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6 | Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

MENSCHEN

EDITORIAL

Bubentraum Fussballstar Spezielle Ausfahrt

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Einmal pro Jahr dürfen Hunderte von Muskelkranken mit auf die Töfftour.

Der «Liebes-Ritt»

Atomreaktor für die Hosentasche 30

Das winzige AKW im Keller des Baslers Bernd Krusche.

INTERVIEW

Ich muss jetzt hier einmal ein Geständnis machen: Ich bin zwar ein

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros. ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 daktion@migrosmagazin.ch; redaktion@migrosmagazin.ch; w.migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; ormaltarif * Normaltarif

12 22

Muttertags-Interview mit Gaby Gschwend 34

begeisterter Töfffahrer, aber ich war noch nie an einem Love Ride. Dieser solidarische Töffausflug mit Behinderten im Zürcher Oberland fand immer ohne mich statt, weil ich dachte, mit einer japanischen Honda habe man bei den schweren Jungs mit den Harleys nichts zu melden. Deshalb habe ich auch keinen dieser legendären Pins, die beweisen, dass man bereits an einem der bisher 18 Love Ride teilgenommen hat. Denn seit der zweiten Austragung erhalten die Teilnehmenden an jedem Ride einen Pin mit der Nummer der jeweiligen Austragung. Je tiefer die Nummern der Pins, die man trägt, desto grösser die Ehre. Es gibt sogar Biker, die auf eigene Kosten einen Pin mit der Zahl 1 herstellen liessen, um zu zeigen, dass sie schon beim ersten Ride, an dem es noch keinen Pin gab, dabei waren.

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Der Chef will es wissen Historisches Bild Für einen echten Wettbewerb Gegen die Buchpreisbindung.

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«Aus der Region. Für die Region.»: Machen Sie mit und gewinnen Sie ein Nachtessen in Ihrer Nähe.

Unsere Redaktorin Red Almut Berger hat immerhin einen Pin mit der

Nummer er 6. Quasi ein alter Biker-Hase in Sachen Love Ride, auch wenn wen sie sich, seit sie Mutter ist, fast nicht mehr in den Sattel schwingt. Ihre Recherche zum Porträt über die Gründer Gr des Love Ride war deshalb quasi ein Eintauchen ei Ei in die eigene Biker-Vergangenheit.

Begehrtes Sammlerstück: Den ersten Pin gabs am zweiten Love Ride.

einen spannenden Blick zurück auf die Gründerjahre. Als die di beiden Schöfflisdorfer die ersten 99 Biker zusamm zusammentrommelten und mit ihnen muskelkranken Menschen eine Freude bereiteten. Die jahrelang mit nicht erlahmen erlahmendem Eifer organisierten und lobbyierten und auch heute no noch mitfahren. Die einen Anlass schufen, der heute eine halbe Million Franken für karitative Zwecke zusammenbringt. Und immer noch Hunderte von Behinderten für kurze Zeit glücklich macht …

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Bilder Siggi Bucher, EQ Imges, Martin Guggisberg

In ihrem ihr Porträt über Gabi Müller und Erwin Wyrsch wirft sie

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DIESE WOCHE

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34| Muttertags-Interview mit Gaby Gschwend

Die Psychologin empfiehlt Frauen, keine perfekte Mutter zu sein, sondern auch auf die eigenen Bedürfnisse zu achten.

12| Bubentraum Fussballstar

Tausende von jungen Tschüttelern träumen von der grossen Karriere. Doch der Druck ist gross, die Erwartungen hoch. Schon in den Juniorenligen.

Politisch korrekt Zmörgele Romantisches um vier Uhr Süsse und saure Snacks Für kleine und grosse Seemänner Muttertag ist Blumentag Das neue Barfussgefühl Für eine perfekte Haut Für einen gelungenen Waschtag

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SAISONKÜCHE Scharfer Schoggi-Chili-Kuchen 84 Auf der Bühne brillieren Geschwister Pfister mit gewagten Gags, in der Küche mit scharfer Kombination.

Süsse Versuchungen

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Ob Weiss, Braun oder Schwarz, Schoggi schmeckt einfach gut.

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Tiere: Fische als Alarmanlage

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Wenn aus Bädele Schwimmen wird: Zu Besuch im Kinderschwimmkurs.

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 91

BESSER LEBEN Zeig mir deine Finger, und ich sage dir, wie sexy du bist Outdoor: Am Hang

Familie: Kleine Wasserratten

Krebse, Fische oder Wasserflöhe schlagen präziser Alarm als jede Hightechmaschine.

Auto: Der Ford Mondeo im Test 97 98

Auf den Spuren von Markus Werners Roman «Am Hang»: Der Luganersee von seiner schönsten Seite.

Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Glücksgriff Rätsel/Impressum

21 28 33 113 115

MEINE WELT

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Familie Schmid ist den Mondeo gefahren und sehr angetan.

Peter Marvey

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Der Schwyzer verzaubert die Welt und schwört auf Schweizer Lebensmittel.

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe

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8 | Mig Migros-Magazin Migros ros-Ma -Magaz -Ma gaz 18, 2. Mai Mai 2011 2011

Wahl der besten Spielzeuge Der Spielwaren Verband Schweiz (SVS) hat den Suisse Toy Award ins Leben gerufen, um Schenkenden die Wahl von gutem Spielzeug zu erleichtern. Nun sind alle Kinder eingeladen, die für den Suisse Toy Award beim SVS eingereichten Spielwaren zu bewerten. Unter www.suissetoyaward.ch können sie in sechs Kategorien ihr Spielzeug des Jahres wählen. Die drei bestbewerteten Spielsachen jeder Kategorie werden fürs Finale nominiert. Diese können im Juli von allen Kindern in den Migros-Zentren Westside in Bern und Carouge in Genf ausprobiert und benotet werden. Alle Kinder nehmen automatisch an einem Wettbewerb teil – und können dabei ihr Lieblingsspielzeug gewinnen.

AUS DER REGION MIGROS LUZERN

FRISCH IN DER MIGROS

Frühlingsspinat

Dass Spinat doch nicht so viel Eisen enthält, wie aufgrund eines lange zurückliegenden Rechenfehlers gern propagiert wurde, wissen wir längst. Popeyes Muskelkraft ist damit ein Beweis dafür, dass auch der Glaube an etwas Berge versetzen kann. Doch wir mögen Spinat auch ohne Bodybuilder-Qualität. Denn er ist sehr fein, frisch und vielseitig. Jetzt gibt es in Ihrer Migros die ersten frischen Spinatblätter des Jahres. Unser Tipp: Die jungen Blätter sind ideal für Blattsalatkreationen, etwa mit einer leichten Zitronenvinaigrette.

Bald ist es wieder so weit: Rund 14 000 Sportlerinnen und Sportler rennen am 7. Mai durch die Strassen Luzerns, mit dem Kapellplatz als Ziel vor Augen. Auf ihrem Weg durch die Stadt werden sie von mehr als 20 000 Zuschauern angefeuert. Schon seit 25 Jahren ist die Migros Hauptsponsorin des grössten Laufevents der Zentralschweiz. Nachmeldungen werden bis am Mittwoch, 4. Mai, online unter www.luzernerstadtlauf.ch entgegengenommen, und am Donnerstag, 5. Mai, und Freitag, 6. Mai, können Anmeldungen beim LZ Corner abgegeben werden. Zudem kann man sich bis zwei Stunden vor dem Lauf in der RailCity des Luzerner Bahnhofs anmelden. Weitere News zur Migros Luzern finden Sie ab Seite 91.

Bilder iStockphoto, Nik Hunger

Stadtlauf


MIGROSWOCHE

Beliebte Festivalattraktion: Der Migros-Verkaufsbus.

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Peace, Love und Migros-Bus

Sommerzeit ist Open-Air-Zeit. Mit von der Partie ist auch die Migros.

Z

wischen April und September 2011 finden hierzulande mehr als 150 Musikfestivals und Open Airs statt. Die Migros unterstützt die bekanntesten wie zum Beispiel das Open-Air St. Gallen als Hauptsponsorin − und wartet mit einer besonderen Dienstleistung auf: Im originalen Migros-Verkaufsbus fin-

den die Besucher unter anderem Zahnbürste, Sonnencreme und kultige M-Stars-Artikel. Orange Sonnenschirme sorgen zudem für einen kühlen Kopf. Für den schnellen Hunger ist der MigrosTake Away vor Ort, und in der M-Lounge gibt es feine Fruchtdrinks für die Besucher.

Infos: www.m-festivals.ch

Frühstück für fairen Handel Der 14. Mai ist der Internationale Tag des Fairen Handels. Auch dieses Jahr organisiert die Max-Havelaar-Stiftung ein «Fairtrade Breakfast». Privatpersonen, Vereine, und Institutionen sind aufgerufen, vom 25. April bis 29. Mai 2011 ein Frühstück mit Produkten aus fairem Handel aufzutischen. Auch die Migros bat zu Tisch: Marketing-Chef Oskar Sager traf sich zum Frühstück mit Max-HavelaarGeschäftsleiter Martin Rohner, um sich über die weitere Zusam-

menarbeit betreffend fairen Handels auszutauschen. Die Migros bot hierzulande als erste Detailhändlerin Max-Havelaar-Produkte an und unterstrich so einmal mehr ihre Pionierrolle in Sachen Nachhaltigkeit. Fairer Handel ermöglicht Bauern in der Dritten Welt, unter menschenwürdigen Bedingungen zu arbeiten. 2010 erzielten MaxHavelaar-Produkte in der Migros einen Gesamtumsatz von 82 Millionen Franken. Mehr auf Seite 69.

Gedankenaustausch: Migros-Marketingchef Oskar Sager (links) und Martin Rohner, Max-Havelaar-Geschäftsleiter.

ZAHL DER WOCHE

7,3 Millionen

Für die Schokoladenindustrie ist Ostern neben Weihnachten das wichtigste Datum im Jahr. Dann laufen die Maschinen heiss. Für die diesjährigen Ostern hat die zur Migros-Industrie gehörende Chocolat Frey AG rund 7,3 Millionen Osterhasen produziert. Insgesamt hat sie 2700 Tonnen Osterschokolade hergestellt.


© 2011 The Coca-Cola Company. Coca-Cola, the Contour Bottle and the Dynamic Ribbon are registered trademarks of The Coca-Cola Company.

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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Die «Super Constellation» auf dem Flughafen Lahr in Deutschland.

MM 16: «Ode an Bänz Friedli», Leserbrief zum Hausmann.

Der Hausmann der Nation Lieber Bänz Friedli, was sagt eigentlich Ihre Frau zu den öffentlichen Liebeserklärungen? Wenn die Leserbriefschreiberin Bürge wüsste, wie oft der Herr Friedli sich schon die Mühe gemacht hat, mir persönlich zu schreiben. Leider gingen die Lesungen in Thun und an anderen Orten ohne mich über die Bühne, habe ich mir doch im Februar beim Äste auflesen einen dreifachen Knöchelbruch zugezogen und mache nun wieder erste Gehversuche. Dabei war ich so froh, dass meinen Kindern und Enkeln und Friedlis Kindern in den Sportferien nichts passiert ist. Also, weiter so, es chunt scho guet. Heidi Burkolter,

4581 Küttigkofen

MM 15: «Die Leute haben genug von der Zunahme des Gedränges», Interview Philipp Müller zur Einwanderung.

Und jetzt? Keine Lösung aufgezeigt

Bild Basile Bornand

Philipp Müller jammert, ohne auch nur an einem einzigen Punkt aufzuzeigen, wie das Problem der Zuwanderung gestoppt werden könnte. Die Schweiz muss sich nicht wundern, dass immer mehr Menschen hierherkommen möchten, wo es doch nirgends auf der Welt schöner und sicherer ist. Es gibt nur einen Ausweg: Gerade die reichen Länder müssen alles dafür tun, dass die Armut auf der Welt ein Ende nimmt. Erst wenn die Lebensbedingungen auch für die armen Schlucker auf dieser Erde spürbar besser sind, werden die Migrationsströme kleiner werden. Tonja Jünger,

8057 Zürich

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MM 17: «Super Connie fliegt wieder», Bericht über die 54 Jahre alte «Super Constellation».

«Niemand überlebte den Absturz in Brüssel» In den Fünfzigern war mein Vater ein Vielflieger, vor allem von Deutschland in die Schweiz und in die USA. Er flog auch immer wieder mit der «Super Constellation». Diese hatte Probleme beim Ausfahren des Fahrwerks. Es musste oft «herausgeschüttelt» werden. Das «Herausschütteln» wurde etwa bei der Lufthansa in der Nähe von Mainz geübt. Bei solch einer Übung sackte die Maschine ab, die ganze Besatzung starb. Bei einem Flug in die USA hatte der Pilot das Auftanken in Shannon, Irland, unterlassen, um Zeit zu sparen. Plötzlich, über dem Atlantik wurde es meinem Vater kalt. Weil sie in einen Schneesturm geraten seien, flögen sie tiefer, und um Treibstoff zu sparen, sei die Heizung ausgeschaltet worden. Zu Beginn der Sechzigerjahre flog mein Vater (wieder einmal) in die USA. Die «Super Constel-

lation» war fast leer. Beim «Herausschütteln» konnte mein Vater abwechselnd links und rechts die Landebahn sehen. Da die Maschine fast leer war, gelang das Kunststück. Kurze Zeit später flog der Freund meines Grossvaters und Gründer der Firma Elegance Rolf Offergelt GmbH, Herr Rolf Offergelt, von den USA nach Europa. Es war derselbe Pilot und dieselbe Besatzung wie bei meinem Vater. Die Maschine war vollbesetzt, und an Bord war auch die Mannschaft der tschechischen Eislauf-Nationalmannschaft. Beim Landeanflug auf Brüssel-Zaventem sackte die

Maschine vor den Augen der Ehefrau ab – niemand überlebte das Unglück. Zu Lebzeiten sagte Herr Offergelt des Öfteren, es würde ihm nichts ausmachen zu sterben, dann würde er sich mit Herrn Essers unterhalten. Tatsächlich liegen die Gräber des Herrn Offergelt und meines Grossvaters, Dr. Alfred Essers, auf dem Westfriedhof in Aachen nebeneinander. Seit diesem Erlebnis weigerte sich mein Vater zu fliegen: Zweimal im Leben habe er Glück gehabt, ein drittes Mal möchte er sein Schicksal nicht herausfordern.

Udo Adrian Essers, 8700 Küsnacht

«Zweimal im Leben habe er Glück gehabt, ein drittes Mal möchte er sein Schicksal nicht herausfordern.»

Udo Adrian Essers, 8700 Küsnacht

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


12 | Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Den grossen Traum vor Augen

Eltern, Trainer, Spieleragenten und Klubverantwortliche — alle wollen etwas von ihnen. Talentierte Fussballjunioren wie Dimitri Volkart stehenn heute schon früh unter Druck. Nur wenige kommen damit zurecht.

E

ine halbe Stunde vor Spielbeginn rennen die Buben über den Platz. Unter den wachsamen Augen des Trainers spielen die Feldspieler auf engstem Raum ein kleines Mätschli gegeneinander. Zur gleichen Zeit wärmt sich der Torhüter mit dem zweiten Trainer für den Match auf. Dann steigt die Anspannung. Auf dem Sportplatz Buchlern in Zürich Altstetten geht es zu wie vor einem Super-League-Match. Unmittelbar vor dem Anpfiff schliessen sich die Spieler zu einem Kreis und brüllen einen Schlachtruf. Jetzt gilt es ernst. Dabei steht nur ein Freundschaftsspiel auf dem Programm: die Zürcher Letzikids gegen das Team Aare/Rhy, und die Spieler sind erst elf, zwölf Jahre alt. Der Match ist eine klare Sache, die Zürcher führen nach einer halben Stunde bereits 4:0. Die Spannung ist weg, doch locker wird es deswegen nicht. Das Trainerduo fordert von der Seitenlinie aus lautstark Disziplin von seinen Kids. «Alex, nicht zu weit», «Dimi, Ball annehmen», «Ibis, zeig dich». Die Kleinen träumen davon, Profis zu werden – und stehen unter Druck wie die Grossen. Denn sie sind einer permanenten Ausscheidung unterworfen. Immer wieder kommen Buben von ande-

ren Klubs, die gerne beim grossen FC Zürich spielen möchten, zu einem Probetraining vorbei; wer gut ist, darf bleiben – und verdrängt früher oder später einen der Bisherigen. Aktuell gehören 28 Jugendliche dem U-12-Kader an, die Trainer bieten dann die jeweils benötigten Spieler für die Einsätze auf. Auf die kommende Saison hin steigen die Spieler in die U-13-Abteilung der FCZ-Academy auf und werden auf ein A- und ein B-Team verteilt. Marco Bernet, Leiter der Letzikids, beteuert, dass weiterhin zusammen trainiert wird, die Teams durchlässig sind, die B-Spieler auch im A-Team zum Einsatz kommen sollen und umgekehrt. Die Kinder sollen Zeit haben, um sich zu entfalten. Und doch will

natürlich jeder im A-Team mit dabei sein.

Dimitri Volkart schiesst erfolgreich Tore

Das motiviert die Elf- bis Zwölfjährigen wie Dimitri Volkart mächtig. Der Fünftklässler freut sich darauf, drei Mal pro Woche ins Training zu gehen, nimmt Nässe und im Winter Kälte in Kauf und verbrachte mit den meisten seiner Teamkollegen im Februar eine Ferienwoche in einem Trainingslager in Näfels GL. Der Lohn für die Anstrengungen sind die Tore, die der offensive Mittelfeldspieler regelmässig schiesst; im Match gegen das Team Aare/Rhy gelingen ihm gleich vier in den 60 Minuten, während derer er auf dem Platz steht.

Entschädigung für Ausbildung

Ausbildung kostet, deshalb müssen Klubs, die Nachwuchsspieler übernehmen, deren bisherige Vereine entschädigen. Ein Transfer innerhalb der U-Mannschaften kostet den neuen Klub 40 000 Franken pro Spieler ab zwölf Jahren und pro Ausbildungsjahr. Wesentlich weniger Geld erhalten Vereine ausserhalb der U-Meisterschaft. 550 Franken pro Ausbildungsjahr beträgt hier die Entschädigung, die ein U-Klub zu entrichten hat. Kein Wunder, beklagen sich unterklassige Vereine, die früher ab und zu 18- oder 20-jährige Talente an Spitzenklubs verkaufen konnten. Sehr viel mehr Geld fliesst bei internationalen Übertritten. Seit 2010 müssen Topklubs dem bisherigen Verein eine Entschädigung von 90 000 Euro pro Ausbildungsjahr ab dem 12. Altersjahr bezahlen.

Ein volles Programm: Fünftklässler


MENSCHEN NACHWUCHSKICKER

Dimitri Volkart vom FC Z端rich trainiert drei Mal pro Woche. Und am Wochenende kommt jeweils noch ein Spiel dazu.

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14 | Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Rund 50 Zuschauer verfolgen den Match auf den Buchlern – vor allem Eltern von Spielern. Sie applaudieren freudig, wenn das Team ihres Sohnes wieder einen Treffer erzielt hat. Wenn man sich mit den Erwachsenen unterhält, spürt man schnell die Spannung, unter der sie stehen. Die bevorstehende Selektion beschäftigt sie wie andere Eltern die Frage, ob ihr Kind den Sprung ins Gymi schafft. Zugeben würden sie es nicht. Aber alle sind der Meinung, ihr Sohn sei besonders talentiert und gehöre zur besseren Hälfte – und alle denken, andere Spieler würden von den Trainern bevorzugt. «Die Eltern sind uns immer im Nacken, weil sie ihre Kinder in den Profifussball bringen wollen», sagt Letzikids-Leiter Bernet. Er habe von Eltern auch schon konkrete Geldangebote erhalten, damit er ihr Kind besonders gut behandle. Natürlich habe er diese Offerten abgelehnt. Der Beitrag, den die Eltern zu leisten haben, ist ein anderer: Sie müssen ihre Sprösslinge zum Training bringen und an die Spiele begleiten. Sie müssen bei der Ferienplanung Rücksicht nehmen auf Spieltermine und Trainingslager. Es gibt auch Eltern, die ihre Kinder mit fussballerischen Nach-

hilfestunden fördern – sei es, dass sie diese als ehemalige Fussballer selbst erteilen, oder sei es, dass sie einen Trainer dafür bezahlen. «Ich war froh um engagierte Eltern», sagt der Schriftsteller Wolfgang Bortlik, der einige Jahre als Juniorentrainer bei Old Boys Basel wirkte. «Und ich ärgerte mich über jene, die sagten: ‹S isch doch nur e Spiil.› Das ist es nicht. Es geht um viel mehr.»

Straff organisierter Spitzenjuniorenfussball

Zahlen verdeutlichen den Wettbewerb, der hier stattfindet: 130 000 Kinder und Jugendliche sind in der Schweiz im Breitenfussball aktiv, 3000 im Spitzenfussball der 13- bis 18-Jährigen. Das Ausbildungssystem ist wie eine Pyramide aufgebaut. Auf der Stufe U-14, der ersten mit einer nationalen Meisterschaft, spielen 40 Teams mit, in der U-18-Meisterschaft noch 16 Teams. Die Spitze der Pyramide bilden die rund 300 Arbeitsplätze, die der Schweizer Berufsfussball für Spieler bietet. «Die Leistungskomponente gehört zur Ausbildung, sonst hat man international keine Chance», sagt Peter Knäbel, seit 2010 Technischer Direktor des Schweizerischen Fussballverbandes. Die Unterteilung in Brei-

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MENSCHEN NACHWUCHSKICKER

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Der Weltmeister-Torschütze

Haris Seferovic (19) ist Stürmer bei der AC Fiorentina und im U-19-Nationalteam.

H

aris hat einen starken Charakter. Er weiss genau, was er will», sagt Haris’ Vater Hamza Seferovic. Deshalb glaubt der Vater, dass der Sohn sich durchsetzen wird. Eineinhalb Jahre sind vergangen, seit Haris Seferovic Schweizer Fussballgeschichte machte: Er schoss im Final der U-17-Weltmeisterschaft im November 2009 zum 1:0, das der Schweiz den

WM-Titel brachte. Wenig später wechselte der Stürmer aus Sursee LU von den Grasshoppers nach Italien zum Serie-A-Klub Fiorentina. Dort geschah, was Kritiker des Transfers prophezeit hatten: der junge Seferovic, der bei GC in der Super League gespielt hatte, landete im Nachwuchsteam. Inzwischen gehört er zum Kader der ersten Mannschaft, spielt aber meist mit den Reserven. Erst

Hoffen auf eine grosse Karriere ihres Sohnes Haris: Sefika und Hamza Seferovic im Zimmer ihres Sohnes in Sursee.

zweimal, in Cup-Partien, kam er im Fanionteam zum Einsatz. «Man muss Geduld haben und gut arbeiten, dann kriegt man seine Chance – und die muss man dann packen», sagt der 19-Jährige am Telefon. Er müsse an seinem Kopfballspiel und an der Technik des rechten Fusses arbeiten. Natürlich vermisse er seine Familie, aber das Leben und das Essen in Florenz seien super. Seit Kurzem bewohnt er eine Zweieinhalbzimmerwohnung unweit des Stadions.

Wegen der Distanz nach Italien statt nach England

Fussball war immer sein Leben: Sechsjährig, trat er dem FC Sursee bei, als er zehn war, kam das erste Angebot des FC Luzern. Mit 13 gehörte Haris Seferovic zu den Ersten, die in die Akademie des SFV in Emmen aufgenommen wurden; als die zweijährige Ausbildung vorbei war, wechselte er zu den Grasshoppers. Das bedeutete Abschied von zu Hause. Er wohnte mit Kollegen im GC-Campus in Niederhasli ZH

und absolvierte nebenbei eine KV-Lehre. Diese brach er dann nach dem Gewinn des WM-Titels ab: «Der Vater fand, ich solle jetzt voll auf den Fussball setzen.» Verschiedene Angebote kamen, und dass sich die Seferovics für Italien und gegen England entschieden, hatte auch mit der Distanz zu tun: Die 580 Kilometer von Sursee nach Florenz liegen gerade noch drin, um den Sohn jeden Monat für ein paar Tage zu besuchen. Wäre GC noch ein Spitzenklub, so wäre er vermutlich gegen einen Transfer gewesen, sagt Vater Seferovic zum umstrittenen Wechsel seines Sohnes. Ob die Ablösesumme tatsächlich zwei Millionen Franken betragen hat, wie oft kolportiert wird, mag er nicht bestätigen. Profitiert habe vor allem GC – der SeferovicAnteil habe nur fünf Prozent betragen. Jedenfalls arbeitet der gebürtige Bosnier weiterhin Schicht im Swiss-Steel-Werk von Emmenbrücke, seine Frau Sefika bei Calida in Sursee.

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MENSCHEN NACHWUCHSKICKER

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

ten- und Spitzenfussball bei den Jugendlichen wurde vor 15 Jahren eingeführt; dies hat den Schweizer Nachwuchsfussball international konkurrenzfähig gemacht. Belege dafür sind der U-17-Weltmeistertitel 2009 und der U-17-Europameistertitel 2002. Zur Förderung von Talenten hat der Schweizerische Fussballverband zusammen mit der Credit Suisse seit 2005 drei Zentren (und dazu eines für Fussballerinnen) mit insgesamt 55 Plätzen eingerichtet; die Jugendlichen werden dort fussballerisch und auch schulisch ausgebildet, spielen aber am Wochenende jeweils mit ihren Stammklubs (siehe auch Porträt Haris Seferovic, Seite 15). Zugleich haben auch manche Super-League-Klubs ihre Nachwuchsabteilungen massiv ausgebaut. Vorbilder waren Ajax Amsterdam und der FC Barcelona, die seit vielen Jahren zahlreiche Nachwuchsleute in ihre Fanionteams brachten.

Ein grosser Moment: Im Januar unterschrieb Martin Angha bei Arsenal seinen ersten Profivertrag. Gemeinsam mit Berater Paul Bollendorff (links) und Trainer Arsène Wenger.

Die Klubs investieren viel Geld in den Nachwuchs

Ausbildung kostet Geld, und so dominieren in der Nachwuchsmeisterschaft die gleichen Klubs wie in der Super-League – jene mit dem grössten Budget. Nummer eins ist auch hier klar der FC Basel, gefolgt vom FC Zürich und den Young Boys. Basel und Zürich beschäftigen in ihren Nachwuchsabteilungen zurzeit je 48 Trainer und Betreuer – wobei die Mehrzahl teilzeitlich angestellt ist. Der FCZ lässt sich seinen Nachwuchs jährlich rund 2,3 Millionen, der FCB gar «3 bis 3,5 Millionen» kosten, wie Basel-Sprecher Josef Zindel sagt. Teil der Aufwendungen sind neben den Lohn-, Reise- und Infrastrukturkosten auch Ausbildungsentschädigungen für Talente, die von anderen Vereinen übernommen werden (Box Seite 12). «Wir wollen möglichst viele Spieler in die erste Mannschaft nachziehen», sagt FCB-Sprecher Zindel. Dass die eigenen Nachwuchsteams die U-Meisterschaften dominieren, sei hingegen kein Ziel, sondern Nebeneffekt. «Die besten Nachwuchsleute zu haben und von jedem Jahrgang zwei oder drei Spieler ins

Der Arsenal-Captain

Martin Angha (17) ist Verteidiger bei Arsenal und im U-18-Nationalteam.

M

an kann sich in allem verbessern. Es gibt nichts, bei dem man sich nicht verbessern kann.» Das ist Martin Anghas Antwort auf die Frage, worin er noch besser werden könne. Dabei hat er es schon weiter gebracht als die allermeisten Jungfussballer. Am 22. Januar, seinem 17. Geburtstag, unterschrieb er bei Arsenal London seinen ersten Vertrag als Profi. Das bedeutet, dass Angha für seine Trainings und für seine Spiele bezahlt wird. Wie viel Geld er bekommt, will er nicht verraten. Aber es bedeutet keineswegs, dass seine

Ausbildung schon abgeschlossen wäre. Werktags besucht er jeden Nachmittag das College auf dem Arsenal-Trainingsgelände im Norden von London; nebst Fussballtheorie, die auch Trainingsmethoden und Ernährung umfasst, stehen Fächer wie Englisch und Mathematik auf dem Programm. «Arsenal ist punkto Ausbildung der beste Klub Europas. Es ist wie eine Uni», sagt Paul Bollendorff, Anghas Berater. Junge Männer aus der ganzen Welt, vor allem aber aus Grossbritannien, trainieren hier. Der Klub kommt für alle Kosten auf und zahlt den Nach-

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wuchsleuten unter 17 ein Taschengeld. Angha wohnt mit einem Kollegen bei einer Gastfamilie. Für Berater Bollendorff ist sein Schützling eine «Persönlichkeit». Ein Beleg dafür ist, dass Angha Captain von Arsenals U-18-Team ist, mit dem er spielt. Aber manchmal steht er auch in der zweiten Mannschaft im Einsatz. Der Sohn einer Schweizerin und eines Kongolesen spielte, seit er zehn Jahre alt war, bis Ende 2009 beim FC Zürich. Bei einem Turnier traten die U-16-Fussballer des FCZ gegen ihre Alterskollegen von Arsenal an. Danach bemühten sich die Londoner sofort um ihn, riefen Anghas Mutter an. Diese holte sich bei der Fifa Rat, die ihr die Agentur Onegoal in Zürich empfahl. Für diese arbeitet Paul Bollendorff, der dann den Transfer abwickelte. Der FC Zürich liess Angha ungern ziehen. «Er hätte es bei uns einfacher gehabt», glaubt FCZ-Sportchef Fredy Bickel. Aber Angha habe «alle Voraussetzungen dafür, dass er es schaffen kann.» «Der Wechsel war ein Riesenschritt, die Umstellung war gross», sagt Angha. «Aber es gefällt mir total.»


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erweiterte Kader der ersten Mannschaft zu bringen», lautet auch das Ziel beim FC Zürich, wie Albert Hohl, Nachwuchstrainer, sagt. Je früher man ein Talent erkenne, desto besser könne man es fördern. In der Wirtschaft würde man das, was auf den Nachwuchsplätzen geschieht, «War for Talents» nennen. Auch wegen der Kosten, die Ausbildungsentschädigungen bewirken, werden daher bereits neunjährige Buben «gescoutet», also systematisch beobachtet und abgeworben. Tatsache ist, dass die Jugendlichen hart gefordert werden. Die 13-jährigen Spitzenjunioren trainieren bereits vier Mal pro Woche jeweils eineinhalb Stunden, die 15-jährigen fünf Mal. Lauftraining, Konditionstraining, Geschicklichkeit, Wahrnehmung, Spezialtraining für die Torhüter, für die Verteidiger, für die Stürmer. Geblödelt wird nicht, volle Konzentration ist gefordert, wie ein Augenschein im Training der U-15 des FC Zürich im Zentrum Heerenschürli in Schwamendingen zeigt. Disziplin ist spürbar wichtig, auch neben dem Platz. Respekt und Fairness werden überall verlangt, ebenso eine ausgewogene Ernährung. Und wenn sie sich zu Spielen besammeln, haben die Jugendlichen uniformiert in den Trainingsanzügen zu erscheinen. Die Trainer führen Buch über das Tun und Können ihrer Schützlinge. Beim FC Zürich etwa halten die Ausbildner zweimal pro Jahr ihre Beobachtungen in Leistungsbewertungen fest, formulieren Zielsetzungen. Ab der Stufe U-14 wird hart selektioniert. Nur die wenigsten Nachwuchsfussballer können tatsächlich Profis werden; darum legen Klubs wie auch der Verband Wert darauf, dass die Jugendlichen parallel zu ihrer fussballerischen Ausbildung eine Berufsausbildung absolvieren. Eltern sehen das nicht immer so. «Wenn er es in die U-17 schafft, dann ist fertig Gymi», sagt ein Vater eines Spielers am Rande des U-16-Spieles GC gegen YB. Man müsse den Talenten Vertrauen geben. Und ein anderer Vater überlegt sich, den Sohn in eine private

Schule zu stecken, damit dieser Zeit für das intensive Training hat – und das Schulgeld von rund 30 000 Franken pro Jahr selbst zu berappen.

Secondos setzen eher alles auf die Karte Fussball

Der Wettbewerb ist hart. Das spürt man am Rand eines U-16-Meisterschaftsspiels noch deutlicher als innerhalb der Mannschaften. Die Zuschauer, also die Eltern, ärgern sich lautstark über den Schiedsrichter, über gegnerische Spieler – und etwas leiser – über Mitspieler, die dem grossen Talent, über das der eigene Sohn verfügt, nicht genügen. Auffallend ist, dass Spieler mit ausländischen Wurzeln in der Mehrheit sind. Sind sie talentierter? Die Standardantwort der Beteiligten lautet: Nein, die Secondos setzen entschlossener auf die Karte Fussball als die typischen Schweizer Jungen. «Manche Secondos haben auch gar keine andere Chance, weil sie im Berufsalltag ausgegrenzt werden», sagt Morris Vock. Der 20-jährige Kleinkinderzieher begann als Bub beim Zürcher Quartierklub FC Seefeld mit dem Fussball. Er träumte davon, Profi zu werden, und erhielt zwei Angebote vom Grasshopper-Club, seinem Lieblingsverein. Doch seine Mutter war dagegen. Sie fand, neben dem Training bliebe zu wenig Zeit für die Schule. Mit 15 Jahren wechselte der Verteidiger dann doch noch in die U-Liga, zum FCZ. Nach einem halben Jahr aber verletzte er sich im Training am Knie. Das Gelenk erholte sich nicht mehr – der Traum war ausgeträumt. Vock erinnert sich an einen «extrem harten Konkurrenzkampf» mit vollem Einsatz in jedem Training und Provokationen innerhalb des Teams. Und dass er in einem halben Jahr beim FCZ «so viel gelernt hat wie nirgends sonst, nämlich sich zu wehren und sich durchzusetzen». Jetzt hofft Morris Vock, dass die Operation seines Knies gut geht und er danach wieder in der ersten Mannschaft des FC Seefeld spielen kann – in der 2. Liga. Text Michael Lütscher Bilder Siggi Bucher

Sekschüler und YB-NachwuchsGoalie Leo Kiener will nächstes Jahr mit dem Sport-KV beginnen.


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Der Herr der Lüfte

Leo Kiener (16) ist Torhüter bei YB und in der U-16-Nationalmannschaft.

L

eo Kiener ist ein Torhüter, wie man ihn sich vorstellt: gross, ballsicher, gut im Stellungsspiel. Einer, der seine Vorderleute mit scharfen, lauten Zurufen dirigiert und kaum einen Schuss passieren lässt.

Viele Absenzen wegen des Trainings

Sekundarschüler Kiener ist Torhüter der U-16-Mannschaft der Berner Young Boys und einer der Goalies des Schweizer U-16Nationalteams. Stefan Freiburghaus, der Juniorenobmann der Young Boys, sagt, «Leo Kiener hat sehr gute Voraussetzungen, Profi zu werden.» Natürlich liege dieses Ziel noch weit weg, aber er befinde sich auf einem sehr guten Weg. Kiener sei talentiert, zeige eine grosse Leistungsbereitschaft und sei sehr

wettkampftauglich: «Wenn es darauf ankommt, bringt er Höchstleistungen.» Neben dem Platz ist der bald 16-Jährige ein freundlicher, eher scheuer Bursche, der mit leiser Stimme spricht. Ja, er wolle Profi werden, ja, man müsse auch im Training voll ran, sonst komme man nirgends hin. Mit fünf Jahren begann er, Fussball zu spielen, beim FC Breitenrain, einem Berner Quartierklub. Der Vater trieb auch Sport – er spielte bei Lyss in der Nationalliga B Eishockey. Durch den Sohn kam er zum Fussball und ist heute Juniorenobmann des FC Breitenrain. Natürlich sieht er sich die Spiele von Leo immer an und schreibt Dispensationsgesuche an die Schule, wenn dieser wieder mal in ein Trainingslager der U-16-Nati einrücken muss. Auch sonst fehlt Leo öfters in der Schule: Um kein Training zu verpassen, ist er jede Woche von mehreren Lektionen dispensiert. Ab Sommer nächsten Jahres wird Leo Kiener das Sport-KV besuchen, in dem der Stoff gemächlicher vermittelt wird: Statt drei dauert es vier Jahre. So bleibt mehr Zeit für den Fu Fussball. Spielervermittler haben den jungen Kiener be schon sc zu kontaktieren versucht, ve via Facebook. Aber er braucht keinen. Ab Lieber will er es bei den Li Young Boys in die erste Yo Mannschaft schaffen, als Ma bei einem ausländischen be Grossklub als einer von Gr vielen zu landen. vi


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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

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Wichtiger Rang Trotz einer 0:12-Kanterniederlage gegen Kanada beendete das Eishockey-Natiteam der Frauen die WM in Zürich und Winterthur auf dem respektablen sechsten Platz. Viel zum Erfolg beigetragen hat die erst 22-jährige Florence Schelling. Sie ist seit 2006 Stammgoalie der Nati und spielt seit 2008 für die Bostoner Northeastern University. Ihr Bruder Philippe (26) stürmt bei den ZSC Lions.

MANN DER WOCHE

Bilder iStockphotos, Melanie Duchene/EQ Images

Wichtiger Fund Ein Team um den Immunologen Burkhard Becher (42) von der Uni Zürich hat einen Schlüsselfaktor für die Entstehung der Multiplen Sklerose (MS) entdeckt. Der Botenstoff GM-CSF ist für die Krankheit verantwortlich, zumindest bei Mäusen. «Die Erkenntnisse bringen uns ein Riesenstück weiter. Wir verstehen jetzt viel besser, wie eine entzündliche Läsion im Gehirn entsteht», sagt Burkhard Becher.

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WAS TUN GEGEN VELOROWDYS?

«Ich verurteile Gewalt auf der Strasse» Am Ost Ostersonntag ta st starbb ein 82-jähriger Fussgänger nach einer Attacke eines Velofahrers in Dübendorf ZH. Bern büsste letztes Jahr mehr als 1600 Radfahrende, einige hat die Stadt sogar verzeigt. «Wir vertreten nicht die Interessen der Velorowdys», sagt aber Christoph Merkli (49), Geschäftsführer des Vereins Pro Velo Schweiz. Christoph Merkli, haben Sie die Velofahrer eigentlich noch im Griff?

Der Vorfall in Dübendorf hat auch mich erschüttert. Ich verurteile Gewalt auf der Strasse – wobei es unter allen Verkehrsteilnehmern unflätige Leute gibt. Wir vertreten aber die Interessen der Velofahrer, nicht diejenigen der Velorowdys. Innerhalb von 15 Minuten ignorierten in Bern 22 von 28 Velofahrern das Rotlicht. Pro Velo Bern sagt, dass es in gewissen Situationen sicherer sei, sich nicht an alle Vorschriften zu halten. Fordern Sie Ihre Leute zum Missachten der Verkehrsregeln auf?

Ich unterstütze solche Aussagen nicht. Unsere Verkehrsregeln dienen grundsätzlich der Sicherheit, obschon es zu heiklen Situationen kommen kann. Wann?

Etwa auf Kreuzungen mit Vollgrün oder Kreiseln. Dieser ist eigentlich eine gute Einrichtung, um die Sicherheit zu erhöhen. Nur kommt es immer wieder vor, dass Velofahrer abgedrängt werden. Das liegt nicht am Kreisel, sondern an der Fahrweise der

Verkehrsteilnehmer. In einzelnen Quartieren können Stoppsignalisationen zudem unsinnig sein. Die Velofahrer sollen diese also einfach überfahren?

Nein. Aber die Politik muss überprüfen, ob es diese Stoppstrassen wirklich braucht. Ideal wäre, einen Stopp für Autos zu erfinden, der für Velos durchlässig wäre. Bei den Lichtsignalen existiert das schon: grün für Velos und rot für andere Verkehrsteilnehmer. Velofahrer, die Fussgänger vom Trottoir verdrängen, Bergwanderer, die sich vor Mountainbikern retten müssen. Was unternimmt Pro Velo Schweiz gegen diese Verwilderung der Sitten?

Für uns ist wichtig, die Flächen gut zu organisieren. Die Velofahrer sollen auf der Strasse fahren und dort ihre Radspur haben. Es kann nicht sein, dass sie aufs Trottoir geschickt werden, weil es auf der Strasse zu wenig Platz für die Autos hat. Bei Tempo 50 braucht es eine Trennung vom motorisierten Verkehr – mit Radstreifen oder Radwegen. Viele Velofahrer ziehen aber das Trottoir vor.

Velofahrer und Fussgänger müssen sich an die Regeln halten. Ich bin dagegen, dass Velofahrer aufs Trottoir ausweichen und dort die Fussgänger bedrängen. Ein positives Beispiel ist das Limmatquai in Zürich: Dort wurde die Strasse für die Velofahrer sicherer gemacht. Die Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, damit das Velofahren sicher ist.

Braucht es mehr Polizeikontrollen?

Ich habe nichts gegen Kontrollen beim Veloverkehr. Nur muss die Polizei die Verhältnismässigkeit wahren. Vielfach sind Fussgänger und Velofahrer selbst die Opfer, wenn sie die Verkehrsregeln

«Ab 2012 wird das Velo den Langlaufski gleichgestellt.» missachten. Beim motorisierten Verkehr ist es umgekehrt. Warum nicht eine Radarfalle für Velofahrer?

Dazu müsste die Velonummer so gross wie eine Autonummer sein, damit man sie überhaupt lesen kann. Das ist nicht umsetzbar. Umso mehr, als das Parlament entschieden hat, nach der Velonummer auch die Velovignette abzuschaffen. 2011 wird es wohl zum letzten Mal eine Vignette brauchen. Danach muss jeder Velofahrer eine private Haftpflichtversicherung haben. Ich bedauere das, weil das Velo den Status eines zu registrierenden Verkehrsmittels verliert. Was spielt das für eine Rolle?

Das Velo wird den Langlaufski gleichgestellt. Die Folge: Die Bevölkerung macht sich weniger Gedanken über Rechte und Pflichten und die Ausrüstung. Interview Reto E. Wild


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E

rwin Wyrsch (64) nimmt seiner Lebenspartnerin Gabi Müller (56) einen weiteren Fotostapel aus der Hand. «Es isch scho e huere geili Ziit gsi, gäll Gabi!» Draussen vor dem Riegelhaus in Schöfflisdorf ZH knattert ein Töfflibueb vorbei, drinnen in der Stube ergiesst sich bereits eine Flut von Fotos und Dias über den Esszimmertisch: grimmige Typen auf heissen Feueröfen, Chromstahl und Nieten zuhauf – und immer wieder die strahlenden Gesichter behinderter Jugendlicher, festgezurrt auf Seitenwagen, Ecomobilen, Trikes. Vier Jahre lang – 1993 bis 1996 – waren der freischaffende Fotograf und die Modegrafikerin aus dem Zürcher Unterland Kopf und Herz des Love Ride Switzerland. Was heute die grösste Bikerbenefizveranstaltung zugunsten muskelkranker Menschen ausserhalb Amerikas ist, nahm vor 18 Jahren eher zufällig in ihrem damaligen Garten seinen Anfang.

Töfffahrer mit Herz Der nächste Sonntag ist für Hunderte von jungen Muskelkranken der Höhepunkt des Jahres. Dann fahren sie auf der grössten Schweizer Töfftour, dem Love Ride, mit. Begonnen hat alles vor 18 Jahren, als Erwin Wyrsch und Gabi Müller eine kleine Bikerparty veranstalteten.

SOLIDARITÄT OLIIDAR

SERIE

Nur eine solidarische Schweiz hat eine Zukunft. Im Jahr der Freiwilligenarbeit stellt das Migros-Magazin Menschen vor, die anderen Menschen helfen.

Ein Programmheft aus Amerika als Initialzündung

Im Frühjahr 1993 schlagen ein paar Kumpels aus der Harley-Davidson-Szene Erwin vor, zur Eröffnung der Saison eine Party zu schmeissen. Dieser, ebenfalls vergifteter Biker, ist sofort einverstanden, vorausgesetzt, es dürfen auch Nichtbiker kommen. Denn, so sagt er heute: «Damals war der Ruf der Motorradclubs bei der übrigen Bevölkerung nicht der beste. Da sollte unser Fest sozusagen eine Brücke schlagen.» Gleichzeitig will Erwin einen allfälligen Gewinn einer guten Sache spenden. Schnell steht fest, dass die Party am Samstag, 1. Mai 1993, bei Erwin und Gabi zu Hause über die Bühne gehen soll. Zu dem Zeitpunkt wohnen die beiden in Bänikon, einem 20-Seelen-Weiler bei Kloten ZH. Noch aber fehlt die «gute Sache». Am 4. März lernt Erwin an einer Bilanzmedienkonferenz, wo er fotografiert, Ernst Dähler kennen. Dähler ist Direktor von Moturis, einer Firma, die

unter anderem Motorradreisen durch die Staaten organisiert. Erwin, mit seiner schwarzen Lederjacke und den Bikerstiefeln ein Exot unter all den Krawattenträgern, überredet den Manager, einen US-Trip als Tombola-Hauptgewinn zu spenden. Bereits einen

Tag später steht er unangemeldet in Dählers Büro in Kloten, um den «Deal» festzumachen. Ernst Dähler ist im Stress und drückt darum Erwin Wyrsch kurzerhand ein Programmheft vom US Love Ride in die Hand, einer Benefizveranstaltung für Muskel-

kranke, die er auf einer Reise in die Staaten kennengelernt hat. Erwin Wyrsch ist begeistert, so etwas hatte er gesucht. Noch am gleichen Tag knüpft er Kontakt zur Schweizerischen Gesellschaft für Muskelkranke, und dann muss erneut Ernst Dähler dran glauben.


MENSCHEN LOVE RIDE

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Ein Ort, zwei Daten: In Bänikon ZH fand am 1. Mai 1993 der erste Love Ride statt. 18 Jahre später posieren hier die Gründer Erwin Wyrsch und Gabi Müller mit ihren Harleys.

Kurzerhand verknurrt ihn Erwin dazu, Oliver Shokouh, den Chairman des Love-Ride-Originals in L.A., anzufragen, ihr Logo für einen Swiss Love Ride zur Verfügung zu stellen. In Bänikon laufen unterdessen die Vorbereitungen auf Hochtou-

ren. Familie, Freunde, Nachbarn steigen mit in die Hosen. Und OK-Mitglied Ruedi Häusermann, Handlungsreisender in Sachen Unterwäsche, preist auf seiner Tour für einmal nicht nur BHs und Hösli an, sondern verteilt auch noch Partyflyer bei den Har-

ley-Davidson-Händlern und den Schweizer Motorrad Clubs.

Velorennen bei Rafz und Parkchaos in Bänikon

99 auf Hochglanz polierte Harleys stehen schliesslich am 1. Mai 1993 in Bänikon bereit für den ersten

«Ride out», eine rund stündige Ausfahrt. Mit von der Partie: eine Gruppe muskelkranker Teenager, die aufgeregt ihre Rollstühle gegen einen Platz auf einem der Töffs eintauschen. An der Spitze des Trosses fährt neben Erwin eine Gruppe sogenannter Road Blocker. Die «bösen Buben», wie Gabi sie liebevoll nennt, stoppen an den neuralgischen Punkten den übrigen Verkehr. Dennoch kommt es bei Rafz ZH zu einem Zwischenfall, als sich die 99 Bikes plötzlich mitten in einem Strassenvelorennen wiederfinden. Erwin muss heute noch schmunzeln, wenn er an die verdutzten Rennfahrer denkt. Aber auch Gabi und ihre Helfer geraten ins Schwitzen: Über 200 Gäste wollen verpflegt werden. Erwin hat im Vorfeld einen grossen Grill besorgt, in Gabis Küche dampfen die Töpfe. Der Sound kommt aus einer Musikbox, die sonst in der Stube steht und die Erwin kurzerhand in den Garten gestellt hat. 7000 Franken kommen am ersten Swiss Love Ride zugunsten der Schweizerischen Gesellschaft für Muskelkranke zusammen. Ein Erfolg, aber Erwin will mehr, zumal er sich im November in Kalifornien persönlich ein Bild vom amerikanischen Love Ride machen kann. 20 000 Biker auf dem Liebesritt – das muss doch auch in der


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Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Schweiz möglich sein! Erneut lässt er seine beruflichen Kontakte spielen, holt Helfer, Sponsoren, Prominente mit an Bord. Am 1. Mai 1994 sind es denn auch bereits 850 Bikes, die sich unter ohrenbetäubendem Knattern in Bänikon für die gute Sache versammeln. Diesmal genügt Erwin und Gabis Musikbox nicht mehr. Stattdessen rockt Angy Burri mit seinen Apaches, ebenfalls ein Harley-Fahrer, den Erwin Wyrsch schon mehrfach vor der Linse gehabt hat. Der «Ride out» läuft ohne Pannen ab, eng wirds hingegen zu Hause: Die über 1200 Besucher parkieren alle Zufahrtsstrassen mit ihren Autos voll. «Ich rief Erwin aufs Handy an, sie sollten unbedingt in Einerkolonne in den Weiler einfahren», erzählt Gabi, «nicht auszudenken, wenn etwas passiert wäre. Für eine Ambulanz wäre kein Durchkommen mehr

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Sympathie des Flughafenchefs aber auf Autofahrer – das schriftliche Gesuch der Biker auf Nutzung für den Love Ride 3 zumindest schmettert er ab. Nun ist guter Rat teuer, ist es doch schon der 3. März.

Adolf Ogi vermittelt und Peter Fonda fischt

Filmstar Peter Fonda 1995 beim Fliegenfischen in der Schweiz. Damals fuhr er auch beim Love Ride mit.

gewesen.» Ein grösserer Festplatz muss her. Die ins Auge gefasste Pferderennbahn Dielsdorf entpuppt sich als ungeeignet, da sie nicht geteert ist. Anders die Piste des Militärflugplatzes Dübendorf, dort, wo zu dem Zeitpunkt noch

täglich F/A-18-Kampfflugzeuge starten und landen. Erwin wird durch das dortige Treffen der Amiauto-freunde auf das Areal aufmerksam. «Platz zum Versauen», habe es dort, erzählt er seinem OK. Anscheinend beschränkt sich die

Doch Erwin wäre nicht Erwin, wenn er sich so einfach entmutigen lassen würde. Kurzerhand greift er zum Hörer und ruft den damaligen Bundesrat Adolf «Dölf» Ogi an. Diesen hatte er bereits als Direktor des Schweizerischen Skiverbands öfters vor der Kamera gehabt. Und was in dem Fall noch wichtiger ist: Er hatte ihn kürzlich darum gebeten, das Patronat für den Love Ride 3 zu übernehmen. «Dä Dölf» rät ihm, umgehend ganz oben bei Kaspar Villiger, dem Chef des Militärdepartements, ein Wiedererwägungsgesuch einzureichen. Er werde den

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MENSCHEN LOVE RIDE

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

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«Der Love Ride ist ein Anlass mit Herz.» Adolf Ogi, alt Bundesrat und langjähriger Pate des Love Ride.

Die Einnahmen aus dem Fest in Dübendorf und das Startgeld der Motorradfahrer ergeben unterdessen pro Jahr rund eine halbe Million Franken. Das Geld wird verschiedenen Behindertenorganisationen gespendet.

Bilder Gerry Nitsch, Dominic Büttner, Erwin Wyrsch, air-image.ch, Alessandro Della Bella/Keystone

schaft für Muskelkranke geben sie ihren Rücktritt bekannt. «Wie gesagt, es war eine geile Zeit», resümiert Erwin. «Auch wenn meist ich die war, die noch spätabends die WC-Wagen putzen musste», ergänzt Gabi, «schliesslich war es ja für eine gute Sache.»

«Billy Idol an der Spitze des Töfftrosses, das wärs»

Kollega schon mal vorabinformieren. Tatsächlich gibt dieser innert zweier Tage grünes Licht. Und so tummeln sich am 7. Mai 1995 bei schönstem Wetter 2000 Motorräder und 5000 Besucher auf dem Militärareal. «Der Love Ride ist ein Anlass mit Herz, eine eindrückliche Benefiz-Veranstaltung», schreibt Ogi in seinem Grusswort. Eine endlos lange Töffschlange zieht sich schliesslich über die 60 Kilometer lange, neue Rideout-Strecke und lockt unzählige

Zuschauer an die Strassenränder. An der Spitze als Ehrengast: der Hollywood-Star und «Easy Rider» Peter Fonda. Peter Fonda? Erwin grinst. Eigentlich sei der Peter ja gerade auf dem Weg zu einer Angeltour in Patagonien gewesen, erzählt er. Mit dem Versprechen, stattdessen eine Angelpartie in der Schweiz zu organisieren, habe er seinen Töfffahrerkumpel aber schliesslich doch noch «überschnurret», den 3. Love Ride anzuführen. «Und er hat es nicht bereut, hat er doch aus der aargaui-

schen Bünz die grösste Forelle seines Lebens gezogen!» Ein Jahr später, am 5. Mai 1996, sind es dann bereits 3700 Motorräder bei 10 000 Zuschauern – über 150 freiwillige Helfer sorgen für einen reibungslosen Ablauf. «Das war der Zeitpunkt, als Erwin und ich uns entschieden haben, dass künftig andere die Party schmeissen sollen», sagt Gabi, «wir hatten unseren Part geleistet.» Nach der Übergabe des Spendenchecks über 255 000 Franken an die Schweizerische Gesell-

Am kommenden Sonntag werden in Dübendorf wieder über 10 000 Biker erwartet. Auch Erwin und Gabi werden wie jedes Jahr als Ehrengäste auf ihren Harleys mitfahren. Am 6. Mai 2012 wird sich dann der Love Ride Switzerland zum 20. Mal jähren. Was wünschen sich die beiden Gründer zum Jubiläum? «Schönes Wetter!», sagt Gabi. «Billy Idol auf seiner Harley an der Spitze des Töfftrosses», sagt Erwin, «und danach auf der Bühne zum Abrocken!» Vielleicht könne ja das Migros-Kulturprozent Flug- und Hotelkosten für den britischen Rockstar übernehmen? Erwin lacht sein verschmitztes Lachen. Das «Überschnurre», das übernehme er dann schon selber. Almut Berger

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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

OHNE WORTE …

… dafür mit Koffer. Wer trotzdem eine Erklärung möchte: Dieser unbekannte Radprofi pedalte bei der Tour de Romandie in Martigny VS mit seinem Rollköfferchen zum Start. Die 65. Austragung der Velorundfahrt endete am 1. Mai in Genf.

Warum bräunen sich die Handinnenseiten kaum? Weil die Haut dort nur wenige Melanozyten enthält. Das sind Zellen, die bei UV-Strahlung den Farbstoff Melanin produzieren. Zudem setzen wir die Handinnenflächen nur selten direkt dem UV-Licht aus. Hornhaut schützt uns an dieser Stelle vor Sonnenbrand. Sie lässt die UV-Strahlen nicht durch. Das Melanin an der Hautoberfläche hingegen nimmt UV-Strahlen auf und verhindert so, dass diese in tiefere Hautschichten eindringen und Hautzellen zerstören. Trotzdem, einen ausreichenden Schutz vor Sonnenbrand bietet eine solche Sommerbräune nicht.

ZITAT DER WOCHE

«Unglaublich, wie fahrlässig mit diesen Arbeitsplätzen umgegangen wird.» FDP-Präsident Fulvio Pelli (60) setzt sich in einer Medienmitteilung seiner Partei für den Erhalt von 200 Arbeitsplätzen von Rikschafahrern ein. Als ob Pelli keine anderen Sorgen hätte. Das SRG-Wahlbarometer prognostiziert der FDP im Herbst herbe Wählerverluste.

Bilder Dominic Favre/Keystone, Pascal Lauener/Reuters

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30 | Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Atomreaktor im Keller

Die Universität Basel betreibt eine ganz besondere Anlage: Im Keller des physikalischen Instituts steht ein Mini-AKW. Leiter des Projekts ist Bernd Krusche. Trotz eigenem Reaktor ist der Wissenschafter überzeugt, dass die Tage der Atomenergie gezählt sind.

D

as Gebäude hebt sich keineswegs von den anderen Häusern an der Basler Klingelbergstrasse ab. Kein Warnschild, kein Stacheldraht, keine Zugangskontrolle. Die Vögel zwitschern, und auf den Balkonen im Quartier wird Kaffee getrunken. Wer würde in dieser gemütlichen Atmosphäre einen Atomreaktor erwarten? Niemand.

Strom reicht knapp, um den Wasserkocher zu betreiben

Doch im Keller des Physikgebäudes der Universität Basel befindet sich hinter mehrfach elektronisch gesicherten Türen einer von schweizweit drei Forschungsreaktoren. Verglichen mit den Reaktoren, die für die kommerzielle Energieproduktion genutzt werden, ist AGN-211-P ein Zwerg. Gekühlt wird er durch das Wasser, das ihn im Tank umgibt. Denn die produzierte thermische Energie ist klein. «Die maximal zwei Kilowatt Leistung würden nur knapp reichen, um einen Wasserkocher zu betreiben», sagt Kernphysiker Bernd Krusche (55), seit 1999 Professor an der Uni Basel und verantwortlich für den Forschungsreaktor. Der Reaktor sei rund 500 000 Mal schwächer als jener in Gösgen AG. Dennoch löst er bei lokalen Politikern Fragen aus: Zwei Grossräte der Stadt Basel reichten vor Kurzem Interpellationen ein, weil sie sich um die Sicherheit der Bevölkerung sorgen. Die Anlage sei ungefährlich, versichert Krusche.

Drohende Kernschmelze? Unmöglich, dafür reiche die geringe Menge von 2,2 Kilo Uran nicht aus. Radioaktive Wolke? Auch unmöglich, weil kein Wasserstoff produziert werde wie in Fukushima. Erdbeben, Flugzeugabsturz? Der Raum sei ein eigener Brandschutzbereich. Bei einer Zerstörung des Gebäudes könnten schlimmstenfalls die Elemente im Reaktorkern verbogen werden. Doch die radioaktiven Stoffe, die dann austräten, lägen unter dem Grenzwert der Strahlenschutzverordnung. Selbst der unabhängige Experte Christoph Pistner vom ÖkoInstitut Darmstadt beruhigt: «Sogar bei einer Katastrophe wie einem Erdbeben könnte ein derart leistungsschwacher Reaktor nur geringe Mengen radioaktiver Spaltprodukte freisetzen», sagte Pistner im April gegenüber der «Basler Zeitung». Der Reaktor wurde 1958 auf der Weltausstellung in Brüssel als Demonstrationsobjekt präsentiert. Kurz darauf wurde er nach Basel geschafft, wo er seither – nur bei Bedarf – mit den immer gleichen Brennelementen läuft. «Würden wir den Reaktor im gleichen Ausmass verwenden wie jetzt, so könnte er weitere 800 Jahre mit den gleichen Elementen betrieben werden», sagt Krusche. Der Reaktor dient eigentlich zur Ausbildung von künftigen Nuklearingenieuren und Reaktoroperateuren. Weitaus häufiger wird er aber verwendet, um

Lebensmittel wie Gewürze und Tee auf unerwünschte Substanzen zu überprüfen. Der Mann, der mit zwei Kollegen über den Basler Minireaktor wacht, stammt ursprünglich aus Deutschland. Er habe sich schon früh für Physik interessiert, sagt Bernd Krusche. An der Universität Göttingen studierte er Physik, Mathematik und Pädagogik, bevor er 1985 durch seine Studien zu experimenteller Nuklear-Spektroskopie den Doktortitel erlangte. Ein Jahr später trat er eine Stelle als Postdoktorand im französischen Grenoble an. Unter Verwendung eines grossen Forschungsreaktors führte er dort kernphysikalische Experimente durch. Zur Kontrolle legte er sich Jahr für Jahr in den «Bleisarg», wie er es nannte. Eine bleierne, sargförmige Messinstallation, in welcher der Körper auf radioaktive Substanzen gescannt wird. «Angezeigt wurden sowohl körpereigene radioaktive Stoffe, als auch Material, das bei den überirdischen Atombombentests in den 60er-Jahren verbreitet wurde. Und im Jahr nach Tschernobyl wurden auch Substanzen des GAUs angezeigt. Allerdings hatten sich diese im Jahr darauf mehrheitlich verflüchtigt», erinnert sich Krusche.

Tschernobyl war wie ein Auto ohne Bremsen

Warum Bernd Krusche Tschernobyl mit einer relativen, wohl dem Fachmann vorbehaltenen Gelassenheit verdauen konnte, liegt in

der «Singularität des Vorfalls». Der Reaktor in Tschernobyl sei in einer Weise gebaut worden, wie kein Atomreaktor je hätte gebaut werden dürfen. So verstärkte sich aufgrund des Reaktorkonzepts etwa die Kernreaktion noch zu einem Zeitpunkt, als sie hätte unterbunden werden sollen. Zudem sei der Reaktor im Zuge eines Versuchs auf «völlig unerlaubte Art» betrieben worden. «Im übertragenen Sinne war er ein Auto, dem man die Bremsen demontierte, bevor man auf die Autobahn fuhr. Es musste schlimm enden», resümiert Krusche. Von ganz anderer Tragweite ist in Krusches Augen der Vorfall in Japan. Im Gegensatz zu Tschernobyl habe man es in Fukushima wohl nicht wider besseren Wissens darauf ankommen lassen. Aber und für Krusche deshalb ultimativ: «Unter Berücksichtigung der geologischen Verhältnisse hätte man dieses Szenario bedenken können, ja bedenken müssen.» Es stelle sich damit die entscheidende Frage, wie gross die Möglichkeit sei, dass auch andernorts realistische Risiken nicht bedacht worden seien. Was die mittelfristige Zukunft der Atomkraft angeht, zumindest in der Schweiz und Deutschland, steht die persönliche Prognose Krusches nach Japan fest: «Das wars!» Gut möglich also, dass Krusches Minireaktor seine grossen Artgenossen in der Schweiz überdauern wird. Text Beat Matter Bild Matthias Willi


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Bernd Krusche mit seinem Miniatomreaktor. Die Anlage ist völlig ungefährlich, betont der Kernphysiker.

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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

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Schon wieder Fruit crumble …!

Frage: Was ist mühsamer? Wenn

im Businesswagen der SBB, 1.Klasse, ein Baby kräht – oder wenn im FaBänz Friedli milienwagen unübers Bewirten und weit der RutschBewirtetwerden. bahn ein Senior Vice President am Handy saulaut «total uf de Lewel vom Wentschrkäppitel fokussiert, wäisch». Antwort: beides. Alles zu seiner Zeit, alles an seinem Ort. Bin

ich mal allein unterwegs, gönne ich mir durchaus 1. Klasse – mit den Kindern reise ich stets im Familienwagen, wo wir beim Scrabble so laut über unsere Wortkreationen giggeln können, wie uns beliebt. Nur, als ich letzten Donnerstag besagten Waggon ansteuere, den coolen neuen mit dem Dschungelspielplatz, protestiert Hans: «Vergiss es, Vati! Das Gschrei vo dene Chind nääärvt.» Und zerrt mich Richtung Zugsende: «Chumm mir göh i d Erschtklass!» Wo ich dann den total abgeschlafften Uniformierten mit Rollkoffer beobachten durfte, der anscheinend gerade von der Arbeit kam: einen Piloten. Herrschaften! Pardon: Damschaften! War da nicht jüngst wieder so eine alberne Studie, die herausgefunden haben will, dass Piloten die begehrtesten Männer seien? Und zuunterst auf der Skala, weil totally unsexy: der Hausmann. Anzeige

Während er nun so abgefuckt in seinem Sessel

hängt, unser Pilot, denke ich bei mir: Nöö. Kann nicht sein, dass 42 Prozent der Frauen einen Piloten für begehrenswert halten – und nur 1,5 Prozent einen Hausmann. Piloten sind nie zu Hause, und wenn, dann riechen sie ungeduscht und sind so jetlagged, dass mit ihnen im Bett nichts anzufangen ist. Ausserdem sind Frauen ja nicht doof. Die wollen keine Helden der Lüfte, sondern verlässliche Männer. Zum Beispiel solche, die noch wissen, was sie gekocht haben, als die Brechbühls zum letzten Mal zu Besuch waren. Denn nichts ist peinlicher, als zweimal dasselbe aufzutischen. Oder, noch schlimmer: dreimal. Vor vielen Jah-

ren waren meine Liebste und ich einige Male bei Paul eingeladen, einem durchaus liebenswerten Fotografen. Und der tischte dreimal nacheinander Lammgigot auf, gespickt mit Knoblauchzehen. Erstens geriet es ihm nie so recht, und da ich, zweitens, Knobli nicht vertrage, sind mir jene Abende in suboptimaler Erinnerung. Jedenfalls beschlossen wir, uns solle das nicht passieren, und begannen Buch zu führen. Wer regelmässig bei uns zu Besuch war, bekam eine Seite in einem Notizbuch zugeteilt, wo wir

dann unter «Schwiegereltern», «Esther und Christoph» oder «Toni plus momentanes Gspusi» eintrugen: 23. 2. 1994 Olivenbrot, Nudelgratin, Schoggimousse, Barbera d’Asti. 7. 9. 1994 Gurken-Melonen-Suppe, Gschwellti mit div. Salaten, Primitivo, Zwetschgen-Zimt-Glacé. 14. 1. 1995 Raclette. Und so weiter. Solch ein Buch emp-

«Frauen wollen verlässliche Männer.» fiehlt sich umso mehr, als man ja stets während einer gewissen Zeit ein Lieblingsmenü hat, das man dann allen Gästen serviert. (Wer aus unserem Freundeskreis wäre nicht schon in den Genuss meines Kalbsfilets «al rosmarino» gekommen?) Da sind wir unlängst bei Amélie und This zu Be-

such. Während des Apéros (Prosecco und Wasabinüsschen, wie immer) schwadroniere ich, wir würden nie zweimal dasselbe servieren; Amélie errötet. Zum Dessert gibts mit Streuseln überbackene Früchte: Fruit crumble. Zum vierten Mal in Folge. Amélie führt offenbar nicht Buch. Gott sei Dank! Wir hatten uns nämlich schon den ganzen Tag auf ihren Fruit crumble gefreut.


34 | Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

«Die wenigsten Mütter sind

Die Zürcher Psychotherapeutin Gaby Gschwend über den Kontrollwahn der Mütter, Gewalt in der Erziehung. Das grosse Interview zum Muttertag. Gaby Gschwend, Ihr Buchtitel zeigt eine Madonna, die das Jesuskind übers Knie legt und schlägt. Wen wollen Sie damit provozieren?

Ein Buchtitel muss ja ein bisschen gluschtig machen. Und er war für mich mehrdeutig. Mütter ohne Liebe kann heissen: grundsätzlich ohne Liebe oder zeitweise ohne Liebe oder Mütter, die selber nicht geliebt wurden. Ja, die Aussage sollte provozieren. Und haben Sie provoziert?

Erstaunlich wenig!

Versagen nie so gross waren wie heute. Warum?

Bis in die 50er-Jahre sollten Kinder vor allem gehorsam sein und die Eltern achten. Die Mutter hatte im Gegenzug ihre Kinder körperlich richtig zu versorgen und zu Pflicht und Ordnung zu erziehen. Das Verhältnis zwischen Eltern und Kind war unsentimentaler. So wurden zum Beispiel zärtliche Zuwendungen als Schwäche angesehen. Heute sind nicht nur körperlich gesunde und wohlerzogene Kinder gefragt, sondern auch solche, aus denen glückliche, erfolgreiche, sozial kompetente Menschen werden. Und richten solls – die Mutter!

«Väter sind immer noch die Assistenten der Mütter.»

Die Madonna ist die Übermutter. Warum wirkt dieses religiöse Bild in der heutigen Zeit noch nach?

Die Madonna ist sozusagen ein Urbild der Mutter. Dieses wirkt in unserem Unterbewusstsein, und zwar jenseits des Verstandes und der bewussten Überzeugungen. Fatalerweise negiert diese idealisierte Vorstellung aber, dass Mutterliebe neben Nähe und Zärtlichkeit auch Frust, Zorn und Eintönigkeit beinhaltet – wie jede andere Liebesbeziehung auch. Mit welchen Folgen?

Dass sich Mütter schuldig fühlen und sich für nicht normal halten, wenn sie zum Beispiel ihre Kinder mal nicht mögen. Besonders fatal dabei ist, dass sie sich nicht austauschen über diese dunklen Seiten der Mutterschaft, weil sie glauben, dass sie die Einzigen mit solchen Gefühlen sind. Sie schreiben, dass diese Gefühle von Schuld und

Wie erklären Sie sich diese Entwicklung?

In früheren Zeiten waren die Frauen mehr oder weniger ständig schwanger, hatten oft sechs, sieben Kinder. Sie erlebten ihre Mutterschaft sehr viel beiläufiger und distanzierter. Heute haben wir Frauen die Wahl, uns für oder gegen ein Kind zu entscheiden. Sagt eine Frau Ja zum Kind, dann sieht sie sich verpflichtet, dieses Kind optimal grosszuziehen, umso mehr wenn es bei einem Kind bleibt. Diese übersteigerten Erwartungen gehen schon während der Schwangerschaft los. Dann beginnt sich Frau zu fragen, was sie alles zu tun und zu lassen hat. Später folgen die Wassergeburt sowie das Stilldiktat. Das Kind wird zum Projekt, zum Identitätsstifter für seine Mutter. Entsprechend lang wird die Liste potenzieller mütterlicher Verfehlungen.

Ab wann ist eine MutterKind-Beziehung tatsächlich problematisch?

Wenn Gefühle und Verhaltensweisen von Aggression, von Ablehnung, von Gleichgültigkeit dem Kind gegenüber besonders häufig oder in besonderer Ausprägung auftreten. Ähnlich wie beim Thermometer kann man jedoch nicht genau sagen, da hört Hitze auf, und da fängt Kälte an. Es kommt auch auf die kompensatorischen Bedingungen an, ob zum Beispiel ein liebevoller Vater da ist, eine Grossmutter, die Zeit mit dem Kind verbringt. Ein zentraler Bestandteil des Muttermythos lautet aber auch, dass die leibliche Mutter für das Kind immer am besten ist.

Was nicht zwangsläufig der Fall ist. Kinder mögen auch andere Personen als ihre Mütter. Und natürlich können andere Personen ein Kind genauso gut lieben und bemuttern wie die Mutter.

Das heisst auch, dass die Rolle der Mutter überbewertet wird?

Auf jeden Fall. Man hat festgestellt, dass Kinder, die schon früh Gemeinschaftserziehung geniessen, nicht nur keinen Schaden davontragen. Sie entwickeln sich auch sozial besser und haben sogar die engere Familien- und Mutterbindung als Kinder, die exklusiv von ihren Müttern betreut werden. Natürlich kann und will ich einer Mutter nicht vorschreiben, ob sie ihr Kind zum Beispiel in den Hort bringt. Aber sie muss sich schon

fragen, was sie sich davon verspricht, wenn sie meint, dass nur sie allein erziehen kann. Im Hort ist das Kind ein Kind unter vielen, bei der Mutter hat es einen exklusiven Status, ob dieser es schliesslich fitter macht für das Leben, das bezweifle ich doch sehr. Wir haben uns hauptsächlich über Mütter unterhalten. Wo sind die Väter?

Ja, wo sind sie? Väter sind immer noch vor allem die Assistenten der Mütter, auch wenn sie sich mehr engagieren als auch schon. Aber sie engagieren sich halt immer noch nur wahlweise. Sprich: Der Grossteil will sich weiterhin im Beruf ausleben und nicht 24 Stunden um die Kinder sein. Sind denn die Mütter überhaupt bereit, Kontrolle abzugeben?

Nein, genauso wenig wie die Männer bereit sind, im Berufsleben die Kontrolle abzugeben. Und wenn doch, entsteht sofort eine Konkurrenzsituation zwischen der Mutter und dem Vater. In der Schweiz sind 60 Prozent der Mütter erwerbstätig. Sind wir alles Supermütter?

Das sind wir eben nicht. Und wenn das Kind Pech hat, wenn all diese Anforderungen durch Beruf, Kind, Haushalt, die auf der Mutter lasten, nicht auf positive Weise vereinbar sind, dann wird die ganze Frustration über das Muttersein, dann werden all diese Ansprüche, die an die Frau gestellt werden, eben unter Umständen am Kind ausgelassen.

«Mutterschaft war noch nie so isoliert wie heute.»


INTERVIEW GABY GSCHWEND

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begnadete Pädagoginnen»

im Kinderzimmer und die Schwierigkeiten Dennoch schlagen gerade Vollzeitmütter ihre Kinder häufiger als erwerbstätige.

Kindsmisshandlung passiert tatsächlich am häufigsten bis ins Alter von zwei, drei Jahren, und zwar öfter durch Mütter als Väter und öfter durch Vollzeitmütter als durch erwerbstätige Frauen ¬ Grund ist, dass die Mutter mit dem Kleinkind dann eben oft allein zu Hause ist und die Umwelt daher nicht merkt, dass da etwas heftig schiefläuft. Dazu kommt, dass Mutterschaft ja noch nie so

isoliert war wie heute, wo Frauen nicht mehr gemeinsam erziehen. Wenn eine Frau mit ihrem Kleinkind Tag für Tag allein in der Dreizimmerwohnung sitzt, generiert das Frust. Warum ist dieser Frust dann immer noch so ein Tabuthema?

Weil dieser Frust nicht zusammen geht mit dem Muttermythos von der fürsorglichen, liebevollen Mutter. Wir tendieren ja auch dazu, schlimme Fälle von Kindsmisshandlung als Ext-

Gaby Gschwend ist sich sicher: Mütter geben die Kontrolle nicht gerne ab.

rembeispiele abzutun und solche Mütter als krank und abnormal zu bezeichnen. Dass diese Fälle aber nur die Spitze des Eisbergs sind, wird nicht wahrgenommen. Alltagsmisshandlung oder das, was sich im Alltag abspielt, wird verdrängt. Dabei schlagen, wenn man die Chats verfolgt, sehr viele Mütter ihre Kinder. Und die wenigsten Mütter sind von Natur aus begnadete Pädagoginnen und Erzieherinnen. Problematische Beziehungen sind häufiger, als man denkt.

Mutterliebe auf dem Prüfstand Gaby Gschwend (59) ist Psychologin und Psychotherapeutin mit eigener Praxis sowie Autorin von mehreren Fachbüchern. Die Mutter zweier inzwischen erwachsener Kinder lebt und arbeitet in Zürich. Ihr Buch «Mütter ohne Liebe» ist 2009 im Berner Verlag Hans Huber erschienen.


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INTERVIEW GABY GSCHWEND

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Von welchen Zahlen sprechen wir?

Der österreichische Psychologe Louis Schützenhöfer kommt auf 40 bis 60 Prozent an problematischen Beziehungen. Wobei dazu nicht nur die aktiv Gewalt ausübende Mutter, die schlagende Mutter, zählt, sondern auch die ablehnend-distanzierte Mutter. Diese empfindet ihr Kind vor allem als Last, die das eigene Leben einschränkt. Die seelisch ausbeutende Mutter schliesslich benützt das Kind, um ihre eigenen Ambitionen zu erfüllen: Das Herzeigekind soll die mütterlichen Bedürfnisse nach Anerkennung und Bewunderung durch die Umwelt erfüllen und so ihr Selbstwertgefühl heben. In den 80er-Jahren wurde rege über die Mutterrolle diskutiert. Die Schattenseiten der Mutterschaft, Schwangerschaftsabbruch, ein Leben ohne Kinder wurden thematisiert. Nun gibts wieder einen Retrotrend.

Ja. Und leider nicht nur bei der Mode. Das spiegelt sich auch in der Tatsache, dass aktuell die Abtreibungsgegner wieder Oberwasser haben. Ich halte es für keinen Zufall, dass gerade jetzt der Muttermythos wieder Hochkonjunktur hat. Die Überhöhung der Mutterschaft als identitätsstiftendes, sinnerfüllendes Lebenswerk, der gesellschaftliche Druck, dass die Mütter während der ersten fünf Jahre ausschliesslich die Kinder versorgen sollen, das sind doch Forderungen, die vor allem in wirtschaftlich schlechten Zeiten wieder auftauchen. Immer dann wird den Frauen gerne eingeredet, ihr Lebensziel seien Kinder und Herd. Was spricht gegen solch ein Lebensmodell?

An sich nichts. Es birgt allerdings

Gefahren, denn eine nicht erwerbstätige Mutter ist zum Beispiel im Falle einer Trennung oder Scheidung einem erhöhten Armutsrisiko ausgesetzt. Jede Frau sollte sich überlegen, was für sie stimmt, was für sie sein muss, sein kann, wie sie sich allenfalls auch wehren kann gegen ein Umfeld, das möglicherweise ganz andere Dinge von ihr fordert.

aufzuhören, dem Ideal der Übermutter nachzueifern. Sich auch mal negative Gefühle gegenüber dem Kind zu erlauben. Wir sind Menschen mit all unseren Defekten, unseren Defiziten und auch den Schwankungen in der Liebe. Abgesehen davon hat es noch keinem Kind geschadet, wenn man es mal anbrüllt. Vor allem aber sollte jede Mutter über ihre Gefühle reden, mit anderen Müttern, denen es garantiert ähnlich geht. Natürlich ist aber auch die Gesellschaft gefragt, loszulassen von dem idealen Mutterbild, an dem schliesslich jede Mutter scheitern muss.

Dafür braucht es aber viel Selbstbewusstsein, zumal jeder von sich glaubt, ein Experte in Sachen Kinder zu sein: die Eltern, die Schwiegereltern, die Nachbarn.

Früher haben auch alle miterzogen, es war selbstverständlich, dass die Grossmutter mitmischte, der Pfarrer und die Magd. Heute ist die Mutter exklusiv für das Kind zuständig, niemand anderes. Wehe, ein scharfer Blick trifft das Kind, das sich im Supermarkt schreiend vor dem Süssigkeitenregal am Boden wälzt. Die Mutter fühlt sich persönlich angegriffen, das goutiert sie dann gar nicht.

Was für eine Mutter sind Sie selber?

Donald Winnicott, der Begründer der Kinderpsychotherapie, hat den hübschen Begriff der Good Enough Mother – der hinGaby Gschwend findet, dass es den Kindern reichend guten Mutter – nicht schadet, wenn man sie mal anbrüllt. geprägt. Ich würde sagen, ich war immer eine hinreichend gute Mutter. Keine perfekte Mutter, sondern eine, die auch mal Fehler machte, und neben ihren Kindern noch andere Interessen hatte. Ich wünsche allen Frauen, dass sie sich als Good Enough Mother Die Mütter schenken sich aber zu müssen. Aber auch diese Kämp- sehen könnten. Das würde ihnen fe sind nichts anderes als eine guttun, aber auch ihren Kindern. auch gegenseitig nichts, wenn Folge davon, dass die Frauen ich an den Interview Almut Berger heute eben die Wahl haben zwiGraben denke zwischen den Bilder Siggi Bucher schen Kindern und oder Beruf. Sie Vollprofimüttern und haben kein einheitliches Lebensden Müttern, die arbeiten. Auch hier ist der Grund, dass sich modell mehr. www.migrosmagazin.ch jede dieser Mütter, ich sags jetzt mal so, in ihrer Identität, in ihrem Was empfehlen Sie einer Vorzeigemami oder Gut-genugMutterbild bedroht fühlt. Und Mutter, die das Gefühl hat, Mutter? Machen Sie den Test und jede verteidigt ihr Lebensmodell, nicht zu genügen? finden Sie heraus, was Sie sind. glaubt, sich dafür rechtfertigen Sich zu entspannen und damit

«Mütter sollten sich auch mal negative Gefühle gegenüber dem Kind erlauben.»

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40 | Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Duell am Herd

WWF-Schweiz-Direktor Hans-Peter Fricker und Migros-Chef Herbert Bolliger kochten letzte Woche unter den Augen von Spitzenköchin Vreni Giger um die Wette. Anlass war die Premiere des Buchs «Green Gourmet».

G

ross gewachsen sind sie beide, und jeder der Männer spielt auch im Berufsleben eine überragende Rolle: HansPeter Fricker leitet den WWF Schweiz, eine Umweltorganisation mit rund 260 000 Mitgliedern und Gönnern. Und Herbert Bolliger ist Chef der Migros, der grössten privaten Arbeitgeberin der Schweiz. Doch am vergangenen Mittwoch namen die beiden CEOs selber Anweisungen entgegen. Bei einem Wettkochen im Innenhof des Landesmuseums in Zürich wurden die gestandenen Männer zu Lehrlingen der Bioköchin Vreni Giger (37), die vom Gastroführer Gault Millau 2003 zur Köchin des Jahres geadelt wurde. Anlass war die festliche Premiere des sorgfältig gestalteten Kochbuchs «Green Gourmet», das die Migros herausgibt und an dem der WWF mitgearbeitet hat. Auf 240 Seiten leitet das Werk dazu an, mit frischen, saisonalen Zutaten schmackhafte Gerichte zuzubereiten (siehe Box). Das passt zur Philosophie von Giger, die stets im Einklang mit der Natur gekocht hat. Die Appenzellerin ist auf einem Bauernhof aufgewachsen und leitet heute in St. Gallen das Bio-Restaurant Jägerhof. Aus dem Buch «Green Gourmet» hatte die Ostschweizerin für das Wettkochen ein leichtes Frühlingsgericht ausgewählt: gefüllte Pouletbrust und Spargel-KartoffelPfanne. Die beiden Kaderleute gaben sich freimütig als Anfänger

zu erkennen. «Sicher kann ich kochen», sagte Herbert Bolliger mit ironischem Lächeln. «An Ostern habe ich zu Hause eine Bratwurst auf den Grill geworfen.»

Fricker und Bolliger liessen nichts anbrennen

Beherzt legten die CEOs Krawatten und Jacketts ab, banden sich Schürzen um und stürzten sich vor Publikum in die Küchenschlacht. «Auf die Finger aufpassen», ermahnte die Köchin, als die beiden Männer mit scharfen Messern glattblättrige Petersilie hackten. «Leben Sie noch?», fragte Fricker seinen Kontrahenten Bolliger, als die heikle Operation zu Ende war. Später entsteinten die Männer Oliven, schnitten Zwiebelringe, trennen Eigelbb von Eiweiss und brut-zelten Pouletfleisch. en Am Ende servierten die beiden CEOs derr dreiköpfigen Jury je einen en fertig angerichteten Teleller. Das Gremium beestandaus«Saisonküche»e»Chefredaktorin Christitine Kunovits, NachwuchsStarkoch Ralph Schelling sowie Kunsthistoriker und Gourmet Christoph Doswald. Den Richtern mundete das Essen in beiden Fällen, doch Hans-Peter Fricker trug einen knappen Sieg davon. «Her-

Stolze Kochlehrlinge: Herbert Bolliger (links) und Sieger Hans-Peter Fricker präsentieren das Menü: Gefüllte Pouletbrust und Spargel-Kartoffel-Pfanne.

bert Bolliger hat die Pouletbrust etwas zu offensiv gewürzt», meinte Doswald zur Begründung. Als Verlierer des Wettkampfs wird der Migros-Chef zehn Leser des Migros-Magazins zum Nachtessen

einladen, natürlich in Vreni Gigers «Jägerhof». Text Michael West

Bild Martin Guggisberg

Gewinnen Sie ein Nachtessen bei Vreni Giger in St. Gallen, Seite 43.


NEUES AUS DER MIGROS

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«Die beiden Chefs haben als Köche Potenzial» Biostarköchin Vreni Giger (37) über den Wettkampf von Herbert Bolliger und Hans-Peter Fricker und über das MigrosKochbuch «Green Gourmet». Vreni Giger, Sie haben Herbert Bolliger und HansPeter Fricker bei ihrem Duell am Herd betreut. Wie beurteilen Sie die Leistung der beiden Männer? Sie bringen zwar wenig Kocherfahrung mit, aber sie haben beide ohne Scheu mit den Küchengeräten hantiert. Vor allem hatten sie sichtlich Spass an der Arbeit. Das ist ganz am Anfang sicher das Wichtigste. Die beiden Chefs haben als Köche Potenzial. Was halten Sie als Profi vom neuen Migros-Kochbuch «Green Gourmet»? Es ist extrem liebevoll gestaltet und enthält viele Rezeptideen, die auch für mich neu und interessant sind. Ich könnte mir vorstellen, das eine oder andere Gericht für die Gäste in meinem Restaurant zu kochen, etwa den währschaften KartoffelFlammkuchen oder den meringuierten Beerengratin.

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Ab 10. Mai gibts das Buch «Green Gourmet» in allen Migros-Filialen. Der reguläre Preis ist 29 Franken, für Migros-Genossenschafter kostet der Band nur 9 Franken. Das 240-seitige, reich bebilderte Werk wurde in Zusammenarbeit mit dem WWF von der Migros herausgegeben. Die Redaktion der «Saisonküche» hat über 200 Rezepte entwickelt, die zum Kochen mit frischen, saisonalen Zutaten anregen. Das Buch ist für Anfänger wie auch für Fortgeschrittene geeignet. «Green Gourmet» gibt zudem viele Tipps zur Nachhaltigkeit, etwa dazu, wie sich beim Kochen Wasser und Energie sparen lassen.

Das grosse Migros-Kochbuch: Mehr als 200 Rezepte auf 240 Seiten.

Im Buch wird zum Kochen mit saisonalen, frischen Zutaten angeleitet. Das entspricht auch Ihrer Philosophie. Ja, seit vielen Jahren. Ich bin überzeugt, dass wir unserem Körper etwas Gutes tun, wenn wir im Einklang mit den Jahreszeiten kochen, wenn wir im Frühling zum Beispiel frische Wildkräuter als Zutat verwenden. Das hilft mit, den Körper nach dem Winter zu entgiften und zu entschlacken. Ganz zu schweigen davon, dass frische, saisonale Produkte einfach viel mehr Aroma haben.


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NEUES AUS DER MIGROS

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Topadresse: Vreni Giger und ihr Team werden im St. Galler «Jägerhof» zehn Migros-MagazinLeser bekochen.

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U

nter ihrer weissen Mütze könnte Starköchin Vreni Giger eigentlich einen Loorbeerkranz tragen. Schliesslich wird die Küchenkünstlerin seit Jahren umjubelt. Ihr BioRestaurant Jägerhof in St. Gallen wurde mit 17 Gault-MillauPunkten ausgezeichnet. Die Wirtschaftszeitschrift «Bilanz» schrieb über die Appenzeller Bauerntochter, sie verwandle «einfache Produkte zu kulinarischen Preziosen».

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Die zehn Gewinner unserer Verlosung dürfen sich von Vreni Giger gut und gesund bekochen lassen, und zwar auf Kosten des Migros-Chefs. Weil Herbert Bolliger das «Green Gourmet»Wettkochen mit WWF-SchweizDirektor Hans-Peter Fricker knapp verloren hat, zahlt er die Rechnung für die Nachtessen im «Jägerhof». Michael West

Mitmachen und gewinnen

Bei unserer Verlosung gibts fünf Mal zwei Nachtessen im Bio-Restaurant Jägerhof in St. Gallen zu gewinnen.

Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 (1 Fr. pro Anruf vom Festnetz) an und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GLÜCK Beat Beispiel, Beispielgasse 1, 9999 Exempelstadt Online: unter www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Einsendeschluss: 8. Mai 2011. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

PREISBAROMETER

Käse und Waagen

In Italien ist der Milchpreis gestiegen, entsprechend wurde auch der Käse teurer, den die Migros dort einkauft. Nun sieht sie sich ihrerseits gezwungen, die Verkaufspreise für diverse italienische Käse anzuheben: ➔ Parmigiano Reggiano Keil: alter Preis Fr. 3.10, neuer Preis Fr. 3.25 pro 100 g ➔ Parmigiano Grana Padano ca. 250 Gramm: alter Preis Fr. 2.35, neuer Preis Fr. 2.40 pro 100 g ➔ Grana Padano ca. 450 Gramm: alter Preis Fr. 2.45, neuer Preis Fr. 2.50 pro 100 g ➔ Grana Padano gerieben 50 Gramm: alter Preis Fr. 1.15, neuer Preis Fr. 1.25 ➔ Grana Padano gerieben 120 Gramm: alter Preis Fr. 2.40, neuer Preis Fr. 2.60 ➔ Grana Padano gerieben 250 Gramm: alter Preis Fr. 4.90, neuer Preis Fr. 5.30 ➔ Grana Padano Bröckli ca. 150 Gramm: alter Preis Fr. 2.75, neuer Preis Fr. 2.90 pro 100 g ➔ Grana Padano fein gehobelt 80 Gramm: alter Preis Fr. 2.70, neuer Preis Fr. 2.80

➔ Pecorino Romano ca. 250 Gramm: alter Preis Fr. 2.45, neuer Preis Fr. 2.50 pro 100 g ➔ Provolone Dolce ca. 250 Gramm: alter Preis Fr. 2.20, neuer Preis Fr. 2.25 pro 100 g ➔ Pecorino Siciliano ca. 250 Gramm: alter Preis Fr. 2.30, neuer Preis Fr. 2.35 pro 100 g ➔ Brigante Percorino: alter Preis Fr. 2.65, neuer Preis Fr. 2.70 pro 100 g ➔ Gorgonzola Dolce ca. 150 Gramm: alter Preis Fr. 1.50, neuer Preis Fr. 1.55 pro 100 g ➔ Bio Parmigiano Reggiano gerieben 75 Gramm: alter Preis Fr. 2.80, neuer Preis Fr. 2.90 ➔ Bio Parmigiano Reggiano Keil: alter Preis Fr. 3.90, neuer Preis Fr. 4.05 pro 100g

MIGROS-ZEITREISE

Online in den Achtzigern

Auch bei der beliebten Süssigkeit Beaunugat steigt der Preis: Bisher kostete diese 1.60 Franken, nun sind es 1.90 Franken. Als Ausgleich kann die Migros aber auch zwei Preissenkungen vermelden, die ins Gewicht fallen: ➔ Die Diagnosewaage BF 80 mit extra grossem Display zeigt verschiedene Werte wie Gewicht, Fett, Muskel und Wasser gleichzeitig an und kostet neu nur noch 59.80 Franken statt 69 Franken. ➔ Der neue Preis der Personenwaage W21 mit Kunststoffgehäuse beträgt nun nur noch 19.80 Franken. Bis anhin kostete sie 29.90 Franken.

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as Bild ist Mitte der 80er-Jahre in einer Hotelplan-Filiale entstanden: Kunden lassen sich beraten, bei der Erfüllung ihrer Ferienträume hilft ein Computer. Die klobige Kiste wirkt heute vorsintflutlich, war damals aber eine bahnbrechende Errungenschaft. Die Hotelplan-Filialen waren quasi online, verbunden mit einem zentralen Buchungssystem namens «Tosca». Am Bildschirm liessen sich Reisen blitzschnell organisieren. Heute buchen die Kunden von Hotelplan Suisse schon 20 Prozent aller Reisen via Internet. Zwar setzt die Mehrheit noch immer auf das Telefongespräch oder den Besuch in der Filiale. Doch auch sie haben sich zuvor oftmals online über Ferienangebote kundig gemacht. Gerade weil diese Kunden schon Vorwissen mitbringen, sind die Anforderungen an die Reiseberater heute noch grösser. Michael West

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«Auch Dutti Referendum

Die Migros setzt sich für den Wettbewerb ein und die Buchpreisbindung. Martin Schläpfer, Chef der

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och können Schweizer Buchhändler die Verkaufspreise für ihre Produkte frei festsetzen. Wenn es aber nach dem Parlament geht, wird sich dies bald ändern. Denn es hat im März beschlossen, die sogenannte Buchpreisbindung wieder einzuführen. Konkret heisst das, dass Bücher in der Schweiz erneut zu einem staatlich erlassenen Einheitspreis verkauft werden müssten. Die Buchpreisbindung ist seit Jahren umstritten. So hatte die Wettbewerbskommission die bestehende Preisbindung für Bücher im Jahr 2005 als unzulässige Wettbewerbsabrede beurteilt. Das Bundesgericht bestätigte den Entscheid gegen das Preiskartell, 2007 lehnte der Bundesrat das Gesuch von Buchhändlern und Verlegern ab, die Preisabsprache zuzulassen. Gegen den aktuellen Parlamentsentscheid hat ein breit abgestütztes Komitee nun das Referendum ergriffen, das

auch die Migros unterstützt. Martin Schläpfer, Leiter der Wirtschaftspolitik, über die Gründe dazu. Martin Schläpfer, was hat die Migros gegen die Buchpreisbindung?

Die Migros setzt sich auch für die Anliegen der Konsumentinnen und Konsumenten ein. Die Buchpreisbindung läuft diesen zuwider, denn sie führt zu überhöhten Preisen. Sie ist im Zeitalter des Internets überholt und nicht praktikabel. Zudem sind Downloads von elektronischen Büchern von der Preisbindung ausgenommen, dies diskriminiert das gedruckte Buch. Aus all diesen Gründen unterstützen wir das Referendum. Das letzte Wort soll das Volk haben. Befürworter der Preisbindung sehen in ihr aber die Förderung des Kulturguts Buch.

DAS MEINEN POLITIKER

Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

Muriel Uebelhart, Geschäftsführerin Konsumentenforum kf.

«Sogenannte Kulturpolitik auf dem Rücken der Konsumenten ist verfehlt.»


NEUES AUS DER MIGROS

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hätte das ergriffen»

wehrt sich deshalb gegen Migros-Wirtschaftspolitik nimmt Stellung. Gerade die Migros unterstützt die Kultur – mit dem Kulturprozent. Den Wettbewerb dafür auszuschalten, erachten wir als falsch. Umso mehr völlig unklar ist, inwiefern die Autoren davon profitieren. Schon Gottlieb Duttweiler hat sich sowohl für einen funktionierenden Buchmarkt als auch die Kulturförderung eingesetzt. Er hätte sicher das Referendum gegen die Buchpreisbindung ergriffen. Weshalb hat die Migros das Referendum nicht selber ergriffen?

Bücher sind kein Kerngeschäft der Migros. Wir tun es für die Konsumenten.

Wer profitiert von der Preisbindung, wenn nicht die Kultur?

Ausländische Buchkonzerne, die den Deutschschweizer Markt zu über 50 Prozent beherrschen, profitieren von überhöhten

➔ «Ein funktionierender Wettbewerb braucht keine staatlichen Eingriffe. Das gilt auch für den Büchermarkt. Mit der Buchpreisbindung wird dieser Wettbewerb ausgeschaltet. Profiteure sind grosse internationale Verlage und Internetanbieter, und die Verlierenden sind Schweizer Konsumen-

Preisen für Bücher. Diese werden zu über 90 Prozent importiert. Immer mehr Bücher werden auch übers Internet gekauft.

Ja, heute bereits bis zu 20 Prozent. Niemand kann kontrollieren, ob sich ausländische Internetanbieter an unsere fixen Preise halten. Dadurch ist der Schweizer Onlinehandel, der die Preisbindung respektiert, benachteiligt. Fürs Referendum engagieren sich viele Jungpolitiker.

Ja, es ist ein Projekt der Jungparteien. Die Generation Facebook hat wegen des Internets ein anderes Einkaufsverhalten als ältere Leute. Ein Jugendparlament hätte der Preisbindung nie zugestimmt. Interview Daniel Sägesser

Martin Schläpfer: «Im Zeitalter des Internets ist die Buchpreisbindung überholt.»

Bild Christian Benedikt

Jetzt unterschreiben: www.buchpreisbindung-nein.ch

tinnen und Konsumenten.» Esther Egger, Nationalrätin CVP/AG ➔ «Die Buchpreisbindung wäre ein gesetzlich verankertes Kartell. Das ist inakzeptabel und schadet den Konsumenten.» Brenda Mäder, Präsidentin Jungfreisinnige Schweiz

«Das Gesetz über die Buchpreisbindung verfehlt das Ziel. Es fördert weder das Kulturgut Buch noch Schweizer Autoren. Es stützt einseitig den Handel, der hohe Preise verlangen muss. Die überhöhte Marge muss jedoch nicht den Autoren abgeliefert werden.»

Thomas Weibel, Nationalrat GLP/ZH ➔ «Eine Buchpreisbindung ist aussichtslos, denn Strukturerhaltung hat noch nie funktioniert. Der Buchhandel muss innovativ, erfinderisch und lebendig sein.» Denis Simonet, Präsident Piratenpartei Schweiz

➔ «Staatlich diktierte Buchpreise führen zu überteuerten Preisen. Das schadet allen: Leser und Auszubildende werden geschröpft, innovative Schweizer Buchhändler verlieren Kunden, Schweizer Verlage und Autoren verkaufen weniger Bücher.» Lukas Reimann, Nationalrat SVP/SG


48 | Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Gemeinsam kochen mit regionalen produkten

Unser Heimvorteil: Wir sind von hier!

«Aus der Region. Für die Region.» wurde von neun Fotografen ins rechte Licht gerückt. Wählen Sie jetzt Ihren Favoriten aus und gewinnen Sie ein Stück Heimat.

G

efragt ist Ihre Region. Auf allen TV-Kanälen gewinnt das Lokale, die Region, an Bedeutung. Das weiss auch die Migros, die heute über 8000 Produkte mit ihrem Herkunftslabel «Aus der Region. Für die Region.» verkauft. Was als Vision in der Migros Luzern begann, hat sich schweizweit durchgesetzt. Das Label mit den Bergen und der gelben Sonne hat sich zu einer Erfolgsgeschichte mit Zukunft entwickelt.

Mit Nik Hartmann und Jabba «Über Stock und Stein»

Heimat verkörpert auch die Fernsehsendung «SF bi de Lüt», bei der die Migros TV-Sponsor ist. Seit dem 15. April ist Nik Hartmann mit seinem Hund Jabba von St-Ursanne JU in Richtung Piz Linard, zum höchsten und mächtigsten Berg im Unterengadin, unterwegs. Dabei wird er sicher wieder auf zahlreiche interessante Wandergäste treffen. Immer zu sehen auf SF 1, am Freitag um 20.05 Uhr. Das Ganze verkörpert Authentizität, passt also zum regionalen Gedanken. Mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» unterstützt die Migros die lokale

Landwirtschaft und damit zahlreiche innovative Klein- und Grossbetriebe. Jedes Produkt ist ein Stück Individualität mitten im globalisierten Einheitsbrei.

Kein Lippenbekenntnis, sondern ein Versprechen

Die Migros verpflichtet sich, regionale Produkte zu fördern und lokale Produzenten zu bevorzugen. «Aus der Region. Für die Region.» ist mehr als eine Herkunftsbezeichnung. Es ist der Entscheid für die Schweiz und seine Regionen. Die Migros sorgt mit ihrem regionalen Label für maximale Frische und Qualität. Oder anders formuliert: «Wir sind von hier» bedeutet frische Produkte, frisch aus der Region. Denn gerade die typisch schweizerische Produktevielfalt kommt bei den regionalen Produkten zur Geltung: Agrarerzeugnisse, Fleischprodukte, Blumen und Pflanzen sowie Kolonialwaren, Milchprodukte und Eier tragen das Label «Aus der Region. Für die Region». Hinter den Produkten stehen die regionalen Produzenten. Gemeinsam bilden sie das Herz des Labels. Ihr Engagement ermög-

licht es den Konsumenten, täglich Produkte aus ihrer Region zu kaufen. Herkunft und Produzent sind namentlich auf der Verpackung deklariert. Das schafft Transparenz und Vertrauen.

Gewinnen Sie ein Essen unter Freunden

Das Migros-Magazin hat für das Erfolgslabel der Migros neun ihrer Fotografen engagiert, um ein lokales Produkt mit seinem Produzenten vor einem regionalen Wahrzeichen zu fotografieren. Jeder Fotograf ist mit der Region, in der er den jeweiligen Produzenten

fotografiert hat, verbunden. Was dabei herausgekommen ist, sehen Sie auf den folgenden Seiten. Bitte denken Sie daran, die fünf Bilder aus diesem Magazin mit den vier Bildern aus dem Migros-Magazin Nr. 17 von letzter Woche zu vergleichen. Wählen Sie jetzt aus allen neun Bildern Ihr Lieblingsbild. Aus allen Einsendungen/Votings wird pro Region ein Siegerbild ausgelost. Ihr Gewinn ist ein Nachtessen im Wert von tausend Franken. Viel Spass – und vergessen Sie nicht zu voten! Texte Martin Jenni

So machen Sie beim Fotowettbewerb mit Sie, liebe Leserin, lieber Leser, haben jetzt die Wahl! Schauen Sie sich die Bilder aus den Migros-Magazinen Nr. 17 und Nr. 18 an, wählen Sie Ihr Lieblingsbild aus und teilen Sie uns Ihren Favoriten mit entsprechender Nummer mit und gewinnen Sie ein Nachtessen im Wert von Fr. 1000.— in Ihrer Region. Per Internet: www.migrosmagazin.ch oder per Post an: Migros-Magazin, «Fotowettbewerb», Postfach, 8099 Zürich Teilnahmeschluss ist der 13. Mai 2011


DAS BESTE AUS DER MIGROS An lauen Abenden sitzen Jung und Alt vereint am Basler Rheinufer. Kein Wunder, bei so einer Kulisse. Mit dem Münster und dem Rhein zeigt sich Basel von seiner schönsten Seite. Da sind die zarten Kopfsalate von Andreas Eschbach noch das i-Tüpfelchen im Bild.

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Migros Basel Kein Newcomer, sondern ein alteingesessener Betrieb ist der Gemüsebau Eschbach in Füllinsdorf BL. Mit Andreas Eschbach (47) leitet die fünfte Generation die Geschicke des Betriebs. Begonnen hat alles Ende des 19. Jahrhunderts, als der Ururgrossvater seinen Kuhbestand verkaufte. Seinen Erlös investierte er in Früh– beetfenster, unter denen er Erdbeeren und Salate anbaute, die er an die bürgerlichen Haushalte der Stadt Basel verkaufte. Der Geschäftssinn des Vorfahren beeindruckte die Nachfahren. Keiner ist aus der Reihe getanzt, immer war ein Familienmitglied zur Stelle, um den Betrieb weiterzuführen, auszubauen, zu modernisieren, auf die aktuellen Bedürfnisse der Konsumenten anzupassen. Das Leitmotiv des Betriebs ist dabei immer gleich geblieben: «Frische und Service». Dies überzeugt auch die Migros Basel seit 70 Jahren. Mit dem Leiterwagen, in dem die Kresse und der Schnittlauch zur Migros transportiert wurden, begann die erfolgreiche Zusammenarbeit. Heute ist es der Lastwagen der Kresseschalen, Gurken, Salate und Radieschen und mehr anliefert. Kopfsalat, aktueller Tagespreis* * Erhältlich in der Migros Basel.


50 | Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Migros Genf Weizen und Roggen liefert Patrick Abbé der Migros Genf. Auf rund 80 Hektaren pflanzt er das Getreide an, das Grundstoff für beste Genfer Brote ist. Patrick Abbé produziert aber auch kalt gepresstes Sonnenblumen-, Raps- und Leinsamenöl. Die ganze Ölpalette vertreibt er in seinem kleinen Hofladen, ein Teil davon kann in der Migros Genf gekauft werden. Hinzu kommen ein Nuss- und ein Haselnussöl und andere Spezialöle aus Mohn und Distel. Reben bewirtschaftet er auch, die Trauben liefert er der Stadt Genf. Patrick Abbé ist ein vielschichtiger Kleinunternehmer, der die Zeichen der Zeit erkannt hat und mehr denn je Produkte für das Migros-Herkunftslabel «Aus der Region. Für die Region.» herstellt. Kein Wunder, ist es ihm ums Jonglieren zumute. Den Betrieb führt er in der dritten Generation. Mit der Migros Genf hat schon sein Vater seit den 70-Jahren bis ins hohe Alter zusammengearbeitet. Apropos Brot: In Genf ist Brot Alltag. Keine «Plat du jour» ohne Brot auf dem Tisch. Nicht zwei Scheiben, nein, ein ganzes luftig leichtes Baguette muss es sein.

Pain genevois, Fr. 2.30* * Erhältlich in der Migros Genf.

Patrick Abbé ist Produzent für spezielle Getreide, die das Genfer Brot, die Baguette, so richtig gut machen. Das Denkmal vor den Vereinten Nationen «Der zerbrochene Stuhl» liefert nichts, gedenkt aber der weltweit zahlreichen Opfer von Landminen.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Kurt Zimmermann freut sich über Sohn Pascal, der in seine Fussstapfen als Käser gestiegen ist. Dies mitten im Jura, zu dem die Steinmauern gehören wie der Käse zum Weiler La Chaux-d’Abel.

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Migros NeuenburgFreiburg Die Familie Zimmermann fühlt sich in den Freiber– gen heimisch. Politisch gehört die Streusiedlung La Chaux-d’Abel zum Berner Jura, und die Grenze zum Neuenburger Jura ist auch nicht weit. Die Wiesen geben bestes Futter für die Kühe, die dem Bauern eine gehaltvolle Milch schenken, was die Voraussetzung für die exzellenten Produkte aus dem Hause Zimmermann sind. Wie die aromatischen Tomme und Tête-demoine oder die guten Joghurts. Ihr regionales Meisterwerk ist aber der «Chauxd’Abel», ein würziger, halbharter Käse, der nicht nur bei den Einhemischen sehr beliebt ist. Im Betrieb von Kurt Zimmermann (50) arbeiten seine Frau Anne-Marie (54) und sein Sohn Pascal (23) mit. Seit rund zehn Jahren beliefert die Käserei von Kurt Zimmermann die Migros NeuenburgFreiburg. Mit der fundierten Ausbildung von Sohn Pascal sind die Weichen gestellt. Kurt Zimmermann wird nicht der letzte Zimmermann in der Käserei La Chaux-d’Abel sein. Käse La Chaux-d’Abel, 100 g, Fr. 1.95 statt Fr. 2.45* * Aktion gültig vom 3. bis 9. Mai 2011, erhältlich in der Migros Neuenburg-Freiburg.


52 | Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Migros Ostschweiz Rund 130 Personen arbeiten im Familienunternehmen Spiess AG in Berneck SG. Im Schlacht-, Zerlegeund Produktionsunternehmen konzentriert sich die Metzgerei auf die Gewinnung und Verarbeitung von Fleisch von Tieren der Schweine- und Rindergattung sowie auf die Herstellung von Schweizer Volkswurstwaren. Die Spiess AG beliefert die Migros Ostschweiz mit ihrem beliebten OlmaSchüblig mit dem St. Galler Spezialstumpen, mit geräucherten Rippli, Rollund Nussschinken und Kochspeck. Dies seit über 45 Jahren. Dieses Jahr feiert Jürg Spiess (46) mit seinen Mitarbeitern das 50-Jahr-Jubiläum der Firma, die 1961 von seinen Eltern gegründet worden ist. Und schon Vater Gustav wirtschaftete ganz nach der Devise «Was wir machen, machen wir richtig. Was wir versprechen halten wir». Ob die beliebte Traditionsmetzgerei in der Familie bleiben wird, ist ungewiss. Zu hoffen ist es. Gute Metzgereien verschwinden leider nur allzu oft.

Olma Schüblig, 280 g, Fr. 4.20* * Erhältlich in der Migros Ostschweiz.

Jürg Spiess vor dem monumentalen St. Galler Wahrzeichen. Oder präsentiert er es auf dem Teller? Kathedrale oder Olmaschüblig, das ist hier die Frage.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Betriebsleiter Urs Bützberger hat gut lachen. Es läuft wie geschmiert mit dem Walliser Raclette AOC. Wird demnächst gar eine Verkaufsfiliale auf dem Matterhorn eröffnet? Wer weiss.

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Migros Wallis «Jedes Loch im Käse verleiht eine andere Perspektive» ist einer der Leitsätze der Arnold Walker AG, in der auch die Käserei AletschGoms integriert ist, die immer wieder nach neuen Strategien sucht und sie mit Betriebsleiter Urs Bützberger (46) erfolgreich umsetzt. Das zeigt schon alleine die Nachfrage an Walliser Käse. Der Gommer Bergkäse und der AletschRaclettekäse sind erfolgreiche «Aus der Region. Für die Region.»-Produkte, welche die Käserei Aletsch-Goms der Migros Wallis liefert. Da soll noch einer sagen, dass sich Qualität nicht durchsetzt. Seit den Siebzigern arbeiten die Arnold Walker AG aus Bitsch, zu der die Käserei Aletsch-Goms gehört, mit der Migros Wallis zusammen. Gerade in Bergregionen ist das Herkunftslabel «Aus der Region. Für die Region.» nicht graue Theorie, sondern umgesetzte Nachhaltigkeit. Noch näher am Kunden als der Produzent ist das hochwertige Käseprodukt. Kein Wunder, verursacht der Aletsch-Raclettekäse gute Laune.

Raclette Aletsch, 100 g, Fr. 1.70 statt Fr. 2.20* * Aktion gültig vom 3. bis 9. Mai 2011, erhältlich in der Migros Wallis.


54 | Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Wählen Sie Ihr schönstes Bild und gewinnen Sie

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Franca Pedrazzetti fühlt sich in der Stadt wie am Berg wohl. Wichtige Publikationen: Die Zeit, Bilanz. Zum Bild: Der Pilatus ist ein Wetterumschlagplatz. Der ideale Ort für Wetterschmöckerwürstli.

Hier sehen Sie alle Wettbewerbsbilder im Überblick — welches gefällt Ihnen nun am besten? Sagen Sie es uns, und gewinnen Sie ein Nachtessen für Sie und Ihre Freunde im Wert von tausend Franken.

In einem dieser regionalen Restaurants sind Sie mit etwas Glück mit ihren Freunden zu Gast Migros Luzern: Werner Tobler, wurde als Koch geboren. Er setzt in seiner «Braui» in Hochdorf LU regionale Akzente. Gewinn: Ein «Gourmetmenü» für vier Personen am Küchentisch. Migros Aare: Max Eichenberger, Koch und Patron im «Bären» in Birrwil AG ist 70 Jahre alt. Von Ruhestand will er nichts wissen. «Das Leben findet in der Beiz und nicht im Schlafzimmer statt», sagt er. Finden wir auch. Gewinn: Ein «Fischmenü» für sechs Personen. Migros Waadt: Michel Kunz ist Galerist, Patron, Koch, Kellner und lebende Legende. Sein «Au Bon Vin» in Onnens VD ist Kult. Zu ihm kommen Künstler, Pensionäre, Arbeiter und Bonvivants. Gewinn: Ein «Menu à la Michel» für sechs Personen. Migros Zürich: Marktfrisch, regional, saisonal: So denkt und kocht Marc Reithebuch im «Alpenrösli» in Mullern GL. Gewinn: Ein «Überraschungsmenü» für sechs Personen. Migros Basel: Eine Landpartie mit Kontinuität ist das «Bad» in

Schönenbuch BL. Michael Matter kocht seit 25 Jahren auf hohem Niveau. Gewinn: Ein «Menu surprise» für sechs Personen. Migros Genf: René Fracheboud ist in Carouge in seinem «Le Dix Vins» ein Verfechter der Genfer Bistroküche. Gewinn: Ein «Menu tradition» für sechs Personen. Migros Neuenburg-Freiburg: Genial regional findet auch in der «Auberge de la Couronne» in Lessoc statt, in der Philippe Milleret authentische Gerichte kocht. Gewinn: Ein «Menu du Patron» für sechs Personen. Migros Ostschweiz: Sepp Kölbener ist herzlicher Gastgeber und exzellenter Koch, ein Urgestein in wundervoller Beiz. «Sonder» heisst sie und steht in Stein AR. Gewinn: Ein «Appenzeller Menü» für sechs Personen. Migros Wallis: Alpenküche nennt Klaus Leuenberger im «St. Georg» in Ernen seine Küche. Und so schmeckt sie auch: Frisch und gut. Gewinn: Ein «Menu à la Leue» für sechs Personen.

Franca Pedrazzetti (34) lebt in Luzern, Fotografin seit 2002.

4

Mirko Ries (27), Bürger von Zürich, Fotograf seit 2010.

Mirko Ries ist in Zürich aufgewachsen, hier fühlt er sich zu Hause. Zum Bild: Brot kneten ist Handarbeit, Brot liefern ebenso. Für einmal nicht pragmatisch, sondern fotografisch.

7

Pierre-Yves Massot (34) lebt in Fribourg, Fotograf seit 1999.

Pierre-Yves Massot liebt alte Freiburger Beizen wie die Natur. Wichtige Publikation: Swiss Press Photo 2004. Zum Bild: Im Jura trennt die typische Steinmauer Eigentum, im Bild verbindet sie.


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Lammracks, aus Neuseeland, per 100 g 4.30 statt 5.40 Holzfällersteak, aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.20 statt 2.05 40% Rindsfilet, aus Australien, per 100 g 5.65 statt 8.50 30% Erhältlich an der Bedienung

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Trockenfleisch, aus der Zentralschweiz, Schale, per 100 g 6.90 statt 8.30

Soft Cake Orange, Himbeer oder Apfel, 300 g 2.35 statt 3.40 30%

Goldbuttfilets, MSC, per 100 g 2.30 statt 2.90 20%

Mini-Risoletto Classic oder assortiert, Box, 600 g 8.– statt 10.–

Diverse Grill mi Fischprodukte 20% Seehecht Rückenfilet, MSC, 400 g, Atlantik-Lachsfilet 250 g, Atlantik-Kabeljau, MSC, 400 g und Pangasiusfilets 400 g, tiefgekühlt 20%

BROT & MILCHPRODUKTE Alle TerraSuisse Kleinbrote 20% Seetalerbrot, 500 g 2.20 statt 2.80 Sbrinz Bröckli, Schale à 120 g 3.35 statt 4.20 Salato Schafkäse Nature, Schale à 200 g 5.20 statt 6.50 Salato Schafkäse Chili, Schale à 200 g 5.25 statt 6.60 Alle AdR Frischkäse Lactosefrei, Kräuter oder Bärlauch, 125 g 2.50 statt 3.10 Luzerner Perle, per 100 g 1.60 statt 2.– Vollrahm UHT, Bio, 1/2 Liter 3.35 statt 4.20 Valflora Kaffeerahm im 3er-Pack, 3 x 250 ml 3.10 statt 3.90 20% Alle Kräuterbutter-Rosetten, Kräuter, Knoblauch und Kräuter pikant, 4 x 10 g 2.70 statt 3.20 Alle Cremedesserts, Packung à 6 x 125 g 20%

BLUMEN & PFLANZEN Rosen 50 cm, Max Havelaar, Bund à 15 Stück 14.80 Topfrosen Kordana, im 10,5-cm-Übertopf, pro Pflanze 9.80

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Muttertags-Rohschinken, geschnitten, 169 g 4.90 statt 8.20 40%

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Cervolini, Schweizer Fleisch, 2 Stück, 210 g 4.30 statt 5.30 Wetterschmöckerli, aus der Zentralschweiz, 2 Paar, 160 g 3.90 statt 4.90 Chlöpfer, Schweizer Fleisch, 2 Stück, 300 g 3.20 statt 4.60 30% Apéro Muttertags-Teller, Schweizer Fleisch, 290 g 9.90 statt 12.90

Farmer Getreidestängel im Duo-Pack 2.– günstiger Zweifel Snacketti im Jumbobeutel, Paprika, Bacon oder BBQ, 225 g 4.40 statt 5.55 Weissmehl, TerraSuisse, 1 kg –.95 statt 1.80 45% Alle Kaffees in Bohnen im 1-kg-Beutel 33% Alle Orangina in Packungen à 6 x 1,5 Liter 40% Alle Actilife Fruchtsäfte 20% Fun Cornets Glace im 16er-Pack, 8 x Vanille und 8 x Erdbeer 11.40 statt 16.30 30% Alle Bon Chef, Premium und Knorr Beutelsuppen 20% Brotaufstriche in Tuben im Duo-Pack 20% Gesamtes M-Classic Essigund Öl-Sortiment 20%

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Exelcat Sortiment 20% Alle Handy und Manella Abwaschmittel, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger Gültig bis 16.5. Alle Cucina & Tavola/ Duni Servietten, Tischsets, Tischtücher und Tischtuchrollen aus Papier 50% Gültig bis 16.5. Gesamtes Milette Babypflege-Sortiment, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger Gültig bis 16.5. Alle Total Waschmittel 50% Kopierpapier im Duo-Pack 40% Kinder-Bermudas oder Radler-Hosen im Duo-Pack ab 9.90 Alle Portemonnaies 30% Gültig bis 16.5. Alle Herren-Hemden 20% Gültig bis 16.5.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Martin Guggisberg (40) ist Bürger von Wald BE, Fotograf seit 1998.

3

Martin Guggisberg lebt ganz gut als Berner in Zürich. Wichtige Publikationen: Living+Design, Dänemark; Interiors, USA. Zum Bild: Im Seeland, dem Gemüseschlaraffenland, fliegen einem die Spargeln in den Mund.

5

Matthias Willi (36) lebt in Basel, Fotograf seit 2004.

Jorma Müller (39) lebt in St. Gallen, Fotograf seit 14 Jahren.

Jorma Müller mag in seiner Heimatstadt St. Gallen die kulinarische Vielfalt. Wichtige Publikationen: Migros-Magazin. Zum Bild: Der Olma-Schüblig ist in St. Gallen Kultur wie Wahrzeichen.

Christophe Chammartin (41), geboren in Pully VD, Fotograf seit 1987. Christophe Chammartin ist gebürtig Fribourger, fühlt sich aber mit der Waadt verbunden. Wichtige Publikationen: Le Monde, Stern. Zum Bild: Käse und Kathedrale — die Wahrzeichen des Waadtlands.

6

Magali Giradin (37) lebt in Genf, Fotografin seit 2001.

Magali Girardin fasziniert die Urbanität ihrer Heimatstadt Genf. Wichtige Publikationen: Elles. Zum Bild: Brot als Symbol für Ernährung, der zerbrochene Stuhl für die Opfer von Landminen.

Matthias Willi mag Basel und liebt die lauen Sommerabende am Rhein. Wichtige Publikationen: Mode- und Fachzeitschriften. Zum Bild: Grün beruhigt, Basel beruhigt.

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Gaëtan Bally(38), Bürger von Savièse VS, Fotograf seit 1990.

Gaëtan Bally lebt zwar in der «Üsserschwiz», ist aber Walliser durch und durch. Wichtige Publikationen: über Keystone. Zum Bild: Was wäre das Wallis ohne Matterhorn und Raclette-Käse? Eben.


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Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Ein Fairtrade-Zmorge fürs gute Gewissen: Blütenhonig, cremig, 500 g, Fr. 5.95, Orangensaft, 1 l, Fr. 1.50, Schwarztee, 20 Beutel, Fr. 2.70, Kaffee, gemahlen 500 g, Fr. 8.30

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Max-Havelaar-zertifizierte Produkte stammen aus fairem Handel. Dadurch verbessert sich das Leben der Kleinbauern aus dem Süden.

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nter der Woche reicht die Zeit oft nicht für ein ausgiebiges Frühstück. Umso mehr sollte man es am Wochenende mit Kaffee, Tee, Honig, Saft und frischen Früchten an einem schön gedeckten Tisch zelebrieren. Das i-Tüpfelchen ist ein schöner Blumenstrauss, der einem ein wenig Wellness-Hotel-Feeling gibt.

Wer das Leben bewusst geniesst, der will auch, dass es anderen gut geht. Denn hinter jedem Nahrungsmittel stehen ein Mensch, eine Familie und Kinder, die eine Zukunft brauchen. Die Migros bietet unter dem Label Max Havelaar Produkte aus nachhaltigem, fairem Handel an. So können zum Beispiel mexika-

nische Imker dank Fairtrade ihren Honig auf dem internationalen Markt verkaufen, da ihnen der heimische Markt zu wenig Absatzchancen bietet. Fairtrade-Produkte garantieren Plantagearbeitern und Bauern faire Handels- und gute Arbeitsbedingungen, die sie vor Armut und Ausbeutung bewahren. Die Fair-

trade-Prämie ermöglicht den Bau von Schulen, Brunnen oder eine medizinische Versorgung.

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Am 14. Mai führt Max Havelaar den internationalen Fairtrade-Breakfast-Tag durch. Lesen Sie mehr dazu in der Migros-Woche in dieser Ausgabe auf Seite 8.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

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Zvieri mit Sommerfrische

Bild & Styling Claudia Linsi

Die feinen Butterbiskuits Romance von Créa d’Or machen mit ihrer leichten Erdbeercreme Lust auf sonnige Sommernachmittage.

Zartknusprig und mit delikater Erdbeerfüllung: Créa d’Or, Romance, 90 g, Fr. 2.90

D

ie ersten einheimischen Erdbeeren sind ein untrügliches Zeichen, dass der Sommer da ist. Ein kleiner Alltagsluxus soll da so leicht wie ein Schmetterling auf einer Blüte sein. Deshalb gibt es die Romance-Biskuits von Créa d’Or, die feinen Biskuit-Herzli mit der luftig-leichten Erdbeerfüllung, gerade rechtzeitig zur Sommerzeit. Bei dieser neuen Schweizer Kreation aus der Créa-d’Or-Kollek-

tion trifft fruchtiger Erdbeergeschmack auf zarte Butterbiskuits und knackige Mandelblättchen und versüsst die wohlverdiente Pause am Nachmittag. Ob allein oder mit Freunden genossen ¬ die Biskuits sind wie gemacht für die sonnigen Momente im Leben. Besonders gut machen sich die feinen Biskuits mit ihrer sanften Zartrosafüllung auf einem edel gedeckten Kaffeetisch, wo beste

Freundinnen bei einem ausgedehnten Kaffeeplausch die Welt vergessen. Wie auch die anderen feinen Biskuits von Créa d’Or, etwa Buttersnack oder das Mini Assortiment, werden auch die herzförmigen Romance-Biskuits bei der Midor AG in Meilen ZH aus feinsten hochwertigen Zutaten gebacken. Lassen Sie sich diese Spezialität nicht entgehen! CS

Créa d’Or, Buttersnack, 125 g, Fr. 3.60, Créa d’Or, Mini Assortiment, 108 g, Fr. 3.90


PUBLIREPORTAGE

US-Star Busta Rhymes

Top Akrobatik

GUEST STAR

NEK

SCHWARM DER SEX Y FRAUEN N C’È MIT LAURA NO

Salsa Weltmeister

The Hip Hop Gang

Flamenco-Weltstar Nina Corti mit dem Symphonischen Orchester Zürich

The SkyDance Celtic Stars mit John Carey (8-facher Weltmeister)

Die grösste Musik- und Tanzshow der Welt

RTL SUPERTALENT

FREDDY SAHINSCHOLL

SKYDANCE – das mitreissende Musik- und Tanzspektakel feiert sein 10-Jahr-Jubiläum mit den Superstars NEK, Busta Rhymes, Errol Dixon, dem Symphonischen Orchester Zürich und Freddy Sahin-Scholl. Mit sagenhaften 200 Künstlern aus 22 Rhymes, der mit Mariah Carey, Enimen, Nationen schlägt SkyDance alle Rekor- 50Cent, Sean Paul oder Janet Jackson arbeitete und für seine spekde und entwickelt sich takulären Shows bekannt zur grössten Tanz- und ist. Gänsehaut garanMusikshow der Welt. Ein tiert auch Freddy Sahineinmaliges Staraufgebot, Scholl, der „Mann mit den künstlerische Höchstleisna ny Yan Jan & zwei Stimmen“, der das tungen und viele Emotite en Tal r ize we „Supertalent“-Finale von onen – SkyDance vereint Die grössten Sch nce Da Sky Finalisten live bei RTL gewann. alles, was das Publikum rund um den Globus beEin mitreissendes Tanzspektaktel geistert. Weltklasseniveau verkörpern die spektakulären Tanz-Showblöcke mit über 40 Musikstars im Multipack SkyDance präsentiert Musiker von Welt- Weltmeistern: Irish Dance mit den Celtic format: Italo-Frauenschwarm NEK wird Stars feat. John Carey (Riverdance, Lord mit „Laura non c‘è“ und weiteren Hits of the Dance), die 10fachen Formationsfür Stimmung sorgen. Mitreissend fet- Tanz-Worldchampions, Flamenco mit te Beats gibt’s von US-Superstar Busta Nina Corti und Liz Lira mit heissblütigem

Salsa. „Mr. Boogie Woogie“ Errol Dixon wird William et Maeva und Jan & Yannyna – die Publikumslieblinge aus DGST – zu Höchstleistungen pushen. Aber auch Tango-Aficionados und Fans von akrobatischem Hip Hop werden garantiert auf ihre Kosten kommen. Willkommen bei SkyDance 2011 – tauchen Sie ein in eine Welt der Sinne und lassen Sie sich verzaubern!

6.-7. Mai 2011: Arena Genf 12.-14. Mai 2011: Hallenstadion Zürich

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

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Erlaubt ist, was gefällt. Und in diesem Fall darf man gleich mehrmals zugreifen. Warum? Weil es Prussiens jetzt im Miniformat gibt. Sie schmecken hervorragend zu einer Tasse Kaffee oder als Snack für zwischendurch. Mini Prussien, 200 g, Fr. 3.10

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➔ 120 g geriebenen Gruyère mit 3 Eiern und 250 ml Rahm verschlagen. Salzen und pfeffern. Zirka Fr. 4.45 ➔ 50 g geriebenen Grana Padano auf dem ausgewallten Teig verteilen. Zirka Fr. 2.20 ➔ Von 400 g grünen Spargeln rüsten. Damit die Spargeln in die Form passen, das untere Ende abschneiden. In einer Pfanne mit wenig Butter bei mittlerer Hitze zirka fünf Minuten anbraten. Zirka Fr. 3.80

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➔ Spargeln in die Form legen. Guss darübergeben.

NEU IN DER MIGROS

Geistesblitz

Wissenschaftliche Studien beweisen, dass Phosphatidylserin die geistige Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen kann. Phosphatidylserin ist ein Baustein unserer Gehirnzellen. Actilife IQ-Performance enthält 200 mg Phosphatidylserin. Die zusätzlich enthaltenen Vitamine des B-Komplexes dienen dem Erhalt der Funktionen des Nervensystems. IQ-Performance eignet sich für Personen, die im Alltag geistig gefordert werden oder denen höchste Konzentration abverlangt wird wie z. B. Studenten während Prüfungszeiten. Es wird empfohlen täglich zwei Kapseln mit etwas Flüssigkeit einzunehmen. Actilife IQ Performance, 30 Kapseln, Fr. 19.50* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

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Nüsse enthalten einfach und mehrfach gesättigte Fettsäuren, welche die Gefässe im Gehirn schützen. Die rassig gewürzte Nussmischung besteht aus Erdnüssen, Kürbiskernen, Mandeln und Mais und ist ein willkommener Knabberspass auf jeder Party. Party Nussmischung Mexico, 150 g, Fr. 2.60

NEU IN DER MIGROS

➔ Quiche bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten backen.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

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Bilder Istockphoto, Limmatdruck AG; Styling Mirjam Käser

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

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ie «Rose ohne Dornen» symbolisiert Reichtum, Heilung und weibliche Schönheit. Ihrer Blütezeit – die von April bis Mitte Juni dauert, dem Zeitraum, in dem die christliche Welt das Pfingstfest begeht – verdankt die Pfingstrose ihren Namen. Auf den

Heilgott Paian in der griechischen Antike geht ihre botanische Bezeichnung Paeonia zurück. Über die Benediktinermönche fand sie ihren Weg in die Klostergärten des Mittelalters und eroberte von dort schnell die europäischen Bauerngärten.

Zur Gattung der Pfingstrosen zählen heute mehr als 30 verschiedene Arten und über 3000 Sorten. Die Pfingstrosen in der Migros kommen aus Norditalien und tragen die Frühlingssonne des Südens in ihren duftenden Blüten. JV

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Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Ein Hauch von Nichts

Die unsichtbaren Slippers sorgen für ein angenehmes Barfussgefühl in den Lieblingsschuhen.

D

Bild Victoria Loesch

ie deutsche Sprache lebt von ihren feinen Nuancierungen. So ist es punkto Flirtfaktor ein himmelweiter Unterschied, ob man sagt: «Beim Anblick von XY hat es mich derart umgehauen, dass es mir die Schuhe auszog», oder ob man sagt, «es hat mich umgehauen, als XY die Schuhe auszog.» Nur der erste Satz verheisst einen Himmel voller Geigen. Obwohl natürlich auch gegen den zweiten nichts einzuwenden ist (rein grammatikalisch). Wer auf dem gesellschaftlichen Parkett eine feine Nummer abgeben will, trägt im Sommer Slippers in den Schuhen. Füsse und Schuhe sind durch hautfreundliche Materialien geschützt, ohne die Barfussoptik zu stören. Als weiterer Vorteil schützen die Minisöckchen empfindliche Stellen vor Blasen. Die Füsslinge für Frauen und Männer aus Baumwolle, Tactel und Elasthan sind in verschiedenen Farben und Formen erhältlich. Hauptsache, man wählt exakt die passende Grösse, damit nichts rutscht. DH

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Bild ZVG

Frischekick für die Haut

Das neue Aqua-Feuchtigkeitskonzept Zoé Hydra Protect für verschiedene Hauttypen schenkt der Haut Feuchtigkeit, um sie vor dem Austrocknen zu bewahren.

E

s gibt viele Ursachen für trockene Haut: Stress, wenig Schlaf, zu viel Sonne oder eine ungesunde Ernährung können neben dem normalen Alterungsprozess den Feuchtigkeitshaushalt der Haut reduzieren. Somit wundert es niemanden, dass fast jede Haut unter Feuchtigkeitsmangel leidet. Die neuen Pflegeprodukte von Zoé Hydra Protect enthalten wertvolle Wirkstoffe mit feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften. Die Pflegelinie

wurde speziell entwickelt, um die Haut langanhaltend mit Feuchtigkeit zu versorgen und sie vor Umwelteinflüssen wie Witterung und Schadstoffen zu schützen. Zoé Hydra Protect bietet besonders sanfte Reinigungsprodukte für eine schonende Entfernung von Schmutz, Make-up und Talg. Neu werden die Pflegeprodukte in verschiedene Hauttypen aufgeteilt. Die Hautverträglichkeit aller Produkte ist dermatologisch bestätigt. AWE

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Stets zu Diensten

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Der Platzsparer

«Das bisschen Bügeln schafft man ganz bequem, sagt mein Mann», sang Johanna Koczian 1977 in der deutschen Hitparade — mit diesem Bügelbrett und einer Bügelfläche von 120 x 40 cm ganz bestimmt sogar! Es ist kompakt und kann platzsparend versorgt werden. Da staunt der Mann. Bügelbrett Basic, Fr. 49.—

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Als Kind im Spital Laufenburg. Die ansässigen Nonnen leiteten den Küchenbetrieb, und ich half beim Salat rüsten.

Die gebürtige Türkin, Autorin und Regisseurin Güzin Kar (40) lebt in Zürich und feiert am 19. Mai 2011 mit ihrem Kinodebüt «Fliegende Fische» schweizweit Premiere.

Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für eine CD von André Rieu und für Hair-Extensions. Ich habe von Natur aus so viele Haare auf dem Kopf, dass ich sogar André Rieu etwas spenden könnte.

Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meinen Humor.

Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Brunnen mit Trinkwasser und attraktive Menschen. Wo trifft man Sie abends?

Zum Beispiel beim Dinner im Restaurant Bianchi am Zürcher Limmatquai: erstklassiger Fisch direkt am Wasser.

Und wo garantiert nicht?

In einem sogenannten In-Club. Ich kann Clubs, Lounges oder andere trendige Orte und Locations nicht ausstehen. Sind Sie gerne prominent?

Ich bin gar nicht prominent. Beim Einkaufen in der Migros starrt mich auf jeden Fall niemand an, und auch Autogrammwünsche gibt es keine. Also alles bestens.

Interview Eugen Baumgartner


84 | Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Nachgefragt bei den

Geschwistern Pfister

Kafichränzli für Mireille & Peter

Auf der Bühne vereinen die Geschwister Pfister gern vermeintliche Gegensätze: Schlager und Kabarett, Kitsch und Kunst, Glamour und Humor. Und fürs Migros-Magazin kombinieren sie Schoggi und Chili.

D

ie Schweizer Fahne an der Fassade weist den Weg: Tief im Berliner Westen sind die Geschwister Pfister zu Hause. Drinnen grüssen Steinbockgeweihe, ein lebensgrosser Bernhardiner aus Porzellan, MatterhornÖlschinken und eine SpielzeugSeilbahn, die quer durchs Esszimmer saust. «Na, da fühlt man sich gleich wie zu Hause», meint Köchin Andrea Pistorius, gerade aus Zürich angereist. In ihrem Koffer die Zutaten für ein Rezept ganz nach dem Geschmack des Künstlerduos. «Backen ist die Krönung des Kochens», findet Christoph Marti (45). Während er im Haushalt eher für die süssen Sachen – wie zum Beispiel den selbst gebackenen Butterzopf, den es in Berlin nicht zu kaufen gibt – zuständig ist, kümmert sich Tobias Bonn (47) um die Spaghetti zum sonntäglichen «Tatort». «Könnte man patriotische Arbeitsteilung nennen», sagt Tobias. Der Berner und der Deutsche sind seit 27 Jahren ein Paar, seit fast 10 Jahren verheiratet, und als Geschwister Pfister feiern sie in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum: Der Legende nach Walliser Waisenkinder, die in Las Vegas zu

volkstümlichen Kinder-Revuestars avancierten und schliesslich die Bühnen der Alten Welt eroberten. In Wahrheit lernten sich Christoph alias Ursli Pfister und Tobias alias Toni Pfister beim Schauspielstudium in Bern kennen und starteten ihre Karriere von Berlin aus.

Eine Hommage an Mireille Mathieu & Peter Alexander

Ihre eigenwillige Mischung aus Kabarett, Revue, Pop und Schlager, die sich nicht scheut, grosse Gefühle kostümintensiv aufzutragen und mit dezenten SchweizSchmonzetten zu garnieren, kam nicht nur in Deutschland an,

sondern auch hierzulande und wurde 1995 mit dem Prix Walo belohnt. Für ihr Jubiläumsjahr 2011 bereiten die beiden mit dem Jo Roloff Trio gerade die neue Show vor – diesmal allerdings ohne das reizende Fräulein Schneider, die zurzeit auf Solo-Pfaden unterwegs ist. «Servus Peter – Oh là là Mireille» heisst die musikalische Hommage an Peter Alexander und Mireille Mathieu, Fixsterne am Schlagerhimmel der 70er-Jahre. «Wir wollen die grosse Zeit der Samstagabendunterhaltung aufleben lassen», erzählt Christoph. «Die Leute sol-

Kochen mit der «Saisonküch «Saisonküche» he» Kuchen einmal scharf, bitte: Tobias Bonn (links) und Christoph Marti sind auch in der Küche keine Amateure. «Da gebe ich doch gern den Löffel ab», meint Rezept-Autorin Andrea Pistorius (Mitte).

e immer ➔ Was haben Si auf Vorrat? g aus der Das French Dressin Himbeeren. ne re ro Migros, tiefgef Sie ➔ Wie oft kochen ? pro Woche viel im Hotel. Nicht oft, wir leben Sie … ➔ Kochen ist für Hause zu sein. … der Genuss, zu e nie im Leben ➔ Was würden Si essen? ue. Tobias: Käsefond ntaler Käse. me Christoph: Em den Sie gern ür w ➔ Mit wem mal essen gehen? n Sir Simon Mit dem Dirigente Freude daran Rattle, weil er auch zu verbinden. hat, E- und U-Musik


SAISONKÜCHE

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FÜR SCHARFE BACKFEEN: Mit Ingwer

und Peperoncini bekommt die Kirschfüllung die besondere Note. SAUBERER SCHNITT: Dazu braucht man eine ruhige Hand und ein grosses Messer. Tipp: Mit Messer Schnittlinie vorritzen, reissfesten Faden rundum einlegen, Enden überkreuz auseinanderziehen. PROBEZEIT: Inspirationen für die neue Mireille-Mathieu-und-PeterAlexander-Show.


Traummelodien der Berge

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Ihr Reiseprogramm: 1. Tag, Donnerstag 29. September 2011 – Anreise & Stargala Gemütliche Fahrt ab dem gewählten Einsteigeort via Ostschweiz, Vorarlberg in die Gegend von Ellmau im Tirol. Nach der herzlichen Begrüssung im Hotel erwartet uns im geschmückten Festzelt in Ellmau bereits der erste Höhepunkt: die Stargala mit Semino Rossi, Oesch’s die Dritten und Marc Pircher. 2. Tag, Freitag 30. September 2011 – Ausflug Zillertal & Schlagernacht Nach einem herzhaften Frühstück unternehmen wir heute einen wunderschönen Tagesausflug ins Zillertal. Das wohl schönste Tal der Alpen empfängt uns im bunten Herbstkleid! Im Zillertaler Goldschaubergwerk erfahren wir bei einer eindrücklichen Führung viel Wissenswertes über diesen vergessenen Wirtschaftszweig und von den harten Arbeitsbedingungen der Bergleute unter Tage. Aber auch unser Besuch im angrenzenden Tierpark und der traditionellen Zillertaler Almkäserei wird Sie begeistern. Natürlich dürfen wir die feinen Käse auch verkosten. Nach dem Mittagessen besuchen wir die bekannte Kerzenwelt in Brixlegg. Dabei werden wir in die Kunst des Kerzenmachens eingeweiht und bestaunen auf einer Fläche von 1300 m2 eine grosse Auswahl an handgemachter Kerzen, die weltweit einzigartig ist. Am Abend erwarten und im Festzelt die Amigos und Lara zur Schlagernacht! 3. Tag, Samstag 1. Oktober 2011 – Kutschenfahrt, Bauernmarkt & Gala Abend Den heutigen Tag beginnen wir mit einer wildromantischen Pferdekutschenfahrt durch die wunderschöne Tiroler Berglandschaft. Lehnen Sie sich zurück und geniessen Sie dieses ganz besondere Erlebnis. Danach laden wir Sie in einem typischen Tiroler Gasthof zu Kaffee und Kuchen. Am Nachmittag besuchen wir dann den grossen Bauernmarkt in Ellmau. Freuen Sie sich auf ein ganz besonderes Sinneserlebnis! Neben vielerlei Köstlichkeiten aus der Region wie Käse, Bauernbrot, originalgebranntem Tiroler Schnaps, Bauernspreck usw. erwarten uns auch Präsentationen alter, längst ausgestorbener Handwerkstradition und Kunsthandwerk. Der Gala Abend mit den Stargästen Hansi Hinterseer, Francine Jordi und den Jungen Zillertaller bildet dann den würdigen Abschluss Ihrer Traumreise!

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der Kutschenfahrt ✓ Eintritt zum Bauernmarkt in Ellmau

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Die Amigos

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4. Tag, Sonntag, 2. Oktober 2011 – Heimreise Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.

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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

len denken: Mann, hatten wir eine tolle Kindheit», fügt Tobias hinzu. Für Christoph, der in die Rolle der Mireille schlüpft, war es ein lang gehegter Traum, einmal den Spatz von Avignon zu verkörpern. «Allein ihre Frisur war stilprägend für eine ganze Mädchengeneration», schwärmt er und zeigt stolz die Mireille-Mathieu-Bücher und -CDs, die er zur Vorbereitung der Show auf Ebay ersteigert hat. «Nur ihre Autobiografie ‹Ja, ich glaube› habe ich leider nicht auftreiben können.» Tobias mimt Peter Alexander, eine Figur, die ihm bereits vertraut ist: Schliesslich spielte er in der Pfisterschen Inszenierung vom «Weissen Rössl» Alexanders Erfolgsrolle als Kellner Leopold.

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Scharfer Schokoladenkuchen Ergibt 10 Stück Für 1 Springform à 18 cm Ø Zubereitung ca. 35 Minuten + 50 Min. backen, + auskühlen lassen + kühl stellen Pro Person ca. 5 g Eiweiss, 14 g Fett, 58 g Kohlenhydrate, 1600 kJ/380 kcal

Nur beim Käsefondue scheiden sich die Geister

Das Ehepaar hat nicht nur auf der Bühne keine Probleme damit, seine Rollen so zu verteilen, dass jeder zufrieden ist. «In der Küche hat jeder seine Disziplin: Während Christoph der König der Polenta und des Kartoffelstocks ist, mache ich am liebsten Steinpilzrisotto – mit den selbst gesammelten Pilzen von Christophs Eltern aus Adelboden», sagt Tobias, während beide Andrea beim Schmelzen der Kuchenglasur und beim Abschmecken der Kirschfüllung gekonnt zur Hand gehen. «Wir kochen wirklich sehr gern, doch sind wir so oft auf Tournee und in Hotels, dass es für uns als Ritual des Zuhauseseins richtig zelebriert wird.» Nur sein heiss geliebtes Käsefondue muss Christoph dann trotzdem allein essen. Auch nach 27 Jahren mit einem Schweizer mag sich der deutsche Tobias nicht an «flüssigen, stinkenden Käse als Nahrungsmittel» gewöhnen. Dafür schenkte er Christoph ein «Ein-Mann-Fondue-Set», um die Konfliktquelle versiegen zu lassen. Man muss im Leben ja nicht alle Vorlieben teilen. Text Silke Bender Bilder Neumann und Rodtmann

Die Show «Servus Peter — Oh là là Mireille» mit dem Jo Roloff Trio ab Herbst 2011 auch in der Schweiz. Infos unter www.geschwister-pfister.de

ZUTATEN

Butter, Mehl für die Form, 2 dl Wasser, 60 g Kakaopulver, 30 g Butter, 160 g Mehl, 2 TL Backpulver, 180 g Zucker, 1 Beutel Vanillezucker, 1 Prise Salz, 1 Ei, 60 g Crème fraîche, 1 Peperoncino Topping und Füllung: 10 g Kakaopulver, 75 g Zucker, 0,5 dl Wasser, 160 g dunkle Kuchenglasur, 1 Prise Cayennepfeffer, 1 kleiner Peperoncino, 10 g Ingwer, 150 g Sauerkirschkonfitüre

ZUBEREITUNG

1. Backofen auf 180 °C vorheizen. Form ausbuttern und mit Mehl bestäuben. Wasser aufkochen. Kakao und Butter dazugeben und gut verrühren. Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mischen. Ei und Crème fraîche verrühren. Alle Zutaten gut mischen. Teig in die Form giessen und in der unteren Ofenhälfte ca. 50 Min. backen (Nadelprobe). Herausnehmen und auskühlen lassen. 2. Inzwischen für das Topping Kakao, Zucker und Wasser verrühren und aufkochen. Pfanne vom Herd ziehen. Kuchenglasur darin schmelzen. Mit Cayennepfeffer abschmecken. Abkühlen lassen. Peperoncino halbieren, entkernen und fein hacken, Ingwer fein reiben. Konfitüre aufkochen, Ingwer und Peperoncino beigeben und 1 Minute köcheln lassen, abkühlen lassen. 3. Schokoladenkuchen waagrecht zwei Mal durchschneiden. Den Boden mit der Hälfte der Füllung bestreichen. Mit dem Mittelstück belegen, dieses mit dem Rest der Füllung bestreichen. Kuchen mit Deckel bedecken und mit dem Topping bestreichen. Kurz kalt stellen. Mit Peperoncino garnieren. Tipp Einen flacheren Kuchen nur einmal waagrecht durchschneiden. Statt mit einem Messer ist er auch gut mit Küchenfaden zu schneiden. Dafür die Schnittkante ringsum einritzen, mit dem Faden umlegen und die Enden überkreuz auseinanderziehen.

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88 | Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

KLEINE KÜCHENKUNDE

Das pure Glück

Je höher der Kakaoanteil einer Schoggi, desto gesünder. Schokolade regt aber nicht nur an, sie macht auch glücklich. Sonja Leissing erklärt, warum.

D

ie schönste und gesündeste Nachricht für heute: Dunkle Schokolade ist nicht nur gut für die Seele, sondern auch fürs Herz! Bereits 40 Gramm Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 70 Prozent erweitern die Herzkranzgefässe und verbessern die Aktivität der Blutplättchen, wie eine Studie des Universitätsspitals Zürich belegt. Zudem beobachteten deutsche Ernährungswissenschafter zehn Jahre lang die Lebensweise und Gesundheit von mehr als 19 300 Erwachsenen zwischen 35 und 65 Jahren. Diejenigen, die im Schnitt 7,5 Gramm dunkle Schokolade am Tag naschten (das ist ein Stück einer Tafel), hatten einen niedrigeren Blutdruck. Des Weiteren hatten diese Testpersonen ein um 39 Prozent vermindertes Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Dennoch: Hemmungslos mit Schokolade vollstopfen sollte sich niemand, da das unnötigerweise für Hüftgold sorgt und Krankheiten auslösen könnte.

Die Schweiz und Belgien als Mutterländer feiner Schoggi

Wir Schweizer liegen beim Schokoladenkonsum pro Kopf mit rund 11,9 Kilogramm im Jahr in Europa an erster Stelle. Anders ausgedrückt: 2010 wurden in der Schweiz rund 86,537 Tonnen Schokolade (ohne Kakao- und Schokoladenpulver) konsumiert. Die Deutschen lieben sie auch, die Schoggi, und zwar mit einem ProKopf-Verzehr von 9,29 Kilo. Überraschend ist, dass die Franzosen nur rund 4,3 Kilogramm pro Jahr naschen. Auch die Belgier liegen relativ weit hinten, was ein wenig verwundert, denn Belgien ist mit der Schweiz das

Weisse Schokolade

Die Süsse: Sie enthält keinen Kakao, sondern besteht aus Kakaobutter, Milchpulver und Zucker. Legenden und Irrtümer: Studien zeigten, dass entgegen dem weitverbreiteten Glauben kein Zusammenhang existiert zwischen dem Schokoladenkonsum und dem Auftreten von Akne. In der Küche: Sie eignet sich hervorragend, um dunkle Kuchen und Pralinés zu dekorieren und zu verzieren. Weisse Couverture schmilzt schnell. Sie gibt Torten, Gebäck, Cremes und Saucen eine raffinierte Schogginote.

Mutterland der Chocolatiers. In Belgien und Frankreich ist Chocolatier längst ein Ausbildungsberuf. Nicht so in der Schweiz. Rudolph Lindt aus Bern entwickelte das Conchieren der Schokolade. Beim Conchier-Verfahren wird mit Hilfe eines speziellen Rührwerks der zartschmelzende, luftige Charakter der Schoggi überhaupt erst möglich gemacht.

Ans Kochen mit Schokolade trauen sich erst wenige

Die erste Schokoladenfabrik gründete der Schweizer François-Louis Cailler. 1875 brachten Daniel Peter und Henri Nestlé die erste Milchschokolade auf den Markt. Und Ende des 18. Jahrhunderts trennte Coenraad Johannes van Houten aus Holland durch Pressen die Kakaobutter vom Kakao. Die Restmasse zermahlte er als Pulver. Auch heute noch ist dies ein üblicher Vorgang zur Herstellung von Kakaopulver. Während es in Mexiko und Afrika zur Kultur gehört, mit Schokolade zu kochen, scheint dies in Europa noch eine Entdeckungsreise zu sein. Dennoch trauen sich einige Köche: Die Fassbender & Rausch Chocolatiers betreiben das erste Schokoladenrestaurant Europas am Gendarmenmarkt in Berlin. Hier können Gourmets erleben, wie sich Köstlichkeiten mit Kakao und Schokoladen zubereiten und verfeinern lassen. Probieren Sie doch mal eine Suppe aus Hokkaidokürbis, die mit Ingwer und Edel-Vollmilchschokolade verfeinert wird. Oder wie wäre es mit gegrilltem Lachs auf Polenta an weisser Schokolade mit Zitronengras? Bon Appétit. Weitere köstliche Rezepte finden Sie unter: www.saison.ch

Milchschokolade

Die Unwiderstehliche: Milchschoko– lade hat einen hohen Milchanteil. Vermutlich ist sie deshalb so beliebt, weil sie schön cremig ist und auch so herrlich süss mundet. Dank des hohen Milchanteils sorgt sie dafür, dass der Körper besser mit Kalzium versorgt wird. Schoggis Geschichte: Das erste Mal wurde der Kakaobaum vermutlich vor 3500 Jahren von den Olmeken genutzt, die im Tiefland der mexikanischen Golfküste lebten. Die erste heisse Schoggi trank man am spanischen Hof 1544. In der Küche: Besonders Kinder lieben helle Schokolade als Nascherei oder zu einem Dessert verarbeitet.


SAISONKÜCHE

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TIPPS

Alles für die Schoggi-Party

Ob als Dekoration auf einer Torte, als feines Praliné oder als süsses Schoggiherz, niemand kann da widerstehen.

Dunkle Schoggi

Die Edle: Entscheidend für die Farbe ist der Anteil an Kakaotrockenmasse. Die Auswahl an dunkler Schokolade mit einem Kakaoanteil von mehr als 70 Prozent ist riesig, ob mit Caramel gefüllt oder mit Aromen wie Chili, Kardamom oder Pfeffer verfeinert. Wissenswertes: Der Kakaobaum erreicht eine Wuchshöhe von vier bis 15 Metern. Die Früchte werden mit einer Machete direkt vom Stamm abgeschlagen. In der Küche: Dunkle Schokolade eignet sich sehr gut zu Fleisch oder Poulet.

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Die Schokoladenherzen sprechen für sich. Pralinenformen aus Silikon, 1 Stück, Fr. 7.90

Kochschokolade

Die Gesunde: Schwarze Schoggi hat den höchsten Gehalt an Kakaobestandteilen. Gute Couverturen bestehen zu ca. 70 Pozent, herbere Sorten bis zu 90 Prozent aus Kakao und Kakaobutter. Hätten Sie es gewusst? Die Maya der Klassik nannten sie «ka-ka-wa», von dem sich das in vielen heutigen Sprachen verwendete «cacao» ableitet. In der Küche: Schwarze Schoggi ist ideal, um Saucen zu würzen, da sie viel Aroma, aber nur wenig Süsse abgibt.

Bilder Limmatdruck AG, Styling Andrea Pistorius

Mit den farbigen Förmchen ist es einfach, Pralinés selber zu zaubern. alinenförmchen, Fr. 3.90 Pralinenförmchen,

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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

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NEWS

Produkt der Woche

Der Name verrät bereits die Herkunft des Käses: Das tapferi Schniderli stammt aus der Molkerei-Käserei Schnider in Giswil. Es wird aus frischer Milch aus der Region und mit grösster Sorgfalt hergestellt. Dank seines milden Geschmacks, seiner sämigen Konsistenz und des originellen Auftritts schmeckt der Halbhartkäse Gross und Klein. Das tapferi Schniderli ist in allen grösseren Migros-Filialen erhältlich.

Klubschul-Tipp der Woche Die Zeit der gartenfrischen Beeren, Aprikosen und Zucchetti naht schon wieder. Früchte und Gemüse lassen sich auf vielfältige Weise hervorragend zu schmackhaften Konfitüren, Chutneys oder Kompotten verarbeiten. So bringen Sie die Sommersonne auch im Winter auf Ihre Teller und begeistern Ihre Familie und Gäste mit süssen und pikanten Köstlichkeiten. Die eingemachten Gläser lassen sich auch hübsch dekorieren und eignen sich prima als Mitbringsel für Freunde. Der neue Kurs Der Sommer im Einmachglas findet am Donnerstag, 23. Juni, von 18.30-22.30 Uhr in Luzern statt. Informationen und Anmeldung: www.klubschule.ch Suchwort: Einmachglas Klubschule Luzern: 041 418 66 66

Der beliebte Familienanlass SlowUp begeistert am 15. Mai bereits zum zweiten Mal in Schwyz.

Ohne Hektik unterwegs

Nachdem der erste SlowUp in Schwyz ein voller Erfolg war, werden auch dieses Jahr bis zu 20 000 Velofahrer, Inlineskater und Fussgänger erwartet.

A

m Sonntag, 15. Mai, gehört der Schwyzer Talkessel zum zweiten Mal ganz allein den gemächlicheren Verkehrsteilnehmern. Fahrradfahrer, Inlineskater und Fussgänger können die 30 Kilometer quer durch das Tal und entlang des Lauerzersees in aller Ruhe geniessen, denn die Strecke ist den ganzen Tag für den motorisierten Verkehr gesperrt.

Bei jeder Witterung und für die ganze Familie

Die Strecke führt von Schwyz nach Brunnen, Lauerz, Goldau, Steinen und wieder zurück nach Schwyz und kann in voller Länge oder in Etappen absolviert werden. Der SlowUp beginnt um 10 Uhr und dauert bis 17 Uhr. Die kostenlose Teilnahme am SlowUp erfordert keine Anmeldung, der Anlass wird bei jeder Witterung durchgeführt. Die Migros und SportXX unterstützen die SlowUp-Veranstaltungen als nationale Hauptsponsoren seit vielen Jahren. Entlang der

Strecke gibt es zahlreiche Attraktionen, die den Anlass zu einem einzigartigen Volksfest machen und zum Verweilen einladen.

Die Migros ist dabei — mit dem Bio-Logo

Die Family-Zonen der Migros stehen ganz im Zeichen des MigrosBio-Labels: Beim Hufeisenwerfen können feine Migros-Bioprodukte gewonnen werden, und für alle Heissluftballonfans lohnt sich die Teilnahme am Wettbewerb, bei dem als Hauptpreis eine exklusive Fahrt im Migros-Bio-Heissluftballon winkt. Wer beim Windradspiel genug Puste beweist, darf sein Velo mit einem Windrad schmücken. Die SportXX-Garagen sorgen dafür, dass auf den Strassen entlang der Strecke alles rund läuft: Kostenlos können hier Velos und Skates repariert und Pneus gepumpt werden – verrechnet wird nur das verwendete Material. Eva Erni

www.slowup.ch

Sicherheit geht vor Damit der SlowUp ein unvergesslicher Tag für alle wird, sollten folgende Hinweise beachtet werden: ➔ Auf der ganzen Strecke gilt Rechtsverkehr — links überholen. ➔ Das Tragen eines Velohelms sowie einer Schutzbekleidung für Inlineskater wird dringend empfohlen. ➔ Das Tempo den eigenen Fähigkeiten und der Situation anpassen. ➔ Ein rücksichtsvoller Umgang mit anderen Teilnehmern, insbesondere mit Kindern ist angezeigt. ➔ Vorausschauend fahren und genügend Abstand halten, hilft Stürze zu vermeiden. ➔ Wer anhalten muss, begibt sich aufs Trottoir oder an den Fahrbahnrand.


Muttertags-Wettbewerb am Samstag, 7. Mai

Wünsch dir was. rns Ein LED-Fe

eher? Ein Grill?

? Ein E-Bike

Stündliche Verlosungen von 9 bis 15 Uhr Am Samstag, 7. Mai wird es für alle Mütter im MParc Ebikon wieder spannend. Beim einzigartigen Muttertags-Wettbewerb haben alle Mamis Gelegenheit, bei den stündlichen Verlosungen den Artikel aus dem gesamten MParc Sortiment zu gewinnen, von dem sie schon lange träumen. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall. Denn alle Frauen erhalten eine schöne Rose zum Muttertag. www.mparc-ebikon.ch


IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

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Schenken leicht gemacht

Am 8. Mai ist Muttertag, und viele Söhne und Töchter rätseln noch, was sie ihrem Mami schenken möchten. Hier ein paar Geschenktipps.

D

as ganze Jahr im Einsatz für Familie, Job, Hund, Haus und Garten: Unsere Mamis leisten eine ganze Menge. Umso mehr schätzen sie auch die Anerkennung, wenn ihre Kinder am Muttertag mit einem kleinen Geschenk aufwarten. Ganz besonders süss sind die selbst gebastelten Präsente von Kindern: Mit viel Motivation und Elan stellen sie für ihr Mami beispielsweise eine eigens getöpferte Vase her oder schenken ihr eine hübsch gerahmte Zeichnung. Diese Fantasie für gelungene Muttertagsgeschenke kommt leider im Erwachsenenalter manchmal etwas zu kurz. Doch eigentlich ist es ganz einfach, mit einem kleinen Präsent Danke zu sagen: Zum Beispiel mit der feinen Erdbeertorte in Herzform, die vor dem Muttertag in allen Migros-

Filialen angeboten wird. Weitere süsse Verführungen wie feine Pralinés sind sehr beliebt, und es lohnt sich, alle Diätpläne für einen Tag zu vergessen.

Die Klassiker: Blumen und Süsses

Als Klassiker unter den Muttertagsgeschenken gilt der Blumenstrauss. Er ist nicht gerade das fantasievollste Geschenk, gewinnt aber mit einer persönlichen Note an Wert. Warum also nicht Blumen in Mamis Lieblingsfarben zu einem Strauss binden lassen? Wer eine blühende Aufmerksamkeit schenken möchte, die lange Freude bereitet, ist zum Beispiel mit einer Orchidee gut beraten. In der Muttertagswoche bietet die Migros eine besonders schöne Auswahl an Topforchideen an. Die farbige Blüten-

pracht der Orchideen lässt bestimmt so manches Mutterherz höherschlagen.

Sélection-Produkte oder Ausflugsziele

Die Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen ¬ dies gilt auch am Muttertag. Wer Lust hat, seine Mutter mit feinen Zutaten zu bekochen, kann auf das SélectionSortiment der Migros zählen. Vom edlen Lachs über zartes Rindfleisch bis zur Mousse au Chocolat können auch weniger geübte Köche im Handumdrehen ein leckeres Menü zaubern. Nur Mut zur Tat – viele hilfreiche Rezeptideen gibt es im Internet unter www.migros.ch. Oder noch einfacher: Einen ganzen Korb voller feiner Sélection-Produkte zusammenstellen und dem Mami als Geschenk überreichen.

Die Migros bietet viele verschiedene Möglichkeiten, um den Müttern Danke zu sagen. Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

Wer nicht nur die Mütter, sondern gleich die ganze Familie beschenken möchte, kann mit einem Ausflug gross auftrumpfen. Die Migros Luzern bietet zurzeit die schönsten Ausflugsziele der Zentralschweiz mit bis zu 39 Prozent Rabatt an. Zum Beispiel gibt es Tickets der Schiffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee, des Swiss Holiday Parks, für die Klewenalp, für das Verkehrshaus-Filmtheater oder den Erlebnisberg Pilatus zu vergünstigten Preisen. Weitere Informationen und Broschüren mit Rabattcoupons erhalten die Kundinnen und Kunden am Kundendienst der Zentralschweizer Migros-Filialen. Die Migros Luzern wünscht allen Müttern einen schönen Ehrentag. Melanie Bucher-Businger


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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

FORUM ZUGERLAND

Farben und Formen

Für die beiden Künstlerinnen, die ihre Werke vom 13. Mai bis 4. Juni im Forum Zugerland zeigen, sind die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Möglichkeiten der Farben und das Spielen mit den Formen eine grosse Leidenschaft. Die Luzernerin Hilgedard Vonarburg fand vor über 20 Jahren nach einem Schicksalsschlag zur Malerei. Liebliche Aquarelle mit floralen Motiven und Landschaften sowie ausdrucksstarke Acrylbilder gehören zu ihren Arbeiten. Die Auseinandersetzung mit Farben und Formen fasziniert sie immer wieder von Neuem. Ursula Maeder aus Baar begann vor sechs Jahren mit dem Malen mit Acrylfarbe. Daraus ist eine Leidenschaft für Farben und Formen geworden. Die Acrylfarben lassen sich sehr vielfältig mischen und anwenden. So entdeckt Maeder immer wieder neue spannende Möglichkeiten der Gestaltung. Die Ausstellung kann während der Ladenöffnungszeiten des Einkaufscenters Zugerland, Steinhausen, in der oberen Verkaufsebene (hinter World of Jeans) besichtigt werden. Werk von Hildegard Vonarburg (l.) und Ursula Maeder.

Vom Hochzeitswalzer bis zum Tango Argentino: Paartanzkurse an der Klubschule Migros.

Tanzen ist Lebensfreude

In der Klubschule Migros Luzern kann man eine Weltsprache erlernen: Das Tanzen. Tanz verbindet Kulturen und ist Ausdruck für Freude an Bewegung und Musik.

G

emeinsam übers Parkett einer rosigen Zukunft entgegenschweben ¬ der Hochzeitswalzer ist der Klassiker unter den Paartänzen. Und damit dieser perfekt wird, bietet die Klubschule Migros Luzern spezielle Kurse für den klassischen Hochzeitstanz an. Diese können zu zweit, zu viert oder gar mit der ganzen Familie besucht werden. Die Teilnehmer lernen dabei die wichtigsten Schritte und Regeln, um beim Tanzen während der Hochzeitsfeier eine gute Figur zu machen.

Hobby für alle Altersgruppen

Kinder lieben es, sich zu Musik zu bewegen. Tanzen fördert die Motorik und gibt ein gutes Körpergefühl. Das Angebot der Klubschulen bietet vom Ballett für die Kleinsten über Hip-Hop, orientalischen Tanz bis zu Country Line Dance eine bunte Mischung für alle Altersgruppen an. Ganz neu bietet die Klubschule Kurse in Electro Dance für Jugendliche von 14 bis 18 Jahre an. Dieser neuartige Tanz stammt aus Paris und wird weltweit immer populä-

rer. Es geht darum, mit geschmeidigen, schlangenartigen Armbewegungen den Takt der Elektromusik möglichst gut zu treffen. Tanzen ist Ausdruck purer Lebensfreude. Dank der verschiedenen Stilrichtungen ist für jeden etwas dabei. Bei den Paartanzkursen können zum Beispiel Standard- und lateinamerikanische Tänze, Discofox oder Jive (Rock’n’Roll) gelernt werden. Das Angebot richtet sich dabei ebenso

an Tanzneulinge wie an Fortgeschrittene. Mit feuriger Musik geht es bei den Salsa- und TangoArgentino-Kursen zur Sache. Wer lieber Einzeltanzkurse besucht, kommt mit Country Line Dance, Flamenco, Hip-Hop oder orientalischem Tanz auf seine Rechnung. Wer Lust hat, seine Freude an Bewegung mit Tanz auszudrücken, erlernt eine Weltsprache, die überall verstanden wird. Melanie Bucher-Businger

Tanzkurse in der Klubschule Tanzanagebot in Luzern ➔ Standard-/Lateinamerikanische Tänze ➔ Klassischer Hochzeitstanz ➔ Discofox ➔ Jive (Rock’n’Roll) ➔ Salsa ➔ Tango Argentino ➔ Country Line Dance ➔ Flamenco ➔ Hip-Hop für Erwachsene ab 16 Jahren ➔ Orientalischer Tanz

➔ Electro Dance Tanzangebot in Sursee ➔ Ballett für Kids ➔ Hip-Hop für Kids von 12 bis 15 Jahre ➔ Hip-Hop für Erwachsene ab 16 Jahren ➔ Orientalischer Tanz ➔ Country Line Dance Detailliertes Kursangebot unter www.klubschule.ch


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

TIERE

Ameisenarche gegen die Sintflut

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SEX & LIEBE

Schöner Langfinger E

in Blick auf die Finger eines Mannes liefert Hinweise, wie attraktiv sein Gesicht auf Frauen wirkt. Das hat ein internationales Forscherteam herausgefunden. Die Wissenschafter verglichen die Länge von Zeigeund Ringfinger von Studenten und zeigten Frauen Fotos dieser Männer. Als besonders attraktiv bewerteten die 18- bis 33-jährigen Versuchsteilnehmerinnen jene Männer, bei denen der Ringfinger länger war als der Zeigefinger. Einen Einfluss hat offenbar auch das Sexualhormon Testosteron: Eine hohe Konzentration im Blut lässt den Ringfinger wachsen. Der Zusammenhang von Fingerlänge und Persönlichkeit war bereits früher Gegenstand verschiedener Studien. Eine britische Untersuchung hat festgestellt, dass Börsianer mehr Profit machen, wenn ihr Ringfinger länger ist als ihr Zeigefinger. Daniel Schifferle

Bilder Keystone/MaxPPP/Bret Thompsett, Gary Carter/Corbis, Getty Images

Tausende von Feuerameisen bilden bei Hochwasser ein Floss. Feuerameisen leben in tropischen Regionen, die häufig von starken Regenfällen und Überschwemmungen heimgesucht werden. Damit die kleinen Tiere nicht ertrinken, haben sie eine wirksame Strategie entwickelt: Sie schliessen sich zu einem Floss zusammen. So können sie monatelang auf dem Wasser herumdümpeln. Die Ameisen verhaken sich mit ihren Kiefern und Füssen ineinander und bilden so eine Art wasserabweisendes Gewebe, in das zusätzlich Luftblasen eingeschlossen sind, um den Auftrieb zu erhöhen. Das Floss wird allein durch die Körper der Tiere ohne zusätzliche Hilfsmittel aufgebaut und kann Tausende bis Millionen von Passagieren unterbringen — und vor dem Ertrinken bewahren.

Hollywood-Star Matthew McConaughey gilt als einer der schönsten Männer der Welt. Kein Wunder!

Quelle: www.wissenschaft.de

ONLINE-UMFRAGE: BABY CLUB

Frage von letzter Woche

Erst mit 40 wirklich glücklich

Ka Kanadische und britische Wissenschafter sind der Frage nachgegangen, wi glücklich Kinder ihre Eltern machen. Dabei haben sie festgestellt, wie da dass Eltern unter vierzig viel unglücklicher sind als Eltern über vierzig. Er mit vierzig beginnen Eltern, ihren Nachwuchs wirklich zu schätzen Erst un zu geniessen. Für die Studie des Max-Planck-Instituts und der und Un University of Pennsylvania wurden über 200 000 Frauen und Männer aus 86 Ländern befragt. Fazit: Kinder sind eine Langzeitinvestition ins Glück.

Erst mit 40 beginnen Eltern, ihre Kinder wirklich zu schätzen.

All über Alles Schwangerschaft Sch und das Leben mit Kleinkindern unter www. migrosbabyclub.ch

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Meine Kinder … ➔ … machen mich glücklich ➔ … machen viel Ärger ➔ … kosten einen Haufen Geld.

Im Frühling habe ich mehr Lust als sonst auf …

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet. Männer 10 % 3%

Frauen 6% 9% 37 %

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Sex

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Bewegung im Freien

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den Frühlingsputz

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Faulenzen

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98 | Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

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Duell zweier Lebenskonzepteg»

Buch: «Am Han Genre: Roman Autor: Markus Werner, «Am Hang» ist der siebte Roman des 66-Jährigen, der mit «Zündels Abgang» im Jahr 1984 sein erstes erfolgreiches Werk veröffentlichte. Erscheinungsjahr: 2004 Verlag: Fischer Verlag, Frankfur t am Main

Zwei Männer

In Markus Werners Roman «Am Hang» philosophieren Journalist Üsé Meyer besuchte den Schauplatz ihrer

Schwierig, hier den Fotoapparat nicht zu zücken: Weiter Blick über den Luganersee auf dem Weg zum Aussichtspunkt Bosco della Vasina oberhalb Figino.

W

as passiert, wenn sich zwei unbekannte Männer mit völlig unterschiedlicher Lebensauffassung treffen? Entweder wenden sie sich bald wieder voneinander ab, oder sie duellieren sich auf die philosophische Art

und kommen einander näher – wie die Herren Loos und Clarin aus Markus Werners Roman «Am Hang». Wir, die Herren Meyer (Journalist) und Zahnd (Begleitung), haben uns aufgemacht zum Schauplatz ihrer Wortgefechte –

der Terrasse des Hotels Bellavista, das in Montagnola, eben «am Hang», liegt. Um dorthin zu gelangen, fahren wir zuerst mit dem Schiff von Lugano nach Figino. Die Sonne spiegelt sich auf den vom Wind aufgewühlten Wellen,

und rechts von uns fallen die steilen, bewaldeten Flanken des San Salvatore in den See ab. Nach 50 Minuten Fahrt taucht der kleine Ort Morcote vor uns auf: alte, herausgeputzte Hausfassaden mit Arkaden, in der Mitte


BESSER LEBEN OUTDOOR

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am Hang

zwei Männer über Gott, die Welt und über sich selbst. OutdoorWortgefechte – und genoss die Aussicht auf den Lago di Lugano.

des Hanges, von Blumen und Zypressen umgeben, die Kirche Santa Maria del Sasso und oben auf dem Hügel die Ruine des Castello di Morcote aus dem 15. Jahrhundert. Die Schönheit dieses Arrangements kümmert ein junges Pär-

chen, das mit der Schule auf Klassenfahrt ist, nicht.

Vom Absturz in den Rachen der Realität

In enger Umarmung versinken die Blicke der zwei Teenager ineinan-

der. «Du bist doch ein glühender Verfechter der sogenannten grossen Liebe», sagt der 35-jährige Rechtsanwalt Clarin einmal zum rund 50-jährigen Altphilologen Loos. «Liebe braucht nicht verfochten zu werden, so wenig wie

die Sonne», antwortet Loos. «Und ich bedaure all jene, die in Ermangelung der Sonne zu einem Heizstrahler greifen.» In Figino verlassen wir das Schiff. Zu Fuss geht es 200 Höhenmeter über Treppen-


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BESSER LEBEN OUTDOOR

Wind im Haar, wunderbar: Schifffahrt von Lugano nach Figino.

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Morcote — ein Dörfchen wie aus dem Bilderbuch.

Zwei Männer gehen steil: Der Aufstieg von Figino über Treppenstufen und einen Pfad zum Bosco della Vasina ist kurz, aber anstrengend.

stufen und einen steilen Pfad hinauf zum Aussichtspunkt Bosco Della Vasina. Von hier überblicken wir die westlichen Arme des Lago di Lugano. Ein grosser, gelb-oranger Distelfalter mit einer Flügelspannweite von gut sechs Zentimetern segelt an uns vorbei. Aus einem Rucksack trällert ein Mobiltelefon. «Das Handy stösst mich ab», tut Loos im Buch seine Meinung kund. «Weil es die Liquidierung des Privaten und Intimen betreibt und nebenbei den Weltlärmpegel

erhöht.» Und an Clarin gewandt unkt er weiter: «Ihre muntere Jugend, Herr Clarin, weiss instinktiv, was Besinnung und Stille bedeuten würde: Absturz in den Rachen der Realität.» Doch hier, auf dem Felsrücken mit Aussicht, herrscht tatsächlich Stille. Diese währt aber nur so lange, bis wir kurze Zeit später der Nebenstrasse folgen um dann gleich wieder über Wiesenwege in Richtung des Dörfchens Agra zu wandern. In Agra besitzt der junge Rechtsanwalt Clarin ein Ferien-

haus, und vor dessen Haustüre wird ihm Loos des Nachts mit gepresster Stimme die unheilschwangeren Worte «Leg dich ins Bett mit deiner Fehldeutung, und vergiss nicht, die Tür zu verriegeln» ins Ohr flüstern. Wir lassen Agra hinter uns und passieren dessen Friedhof.

Die humane Hinauszögerung des Zapfenstreiches

In Montagnola, dem Endziel unserer Tour, treffen sich Clarin und Loos zufällig auf der Terrasse des

Hotels Bellavista. Dort kommen sich die beiden Männer in langen und philosophischen Gesprächen gefährlich nahe – obwohl sie eigentlich grundverschieden sind. Clarin ist der beziehungsunfähige Frauenheld und Lebenskünstler, dessen Credo lautet «das Leben nicht schwerer als nötig zu nehmen». Loos hingegen trägt die unendliche Last einer verunglückten grossen Liebe auf der Schulter und ist gegenüber dem Leben skeptisch eingestellt. Von Agra bis Montagnola führt


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BESSER LEBEN OUTDOOR

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

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Die Migros ist Hauptsponsorin von SchweizMobil und präsentiert monatlich einen exklusiven Erlebnistipp für die ganze Familie.

Terrasse des Hotels Bellavista: Wo die Hauptfiguren des Romans sich kennenlernen, lässt sich gut pausieren.

uns der Weg vorbei am Grotto Posmonte und dann grösstenteils durch den Wald. Niemand ausser uns ist derzeit im Gehölz unterwegs. Stundenlang seien er und seine Frau Bettina hier durch Kastanien- und Birkenwälder gewandert, erzählt Loos. Zwar würden die Wälder schon zur wirklichen Welt gehören, aber man höre den Kriegslärm nicht in ihnen, habe seine Frau zu ihm gesagt. Des Weiteren erfährt Clarin, dass Loos’ Frau damals drüben, im Kurhaus in Cademario, tragisch ums Leben gekommen sei. Tatsächlich ist ebendieses Kurhaus von der Terrasse des Hotels Bellavista aus zu sehen. Und wohl am gleichen Tisch, wie wir jetzt sitzen,

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Campione d’Italia

haben Loos und Clarin in Markus Werners Fantasie den kühlen Weisswein gleich karaffenweise gebechert und sich bis Mitternacht unterhalten. «Er trank zügig wie am Abend zuvor», erfährt man vom Icherzähler Clarin. «Er sah nicht aus wie ein Verbrecher, es ist mir wirklich schleierhaft, warum mich der schreckliche Gedanke streifte, dass Loos seine Frau vielleicht umgebracht hatte.» Wir tun es den beiden Protagonisten gleich, sitzen lange auf der Terrasse und verfolgen, wie das Wasser des Sees in der Ferne allmählich den Sonnenglanz verliert und die gegenüberliegenden Hänge des Oberen Malcantone langsam in Dunkelheit entschwinden.

Des Kellners Problem? – Dass man so sitzend hier glatt die Zeit vergessen könnte, die Eile verlöre und gerne den Zapfenstreich hinauszögern würde. Oder, wie Loos es ausdrückt: «In allen Lebensbereichen, so glaube ich, zeugt rasches Zur-Sache-Kommen und umstandsloser Vollzug von Verrohung. Allein das Zögern ist human.» Text Üsé Meyer Bilder Philipp Dubs

www.migrosmagazin.ch Burgen, Berge, Inseln: Schweizer Ausflugsorte mit literarischem Hintergrund.

Auf Umwegen nach Montagnola ➔ An- und Rückreise: Mit der Bahn bis Lugano. Mit dem Postauto ab Montagnola bis Lugano und weiter mit der Bahn. ➔ Schiff: Lugano—Melide—Morcote—Figino. Bis 23. Okt. zweimal täglich: 9.25 Uhr und 14 Uhr ab Lugano (Fahrzeit 1.15 Std). www.lakelugano.ch ➔ Wanderung: Figino—Bosco della Vasina—Ponte—Agra—Posmonte— Montagnola. ➔ Dauer: zirka 2 Stunden ➔ Höhenmeter: 280 Meter ➔ Varianten: 1. früheres Schiff nehmen und in Morcote einen Zwischenstopp einlegen. 2. Besuch des Hesse-Museums in Montagnola (www.hessemontagnola.ch). ➔ Anforderung: Keine besonderen Anforderungen. ➔ Verpflegung/Unterkunft: Hotel Bellevue Bellavista, Montagnola, www.bellevue-bellavista.ch und weitere bei Lugano Turismo, Lugano, www.lugano-tourism.ch

Auf Skates von Aigle zum Schloss Chillon in Montreux.

Mai-Tipp: Rollend in den Frühling Wir starten in Aigle, wo am Bahnhof auch Mietvelos bereitstehen. Wir erfreuen uns am jungen Grün der Bäume, die das Rhoneufer säumen, und spüren die frische Frühlingsbrise in den Haaren — mit dem Velo oder auch mit den Inlineskates an den Füssen. Beim Restaurant Les Grangettes machen wir halt, wandern zu Fuss in das Naturschutzgebiet hinein und nehmen den Seeuferfrühling in uns auf. Bald sind wir beim Schloss Chillon, wo faszinierende Rittergeschichte erleb- und begreifbar wird: in den Wehrtürmen etwa, im Kerker oder im mittelalterlichen Speisesaal. Mit dem MuntermacherGutschein für Kinder sogar gratis!

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104 | Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Wasserfest in die Badesaison

Jedes Jahr ertrinken Kinder, weil sie nicht schwimmen kÜnnen. Um das zu ändern, lehrt Ursula Bornhauser Vorschulkindern das Schwimmen. Das macht Spass und rettet Leben.


BESSER LEBEN FAMILIE

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H

okuspokus, alle Fischli machen platsch, platsch, platsch!», ruft Schwimmlehrerin Ursula Bornhauser, und sieben Kinder klatschen aufs Wasser und kreischen vergnügt. «Gut macht ihr das, meine kleinen Spritzmaschinen», lobt die 39-Jährige. Sie steht zusammen mit den Schwimmnovizen im Alter von vier bis sechs Jahren im hüfttiefen Wasser des Hallenbades an der Heilpädagogischen Schule in Wetzikon ZH, wo sie mit ihrer Schwimmschule eingemietet ist. In zwölf 35-minütigen Lektionen lernen die Kleinen den Umgang mit dem Wasser. «Mir ist wichtig, dass die Kinder sich möglichst selbständig im Wasser bewegen und dass es ihnen Spass macht», sagt sie.

In einigen Kursen sind die Eltern mit im Wasser

Lars (vorne) und Nick fühlen sich in ihrem Element.

Und dass es Spass macht, bestätigt Leano Ramella aus Wetzikon kopfnickend: «Am liebsten tauche ich.» Selbst die Augen behält er dabei offen, erklärt er nicht ohne Stolz und erzählt, was er alles unter Wasser sieht. Und dabei wird die Fantasie des Vierjährigen etwas gar lebendig: «Ich sehe Füsse … und Tintenfische und Haifische.» Seine Mutter, Melanie Ramella, lacht: «Ich bin keine eigentliche Wasserratte. Daher war mir wichtig, dass Leano den Umgang mit dem Wasser erlernt.» Bereits mit drei Jahren hatte sie ihn zum ersten Wassergewöhnungskurs angemeldet. «Damals war ich noch mit im Wasser», sagt sie. Für Ursula Bornhauser ist es sehr wichtig, dass die Eltern mit ins Wasser können. «Bei manchen Übungen bin ich froh über die Unterstützung der Eltern, die Kinder müssen weniger lange warten. Und einige fühlen sich bei der Mutter auch besser aufgehoben als bei mir.» Nicht so Tim Petrik aus Hittnau ZH. Der bald Fünfjährige fühlt sich so sicher in der Obhut von Ursula Bornhauser, dass sein Tem-


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DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

Joanita Weber ist es wichtig, dass ihre Tochter Julia schwimmen lernt.

Michael Wüthrich hat dienstags Papatag und geht jeweils mit Wanja (rechts) und Pascal zum Schwimmunterricht. Möchtest auch du diesen Fragebogen ausfüllen? Du findest ihn unter: www.migrosmagazin.ch Dort kannst du auch alle anderen eingeschickten Fragebögen anschauen.

TIPP DER WOCHE

Selber Fossilien präparieren

Im Gletschergarten Luzern erhalten Kinder nach einer Einführung zum Thema «Fossilien» Hammer, Brille und das Stück einer Fossilienplatte. Jetzt geht es ans Präparieren: eine Muschel, eine Schnecke, die sich in der Platte befinden, mit etwas Glück sogar ein Haifischzahn. Geeignet für Kinder ab acht Jahren. Wann: 7. und 21. Mai 2011. Telefonische Anmeldung empfohlen: Tel. 041 410 43 40.

perament fast nicht zu bremsen ist: «Tim, ich möchte, dass du jetzt etwas leiser bist», ermahnt die Schwimmlehrerin, die selber drei Kinder hat, den übermütigen Rabauken. Mutter Ursina Petrik ist es eher peinlich, und sie flüstert zu ihrer Nachbarin: «Unmöglich, dass er immer so rumkreischen muss.» Es zeigt aber, wie wohl er sich im Wasser fühlt. Kein Wunder: «Seit er vier Monate alt ist, gehen wir zusammen in Schwimmkurse.» Für die Marketingplanerin ist es sehr wichtig, dass Kinder schwimmen lernen, «je früher, desto besser». Das ist die richtige Einstellung: Denn noch immer ist Ertrinken bei Kindern die zweithäufigste Unfalltodesursache. Im Durchschnitt ertranken in den letzten 30 Jahren jeweils zwölf Kinder. Ebenso tragisch sind Beinahe-Ertrinkungs-Unfälle. Auf jeden tödlichen Ertrinkungsunfall kommen laut der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) et-

wa vier Beinahe-Fälle mit meist schweren geistigen und körperlichen Behinderungen als Folge. 90 Prozent der Kinder waren im Moment des Unfalls unbeaufsichtigt. Um so wichtiger, dass sie schwimmen können.

Nach dem Kurs gibt es eines der begehrten Abzeichen

Das findet auch Joanita Weber. Sie kommt mit ihrer Tochter Julia zu Ursula Bornhauser, «weil Julia im Sommer oft mit ihrer Grossmutter im Seebad in Männedorf ist». Da sei es ihr wichtig, dass sie schwimmen könne. «Super güät», ruft sie ihrer Tochter zu. Und diese strahlt mit den restlichen sechs Kindern um die Wette, bevor sie ihre Augen zusammenkneift und abtaucht. «Das mache ich am liebsten», erzählt die quirlige Fünfjährige. Michael Wüthrich, einer der wenigen Väter, der seine Kinder an den Schwimmkurs begleitet, hat mehr Mühe, seine Tochter

zum Tauchen zu animieren. Denn die vierjährige Wanja sieht sehr schlecht und trägt auch zum Planschen eine Brille. «Sie spritzt sehr gerne andere an», sagt ihr Vater. «Aber sie mag es gar nicht, selber angespritzt zu werden.» Wanja besucht mit ihrem Vater Schwimmkurse, seit sie ein halbes Jahr alt ist – mit Erfolg. «Je länger, je mehr verliert sie die Angst vor dem Wasser.» Wanja hatte grosse Angst vor dem Wasser – vor allem vor Wasser in den Augen, sagt Vater Michael. Fragt man Wanja nach ihren Vorlieben, sagt sie meistens nur: «Ich kann jetzt keine Antwort geben, ich bin gerade beschäftigt.» Und sie schiebt sich genüsslich ein Salzstängeli in den Mund. «Belohnung muss sein», sagt Vater Michael. Belohnung ist wichtig, findet auch Ursula Bornhauser, die selber in der 1. Klasse schwimmen gelernt hat. «Bei mir erhalten alle Kinder nach Abschluss eines Kurses ein Abzeichen.» Diese Abzei-


BESSER LEBEN FAMILIE chen motivieren, auch wenn die kleinen Knirpse nicht wirklich realisieren, was sie bedeuten. Davon ist zumindest Ursina Petrik überzeugt. Ihr Sohn Tim bekam in seiner vierjährigen Wasserkarriere vom Entchen über Schwan und Schildkröte zum Biber fast alle Abzeichen. «Alles Motivationsabzeichen, ohne zu erfüllende Vorgaben», wie Bornhauser sagt. Wie es scheint, wirken sie: «Ich gehe sehr gerne in den Schwimmkurs», sagt Tim und fügt selbstbewusst hinzu: «Das nächste Mal komme ich wieder.» Text Thomas Vogel Bilder Tina Steinauer

www.migrosmagazin.ch Die wichtigsten Sicherheitsund Techniktipps für Kinder und Schwimmanfänger.

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DAS SAGT DIE EXPERTIN Schwimmlehrerin Ursula Bornhauser (39) aus dem zürcherischen Ottikon verrät ihre Rezepte und besten Tricks.

«Entscheidend ist der Spass am Baden» ➔ Gehen Sie mit Ihren Kindern so häufig wie möglich und vor allem regelmässig ins Hallen- oder Freibad. ➔ Spritzen Sie viel und ausgiebig und animieren Sie das Kind zum Spritzen. Vor allem: Halten Sie das Kind nie vom Wasserspritzen ab. ➔ Lassen Sie die Kinder möglichst ohne Schwimmhilfen wie Reifen oder Flügeli baden. Zum Spielen sind diese okay, aber nicht als Schwimmlernmittel. Sie gewöhnen dem Kind eine falsche Schwimmlage an, nämlich eine

aufrecht stehende statt eine liegende. ➔ Geben Sie den Kindern die Gelegenheit zum Tauchen. Halten Sie als Eltern auch mal den Kopf unter Wasser. Eltern, die selber nicht tauchen, sollten nicht erstaunt sein, wenn ihre Kinder ebenfalls nicht tauchen wollen. ➔ Baden Sie wenn möglich dort, wo es auch andere Kinder hat. Denn Kinder sind Kindern bessere Vorbilder als Eltern. ➔ Baden Sie vor allem in warmem Wasser. Sobald Kinder frieren, bewegen sie sich zu

wenig. Und ungenügende Bewegung bewirkt, dass sie noch mehr frieren. ➔ Entscheidend für die Motivation der Kinder ist, dass sie Spass am Baden haben. Tun Sie darum alles dafür, dass die Ausflüge ins Hallen- oder Freibad für die Kinder ein Erlebnis sind und sie sich darauf freuen. Lassen Sie die Kinder viel spielen und bauen sie Schwimmübungen ins Spiel ein. Die Freude am Wasser ist eine wichtige Voraussetzung, dass die Kinder gerne und schnell schwimmen lernen.

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BESSER LEBEN TIERE

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

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Tierische Alarmanlagen

Der Mensch verlässt sich trotz Hightech lieber auf Tiere, um Verunreinigungen im Wasser zu erkennen. Bioindikatoren wie Fische oder Krebse schlagen effizienter Alarm als Maschinen.

B

is ins frühe 20. Jahrhundert waren Kanarienvögel – manchmal auch Zeisige, Mäuse oder andere kleine Nager – Lebensretter für Bergarbeiter. Kanarienvögel reagieren sehr sensibel auf Kohlenmonoxid und Methangas. Fiel der Vogel im Stollen also von der Stange, hiess es für die Männer: Gasalarm! Sofort an die frische Luft. Auch heute kann der Mensch nicht auf Tiere als sogenannte Bioindikatoren verzichten, zum Beispiel bei der Wasserversorgung. In Zürich etwa überwacht man die Qualität des Trinkwassers nicht nur im Labor oder mit Analyseautomaten, sondern auch mit Hilfe von Regenbogenforellen und Daphnien. Hans Gonella, Kommunikationsbeauftragter des Wasserwerks Zürich, erklärt die Abhängigkeit von biologischen Wassertests folgendermassen: «Im Labor kann man nicht alle Stoffe erfassen. Ausserdem sind solche Tests zeitaufwändig. Gewisse Untersuchungen können Tage dauern. Verseuchtes Wasser wäre längst beim Konsumenten angelangt. Die Fische und insbesondere die Daphnien reagieren da sehr viel schneller.»

Zürcher Kleinkrebse und russische Riesenschnecken

Beim Daphnientest handelt es sich um ein biologisches Frühwarnsystem, das vor einigen Jahren entwickelt wurde. Daphnien, eine

Auch gentechnisch veränderte Tiere wie der Glo-Fish warnen vor Giftstoffen im Wasser.

zu den Kleinkrebsen gehörende Tierart, werden mittels Fotozellen vollautomatisch überwacht. Sinkt ihre Bewegungsaktivität unter einen gewissen Wert, wird Alarm ausgelöst. In die Schlagzeilen geriet vor Jahren ein genmanipulierter Zebrafisch, genannt Glo-Fish. Wissenschafter aus Singapur hatten dem Genom eines Zebrafisches ein Gen der fluoreszierenden Qualle Aequorea victoria eingepflanzt. Sind Giftstoffe im Wasser vorhanden, leuchten die Fische je nach Typ in bis zu fünf

LIEBLING DER WOCHE

«Mauzzeli liebt Kurt Aeschbacher über alles. Er verpasst keine Sendung.» Bild Getty Images

Jolanda Ernst, 3427 Utzenstorf.

@

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Farben unterschiedlich stark. In einigen Wasserwerken wird das Trinkwasser durch Becken mit Tapirfischen geleitet. Der Fisch benützt Strom zur Orientierung. Gibt es eine Verschmutzung, dann ändert sich die Anzahl seiner Spannungsimpulse pro Sekunde. Das kann man messen und erkennt, wenn sich am Wasser etwas verschlechtert hat. In Russland stehen Riesenschnecken im Einsatz, um die Luftqualität in einer Kläranlage zu testen. Je verschmutzter die Luft ist, desto schneller werden At-

mung und Herzschlag. Auch bei Flusskrebsen reagiert das Herz, wenn das Wasser verschmutzt ist. Ebenso verraten Muscheln schlechte Wasserqualität. Heutzutage werden Kanarienvögel zwar nicht mehr in den Stollen mitgenommen. Ihre Verdienste im Bergbau aber sind – zumindest im Ruhrgebiet – nicht vergessen: Zur Zeche Zollverein bei Essen, die zum Unesco Welterbe gehört, weisen acht zwei Meter hohe und 3,6 Meter lange gelbe Vögel den Weg.

Dagmar Steinemann


110 | Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

NEWS

Peugeot 308 als Mikrohybrid

DIE AUTO-TESTFAMILIE

Den Bergpreis knapp

Testfamilie Schmid aus Tschappina GR hat den neu gelifteten Ford Mondeo sich der Kombi gut. Einziger Makel für die Bauernfamilie: Hier oben braucht Der neue 308er speichert Brems- und Rollenergie. Frisch geliftet rollt der Peugeot 308 an. Die neue Attraktion in der Palette (Benziner 98 bis 200 PS, Diesel mit 92 bis 163 PS) ist der 112-PS-Diesel mit neuem Stopp-Start-System. Es speichert Brems- und Rollenergie, damit der Motor nach dem Halt blitzschnell anspringt und die Heizung bzw. Klimaanlage beim Stopp weiterläuft.

Range Rover wird sparsam

Range Rover Evoque: Bullig, aber kurz und verbrauchsarm. Ein Range Rover mit Verbrauchswerten ab 4,9 Liter Diesel auf 100 Kilometer: Der Evoque soll ab September ein neues Kapitel für Land Rover aufschlagen. Dazu ist der Evoque trotz bulliger Optik nur 4,36 Meter kurz. Ab 49 100 Franken.

Audi mit Gas und Wasserstoff Nach Ford, Mercedes und Opel arbeitet nun auch Audi an einem Brennstoffzellenauto, das aus Wasserstoff Strom für den Elektroantrieb erzeugt. Audi gab zudem bekannt, man könne sich vorstellen, bis zum Start der Brennstoffzelle statt Erdgas synthetisches Gas als CO2-freien Treibstoff zu nutzen.

M

an sollte sich aus Rücksicht auf die Umwelt immer zweimal überlegen, ob eine Autofahrt sein muss», betont Regula Schmid, fügt aber an: «Diesmal sind wir in den Säntispark nach St. Gallen statt nach Thusis zum Einkaufen gefahren: Der Mondeo will getestet sein und ist ein echtes Vergnügen.» Für den täglichen Einsatz in Tschappina GR auf 1800 Meter über dem Meer muss sich ein Auto bei den Schmids «als geräumiges Arbeitsgerät bewähren», wie Ralph betont – zumal der 42-jährige Landwirt und die 34-jährige Sportfach- und Hausfrau Nebenerwerben nachgehen und oft mit Tochter Noemi und Sohn Fabian unterwegs sind. Dazu dient ihnen sonst ihr zehnjähriger Subaru Forester mit Allradantrieb, denn Schnee ist «hier oben» fast eher die Regel als Ausnahme. In der Testwoche sind die Schmids im chic gelifteten Ford Mondeo als Station Wagon (Kombi) unterwegs. «Das schöne, elegante Äussere gefällt uns», sagt Regula.

Bergab, ohne zu bremsen, bergauf mit viel Kraft

Überzeugt hat die Schmids der souveräne Turbodiesel mit 163 PS. Letztere nageln nur beim Kaltstart, danach bleibt lediglich ein Hintergrundbrummen. «Er ist so ruhig, dass man schnell zu schnell fährt», meint Regula, und Ralph sagt: «Der kraftvolle Motor ist genial, selbst bergauf zum Überholen.» Gefallen hat das Doppelkupplungsgetriebe mit Automatikfunktion. «Bergab hält es ohne Bremsen das Tempo. Wenn man zum Beispiel langsam hinter einem Traktor herfährt, braucht man nicht zu schalten», gibt Regula zu Protokoll. Der Verbrauch pendelt sich im Test bei knapp sie-

STECKBRIEF

Ford Mondeo 2.0 TDCi PowerShift Station Wagon Motor/Antrieb: R4-Turbodiesel, 1997 cm³, 163 PS, 340 Nm/2000 Min. 6-Gang-Doppelkupplungsautomat (Option), Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 9,8 s, Spitze 210 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,84 x 1,89 x 1,47 m, Kofferraum 549—1740 l, Gewicht 1592 kg. Verbrauch: 5,6 l/100 km (Werksangabe). CO2-Ausstoss (Werksangabe) 149 g/km. Energieeffizienz B. Preis: ab 46 650 Franken (Basiskombi: 120-PS-Benziner, ab 34 050 Franken).


BESSER LEBEN AUTO EXPERTE

verpasst

Kurt Egli, Umweltberater

unter die Lupe genommen. Fazit: Auch im bergigen Bündnerland metzget ein Auto Allrad, sonst bleibt man auf der Strecke.

Gruppenbild vor dem Piz Tarantschun (hinten Mitte): Regula und Ralph Schmid mit Noemi und Fabian.

| 111

ben Litern (Werksangabe 5,6 l/ 100 km) ein. «Eine handliche Lenkung und sehr komfortable Federung», lobt Ralph das Fahrwerk. Regula findet «das Cockpit chic». Kritik gibt es nur für Details. Ralph stört die schlechte Übersicht zur Seite beim Abbiegen, findet aber die Parksensoren so gut wie die Rückfahrkamera. Regula gefällt das Multimediasystem, sie meint aber: «Die Bedienung lenkt ab – dafür sitzt sie zentral, sodass auch der Beifahrer sie bedienen kann.» Der Nachwuchs geniesst das üppigeRaumangebot,nurwünscht sich die 5-jährige Noemi mehr Aussicht vom Rücksitz. Der 1-jährige Fabian würde sich wohler fühlen, wären die Scheiben mehr getönt, sagt Ralph. Da die Familie kaum Langstrecken fährt, ist ihm während 500 Kilometern langweilig – und er schläft schnell ein. Doch so gut der Mondeo gefällt – bei der Frage, ob sie ihn kaufen würden, winkt Regula ab: «Hier ist Allrad unverzichtbar», erläutert sie, «und den Mondeo gibt es nur mit Frontantrieb. Auch wenig Bodenfreiheit ist hier bei Schnee nicht ideal – schade.» Text Timothy Pfannkuchen Bilder Oliver Lang

Sieben bis zehn Tonnen CO2 weniger Wie bei vielen Automodellen gibt es beim Ford Mondeo eine erhebliche Spannweite an CO2-Werten. Der von der Leserfamilie getestete Mondeo kommt auf 149 Gramm CO2 pro Kilometer. Die breite Antriebspalette des Mondeo reicht bis 184 Gramm. Aber auch hinab bis 109 Gramm: So günstig schneidet die bivalente BenzinGas-Variante beim Betrieb mit Erdgas-Biogas-Mix ab. Vergleichen lohnt sich: Ein Unterschied von 50 Gramm/Kilometer summiert sich über die Autolebensdauer zu 7—10 Tonnen weniger Klimagas. Und: Weniger CO2 heisst weniger Spritkosten!

CO2-RICHTWERTE 180 170 160 150

175 161 147

140 130

149 g/km 134

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120

110 100 90

2008 2009

2010

2011

2012

Ford Mondeo 2.0 TDCi PowerShift Station Wagon

Bis 2012 sollen Neuwagen in der EU im Schnitt nur noch 120 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Emissionen aus, bedeutet dies für das Jahr 2011 einen Richtwert von 134 g/km. Unser Testwagen liegt mit 149 g/km leicht darüber.

Machen Freude: Das Multimediasystem (links) und die Parksensoren an den Stossfängern.

Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter www.migros-magazin.ch


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Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

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as Art-déco-Hotel Montana, ein Vier-Sterne-plus-Betrieb der gehobenen Klasse, liegt in Luzern an leicht erhöhter Lage, harmonisch in den Hang eingebettet. Es bietet einen einmaligen Panoramablick auf die Stadt, das Kultur- und Kongresszentrum Luzern, den Vierwaldstättersee und die Berge. Mit seinen 66 grosszügigen Zimmern und Suiten, dem von Palmen umrahmten Scala-Restaurant und der stadtbekannten Louis-Bar ist das Haus eine Oase der Erholung für Ferien- und Geschäftsreisende gleichermassen. Zum Bahnhof oder zum nächstgelegenen Autobahnanschluss sind es nur fünf Fahr-

minuten. Die kürzeste Standseilbahn der Welt bringt die Gäste von der Hotel-Lobby direkt an die Seepromenade.

Spektakuläre Penthouse-Spa-Suiten

Gemäss «Sonntags-Zeitung» und «Bilanz» ist das «Montana» seit vielen Jahren das beste Viersterne-Stadthotel der Schweiz. Seit Januar 2011 zählt es zudem zu den Holiday-CheckAward-Siegern und wurde damit zu einem der zehn beliebtesten Stadthotels der Welt gekürt. 2010 war für das Haus ein besonderes Jahr: Im Dachgeschoss des Hotels, wo sich früher die Mitarbeiterzimmer befanden,

sind sechs neue luxuriöse und teilweise zweistöckige PenthouseSpa-Suiten entstanden. Spektakulär an den Suiten ist nicht nur die Aussicht, sondern auch der Whirlpool, der sich nicht in den Suiten, sondern vorgelagert unter freiem Himmel auf einer Dachterrasse befindet. Für noch mehr Wohlbefinden sorgt das «Montana» mit seinem Day Spa. Hotel- und auch externe Gäste geniessen wohltuende Kosmetik und Schönheitsbehandlungen mit der Pflegeserie Ligne St Barth und Carita Paris. Die Gewinner der MigrosMagazin-Verlosung werden in einer Penthouse-Spa-Suite übernachten können.

Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GEWINNEN Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt Per Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Montana», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: Sonntag, 8. Mai 2011 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


Verwöhnen lassen!

Muttertags-Brunch à discrétion Sonntag, 8. Mai 2011, 9.00 bis 12.30 Uhr Am Muttertag verwöhnen wir gerne alle Mamis und ihre Familien mit einem leckeren Brunch. Verschiedene Brotspezialitäten, feine Müeslis und Früchte sowie diverse Fleischund Käsesorten erwarten Sie. Köstlichkeiten wie Eier, Rösti mit Speck oder Schinken, Älpler-Maggronen und verschiedene Salate runden das Angebot ab.

Erwachsene 30.– /pro Person Kinder / Jugendliche bis 16 Jahre 16.– /pro Person Kinder bis 6 Jahre GRATIS

Reservieren Sie sich Ihre Teilnahme so schnell wie möglich. Vorverkauf ab sofort an der Kasse Ihres Migros-Restaurants. Surseepark • Zugerland Steinhausen Länderpark Stans • Mythen-Center Schwyz


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

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Der Preis Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 333 102 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 8. Mai 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Treppenlifte www.hoegglift.ch

HÖGG Liftsysteme AG CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

Lösung Rätsel Nummer 17

Lösungswort: Tuersteher

Gewinner Rätsel Nummer 16

www.saison.ch

1 Migros-Geschenkkarte à Fr. 100.— erhalten Silvia Lütolf, 6102 Malters; Franz Mazenauer, 5432 Neuenhof; Mariette Gremaud, 8152 Opfikon; Philippe Mangeney, 4203 Grellingen; Louise Hug, 8820 Wädenswil.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2)

Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL),

Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), AnetteWolffram(A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Marco Micheluzzi, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel

(Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Lorenz Bruegger (Leitung, a.i.), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer,

Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund

Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, Zürich

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116 | Migros-Magazin 18, 2. Mai 2011

Peter Marvey

Der Starillusionist Peter Marvey ist die Schweizer Antwort auf Zauberer David Copperfield. Und er ist fast ebenso viel unterwegs: Katar, Kuwait, Deutschland, Guatemala, Martinique. Nun zieht es ihn am 13. und 14. Mai 2011 wieder in die Schweiz nach Zürich. Und Ende Oktober will Peter Marvey Basel verzaubern.

MEINE SHOWBÜHNE

«Ich wollte schon immer am gleichen Ort wohnen und arbeiten. Deshalb habe ich im Parterre meines Wohnhauses ein 99-plätziges Theater für private und öffentliche Anlässe eingerichtet. Da lagere ich auch mein Material.»

MEIN LIEBLINGSBUCH

«‹Magic› handelt von der Geschichte der Zauberei. Das Buch hat mir meine Freundin auf Weihnachten 2010 geschenkt.»

MEINE FASZINATION

«Ich denke dreidimensional. Die Treppe, die vom Schlafzimmer zur Küche und zum Wohnzimmer führt, ist für mich die Verbindung von einer Dimension in die andere. Sie ist mit LED-Lämpchen beleuchtet.»

Name: Peter Marvey (39) Wohnort: Feusisberg SZ Wieso leben Sie hier? Ich schätze die Sicht auf den Zürichsee, die Kombination von Geschäfts- und Wohnhaus sowie die Nähe zur Stadt Zürich und zum Flughafen Kloten. Wo würden Sie gerne leben? Genau hier. Beruf und Lebenslauf: Ich bin in Rüti ZH aufgewachsen und begann nach der Kantonsschule Wetzikon mit einem Architekturstudium an der ETH Zürich. Nach dem ersten Semester unterbrach ich das Studium, weil ich zahlreiche Engagements als Zauberer hatte. Dieser Unterbruch dauert bis heute an … Mein Lebensmotto: Es gibt für alles eine Lösung. Aber wir müssen sie finden. Mein Magiervorbild: Der amerikanische Erfinder Thomas Alva Edison. Zauberei ist für mich: Die Verbindung von Traum und Realität. Meine Stärken: Offenheit, Fantasie, Ideen und die Fähigkeit, diese umzusetzen. Was ich mag: Die Vielfältigkeit, das Überraschende, den Tag und die Nacht. Was ich nicht mag: Intoleranz, Einöde und Kälte. Was ich an mir mag: Meinen Instinkt. Was ich an mir nicht mag: Mein Kurzzeitgedächtnis für Namen. Mein Lieblingsessen: Grünes Thai-Curry, Ceviche aus Peru, Sushi und Rüebli. Meine Inspiration: Mein Leben. Texte Reto E. Wild Bilder Gerry Nitsch


MEINE WELT

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MEIN LIEBLINGSORT «Ich habe mein Wohnzimmer sehr offen gestaltet. Der Feuertisch besteht aus Stahl, die Flamme speise ich mit Bioethanol. Sie sorgt im Winter für wohlige Wärme. Mir gefällt die Aussicht vom Wohnzimmer auf den Zürichsee ausserordentlich.»

MEIN ZUHAUSE

«Ich reise gerne, kehre aber auch immer wieder gerne nach Hause zurück. Mein Haus habe ich selbst entworfen. Es hat ein MinergieP-Zertifikat.»

MEINE LIEBSTE

«Meine 30-jährige Freundin Vivi Vega habe ich an einer Show auf Puerto Rico kennengelernt. Sie ist die wahre Magie in meinem Leben — mit Spiegel, aber ohne doppelten Boden.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Meine Freundin steht auf Don Pollo. Deshalb muss ich diese hauchdünn geschnittene Trutenbrust immer im Kühlschrank vorrätig haben. Ich schätze, dass die Qualität der Schweizer Nahrungsmittel besser ist als im Ausland.»

MEIN LIEBLINGSDING «Die Jacke kaufte ich im Februar auf www.scottevest.com. Sie ist dank der vielen Fächer für iPod, Flugticket und Pass ideal zum Reisen.»


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