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Ausgabe Aare, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent. bez.A 44631

NR. 18, 28. APRIL 2014 www.migrosmagazin.ch

Nr. 18 | 28. April

2014

E XT RA

Bild: Kuster Frey

Fotografie

Bauen & Renovieren

Florida im Innenh of

Die Räume werden eng in ist die Losu ng. Mareika der Schweiz, verdichte und Roman Siedlung – t schliesslich Hutter gefä bauen llt es in ihrer ist dort soga r Platz für Palm en. | 2

24 SEITEN BAUEN & RENOVIEREN

Happy in der Siedlung KÖRPERSPRACHE I 16

Ihre Haltung verrät Sie! Bild: Disney

PFLANZ-WETTBEWERB I 64

Gemüse vom Balkon

Der Froschkönig

Applaus, Applaus, Applaus! Seit 1955 begeistert Kermit Jung und Alt. Zum Start seines neuen Films erzählen Prominente, weshalb sie die Muppets lieben. I 20

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014

INHALT | 5

EDITORIAL

86 | MEINE WELT Bei «DSDS» schaffte es der Berner Jesse Ritch (links) auf den dritten Platz. Jetzt tanzt und singt er mit DJ Bobo.

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Im Grunde sind sich alle einig: Verurteilte Pädosexuelle sollen nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen. Dies sagen alle drei Exponenten, die das Migros-Magazin zum Streitgespräch über die zur Abstimmung anstehende Pädophilen-Initiative eingeladen hat: SP-Nationalrat Daniel Jositsch, SVP-Nationalrätin Natalie Rickli sowie Psychotherapeut Udo Rauchfleisch. Über das Wie allerdings gehen die Meinungen deutlich auseinander. Und die Grenzlinie ziehen zwei Wörter: «kann» oder «muss». Der Initiativtext ist so formuliert, dass es zwingend ein Berufsverbot braucht, ohne Klärung des Einzelfalls. Während man für Jositsch damit eine «strafrechtliche Selbstschussanlage» baut, argumentiert Rickli damit, dass Pädosexualität nicht heilbar und deshalb das Risiko eines Rückfalls viel zu gross ist. Das engagierte Streitgespräch lesen Sie ab Seite 26. Und wenn Sie sich nun fragen, was Kermit, der Frosch, auf der Titelseite zu suchen hat. Tja, der Chefredaktor wurde von seiner Redaktion und den Userinnen und Usern auf unseren Social-Media-Kanälen ganz schön in die Enge getrieben. Bei der Entscheidung, wer denn auf dem Titel posieren solle, hatte der sympathische Grünling derart viele Fans, dass der Chefredaktor auf ein Veto verzichtete. Also, liebe Leserin, lieber Leser, es lohnt sich, ab und zu auf Facebook oder Twitter beim Migros-Magazin reinzuschauen. Dann entscheidet man plötzlich mit …

Bild: Michael H. Sinn

«Kann» oder «muss»?

MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

MENSCHEN

10 | Die Reportage Unterwegs mit Gantrufer Bruno Furrer. 15 | Auf ein Wort: Hochzeitsversicherung. 16 | Das Interview Körpersprache-Experte Stefan Verra. 20 | Die Prominenten-Umfrage Wer liebt welche Muppet-Figur? 25 | Kolumne: Der Hausmann. 26 | Das Streitgespräch zur Pädophilen-Initiative.

AKTUELL

30 | Beliebte Golfparks

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

SCHAUFENSTER

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin. ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

32 | 35 | 37 | 39 | 40 | 51 | 52 | 53 |

Regionen-Wettbewerb Grillspass mit Spiessli Traditionelle Salatdressings Truffes mit Caipirinha-Flair Frühjahrsputz für den Körper Gut vorbereitet an die Sonne Für Geniesser und Sportfreunde Nützliches fürs Velofahren

SAISONKÜCHE

54 | Matthias Thomann Der Betriebsleiter des Hotels Kurhaus Kreuz kocht Orecchiette mit Cime di rapa.

IHRE REGION

59 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

64 | Garten Eigener Kürbis vom Balkon? Gärtnerin Claudia Sifrig weiss, wies geht. Mit grossem Gemüsetopf-Wettbewerb. 69 | Digital Fahrt mit dem Street-View-Auto. 70 | In Form: Zwangsstörungen. 73 | Brautkleid reloaded: Halbzeit!

MEINE WELT

86 | Jesse Ritch Auf Tournee mit DJ Bobo.

RUBRIKEN 8| 75 | 77 | 84 |

Forum Leseraktion Rätsel und Impressum Cumulus

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MIGROS-WOCHE 6 |

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AKTUELLES

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NR. 18, 28. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Klaviermagier Chick Corea in der Schweiz Das Migros-Magazin verlost 2 x 2 Tickets für das Konzert in Zürich sowie 3 x 2 Tickets für jenes in Basel im Gesamtwert von 425 Franken. Teilnahme und Teilnahmebedingungen: www.migrosmaga zin.ch/gluecksgriff. Teilnahmeschluss: Sonntag, 4. Mai 2014

Jazzpianist Chick Corea gibt vier Konzerte in der Schweiz.

Chick Corea ist eine lebende Legende. Auch mit seinen 72 Jahren bleibt der Jazzpianist ein Tausendsassa und surft flink zwischen Jazz, Klassik und Latino-Leidenschaft. Vom 14. bis zum 18.Mai gibt der amerikanische Klaviermagier vier Solokonzerte in Zürich, Basel, Bern und Genf. Eröffnet werden die Abende jeweils vom Schweizer Bandoneonspieler Michael Zisman. «Chick Corea ist einer der ganz Grossen im Jazz, der seit einem halben Jahrhundert selber Jazzgeschichte schreibt», sagt Mirko Vaiz vom Migros-Kulturprozent. «In sei-

nen eher seltenen Solokonzerten schafft er es, eine Intimität zu kreieren, die den Zuhörer unweigerlich in den Bann zieht.» Das MigrosKulturprozent bringt in Doppelkonzerten aktuelle Schweizer Jazzmusiker mit international bekannten Stars zusammen. Damit schafft es für die Bands eine Möglichkeit, vor einem breiten Publikum aufzutreten und ihre nationale wie internationale Bekanntheit zu erweitern. Konzertdaten und Tickets: www.allblues.ch

Bild: Getty Images

Migros erobert Bahnhöfe der Romandie

REGION AARE

Die Zarten im Garten

Einfach wunderbar, wenn man den Salat im eigenen Garten schneiden und die Tomaten für die Vorspeise auf dem Balkon pflücken kann. Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, um die zarten Setzlinge in Gartenbeete, Töpfe oder Balkonkistchen zu pflanzen. Die Migros Aare bietet ein breites Sortiment an Setzlingen aus regionaler Bioproduktion. Grüner oder roter Kopfsalat, Blumenkohl, Lattich, Cherrytomaten, Gurken, Zucchetti und vieles mehr – die Auswahl ist gross und der Genuss noch viel grösser, wenn man aus der eigenen Ernte herrliche Gerichte zubereiten kann.

Die Migros baut ihre Präsenz an Schweizer Bahnhöfen weiter aus. Die Genossenschaft Migros Genf eröffnet am Genfer Hauptbahnhof Cornavin eine neue Filiale. Während Migros-Läden an zahlreichen Bahnhöfen in der Deutschschweiz ein vertrautes Bild sind, ist der Anblick des orangen M an Westschweizer Bahnstationen noch selten. Die Filiale an der Gare Cornavin ist erst die zweite nach jener am Bahnhof des Flughafens Cointrin. Das Angebot ist zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Reisenden und Touristen. Auf 440 Quadratmetern gibt es eine grosse Auswahl an Sandwiches, warmen Gerichten und kalten Getränken zum Mitnehmen sowie Schokoladeprodukten. Auch Artikel für den täglichen Bedarf sind im Angebot. Die Filiale bietet 64 Menschen Arbeit, insgesamt wurden dafür 32 neue Stellen geschaffen.

FRISCH IN DER MIGROS

Krause Schönheit Roter Eichblattsalat schmeckt angenehm nussig. Er verträgt sich wunderbar mit anderen Blattsalaten sowie mit Tomaten und Peperoni. Er harmoniert auch mit mediterranen Zutaten wie schwarzen Oliven, Fetakäse oder einem Hauch von Knoblauch. Nach dem Anmachen mit Dressing – hier passt eine Zitronenvinaigrette gut – sollten Sie ihn nicht lange stehen lassen, er wird rasch schlapp.


MIGROS-WOCHE AKTUELLES | 7

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L tzt profitiere

Die Migros-App gibts für Androidund iPhones.

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Die neue Migros-App ist da. Mit vielen praktischen Funktionen hilft sie beim Einkaufen und Geld sparen.

D

ie Migros hat ihre neue App mit vielen nütz­ lichen Funktionen lan­ ciert. So kann man zum Bei­ spiel zahlreiche Produkte aus dem Migros­Sortiment anse­ hen und dazu Informationen wie Nährwerte und Inhalts­ stoffe abrufen. Sämtliche Produkte lassen sich zu einer persönlichen Ein­ kaufsliste hinzufügen. Beson­ ders praktisch für WGs, Fami­ lien und Paare: Die Liste kann man gemeinsam mit anderen teilen und bearbeiten. Das funktioniert sogar auf Schwei­ zerdeutsch: «Die App verfügt über eine Schweizerdeutsche Synonymlogik», erklärt Jona­

than Fiagbedzi, Leiter Digital Products bei der Migros. «Set­ ze ich Rüebli auf die Einkaufs­ liste, erhalte ich einen Hinweis sobald Karotten in Aktion sind.» Mit dieser Funktion hilft die App auch beim Sparen. «Die App kennt mit der Zeit meine Lieblingsprodukte und macht mich auf passende Aktionen aufmerksam», sagt Fiagbedzi. Auch alle weiteren Aktionen und Neuheiten lie­ fert die App wöchentlich aufs Smartphone. Dazu gibts einen praktischen Filialfinder und eine Übersicht über die ge­ sammelten Cumulus­Punkte. Weitere praktische Funktionen sind in Planung.

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Die Migros für die Hosentasche

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1 Woche im Zante Park HHHi inkl. Halbpension, z.B. am 12.5.14

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Hotel und Flug ab Zürich Jeweils am Mo.

Rhodos

Südtürkei

1 Woche im Oceanis Hotel HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 22.5.14

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1 Woche im Roma Beach Resort & Spa HHHH inkl. all inclusive, z.B. am 10.5.14

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Hotel und Flug ab Zürich und Genf Jeweils am Mo., Mi., Sa.

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1 Woche im Hotel Nestor HHHH inkl. Halbpension, z.B. am 5.5.14

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FORUM 8 |

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LESERBRIEFE

MM 17: «Der Weg zurück aus der Hölle», Porträt über Christina Krüsi, die als Kind in einer freikirchlichen Mission in Bolivien missbraucht wurde.

«Stark, dass sie an die Öffentlichkeit ging!»

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dass es an die Öffentlichkeit gelangt und hoffentlich Weiteres verhindert werden kann. Gott hasst jede Form von Missbrauch und jegliche Machtgefüge, davon bin ich inzwischen überzeugt. Ich bin froh zu wissen, dass es vielen Opfern jeglicher Art von Verbrechen geholfen hat zu wissen, dass Gott sie sehr liebt und in dieser Angelegenheit voll hinter ihnen steht. Der erwähnten Bibelstelle, dass Gott nur vergibt, wenn wir vergeben, geht voraus, dass der Täter auf den Knien um Vergebung gebeten hat. Ruth Hedinger, 8630 Rüti

«Geboren, um zu sterben», Online-Kolumne «Mamma Mia!»

«Respekt vor Familien, die sich so entscheiden»  Ich habe sehr grossen Respekt vor Familien, die sich so entscheiden. So hat das kleine zarte Wesen die Chance, einen Platz in den Herzen zu erobern und hinterlässt reale Spuren – Hut ab!

NR. 18, 28. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

kampf mit unsereinen und vergleichen uns – ja mit wem eigentlich? Mit 20-jährigen Pornostars? – und geben einen Haufen Geld für schmerzhafte, gefährliche und unnötige Operationen aus. Michelle Flisch, per E-Mail

MM 16: «Brautkleid reloaded», Abnehmserie mit Migros-Magazin-Redaktorin Heidi Bacchilega.

«Die Überraschung gelang perfekt»  Vor acht Jahren hatte auch ich diese Idee, jedoch zur goldenen Hochzeit (50 Ehejahre), und die Überraschung gelang perfekt! Es kam im Laufe der Jahre auch als Christkindgewand zum Einsatz und die Idee zum 50-Jahr-Jubiläum bereitete besonders unseren Enkeln viel Freude Hanni und Fritz Gränicher, Bern

Mareike Schulte-Deimel, online

 Ich bin nicht besonders religiös, aber wenn ich solche Geschichten höre, möchte ich beten. Ma Mi, online MM 17: «Intime Zone», Interview mit der Gynäkologin Viktoria Schendl.

«Eine perfide Art der Frauendiskriminierung»

 Ich finde es sehr stark, dass Christina Krüsi damit an die Öffentlichkeit gelangt. Finde es aber sehr schade und traurig, dass ihre Familie sie dabei nicht unterstützt. Es ist wohl etwas billig zu sagen, aber es tut mir sehr leid, was sie und andere erleben mussten. Ich besuche selbst eine Freikirche. In meinem früheren freikirchlichen Umfeld ist leider auch sexueller Missbrauch passiert. Durch das mutige Handeln zweier junger Mädchen und Personen, die ihnen weiterhalfen, kam der Täter hinter Gitter. Ich selbst habe leider nichts gemerkt. Ich bin überzeugt, dass Gott noch viel wütender und trauriger ist über solche grauenhafte Verbrechen als wir Menschen und er der Erste ist, der möchte,

Hanni und Fritz Gränicher feiern ihren 50. Hochzeitstag, und sie trug dabei dasselbe Kleid wie an ihrer Hochzeit.

Korrigendum Im Artikel «Klangvolle Ausstellung» auf Seite 39 im Migros-Magazin vom 22. April hat sich ein Fehler eingeschlichen. Die Wanderausstellung «Technorama on Tour» macht vom 26. Mai bis 14. Juni halt im Panorama-Center Thun und nicht wie fälschlicherweise geschrieben im Seepark Thun.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

Bilder: Nathalie Bissig, Gerry Nitsch, zvg, Keystone

Christina Krüsi lebte als Kind im Dschungel von Bolivien und war jahrelang Opfer von Missbrauch.

 Herzlichen Dank für Ihren wertvollen Beitrag über die «Intime Zone». Bis dato war mir noch nicht klar, dass «da unten» etwas bei mir nicht stimmen könnte. Doch Sie haben recht: In meinem biblischen Alter von 43 Jahren muss es sich «da unten» um eine baufällige Ruine handeln. Alles zu weit, zu ausgeleiert, zu gross, zu unförmig etc. Doch Rettung naht – gehts eigentlich noch? Sie sind ein Familienmagazin, und mit (unkritischen) Beiträgen wie diesen vermitteln Sie bereits Mädchen und jungen Frauen, die oft noch unsicher bezüglich ihrer Weiblichkeit sind, dass eine Schönheits-OP im Intimbereich etwas völlig Normales, nein, Notwendiges sei. Dies ist empörend, denn es ist in meinen Augen eine perfide Art der Frauendiskriminierung, unserem Geschlecht (wie passend an dieser Stelle!) einzureden, dass wir leider auch in diesem Bereich nicht genügen. Es sei denn, wir kultivieren den immerwährenden Konkurrenz-


FORUM ONLINE | 9

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als Folge von Biotinmangel.

■ Auf Wiedersehen, Schlummermutter! Diese Woche hat «Die Schlummermutter» ihre letzte Kolumne veröffentlicht. Anderthalb Jahre lang liess uns Sylvia Frey-Werlen (Bild oben) an ihrem Leben teilhaben. Wir haben einen sympathischen Einblick in ein Basler Haus erhalten, in dem Studentinnen und Angestellte aus vielen Nationen einen Teil ihres Lebens verbracht haben. Und noch viel mehr: Sie hat uns das Denken, Fühlen und Funktionieren Afrikas nähergebracht, hat uns manchen Ratschlag und manche Lebensweisheit geschenkt und uns mit ihrer Vitalität und ihrem Interesse am Leben angesteckt. Es war schön, einen Wegteil gemeinsam mit ihr zu gehen. ■ Promis und ihre Gesten Mahnender Zeigefinger, gesenkter Kopf oder breitbeiniges Sitzen: Körpersprachexperte Stefan Verra analysiert die Gestik von Prominenten – unter anderem jene von Bundesrat Ueli Maurer (Bild links) und Papst Franziskus.

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■ Schlafen auf Kommando Kaum sind die Kinder auf der Welt, sollen sie bereits allein ein- und durchschlafen. Wenn das nicht klappt, gibt es Schlaflernprogramme. Unsere «MammaMia!»-Kolumnistin findet das total daneben. ■ Rekord am Pilatus Die Pilatus-Bahnen investieren rund 18 Millionen Franken in eine neue Luftseilbahn auf den Pilatus. Mit dem Pilotprojekt wollen die Schweizer Bergbahnpioniere neue Massstäbe setzen.

Lesen und sehen Sie diese Woche auf: www.migrosmagazin.ch

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MENSCHEN 10 |

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REPORTAGE

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NR. 18, 28. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten!

Bruno Furrer ist Gantrufer und manchmal Seelsorger der Bauern. Seit 40 Jahren versteigert er das Hab und Gut von Landwirtschaftsbetrieben – und leidet oft mit.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014

REPORTAGE | 11

Gantrufer Bruno Furrer (grosses Bild) lautstark im Einsatz auf dem Vorplatz des Hofs von Bauer Rudolf Haas und seiner Frau Trudi (Bild oben).

W

enn die Arbeit von Gantrufer Bruno Furrer (62) beginnt, endet nicht selten eine bäuerliche Existenz. So auch an diesem Samstag in Finsterwald im luzernischen Entlebuch. 45 Jahre lang hat Bauer Rudolf Haas mit seiner Frau auf dem gut fünf Hektaren grossen Hof den Betrieb geführt. Doch jetzt, mit 70 Jahren, ist Schluss. Und weil niemand den Hof übernehmen will, wird sein ganzes Hab und Gut versteigert. Fünf Stunden wird Furrer brauchen, um die Maschinen, die zwölf Stück Vieh, ja selbst kleinste Gerätschaften und Werkzeuge an den Mann zu bringen. Dann wird Haas einen leeren Stall vorfinden, eine leere Scheune. Und davor, merkt man, hat der Bauer ein wenig Angst. «Morgen habe ich nichts mehr», sagt er. Furrer weiss, dass solche Tage für die Bauern nicht einfach sind. Trotzdem: Einmal habe ihm jemand gesagt, dass er der Totengräber der Landwirte sei. Das wollte Furrer nicht auf sich sitzen lassen. «Ich bin kein Totengräber. Ich gebe den Bauern Hoffnung. Dank mir können sie mit einem guten Batzen in einen neuen Lebensabschnitt starten.»

Ein guter Gantrufer ist auch ein wenig Entertainer Seit über 40 Jahren ist Furrer als Gantrufer tätig. Zusammen mit seiner Frau Rita fährt er zur Gant oder versteigert auch Gewerbebetriebe oder Antiquitäten. Schon sein Vater übte diesen Beruf aus. So kam es, dass er bereits mit 21 Jahren die erste Steigerung leitete. «Das war perfekt. In jungen Jahren geht man noch unbeschwert an die Dinge heran. Dann kommen die Sprüche lockerer über die


MENSCHEN 12 |

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REPORTAGE

Lippen», sagt Furrer. Sprüche machen einen guten Gantrufer aus. Denn dieser ist auch ein wenig Entertainer. Nur wenn die Stimmung gut ist, sind die Leute in Kauflaune, weiss Furrer. Auch im Entlebuch nutzt Furrer seine Erfahrung und Schlagfertigkeit, um die Leute mit einem flotten Spruch zum Lachen zu bringen. Es ist mittlerweile 10 Uhr morgens, die ersten Bierflaschen sind geöffnet, die Kafi-Schnaps zusammengemischt, und Furrer ist für die Steigerung bereit. Im Stakkato feuert er die Gebote ab: «700 Franken sind geboten, 750 dort hinten, machen wir 800? 850 hier vorne. 850 zum Ersten, zum Zweiten und, niemand mehr als 850? Zum Dritten.» Und schon ist die prächtige Trychle verkauft. Bei einem antiken Beil nimmt Furrer den Bieter auf den Arm: «Das wirst du wahrscheinlich dein Leben lang nie brauchen.» Das Publikum lacht. Es herrscht Volksfeststimmung. Ein Festzelt wurde aufgestellt, später spielt eine Ländlerkapelle auf.

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NR. 18, 28. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Am Schluss der Gant gelangt das liebe Vieh unter den Hammer: Für die Kühe und Kälber zahlen Interessierte Höchstpreise.

«Für einen Gantrufer bin ich manchmal zu emotional» Ein gutes Ambiente ist für eine Gant wichtig. Schliesslich möchte Furrer möglichst viel zu einem möglichst hohen Preis verkaufen. Wie hoch sein Anteil ist, will er nicht sagen. Die Maschinen hat er am Morgen mit dem Bauern geschätzt. «Ich schaue, dass der Preis fair bleibt. Ein guter Gantrufer lockt die Leute aus der Reserve, er setzt sie aber nicht unter Druck.» Trotzdem seien für ihn jene Steigerungen am Schönsten, welche die Erwartungen des Bauern erfüllen. «Wenn ich dann noch einige Zehntausend Franken darüber bin, kann ich zufrieden sein.» Doch manche Steigerungen lassen Bruno Furrer traurig zurück, selbst wenn er ein gutes Ergebnis erzielt hat. Dann, wenn einer jungen Familie zum Beispiel durch einen Unfall der Vater genommen wurde. «Das geht mir sehr nahe», sagt er. Und selbst nach etwa 2500 Steigerungen in den letzten Jahrzehnten lassen ihn solche Dramen auch zu Hause nicht los. «Das ist wohl meine grösste Schwäche. Für einen Gantrufer bin ich manchmal etwas zu emotional.» Um die negativen Gedanken loszuwerden, spult er dann am liebsten einige Kilometer auf seinem Rennrad ab oder hilft dem Schwiegersohn auf dem Bauernhof, der in Mosen im Kanton Luzern liegt. Diesmal, im Entlebuch, scheint es eine gute Auktion zu werden. Die kleinen Geräte wie Viehhüter, Laubbläser oder auch prächtige Kuhglocken in allen

Grössen gehen locker weg. Bauer Haas kann aber noch nicht so richtig aufatmen. Denn er weiss: Das Wichtigste steht erst am Nachmittag an. Dann kommen nämlich die grossen Maschinen und – viel bedeutender – sein geliebtes Original Braunvieh unter den Hammer. Die Sorgen von Haas sind nicht ganz unbegründet, wie sich am Nachmittag zeigt. Zwar können die meisten Maschinen zu einem guten Preis verkauft werden, doch der grösste Posten, der erst einjährige Traktor, findet keinen Käufer. Da hilft es auch nicht, dass Furrer seine ganze Erfahrung einbringt, um den Preis in die Höhe zu treiben. Bei 45 000 Franken will niemand mehr mitbieten. Mindestens 50 000 hätte Haas aber erwartet. So hoch ist die Offerte eines Händ-

lers, der nicht an der Gant anwesend ist. Furrer gibt niemandem den Zuschlag. «Das kann vorkommen», sagt er. «Doch allzu häufig sollte das nicht passieren.»

Als die Kühe versteigert werden, versteckt sich der Bauer im Stall Anders sieht es bei den Kühen aus. Furrer, der auch an Viehauktionen als Versteigerer tätig ist und über Fachwissen verfügt, prophezeite gute Gebote für die Tiere. Original Braunvieh ist eine selten gewordene Rasse, und die Händler reisen wegen ihr aus der ganzen Schweiz an. Tatsächlich erzielen die Tiere Spitzenpreise. Manche Kuh wird für 4000 Franken verkauft. Von all dem bekommt Bauer Haas nichts mit. Er versteckt sich im Stall. Er kann nicht mit


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

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REPORTAGE | 13

ansehen, wie seine Kühe, um die er sich jahrelang gekümmert hat, verkauft werden. Erst als das letzte Gebot für die letzte Kuh gefallen ist, traut er sich wieder aus dem Stall. Ob er mit der Gant zufrieden ist? «Ja», sagt Haas. «Ich hoffe, die Kühe kommen an einen guten Ort.» Wie es sich wohl anfühlt, wenn nichts mehr da ist? Haas überlegt. «Morgen kann ich wohl etwas länger schlafen», sagt er. Optimistischer ist Bruno Furrer nach der Gant. «Ich denke, wir haben die Erwartungen übertroffen.» Wie lange er noch Gantrufer sein wird, weiss er nicht. Vielleicht wird die Familientradition gar weitergeführt. Priska, seine 29-jährige Tochter, hat ihn schon mehrmals auf eine Gant begleitet. So auch im Entlebuch. Interesse hätte die Floristin schon, sagt sie. Sie habe ja einen guten Lehrmeister. Den Mut, eine Versteigerung durchzuführen, hatte sie bis jetzt noch nicht. «Ich wäre stolz, wenn sie meine Nachfolgerin werden würde», sagt Furrer.

Die Gant in Finsterwald LU zog Käufer von nah und fern an. Zwischen dem Bieten wird gefachsimpelt.

Trychlen, die typisch schweizerischen Kuhglocken, wiegen ca. 15 Kilo und gehen für 800 bis 1200 Franken weg.

Text: Andreas Bättig Bilder: Daniel Winkler

www.migrosmagazin.ch

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Gantrufer in Aktion Erleben Sie im Video, wie eine echte Gant abläuft und wer dabei mitmacht.

Eine Gant ist auch ein Volksfest: Im alten Holzkocher wird heisses Wasser für den Kafi Schnaps zubereitet. Anzeige

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Tête de Moine AOP gibts in Ihrer Migros


PUBLIREPORTAGE

2.Nationale Hörstudie: Forschen Sie mit.

Jneehtmzentund

K

teil

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napp zwei Jahre nach der ersten empirischen Untersuchung der Hörqualität von Schweizerinnen und Schweizern rufen die zwei führenden Hörakustikspezialisten Amplifon und Phonak zur 2. Nationalen Hörstudie auf. Das Fachwissen soll weiter vertieft werden, um Kunden noch direkter und effizienter zu besserem Hören zu verhelfen. Herzlich eingeladen zur 2. Nationalen Hörstudie sind alle, die eine mögliche Hörbeeinträchtigung vermuten, bislang aber noch keine Hörgeräte haben. Ihr Vorteil: Sie erhalten kostenlos für 4 Wochen die neuste Hörgeräte-Technologie von Phonak zum Probetragen und zusätzlich CHF 50.–* als Dankeschön für Ihr Engagement.

Hörgeräte erleichtern die Kommunikation und steigern die Lebensfreude. Von September 2012 bis Februar 2013 untersuchten Amplifon und Phonak in der ganzen Schweiz, wie sich das Tragen von Hörgeräten auf die Lebensqualität auswirkt. 1’137 Teilnehmende lieferten wertvolle Erkenntnisse. Bereits nach kurzer Tragezeit bestätigte die Mehrheit aller Studienteilnehmer mehr Spass an Aktivitäten mit Freunden, ein besseres Kommunizieren und mehr Lebensqualität zu Hause. Dies ist erstaunlich. Denn die Mehrheit der Testpersonen gab im Vorfeld an, kein Hörgerät zu benötigen. Erfahren Sie mehr zu den Ergebnissen der 1. Nationalen Hörstudie unter www.nationale-hörstudie.ch.

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Die beiden Marktführer Amplifon und Phonak forschen für Ihr Gehör. Durch die gemeinsame Studie sollen wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden, die massgeblich in die Arbeit von Amplifon und Phonak einfliessen. Um die Kundenbedürfnisse noch besser zu verstehen, wird im Rahmen der 2. Nationalen Hörstudie die Auswirkung von neusten Hörgeräten auf die einzelnen Lebenssituationen exakt beobachtet. Die Erfahrungen der Teilnehmer helfen dabei, die Hörgeräte noch besser an die alltäglichen Anforderungen des Lebens anzupassen und die Technologie weiterzuentwickeln. <wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2NTE2MwEAnFscqg8AAAA=</wm>

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Ihre Meinung ist uns wichtig. Machen Sie mit und profitieren auch Sie von der schweizweiten Untersuchung. Die Studie wird streng nach wissenschaftlichen Standards durchgeführt. Ihre Daten werden vertraulich behandelt und durch ein renommiertes Marktforschungsinstitut anonym ausgewertet. Am Ende der Hörstudie werden die Ergebnisse den

HNO-Ärzten und Kliniken zur Verfügung gestellt. Melden Sie sich direkt bei Amplifon an – aufwww.nationale-hörstudie.ch,unterder kostenlosen Servicenummer 0800 800 881, in einem der 78 Amplifon-Fachgeschäfte in Ihrer Nähe oder mit dem untenstehenden Talon. Die Anmeldungen werden bis zum 31.7.2014 berücksichtigt. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme erhalten Sie CHF 50.–* in bar. * Nur für die ersten 1’000 Studienteilnehmer, die zugelassen werden und beide Fragebögen ausfüllen.

Studienpartner

Ihre Anmeldung zur 2. Nationalen Hörstudie Machen Sie mit. Profitieren Sie von einem vierwöchigen, kostenlosen Probehören im Rahmen der Hörstudie. Einfach diesen Talon ausfüllen, abschneiden und zurücksenden. Natürlich können Sie sich auch telefonisch unter der kostenlosen Servicenummer 0800 800 881, auf www.nationale-hörstudie.ch oder direkt im Amplifon-Fachgeschäft in Ihrer Nähe anmelden.

Telefon (zwingend)

Strasse Formular ausschneiden und einsenden an: Nationale Hörstudie, Postfach 306, 8706 Meilen

Geburtsdatum

PLZ / Ort M

Vorname / Name


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

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AUF EIN WORT | 15

FRAU DER WOCHE

Kassenschlager Pech gehabt: Der Fall, dass die Braut vor der Hochzeit durchbrennt, ist bisher noch nicht versichert.

HOCHZEITSVERSICHERUNG

«Es ist eine Tragödie, wenn eine Hochzeit ausfällt»

Rund 40 000 Paare geben sich in der Schweiz jährlich das Ja-Wort. Immer mehr davon schliessen eine Hochzeitsversicherung ab, sagt Sara Frühauf von der Zurich-Versicherung. zum Glück gut, ein hal­ bes Jahr später wurde die Hochzeit nachgeholt. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Nur in einem traurigen Fall ist leider der Bräutigam verstorben.

Sara Frühauf, ist eine Hochzeitsversicherung nicht etwas unromantisch?

Bilder: Getty Images, Melanie Duchene/EQ Images, Nicolas Y. Aebi/20 Minuten

Das war auch meine erste Reaktion. Doch wenn eine Hochzeit ausfällt, ist das eine Tragödie. Da ist es gut, wenn man wenigstens finanziell abgesichert ist. Oder ist es roman­ tisch, neben der ge­ platzten Hochzeit auch noch auf den Kosten sitzen zu bleiben?

Sara Frühauf (32), Leiterin Familienversicherungen bei Zurich Schweiz.

Wie viele Hochzeiten werden in der Schweiz jährlich abgesagt?

Zahlen hat dazu niemand. Bei uns waren es bisher ein paar Dutzend Pärchen, die ihre Hochzeit ver­ schieben mussten. Meist wegen Insolvenz des Veranstalters. An­ dere Gründe waren Krankheit und Unfälle von Angehörigen. Oder diese konnten gar nicht anreisen, wenn zum Beispiel das Flugzeug wegen Schneefalls nicht starten konnte oder ganze Dörfer wegen Erdrutschen abgeschnitten waren. Welcher Fall blieb Ihnen besonders in Erinnerung?

Der Vater eines Bräutigams hatte am Vorabend der Hochzeit einen Herzinfarkt. Die Trauung wurde abgesagt. Der Vater erholte sich

Wieso hat die Zurich eine solche Police eingeführt?

In den USA gibt es diese Versicherung schon län­ ger. Im Januar 2011 haben wir sie auch für die Schweiz eingeführt. Für 69 Franken sind bis zu 20 000 Franken abgesichert. Kaufen Brautpaare zwei Versicherungen, ist die dop­ pelte Summe gedeckt. Wie viel kostet eigentlich so eine Traumhochzeit?

Die durchschnittliche Schweizer Hochzeit mit 80 Gästen kostet schnell mal 20 000 Franken. Ten­ denz steigend: Die Ansprüche an den schönsten Tag im Leben werden immer höher. Brautpaare lassen sich zum Beispiel mit dem Helikopter auf dem Festplatz ab­ setzen. Solche Dinge kosten. Welchen Luxus leisten sich Herr und Frau Schweizer für ihre Hochzeit?

Zum Beispiel leisten sie sich eher teure Fotografen. Mein eigener

Hochzeitsfotograf zum Beispiel hat gut 3500 Franken gekostet. Hatten Sie eine Versicherung?

Ja, ich habe eine Police von meinem Team geschenkt bekommen. Zum Glück musste ich von ihr nicht Ge­ brauch machen.

Die Verfilmung des Buchs «Der Goalie bin ig» von Pedro Lenz (siehe auch «Rappenspalte» Seite 53) knackte am Osterwochenende die Marke von 100 000 Zuschauern. Das Werk von Regisseurin Sabine Boss (47) gehört seit über elf Wochen zu den Top 15 der Schweizer Kinocharts und ist damit der bisher erfolgreichste Schweizer Film des Jahres. Er hat bereits vier Schweizer Filmpreise gewonnen, darunter die Auszeichnung für den besten Spielfilm.

MANN DER WOCHE

Knalleffekt

Wie viele Abschlüsse gab es seit Einführung der Versicherung?

Wir sind mit der Entwicklung sehr zufrieden. Zwischen Januar und März haben wir doppelt so viele Versicherungen verkauft wie in der Vorjahresperiode. Steigern Sie damit nicht die Übervorsichtigkeit der Schweizer, für alles eine Versicherung abzuschliessen?

Mit der Hochzeitsversicherung ist es wie mit allen Versicherungen: Man ist froh, wenn man sie nicht braucht. Aber man ist erst recht froh, eine zu haben, wenn man sie braucht. Bisher zahlt die Zurich nicht, wenn Braut oder Bräutigam einen Rückzieher machen. Ändert sich das?

Bisher waren wir der Meinung, dass die abhanden gekommene Liebe nicht versicherbar ist. Vielleicht versichern wir aber bald die Braut, die sich nicht traut – und natürlich auch den Bräutigam, der kalte Füs­ se kriegt. Interview: Silja Kornacher

Er ist das wichtigste Objekt am Zürcher Sechseläuten: der berühmte Böögg, der dieses Jahr zum 49. Mal von Heinz Wahrenberger (74) aus Stäfa ZH gebaut worden ist. Obwohl er seit fünf Jahren seinen designierten Nachfolger Lukas Meier (42) in die Geheimnisse des Böögg-Baus einführt, will Wahrenberger auch noch den Jubiläumsschneemann selber anfertigen: Für den 50. Böögg wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft der Widder-Zunft versprochen.


Was steckt hinter der Pose?

Total engagiert

«Typisch Talkmaster: Weit nach vorne gelehnt, Mund geöffnet. Damit signa­ lisiert man Interesse. Manchmal ist das echt, aber bei einigen TV­Moderatoren ist klar, dass diese Pose aufgesetzt ist. Nämlich dann, wenn sie sich immer für alles interessieren, was das Gegenüber sagt. Die wirken dann unglaubwürdig.»

Am Nachdenken

«Blick nach unten, Hand an den arbeitenden Kopf, Arme verschränkt: Diese Haltung nimmt man automatisch ein, wenn man nachdenken muss. Der ganze Körper signalisiert: Ich bin jetzt nicht offen für Informationen. Deshalb macht man zusätzlich die Augen zu, wenn man besonders angestrengt überlegen muss.»

«Der Körper ist schneller als der Verstand»

Keiner übersetzt die Sprache des Körpers amüsanter als er: Stefan Verra analysiert auf humorvolle Art, was der Körper ungewollt verrät. Und er erklärt, warum gewisse Prominente so gut rüberkommen und andere einen neuen Job suchen sollten.

Stefan Verra, wir sind uns gerade eben zum ersten Mal begegnet. Was haben Sie bei meinem Anblick gedacht?

Zunächst drei Dinge: Sie lächelt viel, sie ist sehr klein, und sie hält viel in den Händen. Fazit: Keine Bedrohung – im Gegenteil. Wenn der Säbelzahntiger kommt, muss sie beschützt werden. Dann erkannte ich, dass es mir leicht fallen würde, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Denn Ihre Kleider sitzen körpernah und zeichnen klare Konturen ab. Sie haben also nichts zu verbergen. Aber all

diese Dinge sagen nichts darüber aus, ob man jemanden mag oder nicht. Können Sie überhaupt noch durchs Leben gehen, ohne dauernd die Körpersprache der Menschen zu analysieren?

Natürlich fallen mir mehr nonverbale Signale auf als anderen. Aber ich springe auch nicht auf jede Muskelzuckung an, sonst wär ich ja ein Fall für die Psychiatrie. Ich weiss, dass der weitaus grösste Teil der Körpersprache auch meiner Aufmerksamkeit entgeht.

Straffen die Menschen die Schultern, wenn sie erfahren, wer Sie sind?

Eher kommen sie auf mich zu und sagen: «Oha, jetzt muss ich aufpassen, was mein Körper sagt.» Aber da ist es schon zu spät, der Körper ist viel schneller als Hirn und Mund, also der Verstand. Und weil die Körpersprache vorbewusst passiert, ist sie auch viel ehrlicher. Manchmal drückt man mit dem Körper Ungewolltes aus. Zum Beispiel färben sich bei Nervosität die Wangen rot. Wenn man verliebt ist, wirkt das sympathisch. Wird


Null Bock

«Alles hängt. Becken, Knie und Gesicht haben keinerlei Spannung. Die Hände stecken in den Taschen oder sind von den Ärmeln verdeckt. Die Augen blicken un­ fokussiert. Die Botschaft: Ich bin nicht einsatzbereit, habe keine Lust auf Aktivität. Jugendliche zeigen so, dass sie noch nicht bereit sind fürs Erwachsenenleben.»

hingegen ein Politiker vor lauter Lügen rot, ist das natürlich etwas anderes. Aber hier gibt es kein Falsch oder Richtig, sondern nur passend oder unpassend. Gibt es eine berühmte Persönlichkeit, bei der die Körpersprache total passt?

Ja, beim Dalai Lama stimmt sie mit der Person und mit der Rolle überein. Als Führer einer gewaltfreien Sache macht er genau das Richtige: Er lächtelt viel und neigt sich den Menschen entgegen. Dadurch stellt er sofort Kontakt mit ihnen her. Wer so gut rüberkommt, macht vermutlich alles richtig, rein körpersprachlich. Ist das natürlich oder einstudiert?

Beim Dalai Lama auf jeden Fall natürlich. Das würde man sonst merken. Übrigens käme er mit seinem Dauerlächeln als Arzt in einer Notfallstation niemals so gut an. Das würde nicht zur Rolle passen. Ein Negativbeispiel?

Der ehemalige deutsche FDP-Präsident Philipp Rösler. Sein Problem: Er sieht

Wild und böse

«Miley Cyrus, Beth Ditto, Lady Gaga, Marilyn Manson: Sie verstecken sich hinter Grimassen und einige zusätzlich hinter übertriebener Schminke. Meist sind das unsichere Menschen, die sich ohne diese Verstellung nackt fühlen. Einige sind so unsicher, dass sie ohne Bemalung nirgendwo hingehen. Das ist tragisch.»

aus wie ein Junge und nicht wie ein Machtmensch. Die Rolle, in die er gedrängt wurde, konnte er aufgrund seines Aussehens nur schwer ausfüllen.

im Zusammenhang mit dem restlichen Körper und der Situation deuten.

Was hätte er anders machen können?

Ganz wenige. Einer ist: lächeln! Man kann sich angewöhnen, öfter zu lächeln. Dann für Männer: Nicht so viel Platz einnehmen! Sie gehen breitbeinig, mit ausgefahrenen Armen. In einer Konferenz breiten sie auch ihre Utensilien weit um sich herum aus. So stecken sie ihr Revier ab. Nicht sehr sympathisch.

Nichts. Mit seinem Äusseren wird er nur schwer als Alphatier akzeptiert. Da kann er nichts dafür. Wir müssen alle das machen, wofür wir geschaffen sind. In Ihren Shows und Kursen wollen Sie mit Halbwissen aufräumen. Welche Meinung ist besonders korrekturbedürftig?

Das Schlimmste ist, dass viele Menschen versuchen, Einzelsignale zu deuten. Zum Beispiel wird oft behauptet, verschränkte Arme würden Verschlossenheit bedeuten. Dabei sitzt jemand so vielleicht nur einfach bequem. Wer sich beim Sprechen an die Nase fasst, lügt auch nicht unbedingt. Wenn man aufgeregt ist, ist die Nase gut durchblutet, sie kribbelt, man fasst hin. Natürlich hätte man am liebsten eine Excel-Tabelle mit Posen und ihren Bedeutungen. Aber so funktioniert das nicht. Man muss alles

Gibt es keine allgemeinen Tricks, die jedem Menschen weiterhelfen würden?

Und Frauen?

Genau das Umgekehrte. Sie machen sich unnötig schmal und klein, pressen die Oberarme an den Oberkörper, verschränken die Beine, beanspruchen wenig Platz im Bus und im Zug. Denen sage ich: Macht euch breiter, dann werdet ihr wahrgenommen! Wenn ich mich an solche Tipps halte, wirke ich dann nicht unnatürlich?

Gegenfrage: Wenn Sie als Frau hüftbreit stehen, denken Sie, dass das Ihrer

Stefan Verra

Stefan Verra wurde 1973 in eine öster­ reichische Künst­ lerfamilie geboren. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kin­ dern in München. Seine Bühnenshow, in der er humorvoll die menschliche Körpersprache ana­ lysiert, zeigt er am 5. Mai im Zürcher Volkshaus. Immer am Donnerstag gibt Verra auf seiner Fa­ cebook­Seite Tipps zur Körpersprache.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

Glaubwürdigkeit schadet? Und je­ mand, der lächelt, kann auch total natürlich wirken. Man darfs natür­ lich nicht übertreiben. Nur weil jemand mit einem Dauergrinsen rumläuft, heisst das nicht, dass er automatisch gut ankommt. Der deutsche TV-Moderator Stefan Raab ist so ein Dauergrinser. Er ist beliebt.

Ja, weil er so total er selber ist, wie man es nur sein kann. Breitbeinig, grobschlächtig, immer mit den gleichen Jeans an den Beinen. Der ist so! Genau das Gleiche bei Tho­ mas Gottschalk. Beide fühlen sich absolut wohl in ihrer Haut. Ihre Körpersprache stimmt mit ihrem Wesen überein. Wer sollte sich von Berufs wegen mit seinem Auftreten befassen?

Grundsätzlich gilt: Im Beruf wer­ den sich oft nicht die Klügsten durchsetzen, sondern jene, die mit ihrer Körpersprache das verspre­ chen, was von ihnen erwartet wird. Der erste visuelle Eindruck be­ stimmt ganz stark alles Weitere. Kann man so ein Manko nicht mit Worten ausgleichen?

Niemals. Wer inkompetent wirkt, kann sagen, was er will. Das Prob­ lem ist: Bevor man jemandem zu­ hört, muss man erst seine äussere Wirkung gut finden. Das ist wie mit dem Apfel, in den wir nur rein­ beissen, wenn er gut aussieht. Um­ gekehrt kann man ein glaubwür­ diges Image kaum mehr loswerden, wenn mans mal hat. Wie Barack Obama. Wenn er sagt, er freue sich, in Berlin zu sein, und dazu breit grinst, dann glauben wir ihm das einfach – weil er als Guter gilt. Was gehört alles zur Körpersprache?

Gestik, Mimik, Körperhaltung, Bewegungen: Das sind die wich­ tigsten Elemente. Dazu kommen Kleidung, Farben und Konturen. Ebenso Accessoires: Handy, Uhr, Schmuck, Auto. Sogar die De­ signerküche zu Hause ist Körper­ sprache, überhaupt das ganze Drumherum, mit dem man sich in Szene setzt. Auch der Geruch gehört dazu. Die Frisur?

Ja, klar. Deshalb: Vorsicht mit Mo­ deströmungen! Heidi Klum zum

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INTERVIEW | 19

Beispiel hatte bei ihren Auftritten in «Germanys next Topmodel» ei­ ne Zeit lang fast das ganze Gesicht mit Fransen verdeckt. So ein Look kann auf die Leute, denen man be­ gegnet, verunsichernd wirken. Fühlen sich denn meine Mitmenschen wohler mit mir, wenn ich die Haare zurückbinde?

Ja. Denn so sieht man sehr viel vom Gesicht und kann besser einschät­ zen, mit wem mans zu tun hat. Wenn Sie hingegen eine Brille mit zu breiter Fassung und dicken Bügeln anziehen, verdecken sie die Augen wiederum. Führungs­ persönlichkeiten sage ich deshalb: «Nimm eine Brille ohne Rand, die Leute wollen die Augen sehen!» Nichts ist unangenehmer als ein Pokerface. Lernt man in Ihrer Show, was man nonverbal vermeiden sollte?

Im Gegenteil! Ich befreie die Leute von solchem Ansinnen. Ich sage: «Hört auf, euch zu überanalysie­ ren, es gibt kein Richtig und kein Falsch. Ich sage nur, mit welcher Körpersprache man wie wirkt.»

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In Ihrer Show wird viel gelacht. Warum findet man Körpersprache lustig?

Wahrscheinlich eben, weil ich sie vom Psychologisieren befreie. Das mache ich mit Humor. Ich spreche über alltägliche Beobachtungen, in denen sich die Zuschauer selber erkennen. Sie lachen letztlich über sich selbst. Interview: Yvette Hettinger Bilder: Daniel Winkler

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UMFRAGE

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NR. 18, 28. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Sam, der Adler

Alle lieben

Kliby (63) und Caroline, Entertainer «Wir lieben ihn beide wegen seiner Ähnlichkeiten mit Caroline: Er ist ein Tier, er ist grün, er verzieht auf die gleiche Weise seinen Mund – und er macht ähnliche Sprüche!»

Diese Woche startet der neue Film «Muppets Most Wanted» TV-Serie «The Muppet Show». Wir haben Prominente uns auf migrosmagazin.ch, wer Ihr Favorit ist? Es

Kilian Wenger (23), Schwingerkönig «Er ist sehr unterhaltsam, und ich finde ihn als Figur mit seinen dünnen, langen Beinen und dem grossen Kopf sehr lustig.»

Matthias Horx (59), Zukunftsforscher «Weil man ab einem gewissen Alter beim Grantigwerden unbedingt seinen Humor bewahren muss.»

Karl Lüönd (69), Publizist «Die beiden vom Balkon herab keifenden Alten wirken so ungemein schweizerisch …»

Caroline Fux (32), Sexberaterin «Blick» «Mir gefällt, wie sie in ihrer bissigen Männerfreundschaft jede Show zwanghaft niedermachen müssen. Wobei ich fundamental davon überzeugt bin, dass es eigentlich aus einer grossen Zuneigung heraus passiert – was die beiden natürlich abstreiten würden.»

Karin Frei (44), SRF-Moderatorin «Der Club» «Ihre träfen Kommentare sind einfach grossartig, so à la: ‹This was a medium sketch: It certainly wasn’t rare and definitely not well done.›»

Kermit

Statler


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

Paul Seger (55), Schweizer Uno-Botschafter in New York «Sam versucht immer, ernst und wichtig zu sein, aber niemand nimmt Notiz von ihm. In meiner Diplomatenwelt hält er mir einen humorvollen Spiegel vor. ‹Jetzt benimmst du dich wie Sam, der Adler!›, bekomme ich von meiner Frau und den Söhnen zu hören, wenn ich den Botschafter zu sehr raushängen lasse. Das bringt mich immer rasch auf den Boden der Realität zurück.»

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UMFRAGE | 21

die Muppets

in den Schweizer Kinos, basierend auf der legendären gefragt, wer ihr Lieblings-Muppet ist. Verraten Sie gibt Kinotickets und Fanpakete zu gewinnen.

Christian Jott Jenny (34), Entertainer «Sie nehmen das Rentnerdasein auf liebevoll-absurde Art auf die Schippe, zeigen aber auch die Vorteile des Rentnerlebens: Man(n) darf alles sagen, was man denkt und den Leuten auch mal auf die Füsse treten … das ist sehr entspannend. Und eben auch nahe an der Realität. Ich liebe Rentner!»

Andrea Bleicher (40), stellvertretende Chefredaktorin «SonntagsZeitung» «Sie zeigt den männlichen Muppets, wo es langgeht!»

Anita Fetz (57), SP-Ständerätin «Sie lässt nichts anbrennen, ist nicht auf den Mund gefallen und hält – trotz manchem Zank – immer zu Kermit.»

Lionel Baier (38), Regisseur «Sie ist die schrägste Figur der Muppets – sehr selbstbezogen und vom eigenen Ego besessen, aber gleichzeitig fragil und permanent auf der Suche nach Liebe. Als Kind habe ich gern draussen gespielt und kam oft mit verdreckter Kleidung nach Hause. Mein Vater nannte mich damals ‹cochonnel›, eine Mischung aus Lionel und cochon (Schwein auf Französisch). Deshalb habe ich mich Piggy immer eng verbunden gefühlt.»

und Waldorf

Miss Piggy


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UMFRAGE

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NR. 18, 28. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

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MITMACHEN & GEWINNEN

Stefan Heuss (46), Erfinder bei «Giacobbo/Müller» «Er ist völlig unberechenbar und verbreitet innert Sekunden das blanke Chaos.»

Arthur Honegger (34), USA-Korrespondent SRF «Er verdient Hochachtung, weil er durch und durch Entertainer ist. Gonzo ist sich nicht zu schade, für einen Lacher des Publikums Kopf und Kragen zu riskieren, seis bei einem seiner Stunts oder mit der Trompete. Und: Er ist stets gut gekleidet, daran sollte sich Kermit mal ein Beispiel nehmen.»

Mein Lieblings-Muppet Verraten Sie uns auf www.migrosmagazin.ch Ihre bevorzugte Figur? Das Migros-Magazin und Disney verlosen fünf Fanpakete und 20 x 2 Kinoeintritte zum Start von «Muppets Most Wanted» am 30. April. Die Teilnahmebedingungen und alles zum Muppet-Film finden Sie online. Teilnahmeschluss ist Sonntag, 4. Mai 2014.

Udo Jürgens (79), Entertainer «Ich habe sogar mal ein Duett mit Miss Piggy gesungen – 1978 in der Silvestershow des ZDFs. Die Muppets waren damals Kult und natürlich nicht als Kindersendung konzipiert. Sie waren ein satirischer Spiegel der Gesellschaft. Meine persönlichen Lieblinge waren die durchgeknallten Musiker der Hausband Electric Mayhem.» Michael Steiner (44), Regisseur «Ein grossartiger Künstler mit furiosen Auftritten.»

Gonzo, der Grosse


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UMFRAGE | 23

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Pepe Lienhard (68), Entertainer «Mein Favorit ist natürlich der coole Zoot. Er ist (wie ich) der Saxofonist in der Band. In den 70er-Jahren hatten wir in unserer Show ein Muppets-Medley, und ich hatte mit Zoots explosiver Nummer einen ‹durchschlagenden› Erfolg. Einmal hat sogar ein Lokal angefangen zu brennen.»

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4. Tag: Grein–Emmersdorf/Melk (ca. 49 km). Durch Nibelungengau und die Wachau radeln Sie auf dem Donauradweg nach Melk. 5. Tag: Wachau–Krems. (ca. 37 km). Durch die Wachau in die Weissweinbauorte Spitz, Weißenkirchen und Dürnstein. Weiter in die UNESCOWelterbe-Stadt Krems. 6. Tag: Besichtigung Wien oder Rad bis Wien (ca. 35 km). An der Blumenstadt Tulln und vorbei an den Hängen des Wienerwaldes über Klosterneuburg nach Wien. 7. Tag: Au–St. Florian–Linz (ca. 45 km). Radtour zur Fähre nach Enns, Besichtigung der ältesten Stadt Österreichs und weiter zur Abtei St. Florian. Stiftsführung. Per Rad über Abwinden nach Linz. Abgabe der Leihräder. 8. Tag: Ausschiffung / Passau. IM PREIS INBEGRIFFEN Buchungsgebühren, 7 Übernachtungen in der Kabine Ihrer Wahl, Vollpension, Leihrad, Satteltaschenverleih, Routenbeschreibung und Radkarten, 7-Tage-Service-Telefon, Stadtrundfahrt Wien, Führung Abtei St. Florian, Bustransfer in Passau zum/vom Schiff. IM PREIS NICHT INBEGRIFFEN Hafengebühren EUR 59.– pro Person, Parkplatz in Passau, (EUR 20.– pro Auto), Fähre nach Enns (ca. EUR 1.50 pro Person).

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014

ANNA LUNA GOES WEST KOLUMNE | 25

DER HAUSMANN

Bänz Friedli war für einmal wortkarg. Der Feigling.

Ein ehrgeiziger Chäfer Der komme dann noch auf die Welt, der Chrigel, «ich sägs der!», raunt Robert, nimmt noch einen Schluck und beugt sich verschwörerisch über den Tisch zu mir: «Weil, weisst, dem seine ist im Fall ein ehrgeiziger Chäfer! Die bleibt ihm dann nicht daheim beim Goof! Und er wollte es doch beruflich auch noch zu etwas bringen …» Ein gemeinsamer Bekannter, der Chrigel, wird Vater. Keine unerfreuliche Nachricht, wie mir scheint. Aber Robert ist besorgt. Man werde den Chrigel bestimmt nie mehr im Stadion sehen, im Spunten schon gar nicht, und der werde dann noch sehen, der Chrigel, wo er sich da reinmanövriert habe. «Statt zu verhüten, das Chalb!»

Illustrationen: Alina Günter

Ich bin etwas baff. Gern würde ich entgegnen, vielleicht freue er sich ja ganz einfach auf das Kind, der Chrigel? Vielleicht sei es ihm gerade recht, beruflich in den nächsten Jahren etwas kürzerzutreten, und er mache sich mit seiner Partnerin vorfreudig daran, eine Lösung zu finden, wie beide Zeit mit dem Kleinen verbringen und ihre Berufe doch nicht aus den Augen verlieren könnten? Aber Robert redet sich ins Feuer: «Anwältin oder so etwas», weiss er über Chrigels Liebste zu berichten, «en ehrgiizige Chäfer, ’ch sägs der!» Mich befremdet der halb gönnerhafte, halb hämische Ausdruck, und ich überlege mir, ob ich je über einen Mann sagen hörte, er sei «en ehrgiizige Chäfer». Nein, bei Männern ist es ja ganz normal, dass sie beruflich Gas geben – nur Frauen wird Ehrgeiz vorgeworfen, mit dem Unterton, der arme Mann, in diesem Fall Chrigel, werde gegen seinen Willen an den Herd gezwungen. «Unsinn!», möchte ich einwenden. Warum muss man ein erwartetes Kind, sei es auch ungeplant, als Problem sehen? Weshalb sollte Chrigel, der sich im Beruf doch schon ziemlich ausgetobt hat, die neue Situation nicht als Chance nutzen? Mich stören Wörter wie «Karriereverzicht», denn wie ich den Chrigel kenne, entscheidet er sich bewusst

dafür, sein Kind aufwachsen zu sehen. Ich finde es ideal, wenn Vater und Mutter Alltagszeit mit den Kindern verbringen, wenn sie Znünibrote schmieren und das Eltern-Kind-Singen besuchen, Fudis putzen und Kindergeburtstage organisieren. Und wenn dennoch beide den Draht zur Berufswelt behalten. Ich möchte dem Robert schildern, wie bereichernd es ist, Kinder zu haben; möchte anführen, dass die Schweiz es sich gar nicht leisten könne, gut ausgebildete Frauen wie Chrigels Freundin aus der Berufswelt auszuschliessen, sobald sie Mütter würden; bin versucht, mein Modell zu erläutern, wonach künftig Frauen und Männer in der Lebensmitte einige Jahre nur halb arbeiten und Mein Gastvater sich hälftig um Haushalt ist und Kinder kümmern und kommt schon um sollten, und dafür blieben sie dann halt bis 70 15 Uhr von der Arbeit heim. im Job. «Vielleicht müsEr unternimmt viel mit sen wir die Gesellschaft meiner Gastschwester grundsätzlich umbauLauren und mir. en?», schlüge ich gern vor. Stattdessen sage ich, als er vom Pinkeln zurückkommt, nur: «Ach, Röbu …», tausche mit ihm, dem glühenden FCZ-Fan, noch ein paar Belanglosigkeiten über den Cupsieg aus, bestelle dann die Rechnung. Und werfe mir erst auf der nächtlichen Heimfahrt mit dem Velo vor, welch verdammter Feigling ich doch sei.

Gefängniswärter

Daheim angelangt, erblicke ich ein SMS von Regula (und man muss wissen, dass Regula eine engagierte Berufsfrau ist, die in ihrer 60-Prozent-Anstellung mehr leistet als manch männlicher Vollzeitler): «Heute Kindergeburi mit Schatzsuche – meine erste! So herzig!» Schatzsuchen … O ja, wie gern ich sie organisierte! Und wie die Kinder sie mochten! Gottlob bin ich zu müde, um zurückzusümseln: «Geniess es! Ist dann rasch vorbei, und eh du dichs versiehst, weilt das eine Kind im Austausch in den USA, und das andere macht sich nicht mehr allzu viel aus Schatzsuchen …»

Der Blog: Bänz Friedlis Tochter Anna Luna berichtet während ihres Austauschsemesters in den USA in einem Blog, wie es ihr fern von zu Hause ergeht. Ihr Bruder Hans antwortet aus Schweizer Sicht. Lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch, was Anna Lunas Gastvater mir ihr unternimmt. Bänz Friedli live: 10. 5. Olten, 11. 5 Sursee LU, 16. 5. Unterwasser SG


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STREITGESPRÄCH

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Pädophilen-Initiative: Eine Vorlage mit Nebenwirkungen?

Eigentlich sind sich alle einig: Kinder müssen vor Sexübergriffen geschützt werden. Dies sei nur mit der Pädophilen-Initiative, die am 18. Mai vors Volk kommt, möglich, sagt Natalie Rickli (SVP). Daniel Jositsch (SP) und Psychotherapeut Udo Rauchfleisch widersprechen. Stigmatisierungen wegen sexueller Tabus gab es ja schon immer, man denke an Pornografie oder Homosexualität. Pädophile scheinen aber ganz besonders dämonisiert. Natalie Rickli: Ich verstehe nicht, wie Sie

das vergleichen können. Man kann doch Pornografie nicht mit Kindsmissbrauch gleichsetzen. Das ist ein Hohn für die Opfer. Udo Rauchfleisch: Dennoch ist kaum ein anderes Thema emotional so aufgeladen wie Pädosexualität. Klar, Kindsmissbrauch ist eine schlimme Tat, für die Nulltoleranz gelten muss. Aber das Gleiche gilt für Mord und jede andere Gewalttat. Und dort differenzieren wir in der Beurteilung durchaus nach Persönlichkeit und Schwere der Tat. Pädosexuelle aber werden tatsächlich geradezu dämonisiert. So sehr, dass man offenbar bereit ist, solche Differenzierungen aufzugeben. Daniel Jositsch: Aber es ist nicht der einzige sexuelle Bereich, der tabuisiert wird. Wo Rechte von anderen verletzt werden, herrscht weiterhin richtigerweise wenig Toleranz, etwa bei Sex mit Tieren oder mit Gewalt. In allen anderen Bereichen hat man das Strafrecht entrümpelt – es geht jetzt nur noch darum, Opfer zu schützen. Rauchfleisch: Der Punkt ist, dass es sich um ein enorm weites Feld handelt. Es gibt jene, die auf 15-Jährige stehen, andere fühlen sich von 10-Jährigen angezogen, ganz wenige gar von Babys. Wieder anderen geht es nur darum, ein Machtgefälle auszuleben. Manche haben vorher Frauen misshandelt und dann erst Kinder. Deshalb ist es so wichtig zu differenzieren. Aber das Thema Pädosexualität ist heutzutage so heikel, dass es offensichtlich gar nicht so leicht war, Leute zu finden, die sich offen gegen die Initiative engagieren. Auch FDPNationalrat Andrea Caroni, der das Nein-Komitee präsidiert, posiert mit einem Kleinkind auf dem Arm, um zu

beweisen, dass er dennoch auf der Seite der Kinder steht. Jositsch: Viele Politiker neigen dazu, sich nur dort einzusetzen, wo man punkten kann. Das tut man mit diesem Thema nicht – mit allen nicht, bei denen man differenziert argumentieren muss. Hat es Sie Überwindung gekostet, im NeinKomitee mitzumachen, Herr Jositsch? Jositsch: Überhaupt nicht. Ich hätte mich

allerdings gern für die Initiative eingesetzt. Würde es darin «kann» heissen statt «muss», wäre ich dabei gewesen.

«Auch ein Berufsverbot, wie es die Initiative will, heisst noch lange nicht, dass der Pädosexuelle nicht erneut zum Täter werden kann.» Daniel Jositsch

Aber mit dem Initiativtext (siehe Seite 28) erstellt man eine strafrechtliche Selbstschussanlage. So tut man das Unrecht, das man tilgen will, einem anderen an. Das neue Gesetz, das am 1. Januar 2015 in jedem Fall in Kraft tritt, ist deutlich besser – und ein Kompromiss, der den Initianten weit entgegenkommt. Rickli: Auch die SVP hat diesem Gesetz anfänglich zugestimmt. Aber die «kann»-Formulierung darin reicht

nicht, deshalb braucht es zusätzlich die Initiative. Das Gesetz sieht zwar ein zehnjähriges Berufsverbot für Pädokriminelle vor, aber nur bei Strafen von über sechs Monaten und nur bei regelmässigem Kontakt mit Kindern. Das reicht nicht. Pädophilie ist nicht heilbar, wer einmal verurteilt wurde, bleibt eine Gefahr für die Kinder. Deshalb ist es nichts als logisch, dass verurteilte Täter nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen. Rauchfleisch: Das Wort heilbar finde ich in diesem Zusammenhang problematisch. Aber es ist klar, Pädosexuelle sind nicht veränderbar. Alle sexuellen Präferenzen sind fix, da helfen auch keine Therapien. Es gibt jedoch enorme Unterschiede, wie exklusiv die pädosexuellen Neigungen sind. Vielen reicht auch ihre Fantasie oder legale Pornografie. Nicht wenige, die zu mir kommen, gehen ganz ohne manifeste Handlungen mit ihrer Neigung durchs Leben. Mit der Initiative werden alle über einen Leisten geschlagen, die Persönlichkeit der Patienten wird nicht beachtet. Gerade die aber muss man individuell ausloten können. Und die Richter sind ja nicht dumm, die können das. Rickli: In der Initiative geht es aber nur um verurteilte Täter. Und wie Sie selber sagen, sind die nicht heilbar, also ist das Risiko hoch, dass sie rückfällig werden und es neue Opfer gibt. Können Sie mir einen Grund sagen, warum ein verurteilter Pädophiler jemals wieder mit Kindern arbeiten soll? Rauchfleisch: Nein, das sollte er nicht. Das Problem ist, dass die Initiative auch Leute trifft, die gar nicht oder nicht nur pädosexuell orientiert sind. Unter diesen Verurteilten kann auch ein 19-Jähriger sein, der mit einer 15-Jährigen einvernehmlich Sex hat. Jositsch: Genau deshalb sollte es «kann»

heissen statt «muss». Ich bin klar für ein Berufsverbot bei Pädosexuellen.


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«Pädophilie ist nicht heilbar. Wer verurteilt wurde, bleibt eine Gefahr für die Kinder.» Natalie Rickli

Aber soll ich einem 22-Jährigen, der eine einvernehmliche Beziehung mit einer 15-Jährigen hat, wirklich lebenslang verbieten, Pfadiführer zu sein oder Turnlehrer? Frau Rickli wird Ihnen jetzt gleich sagen, dass der neue Artikel 187 da Ausnahmen vorsieht. Trotzdem gibt es Tausende von Fällen, die als Jugendliebe unter diese Initiative fallen würden. Mein Problem mit dieser Initiative ist viel grundsätzlicher: Das Strafrecht ist die schärfste Waffe, die der Staat zur Verfügung hat, es ist quasi eine rechtliche Atombombe, damit sollte man nicht auf Spatzen schiessen. Es als politisches Kampfmittel zu verwenden, ist gefährlich, denn so schwächt man das Strafrecht. Es kann die Verantwortung gar nicht wahrnehmen, welche die Initianten ihm aufladen wollen. Auch ein Berufsverbot, wie es die Initiative vorsieht, heisst noch lange nicht, dass der Pädosexuelle nicht erneut zum Täter werden kann. Das moderne Strafrecht ist eine Errungenschaft der Aufklärung. Man fand, es brauche Richter, eine Instanz, die individuell die Fälle entscheidet. Es ist eine Tragödie, dass es Leute gibt, die in einem Parlament sitzen und diesen Grundwert infrage stellen. Frau Rickli ist strafrechtlich auf dem Weg in die Stein-

Pro Natalie Rickli (37), SVP-Nationalrätin und Partner Relation Manager bei Goldbach Media.

Contra Daniel Jositsch (49), SP-Nationalrat und Jurist.

Therapeut Udo Rauchfleisch (71), emeritierter Psychologieprofessor der Uni Basel und Psychotherapeut mit eigener Praxis in Basel.

zeit. Generell möchte die SVP die dritte Gewalt möglichst ausschalten, damit aber stellt sie den Rechtsstaat ganz grundsätzlich infrage. Rauchfleisch: Ich verstehe das Misstrauen gegenüber den Richtern nicht. Die informieren sich mittels ausführlicher Gutachten sehr gut und wollen die Persönlichkeiten differenziert anschauen. Das geht mit dieser Initiative nicht mehr. Tatsächlich ist dies nach der Verwahrungsund der Ausschaffungs-Initiative die dritte Vorlage, die verlangt, dass man nicht mehr so genau hinsehen, sondern Täter einfach pauschal mit der Maximalstrafe belegen sollte. Rickli: Gerade wenn man die Thematik

genau anschaut, wird klar, dass es diese Initiativen braucht. Herr Jositsch möchte offenbar, dass nur er als Strafrechtsprofessor Gesetze zum Strafrecht machen darf. Der Richter hat weiterhin Ermessensspielraum, nämlich wenn es um das Strafmass geht. Aber wenn jemand als Pädokrimineller verurteilt wird, soll er ein endgültiges Berufsverbot bekommen. Zu den Jugendlieben: Mit 16 Jahren endet das Schutzalter, dann kann sexuell jeder machen, was er will. Bis 20 kann der Richter von einer Strafe absehen, dann gibts logischerwei-

se auch kein Berufsverbot. Niemand will ein Berufsverbot bei Jugendliebe. Die Initianten nicht und das Parlament auch nicht. Für jeden neuen Verfassungsartikel gibt es ein Ausführungsgesetz, und in diesem wird dann festgehalten, dass es für Jugendlieben kein Berufsverbot gibt. Jositsch: Sie müssen sich das auf der Zunge zergehen lassen: Eine der Hauptverteidigerinnen dieser Vorlage sagt, dass man die Initiative so gar nicht umsetzen kann, sondern in einem Ausführungsgesetz anpassen muss. Rickli: Es gibt zu jedem Gesetz ein Ausführungsgesetz … Jositsch: Moment! Einfach mal realistisch bleiben. Frau Rickli behauptet auch, das Berufsverbot sei keine Strafe, aber das ist Habakuk. Das können Sie so schreiben. Das ist eine strafrechtliche Massnahme und somit eine Sanktion. Rickli: Schreiben Sie auch die Steinzeit von vorhin … Jositsch: Ja, Steinzeit können Sie selbstverständlich auch schreiben. Der zentrale Unterschied zwischen der Initiative und dem Gesetz, das ja ohnehin in Kraft tritt, ist eben genau das Problem: die ausdrückliche Forderung, dass der Richter nicht mehr entscheiden soll. Aber wenn ein Fall mal doch nicht ins Schema


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Die Initiative

Die Pädophilen-Initiative, die am 18. Mai vors Volk kommt, verlangt, dass die Bundesverfassung wie folgt geändert wird: «Personen, die verurteilt werden, weil sie die sexuelle Unversehrtheit eines Kindes oder einer abhängigen Person beeinträchtigt haben, verlieren endgültig das Recht, eine berufliche oder ehrenamtliche Tätigkeit mit Minderjährigen oder Abhängigen auszuüben.» Ja-Parole: SVP, BDP, EDU, MCG, SD Nein-Parole: SP, FDP, CVP, Grüne, GLP, EVP, Piraten

Das Gesetz

Am 1. Januar 2015 tritt ein Gesetz in Kraft, das nicht nur für Pädosexuelle ein Tätigkeits- und Rayonverbot vorsieht, sondern für alle Täter, die an Kindern oder Schutzbedürftigen ein Verbrechen begangen haben. Im Unterschied zur Initiative entscheidet der Richter je nach Schwere des Falls über ein Berufsverbot.

STREITGESPRÄCH

passt, dann soll er plötzlich doch den Einzelfall beurteilen? Ja was denn nun? Ich werde einem solchen Ausführungs­ gesetz jedenfalls nicht zustimmen. Und ich bin nicht der Einzige. Rickli: Du bist also dafür, dass es bei Jugendlieben ein Berufsverbot gibt. Kannst du das verantworten? Jositsch: Ich werde dafür stimmen, dass der Initiativtext genau umgesetzt wird, weil die SVP sonst nur wieder sagt, wir würden den Volkswillen nicht respek­ tieren. Die Initiative lässt keinen Spiel­ raum, das ist ja gerade der Punkt! Wir werden sie so umsetzen müssen – nicht weil wir wollen, sondern weil wir müs­ sen, wenn das Volk ihr zustimmt. Rickli: Interessante Argumentation: Bei der Ausschaffungs­Initiative warst du noch anderer Meinung. Jositsch: Nein, war ich nicht. Aber die Ausschaffungs­Initiative verstösst ge­ gen völkerrechtliche Bestimmungen, die wir auch einhalten müssen. Das ist hier nicht der Fall.

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Rauchfleisch: Es ist ganz wichtig zu

unterscheiden, ob das Motiv eine pädo­ sexuelle Veranlagung ist oder ob es um Macht geht. Und meist geht es in diesen Fällen um Macht. Jositsch: Die Initiative löst diese Prob­ leme jedenfalls nicht. Rickli: Natürlich kann sie nicht alle Prob­ leme lösen. Aber sie greift einen ent­ scheidenden Punkt auf. Das Berufsver­ bot ist wichtig, auch wenn der Täter ein Vater ist – wir wollen ja nicht, dass er in seinem Berufsumfeld oder im Sportver­ ein noch mehr Kinder schädigen kann. Rauchfleisch: Aber wenn ein Vater nicht pädosexuell ist, vergreift er sich nicht an fremden, sondern an eigenen Kindern. Rickli: Für Ihre Therapie kann dieser Un­ terschied wichtig sein. Eine Garantie gibt es aber nicht. Um potenzielle Opfer zu schützen, ist deshalb ein lebenslan­ ges Berufs­ und Tätigkeitsverbot nötig.

Es ist die dritte Initiative, die pauschale Maxi­ malstrafen fordert. Und sie hat gute Chancen, ebenfalls durchzukommen. Wohin bewegen wir uns da als Gesellschaft? Rauchfleisch: Ich finde es sehr unerfreu­

lich, dass das Volk solch absolute Gesetze annimmt. Aber offenbar ist unsere Ge­ sellschaft hoch verunsichert, deshalb verlangt sie nach Lösungen ohne Wenn und Aber. Rickli: Es waren ganz normale Bürger, die diese Initiativen lanciert haben, keine Politiker. Bei allen geht es um Schutz­ massnahmen gegen die schlimmstmög­ lichen Delikte. Ich finde das absolut ver­ hältnismässig. Andere Länder um uns herum kennen das Berufsverbot für Pä­ dosexuelle auch. Die Schweiz erfindet da nichts Neues. Jositsch: Es ist bemerkenswert, wenn ausgerechnet die SVP sich nun am Aus­ land orientiert. Aber das Strafrecht hat gerade in solchen Fällen wenig Wirkung. Viel wichtiger wäre es, Therapeuten wie Herrn Rauchfleisch dabei zu unterstüt­ zen, dass aus einem Pädosexuellen kein delinquierender Pädosexueller wird. Das wäre realer Opferschutz! Auch die Pro­ bleme mit Rasern, Drogen und Gewalt lösen wir nicht mit dem Strafrecht. Schauen Sie sich die USA an, die haben drakonische Strafen für Gewalttäter – das reinste Paradies für Frau Rickli. Die Kriminalität pro Einwohner ist jedoch x­fach höher als bei uns. Solche Übergriffe passieren oft in der Familie. Wie kann man die Kinder davor schützen?

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Rickli: Die Kinder haben auch ein Recht,

geschützt zu werden.

Jositsch: Selbstverständlich! Deswegen

haben wir ein neues Gesetz ab 1. Januar.

Was für wirksame Massnahmen gibt es denn neben Berufsverboten noch, um Übergriffe an Kindern zu verhindern? Rauchfleisch: Die Kinder müssen sensibi­

lisiert werden und lernen, dass sie das Recht haben, Nein zu sagen. Sie brau­ chen Vertrauenspersonen, zu denen sie nach einem Übergriff gehen können. Jositsch: Gut wären zum Beispiel obliga­ torische kinderärztliche Untersuchun­ gen. Heutzutage können Sie mit einem Kind zu Hause machen, was Sie wollen. Bei solchen Untersuchungen bestünden gute Chancen, so was zu entdecken. Rickli: Das Risiko ist halt, dass vor dem Arztbesuch dann alles in Ordnung ist und erst danach wieder etwas passiert. Und gerade die pädokriminellen Täter wenden oft keine direkte Gewalt an – da sieht man dann natürlich auch nichts. Deshalb finde ich es auch problema­ tisch, dass das neue Gesetz erst ab einer Strafe von sechs Monaten Massnahmen vorsieht. Täter, die Kinder betatschen, kommen dann davon. Bieten Berufsverbote nicht überhaupt nur einen Scheinschutz? Rauchfleisch: Das Strafrecht setzt gewisse

«Die Angst vor Strafe ist kein guter Motor. Wenn sexuelles Begehren ins Spiel kommt, ist die Angst wie weggewischt.» Udo Rauchfleisch

Jositsch: Halten wir doch fest, dass wir

alle hier uns einig sind, dass pädosexu­ elle Straftäter nicht mehr mit Kindern arbeiten sollen. Genau das wird mit dem neuen Gesetz erreicht. Die Initiative nimmt zwar einen richtigen Gedanken auf, aber sie lässt keinen Raum, um die Täter zu unterscheiden. Wenn es einen einzigen 20­Jährigen gibt, den eure In­ itiative zu Unrecht trifft, dann sagt ihr: Ach, das ist nur einer. Aber das ist dann auch ein Opfer! Auch der hat Rechte. Genau das macht den Rechtsstaat aus.

Grenzen, allerdings ist die Angst vor Strafe kein guter Motor, das sage ich auch meinen Patienten immer. Denn wenn sexuelle Sehnsüchte und Begehren ins Spiel kommen, ist die Angst wie weggewischt. Wichtig ist, dass Pädose­ xuelle realisieren, dass zum Beispiel hin­ ter Kinderpornografie reale Schicksale stehen. Und dass sie lernen, sich in das Opfer einzufühlen, und verstehen, dass sie dem Kind enormes Unrecht antun. Jositsch: Letztlich gehen auch Pädosexu­ elle nicht gern ins Gefängnis – das Risiko besteht natürlich, dass sie einfach nur Strategien entwickeln, um möglichst nicht erwischt zu werden. Das Problem ist halt, dass sich die sexuelle Ausrich­ tung nicht verändern lässt. Versuchen Sie mal, Ihre Sexualität umzupolen, das schaffen Sie nicht. Sie können sich ein­ fach glücklich schätzen, wenn Sie eine haben, die Sie legal ausleben können. Zum Schluss noch ein Blick in die Zukunft: Anita Chaaban, Initiantin der Verwahrungs­ initiative, hat bereits zwei weitere Initiativen geplant. Einerseits fordert sie ein nationales Täterregister und anderseits die Haftung von Verantwortlichen im Strafvollzug, etwa Rich­ tern oder Gutachtern. Was halten Sie davon?


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MENSCHEN

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Rickli: Ich begrüsse das. Anita Chaaban

ist eine Betroffene, ihre Patentochter ist von einem Wiederholungstäter ver­ gewaltigt und fast umgebracht worden, und sie musste selbst aktiv werden, da­ mit etwas passierte. Ein Täterregister würde helfen, solche Wiederholungs­ taten zu verhindern. Heute werden die Taten nach einer gewissen Zeit aus dem Strafregister gelöscht. Auch bei der Haf­ tung geht es in die richtige Richtung. Wenn wieder mal eine junge Frau von einem Wiederholungstäter ermordet wurde, will niemand die Verantwortung tragen. Die Mehrheit der Bevölkerung wünscht eine härtere Gangart gegen Gewaltstraftäter, das haben die Verwah­ rungs­ und die Unverjährbarkeits­Ini­ tiative deutlich gezeigt. Rauchfleisch: Ich kann verstehen, dass jemand, der im persönlichen Umfeld so was erlebt, auf diese Weise reagiert. Aber es ist nie ideal, im Zustand höchs­ ter emotionaler Erregung wichtige Entscheide zu treffen. Ich finde diese Vorstösse eher problematisch.

Jositsch: Ich kenne die Ideen nicht im Detail, aber wir haben derzeit offen­ sichtlich eine gesellschaftliche Tendenz zur Verschärfung des Strafrechts. Das wird wohl auch so weitergehen, bis sich plötzlich die Fehler manifestieren. Ein Beispiel: Etwa drei Monate nach An­ nahme der Unverjährbarkeits­Initiative wurde der Filmregisseur Roman Polans­ ki in der Schweiz verhaftet – wegen se­ xuellen Missbrauchs einer Minderjähri­ gen vor vielen Jahrzehnten in den USA. Da meldeten sich Journalisten bei mir und sagten, sie hätten eine Umfrage ge­ macht, und 75 Prozent der Leserschaft fänden die Verhaftung eine Sauerei. Es sei jetzt 30 Jahre her, und das sei doch verrückt, was die Amerikaner da ver­ langten. Ich erklärte ihnen, dass wir in der Schweiz jemanden wie Polanski nach dem eben beschlossenen Gesetz nun lebenslang verfolgen müssen – die Reaktion war totaler Unglaube. Aber so läuft es, wenn man solche strafrecht­ lichen Selbstschussanlagen installiert. Wir haben uns mühsam ein System mit

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STREITGESPRÄCH

«Die Mehrheit der Bevölkerung wünscht eine härtere Gangart gegen Gewalttäter, das haben die Verwahrungsund die Unverjährbarkeits-Initiative deutlich gezeigt.» Natalie Rickli

drei Gewalten aufgebaut, und ich finde es ein bisschen schade, dass wir uns das nun wieder kaputt machen. Wir werden es irgendwann wieder aufbauen müssen. Interview: Ralf Kaminski, Yvette Hettinger Bilder: Tanja Demarmels

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GOLFPARKS

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Golffieber Was treibt einen Snowboarder auf den Golfplatz? Im Winter unermüdlich auf der Piste, schwingt Jeffrey Fehlmann sommers das Eisen. Schuld ist der Zufall. Und die Migros.

«Die Golfparks sind Lebensraum für Pflanzen und Wildtiere» Migros-Golfspezialist Andreas Cadisch über Golf als Breitensport und die ökologische Gestaltung von Golfanlagen.

Andreas Cadisch, die Migros engagiert sich seit 1995 für den Golfsport. Dabei verfolgt sie das Ziel, die einst elitäre Sportart einer möglichst breiten Bevölkerungsgruppe zugänglich zu machen. Hat sie das geschafft?

Ja, das hat sie. Vom Handwerker bis zum Direktor ist bei uns alles vertreten. Inzwischen betreiben wir sechs Golfparks und zwei Golfcampus und sind damit der grösste Anbieter von öffentlichem Golf in der Schweiz – bei uns sind rund 19 000 Golferinnen und Golfer aktiv. Die Migros-Golfparks bilden heute jährlich rund 1500 neue Golfer aus, bringen sie zur Platzreife. Damit sind wir der bedeutendste Ausbildner von neuen Golfern in der Schweiz.


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AKTUELL

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GOLFPARKS | 31

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s war ein reiner Zufall, der Jeffrey Fehlmann mit dem Golfsport in Berührung brachte: «Angefangen hat das Ganze, als ich vor rund fünf Jahren in einem Brockenhaus einen alten Golfschläger sah. Der hatte sogar noch einen Schlägerkopf aus Holz», erzählt der 38-Jährige. «Das Ding kostete fünf Franken.» Ein paar Tage später stand der begeisterte Snow- und damals noch Skateboarder auf der Übungsanlage eines Migros-Golfparks und versuchte, ein paar Bälle zu treffen. Was per Zufall begonnen hat, ist mittlerweile neben Snowboarden die Lieblingssportart von Fehlmann und hat Skateboarden abgelöst. Im März sei er jeweils im Zwiespalt, ob er nun lieber noch einmal aufs Snowboard steigen oder doch schon das erste Mal golfen wolle. Für die warme Jahreszeit gilt: «Wenn Job und Wetter es zulassen, stehe ich drei bis vier Mal pro Woche auf dem Platz.» Fehlmann hat heute ein Handicap von 9, das ihn als sehr guten Golfer ausweist, besitzt die Golfkarte der Migros und ist Organisator eines Ein-Schläger-Turniers im MigrosGolfpark Otelfingen.

Fehlmann gründete ein Turnier, bei dem alle willkommen sind

In Aktion: Jeffrey Fehlmann auf dem Migros-Golfpark Otelfingen ZH.

Was fasziniert den Zürcher am Golfsport? «Für mich ist es das ganze Paket», sagt Fehlmann. Mit Golfen betreibe er einen Sport, der technisch höchst anspruchsvoll sei: «Der Golfschwung selbst ist eine der schwierigsten Bewegungen im Sport überhaupt. Man sagt, dass sie von der Komplexität her nur mit derjenigen beim Stabhochsprung vergleichbar sei», erklärt Fehlmann. Neben dem sportlichen Ehrgeiz, den er beim Golfen hat, zählt für Fehl-

Was sind die Gründe für diesen Erfolg?

Die Mitgliederbeiträge eines privaten Golfclubs sind vielen Hobbygolfern zu hoch. Diese können bis zu 20 000 Franken und mehr kosten. Unsere ASG GolfCard Migros kostet 250 Franken. Mit dieser Lizenz erhalten clubfreie Golfer Zugang zu sämtlichen Migros-Golfparks und zudem zu fast allen schweizerischen und ausländischen Golfanlagen. Was macht die Migros sonst noch anders?

Wir versuchen, durch attraktive Einstiegsangebote und Schnupperkurse die Hemmschwelle für den ersten Kontakt mit dem Golfsport so niedrig wie möglich zu halten. Ein weiterer wichtiger

mann aber auch der soziale Aspekt: Er spiele gern mit Freunden, mit denen man «Spass auf der Runde» habe oder nach dem Spiel auch gemeinsam etwas trinken könne. «Ich möchte einfach mit entspannten Leuten Golf spielen, egal, wie gut jemand spielt.» Dazu passt, dass Fehlmann auf dem Migros-Golfpark in Otelfingen ZH kommenden August bereits zum dritten Mal zusammen mit Freunden ein Ein-Schläger-Turnier organisiert. Wie der Name sagt, ist die einzige Bedingung, dass die Teilnehmer nur einen Schläger mitnehmen. Normalerweise kommen verschiedene Schläger zum Einsatz, die sich in Material und Länge unterscheiden und je nach Beschaffenheit für Anfänger oder Fortgeschrittene geeignet sind. «Hinter dem Turnier steht der Gedanke, dass jeder mitmachen kann und soll – egal, wie gut er spielt», erklärt Fehlmann. Sein 1-Schläger-Turnier auf dem Golfpark Otelfingen hat es mittlerweile zu einiger Popularität gebracht: Das letzte Mal nahmen über 50 Personen teil, «Frauen und Männer, Jung und Alt», so Fehlmann, «das hat einfach Spass gemacht.» Wie bewertet Fehlmann die Golfparks der Migros? «Ich glaube nicht, dass ich ohne die Migros-Golfparks den Sport betreiben würde», hält Fehlmann fest. «Die Migros hat den Golfsport schon ein wenig volkstümlicher gemacht und sicher dem einen oder anderen die Angst genommen, es auch mal zu versuchen.» Text: Christoph Petermann Bild: Ueli Christoffel

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. www.generation-m.ch

Aspekt: Unsere Golfparks sind im Vergleich zu vielen privaten Clubs eigentliche Begegnungszonen geworden. Da gibt es Restaurants ohne Dresscode, in die auch viele Nichtgolfer kommen. Zudem sind unsere Golfplätze wirklich Naherholungsgebiete mit einem ökologischen Mehrwert – auch das trägt nicht zuletzt zu ihrer Popularität bei. Ökologischer Mehrwert? Wie soll das angesichts der monotonen Rasenflächen möglich sein?

Alle Migros-Golfparks erfüllen punkto Nachhaltigkeit strenge Auflagen. Hierfür arbeiten wir seit Langem eng mit Spezialisten aus Umwelt- und Natur-

Andreas Cadisch, Leiter Sparte Golf beim MigrosGenossenschaftsBund

Die Migros-Golfparks Die Migros betreibt sechs Golfparks und zwei Golfcampus und ist damit hierzulande die grösste Anbieterin von öffentlichem Golf.

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1) Holzhäusern ZG 2) Moossee BE 3) Oberkirch LU 4) Otelfingen ZH

5) Bougy-Villars VD* 6) Waldkirch SG 7) Greifensee ZH** 8) Wädenswil ZH

* im Park im Grünen Signal de Bougy ** im Sport- und Erlebnispark Milandia

Golfkurs-Gutscheine im Wert von 6000 Franken zu gewinnen! Das Migros-Magazin verlost sechs Mal einen Gutschein für einen Golfgrundkurs bis Platzerlaubnis auf einem der sechs MigrosGolfparks. Jeder Gutschein hat einen Wert von 1000 Franken. Teilnahme und Teilnahmebedingungen online unter www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Teilnahmeschluss: Sonntag, 4. Mai 2014.

schutz zusammen. Mindestens jeweils ein Drittel unserer Golfparks darf nicht mit Dünger behandelt werden. Ein weiteres Drittel ist sogar Naturfläche und damit Lebensraum für Pflanzen und Wildtiere. Damit fördern wir die Biodiversität: Auf unseren Golfplätzen finden zum Beispiel Frösche und Molche in den Teichen neuen Lebensraum. Studien zeigen, dass verschiedene Brutvogelarten wie der gefährdete Turmfalke oder Eisvogel bei uns brüten. Im Rahmen von Generation M sind wir laufend daran, diese naturnahen Lebensräume zu bewahren und möglichst auszubauen. www.golfparks.ch


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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

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Wo ist es am schönsten? Viele Bilder haben wir schon erhalten, aber wir können uns einfach nicht sattsehen. Deshalb laden wir Sie ein, bei unserem Fotowettbewerb «Aus der Region. Für die Region.» mitzumachen.

D

Bilder: Keystone (3), swiss-image.ch (5), Stockfood/bab.ch

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ie Meinung, wo sich die Schweiz besonders spektakulär präsentiert, ist bekanntlich subjektiv und oft auch eng mit der eigenen Geschichte verknüpft. Umso spannender ist es für die Migros und die Migros-Medien zu sehen, welche Orte und was genau Ihnen in Ihrer Region am besten gefallen. Wir haben schon viele tolle Fotos bekommen und konnten feststellen: Jeder hat seine ganz eigene Vorstellung davon, was schön ist. Und wir sind schon jetzt begeistert von den vielen Facetten, die Sie Ihrer Region abgewinnen können. Die Einsendungen zeigen allesamt ein schönes, kulinarisches, manchmal ein wenig schräges und oft auch humorvolles Bild der Schweiz.

ausgewählt, die sich aus Vertretern des Migros-Genossenschafts-Bunds und des Migros-Magazins zusammensetzt. Diese Bilder gelangen dann online in die finale Leserwahl. Sie selbst fotografieren ungern oder nur selten? Dann geben Sie doch Ihren Kindern mal eine Kamera in die Hand. Sie werden staunen, was für inspirierende Bilder oftmals aus der Kinderperspektive entstehen. Es geht nicht nur um einfache Schönheit und die üblichen Ansichten, sondern auch um Überraschendes, Eigenwilliges und Originelles.

Finaler Entscheid durch Onlinevoting Sie haben noch nicht teilgenommen? Dann wird es höchste Zeit. Schicken Sie uns noch bis zum 4. Mai 2014 (23.59 Uhr) Ihr schönstes Foto aus Ihrer Region. Die besten drei Bilder jeder Region werden von einer Jury

Mein Stück Heimat In unseren Regionen fühlen wir uns zu Hause. Fest verbunden mit den Regionen sind die Produkte, die hier hergestellt werden. Mit inzwischen rund 8000 «Aus der Region. Für die Region.»-Produkten unterstützt die Migros Ihre Gebiete und Produzenten. Und vermittelt so ein kleines Stück Heimat.

Neun E-Bikes für neun Sieger Zu gewinnen gibts natürlich auch etwas: eins von neun E-Bikes «Aus der Region. Für die Region.», überreicht von einem Produzenten aus der jeweiligen Region. Darüber hinaus werden 50 Geschenkkarten à 50 Franken verlost. Weitere Informationen zum Wettbewerb und zu den Teilnahmebedingungen gibts unter www.ausderregion.ch. Text: Claudia Schmidt


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

SCHAUFENSTER AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 33

So machen Sie mit Schicken Sie uns ein Foto Ihrer Region. Gehen Sie dazu auf die Website www.ausderregion.ch und folgen Sie der Anleitung. Bitte beachten Sie, dass nur digitale Bilder im JPG-Format beim Wettbewerb zugelassen sind.

1. Preis: E-Bike Pro Migros-Region gibt es jeweils ein «Aus der Region. Für die Region.»E-Bike im Wert von 3399 Franken zu gewinnen. Der Preis wird in der jeweiligen Region überreicht.

Das Schwingfest, die Basler Fasnacht, der Berner Zibelemärit, der Blick auf den Vierwaldstättersee, der Alpaufzug oder die gute Rösti, genossen auf einer Alp nach einem anstrengenden Aufstieg. Wo ist Ihre Region am schönsten? Was gefällt Ihnen besonders? Schicken Sie uns Ihr schönstes Foto aus Ihrer Region.

50 Geschenkkarten Unter allen Fotoeinsendungen verlosen wir 50 Geschenkkarten à 50 Franken.


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Tag Destinationen Programm / Ausflüge 1 Basel Individuelle Anreise nach Basel und Einschiffung. Um 16.00 Uhr heisst es «Leinen los!». 2 Speyer/Mannheim Am Nachmittag Ausflug* ins romantische Heidelberg. Abends Zeit zur freien Verfügung. 3 Frankfurt Interessante Flussfahrt auf Rhein und Main. Nachmittags Stadtrundgang* durch die Altstadt. 4 Frankfurt–Koblenz– Schifffahrt entlang dem «Romantischen Rhein» mit sagenumwobener Loreley. Ab Koblenz Alken am Nachmittag Ausflug* ins Moseltal mit Aufenthalt in Cochem. Der Ausflug endet in Alken. 5 Alken–Rüdesheim Flussfahrt auf der Mosel und nochmals entlang dem «Romantischen Rhein». In Rüdesheim Fahrt mit dem Winzerexpress und Besuch eines typischen Weinlokals in der Drosselgasse inkl. einem Glas Wein, Imbiss und Livemusik.* 6 Rüdesheim–Mainz Morgens Rundgang* durch die Gutenbergstadt Mainz. Mittags Weiterfahrt nach Strasbourg. 7 Strasbourg Nachmittags Stadtrundfahrt* und Rundgang durch die Altstadt. Ob Europaviertel, gotisches Münster oder Fachwerkviertel «Petite France», Strasbourg hat viel zu bieten. 8 Basel Ausschiffung nach dem Frühstück und individuelle Heimreise. * im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar | Programmänderungen vorbehalten | Reederei: River Advice

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

Spiessiges Vergnügen

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GRILLIEREN | 35

Was an den Grillspiess kommt, bleibt jedem selbst überlassen. Wichtig ist: Alle Stücke sollten gleich gross sein.

Der Megagrillspiess macht gleich mehrfach Freude: Mit herzhaften Fleischwaren gut bestückt und fixfertig vorbereitet, steht der wiederverwendbare Metallspiess nachher für Eigenkreationen zur Verfügung.

Bild und Styling: Claudia Linsi

M

it den Temperaturen steigt die Vorfreude auf gemütliche Grillabende unter freiem Himmel. In geselliger Runde mit der Familie oder Freunden den Tag ausklingen lassen und dabei Köstlichkeiten vom Grill geniessen, ist für viele das grösste Vergnügen. Dabei gilt: Alles, was schmeckt, darf auf die Glut. Und je weniger Zeit die Vorbereitung in Anspruch nimmt, desto mehr Freude hat der Grillmeister. Da lohnt sich ein Blick auf das Angebot der Migros. Hier gibt es zum Beispiel den Megagrillspiess mit Rindund Schweinefleisch, Speck und Würstchen, der aus der Verpackung direkt auf den Grill gelegt wird. Übrig bleibt

der Metallspiess, um sofort oder für den nächsten Anlass aufs Neue bestückt zu werden. Jetzt individuell und nach Belieben. Zum Beispiel mit Fisch. Jedoch eignet sich nicht jede Sorte aufgrund ihrer Beschaffenheit für das Grillieren am Spiess. Man bevorzugt Lachs, Forelle, Dorade oder Kabeljau. Jakobsmuscheln und Crevetten bieten sich ebenfalls an, wobei man Crevetten nur roh verwendet. Sind sie vorgekocht, würden sie zäh. Darfs ein Fleisch-, Fischoder Gemüsespiessli sein? Wer unschlüssig ist oder eine Empfehlung wünscht, kann sich jederzeit in der Migros an der bedienten Theke beraten lassen. HB

Megaspiess, Rindfleisch und Schweinefleisch, Speck und Schweinswürstchen, Fr. 3.35 per 100 g

M-Classic Rindshackballs, 200 g, Fr. 4.50

In grösseren Filialen

In grösseren Filialen

TerraSuisse Cipollata, 200 g, Fr. 4.65

TerraSuisse Bratspeck, Fr. 2.55 per 100 g

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch Nahrungsmittel zum Grillieren.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

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TRADITION | 37

Tradition Sauce Balsamique, 450 ml, Fr. 5.50

Tradition Sauce Espagnole, 450 ml, Fr. 5.50 Bild: Claudia Linsi

In grösseren Filialen

Die Flaschengrösse ist praktisch für Kleinhaushalte.

Der Tradition verpflichtet

Tradition Sauce Italienne, 450 ml, Fr. 5.50

Die vier neuen Fertigsaucen der Linie Tradition schmecken wie hausgemacht. Sie sind nach bewährten Rezepten mit frischen Zutaten hergestellt.

O

b als Menüauftakt, Beilage oder solo: Salatvariationen gibt es in Hülle und Fülle. Aber wie langweilig wäre ein Salat ohne Dressing? Jetzt sind in der Migros unter der Linie Tradition, die man von Desserts her kennt, vier gekühlte Premiumsaucen erhältlich. Es sind die beliebten Klassiker Française aux herbes, Italienne, Espagnole und Balsamique. Alle vier werden nach traditionellen

Rezepten und ausschliesslich mit frischen Zutaten produziert. Das sind zum Beispiel frische Kräuter für die französische und italienische Sauce oder Knoblauchstückchen und Zitronensaft für die Espagnole. Die Linie Tradition setzt auf Authentizität und verzichtet auf Farbstoffe, Konservierungsmittel und künstliche Aromen. Die Dressings werden im Migroseigenen Betrieb Elsa jede Woche

frisch zubereitet und abgefüllt. Das Mengenverhältnis Öl zu Essig ist wie bei hausgemachten Saucen etwa zwei zu eins. Beide Grundzutaten werden mit den übrigen KomponentenohneStabilisatoren vermengt. Dies führt dazu, dass sich nach einiger Zeit die Zutaten auf natürliche Weise scheiden und das Öl oben schwimmt. Deshalb wird empfohlen, die Flasche vor jedem Gebrauch ein Mal kurz zu schütteln. DH

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Salatsaucen von Tradition.

Tradition Sauce Française aux herbes, 450 ml, Fr. 4.90


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

SCHAUFENSTER

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FREY | 39

Brasilianisches Flair

Grün ist die Farbe des Frühlings und des Sommers. Passend zur Jahreszeit präsentiert Chocolat Frey die Truffes-Kugeln Caipirinha.

D

iesen Sommer blickt die ganze Welt nach Brasilien. So hat die bevorstehende Fussball-WM natürlich auch die Confiseure von Chocolat Frey zu einer Praliné-Kreation inspiriert: Caipirinha heissen die Truffes, die nun für kurze Zeit als limitierte Edition erhältlich sind. Fussballfreunde mögen die mundenden Pralinés in Kugelform an kleine Fussbälle erinnern, für weniger Sportbegeisterte sind sie schlichtweg eine Hommage an den berühmten brasilianischen Cocktail.

Frey Truffes Caipirinha, Limited Edition, 140 g, Fr. 7.60* statt 9.50 * 20% auf alle Frey-Pralinés in Schachteln und Adoro vom 29. 4. bis 12. 5. In grösseren Filialen

Weisse Schokolade unter limettengrüner Kruste Was bezüglich des Geschmacks nicht überrascht, ist die feine Füllung doch mit einem Schuss Cachaça verfeinert. Dank ihrer limettengrünen, leicht mit Puderzucker überzogenen Hülle aus weisser Schokolade machen die Truffes ihrem Namen aber auch farblich alle Ehre. Übrigens: Bevor man sich die mit weisser Schokolade zart ummantelten Caipirinha-Truffes als Leckerbissen für brasilianische Fussballnächte am TV einlagert, darf man eine Packung davon gern auch verschenken: Muttertag steht vor der Tür. DH

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die limitierten CaipirinhaTruffes von Frey.

Bild: Heiko Hoffmann; Styling: Katja Rey

LESEREXPERTIN Stefanie Schiffgen (42), Niederönz BE, selbständig

Die Caipirinha-Truffes sind mit einer feinen Zuckerschicht gepudert.

Die Caipirinha-Truffes schmecken mir sehr gut. Ihre Kruste ist überraschend knackig. Auch die Süsse ist genau richtig und passt gut zum Frühling und zum Sommer. Die Füllung könnte für meinen Geschmack etwas cremiger und leichter sein.


SCHAUFENSTER 40 |

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NR. 18, 28. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

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FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Schweinssteak vom Nierstück mariniert, TerraSuisse, Schweiz, per 100 g 2.10 statt 4.20 50% Diverse Fisch-Grillartikel, z.B. Grillspiessli Kabeljau/Crevetten, Wildfang Pazifik/Zucht Vietnam, 330 g 10.80 statt 13.50 20% * M-Classic Gewürzschinken, Schweiz, per 100 g 2.80 statt 4.– 30% Hobelfleisch, Schweiz, 125 g 6.80 statt 8.50 20% Optigal Pouletschenkel, 4 Stück, Schweiz, z.B. Optigal Pouletschenkel, gewürzt, per kg 9.– statt 14.– 35% Cervelas, «Aus der Region.», 2 x 100 g 2.40 Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

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Schutz und natürliche Bräune sind kein Widerspruch.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

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FOOD

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NR. 18, 28. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Spargeln mit Zitronenaioli für circa Fr. 10.60 – Vorspeise für 4 Personen ■ Ofen auf 230 °C vorheizen. Von 1 kg grünen Spargeln holzige Enden entfernen, unteres Drittel schälen. Auf ein Backblech geben und mit 3 EL Olivenöl beträufeln. Mit wenig Salz würzen. Spargeln 9 Minuten im Ofen backen. Circa Fr. 8.40 ■ Von 1 Bio-Zitrone die Schale fein abreiben. Zitrone auspressen. In einen hohen Mixbecher 1 Ei, Zitronensaft und 200 ml Sonnenblumenöl geben. 2 Knoblauchzehen dazupressen. Alles mit dem Pürierstab pürieren, dabei auf dem Boden des Bechers beginnen und den Pürierstab langsam nach oben ziehen. Zitronenschale unterrühren. Aioli mit Salz abschmecken. Spargeln auf Tellern anrichten und jeweils 2–3 EL Aioli draufgeben. Circa Fr. 2.20 TIPPS Die Spargeln auf geröstetem Bauernbrot servieren. Restliche Aioli für Sandwiches verwenden.

Grüne Spargeln sind ein Genuss, besonders wenn sie von einer Aioli mit Ei und Zitrone begleitet werden.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

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NONFOOD | 53

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Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

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Bücher, Musik und andere Suchtmittel. Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Eine Reise nach New York.

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Viel zu viele Ausweise, Plastik- und Visitenkarten. Es ist dick wie ein Backstein. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

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Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Im Sport alle Jugendabteilungen der Vereine. Dort wird sehr viel für Integration und Sozialkompetenz geleistet. In der Kultur die Jazzer. Bei ihnen klafft meist eine grosse Lücke zwischen Können und Einkommen. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Zum Beispiel Gelassenheit angesichts der eigenen Sterblichkeit. Mit wem gingen Sie gern auf Shoppingtour?

Shoppingtouren sind nicht so mein Ding. Interview: Lea Simeon


SAISONKÜCHE 54 |

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MATTHIAS THOMANN

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Diese Orecchiette benötigen Mehl, Salz, Knoblauch, Peperoncino, Cima di rapa, Zitrone, Olivenöl, Pfeffer und Parmesan. Die Teigrondellen werden mit der stumpfen Seite des Messers über ein bemehltes Holzbrett gezogen und zu Orecchiette geformt, die Stiele der Cime di rapa in mundgerechte Stücke geschnitten. Knoblauch und Peperoncino werden in wenig Öl gedünstet. Am Schluss wird alles vermischt und mit frisch geriebenem Parmesan bestreut.

AUFGETISCHT

Matthias Thomann, Betriebsleiter Der 43-Jährige ist ein pragmatisch denkender Mensch. Trotzdem sprüht Matthias Thomann nur so vor Ideen, die er erst noch erfolgreich umsetzt. Wer seinen Lebenslauf kennt, wundert sich über gar nichts mehr. Kaufmännische Ausbildung, erfolgreiche Stationen in gastronomischen Betrieben, bei der Crossair und in internationalen Hotels. Seit knapp zwei Jahren ist er Betriebsleiter des Hotels Kurhaus Kreuz in Mariastein SO, das er mit sanfter Hand entstaubt und mit dem Segen seines neuen Besitzers, des Benediktinerklosters Mariastein, ins 21. Jahrhundert führt.

 Was haben Sie auf Vorrat? Wein, Käse, Brot und Totebeinli (Haselnussbiskuits).  Wie oft kochen Sie pro Woche? Je nach Lust und Laune, aber sicher ein Mal pro Woche.

 Kochen ist für Sie … … pure Erholung.  Was würden Sie nie essen? Froschschenkel.  Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit Anton Styger, Seelencoach und spiritueller Wegbegleiter.

An einem Kraftort in der Nähe von Basel tätig: Matthias Thomann sprüht vor Ideen.

NR. 18, 28. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014

MATTHIAS THOMANN | 55

Normalerweise hat es Betriebsleiter Matthias Thomann mehr mit Geistlichen zu tun. Für einmal mit «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius. Auch gut.

Mit einer Prise Halleluja

Mitten im Kurhaus Kreuz in Mariastein SO steht mit Jeans und Krawatte zwischen irdischem und himmlischem Leben Betriebsleiter Matthias Thomann. Das Flügeltragen überlässt er den Engeln, das Kochen an diesem Tag der «Saisonküche».

S

eit Jahrzehnten wurde das Kur­ haus Kreuz von den Erlenbader Franziskanerinnen geführt. Da sich bei den Ordensschwestern schon seit längerem das gesetzte Alter be­ merkbar machte und Nachwuchs nicht in Sicht war, hatten sich die Nonnen vor zwei Jahren dazu entschlossen, kürzerzutreten und ihre Anteile am Kurhaus Kreuz ihrem männlichen Nachbarn, dem Benediktinerkloster Mariastein, zu verkaufen. Der neue Chef trägt zwar ebenso Schwarz, aber im Gegensatz zur ehe­ maligen Schwester Oberin hält sich Abt Peter von Sury im Hintergrund und überlässt Betriebsleiter Matthias Tho­ mann das Tagesgeschäft. Seither hat sich so einiges verändert, und das Wort Hotel vor dem Wort Kurhaus kommu­ niziert die neue Offenheit des Hauses. Mag auch die Aura im Hause himmlisch sein, der Betrieb muss in der Buch­ haltung mit irdisch schwarzen Zahlen bestehen. Natürlich ist das Hotel Kurhaus Kreuz ein christlicher Ort, Beten ist aber freiwillig, und missioniert werden

keine Gäste. Ganz auf die Ordens­ schwestern müssen die langjährigen Stammgäste jedoch nicht verzichten, kümmern sich doch die Schwestern Georgia und Walburga um sie.

Zwischen Moderne und Tradition Waren früher mehrheitlich Pilger die Gäste im Haus, ist heute das Publikum breiter gefächert. «Gerade während der Basler Schmuckmesse hatten wir viele Gäste aus weiten Teilen Europas, oder anlässlich eines Kongresses der Uni Basel nächtigten bei uns zahlreiche Professoren aus aller Welt, die hier Ruhe, Abgeschiedenheit und die allge­ genwärtige Natur schätzen. Das gerade mal eine Dreiviertelstunde von Basel entfernt.» So beantwortet Matthias Thomann die erste neugierige Frage von «Saisonküche»­Köchin Andrea Pistorius, während sie den Teig für die Pasta geschmeidig knetet. Wer das Hotel Kurhaus Kreuz betritt, vergisst sehr schnell Alltag und Hektik. Beim Rundgang kommt Andrea Pistorius ins Staunen, wie gut


Südböhmen – Prag

Land der Burgen, Schlösser und Klöster. Prag, die «goldene Stadt». 1. Tag Schweiz – Deggendorf Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und gelangen durch das Allgäu ins hübsche Städtchen Landsberg am Lech. Vorbei an München und Landshut erreichen Sie Deggendorf. 2. Tag Deggendorf – Böhmer Wald – Budweis – Hluboka Über bewaldete Höhenzüge des Bayerischen Waldes und durch den Nationalpark Böhmerwald erreichen Sie Budweis, die grösste Stadt Südböhmens, die weltweit für sein gleichnamiges Bier bekannt ist. Im Zentrum der Stadt liegt der berühmte Marktplatz, einer der grössten Stadtplätze Böhmens, wo viele Geschäfte und Cafés unter den Lauben zu einem Bummel einladen.

massen das «böhmische Neuschwanstein». Am Mittag fahren Sie nach Cesky Krumlov, oder auf Deutsch Böhmisch Krumau. Es ist eine der reizvollsten Städte in ganz Tschechien. Ihre zauberhafte Lage an der Moldau, die hübschen Gassen in der an drei Seiten vom Wasser umflossenen Altstadt und das prächtige, alles überragende Schloss machen Böhmisch Krumau zu einer Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Danach fahren Sie zum Lipno-Stausee und nach Holasovice, einem aus Höfen im südböhmischen Bauernstil bestehenden Dorf, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Am Abend kehren Sie wieder Ihr Hotel in Hluboka zurück.

6 Tage Fr. 655.–

tava und Moldau. Von hier aus unternehmen Sie eine Bootsfahrt, die Sie bis zum malerisch an der Moldau gelegenen Schloss Orlik führt. Bis zur Aufstauung der Moldau thronte das Schloss hoch über dem tiefeingeschnittenen Flusstal. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt nach Prag.

5. Tag Prag Prag liegt in einem Talkessel der Moldau und wird von 16 Brücken überspannt. Das von der UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommene, geschlossene Ensemble mit seinen Türmen und Kuppeln, dem von zahlreichen alten Brücken überspannten Fluss und der eindrucksvollen Silhouette von Hradschin und Veitsdom bietet ein Stadtbild von ein4. Tag Hluboka – Bootsfahrt zigartiger Schönheit. auf der Moldau – Prag 6. Tag Prag – Schweiz Nach einem Besuch im hüb3. Tag Ausflug Schloss schen Städtchen Pisek mit der Über Pilsen und vorbei an Frauenberg und Krumau Regensburg und Müchen kehältesten Brücke Tschechiens Am Vormittag besuchen Sie gelangen Sie zur Burg Zvikov ren Sie durch das Allgäu wieder in die Schweiz zurück. Schloss Frauenberg, gewisser- am Zusammenfluss von Wot-

Reisedaten 2014 01. – 06. Juni 10. – 15. Juni 24. – 29. August

Route Route Route

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Das ist alles dabei...

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6-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar 5 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC Halbpension in den Hotels Reiseleitung in Tschechien Ganztägiger Ausflug Schloss Frauenberg, Krumau und Böhmerwald Bootsfahrt auf der Moldau Stadtbesichtigung in Prag

Nicht inbegriffen: Annullationsschutz Fr. 28.– EZ-Zuschlag Fr. 180.–

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Abfahrtsorte Route A: Bern, Olten, Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen Route B: Bern, Luzern, Olten, Zürich, Winterthur, St. Gallen

Ostsee – Insel Rügen

Alte Hansestädte und malerische Landschaften. Rügen, die grösste Insel Deutschlands. 1. Tag Schweiz – Göttingen Bei Basel verlassen Sie die Schweiz und fahren vorbei an Frankfurt und über die Hügelzüge des Taunus nach Göttingen. 2. Tag Göttingen – Lüneburg – Schwerin – Rostock Vorbei an Hannover gelangen Sie in die Lüneburger Heide und in die alte Salz- und Hansestadt Lüneburg. Die hübschen, herausgeputzten Gassen und Plätze laden zum Flanieren und «Lädelen» ein. Nachmittags fahren Sie in die einstige mecklenburgische Residenzstadt Schwerin, die «Stadt der sieben Seen». Danach fahren Sie in die ehemals berühmte und mächtige Hansestadt Rostock. 3. Tag Ausflug Insel Rügen Über die neue Hängebrücke bei Stralsund erreichen Sie Rügen, die grösste und landschaftlich schönste Insel an der Ostseeküste. Die vielgerühmte Schönheit Rügens

6 Tage Fr. 695.–

Warnowmündung noch viel zu spüren. 5. Tag Rostock – Mecklenburgische Seenplatte – Potsdam – Weimar Am Vormittag fahren Sie durch einen Teil der Mecklenburgischen Seenplatte. Unzählige grössere und kleinere Seen liegen in dieser abwechslungsreichen Landschaft verstreut. Im malerischen Städt4. Tag Ausflug Wismar und chen Waren an der Müritz machen Sie Halt, bevor Sie Warnemünde (fakultativ) gegen Mittag in die brandenDer heutige Ausflug bringt Sie am Vormittag zuerst nach burgische Hauptstadt Potsdam fahren. Aus der Zeit, als Wismar. Die alte Hansestadt die Stadt Residenz der preusgehört zu den Hauptanziehungspunkten an der mecksischen Herrscher war, zeugen lenburgischen Ostseeküste. noch heute viele Schlösser Der berühmte, von prächtigen und wunderschöne ParkanlaGiebelhäusern umstandene gen. Am Nachmittag WeiterMarktplatz gehört zu den fahrt nach Weimar in Thüringrössten und schönsten seiner gen. Art in Norddeutschland. Da6. Tag Weimar – Schweiz nach fahren Sie nach Warnemünde. Von der Atmosphäre Abwechslungsreiche Heimreise über die verschiedenen des alten Fischerstädtchens Höhenzüge Hessens und entund Seebades ist vor allem lang dem Rhein nach Basel. am «Alten Strom» an der

resultiert aus ihren stark gegensätzlichen Landschaften. Von Sassnitz aus unternehmen Sie eine Schifffahrt zur bekannten Stubbenkammer, den hohen Kreidefelsen an der Steilküste der Halbinsel Jasmund. Am Mittag treffen Sie in Binz, dem bekanntesten Ostseebad Rügens ein. Am späteren Nachmittag kehren nach Rostock zurück.

Reisedaten 2014 10. – 15. Juni 17. – 22. Juni

Das ist alles dabei...

6-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

5 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels

Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Farb-TV etc.

Halbpension mit Frühstücksbuffet in den Hotels

Ausflug zur Insel Rügen inklusive Schifffahrt

Reiseleitung während des Aufenthalts in Mecklenburg-Vorpommern

Nicht inbegriffen:

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Annullationsschutz Fr. 26.– EZ-Zuschlag Fr. 150.– Ausflug nach Wismar und Warnemünde Fr. 28.–

Abfahrtsorte Zürich, Bern, Olten, Basel, Luzern


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

Historie und moderne Architektur miteinander verschmelzen. «Fast so gut wie unsere Orecchiette mit den Cime di rapa», sagt die Köchin mit einem Lächeln. «Der Erweiterungsbau des geschichtsträchtigen Kurhauses mit hellen Seminarräumen, zeitgemässer Infrastruktur, eigener Cafeteria und einem kleinen Wohlfühl-Gesundheitsbereich zeigt den modernen Aspekt des Hauses – der patinierte Speisesaal, die einfachen Zimmer, die Hauskapelle und der Gewölbekeller die historische Seite», sagt Thomann. Und sonst? «Wir haben noch vieles zu bieten», sagt der Betriebsleiter, der die Köchin auf ein Glas Murerbier einlädt. «Wir haben einen wundervollen Park mit lauschigen Plätzen und altem Baumbestand, einen Heil- und Gewürzkräutergarten, anspruchsvolle Fitnessgeräte und eine hauseigene Bibliothek. Dies erst noch mitten in einem Kraftort.»

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MATTHIAS THOMANN | 57

Orecchiette mit Cime di rapa

Komplettiert mit Walliser Bergkäse und Tessiner Merlot Das Bier schmeckt, der in Stränge gerollte und zugeschnittene Pastateig formt die Köchin zu Orecchiette, der im Öl gedünstete Knoblauch verströmt himmlische Düfte. «Das Leben ist schön», entfährt es Andrea Pistorius. «Mit etwas Käse, Brot und einem Glas Wein wird es noch schöner», antwortet Matthias Thomann, der stolz auf seine kleine, durchdachte Weinauswahl und den besten Kaffee der Region ist. «Sagen zumindest unsere Gäste», gibt sich der Betriebsleiter bescheiden und zaubert aus der Küche einen Walliser Bergkäse und ein Glas Tessiner Merlot. «Und wie schmeckt der Wein?», will Thomann von Pistorius wissen. «Als Jesus an der Hochzeit zu Kana Wasser in Wein verwandelte, muss er so gut wie dieser Merlot gewesen sein», antwortet ihm die Köchin schlagfertig. Tatsächlich, Mariastein muss ein Kraftort sein. Text: Martin Jenni Bilder: Bruno Bolinger

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ZUTATEN 350 g Chnöpflimehl ca. ½ TL Salz 2 dl Wasser Mehl zum Trocknen und Flachstreichen 2 Knoblauchzehen 1 Peperoncino 2 Bund Cime di rapa à ca. 600 g 1 Zitrone Salz 2 EL Olivenöl Pfeffer geriebener Parmesan zum Bestreuen

ZUBEREITUNG 1. Am Vortag Chnöpflimehl und Salz in einer Schüssel mischen. In der Mitte eine Mulde formen, Wasser hineingiessen. Alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. In einen Plastikbeutel geben und ca. 30 Minuten ruhen lassen. Ein sauberes Küchentuch mit etwas Mehl bestäuben. Teig zu Strängen à 1 cm Durchmesser formen, jeweils in 5 mm dicke Rondellen schneiden. Diese auf einem leicht bemehlten Holzbrett mit der stumpfen Seite einer Messerklinge flach streichen, sodass Orecchiette entstehen. Auf dem vorbereiteten Küchentuch verteilen und falls möglich über Nacht trocknen lassen. 2. Knoblauch fein hacken. Peperoncino längs halbieren, entkernen und in Streifen schneiden. Cime di rapa rüsten, gelbe und holzige Blätter entfernen. Rest samt Stielen in mundgerechte Stücke schneiden. Von der Zitrone 1 TL Schale abreiben. Frucht auspressen. 3. Cime di rapa in Salzwasser ca. 2 Minuten köcheln lassen. Mit der Schaumkelle herausheben und abtropfen lassen. Orecchiette im selben Kochwasser bissfest garen. Abgiessen und abtropfen lassen. 4. Inzwischen Knoblauch, Peperoncino im Öl dünsten, Cime di rapa kurz mitdünsten. 2 EL Zitronensaft und die abgeriebene Zitronenschale dazurühren. Gemüse mit Salz und Pfeffer würzen. Orecchiette dazugeben, alles mischen. Orecchiette mit Parmesan servieren. TIPP Cima di rapa ist in grösseren Migros-Filialen erhältlich. Gemüse nach Belieben durch Broccoli ersetzen.

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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014

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Zeitgenössisches Theater «Von öffentlichem Interesse»: Unter diesem Motto findet vom 7. bis 18. Mai das Theaterfestival AUAWIRLEBEN in Bern statt.

Bild: Brett Boardman

In 100 Minuten vom Heute zum Urknall: Die Gruppe Ontroerend Goed aus Belgien mit «A History of Everything».

D

ie Macherinnen des Berner Theaterfestivals AUAWIRLEBEN halten das traditionsreiche Festival kontinuierlich lebendig und frisch. Sie suchen nach Theater, das auf der Höhe der Zeit und ihr voraus ist, das sich ins gesellschaftliche Leben einmischt, das

Fragen stellt und starke Anliegen hat. Dabei grenzen sie keine besonderen Genres ein, unterscheiden nicht zwischen Stadttheatern und Off-Produktionen und mixen gestandene Künstler und Künstlerinnen mit jungen Neulingen der Szene.

Durch alle 14 Stücke, die gezeigt werden, zieht sich eine thematische Spur, die am diesjährigen AUAWIRLEBEN vom 7. bis 18. Mai «Von öffentlichem Interesse» lautet. Ausgangspunkt der Stücke sind entweder persönliche Situationen, oder dann wird das grosse Ganze betrachtet, das die Stücke monumental neu erzählen oder definieren. Die Gruppe Ontroerend Goed erzählt in «A History of Everything» zum Beispiel die Geschichte von allem: der Menschheit, der Welt, des Universums. Sie schafft das nicht nur in 100 Minuten, sondern auch noch rückwärts und galoppiert von heute bis zum Urknall in einem faszinierenden und witzigen Ritt durch die Jahrtausende. Im Zentrum von «Qualitätskontrolle» der Gruppe Rimini Protokoll steht das aussergewöhnliche Leben von Maria-Cristina Hallwachs. Sie ist vom Hals an abwärts gelähmt, seit sie mit 18 Jahren in einen untiefen Pool gesprungen ist. Sie erzählt von ihrem Leben, von ihren Jugendträumen und von ihren jetzigen Lebensplänen. Neben dem Theaterprogramm gibt es ein ausgedehntes Rahmenprogramm im Festivalzentrum in der alten Wifag-Halle mit Brunch, Konzerten, einem Spielabend, einem Alpenlotto, Karaoke und Workshops. Der Eintritt dazu ist jeweils frei. AUAWIRLEBEN, 7. bis 18. Mai in diversen Theatern in Bern. Ticketlinks, Festivalpässe und Infos: www.auawirleben.ch


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MIGROS AARE

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NR. 18, 28. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Beliebter Treffpunkt der Velowelt

Vom 9. bis 11. Mai finden in Solothurn die Bike Days statt: Ein dreitägiges Spektakel für Familien, Profi-Athleten, Amateure, Velotürler, Citybiker und alle weiteren Fahrradinteressierten.

Ü

ber 20 000 Besucher pilgern jedes Jahr nach Solothurn an die Bike Days. Das dreitägige Velofestival gilt mittlerweile als wichtigster Treffpunkt der Bikebranche, an dem über 300 Marken vertreten sind und die Neuheiten fürs Jahr 2014 einem breiten Publikum präsentiert werden. An den Bike Days wird klar: Velo ist nicht gleich Velo. Dieses Jahr werden vom 9. bis 11. Mai die verschiedensten Facetten der Velobereiche aufgezeigt, die an den Bike Days hautnah gelebt und erlebt werden können. Das breite Publikum der Bike Days zeigt, dass das Velo alle anspricht: egal, ob jung oder alt, sportlich oder gemächlich, hip oder klassisch – es hat für alle etwas dabei. Auf dem Messegelände der Bike Days erhalten die Besucher und Besucherinnen die neusten Informationen aus der Branche und können nach Lust und Laune Velos testen: Vom E-Bike bis zum Downhillbike ist alles vorhanden.

Wettkämpfe auf höchstem Niveau in Solothurn Erneut macht der BMC Racing Cup halt an den Bike Days, und die Athleten und Athletinnen messen sich auf der schnellen Strecke über die nahe gelegenen Felder und durch den Wald. «Der BMC Racing Cup verbucht über 800 Teilnehmer, viele weitere Topathleten wie Nino Schurter und Julien Absalon kommen extra für die Contests nach Solothurn, um dem Publikum zu zeigen, was sie in ihrer Disziplin drauf haben», so OK-Präsident Erwin Flury. Der Schanzengraben in Solothurn wird für drei Tage gefüllt mit viel Betrieb, Wettkämpfen wie dem VW Multivan Eliminator Race und adrenalinreichen Sprüngen beim MTB Dirtjump. Text: Imelda Stalder

Sponsoring by Bike Days Solothurn, 9. bis 11. Mai 2014 Alle Infos auf www.bikedays.ch und www.facebook.com/bikedays

Mit der Migros an die Bike Days

Aktion #velolove14 Die Bike Days Solothurn suchen die grösste Veloliebe der Schweiz: Machen Sie mit bei der Aktion #velolove14 auf Instagram und Facebook. Die Person mit dem besten, verrücktesten, kreativsten

und umwerfendsten Foto gewinnt ein Bikewochenende für zwei Personen im Hotel Lenzerhorn in der Lenzerheide im Wert von Fr. 920.–. Zeigen Sie der ganzen Welt, wie sehr Sie ihr Velo lieben!

Die Migros Aare verlost 50 x 2 Tagestickets für die Bike Days in Solothurn. Onlineteilnahme bis spätestens 2. Mai auf: www.migros-aare.ch/verlosung Viel Glück!

Alle Infos dazu auf www.bikedays.ch und https://www.facebook.com/bikedays. Haben Sie keinen Instagram- oder Facebook-Account? Dann schicken Sie ihr Veloliebe-Bild an info@bikedays.ch mit dem Betreff velolove14.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

Günstiger Freizeitspass dank Sommerbroschüre Ab Anfang Mai gibts die neue Sommeraktionsbroschüre der Migros. Sie liegt am Kundendienst der Filialen bereit und kann dort von den Migros-Genossenschafterinnen und -Genossenschaftern abgeholt werden. Mit der Broschüre lassen sich viele Freizeiteinrichtungen vergünstigt nutzen. Die Auswahl reicht von den Bergbahnen Hasliberg über das Schilthorn, den Gemmipass, das Freilichtmuseum Ballenberg, das Bernaqua im Westside bis hin zu den Tell-Freilichtspielen in Interlaken.

Garantiert ohne Nebenwirkungen

Die Gastronomiebetriebe der Migros Aare reagieren auf eine stark verbreitete Einschränkung: Die Lebensmittelallergie.

B

eim Einkaufen immer genau auf die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln achten zu müssen, kostet Zeit und Geduld. Allergiker wissen, dass sich die für sie gefährlichen Stoffe oft gut verstecken und sie sich im Zweifelsfall gegen ein Produkt entscheiden müssen, auch wenn der Appetit darauf noch so gross ist. Auch ein Restaurantbesuch wird für viele Allergiker zur unliebsamen Fragerunde, bei der sie sich nicht sonderlich wohl fühlen. Das muss nicht sein, meint die Migros-Aare-Gastronomie. Sie schafft Klarheit und erweitert die Palette für Allergiker. In den Restaurants und Take Aways der Migros Aare gibts schon seit einiger Zeit Produkte für Allergiker. Sämtliche Salatsaucen sind frei von Gluten und Laktose. In verschiedenen Verkaufsstellen sind auch glutenfreie Brötchen und Cakes erhältlich, die einzeln verpackt, garantiert nicht mit anderen Backwaren in Berührung gekommen sind. Neuer-

Action an den Bike Days in Solothurn: Der MTB Dirtjump.

dings gibt es auch Kaffee mit laktosefreier Milch. Alle allergikerfreundlichen Produkte sind mit dem aha!-Logo gekennzeichnet. Ab dem 28. April testet die Migros Aare in verschiedenen Betrieben ein erweitertes Sortiment mit Sandwiches, Knuspermüesli und Menüs für Allergiker. Die Migros Aare verfügt als einzige Genossenschaft über einen Kundenrat mit engagierten Personen, die Angebot und Service der Migros mitgestalten.Die neuen Allergikerprodukte wurden ausgewählten betroffenen Kundenräten bei einem Treffen vorgestellt.Alle durften die neu entwickelten Speisen degustieren und bewerten.Die Produkte mit den besten Bewertungen sind jetzt in verschiedenen Gastronomiebetrieben im Angebot. Die Nachfrage und Rückmeldungen der Gäste werden darüber entscheiden, ob das Sortiment für Allergiker dauerhaft erweitert und auf die ganze Schweiz ausgedehnt wird. Text: Sarah Baur

Wo es aha!-Produkte gibt Die neuen aha!-Produkte werden in den folgenden Migros-Gastronomiebetrieben angeboten: Take Away Baden Metro Shop, Take Away Bern Bahnhof, Take Away und Restaurant Bern Marktgasse, Restaurant Bern Westside, Take Away und Restaurant Brugg, Take Away und Restaurant Centre Brügg, Take Away und Restaurant Olten, Take Away und Restaurant Thun Zentrum Oberland, Take Away und Restaurant Tivoli.

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Wellnessoase auf dem Gurten: Für entspannte Mütter Am Sonntag, 11. Mai, ist Muttertag. Damit sich die Mütter entspannen können, bietet der «Park im Grünen» auf dem Gurten ein für Mütter ideales Programm: Am Muttertag wird das Kulturlokal Uptown nämlich in eine Wellnessaoase umfunktioniert. Im grossen Saal werden Shiatsu- und Craniosacralbehandlungen offeriert, auf der Bühne sind Klangschalen aufgestellt. Das Bildungszentrum Kientalerhof wird auch dieses Jahr mit fortgeschrittenen Auszubildenden die Behandlungen durchführen. Dessen Geschäftsführer Mario Binetti erläutert: «Das Hauptgewicht legen wir auf Shiatsu, eine der etabliertesten Körpertherapien, die ihren Ursprung in der chinesischen Medizin hat.» Ähnlich wie bei der Akupressur arbeitet der Therapeut dabei über die Meridiane, erzeugt Entspannung und/oder lindert ganz kon-

Für Mütter gibts am Muttertag im Uptown auf dem Gurten Shiatsu- und Craniosacralbehandungen.

krete Schmerzpunkte. Die Craniosacralmethode wird dabei als Ergänzung praktiziert. Und das alles zur Vibration der verschiedenen Klangschalen. «Man vergisst den Alltag ganz schnell und taucht in eine einzige Welt der Entspannung ein», sagt Renate Zwahlen, die letztes Jahr von einer Behandlung profitiert hat. Und damit der Papa derweil mit den Kindern nicht im Roten dreht, haben die Mitarbeitenden des Gurtens und der Gurtenbahn allerhand an Attraktionen parat. Diese beginnen um 10 Uhr und dauern bis 17 Uhr.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

Text: Thomas Bornhauser


Alles, damit Ihr Garten für den Frühsommer bereit ist!

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1 Grüner Daumen: Claudia Sifrig gibt ihr Wissen gern weiter. 2 Geschütztes Plätzchen: Tomaten schätzen es, wenn es ihnen nicht auf den Kopf regnet. 3 Glückliche Hühner: Anders als das Gemüse landen sie nicht im Topf. 4 Ab ins Kistli: Mais, Salat und Kohlräbli, auf wenig Platz vereint.

«Staunässe ist des Gemüses Tod!»

Auch wer keinen Garten hat, kann sein eigenes Gemüse ziehen. Selbst auf dem Fensterbrett gedeihen Krautstiel oder Kürbis, weiss Gärtnerin Claudia Sifrig.

Claudia Sifrig, der Anbau von eigenem Ge­ müse auf Balkon und Terrasse boomt. Welche Sorten eignen sich auch für Anfänger?

Kaum etwas falsch machen kann man mit Krautstiel oder auch Kohlrabi. To­ maten, Peperoni, Zucchetti, Kürbis und Auberginen sind ebenfalls dankbar, vor­ ausgesetzt, man kann ihnen einen war­ men, gut besonnten Platz bieten. Was ich besonders gern habe, da auch optisch sehr attraktiv, ist der Baumspinat mit seinen fast schon pinkfarbenen Blättern. Gäbig ist auch Salat in allen Variationen. Im Prinzip gehen alle Gemüsesorten, die klein sind, rasch zulegen und möglichst laufend beerntet werden können.

An einer Wand bieten sich Minikiwis an. Wer den ganzen Sommer was zum Schnabulieren will, kann Monatserd­ beeren pflanzen. Diese gedeihen selbst in den klassischen Balkonkistli.

Und wie stehts mit dem Substrat?

Korrektes Giessen ist nicht nur für Laien nicht ganz einfach. Haben Sie einen guten Tipp?

Bio­Universalerde ohne Torf passt für alle Kulturen. Kultiviert man Starkzeh­ rer wie Tomaten, Auberginen, Gurken oder Kürbisse, muss man sie aufdüngen. Welchen Dünger empfehlen Sie?

Weisskohl benötigt viel Platz, und im Herbst gibt es dann bloss ein Köpfli. Auch Rüebli würde ich nicht empfehlen. Sie brauchen hohe Töpfe, und es dauert ewig, bis es etwas zu ernten gibt.

Für Töpfe bietet sich ein NPK­Dünger an, ein Volldünger, der Stickstoff (N), Phosphat (P) und Kalium (K) enthält. Praktisch ist Dünger in Granulatform. Je nach Kultur sollte man während des Wachstums und der Fruchtzeit mit Flüs­ sigdünner nachdüngen, Gemüse im Topf braucht einfach mehr als im Garten. Bit­ te die Packungsbeilage studieren, man kann schnell auch zu viel des Guten tun.

Gerade unter den Urban Gardener werden immer wieder auch Kartoffeln genannt. Die brauchen aber doch sehr viel Platz.

Tomaten, Auberginen, Gurken sind Sonnen­ anbeter. Was pflanze ich, wenn Balkon oder Terrasse nicht nach Süden ausgerichtet sind?

Kabis beispielsweise macht also keinen Sinn?

Nicht, wenn man eine Art Etagenbett anlegt. Dazu nimmt man einen mög­ lichst hohen Topf, füllt etwas Erde ein und legt eine Handvoll Saatkartoffeln hinein. Sobald dann das erste Kraut zu sehen ist, packt man etwas Erde darauf. Und so geht das immer weiter. Praktisch sind auch Reis­ oder Jutesäcke, die man hochkrempeln kann. Claudia Sifrig (48) ist Urban-GartenExpertin. Sie lebt und gärtnert in Emmenbrücke LU, wo sie auch Kurse zum Thema Gemüse und Obst in Balkonkistli und Töpfen gibt. www.green-art.ch

können. Tontöpfe wiederum sind je nachdem recht schwer und – was vielen nicht bewusst ist – sie verdunsten sehr viel mehr Wasser als beispielsweise ton­ farbene Plastiktöpfe.

Wie sollen Gefässe beschaffen sein? In den Stadtgärten sieht man ja alles: von der alten Badewanne bis zum Milchkarton.

Es geht tatsächlich praktisch alles, vor­ ausgesetzt, es kann mit Wasserabzugs­ löchern versehen werden: Staunässe ist des Gemüses Tod! Ich werde auch immer wieder gefragt, was besser sei: Plastik­ oder Tontöpfe? Schwarze Plastiktöpfe erhitzen sich in der Sonne oft sehr stark, sodass die Wurzeln geschädigt werden

Für weniger optimale Lagen bietet sich beispielsweise Blutampfer an, den man gut für Salat verwenden kann. Oder der schon genannte Baumspinat. Gerade im Hochsommer geht auch Salat sehr gut, der an einem sonnigen Ort bereits schiessen würde. Hübsch sind die ran­ kenden, weiss­ oder rotblühenden Feu­ erbohnen. Dankbar ist auch Federkohl, den man im späteren Sommer aussät. Welche Obstsorten sind topftauglich?

Es gibt extra gezüchtete Zwergbäume – Äpfel, Zwetschgen, Aprikosen. Dann gibt es die sogenannten Säulenbäume, die vor allem nicht so breit werden. Toll sind auch kleine Feigenbäume, hier soll­ te man aber unbedingt eine winterharte Sorte kaufen. Oder Heidelbeeren und Maibeeren, die ähnlich wie Heidel­ beeren aussehen, aber etwas länger sind.

Ein Faktor ist das Wetter. Bei direkter, starker Sonneneinstrahlung braucht es viel Wasser, oft sogar zwei Mal pro Tag. Ein weiterer Faktor ist die Grösse des Topfs und das Material. Bei schlechtem Wetter sollte man bei der Wassergabe zurückhaltend sein. Töpfe trocknen gern oben ab, während es weiter unten noch genügend feucht ist. Am einfachsten überprüft man dies, indem man einen Finger in die Erde bohrt. Im Gartenbeet hilft Mulch gegen starke Ver­ dunstung. Geht das auch auf dem Balkon?

Das funktioniert sogar bestens, bei­ spielsweise mit Hanfhäcksel, den man kaufen kann, oder mit selbst gesammel­ ten Brennnesseln, die man mit einer Schere zerkleinert. Vielleicht mäht ja auch jemand in der Nachbarschaft gera­ de seinen Rasen. Im letzten Jahr habe ich erstmals Kresse unter grösseres Gemüse gesät. Sie keimt sehr rasch, sorgt für ein gutes Bodenklima und lässt sich dazu auch noch für Salat verwenden. Wie anfällig sind Topfpflanzen für Schädlin­ ge? Schnecken werden auf dem Balkon ja weniger auftreten …

Es sei denn, man schleppt Schnecken­ eier mit der Erde ein … Aber sonst sind alle von mir genannten Pflanzen recht problemlos. Zucchini, Kürbisse oder auch Gurken werden manchmal von Mehltau befallen. Dort empfehle ich, be­ troffene Blätter umgehend abzuschnei­ den und im Abfall zu entsorgen. Man kann die Pflanzen auch mit Fenchelöl oder Schachtelhalmextrakt vorbehan­ deln. Blattläuse lassen sich bei Wenig­


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befall gut mit den Fingern zerreiben. Notfalls greift man zu einem biologischen Mittel auf der Basis von Schmierseife. Was soll ich pflanzen, wenn ich es auf Ertrag abgesehen habe?

Salat, der ist sehr dankbar. Dann Krautstiel. Tomaten, die kann man vorneweg ernten oder auch Auberginen. Bei beiden empfehle ich, dass man keine riesigen, gross wachsende Arten kauft. Sinnvoll sind beispielsweise Cherrytomaten, und auch bei den Auberginen gibt es kleinere Sorten, die sich für den Topf eignen.

Welcher ist Ihr persönlicher Favorit?

Der Krautstiel, weil er halt optisch sehr schön ist, viel hergibt und sich auch noch bestens einfrieren lässt. Gerade im Winter ist ein selbst gebackener Gemüsekuchen eine wunderbare Sache. Interview: Almut Berger Bilder: Benedikt Dittli

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Und wenn ich mir nicht nur etwas für den Magen, sondern auch fürs Auge wünsche?

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

Schweiz im Panorama

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DIGITAL | 69

NERD’S WORDS

Die Aktion «Voilà ma Suisse» lädt über 1600 Menschen dazu ein, ein Stück ihrer Schweiz mit einem Street-View-Auto zu befahren und die Geschichte dazu zu erzählen.

S

echs Kameras auf dem Autodach, fünf Bilder pro Sekunde, eine Lieblingsstrecke. Im Falle des Autors führt sie von Zürich zum Park «Im Grüene» in Rüschlikon ZH und heisst «Auf Duttis Spuren». Die anfänglichen Befürchtungen, dass die Kameras auf dem Autodach bei Passanten nicht unbedingt gut ankommen, bestätigen sich: Schon nach 50 Metern Fahrt ein ausgestreckter Mittelfinger und ein böser Blick. Es bleibt

jedoch bei dem einen Mal – die Aufmerksamkeit ist dem Street-View-Wagen der Aktion «Voilà ma Suisse» aber auf jedem Meter der Fahrt gewiss.

Spritztour mit sechs Kameras und einer Actioncam Zehn Fahrzeuge stehen zur Verfügung. Gefahren wird vom 8. Mai in Luzern bis zum 26. Oktober 2014 in St. Gallen, schweizweit in 21 Städten. Für eine der insgesamt 1680 Fahrten können sich Interessierte anmelden. Ziel ist es, dass jeder Teilnehmer auf der 30 Kilometer langen Strecke eine persönliche Geschichte erzählt. Dazu ist im Wageninnern eine Actioncam montiert, die den Fahrer während der ganzen Fahrt filmt. Bei Zwischenhalten besteht die Möglichkeit, mit der Kamera auszusteigen und sich selbst an Ort zu filmen. Während der Testfahrt spaziert der Autor durch den Dutti-Park und macht Selfies von sich und der Statue, die Gottlieb Duttweiler zeigt. Aus den rund 9000 Fotos, welche die sechs Kameras während der halbstündigen Fahrt schiessen, schustern die Macher von «Voilà ma Suisse» Panoramafotos und stellen diese danach auf die Website, nachdem sie vorher alle fotografierten Personen und Autonummern anonymisiert haben. Text: Reto Vogt, Bild: Holger Salach

www.migrosmagazin.ch

SEHEN SIE ONLINE

Auf Duttis Spuren: Redaktor Reto Vogt im Street-View-Auto.

Gefahrene Strecke und Projektinfos Die abgefahrene Strecke und fotografierte Objekte im Bild. Zudem alle Infos, die Sie für eine Fahrt bei «Voilà ma Suisse» benötigen.

APP DER WOCHE

Bild: Holger Salach

Fussballfans im Tauschfieber Nur noch etwas mehr als sechs Wochen bis zum Eröffnungsspiel der Fussballweltmeisterschaft in Brasilien. Höchste Zeit also, das offizielle Sammelalbum zu komplettieren. Dabei hilft die Gratis-App «Panini Collectors» für Android und iPhone. Sie bietet eine stets aktuelle Übersicht der vorhandenen, fehlenden und doppelten Klebebildchen. Es genügt, neue Sticker mit der Smartphonekamera zu scannen, und schon werden diese in die Liste eingetragen. Weil sie sich mit Freunden teilen lässt, erleichtert sie das Tauschen.

mit Reto Vogt

Designheitsbrei Designer verdienen ihr Geld damit, Produkten ein Gesicht zu geben. Gute Designer sind innovativ, kreativ, originell. Schlechte Designer kopieren oder klauen. Und arbeiten offensichtlich für Twitter. Der Kurznachrichtendienst präsentierte kürzlich den Neuanstrich seiner Website – seit Mitte letzter Woche sind die neuen Profile für alle Nutzer verfügbar. Prominent weist Twitter darauf hin, ein Mausklick genügt für die Umstellung. Selbst wer sich den Verzicht fest vornimmt, klickt am Ende doch. So sehr nervt die Werbung. Nicht, dass das neue Design hässlich wäre. Im Gegenteil: Eigentlich weiss es zu gefallen und kommt deutlich aufgeräumter daher als die alte Version. Das Hintergrundbild beim Profil entfällt und wird durch ein breiteres Titelbild ersetzt. Informationen zum Besitzer des angezeigten Kontos erhalten mehr Gewicht und bleiben beim Runterscrollen eingeblendet. Ausserdem zeigt Twitter, wann sich Nutzer beim Dienst angemeldet haben. Warum dann die Kritik? Das Redesign ist eine Facebook-Kopie. Auf den ersten Blick lassen sich die jeweiligen Profile eines Nutzers nicht mehr unterscheiden. Besonders das dreispaltige Layout und die Positionierung des Profilbilds erfordern mindestens zweimaliges Hinsehen, um Twitter von seinem offensichtlichen Vorbild zu unterscheiden. Schade, dass sich zwei völlig unterschiedliche soziale Netzwerke mit dem Designheitsbrei immer stärker annähern, anstatt ihre Vorteile stärker hervorzuheben.

Diskutieren Sie mit Das Twitter-Redesign: fett oder fad? www.migrosmagazin.ch/nerdswords


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IN FORM

Melanie Eicher* muss sich die Hände waschen – immer wieder und immer wieder, aus Ekel vor Bakterien. Bei ihr hat sich ein Zwangsverhalten ausgebildet, das ihr Leben stark einschränkt.

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NR. 18, 28. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

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«Melanie, warum sind deine Hände so rot?» Melanie Eicher* leidet unter zwanghaftem Verhalten. Sie ekelt sich vor Bakterien anderer Leute und muss deshalb immer wieder ihre Hände waschen. Und bei der Arbeit kontrolliert sie jeden Schritt so oft, bis sie mit allem zu spät ist.

F

ünf Minuten. Nur fünf Minuten, fünf Minuten. Länger nicht. Mela­ nie Eicher* schwitzt. Sie streckt die Hand aus. Herzrasen. Ihre Finger berüh­ ren die Zahnbürste. Zittern. Ekel. «Sie schaffen das», sagt die Thera­ peutin, ihre Hand auf Melanies Schulter. «Nein, ich kann das nicht!» Melanie Eicher schreit, sie brüllt. Schmutz, über­ all Schmutz. Sie will sich die Hände waschen, sofort, nicht in fünf Minuten, jetzt! Melanie Eicher leidet unter Zwangs­ störungen: Kontrollzwänge, Zwangs­ gedanken, Handwaschzwang. Mit 18 machte sie im Sanatorium Kilchberg ZH, einer Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, eine Verhaltenstherapie. Das ist jetzt zehn Jahre her.

Bilder: Gabi Vogt

Das zwanghafte Verhalten begann schon in der Schulzeit An ihre Kindheit, daran, wie das früher zu Hause war, erinnert sich Melanie noch gut. Sie sagt, dass das zwanghafte Verhalten bei ihr in der Familie liegt. «Melanie, iss dein Gipfeli, iss dein Gipfeli, iss dein Gipfeli, iss endlich dein Gipfeli.» Immer wieder wiederholte die Mutter ihre Anweisungen, auch wenn das Mädchen längst gefolgt hatte. «Und mein Vater hat sich ständig beschwert, dass es bei uns nicht sauber genug sei. Dabei stimmte das gar nicht.» Als Melanie zwölf ist, bekommt sie eine neue Lehrerin. Die ist sehr streng. Melanie will alles richtig machen, 200­prozentig. Immer wieder kontrol­ liert sie ihre Hausaufgaben, sitzt stun­ denlang am Schreibtisch, bis drei Uhr in der Nacht. «Ich konnte nicht anders», sagt sie. «Ich hatte so grosse Angst, Feh­ ler zu machen.» Damals fing es an, auch das mit dem Händewaschen. Melanie hat zu dieser Zeit viel Streit mit ihrem

Vater. Sie ist in der Pubertät. Im Bade­ zimmer sieht sie seine Bartstoppeln im Handtuch. Es gibt nur ein Handtuch für alle. «Davor habe ich mich so geekelt, ausgerechnet von ihm.» Eins, zwei, drei vier … eins, zwei, drei vier … eins, zwei, drei, vier … 20 bis 30 Mal geht sie die Zahlenreihe im Stillen durch, lässt die Seife über die Hand­ rücken gleiten, den Schaum durch ihre Hände. Drückt kräftig zu. Nach dem Aufstehen, vor dem Essen, nach dem Essen, vor dem WC, nach dem WC be­ vor sie das Haus verlässt und wenn sie wieder nach Hause kommt. Eins, zwei, drei, vier … bis das Gefühl weg ist. Sie sich sauber fühlt, rein. Mit 17 zieht sie in eine betreute Wohn­ gemeinschaft. Da gibt es ein Badezim­ mer für alle. Sie hat Angst vor den Bakte­ rien der anderen. Eins, zwei, drei, vier … «Ich wusste, dass das total übertrieben ist, aber die Angst war einfach zu gross», erinnert sie sich. Nach dem Schulabschluss macht sie ein Praktikum in einer Kinder­ und Jugendeinrichtung, arbeitet fleissig und gewissenhaft, zu gewissenhaft. Mit den zugewiesenen Aufgaben wird sie nicht fertig. Ihr Kontrollzwang. «Melanie, warum sind deine Hände so rot und auf­ gerissen?», fragt die Chefin. Melanie schweigt. Die sehnlichst gewünschte Lehrstelle bekommt sie nicht. Daraufhin geht sie zu einer Kinder­ und Jugendtherapeutin, die überweist sie ins Sanatorium Kilchberg. Die Zeit dort war sehr anstrengend, aber gut. Sagt sie. «Wie würden sich ‹normale› Men­ schen benehmen, Melanie?», fragt die Therapeutin. Melanie weiss es. Und doch. «Es gibt keinen 100­prozentigen Schutz vor Bakterien, sie sind überall. Und das ist nicht schlimm.» Dieser Satz

BERATUNG

Hier finden Betroffene und Angehörige Hilfe Spezialsprechstunde für Zwangsstörungen an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsspital Zürich, www.psychia trie.usz.ch. Beratungsangebot der Schweizerischen Gesellschaft für Zwangsstörungen (SGZ), www.zwaenge.ch Buchtipp: Michael Rufer, Susanne Fricke: «Der Zwang in meiner Nähe, Rat und Hilfe für Angehörige von zwangskranken Menschen».

ihrer Therapeutin ist ihr im Gedächtnis geblieben. «Er hat mir sehr geholfen», erinnert sich Melanie. Teil ihrer Thera­ pie ist es auch, Aufgaben zu erfüllen: Ihre mitgebrachte Zahnbürste aus der Wohngemeinschaft berühren, ohne sich anschliessend die Hände zu waschen. Zum Beispiel. «Das war die Hölle. Aber es ging. Von Mal zu mal besser», sagt sie. Ihren Waschzwang bekommt sie dort in den Griff, der Kontrollzwang ist hart­ näckiger. Und dann kamen noch diese Gedan­ ken. «Spring ins Wasser», zum Beispiel. Die Worte sind plötzlich da, in ihrem Kopf. «Nein, nein, das kann ich nicht machen», sagt sie sich dann. Und er­ zählt der Freundin, mit der sie gerade am Zürichsee spazieren geht, nichts davon. Zu gross sind die Scham und die Angst, es irgendwann doch zu tun. Die Kont­ rolle zu verlieren. «Schenken sie diesen Gedanken nicht so viel Beachtung, dann wird es besser», rät ihr die Therapeutin. Die IV­Stelle ihres Kantons weist Me­ lanie einen geschützten Arbeitsplatz in einem Büro zu. Dort weiss man um ihre psychische Störung, nimmt Rücksicht. Mittlerweile arbeitet sie seit fast zehn Jahren dort. Es fällt ihr immer noch schwer, die Rechnungen, die sie schrei­ ben muss, nicht immer wieder zu kon­ trollieren. Sind alle Wörter richtig ge­ schrieben, fehlt ein Komma, oder hat sie gar eine Zahl vertauscht? In der Regel nicht. In der Regel stimmt alles, schon nach der ersten oder zweiten Kontrolle. Sie versucht es dann gut sein zu lassen. Das gelingt ihr nicht immer, aber manchmal schon, wie einem ganz nor­ malen Menschen. * Name von der Redaktion geändert

Lesen Sie das Interview mit Psychiater Michael Rufer auf der nächsten Seite.


LEBEN 72 |

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IN FORM

GUT ZU WISSEN

Was ist normal? Habe ich den Herd ausgeschaltet? Und das Bügeleisen? Solche Gedanken kennt fast jeder – auch den folgenden Kontrollgang. Das ist normal. Aber wo hört «normales» Verhalten auf und fängt eine Zwangsstörung an? Generell gilt: Je stärker das zwanghafte Verhalten von dem sonst üblichen Verhalten abweicht und je mehr es den Betroffenen in seinem alltäglichen Leben behindert und einengt, umso eher handelt es sich um eine Obsessive Compulsive Disorder (OCD). Die häufigsten Arten der Zwangssymptome sind die sogenannten Kontrollzwänge sowie die Waschund Reinigungszwänge. Oft bricht die Krankheit in der Kindheit oder im frühen Erwachsenenalter aus und manifestiert sich oft über Jahre. Inzwischen geht man davon aus, dass hierzulande bei bis zu zwei Prozent der Bevölkerung eine Zwangsstörung besteht. Ein dauerhafter Rückgang der Zwänge oder sogar eine Heilung hält Experte Michael Rufer ohne fachgerechte Behandlung, bestehend aus einer kognitiven Verhaltenstherapie und in manchen Fällen der zusätzlichen Einnahme von Medikamenten, für unwahrscheinlich.

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NR. 18, 28. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Oft bleibt Betroffenen kaum Zeit für etwas anderes»

Bei der Schweizerischen Gesellschaft für Zwangsstörungen (SGZ) finden Betroffene Hilfe. Dieses Jahr feiert die SGZ ihr 20-jähriges Bestehen. Präsident und Psychiater Michael Rufer über Marotten, krankhafte Gedanken, soziale Isolation und die Rolle der Angehörigen. Michael Rufer, jedes Mal, wenn ich mein Auto parkiert habe, muss ich zurückgehen, um nachzusehen, ob ich es zugesperrt habe …

… und danach können Sie beruhigt ihren Aufgaben nachgehen? Sie leiden mit Sicherheit nicht unter einer Zwangsstörung. Und wenn ich 5 oder 10 Mal zurückgehen würde, um nachzusehen?

Die Zahl der Wiederholungen ist nicht entscheidend. Es kann ja sein, es macht ihnen Freude, ihr neues Auto immer wieder anzuschauen. So gibt es beispielsweise Menschen, die sind sehr reinlich und putzen ihre Wohnung jeden Tag eine Stunde lang. Das kann von aussen betrachtet zwanghaft wirken. Wenn Ihnen das aber Freude bereitet, ist es kein Zeichen einer Zwangserkrankung. Wann wäre mein Verhalten ein Zwangssymptom?

Dann, wenn es absurde Ausmasse annehmen würde und wenn Sie unter diesem Verhalten leiden und trotzdem nicht anders können, als immer wieder nachzusehen. Den Betroffenen ist bewusst, dass ihr Handeln unsinnig oder übertrieben ist. Sie sagen oft: «Ich konnte nicht anders, etwas hat mich dazu gedrängt.» Was ist dieses «Etwas»?

Das sind in der Regel Gefühle und Befürchtungen. Menschen mit einem Waschzwang fühlen sich beispielsweise oft schmutzig oder eklig und befürchten in dem Moment, dass hierdurch etwas Schlimmes passieren könnte, beispielsweise dass die Bakterien im Schmutz sie krank machen könnten. Ist die Handlung – das wiederholte Waschen, Putzen der Wohnung, Waschen der Kleidung – ausgeführt, sind diese negativen Gefühle kurzzeitig wie weggeblasen. Aber der Drang kommt bald wieder. Viele Betroffene schämen sich für dieses Verhalten. Sie fühlen sich unsicher, und Unsicherheit ist ein guter Nährboden für Zwänge,

denn zwanghaftes Verhalten ist oft eine Art Kontrollverhalten, und Kontrolle schafft vermeintliche Sicherheit. Nun sind manche Zwänge leichter zu verheimlichen als andere.

Richtig. Deshalb sagt man auch, Zwangsstörungen sind eine heimliche Krankheit. Vieles spielt sich in den eigenen vier Wänden ab. Manche Zwänge sind aber schwer zu verheimlichen. Nehmen Sie den Tennisprofi Rafael Nadal. Wenn er auf den Centre Court kommt, tritt er nie auf Linien. Es muss kein Zwang sein, offensichtlich dient ihm dieses Verhalten zur Beruhigung. Welche Ausmasse kann eine Zwangsstörung annehmen?

«Viele Betroffene schämen sich für ihr Verhalten.» Psychiater Michael Rufer

Manche Betroffene sind so sehr mit ihren Zwängen beschäftigt, dass ihnen kaum noch Zeit für etwas anderes bleibt. Bei einem Waschzwang errichten sie regelrechte Hygieneschleusen. Sie haben solche Angst, Schmutz und Bakterien in ihre Wohnung zu bringen, dass sie sich beim Heimkommen komplett ausziehen, die Kleidung waschen und den ganzen Körper immer wieder schrubben. Das ist so aufwendig, dass sie irgendwann lieber zu Hause bleiben, was nicht selten zu Jobverlust und sozialer Isolation führt. Das bedeutet dann mit der Zeit, dass die Zwänge ihren Tag füllen, zwar mit sinnlosen Handlungen, aber immerhin. Würde man ihnen ihre Zwänge von heute auf morgen nehmen, bliebe ihnen gar nichts mehr. Wie ist das für die Angehörigen?

Hart. Zum einen ist es sehr belastend, seinen Partner, sein Kind unter einer solch schweren Krankheit leiden zu

sehen, ohne helfen zu können. Zum anderen ist es schwer, sich von diesem Verhalten abzugrenzen. Angehörige versuchen oft, dem Betroffenen Dinge zu erleichtern, sich beispielsweise sofort umzuziehen, wenn sie nach Hause kommen. Damit haben sie kurzfristig den Hausfrieden gewahrt, langfristig verstärken sie allerdings den Zwang nur, da der Betroffene nicht lernt, mit seinen Gefühlen und Befürchtungen umzugehen. Daher ist es sinnvoll, auch Angehörige in die Therapie miteinzubeziehen. Was ist das Ziel einer solchen Behandlung?

Etwa 30 Prozent aller Betroffenen können ganz geheilt werden. Mehrheitlich geht es aber darum, die Zwänge auf ein Mass zu reduzieren, das einen im Alltag wieder gut zurechtkommen lässt. Dabei ist die Konfrontation mit dem Zwang unvermeidlich. Zu lernen, dem Bedürfnis nicht nachzugeben, und zu erkennen, dass man mit dem daraus resultierenden Gefühlen umgehen kann. Sprich im Büro seine Arbeit erledigen zu können und dabei das Gefühl auszuhalten, nicht alles ein zweites, drittes, viertes Mal kontrolliert zu haben. Texte: Evelin Hartmann

Michael Rufer (47) ist stellvertretender Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsspital Zürich.

www.migrosmagazin.ch

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Zwanghaftes Händewaschen Ein Video zeigt, wie Melanie Eicher ihren Waschzwang ausleben muss.


LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

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Es ist Halbzeit! E

naten se c h s M o Während gazinigros-Ma M t h c u rs ve acchilega n Heidi B Redaktori n . Da b e i u komme onal in Form z ht ihr Pers te s e it e zur S sci vom ndreas Ta . Trainer A in Zürich 5 ls ark Pu -P s s e n it F

twas mehr als die Hälfte auf dem Weg zurück ins Hochzeitskleid ist geschafft! Im Fussball darf man in der Halbzeit in die Kabine, der Trainer analysiert das Spiel und gibt Tipps für die zweite Spielhälfte. Spieler werden ausgewechselt, Taktiken angepasst. Ich werde für einen weiteren Leistungstest mit Fettmessung im Sports Medical Center Medbase in Zürich aufgeboten. Will man mich auswechseln? Theresa, meine Betreuerin bei der Medbase, begrüsst mich herzlich. Die Messungen sind in einer knappen halben Stunde gemacht, die Besprechung erfolgt

FAZIT

sofort. Andi Tasci, mein Personal Trainer, ist auch dabei. Die Situation erinnert mich an ein Schulgespräch: Lehrerin, Schulleiterin und ich … Nervös setze ich mich an den kleinen, runden Tisch und warte – irgendwie schuldbewusst. «Gratuliere, du hast jetzt 15,1 Kilogramm abgenommen!» Theresa freut sich sichtlich über meinen Erfolg. Ich auch und bin gleichzeitig erleichtert: Ich habe mehr Muskeln als Fett! Waren es zu Beginn 41,2 Kilo Fett auf 35,6 Kilo Muskeln, so sind es jetzt 28,5 Kilo Fett auf 34 Kilo Muskeln. Ich bin wieder mit im Spiel, mit Andi Tasci im Sturm!

Ein Fussballspiel besteht aus zwei Halbzeiten. Nach der ersten Hälfte ist das Spiel noch nicht gewonnen. Aus Fehlern wird gelernt, Positives weitergeführt. Genauso läufts bei der Umstellung der Essens- und Lebensgewohnheiten.

Bilder: René Ruis

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Heute über *Marina Stegemayer, Physotherapeutin

„ 42 Kilo abgenommen - dank MEDOSLIM

... 42 Kilo abgenommen nach der Kur mit Medoslim

Die wichtigsten Fragen an den Drogisten?

Schw Medizinpro eizer dukte CE 1254

– ohne Hungerkur!“ EIN BERICHT VON SUSANNE PFLEIGNER

Seit ich mich erinnern kann hatte ich immer

Das Rückgaberecht gilt nur wenn Sie über den Versand bestellen. Dies gilt nicht beim kauf in Drogerien und Apotheken.

* Name auf Wunsch von Redaktion geändert.

Neuste Schlank-Reportage:

NEU!

Gewichtsprobleme. Ich machte schon unzählige Abnehm- und Diätversuche, hatte aber nie anhaltenden Erfolg. Innert Bevor ich kurzer Zeit hatte ich wieder mein Medoslim altes Übergewicht und war wieder nahm ! sehr unglücklich. Keine Diäten oder Gymnastik hat mir geholfen: Ich machte Aerobics, Pi... mir hat’s lates, Wasser-Gymnastik und, und ..... Ich habe alle Diäten ausprobiert, aber geholfen, alles half nichts. probieren Sie es Dann sah ich eine Anzeige in einer selber aus ! Zeitschrift über MEDOSLIM. Es stand, der Hauptbestandteil des Produktes ist Feigenkaktus ein natürliches Naturprodukt. Es soll helfen den dicken Bauch zu verlieren, die prallen Hüften abzunehmen Senden Sie uns auch ein Foto zum veröffenlichen und melden, und fetten Oberschenkel wieder zu formen. wieviel Sie abgenommen haben. Dafür gibt’s Fr. 100.- in bar. Und das ohne Hungerkur und jo-jo-Effekt. Ich war ein wenig skeptisch, aber ich bestellte trotzdem eine Intensiv-Kur mit Rückgaberecht. Ich nahm die Tabletten wie angegeben immer vor den Mahlzeiten. Ich habe normal so weiter gegessen wie immer. Nach ein paar Tagen wollte ich es wissen.

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014

UNTERHALTUNG | 77

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Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 4.5.2014, 24 Uhr Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

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New York 19.00 Uhr Newport 07.00 – 16.00 Uhr Boston 10.00 – 19.00 Uhr Bar Harbor 07.00 – 18.00 Uhr St. John 07.00 – 16.00 Uhr Halifax 09.00 – 18.00 Uhr Sydney (Kanada) 09.00 – 18.00 Uhr Charlottetown 08.00 – 17.00 Uhr Erholung auf See Québec 07.00 Uhr Übernachtung in Québec auf dem Schiff Ausschiffung am Vormittag, Transfer zum Flughafen Direkter Rückflug Québec – Zürich Ankunft in der Schweiz

Indian Summer 3395.– 4095.– 4595.– 4795.– 5095.– 5195.–

Valparaiso

Panamakanal 4195.– 4495.– 4995.– 5095.– 5295.– 5395.–

044 350 89 89

Buenos Aires (2 Tage) T ge) Ta Montevideo Puerto Madryn

Chacabuco

Cartagena Fuerte Amador (Panamakanal)

Island Princess (4*)

Amalia Gletscher Ushuaia

Port Stanley Punta Arenas Kap Hoorn

Golden Princess (5*)

Nr. 36, Panamakanal: Los Angeles bis Miami

Nr. 39, Südamerika: Valparaiso bis Iguazu

09.11.14

15.01.15 16.01.15 17.01.15 17.01.15 18.01.15 19.01.15 20.01.15 21.01.15 22.01.15 23.01.15 24.01.15 25.01.15 26.01.15 27.01.15 28.01.15 29.01.15 30.01.15 31.01.15 31.01.15

Direkter Flug Zürich – Los Angeles mit Swiss Transfer zum Hotel, Übern. (4*+) in Hollywood 10.11.14 Zweite Übernachtung (4*+) in Hollywood 11.11.14 Transfer zum Hafen, Einschiffung 11.11.14 Los Angeles 16.00 Uhr 12.11.14 Erholung auf See 13.11.14 Cabo San Lucas 12.00 – 18.00 Uhr 14. - 16.11. Erholung auf See 17.11.14 San Juan del Sur 07.00 – 18.00 Uhr 18.11.14 Puntarenas 07.00 – 19.00 Uhr 19.11.14 Erholung auf See 20.11.14 Fuerte Amador 05.00 – 16.30 Uhr 21.11.14 Cartagena 08.00 – 17.00 Uhr 22.11.14 Erholung auf See 23.11.14 Aruba 07.00 – 17.00 Uhr 24. - 25.11. Erholung auf See 26.11.14 Fort Lauderdale 07.00 Uhr 26.11.14 Ausschiffung am Vormittag, Transfer z. Hotel, Übernachtung (4*+) am Miami South Beach 27.11.14 Zweite Übernachtung am Miami South Beach 28.11.14 Transfer zum Flughafen am Nachmittag, direkter Rückflug Miami – Zürich mit Swiss 29.11.14 Ankunft in der Schweiz

Preise (CHF) p. Pers. bei Doppelbelegung inkl. An- & Rückreise und Vollpension Kabine Innen Standard Aussen Standard Balkon Standard Balkon Superior Mini Suite Standard Mini Suite Superior

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Fort Lauderdale (Miami, 3 Tage)

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San Juan del Sur Puntarenas

Direkter Flug Zürich – New York mit Swiss Transfer zum Hotel, Übernachtung (4*) am Manhattan Time Square Zweite Übernachtung (4*) am Manhattan Time Square Transfer zum Hafen, Einschiffung

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Nr. 32, USA und Kanada: Indian Summer – New York bis Québec

11.10.14

Cabo San Lucas

Sydney (Nova Scotia)

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10.10.14

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Boston Halifax Newport (Nova Scotia) New York City St. John (3 Tage) Bar Harbor (Maine)

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Südamerika 6395.– 6895.– 7495.– 7695.– 8095.– 8495.–

Flug Zürich – Santiago City Tour Santiago und Transfer zum Hotel (5*) Transfer n. Valparaiso, City Tour, Einschiffung Valparaiso 18:00 Uhr Erholung auf See Puerto Montt 07:00 – 17:00 Uhr Chacabuco 08:00 – 18:00 Uhr Erholung auf See Amalia Gletscher (auf See) 07:00 – 08:00 Uhr Punta Arenas 06:00 – 19:00 Uhr Ushuaia 12:00 – 20:00 Uhr Kap Hoorn (auf See) 08:00 – 09:00 Uhr Port Stanley 08:00 – 18:00 Uhr Erholung auf See Puerto Madryn 07:00 – 17:00 Uhr Erholung auf See Montevideo 08:00 – 17:00 Uhr Buenos Aires 08:00 Uhr Ausschiff. Vormittag, City Tour, Tango Show, Übernachtung (4*+) in Buenos Aires 01.02.15. Transfer zum Flughafen, Flug nach Iguazu 01. - 03.02. 2 Ausflüge Wasserfälle, 2 Übern. (5*) in Iguazu 03. - 04.02. Transfer z. Flughafen, Rückflug in die Schweiz

Inbegriffene Leistungen: Luxuriöse Kreuzfahrt gemäss Programm, Deluxe An- und Rückreisearrangement gemäss Programm (inkl. Flüge in Economy, Übernachtungen in Erstklasshotels, City Tours und Transfers), Übernachtung in der gewählten Kabinenkategorie, Vollpension an Bord, Benützung der freien Bordeinrichtung, vielseitige Show- und Unterhaltungsprogramme, Live-Musik, Gala-Dinner und Kapitänscocktail, Hafentaxen, sehr gute Betreuung durch die deutschsprechende Reiseleitung der Schiffsgesellschaft. Nicht inbegriffen: Getränke und persönliche Auslagen, Mahlzeiten bei den Verlängerungsprogrammen, fakultative Landausflüge, Trinkgelder an Bord (ca. USD 12.– / Nacht pro Person), fakultative Annullationskostenversicherung (CHF 55.– bis 125.– pro Person), Auftragspauschale von CHF 29.– pro Dossier. Limitierte Verfügbarkeit: Je nach Flugverfügbarkeit und Buchungsklasse können Zuschläge anfallen. Werden erden Sie jetzt Mitglied in unserem «Licence Licence to Cruise»-Club Cruise Club und geniessen Sie exklusive Privilegien und angenehme Vorteile.

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

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UNTERHALTUNG | 79

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Lautsprecher nennt man auch ...? G Boxen

M Kartons

S Schachteln

So nehmen Sie teil

2. Ein monumentales Grabmal in Gebäudeform nennt sich ...? A Rattenloch

O Mausoleum

M Hasenhaus

K Australien

N Indonesien

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

3. Wo wächst Wasabi als Wildpflanze? R Japan

4. Wie heisst eine bekannte serifenlose Schrift? E

Cibrica

R Seneca

I

Helvetica

5. Ein «Mazout» ist ein Mischgetränk aus Bier und ...? R Wein

L

Cola

S Apfelsaft

Teilnahmeschluss: Sonntag, 4.5.2014, 24 Uhr Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

6. Bei wem kann man die «Michaelis Raute» finden? L

Frauen

A Männern

O Tieren

7. Wann entstand der Slogan «Kilroy was here», der als Graffito genutzt wurde? E

Weimarer Republik

L

Hippiebewegung

A 2. Weltkrieg

E

Rakete

S Meteor

8. Was ist eine Superbolide? G Sportpreis

Auflösung Nr. 17: DIRIGENT Gewinner Nr. 15: Harriet Schmidt, Unterägeri ZG; Griselda Bachmann, Zug; Peter Gerber, Hünibach BE

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

5 3 4 1 2

R

ARCH I PEL BROT HERR E I NERLE I ENTER I CH GEDE I HEN GU T SHERR LAESTERN NOB L E S S E SCHOE F F E SCORER I N

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 4.5.2014, 24 Uhr

1

2

3

4

5

Auflösung Nr. 17: GRUBE Gewinner Nr. 15: Gisela Peterreins, Uster ZH; Regula Kieni, Tamins GR; Lucia Hofstetter-Zehnder, Aadorf TG

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

UNTERHALTUNG | 81

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BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 4 4 2 cken und Verbindungen mit mehr 2 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 1 2 www.raetsel.ch/bruecken

1 0 1 2

3

1 2

Auflösung Nr. 17:

3 6 1 3 5

0

4

2

2

2

1

2

1

1

2 2 3

3

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4 4 1

3 6

2 2

2 5 2

3

3 2 3

2

4 1 3

7 2

3

2 3

3 4

Auflösung Nr. 17: 3 1 2

2

3 3

3 2 1 2

2 3

2

3 3

3 2 8 3 4

2 1

3

3 1 5 4 3

3 4

3 3 3

1

4 2

KINDEREGGE

HUGOS KOPFRECHNEN

Rä tsels pass STÄDTE-RATIS

Die Lilibiggs sind auf ihren Reisen schon weit herumgekommen. Dabei haben sie auch schon viele Städte und Orte besucht. Findest du anhand der Sehenswürdigkeiten heraus, wo sie schon überall gewesen sind?

1

mag! Die machen so «Wie sehr ich Mathe-Denksportaufgaben wieder in seine Rechrichtig Spass», sagt Hugo und vertieft sich drei minus sieben...». nungsreihe: «Also, fünf minus eins mal mitgebracht. Findest du Hugo hat dir auch einige Zahlenreihen die fehlende Zahl heraus?

1

57 53 49 45 41 37 33 29 ? 5

8 13 21 34 ?

2

1

2

3

3

2

4

8 16 32 ?

2

Lösungen: 1. Die gesuchte Zahl lautet 25. Es ist immer die jeweilige Zahl minus 4. Also: 57 - 4 = 53, 53 - 4 = 49, 49 - 4 = 45 usw. 2. Die gesuchte Zahl lautet 55. So geht es: 1 + 2 = 3, 2 + 3 = 5, 3 + 5 = 8, 5 + 8 = 13 ... 21 + 34 = 55 3. Die gesuchte Zahl lautet 64. Es handelt sich hier um Quadratzahlen.

3

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs

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Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...

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Lösung: 1. Luzern, 2. New York, 3. Paris, 4. Pisa


Alle Informationen in aller Ruhe – Das kann nur ein Inserat. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Luca Schneider und Yannick Schaller, Havas Worldwide Zürich. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch


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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014 |

UNTERHALTUNG | 83

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 1 4 7 3 9 2

4 9 2 7 5 3 3

4

2

9

1 3 9 8 5 1

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil 9 Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen 8 und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 2 6 Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 7 Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 4.5.2014, 24 Uhr 6

Auflösung Nr. 17: 521 4 6 2 7 9 5 8 3 1

1 3 5 8 6 2 4 9 7

8 9 7 1 3 4 5 6 2

2 7 3 4 1 9 6 5 8

6 4 1 5 8 7 9 2 3

5 8 9 6 2 3 7 1 4

3 2 6 9 4 8 1 7 5

7 1 8 2 5 6 3 4 9

9 5 4 3 7 1 2 8 6 06010010636

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IMPRESSUM

Publizistische Leitung: Monica Glisenti

MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 413 000 (WEMF, MACH Basic 2014-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Doris Oberneder (AD), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Lithografie: René Feller, Reto Mainetti

Geschäftsbereich Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), Reto Meisser, Reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZB Druckzentrum Bern AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

PLEASE WELCOME ELTON JOHN Kein Geringerer als Elton John erwartet Sie dieses Jahr in der AFG ARENA in St. Gallen. Seit über vierzig Jahren begeistert er seine Fans und gab bislang über 3500 Live-Konzerte. Nicht nur auf der Bühne zählt er zu den erfolgreichsten Künstlern der Gegenwart, auch seine Tonträger stehen ganz oben in den Bestenlisten. So erreichte er 35 Gold- und 25 Platinauszeichnungen für seine Alben – und «Candle in the Wind» ist nach wie vor die meistverkaufte Single aller Zeiten. Termin: 22. Juni 2014, St. Gallen Preis: Fr. 78.75 statt Fr. 105.– Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

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MAGIC NIGHT

VOLKSSCHLAGER

ALLMEND ROCKT

Zum siebten Mal präsentiert die Magic Night auf dem Heitere-Platz in Zofingen Künstler, die Musikgeschichte geschrieben haben. Schwelgen Sie dieses Jahr mit vielen Freunden und Bekannten zu den Hits von Les Sauterelles, Jimmy Cliff, Bryan Ferry und Mike + The Mechanics in Erinnerungen.

Schunkeln Sie mit und geniessen Sie einen fröhlichen Abend am diesjährigen VolksSchlager OpenAir auf dem Heitere-Platz in Zofingen. Mit dabei sind unter anderen Beatrice Egli, Oesch’s die Dritten, Voxxclub, Markus Wolfahrt, Amigos, Die jungen Zillertaler und Fantasy.

Freuen Sie sich auf die erste Austragung des grössten Zentralschweizer Musikfestivals aller Zeiten und rocken Sie mit Gölä, The Boss Hoss, Shakra und Fabian Anderhub die Swissporarena in Luzern. Hier trifft der Charme und die Atmosphäre eines Openairs auf die Vorzügen einer modernen Sportarena.

Termin: 6. August 2014, Zofingen Preis: Fr. 60.– statt Fr. 75.– Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

Termin: 7. August 2014, Zofingen Preis: Fr. 56.– statt Fr. 70.– Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

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Termin: 21. Juni 2014, Luzern Preis: Fr. 78.10 bis 105.05 statt Fr. 97.65 bis Fr. 131.30 Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch

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Hinweis: Laden Sie Ihre Tickets direkt auf Ihre Cumulus-Karte. So entfallen die Versandgebühren und Sie profitieren vom günstigsten Ticket überhaupt. Pro Cumulus-Karte steht eine begrenzte

Anzahl Tickets zur Verfügung. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Weitere Events zum Vorzugspreis: www.cumulus-ticketshop.ch

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


MEINE WELT 86 |

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JESSE RITCH

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NR. 18, 28. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich besitze mehr als 30 Paar Schuhe» Name: Jesse Ritch Kama-Kalonji (22) Sternzeichen: Wassermann Wohnort: Schönbühl BE

Jesse Ritch hat eben sein zweites Album veröffentlicht und geht demnächst mit DJ Bobo auf Tour. Der DSDS-Finalist über seine grosse Liebe, seinen Schuhtick und seine Runzeln. Wieso leben Sie in Schönbühl?

Ich habe meine ganze Kindheit und Schulzeit hier verbracht. Ich fühle mich sehr verbunden mit meiner Heimat.

Wo würden Sie gern leben?

Ein Traum wäre, irgendwann ein Häuschen in Miami Beach zu besitzen.

Beruf und Lebenslauf:

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Backstage brauche ich immer EnergyDrinks. Derjenige der Migros ist gut und günstig – und M-Budget finde ich sowieso hip.»

Ich bin in Schönbühl aufgewachsen. Meine Mutter ist Schweizerin, mein Vater stammt aus dem Kongo. Meine Liebe zur Musik haben ich von ihm. Er spielte erfolgreich in einer Band. Meinen ersten Auftritt hatte ich als Sechsjähriger an einem Firmenanlass.Mit zehn habe ich an einer Talentshow teilgenommen. Mit 14 gewann ich bei einem Gesangswettbewerb als jüngster Teilnehmer sowohl den Jury- wie auch den Publikumspreis. Den Durchbruch schaffte ich 2012 mit dem dritten Platz bei der Castingshow «Deutschland sucht den Superstar». Vergangene Woche habe ich mein zweites Album veröffentlicht. Ende April gehe ich mit DJ Bobo, der mit dem Produzenten meines ersten Albums zusammenarbeitet, auf Tour. Ich bin sowohl als Supporting Act im Vorprogramm sowie auch als Sänger mit Bobo auf der Bühne. Zuerst geht es nach Deutschland, Ende Mai treten wir in den Stadien von Basel, Bern und Zürich auf. Mein Ziel:

Ein kleines Stück Musikgeschichte schreiben. Mein Lebensmotto:

Nichts ist unmöglich, wenn du an dich selber glaubst.

Mein Lieblingsessen:

Lasagne.

Was ich mag:

Musik hören und selber machen, reisen, schwimmen, gutes Essen, Freunde treffen, Konzerte besuchen, Kino, Wellness, Fussball.

Was ich nicht mag:

Oliven und Intrigen.

Meine beste Eigenschaft:

Ich bin ein sehr aufgestellter, aufgeweckter Mensch.

Was ich an mir mag:

Meine Ganzjahresbräune und meine offene Art, auf Menschen zuzugehen. Was ich an mir nicht mag:

Meine Runzeln auf der Stirn. Mein Tick:

Nebst Schuhen mein Aufs-Handy-Schauen.

ständiges

Meine schlechteste Eigenschaft:

Ich bin sehr ungeduldig und kann sehr selten einfach ruhig sitzen. Zudem habe ich ständig Angst, etwas zu verpassen. Mein Vorbild:

Michael Jackson. Ich möchte tanzen können wie er, kann es aber bis heute nicht. Mein bester Entscheid:

Eine solide Ausbildung als Fachmann Gesundheit samt Berufsmatur zu absolvieren. Der Musiktraum war zwar schon früh da, aber gerade als Künstler sollte man ein zweites Standbein haben.

Mein schlimmster Moment:

Ich liess mich auf eine Benefiz-Veranstaltung ein, die keine war. Die Veranstalterin sagte, sie wolle die Einnahmen krebskranken Kinder spenden, verschwand aber während des Konzerts mit der Kasse. Text: Andrea Freiermuth Bilder: Fabian Unternährer

MEIN LIEBLINGSMUSIKER

«Justin Timberlake. Er singt auch live perfekt und ist ein super Entertainer. Auch vom Look und Typ her gefällt er mir gut. Er war auch mal im Vorprogramm von DJ Bobo.»

MEINE BIBEL

«Ich koche sehr gern. Das ‹Tiptopf› habe ich noch aus meiner Schulzeit. Toll an diesem Kochbuch ist, dass es vor allem Basisrezepte enthält. Sie dienen als Gerüst für meine eigenen Kreationen.»


MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 28. APRIL 2014

JESSE RITCH | 87

Bild: Michael H. Sinn – sinnart.com

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MEINE CHANCE

«Das Angebot von DJ Bobo, als seine Vorband zu spielen, ist eine einmalige Chance für mich. Zudem bin ich nicht nur Supporting Act, sondern auch als Sänger in Bobos Team. Zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne standen wir im November 2013 bei der Weltpremiere von ‹Circus› im Europa-Park Rust.»

MEINE LIEBSTE

«Sara (23) und ich sind seit fünf Jahren ein Paar. Sie ist meine grosse Liebe und meine härteste Kritikerin.»

MEIN AUTO

«Klein und pfupfig. Das passt zu mir. Ich fahre das Auto seit einem Jahr und konnte alles selber zusammenstellen. Die freie Wahl der Farbe war mir sehr wichtig – schliesslich bin ich YB-Fan.»

MEIN ALBUM

«Für mein zweites Album ‹Get the Groove› haben wir vor bekannten europäischen Sehenswürdigkeiten gedreht – etwa in Berlin, Brüssel und Pisa. Im Clip sieht das ganz locker aus, aber das waren fünf Tage Knochenarbeit.»

MEIN TICK

«Schuhe. Ich mag Mode, und wenn ich am Shoppen bin, kaufe ich zu einem neuen Outfit meistens gleich ein paar passende Schuhe dazu. Ich besitze mehr als 30 Paar.»


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Migros magazin 18 2014 d aa