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SPARGELFIEBER 88

Schauspielerin Lea Hadorn ist auch in der Küche ein absoluter Profi. Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

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Nr. 16, 18. April 2011

EXTRA

REISEN 18. April 2011, www.mig

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Im Takt der Ferien Christian Heeb/laif

Aires, Tango in Buenos wald Ökotrip im Regen in oder Hippie Chic isen bildet Reisen Miami: Re . t. gt. gt wegt we bewe beweg und be

EXTRA Argentinien, Amazonas oder Miami: 40 Seiten Ferientipps.

EIERTANZ 16

Bilder Gerry Nitsch, Pia Grimbühler

Ein Keiser philosophiert DER PANDA WIRD 50 44

Interview mit WWF-Chef Hans-Peter Fricker. FAMILIE FELIX IN FESTLAUNE 56

Das Warten hat ein Ende: Der Osterhase ist im Anmarsch.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

CUMULUS-DEALS auf Seite 122/123

Huhn oder Ei, was war zuerst? Kabarettist Lorenz Keiser sucht vor Ostern Antworten auf eine der ältesten Fragen der Menschheit.


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4 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

MENSCHEN

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Fünf Liter Öl im Tag

* Normaltarif

12

Lorenz Keiser

16

Älteste Drittklässlerin In schwindelnden Höhen

20 26

Das lange Warten

32

Wie war das schon wieder mit dem Huhn und dem Ei? Kabarettist Lorenz Keiser beantwortet Oster-Fragen.

Es gab mal diesen Werbespruch: «Häsch dini Ovo hüt scho

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros. ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Seine Eier erobern die Schweiz

Ohne Rolf Inauens Legehennen würde an Ostern etwas fehlen: einige Zehntausend Eier.

gha?» Heute müsste es wohl heissen: «Häsch dini föif Liter Erdöl hüt scho bruucht?» Fünf Liter – das ist die Menge an Erdöl, die heute jeder Mensch hierzulande pro Tag verbraucht. Das meiste in Form von Wärme oder Bewegungsenergie, einiges versteckt in Produkten. Deshalb also hier die Frage: Haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, Ihre fünf Liter heute schon konsumiert? Und wenn ja, wie?

Frauen stöckeln gern auf hohen Absätzen. Aber nicht jede kanns.

Vor 30 Jahren erfand Werner Kroh ein Wundermittel gegen die Ölpest. Aber erst jetzt interessiert sich die Wirtschaft dafür.

Aber immerhin: Noch erhalten wir sie, die fünf Liter. Noch

INTERVIEW

werden sie jeden Tag irgendwo auf der Welt aus dem Boden gepumpt. Noch fliessen Millionen von Litern jeden Tag in irgendeiner Pipeline in den erdöldurstigen Westen oder werden in Tankern um die halbe Welt geschifft.

Daniele Ganser

36

Wie lange dies noch so sein wird, darüber streiten sich die Experten.

Klar ist: Der «Peak Oil», dieser ominöse Zeitpunkt, rückt immer näher, ist vielleicht schon da. «Peak Oil» bezeichnet in der Theorie einer globalen Gruppe von Wissenschaftern den Punkt, an dem die Ölproduktion nicht mehr gesteigert werden kann. Bei stabilem oder steigendem Konsum wird Erdöl ab diesem Zeitpunkt immer rarer und/oder teurer. Weltwirtschaft muss sich auf steigende Erdölpreise einstellen. Sogar auf dramatisch steigende Erdölpreise, wenn stimmt, was der Basler Friedensforscher Daniele Ganser prognostiziert. «Alle werden von Peak Oil betroffen sein», sagt er im Interview mit dem Migros-Magazin, «es wird international Verteilkämpfe geben.» Doch er relativiert: «Die Schweiz wird kaum zu den Ländern gehören, die es am härtesten trifft.» Wie kommt es, dass mich dies nicht beruhigt?

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Bilder Tina Steinauer, Jorma Müller, Matthias Willi

Und egal, ob dieser Punkt nun schon erreicht ist oder nicht: Die

16| Daniele Ganser

Der Basler Historiker über das nahende Ende des Ölzeitalters und mögliche Alternativen.

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DIESE WOCHE

|5

In Form: Steifer Nacken

109

102| Optimale Kinder-Gärten

Im Garten können Kinder ihre Fantasie ausleben. Doch wie sieht der ideale Garten aus?

NEUES AUS DER MIGROS 50 Jahre WWF

44

WWF-Schweiz-Chef Hans-Peter Fricker über die Zusammenarbeit mit der Migros und die Zukunft des WWF.

Historisches Bild Gegen steigende Buchpreise

Die Bücher sollen wieder teurer werden. Die Migros wehrt sich dagegen.

Lange lebe die Verpackung

Immer mehr Verpackungen werden rezykliert. Auch PE-Milchflaschen.

49 50

Niederdorfoper» fühlt sich auf der Bühne und in der Küche wohl. Besonders wenn es Spargeln gibt.

Diese Stängel liebt jeder Bengel 92

Die Spargelsaison ist eröffnet. Ob Weiss oder Grün, die Stängel schmecken einfach göttlich.

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 95

BESSER LEBEN

Wieso es den andern besser geht 101 Garten: Optimale Kinder-Gärten 102

16| Drittklässlerin

56

Ein Drink rüttelt die Nati wach Für Hals und Magen Die Fisch-Experten Velovignette für mehr Sicherheit Die richtigen Düfte

77 79 80 83 84

Ein halbes Jahr ist Norma Ammann (35) in die dritte Klasse gegangen. Nun muss sie zu einer Privatlehrerin. Der Kanton Aargau will es so.

SAISONKÜCHE Die Schauspielerin der «kleinen

Hunde können Wanderer ganz schön erschrecken. Und auch Kühe sind nicht ungefährlich.

Auto: Sprit sparen leicht gemacht 117

52

Endlich ist Ostern!

Lea Hadorn

Tiere: Er will doch nur spielen … 113

Kaum zu glauben: Aber wer beim Starten richtig Gas gibt, spart Benzin.

DAS BESTE Familie Felix ist in Hochstimmung. Endlich ist Ostern. Dazu gehört natürlich das richtige Menü.

So können Sie Ihrem Nacken etwas Entspannung verschaffen.

88

RUBRIKEN

Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel/Impressum

6 9 18 25 31 119 121 125

MEINE WELT Bubble Beatz

Zwei St. Galler trommeln sich auf Müll und mit Rhythmus durch Europa.

126

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6 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

PREISBAROMETER

Kellogg’s werden günstiger

Gut frühstücken verleiht Schub für den ganzen Tag. Wenn das Essen erst noch günstiger wird, machts doppelt Spass: In den kommenden Wochen schlagen die Preise von drei Kellogg’s-Produkten ab: ➔ DayVita Flakes (neu All-Bran Regular), 500 Gramm. Alter Preis 6.50 Franken, neuer Preis 4.90 Franken. ➔ DayVita Flakes + Früchte (neu All-Bran Fruit & Fibre), 500 Gramm. Alter Preis 6.50 Franken, neuer Preis 5.40 Franken. ➔ DayVita Apfel-Feige (neu All-Bran Apple & Fig), 350 Gramm. Alter Preis 5.30 Franken,

neuer Preis 4.90 Franken. Grund für die Preisreduktionen sind teilweise veränderte Rezepturen. Zudem kann die Migros die Produkte zu einem tieferen Einstandspreis einkaufen. Wie immer gibt sie solche Einsparungen an ihre Kunden weiter.

Auszeichnung für Migrol Die Migrol erhält mit ihren Tankstellen und Einkaufs-Shops den Company Service-Award 2011 für die beste Kundenservice-Qualität. Die auf dem Gebiet «Mystery Shopping» spezialisierte Firma Smart Concept AG hat die Tankstellen von Migrolino sowie die Migrolino-Shops unter die Lupe genommen. Wie erleben potenzielle Kunden sprich Testkäufer die MigrolTankstellen und die Mini-Supermärkte von Migrolino? Kriterien der Beurteilung waren unter anderem die Begrüssung, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals. Die Firma Smart Concept AG ist führend auf diesem Gebiet und hat bis heute über 50 000 Testkäufe in verschiedenen Branchen durchgeführt.

Teure Bücher

Kundenfreundlichkeit: Darin ist Migrol unübertroffen.

Bilder Plainpicture, iStockphoto

Die Migros unterstützt das Referendum gegen die Buchpreisbindung. Es soll verhindern, dass Bücher staatlich verteuert werden. Helfen Sie mit!

I

m März hat sich das Parlament für die Wiedereinführung des Buchkartells entschieden. Kommt das Gesetz zur Anwendung, sind grössere Preisnachlässe bei Büchern künftig ausgeschlossen. Mit anderen Worten: Die Buchhändler und Verleger sprechen sich untereinander ab und legen fixe Buchpreise fest, die auch von Internetanbietern nicht mehr im bishe-

rigen Ausmass vergünstigt werden dürfen. Gegen diese staatliche Verteuerung von Buchpreisen wehrt sich ein breit abgestütztes Referendumskomitee. Auch die Migros unterstützt den Kampf gegen hohe Buchpreise. Denn mit höheren Preisen wird das Kulturgut Buch nicht gefördert. Das entspricht ganz dem Gedanken von Migros-Gründer Gottlieb


MIGROSWOCHE NEWS

Ein Zeichen für die Umwelt Topten heisst das Label, dessen Logo dem ökologiebewussten Konsumenten signalisiert, welche Produkte die Umwelt schonen. Neu ziert das Logo Rasenmäher von Do it + Garden Migros. Die Rasenmäher sind nicht nur besonders energieeffizient, sondern verursachen auch weniger Lärm — was sich nicht zuletzt auch positiv auf das Nachbarschaftsverhältnis auswirkt. Insgesamt werden zehn Rasenmäher ausgezeichnet,

ptenpt weitere Toptenie Produkte wie e, Klimageräte, hter und Luftbefeuchter en Abschalthilfen gen. Die werden folgen. nd auf www. Modelle sind topten.ch aufgeführt. «Mit -Auszeichnung der Topten-Auszeichnung können die Konsumenten jetzt schon beim Kauf ein Zeichen mwelt setzen», sagt Felix für die Umwelt Meier, Leiterr Abteilung Konsum und Wirtschaft beim WWF.

FRISCH IN DER MIGROS

Vielseitig: Bio-Lachs

Duttweiler. Es gehörte zu seinen Anliegen, Kunst und Kultur für alle und zu möglichst günstigen Preisen zugänglich zu machen. Sie können mithelfen, dass die Schweizer Buchpreise nicht staatlich verteuert werden. Schneiden Sie den Talon zum Referendum aus und unterschreiben Sie. Referendumstalon und mehr zum Thema auf Seite 50.

Kaum ein Fisch ist so edel und vielseitig wie der Lachs. Das betrifft ganz besonders den Rauchlachs, bei dem greifen selbst die sonst heiklen Kinder zu. Unser Tipp: Schottischen Rauchlachs gibts in der Migros in Bioqualität. Mit frischem Brot, Frischkäse, Meerrettich oder einer Honig-SenfSauce zaubern Sie schnell Canapés für den Apéro, Fingerfood für die Party oder den Osterbrunch. Ebenfalls fein: Rauchlachs in Rahmsauce zu Pasta oder für ein besonders festliches Frühstück mit Rühreiern. En Guete!

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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

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MM 15: «Der Hausmann», Kolumne von Bänz Friedli.

Ode an Bänz Friedli

Liebling der Nation: MM-Hausmann Bänz Friedli.

Mein Herr Friedli! Darf ich Ihnen etwas ins hoffentlich haarbüschelfreie Ohr flüstern: Ich liebe Sie! Alle Aktionen, Prozente und Geldgewinnsachen lassen mich unternullkalt, aber auf Ihre Seite stürze ich mich wie ein Habicht auf meine verbrannten Chrämli! So frisch, fröhlich und mir aus dem Herzen schreiben Sie Woche für Woche ¬ sollte Ihnen aber eines regnerischen Tages der Haushalt, die Kinder und die komplimenteschreibenden Frauen den Käfer anhängen, dann warten der Kaffee, die Cremeschnitten und ich auf Sie! In Erwartung eines Wunders.

Nelli Bürge (79), 8474 Dinhard

MM 15: «Schon lange da und doch nicht daheim», Artikel über die Tamilen in der Schweiz.

Bild Siggi Bucher

Zur Integration gehören immer zwei

In diesem Artikel ging es um Integration, jedoch nur um die in der Schweiz lebenden Tamilen. Aber Integrationsschwierigkeiten haben die Schweizer grundsätzlich mit allen Ausländern, egal ob mit den Türken oder mit den Tamilen. Zur Integration gehören immer zwei Parteien: die Schweizer und die Ausländer. Anzeige

Beide Parteien müssen aufeinander eingehen und ein Ganzes bilden. Jeder sollte sich in unsere Gesellschaft einfügen.

Acelya Aydin, 4142 Münchenstein

MM 15: «Die Leute haben genug von der Zunahme des Gedränges», Interview mit Nationalrat Philipp Müller.

«Das Boot ist schon viel zu voll»

Ich habe selten so viel Gescheites von einem Politiker gelesen. Müllers Ausführungen sind

fundiert und beängstigend. Dies hat nichts mit linker oder rechter Politik zu tun, sondern zeigt auf, wie wir nur noch auf Quantität bauen. Offenbar scheinen auch andere Parteien langsam zu merken, dass unser Boot schon viel zu voll ist. Ob wir reiche Deutsche oder arme Asylanten in rauer Menge in unser Land lassen, kümmert die wohnbare Gesamtfläche wenig. Interessant ist höchstens, warum die Grünen sich nicht mehr gegen die Plünderung unseres Planeten einsetzen. Man ist stolz, ein Einwanderungsland zu sein, um im gleichen Atemzug Initiativen

für günstiges Wohnen zu lancieren. Da müssen einige in der Rechenstunde einen Platz hinter der Säule erwischt haben.

Otto Gerber, 8820 Wädenswil

Wenn man der EU nicht erklären kann, dass die Schweiz zurzeit mit einer fünfmal höheren Zuwachsrate der Bevölkerung zurechtkommen muss als der Durchschnitt der europäischen Länder und deshalb Vertragsanpassungen bei der Personenfreizügigkeit nötig sind, dann gute Nacht! Alex Schneider, 5024 Küttigen


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gerade ihre Hände Gefühl dafür», sagt Adriana Foresta, die «Mit Gummihandschuhen hätte ich kein ihre Kolleginnen und na Adria n habe Amaretti tradizionali für die Arbeit desinfizier t hat. Unzählige der Backstube, in n Fraue vier die sich n treffe g ersta in ihrem Leben schon geformt. Jeden Donn kennen sie nicht, savoyischer Art zu formen. Akkordarbeit um das italienische Mandelgebäck nach m Sie nie waru , Grund der auch ist «Das alt. iche Sorgf denn das Einzige was zählt, ist handwerkl öse Weigrazi auf sie n werden», erklärt Adriana, während zwei identische Sélection-Amaretti finde se ein weiteres Amaretto formt.


LESERBRIEFE

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

Aktion

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MM 13: «Das Wichtigste ist, dass man sich gern hat», Artikel über homosexuelle Paare mit Kindern.

«Lasst die Kinder aus dem Spiel»

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Smadar Klopshtok (links) und Nadine Buchs mit ihren adoptierten Zwillingen Gal und Amitai.

EVP-Nationalrätin Maja Ingold kennt sich gemäss eigenen Worten «zu wenig in der Psychologie aus», um beurteilen zu können, was genau die Folgen für die Kinder in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sind. Von den vielen Studien, die aufzeigen, dass sich eben solche Kinder prächtig entwickeln, hat sich Frau Ingold nur gerade die aus Deutschland angesehen. Nun, ich frage mich, was denn der Meinung von Frau Ingold zugrunde liegt? Aus meiner Sicht ist auch nicht nachvollziehbar, wieso eine Pflegesituation in Ordnung sein soll, eine Adoption nicht. Wie Frau Ingold ja schreibt, macht es für das Kind keinen Unterschied. Speziell fiel mir auch noch die Erkenntnis von Frau Ingold auf, dass Lesben zu Männern ein anderes Verhältnis haben als Nicht-Lesben. Das

liegt wohl in der Natur der Sache. Seraina Muriset 9000 St. Gallen

Wie kann es sein, dass homosexuelle Paare Kinder haben dürfen? Hier in der Schweiz ist dies verboten. Und was wird gemacht? Fein säuberlich das Gesetz umgangen! Mann sucht sich eine Leihmutter, Frau lässt sich das Kind von einem Freund machen. Wer denkt da an die Kinder? Hauptsache, die eigene Sehnsucht, das eigene Bedürfnis ist gestillt. Auch ich bin homosexuell und Gott weiss, wie gerne ich selbst Kinder hätte. Ich lasse dies jedoch, weil ich mich für dieses Leben entschieden habe und weil ich Kinder liebe. Seid lesbisch! Seid schwul! Aber lasst die Kinder da raus!

Franziska Martig, per Mail

Erstaunlich wie viel Aufmerksamkeit die Medien einer Minderheit wie den Regenbogenfamilien widmen. Ich bezweifle, dass Kinder, welche in solchen Familien aufwachsen, so glücklich sind, wie diese Paare berichten. Bin gespannt, was sie uns später sagen werden. Elisabeth Winkler,

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Korrigendum Im Beitrag «Mehr Geld für die Bauern» im MMD 15 vom 11. April hat sich in der Tabelle «Migros-Milchprodukte» leider ein Fehler eingeschlichen: Die Preise von Bio Mozzarella 150 g betragen natürlich nicht 1.15/1.20 Franken wie in der Tabelle geschrieben, sondern richtig 2.20 Franken (Preis alt) und 2.25 Franken (Preis neu per 11. April). Die Redaktion entschuldigt sich für den Fehler.

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Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

MGB

Bild Esther Michel

Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.


12 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

Rolf Inauen im Wintergarten seines Bauernhofs, der zur Gemeinde Haslen AI gehört.

Eierfärben ist bei Ei-Color eine Familienangelegenheit:

Ohne ihre Eier wäre der

Auf dem appenzellischen Rütihof gackern 17 500 Legehennen. Einen Teil der von ihnen gelegten Eier

T

agwache ist um 2.30 Uhr. Ein Computer sorgt dafür, dass die Rollläden wie von Zauberhand gesteuert hochfahren und das Licht angeht. So kommt Betrieb in die fünf Hühnerställe auf dem Rütihof des Geflügelmeisters

Rolf Inauen (47). 870 Meter über Meer, oberhalb des Kantonshauptorts Appenzell mit einer spektakulären Sicht auf den Alpstein gelegen, hält er 17 500 Legehennen und vier Katzen, die es lieben, durch die Ställe zu schleichen.

Hauptaufgabe der Hennen in ihrem eineinhalb Jahre kurzen Leben ist es, möglichst jeden Tag ein Ei zu legen. «Ich verkaufe jährlich gut 5,2 Millionen Eier oder 300 Eier pro Tier», sagt Inauen. Hochsaison hat er nach den Herbstferien

bis vor Ostern. «Nur weil Ostern vor der Türe steht, können wir jetzt nicht einfach den Schalter drehen und die Tagesproduktion von 16 000 Eiern erhöhen.» Laut Stephan Weber, MigrosCategory-Manager für Käse und


MENSCHEN OSTERN

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Mario, Norbert und Walter Federspiel (von links) sind dick im Geschäft und färben auf dem Industriegelände von Bad Ragaz täglich 300 000 Eier.

Osterhase geliefert

färbt die Firma Ei-Color in Bad Ragaz SG. Sie ist so etwas wie die Eierfärberin der Nation. Eier, hilft eine Mengenplanung mit den Eierlieferanten, die zehn Wochen vor Ostern um zehn Prozent steigende Nachfrage zu befriedigen. In dieser Zeit sind alle Ställe mit Legehennen gefüllt. Nach Ostern sind laut Weber nur

noch 80 Prozent der Tierplätze besetzt. Mit seinen fünf Mitarbeitern sammelt Eierproduzent Inauen nach der Fütterung die frisch gelegten Eier vor 9.30 Uhr ein. Im Stall läuft Musik, aber nicht für

die Hühner, sondern als Unterhaltung für die Angestellten. Die Hühner haben auf dem Rütihof Tradition, reiste doch Inauens Vater schon in den 1950erJahren in die USA und importierte danach die ersten automatischen

Fütterungsmaschinen in die Schweiz. Rolf Inauen lernte als junger Mann zuerst Autospengler und tingelte dann mehrere Jahre durch die Welt – nach Nord- und Südamerika, Australien und Neuseeland. Erst 1988 ab-


14 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

solvierte der heutige CVPGrossrat eine Ausbildung als Geflügelzüchter mit Meisterprüfung, 1991 übernahm er den elterlichen Hof. Seit zehn Jahren können seine Hennen auf einer riesigen eingezäunten Wiese vor dem Bauernhof herumrennen. Wenn allerdings Mäusebussarde über den Rütihof fliegen, flüchten sich die Legehennen unter eine schützende Baumgruppe. Manchmal wird ein Huhn Opfer eines herumstreunenden Fuchses. Mit Scharrräumen, Ruhezonen, Legenestern, Wintergärten und dem Auslauf vor dem Hof haben die Freilandhühner trotzdem ein glückliches Leben. «Wie alle weiblichen Geschöpfe streiten die Hennen manchmal», lässt Inauen seinen träfen Appenzeller Humor aufblitzen. Täglich rund 16 000 Eier verpacken die Angestellten in nur einer Stunde – dank einer modernen Maschine aus den Niederlanden. Von Montag bis Freitag werden die meisten Erzeugnisse am gleichen Tag als Frischeier «Aus der Region. Für die Region» zur Migros Ostschweiz nach Gossau SG transportiert. Zwischen 16 und 17 Uhr müssen die Hühner wieder in die Ställe zurück, um sich auszuruhen. Inauen ruft ihnen zu und schlägt mit dem Besen an den Zaun, damit sie sich beeilen. Definitiv Lichterlöschen heisst es für Teile der Hennenherde nach Ostern: Sie enden als Suppenhuhn in einer Schlachterei in Deutschland. Bereits wartet auf dem Rütihof die nächste Generation Legehennen als Jungküken.

In Bad Ragaz färbt Ei-Color 17 Millionen Ostereier

Ein kleiner Teil der Rütihof-Eier wird zum Färben nach Bad Ragaz SG transportiert. Die Firma Ei-Color mit den Brüdern Norbert (45, zuständig für die Administration), Mario (50, Produktion und Farbmeister) sowie Walter Federspiel (52, Hauptaktionär und Pressesprecher) ist seit 1996 so etwas wie die Eierfärberin der Nation. Drei Maschinen färben in einer Fabrikhalle jeweils 10 000 Eier pro Stunde. Besonders hektisch wird es zwölf Wochen vor Ostern bis zum Karfreitag. «Unsere rund 30

Im idyllisch oberhalb von Appenzell gelegenen Rütihof haben die mehr als 17 000 Legehennnen ein zwar kurzes, aber schönes Leben. Die Angestellten verpacken pro Tag 16 000 Eier.

Angestellten leisten dann ein Höchstpensum. Wir färben insgesamt rund 17 Millionen Ostereier», sagt Walter Federspiel. Die Maschinen laufen von 5 Uhr morgens bis 20 Uhr – sechsmal wöchentlich. Zum Vergleich: Übers Jahr spritzen die 700 000 Franken teuren Anlagen 13 Millionen Picknickeier. Deshalb überrascht es nicht, wenn Walter Federspiel sagt: «Je näher wir vor Ostern stehen, desto knapper werden die Eier.» Im Idealfall lagert Ei-Color die Eier drei Wochen lang bei 4 Grad und 75 Prozent Luftfeuchtigkeit. Danach werden sie zwei Tage auf gegen 20 Grad akklimatisiert. Vor dem Färben durchlaufen

die Eier bei 93 Grad ein rund 20-minütiges Wasser- und Dampfbad, damit das Eiweiss auch hält, und werden von den Angestellten auf Risse kontrolliert. Erst dann spritzen die Maschinen die Eier. «Werden die Eier weniger als drei Wochen gelagert, gehen sie schneller kaputt. Fürs anschliessende Kochen sind eher leichte Eier, die 50 bis 60 Gramm wiegen, ideal», begründet Walter Federspiel den Eiertanz und schiebt nach: «Je älter eine Henne ist, desto grössere Eier legt sie.» Walter Federspiel weiss, wovon er spricht, denn er hält in Sevelen SG zusätzlich eine Hühnerfarm mit 3000 Aufzucht- und 9000 Legehennen.

Ab 1∂ Jahren gilt eine Legehenne als relativ alt, was das kurze Leben der Rütihof-Hühner erklärt. Trotz aller Vorsichtsmassnahmen gehen beim Färben sieben bis acht Prozent aller Eier kaputt. Sie enden als Schweine- oder Hundefutter.

Gelb und Orange sind die beliebtesten Eierfarben

Obwohl die Federspiel-Brüder mit Eiern zu tun haben, geht ihnen die Lust an diesem landwirtschaftlichen Produkt nicht abhanden. «Pro Woche esse ich rund zehn Eier, meist zum Frühstück als Spiegelei. Meine Brüder konsumieren etwa gleich viel», sagt Walter Federspiel. Gefärbte Eier, weiss er,


MENSCHEN OSTERN

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Die Firma Ei-Color in Bad Ragaz hat zurzeit Hochsaison: Die drei Farbmaschinen laufen auf Hochtouren und spritzen pro Stunde je 10 000 Eier. Nie ist die Nachfrage nach Eiern so hoch wie in der Zeit vor Ostern.

kann man übrigens bei Zimmertemperatur lagern, weil der Farbprozess die Eiporen schliesst. Die beliebtesten Eierfarben sind auch dieses Jahr Gelb und Orange. Die Farbmischungen bestehen aus gut 80 Prozent Alkohol sowie aus dem bei Geigern bekannten Baumharz Kolophonium und aus Ausscheidungen der Lackschildlaus gewonnenem Schellack. Diesen importiert Ei-Color aus Indien. Mario Federspiel ist stolz, dass er die Mischung der Ingredienzen selbst vornimmt. Sein Bruder Walter sagt abschliessend mit einem Lächeln: «Wir haben schon als Buben Hühner gezüchtet, sind also über die Hühner

aufs Ei gekommen. Vielleicht hat das etwas mit unserem Familiennamen zu tun.» Text Reto E. Wild Bilder Tanja Demarmels

Mehr zum Thema: Was war zuerst, Huhn oder Ei? Kabarettist Lorenz Keiser klärt die Frage ein für alle Mal. Seite 16

www.migrosmagazin.ch Von der Eierfarben-Symbolik bis zum «Zehnten»: Lösen Sie das Quiz zum Osterbrauch.


16 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

Frau Ei dachte: «Mist! jetzt hab ichs verkackt!»

Was war zuerst? Das Ei? Oder doch das Huhn? Wer von ihnen rennt schneller? Und ist man zu zweit doppelt so schnell wie allein? Kabarettist Lorenz Keiser beantwortet die drängendsten Oster-Fragen. Die Frage nach dem Huhn und dem Ei ist, da

müssen wir uns gar nichts vormachen, so alt wie Methusalems Grosstante. Es ist eine jener Fragen, die sich im Grunde mit dem Dasein des Menschen beschäftigen: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Ist das noch weit? Und gibt es da etwas zu trinken? Natürlich werden solche Fragen von verschiede-

nen Menschen unterschiedlich beantwortet. Ein Evolutionstheoretiker wird ohne zu zögern antworten, dass selbstverständlich das Ei zuerst da war. Denn das Ei, aus dem das allererste Huhn schlüpfte, wurde gelegt von einem Tier, das eben noch kein Huhn war, sondern sein direkter Vorgänger, von einem Prä-Huhn, einem Vor-Geflügel, dem letzten Modell der Vorjahreskollektion, das mit 70% Restpostenrabatt in der paläozoischen Tundra herumrannte, während sich das neue Design mit den modisch gelben Füssen bereits im Schaufenster beziehungsweise im eben gelegten Ei befand. Denn darauf beruht das ganze System, dass

das Kind nicht identisch ist mit Vater und Mutter, sondern dass da eine Entwicklung stattfindet. Vom Mammut zum Elefanten, vom Tyrannosaurier zum Chihuahua, vom Pessigal zum Optigal. Wie sonst hätte der Mensch sich so entwickelt, dass er heute auf wundersame Weise anatomisch perfekt in einen VW Golf passt? Das ist Evolution! Nur die besten einer Spezies überleben! Wenn man ein wenig in die Runde blickt, allerdings keine sehr wahrscheinliche Theorie. Und drum meldet sich auch gleich der katholi-

sche Theologe und antwortet mit sonorer Stimme, dass selbstverständlich das Huhn zuerst war und nicht das Ei, haha, nie und

nimmer, sondern ganz klar das Huhn, denn Gott schuf das Huhn nach seinem Ebenbild. Und Gott segnete es und sprach: «Sei fruchtbar und mehre dich und mache dir die Erde untertan und herrsche über die Körner auf dem Feld und die Würmer im Boden und fülle die Erde mit deinen Eiern in Weiss und in Braun und an Ostern auch gern mal ein bisschen farbiger.» Und der Herr liess das Huhn in einen tiefen Schlaf fallen, entnahm ihm eine Rippe und schuf daraus den Osterhasen. Und Gott sprach: «Die Erde lasse zu eurer Nahrung Gras und Kraut aufgehen und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist.» Und Gott sah, dass es gut war und nannte es MigrosBio, und für die Reformierten nannte er es Coop-Naturaplan (Genesis 1,11). Da nun aber keine dieser beiden Erklärungen zu

überzeugen vermag, ist es wohl das beste, dass wir einmal vorne beginnen und uns ausschliesslich an gesicherte Fakten halten. Gesichert ist Folgendes: Es war an einem Morgen vor geraumer Zeit, die Sonne war am Himmel aufgegangen, das Ei spazierte über den Acker, hatte die Arme verschränkt, guckte in den Morgenwind und trällerte ein Liedchen. Während es so vor sich hin sang, erblickte es das Huhn, das seinerseits in den Weizensprösslingen unterwegs war, und wünschte ihm freundlich einen guten Morgen. Das Huhn aber, das ein eingebildeter Geselle war und gerne auf anderen herumhackte, antwortete gar nicht auf des Eies Gruss, sondern sagte mit höhnischer Miene: «Da spaziert es sich aber gut, wenn man so gar keine Beine hat wie du, hehe!» Dieser Gruss verdross das Ei sehr. «Du bildest

dir wohl ein, du könntest mit deinen modi-

schen gelben Füssen mehr ausrichten?», sagte es. «Das will ich meinen», gackerte das Huhn und scharrte zur Bekräftigung ein wenig auf dem Boden herum. «Nun», meinte das Ei beiläufig und wiegte sich in den Hüften, «ich wette, wenn wir ein Rennen machen, ich laufe schneller als du.» «Das ist ja zum Lachen! Du hast nichts als einen

runden Bauch, ich aber habe kräftige Beine und kann durch hastiges Flügelschlagen meine Laufgeschwindigkeit noch steigern!», erwiderte das Huhn selbstsicher, denn das hatte es über sich auf Wikipedia gelesen, was es dem Ei auch sofort mitteilte. «Und über mich steht im Internet, dass ich problemlos 80 Stundenkilometer schnell werden kann. Denn ich habe unter der Schale einen Nachbrenner, einen sogenannten Plotter. Oder Dotter. Oder so.» Sagte das Ei und dachte: Lieber schlecht erinnert als falsch gegoogelt. So verabredeten das Huhn und das Ei, sich in

einer Stunde oben am Acker zu treffen und das Rennen zu machen. Als das Ei nun nach Hause kam, sagte es zu seiner Frau: «Frau, zieh dich rasch an, du musst mit mir aufs Feld hinaus.» «Was soll ich denn da anziehen, das Weisse oder das Braune?», fragte die Frau. «Ich habe mit dem Huhn gewettet, dass ich mit ihm um die Wette laufen will», sagte das Ei, «und da sollst du dabei sein.» «O mein Gott, Mann», begann die Frau loszuschreien, «hast du den Verstand verloren? Deine dauernden Wetten gehen mir langsam auf die Eier! Wie willst du mit dem Huhn um die Wette laufen?» «Halts Maul, und hör mir zu», sagte das Ei,


MENSCHEN OSTERN

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So gingen sie aufs Feld, das Ei wies seiner

Frau den Platz an und ging den Acker hinauf. Das Huhn war schon da. «Kann es losgehen?», fragte es ungeduldig. «Aber bitte», erwiderte das Ei. Das Huhn zählte: «Eins, zwei, drei», rannte wie ein Sturmwind den Acker hinunter, doch als es in vollem Lauf am Ziel ankam, rief ihm die Frau des Eies entgegen: «Ei ei, wie eilig du es hast», (und sie war sehr stolz auf ihr kleines Wortspiel), «ich allerdings bin schon ein Weilchen hier.» Das Huhn war nicht wenig erstaunt, glaubte

es doch, das Ei persönlich vor sich zu haben, denn Frau Ei glich ihrem Mann … äh … zwar nicht besonders, aber für ein Huhn sehen alle Eier gleich aus. «Das geht nicht mit rechten Dingen zu», rief das Huhn. «Noch einmal gelaufen, in die andere Richtung!» Und los rannte es den Acker hinauf, doch als es oben ankam, rief ihm Herr Ei entgegen: «Wurde auch langsam Zeit!» Das Huhn war ganz ausser sich vor Ärger und

kreischte: «Noch einmal gelaufen, noch einmal herum!» «Meinetwegen», gab das Ei zurück. «Sooft du Lust hast.» So lief das Huhn 73-mal, und das Ei war jedesmal zuerst da. Nur einmal, es war wohl beim 54-sten Lauf,

«Das ist Evolution!»: Ei, Huhn und Lorenz Keiser.j

«Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Ist das noch weit? Und gibt es da etwas zu trinken?»

«siehst du den Acker dort? Die beiden Furchen? Wie der Weizen herrlich spriesst? Wie die Marienkäfer tanzen?» «Klar sehe ich das, und jetzt hör auf, um das Thema herumzueiern, das tust du immer, es macht mich ganz nervös!» «Das Huhn wird in der einen Furche laufen und ich in der anderen. Da oben fangen wir an. Du stellst dich hier ins Ziel, und wenn das Huhn daherkommt, rufst du: «Ich bin schon da!»

stutzte das Huhn kurz und sagte im Ziel zu Frau Ei: «Wieso bist du eigentlich braun? Vorhin, als wir starteten, warst du doch noch weiss!» Und Frau Ei dachte: Mist! Jetzt hab ichs verkackt! Dabei hab ich extra noch gefragt, was ich anziehen soll. Doch leider haben Hühner im Gegensatz zu Eiern ein äusserst kurzes Kurzzeitgedächtnis, und so vergass das Huhn seine Frage sogleich wieder und erwartete keine Antwort. Die Antwort auf die Frage, wer denn nun zuerst war, das Huhn oder das Ei, aber lautet: Das Ei. Auch wenn man zugeben muss, dass die Sache, wie bei Eiern ja häufig, ein wenig faul war. Bild Gerry Nitsch

Lorenz Keiser spielt sein neues Comedy-Programm «Big Bang», in dem sich vieles um Evolution, Religion und grosse Wettrennen dreht, ab 10. Mai im Casinotheater Winterthur, ab 14. September im Theater Fauteuil Basel und anschliessend auf Schweizer Tournee. www.lorenzkeiser.ch


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AUF EIN WORT

FRAU DER WOCHE

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

FRÜHLINGSSONNE

Ab nach Strassburg

«Tageslicht verbessert unser Wohlbefinden» De Der Frühli Frühling ist da! EExperten warnen aber vor den gefährlichen und ungesunden Sonnenstrahlen. Soll man überhaupt noch an die Sonne? Günther Hofbauer (42), Dermatologe am Universitätsspital Zürich, erklärt, warum sich besonders im Frühling viele einen Sonnenbrand holen und wie man sich am besten auf den Sommer vorbereitet. Günther Hofbauer, weshalb ist die Frühlingssonne so gefährlich?

MANN DER WOCHE

Ein Herz für Birnen Auf seinem Hof wächst der einzig bekannte Baum einer seltenen, 400 Jahre alten Birnensorte namens «Schweizerhose». Aus Rücksicht auf den wertvollen Baum entschied sich Bauer Peter Zahner (50), seinen neuen Stall nicht an der geplanten Stelle zu bauen. Die Flexibilität h hat sich gelohnt gelohnt: Die rot-gelb rot-gelbgrün gestrei gestreifte Birne wurde zum Obst des Jahr Jahres 2011 gewähl gewählt.

Besonders im Frühling, wenn die Lufttemperaturen noch niedrig sind, unterschätzen wir die ultravioletten Strahlen. Im Sommer hingegen wird uns die Sonneneinstrahlung eher bewusst, weil wir die Hitze auf der Haut spüren. Deshalb verbrennen sich jetzt besonders viele Sonnenhungrige die Haut. Was kann man dagegen tun?

Im Internet ist täglich der UVIndex abrufbar. Der hilft, sich mit entsprechendem Verhalten, richtiger Kleidung und Sonnencreme auf den Tag einzustellen. Fachleute empfehlen, die Haut im Frühling langsam an die Sonne zu gewöhnen. Warum?

Die Haut hat zwei Schutzmechanismen. Durch die Sonnenstrahlen bildet sich einerseits Pigment, andererseits wird die Haut dicker. Es ist gesünder, diesen Mechanismus zu aktivieren, indem man mehrmals kurz an die Sonne geht. Eignet sich das Solarium als Vorbereitung?

Im Gegenteil. Es ist ein Risiko-

faktor für Hautkrebs. Im Solarium fehlen die UVB-Strahlen, die zur erwähnten Pigmentierung und Verdickung der Haut führen.

zu einer Verbesserung. Bei gesunden Menschen ist aber noch nicht untersucht, ob eine Stimmungsverbesserung eine Folge sein kann.

Warum gehen gemäss neusten Studien Junge vermehrt ins Solarium?

Die Sonne liefert Vitamin D. Kann sie den Bedarf decken?

Sie glauben, eine braune Haut sei eine gesunde Haut. Aber in Wirklichkeit ist die Bräunung eine Verteidigungsreaktion der Haut auf Sonnenschaden. Das ist, als würde man glauben, dass Fieber ein gesunder Zustand ist. Die Schweizer führen weltweit die Hautkrebs-Statistik an. Warum?

Die Menschen gehen heute viel mehr an die Sonne, als noch vor 50 Jahren. Badeferien sind erschwinglich geworden, und das Freizeitverhalten hat sich geändert. Aber warum die Schweizer die Statistik weltweit anführen, ist nicht genau erklärbar. Sonnenlicht hat aber auch einen positiven Einfluss.

Licht und Helligkeit wirken sich positiv auf das psychische Wohlbefinden aus. In Skandinavien, wo die saisonale Depression in den dunklen Wintermonaten häufig ist, beleuchtet man deshalb beispielsweise Cafés stark. Allein Tageslicht verbessert also unser Wohlbefinden, ohne direkt an der Sonne zu sein. Kann man Sonne durch Lichttherapie ersetzen?

Geräte für den Heimgebrauch, die sichtbares Licht ohne UV erzeugen, führen bei Personen mit saisonaler Depression tatsächlich

Unsere Haut kann Vitamin D nur in einem gewissen Mass herstellen, das heisst, der Bedarf wird über die Sonnenstrahlung nicht ganz gedeckt, die Sonnenschädigung hat man aber trotzdem. Besser ist es, das Vitamin zu schlucken.

«Junge glauben, eine braune Haut sei eine gesunde Haut.» Wann hatten Sie zuletzt Sonnenbrand?

Vor mehr als zehn Jahren. Damals war ich vor einer Skihütte im Gespräch mit meiner zukünftigen Ehefrau so absorbiert, dass ich die Sonne vergass. Gelohnt hat sich dieser eine Sonnenbrand aber: Wir haben heute drei wunderbare Töchter. Wie viel Sonne täglich empfehlen Sie?

Im Verlauf eines normalen Tages sind wir alle dem Sonnenlicht ein bis zwei Stunden ausgesetzt, auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen. Dies genügt in der Regel. Interview Nathalie Bursac´ www.uv-index.ch

Bilder Getty Images, Adrian Ritter/Universität Zürich, André Springer

Eine Frau setzt sich durch: Die Zürcher Völkerrechtsprofessorin Helen Keller (47) wird ab Oktober neue Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Strassburg. Damit nicht genug: Bereits seit 2008 sitzt sie im Uno-Menschenrechtsausschuss, dem Überwachungsorgan des Uno-Paktes über die politischen und bürgerlichen Rechte. 2010 wurde sie glanzvoll für weitere vier Jahre bestätigt.


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20 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

Die älteste Drittklässlerin der

Knapp sieben Monate lang hat die Peruanerin Norma Ammann gemeinsam mit den Drittklässlern in der Schule gewiesen. Normas Wissensdrang tat dies jedoch keinen Abbruch: Heute wird sie von

V

or zwei Monaten hat die Öffentlichkeit Norma Ammann (35) entdeckt: als älteste Drittklässlerin der Schweiz. Seither ist wieder etwas Ruhe eingekehrt. Vor den Frühlingsferien musste sie sich von ihren Gschpänli in Vordemwald AG verabschieden. Mit ihnen hatte sie seit letztem Herbst die Schulbank gedrückt. Entmutigt ist sie deswegen nicht. Obwohl sie die Klasse nicht freiwillig verlassen hat. Schuld an ihrem vorzeitigen Austritt ist das Aargauer Bildungsdepartement. Dort wollte man das Schulgesetz partout nicht grosszügig auslegen. Denn dieses halte schliesslich unmissverständlich fest, dass die Volksschule lediglich Kindern und Jugendlichen offenstehe. Die gebürtige Peruanerin, die seit sechs Jahren in der Schweiz lebt, hat nun eine optimale Anschlusslösung gefunden und ist weiterhin fest entschlossen zu lernen. Sie will nachholen, was sie als Kind nicht durfte. In Peru besuchte sie nur gerade die 1. Klasse. Danach musste Norma Ammann als Kindermädchen und Haushaltshilfe arbeiten gehen.

Neu jeden Mittwoch Privatunterricht

Primarlehrerin Cornelia Fluri (41) wird der Südamerikanerin künftig Privatunterricht erteilen. «Ich versuche Norma in Mathe und Deutsch dort abzuholen, wo sie stofflich steht. So gelingt ein kontinuierliches Weitergehen am besten», sagt Cornelia Fluri. «Wir mögen uns und geniessen die gemeinsame Arbeits- und Lernzeit.» Fluri hat Norma Ammann schon vor dem grossen Medienhype gekannt. Sie ist ein bekennender Südamerikafan und spricht spanisch. «Als ich dann den ganzen Rummel um den Fall Vordemwald miterlebt hatte, entschloss ich mich nach Absprache

Sind Freunde geworden: Norma Ammann posiert mit ihren Schulgschpänli der 3. Klasse von Vordemwald. Vor den


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Schweiz lernt weiter

Vordemwald AG die Schulbank gedrückt. Dann hat die Gemeinde die 35-Jährige von einer Lehrerin privat unterrichtet. Und bringt deren Söhnen im Gegenzug Spanisch bei.

Frühlingsferien musste die 35-Jährige die Klasse verlassen.

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Migros-Magazin 16, 18. April 2011

mit meiner Familie, Norma Ammann Privatunterricht anzubieten. Entstanden ist für uns beide eine Win-win-Situation.» Die beiden Frauen treffen sich nun jeden Mittwoch während vier Stunden. Zwei Stunden lang fördert Fluri Norma schulisch, und während der anschliessenden zwei Stunden lebt Norma einfach mit der Familie zusammen. Als Kindernärrin liebt sie die drei Buben der Familie, spielt mit ihnen, hilft hier und dort im und ums Haus. «Über den mündlichen Austausch lernen wir alle voneinander: Sie vertieft ihr Deutsch, wir können unser Spanisch praktizieren – eine tolle Sache.» Der zehnjährige Andrin Fluri ist begeistert: «Ich bin happy, dass Norma hier ist.» Er möchte Spanisch lernen, weil seine Eltern früher in Bolivien lebten. Aber Norma spielt, malt und singt auch mit den Buben. «Ich finds lässig», sagt Andrin. Norma Ammann hat einen grossen Wunsch: «Ich will selbständig werden!» Dabei geht es ihr um den Alltag: beispielsweise einen Einzahlungsschein auszufüllen oder Zeitungsinhalte oder Gebrauchsanleitungen zu verstehen. «Damit helfe ich auch meinem Mann Hans-Ueli. Seine Augen sind nicht mehr die besten, und so könnte ich ihn von Administrativem entlasten», sagt sie. Die beiden sind seit gut drei Jahren verheiratet. Kennengelernt haben sich Norma und Hans-Ueli Ammann (65) über eine Zeitungsannonce.

Norma Ammann will mit ihrer Klasse Kontakt halten

Natürlich ist sie traurig, dass ihr Dasein als älteste Primarschülerin der Schweiz nun ein Ende hat. Sie will ihre Klasse aber regelmässig besuchen und darf bei Ausflügen als Begleitperson weiterhin mittun. Voneinander verabschiedet haben sich Norma und ihre Schule mit einem Fest, für das die Peruanerin ein spezielles Reisgericht zubereitet hat. «Die Schule Vordemwald werde ich in bester Erinnerung behalten, das Lehrerteam, all die Schulkinder, den fortschrittlichen Schulleiter, die offene Schulpflege und die freundlichen Eltern. Sie haben bewiesen:

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Gegengeschäft: Cornelia Fluri unterrichtet Norma Ammann privat während zwei Stunden pro Woche. Dafür spricht Norma mit den Buben der Familie Fluri spanisch und spielt mit ihnen.

Sie sind alles andere als Hinterwäldler, sondern leben total fortschrittlich», sagt die zierliche Frau. Auch ihr Ehemann ist trotz des Ausschlusses aus der Schule begeistert: «Ich bin stolz auf unser Dorf, es hat sich genial verhalten.» Hans-Ulrich Ammann war es, der die Idee mit der Primarschule hatte, nachdem er in der Nähe kein geeignetes Angebot für seine Frau gefunden hatte. «Ich liess mich vom Film ‹Sternenberg› inspirieren, in dem Mathias Gnädinger als Grossvater in die Schule geht.» Und wie lange wird nun der Privatunterricht bei Cornelia Flu-

ri dauern? «Diesbezüglich stressen wir uns nicht», sagt die Lehrerin. «Ich weiss, dass Norma in Abklärung für zusätzliche Lektionen an einer Privatschule ist. Künftig möchte sie gerne mit Kindern arbeiten, seis in einem Hort, seis in einem Haushalt. Und sie liebt es zu reisen. Für all das ist sie auf gute Deutschkenntnisse angewiesen.» Norma bestätigt: «Ja, vielleicht besuche ich noch eine Privatschule. Allerdings ist das ziemlich teuer, weshalb wir den hiesigen Gemeinderat um ein Stipendium ersucht haben. Ein Entschluss steht noch aus.»

Norma und Hans-Ueli Ammann haben die vielen Zeitungsartikel gesammelt. Schlechte Erfahrungen mit den Medien hat das Ehepaar keine gemacht. Hans-Ulrich Ammann betont: «Alle waren fair zu uns.» Seine Frau sei sogar in Übersee eine kleine Berühmtheit geworden. «Auch dort haben sie darüber berichtet», erzählt der 65-Jährige nicht ohne Stolz.

Text Hans Lenzi Bilder Jorma Müller

TV-Tipp: «Reporter — Die Drittklässlerin und ihr Ehemann — Wie Norma Ammann das Glück fand», ein Film von Patrick Schellenberg, SF 1, 11. Mai 2011, 22.20 Uhr


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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

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HERRCHENLOS

Tausende Japaner sind nach dem Nuklearunfall in Fukushima aus der Gefahrenzone geflohen. Dabei haben sie nach dem GAU nicht nur Hab und Gut zurückgelassen, sondern auch ihre Tiere. Unzählige Hunde, Pferde und Kühe irren in den verlassenen Dörfern herum, auf der Suche nach Essbarem.

Bilder David Guttenfelder/AP/Keystone, Keystone

FRAGE DER WOCHE

Warum sieht man die grösste Blume der Welt selten blühen? Weil die Knolle der Titanwurz mindestens zehn Jahre wachsen muss, bis sie genug Kraft hat, um die bis zu drei Meter hohe Blume zu bilden. Oft kommt es aber nicht zur Blüte, weil sie vorher von Parasiten befallen wird oder ungünstigen Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnissen ausgesetzt ist. Gelingt die Aufzucht, dauert das Spektakel nur zwei Tage. Danach welkt sie und blüht bei idealen Bedingungen nur alle drei Jahre wieder. Ein blühendes Exemplar kann im Botanischen Garten der Uni Basel bestaunt werden. Unverbindliche Prognose für den Blühbeginn: 21. April 2011. http://titanwurz.unibas.ch

ZITAT DER WOCHE

«Ich habe ständig so viele Junge um mich herum, dass ich selber noch ein Kindskopf geblieben bin.» Sein Job hält jung! Davos-Trainer Arno Del Curto (54) kann beim Partymachen mithalten. Dies beteuerte er gegenüber dem Schweizer Fernsehen. Grund zum Feiern hat er: Der HC Davos gewann unter seiner Führung dieses Jahr zum fünften Mal den Meistertitel.


26 6 | Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz gaz 16, 18 18.. Apri A April pril 2011 011

Die StĂśckelschule

Frauen auf hohen Absätzen gelten als unheimlich sexy. Doch der erotische Gang will gelernt bringt den Teilnehmerinnen ihres Kurses in zwei Stunden den perfekten Gang bei.


MENSCHEN LAUFTRAINING

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Z

ehn Frauen sitzen in einem Raum und packen ihre Schuhe aus. Schuhe mit Bleistiftabsätzen, wagemutige Sandalen, Stiefelchen mit schüchternem Dreizentimeterabsatz und Pumps, die mit 13 in den Himmel ragenden Zentimetern die Perspektive verändern. Die Frauen sind Teilnehmerinnen des Kurses «Gehen in High-Heels» im zürcherischen Thalwil. Eine von ihnen ist Caroline Eggimann (im Bild die Vierte von links) aus Bäch SZ. Sie hält abwägend zwei Schuhe in den Händen – ein Wolkenkratzerkunstwerk und ein eleganter Pump. Es sind zwei aus einer Liebhaberinnensammlung, deren genauer Umfang mystische Ausmasse angenommen hat. «Sagen wir es so, mein Mann baut treu Gestell um Gestell an, wenn ich mit noch mehr nach Hause komme», sagt sie und lacht. Wie viele Paare es auch immer sein mögen, am Ende des Tages zieht die 40-jährige Key-AccountManagerin doch immer wieder flache Schuhe an. «Weil ich einfach keine Ahnung habe, wie man richtig geht.»

Das Beherrschen des Gluteus maximus

sein. Lauftrainerin Felicia Widmer

Gehen in High-Heels will gelernt sein: Kursleiterin Felicia Widmer (3. von links) kennt den perfekten Schritt.

Der Kurs startet gleich mit einer kleinen Anatomielektion. Unter den Augen von Marilyn Monroe, die ihren Schlafzimmerblick vom Poster wirft und genau das Gefühl ausstrahlt, mit dem die teilnehmenden Frauen diesen Kurs wieder verlassen möchten: selbstbewusst, sinnlich, sexy. Quizfrage: Welches ist unser grösster Muskel? Genau, der Gluteus maximus. Was wie ein römischer Kaiser klingt, ist unser grösster Gesässmuskel. Protagonist und Heilsbringer in Sachen schönes Laufen mit oder ohne Absätze. Denn wer den Glut Max, wie Kursleiterin Felicia Widmer ihn liebevoll nennt, für sich einzusetzen weiss, erhält augenblicklich eine bessere Haltung, und die ist absolute Voraussetzung für einen leichtfüssigen Gang, der den Männern den Kopf verdreht und die Frauen vor Neid erblassen lässt. Das Prinzip ist einfach: Mit dem Anspannen des


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MENSCHEN LAUFTRAINING

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

Gluteus maximus, erhält die Mitte des Körpers Stabilität, streckt sich die Wirbelsäule und bleiben Beine, Arme und Schultern locker. Ein aktivierter Muskel – ein riesiger Dominoeffekt. Die Teilnehmerinnen werfen sich ungläubige Blicke zu. Das soll der ganze Trick sein?

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Kursleiterin Felicia Widmer macht es vor: Treppensteigen mit erhobenem Haupt.

Nur knallhartes Üben macht Meisterinnen

Nach der Theorie die Praxis: Sie beginnt barfuss. Zuerst gehen im Stehen, danach laufen und zuletzt auf den Zehenspitzen tänzeln. Aufrecht wie die Königinnen wird nun rundum der Po gespannt, das Kinn gehoben und die Fersen bei jedem Schritt in den Boden gepresst. Felicia Widmer überwacht den Prozess mit Argusaugen und ruft ab und zu aufmunternd in die Runde: «Schultern locker lassen!», «Kinn hoch!», «Lächeln!» Lächeln? Gelächelt wird nur, wenn sich die Blicke zweier Frauen treffen und die eine im Gesicht der anderen die geteilte Anstrengung erkennt. Verwirrend, an wie viele Dinge man gleichzeitig denken muss. Und nun das Ganze noch einmal mit Absätzen. Marilyn blickt belustigt von der Wand, während Caroline und ihre Mitstreiterinnen Schals und Jacken ausziehen. So viel Übung wärmt. Doch nach der gefühlt 100. Runde wird der Gang langsam geschmeidiger, weich bewegen sich die Hüften, bleiben die Knie locker. Felicia Widmer hat recht: Solange der Gluteus maximus die Körpermitte stützt, läuft es sich fast wie von alleine. Dennoch beginnen die Ersten den ungewohnten Winkel langsam in den Füssen zu spüren.

Elegantes Gehen in jeder Situation

Zeit für eine Proseccopause, beschliesst Lauftrainerin Felicia Widmer und stellt die Teilnehmerinnen gleich noch vor eine Mutprobe: den Gang die Treppe hinunter. Die Mutigen zählen oben die Stufen und schweben danach divengleich nach unten. Die etwas Vorsichtigeren senken nicht nur, wie empfohlen, den Blick, sondern – verbotenerweise – auch

«Ihr lernt hier keinen Kunstschritt, sondern einen Alltagsgang.»

Marilyn Monroe liebte Männer und High-Heels.

Felicia Widmer High-Heels-Expertin

Besser gehen in drei Schritten 1. Po anspannen. Der Gluteus maximus verleiht der Körpermitte Halt und eine aufrechte Haltung. Das ist das A und O beim schönen Stehen und Gehen. 2. Beine locker lassen! Wer locker von der Ferse abrollt,

noch ihr Kinn, um sicherzugehen, nicht mit einem Haufen gebrochener Knochen am Fuss der Treppe zu enden. Nach der Pause stehen der erotische Gang, langsame, bewusste Bewegungen, und der Eilgang, «Walken» in High-Heels ohne Stöcke, auf dem Programm. Ersterer löst bei den Frauen Gekicher und angeregte Diskussionen über Ausstrahlung, Schönheitsoperationen

wiegt dabei die Hüften sinnlich und vermeidet einen staksigen Storchengang. 3. Kinn hoch! Wer aufschaut hat mehr von der Welt — und zudem einen aufrechten Rücken mit schön zurückfallenden Schultern.

und ein Ja zu sich selber aus. Letzterer erinnert Teilnehmerin Caroline Eggimann daran, wie sie mit Pumps auf dem Weg zu einem Termin auf dem glatten Boden ausrutschte. Fakt ist, sprinten in HighHeels wäre wohl das Master-Diplom zum Bachelor, den die Teilnehmerinnen an diesem Tag absolvieren. Alle zehn Frauen stolzieren lächelnd und sich zuzwinkernd

Plan B: In der Tasche sollten stets ein Paar Ballerinas oder andere flache Schuhe sein — fürs Arbeiten im Büro, den 100-Meter-Lauf aufs Tram oder den Nachhauseweg nach einer durchtanzten Nacht.

mit wiegenden Hüften und erhobenem Kinn im Kreis. «Heute Abend gehe ich mit meinem Mann essen. Und es wird das erste Mal sein, dass ich gleichzeitig auf Absätzen laufen und in sein Gesicht sehen kann», sagt Caroline Eggimann. Wenn das kein guter Grund ist, diesen Kurs zu besuchen.

Text Franziska Freiermuth Bilder Valeriano Di Domenico

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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

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«Und jetz, wotsch en Keks?»

Fukushima im Kinderzimmer. Mit seinem Strahlenschutzmännchen – geplant vor dem 11. März, auf den Bänz Friedli hat Markt gekommen den Blues. danach – hat Lego unfreiwillig einen Volltreffer gelandet. Und ich bin noch immer uneins mit mir, ob ich dies für eine üble Laune des Schicksals oder für einen gelungenen Zufall halten soll. Vielleicht eher Zweiteres. Denn wer weiss, ob nicht Höhlenbewohnerkinder einst «Vom Mammut zertrampelt werden» spielten, ob Knirpse im alten Rom nicht die Punischen Kriege nachstellten? Da käme das Figürchen, auf dessen Schutzanzug das Warnzeichen für atomare Verstrahlung prangt, gerade recht – im Spiel können Kinder verarbeiten, was sie beschäftigt… Und es soll niemand sagen, die unermessliche

Katastrophe würde unsere Kinder nicht beschäftigen. Hans hat, statt den «Desert Waltz» zu üben, auf seinem Akkordeon eine japanische Suite komponiert: Zunächst spielt er nur auf den schwarzen Knöpfen, das klingt lieblich «japanisch», weil es die asiatische Pentatonik nachahmt; dann wird er lauter, rüttelt am Instrument – das Beben. Er wirbelt ungestüm – der Tsunami. Worauf Hans den Balg tonlos schnauben lässt – die gespenstische Ruhe nach dem Sturm. Zuletzt: Weltuntergangsgetöse.

Mir wäre ein unbeschwerter Frühling ja auch

lieber. Stattdessen läuft bei uns daheim, wenn Hans nicht gerade handorgelt, immer wieder «Crossroads» des alten Texaners Calvin Russell, der vorige Woche starb. In diesem April ist der Wurm drin, und Russells trauriger Blues trifft meine Stimmung besser als das Geträller der Stars und Sternlein, die nun mit einem «Song for Japan» Anteilnahme heucheln und dabei nur Aufmerksamkeit suchen. Wenn wir schon dabei sind: Sandra Bullock spendet eine Million für Japan! Super. Soll ich berichten, ich hätte 26 Franken und 35 Rappen gespendet? (Das entspräche demselben, gemessen am 85-Millionen-Dollar-Vermögen des Hollywood-Stars; meines belief sich per Ende März auf Fr. 2239.75.) Aber fertig gejammert, sonst kommen mir die Kinder mit dem neusten Pausenplatzspruch: «Und jetz, wotsch en Keks?» Mit dieser aus dem Germanischen eingezürcherten Wendung wird verspottet, wer mit der Tabellenlage des FCZ rumblufft oder sich über eine ungenügende Geografienote beklagt. Komischer April. Irgendwie bin ich dann froh,

wenn er vorüber ist. Die Kalenderblätter in unserem Haushalt sind allesamt schlimm anzusehen: Der Elvis-Kalender in meinem

Zimmer zeigt den King abgekämpft und aufgedunsen; in allen anderen Monaten sieht er blendend aus. Der Maine-Kalender im Badezimmer (als Erinnerung an unsere AmerikaFerien 2008) plagt uns mit einer garstigen Winterlandschaft. Der Nepal-Kalender in der Stube (zur Erinnerung an unsere Reise letzten Herbst) zeigt eine «Living Goddess», ein kleines Mädchen, das als Gottheit verehrt

«In diesem April ist der Wurm drin.» wird, und weil wir erfahren haben, dass solch «lebende Göttinnen» nach der ersten Menstruation aus den Klöstern verstossen werden und meist als Prostituierte enden, erfreut uns ihr Anblick kaum. Und auf dem Blues-Kalender über meinem Schreibtisch? Der Osterhase mit gebrochenem Bein! Wobei … Jemand brachte mich doch noch

zum Schmunzeln. Katy Perry hat für die Benefiz-CD zugunsten der Opfer von Fukushima einen Song namens «Firework» gespendet. Noch ein unfreiwilliger Volltreffer! Oder sollte ich Faux-pas sagen? Bänz Friedli (46) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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32 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

Der späte Triumph des Werner Kroh

Vor dreissig Jahren erfand Werner Kroh scheinbar Unmögliches: ein Mittel, das Öl in Wasser auflöst. Doch die Welt interessierte sich nicht dafür — bis die USA, heimgesucht von der Ölpest im Golf von Mexiko, dem Krohschen Wunder die Zulassung erteilten.

E

ines Tages vor mehr als dreissig Jahren stieg Werner Kroh, Vertreter für Putzmittel, in die Waschküche und machte sich ans Wunder: Er goss Wasser in ein Konfitüreglas und Altöl, gab Salz dazu, schloss das Glas mit einem Deckel, schüttelte es, liess es ruhen. Kroh kam am nächsten Abend wieder, Rollmattstrasse 7a, 3123 Belp, und sah, dass nichts geschehen war, der Saft stank und schmierte. Wieder streute er einen Teelöffel Salz in die Brühe und schrieb auf einen Zettel: 2. Versuch. Frau und Kindern verbot er, das Gefäss zu berühren. Fragten sie, was er vorhabe, antwortete er: «Das bisher Unmögliche».

Abend für Abend, wenn er müde von seinen Touren kam, stieg Werner Kroh in den Keller und forschte an seinem Traum. Er goss Öl in Wasser, gab Pfeffer hinein oder Griess oder Mehl. Kroh, bevor er mit Seifen zu reisen begann, war Kellner und Koch gewesen, Meister im Flambieren. Also versuchte er es mit Brennsprit, Versuch 32. Mit Sonnenblumenöl, Versuch 36. Mit Rapsöl, dann mit Olivenöl. Und irgendwann, nach Versuch 61, fand er das Wasser im Konfitüreglas klar und rein, kein Öl mehr zu sehen, keins zu riechen. Werner Kroh erschrak und wiederholte das Rezept sofort: Wieder versöhnten sich, kraft der Zutaten, mit denen

er sie bestreute, Wasser und Öl. Kron hatte ein Mittel gegen die Ölpest gefunden, eine Mixtur, welche die Welt bis anhin nicht kannte, damals im März 1981.

Aus Bee Gees wurde GEES-61, nach 61 Versuchen

Werner Kroh, um Geld oft verlegen, nahm einen Kleinkredit auf und schickte sein Konfiglaswasser der Galactina AG, Babynahrung, Bern, ins Labor. Man untersuchte und kam schnell zum Schluss, die gelieferte Probe sei von Trinkwasserqualität und enthalte nur 0,04 Milligramm Kohlenwasserstoff. Kroh schlief vor Aufregung nicht. Für seine Erfindung suchte er einen Namen, wollte, weil sie

Gesteinsmehl enthält, das Wort Gestein verwenden und dachte zuerst an das Kürzel GE, schliesslich verlängerte er es zu GEES, weil er die Popgruppe Bee Gees mochte, GEES-61, das Resultat von 61 Versuchen in der Waschküche zu Belp. Am Nachmittag des 25. Juni 1981 trat Werner Kroh, 38-jährig, vor die Welt: Im Garten seines Hauses war ein Kunststofffass, gefüllt mit Erde und Schotter, ein Gärtnermeister stand daneben, ein Fotograf, ein Journalist, ein Gemeinderat, ein Notar. Vor ihren Augen goss Kroh einen Viertelliter Mineralöl ins Behältnis, dann drei Deziliter GEES-61, schliesslich viel Wasser. Der Gemeinderat leg-


MENSCHEN ERFINDER

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Werner Kroh (67) sitzt heute am liebsten vor dem Aquarium und schaut den Fischen zu.

te ein Gitter darüber und befestigte es mit vier Siegeln. Und sieben Monate später, am 19. Januar 1982 – wieder war der Notar dabei – brach man die Siegel, Kroh öffnete den Hahn, der ins Fass gelassen war, Wasser schoss heraus, Kroh füllte zwei Flaschen und reichte sie dem Notar. Und der schickte sie noch am gleichen Tag nach Deutschland ans bekannte Institut Fresenius in Taunusstein, das Ende Februar befand: Öl und Fett, bei einer Nachweisgrenze von 0,10 mg/l, sind in der gelieferten Probe nicht nachweisbar. Werner Kroh, in Anzug und Krawatte, rief flugs zur Pressekonferenz ins Hotel Alfa nach Bern. Der «Blick» frohlockte: «Neues

Mittel gegen Ölverschmutzung», das «Bieler Tagblatt» meinte: «Mittel gegen Ölpest gefunden». Stolz auf ihren Vater, schenkte die Tochter Werner Kroh ein Kissen, GEES-61 darauf gestickt.

Werner Kroh wartete und wartete — niemand rief an

Für die Weltkundschaft, die er jetzt dringend erwartete, liess er einen Prospekt ins Englische übersetzen: «GEES-61 is an emulsion of non-toxic constituents developed to clean coasts, soils of all types and roads as well as port installations contaminated with petroleum.» Damit deckte er Ciba-Geigy ein, Sandoz, Hoffmann-La Roche,

Bayer, BASF, BP, Shell, Exxon, Mobil, Conoco, WWF, Greenpeace, die Schweizerische Eidgenossenschaft, die Vereinigten Staaten von Amerika, die Uno und viele andere. Man danke sehr, schrieben jene zurück, die überhaupt schrieben, man danke für seine Einsendung, doch habe man dafür keine Verwendung, leider, mit freundlichen Grüssen. Kroh gab seinen Beruf auf, flammte ausschliesslich für sein Pulver, misstrauisch und ruhelos, er sass neben dem Telefon, Wochen, Monate, Jahre, wartend auf den Anruf aus Irgendwo, sein Wunder sei gekauft. Niemand rief an. Seinem Mittel, überlegte Werner Kroh, fehle

wohl nur der letzte hochwissenschaftliche Beweis. Und also überliess er es einem Biologen der Universität des Saarlandes. Kohlenwasserstoffe in Rohölteppichen, diagnostizierte der Professor, bauten sich, wenn mit GEES bestäubt, innerhalb von drei Monaten natürlich und biologisch ab, mutierten gleichsam zu bestem Futter für Fische und anderes marines Getier. Der schönste Tag im Leben von Werner Kroh. Doch die Welt begriff nicht. Sie begriff nicht, als 1991 im Persischen Golf, entfacht von Saddam Hussein, Abertonnen von Öl brannten. Werner Kroh hielt es in Belp nicht aus,


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MENSCHEN ERFINDER

packte seinen Puder in den Koffer und reiste nach Saudiarabien, zog von Vorzimmer zu Vorzimmer und bat endlich, am 13. März 1991, zur Schau im «Sheraton» von Abu Dhabi. Vor einem Schwung weiss gewandeter Scheiche kippte er Öl in Wasser, gab seine Medizin dazu, wartete eine halbe Stunde, trank dann das Wasser und setzte endlich, Applaus, einen Goldfisch ins Gefäss. «Aus verseuchter Brühe Trinkwasser gemacht», pries die «Kölner Rundschau». Wieder sass er zu Hause neben dem Telefon – und wartete. Er reiste nach Marokko, nach England, Südkorea, Schweden, Norwegen, Dänemark, Italien, Österreich, Luxemburg – und kam zum Ergebnis, hinter der Ablehnung der Grossen stecke eine dunkle globale Mafia. Werner Kroh verarmte. Er sprach nur noch wenig, seine Frau ertrug das Schweigen nicht länger. Er wartete.

Neue Liebe und endlich die Zulassung für sein Wunder

Irgendwann zog eine Nachbarin ein, Werner Kroh heiratete wieder, wurde wieder Vater – und flog, als am 15. Februar 1996 in Wales der Tanker «Milford Haven» auflief und 1500 Tonnen Nordseeöl ins Meer entliess, sofort ins Herz der Katastrophe. Er zog von Büro zu Büro zu Büro und bot sein Wunder feil. Sorry, Mr Kroh. Nun lebte er von der Sozialhilfe, müde, grau, verbraucht. Und plötzlich seltsam vergesslich. Manchmal vergass er, worauf er wartete. Dann ging es ihm gut. Und doch wusste Werner Kroh nicht, wie ihm geschah, als vor gut fünf Jahren ein Investor anrief und um ein Gespräch bat, bitte vertraulich und bald. Man traf sich, verstand sich gut und beschloss schnell die Gründung eines Unternehmens mit Sitz in Zug, Oil Treatment International AG (OTI). Kroh wurde Mitbesitzer der Gesellschaft und empfing das Versprechen, teilzuhaben am Gewinn, sollte es je einen geben. Aus GEES-61 wurde, weil es besser klingt, SOT 11, Solid Oil

Werner Kroh mit seinem «Wunder»: Im August 2010 erhielt es die Zulassung.

Treatment, bestehend aus fünf Gesteinsarten, unter anderem Kieselkalk, gemahlen und gemischt in kleinen Mengen auf dem Gelände einer alten Quarzsandfabrik im thailändischen Rayong. Dort, von SOT 11 abgeleitet, kreierten die Zuger SOC 10, Surface Oil Cleaner, eine Variante in flüssiger Form, europäische Patentnummer 1960130. Dann geschah das Mögliche: Am 20. April 2010 zersprang im Golf von Mexiko die Ölplattform «Deepwater Horizon» und versank zwei Tage später. Tausende von Tonnen von Öl flossen täglich ins Meer, wochenlang, und erreichten die Küste von Louisiana, die Welt in Aufruhr und Entsetzen – und Werner Kroh, nun 67-jährig, sass vor dem Fernseher, lächelte und verstand nicht, was er sah, sich selbst abhanden gekommen. Ihn erreichte nicht mehr, dass die US-amerikanische Agentur für Umweltschutz, Environmental Protection Agency (EPA), seinem Wunder, das dreissig Jahre zuvor an der Rollmattstrasse 7a zu Belp begonnen hatte – Öl, Wasser, Salz in einem Konfiglas – am 5. August 2010 die Zulassung erteilte. Am liebsten sitzt er vor dem Aquarium und schaut den kleinen bunten Fischen zu. Text Erwin Koch Bilder Mischa Imbach

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Mehr zum Thema, Seite 36


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36 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

«Die Zeit des günstigen Erdöls ist vorbei»

Bald wird das Fördermaximum von Erdöl erreicht sein. Danach steht die Welt vor schwierigen Zeiten, da ist sich Historiker Daniele Ganser sicher. Die Lösung kann nur in erneuerbaren Energien liegen.

Daniele Ganser, seit der Atomkatastrophe in Japan und dem Beginn des Kriegs in Libyen wird wieder viel über die Energieversorgung diskutiert. Das Erdöl ist eine unserer wichtigsten Ressourcen. In der aktuellen Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) steht, «Peak Oil», das Fördermaximum, sei bei konventionellem Rohöl schon 2006 erreicht worden. Was bedeutet das?

Das bedeutet, dass die Zeit des günstigen Erdöls vorbei ist. Es hat weiterhin Erdöl, aber es wird in Zukunft knapp und teuer sein. Wir alle, die wir in dieses ErdölZeitalter hineingeboren wurden, können uns das noch nicht vorstellen, weil wir nichts anderes kennen als eine Welt mit scheinbar unbegrenzt vorhandenem und vor allem billigem Öl. Die IEA sagt, man werde die Defizite beim konventionellen vorerst durch unkonventionelles Erdöl decken können. Was ist unkonventionelles Erdöl?

Dazu gehören etwa die Ölsande aus dem kanadischen Alberta, wo durch die Förderung riesige Flächen von zuvor intakter Natur zerstört werden, oder auch die gefährlichen Offshore-Bohrungen in grosser Meerestiefe. Beim Öl, das BP von der Plattform «Deepwater Horizon» aus fördern wollte, handelte es

sich also auch um unkonventionelles Öl?

Ja. Dieser Unfall hat deutlich gezeigt, wie gefährlich es ist, Öl aus 5500 Meter Tiefe zu fördern. Was mittels solch riskanter Bohrungen an Öl gefördert werden kann, deckt nur gerade ein Drittel des Jahresbedarfs ab. Auch sehr grosse, neu entdeckte Ölvorkommen werden wegen des hohen und sogar noch wachsenden Bedarfs, etwa von China, innert kürzester Zeit verbraucht sein. Was wird passieren, wenn der Peak Oil nicht nur beim konventionellen, sondern auch beim unkonventionellen Öl erreicht ist?

Der Erdölpreis wird steigen, alternative Energien wie Solarthermie, Wärmepumpen und Pellets werden im Bereich Heizen das Erdöl verdrängen. Bei der Mobilität ist es schwieriger. Verbrauchsarme Fahrzeuge werden interessanter. Fotovoltaik, Windenergie und Geothermie werden wichtiger. Kurzum: Die sogenannte Energiewende, die schon läuft, beschleunigt sich. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist die, dass vermutlich Angst, Knappheit und Ressourcenkriege zunehmen werden. Aber was genau passieren wird, weiss heute niemand so genau. Wagen Sie bitte trotzdem einen Blick in die Zukunft.

Ich gehe davon aus, dass sich unser Konsumleben radikal verändern wird, denn nicht nur das Fliegen, das Benzin, unzählige Produkte und auch Dienstleistungen werden teurer werden. Der Unterschied zur Ölkrise 1973 ist der: Damals machte man einfach vier autofreie Sonntage, und dann war es vorbei. Bereits 1974 ging es wieder normal weiter. Wenn dereinst aber der kumulierte Peak Oil von konventionellem und nichtkonventionellem Öl erreicht ist, hört die Erdölknappheit nicht mehr auf. Peak Oil ist der Anfang der zweiten Halbzeit. Über den sehr viel höheren Preis wird zudem ein Teil der Nachfrage ausgelöscht. Es wird Menschen und ganze Gesellschaften geben, die dann nicht mehr mithalten können oder wollen, also nicht mehr unseren heutigen Lebensstil mit viel billiger Energie leben werden. Was heisst das konkret für die Schweiz?

Alle werden von Peak Oil betroffen sein, es wird international und auch innerhalb von Ländern Verteilkämpfe geben. Auch hierzulande wird es Spannungen geben, aber wir werden kaum zu denen gehören, die es am härtesten trifft. Zentral für alle wird sein, wie schnell eine Gesellschaft umstellen kann. Welche Möglichkeiten man hat, den Energiekonsum radikal zu ändern. Seit


INTERVIEW DANIELE GANSER

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Beim Militäreinsatz in Libyen geht es nicht um Menschenrechte, sondern um Ressourcen, dessen ist sich Daniele Ganser sicher.

Peak-Oil-Mann

Der Basler Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser (39) präsidiert die Schweizer Association for the Study of Peak Oil (Aspo) und lehrt an der Universität Basel. 2005 erschien seine Doktorarbeit zu manipuliertem Terror und verdeckter Kriegsführung während des Kalten Kriegs («NatoGeheimarmeen in Europa»), das Buch wurde in zehn Sprachen übersetzt und sorgte weltweit für Gesprächsstoff. Derzeit schreibt Ganser an einem Buch zu Peak Oil und Ressourcenkriegen.

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INTERVIEW DANIELE GANSER

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

Eine Zukunft ohne Atomstrom und dazu noch ohne Erdöl — ist das überhaupt denkbar?

Denkbar ist alles. Wir könnten die Schweiz in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien versorgen und vermutlich ein glückliches Leben führen. Die Frage ist nur: Wollen wir das wirklich? Wie lange dauert es für eine solche Umstellung? Und was kostet sie? Denn von heute auf morgen ist das gänzlich unmöglich, weil der Anteil der erneuerbaren Energien derzeit erst bei 20 Prozent liegt. Wir müssen also zuerst entscheiden, ob wir die Energiewende wirklich wollen, und dann einen Zeitplan erstellen, bis wann welche Schritte realistisch sind, und was das kostet.

Wie viel Erdöl verbraucht eigentlich der Schweizer durchschnittlich pro Tag?

Fünf Liter.

So viel? Auch Leute, die nicht Auto fahren?

Die fünf Liter sind natürlich der Durchschnitt von allem Erdöl, das in der Schweiz pro Tag verbraucht wird. Das Erdöl steckt vor allem in der Mobilität und der Wärme. Aber auch alles, was wir einkaufen, ist mitgerechnet. Und alle Flugzeuge, die in der Schweiz landen. Klar fragt man sich, wenn man diese Zahl hört: Wo hab ich denn heute meine fünf Liter Erdöl verbraucht? Denn man sieht sie ja gar nicht. Aber es ist so, dass wir von Erdölimporten sehr stark abhängig sind. Es ist mit über 50 Prozent der wichtigste Energieträger der Schweiz. In den letzten 60 Jahren hatten wir viel und bilAnzeige

lige Energie, die Weltbevölkerung wuchs von drei auf bald sieben Milliarden. Heute wächst die globale Bevölkerung um 80 Millionen pro Jahr. Und alle, zumindest in den reichen Ländern, glauben, Energie sei unerschöpflich. Aber der Normalfall in der Geschichte war, dass Energie knapp und wertvoll ist, diese Zeiten werden zurückkommen. Die Ökonomen scheinen sich weniger Sorgen zu machen — von ihrer Seite sind bezüglich Peak Oil praktisch keine Warnrufe zu vernehmen.

Ja, die Ökonomen, die ich darauf anspreche, haben eine ganz andere Sicht. Sie gehen davon aus, dass der Markt das Problem von selber lösen wird. Erdöl und andere nicht erneuerbare Energien werden teurer, und danach von den dann vergleichsweise billigen erneuerbaren Energien verdrängt. Das stimmt sicher auf lange Sicht, sprich bis 2090. Aber dazwischen wird es Krisen geben, und ich frage mich als Historiker: Wie geht es den Menschen dabei? Wie können wir diese Energierevolution enkelgerecht gestalten? Ressourcenkriege und Umweltzerstörung sind nicht Visionen, die begeistern. Sie finden aber statt, weil der Markt bei den nicht erneuerbaren Energien Erdöl, Kohle, Gas und Atom nur einen Teil der Kosten abbildet. Mit anderen Worten: Atomstrom und Erdöl wären massiv teurer, wenn Katastrophen wie die im Golf von Mexiko oder die in Japan einkalkuliert würden.

Ja, klar. Wenn wir jedes Atomkraftwerk gegen den Super-Gau versichern müssten, wäre der Preis für Atomstrom deutlich höher und erneuerbarer Strom aus

20. April 2010 explodierte im Golf von Mexiko die Erdölplattform «Deepwater Horizon». Elf Menschen kamen ums Leben.

Shell hat die Lizenz für neue Tiefseebohrungen, BP muss warten

Bild Keystone

Fukushima ist klar, dass Atomenergie keine Lösung sein kann.

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Vor einem Jahr, am 20. April 2010, explodierte im Golf von Mexiko die von BP geleaste Erdölplattform «Deepwater Horizon». Mehrere Millionen Liter Öl drangen aus dem Bohloch direkt ins Meer — jeden Tag, bis das Loch am 16. Juli 2010 endlich dichtgemacht werden konnte. Es war eine Katastrophe mit verheerenden Konsequenzen für die Natur und für viele betroffene Menschen. Müssten die Verantwortlichen die ganzen Kosten dafür tragen, wären sie längst bankrott. Aber ein Jahr später ist klar: Neue Tiefenbohrungen werden durchgeführt werden. Shell hat von der US-Regierung kürzlich die entsprechende Bewilligung erhalten. Nach der Katastrophe hatte Washington ein Moratorium für Tiefseebohrungen verhängt. BP hingegen wartet immer noch auf die nötigen Lizenzen.

Wind und Sonne konkurrenzfähig. Aber die Super-Gau-Versicherung bietet keine Versicherung an, weil sie zu grosse unkalkulierbare Risiken enthält und riesige Kosten verursachen kann. Also haben wir uns damit begnügt, das Risiko auf den Staat und die Steuerzahler zu übertragen, immer im Glauben, es komme hoffentlich nie oder nur ganz selten zu sehr schweren Atomunfällen. Seit Fukushima müssen wir die wirklichen Kosten von Atomstrom neu bedenken.

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INTERVIEW DANIELE GANSER

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

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den Peak Oil diskutiert wird, auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga ist Mitglied, ebenso rund 20 Parlamentarier aus allen Parteien. Ich möchte die Peak-Oil-Informationen möglichst vielen Menschen in der Schweiz zugänglich machen, damit man sich vorbereiten kann. Das ist im Interesse des Landes. Wie viel Zeit verbleibt uns, um sich auf ein Leben ohne billiges Erdöl vorzubereiten?

In Expertenkreisen ist man sich nicht einig. Ich erwarte, dass der kumulierte Peak Oil von konventionellem und nichtkonventionellem Erdöl noch vor 2020 eintreten wird. Andere glauben, wir hätten mehr Zeit und erwarten den Peak Oil erst um 2030. Wir sollten aber nicht einfach abwarten und nichts tun, denn sonst verstreicht die wertvolle Vorbereitungszeit ungenutzt.

Wie respektive wo können wir heute schon anfangen, unseren Erdölkonsum zu reduzieren?

Das geht, indem man die Häuser so renoviert, dass sie kein Erdöl mehr brauchen. Man packt sie gut ein und ersetzt die Ölheizung beispielsweise durch eine Wärmepumpe, Pellets oder Sonnenkollektoren. Wer will, kann für die Wärmepumpe Ökostrom beziehen. Neubauten sind im Idealfall Plusenergiehäuser – also solche, die selber mittels rein erneuerbarer Energien und dank guter Dämmung mehr Energie produzieren, als sie benötigen. Da können Sie sogar Ihr Elektroauto an die Buchse hängen und am nächsten Tag 50 Kilometer weit fahren. Ich glaube, dass wir in Zukunft mit Diesel- und Benzinautos nur noch drei Liter auf 100 Kilometer verbrauchen werden, die Technik ist da. Man kann weiterhin mobil sein und ein schönes, warmes Zuhause haben. Und das mit 100 Prozent erneuerbarer Energie. Eine schöne Vision.

Eine, die grosser Anstrengungen bedarf, um dorthin zu gelangen. Wie sieht die Gegenvision aus?

Die Umwelt fällt noch mehr aus dem Gleichgewicht, und die Span-

Daniele Ganser will in der Schweiz ein Institut für Energie und Frieden gründen.

«Viele sehen, dass wir in eine Sackgasse geraten sind und uns umdrehen müssen.» nungen zwischen Christen und Muslimen werden weiter zunehmen. Denn das Erdöl ist bei den Muslimen. Und wir brauchen es.

griff auf Ressourcen, übrigens auch im Irakkrieg. Dort lässt Ministerpräsident Maliki heute auf Demonstranten schiessen.

Man beteuert, der Libyenkrieg habe nichts mit den dortigen Erdölvorkommen zu tun.

Wie viel Öl bezieht die Schweiz von Libyen?

Nun, da sind sich die Experten nicht einig. Sicher ist, dass es in Libyen Erdöl gibt. Sicher ist auch, dass Gaddafi ein unberechenbarer Diktator ist, der brutal gegen seine Bevölkerung vorgegangen ist. Aber während der Westen und die Nato in Libyen eingreifen und beteuern, es gehe um die Menschenrechte, unterstützt derselbe Westen in Bahrain das Königshaus, obschon dieses auch auf Demonstranten schiessen lässt. Aber in Bahrain ist die US-Flotte stationiert, da will man Stabilität. Auch in Myanmar schlägt die Militärdiktatur regelmässig auf die Demonstranten ein, es gibt Folter. Aber Frankreich fördert in Myanmar über die Firma Total Erdöl. Also unterstützt man das Regime. Das ganze Bild ist eher verlogen. Ich sehe keinen systematischen Schutz der Menschenrechte durch Europa und die USA, sondern Zu-

Im Jahre 2008 waren es beim Rohöl 70 Prozent. Dieser Wert ist jetzt gesunken. Wir importieren derzeit auch aus Nigeria, Kasachstan und Aserbaidschan, aber das sind leider auch keine Vorzeigedemokratien.

Wie sind Sie eigentlich auf die ganze Peak-Oil-Problematik gestossen?

Vor bald zehn Jahren, als ich an der ETH forschte, regte mich Peter Maurer – damals Schweizer Botschafter bei der Uno, heute Staatssekretär im EDA – an, die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Gewalt zu untersuchen. Was ich daraufhin auch tat. Bei Gesprächen mit Vertretern der Weltbank in Washington, fragte ich: Weshalb um Himmels willen fördert das Ölunternehmen Total in der Militärdiktatur Myanmar? Ihre Antwort war: Tja, viele Alternativen gibt es nicht mehr – in der Nordsee geht das Öl zur Neige,

ebenso in Grossbritannien, Mexiko und Indonesien. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung von Peak Oil. Was macht Sie zuversichtlich, dass auch Ihre Kinder dereinst gut leben werden?

Ich bin sicher, ein Leben mit viel weniger Erdöl wird möglich sein. Aber es braucht nebst grossen Investitionen und viel Forschung bei den erneuerbaren Energien, eine Vision, um Konflikte künftig ohne Gewalt zu lösen. Ich möchte daher in der Schweiz ein Institut für Energie und Frieden gründen, das beide Themenkreise untersucht und verbindet. Friedliche Koexistenz und erneuerbare Energien anzustreben mag utopisch klingen – ich weiss das, nachdem ich so viel Gewalt untersucht habe. Aber viele sehen, dass wir in eine Sackgasse geraten sind und uns umdrehen müssen. Wir haben ja auch innere Ressourcen wie Freude und Interesse am Leben, und die sind nicht knapp, aber wir müssen sie in Zukunft sicher stärker aktivieren. Interview Esther Banz Bilder Matthias Willi

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44 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

Der Panda wird 50

Der WWF, die berühmteste Umweltorganisation der Welt, wird ein halbes Jahrhundert alt. WWF-Schweiz-Chef Hans-Peter Fricker über die Partnerschaft mit der Migros, gerettete Tierarten und den speziellen Charme von Pandabären. Hans-Peter Fricker, Sie sind seit acht Jahren Chef von WWF Schweiz. Haben Sie eigentlich noch nicht genug von Pandabären?

Warum denn? Das ist doch ein schönes Tier, das spontan Sympathien weckt und vor allem auch Kinder anspricht. Dem WWF leistet der Panda als Symbol seit einem halben Jahrhundert hervorragende Dienste. Wieso ist gerade der Panda Symbol der Organisation?

offiziell wurde er in der Schweiz gegründet. Warum eigentlich?

Die Schweiz hatte keine Kolonialvergangenheit und war zudem neutral, also der ideale Standort für eine Umweltorganisation, die weltweit operieren wollte. Heute hat der WWF rund um den Globus über fünf Millionen Mitglieder, aber der Hauptsitz ist noch immer in Gland im Kanton Waadt. Was hat die Umweltorganisation in einem halben Jahrhundert für die Schweizer Natur getan?

Die mehrheitlich englischen Forscher und Geschäftsleute, die 1961 den World Wildlife Fund aus Sorge um die Natur ins Leben gerufen hatten, wollten kein abstraktes Symbol. Sie suchten nach einem Zeichen, das Gefühle mobilisiert. Der Panda als Tier, das vom Aussterben bedroht war, eignete sich perfekt. Der Bär mit der markanten Fellmusterung hatte auch einen ganz praktischen Vorteil: Er liess sich gut in Schwarz-Weiss abbilden. So konnten die Kosten für Farbbilder gespart werden.

Der WWF hat sich stark für die Artenvielfalt in unserem Land eingesetzt. Verschwundene Tierarten wie Bartgeier, Luchs und Biber wurden wieder angesiedelt. Hinzu kommt der Schutz ganzer Ökosysteme, den wir durchgesetzt haben. So ist der Moorschutz seit 1987 in der Verfassung festgeschrieben, und viele Flussufer sind in den vergangenen Jahrzehnten renaturiert worden. Das ist wichtig, weil die Hälfte aller Schweizer Tiere und Pflanzen in Feuchtgebieten zu Hause sind.

Der WWF wurde vorwiegend von Engländern initiiert, aber

Welches sind international die grössten Erfolge des WWF?

Das Great Barrier Reef zählt zu den Erfolgsgeschichten: Das weltweit grösste Korallenriff vor der Küste Australiens steht heute zu einem Drittel unter Schutz. Der WWF hat sich stark gegen die Zerstörung der Regenwälder und die Überfischung der Meere engagiert. Inzwischen sind weltweit sieben Prozent des Fischfangs nachhaltig; die betreffenden Fischereien erfüllen die strengen Kriterien des Zertifizierungsprogramms MSC. Die Waldwirtschaft ist zu 8,5 Prozent nachhaltig und trägt das Gütesiegel des Waldschutzprogramms FSC.

ter Schutz, die achtmal so gross ist wie Schweiz. Und welche Ziele steckt sich der WWF für die Zukunft?

Bis in 50 Jahren soll mehr als die Hälfte der Fisch-

Diese Zahlen sind aber tief. Sind das nicht eher bescheidene Erfolge?

Wir reden hier von der ganzen Erde, von sämtlichen Meeren und allen Wäldern. In absolute Zahlen umgerechnet sind diese Erfolge imposant. So steht zum Beispiel im Amazonasgebiet eine Fläche un-

WWF-Ausstellung: Ein Museum voller Natur

Am 20. April beginnt im Zürcher Landesmuseum die Ausstellung «WWF. Eine Biografie». Die Migros ist Sponsorin. Wer hat schon mal Bergklee oder Kornblumen gekostet? Wer hätte gedacht, dass sich aus der sogenannten Echten Mispel feiner Sirup herstellen liesse und dass Wegwarten ein Ersatz für Kaffee sein könnten? Im Innenhof des Landesmuseums wurde ein Erlebnisgarten mit essbaren

Schweizer Wildpflanzen angelegt, deren Nutzwert in Vergessenheit geraten ist. Dieser Garten ist der Kern der grossen Ausstellung zum 50. Geburtstag des WWF. «Wir wollen hier den Besucherinnen und Besuchern auf sinnliche Art zeigen, wie vielfältig die Schweizer Natur ist», erklärt

Barbara Keller, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ausstellung. Auf ebenso originelle Art wird im Innenhof aber auch anschaulich gemacht, wie stark unser Lebensstil die Umwelt belastet. Ökologische Fakten werden zum Erlebnis: So erfahren die Besucher, dass die Herstellung eines

ganz normalen Baumwoll-T-Shirts 2000 Liter Wasser verbraucht und zehn Kilo CO2 verursacht. Neben der Tafel steht eine zwei Jahre alte Birke, die ihr ganzes Baumleben gebraucht hat, um die gleiche Menge an CO2 zu binden. In einem Zelt kann jeder Besucher ausrechnen, wie gross der sogenannte


NEUES AUS DER MIGROS

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Seit Jahren ein starkes Duo: Schweizer WWFChef Hans-Peter Fricker und der Plüschpanda.

Gutschein: zwei für ein Ticket

Feuer wird auf die Wände projiziert, und es riecht sogar nach Rauch. So wird die Bedrohung des Regenwaldes durch Brandrodungen erfahrbar gemacht, gegen die der WWF schon seit vielen Jahren kämpft. Die Besucher verstehen auf Anhieb: Diese Rodungen sind brandgefährlich.

Alle Infos zur Ausstellung unter www.wwf.landesmuseum.ch

«ökologische Fussabdruck» ist, den sein persönlicher Lebensstil hinterlässt. Im Kunstgewerbeschulflügel des Museums geht es um die 50-jährige Geschichte des WWF, und auch hier werden Fakten und Zahlen anschaulich gemacht. Ein Zimmer scheint zum Beispiel in Flammen zu stehen,

Schneiden Sie diesen Gutschein aus und geben Sie ihn beim Besuch der Ausstellung «WWF. Eine Biografie» an der Kasse des Landesmuseums in Zürich ab. Dann erhalten Sie beim Kauf eines Tickets für die Ausstellung gratis ein zweites dazu. ➔ Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist der Eintritt frei. ➔ Die Ausstellung dauert vom 20. April bis am 18. September 2011. Über Ostern ist die Ausstellung geöffnet. Vom Samstag, 23. April, bis am Montag, 25. April, gibts im Garten im Innenhof des Schlosses zahlreiche Osterattraktionen, etwa das Lilibiggs-Dschungelzelt, Entdeckungsreisen, Suchspiele und Wettbewerbe für Kinder.


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Migros-Magazin 16, 18. April 2011

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«Wenn die Migros etwas anpackt, dann bewegt sich viel.» und Holzprodukte MSCund FSC-zertifiziert sein. Das grösste Thema ist bereits heute der Klimaschutz. Alle unsere bisherigen Erfolge sind in Frage gestellt, wenn der Klimawandel nicht gebremst werden kann. In Zukunft wird die Zahl der Umweltorganisationen wohl weiter zunehmen. Was hebt den WWF eigentlich von anderen Organisationen ab?

Wir waren immer eine sogenannte Graswurzelorganisation, das heisst, wir konnten dank des Engagements unserer vielen Mitglieder grosse Projekte anstossen. Andererseits haben wir im Interesse der Umwelt stets auch mit Politik und Wirtschaft zusammengearbeitet, um Lösungen zu realisieren. Ein gutes Beispiel dafür ist unsere Partnerschaft mit der Migros. Wie profitiert der WWF davon?

Die Partnerschaft hat eine enorme Hebelwirkung, denn die Migros ist überall im Schweizer Alltag präsent. Wenn dieses Riesen-

WWF und Migros als starke Partner Riesiger WWF-Erfolg: Das Great Barrier Reef, das grösste Korallenriff der Erde, steht heute zu einem Drittel unter Schutz.

unternehmen etwas anpackt, dann bewegt sich viel. Die Migros hat zum Beispiel durch die Verlagerung der Güterströme auf die Schiene viel zur Verminderung von CO2-Emissionen beigetragen. Und sie hat auch eine zentrale Rolle bei der Einführung von MSC- und FSC-zertifizierten Produkten gespielt. Viel zu reden gaben die Sammelspiele Stickermania und Oceanmania, bei denen die Migros mit dem WWF zusammengearbeitet hatte.

Ja, ein schönes Beispiel dafür, wie sich das Interesse für die Umwelt vervielfachen lässt. Ich habe drei Göttibuben, Drillinge im Alter von elf Jahren. Dank der Manias

interessieren sie sich plötzlich brennend für Dschungeltiere und Meeresbewohner. Im Landesmuseum in Zürich beginnt am 20. April eine grosse Ausstellung über den WWF. Was wollen Sie den Besuchern vermitteln?

Die Ausstellung wurde nicht von uns, sondern vom Landesmuseum organisiert. Die Schau ist eine unabhängige, kritische Würdigung. Ich denke aber, dass der für die Ausstellung angelegte Garten nicht nur die Umweltbedrohung, sondern auch die Freude an der Natur vermittelt. Und genau das war immer eines unserer Hauptanliegen. Texte Michael West Bilder Victoria Loesch

Die Migros und der WWF sind strategische Partner, die sich gemeinsam für Wald-, Meeres- und Klimaschutz einsetzen. Dazu einige Beispiele: In der Migros trägt das gesamte Sortiment an Haushalt- und Toilettenpapier das Waldschutz-Gütesiegel FSC. Die Migros bietet ein breites Sortiment an Fischen und Meeresfrüchten aus nachhaltigem Fang mit dem Gütesiegel MSC an. Beim Migros-Sammelspiel Oceanmania floss durch den Verkauf von Sammelalben eine halbe Million Franken in den Meeresschutz. Seit Anfang 2009 unterstützt die Migros als exklusive Sponsorin alle Kinderund Jugendprogramme des WWF.

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Migros-Magazin 16, 18. April 2011

MIGROS-ZEITREISE

Schoggihase auf dem Prüfstand

E

in Mitarbeiter von Chocolat Frey AG wägt einen weissen Schoggihasen. Der Mann prüft mit der Gewichtskontrolle, ob die Einstellungen der Produktionsanlage richtig sind. Das Foto aus den frühen 1980er-Jahren beweist: Schon damals wurde beim MigrosUnternehmen Chocolat Frey in Buchs AG liebevolle Präzisionsarbeit geleistet. In den Jahren, die seither vergangen sind, wurde die Auswahl an süssen Spezialitäten ständig erweitert. 2010 produzierte Chocolat Frey Köstlichkeiten im Gesamtgewicht von 42 444 Tonnen, hatte einen Marktanteil von 38,6 Prozent und erzielte einen Umsatz von 404 Millionen Franken. Auch international sind die Leckereien aus Buchs beliebt: 2011 exportierte das Unternehmen für 117 Millionen Franken Produkte. Diese Zahlen zeigen: Die 1887 als Kollektivgesellschaft in Aarau gegründete R. & M. Frey hat sich als Migros-Unternehmen zu einem gewichtigen Akteur auf dem Schweizer Schoggi-Markt entwickelt. Michael West

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50 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

In Gefahr: Genüssliches Lesen, ohne den Geldbeutel zu strapazieren.

Gegen hohe Buchpreise

W

ie der Büchermarkt funktioniert, zeigt sich anschaulich am Beispiel des neuen Romans «Seerücken» des Schweizer Autors Peter Stamm: Das Buch ist für 19.90 Franken im Onlinehandel erhältlich, kostet aber nach offiziellen Angaben des deutschen Verlegers 28.90 Franken. Hier spielt der freie Wettbewerb, der Konsument entscheidet, wo er das Buch zu welchem Preis erwerben will. Wird die Buchpreisbindung, also das staatliche Festsetzen verbindlicher Preise, dereinst umgesetzt, spielt der Wettbewerb nicht mehr. Dann werden für alle Anbieter ausnahmslos fixe Preise gelten. Peter Stamms Roman wird hierzulande überall gleich viel kosten, grössere Preisnachlässe sind nicht mehr möglich, weil sie der Gesetzgeber

verbieten respektive stark limitieren muss.

Ausländische Grossverlage profitieren vom Preiskartell

Wer aber profitiert von den höheren Preisen? Es sind in erster Linie

ausländische Grossverlage, die heute bereits über die Hälfte des Deutschschweizer Buchmarkts kontrollieren. Sie und viele ebenfalls im Ausland tätige Internetanbieter unterstützen die Buchpreisbindung, da sie ihnen gesetz-

Die Buchpreisbindung in der Schweiz

Mit der sogenannten Buchpreisbindung führten die Buchhändler und Verleger in den 70er-Jahren ein privatrechtliches Instrument für gemeinsame Preisabsprachen ein. 2005 verurteilte die Wettbewerbskommission dieses Vorgehen als unzulässige Wettbewerbsabrede, was in der Folge auch vom Bundesgericht bestätigt wurde. 2007 lehnte der Bundesrat die von Buchhändlern und Verlegern erneut geforderte Zulassung der Buchpreisbindung ab. Am 18. März 2011 hat das Parlament mit knappem Mehr beschlossen, das Buchpreiskartell wieder einzuführen. Mittels eines Referendums soll nun das Volk über die strittige Frage entscheiden dürfen (siehe Referendumsbogen rechts).

lich gesicherte Mehreinkünfte verspricht. Und weil mehr als 90 Prozent der deutschsprachigen Bücher aus Deutschland eingeführt werden, stellt sich die Frage: Sollen 100 Prozent der Schweizer Kundinnen und Kunden gezwungen werden, 90 Prozent der Bücher, die nicht aus der Schweiz stammen, zu künstlich verteuerten Preisen zu kaufen? Im Hinblick auf den rasant wachsenden Onlinehandel zeigt das Gesetz zur Buchpreisbindung weitere gravierende Mängel: Die staatlich fixierten Preise für Bücher gelten zwar auch für den Einkauf übers Internet. Die Umsetzung respektive die Kontrolle über die tatsächlichen Bücherpreise im Onlinehandel dürfte allerdings mehr als schwierig sein. Es ist eine Binsenwahrheit, dass die meisten

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Das Parlament hat sich für die Wiedereinführung des Buchkartells entschieden. Damit werden die Verkaufspreise für Bücher verteuert. Gegen diesen Entscheid wehrt sich die Migros.


NEUES AUS DER MIGROS Gesetze und Verordnungen nicht Schritt halten können mit den ausgefeilten und sich jeweils rasch ändernden technischen Finessen des virtuellen Einkaufs.

Die Migros kämpft seit je für tiefere Preise

Die Befürworter der Buchpreisbindung betonen die «kulturpolitische Bedeutung» des Buchs, das hohe Service- und Beratungsangebot sowie den Verlust von Arbeits-

plätzen in Buchhandlungen. Das sind hehre Argumente, doch sie greifen im Zeitalter des Onlinehandels zu kurz: Bereits heute werden zwischen 10 und 20 Prozent der Buchkäufe in der Schweiz über das Internet getätigt. In den kommenden Jahren dürfte dieser Prozentsatz auf mehr als 50 Prozent anwachsen − ob mit oder ohne Kartellpreise. Geprägt von ihrer eigenen Geschichte, vertritt die Migros eine

klare Haltung: Preisabsprachen und staatlich fixierte Preise sind nicht im Sinne des Konsumenten, denn sie verteuern Produkte unnötig, während einige wenige Händler davon profitieren. Wer das Kulturgut Buch effektiv schützen will, setzt sich für die Förderung des Lesens in der breiten Bevölkerung ein. Das geschieht aber nicht über Preisabsprachen zum Nachteil der Konsumenten. Im Gegenteil: Die

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beste Förderung des Kulturguts Buch sind noch immer günstige Preise. Das wusste schon Gottlieb Duttweiler, als er das MigrosKulturprozent gründete: Kunst und Kultur sollen für alle und zu möglichst günstigen Preisen zugänglich sein. Dieses Ziel verfolgt das Migros-Kulturprozent, aber auch die Migros-Tochter Ex Libris noch heute mit viel Engagement. Daniel Sidler

Helfen Sie mit, die Schweizer Buchpreise nicht staatlich zu verteuern! Die Migros unterstützt das «Referendum gegen das Bundesgesetz über die Buchpreisbindung». Das breit abgestützte Referendumskomitee setzt sich dafür ein, dass auch in Zukunft der freie Wettbewerb spielt. Dies ermöglicht die heute schon vorhandenen Preisvorteile für Konsumentinnen und Konsumenten und fördert somit das Kulturgut Buch effektiv. Und so gehts: Referendumsbogen (unten) ausschneiden, unterschreiben und bis spätestens 24. Juni 2001 an die auf dem Talon angegebene

Adresse senden. Wichtig: Auf einem Bogen können nur Personen aus der gleichen politischen Gemeinde unterschreiben, ansonsten ist der Talon ungültig. Weitere Informationen unter www.exlibris.ch (in Ex-Libris-Filialen sind Referendumsbögen erhältlich) oder direkt bei wirtschaftspolitik@mgb.ch.

Referendum gegen das Bundesgesetz vom 18.03.2011 über die Buchpreisbindung (BuPG) Die unterzeichneten stimmberechtigten Schweizer Bürgerinnen und Bürger verlangen, gestützt auf Art. 141 der Bundesverfassung vom 18.04.1999 und nach dem Bundesgesetz vom 17.12.1976 über die politischen Rechte, Art. 59 ff., dass das Bundesgesetz vom 18.03.2011 über die Buchpreisbindung (BuPG) der Volksabstimmung unterbreitet werde. Co-Präsidium: Dr. med. Ignazio Cassis, Nationalrat FDP TI; Simon Casutt, Vorstandsmitglied GLP; Esther Egger-Wyss, Nationalrätin CVP AG; Dr. Sebastian Frehner, Nationalrat SVP BS; Bruno Frick, Ständerat CVP SZ; Erich Hess, Präsident JSVP Schweiz; Brenda Mäder, Präsidentin Jungfreisinnige Schweiz; Isabelle Moret, Nationalrätin FDP VD; Lukas Reimann, Nationalrat SVP SG; Denis Simonet, Präsident Piratenpartei Schweiz; Dr. Muriel Uebelhart, Geschäftsführerin Konsumentenforum kf; Prof. Thomas Weibel, Nationalrat GLP ZH; Dr. Kurt Weigelt, Direktor IHK St. Gallen-Appenzell; Michael Zeugin, Vorstandsmitglied GLP Auf dieser Liste können nur Stimmberechtigte unterzeichnen, die in der genannten politischen Gemeinde in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind. Bürgerinnen und Bürger, die das Begehren unterstützen, mögen es handschriftlich unterzeichnen.

Kanton:

PLZ:

Politische Gemeinde:

Nr.

Vorname

Genaues Wohnadresse Geburtsdatum (Strasse und Hausnummer)

Name

(handschriftlich und möglichst in Blockschrift)

(handschriftlich und möglichst in Blockschrift)

(Tag/Monat/Jahr)

Eigenhändige Unterschrift

Kontrolle (leer lassen)

1. 2. 3. 4. Wer bei einer Unterschriftensammlung besticht oder sich bestechen lässt oder wer das Ergebnis einer Unterschriftensammlung für ein Referendum fälscht, macht sich strafbar nach Art. 281 beziehungsweise nach Art. 282 des Strafgesetzbuches.

Ablauf der Referendumsfrist: 7. Juli 2011

Die unten stehende Stimmrechtsbescheinigung wird durch das Referendumskomitee eingeholt. Die unterzeichnete Amtsperson bescheinigt hiermit, dass obenstehende ______ (Anzahl) Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Referendums in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind und ihre politischen Rechte in der erwähnten Gemeinde ausüben.

Die zur Bescheinigung zuständige Amtsperson (eigenhändige Unterschrift und amtliche Eigenschaft): Ort:

Eigenhändige Unterschrift:

Datum:

Amtliche Eigenschaft:

Ganz oder teilweise ausgefüllt bis spätestens am 24. Juni 2011 einsenden an: «NEIN zu überteuerten Büchern!», Postfach 804, 3000 Bern 8

Amtsstempel:


52 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

Weniger Verpackung für Die Migros will die Umweltbelastung bei Verpackungen um zehn Prozent reduzieren. Um das ambitionierte Ziel zur erreichen, ist sie an verschiedenen Fronten aktiv.

N

achhaltigkeit und ökologisches Engagement sind zentrale Punkte im Unternehmensleitbild der Migros. Dabei entwickelt die Detailhändlerin immer wieder Initiativen, um die Umwelt und das Klima zu schonen. Nun hat sie sich ein neues und ambitioniertes Ziel gesetzt: Die Migros will die Umweltbelastung der Verpackungen der 250 meistverkauften Produkte bis 2013 um satte zehn Prozent reduzieren. Konkret geht es darum, die Ökobilanz der Verpackungen zu verbessern. Diese Bilanzen berücksichtigen den gesamten Lebenszyklus der Verpackungen, von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung. Dabei werden die Auswirkungen auf die Umwelt untersucht, wie zum Beispiel die Klimabelastung durch CO2 oder die Ozonzerstörung. Um das ambitionierte Ziel zu erreichen, ist die Migros an vielen Fronten engagiert. So sollen bis Ende 2011 alle ihre UHT-Milchkartons das Gütesiegel der Waldschutzorganisation Forest Stewardship Council (FSC) tragen. Dabei es geht es um nicht weniger als 120 Millionen Liter Milch jährlich. Der Grund: Der Rohstoff für die Milchkartons ist Holz. Und damit wird oft Raubbau getrieben. Heute verschwinden weltweit pro Minute etwa 40 Fussballfelder Wald. Das Holz für die Milchkartons stammt bereits heute teilweise aus skandinavischen Wäldern, die nach den strengen Anforderungen des FSC bewirtschaftet werden. Grossflächiger Kahlschlag zum Beispiel ist verboten, um die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten zu schonen.

Auch auf einem anderen Gebiet setzt die Migros auf innovative Lösungen. So verzichtet sie beispielsweise auf Doppelverpackungen. Was auf den ersten Blick wie ein Detail anmutet, hat es umwelttechnisch in sich. Durch den Verzicht auf doppelte Verpackungen oder dünnere Hüllen sowie den Einsatz von Recyclingmaterial betrugen die jährlichen Einsparungen in den letzten drei Jahren jährlich 10 000 Tonnen CO2. Beispiele gefällig? Allein durch die Verwendung von dünneren Gläsern bei Léger- und Favorite-Konfitüren spart die Migros jährlich 118 Tonnen Glas – und somit 66 Tonnen CO2. Bei den Delizio-Kaffeekapseln verzichtet man auf die Kartoneinlagen. Hier liegen die Einsparungen bei 33 Tonnen Karton und 104 Tonnen CO2.

Hygiene und Sicherheit bleiben gewährleistet

Genauso wichtig wie der Verzicht auf unnötige Verpackungen ist die Verwendung von Recyclingmaterial. «PET-Flaschen sorgen insgesamt bei den Verpackungen für die grösste Umweltbelastung», sagt Heidi Oswald, Projektleiterin Ökologie beim Migros-Genossenschafts-Bund. Hier hat die Migros im vergangen Jahr bereits markante Fortschritte erzielt: So hat der Getränkehersteller Aproz 2010 rund 1600 Tonnen PET-Recyclat eingesetzt. «Das bedeutet, dass heute die Mineralwasserflaschen von Aproz zu 35 Prozent aus rezykliertem PET bestehen», sagt Oswald. Bei den Migros-Ice-Tea-Flaschen sind es 30 Prozent. «Diesen Anteil wollen wir kontinuierlich ausbauen», hält die Umweltexpertin fest. Als erste Detailhändlerin der Schweiz geht die


NEUES AUS DER MIGROS

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mehr Umweltschutz

«Durch das Entsorgen spart man Erdöl» Josef Amrhein ist Leiter Entsorgung der Migros Luzern.

Josef Amrhein, was ist so besonders am Recyclingkonzept der Migros Luzern? Bei uns kann der Kunde neben sämtlichen PET-Flaschen auch PE-KunststoffHohlkörper zurückbringen. PE-Hohlkörper? PE steht für Polyethylen — daraus bestehen die meisten KunststoffFlaschen, von der weissen Milchplastikflasche über Putzmittel, Kosmetika bis hin zu Shampoos und Duschmitteln.

Josef Amrhein, Leiter Entsorgung Migros Luzern, will den Rücklauf der PE-Flaschen erhöhen.

Was bringt das dem Kunden? Etwa ein Drittel des Haushaltsabfalls besteht aus solchen Kunststoff-Hohlkörpern — damit ist der Güselsack schnell voll. Bei uns kann der Kunde dieses Material bei der entsprechenden Sammelstelle entsorgen. Hinzu kommt der ökologische Nutzen. Und der wäre? Normalerweise werden PE-Flaschen heute in der Kehrichtanlage verbrannt. Bei unserer Art der Entsorgung

hingegen entsteht für das Produkt ein zweites Leben — und somit auch ein ökologischer Kreislauf. Ausserdem bestehen Kunststoffflaschen grösstenteils aus Erdöl. Durch das Recycling schont man diese knappe Ressource. Wie sieht dieses zweite Leben aus? Aus dem rezyklierten Material entstehen zum Beispiel KabelschutzRohre für die Ummantelung von Elektrokabeln, aber auch Kanalrohre oder Abdeckungen für Lampen. Das machen entsprechende Betriebe in der Umgebung. Wie viel Material entsorgen Sie heute? Bei den PE-Milchflaschen sind es heute rund 300 Tonnen jährlich. Bei den restlichen PE-Gütern sind es zwischen 30 und 40 Tonnen pro Jahr — wir sind sicher, dies auf 100 Tonnen steigern zu können. Die meisten Kunden sind sich dieser zusätzlichen Form der Entsorgung schlicht noch nicht bewusst.


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54 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

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Südtürkei

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Ab Zürich nach Antalya mit Tailwind am Mi./Sa. 7., 11., 14*., 18., 21.5.11* Asteria Sorgun Resort B B B B, Side, Doppel mit ultra all inclusive

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1 Woche

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Gran Canaria

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Die Migros Luzern entsorgt auch Kunststoff-Hohlkörper.

«PET-Flaschen sorgen bei den Verpackungen für die grösste Belastung.» Migros auch in der Entsorgung von sogenannten PEHohlkörpern neue Wege. In der Migros Luzern können die Kunden – bereits seit 2009 – neben den weissen Plastikflaschen für Milch auch solche für Duschgels, Putzmittel oder Kosmetikprodukte zurückbringen. Während heute einzelne Anbieter die weissen Milchflaschen zurücknehmen, wandern die restlichen PE-Flaschen normalerweise in die Kehrichtverbrennungsanlage. «Hier besteht grosses Entwicklungspotenzial», so Oswald. Die Liste der Massnahmen liesse sich weiter fortsetzen. Eines aber haben sie gemeinsam: Sie beeinträchtigen weder Funktion, Hygiene noch Sicherheit der Verpackungen – aber sie machen den Unterschied für die Umwelt aus. Texte Christoph Petermann Bilder Siggi Bucher

Aufräumarbeit: Aus den weissen

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Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

Die Migros ist Mitorganisatorin einer Expertenrunde, die sich mit der Frage befasst, wie Altstoffsammlungen in Zukunft sowohl ökologisch wie auch ökonomisch weiterentwickelt werden können. Die Resultate präsentierte letzte

Woche die Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz (IG DHS). Die Studienergebnisse zeigen unter anderem, dass das Sammeln von Kunststoffhohlkörpern aus ökologischer Sicht sinnvoll ist. Deshalb prüft die


NEUES AUS DER MIGROS

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Auch Kohlenhydrate machen dick Ist Fett wirklich am Übergewicht schuld? Oder sind auch die viel gepriesenen Stärkeprodukte wie Brot, Teigwaren und Reis mitverantwortlich? 37% der SchweizerInnen sind zu dick. Die Gründe kennen wir: falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Dies ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern auch ein Risikofaktor für unsere Gesundheit. Wurden bisher vor allem die Nahrungsfette als Hauptverursacher für das Übergewicht angesehen, geraten nun auch die Kohlenhydrate immer stärker in den Fokus. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die offizielle Empfehlung, möglichst fettarm zu essen und dafür 60% des Kalorienbedarfes aus Kohlenhydraten zu decken, in unserer bewegungsarmen Zeit nicht mehr aktuell ist. Werden nämlich mehr Kohlenhydrate aufgenommen als der Körper benötigt, werden diese in Fett umgewandelt und als Reserve gespeichert. Wie werden wir diese Reserven wieder los? Grundlage einer nachhaltigen Gewichtskontrolle sind ausreichend Bewegung und eine gesunde, kalorienreduzierte Ernährung. Ergänzend können moderne Präparate eingesetzt werden.

Carbosinol-Biomed™ Senkt die Kalorienaufnahme aus Kohlenhydraten. Sein pflanzlicher Glykoproteinkomplex vermindert im Dünndarm die Aufspaltung der Stärke, sodass bis zwei Drittel der komplexen Kohlenhydrate ganz natürlich wieder ausgeschieden werden.

PE-Milchflaschen wird einmal ein Kanalrohr oder eine Lampenabdeckung.

IG DHS die Möglichkeit einer Gemischtsammlung von PE-Milchflaschen zusammen mit Kunststoffhohlkörpern. Geplant ist, in diesem Jahr eine Machbarkeitsstudie für eine solche Gemischtsammlung in Bezug auf betriebliche Konsequen-

zen zu erstellen und die Finanzierung des Systems detailliert abzuklären. Die Migros kann hier ihre Erfahrungen bezüglich der Sammlung von Kunststoffhohlkörpern in der Genossenschaft Luzern einfliessen lassen.

www.CarbosinolBiomed.ch Erhältlich in Apotheken und Drogerien.

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56 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

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Fotos Daniel Winkler

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Fröhliche Ostern! Am Ostermontag geniesst Familie Felix das ausgiebige Mittagsmenü. Natürlich dürfen das traditionelle Lammnierstück, die grünen Spargeln und die süssen Erdbeeren nicht fehlen.

JJetzt e t ztt feiern feiern wir Ostern!!

Familie Felix ist im Osterfieber: Vater Peter (45), Mutter Eveline (40), Tochter Anna (7) und Sohn Luca (15) haben gebastelt, dekoriert, gekocht und gebacken, und jetzt geniessen sie all die Köstlichkeiten.

B

«Das schmeckt ja uh fein», ruft die kleine Anna und schiebt sich eine Bundkarotte in den Mund. Zur Freude der Eltern haben auch beide Kinder das Lammnierstück mit der süsslichen Aprikosenkruste gern.

ei Familie Felix kommen jedes Jahr am Ostermontag lauter frische Frühlingsboten wie Spargeln, Erdbeeren, feine Bundkarotten und natürlich das traditionelle Lamm auf den Tisch. Die Wohnung ist in hellen Frühlingsfarben dekoriert. Osterglocken und der Osterbaum schmücken das Esszimmer. Auch das Ostermenü soll farblich zum Rest passen. Für einmal haben sich Peter und Eveline entschlossen, zusammen zu kochen. «Ich bin überrascht, wie gut wir zwei in der Küche harmonieren», sagt Eveline und lacht. Denn sonst ist es ja immer Papi Peter, der an den Wochenenden und Feiertagen in der Küche steht und seine Liebsten mit Köstlichkeiten bekocht. Dieses Jahr hat Eveline alle Vorspeisen ausgewählt und das Zepter in der Küche übernommen. Peter hat bereits am Vorabend die Zitronentartelettes und die Profiteroles in den Ofen geschoben und gebacken. Auch den marokkanischen Erdbeersalat hat er mit Orangensaft, Puderzucker und Zimt mariniert. Damit Mama und Papa Felix ungestört walten können, haben Töchterchen Anna und ihr grosser Bruder Luca absolutes Küchenverbot. Die beiden Kinder vergnügen sich derweil im Garten mit den neuen Spielen, die sie vom Osterhasen bekommen haben. Sonja Leissing

Weitere feine Rezepte finden Sie unter www.migros.ch/ostern


58 | Migros-Magazin 16, 18. Aprill 2011 011

Lammnierstück mit Kartoffeln und Bundkarotten Hauptgericht für 4 Personen 500 g kleine Kartoffeln, Salz, 400 g Bundkarotten, Salz, 4 EL Olivenöl, 4 Rosmarinzweige, 4 Knoblauchzehen, 30 g Cashewnüsse, 30 g getrocknete Aprikosen, 1 Schalotte, 30 g Butter, 50 g Paniermehl, 2 Eigelb, Pfeffer, 2 Lammnierstücke à ca. 250 g 1. Backofen auf 200 °C vorheizen. Kartoffeln je nach Grösse längs halbieren oder vierteln. In Salzwasser 5 Minuten garen. Karotten dazugeben. Ca. 3 Minuten weiter kochen. Abgiessen. Mit der Hälfte des Olivenöls und dem Rosmarin im Bräter mischen. Salzen. Leicht zerquetschte Knoblauchzehen beigeben und daruntermischen. 15 Minuten im Ofen garen.

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Lammnierstück, Neuseeland/Australien, pro 100 g,

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2. Inzwischen Cashewnüsse, Aprikosen und Schalotte fein hacken. Schalotte und Cashewnüsse in der Butter dünsten. Abkühlen lassen. Paniermehl und Eigelb beigeben. Mit den Aprikosen zu einer bröseligen Masse mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 3. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. Im restlichen Öl rundum anbraten. Zum Gemüse in den Bräter legen. Aprikosenmasse auf das Fleisch verteilen und leicht andrücken. Temperatur auf 180 °C reduzieren. In der Ofenmitte rund 10 Minuten garen, bis das Lamm eine Kerntemperatur von 55 °C erreicht hat. Fleisch vorsichtig aufschneiden und mit den Kartoffeln und Karotten servieren.

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BLUMEN & PFLANZEN Rosen, Max Havelaar, 50/60 cm, Bund à 7 Stück 15.90 Phalaenopsis, dekoriert, 2 Rispen, pro Pflanze 24.90 statt 32.50 20% Margeriten-Busch, 18 cm, pro Pflanze 8.90 statt 12.50 25% Osterschale, aus dem Wallis 21.80

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NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Fatto KatzenstreuSortiment 20% Alle Cucina & Tavola Trinkglas-Serien, Glaskrüge und Glaskaraffen 50% Gültig bis 2.5. Hakle Toilettenpapier in Mehrfachpackungen 50% Molfina im 3er-Pack 3 für 2 Alle Total Waschmittel Pulver 20% Gültig bis 2.5. Total Nachfüllbeutel im Duo-Pack 20% Alle Elan Waschmittel und Exelia Gewebeveredler 50% Gültig bis 2.5. Alle Pial und Potz Xpert Spezialreiniger 20% Gültig bis 2.5. Migros Fresh Lufterfrischer Press & Go Minispray im 3er-Pack 40% Kleiderbügel, 10er-Set 50% Diverse Clogs und Gummistiefel Gültig bis 2.5. Clogs Damen/Mädchen 13.90 Damen Gummistiefel 16.90 Kinder Bermuda 9.90 Kinder Caprihose 14.90 Chicco Buggy, CT 0,5 Evolution Fuego 119.– statt 169.–

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GUTE NEUIGKEITEN.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Spargelsuppe mit Fischspiessli Vorspeise für 4 Personen 400 g grüne Spargeln, 2 Schalotten, 1 EL Butter, 5 dl Gemüsebouillon, 100 g Goldbuttfilets, 1 EL Zitronensaft, Salz, Pfeffer, 1/2 Bund Koriander, 5 EL Olivenöl, 2 EL Crème fraîche, 1 EL Öl zum Braten 1. Spargeln im unteren Drittel schälen und Enden frisch anschneiden. In kleine Stücke schneiden. Schalotten fein hacken. In Butter dünsten. Spargeln beigeben und mitdünsten. Mit Bouillon ablöschen. Ca. 12 Minuten köcheln. Pfanne vom Herd nehmen. Spargelsuppe fein pürieren.

2. Inzwischen Fischfilets in dünne Streifen schneiden. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Auf Spiesschen stecken. Koriander mit Olivenöl mischen. Mit dem Stabmixer pürieren.

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Kalbs-Involtini mit Salat Vorspeise für 4 Personen

A

3. Suppe wieder aufkochen. Crème fraîche beigeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Öl erhitzen. Fischspiesschen darin rundum braten. Mit der Suppe anrichten und mit Koriandersauce servieren. Tipp: Zusätzlich zur Bouillon die Suppe mit 5 cl trockenem Wermuth ablöschen.

B

1 kleine Lauchstange, Salz, 8 Kalbsplätzli à ca. 30 g, Pfeffer, 8 Specktranchen, 1 Kohlrabi, 1 Salat z. B. Eichblatt, 1 EL Olivenöl zum Braten

TS5SG2

Alle Infos unter www.eiersuche.ch

Schalotten, Schweiz, Netz à 250 g, aktueller

Tagespreis

Spargeln grün, Spanien/ USA, Bund à 1 kg,

aktueller Tagespreis

Sauce 2 EL Aceto Balsamico bianco, 3 EL Olivenöl, 1 TL Blütenhonig, flüssig 1. Lauch in ca. 6 cm lange Stücke schneiden, kurz in Salzwasser blanchieren. Abgiessen kalt abschrecken und längs in feine Streifen schneiden. Plätzli zwischen Frischhaltefolie ganz dünn klopfen. Lauch darauflegen (A), mit Pfeffer würzen und einrollen. Mit einer Specktranche umwickeln. Involtini mit Zahnstochern fixieren. 2. Saucenzutaten mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kohlrabi in feine Scheiben hobeln und in der Sauce 10 Minuten marinieren. Salat anrichten, Kohlrabi mit Sauce darauf verteilen.

Goldbuttfilets MSC, Wildfang aus dem Nordostatlantik, per 100 g, aktueller

Tagespreis

3. Öl erhitzen, Involtini darin ca. 4 Minuten rundum braten. Zahnstocher entfernen. Involtini mit dem Kohlrabisalat servieren.


72 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011 011

Kiwi-Tiramisù im Glas Dessert für 4 Personen

A

B

250 g Mascarpone 180 g griechischer Joghurt nature 4 EL Holunderblütensirup 6 Kiwis 3 EL Puderzucker 150 g Löffelbiskuits arpo ar pone ne m it JJoghurt oghu und Sirup mischen. Kiwis schälen, Dornen og 1. Mascarpone mit nen. 1/3 der Kiwis mit Puderzu entfernen. Puderzucker pürieren. Restliche Früchte in ke sschneiden. chne ch neid iden en. Stücke ffel ff elbi bisk skui uits ts in in kleine klei kl eine ne Stücke Stü tück ckee brechen. brec br eche hen. n. JJee ei eine ne Schicht Sch chic icht ht Biskuit Bis isku kuit in i 2. Löffelbiskuits äser verte teililen ((A). A). Ei A) Eini nige K iwis iw istü tück cke darauflegen, darauf da ufle legen, mit it wenig ig C reme Gläser verteilen Einige Kiwistücke Creme deck de cken en. Sc Schi hich chtv tvor orga gang ng w iede ie derh rhol olen en und und mit mit dem dem Kiwipüree Kiw iwip ipür üree ee bedecken. Schichtvorgang wiederholen schliessen. Mit Kiwistückchen servieren (B). abschliessen.

Zitronentartelettes Ergibt ca. 15 Stück 1 Ei zum Bestreichen, 14—16 Törtchenbödeli, 5 Eier, 200 g Zucker, 1,5 dl frisch gepresster Zitronensaft, 5 EL Rahm, Puderzucker und Zitronenscheiben für die Garnitur Backofen auf 150 °C vorheizen. Ei verquirlen, Boden und Rand der Törtchenbödeli mit Ei bestreichen. Während 7 Minuten im Ofen trocknen. Für die Füllung Eier und Zucker schaumig schlagen. Zitronensaft und Rahm dazurühren. Durch ein Sieb in die Tortenbödeli giessen. Ca. 25 Minuten in der Ofenmitte backen, bis die Füllung gestockt ist. Tartelettes aus de dem Ofen nehmen, auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und mit halbierten Zitronenscheiben garnieren.

MarokkanischerErdbeersalat Dessert für fü 4 Personen 750 g reife reif Erdbeeren, 1 Orange, 1 TL Zimt, 6 EL Puderzucker, Pud ½ Bund Pfefferminze Erdbeeren je nach Grösse halbieren 1. Erdb oder vierteln. Orange auspressen. Saft mit Puderzucker und Zimt verrühren. Mit den Erdbeeren mischen. Zu Zugedeckt im Kühlschrank ca. 2 Stunden ma marinieren. 2. Pfefferminzblättchen dazuzupfen. Erdbeersalat mischen und sofort servieren.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Profiteroles Ergibt ca. 16 Stück 2 dl Wasser, 50 g Butter, 1 Prise Salz, 1 EL Zucker, 100 g Mehl, 2—3 Eier, süsser, geschlagener Rahm zum Füllen, Schokoladensauce 1. Wasser mit Butter, Salz und Zucker aufkochen. Mehl beigeben. Mit einer Kelle bei kleiner Hitze rühren, bis sich der Teig als Klumpen vom Pfannenboden löst und sich am Boden ein feiner Belag bildet. Teig in eine Schüssel geben. Abkühlen lassen. Eier aufschlagen und verquirlen. Portionenweise unter den Teig rühren, bis dieser glänzt und in Fetzen von der Kelle reisst. Übrig gebliebenes Ei beiseitestellen. 2. Backofen auf 180 °C vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen. Teig in einen Dressiersack mit Sterntülle füllen. Auf das Backpapier mit genügend Abstand kleine Rosetten spritzen. Profiteroles mit restlichem Ei bestreichen und in der Ofenmitte ca. 20 Minuten backen. Im ausgeschalteten, geöffneten Ofen 10 Minuten ruhen lassen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. 3. Profiteroles in der Mitte aufschneiden. Mit Rahm gi füllen. Etwas Schokoladensauce darübergiessen.

Törtchenbödeli, 216 g, 16 Stück,

Fr. 3.60

Schlagrahm gezuckert, 250 ml,

Fr. 4.40

Reiner Puderzucker, 500 g, Crème fraîche Nature, 200 g, Fr. 2.60

Fr. 1.60


74 | Migros-Magazin 16, 18. Aprill 2011 011

Zeig mir deinen Hasen und ich sag Jeder hat so seine Vorlieben, auch bei Schoggihasen. Luca wünscht sich jedes Jahr den lustigsten,

Bunt soll er sein

Klein, aber fein

Für Luca ist klar, der Osterhase, der am lustigsten aussieht, ist sein Favorit. Natürlich beisst er auch gern die Ohren von den Schoggihasen seiner Schwester ab, doch an seine Fussballer oder Piratenhasen lässt er niemanden ran. Frey Hase Harry the Magic Rabbit, 245 g, Fr. 9.50

Mama Eveline Felix schätzt Schoggi über alles. Wenn sie eine Tafel öffnet, ist die innert weniger Minuten aufgegessen. Darum entscheidet sie sich der Figur zuliebe immer für die kleinsten Hasen. Die sind klein, aber fein. Frey Hase Mahony Mini, 100 g, Fr. 3.20

Frey Hase Capitain John Rabbit, 240 g, Fr. 9.50, Frey Hase Fussballer, 170 g, Fr. 7.90, Frey Kids Rüebli Hase, 300 g, Fr. 8.80

Frey Mutschli-Hase Mandy, 170 g, Fr. 4.80, Frey Hase weiss mit Haselnusskrokant, 90 g, Fr. 3.—, Frey Hase Bio Noir, 120 g, Fr. 3.90


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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dir, was du magst

Papa den grössten und Anna einen bunten Hasen, und Mami liebt die vielfältige Auswahl.

Gross und dick

Farbig und lustig soll er sein

Je grösser, desto lieber hat Papa Peter die Schoggiosterhasen. Kalorien hin oder her. Am schönsten findet er die Riesenhasen, egal ob aus schwarzer, weisser oder Milchschokolade. Und wenn so ein Schoggihase nach einem Nachmittag bereits weggeputzt ist, gehts am Abend zum Sport. Frey Hase Pasqualino, 850 g, Fr. 22.—

Die kleine Anna ist ein absoluter Fan von all den bunten Osterhasen. Sie ist so fasziniert von den pinkigen, blauen oder liebevoll verzierten Hasen, dass sie sie für eine Zeitlang in ihrem Zimmer aufstellt, bevor sie ihnen die Ohren abbeisst. Frey Hase Sunny, 170 g, Fr. 6.50

Frey Hase Mahony, 410 g, Fr. 9.80, Frey Hase Rocher, 335 g, Fr. 10.50, Frey Hase Lampi, 440 g, Fr. 12.—

Frey Hase Chico, 280 g, Fr. 7.50, Frey Hase Bunny junior, 210 g, Fr. 5.50, Frey Hase Baby, 150 g, Fr. 8.30


Ein bisschen Provence für Ihren Apéro.

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

Rezepte unter www.cantadou.ch

Cantadou gibts in Ihrer Migros und bei LeShop.ch


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

Immer hart am Puck

EVZ-Stürmer Damien Brunner liebt sie auch: Die ShakeriaMilkshakes mit integriertem Trinkhalm sind in Erdbeer, Bourbon Vanille, Cappuccino, Latte Macchiato, Swiss Chocolate und neu Banane und Coco-Piña* erhältlich. 250 ml, Fr. 1.90

Am 29. April startet in der Slowakei die Eishockey-WM. Shakeria ist als Hauptsponsor dabei — auch in der Garderobe. Sean Simpson, (51) Trainer, Schweizer Eishockey– nationalmannschaft.

Bilder zvg

Sean Simpson, wie schätzen Sie die Chancen der Schweizer an der WM ein?

An der Weltmeisterschaft spielen die besten Mannschaften der Welt. Ob es am Schluss für eine Medaille reicht, werden wir sehen. Wir tun alles für die bestmögliche Leistung in der Slowakei.

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* Nur in ausgewählten Filialen.

Worauf haben Sie Wert gelegt bei der Auswahl der Spieler? Mehr auf Talent, Erfahrung oder auf Teamfähigkeit?

Runde für Runde um Punkte. Als Nationaltrainer ist das Spektrum grösser. Ich besuche Spiele in den Ligen, bespreche mich mit den U-Nationalmannschaften, bin bei Sponsoren, arbeite auf der Geschäftsstelle von Swiss Ice Hockey, mache Planungen für die ganze Saison. Kurz: Es wird mir nicht langweilig.

Worin unterscheidet sich ein Clubtrainer von einem Nationalmannschaftstrainer?

Fehlt Ihnen der tägliche Kontakt zu den Spielern?

Ein Nationalspieler muss alle diese Kriterien erfüllen. Die Konkurrenz ist gross genug, dass wir nur Spieler haben, die sowohl talentiert, auf ihrem Niveau erfahren und teamfähig sind.

Als Clubtrainer ist man mit seinem Team beschäftigt. Es geht

Ich bin mehr im Kontakt mit Spielern, als ich dachte. Nicht immer auf dem Eis, aber regelmässig.

Shakeria ist Sponsor der Nationalmannschaft. Nehmen Sie die Sponsoren wahr?

Es wäre nicht gut, wenn ich nicht wüsste, wer Sponsor unserer Nationalmannschaft ist. Ausserdem sind die Shakerias in der Garderobe präsent. Die meisten sind Fan davon. Jeder Spieler hat seine Lieblingssorte. Welches ist Ihr Lieblingsdrink?

Ich mag den Bananen-Shake am liebsten. Besonders wenn er sehr kühl ist.

Heidi Bacchilega


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

Tut dem Hals gut

SAISONAL IN DER MIGROS

GUT & GÜNSTIG

Altbekannt und heiss geliebt — das sind die Cassis-Halspastillen. In ihrer neuen goldenen Folienverpackung sind sie ein Hingucker im Bonbonsortiment. Dazu gesellen sich zwei Neuheiten: Melissosan-Pastillen mit Zitronenmelissegeschmack und die mit Honig gesüssten Herbamel-Kräuterpastillen. Cassis Halspastillen, 220 g, Fr. 5.20

FR. 8.60

Spinat-Ravioli

Mittagessen für 4 Personen

➔ Füllung: 200 g Spinat in kochendes Wasser tauchen. Abschrecken, ausdrücken und klein hacken. Zirka Fr. 2.40 ➔ 100 g Ricotta, 1 Eigelb und 75 g geriebenen Gruyère mischen. Spinat beigeben. Mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken. Zirka Fr. 2.70

Salzig und fruchtig

Noch schnell eine Zmittag-Idee? Mit den Wäheneuheiten Ratatouille und ErdbeerRhabarber ist für Abwechslung gesorgt. Die Ratatouillemischung ist mit Zwiebeln und Käse angereichert, die Erdbeer-RhabarberWähe eine süss-herbe Variante. Ratatouille-Wähe, 200 g, Fr. 3.40 Erdbeer-Rhabarberwähe, 215 g, Fr. 3.40

NEU VERPACKT

NEU IN DER MIGROS

Himmlisch fein

Ein Dessert, das aus der Kälte kommt und so fein ist, wie wenn es aus dem Konditoreihimmel stammte. Die neuen Desserts von M-Premium sind eine Kombination aus Rahm, Creme und Biskuitstücken im eleganten, transparenten Becher. Es gibt sie in den Geschmacksrichtungen Schokolade, Kaffee und Himbeer. M-Premium Dessert, z. B. Schokolade, 110 g, Fr. 2.30

➔ 1 Packung Pastateig (ausgewallt) längs halbieren. Füllung teelöffelweise im Abstand von 5 cm auf eine Hälfte geben. Teig rund um die Füllung mit Wasser bepinseln. Andere Teighälfte auflegen. Rund um die Füllung andrücken und ausschneiden. Zirka Fr. 2.50 ➔ Ravioli in kochendem Salzwasser zirka 3 Minuten gar ziehen lassen. Wasser abgiessen. 40 g Butter beigeben und kurz schwenken. Mit 25 g Käse und Petersilie bestreuen. Zirka Fr. 1.—

+ Die Maus kommt raus

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Pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum der Fernseh-Maus gibts für Kinder den Sprossengarten. Er passt auf jede Fensterbank, und Kinder können so spielend die Natur erleben. Der Sprossengarten besteht aus einer Schale, einem Keimeinsatz und einer Portion Saatgut Kresse, die für mehrere Aussaaten reicht. Mein Sprossengarten, Kresse, Fr. 5.—

NEU IN DER MIGROS

+


80 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

Fische sind ihr Geschäft Die Fischfachverkäufer hinter den Theken sind Fachmänner — Sie wissen genau, woher der Fisch eine gute Wahl ist. Dazu besuchen alle Fischfachverkäufer regelmässig Weiterbildungen, zuletzt im

Jean Marc Buffon (50), Challex (F)

Arbeitsort: Migros La Combe, Nyon VD Ausbildung: Fischer Lieblingsfisch: Kabeljau. Kommen viele Stammkunden? Ja, ganz viele. Werden Sie oft um Rezepte gebeten? Ich gebe natürlich auch von Zeit zu Zeit kulinarische Tipps. Werden Sie über MSC befragt? Immer mehr. Es besteht offensichtlich ein Interesse seitens der Kunden. Was machen Sie in fünf Jahren? Ich hoffe, das Gleiche wie heute. Ihr Ziel im Leben? Die schönen Momente des Lebens zu geniessen.

Patrick Werz (26), Thalwil ZH

Arbeitsort: Migros Parkside, Rüschlikon Ausbildung: Gelernter Koch Lieblingsfisch: Ich liebe ganze Fische, vor allem m Steinbutt. Kommen viele Stammkunden? Ja, an die Fischtheke schon. Werden Sie oft um Rezepte gebeten? Das ist ein Teil meiner Arbeit. Ich gebe gerne Tipps. Werden Sie über MSC befragt? Ich erkläre mindestens fünf Mal am Tag das Prinzip von MSC. Was machen Sie in fünf Jahren? Ich esse bestimmt noch Fisch. Ihr Ziel im Leben? Gesund und glücklich zu sein. Alles weitere wird sich geben.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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— fragen Sie die Profis stammt, wie man ihn zubereitet und warum MSC März dieses Jahres an der Fischtagung in Zürich.

Dafür steht MSC — Fische aus einer MSC-zertifizierten, nachhaltigen Fischerei — Gegen die Überfischung der Meere — Zum Schutz der maritimen Ökosysteme — Für verantwortungsvolles Management Das blaue Siegel des MSC gibt den Kunden die Möglichkeit, beim Fischeinkauf eine umweltbewusste Wahl zu treffen. Mit dem Kauf von MSC-Fisch werden verantwortungsvoll geführte Fischereien unterstützt. Die Botschaft an den Detailhandel ist klar: Ich will nachweislich nachhaltig gefangenen Fisch. Diese Botschaft wird vom Handel an die Verarbeiter zur Fischerei weitergetragen und setzt dort Anreize für nachhaltiges Handeln. Bevor ein Fischerzeugnis mit MSC-Siegel im Handel erscheinen kann, muss jedes Unternehmen, das den Fisch weiterverarbeitet oder umverpackt, eine unabhängige Betriebsprüfung durchlaufen. Sie stellt sicher, dass der Fisch lückenlos bis auf das Boot zurückverfolgt werden kann, auf dem er gefangen wurde. Nur so kann der Konsument sicher sein, dass in einem Produkt mit MSC-Siegel auch wirklich nachhaltig gefangener Fisch enthalten ist. Zudem ist sichergestellt, dass kein illegal gefangener Fisch auf Ihrem Teller landet. Infos unter: www.migros.ch/fisch

Arbeitsort: Migros Serfontana, Morbio TI Ausbildung: Hotelfachschule Lieblingsfisch: Pesce azzurro wie Sardellen oder Makrelen. Kommen viele Stammkunden: 80 bis 85 Prozent sind Stammkunden. Werden Sie oft um Rezepte gebeten? Ich gebe fast immer Auskunft darüber, wie man einen Fisch richtig zubereitet. Werden Sie über MSC befragt? Anfangs viel mehr, jetzt nur noch ab und zu. Die Kunden kennen das blaue Logo von MSC. Was machen Sie in fünf Jahren? Ich habe einen Traum, der bleibt aber geheim. Ihr Ziel im Leben? Jeder neue Tag ist ein Ziel.

Fotos Flavia Leuen, Jorma Müller, Thierry Parel

Mario Cortazzo (49), Arcisate (I)

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Migros-Magazin 16, 18. April 2011

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

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CATERING SERVICES MIGROS: KULINARISCHE DIENSTLEISTUNGEN DER EXTRAKLASSE Ein Verlagshaus lädt zum grossen Stelldichein. Rund 800 Gäste und VIPs aus Politik und Gesellschaft mit gutem Essen, herausragendem Service und viel Charme verwöhnen – eine Aufgabe, die Catering Services Migros mit Bravour meistert. St. Gallen, 17 Uhr. Der Countdown läuft, in einer Stunde treffen die ersten Gäste ein. Nach und nach werden die Buffettische aufgebaut und mit grossen BluStephan Bischoff menbuketts dekoriert. Auf den weissen Tischtüchern sind Teller, Gläser und Besteck tadellos angeordnet. Unter der Leitung von Küchenchef Stephan Bischoff werden die feinen Häppchen vom Team liebevoll angerichtet. Bald ragen kleine Lachs-FrischkäseRouladen als Lollipops in die Luft, in Silberlöffel liegen frische Jakobsmuscheln an einer DillVinaigrette, auf einer Glastreppe präsentieren sich die Bresaola-Birnen-Röllchen. Besonders stolz ist Stephan Bischoff auf seine neusten Kreationen: die schwarzen Cones mit Ei und buntem Masago-Kaviar, das gelbe Bananencurry in Bananenblättern und die Lasagne aus Ziegenfrischkäse und Tomaten im Kleinformat. «Wir halten uns über die Trends auf dem Laufenden und aktualisieren unser vielfältiges Angebot regelmässig. So können wir unseren Kunden ein Menu vorschlagen, das nicht nur zu ihrem individuellen Anlass passt, sondern auch den Zeitgeist einfangen kann.» Nebst hoher Qualität ist ihm beim Einkauf wichtig, dass die Lebensmittel aus nachhaltiger, fairer Produktion stammen. Vielseitiges Stehdinner mit exklusivem Touch Das Servicepersonal erhält die letzten Instruktionen vor dem Eintreffen der Gäste. Claudia Spindler freut sich auf ihren Einsatz: «Es ist ein schönes Gefühl, geladene Gäste zu bewirten. Ich freue mich auf die glücklichen Gesichter und darauf, mit einem tollen Team zusammenzuarbeiten.» Claudia Spindler wird sich während des ganzen Abends um das Wohl der Gäste kümmern, Getränke servieren und dafür sorgen, dass sich kein leeres Geschirr auf den

Stehtischen türmt. Ob fliegendes Buffet oder ein Stehdinner wie heute, ob Imbiss oder festliche Bankette für Grosskunden – immer tragen die motivierten Mitarbeitenden viel zum Erfolg eines Anlasses bei. Das weiss auch Christian Caprez, Leiter Catering der Migros Ostschweiz. «Wir haben sehr gute Mitarbeitende und stellen speziell für jeden Anlass das jeweils beste geeignete Team zusammen.» Rundumservice für Caterings jeder Grösse Um den optimalen Service bei grösseren Anlässen wie diesem zu garantieren, sind der Küchenchef, der Projektleiter und der regionale Cateringleiter anwesend. Die meisten Mitarbeitenden sind schon seit dem Morgen im Stadttheater, bauten die Tische auf und kümmerten sich um die Mise-en-Place. Die Arbeit aber

begann schon sehr viel früher – bei einem ersten Abklärungsgespräch oder der Offertanfrage des Kunden. «Zu unseren Stärken gehört nicht nur die Kreation passender Menus für verschiedenste Anlässe bis zum Megaevent, sondern auch die Beratung, Planung und Organisation von allem, was dazu gehört – von der Wahl der richtigen Lokalität über die Dekoration bis zum Auf- und Abbau der ganzen Infrastruktur für Küche und Logistik. Für das Musical ‹Die schwarzen Brüder› letzten Sommer zum Beispiel haben wir während Tagen ein typisches Tessiner Dorf und die Kulissen von Mailand nachgebaut», berichtet Christian Caprez nicht ohne Stolz. Glückliche Kunden, langjährige Partnerschaften Franziska Signer, verantwortlich für den heutigen Anlass auf Kundenseite, ist es vor allem wichtig, dass die Atmosphäre edel, das Essen fein, abwechslungsreich und mehrheitsfähig, dabei aber handlich und einfach zu geniessen


ist. Sie kennt das Menu schon und ist sehr zufrieden. «Ich schätze die überaus angenehme und unkomplizierte Zusammenarbeit mit Catering Services Migros. Es ist beruhigend zu wissen, dass man sich jederzeit auf den Geschäftspartner verlassen kann und einander ohne viel Aufhebens versteht.» Inzwischen ist es 19 Uhr, die meisten Gäste sind eingetroffen, es wird gelacht, geschwatzt, getrunken und gegessen. Den Leuten scheint es zu gefallen. Ist das so? «Ja, ich mag kleine, exquisite Häppchen wie diese hier, und alles ist tipptopp organisiert. Ich würde sofort wiederkommen», bestätigt Sandra Müller, eine der geladenen VIPs, begeistert.

Catering Services Migros ist ein Unternehmen der Migros, das dank dezentraler Organisation in allen Regionen der Schweiz bestens verankert ist. Der Catering Service bietet hohe Produkt- und Dienstleistungsqualität in Beratung, Konzeption, Planung, Organisation von Caterings für grosse und kleine Veranstaltungen. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Eventbereich, gute Beziehungen zu erstklassigen Lieferanten und kennt die besten Lokalitäten der Schweiz. Dabei kann der Catering Service von Netzwerk und Logistik der Migros profitieren. Hohe Professionalität, Freundlichkeit und Flexibilität zeichnen Catering Services Migros aus und ermöglicht es ihm, selbst den exklusivsten individuellen Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. www.catering-services-migros.ch


88 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

Applaus für die Spargeln Ob auf der Bühne, in der Garderobe oder in Lea Hadorns Küche daheim — es wird viel gelacht. Die Schauspielerin spielt in «Die kleine Niederdorfoper» und kocht mit dem Migros-Magazin.

W

ir sind Garderobe eins», sagt die Schauspielerin Lea Hadorn (40) zur «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius, die leicht verwirrt eine Augenbraue hochzieht und kess nachfragt: «Wie meinen?» Alles lacht in Lea Hadorns Küche. Dann erklärt die Schauspielerin aufgestellt: «Garderobe eins, das ist unser eingespieltes und zusammengeschweisstes Team, das sich eine Garderobe in der «kleinen Niederdorfoper» teilt. Hier wird gelacht, rumgeblödelt und werden Wahrheiten erzählt, die niemals in der Presse zu lesen sein werden», sagt sie mit einem Augenzwickern. Mit auf der Bühne sind

Maja Brunner, Viola Tami, Fabienne Louves, Nicole Edelmann und Myrto Joannidis – Frauenpower pur. «Garderobe eins hat mir doch tatsächlich zum Vierzigsten einen Fuchsschwanz, einen Schlüssel und einen Fahrzeugausweis geschenkt. Das dazu gehörende Töffli, ein 80er-Jahre-Puch mit Plattfuss, durfte ich durch halb Zürich schieben. Jetzt wird es repariert, damit ich dem Frühling entgegenfahren kann.» Vorerst wird gespielt: Solange sie stehen könne, so lange spiele sie. Egal, ob Fieber, Kopfschmerzen oder sonst ein Gebrechen. Lea Hadorn weiss

Kochen mitit der der «Saisonküche» «SSaisonküche» Der Strudelteig will mit viel Gefühl und Butter bestrichen werden. Lea Hadorn (rechts) und «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius sind konzentriert am Werk. Das kommt bestimmt gut.


Nachgefragt bei

SAISONKÜCHE

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Lea Hadorn

e immer auf ➔ Was haben Si Vorrat? jedenfalls. Kaffee. Meistens Sie pro en ch ➔ Wie oft ko Woche? hn Mal pro Ich koche bis zu ze Woche. Sie … ➔ Kochen ist für Freud und Leid. e nie im Leben ➔ Was würden Si essen? egal von wem. Zunge und Hoden, n Sie gern ➔ Mit wem würde mal essen gehen? han und Joel Mit den Brüdern Et Coen.

BESETZUNG: Spargeln, Strudelteig und Rohschinken sind hier die Stars. Die Butter spielt dabei eine Nebenrolle. 1. AKT: Zärtlich umgarnt der Rohschinken die frischen Spargeln.

DER GROSSE AUFTRITT:

Die gebackenen Spargeln warten auf den letzten Anstrich (Bild links). KULISSE: Leas Küche bietet die ideale Kulisse für ein Spargeldrama.


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Migros-Magazin 16, 18. April 2011

genau, wovon sie spricht. Seit Januar steht sie sieben bis acht Mal pro Woche neben Erich Vock, der als Bauer Heiri soeben sein Kalb verkauft hat, auf der Bühne und spielt bis Ende Mai die Varietékünstlerin Olly Moreen. Das Stück wurde 1951 im Zürcher Schauspielhaus uraufgeführt und gehört zur Stadt wie die Löcher in den Emmentalerkäse.

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Gebackene Spargelrollen Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 30 Minuten + ca. 15 Minuten backen Pro Person ca. 19 g Eiweiss 26 g Fett 24 g Kohlenhydrate 1700 kJ/410 kcal

Chinesische Gemüsepfanne stiess nicht auf Gegenliebe

Doch zurück zum Kochen. «So, was kann ich jetzt machen?», fragt die attraktive Schauspielerin die Köchin. Wir erleben Lea Hadorn als einen Machertyp: zielstrebig, perfekt organisiert. Die Mutter zweier Buben kocht gern für ihre Familie und Freunde. «Für die wenigen, die noch kommen», witzelt Lea. «Ich erinnere mich mit Schrecken an meine Kochanfänge. Es gab eine chinesische Gemüsepfanne. Bei der Verabschiedung bedankten sich meine Gäste und meinten, wir könnten uns ja auch mal in einem Restaurant treffen. Die Botschaft sass», so Lea. Humor, davon hat sie bestimmt reichlich! Das weiss auch der Komiker Beat Schlatter, mit dem sie gemeinsam «Lachsack» moderierte. Mit Dieter Moor verhalf sie «Nightmoor» zu Glanz. Sie spielte in Spielfilmen wie «Millionenschwer verliebt», «Tell» oder «Das Geheimnis von Murk» mit. Privat managt sie ihren vierköpfigen Haushalt. Übermama? «Nein, ganz und gar nicht. Wenn ich drehe, kümmert sich mein Mann oder jemand aus der Familie um unsere Jungs. Unsere Söhne sind mit sechs und zehn Jahren schon sehr selbständig», sagt Lea stolz. Weiter mit dem Spargel. Nach dem Blanchieren wird dieser mit Rohschinken umwickelt. Damit der Strudelteig schön elastisch bleibt, wird er grosszügig mit Butter bepinselt. «Ich kann es kaum mehr erwarten, bis ich in die Spargeln beissen kann. Es duftet jedenfalls schon herrlich in meiner Küche!» Und danach ein Glas Ramazotti. Da sagen wir nur: Applaus und Vorhang runter! Text Heidi Bacchilega Bilder Pia Grimbühler

ZUTATEN ZUBEREITUNG

1 kg grüne Spargeln, Salz, 120 g ausgewallter Strudelteig, 40 g Butter, 150 g Rohschinken

1 Spargeln im unteren Drittel schälen und Enden frisch anschneiden. In kochendem Salzwasser blanchieren und mit kaltem Wasser abschrecken. Strudelteig ca. 10 Minuten vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen.

Vinaigrette: 1 Frühlingszwiebel, 1 Bund gemischte Kräuter, z. B. Dill, Schnittlauch, Petersilie, 1 Knoblauchzehe, 3 EL Weissweinessig, 4 EL Olivenöl, Fleur de sel, Pfeffer

2 Backofen auf 180° C vorheizen. Für die Vinaigrette Frühlingszwiebel und Kräuter fein hacken, Knoblauch pressen. Alles mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer zu einer Sauce mischen. 3 Eine ofenfeste Form mit wenig Butter ausfetten. Restliche Butter schmelzen. Teigblätter doppelt auslegen, mit Butter bestreichen und in ca. 8 cm breite Streifen schneiden. Je 4 bis 5 Spargeln fest mit Rohschinken, anschliessend locker mit einem Streifen Strudelteig umwickeln. Spargelrollen in die Form legen. In der Ofenmitte ca. 15 Minuten backen. 4 Spargelrollen anrichten, mit der Vinaigrette beträufeln. Tipp Nach Belieben Strudelteig weglassen, Spargeln nur mit Rohschinken umwickeln und mit wenig Olivenöl beträufeln.

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92 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

KLEINE KÜCHENKUNDE

Zarte Stängel

Grün, weiss oder wild, als Salat oder mit Lachsstreifen: Warum gerade Spargeln eine gute Figur machen, sagt Ihnen Food-Redaktorin Sonja Leissing.

Mit Spargeln lässt sich wunderbar abnehmen

Doch ob nun der grüne oder der weisse besser schmeckt, ist eine Frage, an der sich Feinschmecker und Gourmets die Zähne ausbeissen. Es ist und bleibt Geschmacksache, welcher Spargel unser Herz höher schlagen lässt. Zum Abnehmen eignen sich aber beide Sorten. Das feine Frühlingsgemüse

hat kaum Fett, wenig Kohlenhydrate und lediglich 24 Kalorien pro 100 Gramm. Damit sich aber das kalorienarme Gemüse nicht mit einer deftigen Hollandaise oder anderen Kalorienbomben zum mastigen Vollwertgericht entwickelt, können Sie die zarten Stängel mit einer leichten Sauce verfeinern. Ich empfehle ihnen eine Ei-Vinaigrette (siehe Rezept rechts).

Grüner Spargel

Alle Spargelsorten regen die Verdauung an

Zwei der besonders wertvollen Inhaltsstoffe des Spargels sind die Fol- und die Asparaginsäure. Spargeln gehören zu den Liliengewächsen, und diese enthalten schwefelhaltige Aminosäuren. Es sind Abbauprodukte dieser schwefelhaltigen Verbindungen – wie zum Beispiel Methylmerkaptan ¬, die für den unangenehmen Uringeruch gleich nach dem Konsum von Spargeln verantwortlich sind. Spargeln regen dank des hohen Gehalts an Nahrungsfasern die ganze Verdauung und das intensive Kauen kurbelt den Speichelfluss an. Weniger bekannt und seltener erhältlich ist der Wildspargel. Er ist grün, dünn und wird ebenfalls oberirdisch kultiviert. Leider ist sein langer Unterteil holzig und fällt dem Messer zum Opfer. Sie können daraus aber eine aromatische Spargelcremesuppe zubereiten. Der Geschmack ist wesentlich intensiver als derjenige der gezüchteten Spargelsorten. Gourmetköche verwenden den raren Wildspargel oft als Dekoration für verschiedene Vorspeisen. Eben auch ein bisschen als feinen Hingucker. Mehr Rezepte auf www.saison.ch

In der Küche: Dämpfen en Sie rgeln in einen Bund grüne Spargeln Salzwasser bissfest. Schneiden lein, eine Sie ein gekochtes Ei klein, nd Schalotte und ein Bund Schnittlauch ebenfalls.. Einen ühren und Deziliter Bouillon anrühren ivenöl mit 1 bis 2 Teelöffel Olivenöl mischen. Ei, Schalotte und n. Mit Salz Schnittlauch beigeben. und Zitronenpfeffer aigrette abschmecken. Die Vinaigrette men über die noch lauwarmen stlich! Spargeln giessen. Köstlich!

Bilder Keystone/Foodcollection (2)

E

ndlich! Die Spargelsaison ist eröffnet. Die meisten von uns können nicht genug davon bekommen und schlürfen Grünund Bleichspargel mit einer Sauce hollandaise, gratinieren ihn mit ein bisschen Käse oder verspeisen ihn genüsslich mit etwas Rohschinken. Grün- und Bleichspargel wachsen meist aus demselben Setzling, Anbau und Ernte sind jedoch unterschiedlich. Der grüne wird kurz über dem Boden gestochen, während der weisse erst sorgfältig aus seinem sandigen Beet ausgegraben werden muss. Grünspargel und Wildspargel wachsen also oberirdisch – das heisst er wird ohne Abdeckung gezogen – und verfärbt sich aufgrund des Sonnenlichts grün. Er erzeugt so alle Vitamine der BGruppe. Durch den hohen Gehalt an Chlorophyll schmeckt Grünspargel ein wenig würziger und beinhaltet um einiges mehr Vitamin C, Mineralien und Spurenelemente als der Bleichspargel. Und noch ein Vorteil hat der grüne Spargel: Er ist einfacher zuzubereiten, da er nur ganz wenig von vorne nach hinten geschält werden muss. Vom weissen Spargel muss da schon etwas mehr abgeschält werden.


SAISONKÜCHE Weisser Spargel

In der Küche: Ganz fein sind auch S Spargeln, pargeln, eingepackt und gegart in der Alufolie. Sie benötigen nur ungefähr 8 bis 10 Minuten bei 220 °C im Ofen. Die Vitamine bleiben weitgehend erha erhalten, und der Eigengeschmack kann sich noch bess besser entfalten. Mit frischen Kräutern gedämpft ein Festessen. F

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TIPPS

Alles für den Spargelgenuss Diese Utensilien helfen dabei, dass die Spargeln frisch bleiben und sich leicht zubereiten lassen. In der Box können Sie die Spargeln portionenweise und vakuumdicht aufbewahren. So bleiben sie frisch und knackig.

Weisser Spargel muss sauber geschält werden. Nützliche Helfer sind diese Rüster. In der Migros gesehen.

Wilder Spargel

In der Küche: Wilder Wilde Spargel ist würzig und wunderb wunderbar zart. m einen Probieren Sie doch mal Wildsparge und Salat mit Wildspargel Erdbeeren. An einem Dressing mit Zitronensaft, Bals BalsamicoOliv Essig und wenig Olivenöl, s abgeschmeckt mit schwarzem Pfeffer, ein wahres Gedicht.

Die Spargeln stehen in dieser Pfanne mit wenig Wasser im Sieb. Schonendes Garen garantiert. Das erhält die wichtigen Vitamine.


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IHRE REGION MIGROS WALLIS

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

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In Wörtern wühlen

Für alle, die gerne Gedichte schreiben oder schreiben möchten, hat die Klubschule in Brig am 18./19. Juni einen Wochenend-Workshop Lyrik im Angebot.

D

ichtung begleitet unser Leben auf Schritt und Tritt. Gedichte sind nachdenklich und ernst, melancholisch, witzig und frech», so die Literaturwissenschafterin und versierte Kursleiterin der Klubschule, Dr. Karin Hopfe. Der Workshop richtet sich an alle, die mehr über das Dichten wissen wollen. Oder wie die Lyrikerin Ulla Hahn gesagt hat: «Gedichte schreiben ist in Wörtern wühlen.»

diert und promoviert. Vor rund zehn Jahren hat sie ihren Wohnsitz ins Oberwallis verlegt und 2010 die Schweizer Staatsbürgerschaft erhalten. Die Romanistin mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft spricht mehrere Sprachen und war von 1990 bis 2003 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an den Universitäten Frankfurt am Main und Potsdam tätig. In ihrem Spezialgebiet Literatur hat sie zudem zahlreiche wissenschaftliche Texte und Rezensionen veröffentlicht sowie Übersetzungen und Lektorate gemacht. Neben ihren eigenen wissenschaftlichen Facharbeiten engagiert sie sich in ihrem Heimatdorf Grengiols auch in der Kulturkommission und gibt ihr Wissen und Können seit Jahren in verschiedenen Kursen an der Klubschule in Brig weiter.

Mit den eigenen Worten Bilder malen

Was ist ein Gedicht? Welche Gedichtformen gibt es? Muss ein Gedicht immer gereimt sein? Wie kommt der Rhythmus in die Sprache? Und wie kann man mit Worten Bilder malen? Was macht Haiku aus, die traditionelle japanische Gedichtform, die heute weltweit verbreitet ist und als die kürzeste Gedichtform der Welt gilt? Oder was hat es mit dem Sonett auf sich? Anhand von praktischen Übungen werden diese Fragen im Kurs beantwortet. Tipps und Tricks, wie man eine Idee, sinnige Gedanken oder ein spezielles Ereignis am besten zu Papier bringt, gehören ebenso dazu wie das Kennenlernen verschiedener lyrischer Ausdrucksformen und das Lesen bekannter und unbekannter Gedichte. In der Diskussion über die eigenen Texte erarbeiten sich die Teilnehmenden darüber hinaus Stilsicherheit im Umgang mit der Sprache und Kriterien zur Beurteilung eigener und fremder Texte.

Versierte Kursleiterin mit grossem Fachwissen

Die Literaturwissenschafterin Karin Hopfe ist in Bremen aufgewachsen und hat in Frankfurt stu-

Schweizer Autoren im Literaturklub

Leitet den Lyrik-Kurs und den Literaturklub: Karin Hopfe.

Wochenend-Workshop Lyrik mit Karin Hopfe an der Klubschule in Brig Sa/So, 18./19. Juni 10–16 Uhr Literaturklub Ab Herbst 2011

Infos, Anmeldungen und Unterlagen: Klubschule Brig Belalpstrasse 1 Tel. 027 720 66 50 E-Mail: eclub.brig@migrosvs.ch www.klubschule.ch

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59. E-Mail: sarah.rywalski@migrosvs.ch www.migroswallis.ch

Im Herbst geht an der Klubschule der Literaturklub mit Karin Hopfe in eine neue Runde. Aus Anlass des 100. Geburtags von Max Frisch stehen Bücher von Schweizer Autoren auf dem Programm. Der Literaturklub ist ein Ort des Austauschs. Wer Freude am Lesen hat, kann hier in der Diskussion über die Lektüre seine Einsicht in das Gelesene vertiefen. Themen und Fragen zur Literatur werden offen besprochen. Neben dem Kennenlernen von Büchern und Autoren erhalten die Teilnehmenden Hintergrundinformationen und Denkanstösse durch anregende Diskussionen. Alle Literaturfreunde sind im Literaturklub willkommen, ganz nach dem Motto: Es soll Spass machen, und man kann dabei auch etwas lernen. bb


96 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

Sie spriessen wieder: Die Spargeln Weisse Spargeln bringen den Frühling auf die Teller der Feinschmecker. Frisch gestochen, gelangen sie auf direktem Weg in die Filialen der Migros Wallis.

Die Erde von Charrat: Der ideale Boden

Feinschmecker lieben Spargeln und kochen sie auf eine Art und Weise, die ihren Geschmack noch verfeinert. Doch eignen sich Spargeln ebenfalls für nahrhafte, bodenständige Rezepte mit Rahm, Speck oder Schinken und Käse. Fabrice Gaillard, einer der Hauptlieferanten der Migros Wallis für weisse Spargeln, bewirtschaftet sein Land in Charrat, dort, wo alte Rhone-Arme eine schlammig-sandige Erde hinterlassen haben. Mit etwas Kompost ist dies der ideale Boden für die Spargeln. Das Gemüse ¬ genauer gesagt handelt es sich um den Auswuchs eines Wurzelstocks ¬ bahnt sich seinen

Bilder: Didier Bérard, Gennady Kudelya | Dreamstime.com

D

ie Früchte- und Gemüsesaison beginnt jedes Jahr mit demselben Ritual. Nach mehreren Monaten, in denen man Vorratsgemüse und importierte oder im Treibhaus gewachsene Nahrungsmittel gegessen hat, drückt eine kleine neugierige Pflanze Risse in den Erdboden, um ihre Nasenspitze an die frische Luft zu strecken und sich der angenehmen Temperatur zu vergewissern. Ist es noch nicht warm genug, bleibt sie im warmen Boden. Wenn ihr hingegen das Klima entspricht, wächst sie geschwind, um dem eben erwachten Frühling die Ehre zu erweisen. Die Rede ist von der Spargel. Bald folgen die anderen Früchte und Gemüse ihrem Beispiel. Zuerst die Erdbeeren und dann, in einem schnelleren Rhythmus, die ganze Fülle an Reichtümern des Walliser Bodens.

Weg in Richtung Licht. Um bis zur frischen Luft durchstossen zu können, muss die Erde leicht und sandig sein, bei Temperaturen um die fünfzehn Grad. Die weisse Spargel verdankt die Tatsache, dass sie pigmentfrei ist, ihrem unterirdischen Leben. Es reicht nämlich, dass sich ihre Spitze einen Moment lang der Sonne zeigt, und schon färbt sie sich lila. Lässt man das Gemüse ganz an der Luft wachsen, wird die Spargel durch die Reaktion der Photosynthese grün.

Die Ernte erfordet viel Erfahrung und Sorgfalt

Die tägliche Ernte ist eine anspruchsvolle Arbeit. Nur geübte Augen können ausmachen, wo sich die Erde etwas spaltet, denn dies ist das Zeichen, dass eine Spargel darauf wartet, geerntet zu

werden. Die Handgriffe, um das Spargelstechmesser gekonnt einzusetzen, müssen sitzen. Das längliche Werkzeug wird in die Erde gesteckt, um die Spargel in etwa zwanzig Zentimeter Tiefe zu stechen. Schliesslich muss auch darauf geachtet werden, den Rücken zu schonen, denn die Arbeit wird kauernd erledigt. Sobald sie geerntet sind, werden die Spargeln kurz gewaschen und für den Transport in die Migros Wallis vorbereitet. Es muss schnell gearbeitet werden, damit das Gemüse garantiert frisch ist. Spargeln warten nicht gerne darauf, dass man sich dazu bequemt, sie zu geniessen. Kann man sie nach dem Kauf nicht gleichentags konsumieren, müssen die Spargeln im Kühlschrank in einem feuchten Tuch aufbewahrt werden. Mélanie Zuber

Ob traditionell oder modern: Mit Spargeln lassen sich viele köstliche Gerichte zubereiten.


IHRE REGION MIGROS WALLIS

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Fabrice Gaillard aus Charrat ist einer der Hauptlieferanten der Migros Wallis f체r weisse Spargeln.

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Migros-Magazin 16, 18. April 2011

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Meine Mama ist die Beste

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ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

Das Hormon Oxytocin verstärkt die Liebe zur Mutter. Macht Mutterliebe blind? Nicht ganz, aber das Kuschelhormon Oxytocin sorgt dafür, dass fast jede Mutter ihr Baby schön findet — und mag es auch ein noch so schrumpeliger Glatzkopf sein. Aber das Hormon kann noch viel mehr, und zwar beim Sohnemann, welcher der mütterlichen Fürsorge längst entwachsen ist. Forscher aus New York haben herausgefunden, dass es die Muttergefühle erwachsener Männer verstärkt. In einer Studie erhöhten sie die Oxytocin-Werte im Blut der Probanden. Bei denjenigen, die eine fürsorgliche Mutter hatten, flammte die Liebe zu Mama noch mehr auf — bei jenen mit einem schlechten Verhältnis verstärkten sich die negativen Gefühle.

Bilder Getty Images (2), Toini Lindroos/Blick/RDB

Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www. migrosbabyclub.ch

Menschen glauben grundsätzlich, andere seien vom Leben bevorzugt.

Glück haben nur die andern M

ehr Glück in der Liebe, mehr Erfolg im Job, mehr Geld auf dem Konto – wir Menschen gehen grundsätzlich davon aus, dass es anderen besser geht. Das zeigt eine Studie der amerikanischen Stanford University. Doch die Meinung, andere seien vom Leben bevorzugt, beruht auf einer verzerrten Wahrnehmung, die so entsteht: Wir erleben andere oft in Gesellschaft, und dort zeigen sich die Menschen

meist von ihrer fröhlichen Seite. Denn Sorgen und Ängste öffentlich zu zeigen, gilt als nicht chic. Einen Ausgleich zum rosa eingefärbten Bild, das wir von den anderen haben, schaffen wir uns aber, indem wir uns über die Pannen und Pleiten der Prominenten freuen, die in den Medien breitgetreten werden. Es tröstet uns, dass auch ganz besonders glückliche Menschen schreckliche Dinge erleben. Daniel Schifferle

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Leiden Sie bei psychischen Problemen auch körperlich?

So haben unsere Leser geantwortet.

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GESELLSCHAFT

Unordnung und Chaos ruinieren den Ruf

Müll des Anstosses: Murtez Ademaj in Bürglen TG.

Zwei niederländische Forscher haben ein verblüffend einfaches Rezept gegen Diskriminierung gefunden: aufräumen. Denn Unordnung ist ein Nährboden für Vorurteile, wie die Wissenschafter laut Wissenschaft.de online zeigten. Der Grund: Wer von Durcheinander umgeben ist, versucht unbewusst,

Ordnung und Struktur wiederherzustellen. Dabei neigen die meisten dazu, Dinge und Menschen in einfache Kategorien einzuordnen. Schubladendenken wirke wie ein mentales Reinigungsmittel, schreiben die Holländer Diederik Stapel und Siegwart Lindenberg. Das hätte sich auch die in Bürglen

TG wohnhafte Familie Ademaj besser zu Herzen genommen: Aus Protest gegen die angeblich schlechte Behandlung durch den Staat deponierten sie ihren Müll im vergangenen September während Monaten im eigenen Garten (Bild). Statt Verständnis zu bekommen, war ihr Ruf vollends ruiniert.


102 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

In diesen Kinder-Gärten blühen die Kleinen auf Im Garten können Kinder ihre Fantasien ausleben, alles Mögliche ausprobieren und spielend lernen. Das ist in einem bauernhofartigen Garten möglich, aber genauso gut auch in einer Betonsiedlung, wie unsere beiden Beispiele zeigen.

D

ass hier Kinder wohnen, erkennt man schon vom Gartentor aus. Am Magnolienbaum vor dem Haus der Familie Dieth Müller am Stadtrand von Winterthur turnen Léonie (knapp 9) und Basil (6½) auf Kletterseilen und Schaukeln her-

um. Darunter haben sie aus Stühlen und Brettern einen Tisch gebaut, auf dem sie so tun, als würden sie Mahlzeiten kochen. Wie ein Wasserfall strömen die Geschichten aus den beiden heraus, während sie eine Tour durch ihr Reich geben. Da ist das selbst

gebaute «Baumhaus». Von dem ist Léonie letztes Jahr hinuntergefallen, weil ein Balken morsch war. Die Baumstrünke daneben stammen von einer alten, mächtigen Föhre. Nicht ganz so dick war der Eschenbaum, den sie an Basils letztem Geburtstag zusammen

mit ihren Freunden unter Anleitung ihres Vaters gefällt haben. An diesem aufregenden Tag erinnern sich die Kinder noch ganz genau. Hier gibt es einen Klotz, da haben sie ihre Bierdeckelsammlung hineingehämmert. Dort steht ein mannshohes


BESSER LEBEN GARTEN

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MAL WAS ANDERES. So unterschiedlich können kindergerechte Gärten sein: Im modernen Stadtgarten mit viel Beton (Bild links) fühlen sich Zoé und Rémy beim Spielen mit Vater Daniel Wäger genauso wohl wie Léonie, Gabriel und Basil (Bild oben, sitzend, von links) und ihre Freunde Sebastian und Valentin (kletternd, von links) auf ihrem Abenteuerspielplatz im Grünen.


104 |

BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

KLETTERN: Nichts tun Kinder lieber.

Klettern macht Spass und trainiert ganz nebenbei den Mut und die Geschicklichkeit. Und eine tolle Bäumhütte setzt dem Drang nach oben und der Freude an Bäumen natürlich die Krone auf.

Geflecht aus Latten und Maschendraht. «Das ist eine Räuberfalle», erklärt Léonie. Selbst gezimmert. «Es ist aber noch kein Räuber reingetapst – auch nicht der Velodieb, der die Nachbarschaft gerade unsicher macht», sagt Léonie. Hinter dem Hühnerstall ist die Feuerstelle, zwischen den Bäumen liegen Überreste ihres «Seilparks», und unter dem Kräuterbeet hat Basil angefangen, einen Tunnel bis zum Bach zu buddeln. Ihren Garten finden die beiden Kinder «megalässig», und um Erlaubnis fragen sie selten. «Eigentlich dürfen wir fast alles tun», sagt Basil. Vater Dominique (42) ergänzt: «Wir haben nur eine Regel im Garten, und die heisst: Alle Werkzeuge, die man hervorgeholt hat, werden auch wieder weggeräumt.»

Fantasievoll spielen in der Betonsiedlung

Die Kinder können sich nach Lust und Laune austoben, Neues ausprobieren und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. «Wenn die beiden gross sind, liegt vielleicht

weniger Zeug herum, aber sonst werden wir nicht viel ändern am Garten», mutmasst Vater Dominique Dieth. Familie Wildi-Wäger am anderen Ende von Winterthur geht es ähnlich. Mit ihren Kindern Zoé (4) und Rémy (2) leben Joëlle Wildi (40) und ihr Mann Daniel Wäger (46) in einer hochmodernen, eleganten Betonsiedlung. Tochter, Sohn und ihre Gschpänli spielen am Brunnen, während Mutter Joëlle durch den Garten führt. Diesen haben sie mit Hilfe der Fir-

ma Grünwerk so gestaltet, dass er ihren ästhetischen Ansprüchen genauso entspricht wie dem Spieltrieb der Kinder. Ein Drittel des Gartens bildet eine weinumrankte Pergola. Ein Drittel bedeckt eine Magerwiese, von der Joëlle Wildi begeistert ist: «Die ist so herrlich pflegeleicht, man muss fast nichts daran machen – viel besser als ein Rasen.» Ausserdem seien Kinder wie Eltern immer wieder fasziniert von den wunderschönen Blüten und der Vielfalt an Schmetterlingen und anderen Insekten.

Im dritten Teil des Gartens befindet sich ein Atrium, das wie ein japanischer Zen-Garten anmutet. Schlichte, niedrige Metallschalen dienen den Kindern als Wasserbecken und Sandkasten, und es gibt ein Klettergerüst, das wie eine abstrakte Skulptur aussieht. «Wenn die Kinder grösser sind, können wir das mit wenigen Handgriffen umbauen, sodass es nicht mehr nach Kinderspielzeug aussieht», erklärt Joëlle Wildi. Bereits jetzt wirkt das Gartenbild wie ein anspruchsvol-


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106 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

Das sollte ein kindergerechter Garten bieten Zum Klettern und Turnen:

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Zum Buddeln:

Einen Sandplatz braucht es einfach in jedem Garten.

Zum Planschen:

Wasser ist das beste Spielzeug überhaupt. Vom Badeteich über Brunnen oder Wasserspiel bis zu Regenwassertonne oder Gartenschlauch.

Zum Träumen:

Geschützte Plätze schafft man mit Erde, Steinen, Kieshaufen, Ästen, Holzbalken oder Rasenziegeln. Auch Hecken, Bäume, Sträucher, Flechtwände, Trockenmauern, Weidentunnel oder Baumhütten bieten Sicht- und Einmischungsschutz.

Zum Hegen und Pflegen:

Ein eigenes Beet mit schnell wachsenden Blumen (Sonnenblumen, Ringelblumen oder Kapuzinerkresse), Kräutern und Beeren oder problemlosen Gemüsepflanzen (Kartoffeln, Zwiebeln, Radieschen, Mais, Zucchini, Erbsen, Tomaten, Stangenbohnen) verschafft motivierende Erfolge und lehrt Verantwortungsgefühl.

Zum Beobachten:

Eine bunte Blütenwiese lockt Schmetterlinge und Insekten an.

SPIELEN MIT DEN ELTERN: Ob Kunst- oder Naturgarten — in beiden kommen die Kinder und die Eltern auf ihre Kosten. Sogar das Huhn darf am Picknick der Familie Dieth Müller im Garten am Stadtrand von Winterthur teilnehmen.

les Kunstwerk. «Der Hit ist zu unserer Überraschung der Kiesboden. Damit können sich die Kinder stundenlang beschäftigen.» Ebenso wie mit dem kleinen Brunnen, erzählt Joëlle Wildi: «Einige Nachbarn haben tolle Badeteiche, aber die Kinder spielen auch gern bei uns, an diesem einfachen alten Viehtrog.» Die Gärten der Familien Dieth Müller und Wildi-Wäger bestätigen, was Experten betonen: Kinder brauchen nicht teures Spezialgerät, um sich sinnvoll zu beschäftigen. Im Gegenteil: Je ungeformter das Material, das sie vorfinden, umso fantasievoller gehen sie damit um. Wer seinen Kindern einen Gefallen tun will, stellt ihnen einfach Dinge zur Verfügung, mit denen sie sich ihre eigenen Welten bauen und erfinden können. «Kinder lernen alles im Spiel», sagt Toni Anderfuhren (57), der sich auf das Planen kindergerechter Spielorte spezialisiert hat (siehe auch das Interview auf Seite 107).

Beim Toben und Rennen, Klettern und Rutschen, Lärmen und Kreischen, Basteln und Bauen lassen sie nicht nur ihrer Energie freien Lauf, sie üben auch lebenswichtige Fertigkeiten. Sie konfrontieren sich mit immer neuen Herausforderungen und testen verschiedene Lösungen. Haben sie ein Hindernis überwunden, einen mutigen Schritt getan, gibt das ihnen Selbstvertrauen für die Zukunft.

Kinder wollen ausprobieren, erkunden und verändern

Das geht nicht, wenn der Garten «überpflegt» ist und man kein Blümlein umknicken darf, meint der Naturgartengestalter Christoph Winistörfer (46), der im luzernischen Malters lebt. Ein kindergerechter Garten müsse möglichst eine Raumeinteilung bieten, die Rückzug und «Versteckis» möglich macht. Wichtig auch: Einheimische Pflanzen locken mehr Vögel und Insekten an und machen den Garten interessanter.

Auch Christine Bänziger (54), Kindergärtnerin in Winterthur, macht seit Jahren die Erfahrung, dass nichts den Bedürfnissen von Kindern besser entspricht, als in der Natur zu spielen. «Kinder haben einen enormen Drang nach Bewegung und nach Autonomie. Sie wollen ausprobieren, erkunden, verändern und gestalten», sagt sie. «Oft wären sie aber auch gerne still und beschäftigten sich lange und intensiv mit den Dingen, die sie vorfänden.» An beidem fehle es den Kindern heutzutage: an Rückzugsmöglichkeiten ausserhalb der Kontrolle der Erwachsenen und an Freiraum zum Experimentieren. Dabei brauchen die Kids dringend einen Ausgleich zur Schule, den durchorganisierten Kunst-, Musik- und Förderstunden und ihrer bewegungsarmen, hochtechnisierten Freizeit. Im Garten lernen die Kinder sich selbst und ihre Umwelt mit jedem Spiel besser kennen, sie trainieren Mus-


BESSER LEBEN GARTEN

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keln und Motorik, erleben die Kreisläufe der Natur, üben Bewegungsabläufe und finden heraus, wie man Gefahren und Verletzungen vermeidet.

Im Garten spriessen Erinnerungen fürs Leben

Es sind oft erstaunlich einfache, sinnliche Naturerlebnisse, an die man sich noch nach Jahrzehnten erinnert: das Kitzeln eines Regenwurms, der sich auf der Hand windete; der riesige Hirschkäfer, der eines Tages auftauchte; wie kalt das Wasser im Bach war, auf dem man seine Rindenbötli fahren liess; wie die Stunden als Teenager beim ungestörten Lesen oder Musik hören auf der Veranda verflogen … Erinnerungen, die im eigenen Garten ganz von selbst entstehen, wenn man den Kindern ein wenig Wildheit und Natürlichkeit zugesteht. Und wenn die Kleinen dann so vertieft ins fantasievolle Spiel sind, dann fällt auch für die Eltern ein bisschen Erholung und Entspannung ab. Text Sonja Bonin Bilder Tina Steinauer

DAS SAGT DER EXPERTE Der «Spielträumer» Toni Anderfuhren (57) ist Autor mehrerer Bücher, darunter «Das Spielplatzbuch». Er gestaltet gemeinsam mit Kindern und Erwachsenen Schulhofprojekte und Spielplätze.

«Für Kinder besteht das Risiko, lebendig zu werden» Toni Anderfuhren, wie sieht ein guter Garten für Kinder aus? Es ist ein Garten, in dem die Kinder sich frei bewegen können, im ganzen Garten, nicht nur auf einem Fleckchen Rasen. Er sollte nicht peinlich ordentlich und aufgeräumt sein. Es sollte etwas zum Verstecken geben, eine Buschhecke vielleicht oder einen alten Schopf. Und es sollte haufenweise Material geben, mit dem sich die Kinder beschäftigen können: Bretter und Balken, Stöcke und Äste, Schnüre und Seile, Steine, Kies, Geröll, Tücher, Plastikplachen, ein Netz oder eine Strickleiter, natürlich auch Velos, eine Schaukel …

Das klingt nach Chaos. Das ist unsere Sicht auf die Dinge als Erwachsene. Aber Kinder wollen die Welt für sich gestalten, wollen ausprobieren, entdecken, lernen. Dafür brauchen sie nun mal Raum, in dem sie sich entfalten dürfen. Wo geht das besser als im eigenen Garten?

Und was stellen die Kinder mit all diesen Dingen an? Was sie wollen! Je weniger «offizielle» Funktionen etwas hat, umso mehr Fantasie entwickeln die Kinder. Sie inszenieren ihren Freiraum immer neu, bauen Ritterburgen und Höhlen, balan-

cieren auf Balken, errichten Aussichtsplattformen …

Ist das nicht gefährlich? Klar, da besteht Lebensgefahr, nämlich das Risiko, lebendig zu werden. Im Ernst: Kinder müssen altersgerecht lernen, mit der Welt umzugehen. Das tun sie idealerweise beim Spielen. Sie setzen sich immer wieder neue Grenzen und Ziele und versuchen, diese zu erreichen oder zu überschreiten. So entwickeln sie ihre Persönlichkeit. Dazu gehört auch, schwierige Situationen zu meistern und dabei vielleicht einmal ein paar Schrammen abzubekommen.

Sind Kinder damit nicht überfordert? Besser, sie lernen als kleines Kind unter Aufsicht, wie man mit Feuer umgeht, als dass sie mit 17 zum ersten Mal zeuseln. Erinnern wir uns doch einmal an unsere eigene Kindheit. Wir durften noch viel mehr ohne Überwachung experimentieren und in Banden durch die Gegend ziehen. Dadurch haben wir einen wertvollen Erfahrungsschatz aufgebaut. Ich finde, wir sollten unseren Kindern gönnen, was wir selbst genossen haben.

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Migros-Magazin 16, 18. April 2011

BESSER LEBEN IN FORM

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Das Kreuz mit dem verspannten Nacken

Nackenbeschwerden sind unangenehm, äusserst schmerzhaft, und fast jeder kennt sie. Ein steifer Nacken lässt sich jedoch vermeiden — oder zumindest behandeln.

W

er viel am Schreibtisch und am Computer sitzt, kennt das: Als Folge der einseitigen Belastung und des stundenlangen bewegungslosen Sitzens vor dem Bildschirm schmerzt früher oder später der Nacken. «Bei der Computerarbeit fällt man in sich zusammen», beschreibt der Zürcher Chiropraktor Marco Vogelsang vom Verband Chirosuisse das Problem. «Um trotzdem zum Bildschirm schauen zu können, beugen wir unseren Nacken nach hinten. Das schiebt die Nackenwirbel ineinander und reizt die dort liegenden Gelenke.» Die Folgen: Schmerzen und Verspannungen.

Der Nacken verspannt sich in erster Linie durch die Arbeit vor dem Bildschirm.

Und damit ist man in guter Gesellschaft, denn Nackenbeschwerden sind inzwischen eine wahre Volksseuche. Vier von fünf Schweizer leiden mindestens einmal im Leben daran, und bereits Kinder klagen über Nackenprobleme. «Rund 20 Prozent der Jugendlichen haben schmerzhafte Druckstellen in der Halswirbelsäule und Einschränkungen in der Beweglichkeit», sagt Vogelsang. Das ist um so schlimmer, als Menschen, die in der Jugend Probleme mit dem Nacken hatten, wenn sie erwachsen sind, eher noch schlimmere Beschwerden bekommen. Der 45-jährige Vogelsang hat eine Diskushernie und leidet deshalb selber seit dem 14. Lebensjahr an Nackenproblemen. «Meine erste Nackenstarre hatte ich nach

Bild Retna/Keystone

Bereits Kinder klagen über Nackenprobleme


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BESSER LEBEN IN FORM einer Landung auf einer dicken Matte im Turnunterricht.» Später, während seines Studiums zum Turn- und Sportlehrer erfuhr der Chiropraktor wiederholt, was es bedeutet, Nackenschmerzen mit starken Bewegungseinschränkungen zu haben.

Auslöser für viele andere gesundheitliche Probleme

Und bei Nackenschmerzen bleibt es meist nicht: «Eine häufige Begleiterscheinung sind ausstrahlende Schmerzen», erklärt der Fachmann. So können Schmerzen im Kopf, in der Schulter, im Arm oder im Brustbereich, aber auch Schwindelgefühle entstehen. «Ich konnte auch schon Menschen mit Tinnitus und Doppelsichtigkeit helfen.» Selbst für Bauchschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Übelkeit mit Brechreiz oder Menstruationsbeschwerden kann der Nacken der Auslöser sein. Häufig kommen in so einem Fall entzündungshemmende Medikamente zum Einsatz. Sie beseitigen akute Schmerzen, auf die Muskelverspannung und allfällige Fehlfunktionen haben sie jedoch

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keinen Einfluss. Die Beschwerden kehren also meist zurück, sobald die Schmerzstiller abgesetzt werden. Dauerhaft helfen können nur chiropraktische Behandlungen, Akupunktur, Massagen, Osteopathie, Physiotherapie oder Entspannungstechniken wie autogenes Training. So ging es auch Vogelsang, der seinen Nacken heute im Griff hat: «Ich achte täglich auf eine Verbesserung meiner Haltung, versuche in Bewegung zu bleiben, verwende ein spezielles Nackenkissen und beim Eintreten von neuen Beschwerden sofort eine Eispackung», schildert er sein Vorgehen. Zusätzlich besucht er bei Beschwerden einen Berufskollegen. «So leide ich heute selten mehr unter Nackenbeschwerden.» Thomas Vogel

www.migrosmagazin.ch Von Erkältung bis Rheuma: Weitere Ursachen von Nackenbeschwerden.

Haarausfall … Kraftlose Haare … Brüchige Nägel …

… können durch Biotinmangel auftreten.

hilft, diesen Mangelzustand zu beheben. Die Entstehung gesunder Haare und Nägel

Spezialisierte Hautzellen (Epidermiszellen) in der Haarund vermehren sich durch Zellteilung und schieben sich Nagelmatrix so langsam nach oben . Dabei reifen sie und bilden das faserige Eiweiss Keratin, den Hauptbestandteil der Haare und Nägel. Keratin verleiht Haaren und Nägeln ihre Festigkeit.

So wirkt Biotin

und NagelmatrixBiotin wirkt auf die Vermehrung der Haarzellen , unterstützt die Bildung von Keratin und verbessert die Keratinstruktur.

➔ Regelmässiges leichtes Bewegen ohne Belastung ist für einen gesunden Nacken wichtig. Sitzen Sie also nicht den ganzen Tag bewegungslos am Computer, sondern stehen Sie zwischendurch mal auf, strecken Sie sich und machen Sie bewusst einen geraden Rücken. ➔ Als leichte Übung für die Halswirbelsäule kann man mit der Nasenspitze das ABC in etwa fünf Zentimeter grossen Buchstaben virtuell in die Luft schreiben. Den Kopf nicht zu stark nach hinten oben bewegen, also das Kinn eher zu einem leichten Doppelkinn formen. ➔ Richten Sie Ihren Arbeitsplatz ergonomisch ein und achten Sie darauf, zum Beispiel den Bildschirmrand beim Computer auf Augenhöhe auszurichten. ➔ Ein gutes Kissen mit Schlaf in Seiten- oder Rückenlage hilft.

➔ Bei Problemen kühlen Sie die betroffene Stelle mit einem Eispack und legen Sie ein trockenes Tuch für jeweils zehn Minuten darauf. So behalten Sie die entstandene Reizung unter Kontrolle. ➔ Vermeiden Sie bei Beschwerden Wärmeanwendungen wie Sauna oder heisse Bäder. Sie verschlimmern eine Entzündung. ➔ Bei regelmässigen Nackenbeschwerden ist eine Kontrolle bei einer Fachperson wie einem Arzt oder Chiropraktor empfehlenswert. Sie kann die Ursache eruieren und wenn nötig vorbeugend behandeln. ➔ Massagen, gezieltes nackenschonendes Bauchund Rückentraining sowie regelmässige Übungen zur Verbesserung der Haltung können vor- beugend wirken.

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BESSER LEBEN TIERE

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

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Sie wollen doch nur spielen …

Das Wandern ist des Schweizers Lust, doch endet es oft im Frust: Hunde können einen ganz schön erschrecken, und Kühe sind auch nicht ungefährlich.

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andersocken bereit? Karte studiert? Ziel festgelegt? Die Schweizer wandern fürs Leben gern. Nicht selten sind die Ausflüge jedoch von Angst geprägt. Grund: Hinter jedem Bauernhof kann ein Hund hervorschiessen; Herdenschutzhunde lassen das Herz bis in den Hals hochschlagen, und die sonst so treu blickenden Mutterkühe wittern bei jedem Eindringling Gefahr für ihre Kälber. Damit das Hobby nicht zum sonntäglichen Spiessrutenlauf wird, gilt es für Zweibeiner, gewisse Regeln einzuhalten. Beim einen Bauernhof liegt Bäri gemütlich vor dem Stall und hebt kaum das Augenlid. Doch schon beim nächsten Haus schiesst der Bless hinter der Hausecke hervor und bellt bedrohlich.

Illustration Christian Lindemann

Beobachten, aber nicht mit den Augen fixieren

Was kann man dagegen tun? Grundsätzlich gilt: Nie frontal auf einen Hund zugehen. Das verbietet die hündische Etikette. Wenn man sich kennenlernen will, geht man in einem Bogen aufeinander zu. Fixiert man den Hund mit den Augen, kann das buchstäblich ins Auge gehen: Er nimmt das als Gegendrohung auf und die Herausforderung vielleicht an. Nicht jeder Hund macht so kurzen Prozess. Beim gutmütigen Bäri geht man mit grosszügig gewähltem Abstand, und ohne ihn anzusprechen, ruhig vorbei. Fixiert man ihn mit den Augen muss man damit rechnen, dass er seine Knochen in Bewegung setzt und sich zur Begrüssung nähert. Vielleicht wird er auch einige Meter mit dem Wanderer mitgehen. Doch ignoriert man ihn, wird er sich früher oder später trollen. Beim temperamentvollen Bless ist die Ausgangslage anders. Handelt es sich um einen Hütehund wie den Appenzeller, ist es seine

Aufgabe, das Vieh von hinten zu treiben. Dreht ihm ein Mensch angstvoll den Rücken zu, um rasch zu verschwinden, sieht Bless seine Aufgabe gekommen: Der Eindringling muss vertrieben werden. Das richtige Verhalten: Rückwärtsgang einschalten, das Tier aus den Augenwinkeln beobachten, ohne Fuchteln, Stock erheben oder schreien, die Arme an den Körper gelegt das Territorium verlassen. Strengere Regeln

Gesetz schreibt Auslauf vor Manchmal wünschte man sich als ängstlicher Wanderer, dass die Hunde bei Bauernhöfen wie einst an Ketten gehalten würden. Doch die Tierschutzverordnung setzt im Artikel 71 zum Wohle der Hunde enge Grenzen. Der Hund muss sich an einer Laufkette in einem Bereich von mindestens 20 Quadratmetern bewegen können und darf nicht den ganzen Tag angebunden sein. Er muss sich mindestens fünf Stunden frei bewegen können. Ein Hundezwinger gilt nicht als Auslauf.


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BESSER LEBEN TIERE

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

muss man bei Herdenschutzhunden einhalten. Der WWF empfiehlt: Am besten umgeht man die Herde weiträumig. Ja nicht versuchen, mit dem Hund Kontakt zu knüpfen. Biker und Jogger sollten anhalten und langsam vorbeigehen. Jede schnelle Bewegung kann bei allen Hunden den Jagdinstinkt auslösen. Bei Mutterkühen ist es ähnlich: Herde in 20 bis 50 Meter Abstand umgehen; den Tieren nach Möglichkeit nicht den Rücken zudrehen; den eigenen Hund an der Leine halten, wenn es zu einer Konfrontation kommt, loslassen. Im Notfall der Kuh mit einem Stock auf die Nase schlagen. Grundsätzlich geht es bei diesen Begegnungen um Kommunikation zwischen Mensch und Tier. Klappt diese, steht der geruhsamen Wandersaison nichts mehr im Weg – höchstens das Wetter. Dagmar Steinemann

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LIEBLING DER WOCHE

«Mit der Leine ist es so eine Sache. Sie hindert Philotes daran, in den saftigen Frühlingswiesen herumzutoben. Dafür kann der Welpe nach Lust und Laune darauf herumbeissen.» Reto Mainetti, 6003 Luzern

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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

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Wer Gas gibt, spart Sprit

Unglaublich, aber wahr: Wer rassig und schnell das Tempolimit erreicht, spart Benzin. Aber auch mit anderen Tricks lässt sich der Treibstoffverbrauch beim Autofahren senken.

A

uch ein grundsätzlich sparsames Auto wird ohne entsprechende Fahrweise zum Spritfresser. Die wichtigste Regel: Gelassenes Gleiten fühlt sich oft langsamer an, ist es aber nicht – und spart Sprit. Wer es genau wissen will, sollte sich nicht auf Bordcomputer verlassen, sondern selbst rechnen: Die Werte im Display liegen oft 0,5 bis 1,5 l/100 km unter (nur selten über) dem tatsächlichen Verbrauch, weil Bordcomputer aus Momentanwerten hochrechnen.

Mit wenig Aufwand viel Treibstoff sparen

➔ Luftwiderstand verkleinern: Dachträger abnehmen spart sieben Prozent. Auch offene Fenster kosten 0,2 l/100 km. ➔ Rollwiderstand reduzieren: 0,3 bar mehr Pneudruck schaden nicht, verringern aber den Durst. ➔ Gewicht reduzieren: Mehrgewicht ist Mehrverbrauch. Entrümpeln Sie regelmässig das Auto. ➔ Klimaanlage ausschalten: Wer bei angenehmen Temperaturen

den Klimakompressor ausschaltet, spart 0,3 bis 1,5 l/100 km. ➔ Strom sparen: Sitz- und Heckscheibenheizung sind Spritfresser. ➔ Tagfahrlicht statt Abblendlicht senkt den Mehrverbrauch von 0,3 l/ 100 km auf 0,03 l/100 km. ➔ Richtig starten: Beim Starten Kupplung und Bremse treten, aber kein Gas geben. ➔ Richtig anfahren: Im 1. Gang benötigt man locker 70 bis 100 l/100 km. Daher den 1. Gang nur eine Wagenlänge weit nutzen. ➔ Viel Gas geben: Klingt widersinnig, ist aber wahr. Wer kurz und kräftig auf Tempo kommt, spart gegenüber langsamem Beschleunigen. Das Gaspedal sollte fast ganz, aber nicht bis zum Anschlag getreten werden. Beim Automaten ist es am Fahrer, die ideale Pedalstellung zu finden, damit dieser früh hoch schaltet. ➔ Viel Rollen: Schwimmen Sie mit dem Verkehr. Gleiten Sie so oft wie möglich mit eingelegtem Gang ohne Gas; lassen Sie das Auto vor absehbaren Stopps ausrollen.

DIE AUTO-TESTFAMILIE

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Bei Staus den Motor, die Klima- und die Musikanlage abstellen. ➔ Hoher Gang, tiefe Touren:

Innerorts im höchsten Gang fahren spart gegenüber dem 3. Gang 30 Prozent. Spätestens bei 2500/ Min. hoch schalten. Am Ortsausgang lieber im 5. Vollgas geben als zum Beschleunigen runterzuschalten. ➔ Leerlauf vermeiden: Motoren brauchen keinen Sprit, wenn man ohne Gas mit Gang dahin rollt –

wohl aber, wenn man im Leerlauf rollt. ➔ Bei Rot Motor aus: Selbst wenn man nicht weiss, wie lange die Rotphase dauert – unter dem Strich rentiert das Abschalten des Motors. Timothy Pfannkuchen Sparsam fahren kann man im Eco-Drive-Kurs lernen. Infos unter: www.tcs.ch und www.drivingcenter.ch

STECKBRIEF

Citroën C4 e-HDi Séduction Antrieb: R4-Turbodiesel, 1560 cm³, 112 PS, 270 Nm/2000. Automatisiertes 6-Gang-Schaltgetriebe (Serie e-HDi), Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 11,2 s, Spitze 190 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,33 x 1,79 x 1,49 m, Laderaum 408—1183 l, Gewicht 1424 kg. Verbrauch: 4,2 l/100 km (Werksangabe), CO2-Ausstoss (Werksangabe) 109 g/km. Energieeffizienz A. Preis: ab 33 500 Franken.


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BITTE MELDE DICH

Migros-Magazin 16, 18. April 2011

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Klassentreffen

➔ Für unser Klassentreffen der Sekundarschule Zürich-Höngg, 1945 bis 1948 im Schulhaus Bläsi A mit den Klassenlehrern Erwin Weidmann und Hans Graber, suchen wir noch folgende Klassenkolleginnen und -kollegen: René Haury, Heinz Keller, Friedrich (Fritz) Lerch, Ernst Wermelinger, Friedrich (Fritz) Schait, Paul Rieder, Elsbeth Zarsky-Jermann (in den USA?), Anna Vollmer-Lerch, Hildegard Löber (lediger Name), Margrit Porcheron-Studer (in Frankreich?) und noch eine weibliche Kollegin vorne Mitte auf der Foto der Klasse von Herrn Graber (Name vergessen). Wer kann uns weitere Informationen oder Hinweise geben über die gesuchten Personen? Bitte meldet euch!

A. R. «Gusti» Müller Retterswilerstrasse 41, 5703 Seon Telefon 062 775 19 26

➔ Ich suche meine hübsche junge Partnerin auf dem Bild: Irma Bründler geb. ca. Mai/Juni 1945. Stichdatum der Aufnahme war das 1. Semester 1965. Damals war sie noch wohnhaft an der Bruchstrasse 43, 6003 Luzern, bei ihren Eltern Margrit und Josef Bründler (Monteur CKW; beide ca. Jahrgang 1920) sowie ihren beiden jüngeren Geschwistern Margrit (geboren ca. 1952) und Rolfi (geboren ca. 1958). Nach ihrer Rückkehr im Herbst 1964 von einem Au-pair-Aufenthalt arbeitete Irma als Verkäuferin in der damals sehr bekannten Confiserie Scherrer (mit Café im 1. Stock) an der Alpenstrasse in Luzern. Irma hat mich ihrer Familie vorgestellt;

wir trafen uns verschiedentlich dort, in Basel oder Winterthur. Dann verloren wir uns leider aus den Augen. Da mir heutige Adressen und evtl. ein anderer Nachname unbekannt sind: Irma (oder Margrit), wenn immer möglich, bitte melde dich. Über ein Wiedersehen nach 45 Jahren würde ich mich riesig freuen. Auch Hinweise sind erwünscht.

Max Gibel, Lerchenweg 6, 6343 Rotkreuz, Telefon 079 615 65 77, 041 790 10 67 max.gibel@bluewin.ch

➔ Bitte melde dich, Rita Lang. Ich bin Max Blaser, wir waren zusammen an der Ruderregatta

in Uster, vor ca. 40 Jahren. Rita, ich freue mich auf deine Antwort.

Max Blaser, Torlenstrasse 36, 8713 Uerikon, Telefon 079 668 00 92

➔ Ich suche noch folgende Frauen: Rosemarie Hänni, Maria Brunner aus Teufenthal und Margrit Löhrer aus St. Gallen (ledige Namen).

Esther Steiger-Kaufmann, Schulstrasse 3, 9242 Oberuzwil, Telefon 071 951 69 31 esther-steiger@bluewin.ch

➔ Ich suche Madelaine Girardin (lediger Name), Bern-Bümpliz. Wir waren bei Frl. Toggweiler und Herrn Eggler gemeinsam in

der Schule (1962–1965). Du warst meine beste Freundin, ich würde mich riesig freuen, etwas von dir zu hören. Vielleicht gibt es noch andere Klassenkameradinnen und -kameraden, die mich kennen. Ich wohnte an der Rehhagstrasse.

Therese Lüthi-Herrmann, Les Daims 2720 Tramelan, Telefon 032 487 44 10, thereseluthi@bluewin.ch

➔ Ich suche für ein Klassentreffen (Schule 1965–1974) Therese Stettler-Sterchi, Oeschenbach. Sie war zuletzt wohnhaft in Dübendorf. Therese, bitte melde dich.

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Kino für zu Hause: Wer diesen Blu-ray-Recorder besitzt, hat noch mehr Spass an Filmhits wie «The Tourist» (oben) oder «Tron: Legacy» (rechts).

Via Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Einsendeschluss: Sonntag, 24. April 2011. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung, Rechtsweg ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Alleskönner zu gewinnen

Das Migros-Magazin verlost fünfmal den Blu-ray-Recorder BD-C8500 von Samsung. Das High-Tech-Gerät kann Sendungen in der Länge von 272 Stunden aufzeichnen.

W

enn es um Speicherkapazität geht, so ist dieses Gerät sozusagen der Gigant unter den Blu-ray-Recordern. Der BD-C8500 von Samsung hat eine 500-Gigabyte-Harddisk, auf der ganze Fernsehserien oder umfangreiche Sammlungen von Hollywood-Klassikern Platz haben. Volle 272 Stunden Programm können aufgezeichnet

werden. Wer sich beim Anschauen von Filmen auch zu Hause Kinoqualität wünscht, wird an diesem Gerät seine helle Freude haben. Es spielt Blu-ray-Discs ab, die gestochen scharfe Bilder garantieren. Auch aus herkömmlichen DVDs holt der Recorder mehr Qualität heraus, sodass altvertraute Filme plötzlich mit schärferen Konturen auf dem

Fernsehbildschirm erscheinen. Überhaupt ist das Gerät ein echter Alleskönner, das die Inhalte der unterschiedlichsten Speichermedien wiedergeben kann. Ist im Haushalt eine WLAN-Station vorhanden, so kann mit Hilfe des ausgeklügelten Recorders sogar aufs Internet zugegriffen werden. Websites erscheinen dann auf dem Fernsehbildschirm.

Noch mehr Spass macht der clevere Blu-ray-Recorder, weil er leicht zu bedienen ist: Er verfügt über einen elektronischen Programmführer. Machen Sie also bei der Verlosung von MigrosMagazin und Melectronics mit: Mit etwas Glück gewinnen Sie ein Gerät, das ihr Wohnzimmer in einen Kinosaal verwandelt. Michael West


122 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2)

Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL),

Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), AnetteWolffram(A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Marco Micheluzzi, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel

(Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Lorenz Bruegger (Leitung, a.i.), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer,

Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund

Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, Zürich


126 | Migros-Magazin 16, 18. April 2011

Bubble Beatz

Die St. Galler Kay Rauber und Christian Gschwend trommeln sich mit Müll und Rhythmus durch Europa. Ihre Musik erzeugen sie mit selbst gebauten Schrottplatzelementen. Bei der deutschen TV-Castingshow «Das Supertalent» begeisterten sie gar Chef-Juror Dieter Bohlen mit ihrer atemberaubenden Show.

UNSER LIEBLINGSPRODUKT

Namen: Kay Rauber (30, links), Christian Gschwend (31) Wohnort: 8000 St. Gallen und 9063 Stein AR Beruf und Lebenslauf: Kay: Bis vor einem Jahr arbeitete ich als Krankenpfleger in der Psychiatrie. Eigentlich wollte ich die Berufsmatur nachholen, doch dank unseres Erfolgs lebe ich nun von der Kunst. Zudem spiele ich Schlagzeug in der Band mit meinen sieben Mitbewohnern. Christian: Ich arbeite seit 15 Jahren als Bankangestellter. Der Kontrast zum Leben auf der Bühne gefällt mir sehr. Ganz weg von der Bank will ich sicher nicht. Aber mein 80-Prozent-Pensum ist neben den vielen Auftritten im Ausland echt anstrengend. Unser Ziel: Mit Bubble Beatz auch in Asien Erfolge feiern. Unser Lebensmotto: Power, Power, Power! Unser schönster Moment: 2001 durften wir am Open Air St. Gallen spielen. Es war unser erster Auftritt vor so vielen Leuten, ein magischer Moment! Das Publikum ist regelrecht ausgerastet. Da wussten wir, dass wir so weitermachen müssen. Was wir mögen: Hotels mit Late Check out, den Gesichtsausdruck der Zöllner, wenn sie unseren Anhänger mit den Schrottinstrumenten öffnen. Was wir nicht mögen: Als Kehricht-Kay und GüselChris bezeichnet zu werden.

Text Cinzia Venafro Bilder Jorma Müller

«Wir sind viel auf Autobahnen unterwegs. Immer dabei ist eine Flasche Sandwich-Spread: perfekt für alle Art Brötchen.»

UNSER LIEBSTER «Beim St. Galler Produzenten Sonal Swamijee Schoenfeld nahmen wir alle unsere Alben auf. Dazu pferchten wir das gesamte Equipment in sein Studio.»

UNSERE BAR

«Das Baracca in St. Gallen ist unsere Stammbeiz. Tagsüber trinken wir hier Kaffee und besprechen die neuen Auftritte, nachts feiern wir mit unseren Freunden.»

UNSER HOBBY

«Wir reisen beide gerne, letztes Jahr gemeinsam nach Australien. In den Ferien können wir Zeit abseits der Bühne miteinander verbringen.»

UNSERE SHOW «Wir erzeugen alle Geräusche live auf der Bühne, da schwitzen wir natürlich sehr. Einige Damen haben uns mal geraten, mit nacktem Oberkörper zu spielen — seither ist die Show um ein Element spannender geworden.»

UNSERE HASSLIEBE «Die gelbe Fass-Sau begleitet uns seit dem ersten Auftritt vor mehr als zehn Jahren. Sie ist uns schon mehrfach während des Konzerts auf den Kopf gefallen.»


UNSERE WELT

UNSER TICK «Auf dem Schrottplatz in St. Gallen kennen uns die Arbeiter mittlerweile. Dort durchstöbern wir die Stahlmulden regelmässig nach neuen Materialien und testen deren Klang. Daraus bauen wir dann unsere Bühnenkonstruktion.»

UNSER VORBILD

«Auf den Fahrten zu den Auftritten in ganz Europa hören wir gerade das neue Album von The Prodigy. Ihre elektronische Tanzmusik gibt uns Ideen für unsere eigene Musik.»

UNSER ZUHAUSE «Kay wohnt mit sieben Mitbewohnern in einem ehemaligen Gasthaus im appenzellischen Stein. In seiner Küche treffen wir uns oft und verbringen gemeinsam Zeit — mal ganz ohne Schrott.»

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DasWartenhateinEnde: DerOsterhaseistimAnmarsch. InterviewmitWWF-Chef Hans-PeterFricker. Argentinien, Amazonas oderMiami: 40Seiten Ferientipp...

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