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Ausgabe Luzern, AZA 6009 Luzern

NR. 17 | 23. APRIL 2012 www.migrosmagazin.ch

JUBILÄUM I 16

Rega: Schweizer Retterin der Lüfte wird 60 SELTENE KOMBINATION | 28

Wenn Zwillinge Zwillinge heiraten RASSIGE SACHE | 76

Schulabbruch, Jobben als Model, Drogenprobleme: Das Leben hat Milena Gross einiges abverlangt. Nun will die Feuerkünstlerin ihren grossen Traum verwirklichen. I 38

Bild: Marco Zanoni

So macht man rote, gelbe und grüne Currys

Die Kämpferin

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 041 - 455 70 38 E-mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch


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DIESE wOCHE 4 |

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INHALT

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NR. 17, 23. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

16 | 60 JAHRE REGA Rega-Chef Ernst Kohler blickt auf sechs Jahrzehnte Rettung aus der Luft zurück.

Glauben oder bekehren? Es war ein kleiner Artikel in der «SonntagsZeitung», der aufhorchen liess: An Schweizer Fachhochschulen sind offenbar Anzeichen eines gut organisierten christlichen Fundamentalismus zu erkennen. Diese waren jedenfalls so deutlich, dass die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) mit einem vierseitigen Papier über «Grundsätze zum Umgang mit Diversität» reagieren musste. Aus den USA wissen wir, dass evangelikale Kräfte im Gesellschaftsleben fest verankert sind und sich einen riesigen politischen Einfluss erarbeitet haben. Erinnert sei nur daran, dass mit Rick Santorum und Mitt Romney, zwei der wichtigsten republikanischen Präsidentschaftskandidaten, einen prononciert religiösen Hintergrund haben. Santorum als streng religiöser Katholik, der sehr viele evangelikale Stimmen erhielt, Romney als Mormone, der bereits schon in Europa missioniert hatte. Bekehrungs- und Erweckungsbemühungen, Homosexualität, die als Krankheit bezeichnet wird, wissenschaftliche Erkenntnisse wie die Evolutionstheorie, die in Frage gestellt werden: Wird neben dem islamischen nun auch der christliche Fundamentalismus hierzulande langsam zum Problem? Das Migros-Magazin hat sich mit Theologieprofessor Reinhold Bernhardt unterhalten (Seite 46).

«In den USA haben evangelikale Kräfte riesigen politischen Einfluss.»

Eine schöne Nachricht zu guter Letzt: Vor Weihnachten lag dem MigrosMagazin ein Einzahlungsschein der Stiftung Kantha Bopha von Kinderarzt Beat Richner in Kambodscha bei. Zeitgleich haben wir Sie, liebe Leserin, lieber Leser, zu einer Spende für seine Organisation aufgefordert. Wie uns die Stiftung nun mitteilt, sind per Ende März 2012 insgesamt 567 727 Franken an Spenden eingegangen. Im Namen von Beat Richner und des Migros-Magazins möchte ich Ihnen für Ihre Grosszügigkeit ganz herzlich danken!

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

MIGROS-wOCHE 6 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Max Havelaar in der Migros Rolf Buser war dabei, als vor 20 Jahren das Fairtrade-Label die Regale eroberte.

FORUM

13 | Online Die treusten Mieterinnen der Schweiz.

MENSCHEN

16 | 60 Jahre Rettungsflugwacht CEO Ernst Kohler über Tradition, Erfolg und Zukunft der Rega. 22 | Auf ein Wort 25 | Porträt Kanute Mike Kurt im Medaillenfieber.

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

INHALT | 5

Bilder: Basil Bornand, Georgios Kefalas/Photopress, Keystone

46 | INTERVIEW Theologe Reinhold Bernhardt erklärt, warum religiöser Fundamentalismus wieder Aufwind bekommt. 28 | Porträt Zwillinge heiraten Zwillinge: Zu Besuch bei Hans, Doris, Peter und Heidi Rahm. 35 | Bild der Woche 38 | Porträt Die Bernerin Milena Gross geht ihren Weg als Feuerkünstlerin. 45 | Kolumne: Der Hausmann 46 | Interview Theologieprofessor Reinhold Bernhardt.

AKTuELL

51 | Preisbarometer

SCHAuFENSTER 54 | 67 | 69 | 71 |

Bio-Forellen schmecken Feine Pizzas von Anna’s Best Für Menschen mit Fernweh Für Outdoor-Freunde

25 | PORTRÄT Kanute Mike Kurt strebt an den Olympischen Spielen eine Medaille an. Dafür trainierte er im modernsten künstlichen Wildwasserkanal der Welt.

SAISONKÜCHE

72 | Grünes Rindscurry Migros-Klubschule-Köchin Jeep zaubert ein feines thailändisches Curry. 76 | Eine Mischung erobert die Welt Für fast jedes Gericht gibt es eine Currymischung: vom delikaten thailändischen Fischcurry bis zur deutschen Currywurst. Lesen Sie, was wozu passt.

IHRE REGION

79 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

85 | Mix 92 | In Form Was sollten wir täglich essen und was nur manchmal? Die Migros-Ernährungspyramide gibt Auskunft.

96 | Reisen Südtirol: Der nördlichste Zipfel Italiens ist ein kleiner Garten Eden. 105 | Auto Der Honda Civic: Ganz schön sportlich, der Japaner – und geräumig.

MEINE WELT

118 | Rolf Schmid Komiker Rolf Schmid («I mag eifach nid») zeigt, was er auf dem Kopf trägt und wo er am liebsten Spargeln isst.

RuBRIKEN 10 | 106 | 109| 115 | 116 |

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MIGROS-wOCHE 6 |

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AKTUELLES

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Junge Künstler

NEwS

Günstiger Freizeitspass

Ab Anfang Mai gibts in der Deutschschweiz die neue Sommeraktionsbroschüre der Migros. Sie liegt beim Kundendienst der Filialen bereit und kann dort von MigrosGenossenschafterinnen und -Genossenschaftern abgeholt werden. Mit der Broschüre lassen sich viele Freizeiteinrichtungen vergünstigt nutzen. Die Auswahl reicht von Schiffen auf dem Zuger- (Bild) oder Hallwilersee über diverse Bergbahnen, den Zoo in Basel und Zürich bis zur vielfältigen Badewelt Bernaqua im Freizeitzentrum Westside bei Bern.

Für eine neue Pastalinie hat die Migros Bilder von kreativen die drei Wettbewerbssieger fest. Ihre Werke werden künftig

H

Lionel Jaccard (8) malte seine Familie beim Pasta-Plausch. Daheim kocht der Papa am liebsten Spaghetti.

www.hotelplan.ch www.travelhouse.ch/falcontravel www.migros-ferien.ch

Bilder: Marc O. Finley/StockFood, Schifffahrtsgesellschaft für den Zugersee AG, Getty Images

Mütter auf Reisen

Am 13. Mai ist Muttertag. Wer seinem Mami statt Pralinés eine erholsame Reise schenken möchte, findet bei Migros Ferien, Hotelplan und Falcontravel interessante Angebote. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Kurztrip nach Cannes? Ein Ausflug in die mondäne Stadt an der Côte d’Azur ist bei Hotelplan kurzfristig buchbar inklusive Übernachtung im 4-Sterne-Hotel mit Frühstück und Meerblick für 172 Franken pro Person und Nacht. Viele Mütter würden sich sicher auch über einen kinderlosen Shopping-Trip nach London freuen. Dafür gibts bei Falcontravel attraktive Angebote.

NR. 17, 23. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

abe ich gewonnen? Wirklich?», fragte Lionel Jaccard (8) aus St-Saphorin-sur-Morges VD ganz aufgeregt, als er erfuhr, dass eine MigrosFachjury sein Bild unter den drei Gewinnerbildern gewählt hat. Die weiteren Gewinner sind Pernilla Kündig (5) aus Flawil SG und Agata Peverelli (8) aus Massagno TI. Die Migros hatte Kinder in der ganzen Schweiz eingeladen, an einem einmaligen Wettbewerb teilzunehmen. Im Spätsommer soll eine neue Pastalinie lanciert werden. Für die Verpackung suchte die Migros die Hilfe von fantasievollen Kindern, die lustige Bilder mit der Familie


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

AKTUELLES | 7

Kindern gesucht. Nun stehen die Pastaverpackung zieren. beim Pastaessen malen sollten. Anna Liechti (31), Category-Field-Managerin MGB: «513 zauberhafte Bilder haben uns erreicht. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Liebe Kinder, das habt ihr toll gemacht!» Bald werden die drei Sieger mit Freunden eine Teigwarenfabrik besichtigen und dann gibts eine grosse Pastaparty. Nur die neue Pastalinie — auf die müssen wir uns noch ein wenig gedulden. Dazu demnächst mehr im Migros-Magazin. Mehr Kinder-Zeichnungen auf: www.migros.ch/malwettbewerb.

FRISCH IN DER MIGROS

Wilder Knoblauch Was wir als Bärlauch bezeichnen, wird im Englischen Wilder Knoblauch genannt. Der Name ist Programm: Wer Knoblauch mag, hat Bärlauch gern. Bereiten Sie jetzt Suppen, Pestos und Saucen aus dem Kraut zu. Rezepte unter: www.saison.ch

REGION LUZERN

Soundcheck-Festival Vom 18. bis 19. Mai stehen beim Open air Soundcheck in Sempach-Neuenkirch Topacts auf der Bühne. Bei der 14. Ausgabe des Jugendfestivals begeistern die Schweizer Bands Lovebugs, Famara und Churchill & Special Guests sowie internationale Musiker wie Max Romeo und die Band Apocalyptica das Publikum. Das Migros-Kulturprozent engagiert sich seit 14 Jahren als Hauptpartnerin und verlost 5 x 2 Festivalpässe. Teilnahme unter www.migrosluzern.ch Teilnahmeschluss ist der 29. April. Infos zum Festival unter www.jugendaktiv.ch Weitere Informationen zur Migros Luzern ab Seite 79.


GENERATION M 8 |

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Nr. 17, 23. April 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Mithelfen, die Welt ein Stück zu verbessern»

Entwicklungshilfe durch Shopping: Diese einfache Idee steht hinter Max Havelaar Fairtrade. Rolf Buser war vor 20 Jahren dabei, als fair gehandelte Produkte die Regale eroberten.

V

or 20 Jahren tauchte in der Schweiz ein neuer Name auf: Max Havelaar Fairtrade. Als Partner von Anfang an mit dabei: die Migros. Begonnen hat die Max-Havelaar-Geschichte mit Kaffee aus fairem Handel. Seither wächst das Sortiment stetig (siehe Box). Das Migros-Magazin hat Rolf Buser, den ersten Geschäftsleiter der Max-Havelaar-Stiftung, getroffen. Beim Frühstück, selbstverständlich mit Fairtrade-Produkten, erzählt er von den turbulenten Gründerjahren und warum er sich für den fairen Handel engagierte. Seine Begeisterung dafür ist ungebrochen. Rolf Buser, fairer Handel war Ende der 80er-Jahre für die meisten Schweizer noch kein Thema. Weshalb hat es Sie beschäftigt?

Ich habe mich mit meinem familiären Hintergrund und aufgrund meines Ökonomiestudiums in den USA als privilegiert empfunden. Ich wollte mich nicht einfach ins gemachte Nest setzen, sondern mithelfen, die Welt ein Stück zu verbessern. Gab es ein prägendes Erlebnis?

Nach dem Studium bereiste ich mit meinen zwei Brüdern Zentral- und Südamerika. Erst nach meiner Rückkehr erfuhr ich zum Beispiel von der Menschenrechtsproblematik in Guatemala. Die strukturellen Ungerechtigkeiten im Welthandel wurden mir bewusst. 1980 ging ich wieder nach Südamerika und habe mich auf verschiedenen

Ebenen in der Entwicklungszusammenarbeit engagiert. In Bolivien wurde ich schliesslich von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit eingesetzt. Unter anderem haben wir Kakaound Kaffee-Genossenschaften unterstützt. Ich war also nahe dran an den Problemen der Kleinbauern. Wie sah diese Problematik aus?

Die Kleinbauern waren abhängig von skrupellosen Zwischenhändlern und konnten ihre Produkte nicht selbst exportieren. Als Ökonom war mir klar, dass wir für eine Verbesserung der Situation in die Vermarktung eingreifen müssen, das heisst, der Zwischenhandel musste wegfallen. Nach meiner Rückkehr in die Schweiz wollte ich die Grossverteiler kontaktieren, um fairen Handel im Mainstream zu etablieren. Hatten Sie dabei Unterstützung?

Grundlegend war schon mal die Pionierarbeit der Drittweltläden und der von den Hilfswerken gegründeten Importgenossenschaft OS3, heute Claro, die sich bereits mit fair gehandeltem Kaffee beschäftigten. Nach meiner Rückkehr im Januar 1991 erhielt ich von den Hilfswerken der Alliance Sud den Auftrag, ein Konzept zu erarbeiten, um die Machbarkeit einer Kaffeeinitiative zugunsten von Kleinbauern, und damit ihren Direktvertrieb, zu beweisen. Die Vorgabe war, mindestens einen Grossverteiler für das Projekt zu gewinnen.


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

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Das hat bekanntlich geklappt. Wie sind Sie vorgegangen?

Rolf Buser (64) war von 1991 bis 1998 Geschäftsleiter der Max-Havelaar-Stiftung. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Nach seinem Engagement bei Max Havelaar war Buser bis 2009 Verwaltungsratspräsident der Sunstar-Hotelgruppe, die von seinem Vater gegründet wurde.

Haben die Grossverteiler Ihnen danach die Tür eingerannt?

Anfänglich nicht. Aber ich war von unserem Konzept absolut überzeugt. Gemeinsam mit den Hilfswerken machten wir Dampf über alle Kanäle. Unser Ziel war es, im Oktober 1992 mit allen Partnern mit einem richtigen medialen Big Bang Max Havelaar Fairtrade in der Schweiz einzuführen. Offensichtlich hat es aber früher als geplant geknallt.

Ja, denn nach langen Verhandlungen haben die Grossverteiler im Dezember 1991 am gleichen Tag ihre Zustimmung zum Projekt gegeben und wollten so schnell wie möglich loslegen. Eine Woche vor der Lancierung Ende März rief mich die Migros an: Die ersten Camions aus Holland seien eingetroffen und der Kaffee mit dem Max-Havelaar-Label unterwegs in die Filialen. Die Migros hatte also den ersten Fairtrade-Kaffee in ihren Regalen.

Plantagenarbeiter profitieren

Sofort! Der existenzsichernde Preis, den die Bauern für ihren Fairtrade-Kaffee erhielten, war damals doppelt so hoch wie der Weltmarktpreis. Im ersten Jahr betrug dieser Mehrwert bereits 3 Millionen Franken. Dank dieser Mehreinnahmen und dem direkten Marktzugang war und ist Fairtrade der Hoffnungsträger für viele Kleinbauern. Er verhindert die Landflucht und ist genau deshalb ein so wirksames Instrument zur Armutsbekämpfung. Die Problematik ist heute immer noch dieselbe, und der faire Handel mindestens so wichtig wie vor 20 Jahren.

Tee ist nach Wasser das zweitbeliebteste Getränk weltweit. Die Pflanze wird in über 50 Ländern angebaut – die Ernte und die Verarbeitung beschäftigt Hunderttausende von Arbeiterinnen und Arbeitern weltweit. Bis spätestens 2013 wird die Migros nun für ihre Eigenmarke Tea Time ausschliesslich Rooibos, Grünund Schwarztee von Utz-zertifizierten Produzenten beziehen. Der Grund: Mit der Umstellung setzt die Migros auf sozialverträgliche Arbeitsbedingungen und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Das Gütesiegel ist mit Auflagen verbunden und verlangt von seinen Partnern, ökologische und soziale Kriterien einzuhalten. Dank verbesserten Anbaumethoden können die Plantagenverantwortlichen den Ertrag und die Qualität ihrer Ernte steigern und dadurch mehr Geld verdienen. Zusätzlich erhalten sie vom Käufer ihrer Ernte eine Prämie.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Produkte mit dem Max-HavelaarLabel. Wo sehen Sie noch Entwicklungsmöglichkeiten?

Potenzial sehe ich in der Sortimentsverbreiterung sowie — und das ist für die Produzenten entscheidend — in der Erhöhung der Verkaufsvolumen. Das ist auch mein Appell an die Migros: Das richtige Produkt muss für die Konsumenten vorhanden sein, sodass beispielsweise beim Kaffee die Wahl zwischen unterschiedlichen Sorten mit FairtradeLabel möglich ist. Denn Fairtrade ist ja ein so einfaches Konzept: Mit dem täglichen Einkauf können alle das Leben benachteiligter Kleinbauern und Plantagenarbeiterinnen wirkungsvoll und nachhaltig verbessern. Interview:

Zum Wohl der Pandas

Andreas Dürrenberger Bild: Basile Bornand

Die Migros und Max Havelaar

Die Max-Havelaar-Stiftung vergibt ein Gütesiegel für fair gehandelte Produkte. In 20 Jahren Max Havelaar wurden in der Schweiz zum Beispiel drei Milliarden Tassen Kaffee und 300 000 Tonnen Bananen verkauft. In der Migros gibt es heute Bananen, Ananas, Avocado, Mango, Kaffee, Tee und Kakao, Zucker und Honig, Schokolade und Glace, Reis, Fruchtsäfte, Blumen und Textilien, Gewürze, Nüsse und Dörrfrüchte, die das Gütesiegel von Max Havelaar tragen. Im Rahmen von Generation M verspricht die Migros, das Max-Havelaar-Sortiment bis 2015 um 75 Prozent zu erweitern. Mehr Informationen zu Max Havelaar Fairtrade unter www.maxhavelaar.ch

Bilder: Keystone, iStockphoto

Zur Person

In Holland gab es bereits ein funktionierendes FairtradeLabel namens Max Havelaar — dieses wollten wir auch in der Schweiz einführen. Wir luden den Geschäftsführer des Projekts sowie die wichtigsten Kaffeeröster und -importeure zusammen mit Kleinbauernvertretern zu einer Medienkonferenz in die Schweiz ein. So lancierten wir Mitte 1991 die Kampagne für sauberen Kaffee und bewiesen gleichzeitig die Machbarkeit von Fairtrade-Kaffee.

Wie schnell konnten die Kleinbauern vom fairen Handel profitieren?

Seit Kurzem finden Kunden im MigrosFachmarkt SportXX je ein Damen- und Herren-T-Shirt der Eigenmarke Trevolution. Das Besondere daran: Die Textilien bestehen aus FSC-zertifizierter Bambusviskose. Das Rohmaterial wird in Europa zu Garn und Gewebe verarbeitet, die Rückverfolgbarkeit der Produkte ist gewährleistet. Ernte, Bewirtschaftung und Wiederaufforstung in China werden streng kontrolliert. Zudem wird mit dem Kauf eines T-Shirts doppelt Gutes getan, da fünf Franken in den WWF-Projektfonds fliessen. Dieser Fonds hilft Panda-Schutzgebiete in China einzurichten, damit die bedrohte Art überleben kann. Der FSC (Forest Stewardship Council) setzt sich weltweit für eine umweltgerechte, sozial verträgliche und wirtschaftlich tragbare Waldwirtschaft ein.


FORUM 10 |

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LESERBRIEFE

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Nr. 17, 23. April 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

MM 16: «Nationale Schnauzsolidarität», Aufruf zum Tag des Schnauzes.

Kein Ende in Sicht: Daumen hoch für Erich Eisenlohrs Wunderschnauz.

Wie weiland Kevin Costner: Andreas Schöpfer gibt den Cowboy.

Kardinal Richelieu nichts dagegen: Rico Hunkeler, wie ihn Frau Susy liebt.

Ein prächtiger Slawenhaken! «Captain» trägt am 10. Mai Braun.

Ha! Was soll man dazu noch sagen? Conrado Weiss, wie er leibt und lebt.

Töff, Zigi, Schnauz: Jean-Bernard Mayoraz’ Welt ist noch in Ordnung.

«Freue mich auf den 10. Mai» Erste weibliche Solidaritätsgeste via Twitter: Andrea Jerger zollt den Schnauzträgern Respekt. Auch am 10. Mai?

! Nationale Schnauzsolidarität mit all den Männern, die noch richtige Schnäuze haben, forderte das Migros-Magazin in der letzten Ausgabe scherzhaft und erklärte den 10. Mai spontan zum Tag des Schnauzes. Die Schnauzträger unter den Lesern zeigten sich begeistert und sandten spontan Bilder ihrer Prachtsschnurrbärte ein. Felix Untersander etwa ist gespannt auf die Solidarität der Nicht-Schnauz-Träger und ihre Fotos. «Gerne schicke ich Ihnen mein

Schnauzfoto und freue mich auf den 10. Mai, den Tag des Schnauzes.» Peter «Pidu» Peyer könnte 1001 Schnauzgeschichten über sich und seinen Kaiser-Wilhelm-II.-Schnurrbart erzählen: Geschichten über Skifahrten bei Minustemperaturen etwa oder Zahnarztbesuche. «Aber im Grossen und Ganzen erlebe ich mit dem Schnauz viele positive Momente», schreibt er. Die Zahl der Schnauzbilder ist überwältigend und übersteigt das Platzangebot dieser Seiten bei Weitem, weshalb wir leider nicht alle Leser berücksichtigen konnten. Nun liegt der Ball bei den Schnauzsympathisanten: Wer sich diesen sympathischen Mannen verbunden fühlt und sich mit dem Schnauz als Kulturgut solidarisch zeigen will, versorgt den Rasierapparat für zwei, drei Wochen, lässt sich einen Bart wachsen und geht am 10. Mai mit Schnauz aus dem Haus. Wichtig: Foto machen und an unten stehende Mail-Adresse senden. Oder via Twitter schicken: Andrea Jerger hat es Ihnen vorgemacht. leserbriefe@migrosmagazin.ch


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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

LESERBRIEFE | 11

MM 16: «Männer in den Wechseljahren», Artikel über Stimmungsschwankungen bei Männern.

Auch Männer sind sensible Menschen

Hochbegabte Kinder sind in der Schule schnell unterfordert. Sarah Chékifi hat das Glück, speziell gefördert zu werden. MM 16: «Hochbegabung ist auch eine Bürde», Artikel über ausserordentlich begabte Kinder.

Begabtenförderung durch die Schule fehlt

Arthur Güttingers Schnauz war mal blond. Aber auch Grau steht ihm gut.

Eddy Olck schwört auf D’Artagnan. Oder Frank Zappa? Egal, Respekt.

«Kobra68» meint: «Männer mit Schnauz lieben das Leben.»

! Vielen Dank für diesen Artikel. Unsere zwölfjährige Tochter, zur Zeit in der 6. Klasse, war schon als Kleinkind sehr auffällig in ihrem Verhalten, besonders bei der frühen sprachlichen Entwicklung. Leider war auch bei ihr das Erkennen der Hochbegabung nur durch die Familie ersichtlich. Im Freundeskreis wurde sie «nur» als sehr ruhig, intelligent und angepasst erkannt. Im 3. Schuljahr kamen dann Depressionen dazu, sodass wir sie beim schulpsychologischen Dienst abklären liessen. Leider bekamen wir trotzdem keine Hilfe. Uns fehlt die Begabtenförderung durch die Schule. Auch jetzt, in der 6. Klasse, ist es unserer Tochter oftmals langweilig, und es ist schwierig, sie zu Hause zu beschäftigen. Wir hoffen, dass der Übertritt ins Gymnasium zur Förderung und Forderung unserer Tochter hilft. Der Weg bis hierher ist für uns als Familie sehr belastend. Patricia Hans-Pfulg 6017 Ruswil

Unter Robert Wunderles Nase ist die Hölle los: BurtReynolds-Schnauz.

Neben «Pidu» Peyers Schnauz würden selbst Kaiser erblassen.

Auch Hans Grau aus Gränichen AG geht gerne oben mit durchs Leben.

! Es ist gut, dass hochbegabte Kinder heute solche Möglichkeiten haben. Einer unserer Söhne hatte einen IQ von 151, was leider von niemandem rechtzeitig erkannt wurde. Sonja Schneider 8307 Effretikon

! Für einen Artikel, der von hochbegabten oder zumindest sehr fleissigen Schülern handelt, macht es sich ausgesprochen schlecht, wenn ein Satz drinsteht wie: «An der Tafel steht ‹Arbeit = Leistung pro Zeit›». Richtig ist: Arbeit = Leistung mal Zeit. Hanspeter Berger

Bild: Vera Hartmann

8181 Höri

Felix Untersander: «Ich freu mich auf den 10. Mai, den Tag des Schnauzes.»

Männer mit Speuz tragen Schnäuz: Dieses Exemplar passt zu Karl Lenz.

Sieht super, aber nach viel Arbeit aus: Walter Bollier aus Bischofszell.

! Männer haben Wechseljahre? Natürlich haben Männer Wechseljahre, auch wir werden älter, haben unsere Hormone, Hoffnungen und unsere Angst vor dem Älterwerden. Da viele Männer jedoch nicht gelernt haben, ihren Körper zu beobachten, ihre Gefühle zu verstehen und ihre Wünsche anzunehmen, merken es die meisten vielleicht nicht. Viele von uns — nicht nur Männer — stecken immer noch in engen Geschlechtergrenzen, in denen wir erzogen wurden und die zu sprengen nicht einfach ist. Doch wir sollten den Mut haben, es zu versuchen. Männer sind genauso wilde, bunte, sensible, verträumte, starke, zarte und emotionale Menschen wie Frauen auch, nur wissen oder merken es viele Männer nicht, oder sie können nicht dazu stehen, aus Scham oder Angst, ausgegrenzt zu werden. Nehmen wir uns wieder etwas ernst, spüren und horchen wir in uns, und es eröffnen sich Perspektiven, die wir vor lauter Rollenklischees gar nicht mehr wahrnehmen konnten. Und stehen wir dazu. Martin Kamber 2503 Biel

MM 15: «Schattendasein», Artikel über Geschwister behinderter Kinder.

Vor lauter Kummer das gesunde Kind vergessen

! Mit Ihrem Artikel sprechen Sie mir aus dem Herzen. Mein Sohn brauchte über zwölf Jahre intensive Betreuung, täglich Therapien zu Hause und in den Kliniken. Nur war dies vor rund 30 Jahren. Kein Arzt, Therapeut oder Spezialist machte mich darauf aufmerksam, dass ich vor lauter Kummer und Überforderung mein gesundes Mädchen nicht vergessen durfte. Das gesunde Kind braucht zusätzliche Zuwendung und Zeit. Dolores Gottschall 8048 Zürich

! Als Therapeut kenne ich dieses Phänomen sehr gut. Häufig habe ich Eltern in Behandlung. Roland Jundt

4417 Ziefen

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


Wir versprechen Lisa, bis 2015 200 000 Kinder und Jugendliche f端r Umweltthemen zu sensibilisieren. Aus verantwortungsvollen Kindern werden verantwortungsvolle Erwachsene. Um auch die kommende Generation einen bewussten Umgang mit der Natur zu lehren, unterst端tzt die Migros das Umweltbildungsprogramm des WWF Schweiz f端r Kinder und Jugendliche. Mit diesem und zahlreichen weiteren verbindlichen Versprechen zu Gesundheit, Konsum, Mitarbeitenden, Umwelt und Gesellschaft engagieren wir uns f端r die Generation von morgen.

Geben auch Sie ein Versprechen ab auf generation-m.ch


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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 17, 23. April 2012 |

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WWW.MIGROSMAGAZIN.CH | 13

Rekordmieterinnen

Das Porträt von Elisabeth Danz löste viele Reaktionen aus. Es meldeten sich weitere treue Mieterinnen und Mieter. Zum Beispiel Alice Lotze, die seit fast einem ganzen Jahrhundert in derselben Wohnung lebt. Die 90-Jährige denkt nicht daran, ins Altersheim umzuziehen. Elisabeth Danz wohnt seit 64 Jahren in ihrer Wohnung in der Berner Altstadt (MM 15 vom 10. April).

! Alice Lotze (90) wohnt seit 83 Jahren in derselben Wohnung an der Hardstrasse 62 in Basel. Sie ist als siebenjähriges Mädchen mit ihren Eltern eingezogen und geblieben, auch nachdem Mutter und Vater gestorben sind. Satt hatte sie ihr Zuhause nie. «Und sonst habe ich einfach die Wände neu tapeziert.» Und wenn sie so schön im Schuss war, strich die Baslerin auch gleich noch das Treppenhaus. Letztmals vor 30 Jahren. Nun aber sieht es

Alice Lotze fühlt sich noch nicht reif fürs Altersheim.

so aus, als müsste Alice Lotze ausziehen. Weil die 90-Jäh-

rige nicht mehr so gut zu Fuss ist, würde sie gerne einen Treppenlift einbauen lassen. Doch die nötige Bewilligung fehlt. Aber ins Altersheim will die lebenslustige Baslerin definitiv nicht. «Ich fühle mich noch nicht reif dafür.» Also dann, Frau Lotze, viel Glück bei der Wohnungssuche!

alleine die Wohnung am Tellplatz 5 in Bern. Insgesamt sind das 70 Jahre am Stück.

Weitere r Rekordmiete n vo t rä rt o und das P z n a D th e Elisab

! Evelyne Piccoli (85) bewohnte erst mit ihren Eltern und Geschwistern, dann mit Mutter und Sohn und heute

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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Tours. Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus. Hotelübernachtung. 2. Tag: Tours–La Rochelle–Bordeaux. Besichtigung der alten Hafenstadt La Rochelle. Weiterfahrt nach Bordeaux. Einschiffung. 3. Tag: Bordeaux–Pauillac. Flussfahrt bis nach Pauillac. Nachmittags Ausflug (*) auf der berühmtesten Weinstrasse mit Besichtigung eines Weinguts mit Degustation. 4. Tag: Pauillac–Gironde Mündung–Blaye (-Cognac). Flussfahrt auf der mächtigen Gironde bis zu ihrer Mündung. Am Nachmittag Ausflug ab Blaye ins berühmte Cognac (*). 5. Tag: Blaye–Libourne (-St. Emilion). Flussfahrt auf der Garonne. Nachmittags Ausflug (*) ins reizende Saint-Emilion, das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. 6. Tag: Libourne–Cadillac(-Perigord). Morgens legt Ihr Flussschiff ab und fährt bis ins mittelalterliche Cadillac. Ausflug (*) ins Périgord. 7. Tag: Libourne–Bordeaux. Die historische Anlage von Bordeaux gilt als eine der sehenswertesten in ganz Frankreich. Stadtrundfahrt (*). 8. Tag: Bordeaux-Bassin d‘Arcachon-Bordeaux. Ganztagesausflug nach Arcachon (CHF 65.–). mit Besichtigung der höchsten Düne. 9. Tag: Bordeaux–Orange. Ausschiffung und Busfahrt nach Orange. Hotelübernachtung. 10. Tag: Orange–Schweiz. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz.

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Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person, bei Buchung über www. mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– Treibstoffzuschlag Schiff oblig. (Stand 04/12) 20.– Persönliche Auslagen und Getränke Trinkgelder Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe Abfahrtsorte

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Mit «MS Botticelli» auf der Seine nach Honfleur Inspirationen für die Maler Monet und Renoir

Ihr Reiseprogramm

Reisedatum 2012

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8 Tage inkl. Bord Vollpension an und nA sowie Bus Rückreise ab Fr.

1535.–

Reisedaten 2012

1. Tag: Schweiz–Paris. Anreise nach Paris mit modernem Komfort-Reisebus. Einschiffung auf Ihr schwimmendes Hotelschiff. 2. Tag: Paris. Stadtrundfahrt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten (*). Am Nachmittag Besuch von Schloss Versailles (CHF 65.–). 3. Tag: Paris–Vernon. Ausflug nach Giverny mit Besuch des Hauses von Claude Monet (*). Weiterfahrt Richtung Caudebec en Caux. 4. Tag: Caudebec en Caux. Geniessen Sie am Morgen die Fahrt entlang einer zauberhaften Landschaft. Nachmittagsausflug (*) nach Étretat – das vielbesuchte Seebad – umrahmt von Kreidefelsen. 5. Tag: Honfleur. Heute erreichen Sie Honfleur, die malerische Stadt an der Côte Grace. Stadtrundgang durch das historische Viertel (*). 6. Tag: Rouen. Kurvenreich führt die Fahrt durch abwechslungsreiche Landschaften, vorbei an Burgen und Abteien, die typisch für die Normandie sind. In Rouen Rundgang durch die sehenswerte Altstadt (*). 7. Tag: Rouen–Les Andelys. Flussfahrt nach Les Andelys durch eine der herrlichsten Abschnitte des Seine Tals. Nach dem Mittagessen Rundgang (*). 8. Tag: Paris–Schweiz. Ausschiffung und Rückfahrt mit modernem Komfort-Reisebus zu Ihren Einstiegsorten.

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Ausflugspaket mit 6 Ausflügen 180.– Schloss Versailles 65.– Kabarett «Lido»/Paris 195.– Caen 45.– An- und Rückreise im TGV exkl. Transfers Basis Halbtax-Abo, 2. Klasse 175.– 1. Klasse 395.– Unsere Leistungen Fahrt in modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen

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Ihre Flussschiffe

Bienvenue à Bord! Die modernen Schiffe der französischen Reederei CroisiEurope die «MS Princesse d!Aquitaine***+» und «MS Botticelli***+» bieten Ihnen eine ungezwungene Atmosphäre. Erleben Sie an Bord den französischen Charme und lassen Sie auf dem Sonnendeck die idyllische Landschaft vorbeiziehen. Das Schiff verfügt neben dem Sonnendeck über zwei Passagierdecks, wo sich die Kabinen, das Nichtraucher-Restaurant, ein grosszügiger Salon und die Rezeption befinden. Alle Kabinen liegen aussen, sind funktionell eingerichtet und verfügen über zwei Betten, Bordradio, TV, Klimaanlage, Safe, Föhn sowie Dusche/WC.

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60 jAHRE REGA

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Nr. 17, 23. April 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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60 Jahre rega | 17

«Die Rega gehört allen Schweizern»

Die Rega feiert dieses Jahr ihren 60. Geburtstag. ceO ernst Kohler über glänzende Zahlen trotz hoch defizitärer einsatzbasen, den Umgang mit Leid und Tod und den nutzen der Rega-App.

Kein Theoretiker: Rega-CEO Ernst Kohler war jahrelang als Bergretter im Einsatz.

ernst Kohler, mussten sie schon einmal die Rega zu hilfe rufen?

Ich weiss gar nicht, wie oft ich in den 20 Jahren als Bergretter die 1414 respektive ihre Vorgängernummern gewählt habe. Ich habe ja dann auch, als ich 2006 zur Rega wechselte, die meisten Mitarbeiter schon vom Telefon gekannt. Persönlich haben sie die Rega nie gebraucht?

Nein. Einmal musste einer meiner Söhne nach einem Skiunfall mit einer

Unwetterkatastrophe: Bei der Unwetterkatastrophe im August 2005 in der Schweiz gehören rega-Crews zu den rettern der ersten Stunde. Gemeinsam mit örtlichen Organisationen gelingt es ihnen, mehr als 200 personen aus den Wasserfluten zu retten, darunter bei Amsteg einen Baggerführer, der den Durchlass in der reissenden reuss vergrössern wollte.


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60 jAHRE REGA

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NR. 17, 23. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Ernst Kohler vor dem Gebirgshelikopter Da Vinci, den der Hersteller speziell für die Rega angepasst hat.

Knieverletzung ins Spital geflogen werden. Und noch früher wurde mein Grossvater von der Rega geborgen, nachdem er beim Wandern einen tödlichen Herzinfarkt erlitten hatte. Skiund Wanderunfälle — beides sind klassische Rega-Einsätze. Und die Bergrettung? Die Medien berichten immer wieder über Bergsteiger, die sich retten lassen, weil sie sich überschätzt haben.

Die Rega ist durch die Bergrettung gross geworden. Das ist auch heute noch ihr Nimbus. Und Unfälle in der Eigernordwand, am Piz Bernina sind nun einmal medial interessanter, als wenn sich Herr Meier beim Wandern den Fuss vertritt. Die mit Abstand meisten Einsätze im Gebirge resultieren aber aus normalen Ski- und Wanderunfällen. GPS, Handys, Apps: Machen die neuen Alarmierungsmöglichkeiten leichtfertiger?

Nein, das Risikoverhalten hat sich nicht gross verändert, und auch die Hemmschwelle, die Rega zu alarmieren, ist nicht merklich gesunken. Leute, die sich überschätzen oder mangelhaft ausgerüstet sind, hat es vor 20 Jahren schon gegeben. Was wir hingegen feststellen ist, dass es aufgrund der neuen Alarmierungsmöglichkeiten viel weniger wirklich grosse, schwere Unfälle gibt. Eben gerade weil man rechtzeitig alarmieren kann. Früher ist man auf Biegen oder Brechen abgestiegen, in die Nacht hinein. Und nach einer zwölfstündigen

Vom Bergretter zum Rega-Chef Ernst Kohler (49) führt die Rega seit sechs Jahren. Der gelernte Elektromonteur aus dem Berner Haslital erwarb 1985 das Bergführerpatent. Er war Bergretter, unter anderem als stellvertretender Rettungschef der Alpinen Rettung Schweiz in Meiringen. 1987 trat er in das damalige Bundesamt für Militärflugplätze ein. Nach einem Nachdiplomstudium in Betriebswirtschaft übernahm er 2004 die Leitung des Militärflugplatzes Meiringen, bevor er zur Rega wechselte. Militärisch bekleidet der vierfache Vater den Grad eines Obersten der Luftwaffe. Er wohnt mit seiner Frau im Kanton Luzern.

Tour ist dann der schwere Unfall passiert. Im Februar 2011 hat die Rega eine eigene Notfall-App lanciert. Was sind Ihre Erkenntnisse aus den bisher rund 300 Ernstfallalarmierungen?

Die Gratis-App ist für unsere Einsatzzentrale Gold wert. Wer damit den Alarm auslöst, übermittelt gleichzeitig seine Koordinaten an die Rega. So konnte beispielsweise ein im letzten Frühling im Bündnerland verunglückter Gleitschirmpilot erst lokalisiert werden, nachdem er unsere App heruntergeladen

hatte. Gefunden wurde er schliesslich 70 Kilometer vom Absturzort entfernt, den er zuvor telefonisch durchgegeben hatte. Der Sturz hatte ihn wahrscheinlich verwirrt: Die App rettet wirklich Leben. Sie sind seit sechs Jahren bei der Rega. Welches war Ihr denkwürdigster Tag?

Es hat eine ganze Menge Höhepunkte gegeben, beispielsweise die Beschaffung eines neuen Gebirgshelikopters oder erst kürzlich eines Flugsimulators. Es gab aber auch einen ganz dunklen Tag. Sie sprechen den 3. Januar 2010 an, als im Diemtigtal ein Rega-Arzt in einem Lawinenkegel ums Leben kam.

Unsere Leute in der Einsatzzentrale arbeiten an einem schönen Wochenende ja oft einen Unfall, ein Drama nach dem anderen ab. Jemand kollabiert, wird reanimiert, und eine halbe Stunde später funkt der Pilot, du, der Patient ist leider gestorben, wir fliegen zurück. Das darf einen dann nicht aus den Schuhen hauen, das gehört zum Alltag. Aber wenn es einen der eigenen Leute trifft, dann …Ich will jetzt nicht sagen, es lähmt die ganze Organisation, schliesslich laufen die anderen Einsätze parallel weiter. Aber man wird daran erinnert, dass beim Einsatz immer ein Restrisiko mitfliegt. Andererseits: Wer sich bei der Rega bewirbt, weiss, dass er nicht Schoggi verkaufen wird.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

Ein Grossteil der historischen Bilder stammt aus dem soeben erschienenen Buch: «1414 – Die Erfolgsgeschichte der Rega und ihre Gesichter», Franziska Schläpfer, Wörterseh Verlag. Zu haben bei: www.exlibris.ch

Der Anfang: Am 19. November 1946 strandet ein amerikanisches Flugzeug vom Typ DC-3 Dakota auf dem Gauligletscher BE. Fünf Tage später landen die Schweizer Militärpiloten Victor Hug und Pista Hitz mit zwei Militärflugzeugen des Typs «Fieseler Storch» auf dem Gletscher. In enger Zusammenarbeit mit Bergrettern bergen sie Crew und Passagiere – es ist der eigentliche Beginn der Luftrettung in der Schweiz.

Wie sind Sie ganz persönlich mit dem Unglück umgegangen?

In den 20 Jahren als Bergretter musste ich immer wieder am eigenen Leib feststellen, dass das Leben etwas ganz Fragiles ist, dass die Welt von einem Moment auf den anderen ganz anders aussehen kann. Ich glaube, das hilft mir, solch einen Verlust mit der notwendigen Distanz professionell anzugehen. Und dann gibt es immer wieder private Freiräume, um ganz für sich allein über den Sinn des Lebens nachzudenken. In den letzten drei Jahren führte die Rega wesentlich weniger Rückführungen aus dem Ausland durch als zuvor. Weshalb?

Erst einmal hat die Reiselust abgenommen. Dann hat sich die Qualität der medizinischen Versorgung im Ausland stetig verbessert. Es gibt immer weniger medizinische Gründe, einen Patienten aus dem Nahen Osten oder Amerika in die Schweiz zu verlegen — zumal eine Rückführung schnell mal einige 10 000 Franken kostet. Ein weiterer Grund ist der Kostendruck im Gesundheitswesen. Die Versicherungen betreiben unterdes-

«Wer sich bei der Rega bewirbt, weiss, dass er nicht Schoggi verkaufen wird.»

Auslandeinsatz: Nach Dammbrüchen an der holländischen Nordseeküste verlieren in der Nacht vom 31. Januar 1953 1835 Menschen ihr Leben, 200 000 Hektar Kulturlandschaft und unzählige Ortschaften versinken in den Fluten. Die Schweizer Rettungsflugwacht entsendet drei Piloten und vier Rettungsfallschirmspringer. Mit einem Miethelikopter stehen sie drei Tage und Nächte nonstop im Einsatz.

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Erster Helikopter: Nach einer landesweiten Sammelaktion des Verbandes Schweizerischer Konsumvereine, die gegen 500 000 Franken generiert, erhält die Schweizer Rettungsflugwacht am 28. Februar 1957 ihren ersten Helikopter. Tausende von Neugierigen stürmen die Basler Schützenmatte, um den «Bell 47J» aus der Nähe zu sehen. Die wenigsten haben bisher einen Helikopter live gesehen.

1414 – die Pionierin der Luftrettung in Zahlen ! Die Rega wurde am 27. April 1952 von Mitgliedern der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft gegründet. Ihr Name setzt sich zusammen aus RE von Rettungsflugwacht und GA von Garde Aérienne oder Guardia Aerea. ! Mit insgesamt 17 Rettungshelikoptern unterhält die Rega schweizweit zwölf Einsatzbasen. Die Partnerbasis in Genf betreibt einen eigenen Helikopter. Die drei Ambulanzjets stehen im Rega-Center am Flughafen Zürich. Aktuell beschäftigt die Rega 319 Mitarbeitende. ! 2011 organisierte die Rega 14 240 Einsätze – so viele wie noch nie zuvor. Davon flog sie 10 797 mit den Helikoptern und 698 mit den Jets. Die Patientenzahlen nach Ursachen setzten sich wie folgt zusammen: - Wintersportunfälle (1615), - Bergunfälle (770), - Lawinenunfälle (27), - Verkehrsunfälle (1000), - Arbeitsunfälle (954), - Sportunfälle (409), - Flugunfälle (133), - Krankheiten (3576) sowie - andere (794).

Davon waren 6351 Primäreinsätze (direkt zum Unglücksort). Sekundäreinsätze wie medizinische Verlegungsflüge beliefen sich auf 2753 Fälle, für Bergbauern organisierte die Rega 1206 Einsätze. ! Die Rega ist eine gemeinnützige Stiftung mit 2,38 Millionen Gönnern. Gönnerbeiträge und Spenden decken nahezu 60 Prozent der Finanzierung ab. Der Rest wird durch Erträge aus der Einsatztätigkeit wie Zahlungen von Versicherungen finanziert. ! Gönner erhalten die Einsatzkosten erlassen, falls Versicherung, Krankenkasse oder andere leistungspflichtige Dritte für den RegaEinsatz nicht oder nur teilweise aufkommen. ! Der Betriebsertrag belief sich 2011 auf 146 Millionen Franken, der Betriebsaufwand auf 129 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis schloss mit 17 Millionen Franken. ! Jeder Zwölfte ist einmal in seinem Leben auf die Rega angewiesen. Tage der offenen Tür bei der Rega: Rega-Center Zürich, 28. und 29. April / Basis Lausanne, 9. Juni / Basis Bern, 23. Juni / Basis Zürich, Dübendorf, 7. Juli. www.rega.ch


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60 Jahre rega

Papstbesuch: Vom 12. bis 17. Juni 1984 besucht Papst Johannes Paul II. die Schweiz. Zum Papsttross gehört unter anderem ein Team der Rega mit Pilot Ueli Soltermann, Arzt Georg Hossli sowie Flughelfer Heinz Enz (von rechts). Ihre Aufgabe ist es, bei einem Notfall die medizinische Versorgung des katholischen Kirchenoberhaupts sicherzustellen. Was dieser mit einem Händedruck verdankt.

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NR. 17, 23. APRIL 2012 | migros-magazin |

heimflug: Nachdem die Schweizer Botschaft in China ein Busunglück auf der geschichtsträchtigen Seidenstrasse gemeldet hat, startet am 16. Mai 2009 ein Ambulanzjet gen Osten: Es gilt, vier Verletzte aus der Schweiz zu repatriieren. Nach der Landung in Kashgar wird erst einmal die Flugzeugkabine des Jets desinfiziert und der Crew die Temperatur gemessen: In China grassiert die Angst vor der Schweinegrippe.

sen ein knallhartes Schadenmanagement und drängen darauf, dass der Patient lieber eine Woche länger vor Ort im Spital bleibt und dann mit einem Linienflug heimkommen kann. Das heisst, die Rega wird ihre drei Ambulanzjets irgendwann einmotten?

Keinesfalls. Wir wollen der Bevölkerung rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, die Sicherheit geben, dass wir sie von jedem Punkt der Welt aus nach Hause holen können. Um dieses Versprechen einzulösen, braucht es diese Flotte. Ein schöner Luxus, den sich die Schweiz da dank der Rega-Gönnerschaft leistet, könnten Sie jetzt sagen. Ich vergleiche die Rega mit der Feuerwehr, die eine Leiter braucht, die fürs höchste Gebäude reicht. Sie kann auch nicht einfach sagen, solch eine lange Leiter brauchts nur alle fünf Jahre, wir verzichten darauf. Ein Ambulanzjet ist mit rund 50 Millionen Franken aber etwas teurer …

Das stimmt natürlich (lacht).

Das Umlauf- und Anlagevermögen der Rega beläuft sich auf rund 470 Millionen Franken. Auf den ersten Blick hat man das Gefühl, der Rega gehe es glänzend.

Die Rega ist sehr solid, das ist auch auf den zweiten Blick so. Und Gott sei Dank ist es so, dass es in der Schweiz mit der Rega eine Organisation mehr gibt, die nicht am Hungertuch nagt. Die zu 100 Prozent eigenfinanziert ist, vom Staat

«Wir wollen der Bevölkerung 365 Tage im Jahr die Sicherheit geben, dass wir sie von jedem Punkt der Welt aus nach Hause holen können», betont der Rega-Chef.

keinen einzigen Rappen braucht, die seit den 90er-Jahren weder die Gönnerbeiträge erhöht hat noch die Flugminutentarife gegenüber den Versicherern, wie Krankenkassen.

Sie stehen finanziell so gut da, dass Sie zwei Jahre lang ohne Gönnerbeiträge auskommen könnten …

Wenn wir allein unsere Ambulanzjets, und diese Frage stellt sich in den nächs-

Bilder: Wörterseh/Rega, Keystone

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Migros-Magazin | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

stadteinsatz: Am 21. Juli 2010 bricht sich ein Tourist auf dem Karlsturm des Zürcher Grossmünsters den Oberschenkel. Eine Evakuation über das 187 Stufen hohe, enge Treppenhaus erweist sich als schwierig. Nachdem die Polizei einen Teil des Limmatquais gesperrt hat, setzt der Rega-Pilot per Rettungswinde einen Notarzt auf der Aussichtsplattform ab. Nach einer Erstversorgung werden Patient und Arzt gemeinsam ausgeflogen.

Lawinentod: Die Rega muss am 3. Januar 2010 erstmals den Verlust eines Crewmitglieds bei einem Einsatz beklagen: Ein Arzt stirbt nach einem Lawinenunglück während der Rettungsarbeiten im Diemtigtal BE. Eine achtköpfige Skitourengruppe war in ein Schneebrett geraten. Noch während deren Versorgung erfasst eine zweite Lawine auch die Helfenden – darunter den Rega-Arzt. Insgesamt fordert das Unglück sieben Opfer.

ten Jahren, mit moderneren Maschinen ersetzen, dann sind 150 Millionen aus der Investitionsreserve weg. Wir haben gerade erst eine Investition von 100 Millionen Franken für neue Gebirgshelikopter getätigt, in einigen Jahren steht der Ersatz der Flachlandhelikopter an. Kosten: weitere 80 Millionen Franken. Und Hand aufs Herz: Die Schweizer Bevölkerung hat sich an die Rega gewöhnt. Wir können doch nicht morgen sagen, wir müssen den Gürtel enger schnallen, und beispielsweise die Basis Samedan schliessen und das Engadin künftig ab Untervaz bedienen. Der schweizweite Service public der Rega ist zwar hoch defizitär, aber er rettet mit Sicherheit viele Leben. Wie defizitär?

Die drei Helibasen meines Heimatkantons Bern beispielsweise machen jährlich rund sechs Millionen Franken Defizit. 70 Minuten pro Tag ist ein Heli durchschnittlich in der Luft, die restliche Zeit ist Warten angesagt, um einer in Not geratenen Person innert 15 Flugminuten Hilfe leisten zu können. Luftrettung ist kein Geschäft, soll es auch nicht sein. Aus welchen Gründen soll ich Rega-Gönner werden?

Weil es wichtig ist, dass es die Rega gibt. Der Gönnerbeitrag ermöglicht die Luftrettung überhaupt erst. Als Dank erlassen wir die Kosten eines allfälligen

Einsatzes, wenn keine Versicherungsdeckung besteht. Nehmen Sie beispielsweise eine nicht berufstätige Mutter, die beim Skifahren verunglückt. Als nicht Berufstätige ist sie über die Krankenkasse unfallversichert. Gemäss Krankenversicherungsgesetz werden jedoch nur 50 Prozent der Transportund Rettungskosten übernommen. Das Gleiche gilt bei einem Herzinfarkt. Wenn der Rega-Einsatz 3000 Franken kostet, besteht da schnell einmal eine Lücke. Die Rega-Gönnerschaft ist also wahrlich kein Luxus. Das Bundesgericht hat Ende 2011 entschieden, dass die Rega Mehrwertsteuer auf ihren Gönnerbeiträgen zahlen muss. Damals erklärten Sie, dagegen politisch ankämpfen zu wollen. Wie ist mittlerweile der Stand der Dinge?

Wir zahlen seit 2009 schön brav Jahr für Jahr zwischen fünf und sechs Millionen Franken Mehrwertsteuer. Auch wenn wir dezidiert der Auffassung sind, dass es politisch nicht korrekt ist, unserer gemeinnützigen Arbeit jährlich den Gegenwert eines halben Rettungshelikopters zu entziehen. Die Rega ist eine Stiftung, die im Auftrag der Bevölkerung der Schweiz eine staatlich hoheitliche Aufgabe wahrnimmt. Und zwar ohne dass dies den Staat einen einzigen Franken kostet. Im Moment ist eine parlamentarische Initiative hängig. Und ich appelliere an die Vernunft des Parlaments …

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Busunglück: Am 13. März 2012 sterben nach einem tragischen Reisebusunglück in einem Autobahntunnel bei Sierre VS 22 Kinder und sechs Erwachsene aus Belgien und Holland, 24 Kinder werden teils schwer verletzt. Drei Tage später sind alle drei Ambulanzjets der Rega für den gleichen Einsatz unterwegs: In sechs Flügen repatriieren die drei «Challenger CL-604» 14 verletzte Kinder und ihre Angehörigen von Sion nach Brüssel.

«Der schweizweite Service public ist hoch defizitär, aber er rettet viele Leben.» Sie haben angeblich sogar mit der Idee einer Volksinitiative gespielt …

Hab ich das? (lacht)

Die Rega ist eine der Lieblingsmarken der Schweizer Bevölkerung, hat einen grossen Fanclub. Sie hätten bestimmt gute Chancen.

Die Rega gehört den Schweizerinnen und Schweizern, den Gönnern und Gönnerinnen. Vielleicht müsste man tatsächlich sie fragen, ob sie weiterhin bereit sind, acht Prozent ihrer 30 Franken zu Gunsten der Rega der Staatskasse abzuliefern. 60 Jahre Rega. Was wünschen Sie sich?

(Ernst Kohler zückt sein Portemonnaie und nimmt eine Plastikkarte heraus). Dass die Schweizer ihre Rega nicht nur lieben, sondern künftig jede und jeder einen Rega-Gönnerausweis auf sich trägt. Interview: Almut Berger, Reto E. Wild Bilder: Mirko Ries

Rega-Videos über die Rettung aus einer Felswand und weitere spektakuläre Filmausschnitte.


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AUF EIN WORT

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NR. 17, 23. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

HAUTKREBS

«Männer schützen sich schlechter» Die Fälle von gefährlichem schwarzen Hautkrebs steigen rasant. Besonders Männer sind betroffen. Weil sie sich aus Eitelkeit nicht genügend vor der Sonne schützen. Eine Kampagne soll aufklären.

Worauf führen Sie diese Zunahme zurück?

Ralph Braun (42) ist Professor für Dermatologie und Dermatoonkologie sowie Leiter der Hautkrebsfrühdiagnostik am Hautkrebszentrum Zürich.

Es ist ein weltweites Phänomen. In der Schweiz erkranken jährlich rund 2000 Menschen an schwarzem Hautkrebs, der Metastasen bildet. An ihm sterben hier jedes Jahr etwa 250 Menschen. Die Heilungschancen liegen aber bei 95 Prozent. Die Zahl an Neuerkrankungen mit weissem Hautkrebs ist so hoch, dass sie gar nicht erfasst wird. Er bildet selten Ableger. Allerdings müssen wir häufig grosse Flächen im Gesicht, besonders an der Nase oder an den Ohren wegoperieren. Ist das Ozonloch an der Zunahme schuld oder ist die Bevölkerung aufmerksamer?

Das Ozonloch ist sicher ein Grund. Und natürlich findet man mehr Melanome, je genauer man die Haut kontrolliert. Diese Krebsart eignet sich besser als jede andere für die Früherkennung, denn sie ist ohne Geräte mit blossem Auge identifizierbar, und Haut ist gut zugänglich. Erkenne ich ein Melanom auch selber?

Bis zu einem gewissen Grad. Es fällt aus der Reihe, unterscheidet sich in der Re-

FRAU DER WOCHE

Reife Politikerin Als Juristin, als Arbonerin und als Seniorin, die seit 20 Jahren die Anliegen der Bevölkerung vertritt, empfahl sich die Thurgauer SVP-Kantonsrätin Marlies Näf-Hofmann im April für die Wiederwahl. Mit ihren 85 Jahren war sie zwar die älteste Kantonsparlamentarierin der Schweiz, wirkte jedoch äusserst vital. Allein das Stimmvolk hatte kein Einsehen und wählte Näf-Hofmann ab.

gel von den anderen Pigmentflecken und entwickelt sich anders. Kann man auch mehrere Melanome gleichzeitig haben?

Die meisten Menschen haben nur ein Melanom. Wenn schon mal eines da war, ist das Risiko aber erhöht, später ein weiteres zu bekommen. Sind Hautkrebspatienten auch anfälliger für andere Krebsarten?

Nein, dafür gibt es keine Hinweise.

Warum erkranken Männer trotz dickerer Haut viel häufiger als Frauen?

Ich sage es nur ungern, aber in der Regel schützen sich die meisten Männer schlechter vor der Sonne als Frauen. Das ist ein Faktor. Der andere: Männer gehen seltener zum Arzt. Darum haben sie öfter weit fortgeschrittene Tumore. Sie leiten die Kampagne der Schweizer Gesellschaft für Dermatologie, die im Mai startet. Was ist geplant?

Jeder, der will, kann Anfang Mai an drei Nachmittagen kostenlos und ohne Voranmeldung einen Dermatologen konsultieren. Die Liste gibt es im Internet unter www.melanoma.ch. Wir wollen aber

nicht die ganze Schweiz ausziehen, das macht keinen Sinn. Es geht darum, auffällige Muttermale zu begutachten und Menschen mit erhöhtem Risiko herauszufiltern. Bei der letzten Aktion an der Dermatologischen Klinik Zürich kamen 900 Leute. Sie standen Schlange. Schürt man mit solchen Aktionen nicht zusätzlich Ängste?

Prävention ist ein zweischneidiges Schwert. Je mehr man auf eine Krankheit aufmerksam macht, desto mehr weckt man auch Befürchtungen. Es ist eine Gratwanderung, die man aber mit guter Information auffangen kann. Böse gefragt: Ist es auch eine Patientenbeschaffungsmassnahme?

Meiner Einschätzung nach haben Dermatologen in der Schweiz eher zu viel zu tun. Es ist schwierig, einen Temin zu bekommen. Sprechen Sie Fremde an, wenn Sie ein auffälliges Mal bemerken?

Das tue ich immer, wenn ich einen Hautkrebs sehe. Egal, ob im Tram oder in der Migros. Die Leute reagieren häufig mit Unverständnis, aber ich halte es für meine Pflicht. Interview: Ruth Brüderlin

MANN DER WOCHE

Junger Politiker Wuschelkopf, jugendliche Unbekümmertheit, Bestnote an der Maturaprüfung, Marathonläufer und Erfahrung als Politiker im Stadtparlament von Arbon: Das reichte dem Thurgauer Stimmvolk als Leistungsausweis, um den erst 19-jährigen SP-Kandidaten Felix Heller in den Kantonsrat zu wählen. Dort ist er nun der Jüngste und kann zeigen, was er kann.

Bilder: Getty Images, Benjamin Manser/St. Galler Tagblatt, Max Eichenberger/Thurgauer Zeitung

Ralph Braun, haben Sie viel zu tun?

Noch nie so viel wie im Moment. Es ist erschreckend.


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Entscheidend ist die Energiebilanz Schon 37 % der Schweizer Bevölkerung sind zu dick. Die Gründe: Wir essen zu viel, zu fettig und zu kohlenhydratreich. Ausserdem bewegen wir uns zu wenig. Der menschliche Körper bezieht seine Energie aus Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen. Ob er dabei sein Gewicht hält, zu- oder abnimmt, hängt einzig und allein davon ab, ob die Energiezufuhr und der Energieverbrauch im Gleichgewicht sind. Dieses Verhältnis nennt man Energiebilanz. Positive Energiebilanz Über die Nahrung nehmen wir durchschnittlich 2750 Kilokalorien pro Tag zu uns; der Energiebedarf liegt jedoch oft deutlich tiefer. Dies führt über die Dauer zu einer positiven Energiebilanz – Übergewicht ist das Resultat.

Leben im Überfluss Noch nie in der Geschichte der Menschheit standen Lebensmittel in einem derartigen Überfluss zu Verfügung. Die Regale im Supermarkt quellen über vor Köstlichkeiten aus aller Welt. Neben naturbelassenen Lebensmitteln finden wir aber auch immer mehr verarbeitete Speisen. Diesen oft in den buntesten Farben designten und mit blühenden Versprechen ausgestatteten Versuchungen ist schwer zu widerstehen. Meist haben solche Lebensmittel jedoch einen hohen Energiegehalt bei kleinem Volumen, und überfordern damit unser Hunger-Sättigungs-Gefühl. Kein Wunder essen wir zu viel, zu fettig, und zu kohlenhydratreich! Zu wenig Bewegung Sofern unsere Essgewohnheiten unverändert bleiben, sorgt nur ausreichend Bewegung dafür, dass am Ende des Tages die Energiebilanz ausgeglichen ist. Im Beruf wird stattdessen gesessen, im Haushalt erleichtern uns Geräte und Maschinen die Arbeit, in der Freizeit wird am liebsten relaxt. Zwar sind Herr und Frau Schweizer überdurchschnittlich sportlich. Die Aktivität reicht jedoch nicht aus, um den Energieüberschuss zu kompensieren. Ein erfolgreiches Programm zur nachhaltigen Gewichtskontrolle Gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung sind die Schlüssel zu einer nachhaltigen Gewichtskontrolle. Wirksame Unterstützung liefern pflanzliche Medizinprodukte, welche die Fett- und die Kohlenhydrataufnahme reduzieren oder die Nahrungsaufnahme drosseln.

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 17, 23. April 2012 |

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«Wenn ich nur Kanu fahre, drehe ich durch»

Mike Kurt gehört zu den besten Kanufahrern der Welt. Im Sommer will der 31-Jährige in London eine Olympiamedaille holen. Aber die «Wasserratte» braucht auch ein Leben an Land.

«Ich habe meinen Leistungszenit noch nicht erreicht.»

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ie Hausstrecke von Michael «Mike» Kurt (31) befindet sich auf einem Seitenkanal der Emme bei seinem Wohnort Solothurn. Dort dreht der Kanuslalomfahrer von Hand eine Schleuse zu, damit sich der Kanal mit Wasser füllt und so wenigstens etwas Wildwasserstimmung aufkommt. Autopneus dienen als Hindernis. Sähen die Profi-Kanufahrer aus Tschechien, der Slowakei oder Frankreich Kurts Trainingsbedingungen, würden sie nur milde lächeln. Während es allein im Grossraum Prag etwa vier künstliche Kanukanäle zum Trainieren gibt, existiert schweizweit kein einziger. Für den nächstgelegenen Kanal muss der Schweizer ins Elsass fahren. Die Nummer sieben der Weltrangliste ist im Kanuslalom ein Exot und kein Profisportler wie seine internationalen Gegner. Er arbeitet zu 50 Prozent beim Touristik-

Mike Kurt fährt seit 20 Jahren Kanu. Schon als 13-Jähriger trat er für die Schweiz an.


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Migros-Magazin | Nr. 17, 23. April 2012 |

Verlag Hallwag, Kümmerly + Frey. Dort kümmert er sich um die Mittelbeschaffung für gemeinnützige Organisationen. Der studierte Betriebsökonom sieht in dieser Doppelbelastung nicht nur Nach-, sondern auch Vorteile. «Mir tut Abwechslung gut. Fahre ich nur Kanu, drehe ich durch.» Immerhin konnte der Sportler es sich so einrichten, dass er dank des Militärs jährlich zehn Wochen Zeit zum Trainieren hat — als WK verbucht. Das nutzte er Ende Oktober 2011, um die olympische Wildwasserstrecke im britischen Broxbourne kennenzulernen. Dort, 30 Kilometer nördlich von London, befindet sich der modernste künstliche Wildwasserkanal der Welt.

eine olympiamedaille liegt drin

«In der Schweiz erfordern Randsportarten Eigeninitiative.»

In Broxbourne trainierte der Kanute zweimal täglich. Sein Ziel: die Olympischen Sommerspiele Ende Juli. «London 2012 hat schon längst begonnen», sagt Michael Kurt. Auf sein Olympiaziel angesprochen, meint er: «Ich möchte in den Läufen mein Optimum abrufen. Gelingt mir das, liegt eine Medaille drin.» Zuerst muss er sich allerdings bei einem Weltcuprennen oder der Europameisterschaft, die im Mai in Augsburg stattfindet, für die Olympischen Spiele qualifizieren. Dafür ist ein Rang unter den ersten 15 nötig. Für Mike Kurt dürfte das reine Formsache sein. Der gebürtige Berner ist vor allem wegen seines Auftritts an den Olympischen Spielen 2004 in Athen bekannt: Nach einem überlegenen Sieg in den Qualifikationsläufen patzte er im Halbfinal des Kanuslaloms und verpasste eine Medaille deutlich. Vier Jahre später in Peking blieb der Erfolg erneut aus, obwohl er 2007 beim Gesamtweltcup Zweiter geworden war. Der neunfache Schweizer Meister hat für seine geplante dritte Teilnahme an Olympischen

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Bild: Daniel Kaesermann/photopress

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Mike Kurt gehört zu den besten Kanufahrern der Welt. 2007 und 2010 beendete der Schweizer den Gesamtweltcup auf dem zweiten Platz.

Spielen die Lehren gezogen: «In der Schweiz erfordern Randsportarten Eigeninitiative. Ich suchte Geldgeber und einen eigenen Coach, um mit der ausländischen Konkurrenz mitzuhalten.» Mit Erfolg: Seit gut zwei Jahren wird Mike Kurt vom Franzosen Ludovic Boulesteix trainiert.

Mit 31 Jahren gehört Kurt zum «alten eisen» Für die neue Saison hat sich der Kanute vorgenommen, weniger verbissen ans Werk zu gehen. Diese neue spielerische Leichtigkeit soll ihn weiterbringen. «Beim Kanuslalom braucht es die richtige Balance zwischen Aggressivität und Lockerheit», sagt Kurt. «Ich habe meinen Leistungszenit noch nicht erreicht und weiss, dass die Erfahrung, zwei Mal an Olympischen Spielen teilgenommen zu haben, ein grosser Vorteil ist.» Der Schweizer gehört mit seinen 31 Jahren

zum «alten Eisen» im Feld der Kanuten. Ob jung oder alt, die Anforderungen im Wasser sind sehr hoch. Berühren die Kanuten mit ihrem neun Kilogramm leichten und 3,5 Meter langen Arbeitsgerät aus Karbon ein einziges Törchen, werden sie mit zwei zusätzlichen Sekunden bestraft und fallen damit aus der Entscheidung. Die Herausforderung zwischen Physis, Technik und mentaler Stärke fasziniert den besten Schweizer Kanufahrer und treibt ihn an. Im Januar 2012 reiste er in seine Lieblingsregion, nach Rotorua in Neuseeland, im Februar zur Olympiastrecke von Sydney 2000. Trainiert er nur in ruhigen Wassern in der Schweiz, hat er in London keine Chance. Und für die wenigen Schweizer Wildwasserstrecken in den Bergen ist es im Winter zu kalt. Mike Kurt ist seit 20 Jahren mit dem Kanusport verbunden und konnte schon als

13-Jähriger mit der JuniorenNati nach Prag fahren. Inzwischen verdrängen aber international immer mehr Junge die arrivierten Athleten. Irgendwann wird deshalb für Mike Kurt ein Lebensabschnitt ohne Spitzensport beginnen. Er hat vorgesorgt, dass diese Phase nicht zum Sprung ins kalte Wasser wird. Für den Förderclub Sport Heart, der Athleten aus finanziell schwachen Randsportarten unterstützt, sucht er als Talentspäher schon jetzt aussichtsreiche Athleten für die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014. Kurt gilt als einer der Entdecker von Skicross-Olympiasieger Mike Schmid. Und diese Tätigkeit wird er später noch intensivieren. «Wenn wir in der Schweiz die Randsportarten nicht fördern, vergeben wir eine riesige Chance», sagt der Kanute nicht ganz uneigennützig. Text: Reto E. Wild Bild: Ruben Wyttenbach


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Nr. 17, 23. April 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Im Paralleluniversum Im Haushalt der Familie Rahm ist alles doppelt: zwei Telefonanschlüsse, zwei Schrankwände, zwei Frauen und zwei Männer. Die Zwillinge Hans und Peter Rahm leben gemeinsam mit ihren Zwillingsgattinnen Doris und Heidi unter einem Dach.

Die beiden Katzen auf der rechten Seiten gehören Hans und Doris Rahm, die beiden auf der linken Seite Peter und Heidi Rahm. Den tönernen Igel gibt es nur einmal – eine absolute Ausnahme in diesem Haushalt.

A

uf dem Klingelschild steht «Doris und Hans Rahm, Heidi und Peter Rahm». Doris (47) öffnet die Tür. Blonde Haare, blaue Augen, gestreifte Bluse, langer Rock, sympathisches Lächeln. Und dann sieht man Doppelbilder. Von Doris gibt es nämlich zwei. Blonde Haare, blaue Augen, gestreifte Bluse, langer Rock, sympathisches Lächeln. Die zweite Doris heisst Heidi. Die Frauen sind eineiige

Zwillinge. Ihre ebenfalls eineiigen Zwillingsmänner Hans und Peter (56) kommen hinzu. Zwei Mal 1,93 Meter, Schnauzbärte, karierte Hemden, gleiche Brillengestelle. Die Verwirrung ist perfekt. Die vier grinsen. Sie wissen, wie sie auf Fremde wirken. Manchmal bleiben die Leute auf der Strasse stehen und gaffen. «Dann drehen wir uns um und versuchen herauszufinden, was genau so spannend ist», sagt

Peter Rahm. «Um dann festzustellen, dass wir die eigentliche Attraktion sind», vollendet Hans den Satz. Die Ähnlichkeit zwischen den erwachsenen Zwillingspaaren ist verblüffend. Man kennt diesen «Doppelten-Lottchen-Effekt» sonst nur von Zwillingskindern. Im Lauf der Zeit entwickeln sich die Geschwister dann meist in unterschiedliche Richtungen. «Viele Zwillingseltern wünschen


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Realit채t oder Trugbild? Wenn Heidi, Peter, Hans und Doris Rahm (von links) unterwegs sind, reiben sich die Leute verwundert die Augen.


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«Wir merken, wenn es dem oder der anderen nicht gut geht.»

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sich, dass ihre Kinder als Individuen wahrgenommen werden», sagt Heidi Rahm. In vielen Fällen macht auch noch das Umfeld Druck. Die Konsequenz: Die Kinder müssen unterschiedliche Kleidung tragen, werden in Parallelklassen unterrichtet und sollen nach Möglichkeit unterschiedlichen Hobbys nachgehen. «Würde man aber die Zwillinge nach ihrer Meinung fragen, würden sich viele gegen diese künstliche Trennung entscheiden», glaubt die Zwillingsfrau. Bei Doris und Heidi beziehungsweise bei Hans und Peter war das anders. Die Eltern akzeptierten jeweils ihren Wunsch nach Gleichheit. Die Sache mit den Kleidern ist übrigens keine Masche, um Drittpersonen zu beeindrucken. Das Rahm-Kleeblatt, wie es sich selber nennt, spricht sich jeden

Nr. 17, 23. April 2012 | migros-magazin |

Tag ab. Und auch jede Nacht. Die Männer tragen die gleichen Gürtel, die gleichen Hausschuhe, die gleiche Unterwäsche. Die Frauen pflegen ihren Partnerlook ebenfalls. Sie gehen ausserdem gemeinsam zum Coiffeur, fahren die gleichen Autos, haben identische Handymodelle. «Das ist unsere Art zu leben, und nur so fühlen wir uns wohl», sagt Doris Rahm.

ein blauer Fingernagel stört die harmonie Im ersten Moment sehen die Zwillingspaare absolut identisch aus. Doch mit der Zeit fallen einem kleine Unterschiede auf: Doris hat im Gegensatz zu Heidi eine winzige Zahnlücke, und Peter ist ein klein wenig grösser als sein Bruder. Ausserdem hat Hans gerade einen blauen Fingernagel. Das ist beim Arbeiten passiert.

Ein unachtsamer Moment — und der Nagel war gequetscht. Peter betrachtet die Hand seines Zwillings: «Um ehrlich zu sein: Mich irritiert diese Blessur.» Er sei daran gewöhnt, dass er und sein Bruder gleich aussehen. Und nun dieser winzige Unterschied. Abgesehen davon gefällt ihm der Gedanke, dass sein Zwilling Schmerzen erleiden musste, gar nicht. Das unsichtbare Band zwischen den eineiigen Geschwistern ist stark. «Wir merken jeweils, wenn es der oder dem anderen nicht gut geht.» Eineiige Zwillinge sind keine Seltenheit. Weltweit kommen statistisch gesehen bei jeder 250. Geburt Geschwister mit identischem Erbgut zur Welt. Dass eineiige Zwillinge ihr Leben auch im Erwachsenenalter gemeinsam gestalten, ist nicht die Regel, aber es kommt vor. Wenn aber Zwil-

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Klingelt es rechts, ist es für Heidi oder Peter, klingelt es links, ist es für Doris oder Hans. Ähnlich bei den Prozellanpuppen: Die eine Hälfte gehört dem einen, die andere dem anderen Paar.

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Ein Wohnzimmer – zwei Paare. Von der Couch gab es leider keine Eckausführung. Deswegen kauften die vier Rahms zwei Sessel im selben Design, so können Peter und Heidi, Doris und Hans (von links) zusammensitzen.

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linge Zwillinge heiraten und in eine gemeinsame Wohnung ziehen, dann ist das bemerkenswert. Die Doppel-Rahms leben in einer grosszügigen 5½-Zimmer-Maisonettewohnung im Zentrum von Pfäffikon ZH. Im Eingangsbereich stehen zwei identische Regale. Das ist so weit nicht ungewöhnlich. Auf den Tablaren befinden sich allerdings exakt die gleichen Gegenstände: rechts eine Glasschale, links die gleiche Glasschale, rechts eine grosse Porzellanpuppe, links die Porzellanpuppenzwillingsschwester. Rechts ein Glücksschwein, links sein Klon und so weiter. So etwas gibt es vermutlich in keinem anderen Schweizer Haushalt. «Da wir den gleichen Geschmack haben, kaufen wir immer alles doppelt», sagt Heidi Rahm. «Oder wir bekommen gleich zwei Exemplare von einer Sache geschenkt.» In der Wohnung ist so gut wie alles zweifach vorhanden. Sogar die riesige Schrankwand in der Stube wurde doppelt angeschafft. Selbstverständlich gibt es auch dort wieder eine identische Ausstattung. Und in den beiden Schlafzimmern, die identisch möbliert sind, sind die Betten gleich bezogen. Spätestens jetzt hat man das Gefühl, in einem Paralleluniversum gelandet zu sein.

Die rahms sind seit 26 Jahren zusammen

Die doppelte Schrankwand ist nicht nur gleich dekoriert, sie ist auch im Inneren identisch bestückt.

Auf einem Beistelltisch im Wohnzimmer stehen zwei Telefone nebeneinander. Gleiches Modell, gleicher Klingelton. Läutet es rechts, will jemand Heidi oder Peter Rahm sprechen. Klingelt es links, dann ist es für Doris oder Hans Rahm. So viel zur Theorie. In der Praxis nimmt derjenige das Gespräch an, der gerade da ist. Es ist nicht weiter schlimm, wenn man versehentlich den vermeintlich falschen Gesprächspartner erwischt. Die Rahms teilen ihr Leben nämlich bis ins Detail. «Für einen Zwilling ist der andere Zwilling die Hauptperson im Leben», sagt Heidi. Das, so ergänzt Doris, müsse ein Partner verstehen und akzeptieren. Aus diesem Grund hatten die Frauen immer gehofft, eines Tages Zwil-


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 17, 23. April 2012 |

lingsmänner kennenzulernen. Ihr Wunsch ging vor 26 Jahren in Erfüllung. Trudy und Willi Rahm, Gründer des Schweizer Zwillingsvereins und Eltern von Hans und Peter, priesen die Vorzüge ihrer Söhne auf einem Zwillingstreffen an. Die Neugier der jungen Frauen, die aus der Nähe von Winterthur stammen und ebenfalls an dieser Zusammenkunft teilnahmen, war geweckt. Als die beiden die Zürcher Oberländer kennenlernten, war es um sie geschehen. Offensichtlich ging es den Männern ebenso. Wie die Geschichte weitergeht, ist bekannt. Wenn Peter und Hans morgens zur Arbeit fahren — beide arbeiten in der Lebensmittelproduktion eines grossen Unternehmens —, machen sich die Frauen ebenfalls auf den Weg, beide arbeiten als Verkäuferinnen. Abends tref-

fen sich die vier wieder in ihrem Zuhause, um gemeinsam zu kochen. Dass die Ehepaare auch in kulinarischen Fragen einig sind, versteht sich von selbst. Alle vier mögen es währschaft. «Nur, wenn die Männer Leberli essen, steigen wir aus», sagt Doris und lacht. Die vier sitzen sich an ihrem Esstisch gegenüber. Die Zwillinge spiegeln einander unbewusst. Hans hat die Finger anders verschränkt als Peter. Und Doris schlägt das rechte Bein über das linke, während ihre Schwester das linke über das rechte schlägt. Heidi und Peter, da könnte einem Johanna Spyri in den Sinn kommen. Die vier runzeln die Stirn. Wenn man so lebt wie Rahms, wird man leicht zur Zielscheibe. Einmal schrieb ein Journalist, die Rahm-Zwillinge würden wie zwei Paar Wiener Würstchen zu-

sammengehören. Das hat die Familie verletzt. «Wir wollen nicht, dass man sich über uns lustig macht», sagt Hans Rahm. «Wir sind nun einmal dann glücklich, wenn wir zusammen sein können.» Die Rahms sind keine Traumtänzer. Sie wissen, dass ihre Viersamkeit nicht ewig währen kann. «Wir denken aber nicht an Krankheiten oder den Tod», sagt Heidi Rahm. Ob das Leben ohne den Zwilling oder ohne den Partner noch lebenswert wäre, wisse sie nicht. «Solche Sachen bleiben bei uns vor der Tür», sagt ihre Schwester. Und dann lächeln sich alle vier zu.

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«Für einen Zwilling ist der andere Zwilling die Hauptperson im Leben.»

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Hängt ihn höher

Bilder: Dan Kitwood/Getty Images, Cortis & Sonderegger

Zwei Techniker der renommierten Galerie Hauser & Wirt in London versuchen, einen halbnackten Mann samt Luftmatratze an der Wand zu befestigen. Ein gewagtes Unternehmen – das sich bei genauerem Hinsehen aber als durchaus praktikabel entpuppt. Der Herr mit Sonnenbril-

le ist nämlich keineswegs echt, sondern besteht aus Fiberglas und Silikon. Das Kunstwerk namens «Drift» ist Teil der Ausstellung «Lifelike Sculptures» (Lebensechte Skulpturen) des australischen Bildhauers Ron Mueck. Sein Stil lässt sich dem Hyperrealismus zuordnen.

ZITAT DER WOCHE

FRAGE DER WOCHE

«Pflegeleicht müsste er sein, berechenbar und lieb. Und natürlich treu für ewig und verfügbar.»

Warum leuchten Katzenaugen im Dunkeln?

Paartherapeut Klaus Heer (68) beschreibt im «Blick am Abend», wie sich Singles den perfekten Partner vorstellen. Und erklärt, warum sich viele lieber ein Haustier halten.

Schwarze Nacht, ein Rascheln, zwei gelb leuchtende Augen einer Katze. Was wir als Leuchten wahrnehmen, ist eine Spiegelung. Die Augen der Katze sind wie die vieler anderer nachtaktiver Tiere mit einer reflektierenden Zellschicht ausgerüstet. Hinter der Netzhaut gelegen, bündelt das sogenannte Tapetum lucidum einem Spiegel gleich das einfallende Licht und wirft es zurück. In der Folge werden die Sehzellen der Samtpfote ein weiteres Mal gereizt, was ihr ermöglicht, den Kontrast zwischen Hell und Dunkel verstärkt wahrzunehmen. Doch selbst wenn Katzen sechsmal weniger Licht benötigen als der Mensch, um Bewegungen oder Umrisse zu erkennen: Bei völliger Dunkelheit sehen auch sie nichts.


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Nr. 17, 23. April 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Spiel mit dem Feuer

Die 26-jährige Berner Feuerkünstlerin Milena Gross hat einen grossen Traum: Sie will einen Wanderzirkus aufbauen und mit dem Traktor auf Europatour gehen. Lebensgeschichte einer Frau, die niemals aufgibt.

M Bild: Attila polgar

Manchmal ist Milena Gross Zora Hypnotica, dann wieder Zora Sultana oder wie hier Zora Harlekina: Die Berner Feuerperformerin schlüpft auf der Bühne gerne in verschiedene Rollen.

it Handys kann Zora nichts anfangen, ebensowenig mit Computern. Dafür hat sie sich vor Kurzem einen Traktor angeschafft. Ausserdem übt sie gerade fleissig Klöppeln. Mit der alten Handwerkstechnik fertigt die junge Bernerin zurzeit ein Paar Epauletten an, die sie mit ihrem gehäkelten Bühnenkostüm kombinieren will. Die 26-jährige Künstlerin mit dem bürgerlichen Namen Milena Gross ist Feuerperfor-

merin. Sie schluckt, speit und wirbelt Feuer. Dazu schlüpft sie in verschiedene Rollen und Kostüme und nennt sich mal Zora Hypnotica, mal Zora Sultana oder Zora Harlekina, je nach Anlass. Die geklöppelten Schulterpatten sind für Zora Torera gedacht. Die Feuerperformerin ist gerade zurück von Auftritten in Rom und Mailand. Anfang Mai tritt sie in London auf und Ende Mai in Bern, als Opening Act eines Konzerts von Kutti MC. Zoras Lebens-


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Milena Gross brach mit 15 die Schule ab und stand mit Dita von Teese auf der B체hne. Heute ist sie eine gefragte K체nstlerin.


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DIE BESTEN SHOWS ON TOUR 2012

Ein Hobby der Feuerkünstlerin ist Klöppeln. Die fertige Spitze arbeitet sie in ihre Kostüme ein.

partner Semih Yavsaner ist ebenfalls Künstler: Unter dem Namen Müslüm hat der Satiriker und Musiker gerade sein erstes Album aufgenommen. Ob die beiden bald gemeinsam auf der Bühne stehen? «Vielleicht», sagt sie geheimnisvoll. Zora sitzt im «Luna Llena», ihrem Stammlokal im Berner Breitenrainquartier, und demonstriert ihre neuste Leidenschaft, das Klöppeln: «Klöppeln erklärt das ganze Universum», sagt sie, während sie sorgfältig Fäden verschränkt und mit Stecknadeln befestigt, «es gibt stets Links und Rechts, und es braucht immer zwei für ein Ganzes, wie bei den Menschen.» Meditativ, ja, schon fast autistisch, findet Zora ihr neues Hobby.

Mit Dita von Teese kam die grosse chance Eine alte Leidenschaft hingegen ist das Feuer. «Das ist mein Element, es hat mich schon immer angezogen», erklärt die Bernerin. Als Siebenjährige spie sie erstmals im Kinderzirkus Feuer und lernte, mit Bärlappsporenpulver umzugehen, dem Puder, das oft für pyrotechnische Effekte eingesetzt wird. Später perfektionierte Zora die Technik autodidaktisch, guckte sich Tricks bei Profis

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«Klöppeln erklärt das ganze Universum.» ab und las Anleitungen — in Zauberbüchern, wie sie erklärt. Nach einer Reihe von Strassenauftritten mit einer namenlosen Gruppe kam vor drei Jahren die grosse Chance: Zora durfte in der Olympia Hall in London auftreten, und zwar als Opening Act der berühmten Burlesque-Tänzerin Dita von Teese. Engagements in Hamburg, Berlin und Istanbul liessen nicht lange auf sich warten. So weit die Kurzfassung von Zoras Biografie. Die längere Fassung ist nicht ganz so gradlinig. In der Schule war Milena Gross eine Exotin: Sie fühlte sich eingesperrt und langweilte sich. Aufsätze schreiben ging gerade so. «Aber daran hat mich auch nur das Gestalten des Titels geflasht», erinnert sie sich, «dafür ging immer die ganze Lektion drauf.» Für den restlichen Unterrichtsstoff findet sie nur ein ratloses Kopfschütteln. «Man lernt in unseren Schulen nicht, wie man gesundes Essen zubereitet,

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 17, 23. April 2012 |

«Meine Eltern vertrauten mir schon immer.» einen Waldspaziergang geniesst oder Liebe macht», kritisiert sie. Trotz ihrer Ausbildungsdefizite kam Zora ins Gymnasium, doch mit 15 brach sie die Schule ab. Die Eltern — ein Fussballmanager und ausgerechnet eine Lehrerin — baten sie, eine Lehre zu machen, liessen die Tochter aber gewähren. «Sie vertrauten mir schon immer», erklärt Zora. Damals als Teenager begann sie also

zu jobben und zu modeln. Und Drogen zu konsumieren — bis zu jenem Tag, an dem sie fast an einer Überdosis starb. Über dieses gefährliche Spiel mit dem Feuer spricht Zora nur ungern. Sie sagt nur lakonisch: «Alles, was man erlebt, bringt einen weiter im Leben.» Bei ihr führte die Krise zu einer kaufmännischen Lehre, und zwar bei einer Versicherungsgesellschaft. «Ich wollte herausfinden, wie man in einem System lebt, in dem sich alles nur um Geld dreht», erklärt Zora. Mit der Erkenntnis, dass der Kapitalismus nicht ihr Ding ist, kehrte sie ihm für immer den Rücken. Nach Abschluss des KVs. Aber natürlich muss auch eine Feuerperformerin von etwas leben. Zora verdient

zwar zwischen 1000 und 5000 Franken pro Show, doch da die Auftragslage stets etwas unsicher ist, pflegt sie einen bescheidenen Lebensstil: Sie wohnt günstig, kauft Lebensmittel beim Bauern, verzichtet auf TV und Radio und tauscht mehr Kleider, als sie kauft. Wenn dennoch mal Geld fehlt, ist sie sich für nichts zu schade: «Dann gehe ich auch mal putzen oder streichen», sagt sie achselzuckend, «oder ich fertige wie früher Hula-Hoop-Reifen an und verkaufe sie.» Auch die eigenen Utensilien stellt Zora selber her, sie schweisst Fackeln, schneidert Bühnenoutfits und stellt die passende Musik für ihre 15- bis 20-minütigen Auftritte zusammen. Gerade hat sie für diese Arbeiten ein

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PORTRäT | 43

neues Atelier in Bern bezogen. Aber nur dort leben und arbeiten, das will sie nicht. Die Vagabundin in ihr setzt bereits neue Pläne um: Sie will ihre Strassenkünstlergruppe Sole Confuso zu einem veritablen Wanderzirkus ausbauen. Mit drei Künstlerfreundinnen wird sie losziehen: einer auf Stelzen, einer, die wie sie mit dem Feuer spielt, und einer dritten, die fürs Administrative zuständig ist. Nach dem Zürcher Kulturfestival Theater Spektakel gehts also im Sommer mit «Sole Confuso» direkt nach Prag. «Wir wollen ganz langsam und gemütlich reisen, mit 30 Kilometer pro Stunde.» Und hier kommt dann der Traktor ins Spiel. Text: Yvette Hettinger Bilder: Marco Zanoni

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 17, 23. April 2012 |

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KOLUMNE | 45

DER HAUSMANN

Passt in jede Ritze Bänz Friedli schaut zum Fenster raus.

Will unser Sohn abends um halb neun, statt zum Landeanflug Richtung Bett anzusetzen, «noch schnell ein Stadion basteln», darf man seinen Gestaltungswillen nicht bremsen. Es gäbe nur Lämpen. Also Karton, Leim und Filzstifte hervorgekramt! Wegen irgendeiner Wette muss Hans den Letzigrund nachbilden. Als er unsicher ist, wie die Lichtmasten zu postieren seien, sage ich: «Lueg, dert unde!» und weise zum Fenster raus. (Das Letzigrund-Stadion, müssen Sie wissen, liegt zwei Steinwürfe unterhalb unserer Überbauung.) Doch der Bub entgegnet nur schnippisch: «Kennsch Bild-Google, Vati?» – «Natürlich kenne ich Google, aber wozu brauche ich das Internet, wenn ich …» Da haben wir sie wieder, die Parabel auf den Zeitenwandel: Der Alte schaut zum Fenster raus, das Kind ins Internet. (Ehe Sie allzu sehr Beifall nicken, muss ich allerdings gestehen, dass er, während ich noch am Werweissen war, in Sekundenschnelle genau die Ansicht auf den Schirm geholt hatte, die wir brauchten – im Web wars besser zu sehen als in echt, und flugs waren die Zahnstocherlichtmasten montiert.) Manches ändert sich freilich nie. Am Donnerstag finde ich Hans in der Küche in seine Lieblingslektüre vertieft: «Die moderne Hausfrau». Ohne Witz, er studiert den Versandkatalog stets Seite für Seite. Nichts, was es darin nicht gäbe, vom singenden Gartenzwerg bis zur Doppelbratpfanne, in der sich die Rösti

problemlos wenden lasse. Eben hat er einen sogenannten «Body massager» für Fr. 39.95 entdeckt, mit dem die abgebildete Frau sich die … ähm … Schulter massiert. Mir fällt der Vedia-Katalog meiner Kindheit ein, in dem Vibratoren unter dem Decknamen «Massagestab» feilgeboten wurden, und wir Kinder konnten über den Satz, der sie anpries, jedes Mal aufs Neue giggeln: «Passt in jede Ritze.» Damals wie heute wussten Kinder früh Bescheid, was so alles in gewisse Ritzen passt. Und ich kann die überhitzten Sittenwächter, die soeben eine Initiative «gegen zu frühe Sexualkunde» lanciert haben, nur beruhigen: Wegen ein paar Holzpenissen wird unseren Kleinen in der Schule nichts Strubes beigebracht, was sie nicht eh schon gekannt hätten. Gemach.

«Im Web wars besser zu sehen als in echt.»

Noch brütet Hans über «Die moderne Hausfrau», da kommt Anna Luna von der Schule heim, ruft schon unter der Tür «Was gits Zvieri?», knallt wie stets den «Blick am Abend» auf den Tisch, sagt: «Geits dene no?», und wie oft, wenn sie dies ausruft, ist es keine Frage, sondern eine Feststellung: Denen gehts nicht mehr. Das Blatt, das die schlanke Schönheits-Queen Alina Buchschacher Tage zuvor als «Miss Pölsterli» verspottet hat, schnorrt sich heraus, man habe «als Forumszeitung lediglich wiedergegeben, was Branchenexperten meinen», nämlich die Miss hätte zu viele Pfunde. Vordergründig krebst die Zeitung nun zurück, wiederholt jedoch die Begriffe «Pölsterli» und «Fülle», meint dann gönnerhaft, ein bisschen Übergewicht sei schliesslich im Trend, und bildet zur Illustration des «Trends» lauter superranke Models ab. Ein Hohn! Wenn die übergewichtig sind, dann bin ich ein Sumoringer. Mit solchen Storys, geschätzte Redaktion, treibt man junge Mädchen in die Magersucht. «Was ist das denn?», fragt Anna Luna zwischen zwei Bissen. Das neue Telefonbuch, heute eingetroffen. Meines Wissens hat sie, dreizehnjährig, noch nie in einem Telefonbuch nachgeschlagen. «Eine Verschwendung, gell, dass die das überhaupt noch drucken», sage ich. «Neeeei,Vati! Das isch nid für d Füchs!», protestiert Hans, «das gibt die besten Papierflieger!»

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NR. 17, 23. APRIL 2012 | migros-magazin |

«Fundamentalismus ist eine Reaktion auf Verunsicherung»

Evangelikale Christen verbreiten auch in der Schweiz immer lauter ihre Vorstellung der Wahrheit. Ihr gesellschaftlicher Einfluss bleibt jedoch gering, sagt der Basler Theologieprofessor Reinhold Bernhardt.

Reinhold Bernhardt, christliche Fundamentalisten waren in letzter Zeit mehrmals in den Schlagzeilen. Nimmt ihr gesellschaftlicher Einfluss zu?

Die Frage ist, ob der Einfluss real zunimmt oder ob die Medien einfach mehr darüber berichten, vielleicht auch weil Fragen der Sexualmoral das Thema für sie zusätzlich attraktiv machen. Mein Eindruck ist aber, dass wir es tatsächlich mit einer leichten realen Zunahme zu tun haben. Liegen wir damit global im Trend?

Fundamentalismus ist immer auch eine Reaktion auf Verunsicherung, und die hat an vielen Orten der Welt durch politische Umbrüche und wirtschaftliche Krisen zugenommen. Das führt zur Rückbesinnung auf religiöse Wurzeln. Aber auch global gilt: Die Medien berichten heute mehr als vor 20, 30 Jahren. Weshalb hat sich das Medieninteresse an Religion so verstärkt?

Der US-Politikwissenschafter Samuel Huntington formulierte Anfang der 90erJahre die These des Kampfs der Kulturen, also die Idee, dass die religiösen und kulturellen Unterschiede die künf-

tigen Konflikte bestimmen werden. Seither ist das ein Thema, verstärkt natürlich nochmals durch 9/11. Die Anschläge in New York haben den Fokus auf die radikalen Enden der Religion verstärkt. Besteht ein Risiko, dass auch bei uns die Art von Kulturkampf aufflammt, wie wir ihn aus religiöseren Gesellschaften in den USA oder im Nahen Osten kennen?

Nein, so dramatisch ist die Lage nicht. In den USA ist die Gesellschaft weltanschaulich zersplitterter. Es gibt viele Nischen, in denen exotische Pflanzen blühen. In der Schweiz ist die Gesellschaft homogener. Es gibt zwar radikale Gruppen, aber sie sind klein und können keinen gesellschaftlichen Schaden anrichten. Nur gerade vier Prozent der Reformierten gehören Freikirchen an, und von denen sind längst nicht alle Fundis. Es liegt auch in der Verantwortung der Medien, das nicht zu übertreiben. Laut einer Studie des Religionssoziologen Jörg Stolz sind immer weniger Schweizer tief religiös. Gleichzeitig nimmt jedoch die Zahl der Fundamentalisten unter den verbliebenen Religiösen zu.

«Das Gesetz ist für den Menschen da, nicht der Mensch für das Gesetz.»

Es ist keine Frage, dass die Kirchenzugehörigkeit zurückgeht. Dieser Trend wird auch andauern. Andererseits ist das religiöse Bewusstsein in der Schweiz sehr ausgeprägt, wie wir aus anderen Studien wissen. Fundamentalismus ist dabei aber ein Randphänomen. An unserer Fakultät gibt es nur wenige Studierende, die ihren Glauben durch Abgrenzung von den anderen definieren. Die Radikaleren haben eher Angst vor der akademischen Theologie und gehen lieber in die Sozialarbeit, um die Welt zu verbessern. Die Tendenz, sich abzuheben von einem aufgeklärten Christsein, hat aber zugenommen — oder zumindest die Bereitschaft, das zu zeigen. Weshalb ist die dogmatische Haltung so verführerisch?

Dogma bedeutet zunächst nur Lehre, meint also die Inhalte des christlichen Glaubens. Erst da, wo über Glaubenslehren nicht mehr offen reflektiert und diskutiert wird, sondern wo sie zwanghaft verordnet werden, haben wir es mit Dogmatismus zu tun. Eine solche Haltung gibt Gewissheit, sie ist ein Ich-Verstärker, ein künstliches Rückgrat. Man weiss, dass man auf der rechten Seite steht, und hat eine Heilsgewissheit. Damit kann man gut leben, solange diese Fundamente

theologe und autor

Reinhold Bernhardt (55) ist Professor für Systematische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Basel und Autor diverser Publikationen zu Religionsthemen und Fundamentalismus. Sein Spezialgebiet ist die Beziehung des Christentums zu anderen Religionen. Der Deutsche ist reformiert, verheiratet und hat drei Kinder.

nicht in Frage gestellt werden. Geschieht das, ist die Abwehrhaltung umso heftiger. Deshalb haben viele dieser Gruppen eine Wagenburgmentalität entwickelt und schotten sich von Kritik ab. Das spricht eher für ein mangelndes Selbstbewusstsein.

Das stimmt. Diese Leute haben Angst davor, dass kritische Fragen ihren Glauben unterminieren könnten. Aber setzt nicht jede Form von Glauben das Akzeptieren und Befolgen von Dogmen voraus?

Jesus hat gesagt, das Gesetz ist für den Menschen da, nicht der Mensch für das Gesetz. Das bringt es auf den Punkt. Dogmen sind verdichtete Glaubenserfahrungen. Wo man sie zu einem Glaubensgesetz macht, wirds problematisch. Glauben besteht nicht zuerst darin, an bestimmte Inhalte zu glauben, dann wäre er eine Ideologie. Glauben ist primär eine Lebenshaltung, die sich orientiert an einer Glaubenstradition und einer Glaubensgemeinschaft, sich ihr aber nicht sklavisch unterwirft. Sonst müsste man ja sein Hirn abgeben. Gibt es bei Religionen nicht immer Glaubensgesetze?

Es besteht tatsächlich eine Tendenz zur Selbstverabsolutierung der Religion, aber dagegen kämpft die Religion


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 17, 23. April 2012 |

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F端r Reinhold Bernhardt ist der Glaube ein Freiheitsvollzug.

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«Zum Leben gehört auch, dass man sich mit anderen Denkweisen auseinandersetzen muss.»

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 17, 23. April 2012 |

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Theologieprofessor Bernhardt war auch schon Pfarrer und sagt, er habe dabei viel für sein Leben gelernt.

selbst auch stetig an. Deshalb gibt es immer wieder Erneuerungsbewegungen wie etwa die Reformation. Sie finden das in allen Religionen: zum einen eine Verfestigungstendenz und zum anderen Erneuerungsimpulse, um aus dem Korsett auszubrechen. Wer macht den Sprung vom Gläubigen zum Fundamentalisten?

Das ist völlig individuell. Manchmal suchen Leute einfach Geborgenheit in einer engen Gemeinschaft, einige stecken vielleicht gerade in einer Krise. Viele finden auch wirklich Halt in einer solchen Gemeinschaft, sie tut ihnen gut. Das ist ein Stück Lebenshilfe für sie. Es scheint, dass vor allem Schule und Ausbildung im Brennpunkt christlicher Debatten stehen. Ist die Schule so wichtig beim Etablieren von Werten?

Viel einflussreicher als der Unterricht ist das, was im Umfeld der Schule passiert. Der Freundeskreis, der sich in der Schule entwickelt, hat enormen Einfluss auf die Jugendlichen. Für Eltern ist es ein grosser Autonomieverlust, ihre Kinder aus der Hand geben zu müssen. Wer seine Sprösslinge selbst unterrichtet oder in christliche Bekenntnisschulen steckt, bekundet Angst und auch ein Stück Misstrauen gegenüber den eigenen Kindern. Zum

Leben gehört auch, dass man sich mit anderen Denkweisen auseinandersetzen muss. Über die Abschaffung Darwins im Lehrplan wird aber in der Schweiz, anders als in den USA, nirgends ernsthaft diskutiert.

2007 gab es in Bern einen kleinen Skandal. Da plädierte ein Lehrerhandbuch dafür, Evolution und Schöpfung im Biologieunterricht gleichwertig zu behandeln. Das löste einen Sturm der Entrüstung aus, und das Handbuch wurde abgeändert. Diese Debatte gibt es also auch hier. Der Schöpfungsglaube ist aber keine wissenschaftliche Theorie, sondern eben eine Glaubenshaltung, und die hat im Biologieunterricht nichts verloren. Sie gehört in den Religionsunterricht. Der Vorfall zeigt aber, dass die soziale Kontrolle funktioniert. Wenn sich so was einschleicht, sei es in Lehrbüchern oder in den Unterricht eines Lehrers, wird sofort reagiert. An der Fachhochschule Nordwestschweiz wetterten evangelikale Studenten gegen Schwule und versuchten andere zu bekehren. Woher kommt die Obsession mit der Homosexualität?

Homosexualität abzulehnen, ist von Evangelikalen zum Erkennungszeichen wahren Christseins erhoben worden. Man sieht darin einen Ausdruck der Bibeltreue, denn es

gibt ja ein paar Passagen in der Bibel, die recht eindeutig sind in der Verwerfung der Homosexualität. Liberale Theologen hingegen sind der Ansicht, dass man diese Stellen als zeitbedingt verstehen muss. Zudem: Jesus hat niemanden verworfen und sich schon gar nicht für sexuelle Orientierung interessiert, das spielt in den Evangelien gar keine Rolle. Aber wer eine biblizistische Vorstellung hat, der hält sich nicht an den Geist der biblischen Botschaft, sondern an den Wortlaut. In diesem Punkt gibt es interessanterweise eine Verbrüderung unter den religiösen Fundamentalisten aller Religionen. Sonst findet man sich nicht, aber hier versteht man sich wunderbar.

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Weshalb sind Sie Theologe geworden?

Eher aus einer kritischen Haltung heraus. Ich wollte hinter die Kulissen schauen, wissen, warum Menschen über so viele Jahrhunderte von diesem Thema fasziniert sind. Ich war auch für einige Zeit Pfarrer — ein wunderbarer Beruf. Man kommt dabei nahe an die Menschen heran, gerade in den kritischen Phasen ihres Lebens. Ich habe dabei sehr viel für mein eigenes Leben gelernt.

Interview: Ralf Kaminski, Almut Berger Bilder: Basile Bornand

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Die Migros senkt die Preise von über 50 Produkten dauerhaft – von M-Budget über M-Classic bis zu Bio. Artikel M-Budget Gorgonzola, 200 g M-Budget Frischkäse Meerrettich, 150 g M-Classic Blox Cocos, 225 g M-Classic Polenta fein, 500 g M-Classic Salatsauce Provençale, 7 dl Blütenhonig flüssig, 550 g Worcestershire Sauce, 150 ml Bon Chef Gulaschsuppe, 420 g Bon Chef Ribelisuppe im Beutel, 80 g Tangan N° 11 Frischhaltefolie, 36 m x 29 cm Bio Nussmischung, 170 g Bio Chips Nature, 140 g Bio Rindshackfleisch Schweiz, per 100 g Simmenthal Rindfleisch, Dose 140 g Elseve Nutri-Gloss Shampoo, 250 ml Nivea Styling Spray ultra strong, 250 ml Kneipp natürliches Magnesium + Calcium + Vitamin D3, 150 Tabletten Rotho Clappbox dunkelgrau A3

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Preis neu* 2.00 1.10 2.85 1.20 2.60 4.90 2.15 3.15 1.60 2.95 3.35 2.95 2.20 2.90 3.60 4.90

in % –9,1 –15,4 –16,2 –11,1 –13,3 –10,9 –17,3 –4,5 –5,9 –7,8 –6,9 –4,8 –2,2 –6,5 –10 –6,6

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–20,4 –14,8

* in Franken

Günstiger einkaufen: In der Migros sinken die Preise zahlreicher beliebter Produkte aus dem ganzen Sortiment.

Delizio-Espresso schmeckt besser Eine repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts Link zeigt, dass Schweizer Konsumenten den Espresso von Delizio geschmacklich besser finden als den des Marktführers Nespresso. Im Rahmen einer repräsentativen Blind-Degustation hat das Marktforschungsinstitut Link im Auftrag der Delica AG im März 2012 insgesamt 2034 Personen in der ganzen Schweiz im Alter zwischen 18 und 74 Jahren befragt. Die Frage lautete: «Wenn Sie jetzt diese beiden Kaffees miteinander vergleichen, welchen von diesen beiden Kaffees haben Sie lieber?» Im Blindtest wurden dann jeweils zwei Kaffeesorten von Delizio und Nespresso bezüglich Geschmack zum Vergleich gestellt. Resultat: 60 Prozent bevorzugen also den Delizio Espresso gegenüber Nespresso Espresso Roma. Der Delizio Lungo ist dem Nespresso Lungo Fortissimo mit 49 Prozent praktisch ebenbürtig. Nach dem Ergebnis der Link-Studie tritt Delizio nun erneut zum Beweis an. Noch bis am Donnerstag, 26. April, lädt das Unternehmen zum direkten Vergleich in der Halle des Zürcher HB ein (jeweils von 6 bis 21 Uhr). Passanten können die zwei führenden Kaffeekapselmarken der Schweiz im Blindverfahren miteinander vergleichen und ihren Lieblingskaffee herausfinden. Mit mehr als 11 000 Tonnen umgesetzten Kaffees pro Jahr ist das M-Industrie-Unternehmen Delica eine der grössten Kaffeeröstereien der Schweiz.

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SCHAuFENSTER 54 |

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BIO-FISCH

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NR. 17, 23. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

A

n der Rhonemündung Zuchten im Wasser tummeln. am Genfersee liegt Le Bio Suisse schreibt vor, dass Bouveret. Keine fünf eine Forelle mindestens 18 Kilometer von der französi- Monate alt werden muss, ehe schen Grenze entfernt, 387 sie für den Verkauf verarbeiMeter über dem Meeresspie- tet werden darf. gel und mit rund 800 EinIn die 200 Quadratmeter wohnern ein eher kleines Dorf. grossen Indoor- und 3000 Hier befindet sich Quadratmeter die grösste Biogrossen OutdoorForellen-Zucht becken fliessen 80 der Schweiz. Norbis 100 Liter Wasbert Giorgione, ser pro Sekunde. Das Wasser, das Geschäftsführer Generation M bei New Valfish heisst das Engage- aus einer eigenen Quelle stammt, S.A., hält eine ment der Migros wird beim Einzweijährige Forel- für die Generatiofliessen in die le in den Händen. nen von morgen. «Dieses Exemplar Migros Bio leistet Anlage und später ist circa 650 dazu einen wertbei der RückfühGramm schwer», vollen Beitrag. rung in den Bach sagt er fachmängereinigt. Forellen nisch. «Daraus werden Filets bevorzugen sauberes, kaltes gemacht. Die 300 Gramm und sauerstoffreiches Wasleichteren und einige Monate ser. Die Becken sind mit Kies jüngeren Forellen werden ausgelegt. Im Wasser treiben ganz verkauft.» Röhren, die dafür sorgen, Bio-Forellen dürfen sich dass die Fische optimale Veretwas länger als ihre Artge- stecke finden. Im Sommer nossen aus herkömmlichen spannt Norbert Giorgione

Die Bio-Forellenzucht liegt am Tor zum Wallis in Le Bouveret.

Walliser Bio-Forellen Auch die nächste Generation will frischen Fisch geniessen. Darum ist ein schonungsvoller Umgang mit der Natur wichtig. Bio-Zuchten machen es vor.

Bio Forelle, Biozucht Schweiz, Regionaler Preis/Tagespreis, Selbstbedienung und Theke* * Nur in grösseren Filialen.

Norbert Giorgione und Praktikantin Ivana Stalder sortieren die Bio-Forellen nach Grösse und verteilen sie in die Becken.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

SCHAUFENSTER

BIO-FISCH | 55

Nachhaltiger Fisch

Bio-Forellen werden zweimal täglich gefüttert. Bei kaltem Wetter fressen die Fische aber weniger. Das kann ihr Wachstum verlangsamen und sogar zu Engpässen in den Filialen führen.

Die Migros setzt sich als Mitglied der WWF Seafood Group für nachhaltigen Fisch ein. Sie hat gefährdete Sorten aus dem Programm genommen und baut ihr Angebot an MSC-Wildfisch, Bio-Zuchtfisch und Fisch aus der Schweiz laufend aus.

Migros Bio Bio steht für naturnahe, nachhaltige Landwirtschaft und Fischzucht. Fisch und Meeresfrüchte erhalten Biofutter und leben in grosszügig bemessenen Wasserbecken. Unabhängige Kontrollen begründen die Zertifizierung.

MSC MSC steht für eine zertifizierte, nachhaltige Fischerei. Die Fische und Meeresfrüchte kommen stets aus Wildfang. MSC leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Ressourcen im Meer.

WWF Seafood Group Die Gruppe schliesst Unternehmen zusammen, die einen Beitrag zum Schutz der Meere leisten. Ihr Ziel: Das Fischangebot schrittweise auf Fische aus MSC-zertifizierten Fischereien und Bio-Zuchten umzustellen.

Bio Forellenfilet geräuchert, Biozucht, Selbstbedienung, 100 g, Fr. 5.90*

Bio Rauchlachs, Biozucht, Selbstbedienung, 100 g, Fr. 8.60*

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SCHAuFENSTER 56 |

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BIO-FISCH

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NR. 17, 23. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Bio-Fisch aus nachhaltiger Zucht kann laut WWF bedenkenlos gekauft werden.

Röhren im Wasser geben den Forellen Platz, um sich zu verstecken.

Alles unter Kontrolle: Der Bio-Fisch darf nur in blauen Behältern transportiert werden.

Elena Stalder, Mitarbeiterin von New Valfisch, bringt das Biosiegel an.

Transportbereit: Zur Qualitätskontrolle bekommt die Forelle eine Bio-Etikette.

Bio Krevetten, geschält, gekocht, gesalzen, glasiert, Biozucht, tiefgekühlt, 400 g, Fr. 12.40*

* Nur in grösseren Filialen.

zusätzlich dichte Netze über die Becken — als Sonnenschutz. Die Fische müssen nämlich laut Bio-Richtlinien ausreichend Schatten haben, um artgerecht zu leben und aufzuwachsen. Wenn die Forellen das vorgeschriebene Alter und Gewicht erreicht haben, werden sie aus dem Wasser geholt und mit einer Etikette an den Kiemen ausgestattet. Somit wird sichergestellt, dass die Bio-Forelle auch als solche an den Frischetheken der Migros zu erkennen ist. Da Fisch gesund und weltweit sehr beliebt ist, hat dies zur Überfischung der Ozeane geführt. Bio-Fisch dagegen, so die Empfehlung des WWF, kann bedenkenlos gekauft und verzehrt werden. Denn dieser stammt aus nachhaltiger Zucht. Das heisst unter anderem, dass der Fisch mit Biofutter ernährt wird, für dessen Herstellung kein Extra-Fischfang betrieben wird. Text: Heidi Bacchilega Bilder: Hans Schürmann

Bio Krevetten, Tail-on, geschält, gekocht, Biozucht, tiefgekühlt, 300 g, Fr. 12.10*


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Poulet-Oberschenkel, gewürzt, aus der Schweiz, per 100 g 1.20 statt 1.50 30% Erhältlich in der Selbstbedienung Gelbflossenthunfisch, Wildfang, aus dem Indischen Ozean, per 100 g 3.80 statt 4.80 Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf Dorschfilets, MSC, Wildfang aus der Ostsee, per 100 g 2.45 statt 3.50 30%

BROT UND MILCHPRODUKTE

Mozzarella, Bio, im Duo-Pack, 2 x 150 g 3.80 statt 4.50 15% Alle Crème Fraîche, 200 g –.50 günstiger, z.B. Nature 2.10 statt 2.60 Grande Caffè Zero, 20x 210 ml 1.40 NEU ** Alle Bifidus Joghurts und Drinks, z.B. Joghurt Erdbeer, 150 g –.85 NEU ** 20x Alle Coupe Chantilly im 4er-Pack –.45 günstiger Alle Kinder Produkte, gekühlt –.20 günstiger Grana Padano gerieben im 3er-Pack, 3 x 120 g 5.90 statt 7.20 Alle M-Classic Kleinbrote, abgepackt –.40 günstiger Fol Epi Scheiben, 300 g 4.70 statt 6.80 30% Léger Fol Epi Scheiben, 300 g 4.90 statt 7.– 30% Caprice des Dieux, 3 x 200 g 6.40 statt 10.80 40% Le Saint Albray, 300 g 4.90 statt 7.05 30% Chavroux Tendre Bûche, 2 x 150 g 5.10 statt 7.30 30% Tartare Kräuter & Knoblauch, 2 x 150 g 3.90 statt 5.60 30% PUNKTE

PUNKTE

BLUMEN & PFLANZEN

Minirosen, Max Havelaar, Bund à 20 Stück 10.80 statt 12.80 Hängepetunien grossblumig, im 10,5-cm-Topf, pro Pflanze 1.– günstiger 3.90 statt 4.90 Alle Bio Kräuter, im 13/14-cmTopf, pro Pflanze 3.90 statt 4.90 Freesien, Aus der Region. Für die Region., Bund à 7 Stück 4.80 statt 5.80 Mesembrianthemum, pro Topf 4.90 statt 6.90

WEITERE LEBENSMITTEL

Suprême White Blueberry Tafelschokolade, 20x 100 g 2.70 NEU ** Alle Frey und M-Classic Tafelschokoladen 100 g, beim Kauf ab 2 Tafeln, jede –.30 günstiger Alle Bio Pralinés*, z.B. Truffes assortiert, Bio, 138 g 9.75 statt 11.50 15% Frey Branches Bicolor, Eimalzin, Noir oder Classic im 30er-Pack und Frey d’Or Classic oder Noir im 20er-Pack, z.B. Frey Branches Classic, 30 Stück 10.–

Genossenschaft Migros Luzern **Gültig bis 7.5.

PUNKTE

M-Classic Chips im XL-Beutel, Paprika oder Nature 50% Alle Kellogg’s Cerealien 1.– günstiger, z.B. Kellogg’s Special, 500 g 4.– statt 5.– Weissmehl, TerraSuisse, 1 kg 1.20 statt 1.80 33% Sun Queen World Tour American Dream oder Voyage Oriental*, 20x 175 g 3.90 NEU ** Alle Senfe, Fit-onnaisen und Mayonnaisen 20% Alle Bio, Max Havelaar Tees, z.B. Schwarztee, 20 Beutel 2.15 statt 2.70 20% Alle Bio, Max Havelaar Kaffees, z.B. Kaffee-Bohnen, 500 g 6.60 statt 8.30 20% Alle Blévita Stangen und 6er-Portionen, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger Alle Minitörtli 25% Nussrollen und Bio-Nussrollen, Birnweggli und Bio-Birnweggli, z.B. Nussrollen, 4 Stück, 220 g 2.55 statt 3.20 20% Cremeschnitten im 2er- und 5er-Pack, z.B. Cremeschnitten, 2 Stück, 157 g 1.75 statt 2.20 20% Coffee & Milk Drink, 20x 250 ml 1.65 NEU ** Ice Tea Lemon, PET, 1 Liter und 6 x 1 Liter, 20x z.B. 1 Liter 1.30 NEU ** Ice Tea Peach, PET, 1 Liter und 6 x 1 Liter, 20x z.B. 1 Liter 1.40 NEU ** Ice Tea Mango, 20x 70 g 1.20 NEU ** Ice Tea Ananas, 20x 70 g 1.20 NEU ** Alle Pepsi in Packungen à 6 x 1,5 Liter 50% Fruchtsirup Tutti Frutti, 20x 75 cl 3.90 NEU ** Alle Gold Säfte 1 Liter und 3 x 25 cl 20% M-Classic Fruit Fun Apfel-Cassis, 20 cl und 10 x 20 cl, 20x z.B. 20 cl –.40 NEU ** M-Classic Tortelloni ricotta e spinaci im 3er-Pack, 3 x 250 g 7.– statt 11.70 40% Cappelletti Frischkäse/Kräuter, Bio, im Duo-Pack, 2 x 500 g 9.90 statt 14.80 33% Anna’s Best Asia Menüs Nasi Goreng oder Mah Mee im Duo-Pack, z.B. Nasi Goreng, 2 x 350 g 8.– statt 10.– 20% Alle geraffelten Bio Salate, 200 g 20% Alle Max Havelaar Honige –.50 günstiger, z.B. Blütenhonig cremig, 500 g 5.45 statt 5.95 M-Classic Pizza Toscana, Packung à 3 x 360 g, tiefgekühlt 5.70 statt 11.40 50% Rahmglacestängel im 24er-Pack, Vanille, Schokolade oder Erdbeer 20% PUNKTE

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Glacetta Choco Branche Eiscake, 650 ml 20x 5.50 NEU ** Alle Delicious und TerraSuisse Kartoffelspezialitäten, tiefgekühlt 20% Rosenkuchen Les Spécialités, 500 g 5.50 statt 6.90 PUNKTE

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Asco Hundefutter-Sortiment 20% Alle Elan Waschmittel und Exelia Gewebeveredler 50% Calgon Profitpack, z.B. Pulver, 1,8 kg 16.90 statt 21.80 Sanactiv Antiallergische Augentropfen, 20x 10 x 0,5 ml 6.50 NEU ** Sanactiv Antiallergischer Nasenspray, 20x 20 ml 7.80 NEU ** Kneipp Pflegespülungen Mandelblüten oder Kamille, 150 ml 7.90 NEU ** 20x I am Produkte in Mehrfachpackungen, z.B. Soap Milk & Honey Nachfüllbeutel im Duo-Pack, 2 x 500 ml 6.– statt 8.– Gesamtes I am Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Tagescreme für normale Haut, 50 ml 5.– statt 6.30 20% Nivea Baby Feuchttücher im 3er-Pack mit Gadget, z.B. Nivea Baby Soft & Cream, 3 x 63 Stück 12.– statt 15.30 Alle Syoss, Brillance und Perfect Mousse Colorationen, z.B. Syoss Coloration, Schwarz, 1–1 14.80 NEU ** 20x Gesamtes Secure Sortiment 15% Hakle Toilettenpapier in Mehrfachpackungen 50% Garnier BB Cream Miracle Skin Perfector Medium, 20x 50 ml 14.80 NEU ** Garnier Mineral Deo Roll-on und Deo Spray Clean Sensation, z.B. Deo-Spray, 150 ml 20x 5.90 NEU ** Stabmixer Bamix 129.– statt 169.– Büro-Boxen im Duo-Pack 50% Holzkohle-Kugelgrill 39.90 Baby und Kinder Strumpfwaren in Mehrfachpackungen, z.B. Kinder Sneakers im 5er-Pack 7.90 Gesamtes Damen Tag- und Nachtwäsche-Sortiment inkl. Sloggi und DIM Artikel 20% Herren Socken in Mehrfachpackungen, z.B. Kurzsocken im 4er-Pack 7.90 Damen Socken im 3er-Pack oder Damen Feinstrumpfsocken im 7er-Pack, z.B. Damen Sneaker im 3er-Pack 6.90 Alle DIM Strumpfwaren 30%

Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.

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PUNKTE


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SCHAuFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 17, 23. April 2012 |

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BIO-FISCH | 65

FÜNF FRAGEN

«Über jeden Teich führen wir ein separates Fischjournal»

E Frisches, sauberes Wasser aus der eigenen Quelle ist das Lebenselixier der Bio-Forellen.

in Biofischbetrieb muss streng nach den Richtlinien der Bio Suisse bewirtschaftet werden. Dafür sorgt unter anderen auch Pius Allenmann, Regionalleiter bei Bio Inspecta in Frick AG. Er ist verantwortlich für die Zertifizierung und Kontrolle der Schweizer Bio-Forellen-Zuchten — auch im Auftrag der Migros.

Da nur Biofische auf einem Bio-Fisch-Betrieb gehalten werden können, Das Futter muss zertiist die Vermischung mit fiziertes Knospe-Futter konventionellen Fischen sein. Anhand der verkaufnicht möglich. Die Jungten Kilogrammmengen an fische und Fischeier Fischen wird der Futter- Pius Allenmann, müssen aus zertifizierten bedarf berechnet. Der Wa- Bio Inspecta, Frick AG Biobetrieben stammen. Wie der Futterzukauf renfluss, also der Futterzukauf gemäss des berechneten Fut- wird auch der Tier- bzw. Eierzukauf terbedarfs, wird anhand von Liefer- anhand von Zertifikaten und Lieferscheinen und Rechnungen geprüft. scheinen überprüft.

Für jeden Teich muss ein separates Fischjournal geführt und stets aktualisiert werden. In der Bio-FischZucht dürfen maximal 20 Kilo Fisch pro Kubikmeter Wasser gehalten werden. So wird im Journal jeder Umtrieb der Fische festgehalten: ! Kubikmeter Wasser des Teiches ! Maximaler Besatz des Teiches ! Anzahl und Gewicht der Fische: Aus welchem Teich kommen die Fische? In welchen Teich werden die Fische umgesetzt? 3. Wie wird die Wasserqualität gemessen?

Bio Krevetten im Teig, Biozucht, 220 g, Fr. 8.90*

4. Wie können Sie sicher sein, dass die Bio-Forellen nicht mit herkömmlichen Forellen vermischt werden?

1. Wie wird das Futter der BioForellen kontrolliert?

2. Wie wird die Dichte beziehungsweise die Anzahl der Fische kontrolliert?

Bio Krevetten, mariniert, Biozucht, tiefgekühlt, 200 g, Fr. 7.80*

Es werden der pH-Wert, der Sauerstoffgehalt, der Ammoniakgehalt und die Temperatur überprüft. Die Wasserqualität wird mindestens einmal im Monat erhoben und vom kantonalen Labor analysiert.

5. Wie oft werden Kontrollen durchgeführt? Sind die Kontrollen angemeldet?

Es wird eine Hauptkontrolle pro Jahr durchgeführt. Diese Kontrolle wird angemeldet durchgeführt, damit der Fischzüchter auf dem Betrieb anwesend ist und die Kontrolldokumente inklusive Lieferscheine von einem Jahr bereithält. Stichprobenweise werden auch unangemeldete Zusatzkontrollen durchgeführt, um dem unvorbereiteten Fischzüchter in seinem Alltag über die Schulter zu schauen und um die ordnungsgemässe Fischhaltung sicherzustellen. Die Kombination dieser Kontrollarten garantiert die Glaubwürdigkeit der Bio-Fisch-Zucht.

Bio Bachforellenfilets, Biozucht, tiefgekühlt, 250 g, Fr. 12.30*


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

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* In grösseren Filialen erhältlich. Vom 17. bis 30.4. 20-fache Cumulus-Punkte auf alle Anna’s-BestPizzas per Due.

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PIZZA | 67

Eine für zwei Genuss zu zweit versprechen die beiden Pizzaneuheiten von Anna’s Best. «Pizza per Due» sind zwei authentisch italienische Kreationen in einem neuen Format von 510 Gramm. Der etwas dickere, aromatische Brotteig ist mit ausgewählten Zutaten von Hand belegt. Prosciutto e Mascarpone ist eine harmonische Kombination von bestem Schinken und cremigem Mascarpone. Wer es urchiger mag, wählt die Variante Speck e Brie. So gut die Zutaten auch sind, eine Pizza steht und fällt mit dem Teig. Für Anna’s Best ist er nach original italienischer Rezeptur hergestellt. Er ist von Hand gezogen, so behält der Teig seine feinen Luftbläschen. Tipp: Nach Belieben mit frischem Oregano bestreuen.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

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FOOD | 69

GUT & GÜNSTIG CIRCA FR. 8.75

Rote Linsen mit Spinat

Feine Kombination: Rote Linsen und Spinat.

Leichtes Mittagessen für 4 Personen ■ 250 g rote Linsen mit 2 Lorbeerblättern und einem 2 cm grossen Stück Ingwer in einen Topf geben. Mit Wasser bedecken. 5 Minuten kochen und circa 10 Minuten ziehen lassen, bis die Linsen gar sind. Circa Fr. 1.90 ■ Die Linsen abgiessen, Ingwer und Lorbeerblätter entfernen. Mit 11/2 Esslöffeln Olivenöl und 1 Esslöffel Zitronensaft vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Circa Fr. 0.30 ■ 500 g Spinat waschen, tropfnass in eine Pfanne geben, erhitzen, bis er zusammenfällt. Mit der abgeriebenen Schale einer Zitrone, 3 Esslöffeln Zitronensaft und 2 Esslöffeln Olivenöl vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Circa Fr. 5.40 ■ Spinat und Linsen auf einem Teller anrichten und mit ein paar Kapern bestreuen. Circa Fr. 1.15

Im Fernweh schwelgen Sonnen-Mix Nach Sonne und Ferien schmeckt dieser Sirup mit Orangen, Passionsfrucht und Mango. Er enthält 30 Prozent Fruchtanteil. Das Gütesiegel von Max Havelaar garantiert den Kleinbauern auf den Plantagen faire Arbeitsbedingungen. Fairtrade Sirup Orange-PassionMango, 500 ml, Fr. 4.90*

Schnelle Nudeln Die gebratenen Nudeln von Nissin Soba sind in Null Komma nichts in der Pfanne aufgewärmt. Es gibt sie klassisch mit japanischer Sojasauce oder aufgepeppt mit Chili. Bei den Nudeln im Becher gehts noch schneller: einfach heisses Wasser dazu, fertig. En Guete! Nissin Soba Beutel Chili, 111 g, Fr. 1.80 Nissin Soba Cup Classic, 90 g, Fr. 3.30

* In grösseren Filialen.

Mhhhhh! Dreamteam fürs Teeglas

Mögen Sie Früchtetees? Die Superfruits-Tees von Tetley verheiraten ungewöhnliche und bekannte Aromen zu ganz neuen Verbindungen. Granatapfel und Himbeere sind das Traumpaar in der Variante Pomegranate & Raspberry. Und der Tee lässt einen auch kalt nicht kalt. Tetley Superfruits, Pomegranate & Raspberry, 20 Beutel, Fr. 3.50* * In grösseren Filialen.

Baba Ganoush darf auf keiner orientalischen Vorspeisenplatte fehlen. Das geröstete, rauchige Auberginenpürée mit Knoblauch schmeckt herrlich zu Pittabrot oder zu Gemüsestängeln. Dekorieren Sie mit gehackter Petersilie, etwas Chilipulver und Olivenöl. Al Fez Baba Ganoush, 160 g, Fr. 4.90* * In grösseren Filialen.


Gewinnen Sie 1 von 6 VIP-Packages

Wir verlosen 6 x 2 VIP-Tickets für die Tennis-Finalspiele in Wimbledon (Finale Herren, Finale Doppel, Finale Mixed Doppel) inkl. Flug sowie 2 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück vom 04.-06.08.2012. Kein Kaufzwang. Teilnahme am Gewinnspiel unabhängig von der Sammelaktion möglich. Teilnahmeschluss: 03.06.2012. Teilnahme auch unter www.tennisfinale.ch

Veranstalter: Procter & Gamble Service GmbH. Teilnahmeberechtigt: alle ab 18 J. in der Schweiz. Ausgeschlossen sind Mitarbeiter und Familienangehörige der Procter & Gamble Gruppe sowie aller beteiligten Unternehmen. Das Los entscheidet. Die Gewinner werden schriftlich über den Gewinn benachrichtigt und müssen binnen einer Woche Angaben zum zweiten Reisenden machen. Wenn sich der Gewinner innerhalb einer Woche nicht meldet, wird der Gewinn an den nächstgezogenen Gewinner weitergegeben. Teilnahmeschluss ist der 03.06.2012. Barauszahlung nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Datenschutzerklärung: Die vom Teilnehmer angegebenen Daten werden im Auftrag der Procter & Gamble Service GmbH nur für die Dauer der Aktion elektronisch gespeichert, weiterverarbeitet und nach endgültiger Abwicklung gelöscht. Die Ziehung und Benachrichtigung der Gewinner erfolgt im Auftrag von Procter & Gamble durch Projekt-Service GmbH (Johannes-Kepler-Straße 5, 55129 Mainz). Zur Abwicklung des Hauptgewinns werden die Gewinnerdaten an DERTOUR GmbH & Co. KG (Emil-von-Behring-Str. 6, 60424 Frankfurt) weitergegeben. Es gelten die dortigen Datenschutzbestimmungen. Diese Teilnahmebedingungen unterliegen den Ticket-Teilnahmebedingungen London 2012 wie in folgendem Link beschrieben: http://www.tickets.london2012.com/purchaseterms.html. Das Organisationskomitee von London 2012 (LOCOG) gibt keine Garantie in Verbindung mit dem London 2012 Ticketgewinn und kann nicht haftbar gemacht werden für jedwede Verletzung, Verlust oder Schädigung des Gewinners (und wo zutreffend, des Gastes), die bei der Nutzung des London 2012 Ticketgewinns entsteht.

Bitte gut lesbar in Druckbuchstaben ausfüllen: Vorname/Nachname*

Geb.-Datum* (TTMMJJ)

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* Pflichtangaben.

Ausfüllen, ausschneiden und im ausreichend frankierten Umschlag senden an: P&G Switzerland SARL, Stichwort: VIP Tickets, Zürcherstrasse 161, 8010 Zürich-Mülligen Einsendeschluss 03.06.2012

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

NONFOOD | 71

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Raus an die frische Luft!

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* In SportXX-Filialen.

Spass garantiert

Der Basler Simon Gaudenz (37) war von 2004 bis 2011 künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Collegium Musicum Basel. 2012 wird er Chefdirigent in Deutschland. Wo, ist noch geheim. Simon Gaudenz, wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Nicht viel, aber immer wieder sehr gerne: für Kultur. Und wofür nicht?

Für öffentliche Verkehrsmittel, weil ich der Meinung bin, dass sie für alle kostenlos sein sollten. In welchem Restaurant geben Sie gerne Geld aus?

In jedem mit feiner Küche und guten Zutaten, wobei es mir da eher ums Essen und nicht ums Geldausgeben geht. Und in welchem absolut nicht?

Kurz und ungut: Fast Food.

Der Körper braucht nach der langen Winterpause nun wieder viel Bewegung und frische Luft. Mit den leichtesten Skates, die Fila je geschaffen hat, macht es sogar doppelt Spass. Fila Plume Herren, Fr. 259.–* Fila Plume Lady, Fr. 259.–*

Wie viel bezahlten Sie für Ihre teuerste Flasche Wein?

Nichts, ich trinke fast nie. Und wenn überhaupt, bekomme ich den Wein geschenkt, vorzugsweise nach Konzerten. Wein statt Blumen.

* In ausgewählten SportXX-Filialen.

Den Bergpreis erobern Mühelos den Berg hoch radeln, den Gegenwind spüren und dazu noch lächeln? Kein Problem: Ein Elektrofahrrad gibt Ihnen die nötige Unterstützung! Durch die beachtliche AkkuReichweite lassen sich mit dem ElektroTrekkingfahrrad nebst kleineren auch grössere Radtouren bequem bewerkstelligen. Auch als Damenmodell erhältlich. Crosswave E-Bike Trekking ED3, Fr. 2490.–* * In SportXX-Filialen.

Wenns keine Banken gäbe, wo würden Sie Ihr Geld aufbewahren?

Ich würde es verschenken, unter der Voraussetzung, dass auch mir geschenkt wird. Handel mit Naturalien kann man es nennen. Verschenken klingt aber schöner. Wie wird man reich?

Wie man arm wird, nur umgekehrt.

Interview: Eugen Baumgartner


SAISONKÜCHE 72 |

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FRAU JEEP VON DER KLUBSCHULE

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NR. 17, 23. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Liebe zwischen

Mit Ihren Kochkursen in der Klubschule Migros bringt Somthakarn

A Somthakarn Kirstein-Somthong, kurz Jeep, serviert das grüne Rindscurry separat, den Reis direkt auf dem Teller.

Aufgetischt ■ Was haben Sie auf Vorrat? Reis, Eier, Orangensaft und Milch. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Unter der Woche koche ich zu Hause nur zwei- bis dreimal, aber am Wochenende täglich. ■ Kochen ist für Sie … … reines Vergnügen. ■ Was würden Sie nie essen? Hase und Kaninchen, da diese Tiere so kuschelig und süss sind. ■ Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit Richard Gere.

ls Somthakarn Kirstein-Somthong uns in ihrer Zürcher Wohnung empfängt, fühlen wir uns gleich wie im Land des Lächelns: in diesem Fall im Königreich Thailand. Unsere Gastgeberin strahlt übers ganze Gesicht und ist somit eine perfekte Botschafterin ihres Landes. Wir sind schon sehr gespannt, wie es in der Küche einer Klubschul-Kochlehrerin ausschaut. Noch bevor wir lernen, wie man ihren Namen ausspricht, nimmt uns die sympathische Frau unsere Verlegenheit: «Ich heisse Jeep — wie das Auto. Wir haben in Thailand alle Kosenamen. Nennt mich einfach Jeep.» Ehrensache, dass wir beim Kochen mit einer thailändischen Kochlehrerin ein Thai-Curry zubereiten. «Saisonküche»-Köchin Annina Ciocco packt schon mal die Zutaten aus. Die Currypaste kommt aus dem Kühlschrank der Klubschul-Lehrerin, wo sie diverse Pasten und Saucen lagert. Selbst gemachte Pasten zieht Frau Jeep den fertigen vor. «Aber die Arbeit lohnt sich natürlich nur, wenn man viel mit ihnen kocht», gibt sie zu. Als Kochlehrerin leitet Frau Jeep Kurse für Thailändisches Kochen in der Klubschule Migros Aare und im Aargau. Kochen tut sie nicht nur beruflich, sondern auch zu Hause viel, ihr Schweizer Mann und der elfjährige Sohn Leon Poom wissen ihre Kochkunst sehr zu schätzen. Kein Wunder: Jeep hat nach einem Bachelor in Kommunikation an der Universität Chiangmai noch eine Kochlehre angehängt. Zu der Zeit lernte sie auch ihren Mann kennen. Doch erst, als sie in Grossbritannien lebte, um die Sprache besser zu sprechen, sah sie «ihren» Schweizer häufiger. «Saisonküche»-Köchin Annina Ciocco schneidet die Rindsplätzli in feine Streifen. Frau Jeep schaut zu, erklärt dann: «In Thailand schneiden wir das Fleisch anders.» Das interessiert Annina Ciocco sofort, und sie übergibt der Kollegin das Messer. «Wir schneiden es in einem Winkel von circa 45 Grad», erklärt diese, während das Messer fix durch das Fleisch gleitet. «Und ganz wichtig: Alles muss immer in mundgerechte Stücke geschnitten werden, weil

Kochen mit der «Saisonküche» und Jeep

Thai-Auberginen in kaltem Wasser: «Guter Trick, damit sie nicht braun werden», findet Annina Ciocco.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 17, 23. April 2012 |

saisonküche

FRAu JEEp vON DER KLuBSCHuLE | 73

Käse und Curry

kirstein-somthong (34) den schweizern die Thai-küche näher. Wir durften in ihre private küche.

Oben: Exotische Zutaten wie Kaffirlimettenblätter und ThaiAubergine bekommt man auch in der Schweiz. Unten: Die Rindsplätzli werden in einem Winkel von 45 Grad geschnitten. Typisch thailändisch: Currypaste und Kokosmilch.


ettbewerb w m ia / h .c www.migros


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

wir mit Löffel und Gabel essen. Beim Essen gibt es keine Messer.» Damit der Reis zum grünen Curry rechtzeitig fertig ist, wird der Reiskocher schon angestellt. «In Thailand kochen wir nur einmal am Tag Reis. Der wird dann immer im Reiskocher warm gehalten. In jedem Haus gibt es einen», erklärt Jeep mit charmantem Lächeln.

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FRAU JEEP VON DER KLUBSCHULE | 75

Grünes Rindscurry

Die Fondue-Premiere oder wie man Käse lieben lernt Wenn ein Schweizer eine Thailänderin heiratet, dann treffen nicht nur Kulturen, sondern auch Essgewohnheiten aufeinander. Das war beim Ehepaar Kirstein-Somthong nicht anders. Wir schauen auf die farbenfrohen Hochzeits- und Ferienbilder. Sie geben einen kleinen Eindruck, wie anders Thailand ist. Für Jeep war einiges fremd in der Schweiz — vor allem kulinarisch: «Das Fondue war das Erste, was ich in der Schweiz gegessen habe. Das hat mein Mann extra für mich gemacht. Ich hatte aber schon nach zwei Stücken genug», gibt sie ehrlich zu. Viele Käsefondueabende später hat sie sich an das ungewohnte Käsegericht nicht nur gewöhnt, sie bekennt sogar: «Jetzt liebe ich es.» Und was vermisst sie hier? «Es gibt sehr gute Asia-Läden, aber einiges, etwa frische Kaffirlimetten, gibt es nicht.» Oft bekäme man nur tiefgefrorene Blätter der knorrigen Zitrusfrucht. Der Reis ist fertig, und die «Saisonküche»-Köchin hat mit Jeep das Grüne Curry fertig zubereitet. Nachdem der Tisch gedeckt ist, geht unsere Gastgeberin noch einmal zum Kühlschrank, holt thailändischen Wasserspinat heraus und brät ihn in der Pfanne. Für wen ist der denn? «Das ist für Leon, der kommt gleich zum Essen — und ausgerechnet grünes Curry mag er nicht», sagt die Mutter. Und was mag der Junge gern? «Er hat Thailändisch sehr gern, aber wie bei allen Kindern zählt Pasta zu seinen Favoriten.» Eben eine kulinarisch reiche Kindheit zwischen Curry und Käse. Text: Claudia Schmidt Bild: Victoria Lösch www.klubschule.ch, www.jeepkochkunst.ch

ZUTATEN

4 Kaffirlimettenblätter, 8 ThaiAuberginen 4 rote Chilischoten zum Dekorieren, 400 g Rindssaftplätzli 2 EL Erdnussöl 2–4 TL grüne Currypaste, 5 dl Kokosmilch, Fischsauce oder Salz, Palmzucker aus dem ThaiShop oder Zucker, 2–4 Stängel frisches ThaiBasilikum

ZUBEREITUNG 1 Kaffirlimettenblätter längs halbieren und Blattgerippe herausschneiden. Auberginen sechsteln. In reichlich kaltes Wasser geben, damit sie nicht braun werden. Chilischoten bis zum Stielansatz vierteln. Plätzli in 1–2 mm dünne Streifen schneiden. 2 Öl in einem Wok oder einer grossen Bratpfanne erwärmen. Currypaste beigeben. Unter Rühren circa 5 Minuten dünsten. Die Hälfte der Kokosmilch, Kaffirlimettenblätter und Rindfleisch zugeben. Circa 10 Minuten schmoren, bis das Fleisch gar ist. Restliche Kokosmilch und Auberginen zugeben. Köcheln lassen, bis die Auberginen gar, aber noch knackig sind. Mit Fischsauce und Palmzucker abschmecken. Mit Basilikumblättern und Chilischoten servieren. 3 Dazu passt Jasminreis. Tipp: Bis auf Rindfleisch, Öl und Zucker sind die Zutaten enthalten in der Packung des grünen Thaicurrys, im Fresh-Thai-Sortiment der Migros.

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Hauptmahlzeit für 4 Personen Zubereitung ca. 40 Minuten. Pro Person ca. 22 g Eiweiss, 9 g Fett, 8 g Kohlenhydrate, 850 kJ/200 kcal


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CURRY-MISCHUNGEN

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NR. 17, 23. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Grünes Curry: Achtung, scharf! Für ein Lammcurry verwendet man schwarzen Pfeffer, Kardamom, viele grüne getrocknete Chilischoten, Zimt, Nägeli, Koriander, Knoblauch, Kümmel und Muskat. Grüne Currys sind die schärfsten.

Gelbes Curry: Chicken’s best friend In ein gelbes, eher mildes Curry passen Koriander, Zimt, wenig roter Chili, Dill, Muskat, Kümmel, Senfsamen, schwarzer Pfeffer, Lemon-Grass, Kardamom, Nägeli und Kurkuma. Herrlich zu Poulet und Fisch.

Manche liebens heiss

FoodRedaktorin Sonja Leissing

Curry, die wohl bekannteste Gewürzmischung der Welt, gibt es in Gelb, Grün oder Rot. Sie heissen Curry Anapurna, Curry Jaipur, Curry Madras oder einfach nur Hot Curry. Doch welches passt zu welchem Gericht?

E

in Standardrezept für Currypulver gibt es nicht. Eine Mischung kann aus bis zu 40 verschiedenen Gewürzen bestehen. Wahnsinn! Zutaten sind Ingwer, Kardamom, rote oder grüne Chilis, schwarzer Pfeffer, Kori-

ander, Zimt, Paprikapulver, Nelken, Muskatnussblüten (Macis), Zimt, Kümmel, Bockshornklee und Kurkuma, der für die gelbe Farbe sorgt. In Indien, der Heimat des Currypulvers, gibt es fast so viele Rezepturen wie Köche und Köchin-

nen. Selbstverständlich bleiben die speziellen Gewürzmischungen streng geheim, und jede Hausfrau mörsert und röstet ihre Gewürze nach ihrem Gusto. Zudem wird unterschieden, ob es ein Curry mit Fisch, Fleisch oder Gemüse


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KÜCHENKUNDE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

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Rotes Curry: Fisch ahoi!

gibt. Curry ist eben nicht gleich Curry. Gelbes Curry ist das mildeste, Rot ist scharf und Grün dann wirklich feurig. Alle entfalten ihr Aroma am besten, wenn man sie in Fett andünstet und dann die Zutaten beigibt. Doch Vorsicht, das Fett darf auf keinen Fall zu heiss sein, sonst wird das Curry bitter — egal, welche Farbe es hat. In Indien bezeichnet man mit Curry das komplette Gericht, bei uns in der Schweiz und in ganz Europa ist damit nur das Currypulver gemeint — eine Gewürzmischung. Der Name Curry stammt vom tamilischen Wort «kari» ab, was Gewürzsauce heisst. Eigentlich ist das Currypulver eine englische Erfindung.Die britischen Kolonialherren waren von den Curryeintöpfen so

begeistert, dass sie ihre Köche baten, ein Pulver herzustellen, um es in ihre Heimat mitzunehmen.

Von Madras-Curry bis zur deutschen Currywurst Es gibt unzählige fertige Currymischungen. Ein Madras-Curry etwa ist fruchtig-mild und eignet sich bestens für ein Riz Cazimir.Ein Ceylon-Curry schmeckt pfeffrig scharf für Kartoffel-FleischEintöpfe, das Bengal-Curry eher würzig und exotisch für Fisch und Fleisch. Das Anapurna-Curry aus Nepal wiederum passt gut in Pouletgerichte und Lamm. Currypulver würzt aber nicht nur indische und asiatische Gerichte, sondern auch Reis-, Fleisch- und Fischgerichte,

es verfeinert auch Suppen, Salatdressings, und eine Prise des gelben Pulvers gehört auch auf die deutsche Currywurst. Currypasten sind vor allem in Thailand, Indonesien und Malaysia beliebt. Die Pasten von Bräunlich-Grün über Feuerrot bis Kurkumagelb, von mildscharf bis superhot oder mit leicht süsser Note werden immer in etwas Öl geröstet, dann mit Kokosmilch abgelöscht. Wenn Sie sich selbst ein Curry mischen wollen, können Sie die Zutaten im Mixer oder per Mörser zerkleinern. Die grosse Kunst bei der Zubereitung eines Currys liegt darin, dass möglichst kein Aroma eines einzelnen Gewürzes überwiegt, sondern alle zueinanderpassen. Da rate ich auszuprobieren.

Bilder: I Stockphoto

In ein Fleisch- oder Fisch-Curry passen Koriander, Chili, Knoblauch, Kümmel, Dill, schwarzer Pfeffer, rote Chilischoten, Curryblätter, Senfsamen, Kokosnuss, Kümmel, Kurkuma, Zimt und Nägeli.


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IHRE REGION

Migros-Magazin | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

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NEWS

Produkt der Woche

Klubschultipp der Woche

Das grosse Kräutersortiment der Migros umfasst von A wie Ananassalbei bis Z wie Zitronenmelisse fast alles, was man täglich in der Küche braucht. Ein Grossteil der «Aus der Region. Für die Region.»-Kräuter wird in der Strafanstalt Wauwilermoos in Bioqualität produziert und kultiviert. Mehr dazu auf der nächsten Seite. Diese Woche sind die Bio-Kräuter im Topf zum Aktionspreis von Fr. 3.90 statt Fr. 4.90 in allen grösseren Filialen erhältlich.

Der Lehrgang Familienfrau – auf zu Neuem bringt frischen Wind und neue Perspektiven ins Leben vieler Frauen. Wenn Sie sich in Ihrer Persönlichkeit, in der Gesellschaft oder im Beruf weiterentwickeln möchten, sollten Sie sich unbedingt anmelden. Der nächste Lehrgang startet in Luzern am 4. Mai und in Zug am 14. September. Anmeldung unter www.klubschule.ch Suchwort: Familienfrau Luzern: 041 418 66 88 Zug: 041 727 11 55 und Sursee: 041 921 34 20

Sachbearbeiter à la carte

Die Anforderungen im Büroalltag verändern sich laufend. Mit den praktischen Weiterbildungen der Klubschule Migros bleibt man stets am Ball. Start der Lehrgänge

In den Kurzlehrgängen werden Theorie und Praxis zielgerichtet verknüpft: Beispiel Sachbearbeiter Export.

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er im Büro mithalten will, muss sein Wissen und Können auf den neusten Stand bringen. Die Klubschule Migros bietet an ihren Standorten in Luzern und Zug zahlreiche praxisorientierte Lehrgänge an. «Die Kurzlehrgänge schliessen die Lücke zwischen Basislehrgängen wie Bürofach- oder Handelsschule und den Lehrgängen mit eidgenössischem Fachausweis» erklärt Reto Droll, Leiter Management & Wirtschaft der Klubschule Business Luzern.

«Besonders gefragt ist der Lehrgang Sachbearbeiter Administration. Dieser richtet sich an Personen, die bereits seit längerer Zeit im kaufmännischen Bereich tätig sind oder den Wiedereinstieg in diese Richtung suchen. Diese Personen benötigen keine Grundausbildung, sondern eine praktische Auffrischung», erläutert Droll. Wer sich in einer spezifischen Sachbearbeitung (SB) weiterbilden möchte, findet eine grosse Auswahl an kompakten Lehrgängen. «Das Spektrum

Folgende Lehrgänge starten in den nächsten Wochen in Zug und Luzern: ! Handelsschule (Luzern und Zug) Info-Veranstaltung Luzern: 14.6./23.6. – Zug: 15.6./23.6. ! Bürofachschule (Luzern und Zug) Info-Veranstaltung Luzern: 14.6./23.6. – Zug: 15.6./23.6. ! SB Rechnungswesen (Zug) Info-Veranstaltung auf Anfrage ! SB Administration (Luzern und Zug) Info-Veranstaltung Luzern: 22.6./8.9. ! SB Export (Luzern und Zug) Info-Veranstaltung Luzern: 18.9. – Zug: 30.5./30.8. ! SB Personal (Luzern) Info-Veranstaltung Luzern: 18.6./20.8. Weitere Infos: www.klubschule.ch Luzern: 041 727 11 55 Zug: 041 727 11 55

reicht von SB Rechnungswesen über SB Export bis hin zu SB Personal», so Droll über die Auswahl an Kursen. Dort wird gezielt auf künftige Anforderungen hingearbeitet. Neben theoretischen Grundlagen werden viele praktische Inhalte vermittelt. Die Teilnehmenden des Lehrgangs Export haben beispielsweise die Möglichkeit, eine internationale Reederei zu besuchen, und erhalten einen Einblick in den Alltag des Im- und Exports. Text: Eva D‘Andrea


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migros luzern

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NR. 17, 23. APRIL 2012 | migros-magazin |

Frühlingsgefühle im Outlet Migros Dierikon Die Tage werden länger und milder, und die ersten Blumen beginnen zu blühen. Der richtige Zeitpunkt, um zu feiern: Der Outlet Migros Dierikon feiert auch dieses Jahr mit seinen Kundinnen und Kunden ein Frühlingsfest. Vom Donnerstag, 26. bis Samstag, 28. April können die Besucherinnen und Besucher neben den bekannten Tiefpreis-Angeboten aus den Bereichen Food und Non Food speziell

von den attraktiven Fleischpreisen profitieren. Zudem gibt es am diesjährigen Frühlingsfest einen grossen Weihnachts-Restpostenverkauf mit bis zu 80 Prozent Rabatt. Während die einen sich mit Einkaufen beschäftigen, können sich die anderen mit diversen Köstlichkeiten verpflegen: Es werden Grillbratwürste mit Brot und Mineralwasser und Poulet-CurryBols-Schalen für je 2 Franken angebo-

ten. Dazu wird an der Kaffeebar Gratiskaffee mit Schöggeli oder Biskuits offeriert. Auch für die kleinen Besucher ist gesorgt: Sie dürfen auf dem Nostalgiekarussell Platz nehmen, und zum Abschied erhält jedes Kind einen Ballon. Der Outlet Migros Dierikon hat während des Frühlingsfests spezielle Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 9 bis 18 Uhr und Samstag 9 bis 16 Uhr.

Würzige Tipps vom Fachmann

Für die Migros Luzern produziert die Strafanstalt Wauwilermoos frische Küchenkräuter. Im Mai geht Alois Dubach, Leiter Gärtnerei Wauwilermoos, auf Tipps-&-Tricks-Tournee in die Fachmärkte.

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er biologisch bewirtschaftete Landwirtschaftsbetrieb der Strafanstalt Wauwilermoos ist seit fast 40 Jahren Partner der Migros Luzern. Der Hof betreibt Futter-, Acker- und Obstbau sowie Vieh-, Schweine- und Pferdehaltung und eine Gemüse- und Kräutergärtnerei. Alois Dubach leitet die Gärtnerei schon seit 30 Jahren, und er weiss: «Um auf dem Markt standhalten zu können, muss man neben stetiger Topqualität auch Trends frühzeitig erkennen und sich verändern.» Den Biotrend hat der Betrieb schon lange erkannt, er ist seit 1996 Bio-zertifiziert. Die Umstellung war jedoch nicht immer einfach, und das Unternehmen musste einige Veränderungen vornehmen, um eine konstant gute Qualität garantieren zu können. Neben dem biologischen Anbau hat die Strafanstalt Wauwilermoos auch den Erfolg von «Aus der Region. Für die Region.» richtig erkannt. Seit Beginn dieses Programms ist sie eine zuverlässiger Partnerin der Migros Luzern. Vor drei Jahren hat das Unternehmen eine weitere Veränderung vorgenommen und sich auf die Produktion von Kräutern spezialisiert. Auf rund 1500 m2 werden im Wauwilermoos 20 verschiedene Kräuter produziert. Bis zu 80 000 Kräu-

tertöpfchen werden jährlich in der Migros Luzern verkauft. Unterstützt werden Dubach und seine vier Mitarbeiter von den Insassen der Strafanstalt. Die Zusammenarbeit verläuft in der Regel sehr gut, da die Arbeit in der Gärtnerei beliebt ist. Aber die Strukturen des Gefängnisalltags verlangen auch einiges an Planung. «Die Arbeitszeiten sind klar geregelt, und wenn ein Lieferant knapp anliefert, können wir die Zeiten nicht selbständig verlängern, auch wenn die Insassen uns gerne beim Abladen helfen würden», erklärt Dubach die Situation. Zudem verlangen die verschiedenen und oft schwierigen Lebensgeschichten der Männer viel Einfühlungsvermögen von ihm. «Zwischendurch muss ich mir auch Zeit nehmen zum Zuhören», sagt Dubach, der sich selber als fordernden, aber auch einfühlsamen Chef bezeichnet.

auf Tipps-&-Tricks-Tournee mit roli In der Figur von Roli bieten die Fachmärkte der Migros Luzern ihrer Kundschaft einen zusätzlichen Mehrwert. Roli begrüsst bei jedem Event einen kompetenten Gast und entlockt diesem allerlei wissenswerte Tipps und Tricks zu einem bestimmten Thema rund um Haus, Haushalt und Garten. Im Mai gibt

Hat auf der Tipps-&-TricksTournee mit Roli im Mai einiges über Kräuter zu erzählen: Alois Dubach, Leiter Gärtnerei Wauwilermoos.

Alois Dubach viele wertvolle Tipps rund um das Thema Kräuter. «Ich bin gespannt, was die Leute alles wissen wollen. Aber ich denke, durch meine Erfahrung kann ich bestimmt wertvolle Ratschläge geben», sagt Dubach. An den Tipps-&-Tricks-Tagen profitieren Kundinnen und Kunden von einem 3-für2-Angebot: Beim Kauf von zwei Kräutertöpfchen nach Wahl vom Wauwilermoos gibt es eines gratis dazu. Text und Bild: Eva D'Andrea

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38,


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ihre region

Migros-Magazin | Nr. 17, 23. April 2012 |

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Schlager und Show auf dem Rasen

Die Sommer-Schlager-&-Show-Nacht ist der erste Nichtsport-Event in der «swissporarena» Luzern, dem neusten Fussballstadion der Schweiz. Die Migros Luzern ist als Presenting-Partnerin mit dabei.

Ein Fest für Gross und Klein: Das Frühlingsfest im Outlet.

Kommt nach Luzern in die «swissporarena»: Der neue ChartKönig Andreas Gabalier.

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Tipps & Tricks zum Thema Kräuter

Alois Dubach geht auf Tipps-&-Tricks-Tour mit roli. An den folgenden Tagen erzählt er alles Wissenswerte zum Thema Kräuter: Freitag, 4. Mai: länderpark Stans Samstag, 5. Mai: Mparc Ebikon Donnerstag, 10. Mai: Mythen Center, Schwyz Freitag, 11. Mai: Surseepark, Sursee Samstag, 12. Mai: Zugerland, Steinhausen

E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

enn Jürgen Drews «Ein Bett im Kornfeld» oder DJ Ötzi «Hey, hey Baby» anstimmt, singen und schaukeln alle mit. Von der Migros Luzern präsentiert, bringen über 20 Künstlerinnen, Künstler und Gruppen aus der Schlagerszene, gemischt mit Comedy und Show, am 3. Juni von 16 bis 22.30 Uhr die «swissporarena» in Partystimmung. Altbekannte Grössen wie Hansi Hinterseer, Matthias Reim, Das Nockalm Quintett und Die Wildecker Herzbuben – um nur einige zu nennen – werden in Luzern erwartet. Auch Jungstar Andreas Gabalier (I sing a Liad für di), der am 22. März einen Echo gewonnen hat, gibt sein Können zum Besten. Durch den Abend führen Sportmoderator Sascha Ruefer und Miss Schweiz 2009, Linda Fäh.

erster öffentlicher gross-event in der «swissporarena» Am 31. Juli 2011 wurde das Stadion, das 17 500 Zuschauern Platz bietet, mit dem Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und FC Thun eingeweiht. Das offizielle Eröffnungsspiel fand im Sep-

tember gleichen Jahres statt – gegen den Hamburger SV. Seither wurden zahlreiche Fussballspiele ausgetragen. Fast ein Jahr später verwandelt sich das Sportstadion in der Allmend in eine Festhalle.

Kulinarisches von Catering services Migros Für den grossen oder kleinen Hunger ist vorgesorgt: Besucherinnen und Besucher werden während der Veranstaltung von Catering Services Migros Luzern, dem exklusiven Caterer in der «swissporarena», kulinarisch verwöhnt. Text: Melanie Wanner

Weitere Informationen: www.lu1a.ch

Tickets zu gewinnen

Die Migros luzern unterstützt die SommerSchlager-&-Show-Nacht und verlost 5 x 2 Sitzplatztickets der Kategorie 3. Teilnahme und weitere informationen finden Sie unter www.migrosluzern.ch Teilnahmeschluss: 29. April 2012


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leben

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 17, 23. April 2012 |

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IT’S A wILD wORLD

200 Unterkünfte in 39 europäischen Städten

Tourismusprofi und Redaktor Reto e. Wild

Wenn der Partner ausgezogen ist: Zerbrechen Ehen oder langjährige Beziehungen, stürzen viele Menschen in eine tiefe Krise.

Sie ist weg!

In der Schweiz wird jede zweite ehe geschieden, zwei Drittel der Scheidenden sind über 40. nun wollen Forscher der Uni bern ergründen, wie betroffene mit diesem einschnitt im leben umgehen.

Bild: Getty images

F

ast jede zweite Ehe in der Schweiz wird geschieden. Und das ist nicht etwa die Schuld der unreifen Jungspunde, steht doch ein Grossteil der Scheidenden bereits in der zweiten Lebenshälfte. Von den über 19 000 Scheidungen in der Schweiz im Jahr 2009 betrafen zwei Drittel Eheleute, die älter als 40 waren. Mit einer Studie zum Thema «Trennung, Scheidung und Verwitwung» will das Psychologische Institut der Universität Bern nun ergründen, wie die Betroffenen mit diesem Einschnitt im Leben umgehen. Für die Studie werden Personen gesucht, die sich erst kürzlich trennten (Anmeldung siehe unten). «Auffällig ist der hohe Anteil an Scheidungen nach langjährigen Ehen», sagt die Entwicklungspsychologin und Studienleiterin Pasqualina PerrigChiello (58) von der Uni Bern. Jede dritte Scheidung betrifft heute eine Ehe, die länger als 20 Jahre gedauert hat. «Die Gründe», so Perrig, «liegen einerseits in einem Wertewandel, dem Auszug der Kinder, andererseits darin, dass Frauen heute finanziell unabhängiger sind als noch vor ein paar Jahrzehnten.» Zusätz-

lich hat sich die Vorstellung von der Ehe gewandelt. Früher war sie mehr eine Zweckgemeinschaft. «Heute macht sie ohne Liebe keinen Sinn», sagt die Fachfrau. «Doch Trennungen gehören zu den schmerz- und stressvollsten Ereignissen im Leben.» Die Verarbeitung, also die Trauerphase, dauert gut zwei Jahre, wie Forschungen zeigen. Trennungen kommen oft aus heiterem Himmel. «Viele Paare leben lange in einer Scheinwelt. Bricht dann jemand aus, fällt für den Verlassenen eine Welt zusammen», weiss Perrig. Nicht nur wegen des Trennungsschmerzes, oft auch wegen grosser finanzieller Probleme, in welche die Scheidung sie stürzt. Viel besser stehen Verwitwete da, wie eine Untersuchung des Bundes zeigt. Denn Verwitwete beziehen eine Hinterlassenenrente. Text: Thomas Vogel Anmeldung für die Studie (40- bis 90-Jährige, die in den letzten zwei Jahren geschieden oder verwitwet wurden oder sich getrennt haben) unter: www.entwicklung.psy.unibe.ch/content/for schung/lives/ oder Tel. 031 631 56 38 oder per E-Mail partnerschaftsstudie@psy.unibe.ch

Preisgünstig und trotzdem stilvoll übernachten ist in Europa nicht ganz einfach. Das neue Buch «Attraktive Stadthotels in Europa» von Claus Schweitzer verrät nun 200 aussergewöhnliche Adressen in 39 Städten (erschienen bei KTipp-Ratgeber, erhältlich bei Ex Libris für 25.60 Franken). ■ Gross ist etwa die Auswahl in Wien

mit insgesamt sieben Hotels wie dem Vier-Sterne-Haus Altstadt, das im schönsten Wiener Stadtteil Spittelberg ruhig gelegen ist (Doppelzimmer ab 140 Euro). Das Museumsquartier und das Restaurant Kristian’s Monastiri mit dem romantischen Innenhof befinden sich gleich um die Ecke. In der Nähe steht das ebenso empfehlenswerte Hotel Rathaus Wine & Design mit nur 39 Zimmern, die alle einem österreichischen Winzer gewidmet sind. ■ In Barcelona rät Autor Schweitzer zu

Recht zum Banys Orientals, einem der besten spanischen Drei-Sterne-Hotels mit Zimmerpreisen unter 100 Euro. Es befindet sich mitten im Born, dem angesagtesten Viertel der katalanischen Metropole mit der besten Restaurantauswahl. Grösster Nachteil: Das Banys Orientals ist Monate im Voraus ausgebucht. ■ Schade, dass das Buch das Baltikum

komplett vergessen hat. Dafür geht es auf einen anderen Geheimtipp ein: Antwerpen, die belgische Stadt der Mode und des Designs, ist mit The Waterfront Art & Guesthouse (Doppelzimmer 115 Euro) und dem Julien (170 Euro) vertreten.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 17, 23. April 2012 |

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5 FRAGEN

Bettina Isenschmid (49) ist Chefärztin am Spital Zofingen und Präsidentin des Fachverbands Adipositas im Kindes- und Jugendalter.

«Der Arzt gibt nur Empfehlungen»

Für Bettina Isenschmid ist eine frühe Intervention bei dicken Kindern unumgänglich. Auf Eltern werde jedoch kein Druck ausgeübt.

1

Bettina Isenschmid, die Kantone Freiburg und Bern testen im Rahmen der schulärztlichen Untersuchung ein neues Programm. Dabei werden die Übergewichtigen schon als Fünfjährige erfasst. Die Kinder werden dann mit ihren Eltern zu monatlichen Beratungsgesprächen beim Hausarzt eingeladen. Geht diese Einmischung in die Erziehung nicht zu weit?

Überhaupt nicht. Es ist den Eltern überlassen, ob sie an solchen Beratungen teilnehmen wollen oder nicht. Und der zuständige Kinder- oder Hausarzt gibt ja lediglich unverbindliche Empfehlungen ab. Es ist aber wichtig, dass die ganze Familie miteinbezogen ist. Es reicht nicht, wenn nur die übergewichtigen Kinder ihr Essverhalten und ihre Bewegungsgewohnheiten ändern.

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Einige Ernährungswissenschafter sagen, eine zu starke Fixierung aufs Essen könne Essstörungen fördern. Was meinen Sie dazu?

Bei den Beratungen geht es um bedarfsorientierte und ausgewogene Ernährung, das Essen soll den Kindern nach wie vor Freude machen. Dieser Ansatz begünstigt keine Essstörungen. Interview: Claudia Langenegger

Den ganzen «20 Minuten»-Artikel lesen Sie unter: www.migrosmagazin.ch

Jedes dritte Kind ist übergewichtig. Dem wollen die Kantone Freiburg und Bern jetzt entgegenwirken. («20 Minuten» vom 11. April).

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Das heisst, die ganze Familie müsste ihren Lebensstil überdenken und allenfalls umstellen?

Ja, denn oft sind schon die Eltern übergewichtig. Sicher gibt es Familien, die befürchten, ein Programm für fettleibige Kinder könnte sie in ihren Lebensgewohnheiten zu stark einschränken. Diese Bedenken müssen ernst genommen werden.

3

Ist es denn sinnvoll, schon bei Kindern im Alter von fünf Jahren einzugreifen?

Auf jeden Fall. Adipositas ist bei Kindern recht häufig. Jedes vierte bis fünfte Kind ist übergewichtig, ein Grossteil, circa 70 Prozent, bleibt es auch im Erwachsenenalter. Für Essgewohnheiten gilt, was für alle Verhaltensmuster gilt: Will man sie ändern, sollte man dies möglichst früh tun.

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Fettsucht von Kindern ist ein viel diskutiertes Thema. Ist die dabei vorherrschende Emotionalität nicht etwas übertrieben?

Manche Eltern haben Angst, ihre Kinder würden zu Kranken abgestempelt. Aber das tun wir nicht. Wir möchten ihnen die Chance geben, die Entwicklung in eine gesunde Richtung zu lenken, bevor die Kinder unter Hänseleien und Stigmatisierung leiden müssen.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

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Harte Zeiten für Rosen

Der Winter hat selbst alten Rosenstöcken zugesetzt. Doch noch besteht Hoffnung für die Königin der Blumen.

Gartenexpertin Haia Müller badet begangene Fehler aus.

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s ist ein jämmerlicher Anblick: Viele meiner Rosen stehen als dürre Stöcke im Garten, bei den Nachbarn siehts nicht besser aus. «Diesen Winter kam vieles zusammen, das den Pflanzen zusetzte», sagt Roger Hauenstein, Verkaufsleiter bei der Gärtnerei Zulauf, die auch die Migros beliefert. «Zuerst war es im Herbst lange sehr warm, dann gab es keine Fröste im November und Dezember: Die Rosen konnten ihren Vegetationszyklus nicht richtig abschliessen.» Da es im Januar ebenfalls zu warm war, begannen die Rosen bereits wieder leicht zu treiben. Umso härter traf sie die nachfolgende grosse Kälte. Jetzt rächten sich Nachlässigkeiten, die sich in den milden Jahren eingeschlichen haben. «Man setzte die Rosen oft nicht mehr tief genug. Die Veredelungsstelle sollte fünf Zentimeter unter dem Boden liegen.» Selbst Profis haben andere goldene Regeln missachtet. «Früher war es üblich, im Herbst um den Rosenstock Erde anzuhäufeln und ihn mit Tannzweigen zu bedecken. Weil dies in den letzten milden Wintern nicht nötig war, haben viele Rosenfreunde darauf verzichtet», sagt der Baumschulmeister. «Auch ich, was heisst: Ich bin selber schuld, dass meine Rosen erforen sind.» Was tun angesichts der dürren Stürchel? «Nicht aufgeben und zuwarten», rät Hauenstein. Wie gross der Schaden ist,sehe man erst,wenn es wärmer werde. Denn oft zeigten sich doch noch neue Triebe. Entwickeln sie sich gut, hat man Glück gehabt und kann die dürren Zweige wegschneiden. Verlieren die jungen Triebe nach kurzer Zeit das Laub, ist es um die Rose geschehen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Ich werde also noch etwas zuwarten, bevor ich meinen Rosen mit dem Spaten zu Leibe rücke.

Rosenpracht: Ob es auch dieses Jahr so weit kommt, steht noch in den Sternen. Anzeige

Bilder: Getty Images

Neu pflanzen Oft liest man, neue Rosen solle man nicht an die gleiche Stelle pflanzen, an der vorher schon welche standen. So streng sieht das Baumschulmeister Roger Hauenstein nicht. Will man eine Rose ersetzen, braucht es jedoch gute Vorbereitung. Das Pflanzloch muss grosszügig ausgegraben und neue Erde eingefüllt werden.

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Migros-Magazin | Nr. 17, 23. April 2012 |

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gefällt Mir

«Doppelpass ist Pflicht»

Operation Erpel erfolgreich

Thomas Harder (29), Web-ContentManager, Migros Betriebszentrale 9200 Gossau

Einer Eiderente ist der Schnabel schief gewachsen. Die natürliche Selbstkorrektur versagte. Ein Fall für Zoo-Tierarzt Martin Wehrle.

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Welches Internet-Radio ist Ihr Geheimtipp?

Internet-Radio höre ich nicht, aber ich nutze den Streamingdienst Spotify mit Millionen von Songs.

Tierpfleger Peter Schmid (links) zeigt Martin Wehrle die Eiderente mit dem überlangen Unterschnabel.

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Bild: Tierpark Goldau; Das Migros-Kulturprozent unterstützt den Tierpark Goldau

Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

Es ist nachmittags, vier Uhr. Ich sitze am Computer und passe den Futterplan unserer Muttersau ‹Heidi› an, die vor zwei Wochen 13 Ferkel geworfen hat. Das gehört zur täglichen Routinearbeit. Doch dann naht Abwechslung: Aus dem Fenster sehe ich Tierpfleger Peter Schmid auf den Behandlungsraum zuhasten. Unter dem Arm trägt er eine männliche Eiderente. Gerne tausche ich den PC gegen den Behandlungstisch.

es ist wie fingernägelschneiden – die ente spürt keinen schmerz Peter Schmid erklärt mir, er hätte den Erpel schon lange im Auge gehabt, da ihm sein langer Schnabel aufgefallen sei. Die Überlänge entsteht, wenn der untere und der obere Teil bei geschlossenem Schnabel nicht genau aufeinander zu liegen kommen. So wird die natürliche Selbstkorrektur verhindert und der Schnabel wächst weiter, wie bei uns Menschen der Fingernagel. Ich untersuche die Eiderente und stelle ausser dem überlangen Unterschnabel keine weiteren Veränderungen fest. Mit einer Schere stutze ich den Schnabel. Es ist wie beim Fingernagelschneiden: Die Ente spürt davon nichts.

Bald wird sie den Schnabel wieder einsetzen können. Bei dieser Gelegenheit verabreiche ich dem Patienten gleich noch ein Wurmmedikament. Geduldig lässt der Erpel alles über sich ergehen. Da er sonst fit ist, beschliessen wir, ihn nach der Behandlung gleich zum Weiher zurückzubringen und am Ufer laufen zu lassen. Kaum setzt ihn Peter auf den Boden macht er sich mit lautem Geschnatter und höllischem Tempo davon. «Der wird mir wohl so schnell nicht mehr aus der Hand fressen», lacht Peter Schmid. Meine Arbeit hier ist getan. Doch ich werde es mir nicht nehmen lassen, bald wieder einen Abstecher zum grossen Teich zu machen, um die faszinierende Balz der Wasservögel zu beobachten. Die männlichen Enten haben im Winter das Hochzeitskleid angezogen und sind mit ihrem farbenfrohen Gefieder bis in den Frühling hinein fleissig auf Brautschau. Die Eidererpel machen aber nicht nur mit ihrem Prachtgefieder auf sich aufmerksam, sie versuchen auch, ihre Angebetete mit einem anmutigen Balztanz zu beeindrucken. Das grosse Schauspiel beginnt jeweils schon Mitte Winter, denn die Wasservögel benötigen genügend Zeit für die Brautschau.

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Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

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Meine Lieblingsfernsehserie ist …

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Ihre genialste App?

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Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht?

6

Meine Lieblings-Website ist …

«Hand in Hand» von den Beatsteaks ist ein gern gehörter Feel-Good-Song.

… der «Doppelpass» auf Sport1 am Sonntagmorgen. Pflichtprogramm.

Path, eine Art Facebook für Smartphones. Es ist persönlicher und schöner gestaltet.

Mit «Call of Duty», aber nur selten.

… im Moment www.eat.ch, sehr praktisch, um online Essen zu bestellen.

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Welches ist Ihre unterhaltsamste Fanseite auf Facebook?

«Mashable», hier finde ich die aktuellsten Infos über Themen wie Mobile, Gadgets, Social Media und das Internet.

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Twittern Sie?

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Auf Twitter bin ich Follower von …

Ich habe einen Twitter-Account, nutze diesen jedoch nur als Informationsquelle, nicht um selber Tweets zu schreiben.

… TechCrunch, dort beschäftigt man sich mit Web-Themen und Gadgets.

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Wo holen Sie sich Ihre News?

Aus einem Mix aus Twitter, Facebook, Blogs und «St.Galler Tagblatt». Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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IN FORM

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Nr. 17, 23. April 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Wir ernähren uns heute oft zu kalorienhaltig»

Die von der Migros entwickelte Ernährungspyramide verrät, wie viel Obst, Gemüse, Brot oder Käse wir täglich essen sollten. Ernährungswissenschaftler David Fäh über den Aufbau der Pyramide, heutiges Essverhalten und Ernährungsmythen.

Schon seit den 70er-Jahren werden Ernährungsempfehlungen in Form einer Pyramide dargestellt. Die Pyramide wurde stetig überarbeitet und dem Stand der Forschung angepasst. So findet man heute Obst und Gemüse auf einer niedrigeren Stufe als Getreide oder Kartoffeln, da Grünzeug im Verhältnis zu den Kalorien viele wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthält …

… und weniger Energie, also Kalorien, als Brot, Kartoffeln und Teigwaren?

Richtig, wobei die Ursache hierfür auch in der Zubereitung liegt und nicht nur im Lebensmittel selbst. So sind Kartoffeln grundsätzlich gesund und gut sättigend. Zu Kalorien- oder Fettbomben werden sie erst durch das Frittieren oder Panieren. Leider ernähren wir uns heute im Verhältnis zu unserem Energieverbrauch oft zu kalorienhaltig. Daher nimmt die Energiedichte in der Ernährungspyramide von der Spitze bis zur Basis von Stufe zu Stufe ab. Was zuunterst steht, hat einen niedrigen Energiegehalt, hier können wir herzhaft zugreifen. Produkte auf den oberen Stufen haben viel Energie und in der Regel auch

David Fäh (38) ist Arzt und Ernährungswissenschaftler an der Universität Zürich. Er entwickelte den Migros-Ernährungstest mit.

Und wie funktioniert der MigrosErnährungstest?

Zu jeder Pyramidenstufe wird eine Frage gestellt, die uns wichtig erscheint. Am Ende des Tests bekommt der Teilnehmer eine Gesamtauswertung, die aufzeigt, wie ausgewogen seine Ernährung insgesamt ist, sowie eine entsprechende Bewertung und praxisnahe Tipps zu jeder der sechs Stufen der Pyramide. Damit er weiss, wo er ansetzen kann, falls es an seinem Speiseplan etwas zu verbessern gibt. Haben Sie ein Beispiel?

Eine Frage lautet: Wie viele Tassen Kaffee, Schwarz- oder Grüntee trinken Sie am Tag? Wasser, Tee und Kaffee stehen auf einer Stufe? Ich dachte, Koffein entzieht dem Körper Wasser.

Koffein wirkt nur minimal harntreibend und ist auch nicht ungesund. Die Empfehlung, zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser zu trinken, schadet zwar nicht, notwendig ist das aber nicht. Trotzdem eig-

net sich Kaffee wegen seiner anregenden Wirkung auf Körper und Geist nicht als Durstlöscher. Hier sind Mineral- und Trinkwasser sowie Früchte- und Kräutertees die bessere Alternative. Ein bis zwei Liter täglich genügen meistens. Und was ist mit der Empfehlung, täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen?

Die ist sinnvoll, am besten drei Portionen Gemüse, davon mindestens eine roh, und zwei Portionen Früchte. Eine Portion entspricht in etwa 120 Gramm oder einer Hand voll. Ich empfehle Obst im Rahmen einer Mahlzeit zu essen, zum Beispiel als Dessert oder Znüni. Sehr energiedichte Sorten wie Bananen sollte man nicht einfach zwischendurch essen, denn sie enthalten zu viele Kalorien.

Wie kann man verhindern, dass das Gemüse einen Grossteil seiner Vitamine verliert, wenn man es kocht?

Grünzeug sollte saisonal eingekauft, frisch zubereitet und kühl und dunkel gelagert werden. Gemüse nur kurz kochen und mit nur wenig Kochwasser – wer das beherzigt, verschafft sich sogar eine Extraportion Nährstoff. Denn manche Pflanzenstoffe werden erst beim Kochen freigesetzt. Sie stecken in der Pflanzenzelle, wie bei Tomaten der Farbstoff Lycopin, der

Krebs vorbeugt. Durch blosses Kauen können wir nur einen Teil der Zellwände knacken, das gelingt viel besser beim Erhitzen. Man kann Gemüse auch dampfgaren, so lösen sich keine Vitamine im Kochwasser auf. Seine Hauptmahlzeit abends einzunehmen, galt lange Zeit als schlecht für die Figur. Mittlerweile besagen jedoch Studien, dass nur zählt, wie viele Kalorien man am Tag zu sich nimmt und nicht nicht wann.

Solange man genauso viel verbrennt, wie man aufnimmt, wird man nicht dicker. Zu welcher Tageszeit man isst, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Grundsätzlich ist es aber so, dass der Körper wenige Stunden vor dem Zubettgehen keine grosse Energiezufuhr mehr braucht. Die benötigt er vor allem morgens und mittags. Somit sollte man am Besten morgens und mittags eine vollwertige, nährstoffreiche Mahlzeit zu sich nehmen. Wer das jedoch lieber abends zusammen mit der Familie tut, kann das ohne weiteres machen. Menschen, die Gewicht verlieren wollen oder müssen, sollten abends allerdings möglichst wenig Kohlenhydrate – enthalten in Pasta, Brot und Kartoffeln – essen und dafür mehr Eiweiss – enthalten in Fisch, Gemüse und Käse. Der Grund ist: Kohlenhydrate lassen den Insulinspiegel ansteigen, und

Bilder: zVg, MGB

viel gesättigte Fettsäuren oder einfache Zucker. Fettsäuren und Zucker können sich negativ auf die Gesundheit auswirken, wenn wir sie zu häufig konsumieren oder wenn wir uns im Verhältnis dazu zu wenig bewegen. Erlaubt ist aber grundsätzlich alles, denn schliesslich macht die Menge den Unterschied.

David Fäh, Sie haben zusammen mit der Migros die Ernährungspyramide sowie den dazugehörigen Ernährungstest entwickelt. Pyramide und Test sind seit dieser Woche online.


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leben

Migros-Magazin | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

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Das Macht Die Migros

Vielfalt geniessen und gesund bleiben Gemüse, Getreide und Kartoffeln helfen uns, den grössten Hunger zu stillen. Milch und Milchprodukte liefern hochwertiges Calcium für starke Knochen. Fleisch, Fisch und Eier enthalten Eiweiss, das der Körper für den Muskelaufbau braucht. Von was wir wie viel brauchen? Um diese Frage zu beantworten, hat die Migros zusammen mit Ernährungsexperten die MigrosErnährungspyramide entwickelt: Nahrungsmittel auf den unteren Stufen dürfen nach Herzenslust genossen werden. Je näher sie an der Pyramidenspitze liegen, desto kleiner werden die Portionen. Das Geheimnis liegt in der richtigen Menge: Wasser sollte man so oft wie möglich trinken, Süs­ sigkeiten jedoch nur bei speziellen Gelegenheiten geniessen. Mit einer guten Basis kann es jeder bis auf die Spitze treiben. Sie wollen wissen, wie es um ihr Ernährungswissen und ihren täglichen Speiseplan steht? Dann machen Sie den Migros-Test auf www.migros.ch/ generation-m

Die Migrosernährungspyramide

Es ist ganz einfach, sich richtig zu ernähren. Die Ernährungspyramide zeigt, in welchem Verhältnis die verschiedenen Nahrungsmit­ telgruppen auf den Tisch kommen sollten. Wer sich daran hält, lebt nicht nur gesünder, sondern ernährt sich auch abwechslungsreich.

Insulin blockiert die nächt­ liche Fettverbrennung. Stimmt es, dass der Körper Salat abends nicht verdauen kann?

Salat besteht hauptsächlich aus Wasser, enthält aber auch Nahrungsfasern. Für Magen und Darm ist es aufwändig, Rohkost zu verdauen. Auch ist die Hilfe von körpereige­ nen Darmbakterien erforder­ lich. Wer Rohkost abends gut verträgt, für den gibt es nichts, was dagegen spricht.

Wer aber merkt, dass er etwas nicht verträgt, wie etwa Pe­ peroni, sollte es weglassen oder blanchieren und schä­ len. Übrigens: Nüsse, Kerne und Avocados enthalten viel pflanzliches Fett, das einen sehr hohen Anteil an mehr­ fach ungesättigten Fettsäuren hat. Und die werden für das Gehirn, das Nervensystem und auch den Stoffwechsel benötigt, da sie der Körper nicht selbst produzieren kann. Einfach in den Salat ge­

ben. Das schmeckt und ist darüber hinaus auch noch supergesund. Also geht es im Grunde darum, die einzelnen Produkte so abwechslungsreich wie möglich miteinander zu kombinieren – diejenigen auf den unteren Pyramidenstufen in grösseren Mengen, die oberen in kleinen.

Ja. Wer darauf achtet und vielseitig und ausgewogen isst und trinkt, ernährt sich gesund und vermeidet einen

Mangel an Nährstoffen und einen Überschuss an Kalori­ en. Mindestens so wichtig ist es übrigens, sich ausreichend zu bewegen. Täglich 30 Mi­ nuten Sport sollte man min­ destens treiben. Diejenigen, denen das nicht möglich ist, können die Bewegung auch in ihren Alltag integrieren, zu Fuss oder mit dem Velo zur Arbeit fahren anstatt mit dem Auto oder immer die Treppe anstatt den Lift benutzen. Interview: Evelin Hartmann


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

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MIGROS-BANK-RATGEBER

Schweiz, du hast es gut!

Illustration Rebekka Heeb

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank

Jahrelang machten wir uns in der Schweiz Sorgen, dass der wirtschaftliche Vorsprung auf die umliegenden Länder wegschmilzt. Passiert ist das Gegenteil, der Abstand steigt und steigt. Wir leben in einer Hochburg des Wohlstands mitten im krisengeschwächten Europa. Die Schweizer Wirtschaft ist in Hochform, die Ertragsbilanz mit dem Ausland zeigt Überschüsse in Milliardenhöhe. Die Arbeitslosigkeit bleibt erfreulich tief. Dabei sind die grössten Gewinner die Konsumenten: Der starke Franken und die sinkenden Preise erhöhen die Kaufkraft. So kosten Neuwagen zwölf Prozent weniger als vor Jahresfrist — kein Wunder, erreicht der Autoabsatz laufend neue Rekordwerte. Die nebenstehende Grafik spricht Bände. Sie zeigt das Bruttonationaleinkommen (BNE; der Begriff Bruttosozialprodukt gilt heute als veraltet), gerechnet pro Kopf der Bevölkerung. Während die Wohlstandskurve in den anderen Ländern seit 2008 stagniert, weist sie in der Schweiz weiter steil nach oben. Be-

rücksichtigt sind die unterschiedlichen Preisniveaus der Länder, das heisst, die Einkommenszahlen sind kaufkraftbereinigt. Ohne diese Korrektur wäre unser Vorsprung noch grösser.

So wächst unser Wohlstand $50.000 $ 40.000

Unser Reinvermögen pro Kopf beträgt 340 000 Franken Auch in absoluten Zahlen ist das Wachstum eindrücklich: Obwohl die Schweiz im letzten Jahrzehnt zwei Rezessionsphasen durchlief, stieg das BNE von 450 auf 600 Milliarden Franken. Nach Abzug der Teuerung bleibt ein stolzer realer Zuwachs von 22 Prozent über die letzten zehn Jahre. Der Anstieg des Bruttonationaleinkommens spiegelt neben der Zunahme des Bruttoinlandprodukts auch die wachsenden Vermögenserträge aus dem Ausland, zum Beispiel von Tochtergesellschaften in aller Welt. Das Reinvermögen der Schweizer Haushalte beträgt 2700 Milliarden Franken, 340 000 Franken pro Kopf der Bevölkerung! Doch lassen wir die Zahlen zum Reichtum mal weg und nehmen als weiteren Indikator den sogenannten Elendsindex (englisch: Misery Index). Dieser addiert die beiden grössten Übel einer Volkswirtschaft: Arbeitslosigkeit (aktuell in der Schweiz: 3,2 Prozent) und Inflation (aktuell: minus 1 Prozent). Ku-

$30.000 $ 20.000 $10.000 $0 1980

Daten: Weltbank

Von einer Konsumflaute in unserem Land spüre ich nichts. Täuscht mein Eindruck, oder sind wir Schweizer tatsächlich unbeschadet durch die Krise gekommen?

1985

1990

1995

2000

2005

2010

Schweiz

Deutschland

Grossbritannien

Frankreich

Italien

China

Bruttonationaleinkommen pro Kopf in Dollar, kaufkraftbereinigt, nicht inflationsangepasst.

muliert ergeben die beiden Werte 2,2 Prozent — ein weltweiter Spitzenwert. In Spanien steht der Elendsindex bei 25,6 Prozent, in Frankreich bei 12,3 Prozent, in Grossbritannien bei 11,8 Prozent, in den USA bei 11,2 Prozent und in Deutschland bei 8,8 Prozent. Wer möchte da mit einem dieser Länder tauschen? Wie beurteilen Sie die Entwicklung des Wohlstands in der Schweiz? Diskutieren Sie mit unter: www.facebook.com/migrosbank

ÖKOLOGIE IM HAUSHALT

EGO-COACH: IN 36 SCHRITTEN ZU MEHR SELBSTBEWUSSTSEIN

Wild und schön – das freut auch die Tiere

Schritt 30: Plaudern Sie gekonnt

Jetzt ist Pflanzzeit für Stauden und Blumen. Hobbygärtner entdecken immer mehr den Charme einheimischer Wildpflanzen. Davon profitiert auch die Tierwelt, denn Naturgärten begünstigen die biologische Vielfalt. Insekten sind auf hiesige Pflanzen angewiesen. Insekten dienen Vögeln und Fledermäusen als Nahrung. Interessierte finden auf der Online-Infostelle Wildpflanzen.ch eine Pflanzendatenbank und zahlreiche Produzenten. Tipps und Tricks für noch mehr Umweltschutz im Alltag finden Sie auf: www.wwf.ch/tipps

Small Talk öffnet Türen, privat und im Beruf. Hier ein paar Tipps,wie Sie im entscheidenden Moment die passenden Worte finden. Sie bleiben mit dem obersten Chef im Lift stecken, eine tolle Chance. Doch wenn es darauf ankommt, fehlen uns oft die Worte. Die gute Nachricht: Jeder kann ein gewandter Small Talker werden. Viele Anfänger machen den Fehler, dass sie ein beliebiges Thema ansprechen, und hoffen, es werde den anderen interessieren. Damit liegt man aber fast immer daneben. Das Rezept: Finden Sie beim Zuhören heraus, wo die Interessen des Gesprächspartners liegen, und interessieren Sie sich dann ehrlich und offen für dessen Vorlieben. Ihre Aufgabe: Sicher haben Sie in Ihrer Umgebung oder Ihrer Arbeit jemanden, von dem Sie

noch nicht viel wissen. Suchen Sie eine Gelegenheit, mit ihm oder ihr ins Gespräch zu kommen: «Ich gehe gerade in die Kantine, wollen Sie mitkommen?», «Ich sehe das Foto Ihres Haustiers. Was ist das für eine Rasse?», «Ich sehe, Sie essen gerne Äpfel. Ich bekomme sie direkt vom Bauern, falls Sie Interesse haben, bringe ich Ihnen gerne welche mit». Doch wie baue ich ein solch lockeres Gespräch auf? Die Antwort: gar nicht! Der Aufbau eines Gesprächs besteht darin, sich für den anderen zu interessieren, zu fragen, aktiv zuzuhören, herauszufinden, was ihn interessiert. So entsteht ein Klima der Unbeschwertheit, und Sie werden locker die richtigen Worte finden. In Zusammenarbeit mit www.focus.de


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REISEN

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Nr. 17, 23. April 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Willkommen im Schlaraffenland

Im Norden ragen die Dolomiten majestätisch in den Himmel, im Süden gibt es verführerische Früchte, feine Spezialitäten und Spitzenweine. Das Südtirol ist in vielerlei Hinsicht eine Reise wert. Der Schweizer Markus Frischknecht, Gastronom in Brixen, führt das Migros-Magazin durch seine neue Heimat.


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Leben

Migros-Magazin | Nr. 17, 23. April 2012 |

Der St. Galler Markus Frischknecht wanderte zusammen mit Lebenspartnerin Isabel Pinto vor sechs Jahren ins Südtirol aus. Pustertal mit Dolomiten – idyllische Landschaften und immer wieder kleine Weinberge.

Bild: Stockfood

D

as Südtirol bietet auf kleinem Raum eine einzigartige landschaftliche Vielfalt: Im Norden stehen die Dolomiten, «das schönste Bauwerk der Welt», wie der bekannte Architekt Le Corbusier die Drei Zinnen genannt hat. Zu deren Füssen schlängeln sich Wanderwege durch die hügelige Landschaft, vorbei an saftigen Wiesen, dunklen Wäldern, türkisfarbenen Seen. Bergbäche laden zu wilden Ritten auf Kanus ein. Und je weiter man südwärts kommt,desto fruchtbarer wird das Land. Der Alpenbogen im Norden schirmt vor kalten Winden ab. Gegen Süden öffnet sich das Südtirol den mediterranen Einflüssen von Gardasee und Mittelmeer. Jeder dritte in Europa produzierte Bio-

apfel stammt aus dem Südtirol. Dank frischer Luft und einheimischer Kräuter schmeckt der luftgetrocknete Speck unvergleichbar. Neben Zypressen wachsen Zitronen- und Olivenbäume. Und in den Weinbergen reifen Trauben heran, die zu den besten Weinen des Landes verarbeitet werden. Kurz: Im Schlaraffenland Südtirol wartet man förmlich darauf, dass ein fertig gebratenes Hühnchen mit Messer und Gabel im Rücken durch die Lüfte fliegt.

bioprodukte aus der region und ein Jazzkeller Dies alles sind Gründe, weshalb sich Markus Frischknecht (45) ins Südtirol verliebt hat. Genauer ins Pustertal, in

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dessen Herzen das historische Städtchen St. Lorenzen liegt. Als der Schweizer aus St. Gallen wegen eines Jobs ins Südtirol zog, wusste er noch nicht, dass hier in ein paar Jahren sein Traum in Erfüllung gehen wird. Aber beginnen wir von vorne: Der gelernte Koch zieht 2006 mit seiner Lebenspartnerin Isabel Pinto (45) ins Südtirol. Das Direktionspaar wird das Schlosshotel Sonnenburg führen. Mehr als sechs Jahre lang leiten die beiden das in den 70er-Jahren zum Hotel umgebaute historische Schloss. Neben dem Hotel gehört zum Betrieb eine eigene Bäckerei, ein Weinberg und ein Apothekergarten, in dem mehr als 200 verschiedene Kräuter wachsen. Doch vor Kurzem haben sich Markus Frischknecht und Isabel Pinto dafür entschieden, vom Schlosshügel hinabzusteigen, um fortan auf Volkes Pfaden zu wandeln — 20 Fahrminuten vom Schlosshotel entfernt. Der Grund: Im malerischen Städtchen Brixen werden sie sich ihren Lebenstraum erfüllen und ab Juni die ersten Gäste im «3 Fiori» bewirten, ihrer eigenen Cafébar mit dazugehörendem Jazzkeller in einem 400-jährigen Haus. «Wir werden vor allem Bioprodukte aus der Region servieren. Mir und meiner Lebenspartnerin ist Nachhaltigkeit wichtig», sagt Markus Frischknecht. Einheimische Weine gehören selbstver-


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

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ständlich ebenfalls zum Repertoire. Ein Thema, das den Weinliebhaber am Südtirol besonders fasziniert. Denn obwohl es eines der kleinsten Weinanbaugebiete Italiens ist, ist es auch eines der facettenreichsten.

Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen: Gottfried Hochgruber vom Moarleitnerhof pflegt einen riesigen Schatz an Heilkräutern. Zum Beispiel frische Holunderblüten.

Das Geheimnis der edlen Tropfen direkt vom Winzer erfahren Grosse Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, eine Durchschnittstemperatur von 18 Grad Celsius während der Wachstumsphase und ausreichend Niederschläge schaffen ideale Voraussetzungen. Alles Zutaten für das Entstehen von Spitzenweinen, was ein Blick in einen der wichtigsten internationalen Weinführer bestätigt: Das Magazin «Gambero Rosso» vergibt an Südtirol seit Jahren die meisten Höchstnoten («Tre Bicchieri») im Verhältnis zur Rebfläche. Wer noch mehr erfahren will, macht eine Rebbergwanderung. Zum Beispiel von Tramin nach San Michele all’Adige. Weinbauern beantworten Fragen. Neben einem wunderbaren Blick von den Rebbergen ins Tal und dem süs-

Übernachten auf dem Bauernhof oder im Schlosshotel Anreise: Am schnellsten reist man mit dem Auto nach Bozen, der Landeshauptstadt Südtirols. Entweder via Autobahn über Innsbruck (Reisezeit: zirka 4½ Stunden) oder via Graubünden – ein landschaftlicher Genuss. Da die Strecke kaum Autobahnen hat, dauert die Fahrt etwas länger (Reisezeit: zirka 5 Stunden). Alternative: Eurobus unterhält seit dem Frühjahr eine wöchentliche Verbindung zwischen der Deutschschweiz und dem Südtirol. Retourfahrt Fr. 180.– Übernachten: ! Bozen Ein zentral gelegenes, hübsches und preiswertes Hotel in Bozen ist das Hotel Figl (www.figl.net). ! Pustertal Im Schlosshotel Sonnenburg hat jedes Zimmer seinen eigenen Charme. Im Gewölbekeller (13. Jahrhundert) befindet sich die Wellnessoase. Die Küche ist hervorragend, der Schlossgarten ein Gedicht (www.sonnenburg.com).

! Auf dem Land Wer das Landleben liebt, kann in einem von über 1400 Bauernhöfen übernachten. Besonders beliebt bei Kindern, weil sie Tiere streicheln und das Hofleben hautnah miterleben können (www.roterhahn.it). Einkaufen: Wer auf nachhaltigen Anbau und gesunde Qualität Wert legt, findet im Laden Pur Südtirol (www.pursuedtirol.com) im schönen Städtchen Meran 1400 verschiedene Südtiroler Köstlichkeiten. Am Samstag verköstigen Bauern die Kunden mit ihren Spezialitäten. Essen: Das «La Passion» in Obervintl hat einen Michelin-Stern. Die Hausherren bedienen und bekochen an fünf Tischen persönlich. Reservation obligatorisch. (www.lapassion.it). Typisches und Deftiges aus dem Südtirol gibt es in «Lerchner’s Hofschenke» in Runggen. Tel: 0039 0474 404014. Im «Oberraut»

2200 Quadratmetern. In den Sommermonaten finden abends Konzerte und Kabaretts statt (www.naturbad-gargazon.it). Abenteuerlustige können sich beim River Rafting im Tauferer Ahrntal austoben (www.raftingclub-activ.com). Weinliebhaber wandern mit einem fachkundigen Führer durch die Rebberge

beim idyllischen Städtchen Bruneck wird nur Einheimisches gekocht, und das vorzüglich. Tel: 0039 0474 559977 Besuchenswert: Das Gargazoner Naturbad (geöffnet ab Ende Mai) bietet Badespass für die ganze Familie, auf einer Wasserfläche von

Tramins (nur für Gruppen buchbar). Anmeldung: Tourismusverein Tramin, Tel. 0039 471 860131, E-Mail: info@tramin.com Weitere Infos: Allgemeine Auskünfte findet man unter www.südtirol.info oder www.suedtirolerland.it

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

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INSERAT

Abwechslungsreiches Südtirol

Mit eigenem See: Das Hotel Lido Ehrenburgerhof im Pustertal.

sen, verführerischen Duft der vielfältigen Flora kommt auch der Gaumen nicht zu kurz: Während der Wanderung hat man immer wieder Gelegenheit, feine Tropfen zu verköstigen. Für Kräuterliebhaber hat Frischknecht einen besonderen Tipp: Auf dem Moarleitnerhof, einem beliebten Ausflugsziel in St. Lorenzen, zeigt der Kräutergärtner Gottfried Hochgruber, wie man aus Kräutern Salben herstellt. Nach einem Rundgang durch sein grünes Paradies weiss man, was es zum Glücklichsein braucht: ein Stück Land an der richtigen Lage, einige Teiche, die Frösche beherbergen, massenhaft Heilkräuter und ein offenes Herz, das jeden so nimmt, wie er ist. «Am Abend ist nicht wichtig, wie viel man verdient hat, sondern ob man zufrieden ist», findet Gottfried Hochgruber. Der Moarleitnerhof liegt auf dem Jakobsweg, jenem berühmten System von Pilgerwegen, das quer durch Europa nach Santiago de Compostela führt.

Von «Viagra» und anderen Kräutern Ein Themenweg führt mit kleinen Rätseln, Findlingen oder Lebensweisheiten durch ein wildes Stück Wald hinauf zu Gottfried Hochgrubers ganzem Stolz, dem Kräutergarten. Hier lernen Besucher vom ehemals gestressten Möbelhändler so manches über die heilende Wirkung der Pflanzen. So wirke das chinesische Ziegenkraut wie Viagra oder vertreibe das Mutterkraut Migräne. Obwohl Markus Frischknecht im Moment mit dem Umbau des «3 Fiori» beschäftigt ist, geniesst er das Leben im

Südtirol. «Vieles erinnert mich an die Schweiz», sagt er. Auf kleinstem Raum findet man verschiedenste Landschaften und drei Sprachen: Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung sind deutschsprachig, über ein Viertel spricht Italienisch und knapp vier Prozent Ladinisch. Wenn es um das typischste aller Tiroler Gerichte geht, wird der Feinschmecker skeptisch: «Knödel gehören nicht zu meinen Lieblingsgerichten. Eher begeistern kann man mich mit der hiesigen Spezialität namens Dirtlan, einer Art Krapfen, die mit Spinat und Frischkäse gefüllt ist.» Wer deftige Gerichte mag, darf keinesfalls das Restaurant Lerchner’s Hofschenke in Runggen bei St. Lorenzen auslassen: Kalbskopf oder Kutteln, probieren muss man unbedingt auch das sogenannte Bauerngröstl. Es besteht aus in Scheiben geschnittenen Kartoffeln, Zwiebeln und weiteren beliebig variierbaren Zutaten. Heutzutage werden auch vielerorts Tiroler Spezialitäten mit italienischen kombiniert, was die Gerichte leichter und raffinierter macht. Ob deftig oder leicht, ob Wälder oder Weinberge: Das sonnengetränkte Südtirol hält für jeden Besucher wunderbare Köstlichkeiten und herrliche Naturspektakel bereit. Welch ein Glück, ist dieses Schlaraffenland nur ein paar Autostunden von der Schweiz entfernt! Text: Anna Bürgin Bilder: Paco Carrascosa

Welche näheren Reiseziele sich ebenfalls für Feinschmecker-Entdeckungen eignen.

Direkt vom Bauernhof: Das Südtirol ist auch bekannt für seine geräucherten und luftgetrockneten Fleischspezialitäten.

Ob Aktivurlaub oder Erholung: Das familienfreundliche Falkensteiner Hotel Lido Ehrenburgerhof gibt Ihnen den besten Einblick ins Südtiroler Leben. Nehmen Sie teil am Aktivprogramm mit geführten Wanderungen und Radtouren, oder entspannen Sie sich in der Wellness-Lotusoase auf 1500 m2. Geniessen Sie die kulinarischen Leckerbissen der Südtiroler Küche. ! Falkensteiner Hotel Lido Ehrenburgerhof **** in Ehrenburg/Kiens mitten im Pustertal, direkt am hoteleigenen See gelegen. Falky-Club für Kinder von 3 bis 14 Jahren mit Kinderanimation, Kindermittagessen und separatem Kinderbuffet beim Nachtessen ! Preis pro Person: 3 Nächte ab Fr. 276.– pro Person im Doppelzimmer, Halbpension Plus (Frühstücksbuffet mit Bio-Ecke, mittags Snackbuffet, abends Wahlmenü mit Salatbuffet). Angebot gültig bis 1.12.2012 ! Kinder-Festpreis: Bis 6 Jahre Fr. 30.– pro Nacht im Zimmer mit 2 Vollzahlenden ! Kinder-Ermässigung: Von 6 bis 15 Jahren 50% im Zimmer mit 2 Vollzahlenden Im Preis inbegriffen: ! 3 Übernachtungen und Mahlzeiten gemäss Angebot ! gratis Garage Nicht inbegriffen ! Obligatorische ReiseausfallGarantie Fr. 15.– ! Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle Mehr Angebote unter: www.migros-ferien.ch Gratis-Buchungs-Nummer 0800 88 88 15. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen der MTCH AG.


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Migros-Magazin | Nr. 17, 23. April 2012 |

leben

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auto | 105

Haarausfall … Kraftlose Haare … Brüchige Nägel …

… können durch Biotinmangel auftreten.

hilft, diesen Mangelzustand zu beheben. Die Entstehung gesunder Haare und Nägel

Unter der sportlichen Fassade des Honda Civic verbirgt sich ein grosser Innenraum, der mit wenigen Handgriffen umgestaltet werden kann.

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So wirkt Biotin

und NagelmatrixBiotin wirkt auf die Vermehrung der Haarzellen , unterstützt die Bildung von Keratin und verbessert die Keratinstruktur.

B

eim Honda Civic trügt der Schein im positiven Sinn. Von aussen scheint die neunte Generation kein Raumwunder: Wo soll der Platz im rundlichen Heck herkommen? Doch wer Honda kennt, hält sich mit voreiliger Skepsis besser zurück. Denn bereits der Honda Jazz gilt in seiner Klasse als das Raumund Verwandlungswunder. Und tatsächlich: Auch der Fond des neuen Golf-Konkurrenten Civic verblüfft mit viel Platz. Mehr noch als die stolzen 477 bis 1378 Liter Laderaum imponiert seine Variabilität: Mit einem Griff klappt man die hinteren Lehnen um, was eine grosse Ladefläche ergibt, oder die Sitzflächen wie im Kino hoch. Doch auch Insassen strecken hinten im 4,30 Meter langen Civic locker die Beine. Während das Aussendesign — eine gemilderte Fortführung des futuristischen Vorgängers — eher Geschmackssache bleibt, ist das moderne Cockpit eine schöne Ab-

wechslung zum sonstigen Einerlei. Nach kurzer Zeit findet man sich gut zurecht, einzig die Bedienung des Zentraldisplays wirkt nicht logisch.

auch bei flotter Kurvenfahrt angenehm zu lenken Exzellent ist der Fahrkomfort. Aber auch wer gerne auf flotte Kurvenfahrt geht, hat viel Spass mit der exakten Lenkung und dem dynamischen Fahrgefühl. Vor allem, wenn der durchzugstarke, drehfreudige und leise 2,2-LiterDiesel mit 150 PS im Auto steckt, den es alternativ zu den Benzinern mit 100 oder 142 PS gibt: Per EcoModus und Stopp-Start-System liegt der Verbrauch laut Honda bei 4,4 Liter auf 100 Kilometer (ergibt 115 g/km CO2); im Test kamen wir auf 1,4 Liter mehr, was noch im Rahmen liegt. Das gilt auch für den Preis: Den Basisbenziner gibts ab 22 000 Franken, den Diesel ab 27 800 Franken. Text: Timothy Pfannkuchen

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Die Neuauflage des Honda Civic gibt sich optisch braver als ihr Vorgänger. Beim Test offenbart der Japaner neben sportlichem Biss auch innere Qualitäten.

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Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.


LESERAKTION

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NR. 17, 23. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

106 | SCHOTTLAND

Im Land der Schottenröcke

Sagenumwobene Seen, gastfreundliche Leute, kurze Röcke: Entdecken Sie Schottland während einer achttägigen Mietwagenrundreise zum Spezialpreis.

Kurz und gut: Dudelsackbläser im Kilt. Links: Urquhart Castle am Loch Ness.

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ie Landschaft Schottlands besticht durch ihre Vielseitigkeit, die Schotten selbst sind ein humorvolles, gastfreundliches Volk mit grossem Traditionsbewusstsein. Entdecken Sie das Land mit den zerklüfteten Küsten und den wilden Highlands in einer achttägigen Mietwagenrundreise. 1. Tag: Inverness—Fort William. Ankunft in Inverness. Reise dem sagenumwobenen Loch Ness entlang. Halt beim Urquhart Castle aus dem 13. Jahrhundert und beim eindrücklichen Glenfinnan-Viadukt. Übernachtung in der Region von Fort William. 2. Tag: Fort William. Besichtigung von Fort William, Wanderung auf den Ben Nevis, Fahrrad fahren, Golf spielen oder Boot fahren auf dem Caledonian Canal. Übernachtung wie am Vortag. 3. Tag: Fort William—Stirling. Fahrt durch zauberhafte Berg- und Moorlandschaften. Besuch des geschichtsträchtigen, landschaftlich einmaligen Glen Coe und Aufenthalt im charmanten Oban. Übernachtung in der Region Stirling/Trossachs.

4. Tag: Stirling. Besichtigung von Rothesay und der Halbinsel Cowal, Fahrt entlang Loch Fyne und Loch Lomond und Besuch des Sealife-Aquariums. Übernachtung wie am Vortag. 5. Tag: Stirling—Edinburgh—Stirling. Am Vormittag Bootsfahrt zur einmaligen Bootshebevorrichtung Falkirk Wheel. Nachmittags Besuch in Edinburgh. Übernachtung wie am Vortag. 6. Tag: Stirling—Inverness. Fahrt über die Forth Road Bridge und Perth nach Crieff, Besichtigung der Glenturret-Destillerie. Fahrt durchs Speytal und Besuch des Speyside Heather Centre. Übernachtung in der Region Inverness. 7. Tag: Highlands. Sie folgen dem Whisky & Castle Trail, fahren mit der Strathspey Railway oder machen eine Wanderung durch die schöne Landschaft. Übernachtung wie am Vortag. 8. Tag: Inverness. Fahrt zum Flughafen von Inverness und Mietwagenrückgabe oder individuelle Verlängerung. Text: Christoph Petermann

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13./14.12.12 Dubai, VAE, Ausschiffung Transfer zum Flughafen und direkter Rückflug mit Emirates nach Zürich Dubai – die faszinierende Metropole

Costa Atlantica**** Modern und stilvoll präsentiert sich die Costa Magica. 4 Restaurants, 12 Bars, 4 Swimmingpools, 4 Whirlpools, grosser Wellnessbereich mit Fitnesscenter, Joggingpfad, Theater, Kasino, Diskothek, Internet-Café und Shopping-Center gehören zur Ausstattung. Die 1'057 Kabinen verfügen über Dusche/WC, Fön, Safe, Klimaanlage, TV/Radio, Video und Minibar, teilweise Balkon. Die Costa Atlantica ist 292 m lang, 32 m breit, hat 86'000 BRT und bietet Platz für 2'680 Passagiere. So viel ist inbegriffen: • Busanreise Schweiz– Savona • Erlebnis-Kreuzfahrt • deutschsprachige Bordhostess • Vollpension an Bord, bis zu 6 Mahlzeiten täglich • Wasser, Kaffee, Tee am Buffet • Unterhaltungsprogramm • Transfer Hafen – Flughafen • Direktflug mit Emirates Dubai – Zürich. Nicht inbegriffen: • Getränke und persönliche Auslagen • Landausflüge • oblig. Serviceentgelt (€ 6,-p.P. Tag), Annullationskostenversicherung • Reservationsgebühr Fr. 10.- pro Person.

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 17, 23. April 2012 |

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UnterhaltUng | 111

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Eltern, die ihre Kinder vernachlässigen, nennt man …? T

Bärentatzen

S Rabeneltern

G Hasenfüsse

2. Wie lautet Mani Matters Taufname? A Marcel

U Urs

E

Hans-Peter

3. Was findet man kaum im oder am Haus? R Schlagladen

E

Windladen

M Türsturz

4. Angeblich war der griechische Dichter Homer …? H blind

E

taub

M stumm

5. Welche Poren können im Beton nicht vorkommen? E

Luftporen

U Hautporen

A Schrumpfporen

N 1kg 800g

D 3kg 600g

7. Was erhalten die Sieger des NFL-Super-Bowl-Finals nebst dem Pokal? D Ring

E

Halskette

I

Uhr

E

Reifezeugnis

8. Wie heisst der «Tatort»-Titel, der Nastassja Kinski bekannt machte? N Arbeitszeugnis

M Zwischenzeugnis

2

3

4

5

6

7

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Auflösung Nr. 15: TURMALIN Gewinner Nr. 14: Verena Aebi-Nopper, Steffisburg BE; Erich Werthmüller, Thun BE; Marc Meier, Kaiseraugst AG

Lösungswort: 1

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.4.2012, 24 Uhr

6. Wie viel wiegen 1000 Fünfrappenstücke? S 900g

Und so nehmen Sie teil

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.

E

ALLERLE I BRE TAGNE ERHAL TEN GEFALLEN GL I EDERN RE I NL I CH SCH I NDE L SCHNECKE T AN T I EME T E EKANNE

Auflösung Nr. 16: UMRAE Gewinner Nr. 15: Kurt Stoller, Bern BE; Karin Weishaupt, Appenzell AI; Esther Meier, Unterkulm AG

Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.4.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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Die beliebte Costa Serena en�ührt Sie auf eine vielsei�ge Transatlan�k Kreuzfahrt nach Argen�nien! Bevor Sie den Atlan�k überqueren besuchen Sie die Stadt Casablanca in Marokko und die Kanarische Insel des Ewigen Frühlings, St. Cruz de Tenerife. In Rio de Janeiro erfreuen Sie sich über einen deutschsprachigen Ganztagesausflug zum Corcovado! Als Höhepunkt wartet Buenos Aires mit einer vielfäl�gen Kultur-, Musik- & Kunstszene auf. Lassen Sie sich diese unvergesslichen Erinnerungen nicht entgehen!

Ihr Reiseprogramm 1.Tag: 2.Tag: 3.Tag: 4.Tag: 5.Tag: 6.Tag: 7.-11.Tag: 12.Tag: 13.Tag: 14.Tag: 15.Tag: 16.Tag:

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Busfahrt Schweiz-Savona. Einschiffung, Auslaufen 17.00h Barcelona (Spanien) Auf See Casablanca (Marokko) Auf See St. Cruz de Tenerife Auf See Recife (Brasilien) Maceio (Brasilien) Salvador da Bahia (Brasilien) Auf See Rio de Janeiro (Brasilien) Ganztagesausflug zum Corcovado

17.Tag: 18.Tag: 19.Tag: 20.Tag:

21.Tag:

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Santos (Brasilien) Auf See Punta del Este (Uruguay) Buenos Aires (Argentinien) Ankunft um 09.00h. Tag zur freien Verfügung, abends fakultative traditionelle Tango Show. Buenos Aires. Ausschiffung. Stadtrundfahrt, danach Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Schweiz. Ankunft in Zürich.

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Die Costa Serena ****: BRT: 112.000, 290m lang, 36m breit. Grosse Anzahl von Balkonkabinen, Elegante Restaurants, abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm! Besonderes Highlight: Der weitläufige Wellnessbereich im Samsara-Spa!

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 17, 23. April 2012 |

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UnterhaltUng | 113

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 cken und Verbindungen mit mehr 6 2 4 6 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 1 www.raetsel.ch/bruecken

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Auflösung Nr. 15:

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KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

RAUMSCHIFF-REPARATUR

Leider ist das Raumschiff von Flix unterwegs kaputt gegangen: Düsenantriebmast- und Achsenbruch. Jetzt soll es in die Werkstatt. Das Problem ist, es kann nur noch nach links fliegen. Bevor es jedoch in die Werkstatt kann, muss er noch das nötige Material für die Reparatur abholen und in die Aufladestation. Findest du den richtigen Weg in die Werkstatt? Zeichne ihn mit einem Stift ein.

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IN GEHEIMER MISSION

32 WÜN5CH7 5ICH B14U3 P4N7OFF31N UND 3IN3N 92ÜN3N KOFF32.

Nanu, was ist denn bei Hugo und Nina durcheinandergeraten? Haben sie etwa Buchstabensuppe-Lotto gespielt? Aber nein, sie verständigen sich nur über die Geheimsprache Leet (1337). Das ist ganz praktisch, wenn du heimliche Nachrichten verschicken willst, welche nur Eingeweihte lesen können. Es ist einfach: Tausche Buchstaben gegen ähnlich aussehende Ziffern aus.

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 17, 23. April 2012 |

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UnterhaltUng | 115

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! 6 8 3 9 3 4 8

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4 2 4

7 5 9

6 8 3 6

7 4 5 8 5 9 2

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

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Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Auflösung Nr. 16: 964 5 6 3 2 8 9 7 4 1 Gewinner Nr. 15: 8 2 4 1 3 9 6 7

7 4 5 8 9 3 2 1

9 1 6 7 2 5 4 8

1 5 3 9 7 6 8 4

4 3 2 6 5 7 1 9

6 7 8 4 1 2 5 3

2 9 1 5 4 8 3 6

Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.4.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

5 8 7 3 6 1 9 2

3 6 9 2 8 4 7 5

Ernest Moreillon, Winterthur ZH; Johanna Aeschbacher, Bern BE; Eugen Geisser, Luzern LU; Herbert Wilhelm, Wangen b. Dübendorf ZH; Anne-Marie Bonzon, Pompaples VD

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Das wertvollste Getreide. UrDinkel – mehr als nur Dinkel Wo Dinkel drauf steht, ist nicht immer Dinkel drin: Herkömmlicher Dinkel, insbesondere Importware, wird oft mit Weizen eingekreuzt. Die Marke UrDinkel jedoch steht für alte, nicht mit Weizen eingekreuzte Schweizer Dinkelsorten. Der Anbau erfolgt in der

iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 558 918 Exemplare (WEMF 2011) leser: 2 354 000 (WEMF, MACH Basic 2012-1) Adresse Redaktion und Verlag: limmatstrasse 152, postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12

Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Produzent: Andrej Abplanalp (AA) Korrektorat: Heinz Stocker

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: lorenz Bruegger

Ressort Reportagen: Sabine lüthi (sbl, leitung), Almut Berger (AlB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´(nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. leben), reto E. Wild (rw)

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (leitung), rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: philipp Jordan (pj)

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.)

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New Media: Sarah Ettlinger (leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, pascal Ochsenbein

Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier paky (leitung), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van pernis

Geschäftsbereich Verlag: patrick Wehrli (leitung), verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 70 Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas Brügger (leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian Berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Sekretariat: Stefanie Zweifel (leitung), imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma

Innendienst: Nicole Thalmann (leitung), Verena de Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (leitung), Maya Bächtold Media-Services: patrick rohner (leitung), Tabea Burri Abonnemente: Sonja Frick (leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, Zürich, ringier print Adligenswil AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

Musik der Extraklasse «Stars of Sounds» bietet auch diesen Sommer musikalische Höhenflüge auf dem Stadtplatz in Aarberg.

Plüsch

The Straits

Pegasus

Züri West

Jedes Jahr verwandeln nationale und internationale Stars den Stadtplatz in Aarberg zwei Abende lang in einen einmaligen Klangkörper. Am diesjährigen «Stars of Sounds» erwarten Sie innerhalb der altehrwürdigen Stadtmauern die Schweizer Künstler Züri West, Pegasus, Plüsch und Philipp Fankhauser sowie die internationalen Stars James Morrison und The Straits. Lassen Sie sich diese musikalischen Höhenflüge nicht entgehen – sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket.

James Mor

rison

GÜNSTIGER ZU «STARS OF SOUNDS» Termine: 1. und 2. Juni 2012, Aarberg (BE) Preis: Fr. 65.10 statt Fr. 81.35 am 1.6. und Fr. 73.65 statt Fr. 92.05 am 2.6. Profitieren: Tickets erhalten Sie bis zum 18. Mai 2012 oder so lange der Vorrat reicht unter www.migros.ch/cumulus im Bereich «Veranstaltungen». Geben Sie bei der Bestellung Ihre Cumulus-Nummer ein.

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Hinweis: Bitte beachten Sie, dass zu den im Cumulus-Ticketshop kommunizierten Ticketpreisen eine Bearbeitungsgebühr pro Bestellung anfällt. Pro Cumulus-Karte maximal vier Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Weitere Informationen: www.starsofsounds.ch


MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

RELAXEN IN GRINDELWALD

DAS NEUE ALBUM VON NORAH JONES

BÜLENT CEYLANS WILDE KREATÜRKEN

Möchten Sie einfach mal abschalten, die Zeit vergessen, sich selber spüren, Körper und Seele in Einklang bringen und sich so richtig verwöhnen lassen? Dann geniessen Sie dank unserer Wellness-Intensiv-Pauschale herrliche Ferientage im Gletscherdorf Grindelwald und profitieren Sie von unserer Cumulus-Spezial-Aktion «Eintauchen – Auftanken». Das Angebot beinhaltet: • 2 Übernachtungen im Einzel- oder Doppelzimmer Standard • Reichhaltiges Frühstücksbuffet • Getränke aus der Minibar • Eintritt in die Wellness-Oase mit Blockhaussauna, Hallenbad, Dampfbad und Römisch-Irischer Therme • Klassische Teilkörpermassage à 25 Min.

Zehn Jahre nach ihrem Grammy gekrönten Werk «Come Away with Me» sowie zahlreichen weiteren Auszeichnungen und Alben erscheint am 27. April nun «Little Broken Hearts» – das fünfte Album von Norah Jones. Produziert wurde es vom bekannten amerikanischen Musiker und Produzenten Brian Burton alias Danger Mouse.

Bülent Ceylan, der erfolgreiche Comedystar mit der unverwechselbaren Haarpracht, hat mit seinem neuen Programm «Wilde Kreatürken» wieder das Zwerchfell seiner Fans im Visier. Der Mannheimer präsentiert seine Kreaturen erneut mal scheu, mal wildromantisch und mal schonzeitlos vogelwild. Wer Bülent schon mal erlebt hat, weiss, was ihn erwartet: Ein Abend voller Lachen, Kichern, Prusten und Brüllen.

Aktionsdauer: ab 23. April 2012 für einen Aufenhalt vom 26. April bis 30. Mai 2012 Preis: Fr. 219.– statt Fr. 357.– pro Person und Aufenthalt Profitieren: Buchen Sie per Telefon unter dem Keyword «Cumulus» 033 854 77 77, grindelwald@sunstar.ch oder unter http://grindelwald.sunstar.ch/cumulus Bitte weisen Sie bei der Anreise im Hotel Ihre Cumulus-Karte vor. Weitere Informationen: http://grindelwald.sunstar.ch/cumulus

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Aktionsdauer: 27. April bis 13. Mai 2012 Preis: Fr. 18.90 statt Fr. 22.90 Profitieren: Weisen Sie beim Kauf der CD «Little Broken Hearts» von Norah Jones Ihre Cumulus-Karte und den Vorteilcoupon vor. Wenn Sie online bestellen, können Sie unter www.exlibris.ch den Code EXL1204NJO und die Cumulus-Nummer eingeben, um vom günstigeren Preis zu profitieren. Hinweis: Das Angebot ist in allen Filialen der Ex Libris AG und im Onlineshop gültig. Weitere Informationen: www.exlibris.ch

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Norah Jones «Little Broken Hearts» Mindesteinkauf: 1 CD «Little Broken Hearts» Gültig: 27. April bis 13. Mai 2012 Einlösbar in allen Ex-Libris-Filialen und unter www.exlibris.ch (bei Onlinebestellung den Code EXL1204NJO eingeben). Hinweis: Der Vorteilcoupon ist nur zusammen mit der Cumulus-Karte einlösbar. Pro Person ist nur ein Vorteilcoupon gültig.

Termine: 24. Mai 2012, Basel / 25. Mai 2012, Zürich Preis: Fr. 54.40 statt Fr. 68.– Profitieren: Tickets erhalten Sie bis zum 10. Mai 2012 oder so lange der Vorrat reicht unter www.migros.ch/cumulus im Bereich «Veranstaltungen». Geben Sie bei der Bestellung Ihre Cumulus-Nummer ein. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass zu den im Cumulus-Ticketshop kommunizierten Ticketpreisen eine Bearbeitungsgebühr pro Bestellung anfällt. Pro Cumulus-Karte maximal vier Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Weitere Informationen: www.topact.ch Viele weitere Events zum Vorzugspreis gibt es unter www.migros.ch/cumulus und an ausgewählten Vorverkaufsstellen.

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FÜR FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE: 0848 85 0848


MEINE WELT 118 |

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ROLF SCHMID

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NR. 17, 23. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich möchte ziellos und trotzdem glücklich sein»

Name: Rolf Schmid (53) Sternzeichen: Widder, im Aszendent Steinbock Wohnort: 7405 Rothenbrunnen im Domleschg

«Absolut Rolf» heisst das neue Programm des Bündner Komikers Rolf Schmid. Damit geht der ehemalige Bäckermeister aus dem Domleschg dieses Jahr auf Schweizer Tournee. Doch eigentlich träumt der Cervelat- und Spargelliebhaber davon, in New York zu leben.

Wieso leben Sie in Rothenbrunnen? Weil hier mein Haus steht samt einer noch nicht abbezahlten Hypothek. Die Ruhe im kleinen Dorf mit den 300 Einwohnern gefällt mir sehr. Wo würden Sie gerne leben? Am liebsten ein Jahr lang in New York, in Manhattan. Als ich 21 Jahre alt war, lebte ich sieben Monate in London — das war eine interessante Zeit. Beruf und Lebenslauf: Ich war bis 1999 Bäcker und Konditor mit eigenem Geschäft — fast 20 Jahre lang. Innert kurzer Zeit hörte ich auf und wurde Komiker. «Absolut Rolf» ist mein sechstes Soloprogramm. Mein Ziel: Ziellos und trotzdem glücklich sein. Mein Lebensmotto: So viel wie möglich in der Gegenwart leben, denn darin wird die Zukunft gestaltet. Was ich mag: Alte Fotos von mir. Was ich nicht mag: Neue Fotos von mir. Was ich an mir mag: Ich bin ein geselliger Mensch und kann Leute unterhalten. Was ich an mir nicht mag: Die üblichen Dinge, die ab 50 den Kampf gegen die Schwerkraft verloren haben. Mein Lieblingsessen: Nüsslisalat mit warmen, geschnittenen Cervelats. Mein bester Entscheid: Meine Solokarriere zu starten. Das war mit 40 Jahren und als dreifacher Vater ein mutiger Schritt. Mein peinlichster Moment: Schauen Sie sich auf meiner Website meine Metzgereinummer an! Text: Reto E. Wild Bilder: Paolo Dutto

www.rolfschmid.ch

MEINE LEKTÜRE

«In ‹Agent 6› von Tom Rob Smith geht es um Russland zur Stalin-Zeit, um Überwachung der Menschen. Jedes Lächeln wurde falsch interpretiert. Das ist für uns heute fast nicht zum Aushalten.»

MEINE BÜHNE

«Die Klibühni in Chur war der erste Ort, an dem ich auftrat. Jedes meiner Stücke probiere ich zuerst hier aus. Auf den Bühnenbrettern kann ich mich verwirklichen.»

MEINE HÜTE

«Früher sammelte ich Werbeartikel und Hüte. Mein Liebling ist der Panamahut, den ich in Griechenland gekauft habe und im Sommer öfters trage. Mit dem schwarzen Lederbéret habe ich fünf Jahre für Rhäzünser Werbung gemacht und erhielt bis zu 30 000 Briefe pro Monat.»


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 23. APRIL 2012 |

MEINE WELT

ROLF SCHMID | 119

MEIN FLUCHTORT

«An den Rhein gehe ich, um meine Texte laut vorzusprechen. Dank dem Grundton des Flusses schäme ich mich nicht. Er ist ein Kraftort, der mir hilft, die Texte im Hirn abzuspeichern.»

MEIN ZUHAUSE

«Meine Frau und ich leben in einem vierstöckigen und 150-jährigen Haus, das wir 1996 gekauft und komplett renoviert haben. Deshalb hat es für mich eine spezielle Bedeutung.»

MEIN RESTAURANT

«Das ‹Central› in Rothenbrunnen gehört zu den zehn besten Spargelbeizen der Schweiz. Mein Grossvater war Agronom und hatte in der Gemeinde als Erster Spargeln angepflanzt. So eine Dorfbeiz ist ein wichtiger Ort für viele Menschen.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Die Amandine-Kartoffeln aus der Schweiz habe ich erst kürzlich entdeckt und mag ihre leichte Süsse. Lange kaufte ich sie nicht, weil ich dachte, sie würden irgendwo in der Wüste wachsen.»


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