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Ausgabe Zürich, AZA 1953 Sion Response Zentral

NR. 16, 14. APRIL 2014

www.migrosmagazin.ch

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Migros –

die beliebteste Firma der Schweiz Seite 8

OSTERWETTBEWERB I 14

Hotelferien zu gewinnen CANNABIS-DEBATTE I 24

Bild: Gian-Marco Castelberg

Legalisieren oder nicht? GENERATIONEN-GESPRÄCH I 32

Urgrosi liebt ihr iPad

Leichtfüssig durchs Leben Nora Dürig lebt ihren Traum: Sie ist Profitänzerin. Am Tanzfestival «Steps» hat sie einen grossen Auftritt. I 46

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 044 - 278 53 23 / mitgliederdienst@gmz.migros.ch


Ein Fest für

Was geniessen Sie zuerst? Das Huhn, das Ei oder sogar den Hasen? Hier ist jede Antwort die richtige. Freuen Sie sich auf ein süsses Osterfest!

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Frey Hase Milch extra fein 210 g 6.60

Frey Sitzhase Noir 280 g 3.30 Frey Hase Pasqualino Milch 240 g 7.20

Frey Hase Chico weiss 100 g 3.20 Pâques Nougat Hase 125 g 4.90

Frey Hase Baby Milch 150 g 8.30 Frey Princess Rabbit weiss 245 g 9.50

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Frey Halbei mit Truffes 373 g 20.80 Frey Adoro Kugeln Milch im Osterdesign «Frohe Ostern»* 200 g 5.50 statt 7.90 Frey Osternestli mit Bunny Lucky & Eili Extra 209 g 8.50

Frey Eili Extra 500 g 10.50

Eili Milch, Bio, Fairtrade 150 g 4.20

Frey Eili Pralinor assortiert in Dose, 1 kg 19.80

Frey Bunny Milch Sunny, Funny oder Lucky, 170 g 6.50

Frey Déco de Pâques Küken 4 Stück, 88 g 5.30

Blechei mit Dragée-Eili 3 Stück, 72 g 2.80

fü r Alles genes lu n ein ge erfest. Ost für Frey Häsli Bugsy Milch 5 Stück, 75 g 2.90

n piratio ehr Ins mit Familie m h c o N est ts im ntes F ein bu reunden gib F d zin. a un g a m Oster

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Ein schmackhafter Fang. Geniessen Sie Ostern so leicht wie nie zuvor! Mit feinem Fisch zaubern Sie herrlich schmackhafte Ostergerichte für die ganze Familie.

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Sélection König Lachs Zucht Neuseeland, 100 g 9.90

Sélection Rauchlachs Symphonie Zucht Norwegen, 190 g 17.–

MSC Miesmuscheln frisch Wildfang aus Holland, 1 kg 8.50

Bio Sushi Zucht aus Costa Rica und Irland, 130 g 11.90

Bio Schweizer Forellen Zucht Schweiz regionaler Preis Erhältlich in allen grösseren Migros-Filialen, solange Vorrat.

Thunfisch Handleinen gefangen, Wildfang Malediven regionaler Preis

Sélection Crevetten gekocht Zucht Vietnam, per 100 g 6.70 Bio Forellenfilet geräuchert Zucht Dänemark, per 100 g 5.30


Buntes für den Osterteller. Garnieren Sie Ihren Ostertisch mit gesunden Farbtupfern, die nicht nur schön aussehen, sondern auch hervorragend schmecken.

Bio Kopfsalat Schweiz, pro Stück aktueller Tagespreis

Kartoffeln Patatli Ägypten/Israel, per kg aktueller Tagespreis

Bio Zitronen Italien/Spanien, Netz à 360 g aktueller Tagespreis

Sélection Salat Treviso 280 g 5.90

Extra Erdbeeren Spanien, Schale à 450 g aktueller Tagespreis

fü r Alles genes lu n ein ge erfest. Ost r ation fü Sélection Cocktail-Tomaten Schweiz/Spanien, Schale à 200 g aktueller Tagespreis

pir ehr Ins amilie Noch m s Fest mit F im te ts n u ib b ng ein eun d e und Fr rmaga zin. Oste


DIESE WOCHE 6 |

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INHALT

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NR. 16, 14. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Mehr Lust beim Essen Gut 15 Kilo – so viel hat unsere Shopping-Redaktorin Heidi Bacchilega seit Anfang Jahr bereits abgenommen. Seit drei Monaten beschreibt sie alle zwei Wochen, wie sie es mit gezieltem Training (samt persönlichem Trainer), diskreter Diät und grosser Hartnäckigkeit schaffen will, dass sie ihr Hochzeitskleid wieder tragen kann. Erfolgreich ist nicht nur ihr Fettwegprogramm: Auch ihre Kolumne «Brautkleid reloaded» (Seite 102) hat eine stattliche Fangemeinde.

Heidi Bacchilega tut sich schwer mit eiserner, fantasieloser Diät. Sie, die doch mit so viel Spass und Leidenschaft kocht und so gern lustvoll isst. Die italienische Pasta ebenso liebt wie Schweizer Schokolade. Und da gerade bei kalorienarmer Küche Abwechslung und Heidi Bacchilega, Kreativität wichtig ist, hat sich Sonja Leissing (r.) Heidi Hilfe auf der Redaktion geholt. Unsere Foodredaktorin und Cateringfachfrau Sonja Leissing bringt sie mit neuen Rezepten, speziellen Geschmackskombinationen wieder in Stimmung. Und wer weiss, vielleicht können ja die Rezepte auch Sie, liebe Leserin, lieber Leser, animieren, es mal mit etwas weniger Butter, schweren Saucen und Kohlenhydraten und mit mehr Früchten und Gemüse zu versuchen.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

118 | MEINE WELT Djoa Strassburg gibt ihre Krone als Miss Earth Schweiz bald ab. Dann will sie ihr Studium als Architektin beginnen und danach in Entwicklungsländern arbeiten.

MIGROS-WOCHE 8 | Aktuelles

GENERATION M

10 | Grand Prix Migros Legendäres Skirennen für Jugendliche.

MENSCHEN

16 | Spuren am Tatort Wie Gerichtsmediziner Walter Bär zum DNA-Pionier wurde. 24 | Cannabis Der Genfer Soziologe Sandro Cattacin will Cannabis in Vereinen abgeben. 28 | Porträt Ronny Keller war Eishockey-Profi, bis zu seinem tragischen Unfall. 31 | Auf ein Wort 32 | 4-Generationen-Gespräch Wie wars früher? Was ist heute? 41 | Kolumne: Der Hausmann

16 | MENSCHEN Am Institut für Rechtsmedizin in Zürich werden Autopsien am PC gemacht.

AKTUELL

44 | Schweizer Schoggi für die USA Chocolat Frey AG übernimmt die amerikanische Süsswarenfirma Sweetworks. 46 | Tanzfestival Steps Nora Dürigs grosser Auftritt am wichtigsten Tanzfestival der Schweiz.

SCHAUFENSTER 50 | 67 | 69 | 71 | 73 | 75 | 76 | 79 | 81 |

Das Ostermenü Grillsaison mit Kalbfleisch eröffnen Feiner Zopfhase mit Sanissa Limonaden mit bitterer Note Blévita für zwischendurch Kultiges für den Gaumen MSC-Fische fürs Tierfutter Neue Farben für die Sneakers Gut gepflegt von Kopf bis Fuss

IHRE REGION

83 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

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JA

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Herausgeberin der Cumulus-MasterCard ist die Cembra Money Bank AG.

Bilder: René Ruis, Ornella Cacace, Markus Bertschi, Monika Flückiger, Keystone, iStockphoto

Was überrascht: Die Leserinnen und Leser von «Brautkleid reloaded» interessieren sich nicht nur für Heidis Trainingsleistungen, sondern vor allem auch für ihre Ernährungsgewohnheiten und ihr Umfeld. Also nicht nur dafür, wie sie ihre Kondition auf Vorderfrau bringt, sondern auch, wie man sich besser und kalorienärmer ernährt, welche Tricks beim Kochen helfen, wie die Familie reagiert und wie die Laune bei all dem nicht bachab geht. Offenbar ist es wirklich einfacher, sich mehr zu bewegen, als seine Essgewohnheiten dauerhaft umzustellen.


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014

INHALT | 7

.ch

91 | LEBEN Nach dem Bienensterben sind jetzt die Hummeln dran: Jede vierte Art ist vom Aussterben bedroht.

Lesen und sehen Sie diese Woche auf: www.migrosmagazin.ch 32 | MENSCHEN John Markwalder (101), sein Sohn, sein Enkel und sein Urenkel über das Leben und die Leidenschaften von vorgestern, gestern und heute.

LEBEN

91 | Mix 94 | Kindertheater Wenn Kinder Theater spielen, können sie ihre Kreativität und Fantasie ausleben – und lernen dabei fürs Leben. 101 | Digital Was kann das neue Swisscom TV? 102 | In Form Gegen die Langeweile beim Abnehmen: Auch in der Diätküche brauchts Würze!

MEINE WELT

118 | Djoa Strassburg, Miss Earth Schweiz

RUBRIKEN 12 | 107 | 109 | 110 | 116 |

Leserbriefe Glücksgriff Leseraktion Rätsel, Impressum Cumulus

Helfen Sie mit! Dieser Ausgabe des Migros-Magazins liegt ein Flyer samt Einzahlungsschein der Stiftung Kinderspital Kantha Bopha von Beat Richner bei. Die Kosten für den Vertrieb werden grosszügigerweise von der Schweizerischen Post übernommen. Die Migros und das Migros-Magazin unterstützen die Aktion «Zwänzger-Nötli 2014». In den letzten Jahrzehnten haben die Kantha-Bopha-Spitäler in Kambodscha zwölf Millionen Mal kranke Kinder behandelt. Helfen Sie mit, damit Beat Richner weiter für die Kinder da sein kann. Schon ein Zwänzger-Nötli reicht für die Behandlung von vier kranken Kindern!

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Jetzt Lehrstelle sichern. Ihre Zukunft bei der Migros-Gruppe: Lehrstellen in über 40 Berufen. migros.ch/berufsbildung

■ Promis und ihr Gras Kiffende Erwachsene zahlen höchstens noch eine Ordnungsbusse. Das sagen Prominente (Bild Polo Hofer) zu ihrem Cannabiskonsum. ■ Die Aufschneider Polizisten brauchen für die Ermittlungen einen Gerichtsmediziner. Die zehn Berühmtesten aus Literatur und Fernsehen. ■ Lädierte Profisportler Hirnerschütterungen und ihre Langzeitfolgen. ■ Kindertheater Finden Kids «Romeo und Julia» noch lässig, oder brauchts modernere Stücke? ■ Digitales Fernsehen Zieht die Swisscom mit ihrem

neuen Angebot der Konkurrenz davon? Der Überblick.

■ Essen und abnehmen Heidi Bacchilega verrät ihre Erfolgsrezepte zum Abspecken. ■ Enkel bis Urgrosspapi Treffen in einer Familie vier Generationen aufeinander, gibts viel zu erzählen. Bei Ihnen auch? ■ Ausnahmezustand Krankenhaustrauma vermeiden, Wohlfühlatmosphäre schaffen: Plädoyer der Mamma-Mia-Kolumnistin Bettina Leinenbach.

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif


MIGROS-WOCHE 8 |

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AKTUELLES

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NR. 16, 14. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Preisgekrönte Minimania Die Migros hat mit ihrer Minimania am «Best of Swiss Web Award 2014» gewonnen. Für ihre originelle Kampagne wurde sie in der Kategorie «Online Marketing» mit Gold ausgezeichnet. Bei Minimania konnten Kinder Miniversionen kultiger Migros-Produkte sammeln und damit zu Hause sowie virtuell ihre eigene Migros-Filiale eröffnen. Dazu gab es ein Album mit Klebebildern. Laut der Fachjury hat die Kampagne alle Online- und Offline-Kanäle genutzt und optimal kombiniert. Als zentraler Angelpunkt diente die Website mit Fotowettbewerb. Eine App für Smartphones und Tabletcomputer sowie die Integration von Social Media wie zum Beispiel Facebook ergänzten die Kampagne.

Die Kampagne für Minimania verband geschickt die reale und die virtuelle Welt.

ZAHL DER WOCHE

20 000 So viele Follower hat die Migros auf Twitter. Damit folgen ihr auf der Social-Media-Plattform mehr Menschen, als im Fussballstadion des FC St. Gallen Platz finden.

Exzellenter Ruf: Die Migros ist beliebt bei Gross und Klein.

Die Migros ist top

Die Detailhändlerin heimst einen weiteren Preis ein: Sie ist das beliebteste Unternehmen der Schweiz. Das zeigt eine grosse Studie zum Image der 52 wichtigsten Firmen.

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ie Migros ist das Schweizer Unternehmen mit dem besten Ruf. Zu diesem Resultat kommt die Studie GfK Business Reflector. Damit löst die Detailhändlerin die Swatch Group als Spitzenreiterin ab, nachdem sie im vergangenen Jahr noch den zweiten Platz belegt hatte. Den Ausschlag gab insbesondere ihr umfassendes Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit. Für das Imagebarometer der Schweizer Wirtschaft hat die GfK, das grösste Marktforschungsinstitut der Schweiz, 3500 Personen über ihre Einstellung zu den 52 wichtigsten Schweizer Unternehmen befragt. Dabei erreichte die Migros 74,5 von 100 möglichen Punkten.

Die Auszeichnung als beliebtestes Unternehmen fügt sich in eine ganze Reihe renommierter Preise ein, welche die Migros im vergangenen Jahr erhalten hat. In der wichtigsten unabhängigen Markenstudie der Schweiz, dem Brand Asset Valuator, ist die Migros die stärkste Marke der Landes. Zudem wurde die Detailhändlerin in einer der grössten Konsumentenbefragungen mit rund 7800 Teilnehmenden zum «Retailer of the year» in der Kategorie Lebensmittel gekürt. Und am World Retail Congress, dem internationalen Detailhandelskongress in Paris, gewann ihr Nachhaltigkeitsprogramm Generation M den Preis als weltweit beste Nachhaltigkeitsinitiative.


MIGROS-WOCHE AKTUELLES | 9

REGION ZÜRICH

Quatsch im Kaufleuten

Frühlingsgefühle. erste Hilfe bei Verletzungen und erkrankungen

amavita – Sich einfach besser fühlen.

Lachmuskelkater gab es für die Premierenbesucher der ersten zwei Shows des Quatsch Comedy Clubs. Am Dienstag, 15. April, und Mittwoch, 16. April, spielt der Quatsch Comedy Club im Kaufleuten in Zürich. Ferner bereits wieder in drei Wochen am Dienstag, 6. Mai, und am Mittwoch, 7. Mai. Cumulus-Teilnehmer profitieren exklusiv von 25 Prozent Ermässigung auf alle Ticketkategorien. Weitere Informationen und Billette auf www.cumulus-ticketshop.ch Weitere News aus der Migros Zürich auf den Regionalseiten ab Seite 83

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Bilder: Heike Grasser/Ex-Press, Foodcollection/Keystone, Nik Hunger

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FRISCH IN DER MIGROS

Weisse Wucht Mozzarella kennt man als Pizzabelag, gern isst man ihn auch als Insalata Caprese: in dünne Scheiben geschnitten, dazu sonnengereifte Tomaten und frisches Basilikum. Doch auch nur mit Olivenöl und schwarzem Pfeffer gewürzt ist der Italiener eine Wucht. Es gibt ihn als Kugeln für Apéros, in Stangen zum Selberschneiden, bereits geschnitten sowie auch in Bioqualität.

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*Aktion gültig bis 30. 4. 2014. Preisänderungen vorbehalten. Lesen Sie die Packungsbeilage und lassen Sie sich von einer Fachperson beraten.


GENERATION M 10 |

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JUGENDSPORTFÖRDERUNG

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NR. 16, 14. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Skistars von morgen

Im Rahmen von Generation M fördert die Migros auch Kinder- und Jugendsportprojekte. Anfangs April fand nun das Finale des Grand Prix Migros statt.

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ie Migros kümmert sich auf vielfältige Weise um die Kinder und Jugendlichen der Schweiz. Den Schwerpunkt legt sie dabei auf die Gesundheit und die sportliche Leistungsfähigkeit der Mädchen und Buben. Dies gilt ganz besonders für den legendären Grand Prix Migros. An der grössten Jugend-Skirennserie Europas kämpften schon Lara Gut und Carlo Janka als Jugendliche um Sekunden und Hundertstelsekunden. Vom 4. bis 6. April haben sich nun rund 750 junge Skirennfahrerinnen und Skirennfahrer im Alter von 8 bis 16 Jahren in Arosa GR getroffen, um im grossen Finale des Grand Prix Migros die Saisonsieger unter sich auszumachen. Bei den insgesamt 13 Ausscheidungsrennen der aktuellen Saison waren sie die Schnellsten und belegten jeweils einen der Podestplätze. Insgesamt haben 7550 Kinder und Jugendliche an den Rennen teilgenommen. Jedem Nachwuchsfahrer boten sich zwei Chancen auf den Kategoriensieg: einmal bei einem Riesenslalomlauf und einmal im Combi Race, wo die zu umfahrenden Tore abwechslungsweise weitere und kürzere Abstände aufweisen.

Sportliche Höchstleistungen unter den Augen der Skiidole

Kleine Skirennfahrer laufen am Grand Prix Migros zur Höchstform auf.

Bereits das Training fand unter den wachsamen Augen eines aktuellen Schweizer Skistars statt: Fabienne Suter verteilte fleissig Tipps, vor allem aber natürlich Autogramme. Und an den beiden Renntagen fuhr der Nachwuchs unter den aufmerksamen Blicken von Beat Feuz und Carlo Janka. «Bei solch schwierigen Verhältnissen braucht es bereits viel Können, um zum Schluss ganz oben zu stehen», lobte Beat Feuz die jungen Skirennfahrerinnen und -fahrer. «Der Grand Prix war schon in meiner Kindheit das Highlight der Skisaison, und ich bin stolz darauf, dass ich Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. www.generation-m.ch


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014

JUGENDSPORTFÖRDERUNG | 11

Remo Marty (12) aus Unteriberg SZ, Silvan Fuchs (8) aus Euthal SZ und Roman Wiget (7) aus Unteriberg SZ (von links): «Wir wollen einmal im Weltcup starten!».

Stella Jehle (9) aus Vaduz (FL) fuhr einmal auf den ersten und einmal auf den zweiten Platz und mag den Grand Prix Migros, «weil man tolle Preise und schöne Medaillen gewinnen kann!»

Nico Wehrli (9) aus Flims GR belegte einen ersten und zweiten Platz. Was ihm am besten gefallen hat? «Das Rennen und die Podestplätze!».

ihn einmal sogar gewinnen konnte.» Der Grand Prix Migros wird bereits seit 1972 durchgeführt. «Mit der Migros haben wir seit Jahren einen extrem verläss­ lichen und engagierten Partner an unse­ rer Seite», sagt Roman Rogenmoser,

Projektleiter des Grand Prix Migros bei Swiss­Ski. «Ohne diese Unterstützung wäre es nicht möglich, ein Nachwuchs­ skirennen dieser Grössenordnung auf die Beine zu stellen.» Text: Christoph Petermann

Mit Rückenwind der Migros

Bild: alphafoto.com, Petra Kropf (4), Erwin Züger

Stephanie Jenal (16) aus Samnaun GR (links) und Elisa Salzgeber (15) aus Scharans GR: «Wir wollen das Beste rausholen, was möglich ist – und einfach gut Ski fahren.»

Die Migros ist die grösste Förderin von Kinder- und Jugendprojekten in der Schweiz – gerade im Bereich Jugendsport. Neben dem Grand Prix Migros animiert die Detailhändlerin zum Beispiel mit der Initiative «I’M fit» Schülerinnen und Schüler, sich mehr zu bewegen. Dank der Initiative können Schulklassen jedes Jahr gratis an verschiedenen Volksläufen teilnehmen. Im März 2014 fand in Kerzers FR das erste Mal überhaupt ein nationales Finale statt, an dem über 500 junge Läuferinnen und Läufer teilnahmen. Sie hatten sich 2013 an einem von insgesamt 14 «I’M fit»-Läufen für den Final qualifiziert. Insgesamt nahmen 8000 Mädchen und Buben an den Qualifikationsläufen teil. «Schon seit Duttis Zeiten setzt sich die Migros für Kinder und Jugendliche ein», sagt Martin Koch, Leiter Sponsoring bei der Migros, «dem fühlen wir uns nach wie vor verpflichtet.»

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FORUM 12 |

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LESERBRIEFE

MM 15: «Holy Hollywood», Artikel über die boomenden Bibelfilme in den Kinos.

«Die Evolutionstheorie ist keine Theorie mehr»  Dass religiöse Filme ein Revival erleben, erstaunt mich nicht. Der Mensch klammert sich an alles Spirituelle, das ihm ein Leben nach dem Tod verheisst. Dazu eignen sich natürlich speziell die Mythen und Geschichten aus den sogenannt heiligen Schriften. Dass sich in der heutigen aufgeklärten Gesellschaft die Mythen dieser Geschichten noch immer hartnäckig halten, ist nur der Beweis für den Glauben an die Unsterblichkeit des von Gott speziell auserwählten Menschen. Die Evolutionstheorie ist längst keine Theorie mehr, sondern eine tausendfach bewiesene Tatsache, und in der Kette dieser Evolution sind wir ein Glied in der Gruppe der Säugetiere. Ronald Wild, 8702 Zollikon

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 Ein Film wie «Noah» sollte nicht mit der Bibel in Verbindung gebracht werden. Die Figuren der Bibel werden in den Schmutz gezogen und die Geschichte stimmt überhaupt nicht mit der Bibel überein. Ich bin der gleichen Meinung wie Michael Steiner, dass unsere Gesellschaft sich nach klaren Werten und Botschaften in unruhigen Zeiten sehnt. Darum sind die «alten» Bibelfilme wie «Die 10 Gebote» oder Filme aus der Reihe: «Die Bibel: Josef» etc. so gut angekommen. Sie wurden bibelgetreu gedreht. Bibelfilme sollten Bibelfilme sein, Actionfilme hingegen eben Actionfilme. Das eine mit dem anderen verbinden zu wollen ist Unsinn. Debbie Petrillo per Mail

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*Preis exkl. Buchungsgebühr, individuelle Nebenkosten gemäss Katalog/Internet 2014.

MM 15: «Nur Schwerbetroffene erhalten Ritalin», Interview mit Susanne Walitza, Direktorin des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes des Kantons Zürich.

«Aktive Kinder sprudeln vor Lebensfreude»  Im Interview wird Ritalin völlig verharmlost. Ritalin ist für mich eine nicht zu unterschätzende Droge. Sie stumpft die Kinder ab, packt sie in Watte. Dies führt dazu, dass die Kinder ruhiger werden. Klar ist es anstrengend, wenn ein Kind viel Energie hat. Ist es deshalb automatisch ein Problemkind? Oft weisen aktive Kinder andere Stärken auf. Sie sind begeisterungsfähig, sprudeln vor Lebensfreude und sind sehr feinfühlig. Fokussieren wir uns auf diese wunderbaren Eigenschaften und reagieren ebenso mit viel Einfühlungsvermögen. Fabienne Schneider per Mail


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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014

LESERBRIEFE | 13

MM 15: «Jung. Kreativ. Politisch.», Artikel über Junge, die nach der Abstimmung über die Masseneinwanderungs-Initiative politisch aktiv wurden.

«Es wäre erfreulich, wenn die Jugend durch dieses Resultat aufgerüttelt würde»  Dieser Bericht ist ein grossartiger Aufsteller. Wie erfreulich, dass es sie gibt, diese weiterdenkenden Jugendlichen, die es wagen, unmissverständlich gegen eine bedenkliche Fremdenfeindlichkeit anzukämpfen. Ich wurde kürzlich von einem hervorragenden «ausländischen» Chirurgen an der Hüfte operiert. Im Spital und in der Reha wurde ich betreut und gepflegt von mehrheitlich «ausländischem» Personal. Als die sogenannte Masseneinwanderungs-Initiative angenommen wurde, habe ich mich wie Camille Bernheim geschämt. Ich hatte das Bedürfnis, mich bei diesen wertvollen Personen entschuldigen zu müssen. Willi Koller-Bösiger 8200 Schaffhausen

 Die dauernden Unmutskundgebungen seitens der Abstimmungsverlierer der Masseneinwanderungs-Initiative nerven ganz einfach. Anstatt jetzt im Nachhinein zu meinen, die Politiker daran erinnern zu müssen, dass die Demokratie nicht zum Selbstzweck wird, möchte ich die Jugend vielmehr daran erinnern, dass das Stimmrecht aktiv ausgeübt werden kann. Einmal mehr Chance vertan – lamentieren und seinem Ärger Luft machen beim «Massenwandern in Zürich» ist der falsche Weg. Abstimmungsbefürworter und -gegner sind gefordert, Lösungen zu finden, und das zum Wohl unseres Landes und nicht zuletzt auch für die kommenden Generationen. Hans Meier 8404 Winterthur

 Mich ärgert, dass meine Generation, die Pensionisten, das Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative entscheidend beeinflusst und vor allem die Jungen einst die Folgen zu tragen haben. Es wäre erfreulich, wenn die Jugend durch dieses Resultat aufgerüttelt würde. Dann hätte das fatale Ergebnis wenigstens etwas Gutes bewirkt. Die Realität sieht leider ganz anders aus. Beim Grossteil der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen hat das Abstimmungsmaterial kaum den Wert einer unerwünschten Werbung,

Demonstranten an der Kundgebung für eine «solida­ rische und offene Schweiz» Anfang März in Bern.

wandert demzufolge in den Papierkorb. Direkte Demokratie funktioniert so nicht, dann bestimmen eben andere, was zu geschehen hat. Bruno Eigenmann 9043 Trogen

 Diese junge Menschen haben immer noch nicht begriffen, um was es bei dieser Initiative ging: nämlich dass die Schweiz nicht überrannt und dadurch auch zubetoniert wird. Dies hat überhaupt nichts mit Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder rechtsgerichtet zu tun. Es geht schlicht einfach um den begrenzten Platz in unserem kleinen Land. Denise Wey 5630 Muri

 Die «Massenwanderer» und «Liberos» verweigern sich konsequent der grössten Herausforderung unserer Zeit, dem viel zu hohen Bevölkerungswachstum. Der dichtest besiedelte Lebensraum Schweiz hat dank der ungebremsten Zuwanderung seit Jahren das

höchste Bevölkerungswachstum Europas: alle zehn Jahre + eine Million Menschen! Unabhängig von der Passfarbe bedeuten mehr Köpfe höhere Umweltbelastung durch den Ressourcenmehrverbrauch und somit unweigerlich sinkende Lebensqualität für alle. Wann endlich merken all die gestrigen Grünschwätzer, dass nichts auf begrenztem Raum unbegrenzt wachsen kann? Sepp Röllin 8038 Zürich

 Die Sensibilisierung der Jugend nach dem Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative halte ich für wertvoll. Auch deren Reaktion. Was ich als eher betagter Leser aber noch anfügen möchte: Auf die Dauer jedes Jahr eine Bevölkerungszunahme in der Grössenordnung des Kantons Schaffhausen oder der Stadt Luzern wird wohl auch nicht das Ziel der heutigen Jugend sein. Also muss eine entsprechende Korrektur vorgenommen werden. Isidor Bürgi-Walser 5070 Frick

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


FORUM 14 |

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OSTERWETTBEWERB

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NR. 16, 14. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

VIRTUELLE HASENJAGD

Augen auf – es lohnt sich!

Vier Ostersymbole haben wir auf unserer Website versteckt. Wer sie auf Migrosmagazin.ch entdeckt, kann tolle Preise gewinnen! Mitmachen kann man noch bis am Sonntag, 20. April 2014. 30 x 100-Franken-Gutschein von LeShop.ch

Gewinnen Sie einen von 30 LeShop.ch-Gutscheinen im Wert von je 100 Franken, entdecken Sie das vielfältige Angebot des Online-Supermarkts und lassen Sie sich Ihre Einkäufe bequem nach Hause liefern. www.leshop.ch

1 x 7 Übernachtungen im Hotel Seehof Davos

Lassen Sie sich im Hotel Seehof (**** Superior) verwöhnen. Gewinnen Sie 7 Übernachtungen für zwei Personen inkl. 4-Gang-Dinner, begleitete Wanderungen, Zutritt zum Wellnessbereich im Wert von 2500 Franken. www.seehofdavos.ch


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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

Auf unserer Website www.migrosmaga zin.ch sind viele Ostersymbole versteckt. Insgesamt gibt es vier verschiedene Symbole. Jedes Symbol steht für einen anderen tollen Preis. Finden Sie beim Durchstöbern unserer Website eines der Symbole und gelangen Sie per Mausklick auf die Verlosungsseite. Melden Sie sich für die Verlosung an, und mit etwas Glück sind Sie schon bald einer von 66 glücklichen Gewinnern. Suchen, finden und sich registrieren können Sie vom Montag, 7. April, bis Sonntag, 20. April, Mitternacht. Die Teilnahmebedingungen finden Sie online auf www.migrosmagazin.ch

Illustrationen: Nicole Lang

So werden Finder zu Gewinnern

15 x Delizio Compact One im Wert von je 179 Franken

Die Kapselmaschine Delizio Compact One bietet nicht nur besten Kaffeegenuss, sie besticht auch durch ihr Design. Dieses wurde bereits mit dem iF gold award und dem red dot design award ausgezeichnet. www.delizio.ch

20 x Oral-B TriZone 1000 im Wert von je 99 Franken

Rechtzeitig auf den Fussballsommer hin lanciert Oral-B eine limitierte Siegerzahnbürste und wählte hierfür das vom «Kassensturz» klar zum Testsieger gekürte Oral-B-Modell TriZone 1000. Dank ihrer 3-D-Reinigungstechnik wird das Siegerlächeln der Schweizer Fussballfans perfekt sitzen. www.oralb.ch

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OSTERWETTBEWERB | 15


MENSCHEN 16 |

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RECHTSMEDIZIN

Virtuelle Autopsie: Instituts­ leiter Michael Thali demons­ triert an einer Puppe, wie dank moderner Hightech­Bildgebung eine dreidimensionale Sicht in den Körper möglich ist, ohne ihn zu öffnen. Michael Thali und sein Team sind weltweit Pioniere dieser Technologie­ entwicklung, auch Virtopsy (unblutige Obduktion) genannt. Mehr Informationen dazu auf: www.virtopsy.com

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NR. 16, 14. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014

RECHTSMEDIZIN | 17

Auf der Suche nach dem Täter

Von den Spurenermittlern versprechen sich Polizei und Justiz oft die entscheidenden Hinweise zur Aufklärung einer Tat. Der Zürcher Gerichtsmediziner Walter Bär hat dabei Pionierarbeit geleistet.

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ür die Krimi-Fans sind es alte Bekannte. Die Männer und Frauen in den weissen Schutzanzügen und mit den schwarzen Köfferchen, die an jedem Fundort einer Leiche aufkreuzen. Bevor sie ihre akribische Arbeit nicht abgeschlossen haben, wird am Tatort nichts verändert. Und keine Leiche abtransportiert. Oft haben die Leiter dieser Spurensicherungstruppen einen ähnlichen Prominentenstatus wie der ermittelnde Kommissar oder die Kommissarin. Insofern entspricht die Bedeutsamkeit der Spurensicherer und Forensiker des TV-Krimis der Realität: Ohne wissenschaftliche Hintergrundarbeit bleibt auch der gewiefteste Kommissar über kurz oder lang auf der Strecke. In Wirklichkeit gibt es die stets präsenten allwissenden Chefaufklärer im weissen Kittel nicht. Dafür eine grosse Anzahl erfahrener und bewährter Spezialisten, die auf polizeiliche Anordnung in wechselnder Zusammensetzung an den Tatorten erscheinen. Vor vielen Jahren zählte auch der Zürcher Gerichtsmediziner Walter Bär (67) zu ihnen. Es war die Zeit, in der Fingerabdrücken, Schmauchspuren und Projektilen zentrale Bedeutung bei der Überführung der Täter zukam. «Damals mussten Gerichtsmediziner zahlreiche Spuren im Alleingang sichern und neben toten Körpern auch sichergestellte Objekte auswerten», sagt Walter Bär. Inzwischen hat sich bei der Spurensicherung und Auswertung einiges geändert. Heute teilen sich Mediziner (die Forensiker) und Kriminalisten (die

Kriminaltechniker) die Aufgaben. Die Tatorte werden im 3-D-Verfahren aufgenommen, und neben Fingerabdrücken suchen die Spurensicherer nach Hautschuppen, Körperflüssigkeiten oder Haaren. Schon kleinste Spuren genügen zur Identifizierung eines Menschen.

DNA-Pionier Walter Bär hat an der Geschichte der Kriminaltechnik mitgewirkt.

In Fachkreisen bekannt ist jener Einbrecher, der, einer Berufsgewohnheit folgend, seine beim Einbruch in den Fensterrahmen gebohrten Löcher mit einem kräftigen Atemstoss auszupusten pflegte. Die dabei ausgestossenen Mikropartikel genügten, um ihn der Tat durch eine DNA-Analyse zu überführen. Walter Bär war an vorderster Front an der Einführung und Perfektionierung


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

INFOBOX

Das IRM Das Institut für Rechtsmedizin (IRM-UZH) der Universität Zürich (www.irm.uzh.ch) ist eine kantonale Insti­ tution für forensische also strafrechtlich relevante Unter­ suchungen und Ana­ lysen. Es ist ein Dienstleistungs­ betrieb mit universi­ tärem Lehrauftrag und arbeitet vor allem für Strafunter­ suchungsbehörden. Das IRM Zürich ist für die Kantone Schaffhausen, Zürich, Glarus, Zug, Luzern, Schwyz, Uri, Ob­ und Nidwalden zuständig. Die Bevölkerung in diesen Kantonen entspricht rund einem Drittel der Schweizer Bevöl­ kerung.

der DNA-Analyse auf dem europäischen Kontinent mitbeteiligt. «Ich erhielt 1985 Gelegenheit, die revolutionäre Technik der DNA-Analyse des englischen Genetikers Alec Jeffreys zu übernehmen und habe sofort die neuen Möglichkeiten bei der Spurenauswertung erkannt, während viele meiner Berufskollegen und ihr Umfeld zuerst einmal ablehnend reagiert haben», erinnert er sich. Es sei eine stürmische Entwicklung gewesen. «Innert weniger Jahre hat sich das Auswertungsverfahren vier Mal geändert.» Und mitten in dieser DNA-Pionierzeit gegen Ende der 80er-Jahre gelang ihm die Glanzleistung, mithilfe der DNAAnalyse einen Mörder aus einem Kreis von rund 100 Verdächtigen zu identifizieren. «Die deutschen Behörden haben mich mit dieser Herausforderung betraut, weil ich damals der Pionier in Europa war und als Einziger über eine gewisse Erfahrung verfügte.» Der Erfolg dieses sogenannten Massenscreenings in Deutschland war der Durchbruch der DNA-Technik in der europäischen Forensik. 1990 wurde der DNA-Pionier Walter Bär Direktor des Instituts für Rechtsmedizin Zürich und konnte damit an vorderster Front beim weltweiten Siegeszug der DNA-Analyse dabei sein.

Verfeinertes Verfahren hat neue Bedürfnisse geweckt Heute werden sowohl die physischen als auch die sogenannten genetischen Fingerabdrücke längst nicht nur zur Aufklärung von Verbrechen ausgewertet. Vielfach geht es um vorsorgliche oder bestätigende Personenidentifizierungen. «Die heutigen Möglichkeiten der DNA-Analyse sind um das Zigtausendfache effizienter und verfeinert gegenüber den Anfangsjahren», sagt Walter Bär. Das wecke Bedürfnisse. Rund 300 Aufträge für eine DNA-Analyse erhielt das am IRM in Zürich im Jahr 2000. Inzwischen hat die Zahl der Aufträge massiv zugenommen. 2013 waren es bereits 6500. 220 Franken kostet heute die Auswertung einer DNA-Probe, die einem Menschen von der Mundschleimhaut abgenommen wird. Mit 400 Franken fast das Doppelte kostet ein «Spurenprofil» wie etwa jenes aus dem ausgeblasenen Bohrloch. Der Grund dafür: Das Isolieren der DNA aus den Umgebungssubstanzen setzt ein aufwendiges technisches Verfahren voraus. Und immer wieder sind DNA-Spuren vermischt: Die Forensiker haben dann die Erbinformationen von mehre-

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3-D-Rekonstruktion vom Schädel eines Unfallopfers mittels unblutiger Obduktion.

ren Menschen vor sich – sogenannte Mischspuren.

Kritische Grenze: Jetzt brauchts eine Hochsicherheitsphilosophie Seit Anfang 2011 ist DNA-Pionier Walter Bär im Ruhestand – und trotzdem ein Mal wöchentlich im IRM-UZH anzutreffen. Er ist Leiter der Koordinationsstelle der nationalen DNA-Profil-Datenbank Codis (Combined DNA Index System), in der Ende vergangenen Jahres 145 284 Personenprofile und 41 920 Tatortspuren gespeichert gewesen sind. Trotzdem verfolgt er die Entwicklung in der DNA-Analyse mit wissenschaftlichem Scharfblick und stellt fest: «Die Ausfilterungsempfindlichkeit der DNAAnalyse ist heute derart hoch, dass das Fehlerrisiko durch Verunreinigungen der Probe oder analytische Zufälligkeiten grösste Sorgfalt erfordert. Wir kommen jetzt in einen Grenzbereich, in dem eine Hochsicherheitsphilosophie angebracht ist.» Eine Lockerung der Vorschriften sei im Umgang mit den DNA-Auswertungen nötig. «Bis jetzt ist es in der Schweiz gesetzlich verboten, aus DNA-Auswertungen Rückschlüsse auf äusserliche

Merkmale der Menschen zu ziehen. Ich halte es aber für prüfenswert, dass DNA-Analysen Aufschluss geben über Haar-, Haut- und Augenfarbe, Körpergrösse und ungefähres Alter», sagt der DNA-Pionier. Der Idee aber, von allen in der Schweiz lebenden Menschen aus Prinzip ein DNA-Profil zu erstellen, kann er gar nichts abgewinnen. «Da würde ich mich als Bürger dagegen aussprechen. Es ist ein wichtiges rechtliches Prinzip, dass für solche Untersuchungen ein Anfangsverdacht bestehen muss.» Zudem gebe es bei Bedarf – beispielsweise zur Identifikation von Leichen oder für Suchaktionen – jederzeit die Möglichkeit, DNA-Vergleichsspuren am Wohnort der vermissten Person oder bei deren Familienangehörigen zu beschaffen. Der 67-jährige Walter Bär hat sich vor rund 27 Jahren auf die DNA-Analyse spezialisiert. In einem Umfeld von Akademikern, das sich auf den wissenschaftlichen Nachweis von oft zumindest illegalen bis kriminellen Vorgängen spezialisiert hat. Rund 150 Mediziner, Radiologen, Biologen, ToxikoLesen Sie weiter auf Seite 23


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Bluttropfen

Haare, Hautspuren und Fasern

Am Tatort: So läuft eine Spurensicherung ab Die Grafik zeigt modellhaft, wie die Behörden bei einem Kapitalverbrechen (in unserem Beispiel: Tötung von zwei Personen) in neun Stunden die Spuren sichern.

Spurentafel 3-D-Oberflächenscanner

Infografik: Daniel Röttele

1

Streifenpolizist

Nachbarn haben die Polizei verständigt, da sie im Haus nebenan Schreie und Schüsse gehört haben. Der Streifenpolizist trifft am Tatort ein und findet zwei Leichen. Er sperrt den Tatort ab und verständigt den Kriminaltechnischen Dienst und das Institut für Rechtsmedizin (IRM).

2

Die Spurensicherer vom Kriminaltechnischen Dienst, die Rechtsmediziner und die Staatsanwältin treffen gemeinsam mit dem «Tatortbus» am Tatort ein. Die Staatsanwältin ist die «Chefin» der Untersuchung und ordnet alle Massnahmen an.

3

Die Experten vom Kriminaltechnischen Dienst machen als Erstes eine 3-D-Aufnahme des Tatorts. Danach erfolgt die Sicherung der Spuren. Alle Objekte werden einzeln gesammelt in Plastikbeutel oder Petrischalen verpackt und dokumentiert.

«Tatortbus»

Staatsanwältin

zwei Rechtsmediziner Quellen: Michael Thali, Institut für Rechtsmedizin Zürich; «Der Spiegel»; 3D-Haus: M.Kohler 3D3W

drei Spurensicherer


Der Spurensicherungskoffer |

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 | mögliche Tatwaffe Werkzeuge Petrischalen Plastikbeutel Klebeband

Klebefolien

Wattestäbchen

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Fingerabdrücke werden mit Russoder Eisenpulver sichtbar gemacht.

Röhrchen Schuhabdruck

destilliertes Wasser Russpulver Pinsel

Zigarettenstummel

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Die Spuren, alle Spurenträger sowie die Leichen werden abtransportiert. Die weiteren Untersuchungen werden ab diesem Zeitpunkt in den Labors des IRM und des Kriminaltechnischen Dienstes stattfinden.

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Die Rechtsmediziner untersuchen die Leichen. Sie messen die Rektaltemperatur und machen eine Reihe weiterer Untersuchungen. Aufgrund des ersten Befundes schätzen sie den Todeszeitpunkt.

Der Fahnder befragt die Nachbarn zu den Vorkommnissen.

Fahnder

Zeugen


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

1 Toxikologische Suchanalyse auf dem Computerbildschirm. 2 Mit einem solchen Arbeitsset sichern die Kriminaltechniker DNA-Spuren an Tatorten. 3 Toxikologische Analysen können kleinste Spuren von Giften und Medikamenten nachweisen. 4 Manche Giftstoffe müssen erst aus Körpergeweben isoliert werden, bevor sie nachgewiesen werden können.

logen und Pharmakologen sowie technische und administrative Mitarbeitende werten heute am IRM-UZH mit Apparaturen, die zu den modernsten weltweit zählen, Spuren in und an Leichen, an Organ- und Gewebeproben, in Blut, Urin und Haaren aus. Für seine von Robotern ausgeführte Autopsien, Virtopsy genannt, ist das IRM-UZH in Fachkreisen weltberühmt und weltweit führend. Doch die Bestseller im Institutsalltag sind Blutproben. Die Abteilung Forensische Pharmakologie & Toxikologie analysiert jährlich rund 10 000 Blut- und Urinproben. Bis zu 40 Probenbeutel täglich werden angeliefert und deren Inhalt umgehend analysiert. In 6000 Fällen geht es nur um die Bestimmung des Alkoholgehalts, in den restlichen Fällen auch um den Nachweis von Drogen, Medikamenten oder Giften. Während die Blut- und Urinanalysen verraten, wie viel Alkohol oder welche Drogen oder Medikamente ein Mensch zum Zeitpunkt der Entnahme intus hatte, liefern unsere Haare eine Lang-

zeitaufzeichnung aller Problemstoffe. «Einem Fahrtenschreiber gleich finden alle konsumierten Stoffe ihren Niederschlag in jedem einzelnen Haar. Und werden dort nicht abgebaut», sagt Markus Baumgartner, Bereichsleiter Zentrum für Forensische Haaranalytik. Die Resultate der Haaranalysen sind vielfältig verwertbar. «Sie zeigen, ob jemand seine Medikamente regelmässig in der verordneten Dosis einnimmt, ob jemand Drogen, und wenn ja, welche und in welchen Mengen konsumiert oder dem Alkohol zugetan ist.» Die Fortschritte der letzten Jahre haben sich auf die verfeinerte Erfassung der 25 nachweisbaren Substanzen einschliesslich Viagra konzentriert. Eine Haaranalyse kostet 350 Franken. Zwar brauche es heute noch ein ganzes Büschel von rund fünf Zentimeter langen Haaren, um eine genügend grosse Menge an Substanzen daraus zu lösen. «Doch die Zukunft verspricht Haaranalysen aus nur einem einzigen Haar.» Text: Niklaus Wächter Bilder: Markus Bertschi

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CANNABIS-VEREINE

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NR. 16, 14. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Sandro Cattacin, wann haben Sie das letzte Mal gekifft?

Ich finde es bezeichnend, dass Interviews über eine regulierte Abgabe von Cannabis meist so beginnen. Ein solches Coming-out lenkt doch von der Diskussion ab. Zudem kann ich mich auch nicht mehr erinnern; aber ja, ich habe als Mittelschüler auch schon gekifft. Das gehörte damals dazu, wenn man gegen die Gesellschaft oder gegen Autoritäten protestierte. Und was konsumieren Sie heute?

Wenn ich aufstehe, trinke ich einen starken Kaffee, um aufzuwachen, und abends meist ein Glas Wein, um abzuschalten. Sie haben mit einer überparteilichen Arbeits­ gruppe das Modell «Vereine für Cannabis­ konsumentInnen» entwickelt. Was muss man sich darunter vorstellen?

«Ein kontrollierter Konsum ist der goldene Mittelweg»

Ist der Konsum von 20 Gramm pro Woche unproblematisch?

Wo die Grenze für den problematischen Konsum genau zu ziehen ist, ist schwer zu definieren und hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Unser Grundsatz ist, dass wir die höchste Bezugsmenge nicht zu tief ansetzen wollen, damit die Vereinsmitglieder nicht Stoff mit einem höheren THCGehalt verlangen. Wir gehen davon aus, dass die Mehrheit der Konsumierenden sich sehr wohl bewusst ist, welche Konsequenzen häufiger Cannabiskonsum auf die Arbeitsleistung hat. Was ist mit den gesundheitlichen Risiken, die besonders bei Jugendlichen gross sind?

Es ist bekannt, dass für jugendliche Konsumierende psychoaktiver Substanzen, also auch von Alkohol, die Gefahr höher ist, dass deren Gesundheit Schaden nimmt. Ausserdem scheint das Risiko für einen späteren problematischen Konsum erhöht zu sein. Jugendliche, die bereits im Schulalter Cannabis konsumieren, haben in vielen Fällen

Bild: Corbis

Wir wollen Vereine gründen, mit dem Ziel, dass Mitglieder gegen einen Beitrag kontrolliertes Cannabis beziehen können. Mit jeder Person, die dem Verein beitreten möchte, wird im Rahmen eines Gesprächs mit einem Experten eine Kurzanamnese durchgeführt, die es erlaubt, präventive Massnahmen zu ergreifen, falls die Person Abhängigkeitsprobleme hat. Die wöchentliche Bezugsmenge soll auf 20 Gramm beschränkt werden, damit das Risiko des Handels minimiert werden kann.

Der Soziologe Sandro Cattacin ist Präsident einer Genfer Arbeitsgruppe, die Cannabis in Vereinen abgeben will. Diese Idee hat die Hanf­Diskussion in der Schweiz neu entflammt.

Mühe, die geforderte Leistung zu erbringen. Wie ist die Idee der «Vereine für Cannabis­ konsumentInnen» entstanden?

Ausgangspunkt war das Thema Sicherheit in der Stadt Genf. Ich wurde von einer überparteilichen Gruppe angefragt, als parteiloser Wissenschaftler die Leitung zu übernehmen. Nach einer ersten Analyse erschien uns das Dealerproblem rund um Cannabis am dringlichsten. Es scheint uns geradezu heuchlerisch, dass der öffentliche Konsum gebüsst wird, während der Konsum zu Hause trotz des Verbots niemanden interessiert. So suchten wir nach innovativen Lösungsansätzen, die Wege aus dieser widersprüchlichen Drogen- und Sicherheitspolitik aufzeigen. Bei den Hearings mit Wissenschaftlern und

«Es geht nicht um eine Legali­ sierung von Cannabis.»

Betroffenen hat sich gezeigt, dass der kontrollierte Konsum der goldene Mittelweg zwischen Verbot und Legalisierung sein könnte. In Barcelona zum Beispiel funktionieren die «Cannabis Social Clubs» bereits sehr gut. Bedeutet Ihr Modell eine Regulierung oder eine Legalisierung?

Es geht nicht um eine Legalisierung von Cannabis. Wir setzen uns für die Reglementierung ein, die einerseits den Drogenhandel einschränkt, Jugendliche unter 18 Jahren vor dem Konsum schützt, und auch der Prävention ein starkes Gewicht gibt. Mit einer Cannabis-Steuer könnten solche Präventionsprojekte finanziert werden. Entstünde mit dem Eintrittsalter 18 nicht ein Schwarzmarkt für Minderjährige?


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

bräuchte es 7,5 Tonnen getrocknetes Gras pro Jahr. Das ist mit der bestehen­ den Infrastruktur durchaus machbar. Die Produktion soll kontrolliert und nach biologischen Standards geschehen. Es handelt sich also um ein interessan­ tes Geschäft für die Schweizer Bauern.

Glauben Sie, dass der Schwarzmarkt durch die Einführung dieser Vereine verschwinden wird?

Würde die Schweiz mit der kontrollierten Abgabe nicht zu einem Kifferparadies für Touristen?

Bedeutet legaler Zugang zu Cannabis nicht, dass der Konsum ansteigt?

Studien zum niederländischen Modell zeigen, dass der Cannabis­Konsum mit der Einführung der Coffeeshops insge­ samt nicht gestiegen ist. In der Schweiz ist der Cannabis­Konsum aktuell gar rückläufig, denn viele Jugendliche zie­ hen Drogen vor, die rasch wirken und eher aufputschen, wie beispielsweise Alkohol. Es sieht so aus, als ob der Can­ nabis­Konsum bei Jugendlichen etwas aus der Mode kommt.

Die Arbeitsgruppe sieht vor, den Konsum weiterhin ausschliesslich zu Hause zu erlauben. Das heisst, dass im Verein selbst nicht geraucht werden darf. Führt das nicht die erwähnte heuchlerische Politik weiter?

Naht Teil-Legalisierung? In der Schweiz kiffen rund 500 000 Menschen. Eine Genfer Arbeitsgruppe will nun den Kon­ sum in sogenannten Vereinen für Cannabis­ konsumentInnen legalisieren. Im Dezember wurde das Modell den Medien vorgestellt. Aktuell wird die Teil­Legalisierung von Canna­ bis in verschiedenen Städten und Kommis­ sionen diskutiert: Basel, Zürich, Bern und Winterthur arbeiten an Regulierungskonzepten, die Eidgenössische Kommission für Drogenfragen (EKDF) hielt fest, dass die aktu­ elle Verbotspolitik «nicht zufriedenstellend» sei, und diskutiert zwei Konzepte zur schweizweiten Regulierung. Auch die Nationale Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik hat die Dis­ kussion lanciert. Sie stellt fest, dass ein staat­ lich regulierter Cannabis­Markt den Schwarz­ markt weitgehend unterbinden würde.

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Dem könnte man mit einer Gesetzesver­ schärfung, die den Verkauf an Jugend­ liche massiv bestraft, entgegenwirken. Zudem sind Jugendliche für einen Dealer meist gar nicht interessant, weil sie erwiesenermassen nicht zu den Gross­ konsumenten gehören.

Es wäre naiv, das zu behaupten. Doch der Dealermarkt brach schon vor zehn Jahren teilweise zusammen, als begon­ nen wurde, in Hanfläden Cannabis in Duftsäckchen getarnt zu verkaufen. Ein einfacherer Zugang wird auf jeden Fall den Schwarzmarkt beeinflussen.

GUT ZU WISSEN

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Nein, denn es geht darum, den Verkauf zu entkriminalisieren und die Produk­ tion zu kontrollieren. Uns ist es wichtig, dass nur im Privatraum gekifft wird. So entsteht erstens kein Problem mit Passivrauchen im öffentlichen Raum, wie in Parks oder am Bahnhofperron. Zweitens wollen wir verhindern, dass die Leute bekifft mit dem Auto vom Verein nach Hause fahren. Wir wollen mit den Vereinen auch keinen Ort schaffen, der zum Verweilen einlädt, sondern einen Ort, wo man Cannabis beziehen kann. Wenn jemand abends bei Freunden einen Joint raucht und anschliessend mit dem Auto nach Hause fährt, ist das doch genauso gefährlich.

Ja, das ist so. Deshalb ist eben auch die Prävention so wichtig. Wir geben ja nicht nur Cannabis, sondern auch Informationen ab. Wo würde Cannabis produziert?

Um die aktuelle Cannabis­konsumie­ rende Bevölkerung in Genf abzudecken,

Sandro Cattacin (51) hat Tessiner Wurzeln und ist im Zürcher Kreis 4 aufgewachsen. Er hat an der Universität Zürich Wirtschafts­ geschichte, Politik­ wissenschaften und Philosophie studiert. Von 1999 bis 2004 war er Direktor des Schweizer Forums für Migration in Neuen­ burg, seit Oktober 2003 ist er Professor an der Soziologischen Fakultät der Univer­ sität Genf. Seit zwei Jahren leitet er eine überparteiliche Ar­ beitsgruppe zur Si­ cherheit in der Stadt Genf.

Das ist nicht möglich, denn Personen, die ihren Wohnsitz nicht in der Schweiz haben, können sich im Verein gar nicht registrieren. Was soll nun mit Ihrem Modell geschehen?

Wir werden eine Sonderbewilligung für ein wissenschaftlich begleitetes Experi­ ment für drei Jahre beim Bund beantra­ gen, basierend auf einem Artikel im Betäubungsmittelgesetz, der genau das vorsieht. Erst mit der Durchführung eines solchen Projekts können wir sagen, ob effektiv ein neuer Schwarzmarkt entsteht oder Abhängigkeitsprobleme zunehmen. Diverse Städte zeigen Interesse für Ihr Modell, sogar die Eidgenössische Kommission für Drogenfragen begrüsst die Regulierung durch die «Vereine».

Es ist in der Tat so, dass das Genfer Modell vielerorts auf grosses Interesse stösst. Wir waren selber sehr erstaunt, was für ein Lauffeuer unsere Initiative ausgelöst hat. Das ist aber wiederum Ausdruck davon, dass es Zeit ist, prag­ matische Lösungen zu suchen oder zu­ mindest einmal auszuprobieren. Wir sind mit Bern, Basel und Zürich in Kon­ takt, wo ebenfalls Arbeitsgruppen ent­ standen sind. Ich könnte mir vorstellen, dass andere Städte nachziehen und ebenfalls eine Bewilligung beantragen würden, wenn Genf eine solche für das Experiment vom Bund bekäme. Was ist mit dem Volkswillen? 2008 wurde die Volksinitiative zur Legalisierung von Cannabis mit 63,2 Prozent abgelehnt.

Die Expertenwelt war für die Legalisie­ rung, die Politikermehrheit lehnte diese jedoch ab. Das hat dann auch die Volks­ meinung beeinflusst. Jedenfalls hat die Legalisierung in Portugal, Uruguay und zwei US­Bundesstaaten gezeigt, dass die politische Auseinandersetzung seither pragmatischer geworden ist. Cannabis-Konsum wird seit Anfang Oktober 2013 nur noch mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken bestraft – vorausgesetzt, die Person ist mindestens 18-jährig und trägt höchs-


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tens zehn Gramm Cannabis bei sich. Was halten Sie von dieser Regelung?

«Damit man an Cannabis stirbt, müsste man über 1000 Joints nacheinander rauchen.»

Sie ist Teil der von uns kritisch beurteilten heuchlerischen Politik. Denn die Ordnungsbussen führen zu einem hohen administrativen Aufwand. Dies widerspricht dem politischen Ansatz, einen präsenten Staat zu haben, der nur dort Bussen verteilt, wo es sinnvoll ist. Auf diese Regelung können sich Cannabis-Dealer einstellen, indem sie einfach nie mehr als zehn Gramm auf sich tragen, und somit maximal eine Ordnungsbusse riskieren. Das Hauptargument der Gegner ist, dass man mit der Legalisierung von Cannabis auch harte Drogen freigeben müsste.

Cannabis ist erwiesenermassen weit weniger gefährlich als andere Drogen. Das zeigt beispielsweise folgender Vergleich: Sieben Liter Alkohol oder zehn Dosen Kokain oder Heroin hintereinander führen zum Tod. Damit man an einer Überdosis Cannabis stirbt, müsste man über 1000 Joints nacheinander rauchen und würde an Austrocknung sterben. Würden Sie auch harte Drogen wie Heroin und Kokain legalisieren?

Ich bin kein Befürworter einer Legalisierung, wobei man sich bei Kokain allenfalls überlegen müsste, mit Lösungen zu experimentieren. Die Drogenfrage ist heute komplexer denn je. Vor 100 Jahren gab es 4 bekannte psychoaktive Substanzen, vor 20 Jahren 120, heute sind es bereits gegen 300. Die Gesetzgeber müssen sich also fragen, ob es nicht besser ist, eine Reglementierung psychoaktiver Substanzen einzuführen und intensiv über die Risiken zu informieren, statt immer mehr Verbote aufzustellen. Interview: Silja Kornacher Bild: François Wavre

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PORTRÄT

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NR. 16, 14. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich war immer ein Kämpfer»

Seit seinem tragischen Unfall ist der einstige Eishockey-Profi Ronny Keller querschnittgelähmt. Jetzt setzt er sich für Rückenmarkverletzte ein.

D

er 5. März 2013 hat das Leben von Ronny Keller (34) komplett ver­ ändert: Seit diesem Tag ist er querschnittgelähmt. Im Play­off­Halb­ final der Nationalliga B zwischen dem EHC Olten und dem SC Langenthal läuft der Verteidiger der Scheibe Richtung Bande hinterher, verfolgt vom Langen­ thaler Stürmer Stefan Schnyder. Keller bremst ab, Schnyder checkt ihn. Keller stürzt kopfvoran in die Bande. Er bleibt regungslos liegen. Den Helfern und Mit­ spielern sagt Keller, er spüre seine Beine nicht, könne sich nicht bewegen. Die Rega fliegt den Schwerverletzten ins Pa­ raplegiker­Zentrum in Nottwil LU. Die Diagnose: Der Zürcher ist gelähmt, vom vierten Brustwirbel an abwärts. Ein Jahr nach dem Horrorunfall an Kellers Arbeitsplatz bei der Treuhand­ gesellschaft THR Rüegg & Partner AG in Uster ZH: In der Zwischenzeit ist das Treppenhaus für den Querschnittge­ lähmten mit einem Speziallift ausgerüs­ tet worden. «Ich brauche für alles mehr Zeit», sagt Keller entschuldigend, als er im ersten Stock ankommt. Am Schreib­ tisch in seinem Büro erzählt er, dass er unmittelbar nach dem Unfall dachte, er werde sich wieder erholen. Aber schon am zweiten Tag teilte der Arzt ihm mit, er werde ein Leben lang nicht mehr ge­ hen können. «Das Leben, das ich vorher hatte, ist vorbei. Mein Kopf ist noch gleich. Nur der Körper ist wie ein Baby, das alles neu lernen muss.» Er wirkt ge­ fasst, zeigt keine Emotionen und redet abgeklärt über sein neues Leben. «Ich muss den Schicksalsschlag verarbeiten und ihn ins Positive drehen.» Der ehemalige Eishockeyprofi betreut als kaufmännischer Angestellter mit einem 30­Prozent­Pensum Buchhal­ tungs­ und Steuermandate. Die rest­ liche Zeit ist Keller mit Anziehen, Duschen und Therapie in der Para­ plegie­Abteilung der Stadtzürcher Universitätsklinik Balgrist beschäftigt. Er muss sich an einem Stehpult aufrich­

ten, auf dem Stützvelo die Beine bewe­ gen und mögliche Stürze im Rollstuhl trainieren. Als Teil der Therapie geht er zwei­, dreimal pro Woche in den Kraftraum – wie er das schon als Eis­ hockeyspieler getan hat. «Am Morgen brauche ich enorm viel Zeit. Damit habe ich am meisten Mühe», sagt Keller. Viel Zeit heisst: zweieinhalb Stunden, bis er in seinem umgebauten Volvo von seinem Wohnort Volketswil ZH zur Arbeit oder in die Therapie fahren kann. Nach der Therapie lässt er sich zu Hause jeweils

weiss der Paraplegiker, dass er nur vor­ wärtskommt, wenn er sich kleine Ziele setzt. Grosse führen zu Frust.

Ronny Keller will für andere ein Vorbild sein Geholfen habe ihm auch der Glaube an Gott. Er besuche zwar die Kirche nicht und bete nicht oft, aber nach dem Unfall habe er sich schon gefragt, was Gott wohl mit ihm vorhabe. Ob es vielleicht seine Aufgabe sei, andere Leute zu mo­ tivieren, um einen solchen Schicksals­

5. März 2013: Nach dem Sturz in die Bande spürt Ronny Keller seine Beine nicht mehr.

vom Rollstuhl aufs Bett fallen, um das Gesäss zu entlasten. Seine Frau Nadja (41), mit der er seit sieben Jahren verheiratet ist, sein bester Freund Yves (34) sowie die Familie seien ihm am meisten beigestanden. Geholfen haben ihm auch seine langjährigen Erfahrungen im Sport – Keller spielte schon mit fünf Jahren Eishockey. «Im Sport lernte ich, in schwierigen Situa­ tionen auf die Zähne zu beissen und mo­ tiviert zu bleiben. Ich war immer ein Kämpfer. Das hilft mir jetzt.» Er ver­ sucht, nicht zurückzuschauen und seine Energie in zukünftige Aufgaben zu stecken, etwa das T­Shirt oder die Socken allein anzuziehen, die Balance im Rollstuhl zu verbessern. Dank dem Sport

schlag zu meistern? Inzwischen hat sich Ronny Keller diese Frage selbst beant­ wortet und ist Botschafter für den «Wings for Life World Run» (siehe Box rechts) geworden. Die Einnahmen des Laufs fliessen in die Rückenmarkfor­ schung. «Ich will mit meinem Beispiel Mut machen und etwas bewegen.» Ronny Keller findet sich mit seiner neuen Lebenssituation ab. Er schlafe gut und wache im Gegensatz zu den ersten zwei, drei Wochen nach dem Unfall nicht mehr schweissgebadet auf. Auf seinen Gegenspieler Stefan Schnyder sei er nicht wütend. «Das, was passiert ist, hat er so nicht gewollt. Nur rufe ich ihn des­ wegen nicht an und frage, ob wir zusam­ men ein Bier trinken gehen.» Schnyder


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PORTRÄT | 29

schrieb Keller nach dem Unfall ein SMS, das dieser nie beantwortete. Ihm fehlten die Worte. Zuletzt haben die beiden sich bei den Verhandlungen des Verbands­ sportgerichts in Lausanne VD gesehen und sich kurz gegrüsst. Die Schuldfrage ist juristisch noch immer nicht geklärt. Letztlich muss der Internationale Sport­ gerichtshof entscheiden, nachdem das Verbandssportgericht Schnyder frei­ gesprochen und der EHC Olten dagegen rekurriert hat. Dem Sport bleibt Keller verbunden. Er verfolgt die Spiele der Schweizer Eishockey­Nationalmannschaft, ist auf Lebzeiten Ehrenmitglied des EHC Thurgau, für Olten spielte er nur leih­ weise. «Die Ehrenmitgliedschaft ist schön. Aber sie verändert mein Leben nicht.» Derzeit ist er daran, verschiede­ ne Sportarten auszuprobieren. So nimmt er Tennisstunden, spielte auch schon Badminton, denn der Sport wird immer Teil seines Lebens bleiben. Text: Reto E. Wild Bilder: Tanja Demarmels

Spenden beim Laufen Am Sonntag, 4. Mai, um 12 Uhr, fällt in Olten der Startschuss zum Wings for Life World Run. Ronny Keller ist beim Anlass als Bot­ schafter vor Ort: Auf 35 Strecken in 33 Ländern auf sechs Kontinenten starten Tausende Läufer gleichzeitig für das Ziel, Querschnitt­ lähmung heilbar zu machen. 100 Prozent der Einnahmen des Anlasses – das Startgeld be­ trägt 45 Franken – kommen der Stiftung «Wings for Life» zugute. Sie finanziert Rücken­ markforschung: Rückenmark, das durch einen Unfall beschädigt wurde, soll wieder hergestellt werden können. Das Motto dieser Premiere: «Wir laufen für alle, die nicht laufen können.» Der Anmeldeschluss ist am 27. April 2014. wingsforlifeworldrun.com

www.migrosmagazin.ch

Ronny Keller an seinem Arbeitsort in Uster: «Im Sport lernte ich, auf die Zähne zu beissen.»

Bild: freshfocus

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Hirnerschütterung ist eine häufige Verletzung bei Profisportlern – oft ebenfalls mit bleibenden Schäden.


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AUF EIN WORT | 31

FRAU DER WOCHE

An der Spitze Dass sich Arzt und Patient verstehen, ist das A und O einer erfolgreichen Behandlung.

KOMMUNIKATIONSPROBLEME BEIM DOKTOR

«Für fremdsprachige Ärzte braucht es Sprachtests»

Wer in der Schweiz eine Arztpraxis eröffnen will, muss vielleicht bald einen Sprachtest machen. Patientenschützerin Margrit Kessler sagt, warum dies absolut nötig ist. Margrit Kessler, wie gut muss ein Arzt in der Schweiz eine Landessprache beherrschen, damit er Patienten kompetent behandeln kann?

Nicht perfekt, aber sehr gut. Denn er muss auf jeden Fall herausfinden können, was dem Patienten fehlt. Die Sprache ist sein wichtigstes Kommunikationsmittel. Wissen Sie von Behandlungen, die schlecht verlaufen sind, weil die Verständigung nicht klappte?

Bilder: Keystone, PD, Alfons Teufer

Ja. Viele negative Rückmeldungen kommen aus der Psychiatrie. Ein Psychiatriepatient ist gestorben, weil er falsch behandelt wurde. Das Problem war die schlechte Verstän­ digung mit dem fremdsprachigen Arzt, das ging klar aus der Kranken­ geschichte hervor. Ferner gab es eine transplantierte Patientin, die nicht Englisch spricht und von einem englischsprachigen Arzt be­ handelt wurde. Das wollte sie nicht akzeptieren. Häufen sich solche Vorkommnisse, weil wir immer mehr ausländische Mediziner in die Schweiz holen?

Fehlbehandlungen werden wegen der Sprachprobleme mit grosser Wahrscheinlichkeit zunehmen. Denn nachdem viele deutsche Ärzte nicht mehr in die Schweiz kommen, weil sich inzwischen die Arbeitsbedingungen in ihrem Land verbessert haben, holen wir nun

Ersatz aus anderen Län­ dern – im Moment aus Rumänien. Die Ärzteverbindung FMH verlangt jetzt Sprachtests für fremdsprachige Ärzte, die in der Schweiz eine Praxis eröffnen wollen. Ist das die Lösung?

rumänische Ärzte weni­ ger qualifiziert sind als schweizerische, weil ih­ nen während der Aus­ bildung nicht die glei­ chen technischen Mittel zur Verfügung stehen. Deutschland und Österreich kennen die geforderten Sprachtests bereits. Warum hinken wir da hinterher?

Es ist das Mindeste. Je­ doch werden offenbar Spitalärzte davon aus­ Margrit Kessler* genommen. Warum, ist Weil viele ihrer Ärzte zu mir ein Rätsel. Denn alle Fälle, die uns abgewandert sind, holen diese bisherbeiunsererPatientenschutz­ Nachbarn schon länger Ärzte aus organisation gelandet sind, betref­ Drittländern. Wir beginnen erst damit. Besonders drängend ist das fen Spitäler. Problem im Psychiatriebereich, wo Wenn wir die Ansprüche an ausländi- es am wichtigsten ist, dass sich Arzt sche Ärzte steigern, riskieren wir nicht und Patient verstehen. Und genau diese Stellen sind bei unseren einen noch grösseren Ärztemangel? Dieses Problem müssen wir sowie­ einheimischen Ärzten am unbelieb­ so lösen. In der Schweiz wollen testen – unter anderem, weil sie jährlich 3000 bis 4000 Menschen relativ schlecht bezahlt sind. Medizin studieren, doch wegen des Numerus clausus und fehlender Selbst wenn ein Arzt Deutsch spricht: Ausbildungsplätze bilden wir nur Nicht alle Patienten beherrschen unseetwa 900 aus. Sobald es mehr sind, re Landessprachen einwandfrei. müssen wir nicht mehr so viele aus Dafür stellt das Bundesamt für dem Ausland rekrutieren. Gesundheit den Patienten Dolmet­ scher zur Verfügung. Sie decken Immerhin helfen ausländische Ärzte, insgesamt etwa 80 Sprachen ab. die medizinische Versorgung in der Schweiz zu gewährleisten. Wie gut qualifiziert sind sie?

Bisher waren wir gut bedient. Ich denke aber, dass zum Beispiel

Interview: Yvette Hettinger

* Margrit Kessler (65) ist Präsidentin der Stif­ tung SPO Patientenschutz und GLP­National­ rätin für St. Gallen.

Investmentbanking gilt ohnehin als hartes Pflaster für Frauen. Eine Sensation deshalb, dass es mit Christine Novakovic (49) ein weibliches Wesen an die Spitze des Investmentbankings der UBS ge­ schafft hat. Die gebürtige Südtiro­ lerin sitzt seit 2011 im Kader der Grossbank und gilt als Ausnahme­ bankerin. In einem Referat soll sie gesagt haben, dass Entscheide von Frauen längerfristig die besseren Ergebnisse liefern. Nun hat sie Gelegenheit, dies zu beweisen.

MANN DER WOCHE

Am Steilhang

Er packt tüchtig mit an, wenn es gilt, am Steilhang Jungpflanzen zu setzen und Wege zu bauen: Peter Studer (56) präsidiert die Wald­ genossenschaft Schwändeliflue in Flühli LU. Deren unwegsame Wälder liegen über dem Dorf und schützen es vor Steinschlag, Murgang und La­ winen – aber nur, weil sie so gut ge­ pflegt sind. Für ihr Engagement hat die Genossenschaft den diesjähri­ gen Binding Waldpreis erhalten, den mit 200 000 Franken höchst do­ tierten Schweizer Umweltpreis.


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VIER GENERATIONEN | 33

Kinder, wie die Zeit vergeht

Jede Generation hat ihre Idole, Ziele und Werte. Das Migros-Magazin hat zwei VierGenerationen-Familien an einem Tisch versammelt und mit ihnen über Kindheitsträume, Lebensentwürfe, erste grosse Anschaffungen, Musik und Handys gesprochen. Susan Rieger-Frey (76) hat die Töchter­ handelsschule in Zürich besucht und in einer Anwaltskanzlei und einem PR­Büro gearbeitet. Sie ist pensioniert, wohnt in Wädenswil ZH, ist in zweiter Ehe verhei­ ratet und hat vier Kinder. Céline Dirlewanger Gunsch (53), Gym­ nastiklehrerin und ehemalige Artistin beim Zirkus Nock, hat fünf Kinder. Mit ihrem Mann Victor, ihrer ältesten Tochter Samira und deren beiden Kindern wohnt sie in einem 22­Zimmer­Haus auf einem Barockpferde­ gestüt in Les Enfers JU. Samira FrésardLüthi (31), Gemein­ desekretärin und gelernte Kauffrau. Sie ist geschieden und wohnt mit ihren Kindern Anaïs und Sascha in einer Einlie­ gerwohnung im Haus ihrer Eltern. Anaïs Frésard (9) geht in die dritte Klasse. Ihr Lieblings­ hobby ist das Spielen mit den Tieren auf dem Hof, sie liebt ihren Hengst Atento.

D

er erste Flug, die ersten Ferien am Meer oder die erste teure Anschaf­ fung: Sie bleiben vielen in bester Erinnerung.Was man sich leisten konnte, wovon man träumte – die Antworten da­ rauf verraten viel über die jeweilige Zeit. Ist man früher, wenn überhaupt, höchs­ tens mal mit seinem Ersparten von Zü­ rich nach Genf geflogen, jettet man heute lieber gleich auf einen anderen Konti­ nent. Früher hat man Briefe geschrieben, heute verschickt man Nachrichten auf WhatsApp. Früher hat man eine Lehre gemacht, um dann 40 Jahre im gleichen Betrieb zu arbeiten, heute ist man dank zahlreicher Weiterbildungsmöglichkeiten schon mal ein Quereinsteiger. Während die jüngere Generation mit Flexibilität, vielen Möglichkeiten, Globalisierung und digitaler Kommunikation aufwächst, mussten ihre Urgross­ und Grosseltern noch mit zahlreichen Entbehrungen zu­ rechtkommen. Ein Generationenunter­ schied, der auch dem Soziologen François Höpflinger (65) zufolge nicht zu unter­ schätzen ist: «Leute, die jetzt alt sind, hatten ein härteres Leben und viel weniger Möglichkeiten als die junge Generation.» Oft gehörte Sprüche wie «Früher war alles besser» bringen niemanden weiter – im Gegenteil, sie ziehen den Graben zwischen den Generationen noch tiefer. Wieso nicht einfach wertfrei über die Unterschiede staunen und sich freuen, dass gewisse Dinge gleich geblieben sind? Zum Beispiel der Wert der Familie. «Für mich gibt es nichts anderes, was zählt», sagt die 31­jährige Samira Fré­ sard­Lüthi. Auch jüngere Generationen schätzen traditionelle Werte. Und es gibt ältere Generationen, die durchaus mit der Zeit gehen: Die 76­jährige Susan Rieger­Frey etwa kann sich ein Leben ohne iPad nicht mehr vorstellen.

Die Damenrunde: Familie Rieger/ Dirlewanger/Frésard Wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Susan: Während der Handelsschule habe ich in den Ferien in einer Maschinen­ fabrik im Büro gearbeitet. Céline: Ich habe die Kinder der Nach­ barin gehütet. Samira: Auf dem Hof meiner Eltern habe ich beim Äpfelzusammenlesen geholfen. Es gab einen Franken pro Harass. Ich hatte das Gefühl, steinreich zu sein. Anaïs: Ich helfe meinen Grosseltern, Wäsche zu machen. Bei guten Noten bekomme ich eine Belohnung. Wohin ging die erste grosse Reise?

Susan: Mit 15 fuhr ich mit meiner Mama im Reisecar an den Comersee. Céline: Als ich 13 war, fuhren meine Mut­ ter, ihr Mann und ich nach Ischia. Wir hatten ein Haus gemietet und drei Wochen in den Rebbergen gewohnt. Samira: Als ich fünf Jahre alt war, flogen wir für vier Wochen nach Marokko. Mein Götti wohnte dort. Anaïs: Als ich etwa sechs Jahre alt war, flogen wir zum ersten Mal nach Spanien in das Ferienhaus meiner Grosseltern. Wann sassen Sie das erste Mal in einem Flugzeug?

Susan: Mit 24 flog ich nach Amerika. Ich reiste durchs ganze Land, mein Mann hatte geschäftlich dort zu tun. Meine Reise hat 7700 Franken gekostet. Céline: Als knapp Zweijährige flog ich mit dem Flugzeug von Zürich nach Genf. Ich habe damals bei meiner Oma gewohnt. Sie hat mich zu meinen Eltern gebracht, die für ein halbes Jahr in Genf lebten. Anaïs: Wir fliegen jedes Jahr nach Spa­ nien.

Wie hiess Ihre erste Lieblingsband?

Susan: Die Beatles, Bee Gees und Elvis Presley waren bei mir hoch im Kurs. Céline: Mit 15 fand ich CCR, eine ameri­ kanische Rockband, total lässig. Samira: Bon Jovi. Ich liebe Rockmusik! Anaïs: Ich höre am liebsten Pink und Shakira. Mein Lieblingslied ist «Waka waka». Das Idol Ihrer Jugend?

Susan: Mein ganzes Zimmer war voll­ gepflastert mit dem Schauspieler Clark Gable, dem Hauptdarsteller von «Vom Winde verweht». Céline: In der 5. Klasse bewahrte ich ein Bild von Cat Stevens unter meinem Kopfkissen auf. Ich war lange nur auf der Suche nach Männern mit Locken. Samira: Ich war ein Riesenfan von Jon Bon Jovi. Später habe ich Polo Hofer ver­ göttert. Anaïs: Ich mag die beiden Comicfiguren Max et Lili. Wollten Sie immer heiraten und Kinder kriegen? Will Anaïs einmal heiraten?

Susan: Anfänglich wünschte ich mir sechs Kinder. Eigentlich wollte ich gern durch die Welt reisen, aber ich habe schon mit 19 geheiratet. Mein jüngster Sohn ist übrigens nur zwei Jahre älter als meine Enkelin Samira. Céline: Als ich noch klein war, habe ich zu meinem Vater gesagt: «Ich möchte einen dicken Bauch und zwölf Kinder haben.» Samira: Ich wollte immer heiraten und habe mir das klassische Familienmodell vorgestellt: Kinder, Hund, Einfami­ lienhäuschen. Mein Exmann und ich leben nicht mehr zusammen, ich habe einen neuen Freund, der im Wallis wohnt. Anaïs: Ob ich heiraten will, weiss ich


Cornwall Südengland Auf den Spuren Rosamunde Pilchers. Sagenumwobene mystische Orte und wildromantische Küsten. Malerische Dörfer und liebliche Landschaften.

8 Tage ab Fr. 1'095.– 1. Tag Schweiz – Reims Abwechslungsreiche Fahrt durch das Elsass in die Champagne. 2. Tag Reims – Windsor – Newbury Von Calais aus bringt Sie ein Fährschiff über den Ärmelkanal nach Dover. In Windsor, das sich im Kern noch heute im malerischen mittelalterlichen Kleid zeigt, machen Sie Halt. Die kleine Stadt wird von seinem Schloss beherrscht, das seit über 900 Jahren als Sommerresidenz der königlichen Familie dient. 3. Tag Newbury – Stonehenge – Exeter – Dartmoor – Plymouth Fahrt durch Wiltshire nach Stonehenge. Sie besuchen die weltberühmten Steinkreise. Nach einer abwechslungsreichen Fahrt durch die sanfte Hügellandschaft von Somerset und Devon gelangen Sie nach Exeter, dessen Altstadt von der mächtigen Kathedrale beherrscht wird. Am Nachmittag durchqueren Sie den Dartmoor-Nationalpark, einen legendenumwobenen, geschichtsträchtigen Landstrich und erreichen dann Plymouth. 4. Tag Cornwall – Land's End (fakultativ) Dank seiner bizarren Naturschönheiten und romantischen Fischerdörfer, der zahlreichen Mythen und Folklore ist Cornwall eines der beliebtesten Feriengebiete Grossbritanniens. Während der abwechslungsreichen Fahrt machen Sie Halt bei der Gezeiteninsel St. Michael's Mount und besuchen dann Land's End, den westlichsten Punkt des englischen Festlands, wo die bizarren Granitfelsen der 60 Meter hohen Steilküste ins tosende Meer abstürzen. Am Nachmittag fahren Sie weiter nach St. Ives mit seinem malerischen Hafen und den charmanten Gässchen. 5. Tag Plymouth – Mount Edgcumbe Sie unternehmen einen Bootsausflug, der Sie durch die Hafenanlagen und dann zum alten Herrensitz der Earls of Mount Edgcumbe führt. Das Herrenhaus liegt in einem farbenprächtigen Park. 6. Tag Plymouth – Tintagel – Clovelly – Reading Am Vormittag besuchen Sie Tintagel, bekannt durch die Sagen um König Artus und den Gral. Es ist wohl das berühmteste Dorf in Cornwall. Gegen Mittag treffen Sie dann in Clovelly ein. Das gesamte Fischerdorf ist unter Denkmalschutz gestellt und liegt auf einem steilen Kamm, der fast senkrecht ins Meer abfällt. Am Nachmittag Weiterreise durch Devon nach Reading. 7. Tag Reading – Reims Durch die Grafschaft Kent erreichen Sie wiederum Dover, von wo Sie ein Fährschiff zurück auf das europäische Festland bringt. 8. Tag Reims – Schweiz Über Nancy und die Vogesen kehren Sie in die Schweiz zurück.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

nicht. Aber ich möchte einmal zwei Kinder haben.

Anaïs: Ich habe kein Handy, aber einen iPod Touch. Der hat Internetzugang.

Was haben Sie als Kind am liebsten gespielt?

Wie kommunizieren Sie miteinander?

Susan: Am liebsten mit Puppen, vor allem habe ich aber gezeichnet und täglich Klavier gespielt. Céline: Ich habe nie wirklich gespielt, hatte aber immer mein ganzes Bett voller Tiere. Samira: Da ich auf dem Land aufgewachsen bin, haben mir materielle Dinge nie viel bedeutet. Ich habe am liebsten draussen mit den knuddeligen Welpen gespielt. Anaïs: Mit meinem Bruder Sascha spiele ich gern mit dem Playmobil-Bauernhof. Sonst mag ich gerne Barbies. Erinnern Sie sich an Ihr erstes Handy?

Susan: Zuerst fand ich Handys blöd. Mein erstes war ein Nokia. Heute habe ich alles von Apple: iPod, iPhone, iPad und ein Macbook. Céline: Meinem ersten Handy habe ich den Spitznamen Kühlschrank gegeben, weil es so gross war. Samira: Ich hatte damals ein Panasonic mit einer ausziehbaren Antenne.

Susan: Ich schicke meiner Tochter und meiner Enkelin SMS oder ab und zu Mails. Céline: Meine Tochter und ich plaudern viel, wir wohnen ja schliesslich im gleichen Haus. Samira: Meinem Grossmami schreibe ich SMS, oder wir kommunizieren per Facebook. Anaïs: Ich schreibe den Eltern SMS vom iPod. Arbeiten Sie gern mit den Händen?

Susan: Ich spiele gern Klavier oder gärtnere. Céline: Ich kann nähen, Bohrmaschinen bedienen, baggern, Plättli legen. Das meiste hier im Haus habe ich umgebaut. Samira: Klar! Ich zeichne, schreibe, nähe oder bastle total gern. Und wenn ich Zeit finde, gehe ich natürlich in den Stall zu den Pferden. Anaïs: Bei den Pferden im Stall helfe ich oft mit, misten oder putzen. Was war respektive ist Ihr Traumberuf?

Susan: Als Kind wollte ich Lehrerin werden.

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VIER GENERATIONEN | 35

Aber eine Berufsberaterin hat mir vom Lehrerberuf abgeraten, ich sei dafür zu parteiisch. Céline: Eigentlich wollte ich Anwältin werden, bis ich merkte, dass die Anwälte nicht nur dafür da sind, die Wahrheit zu vertreten. Samira: In der 3. Klasse habe ich einen Aufsatz geschrieben, in dem stand, dass ich einmal Sekretärin werden will im Büro von Victor, meinem Stiefvater. Dort habe ich dann tatsächlich die Lehre gemacht. Anaïs: Lehrerin oder Ärztin. Wie wichtig ist Ihnen die Familie?

Susan: Sehr wichtig. Meine Urgrosskinder sehe ich leider selten, da sie so weit weg wohnen. Céline: Das Wichtigste. Aber Familie muss ja nicht immer Verwandtschaft sein. Auch die Menschen vom Zirkus Nock oder meine Freunde in Sri Lanka sind meine Familie. Samira:DasAllerwichtigste,meinLebensmittelpunkt. Für mich gibt es nichts anderes, das zählt. Anaïs: Schon wichtig. Ich sehe sie ja jeden Tag. Fortsetzung auf Seite 37

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

John Markwalder (101), gelernter Gärtner aus Dielsdorf ZH, erlebte zwei Weltkriege mit. Er wurde in Nizza geboren, lebte dann für zwei Jahre in der Schweiz, danach zwölf Jahre in England. Sein Vater starb als Missionar in Angola. Mit seiner Mutter kehrte er als 18-Jähriger in die Schweiz zurück. Dort absolvierte er eine Gärtnerlehre und arbeitete 40 Jahre für die Pflanzenschutzfirma Maag. Er ist verwitwet und hat drei Kinder. Hansueli Markwalder (69), pensionierter Lebensmittelingenieur aus Zollikofen BE. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Daniel Markwalder (38), Jurist, Informatikleiter beim Bund aus Ruppoldsried BE. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Timon Markwalder (10) geht in die 4. Klasse in Ruppoldsried BE. Am liebsten spielt er mit seinen Legos.

Die Herrenrunde: Familie Markwalder Wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

John: Ich musste meine Mutter immer finanziell unterstützen. Als Gärtner­ lehrling bekam ich damals 215 Franken im Monat, das weiss ich noch auf den Franken genau. Hansueli: Meine Geschwister und ich durften immer bei meinem Vater in der Gärtnerei aushelfen. Wir bekamen 100 Franken pro Woche. Mit meinem ersten Lohn kaufte ich mir ein Transistorradio. Daniel: Als ich 14 war, arbeitete ich sams­ tags in der Migros: Ich füllte Gestelle auf und half an der Kasse aus. Timon: Ich helfe meinen Grosseltern im Garten. Pro Viertelstunde bekomme ich einen Franken. Wohin ging die erste grosse Reise?

John: Den Kontinent habe ich nie ver­ lassen. Meine erste Reise ging von der Schweiz nach London, wo wir zwei Jahre lebten. Danach kam ich ins Internat nach Nordengland. Hansueli: Mit 20 machte auch ich eine Reise nach Nordengland. Ich wollte sehen, wo mein Vater aufgewachsen ist. Unsere Familienferien machten wir früher im Tessin und in den Bergen. Daniel: Als ich 14 Jahre alt war, machten wir eine Reise nach Prag. Timon: Im Herbst waren wir vier Wochen in Australien. Wann flogen Sie das erste Mal?

John: Zum ersten Mal bin ich Mitte 20 von Zürich nach Heathrow geflogen. Hansueli: Als ich in der Stifti war, gab es von der ETH günstige Flüge von Zürich nach Genf. Zurück fuhr ich mit dem Zug. Daniel: Zum zehnten Geburtstag bekam ich einen Flug von Zürich nach Genf. Timon: Im September 2013. Die Reise nach Australien dauerte 23 Stunden. Wie hiess Ihre erste Lieblingsband?

John: Mir gefiel die Musik der Me­ thodistenkirche immer am besten. Hansueli: Ganz klar die Papa Bue’s Viking Jazz Band.

Daniel: Ich liebte das italienische Or­ chester Rondo Veneziano. Timon: Mein Liebling ist Psy mit seinem Hit «Gangnam Style». Das Idol Ihrer Jugend?

John: Miss Studholme, die flotte Lehre­ rin in der 4. Klasse. Ich mochte sie sehr. Hansueli: Der britische Feldmarschall Bernard Montgomery war mein Held. Daniel: Mein Grossvater John war immer mein Vorbild. Wenn ich mit 101 Jahren noch so fit bin, kann ich mich glücklich schätzen. Timon: Meins ist Cristiano Ronaldo. Wollten Sie immer heiraten und Kinder haben?

John: Ja. Meine Frau Dora habe ich in der Methodistenkapelle kennengelernt. Sie ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Leider lebt sie nicht mehr. Hansueli: Ich wollte eigentlich nicht hei­ raten, es hat sich halt einfach so ergeben.

«Mein Grossvater John war immer mein Vorbild.» Daniel Markwalder (38)

Meine Frau Hedy habe ich in einer Jugend­ gruppe der Kirche kennengelernt.Verhei­ ratet zu sein und Kinder zu haben, stellte sich schliesslich als sehr schön heraus. Daniel: Heiraten und Familie haben wollte ich immer. Timon: Das weiss ich noch nicht. Welches war Ihr liebstes Spielzeug?

John: Wir hatten nicht viel. Ich wollte immer ein Autöli, aber mein Vater konn­ te es sich nicht leisten. In London habe ich stundenlang das Beet umgegraben, das war meine Lieblingsbeschäftigung als Kind. Hansueli: Als Kind liebte ich meine Modelleisenbahn. Daniel: Mein Lieblingsspielzeug waren immer meine Legos.

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Timon: Ich spiele auch am liebsten mit Legos. Wie kommunizieren Sie miteinander?

John: Mit meinen Kindern habe ich guten Kontakt, wir telefonieren viel. Ich kann leider nicht mehr gut schreiben. Seit ich 100 bin, telefoniere ich lieber. Daniel: Mein Vater und ich kommunizie­ ren oft per Mail, manchmal per SMS und natürlich per Telefon. Timon kommuni­ ziert meistens per Telefon, da er noch kein Handy hat. Erinnern Sie sich an Ihr erstes Handy?

John: Ich habe nur ein gewöhnliches Telefon. Hansueli: Mein erstes Handy hatte ich im Jahr 1995, es war ein Sony Ericsson. Heute besitze ich ein iPhone. Es ist schon wahnsinnig praktisch. Daniel: Ich war etwa 22 Jahre alt. Es war ein Motorola, ziemlich gross. Timon: Meine Eltern sagen, es gibt im Moment noch kein Handy. Ich möchte gern ein Samsung Galaxy. Wie alt waren Sie, als Sie das erste Mal einen Computer bedienten?

John: So etwas habe ich noch nie ge­ braucht. Hansueli: Mein Sohn Daniel hat mir viel geholfen und mich motiviert, den Um­ gang mit dem Computer zu lernen. Daniel: In der Primarschule spielte ich Computerspiele in der einfachsten Form. Timon: Als ich etwa drei Jahre alt war, surfte ich auf der Lilibiggs­Plattform. Heute schaue ich am liebsten Lucky­ Luke­Filme auf Youtube. Wie oft sehen Sie fern? Wie heisst Ihre liebste Fernsehsendung?

John: Ich schaue täglich die Nachrichten auf BBC. Ich bin froh, dass ich mit mei­ nem Internet­TV internationales Fern­ sehen empfangen kann. Hansueli: Ich schaue jeden Tag. Am liebsten die Nachrichten, aber auch Kri­ mis oder Diskussionssendungen wie den «Club». Daniel: Ich schaue selten fern. Wenn,

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

dann einen Film, sonst ab und zu die Nachrichten. Timon: Ich schaue etwa zwei Stunden pro Woche. Am liebsten mag ich eine Wissenssendung auf KiKa.

Daniel: Materiell gesehen ist unser Haus das Wertvollste. Timon: Mein wertvollster Besitz sind meine Legos.

Arbeiten Sie gern mit den Händen?

John: Am liebsten hätte ich einen kaufmännischen Beruf erlernt, aber da ich kaum Deutsch konnte, als ich in die Schweiz kam, ging das nicht. Also wurde ich Gärtner. Ich konnte nur einen einzigen Satz auf Schweizerdeutsch, als ich hier ankam: «Grüezi, Grossmueter.» Den hatte ich jahrelang geübt. Hansueli: Ich wollte auch Gärtner werden. In der Berufsberatung haben sie dann gemeint, organische Chemie hätte auch etwas mit Natur zu tun, also machte ich eine Lehre als ETHChemielaborant. Daniel: Ich habe mich sehr schwergetan mit der Berufswahl, da ich vielseitig interessiert bin. Jetzt habe ich eine gute Mischung aus Juristischem und Informatik. Timon: Ich will entweder Polizist oder Brückeningenieur werden.

John: Ich mache viel im Garten: Ich setze Kartoffeln oder stecke Bohnen und jäte. Hansueli: Jeder in der Familie ist handwerklich begabt, ausser ich. Diese Leidenschaft ist an mir vorbeigegangen. Daniel: Ich besitze ein kleines Stück Wald.In meiner Freizeit säge ich Skulpturen oder baue mit den Kindern etwas,beispielsweise ein Baumhaus. Timon: Ich bastle sehr gern. Für die Meersäuli habe ich ein Häuschen gebaut. Welches ist Ihr wertvollster Gegenstand?

John: Mein Haus und mein Garten. Es war wirklich ein Glück, dass ich in den 50er-Jahren dieses Haus bekommen habe, es gab noch fünf andere Interessenten. Hansueli: Mir ist das Wichtigste die Bibel. Sie hilft mir durch den Alltag.

Was war respektive ist Ihr Traumberuf?

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VIER GENERATIONEN | 39

Wie wichtig ist Ihnen die Familie?

John: Meine Familie ist mir sehr wichtig. Für meine Kinder habe ich mir immer die beste Ausbildung gewünscht. Hansueli: Die Familie hat für mich einen zentralen Stellenwert. Ihr Halt hat mir immer sehr geholfen. Daniel: Sehr wichtig. Wir haben gewisse Werte, die über die Generationen weitervermittelt wurden. Ehrlichkeit zum Beispiel ist für uns alle sehr wichtig. Interviews: Silja Kornacher Bilder: René Ruis

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ANNA LUNA GOES WEST

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014

KOLUMNE | 41

DER HAUSMANN

Bänz Friedli weiss eine prima Gemüsewähe zuzubereiten.

Mut zum Eigenlob! Über Leute, die auf Facebook ihr Essen herzeigen, macht sich der Zürcher Komödiant Stefan Büsser lustig. «Warum fotografieren Menschen ihr Essen und posten es auf Facebook? Warum?!?», fragt er in seinem Programm und lässt keinen Zweifel aufkommen, für wie saublöd er jemanden hält, der Bilder von Mahlzeiten ins Internet stellt. (Der Jargon nennt den Vorgang übrigens – ein rüder Ausdruck – «Food Porn».) Ich muss vielleicht anmerken, dass ich diesen Büsser sehr gut mag und durchaus lustig finde. Aber hier, lieber Büssi, muss ich widersprechen. Du kennst das vielleicht nicht – aber es geht um die Einsamkeit eines Jobs. Wer in einem Büro, einer Fabrikationshalle oder, wie du, gar in einem Radiostudio arbeitet, ist dauernd von Menschen umgeben, bekommt auf den mindesten Spruch, die kleinste Handreichung Feedback, erhält Anerkennung für jeden Seich. Nicht so, wer still und leise daheim krampft: im Haushalt. Daher kann ich verstehen, dass Menschen, die etwas gekocht haben, dies mit anderen teilen möchten. Und ich müsste lügen, gäbe ich nicht zu, dass

Und unsere Kollegen finden, bei uns sei es wenn sie uns am besuchen!

Illustrationen: Alina Günter

ländlich,

Stadtrand

auch ich schon «Mmmh! Die ersten Erdbeertörtli» gewhatsappt, schon ein MMS an meine Schwägerin geschickt hätte: «Welch wunderbare KrautstielSpeck-Wähe ich da wieder hingezaubert habe!» Mut zum Eigenlob! Es rühmt einen ja sonst keiner. WaSie machen mich rum sollte ich nicht beiläufig hier zum < am Telefon sagen: «Wart! Ich fahre Muss rasch umrühren … Hab grad sieben Liter Sugo am reite, hole Eier aus dem Köcheln»?

Girl>:

Country Quad,

Hühnergehege, schiesse mit und verbringe Zeit auf einer Farm mit Schafen und Ziegen.

Gewehren

Warum sollte ich in einem Mail nicht ganz nebenbei erwähnen, dass ich morgens um halb sieben daran gedacht habe, dem Sohnemann die Hallenturnschuhe einzupacken, warum sollte ich nicht am Feierabend – was heisst hier Feierabend? Den gibt es in dem Beruf nicht! – fallen lassen: «Schon noch schön, wenn das Parkett so frisch geölt ist …» Das sind ja so die kleinen Tricks, mit denen man aufs erledigte Tagewerk verweist: das Bügeleisen zum Abkalten stehen lassen, bis die Partnerin zu Hause ist; die Fegbürste auf dem Balkon trocknen lassen; die Wäsche zusammengelegt auf dem Sofa belassen. Und ganz cool einstreuen: «Man sieht die Kirche von Höngg, wenn die Fenster so sauber geputzt sind …» Und ich schwörs dir, Büssi: Meinen nächsten Gemüsekuchen poste ich grad z Trotz auf Facebook! Es wird ein Akt des Stolzes sein. Man darf sich als Hausfrau mal selber auf die Schulter klopfen! Als Hausmann sowieso. Denn uns hats ja niemand beigebracht, damals. Wir Knaben laubsägelten, die Mädchen lismeten. Für uns stand Werken auf dem Stundenplan, für sie Handarbeiten.

Wir lernten, harte Sieche zu sein, sie lernten kochen. Handgranatenattrappen hatten wir Buben im Turnunterricht zu werfen; derweil sparschälten die Mädchen Kartoffeln. Später gingen sie in den obligatorischen Hauswirtschaftskurs, fünf Wochen lang: in den «Füfwücheler», auch «Rüebli-RS» genannt. Wir Kerle gingen in die «richti-

ge» RS Wehrdienst leisten. Ausser, man mischelte sich unter Vortäuschung eines Rückenleidens in die Untauglichkeit, sprich: den Zivilschutz. Wo man mit der Eimerspritze zu hantieren lernte, Schutzraumkontrolle um Schutzraumkontrolle vornahm und Notbetten zusammennagelte, demontierte, wieder zusammennagelte und wieder … Dazu stets die Losung: «Selbsthilfe kommt vor Kameradenhilfe!» Aber ob blaugewandeter Zivilschützer oder feldgrüner Rekrut – eine Schule war das, nicht fürs Leben, sondern für die Füchse. Da bin ich doch irgendwie dankbar, einen begnadeten Koch zum Sohn zu haben, der von der Schule heimkommt, den Pfannendeckel lupft und ausruft: «Da müssen wir noch ein bisschen nachwürzen! Kardamom und Thymian!» Der Blog: Bänz Friedlis Tochter Anna Luna berichtet während ihres Austauschsemesters in den USA in einem Blog, wie es ihr fern von zu Hause ergeht. Ihr Bruder Hans antwortet aus Schweizer Sicht. Lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch, was es bedeutet, wirklich «weg vom Schuss» zu wohnen.


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CHOCOLAT FREY

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NR. 16, 14. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Schweizer Schoggi für die USA

Das Migros-Unternehmen Chocolat Frey AG übernimmt die US-Firma Sweetworks. Damit verstärkt die M-Industrie ihre Präsenz auf dem nordamerikanischen Markt.

D

ie Chocolat Frey AG engagiert sich noch stärker im Ausland: Das zur M-Industrie gehörende Unternehmen übernimmt die amerikanische Firma Sweetworks, die Schokolade und Kaugummi herstellt. Mit der Expansion will Chocolat Frey ihre Marktposition weiter ausbauen und die Marke Frey in Nordamerika etablieren. «Wachstumschancen bieten sich uns vor allem im Ausland», sagt Hans-Ruedi Christen, CEO von Chocolat Frey (siehe Interview rechts). «Mit der Übernahme von Sweetworks erhalten wir Zugang zum US-amerikanischen Markt», ergänzt Chocolat-Frey-Finanzchef Christoph Schmassmann. «Im Bereich Süsswaren reden wir hier von einem Marktvolumen von rund 20 Milliarden Dollar. »

Sweetworks ist der perfekte Partner Sweetworks bleibt als eigenständiges Unternehmen bestehen, der heutige Besitzer Philip Terranova wird die Firma auch in den kommenden Jahren leiten. Die Aktivitäten von Chocolat Frey AG und Sweetworks in Nordamerika werden jedoch unter einer Führung zusammengefasst, die Christoph Schmassmann

übernehmen wird. Bereits 2015 werden die ersten Chocolat-Frey-Produkte in den USA durch Sweetworks vermarket, bis Ende 2016 soll die Übernahme umgesetzt sein. «Dann wird Sweetworks vollständig in die Migros integriert sein», betont Schmassmann. Warum fiel die Wahl auf Sweetworks? Das Unternehmen mit Sitz in Buffalo, New York, beschäftigt in den USA rund 200 und in Kanada rund 250 Mitarbeiter. «Sweetworks ist beinahe wie eine kleine Schoggi Frey aufgestellt», sagt Christoph Schmassmann. «Mit ihrer Schokolade-undKaugummiproduktion hat das Unternehmen dieselbe strategische Ausrichtung wie wir.» Weitere Gründe machen Sweetworks zum idealen Übernahmekandidaten: «Unsere Sortimente ergänzen sich ideal», so Schmassmann. So zum Beispiel bei zuckerfreiem Kaugummi, den Chocolat Frey produziert, Sweetworks bisher noch nicht. Das Ausgangsprodukt für Kaugummi, die sogenannte Gum Base, stellt Sweetworks wiederum selber her. «Diese Gummibase musste Chocolat Frey bisher zu 100 Prozent einkaufen – künftig können wir eventuell

Ein neues Kapitel Firmengeschichte: Chocolat-Frey-Finanzchef

die Gummibase direkt von Sweetworks beziehen», erklärt Schmassmann. Gerade beim Einkauf eröffnen sich durch die Übernahme optimale Ergänzungen für beide Unternehmen – vor allem beim Hauptprodukt von Chocolat Frey, der Schokolade: Der M-Industriebetrieb stellt seine eigenen Kakao- und Schokoladenmassen her. Diese musste

Sweetworks bis heute ebenfalls vollständig in den USA einkaufen. «Hier sehen wir für die Zukunft die Möglichkeit, Sweetworks direkt zu beliefern», sagt Schmassmann. Andererseits musste Chocolat Frey Rohstoffe wie zum Beispiele Mandeln und Nüsse importieren. «Sweetworks wiederum hat direkten Zugang zu amerikanischen Lieferanten, die diese Roh-


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014

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«Wir haben vor allem im Ausland Wachstumschancen»

Hans-Ruedi Christen, CEO von Chocolat Frey AG, zur Übernahme in den USA. Hans-Ruedi Christen, welchen Stellenwert hat die US-Expansion für Chocolat Frey?

Sie hebt unser Unternehmen auf eine höhere Stufe und ist ein Meilenstein in der über 125-jährigen Firmengeschichte. Warum expandiert die Chocolat Frey AG ins Ausland?

Wir haben das Ziel, unsere Marktposition laufend auszubauen. Der Schweizer Markt ist gesättigt.Klar ist: Wachstumschancen haben wir vor allem im Ausland. Mit der Übernahme von Sweetworks erhält Chocolat Frey nun Zugang zum riesigen nordamerikanischen Binnenmarkt. Gerade der Bereich Süsswaren ist dort am Wachsen – und hat Potenzial nach oben. Das eröffnet uns grosse Chancen. Was macht Sie so zuversichtlich?

Chocolat Frey exportiert und wächst seit über 30 Jahren im Ausland – wir machen das nicht erst seit gestern. Und nicht zuletzt ist Schweizer Schokolade ein spezielles Produkt: Wir profitieren von ihrem weltweit einmaligen Ruf. Mit Sweetworks übernehmen wir nun eine Firma, die profitabel ist und über ein gesundes Wachstum verfügt. Wir sind fest überzeugt: Unsere Expansion in die USA wird erfolgreich sein. Wird die Übernahme zu Stellenabbau führen?

Nein, weder in den USA noch bei uns. Im Gegenteil: Allein durch unsere bisherigen Exportgeschäfte konnten wir in der Schweiz Arbeitsplätze sichern. Durch die aktuelle Übernahme und die daraus resultierenden Wachstumschancen hoffen wir, in Zukunft sogar weitere Stellen schaffen zu können.

Rechts: Der Firmensitz von Sweetworks in Buffalo, New York. Unten: Eine Auswahl an Produkten des USUnternehmens.

Die beiden Unternehmen im Überblick Christoph Schmassmann (links) und CEO Hans-Ruedi Christen.

stoffe in den USA produzieren», so Schmassmann. Wie ist man im Riesenland USA überhaupt auf diesen optimalen Übernahmekandidaten gestossen? «Das war in der Tat eine Monate dauernde, intensive Recherche», sagt Schmassmann. «Als wir schliesslich ins Gespräch mit SweetworksInhaber Philip Terranova traten, stiessen wir über-

raschenderweise auf einen alten Bekannten.» Auf einer Europatour hatte Terranova bereits vor rund 30 Jahren der Chocolat Frey einen Besuch abgestattet. «Schokolade ist für ihn genauso wie für uns eine Passion. Das hat die Verhandlungen gleich von Anfang an erleichtert.» Text: Christoph Petermann Bild: Nik Hunger

Die Chocolat Frey AG mit Sitz in Buchs bei Aarau wurde 1887 gegründet und ist Marktleaderin unter den Schweizer Schokoladeherstellern. Das Unternehmen der M-Industrie beschäftigt etwa 900 Mitarbeiter und erzielte 2013 einen Umsatz von 387 Millionen Franken. Sweetworks Inc. wurde 1956 als Niagara Candy in Buffalo,

New York, gegründet. 1992 übernahm Philip Terranova die Nachfolge seines Vaters und baute das Schokoladegeschäft aus. 1998 gründete er die Oak Leaf Confections. 2002 wurden die Unternehmen unter dem Dach der Sweetworks Inc. zusammengefasst. Die Firma beschäftigt in Nordamerika rund 450 Mitarbeiter.


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TANZFESTIVAL STEPS

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NR. 16, 14. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Seit sieben Jahren gehört Nora Dürig zum Ballettensemble des Zürcher Opernhauses.

Das grosse Tanzfieber

Am 24. April startet «Steps», das wichtigste Tanzfestival der Schweiz. Mit dabei ist die junge Zürcher Ballerina Nora Dürig. Tanz ist für sie eine Leidenschaft, die ihr einst in einer tragischen Situation geholfen hat.


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

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TANZFESTIVAL STEPS | 47

Bild: Ismael Lorenzo

Die Ballerina in einer Inszenierung von «Der Tod und das Mädchen» auf der Bühne des Opernhauses.

D

as Zürcher Opernhaus an einem wolkenlosen Frühlingsabend: Der Kuppelbau leuchtet im Schein der sinkenden Sonne. Das weisse Haus wirkt im Abendlicht seltsam schwerelos – fast so, als werde es gleich von den geflügel­ ten Statuen auf dem Dach in den Him­ mel davongetragen. Im Innern ist das Gebäude nicht weni­ ger schön – mindestens gilt das für jene Räume, die das Publikum zu sehen be­ kommt: Der grosse Vorstellungssaal prunkt mit Deckengemälden, vergolde­ tem Stuck und schweren Samtvorhän­ gen. Als Tänzerin am Ballett des Opern­ hauses kennt Nora Dürig jedoch auch die weniger repräsentativen Räume. Im Mo­ ment sitzt die 26­Jährige nach einem langen Probe­ und Trainingstag in einer schlichten Garderobe.

Fürs Festival reisen Tänzer aus der ganzen Welt an Schon bald wird die Zürcherin im Rahmen von «Steps» auftreten. So heisst das wichtigste Tanzfestival der Schweiz, das vom Migros­Kulturpro­ zent alle zwei Jahre realisiert wird. Für diesen Grossanlass reisen Tanzcompag­ nien der Spitzenklasse aus der ganzen Welt an. Sie zeigen ihre Darbietungen in 35 Schweizer Ortschaften. Das Ballett des Opernhauses Zürich bringt als Auf­ takt des Festivals am 24. April die Pro­ duktion «Notations» auf die Bühne. Gleich drei berühmte Choreografen sind an diesem Programm beteiligt – der Engländer Wayne McGregor sowie die beiden Deutschen Marco Goecke und Christian Spuck. Sie entwickeln raffi­

nierte Bewegungsbilder, die vom Ballett des Opernhauses auf die Bühne gebracht werden. McGregor und Goecke setzen Musik der Komponisten Max Richter und Arnold Schönberg in Tanz um. Spuck lässt sich von Shakespeare­So­ netten inspirieren. Wie ist es, gleichzeitig die Visionen von drei verschiedenen Choreografen zu verwirklichen? Nora Dürig erlebt dies zurzeit als Mitglied des Ballettensembles. Begeistert berichtet die junge Frau von den Proben für «Notations»: Jeder der Choreografen habe seine ganz spezielle Arbeitsweise. «Marco Goeckes Bewe­ gungssprache ist zum Beispiel sehr eckig, schnell und zugleich minima­ listisch», erzählt die Tänzerin. Den Stil des britischen Starchoreografen McGre­ gor schildert Dürig als besonders an­ spruchsvoll. Die von ihm erschaffenen Bewegungsbilder seien zugleich klas­ sisch und modern. «Wenn wir seine Choreografie tanzen, gehen wir jeweils an die physischen Grenzen.» Hartes Training ist für die Zürcherin allerdings eine Selbstverständlichkeit. In der Regel feilt sie an sechs Tagen pro Woche an ihrer Tanztechnik. Das täg­ liche Training beginnt mit diversen Übungen an der Stange und führt schliesslich zu den anspruchsvollen Sprüngen. Anschliessend ist die Tänze­ rin bereit für den Probetag. «Ballett ist nicht nur Kunst, sondern auch Spitzen­ sport», bringt es Dürig auf den Punkt. Und wie jeder Spitzensport erzwingt auch der Tanz Einschränkungen beim Lebensstil. Die junge Frau muss bei­ spielsweise rechtzeitig zu Bett gehen; ihr

Körper braucht genügend Schlaf, um sich nach den anstrengenden Proben zu regenerieren. Doch Dürig empfindet es nicht als Verzicht, ihren Lebenswandel anzupassen. «Ich hatte nie das Bedürf­ nis, endlos lange mit Kollegen in den Ausgang zu gehen und Nächte durchzu­ machen.» Doch Tanzen auf Spitzen­ niveau ist exakt das, was sie im Leben tun will. Den Tanz hat Dürig als Kind und Jugendliche selbständig entdeckt. Ihre Eltern – der Vater ist Physiker, die Mutter Hochbauzeichnerin – waren sportbegeistert, aber keine Ballettent­ husiasten. In ihrer Kindheit sah es zuerst eher so aus, als würde Nora Dürig eine Laufbahn als Turnerin einschlagen – sie übte sich während Jahren in rhythmi­ scher Gymnastik. Etwa mit elf Jahren nahm die Tanzbe­ geisterung des Mädchens Überhand, und es konzentrierte sich von nun an immer stärker aufs Ballett. Das ist zwar kein später, aber auch kein früher Start zu einer Tanzkarriere. Denn bei mancher Ballerina beginnt die Ausbildung schon im zarten Alter von vier Jahren. Ihre klassische Tanzausbildung absolvierte Dürig unter anderem in Hamburg an der Ballettschule von John Neumeier. Zum Ensemble des Opernhauses Zürich ge­ hört sie seit sieben Jahren. Den Entscheid, Ballerina zu werden, hat Dürig nie infrage gestellt. Sie hat immer mit grosser Hingabe und Aus­ dauer an ihren Fähigkeiten gearbeitet, aber der Tanz hat ihr dafür viel gegeben. Er hat ihr auch im Alter von 16 Jahren geholfen, als ihr Bruder starb. Über


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TANZFESTIVAL STEPS

diese Tragödie möchte die Künstlerin nicht im Detail sprechen. Aber sie betont, dass ihr das Tanzen in dieser schwierigen Zeit Halt gegeben hat. «Wenn man in so ein Loch fällt, braucht man etwas, mit dem man sich selber fordern kann, das einem auch hilft, wieder Ordnung in die Gedanken zu bringen.» Heute scheint die junge Frau den Tanz regelrecht zu verkörpern. Auf Schritt und Tritt ist ihr diese Kunst anzusehen, auch wenn sie nicht gerade auf einer Bühne steht. Sie wirkt nicht nur fit, sondern hat auch eine bewusste und elegante Körpersprache. Auch wenn sie nur in der Garderobe auf einem Stuhl sitzt, hält sie sich sehr gerade.

Die Ballerina lebt für die Augenblicke auf der Bühne Tanz scheint etwas zu sein, das sie auch jenseits des Opernhauses begleitet. Doch am intensivsten erlebt sie ihre Kunst, wenn sie schliesslich nach vielen

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Proben vor grossem Publikum ein Programm zeigt. «Es ist toll, auf der Bühne seine Gefühle in Bewegung umzusetzen», meint Dürig. «Ich zeige in diesen Momenten mein Innerstes, teile mich dem Publikum auf intensive Art mit, ohne dafür Worte zu brauchen.» Doch kann die Ballerina eigentlich auch eine fremde Tanzdarbietung geniessen? Findet sie jemals die Musse dafür, selber im Publikum zu sitzen? Während der Wochen,in denen «Steps» im ganzen Land stattfindet, will sie sich auf jeden Fall an einem Abend dafür Zeit nehmen. Sie interessiert sich zum Beispiel für das Ein-Mann-Programm des Engländers Akram Khan, der mit Tanz und multimedialen Projektionen eine Märchenwelt auf die Bühne zaubert. Für dieses Programm will Dürig ausnahmsweise die Seiten wechseln und von der Tänzerin zur Zuschauerin werden. Text: Michael West Bild: Gian Marco Castelberg

NR. 16, 14. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Steps» an der Schule

Das Festival bringt Tanzkunst nicht nur auf die Bühnen unseres Landes, sondern auch an Schweizer Schulen: Im April und Mai finden in Oberstufen­ klassen in den Kantonen Aargau, Bern, Graubünden, Zug und Zürich Hip-HopWorkshops statt, an denen insgesamt 3000 Jugendliche teilnehmen. Die Veranstal­ tungen, die von Tanzpädagogen und Hip­Hop­Profis geleitet werden, sind vom japanisch­ französischen Bühnenprogramm Koukansuru inspiriert. Seit der Einführung der «Steps»­ Schüler­Workshops vor zehn Jahren haben daran insgesamt 16 000 Kinder und Jugendliche teilgenom­ men.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

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TANZFESTIVAL STEPS | 49

«Steps»: Das Festival im Überblick Das Tanzfestival «Steps» findet vom 24. April bis am 17. Mai in der ganzen Schweiz statt. In 35 Ortschaften und auf 39 Bühnen ist zeitgenössischer Tanz in allen Facetten zu erleben. Für die 86 Vorstellungen werden rund 30 000 Zuschauer erwartet. Das Festival, das vom Migros-Kulturprozent orga­ nisiert wird, bringt berühmte Tänzer und Tanz­

compagnien aus der ganzen Welt in die Schweiz. Die Künstlerinnen und Künstler stam­ men zum Beispiel aus Grossbritannien, Frank­ reich, Israel, Südafrika, Indien und Japan. Sehen Sie unten einige Beispiele aus dem Programm. Infos und Tickets Infos zum Programm und Tickets gibts unter

www.steps.ch oder www.starticket.ch oder telefonisch beim Starticket­Callcenter: 0900 325 325 (1.19 Franken pro Minute ab Festnetz), montags bis samstags von 8 bis 22 Uhr. Das Tanzfestival «Steps» findet alle zwei Jahre jeweils im Frühling im ganzen Land statt.

Multimediales Märchen: «Desh» Der britische Tänzer Akram Khan entführt in seinem Soloprogramm in sein Herkunftsland Bangladesch. Er zaubert eine orientalische Märchenwelt auf die Bühne, zeigt aber auch die Probleme des Landes. Am Bühnenbild für die faszinierende multimediale Show wirkte der oscargekrönte Szenenbildner Tim Yip mit.

Bilder: Richard Haughton, John Hogg, Michel Cavalca

Afrika trifft Europa: «Swan Lake» Die Truppe der süd­ afrikanischen Tanz­ legende Dada Masilo verbindet den Bal­ lettklassiker «Schwa­ nensee» mit den Rhythmen und dem Tanz ihrer Heimat. Tschaikowskis Musik wird von Trommeln unterbrochen; in die Handlung des be­ rühmten Balletts bricht die südafrika­ nische Realität ein.

Tänzer als lebende Seide: «Yo Gee Ti» Die Kostüme und das Dekor spielen bei diesem Programm eine zentrale Rolle: Die zehn Tänzer der französisch­taiwa­ nesischen Tanzcom­ pagnie bewegen sich fliessend durch das textile Bühnenbild – als seien diese Künst­ ler selber lebende Seide.

Hip-Hop aus Japan: «Koukansuru» In diesem Programm treten eine franzö­ sische und eine japanische Crew auf – westlicher Hip­Hop trifft auf fernöst­ lichen Nip­Hop. Tanzmuster aus US­Grossstädten verbinden sich mit Pantomime und mit rasanten Bewegun­ gen aus japanischen Kampftechniken zu einer eigenen Kunst­ form.


SCHAUFENSTER 50 |

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OSTERN

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NR. 16, 14. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Frühlingshafte Schlemmereien

Nester schmücken und verstecken macht hungrig. Nester suchen, finden und plündern auch. Wie gut, dass zur österlichen Tradition auch das Festmenü gehört. Was wohl dieses Jahr aufgetischt wird?

Projektleitung: Anna-Katharina Ris; Texte: Claudia Schmidt; Bilder: KellenbergerKaminski; (Food) Veronika Studer Styling: Monika Hansen; Hair&Make-up: Nicole Zingg; Basteln: Anita Oeschger

S

chon deshalb, weil an Ostern alle Zeichen auf Frühling stehen, erhält die leichte Kost den Vorzug. Gestalten Sie also den Menüauftakt mit Salat oder Suppe ohne viel Rahm. Beim Hauptgang stellt sich vorweg die Frage: Soll es etwas Einfaches oder Raffiniertes sein? Regionales oder Mediterranes? Und wie viel Zeit wollen Sie in der Küche verbringen? Kleine Kalbsmedaillons mit Gemüse sind schneller zubereitet als ein Braten im Ofen – auch wenn dieser beim Garen nicht permanent beaufsichtigt werden muss. So der so: Kulinarische Inspiration für das Ostermenü gibt es auf diesen und den folgenden Seiten, vom süsssauren Thunfisch mit Salat als Vorspeise bis zu den Tartelettes mit Passionsfrucht und Schokolade als aromatisches Dessert.

Ist Ostern nicht ein fröhliches, unbeschwertes Fest? Was also spricht dagegen, den familiären Kreis zu öffnen und auch den oder die Nachbarn zum Festessen einzuladen? Bereiten Sie ruhig etwas mehr zu für die spontane Gastlichkeit. Und nur keine Sorge, wenn dann etwas übrig bleibt. Auch dazu ein paar Ideen: Das hart gekochte (Oster-)Ei lässt sich wunderbar zu Salat verarbeiten; der kalte Bratenaufschnitt im Sandwich ist schlichtweg eine Delikatesse. Und wenn nach dem Fest das Interesse am Schoggihasen nachgelassen hat, schmelzen Sie ihn ein und machen Sie ein Mousse au chocolat aus ihm. Er wird es Ihnen verzeihen. Weitere nützliche Tipps rund ums Fest finden Sie unter www.migros.ch/ostern

Gastgeber-Tipp: Es müssen nicht immer Stoffservietten sein. Auch Papierservietten lassen sich anspruchsvoll gestalten. Eine Blume oder ein Eichkätzchenzweig bietet sich an. Oder man verleiht ihnen mit farblich passenden Bändern ein dekoratives Format.

Chop Stick Hot Sweet Chili Sauce, 300 g, Fr. 3.75 Thunfisch-Filets, leinengefangen, Malediven, per 100 g, Tagespreis

In grösseren Filialen

Bio Mungosprossen, Schweiz, Beutel à 250 g, Tagespreis

Sélection Aceto Balsamico, 2,75 dl, Fr. 17.50


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SCHAUFENSTER

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LEICHT GEMACHT

Süsssaurer Thunfisch mit Frühlingssalat Vorspeise für 4 Personen

ZUTATEN 2 Stängel Zitronengras, 100 g Sweet-Chili-Sauce, 1 EL Sojasauce, 2 EL Aceto balsamico, 400 g Thunfisch in Rohessqualität (an der Fischtheke vorbestellen), 1 EL HOLL-Rapsöl (hoch erhitzbar), 80 g Schnittsalat (z. B. Babyleaf), 30 g Sprossenmix, 1 dl Balsamico-Dressing, Fleur de sel, Pfeffer ZUBEREITUNG 1. Zitronengras längs halbieren, äussere Blätter entfernen, Enden abschneiden. Zitronengras fein hacken. Mit Sweet-ChiliSauce, Sojasauce und Balsamico verrühren. Thunfisch in der Hälfte der Marinade mindestens 30 Minuten ziehen lassen. 2. Fisch herausnehmen, trocken tupfen. Öl in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen. Thunfisch rundum bei mittlerer Hitze ca. 8 Minuten braten. Herausnehmen und ca. 5 Minuten stehen lassen. Thunfisch in Tranchen aufschneiden. Salat, Sprossenmix und Dressing mischen. Mit dem Thunfisch anrichten. Fisch nach Belieben mit Fleur de sel und Pfeffer aromatisieren. Restliche Marinade dazuservieren. Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + mindestens 30 Minuten marinieren. Pro Person ca. 27 g Eiweiss, 13 g Fett, 20 g Kohlenhydrate, 1250 kJ/ 290 kcal Rezepte

M-Classic HOLL-Rapsöl, 1 l, Fr. 5.30

M-Classic Balsamico Dressing, 0,7 l, Fr. 4.50

Sélection Tellicherry Pfeffer, 50 g, Fr. 5.90

In grösseren Filialen

Sélection Fleur de Sel, 75 g, Fr. 6.60 In grösseren Filialen

In grösseren Filialen


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Kleisterei Über ein Ei zum Mitnehmen freut sich jeder Gast. Für ein Ei bekleben Sie einen kleinen Luftballon mit in Kleister eingeweichtem Geschenkpapier. Nach dem Trocknen wird eine Öffnung geschnitten. Kleben Sie das Ei in ein Nest, und verzieren Sie es mit Bändern und Namensaufklebern. Mit Schoggi-Eili füllen.

LEICHT GEMACHT

Kalbsmedaillons mit Spargelspitzen Hauptgericht für 4 Personen ZUTATEN 1 Zwiebel, 250 g grüne Spargelspitzen, 8 Kalbsmedaillons à ca. 70 g, Salz, Pfeffer 2 EL HOLL-Rapsöl (hoch erhitzbar), 150 g geschnittene Champignons, 1 dl Weisswein oder Wasser, 3 dl Halbrahm, 400 g Taglierini (Frischteigwaren) ZUBEREITUNG Zwiebel fein hacken. Spargelspitzen längs halbieren. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. In der Hälfte des Öls rundum ca. 8 Minuten braten. Herausnehmen und warm stellen. Zwiebel, Spargeln und Champignons im restlichen Öl ca. 3 Minuten andünsten. Mit Wein ablöschen. Rahm beigeben, Sauce ca. 6 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Taglierini in reichlich Salzwasser al dente kochen, abgiessen. Taglierini mit Kalbsmedaillons und Sauce anrichten. Sofort servieren. Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Pro Person ca. 46 g Eiweiss, 30 g Fett, 57 g Kohlenhydrate, 3000 kJ/ 710 kcal

Tradition Taglierini, 500 g, Fr. 3.90 In grösseren Filialen

Paprika edelsüss, 37 g, Fr. 1.20

Valflora Halbrahm UHT, 2,5 dl, Fr. 1.30

TerraSuisse Entrecôte am Stück, Schweiz, per 100 g, Tagespreis In grösseren Filialen


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ANSPRUCHSVOLLER

Gebratenes Roastbeef mit Bärlauch-Rüebli-Butter Hauptgericht für 4 Personen ZUTATEN 800 g kleine Kartoffeln, 2 EL HOLL-Rapsöl (hoch erhitzbar), Salz, Pfeffer, 800 g Entrecôte am Stück; Buttermischung: 60 g Rüebli, ½ Bund Bärlauch, 2 Knoblauchzehen, 60 g Butter (weich), Salz, Pfeffer ¼ TL Paprika, ¼ TL milder Curry ZUBEREITUNG 1. Backofen auf 80 °C vorheizen. Kartoffeln ca. 10 Minuten knapp weich garen. Kartoffeln längs halbieren. Mit der Hälfte des Öls mischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Zusammen mit dem Fleisch auf ein Blech legen. Kerntemperaturmesser an der dicksten Stelle ins Fleisch stecken. Fleisch in der Ofenmitte ca. 1½ Stunden garen, bis es eine Kerntemperatur von ca. 50 °C erreicht hat. 2. Für die Buttermischung Rüebli fein raffeln. Bärlauch und Knoblauch fein hacken. Butter schaumig rühren. Rüebli, Bärlauch und Knoblauch beigeben und gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Curry würzen. 3. Roastbeef aus dem Ofen nehmen. Ofentemperatur auf 200 °C erhöhen. Kartoffeln weitergaren. Unterdessen Fleisch salzen und pfeffern. Restliches Öl in einer Bratpfanne erhitzen. Fleisch rundum ca. 8 Minuten anbraten. Aus der Pfanne heben und kurz ruhen lassen. Fleisch in Tranchen schneiden. Mit Kartoffeln und Bärlauch-Rüebli-Butter servieren. Dazu passt saisonales Gemüse. Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten + ca. 1¾ Stunden braten Pro Person ca. 50 g Eiweiss, 22 g Fett, 32 g Kohlenhydrate, 2200 kJ/ 530 kcal TIPP Statt Bärlauch Basilikum verwenden.

Kalbsplätzli, Schweiz, per 100 g, Tagespreis In grösseren Filialen

Champignons weiss, Schweiz, per 100 g, Tagespreis

Kartoffeln Patatli, Israel/Ägypten, per kg, Tagespreis

Spargelspitzen weiss, Peru, Beutel à 300 g, Tagespreis In grösseren Filialen


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Muffinhasen Backen Sie Muffins aus einer Rüeblitorten-Backmischung. Mit Zuckerguss lassen sich die Gesichter malen, als Ohren dienen Löffelbiskuits.

ANSPRUCHSVOLLER

Rhabarber-Ingwer-Becher Dessert für 4 Personen ZUTATEN 600 g Rhabarber, 10 g Ingwer, 50 g Zucker, Zitronenmelisse für die Garnitur Creme: 250 g Blanc battu, 180 g M-Dessert (mit Rahm angereicherte Sauermilch), 1 TL Vanillepaste, ½ Zitrone, 2 frische Eiweiss, 2 EL Zucker ZUBEREITUNG 1. Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Ingwer fein reiben. Beides mit dem Zucker in eine Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze unter häufigem Rühren ca. 5 Min. kochen. Auskühlen lassen. 2. Für die Creme Blanc battu, Sauermilch und Vanillepaste verrühren. Zitronenschale fein dazureiben. Eiweiss steif schlagen. Zucker beigeben und kurz weiterschlagen, bis die Masse glänzt. Sorgfältig unter die Creme heben. Etwas Rhabarber und Creme in Gläser verteilen. Mit restlichem Rhabarber und Zitronenmelisse garnieren. Sofort servieren. Dazu passen Amaretti. Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten + auskühlen lassen Pro Person ca. 9 g Eiweiss, 6 g Fett, 29 g Kohlenhydrate, 900 kJ/ 210 kcal

Bio Feinkristallzucker, 1 kg, Fr. 2.15

Patissier Backschokolade-Würfel, 160 g, Fr. 2.60

Vanille-Paste, 65 g, Fr. 7.90

Bio Blätterteig ausgewallt, 320 g, Fr 2.15


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LEICHT GEMACHT

PassionsfruchtSchokoladenTartelettes Dessert für 4 Personen, ergibt 8 Stück ZUTATEN 200 g ausgewallter Blätterteig 8 TL Crème fraîche 3 Passionsfrüchte 1 EL Zucker 3 EL Backschokoladenwürfeli ZUBEREITUNG Aus dem Blätterteig 8 Rondellen à ca. 8 cm Ø ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Backofen auf 200 °C vorheizen. Crème fraîche auf dem Teig verteilen. Dabei etwas Rand freilassen. Passionsfrüchte halbieren. Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen und auf den Tartelettes verteilen. Zucker und Schokoladenwürfeli darüberstreuen. Tartelettes in der Ofenmitte 8–10 Minuten backen. Herausnehmen. Warm oder kalt servieren. Nach Belieben mit Erdbeeren oder Physalis garnieren. Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten + 8–10 Minuten backen Pro Person ca. 4 g Eiweiss, 25 g Fett, 27 g Kohlenhydrate, 1450 kJ/ 350 kcal

Bio Crème fraîche, 200 g, Fr. 3.30

M-Dessert, Sauermilch, 180 g, Fr. 1.30

Passionsfrucht, Vietnam/Kolumbien, pro Stück, Tagespreis

Rhabarber, Schweiz, per kg, Tagespreis


Verregneter Sonntag à la

Die Crème d’or Glacé-Kreationen sind ein ganz besonderer Genuss. Alle Sorten werden nur aus besten Zutaten hergestellt und erhalten ihren cremigen Geschmack durch echten Schweizer Rahm.


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Alle Crème d’or Dosen, Becher und CornetsMehrfachpackungen 20% günstiger, z.B. Vanille Bourbon, 1000 ml

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Gesamtes Spinat-Sortiment tiefgekühlt 20% günstiger, z.B. Farmer’s Best Rahmspinat, 800 g

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WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE Anna’s Best Ostersalat, 250 g 3.25 statt 4.10 20% Spargeln grün, Spanien/Mexico/ USA, Bund à 1 kg 5.90

Schweinssteak Barbecue mariniert, TerraSuisse, Schweiz, per 100 g 3.15 statt 4.50 30% Rauchlachsrückenfilet, Zucht aus Schottland, 150 g 7.90 statt 10.50 20%

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Rauchlachs im 3er-Set, Schottland/Russland, 3 x 100 g 11.90

Gesamtes Spinat-Sortiment tiefgekühlt, z.B. Farmer’s Best Rahmspinat, 800 g 2.55 statt 3.20 20%

Birnen Abate Fetel, Italien, per kg 2.80 statt 4.20 33%

M-Classic Forellenfilets geräuchert, Zucht aus Dänemark, 2 x 125 g 5.70 statt 7.20 20%

Atlantischer Kabeljau Rückenfilets, MSC, im Duo-Pack, tiefgekühlt, 2 x 400 g 14.55 statt 20.80 30%

Erdbeeren, Spanien/Italien, Schale à 500 g 1.80 statt 2.70 33%

Rindshohrücken mit Bein, USA, per 100 g 5.75 statt 7.20 20%

Pelican Krake ganz, tiefgekühlt, 850 g 13.80 NEU **

Radieschen, «Aus der Region.»/ Schweiz, pro Bund 1.90

Lammnierstück, Australien/Neuseeland, per 100 g 4.20 statt 5.30 20%

Alle Crème d’or Dosen, Becher und Cornets-Mehrfachpackungen, z.B. Vanille Bourbon, 1000 ml 7.80 statt 9.80 20%

Karotten, Bio, Schweiz, Beutel à 1 kg 2.60

Cherry Rispentomaten, «Aus der Region.»/Schweiz/Italien, Schale à 500 g 2.60 statt 3.30 20% Bundzwiebeln, Schweiz, pro Bund 2.40 Spargeln weiss extra, Deutschland, Karton à 1,5 kg 12.90 statt 21.50 40% Patatli, Bio, Ägypten, Schale à 500 g 1.95 statt 2.60 25% Spinat, Bio, «Aus der Region.»/ Schweiz, Beutel à 300 g 5.90 statt 8.85 33% Melonen Charentais, Marokko, pro Stück 4.50 Mango, Peru/Brasilien, pro Stück 2.10 statt 2.80 25% Trauben weiss kernarm, Indien, Schale à 500 g 2.60 statt 3.60 25% Heidelbeeren, Spanien, Schale à 250 g 6.50

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL

Rindsplätzli à la minute, Bio Weide-Beef, Schweiz, per 100 g 4.30 statt 5.40 20% Lachsfilet ohne Haut, Zucht aus Norwegen, per 100 g 3.20 statt 4.10 20%

BROT UND MILCHPRODUKTE Crème Fraîche, 400 g 4.95 NEU **

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Valflora Vollrahm UHT im Duo-Pack, 2 x 500 ml 4.65 statt 6.70 30% Alle Dessert Tradition, z.B. Crème Caramel, 175 g 1.– statt 1.30 20% Alle Bifidus Joghurt im 6er-Pack, z.B. Mokka/Vanille/Cerealien, 6 x 150 g 3.95 statt 5.10 20% Le Gruyère Surchoix, per 100 g 1.60 statt 2.– 20% Le Gruyère gerieben im Duo-Pack, 2 x 120 g 3.60 statt 4.50 20%

Hinterschinken im Duo-Pack, TerraSuisse, per 100 g 2.10 statt 3.– 30%

Caprice des Dieux, 300 g 4.30 statt 5.40 20%

Schweinsfilet im Teig, Schweiz, 800 g 26.– statt 43.50 40%

Vacherin Fribourgeois, Schweizer Halbhartkäse, per 100 g 1.50 statt 1.90 20%

Alle Citterio Charcuterie-Produkte, in Selbstbedienung, z.B. Salami Milano Maxi, per 100 g 4.– statt 5.– 20% Lammnierstück, Neuseeland/Australien, per 100 g 4.20 statt 5.30 20% Optigal Pouletschnitzel, Schweiz, per 100 g 2.70 statt 3.30 Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Alle Caruso Kaffees, UTZ, Bohnen und gemahlen, z.B. Imperiale Crema, Bohnen, 500 g 6.55 statt 8.20 20% *

Atlantik Rauchlachs, Zucht aus Norwegen, 330 g 9.90 statt 19.80 50% Grillschnecke Curry, Schweiz, 180 g 4.70 statt 5.90 20% Roastbeef, Deutschland, per 100 g 5.50 statt 6.90 20% Rindsentrecôte, TerraSuisse, Schweiz, per 100 g 4.75 statt 6.85 30% Kalbsplätzli, TerraSuisse, Schweiz, per 100 g 6.15 statt 7.70 20% Schweinsplätzli vom Nierstück, TerraSuisse, Schweiz, per 100 g 3.– statt 4.30 30%

Asiago, Italienischer Halbhartkäse, Stück à 450 g 6.–

M-Classic Buttergipfel, tiefgekühlt, ca. 24 Stück, 1080 g 9.50 statt 13.60 30% Alle Coca-Cola in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Coca-Cola Regular 8.80 statt 13.20 33% Alle Apéro-Getränke und Perldor, z.B. Perldor Classic, 75 cl 3.80 statt 4.80 20% Alle Trockenpilze im Beutel, z.B. Steinpilze getrocknet, 30 g 2.90 statt 3.65 20% Alle Garofalo Teigwaren, z.B. Rigatoni, 500 g 2.10 statt 2.50 15% Alle M-Classic und Léger Salatsaucen fixfertig, ungekühlt, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.– günstiger, z.B. M-Classic French Dressing, 70 cl 1.60 statt 2.60 Alle Oliven im Beutel, beim Kauf ab 2 Stück, jeder –.50 günstiger, z.B. spanische Oliven schwarz, entsteint, 150 g 1.90 statt 2.40 Alle Bon Chef Beutel- und Instantsuppen, beim Kauf ab 2 Stück, jedes –.40 günstiger, z.B. Fleischkügeli mit Fideli, 74 g 1.– statt 1.40 Alle Hollandaise Flüssigsaucen ungekühlt, z.B. Thomy Sauce, 250 ml 2.80 statt 3.50 20% M-Classic Ravioli alla napoletana oder Bolognese im 4er-Pack, z.B. alla napoletana, 4 x 870 g 9.20 statt 11.60 20%

BLUMEN & PFLANZEN Tulpen, pro Bund à 30 Stück 13.80 statt 19.80 Cymbidiumgesteck, pro Gesteck 13.80 Phalaenopsis 3 Rispen, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 23.60 statt 33.80 Margeriten-Busch, im 18-cm-Topf, pro Pflanze 7.80 statt 11.80 Alle Bio Kräuter im 13-cm-Topf, z.B. Basilikum, pro Pflanze 3.90 statt 4.90

WEITERE LEBENSMITTEL Créa d’Or Cœur d’Abricot, 90 g 2.90 NEU **

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Alle Party Nüsse, z.B. Nussmischung gesalzen, 200 g 1.90 statt 2.40 20% Zweifel Chips im XXL-Beutel, z.B. Paprika, 380 g 5.95 statt 7.60 Alle Rüebli-Patisserieprodukte, z.B. Rüeblitorte, 520 g 6.20 statt 7.80 20% Anna’s Best Spätzli im 3er-Pack, 3 x 500 g 6.70 statt 8.40 20% M-Classic Cappelletti mit Schinken oder Pilzen im 3er-Pack, z.B. Pilze, 3 x 250 g 9.– statt 12.90 30% Anna’s Best Salate, z.B. Krawättlisalat mit Pesto, 270 g 5.50 NEU **

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Zutaten: 8 grüne Spargeln, 1 EL Sonnenblumenöl, 4 Kabeljau-Rückenfilets à 150 g, Salz, 2 EL Basilikumpesto, 4 Strudelteigblätter, Öl zum Bestreichen, 1 TL Sesamsamen Zubereitung: Backofen auf 180 °C vorheizen. Spargeln im unteren Drittel schälen und Enden frisch anschneiden. Im Sonnenblumenöl rundum ca. 4 Minuten braten. Auskühlen lassen. Fischfilets leicht salzen. Auf einer Seite mit Basilikumpesto bestreichen. Spargeln längs halbieren und auf die Länge der Fischfilets zuschneiden. Filets damit belegen. Zum Einwickeln je 1 Strudelteigblatt falten. Fischfilet darauflegen und im Teig einschlagen. Teigränder und Teigenden mit nassen Fingerspitzen gut andrücken. Strudel auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit wenig Öl bestreichen und mit Sesam bestreuen. Kabeljau-SpargelStrudel in der Ofenmitte ca. 20 Minuten backen.

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten + ca. 20 Minuten backen Pro Person 32 g Eiweiss, 11 g Fett, 20 g Kohlenhydrate, 1300 kJ/310 kcal


Dr. Bruno Oberle, Direktor des Bundesamtes für Umwelt BAFU

Dr. Ursula Wyss, Gemeinderätin Stadt Bern

Christine Wiederkehr-Luther, Leiterin Ökologie, MGB

Markus Tavernier, Geschäftsführer Igora

Dr. Rolf Frischknecht, ETH Zürich

Die Wirtschaft grünt und soll noch grüner werden 6. Konsumententagung, Freitag, 23. Mai 2014, ab 8.45 Uhr Kongresshaus Zürich, Gotthardstrasse 5, 8002 Zürich

Thomas Nussbaumer, Managing Director Central Region Selecta

Der Konsum wird vermehrt zur Projektionsfläche gesellschaftlicher Forderungen, ganz besonders im «grünen Bereich». Mit der Volksinitiative «Grüne Wirtschaft» droht eine Regulierungswelle. Der Bundesrat wiederum plant eine Sammelpflicht für Verpackungen und will eine Umweltetikette einführen. Und die Stadt Bern konkretisiert derzeit die Idee einer Litteringabgabe. Wie wirkungsvoll sind die freiwilligen Massnahmen des Detailhandels? Was können Konsumentinnen und Konsumenten, aber auch die Wirtschaft zu einem schonenderen Umgang mit den natürlichen Ressourcen beitragen? Tagungsleitung: Prof. Dr. Andreas Kellerhals, Direktor des Europa Instituts an der Universität Zürich

Martin Bäumle, Nationalrat, Präsident Grünliberale Partei Schweiz

Information/Anmeldung Migros-Genossenschafts-Bund Direktion Wirtschaftspolitik Limmatstrasse 152, 8031 Zürich Tel. 044 277 30 87, Fax 044 277 20 09 MIGROS-Wirtschaftspolitik@mgb.ch

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

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TERRASUISSE KALBFLEISCH | 67

Königlich brutzeln

Ein zartes Kalbskotelett vom Grill adelt jede Grillparty. Besonders gut schmeckt es, wenn das Fleisch etwas dicker geschnitten und gut mariniert wird.

E

in saftiges Kalbskotelett vom Grill, dazu einen Spargelsalat und viel knuspriges Knoblauchbrot – da schlägt das Herz jedes Fleischtigers höher. Damit der Start in die Grillsaison auch sicher gelingt, gilt es einige Punkte zu beachten. Wählen Sie lieber dickere Stücke Kalbfleisch, die sind besser für den Grill geeignet. Marinieren Sie das Fleisch bereits einen Tag vor Ihrem Grillabend, damit das Kotelett einen ausgewogenen

Bild und Styling: Veronika Studer

TerraSuisse steht für eine naturnahe, tierfreundliche Landwirtschaft. Das Nachhaltigkeitsprogramm stützt sich auf die Richtlinien von IP-Suisse, der Schweizer Vereinigung integriert produzierender Bauern. www.migros.ch/terrasuisse

Gute Kombination: Kalbskoteletts und selbst gemachte Kräuterbutter.

TerraSuisse Kalbsvoressen, circa 400 g, aktueller Tagespreis

TerraSuisse Kalbshaxe, circa 250 g, aktueller Tagespreis

TerraSuisse Kalbsplätzli, circa 300 g, aktueller Tagespreis

würzigen Geschmack bekommt. Ihr Metzger an der Fleischtheke gibt Ihnen jederzeit gern wertvolle Tipps und Tricks zur Zubereitung. IP-Suisse-Kälber, die das TerraSuisseFleisch liefern, werden hauptsächlich mit Vollmilch und Heu gefüttert. Den Grossteil des TerraSuisse-Frischfleischs verarbeitet das Migros-Unternehmen Micarna in Courtepin, Zürich, Ecublens oder Bazenheid. Text: Heidi Bacchilega

TerraSuisse Kalbskotelett, circa 200 g, aktueller Tagespreis

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehört auch das TerraSuisse-Kalbfleisch.


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Bubikopf im Übertopf mit Dekohase pro Stück


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SANISSA | 69

Vorfreude auf die Osterzeit: Mit Sanissa au beurre bäckt sich der Zopfhase kinderleicht.

Die Allrounderin

Dank der portionierten Sanissa-Margarine mit zehn Prozent Butter wird das Backen an Ostern zum Kinderspiel.

Bild und Styling: Claudia Linsi

S

anissa au beurre ist die willkommene Allrounderin für den täglichen Gebrauch in der Küche. Die Margarine enthält zehn Prozent Butter, die für einen angenehm buttrigen Geschmack sorgt. Sie eignet sich zum Kochen, Backen und Braten oder zum Verfeinern von Teigwaren und Gemüse. Die 500-g-Variante von Sanissa au beurre mit vier Stangen à 125 g im Folienwickel erleichtert die Dosierung. Markierungen auf der Verpackung ermöglichen eine Portionierung zu je 25 g. Die benötigte Menge Margarine kann einem Teig also auch ohne Waage zugegeben werden. Die Produkte der Sanissa-Linie enthalten überwiegend

Schweizer Rohstoffe wie das Rapsöl und die Butter aus inländischer Milch. Hergestellt werden die Sanissa-Margarinen in der Schweiz. Die Migros bietet als Einzige ausschliesslich in der Schweiz gefertigte Margarinen an.

Sanissa au beurre, 4x 125 g, Fr. 3.60

Sanissa au beurre, 250 g, Fr. 2.10

Palmöl aus zertifiziertem, nachhaltigem Anbau Für die gute Streichfähigkeit ist das Beimischen von Palmöl unabdingbar. Das Palmöl der Sanissa-Produkte stammt aus RSPO-zertifiziertem, nachhaltigem Anbau. Ein weiterer charakteristischer Bestandteil ist saure Buttermilch; diese ist reich an B-Vitaminen sowie an Kalzium und Kalium. Text: Anette Wolffram Eugster

Zopfhase ZUBEREITUNG 1. Milch erhitzen. Hefe mit 1 EL Zucker und etwas Milch übergiessen, ca. 15 Min. gehen lassen. Mehl, Restzucker und Salz in einer Schüssel mischen. In der Mitte eine Mulde eindrücken. Flüssige Sanissa-Margarine, Mischung aus Hefe-Milch-Zucker und Restmilch hineingeben. Alles 5 Min. zu Teig kneten und zugedeckt 1 h 30 Min. aufgehen lassen. 2. Teig in 6 Stücke teilen. Von jedem Stück eine 40 g schwere Kugel für den Kopf abteilen. Reststück zu 25 cm langem Strang formen. Für den Körper den Strang zu einer Schlaufe legen. Die Strangenden bilden die Vorderpfoten des Hasen. Teiglinge auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Kopfstücke oberhalb der Pfoten andrücken. Mit der Schere Ohren einschneiden. Rosinen als Augen in den Kopf drücken. Häschen zugedeckt 30 Min. aufgehen lassen. Ofen auf 170 °C Umluft vorheizen. 3. Ei verquirlen, Häschen bepinseln. Mit Hagelzucker bestreuen. Im Ofen 20 Min. backen.

aha! Sanissa Classic, 250 g, Fr. 1.90

ZUTATEN für ca. 6 Stück: 2,25 dl Milch 1 Würfel Hefe 70 g Zucker 70 g Sanissa au beurre 500 g Mehl 1 TL Salz à ca. 6 g 6 Rosinen 1 Ei Hagelzucker zum Bestreuen Zubereitungszeit: ca. 30 Min. + ca. 2 h 15 Min. aufgehen lassen + ca. 20 Min. backen Pro Stück ca. 15 g Eiweiss 12 g Fett 78 g Kohlenhydrate 2050 kJ/490 kcal

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu zählen auch die Sanissa-Margarinen.


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Alle Crème d’or Dosen, Becher und Cornets-Mehrfachpackungen 20% günstiger, z.B. Vanille Bourbon, 1000 ml

Foto: www.saison.ch

T K C E M H C S SO OSTERN.

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Alle Apéro-Getränke und Perldor 20% günstiger, z.B. Perldor Classic, 75 cl


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APROZ | 71

Ein Hauch von weiter Welt Bitterlimonaden schmecken pur oder in Drinks. Und das nicht nur im Sommer.

B

ittergetränken haftet etwas Kosmopolitisches an. Menschen auf der ganzen Welt schätzen Bitter Lemon, Tonic Water und Ginger Ale. Immer gut gekühlt, leisten sie an heissen Tagen als erfrischende Durstlöscher zuverlässige Dienste. Ganz zu schweigen von den vielen Cocktails und Drinks, denen sie ihre spezielle Note verleihen. Aproz produziert die Bittersoftdrinks für die Migros unter der Linie Apéritiv. Alle drei Apérogetränke werden mit natürlichen Aromen und Mineralwasser aus den Walliser Alpen hergestellt. Ginger Ale schmeckt würzig und auch ein wenig fruchtig. Die leicht bittere Limonade mit Ingweraroma passt gut zu exotischen Fruchtsäften. «Very British» ist das spritzige Bitter Lemon, das vier Prozent Zitronensaft enthält.

Eintreten, Platz nehmen und bei einem kühlen Apéritiv-Getränk entspannen. Welche Sorte darf es sein?

Tonic Water – berühmt und beliebt seit Jahrhunderten Der Klassiker unter den Bitterlimonaden jedoch ist Tonic Water. Seinen unverwechselbaren Geschmack verdankt es dem Chinin, einem Extrakt aus der Rinde des Chinarindenbaums, dessen heilsame Wirkung im 17. Jahrhundert bekannt wurde. Im Zuge der Kolonialisierung gelangte das Tonikum in Länder tropischer Klimazonen, wo es täglich zur Prophylaxe gegen Malaria getrunken wurde. Dazu würde sich das Tonic Water der Neuzeit wegen der geringen Menge Chinin kaum eignen, dafür umso mehr zur Herstellung erfrischender Mixgetränke. Zum Beispiel für den alkoholfreien Cocktail «Meerwasser»: Zitronensaft und Bitter Lemon (je 1 cl) sowie Ginger Ale (2 cl) und Blue-Curaçao-Sirup (4 cl, erhältlich im Delikatessenladen) kommen erst in den Shaker und dann ins Glas, das man mit Tonic Water auffüllt und mit roten Johannisbeeren und ein paar Limettenscheiben garniert. Zum Wohl! Text: Dora Horvath

Bilder: zvg

 Tonic Water, 0,5 l, Fr. 1.05  Bitter Lemon*, 0,5 l, Fr. 1.05  Ginger Ale*, 0,5 l, Fr. 1.05 Alle drei Getränke sind auch im Sechsergebinde à 0,5 l erhältlich. * In grösseren Filialen

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu zählen auch die Apéritiv-Getränke.


100% ITALIENISCH. Und endlich auch bei uns in der Schweiz. LemonSoda, OranSoda und MojitoSoda gibts in Ihrer Migros


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BLÉVITA | 73

Bild: Claudia Linsi

Mit Blévita ist schnell ein feines Zvieri für die ganze Familie hergerichtet.

Willkommen zum Snack

Ob süss oder herzhaft: Blévita macht die Zwischenverpflegung abwechslungsreich und bekömmlich.

E

ine kleine Zwischenmahlzeit bringt den Energiehaushalt schnell wieder ins Gleichgewicht. Dafür bietet Blévita eine Vielfalt an knusprigen Getreidesnacks. Die klassischen Cracker mit Sesam oder Dinkel schmecken pur oder lassen sich sehr gut mit Aufstrichen

Bio Blévita Dinkel, 6 Portionen, 228 g, Fr. 3.75

Blévita Sesam, 6 Portionen, 228 g, Fr. 3.35

und Beilagen verfeinern. Praktisch für unterwegs sind die Sandwichvarianten Joghurt/Waldbeeren, Oliven/Tomate und Kräuter. So oder so ist Blévita zu jeder Tageszeit ein ballaststoffreicher und bekömmlicher Snack, ob als kleine Pausenverpflegung im Büro, in der Schule

Blévita Sandwich, Joghurt/ Waldbeeren, 4 Portionen à 4 Stück, 216 g, Fr. 5.30

oder als gemütlich inszeniertes Zvieri für die ganze Familie. Der Migros-Klassiker blickt auf eine Tradition von über 40 Jahren zurück. Etliche Blévita-Produkte enthalten wertvolle Folsäure, erkennbar am Logo der Stiftung Folsäure Offensive Schweiz. Text: Jacqueline Vinzelberg

Blévita Choco & Sesam, 6 Portionen, 267 g, Fr. 5.–

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Tag | Destination | Programm/Ausflug 1 Schweiz – Passau Bahnfahrt nach München. Bustransfer zum Schiff. Einschiffung. 2 Melk – Wien Besichtigung Stift Melk.* In Wien Ausflug zum Heurigen (fak.). 3 Wien Stadtrundfahrt.* Ausflug «Nördlicher Wienerwald» mit Stift Klosterneuburg (fak.). Abends klassisches Konzert (fak.). 4 Budapest Stadtrundfahrt.* «Budapest bei Nacht» mit Folklore (fak.). 5 Budapest – Puszta-Rundfahrt (fak.). Ausflug Donauknie und Esztergom.* Donauknie (Wiedereinstieg am Donauknie). 6 Bratislava Stadtrundfahrt und Rundgang durch die Altstadt.* 7 Wachau Ausflug «Schönheiten der Wachau» und Weinprobe.* 8 Passau – Schweiz Ausschiffung, Bustransfer nach München, Bahnrückreise. * Ausflug im Ausflugspaket (Fr. 210.–) enthalten | Auftragspauschale Fr. 35.– Details und Zuschläge siehe www.thurgautravel.ch oder Katalog

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

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FOOD | 75

GUT & GÜNSTIG

Pasta mit Cima di rapa für circa Fr. 10.90 – Hauptgericht für 4 Personen ■ 1 kleine Zwiebel hacken. 3 EL Olivenöl erhitzen. Zwiebel darin glasig dünsten. 1 Knoblauchzehe dazupressen. Von 500 g Cima di rapa den Strunk entfernen. In siedendem Salzwasser ca. 3 Minuten bissfest garen. Einige Blätter für die Garnitur beiseitestellen. Den Rest mit der Zwiebel und dem Knoblauch fein pürieren. Circa Fr. 5.– ■ Das Püree mit 3 EL Crème fraîche und 50 g geriebenem Sbrinz verfeinern. Mit Salz und Pfeffer würzen. Circa Fr. 2.10 ■ 500 g Pasta nach Packungsanleitung bissfest garen. Wasser abgiessen. Gemüsepüree untermischen. Auf Teller geben und mit Cima-di-rapa-Blättern garnieren. Circa Fr. 3.80

Cima di rapa, Knoblauch und Pasta: Drei Zutaten für ein unkompliziertes Gericht.

Aromatisches Frühlingstrio

Die Bagels sind zurück Das typisch amerikanische Gebäck mit dem Loch in der Mitte hat eine grosse Fangemeinde. Deshalb bringt die Migros den beliebten Bagel mit Sesam jetzt zurück in ihr Frisch-AufbackSortiment. Ob klassisch mit Frischkäse oder mit Fleisch, Käse und Salat – sie lassen sich ganz nach persönlicher Vorliebe füllen. Ideal portioniert und ungekühlt 10 Tage haltbar, sind sie jederzeit schnell frisch aufgebacken oder getoastet. Bagel mit Sesam, 4 Stück, 340 g, Fr. 3.20 In grösseren Filialen erhältlich

Leidenschaft für Joghurt Ob morgens, mittags, abends oder zwischendurch – ein Joghurt passt immer, wenn der kleine Appetit anklopft. Für geschmackliche Abwechslung sorgt jetzt die neue fruchtige Variante Orange und Grapefruit. Das Joghurt hat einen Fruchtanteil von 7,3 Prozent und ist mit Aspartam gesüsst. Der geringe Fettanteil von nur 0,1 Prozent macht es zum leichten Genuss, besonders erfrischend zur Sommersaison. Passion Joghurt Orange/Grapefruit 0,1% Fett, 180 g, Fr. –.90 20-fach Cumulus-Punkte bis 21. 4.

Feine Milchschokolade, fruchtige Erdbeeren und knackige Mandelsplitter geben dieser Schoggineuheit ihre raffinierte Geschmacksnote. Die aktuelle Edition Limitée von Chocolat Frey, die nur im Frühjahr und Sommer erhältlich ist, ergänzt die süssen Spezialitäten des SurprêmeSortiments und ist wie alle Frey-Schokoladentafeln UTZ-zertifiziert. Das Label steht für Rohstoffe aus umweltfreundlichem und sozialverträglichem Anbau. Frey Suprême Fraises & Amandes, 100 g, Fr. 2.90 20-fach Cumulus Cumulus-Punkte bis 21. 4. – In grösseren Filialen erhältlich

Liebling der Kunden Migros-Kunden haben entschieden: Im Duell «A vs. B» Battle of Tastes hat der Kult Ice Tea Mango & Ananas knapp Holunderblüten & Minze besiegt. Ab sofort ergänzt diese Sorte deshalb das Getränkesortiment im Migros-Regal. Frisch aufgebrühte Teeblätter, aromatisiert mit Mango- und Ananassaft, machen den Ice Tea zu einem exotischen Geschmackserlebnis und zum willkommenen Durstlöscher für den Sommer. Kult Ice Tea Mango & Ananas, 50 cl, Fr. 1.10


SCHAUFENSTER 76 |

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TIERFUTTER

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NR. 16, 14. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

MSC-Fisch für

Sheba Terrine Supreme, 4 Schalen à 100 g, Fr. 4.10 In gösseren Filialen

Auch beim Tierfutter setzt die Migros auf Nachhaltigkeit

D

ie Migros beschränkt ihr Engagement für den Schutz der Meere und Seen nicht auf das Angebot an Marine Stewardship Council (MSC) steht für eine unabhängig zertifizierte, nachhaltige Fischerei. Die Fische und Meeresfrüchte kommen immer aus Wildfang.

Selina Terrine Lachs, Schale 100 g, Fr. –.70

Lebensmitteln für den Menschen: Auch die Fischbestandteile im Futtersortiment für Haustiere stammen zu einem Gross-

Selina Thon, Dose mit Easy Peel, 170 g, Fr. –.70 Für Tigerli und Bello spielt es keine Rolle, ob der Leckerbissen aus MSC-zertifizierter Fischerei oder Zucht stammt. Wohl aber für Frauchen und Herrchen, die für die Futterbeschaffung zuständig sind.

Selina Edelfisch, Beutel, 100 g, Fr. –.75

Max Trockenfisch, natürlicher Hundesnack, 265 g, Fr. 9.80

teil aus nachhaltigen Quellen. So hat Selina, die Katzenfutter-Eigenmarke der Migros, ihre Nassnahrungskonserven mit Meeresfrüchten, Thon, Lachs und Edelfisch bereits auf Bestandteile umgestellt, um gestellt, die aus MSC-zertifizierter Fischerei stammen. Alle Fischereien, die unter diesem Label firmieren, unterstützen den Naturschutz, indem sie unter anderem die strengen Vorgaben zu den Fangquoten einhalten. Neben den Selina-Produkten sind für die Katze vereinzelt auch Sorten der


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

Vierbeiner

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TIERFUTTER | 77

ZAHLEN UND FAKTEN

und verwendet Fisch aus zertifiziertem Fischfang. tiv kleiner Bestandteil ist, fällt die insgesamt verfütterte Menge und damit der Anteil des Rohmaterials Fisch angesichts der enorm hohen Anzahl von Haustieren beachtlich aus. Vor diesem Hintergrund macht es durchaus Sinn, wenn die Futterhersteller bei der Beschaffung ihrer Rohwaren auf Nachhaltigkeit setzen. Text: Anna-Katharina Ris

Etwa 75 kg Fisch

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Die Umstellung auf nachhaltigen Fisch bis 2020 ist ein Teil davon.

würde eine Katze in ihrem Leben* fressen, wenn sie nur Selina mit MSC-zertifiziertem Fisch serviert bekäme. * bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 15 Jahren

500 000 Hunde

sind in der Schweiz registriert. Die Romands und Tessiner besitzen tendenziell mehr Hunde als die Deutschschweizer. Die beliebtesten Hundenamen sind Rocky und Luna.

1 400 000 Katzen

Bilder: Getty Images, muff-illustration.ch; Illustrationen: Bruno Muff

Fremdmarke Sheba in MSC-Qualität erhältlich. Was jedoch das Angebot an Hundefutter betrifft, nimmt die Migros mit ihrer Eigenmarke Max und dem Snack mit MSC-zertifiziertem Trockenfisch eine Pionierrolle im Schweizer Detailhandel ein. Neben den rund 500 000 registrierten Hunden werden in der Schweiz schätzungsweise 1,4 Millionen Katzen gehalten. Dies bedeutet, dass etwa jeder vierte Haushalt einen Bello oder ein Büsi besitzt. Auch wenn Fisch in einem Produkt der Heimtiernahrung nur ein rela-

leben in der Schweiz. Weil sie nicht registriert werden müssen, gibt es keine zuverlässigen Angaben über deren Verteilung nach geografischen Aspekten. Die beliebtesten Katzennamen sind Simba und Luna.

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Hunde wie Kleinkinder im Alter von 0 bis 6 Jahren gibt es in der Schweiz. Die meisten Hunde und Katzen leben in Haushalten mit Kindern.


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Der Fussball, besonders der FCZ.

Was kann man für Geld nicht kaufen?

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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

MIGROS ZÜRICH | 83

Bioprodukt der Woche Der Bio-Rucolasalat stammt aus der Region der Migros Zürich und ist besonders würzig. Durch den biologischen und regionalen Anbau trägt er der Umwelt Rechnung. Wegen seines intensiven, an Walnüsse und Kresse erinnernden Geschmacks wird Rucolasalat auch als würzender Zusatz für Nudelgerichte, Risottos oder Suppen verwendet. Ein Erlebnis für den Gaumen ist Rucolasalat und Rohschinken auf einer selbst gemachten Pizza. Der Bio-Rucolasalat ist in allen Filialen der Migros Zürich erhältlich und kostet Fr. 2.90 à 100 Gramm.

ZÜRICH

Das Programm «Aus der Region. Für die Region.» ist das Bekenntnis der Migros zur regionalen Wirtschaft.

Regional und fangfrisch Remo Pfister und Adrian Gerny sind passionierte Fischer auf dem Zürichsee. Sie beliefern die Migros Zürich täglich.

Bei Wind und Wetter frühmorgens auf dem Zürichsee unterwegs: Fischer Remo Pfister.

W

enn am frühen Morgen die meisten noch tief schlafen oder im warmen Bett mit der Decke kuscheln, fahren die Fischer Remo Pfister und Adrian Gerny bereits auf den See hinaus. Die Bise, kombiniert mit dem Fahrtwind, sorgt im Winter für eine klirrende Kälte auf dem Schiff. Die Fischer trotzen diesem teils nasskalten, dunklen und nebligen Wetter. Unmittelbar nach dem Fang beginnt die Verarbeitung der Fische. Dies bedeu-

tet: Am Morgen gefischt, ist der Fisch am Nachmittag im Laden der Migros Zürich und am Abend in der Pfanne. Fischer Adrian Gerny ist jeden Tag auf dem Zürichsee anzutreffen. Am Nachmittag legt er seine Netze aus und holt diese am nächsten Tag frühmorgens wieder ein. «Fischen ist ein lebendiges Metier, man weiss nie, was einen erwartet», erklärt er. An einem Tag fange man nichts und am nächsten bis zu 200 Fische. Er schätzt an seinem Beruf beson-

ders die Ruhe und Abgeschiedenheit auf dem stillen Wasser. Für die Filialen der Migros Zürich fischt Adrian Gerny vorwiegend Felchen, Eglis und Hechte aus dem Zürichsee. Beim Label «Aus der Region. Für die Region.» der Migros Zürich geht es um Wertschätzung für regionales Schaffen. «Ich gebe der Migros gerne meine Fische. Das Label sichert meine Existenz und zeigt dem Kunden den Mehrwert der Produkte auf.» Text: Urs Kilchenmann


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

Tanz im Frühling

Klassik vom Feinsten

Im Tanzwerk101 in Zürich-West heisst es, statt Ostereier zu suchen, das Tanzbein zu schwingen. Vom 17. bis 21. April findet der Workshop «Spring Edition» statt. Von Ragga bis Ballett, das breit gefächerte Angebot hat für jeden etwas dabei, und mit der Unterstützung der internationalen Tanzlehrer werden die Lektionen zu einem wahren Vergnügen.

Die Migros-Kulturprozent-Classics laden ein, einen Abend lang dem renommierten BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von Sakari Oramo zu lauschen. Das Konzert in der Tonhalle Zürich findet am 26. April um 19.30 Uhr statt, wobei die zwei Solisten ebenfalls für musikalische Höhepunkte sorgen werden: Anu Komsi (Sopran) und Leonidas Kavakos (Violine). Tickets gibt es an der Billettkasse der Tonhalle Zürich: 044 206 34 34

Informationen und Programm: www.tanzwerk101.ch

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MIGROS ZÜRICH | 85

BBC Symphony Orchestra, 26.4.2014, Tonhalle Zürich, www. migros-kulturprozent-classics.ch

Das Tanzschaffen erleben Ein Muss für alle Tanzbegeisterten ist das Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps: Es findet vom 24. April bis zum 17. Mai statt.

Eine Auswahl der Produktionen in Zürich Akram Khan: 25./26.4., Theater 11 Ballett Zürich: 24./30.4.; 1.5., Opernhaus Zürich Dada Masilo: 27./28.4., Gessnerallee Zürich Danza Contemporánea de Cuba: 3./4.5., Gessnerallee Zürich Mandeep Raikhy: 25.4., Gessnerallee Zürich Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps, 24.4.–17.5.2014, Programm: www.steps.ch

Das Tanzfestival Steps steht unter dem Motto «Exchange».

E

rstmals wird das Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps im Opernhaus Zürich eröffnet. Eigens für diesen Abend sind durch das Ballett Zürich drei Uraufführungen für das Festival konzipiert worden. Danach touren zwölf internationale Compagnien durch 35 Schweizer Städte und präsentieren 86 Vorstellungen in 39 Theatern. «Die Schweiz darf sich auf einen Tanzfrühling freuen», sagt Isabella Spi-

rig, künstlerische Leiterin des MigrosKulturprozent Tanzfestivals Steps. Mit ausgesuchten Produktionen präsentiert die 14. Ausgabe von Steps das internationale zeitgenössische Tanzschaffen in seiner ganzen Vielfalt. So stammen die Compagnien aus Argentinien, Belgien, Frankreich, Grossbritannien, Indien, Israel, Japan, Kuba, Südafrika, Taiwan und aus der Schweiz. Wo eine solch breite Fülle an Tanzrichtungen und kulturellen

Spezialitäten zusammenkommt, ist ein Leitfaden besonders wertvoll. Dieses Mal steht das Tanzfestival unter dem Motto «Exchange», also Austausch. Nicht nur die eigentlichen Aufführungen versuchen dieses Thema aufzugreifen, auch das reichhaltige Rahmenprogramm bewegt sich entlang dieses roten Fadens. Mit dem Steps-Pass erhalten Festivalbesucher die Möglichkeit, Karten der rund 80 Vorstellungen vergünstigt zu erwerben. Dies lohnt sich schon beim Besuch von nur zwei Vorstellungen. Informationen zum Kartenverkauf und zum Festivalprogramm sind erhältlich auf www.steps.ch. Text: sl

Lesen Sie dazu auch den Beitrag von Michael West ab Seite 44.


IHRE REGION 86 |

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MIGROS ZÜRICH

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NR. 16, 14. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Eine Lounge für jeden Balkon

Passt selbst auf kleine Balkone: Die Loungegruppe Goa.

Selbst mit einem kleinen Balkon können Sommerträume in Erfüllung gehen. Die Loungegruppe Goa ist für kleinere Balkone oder Terrassen ideal und lädt durch ihre ästhetischen, runden Formen zum Verweilen und Sonnenbaden ein. Sie ist aus hochwertigem Material und besticht durch ihr natürliches Aussehen. Die Lounge kann je nach Geschmack individuell zusammengestellt und angeordnet werden. Die Kissenbezüge sind abnehmbar und waschbar. Diese und weitere Loungegruppen sind in ausgewählten Filialen von Do it + Garden Migros und in allen Micasa-Filialen der Migros Zürich erhältlich.

Klassische Clownerien

Vom 9. Mai bis zum 9. Juni gastiert der Circus Knie wieder auf dem Sechseläutenplatz in Zürich. Mit dabei: David Larible – ein Clown zum Verlieben.

J

eder kennt den Circus Knie, den Stargast des aktuellen Programms sollte jeder kennenlernen, wenn er ihn noch nicht kennt: David Larible zaubert dem Publikum gekonnt ein Schmunzeln ins Gesicht – oft auch ein herzhaftes Lachen. Dieser klassische Clown vermag den Zirkusbesuch durch seine präzise Mimik und Gestik sowie durch den Aufbau seiner Einlagen zu bereichern. Mit seiner subtil poetischen Art lässt er Kinder- und Erwachsenenherzen höherschlagen und weckt geschickt Emotionen. Zwischendurch findet sich dank seines spielerischen Charmes sogar ein Besucher inmitten der Manege wieder. Man verzeiht dem Clown den einen oder anderen schelmischen Streich und fühlt sich durch dessen Art schnell in die eigenen Kindertage zurückversetzt.

Bild: Circus Knie

Streiche des Clowns, Akrobatik und Pferdenummern David Larible alleine wäre ein wahres Highlight, aber der Circus Knie füllt sein Programm noch mit erstklassiger Akrobatik, wunderbaren Pferdenummern und vielem mehr. Sogar die kleine, erst dreijährige Chanel Marie Knie steht zum ersten Mal gemeinsam mit ihrem Gross-

Verzaubert das Publikum im Circus Knie vollkommen: Stargast David Larible.

vater Fredy Knie Junior im Scheinwerferlicht der Manege.

Einen Monat lang Circus auf dem Sechseläutenplatz Vom 9. Mai bis zum 9. Juni gastiert der Nationalcircus in Zürich und verschönert den Sechseläutenplatz mit seiner Präsenz. Das Publikum kann sich dann wieder auf tägliche Vorstellungen freuen. Am 12. Mai findet eine Sondervorstellung der Migros Zürich statt, wobei die Besucher von Vorzugspreisen profitieren können (siehe Box rechts).

Impressum: Migros-Magazin, Region Zürich, Redaktion: Sasa Löpfe (sl), Andreas Reinhart (ar) Genossenschaft Migros Zürich, Corporate Communications, Postfach, 8021 Zürich, E-Mail: regio@gmz.migros.ch

Text: sl

Sondervorstellung der Migros Zürich Montag, 12. Mai, 20 Uhr Sechseläutenplatz Zürich Preise Sektor A: Fr. 60.– statt Fr. 75.– Sektor B: Fr. 45.– statt Fr. 61.– Sektor C: Fr. 31.– statt Fr. 42.– Sektor D: Fr. 20.– statt Fr. 38.– Sektor E: Fr. 10.– statt Fr. 22.– Vorverkauf: BiZZ am Werdmühleplatz 4, 8001 Zürich, und an allen TicketcornerVorverkaufsstellen


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014

MIX | 91

WILDS WELT

Das Fürstentum Monaco für Normalsterbliche

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Vom Aussterben bedroht: In Europa leben 68 Hummelarten, jede vierte ist in Bedrängnis.

Sorge um die Hummeln

Nach den Hiobsbotschaften zum Bienensterben nun dies: Auch ihre bulligen Geschwister, die Hummeln, sind stark bedroht.

Bilder: Keystone (2)

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on den 68 in Europa lebenden Hummelarten sind 24 Prozent vom Aussterben bedroht. Und bei fast der Hälfte aller Arten werden die einzelnen Völker immer kleiner. Das sind die besorgniserregenden Resultate einerneuenStudiederWeltnaturschutzunion (IUCN). «Wenn nichts geschieht, schreitet der Niedergang einiger Arten weiter voran, möglicherweise bis zum Aussterben, zuerst lokal und schliesslich weltweit», sagt Stuart Roberts (57), Mitglied der Expertengruppe für Hummeln bei der IUCN. «Das kann gravierende Auswirkungen auf die Vegetation und damit auch auf unsere Nahrungsgrundlage haben, denn einige Nutzpflanzen und viele Wildpflanzen werden vorab von Hummeln bestäubt.» Die Gründe für das Hummelsterben sind laut den Forschern die Klimaerwärmung, die intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die schwindende Artenvielfalt bei den Pflanzen. «In der Schweiz geraten infolge des Temperaturanstiegs tendenziell Hummelarten in den Voralpen und Alpen in Bedrängnis», sagt Stuart Roberts. Doch

was können wir tun, um die drolligen Geschwister der Bienen zu schützen? «Der Klimawandel als eines der Hauptprobleme ist schwierig zu steuern», sagt der Hummelspezialist. Besser Einfluss nehmen könne man auf die Landwirtschaft. Deren Aufgabe müsse es sein, die Diversität der Pflanzen zu fördern und mit möglichst wenig Chemie auszukommen. Besonders wichtig ist das Engagement von jedem Einzelnen. Stuart Roberts: «Im eigenen Garten für eine möglichst grosse Vielfalt sorgen und auf den Einsatz von Pestiziden verzichten, das ist ganz wichtig. Jede auch noch so kleine Anstrengung hilft, und je mehr Leute sich beteiligen, umso besser.» Text: Daniel Schifferle

www.migrosmagazin.ch

STIMMEN SIE ONLINE AB Bedauern Sie den Rückgang von Hummeln und Bienen, oder sind Sie froh, von den Brummern weniger belästigt zu werden?

Am 25.Mai ist es wieder so weit: Dann fällt der Startschuss zum GP von Monaco. ■ Wer kein Formel-1-Fan ist, besucht das Fürstentum besser zuvor oder danach. Es sei denn, man möchte etwa für vier Tage im Luxushotel Fairmont 16 000 Euro hinblättern. Normalsterblichen stehen gegen 3000 Zimmer und über 160 Restaurants zur Auswahl. Mein Tipp: das Café de Paris vis-à-vis dem Hôtel de Paris und von dort die Passanten auf dem Casinoplatz beobachten; 20 Euro kostet der Eintritt ins architektonisch interessante Casino. Alternative: die Brasserie de Monaco, wo man Monacos eigenes Bier geniesst. Das Fürstentum ist auch in den verwinkelten Gassen der Altstadt erschwinglich – beispielsweise in einer Pizzeria. ■ Die wichtigsten Attraktionen: die Kathedrale mit dem Grab von Fürstin Gracia Patricia (der Parcours führt Besucher zu 25 Stationen), das Ozeanografische Museum (mit dem Monte-CarloPasseport wird der Eintritt gratis!), der Stadtteil Fontvieille mit dem grössten Einkaufszentrum Monacos, die Villa Sauber und der japanische Garten.

■ Gut zu wissen: Wer über Nizza

anreist, kann in acht Minuten mit dem Helikopter ins Fürstentum fliegen (130 Euro/Weg). Das «Le Méridien Beach Plaza» hat den einzigen Privatstrand im Land. Alternative: Hotel Villa Rivoli in Nizza mit Preisen ab 80 Euro. Auf www.visitmonaco.com/de sind 380 Veranstaltungen aufgeführt.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

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Ein Händchen für giftige Echsen

Nervenkitzel beim Untersuch der Krustenechsen im Zolli: Vorsicht ist geboten, denn die Reptilien haben Giftdrüsen und scharfe Krallen.

«

Die richtige Dosierung der Narkose erweist sich als knifflig Ich bin überhaupt nicht nervös, denn der Tierpfleger Christoph Studer hat das Handling der Tiere voll im Griff. Zuerst holt er eine Echse nach der anderen mit einem umfunktionierten Golfschläger aus der warmen Transportkiste, danach fixiert er mit einer Art Astgabel schonend den Kopf und hält sie schliesslich zum Schutz vor den scharfen Krallen mit Lederhandschuhen an den Gliedmassen fest. Mit dem Narkosemittel bewegen wir uns auf Neuland. Das bewährte Produkt haben wir bei verschiedenen Echsen-

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (38) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Vorsichtig holt Tierpfleger Christoph Studer die Echse aus der Transportkiste, dann wird das narkotisierte Tier untersucht.

Bilder: Zoo Basel

Heute steht die Untersuchung unserer vier wertvollen Krustenechsen auf dem Programm. Dies geschieht im Rahmen der Neu- und Umgestaltung der Terrarien im Vivarium, bei der wir Tierärzte zugleich den gesamten Reptilienbestand auf Herz und Nieren prüfen. Tatkräftige Unterstützung erhalte ich von unserem Doktoranden Christophe Rossier, seinerseits ein Reptilienfreak. Krustenechsen leben in den Trockengebieten des südwestlichen Nordamerika. Mit ihrem stämmigen Körperbau, der stumpfen Schnauze und den noppenartigen Hautknochenplatten als Schutzpanzer flössen sie gehörig Respekt ein. Dieser ist angebracht, denn die Echsen besitzen Giftdrüsen im Unterkiefer. Wenn sich eine Krustenechse mit ihren furchterregenden Zähnen in den Körper ihres Opfers verbeisst, massiert sie das Gift durch Kaubewegungen ein. Ihr Gift kann für den Menschen ohne ärztliche Behandlung lebensgefährlich sein. Allerdings beissen die Echsen nur zur Verteidigung und warnen zuvor durch Fauchen und Zischen.

arten mit Erfolg ausprobiert, aber bei Krustenechsen gibt es damit nach unseren Recherchen keine Erfahrung. Die Dosierung für andere Echsen erweist sich als deutlich zu hoch: Die erste Krustenechse schläft über drei Stunden. Dank der guten Überwachung durch den Anästhesisten Vincent Marolf von der Universität Bern müssen wir dennoch

keine Komplikationen befürchten. Eine Dosisreduktion bringt schliesslich den gewünschten Effekt eines kurzfristigen, gefahrlosen Handlings der Echsen zur Blutentnahme, dem Anfertigen von Röntgenbildern etc. Mittlerweile liegen alle Resultate vor. Die Krustenechsen sind topfit, und wir hoffen auf baldigen Zuchterfolg.

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LEBEN 94 |

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KINDERTHEATER

Grosser Auftritt für die Kleinen

Kinder haben Freude am Theaterspielen, und ihre Talente werden dabei auf viele Arten gefördert. Eine Vorbereitung auf Hollywood sind die Kindertheaterprojekte aber nicht.

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NR. 16, 14. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

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Grosses Bild: In der Theaterwerkstatt Spiel. raum in Buchs spielen die Kinder Farben – wie fühlt sich Rot an, wie Blau? Kleines Bild: Im Kinder- und Jugendtheater Zug bewegt sich Arsena zur Musik, die anderen machen nach.

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iderwillig stopft Valentina (9) ihren Schlafsack in den roten Rollkoffer. «Den Schlafsack mitnehmen? So etwas Blödes, ich will ein richtiges Bett!», empört sich das Mädchen. Es sitzt auf dem Boden eines hohen, hellen Raums im Basler Quartier­ zentrum Burg, einer ehemaligen Braue­ rei. Sechs weitere Kinder zwischen sechs und neun Jahren packen derweil im Zeitlupentempo ihre Rucksäcke und Ta­ schen ein – und wieder aus. Dem einen ist der Rucksack vor lauter Büchern zu schwer, und ausserdem hat seine Spinne im Glas keinen Platz mehr, der Nächste will im Keller weitere 20 Rollkoffer für sämtliche Schmusetiere holen, einer krümmt sich beim Witzelesen vor La­ chen und plumpst in den Koffer, ein Prahlhans stoppt die Zeit, wie schnell er das Zelt aufstellen kann, und noch ein anderer verzichtet auf sämtliche Kleider, weil der Rucksack mit Proviant voll ist. Die sieben Kinder spielen sieben selbst entwickelte Charaktere. Sie be­ suchen in ihrer Freizeit ein Mal wö­ chentlich das Kinder­Zirkus­Theater Pflotsch in Basel. Im Juni werden sie ein Stück mit Theater, Akrobatik, Jonglage und Pantomime aufführen. Priska Sager (48), Bewegungs­ und Theaterpädago­ gin und Leiterin der Gruppe, erarbeitet alle Stücke mit den Kindern selbst. «Das stärkt das Selbstbewusstsein der Teil­ nehmenden: Sie merken, dass ihre Ideen ernst genommen und umgesetzt werden,

Was für ein Theater! Vor allem in den städtischen Gebieten findet man ein gros­ ses Angebot an pro­ fessionell geleiteten Theaterkursen für Kinder. Auch viele Stadt­ und Klein­ theater haben Klubs für Kinder und Jugendliche. Zusätz­ lich bieten etliche freischaffende Thea­ terpädagoginnen und ­pädagogen Kurse an. Viele Angebote sind hier zu finden: www.theater paedagogik.ch, www.theater.ch

ihre Worte im Stück eine Rolle spielen», sagt Priska Sager. Dadurch, dass sie die Geschichten selber entwickeln, haben alle Kinder die Rolle, die sie sich wün­ schen, und sind dafür motiviert. Das Thema «Ich will die Hauptrolle» steht so gar nicht im Raum. Beim Erfinden lernen die Kinder mitzudenken und sich einzubringen, den andern zuzuhören und Rücksicht zu nehmen. «Neben Sozialkompetenzen entwickeln die Kinder so beim Theaterspielen auch Sprach­ und Körperbewusstsein sowie Raumorientierung», sagt die Theater­ pädagogin. Priska Sager leitet mehrere Theater­ projekte mit verschiedenen Altersgrup­ pen, unter anderem das Theater Wech­ selstrom, ein Generationenprojekt. An der Arbeit mit Kindern schätzt sie be­ sonders, dass diese spontan und voller Ideen sind. Die Spielfreude in den Kur­ sen übertrage sich auch auf den Alltag und ermögliche Lebensfreude, sagt sie. Stimmt: Schlüpfen die Kinder aus ihren Rollen, tummelt sich ein bunter, fröh­ licher Haufen im Quartierzentrum.

Ein wunderbarer Platz für Träumereien und Ideen Ganz anders präsentieren sich die Räu­ me des Kinder­ und Jugendtheaters Zug (KJTZ). Abgeschirmt von der Welt liegen sie im dritten Untergeschoss des Metalli­ Einkaufszentrums. Doch hier unten be­ schäftigen sich die jüngeren und älteren


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

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Kinder-ZirkusTheater Pflotsch in Basel: Die Kinder gehen ganz auf in ihren Rollen. Auch deshalb, weil Leiterin Priska Sager (oben) sie bereits bei der Erarbeitung eines Stücks mitreden lässt.

Kinder nicht mit Shoppingfantasien, sondern drücken ihre Träumereien und Ideen durch Theaterspielen aus. Sie feilen an ihrem Ausdruck, an Bewegungen, an ihrer Sprache. Wir besuchen die 10- bis 14-jährigen Theaterfüchse, die sich zwischen Mitte Februar und Anfang April dreimal wöchentlich treffen, um die «Legende vom vierten König» zu erarbeiten – eine zu Ostern passende Geschichte. Die Kinder beschreiben gerade das Wesen eines Pferds und dessen Verhältnis zum Besitzer, ihre Ideen sprudeln. Die Kursleiterinnen Rosanna Nieli (42) und Leonie Brombacher (42) betonen, dass es kein Falsch oder Richtig gibt. Dann spielen die Kinder das Pferd. «Ich finde, es macht mega Spass, dass ich hier so viele Rollen ausprobieren kann», sagt Leonie (14) zu ihrer Motivation. «Ausserdem lernen wir viel, das ich auch sonst gut gebrauchen kann. Zum Bei-

spiel, sich vor ein Publikum hinzustellen oder Selbstvertrauen.» Das findet auch Isabelle (10) wichtig: «Hier kriegt man Mut für vieles. Und es ist toll, einen Moment ein anderer Mensch zu sein.» Und Benjamin (11) ergänzt: «Beim Theaterspielen kann man unzählige Charaktere und Gefühle ausdrücken, das geht in der Schule nicht. Dort kann ich nicht das Ross sein.»

«Theater ist für das Leben wie der Flugsimulator für den Piloten» Das Kinder- und Jugendtheater Zug bietet jährlich 200 Kursplätze an für Kinder und junge Erwachsene zwischen 4 und 26 Jahren. Abgesehen von verschiedenen Altersgruppen gibt es verschiedene Kursmöglichkeiten: wöchentlich, in den Ferien oder kurz, dafür intensiv. Pro Saison werden acht Produktionen aufgeführt. Viele Kinder kommen immer wieder. Das grösste Interesse am

Theaterspielen zeigen Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren. «Ein Alter, in dem man sich stark mit sich selbst beschäftigt und das Leben testet. Dazu ist Theaterspielen ideal. Durchs Spielen kann man Erfahrungen sammeln und üben, sich in den wildesten Situationen zu behaupten. Dabei merkt man: Ich kann das», erklärt Stefan Koch (47), Gründer und seit 27 Jahren Leiter des KJTZ. Er zitiert den Hirnforscher Manfred Spitzer: «Theater ist für das Leben wie der Flugsimulator für den Piloten.» Ausserdem lernen Kinder und Jugendliche beim Theaterspielen, Gefühle anderer Personen wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren. Das sei eine der wichtigsten Gaben der Menschheit, findet der Theaterleiter und beobachtet: «Die Empathie verschwindet heute immer öfter im virtuellen Smog.» Auch eine stillgelegte Stickereifabrik in Buchs SG ist zu neuem Leben er-


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

wacht: als Werdenberger Kleintheater Fabriggli. Während draussen die Sonne auf die verschneiten Berge des St. Galler Rheintals scheint, flitzen drinnen im Scheinwerferlicht kleine, wilde und gefährliche rote Spots über die Bühne. Sie gehören zur Geschichte «Die Königin der Farben», mit der sich die zehn 5- bis 8-jährigen Kinder beschäftigen. Da ist Fantasie gefragt: Wie sollen sie das sanfte Blau oder das zickige Gelb spielen? Wie dem Publikum klarmachen, was sie in der Hand halten, ohne etwas in der Hand zu halten?

Scheue Kinder werden mit der Zeit mutiger Der kleine Cenk (6) beugt sich über die mit einem blauen Tuch ausgekleidete Kiste und bemerkt: «Da ist ja gar nichts drin!» «Nein, aber du kannst trotzdem zeigen, dass du etwas Kuscheliges herausnimmst. Hast du ein Haustier?», fragt Bettina Herrmann (31), die Leiterin. Sofort reagiert Cenk, nimmt ein kleines, flauschiges Kaninchen aus der Kiste, streichelt es und setzt es vorsichtig wieder zurück – natürlich nur gespielt. Den Gesichtern der Kinder sieht man an, ob da etwas Ekliges, Gruseliges oder Herziges in der Kiste sitzt. Für Herrmann ist Theaterspielen eine Übung, das Leben zu beobachten und das auf der Bühne umzusetzen. So fliesst viel Eigenes der Kinder in die Szenen. Die Lehrerin, die sich in Theaterpädagogik weitergebildet hat, beobachtet auch, dass scheue Kinder mit der Zeit mutiger werden und Theaterspielen unter anderem für diejenigen Kinder, die noch nicht so gut Deutsch können, eine gute Übung ist, sich auszudrücken. «Ausserdem ist unsere Theaterwerkstatt eine der wenigen Alternativen zum üblichen Sportfreizeitangebot in der Region.» Im März zeigten die Kinder ihr Schaffen in der Werkschau ihren Eltern und Freunden. Texte: Milena Conzetti Bilder: Vera Hartmann

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LESEN SIE ONLINE Lassen sich Kinder noch mit «Romeo und Julia» oder «Die kleine Hexe» begeistern, oder braucht es eigene, neue Figuren?

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KINDERTHEATER | 99

DAS SAGT DIE EXPERTIN

«Es geht nicht darum, Texte zu lernen»

Kinder können beim Theaterspielen ihre Fantasie und Kreativität ausleben, und sie lernen dabei eine Menge fürs Leben. Claudia Seeberger, das Theater Purpur nennt sich auch Spiel­ raum für Fantasie. Welche Rolle spielt die Fantasie im Kinder­ theater?

Claudia Seeberger (46) leitet das Theaterhaus Purpur in Zürich und ist Vorstandsmitglied des Fachverbands Theaterpädagogik Schweiz.

Kinder lieben Entdeckungsreisen in ihre Fantasiewelten. Theaterpädagoginnen unterstützen bereits kleine Kinder dabei, diese Welten und ihre Ideen auszudrücken, sei das mit dem Körper, mit Malen, mit Tanzen, mit der Stimme. Es geht darum, in Fantasie und Kreativität zu forschen und das mit dem Körper, mit Bewegungen und mit Musik auszudrücken. Theater ist erweitertes Spiel, und spielend lernen Kinder die Welt erfahren. Bei Kindertheatern geht es nicht in erster Linie um das Auswendig­ lernen von Rollen. Was ist denn wichtig?

Kindertheaterprojekte sind keine Vorbereitung für eine Schauspielschule. Es geht auch nicht darum, Texte zu lernen. Im Zentrum steht, einen künstlerisch-musischen Ort für alle Sinne anzubieten und Kinderthemen Raum zu geben. Nicht die Aufführung ist das Ziel, sondern der Weg bis dorthin. Was lernen Kinder beim Theater­ spielen?

Es geht um Improvisation und Gruppendynamik, Sozial- und Selbstkompetenzen. Beim Theater erproben Kinder Neuland und schaffen ein Sensorium für die eigene Fantasie. Damit sind sie für

die heutige Welt besser gerüstet: Die Kinder entwickeln Werkzeuge, um ihre Kreativität ausdrücken und lernen dabei, quer und vernetzt zu denken. Können Sie dafür Beispiele nen­ nen?

Theatererfahrung nützt beispielsweise beim Präsentieren einer Sache. Oder es verbessert die Fähigkeiten, auf

«Die Kinder lernen, quer und vernetzt zu denken.» unerwartete Situationen zu reagieren. Wer geübt ist, genau zuzuhören und zuzuschauen, und auch das lernt man beim Theaterspielen, profitiert. Und weiter ist es für Kinder wichtig zu erleben, dass es nicht richtig und falsch gibt, wenn sie ihre Ideen äussern, sondern dass ihre Ideen und ihre Persönlichkeiten so gefragt sind, wie sie sind. Ältere Kinder und Jugendliche üben beim Theaterspielen, über sich und andere nachzudenken. Auch das ist heutzutage eine wichtige Kompetenz. Im Theater Purpur in Zürich finden pro Woche 25 Kurse für Kinder zwischen 2 und 16 Jahren statt. In den Kursen stehen die Ideen der Kinder im Zentrum. Interessierte können Schnupperlektionen besuchen. www.theater-purpur.ch


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DIGITAL | 101

NERD’S WORDS

Qual der Wahl: TV-Programm der letzten sieben Tage.

Zeitloses Fernsehen

Swisscom peppt sein Fernsehangebot mächtig auf. Alle Neuheiten im Überblick.

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Illustration: 2agenten/Totto Renna

ie Programmzeitschrift gehört definitiv der Vergangenheit an. Wer heute Fernsehen will, kann das tun, wann und wo er will. Der «Club» vom vergangenen Dienstag oder die «Arena» vom letzten Freitag? Mit dem aufgemotzten Swisscom TV kein Problem. Der Anbieter bietet zeitversetztes Fernsehen neu für das Programm der letzten sieben Tage auf 250 Kanälen an. Wer keine Zeit findet, sich eine automatisch aufgezeichnete Sendung anzusehen, kann diese bis eine Woche nach der Ausstrahlung ganz einfach unter den eigenen Aufnahmen abspeichern, und zu jedem beliebigen Zeitpunkt wieder abrufen. Wer zusätzlich Sendungen aufzeichnen will, erhält neu eine Speicherkapazität von 1000 Stunden zur Verfügung gestellt.

Fernsehzuschauer müssen sich ebenfalls keine Sorgen mehr machen, wenn mehrere Lieblingssendungen gleichzeitig laufen: Parallelaufzeichnungen sind unbegrenzt möglich.

Teurer Wechsel für bestehende Kunden Da das Programm nicht mehr lokal, sondern auf Swisscom-Servern gespeichert wird, lässt es sich nicht mehr nur am Fernseher, sondern auch auch via Internet auf jedem Smartphone und Tablet ansehen. Von diesen Geräten lassen sich ausserdem beliebig viele Aufnahmen programmieren und das aktuelle und bis zu sieben Tage alte Fernsehprogramm von 170 Kanälen abrufen. Wer schon Swisscom-TV nutzt und umsteigen will, muss eine neue Settopbox bestellen.

Die alte lässt sich nicht mehr weiter nutzen. Laut Anbieter ist ein Wechsel jederzeit und nahtlos möglich, kostet aber einmalig 99 Franken. Für das günstigste Angebot verlangt Swisscom monatlich 114 Franken. Für diesen Preis erhalten Kunden nebst dem beschriebenen Fernsehangebot einen Internetanschluss mit einem Tempo von bis zu 40 MBit/s. Zudem soll die Settopbox dank neuem Betriebssystem deutlich schneller sein. Texte: Reto Vogt www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Das kann die Konkurrenz Die digitalen Fernsehangebote von Quickline, Sunrise und UPC Cablecom im Vergleich.

APP DER WOCHE

Flohmarkt in der Hosentasche Noch nie war es so einfach, alte Kleider, Möbel und andere gebrauchte Gegenstände loszuwerden oder zu kaufen. Die Gratis-App Stuffle für Android und iPhone ist ein Flohmarkt, der in die Hosentasche passt. Nach einer kurzen Registrierung zeigt das Display Verkäufer, die in Ihrer Nähe wohnen. Sie können Fragen stellen, direkt ein verbindliches Angebot für das Objekt abgeben oder eigene Sachen anbieten. Bezahlung und Übergabe regeln sich ganz unkompliziert via Chatfunktion.

mit Reto Vogt

Spassbremse Gestresst, müde, hässig oder gar alkoholisiert: Es gibt viele Zustände, in denen das Auto besser stehen bleibt. Trotzdem gibt es Momente, in denen der Zündschlüssel plötzlich doch im Schloss steckt und sich wie von selbst dreht. Damit das nicht mehr passiert, arbeiten Forscher der Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) im Auftrag des französischen Autobauers «PSA Peugeot Citroën» an einer Technologie, die Gesichtszüge des Fahrers erkennt, diese analysiert und daraus ihre Schlüsse zieht. Sieben verschiedene Emotionen unterscheidet das System laut der EPFL: Angst, Wut, Trauer, Ekel, Überraschung und Argwohn. Je nachdem urteilt das Auto «Nicht fahrtüchtig!» und verweigert die Fahrt. Die hinter dem Steuer platzierte Infrarotkamera liest nicht nur Gesichtsausdrücke, sondern auch wie abgelenkt und müde die Fahrerin oder der Fahrer ist. Das funktionert, indem das Gerät misst, zu wieviel Prozent die Augenlider geschlossen sind. Zudem testen die Forscher, ob die Kamera Lippen lesen kann, um beispielsweise Sprachsteuerung anzubieten. Erkennt das System bei Tempo 120 auf der Autobahn Stress oder Müdigkeit, kann es in entspannenden Farben leuchten oder aufmüpfige Musik spielen. Noch ist das Zukunftsmusik und in jedem fünften Fall funktioniert es höchst unzuverlässig. Sobald das Erkennungssystem jedoch die Marktreife erreicht, sorgt es für sicherere Strassen.

Diskutieren Sie mit Überwachung oder mehr Sicherheit? Ihre Meinung: migrosmagazin.ch/nerdswords


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naten se c h s M o d n re h ä W agazinMigros-M hilega, versucht eidi Bacc H n ri to k Reda n . Zu m u komme sie in Form z ill w g zeitsta . 20. Hoch id passen le k t u ra B s in wieder

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lar ist es mit einem Personaltrai- Seit drei Monaten verzichte ich grössner einfacher, überflüssige Kilos tenteils auf Weizen. Dafür gibts viel loszuwerden. Da werde ich kon- Eiweiss und Gemüse. Mittags mal Kohtrolliert, motiviert und unterstützt. lenhydrate in Form von Reis oder KartofAber sind wir mal ehrfeln.Abends verzichte ich lich, 80 Prozent des Erganz darauf. Mein Gaumen hat vorfolgs hängt trotzdem von einem selbst ab: Was eszüglicheAromenkennense ich, wann und wie viel. gelernt. Sonjas RindsDenn die Rechnung ist hacktätschli mit Süsskarsimpel – mehr verbrautoffeln kriegen durch die chen als zuführen. Einorientalische Gewürzfacher gesagt als getan. mischung einen ExtraIch gehöre zu den Menkick. Wagemutige sollten schen, die gern und viel unbedingt die getrocknezuführen. Gutes Essen te Minze dazugeben. ist Leidenschaft pur. Und Und wer sagt denn, dann noch im Kreis guter Duo am Herd dass man Pouletbrüstli nur braten kann? MeisFreunde. Ein Glas Wein, Die neuen Lieblingsrezepte tens werden sie dann eh und ich bin überglücklich. hat meine Arbeitskollegin furztrocken. Versuchen Diäterprobte wissen, und liebe Freundin Sonja dass einem innert kurzer Leissing (rechts) für mich Sie es, eingepackt in Alufolie, im Dampfkörbchen Zeit das eintönige Essen rezeptiert und gekocht. Die verleiden kann. Das Zau- renommierte Foodredaktorin zu garen. Herrlich zart berwort heisst Abwechs- und Cateringfachfrau wird und saftig. lung, zur Seite steht mir nicht müde, mir Neues und Probieren Sie die Redabei meine Freundin Unbekanntes schmackhaft zepte aus! Schreiben Sie Sonja Leissing, die gut zu machen. Von ihren Reisen mir, wenn es Ihnen gekochen kann. So probie- bringt sie mir exotische Geschmeckt hat. Oder schire ich mal Gemüse aus, würze mit. Den Mut, diese cken Sie mir ihre eigenen das ich noch nie gekocht unkonventionell einzusetzen, Rezepte. Wir haben alle habe, oder versuche exo- hat sie mir gegeben. das gleiche Ziel: Gut essen tische Gewürze, die meiund dabei in Form komnen Gaumen neu beleben. www.chriesihöger.li men. En Guetä!

Bilder: René Ruis

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ZUTATEN: 1 Zwiebel, ¾ Bund Petersilie, Öl zum Braten, 900 g Rindshackfleisch, 2 Eier, 1 Bund Schnittlauch, 1 Süsskartoffel à ca. 150 g, 1 EL Senf, 1 TL Salz, Pfeffer, 1 TL orientalische Gewürzmischung, z. B. Ras el-Hanout, nach Belieben 1 Prise getrocknete Pfefferminze,Thymian, Knoblauch ZUBEREITUNG: Zwiebel und Petersilie fein hacken. Wenig Öl erhitzen, alles darin andünsten. Mischung abkühlen lassen. Fleisch, Kräuter, Zwiebelmischung und Eier in eine Schüssel geben. Süsskartoffel fein dazureiben. Mit Senf, Salz, Pfeffer, orientalischer Gewürzmischung und nach Belieben weiteren Gewürzen würzen. Alles zu einer geschmeidigen Masse kneten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Hacktätschli à ca. 120 g formen. Öl erhitzen, Tätschli darin beidseitig bei kleiner bis mittlerer Hitze ca. 15 Minuten braten. Dazu passt gemischter saisonaler Salat und scharfes ChiliMango-Chutney. WERTE: Pro Person 49 g Eiweiss, 40 g Fett, 12 g Kohlenhydrate, 2550 kJ/610 kcal


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Beerenmüesli Frühstück für 4 Personen Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten

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Die Hacktätschli lassen sich gut vorbereiten und können, wenn noch welche übrig bleiben, auch kalt gegessen werden.

Gefüllte Pouletbrüstchen Mittagessen für 4 Personen Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten + 15–20 Minuten garen

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LESEN SIE ONLINE Heidis Rezepte Kochen Sie die Gerichte nach, mit denen Heidi Bacchilega abspeckt. Sieben Rezepte zum Ausdrucken.


BITTE MELDE DICH 104 |

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 Gesucht werden Mitschülerinnen und Mitschüler der Primarschule Wildenstein, Rorschacherberg, von 1959 bis 1961 (4. bis 6. Primarschulklasse). Unser Lehrer hiess Josef Gerig. Für unser Klassentreffen vom Freitag, 24. Oktober 2014, suchen wir Georgette Egger, Dora Keller, Ursula Kohler, Hans Eberle und Peter Lang. Hugo Bischof 8712 Stäfa Mail: hugo.bischof@gmx.ch

Wer kennt diese Frau?  Gesucht wird die Frau auf diesem alten Foto (Schweiz, Deutschland oder Österreich) aus den 40er-, 50er- oder 60er-Jahren. Sie ist heute sicher über 50. Wer weiss, wann oder wo das Bild aufgenommen wurde? Wir fanden das Foto in den Alben des verstorbenen Grossvaters und würden gerne Kontakt aufnehmen. Mail: koeppel.h@bluewin.ch

 Gesucht werden Paul Schmutz, Margrit Wyder, Davide Marra, aus Zürich in den Jahren 1980–1982: Lehrer Paul Schmutz hat uns von 1980 bis 1982 im Schulhaus Feld in Zürich unterrichtet (2. und 3. Sekundarklasse). Er war der Nachfolger unserer Lehrer Käser und Richard. Gleichzeitig suchen wir noch unsere Klassenkameradin Margrit Wyder (geb. Stadelmann), sie wohnt mittlerweile in Übersee. Wer hat Kontakt mit ihr oder kennt ihre Adresse? Ebenso bitten wir Davide Marra, sich

NR. 16, 14. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

bei uns zu melden, damit wir alle unsere ehemaligen Mitschüler zur geplanten Klassenzusammenkunft einladen können. Wir würden uns riesig freuen. Bitte meldet euch bei Claudia Schüpfer: Mail: schuepfi@sunrise.ch  Gesucht werden Konfirmandinnen und Konfirmanden, Stephanskirche Biel-Mett, von 1964. Für die Feier der Goldenen Konfirmation suchen wir ehemalige Konfirmanden und Konfirmandinnen der Reformierten Kirchgemeinde Biel, die 1964 von Pfarrer Rohner oder Pfarrer Zesiger in der Stephanskirche Biel-Mett konfirmiert worden sind. Die Feier findet am Sonntag, 4. Mai 2014 statt. Mehr Informationen und Anmeldungen an: Reformierte Kirchgemeinde Biel Sekretariat Mettstrasse 154 2504 Biel Telefon: 032 341 88 11 Mail: claudia.rene@ref-bielbienne.ch

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014

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 Gesucht wird: Margrit Furrer (lediger Name), früherer Wohnort Degersheim, 1957 bis circa 1962. Wir besuchten zusammen die Primarschule in Degersheim, ab 1957 bis zu deinem Wegzug (nach Bäretswil?). Ein Wiedersehen würde mich sehr freuen. Ruth Zellweger-Gahlinger Mail: ruthzellweger@bluewin.ch

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Die Truppe RS 19 will sich treffen  Gesucht werden Kameraden der «leichten Truppe RS 19» in Romont, Kanton Freiburg, im Frühling 1977. Wer erkennt sich auf diesem Foto wieder? Ich würde gerne dieses Jahr ein Treffen organisieren. Wir werden in die-

sem Jahr 57 Jahre alt, haben Jahrgang 1957 und waren zusammen 1977 in der Rekrutenschule. Bitte meldet euch doch bei mir unter: Max Grob Mail: maxgrob@bluewin.ch

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Mitmachen und gewinnen Wir verlosen zwei Mal das Package Dolomiten Wandererlebnis des Dolomit Family Resorts Alpenhof in Rasen-Antholz für eine Familie (zwei Erwachsene, zwei Kinder). Enthalten sind je drei Übernachtungen im Superior-Zimmer inkl. Tiroler Verwöhnpension, täglich geführte Wanderungen sowie Verleih von Rucksäcken, Wanderstöcken, -karten und Bikes. Ebenfalls dabei: Nutzung des Spas sowie eine halbstündige Wellnessbehandlung. Gesamtwert: 3000 Franken.

Die historischen Bauernstuben erinnern stilvoll an das frühere Leben auf dem Hof – hier die Gastwirtschaft im umgebauten Kuhstall.

Ein Bauernhof mit allem Komfort

Das Migros-Magazin verlost Familienferien im Dolomit Family Resort Alpenhof im Südtirol.

D

as Antholzertal liegt im Osten des Südtirols, im Herzen der Dolomiten, die zum Unesco-Welterbe gehören. Die Landschaft ist eindrücklich: Fast das gesamte Tal liegt im Naturpark Rieserferner-Ahrn. Auch die beiden Naturparks Puez-Geisler und FanesSennes-Prags sind ganz in der Nähe. Inmitten der atemberaubenden Bergwelt liegt das Family Resort in der kleinen Ortschaft Rasen-Antholz. Ursprünglich ein Bauernhaus, erbaut 1508, ist der «Alpenhof» heute ein denkmalgeschütztes 4-Sterne-Hotel. Einige Hotelzimmer sind denn auch mit charmant-rustikalen Möbeln eingerichtet. Alle Zimmer verfügen über Fernseher, Safe, Minibar, Telefon, Dusche oder Badewanne, Wellnesstasche mit Badetüchern und Bademantel, Föhn und Internetzugang über W-Lan. Das Küchenteam verwöhnt die Gäste mit saisonalen, regionalen Gerichten. Auch ein Hallenbad, diverse Saunen und ein Fitnesscenter stehen den Besuchern zur Verfügung.

Familienfreundlichkeit wird im Dolomit Family Resort Alpenhof grossgeschrieben: Kinder profitieren täglich vom abwechslungsreichen Betreuungsangebot – zum Beispiel Fussball spielen oder Dreiradwettrennen – und dürfen sich in zwei Spielräumen und auf zwei Spielplätzen austoben. Nur 500 Meter vom Hotel entfernt befindet sich der Garberhof, wo die Kinder Hühner, Schweine, Ziegen, Hasen und einen Esel besuchen können. Auch das Schwimmbad dürfen die Kleinen mitbenutzen, der Spa-Bereich ist für die Eltern vorgesehen. Ab dem 15. Juni geniessen Gäste den Alpenhof im neuen Design. Der Alpenhof überrascht dann mit 20 neuen gemütlichen Doppelzimmern und Suiten. Auf der Facebook-Seite des Hotels lassen sich die Baufortschritte verfolgen (www.facebook.com/Hotel.Alpenhof.Rasen). Nach dem Abschluss der Umbauarbeiten gehört der Alpenhof zur Familotel Gruppe. www.hotel-alpenhof.info

Nach einem aktiven Tag in der Natur lädt der Alpen Spa zum Relaxen ein. Beantworten Sie einfach folgende Frage: In welchem Land liegt das Resort? So machen Sie mit: Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN , dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt Online: Gratis auf www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Alpenhof», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: Montag, 21. April 2014. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014

TÜRKEI | 109

Ferien für die ganze Familie: Das Hotel Blue Waters Club bei Side in der Türkei.

Ausspannen an der türkischen Riviera

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W

er durch die ersten sonnigen Tage Lust auf mehr Wärme gekriegt hat, für den offeriert Migros Ferien gemeinsam mit dem Migros-Magazin günstige Ferien in der Türkei. Das Hotel Blue Waters Club liegt an einem zehn Kilometer langen Sandstrand auf einer kleinen Halbinsel an der türkischen Riviera. Die moderne Ferienanlage ist umgeben von einem schönen Garten. Eine Vielzahl an Sportmöglichkeiten lässt keine Langeweile aufkommen. Und um die müden Muskeln zu entspannen, stehen eine Sauna und ein Dampfbad zur Verfügung. Das Hotel ist für Familien bestens geeignet, denn es offeriert mit der Krabbelstube, dem Miniclub und dem Jugendclub Hütedienst und Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder von 1 bis 17 Jahren. Alle Mahlzeiten und Getränke sind inbegriffen. Tagsüber und am Abend bietet das Hotel ein eigenes Unterhaltungsprogramm.

Ganz in der Nähe befindet sich die Stadt Side. Bereits im siebten Jahrhundert vor Christus wurde der Ort von den Griechen gegründet. In der Antike war Side eine bedeutende Hafenstadt, von der noch viele Überreste zu sehen sind, beispielsweise die Agora, der zentrale Fest-, Versammlungs- und Marktplatz, der Apollon-Tempel sowie das Theater, das Platz für etwa 15 000 bis 20 000 Zuschauer bot. Letzteres wurde aufwendig saniert, sodass heute darin Opern, Konzerte und Theatervorstellungen stattfinden. Wer sich aber mehr fürs Einkaufen und für kulinarische Genüsse interessiert, kommt ebenfalls auf seine Rechnung: Es gibt unzählige Teppich-, Leder- und Kleidergeschäfte. Wenn man sich vom Bummeln erholen will, findet man bestimmt das passende Restaurant, Café oder eine gemütliche Bar. Und Nachtschwärmer können in den Discos abtanzen.

Modern und praktisch: Die Zimmer des Hotels Blue Waters Club bei Side. Im Preis inbegriffen: Buchungsgebühren Flug hin und zurück in Economy Class mit Corendon nach Antalya Transfer Flughafen–Hotel und zurück 7 Nächte im Blue Waters Club ****(*) Verpflegung: All inclusive 20 kg Freigepäck Flughafen- und Sicherheitstaxen Buchung und Information: Migros Ferien, Gratisbuchungsnummer 0800 88 88 15. Limitierte Platzzahl. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen von Migros Ferien, MTCH AG. migros-ferien.ch/h-4866


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19. Jhds. von Kolonisten aus Wales gegründet wurde. In der Nähe befindet sich das Naturreservat der Halbinsel Valdés mit ihren Seehund- Robben- und Seeelefantenkolonien sowie Walen und anderen Meerestieren. 10.01.15 Erholung auf See Geniessen Sie einen gemütlichen Tag auf See. 11.01.15 Westpoint Island & Carcass Island, Falkland-Inseln* Auf Westpoint Island besuchen Sie eine grosse Kolonie Schwarzbrauenalbatrosse, die sich einen Felsen hoch über dem Meer mit Felsenpinguinen teilt.

02.01.15 Zürich–Rio de Janeiro Am Morgen Flug via Madrid nach Rio de Janeiro. Nach Ankunft Transfer zu Ihrem Hotel. 03.01.15 Rio de Janeiro, Brasilien Auf einer ausführlichen Stadtrundfahrt zeigen wir Ihnen die Sehenswürdigkeiten dieser pulsierenden Metropole. Gegen Abend Einschiffung auf die MS Delphin. 04.-05.01.15 Erholung auf See Lernen Sie alle Annehmlichkeiten der bei vielen Stammgästen sehr beliebten MS Delphin kennen. 06.01.15 Montevideo, Uruguay Montevideo, die Hauptstadt von Uruguay, gilt als das wirtschaftliche, administrative und kulturelle Zentrum des Landes. Neben den vielfältigen kulturellen Angeboten beherbergt die Stadt auch zahlreiche höhere Bildungseinrichtungen, so etwa die 1849 gegründete Universität der Republik. 07.-08.01.15 Erholung auf See Erfahren Sie von dem kompetenten Expeditions-Team um Dr. Klemens Pütz, viele spannende Details über die bevorstehenden Tage 09.01.15 Puerto Madryn, Argentinien Moderne Architektur bestimmt in weiten Teilen das Stadtbild von Puerto Madryn, das Mitte des

Auf Caracass Island brüten Magellan-Pinguine im Tussok-Gras und in der Bucht zeigen sich oft schwarz-weisse Commerson-Delphine. 12.01.15 Port Stanley, Falkland Inseln Der fakultative Besuch der Königspinguinkolonie am Volunteer Point gehört zu einem der vielen Höhepunkte dieser Reise.

Port Lockroy*, Palmer Archipel: Eselspinguine, Raubmöwen, Sturmvögel und Seeleoparden erwarten Sie. Atemberaubende Passage des engen Lemaire Kanals an der Antarktischen Halbinsel, gesäumt von bis zu 1000 m hohen Bergen. Petermann Island*, Antarktische Halbinsel: Erleben Sie Esels- & Adéliepinguine, Kormorane & Robben. 18.01.15 Drake Passage Benannt nach dem Entdecker Sir Francis Drake durchfahren Sie die legendäre Drake Passage. Mit etwas Glück können hier Wale und Delphine beobachtet werden. 19.01.15 Erholung auf See - Ushuaia, Argentinien Geniessen Sie einen letzten Tag auf See und lassen Sie die vielen neu gewonnenen Eindrücke noch einmal Revue passieren. 20.01.15 Ushuaia, Argentinien - Rückreise Am Mittag Flug via Buenos Aires und Madrid nach Zürich.

13.01.15 Erholung auf See Lassen Sie sich von der zuvorkommenden Crew verwöhnen.

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14.-17.01.15 Faszination Antarktis Die nächsten vier Tage verbringen Sie in der Antarktis, umgeben von Eisbergen, Gletschern und einer faszinierenden Tierwelt: King George Island*, Süd-Shetlandinseln: Die polnische Arctowski-Station ist für ihre Gastfreundschaft bekannt und gewährt Einblicke in das entbehrungsreiche Leben der Wissenschaftler. Half Moon Island*,Süd-Shetlandinseln: Zügelpinguine, Dominikanermöwen & Seeschwalben sind hier zuhause. Deception Island (Whalers Bay)*, Süd-Shetlandinseln: Sie ankern in der Caldera des noch aktiven Vulkans und besuchen die Überreste einer Forschungsstation. Paradise Bay*, Antarktische Halbinsel: Per Zodiac gehen Sie inmitten der Gletscher im eisigen Paradies auf Wal- & Robbenbeobachtung. Bei der Passage des Neumayer Kanals kommen Sie beeindruckenden Eisbergen ganz nah.

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So viel ist inbegriffen: ✔ Linienflüge mit Iberia, 30 kg Freigepäck ✔ alle Hafen-/Flughafentaxen ✔ 1 Übernachtung inkl. Frühstück in Rio de Janeiro ✔ Stadtrundfahrt in Rio de Janeiro mit deutschsprachiger Reiseleitung ✔ 17 Übernachtungen in der gewählten Kabinenkategorie ✔ Volle Verpflegung an Bord - bis zu 7 Mahlzeiten täglich ✔ alle Landgänge vom 11.01. und 14.–17.01.15 mit erfahrenem, deutschsprachigem Expeditionsteam ✔ alle Transfers

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Osterausflug Vier Ehepaare haben am Ostersonntag einen Ausflug geplant. Jedes Paar hat sich etwas anderes vorgenommen, und nach einem ausgiebigen Osterfrühstück soll es losgehen. Welcher Mann und welche Frau bilden ein Paar, was bevorzugen sie jeweils zum Frühstück, und welche Unternehmung haben sie danach geplant?

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Wie heisst der Mann von Brigitte?

Brigitte

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Name Frau

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Brigitte

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Telefon Wählen Sie die 0901 560 052 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD6 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD6 COLA Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Logical, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Montag, 21.4.2014, 24 Uhr Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. 12:Mineralwasser TALSTRASSE Auflösung Nr. 4:

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Rätselspass ACH DU DICKES EI Weisst du, welches Tier welches Ei legt? Übertrage die Lösungsbuchstaben des Rätsels in den Kasten, und wenn du richtig geraten hast, ergibt es ein Frühlingsgemüse. 1. O Dinosaurier T Adler S Wachtel

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Wer erfindet eigentlich Blumennamen? Das müssen lustige Trolle sein, die sich Blumennamen ausdenken. Schon mal gehört – «stechender Hohlzahn» oder «kleinköpfiger Pippau»? Gibt es alles. Nina hat euch die bekannteren Frühlingsblumen herausgesucht. Sie hat deren Namen auseinandergeschnipselt. Findest du die richtigen Paare?

glocke, 6. GänseLösung: 1. Kuhschelle, 2. Schneeglöckchen, 3. Pfingstrose, 4. Palmkätzchen, 5. Osterglocke, blümchen, 7. Löwenzahn, 8. Schlüsselblume

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014 |

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UNTERHALTUNG | 115

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1 7 Auflösung Nr. 15: 192 So nehmen Sie teil 7 3 6 Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 3 7 8 2 1 9 5 6 4 Gewinner Nr. 14: 1 5 6 7 4 3 9 8 2 SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen 5 3 8 Pia Peyer, 4 9 2 5 8 6 3 1 7 und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 5 4 9 3 6 8 7 2 1 Solothurn; Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen 8 4 5 2 8 2 1 4 5 7 6 9 3 Jacqueline EtterPostkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 7 6 3 1 9 2 4 5 8 6 3 5 8 7 1 2 4 9 Keller, Schaffhausen; 7 8 6 Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 2 1 4 9 3 5 8 7 6 Georges Savary, 9 8 7 6 2 4 1 3 5 Teilnahmeschluss: Montag, 21.4.2014, 24 Uhr Orbe VD; 9 3 8 Rosa Adam, Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 2 8 1 Colombier NE; Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Heidi Frank, Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden 9 Die 7 schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Emmenbrücke LU 3

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IMPRESSUM

Publizistische Leitung: Monica Glisenti

MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 413 000 (WEMF, MACH Basic 2014-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Doris Oberneder (AD), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Lithografie: René Feller, Reto Mainetti

Geschäftsbereich Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), Reto Meisser, Reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Ringier Print Adligenswil AG


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MEINE WELT 118 |

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DJOA STRASSBURG

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NR. 16, 14. APRIL 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Der Besuch in Nepal hat mich berührt» In der Maturazeitung wurde Djoa Strassburg prophezeit, dass sie einmal Menschenrechtsaktivistin werde. Als Miss Earth Schweiz ist sie das zumindest ansatzweise: In ihrem Missenjahr hat sich die angehende Architekturstudentin für Sklavenmädchen in Nepal eingesetzt. Am 26. April gibt sie die Krone an ihre Nachfolgerin weiter.

Wieso leben Sie in Zürich?

Ich liebe diese Stadt. Hier treffe ich immer jemanden, den ich kenne. Wo würden Sie sonst leben?

In Burkina Faso. Meine Freunde vom Afrotanzen stammen von dort.

Beruf und Lebenslauf: Name: Djoa Strassburg (21) Sternzeichen: Löwe Wohnort: Zürich

Ich bin in Gockhausen ZH aufgewachsen. Nach der Matura machte ich ein Praktikum in einem Architekturbüro und reiste vier Monate durch Brasilien. Mein Ziel:

Ich möchte als Architektin in Entwicklungsländern arbeiten. Im September beginne ich mein ETH-Studium. Was ich nicht mag:

Winter, Kälte, negativ eingestellte Menschen, wenn ich kein Geld mehr auf dem Konto habe.

Was ich an mir mag:

Meine Offenheit, meine soziale Ader und meinen Wissenshunger. In der Maturazeitung stand, dass ich einmal Menschenrechtsaktivistin werde. Was ich an mir nicht mag:

Ich bin etwas besserwisserisch und zu perfektionistisch. Zudem geht Unordnung schaffen bei mir ganz schnell, Aufräumen dann umso länger.

Mein bester Entscheid:

Allein zu reisen. So wird man nur mit seinem Charakter wahrgenommen, nicht mit seinem Umfeld und seinem Besitz. Meine Familie:

Mein Vater ist Deutscher und ist mittlerweile mit einer Chinesin verheiratet, ich habe zwei Halbbrüder. Meine Mutter, eine Angolanerin, ist mit einem Italiener verheiratet. Wir sind eine richtige Multikulti-Familie. Mein Idol:

Ich bewundere den Dalai Lama und lese immer wieder Bücher von ihm. Mein erstes selbst verdientes Geld:

Mit 14 habe ich zwei Wochen lang am Telefon Insektenmittel verkauft, schrecklich! Danach wusste ich aber, wieso ich fürs Gymi lerne. Mein Tick:

Ich hebe die komischsten Sachen auf, zum Beispiel die Etiketten von Yogitee-Beuteln. Text: Silja Kornacher Bilder: Ornella Cacace

MEIN FLUCHTORT «Die Badi Oberer Letten ist nur ein paar Gehminuten von meiner WG entfernt. Ich verbringe hier gern Zeit und lese oder faulenze.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 14. APRIL 2014

DJOA STRASSBURG | 119

MEIN KRÖNCHEN

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Obwohl ich Süsses eigentlich nicht mag, liebe ich die Eimalzin-Würfeli. Ich habe oft einige in meiner Tasche und nasche zwischendurch.»

«Mein Missenjahr war anstrengend, aber wunderschön. Ich habe viele spannende Leute kennengelernt. Neben Fotoshootings und Modeschauen durfte ich reisen oder Reden halten.»

MEIN EINSATZ

MEINE MAMA

«Meine Mutter Françoise (49) ist meine beste Freundin. Wir telefonieren jeden Tag. Sie ist so optimistisch und hat immer hart für alles gearbeitet, das bewundere ich.»

MEIN LIEBSTER

«Vor einem halben Jahr organisierte ich einen Charity Run für Sklavenmädchen in Nepal und nahm dabei 40 000 Franken für die Mädchen ein. Der Besuch bei ihnen in Nepal hat mich sehr berührt. Es war das eindrücklichste Erlebnis als Miss Earth Schweiz.»

«Georg (23) und ich sind seit fünfeinhalb Jahren zusammen. Er ist mein Seelenverwandter, niemand kennt mich so gut wie er. Ein Leben ohne ihn kann ich mir nicht vorstellen. Als ich ihn im Gymi sah, wusste ich sofort: Den will ich haben!»

MEIN ARBEITSPLATZ

«Seit fast drei Jahren arbeite ich in der Zürcher Longstreet Bar. Mit dem Team dort verstehe ich mich supergut, beim Arbeiten kann ich einfach loslassen.»

MEIN LIEBLINGSSTÜCK

MEIN LIEBLINGSMÖBEL

«Diesen Nachttisch habe ich selbst gebastelt. Ich bin handwerklich ziemlich geschickt. Wenn bei mir in der WG mal etwas aufgehängt oder gebohrt werden muss, übernehme ich gern.»

«Die Statue hat mir meine Mutter geschenkt, als ich klein war. Sie soll unsere enge Beziehung und unseren Zusammenhalt repräsentieren.»


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Migros magazin 16 2014 d zh