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QUIRLIGES MULTITALENT 42

Kolumnistin Güzin Kar über ihren neuen Film und ihre Chips-Sucht. Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

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Nr. 19, 9. Mai 2011

Alles Bio BOOM 21

Elf Prozent der Schweizer Bauern setzen auf Bio. KONSUM 30

Die Nachfrage nach Bio in der Migros steigt. MODE 33

Kleider aus Biobaumwolle werden immer beliebter.

Bilder Christian Benedikt, Nik Hunger

BIOLAND SCHWEIZ 22

Die Bioniere

Bauer Ueli Otti und sein Sohn Daniel stellten schon 1972 auf Bio um. Zuerst wurden sie beschimpft. Heute gelten sie als Pioniere.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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6 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

MENSCHEN

EDITORIAL

Autofrei wohnen

Hans Schneeberger, Chefredaktor

INTERVIEW

Güzin Kar

Biobauern gesucht!

NEUES AUS DER MIGROS

Quizmania

SAISONKÜCHE

Kochen mit Hexer Stefan Wiesner 62 Alles in Butter 66

Das war dringend nötig: Von 2004 bis 2009 hatte die Zahl der

Was wäre eine selbst gemachte Rösti ohne Butter? Die Alleskönnerin Butter ist ein reines Naturprodukt.

Biobetriebe, die unter dem Label der Knospe produzieren, um ein Achtel von 6320 auf 5500 abgenommen. Gleichzeitig kauften die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten deutlich mehr Bioprodukte ein: Der Umsatz wuchs von 1,1 auf 1,6 Milliarden Franken. Gerade beim Getreideanbau und in der Tierhaltung fehlt es an Nachwuchs. Immer noch erst gut zehn Prozent aller Schweizer Landwirte

lassen sich auf eine Bio-Zertifizierung ein. Gründe für die Zurückhaltung gibt es viele: Die Bauern trauen der langfristigen Marktentwicklung nicht, sie erachten die zu erzielenden Preise als zu wenig attraktiv, die Umstellung des Betriebs ist ihnen zu aufwendig oder die Arbeitsweise im Biobetrieb zu wenig effizient. Eine etwas kurzfristige Sicht: Die Biolandwirtschaft werde weiter zulegen, sagt Bauernpräsident Hansjörg Walter im Interview (Seite 29), und zwar nicht nur in der Schweiz: «Solange der Wohlstand und somit die Kaufkraft zunimmt, dürfte auch die Anzahl der Biokonsumenten steigen.»

Das sehen nun offenbar auch die Bauern so: Erstmals seit 2004

hat die Zahl der Anmeldungen für Biolandwirtschaft auf dieses Jahr hin wieder leicht angezogen. Geht doch!

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

62| Kochen mit Hexer Stefan Wiesner

Der Spitzenkoch ist ein grosser Duftkünstler. Und: Er serviert die Bratwurst gerne auch mal mit Blattgold statt Senf.

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46

Quizmania heisst die von der Migros und dem WWF entwickelte Version von Trivial Pursuit. Diese Woche gehts los.

Produzenten von Bioprodukten, deshalb werde immer mehr aus dem Ausland eingeführt. In einer breit kommunizierten Aktion hatte deshalb Bio Suisse im März 2010 eine «Bio-Offensive» eingeläutet. Ziel: die Zahl der Bauern, die biologisch produzieren, nachhaltig zu erhöhen.

Bilder Severin Nowacki, Tobias Stahel, SRF/Heinz Stucki

* Normaltarif

42

Die Kolumnistin brilliert auch als Autorin und Regisseurin. Im Kampf gegen ihre Chips-Sucht ist sie weniger erfolgreich.

Vor einem Jahr schlug der Verband der Biobauern, Bio Suisse, erstmals Alarm: In der Schweiz gebe es viel zu wenig

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros. ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

12

Guter Geschmack hat immer Saison.


DIESE WOCHE

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18 SEITEN ÜBER BIO «Bio ist, wenn die Kuh nochh persönlich den Salat düngt.» .» Fabian Unteregger, Satiriker

Bio in der Schweiz auf dem Vormarsch

21

Bioniere gelten nicht mehr als Spinner

22

Sogar China «spienzelt» in die Schweiz

26

Interview mit Bauernverbandspräsident Hansjörg Walter

29

Immer mehr Migros-Kunden kaufen Bioprodukte

30

Bio-Kleider — eine Erfolgsgeschichte

33

Von M wie Milch bis R wie Rüebli

34

Schon elf Prozent aller Schweizer Bauernhöfe setzen auf Bio. Als Spinner und Kommunisten wurde sie verschrien, als die Familie Otti in den 70er-Jahren auf Bio umstellte. Heute gelten die Ottis als Pioniere. Für die Arbeit von Stephan Müller interessieren sich selbst die Chinesen.

«Bio wird weiter an Bedeutung gewinnen. Bio Suisse sucht Neueinsteiger», sagt der höchste Schweizer Bauer Hansjörg Walter.

14| Bubentraum Fussballstar

Tausende von jungen Tschütteler träumen von der grossen Karriere. Doch der Druck ist gross, die Erwartungen hoch. Schon in den

Die Migros-Kundinnen und -Kunden kaufen immer mehr Bio-Produkte. Auch im Textilbereich ist Bio ein voller Erfolg. Das freut die Käufer. Auf dem Biohof der Familie Wiesmann gibt die Natur den Takt an.

DAS BESTE Brandneu: Coca-Cola Vanilla Sandalen gegen Klimaerwärmung Zahnschutz für unterwegs Fischstäbchen für Seemänner Lässige Badekleider für Kinder

Garten: Das neue Paradies 69 71 72 75 77

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 79 12| Ökologisch und sozial wohnen

Lukas Rohrer zieht mit seiner Freundin in die grösste autofreie Siedlung der Schweiz. Die Bewohner vom Oberfeld in Ostermundigen BE wollen wenig Energie verbrauchen und vieles gemeinsam anpacken. Ein Pilotprojekt.

Auto: Renaults Elektrorevolution 95 Der Twizy ist ein Elektromobil. Ist er auch das Cityauto der Zukunft?

RUBRIKEN

Der Flamingo ist ein eitler Pfau 85 Familie: Lernen mit dem iPhone 86

Migros-Woche Leserbriefe Kolumne: Der Hausmann Leseraktion Rätsel/Impressum

In Form: Sportverletzungen

MEINE WELT

BESSER LEBEN In Goldau dürfen die Primarschüler im Unterricht das iPhone benützen. Was hat das Pilotprojekt gebracht?

91

Sportarzt und Langlauflegende Andi Grünenfelder sagt, wie man sich vor Sportverletzungen schützen kann.

Christina Jaccard

Im Pyjama ist die Zürcher Blues-Lady besonders kreativ.

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MM-Leserin Doris Leutwyler hat eine Gartenverschönerung gewonnen. Ihr Dschungel ist jetzt ein Paradies.

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8 | Migros-Magazin 19, 2. Mai 2011

NEWS

9 600 025

Die Liebe ist Bio

Vergessen Sie Rosensträusse, um einen Liebesbeweis zu erbringen. Das Beste aus der Rosenblüte befindet sich nämlich im Biotee «Rote Liebe». Der erfrischende «Liebestrank» enthält neben Rosen- auch Karkaden-(Hibiskus-)Blüten und feine Biokräuter. Abgerundet wird die «Rote Liebe» mit sinnlichem Pfirsich. Perfekt für einen heissen Sommer — ob für die geliebten Kleinen oder den liebsten Grossen.

Unterwegs mit dem längsten Dreirad der Schweiz: SlowUp in Sempach 2009.

Bilder Victoria Loesch, Keystone, bab.ch/StockFood, Getty Images

Die Nachfrage nach Biofleisch steigt. In den ersten vier Monaten 2011 hat die Migros den Umsatz beim Biofleisch im Vergleich zum Vorjahr beinahe verdoppelt – auf 9,6 Millionen Franken.


MIGROSWOCHE

|9

FRISCH IN DER MIGROS

Für Fleischtiger

Im Sommer wird grilliert, egal ob im Garten oder auf Balkonien. Und wer ein echter Fleischtiger ist, freut sich jetzt schon auf ein saftiges Stück Fleisch. Wie wärs mit Rind? In der Migros gibt es eine grosse Auswahl — auch in Bioqualität. Tipp: Legen Sie statt einzelner Fleischscheiben ein grosses Stück, etwa ein Entrcôte oder Filet, auf den Grill. Bei grosser Hitze braten Sie das Fleisch von allen Seiten gut an, dann grillieren Sie es bis zur gewünschten Garstufe bei geringerer Hitze, eventuell auf einem höher gelegenen Grillrost, fertig. Sie brauchen noch einen Grill? Den gibts im Fall im Do it + Garden Migros.

ALT

NEU

Faire Produktion in neuer Verpackung

Produkte mit dem Max-Havelaar-Label stehen für fairen Handel. Die Bauern in den Entwicklungsländern profitieren von stabilen Preisen. In den nächsten Tagen erfolgt beim Bio-Max-Havelaar-Kaffee gemahlen, 250 und 500 Gramm, sowie beim Instantkaffee, 100 Gramm, die Umstellung vom Max-Havelaar-Design auf das Biodesign der Migros. Ausser der Verpackung wird aber nichts geändert.

Bio hält alle auf Trab

Beim SlowUp und Laufveranstaltungen mit von der Partie: das Label Migros Bio.

D

ie Migros engagiert sich als Hauptsponsorin an den 18 SlowUp-Erlebnistagen. Hier werden in einer attraktiven Region rund 30 Kilomer Strasse für den motorisierten Verkehr geperrt – das Pflaster gehört dann Sportlern und Familien. Die SlowUp-Events stehen ganz im Zeichen von «Migros Bio»: Beim Hufeisenwerfen gibts Bioprodukte zu gewinnen, und bei einem Wettbewerb winkt eine exklusive Fahrt im Heissluftballon. Zudem erhalten die Besucherinnen und Besucher Rabattgutscheine für Bioartikel. Aufsehen erregt das überdimensionale Murmeli, das am Strassenrand die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem aus dem TV-Spot bekannten Pfeifen überrascht. Auch an 13 nationalen Laufveranstaltungen können die Besucherinnen und Besucher mehr über Bio erfahren und verschiedene Preise gewinnen. Alles über das Thema Bioland Schweiz erfahren Sie ab Seite 21.


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Das Migros-Magazin ganz allgemein.

Wunderbar positive Beiträge!

Herzlichen Dank für Ihre Arbeit! Das Migros-Magazin ist ein Vorreiter im Journalismus: Seine Beiträge sind wunderbar positiv und lebensbejahend, interessant und auch kritisch. Ich lese das Migros-Magazin wirklich gern. Schon oft habe ich kreative Anregung und Inspiration erhalten. Das ist doch enorm! Bild iStockphotos

Anke Riedel, 5415 Nussbaumen

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MM 18: Auf ein Wort mit Geschäftsführer von Pro Velo Schweiz.

Freipass für Rowdys

Wie alle übrigen Velo-Interessengemeinschaften gibt Pro Velo Schweiz ihren «Kunden» augenscheinlich den Freipass zum Rowdytum. Täglich zu beobachten ist, dass Velofahrer über Fussgängerstreifen fahren und Fussgänger gar zum Ausweichen zwingen. Auch fahren immer öfter Velofahrer nebeneinander auf dem Radstreifen, wobei einer unweigerlich auf die Strasse ausweichen muss. Dass Stoppstrassen und Rotlichter missach-

tet werden, ist altbekannt. Interessant, dass gerade den Velo-Interessengemeinschaften viele aus linken und grünen Kreisen angehören. Kreisen also, die immer auf Rücksichtnahme, Sozialität und natürlich Extra-Radstreifen pochen. Wenn man sie daran erinnert, dass auch ihre «Kunden» Verkehrsregeln einzuhalten hätten, bekommt man zur Antwort: «Haben Sie noch nie einen Fehler gemacht?»

Ruth Jeker, 4106 Therwil

Die Verkehrsregeln gelten auch für Velofahrer

Da ich schon prekäre Situationen zwischen Velofahrern und Fussgängern erlebt habe, kam mir die Idee, anstatt der kleinen Velonummer müssten die Velofahrer eine leichte Stoffweste mit spezieller Nummer tragen ähnlich wie die Startnummern der Skifahrer. Diese Westen könnten ja von den Versicherungen herausgegeben werden. Erika Zeder-Zigerlig,

8640 Hurden

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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12 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

DIE ARCHITEKTEN von Halle 58 und

der Planwerkstatt präsentieren das Modell der Oberfeld—Siedlung (von links): Javier Torres, Violanta von Gunten, Peter Schürch, Gaianrico Settembrini, Thorsten Kühn und Tilman Rösler.

FAMILIE KILLER KUERT

OMAR UND KATHRIN HAUSER

HANNY UND CHRISTIAN SANTSCHI

LUKAS ROHRER

MARGRIT MOSER

DIE ZUKÜNFTIGEN BEWOHNERINNEN UND BEWOHNER des Oberfelds sind gut durchmischt: Jung und Alt,

Familien und Singles, WG-Fans und Behinderte wollen ihren Lebensraum gemeinsam gestalten.


MENSCHEN WOHNEN

Sozial, autofrei und nachhaltig

Ab November wird in Ostermundigen BE die grösste autofreie Siedlung der Schweiz gebaut. Die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner erzählen, wie ökologisch und sozial sie dort leben wollen.

W

er in der Schweiz eine Wohnsiedlung baut, muss eine Mindestzahl Parkplätze erstellen. So will es das Gesetz. So wollen es die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner des Oberfelds in Ostermundigen aber nicht. Denn ihre Umgebung soll autofrei sein. «Gemeinsam mit der Gemeinde haben wir jetzt eine befriedigende Lösung gefunden», sagt Christian Zeyer. Der Umwelt- und Energieberater ist Präsident der Wohnbaugenossenschaft Oberfeld und spricht von «10 bis 15 Parkplätzen», die zu den rund 100 Wohnungen gehören werden. Den Dogmatischeren der Oberfeldler ist auch das noch zu viel. Selbst Mobility-Fahrzeuge möchten sie keine sehen. Andere gehen pragmatischer mit der Autofreiheit um und reisen auch mal mit einem PKW in die Ferien. Sie alle, die Dogmatischen wie die Pragmatischen, diskutieren an den Sitzungen der Genossenschaft und in den Arbeitsgruppen über die Gestaltung ihres künftigen Lebensraums. Und sie alle wissen: Wenn man den CO2-Ausstoss reduzieren und die Atomkraftwerke abschalten will, muss man weniger Energie verbrauchen. Es ist diese simple Erkenntnis, die sie zum konkreten Schritt veranlasst hat, ins Oberfeld zu ziehen. Die attraktive Holzbausiedlung wird nach dem Standard

Minergie-P gebaut und orientiert sich an der 2000-Watt-Gesellschaft. Angestrebt wird auch Minergie-Eco. «Eine Wohnung im Oberfeld verbraucht nur halb so viel Energie wie eine herkömmlich gebaute neue Wohnung und sogar weniger als ein Viertel einer Altwohnung», sagt Peter Schürch. Das Team des Berner Architekten (Büro Halle 58) realisiert das «Oberfeld»-Projekt zusammen mit dem Team des Büros Planwerkstatt von Tilman Rösler. Schürch versteht das «Oberfeld» «durchaus als Pilotprojekt», und Zeyer meint, spätestens jetzt, nach der Katastrophe in Fukushima, werde «mehr Dynamik in diesen Markt kommen».

Gemeinschaft wird wie Ökologie grossgeschrieben

Grossen Wert legt die Genossenschaft auf eine gute Durchmischung. Junge und Alte, Familien und Singles, Wohngemeinschaftler und Behinderte werden ins Oberfeld einziehen. Und sie alle haben die feste Absicht, ihren Lebensraum gemeinsam zu gestalten, einander zu helfen, füreinander zu kochen, zusammen zu gärtnern. «Wir wollen niemandem vorschreiben, wie man leben soll. Aber es gibt neue interessante Wohnformen, die im Oberfeld möglich sind», sagt Judith Hangartner. Die Vizepräsidentin der Wohnbaugenossenschaft, die mit

ihrem Partner ins Oberfeld einziehen wird, weist darauf hin, dass die Fläche von mehreren Wohnungen für Familien reserviert ist, die Lust auf Unkonventionelles wie eine gemeinsame Küche oder gemeinsame Spielzimmer haben. Die Wohnungen im Oberfeld werden 2½ bis 5½ Zimmer umfassen und monatlich zwischen 900 und 2700 Franken Miete kosten. Wer mit der Genossenschaft eine Eigentumswohnung baut, investiert zwischen 378 000 und 759 000 Franken. Bisher sind gut die Hälfte der rund hundert Wohneinheiten verkauft oder vermietet. Rund ein Fünftel der Wohnfläche ist für die Wohnbaugenossenschaft Atlantis reserviert, die sich für das «nachbarschaftliche Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung» einsetzt. Im Oberfeld, am Waldrand von Ostermundigen, sind die ersten Bagger schon aufgefahren. Mit ihrer Hilfe wird der Boden vom Blei befreit, das die Schützen dort während Jahrzehnten verpulvert haben. Das Schützenhaus ist denkmalgeschützt und renovationsbedürftig. Es steht für eine vergangene Zeit. Die Siedlung Oberfeld hingegen symbolisiert die neue Zeit. In einem Jahr wird sie mit Leben gefüllt. Text Marcel Siegenthaler Bilder Severin Nowacki

www.wohnen-im-oberfeld.ch

Lesen Sie weiter auf Seite 15

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MENSCHEN WOHNEN

Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

«Kinder sollen sich frei bewegen»

➔ Anne-Catherine Killer (36), Psychologin, Berufs- und Laufbahnberaterin, und Matthias Kuert (34), Leiter Sozialpolitik Travail suisse, mit den Kindern Sebastian (6) und Emmanuel (2,5) «Die Kinder sollen sich frei bewegen und auch in den Wald gehen können. Das war uns wichtig, als wir wegen des grösseren Platzbedarfs eine zentrumsnahe Wohnung suchten. Alleine in ein Haus ziehen, das konnten wir uns weniger vorstellen. Lieber tun wir uns mit anderen Familien zusammen, und so haben wir uns fürs Oberfeld entschieden. Wir mieten eine 5½-Zimmer-Wohnung und sind als Genossenschafter mit einem grossen Darlehen am Projekt beteiligt. Wir freuen uns auf den Einzug in diese Siedlung mit ökologischem und sozialem Vorbildcharakter. Auf eine Siedlung auch, in der man miteinander tolerant umgeht. Natürlich sind bei uns Oberfeldlern nicht immer alle gleicher Meinung. Der Prozess, gemeinsam etwas zu realisieren und mitbestimmen zu können, ist aber spannend. Im Oberfeld streben wir einen Familienanteil von 40 Prozent an, und um den zu erreichen, braucht es noch die eine oder andere Familie. Uns gefällt aber auch, dass ältere Menschen ins Oberfeld einziehen, denn eine Siedlung ausschliesslich mit jungen Familien, das wäre uns zu einseitig. Ein Auto hatten wir schon bisher nicht.»

Anne-Catherine Killer und Matthias Kuert mit den Kindern Sebastian und Emmanuel.

«Fasziniert von der Technik»

Lukas Rohrer zieht mit seiner Partnerin ins Oberfeld.

➔ Lukas Rohrer (33), Forstingenieur, zieht mit seiner Partnerin ins Oberfeld «In der Stadt und trotzdem nicht anonym leben, gemeinsam Räume nutzen und einander helfen: Das haben wir uns schon immer gewünscht, und das bietet uns das Oberfeld. Wir beziehen dort

eine 4½-Zimmer-Wohnung. Wichtige Punkte sind die gmeinsame Werkstatt und der Austausch mit den Nachbarn. Ein eigenes Auto habe ich noch nie gehabt. Ich bin aber Mobility-Mitglied und beanspruche ungefähr alle zwei Monate eines meiner 3000 Autos. Mir ist es ein Anliegen, dass die Siedlung keinen missionarischen Touch erhält. Unsere Lebensweise soll für uns stimmen und vielleicht die eine oder den anderen zu etwas anregen. Unter den Bewohnerinnen

und Bewohnern des Oberfelds stelle ich zwei Typen fest: die Idealisten und jene, die Lust an der Technik und am Experiment ‹effizient wohnen› haben. Ich zähle mich zu den Letzteren und bin fasziniert, wie viel Energie dank der intelligenten Bauweise eingespart werden kann. An das Zusammenleben in der Siedlung küpfe ich keine grossen Erwartungen. Es wird sicher sinnvoll sein, gemeinsam Dinge wie einen Mittagstisch für Kinder zu organisieren.»


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16 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

«Menschen, die mir entsprechen»

Kathrin Hauser mit Sohn Omar.

➔ Kathrin Hauser (55), dipl. Pflegefachfrau und in diesem Bereich Stellenvermittlerin, mit Sohn Omar (17) «Bis jetzt habe ich immer parterre gewohnt, jetzt habe ich im Oberfeld eine 4½-Zimmer-Attikawohnung gekauft. Zurzeit lebe ich noch in einem Haus, das seit dem Auszug der Tochter zu gross ist. Bald wird auch Sohn Omar ausziehen. Er hat Trisomie 21, also das Down-Syndrom, und wird dann jedes zweite Wochenende bei mir wohnen. Ins Oberfeld werden Menschen mit einem guten Gespür einziehen; Menschen, die mir entsprechen. Menschen auch, die wie ich auf ein eigenes Auto verzichten. Eigentlich hat das gemeinschaftliche Leben ja bereits begonnen. Wir tauschen uns in den Arbeitsgruppen aus,

diskutieren miteinander, helfen uns. Selbstverständlich hat es auch schon den einen oder anderen Konflikt gegeben. Wir haben zwar alle eine ähnliche Grundeinstellung, sind uns aber, natürlich, nicht immer in jedem Detail einig. Ich freue mich auch auf die Möglichkeit, einen Pflanzplatz zu haben und dort mit anderen zu gärtnern. Zudem schätze ich den Holzbau, der ein ganz spezielles Wohnklima ergibt. Nach meiner Pensionierung will ich im Oberfeld mein Wissen einbringen, Dienste wie Altenpflege anbieten und Feste organisieren. Und noch eine Überlegung ist für mich ganz wichtig: Zu meiner Wohnung führt ein Lift, die ganze Siedlung ist rollstuhlgängig, und auch die Wohnbaugenossenschaft Atlantis zieht ein: All dies wird mir vielleicht ermöglichen, länger in der eigenen Wohnung zu bleiben. Mir graut nämlich vor der Vorstellung, in ein Altersheim ziehen zu müssen.»

Margrit Moser zieht in Frauen-WG.

«Wir müssen umdenken»

➔ Margrit Moser (63), Schulleiterin (Deutschkurse für Asylsuchende und vorläufig aufgenommene Menschen) «Ich freue mich darauf, ins Oberfeld zu ziehen. Weil ich davon überzeugt bin, dass wir Menschen energiepolitisch umdenken müssen, sind die Faktoren autofrei und Minergie wichtige Aspekte. Und die Siedlung wird generationendurchmischt sein. Gerne werde ich Familien und junge Menschen an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Und wir Seniorin-

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MENSCHEN WOHNEN nen und Senioren hoffen auf Unterstützung, wenn der Alltag nicht mehr ohne Hilfe zu bewältigen ist. Da ich die meisten Jahre meines Lebens mit anderen Menschen zusammen gewohnt habe, war für mich klar, dass ich in einer WG wohnen will. Ich bin der Auffassung, dass 40 Quadratmeter Wohnraum für eine Person genügen und dass ich Wohnzimmer, Küche und Bad gut teilen kann. Das habe ich aktiv kommuniziert und bald eine erste Mitbewohnerin gefunden. Mit Barblina Wolfensberger will ich in einer Dreier-WG leben — die dritte Frau suchen wir noch. Auf der Fläche einer 5½-Zimmer-Wohnung wird für uns eine 4½-Zimmer-Wohnung konzipiert. Jede Frau wird ein eigenes grosses Zimmer haben. Ostermundigen liegt ideal. Rasch bin ich in der Stadt Bern und mit wenigen Schritten im Wald. Mich spricht an, dass als Genossenschafterin Mitdenken, Mitplanen und Mitentscheiden gefragt sind.»

Hanny und Christian Santschi verlassen ihr Haus und ziehen ins Oberfeld.

«Das ist ein grosser Schritt»

➔ Christian Santschi (78), früher Lehrer und Kinderheimleiter, und Hanny Santschi (77) «Wir verlassen nach Jahrzehnten das eigene Haus mit Garten in Ostermundigen und ziehen im Oberfeld in eine 3½-ZimmerMietwohnung ein. Diesen grossen Schritt sollte man machen, solange man noch alle Tassen im Schrank hat. Schön ist, dass wir in Oster-

mundigen bleiben können, unseren Bekanntenkreis also nicht verlassen müssen. Und schön ist auch, dass die Siedlung autofrei sein wird. Wir staunen, wie viele jüngere Menschen problemlos aufs Auto verzichten können. Unsere Generation ist da leider anders: Da wird Auto gefahren, solange es noch irgendwie geht. Früher hatten wir auch einen eigenen fahrbaren Untersatz, seit bald zwanzig Jahren geniessen wir nun aber die Vorzüge des Generalabonnements. Ob das mit der Autofreiheit im Oberfeld über Jahre hinweg funktionieren

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wird? Wir sind gespannt und auch ein wenig skeptisch. Wir fragen uns: Was wird passieren, wenn ein Oberfeld-Bewohner den Beruf wechseln muss und dann auf ein Auto angewiesen sein wird? Wir wissen es nicht. Natürlich erhoffen wir uns, in dieser durchmischten Siedlung mit Lift länger zu Hause bleiben zu können und nicht in ein Altersheim gehen zu müssen. Ich kenne begüterte ältere Menschen, die auch in einem noblen Altersheim nicht glücklich geworden sind. Da macht es doch viel mehr Sinn, dass jüngere und ältere Menschen zusammen leben und einander helfen. Wir können uns jedenfalls gut vorstellen, Kinder zu betreuen und einmal pro Woche für die Berufstätigen und ihre Familien zu kochen. Die Jungen können sich nach der Arbeit dann einfach bequem hinsetzen, und wir Rentner haben eine lebendige Gesellschaft.»

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Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Ökologische Siedlungen in der Schweiz Sozial, grün, nachhaltig, autofrei: Die Wohnbaugenossenschaft Oberfeld setzt all dies am konsequentesten um. Aber überall in der Schweiz entstehen Siedlungen oder Wohnblöcke, in denen bewusst mit Ressourcen umgegangen wird. Fünf Beispiele: ➔ Bümpliz BE: Im Februar 2010 zogen die Mieterinnen und Mieter in die erste autofreie Siedlung der Schweiz ein. Sie heisst Burgunder, besteht aus zwei Blöcken und umfasst 40 Wohnungen. Realisiert wurde sie durch eine www.npg-ag.ch Publikums-AG. ➔ Leimbach ZH: Beim Sihlbogen — dort, wo die Stadt Zürich an ein idyllisches Flussufer und einen Waldrand stösst — entsteht die durchmischte Siedlung Sihlbogen. Auf dem 21 000 Quadrat-

meter grossen Areal werden von der Baugenossenschaft Zurlinden 200 Wohnungen und Gewerbeflächen gebaut. Die Siedlung orientiert sich an den Nachhaltigkeitsprinzipien der 2000-Wattwww.sihlbogen.ch Gesellschaft. ➔ Watt ZH: Die Siedlung SunnyWatt bei Regensdorf besteht aus 19 Eigentumswohnungen und ist Minergie-P-Eco-zertifiziert. SunnyWatt ist eine der ersten Null-Energie-Siedlungen der Schweiz. Sie braucht nicht mehr Energie, als sie www.kaempfen.com erzeugt. ➔ Winterthur ZH: Die Null-Energie-Siedlung Eulachhof wurde zwischen 2004 und 2007 gebaut. Sie umfasst 132 Mietwohnungen und acht Geschäftsflächen. Eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach, Spezialgläser und Wärme-

Null-Energie-Siedlung Eulachhof in Winterthur. pumpen sorgen unter anderem dafür, dass die Siedlung nicht mehr Energie verbraucht, als sie www.eulachhof.ch produziert. ➔ Mellingen AG: Die Siedlung Grosse Kreuzzelg entsteht am südwestlichen Stadtrand von Mellingen. Sie besteht aus rund 200 Wohnungen und einer Fläche von 3000 Quadratmetern für Gewerbe und Dienstleistungen. Sie erfüllt den Minergie-P-Eco-Stan-

dard und wird sozial gut durchmischt sein. Die grösste ÖkoSiedlung der Schweiz soll 2013 bezugsbereit sein. www.lignum.ch

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08.05. - 22.05. 29.05. - 19.06. 07.08. - 09.10. 26.06. - 17.07. 24.07. - 31.07.

Sonntag

08.05. - 09.10.

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08.05.-05.06. 12.06.-31.07. 04.09.-09.10. 07.08.-28.08.

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8 Tage

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8 Tage

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8 Tage

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Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

NEUES AUS DER MIGROS

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Die Schweiz wird zum Bioland

Bilder Keystone (7), Gerry Nitsch

Hansjörg Walter, Präsident des Schweizerischen Bauernverbands, bringt es auf den Punkt. «Ich denke, die Biolandwirtschaft wird weiter an Bedeutung gewinnen. Nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit», sagt er im Interview (Seite 29). Bereits heute hat Bio hierzulande einen sehr hohen Stellenwert. In keinem Land Europas, ausser in Dänemark, werden pro Kopf mehr Bioprodukte konsumiert als in der Schweiz. Auch sonst lassen sich die Zahlen sehen: Rund elf Prozent aller Schweizer Bauernhöfe setzen auf Biolandbau. Aber nicht immer war Bio so zukunftsträchtig, Pioniere wurden als grüne Spinner beschimpft. Davon kann die Biobauernfamilie Otti ein Lied singen (Seite 22). Heute ist Bio den Ruch des Sektierertums los. Wie vielfältig das Bioland Schweiz ist, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Nicht alle Schweine haben so viel Schwein und dürfen in Freiheit leben.

«Die Biobäuerinnen und Biobauern haben unsere Landwirtschaft nachhaltig verändert und gezeigt, dass es zwischen Ökologie und Qualität einen direkten Zusammenhang gibt, womit sie vielen anderen Bauern Mut machen, ebenfalls in Umwelt- und Tierschutz zu investieren.» Simonetta Sommaruga, Bundesrätin


22 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Die Anfänge

Heute gelten die «grünen Spinner» als Pioniere

Daniel Otti und sein Vater Ueli setzen schon seit 30 Jahren auf Bio. Der Weg zum Erfolg war steinig, aber heute gelten die einst als grüne Spinner und Kommunisten geschimpften Bauern als Pioniere.

U

nseren Bauernbetrieb auf Bio umzustellen war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.» Ueli Otti sitzt auf dem Bänkli vor seinem Bauernhaus in Oberwil bei Büren an der Aare BE. Spricht er über den Biolandbau, merkt man sofort: Dieser Mann glaubt und lebt, was er sagt. Und auch für seinen Sohn Daniel, der den Betrieb seit 16 Jahren führt, ist Bio nicht bloss eine von vielen Arten der Landwirtschaft, sondern die einzig wahre.

Trotz guter Erträge war es Ueli Otti beim Düngen unwohl

Die Ottis haben mit ihrem Hof vor mehr als 30 Jahren auf Bio umgesattelt. Zu einer Zeit, als biologische Landwirtschaft bestenfalls milde belächelt wurde und chemische Spritzmittel und Dünger Hochkonjunktur hatten. Auch

Ueli Otti wurde in der Winterschule eingetrichtert, dass künstliche Hilfsstoffe ein Segen für die Landwirtschaft seien. «Natürlich wollte ich sehen, ob das wirklich stimmt, und sagte meinem Vater, er solle mal ein bisschen Gas geben. Und tatsächlich, die Erträge auf dem Feld stiegen an, und Unkraut war kaum mehr ein Problem», sagt Ueli Otti. So richtig wohl war dem damaligen Jungbauern bei der Sache aber nicht. Er habe bald einmal gemerkt, dass das viele Düngen und Spritzen dem Boden auf lange Sicht mehr schade als nütze. Aus diesem Grund schloss er sich der Biobauernbewegung von Hans und Maria Müller an und besuchte deren Kurse im Biozentrum auf dem Möschberg BE. Das Ehepaar Müller gilt neben Rudolf Steiner als Begründer des Biolandbaus.

«Bevor ich die chemischen Hilfsmittel von meinem Hof verbannte, berief ich einen Familienrat ein. Sowohl meine Frau wie auch die vier damals zum Teil noch schulpflichtigen Söhne stimmten einer Umstellung auf Bio zu», erzählt Ueli Otti.

Familienrückhalt war wichtig für den Wechsel auf Bio

Ohne den Rückhalt durch seine Familie hätte er den Schritt wohl nicht gewagt. Denn was nach diesem Entscheid folgte, war alles andere als einfach. Die Ernten wurden kleiner und somit das Geld knapper. «Die finanziellen Einbussen durch die Umstellung waren wirklich enorm. Unterstützung seitens des Staates für den Biolandbau gab es damals ja noch keine.» Auch die Forschung war noch kaum entwickelt.

«Bio ist nicht nur eine Mode, sondern ein Ausdruck des Respekts sowohl gegenüber der Natur als auch gegenüber sich selber.» Dick Marty, Tessiner Ständerat

Biobauernfamilie Otti: Die Grosseltern


NEUES AUS DER MIGROS BIO IN DER SCHWEIZ

Heidi und Ueli, die Eltern Daniel und Gesa sowie die Kinder Emily, Milena, Christopher und Fabienne (von links). Es fehlt Sohn Jonathan.

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24 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Die Anfänge 1,8 Millionen Biobauern weltweit

➔ Heute arbeiten gemäss der Dachorganisation Bio Suisse 5751 Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz biologisch, das sind 10,9 Prozent aller Höfe. 5489 Betriebe, also mehr als 95 Prozent, arbeiten nach den Knospe-Richtlinien von Bio Suisse. Seit Ende 2010 nimmt die Anzahl der Biobetriebe in der Schweiz wieder zu, dies, nachdem sie über mehrere Jahre rückläufig war. ➔ 119 000 Hektaren Land werden in der Schweiz biologisch bewirtschaftet, knapp elf Prozent der Schweizer Landwirtschaftsfläche sind Bio. Der Biomarkt wuchs 2010 gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent und lag bei rund 1,6 Milliarden Schweizer Franken. Jeder Schweizer gibt für Bioprodukte im Jahr rund 200 Franken aus. Der Marktanteil liegt bei 5,7 Prozent. Drei Viertel der Bioprodukte werden über die Grossverteiler umgesetzt. ➔ Weltweit werden 37 Millionen Hektaren der landwirtschaftlichen Nutzfläche ökologisch bewirtschaftet (Stand Ende 2009). Gegenüber 2008 hat die Biofläche um zwei Millionen Hektar zugenommen. Seit 1999 hat sie sich mehr als verdreifacht. Die grössten Zuwächse gab es in Argentinien, in der Türkei und in Spanien. Fast 1,8 Millionen Produzenten wirtschaften biologisch, die meisten in Entwicklungsländern. ➔ In Europa hat die Biofläche 2009 um eine Million Hektar zugenommen, die Länder mit der grössten Fläche sind Spanien, Italien und Deutschland.

Die Ottis mussten vieles selber ausprobieren und so manches Mal Lehrgeld bezahlen. «Tatkräftige und beratende Hilfestellung bekamen wir aber zum Glück von befreundeten Biopionieren aus der Umgebung», blickt Otti zurück. Zu den finanziellen Sorgen kam das Gespött im Dorf. Sie seien als grüne Spinner, als Kommunisten oder noch Schlimmeres bezeichnet worden, erzählt Ueli Otti. Als seine Frau einmal um zehn Uhr abends mit der Taschenlampe die Schnecken im Garten eingesammelt habe, sei gemunkelt worden, die streue wohl heimlich Dünger. Doch die Familie liess sich durch das Gerede nicht beirren. Rückblickend meint der heutige Hofbesitzer Daniel Otti: «Ich habe unter den Sticheleien der Schulkollegen nicht gelitten. Wohl

auch, weil ich mich zu wehren wusste.» Heute lacht niemand mehr über die Familie. Im Gegenteil. Diesen Wandel schreibt Ueli Otti vor allem den Grossverteilern zu. Als diese ins Biogeschäft eingestiegen seien, hätten die Leute plötzlich gemerkt, dass Bio mehr sei als eine Spinnerei von ein paar Aussteigern. Plötzlich seien Bioprodukte gesellschaftsfähig geworden.

Eine 400-jährige Mühle und neun Käsesorten

Heute führen die Ottis einen gut laufenden Betrieb mit Hofladen und einer 400-jährigen Mühle. Hier werden pro Jahr 70 Tonnen Getreide gemahlen. Einerseits für den eigenen Verkauf, andererseits im Auftrag von Bauern, die ihr Biogetreide zum Mahlen zu den Ottis bringen. Viel Erfolg hat die Familie auch mit dem eigenen

Bio-Käse. «Lange Zeit lieferten wir unsere Milch für konventionelle Produkte. Doch der dafür ausbezahlte Milchpreis war zu tief, um rentabel wirtschaften zu können. Deshalb kam ich zusammen mit meinem Bruder, der ebenfalls in Oberwil Landwirtschaft betreibt, auf die Idee, unsere Milch in der Dorfkäserei separat verarbeiten zu lassen», erzählt Daniel Otti. Auch dieses Projekt war von Erfolg gekrönt. Heute produziert die Dorfkäserei neun verschiedene Käsesorten für die Ottis. Die insgesamt 15 Tonnen Hart- und Halbhartkäse sowie Blauschimmelkäse vermarkten die Brüder grösstenteils selbst. Das ist aber nur dank der vielen treuen Kunden möglich, die bereit sind, einen Mehrpreis in Kauf zu nehmen.

Texte Karin Iseli Bilder Christian Benedikt

«Bio wurde in den Neunzigern dank

Urs Niggli, Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau, über den Ursprung, das Comeback und

Urs Niggli, der Bund fördert und unterstützt den Biolandbau erst seit rund 20 Jahren aktiv. Ist diese Form der Landwirtschaft wirklich so jung? Nein. Eine Naturbewegung gabs schon Anfang des letzten Jahrhunderts. Diese war der Vorläufer des Biolandbaus. Ganz entscheidend für die heutige Form der biologischen Landwirtschaft war die Biobewegung des Schweizer Ehepaars Hans und Maria Müller. Die beiden boten ab den 50er-Jahren Lehrgänge über den organisch-

biologischen Landbau an. Dieses Angebot prägte die gesamte europäische Bioszene ganz entscheidend. Seit wann interessieren sich breitere Kreise für diese Form der Landwirtschaft? Ende der 70er-Jahre wollten viele junge Leute wissen, ob es keine Alternative zur herkömmlichen Landwirtschaft gebe, welche die Umwelt sehr stark belastete. Doch es handelte sich dabei um ein etwas träumerisches Interesse, das in der Öffentlichkeit belächelt

Urs Niggli setzt auf Forschung, um den Biolandbau voranzubringen.

«Bio oder nicht Bio ist einzig und allein eine Frage des Augenmasses und des gesunden Menschenverstands.» Jimy Hofer, Rocker und Road Captain Broncos MC, Bern


NEUES AUS DER MIGROS BIO IN DER SCHWEIZ

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Der vielfältige Hof der Ottis

Ueli Otti hat vor 30 Jahren alles richtig gemacht. Heute mahlt er 70 Tonnen Biogetreide pro Jahr.

Die Familie Otti führt ihren Hof bereits seit 1792. Auf der Weide grasen 13 Milchkühe, in einem Gehege suhlen sich rund 20 Schweine, und fünf Pferde helfen bei kleineren Arbeiten auf dem Feld und ziehen die Kutschen von Hochzeitsgesellschaften. Auf den Feldern wachsen alle denkbaren Getreidesorten, ausser Mais. Eine besondere Spezialität der Ottis sind zertifizierte Biosaatgutkartoffeln. Sie waren schweizweit die Ersten, die in dieses Geschäft eingestiegen sind. Die Saatkartoffeln sind das einzige Produkte, das die Ottis nicht direkt vermarkten.

den Grossverteilern ein Thema»

die Zukunft der Biobewegung sowie über den Einfluss der Migros auf die ganze Entwicklung.

Professor Bio

Der Agronomieprofessor Urs Niggli ist Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) in Frick AG. Dieses wurde 1973 gegründet und ist mitverantwortlich für den Erfolg des Biolandbaus — nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit. Das FiBL beschäftigt alleine in der Schweiz weit über 100 Mitarbeiter. Neben der Forschung bietet es auch Kurse, Expertisen und Beratungen an.

wurde. Kaum jemand glaubte, dass in der Landwirtschaft auf Chemie verzichtet werden könne. Wann und warum begann sich Otto Normalverbraucher für Bioprodukte zu interessieren? Bio wurde in den 90er-Jahren beim modernen Konsumenten ein Thema. Gründe waren hauptsächlich der Einstieg der Grossverteiler in den Handel mit Bioprodukten und das steigende Umweltbewusstsein.

Biolandbaus in der Schweiz? Einen wichtigen. Die Migros-Kunden sagten bereits vor 40 Jahren in einer Urabstimmung des Grossverteilers klar Ja zu einer ökologischeren Landwirtschaft. Daraus entstand damals in enger Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau das M-Sano-Programm. Der Bund und seine Forschung waren damals der Ökologie gegenüber noch skeptisch.

Welchen Einfluss hatte die Migros auf die Entwicklung des

Biolandbau ist die natürlichste Form der Lebensmittelproduk-

tion. Warum produziert dennoch weltweit nur knapp ein Prozent aller Bauern nach diesen Richtlinien? Biologische Landwirtschaft ist sehr konsequent. Diese Konsequenz hat natürlich ihren Preis. Zu wenig Konsumenten sind bereit, diese Mehrkosten zu tragen. Dies wird sich nur langsam ändern. Die Forschung muss deshalb helfen, den Biolandbau fitter und ertragreicher zu machen. Und der Staat muss die grossen Umweltleistungen der Biobauern mit Ökobeiträgen honorieren.

«Wenn ich beim Einkaufen an den Einsatz von Pestiziden, Kunstdünger oder genetisch verändertem Saatgut denke, gehe ich unwillkürlich zur Bioabteilung und kaufe dort meine Frischprodukte.» Kerstin Cook, Miss Schweiz


26 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Der Grossbetrieb

Bauer Müller zeigt China, wos langgeht

Mit einem Kleinbetrieb hat das 35 Hektaren grosse Unternehmen von Biobauer Stephan Müller nichts zu tun — aber Bio bleibt auch im Grossen Bio. Und einige planen es gar noch grösser: Letztes Jahr interessierten sich die Chinesen für Müllers Produktionsverfahren.

Anpflanzen für die Zukunft: Spargeln ohne chemische Mittel zu ziehen ist sehr anspruchsvoll.

Landwirt mit Köpfchen: Stephan Müllers

B

zwischen konventionell und Bio. Da war es ein kleiner Schritt, voll auf Bio umzustellen.» Für Müller war es immer wichtig, so naturnah wie möglich zu produzieren. Dennoch habe er es sich zweimal überlegt, ob er seine Produktion wirklich anpassen wolle. Der Biomarkt sei damals noch sehr klein und die Preise instabil gewesen. «Aber ich habe den Entscheid nie bereut.»

iogemüsegärtner Stephan Müller holt ein Fotoalbum hervor. «Wir hatten im letzten Jahr Chinas Parlamentspräsidenten Wu Bangguo auf unserem Hof zu Besuch. Ihn interessierte vor allem unsere biologische Gemüseproduktion im Gewächshaus.» Auf den Fotos sind Scharfschützen auf einem Dach zu sehen, Wu Bangguo, wie er interessiert den Ausführungen

von Müller zuhört, oder ein Helikopter, der hoch in der Luft das Geschehen beobachtet. Der Besuch aus dem Fernen Osten bedeutet Müller viel. Er ist froh, dass er einem so mächtigen Mann wie Wu Bangguo das Konzept der biologischen Landwirtschaft hat näherbringen dürfen. Dass Wu Bangguo sich gerade auf dem Betrieb von Stephan Müller aus Steinmaur im Kanton

Zürich umgesehen hat, ist kein Zufall. Denn was der Gemüsegärtner in den vergangenen Jahren geschafft hat, ist beeindruckend. Aus einem Durchschnittsbetrieb wurde einer der grösseren Biogemüsebaubetriebe der Schweiz. Seit 1997 darf Müller sein Gemüse Biogemüse nennen. «Mein Vater produzierte schon jahrelang nach den Richtlinien von Migros-Sano. Dieses Label lag


NEUES AUS DER MIGROS BIO IN DER SCHWEIZ

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Kopfsalat interessiert in China gar höchste Stellen. Der chinesische Parlamentspräsident Wu Bangguo persönlich besuchte Müllers Biobetrieb.

Während die Mehrheit der Gemüsebauern das Unkraut mit chemischen Mitteln effizient und ohne viel Aufwand bekämpfen kann, ist das bei Stephan Müller ein absolutes Tabu. Kein Problem, findet er. «Wir Biobauern haben heutzutage sehr gute Maschinen, die uns die Arbeit erleichtern. Ich bin zwar nicht unbedingt für eine immer höhere Mechanisierung, aber bei uns in der Schweiz sind

Arbeitskräfte so teuer, dass man gar keine andere Wahl hat.» Klar, müsse er mehr Zeit in sein Gemüse investieren als andere, bis jetzt werde dieser Mehraufwand aber durch höhere Preise abgegolten.

Grosse Biobetriebe verringern Importe

Bio wird nach wie vor oft mit beschaulichen Familienbetrieben in Verbindung gebracht. Ein Kli-

schee, dem der Hof der Müllers so ganz und gar nicht entspricht. «Wenn die Schweiz künftig nicht vermehrt auf den Import von Bioprodukten angewiesen sein will, braucht es grosse Betriebe wie den meinen», ist Müller überzeugt. «Von intensiver Produktion kann man aber auch bei grossen Höfen nicht sprechen. Ein Salat braucht gleich lange, um zu wachsen, egal, ob er von der Familie oder

von einem Angestellten gepflegt wird.» Seinen Erfolg schreibt Müller der Freude am Experimentieren zu. Wie kreativ er ist, beweist er mit seinem neusten Projekt, einer drei Hektar grosse Spargelanlage. «Das gibt es sonst nirgends im Kanton Zürich. Denn Spargeln in Bioqualität zu produzieren ist sehr anspruchsvoll, da wir keine chemischen Mittel einset-


28 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Der Grossbetrieb zen dürfen.» Zehn Jahre lang bleiben die in diesem Frühjahr gesetzten Spargelpflanzen im Boden – ab 2012 hoffentlich mit ausreichend Ertrag. Innovationsgeist zeigte Stephan Müller auch bei der Wahl der Heizung für die Gewächshäuser. «Unsere Gewächshäuser werden dank einer gigantischen Holzheizung CO2-neutral beheizt. Es ist die grösste solche Heizung im Schweizer Gemüsebau.» Damit in den Häusern immer die optimale Temperatur herrscht, wird die Heizung von den Temperaturprognosen der Meteostation Kloten ferngesteuert. Hinter der Beheizung steht eine höchst moderne, beeindruckende Technik, auf die Stephan Müller sehr stolz ist.

Innovativer Gemüsebauer mit sozialer Ader

Genauso innovativ wie mit der Heizerei ist der Gemüsebauer hinsichtlich der Ausbildung von Jugendlichen. Seine Bioland Agrarprodukte AG ist der grösste Ausbildungsbetrieb in der Gemüsebaubranche. Doch nicht nur qualifizierte junge Leute finden bei Stephan Müller einen Ausbildungsplatz. Zusammen mit seinem Bruder hat er letzten Sommer das Projekt «Wohnen, Arbeiten, Leben» realisiert. «Unser Ziel ist es, jungen IV-Kandidaten zumindest eine Anlehre zu ermöglichen. Wir glauben daran, dass die allermeisten dieser Jugendlichen entwicklungsfähig sind und ein Attest oder gar einen Fähigkeitsausweis schaffen», sagt er. Das Einzige, was diese jungen Leute bräuchten, sei etwas mehr Zeit – genau wie das Biogemüse auch.

Texte Karin Iseli Bilder Christian Benedikt

Bioriese mit sozialem Gewissen

Stephan Müller (oben, Mitte) beschäftigt 24 Leute. Gemüsebaupraktikantin Daniela Martins (unten) lernt hier, wie man Biogemüse zieht.

Stephan Müllers Betrieb in Steinmaur ZH ist 35 Hektar gross und beschäftigt 24 Angestellte. Der Patron und sein Bruder Lukas bieten auch immer wieder jungen IV-Kandidaten eine Ausbildung. Müllers Sortiment umfasst über 30 verschiedene Gemüsearten. Die Spezialität von Müller sind Sorten, die man nicht jeden Tag sieht. Er zeigt, dass Bio-Auberginen nicht dunkelviolett und oval und Zucchettis nicht immer gleich grün sein müssen. Auf Müllers Wiesen weiden zudem 150 der seltenen Engadiner Bergschafe. Hinzu kommen drei Pferde sowie Hühner und Wachteln für die Eierproduktion. Das Gemüse wird zu einem grossen Teil an die Migros Ostschweiz geliefert. Aber auch Einkaufen im Hofladen ist bei der Familie Müller möglich.

«Die biologische Landwirtschaft garantiert nicht nur eine bessere Produktequalität auf unserem Teller, sondern ist auch ein Akt des Respekts gegenüber den Tieren und der Natur.» Antonio Hodgers, Genfer Nationalrat


NEUES AUS DER MIGROS BIO IN DER SCHWEIZ

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Die Zukunft

«Wir suchen noch Neueinsteiger»

Hansjörg Walter, Präsident des Schweizerischen Bauernverbands, über den zunehmenden Preisdruck in der Biolandwirtschaft und ihr grosses Wachstumspotenzial. Hansjörg Walter, bis vor etwa 20 Jahren fristete die Biolandwirtschaft ein Mauerblümchendasein. Wie erklären Sie sich den Aufschwung?

Mit Dioxin verseuchte Lebensmittel in Deutschland, Billigsteaks aus amerikanischer Massentierhaltung oder unvorstellbare Arbeitsverhältnisse nordafrikanischer Erdbeerpflücker in Spanien – verschiedene Skandale im Ausland lassen die Konsumenten darüber nachdenken, was sie essen, wie das Essen produziert wird und woher es kommt. Beim Essen will niemand mehr ein Risiko eingehen. Bio hat bezüglich Tierwohl, Ökologie und Lebensmittelsicherheit ein ausgezeichnetes Image. Wie wichtig ist die Bioproduktion heute für die Schweizer Landwirtschaft?

Rund zehn Prozent unserer Fläche werden biologisch bewirtschaftet. Da Bioprodukte einen besseren Preis erzielen als andere, dürfte ihr Anteil an der Wertschöpfung höher liegen. 2009 haben die Konsumenten 1,5 Milliarden Franken für Bioprodukte ausgegeben – diese sind also ein wichtiger Bestandteil des einheimischen Angebots.

sondern weltweit. Solange der Wohlstand und somit die Kaufkraft zunimmt, dürfte auch die Anzahl der Biokonsumenten steigen. Gerade in den Schwellenländern ist noch ein gigantisches Potenzial vorhanden. Wie Sie bereits gesagt haben, sind Bioprodukte im oberen Preissegment angesiedelt. Wird dies künftig so bleiben?

Ich hoffe ja. Die Bioproduktion ist aufwendig und hat entsprechend

ihren Preis. Bioerzeugnisse sollten auf jeden Fall hochwertig bleiben und auch als solche wahrgenommen werden. Doch wir stellen leider fest, dass auch im Bereich Bio der Preisdruck zunimmt. Mit welchen Problemen hat die Bioszene zurzeit zu kämpfen?

In verschiedenen Marktbereichen ist die Nachfrage höher als das Angebot. Etwa beim Getreide oder bei den Kartoffeln. Deshalb sucht der Dachverband der Schweizer

Die Stimme der Bauern Der Thurgauer SVP-Nationalrat Hansjörg Walter ist Präsident des Schweizerischen Bauernverbands (SBV), der Interessensvertretung der einheimischen Landwirte. Bio Suisse, die Organisation der Biobauern, ist Mitglied des SBV.

Hansjörg Walter ist überzeugt: «Der Biomarkt wird weiter wachsen.»

Welche Prognosen stellen Sie der Biolandwirtschaft?

Ich denke, diese Produktionsart wird weiter an Bedeutung gewinnen. Nicht nur in der Schweiz,

«Bio ist für mich eine wirkungsvolle Perspektive im nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen.» Hanspeter Müller-Drossaart, Schauspieler

Bioproduzenten Bio Suisse nach Neueinsteigern. Was braucht es, damit die Produktion der Nachfrage gerecht wird?

Faire Preise. Wenn die Bauern für die Mehrarbeit gerecht entschädigt werden, dann liefern sie auch die benötigten Mengen. Der Biomarkt wird weiter wachsen. Und auf die gute Nachfrage folgt auch das Angebot. Interview Karin Iseli Bild Siggi Bucher


30 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Das Engagement der Migros

«Bio tut den Konsumenten

Renato Isella, Verantwortlicher für Bio bei der Migros, über die steigende Nachfrage im Biobereich, und die Zukunft des Migros-Engagements. Renato Isella, wie läuft das Geschäft mit Bio bei der Migros?

Nach wie vor sehr gut. Ein Beispiel: Im März 2011 haben wir 24 Prozent mehr Bioprodukte verkauft als im März 2010. Welches sind die Gründe für diesen Boom?

müse gibts genügend. Auch Trinkmilch im Winter und Frühling. Dann ist die Trinkmilch im Sommer und Herbst knapp?

Ja, dann sind die Kühe auf der Alp. Aber auch einheimisches Fleisch und Brotgetreide gibt es nicht genug.

Sie liegen sowohl bei der Nachfrage als auch beim Angebot. Unsere Kunden wollen immer mehr Bioprodukte, gleichzeitig wächst unser Angebot ständig. Zudem haben wir viel in der Verkaufsförderung unternommen.

Könnte die Migros mehr Bioprodukte verkaufen, wenn die Bauern mehr liefern könnten?

Welche Bioprodukte sind am beliebtesten?

Also wird das Fehlende importiert?

Beim Tee sind 34 Prozent aller Verkäufe Bio. Bei der Babynahrung sind es 19 Prozent, bei Nüssen und Trockenfrüchten 17 Prozent und bei den Eiern 15 Prozent, um nur einige Beispiele zu nennen. Sind die Aussichten auch so rosig?

Ja, wir erwarten, dass Migros Bio massiv schneller wachsen wird als der gesamte Biomarkt in der Schweiz. Bis Ende Jahr rechnen wir mit mindestens zehn Prozent mehr Verkäufen als 2010. Bei welchen Produkten kann die Migros noch zulegen?

Generell bei den Frischprodukten wie Brot, Fisch, Gemüse oder Kräutern. Auch bei Textilien aus Biobaumwolle und Gartenerde und -dünger sehen wir ein grosses Potenzial. In der Schweiz gibt es doch zu wenig Biobauern, gibt es dementsprechend nicht auch zu wenig Ware?

Nein, im Prinzip nicht. Es kommt auf die einzelnen Produkte an. Ge-

Ja, vor allem wären mehr Aktionen möglich. Im Moment können wir beispielsweise keine Biofleischaktionen durchführen.

Ja, vor allem Getreide, sonst bei Frischprodukten nur sehr selektiv.

Über 1000 Bioartikel

Renato Isella (43) ist studierter Agronom ETH und bei der Migros verantwortlich für Bio und die weiteren Nachhaltigkeitslabels wie TerraSuisse, Max Havelaar und MSC (Fisch). Die Migros verkauft seit 1995 Erzeugnisse mit dem Biolabel. Mittlerweile bietet sie über 1000 Bioartikel an. In diesem Jahr kommen rund 60 Produkte hinzu. 2010 erzielte die Migros einen Umsatz von 406,8 Millionen Franken (exklusive Mehrwertsteuer) mit Lebensmitteln aus biologischem Anbau. Bei den Textilien aus Biobaumwolle betrug der Umsatz 18,3 Millionen Franken.

Wir importieren Spezialitäten wie Schwarzwaldschinken oder Parmesankäse, die nur im Ausland hergestellt werden. Und selbstverständlich importieren wir Erzeugnisse wie Bananen oder andere exotische Früchte, die in der Schweiz gar nicht wachsen. Sind denn Importe und Bio nicht ein Widerspruch?

Die Einfuhr von Erzeugnissen, die es in der Schweiz nicht oder nicht in genügender Menge gibt, ist gerechtfertigt. Denn wenn man schon Waren einführt, dann am besten ökologisch erzeugte. Der Bioanbau ist auch für die Herkunftsländer von Nutzen, denn er schützt dort die Umwelt und die Bauern. Bioprodukte sind teurer als herkömmliche. Profitieren die Schweizer Produzenten auch von den höheren Preisen?

Ja, der Bioanbau lohnt sich für die Bauern. Mit ihren Einnahmen können sie nicht nur ihre Kosten decken, sie verdienen auch mehr als herkömmlich produzierende Landwirte. Allgemein werden viele Rohstoffe teurer. Wie sieht es bei Bioerzeugnissen aus?

Natürlich gilt dieser Trend auch für Bio. Hier fällt am stärksten ins Gewicht, dass das Angebot die Nachfrage nicht decken kann. Das wirkt preistreibend. Manchmal sehen Biogemüse und -früchte nicht ganz so makellos aus wie herkömmliche Ware. Warum?

Dies ist ein Vorurteil und stammt aus den Anfängen von Bio. Heute entspricht dies immer weniger der Realität. Die Sortenwahl und die Anbaumethoden sind heute bes-

Hat Expansionspläne: Renato Isella


NEUES AUS DER MIGROS BIO IN DER SCHWEIZ

| 31

und der Umwelt gut»

das teilweise knappe nationale Angebot, die Rechtfertigung von Bioimporten

ser – entsprechend ist die optische Qualität von Biogemüse und -früchten derjenigen von konventionellen Produkten ebenbürtig. Aber gesünder ist Bio allemal?

Sagen wir es so: Bio tut den Konsumenten und der Umwelt gut. Biolebensmittel schmecken besser und sind echter, authentischer. Wird Bio immer noch vor allem von bestimmten Kundengruppen gekauft, oder ist Bio heute ein Gut für jedermann?

Beides trifft zu. Einerseits setzen vor allem Leute auf Bio, die im Einklang mit der Natur nicht auf Genuss verzichten wollen. Andererseits kauft aber gemäss unseren Erhebungen auch praktisch jeder Cumulus-Kartenbesitzer – zumindest in geringen Mengen – Bioartikel. Läuft Bio in der ganzen Schweiz gleich gut, oder gibt es regionale Unterschiede?

In der Romandie ist der Absatz geringer, aber auch das Wachstum ist grösser als in der Deutschschweiz. Das zeugt vom dortigen Interesse und dem entsprechend grossen Potenzial. Unterstützt die Migros Bio auch anders als durch den Verkauf?

Ja, wir unterstützen Projekte des Forschungsinstituts für biologischen Landbau, FiBL, im aargauischen Frick und arbeiten mit der Biobauernorganisation Bio Suisse zusammen. Zudem ist die Migros Hauptsponsor des grössten nationalen Bioanlasses der Schweiz, des Bio Marchés in Zofingen. Dieser findet dieses Jahr zum zwölften Mal statt, und zwar vom 17. bis 19. Juni. baut das Biosortiment der Migros weiter aus. Dieses Jahr sollen 60 Artikel dazukommen.

Interview Daniel Sägesser Bild Christian Benedikt


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Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

NEUES AUS DER MIGROS BIO IN DER SCHWEIZ

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Biobaumwolle

Der Boom der Biobaumwolle

Nicht nur im Lebensmittel-, auch im Textilbereich erfreuen sich Bioprodukte grosser Beliebtheit. Trotz Ressourcenknappheit will die Migros den Anteil an Kleidern aus Biobaumwolle steigern.

E

s begann 2001 in Afrika: Ab diesem Jahr unterstützte die Migros ein Pionierprojekt der Entwicklungsorganisation Helvetas in Mali, das den Anbau von Biobaumwolle fördert. Es blieb aber nicht bei der finanziellen Unterstützung. Die Migros und weitere Partner garantierten den Baumwollbauern auch, ihre Ernte abzunehmen. Bereits ein Jahr später bot die Detailhändlerin ihren Kunden Frauen- und Kinderpyjamas aus Biobaumwolle an. Herstellungsland war Indien.

Beim Anbau von Biobaumwolle wird auf chemisch-synthetische Hilfsmittel verzichtet.

Bioanbau entlastet die Baumwollbauern finanziell

«Die Migros war davon überzeugt, dass nicht nur der biologische Anbau von Lebensmitteln, sondern auch von anderen Pflanzen unterstützenswert ist», erklärt Sandro Glanzmann, Verantwortlicher für Biobaumwolle bei der Migros, die Motivation der Grossverteilerin für das Engagement. Ein weiterer Grund sei die Nachfrage der Kunden nach Textilien gewesen, die hochwertig und modisch sind und darüber hinaus einen Mehrwert bieten. Dieser besteht in einer umweltschonenden, sozialverträglichen Produktion während der gesamten Verarbeitungskette – von der Faser bis zum fertigen Kleidungsstück. Der Anbau von Biobaumwolle ist sehr arbeitsintensiv, da die Bauern wie beim klassischen Biolandbau für Nahrungsmittel auf chemisch-synthetischen Pflanzen-

Die Migros bezieht ihre Biobaumwolle vor allem aus Indien.

schutz und Dünger verzichten. «Gerade dies fällt ins Gewicht, wird bei den herkömmlichen Baumwollplantagen doch intensiv gespritzt», betont Glanzmann.

Der Verzicht auf Chemie tut nicht nur der Umwelt und der Gesundheit der Bauern gut, sondern ist für sie auch finanziell lohnend. «Weil sie keine Hilfsstoffe kaufen

müssen, werden sie vor Verschuldung bewahrt», sagt er. Mittlerweile stammt der Rohstoff vor allem aus Indien und der Türkei. Gewebe aus Biobaumwolle sind für die Migros wie Biolebensmittel zur Erfolgsgeschichte geworden: Ganze fünf Prozent aller verkauften Textilien sind unterdessen Bio. «In den nächsten Jahren wollen wir diesen Anteil vervierfachen», erklärt Glanzmann. Dies, obwohl Biobaumwolle analog konventioneller Ware auf den internationalen Märkten extrem knapp geworden ist und die Preise steigen. Auch das Sortiment ist nun sehr breit, von Socken und Oberbekleidung über Bettwäsche bis zu Watte gibts inzwischen alles – in Bioqualität. Text Daniel Sägesser Bilder Thomas Eugster

Bioprodukte in der Migros ab Seite 34

«Wenn die Bauern die Kriterien des biologischen Anbaus respektieren, haben sie eine reelle Chance, perfekte Produkte zu erzeugen und ihrer Arbeit einen Mehrwert zu verleihen.» Christian Constantin, Präsident FC Sion


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Besuch beim Biobauern Claudia und Geri Wiesmann aus Oberneunforn TG

Die Natur bestimmt den Takt

H

inter dem Haus blühen die Kirschbäume in weisser Pracht. Und die erst vier Wochen alten Kälblein tapsen mit noch wackligen Beinen durchs saftige Grün. Was hier auf dem Biobauernhof von Geri (46), Claudia (45), Florian (22), Bianca (20) und Diego (18) Wiesmann so paradiesisch anmutet, ist nur der romantische Teil des Konzepts, das den Lebensrhythmus auf dem Stockenhof im thurgauischen Oberneunforn bestimmt. Der andere ist aufwendige Planung und harte Arbeit. «Bio heisst, vollständig auf Chemie zu verzichten. Das verlangt grosse Flexibilität und vorausschauendes Handeln, denn die Natur gibt uns den Takt vor, dem wir folgen», sagt Geri.

Produktion im natürlichen Kreislauf

Das funktioniert im Mischbetrieb der Wiesmanns perfekt. Sechzig Kühe leben im ausgewogenen Rhythmus zwischen Stall und

Weide. 46 Hektar Land werden mit Gemüse, Getreide und Gras bewirtschaftet, für deren Düngung die Kühe sorgen. Die Migros ist eine Abnehmerin der frischen Produkte, die hier dank Sonne, Licht und persönlicher Fürsorge der Familie und ihrer Helfer gedeihen. Auch was auf dem Menüplan von Kuh Savina und ihren Kolleginnen steht, wächst hier. So weit wie möglich alles Bio. Ihre Milchleistung mit einem hohen Anteil an Kraftfutter zu puschen ist auf einem Biohof tabu – zugunsten der Milchqualität. Die hat den Wiesmanns schon einige Auszeichnungen eingebracht. Es erstaunt deshalb nicht, dass die Familie sich ausschliesslich mit Bioprodukten ernährt. «Es geht uns nicht nur um die Verantwortung unserer Umwelt gegenüber. Bio schmeckt einfach auch besser. Dafür geben wir gerne einen Franken mehr aus», so Claudia Wiesmann. Texte Jacqueline Vinzelberg

Fotos Gaëtan Bally, Styling Esther Egli

Leben und Arbeiten im Einklang mit den Jahreszeiten ist auf dem Biohof der Familie Wiesmann eine Selbstverständlichkeit.

Zmorge wie diese sind für Wiesmanns die Ausnahme. Bio aber ist ein Muss.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Bioqualität und Verantwortung leben Bio ist eine Lebenseinstellung, von der Mensch, Umwelt, Tier und Natur profitieren. Dahinter steht die ganzheitliche, ökologische und nachhaltige Landwirtschaft im natürlichen Kreislauf der Natur — Tiere leben artgerecht und erhalten Biofutter, so weit möglich vom Heimathof. Kuhmist dient als natürlicher Dünger für Felder und Wiesen. Auf chemischsynthetische Dünger, Spritzmittel, Gentechnologie und Flugtransporte wird konsequent verzichtet. So kommt nur auf den Tisch, was auf dem Weg vom Feld bis zum Teller biologisch und naturnah erwirtschaftet wurde. Für gesunden Genuss und ein gutes Gewissen. Heute sind über tausend Bioartikel in der Migros erhältlich. Die Schweizer Produkte stammen von Landbaubetrieben, die nach den strengen Vorgaben der Bio Suisse zertifiziert sind. Importprodukte unterliegen der europäischen Bio-Verordnung. Unabhängige Zertifizierungsstellen kontrollieren die Einhaltung der Richtlinien. www.migros.ch/bio


36 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Besuch beim Biobauern Claudia und Geri Wiesmann aus Oberneunforn TG

«Grasmilch» ist wertvoller tvoller «Kühe, die vorwiegend auf der Weide We und einen hohen Raufutteranteil nteil rbring ngen (Grünfutter, Heu) fressen, erbringen rterheblich höhere Anteile an wertidanti antien vollen Fettsäuren und Antioxidantien ungs gs– in der Milch», so das Forschungs– bau u institut für biologischen Landbau (FiBL) in Frick.

Schwingertalent Roger Rychen lernt auf dem Stockenhof das Biopuure. Ein Glas frische Bio-Milch gehört für ihn in jeder Pause dazu. Während der warmen Jahreszeiten finden Schweizer Biokühe ihr tägliches Futter auf der Weide und werden per Definition ganzjährig grösstenteils mit Raufutter ernährt. Die strengen Bio-Richtlinien in der Schweiz schreiben mindestens 90 Prozent Raufutter vor und erlauben höchstens 10 Prozent Kraftfutteranteil. Daraus resultiert die hohe Qualität der Grasmilch: Mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, das immunstärkende CLA und sämtliche Antioxidantien sind stark erhöht. Auch die in der Migros geführte Schweizer Bio-Milch ist Grasmilch.

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Fr. 1.65

Bio Camembert Suisse, 125 g, Fr. 3.10

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Nach dem Melken gehts für die Kühe zurück auf die üppige Weide: Zum Fressen und Faulenzen.

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Besuch beim Biobauern Claudia und Geri Wiesmann aus Oberneunforn TG Was Bio ist, schmeckt besser, heisst es immer. Warum ist das so? Weil Biogemüse langsamer wachsen, speichern sie weniger Wasser und mehr Trockensubstanz. Zahlreiche Studien legen offen: Bio-Obst und -Gemüse weisen einen erhöhten Gehalt an gesundheitsfördernden sekundären Inhaltsstoffen auf und teilweise grössere Mengen an Vitamin-C. Weil sie nicht durch Chemie vor Fressfeinden und Krankheitserregern geschützt sind, bilden sie mehr Stoffe wie Antioxidantien. Gedüngte Pflanzen nehmen mehr Wasser auf. Damit verdünnt sich ihr Gehalt an Nährstoffen.

Handarbeit ersetzt die Chemie Bio zu produzieren bedeutet Engagement und Mehraufwand, denn Chemie ist tabu. Wenn auf dem Stockenhof die Rüebli spriessen, gilt es, keine Zeit zu verlieren und Unkraut zu zupfen. Da packt jeder mit an. Für eine Hektare sind etwa 100 bis 200 Stunden nötig. Ein Einsatz der sich rundherum lohnt, für Natur und Mensch: Das Ökosystem des Bodens wird geschont. Und die Bio-Rüebli sind geschmackvoller. Frisch vom Stockenhof kommen sie in die Migros. Nur ein Beispiel von vielen, wie die Migros Verantwortung zeigt. Wer Bio kauft, auch.

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Bio Karotten Bio Fenchel Bio Zucchetti Bio Gurken Bio Broccoli alle Gemüse per kg,

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Genuss bewusst gekocht «Green Gourmet», das neue Kochbuch für Geniesser, die gerne gesund, frisch und nachhaltig kochen: Mehr als 200 einfache, saisonale Rezepte, die den ökologischen Kriterien und Ernährungsansprüchen von heute Rechnung tragen. Mit Saisontabelle und praktischen Tipps ochprofis. für Anfänger und Kochprofis. «Green Gourmet»» weckt die Kochlust: t200 Rezepte — entwickelt von derr nRedaktion «Saisonküche». www. n saison.ch/green

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Mehl in eine Schüssel geben. Die Hälfte der Eier trennen. Eigelb mit restlichen Eiern und Milch verquirlen. Zum Mehl giessen und alles zu einem glatten Teig verrühren. 1 ⁄ 3 der Kresse fein schneiden. Eiweiss steif schlagen. Mit der geschnittenen Kresse unter den Teig heben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Öl in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen. ¼ des Teiges in die Pfanne giessen. Durch Schwenken der Pfanne den Teig dünn auslaufen lassen. Bei mittlerer Hitze Omelette beidseitig goldbraun backen. In der Mitte falten und warm stellen. Auf dieselbe Weise restliche Omeletten backen. Zum Servieren Omeletten mit restlicher Kresse bestreuen.


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Seine Frau liest mich Sonntagmorgen, kurz nach halb sieben Uhr. Vernünf-

tige Menschen schlafen um diese Zeit noch. Ich Bänz Friedli ist früh aber bringe unseunterwegs. re Tochter zu einem Klarinettenauftritt irgendwo dort draussen in der Nordostschweizer Pampa und überquere, weil ich eine Autobahnausfahrt zu spät erspäht habe, eine durchgezogene Sicherheitslinie. Genauer: eine doppelt durchgezogene Linie. Ja, ja, ist gut, ich weiss, man hält uns Mobility-Fahrer ohnehin für ungeübte Autolenker. Aber an diesem Sonntagmorgen ist ja weit und breit kein anderes Fahrzeug in Sicht. Keine Gefahr; nichts passiert. Und niemand hats gesehen. Ausser Jenzer, der Kantonspolizist. Er ver-

folgt mich gleich mit Blaulicht, bedeutet mir anzuhalten, baut sich dann breitbeinig vor meinem Wagenfenster auf: «Kapo, Jenzer. Grüezi …» Ich sage kleinlaut, ich wisse, dass ich bitzli Seich gemacht hätte. Aber es sei doch nur ganz, ganz knapp gewesen, um einen halben Meter vielleicht, und überhaupt … Wie man sich halt so rausschnorrt. Er verlangt einen Ausweis, stutzt. «Jää … sind Sii dee Bänzfriedli?» Er schluckt. «Miini Frau liest Ihri Kolumne.» Damit das klar ist: Ich beklage mich nicht, der Mann machte nur seinen Job, und

nichts ist einfältiger, als sich öffentlich über Polizisten zu beklagen, die ihren Job tun. Aber wie sollte ich das nun verstehen: «Miini Frau liest Ihri Kolumne …»? Wollte er sagen: «Sie sind mir ein ganz Weicher, Sie! Ein Frauenversteher! Aber glauben Sie bloss nicht, ich harter Kerl würde Ihre doofen Berichtlein im Migros-Blättli lesen, dieses Waschlappengejammer! Und Autofahren können Sie üüüü-ber-haupt nicht, im Fall. Typisch Hausfrau!» Oder wollte er nur sagen: «Ich … ähm … Dings … Hab ich Ihre Fresse nicht schon mal in der Zeitung gesehen?!» Ich werde es nie erfahren. Das Schicksal wollte nicht, dass Jenzer und ich Freunde werden. Er erstattete pflichtbewusst Anzeige, und die

Busse, die ein Gericht mir später aufbrummte, war erklecklich; aber dafür konnte der Jenzer ja nichts. Und im Grunde ist der Mann doch ein armer Kerl: einer, der sonntagmorgens in aller Herrgottsfrüh Streife fahren muss! Scheissjob. Heimlich gönnte ich ihm den Triumph, wie er an diesem Sonntag nach Hause kommen und seiner Frau zuraunen würde: «Chräbeli, heut hab ich deinen Friedli erwischt, weisst, den Gspürigen vom Brügglipuur. Der fährt ja

so was von lausig Auto, sag ich dir! Und? Was gits z ässe?» Nur etwas gönne ich ihm nicht, dem Jenzer.

Echt, jetzt. Letzten Montag nämlich habe ich Ihnen das Schlimmste verschwiegen: die Ränge zwei und drei der begehrenswertesten Männer nach Berufsgruppen. (Der

«Kapo, Jenzer, Grüezi …» Pilot, wie gesagt, schwang als erotischer Traum obenaus, der Hausmann galt als der unattraktivste.) Auf Rang zwei, scheints von 38,9 Prozent der Frauen begehrt: der Arzt. Verdient halt reichlich Kohle. Dann aber kommts! Rang drei: 36 Prozent finden Polizisten sexy! Polizisten!! Gefühlsmässig bin ich ja ganz Hausfrau. Aber, nein, das kann ich nicht nachvollziehen: wie frau auf Uniformierte abfahren kann. Und unter uns, liebe Frau Jenzer: Einen wie Ih-

ren Gatten, mit diesem furchtbar buschigen Schnauz … Den würd ich nie küssen. Aber sagen Sie ihm einen schönen Gruss! Bänz Friedli live: 11. 5. Mosnang SG, 13. 5. Ersigen BE.

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42 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

«Mit 15 wollte ich als Punk unter einer Brücke leben»

Als Kolumnistin und Drehbuchautorin hat sich Güzin Kar in unsere Köpfe geschrieben. Ab 19. Mai läuft nun ihr erster Kinofilm an. Weniger erfolgreich ist die quirlige Zürcherin im Kampf gegen ihre Chips-Sucht.

Z

ürich, Niederdorf. Güzin Kar wirbelt durch die Türe des Cafés herein, gerade als die Uhr der Predigerkirche die volle Stunde schlägt. «Bin ich zu spät?», fragt sie und zieht sich schwungvoll ihr rotes Kleidchen zurecht, das gefährlich hoch gerutscht ist. Eitel sei sie nicht, erklärt die 40-Jährige, während sie Lipgloss aufträgt. «Aber gäll, du luegsch scho, dass es guet chunnt», sagt sie zum Fotografen und lacht. Sie vergewissert sich, dass die Knöpfe ihres Kleides geschlossen sind, und setzt sich auf das Sofa. Güzin Kar, haben Sie Probleme damit, pünktlich zu sein?

Ich komme zu allem und jedem zu spät. Heute habe ich mir Mühe gegeben. Aber ich bin schon an meinem allerersten Schultag zwei Stunden zu spät gekommen, weil ich getrödelt habe.

Darf man denn als Regisseurin zu spät zur Arbeit kommen?

Auf dem Filmset habe ich einen Chauffeur. Ich kann gar nicht zu spät kommen, weil alles so militärisch durchorganisiert ist. Zudem bin ich während der Dreharbeiten so voll mit Adrenalin, dass ich gar nicht zu spät kommen will. Sie haben einen Chauffeur? Wie unsere Bundesräte und CEOs?

Schauspieler und Regisseure fahren bei Dreharbeiten nicht selber, weil die Unfallgefahr angesichts

des Stresses und des Schlafmangels zu hoch wäre. Ausserdem habe ich keinen Führerschein. Und wie schaffen Sie es, die Abgabetermine für Ihre Kolumnen einzuhalten?

Ich brauche immer Deadlines und den Zeitdruck. Zeitdruck ist das Einzige, was bei mir kreative Kräfte mobilisiert. Meine Kolumnen bearbeite ich immer bis zur letzten Minute. Aber ich habe noch nie etwas zu spät abgegeben, ich bin ein sehr zuverlässiger Mensch, wenn es um die Arbeit geht. Das Problem bei mir ist vielmehr das physische Zu-spät-Kommen. Sie sind ein Multitalent. Sie schreiben Kolumnen, Bücher und drehen Filme. Wie kriegen Sie alles unter einen Hut?

Das funktioniert sehr gut. Ich habe schon immer mehrere Dinge parallel gemacht. Während der Dreharbeiten schrieb ich weiterhin Kolumnen, und ich habe auch schon an mehreren Drehbüchern gleichzeitig gearbeitet. Was ist schwieriger, Schreiben oder Filme machen?

Das Schwierigste ist eindeutig das Schreiben. Indem ich mich für ein Wort entscheide, schliesse ich alle anderen Wörter aus. Das ist für mich eine katastrophale Ausgangslage. Beim Filmen ist es anders. Dort kann man einen Take mehrmals machen,

eine Szene aus mehreren Perspektiven zeigen. Wie ist es als Frau im hart umkämpften Filmbusiness?

Für mich ist es nicht schwieriger als für meine männlichen Kollegen. Ich glaube aber, für Frauen ist es schwieriger, mit Rückschlägen umzugehen und diese nicht persönlich zu nehmen. Sie geben manchmal zu früh auf, zweifeln an ihrer Geschichte und hinterfragen ihr eigenes Talent. Ich habe zum Glück sehr früh realisiert, dass Scheitern einfach dazugehört und nichts mit mir als Person zu tun hat. Wichtig ist, dass man trotzdem weitermacht. Sie zweifeln nie an sich selbst?

Früher war ich selbstbeobachtender. Das hat sich mit den Jahren etwas gelegt. Meine Arbeit hinterfrage ich aber immer noch ständig. Nicht, weil die Finanzierung eines Films nicht auf Anhieb zustande kommt, sondern weil ich mich weiterentwickeln will. Es käme mir aber nicht im Traum in den Sinn, aufgrund eines Rückschlags ein Projekt aufzugeben. In Ihrem neuen Film «Fliegende Fische» kümmert sich die 15-jährige Nana um ihre Geschwister und schmeisst den Haushalt, während ihre Mutter zahlreiche Affären hat. Was hat es mit den starken Mädchen in Ihren Filmen auf sich?

Güzin Kar über das Filmemachen: «Ich

Die Leute erwarten von mir immer, dass ich die Mädchen möglichst stark mache. Aber solche Zuschreibungen wie «stark» und «schwach» sind feministische Schlagwörter, damit muss man vorsichtig umgehen. Meine Mädchenfiguren sind nicht immer nur stark, sie sind sehr ambivalent. Ich bin mir nicht sicher, ob Nana stark ist. Sie mag vielleicht stark sein, weil sie Verantwortung für ihre Familie übernimmt. Man könnte aber auch sagen, sie sei schwach, weil sie sich in diese Mutterrolle hineindrängen lässt. Oder weil sie nicht schon früher den Bettel hinwirft und Verantwortung für sich selber übernimmt. Letztlich geht Nana ihren eigenen Weg. Sie verlässt ihre Familie, um weit weg eine Ausbildung zu machen.


INTERVIEW GÜZIN KAR

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Das Multitalent

Güzin Kar (40) ist Regisseurin, Drehbuchautorin, Kolumnistin und Bestsellerautorin. Geboren in der Türkei, wuchs sie ab ihrem fünften Lebensjahr in der Schweiz auf. 2001 feierte sie ihren ersten Erfolg mit dem Fernsehfilm «Lieber Brad», für den sie das Drehbuch verfasst hatte. Bekannt wurde sie mit ihren «Weltwoche»Kolumnen (2004 bis 2008). 2006 erschien ihr Buch «Ich dich auch», das wochenlang auf Platz eins der Schweizer Bestsellerliste stand. Für «Alles bleibt anders» und «Fliegende Fische» gewann sie je den Drehbuchpreis der Schweizerischen Autorengesellschaft (SSA). Heute schreibt sie als Kolumnistin für den «Tages-Anzeiger» und «Tele» und arbeitet für Film und Fernsehen in Deutschland und in der Schweiz. Am 19. Mai startet ihr erster Kinofilm «Fliegende Fische», für den sie das Drehbuch schrieb und Regie führte. Güzin Kar arbeitet und lebt in Zürich. war nie die Tüftlerin und Bastlerin. Schon als Kind interessierte ich mich mehr für die Erzählweise, die Dramaturgie.»

Ja, sie geht. Das habe ich ihr gegönnt. Wir wissen zwar nicht, wie es herauskommen wird, aber zumindest lebt sie endlich ihr eigenes Leben. Wie zielstrebig waren Sie als Mädchen?

Als Mädchen war mir nicht immer klar, was ich wollte, mir fehlte manchmal der Durchblick. Mit 15 träumte ich davon, die Schule abzubrechen und als Punk in Eng-

land unter einer Brücke zu leben. Meine Eltern hielten mich aber davon ab. Manchmal kollidieren eigene und fremde Erwartungen. Heute weiss ich natürlich, dass das Leben als Punk als Zukunftsperspektive nicht in Frage gekommen wäre. Aber als Traum war es lässig. Und als Jugendliche soll man eines dürfen, was man später als Erwachsene nicht mehr darf: Grenzen austesten und Entscheidungen täglich revidieren.

Sie gaben Ihren Punk-Traum also einfach so auf?

Nicht ganz. Ich bin ein innerer, ein emotionaler Punk geworden. Ich wollte die Welt verändern und gegen die Ungerechtigkeit kämpfen. Ein Jahr vor der Matura schloss ich mich der Hausbesetzerszene an und blieb dort zwei Jahre – mit Stöckelschuhen und einem sehr kurzen Rock. Das passt nicht zusammen.

Ich habe mich schon immer so angezogen und sah nicht ein, weshalb ich mein Äusseres bei den Punks ändern sollte. An Demonstrationen, wenn die Polizei mit einem Grossaufgebot aufmarschierte, nahm ich meinen Taschenspiegel hervor und zog die Lippen nach. Ich sagte mir: Wenn ich mit den Stöckelschuhen schon nicht rennen kann, will ich wenigstens gut aussehen, wenn sie mich verhaften.

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44 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Sie studierten danach Germanistik. Nach drei Jahren brachen Sie jedoch Ihr Studium ab. Warum?

Literatur ist für mich alles. Ich wusste auch immer, dass ich studieren wollte. Eines Tages musste ich mir jedoch eingestehen, dass ich noch viel lieber Filme machen würde. Es war ein harter Entscheid, diesen Traum in die Realität zu holen. Mit allen Enttäuschungen, mit allen dreckigen Konsequenzen. Zum Beispiel nach Deutschland auszuwandern. Den Freund und alle Kollegen hinter mir zu lassen, alle Sicherheiten zu kappen. Ich hatte neben dem Studium einen gut bezahlten Job, eine eigene Wohnung. Ich hatte bereits alles, was ich für ein komfortables Leben brauchte. Das ist ja schon fast bünzlig.

Nein, überhaupt nicht. Meine Studienkollegen wohnten alle in WGs. Ich aber wollte eine eigene Wohnung. Ich wollte ein bisschen Luxus, schöne Kleidung – einfach das Gegenteil von dem, was eine Studentin sich normalerweise leisten kann. Ich habe hart für diesen Luxus gearbeitet. Und trotzdem entschied ich mich, noch einmal von vorne anzufangen. Was sagten Ihre Eltern, als Sie Ihr Studium abbrachen?

Ich war die Erste in meiner Familie, die an die Universität gegangen ist. Meine Eltern hatten damals in der Türkei alles verkauft, um in die Schweiz kommen zu können. Meine zwei Geschwister und ich sollten es einmal besser haben. Lustigerweise hatten meine Eltern aber absolut kein Problem mit meinem Studienabbruch. Ich war diejenige, die sich mit diesem Entscheid schwertat. Ich habe es bis heute noch nie geschafft, meine Eltern zu schockieren.

Wenn sie Kolumnen schreibt, gerät sich Güzin Kar manchmal selbst in die Haare.

Haben Sie schon als Kind Super-8-Filme gedreht?

Nein, ich war nie die Tüftlerin und Bastlerin. Schon als Kind interessierte ich mich mehr für die Erzählweise, die Dramaturgie. Während meine Freundinnen alle wie Pippi Langstrumpf sein wollten, war mein Vorbild Astrid Lindgren. Pippi existierte nur im Kopf von Lindgren, also wollte ich diejenige sein, die Pippi kreiert hat. Sie wollten also nie der Star sein?

Doch. Für mich war Astrid Lindgren der Superstar. Darum gingen Sie nach Ludwigsburg an die Akademie?

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INTERVIEW GÜZIN KAR

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«Ich bestand die Prüfung. Ich frage mich noch heute, warum sie mich genommen haben.» ich nicht umsetzen, indem ich irgendeinen Kompromiss eingehe. Ich hatte Glück und bestand auf Anhieb die Prüfung. Und ich frage mich noch heute, warum sie mich damals genommen haben. Jetzt kokettieren Sie aber.

Ich hatte ja keinerlei technische Erfahrung. Aber ich glaube, es war mein Talent, Geschichten zu erzählen. Und sie sahen, dass ich schon gearbeitet hatte. Ich hatte auf dem Jugendamt gearbeitet und Familien beraten. Es war ein harter Job und nicht einfach so ein Jobben neben dem Studium. Sie dachten sich wohl, ich sei jemand, der sich dem Leben stellt, so pathetisch das jetzt auch klingen mag. Ich war keine, die direkt vom Maltischlein kam und ein bisschen Kunst machen wollte. Wie passen Sozialarbeit und Filmemachen zusammen?

Es geht bei beidem darum, kreative, manchmal nicht gerade populäre Lösungen zu finden.

In Ihrem Film «Fliegende Fische» kommt auch eine Sozialarbeiterin vor. Sie will Roberta die Kinder wegnehmen.

Es gibt Fossile in diesem Beruf, die ihren Job schon zu lange machen und nicht mehr fähig sind, ein Problem kreativ anzugehen. Genau so eine ist diese Sozialarbeiterin im Film. Die ist völlig abgestumpft und läuft mit Scheuklappen durch die Welt. So wollte ich nicht enden, darum fiel es mir damals nicht schwer, diesen Job aufzugeben. Stattdessen wollen Sie heute die Welt verändern.

Nein, denn das ist nicht die Aufgabe der Kunst. Max Frisch hat einmal gesagt: «Die Poesie ergreift keine Massnahmen.» Dieses Zitat drückt es am treffendsten aus. Es gibt keine Aussage bei Kunstwerken. Das Kunstwerk selber ist die Aussage, und nur das zählt. Wenn ich allen meine Meinung aufdrü-

cken wollte, könnte ich ja auch einfach Flugblätter verteilen. Sie haben in einem Interview zugegeben, hie und da zu schummeln und Geschichten zu erfinden — auch in Bezug auf sich selbst. Warum halten Sie sich so bedeckt, wenn es um Ihr Privatleben geht?

Ganz ehrlich, ich finde mich selber nicht sehr spannend. Das ist vielleicht der Grund, warum ich nicht viel Privates preisgebe. Und was das Geschichtenerfinden angeht, so habe ich bereits als Kind, damals in der Türkei, von meiner Grossmutter gelernt, wie man Geschichten erzählt. Und dazu gehört eben auch, dass man das eine oder andere Detail dazudichtet, damit die Geschichte spannend bleibt. Verraten Sie uns etwas Privates, das hundertprozentig der Wahrheit entspricht?

Ich bin süchtig nach Pommes Chips. Ich esse sie kiloweise. Irgendeinmal wollte ich meine Sucht bekämpfen und habe mir zwei Jumbopackungen gekauft und beide auf einmal gegessen. Es hat gewirkt, mir wurde schlecht. Aber bereits am nächsten Tag habe ich ein neues Pack gekauft. Chips sind für mich das Grösste. Ich würde sogar eine Chips-Suchtberatung machen, wenn es das gäbe. Und vielleicht könnte TVGuru Mike Shiva meine PommesChips-Sucht heilen. Haben Sie noch andere Schwächen?

Manchmal bin ich zu höflich. Höflichkeit ist eigentlich etwas Wichtiges. Aber ich sage manchmal lieber nichts, statt jemanden blosszustellen. Ich hoffe dann immer, dass die Person es selber merkt. Das ist wie das Hoffen auf eine telepathische Ader des Gegenübers. Das hat leider noch nie gefruchtet.

Interview Nathalie Bursac´, Almut Berger Bilder Nik Hunger

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46 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011


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62 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

MIRACULIX: Der Spitzenkoch

Stefan Wiesner hat viele Namen: Druide, Alchemist, Hexer … FRISCHER FISCH: Was im «Rössli» auf den Tisch kommt, ist tau- und fangfrisch. ZAUBERTRANK: Die Vorspeise ist angerichtet, die erste Heraus– forderung für den Gaumen wartet. ZAUBERMITTEL: Die heilige Kammer von Naturmensch Stefan Wiesner. Also doch ein Druide?


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Stefan Wiesner

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si ot und Käse. Salz, Essig, Öl, Br Sie pro Woche? ➔ Wie oft kochen mein Beruf. Am Täglich. Kochen ist haben wir das ag st Montag und Dien ich ssen. Dann koche Restaurant geschlo n rie Fe n de In . Familie zu Hause für meine n. ne öh rw ve er gerne lasse ich mich ab Schottland. in er mm Diesen So Sie … ➔ Kochen ist für … Leben e nie im Leben ➔ Was würden Si essen? hts in den Sinn, Da kommt mir nic t cher Esser bin. Mi wobei ich ein einfa glücklich. einer Wurst bin ich n Sie gern mal de ür w ➔ Mit wem essen gehen? . Mit dem Dalai Lama

Visionäre Kochkunst

E Essen ist Arbeit. Zumindest bei Spitzenkoch u und Duftalchemist Stefan Wiesner. Sein saisonales Gourmetmenü fordert den Gaumen und das Migros-Magazin. Vier Stunden lang.

W

ährendderOchsenschwanz in der Butter schmort, geht es mit Stefan Wiesner (50) auf die Pirsch nach Wiesenkräutern und Schmelzwasser. Und die Küche? «Mein Kochteam kommt ohne mich aus. Sie sind hungrig nach Wissen, sie sind ehrgeizig, innovativ und autonom. Eine zwingende Voraussetzung, um mit mir zu arbeiten», sagt er. «Am Morgen hole ich die Natur in den Kochtopf, stehe meinem Team also nicht zur Verfügung.» Kondition ist eine weitere Voraussetzung, um mit ihm Schritt zu halten. Das Schmelzwasser von der Schrattenfluh und die Quelle des Ilfisbachs finden sich auf 1600

Metern. Der Pfad dorthin dient normalerweise den Kühen. Normalerweise! Bevor Stefan Wiesner seinen Behälter füllt, trinkt er vom Quellwasser: «Es ist klar, frisch, würzig. Wunderbar!» Einbildung? Nein. «Die Natur machts.» Zurück gehts ins Tal zu Wiese und Bach, zu Huflattich und Bachkresse. Nach drei Stunden ist der Einkaufskorb voll, die Küche wartet. Sebastian Titz (27) und Rebecca Clopath (22) sind an der ersten Vorspeise fürs Frühlingsmenü «Das Mysterium». Die Lernenden Eva-Maria Schöpfer (19) und Michael Brun (17) gehen ihnen zur Hand, nebenbei kümmert sich das Team um das Mittagsmenü.

Kochen Koche en mit mit Stefan Stefan Wiesner Wi Die Kochcrew in Schwarz-Weiss (von links): Stefan Wiesner, Eva-Maria Schöpfer, Michael Brun, Monika Wiesner, Sebastian Titz und Rebecca Clopath.


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Fleischküchlein sind angesagt. Das Ganze ist ein kulinarischer Spagat, der im «Rössli» in Escholzmatt LU von Mittwoch bis Sonntag zelebriert wird. Der Dritte im Lernbunde, Florian Villiger (17), ist in der Schule. Stefan Wiesner, kontrolliert, schmeckt ab, rührt um, ergänzt, würzt nach, lobt. Wars das schon? Seine Arbeit beginnt viel früher: Bei der Idee, Planung und der Tüftelei. «Jedes kulinarische Mosaik muss im Ganzen passen, damit der Gaumen eine Heraus-, aber keine Überforderung hat.»

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Suppenkreation Ilfissprung

Die Bauernbratwurst mit Blattgold geadelt

Neben der Gourmetküche, läuft auf der «Rössli»-Bühne die saisonale Landküche. Seiner bodenständigen Herkunft bleibt der Entlebucher mit einem Kochlöffel treu. Dass er dabei seine exzellenten Würste mit Blattgold dekoriert, ist kein dekadenter Gag, sondern ein Zeichen der Wertschätzung des Produkts. Eigentlich braucht es dies nicht, zumal beim ersten Bissen klar wird, wie genial seine Wurst schmeckt. Stefan Wiesners Kochideen reifen auch mit dem Wissen seiner Freunde: Ein Förster, Archäologe, Parfümeur, Drogist, Edelsteinexperte, eine Wildkräuterexpertin und seine Frau Monika, die alles Unangenehme von ihm fernhält, sie alle tragen zum Erfolg bei. Wer sich als Gast auf sein aktuelles Gourmetmenü einlässt, das er als «Das Mysterium» bezeichnet, in Anlehnung an den Komponisten Alexander Nikolajewitsch Skrjabin, begeht eine kulinarische Höhenwanderung. «Seine Sonate ist mein Menü, der Satz der Gang», sagt Wiesner. Wie sich das anhört, ist im Rezeptteil (siehe rechts) ersichtlich. Stefan Wiesner hat viele Namen: Künstler, Hexer, Alchemist, Poet, Tüftler, aber eine Kochvision. Seine. Übrigens: Um diese zu erklären, benötigt es ein Buch. «Stefan Wiesner – Sinnliche Inspirationen meiner Naturküche. Mit Lexikon der Geschmackskombinationen»* erscheint diesen Herbst. Text Martin Jenni, Bilder Tobias Stahel, www.hexer.ch * Im AT-Verlag.

ZUTATEN ZUBEREITUNG

1 kg Ochsenschwanz, 50 g Bratbutter, 250 ml leicht salzige Sojasauce, 6 dl Wasser, 1 Prise Yuzugranulat (Asia-Shop; oder Zitronenschale), Salz, 8 g Koriandersprossen (oder Zwie– belsprossen), 4 St. Bachkresse (oder Rettichsprossen), 4 dl Gletscherwasser Estragonessigsauce: 20 g Huflattichblüten (oder Ringelblume), 4 cl Aceto balsamico bianco, 20 g Estragon, 1 Eiswürfel Forellenfilet in Huflattichöl: 2 dl Sonnenblumenöl, 150 g Huflattichblüten, 200 g Forellenfilets mit Haut

1 Eine Woche vor der Zubereitung für die Estragonessigsauce Huflattichblüten mit dem Essig mischen, bei Zimmertemperatur ziehen lassen. 3 Tage vor der Zubereitung für das Forellenfilet Sonnenblumenöl mit Huflattichblüten vermischen, im Kühlschrank ziehen lassen. Am Zubereitungstag Essig durch ein feines Sieb abgiessen, mit Estragon und Eiswürfel mixen, kühl stellen. 2 Ochsenschwanz in der Bratbutter anbraten. Mit Sojasauce und Wasser bedecken. Ca. 2 Stunden köcheln, bis sich das Fleisch vom Knochen löst. Herausheben, Fleisch vom Knochen lösen, zwischen zwei Teller legen, gut beschweren und 2 Stunden kühl stellen. Fond durch ein feines Sieb abgiessen, abkühlen lassen. Fett abschöpfen. Gepresstes Fleisch in kleine Würfel schneiden. Je 1,5 EL der Würfel in ein hitzebeständiges Glas geben und mit Yuzu bestreuen. Fond leicht erhitzen und in jedes Glas 2 EL giessen. 2 Stunden kühl stellen. 3 Fischfilets mit Salz würzen. Huflattichblütenöl im Backofen in einer Schale auf 60 Grad erhitzen. Filets für ca. 9 Minuten hineinlegen. Herausnehmen, Haut vorsichtig abziehen, Filet auskühlen lassen, in kleine Würfel schneiden. Aus einigen Blüten Blütenfäden herauslösen und mit dem Fisch vermengen. Davon je 2 EL in die Gläser schichten und leicht andrücken. 4 Zum Servieren die gefüllten Gläser in einem Wasserbad temperieren. Je 1 TL Estragonsauce hineingeben, Koriandersprossen und Bachkresse darauf anrichten. Vor dem Servieren Gletscherwasser erhit=zen, leicht salzen und in die Gläser giessen. Stefan Wiesner giesst es über zerschlagene Bergkristalle in die Gläser.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—


66 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Die Alleskönnerin

Butter ist reine Natur. Warum ihr feiner typischer Geschmack keine künstliche Unterstützung braucht, sagt Ihnen Food-Redaktorin Sonja Leissing.

W

as wären Chäsknöpfli ohne goldig-schäumende Zwiebelschweisse? Oder gar eine selbst gemachte Rösti ohne

Butter? Und wer erinnert sich nicht daran, als die Grossmutter ein Stück Ruchbrot dick mit Butter bestrich und es uns liebevoll

zum Zvieri reichte? Liebhaberinnen und Liebhaber von reiner Butter wissen, was ich meine. So ein Butterflöckchen über den Kartoffelgratin gestreut, die Pasta damit verfeinert oder eine dünne Rosette Kräuterbutter als Krönung auf einem zarten Entrecote machen jedes Gericht zum Festmahl. Butter ist mit nichts zu vergleichen und ihr Geschmack einfach fantastisch – Natur pur. In den meisten Haushalten und auch in der Gastronomie spielt die Alleskönnerin schon immer eine grosse Rolle. Köchinnen und Feinschmecker können sich keine Spitzenküche ohne Butter

vorstellen. Denn der typisch aromatische Geschmack dieses Naturprodukts rundet viele Speisen ab, ohne jedoch im Gout aufdringlich zu sein.

Butter ist ein reines Naturprodukt

Für die Herstellung eines Kilogramms Butter braucht es 25 Liter frische Milch. In einheimischen Milchbetrieben und Käsereien wird in einem ersten Schritt die Milch in der Zentrifuge entrahmt. Der Rahm wird unter strengen Qualitätskontrollen pasteurisiert und je nach Sorte mit Milchsäurebakterien angesäuert. Zusätze,

Bild Limmatdruck AG, Styling Andrea Pistorius

KLEINE KÜCHENKUNDE


SAISONKÜCHE

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1. Vorzugsbutter

Wissenswertes: Vorzugsbutter wird nur aus Milchrahm hergestellt, nie tiefgefroren und ist von hoher Qualität. Es gibt angesäuerte Vorzugsbutter (Sauerrahmbutter) und ungesäuerte (Süssrahmbutter). Der Vorzugsbutter gibt man Milchsäurebakterien zu, so wird die Haltbarkeit verbessert. Trotz des Namens Süssrahmbutter ist diese nicht wirklich süss und für die kalte Küche geeignet.

2. Kochbutter

Wissenswertes: Kochbutter wird aus einer im Mengenverhältnis wechselnden Mischung aus gelagerter Vorzugsbutter, Käsereibutter und Importbutter hergestellt. In der Küche: Sie ist im Kühlschrank etwa ein Monat haltbar und lässt sich bestens tiefkühlen. Kochbutter passt sehr gut in alle kalten und warmen Süssspeisen, Kuchen oder zum Verfeinern von diversen Gerichten. Die 50-Gramm-Einteilung auf der Verpackung erleichtert das Abmessen.

3. Kräuterbutter

Wissenswertes: Kräuterbutter stammt aus der klassischen französischen Küche und wird «Beurre ravigote» genannt. Es ist eine Mischung aus Butter und zahlreichen frischen Kräutern. Gourmets verfeinern ihn zusätzlich mit einem Spritzer Cognac. In der Küche: Er passt herrlich zu allen gebratenen und grillierten Fleischstücken. Selbst gemachte Kräuterbutter lässt sich sehr gut in Backtrennpapier zu einer Rolle formen und dann einfrieren.

wie Emulgatoren, Stabilisatoren Farbstoffe oder Aromen sind verboten. Dann wird der Rahm im Butterfertiger bewegt, bis sich das Milchfett zu Butterkörnern zusammenballt und von der wässrigen Phase, der Buttermilch, trennt. Ein «Mödeli» Butter besteht aus 83 Prozent Milchfett, 0,5 Prozent Milcheiweiss, 0,5 Prozent Milchzucker und 16 Prozent Wasser. Das Milchfett enthält alle wertvollen Milchfettbestandteile und die Vitamine A, D, E sowie etwa 400 verschiedene Fettsäuren. Sehr viele dieser Fettsäuren haben spezielle gesundheitsför-

dernde Eigenschaften und erfüllen in unserem Körper unterschiedliche Aufgaben. Alle Nahrungsfette bestehen aus einem Gemisch aus gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Pflanzliche Öle enthalten mehr ungesättigte Fettsäuren, tierische Fette sind reich an gesättigten. Der Volksmund behauptet, dass pflanzliche Fette gesünder seien, da sie vor allem ungesättigte Fettsäuren enthalten. Butter bildet hier jedoch eine Ausnahme. Denn das Milchfett hat eine Sonderstellung und gleicht in seiner Zusammensetzung weder pflanzlichen Ölen noch tierischen Fetten. Kein

anderes Nahrungsfett weist eine solche Vielfalt im Fettsäurespektrum auf wie Butter. Wie viel Milch eine Kuh täglich erzeugt, hängt von der Rasse, der Fütterung, der Haltung und den Weiden ab, auf der die Kuh grast. Durchschnittlich gibt eine Schweizer Kuh 5500 Liter Milch im Jahr. Das sind mehr als 15 Liter pro Tag. Und man sagt, dass Kühe, die vom Bauern mit Namen angesprochen werden oder mit klassischer Musik berieselt werden, mehr Milch geben als diejenigen, die für den Bauern nur eine Nummer sind. Oft wird behauptet, Butter habe mehr Kalorien als Margarine.

Das ist falsch. Denn ein Gramm Fett enthält immer gleich viele Kalorien. Hier gilt, gesundes Mass zu halten. Neben der Butter und der Vorzugsbutter (siehe Kasten) gibt es viele Butterprodukte auf dem Markt, wie beispielsweise die Bratbutter, um scharf anzubraten. Das Besondere daran ist, dass man sie im Gegensatz zur Butter bis auf 160 Grad erhitzen kann. Weiter gibt es Käsereibutter, Knoblauchbutter, Kräuterbutterschaum, gesalzene, fettreduzierte, Halbfettund Light-Butter. Vorsicht: Die fettreduzierten Arten sind nicht zum Kochen geeignet.


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Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

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In der Schweiz gibts Coca-Cola seit 75 Jahren. Das wahre Alter des Süssgetränks beträgt jedoch 125 Jahre. Zur Feier lanciert der Konzern eine Variante mit Vanillegeschmack. Diese ist jetzt auch in den Migros-Filialen erhältlich. Ausschlaggebend dafür waren die vielen Anfragen über die Onlineplattform migipedia.ch sowie über Facebook, wo User die Einführung der Coca-Cola Vanilla wünschten. Coca-Cola Vanilla, 250 ml, Fr. 0.95

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Tipp Besuchen Sie das Coca-ColaMuseum. Bis 14. Mai (10—19 Uhr), Coca-Cola Anniversary Place, Bleicherweg 5 in Zürich.

Froschkonzert

Jeder kennt sie, jeder liebt sie: Cola-Fröschli sind ein schweizerisches Kulturgut. Es gibt sie schon seit 1938. Die mundgerechten Amphibien schmecken nach Cola, nach Abenteuer, Freiheit und Kindheit. Sogar auf der Internetsite www. kulinarischeserbe.ch hat man dem Hartbonbon aus dem Baselbiet einen Artikel gewidmet. In der Migros sind die Fröschli unter der Marke M-Classic erhältlich. M-Classic ColaFröschli, 140 g,

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➔ 1 Kohlrabi, 3 Karotten, 1 Zwiebel sowie 1/ 2 Knolle Sellerie rüsten und sehr fein würfeln und mit 1 EL Tomatenmark in 3 EL Öl ca. 6 Minuten dünsten. Zirka Fr. 4.55 ➔ 2 Dosen geschälte Tomaten (à 400 g) klein schneiden und mit 2,5 dl heisser Bouillon zum Gemüse geben. Zugedeckt ca. 15 Minuten schmoren. Zirka Fr. 3.50 ➔ In der Zwischenzeit 500 g Spaghetti al dente kochen. Zirka Fr. 1.50 ➔ Gemüsebolognese mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu den Spaghetti servieren. Tipp: Reste der Sauce können Sie einfrieren und zur nächsten Bolognese-Sauce geben.

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Bloss keine falsche Bescheidenheit — eine Glace, die so rahmig und cremig ist, verdient keinen anderen Namen als Megastar. Drei neue Sorten ergänzen das Sortiment: Vanille Macadamia mit Macadamianüssen ist eine klassische Kombination mit Milchschokoladeüberzug. Wer lieber Schokoladeglace mag, wählt die Sorte Brownies Pecan mit Biskuitstückchen und Peacannüssen oder die Mini-Version Choco Dark. Megastar, z. B. Brownies Pecan, 6 St., 720 ml, Fr. 8.90

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

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DJ Mr. Da-Nos alias Roland Bunkus (29) aus Adlikon ZH ist DJ, Produzent und hat eine eigene iPhone-App. Sein neustes Album heisst «One Nation».

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Mr. Da-Nos, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit 16 Jahren als HobbyAutotuner. Daher auch mein Künstlername Mr. Da-Nos (NOS = Lachgaseinspritzung). Mit ersten DJ-Jobs kam dann zum Glück auch Geld rein. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für Sex und Nikotin. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Mein selber kreiertes und designtes Snowboard. Mit meinem Board nahm ich an unzähligen Contests teil und freue mich auch heute noch über tolle Jumps. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Die gebührenfreie Lieferung von Parkbussen, ohne Zusatzkosten. Wo trifft man Sie abends?

Im Krafttraining oder in meinem Studio. Ich bin süchtig danach, neue Tracks zu schreiben und Songs zu produzieren.

Und wo garantiert nicht?

Im Freudenhaus.

Verantwortungsvoll modisch

Ob unsere Füsse gleich sexy sind, wie die von Gisèle Bündchen sei dahingestellt. Sicher ist, dass beim Kauf der Sandalen aus der Kollektion des Topmodels das Projekt «Kampf gegen Klimaveränderung» unterstützt wird. * Nur in grösseren Filialen mit Schuhrayon. Ipanema Flip Flops, Fr. 34.90*

Sind Sie gerne prominent?

Ich bin unwichtig als Person. Dagegen ist mein Sound sehr prominent.

Eugen Baumgartner


72 |

DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Sofortschutz für unterwegs

Die Ursache für den Abbau von Zahnschmelz sind säurehaltige Lebensmittel und Getränke. Mit den neuen pH-Control-Zahnpflege– produkten kann man dem vorbeugen.

F

Bild Yves Roth, Styling Karin Aregger

rüchte, Salatsaucen, frisch gepresste Säfte, Softdrinks oder Sportgetränke gehören zu den säurehaltigen Lebensmitteln. So gesund, vitaminreich und erfrischend die meisten davon sind, haben sie doch einen Haken: Durch ihr Säurepotenzial senken sie den pH-Wert in der Mundhöhle und greifen den Zahnschmelz direkt an. Während die durch Bakterien produzierten Säuren langsam, aber stetig zu Karies führen können, wirken die Lebensmittelsäuren wie ein

Weichmacher auf den Zahnschmelz. Die langfristige Folge davon ist die Zahnerosion, der Verlust an Zahnsubstanz. Für alle, die häufig säurehaltige Nahrungsmittel oder Getränke konsumieren, hat Candida die pH-Control-Zahnpasta und einen neutralisierenden Kaugummi entwickelt. Neu ergänzt der pH-ControlMundspray das Sortiment. Der handliche Pumpspray neutralisiert die zahnschmelzzerstörenden Säuren und verleiht dem Atem angenehme Frische. DH

Candida pH-Control: Mundspray, 15 ml, Fr. 3.50, Zahnpasta, 75 ml, Fr. 3.90, Dental Gum, 30 St., Fr. 4.20


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Das Brandenburger Tor – Wahrzeichen mit historischer Bedeutung

Berlin–Weimar ■ ■

Deutschlands Hauptstadt hautnah erleben ■ Havelseerundfahrt, Potsdam und Schloss Sanssouci Fakultativ: Nikolaiviertel und Reichstagskuppel

Vor bereits über 20 Jahren fiel die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland. Ein historisches Ereignis mit weltweiter Bedeutung und mit Berlin im Mittelpunkt. Vieles hat sich seit der Wiedervereinigung in Deutschlands Regierungshauptstadt verändert. Kein Wunder, seit Jahren herrscht hier ein riesiger Bauboom, wie nirgendwo sonst. Es wird restauriert, verschönert und neu gebaut. Berlin ist heute ein bedeutendes Zentrum der Politik, Medien, Kultur und Wissenschaft. Neben dem Besuch dieser dynamischen Stadt sorgen der Abstecher nach Potsdam und der Aufenthalt in Weimar für weitere interessante Höhepunkte dieser Reise.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Berlin. Fahrt via Memmingen, Ulm, Nürnberg, Bayreuth, Leipzig nach Berlin. 2. Tag: Berlin, fak. Nachmittagsprogramm Nikolaiviertel und Reichstagskuppel. Auf einer halbtägigen Stadtrundfahrt lernen wir Berlin näher kennen. Deutschlands Hauptstadt bietet unzählige Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel den Berliner Dom, Unter den Linden, den Schlossplatz, das neue Regierungsviertel, den Checkpoint Charlie, die Überreste der Mauer und vieles mehr. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, an einem fakultativen Ausflug teilzunehmen. Zusammen mit einer lokalen Reiseleitung spazieren wir durch das Nikolaiviertel. Wir treffen auf eine Oase der Ruhe inmitten der Grossstadt und finden eine gelungene Mischung von Kultur-, Geschichtsund Einkaufserlebnis vor. Anschliessend kommen wir im Restaurant Käfer, welches sich im Reichstag befindet, in den Genuss von Kaffee und Kuchen. Als Höhepunkt besuchen wir die spektakuläre Glaskuppel, von wo aus wir einen herrlichen Blick über Berlin geniessen. Dieses fakultative Nachmittagsprogramm muss bei der Buchung reserviert werden.

3. Tag: Berlin, Potsdam und Sanssouci. Fahrt nach Potsdam. Hier unternehmen wir eine Havelseerundfahrt. Dieser Ausflug mit der MS Cecilienhof widmet sich in besonderer Weise den Parks und den Schlössern der Hohenzollern-Dynastie. In neunzig Minuten passieren wir die schönsten am Wasser liegenden Sehenswürdigkeiten: Park Babelsberg mit Schloss, Flatowturm, das Schloss auf der Pfaueninsel, die Heilandskirche in Sacrow, den Neuen Garten mit Marmorpalais und Schloss Cecilienhof, in welchem im Sommer 1945 das Potsdamer Abkommen unterzeichnet wurde. Potsdam, auch «Versailles von Berlin» genannt, ist die Hauptstadt des nach der Wiedervereinigung entstandenen Bundeslandes Brandenburg. Besonders bekannt ist auch das von Friedrich dem Grossen erbaute Rokokoschloss Sanssouci, das wir nach dem Besuch von Potsdam besichtigen. 4. Tag: Berlin. Berlin an einem Tag ist nicht zu schaffen! Auf einer weiteren halbtägigen Stadtrundfahrt sehen wir die westliche Innenstadt, u.a. mit dem weltbekannten Potsdamer Platz, dem Kurfürstendamm und der Gedächtniskirche. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen und Shopping. 5. Tag: Berlin–Weimar. Heute verlassen wir Berlin und begeben uns nach Weimar. Auf einem geführten Rundgang, lernen wir die Kulturstadt näher kennen. Sie ist ehemalige Hauptstadt des Herzogtums Sachsen-Weimar und mit ihrem Stadtschloss, ihren Strassen, Plätzen, Grünanlagen und Statuen Inbegriff deutschen Kulturschaffens. Goethe ist eine der zahlreichen Persönlichkeiten, die mit Weimar in Verbindung gebracht werden. Zu seinem Gedenken errichtete man das bekannte Denkmal, das ihn Hand in Hand mit Schiller zeigt. 6. Tag: Weimar–Schweiz. Rückreise via Würzburg und Ulm in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

Ihre Hotels ■

Wir wohnen vier Nächte im Erstklasshotel Park Inn Berlin-Alexanderplatz T(off. Kat.****). Das Hotel liegt in der historischen Mitte der Hauptstadt, am Alexanderplatz und in der Nähe des Regierungsviertels. Alle Zimmer verfügen über Bad oder Dusche/WC, Haartrockner, Klimaanlage, Telefon, Sat.-TV, Radio und Minibar. Weitere Einrichtungen im Hotel sind: Restaurant, Bar, Casino, Fitness, Sauna und Solarium. Auf der Rückreise Wir übernachten einmal im guten und zentral gelegenen Mittelklasshotel in Weimar.

-Luxusbus Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 3 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 2 x Frühstücksbuffet (3. und 4. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Nachmittagsprogramm Nikolaiviertel und Reichstagskuppel am 2. Tag) 2 x geführte halbtägige Stadtrundfahrt Berlin Havelseerundfahrt Führung und Eintritt Schloss Sanssouci Stadtrundfahrt Weimar Erfahrener Reisechauffeur

Nicht inbegriffen ■

Einzelzimmerzuschlag 185.– Fakultatives Nachmittagsprogramm Nikolaiviertel und Reichstagskuppel (muss im Voraus reserviert werden) 50.– Annullationsschutz 20.–

Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 05:30 Burgdorf  05:45 Basel 06:20 Aarau 07:00 Baden-Rütihof  07:30 Zürich-Flughafen  07:50 Winterthur 08:15 Wil 

  

    

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Hotel Park Inn, Berlin

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gaz 19, 9. Mai Ma 2011 011

| 75

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Neptun mags knusprig

Bild Nik Hunger, Styling Esther Egli

Ein Klassiker, bei Jung und Alt gleichermassen beliebt. Die Fischstäbchen knusprig goldbraun zu braten ist eine Kunst — mit Ofen-Fischstäbchen ists ein Kinderspiel.

D

ie Panade machts! Das Unwiderstehliche an den Fischstäbchen ist die knusprige Panade, welche die Stäbchen umschliesst. Natürlich spielt auch der Fisch eine Rolle. Dass er gesund ist, weiss mittlerweile jedes Kind. Leider essen die Kleinen Fisch in

seiner ursprünglichen Form nicht so gerne. Verständlich, Fisch hat meistens viele Gräte, und das Filetieren ist auch nicht ohne. Aber dafür gibts ja Fischstäbchen. 1955 wurden erstmals im deutschsprachigen Raum tiefgekühlte Fischstäbchen angepriesen.

Ursprünglich aus Heringsfilet, jetzt zum Beispiel aus atlantischem Dorsch oder Alaska-Seelachs. Damit diese Köstlichkeiten aus den Meeren noch lange für jedermann verfügbar sind, wurde Marine Stewardship Council (MSC) ins Leben gerufen. Die MSC-zerti-

fizierten Unternehmen verpflichten sich, ihre Fangmethoden nachhaltig einzusetzen, um so den Fortbestand der Meere und ihrer Bewohner zu gewährleisten. Neu: Die Pelican-Fischstäbchen können auch im Ofen zubereiten werden. HB


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

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5

2

6

1

Bunter Badespass

7

Bilder Fotolia (2), Limmatdruck AG

Kleine Badenixen und freche Wasserratten wollen nur eines: lässige Badebekleidung. Jetzt in der Migros zu haben. Kinder lieben Wasser und würden gerne den ganzen Tag plantschen. Am liebsten «mit ohni Chleider» — es sei denn, sie sind so hübsch und bunt wie die Badebekleidung der Migros. Pünktlich zum Saisonstart vieler Freibäder gibts alles Nötige fürs kühle Nass: Von UV-Anzügen über Shorts, Pantys, Einteiler oder Tankinis mit kombinierbaren Höschen ist alles dabei. 1. Knaben Badeshorts, Grösse 128—176, Fr. 19.90 2. UVP 50+ Knaben Schwimm-Set, Grösse 68—128, Fr. 29.90

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Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

IHRE REGION MIGROS ZÜRICH

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Die Migros Zürich 2010

Die Genossenschaft Migros Zürich veröffentlicht den Jahresbericht 2010.

J

e vielseitigeren Einblick man in das Getriebe eines Detailhandelsunternehmens hat, umso wunderbarer erscheint einem der eindrückliche Kreislauf von Produktion und Verteilung. Man hört und sieht im Geiste die Millionen Räder sich drehen, der Güterstrom findet sich aus kleinsten Quellen zusammen und verästelt sich wieder bis in die feinsten Kapillarröhren, die alle zu den Konsumentinnen und Konsumenten führen.» Dieser von Gottlieb Duttweiler beschriebene Lauf der Dinge hat sich in seinem Grundsatz kaum verändert. Detailhandel, wie wir ihn in der Migros Zürich täglich mit Leidenschaft und Freude betreiben, wird stets hauptsächlich geprägt sein durch den engagierten Einsatz der über 8900 Mitarbeitenden und 327 Lernenden. Dank ihrem Einsatz und dank umsichtiger Führung auf allen Ebenen war auch 2010 für die Migros Zürich ein ausgezeichnetes Geschäftsjahr. Im Namen der Verwaltung der Migros Zürich danke ich dem gesamten Migros-Team herzlich für das Geleistete und Erreichte. Trotz Preisnachlässen und eines allgemein schwierigen Umfelds sorgten über 80 Millionen Kundinnen und Kunden für eine solide Umsatzentwicklung und erfreuliche Marktanteile. 2010 investierte die Migros Zürich rund 120 Mio. Franken in die Modernisierung und den Ausbau ihrer bestehenden Filialen und Anlagen. Ein Grossteil dieser Finanzmittel floss direkt zu den ausführenden Firmen im Wirtschaftsraum Zürich. Über das Migros-Kulturprozent, dieses statutarisch verankerte und einzigartige Engagement für Kultur, Bildung und Sport, durften wir unsere genossenschaftliche Dividende in Form von Aktivitäten und Förderungen im Umfang von 10,7 Mio. Franken an die Öffentlichkeit zurückgeben. Im Bildteil des Geschäfts-

Gelungenes Geschäftsjahr: Geschäftsleiter Jörg Blunschi und Verwaltungspräsident Edi Class studieren den Jahresbericht 2010 der Migros Zürich.

berichts 2010 der Genossenschaft Migros Zürich erlauben 360-Grad-Aufnahmen Einblicke, Überblicke und vielleicht Einsichten in die Vielfalt unseres Unternehmens, auch über den Detailhandel hinaus. Denn: Ein

Kennzahlen der Migros Zürich per 31.12.2010 Umsatz 2010: 2 613 375 000 Franken Verkaufsfläche: 197 859 m² Mitarbeitende Vollzeit: 3975 Mitarbeitende Teilzeit: 4903 Anzahl Genossenschafter/-innen: 314 137

Unternehmen wie die Migros Zürich kann heute nur noch ganzheitlich funktionieren. Für den nachhaltigen Erfolg müssen alle noch so nebensächlich erscheinenden Details im Hinblick auf das grosse Ganze im

Auge behalten werden. Dass dies auch in den nächsten Jahren gelingen wird, zum immer grösseren Nutzen für die Kundschaft, davon bin ich fest überzeugt.

Prof. Dr. Edi Class, Präsident der Verwaltung

✁ So bestellen Sie den Jahresbericht Talon ausfüllen, auf eine Postkarte kleben und an folgende Adresse schicken: Genossenschaft Migros Zürich, Postfach, 8021 Zürich. Name/Vorname: Str./Nr. PLZ/Ort: Anzahl Jahresberichte:


80 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

ERFOLGSRECHNUNG 2010 Nettoerlöse Detailhandel Grosshandel Gastro Freizeit/Fitness Bildung/Kultur Dienstleistungen Total Umsatz ohne Mehrwertsteuer andere betriebliche Erträge Total betrieblicher Ertrag Aufwand Waren- und Dienstleistungsaufwand Personalaufwand Mieten Anlagenunterhalt Energie und Verbrauchsmaterial Werbung Verwaltung Übriger Betriebsaufwand Betriebliche Abschreibungen Total betrieblicher Aufwand EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) Finanzergebnis Ausserordentliches Ergebnis Gewinn vor Steuern Steuern GEWINN

1)

2)

3) 4)

5) 6)

BILANZ PER 31. DEZEMBER 2010

Aktiven Umlaufvermögen Flüssige Mittel kurzfr. Forderungen Forderungen aus Lieferung/Leistung - Konzernunternehmungen - Nahestehende Unternehmungen - Dritte andere kurzfr. Forderungen - Konzernunternehmungen - Dritte Vorräte Aktive Rechnungsabgrenzung Total Umlaufvermögen Anlagevermögen Finanzanlagen langfristige Forderungen - Konzernunternehmungen - Nahestehende Unternehmungen - Dritte Beteiligungen - an Konzernunternehmungen - an Dritten Sachanlagen Grundstücke und Bauten Techn. Anlagen u. Maschinen Übrige Sachanlagen Anlagen im Bau Total Anlagevermögen BILANZSUMME

7)

TFr. 2010

TFr. 2009

2’251’529 95’985 159’835 35’771 32’620 37’635 2’613’375 53’060 2’666’435

2’265’819 106’266 153’417 35’259 31’589 42’401 2’634’751 53’830 2’688’581

-1’786’764 -455’657 -80’038 -28’333 -41’808 -14’321 -14’252 -49’550 -110’509 -2’581’232 85’203

-1’808’627 -475’552 -77’822 -24’460 -39’985 -15’302 -13’290 -52’097 -92’893 -2’600’028 88’553

-1’300 5’841 89’744 -22’313 67’431

817 99 89’469 -19’219 70’250

TFr. 2010

TFr. 2009

23’068

20’792

4’451 66 17’382

2’332 141 19’589

74’414 12’161 81’080 2’016 214’638

74’429 4’691 79’240 1’108 202’322

12’847 0 28’333

7’000 0 6’133

22’197 1’427

19’909 1’427

448’200 270’000 22’100 40’120 845’224 1’059’862

436’400 277’070 22’500 30’870 801’309 1’003’631

Anmerkungen zur Erfolgsrechnung 1)

Andere betriebliche Erträge Aktivierte Eigenleistungen Andere betriebliche Erträge

2)

Personalaufwand Löhne und Gehälter Sozialversicherungen Personalvorsorgeeinrichtungen Sonstiges

3)

Übriger Betriebsaufwand Übriger betrieblicher Aufwand Gebühren und Abgaben

4)

Betriebliche Abschreibungen langfristige Forderungen Beteiligungen Grundstücke und Bauten Techn. Anlagen u. Maschinen Übrige Sachanlagen Anlagen im Bau Immaterielle Werte

5)

Finanzergebnis Kapitalzinsertrag Beteiligungsertrag Fremdwährungsverluste resp. -gewinne Kapitalzinsaufwand

6)

Ausserordentliches Ergebnis Gewinn aus Veräusserung von Anlagevermögen Übriger a.o. Ertrag Verlust aus Veräusserung von Anlagevermögen Übriger a.o. Aufwand

BILANZ PER 31. DEZEMBER 2010

Passiven Fremdkapital Kurzfristige Verbindlichkeiten Finanzverbindlichkeiten - Konzernunternehmungen aus Lieferung/Leistung - Konzernunternehmungen - Dritte andere Verbindlichkeiten - Nahestehende Unternehmungen - Dritte Personal- und M-Partizipationskonten Passive Rechnungsabgrenzung Langfristige Verbindlichkeiten Rückstellungen Total Fremdkapital Eigenkapital Genossenschaftskapital Gesetzliche Reserve andere Reserven Bilanzgewinn Total Eigenkapital BILANZSUMME

8) 9) 10)

11)

TFr. 2010

TFr. 2009

2’037 51’023 53’060

1’940 51’890 53’830

-360’178 -39’726 -39’520 -16’233 -455’657

-374’004 -40’022 -41’214 -20’312 -475’552

-45’556 -3’994 -49’550

-47’896 -4’201 -52’097

-70 0 -12’422 -80’340 -17’677 0 0 -110’509

-270 0 -10’300 -68’435 -12’032 0 -1’856 -92’893

1’009 305 -2’535 -79 -1’300

515 295 146 -139 817

5’992

194

0 -151

0 -95

0 5’841

0 99

TFr. 2010

TFr. 2009

0

0

1’836 70’654

1’615 68’407

8’340 58’364 32’176 28’075 0 33’712 233’157

8’782 71’362 30’951 28’789 0 34’452 244’358

3’141 10’200 745’926 67’438 826’705 1’059’862

3’140 10’200 675’676 70’257 759’273 1’003’631


IHRE REGION MIGROS ZÜRICH Anmerkungen zur Bilanz 7)

Aktive Rechnungsabgrenzung Vorausbezahlte Aufwendungen Übrige Abgrenzungen

2010 (in TCHF)

2009 (in TCHF)

1’240 776 2’016

288 820 1’108

Anhang zur Bilanz

Grundsätze der Rechnungslegung Die Rechnungslegung erfolgt nach den Vorschriften des Aktienrechts. Informationen zur Bilanz

Passive Rechnungsabgrenzung Klubschul-/Freizeiterträge Mieten Übrige Abgrenzungen

9)

Langfristige Verbindlichkeiten

10)

Rückstellungen AHV-Ersatzrente Sonstige Rückstellungen

11)

Andere Reserven Arbeitsbeschaffungsreserven Freiwillige Reserven

19’243 1’076 7’756 28’075

18’701 428 9’660 28’789

0

0

- Mobilien Aufgelöste Stille Reserven Bürgschaften, Garantieverpflichtungen, Pfandbestellungen zugunsten Dritter Wesentliche Beteiligungen - Migros-Genossenschafts-Bund, Sitz in Zürich - Activ Fitness AG, Sitz in Meilen

29’212 4’500 33’712

29’952 4’500 34’452

0 745’926 745’926

3’000 672’676 675’676

TFr. 2010

TFr. 2009

600’168

655’815

1’184’319

1’136’428

5’425

5’972

573

508

Grundkapital

Beteiligungsquote

15’000 TFr.

32,30 %

650 TFr.

100,00 %

Brandversicherungswerte - Immobilien

8)

| 81

- City Parkhaus AG, Sitz in Zürich - Migros Freizeit Deutschland GmbH, Sitz in München - Migros Vita AG, Sitz in Gossau - LFS AG, Sitz in Moosseedorf BE

3’828 TFr.

13,06 %

38 TFr.

100,00 %

2’400 TFr.

25,00 %

200 TFr.

33,00 %

Die Genossenschaft verfügt über ein Risikomanagement. Die Verwaltung stellt sicher, dass die Risikobeurteilung zeitgerecht und angemessen erfolgt. Sie wird regelmässig durch die Geschäftsleitung über die Risikosituation der Unternehmung informiert. Anhand einer systematischen Risikoanalyse haben die Verwaltung und die Geschäftsleitung die für die Genossenschaft wesentlichen Risiken identifiziert und hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und finanziellen Auswirkungen bewertet. Mit geeigneten, von der Verwaltung beschlossenen Massnahmen werden diese Risiken vermieden, vermindert oder überwälzt. Die selbst zu tragenden Risiken werden konsequent überwacht. Die Resultate der Risikobeurteilung berücksichtigt die Verwaltung angemessen in ihrer jährlichen Überprüfung der Geschäftsstrategie. Die Verwaltung hat die letzte Risikobeurteilung am 7.12.2010 vorgenommen und festgestellt, dass die Risiken durch Strategien, Prozesse und Systeme grundsätzlich gut abgedeckt sind. Es bestehen keine weiteren nach OR 663b ausweispflichtigen Sachverhalte.

Verwendung des Bilanzgewinns Gewinnvortrag vom Vorjahr

Fr. 2010 7’122

Gewinn des laufenden Jahres

67’430’625

Bilanzgewinn zur Verfügung der Urabstimmung

67’437’747

weitere Zuweisung an andere Reserven

-67’430’000

Vortrag auf die neue Rechnung Aufwendungen im Rahmen des Zweckparagraphen

7’747

TFr. 2010

TFr. 2009

Kulturelles

3’097

2’739

Bildung

4’323

6’161

591

513

Freizeit und Sport

1’577

1’558

Wirtschaftspolitik

72

91

1’026

1’001

10’686

12’063

12’017

12’056

Soziales

Anteilmässige Verwaltungskosten / Rückstellungen / Steuern ½ % des massgebenden Umsatzes


82 |

IHRE REGION MIGROS ZÜRICH

Bericht der Revisionsstelle An die Gesamtheit der Mitglieder der Genossenschaft Migros Zürich (Urabstimmung) Zürich Als Revisionsstelle haben wir die beiliegende Jahresrechnung der Genossenschaft Migros Zürich, bestehend aus Erfolgsrechnung, Bilanz und Anhang, für das am 31. Dezember 2010 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Verantwortung der Verwaltung Die Verwaltung ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Statuten verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist die Verwaltung für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich. Verantwortung der Revisionsstelle Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Jahresrechnung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Jahresrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Jahresrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken

Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

GENOSSENSCHAFT MIGROS ZÜRICH berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung der Jahresrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden. Prüfungsurteil Nach unserer Beurteilung entspricht die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2010 abgeschlossene Geschäftsjahr dem schweizerischen Gesetz und den Statuten. Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbare Sachverhalte vorliegen. In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben der Verwaltung ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert. Ferner bestätigen wir, dass der Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes dem schweizerischen Gesetz und den Statuten entspricht und empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen. MITREVA Treuhand und Revision AG G. Federer Wenger, Zugelassene Revisionsexpertin W. Pfaffeneder, Zugelassener Revisionsexperte, Leitender Revisor Zürich, 11. Februar 2011

Liebe Mitglieder In diesen Tagen erhalten Sie per Post die Stimmkarte für die

Regionale Urabstimmung 2011 zugestellt mit der Bitte, zur folgenden Frage Stellung zu nehmen: 1. Genehmigen Sie – unter Entlastung der Verwaltung – die Jahresrechnung 2010 und die vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinnes? Erläuterungen zur Abstimmungsfrage: 1. Genehmigung Jahresrechnung Die Jahresrechnung mit dem Bericht der Revisionsstelle, dem Antrag der Verwaltung auf Verwendung des Bilanzgewinnes sowie ein Auszug aus dem Jahresbericht unserer Genossenschaft sind in dieser Ausgabe publiziert. Diese Dokumente liegen ausserdem zusammen mit dem vollständigen Jahresbericht am Sitz unserer Genossenschaft, Pfingstweidstrasse 101, 8005 Zürich, zur Einsichtnahme durch die Mitglieder auf. Die Stimmkarten werden den Stimmberechtigten (gemäss Mitgliedschaftsregister) spätestens zehn Tage vor dem Wahltag (4. Juni 2011) per Post zugestellt. Allfällige Beschwerden über nicht erhaltene oder unrichtige Stimmkarten sind frühestens sechs, spätestens drei Werktage vor dem Urabstimmungstag beim Mitgliederregister unserer Genossenschaft zuhanden des Wahlbüros geltend zu machen. Wahlbüro: Heinz Schlatter (Präsident), Otelfingerstrasse 18, 8113 Boppelsen Charlotte Grant, Bülach Reinhard Mörgeli, Zürich Doris Poulin, Oberrieden Die Urabstimmung wird nach den Bestimmungen der Statuten und des Wahlreglements durchgeführt. Diese Dokumente können von den Mitgliedern gegen Vorweisung des Anteilscheines/Mitgliederausweises in unseren Verkaufsstellen sowie am Sitz der Genossenschaft in 8005 Zürich, Pfingstweidstrasse 101, eingesehen werden. Bitte füllen Sie die Stimmkarte so rasch als möglich aus. Wenn Sie Ihre Stimmkarte in einer Filiale unserer Genossenschaft vorweisen und in die Urne werfen, erhalten Sie auch dieses Jahr den beliebten Schoggi-Gruss, diesmal im Namen des Migros-Kulturprozents. Die Urnen sind während der üblichen Verkaufszeiten geöffnet. Stimmkarten, die per Post eingesandt werden, sind bitte zu frankieren. Spätester Termin für die Rücksendung (oder Rückgabe) der Stimmkarte:

Samstag, 4. Juni 2011 Mit Ihrer Teilnahme an dieser Urabstimmung machen Sie nicht nur von Ihrem statutarischen Mitbestimmungsrecht Gebrauch. Sie würdigen damit ebenso sehr die Anstrengungen unserer Mitarbeitenden im verflossenen Geschäftsjahr. Herzlichen Dank im Voraus. 9. Mai 2011

Genossenschaft Migros Zürich Die Verwaltung


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Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

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Eitler Pfau

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lamingos schminken sich. Sie benutzen Sekrete, um ihrem Gefieder eine kräftigere Farbe zu verleihen. Das fanden Wissenschafter der Biologischen Versuchsstation des Doñana-Naturparks in Südspanien heraus. Die natürlichen Absonderungen aus der Bürzeldrüse, die sich an der Oberseite der Schwanzwurzel befindet, dienen den Flamingos als Make-up. Zum Schminken reiben die Vögel ihren Kopf an Hals-, Brust- und Rückenfedern. Laut Fachzeitschrift «Behavioral Ecology and Sociobiology» stellte ein Forscherteam fest, dass die Federn in der Balzzeit stärkere Farbtöne aufweisen, denn das Make-up hängt natürlich mit der Partnerjagd zusammen. Reto E. Wild

Bilder Getty Images (2), Fotofinder

Gratis Laborwerte für Senioren. Das Labormedizinische Zentrum Dr. Risch in Liebefeld BE führt eine medizinische Studie durch mit dem Ziel, Laborwerte für Seniorinnen und Senioren zu ermitteln. Gesucht sind deshalb gesunde Personen im Alter von 80 bis 100 Jahren für eine einmalige Blutentnahme. Die Teilnehmer erhalten gratis wichtige Laborwerte. Informationen bei Elsbeth Lenggenhager unter der Telefonnummer 079 777 29 95 oder unter www.seniorlabor.ch

Ein Rosaflamingo steckt seinen Kopf ins Gefieder, um sich während der Balzzeit zu «schminken».

ONLINE-UMFRAGE: LINKSHÄNDER

Neandertaler als Rechtshänder

Die Di Vorliebe für die rechte Hand scheinen Menschen schon früh fr entwickelt zu haben. Schon vor einer halben Million Jahre gab es auf neun Rechtshänder nur einen Linkshänder, berichtet ein in internationales Forscherteam in der Fachzeitschrift «Laterality». Al Nachweis dienten bis zu 500 000 Jahre alte Neandertalerzähne, Als di man in der Nähe des spanischen Burgos gefunden hatte. Aufgrund die de Abnutzungsspuren an den Zähnen stellten die Wissenschafter fest, der da die Neandertaler mit der rechten Hand gegessen hatten. dass

Frage von letzter Woche

Meine Kinder … … machen mich glücklich.

… machen mich glücklich.

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So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet. Leser über 40: 9% 6%

90 Prozent der Neandertaler waren Rechtshänder.

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch Ne

Si Sie seit jeher Rechtshänder? ➔ Ja. ➔ Nein, ich wurde in der Schule Sind dazu gezwungen. ➔ Ich bin Beidhänder.

Leser unter 40: 12 % 9%

85 %

79 %


86 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Das iPhone als Franzlehrer

Berge versetzen — für Goldau ein leidiges Thema. Lange war der Schwyzer Ort vor allem für den Bergsturz von 1806 berühmt. Nun versetzt er mit einem europaweit einzigartigen Schulprojekt Berge: Eine Primarschulklasse lebt und lernt mit dem iPhone. Eine Bilanz.

W

as ist eigentlich der Unterschied zwischen Kultur und Kult? Die Sechstklässler starren kurz Löcher in die Luft. Dann machen sie sich eifrig hinter den Duden. Seitenrascheln hört man allerdings keines, denn die Klasse von Christian Neff darf, was anderen Schülern strikt verboten ist: im iPhone nachschauen. Sie macht mit bei einem Forschungsprojekt, das untersucht, ob und wie das iPhone sie bei Unterricht und Hausaufgaben unterstützen kann. Wie kommt ein Lehrer dazu, einer ganzen Klasse iPhones in die Hand zu drücken? Und das in einer Zeit, in der viele Schulen generelle Handyverbote erlassen? «Schon als ich vor 18 Jahren anfing zu unterrichten, war ich sicher: Die modernen Medien können den Unterricht optimal unterstützen», sagt der unterdessen 38-Jährige. Mit dem ersten Gehalt kaufte er damals einen alten Rechner für sein Schulzimmer. Seither hat Christian Neff viel Zeit, Engagement und eigenes Geld in diese Überzeugung investiert. Als der Primarlehrer Anfang 2007 zum ersten Mal vom iPhone hörte, war ihm sofort klar: Das könnte das optimale Werkzeug sein, um den Unterricht und das

Lernen daheim noch vielfältiger und individueller zu gestalten. Es traf sich, dass sich zur selben Zeit ein Zweiter mit ähnlichen Überlegungen in Goldau einfand: Der ETH-Informatiker Beat Döbeli Honegger (41) trat in Schwyz seine Stelle als Professor an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz an und übernahm die wissenschaftliche Leitung der Projektschule Goldau (PSG), die Teil der Primarschule Goldau ist. Die PSG entwickelt und testet neue Modelle für zukunftsgerichteten Unterricht. Neff und Döbeli Honegger beschlossen, gemeinsam ein Forschungsprojekt aufzugleisen, das sich mit dem Nutzen von iPhone für den Unterricht befasst.

Die Kinder halten sich an die selber formulierten Regeln

Nach eingehenden Vorbereitungen und Einbezug der Behörden luden sie zu einem Elternabend – und staunten, wie aufgeschlossen die Eltern auf ihr Vorhaben reagierten. Das lag auch daran, dass die Initianten deren Bedenken ernst nahmen und Punkt für Punkt erörterten. Sie sicherten zu, dass der Versuch jederzeit auf Wunsch der Eltern abgebrochen werden kann. «Meine Eltern haben sich am Anfang schon etwas

Sorgen gemacht», erinnert sich Nicole (13), «aber inzwischen finden es alle gut. Es ist völlig normal geworden, dass das Handy nun auch zur Schule gehört.» Herzstück des Projekts ist ein Vertrag. Diesen haben die Kinder selbst erarbeitet und unterschrieben. Und sie müssen sich strikt an ihn halten: Er regelt den Umgang mit dem Handy in der Schule, auf dem Schulweg und auch zu Hause. Die Kinder versprechen darin unter anderem, dass die Handys in jeder Pause im Zimmer bleiben, auf dem Schulweg in der Tasche sind und dass sie während der Schulzeit keine SMS schreiben oder telefonieren. Und sie besuchen keine pornografischen oder gewaltverherrlichenden Seiten. Verbotene Seiten werden aber nicht gesperrt; das ist Teil des Konzepts, das den Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien beibringen will. Für das Überprüfen dieser Vereinbarung sind die Schüler selbst verantwortlich. Jonas (12) zeigt, wie das geht: Am Schrank hängt ein Zettel mit einem Code, den er mit seinem Handy einscannt. So wird sichergestellt, dass er keine Verläufe löscht, um den Besuch unerlaubter Seiten zu vertuschen. Diese Kont-

Der 12-jährige Jonas liest und hört

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88 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

rolle führt jedes Kind einmal in der Woche selbständig durch. In den anderthalb Jahren, die das Projekt mittlerweile dauert, hat Klassenlehrer Christian Neff noch keine grobe Übertretung festgestellt – eine Bestätigung dass die Schüler ihren eigenen Vertrag ernst nehmen. Kritik aus der Öffentlichkeit gibt es trotz Vertrags vor allem nach Medienberichten: Ausgerechnet das Ding, das mit schuld sein soll daran, dass Kids nicht mehr richtig schreiben könnten, weniger direkten Kontakt hätten miteinander, gefährlichen Strahlen ausgesetzt seien und sich zu wenig bewegten, soll im Unterricht eingesetzt werden? «Ja», sagen die Initianten. Beat Döbeli Honegger: «Wir bringen nichts ins Leben der Kinder, was nicht ohnehin schon da wäre, aber wir lehren die Kinder, damit vernünftig umzugehen.» Etwa, indem sie den strahlenarmen Umgang mit dem Handy lernen und damit vielen Erwachsenen voraus sind. Ähnlich verhält es sich mit den Kosten. Sie werden zwar von der Swisscom übernommen, die das Projekt mit Geräten und Verbindungen unterstützt. Jedes Kind bekommt jedoch eine detaillierte Abrechnung, die Christian Neff mit ihm bespricht. So wissen die Schüler sehr genau, was wie viel kostet und wie sie günstiger mit dem Handy umgehen – vor allem in der Freizeit, wenn sie es auch für Spiele, Surfen und SMS benutzen dürfen. «Einmal hatte ich eine Rechnung von dreissig Franken. Aber meistens bin ich bei etwa zehn. Ich habe gelernt, wie man da aufpasst», sagt Tamara (12).

Hilfreich bei Kopfrechnen und Fremdsprachen

Den Umgang mit dem Handy beherrschen die Kinder im Schlaf. Doch wie sieht es aus mit den Vorteilen beim Lernen und im Unterricht? «Am meisten bringt mir das iPhone beim Kopfrechnen», sagt Dajana (12), und ihre Sitznachbarin Dzenisa (12) nickt eifrig. Jonas (12) ist vor allem begeistert, dass dass iPhone teilweise Bücher ersetzt und er nicht mehr so viele davon schleppen muss. Wichtig ist aber, dass das iPhone für die Gold-

auer Projektklasse nicht Konkurrenz zu herkömmlichen Lehrmitteln, sondern eine Ergänzung ist. So kommt es gerade mal bei rund zehn bis 15 Prozent des Unterrichts zum Einsatz. In der übrigen Zeit arbeiten die Schüler mit Büchern, Papier, Stift und Malkasten. Besonders beliebt ist das iPhone beim Erlernen von Fremdsprachen. Mit «Remme», einer Karteikarten-App, können die Schüler beim Pauken von Vokabeln gleich die Aussprache hören. So bleiben die Wörter viel besser haften, als wenn sie sie nur lesen.

Orientierungslauf mit GPS-Unterstützung

Um genau zu dokumentieren, wo das Handy mit welchem Erfolg eingesetzt wurde, führt Christan Neff ausführliche Statistiken über den individuellen Gebrauch. Sie zeigen unter anderem, dass jede Schülerin und jeder Schüler mittlerweile im Schnitt 12 600 Kopfrechnungen und Zahlenreihen mit dem Handy geübt hat – weit mehr, als ohne iPhone-Unterstützung möglich gewesen wären. Der Primarlehrer sucht nach immer neuen Möglichkeiten, das iPhone im Unterricht einzusetzen. So haben die Schüler im Turnen einen Orientierungslauf mit GPS durchgeführt, im Zeichnen gelernt, Perspektiven zu erkennen und sie zu Papier zu bringen, und im Fach Mensch & Umwelt werden sie diesen Frühling losziehen und mit der App iForest Bäume bestimmen. Letzteres funktioniert übrigens genau gleich wie schon vor hundert Jahren: Blattformen, Ränder und Rinde müssen mit Abbildungen verglichen werden. Der gewichtige Unterschied besteht lediglich darin, dass die Schüler dafür keine Bestimmungsbücher mehr in den Wald mitbringen, sondern nur ihre Handys. Besonders vielfältig zum Einsatz kam das Handy im Klassenlager: Da war es zugleich Menü- und Budgetplaner, Fahrplan, Kommunikationsmittel und Kamera. «Schade, ist das alles schon bald vorbei», findet Leah (12) und spricht damit für die ganze Klasse. Nach den Sommerferien kommen alle in die Oberstufe, und das Handy bleibt dann wie bei anderen

Baumbestimmung mal ganz anders: Mit der iForest-App.


BESSER LEBEN FAMILIE

Individuell: Gebrauch und Gestaltung der iPhones bestimmen die Schüler weitgehend selbst. Christian Neff zeigt auf der Leinwand, worauf bei der Pflanzenbestimmung zu achten ist.

Kindern auch daheim oder im Rucksack. Klassenlehrer Christian Neff wird voraussichtlich mit einer neuen Klasse weiterentwickeln können, was seine Pioniere mit viel Enthusiasmus angefangen haben. Er und Beat Döbeli Honegger, der wissenschaftliche Leiter der PSG, hoffen, dass ihr Beispiel andernorts Schule macht. Vor allem mit den stetig günstiger werdenden Smartphones könnte das bald in greifbare Nähe rücken. Der Unterschied zwischen Kultur und Kult, das haben die Schüler ihrem iPhone entlockt, ist

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übrigens derjenige zwischen der Gesamtheit dessen, was Menschen einer Gesellschaft erschaffen und gestaltet haben und religiöser Anbetung. Hier liegt vielleicht eine der zentralen Errungenschaften des Projekts: Für die Schüler ist das Handy kein Kultgegenstand mehr, sondern ein alltägliches Kulturgut.

Texte Andrea Fischer Schulthess Bilder Vera Hartmann

Mehr zum Projekt und der Blogg der Klasse unter: www.projektschule-goldau.ch

www.migrosmagazin.ch Inhalte, Lernhilfe, Probleme: Was Smartphones Kindern bringen und worauf Eltern achten sollten.

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DAS SAGT DER EXPERTE Beat Döbeli Honegger (41) ist Dozent mit Forschungsauftrag am Institut für Medien und Schule an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz in Schwyz. Er leitet das Projekt in Goldau.

Lassen Sie um eln Ihre Seele ba

«Smartphones in der Schule sind bald der Normalfall» Die erste Phase des Forschungsprojekts in Goldau ist in ein paar Monaten beendet. Sind Sie zufrieden? Ja, sehr. Und zwar zusammen mit Eltern, Behörden, Klassenlehrer als auch Schülerinnen und Schülern. Wir konnten aufzeigen, dass nicht zwingend das Chaos ausbricht, wenn Kinder in der Schule die privat sowieso vorhandenen Geräte nutzen dürfen. Im Gegenteil, die Kinder haben gelernt, die Geräte auch als Lerninstrument zu nutzen. Der Klassenlehrer und die Schulkinder haben viele gute Einsatzszenarien entwickelt. Wo lagen die grössten Widerstände gegen das Projekt? In der Entweder-oder-Wahrnehmung. Oft wird fälschlicherweise davon ausgegangen, die Schüler würden entweder herkömmlich unterrichtet oder mit dem

Smartphone. Das ist falsch. Das Handy im Unterricht ersetzt weder Methoden noch Material, sondern ergänzt diese. Warum ausgerechnet iPhones? Zurzeit der Projektplanung war das iPhone das geeignetste Smartphone, um das Internet und zusätzliche (Lern-)Software nutzen zu können. Mittlerweile gibt es auch gute Alternativen. Wie verändern Handys die Kinder heutzutage? Dauernde Erreichbarkeit — egal, wo — ist heute für Heranwachsende eine Selbstverständlichkeit. Das verändert beispielsweise die Wahrnehmung von Ort und Zeit. Eine Nachricht von geografisch weit entfernten Freunden erscheint ihnen unter Umständen wichtiger als das aktuelle Geschehen vor Ort. Das

mag Eltern stören. Umgekehrt haben heutige Eltern ihre Kinder immer nur einen Telefonanruf entfernt, selbst auf Weltreise. Das wiederum verändert die Beziehung und den Ablöseprozess zwischen Eltern und Kindern. Wie wird es weitergehen? Die technische Entwicklung und der zunehmende Gerätebesitz von Kindern führt dazu, dass immer jüngere Kinder privat über Computer und (mobiles) Internet verfügen. Die Schule spürt bereits jetzt einen gewissen Druck, diese persönliche Infrastruktur auch im Unterricht aktiv zu nutzen oder mindestens zu erlauben. Schulklassen mit persönlichen Geräten — Smartphones, Tablets oder Netbooks — werden bald alltäglich sein. Bis es so weit ist, erproben wir an der Projektschule Goldau weiterhin sinnvolle Unterrichtsszenarien.

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Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

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«Bewegung ist beste Prophylaxe»

Sportverletzungen treten im Frühling häufiger auf. Langlauflegende und Sportarzt Andi Grünenfelder sagt, wie sie sich verhindern lassen und dass auch er nicht davor gefeit ist. Andi Grünenfelder, welches sind die häufigsten Verletzungen, die Sie bei Saisonbeginn antreffen?

Wie wichtig ist eigentlich die richtige Ausrüstung? Oder anders gefragt: Braucht es zum Joggen Joggingschuhe, oder genügen einfache Turnschuhe?

Wir sehen zu Beginn des Sommers nicht die Verletzung. Relativ häufig sind aber Vorderarmbrüche bei Kindern, wenn sie wieder die ersten Versuche auf Inlineskates oder dem Mountainbike unternehmen. Auch häufig sind Muskelverspannungen oder Muskelkater nach längerem Nichtgebrauch während der Winterzeit.

Die richtige Ausrüstung und die richtige Beratung sind absolut entscheidend. Man geht ja auch nicht mit Halbschuhen auf eine Schneewanderung. In einem Fachgeschäft wird man hinsichtlich der eigenen Bedürfnisse sowie der individuellen anatomischen Voraussetzungen beraten. Mit optimalem Material treibt man nicht nur gesünder Sport, es macht auch mehr Spass.

Also kleinere Verletzungen.

Es sind hauptsächlich kleinere, sogenannte Bagatellverletzungen, die wir im Frühsommer antreffen.

Wie viele Saisons kann man die gleiche Ausrüstung benutzen?

Das hängt von der Häufigkeit des Gebrauchs ab. Es ist der Gesundheit nicht förderlich, mit durchgelaufenen Laufschuhen joggen zu gehen. Interview Thomas Vogel

Wie kann man sie verhindern?

Regelmässige Bewegung ist die beste Prophylaxe. Wie haben Sie sportlich den Winter überbrückt?

Mit Arbeit, da der Winter unsere Hauptsaison ist. Spass beiseite: Sooft wie möglich bewege ich mich in der Natur. Da wir auf gut 1800 Metern wohnen und immer genügend Schnee vorhanden ist, bin ich, so möglich, auf den Skiern anzutreffen.

Finden Sie neben Ihrem Job als Arzt und medizinischer Betreuer des Engadin Skimarathons überhaupt noch Zeit für sportliche Betätigung?

Neben meinen beruflichen Tätigkeiten habe ich noch eine Familie mit zwei Kindern, die absolute Priorität hat. So verbringe ich meine Freizeit mit ihnen. Das Schöne ist, dass sie sich ebenso gerne draussen bewegen wie ich und wir sehr häufig auf Langlaufskiern, Alpinskiern, Schneeschuhen oder Schlitten unterwegs sind.

Treiben Sie im Sommer mehr Sport, und was bevorzugen Sie?

Im Engadin muss man sich bewegen. Das Hochtal bietet alles,

Einst Spitzensportler, heute Chefarzt: Andi Grünenfelder.

Langlauf-Bronze an den Olympischen Spielen Andi Grünenfelder gewann 1988 Olympia-Bronze im Langlauf über 50 km. Der 50-Jährige ist Leiter Sportmedizin, Chefarzt der Anästhesie und Mitglied der Geschäftsleitung in der Klinik Gut in St. Moritz. Er ist verheiratet und Vater zweier Mädchen (6 und 9).

was ein Outdoor-Freak sich wünscht. Bevorzugt bin ich mit dem Mountainbike, Strassenbike, zu Fuss, mit den Stöcken, den Rollski oder schwimmend in unseren herrlichen Bergseen unterwegs. Aber leider auch im Sommer zu wenig häufig. Wann haben Sie sich das letzte Mal verletzt, und was genau ist passiert?

Das darf ich fast nicht sagen: Anfang Winter, bei einem Schanzensprung mit den Langlaufskiern habe ich mir das Schlüsselbein gebrochen … Man sollte eben nur das machen, was man kann.

Bild Yannick Andrea

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92 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

So suchte das Migros-Magazin Mitte März einen Garten zum Aufmöbeln.

Zweiter Frühling für den Garten Eine komplette Gartenverschönerung! Das verlosten das Migros-Magazin und Disney Anfang März anlässlich der Filmpremiere der Gartenzwerg-Romanze «Gnomeo und Julia». Bei Gewinnerin Doris Leutwyler aus Unterengstringen fuhr nun der Bagger vor. Und aus einem Dschungel wurde ein Paradies.

T

rostlos stlo sahh der Garten auf dem Foto aus, das Doris Leutwyler (63) und ihr Sohn Yves (36) eingereicht hatten. Einen regelrechten Dschungel schienen sie da zusammen mit ihrem chicen Haus in Unterengstringen (Baujahr 1972) erworben zu haben. «Man konnte zwar sehen, dass die Vorbesitzerin viel Liebe in den Garten gesteckt hatte», erzählt Doris Leutwyler, «aber das Haus

NACHHER Vier Tage, drei Männer und ein Bagger waren notwendig, um aus einem Dschungel ein Bijou zu machen.

stand drei Jahre leer, da war der Garten verwildert.» Mehr Licht und einen schönen Sitzplatz wünschte sie sich deshalb, als sie die Gartenumgestaltung durch die

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VORHER Im ursprünglichen Garten hatten Sträucher, Bäume und Farne so gewuchert, dass der schöne Teich kaum mehr zu sehen war.

Gartenbau-Firma Egli aus Uster gewonnen hatte. Als Erstes wurden mehr als zehn Tonnen Material und ein Bagger mit dem Kran über das Ga-

ragendach in den Garten gehievt. Den Bagger brauchte es, um einen riesigen Baumstrunk zu beseitigen, da, wo der Sitzplatz entstehen sollte. Anschliessend jäteten Bau-

leiter Christoph Scheiko (34) und seine zwei Mitarbeiter ordentlich durch, entfernten vertrocknetes Geäst von den Bäumen und verpassten den Büschen einen Rück-

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schnitt. Mit halb im Humus versunkenen Steinplatten legten die Gartenfachleute einen neuen Weg an. Das Teichwasser liessen sie komplett abfliessen – nicht ohne vorher Frösche und Molche zu evakuieren, sie besserten die rinnende Teichfolie aus, entfernten Schlamm und Sinkstoffe und brachten das Biotop wieder in ein ökologisches Gleichgewicht. Vor die Garage wurde Bambus gepflanzt, an die Hauswand violette Clematis gerankt, und eine Pflanzlücke wurde mit Kamelien und einem Judasbaum geschlossen. Geschickt wurde der Garten beleuchtet. Hiermit ist die diesjährige Gartensaison eröffnet – sehr zur Freude von Doris und Yves Leutwyler, ihren fünf Katzen und dem Hund. Text Sonja Bonin

Bilder Victoria Loesch

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Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Cityflitzer mit Pfupf

Kein Autohersteller strebt derart konsequent ins Elektrozeitalter wie Renault. Einer der bis in einem Jahr geplanten Stromer ist der Twizy. Das Citymobil der Zukunft?

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VIER FRAGEN AN … Arnaud de Kertanguy (56), Generaldirektor, Renault Suisse SA

Geleaste Batterie reduziert den Preis Was tut Ihre Marke zur Reduktion des CO2-Ausstosses? Renault ist sich der Herausforderung der Klimaerwärmung bewusst und arbeitet seit Langem an der CO2Reduktion im Lebenszyklus Herstellung, Nutzung und Recycling. Und mit der Umweltstrategie Renault eco2 bleiben umweltschonende Autos bezahlbar.

Maximal für die Stadt geeignet, minimal wettergeschützt: Der Renault Twizy, hier ohne die optionalen Halbtüren.

D

em Mutigen gehört die Welt – auch die Autowelt? Wie kaum ein Hersteller hatte Renault mit gewagten Neuerungen wie etwa dem ersten Twingo oder dem Espace Erfolge. Aber es gab auch Flops, wie zum Beispiel der Avantime. Nun fahren die Franzosen mit Vollgas ins anbrechende E-Zeitalter. Bis in einem Jahr sollen vier verschiedene Elektroautos zu kaufen sein (siehe Interview), darunter Anfang 2012 der Metropolenflitzer Twizy. Auf den ersten Blick erinnert der Twizy an den glücklosen BMW C1, den Roller mit Dach. Doch die Bedienung entspricht einem «richtigen» Auto, und an Bord ist Platz für zwei Erwachsene, die hintereinander sitzen. Sie sind geschützt durch Gurte, Airbag und Karosserie, aber nicht vor Wind und Wetter: Die Seiten sind offen,

auch mit den optional erhältlichen Halbtüren zumindest halboffen. Ablagen und Fächer gibt es genug. Wie von einem E-Mobil erwartet, summt der Twizy flott los und braucht nur einen Gang. 20 PS und 57 Nm reichen locker, um 80 km/h Spitze zu erreichen. Geladen wird der Lithium-Ionen-Akku in dreieinhalb Stunden an der Steckdose, was nur gut einen Franken (Ökostrom im Nachttarif) kostet.

Nüchtern: Das Cockpit ist karg, aber praxisgerecht.

Je nach Fahrstil kommt der Flitzer 55 bis 115 Kilometer weit – leise und ohne direkte Emissionen. Verblüffend, wie viel Laune er macht: Mit nur 2,32 Meter Länge und 1,19 Meter Breite (ein Smart misst 2,70 bzw. 1,56 Meter) zirkelt er ausgelassen durch Städte und parkiert prima – klar, bei nur 3,4 Meter Wendekreis. Doch weil Servo fehlt, sind die Lenkkräfte hoch. Selbst ausserorts nimmt der 450-Kilo-Flitzer Kurven mit Verve. Dass ABS fehlt, bleibt unverständlich. Bei der Federung muss man nicht viele Abstriche machen, gemarterte Bandscheiben bleiben aus. Ob das pfiffige Konzept mutige Kunden überzeugt, bleibt abzuwarten. Der Twizy kostet 10 200 Franken plus 65 Franken pro Monat für die geleaste Batterie. Texte Timothy Pfannkuchen Bilder Jürg A. Stettler

Werden noch mehr E-Autos kommen? Renault kommerzialisiert ab Ende 2011 als einziger Hersteller vier reine E-Autos. Den Anfang machen noch 2011 der Kangoo ZE als Nutzfahrzeug und die Limousine Fluence, gefolgt vom Twizy Anfang 2012 und ab Mitte 2012 vom Zoe. Warum sollte ich mich für den Twizy entscheiden? Der Twizy ist eine praktische Stadtlösung. Er bietet alles, was ein echtes Auto hat: vier Räder, Lenkrad, Pedale und Platz für zwei Personen in der schützenden Karosserie. Er trägt originelles Design und hat das Zeug zum Verführer. Wieso muss ich die Batterie mieten, statt sie zu kaufen? Da die Batterien noch nicht in sehr grossen Stückzahlen produziert werden, sind die Preise relativ hoch, was den Preis des Autos unnötig in die Höhe treiben würde. Dank der Batterie im Leasing bleibt das Auto für breite Käuferschichten bezahlbar.


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LESERAKTION

Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Wunderbar wanderbar

Das Migros-Magazin und Baumeler Reisen laden die Leserinnen und Leser zu Wanderferien im Appenzellerland ein.

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Buchen und vom Angebot profitieren

Das Migros-Magazin und Baumeler Reisen bieten Ihnen fünf Tageswanderungen und vier Übernachtungen im Appenzellerland an. Leserinnen und Leser des Migros-Magazins profitieren von einer Preisreduktion von 110 Franken. Reisedaten: 27. Juni bis 1. Juli, 4. Juli bis 8. Juli*, 8. August bis 12. August, 16. August bis 20. August, 5. September bis 9. September*, 3. Oktober bis 7. Oktober * Abreisen garantiert, ansonsten gilt: im Minimum 12, im Maximum 18 Teilnehmende

Alpstein-«Fjord» Fälensee: Ein Stück Norwegen mitten im Appenzellischen.

Der Besuch des Berggasthofs Aescher gehört zu den Höhepunkten.

S

anfte Hügel, Weiden und Wiesen sowie die Alpen machen das Appenzellerland zu einem einmaligen Wandergebiet. Fast nirgendwo in der Schweiz werden so viele alte Bräuche noch gepflegt und gelebt wie dort. Auch kulinarisch hat das Appenzellische einiges zu bieten. In zahlreichen urchigen Bergwirtschaften gibt es viel mehr als nur den berühmten Appenzellerkäse – lassen Sie sich überraschen. Im geschichtsträchtigen Wildkirchli,

Das Brauchtum lebt: Alpaufzug.

einer ehemaligen Einsiedelei, und dem wildromantischen Berggasthof Aescher erfahren die Wanderer viel Interessantes über diesen Wallfahrtsort. Und der Besuch bei der berühmten Kinderbuchautorin und Bauernmalerin Lilly Langenegger lässt nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Das Programm: 1. Tag: Individuelle Anreise – Nachmittagswanderung, Wanderzeit: ca. 2 Stunden 2. Tag: Hundwilerhöhe – «Bar-

fussweg», Wanderzeit: ca. 3½ bis 4 Stunden 3. Tag: Wallfahrtsort Wildkirchli, Wanderzeit: ca. 2½ bis 3 Stunden 4. Tag: Gais – bekannter Kurort und Künstlerin Lilly Langenegger, Wanderzeit: ca. 3 Stunden 5. Tag: Schwägalp und kulinarische Freuden, Wanderzeit: ca. 2½ Stunden. Änderungen des Programms sind vorbehalten. Die Wanderzeiten können je nach Wetter und Reisegruppe variieren.

Preise: MM-Profit-Preis im Doppelzimmer: 950 Franken; Zuschlag im Einzelzimmer: 50 Franken; Zuschlag ohne Halbtax-Abonnement: 60 Franken. Inbegriffen: Unterkunft im idyllischen 3-Sterne-Hotel zur Linde in Teufen, Halbpension plus eine Mahlzeit, Willkommens- und Abschiedsgetränk, Trinkgelder im Hotel, in Restaurants und in Hütten, Wanderungen, Fahrten mit Bahn, Bergbahnen und Postauto (Basis Halbtax-Abo), Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm, Baumeler Reiseleitung und Wanderführung, ausführliche Reisedokumentation. Nicht inbegriffen: Zwei Mahlzeiten sowie die Mittagessen am Hin- und Rückreisetag, Zuschlag für die obligatorische Annullierungskosten- und Extrarückreiseversicherung: 30 Franken. Buchungsadresse: Baumeler Reisen AG Telefon 041 418 65 65 Fax 041 418 65 96 Mail: info@baumeler.ch Erwähnen Sie bei der Buchung bitte das Stichwort «Migros-Magazin». Weitere Informationen zum Appenzellerland: www.appenzellerland.ch


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Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2)

Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL),

Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), AnetteWolffram(A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Marco Micheluzzi, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel

(Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Lorenz Bruegger (Leitung, a.i.), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer,

Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund

Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, Zürich

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100 | Migros-Magazin 19, 9. Mai 2011

Christina Jaccard

Name: Christina Jaccard (58) Wohnort: 8032 Zürich Wieso leben Sie hier? Ich bin hier geboren. Den Charme der Stadt liebe ich, die Coolness der Zürcher hingegen macht mir Mühe. Etwas mehr Blues würde ihnen guttun. Wo würden Sie gerne leben? Ich habe zwei Jahre lang als Strassenmusikerin in London gelebt, bis mir die Abgase stark zu schaffen gemacht haben. Ich sehne mich jedoch noch heute nach dieser Stadt. Beruf und Lebenslauf: Neben dem KV habe ich parallel eine Ausbildung zur Opernsängerin begonnen. Hätte mich mein damaliger Lehrer nicht so unter Druck gesetzt, würde ich jetzt statt Blues wohl Arien singen. Stattdessen bin ich entnervt ein Tag nach Abschluss der Stifti nach London abgehauen. Was ich mag: Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt: Ich liebe die Extreme; der Grund, warum ich Blues singe. Die Freiheit, einen Morgen lang im Pyjama zu arbeiten – ob am Klavier oder PC. Was ich nicht mag: Leute, die anrufen, um etwas zu verkaufen. Da werde ich aggressiv. Was ich an mir mag: Ich bringe etwas rüber, das die Zuhörer berührt. Das ist wohl mein grösstes Talent, und darum stehe ich auf der Bühne. Was ich an mir nicht mag: Meine wahnsinnige Kleinlichkeit Mein Motto: Erfolg ist nicht das, was ich erreiche, sondern das, was ich aus meinem Weg räume.

www.voicejaccard.ch

Text Almut Berger Bilder Gerry Nitsch

Eigentlich wollte sie Opernsängerin werden, heute singt und lebt sie den Blues: Christina Jaccard ist die «Zürcher Lady mit dem schwarzen Sound». Am Morgen nach einem Konzert liebt sie es, daheim in ihrer Dachwohnung möglichst lang im Pyjama zu bleiben. Im Pyjama ist auch ihr Bucherstling «Die Auster» entstanden.

MEINE LEIDENSCHAFT

MEIN ZUHAUSE «Ich lebe seit bald 18 Jahren in dieser loftartigen Dachwohnung. Hier oben fühle ich mich wie in einem Einfamilienhaus, und das mitten in der Stadt.»

MEIN FLUCHTORT «Der Sonnenberg. Von der City über den Jupitersteig durch die Weinberge — und schon fühle ich mich in einer anderen Welt. Durch meine täglichen Spaziergänge hier oben erlebe ich die Jahreszeiten sehr intensiv.»

«Das Opernhaus Zürich. Nach dem abrupten Ende meiner Opernkarriere vor bald vierzig Jahren habe ich die Oper vor drei Jahren wiederentdeckt. Wenn ich eine Cecilia Bartoli höre, gerate ich ins Schwelgen. Am liebsten gehe ich allein in die Oper — da lenkt mich nichts und niemand ab.»


MEINE WELT

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MEIN ARBEITSZIMMER «Von hier aus jongliere ich meine Konzerttermine, und hier ist auch mein Bucherstling ‹Die Auster — Gedichte und Gedanken› entstanden, der dieser Tage erscheint. Ich schreibe seit Jahren lyrische Texte und Gedichte, meist morgens und noch im Pyjama.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Mit dem Käse von der Migros Kreuzplatz mache ich das beste Fondue der Stadt: Appenzeller surchoix, Vacherin, höhlengereifter Gruyère vieux und höhlengereifter Emmentaler surchoix. Das Rezept aber, das bleibt geheim!»

MEIN ERBE «Die Astrologie. Bereits meine Mutter und Grossmutter haben sich diesem faszinierenden Gebiet gewidmet. Die Filztafel ist mein Lieblings-‹Spielzeug›, sie hilft mit, meinen Astrologie-Schülern das Thema zu veranschaulichen.»

MEINE LIEBSTEN «Meine beiden Katzen Sünneli (links) und Möndli. Ich habe sie von einer Freundin geerbt, die beruflich viel unterwegs war. Während das freche Sünneli gerne auch mal durchs Treppenhaus stromert, zieht sich das scheue Möndli gern in mein Büro zurück.»

MEIN DING

MEINE SAMMLUNG «Venezianische Masken. Ich bin mehr als zehn Jahre lang mindestens einmal pro Jahr nach Venedig gefahren. Ich sammle aber nur solche mit dem Sonne-und-Mond-Sujet.»

«Diese Zeichnung hat mir ein Aborigine geschenkt. Er hat mich auf einer Parkbank im Outback-Städtchen Kununurra angesprochen, eine Begegnung, die mich stark beeindruckt hat. Ich trage sie immer in meinem Portemonnaie auf mir.»


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