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Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

Nr. 20, 11. Mai 2009

www.migrosmagazin.ch, vormals BRÜCKENBAUER als WIR BRÜC RÜCKENBAU RÜC BAUER BAU ER

Preiswerter

Weshalb es bei der Migros mehr gibt fürs Geld. > 35

Aus der Region.

Albert Höslis famose Glarner Kalberwurst bezaubert Zürich. > 38

Gurrgurr Herzig oder ärgerlich? An den Tauben scheiden sich die Geister. > 76

Bilder Joschi Herczeg, Lucas Peters, Fotolia, Stefan Jermann, Vera Hartmann

Beerenstarkes Dessert

Claudia Seeberger und ihre kleinen Schauspieler lieben Erdbeeren heiss. > 63

Andrea und Roland im Glück

Schluss mit Stress So bleibt man dank richtiger Entspannung Wir haben gefragt, Sie haben geantwortet: Die stark. > 80 bezauberndsten Liebesgeschichten unserer Leser. Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch Anzeige

CUMULUS-DEALS auf Seite 92/93

> 19


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diese woche | 3

Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

leserbriefe scheinwerfer

Beständige SBB

> reportagen Die SBB legen laufend Bahnhöfe still. Doch in vielen entsteht Neues – von der Tropenbar bis zur Brauerei. Oder eine Velowerkstätte, wie die von René Lochmatter. > 10 Wenn Amors Pfeil trifft: Eine Story des Migros-Magazins über verliebte Paare beflügelte viele Leserinnen und Leser – sie schilderten uns ihre eigene Liebesgeschichte. Zwei Beispiele. > 19

Neues Leben in alten Bahnhöfen:

Als wir auf der Redaktion erstmals über diese Geschichte diskutierten, realisierte ich erst, wie viele Stunden ich schon in Bahnhöfen verbracht habe. Als Pendler kenne ich jeden Quadratmeter im Bahnhof Aarau. Ich weiss, wie man im Bahnhof Zürich dem Pendlerstau in der Unterführung entgeht, und ich spüre, wann ich einen Zacken zulegen muss, um noch den letzten «Blick am Abend» zu ergattern.

reportage

>10

Bild Kilian Kessler, Ruben Wyttenbach, Vera Hartmann

Übrigens: Nächste Woche kommt das

Migros-Magazin etwas anders daher. Es ist ganz dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet, und das Layout ist noch kompakter und frischer als bisher. Lassen Sie sich überraschen!

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

> Das aufregendste Altersheim der Schweiz heisst Silo 8. Im Sommer zeigt Karl’s kühne Gassenschau das Spektakel in Olten. Brigitt Maag und Ernesto Graf sind seit 25 Jahren dabei. > 22 kolumne Der Hausmann.

> 24

interview Die Krimis von Ingrid Noll gehören zu den erfolgreichsten. Im Interview spricht sie über ihr Verständnis für manche Mörderinnen und ihre Liebe zur Schweiz. > 26

Nun wird meine Pendlerwelt arg

durchgeschüttelt: In Aarau wird für 114 Millionen ein neuer Bahnhof aus dem Boden gestampft. Es wird Jahre dauern, bis wir Profipendler uns wieder zu Hause fühlen. Und das gefällt uns gar nicht, denn wir haben es nicht so mit Überraschungen, Neuerungen und Unpünktlichkeiten. Deshalb lieben wir aller Kritik zum Trotz unser Nationalheiligtum SBB. Sie sind so beständig und zuverlässig. Auch wenn einige Bahnhöfe nun halt neu genutzt werden (Seite 10).

>7 >8

reportage

>22

m-aktuell Mit Lilibiggs und WWF durch die Regenwälder.

> 31

Für eine gerechtere Welt: 30 Jahre Migros-Hilfsfonds.

> 33

Top: Die Migros hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

> 35

schaufenster Aus der Region. Für die Region. > 38 à la carte Süss und fein: Erdbeeren mit gebrannter Creme. > 63 ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

besser leben Langzeitverliebte Paare und frustrierte Eltern.> 75 Tiere: Sind Tauben Schnügel oder lästige Dreckspatzen? > 76 In Form: Wer Prioritäten setzt und nicht alles perfekt machen will, spart Energie und geht kraftvoller durchs Leben. > 80

mein stolz

>94

Erziehung: Wie die CompiSternli-Kinder älteren Menschen die Geheimnisse des Mobiltelefons beibringen. > 84 Auto: Der letzte Autotest der Familie Schwinnen. > 87 rätsel/impressum > 89 cumulus > 92 > mein ganzer stolz Der Ochsenflüsterer: Hans Klauser kommt mit seinen Riesentieren bestens aus – und sie mit ihm. > 94

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin verlost Tickets für das Spektakel «Silo 8» von M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Karl’s kühne Gassenschau Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). sowie Pflegesets von m-infoline@migros.ch; www.migros.ch «I am face». M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). > 23 + 59 m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

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4 | Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

Katzenstreu, das dem Klima hilft Ausgezeichnet: Die Migros führt zwei Sorten Katzenstreu, die neu das CO2-Label tragen.

Klimaschonende Produkte, die neu das grüne CO2-Label tragen.

GRÜNER DAUMEN

Nur Stevia kalorienfrei

Jetzt ist Zeit, die Pflanzen aus dem Winterquartier zu holen: Vertrocknete Blätter abschneiden, Erde auflockern und ab ins Freie. Aber nicht direkt in die Sonne, die Pflanzen müssen zuerst eine Woche im Schatten stehen und sich ans Licht gewöhnen. Hat Ihre Kübelpflanze den Winter nicht überlebt? Eine grosse Auswahl an Kübelpflanzen wie Zitronen- oder Olivenbäume finden Sie jetzt in grösseren Migros-Filialen und bei Do it + Garden Migros.

In unserem Artikel «Die Getränkerevolution» (MM 17, Seite 33) stand in der Bildlegende: «Kein Kristallzucker, null Kalorien: Die SarasayGetränke sind mit dem natürlichen Süssstoff Stevia gesüsst.» Diese Aussage ist nicht ganz korrekt: Richtig ist, dass die Sorte Yumberry neben Stevia auch Kristallzucker enthält. Und selbstverständlich haben Fruchtsäfte Kalorien. Nur der natürliche Süssstoff Stevia ist kalorienfrei. Wir entschuldigen uns für den Fehler. Die Migros plant übrigens, bald noch weitere Produkte mit dem rein pflanzlichen Süssstoff zu lancieren.

Ab in die Sonne

Die Redaktion

Die Pflanze Stevia liefert Süsse ohne Kalorien.

Bilder Getty Images (2), Saisonküche, Keystone, Plainpicture

Die unabhängige Organisation Climatop hat die Klimabelastung diverser Katzenstreuartikel untersucht. Der Vergleich zeigt, dass die Katzenstreu Fatto Classic Natural sowie Fatto Compact Forest deutlich besser abschneiden als vergleichbare Produkte. Der Hauptgrund: Es werden Materialien wie Holz, Papier und Zellstoff aus nachwachsenden Rohstoffen eingesetzt. Weiter sind die Transportwege kurz und die Herstellung benötigt wenig Energie. Das reduziert die Klimabelastung um bis zu 50 Prozent. Climatop hat den beiden Siegern das renommierte CO2-Label verliehen.


migros woche

|5

Gut G ut ber b beraten eraten mit mit d dem Migros-Magazin

Migros senkt erneut Preis für Milchprodukte Die Milchproduktion im In- und Ausland übersteigt bei Weitem die Nachfrage. Die Milchpreise in der EU sind zusammengebrochen, und auch in der Schweiz sind die Butter- und Milchpulverlager übervoll. Vor diesem Hintergrund haben der Migros-eigene Milchverarbeitungsbetrieb Elsa und dessen Milchproduzenten neue tiefere Preise ausgehandelt. Dank ihrer Zustimmung zur moderaten Preissenkung können die Milchbauern ihre Konkurrenzfähigkeit gegenüber Importprodukten wahren. Die Migros löst ihr Versprechen ein und gibt den reduzierten Einstandspreis der Verarbeitungsstufe umgehend an ihre Kunden weiter. Die Migros senkt also erneut die Preise für einzelne Milch-, Rahm- und Magerquark-Produkte.

TV spart Strom Energieeffizientes Fernsehgerät exklusiv bei M-Electronics. Weniger Stromverbrauch bei elektrischen Geräten: Die Migros lanciert einen Fernsehapparat, der die Anforderungen an speziell energieeffiziente elektrische Geräte des Labels Topten erfüllt. Während rund vier Wochen bietet M-Electronics den Sony KDL-40WE5 exklusivan.Gegenüberherkömmlichen TV-Geräten beträgt die Stromersparnis 35 Prozent. Der Fernseher kostet 2449 Franken, seine Bildschirmdiagonale beträgt 102 cm.

PREISHITS DER WOCHE Milch trinken tutt gut — und wird jetzt h auch noch r. günstiger.

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Feines von der Frischetheke

Wie war in den Achtzigerjahren der Crevettencocktail beliebt! Heute sind es vorwiegend Puristen, die ihn sich zu Gemüte führen. Sehr gut schmecken die Crevetten aber auf geröstetem Brot, unterlegt mit Sauerrahm-MeerrettichAufstrich oder vermischt mit feinen Nudeln, Stangensellerie und Cherrytomaten an einer Safran-Rahmsauce.

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leserbriefe | 7

Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

«Vegetarisch zu leben, ist positiv für die Umwelt.» Mauro Schnyder, 7530 Zernez

MM 19: «Die Welt schaut einfach zu», «Nachgefragt» mit Lathan Suntharalingam.

Die Schweiz kann ja nichts dafür Nach den Demonstrationen und Nötigungen der Schweizer Landesregierung komme ich zum Schluss, dass die 41 000 Tamilen in der Schweiz nicht gerade dankbar sind. Sie konnten sich in der Schweiz eine Existenz aufbauen. Sie wissen, dass ein Kleinstaat wenig ausrichten kann. Die Schweiz muss für Konflikte herhalten, für die sie nichts kann. René Holzer, per Mail MM 19: «Schwarzes Gold», Zahlen der Woche zum Ölpreis.

Tiefer Ölpreis ist schädlich Der tiefe Ölpreis hat ausschliesslich Nachteile. Denn damit wird Energieeffizienz weniger gefördert, unsere Ölabhängigkeit

nicht verringert, das CO2 in der Atmosphäre steigt weiter an. Zudem lohnt es sich weniger, alternative Energiequellen zu erschliessen. Lorenz Neher

9642 Ebnat Kappel

MM 19: «Glücklich mit Rüebli und Rhabarber», über Prominente, die sich vegetarisch ernähren.

Vegetarier essen abwechslungsreich Wunderbar, dass sich so viele prominente Persönlichkeiten als Vegetarier outen.

Roland di Dario, 4058 Basel

Ich selber esse wenn immer möglich vegan. Dadurch habe ich viele tolle Nahrungsmittel kennengelernt. Ich ernähre mich bestimmt abwechslungsreicher als viele Fleischesser.

Denise Walser 5443 Niederrohrdorf

Vegetarisch zu leben ist positiv für die Umwelt. Die Schonung von Klima, Boden, Wasser und

Trendig: Andreas Thiel ernährt sich vegan.

Luft sowie die Reduktion der Gesundheitskosten sind einige Beispiele.

Mauro Schnyder, 7530 Zernez

MM 19: «Grzimeks Erbe», Reportage über die Serengeti.

Tourismus bringt das nötige Geld Als Reiseleiter weiss ich, dass die vielen Touristen die Tiere und Parklandschaft nicht gefährden. Die Wege, auf denen sich die Safari-Fahrzeuge bewegen dürfen, sind genau vorgegeben. Das Verhalten der Fahrer wird von Parkwächtern streng überwacht. Die Tiere selber lassen sich weder von Touristen noch von Jeeps aus der Ruhe bringen. Der Tourismus in den

Nationalparks bringt zudem das nötige Geld, um Landschaft und Tierwelt zu erhalten. Ohne Eintrittsgebühren könnten die Parkgrenzen nie in diesem Mass geschützt und die Wilderer abgehalten werden.

Urs Sägesser, 6374 Buochs

Wo liegt der Zusammenhang zwischen Tierschutz und «mit 80 Sachen durch die Serengeti brausen»? Wenn schon Tierschutz, sollte man sich an die vorgegebenen 50 km/h in Nationalparks halten.

Verena Börlin, per Mail

MM 18: «Obama soll gleich die ganze Welt retten», Interview mit US-Literat T. C. Boyle.

Überbevölkerung ist das Problem Endlich erwähnt jemand das grösste Problem dieser Erde: Überbevölkerung! Gratulation zur Veröffentlichung dieses Artikels. Katharina Egger

8610 Uster

BRIEF DER WOCHE MM 18: «Lebenselixier in der Nabelschnur», Artikel über private Einlagerung von Stammzellenblut aus der Nabelschnur.

Bild Susanne Völlm

«Wem gehört die Nabelschnur, der Mutter oder dem Kind?» Ich bin 85, und meine Stammtischkollegen sind ebenfalls im Seniorenalter. Vielleicht haben wir veraltete Ansichten über gewisse Themen, doch als wir diesen Artikel diskutierten, ging ein Raunen durch die Runde: Das darf doch nicht wahr sein! Um das Bestmögliche für ihr Kind zu tun, lässt die Familie in Ihrem Artikel Stammzellen aus der Nabelschnur ihres Kindes

entnehmen. Doch diese sollen nur für den Sohn bestimmt sein, sollte er sie im Lauf seines Lebens benötigen. Diese Tatsache beschäftigt uns sehr. Wir haben bisher noch nie gehört, dass Spender den Verwendungszweck ihrer Spende auf bestimmte Personen beschränken können. Ist es etwa üblich, dass der Kreis der Empfänger eingegrenzt wird?

Auch fragen wir uns, wer denn tatsächlich der Spender ist. Wem gehört denn die Nabelschnur? Der Mutter oder dem Kind? Wenn sie dem Kind gehört, handeln die Eltern nicht als Spender. Sie bestimmen lediglich kraft ihrer elterlichen Gewalt über den Verwendungszweck. Ein Kind könnte, sobald es volljährig ist, nach seinen Vorstellungen den Verwendungs-

zweck ändern. Man kann Stammzellen anonym lagern und im Bedarfsfall dort einsetzen, wo die Not am grössten ist.

Heinrich Lippuner 9404 Rorschacherberg

Die nächsten 6 Wochen belohnen wir den besten Leserbrief der Woche mit einem Migros-Gutschein im Wert von 50 Franken und publizieren ihn im Migros-Magazin.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


8 | Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

MOMOL!

NEINEI!

Glasnost bei der Garde?

Zeit für einen Wechsel

Kürzlich sind im Vatikan die neuen Gardisten der kleinsten Armee der Welt vereidigt worden. Daniel Anrig (37), der neue Kommandant der Schweizergarde, überraschte mit seiner Aussage: «Ich kann mir vorstellen, dass in gewissen Bereichen Frauen eingesetzt werden könnten.» Alle bisherigen Kommandanten hatten das abgelehnt. Die Garde ist seit 1506 für den Schutz der Päpste sowie die Überwachung der Eingänge zum Vatikanstaat zuständig.

Die Eisgenossen haben an der Heim-WM mit der verpassten Viertelfinalqualifikation versagt. Im Zentrum steht die Trainerfrage und damit die Zukunft von Naticoach Ralph Krueger. Doch statt zu handeln, reagiert Verbandspräsident Fredy Egli (68) nicht. Das ist im Hinblick auf das Turnier an den Olympischen Spielen 2010 verantwortungslos. Wir dürfen uns auf den designierten Zentralpräsidenten Philippe Gaydoul freuen, der seine Funktion im Juni übernimmt.

HÄTTEN SIES GEWUSST?

500 Beben pro Jahr Ein Erdbeben der Stärke 4,3 hat vergangene Woche den

Süden Baden-Württembergs sowie Teile der angrenzenden Schweiz erschüttert. Pro Jahr registriert der Schweizerische Erdbebendienst die erstaunliche Zahl von rund 500 Erdbeben in unserem Land, wobei nur rund ein Dutzend davon wahrgenommen werden. Die Schweiz gilt als Land mit moderater Erdbebenaktivität. Zu den Zonen erhöhter seismischer Erdbeben bei Steinen/ Gefährdung Landkreis Lörrach, gehören das Wallis, 5. Mai 2009, um 3.39 Uhr. die Region Basel, Magnitude 4,5 Graubünden und auf der Richterskala. der Alpenbogen. Aktuelle Informationen liefert die Homepage www.seismo.ethz.

ZAHLEN DER WOCHE

Bärenstark

28 Jahre alt wurde Pedro. Er ist der vierte Bär im Bärengraben, der in den letzten vier Jahren wegen Arthrose eingeschläfert werden musste. Und er war der letzte Bewohner der Berner Touristenattraktion, die bis zur Eröffnung des neuen Bärenparks in diesem Oktober bärenlos bleibt.

300 Gramm leicht sind die Bären bei Geburt. Die Jungen öffnen ihre Augen erst nach rund vier Wochen und werden vier Monate lang gesäugt. Mit drei bis vier Jahren werden sie geschlechtsreif und bis zu 30 Jahre alt.

340 Kilogramm schwer kann ein Braunbär werden, bei einer Körperlänge von bis zu 220 Zentimeter. Ursprünglich besiedelten die Raubtiere fast ganz Europa, zudem Nordamerika sowie Nord- und Zentralasien.

10 400 Quadratmeter gross soll der neue Bärenpark werden. Bärin Björk und Bär Finn werden sich das ganze Jahr in der Freiluftanlage und am und im Wasser der Aare aufhalten. Derzeit leben sie im Tierpark des Berner Dählhölzliwalds.


scheinwerfer | 9

NACHGEFRAGT Diese Woche singen die Lovebugs am Eurovision Song Contest (ESC). Laut dem Zürcher Fan Benjamin Ogg (37), Betreiber der Internetseite www.songcontest.ch, mit passablen Chancen.

«Es wird wieder spannend» Benjamin Ogg, was halten Sie als profunder Kenner des ESC vom Schweizer Beitrag, «The Highest Heights» der Lovebugs?

Ich kenne alle ESC-Songs und liebe viele – ich glaube, wir haben einen soliden, ganz passablen Song am Start. Mich hat das Lied der Basler Band aber erst nach mehrmaligem Hinhören zu überzeugen vermocht. Das ist ein Problem, denn beim ESC, dem meistbeachteten Musikevent der Welt mit 100 Millionen Zuschauern, muss der Song auf Anhieb in den Gehörgängen der Zuschauer haften bleiben. Die grossen Zeiten der Schweiz sind leider eh vorbei. Weshalb?

BILD DER WOCHE

Ab Oktober werden die Braunbären Björk und Finn im Berner Bärenpark endlich ein neues Zuhause haben.

Hort des Friedens. Doch zumindest an diesem sonnigen Maitag im palästinensischen Ramallah zeigt sich so etwas wie normaler Alltag: Bei den Wassermelonenverkäufern hat sich das Kind im Manne gemeldet. Mit der ungewöhnlichen Präsentationsart machen die beiden Palästinenser Passanten auf ihr Angebot aufmerksam. Was die Politiker davon lernen können: Balance zahlt sich auch auf dem politischen Parkett aus.

Bilder AP/Keystone, Keystone (3), Winfried Rothermel/AP/Keystone

Charmeoffensive Das Westjordanland ist kein

Obwohl der ESC mit seiner besonderen Atmosphäre einer der TV-Höhepunkte des Jahres ist, schauen bei uns nur rund 350 000 zu – das Interesse ist hierzulande leider nicht annähernd so gross wie etwa in Skandinavien oder im Balkan. Doch bei falschen Tönen gibt es auch keine Punkte – so wurde 2007 dem Aargauer DJ Bobo auch zu Recht der Einzug ins Finale verwehrt. Auch der Tessiner Paolo Meneguzzi schien ein Jahr später nicht seinen besten Tag gehabt zu haben. Legendär war Céline Dions Auftritt im Jahr 1988, der dann auch mit dem Sieg belohnt wurde. Was müsste sich ändern, damit der Schweizer Beitrag eine Chance hätte?

Ich hoffe, dass die Wiedereinführung der Fachjury etwas

bringen wird. Im Finale zählt nun neu das Votum von Musikexperten zu 50 Prozent. Die Punktevergabe wird wieder spannend. Die Oststaaten sind bei der Punktevergabe sehr mächtig: Wir könnten ja wie 2005 Vanilla Ninja — Platz acht — eine aus vielen Ostmusikern zusammengesetzte Band schicken, um in diesen Ländern zu punkten. Würde das helfen?

Ich glaube nicht, dass das etwas bringen würde. Schliesslich gewinnt das beliebteste Lied mit der überzeugendsten Darbietung – egal, aus welchem Land es kommt. Der Gewinnersong muss an diesem Abend den Grossteil des Publikums und jetzt neu auch die Jury in allen abstimmungsberechtigten Ländern überzeugen. Das Nachbarschaftsvoting verhilft höchstens zu einer Top-10-Platzierung – nie aber zum Sieg. Welches sind diesmal Ihre Favoriten auf den Sieg?

Favorit bei Fanclubs und Wettbüros ist Norwegen. Den aussergewöhnlichsten Beitrag hat aber Estland: Ein Schneewittchen mit magischerAurakitzeltdieGehörgänge mit zartem Gesang und feinster Fidelei. Schweden hat ebenfalls einen hervorragenden Beitrag: In bester Nina-HagenManiergrunztundjodeltsicheine manisch wirkende Operndiva durch einen herrlich klassischen Schwedenschlager. Last but not least stösst bei mir der albanische Beitrag auf viel Musikgehör. Interview Mathias Haehl


10 | Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

Stillgelegte Bahnhöfe blühen auf

Nur 280 von 755 Schweizer Bahnhöfen sind noch bedient. Viele der ehemaligen Stationen leben aber weiter. Neue Bewohner haben sich darin eingenistet und betreiben von der Brauerei über die Velowerkstatt bis zur Kinderkrippe, Bar oder Druckerei vielerlei Geschäfte. Texte Carl Bieler Bilder Kilian Kessler


reportage

LEBEN IM BAHNHOF | 11

Beim früheren SBBBahnhof in Nottwil LU wähnt man sich in der Karibik. Die Betreiber der Beachbar, Andy Hänggi (links) und Thomy Jäger, haben farbenfrohes Jamaica-Flair geschaffen.

Karibikflair am Bahnhof Nottwil

Begehrte ehemalige SBB-Bahnhöfe Mittelfristig wird die SBB nur noch 200 Verkaufspunkte bedienen, wie SBB-Mediensprecher Roland Binz dem Migros-Magazin bestätigt. Die leer stehenden Liegenschaften werden je nach Standort verkauft oder vermietet. Weil die Bahnhöfe meist zentral in den Dörfern stehen, sind es begehrte Objekte. Diese sind auf www.sbb.ch/immobilien ausgeschrieben. Momentan (Stand 6. Mai) stehen neun Wohnungen, Ferienwohnungen oder Häuser, 29 Gewerbeobjekte für Büro, Lager, Atelier oder Werkstätte sowie 18 Parkplätze und Garagen im Angebot.

Eigentlich hat ja hier, nahe dem Ufer des Sempachersees, alles ganz bescheiden angefangen. Thomy Jäger (52), ein Windsurfpionier, konnte den leer stehenden Güterschuppen der SBB beim Bahnhof Nottwil für eine Surfschule mieten. Doch es blieb nicht dabei. 1995 gründeten sie ein Reisebüro. Es folgten ein Sportmodeshop und im Jahr 2000 eine Bar. «Wir begannen eigentlich mit einer Glacekiste und einem Getränkeautomaten», erinnert sich Andy Hänggi (37), der gemeinsam mit Jäger die Geschäfte mit mittlerweile bis zu 20 Beschäftigten führt. Heute verfügt die Bar über mehr als 300 Sitzplätze, die auf die Gebäude und Terrassen verteilt sind. Längst hat sich herumgesprochen, dass sich das Gelände auch für Partys, Events und Hochzeiten eignet. Und an schönen Tagen pilgert das Publikum in Scharen hierher. «Es ist eine bunt zusammengewürfelte Gesellschaft, die sich hier einfindet», sagt Hänggi. Die lauen Sommerabende gehören klar den jungen Nachtschwärmern. Das war schon so, als das Duo Jäger/Hänggi Beachpartys organisierte. Aus der halben Schweiz und sogar aus Süddeutschland reiste damals ein vergnügungsfreudiges Publikum nach Nottwil. «Da kamen bis zu 4500 Personen an einem einzigen Abend», erinnert sich Andy Hänggi, «und dies in einem 3200-Nasen-Dorf.»


Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

reportage

LEBEN IM BAHNHOF | 13

Bald ist Schalterschluss in Maienfeld Die SBB versuchten im letzten Jahrzehnt, die unrentablen Bahnhöfe mit einem Stationshalter auf Provisionsbasis zu besetzen. Mit einer Person, die wie ein Bahnhofvorstand am Schalter Billette verkauft und nebenbei im Bahnhofgebäude ein Gewerbe betreibt. Felix Faccini (65) war im Januar 1994 einer der Ersten, der so einen Posten übernahm. Der gelernte Buchdrucker richtete im Bahnhof Maienfeld eine Druckerei ein. Seither verrichtet er dort die üblichen Bahn-Dienstleistungen und druckt nebenbei für die Kunden Visitenkarten, Geburts- oder Vermählungsanzeigen oder bearbeitet Etiketten der Winzer im Weinbaudorf. Weil bald jeder seine Einladungen auf dem eigenen PC gestaltet und ausdruckt, gingen die Druckaufträge in den letzten Jahren massiv zurück. Aber im gleichen Mass konnte der Billettverkauf gesteigert werden. Felix Faccini: «Am Anfang lebte ich zu 60 Prozent vom Billettverkauf

15 Jahre lang diente da Bahnhofgebäude das in Maienfeld GR als Kleindruckerei. Ende Juni ist Schluss damit: Drucker und Stationshalter Felix Faccini geht in Pension.

und zu 40 Prozent von der Druckerei. Deren Anteil macht aber jetzt nur noch 10 Prozent aus. Mit dem Billettverkauf mache ich jetzt rund 120 000 bis 150 000

Franken Umsatz im Monat.» Ende nächsten Monats geht im Städtchen Maienfeld eine Ära zu Ende: Felix Faccini geht in Pension, die Station wird ge-

schlossen. Das Gebäude ist bereits zur Vermietung ausgeschrieben. Bis sich ein neuer Bewohner gefunden hat, werden auch die alten Druckmaschinen abgebaut sein.

Kinderlachen in Walchwil

Wo einst ein Bahnhofvorstand Billette Bi verkaufte, dürfen nu Dreikäsehochs mit Spielnun gr gruppenleiterin Karin Stocker sp spielen. Im Bahnhof Walchwil ZG ex existiert eine von einem Elternve verein getragene Spielgruppe.

Neun Kinder sind an diesem regenreichen Tag zum Bahnhofgebäude von Walchwil in die Obhut von Karin Stocker (46) gebracht worden: Caroline und Elin, Rosalie, Lukas, Samuel, David, Alexandra, Tim und Nick. Hier hat sich vor zehn Jahren die Spielgruppe Teddybär angesiedelt. Jeweils am Montag, Donnerstag und Freitag werden vormittags bis zu zehn Kinder im Alter von zweieinhalb bis fünf Jahren abwechslungsweise von den beiden ausgebildeten Spielgruppenleiterinnen Karin Stocker und Catharina Schillig (40) betreut. Die schon vor mehr als 15 Jahren geschlossene Schalterhalle diente damals als Lager für Antikmöbel. «Die SBB zeigten sich sehr kooperativ, unterstützten unser soziales Engagement und ermöglichten es uns, die Räume zu mieten.»

Die Kinder dürfen in der gepolsterten Tollecke herumtoben, mit Knetmasse allerlei Figuren formen, malen, Puzzles zusammensetzen oder sich mit Spielsachen beschäftigen. Aber wenn eine der Leiterinnen aus einem Buch Geschichten erzählt, wird es hier drin mucksmäuschenstill. Die Spielgruppe dient auch der sprachlichen Integration: Hierher kommen Kinder, die aus Deutschland, Holland, den USA, Australien oder Sri Lanka stammen. Manchmal gibt es auch Besuch von Erwachsenen: «Wir erleben oft schöne Begegnungen mit Menschen, die auf den Bus oder Zug warten. Und wenn es mal kalt ist, kommen vor allem ältere Menschen herein, um sich aufzuwärmen und den Kindern beim Spielen zuzusehen», sagt Karin Stocker.


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Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

LEBEN IM BAHNHOF | 15

Z In Zäziwil BE habe Peter haben Eglo und Egloff Brig Brigitte Valuri glei einen gleich ganz Bahnhof ganzen gemi gemietet. Im ehemaligen Güte Güterschuppen wird ein feines Bier gebraut.

Die Brauerei von Zäziwil steht im Güterschuppen Zäziwil im Emmental BE. Hier ist der Bahnhof seit 2004 kein Bahnhof mehr, sondern eine unbediente Haltestelle, wo die S-Bahn in nächster Nähe zu den Geleisen Halt macht und die übrigen Züge ungebremst vorbeibrausen. Für den Lokführer Peter Egloff (44) und die Lokführerin Brigitte Valuri (43) war es ein Glück, dass der Bahnhof stillgelegt wurde. Denn vor zweieinhalb Jahren bezogen sie mit ihren drei Kindern (18, 16, 15) das Gebäude. Seither haust der Nachwuchs in der ehemaligen Dienstwohnung des Stationsvorstands. Im Stellwerk hat Egloff sein Büro eingerichtet, und

im Abfertigungsgebäude, wo Billette verkauft wurden, steht Brigitte Valuris Klavier. Einst waren in Zäziwil sieben Bahnangestellte tätig. Davon zeugen noch die Garderobenschränke im angebauten Güterschuppen. Ein leicht säuerlicher Geruch liegt in der Luft. Hier frönt Peter Egloff seiner Leidenschaft: dem Bierbrauen. Rund 500 bis 800 Liter produziert er hier im Jahr. «Bierbrauen ist jedesmal spannend», schwärmt er. Damit beginnt er jeweils schon früh am Morgen, um sechs Uhr oder schon um vier. Etwa acht Stunden dauert der Brauvorgang in der 70 Li-

ter fassenden Anlage. Nach ungefähr 16 Stunden ist die Arbeit getan: «Fertig gebraut, in Flaschen abgefüllt, von Hand etikettiert und im Keller gelagert.» Fünf verschiedene Biere verlassen jeweils die Remise. Sie sind aber nicht fürs Gastgewerbe bestimmt, sondern für den Kollegenkreis. «Bei Vorausbestellung von mindestens zwei Monaten braue ich auch speziell für Anläs-

se wie Firmenfeste, Geburtstage oder Hochzeiten», sagt Peter Egloff. Sein nächster Brautermin: der 12. Mai. Wenn Brigitte Valuri, mit der Peter Egloff seit fünf Jahren liiert ist, keinen Dienst hat, hilft auch sie in der Kleinbrauerei mit. In einem Bahnhof zu wohnen, hat für sie nur einen Nachteil: «Man muss immer in letzter Sekunde auf den Zug pressieren.»


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Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

LEBEN IM BAHNHOF | 17

Im Bahnhof von Henggart riecht es nach Gummi Dort, wo einst Billette verkauft und Fahrplanauskünfte erteilt wurden, riecht es so, wie es überall riecht, wo es viele Velos hat: nach Gummi. Hier wirkt seit drei Jahren der 62-jährige Walliser René Lochmatter. Er hat von den SBB im Parterre gleich drei Räume mieten können: den Wartsaal sowie den Gepäck- und Schalterraum. Aber nur mehr ein altes Gestell, in dem einst die Kartonbillette aufbewahrt wurden, erinnert daran, dass hier bis Mitte 2004 ein funktionsfähiger Bahnhof war. Früher war der Automechaniker für die Erb-Gruppe in Winterthur tätig. Nach deren Zusammenbruch musste er sich – nach 33 Jahren – einen neuen Job

suchen. «Zuerst war das ein Schock», erinnert sich der Mann an die unangenehme Zeit. Schliesslich fand er eine Halbtagsstelle in der Autobranche, die er heute noch innehat. Das ist aber nur die Hälfte seiner beruflichen Neuausrichtung. «Von meinem Sohn, der ein Velogeschäft hat, lernte ich, wie man Zweiräder repariert», sagt René Lochmatter. Nun steht er von Dienstag bis Freitag nachmittags in seiner Bude. Dort kann keine Langeweile aufkommen, denn die Kunden kommen und gehen. «Während der Bikesaison arbeite ich manchmal bis abends um zehn oder elf», sagt der Velomech.

Im stillgelegten Bahnhof von He Henggart ZH hat René Lochmatter ei Velowerkstätte eingerichtet. eine Hi verkauft er auch Elektrovelos Hier — gut 30 Stück im Jahr.

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Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL

2009

Wir sind ja so

verliebt…!

Die Sonne ist da, Liebe liegt in der Luft. Draussen tummeln sich die Verknallten — 12 Knutschberic hte von der Insel der Seligen.

M

anche kommen als dicke, feuchte Schmatzer, andere werden zärtlich hingehaucht. Lieb gemeint sind sie alle. Es wird wieder geküsst! Wer uns dazu verführt hat? Der Frühling. Seine Sonnenstrahlen wärmen jetzt nicht nur unser Herz.

Küssen trainiert 26 Gesichtsmuskeln

Sie machen uns zu glücklicheren Menschen. Draussen ist es länger hell – der Körper produziert weniger Schlafhormon Melatonin,

dafür mehr Glückshormon Sero- mit mehr als 100 freien Nerventonin. Im Frühling werden auch enden pro Quadratzentimeter – mehr Sexualhormone gebildet, für ein die Libido kommt auf Touren. Es Stress wohliges Gefühl. Auch der wird wieder mehr geflirtet und sinkt lässt nach. Beim Knutschen der Spiegel des Stresshorgeküsst, und die Zahl der Seiten- mons Cortisol doppelt so stark sprünge steigt. wie beim Und was passiert beim Küs- erfolgreichHändchenhalten. Wer und gesund sein will, sen, bei dem 26 Gesichtsmuskeln sollte sowieso viel küssen: Menauf einmal trainiert werden? Es schen, liftet. Mit 70 Jahren hat ein durch- von die sich mit einem Schmatz ihrem Liebsten verabschieschnittlicher Küsser 76 Tage sei- den, kommen beruflich schneller nes Lebens auf diese Weise seine voran, Zeit verbracht. Beim Küssen wer- und bauen weniger Unfälle – müssen seltener zum Arzt. den Lippen und Zunge aktiviert Jacqueline Jane Bartels und sorgen als erogene Zonen – Cinzia Venafro

Liebe am laufenden Band

Bilder Dirk Lässig

Liebe ist … auch mal ohne den Nachwuchs aufs Velo zu steigen.

Reto und Ursi verliebten sich vor mehr als 20 Jahren als Teenager auf dem Pausenplatz. Ganz am Anfang ihrer Beziehung waren die beiden 38-jährigen Luzerner einmal für ein halbes Jahr getrennt. Diese Zeit ohne den anderen schweisste das Paar aber erst recht zusammen. «Seither lieben wir uns noch intensiver», ist Reto überzeugt. Das Rezept ihrer Liebe ist eigentlich ganz einfach. «Wir nehmen uns gezielt Zeit füreinander, auch wenn es nur eine halbe Stunde ist», verrät Ursi. Jetzt, im Frühling, mache das besonders Freude. «Dann packen wir unsere Velos und machen eine kleine Tour. Mal mit, aber auch einmal ohne unsere Kinder.» Ihre fünf- und achtjährigen Sprösslinge halten das Paar auf Trab. «Da muss man sich gut organisieren, um Zeit füreinander zu finden», sagen beide einstimmig.

reportage KÜSS MICH! | 23

Liebe ist … wenn aus einer Brieffreundschaft mehr wird.

Schon als Kinder waren Silvan (22) und Michelle (20) Brieffreunde. Die Freundschaft brach aber irgendwann ab. Per Zufall trafen sie sich Jahre später wieder. Doch als Silvan nach wenigen Monaten ein halbes Jahr nach Australien ging, wollten sie die Sache auf Eis legen. Dank Internet hielten sie jedoch täglich Kontakt. Irgendwann war es um die beiden Einsiedler geschehen. Seit Silvan wieder in der Schweiz ist, haben sie ein kleines Ritual. «Am Abend erzählen wir uns immer, was wir am Tag erlebt haben», berichtet Silvan, «wie als ich noch in Australien war.» Und was macht die grosse Liebe aus? «Gerade kürzlich kam ich nach einem langen Tag nach Hause. Mir graute schon vor meinem Chaos. Doch Silvan hatte die ganze Wohnung aufgeräumt und blitzblank geputzt. ‹Für dich, mein Schatz›, sagte er, als ich die Tür öffnete.» Doch nicht immer läuft es so harmonisch. «Als Wirtschaftsstudent ist Silvan ein richtiger Theoretiker. Am liebsten würde er für alles eine Nutzenanalyse erstellen. Das kann einen in den Wahnsinn treiben.» Doch sie sieht vor allem Silvans Vorzüge: «Egal, ob ich im Pyjama oder im Abendkleid auf meinen Schatz warte. Ich kann mir sicher sein, ihm immer zu gefallen!»

LIEBESGESCHICHTEN | 19

Im Migros-Magazin 16 vom 14. April baten wir die Leser um ihre Liebesgeschichte.

Die verliebten Paare im Migros-Magazin haben unsere Leser inspiriert. Denn auch sie sind schwer mit Amore beschäftigt.

Liebe auf den ersten Blick: An der Kasse der Migros Buchs SG sah Jürg die Kassiererin Daniela.

A

uf den Aufruf «Kribbeln im Bauch?» schickten unzählige Paare aus der ganzen Schweiz dem Migros-Magazin ihre einzigartige Lovestory. Alte Sandkastenlieben, die ewig bestehen, frisch verliebte Teenager, die einander gerade entdecken, Ehen, die auch nach 50 Jahren noch voller Leidenschaft sind – eins haben unsere Leserinnen und Leser jedenfalls bewiesen: ihren grossen Glauben an die Liebe. Polizist Jürg Kaiser aus St. Gallen etwa verschoss sich vor sechs Wochen prompt in die MigrosKassiererin. Und Andrea Schätti aus Horgen ZH war jahrelang grösster Fan ihres heutigen Mannes – ohne dass die beiden sich richtig kannten. Die 20 besten Geschichten wurden mit einem Rosenstrauss belohnt, zwei der schönsten lesen sie hier. Texte Cinzia Venafro Bilder Esther Michel und Joschi Herczeg

«Die Kassiererin zog mich in ihren Bann.» «Die Kassiererin mit ihren langen braunen Haaren zog mich sofort in ihren Bann. Sie liess mir keine Ruhe mehr, ich musste auch zu Hause immer an sie denken …», schreibt der 44-jährige Polizist Jürg Kaiser aus St. Gallen. Sechs Wochen sind es jetzt her, seit er allen Mut zusammengenommen hat, über sieben Ecken Namen und Handynummer der Kassiererin in der Migros Buchs herausgefunden und ihr ein SMS geschrieben hat. «Ich

gebe es zu, ein SMS zu schreiben war feige. Sie anzurufen, habe ich mich aber nicht getraut», erklärt Jürg schmunzelnd. «Wer weiss, sie hätte schliesslich auch schon vergeben sein können.»

Nach 24 Jahren erstmals wieder frei Doch Daniela Bachmann aus Sax SG ist Single. Das erste Mal in ihrem Leben. Denn die 41-Jährige hat sich im letzten Sommer nach 24 Jahren von ihrem Mann getrennt. Nur ihrem 14-jährigen

Jürg &la Danie Sohn und der 16-jährigen Tochter zuliebe war sie so lange bei ihm geblieben. «Nach der Trennung wollte ich eigentlich eine Zeitlang ohne Mann sein und meine erste eigene Wohnung und das neue Leben mit meinen Kindern geniessen.» Doch das SMS «… habe dich an der Kasse beobachtet und würde mich sehr, sehr gerne mit dir treffen» machte sie neuLESEN SIE WEITER AUF SEITE 21


Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

reportage

LIEBESGESCHICHTEN | 21

gierig. So trafen sich Jürg und Daniela noch am selben Tag und gingen gemeinsam am Rhein spazieren – da war es um die beiden bereits geschehen. «Drei Tage nach dem ersten SMS küssten wir uns und wollten nie mehr damit aufhören», sagt Jürg, während er Daniela mit einem verträumten Lächeln anschaut.

Mit 14 war Andrea Rolands grösster Fan, heute sind sie verheiratet.

Im Haushalt ist Jürg überzeugend stark Daniela ist hin und weg von ihrem Polizisten. «Er kann sogar kochen, seine Wohnung eigenhändig putzen und Wäsche waschen», stellte sie beim ersten Besuch in seiner Wohnung verblüfft fest. «Während meiner Ehe war ich es gewohnt, allem und jedem hinterherzuputzen. Es ist sehr schön, dass Jürg sein Leben auch allein meistert.» Die Frau weiss, wovon sie spricht. Trotz Trennung schmeisst sie immer noch die Buchhaltung ihres NochEhemanns. Sehen die Kinder Jürg, den Neuen in der Familie, denn nicht als Eindringling? «Überhaupt nicht. Besonders meine Tochter ist total fasziniert von seinem Beruf. Das Eis war schnell gebrochen», beschwichtigt Daniela.

Verliebt wie ein Teenager Beim ersten gemeinsamen Essen erzählte Jürg spannende Räubergeschichten von der Arbeit. «Als Polizist bin ich mir den Umgang mit Teenagern gewohnt», sagt er lässig. «Zudem sind Danielas Kinder sehr viel besser erzogen als diejenigen, mit denen ich es im Job zu tun habe.» Heute, wenige Wochen nach dem ersten Treffen, sitzt Jürg wieder in der Migros Buchs und beobachtet seine mittlerweile halb erblondete Daniela. «Ich fühle mich wie ein 14-Jähriger, der zum ersten Mal verliebt ist», gesteht er schelmisch. Und Daniela? Die kann es kaum mehr erwarten, ihre Kasse zu schliessen und sich Jürg in die Arme zu werfen. «Da bin ich zurzeit keinen Funken besser als meine 16-jährige Tochter», sagt sie. Das muss Liebe sein.

«Ich erwartete ein Meitli — plötzlich stand da eine Frau.»

Vierzehn war Andrea Schätti aus Horgen, als sie sich in ihren heutigen Ehemann Roland verliebte. «Ich war ein Fan, total in meinen Radhelden Roland verschossen», sagt sie. Radheld? Roland war professioneller Radquerfahrer und jedes Wochenende an einem Rennen. Über Stock und Stein, durch Match und Schnee bugsierte er sein Velo. Andrea besuchte die Rennen – und verschoss sich vom Streckenrand aus in den damals 19-jährigen Athleten. Sie bat ihn um Autogramme. «Da fing ich an, Roland Briefe zu schreiben.» Die beiden trafen sich immer wieder an den Rennen, doch mehr als ein leises Hallo brachte keiner über die Lippen. Zudem machte der Altersunterschied Roland zu schaffen: «Andrea war noch ein Mädchen, ich mit 19 ein junger Mann.» So blieb es bei einer Brieffreundschaft. «Während der Rekrutenschule schätzte ich ihre Briefe und Pakete besonders», sagt er und schmunzelt.

Vier Jahre tauschten sie Zeilen aus, lernten sich auf dem Papier kennen. «Es gab Geburtstagsund Weihnachtsgeschenke – aber nur per Post.» Doch für Andrea war es mehr als Fanliebe. «Ich hatte nie einen anderen Schatz. Ich träumte von Roland.»

Und endlich liess sich Roland erweichen Als Andrea volljährig wurde, nahm sie allen Mut zusammen und lud den Sportler zum romantischen Diner ein. «Plötzlich stand da eine wunderschöne, junge Frau», erinnert sich Roland. «In meinem Kopf spukte immer noch das 14-jährige Meitli vom Streckenrand herum.» Endlich hatte es Andrea geschafft. Roland machte ihr Avancen. Drei Tag nach dem ersten Date küsste er die Krankenschwester – seither sind sie unzertrennlich. Und Andrea hatte schnell Pläne: «Ich wusste früh, dass ich mit Roland eine Familie gründen will.»

a& Andred Rolan Drei Jahre nach dem ersten Date läuteten die Hochzeitsglocken – ein Jahr später kam Tochter Michelle zur Welt, zwei Jahre später folgte Luca. Hat sie es nie bereut, so früh – mit 21 – geheiratet zu haben? «Keinesfalls. Der Ring am Finger bedeutete uns viel. Roland sollte mein Mann sein – und nicht mehr nur mein Freund. Da sind wir traditionell.» Mittlerweile sind sie elf Jahre verheiratet und wohnen in Andreas Heimatgemeinde Horgen in einem Mehrfamilienhaus mit grossem Garten. Andrea muss nicht mehr alleine fanen und jubeln: «Denn heute stehen Roland und ich gemeinsam am Streckenrand – um unsere Kinder bei ihren Radrennen anzufeuern.»

www.migrosmagazin.ch Die schönsten Liebesgeständnisse unserer Leserinnen und Leser.


22 | Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

Im Altersheim geht die Post ab

Bald fliegen sie wieder durch die Luft und lassen sich von einer Autowaschanlage malträtieren: Die tolldreisten Kerle von Karl’s kühne Gassenschau. Das 25-Jahr-Jubiläum feiern sie mit dem Programm «Silo 8» in Olten.

V

om 20. Mai bis weit in den Herbst hinein wird es auf dem Areal OltenSüdwest wieder viel zu lachen geben. Dann kehrt nämlich im Altersheim der Zukunft «Silo 8» wieder neues Leben ein. Und es wird Action geben, wie zwei Saisons lang in Winterthur und letzten Sommer ebenfalls in Olten. Mit Klamauk und Tragik, Akrobatik, viel Feuer und Anarchie ganz zum Schluss. Und das tragische italienische Paar, die Publikumslieblinge Alfredo Panchetti (Luigi Prezioso) und Aurora Panchetti (Silvana Gargiualo), im Altersheim zwangsinterniert und seiner Erinnerung beraubt, wird das Publikum wieder Abend für Abend in seinen Bann ziehen.

Heute, beim aktuellen Programm «Silo 8», arbeiten wir mit einem Bestand von bis zu 90 Leuten über die Saison verteilt», sagt Ernesto Graf. In den Anfangsjahren der Tingelschau machten alle alles: Spiel, Akrobatik, Musik, Aufbau, Elektroinstallation, Werbung, Plakate, ja selbst Billettverkauf und -kontrolle. Je aufwendiger die Produktionen wurden, desto mehr wuchs der Mitarbeiterbestand, und desto mehr Fachleute (Musiker, Techniker) mussten her. Das Budget ist mittlerweile von ein paar tausend Franken auf vier Millionen gewachsen. Das aktuelle Programm, das am 20. Mai Saisonpremiere feiert, hat bisher 350 000 Zuschauer angelockt,

«darunter viele Wiederholungstäter», wie Brigitt Maag weiss. Es wird mit den gleichen Akteuren bestritten und mit gleich vielen Sitzplätzen (1400) wie bisher. «Aber», macht das Duo Maag/ Graf neugierig, «es gibt sieben Neuerungen.»

Aufführungen an einem magischen Ort Während «Silo 8» in Winterthur auf einer wild überwucherten Industriebrache spielte, ist man in Olten an den Rand eines 300 000 Quadratmeter grossen Areals eines ehemaligen Zementwerks ausgewichen, das bald überbaut werden soll. «Die Umgebung hier ist irgendwie ein magischer Ort, entführt die Zuschauer in eine

Einst waren es sechs, jetzt sind es 90

Vergünstigter Eintritt

Karl’s kühne Gassenschau feiert dieses Jahr ihr 25-Jahr-Jubiläum. Gelegenheit für die beiden Gründungsmitglieder* Ernesto Graf (58) und Brigitt Maag (48) einen Blick zurückzuwerfen: «Bei der Gründung waren wir sechs Leute. Zehn Jahre lang blieb dies so.

Als Hauptsponsor von «Silo 8» offeriert Ihnen die Migros ein Kontingent an vergünstigten Tickets mit einem Rabatt von 12 Franken pro Billett bei folgenden Vorstellungen: 21., 22., 26., 27., 28., 29. Mai, 2., 3., 4., 9., 10. und 11. Juni, jeweils um 20.15 Uhr (Preise von Fr. 22.— bis Fr. 52.— statt von Fr. 34.— bis Fr. 64.— plus Bearbeitungsgebühr). Die vergünstigten Tickets sind erhältlich bei Nennung des Stichworts oder bei Eingabe des Codes «Migros-Kunde» unter www.silo8.ch oder Tel. 044 350 80 30.

andere, spezielle Welt», sagt Ernesto Graf. Diese wird, anders als in Winterthur, während der Aufführungen nicht immer wieder durch eine S-Bahn gestört. Im nächsten Jahr wird die Gassenschau wieder wie mit den früheren Stücken «Steinbruch», «Stau» und «Akua» die Menschen in der Romandie, in St-Triphon bei Aigle VD, erfreuen. Für das Jahr 2011 denken die Leiter des Spektakels schon über ein neues Programm nach, «obwohl dafür noch nicht einmal das Gerüst steht», wie betont wird. Und: «Wir wissen schon einiges, aber das ist noch lange nicht für die Öffentlichkeit bestimmt», sagt Brigitt Maag geheimnisvoll. Ob der enorme technische Aufwand von «Akua» und «Silo 8» im nächsten Stück noch übertroffen werden soll, wird ebenfalls noch nicht verraten. Text Carl Bieler Bilder Ruben Wyttenbach und Bernhard Fuchs

* Neben den beiden Erwähnten sind seit Anfang auch noch Markus Heller (51) und Paul Weilenmann (50) bei Karl’s kühner Gassenschau mit dabei.


reportage

GASSENSCHAU | 23

Auch in Olten Spektakel pur: Mit schrulligen Alten, einem verrückten Vehikel, einem traumhaften Luftschiff und feurigem Untergang.

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Sie sind seit 25 Jahren massgeblich an den verrückten Shows beteiligt: Brigitt Maag und Ernesto Graf, hier am Spielort in OltenSüdwest.

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Karl’s kühne Gassenschau: Ab 20. Mai in Olten.


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der hausmann

Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

1 : 87 Wir also auf dem Heimweg von

diesem Julia-Roberts-Film, meine Frau und ich, wobei es für sie vielleicht eher ein Clive-Owen-Film war – egal, ich fands lieb, dass sie mitkam, und stelle mir gern vor, sie sei nur mir zuliebe mitgekommen. Besonders spannend ist «Duplicity» nicht, aber lustig. Und Frau Roberts gefällt mir mit den Jahren immer besser – rein schauspielerisch, natürlich –, weshalb ich nun kurz nach 22 Uhr reichlich bezaubert im Tram sitze und mich frage, ob ich aufrichtig war, als ich hier schrieb, ich möchte mit ihr nicht im Lift stecken bleiben … Da plärrt ein Kleinkind aus seinem Buggy im hinteren Teil des Niederflurwaggons bereits zum dritten Mal innert kurzer Zeit volle Pulle los, und weil man, wenn schon mal unbekindert unterwegs, kein Kindergeplärre erträgt, raune ich zu meiner Liebsten: «Kann bitte mal jemand das Kind abstellen?!» Worauf es noch lauter plärrt und ich den Biedermann in mir sagen höre: «Ausserdem gehören Kinder um diese Zeit längst ins Bett.» Hans ist wach, als wir daheim die Babysitterin ablösen. Ihn plagt die Frage, ob es dann teurer oder billiger käme, wenn Märklin-Eisenbahnen, sollte die Firma die Produktion tatsächlich einstellen, künftig nur mehr als Occasion in Internetauktionen erhältlich wären. «Teurer», erklärt ihm seine Mutter. «So fies!», befindet Hansli und schläft ein. Eine Welt brach für mich zusammen, als ich es vernahm, eine Welt im Massstab 1 : 87: Märklin ist pleite. Tage später nur wurde auch für Brio, den schwedischen Holzeisenbahnhersteller, das drohende Ende verkündet. Die Geschichten ähneln sich, Märklin und Brio, beide im 19. Jahrhundert gegründet, einst stolze Familienunternehmen, beide seit Kurzem in der Hand von InvesBänz Friedli (44) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

toren, beide nun heruntergewirtschaftet. Eine Welt ohne Märklin, ohne Brio? Es sind dies, meine Damen und vor allem Herren, die schlimmsten Meldungen der ganzen Wirtschaftskrise. Dabei bin ich gar kein Modelleisenbähnler, hatte selber nie eine. Ich bin nicht derjenige, der seinen Kindern die nostalgisch verbrämten eigenen Erinnerungen aufzwingt. Auch gehöre ich nicht zu den Vätern, die dem Sohn eine elektrische Eisenbahn schenken, nur um danach selber damit spielen zu können. Ohnehin ist Hansli technisch so versiert und ich eine solche Niete, dass er die Bahn vom ersten Tag an mir erklären würde und nicht ich sie ihm. Wenn er sie denn bekommt. Eine Märklin ist sein grosser Wunsch, seit Jahren spricht er davon, zum siebten Geburtstag schon wollte er sie, dann zum achten und heuer nun ganz sicher zum neunten. Theodor Friedrich Wilhelm Märklin, so hiess der Mann, gründete die Firma anno 1859. Und just zum 150-Jahre-Jubiläum soll sie hopsgehen? Aber hallo, Frau Merkel! Sie haben die Autoindustrie zur Sache der Chefin erklärt, und wenn es darum geht,

«Eine Welt ohne Brio, ohne Märklin?» VW und Daimler und Opel und Porsche zu retten, videokonferieren Sie notfalls zu nachtschlafender Stunde mit Kollege Obama. Der wiederum pumpt Steuermilliarden von Dollars in Chevrolet, Cadillac und Co. «Und wer rettet die Modelleisenbahnen, hä?» Hans stellt diese Frage beim Frühstück, nicht etwa ich. Gemessen an der globalen Krise, denken Sie jetzt bestimmt, sei die Insolvenz zweier Spielzeughersteller noch das mindeste Problem. Und Sie wenden ein, der Gang der Geschichte lasse sich nicht aufhalten, kein Kind spiele heute noch mit Eisenbahnen. – Doch, Hans. Der wünscht sich eine. Falls der Zug nicht schon abgefahren ist. Bänz Friedli live: 15. 5. Rapperswil-Jona SG, 16. 5. Münchenbuchsee BE, 20. 5. Ettiswil LU. Details und Diskussionsforum www.migrosmagazin.ch

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26 | Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

«Kein Mensch ist langweilig»

Ihre Bücher wurden in 26 Sprachen übersetzt: Ingrid Noll ist eine der erfolgreichsten deutschen Krimiautorinnen. Die 73-Jährige über Männer, Kunst und Totenbeinli.

S

ie gehört zu den beliebtesten Kriminalautorinnen der Gegenwart, obwohl sie keine herkömmlichen Krimis schreibt: In Ingrid Nolls Büchern gibt es weder Kommissare noch komplizierte Ermittlungen, stattdessen alte Jungfern, Mauerblümchen oder eifersüchtige Enddreissigerinnen mit Torschlusspanik, die quasi nebenbei den einen oder anderen Todesfall verursachen. Ingrid Noll empfängt uns in einem älteren Einfamilienhaus im deutschen Weinheim nördlich von Heidelberg, das sie gemeinsam mit ihrem Ehemann bewohnt. Eine reizende Dame mit Schalk in den Augen öffnet mit den Worten «Willkommen, Schweiz!» die Tür. Im Arbeitszimmer, im ersten Stock, hängen neben einem echten Dürrenmatt auch viele bunt kolorierte Federzeichnungen von Ingrid Noll selber – die Motive reichen von Tieren über Gemüse bis hin zu einer Sphinx. Im Wohnzimmer, das mit seinen bunten Teppichen und bequemen Sesseln wie eine gemütliche Höhle wirkt, stehen selbst gebackene Linzertörtchen und Tee bereit. Ingrid Noll, Sie schreiben fast immer in Ich-Form, aus der Sicht der meist weiblichen Hauptperson. Ist auch ein bisschen Noll in Ihren Figuren?

Nicht allzu viel. Nur eine kleine Prise, das darf schon sein. Eigentlich vergleiche ich meine Arbeit am ehesten mit der einer Schauspielerin – ich schlüpfe in eine

Rolle und versuche so zu fühlen und zu handeln wie meine Figur. Das Verhalten der Personen in den einzelnen Szenen denke ich mir nicht lange vorher aus, das fliegt mir dann einfach zu, wenn es so weit ist. Ihre Frauenfiguren haben meistens einen leichten Dachschaden, sind irgendwie neurotisch oder zumindest eigen. Woher nehmen Sie diese Einblicke in die Abgründe weiblicher Seelen?

Da habe ich zwei Eigenschaften, die mir zugutekommen. Die eine ist die Gabe der Fantasie, die zweite ist Empathie. Ich kann mich gut in andere Personen einfühlen. Vor allem in Menschen, die als langweilig gelten, weil sie unscheinbar und grau wirken. Schon in der Schule gab es solche in meiner Klasse, und ich dachte: Die muss ich knacken, da ist doch mehr dahinter. Langweilig ist kein Mensch. Sie wurden nie enttäuscht?

Nein, man muss nur aufmerksam genug zuhören. Mögen Sie die Personen in Ihren Büchern?

Ich habe alle meine Figuren gern, obwohl sie in vielen Dingen unsympathisch sind. Sie geben den Mörderinnen auch die Möglichkeit, ausführlich plausibel zu machen, weshalb sie gezwungen waren, jemanden umzubringen.

Ich berichte, ohne zu werten. Mein Ziel ist aber tatsächlich,

dass der Leser sagt: Na ja, ich kann die Mörderin irgendwie verstehen – und dass er dabei merkt, dass solche gemeinen Gedanken vielleicht gar nicht hundert Kilometer von seinen eigenen entfernt sind. Wir haben ja alle ein falsches Bild von uns, halten uns für gute Menschen. Sind wir aber natürlich nicht, jeder hat seine düsteren Seiten.

findlichen Phase. Er sagt mir, wenn etwas unlogisch ist. Das will ich auch hören. Aber er würde nie sagen, das ganze Buch ist Mist. Da würde ich weinen. Haben Sie schon einmal einen Text weggeworfen?

Die verdränge ich erfolgreich, das Schreiben hilft mir dabei.

Ich wollte über Kindsmissbrauch schreiben. Aber da habe ich bald gemerkt, dass ich es nicht kann, die Thematik tut mir zu weh. Die Kinder in meinen Büchern kommen immer gut davon, denen tu ich nichts zuleide.

Ist dies vielleicht das Geheimnis Ihrer langen Ehe? Diesen Herbst feiern Sie den 50. Hochzeitstag.

Sie schreiben nicht nur, Sie zeichnen auch seit Jahren. Was bedeutet Ihnen Kunst?

Welches sind Ihre düsteren Seiten?

Nun, ich schreibe erst seit knapp zwanzig Jahren … aber vorher war mein Mann als Arzt voll berufstätig und musste mich nicht die ganze Zeit ertragen (lacht). Also Abstand als Zaubermittel?

In der Tat. Seit die Kinder ausgeflogen sind, bewohnen wir allein ein grosses Haus. Die Mansarde ist das Reich meines Mannes. Er hat dort sein Refugium: die Uhren, die er repariert, Laptop und Bücher, Fernsehapparat und Radio und alles, was der Mann so braucht. Wer liest eigentlich jeweils als Erster oder als Erste Ihre Texte?

Der da oben (zeigt mit dem Finger Richtung Mansarde). Ist ja klar, er ist immer da und kooperationsbereit. Hat Ihr Mann ein sehr grosses Mitspracherecht?

Er ist vorsichtig. Ich bin nach Abschluss eines Textes in einer emp-

Seit ich ein Kind war, fand ich das Zeichnen mit Feder und Aquarellfarben immer sehr entspannend und lustvoll. Jetzt geht es nicht mehr, ich kann es meinen Augen nicht mehr zumuten. Aber ich besuche weiterhin gerne Museen oder vertiefe mich in Kunstbücher. Was gefällt Ihnen?

Ganz persönlich sagen mir gegenständliche Bilder mehr zu als abstrakte, und ich würde auch sehr gerne einen Matisse übers Sofa hängen, wenn ich ihn geschenkt bekäme. In meinem Arbeitszimmer blicke ich immerhin auf eine Grafik von Dürrenmatt, damit bin ich schon sehr glücklich. Bei moderner Kunst kann ich die Qualität leider nicht immer beurteilen. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 29


interview

INGRID NOLL | 27

«Ich würde weinen, wenn mein Mann mir sagen würde, das Buch sei Mist», sagt Ingrid Noll auf der Couch ihres Zuhauses im deutschen Weinheim.


W

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interview

Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

Man hat das Gefühl, Zeichnen und Schreiben hätten bei Ihnen viel mit Lust zu tun. Stimmt der Eindruck?

Ja. Sonst würde ich es lassen. Aber auch viel mit Disziplin. Was ich anfange, das bringe ich zu Ende, ich bleibe am Ball. Ich bin allerdings nicht so zwangsneurotisch, dass ich mich zwinge, morgens von 9 bis 12 am Pult zu sitzen. Ich hab ja auch viel Trubel hier – jeden Mittwoch sind zum Beispiel zwei kleine Enkelkinder zu Besuch, da kann kein Mensch schreiben, da herrscht Chaos, und das will ich auch so haben.

«Männer werden von ihren Frauen gezwungen, meine Bücher zu lesen.»

INGRID NOLL | 29

Eine Spätzünderin Ingrid Noll, geboren 1935, wuchs in Nanking (China) auf. Als sie 13 war, kehrte sie mit ihren Eltern nach Deutschland zurück und studierte nach dem Abitur einige Semester Germanistik und Kunstgeschichte. Nach ihrer Heirat 1959 bekam sie in dreieinhalb Jahren drei Kinder und arbeitete in der Arztpraxis ihres Mannes mit. Erst mit 55 begann sie zu schreiben und hatte gleich mit ihrem ersten Kriminalroman «Der Hahn ist tot» einen überwältigenden Erfolg. Sie erhielt renommierte Autorenpreise, und manche ihrer Bücher standen jahrelang in den Bestsellerlisten. Inzwischen hat sie neun Romane geschrieben, die in 26 Sprachen übersetzt und auch als Theaterstücke und Filme verwertet wurden. Ihr letzter Roman «Kuckuckskind» ist im Sommer 2008 erschienen; ein neues Buch ist in Arbeit, wird aber frühestens nächstes Jahr fertig.

Ihr erstes Buch schrieben Sie in Schulhefte Ihrer Kinder. Es wurde vom Schweizer Diogenes-Verlag veröffentlicht. Wie kam es dazu?

Diogenes war mein Lieblingsverlag, mir gefielen das Programm und die Aufmachung der Bücher. Also dachte ich, ich klopfe mal da an und hatte grosses Glück. Und das Glück dauert an, weil wir uns im Verlag alle gut verstehen und mögen. Inzwischen schreibe ich übrigens mit dem Computer.

Am 13. Mai um 19 Uhr tritt Ingrid Noll in der Fondation Beyeler in Riehen BS auf, wo sie sich mit einem Kunsthistoriker über ein Bild von Picasso unterhält.

Mögen Sie die Schweiz?

Schon meine Mutter hatte zur Schweiz ein inniges Verhältnis, weil sie als Kind mit den Eltern in den Schweizer Bergen Ferien machte. Und meine Grossmutter hatte eine Schweizer Freundin, über die wir während des Krieges von China aus mit unseren deutschen Verwandten korrespondierten. Bei uns wurden auch immer Schweizer Weihnachtsplätzchen nach Rezepten der Freundin gebacken: die Basler Brunsli und die Totenbeinli. Ist ein neues Buch in Arbeit?

Nun, ich arbeite daran, aber ich lasse mir Zeit. Gott, ich bin 73, ich muss nicht hetzen, kann mir auch Anzeige

Fondation Beyeler, Baselstrasse 101, 4125 Riehen.

«Mit 73 muss ich nicht hetzen»: Noll lässt sich beim Schreiben Zeit.

Pausen gönnen. Meine Grossmutter wurde 105, meine Mutter 106 … und deshalb erwartet man sowieso, dass ich 107 werde. Starke Frauen also. Man sagt, auch Ihre Fans seien vornehmlich weiblich. Sitzen bei Lesungen überhaupt Männer im Publikum?

Ich denke, der Männeranteil beträgt etwa 25 Prozent. Aber es kommen immer wieder neue dazu, die von ihren Frauen zum Lesen eines meiner Bücher gezwungen wurden … und dann sagen,

jetzt will ich die anderen auch alle lesen (lacht). Frauen sind ja auch bekannt dafür, dass sie gerne einkaufen. Leisten Sie sich manchmal etwas Spezielles aus dem Erlös Ihrer Bücher?

Ja. Zum Beispiel habe ich ein Zimmer im ersten Stock ganz neu eingerichtet. Es war bis vor einem Jahr das Zimmer meiner Mutter, die ihre letzten Lebensjahre bei uns verbracht hatte. Da hätte man früher vielleicht überlegen müssen, ob neue Möbel finanziell drin

Telefon 061 645 97 00

liegen. Es gibt abgesehen davon genug Löcher, die ich stopfen kann, man kann mit Geld auch etwas für andere tun. Früher war Ihr Mann der einzige Verdiener in der Familie, jetzt sind Sie es. Geht das gut?

Nun, er sagt mir gelegentlich, wieso schreibst du noch, wir haben es doch gar nicht nötig. Und dann sage ich: Gregor, ich tus doch nicht deswegen!

Interview Karin Aeschlimann Bilder Pascal Mora


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Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

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Informationen aus der MIGROS

Grüner Kosmos: Allein der Amazonas-Regenwald beherbergt ein Zehntel aller Tier- und Pflanzenarten der Welt. Zu den Bewohnern gehört dieser Jaguar.

Abenteuer im Regenwald Grosse Aktion von Migros und WWF: Viele Kinder und Eltern werden bald schon mit den Lilibiggs eine Reise durch die Regenwälder der Erde unternehmen. Nächste Woche gehts los.

Bild Keystone/Photo Researchers

W

er kennt den Riesentukan, das Goldgelbe Löwenäffchen, das Braunkehl-Faultier, das Erdbeerfröschchen oder die Falsche Stabschrecke? All diese Tiere sehen für die Augen eines Europäers so exotisch aus wie Geschöpfe aus einem Fantasyfilm. Ihre Heimat ist der Regenwald des Amazonasgebiets mit seinem Saunaklima und seiner smaragdgrünen Dämmerung.

Ab nächster Woche können Kinder und Eltern mit den Lilibiggs diese geheimnisvolle Welt erkunden. Mit einem Heissluftballon reisen Hugo, Nina und Tobi zu den Regenwäldern dieser Welt – von Südamerika über Afrika bis nach Asien. Die grosse Aktion findet im Rahmen der Partnerschaft von Migros und WWF statt. Mehr verraten wir an dieser Stelle noch nicht. Nur so viel: Familien werden eine Menge über den

verborgenen Reichtum der immergrünen Waldlabyrinthe erfahren. Und sie bekommen Gelegenheit, etwas zur Rettung der Wälder beizutragen. Das dichte Kronendach der Regenwälder liegt oft auf 40 Meter Höhe, manche Baumriesen ragen aber noch weit darüber hinaus. Auf dem Waldboden ist es dunkel und windstill. Dazwischen erstreckt sich ein Reich mit 40 bis 60 Prozent aller Tier- und

Pflanzenarten unseres Planeten. Vieles in dieser riesigen Waldwelt ist noch nicht erforscht, manches noch nicht einmal entdeckt. Die Reise der Lilibiggs wird also garantiert spannend. Michael West

Mehr zum Thema in der nächsten Ausgabe des Migros-Magazins.


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Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

m-aktuell

MIGROS-HILFSFONDS | 33

Weltweit engagiert: Der Migros-Hilfsfonds fördert den Naturpark Pfynwald im Wallis (grosses Bild) ebenso wie die medizinische Betreuung von Müttern in Tansania.

Hilfe ohne Grenzen

Seit 30 Jahren gibts den MigrosHilfsfonds. Er unterstützt Projekte, die Mensch und Natur zugutekommen — vom Wallis bis nach Tansania.

D

ie Region Pfyn im Herzen des Wallis ist eine wahre Schatzkammer der Natur. Hier liegt der grösste Föhrenwald der Schweiz. In der vielgestaltigen Landschaft gibts die Nadelbäume in jedem Format – vom Riesenexemplar bis zum natürlichen Bonsai. Besonders gross ist der Reichtum an seltenen Insekten. Allein 20 Wildbienenarten sind hier zu Hause.

Der Migros-Hilfsfonds hat mit einer Spende von 250 000 Franken entscheidend dazu beigetragen, dass der Naturpark Pfynwald heute über ein modernes Besucherzentrum verfügt. Den gleichen Betrag stellte zusätzlich die Genossenschaft Migros Wallis zur Verfügung. «Die Unterstützung war enorm wichtig», meint Peter Oggier, der den Park leitet. «Denn das Zentrum ist sozusagen Herz

und Hirn des Naturschutzgebiets. Hier bekommen jährlich 5000 Besucher die nötigen Informationen, um diese idyllische Waldund Auenlandschaft auf schonende Art zu erkunden.»

30 Millionen Franken gespendet Der Naturpark Pfynwald ist nur eines von vielen Projekten, die der Migros-Hilfsfonds in den 30 Jahren seit seiner Gründung mit insgesamt 30 Millionen Franken gefördert hat. Das Engagement ist buchstäblich grenzenlos. Tatkräftige Hilfe leistete die Institution etwa nach dem verheerenden Seebeben im Dezember 2004: Mit insgesamt 500 000 Franken leistete sie den Tsunamiopfern gezielt Hilfe. Unter anderem floss das Geld in ein Helvetas-Projekt: In Sri Lanka entstanden Wohnhäuser, Schulen und Geschäftslokale für Kleinunternehmer. Jährlich vergibt der Fonds eine Million Franken, die sich auf verschiedene Hilfsprojekte verteilt. Ausgewählt werden diese Projekte von einer Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Delegiertenver-

sammlung des Migros-Genossenschafts-Bundes. Die Gelder dienen der gezielten Hilfe zur Selbsthilfe, ob es sich nun um Vorhaben in den Schweizer Alpen oder in der Dritten Welt handelt. Sehr oft arbeitet der Fonds dabei mit erfahrenen Non-Profit-Organisationen zusammen. Ein Beispiel dafür ist das Luzerner Hilfswerk Solidarmed, das sich im ostafrikanischen Land Tansania für die medizinische Versorgung der Landbevölkerung einsetzt. In entlegenen Regionen entstehen Stützpunkte mit einheimischen Gesundheitsarbeitern, die schwangere Frauen beraten und Aids- sowie Malariakranke versorgen. «Mit seiner Spende von 50 000 Franken bewirkt der Fonds enorm viel», versichert Benjamin Gross, Sprecher von Solidarmed. Schliesslich kümmert sich die Luzerner Organisation um Menschen in unzugänglichen Landstrichen Tansanias, wo kein anderes Hilfswerk tätig ist.

Michael West

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m-aktuell

Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

PREISVERGLEICH | 35

«Bei der Migros kauft man viel günstiger ein»

Die Migros hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein umfangreicher Vergleich des unabhängigen Instituts GfK Hergiswil belegt, dass die Kunden für ihr Geld nirgends mehr bekommen. Migros-Marktforscher Oliver Krüsi erklärt die Analyse.

D

as renommierte Marktforschungsinstitut GfK in Hergiswil NW hat für die Migros einen Preisvergleich durchgeführt, der sich vom üblichen Verfahren unterscheidet. Nicht die blossen Produktepreise wurden untersucht, sondern was die Konsumenten wirklich kauften. Ergebnis: Die Migros ist deutlich günstiger als die Hauptkonkurrenz. Oliver Krüsi, Leiter der Migros-Marktforschung, erklärt die Methoden und präsentiert die Resultate. Oliver Krüsi, wie werden Preise in der Schweiz analysiert und verglichen?

Es gibt zwei Methoden: Am häufigsten wird der angebotene Preis verglichen. Dabei nimmt man die Preise eines Detailhändlers, wie sie am Regal oder am Produkt angeschrieben sind, und vergleicht sie mit denjenigen eines anderen Detailhändlers. Das ist naheliegend.

Ja, doch werden damit Aktionen, Preisabschläge und die Verfügbarkeit nicht berücksichtigt. Zudem müssen für den Vergleich identische Qualitäten, Mengen und Verpackungen gefunden werden. Das ist ja nicht immer einfach.

Ja, gerade bei der Migros. Sie verkauft viele Produkte aus der Eigenindustrie. Über 80 Prozent des Umsatzes erzielen wir mit Eigenmarken. Und Discounter bieten oft nicht mal ein ähnliches Produkt an. Sie haben von zwei Methoden gesprochen. Wie sieht die zweite aus?

Neben dem angebotenen Preis kann auch der effektiv bezahlte Preis verglichen werden. Entscheidend ist, was der Kunde im Einkaufskorb hat. Was heisst das konkret?

Beim Einkaufen können wir aus einer Vielfalt von Angeboten auswählen. Zum Beispiel Schokolade: Kommt man in eine MigrosFiliale, steht man vor einigen Angebotsmetern der MigrosEigenmarke Frey. Bei Coop stehen die Markenprodukte im Vordergrund. Der Kunde kauft in erster Linie, was ihm ins Auge springt. Die Angebotsvielfalt bei den Eigenmarken und deren dominante Präsentation widerspiegelt sich im günstigeren Preis. Was heisst das für die Preisvergleiche?

Es ist wenig aussagekräftig, wenn wir in der Schweiz Preise von einzelnen Artikeln vergleichen. Es gibt eine Alternative?

Ja, nämlich die Produkte zu vergleichen, die wirklich gekauft wurden. Das heisst, das Institut geht nicht in den Laden und vergleicht dort die Preise. Sondern es fragt den Kunden, was er effektiv gekauft und was er dafür bezahlt hat. Und diese Methode ist besser?

Es hängt vom Zweck der Erhebung ab. Die GfK vergleicht die angebotenen Preise zum Beispiel für die Beobachtung der Teuerung. Um aber herauszufinden, bei welchem Detailhändler der LESEN SIE WEITER AUF SEITE 37

Der Betriebswirtschafter Oliver Krüsi leitet die Marktforschung bei der Migros: «Entscheidend ist, was der Kunde im Einkaufskorb hat.»


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Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009 9

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P PREISVERGLEICH REISVERG GLEICH | 37

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Kunde günstiger einkauft, auft, ist der bezahlte Preis massgebend.

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it so Die Preisvergleiche, die zurzeit oft von Coop in der Werbung och benützt werden, basieren jedoch auf dem angebotenen Preis.

Ja, das ist richtig.

Sie berücksichtigt 2250 Haushalte in der Deutsch- und Westschweiz und achtet darauf, dass der Anteil Stadt/Land, die durchschnittliche Grösse des Haushalts und das durchschnittliche Alter der haushaltführenden Person die Schweizer Bevölkerung widerspiegeln. Und wie ist der Vergleich der gewählten Preise zustande gekommen?

Die GfK-Marktforscher wissen genau, was die Konsumenten wo kaufen und wie viel sie dafür bezahlen. So mussten sie die Preise nur noch kategorisieren und vergleichen. Welche Produkte hat die GfK beim Preisvergleich berücksichtigt?

Es sind Produkte des täglichen Bedarfs, also Frische, Food und Near-Food. Non-Food – beispielsweise Textilien oder der neue TV – wurde nicht berücksichtigt. Insgesamt waren das 28 000 Produkte aus 427 Warengruppen.

Food

Frische

Near-Food

100% 121%

100% 109%

100% 124%

Migros Coop

Migros Coop

(Waschmittel, Kosmetika)

Migros Coop

(Früchte, Gemüse, Brot)

100% 112%

(Konserven, Teigwaren, Reis)

Migros Coop

Food und Frische

113%

Total Warenkorb

Coop

Wie stellt die GfK sicher, dass die gewählten Haushalte tatsächlich stellvertretend für alle Schweizer Haushalte stehen?

Beim gesamten Warenkorb und bei jeder Warengruppe liegt das Preisniveau des Angebots bei Coop markant über demjenigen der Migros.

100%

Es untersucht seit Jahren, wie sich die Konsumgewohnheiten entwickeln. Dazu führt es ein sogenanntes Haushalt-Panel. Das bedeutet, dass eine repräsentative Anzahl Haushalte ihre Einkäufe während eines Jahrs detailliert notiert und dem Institut die Daten zu Verfügung stellt. Dabei wird alles berücksichtigt: Qualität, Menge, Preis, aber auch Multipackungen, Preisaktionen und so weiter. Die Analyse dient beispielsweise unserer Marketingabteilung für die Entwicklung von Innovationen.

Die Migros ist günstiger

Migros

Für die Migros hat das Institut GfK die gewählten Preise verglichen. Wie ist es vorgegangen?

Und was ist bei diesem Preisvergleich herausgekommen?

Das Resultat zeigt, dass die Migros beim gewählten Preis – also bei den tatsächlich gekauften Waren – deutlich günstiger ist als Coop. Auf alle untersuchten Produkte bezogen macht das durchschnittlich 13 Prozent und mehr aus. Welche Produkte heben sich preislich besonders von der Konkurrenz ab?

Etwa umsatzstarke Produkte wie zum Beispiel frisches Rindoder Schweinefleisch. Oder Tafelschokolade und Schampoo. Dann ist das Leistungsversprechen der Migros, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten, also erfüllt. Oder muss man davon ausgehen, dass derjenige Detailhändler beim Preisvergleich besser abschneidet, der ihn bezahlt hat?

Nein, ausgeschlossen! Die GfK ist ein unabhängiges und seriö-

ses Institut. Zudem wäre es bei diesem Auftrag unmöglich gewesen, die Daten zu manipulieren. Denn schliesslich waren die relevanten Daten bereits vorhanden: Nämlich alle Einkäufe des letzten Jahres.

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Kann man gestützt auf diese Analyse von typischen Migrosund Coop-Kindern sprechen?

Nur bedingt. Denn Kunden, die nur in der Migros oder bei Coop einkaufen, gibt es praktisch nicht. Hingegen ist bei den meisten Haushalten eine Präferenz für den einen oder anderen Detailhändler zu erkennen. Aus den Studien ersichtlich ist, dass 91 Prozent der Schweizer Haushalte mindestens einmal pro Monat und 71 Prozent einmal pro Woche bei der Migros einkaufen. Bei Coop liegt dieser Wert tiefer mit 79 Prozent pro Monat und 50 Prozent pro Woche.

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38 | Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

Das Beste ganz nah

Produzenten aus Ihrer Nachbarschaft bringen die Frische auf kürzestem Weg auf Ihren Tisch. Tisch Im letzten Teil «Aus der Region Region. Für die Region.» Region » stellen wir Ihnen die Menschen hinter dem Migros-Label vor: aus Basel, aus der Ostschweiz, aus dem Wallis, aus Glarus und aus Freiburg.

S

chon fühmorgens ist die Familie Eschbach auf den Beinen. Die Jungmannschaft muss in die Schule, und das Werken der Mitarbeiter des Gemüsebaus konkurrenziert das Gezwitscher der Vögel. Das Wetter ist perfekt, das Gemüse will aus dem Boden, die Kresse gemäht werden. Gemäht? Genau. Bei Eschbachs wird die Kresse mit der Sense geschnitten. Zack, und weg ist sie, wobei das Zack, also der richtige Schnitt, geübt sein will. Das kann schon eine Bahn Kresse dauern, bis Schwung und Schnitt optimal sind. Andreas Eschbach (46) ist in der Region Basel der letzte grosse Gemüsegärtner. Kein Wunder, in einem Gebiet, das stark von Dienstleistungs- und Industriebetrieben dominiert wird. Das in der fünften Generation geführte Gemüsebauunternehmen Eschbach, das zwischen Füllinsdorf und Giebenach liegt, ist so etwas wie eine Gemüseoase, hart bedrängt von Beton und Teer. Bleibt nur zu hoffen, dass die Kinder Martina, Oliver oder Nicola einst in die Fussstapfen von Andreas Eschbach treten werden. In den Schulferien helfen sie jedenfalls schon vorbildlich mit. Der Anfang scheint gemacht. MJ

Reiche Ernte: Die würzige Kresse von Andreas Eschbach hat Hochsaison. Taufrisch geschnitten aus den Kressefeldern.

Kresse für die Migros Basel Auf 18 Hektaren Freiland und eineinhalb Hektaren überdachter Anbaufläche züchtet, hegt und pflegt der Familienbetrieb Eschbach sein Frischgemüse. Der Transport der Produkte von Füllinsdorf nach Münchenstein in die nahe Betriebszentrale der Migros Basel schliesst den umweltfreundlichen Arbeitskreis — und garantiert der Migros Basel täglich taufrisches und knackiges Gemüse wie Kresse, Radieschen, Krautstiel und mehr. Apropos Kresse: 50 000 Schachteln Kresse liefert Eschbach jährlich an die Migros Basel.

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schaufenster

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Produkte aus der Migros > AUS DER REGION (TEIL 2)

E

in Bild wie aus vergangener Zeit: Mitten auf der Trabrennbahn von Frauenfeld TG grasen rund 500 Lämmer, dazwischen döst Grossesel Jim. Auf ihm hockt quer der bärtige Schäfer Gildo. Zurück auf dem Hof von Johannes Barandun (57), nach vier Monaten Winterwanderschaft – ist er einer der letzten Cowboys der Schweiz. «15 Winter habe auch ich mit den Schafen draussen geschlafen», sagt Barandun. «Ein einsamer Knochenjob, für den man gemacht sein muss. Der Umgang mit Tier und Natur ist mir in die Wiege gelegt worden.» Schon sein Vater züchtete Schafe im Bündnerland, der Sohn vergrösserte den Betrieb 1983 im Thurgau. Eine Faszination, die er seinen drei Kindern – einer Journalistin, einer Ärztin und einem Veterinärstudenten – nicht vererben konnte. Leider, findet er. SB

Freie Wandergesellen: Nur einen Monat ihres Lebens verbringen diese Lämmer im Stall.

Bilder Lucas Peters, Andrea Vedovo, Daniel Rihs

Lamm für die Ostschweiz Ob Schweizer Alpenschaf, schwarzes Juraschaf, Ile-de-France-Schaf oder Charollaisschaf: Bis zu 7000 Tiere liefert Barandun an die Migros — rund 120 Tonnen IP-Suisse-zertifiziertes Fleisch. Ein Lamm ist schlachtfähig im Alter von sechs bis elf Monaten, bei einem Gewicht von 40 bis 45 kg. Nur einen Monat ihres Lebens verbringen die Lämmer im Stall, den Rest auf Wanderschaft in den Kantonen Thurgau und St. Gallen.

Die Lammkoteletts gibts in den Filialen der Migros Ostschweiz, Fr. 44.— per Kilo


40 | Migros-Magazin

20, 11. Mai 2009

Antoine Bétrisey (40) ist überzeugt: Im Wallis sind Boden und Klima für Äpfel, Birnen und Weintrauben perfekt.

I

n St-Léonard im Wallis strahlt Obstbauer Antoine Bétrisey (40) mit der Sonne um die Wette, hat er doch den wunderbarsten Beruf, den es gibt. Als Agro-Ingenieur ETS weiss er genau, worauf es beim Obstbau ankommt. Und er liebt Äpfel, ob süsslichen Gala oder eher säuerlichen Maigold: «Ich mag die Sorte am liebsten, die gerade reif ist», schwärmt er und beisst herzhaft in einen Braeburn. Die Firma Bétrisey produziert für die Migros Wallis die Apfelsorten Gala, Jass, Mairac, Pink Lady, Diva, Maigold, Golden Delicious und Braeburn. Ausserdem wachsen auf dem fruchtbaren Boden vier verschiedene Birnensorten sowie auch Weintrauben. Seit 1990 besteht das Familienunternehmen, das Vater Jean, Bruder Christophe und Antoine gemeinsam leiten. Während sich Bruder und Vater auf die Weinproduktion spezialisiert haben, ist Antoine für den Obstbau verantwortlich. Sie verstehen sich blendend, der Zusammenhalt bei den Bétriseys ist gross: Vier der zehn Angestellten sind Familienmitglieder. Bekanntlich fällt der Apfel nicht weit vom Stamm, und so ist denn auch für Nachwuchs gesorgt: Antoine und Ehefrau Brigitte haben vier Kinder: Samuel, (11) Marie (9), Aline (6) und Camille (4). UB www.betrisey-vins.ch

Braeburn-Äpfel fürs Wallis

Im Offenverkauf der Genossenschaft Migros Wallis: BraeburnÄpfel, 1 kg, saisonale Preise

Knackig, saftig und zum Reinbeissen präsentieren sich die vollaromatischen Äpfel aus St-Léonard. Die Sorte Braeburn reift nur in milden Lagen und ist noch bis Ende Mai in der Genossenschaft Migros Wallis erhältlich. Antoine Bétrisey setzt auf Integrierte Produktion und geht wenn immer möglich biologisch gegen Schädlinge vor. Jedes Jahr liefert er rund 200 Tonnen Früchte (Äpfel und Birnen) auf kürzestem Weg in die Migros Wallis. Aber nicht nur Walliser lieben Obst. Der Apfel ist der Liebling und die meistgegessene Frucht aller Schweizer.


schaufenster

A

ls die «Wurstvögte» des Bundes den Glarner Metzgern mit dem eidgenössischen Lebensmittelgesetz vorschreiben wollten, wie sie ihre traditionelle Wurst zu machen haben, war es mit dem Schweizer Wurstfrieden erst einmal vorbei. Kurz, die Glarner weigerten sich standhaft, das Rezept für ihre Glarner Kalberwurst abzuändern und in ihrer Füllung auf Brot und Wurstbrät zu verzichten. Denn wenn schon die eigene Landsgemeinde 1920 den Inhalt der

Kantonswurst festlegte, dann hatte das auch der Bund zu respektieren. Jedenfalls hat sich der Kanton Glarus durchgesetzt. Heute ist das Lebensmittelgesetz liberaler. Im Vordergrund steht der Schutz der Spezialität. Als Präsident des Glarner Metzgermeisterverbandes hat Albert Hösli (57) die Glarner Kalberwurst beim Eidgenössischen Amt für geistiges Eigentum als Garantiemarke registrieren lassen. Ihm ist seine Wurst nicht einfach wurst, sondern ein Stück Glarner Identität. MJ

AUS DER REGION (TEIL 2) | 41

Wurst für die Migros Zürich

Tradition verpflichtet. Die Gebrüder Albert und Ruedi Hösli jun. führen seit 1981 die Metzgerei in Glarus in der siebten Generation. Und mit Sohn Daniel von Albert Hösli ist bereits die achte Generation im Familienunternehmen tätig. Die Erfolgsgeschichte der Glarner Kalberwurst aus dem Hause Hösli ist also gesichert. Allerdings überzeugen die Spezialitäten der Gebrüder Hösli nicht nur die Glarner, sondern auch die Migros Zürich und ihre Kunden, die neben der berühmten Glarner Kalberwurst auch den Glarner Schüblig, den Glarner Netzbraten und den Glarner Rauchcervelat zu schätzen wissen.

Die Glarner Kalberwurst finden Sie in den Filialen der Genossenschaft Migros Zürich, 2 x 200 g, Fr. 8.50

Albert Hösli ist stolz auf sein Familienunternehmen in der achten Generation und auf seine berühmte Glarner Kalberwurst.


Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

M

ont Vully ist eine idyllische Gegend, der Blick auf den Jura, den Murtensee und die Weinberge postkartenschön. Nicht nur Reben entwickeln sich hier positiv: In der schwarzen, torfhaltigen Erde gedeiht Gemüse besonders gut, weiss der junge Landwirt Yannick Stabrowski (24). Auf 20 Hektaren baut er vor allem Blattgemüse an. Gemüseanbau ist für Yannick, der von Kindesbeinen an auf dem Hof seines Vater Reynald mithalf, ein Traumberuf: «Diese Abwechslung zwischen Büro und Natur brauche ich.» In einem fussballfeldgrossen Gewächshaus züchtet er Tomaten. Noch tragen die Pflanzen nur Blüten. «Hier brauche ich nur zu warten», lacht er. «Erstmal übernehmen die Bienen die Fleissarbeit der Bestäubung.» Draussen beim Lauch ist allerdings sein Einsatz gefragt. Trocken ist es, und Lauch braucht viel Wasser. Er freut sich schon auf die ersten jungen Stangen Ende Mai. Dann kocht Mama Chantal wieder Papet vaudois, Lauch mit Kartoffeln und Saucisson. SB

schaufenster

AUS DER REGION (TEIL 2) | 43

Von wegen Grünschnabel: Yannick Stabrowski ist der Juniorchef im Gemüseanbaubetrieb seines Vaters.

Lauch für Freiburg

Das ganze Jahr über kann Lauch geerntet werden. Dieser Lauch der Sorte Shelton hat sogar auf dem Feld überwintert. In der fetten, dunklen Erde am Mont Vully gedeiht er besonders gut. Die grünen Stangen sind ein extrem langsam wachsendes Gemüse. Von der Aussaat des Samens bis zur ausgewachsenen Pflanze braucht es gut drei Monate und viel Wasser. Der erste Frühlingslauch, ab Ende Mai erntefähig, gilt als der beste: Dann sind die grünen Blätter besonders zart und die weissen Stangen saftig-aromatisch.

Erhältlich in den Filialen der Migros Neuenburg-Freiburg: Lauch, saisonale Preise.

Aus der Region. Für die Region. Rund 8000 Produkte in der Migros tragen dieses Label: Dahinter steckt weit mehr als eine Herkunftsbezeichnung.

V

or zehn Jahren startete in der Genossenschaft Migros Luzern das visionäre Projekt «Aus der Region. Für die Region». Damals nur 100, heute ganze 7500 regionale Produzenten bekennen sich damit zu Frische, Heimat und Umwelt. Verbraucher können diesem Label aus vielen Gründen vertrauen. Obst, Gemüse, Fleisch- oder Milchprodukte: Alle Lebensmittel nebst Zutaten sind zu 100 Prozent gleich um die Ecke gewachsen und unter ökologisch nachhaltigen Bedingun-

gen frei von Gentechnik produziert. Das garantiert Qualität, maximale Frische und authentischen Geschmack der Heimat. Kurze Transportwege reduzieren den CO2-Ausstoss und schützen die Umwelt. Gleichzeitig werden die lokale Wirtschaft und Kleinbetriebe gefördert. «Eine Erfolgsidee, die unsere Erwartungen mehr als übertroffen hat», meint Hans-Peter Meier, Leiter der Business Unit Frische bei der Migros. «Wir werden unsere regionale Produktpalette weiterhin gezielt ausbauen.» SB


44 | Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

Good-bye Preise! Sizilien (HM/K/CTA/FLYONL)

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Malediven (HM/K/MLE/FIHALH)

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CH

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Milchprodukte Gültig vom 12.5. bis 18.5. Alle Saisonjogurts 180 g –.70 M-Traiteur vom 12.5. bis 18.5. Terrine mit grünem Pfeffer 100 g 2.90 statt 3.60 Bekleidung vom 12.5. bis 18.5. Baby Short Duo-Pack 7.90 vom 12.5. bis 18.5. Damen Caprihose Duo-Pack 14.90 vom 12.5. bis 18.5. Herren Bermuda 16.90 vom 12.5. bis 18.5. Knaben Bermuda 12.90 vom 12.5. bis 18.5. Mädchen Hose 12.90

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CH

CH = nationale Aktion

Notizen

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schaufenster CantadouPortiönchen

NEWS | 53

AUFGEGABELT

Cantadou Salade & apéritif Knoblauch & Kräuter, 120 g, Fr. 2.90*

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Bild Gian Vaitl

Cantadou-Frischkäse gibts neu in Häppchen-Form: Die fixfertigen Stückchen, erhältlich in den Sorten Knoblauch & Kräuter und Basilikum & Schnittlauch, sorgen für Abwechslung im Salat und beim Apéro.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Hier ist viel Liebe drin

Salat – nur langweiliges, immer gleiches Grünfutter? Beileibe nicht. Diese drei neuen Premium-Salatsaucen sorgen für Abwechslung. Die CaesarRoquefort mit Chicorée oder Nüsslisalat – eine Ménage à trois mit französischem Charme. Die Sesam-Wasabi mit Rüeblisalat – die Amour fou mit der aufregenden Würze von East meets West. Die Dijonnaise mit Kopfsalat – die Liebe auf ewig, die immer wieder neu entfacht. Nach dem Öffnen sollten die Saucen gekühlt aufbewahrt werden. Salatsauce Caesar-Roquefort und Sesam-Wasabi, 250 ml, je Fr. 3.80*, Salatsauce Dijonnaise, 250 ml, Fr. 3.50* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Mein Wiegelied Meine Oma hat es verwendet, meine Mutter nicht. So verschwand das Wiegemesser in einer Schachtel auf dem Estrich. Bis ich fündig wurde und es aus der Versenkung holte. Natürlich suchte ich kein Wiegemesser, sondern Goldbarren, historische Bücher, alten Schmuck oder sonst was Wertvolles im Estrichnachlass meiner Oma. Gefunden habe ich alte Rezepte, Ablassbriefe und ein Wiegemesser, das seit 22 Jahren in meiner Küche einen Ehrenplatz hat. Damit wiege ich Petersilie, Rosmarin und andere Kräuter klein. Denn was wäre die Küche ohne Gartenkräuter? Eben. Zum Beispiel stopfe ich damit keine Enten, sondern kleine Zucchini. Und das geht so: In der Mitte schneide ich in die Zucchini einen 5 cm langen und 1 cm tiefen Schlitz. Nun blanchiere ich das Gemüse im Salzwasser, tropfe es ab und fülle es mit gehackten Kräutern (Minze, Estragon und Petersilie), Ingwer, ganz wenig Knoblauch und Zwiebel. Zuvor habe ich die Füllung im Olivenöl-LimettensaftGemisch geschwenkt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Die gefüllten Zucchini gare ich nun im Olivenöl fertig. Dazu passen Bratkartoffeln.


Goodbye & Hello Im Dialog mit dem Jenseits

Museum fĂźr Kommunikation Helvetiastrasse 16 3005 Bern www.mfk.ch Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

17.10.2008 – 5.7.2009


schaufenster

Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

Süssgenuss

Grillzeit

Die drei neuen fruchtigen Quarkspezialitäten sind ein sommerlich leichtes Dessert. Die Bio-Quark-Cremen sind mit einer feinen Himbeer- oder Aprikosenfruchtmasse unterlegt. Nur saisonal bis September ist die Quark-Creme Aprikose erhältlich.

Läuft Ihnen bei Grilldüften nicht auch das Wasser im Mund zusammen? Die TerraSuisse-Bratwürste, die -Cipollata sowie der -BarbecueSpeck, den man gegrillt oder kalt essen kann, stammen alle aus naturnaher, tierfreundlicher Schweizer Landwirtschaft. Dort finden auch seltene Pflanzen und Wildtiere Platz.

Quark-Creme Aprikose, 200 g, Fr. 1.80* Bio-Quark Himbeer, 125 g, Fr. 1.35 * Nur saisonal bis September erhältlich.

TerraSuisse-Kalbs-Cipollata, 6 St., 150 g, Fr. 4.90* TerraSuisse-Kalbsbratwurst, 2 x 140 g, Fr. 5.40* TerraSuisse-Barbecue-Speck, Fr. 3.10* per 100 g * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Ohne Nebenwirkungen

NEWS | 55

GUT UND GÜNSTIG CA. FR. 10.30

BasilikumErdbeeren Für 4 Personen

> 500 g Erdbeeren in Stücke schneiden. Mit 2 EL Aceto Balsamico rosso und 40 g Zucker vermischen.

Ca. Fr. 3.50

> 1 Bund Basilikum hacken, mit den Erdbeeren mischen. In 4 Gläser verteilen.

Ca. Fr. 1.50

> Von 1 Bio-Orange die Schale mit dem Zestenmesser fein abziehen. Saft auspressen. Saft mit 250 g Ricotta und 40 g Rohzucker vermischen, üb die Erdbeeren geben. über Or Orangenzesten hacken, da darüberstreuen.

Ca Fr. 5.30 Ca.

Tipp Amaretti zerbröseln und Tipp: eb ebenfalls darübergeben. Pre können regional variieren. Preise

Bild Claudia Linsi

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> IHR REISEPROGRAMM 1.Tag Zürich–Split: Vormittags Abflug mit Croatia Airlines von Zürich nach Split. Ihre Reiseleitung, welche Sie die ganze Reise über begleiten wird, erwartet Sie am Flughafen. Die erste Etappe führt Sie entlang der malerischen Makarska Riviera nach Orebic, wo Sie 3 Nächte verbringen. 2.Tag Insel Korcula: Mit der Fähre fahren Sie von Orebic nach Korcula und unternehmen eine Inselrundfahrt. Die gleichnamige Stadt ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte des Mittelmeers. 3.Tag Dubrovnik: Heute fahren Sie entlang der Halbinsel Peljesac, dem bekanntesten Weinanbaugebiet Kroatiens, nach Dubrovnik. In der Altstadt von Dubrovnik fühlen Sie sich in das goldene Zeitalter der Renaissance zurückversetzt. 4.Tag Mostar/Pag: Fahrt entlang der Küstenstrasse bis zur Mündung des Neretva Flusses. Im Landesinneren besichtigen Sie das Städtchen Pocitelj. In Mostar, auch «Fenster des Orients» genannt, besuchen Sie den alten Stadtteil und den Basar. Am Nachmittag fahren Sie via Imotski nach Pag, wo Sie die nächsten 3 Nächte verbringen. (Einreise nach Bosnien-Herzegowina nur mit gültigem Reisepass möglich!) 5.Tag Pag: Tag zur freien Verfügung. 6. Tag Plitvice Nationalpark: Fahrt zu den weltberühmten Plitvicer Seen. Führung durch den wohl schönsten Nationalpark Europas.

Split Trogir Supetar

Korcula

Adriatisches Meer

Makarska Mostar Orebic

BRAC

PELJESAC

Dubrovnik

7. Tag Trogir/Split: Trogir, das unter UNESCO Schutz steht, ist an der Stelle des altgriechischen Tragurion entstanden und besitzt zahlreiche Bauten, die von ihrer reichen Geschichte zeugen. Nach einer kurzen Fahrt erreichen Sie Split und spazieren durch die alten Gassen und besuchen den berühmten Diokletiankeller. Übernachtung in Split. 8. Tag Split-Zürich: Fahrt zurück zum Flughafen. Rückflug nach Zürich oder Badeferienverlängerung auf der Insel Brac.

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Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

M-GASTRO | 57

Kinderfreundliche Oase

Bild Herbert Zimmermann, Styling Monica Keller, Haare und Make-up Anja Wiegmann

Die Kinder spielen, die Mütter können in Ruhe miteinander reden: Verbringen Sie einen gemütlichen Nachmittag in den kinderfreundlichen Migros-Restaurants. Migros-Restaurants

W

ieder einmal ungestört mit der besten Freundin plaudern: Das fehlt vielen Müttern mit kleinen Kindern. Das Migros-Restaurant machts möglich. Dort dürfen Kinder so sein, wie sie sind – temperamentvoll und auch mal laut. Während die Mütter in aller Ruhe Kaffee und Kuchen geniessen, tobt sich die Rasselbande in der Spielecke aus. Und hier noch ein süsser Tipp für alle, die diese kinderfreundliche Oase gleich ausprobieren wollen: Die Schwarzwäldertorte ist legendär. Nebst

Torten findet man nachmittags eine reiche Auswahl an feiner Patisserie. Dazu geniesst man einen Espresso, einen Kaffee crème oder einen Latte Macchiato. Natürlich kommen in den Migros-Restaurants auch Teetrinkerinnen nicht zu kurz. Und die Kleinen freuen sich über eine lustige Wasserglace. Auf www.migros.ch finden Sie unter dem Link «Gastronomie» alle Migros-Restaurants mit Spielecke. DH

Im Berner «Westside»: Spielplatz mit Kletterturm und pädagogisch wertvollen Spielelementen sowie Interaktivspiel mit Lilibiggs-Spielen.

Für Kinder das Lilibiggs-Menü

Für Kinder bis 12 Jahre offerieren die Migros-Restaurants ein attraktives Menü mit Getränk für Fr. 6.50. Zu jedem gibt es ausserdem ein Lilibiggs-Geschenk. Die Kinder können das Menü und das Getränk (2 dl) aus dem aktuellen Angebot wählen. Das Monatsspielzeug findet man unter www.lilibiggs.ch unter dem Link «Lilimix».


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Projektwettbewerb für Schulklassen Ideen gegen Gefahren aus dem Cyber-Space

Gruppenarbeit: Schulklassen tragen ihre Ideen gegen Cyber-Mobbing zusammen und präsentieren sie der Jury in Form einer Video-Präsentation. Teilnahmeberechtigt sind Klassen des 6., 7. und 8. Schuljahres aus der gesamten Deutschschweiz. Anmeldeschluss: 29. August 2009.

Preisverleihung: Die sechs besten Schulklassen treffen zu einem unvergesslichen Abschlussfest zusammen und werden mit insgesamt Fr. 14´500.– prämiert. Als erster Preis winken Fr. 8´000.– für die Klassenkasse.

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Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

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Die schimmernden Muschelbewohner sind seit der Antike schon immer mehr gewesen als ein blosses Schmuckstück. In China gelten sie als Symbol der Weisheit, in Japan des Glücks – also sind Perlen das perfekte Geschenk für die Liebste. Die Süsswasserperlenkette und den passenden elastischen Fingerring gibt es in vier klassischen Farbvarianten.

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Kostbares Mandelöl beruhigt selbst die empfindlichste Haut und pflegt sie babyweich. Das macht die Milette-Mandelölcreme schon lange zu einem Klassiker in der Babypflege – und wird daher nun neu im BabyCare-Sortiment geführt, und zwar im hellblauen statt im türkisfarbigen Design. Die bewährte Rezeptur bleibt jedoch die alte.

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NEWS | 59

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ist Radio- und Fernsehmoderatorin und gründete 2008 die Online-Boutique StyleMe.ch.

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Einsendeschluss: 17. Mai 2009 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und auf www.migrosmagazin.ch publiziert. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

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Berlin–Potsdam–Dresden

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ab Fr. 695.–

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Berlin / Potsdam. 2. Tag: Berlin. Am Vormittag Stadtrundfahrt durch Deutschlands Hauptstadt. Wir sehen unter anderem das Branderburger Tor, den Boulevard unter den Linden, den Kurfürstendamm, die faszinierende Architektur am Potsdamer Platz und Reste der Berliner Mauer. Nachmittags beibt Zeit, Berlin individuell zu entdecken. 3. Tag: Potsdam. Am Morgen Besichtigung Potsdams und des Krongut Bornstedt mit individuellem Mittagsaufenthalt. Anschliessend Führung durch Schloss und Park Sanssouci, der ehemaligen Sommerresidenz Friedrichs des Grossen. Danach steht eine Havelseerundfahrt auf dem Programm. Dieser Ausflug mit der MS Cecilienhof, entlang der einstigen Grenzline zwischen Ost und West, widmet sich besonders den Parks und Schlössern der HohenzollernDynastie. Preussens Könige und berühmte Baumeister erschufen diese zum Unesco-Weltkulturerbe gehörende Landschaft. 4. Tag: Berlin / Potsdam – Spreewald – Lichterfeld – Freital bei Dresden. Der Spreewald mit seiner Auen- und Moorlandschaft besitzt für den Naturschutz eine überregionale Bedeutung und ist als Biosphärenreservat geschützt. Wir erkunden die Region mit einer Kahnfahrt von Lübbenau aus. Das unter Denkmalschutz gestellte Inseldorf Lehde war über Jahrhunderte ausschliesslich auf dem Wasserweg zu erreichen. Am Nachmittag Fahrt nach Lichterfeld. Hier besichtigen wir die Abraumförderbrücke F 60 und erhalten Einblick in die Geschichte des Braunkohlebergbaus. Der Stahlgigant (502 Meter lang, 240 Meter breit, 80 Meter hoch, 11 000 Tonnen schwer) diente der Freilegung der Braunkohle von den Erdmassen. Weiterfahrt zum Hotel nach Freital bei Dresden. 5. Tag: Dresden. Vormittags geführte Stadtrundfahrt. Auf Grund der stilvollen Neugestaltung während des 18. Jh. nannte man Dresden auch «Florenz des Nordens». Die Zerstörungen durch einen Luftangriff der Allierten im Februar 1945 konnten zwar nicht ganz behoben werden, aber es ist gelungen einige der schönsten Bauwerke sorgfältig wieder aufzubauen. Dazu zählen die Frauenkirche, die Semperoper, die Hofkirche und vor allem der Zwinger, eine kunstvolle Barockanlage, in der sich heute mehrere Museen befinden. Der Nachmittag steht für individuelle Besichtigungen zur Verfügung. 6. Tag: Freital bei Dresden – Schweiz.

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6 Tage inkl. Halbpension 775.– 695.– Daten 2009 Sonntag – Freitag 16.08.–21.08. 30.08.–04.09. 23.08.–28.08. 13.09.–18.09. Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft in einfachen bis guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 5 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Stadtführungen in Berlin und Dresden Führung und Eintritt Schloss Sanssouci Havelseerundfahrt Kahnfahrt im Spreewald Führung Abraumförderbrücke F 60 Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 170.– Annullationsschutz 20.– Abfahrtsorte 04.45 Basel, 05.30 Aarau 06.00 Baden-Rütihof ! 06.30 Zürich-Flughafen ! 07.15 Wil ! ■

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ab Fr. 775.–

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Hannover. 2. Tag: Hannover – Hamburg – Wismar. Weiterreise nach Hamburg. Auf einer Stadtführung erhalten wir einen Überblick der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Faszinierend ist die Hafenrundfahrt. Wir bestaunen riesige Frachter und Werften, die Speicherstadt und das gigantische HafenCity Projekt. Am späteren Nachmittag Fahrt nach Wismar. 3. Tag: Wismar, Ausflug Schwerin. Fahrt nach Schwerin, Hauptstadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern und 2009 Austragungsort der Bundesgartenschau. Das Wahrzeichen der Stadt ist das ehrwürdige Schloss, welches auf einer Insel im Schweriner See steht. Nach einem geführten Altstadtspaziergang haben wir freie Zeit, z. B. für einen Besuch der Gartenschau. Rückfahrt nach Wismar und freier Aufenthalt. Zeit für einen Bummeln durch den mittelalterlichen Stadtkern und zum Hafen der ehemaligen Handelsstadt. 4. Tag: Wismar, Ausflug Ostseebäder und Dampfbahnfahrt Molli. Erster Stopp im Ostseebad Kühlungsborn. Nach einem Spaziergang auf der Seebrücke und dem Genuss der frischen Meeresbrise, besteigen wir die Dampfeisenbahn Molli. Auf schmaler Spur geht es via Heiligendamm nach Bad Doberan. Individuelle Mittagspause in der Hansestadt Rostock und Aufenthalt im Ostseebad Warnemünde. 5. Tag: Wismar, fak. Ausflug Mecklenburger Seenplatte. Ausflug in die weite Landschaft der Mecklenburger Seenplatte. Ausgangsort ist Waren, mit seinen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern. Schifffahrt in dieser reizvollen Gegend. Auf der Rückfahrt sehen wir die einstige Residenzstadt Güstrow. Besonders sehenswert ist das Renaissance-Schloss. 6. Tag: Wismar – Lübeck – Fulda. Vormittags Besuch von Lübeck, der «Königin der Hansestädte». Das Zentrum mit seinen Kirchen, Klöstern, schmalen Gassen, Backsteingebäuden und Bürgerhäusern wurde 1987 von der Unesco in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Anschliessend Weiterfahrt via Hannover und Kassel nach Fulda. 7. Tag: Fulda – Schweiz.

Katalog- SofortPro Person in Fr. preis preis 7 Tage inkl. Halbpension 860.– 775.– Daten 2009 Sonntag – Samstag 05.07.–11.07. 19.07.–25.07. 16.08.–22.08. Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft in guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 6 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Mecklenburger Seenplatte am 5. Tag) Geführte Stadtbesichtigungen in Hamburg mit Hafenrundfahrt und in Schwerin Bahnfahrt Molli Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 165.– Fakultativer Ausflug Mecklenburger Seenplatte 55.– Annullationsschutz 20.– Abfahrtsorte 06.15 Wil ! 06.30 Burgdorf ! 06.40 Winterthur 07.00 Zürich-Flughafen ! 07.20 Aarau 08.00 Baden-Rütihof ! 09.00 Basel ■

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Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

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Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

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Kochen mit der «Saisonküche» > CLAUDIA SEEBERGER

Im Kinderparadies

Die kleinen Künstler Natalie, Jed und Mattia spielten im Kindertheater PurPur Vogel, Nilpferd und Katze im Postauto — das gibt Heisshunger auf Erdbeeren mit gebrannter Creme.

D

er vierjährige Mattia hat heute überhaupt keine Lust, im Kurs des Zürcher Kindertheaters PurPur mitzuspielen. Lieber erzählt er seinem Vater in der Garderobe von einem riesengrossen Postau-

to, was die aufmerksame Theater-pädagogin Claudia Seeberger mithört. Flugs nimmt sie das Thema auf, und schon spielt ein Postauto die Hauptrolle, hält bei den Elfen im Wolkenschloss, holt den Vogel im Paradiesbaum

ab – und der vormals so lustlose Mattia ist als Katze mittendrin in der Geschichte. Für PurPur-Leiterin und «Weltenerfinderin» Claudia Seeberger ist dies nichts Ungewöhnliches: «Ich lasse den Kindern die Freiheit, das zu spielen, was sie gerade bewegt. Wenn vier Kinder Löwe spielen wollen, gibt es eben eine Geschichte mit vier Löwen, und wenn eines nur Zuschauer sein will, ist das auch Natalie, Jed und Mattia (rechts) naschen gern von den Erdbeeren, die ihnen Claudia Seeberger präsentiert.

gut.» Im Kindertheater PurPur existieren keine Begriffe wie «richtig» und «falsch», denn oft entsteht aus Falschem etwas tolLESEN SIE WEITER AUF SEITE 64


64 | Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

les Richtiges, eine Welt voller Überraschungen, die vorher so noch nicht existierte. «Das ist wie auf dem Markt», erklärt die Theaterpädagogin der Saisonküche-Köchin Andrea Pistorius, «da habe ich Löwenzahnsalat im Kopf, seh dann aber roten Rhabarber, und schon stelle ich mein Menü um. Hauptsache, Gemüse und Früchte sind frisch und saisonal.» Genau deshalb habe sie sich auch Erdbeeren gewünscht. Neugierig will die Köchin wissen, ob die Drei- bis Vierjährigen nicht noch etwas klein fürs Theater seien, doch Claudia Seeberger verneint. «Seit ich erlebe, wie fantasievoll meine dreijährige Tochter Klara die Welt betrachtet, bieten wir die Theater-, Mal- und Bewegungskurse nicht mehr nur ab fünf, sondern schon ab drei Jahren an. Die Fantasie ist noch nicht eingeengt, für die Kleinen ist alles und jedes lebendig, da stecken überall Geschichten, die man spielen, singen und malen kann», weiss die 41-Jährige.

Jahr erarbeitet. Und als Drittes engagiert sie auswärtige Truppen, die Kindertheater aufführen. Nur diese Gastspiele werden von der Stadt Zürich subventioniert, die restlichen Betriebskosten müssen selber erwirtschaftet und durch Sponsoren abgedeckt werden. «Geld fehlt an allen Ecken und Enden, das macht mir manchmal Bauchweh», gesteht Claudia Seeberger. Trotzdem macht sie weiter, denn: «Über das Theaterspie-

len können Kinder Ängste abbauen. Dieses Ventil will ich ihnen erhalten.» Andrea Pistorius gibt derweil zum nun braunen Zucker etwas Wasser und erst dann die Milch. Sie bemerkt den erstaunten Blick der Weltenerfinderin und erklärt: «Das Wasser kühlt den Zucker etwas ab, so verbrennt die Milch nicht.» Claudia Seeberger denkt laut darüber nach, dass es in Küche wie in Kunst und Kultur Wis-

sen braucht. «Viele Leute haben Hemmungen, ein Museum oder Theater zu besuchen. Deshalb haben Museen in den letzten Jahren angefangen, die Kinder durch Pädagogen an die Kunst heranzuführen. Dasselbe versuchen wir hier mit dem Theater.» Nicht nur. In einer leistungsorientierten Welt will Claudia Seeberger gerade den älteren Kindern so lange wie möglich Freiräume offenhalten, wo eigene

Einige Schritte zur gebrannten Creme mit Erdbeeren A

B

C

Geduldig warten, nicht hektisch rühren Im Moment richtet sie ihre Aufmerksamkeit auf Andrea Pistorius, die Zucker in einem Topf erwärmt. «Soll ich rühren?», fragt sie die Köchin. «Nein, bloss nicht, das gibt Klümpchen. Den Zucker nur beobachten, damit er nicht zu dunkel wird, das ist alles», rät Andrea Pistorius. «Das ist ja wie bei uns», staunt die Leiterin, «wir dürfen die Kinder auch nicht drängen, sondern müssen auf ihr Mitmachen warten, auch wenn es mal Leerlauf gibt.» 1996 begann die gelernte Theaterpädagogin Kurse für Kinder von 5 bis 16 Jahren anzubieten. Daraus ist 2003 im zürcherischen Enge-Quartier das Kindertheater PurPur entstanden, das sie heute mit ihrem Mann Johannes betreibt. Claudia Seeberger hat ihr Theater auf drei Beine gestellt: auf ein breites Kursangebot, das von rund acht Theater-, Mal- und Bewegungspädagogen bestritten wird, dann auf eigene Theaterproduktionen, die ihr Team mit den 9- bis 13-jährigen Kindern durchs

D

A Viele Zutaten braucht es nicht: süsse Erdbeeren, Eier, etwas Milch, Zucker und Rahm. B Caramelisierten Zucker zuerst mit lauwarmem Wasser, dann erst mit Milch ablöschen. C In einem Kindertheater darf die Schatztruhe mit den Kasperlifiguren nicht fehlen. D Erst wenn die Caramelmasse ganz ausgekühlt ist, wird der geschlagene Rahm vorsichtig daruntergezogen. E Saisonküche-Köchin Andrea Pistorius (links) gibt die Caramelmilch in die Eigelbmischung, während Claudia Seeberger kräftig rührt.

E


à la carte

Ideen eingebracht und Fantasien verfolgt werden dürfen. «Dabei verlieren die Kinder den Blick auf die Realität nie, sie spielen Mobbing oder Zukunftsangst, teils heftig, aber immer mit einem Happy End», erzählt Claudia Seeberger und nascht von der gebrannten Creme.

CLAUDIA SEEBERGER | 65

Gebrannte Creme mit Erdbeerkompott

Dessert für 4 Personen

Text Ruth Gassmann Bilder Stefan Jermann

www.theater-purpur.ch

Zutaten 400 g Erdbeeren 0,5 dl Wasser 20 g Zucker Gebrannte Creme: 2 Eigelb 2 EL Maisstärke 1,6 dl Milch 80 g Zucker 4 EL Wasser 1,5 dl Vollrahm

Zubereitung 1) Erdbeeren in kleine Stücke schneiden. Wasser und Zucker in einer Pfanne aufkochen. Hälfte der Erdbeeren dazugeben und 3—4 Minuten köcheln. Pfanne vom Herd ziehen und Beeren pürieren. Einige der restlichen Erdbeerstückchen für die Garnitur beiseitestellen, alle anderen zu der Erdbeersauce geben und auskühlen lassen. 2) Für die Creme Eigelb mit Stärke, 1 ⁄ 3 der Milch und ¼ des Zuckers in einer Schüssel verrühren. Restlichen Zucker in einer Chromstahlpfanne goldgelb caramelisieren. Vorsichtig erst mit Wasser, dann mit der übrigen Milch ablöschen. Unter Rühren 3—4 Minuten köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Heisse Caramelmilch unter Rühren mit dem Schwingbesen langsam zur Eigelbmischung giessen. Alles zurück in die Pfanne giessen und unter kräftigem Schlagen mit dem Schwingbesen kurz aufkochen, bis eine cremige Masse entsteht. Vom Herd ziehen und sofort in eine Schüssel giessen. Auskühlen lassen. 3) Zum Servieren Rahm steif schlagen und unter die kalte Creme mischen. Erdbeersauce in Gläser verteilen. Gebrannte Creme darüber verteilen. Mit Erdbeeren garnieren.

Mehr Rezepte: www.saison.ch


66 |

à la carte

KOCHTIPPS

Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

TIPPS DER WOCHE

Spinat, gehalt- und kraftvoll Spinat unterscheidet man nicht nach Sorten, sondern nach Aussaattermin und Ernteverfahren. Der Frühlingsspinat hat feine, zarte Blätter und eignet sich gut als Salatzutat. Kräftiger sind Sommer- und Herbstspinat. Am robustesten sind die oft gewellten Blätter des Winterspinats.

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> Ernährungsinfo: Spinat ist reich an Betacarotin, Vitamin C, E und Folsäure. Unter den vielen Mineralstoffen fällt Kalium besonders ins Gewicht. Auch der Eisengehalt ist mit 2,7 mg auf 100 Gramm bemerkenswert hoch — allerdings wurde er wegen eines Rechenfehlers jahrzehntelang noch viel höher geschätzt. 100 Gramm Spinat enthalten 2,7 g Eiweiss, 0,4 g Fett, 0,8 g Kohlenhydrate und 74 kJ/18 kcal.

> Einkaufen und Aufbewahren: Spinat nur für den Tagesbedarf einkaufen (pro Person 300 g zum Kochen, 50 g als Salat), da er schnell an Vitaminen verliert. Locker in einem Sieb bis zur Verwendung kühl stellen. > Vor- und Zubereiten: Dicke Stiele entfernen (Winterspinat), Blätter nur

MM-Kochinfoline Montag bis Freitag, 9 —12 Uhr, 0901 240 244 (erste Minute gratis, dann 1 Franken pro Anruf) Freitag und Samstag, 17.30 —19.30 Uhr, 0901 125 250 Fr. 1.— pro Anruf plus Normaltarif (Fr. 0.08) pro Minute.

kurz, aber mehrmals in viel Wasser waschen, abtropfen und sofort verwenden. Unblanchiert als ganze Blätter oder gehackt mit Zwiebeln oder Knoblauch in etwas Olivenöl nur so lange dünsten, bis der Spinat zusammengefallen ist. Einmal gekocht, gärt Spinat sehr schnell, wobei schädliche Nitrite entstehen. Spinatreste sollen deshalb rasch abgekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. > Serviertipps: Ob als Salat, Suppe, Gemüse oder Wähe, Spinat lässt sich auf viele Arten servieren. Farblich reizvoll wirkt Spinat auch im Risotto, unter Teigwaren gemischt, als Füllung in Omeletten, zu Pouletbrüstchen, zu anderem Fleisch oder zu Fisch als Gemüsebett.

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Fabrice Gaillard aus Charrat.


ihre region

Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

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MIGROS WALLIS

Zwischendurch gibts auch mal ein Kompliment vom Chef: Die Marktstimmung in der Früchte- und Gemüseabteilung ist Anita Imhof gelungen.

«Ich wollte nie sesshaft werden!»

Urs Weissen, der Geschäftsleiter der Migros Brig, feiert 2009 sein 15-Jahr-Arbeitsjubiläum, ist kein Wetterprophet und doch mit halbem Herzen Muotathaler.

A

ls Lehrersohn von ausgewanderten Walliser Eltern ist Urs Weissen in Muotathal geboren und aufgewachsen. Dass es ihn eines Tages zurück ins Wallis verschlagen und er als gelernter Koch in seiner ursprünglichen Heimat sogar sesshaft werden könnte, davon hat er nie geträumt. Doch die Migros-

Familie und die Liebe haben schon andere dazu verleitet, scheinbar fix gespurte Pfade zu verlassen. Urs Weissen, wie kommt es, dass Sie in Muotathal, im letzten Krachen der Innerschweiz, aufgewachsen sind?

Ursprünglich

aus

Unterbäch

stammend, ist bereits mein Vater als Lehrersohn in Naters aufgewachsen. Der Vater wurde dann auch Lehrer, hat eine Gommerin aus Reckingen geheiratet und neun Jahre in Naters unterrichtet. Nach Muotathal hat es die Familie 1955 verschlagen, weil man da einen Lehrer gesucht hat, der auch das Amt als Organist und

Naturbursche in Kittel und Krawatte: Urs Weissen.

Leiter des Kirchen- und Jodlerchors übernehmen konnte. Von wegen Krachen, ich empfehle allen, die das Tal nicht kennen, einmal hinzugehen. Es lohnt sich in jeder Hinsicht. Ich ginge jederzeit wieder zurück. Wenn ich zu LESEN SIE WEITER AUF SEITE 70

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59. E-Mail: sarah.rywalski@migrosvs.ch www.migroswallis.ch


70 | Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

Bei Fabrice Gaillard ist eine alte, verloren geglaubte Tradition lebendig.

E

s war sonnenklar in den 1950er-Jahren: Spargeln kamen einfach aus Charrat. Zu Recht, denn die Gemeinde produzierte mehr als sechs Tonnen Spargeln im Tag! Gegen 1970 starb die Spargelkultur wegen einer Krankheit aus. Daraufhin züchtete die Gemeinde Saillon neue Spargelsorten und wurde zur neuen Hauptstadt der schlanken Stangen. Die Migros Wallis kauft ihre weissen Spargeln bei Fabrice Gaillard aus Charratin.

Am liebsten gehts über Stock und Stein, wenn Urs Weissen mit seinen Bike-Kollegen auf Tour ist. Wo Urs Weissen mit der Gourmet-Formation aufspielt, sind urchige Weisen und gute Stimmung angesagt.

Besuch bin, kann ich von einem Augenblick zum andern die Sprache umstellen, rede den urchigen Dialekt noch so, wie man ihn gesprochen hat, als ich vor über 30 Jahren wegging: «Gümel» sind Kartoffeln, und Kartoffelstock heisst «Gümelistunggis». Beruflich haben Sie dann einen anderen Weg eingeschlagen, warum?

(Lacht) Das wüsste ich auch gerne. Von klein auf wurde aus mir ein urchiger Naturbursche. Mein ganzes Umfeld waren hart arbeitende Bauersleute. Das hat mir imponiert. Als Kind bin ich lieber mit meinen Kollegen heuen und hüten gegangen, als zu Hause über Büchern zu brüten oder am Klavier zu üben. Mein Vater legte aber auch Wert darauf, dass wir den Bezug zum Wallis nicht verlieren. So kam ich in den langen Sommerferien z.B. als Mädchen für alles zur legendären Therese Jaeger in den Gasthof Blatten. Da habe ich übrigens mit dem Trinkgeld fürs Koffertragen und Schuheputzen den Monatslohn übertroffen. Einen Sommerjob hatte ich bei Küchenchef Erwin Imstepf im Hotel Couronne in Brig. Von da an wollte ich Koch lernen, kam dann zu Imstepf in die Lehre im alten Hotel La Poste in Visp.

Also wollten Sie mit der Kochkelle die Welt erobern?

Ungefähr so! Ich war auch gut unterwegs. Als Jungkoch zu einem Hungerlohn in den mondänen Hotels, Geld verdient hat man in der Zwischensaison. In dieser Zeit habe ich rund 30 Mal die Stelle gewechselt, mich hochgearbeitet. Vier Saisons war ich im Kulmhotel in St. Moritz oder im «Metropole» in Interlaken und u.a. Küchenchef im Kursaal Arosa und in Leukerbad. Da habe ich meine Frau Marianne Grand aus Susten kennengelernt. (Schmunzelt) So kam es, wie es kommen musste. Ich nehme an, der Muotathaler musste sesshaft werden und kam zur Migros?

Musste würde ich nicht sagen! Tochter und Sohn waren geboren, als ich mich entschloss, der Familie zuliebe für zwei bis drei Jahre in den Verkauf zu wechseln. 1994 bei der Eröffnung war ich Abteilungsleiter Food in der Migros im Glisergrund. (Lacht) Damals wusste ich noch nichts vom Migros-Virus. Nach zweieinhalb Jahren wurde ich Filialleiter in Steg. Seit rund drei Jahren bin ich jetzt Geschäftsleiter in Brig. Jeden Tag eine ungemein spannende Herausforderung mit 58 Angestellten

im Geschäft und 19 im MigrolinoRestaurant. (Nachdenklich) So viele unterschiedliche Charaktere und doch insgesamt ein wunderbares Team, das macht Freude und spornt an.

Fabrice Gaillard, wie werden Ihre Spargeln angebaut?

Zuerst werden Wurzelstöcke so in die Erde gesetzt, dass die Triebe horizontal wachsen können. Über die Pflanzungen werden dann Erddämme aufgeschüttet. Spargeln sind eigentlich die Triebe eines Wurzelstocks. Sie wachsen unterirdisch und horizontal Richtung Erdoberfläche.

Mit Hemd und Krawatte. Und wo ist der urchige Naturbursche geblieben?

(Lacht schallend) Der steht vor Ihnen! Ich verbringe jede freie Minute in der Natur: mit Wandern, Skifahren, Langlaufen und Biken. Jeden Tag bei jedem Wetter fahre ich mit meinem Militärvelo Jahrgang 1944 zur Arbeit. Eine mehrtägige Veloreise mit meiner Frau gehört zum Jahresprogramm neben Biketouren mit Kollegen, am liebsten über Stock und Stein. Dann habe ich aus der Innerschweiz den Hang zur Volksmusikk mitgebracht. Seit Anfang der 1990er-Jahre spiele ich Handorgel und Schwyzerörgeli, habe vom Tänzer zum Musiker gewechselt und gehöre der Ländler-Formation Gourmet an. Formation darum, weil wir je nach Anlass vom Duo bis zum Quartett aufspielen. Inzwischen erhalten wir Einladungen an Stubete in die ganze Schweiz. Zusätzlich bin ich seit 1999 musikalischer Begleiter der Trachtentanzgruppe Aletsch von Naters. Urchig genug? bb

Bilder Didier Bérard/DR

Evi Kimmig hat die wichtigen Infos für den Chef nach dessen Rundgang bereits ausgedruckt.


ihre region

MIGROS WALLIS | 71

In den 50er-Jahren war Charrat die «SpargelHauptstadt».

Spargelpastetli nach Walliser Art

Spargeln kommen aus Charrat Sobald die Spargelköpfe aus de dem Boden ragen, wird geerntet. Warum ist die Rhoneebene im Spargelanb Zentralwallis für den Spargelanbau so gut geeignet?

durc Die Rhonearme, die früher durch die Region Charrat flossen, haben habe schlammig-sandige Erde hinte hinterlassen, ein idealer Boden für SparSp

geln. In diesem leichten Boden können sie sich mühelos einen Weg in die Höhe bahnen und bis zu fünfzehn Zentimeter pro Tag wachsen. Schnelles Wachstum bedeutet mehr Frische und perfekten Geschmack. Wie werden Spargeln geerntet?

Wir suchen nach Spargelköpfen,

Über Fabrice Gaillard Ü Im Jahr 1955 übernahm Fabrice Gaillard de Betrieb, der vormals von seinem den Gr Grossvater und seinem Onkel geleitet wu wurde. Im Laufe der Jahre hat er die la landwirtschaftliche Fläche versechsfa facht. Er baut vor allem Sommerfrüchte un -gemüse an, hat aber eine Vorliebe für und Sp Spargeln und Aprikosen. Sein Vater un unterstützt ihn bei administrativen Au Aufgaben.

Weissspargel aus Charrat: ein gastronomisches Highlight.

die aus der Erde ragen, oder nach Orten, wo der Boden rissig ist. Zuerst wird die Spargelstange auf einer Seite freigelegt. Dann gleitet man mit dem langen Spargelmesser dem Trieb entlang nach unten und schneidet ihn zuunterst vom Wurzelstock weg. Werden Spargeln nicht maschinell geerntet?

Nicht in der Schweiz. Die Ernte ist darum die schwierigste Arbeitsphase. In einer Stunde werden nur fünf Kilo geerntet. Wann wird geerntet?

Wir fangen normalerweise Anfang April an und ernten dann bis Anfang Juni. Es dauert etwa zwei Wochen, bis wir einen regelmässigen Trott erreicht haben. Schlussendlich hängt das Wachstum vor allem von der Wärme ab. Deshalb ziehe ich Anfang Saison

Rezept Fabrice Gaillard: 1. Spargeln schälen, holziges Ende abschneiden, in Würfel schneiden. 10 bis 15 Minuten im Salzwasser bissfest kochen. Abtropfen lassen und Kochwasser zur Seite stellen. 2. Béchamelsauce zubereiten mit 0,5 dl Kochwasser, ½ Kaffeelöffel Tomatenpüree, 60 g Butter, 80 g Mehl. Einen Schuss Zitrone, Salz, Pfeffer und Muskatnuss hinzufügen. 3. Spargeln in wenig Butter andämpfen, gehackte Frühlingszwiebeln, 200 g Kochschinken und 100 g Rohschinken, in Streifen geschnitten, beigeben. Mit 0,5 dl Fendant ablöschen. Alles in die Béchamelsauce geben, 1 dl Crème fraîche hinzugeben und heiss werden lassen. Spargelsauce in die im Ofen gebackenen Pastetli füllen. Mit Bärlauch, Tomatenwürfeln und gehacktem Schnittlauch garnieren.

auch Plastikplanen über die Dämme, damit ich zwei Wochen früher ernten kann. Was bedeuten Spargeln für Sie?

Ich finde den Spargelanbau sehr lohnend. Das Produkt hat eine grosse Nachfrage, wodurch meine Arbeit sehr aufgewertet wird. Zudem belebe ich eine alte lokale Tradition wieder. Spargel ist das erste Gemüse, das im Jahr angebaut wird. Das ist sympathisch.

Warum sind Weissspargeln so beliebt?

Sie werden nur im Kanton Wallis angebaut, sonst gibt es grünen Spargel. Die Schweiz produziert aber viel zu wenig: 95 Prozent aller im Land verkauften Spargelbündel sind importiert. Weissspargel wird tendenziell als Hauptgericht serviert, Grünspargel als Beilage betrachtet.


Was gibt’s? +

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Abseits von den Touristenzentren, bietet Tabarka kilometerlange Sandstrände, idyllische Buchten und ungestörte Erholung am Strand. Hier können Sie die Ruhe geniessen und ihren Blick über das Meer und das malerische Tabarka schweifen lassen.

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Hier, im auslaufenden Atlasgebirge, weit abseits der Touristenströme, betreten Wanderer und Naturliebhaber eine traumhafte Landschaft. Sie treffen hier auf Naturreservate und eine faszinierende Fauna und Flora von ungewöhnlicher Vielfalt.

Golfen auf Turnierniveau

Eingebettet in dieser pittoresken Landschaft, findet sich einer der schönsten Golfplätze Tunesiens.

Tauchen an der Korallenküste

Taucher schwärmen von der Korallenküste um Tabarka, dem schönsten Tauchspot Tunesiens.

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Seit Jahrtausenden ist diese Gegend eine reiche landwirtschaftliche Region. Die Spuren dieser Epochen sind heute in antiken Stätten besuchbar.

Schon wenige Schritte nach dem Hotelstrand beginnt die breite, kilometerlange Sandbucht und lädt zu einem Strandbummel bis ins Ortszentrum ein (ca. 40 Fussminuten). Anlage: Haupthaus mit Empfangshalle und Sitzgruppen. Lobbybar, Panoramarestaurant , Restaurant à-la-Carte, maurisches Café, Poolbar. 2 Süsswasserpools, ein separates Kinderplanschbecken. Liegewiese, Sonnenterrasse. Hallenbad und Fitnessraum. Internet.

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NEWS NEWS

ERZIEHUNG

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Eingeredetes Elternglück? B

ei aller Liebe: Kinder kosten ihre Eltern jede Menge Nerven, Zeit und Geld. Warum behaupten Mütter und Väter dennoch hartnäckig, die Kleinen seien das grösste Glück auf Erden? Weil es uns eingeredet wird, sagt der englische Psychologe Daniel Gilbert, und weil es die Natur so befiehlt. Denn ohne Hoffnung auf Glücksgefühle würden wir unsere Brut nicht pflegen. In einem Artikel des deutschen Wirtschaftsmagazins «brand eins» vergleicht Gilbert den Elternalltag mit einem Fussballspiel, in dem nach 90 öden Minuten ein wunderbares Tor falle. So ein Match bleibe ihnen als grossartig in Erinnerung.

Neue Frage Wann macht Ihr Kind Sie glücklich? Wenn … > es selber glücklich ist. > es sich gut benimmt. > ich sein Vertrauen spüre. > es in der Schule ist oder schläft.

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Kinder sind für ihre Eltern eine Quelle des Glücks — meistens jedenfalls.

Frage von letzter Woche Haben Sie Erfolg, weil Sie … > viel von sich selbst verlangen? > fleissig und bescheiden sind? > sich gut verkaufen? > gross und stark sind?

30% fleissig und bescheiden sind 9 %gross und stark sind

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MULTIMEDIA

Bilder Plainpicture, pic e, Getty ty Images ges

Grippespiel Für eine völlige Entwarnung bezüglich Schweinegrippe ist es noch verfrüht. Derweil entspannt sich die Webgemeinde beim Online-Game «Swinefighter». Aufgabe: Als Arzt mit einer Riesenspritze bewaffnet möglichst viele Schweine piksen. www.swinefighter.com

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Wissen macht gesund Reiche leben gesünder und länger: Das weiss man zwar schon seit Jahren, nun liefert die Beratungsagentur Innovage aber die Erklärung dafür. Wohlhabende Menschen sind meist gut gebildet und wissen über gesunde Ernährung Bescheid, während bildungsferne Familien über die Risiken eines ungesunden Lebensstils weniger informiert sind. Innovage wird vom Migros-Kulturprozent realisiert und stellt ihr Wissen Non-ProfitOrganisationen unentgeltlich zur Verfügung. www.innovage.ch

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Lebenslang verliebt Über 20 Jahre verheiratet und noch immer verliebt wie die Turteltauben? Wenn Paare dies erzählen, ernten sie oft nur ungläubige Blicke. Nun zeigten Forscher der State University of New York, dass es auch in langjährigen Partnerschaften noch kräftig funken kann. Sie schauten mittels Computertomograf ins Hirn von Paaren, die im Schnitt 21 Jahre verheiratet und nach wie vor verliebt waren. Das Resultat: Zeigte man ihnen ein Bild ihrer Angebeteten, wurden die gleichen Hirnregionen aktiviert wie bei frisch Verliebten.


76 | Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

Leicht anzulocken: Gibt es Futter, kommen die Tauben in Scharen.

Geliebt und gehasst

Die einen nennen sie die Ratte der Lüfte, die anderen sehen in ihr eine liebenswerte Mitbewohnerin, die unsere Zuwendung verdient: Die Stadt- oder Strassentaube polarisiert.

M

an erkennt sie an ihren prall gefüllten Plastiksäcken, mit denen sie in der Stadt um Bäume herum Körner streuen. Oder an ihren schwer beladenen Einkaufswagen, mit denen sie Goldhirse, gequetschte Haferflocken, Maiskörner und Vogelfutter durch die Strassen transportieren: Taubenmütter findet man in den meisten grösseren Städten. Doch sie versuchen diskret zu sein, um nicht den Zorn von Taubenhassern auf sich zu ziehen. Denn grosse Taubenpopulationen


besser leben Tauben sind gute Navigatoren

schönsten gelegene steht auf dem Lindenhof über der Limmat. In diesem kleinen Taubenschlag werden jedes Jahr rund 150 Eier gegen Attrappen ausgetauscht – das sind 150 Nachkommen weniger. Geburtenregelung leicht gemacht.

> Im dritten Jahrtausend vor Christus wurden Tauben noch als Navigationshilfe auf Schiffen eingesetzt. Im Taubenschnabel befinden sich winzige Magnetteilchen, die das Magnetfeld der Erde wahrnehmen können. Und: Die Vögel fliegen in Richtung des nächstgelegenen Ufers, das eine aufsteigende Taube auf 35 Kilometer Distanz noch vollkommen scharf sieht. > Die Taube ist noch immer Fleischlieferant, und ihr Kot ist hochwertiger Dünger. Auch Brieftaubensport und Zucht von Rassetauben werden nach wie vor gepflegt. > Die Taube ist Symbol für Frieden, Liebe, für den Heiligen Geist, Unschuld oder die Seele von Verstorbenen.

Bilder Plainpicture, René Ruis, Vera Hartmann, Tierwelt

Überall zu Hause und nirgends willkommen

sind ein Problem für eine Stadt. Trotzdem haben die Taubenmütter prominente Filmauftritte in «Mary Poppins» oder in «Kevin allein in New York». Ihre Freunde sind die Tauben, die ihre Wohltäterinnen kennen und von allen Seiten auf sie zufliegen, sobald sie mit ihrem vielversprechenden Gepäck auftauchen. Auf der anderen Seite stehen die Behörden, welche die Taubenpopulationen in Schach zu halten versuchen. Zum Beispiel mit eigenen Taubenschlägen. Die Stadt Zürich hat deren fünf. Der am

Doch das ist laut dem Taubenwart der Stadt Zürich, This Schenkel, nur ein Tropfen auf den heissen Stein: «Die Mehrheit der Tauben nistet nicht in Schlägen. Da die Stadttauben Abkömmlinge der Felsentauben sind, fühlen sie sich rund um unsere Häuser sehr wohl.» Sie nisten überall, wo sich Gelegenheit bietet: hinter einseitig geschlossenen Fensterläden, in Dachstöcken, auf Klimaanlagen. Die einzige effektive Regulierung der Taubenpopulation geht über das Futter. Brauchen die Tauben mehr Zeit für die Futtersuche, bleibt ihnen weniger für die Fortpflanzung. In der Zürcher Innenstadt leben rund 4000 Tauben, was die einen freut. Andere aber ärgern sich über sie und gelangen oft an This Schenkel. «Während der warmen Jahres-

zeit bekomme ich wegen Tauben rund dreissig Anrufe pro Tag, im Winter sind es zwischen drei und fünf.» Stadtbewohner klagen über das Gurren, bangen um die eigene Gesundheit, fragen, was sie mit einem brütenden Taubenpaar tun sollen. Schenkel rät: «Wer keine Tauben unter dem Dach will, sollte sie ständig stören. Man muss dabei aber beharrlich sein, denn die Tauben sind es auch.» In der Stadt Zürich leben auch drei Wanderfalkenpaare, welche die Taubenschwärme immer wieder aufschrecken. «Die Falken fressen zwar Tauben, doch das hat auf deren Populationsgrösse keinen Einfluss. Aber sie bringen Stress – die Tauben kommen weniger dazu, ihren Nachwuchs aufzuziehen», erzählt Schenkel. Während man in Venedig mit einer Busse von 500 Euro gegen das Taubenfüttern vorgehen will, hält This Schenkel nichts von einem Verbot. «Es wäre nur ein weiteres Verbot, das man nicht durchsetzen kann. Es ist harmlos, wenn eine Grossmutter mit ihren LESEN SIE WEITER AUF SEITE 79

TIERE | 77

Basel hat die Tauben im Griff

> Beim Basler Modell stehen acht kontrollierte Taubenschläge im Mittelpunkt. Ein Taubenwart betreut die Schläge, reinigt sie regelmässig, kontrolliert die Tiere und tauscht wenn nötig Eier aus. > Die Bevölkerung wurde aufgeklärt, dass das Füttern von Tauben den Tieren mehr schadet als nützt. Das Motto lautet «Tierschutz ist: Tauben nicht füttern!». > Mit diesen Massnahmen sank innerhalb weniger Jahre die Population von Strassentauben sichtbar.

Belastungen und Gefahren > Viele Nachkommen, langes Leben: Taubenpaare können bei guten Bedingungen bis zu zwölf Junge pro Jahr aufziehen — bei einer Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren. > Taubenkot: Eine Strassentaube scheidet etwa 12 Kilo Kot pro Jahr aus — ein idealer Nährboden für Schimmelpilze. Zusammen mit Wasser entstehen Säuren, die kalkhaltigen Stein auflösen und in diesen eindringen. Gefriert das Wasser, kommt es durch Frostsprengung zu Schäden, zum Beispiel an Gebäuden. > Hygiene: Tauben sind Träger von Parasiten und Krankheiten wie Taubenzecken, Taubenflöhen oder der Papageienkrankheit. Zum Teil können diese auch für den Menschen gefährlich beziehungsweise unangenehm werden.

Viel Futter — mehr Tauben

Wenig Freude an dieser Aufgabe: This Schenkel, Taubenwart der Stadt Zürich, fängt mit solchen Käfigen Tauben ein.

> Das Nahrungsangebot bestimmt die Grösse einer Taubenpopulation. Daher nicht regelmässig füttern, immer wieder verscheuchen.


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ohne teure und aufwendige Eingriffe. Wissenschafter haben nämlich einen natürlichen “Fettabsauger” entdeckt, der Fettzellen in Ihrem Körper zum Aushungern zwingt. Durch seine fettbindende Wirkung gilt er als der beste natürliche “Fettfresser” aller Zeiten. Jetzt hat man aus diesem geheimnisvollen Stoff eine neue, unglaublich wirk same Schlank-Kapsel mit dem Namen REDUZELL36 entwickelt.

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Wieso werde ich schlank?

Weil das vom Körper benötigte Fett für Energie aus Ihren Fettreserven abgesaugt wird und über die Blutbahnen zurück an die Muskeln geht, dort wird das Fett für Energie verbrannt. Das Ergebnis: Lästige Fettpolster verschwinden. Sie werden wieder sexy schlank, vor allem an den typischen Problemzonen wie am Gesäss, an den Hüften, Schenkeln, am Bauch und an den Armen.

Die Idee ist so genial wie einfach!

Genial: Weil Reduzell-Kapseln dafür sorgen, dass dickmachendes Fett aus der Nahrung, das zu den Fettzellen gelangen will, gleich gebunden und abgeführt

Können Reduzell-Kapseln der Gesundheit schaden?

Nein. Im Gegenteil. Denn die natürlichen Wirkstoffe lösen das Problem nicht auf chemischem Weg, sondern natürlich und biologisch. Reduzell36 ist ein Medizinalprodukt (CE 0297) und geeignet zur Behandlung von Übergewicht. Reduzell36 wird in Deuschland hergestellt und ist ohne Chemie, dass gibt Ihnen die nötige Sicherheit um ohne Bedenken abzunehmen. Auch für Diabetiker geeignet.

Wann und wie oft muss ich die ReduzellKapseln einnehmen?

Wer schnell abnehmen will, nimmt vor jeder Mahlzeit zwei Kapseln mit einem Glas Wasser. Jede Kapsel kann rechnerisch max. 25 Gramm Fett, absaugen. Reduzell36 darf über längere Zeit eingenommen werden.

Plötzlich sind Ihre Fettpolster verschwunden!

Wenn Sie jetzt schnell Ihre unschönen Fettpolster verlieren

Das berichten uns Reduzell-Kunden!

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Habe schon viel übers Fettabsaugen gelesen. Wollte es aber zuerst mit REDUZELL probieren. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Dank der Intensiv-Kur habe ich schnell 8,4 Kilo abgenommen und mein Mann 7,3 Kilo. Super!! Habe REDUZELL ausprobiert, weil es auch in der Apotheke verkauft wird; das gab mir die nötige Sicherheit. Würde es nicht mehr zurückgeben, weil ich damit 7 Kilo in kurzer Zeit abgenommen habe. Ein tolles Produkt, kann es nur empfehlen. Ich habe schon alles ausprobiert mit mässigem Erfolg. Seit ich REDUZELL nehme, purzeln meine Pfunde richtig. Ich bin nur 1,54 m gross und wog 79 Kilo, jetzt habe ich es geschafft und bin nach 2 Wochen auf 63 Kilo ... Ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich ca. 11 Kilo abgenommen habe, ohne gross umzustellen. Diese REDUZELL-Kapseln sind wirklich echte “Fettfresser”, ich trage heute wieder meine frühere Kleidergrösse 36. Ich habe REDUZELL ausprobiert und normal weitergegessen und dabei 5,4 Kilo in 13 Tagen abgenommen. Meine Cholesterinwerte sind auch gesunken. Reduzell36 trägt auch zur Senkung erhöh ter Fettstoffwechselwerte bei und die natürlichen Ballaststoffe sättigen Sie und verringern das ewige Hungergefühl.

Ich wollte schnell 9 Kilo abnehmen! In 20 Tagen habe ich’s geschafft. REDUZELL ist das Beste, was ich bis jetzt probiert habe. Sehen Sie, mein Bierbauch ist weg! Kann es nur bestens weiter empfehlen.

wollen, bestellen Sie gleich das neue Reduzell36 zum Abnehmen. Es ist nicht ganz billig, aber sehr effizient und sehr wirksam. Sie zögern noch oder zweifeln an der Wirkung, weil Sie schon so viel versucht haben und bis jetzt hatt gar nichts geholfen ? Dann machen Sie jetzt einen letzten Versuch! Tausende haben mit Reduzell36 abgenommen, es gibt überhaupt keinen Grund weshalb es bei Ihnen nicht auch funktionieren sollte. Reduzell36 kann Ihr Fett absaugen und die unschönen Pfunde verschwinden lassen. Wenn Sie jetzt abnehmen möchten rufen Sie uns an wir beraten Sie unverbindlich oder bestellen Sie gleich mit dem neben stehenden Bon.

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Wenn Sie nichts mehr essen würden, nähmen Sie ab oder würden verhungern. Das ist genau die Methode, die das neue Reduzell36 mit Ihren Fettzellen macht. Reduzell entzieht Ihren Fettzellen die Nahrung und lässt diese verhungern. Das zwingt Ihren Körper, Fettreserven aus Ihren Fettpolstern abzusaugen, um diese für Energie zu verbrennen.

wird. Einfach: Weil dadurch erhalten Ihre Fettzellen keine neue Nahrung mehr und hungern aus. Der Körper greift nun auf vorhandenes Fett aus Ihren Fettpolstern um Energie zu erhalten und baut so Kilo um Kilo ab.

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Wie funktionieren die Reduzell-Kapseln?

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Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gazin gaz in 20, 11. 11. Mai Mai 2009 2009

TIERE R | 79

Teil des Stadtbildes: Tauben und Möwen auf dem Zürcher Lindenhof.

Enkeln ab und zu Vögel füttert. Das Problem ist das regelmässige Füttern.» This Schenkel hat Tauben gern. «Ich finde es schrecklich, dass ich jedes Jahr 4500 Tiere töten muss, weil es zu viele hat. Gerne würde ich nur noch kranke und verletzte Tauben abschiessen.» Doch sein Wunsch kann nur in Erfüllung gehen, wenn einerseits die Vögel nicht mehr regelmässig von der Bevölkerung gefüttert werden, sich andererseits die Stadtbewohner Tauben gegenüber toleranter zeigen und nicht

immer gleich den Taubenwart aufbieten, wenn sie sich mal gestört fühlen. This Schenkel wird weiterhin in den Strassen und Gassen von Zürich den Taubenfrauen begegnen und sie freundlich grüssen – und hoffen, dass die Einsicht einkehrt «Tierschutz ist: Tauben nicht füttern!».

Dagmar Steinemann

Weitere Infos: Broschüre «Die Strassentaube» von Daniel Haag-Wackernagel, herausgegeben vom Tierschutz beider Basel. www.stadt-zuerich.ch/gsz («Tiere & Pflanzen») www.stadtluzern.ch («Projekt Stadttauben»)

Besondere Fähigkeit der Taube: Sie kann ab dem Hahnen trinken.

DAS SAGT DER EXPERTE

Paul Huber ist Präsident des Verbandes Rassetauben Schweiz mit 2000 Mitgliedern. An der jährlichen nationalen Ausstellung sind jeweils gegen 3000 Tauben zu bewundern. Während die Stadttaube oft verschrien ist, wird die Rassetaube gehätschelt und gepflegt.

«Früher war die Taube ein Nutztier» Wie kommt man auf die Taube? Es ist einem fast immer in die Wiege gelegt. Ich wuchs auf einem Bauernhof mit einem Taubenschlag auf, und die Tiere haben mich fasziniert. Jetzt züchte ich seit 35 Jahren Tauben. Im Moment halte ich gegen 150 Stück. Was gab den Anstoss, um mit der Rassezucht zu beginnen? Zuerst züchtete man Tauben auch in der Schweiz als reine Nutztauben, also zur Fleischgewinnung. Später

wurde es zur Liebhaberzucht edler Rassetauben. Heute haben wir rund 400 anerkannte Taubenrassen mit dem jeweiligen Standard, wo festgelegt ist, wie der Vertreter einer Rasse auszusehen hat. Wahrscheinlich kämpfen Sie ja auch in Ihrem Verband mit Nachwuchsproblemen. Leider ja, so wie in vielen anderen Verbänden. Das Freizeitangebot ist heute so vielfältig. Dazu kommen auch Platzprobleme — nicht jeder

hat genügend Platz für eine grosse Voliere. Ausserdem hielt man Tauben früher auch als Nutztiere, was aber heute in der Schweiz kaum mehr der Fall ist.

zum Beispiel die Kropftaube. Ich hatte eine, die begleitete mich überall hin. Es kann eine sehr schöne Beziehung zwischen Mensch und Tier entstehen.

Wird man als Taubenzüchter nicht schräg angesehen? Die Stadttauben geben den Tauben einen schlechten Ruf. Wir Züchter hegen und pflegen die Rassezucht.

Warum gibt es trotzdem noch immer einen so grossen Fanclub von Taubenzüchtern? Da Tauben in Schwärmen leben, sind sie einfacher zu halten, als zum Beispiel Kaninchen. Man kann auch mal zwei oder drei Wochen in die Ferien gehen.

Was gibt einem eine Taube? Es gibt sehr zutrauliche Rassen wie


80 | Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

Insel im hektischen Alltag: Mindestens einmal am Tag zieht sich der vielbeschäftigte Pädagoge Willi Müller auf seine Hängematte zurück.

Hängen lassen und Lebenskraft tanken Volle Batterien und ein ausgeglichenes Leben: Durch eine bewusste und konsequente Einteilung der Kräfte kann das jeder erreichen.

F

ast jede und jeder beklagt sich heutzutage, ständig müde zu sein und den «Akku» nicht mehr voll zu kriegen. Abhilfe versprechen Bücher und Energieseminare. Wer sich konsequent Rechenschaft darüber ablegt, was Kraft gibt und was sie raubt, kann den Weg zum ausgeglichenen Energiehaushalt aber auch ohne fremde Hilfe schaffen. Wer kann heute schon von sich behaupten, trotz anspruchsvollem Job, Familie, intensiver Hobbys und aktiver Beteiligung an der Hausarbeit fit und voller Energie

zu sein? Der 52-jährige Willi Müller, Leiter der Intensivweiterbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich, ist ein solcher Exot. Nach jahrelangem Studium von psychologischer und philosophischer Literatur und durch den bewussten Umgang mit seinem Körper hat er gelernt, so zu leben und zu arbeiten, dass seine Energiebilanz meistens ausgeglichen ist. «Unsere Energie ist der Schlüssel zu besserer Leistung und mehr Lebensfreude», sagt Verena Steiner, Autorin des Rat-

gebers «Energiekompetenz». «Allerdings gehen Vielbeschäftigte oft unklug mit ihren Kräften um. Sie meinen, sie müssten den ganzen Tag auf Hochtouren laufen und gönnen sich keine Pausen.»

Dem eigenen Rhythmus folgen Der Rat der Biochemikerin, die als Kursleiterin Menschen lehrt, besser mit ihren Ressourcen umzugehen, lautet: Den eigenen Rhythmus von energetischen Hochs und Tiefs im Tagesverlauf zu berücksichtigen. Das führe zu

besseren Resultaten und auch zu weniger Stress. Willi Müller hat die Bedürfnisse seines Körpers schon früh erkannt. Er steuert seine Aktivitäten bewusst und sorgt für regelmässige Erholungsphasen. Schon als junger Mann mit gut bezahltem Mittelschullehrerjob realisierte der Zürcher, dass er seine Prioritäten ganz bewusst setzen muss, wenn er fortan nicht nur für den Beruf existieren und sich davon auffressen lassen will. Nach der Geburt des ersten Kindes reduzierte er deshalb sein Pensum


besser leben

Anti-Stress-Tipps Stress ist negative Energie. Er lässt sich nicht immer vermeiden, daher sind schnell wirksame Strategien zum Stressabbau nötig. Ratschläge von «Zeit-Guru» Lothar Seiwert. Der Deutsche ist Autor zahlreicher Bücher, Seminarveranstalter, Redner und Coach. > Bewegung ist der beste Weg aus der Stressfalle. > Gehen Sie so oft wie möglich in die Natur. Geniessen Sie die frische Luft und das Sonnenlicht. Öffnen Sie mehrmals täglich das Fenster. > Reden Sie sich den Stress von der Seele, notfalls allein im Auto auf einem Parkplatz.

an einer Berufsschule auf siebzig Prozent, verteilt auf zweieinhalb Arbeitstage. Während der zweiten Wochenhälfte war er Hausmann, seine Frau ging arbeiten. Diese Aufteilung sei für ihn ideal gewesen, sagt er, weil ihn jede dieser beiden Welten auf unterschiedliche Weise gefordert und einen Ausgleich zur anderen geboten habe. Um trotz beachtlicher Doppelbelastung immer mal wieder abschalten zu können, richtete sich Willi Müller einen Ruheort ein: eine Hängematte mitten in der Wohnung, in die er sich mindestens einmal pro Tag – nach dem Mittagessen oder nach der Arbeit – für eine Viertelstunde zurückzieht. Damit setzte der Pädagoge schon vor 25 Jahren um, was gestresste Zeitgenossen heute erst in Energieseminaren lernen müssen: dem Körper immer wieder Pausen zu gönnen. Die Biochemikerin Verena Steiner – auch sie eine Befürworterin des Nachmittagsschläfchens – erklärt dazu: «Unser Organismus hat die Fähigkeit zu ständiger Regeneration, vorausgesetzt, wir leisten uns

> Lachen Sie oft. Denn Lachen hemmt die Produktion der Stresshormone Adrenalin und Cortisol und sorgt für eine bessere Sauerstoffzufuhr. > Schalten Sie immer wieder ab. Kleine Auszeiten an einem Ruheort. TV zur Entspannung ist kontraproduktiv, da das Gehirn mit Informationen überfüttert wird. > Machen Sie Pausen. Kleine Unterbrechungen des Arbeitsprozesses erhöhen die Produktivität. Wichtig sind auch die grossen Pausen, wie Ferien. > Essen Sie richtig. Viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte gleichen stressbedingten Vitaminmangel aus. > Täglich mindestens zwei Liter Wasser trinken und sich ab und zu ein Vollbad gönnen. > Atmen Sie nicht hastig und flach, sondern bewusst ein und aus, zehn Sekunden lang. Tipps aus Lothar J. Seiwerts mehrfach aufgelegtem Klassiker «Wenn du es eilig hast, gehe langsam».

nach einer Anstrengung die nötige Entspannung. Wer ständig im Dauerstress lebt, brennt früher oder später aus.» Willi Müller ist überzeugt, dass er vor allem aus zwei Gründen nie riskierte, in ein Burn-out zu geraten: viel Bewegung und die Fähigkeit, sich Ziele zu setzen und diese konsequent zu verfolgen. Körperliches Training bringt erwiesenermassen den Ausgleich zur geistigen Anspannung, weil dabei die Stresshormone besser abgebaut werden. Der ehemalige Spitzensportler und Judotrainer spielt Fussball, Squash und Badminton, joggt und schwimmt oder macht Yoga. Für seine Trainings nutzt er häufig die Mittagspause.

Energiekiller erkennen und eliminieren Körperliche Aktivität, um frische Energie zu erlangen, erachtet auch Autorin Verena Steiner als ebenso wichtig wie Entspannung und Erholung. Neue Kraft gewinne man überdies, wenn man seine Ressourcen aktiviert, sich Ziele setzt und die persönlichen Stärken weiterentwickelt. Für Willi Müller besteht dies in der exakten Planung seiner Zeit. «Mich strukturieren» nennt er es. Er versucht, auf hektische Tage ruhigere folgen zu lassen. Er musste lernen, Nein zu sagen, wenn man ihm zu viel aufbürden wollte. Nein sagt er auch zur Erreichbarkeit rund um die Uhr. Anrufe beantwortet er nie direkt, sondern er reagiert auf die hinterlassenen Nachrichten. Auch Mails werden nach Priorität bearbeitet. «Reduce To the Max!» nennt dies Energieexpertin Verena Steiner und rät, man solle über die Bücher gehen und überlegen, wo die Energiefresser seien und was sich vereinfachen oder streichen lasse. Willi Müller verzichtet heute auf Projekte oder Aktivitäten, wenn er realisiert, dass andere wichtige Bereiche darunter leiden könnten, oder wenn ihm schlicht die Energie fehlt. Die Ausgewogenheit seiner höchstens sieben «Lebensrollen» – Partnerin, Kinder, Sozialleben, Beruf, Sport, Beratungstätigkeit sowie Musse – ist sein tagtäglich angewandtes Rezept der Work-Life-Balance.

IN FORM | 81

BUCHTIPPS > Lothar J. Seiwert: Balance Your Life. München, Piper, 2006 > Lothar J. Seiwert: Das BumerangPrinzip: Don’t hurry, be happy. München, Gräfe & Unzer, 2005 > Verena Steiner: Energiekompetenz. Pendo, 7. Auflage, 2009, Knaur 2007

Dieser dauernde Bewusstseinsprozess erfordert nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch viel Selbstdisziplin. Willi Müller hat beides und setzt es erfolgreich um. Das unterscheidet ihn von den meisten Mitmenschen, die zur Verbesserung ihrer Energiebilanz zuerst die Anleitung von Fachleuten benötigen. Oder wie Verena Steiner formuliert: «Je mehr man übers Thema erfährt, desto eher geht einem ein Licht auf.» Text Martina Novak Bild Vera Hartmann

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84 | Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

AURELIA IN DEN USA: DAS TAGEBUCH Die Zürcher Gymischülerin (16) lebt im Austauschjahr in Michigan, nahe Detroit.

Die Krise wird langsam spürbar

Auf den ersten Blick wirkt alles normal und gut. Doch beim zweiten Hinschauen sieht man die Löcher in den Dächern, überall rostende Autos, und man erlebt die Grossausverkäufe in den Supermärkten. Meine Gastmutter arbeitet als Kutscherin. Sie lebt von diesem Job und so auch von den Kunden mit etwas Money. Die meisten Amerikaner sind aber knapp bei Kasse und sparen beim Trinkgeld. Das spüren meine Gastfamilie und ich sofort, wir haben weniger Geld zum Leben. Nun muss meine Gastmom einen Zusatzjob finden, um die monatlichen Rechnungen zu bezahlen und das Dach über dem Kopf nicht zu verlieren. Hier in den United States sind die Verhältnisse ganz anders als in der Schweiz: Ein Kinobesuch etwa kostet ganze 7.50 Dollar, aber schon für 5 Dollar bekommt man ein rechtes Zmittag. Viele Menschen können sich jedoch nicht einmal mehr ihre eigene und die Grundversicherung ihrer Kinder leisten. Meine Kollegen müssen ihren Vätern und Müttern quer durch Amerika nachreisen, weil diese an einem anderen Ort ein besseres Jobangebot haben. Die Krise belastet die Amerikaner auch psychisch: Jeder macht sich Sorgen um seine Zukunft und hofft, dass nichts Unerwartetes die Finanzplanung auf den Kopf stellt.

Nachhilfe für Grosseltern

Kinder kommen ganz gross raus: Wenn die Jungen den Alten beibringen, wie Handy und Computer funktionieren, werden sie für einmal die Lehrer.

D

reizehn Kinder von Jungwacht/Blauring Degersheim SG rücken im Mehrzwecksaal des Schulhauses Tische und Stühle zurecht. An diesem Mittwochnachmittag werden die Kinder zu Lehrern: Sie zeigen älteren Leuten, wie man ein Mobiltelefon bedient. Auf ihre Rolle haben sie sich gut vorbereitet. Oliver Zaehner, Scharleiter der Jungwacht und Betreuer des Projekts, wiederholt das Wichtigste: «Lasst die Senioren selber machen, nehmt ihnen nie das Telefon aus der Hand! Ihr habt Zeit. Es macht nichts, wenn etwas erst nach dem zwanzigsten Mal klappt.»

Mit zögernden Schritten erscheint die erste Kursteilnehmerin in der Tür. Zwei Mädchen führen sie zu einem Tisch. «Mit mir müsst ihr Geduld haben, ich kapiere diese Sachen nicht so schnell», sagt die Dame entschuldigend. Die Mädchen beschwichtigen: «Das spielt keine Rolle.»

«Welche Taste muss ich jetzt drücken?» Kinder bringen Senioren bei, wie man mit neuen Technologien umgeht, das ist die Idee des Vereins CompiSternli. Gegründet hat dieses generationenübergreifende ProjektdieDavoserHeilpädagogin

und Informatiklehrerin Rahel Tschopp (siehe Box Seite 85). Im Sommer 2006 begannen die ersten CompiSternli in Davos, Senioren den Umgang mit Computern zu zeigen. Inzwischen gibt es Computerkurse in verschiedenen Gemeinden. In Degersheim starten nun die ersten Handykurse. «Muss ich jetzt die rote oder die grüne Taste drücken, damit es läutet?», fragt die 70-jährige Margrit Störi, zu ihren beiden Lehrern Stefan (13) und Manuel (14) gewandt. Bereits hat sie alle ihre wichtigen Nummern eingetippt und gespeichert. «Ich habe sogar ein Kompliment vom Herrn Leh-


besser leben

ERZIEHUNG | 85

DAS SAGT DIE EXPERTIN Rahel Tschopp (38), Initiantin von CompiSternli

«Kinder sind sehr geduldige Lehrer» Rahel Tschopp, verschiedene Organisationen bieten Handyund Computerkurse für Senioren an. Warum kamen Sie auf die Idee, Kinder als Lehrer für Senioren einzusetzen? Die Kinder schätzen es enorm, «Lehrerlis» zu spielen. Sie haben — im Gegensatz zu den Erwachsenen — viel Geduld. Sie haben einen einfachen technischen Wortschatz, erklären anschaulich. Gruppenkurse überfordern viele ältere Personen. Wir bieten eine Eins-zu-eins-Betreuung; das ist in der Wirtschaft praktisch nicht bezahlbar. Unsere Kurse sind übrigens nicht nur für Senioren; wir bieten sie an für Leute ab 40 Jahren.

Laurenzia als Lehrerin: Geduldig erklärt sie Hanni Looser das Handy.

Austausch unter den Generationen Die CompiSternli-Kurse werden von der gemeinnützigen TerzStiftung unterstützt. Sie vertritt die Interessen älterer Menschen und engagiert sich für ein positives Altersbild in der Gesellschaft. CompiSternli macht sie beim Zielpublikum bekannt. Seit letztem Herbst arbeitet die Migros an gemeinsamen Projekten mit der TerzStiftung und bezieht sie bei der Gestaltung von generationenverträglichen Angeboten mit ein. Info: www.terzstiftung.ch

rer bekommen», sagt sie lachend. Am Nebentisch versucht die 72-jährige Betty Künzler die Tastensperre einzuschalten. Sie hat ein älteres Handy mitgebracht. Die Tochter habe es ihr gegeben – es blieb unbenützt. Als sie vom CompiSternli-Kurs hörte, gab sie sich einen Ruck. «Es gehört dazu, dass man das kann», meint sie. Die 13-jährigen Lehrerinnen Céline und Julia brauchen nur Sekunden, bis sie mit dem Telefonmodell zurechtkommen. Céline beantwortet alle Fragen von Frau Künzler, und Julia notiert jeden Schritt ins Arbeitsheft. So kann die Kursteilnehmerin später nachschauen.

Gibt es keine Autoritätsprobleme? Die älteren Personen akzeptieren, dass die Kinder mit den neuen Technologien aufgewachsen sind und deren Handhabung schneller verstehen. Die Kinder verstehen es scheinbar besser als wir Erwachsenen, ihr Wissen auf eine einfache Art weiterzugeben. Oft motivieren sie ihre «Schüler» allein durch ihre «herzige», offene und ehrliche Art.

Am Nebentisch schreibt Abraham Looser (70) sein erstes SMS. «Die Buchstaben sind klein», stöhnt er. «Wo ist das L? Aha, ja, man muss nur suchen.» Looser, pensionierter Landwirt, kam mit seiner Frau Hanni (65) in den Kurs. Als «Rösseler» ist er oft mit Pferden unterwegs. Da könne es nicht schaden, wenn man ein Handy dabei habe. Am Tisch von Meinrad Meier (83) ertönt der erste Klingelton. Im Unterricht hat er gelernt, was er wissen will. Er bedankt sich bei den Lehrerinnen Carolin (12) und Alyssa (13) und steckt ihnen einen «Batzen» für die Vereinskasse zu, der Kurs ist gratis. «Sie haben es

Was lernen die Kinder dabei? Sehr viel. Sie steigern ihr Selbstwertgefühl. Sie erlernen den höflichen Umgang mit älteren Personen. Sie lernen, technische Geräte sinnvoll zu nutzen und kritisch zu hinterfragen. Sie erleben, wie einfach es ist, Freude zu bereiten. Sie hören, was ältere Personen zu erzählen haben, und werden sich bewusst, wie rasant sich Technologien entwickeln. Wie ist die Nachfrage nach den CompiSternli-Kursen? Gross. Viele ältere Personen nehmen lange Anfahrtswege in Kauf. Wir suchen laufend Personen, die ein Projekt in ihrer Gemeinde lancieren wollen. Ab sofort können beim Projekt Mobile Primarklassen mitmachen. Lehrpersonen erhalten pfannenfertige Schulungsunterlagen und während der Projektdauer sogar die Handys. Diese werden uns von Swisscom zur Verfügung gestellt. Interessierte können sich gerne bei uns melden.

Interview Lisa Inglin

Infos: www.compisternli.ch

gut erklärt und waren geduldig», lobt er die Mädchen. Es sei schön, von Kindern zu lernen. Man nehme es eher an als bei Erwachsenen. Auch Carolin und Alyssa sind zufrieden. «Es ist ein gutes Gefühl, wenn man einer älteren Person etwas beibringen kann.» Text Lisa Inglin Bilder Véronique Hoegger

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besser leben

Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

AUTO | 87

Conny, Raoul und Jan (von links): Mit dem Subaru Impreza verabschieden sich die Schwinnens.

FAMILIE SCHWINNEN TESTET ZUM LETZTEN MAL.

Ein sanfter Boxer

Der neue Subaru Impreza ist der erste serienmässige Boxer mit Diesel auf dem Markt. Laufruhe und tiefer Verbrauch überzeugen unsere Testfamilie Schwinnen.

C

onny Schwinnen weiss, was sie will: selbst gemachtes Bärlauch-Pesto. Dazu lotst sie beim Sonntagsausflug ihre beiden Männer der Familie Richtung Wald, wo sie jedes Jahr ein paar verborgene Plätze mit dem feinen Kraut aberntet. «Der Motor tönt aber seltsam», meint Sohn Jan. «Der boxt sich halt durch», grinst sein Vater Raoul am Steuer. «Die meisten Subarus haben einen Boxermotor.» Dieser Impreza hier verfüge sogar über einen Boxer-Dieselmotor – «den weltweit ersten in einem Serienauto», erklärt Raoul. Die Entwicklung war schwierig und hat viele Jahre gedauert. Das Prinzip des Boxermotors: Beim normalen Verbrennungsmotor bewegen sich die Kolben in den Zylindern hinauf und herunter. Im Boxermotor sind sie liegend montiert – sie gehen also hin und her. Hauptvorteil ist eine grössere Laufruhe. Und die Abmessungen sind kompakter – der Motor kann tief in der Karosserie eingebaut werden, was für einen tiefen

Schwerpunkt und damit bessere Fahreigenschaften sorgt. Auch der sonore Klang mit ratterndem Unterton sei typisch für Boxer. «Früher hatten der VW Käfer und der Citroën 2CV solche Antriebe – heute eigentlich nur noch Porsche», erinnert sich Raoul.

Familie Schwinnen verabschiedet sich Der Diesel ist auch viel weniger durstig als mancher Subaru-Benziner. Ein weiteres Kaufargument ist das hohe Drehmoment des Impreza – gerade beim serienmäs-

sigen Allradantrieb. «Und ich finde ihn mit dem Schrägheck auch hübsch und praktisch», meint Conny. «Und mit welchem Auto geht es nächste Woche weiter?», fragt Jan. «Na, gar nicht», antwortet Raoul und erklärt seinem Sohn, dass demnächst die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins ihren Job übernehmen werden. «Da haben wir aber Glück gehabt, dass wir gerade noch den so lange erwarteten Subaru-Diesel testen durften.» Text Andreas Faust Bild Oliver Lang

STECKBRIEF Subaru Impreza AWD 2.0D, Comfort S Motor/Antrieb: 4-Zylinder-Boxermotor, Turbodiesel, 1998 cm³, 150 PS, manuelles 6-Gang-Getriebe, permanenter Allradantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 9,0 s, Spitze 205 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,42 x 1,74 x 1,48 m, Kofferraum 301 bis 1216 l, Gewicht 1580 kg. Verbrauch: 6,9 l/100 km (Testverbrauch), 5,9 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. A, CO2-Ausstoss (Werksangabe) 155 g/km. Preis: ab 38 300 Franken, Basispreis Diesel (Subaru Impreza AWD 2.0D Swiss, 150 PS) ab 32 300 Franken, Basispreis Benziner (Subaru Impreza AWD 1.5R Swiss, 107 PS) ab 25 800 Franken.

URTEILE DER TESTFAMILIE Raoul Schwinnen: Die Entwicklung dauerte lange, doch das Warten auf den Boxer-Diesel hat sich gelohnt. Laufruhe und Leistungsentfaltung sind vorbildlich für einen Selbstzünder. Und beim Verbrauch steckt der Impreza alle anderen Subaru-Modelle in die Tasche. Conny Schwinnen: Dank des permanenten Allradantriebs fährt sich der Impreza so sicher, als laufe er auf Schienen. Und der Fahrkomfort überzeugt. Beim Wechseln der Gänge hakelt leider das Getriebe hin und wieder. Der Mehrpreis gegenüber dem gleich starken Benziner ist mit 3000 Franken aber erfreulich moderat. Jan Schwinnen: Vielleicht ist Subaru zu früh aus dem Rallyesport ausgestiegen — mit diesem sparsamen Diesel hätten sie zumindest mit viel geringeren Spritkosten fahren können. Das Interieur des Impreza finde ich aber ein bisschen langweilig.


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freizeit

Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

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Senkrecht 1 Wirkstoff im Tee 2 Hartgummi (Kautschuk) 3 Männerkurzname 4 Körperorgan 5 Autokennzeichen Iran 6 englisch: blau 9 eigensinnig 10 Stern in der «Leier» 11 Ausstellungsgebäude 12 Hauptstadt von Kansas USA 14 indischer König 15 Autokennzeichen Kanton Glarus 16 grosse Kirchen 17 Doppelkonsonant 19 Matterhorn Gotthard Bahn 20 römisch 2000 23 ehemalige deutsche Währung

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Rätsel Bromundt

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rätsel | 89

Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Cinzia Venafro (CV), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Ruth Gassmann

(RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Verena De Franco, Silvia Frick, Alexandra Gatto, Yves Golaz, Adrian Holzer, Janine Meyer, Marceline Moella, Janina Prosperati, Hans Reusser, Patrick

Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Jasmine Steinmann, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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94 | Migros-Magazin 20, 11. Mai 2009

Der Ochsenflüsterer Hans Klauser hat einen heissen Draht zu Tieren. Mit den gigantischen Ochsen Fritz und Falk pflegt er eine märchenhafte Beziehung, die weitherum für Erstaunen sorgt.

N

ur Tiere? Es sind Lebewesen», sagt Hans Klauser. Der 56-jährige Appenzeller ist weitherum als «Ochsenhans» bekannt und wird nicht selten auch «Ochsenflüsterer» genannt. Er spricht von seinen zwei «Buebä». Falk, knapp 9-jährig, hat ausladende Hörner, 175 Zentimeter Stockmass und ein Gewicht von 1200 Kilogramm. Fritz, einen guten Monat älter, misst 185 Zentimeter an der Schulter und bringt 1300 Kilogramm auf die Waage. «Anfangs», erzählt Klauser, «fanden es meine Kinder seltsam, dass ich die Ochsen ‹mini Buebä› nenne.» Sie seien doch seine Buben, haben seine Söhne sich gewehrt. «Dann habe ich jetzt halt zwei Mädchen und vier Buben. Und überhaupt, ‹was ihr ned gfolgt hend, die folged denn aso›», stellt Hans Klauser fest. Neidisch seien sie gewesen, sagt er – und meint seine beiden Söhne.

Wilde Hengste werden zu Streicheltieren Seinen zwei Ochsen ist Klauser vor sieben Jahren zum ersten Mal begegnet. Er amtete damals an der Offa-Pferdemesse in St. Gallen als Stallmeister. Er wusste, in diesem Jahr würden Ochsen als Attraktion in seinem Messestall logieren. Und es kam auch deren Besitzer, Niklaus Dörig, der Chef von der Waldegg. Ihm erzählte er von seinem Leben. Als Sohn eines Bauern und Försters ist Hans Klauser mit Tieren aufgewachsen. Der Vater pflegte ein Pferd mit einem Ochsen vor den Wagen zu spannen, wenn es ins Holz ging – auf dass das Pferd lerne, sich nicht beim kleinsten Hindernis aufzubäumen, sondern bedächtig weiterzuziehen, wie es der Ochse tat. Klauser musste mit anpacken.

scheinbar zu flüstern, ganz so wie es Klauser nahe bei ihren Ohren tut. Oft schon sei er gefragt worden, was er den Tieren in die Ohren flüstere, sagt er. «Einst bot mir einer 200 Franken. Er hätte auch 500 bieten können, ich hätte es ihm nicht verraten.»

Ein Leben ohne Falk und Fritz? Nie!

Ochsenhans mit Fritz: Die beiden flüstern sich etwas ins Ohr und schauen sich tief in die Augen — und schon wird der Ochs brav.

Bauer wurde Klauser jedoch nicht, sondern Kranführer, schliesslich Kranmonteur. Er arbeitete bei zwei Gemeinden im Strassendienst, war Chauffeur für diverse Firmen in der Milchbranche. Heute werkt er in der Füllerei einer Ostschweizer Brauerei. Immer waren Tiere da, einst Geissen, heute Schafe. Mit ihnen konnte er es gut. Einmal, schildert Klauser, habe ein Tierarzt zu ihm gesagt, er könne es sich nicht erklären, aber er, Klauser, müsse etwas an sich haben, auf das die Tiere reagierten. Auch an der Pferdemesse zeigte es sich: Temperamentvolle Zuchtpferde («teilweise 100 000 Franken teuer») wurden in seiner Anwesenheit zu Streicheltieren. «Ich suche jemanden, der meine Och-

sen betreut und mit ihnen arbeitet», sagte Waldegg-Chef Niklaus Dörig schliesslich. «Sie sind genau mein Mann, Herr Klauser.» Damit begann eine Beziehung, die Hans Klauser heute kaum in Worte fassen kann. «Sehr, sehr viel bedeuten mir ‹mini Buebä›», sagt er. Die Art, wie er das sagt, drückt zugleich aus, wie sehr es untertrieben ist. Wenn die Ochsen im Freigehege vor dem Stall stehen, erkennen sie Klauser bereits, wenn er nach der Arbeit im Auto die steile Strasse zu ihnen hinauffährt. Parkiert er vor dem Gehege, brüllen sie aus Leibeskräften. Bis er auf sie zumarschiert, sie laut begrüsst und schliesslich seinen Kopf an die ihren schmiegt. Dann werden Fritz und Falk ruhig, beginnen

Anders sieht es aus, wenn Klauser die Tiere vor den Wagen spannt und mit Gästen auf Ochsenfahrt geht. Dann kommuniziert er laut und geheimnislos. «Links!», «Falk zieh!» Die Ochsen gehorchen ihm aufs Wort. Manchmal sei es auch umgekehrt. Das müsse man respektieren, schliesslich seien sie, die drei Ochsen, ein Team, witzelt Klauser. «Die Peitsche nehme ich eigentlich nur mit, weil sie in den Augen der Gäste irgendwie dazugehört.» Und gefahren ist das Trio schon weit umher. An Messen da, an Ausstellungen dort. Im vergangenen Jahr führte Klauser mit seinen Ochsen die Frauenzunft am Zürcher Sechseläuten an. Es sind Höhepunkte einer Freundschaft, auf deren Ende angesprochen Klauser die Worte im Hals stecken bleiben. «Die Vorstellung, dass die Tiere einst nicht mehr … hart … so schwierig.» Aber daran will er noch nicht denken. Unangenehm genug ist es ihm schon heute, wenn er verhindert ist und einen Tag nicht zu den Ochsen kann. Urlaub sei deshalb für ihn weniger ein Thema, zumal die Momente mit den Tieren seine Ferien seien. «Im Sommer gehe ich mit meiner Partnerin für dreieinhalb Tage nach Graubünden», erzählt er. Klauser runzelt die Stirn, schaut ins Leere und seufzt kaum hörbar. Text Beat Matter Bilder Vera Hartmann


mein ganzer stolz

OCHSENHANS | 95

«Drei Ochsen» auf Tour: Die beschlagenen Nasenhalfter liess Hans Klauser speziell für Fritz (links) und Falk anfertigen. Kostenpunkt: je 1500 Franken.


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Migros Magazin 20 2009 d VS  

Aus der Region. Gurrgurr Herzig oder ärgerlich? An den Tauben scheiden sich die Geister. &gt; 76 Claudia Seeberger und ihre kleinen Schauspi...

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