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HEIMAT Unser Regionenbezug: Die Nähe unserer Genossenschaften zu den Kunden und unsere lokale Kompetenz ist Grundlage für die Attraktivität unseres vielseitigen Angebots von Produkten aus der nahen Umgebung.

LEBENSRAUM Unsere nachhaltige Unternehmensführung: Wer für sich und andere an morgen denkt, lebt bewusst und gesund. Wir leben Nachhaltigkeit in Ökonomie, Ökologie, Ethik, Sozialem und in der Förderung der Gesundheit vor.

MEHRWERT Unser unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Migros ist die Erfinderin des maximalen Mehrwerts für den Kunden. Von Budget bis Sélection – Migros heisst immer beste Qualität, zum besten Preis.

GEMEINWOHL Unsere Swissness: Die Migros ist traditionell ein Teil der Schweizer Gesellschaft und bekennt sich mit ihren Eigenindustrien zum Standort Schweiz. Unser Engagement beschränkt sich aber nicht auf die heimische Industrie; mit zahlreichen Förderungs- und Sponsoring- und Bildungsprogrammen geben wir auch der Schweizer Bevölkerung etwas zurück.

Mehr über die Leistungs- und Werteversprechen und die neue Dachmarkenkampagne der Migros finden Sie in diesem Migros Magazin und auf migros.ch


Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Nr. 16, 114. 4. April 2009

. R E S S E B EIN M

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diese woche Im MM

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

INHALT

EDITORIAL

inside Ein M besser: Warum die Migros einfach mehr bietet. > 6

EIN

Making of: Was hinter den neuen Migros-Werbespots steckt. > 10 Wettbewerb: Gewinnen Sie Einkäufe im Wert von Fr. 20 000.– > 14

BESSER!

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Wofür steht die Migros? Worauf basiert ihr wirt-

schaftliches Handeln und Sein? Mit diesen Fragen hat sich der Konzern in letzter Zeit intensiv befasst. Das Resultat: Fünf Kernwerte und Leistungsversprechen, nach denen die Migros ihr Schaffen ausrichtet – bestes Preis-Leistungs-Verhältnis, Frische, Regionalität, Nachhaltigkeit und Swissness.

Auf diesen fünf Werten basiert auch die neue Wer-

migros-woche

> 16

leserbriefe

> 18

scheinwerfer

> 20

schwerpunkt liebe Veronika, der Lenz ist da … Frühlingsgefühle: Die zwölf glücklichsten Paare der Schweiz schildern die Schmetterlinge in ihrem Bauch.

> 22

Interview: Autorin Mia Ming schreibt Bücher über schlechten Sex – und gibt Tipps für guten. > 28 Abenteuer ohne Wohlfühlgarantie: Mit Wildfremden zu reisen ist nicht jedermanns Sache – kann aber Spass machen. > 34 kolumne Der Hausmann bäckt Zopf und kocht für Sie.

> 42

aktuell Agrarserie: Österreich – mit Qualität zum Erfolg. > 44 Grand Prix Migros: Zu Besuch bei den Skistars von morgen. > 48 Zehn Jahre M-Electronics: Schnäppchen zum Geburtstag. > 51

bekampagne der Migros. Mit dem Slogan «Ein M besser» rückt sie die Stärken des Grossverteilers ins Bild. Und sie tut dies durchaus charmant und mit einem Augenzwinkern. Wir haben den Machern der neuen Werbespots bei der Arbeit über die Schulter geschaut (Seite 10).

ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

> 83

«Ein M besser.» Dieses Versprechen gilt natürlich

besser leben Ritalin und beliebtes Migros-Magazin.

> 89

In Form: Sind Sie fit genug für den Sommer? Der Test.

> 90

Multimedia: Da gibts die besten Kochrezepte im Internet.

> 94

Auto: Das geniale Sparmobil Mitsubishi Colt Clear Tec.

> 99

auch für das Migros-Magazin! Zwar bieten wir Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, jede Woche ein Füllhorn voller Unterhaltung und Information. Diese Woche jedoch darf es noch etwas mehr sein. Jeder Artikel, jeder Beitrag ist mit einem zusätzlichen Nutzen gekoppelt. Also: Wenn Sie bei sich zu Hause einmal den unglaublichen Fenchelauflauf unseres Hausmanns Bänz Friedli vorgekocht bekommen möchten, wenn Sie ein Jahr gratis in Ihrer Migros einkaufen oder von unserem Food-Redaktor Martin Jenni ein edles sonntägliches Mittagessen hingezaubert erhalten möchten: Schauen Sie rein, es lohnt sich!

schaufenster Frische Salate und Kräuter.

> 52

à la carte Felix Häfliger von der «Saisonküche» rollt zusammen mit Spitzenkoch André Jaeger Saiblingröllchen mit Fenchel. > 77

rätsel/impressum

> 105

cumulus Die besten Infos und Angebote.

> 106

mein ganzer stolz Zauberer Iarrera: Der witzigste Magier und Mentalist der Schweiz zaubert für Sie und Ihre Freunde. > 108

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Mehrwert durchs Band Profitieren Sie vom Migros-Magazin: Im Angebot sind eine private Zaubershow, Liebestricks, Fitnesstipps, Promis, M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder die für Sie kochen Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch und vieles M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). mehr. m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

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MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Die Migros bietet mehr

Mit einer neuen Werbekampagne zeigt die Migros ab heute, was sie auszeichnet: frische Produkte und günstige Preise, Engagement für die Umwelt und Verwurzelung in der Schweiz.

D

er Broccoli auf dem Werbebild ist gross und grün, voller Saft und Kraft. Auf den zweiten Blick sieht er nicht mehr wie ein Gemüse aus, sondern gleicht eher einem exotischen Baumriesen, der im Amazonasgebiet stehen könnte. Die Botschaft ist augenfällig: Biogemüse aus der Migros ist riesig im Geschmack. Auch erinnert die Ähnlichkeit mit einem Regenwaldgewächs daran, dass sich die Migros tatkräftig für bedrohte Natur einsetzt. So überraschend ist die ganze Werbe-

kampagne, die heute startet. In einem TV-Spot sucht ein Huhn den Weg in die nächste MigrosFiliale, um dort sein Ei zu legen.

Werbung spiegelt die Migros-Wirklichkeit Der Slogan zur Kampagne lautet «Ein M besser». Das M bedeutet dabei nicht nur Migros, sondern auch Mehrwert. Der Grossverteiler bietet seinen Kundinnen und Kunden klare Vorteile. Das umfassende Engagement für Umwelt und Klima ist dabei nur einer von fünf starken Werten, die den Detailhändler auszeich-

nen (siehe Box). Genau diese Qualitäten machen die neuen Film- und Plakatbilder anschaulich. Die Kampagne hat viel Unterhaltungswert und ist doch weit mehr als witziges Werbetheater. Jede der Reklamebotschaften lässt sich durch zahlreiche Fakten belegen. Der Grossverteiler mit dem orangen M löst seine Werbeversprechen Tag für Tag ein. Die unten aufgeführten Beispiele zeigen, wie die Migros ihrem Ruf gerecht wird, wie sie ihren Kundinnen und Kunden bei jedem Einkauf Mehrwert bietet. Michael West

Diese Werte hält die Migros hoch

Bilder Fotolia, Jung von Matt

FRISCHE Für Frische sorgen in der Migros zum Beispiel die Hausbäckereien, die es in 123 Filialen gibt. Direkt vor den Augen der Kundinnen und Kunden wird dort den ganzen Tag duftendes Brot gebacken. Das frische Obst und Gemüse in den Migros-Filialen stammt zu 40 Prozent aus der Region. Das nützt den Bauern und Bäuerinnen der Umgebung. Die kurzen Transportwege tragen zur Frische bei und entlasten auch die Umwelt. Zwei

schöne Beispiele dafür, wie sich die Migros-Kernwerte Frische, Nachhaltigkeit und Regionalität gegenseitig ergänzen.

28 000 Artikeln unter die Lupe. Das Ergebnis: Die Kundinnen und Kunden kaufen bei der Migros im Schnitt um 13 Prozent günstiger ein als beim Hauptkonkurrenten.

VERHÄLTNIS PREIS UND LEISTUNG

NACHHALTIGKEIT

Unschlagbar ist die Migros in ihrem Preis-Leistungs-Verhältnis. Das hat kürzlich das unabhängige Marktforschungsinstitut GfK bestätigt. Die Experten nahmen die Preise von 427 Warengruppen und

Auf vielfältige Weise setzt sich die Migros für Nachhaltigkeit ein. Ein Paradebeispiel ist hier das Label TerraSuisse, das für eine naturnahe und tierfreundliche Schweizer Landwirtschaft steht.

Gefiederte Heldin: In einem TV-Spot geht es um ein furchtloses Huhn.


m-aktuell

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MIGROS-WERTE M I

D NEUE DIE K KAMPAGNE Am 14. April startet die neue Werbekampagne der Migros We mit TV-Spots, Plakaten, Inse Inseraten und Online-Werbung. Über allem steht der Slogan «Ein M besser». Es geht um die fünf zentralen Werte und Stärken, die alle Kundinnen und Kunden von der Migros erwa erwarten können: Frische, best bestes Verhältnis von Preis und Leistung, Nachhaltigkeit, Swissness, Regionalität. Swis Sw

Witz tzige Werbung: Witzige Broc Broccoli als Baum, Cham Champignon als Kochmütze, Pepe Peperoni als rote Lippen.


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m-aktuell MIGROS-WERTE | 9

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Aus der Nachbarschaft: Ein Grossteil des frischen Obstes in den Migros-Filialen kommt aus der Region.

Die beteiligten Bäuerinnen und Bauern schaffen Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen. Das gelingt etwa dank unbewirtschafteter Flecken in den Feldern, wo Feldlerchen ideale Nistplätze finden. Die Produkte mit dem Label TerraSuisse füllen im MigrosSortiment nicht etwa nur eine unbedeutende Nische, sondern sie nehmen einen immer wichtigeren Platz ein: Letztes Jahr erzielte die Migros mit diesen Lebensmitteln 655 Millionen Franken Umsatz, was einen Zuwachs von 14,5 Prozent bedeutet. Doch TerraSuisse ist nur eines von insgesamt sieben Labels, die in der Migros einen ökologischen oder sozialen Mehrwert garantieren. Auch für den Klimaschutz setzt sich die Migros ein. So tut der Detailhändler viel, um Warenströme von der Strasse auf die Schiene umzulenken. Sämtliche Genossenschaften und alle grösseren Industriebetriebe sowie die Verteilzentren in Suhr, Neuendorf und Volketswil verfügen über eigene Bahnanschlüsse. Kein Wunder, ist die Migros in der Schweiz die grösste Kundin von SBB Cargo. Letztes Jahr liess der Grossverteiler rund eine Million Tonnen mit Güterzügen befördern.

Bilder Claudia Linsi, Susanne Völlm

SWISSNESS Wenn sich die Migros als Unternehmen mit Swissness darstellt, so stehen dahinter eindrückliche Fakten. Der Detailhändler ist mit mehr als 80 000 Beschäftigten der grösste private Arbeitgeber des Landes. Auch bei den Lehrstellen ist die

Migros führend: Sie bildet rund 3000 junge Menschen in 40 verschiedenen Berufen aus. Der Detailhändler hilft auch mit, dass der Motor unserer Wirtschaft in schwierigen Zeiten wieder in Schwung kommt: 5 Milliarden Franken wird die Migros in den Jahren 2009 bis 2011 investieren. Die Migros ist in vielerlei Hinsicht eine Schweiz in der Schweiz: Gründer Gottlieb Duttweiler hat das Unternehmen in einen Genossenschaftsbund verwandelt und damit ans Volk verschenkt. Die Migros ist heute in fast allen Bereichen des Schweizer Alltags präsent: Das orange M steht für Supermärkte, Industriebetriebe, für Hotelplan-Ferien, die Klubschul-Kurse, das Tanzfestival Steps und all die anderen grossen und kleinen Events, die das weltweit einmalige Kulturprozent möglich macht.

REGIONALITÄT Die Gliederung der Migros in zehn regionale Genossenschaften spiegelt den Föderalismus unseres Landes. Mit den «Aus der Region»-Produkten unterstützt jede Genossenschaft die Landwirtschaft in ihrem Gebiet. Letztes Jahr erwirtschaftete der Grossverteiler mit rund 8000 Erzeugnissen von knapp 7500 regionalen Produzenten einen Umsatz von 730 Millionen Franken. Mit ihrer Verwurzelung in den Regionen schafft die Migros in der Schweiz ein Gegengewicht zur Globalisierung. Mehr Infos dazu, wie die Migros ihre Versprechen hält: www.migros.ch

«Wir verzichten auf schillernde Scheinwelten» Dominique von Matt ist Mitinhaber der Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat, die für die Migros die neue Werbekampagne gestaltet. Wie sind Sie auf den Slogan «Ein M besser» gekommen? Wir haben auf der Strasse Leute nach den Vorteilen der Migros gefragt, und diese Menschen haben gar nicht mehr aufgehört zu reden. Für die Kunden ist die Migros nicht einfach eine Supermarktkette, sie bietet viel mehr. Das fassten wir in einen Slogan, der zudem das orange M enthält — eine Markenikone, die in der Schweiz absolut jeder kennt. Die neuen Plakate wirken relativ einfach, in den Werbespots gibt es keine Stars und Spezialeffekte. Warum haben Sie nicht mehr Aufwand getrieben? Wir wollen keine schillernden Scheinwelten aufbauen. Wir sagen einfach, was die Leistungen

der Migros sind — mit einem Augenzwinkern, aber immer klar und ehrlich.

Aber kann man mit solcher Werbung heute überhaupt noch auffallen? Natürlich, denn unsere Bilder verletzen Sehgewohnheiten: Ein Broccoli wird zum Baum. Eine Bauernfamilie liebt ihre Arbeit so, dass ihr Kartoffelnasen wachsen. Wir wollen, dass die Werbung die Menschen zum Schmunzeln bringt und berührt. Welche Migros-Werbung aus der Vergangenheit gefällt Ihnen besonders? Die Werbespots Mitte der Neunzigerjahre, zum Beispiel der Cowboy, der am Bein ein Streichholz anreissen will und dabei seine Hosen anzündet. Danach der Solgan: «Jeans kauft man besser in der Migros, Zigaretten übrigens nicht.» Die Werbung der Migros hat Tradition, sie ist eigenständig, und sie überrascht auch immer wieder. Interview Michael West

VITAMINBOMBE FÜR ALLE 1,2 MILLIONEN GRATISÄPFEL FÜR DIE MIGROS-KUNDEN Zum Start der Werbekampagne verschenkt die Migros in dieser Woche 1,2 Millionen knackige Schweizer Äpfel. Die Früchte der Sorten Gala, Maigold und Pinova gibts in allen Migros-Filialen und auf öffentlichen Plätzen.


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

HUHN Frischer gehts nicht: Das heroische Huhn verlässt den Bauernhof, trippelt über Stock und Stein in die Stadt — und das alles nur, um

Der Star, der Eier legt

Ab heute im Fernsehen: Die beiden neuen Migros-TV-Spots. Das Migros-Magazin war bei den Dreharbeiten dabei.

E

in Bauernhof in Niederweningen im Zürcher Unterland. Es ist kalt an diesem frühen Märzmorgen, saukalt; keine Spur eines Sonnenstrahls. «Here We Go!» Die Mitglieder der Filmcrew sind alle dick in wetterfeste Kleidung verpackt. «Camera Please!» Eine fiese

Bise weht über die Wiesen, ihr Heulen ist das einzige Geräusch. Atemlose Stille liegt über dem Drehort. Nur Alexander Jaggy, Kreativverantwortlicher der Werbeagentur Jung von Matt/Limmat, flüstert: «Hoffentlich klappt das jetzt.» «Action!», schreit endlich der Regieassistent. Trotz der ge-

fühlten minus 25 Grad herrscht in diesem Moment fiebrige Erwartung. Kein Wunder, illustrieren die TV-Spots doch die neue, von langer Hand geplante Werbekampagne des grössten Schweizer Detailhändlers. Es ist so weit: Der rote Teppich ist ausgerollt, der Vorhang geht

auf für die Hauptdarstellerin. Ist es die Schweizer Filmschauspielerin Melanie Winiger? Gar Hollywood-Grössen wie Scarlett Johansson oder Penélope Cruz? Nein, es ist Chocolate: ein Huhn und der Star unter den internationalen Schauspielhennen. «Hüüühner, Hüüüh-


m-aktuell MIGROS-SPOTS | 11

sein Ei in der Migros frisch in den Karton zu legen.

MISSION EXTRAFRISCH www.migros.ch/kampagne Der TV-Spot mit dem Huhn wurde in ein unterhaltsames Online-Game verwandelt. Helfen Sie dem Biohuhn auf der «Mission Extrafrisch» und gewinnen Sie Preise im Gesamtwert von 17 500 Franken. Ziel des Spiels ist, so rasch wie möglich mit dem Huhn vom Bauernhof zur Migros-Filiale zu gelangen und dort das frischeste Ei abzuliefern.

Online-Spiel: Das MigrosHuhn ist auch virtuell in Sachen Frische unterwegs.

Hochbegabte Henne: Chocolate ist so dressiert, dass sie auch in anspruchsvollen Filmszenen brillieren kann. Tiertrainerin Tatjana Zimek (links im Bild) füttert sie von Geburt an mit der Hand.

KARTOFFELNASEN Aus Liebe zur Region: Die Bauernfamilie pflanzt nicht nur Kartoffeln an, sondern hat sogar Nasen …


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m-aktuell MIGROS-SPOTS | 13

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

… in Kartoffelform. Am Ende des TV-Spots tauchen Gemüsebauern auf, die aus Liebe zur Karotte Zähne wie Hasen entwickeln.

ner» ruft Tiertrainerin Tatjana Zimek. Das Huhn ziert sich, macht schliesslich zögerlich die ersten Schritte, bevor es urplötzlich flugs über die Wiese rennt, hinein in die ausgestreckten Arme Zimeks. Chocolate schmiegt ihr kleines Haupt an den Busen der Tiertrainerin und bekommt ihre Streicheleinheiten. «Cut!» Zufriedene Gesichter bei der Filmcrew: Die Szene ist im Kasten.

Filmen mit einem 30-köpfigen Tross «Huhn» heisst einer der beiden neuen TV-Spots der Migros, die am 14. April Premiere feiern. Die Story? Eine Henne aus der Region nimmt den weiten und gefahrvollen Weg vom heimischen Bauernhof in die Stadt auf sich, um dort in einer Migros-Filiale ein Ei zu legen. Der Film illustriert damit eines der Kernwerte der Migros: «Frische». Warum dieser Aufwand mit lebenden Tieren? «Die Migros steht für Authentizität, Computeranimationen wären nicht in Frage gekommen», sagt Jaggy.

tiert. Auch von diesem Spot werden an diesem Morgen einzelne Szenen gedreht. «Mehr Dreck!» brüllt der Regieassistent ins Megafon. Die aufgehäuften Kartoffeln sehen ihm zu proper aus. Sofort karrt jemand Erde heran. Die Schauspieler verbringen täglich rund anderthalb Stunden in der Maske, bis die Silikonnase sitzt. Der Dreh für die zwei Spots dauert insgesamt vier Tage und findet an rund zehn verschiedenen Standorten im Schweizer Mittelland statt. Der Filmtross – von der Visagistin über den Kameramann bis hin zum Tontechniker und den Schauspielern – umfasst rund 30 Personen. «Obwohl Aussendreharbeiten im März vom Wetter her ein Risiko sind, kam nur die Schweiz als Drehort in Frage», so Alexander Jaggy. Das passe zum Geist der Migros.

Trainerin arbeitete mit Tom Cruise

Zu diesem passen auch hohe Qualitätsansprüche. Regie führten The Vikings: Der Deutsche Björn Rühmann und der Amerikaner Matthew Branning sind Grössen ihrer Branche und haben 2008 den Goldenen Löwen am Werbefilmfestival von Cannes für den besten Werbefilm eingeheimst. Kameramann Kolja Für den deutschen Filmpreis 2009 nomiBrandt hing für «Nordniert: Kameramann Kolja Brandt. wand» in den Kletterseilen. Der Film schildert Der zweite Spot, «Kartoffelnase», den Versuch der Erstbesteigung thematisiert mit «Regionalität» der Eigernordwand Ende der eine weitere Stärke der Migros. Dreissigerjahre, der tragisch enEine Bauernfamilie identifiziert dete. «Nordwand» brachte Brandt sich leidenschaftlich mit ihrem eine Nominierung für den Deut– notabene regionalen – Produkt: schen Filmpreis 2009 ein. Ist der Ihre Nasen sind zu Kartoffeln mu- Migros-Werbespot für den Deut-

Aufwendige Maskenbildnerei: Die Kartoffelnasen aus Silikon werden den Schauspielern in zeitaufwendiger Kleinarbeit ins Gesicht geklebt.

schen blosse Brotarbeit? «Das Skript hat mich schlicht überzeugt», so Brandt. Zudem ist ihm seit den Schweizer Dreharbeiten für «Nordwand» die Migros ein Begriff. «Der Genossenschaftsgedanke der Migros ist mir sympathisch.» Das sei schon etwas anderes, als für eine Grossbank zu werben. Solche Überlegungen sind Hühnern fremd, oder? «Aber behaupten Sie bloss nicht, sie seien dumm, sonst werd ich muffig», hält Tatjana Zimek fest. Sie muss es wissen, ist sie doch die berühmteste Tiertrainerin Deutschlands, arbeitet mit Hunden, Mardern, Rehen und anderem Getier. Seit

22 Jahren ist sie im Geschäft und hat auch schon mal mit Filmstars wie Tom Cruise oder Michael Douglas gedreht. Angereist zum Dreh kam Zimek mit acht Hühnern. Je nach Szene wurden diese – gemäss strenger Tierschutzkriterien – für verschiedene Rollen wie langsames Laufen, auf einen Tisch springen etc. trainiert. Zudem dienen sie als Double für Chocolate. Diese unterstrich ihre unangefochtene Starrolle: Für die Schlüsselszene in der Migros-Filiale legte sie planmässig und drehbuchgerecht ein Ei. Frischer gehts nicht. Text Christoph Petermann Bilder Esther Michel


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

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hoppen, ohne nach dem Portemonnaie zu greifen – was für ein Traum! Die Migros machts möglich: Zum

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Wie lautet der neue Slogan der Migros? «So oder So» oder «Ein M besser»? Die Gewinnerin oder der Gewinner

Wie Hans im Glück: Der Gewinner der 20 000 Franken kann sich lang gehegte Wünsche erfüllen.


glücksgriff MIGROS-WETTBEWERB WETTBEW | 15

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Die Frage zum Glück:

Wie lautet der neue Slogan der Migros? A «So oder So» B «Ein M besser»

finden Sie alles. Und mit einem Budget von 20 000 Franken sind Ihnen dabei auch kaum Grenzen gesetzt. Cinzia Venafro

Teilnahme per Telefon: Rufen Sie die Nummer 0901 560 015 an und nennen Sie Ihre Antwort (a oder b), Name und Adresse. (1 Franken pro Anruf) Teilnahme per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text BESSER und ihrer Antwort an die Nummer 920 Beispiel: BESSER, A oder B, Beat Muster, Musterstrasse 1, 9999 Musterdorf Teilnahme via Internet: Wählen Sie unter www.migrosmagazin.ch die Rubrik Glücksgriff und machen Sie mit.

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Mit Postkarte Schicken Sie eine Postkarte mit ihrer Antwort an: Migros-Magazin, «Einkaufen in der Migros», Postfach, 8099 Zürich Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Den Namen des Gewinners finden Sie jeweils auf www.migrosmagazin.ch unter der Rubrik Glücksgriff. Einsendeschluss: Sonntag, 19. April 2009


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL PRIL 2009 009

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Der Brie, ein französischer Weichkäse aus pasteurisierter Kuhmilch, ist eigentlich fast schon ein Dauergast auf jeder Käseplatte, die etwas auf sich hält. Diese Ehre verdankt er seinem milden Aroma und seiner cremigen Konsistenz. Seine samtige Rinde aus weissem Edelpilz rundet den Käsegenuss à la française ab.

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AUS DER REGION

Digitale Kultur Sind Computer Kunst? Kann Technik kreativ sein? Auf jeden Fall, die «Digitale Kultur» beweist es. Von Roboter bauen bis Software programmieren: Digitale Kultur etabliert sich von Jahr zu Jahr mehr. Das Migros-Kulturprozent fördert deshalb wegweisende Projekte und schreibt nun bereits zum dritten Mal Werkbeiträge im Wert von insgesamt 50 000 Franken aus. Von der Förderung durch Finanzierungsbeiträge haben bisher zahlreiche Künstler und Institutionen profitiert. Gesuche können ab sofort eingereicht werden. Anmeldeschluss ist der 31. August 2009. Infos: www.kulturprozent.ch/finanzierungsbeitraege

Einer der Preisträger 2008 bei der Arbeit: Flo Kaufmann.


die migros woche

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GUT INFORMIERT MIT DEM MIGROS-MAGAZIN PREISHITS DER WOCHE

Migros Bank als Vorbild

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«Financial Times», die international wichtigste Wirtschaftszeitung, bezeichnet die Migros Bank als vorbildlich für Europa.

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liarden Franken Kundendepots verwalte. Die Zeitung sieht den Erfolg der Migros Bank in deren nachhaltiger Geschäftsphilosophie sowie im unaufdringlichen und massvollen Stil. Dieser komme gerade in Zeiten entfesselter Finanzjongleure beim Kunden tatsächlich besser an. cp

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Dickes Lob von der «Financial Times» für die Migros Bank.

GRÜNER DAUMEN

Schmackhaft

Schnecken?

Eine Scheibe Wurst aufs Brot und reingebissen: So mögen viele ihr geliebtes Znüni. Ob geräucherte Bauernwurst in der Qualität «Aus der Region. Für die Region.», Heidi-Wild-heuersalsiz, traditionelle Landjäger aus Schweizer Produktion oder Salsiccia Piccante — in der Genossenschaft Migros Aare gibt es eine grosse Auswahl an hochwertigen Rohwurstprodukten. Das Besondere: Von 14. bis 18. April gibt es Greyerzer Knoblauchwurst, Bündner Salsiz und spanische Chorizo zu Aktionspreisen.

Der Frühling ist da, alles spriesst, und man erfreut sich der blühenden Pracht. Bei so viel Grün sind auch die Schnecken nicht weit. Nicht nur Schneckenkörner vertreiben die Übeltäter, sondern auch Pflanzen mit intensivem Duft wie Lavendel, Rosmarin oder Thymian. Eine niedrige Beeteinfassung aus Lavendel bildet eine natürliche Barriere gegen die Schleimer. Was sie auch nicht mögen, ist hartes, wachsiges Laub wie die Fetthennen- und Wolfsmilcharten. Und wer den Schnecken das Festmahl so richtig verderben will, der pflanzt ganz einfach Frauenmantel, Pfingstrose und Schafgarbe — diese sind schlicht ungeniessbar für Schnecken. Eine grosse Auswahl an schneckenresistenten Pflanzen finden Sie jetzt in Ihrer Migros.

Spotbogen Jetzt Fr. 49.90, vorher Fr. 99.90 Bilder bab.ch/stockfood (2), AFP, Keystone, Dominik Landwehr/Migros-Kulturprozent

Schwarze und graue Listen, Indianer und deutsche Kavallerie: Der Schweizer Finanzplatz steht momentan unter Beschuss von vielen Seiten. Umso erfreulicher, dass die Migros Bank von der «Financial Times», dem Leitblatt der Finanzwelt, in einem Artikel über den grünen Klee gelobt wird. Inmitten der globalen Finanzkrise habe sich die Migros Bank zu einer der am schnellsten wachsenden privaten Banken Europas entwickelt. Die «Financial Times» hält fest, dass sie im letzten Jahr insgesamt 2,6 Milliarden Franken netto an Neugeld eingenommen habe und nun insgesamt 24 Mil-

Der energiesparende Spotbogen aus Nickel matt und Glas ist 150 cm lang und verstellbar. Leistung: 6 x 9 Watt

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MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

«Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie auch über heikle Fragen Auskunft geben können.» MM 15: «Sag, wie hast du es mit Gott?», Jugendliche über ihre Beziehung zum Glauben.

Machtmaschine Kirche

Meine Gratulation zu der interessanten Auswahl an Beiträgen. Zudem möchte ich Samuel Sarasin für seine reifen Gedanken ein grosses Lob aussprechen. Sie haben mich beeindruckt

Heinrich E. Huber, 8700 Küsnacht

8488 Turbenthal

Der 22-jährige Oliver Wagen ist konfessionslos, glaubt aber fest an Gott und betet jeden Abend.

Ihre Umfrage hat mich recht beeindruckt. Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie sachlich Jugendliche auch über heikle Fragen Auskunft geben können.

Es ist unglaublich, wie gut die Machtmaschine der Kirche funktioniert hat, die den Menschen glaubhaft macht, das Leben sei viel sinnvoller, wenn man an imaginäre Mächte glaubt, welche einen belohnen

oder bestrafen. Wenn jemand an die Bibel glauben will, ist das ja schön und gut. Dann muss er aber auch zu allen Büchern der Bibel Zugang haben! Und nicht nur zu den päpstlich genehmigten

und damit zensurierten Teilen.

MM Nr. 11: «Endlich ist Diego da», Artikel über Fremdbesamung. Reaktion auf Leserbrief von M. Müller im MM Nr. 14.

lung entscheidet, im Alltag müssen die meisten mit fast Unerträglichem fertig werden. Ich war froh über den Leserbrief im letzten Magazin. Er zeigte, dass ein «Happy End» auch negative Fragen aufwerfende Seiten haben kann.

haben, eine solche Integration umzusetzen, beweisen damit ein ehrliches soziales Engagement. Gerne werden wir dem Restaurant Hirschen bei Gelegenheit einen Besuch abstatten.

Ehemann das Kind nicht bekommen will? Um Hilfe schreien, gleich die Scheidung einreichen oder einfach weitermachen, als wäre nichts gewesen? Mein glückliches Leben ist nun zerstört. Jetzt bin ich am verarbeiten. Ich wünsche wirklich niemanden, eine solche Entscheidung treffen zu müssen.

Fritz Fassbind, per Mail

Kritischer Blick auf «Happy End» Ihr Artikel suggeriert, dass es nur ein Happy End gibt, wenn am Ende ein kleines Lebewesen das Licht der Welt erblickt. Mein Mann und ich können ebenfalls keine Kinder kriegen. Wir haben uns aber gegen eine Samenspende entschieden. Neben langwierigen Hormonbehandlungen und grossem finanziellen Aufwand wäre die psychische Belastung das Schlimmste für uns Betroffene. Egal, ob man sich für oder gegen eine Behand-

B. Fehlmann, per Mail

MM Nr. 14: «Kochkunst mit Handicap». «Hirschen-Wirt Markus Wicki arbeitet mit seinen behinderten Brüdern.

Mutiges soziales Engagement Herzlichen Dank an Markus Wicki für sein mutiges und vorbildliches Handeln. Firmen und Einrichtungen, die den Mut

Markus Heuberger, 4000 Basel

Sie schreiben in Ihrem Arikel, dass die meisten Eltern das Kind nicht wollen, wenn sie noch vor der Geburt von einer Behinderung erfahren. Ich kann Ihnen eines sagen: Jeder kann froh sein, in solch einer Situation nicht entscheiden zu müssen. Nach drei Aborten und einer Totgeburt ist die Diagnose , ein Kind mit Down-Syndorm zu erwarten sehr schwierig zu verkraften. Was soll eine Frau machen, wenn dann zudem der

Thomas Grolimund, 4495 Zeglingen

Für Ethik und Halt im Leben braucht es keine Transzendenz – im Gegenteil. Weil die Exis-

Name der Redaktion bekannt

MM Nr. 14: «Vom Banker zum Wohltäter». Artikel über den ehemaligen Investmentbanker Rudolf Wötzel.

Zermürbende Machtkämpfe Ich möchte auf etwas hinweisen, von dem Herr Wötzel verschont

Bild Dominik Schenker

Ist das Migros-Magazin zum Sprachrohr der Gläubigen geworden? Mit solchen Artikeln schüren Sie den Glauben, statt die Menschen zur Eigenverantwortung zu animieren. Mariann Uehlinger,


leserbriefe MITDISKUTIEREN | 19

sachlich Jugendliche Fritz Fassbind, per Mail

tenz von Göttern höchst fraglich ist, würde man erst recht den Halt verlieren, wenn der Glaube der einzige Halt wäre. Ich habe leider schon mehrere Sterbende erlebt, die durch die christliche Drohbotschaft an ihrem Lebensende unter furchtbarer Angst leiden mussten.

Maja Strasser, 3000 Bern

Wo liegt denn die Gotteserfahrung? Wir glauben, es müsste etwas ganz Pompöses, Monumentales sein. Liegt sie nicht beispielsweise im Gesang der Vögel oder in der Farbenpracht des Frühlings? Es bringt nichts, nur zu beten und abzuwarten. Das wahre Christentum ist eine Lehre der Tat und setzt sich für

die Mutter Erde und alles, was auf ihr lebt, ein.

Maria Ghafier Khan, 8302 Kloten

Keiner der Befragten scheint in seiner Religion eine wirklich befriedigende Antwort auf seine Sehnsüchte gefunden zu haben. Genau dies hat aber Jesus in seiner Biografie in den Evangelien versprochen.

MM Nr. 15: «Sauber und aufgeräumt», Interview mit Adrian Gsell, Betreiber einer Akademie für Putzfrauen.

Versicherungspflicht für Raumpfleger

RaumpflegerInnen unterstanden bereits vor dem 1. Januar 2008 der Versicherungspflicht. Das Arbeitsverhältnis musste der AHV gemeldet werden, und vor allem musste eine Unfallversicherung abgeschlossen sein. Per 1. Januar 2008 ist bloss noch das neue Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und die dazugehörige Verordnung in Kraft getreten.

André Muller, Sozialversicherungsfachmann, 4000 Basel

Gerhard Toggenweiler, 4853 Murgenthal

Leider kam in Ihrem Artikel kein Muslim zu Wort. Schade, so vergeben Sie die Chance zu zeigen, dass Muslime nicht mit arabischen Terroristen gleichzusetzen sind.

Tillo Bosshart, per Maill

MITMACHEN UND GEWINNEN!

Kitty Löwensberg aus Montevideo, Uruguay, lobt ihren über 30 Jahre alten Rührmixer aus der Migros.

«Señora, geben Sie diese Maschine nie weg!» Im Mai 1974 besuchte ich das erste Mal die Schweiz. Die Migros lernte ich schnell kennen und wurde eine treue Kundin. Am 8. Januar 1975 kaufte ich dort einen Mixer von Mio-Star. Er war sehr günstig, und dank einer Aktion sogar noch um 50 Prozent reduziert. 1976 kehrte ich mit dem Mixer im Gepäck nach Uruguay zurück. Dort backte ich fortan öfters mit meiner Mutter, und auch sie war total begeistert von dem «Schweizer Rührgerät». Seither habe ich unzählige Torten damit gebacken, gequirlt und gemixt. Klar musste ich ab und zu die Kohlen wechseln, doch das Ding lief und lief und lief … Doch als nach über 30 Jahren ein Mixstab abgenutzt war, brachte ich das Gerät zur Reparatur:«Señora, geben Sie diese Maschine nie weg», ermahnte mich der uruguayische Techniker. Seine Worte überzeugten mich – und so mixe ich immer noch mit Mio-Star. Übrigends: Mein Mio-Star-Föhn aus derselben Zeit trocknet meine Haare wie vor 30 Jahren. Kitty Löwensberg, Uruguay Die nächsten 10 Wochen belohnen wir den besten Leserbrief der Woche mit einem Migros-Gutschein im Wert von 50 Franken und publizieren ihn im MM. Also, werden Sie Leserbriefschreiber!

Auch Raumpfleger müssen das Arbeitsverhältnis der AHV melden.

geblieben ist. Auch in der untersten sozialen Schicht ist man tagtäglich mit zermürbenden Machtkämpfen konfrontiert. Eine Auszeit mit einer Therapie ist aber nur mit einer wirklich guten Krankenversicherung möglich. Zudem ist der Wiedereinstieg ins Berufsleben sehr schwierig. Ausstiegsmöglichkeiten wie im Fall von Herrn Wötzel können ärmere Menschen vergessen. Wenn überhaupt, sind finanzielle Möglichkeiten erst mit der Pensionierung in Sicht.

Nadja Brogioli, per Mail

MM Nr. 15: «Sein Job ist spitze», Artikel über Wolfgang Ronfeldt, der Schweizer Sanitärtechnik in Dubai verbaut.

Realitätsnahes Bild Ich habe selbst zwölf Jahre in Dubai gewohnt und gearbeitet. Ihr Artikel in der letzten Ausgabe zeichnet ein wirklich realitätsnahes Bild und beschreibt sehr gut das Leben und Arbeiten in der Wüstenstadt. Gratulation zu dem Artikel.

Michelle Pétermann, 3063 Ittingen

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

DREIMAL MOMOLL > Autoteilet in Samstagern Für einmal kommt das «Momol» gleich im Triopack daher — zum Beweis, dass es trotz Krise immer wieder positive Lichtblicke gibt: Dreieinhalb Jahre hat Susanne Buess (42) für einen Mobility-Standort in Samstagern ZH gekämpft. Am 16. April wird nun das erste Mobility-Fahrzeug eingeweiht. «Endlich», freut sich die dreifache Mutter und Kindergärtnerin, die bei Mobility mehrmals vorstellig wurde. Private Anregungen für einen neuen Mobility-Standort seien nicht die Regel, heisst es beim Autoteilet-Unternehmen.

> Tram statt Sportwagen Hannu Tihinen (32) ist vor allem bekannt als Abwehrhaudegen beim Fussball-Club Zürich. Weniger bekannt ist, dass der FCZ-Captain mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Training fährt. Nun hat ihn die Stadt Zürich für die Kampagne «Sportlich zum Sport» eingespannt. Ab Mitte April lächelt der baumlange Finne von den Plakaten: «Mit der S-Bahn bin ich schneller im Training als mit meinem Auto — und erst noch ohne Stress.» Die Aktion ist ein Schritt zur 2000-Watt-Gesellschaft und will, dass auch Hobbysportler umweltbewusst anreisen.

> Von der Seifenoper zur Aktivistin Sie ist bester Beweis der funktionierenden Demokratie in Indonesien: Rieke Diah Pitaloka (35), bekannt aus einer Seifenoper und als Moderatorin eines privaten indonesischen Fernsehsenders, spricht sich öffentlich für Gratiskondome und gegen die Polygamie aus. Für solche Aussagen braucht es Mut, handelt es sich doch bei Indonesien um den grössten islamischen Staat der Welt, wo knapp 90 Prozent der 242 Millionen Einwohner Muslime sind. Jetzt ist die junge Mutter zur Wahl ins Unterhaus angetreten.

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Max, die Störchin Max, die berühmteste Störchin der Schweiz, wird im Mai zehn Jahre alt. Sie ist mit einem Sender versehen und seit Februar wieder in Tüfingen am Bodensee. Störche waren hierzulande bis 1948 ausgestorben. Dann siedelte Max Bloesch 300 Tiere aus Algerien und dem Elsass bei uns an. Im letzten Jahr brüteten bereits 224 Paare – eine Erfolgsstory: www.storch-schweiz.ch

ZAHLEN DER WOCHE

Künstlerbörse

2 Preise werden bei der Schweizer Künstlerbörse verliehen. Das internationale Kleinkunstkaleidoskop feiert ein Jubiläum, geht es doch zum 50. Mal über die Bühne — vom 15. bis 19. April 2009 wiederum in Thun.

50 Stunden Kleinkunst sind im Berner Oberland zu sehen, von A wie A cappella über F wie Film, Flamenco und Folk bis zu Z wie Zeitgeistkabarett.

450 Veranstalter bringen in der Schweiz pro Jahr 11 300 Veranstaltungen in ihren Kleinkunstsälen auf die Bühne. Diese Programme locken mehr als 1,3 Millionen Besucher. Zum Vergleich: Die zehn grössten Theaterhäuser der Schweiz bringen es zusammen auf «nur» rund 1,1 Million Eintritte.

10 000 Franken erhält der Gewinner oder die Gewinnerin des Schweizer Kleinkunstpreises. Zu den Preisträgern gehören unter anderen Michael von der Heide (1995), Ursus & Nadeschkin (1999), Andreas Thiel (2004), Gardi Hutter (2005), Joachim Rittmeyer (2007) und Massimo Rocchi (2008).


scheinwerfer IM FOKUS | 21

NACHGEFRAGT Roger Federer verlor die Nerven — und das Spiel. Der Sportpsychologe Jörg Wetzel (40) begründet den Wutanfall — und erklärt, welche Lehren wir daraus für den Alltag ziehen können.

«Bereit sein zu verlieren» Jörg Wetzel, Roger Federer zertrümmert unbeherrscht seinen Tennisschläger. Was steckt hinter dieser Reaktion?

BILD DER WOCHE

Wieder Erdbeben Plötzlich ist L’Aquila in der

Die Künstlerbörse in Thun wird vom Kulturprozent der Migros unterstützt.

Region Abruzzen weltbekannt: In der mittelalterlichen Stadt sind nach mehreren Erdbeben mehr als 250 Menschen ums Leben gekommen; mindestens 17 000 haben ihr Heim verloren. Mit über einem halben Dutzend Beben in den letzten 100 Jahren, bei einer Stärke von 5 bis zu 7,5 auf der nach oben offenen Richter-Skala, ist in Italien die Erdbebengefahr höher als in jedem anderen europäischen Land. Wir trauern mit Italien.

Bilder Ciro Fusco/EPA/Keystone, Patrick Gutenberg/TagesAnzeiger, KapanLagi.com, Andy Müller/EQ Images, Adrian Aebischer/www.fr.ch/mhn

Frust. Es gibt eine Diskrepanz zwischen den eigenen Erwartungen und der gezeigten Leistung. Kann man diesen Frust nicht abbauen, führt das zu einer solchen Überreaktion. Wie baut man den Druck ab?

Wichtig ist die Einstellung. Ist man nur bereit zu gewinnen und nicht auch mal zu verlieren, wird es schwierig. Dieser enorme Anspruch führt zu Druck. Verhaut der Sportler nun beispielsweise den zweiten Aufschlag, staut sich das innerlich wie bei einem Dampfkochtopf auf. Deshalb muss man solche Momente verarbeiten. Das hat Federer getan, aber nicht auf die elegante Art. Mit seinem Verhalten erhöht er sogar den Druck, weil er genau weiss, dass er falsch reagiert hat. Als Junior hatte die heutige Nummer 2 der Tenniswelt auf dem Platz oft Wutausbrüche. Warum dieser Rückfall?

Das hat mit der Persönlichkeit und den Charaktereigenschaften wie dem unbändigen Siegeswillen zu tun. Das Ereignis ist ein Alarmzeichen, im Vorfeld die Leitsätze und Ansprüche zu ändern, um als Athlet gefasster auf Überraschungen zu reagieren. Wie wird ein Spitzenspieler wie Federer wieder konstanter?

In dieser Situation sind Ruhe

und Gelassenheit gefragt. Mit der richtigen Portion Zuversicht darf er Zweifeln und Ängsten keine Chance geben. Er muss an seinem positiven Umfeld festhalten, sich aber bewusst sein, dass er den mentalen Vorteil, als unschlagbar zu gelten, nicht mehr hat. Raten Sie zu einer bestimmten Technik im mentalen Bereich?

Ich weiss nicht, wie viel er davon schon anwendet. Für den Erfolg sind viele Faktoren entscheidend wie ein gezieltes Training, das Sicherheit schafft. Es lohnt sich, Situationen vorwegzunehmen, sie zu visualisieren und souverän daraus hervorzugehen. Wie weit lassen sich solche Gedanken im Alltag anwenden?

Diese Rezepte sind 1 zu 1 übertragbar. Wer hat nicht manchmal zu wenig Mut, an sich zu glauben? Wer hat nicht schon mal mit Stresssituationen oder Problemen beim Einschlafen gekämpft? Erfolgreiche Athleten wie auch Geschäftsleute reagieren flexibel auf nicht kontrollierbare Faktoren. Was sind Ihre wichtigsten Tipps?

Ich empfehle, die eigenen Leitsätze zu überprüfen und im Alltag Ziele zu setzen. Wer sagt: «Ich kann das nicht», kommt nie zu einem positiven Erlebnis. Entscheidend sind aber auch der richtige Umgang mit den eigenen Ressourcen, Bewältigungsstrategien und generell positives Denken. Interview Reto E. Wild


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Wir sind ja so

verliebt…!

Die Sonne ist da, Liebe liegt in der Luft. Draussen tummeln sich die Verknallten — 12 Knutschberichte von der Insel der Seligen.

Küssen trainiert 26 Gesichtsmuskeln Sie machen uns zu glücklicheren Menschen. Draussen ist es länger hell – der Körper produziert weniger Schlafhormon Melatonin,

dafür mehr Glückshormon Serotonin. Im Frühling werden auch mehr Sexualhormone gebildet, die Libido kommt auf Touren. Es wird wieder mehr geflirtet und geküsst, und die Zahl der Seitensprünge steigt. Und was passiert beim Küssen, bei dem 26 Gesichtsmuskeln auf einmal trainiert werden? Es liftet. Mit 70 Jahren hat ein durchschnittlicher Küsser 76 Tage seines Lebens auf diese Weise seine Zeit verbracht. Beim Küssen werden Lippen und Zunge aktiviert und sorgen als erogene Zonen –

mit mehr als 100 freien Nervenenden pro Quadratzentimeter – für ein wohliges Gefühl. Auch der Stress lässt nach. Beim Knutschen sinkt der Spiegel des Stresshormons Cortisol doppelt so stark wie beim Händchenhalten. Wer erfolgreich und gesund sein will, sollte sowieso viel küssen: Menschen, die sich mit einem Schmatz von ihrem Liebsten verabschieden, kommen beruflich schneller voran, bauen weniger Unfälle – und müssen seltener zum Arzt. Jacqueline Jane Bartels Cinzia Venafro

Liebe ist … auch mal

ohne den Nachwuchs aufs Velo zu steigen. Reto und Ursi verliebten sich vor mehr als 20 Jahren als Teenager auf dem Pausenplatz. Ganz am Anfang ihrer Beziehung waren die beiden 38-jährigen Luzerner einmal für ein halbes Jahr getrennt. Diese Zeit ohne den anderen schweisste das Paar aber erst recht zusammen. «Seither lieben wir uns noch intensiver», ist Reto überzeugt. Das Rezept ihrer Liebe ist eigentlich ganz einfach. «Wir nehmen uns gezielt Zeit füreinander, auch wenn es nur eine halbe Stunde ist», verrät Ursi. Jetzt, im Frühling, mache das besonders Freude. «Dann packen wir unsere Velos und machen eine kleine Tour. Mal mit, aber auch einmal ohne unsere Kinder.» Ihre fünf- und achtjährigen Sprösslinge halten das Paar auf Trab. «Da muss man sich gut organisieren, um Zeit füreinander zu finden», sagen beide einstimmig.

Bilder Dirk Lässig

M

anche kommen als dicke, feuchte Schmatzer, andere werden zärtlich hingehaucht. Lieb gemeint sind sie alle. Es wird wieder geküsst! Wer uns dazu verführt hat? Der Frühling. Seine Sonnenstrahlen wärmen jetzt nicht nur unser Herz.


reportage KÜSS MICH! | 23

Liebe ist … wenn aus einer

Brieffreundschaft mehr wird. Schon als Kinder waren Silvan (22) und Michelle (20) Brieffreunde. Die Freundschaft brach aber irgendwann ab. Per Zufall trafen sie sich Jahre später wieder. Doch als Silvan nach wenigen Monaten ein halbes Jahr nach Australien ging, wollten sie die Sache auf Eis legen. Dank Internet hielten sie jedoch täglich Kontakt. Irgendwann war es um die beiden Einsiedler geschehen. Seit Silvan wieder in der Schweiz ist, haben sie ein kleines Ritual. «Am Abend erzählen wir uns immer, was wir am Tag erlebt haben», berichtet Silvan, «wie als ich noch in Australien war.» Und was macht die grosse Liebe aus? «Gerade kürzlich kam ich nach einem langen Tag nach Hause. Mir graute schon vor meinem Chaos. Doch Silvan hatte die ganze Wohnung aufgeräumt und blitzblank geputzt. ‹Für dich, mein Schatz›, sagte er, als ich die Tür öffnete.» Doch nicht immer läuft es so harmonisch. «Als Wirtschaftsstudent ist Silvan ein richtiger Theoretiker. Am liebsten würde er für alles eine Nutzenanalyse erstellen. Das kann einen in den Wahnsinn treiben.» Doch sie sieht vor allem Silvans Vorzüge: «Egal, ob ich im Pyjama oder im Abendkleid auf meinen Schatz warte. Ich kann mir sicher sein, ihm immer zu gefallen!»


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reportage KÜSS MICH! | 25

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Liebe ist … alte

SMS immer wieder zu lesen. Das allererste «Ich liebe dich» kündigte sich bei der 19-jährigen Lorena und beim gleichaltrigen Peter mit einem Piep an. «Wir haben nächtelang ‹durchgesimst› — es war unglaublich aufregend. Man wartet sehnsüchtig auf die Antwort-SMS und studiert stundenlang an der eigenen herum», erinnert sich Lorena. Diese SMS sind mittlerweile zwei Jahre alt. Damals spielten die beiden gemeinsam beim Schulmusical mit — und verschossen sich sozusagen auf der Bühne ineinander. «Heute krame ich manchmal mein altes Handy hervor und lese Peters SMS von früher — dann verliebe ich mich gleich nochmals in ihn», sagt Lorena und schmiegt sich in seine Arme.

Liebe ist … sich

Liebe ist … das

«Zum Glück gibts das Internet und Webcams», sagt Florina (22) und schaut ihrem frischgebackenen Ehemann Fabian tief in die Augen. Denn erst das Internet vereinte die beiden endgültig miteinander. Fabian (22) wuchs im Kosovo auf. Florina besuchte ihre alte Heimat nur einmal im Jahr. Doch der Kontakt zu Florinas Ferienliebe riss nicht ab: «Wir unterhielten uns nächtelang im Chat und verliebten uns da erst richtig.» Vier Jahre lang hielt ihre Fernbeziehung, dann folgte Fabian Florina in die Schweiz. Dafür hat er für sie alles hinter sich gelassen. Für ihn ist klar: «Ich liebe jede einzelne Pore an meiner Florina.»

«Das Datum unseres Zusammenkommens trage ich immer auf mir», sagt der 19-jährige Sämi. Er trägt ein Armband, auf dem genau dieses Datum eingraviert ist. Neun Monate ist es her, als er und die 18-jährige Anaïs zueinanderfanden. Damals besuchten sie noch dieselbe Schule. Doch wissen durften «es» am Anfang nur ausgewählte Freunde. «Dieses Gefühl des Verliebtseins gehörte nur uns allein, das war sehr aufregend», beschreibt Sämi diese Zeit. Mittlerweile wissen es alle, und vor allem Anaïs ist sich sicher: «Ich weiss, dass mich Sämi von tiefstem Herzen liebt — Eifersucht kenne ich nicht.»

trotz Distanz lieben zu lernen.

eigene Glück zuerst für sich zu behalten.

Liebe ist … auch im Alter Sex und Reisen

zu geniessen.

Seit mehr als 50 Jahren gehen sie gemeinsam durchs Leben — die 73-jährigen Heinz und Theres Zbinden —, langweilig ist ihnen aber nie. Heinz verrät, wie man so lange verliebt bleibt: «Sex und Reisen halten unsere Liebe jung.» Klar krache es auch manchmal. «Als unsere Kinder noch im ‹Rüffelalter› waren, stritten wir uns oft über die Erziehung», erinnert sich Theres, «heute müssen wir manchmal etwas suchen, um einander necken zu können.» Doch lange kann Heinz seinem «Spatz» nicht böse sein. «Ich liebe sie für ihre grenzenlose Hilfsbereitschaft — und natürlich für ihre hervorragende Küche», betont der Rentner.


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Liebe ist... wenn die

eigene Klasse schon die Funken fliegen sieht.

Zwischen Mathe-Übungen und Französisch-Vokabeln flogen bei der 16-jährigen Leana und dem 17-jährigen Raffael die Funken. Seit mehr als 15 Monaten sind die Teenager nun «das Pärchen» in ihrer Luzerner Kanti-Klasse. Die «Chlassägschpänli» bemerkten die verliebten Blicke der beiden schon sehr früh: «Einige Klassenkollegen wussten noch vor uns, dass wir zusammengehörten», sagt Raffael. Jetzt, im Frühling, wo alles wieder spriesst und die Luft wärmer wird, freut er sich besonders auf Leanas Frühlingsoutfit. «Schliesslich werden die Ausschnitte immer tiefer», sagt er schelmisch.

Liebe ist … wenn

sogar Grasshopperund Sion-Fans sich ineinander verschiessen.

Liebe ist … Eifersucht auch mal als

Liebe ist … sich

mehr als 60 Jahre treu zu bleiben. «Jetzt im Alter brauchen wir einander mehr als je zuvor», sagt der 90-jährige Sepp Wäckerle. Seit über 63 Jahren ist er mit seiner Maria (86) verheiratet, die er auf einem Ausflugsschiff auf dem Vierwaldstättersee kennengelernt hat: «Als ich Maria erblickte, war es um mich geschehen. Es war wirklich Liebe auf den ersten Blick.» Gemeinsam gehen die beiden seither durchs Leben. Und was ist Sepps Geheimrezept? «Ich musste all die Jahre nie Seitensprünge fürchten», sagt er lächelnd. Und Maria betont: «Treue ist für jede Ehe das Allerwichtigste.»

Liebesbeweis sehen zu können.

Anderthalb Jahre sind Lucas und Rahel (beide 18) ein Paar — und haben bereits eine Rekrutenschule überstanden. «Während 21 Wochen RS war es schon schwierig, Zeit für meine Kollegen und auch für Rahel zu finden», gibt Lucas freimütig zu. Doch nun haben sie die Einsamkeit überstanden. Ihr Rezept für eine Liebe, die nicht erlischt? Man(n) müsse auch Negatives akzeptieren. So nervt sich Lucas schon mal über seiner Meinung nach unbegründete Eifersucht seiner Freundin. «Trotzdem sehe ich es als Liebesbeweis», sagt Lucas und gibt seinem Schatz einen kleinen Kuss.

Wenn es um Fussball geht, sind sie fast schon Feinde. Das hinderte den Grasshopper-Fan Sebastian (29), ein Weinhändler aus Zürich, nicht daran, die Sion-Verehrerin Anja (22) bei einem Match anzusprechen. «GC hatte verloren, und Anja baute mich total liebevoll auf», sagt er. Drei Monate später waren sie ein Paar, doch bald schon wieder getrennt. Sebastian musste sich erst noch die «Hörner abstossen». Nach einem Jahr kehrte er allerdings reumütig zu seiner Anja zurück und gestand ihr seine grosse Liebe.

Liebe ist … für seine Frau durch

Damenabteilungen zu wandern.

«Ich will attraktiv bleiben für meinen Reto. Deshalb treibe ich regelmässig Sport und achte auch sonst auf mein Aussehen», sagt Ilka (41). Seit eineinhalb Jahren sind der Engadiner und die Deutsche verheiratet. Reto geniesst das Engagement seiner Frau: «Mich sieht man sogar öfters mal bewaffnet mit zig Kleiderbügeln durch eine Damenabteilung wandern. Ilka wartet dann jeweils in der Umkleidekabine und führt mir meine Beute vor.»


reportage KÜSS MICH! | 27

Liebe ist … wenn sogar Mami

in die neue Freundin verliebt ist. Als Benjamin (22) die Jus-Studentin Alexandra in der Zürcher Uni-Bibliothek sah, war er sofort Feuer und Flamme für sie. «Diese kleine Frau» — Alex ist nur 1,60 Meter — «faszinierte mich auf Anhieb», gesteht er. Das war letzten Sommer. «Anfangs hatten wir Angst vor der Verpflichtung, die eine richtige Beziehung mit sich bringt», gesteht Benjamin. So blieb es vorerst bei einer Affäre, «in der wir aber sehr viel miteinander sprachen.» Doch seit letztem Dezember ist klar: «Alex kann meine Frau fürs Leben werden.» Eine, die es wissen muss, hat ihren Segen bereits erteilt. «Mein Mami liebt Alex genauso wie ich.»

KRIBBELN IM BAUCH? UCH H? Erzählen Sie uns Ihre Lovestory: Die 20 besten Geschichten gewinnen einen Rosenstrauss von Florissimo, einige werden zu einem späteren Zeitpunkt im Migros-Magazin veröffentlicht. SO MACHEN SIE MIT: Senden Sie eine Postkarte mit A-Post an Migros-Magazin, Liebe ist ..., Postfach, 8031 Zürich oder klicken Sie unter www.migrosmagazin.ch auf «Liebe ist». Einsendeschluss ist der 26. April 2009.

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MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

«Egoismus, Ignoranz und Eitelkeit sind Sexkiller»

Sex sells: Die Bücher von Mia Ming verkaufen sich wie warme Weggli. Darin erklärt uns die Berlinerin, was schlechter Sex ist. Die Autorin über Jäger, Push-up-BHs und Formel-1-Bettwäsche.

W

ill man die Frau treffen, die dieser Tage ihren dritten Band mit peinlichen, lustigen und teils absurden Anekdoten über «schlechten Sex» herausbringt, muss man in eine fremde Welt reisen: nach Kreuzberg, diesem Berliner Studentenviertel, wo Kopftuchträgerinnen und Afrikaner zwischen Kebapbuden, Italienerrestaurants und überall spriessenden Secondhandläden flanieren. Buntes Multikulti in friedlicher Koexistenz, beispielhaft gelebte Toleranz auf engstem Raum. Und mittendrin diese wunderschöne Person mit feiner Stimme, die kein Blatt vor den Mund nimmt – und die Sexdinge bei ihrem Namen nennt. Mia Ming trägt einen Hauch von Kleid, geblümt, dazu hautfarbene Netzstrümpfe und braune Stiefel. Sie trinkt einen Milchkaffee im leicht morbiden, weinrot gestrichenen Café Kaiserstein und versteckt sich auf der Strasse hinter ihrer Burberry-Sonnenbrille, schenkt dem Fotografen trotzdem das koketteste Lächeln. Posieren Sie denn gern, Frau Ming? Sie lacht – umwerfend – und zeigt dabei Zähne …

Mia Ming, wie wars beim letzten Mal Liebe machen?

(überlegt lange) Gut. Was war gut?

Sex ist immer dann gut, wenn man sich nicht daran erinnert. Bei schlechtem Sex gibts halt leider immer was anderes, an das man dabei gedacht hat: ans Einkaufen, an Schokolade, an einen Ex. Sie haben guten Sex, schreiben aber ausschliesslich über schlechten. Wieso?

Sex ist das beste Thema der Welt, weil wir ihn alle gern haben. Und über schlechten Sex kann man sich so richtig schön aufregen. Denn Sex sollte nicht zu kurz sein, nicht zu lang, nicht zu zart, nicht zu grob, nicht zu fantasielos, aber auch nicht zu anstrengend. (lacht) Das klingt alles sehr kompliziert. Wird Sex nicht total überbewertet?

Glaube ich nicht. Denn je mehr Spass man daran hat, desto mehr steigert man sich und lernt dazu. Nicht so die Männer. Sie schreiben in Ihrem Vorwort: «Männer überbieten sich gegenseitig an

Inkompetenz und Unfähigkeit, haben weder Taktgefühl noch Einfühlungsvermögen, sind ignorant, tollpatschig, und ihre Eitelkeit kennt keine Grenzen.» Ist das Ihr Ernst?

Nein, ich will natürlich provozieren. Es gibt auch viele Schüchterne, viele Verbitterte – aber da in meinen Büchern hauptsächlich One-Night-Stands beschrieben werden, ist der vorherrschende Typus natürlich der Jäger. Der Jäger sammelt Punkte und Trophäen. Erstaunlich ist auch das unerschütterliche Selbstbewusstsein mancher Jäger …

Oh ja, einer sagte mir völlig im Ernst, wer einen so grossen Penis wie er besitze, könne gar keinen schlechten Sex haben. Die Frauen mäkeln lieber rum: Die Eitelkeit der Männer trifft auf grossen Anspruch bei den Frauen.

Ich finde, die Männer sind eitler. Die Frauen geben sich oft sehr viel Mühe. Aber es stimmt schon, ich kenne auch solche, die beim geringsten Abweichen vom Idealbild die Nase rümpfen. Da reicht schon der falsche

Mia Ming

Die Autorin ist 31, lebt in Berlin Kreuzberg und bedient sich eines Pseudonyms. Nach einem Literaturstudium arbeitete sie vier Jahre als Lektorin. In Kürze erscheint der dritte Band mit 33 Erzählungen, diesmal wieder von Frauen, über «Schlechten Sex» (240 Seiten). Die beiden ersten Bände — einmal erzählten Frauen, einmal Männer — haben innert eines Jahres eine Gesamtauflage von mehr als 100 000 Exemplaren. Sie sind die Verkaufshits im Verlagsprogramm von Schwarzkopf & Schwarzkopf. Der 1994 in Berlin gegründete Verlag hat zwei Programmschienen: Musik und Film, Lust und Liebe.

Autorin Mia


interview MIA MING | 29

Ming: «Frauen törnt es selten an, wenn ihnen beim Sex ein Konfitürebrot am Rücken kleben bleibt, weil er es spontan auf dem Tisch treiben wollte.»


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Pullover. Oder dass er in die falsche Bar geht oder noch nie in New York war. Frauen in Cliquen setzen sich oft gegenseitig unter Druck und verstärken das Statusdenken und Trophäensammeln. Und Männer haben lieber schlechten als gar keinen Sex?

Genau. Das sagten zumindest alle 33 Männer, die ich für mein zweites Buch befragt habe … Was genau ist schlechter Sex?

Er ist unbefriedigend, man hat keinen Spass, und zum Glück ist er meist schnell vorbei. Und man fragt sich, ob man gerade das Richtige tut und was man überhaupt hier macht. Wie vermeide ich schlechten Sex?

Es gibt Warnsignale: dass einem jemand, den man gerade kennenlernt, nicht ganz sympathisch ist. Das kann man dann im Bett nicht ausgleichen. Sehr viele trinken sich jemanden schön oder nehmen Drogen, auch in Ihren Geschichten. Hilft das?

Das kann hilfreich sein – aber oft auch nach hinten losgehen. Ist eine gute Atmosphäre entscheidender?

Ja, sehr wichtig ist es, den Sex zu zelebrieren. Die ideale Atmosphäre sieht bei jedem anders aus. Ruhe haben ist wichtig, denn Ablenkung schadet. Kerzen sind gut, ein schickes Essen vorher auch. Unordnung ist oft auch ein Stimmungskiller, oder?

Bei vielen siehts ja scheusslich aus: Formel-1-Bettwäsche, Stoffbären, abgewetzte Sofagruppen. Alles liegt rum. Und viele Männer knipsen einfach die Glühbirne an der Decke an, die haben kein anderes Licht. Und die Matratze auf dem Boden … Das kenne ich selber aus meinen WG-Zeiten. Leiden wir an mangelnder und mangelhafter Kommunikation?

Ganz wichtig ist es, auf den anderen einzugehen. Egoismus ist ein grosser Sexkiller. Sex ist ja Geben und Nehmen. Wer bereit ist, viel zu geben, erhält viel zurück.

Aber Reden während dem Sex heizt ja nicht alle an — soll mans also vorher besprechen?

«Wenn schon schlechter Sex, dann soll er wenigstens amüsieren», findet Autorin Mia Ming.

Natürlich im Vorfeld, beim Sex ist das Reden ja ganz schwierig. Wer es allerdings kann, soll reden. Mehrfach wird in Ihren Büchern erzählt, dass sich Frauen im Bett wie in Pornos verhalten: Sie machen Akrobatik, wechseln alle paar Minuten die Stellung und stöhnen wie wild.

Viele denken halt, den Männern gefalle das. Und was gefällt den Männern wirklich?

Ganz banal: aufeinander eingehen. Es geht nicht so sehr um Stellungen oder Praktiken. Trotzdem beanstanden die Männer in unseren Gesprächen immer wieder, dass die Frauen nackt schlechter aussehen als in Stretchjeans und Push-up-BHs. Und was stört die Frauen?

Viele Frauen beschweren sich, dass sein bestes Stück enttäuschend klein sei und die Performance mittelmässig. Doch darüber schreibe ich nichts, mich interessieren die vollständigen Geschichten, das Drama Sexualität. Zum Beispiel?

Frauen törnt es selten an, wenn sich ihnen beim Sex die Handbremse in die Rippen bohrt oder ein Konfitürebrot am Rücken kleben bleibt, weil er es – spontan – im Auto oder auf dem Tisch treiben wollte. Das Spontane beinhaltet ja immer auch ein grosses Potenzial an bösen Überraschungen. Woran denken Sie?

Etwa an jenen Apotheker, den eine Frau ins Bad zerrte, weil sie Sex von ihm wollte: Vor Schreck fiel er rücklings in die Badewanne und brach sich das Steissbein. Männer wünschen sich Hure und Heilige in einem. Stimmt das?

Bestimmt ist da was dran: Frauen versuchen, beides zu sein. Wie stehen Sie zu Promiskuität?

Das kommt auf die Persönlichkeit an: Grundsätzlich sind wech-

«Schlechter Sex ist tabu, weil ein intaktes Liebesleben als Statussymbol gilt.» selnde Sexualpartner überhaupt nicht verwerflich, solange niemand darunter leidet. Aber man sollte sich nicht dazu zwingen. Auch bei meinen Freundinnen ist das so. Wer herausfinden will, was ihm im Sex gefällt, muss auch Experimente wagen – mit verschiedenen Partnern.

Funktioniert weibliche Sexualität denn anders als männliche?

Ja, sie ist viel komplizierter. Viele Frauen finden erst um die 30 ihre Erfüllung. Viele sagen mir dann, sie seien so weit, dass sie nicht mehr einfach mit Männern mitgehen, um Neues auszuprobieren. Sie wissen jetzt, was sie möchten.


interview MIA MING | 31

Schön, wenn man an diesem Punkt angelangt ist.

keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Und wie funktionieren die Männer?

Männer wollen Sex — Frauen wollen Liebe.

Sie haben es einfacher, glaube ich, sie sind einfach getrieben. In unseren Gesprächen erzählten sie kaum, dass sie jahrelang nicht wussten, was sie eigentlich wollten. Die haben oft auch seltsame Ansprüche und nehmen die Falsche mit nach Hause, weil sie diejenige, die sie eigentlich wollen, nicht bekommen. Wichtig ist, dass die Frau ganz toll ausgesehen hat. Doch beim fünften Nachfragen und Beschreiben kommt dann raus, dass sie doch nicht so wahnsinnig schön war. Frauen reagieren nicht so sehr auf äussere Schönheit?

Meiner Meinung nach nicht, nein. Humor ist ihnen wichtiger.

Und was ist mit breiten Schultern, knackigem Po?

Das wünschen viele auch, schon. Aber es ist nicht entscheidend. Der Mann arbeitet eher auf den Orgasmus hin, bei der Frau ist Zärtlichkeit wichtiger?

So ist das, ungerechterweise. Es könnte ja auch mal für Frauen einfacher sein. Frauen wollen zwar auch einen Orgasmus, aber sie erreichen den nicht so leicht wie die Männer. Gibt es grundsätzlich eine unterschiedliche Betrachtungsweise?

Natürlich gibt es die Klischees von weiblicher Gefallsucht und männlichem Imponiergehabe, doch letztlich ähneln sich die sexuellen Bedürfnisse. Jeder ärgert sich über Egoismus, Ignoranz und Eitelkeit, alle wünschen sich Einfühlungsvermögen, Fantasie und Respekt. Da gibt es überhaupt Anzeige

Nicht unbedingt. Beide wollen wohl beides. Frauen lieben das Vorspiel — Männer den Orgasmus.

Frauen wollen wohl oft das Vorspiel, weil sie den Orgasmus auch wollen. Aber ohne Vorspiel geht das bei den wenigsten. Männer können darauf mitunter auch verzichten … Bei aller modernen Freiheit: Ich stellte beim Thema Sex immer eine gewisse Orientierungslosigkeit fest. Vieles hat im grossstädtischen Singlemilieu heute keine Konsequenzen mehr. Man zieht weiter und trifft den nächsten. Die strengen Sitten früherer Zeiten hatten da positive Nebeneffekte. Wenn die Zimmervermieterin lauerte und es schwierig war, überhaupt einen Platz zum Zusammensein zu finden, musste man diese Aufgabe gemeinsam lösen – und lernte den anderen dadurch schon ein bisschen besser kennen. Was motivierte Sie eigentlich zum Schreiben?

Freundinnen klagten über den Sex und suchten einfach nur eine Entschuldigung für ihre Erlebnisse. Das war spannend. Ich fragte die Freundinnen der Freundinnen und so weiter. Bald hatte ich ein paar Geschichten, die ich lustig fand, und schrieb sie auf. Ich achtete dabei auf Vielfalt und versuchte, den Sprachduktus der Erzählenden einzubringen. Und wer soll Ihre Bücher lesen?

Wer sich für Sex interessiert – also alle. Ich will unterhalten: Wenn schon schlechter Sex, dann soll er wenigstens amüsieren. Es sind

«Wenn ich sage, worüber ich schreibe, lachen die Leute.» liebevolle Polemiken für besseren Sex anhand schlechter Beispiele. Es sind aber keine Ratgeber dafür, wie man schlechten Sex vermeidet. Ich finde es wichtig, dass man über schlechten Sex spricht. Denn noch ist er ja ein Tabuthema, weil ein intaktes Liebesleben als Statussymbol gilt, als Zeichen, dass man begehrt und erfolgreich ist. Tabu — heute noch?

Ich denke schon, denn wenn ich sage, was ich mache und worüber ich schreibe, lachen die Leute erst einmal. Manchmal habe ich bei recht ordinären Storys das Buch vor mir selber versteckt. Sie sehen, es ist peinlich …

DISKUTIEREN SIE MIT! Was ist guter, was schlechter Sex? Verraten Sie uns Ihre witzigsten Erlebnisse und erfahren Sie, was unsere Leser zu erzählen haben. Ausserdem finden Sie auf der Webseite zwei Texte aus Mia Mings Büchern «Schlechter Sex» — einen aus Männer-, der andere aus Frauenperspektive. www.migrosmagazin.ch

… sorgt aber für Aufsehen und Auflage. Was halten Sie von der «Chick-Lit» — der jungen unverblümten Frauenliteratur — Charlotte Roches «Feuchtgebiete» oder «Bitterfotze» von Maria Sveland?

Den Roche-Roman habe ich gelesen, aber ich hätte ihn lieber schon mit 14 gekannt. Dann hätte mich das bestimmt beeindruckt und auch verändert. Aber jetzt bin ich schon zu alt dafür und eigentlich auch froh, dass ich die Lektüre hinter mir habe. Ich mag es nicht, mich zu ekeln. Es bringt mich auch nicht weiter. Bringen Sie uns weiter. Welche Tipps haben Sie?

Man soll die Situationen bitte mit Humor betrachten, denn bei missglücktem Sex gilt auch: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Und sonst: sich nicht entmutigen lassen, weiterhin Dinge auszuprobieren; bei der Wahl des Partners aufpassen; sich nicht zu schnell zufrieden geben; vor allem zuhören und Egoismus vermeiden. Der Mensch ist und bleibt ein Tier, ist bauchgesteuert?

Wir sind triebgesteuert. Und wenn man das zu nutzen weiss, ist das doch ganz schön. Nach all dem Sextalk: Haben Sie jetzt Lust auf Sex?

Auf guten ja – auf schlechten eher nicht.

Interview Mathias Haehl Bilder Marcus Höhn


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MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Mit Fremden in

Mit wildfremden Menschen die Ferien verbringen? Vielen wäre es zu riskant, per Inserat Gleichgesinnte für eine Reise zu suchen. Diese elf Globetrotter haben es gewagt – und positive Erfahrungen gemacht. Mit Leuten, die sie zuvor nicht gekannt hatten, erlebten sie Höhen und Tiefen. Das schweisst zusammen.

Ein Horrorunfall trennte das Quartett Wer: Monika Achermann (37), Financial Analyst; Alex Rüegg (44), zum Zeitpunkt der Reise Leiter eines Reisecarunternehmens; Marlis Bernauer (44), Projektleiterin; Christoph Bürgi (42), Rangierlokführer SBB. Die vier kommen aus den Kantonen Luzern und Zürich. Kontakt: Alex und Christoph veröffentlichten ein Inserat im «Globetrotter-Magazin». Reise: Namibia, Sambia, Botswana, Südafrika. Dauer: Geplant waren sieben Wochen Anfang 2008. Fortbewegungsmittel: Mietautos mit integrierten Dachzelten. Zurückgelegte Autostrecke: 10 500 Kilometer. Das schönste Reiseandenken: Alex verliebte sich in die Mitbesitzerin einer Gästefarm, ist inzwischen mit ihr verheiratet und wandert im April für immer nach Namibia aus. Horrorerlebnis: Marlis und Christoph hatten einen schweren Autounfall mitten in der Wüste und mussten deshalb bereits nach einer Woche in die Schweiz zurückfliegen.

D

er Unfall hat uns alle zusammengeschweisst», ist Monika überzeugt. Nie werde sie den Moment vergessen, als sie sich gemeinsam mit Alex der Unfallstelle näherte. Das Auto von Marlis und Christoph – Totalschaden. Die beiden Reisegefährten: zwar nicht im Wrack eingeklemmt, aber blutend und mit unklaren Rückenverletzungen. Sie waren im äussersten Norden Namibias, weitab vom Schuss von der Strasse abgekommen, ihr Auto überschlug sich mehrmals. Einheimische halfen, die Verletzten in ein winziges Krankenhaus zu fahren, wo der einzige Arzt die Wunden nähte, die Verätzungen an Christophs Arm ver-

sorgte und dabei auf die Unterstützung von Monika und Alex angewiesen war. «Wir fungierten drei Tage lang als Krankenpfleger», erzählt Alex, «bis klar war, dass Marlis und Christoph in die Schweiz zurückreisen können und auch wieder ganz gesund werden.» Monika und Alex beschlossen, die Reise zu zweit fortzusetzen, auch wenn Monika zuerst Bedenkzeit brauchte, um den Schock zu verdauen. «Aber der Entscheid weiterzufahren war gut. Alex und ich konnten das Ganze gemeinsam verarbeiten, weil wir beide sehr ähnlich sind: kommunikativ, ehrlich und am anderen interessiert.» Statt dass Monika sich das

Das letzte gemeinsame Bild vor dem Unfall (oben, von links): Monika, Christoph, Alex und Marlis. Danach reisten Monika und Alex zu zweit weiter (rechts).

enge Zelt wie geplant mit Marlis teilte, kroch sie nun allerdings plötzlich allabendlich mit Alex unter die Plane. «Eigentlich rätseln Moni und ich bis heute, weshalb wir kein Paar geworden sind», lacht Alex. «Aber ich glaube, Freunde fürs Leben, das sind wir», ergänzt Monika. So konnten die beiden auch wie enge Freunde über Gefühle sprechen – zum Beispiel über die Gefühle, die Alex Sabine gegenüber empfand. Er hatte sich in die Mitbesitzerin einer Gästefarm nördlich von Windhoek verliebt und freute sich darauf, sie am Ende der Reise nochmals zu treffen. «Da gab es auch den einzigen Knatsch in sieben Wochen», sagt

er, «Moni wollte noch einen 250-Kilometer-Abstecher nach Swakopmund machen, ich wäre lieber früher bei Sabine gewesen.» Schliesslich fanden sie einen Kompromiss, kürzten die Reise und besuchten zu dritt das Konzert eines einheimischen Musikers. Bereits waren Alex, Monika, Christoph und Marlis wieder gemeinsam in Namibia auf einer Rundreise. Diesmal unfallfrei. Sie starteten – wie könnte es anders sein – von der nördlich von Windhoek gelegenen Farm Weaversrock. Denn dort ist jetzt Alex’ neue Heimat. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 34


reportage REISEGEMEINSCHAFT | 35

die Fremde


36 | reportage REISEGEMEINSCHAFT

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Mit Fremden in die Fremde

Edith und Felix blieben hart – aber herzlich Wer: Edith Kiener (51), Sekretärin und Zimmermann aus Kaufdorf BE; Felix Pittet (49), IT-Spezialist aus Oberrieden ZH. Kontakt: Edith schrieb ein Online-Inserat auf Bluewin.ch. Reise: via Bozen, Ljubljana, Moravske Toplice und Plattensee bis nach Budapest, zurück über Wien und München. Dauer: zwei Wochen im Hochsommer 2007. Fortbewegungsmittel: Ediths Campingbus, Fahrräder, zu Fuss. Mit dem Bus zurückgelegte Strecke: 2874 Kilometer. Brenzligster Moment: Als das Reserverad auf einem Dolomitenpass aus der Halterung hüpfte. Felix konnte es gerade noch rechtzeitig erwischen, bevor es sich bergabwärts selbständig machte.

E

Edith und Felix teilten ihr sieben Meter langes, rollendes Hotel zwei Wochen lang ohne Probleme. Weder sie noch er hatten das Reiseinserat als Partnerschaftsanzeige verstanden und wahrten eine freundliche Distanz.

diths Campingbus bietet mehr als das Übliche. Auf 7 Meter 40 Länge, gut drei Meter Höhe und zweieinhalb Meter Breite verteilen sich zwei Doppelbetten, eine Küche, eine Stube mit Satelliten-TV und ein Bad samt Chemie-WC. Trotzdem meldete sich auf ihr Inserat nur eine potenzielle Reisebegleitung: Felix. Nach zwei Mails, einem Telefonat und einem persönlichen Treffen zeichnete sich ab, dass sich auf Anhieb die Richtigen gefunden hatten: «Ich hatte schon am Telefon das Gefühl, die Stimme passe», sagt Edith, und Felix: «Mein Eindruck war, mit diesem Menschen könnte es gehen.» «Es», das war eine zweiwöchige Reise im Camper Richtung Osten mit klarer Aufgabenteilung: Die zierliche Edith mit Pagenschnitt steuerte den 4,5 Tonnen schweren Bus – «jederzeit souverän», wie Felix attestiert. Er als Nichtautofahrer kümmerte sich ums Reiseprogramm, indem er aus den Stapeln von mitgebrachten Reiseführern die Höhepunkte herauspickte, von


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Apulien, der Absatz des italienischen Stiefels vermittelt einzigartige Kultur- und Naturschönheiten. Sie entdecken märchenhafte Tropfsteinhöhlen, die Steinhäuser von Alberobello und die weisse Halbinsel Gargano.

Olivenhaine, Zypressenalleen, sanfte Hügel, schmucke Landsitze unter schattigen Pinienbäumen verströmen den einzigartigen Reiz dieser unvergleichlichen Landschaft.

1. Tag: Schweiz – Ancona Via Mailand und Parma nach Ancona. 2. Tag: Ancona – Gargano Besuch von Vieste und Monte Sant’Angelo. 3. Tag: Gargano – Castel del Monte Ausflug zum Staufferschloss Castel del Monte. 4. Tag: Fak. Alberobello Die weissen Trulli (Rundsteinhäuser) werden Sie begeistern. 5. Tag: Fak. Lecce – Galipolli Besuch der Barockstadt Lecce und der Südspitze Apuliens. 6. Tag: Matera – Avellino Ausflug zu den Höhlenwohnungen von Matera (UNESCO). 7. Tag: Rom – Chianciano Terme Geführter Stadtrundgang in der «ewigen Stadt». 8. Tag: Chianciano – Schweiz

1. Tag: Schweiz – Versilia Reise via Genfersee an die Versiliaküste. 2. Tag: Fak. Pisa – Lucca – Viareggio (nur 6-Tages-Reise) Ausflug nach Lucca und zum weltberühmten Schiefen Turm von Pisa. 3. Tag: Siena – Chianti – San Gimignano Ausflug in die Kunststadt Siena, ins Chiantigebiet und ins mittelalterliche San Gimignano.

Hotel Sie wohnen in guten, gepflegten Mittelklassehotels. Reisedaten Sa. 09.05. – Sa. 16.05. Sa. 30.05. – Sa. 06.06. Sa. 05.09. – Sa. 12.09.

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Abwechlungsreicher geht es nicht: von den majestätischen Gipfeln der Dolomiten zu den Obst- und Weingärten im Südtirol bis zum mediterranen Gardasee mit Zitronenbäumen. Reisedaten

2. Tag: Gardasee Ausflug an den Gardasee mit Schifffahrt. Halt in Bardolino, das von Rebbergen und Olivenhainen umgeben ist. 3. Tag: Meran – Botanischer Garten Fak. Ausflug in die botanischen Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Bummel in den Laubengänge der hübschen Kurstadt Meran. 4. Tag: Dolomitenrundfahrt In die Dolomiten zu den königlichen Gipfeln und Gletschern. Über den Sellapass ins Holzschnitzerdorf St. Ulrich im Grödnertal. 5. Tag: Innsbruck – Schweiz Hotel Sie wohnen im familiären Mittelklassehotel Teutschaus in Kurtinig an der Weinstrasse.

So. 19.04. – Do. 23.04. So. 10.05. – Do. 14.05. So. 24.05. – Do. 28.05. So. 07.06. – Do. 11.06. So. 28.06. – Do. 02.07. So. 12.07. – Do. 16.07.*

Mo.27.07. – Fr. 31.07.* So. 16.08. – Do.20.08.* So. 06.09. – Do.10.09. So. 20.09. – Do.24.09. So. 04.10. – Do.08.10.

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Die Riviera in Ligurien gehört zu jenen magischen Regionen, deren Name Sehnsüchte weckt: Palmen und Promenaden, bunte Häuser und Gärten mit exotischen Blütenparks. 1. Tag: Schweiz – Blumenriviera Via Aosta und Turin an die Riviera. 2. Tag: Nizza – Monaco Sie besuchen Nizza mit seiner hübschen Altstadt. Am Nachmittag Besichtigung des Fürstentums Monaco. 3. Tag: Pieve di Teco – Sarola Ausflug ins Hinterland Liguriens. Mittagessen und Weinprobe in Sarola. 4. Tag: Fak. Ausflug Piemont Sie erkunden die Trüffelstadt Alba. Kosten Sie lokale Spezialitäten und Weine. 5. Tag: Blumenriviera – Schweiz Hotel ****Erstklasshotel Loano2Village in Loano, inmitten herrlicher Grünanlage.

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MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Mit Fremden in die Fremde

Edith beim Kartenstudium. Felix kümmerte sich um das Reiseprogramm.

denen die beiden heute noch schwärmen: frühmorgendliches Bad in den warmen Quellen in einem slowenischen Kurort, achtstündige Tageswanderung in den kühlen Wäldern von Bled, Aufenthalt direkt am Ufer des Plattensees, Burgen in Ljubljana und Budapest. Mehr geschwärmt wurde nicht. Weder Edith noch Felix, obwohl beide Single, hatten das Reiseinserat als Partnerschaftsanzeige verstanden und wahrten eine freundschaftliche Distanz. «Ich fühlte mich immer wohl, nie eingeschränkt und schätzte Felix’ Flexibilität und Zuverlässigkeit», lobt Edith, und Felix ergänzt: «Wir sind eben auch beide Menschen, die gut mal länger ohne Reden auskommen.» Die beiden verzichteten darauf, sich gegenseitig die eigene Lebensgeschichte vom Kindergarten bis zur Trennung zu erzählen. So erfuhr Felix auch erst bei der Wanderung in Bled, dass Edith gelernter Zimmermann ist: Er hatte Angst um sie, weil sie scheinbar völlig schwindelfrei hart an einem Abgrund balancierte. Am Abend sass man dann bei einem Glas Wein im Schein einer Mückenkerze gemütlich beisammen, bevor sich jeder in seinen Teil des Busses zurückzog – Felix hinten, Edith mit einem Band von «Harry Potter» vorne. «Eigentlich waren wir auf der Reise ja zu dritt», schmunzelt Felix, «ich, Edith und Harry.» Gegen eine weitere Reise, diesmal zu zweit, hätte er nichts einzuwenden. «Mit Freude. Und du, Edith?» – «Ich auch.»


reportage REISEGEMEINSCHAFT | 39

Gemeinsam am Ziel: Erschöpft, aber glücklich erreichten Fabienne (Foto oben links und rechts im Vordergrund) und Claudia ihr Ziel, den Thorong-La Pass in Nepal.

Zu zweit auf das Dach der Welt Wer: Claudia Gubser, Krankenkassenmitarbeiterin aus dem Sarganserland; Fabienne Tschanz, Werbeberaterin aus Bern, wohnhaft in Zürich (beide 32). Kontakt: Via Aushang im Reisebüro. Reise: Trekking in Nepal; Umrundung des Annapurna-Massivs. Dauer: 3 Wochen. Fortbewegungsmittel: Anreise mit dem Flugzeug, dann zu Fuss, ein Inlandflug Höhepunkt der Reise: Überquerung des Thorong-La-Passes auf 5414 Meter über Meer. Schwierigster Moment: Die letzte Nacht vor der Passüberquerung: Beide hatten Kopfschmerzen und Angst vor der Höhenkrankheit.

L

iebe auf den ersten Blick war es nicht zwischen Claudia und Fabienne. Claudia: «Ich bin ja eher so das Landei aus dem Bündnerland. Und da kommt eine Frau mit Kamm auf dem Kopf zum ersten Treffen. Hoppla, dachte ich nur.» – «Doch dann hast du relativ schnell herausgefunden, dass ich gar keine Grossstadttusse bin, sondern genauso ein Landei wie du», sagt Fabienne mit ihrem weichen Berner Dialekt und lacht. Das erste Treffen dauerte schliesslich zwei Stunden. Die beiden Frauen entdeckten lauter Gemeinsamkeiten. Beide sind sportlich und haben das tiefe Bedürfnis, sich regelmässig in der Natur zu bewegen, beide mögen es unkompliziert, und beide wollten die Eindrücke der Reise mit jemandem teilen. «Es stimmte zwischen uns», sagt Claudia, «und ich freute mich noch mehr auf Nepal, weil ich

wusste, dass du mitkommst», ergänzt Fabienne. Im April 2008 ging es los. Bei Tagesmärschen von vier bis zwölf Stunden Dauer in Höhen, wo die Luft schon sehr dünn ist, erkannten beide, was sie aneinander hatten. «Hätten wir nicht harmoniert, hätte das nur zusätzliche Energie gekostet, Energie, die man in dieser Situation sowieso nicht im Überfluss hat», sagt Fabienne.

Der Höhepunkt dauerte nur zehn Minuten Sie übernachteten in einfachen Unterkünften, krochen bei minus fünf Grad in ihre Schlafsäcke und teilten sich vor dem Zubettgehen jeden Abend schwesterlich ein Reiheli Schweizer Schoggi aus Claudias Rucksack und einen Schnäfel Wildschwein-Trockenfleisch, das Fabiennes Vater ihr mitgegeben hatte. Den höchsten Punkt der Reise erreichten die

beiden gemeinsam. Auf den mitgebrachten Fotos sieht man erschöpfte, aber strahlende Gesichter vor stahlblauem Himmel. Sie verweilten nur zehn Minuten bei den Gebetsfahnen und bunt beschrifteten Tafeln. Claudia hatte Kopfweh und wollte rasch wieder absteigen. «Natürlich begleitete ich sie», sagt Fabienne. Zwischen Fabienne und Claudia entstand eine Freundschaft, die heute noch hält. Inzwischen wanderten sie auch schon gemeinsam in der Schweiz, und eigentlich wäre dieses Jahr eine weitere Trekkingtour geplant gewesen. Nun aber erwartet Claudia ihr erstes Kind. «Wir gehen irgendwann trotzdem wieder zusammen in die Ferien», lachen die beiden, «wir werden das Baby einfach abwechslungsweise auf dem Rücken mittragen.» LESEN SIE WEITER AUF SEITE 38


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Mit Fremden in die Fremde

Paul, Marco und Stefan (grosses Foto von links) treffen sich noch heute zu einem guten Essen und einem Schwatz: «Wir sind vom ersten Augenblick an gut miteinander ausgekommen.»

Mit Marco und Paul wie Marco Polo Wer: Stefan Cotting (41), Reisebüromitarbeiter; Paul Barbey (59), kaufmännischer Angestellter; und Marco Schnüriger (49), Bauingenieur. Alle kommen aus der Region Thun—Bern. Kontakt: Inserat von Stefan im «Globetrotter-Magazin». Reise: Überlandreise in Zentralasien (Turkmenistan, Aserbaidschan und Georgien). Dauer: 3 Wochen im Mai 2008. Fortbewegungsmittel: Inlandflüge, Fähre, Taxi oder Jeep mit lokalem Fahrer, Überlandbus. Zurückgelegte Strecke: nicht gemessen. Das grosse Plus: Stefan hat schon als Reiseleiter gearbeitet, spricht ein wenig Russisch und kann die kyrillische Schrift lesen. Schreckmoment: keiner. Auch Paul und Marco sind alte Reiseprofis. Sie lassen sich von platten Reifen und wackeligen Flugzeugen nicht beeindrucken — und sie schlafen genauso gut unter freiem Himmel wie im Hotel.

A

uf Stefans persönlicher Landkarte gab es Anfang 2008 nur noch wenige weisse Flecken. Drei davon waren Turkmenistan, Aserbaidschan und Georgien. «Aber weder meine Frau noch Kollegen hatten Lust, mich in diese Länder zu begleiten», erzählt er. Kurzerhand schaltete er ein Inserat, auf das

sich Marco und Paul meldeten. Knapp 30 Minuten dauerte das erste und vor den Ferien einzige Treffen der drei Männer. Alle hatten Reisebücher dabei und stellten fest, dass sie dieselben Wunschziele angekreuzt hatten. «Es stimmte von A bis Z. Die Reisepartner, die Route, die Dauer», erinnert sich Marco.

Indes, Paul, der älteste der Gruppe, ist fast zwanzig Jahre älter als Stefan, der jüngste, und das Programm war sportlich: Tagwacht um 7 Uhr, Ankunft am nächsten Etappenziel erst beim Eindunkeln. «Körperlich hatte ich keine Probleme», sagt Paul, der in jungen Jahren monatelang durch Asien und Südamerika gereist

war, «vielleicht hätte ich mir etwas mehr Museumsbesuche gewünscht, aber» – er schmunzelt – «die Jungen interessierte das halt weniger.» Unterschiedlichste Eindrücke gab es dennoch genug: der archäologische Fundplatz Merw in Turkmenistan, goldene Dächer von Moscheen, ein orange lodernder Gaskrater mitten in der Wüste, Schlammvulkane in Aserbaidschan, die Schneeberge des Kaukasus, aber auch abgewrackte Schiffe und stillgelegte Bohrtürme. Die drei übernachteten im Zelt, in Hotels, in der Wüste. Und immer wieder fuhren sie im Jeep durch Staub und Sand, dazwischen kurze Inlandfüge. Über den Flugpreis von umgerechnet 20 Franken pro Person staunt Stefan noch heute, obwohl er weiss, dass die zentralasiatischen Länder riesige Energievorkommen besitzen. «Wahrscheinlich klappte es so rei-


reportage REISEGEMEINSCHAFT | 41

MITREISENDE FINDEN bungslos, weil wir alle aus Erfahrung wissen, dass man auf solchen Reisen mit einer Mischung aus Gelassenheit und Durchsetzungsvermögen am weitesten kommt», sinniert Marco. Und sie hatten Stefan, der quasi als Gratisreiseleiter fungierte. Er sorgte auch le dafür, dass sie drei der begehrten da Passagierplätze auf der Fähre von Pa Tu Turkmenbashi nach Baku erhielten – indem er Schmiergeld bete zahlte. «Das erste Mal in 22 Jahza ren», lacht er, «aber ich fühlte re mich mi unter Druck. Da schimmerte irgendwo mein Reiseleiterme gen durch, obwohl wir ja als ge gleichberechtigte Partner untergl wegs waren.» we

FLEXIBILITÄT UND ZUVERLÄSSIGKEIT SIND GEFRAGT Zeit, Geld und Reiselust sind vorhanden, es zieht einen unwiderstehlich in die Ferne, aber es fehlt an der passenden Begleitung? Da liegt es nahe, sich seine Reisebegleitung via Kontaktanzeige zu suchen. Worauf man achten muss, dass die Reise nicht zum Horrortrip wird. > Inserat formulieren: Ins Inserat gehören natürlich Reiseziel, Zeitpunkt und Dauer der Reise sowie die angepeilte Route. Ebenfalls wichtig: Einige Angaben zur eigenen Person (Alter, Wohnregion, Nichtraucher, reiseerfahren…) und zum Budget. > Inserat aufgeben: Die bekannteste und grösste Plattform der Schweiz ist das vierteljährlich erscheinende «Globetrotter»-Magazin, von dem es auch eine Online-Ausgabe gibt (www.globetrotter.ch). Weitere OnlineReisebörsen: www.travelbookshop.ch; www.seniorweb.ch; www.joinmytrip.de oder www.reisepartner-gesucht.de (letztere werden auch von Schweizern besucht). > Reisepartner auf Herz und Nieren prüfen: Manchmal ist es Liebe auf den ersten Blick, und dann darf auch ruhig der Bauch entscheiden. Dennoch sollte man vor Reiseantritt ein paar grundsätzliche Punkte abklären: Reiseprofi oder Anfänger? Auf dem Spartrip oder grosszügig? Langschläfer oder Frühaufsteher? Kettenraucher oder Frischluftfanatiker? Superpünktlich oder easy going? In aller Regel sind Reisen mit Fremden konfliktfreier, wenn man sich in den wichtigsten Punkten ähnlich ist. Was immer gefragt ist: Ein gewisses Mass an Flexibilität, gepaart mit Zuverlässigkeit. Dann sollte die gemeinsame Reise eigentlich zur Erfolgsstory werden.

Texte Karin Aeschlimann Bilder René Ruis

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Cholesterinwerte normalisiert und Gewicht reduziert Ich hatte einen sehr hohen Cholesterinwert und 10 kg Übergewicht. Seit meinem ersten Besuch im Mai 2008 habe ich 9 kg abgenommen und das Gewicht bis jetzt gehalten. Im Sommer habe ich bei meinem Hausarzt einen Check gemacht - die Cholesterinwerte waren im Normbereich! Er war total baff und konnte es kaum glauben, ich aber weiss genau, wie das kam: Ich habe eine Mikronährstoffanalyse im Seeblick gemacht und nehme seitdem meine individuellen Mikronährstoffmischung - die hat es geschafft, meine Cholesterinwerte zu normalisieren. In Zukunft möchte ich zwei mal 14 Tage im Jahr in den Seeblick kommen. Marianne Gressly

Gewicht reduziert und zu neuer Vitalität gekommen 2001 war ich mit meinem Gewicht an einem schwierigen Punkt angekommen und wollte etwas neues probieren. Vieles hat mir nicht geholfen. Seit meinem ersten Aufenthalt im Seeblick findet aber eine stetige Gewichtsabnahme statt. Ich könnte „Bäume ausreissen“, habe eine schönere Haut, eine bessere Ausstrahlung und mehr Motivation mich zu bewegen. Ich bin nun zum 6. Mal da, weil hier die idealen Bedingungen herrschen, um zu mehr Lebensfreude und Vitalität zu kommen. Mit dem gesamten Programm im Seeblick fühle ich mich rundum schön und wohl, ich werde wieder in den Seeblick kommen. Adriana Muzillo

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MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Bänz Friedli (44) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Göga, Fäderli und Oldi Sacki Zu gern wüsste man ja, wie die eige-

nen Kinder einem sagen, wenn man nicht zuhört. Wir sagten «dr Père» und «d Mère», und es kam uns furchtbar frech vor, dabei war es nur welsch. Meine Kinder reden meist züritüütsch vom «Bapi». Telefonieren sie mit ihren Gschpänli, tönt das dann, schön bilingue, so: «Wart, ich mues min Bapi fröge … Vatiiii!» Wie sie mich nennen, wenn

ich nicht dabei bin, hat mich nicht zu kümmern. Ein bisschen verwirrthatmich einzig Claudia aus Bremgarten BE, die ihre Katze Bänzli getauft hat. Richtig gelesen: die Katze – es ist kein Kater. Aber solang es erwachsene Menschen gibt, die sich Chätzli und Schnurrli nennen, darf ruhig mal ein Büsi meinen Namen tragen. Eine Norddeutsche in meinem Bekanntenkreis sagt übrigens «mein Tiger» zu ihrem Kerl, eine andere Freundin spricht meist vom «Göga», für: Göttergatte. Nur meint sie es, glaub ich, nicht

Beim Zopfbacken kommt der Hausmann immer noch flach raus A

B

C

D

E

A Den Teig schön geknetet und feucht zugedeckt aufgehen lassen — jetzt gehts ans Zöpfeln mit zwei Strängen. B Eine Leserin aus Schaffhausen meint, es liege weder an den Zutaten noch am falschen Vorgehen beim Kneten, sondern einzig daran, dass Bänz Friedli falsch zöpfle … C Der Hausmann aber meint: «Schon meine Grossmutter selig hat so gezöpfelt. Punkt.» D Mit Eigelb bestrichen … all die Ratschläge aus der Leserschaft, Safran, Zucker oder Wasser beizumengen, in den Wind geschlagen, kurz kühl gestellt und … E … ab in den Ofen! F «Mein Zopf ist mein Zopf», sagt der Hausmann. Den einen bekommt Nachbarin Britta.

F


kolumne DER HAUSMANN | 43

so. Dann lieber gleich «Lappi», die Koseform von Lebensabschnittspartner, kurz Lap. Da kam ja einiges zusammen aus der Leserschaft. Kinder nennen ihre Eltern Müetsch und Dädy, Mom und Vätsch – und eine Tochter ruft ihren Vater scheints zärtlich «Oldi Sacki». Dummerweise habe ich Anna Luna den entsprechenden Eintrag im Webforum gezeigt … Dreimal dürfen Sie raten, was seither durch unsere Wohnung schallt. Item. Schweizer Eheleute nennen sich – neben den obligaten Schatzi und Schnügel – laut meiner Umfrage auch Strödel, Macho, Feuchtgebiet (Ähm …?), Häxli und Weib. Die offenbar ranke Silvia wird von ihrem Liebsten Fäderli gerufen, beklagt indes, dies geschehe viel zu selten. Ich sage dir, Silvia: Sei froh! Kosenamen nutzen sich im Alltag nur ab, und wird man ihrer unfreiwillig teilhaftig wie ich jüngst in der Migros Altstetten, ists eher befremdlich. «Schnüüfeli!», tönte es lauthals von der Metzgertheke her bis zu den Milchprodukten, und dann kam nicht etwa etwas Liebevolles, sondern: «Schnüüfeli! Nehmen wir Rinds- oder Schweinsplätzli?» Und zurück, quer durch den halben Supermarkt: «Komm, Tanzbärli, gönnen wir uns Kalb!» Ich suchte grad Eier für den Osterzopf. Uii, wenn ich jetzt wieder davon anfange, bekommt meine Dings, also die … ööh … Nein, ich werde Ihnen nicht verraten, wie ich meiner Frau im Vertrauten sage. Jedenfalls: Sie bekommt Vögel. Sie redet gewöhnlich nicht in die Kolumne drein, aber der Zopf-Leier ist sie überdrüssig. Selber wähnte ich das Thema ja auch abgeschlossen. Eineinhalb Bundesordner voller Tipps habe ich erhalten, die Hälfte durchprobiert, und meine Züpfe gerät immer noch flach. Eine Claire aus Schaffhausen meint, es gebe zwei Arten des Zöpfelns, die «flache» und die «hohe», und ich zöpfelte halt falsch. Aber was heisst hier falsch? Mein Zopf ist mein Zopf. Hauptsache, er schmeckt. Britta aus dem Quartier sagte: «Also mir gelingt der Zopf immer perfekt!», und stand mit einem unter der Tür: tatsächlich beneidenswert aufgegangen, fast profimässig. Bis ich reinbiss. Sie hatte das Salz vergessen. Tagelang sah ich sie, die sonst täglich viermal an meinem Küchenfenster vorbeigeht, darauf nicht mehr. Als ich sie dann mal an der Tramhaltestelle erwischte, gestand sie, sie habe den Schleichweg hinten rum genommen – sie hatte sich vom selben Teig auch einen gebacken, das Missgeschick bemerkt und sich geschämt. Britta konnte nicht ahnen, welche Freude sie mir bereitet hatte mit ihrem Beweis: Nobody Is Perfect. Aus Dank habe ich ihr zu Ostern eine original flache BänzZüpfe vorbeigebracht. Tierisch versalzen.

ZMITTAG MIT BÄNZ

Einst aus der Not geboren, heute im Haus Friedli ein Klassiker: Vatis Fenchelgratin.

Der Hausmann kocht bei Ihnen daheim

«Komm, Tanzbärli, gönnen wir uns Kalb!»

Diskussionsforum: www.migrosmagazin.ch

So machen Sie mit

Bilder Kilian J. Kessler, Bänz Friedli

Lesung Bänz Friedli: 18. 4. Herzogenbuchsee BE, Altes Schlachthaus, 20 Uhr. Weitere Daten und

Anna Luna kommt von der Schule heim, schon sagt der Vati: «Sorry, heut gibts etwas Gesundes …» — «Warum Sorry?», erwidert die Tochter ohne Wimpernzucken, «Fenchelgratin ist doch fein!!» Schon meint der Fotograf des Migros-Magazins, Vater und Tochter hätten das einstudiert. Aber, nein: Bänz Friedlis Kinder mögen den «Fenchelgratin Hausmann» wirklich. Erfunden hat er ihn, als mal wenig Zeit zum Kochen und der Kühlschrank halb leer war. «Der Trick ist einzig, die Kräuter mit Mozzarella und Sbrinz zu überdecken. Was die Kinder nicht sehen, stört sie nicht.» Letztes Jahr verlosten wir den Hausmann als Fensterputzer. Worauf er in einem Riesenhaus in Muotathal 26 Fenster zu putzen hatte. Nun hofft Friedli, die Gratin-Gewinnerin habe nicht ebenso viele Kinder.

PER TELEFON: Rufen Sie 0901 560 016 an (1 Franken/Anruf) und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. PER SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text Zmittag und Ihrer Adresse an die Nr. 920 (1 Franken/SMS). Beispiel: Zmittag Lisa Muster, Musterstr. 1, 9999 Musterdorf PER E-MAIL: Klicken Sie auf der Website des Migros-Magazins www.migrosmagazin.ch auf die Rubrik Glücksgriff. Einsendeschluss ist der 19. April 2009. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Serie

Agrarabkommen Schweiz - EU

Die Die S Schweiz chweiz verhandelt mit der EU über ein Agrarabkommen. Das Migros-Magazin beleuchtet in einer Serie die Chancen eines solchen Vertrags.

Viele ausländische Erntehelfer sorgen dafür, dass österreichische Erdbeeren frisch in Deutschland ankommen.

«Gute Qualität hat ihren Preis»

Die österreichischen Landwirte profitieren von offenen Märkten. So auch der Oberösterreicher Bernhard Aichinger: Er erobert mit Erdbeeren und Gurken neue Märkte im Ausland.

1. Die Schweizer Landwirtschaft 2. Die Situation der Landwirtschaft in der EU 3. Die Schweizer Lebensmittelindustrie 4. Die Schweizer Konsumenten 5. Die Haltung der Migros

Bilder Jürg Christandl/WpN

D

as Eferdinger Becken im Bundesland Oberösterreich ist ein Pendant zum Berner Seeland. Ein Gebiet wie geschaffen für den Anbau von Gemüse und Obst. Hier hat auch der Landwirt Bernhard Aichinger seinen heute 50 Hektaren grossen Familienbetrieb. Zusammen mit seiner Lebenspartnerin und seinen Eltern baut er im Freien auf zwölf Hektaren Erdbeeren und auf zehn Hektaren Gurken an, Mais und Getreide decken den Rest. In Spitzenzeiten während der Ernte arbeiten rund 80 Leute auf seinen Feldern. Sie stammen vor allem aus der Ukraine und aus Rumänien, aber auch aus Polen und dem Kosovo.

Als die österreichische Landwirtschaft nach dem EU-Beitritt dem freien Markt ausgesetzt war, befürchtete Aichinger, sein Hof sei zu klein und zu unprofessionell. «Wir wussten, dass wir uns verändern müssen – das heisst, das zu produzieren, was der Markt verlangt, und dabei die Kosten zu senken», erinnert er sich.

Lernen aus dem Scheitern Mit Gurken und Erdbeeren, die Aichingers schon seit 30 Jahren anbauten, lagen sie weiterhin richtig. Aichinger kaufte Spezialmaschinen und stellte auf IP-Qualität um. Nach und nach pachtete er qualitativ bessere Böden hinzu

und vergrösserte die Fläche von ursprünglich 20 auf 50 Hektaren. Seine Kulturen wachsen mittlerweile zu 100 Prozent auf gepachtetem Land. «Mein Betrieb ist gross genug, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Wir produzieren gute Qualität, und die hat ihren Preis», sagt Aichinger. Er züchtete neue Sorten und kreierte eine eigene Erdbeermarke, die «Eferdinger Premiumerdbeeren». «Damit hatten wir in Deutschland durchschlagenden Erfolg», konstatiert er stolz. Doch Aichinger ist nicht nur ein innoLESEN SIE WEITER AUF SEITE 47


m-aktuell

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NACHRICHTEN AUS DER MIGROS

Bernhard Aichinger ist gerüstet: «Mein Betrieb ist gross genug, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen.»


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m-aktuell MÄRKTE | 47

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Serie

vativer Landwirt, sondern auch ein erfolgreicher Unternehmer: Gemeinsam mit einem bäuerlichen Kooperationspartner vermarktet er seine Produkte direkt. Sein Credo: «Zwei wissen mehr als einer». Die beiden arbeiten ohne Vertrag zusammen, helfen und beraten sich gegenseitig. Für Aichinger ist die Kooperation die wichtigste Veränderung seit dem EU-Beitritt 1995. Die Partner betreiben ein eigenes Kühlhaus und Verpackungsmaschinen. Dank mehr Volumen haben sie auch bessere Absatzchancen: «Zusammen können wir grössere Mengen weiter weg

Agrarabkommen Schweiz - EU

«Wir nutzen die Exportchancen»

Der Gemüsefachmann Stefan Hamedinger über die Erfolge der österreichischen Landwirtschaft auf dem freien EU-Markt. exportieren und die Lastwagen voll auslasten. Dies senkt die Transportkosten. Unsere Erzeugnisse gehen von uns direkt zum deutschen Händler», erklärt er. Daniel Sägesser

Stefan Hamedinger, wie war die österreichische Landwirtschaft auf die Marktöffnung nach dem EU-Beitritt vorbereitet?

Unsere Landwirtschaft sah damals ähnlich aus wie Stefan heute die Schweizer. In- Hamedinger dustrie und Handel waren viel besser darauf vorbeWohin exportiert Österreitet als viele der bäuerlichen reich seine landwirtschaftlichen Produkte? Betriebe. Wein bis Amerika, Fleisch bis Befürchteten Ihre Bauern Nachnach China und Milch nach Itateile wegen der freien Märkte? lien. Unser Gemüse geht nach Ja. Sie rechneten wegen der star- Deutschland, Tschechien, Rumäken ausländischen Konkurrenz nien und Ungarn. Zwiebeln vermit schrumpfenden Marktantei- kaufen wir gar nach Australien len und sinkenden Preisen. und Neuseeland. Zu Recht?

Selbst ist der Mann: Sogar die Etikette für seine Erdbeerzüchtung hat Bernhard Aichinger persönlich entworfen.

TOPREFERENTEN AUF DEM PODIUM Was bedeutet das Abkommen zwischen der Schweiz und der EU im Agrar-, Lebensmittel- und Gesundheitsbereich für die Konsumentinnen und Konsumenten? Diese und andere brisante Fragen beantworten prominente Referenten wie der ehemalige Preisüberwacher Rudolf Strahm, Walter Huber, Leiter der Migros-Industrie, Roland Décorvet, Generaldirektor Nestlé, und Regina Fuhrer, Präsidentin Bio Suisse, an der Konsumententagung vom 16. April im «Lakeside» in Zürich. Dauer der Veranstaltung: 13.45 Uhr bis ca. 17 Uhr. Anmeldung unter sabrina.lindauer@mgb.ch. Der Eintritt ist frei.

nun deutlich grösser, denn Flächen fielen keine weg. Sie produzieren viel mehr Milch, Fleisch, Gemüse, Obst und Wein als vor dem Beitritt, weil man die Exportchancen wahrgenommen hat.

Nein. Vielen unserer Lebensmittelindustriebetriebe war der heimische Markt zu klein. Sie warteten nur darauf, uneingeschränkt nach Deutschland und Osteuropa exportieren zu können, und tun dies nun mit Erfolg. Daraus folgt: Wenn die Verarbeitung und der Handel stark genug sind, sich im In- und Ausland zu behaupten, dann sind dies rationell wirtschaftende Bauern auch. Zudem kaufen unsere Konsumenten noch immer vor allem einheimische Produkte. Dies propagiert auch der Staat durch die «Genuss Region Österreich»-Kampagne. Die Klimawandeldiskussion unterstützt diesen Trend. Wie wirkte sich der freie Markt auf die Landwirtschaft aus?

Die Strukturen haben sich stark verändert: Von 1995 bis 2008 gaben fast 35 Prozent der Betriebe auf. Das heisst, sie verpachteten ihr Land oder bewirtschaften es nur noch im Nebenerwerb. Die verbliebenen Betriebe sind aber

Was macht denn österreichische Produkte so besonders?

Gute Qualität ist auf der ganzen Welt gefragt. Österreich steht wie die Schweiz für Tourismus, Berge, Natur, Echtheit. Das wirkt glaubhaft und ist authentisch. Österreich gilt als Europameister bei den Bioprodukten.

Ja, bei Fleisch und Milch sind wir stark. Aber wir produzieren immer noch zu wenig Biogemüse und führen solches sogar ein. Welches ist der wichtigste Erfolgsfaktor der Landwirtschaft selber?

Beste Qualität und starke Vermarktungsstrukturen. Diese werden in der EU grosszügig gefördert. Bei Spezialkulturen, dass man genügend Arbeitskräfte hat, also Saisonarbeiter und Erntehelfer. Hier haben wir wegen der Übergangsbestimmungen am Arbeitsmarkt und Kontingente noch keinen freien Personenverkehr. Den brauchen wir aber genauso dringend wie die Exportmärkte.

Interview Daniel Sägesser


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Wo Stars von morgen starten

Am Final des Grand Prix Migros, des grössten Kinderskirennens von Europa, trafen sich 693 junge Talente aus der ganzen Schweiz. Mit dabei: Ian Gut, der kleine Bruder von Skistar Lara Gut.

E

r kämpft sich durch die letzten Tore, kommt ins Ziel, bremst mit zwei stilvollen Schwüngen und verlässt den Zielraum sofort. Ohne Blick zurück auf die Uhr. Denn nach seinem Sturz bei einem der ersten Tore weiss Ian Gut, was es geschlagen hat. Er nimmt die Skibrille ab. Die Enttäuschung steht ihm ins Gesicht geschrieben.

Die grosse Schwester als Vorbild Nachdem Ian sich beim Ausscheidungsrennen in Airolo mit fast einer Sekunde Vorsprung auf seine Konkurrenten für das Finale des Grand Prix Migros in Les Diablerets qualifiziert hatte, erwartete der 14-Jährige viel. «Ich wollte aufs Podest», sagt er bestimmt. Genau wie seine Schwester das tat, wenn sie jeweils beim GP-Final startete. Das letzte Mal war das im Jahr 2005 der Fall. Der Grand Prix Migros war für Lara Gut – und viele andere – ein Schritt auf dem Weg zur Spitze (siehe Box Seite 49).

Der Grand Prix Migros ist das grösste Kinderskirennen Europas. Bei 13 Ausscheidungsrennen versuchen jedes Jahr mehr als 6500 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren, unter die ersten Drei ihrer Kategorie zu fahren und sich für den Schweizer Final zu qualifizieren. Dieser fand heuer in Les Diablerets statt. Dabei haben sich 693 qualifizierte Mädchen und Buben auf der anspruchsvollen Piste gemessen und sich Weltcupluft um die Ohren sausen lassen. Beim Rennen schenkten sie einander nichts. Das Finale des Grand Prix Migros ist für die meisten der wichtigste Wettkampf der Saison. Darum entscheiden immer Sekundenbruchteile über Jubel oder Tränen. Eine Athletin, die in diesem Jahr jubeln kann, ist die 15-jährige Joy Brog aus Meiringen. «Ich habe mir gewünscht, dass ich bei meinem letzten Grand-Prix-MigrosFinal gewinne. Jetzt, wo ich es geschafft habe, weiss ich gar nicht, was ich sagen soll. Es ist ein unglaubliches Gefühl.»

Vor dem Rennen: Noch hofft Ian Gut auf eine Medaille.


m-aktuell GP MIGROS | 49

Aktion Gültig vom 14.4. bis 4.5.2009

«Im Sc Schnee herumtollen macht mach fast noch mehr Spass Spas als Skifahren.»

Aline Hö Höpli (8) aus Egg SG (links) und Janik Eu Eugster (8) aus Gossau SG.

«Das war ein richtig guter Lauf.»

Aline Danioth (11) aus Andermatt UR.

«Es ist ein unglaubliches Gefühl, den Final des Grand Prix Migros zu gewinnen.» Joy Brog (15) aus Meiringen.

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«Dam ich ein gutes «Damit Renn fahren kann, Rennen muss ich mich gründlich aufw aufwärmen.» Janick M Mani (13) aus Erlenbach im Simme Simmental.

Grand Prix Migros als Sprungbrett Den Namen Lara Gut kennt seit der WM jeder. Die 17-jährige Tessinerin fuhr ganz vorne mit. Ihr Weg an die Spitze führte Gut über den Grand Prix Migros, wo sie Wettkampferfahrungen gesammelt hat. Das letzte Mal stand sie 2005 beim Nachwuchsrennen am Start. Jetzt macht sich Lara Gut als Gotte des Grand Prix Migros für das Rennen stark, das für sie und andere junge Talente wie Andrea Dettling, Celina Hangl, Denise Feierabend, Beat Feuz oder Marc Gisin ein Sprungbrett in die Schweizer Ski-Kader war.

Zwei Freundinnen fallen dem Mädchen um den Hals und gratulieren ihm zum Sieg. Joy weiss, wo es für sie nach dem Grand Prix Migros hingehen soll: an die Sportmittelschule in Engelberg. Und noch etwas weiss die junge Athletin aus dem Haslital jetzt schon. «An den Grand Prix Migros werde ich mich immer gerne zurückerinnern. Die Atmosphäre war immer extrem speziell, und das Animationsprogramm im Village hat jedes Mal irrsinnig Spass gemacht.»

An Niederlagen wachsen Ein paar Meter von Joy entfernt steht Ian Gut mit seiner Mutter Gabriella und seinem Vater Pau-

li. Die beiden wissen mit Situationen wie diesen umzugehen. «Stürze, Enttäuschungen und Rückschläge – das gehört beim Sport eben dazu», meint Gabriella. «Solche Erfahrungen sind wichtig, denn sie stärken junge Athleten. Da muss jeder durch.» Die Mutter legt den Arm tröstend um Ians Schultern. Der lächelt in der Zwischenzeit bereits wieder und meint tapfer: «Nächstes Jahr habe ich ja noch einmal Chancen auf einen Podestplatz beim Grand Prix Migros.» Text Michaela Ruoss Bilder Erwin Züger

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m-aktuell JUBILÄUM | 51

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MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

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Eichblattsalat mit Spargeln

Vorspeise für 4 Personen 1 Bio-Zitrone, 250 g weisser Spargel, 2 EL Butter, 1,5 dl Gemüsebouillon, 1 EL flüssiger Honig, Salz, Pfeffer aus der Mühle, ½ Bund Dill, 1 roter Eichblattsalat

Salatschleuder klein,

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Von der Zitrone 1 TL Schale abreiben, 3 EL Saft auspressen. Spargeln schälen, holziges Ende wegschneiden. In 5 cm lange Stücke schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen. Spargeln kurz dünsten. Bouillon, Honig, Zitronensaft und –schale dazugeben. Zugedeckt 10 Minuten köcheln. Mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Schüssel auskühlen lassen. Dill hacken. Alles mit den Spargeln mischen und auf Eichblattsalat anrichten. Nach Belieben nochmals mit frischem Zitronensaft beträufeln.


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schaufenster

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MARKTFRISCH Sesam-Lachswürfeli auf Spinatsalat

Vorspeise für 4, Hauptgericht für 2 Personen 300 g Lachsfilet ohne Haut, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 5 EL Sesamsamen, 1 Limette, 1 EL Sesamöl, 4 EL Olivenöl, 2 EL Sojasauce, 2 cm Ingwer, 80 g Spinat- oder Nüsslisalat Lachsfilet in 2 cm grosse Würfel schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Sesam panieren. Limette heiss waschen, von der Schale 1 TL Zesten abziehen, Saft auspressen. Mit Sesamöl, 3 EL Olivenöl und Sojasauce mischen. Mit Pfeffer würzen. Ingwer fein dazureiben. Restliches Olivenöl erhitzen, Lachs von allen Seiten braten. Salat auf Teller verteilen, Lachswürfeli darauf anrichten.

Vorbei die Zeiten, als man die tägliche Portion Salat nur der Gesundheit zuliebe verdrückte. Heute hat Salatessen Stil und macht Spass. Ergänzt mit Fisch, Poulet oder einem Kalbsplätzli werden die feinen Salatkompositionen auch zum leichten Hauptgang.

Frisch auf den Tisch Käse-Wurst-Salat

Hauptgericht für 4 Personen 6 EL Rapsöl, 3 EL Apfelessig, 2 TL Senf mit Meerrettich, Salz, Pfeffer, 1 Frühlingszwiebel, 1 Bund Radieschen, 4 Cervelats, 200 g Emmentaler, 100 g Rucola Öl, Essig und Senf mischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, Radieschen vierteln. Cervelats schälen und in Scheiben schneiden, Emmentaler in feine Streifen hobeln. Zusammen mit Rucola anrichten und mit der Sauce beträufeln.

Draussen spriesst und d grünt ü t es. U Und d auch in der Migros liegt Frühlingsduft in der Luft: Holen Sie sich die Frische nach Hause und lassen Sie sich von Rezepten inspirieren. Knackige Salate, duftende Kräuter, zarte Gemüse und süsse Beeren stehen in den nächsten drei Wochen im Rampenlicht.


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Rosmarin Passt zu: Geflügel, Fisch, Fleisch, Gemüse, mediterranen Speisen Verwendung: Eignet sich zum Marinieren und entfaltet sein Aroma beim Kochen. Ganze Zweige mitkochen, einzelne Nadeln oder fein gehackt. Aufbewahren: Trocknen. Tipp: Rosmarin wirkt aktivierend auf das Herz-Kreislauf-System und regt den Appetit an.

Petersilie

Crème fraîche Kräuter, 200 g, Fr. 2.85

Passt zu: Salat, Gemüse, Kräuterquark, Pilzgerichten Verwendung: Nicht mitkochen. Zum Schluss klein gehackt über warme und kalte Gerichte streuen. Stängel nicht wegwerfen, sondern klein schneiden und als knackige Zutat in Salate und Suppen geben. Aufbewahren: Gehackte Petersilie einfrieren. Tipp: Petersilie wirkt blutreinigend und harntreibend und stärkt das Immunsystem.

Cottage Cheese nature, 200 g, Fr. 1.70

Schnittlauch im Topf,

regionale Preise

Basilikum

Schere mit Blumenmuster, Fr. 5.90

Passt zu: mediterranen Gerichten, Geflügel, Salaten, aber auch Süssem wie Erdbeeren Verwendung: Nicht mitkochen. Ganze Blätter oder klein geschnitten über warme und kalte Speisen streuen. Aufbewahren: Einfrieren oder in Öl einlegen, warum nicht als Pesto? Tipp: Basilikum hilft bei Blähungen, Magenund Darmbeschwerden.

Thymian

Passt zu: Fisch, Gemüse, Lamm-, Kalb- und Schweinefleisch, Pizza, Pilzgerichten, mediterranen Gerichten Verwendung: Ganze Zweige mitkochen zum Aromatisieren. Vor dem Genuss entfernen. Oder einzelne Blättchen mitkochen. Aufbewahren: Thymian intensiviert sein Aroma beim Trocknen. Tipp: Wirkt desinfizierend und schleimlösend.


schaufenster MARKTFRISCH | 63

Lavendel

Passt zu: Pikantem wie Lamm- oder Kaninchenfleisch und verleiht ihm eine duftende Note, ebenso Süssspeisen wie Muffins oder Parfait. Sparsam dosieren. Verwendung: Blüten und Blätter frisch oder getrocknet mitkochen oder am Schluss darüberstreuen. Aufbewahren: Trocknen. Tipp: Ein Lavendelkissen beruhigt die Nerven und hilft beim Einschlafen.

Salbei

Passt zu: Kalb- und Schweinefleisch, mediterranen und Pastagerichten Verwendung: In Fett entfaltet Salbei sein Aroma besonders stark. Aufbewahrung: Trocknen, einfrieren oder in Öl einlegen. Tipp: Salbei gilt als entzündungshemmend, schmerzstillend und krampflösend.

U

m frische Kräuter zu pflanzen, braucht es keinen Kräutergarten. Eine kleine Ecke auf dem Balkon oder eine Fensterbank reicht auch. Damit die Kräuter langfristig gut gedeihen, brauchen sie etwas Platz. Benützen Sie deshalb einen grossen Topf, wobei nicht jede Pflanze zwingend ihr eigenes Gefäss braucht. Thymian, Rosmarin, Salbei und Lavendel sind sonnenhungrige Pflanzen, die auch mal eine Hitze- und Trockenperiode gut überstehen. Sie geben sich mit wenig Wasser und magerer Erde zufrieden. Auch Basilikum, Petersilie und Schnittlauch sind gerne nahe beieinander, sie brauchen aber im Gegensatz zu den anderen Kräutern einen nährstoffreichen Boden, mehr Wasser, aber nicht so viel Sonne. Die Minze ist eine Einzelgängerin. Da sie sich sehr schnell vermehrt, sollte sie in einem separaten Topf gepflanzt werden. Die Kräuter erntet man am besten morgens, wobei lediglich die obersten Triebe abgezupft werden. In der Migros gibts jetzt eine grosse Auswahl an Kräutern: Basilikum, Schnittlauch und Peterli für den Sofortverbrauch finden Sie in der Früchte- und Gemüseabteilung, die Kräuter für Ihren Garten in der Blumen- und Pflanzenabteilung. Text Anna-Katharina Ris Bilder Lotti Bebie Rezepte Saisonküche

MEHR INFOS Pfefferminze

Passt zu: Lamm, Kräuterquark, Salaten, orientalischer Küche, Desserts, Tee Verwendung: Fein gehackt über die fertigen Speisen streuen. Aufbewahren: Am besten trocknen, die Minze gewinnt so an Intensität. Tipp: Pfefferminz wirkt kühlend auf den Körper und ist auch als Tee ungemein erfrischend.

Den frühlingsfrischen Flyer der Saisonküche mit einem Kräuter-BlattsalatRezept und einer kleinen, aber feinen Salat- und Kräuterkunde finden Sie jetzt in allen Migros-Filialen.


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

GUT UND GÜNSTIG FR. 3.95

Oliventortilla mit Sardellen Für 4 Personen

> 1 Zwiebel fein hacken, 60 g schwarze, entsteinte Oliven in Ringe schneiden. Ca. 5 Sardellen fein schneiden. 1 Kartoffel schälen und mit dem Gemüsehobel in feine Scheiben hobeln. Ca. Fr. 1.90 > 3 Eier verquirlen und mit Pfeffer würzen. ½ TL Backpulver daruntermischen.

Neu verpackt Schleckmäulchen sind ganz wild nach den kleinen Getreidekissen von Kellogg’s mit dem weichen Schokolade-Nougat-Kern. Die Verpackung ist jetzt moderner und frischer geworden, der Inhalt bleibt unverändert. Da wird jeder Morgenmuffel zum Frühaufsteher.

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> Zwiebel in wenig Öl anbraten, Kartoffel mitbraten, Oliven und Sardellen dazugeben, umrühren. Eier dazugiessen, stocken lassen. Bei kleiner Hitze ca. 8 Minuten backen. Wenden und nochmals 8 Minuten backen. Heiss oder kalt servieren. Ca. Fr. —.45 Tipp: Tortilla in 15 Stücke schneiden und diese mit je 1 Sardelle belegen. Preise können regional variieren.

+

+

Thai für dihei

Die thailändische Küche gilt als eine der besten überhaupt. Frische Zutaten, unzählige Gewürze und eine Vielfalt an Aromen sind ihre charakteristischen Merkmale. Mit den Fresh-Thai-Schalen ist es auch für Anfänger kinderleicht, blitz-

schnell ein authentisches ThaiGericht auf den Teller zu zaubern. Probieren Sie doch den Satay-Mix mit der sämigen Erdnusssauce oder das Thai-Gemüse mit Glasnudeln. Jeder Schale liegt ein Rezept bei, nach Bedarf können noch ergän-

zend frische Zutaten, wie Tofu, Fleisch oder Fisch dazugekauft werden. Fresh-Thai-Satay-Mix, 300 g, Fr. 11.50*, Fresh-Thai-Gemüse mit Nudeln, 500 g, Fr. 12.50* * Nur in grösseren Filialen.


schaufenster MIX | 65

Süsses Sixpack

AUFGEGABELT Martin Jenni, Food-Redaktor

Die klassischen Spitzbuben mit der verführerischen HimbeerJohannisbeer-Füllung gibt es jetzt neu auch mit Urdinkelmehl. Die kleine Sechserpackung ist auch ideal für das Naschen unterwegs.

Unser Kolumnist, selber Gourmet und begnadeter Koch, verwöhnt unsere Leser einen Sonntag lang kulinarisch.

A table – aber ohne Andouillette

Urdinkel-Spitzbuben, 6 Stück, 135 g, Fr. 2.80* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Wahrscheinlich bin ich zu früh auf die Welt gekommen. Mir gefällt die opulente Tafelrunde, die ich heute nur noch selten antreffe. Wobei mit dem Alter mein Appetit nachlässt. Eigentlich wie alles. Doch zurück zur Opulenz. Da gibt es das Buch «Physiologie des Geschmacks» von 1826, das sich mit den Betrachtungen über das höhere Tafelvergnügen auseinandersetzt. Der Verfasser heisst Jean Anthèlme Brillat-Savarin, der kein Dandy des Essens, kein Snob der Küche, nur Kenner, nur Liebhaber war. In seinem Buch stehen über die Rundungen der Gourmands Wörter wie stattlich oder beleibt. Dick oder fett kannte das 19.Jahrhundert in seiner Sprache wohl nicht. Höchstens für Gänse, die waagrecht und knusprig auf der Tafel

Wachmacher Der neue Energy Ice Tea enthält Kaffeekirsche-Extrakte und Guarana. Der feine Drink in der praktischen Pet-Flasche ist koffeinhaltig.

Energy Ice Tea Coffeeberry/Guarana, 50 cl, Fr. 1.10* * Nur in grösseren Filialen.

landeten. Ich persönlich liebe es einfach und esse eigentlich alles. In meinen Reiseländern Frankreich, Italien, Grossbritannien und der Schweiz, freue ich mich stets über die lokalen Sitten und Spezialitäten. Nur in Lyon haben mich meine Magennerven im Stich gelassen. Der Anblick einer Andouillette – eine Wurst von einer Wurst, gefüllt mit den Innereien der Sau – ging ja noch, doch nach dem ersten Schnitt wars mit der Liebe vorbei. Ich esse gefüllten Schafsmagen, Kuttelsuppe, ich esse viel, auch Gemüse – nur an eine Andouillette werde ich mich nie mehr machen. Wie sagte Madame Wirtin: Mit dieser Wurst muss man aufgewachsen sein. Eben.

MITTAGESSEN ZU GEWINNEN!

Der neue Sélection-Honig mit würzigem Sommertrüffel und Essenzen von weissem Trüffel betört die Sinne. Sein einzigartiges Bouquet passt zu Desserts und exquisitem Käse.

Sélection-Akazienhonig mit eingelegtem Sommertrüffel mit Trüffelaroma, 120 g, Fr. 8.50* * Nur in grösseren Filialen.

Bilder Marco Aste, Gian Vaitl

Sinnliches Vergnügen

Lassen Sie sich von unserem Food-Redaktor Martin Jenni mit einem sonntäglichen Mittagessen für Zwei verwöhnen. Schreiben Sie uns, warum genau Sie es verdient haben, von unserem begnadeten Hobbykoch so richtig fürstlich bekocht zu werden und dabei gleich noch am Foto-Shooting für die Rubrik á la carte teilzunehmen. Die besten Argumente gewinnen. Und so machen Sie mit: PER POST: Senden Sie eine Postkarte mit A-Post an Migros-Magazin, Kochen mit Martin Jenni, Postfach, 8031 Zürich. PER INTERNET: Klicken Sie unter www.migrosmagazin.ch auf Glücksgriff und machen Sie mit. Einsendeschluss ist der 19. April 2009.


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1. Tag: Zürich–Porto. Linienflug von Zürich nach Porto. Anschliessend Transfer zu Ihrem Schiff. Einschiffung und Welcomedrink. 2. Tag: Porto. Nach dem Frühstück Stadtrundfahrt (*) durch die im Jahr 2001 gewählte Kulturhauptstadt Europas. Die Altstadt wurde ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Die beeindruckendste Brücke ist die Autobrüke Ponte Dom Luis I., welche der Assistent Gustav Eiffels geplant hat. Der heutige Nachmittag steht Ihnen in Porto für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung. Ein «Rabello» (ca. 5 EUR), ein kleines traditionelles Weintransportschiff, bringt Sie in die Altstadt und wieder zurück an Bord. 3. Tag: Porto–Régua. Nach dem Frühstück findet ein Ausflug in die Stadt Braga (*), auch «Portugiesisches Rom» genannt, statt. Die Stadt ist berühmt für ihre insgesamt über 30 Kirchen. Nach dem Mittagessen verlässt Ihr Schiff die Atlantikküste und das Delta des Douro nach Régua. Geniessen Sie die Fahrt durch das herrliche, sonnendurchflutete Dourotal mit seinen Granitfelsen, Weinbergen, Pinien- und Olivenhainen. Ihr Flussschiff passiert die Schleuse von Carrapatelo, welche mit 36 MeIhre Reiseroute

Ihr Flussschiff

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Unsere Leistungen

Ausflüge inbegriffen

tern Höhe die Höchste ihrer Art in Europa ist. Am Abend erreicht Ihr Schiff Régua. 4. Tag: Regua–Barca d’Alva. Morgens Ausflug (*) nach Vila Real. Der hübsche Ort liegt auf einer vom Rio Corgo zurechtgeschliffenen Halbinsel. Ihnen bleibt Zeit für einen Bummel durch die Stadt, zu deren Sehenswürdigkeiten das barocke Rathaus, die Kirche Igreja Nova und die gotische Kirche Sé São Domingos zählen. Weiter führt die Fahrt zum Schloss Mateus, dessen barocke Fassade sich auf den Etiketten des Mateus-Rosé, des meistverkauften Weines der Welt, wiederfindet. Nachmittags Weiterfahrt nach Barca d’Alva. 5. Tag: Vega de Terrón. Möglichkeit für einen fakultativen Ganztagesausflug (ca. 52 EUR) in die altberühmte spanische Universitätsstadt Salamanca. Der Mittelpunkt von Salamanca ist der Plaza Mayor, der wahrscheinlich schönste arkadengesäumte Platz Spaniens. Sehenswert sind auch die älteste Universität Spaniens, das Casa de las Conchas, benannt nach den Pilgermuscheln an den Fassaden. 6. Tag: Vega de Terrón–Ferradosa– Pinhão. Fahrt flussabwärts durch die sonnenverwöhnte «Região do Vinho de Porto» – das Gebiet des berühmten Portweines. Der heutige Ausflug (*) führt Sie von hier aus in das idylli-

Miño

Fr. 2390.– 2590.– 2690.– 3150.– 3250.– 3350.–

sche São Salvador do Mundo welches sich inmitten der terrassenförmig angelegten Weinanbaugebiete des Rio Torto befindet. Natürlich darf hier auch eine Verkostung des köstlichen Portweines nicht fehlen. Wiedereinschiffung in Pinhão einem der Zentren der portugiesischen Weinkultur und auch bekannt für seine «Azulejos», den bemalten Keramikkacheln. 7. Tag: Pinhão–Porto. Nach dem Frühstück Ausflug (*) in die alte Bischofsstadt Lamego. Eine barocke Kirche krönt die Stadt: die Nossa Senhora dos Remédios. 700 Stufen führen hinauf zur blaugekachelten, doppeltürmigen Kirche – eine Wallfahrt, die jährlich Hunderttausende auf sich nehmen. Sie haben Gelegenheit zu einem Bummel durch die uralten Gassen der Stadt welche schon im 2. Jh. in Schriften als eine der schönsten Städte Iberiens gelobt wurde. Geniessen Sie am Nachmittag ein letztes Mal die Fahrt durch die faszinierende Landschaft des Dourotals und die beeindruckenden Schleusenanlagen auf dem Weg nach Porto. 8. Tag: Porto–Zürich. Nach einem letzten Frühstück Ausschiffung und Rückflug in die Schweiz.

■ ■ ■ ■ ■ ■

Linienflug mit TAP Air Portugal ab/bis Zürich nach Porto Transfers Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Die mit (*) gekennzeichneten Ausflüge sind bereits inbegriffen

Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

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Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Trinkgelder Fak. Ausflug (Salamanca) Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage

Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bürger benötigen einen gültigen Reisepass oder eine gültige Identitätskarte.

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Die schönsten Flussfahrten 2009 ■

Rhein in Flammen 8 Tage ab Fr. 1695.–* Flusskreuzfahrt zu den Ostseeinseln 9 Tage ab Fr. 2290.–* Faszinierende Elbe: Prag – Dresden – Berlin 9 Tage ab Fr. 2090.–* Auf Saône und Rhône in die Camargue 8 Tage ab Fr. 1690.–* Donau: Passau – Budapest – Passau 8 Tage ab Fr. 1790.–* Grosse Fahrt ins Donaudelta 15 Tage ab Fr. 2990.–* Russland – Moskau – St. Petersburg 11 Tage ab Fr. 3495.–*

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schaufenster GEMÜSE | 67

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Wertvolle Knollen

Bio-Randen sorgen für Energie im Alltag und bringen Farbe und Abwechslung auf den Teller: Ob als Salat, Gemüse oder Suppe — sie schmecken herrlich.

G

enug von grauen Tagen, Schnee und Nebel – Farben sind jetzt angesagt, auch auf dem Teller. Randen gelten als Wintergemüse. Sie sind aber das ganze Jahr im Kühlregal erhältlich und sorgen nicht nur farblich für Abwechslung. Die gedämpften Bio-Randen von Anna’s Best erfüllen höchste Qualitäts-

ansprüche, enthalten viele Vitamine sowie einen hohen Anteil an Eisen, der die Blutbildung fördert. Was will man mehr: Randen sind gesund und schmecken auch noch wunderbar. Dazu versüssen abwechslungsreiche Rezepte den Alltag – wie zum Beispiel gedämpftes Randengemüse mit Meerrettichschaum, eine feine

Randensuppe mit Sauerrahm oder ein Randencarpaccio mit selbst gemachter Vinaigrette und gehackten Nüssen. Ein Hit für die ganze Familie ist auch der schmackhafte Randensalat mit Apfelstücken. Übrigens: Unter www.annasbest.ch können Sie jetzt eine Dinnerparty im Wert von 3500 Franken gewinnen. UB

Anna’s-Best-Bio-Randen, gedämpft, 1 kg, Fr. 5.10

MENÜIDEE Randensalat mit Apfelstücken 1 Apfel 2 Randen gedämpft (400 g) 1 Frühlingszwiebel 100 g Blattsalat, zum Beispiel Minilattich 4 EL Öl 3 EL Apfelessig Salz, Pfeffer aus der Mühle

Bild Claudia Linsi

Randen schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Apfel in kleine Würfel, Frühlingszwiebel mitsamt Grün in Ringe schneiden. Blattsalat in mundgerechte Stücke zupfen. Öl und Essig mischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Randen, Apfel, Zwiebel in Salat in einer Schüssel anrichten, mit der Sauce beträufeln.


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Leicht und luftig

«Genuss ohne Reue» llautet t t das d Motto M tt von Léger. Das ist ganz im Sinn von Miriam und Jasmin, die beim Brunch gern richtig schlemmen.

D

ie Freundinnen Miriam (26) und Jasmin (27) haben sich lange nicht gesehen und haben sich viel zu erzählen. Bei einem üppigen Brunch wollen sie alles Verpasste voneinander erfahren. In der Migros hat Miriam die Léger-Produkte entdeckt, denn die beiden sind zwar linienbewusst, wollen aber trotzdem nicht auf Genuss verzichten. Sie schlemmen nach Herzenslust, denn von Léger gibt es alles, was das Herz begehrt. «Nur schon beim Käse ist mir die Entscheidung nicht leicht gefallen. Da gibt es von Tomme, Brie, Chavroux, Feta bis zu Tilsiter und Campagnino einfach alles. Ich hoffe, ich habe die richtigen Käsesorten für dich erwischt», sagt Miriam zur freudig nickenden Jasmin. Die nippt an ihrem Joghurtdrink und meint: «Die Léger-Produkte kaufe ich auch oft, zum Beispiel Flûtes oder Crackers für den Apéro. Und nach der Arbeit schiebe ich manchmal eine Pizza, Älplermagronen oder eine Lasagne in den Ofen. Beim Schlemmen brauch ich nicht mal ein schlechtes Gewissen zu haben. Ist das nicht super?» Miriam taucht derweil Gemüsestängel in den Dip und freut sich schon auf den Salat mit dem cremigen Mozzarella – von Léger, natürlich.

Text Ruth Gassmann Bild Jorma Müller, Styling Marianne Kohler, Haare und Make-up Katja Jaisli

Miriam und Jasmin greifen bei Léger herzhaft zu (v. l.): Ice Tea Rooibos, 5 dl, Fr. 1.—, Fresh-DipCurry-Banane, 125 g, Fr. 1.80, Frischbackgipfel gekühlt, 200 g, Fr. 3.50, gefüllt mit Fol-Epi-Scheiben, 150 g, Fr. 4.10, und Salami, 100 g, Fr. 5.60. Auf der Käseplatte hat es Chavroux, 150 g, Fr. 4.90, Tilsiter, Fr. 1.75 per 100 g, Rustique, Fr. 2.10 per 100 g, Brie, 170 g Fr. 3.30. Im Kressemantel: Tomme, 100 g, Fr. 1.85 Im Salat: Mozzarella, 150 g, Fr. 2.15 Im Glas: Joghurtdrink Banane, 5 dl,

Fr. 1.70

Leicht geniessen mit Léger

Die unter der Marke Léger angebotenen Artikel enthalten mindestens 30 Prozent weniger Fett, Kohlenhydrate oder Kalorien als vergleichbare Produkte. Die entsprechenden Angaben sind auf allen Packungen klar vermerkt. Auf Genuss muss niemand verzichten, denn es gelang den Herstellern, Geschmack, Würze und Aroma zu erhalten. Léger heisst deshalb die Alternative für linienbewusste Geniesser und Geniesserinnen jeden Alters.

Léger-Aufschnitt Schinken, 100 g, Fr. 2.70

Léger-Flûtes Alpenkräuter, 130 g, Fr. 3.60


schaufenster SCHLEMMEN | 69

MIGROSEINKAUF ZU GEWINNEN!

Gewinnen Sie eine der 10 Migros-Geschenkkarten im Wert von Fr. 100.—. Und so sind Sie dabei: PER TELEFON: Rufen Sie die Telefonnummer 0901 560 039 an (1 Fr./Anruf) und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. PER SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN Beat Muster, Musterstr. 1, 9999 Musterdorf. PER INTERNET: Klicken Sie unter www.migrosmagazin.ch auf Glücksgriff oder geben Sie im Internet www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff ein und machen Sie mit. Einsendeschluss: 19. April 2009. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und unter www. migrosmagazin.ch publiziert. Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

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schaufenster MIX | 71

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

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DJ Antoine (34)

hat am 27. März sein neues House-Album «2009» herausgegeben.

DJ Antoine, wann und wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit meiner Schwester organisierte ich mit 16 Jahren Studentenpartys und agierte dabei als DJ. Wie hoch ist Ihr Budget beim Restaurantbesuch?

Bereit für den Sommer

Bei Vorspeise, Hauptgang, Dessert sowie einem guten Wein und wenn die Gesellschaft stimmt, benutze ich gerne die Kreditkarte. Pünktlich zur Sommersaison erweitern drei neue Produkte die Sonnenschutzlinie Sun Look: Das Aloe-Vera-Cooling-Gel beruhigt die Haut nach einem strapaziösen Sonnentag, die Après-KidsMilch ist speziell für zarte Kinderhaut, und die wasserfeste Sonnenmilch Tropic verführt mit einem exotischen Kokosduft.

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Beispiel: SONNE Beat Muster, Musterstr. 1, 9999 Musterdorf. Per Post: Senden Sie eine Postkarte mit A-Post an Migros-Magazin, Sonne, Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss: 19. April 2009. Die Gewinner werden schriftlich

benachrichtigt und unter www. migrosmagazin.ch publiziert. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für alles, was das Geld nicht wert ist.

Was würden Sie auch für viel Geld nie hergeben?

Ohne Frage – meinen Sohn! Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Regelmässig viele wärmende Sonnenstrahlen. Was ist definitiv zu teuer?

Wenn das Preis-LeistungsVerhältnis stimmt, ist nichts zu teuer. Und was zu günstig?

Für mich hat alles seinen Wert.

Eugen Baumgartner


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schaufenster MOTTEN | 73

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Keine Panik vor Motten Gefrässige Motten und anderes Ungeziefer lassen sich mit den Produkten von Optimum fernhalten.

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Bild Raphaela Pichler, Styling Marisa Pichler

I

mmer trifft es die Lieblingsklamotten. Ausgerechnet das seidene Hemdchen und den kuschligen Wollpullover mögen auch die Kleidermotten am liebsten. Ob Ihr Schrank mit den gefrässigen Schädlingen befallen ist, stellen Sie am besten mit der neuen Optimum-Kleidermotten-Falle fest: Die männlichen Motten werden angelockt und festgehalten. Dabei kommen keine giftigen Insektizide zum Einsatz, sondern ein Sexuallockstoff, der im Leim eingearbeitet ist. Um den Biestern definitiv den Garaus zu machen gibt es von Optimum eine grosse Auswahl an effektiven Produkten. Optimum bekämpft zudem nicht nur Motten, sondern auch andere Ungeziefer. Neu im Sortiment ist das Fliegengitter, das an jedem Fenster ohne Mühe anzubringen ist. Einfach das Klebeband am Rahmen festmachen, den Gitterstoff aufkleben und auf die richtige Grösse zuschneiden.


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Welcher Kühlschrank Liebe Leserin, lieber Leser, erraten Sie, welcher Typ Mensch vor dem Kühlschrank gutschein im Wert von 500 Franken als Hauptpreis. Die Auflösung, welcher Kühlschrank-Typ

W

as der Kühlschrankinhalt eines Menschen über sein Kaufverhalten und seine Persönlichkeit verrät, hat das Migros-Magazin mal ein wenig genauer unter die Lupe genommen. Sind Sie eher der Typ Fleischesser, der im Rudel nur schwer zugänglich ist? Erwischt man ihn allerdings allein,

ist er kurzzeitig wärmebedürftig und zugewandt. Oder sind Sie der Pseudovegetarier und profitieren vom breiten Frischesortiment der Migros? Zählt der WG-Engel wirklich zu den Bioprodukteliebhabern und kauft der Gourmettyp ausschliesslich Sélection-Produkte? Oder sind Sie vielleicht doch eher der Managertyp, der auf Anna’s

1. Welcher KühlschrankTyp ist Philipp Stöckli? A) M-Budget-Typ B) Anna’s-Best-Typ C) Sélection-Typ D) Frische-Typ

❏ ❏ ❏ ❏

1. Das hat Manager Philipp Stöckli (40) im Kühlschrank::

Anna’s-Best-Produkte wie Säfte und Pestosauce. Tiefgekühltes wie Lasagne oder auch mal ein Glace von Sélection. «Frische Fertig», produkte sind ganz nach meinem Geschmack», sagt Philipp. «Da ich fast täglich von Zürich er nach Genf pendle, muss es am Abend in meiner Küche unkompliziert zugehen: Eine Tomatenor suppe von Anna’s Best ist schnell gemacht. Vor allem die Hörnli mit Ghackets habens mir angetan.» So sieht Philipp aus: 184 Zentimeter gross, kernig, durchtrainiert. Tagsüber nur in edlen Anzügen. Abends gern leger und sportlich in Jeans: «Ich jogge viel. In meiner Freizeit spiele ich Gitarre, denn Rock ’n’ Roll ist mein Leben.» So ist Philipp als Partner: Er kann kochen. Und wenn er einkauft, spielen Preise für ihn keine Rolle. Dafür die Qualität der Produkte: de «Nur das Beste ist gut genug für meine Freunde und für mich.» Im Job ein Einzelkämpfer, privatt eher einer, mit dem man Pferde stehlen kann.

Best und Co. steht, wenn es abends in der Küche schnell gehen soll? Und greift die Grossfamilie tatsächlich nur bei M-BudgetProdukten zu? Verfolgen Sie unsere dreiteilige Serie «Welcher KühlschrankTyp sind Sie?» und gewinnen Sie jede Woche einen Kühlschrankgutschein im Wert von 500 Fran-

ken von melectronics. Im Migros-Magazin 19 vom 4. Mai lösen wir das Gewinnspiel auf. Viel Spass beim Mitdenken und Gewinnen der tollen Preise.

Redaktion Jacqueline Jane Bartels, Ursula Bickel Bilder Nik Hunger Styling Kim Dang Haare und Make-up Katja Jaisli


schaufenster MITRATEN | 75

-Typ sind Sie?

steht: Das Migros-Magazin verlost drei Wochen lang jede Woche je einen Kühlschrankvor den Kühlschränken steht, lesen Sie am 4. Mai im Migros-Magazin. 2. Welcher Kühlschrank-Typ sind Marco (35) und Stephanie Fischer (29) und ihre fünf Kinder? A) Frische-Typ B) M-Budget-Typ C) Anna’s-Best-Typ D) Sélection-Typ

❏ ❏ ❏ ❏

2. Das hat die Grossfamilie Fischer im Kühlschrank: M-Budget-Produkte wie Milch, Mineralwasser, Äpfel, Eier, Käse, Zwiebeln und Salatsaucen, Schoggi-Joghurts, Frischbacksemmeli, Poulet und Eistee. So sieht Familie Fischer aus: Stephanie Fischer erwartet ihr sechstes Kind. Ihr Mann Marco ist Alleinverdiener und arbeitet im Regionalverkehr der SBB als Teamleiter Zugpersonal. Ihre fünf Kinder Rahel (10), Jan (9), Lea (6), Salome (4) und Hanna (2) haben ständig Hunger: «Da muss man mit dem monatlichen Budget geschickt umgehen können. Deshalb achten wir auf M-BudgetProdukte und auf wöchentliche Aktionen. Bei M-Budget stimmen Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis», sagt Marco. So ist Familie Fischer als Partnerin: Lebhaft, spontan, zuverlässig und sozial engagiert. Wer ma mal keine Milch oder kein Ei mehr hat, kann bei de der Familie klingeln. Sie hilft gerne aus.

MITRATEN TR RATEN U UND ND DIE KÜ KÜCHE ÜCHE AUFRÜSTE AUFRÜSTEN EN GEWINNEN SIE EIN KÜCHENGERÄT VON MIO STAR! PER TELEFON: Rufen Sie 0901 591 912 an (1 Fr./Anruf) und nennen Sie die Lösungskombination, Ihren Namen und Ihre Adresse. PER SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text Glück, der Lösungskombination und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: Glück AB, Beat Muster, Musterstrasse 1, 9999 Musterdorf.

PER POST: Senden Sie eine Postkarte mit Lösung und Adresse A-Post an: Migros-Magazin, Kühlschrank, Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss ist der 19. April 2009 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Hauptgewinn: ein Kühlschrank-Gutschein im Wert von Fr. 500.— für melectronics. 2. & 3. Preis: je ein Vakumiergerät von Mio Star im Wert von je Fr. 99.90.


Königsklasse: in kleinen Reisegruppen mehr Komfort geniessen

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Schottland und England

Zauberhaftes Cornwall all

Mini-Kreuzfahrt nach Newcastle ■ Die Schottische Metropole Edinburgh und die Highlands ■ Vom Loch Ness zum «Lake District» ■ Königsschlösser und Whisky-Tradition

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Brüssel. 2. Tag: Brüssel – Amsterdam-Ijmuiden – Einschiffung. Am Vormittag Besichtigung der belgischen Hauptstadt Brüssel. Anschliessend Fahrt nach Amsterdam-Ijmuiden und Einschiffung auf ein modernes Linienschiff von DFDS. Übernachtung an Bord. 3. Tag: Newcastle – Edinburgh – Crieff. Am Morgen Ankunft in Newcastle. Fahrt in die schottische Hauptstadt. Edinburgh ist eine der schönsten Städte Grossbritanniens. Ausführliche Stadtbesichtigung. Wir sehen das Castle, die Royal Mile und mischen uns in das geschäftige Treiben der Princes Street. 4. Tag: Crieff, Ausflug Loch Earn – Trossachs – Stirling. Fahrt durch die Bilderbuchlandschaft des Loch Earn und der Trossachs. Vorbei am Loch Katrine erreichen wir Stirling. Auf der Rückfahrt besuchen wir die stilvolle Gartenanlage des Drummond Castle. 5. Tag: Crieff, fak. Ausflug Royal Deeside. Fahrt zum Cairnwell-Pass. Wir erreichen Braemar und das «Royal Deeside». Wir sehen Balmoral Castle, die Sommerresidenz der königlichen Familie (bei Anwesenheit der Königsfamilie Crathes Castle). Weiterfahrt Richtung Süden, entlang dem River Dee zum Firth of Tay. 6. Tag: Crieff – Pitlochry – Blair Atholl – Region Inverness. Fahrt nach Pitlochry, wo wir Schottlands kleinste Whisky-Destillerie Edradour besuchen. In der faszinierenden Landschaft des Blair Atholl liegt das gleichnamige Schloss. Individuelle Besichtigung. 7. Tag: Region Inverness – Loch Ness – Glen Coe – Glasgow. Fahrt zur Highlandmetropole Inverness, entlang dem Loch Ness, Heimat des sagenumwobenen Monsters «Nessie». Besichtigungshalt beim Urquhart Castle (15. Jh.). Landschaftlicher Höhepunkt ist das Glen Coe. Entlang dem schönen Loch Lomond erreichen wir Glasgow. 8. Tag: Glasgow – Gretna Green – Lake District – Kendal.Besuch der Heiratsschmiede in Gretna Green. Fahrt via Keswick durch den Lake District. Die Landschaftsbilder und die Ortschaften mit den gepflegten Gartenanlagen und Seepromenaden werden Sie begeistern. 9. Tag: Kendal–Chester–Coventry. Führung in Chester. Zeit für eigene Entdeckungen. 10. Tag: Coventry, Ausflug Warwick Castle – Stratford-upon-Avon. Besuch von Warwick Castle. Fahrt nach Stratford-uponAvon – Geburtsstadt von William Shakespeare. Interessante Besichtigung des Shakespeare Museums und Zeit zur freien Verfügung. 11. Tag: Coventry – Reims. Fahrt nach Dover, von wo aus wir den Ärmelkanal überqueren. In Frankreich Weiterreise zu unserem Übernachtungsort Reims. 12. Tag: Reims – Schweiz.

Nationalpark Exmoor Dampfzug Paignton – Dartmouth ■ Fakultativ: Dartmoor und Exeter ■

Preise pro Person

Fr.

12 Tage gemäss Programm Daten 2009 Sonntag – Donnerstag 31.05.–11.06. 07.06.–18.06. 14.06.–25.06. 21.06.–02.07. 05.07.–16.07. 12.07.–23.07. Unsere Leistungen

-Luxusbus

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2425.–

Unterkunft in guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 9 × Halbpension in den Hotels (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 2 × Frühstücksbuffet (1. Tag Brüssel und Schifspassage) Mini-Kreuzfahrt Ijmuden – Newcastle, 1 Übernachtung, Basis Doppelkabine innen mit Dusche/WC Schiffspassage Dover – Calais Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Royal Deeside am 5. Tag) Geführte Stadtbesichtigungen in Brüssel, Edinburgh, Chester und Stratford Eintritte: Stirling Castle, Drummond Castle (Garten), Edinburgh Castle, Eradour Distillerie, Blair Castle, Urquhart Castle, Gretna Green, Warwick Castle, Shakespeare Museum Lokale Führungen durch Deutsch sprechende Reiseleitung in Schottland (3.–7. Tag*) und in England (10. Tag) * 5. Tag fakultativ

Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag (Hotels) 425.– Kabinenzuschläge (Fähre): – Doppelkabine aussen 25.– – Einzelkabine innen 130.– Fakultativer Ausflug Royal Deeside 80.– Annullationsschutz 25.– Mini-Kreuzfahrt Amsterdam-Ijmuiden – Newcastle (1 Nacht) mit modernem Linienschiff von DFDS. ■

■ ■

Land’s End und St. Ives

Ihr Reiseprogramm

Preise pro Person

1. Tag: Schweiz – Lens. Fahrt via Selestat, Ste-Marie-aux-Mines, Baccarat, Nancy und Reims nach Lens. Zwischenübernachtung. 2. Tag: Lens – Taunton. Ab Calais Fährüberfahrt nach Grossbritannien. Weiterfahrt über Maidstone, Reading und Bristol das Städtchen Taunton, Ausgangsort unserer ersten Entdeckungsetappe, in den Süden Englands. 3. Tag: Taunton – Plymouth. Besuch des kleinsten Nationalparks von England, des Exmoor Nationalparks sowie der Atlantikküste. Sehenswert ist der romantische Küstenort Clovelly, wo heute noch Güter mit Holzschlitten und Packeseln transportiert werden. Weiter südlich liegt Tintagel mit dem typischen Old Post Office aus dem 14. Jh. Im Tintagel Castle hat nach der Legende König Artus gelebt. Abends Ankunft in unserem Hotel in Plymouth. 4. Tag: Plymouth, fak. Ausflug Nationalpark Dartmoor – Exeter. Der Nationalpark von Dartmoor gilt als das letzte Stück Wildnis Südenglands. In einer hügeligen Landschaft befinden sich malerische Dörfer mit typisch englischen Strohdachhäusern. Unsere Dartmoor-Rundfahrt führt via Tavistock nach Widecombe-in-the-Moor, dem wohl meist bsuchten Ort der Region. Nachmittags Besichtigung des Städtchen Exeter mit seiner Kathedrale. 5. Tag: Plymouth, Ausflug Land’s End und St. Ives. Ziel des heutigen Ausfluges ist Land’s End, der südwestlichste Zipfel Englands mit der wilden Küste. Am Nachmittag erreichen wir den Künstlerort St. Ives mit der bekannten Tate Gallery (individueller Besuch). Bummel durch die blumengeschmückten Gassen, zur Kirche und zum Fischerhafen. 6. Tag: Plymouth, Ausflug Paignton – Dartmouth im Dampfzug. Fahrt nach Paignton. Mit dem Dampfzug der Paignton & Dartmouth Steam Railway erreichen wir die Hafenstadt Dartmouth. Individueller Aufenthalt. Am Nachmittag Besuch im Küstenstädtchen Torquay und freier Aufenthalt. Unternehmen Sie einen Spaziergang zum romantischen Hafen oder besuchen Sie im Torre Abbey das Museum, das an die berühmte Agatha Christie erinnert (fakultativ). 7. Tag: Plymouth – Dover – Region Calais. Wir verlassen Cornwall und fahren über Bristol zum Ärmelkanal. Mit der Fähre verlassen wir England und erreichen bei Calais den Kontinent. Übernachtung in der Region Calais. 8. Tag: Region Calais – Schweiz.

Fr.

8 Tage inklusive Halbpension Reduktion Reise 1–2 Daten 2009 Samstag – Samstag 1: 23.05.–30.05. 2: 27.06.–04.07. 3: 25.07.–01.08. Unsere Leistungen ■

1525.–

– 50.–

-Luxusbus

Unterkunft in guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 7 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak.Ausflug «Nationalpark Dartmoor und Exeter», am 4. Tag) Dampfzug-Fahrt Paignton – Dartmouth Fährenüberfahrt Dover – Calais – Dover Eintritte Clovelly und Tintagel Castle Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung am 3. Tag Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 350.– Fak. Ausflug Dartmoor und Exeter 55.– Annullationsschutz 25.– ■

■ ■

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Gültig für beide Reisen: Hinweis In Grossbritannien ist aufgrund der Bausubstanz mit uneinheitlichen Zimmergrössen und Einrichtungen zu rechnen. Die Hotel- und Servicequalität weicht von der kontinentaleuropäischen Norm ab. Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06.15 Wil ! 06.30 Burgdorf ! 06.40 Winterthur 07.00 Zürich-Flughafen ! 07.20 Aarau 08.00 Baden-Rütihof ! 09.00 Basel

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à la carte

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

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KOCHEN MIT DER «SAISONKÜCHE»: FELIX HÄFLIGER

Da strahlt der Geniesser: Spitzenkoch André Jaeger (rechts) überrascht «Saisonküche»-Koch Felix Häfliger zum Abschied mit einer Saiblingkreation.

Felix der Glückliche

«Saisonküche»-Koch und Rezeptautor Felix Häfliger zieht es nach Asien. Zum Abschied wird er von André Jaeger nach allen Regeln der Kochkunst verwöhnt.

F

elix Häfliger ist ein Tüftler, ein Pedant und Perfektionist. Einer, der alles und jedes unter die Lupe und auseinandernimmt. Natürlich nur, wenn es essbar ist. Felix Häfliger ist auch etwas eitel. Sein Alter verrät er nicht, dafür sitzt und steht bei ihm alles am richtigen

Ort. Erst recht in der Küche. Das überrascht nicht weiter, denn wer schon Tausende Gerichte rezeptiert und gekocht hat, kann nicht anders. Was er aber auftischt, ist keine Pinzettenküche, sondern eine wohldosierte aromatische und taufrische Saisonküche, die nie verleidet, dafür immer wieder

überrascht. Seine Fangemeinde ist gross, was ihn aber nicht davon abhält auszuwandern.

Vom Lockvogel und von anderen Vögeln Das Migros-Magazin und die «Saisonküche» lassen Felix Häfliger nur ungern ziehen, verlieren

sie doch einen exzellenten Koch und sympathischen Menschen. Still und leise geht sein Abgang aber nicht vor sich, auch wenn sich Häfliger das so denkt. Ohne dass er von seinem Glück wusste, LESEN SIE WEITER AUF SEITE 78


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

lud ihn die Redaktion nach Schaffhausen in die Küche der «Fischerzunft» von Spitzenkoch André Jaeger ein. Vorerst wird Häfliger aber auf eine falsche Fährte geführt. Er telefoniert mit Lockvogel Ueli Münger vom Restaurant «Wii am Rii», den er für «à la carte» glaubt bekochen zu dürfen. Er plant, kauft ein und ist zum vereinbarten Termin pünktlich im «Wii am Rii». Dort erwarten ihn zwei Redaktoren, ein Fotograf und Wirt Ueli Münger mit einem «Apéro Riche», was Häfliger mit einem wohlwollenden Schmunzeln goutiert. Allerdings ist der Aperitif von Münger – der berühmt ist für seine Fleischvögel – erst der Start zu einem denkwürdigen Tag.

Klingt etwas abgehoben, ist aber ein raffiniertes Geschmackserlebnis, das auch die internationale Stammkundschaft der «Fischerzunft» zu schätzen weiss. André Jaeger ist aber nicht nur ein begnadeter Koch, sondern auch ein perfekter Teamplayer. In seiner Küche geht es ausgesprochen ruhig zu. Er versteht es immer wieder, junge Talente aufzuspüren, die er dazu motiviert, bei ihm in der «Fischerzunft» über

sich hinauszuwachsen, und die sich zugleich optimal ins Team eingliedern. Etwa eine Jasmin Schmid oder ein Luca Campi, die geniale Desserts kreieren.

Zwei jung gebliebene kreative Köpfe Auch heute kochen die Jungtalente Hand in Hand mit dem Kochfuchs und Demi-Chef Tim Hagen Schmidt. Aber mitten in der pulsierenden Küche setzen sich zwei

innovative, jung gebliebene Köche in stoischer Ruhe mit Saiblingfilets, Fenchel, Orangen und anderen schönen Dingen auseinander. Die zwei Schaffhauser, Häfliger und Jaeger, erzählen sich Anekdoten über Asien, diskutieren über die Vorzüge exotischer Gewürze und philosophieren über die Küche der Zukunft. Das anschliessende, in der Küche servierte Essen wird zum Höhepunkt des Tages. «Sowieso: Die Welt ist

Röllchen von Saibling mit Fenchel und Orangenchiboustcreme A

C

Birchermüesli im Hongkonger Nobelhotel Schöngeist André Jaeger ging den umgekehrten Weg von Felix Häfliger. Er kehrt 1975 aus Asien nach Schaffhausen zurück. Im Gepäck hat er viele neue und verrückte Kochideen, die er zum grossen Entsetzen der kulinarischen Puristen in der damals noch traditionellen «Fischerzunft» seiner Eltern umsetzt. Genauso für verrückt hielten ihn die Direktoren des PeninsulaHotels in Hongkong, als er als junger «Food & Beverage»-Manager Birchermüesli in der Hotel-Lobby auftischen liess, was wider Erwarten zum Renner wurde. Fünf Jahre «Peninsula» beeinflussten André Jaegers Qualitätsbewusstsein nachhaltig. Dort legte er den Grundstein für seinen langjährigen Erfolg in der «Fischerzunft». Mittlerweile haben sich die Schaffhauser an Snickers von der Entenleber auf Kartoffelchips mit Fleur de Sel, kaltes Misosüppchen mit Erdnussschaum und Lycheekompott mit Gewürzen gewöhnt.

NOCH MEHR REZEPTE

www.saison.ch

B

A Die Mise en place: Eine perfekte Vorbereitung ist die Basis für eine perfekte Küchensprache. B Der Vorwand: Ueli Münger, Gastgeber im «Wii am Rii» in Schaffhausen, hat für das Migros-Magazin den Lockvogel gespielt und Felix Häfliger liebevoll an der Nase herumgeführt. C Der Pinsel: Wenn schon einschmieren, dann mit dem richtigen Werkzeug. D Der Schnitt: Für den fachgerechten Schnitt braucht es ein scharfes Messer. E Das Format: Die in Form gebrachten Filets können nun in die Ringform gelegt werden. F Die Füllung: Mit Liebe und Konzentration wird die Masse in die Ringform gefüllt.


à la carte FELIX HÄFLIGER | 79

nichts ohne Leben. Was lebt, isst», bringt es Felix Häfliger auf den Punkt. «Das Geschick der Nationen hängt von ihrer Nahrung ab», erwidert ihm André Jaeger lächelnd – wie wahr.

Text Martin Jenni Bilder Lucas Peters

Mehr Infos zur «Fischerzunft» von André Jaeger finden Sie unter www.fischerzunft.ch Infos zu Ueli Müngers Restaurant «Wii am Rii» gibt es unter der Nummer 079 259 92 47.

D

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GEHEIMREZEPT VOM STAR RÖLLCHEN VOM SAIBLING MIT FENCHEL ZUTATEN (für 4 Personen) Röllchen: 1 kleiner Fenchel, je 1 Stück Karotte, Sellerie, Zucchetti und Lauch, 4 Saiblingsfilets ohne Haut à ca. 50 g, 1 EL Butter, Salz, 1 Bio-Orange. Chiboustcreme: 1 dl Vollrahm, 0,5 dl Fischfond, 1 EL Pernod, 1 Prise Sternanispulver, 1 Eigelb, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 20 g Butter

F

ZUBEREITUNG 1) Fenchel grob würfeln, in wenig Salzwasser weich kochen. Pürieren, beiseitelegen. Gemüse in kleinste Würfelchen schneiden (insgesamt etwa 2 EL). Backofen auf 60 Grad vorheizen. 2) Fischfiletstreifen mit der silbrig glänzenden Seite nach innen einrollen und in 4 gebutterte Ringformen von 5 cm Durchmesser legen. Je 1 EL Fenchelpüree in die Mitte füllen. Im Ofen 35 Minuten ziehen lassen. Leicht salzen. 3) Gemüsewürfelchen in Butter andünsten, ¼ Orangen-

schale dazureiben, leicht salzen. Auf den Fischröllchen verteilen. Ofentemperatur auf 180 Grad erhöhen, Röllchen 2—3 Minuten fertig garen. Orange filetieren. 4) 0,5 dl Rahm, Fond, Pernod und Sternanis 5 Minuten köcheln lassen. Eigelb mit restlichem Rahm verquirlen, zur Sauce geben, rühren, bis sie bindet, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Butter darunterschwingen. 5) Fischröllchen auf Teller setzen, Ringe entfernen. Mit der Sauce umgiessen und die Orangenfilets dazulegen.


80 | a la carte MEHR TIPPS

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

TIPPS DER WOCHE

Die knackigen Verdauungshilfen Radieschen haben in der Regel eine rote Aussenhaut und sind innen weiss. Die langen, weissen Rettiche werden Bierrettich, die kurzen Eiszapfen genannt. Weitere Sorten sind rosarot, violett bis schwarz. Radieschen und Rettiche sind das ganze Jahr im Angebot. > Ernährungsinfo: Rettich und Radieschen enthalten viel Kalium, Phosphor und reichlich Vitamin C. Die ätherischen Öle, darunter Senföl, bewirken den scharfen Geschmack. 100 Gramm Radieschen enthalten 1 g Eiweiss, 0,1 g Fett, 2,1 g Kohlenhydrate und 58 kJ/14 kcal. 100 Gramm Rettich enthalten 0,6 g Eiweiss, 0,3 g Fett, 2,6 g Kohlenhydrate, 65 kJ/16 kcal. > Einkaufen und aufbewahren: Radieschen und Rettiche müssen sich

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prall anfühlen. Das Kraut darf nicht welk sein und sollte bis auf 1—2 cm entfernt werden, damit sie knackig bleiben. Gewaschen und tropfnass in einem Plastikbeutel mit etwas Luft verschlossen, bleiben Radieschen und Rettich im Kühlschrank etwa eine Woche frisch. > Vor- und zubereiten: Unter fliessendem Wasser gut abbürsten.

MM-Kochinfoline Montag bis Freitag, 9 —12 Uhr, 0901 240 244 (erste Minute gratis, dann 1 Franken pro Anruf) Freitag und Samstag, 17.30 —19.30 Uhr, 0901 125 250 Fr. 1.— pro Anruf plus Normaltarif (Fr. 0.08) pro Minute.

Nur grosse Rettiche dünn schälen. In Scheiben schneiden oder grob raspeln. Blattsalaten verleihen sie mehr Pfiff, Fleisch-, Wurst- und Käsesalaten eine knackige Verdauungshilfe. Hauchdünn geschnitten ergeben sie ein rassiges GemüseCarpaccio. Kleingewürfelt können sie mit Frischkäse oder Quark zu einem Tatar verarbeitet und in einem Kopfsalatblatt als Vorspeise serviert werden. Radieschen und Rettiche können auch gekocht werden: Suppen, Gemüse, asiatische Küche. > Serviertipps: Radieschen und Rettiche sind eine würzige Apérobeilage. Radieschen zu Rosetten schnitzen, dann in Eiswasser legen und etwa zwei Stunden in den Kühlschrank stellen, damit sich die Einschnitte öffnen.

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Kreuzfahrt Kroatien und Montenegro Route: Dubrovnik – Mljet – Korcula – Sibenik – Trogir – Split – Vis – Hvar – Kotor – Dubrovnik Die Schönheiten der Adria, die pittoreske und vielfältige Inselwelt und die atemberaubende Fahrt in die Bucht von Kotor sind einige der Highlights dieser Reisen. Weitere Höhepunkte: • Prächtige Landschaften • Vielfältige venezianisch-byzantinische Architektur • Paradiesische Inseln wie Mljet, Korkula, Vis und Hvar Kommen Sie an Bord der MS „Belle de l‘Adriatique“ und erleben Sie ein neues Kreuzfahrten-Gefühl! Reisedaten: Reise 1: 04. – 11. Juni 2009 Reise 2: 13. – 20. August 2009 Das neue Schiff der Reederei CroisiMer verbindet die Intimität eines Flusskreuzfahrt-Schiffes mit den Reizen einer Meerkreuzfahrt. Gebaut nach dem neuesten Stand der Technik entspricht das Schiff einer Grossjacht. Ausstattung und Einrichtung sind modern und geschmackvoll. Die MS „Belle de l‘Adriatique“ bietet ein neues Konzept im Bereich der Meerkreuzfahrt. Die Kompaktheit des Schiffes ermöglicht es, die kleinen, verträumten Häfen, die abseits der Routen der grossen Kreuzfahrtriesen liegen, anzulaufen, und erfüllt somit die Wünsche vieler Kreuzfahrer. Nicht mehr als 200 Passagiere sind an Bord, die so in überschaubaren Gruppen bei den Ausflügen das Land erkunden und den erlebnisreichen Tag am Abend gemeinsam an Bord ausklingen lassen. Pauschalpreise pro Person in CHF Kat. Kabinentyp

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Genossenschaft Migros Aare


ihre region

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

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MIGROS AARE

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InterMezzo Nun gut, dass gewisse Amerikaner Sweden mit Switzerland verwechseln («I love Stockholm!»), das sei ihnen verziehen. Dass eine bekannte Kommunikationsagentur auf der Insel jetzt aber in gewisser Weise nachzieht, das ist wiederum nicht ganz nachvollziehbar. Kürzlich kam vom Hauptsitz in London nämlich per E-Mail die freudige Mitteilung in die Schweiz, «man» sei demnächst noch näher am Kunden, nämlich «in Skandinavien» zu Hause, samt gleichzeitiger Einladung zum ersten Kommunikationsseminar besagter Bude nach ... Stockholm. Wer da in der Geo-Stunde wohl nicht ganz aufgepasst hat?

Verschmitzte und melancholische Lieder von Pippo Pollina (links) und Linard Bardill.

On Tour in Aarau

«Das Zelt» zeigt die beliebtesten Schweizer Entertainer aus den Bereichen Comedy und Musik.

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ie mobile Kulturplattform «Das Zelt» ist auf Schweizer Tournee demnächst zu Gast in Aarau und Biel. Mit von der Partie sind die fünf A-cappella-Sänger bagatello mit ihrer Show «Jukebox». Pippo Pollina und Linard Bardill singen verschmitzt und melancholisch Lieder von der Heimat. Andreas Thiel verschont mit seinem schwarzen Humor niemanden, und Peach Weber erzählt unverblümt aus seinem spannenden Leben. Für herzhafte Lacher sorgen Siegmund Tischendorf als Caveman, das Duo Fischbach und das «Arosa Humor-Festival on Tour». In Aarau sind zudem zu sehen: Massimo Rocchi, der Blues-Star Philipp Fankhauser, dessen aktuel-

les Album «Love Man Riding» in der Schweiz in kürzester Zeit Goldstatus erreicht hat, die A-cappella-Gruppe a-live, der Sprachakrobat Blues Max sowie die Vollblutkabarettisten Rolf Schmid und Marco Rima. Nur in Biel zu Gast sind: Yann Lambiel mit seinem französischsprachigen Programm «Patinage satirique» sowie La Famiglia Dimitri. Clown Dimitri zeigt mit seiner Familie auf der Bühne einen Theaterabend voller Humor, Musik, Poesie und Akrobatik. Im Kinderzelt sorgt das Dialekt-Musical d’Schatzinsle für viel Vergnügen bei Gross und Klein.

SUPER CUMULUSANGEBOTE Als Hauptsponsorin offeriert Ihnen die Migros 20 Prozent Rabatt auf die Tickets aller Kategorien nachfolgender Vorstellungen: Aarau: bagatello (3.5.), Arosa Humor-Festival on Tour (5.5.), Andreas Thiel & Les Papillons (9.5.), D’ Schatzinsle (10.5.), Marco Rima (13.5.) Biel: Yann Lambiel (18.6.), Andreas Thiel & Les Papillons (19.6.), Kinderzelt, d’Schatzinsle (21.6.), Pippo Pollina & Linard Bardill (21.6.), La Famiglia Dimitri (22.6.) und Arosa Humor-Festival on Tour (27.6.). Die vergünstigtenTickets sind erhältlich unter www.daszelt.ch, www.ticketportal.com, Tel. 0900 101 102 (Fr. 0.99/Min.) bei Angabe Ihrer Cumulus-Nummer. Es dürfen maximal 4 Tickets auf die Cumulus-Karte geladen werden. Angebot gültig, solange Vorrat.

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«Das Zelt» Aarau und Biel 2009


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Fislisbach neu, Wohlen umgebaut

Eröffnung einmal anders: Nur Mitarbeitende und ihre Familien waren zum Fest der Migros Fislisbach geladen. Auch die Migros Wohlen erstrahlt in neuem Glanz.

N

eueröffnungen von Verkaufsstellen laufen immer nach dem gleichen Prinzip ab: Migros-Verantwortliche treffen Behördemitglieder, Politiker, Architekten, Planer und hören «gegenseitigen» Ansprachen zu, bevor man sich bei Cüpli und Lachsbrötli dem Small Talk hingibt ... Zeit also, diese Tradition dann und wann gründlich aufzubrechen, wie kürzlich in Fislisbach geschehen. Dort trafen sich nämlich ausschliesslich Mitarbeitende der Migros Fislisbach mit ihren Familienangehörigen zu einer lustigen Eröffnungsparty, samt Clownin Rosa sowie Monsieur Bonjour, seines Zeichens auch Zauberer ...

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WOHLENER FEIERN IHRE «NEUE» MIGROS 1) Ein Blick in die neue Migros Wohlen. 2) In Wohlen wurde das Chinderhuus Wohlen beschenkt, in Fislisbach das OK «Fislisbach fiiret». 3) Barbara Bachofen und Alfred Gebert vom Migros-Partyservice sorgten in Fislisbach mit Mah Mee, Risotto und Fröhlichkeit für gute Stimmung. 4) An der Familienparty in Fislisbach war keiner zu klein, um nicht am Anlass teilnehmen zu können.

Gleichzeitig mit der Eröffnung der Migros Fislisbach feierten auch die Wohlenerinnen und Wohlener (zumindest jene im Aargauischen …) ihre «neue» Migros, denn nach dem Umbau und einer Investition von fünf Millionen Franken ist der Migros-Markt nicht mehr wiederzuerkennen. Wohlen-Chef Angel Castelli ist denn auch entsprechend begeistert: «Mit diesem neuen Laden bekennen wir uns klar zu unserer Verpflichtung als Nahversorgerin. Zudem stärken wir auch unsere Position als Nummer eins bei den Frischeprodukten.»


ihre region MIGROS AARE | 85

Eintopfaktion Geranien gratis eintopfen lassen vom 23.4. bis 25.4. in definierten Supermarkt-Filialen und MigrosFachmärkten Do it + Garden. Details auf www.migros-aare.ch ersichtlich.

Romy Emch, Betriebsleiterin Jost Pflanzen in Wiedlisbach.

Frühling im Topf — aus der Region

Vorhang auf für die beliebteste Freilandpflanze von Herrn und Frau Schweizer.

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ieser Tage steht sie wieder in den Auslagen der Filialen der Genossenschaft Migros Aare: die Pelargonium graveolens, besser bekannt als Geranie. Die Blume mit ihren leuchtenden Blüten ist wohl die beliebteste Balkonpflanze schweizweit. Kein Wunder, denn sie enttäuscht nie und erfreut selbst in

regenreichen Sommermonaten das Auge.

Zu 100 Prozent aus der Region Um die Herkunft der Pflanzen zurückzuverfolgen, müssen wir nicht weit fahren. Martin Jost von Jost Pflanzen AG aus Wiedlisbach produziert Topfpflanzen für Beet

und Balkon, die das Label «Aus der Region. Für die Region.» tragen. «Ob eine Pflanze hier in der Region produziert und kultiviert wird oder im Ausland, das macht einen Unterschied», betont der Gärtner aus Leidenschaft. «Pflanzen sind sensibel. Auf langen Wegen haben sie weder Wasser noch Licht und erleiden oft Transport-

schäden. Wir liefern die Pflanzen täglich frisch vom Gewächshaus auf direktem Weg in die Migros Aare.» Ob hängend oder stehend: Geranien gibt es in den verschiedenen Farben und Farbkombinationen. «Der Trend geht zum Traditionellen. Kräftiges Rot mit dunkelgrünem Laub sieht immer schön aus. Aber auch weisse Blüten, fröhlich kombiniert mit Lilapink oder Rosé, sind ein toller Blickfang», weiss die Betriebsleiterin Romy Emch von Jost Pflanzen und verrät uns ein paar Pflanzund Pflegetipps. «Wichtig ist ein ausreichendes Gefäss, das mit Löchern einen Wasserabzug garantiert, damit die Wurzeln nicht verfaulen.» Und: Auslaufendes Wasser sollte auf Balkonen und Fenstersimsen mittels Untersetzern aufgefangen werden. Ausschlaggebend für ein gesundes Wachstum ist die Erde. Hochwertige Geranien- und Balkonpflanzenerde versorgt die Pflanzen mit wertvollen Nährstoffen und garantiert einen ausgewogenen Wasserhaushalt. Das ist der Grundstock für eine Blütenpracht bis weit in den Herbst.

Mässig giessen, wenig düngen Aber wie ist das mit dem Giessen? «Hier gilt: mässig, dafür regelmässig», erklärt die Frau mit dem grünen Daumen. «Dazu wöchentlich dem Giesswasser etwas Flüssigdünger zugeben, das reicht.» Wie praktisch, dass alles zum Pflanzen und Pflegen wie Gefässe, Erde und Dünger in der Genossenschaft Migros Aare erhältlich ist. Einen letzten Hinweis bekommen wir noch mit auf den Weg: «Geranien lieben direkte Sonne, sollten aber vor starkem Wind und Regen geschützt sein. Verblühtes immer entfernen – so hat man lange Freude an den Dauerblühern.» ke(c)k!pr


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rätsel MACH MIT | 87

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

DIE RÄTSELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS.

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So lösen Sie Sudoku: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 x 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen.

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So lösen Sie Kakuro:

Rätselauflösung Die Auflösungen dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/raetsel Bitte auf Freizeiträtsel klicken.

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: > Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. > Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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Bringen Sie Farbe in die Wechseljahre!

Carmol tut wohl

Cimifemin neo lindert typische Wechseljahrbeschwerden wie Hitzewallungen und Schweissausbrüche. Die Wechseljahre sind eine Zeit des Umbruchs im Leben der Frau. Hitzewallungen, Schweissausbrüche oder Nervosität können typische Beschwerden während den Wechseljahren sein. Sie sind lästig und beeinträchtigen das Wohlbefinden ganz erheblich. Dagegen hält die Natur eine Pflanze bereit, deren Extrakt Wechseljahrbeschwerden lindert – die Traubensilberkerze! Cimifemin® neo enthält den Zeller-Spezialextrakt Ze 450 aus der Traubensilberkerze und lindert mit nur 1 Tablette täglich typische Wechseljahrbeschwerden. Die Wechseljahre sind der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Nutzen Sie diese Zeit – bringen Sie Farbe ins Leben!

Die bewährten Carmol Tropfen zum Einnehmen, Einreiben und Gurgeln, verdanken ihre Wirksamkeit den ätherischen Ölen von Indischer Melisse, Salbei, Nelke, Zitrone, Zimt, Lavendel, Muskat, Anis, Thymian, Pfefferminze sowie Menthol.

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Frühlingszeit – Heuschnupfenzeit – Gesundheit!

bei unausgeglichener, einseitiger Ernährung, zum Beispiel bei Jugendlichen, älteren Personen, bei Schlankheitskuren oder chronischem Alkoholkonsum bei akuten und chronischen Erkrankungen sowie in der Erholungsphase danach bei Erschöpfungsund Ermüdungszuständen wie Frühjahrsmüdigkeit als allgemeines Stärkungsmittel

Allergisch? Der Heuschnupfen-PollenAllergietest gibt Ihnen die Antwort. Hinweise: Cimifemin® neo ist ein pflanzliches Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. * Max Zeller Söhne AG, 8590 Romanshorn

Haarausfall? Brüchige Nägel? Rombellin® mit 5 mg Biotin fördert die Gesundheit von Haaren und Nägeln. Eine vegetarische Ernährungsweise kann zu Biotinmangel führen. Dieser ist Ursache der Symptome Haarausfall, splitterndes Haar und spröde, brüchige Nägel. Wie wirkt Biotin? In den Zellen der Haar- und Nagelwurzeln wird die Hornssubstanz «Keratin» gebildet. Es gibt den Haaren und Nägeln ihren Glanz, ihre Stärke und Festigkeit. Biotin unterstützt die Zellteilung in den Haar- und Nagelwurzeln und erhöht damit die Keratinbildung. Ihre Haare und Nägel werden wieder kräftig und schön. Rombellin 5 mg Biotin 100 Tabletten zu Fr. 78.– ist das günstigste Biotinpräparat auf dem Markt. Eine Kur dauert 3–6 Monate, weil Haar und Nägel langsam wachsen.

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Rund 1,4 Millionen Menschen sind auf Pollen allergisch. Viele sind dadurch in ihrer Gesundheit und ihrem Wohlbefinden massiv eingeschränkt. Der Patient Diagnostics Heuschnupfen-PollenAllergietest hilft Ihnen eine Pollenallergie schnell, einfach und sicher zu erkennen. Lassen Sie sich in Ihrer nächsten Drogerie oder Apotheke beraten. Hinweise: Erhältlich in Apotheken und Drogerien. * Patient Diagnostics AG, Hünenberg ZG www.patientdiagnostics.ch

Für bessere Durchblutung Schützen Sie Ihre Blutgefässe. Höchstleistungen, Stress, einseitige Ernährung, Rauchen und Bewegungsmangel beeinträchtigen die Gesundheit – auch die Durchblutung. PADMA 28 mit vielen wertvollen Heilpflanzen wirkt schon bei ersten Anzeichen von Durchblutungsstörungen wie Ameisenlaufen, Spannungsgefühl in Beinen und Armen, Einschlafen von Händen und Füssen sowie bei Wadenkrämpfen. Hinweise: Erhältlich in verschiedenen Packungsgrössen. Rezeptfrei erhältlich. * Padma AG, Schwerzenbach

Hinweise: Dies ist ein Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. * Biomed AG, 8600 Dübendorf

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besser leben

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

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GUT BERATEN MIT DEM MIGROS-MAGAZIN

ONLINEUMFRAGE

Zappelphilipp: Ihm soll Ritalin nur kurzfristig helfen.

Neue Frage Was halten Sie von Ritalin? > Ich bin gegen jede Abgabe, Ritalin ist zu gefährlich. > Nur ausnahmsweise und ärztlich streng kontrolliert einsetzen. > Für mich ist der Einsatz von Ritalin kein Problem.

www.migrosmagazin.ch

Frage von letzter Woche Was tun Sie, wenn Ihr Kind nicht macht, was Sie sagen?

ERZIEHUNG

Ritalin hilft nicht ewig S tudenten, die sich mit Ritalin durch die Prüfungen hangeln, Jugendliche, die damit die Nächte durchtanzen – Ritalin kommt nicht aus den Schlagzeilen. Doch da, wo es sollte, nützt es am wenigsten: Wird das Medikament gegen Aufmerk-

samkeitsdefizit und Hyperaktivität (ADHS) über längere Zeit eingenommen, verliert es die Wirkung. Das hat das National Institute of Health (NIH) in Washington USA herausgefunden. Es lässt seit zehn Jahren Kinder untersuchen, die mit Ritalin therapiert werden. Sein

Fazit: Nach dreijähriger Einnahme lindert das Medikament die Symptome nicht mehr. Das NIH meldete ausserdem schon vor zwei Jahren, dass Ritalin-Kinder kleiner und leichter seien als ADHS-Kinder, die mit anderen M Methoden therapiert würden.

IN FORM

Bilder Masterfile, Jungfraubahnen, Getty Images

OUTDOOR

Adrenalinkick Mit bis zu 85 km/h den Berg runtersausen, am Stahlseil hängend, im Sitz gesichert. Diesen Spass kann man im «First Flieger», der europaweit ersten Anlage dieser Art, in Grindelwald geniessen. Offen ab 16. Mai. www.jungfraubahn.ch

42% Ich wiederhole alles mehrmals.

23% Ich finde das normal und bleibe gelassen. 35% Irgendwann schreie ich das Kind an.

MULTIMEDIA

Schwestern bringen Glück Mädchen mit Schwestern sind optimistischer, ehrgeiziger und ausgeglichener. Und sie bewältigen ihre Probleme besser als Mädchen, die nur mit Brüdern aufwachsen. Doch der positive Einfluss wirkt sich laut neuesten Erkenntnissen britischer Forscher ebenfalls auf die Knaben in der gleichen Familie aus. Mädchen tragen auch dazu bei, dass Krisen

> Ich wiederhole alles mehrmals. > Ich finde das normal und bleibe gelassen. > Irgendwann schreie ich das Kind an.

Facebook hängt alle ab

Mädchen tun der Familie gut. in der Familie besser bewältigt werden. Denn sie thematisieren die Probleme und ermutigen auch die anderen, dies zu tun. www.focus.de

Die Website Facebook ist zum Lieblingsmedium der 14- bis 29-Jährigen Schweizer geworden. Das zeigt eine neue Umfrage von Young & Rubicam. Bei den über 50-Jährigen ist das Schweizer Fernsehen die Nummer eins. Das MigrosMagazin rangiert unter den Top Ten der wichtigsten Medien. Nur gewisse Tageszeitungen sind auf der Rangliste etwas weiter vorn.


MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Schnelltest: Finden Sie heraus, wie fit Sie sind … Unser Test zeigt Ihnen innerhalb von 15 Minuten, wie gut Sie in Form sind und wo Ihre Stärken und Schwächen liegen. Am besten machen Sie den Test zu zweit — dann sind auch kleine Schummeleien ausgeschlossen.

KRAFT

Muskeln und Power Testübung 1: Liegestütze Männer absolvieren die Liegestütze in der klassischen Weise. Der Körper ist dabei gestreckt, Rumpf und Beine bilden eine Linie. Frauen knien am Boden (siehe rechts). Männer und Frauen senken den Körper langsam und kontrolliert bis unmittelbar über den Boden ab (5 bis 10 cm Abstand). Wichtig: Hohlkreuzposition und Rundrücken sollten vermieden werden. Und hängen Sie in den Schultern nicht durch.

Auswertung Ziel dieses Tests ist es, möglichst viele Liegestütze in 30 Sekunden zu schaffen. Gezählt werden jedoch nur die Versuche, die Sie in diesem Zeitraum technisch korrekt durchführen.

Frauen *1 bis 30 Jahre <15 über 30 Jahre <13

2 3 4 5 15—17 18—20 21—25 >25 13—15 16—18 19—21 >21

Männer *1 bis 30 Jahre <18 über 30 Jahre <13

2 3 4 5 18—23 24—27 28—32 >32 13—15 16—18 19—22 >22

* Bewertung 1 = ungenügend, 2 = mässig, 3 = befriedigend, 4 = gut, 5 = super


besser leben IN FORM | 91

Gut trainiert den Sommer geniessen

Bilder Getty Images, Masterfile, Illustrationen Alex Macartney

Gute Fitness steigert die Lebenslust. In diesem Test erfahren Sie schnell, wie fit Sie sind. Einfache, aber effiziente Rezepte zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Fitness mit wenig Aufwand nachhaltig verbessern können. Denn jeder kann fit werden.

> Kraft Ab etwa dem 25. Lebensjahr schwindet die Muskelmasse, wenn sie nicht durch Training gefordert wird. Wir verlieren Kraft, die wir im Alltag benötigen. Und: Je weniger Muskeln man hat, desto mehr Fett kann sich ansammeln. Denn die Muskeln sind «die Brennöfen des Körpers», welche die aufgenommenen Kalorien verwerten. > Ausdauer Sind Sie auch schon mal zur Bushaltestelle gerannt, weil Sie spät dran waren? Dann kennen Sie die Vorteile einer guten Kondition. Ausdauertraining stärkt übrigens auch das Immunsystem: Fitte Menschen sind weniger oft krank, haben einen stabileren Kreislauf und können besser mit Stress umgehen.

E = Die Hände überragen mit der Fingerlänge die Zehenspitzen. F = Ganze Hand überragt die Zehen. G = Arme überragen die Zehen bis übers Handgelenk hinaus.

Mobil und geschmeidig Testübung 2: Sit & Reach

Auswertung A = Der Abstand zu den Zehen ist grösser als eine Handlänge.

Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination, — auf diesen starken Vier beruht optimale Fitness.

> Beweglichkeit Wer sich wenig bewegt, verliert sein Körpergefühl. Wer ein Training startet, bei dem entwickelt sich auch die bewusste Empfindung für die Körperfunktionen wieder. Stretching löst Muskelverhärtungen, sorgt für bessere Durchblutung und beschleunigt die Erholung.

BEWEGLICHKEIT

Mit durchgedrückten Knien auf dem Boden sitzen, dabei die Fussspitzen hochziehen. Sich beim Ausatmen langsam so weit wie möglich nach vorn bewegen, ohne dass es schmerzt. Messen Sie in einer Position, die Sie mindestens drei Sekunden halten können, den Abstand der Finger- zu den Zehenspitzen.

Die starken Vier

B = Der Abstand zu den Zehen entspricht der Handlänge. C = Abstand zu den Zehenspitzen entspricht der Fingerlänge. D = Die Fingerspitzen erreichen die Zehenspitzen.

Frauen *1 bis 40 Jahre C über 40 Jahre B

2 D C

3 E D

4 F E

5 G F

Männer *1 bis 40 Jahre B über 40 Jahre A

2 C B

3 D C

4 E D

5 F E

* Bewertung 1 = ungenügend, 2 = mässig, 3 = befriedigend, 4 = gut, 5 = super

> Koordination Komplexe Bewegungsabläufe oder Einzelbewegungen zu beherrschen ist wichtig im Sport und beugt im Alltag Verletzungen vor. Die Koordination trainiert man am besten, indem man den Körper mit neuen Bewegungsabläufen konfrontiert. Öfter mal eine neue Sportart ausprobieren ist daher ideal.

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MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Die acht Grundregeln für ein wirkungsvolles Training 1. Beim Joggen beginnen Sie langsam und steigern sich allmählich. Untrainierte wechseln zwischen Marschieren und leichtem Joggen ab. Allmählich die gejoggten Abschnitte verlängern, schliesslich in ein gemütliches Jogging für mindestens 20 Minuten übergehen. 2. Die Belastungsdauer kommt vor dem Tempo. Von zwanzig auf dreissig, dann auf vierzig Minuten steigern. Tempo erst erhöhen, wenn man dreissig bis vierzig Minuten am Stück laufen kann. 3. So laufen, dass man noch mit jemandem sprechen kann. Kann man sich beim Laufen noch mit anderen unterhalten, hat man mehr Spass. Auch im mittleren Intensitätsbereich sollte man nicht völlig ausser Atem geraten, sondern noch kurze Sätze austauschen können. 4. Regelmässigkeit ist beim Ausdauersport oberstes Gebot. Ideal ist es, jeden zweiten Tag Ausdauersport zu treiben. Planen Sie diese Trainings fest ein. Wenn Sie einmal gar keine Lust auf Sport haben, dann unternehmen Sie einen längeren Abendspaziergang. 5. Abwechslung macht Spass. Es muss nicht Joggen sein: Radfahren, Biken, Aquafit, Schwimmen, Inline-Skating und Skilanglauf sind — wenn Sie dabei leicht ins Schwitzen kommen — ebenso trainingswirksam wie Laufen. 6. Ergänzen Sie das Training. Eine stabile Rumpfmuskulatur kann Rückenschmerzen vorbeugen: Stretching und Gymnastik fördern und erhalten die Beweglichkeit. 7. Mehr Spass mit dem richtigen Material und Vorbereitung. Gute Laufschuhe und funktionale Kleidung tragen. Nie mit vollem oder ganz leerem Magen trainieren, ausreichend trinken.

«Wer fit ist, Stefan Sannwald, Sportmediziner Medbase Münstergasse, Zürich, Partner der Migros-Fitnessparks.

Wann darf man von sich eigentlich behaupten, dass man fit ist, Stefan Sannwald?

Wenn man leistungsfähig ist und im Alltag körperlichen und geistigen Belastungen standhalten kann. Fitness heisst körperliches und geistiges Wohlbefinden. Und wie erarbeitet man sich diese Fitness?

Durch regelmässige Bewegung. Man sollte sich pro Tag dreissig Minuten bei mittlerer Intensität bewegen. Das heisst, sich so stark fordern, dass der Atem spürbar beschleunigt ist und man leicht schwitzt. Aus sportlicher Sicht schliesst ein Fitnesstraining Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination ein. Kräftigungsund Koordinationsübungen stabilisieren die Gelenke und beugen Verletzungen vor. Wie oft soll man trainieren?

8. Mach mal Pause. Nach der Belastung braucht der Körper Ruhe und Erholung, damit ein optimaler Trainingseffekt eintreten kann. Quelle: Baspo, Magglingen

Entscheidend ist die Regelmässigkeit. Regelmässige Bewegung reduziert das Risiko für HerzKreislauf-Krankheiten, das Im-

munsystem und das psychische Wohlbefinden werden gestärkt. Worauf muss man achten, wenn man mit Ausdauertraining beginnt?

Achtgeben muss man auf die Intensität, die Dauer sowie einen langsamen Aufbau der Belastung. Bei zu intensivem Training besteht ein erhöhtes Risiko für körperliche Beschwerden, und der Trainingseffekt vermindert sich. Zur Bestimmung des optimalen Trainingsbereichs eignet sich der sogenannte Laktatstufentest. Und worauf kommt es an, wenn man bereits fit ist?

Auch bei den sogenannt Fortgeschrittenen gelten dieselben Empfehlungen. Zusätzlich ist eine zielorientierte Trainingsplanung zur weiteren Trainingsverbesserung unerlässlich. Ab welchem Trainingsumfang muss man unbedingt trinken?

Der Flüssigkeitsersatz ist ein wesentliches Element beim Training. Als Richtlinie gilt pro Stunde

… und weiter gehts! hts!! KOORDINATION

Balance und Stehvermögen Testübung 3: Haben Sie Stehvermögen?

mässig: Der Einbeinstand kann fünf bis zehn Sekunden lang ausbalanciert werden. befriedigend: Der Einbeinstand kann länger als zehn Sekunden lang ausbalanciert werden.

Stellen Sie sich barfuss auf ebenen Boden. Einen Fuss 10 bis 15 cm hoch anheben. Hände locker in die Hüften stützen, mit dem Spielbein nicht das Standbein berühren.

gut: Der Einbeinstand kann mindestens fünf Sekunden lang mit geschlossenen Augen ausbalanciert werden.

Auswertung ungenügend: Der Einbeinstand kann nicht oder weniger als fünf Sekunden ausbalanciert werden.

super: Der Einbeinstand kann mindestens fünf Sekunden lang mit geschlossenen Augen und dem Kopf im Nacken ausbalanciert werden.

AUSDAUER

Puste und Power Testübung 4: Treppensteigen Ausgangspuls ermitteln (Schläge pro Minute). Stellen Sie sich vor eine Treppe, steigen Sie jeweils eine Doppelstufe (zirka 35 Zentimeter Schritthöhe) 90 Sekunden lang mit einem Bein hoch und runter. Danach das Ganze mit dem anderen Bein wiederholen. Die Steigfrequenz richtet sich nach Ihrem Körpergewicht. Bis 60 Kilo: 45 mal/90 Sekunden, 61 bis 80 Kilo: 37 mal, über 80 Kilo: 30 mal.


besser leben IN FORM | 93

fühlt sich wohler» Sport eine Flüssigkeitszufuhr von sechs bis acht Dezilitern. Wer weniger als eine Stunde trainiert, kann während des Trainings aufs Trinken verzichten. Die verlorene Flüssigkeit sollte aber nach dem Training schnell ersetzt werden. Und wenn man länger als eine Stunde trainiert?

Fitness macht Spass: Wer seinen Körper regelmässig trainiert, hat mehr vom Leben.

In diesem Fall empfiehlt sich, von Beginn weg schluckweise zu trinken. Das sind ein bis zwei Deziliter pro 15 Minuten. Optimal sind elektrolythaltige Getränke, die das verlorene Salz ersetzen. Bei Belastungen von mittlerer bis hoher Intensität von mehr als einer Stunde sind auch kombinierte elektrolyt- und kohlenhydrathaltige Getränke empfehlenswert. Wie und was soll man vor, während und nach dem Training essen?

Vor der Belastung fett-, eiweissund nahrungsfaserreiche Lebensmittel meiden. Während Trainings von mehr als zwei Stunden empfehlen wir kohlenhydrathaltige Riegel oder Gels. Nach dem Training die Speicher schnell auffüllen, am besten mit Kohlenhydraten und schnellem Flüssigkeitsersatz. Interview und Texte Karin Zahner

FIT MIT GRIPS > Eigentlich weiss man es ja, doch man muss den inneren Hund halt doch immer wieder überwinden: Treppe statt Lift oder Rolltreppe nehmen. > ÖV statt Auto: Das letzte Wegstück zu Fuss gehen. > Velo statt Bus: Velofahren macht stramme Waden und stärkt den Kreislauf. > Shoppen statt zu Hause sitzen: Beim Einkaufen ist man lange auf den Beinen und läuft kilometerweit. > Bewegung im Büro: Im Job öfter mal aufstehen und/oder Dinge stehend erledigen. > Fit über Mittag: Spazieren oder trainieren macht Kopf, Körper und Seele leicht.

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Auswertung Messen Sie direkt nach dem Test 15 Sekunden lang Ihren Puls. Multiplizieren Sie das Ergebnis mit vier (= Schläge pro Minute). Ziehen Sie von diesem Wert Ihren Ausgangspuls ab. Ihr Ergebnis ordnen Sie dann nach der Tabelle zu. Beispiel: Ausgangspuls ist 75, 15-Sekunden-Puls nach Test ist 35: (4 x 35) — 75 = 140 — 75 = 65.

Frauen *1 bis 40 Jahre >75 über 40 Jahre >65

2 3 4 5 75—70 69—60 59—55 <55 65—60 59—55 54—50 <50

Männer *1 bis 40 Jahre >65 über 40 Jahre >60

2 3 4 5 60—65 59—50 49—45 <45 60—55 54—45 44—40 <40

* Bewertung 1 = ungenügend, 2 = mässig, 3 = befriedigend, 4 = gut, 5 = super Quelle: Fit for Fun

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MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Es brutzelt und dampft im Netz Das dickste Kochbuch der Welt: Im Internet finden Feinschmecker Tausende von Menüvorschlägen – von der mittelalterlichen Leckerei bis zum währschaften Klassiker.

M

an nehme einen Computer, suche im Web nach Menüvorschlägen, drucke Rezept und Einkaufsliste aus, kaufe ein und koche: Mit elektronischen Kochbüchern zaubert man ebenso schnell und einfach ein köstliches Gericht auf den Tisch wie mit Grossmutters guten alten Kochbüchern im Regal. Die Küchenhilfe im Netz bietet sogar noch einige Vorteile: Tausende kostenlose Rezepte sind jederzeit verfügbar, Anleitungen können als Text, Audiodatei oder als Video genutzt werden. Und die Einkaufszettel lassen sich mit einem Klick ausdrucken.

Die besten Kochseiten im Internet

Kochen, was der Kühlschrank hergibt Eine weitere Annehmlichkeit mancher Online-Rezeptdatenbanken ist die Funktion «Kochen nach Kühlschrank» beziehungsweise die Rezeptsuche nach vorhandenen Zutaten: Dazu gibt man am Computer die Zutaten ein, die sich gerade im Kühlschrank oder im Vorratsschrank befinden, und auf Knopfdruck liefert das virtuelle Kochbuch Menüvorschläge, ohne dass man vor der Zubereitung noch einkaufen gehen muss. Eine solche «Kühlschrank-Funktion» bieten beispielsweise die Websites daskochrezept.de und saison.ch. Das Angebot von Websites, die sich mit Kochen und Essen befassen, ist riesig. Genüsslich in einem Kochbuch zu blättern, mag für manche Hobbyköche zwar angenehmer sein, als Rezeptdatenbanken im Internet abzufragen. Doch findet man hier mehr Koch-

Grösser als jede Kochbuchsammlung: Das Rezeptangebot im Internet.

ideen und Rezepte, als man je in Buchform zu Hause haben wird. Von einer speziellen Rezeptsammlung für Gerichte aus dem Mittelalter (www.mittelalterlichkochen.de) über eine Website mit 24-Stunden-Kochshow, Reportagen und Dokumentationen rund ums Thema Essen (www.bongus to.de) bis zur Seite für Schweizer Kochrezepte (www.schweizerkochrezepte.ch) findet man Re-

zepte und Kochtipps zu fast allen erdenklichen Themen. Die Website für Schweizer Rezepte und ähnlich breit gefasste Portale bieten zudem zahlreiche Services wie Tipps, Kalorientabellen, eine Auflistung aller E-Nummern und sogar eine Gewürztabelle, auf der Köche nachlesen können, welche Gewürze zu welchen Speisen passen. Rezepte sind im Internet schnell gefunden

> Grosse Rezept-Datenbanken: www.chefkoch.de, www.rezeptdatenbank.de > Sammlung mit Kochvideos: www.waskochen.ch > Web-TV-Kochstudio: www.bongusto.de > Kochen nach Kühlschrank: www.daskochrezept.de > Rezeptesammlung der «Saisonküche» mit Rezeptsuche nach Zutaten, Anlässen, Ländern oder nach Kühlschrank: www.saison.ch > Schnelle Rezepte der Saisonküche: «Kochen in 20 Minuten» auf www.20minuten.ch > Schweizer Rezepte: www.schweizer-kochrezep te.ch, www.kochbu.ch > Grillrezepte: www.grillsportverein.de/ rezepte, www.grillrezept.de


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Kochen mit der Spielkonsole > «Kochkurs: Was wollen wir heute kochen?» heisst das Kochgame für die mobile Spielkonsole Nintendo DS. In dieser Software sind 250 Rezepte gespeichert, die aus der ganzen Welt stammen. Die Gerichte können aufgrund des Schwierigkeitsgrads oder der Kalorienanzahl ausgewählt werden. Das Programm stellt wie die Kochhilfen im Internet eine detaillierte Einkaufsliste für das komplette Menü zusammen. > Praktisch ist: Mit der mobilen Spielkonsole hat man Rezept und Einkaufszettel stets dabei und kann unterwegs spontan ein Menü auswählen. Falls man sich mittels Rezeptsuche nicht für eines der 250 Menüvorschläge entscheiden kann und stattdessen lieber etwas anhand der vorhandenen Lebensmittel kreieren möchte, besitzt die mobile Spielkonsole auch noch eine «Kühlschrankfunktion»: Dazu

Auf Knopfdruck: Berühmte Köche und Prominente in die Küche holen.

und auf den Bildschirm gezaubert. Damit man den geliebten Laptop nicht in die Küche nehmen muss, lassen sich die meisten Rezepte von der Website rasch über eine spezielle Druckansicht ausdrucken.

Ideen sammeln, bis die Festplatte glüht Wer sich mit dem Laptop in die Küche getraut, kann sich die Online-Rezepte auch per Web-Video oder Internet-Koch-Show, ähnlich wie im Fernsehen, vorkochen lassen. Beim Internet-TV-Kochstudio zum Beispiel kochen Schlagersänger und Schlagersängerinnen den Zuschauern Gerichte vor (www.schlagerkueche.tv). Wer es nicht so mit den Schlagersängern hat und stattdessen lieber Hobbyköchen und Hobbyköchinnen beim Zubereiten zusieht, findet auf der Website www.waskochen. ch viele Kochvideos mit Rezepten zum Nachkochen. Videos und Re-

schreibt man einfach auf das Display, was sich gerade im Kühlschrank befindet. Aufgrund dieser Zutaten schlägt das Kochspiel dem verzweifelten Koch einige mögliche Gerichte vor. > Das Kochen mit der Nintendo DS hat gegenüber einer Anleitung mit Kochbuch oder ausgedruckten Rezepten den Vorteil, dass die Kochanweisungen nicht nur mit Bild und Schrift angezeigt, sondern auch akustisch abgespielt werden. Auf diese Weise fällt das Ablesen weg, und man bekommt die Kommandos für Handgriffe und Mengenangaben fortlaufend zu hören. Falls man langsamer ist als die Kochanweisungen, drückt man einfach die Pausentaste. Und damit man nicht mit fettigen oder nassen Fingern auf der Spielkonsole herumdrücken muss, nimmt diese über das integrierte Mikrofon sogar gesprochene Kommandos entgegen.

Wissen für Könner: Für (fast) alles gibts die Anleitung im Web.

zeptsammlungen eignen sich vor allem auch zur Vorbereitung oder einfach dazu, um auf neue Kochideen zu kommen. So wie wenn man zur Inspiration ein Kochbuch durchblättert. Wer besonders gelungene Rezepte für ein nächstes Mal aufbewahren möchte, kann die ausgedruckten Blätter sammeln und sich so eine eigene Liste mit Lieblingsrezepten zusammenstellen. Doch auch zu diesem Zweck gibt es elektronische Hilfe: Softwares, mit denen sich Rezepte sammeln und verwalten lassen. Der RezeptFinder beispielsweise enthält anfangs nur 15 Koch- und Backanleitungen, lässt sich aber nach und nach mit eigenen und gesammelten Rezepten füttern. Die Software kann man für 1,99 Euro herunterladen unter http://rezeptfinder.pro.de. Das Programm hilft auch, einen Wochenplan zu erstellen, damit man nicht täglich von Neuem verzwei-

Notebook am Herd nicht immer ideal: Rezepte zuvor ausdrucken.

felt vor dem Kühlschrank oder im Laden vor dem Regal steht und überlegen muss, was man denn heute kochen könnte. Schliesslich essen auch Computer-Freaks nicht nur Tiefkühlpizza und müssen sich ab und zu für eine Kochidee inspirieren lassen. Und was liegt da näher als Computer und Internet? Text Felix Raymann Illustrationen Alex Macartney

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Das Quiz zur saisonalen Küche. www.migrosmagazin.ch

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Foto: Corbis

Wir sind immer nah dran am Geschehen, damit Sie’s beim Lesen auch sind.


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DAS SAGT DIE EXPERTIN

Christine Kunovits, Chefredaktorin der «Saisonküche»

Erfrischende Preise! Kos (HM/K/KGS/TIGBEA)

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Kreta (HM/K/HER/MAREBL)

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Türkei (HM/K/AYT/ALBQUE)

Ab Zürich nach Antalya mit Belair am Fr. 1., 8.5.09 Hotel Alba Queen ****(*), Side, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 849.– statt 1199.–, Verl.-Woche 665.–

Mexiko (HM/K/CUN/SANCAR)

Ab Zürich nach Cancún mit Edelweiss Air am Do. 7., 14.5.09 Hotel Sandos Caracol ****, Playa del Carmen, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 1899.– statt 2199.–, Verl.-Woche 600.–

Malediven (HM/K/MLE/FIHALH)

Ab Zürich nach Malé mit Edelweiss Air am Sa. 2., 9., 23*., 30.5.09 Hotel Fihalhohi ***, Süd Malé Atoll, Doppel mit Halbpension 1 Wo. 1799.– statt 2385.–, Verl.-Woche 1000.– *Aufpreis Fr. 200.–

Zypern (HM/K/LCA/OKEBEA)

Ab Zürich nach Larnaca mit Air Berlin am Sa. 2., 9., 30.5.09 Ab Basel nach Larnaca mit Hello am Fr. 1., 8., 15., 22., 29.5.09 Hotel Okeanos ***, Ayia Napa, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 799.– statt 1129.–, Verl.-Woche 450.–

«Mit Online-Rezepten ist man schneller» Haben Sie auch schon einmal mit Hilfe des Internets gekocht, Christine Kunovits? Ja, natürlich, immer mal wieder. Wenn ich etwas nicht weiss oder ein Rezept suche, das ich in keinem meiner Kochbücher finde, greife ich aufs Internet zurück. Welche Angebote bietet die «Saisonküche» im Internet an? Unsere Website wurde vor kurzem erneuert und bietet eine Rezeptsuche nach Zutaten, aber auch nach speziellen Anlässen oder nach Ländern. So gibt es auch einen Teil über die Schweizer Küche und zur Molekularküche. Welche Vor- und Nachteile hat das Kochen mit Onlinehilfe? Mit Online-Rezepten ist man schneller, weil man gezielt suchen kann. Bei Kochbüchern muss man blättern, bis man fündig wird. Der Vorteil der Schnelligkeit geht aber auf Kosten der Sinnlichkeit: Die Internethilfe beim Kochen ist nicht sinnlich, sondern praktisch. Ein Kochbuch nutze ich anders.

Wenn ich Zeit habe und für mich und meinen Partner oder für Gäste koche, nehme ich gerne vier oder fünf Kochbücher aufs Sofa und lasse mich von den schönen Bildern verführen. Und wenn es einmal schnell gehen muss? Dann lasse ich mich von unseren Alltagsrezepten inspirieren, die wir übrigens auch auf 20min.ch veröffentlichen. Findet man auch Kochvideos auf Saison.ch? Ja, durch die Integration des Kochportals M-Cooking wurden diese Rezepte samt Videos übernommen. Es wird allerdings keine neuen Beiträge geben. Welche Angebote werden am meisten genutzt? Gefragt sind vor allem saisonale Gerichte, einfache Rezepte, Klassiker wie eine Gerstensuppe oder ein Cordon bleu, je nach Jahreszeit auch mal etwas Festliches und zudem Kreationen aus der Molekularküche.

Interview Felix Raymann

Djerba (HM/K/DJE/IBEMEH)

Ab Zürich nach Djerba mit Tunis Air am Sa. 2., 9., 30.5.09 Ab Genf nach Djerba mit Tunis Air am Do. 30.4./ 7., 14.5.09 Hotel Iberostar Mehari ***, Djerba, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 799.– statt 1199.–, Verl.-Woche 476.– Preise in Franken pro Person inkl. Flughafen- / Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Kinderermässigung: 20% 2 – 12 Jahre (exkl. Taxen/Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig. Kombi-Versicherungspaket Fr. 30.– bis Fr. 45.–. Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- / Reisebedingungen von MTCH AG, M-Travel Switzerland.

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besser leben AUTOMOBIL | 99

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

FAMILIE SCHWINNEN TESTET

STECKBRIEF Mitsubishi Colt 1.3 Clear Tec 5-türig Motor/Antrieb: 4-ZylinderBenziner, 1332 cm³, 95 PS, manuelles 5-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 11,1 s, Spitze 178 km/h. Abmessungen: L x B x H = 3,94 x 1,70 x 1,55 m, Kofferraum 186 bis 1032 l, Gewicht: 1045 kg. Verbrauch: 6,5 l/100 km (Testverbrauch), 5,2 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. A, CO2-Ausstoss (Werksangabe) 119 g/km. Preis: ab 19 990 Franken plus Clear-Tec-Paket 750 Franken, Basispreis (Mitsubishi Colt 1.1 Base 3-türig, Benziner, 75 PS, Frontantrieb) ab 16 490 Franken.

Liebe auf den ersten Blick: Jan und Conny Schwinnen sind vom sparsamen Mitsubishi voll überzeugt.

Ein sauberer Benziner

Beim Spritsparmodell Colt Clear Tec setzt Mitsubishi auf einen Benzinmotor mit Stopp-Start-Automatik. Testfamilie Schwinnen hat nur lobende Worte.

J

an Schwinnen umrundet den Mitsubishi Colt, der vor dem Haus der Schwinnens parkiert ist, und nickt anerkennend. Die Optik des kleinsten Mitsubishis konnte ihn beim Vorgängermodell nicht wirklich begeistern. Aber nach dem aktuellen Facelifting gefällt ihm der Fünfplätzer richtig gut. «Aber der Name tönt ganz schön hart», sagt er zu seinem Vater, der gerade eine volle Gemüsekiste aus dem Kofferraum hebt. «Stimmt», meint Raoul, «zumal Mitsubishis Marketingstrategen die neue Front auch noch als ‹JetfighterGrill› bezeichnen. Dabei ist das Auto lammfromm.» «Aber der hat doch einen 150-PS-Turbomotor», antwortet Jan. «Habe ich im Autoheftli gelesen. Ausserdem lief er richtig flott auf der Einkaufstour mit

Mami.» «Nein, unser Testwagen ist die sparsame Clear-Tec-Version», erwidert Raoul. Und dann erklärt er seinem Sohn, was es mit dem Clear-Tec-Paket auf sich hat: Gegen einen Aufpreis von 750 Franken können beim Colt die beiden kleinsten Benzinmotoren mit 75 oder 95 PS als Spritsparmodelle bestellt werden.

Die hohe Kunst des Sparens Den Motoren wird durch höhere Kompression, geringere Reibungswiderstände, angepasste Steuerelektronik und Leichtlauföl «Spritgeiz» beigebracht. Beim Halt an der Ampel stellt eine Stopp-Start-Automatik selbsttätig den Motor ab und startet ihn wieder, sobald die Kupplung getreten und der Gang eingelegt wird. Zusätzlich wird das 5-Gang-Getriebe

Aufgerüstete Armaturen: Neue Funktionen steigern den Komfort.

länger übersetzt und rollt der Kleinwagen auf Leichtlaufpneus mit geringem Rollwiderstand. «Und schliesslich gewinnt der Colt auch die Bremsenergie zurück: Beim Verzögern wirkt die Lichtmaschine als Generator, erzeugt Strom und speichert diesen in die Batterie zurück.»

«Und was bringt das?», fragt Jan. «Viel weniger Verbrauch», antwortet Raoul. Die normale Ausführung des 95-PS-Motors verbraucht auf 100 Kilometern 5,8 Liter Benzin und ergibt mit einem CO2-Ausstoss von 138 g je Kilometer die Energieeffizienz B. «Der Clear Tec gibt sich aber schon mit 5,2 Litern zufrieden. Damit sinkt der CO2-Ausstoss auf 119 g je Kilometer. Bei der Energieeffizienz bekommt er so ein A.» Jan rechnet kurz nach. «Dann hat man ja bei den jetzigen Benzinpreisen den Mehrpreis nach nur 10 000 Kilometern herausgefahren», wundert er sich. «Und danach spart man nur noch.» «Aber warum gibt es diese Technik nur beim Benziner?», LESEN SIE WEITER AUF SEITE 100


100 | besser leben AUTOMOBIL

MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Geld sparen: Wer weniger Benzin verbraucht, schont auch das Portemonnaie.

ÖKOLOGISCH MOBIL ERST DAS SPARSAME AUTO KAUFEN UND DANN CLEVER FAHREN

> Bedarfsgerecht kaufen: Die Zeiten, als sozialer Status noch an der Grösse des Autos gemessen wurde, sollten vorbei sein. Kaufen Sie ein Auto, dessen Masse Ihren praktischen Bedürfnissen entsprechen. Weniger Gewicht bedeutet geringeren Verbrauch und eine bessere Energieeffizienz.

fragt seine Frau Conny, die sich inzwischen dazugesellt hat. «Dieselmotoren sind doch viel sparsamer.» «Schon», bestätigt Raoul, aber es sprächen eine Menge Gründe dagegen: Ein Dieselmotor kostet bei der Anschaffung mehr als ein vergleichbarer Benziner. Und auch der Literpreis des Dieseltreibstoffs ist an der Zapfsäule höher als derjenige des Benzins. Daher lohnt sich ein Diesel nur für Vielfahrer – und das sind Kleinwagenfahrer kaum. Bei der Verbrennung eines Liters Diesel entstehen ausserdem rund zwölf

> Auf Leichtbau achten: Die Gewichtsunterschiede zwischen Autos des gleichen Segments können gross sein. Unter www.cleverunterwegs.ch findet man wertvolle Entscheidungshilfen für den Autokauf. > Den richtigen Treibstoff wählen: Dieselmotoren überzeugen auf den ersten Blick durch ein hohes Drehmoment und geringen Verbrauch. Aber bei einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von 15 000 Kilometern lohnen sie sich kaum. Fast alle Benziner lassen sich heute auf Naturgasantrieb umrüsten — das senkt den

Prozent mehr CO2 als bei der gleichen Menge Benzin. «Und deshalb bietet Mitsubishi den Colt erst gar nicht als Diesel an», weiss Raoul.

Clevere Stopp-StartAutomatik «Komisch», sagt Jan, «mir fällt gerade auf, dass die Stopp-StartAutomatik im Winter an der Ampel den Motor gar nicht abgestellt hat.» «Unter drei Grad Celsius tut sie das nicht», bestätigt Raoul, «denn sonst würde die Batterie überlastet.» Text Andreas Faust Bilder Oliver Lang

CO2-Ausstoss — und auch die Betriebskosten. Denn Naturgas ist günstiger als die energetisch vergleichbare Menge Benzin. Den Treibstoffverbrauch aller lieferbaren Modelle können Sie unter www.infotcs.ch einfach vergleichen. > Stadtverkehr braucht kein 4x4: In Bergregionen hat der Allradantrieb bei schlechtem Wetter Vorteile. Doch in Stadt und Agglomeration braucht man ihn zu selten, als dass er den Mehrverbrauch rechtfertigen würde. Beim Wunschmodell sollte man die Verbrauchswerte von Handschal-

tung und Automatikgetriebe beachten. Moderne Schaltautomaten sind oft die sparsamere Wahl — und erst noch komfortabler. > Optimal fahren: Vorausschauend fahren, früh hochschalten: Die meisten Automobilisten wissen, wie man sparsam fährt. Doch man lernt nie aus: Mit einem ÖkoFahrkurs kann man den persönlichen Verbrauch weiter senken — oft bis zu zehn Prozent und mehr. Infos unter www.drivingcenter.ch oder www.tcs.ch

DIE URTEILE DER TESTFAMILIE > Raoul Schwinnen: Clear Tec, der Sparbenziner im Mitsubishi Colt, überzeugt voll — mit niedrigem Verbrauch und trotzdem absolut alltagstauglicher Leistung. Beim Interieur merkt man dem Auto allerdings an, dass es nicht neu ist, sondern nur geliftet wurde. Trotz neuer Front. > Conny Schwinnen: Endlich mal ein Spritsparmodell, bei dem die Hände nach dem Tanken nicht penetrant nach Diesel stinken. Sitze und Fahrkomfort passen mir gut. Aber die Bedienung des Bordcomputers ist etwas seltsam: Die Taste liegt neben dem CD-Laufwerk des Radios. > Jan Schwinnen: Der Spar-Colt ist ein cooles Hightechmobil. Und er sieht erst noch ziemlich sportlich aus. Eigentlich ist er für mich das Topmodell.

Bilder Mario Borri

Umweltschonendes Autofahren beginnt bei der Anschaffung eines Automobils, das die Grundregeln des Energiesparens berücksichtigt. Doch auch der Fahrstil trägt viel zur ökologisch verantwortungsvollen Mobilität bei:


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Sylvia: Nach 1 Woche hatte ich so viel abgenommen, dass ich meinen Termin zur MagenOperation abgesagt habe!

Endlich!

Natürliche Behandlung gegen Übergewicht entwickelt

Sylvia berichtet uns, weshalb sie entschlossen war, sich einen Magenball einsetzen zu lassen und wie sie dank einer revolutionären Behandlung noch vor der OP ganze 22 Kilos in 7 Wochen abgenommen hat. eine Geschichte ist, wie jede andere Geschichte Mauch, eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte. Kurz gesagt, zwischen meinem 23. Lebensjahr, dem Geburtsjahr meines einzigen Sohnes und gestern, wenn ich das mal so sagen darf, waren 10 Jahre vergangen und ich hatte inzwischen 25 Kilo Übergewicht. Ich hatte so viele "Wundermethoden" ausprobiert, dass ich an nichts mehr glaubte. Ich fand nichts mehr zum Anziehen und traute mich nicht wegzugehen und Schwimmen gehen wurde zur reinsten Qual. Am schlimmsten jedoch, waren die Bemerkungen meines Mannes und meines Sohnes, die ich an dieser Stelle nicht nennen möchte. Schliesslich hat sogar mein Liebesleben darunter gelitten. Und dann habe ich eines Tages im Fernsehen eine Sendung über Magen-OPs gesehen, für Personen mit Übergewicht und die einfach nicht abnehmen können. Tatsächlich wird bei diesem Eingriff ein Magenball eingesetzt. Folglich kann man nicht viel essen und nimmt ab. Ich war zu allem bereit, um wieder eine attraktive Frau zu werden. Also habe ich meinen Arzt aufgesucht. Ich habe ihm gesagt, dass ich diese Operation machen lassen wollte. So haben wir schliesslich einen Termin für den Eingriff vereinbart. Am nächsten Tag hab ich meine beste Freundin über mein Vorhaben aufgeklärt. Am Tag darauf rief sie mich an und teilte mir mit, dass ihr Mann, der als Biologieingenieur arbeitet, von einem revolutionären Produkt gehört hat, bei dem der gleiche Effekt erzielt wurde, nur ohne die Unannehmlichkeiten eines operativen Eingriffs. Es handelte sich dabei um eine Art Pulver, das im Magen um ein Vielfaches aufquillt und somit den gleichen Effekt wie ein Magenball erzielte. 2 Tage später stand sie mit der Packung in der Hand vor meiner Tür. In ihr war das berüchtigte Pulver, das in Kapselform einzunehmen ist. Als ich die Zusammensetzung durchlas, stellte ich fest, dass es sich bei diesem Pulver um ein 100 % natürliches und zertifiziertes Medizinprodukt handelt, das frei von schädlichen Nebenwirkungen ist.

Ich dachte vor allem an meine Operation, die immer näher rückte (in 10 Tagen). Ich sagte mir, das wäre eine gute Gelegenheit, mich daran zu gewöhnen. Also habe ich eine halbe Stunde vor jeder Hauptmahlzeit drei Kapseln eingenommen. Die Wirkung war sofort spürbar. Ich ass, was ich wollte, aber ich verspürte nicht mehr den Reiz, ständig etwas knabbern zu wollen. Nach 3 Tagen hatte ich 1,5 Kilo verloren und am Ende der Woche zeigte die Waage 3,5 Kilo weniger an. Mir blieben noch drei Tage bis zur Operation. Ich rief meinen Arzt an und erzählte ihm, was gerade mit mir geschah. Als ich ihm die Zusammensetzung von PLANTOSLIM erzählte (so heissen diese Kapseln, die dieses Wunderpulver enthalten), war er nicht überrascht. Er meinte, ich hätte damit auf natürlichem Weg genau das erreicht, was ich durch die Operation hatte erreichen wollen. Wir beschlossen gemeinsam, meine Operation abzusagen und die Ergebnisse jede Woche gemeinsam zu verfolgen. Natürlich nahm ich weiter regelmässig ab. Nach dem ersten Monat hatte ich genau 13 Kilos verloren. Ich strengte mich überhaupt nicht an. Ich ass was ich wollte, bis ich satt war und das mit einem Sättigungsgefühl, das ich seit Langem vergessen hatte. Ich fühlte mich in Topform. In sieben Wochen habe ich 22 kg abgenommen. Da hat mir mein Arzt gesagt, stopp, das genügt. Ich hatte Angst, nach dem Absetzen von PLANTO-SLIM wieder zuzunehmen. Um den berüchtigten Jojo-Effekt zu vermeiden, nehme ich vor kalorienreichen Mahlzeiten einfach 2 Kapseln PLANTO-SLIM ein. Ansonsten nicht mehr. Ich habe endlich die Figur, von der ich schon immer träumte und mit meinem Mann ist das Liebesleben so schön wie nie zuvor.

WARUM PLANTO-SLIM WIE EIN NATÜRLICHER MAGENBALL WIRKT

PLANTO-SLIM wirkt nach dem gleichen Prinzip wie die operativ eingesetzten Magenkugeln (bei denen man einen Ballon einsetzt, der den Magen füllen soll). Mit dem Unterschied, dass PLANTO-SLIM 100% natürlich ist. Jeden Tag nehmen Sie ohne quälendes Hungergefühl ab. Lesen Sie unten, warum:

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Zögern Sie nicht, und bestellen Sie noch heute PLANTO-SLIM verzögert PLANTO-SLIM. Sollten Sie ausserdem die Aufnahme trotz PLANTO-SLIM nicht von Fetten und reduziert abnehmen, dann erhalten Sie auch die Menge an Kohlen- Ihr Geld diskussionslos zuhydraten, die aus der Nah- rück. Das ist doch fair rung aufgenommen werden. genug, nicht wahr? Das Resultat? Man isst nicht nur weniger, sondern nimmt

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viel Übergewicht, dann nehmen Sie 3 Kapseln PLANTO-SLIM vor jeder Hauptmahlzeit ein.

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denn Sie verspüren ein langanhaltendes, angenehmes Sättigungsgefühl. Das Pulver selbst, wird unverdaut wieder ausgeschieden. PLANTO-SLIM kann beliebig lange eingenommen werden.

Mit Wasser eingenommen, wirken diese Kapseln wie ein 100 % natürlicher Magenball


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Ich suche Mitschülerinnen und Mitschüler aus dem Schulhaus Kleinhüningen Basel, 1949–1953. In der ersten Klasse waren wir bei Judith Gessler. Von der zweiten Klasse an bei Peter Schenker. Es wäre schön, wenn wir uns nach

60 Jahren zu unserer ersten Klassenzusammenkunft treffen könnten. Leider fehlen mir die meisten Namen und Adressen. Christa Grossenbacher-Jenni Hauptstrasse 28 Postfach 69 4302 Augst

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rätsel RATEN SIE MIT | 105

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So machen Sie mit

Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 20120 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band (der Anruf kostet 1 Franken). Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 19. April 2008, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 15, Lösungswort: Sinfonie

Gewinner Rätsel Nr. 14:

Je eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.— gewinnen: Franz Studer, 4612 Hägendorf; Livia Kovacs, 9437 Marbach; Sara Obradovic, 4500 Solothurn; Walter Omlin, 6072 Sachseln; Franziska Vetter, 8280 Kreuzlingen.

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 579 796 Exemplare (WEMF Oktober 2008) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Cinzia Venafro (CV), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Ruth Gassmann

(RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Verena De Franco, Silvia Frick, Alexandra Gatto, Yves Golaz, Adrian Holzer, Janine Meyer, Marceline Moella, Janina Prosperati, Hans Reusser, Patrick

Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Jasmine Steinmann, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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MIGROS-MAGAZIN 16, 14. APRIL 2009

Simsalabim — Ihr Auftritt, Madame!

Zauberer Iarrera verwandelt sich während der Show in Victorine de Noblesse, die Grande Dame de la Magie. Und vielleicht zaubert er bald für Sie und Ihre Freunde.

B

ei ihm geht alles schnell: Als sympathisch vertrottelter Programmverkäufer Nobi betritt Iarrera (37) die Manege – und zack! verwandelt er sich in Victorine de Noblesse, geschätzte 80 Jahre alt. Die Figur der Diva, «auferstanden nach 30 Jahren Bühnenabstinenz und ihrem Sauerstoffzelt entkommen», hat der Zürcher wie alle Figuren seiner Show in detailverliebter Arbeit selbst entwickelt – und darauf ist er stolz. «Ich liebe nun mal starke alte Damen. Mich faszinieren Diven wie Hildegard Knef, Marlene Dietrich oder Liza Minelli, die bis ins Alter Grosses geleistet haben», sagt Iarrera. «Ich habe Madame auf der Bühne auch schon sterben lassen. Für mich stimmt das, denn ich wünsche mir auch einmal einen solchen Abgang während einer Vorstellung», sagt der Illusionist, der schon als Bub Zauberer werden wollte. Angefangen hatte alles mit seinem Onkel: «Er zeigte mir Tricks. Und ich wünschte mir nichts sehnlicher, als ebenfalls zaubern zu können.»

Von Anfang an auf die Zauberkarte gesetzt Der Wunsch liess ihn nicht mehr los. Und er verwirklichte ihn schnellstmöglich. Zwar machte er erst noch die Wirtschaftsmatur, doch alsbald setzte der Jüngling voll auf die Karte Magie. Natürlich hatte die Welt nicht auf ihn gewartet: «Am Anfang meiner Karriere durfte ich nicht wählerisch sein. Da bin ich zur Not auch im Stripteaseschuppen aufgetreten. Und wenn für einmal die Angebote ausblieben, machte ich die Strasse zu

meiner Bühne. gespannte At- «Der lacht auch oft während seiAllerdings in mosphäre. Die ner Show. Aber das ist alles, was löst er aber ge- wir gemeinsam haben. CopperDeutschland, da kannte mich schickt mit field arbeitet mit teurer und raffikeiner.» Auf Ironie in allge- nierter Technik, ich nur mit eider Strasse vermeine Heiter- nem Koffer voller Requisiten.» keit auf. dientes Brot ist hart: «Meist Wenn er Auch Magier machen nimmt dir die hellsichtig ist, Fehler Polizei das Geld dann könnte er Wer zaubern kann, dem läuft wieder ab oder ja den Leuten nichts schief, glaubt der Laie. Doch ein Platzregen etwas über ihre das täuscht. Da war dieser 70. Gestört die VorZukunft erzäh- burtstag, bei dem Iarrera auftrat. stellung, sodass len? Doch da So dynamisch, dass er prompt das die Leute fliewinkt der Zau- riesige Geburtstagsbouquet vom hen, ohne zu berer ab: «Ich Flügel fegte. Doch das ist lange zahlen.» Doch Iarrera, wie man ihn kennt: Als halte es für un- her, heute unterlaufen ihm keine der hoffnungs- Zauberkünstler, der seiner seriös, Men- Fehler mehr. Oder doch? Am lose Optimist Kristallkugel Geheimnisse entlockt. schen psycho- 29. März dieses Jahres wars zum verfolgte unbelogische Rat- letzten Mal so weit: Iarrera sass in irrt sein Ziel: schläge zu er- der Beiz und ass etwas Kleines, als «Auf der Bühne Unmögliches teilen, wenn man keine der Veranstalter aufgeregt auf ihn möglich machen, die Leute in eine entsprechende Ausbildung hat.» zustürmte. Ob er endlich aufzutreandere Welt entführen und ihnen Überhaupt betont Iarrera, er habe ten gedenke? «Wieso, ich hab doch das Staunen des Kindes wieder zu keine Fähigkeiten, die andere noch Zeit!» Der Magier hatte vernicht auch hätten: «Meine Kunst gessen, seine Zauberuhr auf Somschenken: Das ist mein Traum.» Heute, 20 Jahre nach Beginn hat nichts mit Übersinnlichem zu merzeit umzustellen … «So doof! seiner Laufbahn, gehört Iarrera zu tun. Wäre ja noch schöner, wenn Aber zum Glück kann ich mich im den wenigen Zauberern in der ich mich ernst nehmen würde», Zaubertempo umziehen, wenns Schweiz, die von ihren Auftritten sagt der Zauberer, der gern auch brennt.» Text Beat A. Stephan leben können. Und er freut sich über sich selbst lacht. Das verbinBilder Joschi Herczeg immer noch, die Menschen durch det ihn mit David Copperfield. Mehr Infos: www.iarrera.ch seine stets mit einem Augenzwinkern präsentierte Show unterhalten zu können: einerseits mit kleinen Illusionen, die er am Tisch der DER MAGIER KOMMT ZU Gäste zeigt, anderseits mit grossen IHNEN NACH HAUSE Experimenten. In seiner Kristallkugel erkennt der Magier dann Das Migros-Magazin verlost eine Show des Zauberers Iarrera für Sie auf unerklärliche Art Geheimnisse und Ihre Freunde. Und so machen Sie mit: PER POST: Senden Sie eine wie Telefonnummer oder Namen Postkarte mit A-Post an Migros-Magazin, Zauberer, Postfach, von Wildfremden. «Nie jedoch 8099 Zürich. PER INTERNET: Klicken Sie unter www.migrosmagazin.ch stelle ich jemanden bloss – ich auf Glücksgriff. Einsendeschluss ist der 19. April 2009. Gewinner werden respektiere mein Publikum.» schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist Mit seinen Gedankenleseausgeschlossen. experimenten weckt Iarrera alte Sehnsüchte, im Saal herrscht eine


mein ganzer stolz MAGIE | 109

Aus dem jungen Mann wird die Grande Dame der Magie: Iarrera als zaubernde Victorine de Noblesse in wallender Robe.


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Migros Magazin 16 2009 d AA