und wann immer sie Lust dazu haben. Das Konzept heisst Unschooling.

O

livia (10) übt Reggae am Elektro­ piano, Sara (13) schreibt einen englischen Brief an eine Freundin in Australien, und Nalin (8) – gerade noch vertieft in seinen Malblock am Schreibtisch – stürmt plötzlich in den Wintergarten, um via Hängematte einen hohen Schrank zu erklettern. «Nalin, das ist jetzt aber ein bisschen gefähr­ lich», mahnt Bruno Gantenbein (54) seinen Sohn. Der jedoch lässt sich nicht beirren, sitzt wenig später auf dem Schrank und schaut grinsend hinunter. Das Haus der Familie Gantenbein in Herisau AR ist ein einziger grosser päda­ gogischer Abenteuerspielplatz. Mitten im Wohnzimmer wuchert eine aus Holz gebastelte Burganlage in den Raum. Im Wintergarten ist ein grosser Bauernhof aufgebaut, wo Pferde und Kühe schön aufgeräumt in ihren Koppeln stehen. In der grossen offenen Küche hat es drei kleine Schreibtische. Kletterseile ver­ binden Räume mit Galerien im oberen Stock, an den Wänden hängen Land­ karten und Buchstabengrafiken. Und überall entdeckt man Selbstgebasteltes, Gemaltes – und Bücher, Bücher, Bücher.

Mal nutzen die Kinder die Angebote, mal nicht «Wichtig ist es, den Kindern eine inspi­ rierende Umgebung zur Verfügung zu stellen», erklärt Bruno Gantenbein. «Ob sie diese dann nutzen oder nicht, bleibt ihnen überlassen.» Seine Frau Doris (41) fügt an: «Und man muss es aushalten können, wenn es manchmal etwas dauert. Sara zum Beispiel hat sich schon sehr früh für die einzelnen Buch­ staben interessiert, aber kein bisschen für Wörter oder Bücher. Es hat etwa ein Jahr gedauert, bis sie sich an Wörter machte, und noch mal eins, bis sie ein Buch in die Hand nahm. Kurz darauf verschlang sie dafür bereits mehrere Bücher pro Woche.» Kinder ziehe es zu

bestimmten Tätigkeiten hin, wenn sie innerlich da­ zu bereit seien, und nicht, wenn sie ein bestimmtes Alter erreicht hätten, er­ klärt sie. Die Gantenbeins haben Vertrauen in ihre Kinder, dass das Interesse dann schon kommt – und bis jetzt wurden sie nicht enttäuscht. Keines der drei Kinder hat je einen Tag in einer regulären Schule verbracht. Und doch können sie nicht nur lesen, schrei­ ben und rechnen, sie beherrschen auch mehrere Fremdsprachen deutlich besser als gleichaltrige Schulkinder. Sie können backen, klettern, reiten, tanzen und eis­ kunstlaufen. Und sie wissen dank einem Hof in der Nachbarschaft, wie ein Bau­ ernbetrieb funktioniert. Das alles haben sie gelernt, weil es sie ehrlich interessiert, aus eigener Neu­ und Wissbegierde. Die Gantenbeins nennen ihr Modell Unschooling und erklären es auf ihrer Website so: «Es ist ein vom Kind gelei­ tetes Lernen im normalen Wohn­ und Lebensumfeld der Kinder, zusammen mit ihren Eltern oder nächsten Bezugs­ personen und ohne jeglichen Versuch, die traditionelle Schule und ihre Lehr­ pläne nachzuahmen. Es gibt daher we­ der einen geplanten Unterricht noch bestimmte Zeiten am Tag, für die schul­ ähnliche Aktivitäten vorgeschrieben sind. Themen werden behandelt, wenn das Interesse des Kindes es verlangt. Die Eltern sind weniger Lehrer als vielmehr Unterstützer und Begleiter der Lebens­ und Lernprozesse.» In der Schweiz waren sie ihres Wis­ sens die Ersten, die mit Unschooling begonnen haben. Zuerst galt es, bei den Bildungsbehörden des Kantons Appen­ zell Ausserrhoden einige Überzeugungs­ arbeit zu leisten. «Sie waren aber von Anfang an sehr offen und fanden unser

Homeschooling in der Schweiz ohne Lehrerpatent erlaubt nur mit Lehrerpatent erlaubt nur mit Patent für entsprechende Schulstufe erlaubt nur in Einzelfällen erlaubt nicht erlaubt unbekannt

Konzept interessant», sagt Doris Gantenbein. Die Fami­ lie erhielt eine Bewilligung, zuerst für ein Jahr, später für zwei Jahre. Sie muss jährlich einen Rechenschaftsbericht ablegen und bekommt ein Mal pro Jahr Besuch von einer Vertreterin des Bildungsde­ partements. Drei Mal jährlich treten die Kinder zu einer Prüfung an, bei der getestet wird, ob sie das ihrem Alter entsprechende Schulni­ veau erfüllen (siehe Interview Seite 30). Die kleinen Gantenbeins bestehen die Prüfungen jeweils mit Bestnoten. «Am Anfang fand ich diese Tests schon sehr mühsam», sagt Sara, «aber inzwischen sehe ich sie als interessante Herausforderung. Ich lerne dabei ja auch was.» Die Eltern stellten staunend fest, dass die sehr verschulten Prüfungen für ihre Kinder kein grosses Problem waren. «Klar, sie müssen sich vorbereiten, aber inzwischen tun sie das von sich aus», erklärt Bruno Gantenbein. Nur Nalin, der Achtjährige, findet die Tests «blöd».

Die Westschweiz ist offener für alternative Schulformen Nicht überall ist man so liberal. Im be­ nachbarten Kanton St. Gallen fänden die Behörden immer einen Grund, warum sie den Unterricht zu Hause nicht er­ lauben, sagen die Gantenbeins. Generell ist man im westlichen Teil der Schweiz offener für alternative Schulformen als im östlichen (siehe Karte oben). In Deutschland ist häuslicher Unterricht sogar ganz verboten. Wobei die meisten Eltern kein Unschooling, sondern Homeschooling betreiben. Dabei lernen die Kinder mehr oder weniger den regu­ lären Schulstoff, einfach bei den Eltern statt in der Schule. Entwickelt hat sich das Homeschooling in den USA und ist dort besonders bei evangelikalen


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Olivia 端bt am Elektropiano im Wohnzimmer.

Doris Gantenbein begleitet und unterst端tzt ihre Kinder beim Lernen.

Die ganze Familie am Mittagstisch. Die Gantenbeins essen daheim ausschliesslich vegan.


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Christen recht verbreitet. Sie wollen vermeiden, dass ihre Kinder weltlichen Einflüssen ausgesetzt sind. Auch die Schweizer Homeschooling­ szene sei religiös dominiert, sagt Bruno Gantenbein. «Wir haben zwar gute Kontakte zu diesen Organisationen, Un­ schooling unterscheidet sich in der Philosophie jedoch grundlegend. Und in den letzten Jahren haben mehr und mehr Familien mit Unschooling angefangen.» Er schätzt die Zahl heute auf etwa 50. International seien es natürlich viel mehr. «Aber global gesehen, gibt es deutlich mehr Homeschooling als Unschooling.» Die Gantenbeins haben keine reli­ giösen Motive. Als sie sich 1999 kennen­ lernten, war sie Primarlehrerin, er Orga­ nisationsberater im IT­Bereich – was er auch heute noch ist. Beide vertreten einen sehr freiheitlichen und ganzheit­ lichen Ansatz des Lebens. «In unseren Gesellschaften wird viel zu viel von

Die Hängematte ist bei allen drei Kindern gleichermassen beliebt. Nalin nutzt sie als Kletterhilfe.

Schreiben in der Fremdsprache: Sara pflegt Brieffreundschaften.

«Ein Unschooler hört auf seine inneren Impulse.» Bruno Gantenbein

Im Malatelier im Keller können sich die Kinder kreativ austoben.

Schlagfertig: Drummer Nalin traktiert Plastikeimer.

aussen bestimmt», sagt Bruno Ganten­ bein. Er selbst sei mit etwa 20 Jahren zum Unschooler geworden – zu jeman­ dem, «der sich selbst gestaltet, der auf seine inneren Impulse hört und ihnen nachgeht». Genau das fördern sie nun bei ihren Kindern. «Wir machen nicht Unschoo­ ling, wir sind Unschooling. Und das schliesst weit mehr ein, als nur die Kin­ der nicht zur Schule zu schicken. Es ist eine Lebenshaltung», sagt Doris Gan­ tenbein. Ihr Freiheitsbegriff schliesst auch ein, dass für ihr Wohlbefinden kei­ ne Tiere leiden sollen, weshalb sie sich zu Hause ausschliesslich vegan ernäh­ ren, auswärts zumindest vegetarisch. «Wir haben uns zu Beginn viele alter­ native Schulen angesehen, aber so rich­ tig überzeugt hat uns keine», sagt Bruno Gantenbein. So entwickelten sie schliesslich ihr eigenes Konzept. Sie haben aber nicht grundsätzlich etwas gegen Schule oder Lehrer. «Für viele Kinder kann es ein Segen sein, wenn sie von zu Hause wegkommen», sagt Doris Gantenbein. «Unschooling ist für uns ein Weg, um die Einzigartigkeit und die Integrität des Kindes zu wahren. So werden sie zu selbstsicheren und lebendigen Menschen und können


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«Die Kinder sind auf guten Wegen» Alexandra Schubert betreut im Bildungsdepartement des Kantons Appenzell Ausserrhoden derzeit 19 Familien, die ihre Kinder zu Hause unterrichten – darunter auch die Unschooler-Familie Gantenbein aus Herisau. Alexandra Schubert, wie erleben Sie die Gantenbeins, wenn Sie sie besuchen?

Am Anfang bin ich zwei Mal pro Jahr hingegangen. In letzter Zeit nur noch ein Mal, weil ich die Familie inzwischen kenne und weiss, dass der häusliche Un­ terricht unseren Qualitätsansprüchen entspricht. Bildung hat für die Eltern grosse Bedeutung, sie setzen sich sehr differenziert mit pädagogischen Fragen und Entwicklungspsychologie ausein­ ander. Die Beziehung zu den Kindern ist geprägt von Achtsamkeit und Empathie, ohne dass sie überbehütet werden. Beurteilen Sie den Lernfortschritt und das Bildungsniveau der Kinder auch so positiv?

Ich darf diesbezüglich nicht über ein­ zelne Familien sprechen. Grundsätzlich aber sind Kinder, die so gefördert wer­ den, auf guten Wegen. Sie verfügen viel­ leicht nicht zum gleichen Zeitpunkt über das gleiche Wissen wie die anderen Kin­ der, die regulär die Volksschule besu­ chen. Wenn man das jedoch über die Ge­ samtdauer der obligatorischen Schulzeit anschaut, dürfte ihr Bildungsniveau et­ wa vergleichbar sein. Entscheidend für den Erfolg der Schulung sind allerdings die Eltern, ihre Orientierung an Bildung sowie ihr Grad an Reflexion. Wenn also eins der Kinder an die Universität will, sollte es kein Problem sein, die Matura noch abzulegen?

Davon gehe ich aus. Die grössere Her­ ausforderung wäre wohl der System­ wechsel vom primär selbstbestimmten zum stark von aussen gesteuerten Ler­ nen. Diesen Wechsel müsste man sorg­ sam und kreativ begleiten.

Wie stehen die Gantenbeins im Vergleich zu anderen Familien da, die im Kanton häuslichen Unterricht betreiben?

Alle 19 Familien engagieren sich, um die Vorgaben und Standards für hohe Qua­ lität zu erfüllen. Manche sind dabei ef­ fektiver und erfolgreicher, die Ganten­ beins gehören dazu. Meine langjährigen

Erfahrungen zeigen, dass es grosse Un­ terschiede in der Umsetzung des häus­ lichen Unterrichts gibt. Wir begleiten die Familien, um sicherzustellen, dass die Qualität des Unterrichts den Vorga­ ben entspricht. Einzelne müssen wir phasenweise intensiver unterstützen. Gibt es andere Familien mit einem vergleichbaren Konzept wie dem der Gantenbeins?

Im Alltag machen es die Familien alle et­ was anders. Auch die Motive unterschei­ den sich: Ein paar wenige haben einen religiösen Hintergrund, andere einen reformpädagogischen. Es ist eine sehr heterogene Gruppe. Wie testen Sie die schulischen Fähigkeiten der Kinder?

Wir bieten sie zwischen der zweiten und neunten Klasse drei Mal pro Jahr zu standardisierten Leistungstests auf – den gleichen, die auch die Schulkinder machen. Auf der Primarstufe sind es Deutsch und Mathematik, später kom­ men drei weitere Fächer hinzu. Wir testen so nicht nur den Lernerfolg der Kinder, sondern auch die Qualität des häuslichen Unterrichts durch die Eltern. Gemeinsam mit anderen Komponenten ergibt dies ein Gesamtbild über die Ent­ wicklung der Kinder und dient als Grundlage für unsere Gespräche mit den Eltern. Ausserrhoden ist ‒ verglichen mit anderen Kantonen ‒ relativ liberal in Bildungsfragen. Gibt es dafür eine Erklärung?

Das lässt sich historisch begründen. Appenzell Ausserrhoden hat schon im­ mer versucht, nur das zu regulieren, was reguliert werden muss. Weil jedoch ver­ mehrt Familien aus anderen Kantonen zugezogen sind, deren Gesetzgebung restriktiver ist, oder aus Deutschland, wo häuslicher Unterricht grundsätzlich untersagt ist, hat die Zahl der Lernenden im häuslichen Unterricht zugenommen, und das Bildungsdepartement musste die Auflagen strenger gestalten.

Alexandra Schubert (43)

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sich den Herausforderungen, die das Leben bringt, auf kreative Weise stel­ len.» Der Alltag im Hause Gantenbein wird von ein paar wenigen Leitplanken ge­ steuert, der Rest ist sehr frei. Die Kinder stehen morgens zwischen 7 und 7.30 Uhr auf – ohne Wecker. Die Mahlzeiten werden in der Regel gemeinsam einge­ nommen, das Frühstück oft kurz bevor der Vater zur Arbeit geht. Zwischen den Mahlzeiten gehen die Kinder ihren indi­ viduellen Beschäftigungen nach. Das Erstaunliche dabei: Sie tun eigentlich immer etwas, das ihrer Bildung und Ausbildung dient. Rechnen gelernt haben sie mit Monopoly, Geografie mit anderen Spielen und Landkarten, auf denen sie eintragen, wo auf der Welt ihre Brieffreundinnen leben. Sprachen lern­ ten sie von ihren Eltern – und von aus­ ländischen Strassenkindern, von denen Gantenbeins jeden Sommer eines für ein paar Wochen bei sich aufnehmen. «Sie produzieren und arbeiten un­ unterbrochen», sagt Bruno Gantenbein, «weil es ihnen Spass macht. Ent­ sprechend müde sind sie abends dann auch. Wir haben nie das Problem, dass sie nicht ins Bett wollen.» Eine Struktur in ihren Alltag bringen auch die Reit­, Tanz­ und Eistanzlektionen, welche die Mädchen mehrmals pro Woche besu­ chen. Dadurch kommt auch ihr Sozial­ leben nicht zu kurz. Alle drei haben Freundinnen und Freunde, darunter auch solche, die regulär zur Schule ge­ hen – und sie je länger, je mehr darum beneiden, dass sie das nicht müssen.

Nicht jede Familie eignet sich für Unschooling Aus Sicht der Gantenbeins gibt es aller­ dings ein paar Voraussetzungen, damit Unschooling funktioniert: Beide Eltern­ teile müssen engagiert dahinterstehen, und je gebildeter und lebenserfahrener sie sind, desto besser. Die Eltern sollten möglichst viel Inspiration bieten, etwa durch die Gestaltung der Räume. Ausserdem brauchts eine entspannte Lernumgebung sowie eine unterstüt­ zende Begleitung. Und natürlich ist auch bei den Gantenbein­Kindern nicht immer nur alles eitel Sonnenschein. Sara wurde auf dem Weg zum Bus von ein paar Jungs auch schon als «blöd» verspottet, weil sie ja nicht zur Schule geht. Auch Streit gibts zwischen den Geschwistern ab und zu. Die Eltern begleiten die Kinder bei solchen Konflikten und helfen, faire Lösungen zu finden. Sie setzen auch Grenzen: Die Kinder dürfen alles frei


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tun, solange sie dabei niemand anderen eingrenzen oder stören. Und fragt man sie, ob sie auch mal was tun müssen, was ihnen keinen Spass macht, sagen sie unisono: «aufräumen!»

Gantenbeins Kinder sollen studieren können ‒ falls sie das möchten Doris Gantenbein betont, dass es im Alltag immer wieder Situationen gibt, in denen die Kinder nicht einfach tun und machen können, was sie wollen. «Sie haben ja auch viel mit anderen Kindern zu tun, und da muss oft Rücksicht auf andere Bedürfnisse genommen werden.» Was beide Eltern hingegen schon beobachtet haben: Ihre Kinder haben fast kein Konkurrenzdenken. Aber auch das macht ihnen keine grossen Sorgen. «Wir legen hier eine derart gute Basis, dass sie mit allem fertigwerden, was kommt.» Sie zweifeln denn auch nicht daran, dass ihre Kinder dereinst die Matura schaffen und studieren könnten. «Aber diese Entscheidung überlassen wir ihnen», sagt Bruno Gantenbein. «Wir haben keine bestimmen Erwartungen. » Noch haben die drei auch keine konkreten Zukunftspläne. Sara, die sprachlich

äusserst talentiert ist, weiss noch gar nicht so recht, was sie will, Olivia möchte etwas mit Pferden machen, und Nalin liebt das Klettern und das Arbeiten auf dem Bauernhof. Die Eltern haben ihr eigenes Leben derweil sehr stark auf die Bedürfnisse ihrer Kinder ausgerichtet. Er würde eigentlich lieber selbständig sein, «aber das ist finanziell momentan zu unsicher mit einer fünfköpfigen Familie», sagt Gantenbein. Und sie hat ihren Beruf an den Nagel gehängt und ist ganz Mutter und Lernbegleiterin. «Für mich ist das Erfüllung pur, und ich lerne mindestens ebenso viel wie die Kinder.» Ist der Nachwuchs erst einmal aus dem Haus, wird sich also auch für die Eltern die Frage «Wie weiter?» stellen. Schon jetzt haben sie eine Website, auf der sie von ihren Erfahrungen berichten. Ein Buch über ihr Unschooling-Leben steht kurz vor der Veröffentlichung, zudem sind sie international vernetzt, organisieren Treffen und halten Vorträge. Beide können sich gut vorstellen, sich noch stärker gesellschaftspolitisch für das Unschooling zu engagieren. «Wir sehen darin wirklich den nächsten Schritt, quasi die

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post-postmoderne Bildung», sagt Bruno Gantenbein. Und je mehr Kinder das Unschooling erfolgreich durchlaufen, desto stärker werde das Konzept für sich sprechen, davon sind Gantenbeins überzeugt. Ihre drei Kinder haben sich mittlerweile im Wohnzimmer versammelt, um ein bisschen Musik zu machen. Diesmal sitzt Sara am Klavier, Olivia spielt Flöte, und Nalin trommelt auf umgedrehten Plastikeimern. Besonders harmonisch klingt das nicht, aber leidenschaftlich, kreativ und frei. Texte: Ralf Kaminski Bilder: Daniel Ammann

http://pro-lernen.ch

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PORTRÄT

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ie eine Schwingerkönigin wur­ de sie empfangen, als sie zu Hause in Aeschiried BE eintraf. «Das war wahnsinnig», sagt Renate Lengacher (44). Ihre Augen, ihr Mund – ihr ganzes Gesicht lacht. Mit der Bronze­ medaille war sie von der Häkel­Welt­ meisterschaft im deutschen Zirndorf zu­ rückgekehrt. Sieben Minuten und fünf Sekunden: So viel Zeit hatte sie ge­ braucht, um fast der ganzen Konkurrenz davonzuhäkeln und die 55 Meter Garn in eine Mütze zu verwandeln. Sie war so schnell wie nie zuvor: «Die Wettkampf­ stimmung tut mir gut, wenn rund um mich was los ist, bin ich am schnellsten.» Das Dorf, eine verstreute Ansamm­ lung von Bauernhäusern, Wohnhäusern und Chalets, die auf 1000 Meter Höhe über dem Südhang des Thunersees lie­ gen, ist stolz auf die frischgebackene WM­Dritte und feierte diese entspre­ chend. In der Chemihütte, der bekann­ testen Beiz weitum, erwarteten sie Gemeinderäte und mehrere Vereinsdele­ gationen der Gegend. Es gab auch etwas zu trinken für die gut 50 Anwesenden.

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Häkeln wie das Bisiwetter

Die Berner Oberländerin Renate Lengacher häkelt ihrer Konkurrenz davon. Sie gewann an der WM in Deutschland die Bronzemedaille.

Mit Kuhglocken und eigenem Fanclub an den Häkel-Wettkampf Die Reise nach Deutschland war viel mehr als bloss ein Wettkampf. «Das war ein richtiges Abenteuer», sagt Renate Lengacher, «wir fuhren mit zwei Klein­ bussen hin.» Wir – das war eine Grup­ pe von 17 Personen: ihr Fanclub. Mit dabei waren Ehemann, ältester Sohn, Schwester, Bruder, Schwiegermutter, die beiden Schwägerinnen und Freunde aus dem Dorf. Allesamt trugen sie von Renate Lengacher gehäkelte Kappen, nahmen Kuhglocken mit und sorgten beim Einzug in die WM­Halle und wäh­ rend des Wettkampfs so richtig für Stimmung. «Das war super», sagt sie. Die Schweizerin war schnell die bekann­ teste aller 96 WM­Teilnehmerinnen. Das Transparent mit der Aufschrift «Herzliche Gratulation zur WM­Bron­ ze» hängt noch immer am Balkon. «Das haben meine Zwillinge gemacht», sagt die Oberländerin. Mittlerweile finden es auch die 16­jährigen Jungs cool, dass ihre Mutter häkelt. In der Stube steht ein hoher Korb vol­ ler bunten Garns, eine Häkelarbeit ist angefangen. Der Tisch und die Sofas fül­ len die Stube fast vollständig aus, an der Wand hängen Glocken, Familienfotos und Eishockeybilder, in den Fenstern gehäkelte Sterne. Ein Kranz der Hand­ und Waldsägemeisterschaft liegt auf der Wohnwand. Seit 15 Jahren wohnt Renate Lengacher mit der Familie in diesem

Immer wenn es ihr hektischer Alltag zulässt, greift Renate Lengacher zur Häkelnadel. Hund Lesco leistet ihr dabei Gesellschaft.

Chalet, das einst noch den Landwirt­ schaftsbetrieb ihrer Schwiegereltern beherbergt hatte. Im Westen streckt der Niesen seine Flanken tobleronemässig in die Höhe, im Südosten leuchten die Schneehänge der Schwalmere. Im Spätherbst des letzten Jahres hat sie im Wollladen in Spiez BE die Aus­ schreibung für die Ausscheidung für die Schweizer Meisterschaft gesehen. «Ich dachte – warum nicht? Und begann zu üben.» Für die erste Mütze brauchte sie eine Stunde. Doch das Garn lief schneller und schneller durch ihre Finger. Bald brauchte sie nur noch einen Viertel der Zeit, das war aber immer noch zu lang­ sam. Auf die Technik kommt es an, ha­ be sie dann gemerkt. Sie stieg von der geläufigen Masche «Halbi Stäbli» zur Büschelmasche um; da verhäkelt man

viel schneller viel mehr Garn. Die Berner Oberländerin ist talentiert: Ob an der Vorausscheidung und dann an der Schweizer Meisterschaft – sie liess ihre ganze Konkurrenz hinter sich.

Während die Buben trainierten, häkelte sie auf der Wartebank Eigentlich ist es ein kleines Wunder, dass sie überhaupt Zeit zum Handarbei­ ten fand und findet. Denn ihre Tage sind mehr als ausgefüllt. Täglich kocht sie für ihre vier Männer, den Ehemann und die drei Söhne, schmeisst den Haushalt, ar­ beitet 50 Prozent als Postzustellerin, präsidiert den Gemischten Chor Stim­ mix Aeschi, ist Platzanweiserin an den Thuner Seespielen, führt ein Bed and Breakfast und sorgt dafür, dass ihre drei Söhne pünktlich ins Hockeytraining und an die Spiele kommen.


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Horror- und Rock-Häkeln «Myboshi» liegt voll im Trend, die Nachfrage nach ihren Mützen steigt jährlich. Auch in der Schweiz spürt man den Boom von Häkeln und Stricken – die Wollbranche verzeichnet einen deutlichen Aufschwung. Neu sind auch Teenager ein gefragtes Häkel-Publikum. So gibt es Anleitungen wie das «HorrorHäkeln. Häkelanleitungen für gruseligschreckliche Figuren» oder «Häkeln rockt» geschrieben von einer 16-Jährigen.

Zehn Jahre lang hat sie die Buben bis zu vier Mal pro Woche zum Training der SC Bern-Junioren chauffiert. Heute spielen sie in der Nähe, beim HC Dragon Thun. Von Oktober bis März ist jedes Wochenende Match. «Wenigstens ihr Trainingszeug waschen sie selbst.» Das Hockeyspiel ihrer Jungs ist aber auch mitverantwortlich, dass Renate Lengacher so schnelle Finger hat. «Eishockeytrainings, das ist immer eine Warterei», sagt sie. So hat sie während Jahren immer eine Lismete mitgenommen, damit sie etwas zu tun hatte, wenn ihre drei Buben über das Eis flitzten. 13 Saisons lang hat sie ihre Finger trainiert und ist nun auch im Häkeln schnell «wie das Bisiwetter». Auch sonst lässt sie nichts anbrennen. Sie hat mittlerweile ihr eigenes Label gegründet, es heisst Renates

Wolldorado. Via Homepage verkauft sie Mützen, Stirnbänder und bietet Häkelkurse an. Nun ist sie dran, ihr Angebot auszubauen und neue Bestellkarten auszuarbeiten: Jeder soll seine individuelle Mütze mit Lieblingsfarben und -muster zusammenstellen können. Mit Häkeln ist Renate Lengacher voll im Trend. Ob Mützen, Stirnbänder, Bordüren, Figuren oder Deko-Gegenstände – gehäkelte Produkte haben seit ein paar Jahren ihr altbackenes Image verloren. Gehäkelte Mode ist chic, die japanischen Häkelfiguren Amigurumi sind in, Häkelmützen gehören auf den Kopf modebewusster Städter, und Handarbeiten ist das angesagte Hobby zur Entschleunigung vom stressigen Alltag. Dass sich die gehäkelten Mützen im deutschsprachigen Raum zu einem trendigen Accessoire gemausert haben, ist

grösstenteils zwei deutschen Studenten zu verdanken. Vor fünf Jahren entdeckten sie während Skiferien in Japan das Häkeln und stellten ihre ersten eigenen Mützen her. Zurück in Deutschland, gründeten sie die Firma Myboshi und verkaufen heute rund 25 000 handgefertigte Mützen pro Saison. «Boshi» heisst Mütze auf Japanisch. «My» steht dafür, dass jeder seine eigene Farbkombination bestellen kann. 2013 organisierten sie zum ersten Mal eine Häkel-Weltmeisterschaft. Renate Lengacher will auch nächstes Jahr wieder dabei sein und die Konkurrenz auf die Plätze verweisen. Text: Claudia Langenegger Bilder: Michael Sieber

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Die Häkelmeisterin in Aktion Renate Lengacher gibt beim Häkeln Gas – in rund sieben Minuten ist eine Mütze fertig.

Häkel-WM in Zahlen 92 Frauen und

4 Männer nahmen teil

82 Jahre

war die älteste Teilnehmerin

10 Jahre

war die jüngste Teilnehmerin

6 Minuten 40 Sekunden brauchte die Siegerin für eine Mütze


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Alles andere als verstaubt

18 Millionen Interessierte locken Schweizer Museen jedes Jahr an. Am 18. Mai findet nun der Internationale Museumstag statt. Eine gute Gelegenheit, etwas Besonderes zu sehen: Treten Sie ein ins Henkermuseum, ins Schulmuseum oder in die Themenwelt des Gotthards!

«Elektrischer Stuhl fehlt noch»

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Gruselig: Modell einer Guillotine.

as Innenleben des kleinen, unscheinbaren Hauses bei der Diegterbach-Brücke in Sissach BL ist Guido Varesi (50) zu verdanken. Das einstige Brückenzollhaus und Gefängnis, das dem Sohn des letzten Dorfmetzgers gehört, ist heute ein Henkermuseum – das erste und einzige der Schweiz. Es zeigt vom Keller bis zum Dachgeschoss über 400 Exponate wie Fesseln, Folterinstrumente und Hinrichtungsutensilien und erzählt Geschichten wie die einer Guillotinenklinge aus der Französischen Revolution. «Die Henkergeräte aus dem Mittelalter faszinierten mich schon als Kind. Ich hatte stets eine makabere Seite, wollte Totengräber werden und hatte damals Pouletknochen im Garten beigesetzt», erzählt Varesi. Als junger Mann sammelte er historische Handschellen, besuchte in England Kerker, war ein Fan der Horrorbücher des Rockmusikers Alice Cooper. «Doch ich habe ein sonniges Gemüt, bin kein Finsterer», sagt er.

Ein Richtschwert lässt sein Herz gleich höher schlagen Für ihn gebe es im Leben drei Hauptthemen: Geburt, Liebe und Tod. Und genau damit befasst sich das Henkermuseum, das aus einem Hobby entstanden ist und mit dem Sammeln der Originale aus dem Mittelalter ganz schön ins Geld geht. «Eine gute Modelleisenbahn kostet auch ein paar tausend Franken», vergleicht er und zeigt auf ein Richtschwert. «Diese Gravur und diese Klinge sind so faszinierend, dass ich meinen Herzschlag bis zum Hals spüre.» Das Richtschwert hat er gemeinsam mit seinem jüngsten Sohn Floyd (26) gekauft. Das Museum ist zur Familienangelegenheit geworden. Seine Frau Jackie (49) bedient die Kasse und hat einen sechsten Sinn, wenn es darum geht, Trouvaillen aufzuspüren.

Bei Guido Varesi zu Hause sieht es ähnlich wie im Museum aus: Vor dem TV stehen zwei Kanonen, an der Wand hängen ein Morgenstern und Guillotinenmodelle. Gemeinsam mit seiner Frau, den Söhnen und den Schwiegertöchtern lebt Guido Varesi in einem Haus – «in einer uralten Hütte im Nachbardorf Gelterkinden», wie er sagt. Mit den Söhnen und den Schwiegertöchtern spielt er zudem in einer Heavy-Metal-Band.

Eine Spukgeschichte mit dem letzten Schweizer Scharfrichter Die Begeisterung des Baselbieters für sein Museum wirkt ansteckend. Und dann erzählt er eine Spukgeschichte, die sich vor vier Jahren zugetragen hat: In Schriften las Varesi, dass sich Theodor Mengis aus Rheinfelden AG, der letzte Berufsscharfrichter der Schweiz, beim Staat beschwerte, dass er immer weniger verdiene, weil die Zahl der Hinrichtungen Ende des 19. Jahrhunderts abgenommen hatten. Er könne sich nicht einmal mehr eine gute Zigarre leisten. Von diesem Mengis hängt im Museum ein Bild. Varesi hatte Bedauern mit dem Scharfrichter, kaufte ihm zu Ehren eine Zigarre in der Rheinfelder Fabrik Wuhrmann und legte sie auf den Bilderrahmen des Porträts. «Zwei Tage später erhielt ich aus Berlin Post von einem Unbekannten mit einem Bild, das Theodor Mengis zeigt, wie er dem Betrachter zuprostet.» Mengis ist 1918 gestorben. Kurator Varesi ist mit seinem Museum noch nicht ganz zufrieden. Er will es mit weiteren Originalen wie einem Rad zum Knochenbrechen und einem elektrischen Stuhl vervollständigen. «Wenn ich etwas Interessantes sehe, kann ich nicht widerstehen.» Sein Beruf passt übrigens zum Museum, sagt er doch von sich, er sei ein «moderner Folterknecht». Wie seine Söhne und seine Schwiegertöchter ist er Tätowierer.

Guido Varesi mit einem Richtschwert: «Ich bin ein moderner Folterknecht.»


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Fakten Besonderheiten des Henkermuseums Sissach: Grösste Sammlung von Richtschwertern aus Europa mit 17 Originalen. Schandmaske aus Österreich aus dem 16. Jahrhundert (weltweit gibt es davon nur noch zwei Stück). Richtbeil von Franz Molhausen aus Halle (D), der damit den Leibarzt des dänischen Königs geköpft hat. Eintritt: 10 Franken pro Person, Kinder bis 16 Jahre 5 Franken, Führung 50 Franken und halber Eintrittspreis. Öffnungszeiten: An jedem ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr. Besucher pro Jahr: 1700 Eröffnung: 1999 henkermuseum.ch

Yvonne Joos im Schulmuseum inmitten alter Schulbänke. Im Hintergrund ein Abakus, mit dem die Schüler einst rechnen lernten.

Old School im Schulhaus

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igentlich hätte das alte Schulhaus Mühlebach an der Weinfelderstrasse 127 ausserhalb des Ortskerns von Amriswil TG abgerissen werden sollen. Rund ein Dutzend Freiwillige setzte sich Ende der 90er-Jahre für die Rettung des seltenen Pisébaus (das Mauerwerk besteht aus Lehm, der in eine Schalung gefüllt und gestampft wurde) aus dem Jahr 1846 ein und wandelte es in das erste Schulmuseum um. Heute bezeichnet die zweifache Mutter Yvonne Joos (53) das «Mühlebach» als ihr «drittes Kind». Sie habe in den Wochen vor der Eröffnung im August 2002 gemeinsam mit einem Team von Freiwilligen fast Tag und Nacht für das Museum gearbeitet. Über das Wachstum

ihres «dritten Kindes» zeigt sie sich sichtlich erfreut. «Mit dem Schulmuseum zeigen wir auf, wie die Schule Teil der Gesellschaft wurde», sagt die Amriswilerin. Als studierte Pädagogin vermittle sie gerne Wissen, tausche sich mit Besuchern aus und schaffe Aha-Erlebnisse. Sie weiss, dass viele Menschen Berührungsängste mit Museen haben – und wenn es um das Thema Schule geht sowieso. Das Museum achtet darauf, Akzente zu setzen mit spielerischen Elementen, Sonderausstellungen wie Märchen in der Schule oder «Ansichtssache – das Bild in der Schule» und unterhaltsamen Führungen mit ehemaligen Lehrern. «Die Reformpädagogik hat Wert darauf gelegt, mit der Hand zu arbei-


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Das Reduit ist eröffnet

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ofern das Wetter mitspielt, ist es am 7. Juni 2014 soweit: Dann soll die Strasse über den Gotthardpass wieder offen sein, und die Gotthardfestung öffnet ihre Bunker für die erst dritte Besuchersaison. Von 1941 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 liess die Schweizer Armee dort ein gewaltiges unterirdisches Festungssystem bauen. Bis 2002 galt für das Bauwerk strikte Geheimhaltung. Heute ist Sasso San Gottardo öffentlich zugänglich. Alfred Markwalder (70) aus Wohlen AG besuchte als Präsident des Stiftungsrats und Vizepräsident des Fördervereins die Gotthardfestung allein letztes Jahr 25 Mal und leitete 40 Führungen. Der seit sechs Jahren pensionierte Volkswirtschaftler, ehemalige Brigadekommandant und Rüstungschef unter alt Bundesrat Ogi, gehörte 1997 zu den letz-

ten Armeeangehörigen,die im Gotthardinnern übten. Doch seine Begeisterung für die historisch wertvolle Festung hat mit seiner beruflichen Ausbildung zu tun: Der Milizoffizier und dreifache Vater – seine drei Söhne sind alle Mitglieder des Fördervereins – schrieb seine Doktorarbeit über Entwicklungskonzepte für Bergregionen. «Die Region ist es wert, gefördert zu werden. Der Gotthard bedeutet Wasser, Energie, Klima, Verkehr und Sicherheit», begründet er und erwähnt damit die Themenwelten, die heute in den Felskavernen der einstigen Artilleriefestung zu sehen sind. Mit der Metro del Sasso fährt man von dort zum historischen Teil mit den Bunkerkanonen hoch und überwindet dabei 60 Meter. Markwalder räumt nur ungern ein, dass seine Arbeit für die Gotthard-

Das einstige Schulhaus von Amriswil gehört zur ersten Generation Schulhäuser der Schweiz überhaupt.

ten», weiss Joos. Deshalb sammelt das Museum neben Mobiliar, Büchern und vielem mehr auch Schülerarbeiten aus dem Handsgi- und Werkunterricht. Joos, selbst in Opfikon ZH zur Schule gegangen, betont, dass das ehemalige Schulhaus heute bei Hochzeiten und für Modefirmen als Kulisse für Fotoshootings dient. Es ist auch ein Ausflugsort, der sich mit dem Besuch des Wasserschlosses von Hagenwil verbinden lässt. Das historische Haus war 66 Jahre lang bis Anfang 1990 Wohnort der Lehrerin Aline Brauchli. Zu sehen sind ihre Küche und ihr Wohnzimmer. Als sie einzog, fuhren vor ihrem Haus noch Pferdewagen über ungeteerte Strassen. Brauchli schrieb in ihrem Tagebuch: «Lehrerin wollte ich noch einmal werden, aber nie, nie mehr in eine Lehrerwohnung ziehen!» Sie beklagte sich, dass 1981 Plättli aus der Mauer fielen wegen der vorbeibrausenden Lastwagen. Für die Reparatur hatte die Schulgemeinde kein Geld. Brauchli behalf sich mit Cementit. «Sie war eine resolute und interessante Persönlichkeit», sagt Yvonne Joos begeistert.

Fakten Besonderheiten des Schulmuseums Amriswil: Piséwände, Original-Gegenstände von Aline Brauchli, Spitzmaschine als Trouvaille. Eintritt: Einzeleintritte kostenlos. Besucher pro Jahr: 3000 Eröffnung: August 2002 schulmuseum.ch

Als Präsident des Stiftungsrats führt Alfred Markwalder auch selber durch das Museum der Gotthardfestung.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

festung zeitintensiv ist. Er ist vor allem damit beschäftigt, zusätzliche Gelder zu sichern, um laufende Ausbauten wie einen neuen Kasseneingang oder die geplante Ausstellung über Gold in der Schweiz auf sichere Füsse zu stellen. «Wir haben das Projekt angefangen, jetzt wird es durchgezogen», sagt er. 13 Millionen Franken seien bis anhin investiert worden, wobei auch das Migros-Kulturprozent einen namhaften Beitrag gesprochen habe. Markwalder will in den nächsten Jahren jährlich bis zu 30 000 Besucher in die Gotthardfestung locken – zweieinhalb Mal mehr als vergangene Saison. Texte: Reto E. Wild

Fakten

Bilder: Nathalie Bissig

Weltweit nehmen am 18. Mai 2014 30 000 Museen am internationalen Museumstag teil, davon über 200 aus der Schweiz (Eintritt frei). Der Anlass findet zum ersten Mal auch auf Twitter statt, wo Museen und Besuchende ihre Erlebnisse teilen können. www.museums.ch

Der Gotthard ist die Wasserscheide Europas, und die Themenwelt Wasser ist Teil der Ausstellung.

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REPORTAGE | 37

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Museumsbesuch in Unterhosen Onlinemuseen haben rund um die Uhr geöffnet und kennen keine Kleidervorschriften. Ein Besuch lohnt sich aber nicht nur deshalb: In den virtuellen Ausstellungen hören Sie unter anderem die wichtigsten Vogelstimmen Europas – darunter das Krächzen der Waldohreule (Bild) – und staunen Sie über die grösste Sammlung von Erfrischungstüchern.

Besonderheiten des Sasso San Gottardo: Die Themenwelt zur Nachhaltigkeit in einer ehemaligen Artilleriefestung sowie 15 Zentimeter dicke Bunkerkanonen von 1945 mit einem über sechs Meter langen Rohr, die auf eine Distanz von 26 Kilometern schiessen konnten. Eintritt: 25 Franken, Kinder bis 15 Jahre in Begleitung Erwachsener gratis. Öffnungszeiten: 9.30 bis 18 Uhr (ab dem 7. Juni 2014) Besucher: 12 000 Eröffnung: Spätsommer 2012 sasso-san gottardo.ch

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MENSCHEN 38 |

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INTERVIEW

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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Hanspeter Latour am Thunersee. Hier im Berner Oberland ist seine Heimat, hier ist er verwurzelt.

«Der Fussball ist ein Abbild der Gesellschaft»

35 Jahre lang war Hanspeter Latour leidenschaftlicher Fussballtrainer und bekannt für seine kernigen Sprüche. Jetzt ist sein Buch «Das isch doch e Gränni!» erschienen. 2015 will der Thuner kürzertreten und mehr Zeit für seine Frau, den Garten und Distelfinken haben.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

Hanspeter Latour, «Das isch doch e Gränni!» lautet der Titel Ihres Buchs. Warum?

Noch heute rufen mir Leute auf der Strasse zu: «Ja, dr Gränni!» – seit mei­ nem legendären Spruch beim Spiel Thun gegen Servette. Ich habe diesen immer humorvoll angeschaut. Manche sagten, das sei ein Ausraster gewesen, aber dann hätte ich den Schiedsrichter sicher nicht mit «Herr Meier» angesprochen. Fuss­ ball hat auch ein bisschen mit Theater zu tun. Der gegnerische Spieler fiel in mei­ nen Augen immer sehr schnell hin. Natürlich war die Intervention unseres Verteidigers Armand Deumi ziemlich hart. Deshalb dachte ich, das musst du ein bisschen abschwächen. Aus diesem Grund habe ich geschrien: «Das isch e Gränni, Herr Meier!» Warum dieses Buch?

Kollegen aus dem Journalismus haben mir schon vor vielen Jahren gesagt, sie wollten mit mir ein Buch schreiben. Ich sträubte mich immer dagegen. Es braucht nicht auch noch von mir ein Buch. Vor drei Jahren erhielt ich wieder vier Anfragen. Drei der Interessierten kenne ich persönlich, ihnen sagte ich ab. Die vierte Anfrage kam von Philipp Abt aus Langenthal, einem Texter, der mir gleich ein ganzes Konzept schickte. Eines schönen Abends sagte ich zu mei­ ner Frau, jetzt muss ich noch diesem Abt absagen. Meine Frau entgegnete: «Das ist eigentlich schade. Stell dir vor, wie sich unsere Enkelin Annette über das Buch freuen würde.» Sie liessen sich von Ihrer Frau überzeugen?

Ja, aber ich wollte keine Biografie. Ausserdem willigte ich nur unter einer Bedingung ein: Der Buchverlag musste aus Thun sein. Im Weber Verlag haben wir diesen gefunden. Geschrieben hat das Buch schliesslich Sportjournalist Beat Straubhaar, einst wie ich Balljunge im Thuner Lachenstadion. Heute kann ich sagen: Momol, das Buch macht sich gut. Ob es wirklich gut ist, müssen allerdings die Leser entscheiden. Ich bin ein emotionaler Mensch und musste lernen, dass nicht alle immer gleich begeistert sind wie ich. Ihnen ist das Regionale sehr wichtig, obwohl Sie in Basel, Zürich und Köln gearbeitet haben.

Meine Wurzeln habe ich im Berner Ober­ land. Ich habe Freude, wenn es den Leu­ ten hier gefällt. Obwohl: Die Offenheit geht uns ein wenig ab. Die Präsenz von Touristen entlockt dem Bauern höchs­ tens ein «Jetzt tschalpen sie mir durchs hohe Gras». Wir sollten uns bewusst

sein, wie wichtig der Tourismus ist. Wenn man schön wohnt und einen sicheren Arbeitsplatz hat, entsteht eine Trägheit, die gefährlich sein kann. Ihre Fussballtrainerkarriere dauerte 35 Jahre. Ist sie nun definitiv abgeschlossen?

Ich habe nie zu einer offiziellen Medien­ konferenz eingeladen. Deshalb wird die­ se Frage immer wieder gestellt. Für mich war bereits vor vier Jahren klar, dass ich nie mehr Trainer werde. Damals habe ich die Einzelfirma Hanspeter Latour ge­ gründet. Letztes Jahr hielt ich 70 Hono­ rarvorträge, obwohl ich nur von der Mundpropaganda lebe. Dazu kommen meine Einsätze für Radio und Fernsehen. Ich bin 115 Tage pro Jahr unterwegs. Zum Schluss meiner beruflichen Karriere wollte ich noch einmal etwas ganz ande­ res machen. Bereits damals, mit 41 Jah­ ren, bewies ich Mut, als ich meine siche­ re Arbeitsstelle als Laborant beim Bund aufgab und als Trainer des FC Solothurn ganz auf die Karte Fussball setzte. Was würden Sie machen, wenn Sie heute eine Anfrage eines Super-League-Clubs erhielten, beispielsweise vom FC Sion?

Dann würde ich einen Wohnwagen mie­ ten (lacht). Präsident Constantin hält bekanntlich nicht lange an seinen Trai­ nern fest. Im Ernst, es gab die eine oder andere Anfrage. Ich blieb hart: Mit dem Trainerdasein habe ich abgeschlossen. Wie hat sich der Beruf des Trainers in den letzten Jahren verändert?

Er wird immer kurzlebiger. Man sollte aber mindestens drei Jahre Zeit haben, um mit einer Mannschaft etwas zu er­ reichen. Der Verein erwartet jedoch, dass man bereits am nächsten Sonntag nach Vertragsunterzeichnung gewinnt. Es wird schnell abgerechnet. Das war früher anders und besser. Heute geht es um viel mehr Geld. Der Fussball hat sich insgesamt stark verändert. Stichworte dazu sind: Professionalisierung, Vermarktung, Einschaltquoten.

Der Fussball ist ein Abbild der Gesell­ schaft. National verfolge ich die Szene genau. Einerseits ist es toll, wie sich der Schweizer Fussball entwickelt. Anderer­ seits wird er immer teurer. Man sollte Wege finden, um eine gewisse Verhält­ nismässigkeit zu behalten. Es kann nicht sein, dass sich einzelne Clubs nur auf Mäzene abstützen. Was ist zu tun?

Bei der Lizenzvergabe geht es in die rich­ tige Richtung. Heute schaut man nicht

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INTERVIEW | 39

Torhüter, Trainer, Motivator Die Fussballtrainer­ karriere von Hanspeter Latour (66) startete 1974 beim FC Dürrenast. Es folgten unter an­ derem Solothurn, Wil, Basel, Thun, 1. FC Köln und die Zür­ cher Grasshoppers. In der Nationalliga war er Torhüter bei Thun, Le Locle und den Berner Young Boys. Seit Februar 2007 sind seine Live­ reportagen zur Nationalmannschaft auf Radio SRF 3 zu hören, seit vier Jahren arbeitet Latour zu­ sätzlich als Fussball­ experte für das Schweizer Fernsehen. Seine Haupt­ beschäftigung ist das Halten von Vorträgen über Moti­ vation und Führung. Latour ist seit 1972 verheiratet und Vater von Yves (36, selb­ ständig in der Kom­ munikation) und Jeanine (33, Anwäl­ tin). Er lebt mit seiner Frau Thilde in Uetendorf BE.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

Latours FussballHitparade Bester Trainer? Der kommt erst noch. Wer in Brasilien Welt­ meister wird, darf sich ruhig als bester Trainer der Welt be­ zeichnen. Beste Clubmannschaft? FC Bayern München. Beste Nationalmannschaft? Im Moment Spanien. Bester Spieler? Lionel Messi. Wenn er das liest, tut ihm das vielleicht gut. Bester Spieler in der Super League? Der wichtigste ist Marco Streller, weil er eine entscheidende Rolle beim FC Basel spielt. Als langjäh­ riger Spieler von mir hat er einen Sympa­ thiebonus. Interna­ tionales Format hat sicher FCB­Torhüter Yann Sommer. Schönstes Fussballstadion? Der St. Jakob Park in Basel. Aber von der Aussicht her un­ schlagbar: die Stock­ horn­Arena in Thun.

nur, wie viel Geld ein Club hat, sondern auch, woher das Geld stammt.

INTERVIEW | 41

14 Tage ans Meer, wo ich schon nach drei Tagen grantig werde. Ich reise trotzdem mit, da passe ich mich gern an.

Ist dies ausreichend?

Ich sehe keine anderen Mittel. Als ich in den 70er-Jahren bei YB spielte, verfolgten den Cuphalbfinal in Bern gegen Basel 52 000 Zuschauer – und vier Securitas! Ich habe absolut kein Verständnis fürs Randalieren. Trainer und Spieler sollten gegen Gewalt in und um die Stadien aufrufen. Es kann nicht sein, dass Familien aus Angst keinen Match mehr besuchen.

Als Trainer hatten Sie einen ungewöhnlichen Umgang mit den Spielern: In Thun musste die Mannschaft die Namen der Hausberge kennen. Bei anderer Gelegenheit haben Sie mit den Spielern eine 6-Liter-Flasche Château Latour à Pomerol aus Plastikbechern getrunken.

Wie stark hat Ihnen die Arbeit als Trainer gesundheitlich zugesetzt, etwa nach der Freistellung beim 1. FC Köln?

In der Fifa-Weltrangliste belegt die Schweiz hinter Brasilien den achten Platz. Deshalb waren wir bei den Auslosungen im Topf 1 der stärksten Mannschaften. Wenn man in Topf 1 ist, sollte man an der WM die Gruppenspiele überstehen. Danach ist alles möglich.

Das hat niemand gerne. So ein Entscheid kommt aber nicht überraschend. Bei Erfolglosigkeit ist der Trainer das schwächste Glied in der Kette. Haben Sie die Freistellung tatsächlich so locker hingenommen?

Das Leben ist nicht immer nur lustig. Eine positive Grundeinstellung hilft da schon sehr viel. Wichtig ist, den Humor nicht ganz zu verlieren. Wie schafft man das im Misserfolg?

Sie finden in jeder Sache einen positiven Ansatz. Eine Stärke von mir ist, dass ich gern vorwärts schaue. «Was düre isch, isch düre.» Der eine hört in solchen Situationen Musik oder liest ein Buch. Ich ging viel joggen. Ich jogge auch heute noch oft. Nur gerate ich unter Druck, weil mich alle überholen wollen (lacht). Nun, 2015 lasse ich mich pensionieren. Ab dann werde ich nicht mehr regelmässig für Radio und Fernsehen arbeiten und habe mehr Zeit fürs Trainieren.

Wieso gehen Sie in Pension?

Mir ist es viel angenehmer, wenn man sagt: «Der hört zu früh auf», als wenn man tuschelt: «Endlich hat auch er es gemerkt». Im Sommer 2015 werde ich immerhin 68 Jahre alt. Ich habe noch viel anderes, das mir viel bedeutet.

Was denn zum Beispiel?

Ein schmales Budget lehrt einen, kreativ zu sein. Die Ideen müssen spontan kommen. Man kann sie schlecht planen.

Wo positionieren Sie den Schweizer Fussball?

Hanspeter Latour: «Wichtig ist, den Humor nicht ganz zu verlieren.»

Ich habe die Natur sehr gern. Zuhinterst im Zulgtal, in Innereriz, habe ich seit 1986 ein Hüttli. Es ist nicht speziell, der Garten hingegen schon. Die Biodiversität fasziniert mich. Wenn ich einen Tag freihabe, gehe ich dorthin. Im März wollte ich Distelfinken fotografieren. Aber sie fliegen jedes Mal davon, wenn ich auf sie fokussiere. Ich freue mich, dass ich nächstes Jahr zwei Tage lang nur Distelfinken fotografieren oder mal mit der Montreux–Berner Oberland-Bahn im neuen Panoramawagen fahren kann. Die Tätigkeit beim Radio und Fernsehen macht mir zwar Spass. Nur muss ich dafür immer am Ball bleiben und Spiele verfolgen. Das will ich nicht mehr. Reisen Sie für die WM nach Brasilien?

Im Mai halte ich noch 20 Referate, dann fliege ich am 4. Juni für fast einen Monat nach Brasilien, wo ich als Onlinekommentator für Radio und Fernsehen im Einsatz bin.

Wer wird Weltmeister?

Deutschland hat alle Qualitäten dazu. Aber Brasilien wäre schon toll. Das täte dem Land sehr gut. Meine Idole waren früher Pele, Vavá und Didi. Ja, diese Fussball-WM ist ein schöner Abschluss meiner Karriere. Interview: Reto E. Wild Bilder: Marco Zanoni

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Was sagt Ihre Frau zu Ihren Engagements?

Ohne ihre Unterstützung wäre all das nicht möglich gewesen. Es ist ihr Verdienst, dass aus den Kindern etwas geworden ist. Als es darum ging, den Fussball zum Beruf zu machen, sagte sie: «Der Sport ist deine Leidenschaft. Also mach es.» Sie wiederum reist gern für

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014

ANNA LUNA GOES WEST KOLUMNE | 43

DER HAUSMANN

Bänz Friedli hat ein packendes Buch vorgelesen.

Gewöhnliche Buben, ganz stark «Lieber Walter Matthias Diggelmann», hätte ich begonnen, «endlich! Endlich ein Schriftsteller, der die Buben ernst nimmt, endlich ein Buch, das ihnen gerecht wird – ich danke Ihnen dafür.» Hans und ich sind seit Wochen im Bann des Romans «Zwischenfall auf der Baustelle». Zwei Dutzend Jungen jagen darin einem Düsterling nach, der bis wenige Seiten vor Schluss ein Phantom bleibt. Keine Übermenschen sind es, die hier zu Helden werden, sondern Handlanger, Kantinenburschen auf einer Grossbaustelle. Aber bevor du diesen Brief schreibst, sagte ich zu mir, musst du nachschauen, ob er überhaupt noch lebt, dieser Diggelmann … Und, nein: Ich hätte an einen Toten schreiben müssen. Diggelmann starb, 52 Jahre jung, bereits 1979. Das Buch ist ein Glücksfall. Schon öfter hatte Hans sich über die klischierten Rollen in der Jugendliteratur genervt. «Gopf, könnte bitte mal wieder ein Bub in einem Teeniebuch einfach cool sein und nicht immer ungelenk, doof, dick, grossmaulig oder

Ich lese oft. In meiner Freizeit momentan aber und Disney-Taschenbücher, weil wir schon als Hausaufgaben für die Schule genug Bücher lesen müssen.

Illustrationen: Alina Günter

vor allem Comics

alles zusammen?», schimpfte er unlängst. «Und könnte vielleicht wieder mal ein Mädchen als albern oder besserwisserisch dargestellt werden – statt immer nur als pfiffig, tapfer, keck und mutig?» Recht hat er, der Hans. Etwas allzu penetrant werden Daheim lese ich FantasyMädchen in Jugendbüchern bücher, sooft ich dazu als schlau und stark beschrieben, und die Jungs gekomme. Ich verschlinge sie hen unter. Das fängt beim geradezu. Aber hier in KenPixi-Buch «Conni spielt tucky habe ich Fussball» an und geht bis zur taffen Katniss in «Die dass ich Tribute von Panem». Sicher ist in einem Buch gelesen nichts dagegen einzuwenden, habe! wenn Mädchen bestärkt werden, keine Anpässlerinnen zu sein. Aber wer, bitte, bestärkt die Jungs?

los,

Diggelmann, eben. Auf der gewaltigen Baustelle für die Staumauer Grande Dixence zeichnet er eine raue Männerwelt, schildert er Intrigen und Abgründe – hier die Ingenieure in ihren Einfamilienchalets, da die Büezer in Baracken. Und mittendrin, unsichtbar, aber omnipräsent, dieser Faure, ein Falschspieler, der mehrere Todesfälle verschuldet. Und die Buben, die dem Kerl auflauern. Den alten Band hat uns ein Grosi vom Bucheggberg überlassen, dem ich geklagt hatte, dass die Kinder die Quartierbibliothek längst leergelesen hätten und auch fürs Vorlesen Stoff fehle. (Wir begannen damit, abends vorzulesen, als sie ganz klein waren. Es wurde zum Ritual, und wir tun es noch immer.) Die Geschichte erschien schon 1958, als der zweithöchste Staudamm der Welt noch im Bau war. Diggelmann muss vor Ort recherchiert haben, so anschaulich schildert er das Gewirr von Transportseilbahnen, Steinbrechermaschinen, Schächten und Stollen. Wie eine Reportage liest sich das, filmisch dicht, mit glaubwürdigen Dialogen, berührend, aber ohne Kitsch. Nach Diggelmanns Spuren suchend, stiess ich auf eine Biografie, packender noch als der Krimi, den wir gelesen haben. Sohn einer vollwaisen Bauern-

so viel noch nie

magd, im Krieg verhaftet, deportiert und interniert, ein Verstossener, Vertriebener, der nach Anerkennung dürstete. «Mir scheint, ich bin weder von einer Mutter geboren noch von einem Vater gezeugt worden», schrieb er einmal. «Eher bin ich wie ein wildes Kraut in fremden Gärten gewachsen, wo man sich bemüht hat, mich auszutilgen.» Später verstellte er als linker Polterer den Blick auf den sensiblen Autor, der er war, und geriet nach dem Tod zu rasch in Vergessenheit. «Zwischenfall auf der Baustelle» findet sich nur noch antiquarisch. Ein stellenweise unbarmherziges Buch, wahrhaftig, grob, kalt – und dann doch wieder menschlich. Walter Matthias Diggelmann, las ich, sei auf dem Friedhof Manegg in Zürich begraben. Vielleicht besuche ich ihn einmal. Der Blog: Bänz Friedlis Tochter Anna Luna berichtet während ihres Austauschsemesters in den USA in einem Blog, wie es ihr fern von zu Hause ergeht. Ihr Bruder Hans antwortet aus Schweizer Sicht. Lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch, weshalb Anna Luna nicht zum Lesen kommt. Bänz Friedli live: 16. 5. Unterwasser SG, 17. 5. Murten FR.


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014

OPEN AIRS | 47

Grosses Bild: Schülerin Anina Brühwiler war letztes Jahr am Open Air St. Gallen als M-Budget-Helferin im Einsatz – mit Begeisterung. Kleines Bild: Für wenig Geld schleppen die Helfer das Gepäck der Besucher.

D

as Wetter war trüb, die Stimmung dafür umso vergnügter. Am letzten Open Air St. Gallen besuchten pro Tag 20 000 bis 30 000 Menschen die Konzerte. Kein Wunder, dass zum Auftakt des Grossanlasses ganze Karawanen von Bussen eintrafen. Die Heerscharen von Musikfans, die aus den Cars aufs regennasse Festivalgelände strömten, hatten oft schweres und sperriges Gepäck dabei. Diese Fracht galt es rund 600 Meter weit aufs Campingareal im idyllischen Sittertobel zu tragen. Eine Gruppe von rund 50 M-Budget-Helferinnen und -Helfern machte den Besuchern das Leben buchstäblich leichter. Die jungen Frauen und Männer in grünen T-Shirts schleppten für eine symbolische Gebühr von jeweils 1.90 Franken Gepäck über die aufgeweichten und abschüssigen Wiesen. Zudem bauten die Helfer für bescheidene 3.90 Franken die Zelte der Musikfans auf. Die Gymnasiastin Anina Brühwiler (18) aus Dussnang TG packte als Trägerin mit an. «Ich habe unterschiedlichste Utensilien transportiert», erzählt die Thurgauerin. «Die Auswahl reichte von der harmlosen Luftmatratze über Bierharassen bis zu kompletten Soundanlagen auf Leiterwagen, deren hölzerne Räder im Schlamm einsanken.» Es war ein schweisstreibender Job, doch die Schülerin, die im Moment ihre Maturaprüfungen ablegt, erinnert sich gerne daran. «Die Festivalbesucher waren extrem dankbar für die Hilfe, manchmal sind sie mir auch freiwillig beim Tragen zur Hand gegangen.»

Heiss begehrte Festivalpässe als Lohn für den Einsatz Als Lohn für ihren Einsatz bekam Brühwiler neben dem Honorar der Besucher einen Pass für das gesamte Festival, das längst ausverkauft war. So konnte die Jugendliche zum Beispiel den Auftritt des Gute-Laune-Rappers Macklemore aus den USA geniessen, der dem Publikum mit seinem witzigen Sprechgesang einheizte. Der teilweise heftige Regen schlug Brühwiler nicht auf die Stimmung.

«Ich musste nur aufpassen, dass der Schlamm nicht in das Innere meiner Gummistiefel schwappte», sagt sie lachend. Die M-Budget-Helfer, die an den bekanntesten Schweizer Open Airs zum Einsatz kommen, sind sozusagen auch Botschafter der Migros, die sich tatkräftig für die sommerliche Festivalkultur im Land einsetzt. Die Detailhändlerin unterstützt als Hauptsponsorin oder Presenting Sponsorin die Open Airs St. Gallen, Frauenfeld, Gurten, Paléo, Heitere und Gampel. Wie populär diese Freiluftevents sind, zeigen nicht nur die Besucherzahlen. Hinzu kommt, dass die Festivals oft innerhalb weniger Stunden restlos ausverkauft sind. Umso beliebter ist der Job als M-BudgetGepäckträger oder -Zeltbauer, der zu einem der Festivalpässe verhilft. Darum findet auch dieses Jahr wieder online eine öffentliche Bewerbung der jungen Helfer statt (siehe auch Box rechts). Die Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich auf www.m-budget-live.ch vor und gehen so auf Stimmenfang. Vier Wochen vor dem jeweiligen Festival entscheidet sich, wer engagiert wird. Brühwiler spannte für die Bewerbung im letzten Jahr mit zwei Kolleginnen zusammen; die Ostschweizerinnen stellten sich online als unerschrockenes Musketiertrio vor: «Mir chönd richtig mit apacke und alles geh und händ no Spass dra!» Die Kandidatur hatte Erfolg und Brühwiler kam so nicht nur zu schönen und lustigen Festivalerlebnissen, sondern auch zu einer Idee für ihre Maturaarbeit: Die Gymnasiastin entwarf einen wasserdichten und schlammresistenten Open-AirRucksack mit allen Utensilien, die ein Festivalbesucher im Sitterobel zum Überleben braucht. Text: Michael West Bild: René Ruis

Sponsoring by Sponsoring by Migros: Schweizer Open Airs 2014

Verlosung: Festivalpässe zu gewinnen Das Migros-Magazin verlost 24 Pässe im Gesamtwert von 4080 Franken für von der Migros gesponserte Festivals, die teilweise bereits ausverkauft sind:

 drei Mal zwei 4-Tages-Pässe fürs Openair Gampel

 drei Mal zwei 4-Tages-Pässe fürs OpenAir

St. Gallen  drei Mal zwei 4-Tages-Pässe fürs Gurtenfestival  drei Mal zwei Samstagspässe fürs Paléo Teilnahme und Teilnahmebedingungen: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Teilnahmeschluss: Sonntag, 18. Mai, 2014.

M-Budget-Helfer: Jetzt bewerben! Die Migros sucht insgesamt 260 Helferinnen und Helfer für die von ihr gesponserten Open Airs in St. Gallen, Frauenfeld, auf dem Gurten, am Paléo, am Heitere in Zofingen und in Gampel. Interessierte Einzelpersonen und Gruppen registrieren sich jetzt auf: www.m-budget-live.ch


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SOMMER

t mit atensala passt herEin Tom en z oschnit ch. Avocad rtem Fis ie ll ri g u z d n vorrage

Jeder Angler ist verpflichtet, die gesetzlichen Bestimmungen bez端glich Schonzeiten und Mindestfangmasse einzuhalten.

Abendlicher Fang

Eine frisch gefangene Forelle aus dem Z端richsee begeistert nicht nur den Angler. Auch die Begleitung ist hocherfreut, zumal der Fang sogleich vor Ort auf den selbst gebauten Grill kommt. Ein aussergew旦hnliches Dinner f端r zwei unter dem sommerlichen Abendhimmel.


SCHAUFENSTER SOMMER | 49

t sie auf den tig. Jetzt komm er illf gr ist lle re Die Fo tessen. ein feines Nach Grill, und fertig ist

Forelle vom Grill: Mit Salz und Pfeffe r würzen, mit Zitronen scheiben und Kräu tern füllen und auf jede r Seite ca. 10 Minuten vorsichtig grillieren.

D n oder Lindgrü in b r o k lich. k-Falt Picknic n Filialen erhält re e s In grös

Blau, Fr.

24.90

ie Zeiten sind definitiv vorbei, als Männer allein am Fluss oder See angelten. Heute wollen Männer ihre Liebste dabeihaben. Es macht doppelt Spass, den Grillofen zu bauen, den Fisch zu präparieren und nachher perfekt zu grillieren. Dabei sein ist alles. Er freut sich über die Stille, mit Blick aufs Wasser und der Vorfreude auf einen Fang. Und sie? Sie bastelt an der Feuerstelle und trifft alle sonstigen Vorbereitungen für das Dinner for two unter dem Abendhimmel. Dann, wenn der erste Fisch an Land gezogen worden ist, legt der Angler seine Rute kurz beiseite, um das Feuer zu entfachen. Denn das ist in den meisten Fällen nun wirklich immer noch Männersache. Es braucht nicht viel für einen stimmungsvollen Grillabend am Gewässer. An den meisten Uferplätzen lassen sich Steine und Holz finden, um die Feuerstelle zu bauen. Mitzubringen sind nebst Grillrost, frischen Kräutern und Zitronen für den Fisch natürlich noch Teller, Besteck und Getränke sowie Zutaten für die Beilagen. Und nicht verzweifeln, wenn partout kein Fisch anbeissen will: Es gibt ja noch die Frischtheke in der Migros mit reichhaltigem Angebot. Auch für jene, die vorzugsweise Poulet statt Forelle vom Grill geniessen. Projektleitung: Anna Bürgin und Nicole Ochsenbein; Texte: Sonja Leissing; Bilder: Marvin Zilm; Styling: Mirjam Käser


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SOMMER

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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Schoggibanane: Tolles Dessert, ganz schnell zubereitet. Schoggiplättchen in die Banane stecken und auf dem Grill (Banane in Alufolie) langsam schmelzen lassen. rlätter, ve 0 ebrett B .9 Schneid rössen, ab Fr. 6 G e n , e d ig il schie t 3-te sser-Se Rüstme Fr. 7.50

Nach dem Dessert : Lust auf Bewegung in der Abendstimmu ng am See? Federballspiel, 2Player-Set, Talbot Torro, Fr. 19 .90

Erhältlich bei Sport

XX

«100 Dinge, die man diesen Sommer gemacht haben sollte», Fr. 7.70

WUSSTEN SIE, WIE SIE ...

... einen Grillofen selber bauen können?

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Gute Vorbereitung ist das A und O beim abenteuerlichen Grillieren. Wer auf Nummer sicher gehen will, erkundet den Grillplatz bereits im Vorfeld nach Steinen und Brennmaterial. An den meisten Uferplätzen lassen sich genügend geeignete Steine finden, um ein sicheres Fundament für den Grillturm zu bauen. Nicht vergessen, einen Grillrost mitzunehmen!

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Egal, ob Sie einen Fisch oder Schweinsbraten in der Folie grillieren wollen: In dem wetterfesten Grillofen gelingt alles. Und wenn Sie das Steingebilde stehen lassen, freuen sich nachfolgende Spaziergänger oder Angler ganz bestimmt darüber – wenn es sich um Grillfans handelt.

Illustrationen: Georg Wagenhuber

Klar, dauert es seine Zeit, bis der Ofen stabil ist. Schliesslich ist dafür zu sorgen, dass die hintere Wand hält, der Grillrost mit Steinen verstärkt und die obere Steinplatte fixiert ist. Der Vorteil dieser Ofenvariante besteht darin, dass das Grillgut auch bei Regen und starkem Wind geschützt ist und langsam vor sich hin brutzeln kann. Natürlich kann auf die obere Steinplatte auch verzichtet werden.

Es ist fast wie beim Hausbau: Auch für den selbst gebastelten Grillofen braucht es ein stabiles Fundament. Man muss aber kein Architekt sein, um herauszufinden, wie die Steine optimal zu platzieren sind. Wichtig ist, genügend Zeit für den Aufbau einzuplanen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

Fleece Picknickdecke, Fr. 18.90 In grösseren Filialen

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Strandtuch Sole in Grün, 100% Baumwolle Fr. 14.95 statt 29.90

Wendebräter für einfaches Wenden von Fischen, Fr. 14.90 In grösseren Filialen Strandtuch Sole in Rot, 100% Baumwolle Fr. 14.95 statt 29.90 Sélection Crevetten Tail-on, Fr. 6.70 per 100 g

Anti Insect Après Pic Roll-on, Fr. 4.30

4er-Set CitronellaKerzen, Fr. 9.80 (solange Vorrat)

Monini Olivenöl Delicato, 1 l, Fr. 13.20

Strandtuch Sole in Blau 100% Baumwolle Fr. 14.95 statt 29.90

Coca-Cola Classic, 0,5 l, 8 für 6, Fr. 7.50 statt 10.– (solange Vorrat) Optigal Poulet, Fr. 9.50 per kg


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AHA!

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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Als wäre normale Milch drin

Mit laktosefreien Produkten lassen sich ebenso delikate Snacks und Glaces zubereiten wie mit herkömmlichen Milchprodukten. Und sie schmecken auch allen «Normalessern».

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twa jeder fünfte Schweizer verträgt den in Milch und Milchprodukten enthaltenen Milchzucker schlecht. Wer an einer Laktoseintoleranz leidet, dem fehlt das Enzym Laktase, das im Verdauungsprozess den Milchzucker spaltet. Die laktosefreien aha!-Produkte enthalten Milchzucker in bereits gespaltener und damit leicht verdaulicher Form. Geschmacklich unterscheiden sich diese Lebensmittel nicht oder nur wenig von

Das Gütesiegel von aha! kennzeichnet Produkte, die auch bei einer Allergie oder Intoleranz besonders verträglich sind.

herkömmlichen. Auch beim Kochen sind die Produkte gleichwertig, wie unsere gluschtigen Rezepte zeigen. Überhaupt sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf dem Vormarsch. Deshalb baut die Migros das aha!-Sortiment laufend aus. Auch Personen, die beispielsweise an einer Glutenintoleranz leiden, finden ein breites Angebot an glutenfreien Lebensmitteln. Wer diese Woche aha!-Artikel kauft, erhält 20-fache Cumulus-Punkte. Text: Anna-Katharina Ris Bilder: Claudia Linsi

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. aha! leistet dazu einen wertvollen Beitrag.

Bio aha! Salatkäse, laktosefrei*, 150 g, Fr. 3.60 * in grösseren Filialen

Frühlingszwiebel-Dip mit Gemüsestängeli Vorspeise für 4 Personen (laktosefrei) ZUTATEN 100 g Salatkäse*, 100 g Crème fraîche*, 3 EL Wasser, 1 Frühlingszwiebel, ½ Bund Petersilie, Kräutersalz, 400 g Gemüse, z. B. Gurke, Kohlrabi, Rüebli * erhältlich in aha!-Qualität

ZUBEREITUNG Salatkäse an der Röstiraffel reiben. Mit Crème fraîche und Wasser verrühren. Frühlingszwiebel fein schneiden. Petersilie hacken. Alles unter die Frischkäsemasse rühren. Dip mit Kräutersalz abschmecken. Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Dip dazuservieren. Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten Pro Person ca. 6 g Eiweiss, 15 g Fett, 6 g Kohlenhydrate, 800 kJ/190 kcal

aha! Crème fraîche, laktosefrei*, 200 g, Fr. 3.–

aha! Mozzarella, laktosefrei*, 150 g, Fr. 2.40

aha! Milch pasteurisiert, laktosefrei*, 500 ml, Fr. 1.30


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Polentaschnitten mit lauwarmem Spargelsalat Hauptgericht für 4 Personen (laktosefrei) ZUTATEN Polenta: 8 dl Gemüsebouillon* 1,5 dl Halbrahm* 200 g feiner Maisgriess Salz, Pfeffer, 3 EL Olivenöl Spargelsalat: 1 kg grüne Spargeln Salz, 1 Knoblauchzehe 50 g getrocknete Tomaten 4 EL Aceto balsamico bianco 6 EL Olivenöl, Pfeffer * erhältlich in aha!-Qualität

ZUBEREITUNG 1. Bouillon und Rahm aufkochen. Maisgriess beigeben, ca. 10 Minuten zu einem dicken Brei kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hälfte des Öls unterrühren. Masse auf einem Blech ca. 2 cm dick ausstreichen. Vollständig auskühlen lassen. 2. Inzwischen für den Salat Spargeln im unteren Drittel schälen. Enden frisch anschneiden. Spargelstangen in 2–3 cm lange Stücke schneiden. In Salzwasser ca. 5 Minuten bissfest garen. Abgiessen und abtropfen lassen. Knoblauch hacken. Tomaten grob hacken. Beides mit Balsamico und Öl zum Spargel geben. Salat mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3. Polenta in Quadrate schneiden. Im restlichen Öl bei mittlerer Hitze beidseitig ca. 5 Minuten goldbraun braten. Spargelsalat dazuservieren.

Rezepte

aha! Gemüsebouillon, laktosefrei und glutenfrei*, 225 g, Fr. 4.95

aha! Halbrahm, laktosefrei*, 250 ml, Fr. 2.55

aha! Butter, laktosefrei*, 100 g, Fr. 2.65

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + auskühlen lassen Pro Person ca. 12 g Eiweiss, 33 g Fett, 47 g Kohlenhydrate, 2250 kJ/540 kcal

aha! Rapelli Schinken Puccini Maxi, laktosefrei*, ca. 140 g, Tagespreis


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AUF ALLE RIVELLA PFIRSICH UND RIVELLA RHABARBER PRODUKTE. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.5. BIS 26.05.2014, SOLANGE VORRAT.

Rivella Pfirsich und Rivella Rhabarber gibts in Ihrer Migros.


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Erdbeer-CheesecakeGlace am Stiel Für ca. 8 Stängelglaceformen à ca. 0,7 dl (laktosefrei) ZUTATEN 150 g Erdbeeren 300 g Frischkäse* 80 g Puderzucker 1,5 dl Vollrahm* 2 TL Müesliflocken * erhältlich in aha!-Qualität

ZUBEREITUNG Erdbeeren sehr fein pürieren. Frischkäse mit Puderzucker und 2⁄3 des Erdbeerpürees verrühren. Rahm steif schlagen und unter die Frischkäsemasse heben. Restliches Erdbeerpüree locker darunterheben. Masse in die Glacestängelformen füllen. Bei der Hälfte der Stängel Müesliflocken auf die Masse streuen. Je einen Glacestängel hineinstecken. Glace ca. 4 Stunden gefrieren lassen. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + ca. 4 Stunden gefrieren lassen pro Stück ca. 3 g Eiweiss 15 g Fett, 16 g Kohlenhydrate 850 kJ/200 kcal Tipps ■ Masse in einen Dressiersack ohne Tülle einfüllen. Mit Hilfe des Dressiersacks lassen sich die Glacestängelformen ganz einfach füllen. ■ Vollrahm durch Halbrahm ersetzen. Auch dieser ist seit kurzem in aha!-Qualität erhältlich.

aha! Frischkäse nature, laktosefrei*, 150 g, Fr. 3.55 * in grösseren Filialen

aha! Vollrahm, laktosefrei*, 250 ml, Fr. 2.90

aha! Choco Drink, laktosefrei*, 250 ml, Fr. 1.20

aha! Joghurt Erdbeere, laktosefrei*, 150 g, Fr. –.75


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BLÉVITA

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Kleiner Hunger bleibt daheim Wenn der Rucksack mit Verpflegung für die nächste Wandertour gepackt wird, dürfen die Blévita-Cracker nicht fehlen. Und mit den praktischen Portionen hat erst noch jeder seine Lieblingssorte dabei.

Text: Anna-Katharina Ris

Ch

Wasserfall

Weesen Stralegg SBB Filzbach

Steinbruch

WALEN

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SEE Murg

Blévita Sandwich Joghurt/Waldbeeren, 4 x 54 g, Fr. 5.30

Von Weesen nach Quinten hat man den Walensee stets im Blick.

Wanderung Weesen–Quinten

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Quinten

Wandern macht hungrig: Neben Obst und Gemüse sowie Nüssen und Dörrfrüchten bieten sich die Blévita-Cracker an, um unterwegs die Energiespeicher zu füllen.

Blévita Sandwich Kräuter, 4 x 54 g, Fr. 5.30

Dauer: 2½–3 Stunden; Höhendifferenz: je 320 Meter auf- und abwärts

Die Tour führt entlang dem Walensee von Weesen nach Quinten. Das Gebiet wird aufgrund seines milden Klimas auch Riviera der Ostschweiz genannt. Unbedingt einen Abstecher zu den Seerenbachfällen machen! Sie gehören zu den höchsten Wasserfällen der Welt. In Quinten angekommen, kann man entweder die Wanderung Richtung Walenstadt fortsetzen oder per Schiff zurück nach Wesen fahren oder nach Murg übersetzen. Quinten beeindruckt durch seine Flora, man entdeckt hier sogar Palmen und Kiwis. Grillstellen befinden sich bei Betlis.

Blévita Sandwich Oliven/Tomaten, 4 x 54 g, Fr. 5.30 In grösseren Filialen

Blévita Gruyère, 6 x 38 g, Fr. 3.60

Bilder: Daniel Ammann, swiss-image.ch

Wer es klassisch mag, greift bei den Fünfkorncrackern zu, und die Käseliebhaber packen die Dinkelcracker mit Gruyère aus. Freunde süsser Sorten greifen zum Blévita HaferHonig oder Sandwich Joghurt/ Waldbeeren. Apropos Sandwiches: Sie sind mit die jüngsten Blévita-Kreationen. Nebst der süssen Variante sind die Geschmacksrichtungen Oliven/Tomaten und Kräuter erhältlich. Der knusprige Getreidesnack blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurück: Vor über vier Jahrzehnten wurden die ersten Blévitas hergestellt. Seither sind sie bei Jung und Alt beliebt. Und das nicht nur als Wanderverpflegung.

Walenstadt

W

andertag: Nach dem ergiebigen Zmorge sind die ersten Kilometer kein Problem. Doch was tun, wenn sich der Magen nicht an den Tourplan hält und lange vor der nächsten Rast Nachschub verlangt? Blévita stillt den kleinen Hunger und spendet neue Energie, denn die bekömmlichen Getreidecracker sind nicht nur sättigend, sondern auch ballaststoffreich. Oft spornt die Aussicht auf etwas Feines zum Knabbern an, die Etappe zu meistern. Vor allem Kinder lieben kleine Zwischenmahlzeiten auf Wanderungen. Und dank der praktischen Portionierung hat jedes Familienmitglied dafür sein Lieblings-Blévita dabei. Es darf aber auch getauscht werden.


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BLÉVITA | 57

Blick auf den Felsenzirkus, eines der beliebtesten Wanderziele der Schweiz.

Rundwanderung von Noiraigue zum Creux du Van Dauer: 4½ Stunden; Höhendifferenz: je 920 Meter auf- und abwärts Die Wanderung führt zum imposanten Felsenzirkus. Die halbrunde Felsenklippe mit bis zu 160 Meter hohen Steilwänden ist eine der interessantesten Naturschönheiten im Neuenburger Jura. Besonders beeindruckend ist der Anblick bei Sonnenauf- oder Sonnenuntergang. Als Naturreservat bietet das Gebiet Lebensraum für Steinböcke, Gämsen und

Noiraigue

Creux du Van Le Soliat

Murmeltiere. Auch die Flora ist bemerkenswert: Am Wegesrand finden sich Alpenanemonen, Astern, grosse Sterndolden und Enzian. Und wer noch nicht genug hat, wandert von Noiraigue weiter, die Areuseschlucht hinunter.

Einige Blévita-Sorten enthalten Folsäure, erkennbar am Logo der Stiftung Folsäure Offensive Schweiz.

Blévita Thymian und Meersalz, 6 x 38 g, Fr. 3.55

Bio Blévita Dinkel, 6 x 38 g, Fr. 3.75

Blévita 5-Korn, 6 x 38 g, Fr. 3.35

Blévita Tomaten und Basilikum, 6 x 38 g, Fr. 3.55

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Cracker und Sandwiches von Blévita.


20% Das mediterrane Apérogebäck mit dem einzig artigen Geschmack.

Malerisches Südschweden 8 Tage Fr. 1’225.– 1. Tag Schweiz – Hannover 2. Tag Hannover – Dänemark – Helsingborg Fahrt entlang der Lüneburger Heide nach Puttgarden zur Fährüberfahrt nach Dänemark. Am Abend erleben Sie die spektakuläre Überfahrt über die Oeresundbrücke nach Schweden. 3. Tag Helsingborg – Götakanal – Nyköping Reise durch das von vielen Seen geschmückte Südschweden nach Vadstena. Am Nachmittag unternehmen Sie dann eine dreistündige Schifffahrt auf dem malerischen Götakanal. 4. Tag Ausflug Stockholm Tagesausflug in die schwedische Hauptstadt. Stockholm ist Residenz des Königs, Sitz der Regierung und des Parlaments. Wasser, Parks, alte Geschichte und bewahrte Traditionen – all das macht Stockholm zu einer der schönsten Hauptstädte der Welt. 5. Tag Ausflug Sörmland – auf den Spuren von Inga Lindström Inmitten der wunderschönen Landschaft von Sörmland mit HerrenhäuDas ist alles dabei...

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8-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar 1 Übernachtung an Bord in Doppelkabinen innen mit Dusche/WC und Skand. Frühstücksbuffet 6 Übernachtungen mit Halbpension in sehr guten Mittelklassehotels in Zimmern mit Dusche/WC Dreistündige Schifffahrt auf dem Götakanal Ausflüge und Besichtigungen gemäss Programm

sern, Seen, Schlössern und idyllischen Kleinstädten werden seit Jahren die beliebten Fernsehfilme der «Inga Lindström»-Reihe gedreht. Auf einer schönen Route entlang der Schärenküste besuchen Sie Trosa, das im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel ist. Danach durchqueren Sie Sörmland und erreichen Mariefred mit seinen engen Gassen, den vielen Holzhäusern und dem Schloss Gripsholm.

6. Tag Nyköping – Gränna – Göteborg Sie verlassen Sörmland und besuchen Gamla Linköping, ein gepflegtes Freilichtmuseum. Danach fahren Sie zum Vättersee. Hier im echt schwedischen Kleinstadtidyll Gränna, berühmt für seine bunten Zuckerstangen, verbringen Sie die Mittagszeit. Am Nachmittag Weiterreise nach Göteborg. 7. Tag Kiel – Kassel Am Morgen Ankunft in Kiel und Weiterreise durch Schleswig-Holstein und über Hamburg nach Kassel. 8. Tag Kassel – Schweiz Reisedaten 2014

2.45 statt 3.10

Olivia&Marino und Gran Pavesi Apéro-Gebäcke 20% günstiger, z.B. Gran Pavesi Crackers gesalzen 150g

21. – 28. Juni 27. Juli – 03. August

Abfahrtsorte Zürich, Bern, Olten, Basel, Luzern

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Annullationsschutz Fr. 32.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 280.– (ausser auf den Fährüberfahrten)

Das knusprige, ofengebackene Apérogebäck von Olivia & Marino und Gran Pavesi gibt es in vielen feinen Variationen. Erhältlich in grösseren Migros-Filialen ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.5. BIS 19.5.2014, SOLANGE VORRAT.

Pavesi gibts in Ihrer Migros


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

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NATUREL | 59

Aller guten Dinge sind drei

Joghurt nature, viel Frucht und etwas Zucker – mehr braucht es nicht für ein fruchtigfrisches Joghurt. Die neuen Joghurts Naturel in Bioqualität sind die Antwort auf das Bedürfnis vieler Kunden nach einem Joghurt, das weder Zusatzstoffe noch Aromen enthält.

J

oghurt enthält alle wichtigen Nährstoffe der Milch, ist aber durch die Säuerung für viele Menschen bekömmlicher als pure Milch. Kein Wunder, dass sich das ursprünglich vom Balkan stammende Joghurt seinen Platz auf dem Frühstückstisch erobert hat. Einigen Joghurtliebhabern sind die gängigen Fruchtjoghurts aber ein wenig zu süss und mit zu vielen Zutaten zubereitet. Die Alternative ist Selbermachen –

Bio steht für strengste Massnahmen beim Rohstoffanbau. Oberste Priorität haben der schonende Umgang mit der Natur, die Naturbelassenheit der Rohstoffe und Produkte sowie das Tierwohl.

nur Naturejoghurt, viel Frucht und ein wenig Zucker. Doch wer hat so viel Zeit? Für alle, die keine haben und auch nicht die Lust dazu, hat die

Migros ein fixfertiges Joghurt in Bioqualität und drei Sorten entwickelt, das ohne Stabilisatoren, künstliche Aromen und Farbstoffe auskommt. Fast wie selbst gemacht. Und weil gute Produkte nur aus guten Zutaten entstehen, werden Früchte und Kaffee nach den Migros-Bio-Richtlinien angebaut. Die Milch für das Joghurt stammt aus zertifizierten Schweizer Biobetrieben. Für natürlichen Genuss auf dem Frühstückstisch. CS

Neu: Bio Joghurt Naturel Erdbeere*, 150 g, Fr. –.95

Neu: Bio Joghurt Naturel Himbeere*, 150 g, Fr. –.95

Neu: Bio Joghurt Naturel Mokka*, 150 g, Fr. –.95

Bild: Veronika Studer

* 20-fache CumulusPunkte bis 19. 5. Solange Vorrat

Weniger ist mehr: Das neue Fruchtjoghurt besteht aus nur drei Zutaten.

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Biojoghurts Naturel.


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ANNA’S BEST

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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Anna s

Tipp Dam den it star durc Kuchenb k safte Bela hweiche oden nic nde Frü lene g. Dies n, legt ht völli chte oder n Hasel er kann man ein g die m auch a nüssen aus ge en (mit an zuv us hart sein, M maha o rabi dem Nu r zers en Ama ndeln a r t d t e ö e s l Zu e r, m holz st etti, Kirs inem A it dem H oder, m ders chen od arett ammer gut. er Ap ibelag ). riko sen passen beso n-

Geschmacklich und optisch ein Leckerbissen: Süsse Heidelbeeren auf der säuerlichen Apfelwähe.

Gute Basisarbeit

Anna’s Best hält 14 Qualitätsteige im Kühlfach parat – eine wahre Inspirationsquelle, selbst für Backmuffel. Und mit Anna gelingen die Köstlichkeiten bestimmt.

Bild und Styling: Claudia Linsi

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aufenweise Zeit und Musse? Dann machen wir den Kuchenteig am liebsten selber. Für alle anderen Momente im Leben gibt es die gelingsicheren Teige von Anna’s Best. Sie bieten sich auch dann an, wenn der Tag einfach Spannenderes bietet, als ihn beim Kneten zu verbringen. Egal, ob es nun eine Fruchtwähe werden soll, ein Flammkuchen, eine Pizza, ein Apérogebäck oder Cannelloni: Dem Teigsortiment von Anna’s Best mangelt es mit 14 Teigsorten wirklich an nichts. Da wäre etwa ein Blätterteig, in dem weder Palmöl noch Margarine, dafür ganz viel Schweizer Butter steckt, eine Rustico-Variante, Mürbeteig, Kuchenteige aus Vollkorn oder Dinkelmehl, sogar eine Dinkelpizza lässt sich mit Anna’s Best aus dem Ofen holen.

Alle Teige sind bereits ausgewallt oder in Backschalen gelegt, sodass sie nur noch ausgerollt und belegt werden müssen. Mit Ausnahme der Spezialteige werden die Teige von Anna’s Best in der Schweiz von Jowa hergestellt. NO

Anna’s Best Dinkel-Kuchenteig*, 300 g, Fr. 2.60 * in grösseren Filialen

Apfel-Haselnuss-Wähe

Anna’s Best Dinkel-Pizzateig*, 400 g, Fr. 3.90

Backofen auf 180 ˚C vorheizen. Teig samt Papier in ein Kuchenblech legen. Mit 30 g gemahlenen Haselnüssen bestreuen. 4–5 süssliche Äpfel in Schnitze schneiden und auf dem Teig verteilen. Je 1 dl Milch und Rahm mit 25 g Vanillecremepulver und 1 Ei verquirlen, darüber verteilen. Wähe ca. 40 Minuten in der unteren Ofenhälfte backen. Mit 60 g frischen Heidelbeeren bestreuen.

Anna’s Best Flammkuchenteig*, 320 g, Fr. 3.20

Rezept

Anna’s Best Pastateig*, 250 g, Fr. 2.50


NOCH MEHR SPARMÖ 4.15 statt 5.20

Philadelphia im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Nature, 2 x 200 g

8.30 statt 10.40

Anna’s Best Flammkuchen im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Flammkuchen, 2 x 350 g

4.40 statt 5.55

Tomme à la crème im 3er-Pack 3 x 100 g, 20% günstiger

19.80 statt 24.80

3.45 statt 3.65

Passiflora Pyramide im 19-cm-Topf, pro Pflanze

Ferrero Kinder Artikel in Gross- und Mehrfachpackungen z.B. Bueno White, 5 Stück

3.90 statt 4.90

1.75 statt 2.35

11.80 statt 13.80

3.35 statt 4.20

Alle Bio Kräuter im 13-cm-Topf, pro Pflanze, z.B. Basilikum

Pfingstrosen pro Bund à 5 Stück

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Alle Créa d’Or Biscuits beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Bretzeli, 100 g

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Alle Wasa Produkte 20% günstiger, z.B. Sandwich Schnittlauch, 111 g

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FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Rindshackfleisch, Schweiz, per kg 10.80 statt 18.– 40% Diverse Bio Artikel, z.B. Bratwurst, Schweiz, 2 Stück, 280 g 4.80 statt 6.– 20% Hinterschinken im Duo-Pack, TerraSuisse, per 100 g 2.10 statt 3.– 30% Rapelli Hinterschinken Puccini, aha!, Schweiz, per 100 g 20x 3.70 20x PUNKTE Rapelli Salametti im Netz, Schweiz, 3 x 70 g 4.90 statt 8.20 40% Optigal Poulet, 2 Stück, Schweiz, per kg 6.60 statt 9.50 30% Rauchlachs, Bio, Zucht aus Schottland, 260 g 14.50 statt 20.80 30% Schweins-Grill-Schnecken, Schweiz, per 100 g 2.– statt 2.50 20% Weisswürste im Duo-Pack, Schweiz, 2 x 260 g 7.10 statt 10.20 30% Rohschinken, TerraSuisse, per 100 g 4.65 statt 6.65 30% XXL Braumeister Rauchspeck, Schweiz, per 100 g 4.50 statt 5.65 20% Schweins-Nierstück am Stück für Plätzli, Steak und Braten, Deutschland, per 100 g 1.65 statt 3.40 50% Poulet-Minifilets, Schweiz, per 100 g 2.90 statt 3.65 20% Pouletschenkel Nature Grosspackung, Schweiz, per kg 6.50 statt 13.– 50% M-Classic Forellenfilets, Zucht aus Dänemark, 125 g 2.85 statt 3.60 20% Ausgewählte Frischfische, Bio, z.B. Lachsfilet mit Haut, Zucht aus Norwegen, per 100 g 3.80 statt 4.80 20% *

BROT UND MILCHPRODUKTE Steinofenbaguette hell und dunkel, z.B. Steinofenbaguette, 260 g 2.05 statt 2.60 20% Gesamtes aha! BrotwarenSortiment, z.B. Pane bianco, 20x 300 g 3.40 20x PUNKTE

Valflora Halbrahm im Duo-Pack, UHT, 2 x 500 ml 4.– statt 5.– 20% Gesamtes aha! MolkereiprodukteSortiment, z.B. Milch laktosefrei UHT, 1 Liter 1.95 20x PUNKTE 20x M-Drink UHT, Bio, 4 x 1 Liter 6.20 statt 7.40 15% Farmer Joghurt Limited Edition Brombeer und Apfel, 225 g 20x 1.95 NEU ** Alle Joghurt im 6er-Pack, z.B. Erdbeer/Ananas/Heidelbeer, 6 x 180 g 2.30 statt 3.30 30% Grana Padano, z.B. Stück, per 100 g 1.60 statt 2.05 20% Gesamtes aha! Käse-Sortiment, z.B. Mozzarella, 150 g 20x 2.40 20x PUNKTE Gran Mozzarella Galbani, 20x 180 g 3.30 NEU *,** Tomme à la crème im 3er-Pack, 3 x 100 g 4.40 statt 5.55 20% Philadelphia im Duo-Pack, z.B. Nature, 2 x 200 g 4.15 statt 5.20 20% Alle Bio Brote, z.B. Hofbrot, 320 g 2.30 statt 2.90 20% Thurgauer Rahmkäse, «Aus der Region.», per 100 g 1.75 statt 2.10

BLUMEN & PFLANZEN Pfingstrosen, pro Bund à 5 Stück 11.80 statt 13.80 Passiflora Pyramide, im 19-cm-Topf, pro Pflanze 19.80 statt 24.80 Alle Bio Kräuter, im 13-cm-Topf, z.B. Basilikum, pro Pflanze 3.90 statt 4.90 Minirosen, Fairtrade, pro Bund à 10 Stück 5.90 statt 7.50 Kalanchoe, im Glas, pro Pflanze 9.80 Hortensie, im 14-cm-Übertopf 17.80 statt 21.80 Sonnenlieschen Neu-Guinea, «Aus der Region.», in verschiedenen Farben 3.80 statt 4.80 Petunien Harlekino, «Aus der Region.», pro Pflanze 4.60 statt 5.80 Dipladenia, pro Pflanze 5.90 statt 7.90

WEITERE LEBENSMITTEL Ferrero Kinder Artikel in Gross- und Mehrfachpackungen, z.B. Bueno White, 5 Stück 3.45 statt 3.65 Alle Bio, Fairtrade Tafelschokoladen à 100 g, z.B. Crémant 1.40 statt 1.80 20% Alle V6, Stimorol und Trident Kaugummi in Mehrfachpackungen, z.B. Stimorol Spearmint, 7 x 14 g 4.– statt 5.– 20% Gomz Choco Himbeere, 20x 65 g 2.90 NEU *,** Gomz Mix Nudeln, 200 g 20x 4.90 NEU *,**

Skai Kaugummi Sparkling Citrus, Limited Edition, 20 g 20x 1.30 NEU *,** Alle Créa d’Or Biscuits, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Bretzeli, 100 g 1.75 statt 2.35 Lilibiggs Chocomalt Crunchy, 20x UTZ, 600 g 5.90 NEU *,** Boncampo Bohnen, UTZ, 100% Arabica, 1,1 kg 8.80 20x NEU *,** M-Classic Espresso Bohnen und gemahlen im 3er-Pack, UTZ, z.B. gemahlen, 3 x 500 g 12.30 statt 16.50 25% Yogi Tea, Bio, Positive Energie, 20x 17 Beutel 5.– NEU ** Bitterorangen-Marmelade, 20x Bio, 350 g 3.30 NEU ** Sun Queen Crunchy Fruits, Erdbeere oder Apfel, z.B. Erdbeere, 50 g 5.40 NEU ** 20x Farmer Croc Brombeer-Apfel, Limited Edition, 500 g 20x 5.60 NEU ** Actilife Crunchy Mix Plus Müesli, z.B. Mix Plus, 600 g 20x 5.70 NEU ** Honey Balls oder Choco Puffs, z.B. Honey Balls, 750 g 20x 3.45 NEU *,** Farmer Crunchy Pecan & 20x Ahorn, 189 g 4.40 NEU ** Yummie Gemüsestäbchen, tiefgekühlt, 426 g 3.90 NEU *,** 20x Farmer’s Best Edamame, tiefgekühlt, 240 g 2.90 NEU *,** 20x Fun Cornets Vanille und Erdbeer im 12er-Pack, 1740 ml 9.10 statt 13.05 30% Gesamtes aha! Sortiment, tiefgekühlt, z.B. Waffelcornet, 20x 4 Stück 6.60 20x PUNKTE Pepsi Regular Dose, 33 cl 20x –.65 NEU ** Rivella CLIQ Pfirsich, 50 cl 20x 1.30 NEU ** Rivella CLIQ Rhabarber, 20x 50 cl 1.30 NEU ** Coco Water Tea, 330 ml 20x 1.95 NEU *,** Sarasay Tropic Summer, Fairtrade, 1 Liter oder 6 x 1 Liter, 20x z.B. 1 Liter 2.80 NEU *,** Sarasay Brazil, Fairtrade, 1 Liter oder 6 x 1 Liter, z.B. 1 Liter 20x 2.80 NEU *,** Sponser Protein 50 Bar Schokolade, 4 x 50 g 20x 10.80 NEU *,** Sponser Protein Smoothie Piña Colada, 330 ml 3.20 NEU ** 20x Sirup Piña Colada, Limited 20x Edition, 75 cl 3.50 NEU *,** Tea Pfefferminz-Eistee, 20x 50 cl 1.30 NEU *,** Tea Grüntee-Eistee, 50 cl 20x 1.30 NEU ** Mister Rice Kochbeutel-Packungen, z.B. Rice Basmati, 4 x 125 g 3.80 statt 4.80 20% Alle Bio Trockenreis 1 kg, z.B. Vollreis natura 2.60 statt 3.30 20% Alle Bio Mifloc und Rösti, z.B. Rösti, Beutel à 500 g 2.– statt 2.55 20% Alle Bio Getreidekörner, Hülsenfrüchte und Quinoa, z.B. Quinoa weiss, Fairtrade, 400 g 4.30 statt 5.40 20%

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 26.5. Genossenschaft Migros Ostschweiz ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.5. BIS 19.5.2014, SOLANGE VORRAT

Alle Bio Senf, Mayonnaise und Ketchup, z.B. Mayonnaise, 265 g 1.75 statt 2.20 20% Alle Brotaufstriche im Duo-Pack, z.B. Crème Sandwich, 2 x 200 g 4.90 statt 6.20 20% Pom-Bär im 4er-Pack, Tragtasche mit Jojo 6.90 statt 8.80 Alle Grosis Cakes, z.B. Schoggicake, 420 g 3.90 statt 4.90 20% Alle aha! Cakes, z.B. Mini-Cake Citron, 200 g 4.50 20x 20x PUNKTE Alle Minitörtli im 4er-Pack, z.B. Linzertörtli, 4 Stück, 300 g 3.90 statt 5.20 25% American Favorites Cheesecake nature, 580 g 14.– NEU *,** 20x Anna’s Best Ravioli im 3er-Pack, z.B. Ricotta Spinat, 3 x 250 g 11.70 statt 14.70 20% Basler Leckerli, 1,5 kg 12.– statt 15.– Nougat-Torte, 500 g 7.80 statt 9.80 20% Alle Crème-Cornets, z.B. 2 x 70 g 2.15 statt 2.70 20% Freilandeier 53 g+, Bio, Schachtel à 9 Stück 5.90 statt 7.10

NEAR-/NON-FOOD Asco Nass-Schalen 12 x 150 g und Snacks 5er-Pack, z.B. Rind, 5 x 50 g 5.05 statt 7.25 30% Nivea Sun im Mix-Pack, mit gratis Après Spray, z.B. Invisible Spray LSF 30 und Après Spray, 2 x 200 ml 16.80 statt 25.40 ** Nivea Face Vital Produkte (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Tagescrème, 50 ml 20x 13.80 20x PUNKTE ** Gesamtes aha! Sortiment Zoé, Zoé Ultra Sensitive, z.B. Reinigungsmilch, 200 ml 7.90 Esthetic Bodylotion Paradise Water oder Esthetic Soap Nachfüllbeutel Paradise Water, z.B. Bodylotion, 250 ml 8.80 20x NEU ** Gesamtes Esthetic First Love Sortiment, z.B. Bodylotion, 20x 250 ml 8.80 NEU ** Esthetic Foam Soap Amour Provence oder Esthetic Showergel Amour Provence, z.B. Shower Gel Amour Provence, 250 ml 20x 4.90 NEU ** Axe Duschen und Deodorants in Mehrfachpackungen, z.B. Dusch Apollo im 3er-Pack, 3 x 250 ml 9.90 statt 13.35 Kleenex Kosmetik- und Taschentücher in Mehrfachpackungen, z.B. Kosmetiktücher Würfel Collection im 3er-Pack, FSC, 3 x 56 Stück 6.20 statt 7.80 Baby WM-T-Shirts und -Caps, z.B. T-Shirt Schweiz, Gr. 68–92 7.90 Créateur d’Ambiance Raumparfüm, z.B. Limone Siciliano, 20x 300 ml 5.20 NEU *,** Alle Energizer Taschenlampen, z.B. Pro Headlight 21.40 statt 32.– 33% Alle DIM Damen Feinstrumpfartikel und DIM Damenwäsche-Sortiment, z.B. Bügel-BH C-Cup 20.90 statt 29.90 30%


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1. Tag Schweiz–Amsterdam Bahnfahrt nach Amsterdam. Einschiffung ab 15.00 Uhr, Willkommens-Dinner. Grachtenrundfahrt (fak.). 2. Tag Amsterdam Freier Vormittag. Ausflug* nach Volendam und zur Insel Marken mit charakteristischen Holzhäusern und Windmühlen. Weiterfahrt Richtung Köln. 3. Tag Köln Stadtrundfahrt/-gang* mit Fotostop an der Hohenzollern Brücke. Rundgang durch die Kölner Altstadt mit dem gotischen Dom (UNESCO-Weltkulturerbe). 4. Tag Koblenz Von Koblenz, der Stadt am Deutschen Eck, Ausflug nach Bad Ems* oder ins Moseltal mit Cochem und Bernkastel (fak.). 5. Tag Rüdesheim Schifffahrt entlang dem «Romantischen Rhein» mit Loreley-Felsen. In Rüdesheim Fahrt mit dem Winzerexpress/Besuch von Siegfried’s Musikkabinett oder Weinprobe (fak.). 6. Tag Mannheim Ausflug* in die romantische Universitätsstadt Heidelberg. Weiterfahrt nach Strasbourg. 7. Tag Strasbourg Stadtrundfahrt/-gang* inkl. Altstadt mit Fachwerkhäusern, Kanälen und Münster 8. Tag Basel Nach dem Frühstück Ausschiffung und individuelle Heimreise.

1. Tag Schweiz–Amsterdam Bahnfahrt nach Amsterdam. Einschiffung, Willkommens-Dinner. Grachtenfahrt* und Rundgang durch die Innenstadt. 2. Tag Kinderdijk–Dordrecht Am Vormittag Besichtigung der Windmühlen von Kinderdijk (UNESCO-Weltkulturerbe). Ab Dordrecht Ausflug* nach Zeeland mit Besichtigung der Deltawerke. 3. Tag Brüssel Morgens Rundfahrt/-gang* durch die Haupt- und Residenzstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. 4. Tag Antwerpen Rundfahrt/-gang* durch die Kunstmetropole Europas und Welthauptstadt des Diamantenhandels. 5. Tag Gent Ankunft in der mittelalterlichen Hauptstadt Ostflanderns. Ausflug zum katholischen Bischofssitz Brügge.* (UNESCO-Weltkulturerbe). 6. Tag Rotterdam Rundfahrt durch den zweitgrössten Seehafen der Welt. Ausflug* zum historischen Delft und zum Regierungssitz Den Haag. 7. Tag Amsterdam Frühmorgens Ankunft in der modernen Metropole. Ausflug* nach Nordholland entlang von Landschaften mit Windmühlen, Bauernhöfen und Fischerorten nach Volendam und zur Insel Marken. 8. Tag Amsterdam–Schweiz Frühstück, Ausschiffung und Rückreise per Bahn in die Schweiz.

Basel–Amsterdam Reise in umgekehrter Reihenfolge. Reisedaten 2014 Amsterdam–Basel

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14.09.–21.09. 12.10.–19.10.

Basel–Amsterdam

27.07.–03.08. 21.09.–28.09. 19.10.–26.10.

Reisedaten 2014 01.06. – 08.06. 08.06. – 15.06. 03.08. – 10.08.

10.08. – 17.08. 28.09. – 05.10. 05.10. – 12.10.

Gilt für beide Reisen: *Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar | Fakultative Ausflüge sind nur an Bord buchbar | Programmänderungen vorbehalten | Partnerfirma: Select Voyages

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lung € 5 – 7 p.P./Tag), Ausflüge, Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch) Preise pro Person in Fr. (vor Rabatt) 2-Bettkabine Hauptdeck hinten 2-Bettkabine Hauptdeck 2-Bettkabine Mitteldeck mit franz. Balkon 2-Bettkabine Oberdeck mit franz. Balkon Zuschlag 2-Bett HD zur Alleinbenutzung Zuschlag 2-Bett MD zur Alleinbenutzung Zuschlag 2-Bett OD zur Alleinbenutzung Ausflugspaket (5/7 Ausflüge) Zuschlag 2. Kl. ohne ½-Tax-Abo/GA Zuschlag 1. Kl. mit ½-Tax-Abo/GA Zuschlag 1. Kl. ohne ½-Tax-Abo/GA Annullations-/Extrarückreiseversicherung

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

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SIRUP | 71

Karibische Erfrischung

Der von Kunden gewählte Sirup Piña Colada weckt Ferienerinnerungen.

P

almen, weisse Sandstrände, türkisblaues Wasser, romantische Sonnenuntergänge – so kennt man die Karibik. Dazu darf ein Cocktail nicht fehlen. Exotische Kokosnuss, erfrischende Ananas und Rum sind die Grundzutaten des Klassikers Piña Colada, der das unbeschwerte karibische Feeling ins Glas zaubert – ein Geschmackserlebnis, das die Sehnsucht nach Ferien weckt.

So lässt sich mit dem Piña-ColadaSirup karibisches Feeling zu Hause zaubern: mixen, trinken, Augen schliessen und von Meer und Sonne träumen.

30 Prozent Fruchtsaft, ohne Alkohol

Bild: Getty Images, Oliver Bartenschlager

Auch die Kunden der Migros lieben den Geschmack von Piña Colada. Auf der Suche nach einer neuen Sirupsorte über die Internetplattform Migipedia wünschten sie sich neben dem mittlerweile etablierten Mojito-Sirup die Piña-Colada-Variante. Pünktlich zur warmen Jahreszeit erweitert daher die neue Limited Edition Piña Colada das Sirup-Sortiment von Aproz. Sie enthält selbstverständlich keinen Alkohol, dafür aber 30 Prozent Fruchtsaft. Im Verhältnis 1 zu 6 mit Wasser verdünnen, und fertig ist die karibische Erfrischung für zu Hause. Mit seinem authentischen Geschmack nach Kokosnuss und Ananas eignet er sich auch prima für alkoholfreie Mixgetränke, zum Aufpeppen von Frappés oder Joghurts. JV Verlosung auf Migipedia.ch: 100 PiñaColada-Sirup-Flaschen zum Testen.

Sirup Piña Colada ohne Alkohol, 75 cl, Fr. 3.50 20-fache CumulusPunkte vom 13. bis 26. 5. In grösseren Filialen erhältlich

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu zählen auch die Sirupe von Aproz.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

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APROZ | 73

Ein Plus an Geschmack

Das neue Aproz Plus aus Walliser Mineralwasser schmeckt nach Himbeere und Brombeere. Seine Rezeptur macht es zum attraktiven Erfrischungsgetränk für die ganze Familie.

W

er den Flüssigkeitsbedarf seines Körpers mit natürlichem Mineralwasser decken möchte, das einen hohen Gehalt an Magnesium und Kalzium aufweist, ist bei Aproz an der richtigen Adresse. Denn durch seinen langen Weg durch das jahrmillionenalte Triasgestein der Walliser Alpen ist das Aproz-Wasser besonders reich an Mineralien. Und für diejenigen, die grundsätzlich gern Mineralwasser trinken und eine fruchtige Geschmacksnote darin schätzen, gibt es das aromatisierte Mineralwasser Aproz Plus. Zu den etablierten Sorten Apfel und Holunder gesellt sich nun das Aproz Plus Himbeer-Brombeer. Somit stehen drei kalorienarme Getränke zur Auswahl, die alle Kriterien eines hochwertigen Mineralwassers erfüllen und gleichzeitig als fruchtiger Durstlöscher punkten – auch weil sie Kohlensäure enthalten und deshalb spritzig und erfrischend sind. Ein Schuss Fruchtsaft, natürliche Aromen und etwas Fruchtsüsse sorgen dafür, dass Aproz Plus bei Gross und Klein hoch im Kurs steht. HB

Aproz Plus Himbeer-Brombeer, 1 l, Fr. 1.30 20-fache Cumulus-Punkte bis 19. 5. – In grösseren Filialen

Aproz Plus Apfel, 1 l, Fr. 1.30 In grösseren Filialen

Bild: Claudia Linsi

Aproz Plus Holunder, 1 l, Fr. 1.30

Mit seinem leichten Himbeer-Brombeer-Aroma ist das neue Aproz Plus ein schmackhaftes Getränk.

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die aromatisierten Mineralwasser von Aproz.


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Wasa Knäckebrot – Sesam 200 g

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Wasa Sandwich – Frischkäse 3 x 30 g

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Rosmarin & Salz 190 g Erhältlich in grösseren Migros-Filialen ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 13.5. BIS 19.5.2014, SOLANGE VORRAT.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

SCHAUFENSTER

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SUN QUEEN | 75

Die Früchte sind knusprig und aromatisch, weil sie sofort nach der Ernte schonend getrocknet werden.

Süsse Früchtchen

Knusprig getrocknete Erdbeeren und Äpfel peppen das Müesli auf und schmecken auch als Snack.

Bild und Styling: Ruth Küng

Sun Queen Crunchy fruits Erdbeere*, 5 Beutel, 50 g, Fr. 5.40

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O

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Ihr Reiseprogramm: 1. Tag, Freitag 1. August 2014 – Mailand & Anreise Fahrt im komfortablen Extrabus nach Mailand, der ersten Etappe unserer 3-Städtereise. Hier bleibt Ihnen genügend Zeit, die italienische Wirtschaftsmetropole mit allen Sinnen zu erleben. Geniessen Sie ein feines Mittagessen in einem der vielen feinen Restaurants, besuchen Sie den berühmten Dom oder flanieren Sie durch das elegante Modeviertel mit seinen unzähligen Einkaufsmöglichkeiten. Am späten Nachmittag Weiterfahrt in die Gegend von Vicenza, wo uns der Hotelier bereits mit einem feinen Nachtessen erwartet. 2. Tag, Samstag 2. August 2014 – Venedig Nach dem Frühstück fahren wir durch schöne Landschaften zum Bootsanlegerplatz Tronchetto, von wo uns eine herrliche Bootsfahrt direkt ins Herzen der Stadt Venedig bringt. Kaum von Bord stehen wir schon auf der berühmtesten Piazza der Welt, dem Markusplatz. Bei einer tollen Stadtführung werden uns dann gleich anschliessend die Höhepunkte der auf 118 kleinen Inseln erbauten und von 100 Kanälen durchzogenen Stadt der Superlative gezeigt. Der Nachmittag steht Ihnen dann zur freien Verfügung. Zeit zum Staunen, Geniessen und Einkaufen. Am frühen Abend Rückfahrt per Boot und Bus ins Hotel, wo wir mit einem feinen Nachtessen erwartet werden. 3. Tag, Sonntag 3. August 2014 - Freizeit, Verona & Oper „Aida“

Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an. Schlafen Sie etwas länger oder erkunden Sie die wunderschöne Stadt Vicenza auf eigene Faust. Am Mittag fahren wir nach Verona – die Stadt von Romeo und Julia erwartet uns mit seiner vollen Pracht. Die weiten Plätze der Altstadt, die prachtvollen Renaissance-Paläste, die romanischen und gotischen Kirchen, der berühmte Balkon von Julia und natürlich das fantastische römische Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert werden Sie begeistern. Hier erwartet uns am Abend ein ganz grosser Höhepunkt dieser Reise : die wunderschöne Oper „Aida“ von Giuseppe Verdi in der Arena di Verona! 4. Tag, Montag 4. August 2014 – Heimreise Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken die Heimreise in Richtung Schweiz an!

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

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FOOD | 79

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ie Weichspüler von Exelia lassen die Wäsche frisch duften und machen sie kuschelig weich, sodass sie sich angenehmer tragen lässt. Aber das ist beileibe nicht alles. So schützen sie die Fasern der Kleidung vor Abnützung, verhindern deren elektrostatische Aufladung

und unterstützen das Bügeln, indem sie Knitterfalten beim Waschen unterbinden. Nunmehr wurden die ExeliaVerpackungen neu gestaltet. Die geschwungene Form der Nachfüllbeutel ist ästhetisch ansprechend und zweckdienlich, denn die Beutel liegen gut in der Hand

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

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Ordnung auf Reisen Egal, wohin die nächste Reise führt, Ordnung im Gepäck kann nicht schaden. Travelshop bietet eine Palette nützlicher kleiner Helfer auf Reisen. Unter der neuen Organize-Linie finden sich Artikel wie Kosmetikbeutel, Bag in Bag, Reiseetui oder den faltbaren Organizer in drei Grössen. Faltbarer Organizer, Grösse L (40 x 53 x 10) Fr. 8.90 Grösse M (26 x 40 x 10) Fr. 7.90 Grösse S (20 x 26 x 10) Fr. 6.90

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SAISONKÜCHE 88 |

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CARMEN HAAG

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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014

CARMEN HAAG | 89

AUFGETISCHT

Carmen Haag, Festungswärterin

In rekordverdächtigem Tempo schneidet Festungswärterin Carmen Haag das Gemüse für die Suppe, während «Saisonküche»-Köchin Lina Projer die Bouillon abschmeckt.

Beruflich ist Carmen Haag (34) ein wahres Multitalent. Sie war Lebensmittelverkäuferin, arbeitete in einer Metzgerei und im Gastgewerbe. Heute ist sie Festungswärterin, Wirtin und Köchin in Personalunion. Gemeinsam mit ihrer Mutter Hildi betreibt Carmen Haag im Fort Furggels ein Eventrestaurant. Übrigens: Im Berg sagen sich alle du.

„ Was hast du auf Vorrat? Wurst, Brot, Äpfel und Militärschokolade. „ Wie oft kochst du pro Woche? Täglich. Das ganze Jahr. „ Kochen ist für dich … … eine einzige Leidenschaft. „ Was würdest du nie essen? Mit Rosenkohl kann man mich vertreiben. „ Mit wem würdest du gern mal essen gehen? Mit Alt-Bundesrat Hans-Rudolf Merz und Bundesrat Ueli Maurer.

Die «BunkerChefin» in ihrem Reich: Carmen Haag ist Herrin über ausrangierte Geschütze, Hallen, Tunnel, Treppen und einen Maschinenraum, in dem alles perfekt funktioniert.

Achtung, fertig, Carmen Carmen Haag ist vermutlich weltweit die einzige Alleinbesitzerin einer Festung. Die «Saisonküche» hat mit ihr im Fort Furggels ob Bad Ragaz aber keinen «Spatz» (Pot-au-feu), sondern eine Bündner Gerstensuppe mit Krautstiel gekocht.

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er wünscht sich nicht so einen Götti? «Mein Götti Lothar hatte immer Zeit für mich. Er war da, wenn ich ihn brauchte. Und er legte bei meiner Mutter Hildi stets ein gutes Wort ein, wenn ich anderer Meinung war als sie», erzählt Festungswärterin Carmen Haag der «Saisonküche»-Köchin Lina Projer, während sie die Schwarte vom Speck schneiden. Ja, wer wünscht sich nicht solch einen Götti, der Verständnis für die Sorgen eines Teenagers hat und der erst noch ab und zu mit einem Geschenk aufwartet. «Nein, mit einem mehrteiligen Silberbesteck hat er mich nie gelangweilt»,

blickt Carmen Haag zurück. Seine Geschenke seien stets kleine Aufmerksamkeiten gewesen, «aber immer spannend, wobei er sich mit dem letzten selbst übertraf.» Damit liegt sie wohl richtig, denn welcher Götti schenkt seinem Patenkind schon eine militärische Festungsanlage?

«Nach zähen Verhandlungen war sie endlich in seinem Besitz» Er sei ein sympathischer Zeitgenosse und ein leidenschaftlicher Koch gewesen. «Nie um einen Spruch verlegen, gesellig, gradlinig. Privat wie im Militär», sagt Carmen Haag. «Ausserdem

war er berühmt für seine bürgerliche Küche, seine Käseschnitten und seine nicht minder rässen Sprüche.» Dieser Lothar Bichsel hatte sich 2010 seinen Jugendtraum erfüllt und eine Festung gekauft. Nicht irgendeine, sondern gleich eine der bedeutendsten der Schweiz: die Festung Furggels oberhalb von Bad Ragaz. «Nach zähen Verhandlungen war sie dann endlich in seinem Besitz», erinnert sich das stolze Gottenkind. Gut, eine Festung kaufen ist das eine, sie seinem weiblichen Patenkind schenken das andere. Dass aber Carmen das Geschenk auch annahm, damit hatte


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

niemand gerechnet. Nur ihr Götti, der, bevor er 2013 starb, vor Freude darüber den Kopfstand machte. Seither geht die verrückte Geschichte weiter. Mittendrin steht heute die «Saisonküche»-Köchin Lina Projer. Nach einer Besichtigungstour über 1440 Treppenstufen und durch 7,2 Kilometer Stollengänge putzt sie – noch leicht ausser Atem – in der Restaurantküche tief unter der Erde Lauch und Krautstiel, während ihre Gastgeberin im Eiltempo Rüebli und Sellerie in Würfel schneidet. Man tauscht sich aus über die Festung, denn der Rundgang wirkt nach: Maschinenraum, Truppenunterkünfte, Lüftungsanlage, die alten Geschütze und vor allem der riesige Wasserbehälter, in dem einst 1,3 Millionen Liter Trinkwasser lagerten, haben Lina Projer beeindruckt: «Wer es nicht gesehen hat, glaubt es nicht.» «500 Soldaten konnten hier gut ein halbes Jahr autonom leben», erklärt die Festungswärterin. «Die Anlage wurde zwischen 1939 und 1945 von 200 Arbeitern erbaut. Es wurde rund um die Uhr gearbeitet. Bis 1998 war sie ein geheimes, streng gehütetes Militärobjekt.»

Reichhaltige Gerichte, gewürzt mit Geschichten und Geschichte Während die Gerstensuppe, die im Nu zubereitet ist, auf dem Herd vor sich hin köchelt, zeigt Carmen Haag ihrem Gast als Zugabe noch ein ganz spezielles Geschütz: jene berühmt-berüchtigte Kanone, die vor rund 50 Jahren im Fürstentum Liechtenstein für Aufsehen sorgte, als aufgrund falscher Koordinaten das Ländle unter Feuer geriet und dabei gottlob niemand verletzt wurde. Heute wird nicht mehr geschossen, sondern Cordon bleu geklopft und über alte Zeiten sinniert. «Weisch no, Karli, proscht.» «Essen fassen!» Das Fazit des Besuchs: Die Festung Furggels von und mit Carmen Haag ist ein unterirdisches Dorf im Originalzustand. Wie im Militär, nur besser. «Saisonküche»! Achtung! Ruhn! Abtreten! Text: Martin Jenni Bilder: Daniel Ammann

www.festung-furggels.ch

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CARMEN HAAG | 91

Bündner Gerstensuppe mit Krautstiel Der Krautstiel macht den Unterschied und dieses Suppenrezept ganz besonders schmackhaft.

ZUTATEN Hauptgericht für 4 Personen 200 g Rüebli, 120 g Sellerie, 150 g Lauch, 1 Lorbeerblatt, 3 Gewürznelken, 1 Zwiebel, 200 g geräucherter Speck mit Schwarte, 2 EL Öl, Salz, 150 g Rollgerste, 1,5 l Bouillon, 250 g Krautstiel, 1 EL Butter, Pfeffer aus der Mühle, 4 EL Crème fraîche, 2 Zweige glattblättrige Petersilie

Reichlich frisches Gemüse und ein guter Speck sind das Geheimnis der Suppe. Den Lauch schneidet man vor dem Waschen der Länge nach auf. Das Rüsten aller Zutaten macht ein wenig Arbeit, aber mit einem scharfen Messer ist schnell alles in Würfel geschnitten.

ZUBEREITUNG 1. Rüebli und Sellerie in kleine Würfel schneiden. Lauch längs einschneiden, jedoch nicht halbieren. Unter fliessendem Wasser gut waschen. Zuerst in lange dünne Streifen, dann quer in kleine Quadrate schneiden. Lorbeerblatt mit den Gewürznelken an die Zwiebel stecken. Schwarte vom Speck schneiden, Speck in dünne Streifen schneiden. 2. Öl in einer grossen Pfanne erhitzen, Gemüse und Speckschwarte darin ca. 3 Min. andünsten, leicht salzen. Gerste dazugeben, kurz mitdünsten. Bouillon dazugeben, die Suppe bei kleiner Hitze 30–40 Min. köcheln, bis die Gerste gar ist. 10 Min. vor Ende der Kochzeit Krautstiel quer in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Butter erhitzen, Krautstiel darin ca. 2 Min. knapp bissfest dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Schwarte aus der Suppe nehmen. Krautstiel, Speckstreifen und Crème fraîche in die Gerstensuppe geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie hacken und darüberstreuen. Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten + 30–40 Minuten köcheln lassen. Pro Person ca. 16 g Eiweiss, 30 g Fett, 38 g Kohlenhydrate, 2000 kJ/480 kcal.

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Die holde Dame am Walensee

Vom 16. Juli bis 23. August präsentiert die Walensee-Bühne in Walenstadt die Neuinszenierung des Musicalklassikers «My Fair Lady». Die Migros ist als Presenting-Partnerin mit dabei. Geschichte vom einfachen Blumenmädchen Eliza, das zur Prinzessin wird, und anderseits entwickelt sich eine Liebesgeschichte mit Professor Higgins. Ein Musical mit Witz, Romantik, aber auch mit Tiefgang. Warum haben Sie «My Fair Lady» gewählt?

Nach Schweizer Themen wie «Heidi», «Die Schwarzen Brüder» und «Tell» öffnen wir uns auch internationalen, bekannten Werken. Den Wunsch nach grossen Musicals haben wir von unseren Besuchern oft als Feedback erhalten. Was macht einen Besuch der Walensee-Bühne zu einem unvergesslichen Erlebnis?

Einmal mehr wird unsere Besucher das Gesamterlebnis von Musical samt Gastronomie begeistern, eingerahmt in die wunderschöne Natur vom Walensee und den Churfirsten. «My Fair Lady» wird berühren, mit zahlreichen Ohrwürmern beschwingen und ein einzigartiges Erlebnis bieten. Interview: Nico Canori «My Fair Lady» wird ab dem 16. Juli auf der Walensee-Bühne aufgeführt: Vor unverändert atemberaubendem Panorama, wie «Tell – Das Musical» im Jahr 2012.

Bild: swiss-image.ch

N Marco Wyss, Verwaltungsratspräsident der Walensee-Bühne.

ach den Musicalerfolgen «Heidi», «Die Schwarzen Brüder» und «Tell» wird diesen Sommer auf der Walensee-Bühne für die Gäste ein Musical zum Träumen aufgeführt. Der weltbekannte Musicalklassiker «My Fair Lady» ist eigens für die Walensee-Bühne komplett neu arrangiert und inszeniert worden. Marco Wyss, Verwaltungsratspräsident und Projektleiter,

erklärt, was die Gäste ab dem 16. Juli in Walenstadt erwartet. Marco Wyss, worauf kann sich das Publikum 2014 besonders freuen?

Seit Bestehen der Walensee-Bühne setzen wir erstmals auf einen weltbekannten Musicalklassiker. «My Fair Lady» wird die Besucher mit einem doppelten Märchen faszinieren. Einerseits ist da die

Migros-Leckereien geniessen Die Migros ist Presenting-Partnerin von «My Fair Lady». Die Catering Services Migros verwöhnen die Besucher mit feiner Verpflegung.

Sponsoring by Weitere Informationen und Tickets auf: www.walenseebuehne.ch/MyFairLady


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MIGROS OSTSCHWEIZ

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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Kräuter und Bio passen gut zusammen»

Frische Kräuter liegen im Trend. Bio- und «Aus der Region. Für die Region.»-Produkte (AdR) ebenfalls. Die Gärtnerei Kipper AG in Güttingen TG beliefert die Migros Ostschweiz mit Kräutern, die sowohl das Bio- als auch das AdR-Label tragen.

K Das Programm «Aus der Region. Für die Region.» ist das Bekenntnis der Migros zur regionalen Wirtschaft.

räuter bereichern unsere Küche. Ob im Salat oder in der Suppe, im Fleisch- oder Fischgericht, überall sorgen Kräuter für willkommene Farbtupfer – geschmacklich wie auch optisch. Kräuter müssen jedoch nicht in getrockneter Form aus dem Gläschen kommen. Auch immer mehr Hobbyköche schätzen es, frische Kräuter im Topf oder Kistchen auf dem eigenen Balkon verfügbar zu haben. Kräuter im Topf gibt es auch in den Supermärkten der Migros Ostschweiz – beispielsweise diejenigen der Gärtnerei Kipper in Güttingen am Bodensee.

Der Siegeszug der frischen Kräuter

haben sie bis heute halten und festigen können.» Die Gärtnerei Kipper war 1967 von den Eltern des heutigen Inhabers in Kreuzlingen gegründet worden. Aus Platzgründen übersiedelte man 1974 ins nahe Güttingen an den jetzigen Standort. «Damals beschränkten wir uns auf die Produktion der gängigsten Kräuter, beispielsweise Basilikum, Petersilie oder Oregano. Speziellere Kräuter wie etwa Stevia, die heute ebenfalls zum Standardsortiment gehören, waren damals noch kein Thema», erzählt Günter Kipper, der den elterlichen Betrieb 1995 übernommen hat.

Produktion gemäss Bio-KnospeRichtlinien «Kräuter waren früher ein belächelter

Randartikel», erinnert sich Firmeninhaber Günter Kipper. «Erst in den Achtzigerjahren kam Bewegung in diesen Markt, und in den Neunzigern entwickelten sich frische Kräuter allmählich zum Renner. Diese Stellung

Im Verlauf der Jahre wuchs das Unternehmen – physisch und auch in Bezug auf das Sortiment.Im Jahr 2001 schliesslich erfolgte bei den Kräutern die Umstellung auf Bioproduktion gemäss Knospe-Richtlinien. Ein separates Bio-

Günter Kipper im Treibhaus in Güttingen TG:

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS OSTSCHWEIZ, 9201 Gossau, Tel. 071 493 24 51.


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«Der Konsument schätzt es zu wissen, woher die Produkte kommen, die er kauft.»

Die Produktion von Biokräutern beansprucht eine Fläche von 2000 Quadratmetern.

kräuter-Gewächshaus wurde erstellt, sodass heute 2000 Quadratmeter allein für Biokräuter zur Verfügung stehen. Dafür sind vier Festangestellte beschäftigt. Zwanzig sind es im konventionellen Betrieb, der auf Blumen spezialisiert ist. «Nach und nach gewann Bio an Bedeutung. Als dann die Migros Ostschweiz den Wunsch äusserte, ausschliesslich Kräuter in Bioqualität zu beziehen, entschlossen wir uns zur Umstellung», sagt Günter Kipper. «Gerade bei frischen Kräutern ist Bio auch eine sinnvolle und vernünftige Sache. Auch auf emotionaler Ebene passen Kräuter und Bio gut zusammen.»

gung: Biokräuter dürften nur organisch gedüngt werden, während mineralische Dünger in der konventionellen Produktion zulässig seien. Die Kräuter der Gärtnerei Kipper tragen neben dem Biolabel übrigens auch dasjenige des beliebten Migros-Programms «Aus der Region. Für die Region.» (AdR). «AdR ist eine tolle Sache», kommentiert Günter Kipper. «Ist doch schön, wenn man Lebensmittel einkaufen kann, die aus der unmittelbaren Umgebung stammen. Der Konsument schätzt es zu wissen, woher die Produkte kommen, die er kauft.» Text und Bilder: Thomas Steccanella

Düngung als wesentlichster Unterschied

Seit 2001 wachsen hier ausschliesslich Kräuter in Bioqualität. E-Mail: mireg@gmos.ch

Die Arbeit habe sich mit der Umstellung auf Bio nicht grundsätzlich verändert, erklärt der Firmeninhaber. Nichtsdestotrotz bringe die Bioproduktion einige Herausforderungen mit sich. Der bedeutendste Unterschied liege in der Dün-

Migros-Bio steht für landwirtschaftliche Produktion im Einklang mit der Natur. Das Biosortiment der Migros umfasst über 1000 Produkte.


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MIGROS OSTSCHWEIZ

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Den Werten Gottlieb Duttweilers verpflichtet Jubiläum in Aadorf Vom 22. bis 24. Mai feiert die Migros in Aadorf ihr 25-jähriges Bestehen. An den Jubiläumstagen profitiert die Kundschaft dieses Supermarkts von attraktiven Angeboten. Details finden sich auf: www.migrosostschweiz.ch

Am 15. April ist unser langjähriger Kollege, Freund und Weggefährte Heinz Bugmann aus Winterthur verstorben.

H

einz Bugmann stiess als junger Kaufmann zur Migros und war einer derjenigen, die die Chance hatten, Gottlieb Duttweiler noch persönlich zu begegnen. Diese Begegnungen prägten ihn zeitlebens, fühlte er sich doch während seiner ganzen Wirkungszeit und in seinem Umfeld dem Gedankengut des Migros-Gründers in besonderem Masse verpflichtet. Der Dienst am Kunden, der Dienst am Mitmenschen standen für ihn immer im Vordergrund. In Verhandlungen und Diskussionen zitierte er immer wieder aus dem Wortschatz Duttweilers und machte dadurch klar, was für ihn wichtig war und welcher Weg einzuschlagen sei. In seiner Zeit als Verkaufsleiter und seit 1976 als Geschäftsleiter der ehemaligen Migros Winterthur/Schaffhausen fielen die Eröffnungen der grossen Einkaufszentren Neuwiesen Winterthur, Zürcher Oberland Center in Wetzikon und Herblinger Markt in Schaffhausen. Auf diese wichtigen Einkaufszentren, die den Dienst am Kunden in optimaler Weise erfüllen, war er besonders stolz. Nebst dem Kommerziellen lag ihm jedoch auch das kulturelle Engagement der Migros besonders am Herzen, was sich in der Eröffnung verschiedener Klubschulen während seiner Amtszeit zeigte.

Heinz Bugmann.

Nach seiner Pensionierung im Jahre 1989 wirkte Heinz Bugmann in der Verwaltung mit und wurde 1992 zum Präsidenten der damaligen Genossenschaft Migros Winterthur/Schaffhausen gewählt – eine folgerichtige Entscheidung der Gremien und eine ehrenvolle Bestätigung der Anerkennung seines Wirkens für die Migros. Dieses Amt hatte er bis zur Erreichung des von der Migros gesetzten Alterslimits von 70 Jahren inne. Als Vorgesetzter und Kollege stellte sich Heinz Bug-

mann nie in den Vordergrund, er war der Aufgabe Migros verpflichtet und erfüllte diese Pflicht mit Freude und Begeisterung. Das Wohl seiner Mitarbeitenden lag ihm ebenso am Herzen wie der geschäftliche Erfolg seines Unternehmens. Es gelang ihm in guter Weise, die Interessen von Kunden, Mitarbeitenden und dem Unternehmen gleichermassen in Einklang zu bringen. Wie sehr ihm das kulturelle Leben am Herzen lag, zeigt sein Engagement im Theaterverein Winterthur, wo er sich für den Neubau des Stadttheaters einsetzte und später als Präsident den Verein mit viel Engagement und Erfolg führte. Für die Förderung von Kunst und Künstlern schuf Heinz Bugmann im Einkaufszentrum Herblingen ein Kulturfoyer, das mancher Künstlerin und manchem Künstler die Chance bot, das Wirken einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Im gesellschaftlichen Leben Winterthurs war Heinz Bugmann ein geschätzter und gern gesehener Teilnehmer. Zunehmende Altersbeschwerden machten Heinz Bugmann seit einigen Monaten stark zu schaffen. In der Osterwoche ist er verstorben. Mit ihm verlieren wir einen guten Menschen und Freund. Der hinterbliebenen Gattin Romy und den Familienmitgliedern wünschen wir Trost, Kraft und neue Zuversicht. Text: Kurt Pfister

Kreatives Osterfest In den Wochen vor Ostern durften Kinder in den Filialen der Migros Ostschweiz einen Malbogen abholen und nach Lust und Laune ausmalen und gestalten. Wer sein Werk beim Kundendienst abgab, wurde mit einem Schoggihasen belohnt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer legten bei der Aufgabe viel Kreativität an den Tag. Einige griffen nicht nur zu Farb- oder Filzstiften, sondern zogen dem Hasen auf dem Bild gar ein Fell oder ein Glöckchen an. Die zehn schönsten Werke sind auf www.migros-ostschweiz.ch zu bestaunen.


GroupFitness – die Grundlagenmodule Begeistert Sie GroupFitness so stark, dass Sie am liebsten selber als Kursleiter/in unterrichten möchten in diesem Bereich? Wenn Sie jung (geblieben) und dynamisch sind, können Sie ab Herbst 2014 an der Klubschule Migros Ostschweiz den Einstieg in diese Tätigkeit finden. Die Sportanlage Gründenmoos und die Klubschule in Winterthur bieten die Grundlagenmodule GroupFitness Puls und GroupFitness Teaching an.

Als GroupFitness Kursleiter/in sind Sie ganz vorne dabei! Der Weg dorthin führt über die beiden Module «Puls mit Zertifikat» und «Teaching mit Zertifikat». Der Besuch dieser beiden Basismodule bildet die Voraussetzung für alle weiteren Richtungen in der GroupFitness-Ausbildung.

Was Sie lernen Inhaltlicher Schwerpunkt des Moduls Puls sind Anatomie/Physiologie und Trainingslehre. In 28 Lektionen eignen Sie sich die entsprechenden Grundlagen zu diesen Themen an. Sie erhalten Einblick in diese Gebiete und das nötige Fachwissen, damit Sie die Zusammenhänge verstehen. Im Modul Teaching geht es in 32 Lektionen um Themen wie Musikeinsatz, Grundschritte, Warm-up, verbale und nonverbale Kommunikation und Unterrichtsmethodik. Nach dem Besuch dieses Grundlagenmoduls sind Sie in der Lage zu unterrichten. Denn einerseits kennen

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Sie die methodischen Basics für GroupFitness-Lektionen mit Erwachsenen, andererseits führen Sie die Grundschritte technisch korrekt aus.

Was Sie mitbringen Um die modularen Fachausbildungen im Bereich GroupFitness besuchen zu können, verfügen Sie über eine abgeschlossene Berufsausbildung oder über einen Mittelschulabschluss. Und Sie sind mindestens 20 Jahre alt. Ihre Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind gut, also mindestens auf Niveau B2. Und selbstverständlich sind Sie ein erfahrener und begeisterter Besucher von GroupFitness-Lektionen. Sie haben sowohl Freude an Sport und Bewegung, aber auch an der Zusammenarbeit mit Menschen. Gruppen zu motivieren liegt Ihnen, Sie mögen Musik und bewegen sich gerne dazu, kurz: Sie möchten Ihre Leidenschaft zum Beruf machen.

Abschluss Nach erfolgreichem Prüfungsabschluss in den beiden Modulen erhalten Sie die Zertifikate «Puls» und «Teaching» der Klubschule Migros. Danach haben Sie die Möglichkeit, aufbauende Module zu beuchen und z.B. die Diplome Aerobic-Instructor, Step-Instructor und BodytoningInstructor zu erreichen.

Auskunft und Anmeldung Sportanlage Gründenmoos, Gründenstrasse 34, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 42 12 Klubschule Migros Winterthur, Rudolfstrasse 11, 8400 Winterthur, Tel. 052 260 26 26 Alle Infos unter www.klubschule.ch


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014

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Auffällige Hautveränderungen sollten vom Arzt untersucht werden.

WILDS WELT

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Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Fatale Hautflecken

Am Hautkrebstag am 12. Mai bieten Dermatologen kostenlose Untersuchungen an. Wer sollte das Angebot nutzen?

Bild: Keystone

M

elanome nehmen stark zu, jedes Jahr werden in der Schweiz laut dem Bundesamt für Statistik (BfS) 2000 neue Fälle diagnostiziert. In den letzten 30 Jahren ist die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen laut BfS bei den Männern um 80 Prozent, bei den Frauen um 50 Prozent gestiegen. Wird der schwarze Hautkrebs in einem frühen Stadium erkannt, können die meisten Patienten erfolgreich behandelt werden. Am nationalen Hautkrebstag vom 12. Mai und an den darauf folgenden Tagen bieten zahlreiche Dermatologen in der ganzen Schweiz kostenlose Erstuntersuchungen in Praxen und Spitälern an. Doch für wen ist eine Kontrolle überhaupt angezeigt? «Wichtig ist, selber auf Veränderungen der Haut zu achten: Ändert sich etwas in der Grösse, der Form oder der Farbe, das über Jahre gleich war, sollte man es beim Arzt abklären», sagt Nathalie Gerber (38), Programmleiterin Prävention Hautkrebs bei der Krebsliga Schweiz. Ein erhöhtes Risiko für Melanomerkrankungen hat, wer mindestens eines dieser vier Merkmale aufweist:

Die Internetplattform www.wimdu.de ist quasi die europäische Version von Airbnb: Sie bietet über 300 000 Privatunterkünfte wie Appartements und Ferienhäuser an. Mehr dazu auf www. migrosmagazin.ch/wildswelt ■ Zu den verrücktesten Unterkünften bei Wimdu zählt ein Wohnwürfel (Bild) in der Nähe von Reims in Frankreich. Mitten in einem Naturschutzgebiet gelegen, blickt man durch die transparente Kuppel vom Bett in den Sternenhimmel. Die Unterkunft bietet Platz für drei Gäste und kostet ab 137 Euro pro Nacht.

■ Mehr als 100 Pigmentmale am Körper ■ In Form und Farbe unregelmässige

Pigmentmale ■ Wer eine Hautkrebserkrankung hatte ■ Menschen mit einem geschwächten Immunsystem Personen mit erhöhtem Risiko empfiehlt Nathalie Gerber, sich besonders gut vor der Sonne zu schützen und sich regelmässig selber auf Hautveränderungen zu untersuchen. Zudem sollten sie mit einem Arzt besprechen, ob eine regelmässige Hautkontrolle nötig ist. Alle Standorte und Termine für die kostenlosen Erstuntersuchungen findet man unter: www.melanoma.ch. Weitere Informationen zur Prävention von Hautkrebs sind abrufbar unter: www.krebsliga.ch/sonnenschutz Text: Daniel Schifferle

www.migrosmagazin.ch

STIMMEN SIE ONLINE AB Stubenarrest oder Sonnenschirm? Welche Schutzmassnahmen treffen Sie, um gut gegen Hautkrebs geschützt zu sein?

■ Den ultimativen Meerblick erhal-

ten Reisende von der Spitze eines Leuchtturms beim niederländischen Leeuwarden. Das Harlingen Lighthouse hat drei Etagen – eine zum Duschen, eine zum Schlafen und eine für den Ausblick aufs Meer, für 343 Euro pro Nacht. ■ Die professionelle Hexe Lucya bietet in der Nähe des südenglischen Eastbourne nicht nur einen weiten Blick vom Zimmer auf den Ärmelkanal,auf Wunsch schwingt sie auch den Zauberstab und bringt die Geschichte der Hexerei nahe. Pro Nacht ist ein Zimmer inklusive Hokuspokus ab 177 Euro buchbar. ■ Gut zu wissen: Es lohnt sich, Zimmer auf Wimdu und Airbnb mit Hotelunterkünften zu vergleichen. Die Ersparnis beträgt bis zu 50 Prozent! Beispiel: Barcelona ab 22 Euro, Istanbul ab 23 Euro, Miami ab 39 Euro.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

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Die verflixte Entwöhnungszeit Die Absetzung der Muttermilch bringt die kleine Seelöwin Kelsey in eine gesundheitliche Krise. Zolli-Tierarzt Stefan Hoby ist gefordert.

Bilder: Zoo Basel

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (38) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

«

Die sechs Monate junge kalifornische Seelöwin Kelsey liegt allein im Stall und hebt den Kopf erst, als ich ihr aus nächster Nähe tief in ihre grossen dunklen Augen schaue. Tierpfleger Markus Rüfenacht ist über den Gesundheitszustand der Seelöwin mindestens so besorgt wie ich. Doch die Ursache für die fehlende natürliche Scheu und Apathie ist erklärbar: Mutter Ukiah (16) hat nicht mehr genügend Muttermilch. Seelöwenmilch ist wegen des sehr hohen Fettanteils besonders nahrhaft. Für Ersatz in Form verschiedener Futterfische hat der Tierpfleger gesorgt, aber leider lässt sich Kelsey nicht zum Fressen bewegen. Seelöwenmütter säugen ihre Jungtiere normalerweise sechs bis zwölf Monate. Die Umstellung von flüssiger auf feste Nahrung ist für die Jungen eine kritische Zeit: Sie müssen in nützlicher Frist lernen, selbständig zu jagen, und ihr Verdauungssystem muss sich an die neue Nahrung anpassen. Ansonsten droht der Abbau ihrer dicken, isolierenden Fettreserven, auch Blubber genannt, und schliesslich der Hungertod. Die junge Seelöwin braucht unsere Unterstützung. Zum Glück ist die Behändigung der begnadeten Schwimmerin an Land nicht so schwierig. Mit Lederhandschuhen fixiert der Tierpfleger Kelsey am Boden, eine zweite Hilfsperson schiebt ihr einen

Stefan Hoby beim Wägen der sechs Monate alten Seelöwin Kelsey. Das Jungtier will keine Fische fressen.

speziell angefertigten Holzkeil zwischen die Zähne. Nun befördere ich mit einer langen Pinzette behutsam einige mit Vitaminen angereicherte Heringe und Makrelen in den Schlund. Erleichtert stellen wir nach einigen Tagen fest, dass Kelsey vitaler ist und die Fische schluckt. Auch die Verdauung normalisiert sich nach wenigen Extrabehandlungen. Be-

sonders wichtig in dieser Phase ist, das Tier nicht zu überfüttern, sondern etwas hungrig zu halten, damit die angestrebte selbständige Futteraufnahme gelingt. Mit einem Trick kommt schliesslich der Durchbruch: Wir besorgen lebende Forellen, die Kelseys Neugierde wecken. Seither frisst sie selbständig und gedeiht wieder prächtig.

»

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LEBEN 102 |

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FAMILIE

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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Schwerer Abschied von Elvis

Wenn der vierbeinige Freund stirbt, ist das für Kinder sehr traurig. Immer öfter werden Haustiere würdevoll bestattet und betrauert, das erleichtert den Kindern den Abschied.

Z «Unsere Tiere sind Teil der Familie. Sie sind jetzt im Himmel.»

weieinhalb Jahre alt war Elvis geworden, das herzige Meer­ schweinchen mit den kleinen Kul­ leraugen und der neugierigen Schnauze. Zweieinhalb Jahre lang war er ein Teil von Rea Zigerligs Leben gewesen, sie hatte ihn gefüttert, gestreichelt, den Stall ausgemistet, die Trinkflasche auf­ gefüllt und mit ihm gespielt. Jeden Tag war die elfjährige Rea für ihn da und er für sie. Es war ganz plötzlich passiert. Er bekam Schnupfen, ass kaum mehr. Die Familie brachte ihn zur Tierärztin. Die versuchte, ihn mit Rüeblibrei und fri­ schem Gras aufzupäppeln. Doch sein Gesundheitszustand besserte sich nicht, er schlief bald darauf ein. Die Tränen flossen reichlich, Rea hatte ihren kleinen täglichen Begleiter verloren, den sie so gern mochte, der zu ihrem Leben gehörte und an den sie oft und gern zurückdenkt – und den sie manchmal auch vermisst. «Ich hätte ihn gern im eigenen Garten beerdigt», sagt Rea. «Schade, haben wir ihn kremiert.» Einen Moment lang spielten sie mit dem Gedanken, ihn am Waldrand zu be­ graben. Doch sie fanden schnell heraus, dass man Tiere nicht auf öffentlichem Grund im Wald vergraben darf. Doch wohin mit ihrem Elvis? Ihn zur Tierkadaverstelle zu bringen, kam nicht

in Frage. Elvis war Teil der Familie. «Er hat es verdient, dass er würdevoll be­ erdigt wird», sagt Reas Mutter Brigitte Zigerlig (51). Sie fanden den passenden Ort. In Rüti ZH, in unmittelbarer Nähe des Fotoateliers von Reas Vater Rino (54), befindet sich das Tierkrematorium Dicentra. Es war ein Mittwochnachmit­ tag, als Reas Vater Rino sein Töchterchen und ihre Schulkollegin Cristina mit dem verstorbenen Elvis hierherbrachte. «Wir haben ihn auf ein schönes Stroh­ bett gebettet», erinnert sich Rea. Sibylle Egloff (43), Mitarbeiterin bei Dicentra, empfing die beiden Mädchen und führte sie in den Abschiedsraum, dort hatte sie Kerzen angezündet. Sie legten Elvis auf den Wagen, mit dem die Tiere jeweils vom Auto in den Ab­

schiedsraum und weiter ins Kremato­ rium transportiert werden. Hier hat man Zeit, sich von seinem Haustier zu ver­ abschieden. Die beiden Mädchen hatten frisch gepflückte Blumen mitgebracht, machten Zeichnungen und schrieben einen Abschiedsbrief. Diese Dinge gaben sie Elvis auf seine letzte Reise mit.

Die Kinder haben keine Scheu, im Krematorium Fragen zu stellen Sibylle Egloff schaute vorbei, brachte ein Glas Sirup. Rea hatte unzählige Fragen. Sie wollte wissen, was mit Elvis passiert, wie eine Kremierung vor sich geht, wann sie die Asche erhält. Kinder sind sehr offen und haben keine Scheu, alles zu fragen, was sie wissen wollen. Sie haben oft auch keine


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LEBEN

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Rahel und Anna­ laura am Grab ihrer Katze Perka auf dem Tierfriedhof in Läufelfingen. Mit dabei ist Hündin Chivas.

Mühe zu weinen. Rea und ihre Freundin liessen sich viel Zeit, um sich zu ver­ abschieden. Fast zwei Stunden waren die beiden Mädchen im Abschiedsraum. «Es ist wichtig, sich gut zu verabschie­ den», weiss Egloff. Sie hakt jeweils nach, ob die Kinder alles gefragt haben, ob es noch etwas gibt, was ihnen auf dem Herzen liegt. Das Kind soll alle Sorgen dort lassen. – Noch heute denkt Rea oft an Elvis. Sie weiss, dass er nun als Schutzengel im Himmel ist und sie von dort aus weiterhin jeden Tag begleitet. «Kinder sind ihren Haustieren oft sehr verbunden», sagt Marlies Mörgeli (57). Sie führt mit ihrem Mann Urs den Tierfriedhof in Läufelfingen BL. Sie hat oft Familien mit ihren Kindern auf dem Friedhof und weiss, dass Kinder viel

weniger Mühe haben, ihre Emotionen zuzulassen. Der Friedhof liegt auf einer Anhöhe, blumengeschmückte Gräber stehen dicht, auf Grabsteinen sind Bilder von Hunden eingraviert, es drehen Windräder, farbige Tierfiguren stehen inmitten von Blumen, Zwerge und Ker­ zen sind aufgestellt. Hier wurden auch die Tiere der drei Schwestern Rahel (14), Salome (11) und Annalaura (5) bestattet. Erst vor ein paar Monaten haben sie die Katze Java begra­ ben, im Jahr zuvor ihr Büsi Perka. Beson­ ders schlimm war es für die Kleinste, Annalaura. Perka war ihr Lieblingstier. «Sie hat Zeichnungen gemacht und ins Grab mitgegeben», sagt Mutter Chris­ tina Bütschi (44), während sie ihrer Klei­ nen übers Haar streicht. «Noch heute

Die meisten Tiere werden in Kadaverstellen entsorgt ■ In der Schweiz leben circa 1,2 bis 1,4 Millionen Hauskatzen und 450 000 Hunde. Jeder vierte Haushalt besitzt mindestens eine Katze, jeder zehnte einen Hund. In sieben Prozent der Haushalte leben Vögel, in sechs Prozent Kaninchen und Fische, in vier Prozent Meerschweinchen. ■ Pro Jahr sterben in der Schweiz etwa 45 000 Hun­ de. Der Grossteil der verstor­ benen Haustiere wird in Kada­ verstellen entsorgt. 10 bis

15 Prozent der Katzen und Hunde werden kre­ miert, Tendenz steigend. ■ Auf dem Tierfriedhof in Läufelfingen BL werden jähr­ lich etwa 100 Tiere beerdigt. Seit 2010 gibt es auch in Emmen LU einen Tierfriedhof. ■ Tiere auf öffentlichem Grund zu begraben, ist ver­ boten. Bestattung auf pri­ vatem Grund ist ausserhalb von Grundwasserschutzge­ bieten bis zu zehn Kilogramm Tiergewicht erlaubt.


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LEBEN

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DAS SAGT DIE EXPERTIN

«Kinder haben oft einen unverkrampften Umgang mit dem Tod» Rituale sind beim Tod von Haustieren wichtig. Eltern sollten das Abschiednehmen zusammen mit den Kindern besprechen und liebevoll gestalten, sagt Trauerberaterin Esther Sager.

macht sie manchmal Zeichnungen oder sammelt Blümchen für sie.» Annalaura nickt scheu, drückt sich an ihr Mami, sie selbst mag jetzt gerade nicht reden. «Nachdem Java gestorben war, haben wir sie noch einen Tag bei uns behal­ ten», erzählt Rahel. Sie hat mit ihren Schwestern das Büsi schön gebettet, ringsum Kerzlein angezündet. Und Salome hat ihr bei der Beerdigung ein Plüschtierli mit ins Grab gegeben. Auch Hündin Luna haben sie hier be­ erdigt. Das war vor drei Jahren. Luna war Rahels Hündin, sie hat ihr ihren Teddy und die Plüschfigur Trudi mitgegeben. Das Tier war bei einem Unfall ums Leben gekommen. Rahel hatte mit ihr im Hun­ desport noch einiges vorgehabt. Über das Abschiednehmen sagt sie: «Es ist wichtig, sich nichts vorzumachen und sich einzugestehen, dass das Tier nicht zurückkommt. Auch Luna ist nun im Himmel.» Christina Bütschi ist mit ihren Kin­ dern sehr ehrlich, verheimlicht nicht, wenn ein Tier sterben muss. «Ich erkläre ihnen alles: Sage, warum das Tier zum Tierarzt muss, wie krank es ist, und auch, dass der Tierarzt macht, dass es stirbt.» Sie bindet ihre Töchter von Beginn an in den Akt des Abschiedneh­ mens ein. «So können sie sich verab­ schieden. Kein Kind ist zu klein dafür», sagt sie. Marlies Mörgeli bestätigt: «Wir wollen die Kinder oft schützen, doch das ist falsch. Sie können nämlich mit dem

Bild: Rino Zigerlig

Rea bei der Gemeinschaftsurne vor dem Krematorium in Rüti. Hier ist ihr Meerschweinchen Elvis begraben. Sie und ihre Freundin Christina gaben dem Tier Zeichnungen auf seine letzte Reise mit.

Tod umgehen.» Sie erlebt oft, dass die Kinder ihr Tier im Aufbahrungsraum ein letztes Mal streicheln wollen und beim Dekorieren des Grabs mithelfen. Es ist für sie ein natürliches Ritual, das zum Abschiednehmen gehört. Die Expertin für Tierbestattungen staunt immer wieder, wie schnell und mit welcher Leichtigkeit Kinder nach den vielen Tränen und der Beerdigung wieder zurück in den fröhlichen Kin­ deralltag finden. «Kinder versinken nicht in Trauer. Sie haben eine Natür­ lichkeit, mit dem Tod umzugehen: Sie wissen intuitiv, er gehört zum Leben. Nachdem das Grab geschmückt ist, spielen sie miteinander, rennen herum, blödeln und lachen.» Bütschis kommen im Sommer recht häufig auf den Friedhof. «Unsere Tiere sind Teil der Familie», sagt Rahel. «Wir reden auch oft über die verstorbenen Tiere. Sie sind jetzt im Himmel.» Texte: Claudia Langenegger Bilder: Gabi Vogt

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Tod als Tischthema Wie tief sollten Eltern das Thema «Tod» mit ihren Kindern behandeln? Tipps, wie man altersgerecht mit dem Tabuthema umgeht.

Man muss ihnen die Möglichkeit ge­ ben, sich zu verab­ schieden. Manche Kinder wollen so­ Rituale sind sehr wichtig fürs Ab­ gar zum Tierarzt mitgehen. Besser schiednehmen. Das kann eine Zeich­ Esther Sager als der Begriff Ein­ nung sein, die Aus­ schläfern ist es, wahl der Urne, das Bemalen wenn man vom Sterben der Holzkiste für das Tier, spricht. Assoziiert ein Kind die Anfertigung eines Foto­ einschläfern mit einschla­ albums des verstorbenen fen, kann dies Ängste aus­ Tiers, das Einrichten einer lösen: Es getraut sich nicht Gedenkecke, das Anzünden mehr einzuschlafen. von Kerzen. Eine Kremation oder Beerdigung ist eine gu­ Sollen Kinder auch ein totes te Form eines Rituals. Eltern Tier anfassen oder ein verunsollten den Kindern diese falltes Tier noch sehen? Möglichkeiten aufzeigen. Wenn sie es wünschen, ja. Der Tod ist für ein Kind Wie können Eltern ihre Kinder etwas Abstraktes. Berühren zusätzlich unterstützen? sie das tote Tier nochmals, Den Kindern Zeit geben und wird der Tod für sie fassbar. den Prozess der Trauer ernst Kinder sind neugierig, wol­ nehmen. Trauer kann man len sich vom Gesagten ein nicht lindern, das ist ein Bild machen. Das kann auch Prozess.Da gehören manch­ das verunfallte Tier sein. So mal auch Schuldgefühle da­ können sie es sich vor­ zu. Eltern wollen Kinder oft stellen. vor schwierigen Erlebnissen schützen und sie schonen, Nehmen die Kinder anders indem sie nicht sagen, dass Abschied? das Tier sterben muss oder Sie haben oft einen guten, eingeschläfert wird. Eltern unverkrampften Umgang sollten aber ehrlich sein. mit dem Tod und dem Ab­ Kinder müssen sich verab­ schied und brauchen oft weniger lange als Erwach­ schieden können. sene. Im Moment kann die Ist es nicht zu hart, dem Kind zu Trauer aber sehr heftig sein. Esther Sager, was hilft Kindern beim Abschiednehmen vom Haustier?

sagen, dass ein Tier eingeschläfert werden muss?

Nein, Kinder sollten mög­ lichst stark einbezogen wer­ den, wenn ein Haustier krank ist und sterben muss.

Esther Sager (44) ist Mental­ trainerin, Hypnosetherapeutin und Kundenbetreuerin im Tierkrema­ torium Seon AG. Sie bietet Trauer­ seminare für Tierhalter an.


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Weg mit dem Ballast! D

er Traum vieler Übergewichtiger! Ich stehe vor meinem Kleiderschrank und sortiere die zu gross gewordenen Kleider aus. Während ich meine ehemaligen Lieblingskleider in den Händen halte, laufen vor meinen Augen kleine Filme ab. Ich weiss genau, an welchem Anlass ich welches Stück getragen habe, und witzigerweise weiss ich auch genau, was ich dort gegessen habe. Passiert mir das mit meinen neuen Kleidern auch? Wahrscheinlich werde ich mich daran erinnern, was ich alles nicht gegessen und getrunken habe. Nach einer Viertelstunde bin ich nicht weiter. Ich bin schlecht gelaunt, will auch gar nicht ausmisten. In meinem Kopf herrscht Chaos. Was, wenn ich nach sechs Monaten die 20 Kilos wieder zugenommen habe? Werde ich auch ohne Unterstützung meines Personal Trainers Andi Tasci meine neue Kleidergrösse halten können? Ich habe mich entschieden: Ich will und werde mein Gewicht halten und nicht mehr zunehmen. Zu grosse Kleider entsorge ich jetzt und sofort. Kein Zwischendepot im Keller, keine Warteposition im Schrank. Der Haufen wird grösser und grösser, ich fühle mich leicht und befreit. Irgendwie ist es wie bei meiner Ernährungsumstellung. Der Anfang ist schwer, danach gehts wie von allein. Ausmisten ist wie Meditation. Die Gedanken schweifen gerne ab, kreisen um die letzten Monate. Wer hätte gedacht, dass meine Kilos so flott dahinschmelzen. Fast schmerzlos. Natürlich gab es Tage, an denen ich vor lauter Muskelkater fast nicht aufstehen konnte. Mittlerweilen gehts besser. Andi Tasci findet aber immer wieder neue Übungen, die müden Muskeln aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken. So soll es sein. Mein Hochzeitskleid habe ich übrigens anprobiert, aus lauter Gwunder und wegen der vielen Nachfragen. Um die Taille passt es wieder, den Reissverschluss kriege ich noch nicht ganz zu. Ich habe aber auch noch ein paar Wochen Zeit. Kommt Zeit, passt Brautkleid!

IN FORM | 107

naten se c h s M o Während gazinigros-Ma M t h c u rs ve acchilega n Heidi B Redaktori n . Da b e i u komme onal in Form z ht ihr Pers te s e it e zur S sci vom ndreas Ta . Trainer A in Zürich 5 ls ark Pu -P s s e n it F

Mit neu gewonnener Leichtigkeit mistet Heidi Bacchilega ihren Schrank aus.

FAZIT

Bilder: René Ruis

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Wenn man von etwas ganz fest überzeugt ist und es wirklich will, dann klappt es auch. Mit den Kilos und mit dem Ausmisten. Keine halben Sachen machen und voller Leidenschaft daran gehen!

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1. Tag Basel–Trier Busfahrt von Basel nach Trier. Stadtrundgang. Einschiffung, und Begrüssungskonzert. 2. Tag Bernkastel–Cochem Rundgang durch Bernkastel und Weinverkostung. Schifffahrt nach Cochem. Am Abend Klavierkonzert in der Panoramabar. 3. Tag Cochem–Koblenz Stadtrundgang Cochem. Schifffahrt durch die Mosel-Passage. Bustransfer zum Liederabend nach Koblenz. 4. Tag Ingelheim Fahrt auf dem romantischen Mittelrhein. Ab Eltville Busausflug zur ehemaligen Zisterzienserabtei Eberbach, Weinprobe. Busfahrt nach Ingelheim zu einem stimmungsvollen Konzert in der Burgkirche. 5. Tag Mannheim–Speyer Ausflug Heidelberg. Stadtrundgang und Busfahrt nach Speyer. Ausflug zum Schloss Bruchsal, Besichtigung. Im Festsaal Lesung und Konzert. 6. Tag Strasbourg Altstadtrundgang. Nachmittags Fahrt zum Schloss Rastatt, Besichtigung. Im Festsaal Darbietung «Festliche Musik und galante Texte von Casanova». 7. Tag Colmar Ab Breisach Busfahrt ins französische Colmar. Panoramafahrt entlang der Elsässer Weinstrasse. Abschlusskonzert an Bord. 8. Tag Basel Ausschiffung und individuelle Heimreise.

Zürich–Wien–Bratislava Flug Zürich–Wien. Ausflug Klosterneuburg. Transfer zum Schiff, Einschiffung. Abfahrt mit Begrüssungsmusik. Rundgang Bratislava. . 2. Tag Budapest Stadtrundfahrt. Fak. Theaterbesuch. 3. Tag Vukovar Lesung an Bord. Am Nachmittag Ausflug zum Nationalpark Kopacki Rit. 4. Tag Belgrad Stadtbesichtigung. Im Jugendstilsaal des Veranstaltungszentrums LOLA Konzert. 5. Tag Eisernes Tor Passage des Durchbruchstals. Konzert und Lesung an Bord. 6. Tag Novi Sad–Sremski Karlovci Busfahrt nach Sremski Karlovci, zum Nationalpark Fruška Gora und Kloster Krušedol. Konzert und Lesung in Novi Sad im Rathaussaal.. 7. Tag Pecs Busausflug Pecs, Stadtbesichtigung. Folklore-Darbietung. Am Nachmittag Lesung an Bord. 8. Tag Esztergom Fahrt durch das Donauknie. In Esztergom Besichtigung der Basilika. Am Abend in der Panoramabar Abschiedskonzert. 9. Tag Wien–Linz Stadtrundfahrt Wien und Schloss Schönbrunn. Weiterfahrt nach Linz. 10. Tag Linz–Zürich Ausschiffung und Bustransfer nach Zürich.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

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DIGITAL | 109

NERD’S WORDS

Teurer Spass: Manche Games läppern sich.

Achtung: Kostenfalle

Wenn die Kinder mit dem Smartphone der Eltern spielen, kanns teuer werden. Grund dafür sind versteckte Kosten innerhalb von Apps. Das lässt sich zum Glück verhindern.

P

lötzlich tauchen zahlreiche unbekannte Positionen auf der Kreditkartenabrechnung auf. Zwar nur Kleinstbeträge, aber kumuliert ergeben sie schnell mehrere 100 Franken pro Monat. Was kann der Auslöser sein? Die wahrscheinlichste Antwort: Eine Smartphone-App. Zwar sind viele Programme für Android- und iPhones auf den ersten Blick gratis, können aber bei genauem Hinsehen durch sogenannte In-App-Käufe richtig teuer werden. Das Lockvogelangebot funktioniert nach dem Prinzip: Für einen Franken ohne Zeitaufwand zum nächsten Level, 50 Rappen für die Lösung des schwierigen Rätsels und einen Fünfliber, damit die neue Spielfigur freigeschaltet wird. Kleine Investitionen, die auf den ersten Klick nicht wehtun, aber bei der Endabrechnung durchaus schmerzen. Die meisten Erwachsenen können die entstehenden Gesamtkosten abschät-

zen, Kindern fällt das schwer. Wer seinem Nachwuchs öfter das Telefon zum Spielen in die Hand gibt, sollte deshalb vorbeugen. So verhindert man unerfreuliche Überraschungen: Bei iPhone und iPad: Unter «Einstellungen» finden Sie im Reiter «Allgemein» die Option «Einschränkungen». Klicken Sie «Einschränkungen aktivieren», definieren Sie einen Code und deaktivieren Sie die In-AppKäufe. Bei Android: Definieren Sie im Play-Store unter «Einstellungen» mit der Option «PIN festlegen oder ändern» ein Passwort. Texte: Reto Vogt www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Gefährliche Apps: Bei diesen Spielen sind besonders hohe Zusatzkosten möglich.

APP DER WOCHE

Illustration: Totto Renna

Ratespass für die Kleinen 94 Grad ist ein heisses Quiz für Android und iPhone. Statt nur Wissen abzufragen und vier Antwortmöglichkeiten zu bieten, zeigt die App zum Beispiel einen menschlichen Körper oder ein Tachometer. Die Fragen lauten: «Wo ist das Schlüsselbein?» oder «Wie schnell kann ein Gepard rennen?» Wer im ersten Anlauf die richtige Stelle im Bild antippt, erhält Bonuspunkte. Bei allen anderen heisst es «Warm», «Kalt» oder «Heiss», je nachdem, wie nahe man der gesuchten Lösung ist. Für Erwachsene ist das Niveau der Fragen zu einfach. Aber Ihre Kinder dürften sich durchaus die Milchzähnchen ausbeissen.

mit Reto Vogt

Datenbazar Manchmal nervts! Nur um eine App auszuprobieren oder sich bei einem Dienst im Web anzumelden, muss man ein mühseliges Registrierungsprozedere über sich ergehen lassen: E-Mail-Adresse angeben, Bestätigungsnachricht öffnen, Link anklicken, einloggen … Da überlegt man sich schon, es gleich bleiben zu lassen. Zum Glück erlöste uns Facebook-Chef Mark Zuckerberg von dieser Prozedur, indem er das Facebook-Login kreierte. Das schien was Cooles zu sein: Ein Mal klicken, und schon war man überall im Netz eingeloggt. Doch der Schein trügte. Wer diese Möglichkeit nutzte, überliess seine bei Facebook gespeicherten Daten jedem Drittanbieter. Logisch, dass das Login in diesen Kreisen gut ankam und fleissig genutzt wurde. Schliesslich hatten Websitebetreiber und Appentwickler fortan Zugriff auf Geburtstage, Wohnorte und Vorlieben ihrer Kundschaft, kannten die Freundeslisten und durften sogar Werbung in die Timelines ihrer Nutzer posten. Damit ist jetzt Schluss, weil bei Facebook endlich ein Umdenken stattfindet. Mark Zuckerberg hat eine anonyme Variante des Facebook-Logins angekündigt, bei der die Nutzer selbst entscheiden, wer auf welche Daten zugreifen darf. Trotz alledem handelt das soziale Netzwerk auch aus eigenem Interesse: So liegen die Daten nur noch beim Unternehmen, wodurch ihr Wert steigt. Immerhin haben es jetzt die Nutzer wieder selbst in der Hand, wem sie welche Informationen geben.

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ONLINE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014

WWW.MIGROSMAGAZIN.CH | 111 MEINUNG

Merci, Mami!

Jede Woche schreibt Bettina Leinenbach als «Mamma Mia!» über ihr Leben als Mutter. Ihre Ansichten bewegen – so pflichten ihr viele der rund 6000 Leser bei, dass Durchschlafen bei Kleinkindern noch kein Ziel sein kann.

Regelmässig schicken uns Leserinnen und Leser Fotos, die wir auf Migrosmagazin.ch veröffentlichen. Dieses Mal bedankt sich Janet Bachmann bei ihrem Mami zum Muttertag: «Mein Mami ist da für mich wie eine Schwester, wir erleben gemeinsam viele schöne Momente. Das sieht man uns auch an!»

■ Unsere kleine Tochter hat das Glück,

dass ihre Mama Schlaflernprogramme für Unfug hält. Sie schläft deshalb neben den Eltern in ihrem Bettchen. Wie kann man von einem kleinen Kind erwarten, dass es nach einem aufregenden Tag mit vielen neuen Eindrücken brav die Augen zumacht und schläft, sobald es in seinem Bettchen liegt? Eva Eigelshoven

WÖCHENTLICHE UMFRAGE

Sind Sie handysüchtig?

Showdown auf FB

■ Wir haben das empfohlene Buch auch

gelesen und wollten es umsetzen. Da ich das Geschrei nicht mehr ertrug, sass ich mit Ohrenstöpseln auf dem Sofa und weinte mir die Augen aus dem Kopf. Alexandra Huber ■ Ich, Mutter von zwei erwachsenen

Kindern, habe das Buch früher nicht gekannt. Und wenn, hätte ich es in hohem Bogen aus dem Fenster geworfen. Bei uns haben die Kinder in den ersten Lebensjahren im Familienbett oder zumindest im selben Zimmer geschlafen, bis sie der Meinung waren, sie wollten in ihr eigenes Zimmer. Wie kann man ein Wesen, das seine Bedürfnisse und Ängste nur durch Brüllen zum Ausdruck bringen kann, weinen lassen? Nelly H.

in %

59

Nein, mein Handy nutze ich äusserst selten und tätige höchstens ab und zu mal einen Anruf.

26

Bei Wartezeiten an der Bushaltestelle oder beim Arzt greife ich regelmässig zum Smartphone.

11 4

■ Wir haben unsere Kinder aber auch

schreien lassen. So haben sie sehr schnell gelernt, alleine ein- und vor allem auch durchzuschlafen. Denise S.

Ohne regelmässiges Abrufen von Facebook, WhatsApp und anderen Webdiensten komme ich nicht mehr klar.

■ Auf die Frage «Schläft es durch?» ant-

Ich bekenne mich schuldig! Selbst beim Essen liegt das Handy immer auf dem Tisch und wird alle fünf Minuten in die Hand genommen.

Nächste Woche:

Welche Schutzmassnahmen treffen Sie, um gut gegen Hautkrebs geschützt zu sein?

Welches Cover soll es werden? Auf unseren Social-Media-Kanälen reden die Leser aktiv mit.

wortete ich einmal «Natürlich nicht! Ich bin 33 Jahre alt, und wenn ich nachts Durst habe, trinke ich etwas, und wenn mich die volle Blase stört, gehe ich aufs Klo. Mein Kind macht es genauso, nur braucht es dazu meine Hilfe. Warum sollte ich es ihm abgewöhnen?» Anonym


BITTE MELDE DICH

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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

112 |

 Gesucht werden Therese Käser, Monika Frutiger und S. Keller aus dem Raum Bern und Basel. Wir vier waren in Aubonne VD 1965/66 und haben dort ein ganzes Jahr verbracht. Leider haben sich unsere Lebenswege danach getrennt. Ich wüsste gern, was aus den drei Kameradinnen geworden ist. Ich war übrigens bei Familie Liardet an der Grand Rue. Marianne Nievergelt E-Mail: mia.nievergelt@gmail.com

Wo sind meine Mitschüler?  Gesucht werden ehemalige Schüler und Schülerinnen der 4. bis 6. Primarschulklasse (1958–1961) im Schulhaus Bühl in Zürich-Wiedikon bei Lehrer J. Limbach. Für das nächste Klassentreffen 2015 fehlen uns noch die Adressen von ca. 20 Mitschüler/innen: Denis Spielmann, Peter Fischer, Pierre Descom-

bes, Max Furrer, Annemarie Aegerter, Gottlieb Rüegg, Margrit Vögeli, Vreni Guggisberg, Hans Jucker, Käthi Schlatter, Silvia Turnheer, Harry Schwarz, Thomas Buchegger, Bernadette Heldner, Heidi Manhard, Erika Haller, Irene Bertschi, Rosmarie Binder. Herr Ammann-Altorfer E-Mail: info@bewa-glattbrugg.ch

 Gesucht wird seit Oktober 2013 Heinrich (Harry) Flesch, Frankreich. Wer kann mir Angaben über Heinrich (Harry) Flesch machen? Er ist vor einigen Jahren nach Frankreich ausgewandert, und wir hatten regen telefonischen Kontakt miteinander. Seit zirka sechs Monaten habe ich nichts mehr von ihm gehört. Hildy Tschachtli E-Mail: hildy.tschachtli@bluewin.ch

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BITTE MELDE DICH | 113

Maria, wir hätten Dich gern dabei!

 Seit Jahren suchen wir unsere Mitschülerin Maria Schönenberger (eventuell heisst sie heute Maria Bänninger-Schönenberger). Maria wohnte in Landquart GR an der Schulstrasse 65. Dieses Jahr werden wir 60 Jahre alt und organisieren einmal mehr das Klassentreffen. Es würde uns freuen, wenn wir endlich die Adresse von Maria erhielten, damit wir sie zum diesjährigen Klassentreffen einladen könnten. Auf dem Klassenfoto steht sie in der ersten Reihe, sie ist die vierte Person von links. Weiss jemand aus der Leserschaft, wo sich Maria aufhält? Wenn ja, bitte melden Sie es mir, danke! Luzia Bernhard Hüseraweg 6 7303 Mastrils Telefon: 081 322 72 84

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GLÜCKSGRIFF

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014

ERHOLUNG IN TIROL | 115

Kinder herzlich willkommen: Im Kinderhotel St. Zeno in Serfaus im österreichischen Tirol.

Erholsame Ferien für die ganze Familie

Das Migros-Magazin verlost einen wöchigen Aufenthalt im Kinderhotel St. Zeno im österreichischen Serfaus.

N

och nicht klar, wo Sie mit Ihrer Familie die Sommerferien verbringen wollen? Das Hotel St. Zeno in Serfaus im österreichischen Tirol ist eine Möglichkeit, wenn es darum geht, einen familienfreundlichen Ort zu finden. Es liegt am Waldrand, etwas erhöht auf einem Plateau mit prächtigem Blick auf Serfaus. Durch die neue Hän­ gebrücke ist die Ortschaft in drei Minuten erreich­ bar. Etwas weiter entfernt liegen Fiss und Ladis.

Die Eltern wandern, die Kinder spielen Die Tiroler Bergwelt ermöglicht tolle Ferien­ erlebnisse, sei es zu Fuss, per Bus oder per Berg­ bahn. Dank der kostenlosen Super­Sommer­Card können die Gondelbahnen sowie der Wanderbus, der zwischen Serfaus, Fiss und Ladis verkehrt, beliebig benutzt werden. Sollten die Eltern einmal einen Tag lang eine geführte Wanderung unterneh­ men wollen, kommt bei den Kindern dank des ganztägigen Animationsprogramms keine Lange­ weile auf – oder Heimweh. Schon die Allerkleins­ ten werden in der Krabbelstube betreut, und den

Kindern ab drei Jahren steht der Kinderclub St. Ze­ no offen. Zudem sorgen die hoteleigene grosse Spielwiese mit Sinnespfad und ein Räuberdorf für Abwechslung.

Wellness für Gross und Klein Entdecken Sie den Zen­O Spa mit seinen Beson­ derheiten: Im Sole light Pool erwartet Sie Wasser wie Samt und Seide – hier gibt es keine roten Augen mehr. Das Floatarium in der Pyramide oder die Salzgrotte laden zum totalen Abtauchen und Ent­ spannen im Kreis der Familie ein. Für die Kleinen gibt es den Sole light Babypool, eine Schoggi­Mas­ sage oder einen Schnupperbesuch in der Sauna. Während die Eltern im Wellnessbereich bis 23 Uhr relaxen und geniessen, bewacht das Babyphone den Schlaf der Kinder. All dies sowie die mit der Gastro­Gold­Medaille ausgezeichnete Küche sorgen für einen unvergess­ lichen Aufenthalt. www.kinderhotel.com

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin verlost unter allen Leserinnen und Lesern des Migros-Magazins einen Familienaufenthalt (zwei Erwachsene und zwei Kinder bis sieben Jahre) im Kinderhotel St. Zeno in Serfaus (Österreich) im Wert von 3000 Franken. Der Gutschein ist einlösbar im Sommer 2014 und beinhaltet sieben Nächte im Familienzimmer sowie alle St.-Zeno-Inklusivleistungen. Wettbewerbsfrage: In welchem Land liegt das Hotel St. Zeno? So machen Sie mit: Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt Online: Gratis auf www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Hotel St. Zeno», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: Sonntag, 18. Mai 2014 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Korrespondenz. Mitarbeitende der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht spätestens drei Monate nach Ziehung vom Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


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NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014

UNTERHALTUNG | 117

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.5.2014, 24 Uhr

ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.5.2014, 24 Uhr

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Gewinner Nr. 18: Elvira Diacci, Schlieren ZH; Erna Mattmann, Luzern; Brigitta Schönbächler, Küttigen AG; Kurt Möschinger, Herrenschwanden BE; Walter Lüthi, Winterthur ZH Gewinner «Zusatz» Nr. 18: Manuel Schönholzer, Hindelbank BE; Rudolf Schumacher, Eschlikon TG; Hannelore Schweizer, Frenkendorf BL; Regina Bregy, Hohtenn VS; Nicola Moccetti, Schaffhausen

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Teilnahmebedingungen: Jeder Coupon nimmt an der Verlosung teil. Die Teilnahme ist unabhängig von einer Bestellung. Nur Wettbewerbsteilnahme kostenlos unter www.abo24.ch. Teilnahmeschluss ist der 16.12.2014. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Preise werden nicht bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. 13


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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

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UNTERHALTUNG | 119

LOGICAL: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Kombinieren Sie die vorgegebenen Hinweise nach und nach miteinander, tragen Sie neue Erkenntnisse in das Diagramm ein und finden Sie so heraus, was zusammengehört.

9:00 Uhr Uhrzeit

9:30 Uhr 10:30 Uhr anderes Kind

findende Person

Tierpfleger

Lehrer

Zoobesucher

anderes Kind

Verschwunden Eine Schulklasse macht einen Ausflug in den Zoo. Trotz zweier Begleitpersonen verschwanden aber vier der Kinder zu verschiedenen Uhrzeiten, weil sie von bestimmten Attraktionen so fasziniert waren, dass sie die Gruppe verliessen. Jedes dieser Kinder wurde aber schnell wiedergefunden.

Hinweise 1.) Genau eine halbe Stunde, nachdem Dominik zu einem Kiosk lief, wurde Anna vermisst. 2.) Sarah wurde von einem Lehrer gefunden. Sie verschwand zu einem späteren Zeitpunkt als Luca, der ungefragt die Toiletten aufsuchte. 3.) Eines der Kinder wurde um 9:30 Uhr vermisst und von einem Tierpfleger entdeckt. Um genau 10:00 Uhr verliess ein Kind die Gruppe, um sich die Pinguine anzusehen. Es war nicht ein Zoobesucher, der das Kind entdeckte.

10:00 Uhr

Zoobesucher Lehrer Tierpfleger Kiosk

Name

Pinguinhaus

Ort

findende Person Spielplatz

Toilette

Pinguinhaus

Kiosk

Ort

Sarah

Luca

Dominik

Name

Anna

Frage: Welches Kind verschwand zum Spielplatz?

Anna

Dominik

Luca

Uhrzeit

Toilette

Ort

Spielplatz

findende Person

Sarah

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 052 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD6 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD6 COLA Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Logical, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.5.2014, 24 Uhr Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Auflösung Nr. 4: 16:Mineralwasser BRUNO Gewinner Nr. 16: Sibylle Hasler, Münchenbuchsee BE; Claudine Germann, Gossau SG; Trudy Andres, Bellach SO

KINDEREGGE

WER IST WER? Ui, da hat Hugo mit seinem Fotoapparat wohl etwas zu nah an die Tiere herangezoomt. Erkennst du, B was er fotografiert hat?

Rätselspass NINAS SUDOKUS

A

Nina hat für dich zwei Sudokus vorbereitet. Schaffst du sie? So spielst du Sudoku: In der Tabelle sind einige Zahlen eingetragen, je nach Schwierigkeitsgrad sind dies wenige oder viele. Das Ziel: Du füllst die leeren Kästchen mit den Zahlen 1 bis 4, wobei jede Zahl nur ein Mal in einem der vier Quadrate, in einer Zeile und einer Reihe vorkommen darf.

Lösung: A: Elefant, B: Löwe, C: Nashorn

B B

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A

B A

Auflösung:

A

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ONLINE MAGAZIN

IMMER AKTUELL – WWW.MIGROSMAGAZIN.CH Willkommen auf www.migrosmagazin.ch. Die interaktive und multimediale Plattform bietet Ihnen Woche für Woche spannende Inhalte aus dem Migros-Magazin – und lädt zum offenen Dialog mit der Online-Redaktion ein. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren auf www.migrosmagazin.ch, wo Sie übrigens auch gleich die gedruckte Ausgabe gratis abonnieren können: www.migrosmagazin.ch/abo.

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014 |

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UNTERHALTUNG | 121

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 5

8

9

2 6

6 5

4

5

1 8 4 9

3

2 3 8

6 8 1

7

8

1 So nehmen Sie teil 3

1 2

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

6

7

Auflösung Nr. 19: 462 4 5 3 6 9 8 7 2 1 Gewinner Nr. 18: 2 8 7 3 5 1 9 4 6 Sandra Zimmermann, 6 9 1 7 2 4 8 3 5 7 2 8 5 1 9 3 6 4 Rothrist AG; 5 3 9 4 6 2 1 8 7 Nathalie Favre, 1 6 4 8 7 3 2 5 9 8 1 5 9 3 6 4 7 2 Lausanne; 3 7 2 1 4 5 6 9 8 Gisela Heeb, 9 4 6 2 8 7 5 1 3 Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.5.2014, 24 Uhr Altstätten SG; Verena Hidber, Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Stäfa ZH; Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Ursula Schwärzel, Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Petit-Lancy GE Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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IMPRESSUM

Publizistische Leitung: Monica Glisenti

MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 413 000 (WEMF, MACH Basic 2014-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Strasse PLZ/Ort Telefon

Layout: Doris Oberneder (AD), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Lithografie: René Feller, Reto Mainetti

Geschäftsbereich Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), Reto Meisser, Reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG


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Freuen Sie sich auf ein erholsames Wochenende im 3-SterneHotel & Restaurant Anker in Teufen. Staunen Sie über die Pflanzenvielfalt im A.-Vogel-Erlebnisgarten, entdecken Sie beim Ausflug auf den Säntis die Schönheiten des Appenzellerlands und des Alpsteins und lassen Sie sich anschliessend im mit 14 Gault-Millau-Punkten ausgezeichneten Restaurant mit einem 3-Gang-Menu verwöhnen.

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Aktionsdauer: 12. Mai bis 5. Juli 2014 und 8. August bis 30. September 2014 Preis: Fr. 195.– statt Fr. 260.– pro Person im Einzelzimmer Fr. 176.– statt Fr. 235.– pro Person im Doppelzimmer Im Preis inbegriffen sind – eine Übernachtung inkl. 3-Gang-Menu – der Besuch im A.-Vogel-Erlebnisgarten inkl. Geschenk – die Berg-/Talfahrt auf den Säntis Profitieren: Weisen Sie an der Hotel-Réception Ihre Cumulus-Karte vor und profitieren Sie von 25 Prozent Cumulus-Vorteil. Weitere Informationen: www.anker-teufen.ch und www.appenzellerland.ch

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MEINE WELT 124 |

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SHEM THOMAS

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«Ich habe keine Vorbilder»

MEIN TRANSPORTMITTEL

«Mein Velo, mit dem ich im vergangenen Jahr durch Irland gefahren bin ‒ samt Gitarre im Gepäck. Auch in Zürich bin ich immer auf zwei Rädern unterwegs. Für die Stadt gibt es nicht Besseres.»

Shem Thomas ist zwar nicht «The Voice», stürmt aber mit seiner Single «Crossroads» die Hitparade. Der Zweitplatzierte der Castingshow verspricht, dass man ihn bald wieder live hören wird. Wieso leben Sie in Zürich?

Zürich ist meine Wahlheimat. Die Stadt hat etwas Internationales, Vernetztes und ist eine hervorragende Inspira­ tionsquelle für meine Musik. Wo würden Sie gern leben?

Name: Thomas Kühnis alias Shem Thomas (36) Sternzeichen: Stier Wohnort: Zürich

Australien. Ich mag die wilde Natur, den vielen Platz, das Meer, die lockere Art der Menschen und den Spirit der Aborigines. Aber ich muss auch sagen: Es ist mir ziemlich wohl in der Schweiz. Beruf und Lebenslauf:

Ich bin im Rheintal aufgewachsen und habe eine Primarlehrerausbildung in St. Gallen absolviert. Ich unterrichtete aber bloss als Stellvertreter, denn die Musik und meine Kunst waren mir schon immer sehr wichtig. Bereits als Jugendlicher spielte ich Schlagzeug und sang in diversen Bands, von Rock über Hip­Hop bis Jazz. Später war ich als Singer­Songwriter unterwegs und präsentierte meine eigenen Songs und Covers auf der Strasse und in kleineren Konzertlokalen. Vor zwei Jahren habe ich entschieden, voll auf die Musik zu setzen. In diesem Frühling habe ich «The Voice of Switzerland» als Kar­ rieremotor genutzt und die Show als Zweitplatzierter verlassen. Mein Ziel:

Menschen mit Musik zu berühren.

Mein Lebensmotto:

«Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen un­ sichtbar.» Ein Zitat aus «Der kleine Prinz» von Antoine de Saint­Exupéry. Meine Kunst:

Musik ist meine Kernkunst. Aber ich zeichne und fotografiere auch gern. Meine schlechteste Eigenschaft:

Ich bin ein Perfektionist. In der Musik hat mich dieser Charakterzug weit gebracht, manchmal kann er aber auch zum Stolperstein werden. Was ich mag:

Stille, lustiges Zusammensein, herz­ haftes Lachen, einen guten Song

NR. 20, 12. MAI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

schreiben und ausgedehnte Läufe in der Natur. Was ich nicht mag:

Lärm, Respektlosigkeit, schlechter Sound auf der Bühne und wenn sich der Boiler während des Duschens leert.

Mein bester Entscheid:

Dass ich mich 2012 voll und ganz für die Musik entschieden habe. Seither sind viele Türen aufgegangen. Mein peinlichster Moment:

Als ich an einem Open Air solo auftrat und die erste Saite anschlug, zerriss sie. Ich hatte keine Ersatzsaiten dabei.

Mein Nummer-1-Hit:

Meine Single «Crossroads» ist aus der Feder von Rea Garvey. Ich stieg damit gleich auf Platz 1 der Schweizer Single­Charts ein. Momentan läuft der Song auf diversen Radios und ist auf iTunes erhältlich. Meine Fans:

Es ist erstaunlich: Meine Musik scheint Menschen aus allen Generationen zu gefallen. Auf Instagram sind meine Fans sehr jung, auf Facebook sind sie in meinem Alter, und per Mail kontaktie­ ren mich 50­Jährige und Ältere.

MEIN DING

«Meine Mützen. Ich fühle mich ohne sie beinahe nackt. Trage ich keine, fehlt einfach etwas – und das, obwohl ich noch genügend Haare habe.»

Meine Inspiration:

Ich habe keine Vorbilder, lasse mich aber gern von grossartigen Künstlern wie etwa Damien Rice, Angel Haze oder Alanis Morissette inspirieren.

Meine Spezialität:

Wenn ich ein Cover singe, übernehme ich den Song nicht eins zu eins. Ich mache was Eigenes daraus.

Mein Album:

Noch habe ich keinen Produzenten, aber ich habe in den vergangenen Wochen viele Gespräche geführt. Eines kann ich mit Sicherheit sagen: Das Album kommt bestimmt. Ich werde auch schon bald wieder live singen. Text: Andrea Freiermuth Bilder: Paolo Dutto

www.shemthomas.com

MEINE LIEBLINGSFILME

«Ich kann mich für viele Genres begeistern: Für Drama, Fantasy oder für Wuxiá, also chinesi­ sche Kampfkunstfilme wie ‹Hero› von Zhang Yimou. Was meine Lieblingsfilme verbindet, sind ästhetische Bilder, spannende Einstellun­ gen und eine spezielle Kameraführung.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 12. MAI 2014

SHEM THOMAS | 125

MEIN LIEBLINGSRESTAURANT

«Das ‹Les Halles› in Zürich West. Ich mag die Akustik der grossen Halle und das gute Essen. Zudem herrscht hier irgendwie ein Seemannsgroove. Man kommt sich vor wie in einem Schiffsrumpf – geborgen und doch unterwegs zu Abenteuern.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Waldbeeren-Confi von Favorit. Ich mag den hohen Fruchtanteil.»

MEINE GITARRE

«Sie dient mir nicht nur als Begleitinstrument bei Konzerten, sondern auch als Hilfe zum Schreiben der Songs. Speziell an dieser Gitarre ist, dass sie mit ihrem tiefen Klang zuweilen fast wie ein Bass klingt – das gibt Boden.»

MEIN LIEBLINGSORT

MEINE ARBEIT

«Songs ergeben sich über Tage, Wochen und manchmal erst Jahre. Ideen kommen oft spontan, und dann muss das irgendwie und irgendwo festgehalten werden.»

«Am liebsten halte ich mich auf der Bühne auf. Wenn ich die Musik ins Zentrum stellen und einen Raum voller Menschen damit berühren und etwas kreieren kann, fühle ich mich wie zu Hause. Nicht zuletzt, weil dabei etwas Besonderes zelebriert wird. Das gibt mir enorm viel Kraft.»


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