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TAMILEN IN DER SCHWEIZ 10

Schon lange da und doch nicht angekommen. Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Nr. 15, 11. April 2011

KOCHEN 84

Oltner Perfektionist

Bilder Daniel Rihs, Franca Pedrazzetti

Bestsellerautor Alex Capus schwört auf eine raffinierte Sprache und kulinarische Höhenflüge.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

NEUE GROSSMÜTTER 38

Die Grosi-Band Mammutz rockt gegen die Klischees. OSTERBRUNCH 50

Nach der Ostereiersuche gibts nichts Besseres als einen Brunch.

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4 | Migros-Magazin 15, 11. April 2011

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Nervosität wächst In einem halben Jahr finden die nationalen Wahlen 2011 statt: Noch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros. ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

sechs Monate, aber bereits jetzt macht sich in den Parteien Nervosität breit. Wer verliert, wer gewinnt? Kann sich die SVP noch einmal steigern? Geht die Erosion in der Mitte weiter?

Klar ist jetzt schon, dass zwei Themen die Diskussionen prägen

werden: Ökologie und die Ausländerfrage. Das Thema Ausländer hat die SVP energisch besetzt. Mit immer neuen Vorstössen greift sie die latenten Ängste in der Bevölkerung auf und schürt sie weiter. Doch der wirkliche Experte in Sachen Ausländerfragen rechts der politischen Mitte sitzt gar nicht in der SVP, sondern in der FDP. Philipp Müller, Nationalrat aus dem Aargau, hat sich mit profunden Analysen und hoher Sachkenntnis sogar auf der linken Seite Respekt verschafft.

MENSCHEN

Tamilen

10

Interview mit Philipp Müller Ein Leben für die Karten

16

In der Schweiz leben 40 000 Tamilen. Die meisten von ihnen sind nur schlecht integriert. Das liegt an ihnen selbst, aber auch an der Schweiz.

27

Seit 30 Jahren sammelt Mariann König Quartettkarten. Mittlerweile hat sie über 1000 Spiele.

Der Generalunternehmer aus dem Oberen Wynental ist denn

auch kein Polterer der unbedarften Art. Eher ein nüchterner Zahlenmensch, aber mit einer unbändigen Energie gesegnet. Er getraut sich auch einmal, der SVP vorzuwerfen, sie würde mit falschen Zahlen und verzerrten Grafiken arbeiten. Er spricht aber auch Punkte an, die in seiner eigenen Partei Irritationen auslösen. So fragt er sich in unserem aktuellen Interview, ob in der Schweiz das Wirtschaftswachstum immer weitergehen könne (Seite 16).

Wer sich intensiver mit dem Thema Zuwanderung befassen will, liest

am besten das neue Buch unseres Interviewers Philipp Löpfe «Aufruhr im Paradies – die neue Zuwanderung spaltet die Schweiz», das er zusammen mit Wirtschaftsautor Werner Vontobel geschrieben hat. Es ist wirklich lesenswert.

16| Philipp Müller hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Der Aargauer FDP-Hardliner über Einwanderung, Familiennachzug und schwindende Grünflächen.

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Menschen nach Mass?

Designerbabys, Kinder gezüchtet aus Hautzellen, Mensch-Tier-Wesen — was nach Science-Fiction tönt, wäre längst alles möglich.

In Kühe investieren

34

Ein findiger Ostschweizer vermietet seine schottischen Hochlandrinder. Der Zins? Öko-Fleisch vom Feinsten.

NEUES AUS DER MIGROS

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Interview mit Effy Vayena

Die Expertin für biomedizinische Ethik über die Grenzen und Chancen der Reproduktionsmedizin.

47

Milchproduzenten erhalten mehr Geld, das hat Auswirkungen auf die Preise.

98

102

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Beliebte Erdbeere

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BESSER LEBEN 38| Rockende Grossmütter

Grosis gehören schon lange nicht mehr zum alten Eisen. Das Projekt «GrossmütterRevolution» will dies bekannt machen.

Von Nasenaffen und Kühen Familie: Hausaufgaben

97 107

Garten: Osterglocken

109

Auto: Chevrolet Orlando

Der neue Chevrolet ist was für Familien: viel Raum und ein geringer Spritverbrauch.

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113

6 | Migros-Magazin 15, 11. April 2011

Gipfeltreffen

Am 5. PCF World Forum diskutierten Spitzen aus Unternehmen, Behörden und Verbänden über klimaverträglichen Konsum. Die Migros ist hier Vorreiterin.

Strahlen um die Wette: Migros-Chef Herbert Bolliger, Bundesrätin Doris Leuthard und WWF-Chef HansPeter Fricker (v. l.).

Das internationale PCF World Forum findet seit 2009 zweimal pro Jahr statt. Der Kongress hat das Ziel, Unternehmen und Konsumenten einen klimaverträglichen Konsum zu ermöglichen. Die Migros sponsert den Anlass, der Anfang April 2011 im Gottlieb-Duttweiler-Institut in Rüschlikon ZH stattgefunden

hat. In Sachen Klimabilanz ist die Migros helvetische Vorreiterin: So hat sie als erstes Unternehmen in der Schweiz 2008 das unabhängige Label «approved by climatop» für besonders klimafreundliche Produkte eingeführt. Nun geht sie einen Schritt weiter und publiziert die Klimabilanz von über 450 Produkten auf ihrer

AUS DER REGION MIGROS LUZERN

2-Minuten-Gratis-Einkauf gewonnen Die Migros-Filiale Baar verloste einen 2-Minuten-Gratis-Einkauf. Gewonnen hat ihn Nicole Frei (im Bild) aus Baar. Während zweier Minuten rannte sie durch die Filiale und packte zielsicher ihre Wunschprodukte in den Einkaufswagen. Sichtlich zufrieden bestaunte sie anschliessend ihre Errungenschaften. «Insbesondere über die Pfannen freue ich mich sehr, und meine fünf Kinder werden von den vielen neuen Farbstiften begeistert sein», so Frei. Filialleiter Frank Peterer (im Bild rechts) und die Migros Luzern gratulieren Nicole Frei zu ihrem Gewinn. Mehr zur Migros Luzern lesen Sie ab Seite 91.

Internet-Plattform Migipedia. Bis Ende des laufenden Jahres sollen es sogar rund 650 Produkte sein. «Der Migros liegt der Klimaschutz sehr am Herzen. Es freut uns, dass wir unsere Erfahrungen in die internationale Diskussion einbringen können», meint Migros-Chef und Referent Herbert Bolliger. C.P.

FRISCH IN DER MIGROS

Cremige Avocado

«Butter des Waldes» nannten die Azteken die in Mittelamerika be-heimatete Avocado. Zu Recht: Mit rund 30 Prozent Fett ist sie eine echte Kalorienbombe. Der hohe Fettgehalt macht die cremige Frucht aber auch so schmackhaft. Leider wird das angeschnittene Fruchtfleisch schnell braun. Tipp: Die Avocado verfärbt sich nicht so schnell, wenn man die Schnittflächen mit Zitronensaft beträufelt. Dips bewahren sie mit Frischhaltefolie vor dem Braun werden.

MIGROSWOCHE

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Vom Golfvirus angesteckt

Vom 15. bis 17. April findet auf dem Gelände des Migros-Golfparks Otelfingen zum ersten Mal die vielfältige Messe «Golf Virus — The Golf Show» statt. Der Event ist für Anfänger wie auch für erfahrene Spieler interessant. Neulinge können unter Anleitung von Trainern ihre ersten Abschläge wagen. Spitzenspieler, wie der Schweizer Julien Clément oder der Deutsche Tino Schuster, werden in Otelfingen dabei sein. Alle wichtigen Hersteller zeigen ihre Neuheiten. Trickshows, Podiumsdiskussionen und Partys im Klubhaus runden den Anlass ab. Der Eintrittspreis beträgt zehn Franken, der Golfpark Otelfingen ist dank eigener S-Bahn-Station sehr gut erreichbar. Alle Infos unter www.golfvirus.ch Mehr zum Thema Golf lesen Sie auf Seite 44

Die Nanos sind zurück! Darauf haben alle Fans

sehnsüchtig gewartet: Die wegen gigantischer Nachfrage nachbestellten Joker-Nanos (Luxibus, DJ Starlight, Megachamp) haben ihren weiten Flug vom Planeten Nanonia hinter sich. Ab Dienstag, 19. April, sind sie wieder in sämtlichen MigrosFilialen erhältlich. Alle Kunden, die an den Jokertagen einen Coupon erhalten haben, können ihn nun in der gleichen Filiale einlösen (so lange Vorrat). Die Migros bittet um Verständnis, dass pro Coupon nur ein Joker abgegeben werden kann. So erhalten auch alle Kunden ihren Nano. Die Joker-Nanos sind bis zum 9. Mai erhältlich. Übrigens: Die Online-Fan-Tauschbörse ist noch bis Ende April offen unter: www.facebook.com/nanomaniaDE

Die Kundenplattform Migipedia war an der «Best of Swiss Web»-Award-Night, bei der die besten Schweizer InternetSites ausgezeichnet werden, der Abräumer des Abends. Neben zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze hat sich Migipedia gegen über 300 eingereichte Online-Projekte durchgesetzt und wurde zum «Master of Swiss Web 2011» erkoren. Wer möchte, kann seine Meinung auf der besten Schweizer Website zu einem Migros-Produkt unter www.migipedia.ch kundtun.

Bilder Getty Images, bab.ch/StockFood

Migipedia ist die beste Schweizer Internet-Site

Testsieger! Ein Blindtest bei «Kassensturz» brachte den abgepackten Osterküchlein aus der Migros-Bäckerei Jowa den Testsieg. Die saftigen Küchlein setzten sich dabei unter anderem gegen die Exemplare von Sprüngli und Hiestand durch. Gleichzeitig waren die Osterküchlein auch die preiswertesten. Positiv bewertet wurden guter Geschmack und ein optimales Verhältnis von Teig und Füllung. Frohe Ostern!

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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

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Kinder sollten sich austoben können. Ohne ständige Kontrolle der Eltern. Diese schadet der Entwicklung der Kleinen.

MM 13, In Form: «Helikopter-Eltern schaden ihren Kindern», über Eltern, die überbesorgt sind.

Hauptsache Ruhe!

Ich stelle vielmehr fest, dass es immer mehr U-Boot-Eltern gibt. Hauptsache, die Eltern haben ihre Ruhe, die Kinder sind ja schon so selbständig. Egal, ob sie drei, fünf oder zehn Jahre alt sind. Patricia Eicher, 6133 Hergiswil b. Willisau

MM 13: «Das Wichtigste ist, dass man sich gern hat», Artikel über homosexuelle Familien.

Das mutigste Magazin!

Bei mir hat sich die Migros jetzt nicht nur als das Unternehmen mit der besten Werbung qualifiziert, sondern auch als das mit dem mutigsten Magazin. Meine Gynäkologin hat mich seinerzeit vor die Tür gesetzt, als ich vorsichtig erfragte, ob sie bereit wäre, mich und meine Lebensgefährtin bei einer solchen Schwangerschaft zu begleiten. Ich danke Ihnen für diesen Beitrag. Esther Ackermann, 3076 Worb

Da geht für mich einfach etwas nicht auf. Die heutige Rechtslage der Schwulen- und Lesbenpaare wird als schreiendes Unrecht dargestellt. Vor 2007, also im Abstimmungskampf vor dem neuen Partnerschaftsgesetz, tönte es völlig anders. Von Verbänden der Schwulen und Lesben wurde damals beteuert, die Annahme des Partnerschaftsgesetzes werde nicht das Recht auf Adoption durch die Hintertür einführen, und ausserdem sei sowohl bei Männer- wie bei

Frauenpaaren kaum Interesse respektive Bedarf vorhanden. Und jetzt? War das nichts als Taktik? Christine Graf,

8623 Wetzikon

Das Kindeswohl hängt ganz offensichtlich in erster Linie von der spezifischen Eignung des jeweiligen Elternpaares ab, unabhängig davon ob dieses Paar nun hetereo- oder homosexuell ist. Demgegenüber wird ein engstirnig religiös-fundamentalistisches Elternpaar dem Kindeswohl schaden. (Wobei ein religiöser Hintergrund einem Kind aber natürlich genauso wenig a priori schaden muss wie eine frühzeitige Bekanntschaft mit homosexuell veranlagten Personen.) Ich persönlich stufe

«Ich habe die kaufmännische Lehre bei der Migros gemacht und dort Steno gelernt.» Gabriella Groppetti, 8038 Zürich

die EVP aber als religiös-fundamentalistische Partei ein. Maja Ingold sagt «Kindesrecht», meint aber dabei in Tat und Wahrheit ziemlich offenkundig ihre religiös-konservativen Wertvorstellungen. Hanspeter Dütschler, 8006 Zürich

Das Interview mit Maja Ingold hat mich wütend gemacht. Ich lese daraus keinerlei Akzeptanz gegenüber gleichgeschlechtlichen Paaren und deren Rechten. Sehr hervorgehoben ist auch die Abneigung gegen Beziehungen zwischen Frauen. Wieso sollten Frauen, die zusammen in einer glücklichen Partnerschaft leben und sich ein gemeinsames Kind wünschen, in irgendeiner Weise ihrem Kind Abneigungen gegen Männer vorleben? Ich bin Mutter zweier Kinder, übrigens heterosexuell, und lebe meinen Kindern auch nicht Abneigung gegen Frauen vor, weil ich Männer in der Beziehung bevorzuge. Dass Maja Ingold die Verantwortung nicht übernehmen möchte, dass ein Kind «nur» zwei Väter oder zwei Mütter hat, ist doch völlig irrelevant. Die Kinder haben schliesslich zwei Menschen, die sie lieben. Das ist weitaus wichtiger, als eine SchemaF-Elternschaft vorzuleben,

die sie übrigens weit suchen kann, in der heutigen Zeit der Patchwork-Familien.

Viviane Gruber, 7430 Thusis

MM 13: «Gegen den Strich», Artikel über Stenografie.

Steno geht sogar im Dunkeln

Ich habe mich sehr über den Beitrag Stenografie gefreut, nicht zuletzt weil ich die kaufmännische Lehre im Migros-Genossenschafts-Bund absolviert und dort die Kurzschrift erlernt habe. Auch später konnte ich auf Stenografie kaum verzichten: Als Journalistin habe ich festgestellt dass Interviewpartner viel offener reden wenn man, fast nebenbei, ihre Aussagen auf Papier festhält, anstatt ein Tonband zu verwenden. Beherrscht man Steno perfekt, lässt es sich fast blindlings schreiben was ein grosser Vorteil bei Vorträgen in abgedunkelten Sälen ist. Ich schreibe sogar persönliche Notizen oder Einkaufszettel in Kurzschrift. Steno ist äusserst praktisch, spart viel Zeit und macht Spass – schade, dass dies nur noch wenige junge Leute wissen.

Gabriella Groppetti, 8038 Zürich

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

10 | Migros-Magazin 15, 11. April 2011

Ein Hindu-Schrein in der Wohnung der Familie Thambu. Viele Tamilen haben eine solche Ecke bei sich zu Hause.

Schon lange da und doch nicht daheim

Am 14. April feiern die Tamilen den Start ins neue Jahr — auch die rund 40 000, die hier leben. Nach bald 30 Jahren in der Schweiz bewegen sich die meisten immer noch in ihrer eigenen Welt. Erfolgreiche Integration sieht anders aus.

S

ivanantham Thambu hat 23 Jahre lang als Küchenhilfe in einer Klinik im Kanton Zug gearbeitet. Hat gespart, Schulden gemacht, seine Frau und die beiden kleinen Söhne mittels einer Schlepperbande nachgeholt. Es waren harte, schwierige Jahre. Dann kam der Magenkrebs mit zweimaliger Chemotherapie und schliesslich, im Sommer 2010, die Entlassung. Wegen «ungenügender Leistung».

Nun sitzt Thambu (53) zu Hause. Oft allein. Seine Söhne sind längst aus dem Haus, die Ehefrau arbeitet zu 50 Prozent im Stundenlohn in derselben Klinik. Er schreibt Bewerbungen, aber es kommen nur Absagen. «Selbst als Küchenhilfe braucht man heute einen guten Schweizer Schulabschluss», sagt er. Und den hat er natürlich nicht. Ausserdem ist er zu alt und spricht praktisch kein Deutsch. «Es war ein Fehler, die Sprache

nicht zu lernen», findet er rückblickend. Wenn er die Wahl gehabt hätte, wäre er lieber in eine Elektronikfabrik arbeiten gegangen. Elektronik ist sein Hobby, in seiner Wohnung hat er sieben Multimediageräte. Damit und mit Computergames vertreibt er sich nun seine Zeit, auch um der Einsamkeit zu entkommen. Seit ein paar Wochen hat die Planung für die Rückkehr nach Sri Lanka begon-

nen. Dort wird es zwar auch nicht leichter mit einem Job, aber wenigstens könnte er sich wieder gut verständigen, hätte die eigene Kultur und mehr Kontakt mit Menschen, die ihn verstehen. Die medizinische Versorgung allerdings, auf die Thambu seiner Krankheit wegen angewiesen ist, kann mit derjenigen der Schweiz nicht mithalten. Doch irgendwann laufen die Arbeitslosengelder aus, und mit der Sozial-

MENSCHEN TAMILEN

Der Arbeitslose Sivanantham Thambu (links) ist 1985 als Flüchtling in die Schweiz gekommen und hat nach 23 Jahren als Küchenhilfe seinen Job verloren. Seine Söhne hat er traditionell erzogen, aber längst nicht immer mitbekommen, was sie als Jugendliche in ihrer Freizeit so alles getan haben. Seit der Entlassung fühlt er sich isoliert und plant nun die Rückkehr nach Sri Lanka.

Liebt Computerspiele: Sivanantham Thambu (links) in seinem Wohnzimmer mit Sohn Arul und Schwiegertochter Gaya.

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12 | Migros-Magazin 15, 11. April 2011

Die Schule Praktisch alle tamilischen Kinder besuchen neben dem regulären Schweizer Schulunterricht noch eine spezielle tamilische Schule, meist mittwochnachmittags und samstags. Dort lernen sie die Sprache sowie Kultur und Gebräuche der alten Heimat. Die Schulen sind ein wichtiges Instrument, um die Traditionen der tamilischen Gesellschaft auch im Ausland aufrechtzuerhalten.

Pflege der Tradition: Sprachunterricht für die Kleinen in der tamilischen Schule der Freiplatzaktion Basel.

hilfe tut er sich schwer. Das ist für ihn eine Sache der Würde und des Stolzes, schliesslich hat er immer hart gearbeitet. Wie Thambu geht es vielen Tamilen der ersten Generation, die seit den frühen 80er-Jahren vor dem Krieg in Sri Lanka in die Schweiz geflüchtet sind. Jahrelang haben sie im Niedriglohnbereich geschuftet. Laut einer Zürcher Studie arbeitet 75 Prozent der tamilischen Diaspora in der Stadt Zürich in den Bereichen Gastronomie oder Reinigung. Praktisch keinem aus der ersten Generation ist der Sprung in einen besseren Beruf gelungen, viele sprechen kaum oder nur schlecht deutsch. Und immer mehr gehören jetzt langsam zum alten Eisen und werden aus dem Arbeitsmarkt hinausgespült – ersetzt durch jüngere, billigere Einwanderer. Viele Tamilinnen und Tamilen der ersten Generation leben in einem Teufelskreis der Nichtintegration, ausgelöst einerseits durch die Lebensbedingungen in der Schweiz, zu denen auch Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gehö-

ren. Bis in die 90er-Jahre waren sie eine beliebte Zielscheibe von Rechtsextremen; auch die Autopartei hetzte gerne gegen die Ausländer mit der dunklen Haut. Andererseits spielt bei der Nichtintegration die ausschliessliche Orientierung an der eigenen tamilischen Ethnie eine zentrale Rolle. Das führt dazu, dass auch der Nachwuchs mit heimatlichen Traditionen an der kurzen Leine gehalten wird, oftmals relativ erfolgreich.

Die meisten Ehen werden von den Eltern arrangiert

Schätzungen von Integrationsexperten und Tamilen selbst besagen, dass in der Schweiz die Eltern rund 90 Prozent der Eheschliessungen arrangieren. Das heisst, wenn die jungen Männer und Frauen in ein bestimmtes Alter kommen, fangen die Eltern an, sich in der Diaspora umzusehen – nicht nur in der Schweiz, sondern auch in anderen tamilischen Hochburgen wie Grossbritannien oder Kanada, natürlich auch in Sri Lanka. Dabei wird darauf geach-

tet, dass Partnerin oder Partner aus der gleichen Kaste kommen. Und selbstverständlich kommt nur ein Tamile oder eine Tamilin in Frage. Gemischte Ehen sind extrem selten. Und wer sich darauf einlässt, muss damit rechnen, in der eng verknüpften tamilischen Gemeinschaft unter Druck zu geraten. Völlig tabuisiert, ja unvorstellbar ist Homosexualität. Thambus Söhne, heute 26 und 27 Jahre alt, sind den Eltern zuvorgekommen. Eines Tages standen sie plötzlich mit Freundinnen da, Tamilinnen, im Fall von Arul aber aus einer höheren Kaste – eine heikle Situation. Doch der Vater der Freundin, Gaya, war diesbezüglich schon immer liberal und billigte die Beziehung. Damit liessen sich auch Aruls Eltern überzeugen. Zwei Onkel der Braut blieben der Hochzeit im Januar 2011 jedoch fern, weil sie es nicht akzeptieren wollten, dass ihre Nichte in eine niedrigere Kaste einheiratet. «Seither gab es keinen Kontakt zu ihnen», sagt Gaya betrübt. Hätte Thambu auch akzeptiert, wenn einer der Söhne

mit einer Schweizerin gekommen wäre? Er zögert, bejaht das jedoch schliesslich, was bei Sohn und Schwiegertochter ungläubiges Staunen auslöst. «Aber ihre Mutter würde das nicht akzeptieren», fügt er dann noch an.

Mit Töchtern sind die Eltern strenger als mit Söhnen

Dass Thambu eine gewisse Flexibilität signalisiere, liege daran, dass es sich um Söhne handle, erklären Gaya und Arul, die beide perfekt Schweizerdeutsch sprechen. Er ist Investment Banker bei einer Zürcher Privatbank, sie studiert Recht und Wirtschaft an der Zürcher Hochschule Winterthur. «Mit Töchtern sind die Eltern viel strenger.» Das musste auch Anusooya Sivaganesan erfahren. Sie kam mit ihrer Mutter 1999 in die Schweiz, elfjährig, als Familiennachzug. Ihr Vater lebte schon neun Jahre hier, ihr älterer Bruder, Rupan, war ein paar Jahre nach ihm als Flüchtling gekommen. «In Sri Lanka war ich freier als hier», erinnert sie sich. «Alles war anders in der Schweiz,

MENSCHEN TAMILEN

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Die Engagierten Die Geschwister Rupan und Anusooya Sivaganesan (rechts) sind als Jugendliche in die Schweiz gekommen und haben sich gegenüber ihren Eltern und der tamilischen Gemeinschaft viele Freiheiten erkämpft. Davon profitiert nun ihr jüngerer Bruder Pira, der keine tamilische Schule besucht. Dafür geht er regelmässig in den Ballettunterricht.

Versuchen das Beste aus der Schweiz und Sri Lanka zu verbinden: Rupan und Anusooya Sivaganesan mit ihrem kleinen Bruder Pira.

aber ich habe mich gefreut. Auch auf meinen Vater und Bruder, die ich schon jahrelang nicht mehr gesehen hatte.» Nach und nach lernte sie die Sprache, ihr Bruder half ihr, und sie fand schnell zwei gute Freundinnen. «Bis 2004 war ich ein durchschnittliches tamilisches Mädchen», erzählt sie. «Ich hatte lange Haare, ging in die tamilische Tanzschule und besuchte viele tamilische Veranstaltungen.» Sie bewegte sich in ihrer Freizeit praktisch nur in der tamilischen Gemeinschaft. Das begann sich zu ändern, als sie das Integrationsnetz Zug entdeckte. «Dort habe ich gelernt, was Integration eigentlich bedeutet. Für mich heisst es

nicht Assimilation, sondern sich zu behaupten und konstruktiv mitzuwirken, das Neue anzunehmen, ohne die tamilische Kultur aufzugeben.»

Rebellion gegen die Eltern begann mit kürzeren Haaren

Heute trägt die selbstbewusste 23-Jährige ihre Haare relativ kurz, ist engagiert nicht nur im Integrationsnetz Zug, sondern auch bei einer Organisation, die Zwangsheiraten bekämpft. Ausserdem dolmetscht sie bei Behörden und studiert Recht an der Universität Zürich. Vor allem aber: Sie ist nicht verheiratet und hat es geschafft, ihren Eltern beizubringen, dass es an ihr liegt, sich ihren Part-

ner zu suchen, und dass dessen Nationalität egal ist. Leicht war das nicht. Und sie musste zuerst ihren Bruder von ihrem Freiheitsdrang überzeugen, was sich jedoch als nicht so schwierig erwies. Gemeinsam trotzten sie dann den Eltern weitere Freiheiten ab. Es fing damit an, dass Anusooya plötzlich begann, ihre vormals hüftlangen Haare zu kürzen. Immer ein bisschen mehr, bis die Eltern schliesslich protestierten. «Es gab nächtelange Diskussionen. Es war ein Schock für sie, plötzlich kam ich und wollte alles ändern.» Dann hörte sie auf mit der tamilischen Tanzschule, was ihre Eltern auch deshalb hinnahmen, weil sie argu-

mentierte, sie brauche die Zeit für die Schule. «Wichtig ist, von Anfang an kleine Widerstandssignale zu senden, dann sind Diskussionen eher möglich. Aber es braucht Durchhaltewillen und Kraft.» Zudem seien die Eltern auf ihre Kinder angewiesen. «Wir kennen die Sprache, wir können ihnen helfen, bei Formularen, wir kennen die hiesige Gesellschaft besser als sie, wissen mit ihr umzugehen.» Die Eltern liessen sich auch deshalb nicht rascher auf das neue Land ein, weil die Schweiz ihnen signalisierte, sie seien nur auf Zeit hier. Dieser unsichere Aufenthaltsstatus nahm ihnen jegliche Ausbildungs- oder

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14 | Migros-Magazin 15, 11. April 2011

Die Religion Die meisten Tamilen sind Hindus, dabei aber relativ entspannt. Sie mischen gerne auch andere religiöse Traditionen hinein. In vielen privaten Schreinen finden sich zum Beispiel auch Marienstatuen.

Der hinduistische Tempel im Industriegebiet von Glattbrugg ist jeweils am Freitagabend besonders gut besucht. Auch bei den Neujahrsfeierlichkeiten am

Berufsperspektiven. Zu Beginn zahlten sie gar zehn Prozent «Rückkehrhilfe», die ihnen bei der Heimkehr ausbezahlt werden sollte. Ausserdem waren sie fast schon verpflichtet, die Tamil Tigers im Krieg um die alte Heimat finanziell zu unterstützen – dies offenbar nicht immer ganz freiwillig. Derzeit laufen Ermittlungen der Bundesanwaltschaft gegen die Tigers wegen Drohung, Erpressung und Geldwäscherei.

Schweiz mitschuldig an der mangelnden Integration

Im Jahr 2000 gab es schliesslich eine humanitäre Aktion, durch die langjährig in der Schweiz lebende Tamilen doch noch einen legalen Aufenthaltsstatus bekamen – und auch die einbezahlte «Rückkehrhilfe» zurückerhielten. Aber für viele kam dieser Schritt zu spät. «Die mangelnde Integration der Tamilen hat sich die Schweiz also auch ein Stück weit selbst eingebrockt», sagt Anusooya. Es brauchte Zeit, die strengen Regeln der Eltern aufzuweichen,

aber nach drei, vier Jahren ist es den Geschwistern gelungen, ihre Eltern in gewisser Weise umzuerziehen, zu liberalisieren. Heute verteidigen sie den Entscheid ihrer Tochter, dass sie noch nicht verheiratet ist, gegenüber der tamilischen Gemeinschaft. Und ihr jüngster Sohn, Pira (10), hat es jetzt wesentlich leichter als die beiden Älteren. Auch Ohrfeigen gibt es – anders als früher – keine mehr. Heikler ist die Situation mit dem älteren Sohn. Rupan Sivaganesan (30) sitzt für die Grüne Partei im Zuger Kantonsparlament und im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug. Der gelernte Drucker ist darüber hinaus sozial engagiert und betreut als Gruppenleiter bei der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug Asylsuchende und Sozialhilfebezüger. Vor allem aber hat er schon lange kein Blatt mehr vor den Mund genommen, wenn es um den inzwischen beendeten Krieg zwischen den Tamil Tigers und der Regierung in Sri Lanka ging. Er kritisierte beide

Seiten, was ihm in der tamilischen Diaspora regelmässig verärgerte Reaktionen einbrachte. Rupan beschönigt auch sonst nichts. «Unter Tamilen gibt es viele soziale Probleme, aber die werden unter dem Deckel gehalten.» Es geht um Alkoholismus, häusliche Gewalt und Zwangsheiraten. «Die Vergehen finden aber praktisch ausschliesslich innerhalb der tamilischen Gemeinschaft statt.» Damit lasse sich erklären, weshalb Schweizer nicht mitbekommen, dass die Kriminalitätsrate der Tamilen laut Bundesamt für Statistik fünfmal so hoch ist wie die der Schweizer.

Gut vernetzte Gemeinschaft sorgt für soziale Kontrolle

Er beschreibt diese Gemeinschaft als extrem gut vernetzt. Jeder kenne jeden. «Wenn irgendwo in Basel etwas passiert, wissen das in Kürze auch alle in Solothurn oder in Zug.» Die Tamilen haben ihre eigenen Veranstaltungslokale, Treffpunkte, Schulen und Fussballvereine – und sehr viele bewegen sich

praktisch ausschliesslich unter ihresgleichen. Rupan war während mehrerer Jahre Teil dieser Gemeinschaft. Aber irgendwann wurde sie ihm zu eng, und er begann sich bewusst mit anderen Migranten und auch Schweizern zu vernetzen. Und er äusserte seine Ansichten deutlich: gegen Kasten, gegen arrangierte Ehen, gegen den Krieg der srilankischen Regierung, gegen tamilische Menschrechtsverletzungen, für Homosexuelle. Noch etwas anderes macht ihm Sorgen: «In Teilen der zweiten Generation hat eine Radikalisierung und Reethnisierung stattgefunden, gerade im Zusammenhang mit dem Krieg.» Ein Trend, der ganz gegen das läuft, was Rupan anstrebt. Und die soziale Kontrolle durch die Gemeinschaft bleibt hoch. Viele Jugendliche reagieren auf die strengen Regeln mit einer Art Doppelleben: Zu Hause spielen sie das brave tamilische Kind, draussen geniessen sie die Freiheit. Dennoch ist es schwierig, sich dem Druck und der Kontrolle zu

MENSCHEN TAMILEN

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«Die Schulerfolge der Kinder stimmen zuversichtlich» Die Zürcher Integrationsbeauftragte Julia Morais (46) ist optimistisch für die Integration der künftigen Generationen der Tamilen. Julia Morais, die Schweizer scheinen keine grossen Probleme mit den Tamilen zu haben. Stimmt der Eindruck?

Der Kontrast zu den 80er-Jahren, als die erste grosse Flüchtlingswelle kam, ist in der Tat gross. Damals kamen vor allem junge Männer, das hat in der Schweiz viele Ängste ausgelöst. Als dann jedoch die Frauen und Kinder nachkamen, änderte sich das Bild. Kommt hinzu, dass die Tamilen sich beruflich den Werten der Schweizer angepasst haben: Sie sind pünktlich, freundlich, fleissig, sauber, und sie stellen keine Forderungen.

Donnerstag wird er eine wichtige Rolle spielen.

entziehen, insbesondere wenn man sich nur in der tamilischen Welt bewegt, in welcher der Familienzusammenhalt sehr wichtig ist. Das geht manchmal so weit, dass Eltern drohen, sich umzubringen, weil ihre Ehre zu sehr verletzt sei, wenn sich die rebellischen Jugendlichen nicht fügten.

Gastfreundschaft und Familiensinn sind wichtig

Dass es den Geschwistern Sivaganesan gelungen ist, sich solche Freiheiten zu erkämpfen, lag daran, dass sie anfingen, die eigene Kultur – aber auch die schweizerische Gesellschaft – zu hinterfragen. Andere tun das nicht. «Bildung und Sprache sind notwendig, aber nicht hinreichend für Integration», sagt Rupan. «Es braucht konkrete Aufklärung bezüglich überkommener Vorstellungen wie Kasten oder Zwangsheiraten. Gerade weil mir die tamilische Kultur am Herzen liegt, kritisiere ich die fragwürdigen Auswüchse.» Ein positives Element dieser Kultur ist die starke Bildungsori-

Dabei sind Tamilen nicht besonders gut integriert.

entierung. Viele der zweiten Generation haben unter den wachsamen Augen ihrer Eltern hiesige Schulen durchlaufen, manche schaffen es an die Uni – und auch in bessere soziale Schichten. Einige Traditionen wollen denn auch die Geschwister Sivaganesan hochhalten. «Die Gastfreundschaft bei Tamilen ist grossartig. Wenn man irgendwo eingeladen wird, biegen sich die Tische vor Essen, auch abends um 22 Uhr. Da könnten sich die Schweizer eine Scheibe von uns abschneiden», findet Anusooya. Auch könnte sie sich niemals vorstellen, ihre Eltern ins Altersheim abzuschieben, falls sie später pflegebedürftig werden sollten. Anusooyas Ziel ist ein dritter Weg für die Tamilen in der Schweiz: das Beste aus beiden Welten. Texte Ralf Kaminski Bilder Franca Pedrazzetti, Matthias Willi

Mehr zum Thema Zuwanderung im Interview ab Seite 16.

Die strukturelle Integration ist den Tamilen gelungen, nicht aber die soziale und die kulturelle. Weil sie sich abkapseln und im Alltag ihre eher konservativen Werte weiterleben. Aber ihre Kinder sind in der Schule erstaunlich gut.

Bildung ist den Tamilen wichtig. Hinzu kommt, dass Leute aus niedrigeren Kasten dies mit einem prestigeträchtigen Beruf ihrer Kinder ein bisschen kompensieren möchten. Angeblich sind bis zu 90 Prozent aller Ehen von den Eltern arrangiert. Halten Sie das für realistisch?

Ja, zumindest geht es in die Richtung. Noch schlimmer sind Zwangsehen, bei der einer der Partner gegen seinen ausdrücklichen Willen zur Ehe gezwungen wird. Auch das kommt vor. Aber gerade tamilische Mädchen werden so erzogen, dass sie arrangierte Ehen als normal empfinden. Da ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten.

Was ist das Problem an einer tamilischen Parallelgesellschaft? Die Schweizer werden davon ja kaum tangiert.

Ja, das ist wohl auch die Grundhaltung vieler Schweizer: «Na und? Solange sie sich anständig aufführen und ihren Job machen …» Aber gewisse Grundrechte sind einfach nicht verhandelbar, zum Beispiel dass man sich seinen Partner selbst aussuchen darf. Woher kommt die geringe Neigung zur Rebellion gegen die konservativen Werte der älteren Generation?

Das hat viel mit der strengen Erziehung und den gelebten Traditionen zu tun. Aber das wird sich bei künftigen Generationen mehr und mehr mit Schweizer Werten vermischen. Gerade die Jugendlichen bewegen sich ja gut in beiden Gesellschaften, die kennen die Codes und sind nicht auf den Kopf gefallen. Die Spannungen zwischen den Generationen werden vorerst zunehmen, aber mit der nächsten Generationsfolge wieder kleiner werden. Die Schulerfolge der Kinder stimmen jedenfalls zuversichtlich für die Zukunft. Was tun Sie, um die Integration zu verbessern?

Die Probleme mit Alkohol und häuslicher Gewalt müssen wir entschärfen; sie entstehen oft wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage. Der Frust wird betäubt, und nicht einfach mit Bier oder Wein, sondern mit Whisky. Daraus entwickelt sich dann die Gewalt gegenüber Frauen. Wichtig ist auch, den Frauen den Zugang zu Deutschkursen zu erleichtern, das fördert ihre Selbständigkeit und Unabhängigkeit.

16 | Migros-Magazin 15, 11. April 2011

«Die Leute haben genug von der Zunahme des Gedränges» Das Thema Zuwanderung wird im Wahljahr 2011 eine zentrale Rolle spielen. Der Aargauer FDP-Nationalrat Philipp Müller gilt als Migrationsexperte. Und der Hardliner nimmt kein Blatt vor den Mund.

Philipp Müller, Sie gelten als Zahlengenie. Verraten Sie uns, welche Zahlen wir uns beim Thema Zuwanderung merken müssen?

In den 60er-Jahren ist die Bevölkerung in der Schweiz wegen der Zuwanderung um 873 000 Nasen gewachsen. Das Resultat war die sogenannte Schwarzenbach-Initiative gegen die Überfremdung. Sie wurde im Juni 1970 relativ knapp vom Volk abgelehnt. Die Initiative richtete sich damals gegen die Italiener. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Italiener sind heute bestens integriert. Zumindest diejenigen, die wir in den 70er-Jahren nach der Erdölkrise nicht nach Hause geschickt haben.

Tatsächlich ist die Gesamtbevölkerung in den 70er-Jahren nur noch um 135 000 Menschen gewachsen. In den 80er-Jahren nahm sie jedoch bereits wieder um 370 000 Menschen zu. Doch nicht die absolute Zahl ist dabei entscheidend, sondern woher diese Leute stammen. Woher kamen sie?

Damals haben wir begonnen, Arbeiter aus dem Balkan zu rekrutieren. Das war einer der grössten strategischen Fehler der Schweizer Politik. Wir hätten damals viel besser den Gastarbeitern aus dem Mittelmeerraum bessere Rahmenbedingungen gewährt und das

Saisonnierstatut früher abgeschafft. In den 90er-Jahren wuchs die Wohnbevölkerung um 490 000, obwohl die Wirtschaft stagnierte. In den Nullerjahren schliesslich betrug der Zuwachs bei der Gesamtbevölkerung der Schweiz 621 000 Menschen, das geht in Richtung Rekord der 60er-Jahre. Es wird also wieder brenzlig.

Ja, vor allem auch deshalb, weil viele Zuwanderer aus Drittstaaten, also nicht über die Personenfreizügigkeit und nicht als Arbeitskräfte in die Schweiz kommen, sondern im Zuge des sogenannten Familiennachzugs.

Kontingente für höchstens ein paar tausend Menschen.

Rund die Hälfte dieser 40 000 entfallen auf den Familiennachzug. Dann kommen noch Schüler und Studenten. Und – das darf man auch nicht verschweigen – dann gibt es noch viele Ausländer, die eine definitive Aufenthaltsbewilligung erhalten, weil der Vollzug im Asylbereich kaum noch richtig funktioniert. So haben wir beispielsweise 23 000 vorläufig Aufgenommene, die keinen Asylgrund haben, aber aus irgendwelchen Gründen nicht ausgeschafft werden können. Tausende davon sind länger als zehn Jahre in der Schweiz. Logisch, dass sie sich assimilieren und gar nicht mehr ausgeschafft werden können.

«Bei mir lernten 30 Kinder aus Südosteuropa schwimmen.»

So gross kann dieser Familiennachzug nicht sein. Aus einem Nicht-EU-Staat in die Schweiz einzuwandern ist heute praktisch kaum mehr möglich.

Da irren Sie sich. 2009 und 2010 sind jeweils über 134 000 Menschen neu in die Schweiz eingewandert. Und wissen Sie, wie viel auf Nicht-EU-Staaten entfallen? Nein.

Jeweils weit über 40 000. Wie ist das möglich? Der Bundesrat erlässt doch jeweils

Zurück zum Familiennachzug. Warum sind die Zahlen so hoch?

Einerseits, weil wir Familiennachzug relativ grosszügig handhaben. Andererseits, weil die jungen Männer und Frauen aus Nicht-EUStaaten weder Schweizer noch in der Schweiz ansässige Landsleute heiraten, also eine eigentliche Kettenmigration entstanden ist. Wie wollen Sie das wissen?

Sehen Sie das Schwimmbecken im Garten? Es war lange eine Art

Quartierschwimmbad. Ich habe drei Töchter, und in diesem Quartier leben viele Familien aus dem Kosovo. In meinem Schwimmbecken haben etwa 30 Kinder aus Südosteuropa schwimmen gelernt. Ich habe Integration praktiziert, hier in meinem Bad. Damit kein Kind ertrinkt, habe ich jeweils sogar die Schwimmflügelchen organisieren müssen. Dabei habe ich natürlich auch allmählich sehr viel darüber gelernt, was in diesen Kulturen abgeht. Bei einigen zehn- bis 15-jährigen Mädchen habe ich hautnah miterlebt, wie sie jeweils in den Ferien fest an einen Bräutigam vergeben wurden. Und der wurde dann später in die Schweiz geholt, sobald er alt genug war. Dies sind nicht mehr die typischen Zuwanderer. Die neuen Zuwanderer sind deutsch und gebildet.

Ich komme vom Bau und habe erlebt, wie Schweizer sich da ständig unter dem Druck von ausländischen Arbeitskräften behaupten mussten. Wegen der Zuwanderung von Deutschen erleben jetzt auch die Angestellten in den mittleren und oberen Etagen diesen Wettbewerbsdruck, auch die Journalisten. Schwingt da ein wenig Schadenfreude mit?

Warum auch? Ich zeige nur auf, dass jetzt auch die obe-

INTERVIEW PHILIPP MÜLLER 17 |

FDP-Hardliner

Philipp Müller (58) hat ein Gipsergeschäft in Reinach in der Nähe des Hallwilersees übernommen und sich zum Generalunternehmer hochgearbeitet. Seit 2003 vertritt er den Kanton Aargau als Mitglied der FDP im Nationalrat. Landesweit bekannt wurde er mit einer Initiative, die den Ausländeranteil in der Schweiz auf 18 Prozent begrenzen wollte. Müller ist Vater von drei Töchtern und lebt getrennt von seiner Frau.

Philipp Müller betont, dass in Australien sich sogar die Grünen für einen Einwanderungsstopp einsetzen — aus ökologischen Gründen.

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INTERVIEW PHILIPP MÜLLER 19 |

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

Warum Mieten und Häuserpreise steigen ren Lohnklassen das erleben, was früher die unteren Lohnschichten erfahren mussten. Was mich hingegen immer mehr umtreibt, ist die Frage: Wie viel Wachstum brauchen wir eigentlich noch?

Der Kanton Zug ist beides, eine Steueroase und eine Mieterhölle. Wie fährt also der Schweizer Mittelstand unter diesen Bedingungen? Dieser Frage ist kürzlich eine von der Credit Suisse (CS) veröffentlichte Studie nachgegangen. Das Resul-

Sie als Freisinniger stellen das Wirtschaftswachstum in Frage?

Eine meiner Töchter studiert derzeit in Australien. Der Kontinent ist 181 Mal so gross wie die Schweiz, hat aber bloss rund 20 Millionen Einwohner. Trotzdem haben sich die Grünen in Australien schon vor Jahren aus ökologischen Gründen für einen Einwanderungsstopp eingesetzt. Hier in der Schweiz leben auf rund 18 000 Quadratkilometern – der Rest sind ja Steine und Wasser – bald acht Millionen Menschen. Darauf muss auch noch die Landwirtschaft, der Verkehr, die Infrastruktur, einfach alles, Platz haben. Es gibt aber bereits Stimmen, die von einer Schweiz mit zehn Millionen Einwohnern sprechen.

Ja, ich weiss. Thomas Held, der frühere Chef von Avenir Suisse, wollte aus der Schweiz schon immer einen Stadtstaat machen wie Hongkong oder Singapur. Ich haben ihm einmal gesagt: Wenn diese Vision Realität wird, wandere ich aus. Wenn ich kein Grün mehr sehe, dann ist es mir nicht mehr wohl in meiner Haut.

Das Schweizer Mittelland gehört zu den zehn am dichtesten besiedelten Gebieten der Welt, zusammen mit Bangladesch, den Malediven und anderen Exoten. Inzwischen leben im Mittelland gegen 500 Menschen auf einem Quadratkilometer. Das ist

Bild Keystone

Im Zug von St. Gallen nach Genf sehen Sie nicht mehr Grün, sondern eine Siedlungsvorstadt.

wollen, dass der Staat die Wohnungen verbilligt. Ein Resultat ist noch deutlicher ausgefallen: 67 Prozent der Befragten wollen, dass die Zuwanderung gebremst wird. Ist das Fremdenhass, oder gibt es einen Zusammenhang zwischen tiefen Steuern, Zuwanderung und hohen Mieten?

Die Antwort fällt auch hier eindeutig aus: Seit rund zehn Jahren hat sich in der Schweiz der Steuerwettbewerb verschärft. Seit 2007 ist die Personenfreizügigkeit mit den alten Bäch im Kanton Schwyz: Tiefe Steuern, EU-Ländern in dafür hohe Mietkosten. Kraft. Beides zusammen hat die tat ist eindeutig ausgefallen. Bei Immobilienpreise explodieren dem entscheidenden Kriterium, lassen. Die neuen Zuwanderer dem frei verfügbaren Einkomsind meist deutsch und gebildet. men, steht Zug bloss auf Rang 18 Sie haben hohe Ansprüche an von 26 Kantonen. In Glarus, Raum und Luxus. Und sie haben Solothurn, ja sogar im Jura hat auch das Geld, diese Wohnungen eine durchschnittliche Schweizer zu bezahlen. Den Effekt fasst eine Familie nach Abzug von Miete und Studie der Zürcher Kantonalbank Steuern mehr Geld zur Verfügung vom vergangenen Herbst wie als in Baar oder Cham. «Der folgt zusammen: «Insbesondere reine Vergleich der Steuerbelasdie Achse Zug—Zürich samt tung vernachlässigt die Tatsache, Zürichsee ist mit ihrer internatiodass etwa hohe Immobilienpreise nalen Ausstrahlung sehr attraktiv. in steuergünstigen Regionen Dies führt dort zu einem anhalgrosse Teile der Steuerersparnistenden, überproportionalen se zunichte machen», heisst es Anstieg der Wohnungspreise.» in der CS-Studie. Dieser Preisschub lässt sich in Steigende Mieten setzen dem der Statistik der EigentumsSchweizer Mittelstand immer wohnungen ablesen. Diese sind stärker zu. Das zeigt auch eine in den letzten zehn Jahren kürzlich veröffentlichte Umfrage durchschnittlich 49 Prozent des «Beobachters». 50 000 teurer geworden. Im Raum Leserinnen und Leser wurden Zürich betrug die Zunahme befragt. 59 Prozent von ihnen 57 Prozent, am Genfersee haben

sich die Preise mehr als verdoppelt. Den Mietern gings nicht besser: Zwischen 2000 und 2010 sind die Hypozinsen um 1,5 Prozent gesunken. Nach der gesetzlichen Umrechnungsformel hätten die Mieten somit um 17,5 Prozent sinken müssen. Tatsächlich sind sie durchschnittlich um 18,8 Prozent gestiegen. Der Anstieg ist jedoch nicht gleichmässig ausgefallen. Für Neumieter wäre eine Preiserhöhung von 20 Prozent ein Schnäppchen. Sie treffen aber auf ganz andere Verhältnisse. In Genf haben sich Wohnungen für Neumieter zwischen 2003 und 2010 um 75 Prozent verteuert. In Zürich und Zug waren es 50 Prozent. Die Schweiz wird durch steigende Mieten und Immobilienpreise nicht ärmer. Reiner Eichenberger, Ökonomieprofessor an der Universität Freiburg, schätzt, dass der Wert aller Immobilien dank der Einwanderung, aber auch wegen Steuersenkungen und neuen Verkehrswegen jedes Jahr um rund 100 Milliarden Franken steigt. Angenommen, dieser Mehrwert wird jährlich mit 3 Prozent verzinst, ergibt dies eine Umverteilung — von den vielen Mietern zu den wenigen Bodenbesitzern — von rund 3 Milliarden Franken pro Jahr. pl Buchtipp: «Aufruhr im Paradies — Die neue Zuwanderung spaltet die Schweiz», Philipp Löpfe, Werner Vontobel, ab 12. April bei exlibris erhältlich.

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INTERVIEW PHILIPP MÜLLER

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

«Arbeiter aus dem Balkan zu rekrutieren war einer der grössten strategischen Fehler der Schweizer Politik.»

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terale Verträge diskriminiert. Im Raum Basel würde die Wirtschaft schlicht zusammenbrechen. Sind wir auf Gedeih und Verderb auf die EU angewiesen?

Wir sind wie das Gallierdörfchen bei Asterix und Obelix: umzingelt von Römern. Nur haben wir keinen Zaubertrank. Ist es sinnvoll, mit tiefen Steuern Ausländer anzulocken?

Die Frage ist berechtigt: Mit attraktiven Steuern holen wir Firmen zu uns. Diese schaffen Arbeitsplätze und ziehen so wieder ausländische Arbeitskräfte an … … und diese verdienen gut und treiben die Mieten in die Höhe. Das Resultat ist der Kanton Zug, wo sich immer mehr Einheimische keine Wohnung mehr leisten können.

Philipp Müller glaubt, dass eine Initiative, welche die Zuwanderung beschränken will, Chancen hat.

enorm. Deshalb ist die Frage nach den Grenzen des Wachstums mehr als berechtigt – auch für einen Freisinnigen.

Und um diese zu befriedigen, müssen wir halt noch mehr Ausländer ins Land holen. Das ist ein Fass ohne Boden.

Zurück zum wirtschaftlichen Nullwachstum. Damit werden Sie in der FDP keine Mehrheiten finden.

Wir müssen sie ja nicht einmal holen, sie kommen von alleine. Ist die Schweiz zu erfolgreich?

Das nicht, aber auch Freisinnige beginnen das Ganze zu hinterfragen. Interessant ist: Die SP bekennt sich heute wieder zum Wirtschaftswachstum. Nach deren Ansicht können nur so die Sozialwerke finanziert werden. Brauchen wir also Zuwanderer, damit AHV und Pensionskassen nicht bankrottgehen?

Das ist das dümmste Argument für die Zuwanderung! Auch Ausländer haben nämlich die lästige Eigenschaft, alt zu werden. Deshalb haben sie später genau wie wir Schweizerinnen und Schweizer Ansprüche an die Altersvorsorge.

Es scheint so. 2010 sind 41 000, 2009 sind 48 000 und 2008 sind 73 000 Menschen allein aus den 27 EU-Staaten in die Schweiz eingewandert. Dazu kommen noch die hohen Zahlen aus den Drittstaaten mit über 40 000 pro Jahr. Ich will Sie weiss Gott nicht mit Zahlen totschlagen, aber einen Vergleich mache ich noch: Ecopop, eine Organisation, die sich gegen die Überbevölkerung einsetzt, will eine Initiative lanieren, welche die Zunahme der Wohnbevölkerung auf 0,2 Prozent beschränken soll. Das wären dann rund 15 800 Personen pro Jahr.

Was halten Sie davon?

Gelingt es, genug Unterschriften zu sammeln, gebe ich der Initiative an der Urne gute Chancen. Die Leute haben ganz einfach genug von der steten Zunahme des Gedränges. Die Deutschen drängen in die Schweiz. Daran lässt sich wegen der Personenfreizügigkeit nichts ändern.

Das ist so, auch wenn Christoph Blocher immer wieder vom Kündigen der Personenfreizügigkeit spricht. Dabei muss gar niemand kündigen. Wenn wir die Personenfreizügigkeit aufheben, verfallen automatisch sämtliche Dossiers der Bilateralen I innerhalb von sechs Monaten. Das wiederum wäre für unsere Wirtschaft verheerend. Weshalb?

60 Prozent unserer Exporte gehen in die EU und würden ohne Bila-

Die «Zugisierung» wird Kreise ziehen. Wahrscheinlich wird selbst mein abseitsstehendes Haus hier im Aargau bald etwas wert sein … Aber ernsthaft: Die Kreise um Zug, aber auch um den Zürichund den Genfersee werden immer grösser. Irgendwann schliessen sich diese Kreise zusammen. Und dann?

Dann haben wir einen Kanton Zug, der von Zürich bis Genf reicht. Interview Philipp Löpfe Bilder Nik Hunger

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Migros-Magazin 15, 11. April 2011

BILD DER WOCHE

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Was eine echte Prinzessin werden will, muss erst mal lernen, Haltung zu bewahren. Dies und andere nützliche Dinge lernten die sechs Mädchen in einem «Trainingslager für Prinzessinnen» in einem Londoner Hotel. Wohl in der Hoffnung, sich dereinst auch mal einen Prinzen zu angeln. Prinz William und seine Braut lächeln den angehenden Grazien jedenfalls schon mal aufmunternd zu.

FRAGE DER WOCHE

Bilder Keystone/AP/Akira Suemori, Siggi Bucher

Vertragen Asiaten Alkohol schlechter als andere Ethnien? Ja, vor allem Ostasiaten. Schon nach geringen Mengen reagieren sie mit Gesichtsrötung oder Herzrasen. Der Grund liegt laut chinesischen Forschern in den Genen. Die Alkoholintoleranz entstand vor 7000 bis 10 000 Jahren, als sich im südlichen China der Reisanbau entwickelte. Der Reis wurde damals zwecks Konservierung mit Hefepilzen fermentiert. Dabei entstand Alkohol, den die Chinesen dann mit dem Reis automatisch zu sich nahmen. Als Gegenmittel entwickelte sich ein genetischer Schutzmechanismus, der verhinderte, dass zu viel Alkohol konsumiert wurde. Er wirkt bei vielen Chinesen, Japanern und Koreanern bis heute.

ZITAT DER WOCHE

«Ich habe in Los Angeles in einem Musical eine Palme gespielt, für 37 Dollar pro Auftritt.» Die Anfänge des Schweizer Bond-Bösewichts Anatole Taubman (40) waren bescheiden, wie der Schauspieler in «20 Minuten» gestand. Als Palme habe er damals sein erstes Geld verdient. Dieses Jahr wird er in der Comicverfilmung «Captain America» zu sehen sein.

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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

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Seltsam glühender Glibber Okay, Leute, ruhig

Bänz Friedli staunt über sehr reelles Spielzeug.

Blut. Der Justin ist wieder abgereist, auch meine Bieber-Friise ist weg. Kaum hatte ich realisiert, wie bescheuert ich aussah, eilte ich zur Coiffeuse.

Frei und Streller sind auch weg. Aus der Nati,

meine ich. Und der Primitivling in mir sagt: endlich. Der Realist freilich fragt: Ja, haben wir denn bessere Stürmer? Und der innere Zögerer zaudert, denn diesen Streller findet er … irgendwie noch süss. Als der Basler jüngst auf der Reise zum Spiel in Bulgarien verlauten liess, er wäre lieber daheim bei Sohn und Töchterchen, schlug mein Vaterherz da nicht mächtig? Mächtiger als das YB-Herz? Gut, es gibt YB-Fans in meinem Bekanntenkreis, die gingen mir an die Gurgel, würde ich ihnen verraten, dass ich den Streller in seiner ganzen lulatschigen Art im Grunde mag… Aber das interessiert Sie alles nicht besonders, ich weiss. Und dass Anna Luna das «Atomkraft? Nein Danke»Poster natürlich aufgehängt hat, ahnten Sie bereits. Aber, Sie! Am Dienstag bekam ich Vögel. Von

den «Minifigures» hatte ich ja erzählt, den Lego-Sammelfigürli, die in undurchsichtigen Plastiktüten stecken – man weiss also nie,

was man den Kindern kauft. (Und wie bei Panini und den Nanos gibts reihenweise Doppelte.) Item, jetzt kam die neue Figürchenserie auf den Markt, die vierte, und ich wollte sogleich kontrollieren, ob nun der Frauenanteil, wie von schwedischen Feministinnen gefordert, gestiegen sei. Nicht wirklich: Ganze drei weibliche stehen dreizehn männlichen Figuren gegenüber, vom Matrosen bis zum Minifussballer, der dem Messi ähnlich sieht. Sie können sich vorstellen, wie unsere Tochter sich freute, dass sie grad als Erstes ein Weiblein erwischte: eine Surferin. Weiter wären da noch eine Eiskunstläuferin und ein Mädchen im Kimono … Womit wir dem Thema näherkommen: Japan. Der Clou ist nämlich, Männchen Nummer 13 ist gemäss Beipackzettel ein «Gefahrengutbeauftragter». Er steckt in einem Schutzanzug mit aufgedrucktem Warnzeichen für Radioaktivität, just wie die armen Kerle in Fukushima, die in den letzten Wochen in aussichtsloser Mission ihr Leben opferten. Und er sieht nicht besonders glücklich aus unter seinem Helm. Auf der LegoSite las ich Heroisches: «Wann immer es seltsam glühenden Glibber in der Stadt gibt, ist der Gefahrengutbeauftragte genau der Richtige für den Job.» Ob es die Kanalisation nach mutiertem Schlamm abzusuchen gelte

oder radioaktiv verseuchte Hühner beseitigt werden müssten, die vom Himmel gefallen seien – stets sorge er «mit seiner High-TechAusrüstung» für Sicherheit. Wir dürfen annehmen, dass das Männchen vor

dem 11.März in Produktion gegangen ist; Lego ist unfreiwillig aktuell. Wie ein Hohn liest sich heute die Fortsetzung des offiziellen Werbetexts: «Wenn man sich ständig in gefährlichen Situationen befindet und mit gefährlichen Stoffen hantiert, entwickelt man natürlich eine gewisse Nervosität. Obwohl er bei einem Notfall immer zur Stelle ist, hat er immer Angst davor, dass seine Ausrüstung

«Lego ist unfreiwillig aktuell.» irgendwann einmal versagen könnte. Es grenzt an ein Wunder, dass ihm bei dem häufigen Kontakt mit seltsamen Substanzen noch kein zweiter Kopf gewachsen ist!» Mich nähme wunder: Wurde derjenige, der den

«Gefahrengutbeauftragten» erfunden hat, inzwischen wegen seines guten Timings befördert – oder entlassen? Bänz Friedli live: 12. und 13. 4. Glarus, 15. 4. Brittnau AG, 18. 4. Thun (ausverkauft).

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Migros-Magazin 15, 11. April 2011

MENSCHEN SAMMLERIN

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Mariann König besitzt mehr als 1000 Quartettspiele, darunter dieses Schweizer Quartett von 1910.

Königin der Karten

Mariann König sammelt Quartettkarten. In ihrer Wohnung stapeln sich die Spiele. Nun zeigt sie erstmals ihre Schätze.

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MENSCHEN SAMMLERIN

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Eins der ältesten Quartette: «Komische Karten» — Kinderlieder (1880).

B

isher hat Mariann König (64) damit auch Erinnerungen verselten von ihrer Sammellei- knüpft. «Als ich ein Kind war, denschaft erzählt. «Quartett- konnte ich die Quartettkarten spiele sind doch für Kinder – wer auch gut zum Bauen von Kartensammelt denn so was?», hätten häusern benutzen. So dick und viele Freunde und Bekannte, die stabil war die Pappe.» von ihrem Hobby wussten, gefragt. Noch interessanter findet sie Noch dazu, wenn man selbst gar aber, wie sich der Zeitgeist der nicht gerne Quartett spielt und Epochen in den Kartensätzen wiauch keine Kinder derspiegelt. «Quartettde oder Enkel hat. «Erst spiele als Zeitspiegel» sp als sie einige der alten hat sie deshalb ihre «A ls ich ein Kind ha er Spiele in meiner Woherste Ausstellung geich te nn war, ko nannt. na Sie ist bis Ende nung genauer betrachdie QuartettApril jeweils am SamsAp ten konnten, begriffen karten auch gut ta tag im Ortsmuseum sie, was mich daran so fasziniert», sagt die Oberrieden ZH zu seOb zum Bauen von hen. Dort zeigt die he ehemalige schulische Kartenhäusern Heilpädagogin. Das ist Zürcherin Zü rund 100 benutzen.» einerseits die künstleriihrer ih liebsten Schätsche Qualität dieser ze. Da wäre zum Beize teils mehr als 100-jährispiel ihr ältestes äl Quartettspiel, gen Kartenspiele. «Die Bilder das etwa 130 Jahre alt ist. Oder das wurden oft von berühmten Kin- erste deutsche Automobilquartett derbuchillustratoren gemalt», sagt von 1952. Oder ihr LiebMariann König. Andererseits sind lingsquartett, das Sprich-

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Migros-Magazin 15, 11. April 2011

MENSCHEN SAMMLERIN

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wörter in Bildern darstellt. «Ich habe das Gefühl, dass man solche Sprichwörter heute viel seltener verwendet als früher», sagt Mariann König. Genauso wie viele der Berufe, die auf den Karten dargestellt werden, gar nicht mehr existieren oder sich stark verändert haben. Ob es um Kinderalltag, Essen, Arbeit, Sport, Reisen, Technik, Verkehr, Tiere oder Natur geht – Mariann Königs Quartettspiele erlauben eine aufschlussreiche Zeitreise durch das vergangene Jahrhundert. Da gibt es das Set «Was kochen wir» mit Bildern und Rezepten aus den 20er-Jahren, das mit modernen Vorstellungen einer gesunden Ernährung wenig zu tun hat und bei dem man sich fragt, welche Familie sich in jener Zeit wohl solch opulente Gerichte leisten konnte. «Wahrscheinlich die, welche he auch genug Geld hat«Inzwischen ten, um ihren Kindern Quartettspiele zu kauist der Markt fen», mutmasst Mari«Augen auf!» Spiel einer Firma, um Arbeiter zur Unfallverhütung am Arbeitsplatz anzuhalten (1957). «A lee rgefeg t, und ann König. Gegenbeiim Internet spiel sind zwei Quartette aus der Zeit des man die Schaltschemata steigern Samm- ma Ersten Weltkriegs, als für Ingenieure auf preisler die Preise in fü Lebensmittel knapp günstigen Spielkarten. gü absurde Höhen.» waren: Eines erzählt Seit 1981 sammelt Mariann König QuartetMa eine komplette Bilte. Auf Flohmärkten, te dergeschichte über eine ine missglückte Hamsterfahrt aufs Sammlerbörsen, in AntiquitätenLand. Das andere gibt Tipps zum läden und Brockenhäusern hat sie Kochen und Backen mit Ei-Ersatz inzwischen mehr als 1000 Spiele und wenig Zucker. gekauft. Die lagert sie in ihrer Wohnung in Zürich. Die 64-JähriAuch politische Tendenzen ge hat Glück gehabt und zu einem zeigen die Quartette Zeitpunkt mit Sammeln angefanDas Aufkommen des Nationalso- gen, als ein Gang auf den Flohzialismus in Deutschland spiegelt markt genügte, um gleich mehrere sich nicht nur in Hakenkreuz- gute Funde zu machen. «Inzwifahnen und markigen Propaganda- schen ist der Markt leergefegt, sprüchen wider, sondern auch in und im Internet steigern Sammler unauffälligeren Veränderungen, die Preise in absurde Höhen. Da wie Mariann König an einem Bei- mache ich nicht mehr mit.» Trotzspiel zeigt. «Nach 1933 ver- dem ist Mariann König immer schwand der Komponist Felix noch fast jedes Wochenende auf Mendelssohn einfach aus den be- der Pirsch nach den geliebten Karliebten Musikerquartetten – er ten. Eine Sammlung ist schliessstammte aus einer jüdischen lich nie abgeschlossen. Text Sonja Bonin Familie.» Ein Kuriosum von vielen in ihBilder Renate Wernli rer Sammlung: «Das elektrotechnische Spiel zum Drehstrom» aus Ausstellung: «Quartettspiele als der DDR entstand Ende der 40er- Zeitspiegel»: 16. April, 23. April, 30. April, Jahre. Fach- und Lehrbücher wa- Ortsmuseum Oberrieden ZH. www. 50er-Jahre: Mit dem Autoboom kamen die Autoquartette in Mode. ren knapp, und so veröffentlichte oberrieden.ch/gemeinde/ortsmuseum

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AUF EIN WORT

FRAU DER WOCHE

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

DATENSCHÜTZER VS. GOOGLE

Gewählt mit 18

«Die grosse Mehrheit will kein Bild von sich im Netz» Go le Str Google Streett Vi View ddarff keine erkennbaren Gesichter mehr zeigen. Datenschützer Hanspeter Thür (61) hält das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts für wegweisend im Umgang mit der Privatsphäre im Internet. Er appelliert aber auch an die Selbstverantwortung jedes Einzelnen, Daten und Bilder nur zurückhaltend weiterzuverbreiten. Hanspeter Thür, Sie rechneten sich gute Chancen gegen Google aus. Weshalb?

MANN DER WOCHE

Gewonnen mit 19 Politisch interessiert ist auch David Maurer (19). Der Basler hat sich am nationalen Debattierfinal gegen seine Konkurrenten in der Kategorie der 17- bis 20-Jährigen durchgesetzt. Am zweiten landesweiten Turnier, an dem 70 Jugendliche teilnahmen, bewertete die Jury Sachkenntnis, Ausdrucksfähigkeit, Gesprächsvermögen und Überzeugungskraft. Maurer schliesst nicht aus, sich später mal politisch zu engagieren.

Wir waren mit der Bundesrechtsprechung bezüglich des Schutzes der Privatsphäre natürlich vertraut. Die Frage war, ob sich das Gericht angesichts der neuen technischen Möglichkeiten für eine Relativierung dieser Grundsätze entscheiden würde. Das ist ja nun nicht passiert.

Genau. Darüber bin ich auch sehr froh. Gerade mit Blick auf künftige Produkte und technische Möglichkeiten. Jetzt ist klar, dass nicht von Anfang an akzeptiert werden muss, dass man im öffentlichen Raum einfach so gefilmt wird und im Netz landet. Es ist aber schon ein Kampf gegen Windmühlen, nicht? Bilder aus dem öffentlichen Raum landen ja dauernd im Internet. Allein all die Kameras, die uns überall aufnehmen.

Umso wichtiger ist es, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Verbunden mit der Frage, ob es Strategien gibt, den rechtmässigen Zustand dennoch herzustellen. Gäbe es nicht wichtigere Bereiche, die man angehen

müsste? Das Datensammeln von Behörden und Unternehmen zum Beispiel.

Wir beschäftigen uns natürlich auch mit vielen anderen Themen, etwa der Digitalisierung von Patientendaten oder dem Adresshandel zu Marketingzwecken. Aber die Frage ist, an welchem Objekt man solche Grundsatzfragen am besten thematisiert. Google Street View hat sich dafür gut geeignet, weil unzählige Gesichter ohne Einwilligung auf dem Netz landeten. Die vielen Reaktionen aus der Bevölkerung zeigen: Eine grosse Mehrheit will das nicht. Sie haben also eine Art Exempel statuiert.

Richtig. Wir haben beschränkte Mittel, wir müssen unsere Kräfte bündeln und abschätzen, wo wir beispielhaft vorgehen können. Es geht nicht um Google, es geht um das Phänomen. Das Urteil, wenn es denn rechtskräftig wird, ist ein Massstab für all diese Angebote im Umgang mit Privatsphäre. Was sind die Folgen dieses Urteils für Pressebilder, auf denen Leute im öffentlichen Raum zufällig zu sehen sind?

Das ist nicht die gleiche Problematik, aber auch die Medien müssen den konkreten Fall abklären. Bei Street View fehlt allerdings genau die Möglichkeit der journalistischen Beurteilung im Einzelfall. Denken Sie, dass Google das Urteil weiterziehen wird?

Schwer einzuschätzen. Aber das Urteil ist sehr genau und sorgfältig begründet. Ich kann mir nicht

vorstellen, dass ein nächstes Gericht das anders sieht. Google hat gedroht, Street View einfach abzuschalten. Besteht da ein Risiko?

Das weiss ich nicht. Aber Google macht Milliardengewinne mit

«Die Schweiz hat bei Google Street View eine Pionierrolle inne.» dieser Plattform. Es müsste doch eher ein Ansporn sein für Google, etwas Geld in die Hand zu nehmen, um den Schutz der Privatsphäre zu verbessern. Ist der deutschsprachige Raum besonders sensibel bei diesen Themen?

Auch andere Länder wehren sich gegen Google: Tschechien, Griechenland, Japan, sogar die USA. Es geht überall um andere Themen, aber die Sensibilität wächst. Die Schweiz hat keine rigidere Haltung als andere, bei Google Street View aber eine Pionierrolle inne. Was kann der Einzelne tun, um sich generell zu schützen?

Er muss sich bewusst sein, dass Informationen, die er irgendwo hinterlässt, in ganz anderen Zusammenhängen verwendet werden können. Entsprechend zurückhaltend sollte jeder und jede mit seinen Daten sein. Interview Ralf Kaminski

Bilder Keystone/DPA/Julian Stratenshulte, 20 Minutent/Simon Städeli, EQ Images/Christian Pfander

Eigentlich sollte sich Anna Eugster (18) auf ihre Wirtschaftsmatura vorbereiten. Stattdessen muss sie nun ein Interview nach dem anderen geben, weil sie in Appenzell Ausserrhoden zur jüngsten Kantonsrätin aller Zeiten gewählt worden ist. Die Parteilose wird im Rat mitte-links politisieren, allerdings fällt ihre erste Sitzung ausgerechnet mit der Deutschprüfung zusammen.

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34 | Migros-Magazin 15, 11. April 2011

E

s ist kalt in der Sonnenstube der Schweiz. Eine scharfe Bise pfeift durch die Baumwipfel und stellt die roten Haarbüschel der schottischen Hochlandrinder senkrecht in die Luft. Doch die Tiere sind hart im Nehmen, genügsam und von unerschütterlicher Seelenruhe. «Ideale Tiere für mein Projekt», sagt Guido Leutenegger (53) und blickt mit zusammengekniffenen Augen über seine Herde. Kälbchen mit staksigen Beinchen lehnen sich an ihre Mutterkühe und glotzen grossäugig zurück. Leuteneggers Idee war, unbewirtschaftete Gegenden mit schottischen Hochlandrindern zu bevölkern und die Wiesen so vor der Vergandung zu retten. Dafür kaufte er vor 15 Jahren einen Stier und zwei Kühe. Inzwischen verteilen sich 500 Tiere auf acht Südschweizer Alpen. Sie weiden auf 2500 Hektaren, das von der herkömmlichen Landwirtschaft aufgegeben wurde. Leutenegger pachtet es von den Bürgergemeinden.

Als die Aktien laufen lernten, gings um Kreditsicherheiten

250 der Kühe gehören privaten Investoren. Denn vor vier Jahren rief Leutenegger die «Kuhaktie» ins Leben. Die Idee dazu kam ihm und einem befreundeten Banker, den er um einen Kredit bat. Die Bank wollte Sicherheiten. «Ich sagte, das seien meine Kühe», sagte Leutenegger. Da aber Kühe keine bankenübliche Sicherheit darstellen, bekam Leutenegger den Kredit nicht. Die Rettung waren private Investoren. Seither kann man sich an Leuteneggers Firma beteiligen, indem man für zehn Jahre Besitzer einer Kuh wird. Mit 2500 Franken ist man dabei, eine Urkunde bescheinigt den Besitz. «Und auf der Weide steht eine Aktie namens Lotti», scherzt Leutenegger. Jeder «Aktionär» ist eingeladen, seine «Aktie» zu besuchen. Und das tun sie tatsächlich. Zumal viele Teilhaber Naturfreunde sind und vor allem das spezielle Businessmodell unterstützen wollen. Andere sind Gourmets und mehrere sogar Vegetarier – obwohl die Dividende mehrheitlich aus Fleisch besteht.

Seine Aktien haben vier Beine

Schweizer Bauern sind innovativ: Guido Leutenegger hält im Tessin 500 schottische Hochlandrinder. In die Tiere kann man investieren. Nur die Dividende seiner «Kuhaktien» ist etwas unüblich.

MENSCHEN KUHAKTIEN Wer sich an der Firma Natur-Konkret beteiligt, be besitzt für zehn Ja Jahre eine Kuh.

Sie kommt zehn Jahre lang per Post: Fleisch, Wurst oder Käse im Wert von 350 Franken pro Jahr. Das macht 3500 Franken, also einen Gewinn von 1000 Franken in zehn Jahren. Eine Rendite, die sich sehen lassen kann. Natürlich werden die Steaks und Salsize nicht den Kühen von den Rippen geschnitten. Eine «Aktie» wirft Ertrag ab, die Kuh wirft Kälber. Diese werden nach drei Jahren bei ihren Müttern auf der Weide von einem Mitarbeiter – meist Leutenegger – persönlich zur Schlachtbank begleitet. Das ist Ehrensache. So entstehen pro Jahr 15 Tonnen Fleisch. «Jedes Gramm öko», sagt Leutenegger, «die Rinder ernähren sich zu 100 Prozent aus Wasser, Gras und Heu.» Daher die besondere Qualität des Fleisches. Es enthält besonders viel Eiweiss, Eisen und Omega-3-Säure. Das hat natürlich seinen Preis: Für ein Kilo Rindsfilet muss ein Käufer bei Natur-Konkret 130, für ein Kilo Hackfleisch 26 Franken berappen. Das ist etwa anderthalb Mal so viel wie durchschnittliche Fleischqualität und etwas mehr, als Bio kostet. Vom Bund erhält Leutenegger die gleichen Direktzahlungen wie alle Landwirte.

Vom Thurgauer Kantonsrat in die Tessiner Bergwelt

Der Kreuzlinger Unternehmer mit Hang zum Naturschutz ist ausgebildeter Primarlehrer. Er war Gewerbeschullehrer, Präsident einer Pro-Natura-Sektion, Kantonsrat, Gemeinderat, Stadtrat. Mit der Politik hat er abgeschlossen. Für seine Anliegen setzt er sich jetzt als Unternehmer ein: intakte Natur, gesundes Essen und anständige Löhne in der Landwirtschaft. Mit dem Rinderbusiness scheint Leutenegger seine Welt gefunden zu haben. Er ist vom Typ her seinen Schützlingen nicht unähnlich: ein Bär von einem Mann, mit wenig Haar zwar, aber mit grossen kräftigen Händen, wind- und wetterfest und kaum aus der Ruhe zu bringen. Auch wenn alle paar Minuten sein Handy klingelt: «Aktionäre» erkundigen sich nach ihren Kühen, der Metzger will die Fleischverarbeitung besprechen, Mitarbeiter haben Fragen. 60 Anrufe pro Tag,

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schätzt Leutenegger, auch am Wochenende. Alle landen bei ihm, obwohl er je nach Jahreszeit zwischen sieben und 14 Mitarbeiter beschäftigt. «Dies ist mein Beruf und mein Hobby», sagt Leutenegger. Er findet es okay, auch nachts oder sonntags erreichbar zu sein.

Der Quereinsteiger kann von seinen Rindern leben

Mit seiner Frau und den drei Kindern lebt der Ostschweizer seit acht Jahren im Maggiatal. Sein Wirken im Tessin will er nicht als Aussteigerprojekt verstanden haben. Vielmehr ist er seinen Rindern hinterher in die Südschweiz gezogen, weil er hier die grossen, zusammenhängenden Flächen fand, auf denen sein Ökoprojekt sinnvoll ist. Inzwischen hat Leutenegger Weiterbildungskurse absolviert, unter anderem als Alphirte, und sich das nötige Wissen über schottische Hochlandrinder angeeignet. «Am Anfang hatten wir keine Ahnung», gesteht er. Ein Tier in einen Anhänger zu laden war ein mehrstündiges Unterfangen. Er hatte auch keinerlei landwirtschaftliche Erfahrung. Manche sagten zu ihm: «Zum Glück! Sonst hättest du dir das alles wohl nicht aufgehalst.» Er holte sich Leute ins Team, die weiteres Wissen mitbrachten, Alperfahrung etwa, oder Landwirtschafts- und Maschinenkenntnisse. Seit drei Jahren kann Leutenegger sorgenfrei geschäften und ruhig schlafen. Wobei es immer mal Situationen gibt, in denen er sich «wie im falschen Film» fühlt. Ein Symposium in Luzern zum Beispiel, an dem er vor 1000 Wirtschaftsvertretern seine Erfolgsstory erzählen sollte. Aber wenn er auf der Alp Roveraccio sitzt und seine Tiere beobachtet «dann ist das einfach nur herrlich». Text Yvette Hettinger Bild Tanja Demarmels

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Indien – Rajasthan

Schlucht des Fish River Canyon ■ Die höchsten Dünen der Welt in der Namib Wüste ■ Bus-Safari im Etosha Nationalpark ■

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Hinflug Zürich–Johannesburg. Direkter Linienflug nach Johannesburg. 2. Tag: Johannesburg–Windhoek. Umsteigen in Johannesburg und Weiterflug nach Windhoek. Ankunft in Windhoek. Trans­ fer ins Hotel und Zimmerbezug. 3. Tag: Windhoek–Kalahariwüste. Stadtrundfahrt durch Windhoek. Danach Ab­ fahrt in Richtung Süden in die Kalahariwüste. 4. Tag: Kalahariwüste–Keetmanshoop. Weiterfahrt in den Süden zu den bekannten Köcherbäumen sowie zum «Spielplatz der Riesen». 5. Tag: Keetmanshoop–Fish River Canyon. Heute fahren wir zum Fish River Canyon, dem zweitgrössten Canyon der Welt. 6. Tag: Fish River Canyon–Lüderitz. Der heutige Tag führt uns über Aus nach Lüde­ ritz zum kalten Atlantik. 7. Tag: Lüderitz–Sesriem. Wir unternehmen eine Führung durch die Gei­ sterstadt Kolmanskuppe. Anschliessend fahren wir Richtung Norden weiter nach Sesriem – dem Tor zum schönsten Teil der Namib Wüste. 8. Tag: Sesriem, Ausflug in den Namib Naukluft Park. Einen ganzen Tag verbringen wir heute in den Dünen des Namib Naukluft Nationalparks. 9. Tag: Sesriem–Swakopmund. Nach dem Frühstück erkunden wir eine nahezu vegetationslose Landschaft, welche wie eine Mondlandschaft wirkt. 10. Tag: Swakopmund–Twyfelfontein, fak. Bootsfahrt in Walvis Bay. Heute Vor­ mittag können wir eine fakultative Bootsfahrt in Walvis Bay unternehmen. Anschliessend Weiterfahrt Richtung Twyfelfontein. 11. Tag: Twyfelfontein–Etosha Nationalpark. Heute erkunden wir das Damaraland. Im An­ schluss Fahrt Richtung Etosha Nationalpark. 12. Tag: Etosha Nationalpark. Wir geniessen eine Wildbeobachtungsfahrt vom Reisebus aus durch den Etosha Nationalpark. 13. Tag: Etosha Nationalpark–Waterberg Plateau Park. Heute verlassen wir den Etosha Nationalpark und fahren Richtung Otjiwarongo zum Waterberg Plateau Park, eines der spekta­ kulärsten Gebiete der nördlichen Region. 14. Tag: Waterberg Plateau Park–Windhoek. Gut erholt fahren wir zurück nach Windhoek. Hier haben wir Gelegenheit für individuelle Entdeckungen in der Stadt. 15. Tag: Rückflug Windhoek–Zürich. Wir haben noch freie Zeit, um letzte Einkäufe zu erledigen. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen. Flug via Johannesburg nach Zürich. 16. Tag: Ankunft Zürich. Am frühen Morgen Ankunft in Zürich. Indivi­ duelle Heimreise.

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Preise pro Person Fr. 16 Tage inklusive Halbpension 5645.– Reduktion Reise 1 – 250.– Daten 2011 Samstag–Sonntag 1: 10.09.–25.09. 3: 01.10.–16.10. 2: 24.09.–09.10. 4: 15.10.–30.10. Unsere Leistungen Linienflug mit Swiss Zürich–Johannes­ burg–Zürich in Economy­Klasse Flüge Johannesburg–Windhoek– Johannesburg in Economy­Klasse Aktuelle Treibstoffzuschläge sowie Flughafen­ und Sicherheitstaxen 20 kg Freigepäck 13 Übernachtungen in Hotels, Lodges und Camps, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 13 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet), davon 1 x Busch­ Abendessen (8. Tag) und 1 x Abendessen in lokalem Restaurant (9. Tag) Rundreise gemäss Programm in klimatisiertem Reisebus Alle Besichtigungen und Eintritte gem. Programm (ausg. fak. Bootsfahrt, 10. Tag) Naturfahrt Kalahariwüste inkl. Getränke Führung Geisterstadt Kolmanskuppe Geländewagenfahrt zum Sossusvlei Wildbeobachtungsfahrt im offenen Geländewagen im Waterberg Plateau Park Lokale, Deutsch sprechende Fahrer­ Reiseleitung Gepäckträgergebühren Informationsabend vor der Reise Mit versierter Twerenbold­Reiseleitung kompetent begleitet – vom ersten bis zum letzten Reisetag Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 470.– Zuschlag Business­Klasse (Swiss­Flüge) ab 3445.– Fakultativer Bootsausflug Walvis Bay (muss im Voraus reserviert werden) 70.– Zuschlag Kleingruppe 15­20 Pers. 460.– Annullierungskosten­ und Assistance­Versicherung 105.– Persönliche Auslagen und Trinkgelder Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence­Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Einreisebestimmungen Schweizer Bürger brauchen einen Reisepass, welcher noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und noch über mindestens zwei gegenüberliegende freie Seiten verfügt. ■

  

    

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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Hinflug Zürich–Delhi. 2. Tag: Delhi. Nach Ankunft in Delhi Transfer ins Hotel und Zimmerbezug. Am Vormittag unternehmen wir eine Stadtrundfahrt durch das alte und neue Delhi. 3. Tag: Delhi–Mandawa. Wir verlassen die Hauptstadt Indiens und fahren nach Man­ dawa. 4. Tag: Mandawa–Bikaner. Die heutige Etap­ pe führt uns in die Wüste Thar nach Bikaner. 5. Tag: Bikaner–Jaisalmer. Durch die Wüs­ tenlandschaft von Rajasthan fahren wir heute eine lange Etappe nach Jaisalmer. 6. Tag: Jaisalmer. Am Vormittag unterneh­ men wir eine Stadtbesichtigung. 7. Tag: Jaisalmer–Jodhpur. Wir fahren wei­ ter nach Jodhpur, der zweitgrössten Stadt Rajasthans, am Rand der Wüste Thar gelegen. 8. Tag: Jodhpur–Udaipur. Unsere Reise führt uns in das wunderschöne Udaipur. Unterwegs unterbrechen wir die Reise zur Besichtigung der Jain­Tempel von Ranakpur. 9. Tag: Udaipur. Heute besichtigen wir den imposanten Stadtpalast, welcher besonders durch seine wunderschöne Lage am See und beeindruckt. Am Nachmittag erwartet uns eine gemütliche Bootsfahrt auf dem Pichola­See. 10. Tag: Udaipur–Pushkar. Wir verlassen Udaipur und fahren nach Pushkar. Auf dem Weg dorthin stoppen wir für eine kurze Besich­ tigung in Ajmer, einer grünen Oase am Rande des künstlichen Ana Sagar Sees. 11. Tag: Pushkar–Jaipur. Weiterreise nach Jaipur. 12. Tag: Jaipur. Besuch des Fort Amber und Fotostopp am wunderschönen «Palast der Winde». 13. Tag: Jaipur–Ranthambore. Weiterfahrt in den Ranthambore Nationalpark. Am Nach­ mittag unternehmen wir eine Safari in einem offenen Fahrzeug in den Nationalpark. 14. Tag: Ranthambore–Bharatpur–Agra. Transfer zum nahe gelegenen Bahnhof und Zugfahrt nach Bharatpur. Weiterfahrt mit dem Bus in Richtung Agra mit Zwischenstopp in Fatehpur Sikri. 15. Tag: Agra–Delhi. Heute besichtigen wir das weltberühmte, märchenhafte Grabmal Taj Mahal. Am späteren Nachmittag Fahrt nach Delhi und Bezug unseres Transferhotels. 16. Tag: Rückflug Delhi–Zürich.

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16Tage ab Fr. gemäss Programm

Preise pro Person Fr. 16 Tage gemäss Programm 3995.– Reduktion Reise 2– 4 – 100.– Daten 2011 Samstag–Sonntag 1: 08.10.–23.10. 3: 05.11.–20.11. 2: 29.10.–13.11. 4: 19.11.–04.12. Unsere Leistungen Linienflug mit Swiss Zürich–Delhi–Zürich in Economy­Klasse Aktuelle Treibstoffzuschläge sowie Flughafen­ und Sicherheitstaxen 20 kg Freigepäck 15 Übernachtungen in guten Mittel­ bis Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – Vollpension (beginnend mit dem Frühstück am 2. Tag und endend mit dem Nachtessen am 15. Tag) Rundreise gemäss Programm in klimatisiertem Reisebus Alle Besichtigungen und Eintritte gemäss Programm Bahnfahrt gemäss Programm in 2. Klasse Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung Informationsabend vor der Reise Mit versierter Twerenbold­Reiseleitung kompetent begleitet – vom ersten bis zum letzten Reisetag Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 835.– Zuschlag Business­Klasse 2970.– Visumgebühr Indien 155.– Annullierungskosten­ und Assistance­ Versicherung 105.– Persönliche Auslagen und Trinkgelder Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence­Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Einreisebestimmungen Schweizer Bürger brauchen einen Reisepass, welcher noch min. 6 Monate über das Rück­ reisedatum hinaus gültig ist, sowie ein Visum für Indien. Das Visum wird durch Ihre Bu­ chungsstelle eingeholt. ■

  

    

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38 | Migros-Magazin 15, 11. April 2011

Rockende Grosis Die Rockband Mammutz spielt gegen das verstaubte Grosi-Bild an. Das Trio ist Teil der «Grossmütter-Revolution». Das Projekt des Migros-Kulturprozents will Bild und Rolle der Frauen in der Gesellschaft verändern.

S

ie begnügen sich nicht mit Backen, Stricken und Märchen erzählen: Die Grossmütter von heute sind gebildet, berufstätig und politisch wie kulturell interessiert. Und während früher Frauen durch die vielen Geburten und harte körperliche Arbeit bereits gegen die 50 physisch verschlissen waren, sind sie heute gesund: Nach der Pensionierung haben Frauen noch 20 bis 30 Jahre vor sich; die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei ihnen hierzulande bei rund 83 Jahren. Genau für diese aktiven Grossmütter hat das Migros-Kulturprozent 2010 die «Grossmütter-Revolution» lanciert. Ziel ist es, das neue Rollenbild der Öffentlichkeit bewusst zu machen, interessierte Frauen untereinander zu vernetzen und verschiedene Projekte anzustossen (siehe Box rechts). Eines davon ist die GrossmutterRockband Mammutz. Initiatorin der Mammutz ist Ursula Steiger. Was stört die 64-Jährige an der traditionellen Grossmutter-Rolle? Was soll daran verstaubt sein, sich um die Enkel zu kümmern? «Um das gehts doch nicht», sagt Steiger, «mich nervt einfach dieses klischeebehaftete Oma-Bild, wie es in der Öffentlichkeit immer noch präsent ist. In der Werbung zum Beispiel – egal ob bei Gerstensuppe oder Hackbraten – heisst es immer ‹nach Grossmutterart›, und nebenan sei so ein schrumpliger, grauhaariger

Revolution der Grossmütter

Das traditionelle Bild der Grossmutter hat ausgedient — wie aber sieht das neue aus? Dieser Frage widmet sich die «GrossmütterRevolution» des Migros-Kulturprozents. Hier diskutieren Frauen ihre Rolle in Familie und Gesellschaft, entwickeln gemeinsame Ziele und Visionen. Der Aufruf zur Revolte der Grosis trifft offenbar den Nerv der Zeit: Die beiden Zukunftskonferenzen waren im Nu ausgebucht.

www.grossmütterrevolution.ch

Grossmutter-Kopf abgebildet.» Ist das nicht bloss ein Logo, das niemand ernst nimmt? «Nein, noch ein Beispiel: Bis vor zwei Jahren hatte ich meine Haare rot gefärbt, jetzt sind sie grau. Plötzlich spricht man mich in Läden nicht mehr in der Höflichkeitsform an, also «Händ Sie no e Wunsch?», sondern «Händ er no e Wunsch?». Als Individuum werde ich nicht mehr wahrgenommen.» Als Ursula Steiger letztes Jahr per Zufall auf die «GrossmütterRevolution» stiess, war die frisch Pensionierte Feuer und Flamme. Sie nahm an der ersten sogenann-

ten Zukunftskonferenz des Projekts teil – und spontan hatte sie die Idee, eine Band zu gründen. Nicht irgendeine – eine Grossmütter-Rockband sollte es sein. Ursula Steiger stammt aus einer Künstlerfamilie, Musik spielte in ihrem Leben schon eine wichtige Rolle, als sie noch ein kleines Mädchen war. Und bis zu ihrer Pensionierung war sie Verwaltungsdirektorin an der Zürcher Jugendmusikschule. Auf eine Ausschreibung hin stiess schon bald die Musiklehrerin Marianne Feder (53) dazu. Mit Tänzerin Dominique Prêtre (61) war das Trio komplett. Die fünffache Grosmutter, die eine Ausbildung in klassischem Balett hat, beherrscht vom Tango bis zum Flamenco die verschiedensten Tanzrichtungen.

Geübt wird an jedem Wochenende

«Wir lassen uns in kein musikalisches Korsett zwängen» sagt Marianne Feder, Songschreiberin und Texterin der Band. «Wir bewegen uns im Mundartrock, haben aber auch Cabarett-Elemente im Programm.» In ihren Texten persiflieren die Mammutz das Alter, Grosi-Klischees sowie den Gesundheits- und Jugendwahn. Polo Hofers Klassiker «Alperose» kann dabei schon mal zum Mammutz-Song «Oschteoporose» mutieren. «Musik und gerade Hits ermöglichen einen emotionalen Zugang zu diesen Themen», er-

NEUES AUS DER MIGROS

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«Wir lassen uns in kein musikalisches Korsett zwängen.»

Zürcher Grossmütter-Band: Marianne Feder, Ursula Steiger und Dominique Prêtre (von links) stellen Abbey Road, das berühmte Plattencover der Beatles von 1969 nach (oben). Die Mammutz am Konzert (kleines Bild).

klärt Ursula Steiger, «so erreichen wir die Menschen direkt und fernab jeder trockenen Theorie. Obwohl die Band erst seit einigen Monaten existiert, hat sie bereits elf Songs im Repertoire und vier Auftritte hinter sich, «vor allem bei den Jungen kommen wir gut an», sagt Ursula Steiger. Feder ergänzt: «Wir üben jedes Wochenende und gehen professionell an die Sache ran.» Was hat die erst 53-jährige Feder dazu bewogen,

sich der «Grossmütter-Revolution» anzuschliessen? Sie ist verheiratet und hat eine Tochter. «Stimmt, ich bin keine Grossmutter. Aber es ist klug, wenn man sich bereits in meinem Alter Gedanken macht, wie man sich als pensionierte oder einfach ältere Frau in die Gesellschaft einbringen kann», erklärt Marianne Feder. Eins war ihr schnell klar: «Die nächsten 20 Jahre verbringe ich nicht hinter dem Ofen.» Eben-

so klar war: Die gängigen «ü50Programme» bringen es nicht. «Mit Besuchen irgendwelcher Rebberge oder Ausflügen auf die Insel Mainau kann ich nun wirklich nichts anfangen, tut mir leid», sagt sie. Das Schreiben von Songs, die Auftritte der Band – hier ist sie mit Leidenschaft dabei. Die«Grossmütter-Revolution» wurde nicht zuletzt von feministisch bewegten Frauen lanciert. Inwieweit spielt der

Am 16. April 2011 ist es wieder so weit: Wir feiern den Tag der Milch! Dieser Tag ist für Tetra Pak immer wieder etwas Besonderes, denn schliesslich haben wir mit der Erfindung des Getränkekartons den Milchkonsum revolutioniert. Heute kann Milch lange aufbewahrt sowie jederzeit und überall konsumiert werden. Und das Beste daran: Unsere Getränkekartons bestehen überwiegend aus der natürlichen und nachwachsenden Ressource Holz. So wird nicht nur der Inhalt, sondern auch die Umwelt geschützt! Weitere Informationen unter: www.tetrapak.ch

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

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Die nervösen Mammutz vor dem Konzert: Ursula Steiger, Dominique Prêtre und Marianne Feder (von links) machen sich warm.

«Vor allem bei den Jungen kommen wir gut an.»

Feminismus für die Mammutz eine Rolle? «Ich bin eine starke Frau, klar» hält Ursula Steiger fest. «Aber Feminismus? Das klingt für mich verstaubt, da kommen mir Mottenkugeln in den Sinn. Ich fühle mich wohl unter Männern.» Ihr Anliegen sei es, Frauen aufzuzeigen, dass gerade

das Alter eine «wahnsinnige Chance» sei, sich zu verändern und ein neues Leben aufzubauen. Eine sinnvolle Beschäftigung bringe schlicht Würde zurück. «Seit der Pensionierung bin ich nicht mehr fremdbestimmt – das ist doch das Schönste überhaupt» schwärmt Steiger.

Ganz nebenbei erfährt man noch, dass sich Ursula Steiger um ihre pflegebedürftige Mutter kümmert und dass sie ihre alleinerziehende Tochter in den unterschiedlichsten Belangen unterstützt. Und nicht zu vergessen: Erst vor Kurzem war die Grossmutter mit ihrem 14-jährigen Enkel Ski fahren.

«Nein, dem ist das nicht peinlich, der kennt mich nicht anders. Für ihn bin ich mehr der Kumpel.» Sitzt man dieser energiegeladenen Frau gegenüber, wird einem plötzlich klar: Die «neue» Grossmutter, die rockt wirklich.

Texte Christoph Petermann Bilder Victoria Loesch

«Nur Schoggikuchenbacken ist schon längst passé» Anette Stade, Projektleiterin der «Grossmütter-Revolution», über Vorurteile, die politische Kraft der älteren Generation und das Grossmütter-Manifest.

Anette Stade, brauchen wir wirklich eine Revolution der Grossmütter?

Keine Angst, diese wird gewaltlos verlaufen. Im Ernst, der Begriff Grossmütter-Revolution schafft die nötige Aufmerksamkeit – und die steht den Grossmüttern von heute zweifellos zu. Inwiefern?

Das Rollenbild hat sich enorm erweitert. Nur Stricken und Schoggikuchenbacken sind schon lange passé – aber genau dieses Bild der Grosis ist immer noch in der Ge-

sellschaft verankert. Das wollen wir ändern. Warum? Das fürsorgliche Grosi ist doch nichts Negatives.

Tatsächlich ist es eines der wenigen Frauenbilder, das durchwegs positiv besetzt ist. Aber nur Grosi zu sein wird der Lebensrealität vieler Grossmütter heute einfach nicht mehr gerecht. Sie sind eine politische Kraft. Berufstätige Eltern können den Alltag ohne die Unterstützung der Grosseltern kaum mehr

bewältigen. Besteht die Gefahr, dass so Frauen wieder in die traditionelle Rolle gedrängt werden?

Klar, besteht die Gefahr Ω im Alltag sind es vor allem Grossmütter, die einspringen, wenn es um ihre Enkel geht. Diese Betreuungskosten entsprechen einem Wert von zwei Milliarden Franken – jährlich. Warum überlegt man sich nicht, zum Beispiel für aktive Grossmütter eine Steuererleichterung einzuführen? Es sind solche Gedanken, die wir in der «Grossmütter-Revolution» entwickeln.

Wie geht es nun mit der Bewegung weiter?

Einige Frauen unserer Bewegung arbeiten an einem GrossmütterManifest. Anfang Juni wird es der Öffentlichkeit präsentiert. Und wo bleiben eigentlich die Grossväter?

Zeigen Sie mir eine Gruppe Grossväter, die sich in dieser Form engagieren wollen. Die sind natürlich herzlich willkommen (lacht). Wir richten uns nicht gegen Männer. Jetzt sind es aber Frauen, die den ersten Schritt machen.

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Migros-Magazin 15, 11. April 2011

NEUES AUS DER MIGROS

MIGROS-ZEITREISE

Einkaufen ohne Platzangst D

ie Reihe der Kassen scheint bis zum Horizont zu reichen; die ältere Kundin im Vordergrund hat beim Bezahlen die Qual der Wahl. Nervige Warteschlangen sind in diesem riesigen Supermarkt kaum vorstellbar. Das Foto ist während der 70er-Jahre in der MigrosFiliale des Genfer Einkaufszentrums Balexert entstanden. Im September 1971 war dieser gigantische Laden vom damaligen Migros-Marketingchef Pierre Arnold eröffnet worden; es handelte sich um die erste MMM-Filiale der Romandie. Auf 6400 Quadratmetern bot sich eine bis dahin ungeahnte Auswahl an Produkten. Die Kunden schwebten auf Rolltreppen von Etage zu Etage, konnten hier auch im Restaurant essen, bei Hotelplan Reisen buchen oder in einer Secura-Filiale Versicherungen abschliessen. Die Bündelung all dieser Dienstleistungen unter einem Dach war völlig neu.

Zeit des grossen Fortschrittsglaubens

Der «Brückenbauer» würdigte den MMM Balexert 1972 als Tummelplatz einer Kundengeneration mit mehr Freizeit: Das Leben dieser Menschen sei geprägt von «verlängerten Wochenenden, frühem Arbeitsschluss, neuen technischen Mitteln». Der bedingungslose Fortschrittsglaube der 70er ist inzwischen zwar verflogen, doch die Migros war auch in späteren Jahrzehnten innovativ und schuf neuartige Einkaufswelten. Ein schönes Beispiel ist das Freizeitzentrum Westside in Bern Brünnen, das im September 2008 seine Tore öffnete. Der New Yorker Stararchitekt Daniel Libeskind entwarf den Komplex als gezackten, transparenten Riesenkristall. Michael West

senbereich der riesigen aus den 70er-Jahren zeigt den Kas Ganz neue Dimensionen: Das Bild aden der Romandie. M-L zentrum Balexert, dem ersten MM Migros-Filiale im Genfer Einkaufs

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Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

Der Golfsport ist im Aufwind. 2016 soll er sogar olympische Sportart werden.

N

och vor wenigen Jahren waren beachtliche Geldsummen notwendig, um den weissen Ball über den grünen Rasen spielen zu dürfen. Unter dem Motto «Golf für alle» ist nicht zuletzt dank der Migros aus dem Elite- ein Breitensport geworden: Die Migros-Golfparks bilden heute jährlich rund 2000 neue Golfspieler mit Lizenz aus und sind hierzulande der grösste Ausbild-

ner von neuen Golfern. Neu bietet die Migros auf allen ihren Golfplätzen am 5. Mai 2011 einen Golfschnupperkurs an.

Live verfolgen, wie die Anmeldezahlen steigen

Der Anlass nennt sich «GolfGrouponing» und funktioniert wie ein Gruppengutschein: Als Teil einer Gruppe profitiert man von grosszügigen Vergünstigun-

«Es betraf auch andere

An einigen Wochenenden war in vielen Geschäften möglich. Was ist passiert? Die verantwortliche Six Die Kundinnen und Kunden an den Migros-Kassen hörten es ungern: «Leider ist im Moment das Zahlen mit der Karte nicht möglich.» Nicht betroffen waren einzig Kunden, die eine PostFinance Card oder eine Cumulus Mastercard einsetzten. Was es mit den leidigen Störungen auf sich hat, erklärt Tho-

mas Heldner, zuständig für den bargeldlosen Zahlungsverkehr der Migros bei der Six Group. Thomas Heldner, können wir bald nur noch bar bezahlen?

Nein. Die angesprochenen Unterbrüche waren allerdings sehr ärgerlich. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten. Was war denn der Grund für diese Unterbrüche?

NEUES AU DER MIGROS

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Auch Kohlenhydrate machen dick Ist Fett wirklich am Übergewicht schuld? Oder sind auch die viel gepriesenen Stärkeprodukte wie Brot, Teigwaren und Reis mitverantwortlich?

Günstige Premiere für Golf-Greenhorns

gen. So kostet der Schnuppertag 9.90 Franken pro Person – 89 Prozent weniger als normal. Einzige Bedingung: 400 Teilnehmende müssen mit dabei sein. Bis zum 28. April 2011 kann man sich unter www.golfparks.ch anmelden. Die ersten 400 Teilnehmer können vom günstigen Angebot profitieren. Dieses beinhaltet eine zweistündige Einführung in den Golfsport mit Putting-Wettbe-

werb, Preisen und anschliessendem Apéro. Die Gruppe ist jeweils auf zwölf Personen begrenzt, damit jeder möglichst viele Bälle abschlagen und von der Betreuung der Golf-Profis profitieren kann. Das Equipment wird zur Verfügung gestellt. Christoph Petermann

Wer will, kann die Teilnehmerzahl live auf www.golfparks.ch verfolgen.

Bild Keystone

Am 5. Mai 2011 gibts auf den MigrosGolfparks einen Schnupperkurs für 9.90 Franken. Einzige Bedingung: 400 Golfneulinge müssen sich anmelden.

37% der SchweizerInnen sind zu dick. Die Gründe kennen wir: falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Dies ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern auch ein Risikofaktor für unsere Gesundheit. Wurden bisher vor allem die Nahrungsfette als Hauptverursacher für das Übergewicht angesehen, geraten nun auch die Kohlenhydrate immer stärker in den Fokus. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die offizielle Empfehlung, möglichst fettarm zu essen und dafür 60% des Kalorienbedarfes aus Kohlenhydraten zu decken, in unserer bewegungsarmen Zeit nicht mehr aktuell ist. Werden nämlich mehr Kohlenhydrate aufgenommen als der Körper benötigt, werden diese in Fett umgewandelt und als Reserve gespeichert. Wie werden wir diese Reserven wieder los? Grundlage einer nachhaltigen Gewichtskontrolle sind ausreichend Bewegung und eine gesunde, kalorienreduzierte Ernährung. Ergänzend können moderne Präparate eingesetzt werden.

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das bargeldlose Bezahlen nur beschränkt Group nimmt Stellung. Eine technische Störung bei den IT-Systemen von Six Group hat dazu geführt, dass bei Zahlterminals in der ganzen Schweiz für einige Minuten rund jede zweite Zahlung abgelehnt wurde, was zu Zahlungsabbrüchen führte.

Sind die Probleme jetzt behoben?

War nur die Migros davon betroffen?

Wir gehen davon aus, dass die ergriffenen Massnahmen weitere Störungen verhindern, können allerdings keine Garantie geben.

Nein, das war kein Migros-Problem. Es betraf auch andere Unternehmen und viele Bankomaten.

Wir haben die Fehler eruiert und arbeiten mit höchster Priorität an einer Lösung. Es kann also wieder zu Ausfällen kommen?

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

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Mehr Geld für die Bauern

Die Milchbauern erhalten drei Rappen mehr pro Liter Milch. Deshalb erhöht die Migros die Preise für gewisse Milchprodukte in bescheidenem Umfang.

Bild Getty Images

D

ie Migros erhöht moderat die Preise für ausgewählte Milchprodukte wie beispielsweise Milch, Butter, Rahm oder Mozzarella (siehe Tabelle). Grund dafür ist, dass die Branchenorganisation Milch (BO Milch) den Richtpreis für Milch um drei Rappen pro Liter von 65 auf 68 Rappen erhöht hat. «Die Preiserhöhung wird vollumfänglich den Milchproduzenten zugutekommen», erklärt Sandra Stöckli, bei der Migros verantwortlich für Milchprodukte. Auch die zur M-Industrie gehörende Milchverarbeiterin Elsa setzt die Erhöhung des

Migros-Milchprodukte, Preise per 11. April 2011

Von den Preiserhöhungen für Milch profitieren die Produzenten.

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

Richtpreises um: «Basierend auf dem Entscheid der BO Milch zahlen wir unseren Produzenten neu drei Rappen mehr für ihre Milch», sagt Elsa-Direktor Gilles Oberson. Mit der Aufhebung der Milchkontingentierung vor rund zwei Jahren fällt der Branchenorganisation die herausfordernde Aufgabe zu, den Schweizer Milchmarkt auf freiwilliger Basis ins Gleichgewicht zu bringen. In der BO Milch sind Produzenten, Verarbeiter und der Detailhandel vertreten.

Auch der Butterberg soll abgebaut werden

Die Anhebung des Richtpreises heisst für die Bauern, dass sie mehr für ihre Milch bekommen. Dies, obwohl noch zu viel Milch und Butter auf dem Markt ist. Die BO Milch hat sich deshalb auch beim Butterberg zu einer Lösung durchgerungen: Es sollen Gelder

freigegeben werden für den Abbau von rund 1400 Tonnen Butter.

Nicht alle Milchprodukte werden teurer

Die Preisaufschläge betreffen die Bereiche Milch, Rahm, Butter sowie einzelne Dessert-, Joghurtund Mozzarella-Produkte. In den nächsten Monaten können auch weitere Käseprodukte eine Preisanpassung erfahren. Der Zeitpunkt ist abhängig vom Reifegrad des Käses. «Die Migros erhöht die Preise ausgewählter Milchprodukte gesamthaft maximal um den Betrag, der auch den Produzenten zugutekommt», sagt Sandra Stöckli. So kostet etwa ein Liter Vollmilch UHT statt wie bisher 1.25 neu 1.30 Franken, während ein halber Liter Vollmilch UHT weiterhin 90 Rappen kostet. Die Preisanpassungen treten per 11. April 2011 in Kraft. Daniel Sidler

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So viel kostet die Milch

Preisentwicklung am Beispiel M-Drink UHT (1 Liter), von 2005 bis heute 1.50 1.45 1.40 1.35

11. April 20 2011

1.30

1. 1.30

1.25 1.20 1.15

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Seit rund zwei Jahren sinken die Produzentenpreise für Milch tendenziell. Dies hat in der Folge zu tieferen Preisen für die Konsumentinnen und Konsumenten geführt. Jetzt erhalten die Produzenten wieder mehr Geld für ihre Milch.

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2011

50 | Migros-Magazin 15, 11. April pril 2011 011

MM 11 Frühlingsdeko

MM 12 Osterdeko ➔ MM 13 Eierfärben ➔ MM 14 Schokolade ➔ MM 15 Osterbrunch ➔ MM 16 Ostermenü

Ei, was für ein Brunch! Osternestli suchen macht hungrig. Danach freut sich Familie Felix, am reichlich gedeckten Brunchtisch tüchtig zuzugreifen.

Bilder Daniel Winkler

S

peziell an OsBeispiel einen tern mag es kalten Braten mit einer KapernsauFamilie Felix ce. Oder Rührauf ihrem Tisch nd ei im Eierbeeier schön bunt und frühlingshaft. cher ch mit verne sc Mami Eveline schiedenen Topfreut sich darum um pings wie Lachs, pi anzz Kresse und kleiKr jedes Jahr ganz Ostern kann besonders auf den ne nen TomatenroOsterbrunch. «Da sen. «Peter wird kommen kann ich mich sich über das Für Vater Peter (45), Mutter Eveline (40), kulinarisch richtig Buffet sicherlich Tochter Anna (7) und Sohn Luca (15) ist der schön austoben freuen. Er mags Osterbrunch was ganz Besonderes. Sie und neue Rezepim Gegensatz zu geben Tipps und Tricks, was es für einen den Kindern liete, wie auch altperfekten Osterzmorge alles braucht. bekannte und beber salzig.» Ein liebte KöstlichkeiBrunchbuffet hat ten ausprobieren», sagt sie. Nach neben einer grossen Auswahl noch der Ostereiersuche sitzen alle am einen weiteren Pluspunkt. Man Tisch. Es wird geplaudert, gelacht kann praktisch alle Speisen vorbeund natürlich alles probiert, was reiten, und egal, ob kalt oder warm, Mama liebevoll arrangiert hat. süss oder salzig, jeder bedient sich Die Auswahl der Speisen reicht nach seinem Gusto. von Brot, Zopf, Gipfeli mit Butter Eveline freut sich am Osterund verschiedenen Konfitüren, sonntag über jede helfende Hand, fruchtigen Müeslis, Käse, Wurst, auch wenn hin und wieder etwas Lachs und Eier aller Art bis hin zu in die Brüche geht. warmen Gerichten. Hier gilt: ErSonja Leissing laubt ist alles, was schmeckt. Eveline will dieses Jahr neue Weitere feine Rezepte finden Sie unter Rezepte ausprobieren, wie zum www.migrosostern.ch

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52 | Migros-Magazin 15, 11. April 2011 011

Kalter Braten mit Kapernsauce Für 4 Personen 2 EL Kapern, je ½ Bund Dill und Petersilie, 2 EL Mayonnaise, 1 Prise Cayennepfeffer, 1 TL Senf, 3 EL M-Dessert, 4 EL Kresse, Salz, Pfeffer, 400 g dünn aufgeschnittener, kalter Braten, z. B. Roastbeef 1. Einige Kapern beiseitestellen. Alle anderen Zutaten bis und mit M-Dessert im Mixer pürieren. Hälfte der Kresse hacken und dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 2. Fleisch mit der Kapernsauce anrichten. Mit restlicher Kresse und Kapern servieren.

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Philadelphia, 200 g, Fr. 3.10

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Dill, Beutel à 20 g, aktueller Tagespreis

Connaisseur Suisse, Senf mild, 100 g, Fr. 1.60 M-Dessert Sauermilch, 180 g, Fr. 1.30

Cayennepfeffer, 35 g, Fr. 1.05

M-Premium Roastbeef, Schweiz, per 100 g, Fr. 6.90

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Rühreier mit Toppings Für 4 Eierbecher Eierbech 4 Eier mit 2 EL Rahm verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 50 g Butter in einer Pfanne schmelzen. Hitze reduzieren. Eimasse beigeben. Unter Rühren bei kleiner Hitze zu einer cremigen Masse stocken lassen. In Eierbecher füllen und nach Belieben mit folgenden Zutaten garnieren: 1. Crème fraîche, Lachs und Dill. 2. Schnittlauch, Frühlingszwiebelringe und Cayennepfeffer. 3. Gebratener Speck, Gewürzgurke, Tomatenrose und Kapern.

Frischkäse-Randen-Terrine

Vorspeise für 6 Personen (für 1 Terrinenform mit 5 dl Inhalt)

3 Blatt Gelatine, 80 g gekochte Rande, 1 Gewürzgurke, 2,5 dl Rahm, / Bund Dill, 150 g Frischkäse, z. B. Philadelphia, 1 EL Dijon-Senf, 1 TL Meerrettich aus dem Glas, Salz, 1 EL Gewürzgurkenwasser, Frühlingszwiebeln und Dill zum Garnieren, 400 g geräucherter Lachs 1 2

1. Am Vortag: Gelatine in kaltem Wasser 5 Minuten einweichen. Rande und Gurke fein würfeln. Die Hälfte des Rahms erwärmen. Gelatine gut ausdrücken und im Rahm auflösen. Dill hacken, mit Frischkäse, Senf und Meerrettich verrühren. Nach und nach zum Rahm geben und glatt rühren. Mit Salz und etwas Gurkenwasser abschmecken. Restlichen Rahm steif schlagen und unterheben. 2. Terrinenform mit etwas Öl einfetten und mit Frischhaltefolie auslegen. Wenig Creme hineingeben und ausstreichen. Randen- und Gurkenwürfel darauf verteilen und mischen (Schritt A). Restliche Creme daraufgiessen und über Nacht zugedeckt kühl stellen. 3. Am Zubereitungstag die Terrine auf eine Platte stürzen. Folie entfernen. Terrine in Stücke schneiden (Schritt B). Das Messer nach jedem Schnitt mit einem feuchten Tuch säubern. Lachs auf Teller verteilen. Frühlingszwiebeln in feine Streifen schneiden, Dill hacken, auf Lachs verteilen, mit der Terrine servieren.

Schritt A

Schritt B

54 | Migros-Magazin 15, 11. April 2011 011

Karotten-Cupcakes mit Ingwer Ergibt ca. 16 Stück

Schritt A

Schritt B

/ Bio-Zitrone, 20 g frischer Ingwer, 250 g Karotten, gerüstet gewogen, 5 Eier, 200 g Zucker, 1/2 TL Zimt, 200 g gemahlene Mandeln, 200 g Mehl, 1 EL Backpulver, 1 Prise Salz, Puderzucker, Zitronensaft, Marzipanrüebli, Smarties und Zuckerperlen für die Dekoration

1 2

1. Backofen auf 180 °C vorheizen. Von der Zitrone Schale fein abreiben und auspressen. Ingwer und Karotten an der Bircherraffel reiben. Eier trennen. Eigelb mit der Hälfte des Zuckers schaumig rühren. Ingwer, Karotten, Zimt, Mandeln, Zitronenschale und –saft, Mehl und Backpulver unterheben. 2. Eiweiss mit Salz steif schlagen. Restlichen Zucker dazugeben und weiterschlagen. Eiweiss portionenweise unter die Karottenmischung heben. Masse in die Muffinförmchen füllen (Schritt A). In der Ofenmitte ca. 35 Minuten backen. Auskühlen lassen. 3. Cupcakes mit Puderzucker bestreuen oder mit Zuckerguss bestreichen. Dekorieren und auf einer Etagère anrichten (Schritt B). Tipp: 100 g Puderzucker mit ca. 2 EL Zitronensaft zur dickflüssigen Glasur mischen.

Karotten, Beutel à 1 kg, Schweiz, aktueller Tagespreis

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Anna (7) gibt ihren Zopfhasen nicht mehr aus der Hand. Sie will ihm auf keinen Fall ein Ohr abbeissen, zu gut gefällt ihr das Hefegebäck.

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BROT & MILCHPRODUKTE Elisabeth’s Körnerbrot, 400 g 2.60 statt 3.30 Bio Tilsiter rezent, per 100 g 1.45 statt 1.85 Raccard Surchoix Block, per 100 g 1.55 statt 2.25 30% Alle Alfredo Mozzarella, 20x Cumulus-Punkte La Vache qui rit, 200 g 2.55 statt 3.20 Die Butter, Mödeli à 250 g –.25 günstiger 2.85 statt 3.10 Valflora M-Drink UHT im 4er-Pack, 4 x 1 Liter 4.15 statt 5.20 20% Alle Grande Caffè Desserts 20%

BLUMEN & PFLANZEN Freesien, pro Bund 4.90 statt 5.90 Geranien, stehend und hängend, diverse Farben, pro Topf 1.90 statt 3.80 50%

WEITERE LEBENSMITTEL Alle Anna’s Best und Bio Sandwiches und Canapés 20% Anna’s Best Saison Fiori Spargel, 3 x 200 g 9.– statt 13.50 33% M-Classic Pizza Margherita oder del Padrone im 4er-Pack 40% Gratin Dauphinois oder Vaudois im 3er-Pack 20% Frischback Buttergipfeli, gekühlt, im Duo-Pack, 2 x 6 Stück 25% Bio Osterhase, 100 g 1.50 statt 1.90 Alle Rouladen ungekühlt 20% Osterchüechli im Duo-Pack, mit Sultaninen, 2 Stück, 150 g 2.05 statt 2.60 Alle Erdbeerkonditoreiprodukte 20%

Alle Frey Mahony Tafelschokoladen im 3er-Pack 30% Alle Frey Pralinés Halb-Eier 20% Alle Tradition Biscuits, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger Original Zwieback, 260 g 2.10 statt 3.20 33% M-Classic Popcorn Choco im Jumbo-Beutel, 300 g 3.20 statt 4.– M-Classic Paprika oder Nature Chips, 280 g, z. B. Paprika Chips 2.90 statt 4.20 30% M-Classic Fit Flakes Nature im Duo-Pack, 2 x 500 g 7.– statt 9.60 Alle Coca-Cola in Packungen à 6 x 1,5 Liter 20% Alle Vittel Getränke 50% Delicious Ofenkroketten, tiefgekühlt, 1 kg 5.80 statt 8.30 30% Alle Fun Cornet-Glaces in Mehrfachpackungen 20% Alle Les Spécialités Eiscakes, Eistorten und Portionendesserts 20% Gesamtes Thai Kitchen Sortiment 20%

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Vital Balance Katzennahrungs-Sortiment 20% Alle Handy Abwaschmittel im 3er-Pack 20% Alle Handymatic Supreme Produkte (ohne Regeneriersalz) 50% Alle Migros Plus Produkte, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.70 günstiger Gültig bis 25.4. Yvette Feinwaschmittel im Duo-Pack, 2 x 2 Liter 17.30 statt 23.– Gesamtes Primella und Max Havelaar Wattesortiment 20% Gültig bis 25.4. Linsoft Kosmetiktücher Würfel, FSC, im 3er-Pack, 3 x 90 Stück 4.55 statt 5.70 Alle Pampers Windeln (gilt für 3 Produkte mit identischem Preis) 3 für 2 Gültig bis 25.4. Herren Socken im 4er- und 5er-Pack ab 8.90 Gültig bis 25.4. Mal-Set inkl. Schafrucksack, 16-teilig 29.80

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Osterfladen Für 1 Kuchenblech à 24 cm, ergibt ca. 8 Stück 1 Vanilleschote, 1 dl Wasser, 120 g Milchreis (z. B. Originario), 3 dl Milch, 1 dl Rahm, 30 g Butter, 30 g geschälte gemahlene Mandeln, 3 EL Honig, 1 achteckig ausgewallter Kuchenteig à 270 g, 2 Eier, 1 Prise Salz, Puderzucker 1. Vanilleschote aufschlitzen, Mark herauskratzen. Mit Wasser und Reis aufkochen. Milch und Rahm dazugiessen. Zugedeckt 15 Minuten köcheln. Unter gelegentlichem Rühren zugedeckt 10 Minuten weiter köcheln. Vanilleschote entfernen, Butter, Mandeln und Honig beigeben und rühren. Reismasse auskühlen lassen. 2. Backofen auf 200 °C vorheizen. Teig mit Backpapier ins Kuchenblech legen. Mit einer Gabel einstechen. Überstehende Ränder abschneiden. Eier trennen. Eigelb unter die Reismasse mischen. Eiweiss mit Salz zu Schnee schlagen und unterheben. Masse auf dem Teig verteilen und in der unteren Ofenhälfte ca. 35 Minuten goldbraun backen. Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Erdbeercreme Dessert für 4 Personen 400 g Erdbeeren, 2 EL Puderzucker, 3 dl Halbrahm, 200 g Frischkäse (z. B. Philadelphia), 2 Beutel Bourbon-Vanillezucker, 1 TL Zitronensaft, 1 Zweig Pfefferminze für die Garnitur 1. Einige Erdbeeren für die Garnitur beiseitestellen. Rest mit der Hälfte des Puderzuckers mischen. Mit einer Gabel zerdrücken. 2. Rahm mit restlichem Puderzucker steif schlagen. Frischkäse mit Vanillezucker und Zitronensaft zu einer Creme rühren. Etwas Erdbeermasse mit der Creme mischen. Rahm portionenweise unterheben. Creme und Erdbeermasse schichtweise in Gläser verteilen. Mit beiseitegestellten Erdbeeren und Pfefferminzenblättchen servieren.

68 | Migros-Magazin 68 Migros Mig ros-Magaz ros gaz 15, 11. 11. April Apri Apri prill 2011 2011

Ist der nicht süss? Mit dem flauschigen Bunny-Hasen lässt sich so richtig schön kuscheln. Kinder bauen oft eine innige Beziehung zu Plüschtieren auf. Sie können Trostspender, Freund, Begleiter und auch Einschlafhilfe sein oder einfach nur zum herzlich Drücken.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Willkommen!

Familie Felix bekommt Besuch von ihren besten Freunden aus dem Thurgau. Selbstverständlich bringt jeder ein kleines Mitbringsel oder eine Überraschung für die Einladung zum Nachmittagskaffee mit. Für kleine Köchinnen und Köche Die Lilibiggs Hugo, Nina und Tobi zeigen in ihrem Büchlein Tricks und Tipps, tolle Rezepte und Wissenswertes rund ums Kochen mit Kindern. Ab 4 Jahren,

Für Naschkatzen: Sélection Gourmandises à l’ananas et noix de coco, 100 g, Fr. 3.80*

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Die Ostergeschenkkarte gibt es in allen Migros-Filialen noch bis 25. April zu kaufen und kann mit einem Betrag von 10 bis 3000 Franken aufgeladen werden. So bekommen die Beschenkten das, was sie sich wünschen. Die Karte lässt sich immer wieder nachladen.

* Nur für limitierte Zeit erhältlich.

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So ein Kräutersträusschen ist schnell gemacht, und es duftet herrlich. Man nehme verschiedene frische Kräuter, wie beispielsweise Schnittlauch, krause und glatte Petersilie und Basilikum, binde dann diese Kräuter schön arrangiert zu einem Sträusschen zusammen und stecke das Ganze in eine kleine Tortenmanschette. Mit farbigen Bändeli die Manschette um das Kräutersträusschen binden.

70 | Migros-Magazin 15, 11. April 2011

Glückliches Gegacker

In der Migros können Sie jedes Ei bis zum Ursprungsort zurückverfolgen. Sie kaufen Bio-Eier? Dann erhalten Sie die Garantie, dass die Hühner besonders tierfreundlich gehalten werden.

K

ulinarisch gesehen ist das Ei eine Art Hansdampf in allen Gassen. In Panaden, Kuchenteigen, Cremes, Gratins oder Aufläufen ist es ein hervorragender Teamplayer, als Omelette, Rühroder Spiegelei auch in einem Solopart perfekt. Selbst in der Kunst kommt das gute Ei als Eitemperafarbe zu Ehren, die als deckender, matter Untergrund die Ölfarben der Renaissancemaler noch heute zum Leuchten bringt. Für die alten Meister geht man ins Museum.

Für die frischen Eier hingegen am besten in die Migros. Erste Wahl sind Eier in Bioqualität, und dies nicht nur wegen des Geschmacks. Wer Bio-Eier kauft, kann sicher sein, dass die Legehennen besonders tierfreundlich gehalten werden. Sie haben genügend Platz auf der Weidefläche und im Stall und das ganze Jahr Auslauf in den Wintergarten. Bio-Eier stammen von Höfen, die nach den strengen Richtlinien von Bio-Suisse arbeiten. Auch bei Bio-Eiern muss man auf Conveni-

ence nicht verzichten: Es gibt sie gekocht zu kaufen – mit natürlichen Farbstoffen gefärbt – Ehrensache. Und von wegen Voyeurismus: Eine gute Homestory ist auch bei Hühnern salonfähig. Wer den Tieren in die gute Stube schauen will, muss nur den Code, der auf jedem Ei aufgedruckt ist, auf www.migros.ch/eier eingeben. Diese Rückverfolgbarkeit ist in der Migros bei jedem Ei garantiert (ausser bei gefärbten Eiern). Dora Horvath

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Die Bestimmungen

Die gekochten Ostereier sind mit Biofarbe gefärbt: Bio Ostereier CH 50+, 4 St., Fr. 3.65 Bio Eier CH 63+, 4 St., Fr. 3.20, Bio Eier CH 53+, 6 St., Fr. 4.70

Bilder ZVG, Limmatdruck AG (2)

In der Schweiz gibt es drei Haltungsarten. Pro Betrieb sind maximal 18 000 Legehennen erlaubt. Bio-Freilandhaltung Stall: maximal fünf Legehennen pro Quadratmeter begehbare Fläche. Eine Herde ist maximal 500 Tiere gross. Im Stall dürfen höchstens 2000 Tiere gehalten werden. Ausserdem gibt es einen erhöhten Scharrraumanteil. Jedes Huhn hat 5 Quadratmeter Weideland. Ganzjähriger Auslauf in den Wintergarten. Absolutes Verbot: Keinerlei gentechnisch veränderte Organismen. Freilandhaltung Stall: maximal zehn Legehennen pro Quadratmeter begehbare Fläche. Tageslicht, Einstreu, Sitzstangen und Legenester. 2,5 Quadratmeter Weidefläche. Auslauf in den Wintergarten. Bodenhaltung Stall: maximal zehn Legehennen pro Quadratmeter begehbare Fläche. Tageslicht, Einstreu, Sitzstangen und Legenester. Zusätzlich zu den gesetzlichen Vorschriften bietet die Migros Auslauf in den Wintergarten.

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Migros-Magazin 15, 11. April 2011

W

enns draussen schön und warm wird, möchte man sich gesund und schön fühlen ¬ und auch gerne etwas dafür tun. Da hilft einem der neue Granatapfel-Cassis Nectar von Sarasay. Denn der Granatapfel gilt seit Jahrhunderten als Symbol für Unsterblichkeit und Sinnlichkeit. Der Granatapfel ist eine der ältestenKulturfrüchtederMenschheit. In den USA gilt sein Saft inzwischen als Wellnessdrink des Jahrzehnts und ist deshalb zum beliebtesten Pausengetränk an Filmdrehorten avanciert. Zu seiner Popularität hat entscheidend beigetragen, dass zu kaum einer anderen Frucht in den letzten Jahren mehr positive wissenschaftliche Untersuchungen veröffentlicht worden sind. Die Säfte und Nektare von Sarasay enthalten weder Konservierungs- noch Farbstoffe. Damit für eine fruchtige Abwechslung gesorgt ist, bietet Sarasay eine grosse Auswahl an Fruchtsäften und Nektaren an, von erfrischend fruchtig bis mild süss: vom beliebten Sarasay Florida Orange über Nectar Mango, Red Cranberry oder Pink Grapefruit – da ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei. Sarasay-Säfte gibts in der 1-Liter-Flasche sowie in der 0,5-dlFlasche. Sarasay Nectare sind in der 1-Liter- und in der 75-cl-Flasche erhältlich und in den kleinen 25-cl-Flaschen. Der beliebte Sarasay Nectar Red Cranberry ist jetzt auch in der handlichen 33 cl Flasche erhältlich.

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Granatapfel in aller Munde

In den Säften und Nektaren von Sarasay stecken nur die besten, sonnengereiften Früchte — und es hat viel Geschmack drin.

Sarasay Nectar, Granatapfel-Cassis, 1 l, Fr. 2.60* Sarasay Nectar, Red Cranberry, 33 cl, Fr. 1.40* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Bild & Styling Claudia Linsi

Anette Wolffram Eugster

74 | Migros-Magazin 15, 11. April 2011

MSC-Fisch

Marni Bammert arbeitet als Geografin Marnie und erklärt e im Interview, weshalb es so Setzt sich beim Marine Stewardship Council (MSC) für nachhaltige Fischerei ein: Marnie Bammert.

Marnie Bammert, darf man Fisch noch konsumieren?

Ja, man darf. Allerdings sollte man bereits beim Einkauf auf ein Siegel wie dasjenige des MSC achten, um so nachhaltig arbeitende Fischereien zu würdigen. Welche Fischereien können sich bewerben, um eine MSCZertifizierung zu erhalten?

Jede Fischerei kann das. Allerdings muss der Fangbetrieb die MSC-Kriterien erfüllen, um eine Zertifizierung zu erhalten. Bei der Überprüfung und Bewertung zeigt sich, ob dieser den Anforderungen für nachhaltige Fischerei erfüllt. Welches sind die Prinzipien des MSC-Standards?

Da wäre an erster Stelle die Nachhaltigkeit des Bestands,

Pelican Kap-Seehecht Rückenfilets, MSC, tiefgekühlt, 400 g,

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Pelican Dorschfilets, MSC, tief– gekühlt, 400 g,

Fr. 10.10

Pe Pelican Alaska Se Seelachs Fi Fischstäbchen, MS tiefgekühlt, MSC, 75 750 g, Fr. 7.40

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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geniessen und Gutes tun

bei der unabhängigen und gemeinnützigen Umweltorganisation Marine Stewardship Council wichtig ist, nachhaltige Fischerei weltweit zu unterstützen.

Wer kontrolliert die Fischerei– betriebe, und wie regelmässig findet eine Überprüfung statt?

Unabhängige Prüfer führen gemeinsam mit wissenschaftlichen Experten die Bewertungen nach MSC-Standard durch. Und sie prüfen einmal im Jahr, ob die Fischerei auch nach der erfolgten Zertifizierung den MSC-Standard weiterhin erfüllt. Wie viele Fischereien haben sich dem Zertifikat angeschlossen?

Derzeit sind 104 Fischereibetriebe nach MSC-Standard zertifi-

Pelican Atlantische Kabeljau Rückenfilets, MSC, tiefgekühlt, 400 g, Fr. 10.40

Kanada-Crevetten, gekocht, geschält, MSC, tiefgekühlt, 100 g, Fr. 2.90

ziert. Im Weiteren lassen sich aktuell 140 bewerten. Das entspricht insgesamt zwölf Prozent des jährlichen Fischfangs für den menschlichen Verzehr. Wann wurde MSC gegründet?

Das war 1997. Und seit 1999 ist er eine unabhängige Organisation. Wer hat MSC gegründet?

Die Umweltorganisation WWF und der Lebensmittelkonzern Unilever gründeten die Organisation, um gegen die Überfischung der Meere zu arbeiten. Haben sich die Fischbestände bereits erholt?

Nein, der MSC ist zu jung, als dass es bereits heute deutlich merkbar zu einer Erholung der Fischbestände weltweit gekommen wäre. Die neuesten Zahlen

der Welternährungsorganisation zeigen, dass die Überfischung noch nicht abgenommen hat. Wie kann das erreicht werden?

Verbraucher, Fischereien, Handel, Industrie und Politik sind gefragt, um dieser Entwicklung entgegenzutreten. Denn über entsprechenden Einkauf, verantwortungsbewusstes Handeln, intelligente Regeln und Kontrollen leisten wir einen Beitrag zum Schutz des Lebensraums Meer.

Dafür steht MSC — Fische aus einer MSC-zertifizierten, nachhaltigen Fischerei — Gegen die Überfischung der Meere — Zum Schutz der maritimen Ökosysteme — Für verantwortungsvolles Management

Sind die Richtlinien streng genug für dieses Ziel?

Ja. Davon sind wir überzeugt. Bereits jetzt gibt es zertifizierte Fischereien, deren Bestände bereits angewachsen sind, wie zum Beispiel der Neuseeland-Hoki, der auch Blauer Seehecht genannt wird. Heidi Bacchilega

MSC ist eine unabhängige und gemeinnützige Organisation, die das Ziel verfolgt, die Zukunft der Fischbestände und eine gesunde Meeresumwelt langfristig zu sichern. Dazu vergibt der MSC sein blaues Umweltsiegel an Fischereibetriebe, die nachweislich ihre Bestände und den Lebensraum Meer nachhaltig bewirtschaften. Die MSC-Unternehmen halten sich an empfohlene Fangquoten und garantieren so, dass sich die Fischbestände reproduzieren. Zudem wird sichergestellt, dass möglichst keine anderen Meerestiere wie etwa Delfine oder Schildkröten als sogenannter Beifang enden. MSC-Fischprodukte sind vom Supermarkt über die verarbeitenden Betriebe lückenlos bis zur Fischerei rückverfolgbar.

Pelican Filets Gourmet à la Provençale, MSC, tiefgekühlt, 200 g, Fr. 4.—

Bild ZVG

die Auswirkung auf das Ökosystem und ein effektives Management. Nur wenn die Kriterien für alle gleichermassen gelten, erreichen wir es, dass sich die Fischbestände der Weltmeere erholen.

Infos unter www.migros.ch/fisch

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

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Sackstark: Konfi im Beutel

Nach zweijährigem Dornröschenschlaf gibt es sie nun wieder — die praktischen Konfi-Beutel zum Umfüllen. Weil Sie, liebe Kundinnen und Kunden, es so gewollt haben.

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iedersehen macht Freude: Zwei Jahre lang sind die handlichen Nachfüllbeutel der Extra-Konfitüre aus dem Migros-Sortiment verschwunden. Wegen grosser Nachfrage stehen sie nun wieder in den Regalen, und zwar in folgenden

Fruchtsorten: Himbeere, Aprikose, Erdbeer-Rhabarber und Kirsche. Auch eine Erdbeer-LégerVariante, mit Fruchtzucker gesüsst, ist jetzt erhältlich. Sie eignet sich für Diabetiker ebenso wie für alle diejenigen, die ihren Zuckerkonsum reduzieren möch-

ten. Praktisch, dass die Nachfüllbeutel platzsparend sind und weniger wiegen als das herkömmliche Konfiglas. Beim KonfitürenVorratseinkauf macht sich das gewichtsmässig schon bemerkbar. Die Beutel können zu Hause in die leeren, gereinigten Konfi-

gläser umgefüllt werden. Sollten Sie beispielsweise Biskuitsrollen oder Crèpes backen wollen, wofür viel Konfi benötigt wird, können Sie diese direkt und kleckerfrei aus dem Beutel auftragen. Nicole Ochsenbein

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Migros-Magazin 15, 11. April 2011

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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Genua. Anreise nach Genua im modernen KomfortReisebus. Einschiffung auf Ihr Kreuzfahrtschiff «MSC Splendida». Um 17 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Neapel (Italien). Sehenswert in Neapel ist die Piazza Garibaldi, der Hauptplatz von Neapel. Ganz in der Nähe befindet sich die Via Umberto mit vielen Geschäften, Obst- und Fischmärkten. Ebenfalls ein Besuch wert ist das Altstadtviertel mit dem Hafen und dem Stadttor Porta Capuana. Neapel ist Ausflugspunkt für Ausflüge zur eindrucksvollen römischen Stätte der Antike; Pompeij. Aufenthalt von 12 bis 19 Uhr. 3. Tag: Palermo/Sizilien (Italien). Die grösste Stadt Siziliens erhebt sich aus der Bucht Conca d‘Oro (Goldene Muschel), umgeben von herrlichen Orangen- und Zitrushainen. Palermos historisches Zentrum gehört zu den grössten in Europa; dort befinden sich

158 Kirchen, 55 Klöster, über 400 Adelspaläste und 7 Theater. Darunter sollte man auf keinen Fall die Kathedrale von 1185 und die berühmte Cappella Palatina versäumen. Aufenthalt 8 bis 17 Uhr. 4. Tag: Erholung auf See. 5. Tag: Palma de Mallorca (Spanien). Die Hauptstadt der Balearen bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum von Mallorca. Im 13. und 14. Jh. entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Handelszentrum im westlichen Mittelmeerraum. Der Handel brachte der Stadt viel Geld und Ansehen. Auch die meisten grossen historischen Bauwerke auf Mallorca stammen aus der Zeit. In Palma pulsiert das Leben sowohl auf der schattigen Prachtstrasse «Passeig des Born» als auch in den kleinen Gassen der Altstadt. Palma hat als moderne Grossstadt noch ein besonderes attraktives Stadtzentrum. Aufenthalt von 14 bis 00.30 Uhr. 6. Tag: Barcelona (Spanien). Die Hauptstadt Kataloniens ist zweifelsohne

eine der schönsten Städte Europas und eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne. Die Ramblas, das Gotische Viertel oder Antonio Gaudìs Monumentalbau, die Kathedrale Sagrada Familia sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die Barcelona zu einer besonderen Stadt machen. Aufenthalt von 9 bis 18 Uhr. 7. Tag: Marseille (Frankreich). Marseille gilt als der grösste und älteste Hafen an der französischen Mittelmeerküste und zugleich als eine schillernde Metropole. Beherrscht wird das Panorama der Stadt von der gewaltigen Kirche Notre-Dame-de-la-Garde. Aufenthalt von 8 bis 19 Uhr. 8. Tag: Genua (Italien)–Schweiz. Ankunft um 9 Uhr. Ausschiffung und Rückfahrt mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten. Programmänderungen bleiben vorbehalten.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

GUT & GÜNSTIG

Ausserirdisch gut

Terra Chips überraschen immer wieder durch experimentierfreudige Rezepturen. Bei der Limited Edition Toscana hat man die Wahl zwischen den Sorten Oliven mit schwarzen Oliven und Kräutern sowie Thyme & Lime mit Thymian und einem Hauch Zitrone. Die aromatischen Terra Chips sind etwas dicker als herkömmliche Chips und enthalten 50 Prozent weniger Fett. Terra Chips Toscana, Oliven, 100 g, Fr. 3.50

LIMITED EDITION

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BärlauchRisotto

Mittagessen für 4 Personen

➔ In 3 EL Olivenöl eine Zwiebel andünsten. 250 g Risottoreis beigeben und gut mit dem Öl vermengen. Zirka Fr. 1.10

Der Scharfmacher

➔ Nach und nach 7,5 dl Bouillon zugeben, bis der Reis gar ist (ca. 20 Minuten). Der Reis sollte dabei immer knapp mit Flüssigkeit bedeckt sein. Zirka Fr. 1.—

Für alle, die Chili mögen, gibt es neu die pikante Mayonnaise mit Harissa. Sie verleiht Fleischgerichten, hart gekochten Eiern, Kartoffelsalat oder Pommes frites eine angenehme Schärfe. Harissa stammt ursprünglich aus dem Maghreb und wird als Universalwürze verwendet. Die Paste ist ein Gemisch aus Chilis, Kreuzkümmel, Koriandersamen, Knoblauch, Salz und Olivenöl. Mayonnaise mit Harissa, 100 ml, Fr. 2.90

➔ 75 g Bärlauch fein hacken. Zum Reis geben und ca. 2 Minuten ziehen lassen. 30 g Butter und 50 g geriebenen Parmesan zugeben. Zirka Fr. 3.20 Tipp: Schmeckt auch als Beilage zu Lammgigot.

NEU IN DER MIGROS

Ein legendäres Gericht

Das neue Chili con Carne ist schnell zubereitet. Es passt zu Reis oder als Füllung von Tortillas. Um die Entstehung des Chili con Carne ranken sich viele Legenden: Mal will es die US-Army erfunden, mal soll vor 400 Jahren eine spanische Nonne das Rezept erträumt haben. Belegt ist: Das Rezept wurde erstmals 1880 in Mrs. Owen’s Cook Book schriftlich festgehalten. Chili con Carne, 52 g, Fr. 2.10

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NEU IN DER MIGROS

Paprika mit Innenleben

NEU IN DER MIGROS

Seit einem Jahr führt die Migros sieben Originalprodukte aus Südosteuropa im Sortiment. Für viele Kunden sind sie ein Stück Heimat. Neu ergänzen die mit Sauerkraut gefüllten Peperoni von Vitaminka das Balkansortiment. Die säuerlichen Peperoni werden wie ein Salat als Beilage gegessen. Vitaminka, Peperoni gefüllt mit Weisskohl, 450 g, Fr. 2.95

+ +

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

Ab auf die Welle

RAPPENSPALTE

Direkt von der Schule in die Badi oder an den Strand? Die coolen Baggy-Bermudas und Shirts der Marke Gotcha mit ihren witzigen Aufdrucken sorgen für gute Laune, egal ob beim Geografieunterricht oder beim Sport. Die Erfinder der Beachwear-Marke Gotcha, Michael Tomson und Joel Cooper, sind übrigens leidenschaftliche Surfer! Junior Boy Beach-T-Shirt, Fr. 24.90 Junior Boy Boardshorts, Fr. 39.90

NEU IM SPORTXX

Amir Suissa (38) ist Gründer und CEO der Einkaufsplattform DeinDeal.ch und feierte mit seinen 50 Mitarbeitern am 24. März das einjährige Firmenjubiläum. Amir Suissa, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Teenager während der Sommerferien in einem Velogeschäft. Am Ende der Ferien konnte ich mir ein erstklassiges Bike leisten ¬ das war ein gutes Gefühl. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Hält und hält und hält

24 Stunden lang wie aus dem Ei gepellt aussehen, ohne jede Stunde nachpudern zu müssen? Gerade fettigere Haut neigt dazu, schnell wieder zu glänzen. Ein guter Kumpel ist da das Infaillible-Pinsel-Make-up: Das natürlich wirkende Make-up, das speziell für Frauen mit Mischhaut bis fettiger Haut entwickelt wurde, hat eine leichtflüssige und doch deckende Textur und lässt sich mit dem Pinsel exakt auftragen. L’Oréal Infaillible Pinsel Make-up,

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Für plastische Chirurgie. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine Freiheit: zu tun und zu lassen, was ich und wann ich will.

Ab an den Strand

NEU IM SPORTXX

Ein bisschen Skateboard, ein bisschen Miami Beach und vor allem sommerlich, farbenstark und ultra bequem — das sind die Teile des britischen Lifestylelabels Bench, das nun in ausgewählten SportXX-Läden erhältlich ist. Die bedruckten Shirts, Hoodies und Baumwollteile sind hippes Outfit für Sonnenanbeter und Neo-Hippies. Bench Damen T-Shirt, pink, S—XL, Fr. 39.90, Bench Damen Shorts, hellgrau, S—XL, Fr. 59.90

Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Die Stille am Zürichsee und den faszinierenden Blick auf die Alpen. Wo trifft man Sie abends?

Bei meiner Familie, im Yogastudio, in einer Wellnessoase oder mit Freunden bei meinem Lieblingsthailänder beim Green Curry essen.

Und wo garantiert nicht?

In einem Fondue-Stübli.

Sind Sie gerne prominent?

Wenn schon, dann ist DeinDeal.ch der Promi unter den Deal-Anbietern in der Schweiz.

Eugen Baumgartner

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Wie barfuss laufen

Viel auf den Beinen? Da sollten Sie die neuen sportiven Comfortschuhe schnüren. Die spezielle Laufsohle ist mehrschichtig und sorgt für ein optimiertes Abrollen beim Gehen und für gute Dämpfung beim Auftreten. Das Unisex-Schuhwerk ist besonders leicht dank eines ausgeklügelten Materialmixes aus Leder und Mesh, eines luftdurchlässigen textilen Netzgewebes, das in der Sportbekleidung sehr beliebt ist. Freizeit Unisex Comfortschuh, Weiss oder Schwarz, Gr. 38—44, Fr. 69.90

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84 | Migros-Magazin 15, 11. April 2011

Der König kehrt zurück Alex Capus ist Schriftsteller und durstiger Stammgast in seiner Oltner Beiz Flügelrad. Dort staunt er, was ihm das Migros-Magazin auftischt. Aber wo bleibt der König?

W

er kennt ihn nicht, den König? Tritt er auf, ziehen alle den Hut – wie es sich ziemt. Zumindest die Einheimischen. Denn Touristen begegnen seiner Majestät im Verkehrsknotenpunkt der Schweiz keine. Sie fahren mit dem Zug durch. Der König ist mehr Einzelgänger als Charmeur, ein launischer Zeitgenosse, der je nach Tagesform im Schatten einer Linde vor sich hin döst, in den Gassen stolziert oder sich vornehm zurückzieht. Von wem die Rede ist? Von Toulouse, dem wohl berühmtesten Kater der Schweiz. Zur Berühmtheit hat ihn sein Hofberichterstatter Alex Capus

(50) geschrieben, der im Bestseller «Der König von Olten» launisch über seine Heimatstadt erzählt. Und über Toulouse, den eigensinnigen Kater, der Stadtlegende ist. Oder Stadtmarketing? «Toulouse gibt es tatsächlich. Er ist täglich zu bewundern, wie er seinem zweibeinigen Volk die erhoffte Audienz gewährt, wobei die oft beendet ist, bevor sie begonnen hat. Nein, ein Schmusekater ist Toulouse nicht», sagt Alex Capus zu «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius, die den gehetzten Schriftsteller mit einem Kalbsmedaillon mit Erdbeeren im Restaurant Flügelrad verwöhnt.

Kochen mit der deer «Saisonküche» «SSaisonküche» Profikoch Martin Allemann kam, sah und siegte. Sein Mittagstisch ist im «Flügelrad» stets complet, seine Gerichte gefragt wie seine Kochtricks, die selbst für Andrea Pistorius neu sind.

SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Alex Capus

e immer auf ➔ Was haben Si Vorrat? und Milch. Brot, Käse, Rotwein Sie pro ➔ Wie oft kochen Woche? e bin, täglich. Wenn ich zu Haus r von fünf Kindern Erstaunt? Als Vate erdings teile ich ist das normal. All r Frau, die eine den Herd mit meine übernimmt. g Ta Kochsession am Sie … ➔ Kochen ist für n. Mittel zum Esse e nie im Leben ➔ Was würden Si essen? hirn vergeht mir Bei rohem Schafs der Appetit. n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? n deutschen Mit dem ehemalige ut Schmidt. lm Bundeskanzler He

DIE ZWEI: Flügelrad-Pächter Martin Allemann (links) und Mitinhaber Alex Capus über schwebeleichte Romane und Gerichte. DIE ZUTATEN: Fleisch, Früchte, Kerne, Gewürze, Kräuter, Portwein und Olivenöl. DIE ERDBEEREN: Einmal anders: mit Zucker bestreut und im Öl angebraten. DIE ZEITUNGEN: Noch fehlt das Migros-Magazin — noch …

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SAISONKÜCHE

Wie, gehetzt? Als Schriftsteller? Geht das? Es geht. «Mein neuster Roman ‹Léon und Louise› erzählt die Geschichte einer unmöglichen Liebe und belegt auf der Bücher-Bestsellerliste im Politmagazin ‹Der Spiegel› den achten Platz. Da gehören Lesungen in Deutschland einfach dazu. Das Gute an der Sache ist, dass du dabei Land, Leute und deren Küche kennenlernst», sagt Capus.

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

Kalbsmedaillons mit Portwein-Erdbeeren Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 20 Minuten Pro Person ca. 40 g Eiweiss, 25 g Fett, 11 g Kohlenhydrate, 1850 kJ/440 kcal

Das Flügelrad ist keine Beiz, sondern ein Stück Heimat

Nebst Familienleben und Bücher schreiben, sitzt Alex Capus oft in der Beiz. Nicht in irgendeiner, sondern in seiner – nicht alleine. Das «Flügelrad» brummt, ist Begegnungsstätte für Schöngeister, Arbeiter, Autoren, Kollegen und Lebenskünstler. Mit Berufskollege Pedro Lenz und dem Journalisten Werner de Schepper hat er das Wirtshaus gekauft, renoviert und an Martin Allemann (32) verpachtet. Der Jungkoch hat sich beim Gstaader Spitzenkoch Robert Speth durchgebissen, hat seine Reifeprüfung bestanden, ist somit würdig, die Nachfolge der Grande Dame des «Flügelrads», Signora Elsa Rossi, anzutreten, die jahrzehntelang das Quartierlokal geprägt hat. Warum eine Beiz? «Das ‹Flügelrad› ist nicht irgendeine Beiz, sondern Institution. Als Eingeborener bist du geradezu verpflichtet, dieses Stück Heimat zu retten», sagt Alex Capus. Ist es die Sicht auf die einfahrenden Züge, ist es der durstige Blick der Touristen, die nicht aussteigen, die Käseschnitte, das Cordonbleu, der Kuchen vom Blech, das Hausbrot oder der lebendige Mittagstisch – oder was? «Ein Stück Heimat eben», sagen Wirt und Schriftsteller. Und Toulouse, kommt der auch? «Nur als Nachfolgebuch ‹Der König kehrt zurück›. Sonst bleibt er in der Altstadt und geht in den ‹Tiger›.» Auch so eine Oltner Institution. Text Martin Jenni Bilder Daniel Rihs

Das Restaurant Flügelrad hinter dem Oltner Bahnhof ist von Mo.—Fr. ab 11.30 Uhr geöffnet. Mehr Infos zu den Büchern von Alex Capus: www.hanser.de und www.knapp-verlag.ch

ZUTATEN ZUBEREITUNG

8 Kalbsmedaillons à ca. 80 g 100 g Bratspeck Salz, Pfeffer 300 g Erdbeeren 1/2 Bund Basilikum 2 EL Pinienkerne 3 EL Olivenöl 2 TL Zucker 0,7 dl Portwein

1 Backofen auf 80 °C vorheizen, eine Platte darin aufwärmen. Kalbsmedaillons mit Speck umwickeln, diesen mit einer Küchenschnur festbinden. Mit Salz und Pfeffer würzen. 2 Erdbeeren waschen und trocken tupfen. Erdbeeren rüsten. Je nach Grösse längs halbieren oder vierteln. Basilikum in Streifen schneiden. Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten, beiseitestellen. 3 2/3 des Öls in einer Bratpfanne hoch erhitzen. Kalbsmedaillons hineingeben, Hitze reduzieren, Fleisch 4 Minuten rundum braten. Fleisch aus der Pfanne nehmen und im Ofen warm stellen. 4 Restliches Öl in der Pfanne erhitzen. Erdbeeren und Zucker dazugeben und ca. 1 Minute anbraten. Mit Portwein ablöschen, Flüssigkeit aufkochen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kalbsmedaillons auf vorgewärmte Teller verteilen, Erdbeeren darauf anrichten, mit Pinienkernen und Basilikum bestreuen. Tipp Dazu passt eine knusprige Baguette oder Butternudeln.

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88 | Migros-Magazin 15, 11. April 2011

KLEINE KÜCHENKUNDE

Süsse Versuchung

Erdbeeren schmecken immer. In der Küche warten sie darauf, fantasievoll inszeniert zu werden. Food-Redaktorin Sonja Leissing weiss um die Vorzüge.

A

uch wenn die Schweizer Erdbeeren noch ein bisschen auf sich warten lassen, in den Regalen sind die königlichen Roten aus Spanien und Italien bereits zu haben. Und ganz ehrlich: Praktisch niemand kann widerstehen und sich in Geduld üben, bis dann endlich die Körbchen mit den Erdbeeren aus der Region erhältlich sind. Man will beim Anblick der süssen Schönen gleich von ihnen naschen. Zu lange mussten wir auf deren unvergleichlich süsses Aroma verzichten. Erdbeeren sind gleich hinter dem Apfel die zweitbeliebteste Frucht der Schweizerinnen und Schweizer. Ob sie nun solo genossen oder mit anderen Köstlichkeiten kombiniert wird, sie lässt sich immer wieder fantasievoll inszenieren. Feinschmecker beträufeln die Beeren mit etwas Orangensaft oder Balsamico, tunken sie in kleine schwarze Schokoladensplitter, marinieren sie in Portwein oder würzen sie gar mit grobem, schwarzem Pfeffer.

Sie ist die ganz grosse Verführerin in der Küche

Die Auswahl an Rezepten ist gross, und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Biskuitroulade, Torte, Gratin, Mousse, Quark, Sorbet, Glace, eine gefüllte Omelette oder Crepe und in flüssige Schoggi getunkt, um nur einige zu nennen. Selbstverständlich gehören frische Erdbeeren in jeden Rumtopf, in eine erfrischende Bowle oder als prickelnde Einlage in einen Schaumwein mit oder ohne Alkohol. Gut schmecken auch Sirup, Frappé, zerdrücktes Fruchtmark als Sauce oder Milchshakes in ver-

schiedenen Varianten. Als Traumpaarung sind Erdbeere und Rhabarber einfach unschlagbar. Die beiden ergänzen sich blendend. Wer schätzt sie nicht, die Konfitüre aus dieser Traumpaarung? Der königlichen Erdbeere kann einfach niemand widerstehen. Kinder wie Erwachsene sind hin und weg. Ich bin überzeugt, dass wenn ein Erdbeertörtchen mit Vanillecreme oder eine Schüssel mit geschnittenen Erdbeeren und geschlagenem Rahm auf dem Tisch steht, auch Schlankheitsbewusste das Kalorienzählen vergessen und tüchtig zugreifen.

Eine Wunderbeere für den Körper und die Sinnlichkeit

Daneben haben Erdbeeren gesundheitlich einiges zu bieten: So sagt man ihnen nach, dass sie die Abwehrkraft stärken, bei Gicht helfen, entwässernd wirken, die Darmflora stabilisieren und Müdigkeit oder gar Nervosität vertreiben sollen. Wenn das keine Pluspunkte sind! Zudem ist der Vitamin-C-Gehalt höher als bei Zitronen und Orangen. Eine kleine Wunderbeere also. Auch wenn vielleicht nicht alles wissenschaftlich bewiesen ist, eins kann die Königin der Beeren aber ganz bestimmt: Sie verführt uns mit ihrem schönen Rot und ihrer herrlichen Süsse. Noch was: In Kochbüchern, die über die Kunst der Verführung und über aphrodisierende Gerichte schreiben, wird den Erdbeeren Sinnlichkeit zugeschrieben. Da heisst es etwa: Eine Erdbeere zusammen mit Champagner getrunken macht selbst müde Männer munter. Weitere herrliche Erdbeer-Rezepte finden Sie unter: www.saison.ch

ErdbeerBowle

Tipp: Bei den Früchten dürfen Sie nur einwandfreie und unverletzte Beeren wählen. Selbstverständlich schmeckt jede Bowle auch ohne Alkohol oder mit Rimuss angesetzt wunderbar. Was steckt drin: Die kleinen Kraftpakete sind reich an Vitamin C, Eisen und Folsäure.

SAISONKÜCHE

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ErdbeerGranita

Tipp: Das erfrischende Dessert ist weicher als Eis. Es lässt sich mit dem Löffel essen und zergeht zartschmelzend im Mund. Unbedingt in den nächsten Ferien ausprobieren! Granita-Rezepte finden Sie unter: www.saison.ch

Erdbeerfrappé

Bilder Stockfood/bab.ch

Tipp: Frappés stammen ursprünglich aus Griechenland und Zypern. Es wurde kalt serviert und mit Instantkaffee aufge–schäumt. Heute gibt es tolle Kombinationen mit Früchten. Ganz fein schmecken zerstossene Erdbeeren mit Naturjoghurt oder Buttermilch püriert. Sie können aber auch nur Milch nehmen und mit einem Häubchen Rahm verfeinern. Gerade in den Sommermonaten sehr erfrischend.

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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

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NEWS

Produkt der Woche

Ursprünglich war BabyLeaves-Salat eine Mischung aus meist unreifen Blättern diverser traditioneller Salatsorten. Diese waren eher bitter im Geschmack und nicht gut haltbar. Die neu gezüchteten echten Baby-Leaves-Sorten sind besonders aromatisch und haben einen vielseitigen Geschmack. Mit den interessanten Blattstrukturen sieht der Salat sehr ansprechend aus. In den Migros-Filialen ist der Baby-Leaves-Salat von März bis Oktober mit dem Label «Aus der Region. Für die Region» erhältlich. Täglich werden die zarten Blätter frisch geschnitten, gewaschen und in Klarsichtschalen à 150 g abgepackt. Baby Leaves ist in allen Migros-Filialen erhältlich.

Klubschul-Tipp der Woche Sie möchten eine Sprache lernen und finden während Ihrer vollgepackten Arbeitswoche keine Zeit dazu? Dafür gibts jetzt Sprachkurse am Freitagabend, und dies erst noch mit einer Ermässigung von 10 Prozent auf den regulären Kurspreis. Sie lernen mit Leichtigkeit und Spass eine neue Fremdsprache oder frischen Ihre Kenntnisse wieder auf. Die Freitagskurse werden für Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch angeboten. Kursangebot und Anmeldung: www.klubschule.ch Tel. 041 418 66 33.

Tanja Büeler, Bereichsleiterin SportXX MParc, freut sich, dass der umgebaute Fachmarkt alles bietet, was das Sportlerherz begehrt.

Weitere Etappe geschafft

Am 14. und 15. April feiern der SportXX, die neue Haushalt- und die Papeterie-Abteilung im MParc Ebikon ihre Wiedereröffnung. Micasa schliesst am 18. April wegen des Umbaus für 19 Wochen ihre Tore.

S

eit dem 3. Januar wird im MParc Ebikon umgebaut. Bis zur grossen Gesamteröffnung am 1. September gibt es noch einiges zu tun. Insgesamt investiert die Migros Luzern 14 Millionen Franken in den Umbau. Am Donnerstag, 14. April, öffnet der SportXX seine Tore wieder. «Nachdem während rund 14 Wochen nur ein reduziertes Sortiment erhältlich war, erstrahlt der SportXX nun in neuem Glanz und bietet ein übersichtliches und freundliches Ambiente», freut sich Tanja Büeler, Bereichsleiterin SportXX im MParc. Auf einer Fläche von 1544 m2 wird den Kunden das Gesamtsortiment an Sportgeräten und Sportbekleidung geboten. Die Haushalt- und Papeteriesortimente wurden im 1. Obergeschoss zusammengeführt. Sie präsentieren sich nun kompakter. Die

neue Warenpräsentation und die farbliche Gestaltung verleihen den beiden Abteilungen ein sehr angenehmes Ambiente. Auch sie feiern am 14. April ihre Eröffnung.

Diverse Aktivitäten und Eröffnungsrabatte

Während der beiden Eröffnungstage am Donnerstag, 14. und Freitag, 15. April, offeriert der MParc Ebikon 10 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment. Zusätzlich werden stündlich SportXX-Artikel im Wert von rund 200 Franken verlost. Die Wettbewerbtalons dafür werden vor Ort verteilt. Die Kunden profitieren an den beiden Eröffnungstagen zudem von vielen Eröffnungsangeboten aus den Bereichen Sportgeräte und Sportbekleidung sowie Haushalt und Papeterie. Im Rahmen der Umbauarbeiten im MParc muss die Micasa

ihre Tore vom 18. April bis 31. August schliessen. Während dieser 19 Wochen werden die Kunden am Micasa-Info-Desk beim Kundendienst beraten. Dort kann das gesamte Micasa-Sortiment bestellt werden.

Bei Bestellung Rabatt auf Micasa-Sortiment

Bei einer Bestellung im MParc Ebikon profitieren die Kunden von 10 Prozent Rabatt auf dem gesamten Micasa-Sortiment. Alternativ können die Kunden ihre Möbel im Einkaufscenter Zugerland Steinhausen kaufen und dort von einer Gratis-Heimlieferung profitieren. Alle Informationen zu den weiteren Meilensteinen des Umbaus im MParc Ebikon erfahren Sie unter www.mparc-ebikon.ch.

Text und Bild: Danja Spring

FEINE PLATTEN ZUM OSTERAPÉRO

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Steinofenbaquette Mixed (54.– Fleischlos) (58.– Deluxe) Platte à 3 Baquettes

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Pain Surprise Gemüse / Käsevariante 24 Teile

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Gourmet-Platte für 4 Personen (82.– für 6 Personen)

Mini-Pâtisserie-Platte Platte à 40 Stück

62.–

Mini-Laugensandwiches-Platte Deluxe Platte à 32 Stück

Diese, sowie weitere Köstlichkeiten können Sie persönlich in einem Migros-Restaurant, Migros-Take Away oder direkt übers Internet (www.partyplatten.ch) bestellen. Bestellungen die bis 10.00 Uhr eingehen, können am Folgetag während den regulären Ladenöffnungszeiten abgeholt werden. Genossenschaft Migros Luzern

IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

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Frühling auf Balkonien Der Frühling weckt die Lust auf einen blumenreichen und farbenfrohen Balkon. In der Migros gibt es eine grosse Auswahl an Töpfen und Pflanzen.

D

ie bunten Frühlingswiesen und die blütenträchtigen Bäume kündigen den Sommer an – höchste Zeit, auch den Balkon wieder frühlingsfrisch zu machen. In diesem Jahr kann die Blumenpracht gar nicht bunt genug sein. «Schon in den letzten Jahren beobachteten wir, dass die Regeln bei der Zusammenstellung der Farben zunehmend gebrochen werden. Die Kunden dekorieren ihre Balkone in einem bunten Farben- und Blumenmix», sagt Urs Wüest, Produktmanager Pflanzen bei der Migros Luzern.

Bilder: Eva Erni

Modefarben gelten auch für Blumen und Sträucher

Welche Blütenfarben in der kommenden Saison besonders beliebt sind, ist schwer vorherzusagen. «Oft beobachten wir, dass die Trendfarben im Blumengeschäft

mit den in der Terrasse gezogegleichen Saison ne Nutzpflanzen aktuellen Farben immer beliebter. «Das Angebot an in der Mode einPflanzen, die sich hergehen», führt Wüest weiter aus. für den Balkon Der Trend eignen, nimmt geht auch hin zu daher stetig zu. Pflanzen im Topf. Tomaten, PepeEinerseits verleironi, Erdbeeren, hen südliche KüSalate und gar Apfelbäume gibt belpflanzen ein mediterranes Ames. Nicht zu verbiente. «Anderer- Eine Blumenwiese für den gessen die grosse Auswahl an Kräuseits bieten sie ei- Balkon. ne einfache Handtern und Gewürhabung», ergänzt Urs Wüest. «Kü- zen», so Wüest weiter. belpflanzen müssen nicht in grössere Kisten umgepflanzt wer- Traditionelle Pflanzen neu den. Zudem kann man sie auf dem entdeckt Balkon oder auf der Terrasse im- Ein wahres Revival erleben Geramer wieder verschieben.» nie und Fuchsie. Die Kultpflanzen In städtischen Regionen wer- verleihen jedem Balkon eine wunden auf dem Balkon oder auf der derbare Farbenpracht. Auch in

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

Eveline Elmiger, Fachleiterin Garten Zugerland, weiss, worauf bei Topfpflanzen zu achten ist.

Kombination mit anderen Pflanzen kommen sie toll zur Geltung. Zudem sind sie lange haltbar. Auch die grosse Auswahl an Balkonpflanzen mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» (AdR) erfreuen sich grosser Beliebtheit. Die Kundschaft schätzt es, dass die Pflanzen aus der Umgebung stammen und nicht auf langen Transportwegen herangeschafft werden müssen. «Zu den beliebtesten AdR-Blumen zählen Geranien, Hängepetunien und Sommerflorampeln», erzählt Wüest. Auch dieses Jahr ist ein spezielles AdR-Pflanzenangebot erhältlich: eine Kombination aus farblich aufeinander abgestimmten Surfinia, kleinblumigen Hängepetunien und Verbenen. Verkauft wird diese Blumenkombination unter dem Namen Garden Konfetti. Danja Spring

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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

Berufliches Comeback Die Handelsschule der Klubschule Business Luzern und Zug bietet eine gute Basis für den Wiedereinstieg ins Berufsleben.

M

it 49 Jahren nochmals ins Berufsleben einsteigen? Ruth Dahinden aus Sempach Station wagte den Schritt und machte sich mit der Handelsschule für ihren Traumjob fit. Wie sie die Ausbildung erlebte und was sie ihr gebracht hat, erzählt sie im Interview. Frau Dahinden, im Oktober 2009 haben Sie das Handelsdiplom der Klubschule Business erlangt. Wie hat sich Ihr Berufsleben seither entwickelt?

Noch vor Ende der Handelsschule habe ich ein Stellenangebot als Sachbearbeiterin Administration bekommen. Mein Berufsalltag ist spannend und abwechslungsreich und bestätigt mir täglich, dass meine Entscheidung, die Handelsschule zu absolvieren, richtig war. Das Handelsdiplom gab mir die Chance und das Vertrauen, eine verantwortungsvolle Tätigkeit zu übernehmen.

Ruth Dahinden hat ihren Traumjob gefunden, auch dank des Handelsschul-Diploms der Klubschule Business.

In den Fächern Deutsch, Korrespondenz und Informatik bin ich auf dem neusten Stand und habe in meiner Firma dadurch auch Neuerungen einbringen können.

leistungsfähig bin für die Arbeitswelt. Es hat mir Freude gemacht zu lernen, und Zeit, Energie und Geld wurden mir durch diese Freude mehrfach zurückgegeben. Meine Arbeitsstelle bestätigt mir täglich, dass das Alter keine Rolle spielt.

Schulabgängern oft der Fall ist. Fast in allen Fächern hatten wir Dozenten mit einem grossen Wissen und viel Erfahrung, die den Unterricht abwechslungsreich und spannend gestalteten.

Sie haben viel Zeit, Energie und Geld in diese Ausbildung gesteckt. Hat sich das gelohnt?

Wie erlebten Sie den Unterricht und die Dozenten an der Klubschule Business?

Erwachsene, die das Gefühl haben, nicht weiterzukommen, oder die nochmals etwas in ihrem Berufsleben ändern wollen, können mit dem Handelsdiplom in relativ kurzer Zeit eine gute Ausbildung abschliessen. Sie haben damit die Chance, in ein neues Gebiet einzusteigen.

Wie beurteilen Sie den Praxisbezug der Ausbildung?

Die 18 Monate in der Handelsschule waren für mich eine wichtige und tolle Zeit. Nach beinahe 20 Jahren als Hausfrau und Mutter habe ich gemerkt, dass ich ein gewisses Grundwissen habe und noch immer genügend lern- und

Mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen waren Mütter wie ich und hatten dadurch die gleiche Grundlage. Wir alle absolvierten die Schule aus eigenem Antrieb und nicht auf Druck eines Arbeitgebers oder der Eltern, wie es bei

Wem würden Sie diese Ausbildung weiterempfehlen?

Interview: Denise Ammann

Info-Veranstaltungen

➔ Klubschule Business Luzern, Schweizerhofquai 1: Freitag, 27. Mai, 18.30 Uhr Samstag, 18. Juni, 9.30 Uhr ➔ Klubschule Migros, Zug, Industriestrasse 15b: Mittwoch, 18. Mai, 18 Uhr Samstag, 18. Juni, 9.30 Uhr ➔ Nächster Schulstart: Sommer/Herbst 2011

Auskunft und Beratung: Klubschule Business Luzern 041 418 66 88 Zug 041 727 11 55 www.klubschule.ch/business

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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

TIERE

Den Kühen abgeschaut

ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

Nasenaffe: Erstmals beim Wiederkäuen beobachtet.

Bilder Getty Images (2), A.Volz Chromorange/Keystone

Nicht nur Kühe, Büffel, Hirsche, Antilopen, Giraffen und Kamele tuns, auch Nasenaffen kauen ihre Nahrung wieder. Das hat ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Universität Zürich erstmals beobachtet. Wiederkäuen ermöglicht es einigen pflanzenfressenden Tierarten, mehr Futter aufzunehmen, als ihre Verdauung eigentlich zu bewältigen vermag. Denn im Gegensatz zu anderen Pflanzenfressern, welche das Grünfutter im Dickdarm verdauen, sind Nasenaffen sogenannte «Vormagen-Verdauer». Dieses Verdauungssystem kann aber keine sehr hohen Futtermengen bewältigen. Durch das intensive Zerkleinern, das beim Wiederkäuen geschieht, wird dieser Nachteil wettgemacht. Quelle: www.uzh.ch

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Massive psychische Verletzungen können körperliche Schmerzen verursachen.

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Wie ein Schlag ins Gesicht

L

iebesschmerz kann wehtun wie ein Schlag ins Gesicht. Und zwar im wörtlichen Sinn. Amerikanische Neurologen haben herausgefunden, weshalb das so ist: Verletzungen von Gefühlen und körperliche Schmerzen werden in denselben Hirnregionen verarbeitet. Und dabei laufen sehr ähnliche Prozesse ab. Für den Versuch beobachteten die Forscher mittels Magnetresonanz-

tomografie die Hirnaktivitäten von Menschen mit Liebeskummer. Auch andere Formen emotionaler Leiden, wie etwa der Tod eines geliebten Menschen, können laut den Forschern wie körperlicher Schmerz empfunden werden. Die neuen Erkenntnisse helfen auch, besser zu verstehen, weshalb aus psychischen Leiden körperliche Erkrankungen werden können. Daniel Schifferle

Leiden Sie bei psychischen Problemen auch körperlich? ➔ Ja, oft. ➔ Selten. ➔ Nein, das sind völlig verschiedene Dinge. Frage von letzter Woche

Wenn der Stress im Job zu gross wird …

So haben unsere Leser geantwortet.

19 %

… lasse ich ihn an den anderen aus.

31 %

50 %

… mache ich Entspannungsübungen.

… werde ich krank.

MULTIMEDIA

Wenn der Bildschirm wach hält

Schlecht fürs Einschlafen: Blaues Licht wirkt anregend.

Eigentlich toll: Setzt man sich vor einen LED-Bildschirm, steigt die Aufmerksamkeit. Das stellte ein deutsch-schweizerisches Forscherteam fest. Testpersonen reagierten vor Monitoren mit LED-Technik (Dioden) deutlich aufmerksamer als vor konventionellen Monitoren mit den gleichen Inhalten. Der

Grund: Das Diodenlicht mit seinem hohen Blauanteil ähnelt dem Tageslicht und reduziert deshalb die Menge des Schlafhormons Melatonin im Körper. Ist man müde, möchte aber vor dem Schlafen noch etwas am Computer machen oder einen Film schauen, liefert der LED-Monitor gratis den nötigen

Energiekick. Die Kehrseite: Geht man dann ins Bett, kann es zu Einschlafproblemen kommen. Die Forscher empfehlen, Dioden mit regulierbarem Anteil von blauem Licht zu entwickeln. So könnte man den Monitor dem Tagesverlauf oder den individuellen Bedürfnissen entsprechend einstellen.

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SERIE Reproduktionsmedizin Teil 3: Science-Fiction

Kinder aus Hautzellen, Mensch-Tier-Wesen, Klonkrieger: Reine Science-Fiction? Weit gefehlt! Vieles ist in der Reproduktionsmedizin schon heute möglich. Einzig Gewissen und G e s e t z h i n d e r n d i e W i s s e n s c h a f t e r a n d e r U m s e t z u n g . D o c h w i e l a n g e n o c h?

Gibts das perfekte Kind in Zukunft gleich im Dutzend? Rein theoretisch wäre dies beim heutigen Stand der Forschung möglich. Aber ethische Überzeugung

BESSER LEBEN IN FORM

A

ten Nachwuchs. Szenarien einer Zukunft, die eines gemeinsam haben: den Glauben an eine allmächtige Wissenschaft – und die meist der Fantasie von Romanund Drehbuchautoren entsprungen sind. Auch wenn sie noch so verrückt klingen: Viele dieser Visionen enthalten mehr als nur ein Körnchen Wahrheit. Gäbe es keine ethischen und gesetzlichen Hindernisse, wäre es technisch bereits heute möglich, menschliche Klone oder Mensch-TierWesen zu erzeugen. Und schon

heute kreieren Forscher aus Hautzellen sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen (iPS). «Stammzellen sind per Definition Zellen, die fähig sind, sich in jeden gewünschten Zellttyp zu entwickeln», erklärt Christian De Geyter, Stammzellenforscher und Leiter der Abteilung Reproduktionsmedizin am Universitätsspital Basel. Das bedeutet konkret, dass man aus der Hautzelle einer Frau Eizellen und aus den Hautzellen des Mannes Spermazellen produzieren könnte – was in Tierversuchen auch Bild Getty Images

uf einer abgeschotteten Insel züchtet eine Firma in einer Art künstlicher Gebärmutter Klone als Ersatzteillager für reiche Klienten; experimentierfreudige Wissenschafter kreuzen menschliche Gene mit denen von Tieren; eine berühmte Pianistin klont sich selber und zieht sich als eigene Tochter auf; in geheimen Armeelagern klonen Wissenschafter den idealen Soldaten und schaffen so eine unschlagbare Armee; in Spezialkliniken kreieren Forscher für kinderlose Ehepaare aus deren Hautzellen den ersehn-

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und Schweizer Gesetzgebung verhindern die Verwirklichung solcher Allmachtsfantasien.

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SERIE Reproduktionsmedizin schon ansatzweise geklappt hat. Im Labor erzeugten Forscher auf diesem Weg bereits Mäuse, wenn auch nur mit grossen technischen Schwierigkeiten. Bekannte Stammzellenforscher wie Miodrag Stojkovic sind über das Ergebnis dennoch hocherfreut. «Grundsätzlich funktioniert es, das ist erst einmal das Wichtigste», erklärte er gegenüber der «Süddeutschen Zeitung». Es zeige, dass die Probleme nicht biologischer, sondern technischer Natur seien. «Und an der Technik lässt sich schliesslich noch feilen.» Und diese Technik lässt die revolutionäre Technik, mit der das bekannte Schaf Dolly (siehe Seite 102) 1996 geklont wurde, alt aussehen. Darin sind sich führende Forscher einig: «Die ethische Diskussion über die Verwendung von Klonen als Ersatzteillager hat sich erübrigt», wie De Geyter stellvertretend sagt. «Es benötigt keinen ganzen Organismus, wenn man nur ein Ersatzteil will.» Denn es ist das erklärte Ziel der regenerativen Medizin, Ersatzteile zu züchten. Der 54-jährige Professor ist überzeugt: «In 30 Jahren können wir zum Beispiel eine Ersatzniere aus umgewandelten Hautzellen wachsen lassen.»

Mit Stammzellentests gäbe es keine Contergan-Kinder

Die aus Hautzellen oder jeder anderen Zelle erzeugten Stammzellen können aber noch mehr. Zum Beispiel lassen sie sich als Testzellen für Medikamente einsetzen. «Heute kommen Medikamente auf den Markt, ohne dass wir wissen, wie sie auf Keimzellen – also embryonale Zellen – wirken», so Christian De Geyter. Der Skandal um das Medikament Contergan ist nur ein Beispiel einer solchen Fehleinschätzung. Contergan wurde Ende der 50er-Jahre als harmloses Beruhigungs- und Schlafmittel vor allem auch als Mittel gegen die morgendliche Schwangerschaftsübelkeit verkauft. Der Wirkstoff Thalidomid galt aufgrund vieler Tierversuche als besonders sicher. Ein fataler Irrglaube: Je nach Schätzung kamen weltweit bis

1978: Das erste Retortenbaby

Bei ihrer Geburt ging ein Aufschrei durch die Bevölkerung: Am 25. Juli 1978 kam das erste in einem Reagenzglas gezeugte Baby zur Welt. Robert Edwards, einer der Erzeuger von Louise, bekam 2010 den Nobelpreis für diesen wichtigen Schritt in der Reproduktionsmedizin. Zusammen mit dem 1988 verstorbenen Patrick Steptoe ebnete er den Weg, um unzähligen unfruchtbaren Paaren den Kinderwunsch zu erfüllen.

zu 10 000 Kinder mit schwer missgebildeten Gliedmassen zur Welt. Ihnen fehlten Arme oder Beine und die zumeist verkrüppelten Hände oder Füsse wuchsen direkt aus den Schultern oder der Hüfte. Bei Mäusen – also den üblichen Versuchstieren – erzeugt Thalidomid keine Fehlbildungen bei den Ungeborenen. Versuche mit menschlichen Keimzellen hätten den Irrtum aufgedeckt. Das ist nur eines der Gebiete in denen De Geyter iPS im Einsatz sieht. «Auch industrielle Produkte wie Weichmacher in Kunststoffen könnte man so auf ihre Wirkung auf ungeborenes Leben testen.» Und das ganze ohne die ethische Diskussion. «Heute», schreibt dazu Davor Solter, Entwicklungsbiologe am Institut für medizinische Biologie in Singapur, «können wir mit menschlichen Embryonen nicht experimentieren. Das gilt als moralisch verwerflich.» Ganz abgesehen davon, dass diese Zellen schwer zu bekommen seien. IPS hingegen

könnten aus Hautzellen produziert werden. Davor Solter denkt aber noch etwas weiter. Denn iPS gelten als normale, gezüchtete Zellen. Also könnte auch niemand etwas dagegen einwenden, wenn an diesen Zellen genetische Veränderungen vorgenommen werden. Sie könnten zum Beispiel dazu benutzt werden, um für Forschungszwecke mutierte Embryonen zu erzeugen. «Und es wären einfach Forschungsobjekte und sie würden behandelt wie Objekte.» Doch ganz wohl bei diesem Gedanken scheint es auch dem Professor nicht zu sein: «Ich habe keine Ahnung, welche moralischen Werte oder Rechte wir diesen Embryonen zugestehen würden.» Dasselbe Dilemma zeigte sich schon einmal vor rund 33 Jahren. «Superbaby», wie die Medien das kleine Mädchen nannten, erblickte am 25. Juli 1978 das Licht der Welt. Die Eltern bevorzugten den weniger spektakulären Namen Louise Joy Brown für das erste im

Reagenzglas erzeugte Kind (siehe Box oben). Dazumal eine Sensation und ein Skandal, heute völlig normal. Genauso, denkt Solter, wird es vielleicht in 30 Jahren normal sein, wenn in den Zeitungen steht, dass jemand 20 000 Embryonen gezüchtet hat, um an ihnen zu forschen. «Wir werden es als richtig empfinden.»

Schwangerschaften ohne Mutter bald möglich?

Genauso als richtig empfinden könnte man in 30 Jahren die künstliche Gebärmutter. Dabei kann sich Davor Solter einen Fötus vorstellen, der in einer Flüssigkeit in einem Behälter schwebt und dessen Nabelschnur in einer Maschine endet. Eine Vorstellung, die auch für Scott Gelfand, den Direktor des Ethik-Zentrums der Universität Oklahoma, alles andere als abwegig ist. Schon heute überleben Frühgeburten ab 22 Wochen Schwangerschaft. Forschungen gehen dahin, dass in Zukunft vielleicht schon nach

BESSER LEBEN IN FORM

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Teil 3: Science-Fiction

1982: Geep — die Ziege im Schafspelz Keine Kreuzung, sondern eine Chimäre ist ein Geep: halb Ziege, halb Schaf. Sie hat vier Elternteile, denn ein Geep entsteht durch die Verschmelzung einer befruchteten Schafeizelle mit einer befruchteten Ziegeneizelle. Im Gegensatz zu einer Kreuzung, bei der das Tier durch die Befruchtung einer Schafeizelle mit einem Ziegenspermium oder umgekehrt entstehen würde. Die DNA der beiden Tierarten existieren bei einer Chimäre parallel, und sie verschmelzen nicht miteinander.

Mittels Gentechnik kann heute Tieren menschliche DNA implantiert werden. So können etwa Nieren aus einem Schwein transplantiert werden. Weil sie menschliches Erbgut enthalten — im Extremfall bis zu 15 Prozent — stösst der menschliche Körper diese nicht ab. Aber hörende Ohren können wir noch immer nicht aus Mäuserücken wachsen lassen.

zwölf Wochen Schwangerschaft ein Überleben möglich sein wird. Also zu einem Zeitpunkt, an dem man noch einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen kann. Gleichzeitig sind Wissenschafter

führt, könnten wir eine vollständige Ektogenese haben», spinnt Ethiker Gelfand den Faden weiter. Bei einer Ektogenese entwickelt sich der Fötus ausserhalb des Mutterleibs in einer künstlichen Ge-

damit beschäftigt, die Überlebensrate von Embryonen zu erhöhen, um die Erfolgschancen bei künstlichen Befruchtungen zu verbessern. «Wenn nun jemand diese beiden Fortschritte zusammen-

1995: Ersatzteillager Tier

Bilder Keystone

Designerbabys auf Bestellung: Was ist dran?

Es soll blaue Augen haben, 1,90 Meter gross werden und dereinst den Tenniszirkus dominieren wie Roger Federer. So könnte der Bestellzettel für ein Wunschbaby in Zukunft aussehen. Das zumindest befürchten Gegner der Präimplantationsdiagnostik (PID), die in der Schweiz bisher nicht zugelassen ist. Dabei werden im Reagenzglas gezeugte Embryonen vor dem Übertragen in die Gebärmutter genetisch untersucht: Man entnimmt dem wenige Tage alten Embryo eine oder zwei Zellen — ein Zellverlust, den der Embryo wieder ausgleicht — und untersucht das Erbmaterial. Dabei zeigt sich,

ob der Embryo von einer genetischen Mutation betroffen ist. Ist dies der Fall, lässt man den Embryo absterben, statt ihn der Frau in einer aufwendigen Prozedur einzupflanzen. Wird der gesuchte Defekt nicht gefunden, überträgt man den betreffenden Embryo in die Gebärmutter. «Eine PID könnte sicherstellen, dass der Frau nicht ein Embryo mit einer falschen Chromosomenzahl eingepflanzt wird», erklärt dazu Sabina Gallati, Leiterin der Abteilung für Humangenetik am Berner Inselspital und Mitglied der Expertenkommission für genetische Untersuchungen beim

Menschen. Denn das führe sehr oft zu einem spontanen Abort und gefährde so die Erfüllung des Kinderwunsches. «Dank PID könnten der Frau belastende Wiederholungen erspart bleiben.» Dem Schreckgespenst des Designerkinds aus dem Katalog hält Susannah Baruch, Direktorin der Abteilung Reproduktionsgenetik an der Johns-Hopkins-Universität in Wahington DC, entgegen: «Kein einziges Gen sagt voraus, ob ein Kind blond, gross oder dünn wird oder was auch immer dem perfekten Baby entspricht.» Denn neben den genetischen Faktoren, spielen immer auch die Umwelt-

bärmutter. «Ich finde das interessant und beängstigend zugleich.» Denn für Gelfand hat das weitreichende moralische Konsequenzen. So könnte eine konservative Regierung den Ab-

einflüsse eine wichtige Rolle bei der Entwicklung eines Menschen. Baruch glaubt, dass wir schon in zehn Jahren sehr viel mehr genetische Informationen zu einem Embryo haben werden. «Wir werden aber nicht wissen, wie sinnvoll das Wissen überhaupt ist und ob es die Eltern auch erfahren wollen.» Das bedeute auch nicht, dass wir neue Babys kreieren würden. «Denn niemand von uns ist perfekt, und so wird auch keiner unserer Embryonen perfekt sein.» Und stellen Sie sich vor, Sie müssten dereinst Ihrem Kind erklären, nach welchen Kriterien Sie es ausgesucht haben.

102 | Migros-Magazin 15, 11. April 2011

SERIE Reproduktionsmedizin

1996: Schaf Dolly

Das erste geklonte Säugetier, Schaf Dolly, war eine Sensation. Was man damals nicht wusste: Geklonte Gene altern schneller als normale. Dolly wurde nicht einmal sieben (ein normales Schaf wird rund zwölf Jahre alt). Klonen ist heute mehr oder weniger ad acta gelegt. Denn wozu soll man ein ganzes Tier klonen, wenn man nur eine Niere benötigt?

treibungsgegnern Hand bieten, indem sie abgetriebene Embryonen in einer künstlichen Gebärmutter ausbrüten lässt und danach zur Adoption freigibt. Der Staat würde quasi in die Rolle eines Babyhändlers schlüpfen und so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Rechte der Mütter am eigenen Bauch und gleichzeitig das Recht auf Leben des Föten schützen. Allein in der Schweiz gäbe das rund 10 000 Kinder jährlich, die ein Zuhause suchten. Doch Gelfand spinnt den Gedanken noch weiter. Auch die Versicherungen könnten sich einschalten. «Wenn das Verfahren nicht teurer wäre als eine normale Schwangerschaft», befürchtet er, «könnten Versicherer eine Frau möglicherweise zu der Prozedur nötigen, um eine Frühgeburt oder Schädigung des Kindes durch den Alkoholkonsum der Mutter zu vermeiden.» Oder schlicht und ein-

«Jeder hat das Recht auf eine Familie» Keine Angst vor der Zukunft: Die Zürcher Ethikerin Effy Vayena findet, dass In-Vitro-Fertilisation unbedingt auch für ärmere Menschen erschwinglich sein sollte. Effy Vayena, die erste In-VitroFertilisation (IVF) vor 33 Jahren war Sensation und Skandal zugleich. Heute ist sie medizinisches Tagesgeschäft. Wie erklären Sie sich diesen Wertewandel?

Einerseits haben wir uns daran gewöhnt, weil wir in den letzten Jahren immer mehr damit konfrontiert wurden, und wir sahen, dass IVF-Kinder ganz normale, gesunde Kinder sind. Andererseits steigt unsere Lebenserwartung immer mehr. Mit 40 steht eine Frau heute noch mitten im Leben, doch die Fruchtbarkeit ist bereits stark eingeschränkt. Deshalb ist IVF immer häufiger die letzte Chance auf ein Kind. Gäbe es mehr Kinder, wenn künstliche Befruchtungen günstiger wären?

Das jedenfalls zeigt die Statistik: In Ländern, in denen die Krankenkasse In-Vitro-Fertilisation bezahlt, gibt es mehr Paare, die eine IVF machen. Das zeigt: Ist der Zugang zur Behandlung vorhanden, wird er auch genutzt. Muss IVF denn für alle zugänglich sein?

Natürlich ist es nicht lebensnotwendig, ein Kind zu haben. Aber

wenn wir davon ausgehen, dass Unfruchtbarkeit eine Krankheit ist, dann sollte die Behandlung auch für alle verfügbar sein. Die Argumente für einen allgemeinen Zugang werden zudem auch von den Menschenrechten gestärkt. Jeder Mensch hat das Recht, eine Familie zu gründen. Haben Entwicklungsländer nicht andere Probleme als Unfruchtbarkeit? Hunger, Überbevölkerung, Aids?

Das stimmt schon, aber man sollte nicht vergessen, dass Unfruchtbarkeit gerade in diesen Ländern einen grossen Leidensdruck verursachen kann. Vor allem in Afrika identifizieren sich Frauen über die Mutterschaft, und unfruchtbare Frauen werden nicht selten aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Ist Unfruchtbarkeit denn in diesen Ländern ein verbreitetes Phänomen?

Unfruchtbarkeit ist kein Problem, das sich auf die westliche Welt beschränkt. Es gibt Länder mit niedrigem Einkommen, wo bis zu 30 Prozent der Paare betroffen sind. Wieso ist diese Zahl so hoch?

Viele Menschen leiden an sexuell übertragbaren Krankheiten. Und

«Unfruchtbarkeit ist nicht nur ein Problem des Westens.» viele davon führen zu Unfruchtbarkeit. Hätten wir eine günstige IVF-Methode zur Hand, könnte den Frauen geholfen werden Ist eine Kostenreduktion denn möglich?

Hoffentlich. Der australische IVFPionier Alan Trounson und viele seiner Kollegen sind der Ansicht, dass eine Behandlung für 100 Dollar möglich sein sollte. Methoden

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Teil 3: Science-Fiction Wo liegen Ihrer Meinung nach die Grenzen der Reproduktionsforschung?

Faktisch gibt es in der Reproduktionsforschung keine Grenzen, denn Grenzen bringen einen nicht weiter. IVF hätte es nie gegeben, hätten Forscher die damaligen Grenzen akzeptiert. Wichtig ist aber, dass der von der Gesellschaft vorgegebene ethisch-rechtliche Rahmen akzeptiert wird und dass es eine Sicherheitsbarriere gibt, wie zum Beispiel eine Ethikkommission.

Zürcher Ethikerin

Effy Vayena (39) lebt in Kilchberg ZH und arbeitet als wissenschaftliche Koordinatorin am Institut für Biomedizinische Ethik an der Universität Zürich. Zuvor war sie bei der WHO im Bereich künstliche Befruchtung tätig. Sie stammt ursprünglich aus Griechenland und studierte in England und den USA Gesundheitswesen und Ethik.

für eine Budget-IVF gibt es. Nun muss die Wissenschaft klären, ob eine Kostensenkung nicht die Erfolgschancen schmälert, sodass es keinen Sinn mehr macht. Wieso ist IVF denn so teuer?

Es handelt sich um eine aufwendige Technik, die hochqualifizierte Fachpersonen und eine teure Infrastruktur voraussetzt. Vor allem in westlichen Ländern wird mit IVF sehr viel Geld verdient. Ist es Ihrer Meinung nach moralisch tragbar, mit 60 ein Kind zu zeugen, obwohl die Eltern die Volljährigkeit nur mit viel Glück erleben werden?

Ich würde in dieser Angelegenheit etwas vorsichtig sein. Vor allem wenn die Lebenserwartung noch weiter steigen sollte, steigt sicher auch das Alter der Mütter weiter an. Und wo soll man die Grenze ziehen? Bei 45, bei 46 oder bei 50? Ich bin kein Fan von starren Grenzen. Auch beachten müsste man, ob die betreffenden Eltern die Behandlung selber bezahlen oder ob die Allgemeinheit sie berappt. Denken Sie, dass die Gesellschaft Klonen je akzeptieren wird?

In dieser Beziehung bleibt die Gesellschaft sehr stabil ablehnend. Ich glaube auch nicht, dass sich das in naher Zukunft ändert.

Wo sehen Sie die grösste Herausforderung der Reproduktionsmedizin?

Bei den heutigen Behandlungspreisen können es sich viele Paare, besonders in ärmeren Ländern, nicht leisten, Reproduktionsmedizin in Anspruch zu nehmen. Deshalb sollten wir die Kosten senken. Thema Präimplantationsdiagnostik (PID): Spielen wir nicht Gott, wenn wir Embryos testen und absterben lassen, weil sie nicht vollkommen sind?

Bisher konzentrierte sich die PID vor allem auf einige wenige genetische Faktoren, bei deren Auftreten der Embryo oder das Kind nicht lebensfähig wäre, und nicht darauf, ob das Kind dereinst blaue Augen haben wird. Aber wir müssen vorsichtig sein, dass wir mit PID nicht etwas ins Rollen bringen, das irgendwann nicht mehr zu stoppen ist. Sie meinen so was wie das sogenannte «Doctor Baby», das am 26. Januar in Frankreich geboren wurde? Mit PID gezielt ausgesucht, damit es seinen Geschwistern, die unter einer seltenen genetischen Blutkrankheit leiden, gesundes Blut spenden kann.

Es hat einen grossen Wert, Leben zu retten, ohne jemandem Schaden zuzufügen. In dem aktuellen Fall wurde dem mittels PID ausgesuchten Kind kein Schaden zugefügt. Problematisch ist, dass das neugeborene Spenderkind keine

Ahnung davon hat, was mit ihm passiert, und sich im Gegensatz zu einem ausgewachsenen Spender weder zu den Risiken noch zu den Vorteilen äussern kann. Klar, handeln die Eltern sicher zum besten Wohl der Familie. Entscheidungen sollten im Einzelfall nach einem sorgfältigen Abwägen des Für und Wider getroffen werden. Macht Ihnen die Zukunft in Bezug auf die unvorstellbaren Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin keine Angst?

Nein, Angst macht mir das nicht, denn ich bin sehr optimistisch, dass Wissenschafter heute reif genug sind, um verantwortungsvoll zu handeln. Wir haben auch entsprechende Institutionen, die die Einhaltung der Regeln überwachen. Klar, gibt es immer wieder Ausreisser, wie die Achtlingsgeburt im Januar 2009 in den USA. Was war problematisch an der Geburt der Achtlinge?

Ich finde, es ist ein Kunstfehler, einer Frau acht Embryonen einzupflanzen. Die Gebärmutter ist nicht konzipiert für Achtlinge. So viele Embryonen sind eine Gefahr für die Mutter und die künftigen Kinder. So was macht mir Angst. Was sagen Sie zum Trend der Leihmutterschaft?

Aus ethischer Sicht ist vor allem die Frage, wer Leihmutter wird, relevant. Nicht vertretbar wäre, wenn dabei die Reichen die Armen ausnutzten. Also alle Probleme einer Schwangerschaft auf die arme Leihmutter abwälzen, die das nicht aus Selbstlosigkeit macht, sondern nur weil sie das Geld braucht. Ist die Leihmutterschaft eine Vorstufe zur künstlichen Gebärmutter, und wäre eine solche ethisch zu vertreten?

Ich denke, man könnte damit das Problem reich versus arm umgehen. Vor allem wäre es aber eine gute Methode, um Frühgeburten retten zu können. Kann da irgendjemand etwas dagegen haben? Interview Thomas Vogel Bild Paco Carrascosa

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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

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SERIE Reproduktionsmedizin

Etappen in der 2000: Frankensteins Klonbabys Der italienische Reproduktionsmediziner Severino Antinori — hier in einer Aufnahme aus dem Jahr 1992 — klonte nach eigenen Angaben zwei Jungen und ein Mädchen, die in osteuropäischen Ländern leben würden. Eine Bestätigung seiner Behauptung gibt es jedoch bis heute nicht. Angeblich aus Rücksicht auf die Kinder und ihre Familien. Zweifelhaften Ruf erlangte Antinori, als er der 63-jährigen Rosanna Della Corte 1994 half, als ältester Frau der Welt ein Kind zu bekommen.

fach, um Kosten zu sparen. In eine ähnliche Richtung geht die Forschung betreffend Chimären – Mischwesen aus verschiedenen genetischen Arten. 1984 gelang es Wissenschaftern, eine Chimäre aus einem Schaf und einer Ziege zu erzeugen, indem man die Embryonen beider Arten verschmolz. Nichts Neues würde man meinen, schliesslich züchtet man schon seit Jahrhunderten Maultiere, in denen das Pferdeerbgut mit dem eines Esels verschmilzt. Und das ist genau der Punkt: Bei einer Chimäre verschmilzt das Erbgut nicht. Stattdessen entwickeln sich beide Zellarten zwar in einem Körper, aber genetisch getrennt voneinander weiter.

Bild Keystone

Wie viel braucht es, damit ein Schaf kein Schaf mehr ist?

Im Fall der Schaf-Ziegen-Chimäre, auch salopp «Geep» (siehe Seite 101) als Zusammenziehung von «Goat» und «Sheep» getauft, war das Ergebnis ein Tier, in dem sich Gewebe und Organe beider Ur-

sprungstierarten auch äusserlich sichtbar abwechselten: So trug es am Rücken glattes Ziegenfell, aber dichte Schafwolle an Flanken und Beinen. Im Verhalten, so erzählt der Däne Steen Willadsen, Klonpionier und Erzeuger des ersten Geeps, glich das Tier eher einer Ziege, bevorzugte aber die Gesellschaft von Schafen. Vor allem im Bereich der Transplantationsmedizin sehen Forscher die Zukunft von Chimären: Schweine mit menschlichen Organen könnten das Problem der Abstossung bei Transplantationen und den Mangel an menschlichen Spenderorganen lösen. Heute werden in Laboratorien bereits Tiere gezüchtet, die 15 Prozent oder mehr menschliche Zellen enthalten. Und diese Tatsache löst bei vielen instinktiv ein Schaudern aus, den Igitt-Effekt, wie Stuart Newman, Professor für Entwicklungsbiologie am New York Medical College, ihn nennt. Denn mag das Schaf noch so echt aussehen, allein das Wissen um die teils

menschlichen Organe in seinem Inneren wirft die Frage auf, wie viel Mensch es noch braucht, damit das Schaf kein Schaf mehr ist. Doch wo liegt die Grenze? Im Kinofilm «Splice» erschaffen Wissenschafter ein Mischwesen aus Mensch und Tier, eine Chimäre, genannt Dren. Das Geschöpf entpuppt sich nicht nur als gefährlich, es stellt seine Schöpfer auch vor ein ethisches Dilemma: Wo beginnt das Menschsein, und was macht es aus? Genau diese Frage wird in der modernen Biotechnologie immer aktueller, denn Chimären aus Mensch und Tier gibt es in den Laboratorien der Forscher längst, doch wann werden sie bei uns zur Schule gehen?

Familienplanung wird auch in Zukunft nötig sein

Auch in weniger futuristischen Bereichen wird intensiv geforscht. So könnte eine Frau dereinst in jungen Jahre ihre noch frischen Eizellen einfrieren und diese – wenn sie sich mit 50 oder 60 doch noch entschliesst, ein Kind zu bekommen – künstlich befruchten und einpflanzen lassen. Noch ist dieses Prozedere unsicher und vor allem verboten. Der Basler Reproduktionsmediziner Christian De Geyter bezweifelt jedoch, dass es wünschenswert wäre, noch mehr Mütter mit 60 zu haben. Seiner Ansicht nach sinnvoller ist es, mit einem dereinst erhältlichen Test

die persönliche Fruchtbarkeitsdauer zu bestimmen. Also mit 25 schon zu erfahren, wann die Fruchtbarkeit abnimmt. «So könnte die Familienplanung darauf abgestimmt werden», sagt er, und die Betroffenen wären nicht so überrascht, wenn es mit 40 nicht mehr klappt mit dem Kinder kriegen. «Denn», so betont er, «es wird heute oft viel zu lange mit dem Kinderwunsch zugewartet.» So sollte seiner Ansicht nach auf jeder Antibabypillen-Packung ein Warnhinweis angebracht werden: «Achtung, die Fruchtbarkeit hat ein Verfallsdatum.» Doch allen Science-FictionIdeen zum Trotz, in einem Punkt bleibt auch ein Wissenschafter wie De Geyter Realist: «Familienplanung wird auch in 30 Jahren noch nötig sein.» Oder, wie es Susannah Baruch, Reproduktionsmedizinerin an der Johns-HopkinsUniversität in Washington, formuliert: «In-Vitro-Fertilisation ist teuer und unangenehm. Die herkömmliche Art, Babys zu zeugen, ist billiger und macht mehr Spass. Und das wird sich auch in 30 Jahren nicht ändern.» Thomas Vogel

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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

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DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

Wenn Mama Ufzgi macht

Eltern dürfen ihre Kinder bei den Hausaufgaben ruhig unterstützen. Lösen sollten die Schüler ihre Ufzgi jedoch alleine.

Möchtest auch du diesen Fragebogen ausfüllen? Du findest ihn unter: www.migrosmagazin.ch Dort kannst du auch alle anderen eingeschickten Fragebögen anschauen.

TIPP DER WOCHE

Illustration Christian Lindemann

Der Osterhase holt das Zebra zu Hilfe So viele Eier sind noch zu bemalen, verzweifelt sucht der Osterhase nach Hilfe. Doch statt der erwarteten Langohren melden sich ein Esel, ein Zebra, drei Hunde und sogar ein Elefant. Wie sich das originelle Aushilfsteam ans Eiermalen macht, zeigen Bruno Hächler und Frederike Rave im fröhlichen Bilderbuch «Die lustige Osterwerkstatt». Bestellen unter: www.exlibris.ch

D

ie blöde Ufzgi mached mich verruckt …» Diesen Gassenhauer haben die Schlieremer Chind 1969 gesungen. Und sie könnten es heute noch tun. Denn das Thema Hausaufgaben bleibt ein Dauerbrenner: daheim, in der Schule und sogar in der Politik. Nicht nur den Kindern ist es oft zu viel, auch viele Eltern sind überzeugt, dass das Pensum enorm zugenommen hat. Laut Stefan Fritschi, Stadtrat und Leiter Departement Schule und Sport in Winterthur, könne man das aber nicht grundsätzlich behaupten: «Die Menge hängt stark von der Lehrperson ab.» Doch auch die sind Sachzwängen ausgesetzt: dem wachsenden Pflichtstoff und dem Druck seitens besorgter Eltern, die verständlicherweise möchten, dass ihr Kind die bestmögliche Bildung bekommt; notfalls mit ihrer tatkräftigen Mithilfe bei den Hausaufgaben.

Ermutigen statt mitrechnen und Vorträge schreiben

Genau dies sollte aber nicht nötig sein. «Denn Aufgaben müssen so gestellt werden, dass Kinder selb-

ständig damit fertig werden», sagt Stefan Fritschi. So steht es auch im Reglement der Zürcher Schulen. Aber nicht zu helfen, wenn das eigene Kind noch abends um acht völlig ausgepowert auf seinem Bleistift kaut und Löcher ins Heft starrt, ist leichter gesagt als getan. Schliesslich hockt im Hinterkopf die stete Angst, das Kind könnte es im Leben einmal zu nichts bringen.

Wie viele Hausaufgaben sind normal? Der Zürcher Lehrplan gibt keine Richtwerte an. Folgende Zahlen stammen aus dem St. Galler Lehrplan (in Minuten pro Woche). 1./2. 3./4. 5./6. 7. 8. 9.

Klasse : Klasse: Klasse: Klasse: Klasse Klasse:

60 90 120 180 210 240

Und die lässt sich nicht so einfach wegreglementieren. Doch statt mitzurechnen und Vorträge zu schreiben, sollen Eltern ihre Kinder ermutigen und ihnen eine ruhige Arbeitsumgebung ermöglichen. Und wenn das nicht reicht? «Wenn ein Kind über mehrere Tage Mühe hat, die Hausaufgaben zu erledigen, unter Druck ist, sollten Eltern nachfragen», sagt Stefan Fritschi. Nachfragen beim Kind und bei der Lehrperson und auch bei anderen Eltern derselben Klasse. Das lohnt sich, und zwar lieber früher als später. Denn wenn sich der Schulfrust erst mal eingenistet hat, ist er oft hartnäckig.

Andrea Fischer Schulthess

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BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

Prächtige Frühlingsboten

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Osterglocken stammen ursprünglich aus dem Süden Europas.

Mit ihren gelben Glocken läuten sie den Frühling ein. Osterglocken gehören zu den beliebtesten Frühblühern in Schweizer Gärten.

Bild Getty Images

B

otanisch gesehen sind Osterglocken Narzissen. Diese Gattung umfasst rund 70 Sorten. Entsprechend vielfältig präsentieren sie sich: von Weiss über Blassgelb bis zu Dunkelorange, einfarbig oder in feinen Farbschattierungen, mit farbig ziselierten Rändchen, offen oder reich gefüllt. Im Trend ist im Moment die kleinwüchsige Sorte Tête-àtête, die hauptsächlich in Töpfen angeboten wird. Die grosse Vielfalt macht die Osterglocke zu einer der beliebtesten Frühlingsblumen überhaupt. Ihre Hochblüte in der Gartenkunst erlebte die Narzisse aber schon während der orientalischen Phase um 1600, als sie gemeinsam mit Tulpen und Hyazinthen die Gärten eroberte. Ihre ursprüngliche Heimat ist das südliche Europa, einige Arten setzten von Gibraltar aus zum

Sprung über das Mittelmeer an und verbreiteten sich auch im nördlichen Afrika, wo sie heute wild vorkommen.

Anspruchslose Schönheit aus der Zwiebel

Beliebt sind Narzissen bei uns als Gartenblume nicht nur ihrer Schönheit wegen, sondern auch weil sie als anspruchslos gelten. Sie kommen mit fast jedem Boden zurecht und gedeihen im Halbschatten wie an der prallen Sonne. Nur bei sehr lehmhaltigen Böden sollte man unten im Pflanzloch mit etwas Sand oder Kies für einen Wasserabzug sorgen. Die Pflege ist denkbar einfach. Wichtig ist eigentlich nur, dass man welke Blüten wegschneidet, das Laub aber stehen lässt, bis es vergilbt. Die Pflanze sammelt die darin enthaltenen Nähr-

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BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

MEIN GARTEN Gartenexpertin Haia Müller über falsch platzierte Riesentöpfe.

Bitte verscherbeln!

Was haben sich die Schweizer Gärtner nur gedacht, als sie die überdimensionierten Blumentöpfe zu ihrem Markenzeichen gemacht haben? Weiss glasiert mit grünem Logo stehen sie vor den Gärtnereien und sollen auf die grünen Profis aufmerksam machen. Das tun sie auch, nur nicht, wie sich die Werber das vorgestellt haben. Sie sind einfach nur hässlich in diesen Dimensionen. Gut einen Meter sind sie hoch und stehen in der Landschaft wie ein Sändelichesseli, das von einem Riesenbaby vergessen wurde. Die meisten sind mit ein paar bunten Primeli oder Stiefmütterchen bepflanzt. In der Mitte dann ein hoher, jetzt noch kahler Stürchel. Mickrig sieht das aus. Zu allem Überdruss hat man den Blumentöpfen auch noch einen Namen verpasst, der sich als Unwort des Jahres eignen würde: Topf of Switzerland. Schade um die verpatzte Gelegenheit. Da sagen uns die Profis doch immer wieder, wie wichtig es sei, in einem Garten die Proportionen zu wahren. Gartenhefte führen uns Laien vor Augen, wie schön ein gekonnt bepflanztes Gefäss wirken kann. Liebe Gärtner, bitte verscherbelt eure Töpfe doch und verführt uns mit blumigeren Ideen.

stoffe und stärkt sich damit für das nächste Jahr. Gepflanzt werden Narzissen normalerweise im Herbst. Wer jetzt, im Frühling blühende Pflanzen im Topf oder in einem Arrangement gekauft hat, kann die Zwiebeln aber auch im Spätfrühling nach der Blüte auspflanzen. Migros-Magazin-Leser Jakob Stutz hat dazu einen Tipp: Er empfiehlt, das Pflanzloch unten etwas aufzu-

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lockern, so wachsen die Zwiebeln besser an. Weil Osterglocken reich blühen, werden sie gerne als Schnittblumen ins Haus geholt. Doch Vorsicht: Der Schleim, den sie absondern, ist – wie die ganze Pflanze und auch das Vasenwasser – giftig. Deshalb muss man sie zuerst separat einstellen und frühestens nach einem Tag zusammen mit anderen Blüten zu einem Bouquet vereinen. Haia Müller

Ein Kaktus zu Ostern Der Osterkaktus, ein naher Verwandter des Weihnachtskaktus, steht am liebsten bei einem Fenster mit Morgen- oder Abendsonne. Damit er zuverlässig zu Ostern blüht, braucht er vorher eine mehrwöchige Ruhephase bei Temperaturen zwischen 10 und 17 Grad. In dieser Zeit darf er nur sehr spärlich gegossen werden und keinen Dünger bekommen. Sobald die Blütenknospen etwa ein Zentimeter gross sind, wird der Osterkaktus wieder wärmer gestellt und erhält mehr Wasser. Damit er die Knospen nicht verliert, sollte er am gleichen Standort bleiben.

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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 15, 11. April 2011

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Ein Liter Verbrauch pro Person

Budget knapp, Raumbedarf gross: Das grenzt die Neuwagenwahl für Familien ein. Zum 100. Geburtstag bietet Chevrolet mit dem siebensitzigen Orlando einen valablen Ausweg an.

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ustikale Abenteuerlust ist heute längst kein Fall mehr für reine Geländewagen: Mit wuchtiger Front und kantigem Heck spielt der Orlando stilistisch die modische SUV-Geige. Diese für einen Van ungewohnte Verpackung sieht freilich auch prima aus, wenn das 4,65-Meter-Multitalent die Bestimmung als Raumtransporter für Familien erfüllt. Das Rüstzeug dazu hat er: Sieben Sitze sind serienmässig, das Raumangebot fällt üppig aus. Zu schätzen wissen Kinder die «Kinobestuhlung»: Die erhöhte Position der Reihen zwei und drei garantiert guten Ausblick. Woran es nie fehlt, ist Platz. Dass in der dritten Reihe Erwachsene weniger luftig untergebracht sind als der Nachwuchs, liegt ebenso in der Natur der Sache wie der bei Besetzung aller Sitze kümmerliche verbleibende Stauraum.

Chevrolet Orlando: Geländewagenfeeling mit Frontantrieb.

Preis-Leistungs-Verhältnis des Vans ist in Ordnung

Jegliche Befürchtungen hinsichtlich liebloser Verarbeitung oder gar schwammiger Federung kann man getrost vergessen – schliesslich stammt der Orlando trotz seines Namens nicht aus Amerika, sondern aus den südkoreanischen Daewoo-Werken. Im Cockpit ist alles im Lot: die Machart tadellos, die Bedienung einfach. Das Fahrwerk wirkt verblüffend straff und bietet nicht gerade überragenden, aber guten Komfort. In diesem Van fühlt sich der Fahrer auch in Kurven und in den engen Strässchen einer Innenstadt pudelwohl. Statt des 141-PS-Benziners sollte man den durchzugsstarken, sehr angenehmen 163-PS-Diesel wählen, zumal er mit sechs statt fünf Gängen daherkommt und optional mit Automat (plus 2100 Franken) lieferbar ist. Im Alltag dürften angesichts von sechs Litern Werksverbrauch auf 100 Kilometer Werte von gut sieben Liter

Überzeugend und durchdacht: Tadellose Verarbeitung des Interieurs, kinderleichte Bedienung.

STECKBRIEF

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➔ Ich suche Kai Marc (im Bild ganz links). Er war der Sänger der Musikband Copter. Die Band hatte ihr Probelokal in Basel. Wir haben uns aus den Augen verloren, und ich würde mich riesig freuen, ihn wiederzusehen.

ROCK CIRCUS

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COMEDY CLUB

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➔ Ich suche den sympathischen Lottospieler im Restaurant Beaulieu Bern, der mich am 15. Oktober zwischen 20.10 Uhr und 22 Uhr zum Kaffee einladen wollte. Leider habe ich aus Müdigkeit aber falsch reagiert. Ich würde mich sehr freuen, eine Nachricht von ihm zu erhalten. Margrit Mock Landoltstrasse 69 3007 Bern margrit.mock@bluewin.ch

➔ Hallo Susanne. Ich habe dich nicht vergessen – bitte melde dich doch bei deiner früheren Nachbarin. Beryl Graf, Bliggenswil 8494 Bauma

➔ Meine Jugendfreundin Ruth Hohl heiratete 1959, ging dann nach Afrika und lebte später in Österreich. Von dort kommen allerdings meine Briefe stets zurück. Sie kam aus Basel. Trudi Colliard Koster, chemin de la Montagnetta 2, 1647 Orbières Telefon 026 915 13 37 colliard@bluewin.ch

➔ Ich suche Raymonde Ardizzoia, Yolanda Buchwalder, Inger Conradi, Beatrice Stadelbauer, Monika Strebel, Christa von Rohr (alles ledige Namen), zudem Bernd Lehmann, Gabriel Manasse, Othmar Staub und Silvio Tobler. Wir gingen 1949–1956 zusammen in Basel in die Rudolf Steiner Schule, Klasse Bertha Witzemann. Bitte meldet euch, danke. Walter Lenz, Zwinglistrasse 3, 4132 Muttenz, Telefon 061 461 03 59

➔ Ich suche meine Freundin Sylvie Ledermann. Leider haben wir uns seit Basel, 1992, aus den Augen verloren. Aber ich würde sie gerne wiedersehen. Zora Hartmann, Langendorfstrasse 19, 4500 Solothurn, Telefon 079 412 84 35, zorella@gmx.ch

➔ Ich suche Frau Christine Müller, 1991 wohnhaft in 3232 Ins. Sie war ein Gründungsmitglied der Ludothek Harlekin, Ins. Zwecks Jubiläums suche ich sie. Ich bin die jetzige Präsidentin. Bettina Tanner, Riserenweg 32 3232 Ins, Telefon 032 396 23 30

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So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 333 102 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 17. April 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2)

Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL),

Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), AnetteWolffram(A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Marco Micheluzzi, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel

(Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Lorenz Bruegger (Leitung, a.i.), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer,

Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund

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118 | Migros-Magazin 15, 11. April 2011

Bella Marchand

Die «Zwergenkönigin» von Zürich verkauft kleine Figuren in die ganze Welt. Mit ihrer Liebe zu Zwergen und anderen Figürchen hat es die 65-Jährige sogar auf die Titelseite einer chinesischen Zeitung gebracht. Ende März wollte Bella Marchand ihr Geschäft eigentlich aufgeben, nun hat sie aber den Mietvertrag verlängert. Zu gross ist die Liebe zu ihren kleinen Freunden. MEIN LIEBLINGSORT Name: Bella Marchand Alter: 65 Sternzeichen: Waage Wohnort: 8005 Zürich Wieso leben Sie hier? Ich bin in Zürich Altstetten geboren und aufgewachsen. Obwohl ich viel reise, komme ich immer gerne zurück, weil hier meine Freunde und meine Familie sind. Wo würden Sie gerne leben? Mit viel Fernsicht. Ich möchte bei jedem Wetter den Himmel sehen können. Beruf und Lebenslauf: Ich war das erste Mädchen in der Schweiz, das eine Lehre für Metallveredelung machte. Später besass ich drei Kleiderboutiquen in Zürich und Bischofszell. Nach drei schweren Autounfällen 1994 kam mir dann «die Furzidee», ein eigenes Geschäft mit Zwergenfiguren in Zürich zu eröffnen, das heute in die ganze Welt liefert. Was ich an mir mag: Meine Spontaneität, Offenheit und eine grosse Prise Verrücktheit. Was ich an mir nicht mag: Manchmal bin ich zu direkt. Aber die meisten sehen das auch als Stärke. Meine Lieblingsmahlzeit: Meine selber gemachte Peperoncini-Sauce mit Brot und chinesisches Essen, allerdings nur in China. Mein bester Entscheid: Stolz bin ich, eine Märchenwelt aufgebaut zu haben. Und das, obwohl ich viele Jahre im Rollstuhl war. Erst seit anderthalb Jahren kann ich darauf verzichten. Text Barbara Ryter Bilder Daniel Winkler

«Mein Ladenlokal mit über 5000 Artikeln auf 970 Quadratmetern an der Zürcher Badenerstrasse ist meine zweite Heimat. Eigentlich wollte ich auf Ende März aufhören, nun habe ich den Mietvertrag aber bis Dezember verlängert. Das Loslassen ist nicht einfach, obwohl ich mir mehr Freiheit wünsche.»

MEINE LIEBSTEN «Meine Enkelkinder Vanessa (12, links), Simon (7) und Ramona (10) besuchen mich oft und wissen von jedem Artikel, in welchem Land ich ihn besorgt habe. Meine Tochter Anuschka ist nicht auf dem Bild, aber sie ist auch eine der wichtigsten Personen in meinem Leben.»

MEIN PLAUSCH «Eine chinesische Zeitung brachte mein Foto auf der Titelseite. Das fand ich super.»

MEIN LIEBLINGSZWERG

«Den Dubeli-Zwerg habe ich ins Herz geschlossen. Sind wir nicht alle ab und zu Dubelis?»

MEINE WELT

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MEINE MÄNNER «Das Zwergenreich ist sehr viel grösser, als die meisten Menschen erahnen. In meinem Laden kann man Hunderte von verschiedenen Zwergen bestaunen.»

MEIN LEBENSGEFÜHL «Mein Toyota Celica Cabriolet begleitet mich seit 23 Jahren. Ich fahre damit meine Figuren durch die Gegend und freue mich über die lustigen Reaktionen der Leute.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Die Fasnachtschüechli der Migros sind unschlagbar, obwohl ich sonst nicht auf Süsses stehe.»

MEINE BEGLEITERIN «Regula Basler ist meine beste Freundin und meine Begleiterin auf Geschäftsreisen. Wir waren schon mehrmals zusammen im Ausland, zum Beispiel in China.»

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rner ZUTATEN: 2 Lachsfilets ohne Haut à ca. 350 g, 2 TL grüne eingelegte Pfefferkö aus dem Glas, 2 TL grobkörniger Senf, 2 EL flüssiger Honig, 2 EL Rapsöl, 1 Bund Radieschen, 1 Bund Kräuter, z. B. glattblättrige Petersilie oder Kerbel, 250 g gemischter Schnittsalat, 6 EL Salatsauce, z. B. Italienne, 1 Zitrone hacken. ZUBEREITUNG: Lachsfilets trocken tupfen. Pfefferkörner kalt abspülen und mit ein auf ts Lachsfile mischen. Marinade einer zu Öl und Pfeffer, Senf, Honig Minuten Backpapier belegtes Blech legen. Mit Marinade bestreichen und ca. 10 backen. Minuten 8–10 Ofen im Fisch . vorheizen °C 180 auf Backofen n. mariniere Zweigen Inzwischen Radieschen in Scheiben schneiden. Kräuterblättchen von den ts zupfen. Mit dem Salat, den Radieschen und der Sauce mischen. Lachsfile halbieren, mit Salat anrichten. Mit Zitronenschnitz garnieren.

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