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Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

NR. 16 | 16. APRIL 2012 www.migrosmagazin.ch

GEMEINSAM SURFEN I 14

Nostalgie pur: Ein Besuch im Internetcafé ZEFFERINO MONINI | 74

Der Herr des Olivenöls DREI MÄDCHEN ERZÄHLEN | 94

Die Schweizer Regisseurin Ursula Meier weiss, wie man gutes Kino macht: Ihr erster Spielfilm «Home» wurde 2010 für den Oscar vorgeschlagen. Ihr neues Werk «Sister» holte auf der Berlinale einen Bären. Nun kommt es in die Kinos. | 40

Bild: Herbert Zimmermann

So überstehen Hochbegabte den Schulalltag

Ausgezeichnet

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 575 55 44, Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


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DIESE WOCHE 4 |

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INHALT

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NR. 16, 16. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Leben in einer komplexen Welt «Wie geht das zusammen?», werden Sie, liebe Leserin, lieber Leser sich fragen. Auf der einen Seite porträtieren wir in dieser Ausgabe Menschen, die autofrei leben (Seite 26), auf der anderen Seite zeigen wir einen jungen Menschen, der mit seinem Flugzeug um die Welt fliegt und einen Weltrekord anstrebt (Seite 22). Ist das nicht ein wenig inkonsequent? Ist das nicht heuchlerisch? Wir Menschen tendieren dazu, alles schwarz-weiss zu sehen. Entweder etwas ist richtig, oder es ist falsch. Es ist wahr oder unwahr. Apfel oder Birne, entweder oder. Dabei sind es doch oft die Grau- und Zwischentöne, die das Leben für uns vorsieht. Das Migros-Magazin propagiert weder den Autoverzicht noch hemmungslosen Flugverkehr. Nein: Es geht darum, sich der Konsequenzen seines Handelns bewusst zu sein und mit Überzeugung zu leben. Einen Weg zu finden, mit den ökologischen Anforderungen des modernen Lebens und unseren Ansprüchen umzugehen. Seit Jahren pendle ich mit dem Zug nach Zürich. Sogar als ich ein Geschäftsauto hatte, kam es mir nicht in den Sinn, mit dem Auto zu pendeln. Ich fahre mit dem Zug, weil es sinnvoll und umweltbewusst ist. Doch ich verzichte nicht auf mein Motorrad. Diesen Widerspruch muss ich irgendwie mit meinem wachsenden Umweltbewusstsein in Einklang bringen.

«Es gibt nicht nur Schwarz-Weiss, nicht nur Entweder-oder.»

Und wenn nun Familie Rechsteiner aus Dörflingen SH gelernt hat, ihr Leben autolos einzurichten, dann muss das nicht unser Richtstab sein, sondern eine Orientierungshilfe und ein Denkanstoss. Und wenn der 22-jährige Carlo Schmid zu Ehren seiner verstorbenen Mutter klimaneutral um die Welt fliegt und Geld für die Unicef sammelt, dann hat auch dies Platz in dieser so komplexen Welt. «Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein» heisst es irgendwo im Matthäus-Evangelium. Manchmal aber gibt es ein Sowohl-als-auch …

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

26 | AUTOFREI Wie die fünfköpfige Familie Rechsteiner den Alltag ohne Auto meistert.

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DiESE woCHE

Migros-Magazin | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

inhalt | 5

118 | Meine Welt So lebt der Zürcher Reggae-Musiker Phenomden in der limmatstadt.

Migros-Woche 7 | Aktuelles

generation M

8 | Sport im Grünen Familiensport Golf – die Migros machts möglich.

ForuM

12 | Online Von einem Hochstapler reingelegt.

Menschen Bilder: Tina Steinauer, Gerry Nitsch, Stockfood

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14 | internetcafés Wer geht heute noch in Internetcafés? Ein Hausbesuch. 20 | Auf ein Wort 22 | Porträt Der 22-jährige Carlo Schmid fliegt mit seinem Flugzeug um die Welt. Alleine. 26 | Porträt Ein Leben ohne Auto? Das geht. 34 | Porträt Dinoknochen-Gräber Hans-Jakob Siber. 39 | Kolumne: Der Hausmann

78 | KüchenKunde ein Kräuter- und Blumensalat verzaubert nicht nur durch seine fröhlichen Farben, sondern auch durch seine zarten Aromen.

40 | interview: Ursula Meier über Armut in der Schweiz und ihren neuen Film «Sister».

aktuell

46 | GfK-Studie Die Migros ist in der Schweiz das Unternehmen mit dem besten Ruf. 47 | Preisbarometer

schauFenster 48 | 53 | 55 | 56 | 67 | 69 | 71 | 73 |

Klassiker in Bioqualität Aproz trifft Frucht crème d’or ganz regional Auf die Schokolade gekommen Fruchtige Knusperleckereien Rosenkauf, darauf sollten Sie achten So gut pflegt Pantene Praktische helferlein

saisonküche

74 | Zefferino Monini Der Herr des Olivenöls kocht Strangozzi. 78 | Wilde Kräuter und Blumen So gut schmecken Brennnesseln und Co.

ihre region

81 | neues aus ihrer Genossenschaft

leben

87 | Mix 94 | hochbegabt Segen oder Bürde? 100 | Männer in den Wechseljahren Hitzewallungen, schlechte Stimmung: Auch Männer leiden in der Lebensmitte. 103 | Auto Es gibt immer mehr verschiedene Hybridautos – eine Orientierungshilfe.

Meine Welt

118 | Phenomden Der Reggae-Star über Züri und Jamaika.

rubriken

11 | 105 | 109 | 110| 115 | 116 |

Forum: leserbriefe Bitte melde dich leseraktion Rätsel & Spiele impressum cumulus


Wir versprechen Nick, unseren Stromverbrauch gegenüber 2010 bis Ende 2020 um 10 % zu reduzieren. Der Energieverbrauch in der Schweiz hat sich seit 1970 mehr als verdoppelt. Um den Verbrauch in den Filialen und der Logistik zu minimieren, wird die Migros bis 2020 noch energieeffizientere Beleuchtungen und Kälteanlagen einsetzen, ohne dadurch den gewohnten Einkaufskomfort einzuschränken. Mit diesem und zahlreichen weiteren verbindlichen Versprechen zu Gesundheit, Konsum, Mitarbeitenden, Umwelt und Gesellschaft engagieren wir uns für die Generation von morgen.

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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

AKTUEllES | 7

Gratis entspannen und trainieren

Aproz 02 und die Migros-Fitnessparks verlosen Preise im Gesamtwert von mehr als 16 000 Franken. Zu gewinnen gibts Jahresabonnemente und Wellnessgutscheine.

D

er Name Intercity-Card steht nicht etwa für eine SBB-Mehrfahrtenkarte, sondern für ein Jahresabonnement der Migros-Fitness-, -Wellness- und -Aquaparks. Wer diese Karte besitzt, kann in 45 vielfältigen Anlagen der Migros trainieren. Beim Wettbewerb von Aproz 02 gibts vier solche Jahresabos zu gewinnen. Hinzu kommen Wellnessgutscheine, mit

denen man sich bei einem Hamam- oder Spa-Besuch verwöhnen lassen kann. Der Gesamtwert der Preise beträgt mehr als 16 000 Franken. Mitmachen ist einfach: Es genügt, das Stichwort «Concours 02» und die eigene Postleitzahl per Handy an die Nummer 363 zu schicken; auch online kann man teilnehmen. Weitere Infos: www.concours-02.ch

Wer im Wettbewerb gewinnt, kann abtauchen und den Alltag vergessen.

REGION BASEl

Knie-Premiere in Basel

Magie und Komik, Tiernummern und Akrobatik faszinieren das Zirkuspublikum immer wieder von Neuem. Der zaubernde Kabarettist Michel Gammenthaler (Bild) spielt dieses Jahr eine ganz besondere Rolle im Circus Knie. Er zieht hier genau die gleichen vergnüglich-beängstigenden Register, für die er 2010 mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet wurde. Mit seinem Sprung in die Manege hat der komische Zauberer schon lange geliebäugelt. Indem er Comedy, Zauberei und Schauspiel vermischt, führt Gammenthaler das Publikum auf eine unnachahmliche Weise durchs Programm.

Bilder: Foodcollection/Keystone

Mehr dazu in einer Woche auf den Regionalseiten der Migros Basel und ab sofort unter www.knie.ch

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generation m 8 |

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NR. 16, 16. APRIL 2012 | migros-magazin |

Golf für alle

Mit ihren sechs Golfparks fördert die Migros seit Jahren den einst elitären Golfsport in der Schweiz und bringt Volksgesundheit und Umweltschutz in Einklang.

M

it einer eleganten Drehung holt Denise Maier (41) aus und lässt den kleinen, weissen Ball durch die Luft sausen. Mit einem zufriedenen Lächeln verfolgt sie seine Bahn: Ihr Abschlag ist um Welten besser als noch vor einem Jahr. Damals schlug die Zugerin ihre ersten Bälle auf dem Golfpark Holzhäusern ZG. Per Zufall war sie auf das Grouponing-Angebot der Migros-Golfparks gestossen: 29.90 Franken für eine zweistündige Einführung in den Golfsport, das klang verlockend. Das sogenannte Grouponing setzt auf möglichst viele Teilnehmende, wobei der Preis bei jeder neuen Anmeldung ein wenig günstiger wird. Sobald sich insgesamt 400 Personen auf den sechs Migros-Golfparks zur Teilnahme angemeldet haben, beträgt der Preis nur noch 29.90 Franken pro Person. Denise Maier packte die Gelegenheit beim Schopf, meldete sich und ihren Mann

Mario (42) zum Kurs an und stand schon bald darauf auf der sogenannten Driving Range, der Übungsanlage.

eine Herausforderung für die ganze Familie Das haben sie bis heute nicht bereut. «Wir hatten das Abschlagen zuvor schon einige Male versucht, zusammen mit meinen Eltern, die beide versierte Golfspieler sind», erzählt Denise Maier. Und weil ihre Kinder im letzten Frühling den Saisonkurs des Golfparks Holzhäusern besuchten, kam der Schnupperkurs für sie und ihren Mann gerade richtig: «So konnten wir sehen, ob dieser Sport unserer Familie tatsächlich zusagt», erinnert sich Maier. In der Folge belegte das Ehepaar die Grundkurse 1 und 2. «Wir lernten nicht nur das Golfspielen, sondern auch die Regeln und das richtige Verhalten auf dem Platz. Und plötzlich hatten wir Platzreife», freut sich Mario Maier. Und damit die Vorausset-

«Die Geduld der Golflehrer mit Kindern ist geradezu grenzenlos.» Denise Maier mit Ehemann Mario und den Kindern auf dem Migros-Golfpark im zugerischen Holzhäusern.


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

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Wie die Migros Golf und Umweltschutz fördert Seit 1995 engagiert sich die Migros für den Golfsport mit dem Ziel, die einst elitäre Sportart einer möglichst breiten Bevölkerungsgruppe zugänglich zu machen. Inzwischen betreibt die Migros sechs Golfparks und zwei Golfcampus und ist damit die grösste Anbieterin von öffentlichem Golf in der Schweiz. Dass sich Golf und Umweltschutz gut vertragen, zeigt das Beispiel des Golfparks Moossee BE: Die Anlage hat sich zu einem der ökologisch wertvollsten Gebiete im Norden der Agglomeration Bern entwickelt. Nähere Infos zu den Golf-Angeboten der Migros: www.golfparks.ch

Natur im Fokus: Golf und Umweltschutz vertragen sich.

zung, auf einem clubeigenen Golfplatz zu spielen. «Ein besonderes Erlebnis war, als die ganze Familie zum ersten Mal die Erlaubnis erhielt, auf einem 6-LochGolfplatz zu trainieren», erinnert sich Mario Meier. Die Kinder Jasmine (12) und Dominic (9) sind vom Golfsport ebenso fasziniert wie ihre Eltern. Und damit sind sie nicht allein: Auf den insgesamt sechs Golfparks der Migros sind häufig Familien anzutreffen, oft mitsamt ihren Grosseltern und weiteren Verwandten. Ein Aspekt, der Denise Maier besonders gefällt: «Diesen Sport kann man bis ins hohe Alter ausüben. Man ist in der Natur, bewegt sich und pflegt trotzdem soziale Kontakte.»

Die Migros macht Golf zum Breitensport Inzwischen lässt es sich Familie Maier nicht nehmen, auch in den Ferien zum Golfschläger zu greifen. In besonders guter Erinnerung geblie-

ben ist ihnen das Alpen-Golf in Österreich, das auf einem speziell hügeligen Gelände gespielt wird. Dass das einst elitäre, exklusive Image des Golfsports heute fast gänzlich verschwunden ist, sieht Denise Maier als besonderes Verdienst der Migros. Sie schätzt es sehr, dass die Migros einen erleichterten Einstieg in diesen faszinierenden Sport ermöglicht. Über die Golfparks findet sie auch nur lobende Worte: «Vor allem die Arbeit der Pros, also der Golflehrer, ist mir positiv aufgefallen. Ihre Geduld mit Kindern ist geradezu grenzenlos.» Mit einem Lächeln verabschiedet sich Denise Maier und zieht mit ihrem Golfwägelchen zu ihrer Familie, die ein Loch weitergezogen ist. Üben ist angesagt, damit das nächste Ziel der Familie in Erfüllung geht: Die Platzreife für einen 9- oder 18-LochGolfplatz für die Kinder. Text: Gabi Buchwalder Bilder: Siggi Bucher

Hochgestecktes Ziel Schon seit geraumer Zeit gibts die M-Budget-Flüssigseife (500 ml) und das M-Budget-Duschgel (500 ml) im Nachfüllbeutel à je 1000 Milliliter. Die Nachfüllbeutel sind rund 60 Prozent leichter als die Plastikflaschen. So kann pro Jahr bei jedem Produkt rund zwölf Tonnen Material eingespart werden. Die Umweltbelastung wird so um insgesamt 67 Prozent verringert. Mittlerweile sind auch bei praktisch allen Wasch- und zahlreichen Reinigungsmitteln Nachfüllbeutel erhältlich. Die Nachfüllbeutel sind Teil einer ambitionierten Migros-Initiative: Die Detailhändlerin will die Umweltbelastung durch die Verpackungen der 250 meistverkauften Produkte bis 2013 um satte zehn Prozent reduzieren. Konkret geht es darum, die Ökobilanz der Verpackungen zu verbessern. Diese Bilanzen berücksichtigen den gesamten Lebenszyklus der Verpackungen, von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung. Dabei werden die Auswirkungen auf die Umwelt untersucht, wie zum Beispiel die Klimabelastung durch CO2 oder die Ozonzerstörung.

Bio ist Trumpf Wir binden Ihnen keinen Bären auf: Sogar die Migros-Gummibärchen sind Bio. Sie enthalten keine künstlichen Aromen – ihr fruchtiger Geschmack stammt aus hochwertigen Fruchtsaftkonzentraten. Ausserdem sind die Bio-Gummibärchen frei von künstlichen Farbstoffen. Die Farbunterschiede der einzelnen Sorten – Zitrone, Himbeere, Orange und Erdbeere – basieren ausschliesslich auf färbenden Pflanzenextrakten. Die Bio-Gummibärchen sind in allen grösseren Filialen erhältlich. Übrigens: Aktuell werden die Kunden in den Migros-Filialen mit nicht zu übersehenden, leuchtend grünen Hinweisschildern speziell auf das Biosortiment der Migros aufmerksam gemacht.


17. – 30. APRIL GESAMTES LÉGER-SORTIMENT

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forum

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 16, 16. April 2012 |

lESERBRIEFE | 11

mm 15: «Schattendasein», Artikel über Geschwister von behinderten Kindern.

Entlastungsangebot für Eltern ! Der Artikel «Schattendasein» über das Zukurzkommen von Geschwistern behinderter Kinder im aktuellen Migros-Magazin ist sehr gelungen. Für Eltern, die ab und zu einen Tag oder Abend ihre Aufmerksamkeit den Geschwistern widmen wollen, gibt es den Entlastungsdienst. Eine Betreuungsperson kümmert sich in dieser Zeit um das behinderte Kind. Hier gibts mehr Infos dazu: www.entlastungsdienst-zh.ch (für Zürich) oder www.entlastungs dienst.ch (ganze Schweiz). Marco Müller Geschäftsführer Entlastungsdienst für Angehörige behinderter Menschen 8050 Zürich

mm 15: Extra Bauen & renovieren.

Bild: Keystone

Minergiestandard an Heizmethode anpassen

! Da wir selbst am Renovieren sind, haben wir uns mit diesem Thema intensiv beschäftigt und festgestellt, dass es etliche Missverständnisse besonders in Sachen Heizung gibt. Hier unser Fall: Die elektrische Direktheizung (nicht erwähnt in der Statistik) wird durch eine

Wärmepumpe ersetzt. Dies bedeutet, dass die etwa 20 000 kWh für die Heizung auf etwas weniger als 5000 kWh absinken werden. Unsere Architektin und der Zimmermann haben uns vorgeschlagen, eine Minergie-Isolation am Haus anzubringen. Diese kostet etwa 20 000 Franken mehr als eine übliche, sechs Zentimeter dünnere. Mit der zusätzlichen Isolation würden etwa 5 Prozent der Heizkosten (also rund 100 Franken pro Jahr) zusätzlich gespart (wie im Bericht erwähnt). Wie schnell gerechnet werden kann, würden die Zusatzkosten in etwa 200 Jahren zurückbezahlt, die Zinsen nicht eingerechnet. Die «graue Energie» wurde nicht miteinbezogen. Wir glauben, dass die zusätzliche Isolation einen Energieinhalt hat, der wahrscheinlich 10—20 Sparjahren entspricht. Solche Berechnungen wären interessant und würden sicher zu anderen Vorschlägen führen. Wir glauben, dass die Minergiestandards an die Heizmethoden angepasst werden sollten, sonst kommt man auf unsinnige Fehlinvestitionen und ist dabei noch überzeugt, das Beste gemacht zu haben. Ralf Gruber 1071 Chexbres

Geschwister von behinderten Kindern kommen häufig erst an zweiter Stelle. Das kann zu Depressionen führen. Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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FORUM 12 |

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ONLINE

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Nr. 16, 16. April 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Er hinterliess nur Scherben» Der Erfahrungsbericht von Franziska Freiermuth über einen Beziehungshochstapler, der sie emotional und finanziell ausgenutzt hat, ermutigt andere Frauen, auf www.migrosmagazin.ch ihre persönlichen Erlebnisse zu veröffentlichen.

W

oche für Woche kommentieren Leser des Migros-Magazins Porträts, Interviews und Berichte auf www.mi grosmagazin.ch. Oft geben sie wertvolle Anregungen und Links zum Thema weiter. So auch bei der Reportage «Ich liebte einen Hochstapler», erschienen im MigrosMagazin vom 26. März 2012. Aber Franziska Freiermuths emotionale Geschichte erreichte noch mehr: Sie ermutigte drei weitere Frauen, online von ihren Erfahrungen mit einem Hochstapler zu erzählen — offen, ehrlich und mit viel Mut.

Die ndigen vollstä und alle te Berich ionen auf Reakt

«Sie glaubt seine Märchen» «Er habe ihre Firma bis aufs Letzte ausgesaugt und sei dann abgetaucht», schreibt eine Frau über den Mann, auf den auch Franziska Freiermuth hereingefallen ist. Aufgrund erlebter Vorfälle und «Zehntausender Franken», die er ihr schuldet, hatte diese Frau, seine ehemalige Geschäftspartnerin, sich von ihm getrennt, musste aber «den Traum der eigenen Firma begraben». So konsequent sind leider nicht alle seine Opfer. Noch immer seien ihm zwei weitere verfallen. Trotz vieler Warnungen. «Eine der beiden wollte kein Wort von mir hören. Offensichtlich hat er bei ihr gute Vorarbeit geleistet, schliesslich glaubt sie seit über fünf Jahren an die Märchen. Die andere Frau hat er noch stärker manipuliert. Obwohl er sie mehrfach betrogen, belogen und ausgenommen hat, lebt er inzwischen bei ihr. Sie

unterstützt ihn dabei, wieder eine neue Firma aufzubauen. Sie hatte sowohl mit mir wie auch Franziska Kontakt und kennt alle Fakten. Trotzdem hält sie an der Illusion fest, dass dieser Mann sich ausgerechnet für sie komplett ändern wird. Auf der rechtlichen Seite kann ich nicht viel gegen ihn ausrichten. Lügen ist nicht strafbar. Geld leihen auch nicht. Eine GmbH bis aufs Letzte aussaugen und dann abtauchen offensichtlich auch nicht.»

«Heute bin ich mittellos» Über 20 Jahre schon dauert die Leidensgeschichte mit einem Hochstapler, von der eine weitere Leserin berichtet. «Als ich meinen Mann kennenlernte, fand ich alles

traumhaft. Unsere Tochter kam auf die Welt, drei Jahre später wurde geheiratet. Kurz darauf war meine Pensionskasse weg, das Sparbuch der Tochter leergefegt. Seine Hobbys waren Fliegen und Frauen betören, zwischendurch Arbeiten. Sein ganzes Leben nur Lug und Betrug. Erst durch viele Anrufe, in denen Leute sich über ihn beklagten, wurde ich unsicher. Die Frauen, die er durch Inserate (heute im Internet) kennenlernt, haben mich sogar angerufen. Die wussten nicht, dass er Familie hatte, die einen glaubten sogar, dass sie bald in unsere Wohnung einziehen oder dass wir geschieden sind», erzählt sie. Aber er streitet alles ab, bis heute. «Bei jeder Gerichtsverhandlung entgeht er einer Strafe. Nach der offiziellen Trennung vor genau einem Jahr stand er wieder da. Die Ehepaar-Pensionskasse hat er auch ausgegeben, ich weiss nicht, wofür. Heute bin ich mittellos.» Sie zogen zu dritt in eine Wohngemeinschaft, sonst könne er die Alimente

für seine Tochter nicht zahlen, drohte er. Anfangs zahlte er, mittlerweile nicht mehr. Trotzdem geniesse er den Luxus einer von ihr tadellos gepflegten Wohnung und sauberer Kleidung. Hochstapler würden nicht behelligt, «hinterlassen Scherben und Schulden», sagt sie. Es handle sich bei ihnen um Menschen mit einer «narzisstischen Persönlichkeitsstörung.» Deshalb warnt die Leserin auch andere Frauen: «Diese Menschen sind nicht zu ändern», betont sie, «sie suchen sich einfach immer wieder ein Opfer.» Erfahrungsberichte, die betroffen machen. Auf www. migrosmagazin.ch lesen Sie alle Beiträge und noch einmal Franziskas Geschichte, die all dieseReaktionenausgelösthat. Text: Reto Meisser

Die ausführlichen Berichte und was eine weitere Leserin zu einem Hochstapler nach Mallorca trieb, lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch

Löste viele Reaktionen und Kommentare aus: Artikel im MigrosMagazin Nr. 13 vom 26. März 2012.


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MenscHen 14 |

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Internetcafes

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NR. 16, 16. APRIL 2012 | MIgros-MagazIn |

Die Surf-Stube lebt!

Fast alle haben Internetzugang, viele ein Smartphone. Und trotzdem gibt es sie noch: Internetcafés, in denen man Mails checken und surfen kann. Ein nostalgischer Blick in ein Stück gefährdete, heile Internetwelt.

E

s gab einmal eine Zeit, da war es nur einer kleinen Gruppe von Technikfreaks vorbehalten, im Internet zu surfen. Mitte der 90er-Jahre änderte sich das, als auch in der Schweiz die ersten Internetcafés eröffnet wurden. Plötzlich konnte jeder in die Weiten des Cyberspace eintauchen, auch wenn er zu Hause keinen Anschluss hatte. Wer sich auf eigene Faust nicht traute, buchte vor Ort einen Einführungskurs.

Mit Internet allein lässt sich kein geld verdienen Doch mit dem Internetcafé-Boom war es schnell vorbei. Allein mit dem Verkauf von Surfstunden im Internet liess sich kein Geld verdienen. Ausserdem nahm

Stephan Kaufmann eröffnete 1995 in Zürich eines der ersten Internetcafés.

die Zahl von privaten Haushalten mit eigenem Internetanschluss stetig zu. Überleben würden nur die Internetcafés, die sich weitere Standbeine aufbauen, sagten Experten voraus. Das erkannten auch Daniel Griesser (44) und Stephan Kaufmann (51). Kaufmann eröffnete 1995 in Zürich ein Internetcafé mit Gastronomie, und in Stein am Rhein SH richtete Daniel Griesser 2000 für seine Kunden neben Computern mit Internetzugang eine Fahrrad- und Kaffeemaschinen-Reparaturwerkstatt ein. Heute haben gemäss Bundesamt für Statistik 77 Prozent der Schweizer Haushalte Internetzugang, und das Internet für unterwegs verbreitet sich immer mehr. 95 Prozent aller Internetnutzer


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Menschen

MIgros-MagazIn | Nr. 16, 16. April 2012 |

Internetcafes | 15

Internetcafé Urania in Zürich Patricia Castillo (22), KV-Angestellte, Horgen ZH:

«Mein computer zu Hause ist kaputt» Wieso sind sie hier?

surfen primär zu Hause. Die Haushalte ohne Internet geben an, es nicht zu wollen — oder zu brauchen. Laut Statistik ist der Anteil an Internetnutzern mit eigenem Anschluss bei den einkommensschwachen und älteren Bevölkerungsgruppen am geringsten. Sind das also diejenigen, die immer noch ins Internetcafé gehen? Ein Blick in je ein Lokal in der Stadt und auf dem Land zeigt, dass die Kundschaft weitaus bunter gemischt ist. Text: Nathalie Bursac´ Bilder: Stephan Rappo

In welchem Internetcafé haben Sie am meisten Zeit verbracht? Schicken Sie uns ein Foto.

Durchschnittlich 150 Leute besuchen pro Tag das Internetcafé in Zürich (www.cafe.ch).

Mein Computer zu Hause ist kaputt. Ich bin hier, weil ich einen neuen bestellen muss — im Internet natürlich. Wie ist Ihr Internetverhalten?

Seit ich bei Facebook registriert bin, gehe ich leider viel öfter ins Internet als früher, etwa einmal am Tag. Was bedeutet Ihnen das Internet?

Ohne Internet ist das Leben viel anstrengender. OnlineShopping spart Zeit — ich bestelle sogar die Pizza übers Netz. Trotzdem bevorzuge ich es immer noch, meine Freunde und Familie persönlich zu treffen — E-Mail und Facebook sind kein guter Ersatz.


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«Ich bin ohne Internet innerlich ruhiger.»

Roland Vogt (52), Angestellter, Wetzikon ZH:

«Weil ich das nicht im geschäft machen will» Warum sind Sie hier?

Ich bin in der Mittagspause und habe schnell meine privaten E-Mails gecheckt, weil ich das nicht im Geschäft machen will.

Kevin Brutschin (37), Lehrer, Biel BE:

«Ich habe mein Internetabo gekündigt»

Erinnern Sie sich an Ihre erste Interneterfahrung?

Das war vor 15 Jahren in einem Hotel in Bangkok. Da hatte es ein Internetstübli. Ich wollte es ausprobieren und bin schliesslich zwei Stunden lang so darin vertieft gewesen, dass meine Frau mich über Lautsprecher ausrufen lassen musste. Auf welche Website könnten Sie nie verzichten?

Nr. 16, 16. April 2012 | MIgros-MagazIn |

Warum sind Sie hier?

www.swissquote.ch ist sehr wichtig für meine Arbeit, ich besuche sie mehrmals täglich, auch über mein Smartphone, wenn ich im Zug sitze.

Ich sammle momentan Unterschriften für eine politische Initiative, und mir sind die Unterschriftenbögen ausgegangen. Ich habe mir einige ausgedruckt und bei dieser Gelegenheit gleich meine Mailbox gecheckt. Wie ist Ihr Internetverhalten?

Ich habe vor ein paar Mona-

ten mein Internetabo gekündigt. Ich besitze auch kein Handy mehr. Das war ein bewusster Entscheid, um mich vor stundenlangem Surfen zu schützen. Ich habe gemerkt, dass ich ohne dieses ständige Erreichbarund Informiertsein innerlich ruhiger bin. Auf welche Website könnten Sie nie verzichten?

Müsste ich mich entscheiden, würde ich nicht auf den Internetanbieter www.gmail. com verzichten wollen.

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Migros-Magazin | Nr. 16, 16. April 2012 |

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Peter Koch (61), Pensionierter, Altstetten ZH:

«ich bin frühpensioniert und besitze keinen Pc» Wieso sind Sie hier?

Früher ging ich im Geschäft ins Internet. Weil ich jetzt frühpensioniert bin und keinen PC besitze, gehe ich ins Internetcafé. Ich habe meine E-Mails gecheckt, ein E-Mail geschrieben und Bücher bestellt. Was bedeutet Ihnen das Internet?

Ich könnte gut ohne leben. Dann würde ich halt wieder Briefe per Post schicken und im Geschäft einkaufen. Ich sitze sowieso nicht gerne allzu lange vor dem Computer. Deshalb mache ich immer eine Liste mit Dingen, die ich im Internet erledigen will. Dann geht es schneller.

Auf welche Website könnten Sie nie verzichten?

www.yahoo.com. Ich habe Freunde in aller Welt, und

meine Tochter wohnt in den USA. E-Mail ist mein Weg, um mit allen in Kontakt zu bleiben.

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NR. 16, 16. APRIL 2012 | Migros-Magazin |

Kiosk Charregass in Stein am Rhein

Seit 2000 kann man bei Daniel Griesser (44) in Stein am Rhein im Internet surfen. Es gibt vier Internetstationen. Manchmal kommen zwölf Kunden pro Tag, manchmal nur einer. Viele Kunden kämen vor allem, um Dokumente einzuscannen oder auszudrucken, sagt Griesser (www.kioskcharregass.ch).

Beate Friess (43), Keinkinderzieherin, Stein am Rhein SH:

Sandra Emmerich (41), Ärztin, München (D):

«Um eine neue stelle zu finden, ist das internet heute unverzichtbar geworden»

«ich bin hier in den Wanderferien und muss nach Hause telefonieren können» Warum sind Sie hier?

Warum sind Sie hier?

Am Wochenende ist mein Laptop ausgestiegen. Hier habe ich meine E-Mails gecheckt und einige Stelleninserate gelesen. Danach habe ich eine Bewerbung geschrieben und ausgedruckt.

Um mein Handy für Auslandtelefonie freizuschalten. Ich bin hier in den Wanderferien und muss nach Hause telefonieren können. Gehen Sie oft ins Internetcafé?

Eigentlich nur, wenn ich auf Reisen bin.

Gehen Sie oft ins Internetcafé?

Ich bin ungefähr zwei- bis dreimal pro Woche hier, meistens auch, um etwas auszudrucken.

Was bedeutet Ihnen das Internet?

Was bedeutet Ihnen das Internet?

Ich fühle mich schon ein wenig verloren, so ohne Laptop. Gleichzeitig kann ich mich schnell im Internet verlieren

und die Zeit vergessen. Um eine neue Stelle zu finden, ist das

Internet heute unverzichtbar geworden.

Das Internet macht vieles im Leben einfacher. Kommunizieren geht schneller, mit anderen Leuten in Kontakt bleiben ist leichter. Gerade auch um Informationen zu speichern, ist das Internet sehr wichtig.


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Migros-Magazin | Nr. 16, 16. April 2012 |

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Hans-Wilhelm Ermen (63), Schauspieler, Kesseling(D):

«Da wir in einer Pension ohne W-Lan wohnen, besuche ich im Urlaub immer das internetcafé» Warum sind Sie hier?

Ich habe meine E-Mails gelesen und via Online-Banking mein Konto abgerufen. Dreimal im Jahr mache ich mit meiner Frau Urlaub hier in der Gegend. Da wir in einer Pension ohne W-Lan wohnen, besuche ich im Urlaub immer das Internetcafé. Was bedeutet Ihnen das Internet?

Sehr viel. Ich erledige beispielsweise fast 90 Prozent meiner Korrespondenz über E-Mails. Auf welche Website könnten Sie nie verzichten?

«Das Internetcafé brauche ich nur, wenn ich auf Reisen bin.»

www.google.ch. Ohne diese Seite geht gar nichts mehr. Und für mich als Schauspieler ist es ausserdem wichtig, mit meiner eigenen Home-

page in Verbindung zu sein, um mich bei Rollenanfragen entsprechend darstellen zu können.

sehr wichtig. Zum Musikhören und um in Erinnerungen zu schwelgen. Meine Freunde

haben viele alte Videos hochgeladen, die ich mir regelmässig anschaue.

Manivannan Sithravel (36), Mitarbeiter einer Stiftung, Stein am Rhein SH:

«ich habe zu hause kein internet, weil im haus die infrastruktur fehlt» Warum sind Sie hier?

Um meiner Familie in Kanada zu schreiben, die neuesten Asien-Nachrichten auf BBC zu schauen und einem Freund auf Facebook zum Geburtstag zu gratulieren. Gehen Sie oft ins Internetcafé?

So zwei- bis dreimal in der Woche. Ich habe zu Hause kein Internet, weil im Haus die Infrastruktur fehlt. Aber vielleicht wird es schon dieses Jahr renoviert, und ich kann mein eigenes Internet einrichten. Auf welche Website könnten Sie nie verzichten?

www.youtube.com ist mir


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AUF EIN WORT

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NR. 16, 16. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

SPANNUNGEN ZWISCHEN SCHWEIZ UND DEUTSCHLAND

«Wir sollten in Berlin besser lobbyieren» Sobald die Wahlen in Deutschland vorbei sind, wird der Ton zum Steuerabkommen konstruktiver werden, sagt Fritz Burkhalter, Gründer des Swiss German Clubs. Bis dahin rät er abzuwarten.

Fritz Burkhalter (54) ist Gründer und Vorsitzender des Swiss German Clubs in Jegenstorf bei Bern (www.swissgerman-club.ch).Er ist Schweizer und führt eine eigene Firma zum Aufbau von Unternehmen.

Ich sehe das nicht so dramatisch. Gehässig ist der Ton einiger Medien und einiger deutscher Politiker. Aber Letzteres hat vor allem mit dem Wahlkampf in zwei deutschen Bundesländern zu tun. Die Beziehungen sind nach wie vor sehr gut, wir haben jetzt einfach in zwei Bereichen Schwierigkeiten: beim Steuerabkommen mitsamt den Daten-CDs und beim Flugregime im Grossraum Zürich. Schuld am Ton ist also der Wahlkampf?

Die SPD ist unter Druck, und so kriegen wir Schweizer also mal ganz direkt zu hören, wie es in einem deutschen Wahlkampf klingt. Etwa wenn SPD-Chef Sigmar Gabriel von einem Scheinabkommen spricht und dass die Schweiz weiterhin Straftätern helfen will, ihr Schwarzgeld beiseitezuschaffen. Für die SPD ist es derzeit wichtiger, die Wahlen zu gewinnen, als das Steuerabkommen abzuschliessen. Erwarten Sie, dass sich eine Lösung findet, sobald die Wahlen Mitte Mai vorbei sind?

Der Ton wird sofort konstruktiver

werden. Und wir Schweizer stehen ja nicht unter Zeitdruck. Es sind vor allem die Deutschen, die von dem Abkommen profitieren würden. Die Schweiz hat ja nun einige Zugeständnisse gemacht. Wird das reichen?

Wir sollten Deutschland vorerst nicht mehr weiter entgegenkommen, sondern erst mal abwarten, bis die Wahlen vorbei sind. Dann wird die Kompromissbereitschaft wachsen. Allerdings hat man generell den Eindruck, CDU/FDP-Regierungen sind der Schweiz freundlicher gesinnt als SPD-Regierungen. Man erinnere sich an die legendäre KavallerieDrohung von Peer Steinbrück.

Das betrifft ja vor allem den Steuerbereich, dort scheint die SPD tatsächlich kritischer zu sein. Ihr fehlen halt mehr und mehr die Mittel, um den Sozialstaat weiter zu pflegen. Aber es ist auch eine Beziehungsfrage: Die deutsche Politik war früher stärker bilateral ausgerichtet, heute ist sie vor allem auf die EU fokussiert, das bekommen wir zu spüren. Kann die Schweiz etwas tun?

Oh ja. Es ist nicht die Aufgabe deutscher Politiker, die Beziehungen zur Schweiz

zu pflegen, es liegt an uns. Deutschland ist für die Schweizer Wirtschaft der wichtigste Partner. Wir müssten in Berlin viel mehr Lobbyarbeit leisten. Sogar VW lobbyiert in der Hauptstadt stärker als wir, das kann doch nicht sein! Wir müssen dort auf allen Ebenen eine starke Interessenvertretung aufbauen — und so den Deutschen helfen, uns besser zu verstehen. Was verstehen sie denn nicht?

Unser Steuersystem ist weniger auf Umverteilung ausgerichtet. Und unser politisches System ist den Deutschen genauso unvertraut wie der hier überall vorherrschende Freiheitsgedanke.

Haben Sie den Eindruck, dass die Reibereien die Stimmung gegenüber den Deutschen in der Schweiz verschlechtert haben?

Nein, so pauschal kann man das nicht sagen. Wir hören so was auch nicht von unseren deutschen Mitgliedern.

Und umgekehrt, was machen Sie für Erfahrungen, wenn Sie in Deutschland sind?

Schweizer sind sehr beliebt, daran hat sich nichts geändert. In Deutschland wird dieser Streit ohnehin kaum wahrgenommen. Interview: Ralf Kaminski

FRAU DER WOCHE

MANN DER WOCHE

Kämpferin im Regenwald

Retter am Campingplatz

Nur noch 200 Orang Utans leben im Norden Sumatras, vor 20 Jahren waren es noch 2000. Schuld sind Palmölfirmen und Lokalpolitiker, die mittels illegaler Rodungen den Lebensraum der Primaten zerstören. Mit ihrer Stiftung Paneco ist die Schweizer Biologin Regina Frey (64) seit Jahrzehnten in Indonesien aktiv. Paneco und andere Naturschützer ziehen nun eine Klage gegen den Provinzgouverneur weiter, der illegal Rodungslizenzen vergeben hatte.

Stefan Bürli (54) sass am Ostersonntag abends friedlich in seinem Häuschen auf dem Campingplatz in Ricken SG, als er einen Knall hörte. Bürli rannte hinaus und fand auf dem Nachbargrundstück eine Frau, die «wie eine lebendige Fackel in Flammen» stand, wie «20 Minuten» schrieb. Beherzt erstickte Bürli das Feuer mit einer Decke. Die 29-Jährige hatte offenbar mit Brennsprit einen Holzofen anfeuern wollen. Sie überlebte schwer verletzt.

Bilder: PD, Keystone, Charles Künzi, Urs-Peter Zwingli/20Minuten

Fritz Burkhalter, die Schweiz und Deutschland sind traditionell gut befreundet, aber derzeit ist der Ton recht gehässig. Muss man sich um das gute Verhältnis Sorgen machen?


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PORTRĂ„T

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Will die Welt erobern: Carlo Schmid mit seiner Cessna 210 am Flughafen Altenrhein.

Nr. 16, 16. April 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 16, 16. April 2012 |

In 80 Tagen um die Welt

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PORTRÄT | 23

Gewagtes Abenteuer: Im Juli hebt Carlo Schmid mit einem kleinen Propellerflugzeug in Dübendorf ab. Der junge Pilot will in 80 Tagen die Welt umrunden. Alleine und klimaneutral!

C

arlo Schmid (22) streicht zärtlich über den Propeller der Cessna 210. Das einmotorige Kleinflugzeug steht auf dem Flughafen von Altenrhein SG. Der Zürcher steht vor der grössten Herausforderung seines Lebens: Am 11. Juli will er mit der Cessna vom Flug-

hafen Dübendorf ZH abheben und damit in 80 Tagen um die Welt fliegen. Gelingt ihm das, ist Carlo Schmid ein Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde sicher, denn noch nie war ein Pilot bei einem solchen Soloflug so jung. Noch ist der Jamaikaner Irving Barrington (28) Rekordhalter.

Es ist die pure Leidenschaft, die den jungen Schweizer Piloten antreibt. Schmid, der aus einer Bankerfamilie stammt, ist in Kloten aufgewachsen und fühlte sich von der Fliegerei schon immer magisch angezogen. «Ich wollte bereits als Kind jede freie Minute auf dem Flug-

platz verbringen.» Mit 17 Jahren flog der damalige Banklehrling und Inhaber eines Privatpilotenbrevets zum ersten Mal ein kleines Motorflugzeug. Die erste Passagierin war seine Mutter. Sie starb am 25. August 2010 im Alter von 45 Jahren an Krebs. «Ich wid-


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Migros-Magazin | Nr. 16, 16. April 2012 |

me diese Weltumrundung meiner Mutter. Ihr beschützender Geist wird als Copilot mitfliegen», sagt Carlo Schmid. Seine Eltern hätten ihm und seinen Brüdern Clemens (19) und Lukas (14) viel ermöglicht. Dem jungen Mann bedeutet die Familie viel. Inzwischen wohnt er mit dem Vater und seinen Brüdern in Bad Zurzach AG. Und für den Jungpiloten ist es wichtig, die Grosszügigkeit der Eltern und insbesondere der Mutter weiterleben zu lassen. «Sie hat mich inspiriert, Kindern in Not zu helfen.» Deshalb hat er sein Projekt «Round The World (RTW) for Children 2012» getauft. «Mit diesem Flug möchte ich nicht nur einen Weltrekord aufstellen, sondern auch möglichst viel Geld für die Kinderhilfsprojekte der Unicef sammeln», betont er. Dazu hat er die Aktion «Für 100 Stutz um d Wält» lanciert: Private Gönner können sich mit ihrem Namen an der Aussenwand der Cessna verewigen. «RTW kostet einen mittleren sechsstelligen Betrag, der von mehreren Firmen gesponsert wird.» Zusätzliche Einnahmen erhält Unicef Schweiz.

«Ich möchte viel Geld für Kinderhilfsprojekte sammeln.»

«ohne mein team geht gar nichts» Den Weltrekordversuch mit der 510 PS starken Maschine will Carlo Schmid via die Stiftung «Myclimate» klimaneutral durchführen; der CO2-Ausstoss auf der 41 000 Kilometer langen Flugroute soll mit Klimaschutzprojekten kompensiert werden. Nach dem Start in Dübendorf führt die Strecke Richtung Südostasien, Alaska und die USA über insgesamt 40 Stationen in 24 Ländern. Der Pilot rechnet bei einer Reiseflughöhe von 7000 Metern mit einer Geschwindigkeit von rund 400 Kilometern

pro Stunde. «Dank fünf Kerosintanks kann ich maximal 5,5 Stunden ohne Nachfüllung fliegen.» Mehrmals betont Carlo: «Ohne mein Team ginge gar nichts.» RTW besteht aus zehn Kollegen, die ehrenamtlich arbeiten, wie der UniStudent und Projektleiter Fabian Karlovich (26), der Grafikspezialist Damiano Rezzonico (26), Fotograf Adrian Bretscher (22) oder Simon Schneider (28), der für die Finanzen zuständig ist. Sie bilden den Motor des Projekts. Carlo ist stolz auf die Tatsache, dass hauptsächlich junge Menschen am Werk sind. Zusätzlich helfen ein Flugpersonal- und Mentaltrainer, ein Jurist und sein stolzer

Vater, der ihm beratend zur Seite steht. «Ich kämpfe von 6 bis 23 Uhr für RTW», sagt Carlo Schmid. Damit es klappt, hat er seinen Bankjob aufgegeben. Ein wichtiges Teammitglied ist auch der Musiker Fabian Frauenfelder (25). Unter seinem Künstlernamen Fraui veröffentlicht er am 11. Mai die eigens zum Rekordversuch komponierte Single «Zäme um d Wält». Fraui spendet den Reinerlös dem RTW-Projekt. Davon profitieren die Unicef-Bildungsprogramme in Indien.

Flugsimulator und atemtechniken Die richtige Planung entscheidet über den Erfolg des Rekordversuchs. Schmid übt im Flugsimulator und bereitet sich mit einem Mentaltrainer auf mögliche schwierige Situationen vor. «Damit ich die endlosen Stunden alleine im Cockpit bewältigen kann, lerne ich verschiedene Atemtechniken und Strategien zur Gedankenkontrolle.» Angst

hat der Jungpilot keine, aber gesunden Respekt. Um das Risiko zu minimieren, dass seine Maschine beschädigt oder geklaut werden könnte, wird er jeweils so nah wie möglich beim Flughafen übernachten — oder im Notfall im Flugzeug. «Ich bin unkompliziert und kann auch auf dem Boden schlafen.» Bei Wartungsarbeiten, Entscheidungen über die Flugroute und im Cockpit hat für ihn die Sicherheit Priorität. Carlo Schmid klopft auf das Cockpit der Cessna. «Schliesslich will ich mit diesem Baby am 29.September sicher in Dübendorf landen und meine Familie umarmen.» Text Reto E. Wild und Meret Boxler Bilder: Jorma Müller

www.rtw2012.com

Wie sieht die genaue Flugroute von Carlo Schmid aus? Schauen Sie sich die geplante Strecke im Internet an.

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Carlo Schmids Flug um die Welt ist ein planerisches Meisterwerk: 80 Tage, 40 Stationen, 24 Länder.


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PORTRÄT

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Nr. 16, 16. April 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Freiwillig autofrei

Ein Fünftel der Schweizer Haushalte besitzt kein eigenes Auto. Was einst vor allem ökonomische oder gesundheitliche Gründe hatte, ist heute oft ein freiwilliger Verzicht.

N

och nie waren auf Schweizer Strassen so viele Autos unterwegs wie heute. Allein im letzten Jahr wuchs deren Bestand von 4,1 auf 4,2 Millionen — 1990 waren es noch knapp 3 Millionen. Auf zwei Einwohner kommt somit mehr als ein Personenwagen. Und trotzdem gibt es sie, die Menschen, die kein eigenes Auto haben. In den fünf grössten Schweizer Städten nimmt ihre Zahl seit 2000 sogar wieder zu, wie der vom Bundesamt für Statistik durchgeführte «Mikrozensus Verkehrsverhalten» belegt. Demnach stand 2005 in 44,3 Prozent der Zürcher Haushalte (2000: 42,4 Prozent) kein eigener Wagen zur Verfügung, in Basel

einer, Familie Rechst , Dörflingen SH utolos immer schon a endwo gut «Wenn man irg kann, dann autofrei leben » in der Schweiz.

waren es 52 Prozent (45,3), in Bern 44,9 Prozent (42,2), in Lausanne 34,5 Prozent (34,4) und in Genf 36,1 Prozent (30,1). Landesweit besitzen nur 20 Prozent der Haushalte kein eigenes Auto.

Urbane Elite verzichtet freiwillig auf die eigene Benzinkutsche Doch wer lebt autolos? Eine Erhebung, die das Luzerner Büro Interface 2008 im Auftrag des Clubs der Autofreien der Schweiz (CAS) durchgeführt hat, unterscheidet zwischen vier Kategorien: mittelständische alte Personen (18,9 Prozent), einkommensschwache Rentner (25,7 Prozent), unterprivilegierte Urbane (26,5 Prozent) und die

W

enn Pfarrerin Kati Rechsteiner Gemeindemitglieder im Spital in Schaffhausen besucht, dann greift sie zum Elektrovelo. Immerhin sind es gut acht Kilometer ab Dörflingen, und sie will nicht verschwitzt ankommen. Sonst ist die 40-Jährige aber meist mit dem Mountainbike

unterwegs, mal mit, mal ohne Anhänger, je nachdem, ob Sohn Linus (6) und Tochter Lara (9) selber fahren wollen. Vor dem Haus der Familie, zu der weiter Vater Andreas (42), Sohn Tobias (10) und drei Hasen gehören, stehen zurzeit sechs Kickboards, vier Kindervelos, ein Liegevelo, zwei Mountainbikes, ein


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Migros-Magazin | Nr. 16, 16. April 2012 |

Strassenvelo, ein Ein-GangVelo, besagtes Elektrovelo und ein Tandem. Letzteres kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn Andreas Rechsteiner einen «verhöckleten» Besucher spät abends noch rasch auf den Bahnhof in Schaffhausen bringt. Als die gebürtige Dietikerin Kati Rechsteiner vor gut zehn Jahren in Dörflingen zur Pfarrerin gewählt wurde, fragten sich viele, wie lange es die Familie wohl ohne Auto aushalten würde. Doch auch heute steht in der Garage des Pfarrhauses kein Auto. Statt-

dessen hat Vater Andreas, ein gelernter Bauspengler, hier drin vor zwei Jahren ein Velogeschäft eröffnet: «Als wohl einziger Velomech weit und breit ohne Auto.»

tolles schweizer ÖV-netz fördert entscheid Während seine Frau aus einer autolosen Familie stammt, begann er sich in den 80erJahren Gedanken über seine Mobilität zu machen. «Damals beherrschten Schlagwörter wie saurer Regen und Waldsterben die Schlagzeilen.» Anders als viele seiner

Kollegen entschied er sich gegen ein eigenes Auto. Ein Entscheid, der ihm aber nicht schwergefallen sei: «Wenn man irgendwo gut autofrei leben kann, dann in der Schweiz mit ihrem tollen ÖV.» Die Rechsteiners können vergleichen: Vor Dörflingen lebten sie drei Jahre in einer Mission im Hochland von Sambia — ebenfalls ohne Auto. «Die lokalen Busse verkehrten nur, wenn sie voll waren, und in der Regenzeit oft gar nicht.» Für einen autofreien Lebensstil spricht für das Ehepaar noch ein an-

derer Grund: «Er ist das beste Antistressmittel überhaupt», sagt Kati Rechsteiner. Schnell mal noch dahin, schnell mal noch dorthin sei erst gar nicht möglich. «Einkaufen beispielsweise ist kein Stress, sondern ein Nachmittagsprogramm», ergänzt ihr Mann. Und was sagen die Kinder? Während Tobias Autofahren «scho no cool» findet, zuckt Linus nur mit den Schultern. Eine dezidierte Meinung hat hingegen Lara: «Autos sind doof», sagt sie, «da drin wirds mir immer schlecht.»

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Für Rechsteiners ist das autolose Leben kein Verzicht, sondern ein Antistressmittel. Von links: Tobias, Linus, Andreas, Lara und Kati.


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sogenannten urbanen Eliten (28,9 Prozent). Bei Letzteren — gut ausgebildet und finanziell besser gestellt — steht beim Verzicht auf einen eigenen Wagen die Freiwilligkeit im Vordergrund. Seit 1994 hat sich ihre Zahl fast verdoppelt. «Gerade in den städtischen Regionen mit dem dichten öffentlichen Verkehrsnetz wird ein eigenes Auto immer unattraktiver, zumal man es ja meist nur

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sporadisch braucht», sagt CAS-Geschäftsführer Samuel Bernhard. «Statt selber einen Wagen zu besitzen, will man ein Auto flexibel nutzen können», sagt er. Er verweist denn auch auf die sprunghafte Zunahme von AutoteiletModellen. Marktführer Mobility beispielsweise hat die Zahl seiner Kunden innert zehn Jahren mit rund 100 000 mehr als verdoppelt.

Ein weiteres Zeichen, dass freiwillig autolos zu leben an Fahrt gewinnt, ist die Entstehung von urbanen Wohnüberbauungen speziell für autolose Personen, wie die Burgunder Siedlung in Bern Bümpliz oder die Wohngenossenschaft Kalkbreite in Zürich. Hier sollen eine entsprechende Anbindung an den ÖV sowie eigene Mobility-Stationen für Mobilität sorgen — Parkplätze hingegen

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eute, mit 79 Jahren, bezeichnet Dieter Steiner seine einstige Faszination für die motorisierte Fortbewegung mit einem Augenzwinkern als «Jugendsünde». Die so weit ging, dass der Mitbegründer und Vizepräsident des Clubs der Autofreien der Schweiz (CAS) mit 33 Jahren in einem Gastartikel in der «NZZ» das Verkehrssystem Chicagos zum Vorbild für die Schweiz hochschrieb — nach einem Flug über die Stadt. «Die teils zwölfspurigen Expressstrassen erschienen mir von oben her gesehen wie der Blutkreislauf eines Organismus», sagt der emeritierte ETHProfessor für Geografie mit einem Kopfschütteln. Dieter Steiner wuchs in Menziken AG auf. Damals hatten Privatwagen Seltenheitswert. «Der Fabrikdirektor und der Dorfarzt hatten ein Auto, das wars gen das «Ich bin nicht ge für den auch schon.» Er ndern selber war 24 Jahre Auto per se, so ensstil.» alt, als sich sein Vater, autofreien Leb ein Primarlehrer, 1956 sein erstes Auto kaufte. «Ein Opel Rekord für 3000 Franken — das war damals noch sehr viel Geld.» Sohn Dieter, inzwischen Student, wäre ein rassiger Sportwagen lieber gewesen, «der hätte meine Kommilitoninnen mehr beeindruckt.» 1968 wanderte er mit seiner damaligen Frau und den drei Söhnen nach Kanada aus. In Toronto wurden ihm zum ersten Mal die Schattenseiten des Strassenverkehrs

(79), Dieter Steiner Zürich, 84 autofrei seit 19

Für Dieter Steiner ist das Auto das ineffizienteste Verkehrsmittel überhaupt.

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bewusst, als die Bevölkerung gegen den Bau einer Expressstrasse quer durch ein Wohnquartier demonstrierte. Hier hörte er auch zum ersten Mal den Begriff saurer Regen.

Diskussion um Waldsterben als Auslöser Bald nach Dieter Steiners Wahl an die ETH und seiner Rückkehr in die Schweiz entbrannte auch hierzulande die Diskussion ums Waldsterben, «eine Diskussion, die mir sehr einfuhr», wie er sagt. Dass er schliesslich 1984 zum Autofreien mutierte, sei sozusagen ein «Gebot der Vernunft» gewesen — zumal er sein Auto in Zürich kaum noch brauchte. «Das ging sogar so weit, dass ich den Wagen nicht mehr fand, wenn ich ihn Wochen zuvor irgendwo im Quartier abgestellt hatte», sagt er und schmunzelt. Eine Tatsache, die ihm den Entscheid erleichtert haben dürfte. Dieter Steiner, der in den Ferien auch mal gern auf einen Mietwagen zurückgreift, liegt es fern, das Auto zu verteufeln. «Ich bin nicht gegen das Auto per se, sondern für den autofreien Lebensstil», betont er. Die wachsende Zahl derer, die wie er freiwillig auf ein Auto verzichten, beflügelt ihn dabei. Trotzdem macht ihm die Zukunft auch Angst: «Wenn ich an die rasante Zunahme der Mobilisierung in China oder Indien denke, wird mir elend», sagt er. Nur: «Müssen diese Menschen nicht auch das Recht haben, die gleichen Fehler zu machen wie wir einst?»


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i (55), Marco Peston , Mamishaus BE 86 autofrei seit 19

f den Strassen «Den Stress au nfach will ich mir ei n.» nicht mehr antu

sind eine Rarität respektive in Bern Bümpliz überhaupt nicht vorgesehen. Zum Konzept gehört auch, dass Einkaufs- und Dienstleistungsangebote sowie Arbeitsplätze in der Nähe liegen.

Mehr Autofreie in der Stadt und in den Einpersonenhaushalten Dass der Anteil der autofreien Haushalte in der Stadt mit insgesamt 21,4 Prozent ziemlich genau doppelt so hoch ist wie auf dem Land, überrascht nicht. Genauso wenig wie die Tatsache, dass vor allem Einpersonenhaushalte autolos funktionieren, nämlich 42,1 Prozent. Bei den Vierpersonenhaushalten sieht das Bild hingegen schon anders aus: Hier sind es gerade noch 4,9 Prozent, die vor allem via ÖV oder Car-Sharing bewegt werden. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel: Kati und Andreas Rechsteiner aus Dörflingen SH beispielsweise haben trotz dreier Kinder kein Auto — und fahren gut damit. Genauso wie Dieter Steiner aus Zürich und Marco Pestoni aus Mamishaus BE. Texte: Almut Berger Bilder: Tina Steinauer

Mehr gefahrene Kilometer und noch mehr Autos 60

Jährliche Fahrleistung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) in Milliarden Kilometer

50 40 30 25,980

20 10

30,684

35,184

39,239

44,782 46,492

51,649

56,697

18,200

0

Jährliche Fahrleistung MIV pro Einwohner in Kilometer 8000 7000 6000 5000 4000 3000 2000

4143

4794

5515

6586

6567

2,5

2,3

2,2

1985

1990

1995

6009

7173

7600

3100

1000 0

Einwohner pro Personenwagen 7

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6

6,4

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3

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2 1

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0 1965

1970

1975

1980

2000 2005

Quelle: Bundesamt für Statistik/CAS

Selbständiger Handwerker ohne eigenes Auto?


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enn Marco Pestoni in der Stadt Bern auf einer Baustelle eintrifft, dann sorgt der Maler bei den Kunden regelmässig für Verblüffung. Anders als die meisten anderen Handwerker fragt der 55-Jährige nämlich nie nach einer Parkmöglichkeit. Stattdessen holt er sich am nächsten Mobility-Standort ein Auto, fährt damit ins Depot seines EinMann-Malerbetriebs in Wabern bei Bern, lädt die schweren Farbkübel, Leiter, Abdeckmaterial und was er sonst noch so alles braucht ein, fährt zurück zur Baustelle, lädt aus und bringt den Wagen umgehend wieder zum Mobility-Standort.

Privat ist er nur noch mit dem ÖV unterwegs

Kein Problem, wie Maler Marco Pestoni beweist.

Zwischen ein und zwei Stunden, je nach Lage der Baustelle, dauert das ganze Manöver. Zeit, die sich Pestoni gerne nimmt. «Die nächsten paar Tage kann ich dann ganz entspannt von meinem Zuhause in Mamishaus BE mit Velo, S-Bahn, Tram oder auch Bus zum Kunden fahren», sagt er und streicht sich zufrieden über den Schnauz. «Und was noch viel schöner ist: Ich muss mir nie darüber Gedanken machen, ob ein Feierabendbier drinliegt oder nicht.» Nach der Bauabgabe geht das ganze Prozedere dann in der umgekehrten Reihenfolge über die Bühne. Marco Pestoni nutzte Mobility schon, als das Unternehmen noch Car Sharing Company hiess. Als er sich 1996 selbständig machte, sei sein erster Schritt der Beitritt gewesen. «Damals hing noch bei jedem Standort ein Kistli mit dem Autoschlüssel drin», erinnert er sich. Zwischen 2000 und 2500 Kilometer legt der Maler jährlich in einem der roten Autos zurück. Privat hingegen ist er ausschliesslich mit dem ÖV unterwegs. Auch in die Ferien gehts per Zug, zuletzt zum Wandern ins Piemont. «Den Stress auf den Strassen will

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ich mir einfach nicht mehr antun», sagt er. Fünf Jahre lang war er selber als Lastwagenfahrer auf Europas Strassen unterwegs. «Berlin—Lissabon und wieder zurück: Ich habe mehr als genug Kilometer abgespult.» Der Entscheid zum Autoverzicht fiel nicht etwa hinter dem Lastwagensteuer auf einer europäischen Autobahn, sondern auf dem Velosattel auf einer afrikanischen Sandpiste. Neun Monate lang dauerte die Velotour von Bern nach Dakar, zu der Marco Pestoni 1986 allein aufgebrochen war. «Die Reise hat meine gesamte Lebenseinstellung radikal geändert. Zeitdruck, Stress, Geschwindigkeit hatten ab sofort keinen Platz mehr — und damit auch kein Auto.» Kaum zurück, brachte er sein heiss geliebtes OpelCommodore-Coupé, das er kurz vor seiner Reise noch neu hatte spritzen lassen, auf den Autoabbruch. Hier versicherte er sich mit eigenen Augen, wie es zu einem Metallwürfel gepresst wurde. «Auf die paar Tausend Franken, die ein Verkauf gebracht hätte, habe ich gern verzichtet, Hauptsache, ein Auto weniger auf der Strasse.» Maler Pestoni hat seine radikale Autoentsorgung nie bereut: Vereiste Strassen und Windschutzscheiben, endlose Staus und Strafmandate wegen falschen Parkierens — all das ist für ihn kein Thema mehr. Zwei Dinge haben sich dafür geändert. Zum einen muss er heute jeweils genau planen, was mit auf die Baustelle muss, zumindest was das schwere Material angeht. «Und ich muss meine Farbchessi jeweils sorgfältig schliessen: ein MobilityAuto voll Farbe, das geht nun wirklich nicht!»

Eine autofreie Musterstadt: Was es neben einer guten Wohnlage dafür braucht.


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Der Knochenjäger

Dinosaurier sind Hans-Jakob Sibers grosse Leidenschaft. Auf der Suche nach Prachtsexemplaren für sein Sauriermuseum, das dieses Jahr das 20-jährige Jubiläum feiert, gräbt er sich stetig durch den amerikanischen Westen.

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oritz, Victoria, Lilly, Sarah: Wenn Hans-Jakob «Köbi» Siber von seinen «Babys» spricht, dann meint der vierfache Familienvater nicht den eigenen Nachwuchs. Moritz, Victoria, Lilly und Sarah sind Dinosaurier — Stegosaurier, um genau zu sein. Der 69-Jährige hat die vier Urzeitvegetarier eigenhändig ausgegraben. Heute gehören sie zu den Stars in seinem Dinosauriermuseum. In einer ehemaligen Spinnerei im zürcherischen Aathal lebt Siber seit 20 Jahren ohne öffentliche Gelder dafür mit umso mehr Herzblut seinen Traum vom eigenen «Jurassic Park». Hans-Jakob Siber konzipiert die regelmässig wechselnden Ausstellungen nicht nur selber, er beschafft auch laufend Nachschub. Jeden Sommer fliegt der bekannteste Saurierforscher der

Das Sauriermuseum in Aathal gilt weltweit als eine der besten privaten DinoSammlungen und als Zentrum der DinosaurierForschung.

Schweiz für sechs Wochen nach Wyoming. Der Bundesstaat mit seinen grossen Ebenen ist der bevölkerungsärmste der Vereinigten Staaten von Amerika. Gleichzeitig finden sich hier die reichsten Dinosaurierfossilienstätten auf dem nordamerikanischen Kontinent. Und: Es darf auf privatem Gelände gebuddelt werden — vorausgesetzt, man besitzt eine Grabungslizenz.

Bei 42 grad im schatten gräbt hans-Jakob siber in Wyoming Bis zu sieben Meter tief graben der Knochenjäger und seine Crew nach Überresten der «schrecklichen Echsen», so die Auflösung der altgriechischen Wörter «deinos» für schrecklich und «sauros» für Echse. Die Bezeichnung Dinosauria hatte der englische Naturforscher Sir

Richard Owen erstmals 1841 geprägt. Die Grabungen sind eine Knochenarbeit. Erst mit dem Bagger, dann mit Schaufeln, Hammer und Meissel. 42 Grad im Schatten sind dabei nicht selten, die Luft oft staubgeschwängert. Gehaust wird in Zelten, geduscht unter dem Sprinkler auf der benachbarten Viehweide. Das ist dann jeweils die Zeit im Jahr, wenn sich Köbi respektive Kirby, wie ihn die Amis nennen, einen sogenannten Archäologenbart wachsen lässt. Köbi Siber hat kein Problem, gegen Kost und Logis genügend Helfer zu rekrutieren: Studenten aus aller Welt schätzen es, für einmal Urgeschichte ganz handfest draussen im Feld zu erleben. Und viele kommen immer wieder: «Der Dinovirus ist hoch ansteckend!», sagt Siber und streicht zufrieden über sein


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Ermässigter Eintritt für Genossenschafter Genossenschafter der Migros Zürich, Basel, Luzern, Ostschweiz sowie Aare profitieren beim Besuch des Sauriermuseums in Aathal ZH von vergünstigten Eintritten. Erwachsene zahlen 15 statt regulär 19 Franken, Kinder 7 statt regulär 11 Franken. Die Broschüre zur MigrosAktion «Wo Freizeit und Spass weniger kosten» mit den entsprechenden Gutscheinen ist ab Ende April gegen Vorweisen des Genossenschafterausweises an allen Verkaufsstellen der oben genannten Genossenschaften erhältlich. Die Sommeraktion ist vom 1. Mai bis zum 4. November 2012 gültig.

Unter Freunden: Hans-Jakob Siber mit den Modellen eines Tyrannosaurus Rex (hinten) und eines Allosaurus. Die Schnürsenkelkette um seinen Hals schmückt ein weiterer Urzeitriese.


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Im Sommer 2011 gräbt Hans-Jakob Siber im Bighorn Basin in Wyoming einen 25 Meter langen Langhalsdinosaurier aus. Die Knochen werden vor ihrer Bergung mit Acrylhärter stabilisiert.

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Bolotie, seine Schnürsenkelkrawatte, die — was sonst? — ein Dino schmückt. Der Hauptgrund für den Zulauf ist aber wohl Sibers sprichwörtlicher Riecher für Dinoknochen, der ihm schon manch aufsehenerregenden Fund beschert hat. Und wer will schon verpassen, wenn, wie im Juli 2011, ein 25 Meter langer Langhalsdinosaurier wieder an die Erdoberfläche kommt?

Vom experimentalfilmer zur weltweiten Dino-Koryphäe Hans-Jakob Siber und sein Team putzen jeden Knochen sorgfältig, ehe sie ihn katalogisieren. So lässt sich dessen Zuordnung nach der Präparation besser nachvollziehen. «Es gibt genügend Skelette, die jahrelang mit einem falschen Kopf präsentiert wurden», sagt der Fachmann. Anschliessend werden die Funde — acht Tonnen Material sind es schnell — für den Transport in die Schweiz mit Gipsbandagen eingewickelt. In der eigenen Werkstatt im Museum in Aathal werden die Knochen dann unter den Augen interessierter Besucher präpa-

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riert und Stück für Stück wieder zu einem Skelett zusammengesetzt. Fehlende Teile werden möglichst originalgetreu nachgebildet. Ein Urzeitpuzzle, das einiges an Geduld bedingt: Rund sieben Jahre dauert es bis zur Präsentation eines ganzen Skeletts. «Was sind schon sieben Jahre, wenn man sich vor Augen führt, dass die Knochen bis zu 150 Millionen Jahre im Boden gelegen haben?» Etwas zu finden, das vor 150 Millionen Jahren gelebt hat, und es wieder zum Leben zu erwecken — für Hans-Jakob Siber das höchste der Gefühle. Schon als kleiner Bub buddelte er mit Begeisterung in der Erde. Seinen ersten Ammoniten, ein urzeitliches versteinertes Wasserwesen, fand er im Lägernsteinbruch bei Zürich. Nach der Matur studierte er aber erst einmal Theater und Film in den USA. Als er erkennen musste, dass er seine Familie als Experimentalfilmer kaum durchbringen würde, gründete er mit Vater und Bruder die Firma Siber+Siber, die mit Mineralien und Fossilien handelt. Vom Handeln zum selber Graben war es dann nur ein kleiner Schritt. Der Autodidakt hat mit

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dem spektakulären Fund eines nahezu kompletten Skeletts eines Allosaurus und eines Sauropodenbabys die Dinosaurierforschung massgeblich mitgeprägt. Beide stehen heute in Aathal — und locken jährlich gegen 100 000 Besucher aus aller Welt an. Der Selfmade-Paläontologe bringt aber nicht nur aussergewöhnliche Funde mit nach Hause, er stellt diese auch der Wissenschaft zur Verfügung. So konnten Forscher dank Knochenproben aus Aathal endgültig nachweisen, dass diese urzeitlichen Riesen in der Regel 20 bis 30 Jahre alt wurden. Und dass die charakteristischen Rückenplatten der Stegosaurier nicht nur Schutz vor Angreifern boten, sondern wohl auch dem Wärmeaustausch dienten. «Es ist ein Geben und Nehmen», sagt Hans-Jakob Siber, der jede neue Erkenntnis umgehend in seine Ausstellungen integriert. Und so kann es gut sein, dass an einem Mittwochnachmittag die Teilnehmer eines Kindergeburtstags konzentriert ein Dinosaurierschlüsselbrett basteln, während nebenan eine Studentin der Universität Zürich für ihre Masterarbeit ein Gebiss eines Camarasaurus unter die Lupe nimmt. Vor zwei Jahren wurde der Gründer des Sauriermuseums für seinen unermüdlichen Einsatz als Paläontologe und die wissenschaftliche Neugier mit dem Ehrendoktortitel der Universität Zürich und der Amanz-Gressly-Auszeichnung der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft geehrt.

Das sauriermuseum feiert sein 20-jähriges Bestehen Im Juli wird Köbi Siber einmal mehr in Wyoming seine Grabung fortsetzen. Sein Traum wäre ein Dinoexemplar, von dem sich nicht nur Knochen, sondern auch die Weichteile erhalten haben. «In so einem Fall müsste die Geschichte der Dinosaurier neu geschrieben werden», ist er sich sicher, «fussen doch all unsere Erkenntnisse auf Knochen und ein paar wenigen Hautresten.» Aber erst einmal wird im Aathal das 20-Jahr-Jubiläum des Museums gefeiert. Und zwar in grossem Stil, so wie es seinen Hauptdarstellern entspricht: Am 27. April werden im Museumsgarten zwei bewegliche Modelle eines 30 Meter langen Turiasaurus und seines zehn Meter langen Jungtiers aufgestellt. Und am 20. Mai eröffnet eine Ausstellung über die Entwicklung des Sauriermuseums Aathal. Text: Almut Berger Bilder: Daniel Winkler

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Der haUsMann

Friede den Hütten! Bänz Friedli hasst und liebt das Internet.

Ich habs wieder getan — Schulleitbilder gegoogelt. Ich gebs zu. Wie kann sich einer über gedrechselte Leerformeln aufhalten, werden Sie fragen, wenn er Gescheiteres zu tun hätte; zum Beispiel den Kühlschrank zu enteisen. Aber die luden mich ein, an ihrer Fortbildung zu referieren, die Lehrkörperinnen und -körper — oder wie hiess das gleich? — von Herzogenbuchsee. Also las ich: «In der Balance liegt die Chance.» Wow, Poesie! «Wir geben uns Spielregeln. Kreativität und Individualität sind uns wichtig.» Stirnrunzeln. Ob allzu viele Spielregeln nicht die Kreativität des Individuums bremsen? Dann kams! Schulhaus Mittelholz. Mein Lieblingssatz, seit ich in Schulleitbildern nach hohlen Schlagworten fahnde. Zum Kugeln: «Wir streben an, dass die Kinder selber denken lernen.» Mittwoch, gegen 15 Uhr. Anna Luna ruft aus dem Wohnzimmer: «Vati, was haben die Kinder früher getan, wenn sie eine Aufgabe nicht lösen konnten?» — «Sie haben sie gelöst.» (Doofe Antwort, aber die erste, die mir einfiel.) «Wie lautet denn die Frage?», hake ich nach. Anna Luna liest vor: «Wie kann sich das Buschwindröschen ausser durch Samen sonst noch weitervermehren?» Schon ist sie im Internet und gibt den Suchbegriff «Buschwindröschen» ein. Blödes Internet. Weiss lauter Dinge, die wir eh schon wussten. Wenn ich mei-

schrift «Der hessische Landbote» zum Widerstand auf. Las ich später im Web nach. Und ich Löli hatte gemeint, die Parole «Friede den Hütten, Krieg den Palästen!» sei von Brecht.)

«Wie hat man früher Ferien geplant?» ne Maschine aufstarte und sie mich — «Gefällt dir!» — daran erinnert, dass ich den Songwriter Justin Townes Earle mag, denke ich, dass ich das auch so gewusst hätte. Handkehrum … Als die Liebste und ich unlängst eine Vorstellung von «Woyzeck» besuchten und ich im Tram mit meinem Halbwissen schwadronierte, wäre es ja schon irgendwie gäbig gewesen, man hätte es genauer gewusst. «Der Dings … äähm … Büchner starb sehr jung», wusste ich über den Autor. (Georg Büchner, stünde im Internet, starb 23-jährig. Und liegt in Zürich begraben!) «Den ‹Woyzeck› hinterliess er nur als Fragment …» (Treffer!) «Und überhaupt hat er ausser ‹Leonce und Lena› glaubs kaum etwas nachgelassen.» (Falsch. Ich vergass «Lenz» und «Dantons Tod».) «War ein Revoluzzer, irgendwie …» (Genauer: Er rief die Landbevölkerung mit der Streit-

Schlaues Internet. Ist es nicht wunderschön, dass die Sommerferien schon im Januar begannen? Wir besichtigen vorfreudig Wasserfälle und Hotelzimmer, prüfen und verwerfen Routen, wir buchen und buchen um … «Wie hat man eigentlich früher Ferien geplant?», will Anna Luna wissen. «Poah! Man las halt Bücher. Kannte vielleicht jemanden, der schon mal dort war. Man war aufs Reisebüro angewiesen», sage ich. «Es war aber alles viel umständlicher, viel unsicherer.» Wo waren wir stehen geblieben? Wie sich das Buschwindröschen vermehre … «Vati, ich weiss es eigentlich schon, aber …», sagt sie. «Was heisst‹Ichweisseseigentlich,aber …›?» — «… Aber ich will rasch nachschauen, ob es wirklich so ist, dass sie so Wurzeln haben, die … Dings … runtergehen und dann wieder raufwachsen.» Wurzelsprosse! Sie weiss es. Und googelt es trotzdem. Ob das vielleicht ein gar nicht so stupider Leitsatz war: «Wir streben an, dass die Kinder selber denken lernen»? Bänz Friedli (47) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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IntervIeW

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Nr. 16, 16. April 2012 | MIgros-MagazIn |

«In der Schweiz spricht man nicht über Armut»

Mit «Home» wurde sie für den Oscar vorgeschlagen. Ihr neuster Film «Sister», ein Drama über Armut und Familienbande, erhielt einen Sonderpreis am Filmfestival in Berlin. Die Schweizer Regisseurin Ursula Meier eilt von Erfolg zu Erfolg. Am 26. April startet «Sister» in den Kinos.

Ursula Meier, Sie zeigten «Sister» bereits als Vorpremiere am Originalschauplatz in Verbier. Wie waren die Reaktionen?

Grossartig! Die Zuschauer, darunter Behördenvertreter, waren begeistert — und tief berührt. Es ist halt ein Film, der ans Herz und unter die Haut geht. Keine Klagen, weil Sie zeigen, wie in einem mondänen Walliser Skiort geklaut wird?

Gestohlen wird in allen Skigebieten. Nicht nur in Verbier. Ausserdem achtete ich darauf, dass die Handlung keinem konkreten Ort zugeordnet werden kann. Es war mir aber wichtig, «Sister» in der Schweiz anzusiedeln. Ich wollte ein Gesicht unseres Landes zeigen, das man nur selten sieht.

Ein armer Junge bestiehlt die Reichen, um sich und seine Schwester durchzubringen. Wie realistisch ist das?

«Sister» ist ein modernes Märchen in einem realistischen Umfeld. Ein Film über Oben und Unten. Nicht nur geografisch, sondern auch im übertragenen Sinn.

Ist sichtbare Armut in der Schweiz ein Tabu?

Es ist eine Seite, über die man kaum spricht. Bei der Vorpremiere kam eine Frau auf mich zu. Sie war ziemlich aufgelöst

und sagte, sie sei als Arbeitertochter in genau jener Region aufgewachsen, aber aus Geldmangel habe sie nie nach oben in die Skistationen gehen können. Sie fand, dass ich einen wunden Punkt getroffen hätte. In der Schweiz spreche man nicht über Armut. Ja, sie ist ein Tabu. Trotzdem ist «Sister» keine anklagende Sozialstudie.

Ich wollte auf keinen Fall einen düsteren Film machen, nicht das Elend ausbreiten. Meine Protagonisten amüsieren sich, haben Spass und zeigen durchaus Stolz. Er ist trotz der Bergwelt das Gegenteil eines Heimatfilms. Im Vordergrund steht ohnehin nicht der Geldmangel, sondern das Verhältnis von Bruder und Schwester, diesem Duo Infernale, und der tiefe Mangel an Liebe, unter dem meine Hauptfigur leidet. Wie sind Sie auf die Idee dieser Story gekommen?

Ich wuchs am Jurafuss auf und ging oft Skifahren. Als ich das Szenario entwickelte, dachte ich, ich würde eine fiktive Geschichte erfinden. Erst Monate später, mitten im Schreiben des Drehbuchs, erinnerte ich mich an einen Jungen, der in meiner Jugend in unserem eher bescheidenen Skiort im Jura herumlungerte. Es hiess, er klaue Porte-

monnaies. Offenbar reimte ich mir im Unterbewusstsein seine Geschichte zusammen. Sie sind in einem gutbürgerlichen Milieu aufgewachsen. Woher wissen Sie, wie es bei armen Leuten zugeht?

«Sister ist das Gegenteil eines Heimatfilms.»

«Sister» ist kein Dokumentarfilm. Im Nachhinein vermute ich, dass wohl etwas von den Kindheitserinnerungen meines Vaters eingeflossen ist. Er wuchs als Arbeitersohn in der Nähe von Zürich auf und hatte zwar sehr liebevolle Eltern, die Familie lebte aber in äusserst bescheidenen Verhältnissen. Primär schrieb ich jedoch ein Script für Kacey Mottet Klein, weil ich unbedingt wieder mit ihm arbeiten wollte. Sie schrieben für einen Zwölfjährigen ein Drehbuch?

Absolut. Es hatte mich sehr viel Arbeit gekostet, ihm für meinen letzten Film «Home» die Schauspielerei beizubringen — eine sehr schwierige Sache bei einem Kind —, und ich war neugierig, ob er alles verlernt hatte oder nicht. Das war gewagt, um nicht zu sagen frech. Zumal ich nach «Home» mit den berühmtesten Schauspielern Frankreichs an anderen Projekten hätte arbeiten können. Stattdessen «Sister» zu machen, liess mir keine Chance, mich auf meinen Lorbeeren auszu-

ruhen. Meine Erleichterung war gross, als ich am ersten Drehtag mit Kacey dort weitermachen konnte, wo wir aufgehört hatten. Verstand er seine Rolle?

Er ist sehr vif und sagte gleich zu Drehbeginn zu mir: Der Junge, den ich spiele, ist für seine Schwester nicht wie ein jüngerer Bruder, sondern eher wie ein Vater, nicht wahr? Er verstand nicht nur die Komplexität, er setzte sie auch spielend um. Er ist tatsächlich aussergewöhnlich. Und steht bemerkenswert oft nur in Unterhosen da.

In diesen Szenen sieht man gut, wie zerbrechlich Simon eigentlich ist. Mit seinen staksigen Beinen wirkt er wie ein mageres Vögelchen, das man in die Arme nehmen möchte. Damit will ich den Zuschauern immer wieder in Erinnerung rufen, dass er sich zwar wie ein Erwachsener benimmt und sehr forsch ans Werk geht, aber eigentlich nur ein verschupfter, liebesbedürftiger kleiner Kerl ist, der viel zu viel Verantwortung tragen muss. Gleichzeitig ist Simon intelligent und hat kapiert, wie das Wirtschaftssystem und der Kapitalismus funktionieren. Er gibt sich im Bergrestaurant als Junge aus gutem Haus aus –


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Menschen

MIgros-MagazIn | Nr. 16, 16. April 2012 |

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IntervIeW | 41

Die Grenzgängerin Bereits mit ihrem ersten Spielfilm fand Ursula Meier (40) international grosse Beachtung. «Home», mit der französischen Schauspielerin Isabelle Huppert und dem damals erst neunjährigen Lausanner Kacey Mottet Klein in den Hauptrollen, wurde für drei Césars nominiert und einen Oscar vorgeschlagen. Ursula Meier wurde 1971 in Besançon als Tochter einer Französin und eines Schweizers geboren. Sie studierte an der Filmschule in Brüssel und lebt in Frankreich, Belgien und der Schweiz.

bloss, um dann genau diese Klientel zu bestehlen.

Er ist clever und hat gemerkt, dass sich Diebstahl im Tal nicht lohnt. Das Geld liegt oben auf dem Berg. Dort ist man unter seinesgleichen, denn nicht jeder kann sich Skiferien leisten. Darum herrscht ein gewisses Vertrauensverhältnis. Das nützt Simon schamlos aus. Wie brachten Sie «Akte X»-Star Gillian Anderson dazu, eine Nebenrolle zu übernehmen?

Sie verkörpert in den Augen von Simon die perfekte Wunschmutter. Für diese Rolle wollte ich einen Star. Aber jemanden, den das Publikum nicht auf Anhieb erkennt. Wir schickten also Gillian Anderson das Drehbuch — und sie war begeistert! Die Arbeit mit ihr war sehr unkompliziert und hochprofessionell. Dasselbe gilt übrigens für den Engländer Martin Compston, den man aus Ken Loachs Film «Sweet Sixteen» kennt. Auch ihn konnte ich für «Sister» gewinnen. Pures Entzücken über ein gutes Script – oder haben Sie einfach exorbitant hohe Gagen gezahlt?

Sie habe die Selbstsicherheit der Franzosen und die nüchterne Gründlichkeit der Deutschschweizer in den Genen, sagt Filmregisseurin Ursula Meier über sich selbst.

Ganz und gar nicht! Wir schauten, was ungefähr in unserem Budget lag, machten Gillian Anderson ein faires Angebot — und sie hat es ak-


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«Der Film wird in Südkorea, Europa und den USA gezeigt.» zeptiert. Schauspieler aus dem angelsächsischen Raum kosten übrigens generell weniger als französische. Gillian Anderson liebt das Resultat und wird darum versuchen, an die Vorpremiere nach Zürich zu kommen. Sie dreht gerade in Irland, und wir hoffen, es klappt. Ihre Mutter ist Französin, Ihr Vater Schweizer. Sie leben in Brüssel. Als was fühlen Sie sich?

Als Franko-Schweizerin. Ich wuchs praktisch auf der Grenze bei Genf auf. Ich studierte absichtlich in Belgien, einem Drittland. Ohne Einflüsse meiner Herkunftsländer konnte ich mich am freiesten entfalten. In Belgien entdeckte ich eine weitere Seite, die ich ebenfalls habe: diese kleine Prise Verrücktheit, eine sanfte Verschrobenheit, gepaart mit grossem Sinn für schwarzen Humor. Ich bin französisch geprägt, fühle mich aber stark zur Deutschschweizer Kultur hingezogen, obwohl ich als Einzige von uns vier Geschwistern nicht Schweizerdeutsch spreche. Wie ist Ihr Kontakt zu anderen Schweizer Filmemachern?

Bild: Keystone

Menschen

MIgros-MagazIn | Nr. 16, 16. April 2012 |

Sehr eng ist er natürlich mit meinen drei Freunden aus der Romandie, mit denen ich die Produktionsgesellschaft «Bande à part Films» gründete. Alles Männer. In der

Deutschschweiz stehe ich interessanterweise vor allem mit Filmemacherinnen in gutem Kontakt. Mit Andrea Staka, Bettina Oberli, Stina Werenfels oder Anna Luif. Es sind Frauen mit starker Persönlichkeit, die sich nicht alles bieten lassen. Ich bin auch ein bisschen so, darum verstehen wir uns wohl.

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IntervIeW | 43

«Sister»: Armes Kind in reichem Skiort l’enfant d’en haut – Das Kind von da oben, wie «Sister» im französischen Original heisst, zeigt die ambivalente Beziehung des zwölfjährigen frühreifen Simon und seiner mit Männergeschichten und ihrem leben hadernden älteren Schwester louise. Jeden

Morgen fährt Simon mit der Seilbahn zur mondänen Bergstation, um den Feriengästen Ski und Skiausrüstung zu stehlen, die er weiterverhökert. Mit dem Geld finanziert er den lebensunterhalt für sich und seine arbeitslose Schwester.

«Sister» wurde in Berlin mit einen Silbernen Bären ausgezeichnet. Wo steht er?

Wieder in Berlin. Er brauchte eine kleine Schönheitsoperation. Als Spezialpreis der Jury, der extra für mich geschaffen wurde, musste es schnell gehen. Nun bekommt er ein ordentliches Finish sowie die Plakette mit der Inschrift. Sind Ihnen Preise wichtig?

Sie sind eine hochwillkommene Anerkennung. Nur schon die Einladung nach Berlin war grossartig. Immerhin wurden von 6000 eingereichten Filmen nur 18 nominiert. Im Verlauf des Festivals wurde «Sister» zu einer Art Insidertipp. Die Leute sagten sich gegenseitig, es sei einer jener Filme, die man unbedingt gesehen haben müsse. Ich war hingerissen. Zumal er sich sofort im grossen Stil verkaufte und bald auf der ganzen Welt gezeigt wird: von Südkorea über Europa bis in die USA. Gehen Sie noch zu Ihrem privaten Vergnügen ins Kino?

Natürlich. Den letzten «Mission: Impossible» habe ich mir angeschaut, weil Léa Seydoux mitspielt, die ja die Titelrolle in «Sister» verkörpert. Ich fand Tom Cruise grossartig, obwohl ich nicht

Für «Sister» bekam Ursula Meier im Februar auf der Berlinale den Sonderpreis der Jury.

gerade sein grösster Fan bin. Während unserer Dreharbeiten musste Léa Seydoux mehrmals für einige Nachdrehs ans Set von «Mission: Impossible» nach Toronto fliegen. Sie machte also einen Spagat zwischen einer grossen Hollywood-Kiste und einem Franko-Schweizer-Film. Und sie wechselte fliegend zwischen Tom Cruise und Kacey Mottet Klein als Partner.

Ein schlechtes Omen für Tom Cruise oder ein gutes für Kacey?

Für Kacey bin ich sehr zuversichtlich, und Léa ist gerade auf dem Weg zum Superstar in Frankreich, wo sie sämtliche Titelseiten pflastert. Ihr Agent hat kürzlich Kacey unter Vertrag genommen. Man darf also gespannt sein. Text: Ruth Brüderlin Bild: Herbert Zimmermann

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aktuell 46 |

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neues aus der migros

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NR. 16, 16. APRIL 2012 | migros-magazin |

«Solides Wirtschaften zahlt Eine unabhängige Studie zeigt: Die Migros ist in der Schweiz das Unternehmen mit dem besten

J

Mark Eisenegger, in den letzten Jahren haben sich die Migros und die Swatch Group auf Platz eins der Reputationsstudie abgewechselt. Warum kommen gerade diese beiden Unternehmen in der Bevölkerung so gut an?

Das hat damit zu tun, dass wir in der Wirtschaft schon seit einigen Jahren eine Zeitenwende erleben: Die Ära des Neoliberalismus ist vorbei. Unternehmen, die ganz auf den Shareholder Value, den Aktionärswert, ausgerichtet sind, haben an Ansehen verloren. Stattdessen stehen auf Langfristigkeit angelegte Geschäftsmodelle hoch im Kurs. Die Migros und die Swatch Group sind stark in der Schweizer Realwirtschaft verankert: Die Migros ist schon lange die grösste private Arbeitgeberin des Landes, der Name Swatch steht für die Rettung der Schweizer Uhrenindustrie.

Mark Eisenegger weiss alles über das Image von Firmen.

Dieses solide Wirtschaften zahlt sich nun aus. Ein Blick auf die Rangliste zeigt, dass unter den Top-Ten-Firmen mehrere genossenschaftliche Unternehmen wie die Migros vertreten sind. Wie erklären Sie sich das?

Auch hier liegt die Ursache in der Abwendung der Bevölkerung vom Gedankengut des Neoliberalismus. In den Jahren der sogenannten Blasenwirtschaft gaben global tätige Unternehmen den Ton an, die auf schnelle Gewinnmaximierung ausgerichtet waren. Die genossenschaftlichen Unternehmen sind dazu ein Gegenmodell: Sie sind national und regional verankert, sie überzeugen mit langfristigem Wachstum, und sie stellen reale Produkte her. Zudem werden sie nicht nur von oben gelenkt, sondern Kunden und Mitarbeiter haben gewisse Mitspracherechte. Dieses Modell ist heute besser akzeptiert. In der Erhebung wurde auch nach der Nachhaltigkeit von Unternehmen gefragt; die Migros schnitt hier besonders gut ab. Zahlt sich also das ökologische Engagement der Detailhändlerin aus?

Sicher spielt die Ökologie eine Rolle: Die Migros führt ja

Bilder: Peter Frommenwiler, Nicolas Righetti/rezo.ch, Gaetan Bally

edes Jahr ermittelt das grösste Schweizer Marktforschungsinstitut GfK die Reputation der 50 wichtigsten einheimischen Unternehmen. In der Studie «GfK BusinessReflector 2012» landet die Migros auf Platz eins; sie geniesst in der Bevölkerung das höchste Ansehen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Swatch Group sowie Lindt & Sprüngli. Mark Eisenegger (46) ist Co-Leiter des Forschungsbereichs Öffentlichkeit und Gesellschaft an der Uni Zürich — und zugleich wissenschaftlicher Leiter der Reputationsstudie «GfK BusinessReflector 2012». Im Interview erklärt er, weshalb die Migros den besten Ruf hat und warum genossenschaftliche Unternehmen zurzeit generell hoch im Kurs stehen.

Diese Unternehmen haben den besten Ruf Im Rahmen der jährlichen Erhebung «GfK BusinessReflector» wird die Reputation der 50 wichtigsten Schweizer Unternehmen gemessen. Bei dieser repräsentativen Studie befragt das Marktforschungsinstitut GfK jeweils 3500 Personen. Ausschlaggebend für das Ansehen eines Unternehmens sind unter anderem die Nachhaltigkeit, die nationale Verankerung sowie Sympathiewerte. Diese zehn Schweizer Unternehmen haben 2012 den besten Ruf:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Migros Swatch Group Lindt & Sprüngli Coop Raiffeisenbank Schindler Aufzüge SBB Swiss International Airlines Kantonalbanken Swisscom


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

NEUES AUS DER MIGROS | 47

sich aus»

Ruf. Studienleiter Mark Eisenegger über die Gründe. plätzen, die Ausbildung junger Leute. Die Migros als wichtigste private Arbeitgeberin und auch als grösste Abnehmerin von Schweizer Landwirtschaftsprodukten hat in dieser Hinsicht naturgemäss einen sehr guten Ruf. Das Wort Nachhaltigkeit wird heute sehr oft verwendet, eigentlich will jedes Unternehmen nachhaltig sein. Löst das in der Bevölkerung keinen Überdruss aus?

Die Bevölkerung unterscheidet zumindest zwischen verschiedenen Formen von Nachhaltigkeit. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel zur blossen Imagepflege wohltätige Aktionen startet, wird dies oftmals durchschaut. Erwünscht ist dagegen Nachhaltigkeit, die untrennbar mit dem Geschäftsmodell und der Kernkompetenz einer Firma verbunden

Die Migros schafft Arbeit: etwa mit den M-Industriebetrieben (im Bild die Delica) oder als grösste Abnehmerin von Schweizer Landwirtschaftsprodukten.

ist. Wenn ein Unternehmen während Jahren immer wieder im Inland investiert, ist genau diese Art von Nachhaltigkeit gegeben. Lässt sich aus der Studie eigentlich auch etwas über die Grundstimmung der Bevölkerung ableiten?

Gegenüber der Wirtschaft ist eine skeptischere Grundhaltung als in früheren Jahren zu spüren. Das äussert sich darin, dass die Reputation der 50 wichtigsten Schweizer Unternehmen im Schnitt leicht gesunken ist. Die Ursache ist eine Verunsicherung der Bevölkerung, die auf die weltweite Finanzkrise zurückgeht. Daraus ergibt sich wiederum das Wohlwollen gegenüber Unternehmen mit betont solidem, bodenständigem Geschäftsmodell. Interview: Michael West

PREISBAROMETER Informationen zu Preisänderungen

viele Produkte, die den Anforderungen eines Nachhaltigkeitsprogramms genügen. Ich denke zum Beispiel an Fischprodukte mit dem Gütesiegel der Meeresschutzorganisation MSC. Doch auch die soziale Nachhaltigkeit fällt ins Gewicht: Hier wäre das Kulturprozent zu erwähnen und natürlich auch die fairen Migros-Anstellungsbedingungen, mit denen sich die Detailhändlerin positiv von den ausländi-

schen Discountern abhebt. Am wichtigsten ist aber, dass die Migros bei der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit überzeugt. Was ist damit gemeint?

Es geht hier vor allem darum, dass ein Unternehmen volkswirtschaftliche Verantwortung wahrnimmt. Damit sind langfristige Investitionen in die Schweizer Realwirtschaft gemeint, die Schaffung und Erhaltung von Arbeits-

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Schwarz- und Grüntee sowie Kondensmilch werden teurer. Die Rohstoffpreise von Tee sind gestiegen, die Migros muss deshalb ihre Preise anpassen. Grund ist insbesondere der wachsende Eigenbedarf in den Haupterzeugerländern von Schwarz- und Grüntee wie Kenia. Dies liegt am anhaltenden Bevölkerungswachstum sowie dem zunehmenden Qualitätsbewusstsein der Konsumenten. Europa kann seinen Bedarf an Tee von hoher Qualität nur mit der Zahlung höherer Preise sicherstellen. Aufgrund höherer Verpackungs- und Zuckerpreise wird schliesslich die Kondensmilch in der Migros teurer.


SCHAUFENSTER 48 |

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BIO

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NR. 16, 16. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Bio geht neue Wege

Wer beim Einkaufen aufs Bio-Label achtet, kann auch bei Pizza, Chips und Co. zugreifen. Die Klassiker gibts auch in Bioqualität. Woher die Biorohstoffe für die Fertigprodukte kommen, zeigen die Bauern Stefan Knutti und Herbert Schluep.

D

ie Zeiten, in denen Bio-Rüebli,-Kartoffeln, -Äpfel und -Salate nur auf dem Wochenmarkt angeboten wurden, sind längst vorbei. Biogemüse ist heute allgegenwärtig und überall erhältlich. Jetzt folgt der nächste Schritt: Aus Biorohstoffen werden Produkte gefertigt, die sich bestens mit einer nachhaltigen Lebensweise vereinbaren lassen. Praktisch: Sie sind auch noch schnell zubereitet. Wie wärs mal mit gluschtigen Bio-Spätzli, einem Bio-Birchermüesli oder Bio-Pizza? Alles aus Bioprodukten hergestellt. Bio vom Anfang bis zum Ende. Biobauern sind Landwirte mit einer Vision, einer Leidenschaft. Sie respektieren die Natur und produzieren Produkte, die sie mit bestem Wissen und Gewissen den Konsumenten anbieten. Zum Beispiel Stefan Knutti (37). Er führt zusammen mit Bruder Daniel den elter-

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lichen Bauernhof in dritter Generation. Hier haben rund 1000 Hühner Platz zum Ruhen, Laufen, Picken, Scharren und Platz für ein gepflegtes Staub- und Sandbad. Sie danken es mit frischen BioEiern, aus denen die Bio-Eierspätzli hergestellt werden — eine unkomplizierte Mahlzeit, die schnell zubereitet ist. Stefan Knutti, Mitglied der Fachkommission Eier von Bio Suisse, ist sicher: «Bio ist die Zukunft, weil im Einklang mit der Natur gearbeitet wird!» Oder Herbert Schluep (54) aus Nennigkofen SO. Er baut auf seinen 39 Hektaren unter anderem Kartoffeln an nach den Bio-Suisse-Vorschriften. «Die Chips sind fein», lobt der sympathische Landwirt. Und damit ist er nicht allein, denn Apérogebäck in Bioqualität findet immer mehr Freunde. Ganz nach dem Motto: Wenn sündigen, dann mit gutem Gewissen!

Die Bio-Eier von Landwirt Stefan Knutti sind wichtiger Bestandteil der Bio-Eierspätzli.

Text: Heidi Bacchilega Bilder: Daniel Kellenberger

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

SCHAUFENSTER

BIO 49

Die Natur weiss, was gut ist

Bio bedeutet, dass die Produkte möglichst naturnah hergestellt werden. Die Erzeugnisse werden schonend und Nährwert erhaltend verarbeitet. Die artgerechte Tierhaltung ist bei Bio vorgeschrieben.

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NR. 16, 16. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

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Das Bioprogramm der Migros basiert auf dem Prinzip … … dass der Biobauer jätet oder mechanisch das Unkraut bekämpft. … dass der Boden fruchtbar bleibt. Der Biobauer verwendet Mist oder Kompost. … dass der Biobauer zum Beispiel gegen Läuse Marienkäfer einsetzt.

Aus der Bio-Kartoffel werden Bio-Chips: Landwirt Herbert Schluep mag, wie sein Naturprodukt weiterverarbeitet wurde.

Generation M heisst das Engagement der Migros für die Generationen von morgen. Migros Bio leistet dazu einen wertvollen Beitrag.


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C

rème d’or lässt sich den Kantönligeist im wahrsten Sinn des Wortes auf der Zunge zergehen. Die LimitedGlace-Editionen Suisse sind eine

Hommage an unsere lokalen Spezialitäten, immer hergestellt mit Schweizer Rahm. Das würzige «Basler Läckerli» mit Läckerli-Stückchen und Ho-

nig und «Crème de la Gruyère», eine Doppelrahmglace mit Meringues und Aprikosensauce, eröffnen die Glacesaison. Beide Kreationen sind so cremig und luftig, wie wir Rahmglace mögen. Wie alle erstklassigen Glacen von Crème d’or sind beide Sorten nur mit natürlichen Farbstoffen und Aromen hergestellt. Wer Abwechslung liebt, sollte unbedingt auch noch zwei weitere Neuheiten kosten: «Amarena», ein rahmiges Vergnügen mit AmarenaKirschen und Amarena-Sauce, und «Erdbeere», eine Rahmglace mit Erdbeerstückchen, lassen die Herzen der Fruchtliebhaber höher hüpfen. Text: Dora Horvath

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CRÈME D’OR | 55


SCHAUFENSTER 56 |

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

G

laubt man der Zeitschrift «Elle», verzichten 50 Prozent aller deutschen Frauen lieber auf Sex als auf Schokolade. Ganz anders sah das die fesche Kölner Schauspielerin und Schlagersängerin Trude Herr, die in den 60er-Jahren ihren Hit «Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann» trällerte. Trude hin, Sex her, die Mehrheit der Deutschen isst gerne Schokolade — besonders wenn sie aus der Schweiz kommt. So ist Deutschland denn auch eines der wichtigsten Exportländer von Chocolat Frey. Der jährliche Schokoladenkonsum unserer nördlichen Nachbarn liegt mit elf Kilo pro Person nur gerade um ein Kilo tiefer als bei uns.

Bild und Styling: Ruth Küng

Die Amerikaner fordern Tourist-Schoggi in ihre Läden Auch jenseits von Europa boomt die Frey-Schokolade: Während das Branchli gerade in Kanada und Australien Fuss fasst, macht die Tourist-Schokolade im Internet von sich reden: Auf der Facebook-Seite «We want Frey Tourist Chocolate Bars!» machen sich User dafür stark, dass sie die Schweizer Tourist-Schoggi in den USA im Laden um die Ecke kaufen können. Wenn auch die Liebe zu Süssem kulturübergreifend ist: Welche Schokolade uns schmeckt und welche weniger, wird unter anderem durch Gewohnheiten bestimmt, die national ganz verschieden sein können. Wir mögen, was unser Gaumen von klein auf kennt. Selbst die Schweizer haben regionale Vorlieben: So greifen Romands eher zur schwarzen Schokolade als Deutschschweizer. Die Westschweizer und Tessiner kaufen verhältnismässig wenig Branchli und Schokoladenriegel, decken sich dafür stärker mit Tafelschokolade und Pralinés ein. Schokolade ist Teil der schweizerischen Identität. Das Klischee der Hirtenrepublik, in der gutmütige Menschen mit roten Pausbacken leben, die Käse,

SCHAUFENSTER

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CHOCOLAT FREY | 65

Wir sind so Frey! Das ehemalige Familienunternehmen Chocolat Frey feiert heuer seinen 125. Geburtstag. Die Gründerväter Max und Robert Frey riefen die Schokoladenmanufaktur im Jahr 1887 in Aarau ins Leben. In den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Chocolat Frey in die Migros integriert. In einer mehrteiligen Serie zeigt das Migros-Magazin spannende Einblicke in die Welt von Chocolat Frey: ! Im MM Nr. 6 haben wir die Erfolgsgeschichte des Traditionsunternehmens Chocolat Frey beleuchtet. ! In der Ausgabe Nr. 8 haben wir uns auf die Lauer gelegt und MigrosKunden, Touristen und Promis mit ihrem Lieblings-Frey-Produkt abgelichtet. ! In der Ausgabe Nr. 10 zeigten wir den langen Weg von der Bohne zum Schokoladenhasen auf. ! In der Ausgabe Nr. 19 werden wir uns in der Musterei von Chocolat Frey umsehen und erfahren, wie neue Schokoladensorten entstehen.

Uhren und Schokolade produzieren, ist immer noch in den Köpfen der Menschen verankert. Das war aber nicht immer so. Ende des 18.Jahrhunderts kam niemand auf den Gedanken, dass sich Schokolade zu etwas typisch Schweizerischem entwickeln könnte. Hierzulande galt die Kolonialware als weibische Nascherei, die von einigen protestantischen Städten als Aphrodisiakum gar verboten wurde.

Schoggi unter dem Mikroskop: Macht sie wirklich glücklich? Schokolade besteht aus den vier Grundbestandteilen Kakaomasse, Kakaobutter, Zucker, Milchpulver. Indem man sie nach bestimmten Basisrezepten mischt, erhält man drei Grundtypen: dunkle Schokolade, die aus Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker besteht. Bei Milchschokolade wird zusätzlich mit Milchpulver verfeinert — ähnlich der weissen Variante, die aber ohne Kakao-

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masse auskommt. Wissenschafter versuchen immer wieder, das Mysterium Schokolade zu ergründen — vor allem deren vermeintliche Wirkung als Glücklichmacher. Doch keine der Substanzen, die in der Kakaobohne stecken, ist in solchen Mengen nachweisbar, dass beim Genuss von Schokolade eine wirksame Dosis in unser Blut gelangen und als Glücksinfusion wirken könnte. Ausser man würde 100 Tafeln auf einmal verdrücken. Trotzdem: Schokolade macht glücklich — jedenfalls diejenigen, die sie lieben. Der Glückskick rührt daher, dass der Genuss mit einer positiven emotionalen Bedeutung verknüpft wird, die sich im Gehirn verankert hat. Schon beim Gedanken an ein Praliné läuft dem Schoggiliebhaber das Wasser im Mund zusammen, weil das Hirn das Glückshormon Dopamin ausschüttet. Text: Nicole Ochsenbein


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Normandie–Calvados–Côte Fleurie Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Region Paris. 2. Tag: Region Paris–Rouen–Caen. Nach dem Frühstück Weiterfahrt nach Rouen. Stadtführung durch die engen Gassen der Altstadt, die von Fachwerkhäusern aus verschiedensten Epochen gesäumt werden. Am Nachmittag kurze Fahrt zur Abbaye de Jumièges, eine der bedeutendsten Kirchenruinen der Romanik. Individuelle Besichtigung und Weiterfahrt nach Caen, wo wir die nächsten vier Nächte wohnen werden. 3. Tag: Caen und der Calvados. Am Vormittag geführte Besichtigung von Caen. Die Stadt ist für ihre zahlreichen Kirchenbauten bekannt. Gegen Abend Fahrt durch das malerische Pays d’Auge zum Château du Breuil, das eine der bekanntesten Calvados-Brennereien der Region beherbergt. Führung und Abendessen mit lokalen Köstlichkeiten und natürlich dem hauseigenen Calvados. 4. Tag: Caen, fakultativer Ausflug Invasionsküste–Bayeux. Fahrt entlang der Invasionsküste nach Arromanches. Im Bereich des Küstensaumes, begegnen wir noch vielen Zeugnissen der Ereignisse von 1944. Geführte Besichtigung des Musée du Débarquement. Weiterfahrt nach Bayeux und Besichtigung der Kathedrale sowie des berühmten Wandteppiches aus dem 11. Jahrhundert im «Musée de la Tapisserie». 5. Tag: Caen, Ausflug Côte Fleurie und Alabasterküste. Der heutige Ausflug führt uns zuerst in den mondänen Ferienort Deauville an der Côte Fleurie. Die lange Promenade lädt zum Flanieren ein. Danach Weiterfahrt ins pittoreske Seefahrerstädtchen Honfleur. Zeit zur freien Verfügung. Nachmittags Weiterfahrt über die grösste Schrägseilbrücke Europas, die «Pont de Normandie», nach Étretat. Bummel zu den steil abfallenden Kreideklippen. 6. Tag: Caen–Giverny–Beaune. Heute verlassen wir die Normandie in Richtung Burgund. Unterwegs Halt in Giverny. Hier besichtigen wir das Haus des Malers Claude Monet mit den von ihm angelegten Gärten, die ihn zu vielen seiner Gemälden inspirierten. Weiterfahrt nach Beaune. Typisches Burgunder Abendessen in einem gepflegen Restaurant zum Abschluss unserer Reise. 7. Tag: Beaune–Schweiz.

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-Luxusbus Unterkunft in guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 5 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet), davon 2 x Abendessen in lokalen Restaurants am 3. und 6. Tag – 1 x Frühstücksbuffet am 4. Tag Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Invasionsküste–Bayeux am 4. Tag) Geführte Stadtbesichtigungen in Rouen und Caen Eintritte: Monet-Garten und Abbaye de Jumièges Führung/Degustation im Château du Breuil Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 250.– Fakultativer Ausflug Invasionsküste–Bayeux 45.– Annullationsschutz 20.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil ! 06:30 Burgdorf ! 06:40 Winterthur 07:00 Zürich-Flughafen ! 07:20 Aarau 08:00 Baden-Rütihof ! 09:00 Basel ■

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Grosse Frankreich-Rundreise

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Unsere Leistungen

1. Tag: Schweiz–Region Paris. 2. Tag: Paris–Amboise. Fahrt nach Paris. Panorama-Stadtrundfahrt und gemütliche Bootsfahrt auf der Seine. Nachmittags Weiterfahrt nach Amboise im Loiretal. 3. Tag: Amboise, Ausflug Tours–Loiretal. Stadtführung durch das mittelalterliche Tours. Am Nachmittag Besichtigung des Schlosses Chenonceaux und Spaziergang durch die wunderschönen Gärten. Vom Schloss Amboise geniessen wir einen der schönsten Ausblicke über das ganze Loiretal. Abendessen im Gewölberestaurant am Ufer der Loire. 4. Tag: Amboise–Cognac–Bordeaux. Individueller Aufenthalt im Städtchen Cognac. Führung in einer der bekanntesten Weinbrennereien der Stadt und Cognac-Degustation. Weiterfahrt nach Bordeaux. 5. Tag: Bordeaux, fak. Ausflug Médoc. Stadtführung in Bordeaux, Hauptstadt des Weines. Am Nachmittag Fahrt in das berühmte Weingebiet «Médoc» (fakultativ). Rundfahrt durch die Weinberge, Führung und Degustation. 6. Tag: Bordeaux–Dune du Pilat–Arcachon– Region Biarritz. Besuch der «Dune du Pilat», die höchste Wanderdüne Europas. Anschliessend Weiterfahrt zum Seebad Arcachon. Bekannt ist Arcachon vor allem als Zuchtort von Austern. Weiterfahrt nach Anglet bei Biarritz. 7. Tag: Biarritz–Saint-Jean-de-Luz. Am Vormittag geführte Besichtigung der mondänen Stadt Biarritz. Anschliessend Weiterfahrt nach Saint-Jean-de-Luz, einem beschaulichen Fischerhafen. Individueller Aufenthalt. 8. Tag: Region Biarritz–Carcassonne– Narbonne. Etappe durch die Pyrenäen und über Toulouse nach Carcassonne. Individuelle Besichtigung der Festungsstadt. Kurze Weiterfahrt nach Narbonne. 9. Tag: Narbonne–Arles–Orange. Weiterfahrt in die Regionen Provence und Camargue. Erstes Ziel ist das mittelalterliche Aigues-Mortes. Fahrt durch die Naturlandschaft der Camargue zum Zigeunerwallfahrtsort Les Saintes-Maries-de-la-Mer. Individueller Aufenthalt zum Mittagessen. Anschliessend besuchen wir Arles. Geführte Stadtbesichtigung. Letzte Übernachtung in Orange. 10. Tag: Orange–Schweiz.

-Luxusbus – Spardaten im Komfortklasse-Bus Unterkunft in Mittel- und guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 8 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet), davon 2 x Abendessen im lokalen Restaurant (3. und 7.Tag) – 1 x Frühstücksbuffet (5. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Médoc mit Weindegustation am 5. Tag) Geführte Stadtbesichtigungen in Paris, Tours, Bordeaux, Biarritz und Arles Schifffahrt auf der Seine in Paris Eintritte und Führungen: Schloss Chenonceau und Amboise Führung und Degustation Cognac Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung (3. Tag) Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 330.– Fakultativer Ausflug Médoc 40.– Annullationsschutz 25.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil ! 06:30 Burgdorf ! 06:40 Winterthur 07:00 Zürich-Flughafen ! 07:20 Aarau 08:00 Baden-Rütihof ! 09:00 Basel ■

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FOOD | 67

GUT & GÜNSTIG CIRCA FR. 11.–

Rhabarber-Streuselkuchen 1 Kuchen für eine Springform von 24 cm Durchmesser ■ 700 g Rhabarber schälen und in 2–3 cm lange Stücke schneiden. In einer Schüssel mit 2 Teelöffeln Maizena und 60 g Zucker mischen. Circa Fr. 5.40 ■ 50 g Zucker, 100 g Mehl und 60 g geschmolzene Butter zu krümeligen Streuseln verarbeiten und kalt stellen. Circa Fr. 1.30 ■ Für den Teig 1 Ei, 1 Eigelb mit 1 Päckchen Vanillezucker und 80 g Crème fraîche verrühren. Circa Fr. 2.40 ■ In einer Schüssel 140 g Mehl, 125 g Zucker, 1 Teelöffel Backpulver und eine Prise Salz vermischen. 90 g weiche Butter und die Crème-fraîche-Mischung langsam unterrühren. Den Teig in eine gefettete Springform geben und glatt streichen. Den Rhabarber auf dem Teig verteilen und die Streusel darüberkrümeln. Circa Fr. 1.90 ■ Etwa 45–50 Minuten bei 165 °C backen. Tipp: Schmeckt lauwarm mit etwas geschlagenem Rahm am besten.

Süss-saurer Rhabarberkuchen: Ein Genuss!

Fruchtig und knusprig

Für den Single-Haushalt Kleine Haushalte haben es häufig schwer mit den grossen Verpackungseinheiten. Für alle Single- und Kleinhaushalte gibt es nun Oliver’s Vollkorntoast auch in der kleinen Packung mit 280 Gramm. Oliver’s Vollkorntoast, 280 g, Fr. 2.10* * Nur in grösseren Filialen.

Schokoladig

Für eifrige Schatzjäger gibt es die knusprigen Getreidekissen Kellogg’s Tresor jetzt nicht nur in den Sorten Choco Nougat und Total Choco, sondern auch in der Sorte Milk Choco mit zarter Füllung aus Milchschokolade. Kellogg’s Tresor Milk Choco, 375 g, Fr. 4.25* * Nur in grösseren Filialen.

Sommerwaffeln In der warmen Jahreszeit kann man punkto Guetsli und Co. schon mal auf Schoggi verzichten. Eine saisonale Alternative: die Ananas-Waffeln der Summer Edition. Summer Edition, Ananas Waffeln, 235 g, Fr. 2.70* * Nur in grösseren Filialen.

Neuer Klassiker Neue Zitronenbretzeli. Wirklich neu? Ja und nein, denn die beliebten Zitronenbretzeli gab es schon einmal. Jetzt gibt es das Knuspergebäck mit der fruchtigen Zitronenglasur wieder. Ein neuer Klassiker! Midor Zitronen Bretzeli, 280 g, Fr. 3.20* * Nur in grösseren Filialen.


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Aktivferien

Nur Du, die Berge und die anderen.

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Aktiv erholen – professionell betreut. Läufer und solche die es werden wollen trainieren unter ihres­ gleichen. Polysportive Angebote und eine sehr fachkundige Betreuung durch das Ryffel Running Team garantieren für viele unvergessliche Sporterlebnisse. Dabei kommen das Geniessen der Umgebung und das Gesellige sicher auch nicht zu kurz. Lernen Sie alle Facetten des Laufsports kennen.

Aktiv geniessen – perfekt logiert. Im Hotel Waldhaus am See in Valbella gehören neben den sportlichen Aktivitäten in Running, Nordic Walking und Aqua­Fit selbstverständlich auch Wellness dazu. Der Tagesablauf und das

Hotel Waldhaus am See

definitive Programm sind abhängig von der Witterung und dem

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konditionellen Stand der Teilnehmer/innen (Training in optimal

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abgestuften Leistungsgruppen).

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

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ROSEN | 69

Der Zauber der Rose

Rote Rosen sind seit jeher das Symbol für Liebe. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass die Rosenblüten bereits geöffnet sind. Diese Züchtungen der Max-Havelaar-Plantagen aus Ecuador können bei korrekter Pflege lange blühen.

D

rei Rosen send ich dir. Die erste ist fürs Wohlergehen, die zweite fürs Wiedersehen, die dritte aber leise spricht, ich mag dich sehr, vergiss das nicht!» So könnten Sie einen lieben Menschen überraschen. Die Rosen gibt es in der Blumenabteilung der Migros. Sie tragen so schöne Namen wie Esperance, Cherry Brandy, Sweetness, Crème de la Crème oder Freedom. Und das macht sie so einzigartig: Sie blühen besonders lang! Diese fünf Rosensorten werden in Ecuador auf MaxHavelaar-Plantagen angebaut. Ruth Märker (38), Mi-

gros-Category-Managerin, sagt: «Der Rosenexperte weiss genau, in welchem Reifestadium eine Rose geschnitten werden darf. Dann nämlich, wenn die Rosenblüte leicht geöffnet ist. So ist gewährleistet, dass diese in der Vase prächtig blühen.» Tipp: Kaufen Sie langstielige Rosen immer mit leicht geöffneten Blüten. Schneiden Sie sie mit einem scharfen Messer schräg an und verwenden Sie die Gratis-Chrysal-Schnittblumennahrung. Dann werden Sie lange Freude haben an Ihrem wunderschönen Strauss.

! Crème de la Crème, regionaler Verkaufspreis

! Freedom, regionaler Verkaufspreis

Text: Jacqueline Jane Can

Sobald die Blüte leicht geöffnet ist, erntet sie der Rosenexperte.

Bilder: Thomas Eugster

Gut zu wissen Langstielige Rosen, die länger am Stock reifen, haben mehr Lebenskraft und bilden eine grössere und stärkere Blüte aus. Deshalb kommen sie auch mit leicht geöffneten Blüten in den Verkauf (siehe Rosen rechts), was eine lange Haltbarkeit in der Vase garantiert.

! Sweetness, regionaler Verkaufspreis


Fr. 350.–

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Flussfahrten vom Spezialisten Glanzlichter des Nordens 1. Tag: Schweiz - Hildesheim Anreise nach Hildesheim. Abendessen und Übernachtung im Hotel. 2.Tag: Hildesheim - Bremerhaven - Bremen Fahrt nach Bremerhaven. Geführte Besichtigung der Seestadt am Eingang zur Nordsee. Einschiffung. Ihr Schiff lichtet den Anker und fährt Richtung Bremen. 3. Tag: Bremen - Oldenburg Wo fängt man an, wenn man über Bremen spricht? Bei der Hanse, den Handwerkern oder den Bremer Stadtmusikanten? Lernen Sie mehr über die Stadt Bremen kennen bei einer geführten Besichtigung (*). Am Nachmittag heisst es „Genuss auf dem Fluss“. 4. Tag: Oldenburg - Papenburg In Oldenburg gibt es so viel zu entdecken! Freuen Sie sich auf eine interessante Stadtführung (*). Weiterfahrt durch die norddeutsche Landschaft auf dem Küstenkanal nach Papenburg. 5. Tag: Papenburg - Emden Heute Vormittag erwartet Sie ein spannender Höhepunkt der Reise. Sie besuchen die Meyer Werft (*) in Papenburg und erfahren viel Wissenswertes über die hier gebauten Kreuzfahrtschiffe sowie über die Organisation einer der modernsten Werften weltweit. Danach führt Sie Ihr Hotelschiff weiter nach Emden. Tauchen Sie ein in die spannende Geschichte der Stadt auf einem geführten Stadtrundgang (*). Inbegriffene Leistungen: • Fahrt im Comfort- und/oder Deluxe-Bus • Vollpension an Bord • Kabinenkategorie gemäss Ihrer Wahl • Willkommensgetränk • Galadinner • Reiseleitung

9 Tage VP ab Fr.

1645.–

6. Tag: Emden - Groningen Weiterfahrt auf dem Emskanal. Stadtbesichtigung der quirligen Universitätsstadt Groningen (*). 7. Tag: Groningen - Lemmer Historische Dörfer, Wälder, friesische Seen und traumhafte Naturgebiete säumen das Ufer auf der Fahrt nach Lemmer. Ausflug durch das landschaftlich, reizvolle Friesland (*). 8. Tag: Lemmer - Amsterdam Die Fahrt über das IJsselmeer nach Amsterdam ist ein spezielles Erlebnis! Stadtbesichtigung durch die alte Seefahrerstadt (*). Anschliessend geniessen Sie eine Grachtenrundfahrt. 9. Tag: Amsterdam, Ausschiffung. Rückreise in die Schweiz. Reisedaten Fr. 24.08. - Sa. 01.09.2012 Bremerhaven - Amsterdam Sa. 18.08 - Sa. 26.08.2012 Amsterdam - Bremerhaven Preis pro Person in Fr. 2-Bett-Kabine Hauptdeck hinten 1995.2-Bett-Kabinen Hauptdeck 2195.2-Bett-Kabinen Oberdeck franz. Balkon 2495.Zuschlag Deluxe-Bus (24.08.12) 195.Ausflugspaket (*) 245.Sonderrabatt – 350.Einsteigeorte: Bern, Olten, St. Gallen, Windisch Winterthur, Zürich P , u.v.a.

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Annullationsschutz ab Fr. 60.– Auftragspauschale Fr. 20.– / max. Fr. 40.–, gratis für VIP-Travel-Club Mitglieder

Bezauberndes Holland & Insel Texel 1. Tag: Schweiz - Amsterdam Busreise nach Amsterdam. Einschiffung auf die MS SWISS RUBY 2. Tag: Amsterdam - Alkmaar Am Morgen heisst es „Leinen los“ und Ihr Hotelschiff nimmt Kurs nach Alkmaar, die Käsehauptstadt Hollands. Sie entdecken die Stadt während einer Führung(*). Anschliessend Weiterfahrt nach Edam, wo Sie neben einem Bummel eine Käseprobe geniessen. 3. Tag: Alkmaar - Insel Texel Gegen Mittag erreichen Sie Oudeschild auf der Insel Texel. Heimat von über 300 Vogelarten. „Landschaftserlebnis pur“ erwartet Sie während der Inselrundfahrt (*). 4. Tag: Enkhuizen - Stavoren - Kampen Fahrt nach Stavoren, von wo Ihr Friesland-Ausflug startet (*). Die atemberaubende Natur, die Wunderwelt Wattenmeer, das Leben zwischen Ebbe und Flut im ewigen Rhythmus des Wellenschlages wird auch Sie begeistern. 5. Tag: Kampen - Deventer - Arnhem Morgenfahrt in Richtung Hansestadt Deventer. Ausflug nach Het Loo (*), zur barocken Schlossanlage. Die rekonstruierten Gärten mit ihren Wasserspielen und anmutig umrandeten Parterres atmen die Atmosphäre des siebzehnten Jahrhunderts.

8 Tage VP ab Fr.

1695.–

6. Tag: Arnhem - Kinderdijk - Gouda Besichtigung der Mühlen von Kinderdijk. 19 Mühlen stehen malerisch in einer unberührten Polderlandschaft. Danach Weiterfahrt nach Gouda, welches nicht nur bekannt ist für Käse, Pfeifen, Sirupwaffeln und Tonware sondern auch für Glasmalereifenster, ein märchenhaftes Rathaus und stimmungsvolle Grachten. 7. Tag: Gouda - Amsterdam Ein weiterer Höhepunkt steht auf dem Programm: Die Fahrt von Gouda nach Amsterdam ist herrlich. Am Nachmittag besichtigen Sie die alte Seefahrerstadt im Bus und im Grachtenboot (*). Die Grachten und Kanäle, die verwinkelten Gassen mit den typischen Treppengiebelhäusern verleihen der Stadt ihren einzigartigen Charme. 8. Tag: Amsterdam, Ausschiffung Rückreise in die Schweiz. Reisedaten Sa. 11.08. - Sa. 18.08.2012 Preis pro Person in Fr. 2-Bett-Kabine Hauptdeck hinten 1995.2-Bett-Kabinen Hauptdeck 2095.2-Bett-Kabinen Oberdeck franz. Balkon 2415.Deluxe-Bus 175.Ausflugspaket (*) 255.Sonderrabatt – 300.-

Ihr Flussschiff: Die kleine, feine MS SWISS RUBY****superior bietet ein hohes Mass an Komfort, geschmackvolles und stilvolles Ambiente, grosszügige Kabinen und eine ausgezeichnete Küche. Eingangshalle mit Rezeption, Bordboutique, grosszügiges Restaurant, einladender Salon mit Tanzfläche, Panorama-Bar, Sauna, Sonnendeck, Treppenlift. Komfortable Ausstattung der Kabinen mit Radio, SAT TV, Fön, Dusche/WC, 220V, Klimaanlage. Die MS SWISS RUBY ist eines der wenigen Schiffe, das auf diesen schönen Kanälen und kleinen Flüssen fahren kann.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

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Ob feines, normales oder coloriertes Haar: Ihre Haarstruktur ist entscheidend dafür, welches Produkt von Pantene Pro-V für Sie das richtige ist.

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s gibt wohl keine Frau, die nicht schon über ihren «Bad hair day» gestöhnt hätte. Schlecht sitzende Haare gehören jetzt der Vergangenheit an. Das innovative Haarpflegesystem von Pantene Pro-V ist mit seinen neu entwickelten Wirkstoffen auf den individuellen Haartyp abgestimmt. Es unterscheidet zwischen drei Haarstrukturen: normales bis dickes (türkisfarbene Linie), feines (gelbe Linie) oder coloriertes Haar (pinkfarbene Linie). Für das beste Ergebnis verwenden Sie zur täglichen Pflege Shampoo, Spülung und einen täglichen Schutz, wie eine Sprühkur.

Um das Haar tiefenwirksam zu pflegen, sollte einmal pro Woche eine Haarkur angewendet werden. Wussten Sie, dass der ProVitamin-Komplex,der in Pantene Pro-V verwendet wird, vor über 60 Jahren von Schweizer Forschern entdeckt worden ist? Man hat herausgefunden, dass sich dieser nicht nur positiv auf die Wundheilung auswirkt, sondern auch Haare pflegt und gegen Schuppen hilft. Seither wurde Pantene Pro-V stetig weiterentwickelt. Das Ergebnis der letzten sieben Jahre Forschung ist die neue Formulierung von Pantene Pro-V. Text: Dora Horvath

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

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NONFOOD | 73

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Mit Helferlein klappts besser

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Schützt Waschmaschinen Auch wenn das Wäschewaschen nicht jedermanns Lieblingsbeschäftigung ist, eines soll die Waschmaschine auf keinen Fall: aussteigen. Deshalb braucht das gute Stück M-Classic-Wasserenthärter. Der bindet den Kalk im Wasser sicher und zuverlässig. Und so bleibt die Wäsche weich und die Waschmaschine länger am Leben. M-Classic Wasserenthärter, Liquid Gel, 1 l, Fr. 8.50

Phil Daniels (18) ist Leadsänger und Drummer der Zürcher Band The Fires. Mit bisher über 200 Auftritten, immer mehr auch im Ausland, arbeitet der KV-Lehrling hart an seiner Musikerkarriere. Die aktuelle Single «Rock ’n’ Roll Star» ist im März erschienen. Phil Daniels, wie viel verdienen Sie im Jahr?

13-mal den Stiftenlohn. Die Gagen unserer Band werden sofort wieder in die Band investiert. Was war Ihre teuerste Auslage im vergangenen Jahr?

Die selbst finanzierten Aufnahmen von zwei Videos in Hollywood. Das kostete uns ein kleines Vermögen, hat sich aber mehr als gelohnt. Lieben Sie Geld?

Ein Rock ’n’ Roller liebt die Schönheit der Frauen, die Vielfalt der Musik und sich selbst! Wann und wie viel haben Sie das letzte Mal gespendet?

Beim letzten Konzert: 100 Prozent Freude und 200 Prozent Energie für zahllose Zuschauer. An Weihnachten: 100 Franken in den Heilsarmee-Topf. Was ist Ihr bevorzugtes Zahlungsmittel?

Nur Bares ist Wahres — und es klimpert auch am schönsten. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Spart euch Kommentare über andere, und zieht euer eigenes Ding durch! Interview: Eugen Baumgartner


SAISONKÜCHE 74 |

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ZEFFERINO MONINI

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Nr. 16, 16. April 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Herr des Olivenöls

Fast in jeder Schweizer Küche stehen seine Produkte. Wenn das kein guter Grund ist,

Grosses Bild: Der Patron steht höchstpersönlich am Herd. Die Strangozzi werden al dente gekocht. Kleine Bilder (von links): Der Sugo kann während der Saison mit frischen Tomaten gemacht werden. Früher wurden Strangozzi nur zu Festtagen mit Eiern gemacht, heute ist das Standard. Den Teig auf einer grossen Fläche dünn auswallen. Danach in circa fünf Zentimeter breite Streifen übereinanderlegen und mit einem scharfen Messer schneiden.


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saisonküche

Migros-Magazin | Nr. 16, 16. April 2012 |

zefferino Monini | 75

bei olivenölproduzent Zefferino Monini in die kochtöpfe zu schauen. Kochen mit der «saisonküche»

Zefferino Monini mit Köchin Janine Neininger und der Frage: Wie dick darf ein Pastateig denn nun sein?

Aufgetischt ■ Was haben sie auf Vorrat? pasta, Sugo, pelati. Und natürlich Olivenöl und Wein. ■ Wie oft kochen sie pro Woche? Zweimal. ■ kochen ist für sie … … Geselligkeit, Fröhlichkeit und Freundschaft. ■ Was würden sie nie essen? Schlangen. ■ Mit wem würden sie gern mal essen gehen? Mit dem Skirennfahrer Didier Cuche.

Z

wischen der Toskana und Rom, liegt Umbrien. Die Region ist reich an Kulturschätzen, köstlichem Öl, feiner Küche und guten Weinen. Hier, genauer gesagt in Spoleto, befindet sich der Firmenhauptsitz des Olivenölproduzenten Monini. Firmenchef Zefferino Monini (50) begrüsst uns in seiner Ölpresse Frantoio del Poggiolo. Sie liegt inmitten von Olivenhainen, ist aber nur während der Ernte von November bis Dezember in Betrieb. Dafür ist der Patron umso eifri-

ger und sprüht nur so vor Energie. «Was, ihr habt den Sugo schon gemacht? Ich habe gestern Abend geübt und einen riesigen Topf davon gekocht. Meine Hände riechen jetzt noch nach Knoblauch!», sagt er enttäuscht. «Saisonküche»Köchin Janine Neininger schaut etwas verlegen zu Boden, zupft kurz an ihrer Schürze und erklärt: «Es gibt immer noch viel zu tun. Pasta kneten, auswallen, aufhängen, kochen.» Also, avanti! Die Geschichte von Monini-Olivenöl geht zurück bis zum Beginn des letzten Jahrhunderts. Seit nunmehr drei Generationen produziert die Familie mit äusserster Sorgfalt, Leidenschaft und Fachwissen Olivenöl. Zefferino Monini testet höchstpersönlich jedes Öl, bevor es abgefüllt wird. «Wenn ich erkältet bin, so wie jetzt zum Beispiel, dann wird nicht geblendet.» Unter Blend versteht man die Mischung von verschiedenen Olivenölsorten. Ziel dieses Verfahrens ist es, einen ganz besonderen, eigenen Charakter in Geschmack, Farbe und Aroma zu erzeugen. Dafür werden neben den eigens angebauten Oliven auch weitere, eingekaufte Sorten verwendet.

Das eigene olivenöl aus verschiedenen Proben erkennen Monini blickt auf eine 25-jährige Zusammenarbeit mit der Migros zurück. «Die Verantwortlichen haben mich als jungen Produzenten nach Zürich an den Limmatplatz kommen lassen. Dort musste ich blind aus fünf verschiedenen Olivenölen mein eigenes erkennen.» Was für ihn natürlich kein Problem war. Seither verkauft die Migros exklusiv das


Im Luxusschiff auf dem Douro, der «Mosel Portugals»

Es het solangs het

RABATT*

200.– bis 500.–

*abhängig von Auslastung und Wechs W elk.

Tage ab nur Fr. 1890.– Mit MS Douro Queen/Cruiser durch das Tal des Portweins 8(Rabatt von Fr. 500.– bereits abgezogen) Im April 2011 gönnte ich mir zum ersten Mal die Douro Flusskreuzfahrt. Ich bedaure es sehr, dass ich diese spektakuläre Reise nicht schon früher gemacht habe. Es ist eine Reise wie entlang der Loreleystrecke. Eine Schifffahrt durchs Gebirge mit Schleusen bis 39 m Hubhöhe, den höchsten in ganz Europa. Die erste Etappe ab Porto führt durch bewaldete Bergflanken. Die zweite Etappe ist landschaftlich sehr abwechslungsreich. Nicht nur deshalb hat die UNESCO das Gebiet zum Weltkulturerbe erkoren. Auch die Kultur kommt nicht zu kurz. Last but not least sind auch die Schiffe mit ihrer portugiesischen Crew einzigartig. Meine gute Erfahrung motivierte mich, für die Saison 2012 unsere Kontingente zu erhöhen, um noch mehr Kunden die Möglichkeit zu bieten, das einmalig schöne Dourotal kennen zu lernen. Kommen Sie mit, auch Sie werden begeistert sein! Hans Kaufmann, Flusskreuzfahrtenpionier aus Leidenschaft Reiseprogramm MS Douro Queen 1. Tag Schweiz – Porto – Vila Nova de Gaia Flug mit TAP von Zürich nach Porto. Einschiffung. 2. Tag Vila Nova de Gaia – Régua – Pinhão Ausflug* zum Mateus-Palast mit schönem Park. 3. Tag Pinhão – Vega de Terrón Portweindegustation in der Quinta da Foz, Captains-Dinner. 4. Tag Vega de Terrón – Barca d’Alva Tagesausflug* nach Salamanca (Spanien) mit Mittagessen und Flamenco-Show. 5. Tag Barca d’Alva – Pinhão Am Morgen Ausflug* nach Figueira de Castelo Rodrigo (Festung). 6. Tag Pinhão – Régua – Bitetos Ausflug* nach Lamego zur Wallfahrtsstätte «Nossa Senhora dos Remédios». 7. Tag Bitetos – Porto – Vila Nova de Gaia Stadtrundfahrt* Porto mit Besuch eines Weinkellers. Ausflug Guimrães (an Bord buchbar). 8. Tag Vila Nova de Gaia – Porto – Schweiz Ausschiffung und Rückflug nach Zürich mit TAP. * im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten.

Salamanca

MS Douro Queen****+ / MS Douro Cruiser****+ Die Komfortklasse-Schiffe bieten auf vier Passagierdecks in 65 Kabinen max. 130 Passagieren Platz. Die Kabinen verfügen auf dem Hauptdeck über Panoramafenster und auf dem Oberdeck über eigene begehbare Balkone. Alle Kabinen liegen aussen, sind ca. 15 m² gross (inkl. Balkonfläche auf dem Oberdeck) und mit Dusche/WC, Föhn, Safe, Musikkanal, Sat-TV und individuell regulierbarer Klimaanlage/Heizung ausgestattet. Die Kabinen bieten entweder ein Doppel- oder zwei Einzelbetten. Im stilvollen Restaurant werden internationale Köstlichkeiten in einer Sitzung serviert. Zur Bordeinrichtung gehören Foyer mit Rezeption, Panoramasalon mit Bar und Tanzfläche sowie Bordshop. Das grosse Sonnendeck ist ausgestattet mit Liegen, Stühlen und Tischen und Pool. Lift und Treppenlift sind vorhanden. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

* nur noch wenige Kabinen frei • Flüge ab Genf möglich

Unsere Leistungen • Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Linienflüge Zürich – Porto – Zürich mit TAP (Basis G/L/W-Klasse), höhere Klasse gegen Zuschlag (auch ab/bis Genf möglich) • Transfer Flughafen – Schiff – Flughafen • Bordreiseleitung (deutsch) • Ausflugsbegleitung (deutsch) • Schleusen- und Hafengebühren Nicht inbegriffen Versicherungen, Ausflüge, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung der Reederei: 10.– € p.P./Tag), Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

Reiseprogramm MS Douro Cruiser Leicht geändertes Programm (auf Anfrage).

Preise p.P. in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Hauptdeck 2-Bettkabine Oberdeck Zuschlag 2-Bettkabine Alleinbenutzung Hauptdeck Oberdeck Ausflugspaket (5 Ausflüge) Annullations- und Extrarückreisevers.

2-Bettkabine HD ab netto nur 1890.–

Porto

Sofort buchen unter Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

Es het solangs het

Abreisedaten 2012 RABATT MS Douro Queen MS Douro Cruiser 23.06. 200 * 20.10. 300 23.06. 200 * 28.07. 500 25.08. 200 * 27.10. 400 30.06. 500 • 04.08. 500 07.07. 500 * 11.08. 500 21.07. 500 18.08 500 *

Gratis-Nr. 0800 626 550

verlangen Sie Isabella Hasler oder Martina Hafen

2390.– 2590.– 590.– 790.– 230.– 66.–

Online navigieren/buchen Newsletter abonnieren

thurgautravel.ch


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

italienische Olivenöl in Extra Vergine: Das reine Öl hat einen Säuregehalt von maximal 0,8 Prozent. Und es ist kalt gepresst. Obwohl «kalt» etwas übertrieben ist, wird doch heutzutage bei Temperaturen bis zu 27 Grad gepresst. Neben Olivenöl gibts aber noch eine zweite Leidenschaft: Die Moninis sind eine Skifahrerfamilie, die seit Generationen die Pisten runterwedelt. Bedingt durch die Höhenlage, im Schnitt auf einer Höhe von 1000 Metern über Meer, ist Umbrien ein nahes Wintersportgebiet. Wann immer es die Zeit erlaubt, fährt Zefferino Monini aber ins österreichische Kitzbühel. «Ich liebe die Berge, die Natur und spannende Skirennen.» Wie das berühmte Hahnenkammrennen. «Didier Cuche habe ich in Kitzbühel schon mehrfach siegen sehen. Ich würde ihn sehr gerne kennenlernen und ihm Umbrien zeigen.»

Die Strangozzi wurden auch Priesterwürger genannt Der Pastateig wartet. Die Strangozzi, eine Art handgemachte Spaghetti aus Umbrien, sind eine geschichtsträchtige Spezialität und stammen aus der Zeit der Herrschaft des Kirchenstaates. Der Legende nach wurden da vorbeireisende Priester von Kirchengegnern überfallen und mit ihren Schuhbändeln erwürgt. Das Wort «strangolare» bedeutet strangulieren. Heute wird keinem Priester mehr der Garaus gemacht, die Strangozzi sind aber nach wie vor sehr beliebt. Zefferino Monini schwört auf einfache, authentische Gerichte. «Ich mags nicht, wenn die Produkte mit Saucen ertränkt werden. Lieber etwas frisches Olivenöl darüberträufeln», meint Signore Monini augenzwinkernd. Die Strangozzi sind fertig geschnitten, gekocht und werden mit dem frischen Sugo gemischt. Noch ein Tipp des Profis: Wärme, Licht und Sauerstoff sind die drei Erzfeinde von Olivenöl. Darum: kühl lagern, nicht zu lange aufbewahren und die Flaschen gut verschliessen. Extraklasse! Text: Heidi Bacchilega Bilder: Marco Aste

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ZEFFERINO MONINI | 77

Strangozzi alla moda di Monini Hauptmahlzeit für 4 Personen Zubereitung ca. 40 Minuten + 20 Minuten trocknen lassen + ca. 30 Minuten köcheln lassen. Pro Person ca. 23 g Eiweiss, 18 g Fett, 83 g Kohlenhydrate, 2450 kJ/590 kcal

ZUTATEN: 3 Knoblauchzehen 3 EL Olivenöl 800 g Passata di pomodoro 1 Bund Petersilie 1 Prise Zucker Salz, Pfeffer

PASTATEIG: 400 g Weissmehl 4 Eier 1 EL Olivenöl Mehl zum Auswallen und Bestäuben

1 Für den Teig Mehl in eine Schüssel geben. In der Mitte eine Mulde formen. Eier und Öl in die Mulde geben. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Teig halbieren und auf wenig Mehl zu 2 mm dünnen Rechtecken auswallen. Diese mit einem Tuch bedecken und circa 20 Minuten antrocknen lassen. 2 Knoblauch halbieren. Im Öl rundum anbraten. Passata beigeben, circa 30 Minuten köcheln lassen. Petersilie hacken, beigeben. Knoblauch nach Belieben entfernen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

3 Teig mit Mehl bestäuben, dann von der breiten Seite her mehrmals einschlagen, sodass eine satte, flache Rolle entsteht. Mit scharfem Messer ohne Druck in 2–3 Millimeter dünne Strangozzi schneiden. Diese zum Auflockern mit den Händen schütteln und bis zum Kochen antrocknen lassen. Reichlich Wasser aufkochen. Salzen und wenig Öl beigeben. Nudeln darin 2–3 Minuten al dente ziehen lassen, bis sie oben schwimmen. Abgiessen und abtropfen lassen. Zur Tomatensauce geben. Mischen und anrichten.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–


KÜCHENKUNDE 78 |

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WILDE KRÄUTER

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NR. 16, 16. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Unkraut der feinen Art

Sie wachsen jetzt auf Wiesen, im Wald oder im Garten und sind gratis: wilde Kräuter und Blumen. Und so ein Unkrautsalat aus Brennnesseln, Gänseblümchen oder Sauerampfer entzückt mit fröhlichen Farben und zarten Aromen.

W

Gänseblümchen sind dekorativ und gut für den Stoffwechsel Löwenzahn kann ausserdem gedünstet und als Füllung für Omeletten verwendet werden. Auch ein selbst gemachtes Gelee schmeckt fantastisch. Und als schmackhaftes Süppchen oder in einem Wiesensalat zusammen mit Brennnesseln zaubert Löwenzahn Gästen ein zufriedenes Lächeln aufs Gesicht. Erst recht, wenn man das (Un-)Kraut mit den essbaren und dekorativen Gänseblümchen serviert. Ein mildes Salatdressing, verfeinert mit etwas Himbeer- oder Lavendelessig, passt ausgezeichnet zu wilden Kräutern und Blüten wie etwa dem süsslichen Wiesenklee oder dem Zipperleinskraut, auch Giersch genannt.

Bilder: Saisonküche

FoodRedaktorin Sonja Leissing

as gibt es Schöneres, als bei einem Spaziergang eine Handvoll Sauerampfer und ein paar Gänseblümchen zu pflücken? Nein, diesmal nicht als Dekoration für die Blumenvase.Es gibt frisch gezupften Wiesensalat. Im Frühling könnten wir uns, praktisch wie unsere Vorfahren, nur von wilden Blüten und Kräutern ernähren — so gross ist die Auswahl, die wir in der Natur finden und in der Küche geniessen können. Zum Beispiel die jungen Löwenzahnblätter. Sie schmecken hervorragend als Salat oder zubereitet wie Spinat. Gourmets empfehlen, die würzigen Blätter zu pflücken, bevor sich die leuchtend gelbe Blüte öffnet. Dann sind sie am zartesten. Wie alle Wildgemüsesorten ist Löwenzahn reich an Vitamin A, B, C und den Mineralstoffen Eisen und Mangan. Übrigens: Wem die Blätter zu bitter sind, der kann sie für etwa 15 Minuten in ein Salzwasserbad einlegen und dann mit kaltem Wasser abspülen.

Gänseblümchen sind übrigens nicht nur eine Augenweide im Salat. Sie bringen auch den Stoffwechsel in Schwung. Als Tee aufgebrüht, sollen sie blutreinigend und entzündungshemmend wirken. Dafür verantwortlich sind die enthaltenen ätherischen Öle, Bitter- und Gerbstoffe. Eigentlich sind die meisten Blüten — etwa von Schnittlauch, Borretsch, Rosmarin oder Basilikum — viel zu schade, um sie wegzuwerfen. Sie sind wunderschöne Garnituren für diverse Vorspeisen, Salate und Desserts.

Sauerampfer gilt als Zartmacher für zähe Fleischstücke Zweifellos gehört auch Sauerampfer in einen Unkrautsalat. Wilder Sauerampfer wächst vor allem auf feuchten Wiesen. Die länglichen Blätter schmecken ebenfalls herrlich frisch in Suppen oder in vielen Kräutersaucen, zu Gschwellti und als Brotaufstrich. Sauerampfer hat einen leicht bitteren, scharfen Geschmack. Was ich selbst noch nicht ausprobiert habe, aber aus verlässlicher Quelle weiss: Sauerampfer vollbringt als Zartmacher für zähe Fleischstücke wahre Wunder. Man soll das Fleisch vor dem Schmoren für etwa vier Stunden in die Blätter einwickeln — und das Fleisch wird butterweich. Hier noch ein paar Tipps zum Sammeln: Bei den Blüten gilt generell, nur so viele zu nehmen, wie Sie brauchen. Zupfen Sie die Blüten erst möglichst kurz vor der Verwendung. Sie welken schnell. Und noch etwas: Essbares kann neben Giftigem spriessen. Sammeln Sie darum nur Kräuter und Blümlein, die Sie genau kennen, und nehmen Sie nur solche, die nicht an einer vielbefahrenen Strasse wachsen. Dann kann nichts schiefgehen. En guete!

Löwenzahn Achten Sie darauf, dass Sie nur die jungen und zarten Blätter pflücken. Löwenzahnblätter schmecken fein im Salat, zubereitet wie Spinat oder als Süppchen. Probieren Sie auch einen selbst gemachten Löwenzahngelee.


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KÜCHENKUNDE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

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WILDE KRÄUTER | 79

Gänseblümchen

Brennnessel

Sauerampfer

Die gelben Köpfchen des Gänseblümchens können wie Kapern eingelegt werden. Sie zieren jede Vorspeise, viele Desserts und Kuchen. Getrocknet eignen sie sich wunderbar, um einen Tee aufzubrühen.

Tragen Sie beim Schneiden Handschuhe, denn die behaarten Blätter und Stiele brennen, wenn sie die Haut berühren. Die Blätter sollten Sie vor dem Gebrauch blanchieren. Roh verwendet, muss man sie sehr fein schneiden.

Sauerampfer hat einen leicht bitter-scharfen Geschmack und ist sehr hitzeempfindlich. Für ein Süppchen sollten Sie ihn darum erst am Ende der Garzeit dazugeben. Dies gilt übrigens auch für Löwenzahnblätter.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

MIGROS BASEL | 81

NEWS

Migros-Kulturprozent-Classics Sonntag, 22. April, 19.30 Uhr, Stadtcasino Basel. Publikumsmagnet mit Sarah Chang und David Pia in Basel. Das Moscow Virtuosi Chamber Orchestra spielt unter der Leitung von Vladimir Simkin und Sarah Chang (Leitung und Violine) Werke von Vivaldi und Tschaikowsky. Als Schweizer

B Jede Menge Unterhaltung

Das Zelt macht auf seiner Tour durch die Schweiz auch in Basel Halt.

Für alle etwas: Die Migros ist Sponsorin der Kulturplattform.

Talent überzeugt David Pia, Violoncello. Preise: Fr. 80.– (Kat. 1), Fr. 70.– (Kat. 2), Fr. 60.– (Kat. 3), Fr. 40.– (Kat. 4)

Sarah Chang spielt im Stadtcasino Basel.

Karten an allen Migros-Vorverkaufsstellen, siehe Seite 82, und unter www.ticketcorner.ch

ereits seit Wochen ist Das Zelt auf Schweizer Tournee. Es wird von der Migros gesponsert und gastiert vom 19. Mai bis zum 2. Juni auf der Rosentalanlage in Basel. Wie gewohnt bieten die Komiker, Sänger und Sängerinnen, die Entertainer sowie die jungen Artistinnen und Artisten auf dieser Kulturplattform für alle etwas. Den Anfang macht am Samstag, 19. Mai, der «Das Zelt Comedy Club» mit Stand-up-Comedy, Kabarett und einem guten Schuss Satire. Kurz: Der «Das Zelt Comedy Club» bietet auch in der dritten Auflage alles, was das Herz begehrt. Claudio Zuccolini, die Gessler Zwillinge, Hanspeter Müller-Drossaart, Linaz und Nachwuchskünstler sorgen für Top-Unterhaltung, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Gespannt sein darf man auch auf die I Quattro. Die vier Schweizer Opernsänger Damian Meier, Matthias Aeberhard, Roger Widmer und Simon Jäger zünden am Mittwoch nach Pfingsten, am 30. Mai, mit den grössten Filmsongs aller Zeiten ein Feuerwerk der Emotionen. Ein Spektakel rund um Liebe, Spannung und Erinnerung, inklusive Videowall, die das Publikum regelrecht in die Welt des Films eintauchen lässt. Nicht zum ersten Mal in Das Zelt gastiert Marco Rima. Mit seinem neuen Programm «Humor Sapiens» feiert der beliebteSchweizerKomikersein30-JahrBühnenjubiläum und blickt damit zurück auf sein erfolgreiches Schaffen und sein Leben. Am Donnerstag, 31. Mai, Freitag, 1. und am Samstag, 2. Juni, wird dieses riesige Chaos mit richtig viel Spass über die Bühne gehen. Der Rock Circus verspricht Spitzenartistik zu Rock-Klassikern wie «Born To Be Wild» oder «T.N.T.». Wer sich dies kaum vorstellen kann, lässt sich am Samstag, 26. Mai, überraschen: Krokus-Frontmann Marc Storace, Sängerin Börni und die Band Callaway garantieren

besten Rock mit den grössten Klassikern von Pink Floyds «The Wall» bis hin zu Led Zeppelins «Stairway to Heaven». Als Rock-Queen führt Christa Rigozzi durch den Abend, bei dem Spitzenartistik, Multimedia-Illusionen, BMX-Tricks und gewagte Stunts sich Schlag auf Schlag folgen. Der Montag,28.Mai, bietet eine Gelegenheit, auch in Basel einzutauchen, in die Welt der schönsten Mantras. In Bildern werden Klangerlebnisse geboten, die bewegen, im Ohr tanzen und unsere Sinne beflügeln. Die bekannte tibetischschweizerische Mantra-Sängerin Dechen Shak-Dagsay mit ihren grandiosen Musikern begeistert nicht nur den Dalai Lama, sondern ein immer grösser werdendes Publikum rund um den Globus. Für das kleine Publikum bietet Das Zelt am Samstagnachmittag, 2. Juni, das Familienmusical «S’Dschungelbuech». Rockend, rappend und tanzend begleiten die Tiere des Dschungels das Menschenkind Mowgli zurück in die Zivilisation. Ein liebevolles und turbulentes Musical, das junge Familien mit ihren Kindern begeistert. PMT

Rosentalanlage in Basel Eintrittspreise und eventuelle Vergünstigungen je nach Vorstellung und Kategorie im Migros-Vorverkauf, siehe Seite 82, über die Ticketline 900 800 800 (1.19 Fr/Min., Festnetztarif) oder bei www.daszelt.com Cumulus-Kunden profitieren von einem Vorteil von 30 Prozent auf ausgewählte Shows. Programm unter www.daszelt.ch

Vor der Show kann man sich von den CateringServices der Migros Basel mit einem feinen Dreigangmenü verwöhnen lassen.


IHRE REGION 82 |

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MIGROS BASEL

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Migros-Vorverkauf

Steps: Die Welt tanzt an

! In Basel: Info-Schalter Migros Claramarkt, 1. Stock Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock ! In Füllinsdorf: Kundendienst Migros Schönthal ! In Allschwil: Kundendienst Migros Paradies

Montag, 23. April, Kaserne Basel, 20 Uhr: Carte Blanche aus Norwegen Donnerstag, 26. April, Theater Basel, 20 Uhr: La La La Human Steps aus Kanada Freitag, 27. April, Theater Basel, 20 Uhr: Ballet National de Marseille aus Frankreich

Genossenschafter/-innen erhalten einzelne Veranstaltungen vergünstigt. Erkundigen Sie sich vor Ort. Tickets können auch mit Kreditkarten bezahlt werden. Weitere Infos unter: www.migrosbasel.ch

Tickets: www.steps.ch (print@home, gebührenfrei), bei Starticket-Vorverkaufsstellen oder www. starticket.ch 0900 325 325, Fr. 1.19/Min). Vorverkauf auch an der Billettkasse im Theater Basel.

Geranien aus der Region

Die speziell für die Migros Basel kultivierten Sorten garantieren eine frühe und üppige Blüte.

A

lle kennen, die meisten lieben sie. Doch kaum jemand macht sich je Gedanken zum Namen oder zur Herkunft der Geranien. Profis hingegen wissen, dass die Pelargonien zur Familie der Storchschnabelgewächse zählen. Der botanische Gattungsname ist aus dem griechischen «Pélargos» für Storch abgeleitet. Die storchschnabelartig verlängerte Form der Früchte erinnert denn auch an diesen Vogel, welcher der beliebten Balkonpflanze Pate stand. Der Einfachheit halber nennt der Volksmund diese in Mitteleuropa als Beet- und Balkonpflanzen kultivierten Blumen, die hauptsächlich aus dem südlichen Afrika stammen und zur Kapflora gehören, Geranien.

Aussergewöhnliche Sorten, die angenehm auffallen Keine Stunde von Basel entfernt hat die Gärtnerei Jost in Wiedlisbach eigens für die Migros Basel aussergewöhnliche Sorten von Geranien kultiviert. Indem sie diese in grossen Töpfen heranzog,

konnten sich die Jungpflanzen bestens entwickeln. Normalerweise wachsen Geranien in kleineren Töpfchen. Hans-Peter Bönzli, Verantwortlicher Marketing Blumen und Pflanzen bei der Migros Basel, war es denn auch ein Anliegen, robuste Geranien aus der Region anzubieten, an denen man sich schon früh freuen kann: «Die speziellen Pflanzen der Gärtnerei Jost garantieren der Kundschaft einen perfekten Start in die Balkonsaison. Angeboten werden auch aussergewöhnliche Sorten, die vor allem den Kennerinnen und Kennern auffallen», sagt der Fachmann. Klar ist, dass die meisten HobbyGärtnerinnen und -Gärtner im Frühjahr kaum warten können, bis es auf ihrem Balkon und ums Haus wieder grünt und blüht. Dank des neuen Angebots aus der Region können sie sich dieses Jahr schon früh über ihre Pelargonien freuen. Text: Priska M. Thomas Braun Bilder: Sara Härri und Nadine Kleiber

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 - 575 55 44. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch

NR. 16, 16. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Ballet National de Marseille.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

Alice im Wunderland

Wahlwiderruf

Sonntag, 22. April, 11 Uhr. Theater Arlecchino, Amerbachstrasse 14, Basel. Die als Dialektgeschichte aufgeführte Version begeistert Kinder ab vier Jahren und natürlich auch ihre erwachsenen Begleitpersonen. Preise: Kinder Fr. 7.– (statt Fr. 15.–) Erwachsene Fr. 12.– (statt Fr. 20.–)

Genossenschaft Migros Basel Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2012–2016, mit Beginn der Amtsdauer: 1. Juli 2012

Vergünstigte Karten nur im M-Vorverkauf erhältlich.

Wunderbare Exemplare von Geranien, die schon früh ihre Blütenpracht entfalten.

Geranien aus der Region in Aktion Die Migros Basel offeriert diese Woche Geranien zum Vorzugspreis. Diese Pflanzen wurden von der Gärtnerei Jost in Wiedlisbach kultiviert.

Liebe Mitglieder Auf den Aufruf in unserer Eigenpresse Nr. 10 vom 5. März 2012 betreffend die Erneuerungswahl ! des Genossenschaftsrates

! der Verwaltung, einschliesslich deren Präsidenten ! der Delegierten in den Migros-Genossenschafts-Bund ! des Vertreters unserer Genossenschaft in die Verwaltung des MigrosGenossenschafts-Bundes ! und der Revisionsstelle (bis 2014) wurden nicht mehr Kandidaten vorgeschlagen, als Personen zu wählen sind.

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MIGROS BASEl | 83

Nach Art. 38 unserer Statuten sind demnach stille Wahlen durchzuführen, so dass wir den angesetzten Wahlgang als widerrufen erklären können. Die Namen der gewählten Personen werden in unserer Eigenpresse Nr. 26 vom 25. Juni 2012 publiziert. Genossenschaft Migros Basel Die Verwaltung, 16. April 2012

Talentleuchten

Mit Young Stage, dem Zirkusfestival der besten Nachwuchsartisten, leuchtet ein Fixstern im Zelt.

N

eben Monte Carlo oder dem Cirque de Demain in Paris hat sich «Young Stage» seinen Platz unter den renommiertesten Zirkus-Festivals gesichert. Als einziges der Schweiz beweist es mit jeder Ausgabe aufs Neue, dass zeitgemäss präsentierter «Contemporary Circus» Alt und Jung begeistert. Dabei gehen die Artistinnen und Artisten, die nicht älter als 27 Jahre sein dürfen, neue Wege und finden ihren Platz in internationalen Showproduktionen. Das Publikum darf sich auf vier topmodern produzierte Bühnenshows freuen. Spitzenartistische Höchstleistungen, spannungsgeladene Inszenierungen, unglaubliche junge Talente mit dem Willen, es bis ganz nach oben zu schaffen, finden im Zelt in Basel eine Plattform. Hier können sie sich dem Publikum, der Fachwelt und einer Expertenjury zeigen. Die Besten unter ihnen erhalten zudem die Chance, Preisgelder und Direktengagements unter den Chapiteaux der Welt, in TV-Shows oder in Varietés zu gewinnen. Young Stage darf daher als das Schweizer Sprungbrett zu einer erfolgreichen Artistenkarriere bezeichnet werden. Vier unvergessliche Abende, auf Wunsch mit Apéro oder einem exklusiven Dinner vor der Show, erwarten alle, die miterleben wollen, wie die Stars von morgen geboren werden. Tickets: www.young-stage.com oder www.daszelt.ch und im MigrosVorverkauf, siehe Seite 82 oben. Priska M. Thomas Braun

Anastasiya & Yuliya Istomina, Duo Equilibristik, Russland.

Nicht verpassen, der Vorverkauf läuft Premiere: Dienstag. 22. Mai, 20 Uhr Show: Mittwoch: 23. Mai 20 Uhr Show mit Jurierung: Donnerstag, 24. Mai, 20 Uhr Show mit Preisverleihung: Freitag, 25. Mai, 20 Uhr Preise: Fr. 39.– bis 75.– je nach Kategorie. Kinder bis 12 Jahre bezahlen die Hälfte. AHV/IV sowie Studenten und Schüler erhalten 10 Prozent Rabatt. Ort: Rosentalanlage Basel Vorverkauf: Ticketcorner, Railaway und Migros-Vorverkaufsstellen, siehe Migros-Vorverkauf, Seite 82 oben. Vor der Show kann man sich von den Catering-Services der Migros Basel mit einem feinen Dreigangmenü verwöhnen lassen. Informationen und Buchung unter 0848 000 300 (Normaltarif).


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LEBEn

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

MIX | 87

Hängende Gärten

Auf dem Balkon, beim Hauseingang oder an der Laterne: Die bunten Blumenkörbe feiern ihr Comeback – und bieten auf kleinstem Raum Platz für üppige Blütenträume. Gartenexpertin Haia Müller gärtnert dieses Frühjahr im Körbchen.

Helsinki ist die WeltDesignhauptstadt 2012

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Liebevoller Mix: Das Nebeinander von Blatt- und Blütenpflanzen macht den Reiz der hängenden Körbe aus.

D

ie Vorbilder findet man in England an jeder Ecke: Dort zieren «Hanging Baskets» Hauseingänge und Balkone, schmücken Einfahrten und sogar Laternenmasten. Die Idee schwappte schon vor ein paar Jahren über den Ärmelkanal, fand aber bei uns nicht lang Beachtung. Doch jetzt feiern die hängenden Gärten ein blühendes Comeback. Kein Wunder, sie sind überaus praktisch, lassen sie sich doch von allen Seiten und sogar von unten bepflanzen. Tatsächlich fand sich in meinem Keller noch ein halbrunder grobmaschiger Drahtgitterpflanzkorb. Damit das Substrat nicht aus dem Korb fällt, kleide ich

Bilder: Getty Images, Timo Junttila

IT’S A WILD WORLD

Schönheit will viel Zuwendung Hanging Baskets (deutsch: Hängende Körbe) verlangen viel Zuwendung. Sie müssen häufig gegossen werden, da sie schnell austrocknen, und brauchen regelmässig Dünger. Da sich die Pflanzen unterschiedlich entwickeln, müssen allzu üppig ins Kraut schiessende zurückgeschnitten werden, sonst kippt das botanische Gleichgewicht.

ihn zuerst mit Moos, Sackleinen oder einer Kokosmatte aus. Danach wird eine erste Schicht Substrat eingefüllt und die unterste Etage des Korbs bepflanzt. Dafür schneidet man von aussen Kreuze in die Matte und steckt die Pflanzen hindurch. Am besten eignen sich hängende Blüher wie zum Beispiel Kapuzinerli. In den zweiten Stock kommen buschige Blütenpflanzen, zum Beispiel Lobelien oder Liseli.

Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt In der obersten Etage findet in der Mitte eine aufrecht wachsende Blütenpflanze (Geranien, Fuchsien) ihren Platz, umringt von rankenden Blühern oder Strukturpflanzen wie Efeu. Und so entsteht die typische kugelige Ampel. Ob hübsch Ton in Ton aufeinander abgestimmt oder Pflanzen in den verschiedensten Farben: Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Zu beachten ist allerdings, wo der Korb hängen soll: sonnig oder auf der Schattenseite.

Nach Turin (2008) und Seoul (2010) trägt Helsinki zusammen mit den Nachbarstädten Espoo, Vantaa und Lahti den Titel Welt-Designhauptstadt 2012. Das Programm findet man unter: www.wdchelsinki2012.fi/en mit 300 Projekten, die das ganze Jahr mit Veranstaltungen angereichert werden. Parallel dazu feiert Helsinki den 200. Geburtstag als finnische Hauptstadt. ■ Design gehört zum Alltag in Helsinki. Das zeigt sich im Design District (Bild). Dieser befindet sich südlich der bekannten Einkaufsstrasse Mannerheimintie

(Tramstation Kolmikula) und bietet mit dem Design Forum Finland (Erottajankatu 7), dem Design Museum (Korkeavuorenkatu 23) sowie dem Designhotel Klaus K (vier Sterne, Bulevarden 2) gleich drei Topkulturadressen. ■ Das schönste Gesicht Helsinkis zeigt sich jedoch 600 Meter weiter nordöstlich: rund um den Senatsplatz mit dem Dom. In den Gässchen wie Unioninkatu oder Aleksanterinkatu produzierten Filmteams zur Zeit des Kalten Kriegs Strassenszenen, die das russische St. Petersburg darstellen. Feinschmecker sollten sich an eines der 17 Restaurants halten, die das Helsinki-Menü mit lokalen Spezialitäten servieren (www. tasteoffinland.fi). ■ Die besten Stadtrundgänge zum Thema Architektur bietet Archtours für 20 Euro an (www.archtours.com). Finnland führt als EU-Mitglied den Euro — im Gegensatz zu Dänemark und Schweden.


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lEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

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Aktion

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20x PUNKTE

5 FRAGEN Christian Aldrey stellt zwar eine abnehmende Anzahl an Strolchenfahrten von Jugendlichen fest, doch die dabei verursachten Unfälle würden immer spektakulärer.

«Schlüssel verstecken ist keine Lösung»

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Im Kanton St. Gallen registriert die Polizei zehn Strolchenfahrten von Teenagern pro Jahr («St. Galler Tagblatt» vom 1. April).

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Christian Aldrey,Anfang April verunfallte bei Magdenau SG ein 16-Jähriger mit dem Auto seines Vaters. Nur wenige Tage vorher verursachte in Zürich ein 17-Jähriger ebenfalls einen Unfall mit einem entwendeten Auto. Dabei starb eine jugendliche Mitfahrerin – nehmen solche Strolchenfahrten zu?

Im Kanton St. Gallen wurden letztes Jahr zehn Strolchenfahrten mit Personenwagen, Lieferwagen oder Motorrädern registriert. Die Anzahl ist seit ein paar Jahren rückläufig. Die Unfälle selbst werden jedoch immer spektakulärer. Gründe dafür sind der zunehmende Ausbaustandard und die PS-Stärke der Fahrzeuge: Man spürt die Fahrgeschwindigkeit nicht mehr so stark, Assistenzsysteme korrigieren zudem Fahrfehler. Verliert der Fahrer die Kontrolle, geschieht das dann oft bei hoher Geschwindigkeit, mit fatalen Folgen.

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Weshalb gehen Jugendliche solche Risiken ein?

Die Jugendlichen überschätzen ihr Können und sind sich der Physik eines Fahrzeugs nicht bewusst. Warum Jugendliche überhaupt auf Strolchenfahrt gehen, ist von Fall zu Fall verschieden. Oft sind diese Fahrten jedoch ein Anzeichen für tiefer liegende Probleme.

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Hilft es, wenn Eltern den Autoschlüssel verstecken?

Den Schlüssel ständig zu verstecken, ist in der Realität kaum umsetzbar und zudem nur eine oberflächliche Lösung. Ist das Auto der Eltern nicht «verfügbar», findet der Jugendliche eines bei Onkel, Tante, Geschwistern oder Freunden.

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Aber können Eltern denn gar nichts tun?

Die Eltern sollten mit Jugendlichen unter 18 Jahren und ohne Fahrerlaubnis offen über Gefahren und Folgen sprechen — und ganz klar ein Fahrverbot aussprechen.

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Mit welchen strafrechtlichen Folgen muss ein Jugendlicher rechnen, der ein Auto entwendet und verunfallt?

z. B. Funkwanduhr

Bis Ende 2011 war Fahren ohne Ausweis ein Regelverstoss, der lediglich gebüsst wurde. Heute ist es ein Vergehen (Art. 95 SVG), das ein Strafverfahren zur Folge hat. Je nach Schwere des Falls muss der Jugendliche die Strafe mit Geld, gemeinnütziger Arbeit oder Freiheitsentzug abgelten.

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Interview: Claudia Langenegger

Den ganzen Beitrag aus dem «St. Galler Tagblatt» lesen Sie unter www.migrosmagazin.ch

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 16, 16. April 2012 |

NEUES vOM ZOO-DOKTOR

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GEFällT MIR

Auch Steinböcke machen Fehltritte

«Online-Liebe geht nicht» Argyri Maerki (30), Fachverkäuferin Kundendienst, MMM Claramarkt, 4058 Basel

Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau über seine spannende Arbeit.

1

Welches Internetradio ist Ihr Geheimtipp?

Swiss Pop, aber nur, wenn es zu meiner jeweiligen Stimmung passt.

2

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

3

Welches war der erste Kinofilm in Ihrem Leben?

4

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

5

Meine Lieblingsserie im Fernsehen heisst …

6

Ihre genialste App?

«Lemon Tree», der Mega-Hit von Fools Garden.

Die am Vorderbein verletzte Steinbockgeiss ist narkotisiert. Mit einer Salbe schützt Martin Wehrle ihre Augen vor dem Austrocknen.

Bild: Tierpark Goldau

«

Heute muss ich mich um einen weiblichen Steinbock kümmern. Das Tier hinkt stark, es belastet ein Vorderbein nicht. Trotzdem folgt es den anderen Steinböcken und turnt auch auf drei Beinen geschickt auf den Felsen herum. Es ist beeindruckend wie sich Tiere anpassen können. Für eine genaue Untersuchung muss ich das verletzte Tier narkotisieren. Möglichst unauffällig halte ich das Narkosegewehr neben mir und betrete die Anlage, doch die Steinböcke ahnen sofort, was ich im Schilde führe. Sie pfeifen und flüchten in die Felsen. Ein Zischen — und die Spritze steckt im Oberschenkel der Steinbockgeiss. Nach zehn Minuten ist sie in stabiler Narkose. Wir laden sie ins Auto und fahren in die Praxis. Auf dem Behandlungstisch kann ich sie richtig untersuchen und spüre, dass das Schultergelenk sich abnormal bewegen lässt. Das Röntgenbild bestätigt den Verdacht der Instabilität. Alle

Knochen sind intakt, aber die Gelenkkapsel und die Muskeln müssen gerissen sein. Eine chirurgische Stabilisierung der Verletzung ist leider in diesem Fall nicht möglich, denn ein Steinbock würde sich nach der Operation nicht schonen — und die Nähte von Kapsel und Muskeln wären in Kürze gerissen. Da die Steingeiss sich auch auf drei Beinen geschickt fortbewegt und so auch keine grossen Schmerzen hat, beschliessen wir, das Tier zurück in die Gruppe zu bringen. In den folgenden Tagen werden wir sie genau beobachten, bevor wir einen endgültigen Entscheid fällen. Steinböcke haben wie Bergsteiger ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Zwar sind ihre Füsse, Klauen genannt, für den felsigen Lebensraum gerüstet: Ein weiches Polster im hinteren Bereich ermöglicht den sicheren Stand auf abschüssigem Fels. Trotzdem kann bei den wilden Sprüngen ein Fehltritt zu einer Verletzung des Gangwerks führen.

»

«Independence Day» — Hurra, die Aliens sind da! … smile …

«P.S. Ich liebe Dich». Das ist für mich einer der schönsten Liebesfilme aller Zeiten!

… «Two and a half Man». Einfach genial! Navigon — so finde ich immer den Weg nach Hause.

7

Haben Sie sich schon einmal online verliebt?

Nein, das funktioniert nicht, ich kann mich doch nicht in einen Bildschirm verlieben.

8

Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht und wie lange?

9

Meine Lieblings-Website ist …

Mit Super Mario Bros., das spiele ich, wann immer ich Zeit dazu finde.

… Ebay. Hier finde ich oft was Passendes für mich.

10

Was machen Sie abends als Letztes?

Kuscheln … was sonst!

Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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NR. 16, 16. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

STARK & SCHÖN

Nationale Schnauzsolidarität

Es gibt den Weltkatzentag und den Tag der kyrillischen Schrift. Aber wer gedenkt der aussterbenden Spezies des Schnauzträgers? Wir. Am 10. Mai tragen wir Schnauz!

F

rüher war das Mannsein einfach: Man fuhr einen grossen Töff, rauchte Zigaretten ohne Filter und hatte einen Schnauz. Heute lutscht der Mann Pfefferminzbonbons, fährt Trottinet und trägt ein adrett gestutztes Bärtchen. Das ist zwar auch einfach, aber lässig ist es nicht. Wo sind die guten alten Zeiten geblieben, als Burt Reynolds noch Sexsymbol war und nicht Brad Pitt oder Johnny Depp?

Schritt 29: Gehen Sie zum Film In Bilder umgesetzte Wunschvorstellungen sind eine starke Macht, die Ihr Selbstbewusstsein auf Vordermann bringen und Sie Ziele leichter erreichen lassen. Ihre Aufgabe: Stellen Sie sich einen Bildschirm vor. Auf diesem sehen Sie einen Film, der Sie in Situationen zeigt, in denen Sie selbstsicher und souverän sind.

Nun, man kann das Rad der Zeit nicht so einfach zurückdrehen. Das zeigen die alljährlich wiederkehrenden Versuche der Medien und der Modebranche, eine Renaissance herbeizuführen. Ich sage: Schluss mit dem Geschwätz, jetzt wird gehandelt. Am 10. Mai tragen wir wieder Schnauz. Und zwar Burt-ReynoldsSchnauz, nicht Brad-Pitt-Schnäuzli. Als Zeichen der Solidarität mit all den Männern, die bis heute durchgehalten haben: mit dem deutschen Ex-Handballnationaltrainer Heiner Brand und seinem Walrossschnäuzer, meinetwegen auch mit SP-Regierungsrat Mario Fehr — und natürlich mit Burt Reynolds, dem Idol einer ganzen Generation von Schnauzträgern. Text: Jean-Luc Rossi

Burt Reynolds ohne Schnauz? Unvorstellbar!

ÖKOLOGIE IM HAUSHALT

Sauer macht lustig – und schont die Umwelt

Die Frühlingssonne bringt auch Unerwünschtes ans Licht: Regenspuren auf den Fenstern, da und dort eine verstaubte Spinnwebe oder Flusen in Ritzen und Ecken. Kein Wunder, hat der Frühlingsputz Tradition! Ein bewährtes Hausmittel ist der Putzessig. Er löst unansehnliche Kalkflecken auf Armaturen oder in Vasen. Auch fürs Fensterputzen ist er einsetzbar. Dass er aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird, macht ihn besonders umweltschonend. Er ist biologisch gut abbaubar, das schont die Umwelt.

Tipps und Tricks für noch mehr Umweltschutz im Alltag finden Sie auf: www.wwf.ch/tipps

Gestalten Sie nun Ihren Film wie ein Regisseur: ! Falls Sie nur ein Standbild sehen, lehren Sie die Bilder laufen. ! Wenn Sie selbst nur einen kleinen Teil des Bildes füllen, dann vergrössern Sie jetzt den Ausschnitt, in dem Sie zu sehen sind, so gross wie möglich. ! Wirkt das Bild etwas zu dunkel, dann schalten Sie Scheinwerfer ein, die den Film hell und sonnig werden lassen. ! Wenn Ihr Bild Grau in Grau zu sehen ist, verleihen Sie ihm Farbe. Seien Sie hier ruhig etwas mutig, es können kräftige Farben sein. ! Probieren Sie dasselbe mit dem Ton aus: Waren Sie laut und deutlich zu hören, oder war es nur ein Flüstern? Drehen Sie am Lautstärkeregler und testen Sie die unterschiedliche Wirkung. ! Finden Sie Ihre optimalen «Einstellungen», mit denen Sie sich am wohlsten, selbstsicher und souverän fühlen. Lassen Sie diesen Film noch einige Male vor Ihrem geistigen Auge ablaufen. Sie können diese Übung für jedes beliebige Ziel nutzen, das Sie erreichen möchten. Dabei werden Sie feststellen, dass der Film Sie in Ihrer Motivation unterstützt und Ihre Ziele leichter erreichen lässt.

In Zusammenarbeit mit www.focus.de

Bild: Bert Reisfeld/DPA/Keystone

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Gemeinsam für den Schnauz: Schicken Sie ein Foto von Ihrem Schnauz an: leserbriefe@migrosmagazin.ch

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Nr. 16, 16. April 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Hochbegabung ist

Viele Kinder sind klug, aber einige sind ganz besonders schlau. Was bedeutet die ausserordentliche Begabung für die Kinder, ihre Eltern und die Schule?

S

ie selbst würden sich nicht als hochbegabt bezeichnen. Sie, das sind Valérie Vogel (15), Alexandra Würgler (16) und Sarah Chékifi (18). Alle drei besuchen die Schweizerische Alpine Mittelschule Davos (SAMD) und nehmen am SAMDplus teil, einem schweizweit einzigartigen Programm zur Begabtenförderung in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik. Die Mädchen sitzen in der Kantine vor einem Teller Tortellini und versuchen gemeinsam zu erklären, was sie eigentlich anders macht als durchschnittliche Schü-

Alexandra Würgler

Die 16-Jährige ist sehr vielseitig interessiert und engagiert. Was einmal ihr Beruf sein wird, darauf kann sich Alexandra noch nicht festlegen.

ler. «Wir sind schon schnell, das stimmt, aber wir sind vor allem sehr fleissig», bringt es Valérie auf den Punkt. «Wenn wir richtig hochbegabt wären, dann» — sie schnippt mit den Fingern — «ginge ja alles einfach so, ohne Anstrengung.» Valérie ist eine der neun SAMDplusSchülerinnen und -Schüler. Voraussetzung für die Aufnahme sind ein Notendurchschnitt von mindestens 5,2. Was steckt eigentlich hinter dem «-plus»? Die Plus-Schüler besuchen zwei statt eines Schwerpunktfachs, machen einen zweimonatigen Aufenthalt in einer

Partnerschule, nehmen an Wettbewerben teil und machen Praktika an Davoser Forschungsinstituten.

Eltern wird oft vorgeworfen, sie würden ihre Kinder überfordern Die Schüler mit der grossen Auffassungsgabe und dem ungewöhnlichen Leistungswillen kommen aus allen Bevölkerungsschichten. Doch wo verläuft die Trennlinie zwischen sehr fleissigen und hochbegabten Schülern? Das sei gar nicht so einfach, meint Hansruedi Müller (61), Rektor der SAMD. Deshalb geht


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 16, 16. April 2012 |

auch eine Bürde es bei der Aufnahme ans SAMDplus nicht nur um Intelligenztests, es braucht vor allem Gespräche und Schnuppertage. Das Gleiche gilt auch für Schulen wie die Talenta in Zürich, eine Primarschule für hochbegabte Kinder. Eltern von Hochbegabten sind immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert, sie würden ihre Kinder zu Hochleistungen drillen. Dabei ist bei vielen schon fast das Gegenteil der Fall, wie die Geschichte der knapp zehnjährigen Leonie Aellen, einer Talenta-Schülerin zeigt: «Eines Morgens las Leonie mir aus der

Sarah Chékifi

Der 18-Jährigen ist der Entscheid für eine Berufsrichtung nicht leichtgefallen. Doch sie hat gewählt: Sarah will Umweltwissenschafterin werden.

«Wir sind zwar auch schnell, aber vor allem sehr fleissig.»

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

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Wann ist ein Kind hochbegabt? Etwa zwei Prozent der Bevölkerung gelten als hochbegabt. In der Regel wird ein IQ von 130 vorausgesetzt sowie eine sehr rasche Auffassungsgabe und die Fähigkeit, komplexe Muster zu erkennen. Mögliche Anzeichen für Hochbegabung sind: ! Extrem früh selbständig erworbene Fähigkeiten wie Lesen, Rechnen, Sprachen ! Unbändiger Wissensdrang ! Unterforderung und Langeweile in der Schule Mehr Infos unter: www.talenta.ch Schule für hochbegabte Primarschulkinder in Zürich www.samd.ch Schweizerische Alpine Mittelschule Davos www.ehk.ch Vereinigung Eltern hochbegabter Kinder www.hochbegabt.ch Stiftung für hochbegabte Kinder

Tafel steht «Arbeit = Leistung pro Zeit». Die einfache Gleichung bringt es auf den Punkt: Hochbegabte Kinder schaffen viel mehr Leistung pro Zeit. Martin Meyer (43) Assistenzprofessor am Institut für Neuropsychologie an der Uni Zürich erklärt, warum das so ist: «Hochbegabte Menschen können enorm viele Dinge miteinander verbinden — ihr Gehirn arbeitet multisensorischer als jenes normal Intelligenter. Deshalb sind viele Hochbegabte auf vielen Gebieten besonders gut.» Das bestätigen auch Brigitte Gredt Vogel und Elvira Chékifi, Valéries und Sarahs Mütter: Es gibt so vieles, was ihre Töchter interessiert, von Sport über Musik, Lesen und Kochen — eigentlich sind die Tage zu kurz für alles.

Valérie Vogel

Die 15-Jährige hat sich für Physik als Schwerpunktfach entschieden – weil die Physik ihr schwererfällt als alle anderen Disziplinen.

Anfangs reagierten die normal begabten Schüler mit Skepsis Zeitung vor. Damals war sie im Spielgruppenalter, und ich fiel aus allen Wolken. Sie hatte sich das einfach selbst beigebracht», erinnert sich ihre Mutter, Monika Aellen-Hollenstein (45). Schnell kamen Vorwürfe, sie würden das Kind übermässig antreiben. In der Schule ihres Wohnorts Stäfa ZH hatte Leonie Glück. Ihre Lehrerin förderte sie wo immer möglich. Doch Ende der dritten Klasse waren alle Möglichkeiten wie der Besuch der Fördergruppe, Klassen überspringen und der Mentoratsunterricht ausgeschöpft. Den Eltern wurde mitgeteilt, ihre Tochter könne nicht länger in

der Gemeinde geschult werden. Den Aellens ging das viel zu schnell: «Wir wollten, dass Leonie hier bleiben kann, auch wegen ihrer Freundinnen», sagt die Mutter. Zwar sind mittlerweile alle dankbar für die Entwicklung, aber Vorwürfe und Neid machen der Familie noch heute zu schaffen. Valérie Vogel sitzt im Physikzimmer und berechnet konzentriert, wie oft die Hantel gestemmt werden muss, bis damit die Energie einer Tafel Schokolade verbrannt ist. Sie hat sich für Physik als Schwerpunktfach entschieden, weil es ihr schwererfällt als anderes. An der

Dieses Problem hat auch Alexandra. Sie ist ebenfalls sehr vielseitig engagiert, unter anderem in der Jungsozialen Partei von Davos. Es erstaunt nicht, dass sich Alexandra und Valérie hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunft noch nicht festlegen wollten. Nur Sarah hat bereits eine Wahl getroffen: Umweltwissenschaften. «Das ist so breit gefächert, das gefällt mir», sagt sie. Als zweites Schwerpunktfach belegen alle drei Latein bei Severin Gerber (42), er ist selber ehemaliger SAMD-Schüler und jetzt Prorektor der Schule. Er schafft es, aus den alten Texten die grossen Fragen des Lebens herauszuschälen, und sie mit der


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 16, 16. April 2012 |

Klasse zu besprechen: Tod, Liebe, Neid und Betrug. Heute nimmt Sarah an seinem Unterricht teil. Für sie als PlusSchülerin ist das freiwillig, sie selbst entscheidet, welches Schwerpunktfach sie besucht und welches sie selbständig aufarbeitet. Wie reagieren die anderen Jugendlichen auf die Plus-Schüler? «Anfänglich gab es schon Skepsis», räumt Rektor Hansruedi Müller ein. Doch mittlerweile haben sich alle daran gewöhnt. Valéries Mutter wünscht sich allgemein

mehr Anerkennung für die begabten Schüler: «Ich finde es schade, dass man in der Schweiz den schulischen Ausnahmetalenten mit Misstrauen statt Förderung begegnet. Begabte und motivierte Kinder sind doch die Zukunft unseres Landes — und davon profitieren alle.» Damit bringt sie auf den Punkt, was viele Eltern hochbegabter Kinder beschäftigt. Sie wünschen sich, dass alle Kinder die Chance bekommen, sich bestmöglich zu entwickeln und zu entfalten. Auch die besonders guten. Über Davos

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legt sich langsam die gelassene Heiterkeit des Wochenendes. Und draussen lädt die aufblühende Natur dazu ein, Bücher und Labors für ein Weilchen in den Schatten zu drängen. Texte: Andrea Fischer Schulthess Bilder: Vera Hartmann

Unterfordert: Warum Hochtalentierte häufig den normalen Schulalltag stören.

DAS SAGT DER EXpERTE

«Gegenüber speziell guten Schülern herrscht immer noch Unverständnis und auch Neid vor» Xaver Heer warnt davor, hochbegabte Kinder unerkannt und ungefördert zu lassen. Damit sei eine bedauerliche Verschwendung von Ressourcen verbunden.

Xaver Heer (55) ist Gründer und Leiter der Talenta, einer Pionierschule für hochbegabte Primarschulkinder in Zürich.

Xaver Heer, Sie haben die Schule Talenta 1998 mitbegründet, warum?

Ich bin selbst Vater eines hochbegabten Kindes und kenne den steinigen Weg, der damit verbunden sein kann.

richtigen Umständen aber viel mehr könnten. Sie sind allerdings selten, auch wenn viele Eltern meinen, ihr Kind sei nur deshalb schlecht in der Schule, weil es unterfordert sei.

Was hat sich seit damals verändert?

Wer kann in die Talenta eintreten?

Heute gibt es beispielsweise Wahlkurse an den Gymnasien, und auch sonst gibt es mehr Möglichkeiten, um Hochbegabte zu fördern. Ein Problem besteht jedoch nach wie vor: In der Schweiz wird zwar akzeptiert, dass besonders schwache Schüler Unterstützung brauchen, gegenüber den Hochbegabten herrscht aber noch immer Unverständnis und auch Neid vor. Welche Rolle spielen die Eltern?

Wenn sie ihren Kindern Halt geben, Grenzen setzen und ihnen viel Wohlwollen und Interesse entgegenbringen, reicht das eigentlich.

Wir verlangen ein unabhängiges Gutachten, das einen IQ von rund 130 bestätigt. Zudem müssen die Kinder zum Kennenlernen zu uns kommen. Erst dann entscheiden wir zusammen mit den Eltern, ob wir die richtige Schule sind. Was tun, wenn Eltern sich keine Schule für Hochbegabte leisten können? Die kostet immerhin 2000 Franken pro Monat.

Sind alle Möglichkeiten im Rahmen der Volksschule ausgereizt und weiterfüh-

Woran erkenne ich, dass mein Kind hochbegabt ist?

Hochbegabte Kinder sind sehr schnell im Erfassen von Zusammenhängen und lernen meist extrem früh Dinge wie Lesen und Schreiben, ohne dass man sie dazu anhält. Oft sind sie auch ungewöhnlich gut darin, sich sprachlich auszudrücken, und sie stellen erstaunlich präzise Fragen. Es gibt zwar auch die sogenannten «Underachiever», das sind Kinder, die wenig leisten, unter den

rende Massnahmen nötig, die zusätzliches Geld kosten, kann man sich an Stiftungen wenden. Manchmal übernimmt auch die Gemeinde das Schulgeld. Welche Art Lehrer brauchen Hochbegabte?

Ab der Mittelstufe ist ein Hochschulabschluss von Vorteil. Ebenso wichtig sind grosses Engagement und Sinn für Humor. Zudem brauchen hochbegabte Kinder besonders viel Raum für kreatives Denken. Was passiert, wenn hochbegabte Kinder nicht gefördert werden?

Das kommt ganz auf das Kind an. Vor allem Mädchen passen sich oft einfach an. Andere rebellieren, und wieder andere werden depressiv. Aber auch wenn ein Kind ohne Schwierigkeiten durchkommt, ohne gefördert zu werden, ist das eine bedauerliche Verschwendung von Ressourcen. Was ist mit dem Argument: Man soll die Kinder doch einfach Kinder sein lassen?

Hochbegabte Kinder, die nicht gefördert werden, können rebellisch oder depressiv werden.

Das eine schliesst das andere nicht aus. Bei uns lernen die Kinder intensiv und viel, und trotzdem dürfen sie spielen und Spässe machen. Werden die Kinder in einer Spezialschule nicht elitär und weltfremd?

Oft ist das Gegenteil der Fall: Hier haben sie einerseits Konkurrenz, und andererseits finden sie Freunde.


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IN FORM

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Nr. 16, 16. April 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Männer in den Wechseljahren

Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen – das haben doch nur Frauen im Klimakterium. Von wegen! Studien belegen: Auch Männer kommen in die Wechseljahre und leiden unter ähnlichen Symptomen. Viele wollen dies allerdings nicht wahrhaben.

M

änner können alles. Männer sind furchtbar stark», heisst es in Herbert Grönemeyers Hit «Männer». Doch neue Forschungen belehren eines Besseren: Auch der männliche Körper kennt ein Klimakterium. «Nächtliche Schweissausbrüche sind ein frühes Anzeichen», sagt der Zürcher Androloge Christian Sigg (62). Der Androloge befasst sich mit den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes und deren Störungen. In Siggs Praxis sitzen Patienten zwischen 55 und 65, die das Gefühl haben, ihr Lebensakku sei leer. Erschöpft schleppen sie sich durch den Tag, nachts wälzen sie sich ruhelos im Bett. Zu Hause sind sie unausstehlich. Das sexuelle Begehren schwindet in dem Mass, wie Erektionsprobleme zunehmen. Das Schlimmste dabei: Die Patienten wissen nicht, was mit ihnen los ist. Frauen können sich untereinander über die Probleme der zweiten Lebenshälfte austauschen. Männer fürchten, sich lächerlich zu machen. Immerhin deutet sich ein Umdenken an.Christian Sigg,Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Andrologie, ist Vertreter einer wachsenden Anzahl von Spezialisten, die das Phänomen der männlichen Wechseljahre ergründen. Die biologischen Ursachen sind klar: Schon ab 40 drosselt der männliche Körper die Produktion von Testosteron, dem wichtigsten Sexualhormon des

UMFRAGE

Stimmt es, dass auch Männer in die Wechseljahre kommen?

Bei den über 60-Jährigen sind ein Fünftel bis ein Drittel betroffen.

Mannes, das ihn im jugendlichen Alter Bäume ausreissen lässt. Pro Jahr beträgt der Schwund etwa ein Prozent. Scheinbar wenig, doch im Lauf der Zeit zeigt sich der Mangel schlimmstenfalls auch äusserlich: Die Beine werden dünn, der Bauch dicker, und wo einst der stramme Po war, schlottert nun die Hose. Die Medizin spricht von Testosteronmangelsyndrom (TMS). Den einen trifft es hart, den anderen kaum, manchen gar nicht. «Es kommt auf die genetische Veranlagung an», sagt Sigg. Ernsthaft leiden in der Altersgruppe zwischen 55 und 60 etwa zehn Prozent. Bei den über 60-Jährigen ist es, je nach Schätzung, ein Fünftel bis ein Drittel. «In diesen Fällen sind eindeutig die Kriterien einer Krankheit erfüllt», sagt Sigg. «Der Hormonmangel führt zu Ausfallerscheinungen und Folgekrankheiten wie erhöhtem Diabetesrisiko, Depressionen oder Osteoporose.» Er verordnet dann synthetisches Testosteron in Form von Spritzen oder Gels zum Einmassieren. Während die Hormonbehandlung der Frau in den Wechseljahren umstritten ist, sei beim Mann deren «therapeutische Sicherheit enorm hoch». Den Verdacht, die Hormontherapie begünstige Prostatakrebs, sieht Sigg als «eindeutig widerlegt». Auch Langzeitschäden schliesst er aus. Doch selbst Sigg warnt davor, die Testosterontherapie nur als Krücke zu nutzen, um sich weiter halbtot zu schuften

Halil Dejedovic (51) aus Cham ZG, Betoninstandsetzer Ja, Männer kommen auch in die Wechseljahre. Sie wollen dann wieder jung sein und kaufen sich einen Töff oder einen Sportwagen, oder sie suchen sich eine junge Frau, um sich wieder jünger zu fühlen.

oder vor häuslichen Problemen wegzuducken. «Denn die körperlichen Nöte sind nur ein Aspekt einer allgemeinen Krise im Strudel der mittleren Lebensjahre», sagt René Setz, Fachberater am Forum Männergesundheit in Bern. Die Kinder gingen eigene Wege. Im Beruf drängelten sich die 30-Jährigen vor und die Paarbeziehung scheine ausgereizt. Die Erkenntnis, nie mehr mit den Jungen mithalten zu können, sei für viele bitter. Der Mittfünfziger mit einer jungen Geliebten ist ein belächeltes Klischee. «Gerade erfolgreiche Männer trauern ihren unerfüllten Wünschen nach. Sie wollen noch mal leben, noch mal fühlen», weiss der Zürcher Psychoanalytiker, Coach und Buchautor Markus Fäh. Einem Schweizer Mann bleiben mit 55 im Schnitt noch gut 25 Lebensjahre. Zu viele, um sie ohne Perspektive zu verbringen. Fachleute raten betroffenen Männern dringend zur Neubesinnung auf die Werte, die für sie wirklich zählen. Eine wichtige Rolle dabei könnte die Partnerin übernehmen. Das bestätigt auch Christian Sigg: Ein Drittel seiner Patienten kommen auf Anraten der Partnerin. Denn die weiss, was Wechseljahre bedeuten. Er rät jeder betroffenen Frau: «Nehmen Sie ihn ernst. Haben Sie Geduld.» Denn wie heisst es bei Grönemeyer: «Männer sind so verletzlich. Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich.» Text: Christiane Binder

Heike Häsler (48) aus Hünenberg ZG, Buchhalterin Ja, und das zu 100 prozent. ich bekomme das bei meinem Mann mit. Seit er in den Wechseljahren ist, ist er launischer und vergesslicher. Er «versucht», wieder Sport zu treiben wie in jungen Jahren. Er will seinen Bauch wieder wegtrainieren und wegfasten.

Tatjana Fiabane (31) aus Küssnacht a. R. SZ, Pferdetrainerin Nein, Männer kommen nicht in die Wechseljahre. Männer sind immer gleich. Sie entwickeln sich im Alter nicht mehr weiter. Der Fokus wird kleiner. Es gibt aber sicher Ausnahmen – wenigstens ist das zu hoffen.


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Migros-Magazin | Nr. 16, 16. April 2012 |

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Was Mann wissen muss Testosteronmangelsyndrom (TMs) – was ist das?

Körperliche Symptome: Nächtliche Schweissausbrüche, zurückgehende Muskelmasse (Folge davon können rückenschmerzen sein), trockene Haut, libido- und Erektionsstörungen, Mattigkeit, Konzentrationsstörungen, abnehmender Bartwuchs, zunehmender Umfang des Bauchs, der sich hartnäckig allen Diätversuchen widersetzt. Seelische Symptome: Depressionen, Antriebslosigkeit, reizbarkeit.

Was kann der arzt tun?

Ausfallerscheinungen ab Mitte 40 müssen nicht vom Testosteronmangel herrühren. Der Hausarzt, Urologe oder Androloge muss deshalb in jedem Fall den Hormonspiegel messen. Erst wenn andere Ursachen wie innere Krankheiten oder Herzprobleme erkannt und behandelt sind, darf er synthetische Hormone verschreiben. Sind die Beschwerden eindeutig hormonspiegelabhängig, zahlt die Kasse die Behandlung.

Was kann man selbst unternehmen?

Der altersbedingten Abnahme der Sexualhormone kann man nicht vorbeugen, sie ist ein natürlicher prozess. Doch Alkoholmissbrauch, rauchen, Arbeitsüberlastung und/oder Dickleibigkeit sind Testosteronkiller. Fit zu bleiben, sich gesund zu ernähren, erhöht die physische und psychische lebensqualität enorm. Gute flankierende Massnahmen sind vernünftiges Ausdauer- und Muskeltraining (Vorsicht, Überanstrengung senkt den Testosteronspiegel!).

Wo findet man rat?

Bilder: plainpicture, Siggi Bucher (7)

Ansprechpartner kann neben dem Hausarzt ein psychologe/ psychoanalytiker sein, der örtliche pfarrer sowie eine Ehe- und paarberatungsstelle (Adressen im Telefonbuch). Hilfreich sind auch lokale Männerbüros (z. B. Männerbüro region Basel, www.mbrb.ch; Mannebüro luzern, Tel. 041 361 20 30; Forum Mann St. Gallen, www.forummann.ch, info@forummann.ch; Mannebüro Zürich, www.mannebuero.ch. Tel. 044 242 08 88). Erstkontakt zur Vorinformation: MännerZug (www.maennerzug.ch), Hotline Mo. 12–14 Uhr, Tel. 041 761 90 90; allgemeine infos: Männerzeitung, www.maenner-zeitung.ch Berufliche probleme: Beratungsstellen der Gewerkschaften etc.

Ab 40 drosselt der männliche Körper die Produktion von Testosteron. Ein Teil der Männer leidet darunter.

Dominic Grob (34) aus Merenschwand AG, Polierer rein körperlich nicht. Männer kommen zum Beispiel nicht ins Schwitzen wie Frauen, und auch sonst sind sie beständiger und ausgeglichener. Frauen sind halt immer ihren Hormonen unterworfen. So was gibts bei uns Männern im Normalfall nicht.

Pascal Engel (20) aus Meggen LU, Student Nein, das gibts bei Männern zum Glück nicht. Männer haben keine Stimmungsschwankungen und sind, je älter sie werden, immer ausgeglichener – im Gegensatz zu Frauen.

Christian Walss (55) aus Sursee LU, Lebensmittelberater Wenn es das geben sollte, sind das die besten Jahre des Mannes. Das lebenstempo wird zwar langsamer, aber man ist in einer gelösten Stimmung und ruht in sich selbst.

Natalia Müller (49) aus Zug, Büroangestellte Ja, sicher. Sie drehen sich wieder mehr nach jungen Frauen um – trauen sich aber nicht mehr so richtig, sie anzusprechen, weil sie selbst nicht mehr die Jüngsten sind. Sie wollen in ihrem leben noch mal was ändern, werden ruhiger und sind weniger aktiv. Biologisch merkt man aber eher nichts.


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leben

Migros-Magazin | Nr. 16, 16. April 2012 |

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auto | 103

Hybrid nicht gleich Hybrid

Neue Antriebe wie Elektro mit Range Extender oder Plug-in-Hybrid sorgen für Verwirrung. Wir erklären die Begriffe und das Dilemma beim Normverbrauch.

Zwei elektrisierende Siegertypen: Der Chevrolet Volt (oben) und der Opel Ampera (links), Autos des Jahres 2012, fahren elektrisch, doch benötigt der Stromerzeuger auf längeren Strecken Benzin.

F

ür ihre zukunftsweisende Technik als «Auto des Jahres» und als «Schweizer Auto des Jahres» gekrönt, sorgen der Chevrolet Volt, den auch die Migros-Tochter M-way anbietet, und der Technikzwilling Opel Ampera für Furore. Wie funktioniert eigentlich das Elektroauto mit Range Extender (Reichweitenverlängerer)? Im Volt und im Ampera treibt ein Elektromotor mit 150 PS die Räder an. Erst geht es mit dem zuvor aufgeladenen Akku 40 bis 80 km weit voran. Ist der Strom verbraucht, springt der Benziner an — nicht, um die Räder anzutreiben, sondern, um Strom für den E-Motor zu generieren. Ein

reisetaugliches E-Auto also. Verwirrend fallen leider die Normverbrauchswerte aus. Sie werden, da hier nicht dauernd Benzin verbraucht wird, mit einer komplizierten, EU-weit fixierten Formel ermittelt. Vereinfacht gesagt: Nennt die Norm 1,2 l/100 km wie beim Volt, sind die ersten 100 Kilometer mit vollem Akku gemeint. Doch auch, wenn der Generator auf längeren Fahrten im Dauerlauf Strom produziert, ist laut ersten Tests mit nur rund fünf Litern auf 100 Kilometer zu rechnen — also sehr wenig. Das Dilemma beim Normverbrauch trifft auch die zukunftsträchtigen Plugin-Hybride. Das Funktionsprinzip: Ein

E-Motor unterstützt den Verbrennungsmotor, der primär die Räder antreibt. Bisherige Hybride fahren nicht rein elektrisch (sogenannte Mildhybride wie der Honda Jazz Hybrid) oder nur minimale Wege rein elektrisch und laden den Akku nur während der Fahrt auf (sogenannte Vollhybride wie der Peugeot 3008 Hybrid4). Plug-in-Hybride haben einen stärkeren Akku, der an der Steckdose ladbar ist. So schafft er Kurzstrecken rein elektrisch. Beim Toyota Prius Plugin-Hybrid, der im Sommer erhältlich ist, liegt die rein elektrische Reichweite bei 25 Kilometern, dann kommt der Benziner hinzu. Text: Timothy Pfannkuchen

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 16, 16. April 2012 |

BiTTE MELDE DiCH

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12 fehlen noch ! Wir suchen für eine Klassenzusammenkunft 12 ehemalige Mitschüler/ innen mit Jahrgang um 1948 aus der (Real-)Schulklasse von 1962–1964 bei Lehrer Oskar Gross, im Feldschulhaus Winterthur/Veltheim: René Müller, Lucillo Melevi (oder Meleri), Willy Gisler, Erika Hierholzer, Susi Linder, Marianne Merk, René Wenger, unbekannt, Lili Böni, Ueli Müller, Hanna Nile und Peter Wäckerlin. Die Namen sind so angegeben, wie die Leute in der Schule hiessen. Meldung bitte an: Hans Zumstein, Schlosstalstrasse 13, 8406 Winterthur, oder Erna Yvonne Schäfli, Gebhartstrasse 18, 3097 Liebefeld Mail: yschaefli@gmx.ch

! Ich suche Guido Fischer aus Oberentfelden, mit dem ich 1980 im Internat in Porrentruy war. Wer kennt ihn? Bitte melden bei: V. Stich Huggerwaldstrasse 227 4245 Kleinlützel Telefon: 061 773 14 24 ! Ich suche «Bambi». Sie hat circa 1960 im Restaurant Löwen in Horgen, Thalwil, Albishorn gearbeitet. Vielleicht heisst sie heute Johanna Betschi oder Deschimo. Bitte melde dich bei: Noldi Bauman und Kurt Schlup Telefon: 044 725 23 57 / 079 431 40 58 ! Ich suche Jacqueline Brunner-Rosselet und Marianne GuggenbühlerBürki für eine Zusammenkunft unserer Jugendgruppe Münstergemeinde Bern (Nima). Wer sich auch noch an die Nima erinnert, soll sich bitte melden bei: Brigitta Burkhard-Grobat Buchenweg 28 3186 Düdingen ! 150-Jahre-Jubiläumsfeier Kinderheim Sonnenbühl: Gesucht werden ehemalige Schüler des Kinderheims Sonnenbühl (heute Schulheim Elgg) mit

Jahrgang 1920–1995. Das Kinderheim Sonnenbühl zog im Jahr 1970 von Brütten ZH nach Elgg ZH und wurde darauf in Schulheim Elgg umbenannt. Wer sich gerne an diese Zeit zurückerinnern und mit uns feiern möchte, melde sich bei: Schulheim Elgg Bahnhofstrasse 35/37 8353 Elgg Telefon: 052 368 62 62 Mail: sekretariat@schulheim.ch ! Gesucht werden die Klassenkameraden Trudi Schenk (lediger Name) und Willi Gerber, Jahrgang 1946. Für das Klassentreffen im September 2012 der Primarschulklasse (1953 bis 1959) bei den Lehrern Schil/Studer/Durandt im Hermesbühlschulhaus, Solothurn, fehlen sie noch. Bitte meldet euch unter: Mail: froehbru@bluewin.ch ! Ich suche meine Arbeitskollegen und -kolleginnen, die in den Jahren 1963–1968 im Büro der Leinenweberei im Obersteg AG, St. Peterzell, gearbeitet haben. Vreni Raschle-Scherrer Kronbergstrasse 16 9104 Waldstatt Mail: raschle.walter@bluewin.ch

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BITTE MElDE DICH | 107

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 16, 16. April 2012 |

CD existiert nun ! Gesucht werden: Willy Widmer, René Richner, Reto Gass und Tontechniker Felix Gessler, meine ehemaligen Bandkollegen der «Soundshakers» aus Pratteln BL. Vom Konzert 1963 im Jugendhaus Liestal habe ich eine CD angefertigt. Bitte meldet euch bei: Urs Bühler Seestrasse 18 3600 Thun Telefon: 031 931 30 94 / 079 651 52 14 Mail: ub.buehler44@bluewin.ch

50 Jahre später ! Gesucht werden: Rita Krummenacher und Ursula Grob, Pouponnière Belfaux FR, 1962. Nach 50 Jahren möchten wir ein Treffen arrangieren. Leider

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Leseraktion

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

IRlANDRUNDREISE | 109

Die grüne Insel entdecken

sanfte Hügel, üppige Wiesen, romantische Hafenorte. Leser des Migros-Magazins können irland jetzt günstiger erleben – auf einer achttägigen autorundfahrt.

Im märchenhaften Irland scheint sich hinter jeder Mauer ein Fabelwesen zu verbergen.

W

er in Irland Ferien macht, fühlt sich immer wieder in einen Märchenfilm versetzt. Dann beispielsweise, wenn plötzlich die Wolkendecke aufreisst und Sonnenstrahlen auf steile Klippen fallen oder weite Moorlandschaften in ein atemberaubend schönes Licht tauchen. Unsere Reise im Mietwagen führt durch kleine, quirlige Städte und ursprüngliche Gebiete, in denen noch Gälisch gesprochen wird und uralte Traditionen lebendig sind. 1. Tag, Samstag: Direktflug Zürich— Shannon. Übernahme des Mietwagens am Flughafen und Fahrt ins romantische Connemara-Gebiet. 2. Tag, Sonntag: Fahrt nach Rossaveal. Mit der Fähre gehts auf die grösste der Aran-Inseln, Inish Mor. Herrliche Klippenpfade laden zu Küstenspaziergängen ein. Jetzt geht es mit einem Mietvelo weiter zum wohl eindrücklichsten Fort des Bronzezeitalters in Europa, Dun Aengus Fort. Rückfahrt zum Festland. 3. Tag, Montag: Am Morgen besichtigen Sie als Erstes die Benediktinerinnenabtei Keymore Abbey, ein Muss für jeden Besucher der Region.Über den lebhaften Ort Westport mit den schönen Gärten und reizvollen Landschaften erreichen Sie gegen Abend die Grafschaft Mayo.

4. Tag, Dienstag: In Ballycastle unterbrechen Sie die Fahrt und besichtigen die Ceide Fields, das weitläufigste Steinzeitmonument der Welt. Dies sind nur einige Möglichkeiten, die Ihnen in der Region zur Verfügung stehen. 5. Tag, Mittwoch: Sie verbringen den Tag in der Region Donegal. Besichtigen Sie Slieve League, die höchsten Meeresklippen Europas, den Glenveagh-Nationalpark, oder machen Sie einen Ausflug auf die Halbinsel Inishowen. 6. Tag, Donnerstag: Heute fahren Sie in die grösste Stadt an der Westküste, die Universitätsstadt Galway. Das Ortsbild wird geprägt von einer ganzen Reihe von historischen Bauten, Geschäften, Boutiquen, Restaurants, Bars und Cafés. Unternehmen Sie auf eigene Faust einen Altstadtbummel. 7. Tag, Freitag: Der erste Höhepunkt am heutigen Tag sind die Cliffs of Moher, die 200 Meter senkrecht ins Meer abfallenden Klippen. Machen Sie noch einen weiteren Halt im Blumenstädtchen Ennis und besichtigen Sie auch die Franziskanerabtei Ennis Friary aus dem 13. Jahrhundert, bevor Sie nach Shannon gelangen. 8. Tag, Samstag: Mietwagenrückgabe am Flughafen und Rückflug Shannon—Zürich.

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30.11.2011 13:41:22

Nr. 16, 16. April 2012 | Migros-Magazin |


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 16, 16. April 2012 |

rätsel & spiele

UNtERhAltUNG | 111

Teilnahmeschluss: Sonntag, 22.4.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

ZUSÄTZLICH: 5× eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 22.4.2012, 24 Uhr

Auflösung Nr. 15:

Treppenlift

rt Sofo rbar!

liefe

www.rigert.ch · 041 854 20 10

Gewinner Nr. 14: Peter Meiner, Stäfa ZH; Ruth Schachtler, Wahlendorf BE; Max Zeder, Luzern LU; Francesco Aceto, Bern BE; Bruno Gaberthüel, Obernau LU Gewinner «Zusatz» Nr. 14: Rita Seeger, Reinach BL; Sonja Spät, Uster ZH; Kurt Nyffenegger, Schüpfen BE; Leo Stirnimann, Dielsdorf ZH; Bruno Gwerder, Muotathal SZ

KOMIKER

A LO REG R TA CA U • DEA CA LO RTE REGA CA C A R TA E • AU • ART CADE KK CARTE H E NA R T E • E SECN K K GE G CH G S CEHSG C E SGCEHSE N K K A R T E • C A R T E C A D E A U • C A R TA R E G A LO E NHK E N K K A R TE • C KA ARTE RTE CADE • C AU • C A R TA ART REGA E C LO AD EAU • C A R TA REG A LO

Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel


rätsel & spiele 112 |

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UnterhaltUng

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NR. 16, 16. APRIL 2012 | Migros-Magazin |

Entdecke die Welt mit … BASTEL -TIPP

Pfeil und Bogen

1 390 000

Der Durchmesser der Sonne beträgt 1390 000 Kilometer. Zum Vergleich: Die Erde hat einen Durchmesser von 12 752 Kilometer. Somit ist die Sonne 109-mal grösser als die Erde.

So werden die Pfeile gemacht: Ritzt mit dem Taschenmesser eine drei Millimeter tiefe Kerbe in ein Ende des Astes. Spitzt dann das andere Pfeilende an. Befestigt die beiden Blätter mit Flüssigkleber im rechten Winkel zur Kerbe jeweils links und rechts des Pfeilendes. Schon seid ihr ausgerüstet wie richtige Indianer.

ENTDECKER-PASS

Besuch beim Bauern «So herzig», findet Remo (6), wie das Kalb den Milchkessel leer trinkt. «Damit es saugen kann, ist ein Nuggi am Eimer befestigt», erzählt Bauer Daniel Widmer (39) aus Sins AG. Er versorgt auf seinem Hof 55 Milchkühe und 12 Kälber. Den Animanca-Kindern erklärt er, dass das Kalb nach der Geburt nicht bei der Mutter bleibt, aber zunächst reine Muttermilch bekommt, und zwar fünf Liter am Tag. Möchtet Ihr auch einem Bauern beim Ausmisten, Melken und Füttern helfen? Dann meldet euch auf www.animanca.ch an.

SUCHSPIEL

Ergänze die Tabelle mit Plus- oder Minuszeichen, bis alle Rechnungen stimmen.

Lösung:

DIE NÄCHSTE ENTDECKER-SEITE GIBT ES IN DER AUSGABE 18 AM 30.APRIL

Bilder: Bernd Emmerling, Getty Images

Lust auf Indianerlis? Dazu braucht ihr Pfeil und Bogen, und die könnt ihr selbst basteln. Für den Bogen braucht es einen 1 Meter langen, 1,5 Zentimeter dicken Ast (Esche oder Haselnuss) und eine 1,5 Meter lange Nylonschnur, für den Pfeil einen 50 bis 90 Zentimeter langen, geraden Ast (Haselnuss oder Weide). Ausserdem braucht ihr Flüssigkleber und zwei Baumblätter für das Pfeilende. So wird der Bogen gemacht: Schneidet an beiden Seiten des langen Astes je eine Kerbe für die Nylonschnur ein. Knotet dann die Schnur um das eine Ende des Bogens. Um das andere macht ihr eine etwa fünf Zentimeter grosse Schlaufe. Damit spannt ihr den Bogen und verknotet die Schlaufe.

ENTDECKER-ZAHL


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Migros-Magazin | Nr. 16, 16. April 2012 |

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UnterhaltUng | 113

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken!

Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.

A L P AMA R E C H EMN I T Z HERRL I CH KNUEL LER ME L CH T A L NACHTRAG NARRE T E I SCHNEPF E UNGERADE VORSCHAU

R

Teilnahmeschluss: Sonntag, 22.4.2012, 24 Uhr

Auflösung Nr. 15: BATDT

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Gewinner Nr. 14: Yvonne Christen, Burgdorf BE; Dora Bieri, Zunzgen BL; Esther Imbach, Horw LU

WIE, WO, WAS?

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

TOBIS FRÜHLINGSQUIZ

Hugo hat immer so viel zu tun, dass er gar nicht zum Aufräumen seines Zimmers kommt. Was da alles herumliegt: Kleider, Ferienfotos, Sportsachen und Werkzeuge, die er für seine Erfi Erfindungen ndungen braucht. Hilfst du ihm ein wenig beim Aufräumen? Kreise jeweils die drei Gegenstände ein, die zusammengehören.

Tobi stellt dir in seinem Quiz ein paar Frühlingsgemüse vor – sein Spezialgebiet. Aber er will dich ein bisschen reinlegen, und hat beim Aufschreiben immer einen Buchstaben extra vergessen. Findest du trotzdem heraus, um welches Gemüse es sich handelt? Schreibe den richtigen Namen jeweils auf die nebenstehende Zeile.

Erben _______________________

Kohlabi _____________________

Sargel ______________________

Bokkoli ______________________

Gure ________________________

Lach ________________________

Enchel ______________________

Spint _______________________

Radeschen ___________________

Karoffel _____________________

Selerie ______________________

A F

C

B

I

Lösung: Erbsen, Spargel, Gurke, Fenchel, Radieschen, Sellerie, Kohlrabi, Brokkoli, Lauch, Spinat, Kartoffel

Auf dich warten Prämien, Spiele, Rätsel, das Club-Magazin und tolle Veranstaltungen. Kostenlos anmelden unter:

www. lilibig gs.ch

D

E

H G Lösung: A/F/I, B/D/H, C/E/G

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 16, 16. April 2012 |

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! 8 4 3 6

2

6 1

4 3

9 5 3

8 7 5 1

4

9

4

7 1

8 3

2

3 9 8 7

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Auflösung Nr. 15: 738 7 6 4 2 9 8 3 5 1

2 1 3 7 5 6 9 8 4

9 5 8 4 1 3 6 2 7

6 7 9 1 2 4 8 3 5

4 3 2 8 7 5 1 9 6

5 8 1 3 6 9 7 4 2

8 9 6 5 4 1 2 7 3

1 2 5 9 3 7 4 6 8

Teilnahmeschluss: Sonntag, 22.4.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

3 4 7 6 8 2 5 1 9

Gewinner Nr. 14: Anne-Marie Bonzon, Pompaples VD; Cécile Barman, Massongex VS; Theres Mühlebach, Mosen LU; Jacqueline Hinni, Biel BE; Pia Bedford, Einsiedeln SZ

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iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 558 918 Exemplare (WEMF 2011) leser: 2 354 000 (WEMF, MACH Basic 2012-1) Adresse Redaktion und Verlag: limmatstrasse 152, postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12

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Susanne Oberli, Helen van pernis New Media: Sarah Ettlinger (leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, pascal Ochsenbein Sekretariat: Stefanie Zweifel (leitung), imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma Geschäftsbereich Verlag: patrick Wehrli (leitung), verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 70 Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas Brügger (leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian Berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73

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PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

Per E-Bike durchs Tessin Erkunden Sie das Tessin doch einmal mit dem Elektro-Velo: Der E-Bike-Park Ticino bietet zahlreiche Tourenmöglichkeiten. Für Gemütliche eignet sich zum Beispiel die 46 Kilometer lange Tour von Tenero nach Maggia und zurück. Der Radweg durchs Maggia-Tal bietet faszinierende Aussichten auf den Fluss Maggia.

Für Geniesser Ebenfalls empfehlenswert ist die Fahrt von Lugano nach Bellinzona. Der sanfte Aufstieg zum 552 Meter hohen Monte Ceneri ist mit dem E-Bike kinderleicht. Und die Abfahrt bietet eine wunderbare Aussicht auf die Magadino-Ebene. Ein weiteres Highlight ist das Mendrisiotto. Auf der Strecke von Capolago nach Stabio hat man eine wunderschöne Sicht auf die Rebberge. Für Anspruchsvolle Ein Erlebnis der ganz anderen Art bietet die Bezwingung des Gotthard-Passes. Von Airolo aus führt die Route durch das Val Tremola, wo die mit Steinen gepflasterte Strasse mit 37 Haarnadelkurven rund 900 Höhenmeter überwindet. Wer das geschafft hat, freut sich umso mehr auf ein feines Mittagessen im Hospiz. Erkunden Sie die Sehenswürdigkeiten des Tessins gemütlich mit dem E-Bike.

DAS TESSIN JETZT VERGÜNSTIGT MIT DEM E-BIKE ENTDECKEN 15.– VORTEIL

E-Bikes mieten Gültig: 16. April bis 31. Oktober 2012 Weisen Sie diesen Bon zusammen mit Ihrer Cumulus-Karte am SBB-Bahnschalter vor und Sie erhalten Fr. 15.– Vorteil auf die Tagesmiete eines E-Bikes von Rent a Bike im Tessin. Dieser Bon ist nicht kumulierbar. Keine Barauszahlung oder Erstattung möglich. Payserie: 0212 0000 0632

Mit einem E-Bike von Rent a Bike erkunden Sie ganz gemütlich die schönsten Ecken des Tessins. Aktionsdauer: 16. April bis 31. Oktober 2012 Preis: z.B. Fr. 35.– statt Fr. 50.– auf die Tagesmiete eines E-Bikes von Rent a Bike im Tessin.

Profitieren: Bon und Cumulus-Karte am SBB-Bahnschalter vorweisen. Der Railbon ist nicht kumulierbar. Keine Barauszahlung/keine Erstattung. Weitere Informationen: www.ticino.ch/de/E-Bike-Park-Ticino


MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

ERHOLSAME TAGE IN ASCONA

FERIENHÄUSER IM TESSIN

GALAKONZERT VON EDITA GRUBEROVA

Im Winter noch hat Designer Carlo Rampazzi die 29 Doppel- und Einzelzimmer neu gestaltet. Jetzt erstrahlt das Albergo-Caffè Carcani in Ascona bereits in neuem Glanz. Direkt am Lago Maggiore gelegen, ist das Hotel der ideale Ausgangspunkt für wunderschöne Tage im Tessin. Das Angebot beinhaltet: • 2 Übernachtungen im Doppelzimmer (inklusive Kurtaxe) • Frühstücksbuffet • Apéro & Häppchen am Anreisetag

Geniessen Sie das mediterrane Klima und die herrliche Aussicht auf die Berge in einer charmanten Ferienwohnung mit Blick auf den Lago Maggiore oder den Luganersee. Oder erholen Sie sich in einem gemütlichen Tessiner Rustico. Das Vacando Ferienhausangebot bietet für jeden Anspruch und jedes Budget die ideale Ferienunterkunft.

Ein Belcanto-Abend der Superlative erwartet Sie in der Zürcher Tonhalle. Die Starsopranistin Edita Gruberova brilliert mit ihrer einmaligen gesanglichen und darstellerischen Kunst. Und auch der Tenor Pavol Breslik ist in der Musikwelt längst ein Begriff.

Aktionsdauer: 26. April bis 8. Juli 2012 (nicht gültig vom 21. Juni bis 1. Juli 2012) Preis: Fr. 289.– statt Fr. 366.– pro Person und Aufenthalt im Doppelzimmer Profitieren: Buchen Sie mit Ihrer CumulusKarte kostenlos per Telefon 00800 100 200 27 oder unter www.myswitzerland.com/cumulus und profitieren Sie von 20 Prozent Vorteil und von 5-fachen Cumulus-Punkten. Hinweis: Das Angebot versteht sich pro Person und Aufenthalt, Verfügbarkeit vorausgesetzt. Die Buchung erfolgt über Ihre Kreditkarte. Bei Bezahlung gegen Rechnung fällt eine Bearbeitungsgebühr von Fr. 30.– an. Weitere Informationen: www.carcani.ch

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Aktionsdauer: Buchungen vom 16. April bis 31. Mai 2012 (für Abreisen vom 21. April bis 30. Juni 2012) Preis: z.B. 1 Woche vom 26. Mai bis 2. Juni 2012 in einem Rustico für 6 Personen im Bleniotal (Referenz-Nr. CH6719.500.1) für Fr. 1085.–, zzgl. Reinigung und Buchungsgebühr. Profitieren: Buchen Sie online unter www.vacando.ch/tessin oder telefonisch unter der 24h-Hotline 043 810 91 56 und Sie profitieren von 5-fachen CumulusPunkten. Geben Sie bei der Buchung Ihre Cumulus-Nummer an. Hinweis: Dieses Angebot gibt es exklusiv bei Vacando, dem einzigen Schweizer Ferienhausanbieter mit Cumulus-Vorteil. Weitere Informationen: www.vacando.ch

5x PUNKTE

Termin: 9. September 2012, Zürich Preis: Fr. 122.50 statt Fr. 153.15 / Fr. 113.55 statt Fr. 141.95 / Fr. 95.60 statt Fr. 119.50 / Fr. 82.15 statt Fr. 102.70 Profitieren: Tickets erhalten Sie bis zum 22. August 2012 oder so lange der Vorrat reicht unter www.migros.ch/cumulus im Bereich «Veranstaltungen». Hinweis: Bitte beachten Sie, dass zu den im Cumulus-Ticketshop kommunizierten Ticketpreisen eine Bearbeitungsgebühr pro Bestellung anfällt. Pro Cumulus-Karte maximal vier Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Weitere Informationen: www.dtc-classics.com Viele weitere Events zum Vorzugspreis gibt es unter www.migros.ch/cumulus und an ausgewählten Vorverkaufsstellen.

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VORTEIL

FÜR FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE: 0848 85 0848


MEINE WELT 118 |

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PHENOMDEN

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NR. 16, 16. APRIL 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich habe bis heute den Führerschein

Dennis Furrer alias Phenomden beweist, dass Reggae auch auf Züridüütsch funktioniert: Sein aktuelles Album «Eiland» knackte 31-Jährige aber erst in Jamaika gelernt. Dort lebte er ein Jahr lang bei einer Gastfamilie. Zurückgekommen ist er mit vielen neuen

Name: Dennis Furrer (31) alias Phenomden. Der Name entstand aus einem Zusammenzug seines Übernamens «Phänomen Dennis». Sternzeichen: Krebs Wohnort: 8055 Zürich

Warum leben Sie in Zürich? Aufgewachsen bin ich in Adliswil, habe aber häufig mit meinen Kumpels in Zürich auf der Landiwiese und bei der Kanti Wiedikon abgehangen. Wir sind Skateboard gefahren oder haben abgecheckt, was in Sachen Musik so läuft. Irgendwann war klar: Hier bleibe ich! Wo würden Sie gerne leben? 2010/2011 konnte ich dank eines Werkjahrbeitrags der Stadt Zürich ein Jahr lang in Jamaika, dem Mutterland des Reggae, leben. Ich habe das Land ausserhalb der Ferienkataloge kennengelernt: die Lebensfreude und Kreativität der Menschen, die Musik – im Kontrast zu Arbeitslosigkeit, Drogen, Gewalt. Künftig möchte ich zwischen Zürich und Kingston, Jamaikas Hauptstadt, pendeln. Beruf und Lebenslauf: Musiker. Nach der Matur habe ich an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern studiert. Da ich aber schon einen Fuss im Musikbusiness hatte, habe ich mich nach dem Grafikerdiplom ganz pragmatisch für die Musik entschieden. Was ich mag: Die italienische Küche meiner Nonna, Schwimmen im Zürichsee. Was ich nicht mag: Der respektlose Umgang mit Minderheiten, «z Leidwerche» aus Neid, Peterli. Was ich an mir mag: Ich habe viel Geduld und Ausdauer, kann stundenlang vor mich «hischäffele». Meine Texte: Sie handeln von Diskriminierung, fehlender Dankbarkeit, Herzensangelegenheiten: Ich singe darüber, was mich beschäftigt. Es gibt aber auch Stimmungen oder Tage, an denen ich Lust auf Songs habe, die einfach nur Spass machen. Meine musikalische Inspiration: Romain Virgo. Er hat mit 17 Jahren einen der angesagtesten jamaikanischen Talentwettbewerbe gewonnen. Ich durfte ihm einige meiner Stücke vorspielen. Mein Lebensgefühl: «Follow your vibes!». Nicht nur mit dem Kopf zu planen, sondern auch auf die innere Stimme zu hören — das habe ich mir in Jamaika abgeschaut. Text: Almut Berger Bilder: Gerry Nitsch

www.phenomden.ch

MEINE FANPOST

«Diese CD hat mir die Frau auf dem Cover geschickt. Es ist der Mitschnitt des letzten Konzerts von ReggaeKönig Bob Marley 1980 in Zürich. Sie hat ihn mit einem Kassettengerät aufgenommen. Die Tonqualität ist lausig, aber der Groove ist cool.»


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 16. APRIL 2012 |

MEINE WELT

PHENOMDEN | 119

nicht gemacht»

die Top 5 der Schweizer Charts. Gitarrespielen hat der Songideen und kiloweise jamaikanischem Kaffee.

MEIN INSTRUMENT

«Die Gitarre habe ich aus Jamaika mitgebracht. Hier habe ich auch erstmals Unterricht genommen. Mein Vater und meine beiden Brüder haben schon immer Gitarre gespielt. Von ihnen habe ich gelernt, laut rauszusingen.»

MEIN DING

«Diese Zeichnung hat mir Tussan, die neunjährige Nichte meiner Gastmutter in Kingston, gemalt. Tussan hat alles aufgelistet, was sie mir wünscht: eine Frau zum Gernhaben, einen Hasen zum Füttern, einen Swimmingpool.»

MEINE SUCHT

«Seit Jamaika bin ich ein vergifteter Kafitrinker. Meine Lieblingsmarke Blue Mountain kostet in der Schweiz ein Vermögen. Ich habe sie gleich sackweise mitgebracht. Die Jamaikaner selber trinken vor allem Tee, ein Erbe der britischen Kolonialherren.»

MEIN TRANSPORTMITTEL

«Ich bin vor allem mit dem ÖV unterwegs, in der Stadt sowieso. Ich habe es bis heute nicht geschafft, den Führerausweis zu machen. Warum auch immer. Gerade erst habe ich mit ‹Kein Brief› einen Song darüber geschrieben.»

MEIN STUDIO

«Mein Kreativraum liegt im Keller einer ehemaligen Autogarage in Zürich-Wiedikon. Ich teile ihn mit vier weiteren Musikern. Rund herum wird zurzeit fleissig abgebrochen und neu gebaut – es ist leider nur eine Frage der Zeit, bis auch wir rausmüssen.»


i t s gün

ÜBER 4,5 MILLIONEN EINKÄUFE BEWEISEN, DASS DIE MIGROS GÜNSTIGER IST ALS COOP. Vom 27. März bis 2. April haben wir zusammen mit dem unabhängigen Institut LP Marktforschung den grössten Preisvergleich im Schweizer Detailhandel mit über 5000 Artikeln wiederholt: Dabei wurden über 4,5 Millionen effektiv getätigte Einkäufe mit Coop verglichen. Das Ergebnis: In der Migros kauft man 10,2 % günstiger ein. Somit ist belegt, was unsere Kunden schon immer wussten: IN DER MIGROS GIBT’S IMMER MEHR FÜRS GELD.

MGB www.migros.ch W

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