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WENN SICH DER VOLKSMUND IRRT 82

Ernährungsforscher widerlegen Grosis Lebensweisheiten. Nr. 15, 12. April 2010

Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Bilder Gerry Nitsch, Illustration Christian Lindemann

CIRCUS KNIE 94

PREISABSCHLAG 34

Bioprodukte boomen und werden künftig billiger.

Vor ihm geht das Publikum auf die Knie

Der zweitjüngste Spross der bekannten Zirku Zirkus-Dynastie brilliert erstmals hoch zu Ross. Ivan Iva Frédéric ist die Attraktion in der Manege.

BELLA ITALIA 42

Die Mutter aller Pizzen ist eigentlich gar keine Pizza.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

CUMULUS-DEALS auf Seite 90/91


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4 | Migros-Magazin 15, 12. April 2010

EDITORIAL Barbara Siegrist, stellvertretende Chefredaktorin

Lebenslänglich

Es ist die grösste Angst eines Lokführers: Ein verzweifelter Mensch, der sich vor seinen Zug wirft. Auf dem Schweizer Schienennetz setzen jährlich fast 150 Menschen ihrem Leben ein Ende. Jeder Lokführer erlebt im Schnitt mindestens einmal, dass er einen Menschen überfährt. Meist wird darüber geschwiegen. Auch die Bahnbetriebe sind zurückhaltend mit Informationen. Sie fürchten den nach Goethes tragischem Helden benannten «Werther-Effekt»: eine Welle von Nachahmungstaten.

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Am 13. Januar 2008 passiert das Schreckliche auch Lokführer Martin Reist. Kurz vor Mitternacht überfährt er mit dem Thurbo-Regionalzug den jungen Alain Schmidt. Trotz Vollbremsung kann er den Zusammenstoss nicht verhindern. Was in einem solchen Moment zu tun ist, hält das Bahn-Reglement genau fest. Rollladen runter, um das Blut nicht zu sehen, Finger in die Ohren, um das Knacken der Knochen nicht zu hören. «Ein Geräusch», sagt Martin Reist, «das man ein Leben lang nicht vergisst.» Doch in diesen dramatischen Sekunden vergisst er alle Regeln des Selbstschutzes. Bilder Siggi Bucher, Ruben Wyttenbach, Gerry Nitsch, Christian Schnur

* Normaltarif

Was Lebensmüden als Ende des Leidens erscheint, bedeutet für einen Lokführer meist lebenslanges Leiden. Viele kehren danach nie mehr in den Führerstand zurück. Martin Reist war zwar nach drei Tagen wieder da, doch noch immer kämpft er gegen die Tränen, wenn er vom Erlebten berichtet. Alain Schmidt hat seinen Suizidversuch überlebt – schwer verletzt. Heute, zwei Jahre und unzählige Operationen später hat sich der junge Mann persönlich bei Lokführer Reist entschuldigt. MM-Redaktorin Ruth Brüderlin erzählt die tragische Geschichte der beiden Männer (Seite 20).

barbara.siegrist@migrosmagazin.ch

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Hier isst die ganze Schweiz gern. Und günstig.

Eine zweite Chance 20 Zwei Jahre nach seinem Suizidversuch trifft Alain Schmidt den Lokführer, der ihn überfuhr.

MENSCHEN Familienbande

10

Zurück im Leben

20

Sie bilden das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft: die Familienunternehmen. Wir stellen drei von ihnen vor. Der Selbstmörder und der Lokführer: Alain Schmidt trifft Martin Reist.

INTERVIEW Thomas Stirnimann

28

Der Chef von M-Travel über die Konkurrenz im Internet und die Zukunft der Reisebranche.

NEUES AUS DER MIGROS Frische hat ihren Preis

34

Lob für Micasa-LED-Leuchten Es leuchtet im Regal

37 38

Midor

40

Bauer Fritz Lorenz jätet noch von Hand — für seine Bioprodukte.

Modernes Basel: Digitale Preisetiketten ersetzen Papieranschriften.


DIESE WOCHE

|5

Gutes tun für das Huhn 40

Die Midor stellt ihre TraditionBiskuits künftig mit Schweizer Freilandeiern her. Das freut die Bauernfamilie Möckli.

DAS BESTE

BESSER LEBEN

Pizza — der Süden auf dem Tisch 42

Es gibt nichts Einfacheres, als eine Pizza Margherita zu backen.

Alles für Kaffeeliebhaber Ein Genuss aus Haselnuss Der neue Farmer-Riegel Damit die Wimpern klimpern L’Oréal: Für eine junge Haut Candida: Schont die Zähne

57 59 61 63 65 67

SAISONKÜCHE Stilvoll tafeln

68

Bei Architekt und TV-Mann Andrin Schweizer hat sogar das Rindsfilet Stil.

Den Garten in der Pfanne

72

Frische Kräuter bringen Aroma in jede Küche.

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 75

Die Jugend ist besser als ihr Ruf 81 In Form: Was Weisheiten taugen 82

In der Ernährung scheiden sich die Geister — nicht nur am Stammtisch.

Tiere: Wild auf Wildschutz

87

Auto: Federleichter Golf

88

Mit moderner Technik werden in der Schweiz viele Unfälle verhindert. Mit ihm macht Tanken Spass.

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Kolumne: Der Hausmann Bild der Woche Cumulus Rätsel/Impressum

7 9 19 27 33 90 93

MEINE WELT

Ivan Frédéric Knie

94

Wie der Zirkussohn lebt, was er mag und wo er zur Schule geht.

Mr Travel geht auf Reisen 28

Sterks zeigen Stärke 10

Thomas Stirnimann ist nicht nur ein Reiseprofi, er ist auch gerne und oft selbst unterwegs.

Alle reden von Grossunternehmen wie der UBS. Doch die wahre Stütze der Schweizer Wirtschaft sind Familienbetriebe wie die Sterk Ciné AG oder die Mühlebach AG.

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MIGROSWOCHE

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

NEWS N

M Mister SSchweiz 8. Mai ist es so weit: Am 8 Mr. Schweiz wird gewählt. Bis dahin touren die Burschen durchs Land (alle Termine: www.mister schweiz.ch). Stefan Tobler, einer der Kandidaten, ist am 24. April in der Migros Wädenswil. Von 10 bis 14 Uhr kann man mit dem Mister-Schweiz-Kandidaten über seinen Radtrip von Kairo bis Kapstadt, immerhin 11 628 Kilometer, sprechen. Oder darüber diskutieren, wie man ein paar Pfunde verliert. Die Sportskanone weiss nämlich, wies geht.

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|7

Wer ist schneller? Der Migros-Sprint macht der Jugend Beine.

Spurten mit der Migros

Ab Mitte April rennen wieder über 50 000 Kinder um die Wette.

B

eim Migros-Sprint 2010 messen sich auch dieses Jahr wieder die schnellsten 8- bis 15-Jährigen an fast 300 lokalen Qualifikationswettbewerben. Wer sich bei den regionalen

und kantonalen Rennen qualifiziert, schaffts in den grossen Final auf dem Bundesplatz in Bern am 12. September. Die Kinder der Jahrgänge 1995 und 1996 sprinten über 80 Meter, 1997 bis

2000 über 60 Meter und 2001 bis 2003 über 50 Meter. Den grössten nationalen Sprintanlass organisieren Swiss Athletics und die Migros. Infos: www.migros-sprint.ch

AUS DER REGION MIGROS LUZERN

Die Migros als Sport-Caterer FRISCH IN DER MIGROS

Bilder Stockfood/bab.ch, zvg

Harmonie

Jetzt ist es definitiv: Ab Februar 2011 wird die Gastronomie der Migros Luzern das Publikum und alle Besucher des VIP-Bereichs im neuen Fussballstadion Swissporarena Luzern verpflegen. Damit ist die Migros exklusiver Caterer aller Gastronomiedienstleistungen. Ende März unterschrieben Vertreter der Migros Luzern sowie des FC Luzern und der Swissporarena Events AG die Verträge. Im Publikumsbereich sind Verpflegungsstände mit einer Kapazität für 16 000 Personen geplant. Ebenfalls werden die Gäste des Businessbereichs, der Logen und des Presidents Club mit frisch zubereiteten Gourmetbuffets und –menüs verwöhnt. Mehr zur Migros Luzern ab Seite 75.

Im Leben passt oft nicht alles zusammen. Etwas, das hingegen perfekt miteinander harmoniert, sind Spargeln und Rohschinken. Das leichte Frühlingsmenü ist eine wahre Gaumenfreunde und lässt so manchen Tag vergessen. Auch wenn nicht alles zusammengepasst hat. So macht Essen Spass!


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

MM 13: «Facebook macht Junge toleranter», Interview mit dem US-Soziologen Jeremy Rifkin.

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Gescheiter Denker: Jeremy Rifkin.

Faszinierende Gedanken

Die Gedanken von Jeremy Rifkin, welcher Empathie für die ganze menschliche Familie als logischen Entwicklungsschritt beschreibt, sind faszinierend. Sie erinnern an den persischen Religionsstifter Bahá’u’lláh, der bereits Mitte des 19. Jahrhunderts sagte, «es rühme sich nicht, wer sein Vaterland liebt, sondern wer die ganze Welt liebt. Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger», und die Menschen aufrief, dass sie für «das Zeitalter der Reife» eine «weltumfassende Sicht» entwickeln müssten. Mark Kilchmann-Kok, 8590 Romanshorn

MM 14: Leserbrief zum Huhn Chocolate aus dem beliebten TV-Spot der Migros.

Total verliebt in Huhn Chocolate

Ich, als 80-Jährige, habe mich total verliebt in Huhn Chocolate. Jedesmal wenn ich die phänomenale Musik höre, springe ich, so gut es noch geht, vor den Fernseher. Es überkommt mich immer ein unglaubliches Glücksgefühl. Die beste Reklame, die ich je gesehen habe. Erna Chiappori-Frank,

6045 Meggen

Das ist ein Riesenhit, den Sie da kreiert haben, ein grosses Bravo! Emira Germann-Matt, 8952 Schlieren

«Danke für den TV-Spot! Grüsse von Huhn zu Huhn.» Bild Siggi Bucher

Mägi Keiling, 8125 Zollikerberg

Herzlichen Dank, dass es dich gibt. Ich freue mich immer wie ein Kind, wenn ich dich sehe. Grüsse von Huhn zu Huhn.

Mägi Keiling, 8125 Zollikerberg

MM 14: «Man muss gewissen Angaben einfach glauben», «Auf ein Wort» zum Thema Jahrhundert-Irrtümer.

Postmail heisst auf Deutsch: Postpost

Wie kann eine Organisation, die einen ihrer wichtigsten Geschäftszweige PostMail nennt, für ihren vorbildlichen Umgang mit der deutschen Sprache ausgezeichnet werden?

Roland Ebner, 4310 Rheinfelden

MM 14: «Ich bin kein Vorbild und will keines sein», Interview mit Kabarettist Massimo Rocchi.

Kein Doppelbürger, ein Staatenloser

Für mich ist Rocchi ein Staatenloser und verdient die Schweizer Staatsbürgerschaft erst, wenn er die italienische zurückgibt. Man

kann doch nicht zwei Herren dienen, und mag er noch so ein guter Kabarettist sein. Doppelbürger sind die ersten, welche die Schweiz verlassen, wenn es ihnen zu brenzlig wird. Italien liefert ja eigene Staatsbürger nicht aus, falls sie sich in der Schweiz etwas zuschulden kommen lassen, auch wenn sie zusätzlich Schweizer Bürger sind.

Sandro Consoli, 8172 Niederglatt

MM 14: «Die Griechen waren fahrlässig», die Geschichte über den Zerfall des Euro und das Editorial zum Thema.

Ist Sparen wirklich out?

Früher, als viele Banken noch seriös wirtschafteten, dienten Spareinlagen dazu, Firmen Kredite zu gewähren und Hypotheken zu erteilen. Nun will uns das Migros-Magazin weismachen, dass Sparen keine Tugend mehr sei und «nicht zu viel» auszugeben völlig verkehrt. Wie müssen wir das verstehen? Sollen wir die Migros-Filialen stürmen und kaufen, was die Kreditkarte hergibt? Hauptsache,

der Rubel rollt. Wer die Rechnung schlussendlich zahlt, ist Problem der Migros? Funktioniert so wirklich nachhaltige (Makro-)Ökonomie?

Pascal Padrutt, 8052 Zürich

MM 13: «Man spricht Deutsch», über die Meinung der Schweizer zum Deutschunterricht für Einwanderer.

In Schweizer Deutsch bitte!

Ich kann keineswegs verstehen, dass anderssprachige Mütter nicht Schweizerdeutsch lernen – nach etlichen Jahren des Hierseins –, wenn doch ihre Kinder es lernen. Mutter und Kinder leben zusammen, da sollte sich eine Mama anpassen können. Rosemarie Käch,

per Mail

Es tut unserem Land nicht gut, dass ausländische Menschen als Umgangssprache Hochdeutsch lernen. Auf der Gasse, im Beruf, in den Geschäften spricht man bitte Schweizer Deutsch. Der Rest ist Briefsprache.

Mona Förler, per Mail

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


10 | Migros-Magazin 15, 12. April 2010

D

ie Sensation war perfekt an diesem 25. Dezember 1899. Im Zürcher Panoptikum, einem Automaten- und Kuriositätenkabinett, lud der Betreiber zu einer besonderen Vorführung. Wo sonst Zwerge, Wachsköpfe, wagemutige Fakire oder schwarze Tänzerinnen auftraten, ratterte diesmal eine eigentümliche Maschine im verdunkelten Raum: ein Projektor, der bewegte Bilder auf die Leinwand warf. «Seit Weihnachten 1899 ist kein einziger Tag vergangen, an dem unsere Familie nicht Kino gemacht hätte», sagt Peter Sterk von der Sterk Ciné AG in Baden, die zehn Säle mit 2000 Plätzen betreibt und 100 Mitarbeiter meist in Teilzeit beschäftigt. Damit ist sie die weltweit wohl älteste Kinodynastie. Das Unternehmen floriert – dank unermüdlichem Einsatz und dank Verzicht. Typisch Familienunternehmen: 40-Stunden-Woche und üppige Ferien sind die Ausnahme, und die Freude an der Selbstbestimmung ersetzt den exorbitanten Bonus. Zu Beginn arbeitete Peter Sterk sechseinhalb Tage pro Woche, nur den Sonntagvormittag nahm er sich frei. Die Fünftagewoche gönnt er sich erst seit einigen Jahren. Mittlerweile ist er 64 – und ein bisschen stolz: Anfang Jahr hat die fünfte Generation das Ruder übernommen.

Kleinbetriebe galten lange als mittelmässig

Lange liess die Wissenschaft Familienunternehmen links liegen. Die Forscher verwechselten klein mit langweilig – in der Schweiz beschäftigen nur gerade zwei von hundert familienbeherrschten Firmen mehr als 49 Mitarbeiter. Das Interesse der Ökonomen galt den grossen, managergeführten Börsenkonzernen, nicht dem Kleinbetrieb, der als verstaubt und mittelmässig galt. Diese Sichtweise, so kritisiert der Professor für Managementlehre Fredmund

Blut ist dicker als Champagner

Familien-Wirtschaft schlägt Cüpli-Kapitalismus: Während einige der vermeintlichen Eckpfeiler der Schweizer Wirtschaft bedrohlich wanken, trotzt das Gros der kleinen unabhängigen Familienunternehmen der Krise. Eine Suche nach Erfolgsrezepten.


MENSCHEN FAMILIENSACHE Eine der ältesten Kinodynastien Sterk Ciné AG, Baden ➔ Ursprung: 1899 ➔ Mitarbeiter: 12 vollzeit, rund 90 teilzeit ➔ Geschäftsleitung (fünfte Generation): Franziska Sterk (31, Marketing, Programmation), Martin Sterk (34, Personal), Alexandra Sterk (36, Geschäftsführerin) Die erste Treppenstufe im Trafogebäude in Baden AG mit den fünf Kinos ist die Trennlinie. Bis hierhin nennen die drei Kinder Peter Sterk Papi, dann beginnt das Büro. «Ab hier sprechen sie mich konsequent mit Peter an», erzählt der Familienvater. Als Vater sei er gutmütig, als Chef könne er aber auch streng sein, befehlen. Anfang Jahr hat Peter Sterk die Geschäftsführung an seine Tochter übergeben und zieht sich aufs Verwaltungsratspräsidium zurück. Damit übernimmt nach 110 Jahren in einer der ältesten Kinodynastien der Welt erstmals eine Frau das Ruder.

Eine cineastische Familie: Nelly Sterk (92), Peter Sterk (64), Alexandra Sterk (36).

| 11

Malik, «hat uns blind gemacht für die echten Champions der Unternehmenslandschaft – die unternehmerisch geführten Familienunternehmen».

Familienunternehmen sind krisenresistenter

Sie bilden das Rückgrat der Wirtschaft – 88 Prozent aller Schweizer Firmen sind laut einer Studie der Universität St. Gallen Familienunternehmen – und in der Krise haben sie ihre Stärken jüngst erneut bewiesen. Während die Turbulenzen an den Finanzmärkten börsenabhängige Grosskonzerne reihenweise einknicken liessen, hielt das Gros der Familienunternehmen weit besser stand und kann jetzt seine Stärken erst richtig ausspielen. Diese Fähigkeiten der stillen Schaffer haben nun das öffentliche Interesse geweckt. Auf der Suche nach den Erfolgsrezepten ortete kürzlich eine Studie des Vermögensverwalters Barclays Wealth die langfristige Denkweise der Familienunternehmen als ein grosses Plus, da sie rasche Gewinnmaximierung unter hohem Risiko ausschliesst. «Die Finanzkrise beweist», folgern Experten wie Bianca Braun (siehe Interview Seite 17), «dass erfolgreiche Firmenpolitik vor allem von Familienunternehmen betrieben wird.» Ein entscheidender Grund ist die Eigentümerstruktur. «Mir ist automatisch klar, dass ich haushälterisch mit den Mitteln umgehen muss», sagt Kinounternehmer Sterk. Denn während sich die Manager in einem Betrieb anstellen lassen und auf zuweilen riskante Weise mit dem Geld fremder Aktionäre hantieren, wirtschaftet er mit selbst erarbeitetem Geld. Scheitert ein Familienunternehmer, so zerstört er das Lebenswerk von mehreren Generationen, aufgebaut über Jahrzehnte oder Jahrhunderte. Deshalb geht er mit dem Geld verantwortungsvoll um und achtet auf eine solide Fi-


12 |

MENSCHEN FAMILIENSACHE

nanzierung. «Wir kaufen erst etwas, wenn wir das Geld dafür beiseitegelegt haben», sagt Schreinermeister Ernst Wieland. Dazu gehört auch ein modernes Bearbeitungszentrum, dessen Preis in die Hunderttausende gehen kann, wie der 83-Jährige beim Rundgang durch die Werkstatt im Zürcher Seefeldquartier erklärt. Derweil saugt die hochautomatisierte Anlage das Werkstück mit Vakuum an, greift sich eines der 15 Werkzeuge aus der Trommel und wechselt blitzschnell vom einen Bearbeitungsschritt zum nächsten. «Hier arbeitet der Schreiner mit Maus und Tastatur», erklärt Wieland und schreitet weiter zur vorderen Arbeitshalle, wo sich Lehrling Sven im Schleifen und Beizen übt – von Hand. Obwohl der Vater das Geschäft mit 28 Mitarbeitern und fünf Lernenden schon längst seinem Sohn übergeben hat, ist er noch regelmässig im Betrieb anzutreffen, als Mädchen für alles, wie er ulkt. Hier packt jeder zu, wo immer es nötig ist. Ein guter Übergang von der einen Generation zur nächsten sichert in Familienbetrieben die Weitergabe von wertvollem Wissen und sorgt im Optimalfall für den richtigen Ausgleich zwischen Kontinuität und Erneuerung. Ernesto Wieland (53), führt den 1888 gegründeten Betrieb in vierter Generation. Er umschreibt das Zusammenspiel so: «Die junge Generation hat neue Ideen und wagt auch mal etwas, die ältere, erfahrenere schaut, dass das Risiko beherrschbar bleibt.»

Die Deutschen staunten über die Schweizer Qualität

Die Familie Mühlebach, die im aargauischen Würenlingen seit 1878 eine Mühle betreibt, wagte vor fünf Jahren den Schritt in den europäischen Markt. Damals bot sich die Chance, in Baden-Württemberg eine kleine Getreidemühle aus einem Konkurs zu übernehmen. Anton Mühlebach (64) hatte den Gedanken der Internationalisierung schon lange mit sich herumgetragen, doch es fehlten die personellen Kapazitäten. Als dann Tochter Corinne (34) und Sohn Stefan (32) mit dem Elan der jun-

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

Müllern über die Grenze Mühlebach AG, Würenlingen ➔ Ursprung: 1350, in Familienbesitz seit 1878 ➔ Mitarbeiter: 20 ➔ Geschäftsleitung (vierte und fünfte Generation): Anton Mühlebach (64), Corinne Mühlebach (34), Stefan Mühlebach (32)

Stehen auf weisse Produkte: Corinne Mühlebach (34), Anton Mühlebach (64), Stefan Mühlebach (32).

gen Generation und – wie der Vater – mit Doppelabschluss in Betriebswirtschaft und Müllereitechnologie in den Betrieb einstiegen, verwirklichte das neue Führungstrio gemeinsam sein Projekt. Und so ist der Familienbetrieb mit seinen 15 Beschäftigten heute die einzige Schweizer Mühle mit Produktionsstätte in Deutschland. Sie produziert hochwertige Mehle in konstanter Qualität. Zu den Spezialitäten zählen biologische Vollkorn-, Roggen- und Urdinkelmehle. Dies erfordert eine breit abgestützte Beschaffung mit eigener Sammelstelle und flexib-

len Lagermöglichkeiten für die einzelnen Sorten und Chargen. Jede Weizensorte hat spezifische Backeigenschaften, selbst innerhalb der Sorte unterscheiden sich die Qualitäten je nach Anbauort und Ernte. Laboranalysen mit Backproben geben Auskunft über Klebermenge, Wasseraufnahmevermögen und die Elastizität sowie Dehnbarkeit des Teigs. Anhand dieser Analysewerte stellt der Produktionsleiter die Weizenmischungen so zusammen, dass die Mehle den Kundenanforderungen optimal entsprechen. In Deutschland stösst das helvetische

Säcke buckeln war einmal. «Dafür gibts heute Gabelstapler», sagt Sohn Stefan Mühlebach. «Und Computersteuerungen haben die Romantik der klappernden Mühle am Bach abgelöst.» Gefüttert werden die Rechner mit dem über Generationen erarbeiteten Wissen, wie aus verschiedenen Getreidesorten und -chargen Mehle mit erstklassiger Backqualität zusammengestellt werden. Der 132-jährige Betrieb behauptet sich unter den gut 50 Schweizer Mühlen mit Bravour. Er ist der Einzige, dem die — vom Vater sorgfältig vorbereitete — Expansion ins Ausland geglückt ist.

Qualitätsbewusstsein auf Begeisterung. Die ungewohnte Güte des gelieferten Zopfmehls sorgte zwar zuerst für Erstaunen. Die Zöpfe gingen beim Backen plötzlich so schön auf, dass sie zu voluminös für die bisherigen Papiertüten waren. «Das Problem liess sich mit einer grösseren Verpackung lösen», erzählt Corinne Mühlebach. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit «Familyness als Wettbewerbsvorteil» hat sie sich intensiv mit Familienunternehmen beschäftigt. Als Erfolgsfaktoren ortete sie die spezifischen Ressourcen der Familienunternehmen, die nicht


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MENSCHEN FAMILIENSACHE

| 15

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Bei der Nachfolgeregelung steht der Sohn an erster Stelle

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2009 befragte die Uni St. Gallen 10 000 Schweizer Familienbetriebe (bis 250 Mitarbeiter), wie sie ihre Nachfolge zu regeln gedenken.

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Djerba

29 % 21 %

7%

14 %

11 %

12 % 5%

einfach auf Märkten beschafft werden könnten. Zum Beispiel über Jahrzehnte entwickeltes Know-how, unternehmerischer Mut, offene und faire Beziehungen innerhalb der Familie, zu Mitarbeitenden, Kunden und Lieferanten. Die Familie Sterk investierte vor etlichen Jahren über 15 Millionen Franken in ein neues Kinocenter im ehemaligen Industrieareal Trafo in Baden. Dazu gehörte Mut. Branchenkenner rieten dem Patron, ausserhalb der Stadt ein Multiplexkino zu bauen, irgendwo mit Autobahnanschluss, so wie es überall sonst Brauch war. Peter Sterk entschied sich für das Mehrsaalkonzept und befreite es vom Benzingeruch. Mit diesem innovativen Dreh passte er es an die Industriebrache neben dem Bahnhof an, an deren Potenzial sonst keiner so recht glauben wollte.

Quelle Universität St. Gallen

Die heikle Phase des Generationenwechsels

Bei der Eröffnung vor sieben Jahren war er noch der einzige Mieter, später hob das Gebiet in einem neuen Entwicklungsschub so richtig ab. Heute beneiden ihn manche um den attraktiven Standort. Er hat sich Anfang Jahr auf das Verwaltungsratspräsidium zurück-

Sohn inde r ande To c h res F ter amili enmi tglie d Ehep artn er ere K

mehr

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1%

50 % familienextern

1 Woche

HM K AYT IZFSID

gezogen. Mutter Nelly Sterk (92), die jahrzehntelang an der Kasse arbeitete, bleibt Mitglied im Verwaltungsrat, Tochter Alexandra (36) übernimmt die Geschäftsführung mit dem Enthusiasmus ihrer Vorfahren. «Die Kinowelt hat mich von Kindsbeinen an fasziniert», sagt sie, «die Traumwelten, die Technologie, die Vielfältigkeit des Betriebs.» Zusammen mit ihren Geschwistern Martin (34) und Franziska (30) bildet sie die Geschäftsleitung. Der Generationenwechsel ist eine heikle Phase in einem Betrieb, nicht bloss, weil der allwissende Patron seine Rolle aufgeben muss. Die Problematik beginnt früher: Gibt es willige und fähige Nachkommen? Bei jedem vierten KMU, also rund 77 000 Unternehmen, stellt sich laut einer neuen Studie der Universität St. Gallen in den kommenden fünf Jahren diese Frage. Gegen eine Million Arbeitsplätze sind davon betroffen, ob der Wechsel klappt. Während bei Sterks, Mühlebachs und Wielands eine familieninterne Nachfolge geglückt ist, kommt mittlerweile bei etwa jedem zweiten Wechsel eine externe Lösung zum Zug. Entweder gibt es keine Nachfahren, respektive sie sind nicht willens

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MENSCHEN FAMILIENSACHE Holz ist ihr Leben

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

oder nicht geeignet für diese Aufgabe. Bei Wielands steht die fünfte Generation bereit. Enrico (22) studiert Betriebswirtschaft an einer australischen Fachhochschule, sein Bruder Lucio (20) hat die Arbeit im Betrieb derzeit für die Rekrutenschule unterbrochen. Beide sind ausgebildete Schreiner mit Berufsmittelschulabschluss. «Das ist auch eine Frage der Erziehung», meint Ernst Wieland. «Klagt ein Vater permanent am Familientisch über den Ärger und die Belastung, schlägt er den Junior natürlich in die Flucht.» Er klagte nicht. Und so wird der Unternehmergeist über Generationen weitergereicht.

Ernst Wieland AG, Zürich ➔ Ursprung: 1888 ➔ Mitarbeiter: 33, davon 5 Lehrlinge ➔ Geschäftsleitung (vierte Generation) Ernesto Wieland (53)

Text Thomas Müller Bilder Christian Schnur

www.migrosmagazin.ch Erfolgsmodell Familienbetrieb: Führungsfragen, Nachfolgeregelung und andere Risiken.

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Ernst Wieland (83), Enrico Wieland (22), Lucio Wieland (20) und Ernesto Wieland (53).

Sind die Hobelspäne zusammengekehrt, trifft sich Lucio als jüngster Spross oft mit seinem Grossvater auf einen Feierabendkaffee — und bekommt dabei eine Portion Familienunternehmerkultur mit auf den Weg. Der 83-Jährige Ernst Wieland senior ist bis zu drei Tagen im Betrieb und noch im Verwaltungsrat tätig. Er freut sich, dass die Schreinerei «kerngesund weitergeführt» wird.

KURZINTERVIEW Familienunternehmen wirtschaften effizienter. Das weist die Betriebswirtschafterin Bianca Braun in ihrem aktuellen Buch nach. Die 31-Jährige stammt aus der Rasierer-Dynastie Braun, ist im Malik Management Zentrum St. Gallen tätig und Verwaltungsrätin im familieneigenen Unternehmen Maxon Motor in Sachseln OW.

«Das Thema Übergabe des Unternehmens ist ein Pulverfass» Bianca Braun, welchen Stellenwert haben Familienunternehmen für die Wirtschaft? Zwei Drittel aller Arbeitnehmenden arbeiten in Familienunternehmen. Sie sind für 70 Prozent der Schweizer Wirtschaftsleistung verantwortlich. Dennoch werden Familienunternehmen kaum wahrgenommen. Lehrbücher und Medien widmen sich lieber den schlagzeilenträchtigen Grossbetrieben, die aber nur 0,2 Prozent der Firmen ausmachen.

denken langfristig und schaffen eine schlagkräftige Unternehmenskultur. Sie sind in hohem Masse kundenorientiert und innovativ, fokussieren sich auf zunächst eher enge Märkte und bleiben im Wachstum den Tugenden typischer Nischenanbieter treu. Wenn auch die Interessen der Familie hinter denjenigen des Unternehmens zurückstehen, schaffen Familienunternehmen doch oft eine eindrucksvolle Entwicklung, manche über weit mehr als nur Jahrzehnte.

Was macht die Familienunternehmen stark? Familienunternehmen setzen ihre Ressourcen effizienter ein. Sie

Schmälert das den Profit? Kurzfristig betrachtet ja. Die Eigentümer zeigen Zurückhaltung in der Entnahme von Gewinnen und —

keineswegs zuletzt — in ihrem Lebensstil. Statt Profitmaximierung steht Überlebensfähigkeit im Vordergrund. Jetzt, in der Finanzkrise, zeigt sich dramatisch, dass diese Firmenpolitik erfolgreicher ist. Langfristig gewinnen dabei alle: Familie, Beschäftigte, Geschäftspartner und die Wirtschaft insgesamt. Warum birgt die Übergabe des Unternehmens so viel Streitpotenzial? Das Thema ist ein wahres Pulverfass, das viel Raum lässt für Gier, Neid und verletzte Eitelkeiten. Da ist der Patron, der nicht loslassen kann und mit immer neuen Schein-

argumenten — schlechte Konjunktur oder die wichtige laufende Integration einer Tochterfirma — das Verhältnis zur nächsten Generation belastet. Auf der anderen Seite steht die Frage, wer aus der Familie zum Zug kommt — sofern überhaupt Kandidaten vorhanden sind. Wer entscheidet das? Und was passiert, wenn keiner geeignet ist oder antreten will? Soll das Unternehmen verkauft werden oder ein Fremdmanager die Geschäfte weiterführen? Bianca Braun: «Erfolgreich jenseits der Börse — Was führende Familienunternehmen auszeichnet», Orell Füssli, Zürich 2009, Fr. 40.90


Alte Hansestädte und malerische Landschaften. Rügen – die grösste Insel Deutschlands. 1. Tag Schweiz – Eisenach Sie verlassen die Schweiz bei Basel und gelangen durch Hessen und Thüringen nach Eisenach. 2. Tag Eisenach – Rostock Über Leipzig erreichen Sie zum Mittagshalt die brandenburgische Hauptstadt Potsdam. Aus der Zeit, als die Stadt Residenz der preussischen Herrscher war, zeugen noch heute viele Schlösser und wunderschöne Parkanlagen. Am Nachmittags fahren Sie weiter nach Rostock.

Mittagszeit treffen Sie dann in Binz, dem grössten und bekanntesten Ostseebad Rügens, ein. Am späteren Nachmittag kehren Sie nach Rostock zurück.

4. Tag Ausflug Wismar und Bad Doberan Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Bad Doberan. Hier besuchen Sie das einzigartige gotische Münster, eine der eindrucksvollsten und schönsten Backsteinkirchen Norddeutschlands. Danach Weiterfahrt in die Hafenstadt Wismar, deren Altstadt ein Kleinod 3. Tag Ausflug Insel Rügen mittelalterlicher Baukunst darÜber Sanitz und Tribsees gelanstellt. Die alte Hansestadt gehört gen Sie heute morgen nach Stralzu den Hauptanziehungspunksund. Die altehrwürdige Hanseten der mecklenburgischen Oststadt liegt am Strelasund, der seeküste. Danach führt Sie die die Insel Rügen vom Festland Reise nach Warnemünde, einem trennt. Über den 1936 errichteehemaligen Fischerstädtchen an ten Damm erreichen Sie dann der Mündung der Warnow. die Insel, die grösste und land5. Tag Ausflug Mecklenburschaftlich schönste an der Ostgische Seenplatte (fakultativ) seeküste. Die vielgerühmte Heute unternehmen Sie einen Schönheit Rügens resultiert aus Ausflug in die Mecklenburgische ihren auf kleinem Raum stark Seenplatte. Unzählige grössere gegensätzlichen Landschaften. und kleinere Seen liegen in dieVon Sassnitz aus unternehmen ser abwechslungsreichen LandSie eine Schifffahrt zur bekannten Stubbenkammer, den hohen schaft verstreut. Das erste Ziel heisst heute das malerische StädtKreidefelsen an der Steilküste der Halbinsel Jasmund. Um die chen Malchow. Von hier aus un-

Kulturelles Erbe in faszinierenden Städten. Land der tausend Seen in den Masuren. 1. Tag Schweiz – Jena Fahrt über Basel und entlang dem Rhein nach Frankfurt. Weiterreise durch den Taunus und vorbei an Eisenach, das von der sagenumwobenen Wartburg beherrscht wird, nach Jena. 2. Tag Jena – Bautzen – Breslau Vorbei an Jena und Gera gelangen Sie zur Mittagszeit nach Bautzen. Am Nachmittag erreichen Sie Breslau, das am Zusammenfluss von Olawa und Oder liegt. Auf einer Stadtführung zeigt man Ihnen die Sehenswürdigkeiten der wichtigsten Stadt Schlesiens. 3. Tag Breslau – Krakau Am Vormittag Weiterfahrt durch Oberschlesien, das wichtigste Industriezentrum Polens, das von der Kohle- und Stahlproduktion geprägt wird, nach Krakau. Ein Führer zeigt Ihnen die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Mit ihren prachtvollen historischen Fassaden sowie der schönen landschaftlichen Umgebung am Fusse der Karpaten ist Krakau zweifellos die schönste und reizvollste unter den grossen polnischen Städten.

4. Tag Krakau – Tschenstochau – Warschau Sie verlassen Krakau und fahren nach Tschenstochau, dem berühmtesten Pilgerort des Landes. Durch die Tiefebene Masowiens erreichen Sie danach gegen Abend Warschau. 5. Tag Warschau – Masuren Nach einer Stadtrundfahrt durch die polnische Hauptstadt führt Sie die Reise in die Masuren, auch «Land der tausend Seen» genannt. In dieser beliebten Urlaubsgegend werden Sie zwei Nächte wohnen. 6. Tag Ausflug Masuren Auf dem Streifzug durch die Masuren besichtigen Sie die Rastenburg in Ketrzyn, die Wolfsschanze und das Kloster Swieta Lipka. Sie unternehmen auch eine Schifffahrt auf einem der Masurischen Seen. 7. Tag Masuren – Oberlandkanal – Marienburg – Danzig Zuerst besuchen Sie den Oberlandkanal, eines der drei «ostpreussischen Weltwunder». Auf dem Weg an die Küste machen Sie danach Halt bei der gewaltigen Marienburg, dem einstigen

7 Tage Fr. 795.– ternehmen Sie eine Schifffahrt auf der Müritz, die Sie bis nach Waren führt. Ein kleiner Rundgang zeigt Ihnen die Sehenswürdigkeiten der grössten und touristisch wichtigsten Stadt der Müritzregion. Hier verbringen Sie die Mittagszeit, bevor die Reise weiter nach Basedow führt. Hier besuchen Sie das Schloss und den Park. 6. Tag Rostock – Schwerin – Lüneburg – Kassel Heute verlassen Sie die Ostseeküste und fahren nach Schwerin. Von vielen Seen und Wäldern umgeben, liegt die «Stadt der sieben Seen» besonders reizvoll. Danach setzen Sie Ihre Reise fort und erreichen um die Mittagszeit die alte Salz- und Hansestadt Lüneburg. Im Verlaufe des Nachmittags durchqueren Sie einen Teil der Lüneburger Heide, das grösste Heidegebiet Deutschlands. Vorbei an Hannover und Göttingen gelangen Sie am Abend nach Kassel. 7. Tag Kassel – Schweiz Nach einer abwechslungsreichen Fahrt über die Höhenzüge Hessens erreichen Sie gegen Abend wieder die Schweiz.

Reisedaten 2010 10. – 16. Juli 16. – 22. August 23. – 29. August

Das ist alles dabei... ✘ 7-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

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Insel Rügen mit Schifffahrt zu den Kreidefelsen Örtliche Reiseleitung in Mecklenburg-Vorpommern

Nicht inbegriffen:

✘ Annullationsschutz Fr. 24.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 180.– ✘ Ausflug zur Mecklenburger Seenplatte inkl. Schifffahrt auf der Müritz Fr. 48.–

Abfahrtsorte Zürich, Bern, Olten, Basel, Luzern

11 Tage Fr. 1’595.– Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens. Danach treffen Sie in Danzig ein, der wichtigsten Stadt an der baltischen Ostsee-Küste. 8 Tag Danzig Sie verbringen den ganzen Tag in Danzig. Nach dem Wiederaufbau nach den grossen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg sieht es heute wieder aus wie in den Glanzzeiten, als Bauten der reichen Reeder und Händler im 16. – 18. Jahrhundert das Bild der Hansestadt prägten. 9. Tag Danzig – Torun – Posen Fahrt durch das Kummerland in die schöne Stadt Torun am Ufer der Wisla. Nach dem Mittagshalt in der Heimatstadt von Nikolaus Kopernikus fahren Sie nach Posen mit seiner sehenswerten Altstadt. 10. Tag Posen – Kassel Sie verlassen Polen und gelangen vorbei an Berlin und Magdeburg zur letzten Zwischenübernachtung nach Kassel. 11. Tag Kassel – Schweiz Heimfahrt durch Hessen und das Rheintal in die Schweiz.

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Das ist alles dabei... ✘ 11-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

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guten Drei- und Viersternehotels Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Halbpension Reiseleitung während dem Aufenthalt in Polen Stadtbesichtigungen mit lokaler Führung in Breslau, Krakau, Warschau und Danzig Ganztägiger Ausflug durch die masurische Seenplatte mit Schifffahrt

Nicht inbegriffen:

✘ Annullationsschutz Fr. 28.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 450.– Abfahrtsorte Zürich, Bern, Olten, Basel, Luzern


AUF EIN WORT

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

UNTERWEGS AN DIE WM (7)

RAUCHVERBOT

Die Freunde Christian Roos, Roland Illi, Daniel Jacot und Francis Schnyder sind unterwegs an die Fussball-WM nach Südafrika – auf dem Landweg.

Beduininnen erklären uns die örtlichen Heiratsregeln.

Das erste Mal

Bild Keystone

«In muslimisch geprägten Ländern wie Jordanien oder Ägypten hat man als Reisender selten Kontakt zu Frauen. In Läden und Restaurants arbeiten fast ausschliesslich Männer. Einzig in den Luxushotels, die wir aufsuchen, wenn wir dringend Internet-Zugang oder ein Schweizer Glace benötigen, wurden wir auch mal von einer Frau bedient. Eine aussergewöhnliche Begegnung hatten wir jedoch bei einem Ausflug in die Berge abseits der Touristenroute mit einigen jungen Beduininnen, die dort ihre Souvenirs verkauften. Fernab der Augen ihrer Väter und Brüder zeigten sie sich sehr aufgeschlossen und erklärten uns offen die örtlichen Liebesund Heiratsregeln. Erst als wir wissen wollten, ob denn nicht das Risiko einer grossen Enttäuschung bestünde, wenn sie den Auserwählten in der Hochzeitsnacht zum ersten Mal unbekleidet zu sehen bekämen, ging es den Frauen dann doch zu weit und die Angesprochene schlug reflexartig die Hände vors Gesicht, um das sich vor ihrem inneren Auge aufbauende Bild ja nicht sehen zu müssen …» Mehr Infos unter www.afrika2010.ch

Fortsetzung im nächsten Migros-Magazin.

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«Es gibt keine Heilung, aber die erfolgreiche Therapie» Ab dem 1. Mai gilt das nationale Rauchverbot in Restaurants und öffentlichen Räumen. Raucher, die dem Glimmstängel gleich ganz entsagen wollen, könnte eine Therapie helfen, die der Psychiater Jochen Mutschler (33) ab dem Frühsommer in der Uniklinik Zürich anbietet. Jochen Mutschler, worauf basiert Ihre Methode?

Kurz gesagt versuchen wir mit GruppentherapieeineVerhaltensänderung zu bewirken und bieten bei Bedarf zusätzlich medikamentöse Unterstützung an. In Deutschland läuft die Therapie unter dem Namen «Nichtraucher in sechs Wochen». Sie rechnen mit einer Erfolgsquote von bloss 20 bis 50 Prozent.

Verglichen mit anderen Methoden ist das schon sehr viel. Wissenschaftlich betrachtet hat unsere Therapie bisher die besten Aussichten auf Erfolg. Was machen Sie konkret?

Am Anfang steht die Aufklärung im Vordergrund, dann wird ein Rauchstopptag vereinbart. Danach unterstützen wir die neuen Nichtraucher über den Entwöhnungsprozess hinaus bei der Abstinenz und machen Rückfallprävention. Was ist neu daran?

Verhaltenstherapie gibt es schon länger, sie wird aber erst seit Kurzem bei Rauchern angewandt. Rauchen ist ja ein über Jahre erlerntes Verhalten, das man quasi aktiv wieder verlernen muss. Dabei helfen kleine Unterstützun-

gen. Zum Beispiel eine Weile ein anderes Getränk trinken als Kaffee, wenn man gewohnt ist, dazu eine Zigarette anzuzünden.

gültige Heilung, aber die erfolgreiche Therapierung. Per Definition sind alle Suchterkrankungen chronisch.

Haben Sie Mitgefühl mit Rauchern?

Funktioniert bei jedem Raucher eine andere Methode?

Unbedingt. Ein Grossteil kann nicht locker aufhören und ist abhängig. Als Suchtmediziner könnte ich ohne Mitgefühl meine Arbeit nicht machen. Ausserdem weiss man heute, dass Suchterkrankungen eine biologische Ursache haben und keine Charakterschwäche sind. Was macht es so schwierig aufzuhören?

Ja, das ist sehr individuell und hängt auch mit der Schwere der Abhängigkeit zusammen. Beim einen ist ein Buch zur Unterstützung sinnvoll, beim anderen reicht ein spontaner Entschluss. Schwerer Abhängige brauchen mehr Hilfe. Zu uns kommen Leute, die schon verschiedene Methoden erfolglos probiert haben.

«Langfristig wäre ein generelles Rauchverbot besser.»

Einerseits die hohe Potenz von Nikotin als abhängig machende Substanz. Sie kann mit Opiaten wie Heroin verglichen werden. Andererseits die gesellschaftliche Akzeptanz oder grosszügige Duldung und die liberale Politik. Müsste Rauchen generell verboten werden?

Langfristig gesehen wäre es besser. Schlagartig kann man es jedoch nicht verbieten. Eine zu grosse Anzahl Menschen ist stark abhängig, und noch fehlen entsprechende Therapieangebote. Ist Rauchen eine Krankheit?

Unbedingt. Es ist als psychische Erkrankung anzusehen oder, was sich etwas weniger schlimm anhört, eine Suchterkrankung. Kann man diese Krankheit in jedem Fall heilen?

Das würde ich als optimistisch betrachten. Es gibt keine end-

Was ist erfolgversprechender: von einem Tag auf den anderen aufzuhören oder die langsame Reduktion?

Normalerweise sagt man, einfach aufhören gehe leichter, so machen wir es auch in der Gruppe. Aber für Patienten, die zusätzlich psychische Erkrankungen wie Depression, Schizophrenie oder eine Alkoholabhängigkeit haben, ist schrittweiser Entzug sinnvoller. Was muss im Raucherhirn passieren, damit es klappt?

Ganz wichtig ist die Motivation. Man muss aufhören wollen. Rauchen Sie selber?

Ich war kurze Zeit Gelegenheitsraucher.

Interview Ruth Brüderlin


20 | Migros-Magazin 15, 12. April 2010

Eine eiskalte Nacht veränderte ihr Leben Vor zwei Jahren erlebt Lokführer Martin Reist den schlimmsten Moment seines Lebens. Er überfährt den jungen Alain Schmidt. Wie durch ein Wunder überlebt der Selbstmörder. Trotz des Horrors haben beide wieder zurück ins Leben gefunden.

Alain Schmidt kann bald dank spezieller Prothesen wieder Fussball spielen.


MENSCHEN ÜBERLEBT

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Z

Predigt» sei er am Morgen gewesen, erinnert sich Martin Reist (37) an jenen Sonntag, den 13. Januar 2008. Später ass er mit seiner Frau Kathrin (29) und dem damals zwei Monate alten Töchterchen Deborah zu Mittag. Sohn Elias war noch nicht auf der Welt. Um 15 Uhr bestieg er in Islikon TG den Zug nach Winterthur. Punkt 15.40 Uhr trat er seine Schicht als Lokomotivführer der Thurgauer Regionalbahn Thurbo an. Winterthur–Weinfelden–Winterthur. Die Fahrten verliefen problemlos. Dann Wil–Wattwil und wieder zurück. Pause von 21 bis 22.10 Uhr. Anschliessend die Tour durchs Tösstal. Martin Reist fuhr fahrplanmässig um 22.44 Uhr ab Winterthur nach Bauma ZH. Mit dem letzten Kurs sollte die Fahrt um 00.16 Uhr in Winterthur enden. Komposition remisieren und als Passagier mit dem letzten Zug von Winterthur nach Islikon zu Frau und Kind fahren. Das war Reists Plan.

Lockführer Reist vergisst die Regeln zum Selbstschutz

Er änderte sich um 23.45 Uhr kurz vor dem Bahnhof Saland. Es ist dunkel und neblig. Wegen der Wetterverhältnisse wird später der Rega-Hubschrauber nicht landen können. Von links fällt von einer Garage diffuses, grünes Licht auf die Schienen. Reist hat die Komposition bereits weit unter die erlaubten 80 Kilometer pro Stunde abgebremst, das zeigen die Aufzeichnungen. «Es war die letzte Fahrt, ich hatte es nicht eilig.» Ein Zug fährt nicht auf Sicht – und doch schaut der Lok-

Martin Reist trat den Dienst als Lokführer bereits drei Tage nach dem Unfall wieder an.


22 |

MENSCHEN ÜBERLEBT

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

Das kann er immer noch. Jedenfalls in seiner Wahrnehmung. Phantomschmerz heisst das im medizinischen Jargon. Im April bekommt er neue Prothesen. Dann kann er wieder Fussball spielen und Badminton. Mit den letzten Gehhilfen ging das sehr gut, bis die Stümpfe ihre Form veränderten und die künstlichen Beine nicht mehr richtig passten.

Hier, im zürcherischen Saland, versuchte der junge Alain Schmidt am 13. Januar 2008 sich das Leben zu nehmen.

führer in der Regel aufmerksam auf die Schienen. Reist bemerkt einen Schatten. Abstand etwa 100 Meter. In seiner Ausbildung bei den SBB hatte er gelernt, was in solchen Momenten zu tun ist: Schnellbremsung einleiten, Achtungssignal abgeben. Und, Rolladen runterziehen, um möglichst wenig von dem mitzubekommen, was nun unausweichlich passieren wird. Er soll herumspritzendes Blut nicht sehen. Eine weitere Regel: Finger in die Ohren, um das Knacken der Knochen nicht zu hören. Ein Geräusch, das Lokführer ein Leben lang nicht vergessen. Martin Reist vergisst die Regeln zum Selbstschutz. Er hat – wie alle Lokführer – bis zum Aufprall die Hoffnung, die Person verlasse das Gleis in letzter Sekunde. Dann muss Reist die Betriebszentrale verständigen: «Personenunfall auf der S26 bei Saland». Er geht nach hinten, informiert die wenigen Passagiere. Schaut, ob sich keiner verletzt hat. Dann wartet er auf die Polizei.

«Ich muss jetzt gehen, sonst verpasse ich den Zug»

Alain Schmidt (20) erinnert sich nicht an den Aufprall. Er weiss auch nicht mehr, wie er auf die Geleise gelangt ist oder dass er einen achtseitigen Abschiedsbrief geschrieben hat, der mit den Worten endet: «Ich muss jetzt gehen, sonst verpasse ich den Zug.» Er

entsinnt sich noch, dass zu Hause bei seinen Eltern in Saland die Küche umgebaut wurde und er auf den kleinen Sohn der Malerin aufpasste – Wochen vor dem Unfall. Nachdem er aufgewacht ist, schimpft er mit seinen Eltern, weil sie offenbar sein Zimmer umgestellt haben. Jedenfalls kennt er diese Decke mit den vielen kleinen Löchern nicht. Er hat keine Ahnung, dass er im Spital liegt. Und schon gar nicht, warum. Er erinnert sich weder an die letzten zwei, drei Monate vor dem Unfall, noch an die zwei Wochen im Koma. Aber an unendlich viele Albträume in der Zeit seiner Bewusstlosigkeit. In einem heiratet seine Mutter – auf einem Schiff im Wallis. Ständig hat er in seinen Visionen Durst, darf aber nichts trinken. «Ich träumte ständig von einem Fakir mit einer Flöte, der immer ausgerechnet dann diese piepsigen Töne zu spielen beginnt, wenn ein Kollege mir grad ein eisgekühltes Red Bull hinhält», sagt Alain Schmidt. Alles andere weiss er nur aus Erzählungen. Aber er erinnert sich an den Oberarzt der versuchte, ihm die Ereignisse schonend beizubringen. «Er sprach von einem Unfall, dem Bahnhof Saland und einem Zug, mit dem ich zusammengeprallt sei», sagt Alain Schmidt. «Er redete von meinen amputierten Unterschenkeln, und ich dachte, jetzt spinnen alle, ich kann doch die Zehen bewegen.»

Auf Schweizer Geleisen stirbt täglich jemand Im Schnitt alle drei Tage begeht in der Schweiz ein Mensch zwischen 12 und 25 Jahren Suizid. Es ist die zweithäufigste Todesursache unter den Jugendlichen. Mit jährlich gegen 1400 Selbsttötungen ist die Schweizer Suizidrate im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hoch. Im Schnitt nimmt sich auf Schweizer Bahngeleisen täglich ein Mensch das Leben. Allein auf dem SBB-Streckennetz sind es 150 pro Jahr. Besonders der Abschnitt zwischen Bern und Münsingen ist wegen der an den Geleisen liegenden psychiatrischen Klinik bei den Lokführern gefürchtet. Ebenfalls verrufen: Bad Ragaz—Maienfeld. In jedem Fall eröffnet die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Lokführer und eines wegen Behinderung des öffentlichen Verkehrs gegen den Unfallverursacher.

Lokführer Martin Reist weiss, wie es aussieht, wenn ein Mensch unter den Zug gerät. Wenige Monate vor dem Unfall fuhr er als Passagier von Aarberg BE nach Islikon, als der Zug zwischen Zürich Flughafen und Winterthur mitten auf der Strecke abrupt anhielt. Personenunfall. «Ich ging sofort in den Führerstand», sagt Reist. Ein weiterer Berufskollege tat dasselbe. Anstelle des geschockten Lokführers gingen sie mit Taschenlampen nachschauen, um festzustellen, ob die Geleise für den Gegenverkehr bald freigegeben werden konnten. «Man leuchtet nicht genau hin», sagt Reist, «man erkennt instinktiv.» Eine Frau. «Möglichst wenig hinschauen, lautet unsere Devise», sagt der Familienvater. «Was ich nicht sehe, muss ich später nicht verarbeiten.» 52 Schädelbrüche, mehrfach gebrochene Arme, einen Lungenriss und zermalmte Unterschenkel erlitt Alain Schmidt. Warum er sich das Leben nehmen wollte, kann er sich heute nicht mehr erklären. Aber er weiss noch, wie ein Kollege mal gesagt hat, ein Zug sei eine sichere Sache. Das überlebe niemand. Statistisch gesehen scheidet in der Schweiz alle drei Tage ein Jugendlicher freiwillig aus dem Leben. «Ich glaube, sie kommen mit dem enormen Druck nicht klar», sagt Alain Schmidt. «Man muss überall so viel leisten, soll so vielen Ansprüchen gerecht werden. Das schafft man kaum.» Auch er litt unter dem Druck. Jahrelang. Aber er sagte nichts, spielte mit, als ob nichts wäre. Und niemand aus seinem Umfeld merkte etwas. Latent unglücklich war er ohnehin: schwierige Kindheit, traumatische Scheidung der Eltern und dazu das Gefühl,

Bild Siggi Bucher

«Was ich nicht sehe, muss ich nicht verarbeiten»


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MENSCHEN ÜBERLEBT

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

in einer ungeliebten Lehre als Zimmermann festzusitzen. Lieber wäre er Kleinkindererzieher geworden. Eine Berufswahl, die alle für ihn, den «Fätzen», als unpassend erachteten. Aber er gibt sich fröhlich, ist gesellig und liebt sein Hobby Fussball und seine Aufgabe als Trainer der Junioren des FC Bauma. Im Sommer 2007 reiste der junge Stift in die Spassdestination Lloret de Mar in Spanien. Partytime, das Leben auskosten – und dabei steckt er sich mit dem Pfeifferschem Drüsenfieber an. Der Vireninfekt zwingt Alain Schmidt wochenlang ins Bett, raubt ihm jede Kraft, allen Antrieb. Er vereinsamt, fällt in Depressionen und verliert sich im dunklen Nichts. «Ich war einfach nicht mehr ich selber», sagt er immer wieder.

Bild SF

«In diesem Moment hörte ich ihn laut stöhnen»

Die Polizei rückt aus Pfäffikon ZH an und ist sehr schnell am Unfallort. Trotz lebensgefährlichem Glatteis. «Ich sah den ersten Beamten auf mich zurennen», erinnert sich Lokführer Martin Reist, «und registrierte erstaunt, dass er an mir vorbeirannte zum hinteren Teil des Zuges. Da wusste ich, wo er lag. Etwa 45 Meter hinter mir. In diesem Moment hörte ich ihn auch laut stöhnen.» Reist ruft seine Frau an und füllt die Meldeformulare für die vorgesetzte Stelle aus. Die Polizei und sofort aufgebotene Kollegen betreuen ihn. Einer fährt den Zug bis ins Depot nach Winterthur. Gegen zwei Uhr morgens kommt Reist mit dem Taxi zu Hause in Islikon an, duscht und redet mit seiner Frau. «Es war Gold wert, ein offenes Ohr zu finden», sagt er. Den Rest der Nacht schläft er gut und wird erst am nächsten Morgen von einem Anruf des Bürogruppenleiters geweckt, der ihn zur Protokollierung aufbietet. Zwei Tage später erfährt er bei der Polizeieinvernahme, dass Alain Schmidt überlebt hat, aber noch nicht über den Berg ist. «Ich glaube fest daran, dass nichts Zufall ist und einem nichts aufgebürdet wird, was man nicht tragen kann», sagt Martin Reist.

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Erst lehnte es Martin Reist ab, Alain Schmidt zu treffen. Im Nachhinein war der Lokführer aber froh, einer Begegnung zugestimmt zu haben. Reist: «Es hat mir schlussendlich gut getan.»

«Für mich ist das Wichtigste zu sehen, mit welcher Freude Alain sein Leben nun anpackt.» Dennoch lastete in diesen Monaten etwas gar viel auf seinen Schultern. Sein Schwiegervater starb an Krebs, Töchterchen Deborah kam mit Down Syndrom zur Welt. Und nun noch ein Mensch, der sich unter seinen Zug wirft. Drei Tage nach dem Unfall tritt Reist seinen Dienst wieder an und fährt etwa sechsmal an der Unglücksstelle vorbei. «Bei Tageslicht ist es kein Problem, nur nachts ist mir etwas mulmig. Und ich kann nicht vorbeifahren, ohne daran zu denken.» Eine Frage beschäftigt ihn: Hätte er irgendetwas tun können, um das Unglück zu vermeiden, die Gestalt früher zu bemerken?

Auf die erste Begegnung folgt kein Wiedersehen

Alain Schmidt ist überzeugt: «Das Leben hat noch etwas vor mit mir.» Er will unbedingt herausfinden, was es ist. Letzten August begann er eine KV-Lehre in der Behindertenwerkstätte Brüggli in Romanshorn TG. Er wohnt in einer WG im nahen Amriswil und interessiert sich immer noch leidenschaftlich für Fussball. Kürzlich lernte er an

einem Turnier Ottmar Hitzfeld kennen und Alain Sutter sowie Köbi Kuhn. «Köbi Kuhn ist mein grosses Vorbild, ich bewundere ihn als Menschen und als Fussballer. Kuhn ist der Grösste.» Wer einen Fehler mache, findet Schmidt, müsse auch die Grösse haben, hinzustehen und sich zu entschuldigen. Lokführer Reist lehnte es aber ab, Schmidt persönlich zu treffen. «Ich hatte das Geschehene so weit verarbeitet. In langen Gesprächen mit Lokführerkollegen und mit meiner Frau.» Reist verzichtete auch auf eine Therapie, die ihm die Thurbo angeboten hatte. «Es tat mir gut zu erfahren, dass Schmidt bewusst geworden war, dass er mit seinem Suizidversuch nicht nur sich selber etwas angetan hatte, sondern einer ganzen Reihe von Menschen. Mir als Lokführer, den Polizisten, den Sanitätern und allen, die sich so etwas anschauen mussten.» Zwei Jahre später war die Zeit reif. Am 30. Januar 2010 gaben sich Alain Schmidt und Martin Reist zum ersten Mal die Hand. Auf dem Bahnhof Weinfelden. Das Schweizer Fernsehen drehte

einen Dokumentarfilm über Alain Schmidt. Um der Seite der Lokführer eine Stimme zu geben, willigte Reist ein, Alain Schmidt persönlich zu treffen. Die Begegnung vor der Kamera verlief etwas förmlich und war schnell abgedreht. Doch anschliessend redeten beide noch fast eine Stunde lang alleine. «Ich fühlte mich erleichtert», sagt Schmidt. Reist meint, es habe ihm schlussendlich auch gutgetan. Er habe gemerkt, dass da doch noch ein paar Punkte seien, die er nicht ganz verarbeitet gehabt habe. Ein Wiedersehen ist nicht geplant. Laut einer deutschen Statistik ist ein Lokführer in seinem Berufsleben dreimal mit einem Lebensmüden konfrontiert. Martin Reist kommentiert das mit einem Zitat: «Denn sie wissen nicht, was sie tun.» Das grosse Unverständnis für Leute, die den Freitod wählen, bleibe. Aber seit er Alain kenne, sei er nicht mehr wütend auf diese Menschen. «Sie suchen sich nicht mich aus, sondern meinen Zug. Es ist nichts Persönliches. Für mich ist das Wichtigste zu sehen, mit welcher Freude Alain sein Leben nun anpackt – und zu wissen, er hat zurück ins Leben gefunden.»

Text Ruth Brüderlin Bilder Ruben Wyttenbach

TV-Tipp: «Reporter: Sonntag, der 13. ��� Vom Weg zurück ins Leben», Mittwoch, 14. April 2010, 22.20 Uhr auf SF1.


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

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Im Haus tätiger Mann Doch, ich bin ein bisschen stolz auf

meinen Frühjahrsputz. Dabei vertrete ich im Bänz Friedli lüftet Grunde die Meidurch. nung, wer unterm Jahr gut schaue, bedürfe im Frühling keines Sonderefforts; also kommt meine Putz- und Räumungswut dem Eingeständnis gleich, dass ich unterm Jahr nicht gut genug geschaut habe … Wie oft habe ich Skistöcke, Blumenkisten, Papiersäcke voller aussortierter Bilderbücher in der Eile einfach irgendwie in den Keller gestellt, bis er so verstellt war, dass man keinen Schritt mehr hinein machen konnte. Und nun, da wir die Sommerschuhe hervorholen und die Winterschuhe verstauen wollten, musste ich wohl oder übel Ordnung schaffen – sei es nur, um festzustellen, dass die letztjährigen Schuhe den Kindern ohnehin zu klein sind. Mit dem Schwung der Kellerentrümpelung machte ich mich an den Kühlschrank. Läck, diese Schmutzkrusten! Dann an die Fenster, das Bad … Ich bin also durchaus zufrieden mit mir. Und

dann reisst eine – wie sie sich nennt – Beobachterin im Forum auf migrosmagazin.ch alte Wunden auf: «Darf sich jemand, der nicht weiss, wie man ein Fixleintuch faltet, überhaupt Hausmann nennen?», fragt sie. «Dasselbe gilt für Hausfrauen und -männer,

die keinen einigermassen akzeptablen Sonntagszopf zustandebringen, nicht wissen, wie man Rotweinflecken aus weissen Tischtüchern entfernt oder wie Samt gebügelt wird.» Zischga antwortete als Erste: «Dann bin auch ich bloss eine im Haus tätige Frau und keine Hausfrau, beherrsche ich doch weder die Kunst des Fixleintuchfaltens (sie passen auch unperfekt gefaltet prima in den Kasten) noch des Rotweinfleckaus-weissemTischtuch-Entfernens (mangels weisser Tischtücher).» Mich hat die «Beobachterin» auf dem

falschen Fuss erwischt, gopf. Denn ich stehe durchaus für den Wert unserer Arbeit ein, auch wenn ich nicht alles fehlerfrei beherrsche (uns Männern hats ja niemand beigebracht). Dass die Haushaltsbüez allerorten herabgemindert wird, ärgert mich, und ich beneide die Hausfrauen alter Schule um ihr Know-how. Tante Ida zum Beispiel brachte uns zu Ostern wunderschöne Eier mit Kräuterabdruck, gefärbt mit Zwiebelschalen. «So ab Neujahr», sagte sie, lege sie jeweils die Zwiebelschalen beiseite. Solche Trickli müsste man kennen! Und doch finde ich: Es gibt Wichtigeres als den

perfekt geführten Haushalt. Den Kindern

vorzulesen, zum Beispiel. Eben war bei uns «Mein Name ist Eugen» an der Reihe. Dieser Sprachwitz! Diese Lebensechtheit! Einfach wunderbar. Ich hatte das Buch im Gerümpelkeller gefunden und war gerührt ob der persönlichen Widmung. Den Autor, Klaus Schädelin, habe ich nämlich gekannt. Als ich ein Bub war, verbrachte er wie wir jeden Herbst seine Ferien in Monterosso al Mare. Wollten wir nach Levanto auf den

«Auf den Frühjahrsputz bin ich stolz.» Markt fahren, legte Schädelin, der spitzbübische alte Herr, zum Entsetzen unserer Mütter ein Ohr aufs Geleise, um zu hören, ob der Zug endlich komme – just wie seine Helden im Buch. Und wenn die Eltern uns ermahnten, nach dem Mittagessen zwei Stunden nicht zu baden, rief er aus: «Chabis, Chinder!» Und rannte – voll bekleidet samt Hemd und Gilet, das Kalb – in die Brandung. Wir Kinder, ein Dutzend an der Zahl, johlend hintendrein. Mag sein, dass Klaus Schädelin mir kein perfektes Vorbild war. Aber ein grosses. Bänz Friedli live: 15. 4. Altdorf UR, 16. 4. Lupfig-Birr AG.

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28 | Migros-Magazin 15, 12. April 2010

Vom Reisebürolehrling zum Chef von M-Travel Switzerland. Thomas Stirnimann legte eine Bilderbuchkarriere hin.

Thomas Stirnimann, Hotelplan feiert 2010 den 75. Geburtstag. Was schenken Sie der rüstigen Jubilarin zum Geburtstag?

Wir schenken ihr unsere vollumfängliche Aufmerksamkeit bei unserer täglichen Arbeit. Zudem hat sie zum Jubiläum einen neuen visuellen Auftritt sowie eine neue Werbekampagne erhalten. Mit den Kundinnen und Kunden werden wir am 24. April 2010 zum 75. Geburtstag in 75 HotelplanFilialen ein kleines Fest veranstalten. Jedermann ist dazu herzlich eingeladen. Und was schenken Sie den Mitarbeitern zum Fest?

Für die Mitarbeitenden von M-Travel Switzerland in der Schweiz werden wir ein gemeinsames Fest zum 75. Geburtstag der Marke Hotelplan organisieren. Teamgeist ist für unsere Arbeit ganz besonders wichtig, und dieser runde Geburtstag ist hervor-

ragend geeignet, die verschworene Einheit weiter zu festigen. 2009 hat Hotelplan in der Schweiz 200 Angestellte entweder nicht mehr ersetzt oder entlassen. Steht Ihre Crew jetzt?

Ja. Allerdings dürfen wir nicht vergessen, dass die Reiseindustrie sehr volatil ist. Das heisst: Der Tourismus ist immer sofort und ganz massiv von gewissen Ereignissen beeinträchtigt. Ich erinnere ungern an den 11. September, an die Attentate in Luxor oder auf Bali, an den Tsunami. Bleiben wir davon verschont, sind in unserer Organisation keine grossen Veränderungen zu erwarten wie in den vergangenen zwei Jahren. Mit Ostern wurde die Reisesaison so richtig lanciert. Wo verbringen Sie heuer Ihre Ferien?

Im Sommer bereise ich mit meiner Familie hauptsächlich den

Steile Karriere

Vom Reisebürolehrling zum Chef über gut 1100 Angestellte: Thomas Stirnimann, der nächste Woche seinen 48. Geburtstag feiert, ist in der Reisebranche eine steile Karriere gelungen. Sie begann 1978 beim Reisebüro Kuoni im Glattzentrum und hatte von 1999 bis 2005 einen ersten Höhepunkt, als Stirnimann die Position des Generaldirektors von Kuoni Schweiz bekleidete. Von 2005 bis 2007 war der zweifache Familienvater und passionierte Fan des EHC Arosa und der ZSC Lions CEO der Travelhouse-Gruppe. Diese wurde 2006 an die Hotelplan Group verkauft. Seit 2008 ist der Zürcher Chef von M-Travel Switzerland, seit dem 1. April 2010 auch Stellvertreter des neuen Konzernchefs Hans Lerch. Zum Migros-Unternehmen mit Hauptsitz in Glattbrugg ZH gehören Marken wie Denner Reisen, Migros Ferien, Hotelplan, Tourisme Pour Tous, Travelhouse und Globus Reisen.

Osten Kanadas. Wir starten in Québec, fahren Richtung Ontario und schliessen die Reise in New York ab. Sie sind als Fan von Sardinien und der Malediven bekannt.

Ich habe viele Lieblingsziele. Es spielt immer eine Rolle, welche Art von Ferien wir machen. Dieses Jahr haben meine Familie und ich

uns für eine Rundreise und nicht für Bade- oder Sportferien entschieden. Haben Sie weitere Lieblingsländer?

Italien gehört dazu. Das hat damit zu tun, dass meine Frau Italienerin ist. Für Bade- und Kulturferien mag ich ebenso Griechenland. Und eine Indienreise prägt mehr


INTERVIEW THOMAS STIRNIMANN

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«Wir werden nie 100 Prozent via Internet verkaufen» Happy Birthday Hotelplan! Das Migros-Tochterunternehmen feiert dieses Jahr den 75. Geburtstag. Schweiz-Chef Thomas Stirnimann über die Konkurrenz im Internet, seine privaten Ferien und wohin die Reise mit den Reisen geht.

als alle anderen Reisen. Selbstverständlich gefallen mir aber auch Traumziele wie Mauritius, die Karibik oder Thailand. Umweltschützer kritisieren Flugreisen. Ein Retourflug Zürich—Bangkok—Zürich stösst pro Passagier 3,8 Tonnen Treibhausgase aus. Kompensieren Sie diese, wenn Sie reisen?

Ja, mit einem Klimaticket von Myclimate. Zudem kompensieren wir auch alle internen Geschäftsflüge mit einem MyclimateTicket.

Wohin zieht es Schweizerinnen und Schweizer dieses Jahr?

Besonders stark buchen sie USAund Kanadareisen. Was sind die Gründe dafür?

Im Fall der USA dürfte wahrscheinlich in erster Linie der Obama-Effekt dafür verantwortlich sein. Wir haben den Eindruck,

dass die Regierung Bush viele von einer USA-Reise abgehalten hat. So ist ein Nachholbedarf entstanden, obwohl die Sicherheitsbestimmungen bei der Einreise dieselben geblieben sind. Zweitens ist der Wechselkurs sehr attraktiv. Mittlerweile ist es echt günstig, in die USA zu reisen. Und sowohl die USA als auch Kanada sind insgesamt fantastische Reiseländer mit einer Weite und Grosszügigkeit, die der Schweiz abgeht. Wohin zieht es die Schweizer sonst noch?

Ans östliche Mittelmeer. Wir haben eine erfreuliche Nachfrage nach Griechenland, ein Wachstum Richtung Türkei und erfreulicherweise auch nach Zypern. Für unser Unternehmen ist das positiv, denn der Badeferienbereich hat für uns nach wie vor eine grosse Bedeutung. Italien, Spanien und Portugal sind derzeit weniger beliebt.

Woran liegt das?

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist im östlichen Mittelmeer insgesamt besser. Es ist aber auch so, dass einmal Spanien im Trend liegt, einmal die Türkei. Uns als Reiseveranstalter kann das egal sein. Wir freuen uns über jeden Kunden, der in die Ferien geht. Ihr neuer Boss, Konzernchef Hans Lerch, geht davon aus, dass 2010 ein schwieriges Jahr für die Reisebranche sein wird. Gilt das auch für den Markt Schweiz?

Ja. Unsere Kapazitäten sind alles andere als ausgeschöpft. Wir haben noch einige freie Plätze. Damit haben wir gerechnet. Tourismus ist ein zyklisches Geschäft, das meist mit einer Verzögerung auf Krisen reagiert. Dafür geht es länger, bis sich die Reiseindustrie wieder erholt. 2011 dürfte eine gewisse Normalisierung beim Buchungsverhalten eintreten.

Heisst das, dass 2010 noch schlechter sein wird als 2009?

Das ist tatsächlich nicht auszuschliessen. Wir haben bei der Produktion von Ferienarrangements damit gerechnet, dass die Wintersaison wesentlich schlechter wird als 2009. Und wir wären froh, wenn wir im Sommer die Zahlen aus dem Vorjahr halten könnten. Wichtig ist für uns, dass wir unsere betriebswirtschaftlichen Hausaufgaben gelöst haben. Wir sind für den Aufschwung gerüstet, könnten wir doch mit unserer Equipe problemlos 100 Millionen Franken Mehrumsatz erzielen – ohne die Kosten entscheidend erhöhen zu müssen. Die Krise hat uns aber auch Chancen gebracht. Welche?

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Migros-Magazin 15, 12. April 2010

INTERVIEW THOMAS STIRNIMANN

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ren hat die Nachfrage das Angebot für Ferienziele wie die Malediven bei Weitem übertroffen. Eine enorme Nachfrage von Reisewilligen aus China, Japan, Russland und Europa trieb die Preise der Hotels in die Höhe. Insgesamt aber werden die Reisen jedes Jahr billiger. Wann ist der Boden erreicht?

Wenn sich der Euro-Umrechnungskurs weiter so entwickelt wie in den letzten zwei Monaten, dann wird es nochmals günstiger. Prognosen darüber hinaus sind schwierig. Sie begründen die Preissenkung in erster Linie mit dem EuroKurs. Gibt es andere Gründe?

Die Wirtschaftskrise sorgte in verschiedenen Ländern für eine schwächere Nachfrage. Davon profitieren wir als Schweizer Reiseveranstalter mit tieferen Preisen. Wir geben diese Vorteile, die durch den starken Franken noch verstärkt werden, den Kunden gerne weiter. Wie viel günstiger sind die Reisen dieses Jahr?

Ferien sind 2010 fast flächendeckend fünf bis fünfzehn Prozent günstiger geworden. Das ist erstaunlich, weil in den vergangenen Jahren Reisen Jahr für Jahr günstiger wurde. Und: Die Leistungen sind sicher nicht schlechter geworden. Im Gegenteil: Viele Hotels bieten heute generöse Kin-

Thomas Stirnimann ist überzeugt, dass Reisebüros trotz Internet eine Zukunft haben.

auch sehr bewusst auf die Aufgabe als Ferienberater aus. Gut jeder zehnte Angestellte ist ein Lernender. Die Kunst unserer Angestellten besteht darin, die Kundenbedürfnisse abzuklären und massgeschneiderte Reisen anzubieten. Das führt zu Stammkunden, die nicht ins Internet abwandern. Wir halten dem entgegen: Eigentlich braucht es klassische Reiseveranstalter nicht mehr. Ich buche Flugbillett und Hotelzimmer via Internet.

Es gibt Kunden, die so handeln. Die einen verlieren wir vielleicht für immer, manche nur für eine Reise. Vergessen Sie nicht: Man kann sich im Internet informieren, erhält aber stets nur eine subjektive Meinung. Oder nehmen

«Sie wollen nach Santa Barbara? Viel Spass bei der Suche nach der besten Verbindung.» derrabatte oder All-inclusive an. Es ist eine bemerkenswerte Entwicklung. Wie unterscheiden sich Schweizer von anderen Nationalitäten?

Der Schweizer Feriengast ist anspruchsvoller, und ein Grossteil informiert sich vor der Reise über das Land. Das ist eine Verpflichtung für uns Reiseveranstalter. Wir bilden den Nachwuchs denn

Sie an, Sie wollen nach Santa Barbara in Kalifornien fliegen. Ich wünsche viel Spass bei der Suche nach der besten Verbindung und beim Abklären, wie viel Gepäck erlaubt ist. Zeit ist doch das wichtigste Gut! So gesehen fragt es sich, wie viele verregnete Sonntage ein Kunde investieren will, um sich durch den Informationsdschungel zu kämpfen. Da geht mancher doch lieber zu einem

Profi und bucht seine Ferien möglicherweise zu einem leicht höheren Preis beim Veranstalter. Inzwischen erzielt M-Travel Switzerland selbst knapp 100 Millionen Umsatz übers Internet.

Wir werden nie 100 Prozent via Internet verkaufen können. Eine komplexe Rundreise durch Indien wickelt ein Spezialist nach wie vor am besten ab. Hier kann das Internet nicht mithalten. Wo sehen Sie neue Geschäftsfelder?

Es ist durchaus denkbar, dass künftig Reisebüros Ferien auf der Basis eines Beraterhonorars verkaufen – gerade für komplizierte Aufträge. Das gibt es ja heute schon.

Ja, dieser Trend wird sich noch verstärken. Dabei hat der Kunde den berechtigten Anspruch, dass die Beratung wie bei einem Anwalt oder Arzt gut sein muss. Reisebüros werden künftig vermehrt von Beraterpauschalen leben müssen. Was müssen die Reiseveranstalter machen, damit ihnen nicht die Felle davonschwimmen?

Der Service am Ferienort muss erweitert werden. Ich denke dabei an organisierte Ausflüge, Betreuung und Informationen. Während einer Reise tauchen immer wieder Bedürfnisse auf, die vor Ort gelöst werden. Die Technik wird es uns ermöglichen, diese Wünsche von

der Schweiz aus zu erfüllen, den Kunden während der ganzen Reise virtuell zu begleiten. Wir haben dazu an unserem Hauptsitz in Glattbrugg ein «Vision Lab» eingerichtet. Es zeigt, was heute mit Mobiltechnologie machbar ist. Noch leben wir in einer Art Parallelwelt: Das alte System existiert noch, aber das neue ist in Ergänzung bald schon abrufbar. So gesehen befinden wir uns in einer Transformationsphase, die ausserordentlich herausfordernd ist. Wie begegnen Sie dieser Herausforderung? Was kommt auf die Reisebranche zu?

Die Polarisierung wird fortschreiten: Für Reisen nach London oder Mallorca spielt der Preis weiterhin eine dominante Rolle. Er muss tagesaktuell und elektronisch buchbar sein. Solche Reisen werden vermehrt nicht mehr im Reisebüro gebucht. Reisen für Anspruchsvolle, die Service, gute Beratung, Flexibilität und Begleitung möchten, werden noch massgeschneiderter. Da spielt das Geld weniger eine Rolle. Nur: Derselbe Kunde, der die teure Indien-Reise mit eigenem Chauffeur und luxuriösen Hotels bucht, kauft sich im Internet morgen bei einer BilligFluggesellschaft einen Flug nach London. Mit unseren Marken von Denner Reisen bis Globus Reisen decken wir die gesamte Bandbreite der Kundenbedürfnisse ab. Interview Reto E. Wild Hans Schneeberger Bilder Gerry Nitsch


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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

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FRÜHLING, FRÜHLING...

BLÜTENBOOM. Kirschbäume blühen besonders prächtig. Mit ihrer rosa Blust verleihen sie diesem Park in Lausanne etwas fast kitschig Märchenhaftes. Widerstehen kann dieser Verlockung niemand. Wozu auch? Denn scheint dazu eine milde Frühlingssonne, wird selbst ein kleiner Spaziergang über Mittag zu einem besonderen Vergnügen. Im ganzen Land grünt und blüht es an allen Ecken und Enden. Endlich!

Bilder Denis Balibous/Reuters, Daniel Rihs/Pixsil

ZITAT DER WOCHE

«Haben Sie noch andere, etwas interessantere Fragen?» Ein geschliffenes Mundwerk ist eine Grundeigenschaft eines Bundesratsmitglieds. Beim Thema «möglicher Rücktritt von Kollegen» verstummen die Magistraten jedoch mit schöner Regelmässigkeit. Ausser Micheline Calmy-Rey (64). Charmant pariert die Aussenministerin die Frage der «Aargauer Zeitung», ob das Thema tabu sei, wenn die Bundesrätinnen und Bundesräte unter sich sind.

FRAGE DER WOCHE

Warum haben Männer eigentlich Brustwarzen? Klar ist, zum Säugen von Neugeborenen taugen sie nicht. Viel eher sind sie eine Sparmassnahme von Mutter Natur. Zwar ist das Geschlecht in den Erbanlagen festgelegt, doch ein separater «Bauplan für Männer» lohnt sich nicht. Darum verläuft die Entwicklung männlicher und weiblicher Embryonen in den ersten Wochen nach einer Befruchtung identisch. Erst gegen Ende der frühen Embryonalphase löst eines der Gene auf dem Y-Chromosom die Bildung der Hoden aus. Diese produzieren Testosteron, das zusammen mit anderen Hormonen das Signal für ein Umschwenken auf «männlich» gibt. Bloss haben bis dahin die Brustwarzen bereits angefangen, sich zu entwickeln und bleiben in diesem Stadium ein Leben lang erhalten.


34 | Migros-Magazin 15, 12. April 2010

Bio heisst harte Arbeit Die Herstellung von Bioprodukten braucht viel Personal und ist auch deshalb teuer. Weil aber immer mehr Menschen Bio kaufen, kann die Migros die Preise trotzdem senken. Das freut auch Bauer Fritz Lorenz.

B

iobauer Fritz Lorenz erinnert sich mit einem Schmunzeln: «Klar, wurden damals Sprüche geklopft.» Damals, das war Anfang der Achtzigerjahre, als er die Lehre zum Gemüsegärtner machte. «Ihr spritzt euer Gemüse doch heimlich in der Nacht», zogen ihn seine Kollegen auf. Ein Bauernhof, der wie derjenige der Familie Lorenz voll auf ökologischen Anbau setzte, war vor 30 Jahren keine Selbstverständlichkeit. Der Familienbetrieb im thurgauischen Tägerwilen zählt zu den Pionieren im biologischen Anbau.

Für ihn kam nie etwas anderes in Frage als Bio

Angefangen hat es in den Sechzigerjahren, als Lorenz’ Vater Karotten für den Biotta-Rüeblisaft anlegte. Danach setzte der Familienbetrieb ausschliesslich auf Biogemüse und belieferte bald auch die Migros. «Mit Bio bin ich gross geworden, etwas anderes kam für mich nie in Frage.» Auf dem 15 Hektaren grossen Betrieb werden auch Broccoli, Kohlraben sowie diverse Kohl-

und Salatsorten angebaut. Hinzu kommen Zwiebeln, Tomaten, Kartoffeln und Erdbeeren. «Pro Jahr produzieren wir rund 150 Tonnen Rüebli, 25 Tonnen Broccoli und 150 000 Stück Salat», erklärt Fritz Lorenz stolz. In Gewächshäusern zieht er zudem diverse Gemüsesorten. So kann er länger frische Bioprodukte auf den Markt bringen. Bio hat jedoch seinen Preis. Das Saatgut ist teurer als herkömmliches, da weniger hergestellt wird und die Produktionskosten höher ausfallen. Ebenso wird auf Kunstdünger verzichtet, was teilweise zu tieferen Ernteerträgen führt. Fritz Lorenz bückt sich über einen der Kopfsalate, die in endlosen Reihen das 18 Grad warme Gewächshaus füllen. «Schauen Sie», sagt er, «Mehltaubefall.» Diese Pflanzenkrankheit führt je nach Intensität zu grossen Ernteausfällen. Und weil Fritz Lorenz keine chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel einsetzt, blüht auf den Feldern Unkraut – was Hand- und regelrechte Knochen-

arbeit erfordert. In gebückter Haltung schneiden Fritz Lorenz’ Schwester, ein Lehrling und drei Arbeiter gerade das Unkraut auf dem Winterzwiebelfeld. «Grossenteils muss das Unkraut von Hand gejätet werden ¬ da führt kein Weg dran vorbei», hält Lorenz fest. Und das bedeutet, dass auf einem Biobetrieb mehr Personal beschäftigt werden muss. So entsteht ein Mehrfaches an zusätzlichen Arbeitsstunden, die in einem herkömmlichen Bauernbetrieb nicht anfallen. Dies alles schlägt sich auf die Preise nieder: Bioprodukte sind teurer als herkömmliche.

Einmal in die Fussstapfen des Vaters treten

Logisch, dass Lorenz auch seine Komposterde selber produziert. Diese besteht hauptsächlich aus Pferdedung und Gemüseabfällen. Der 25 Meter lange Erdwall, der während neun Wochen rund 20 Mal von Grund auf gewendet werden muss, befindet sich in der Nähe des Rüebliackers, von wo aus man auf den Bodensee sieht.

Stolze Biobauern: Fritz und Annette Lorenz zusammen mit ihren drei Söhnen.


NEUES AUS DER MIGROS Die Biokomposterde muss regelmässig gelockert werden, um Sauerstoff zu erhalten.

DAS WIRD GÜNSTIGER – EINIGE BEISPIELE Produkt Bio-Joghurt Birchermüesli 500 g Bio-Roggenschrotbrot 400 g Bio-Kristallzucker 1 kg Bio-Eier 53+ g, 6 Stück BioCherrytomaten 250 g Bio-Kiwi per kg Bio-Eierspätzli 500 g Bio-Brie 180 g

alter Preis

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Bio: Migros senkt die Preise

Im letzten Jahr verzeichnete die Migros bei den Bioprodukten ein Umsatzwachstum von sieben 2.25 2.15 Prozent. Das zeigt: Immer mehr Schweizer legen Wert auf 3.20 3.— eine gesunde und nachhaltige Lebensweise. Nun senkt die 2.80 2.70 Migros die Preise bei ihrem Biosortiment — und macht dieses 4.90 4.80 damit noch attraktiver für die Kundinnen und Kunden: Ab dem 13. April wird eine Vielzahl von 2.60 2.30 Bioprodukten aus dem gesamten Food-, Frische- und Near-Food6.50 5.85 Sortiment im Durchschnitt mehr als fünf Prozent günstiger. 4.— 3.70 Diese Einsparung ist möglich, weil nun grössere 4.80 4.55 Mengen verkauft werden. Änderungen gibt es auch bei der Verpackung und beim Logo. Der neue Auftritt dient den Kunden als Orientierungshilfe. Zurzeit führt die Migros mehr als 1000 Bioprodukte. Dieses Sortiment will sie bis Ende 2010 laufend erweitern. «Wir lancieren in allen Bereichen neue und innovative Artikel», erklärt Oskar Sager, Marketingleiter der Migros, «Ein Schwerpunkt sind die Sortimente Biobauer Lorenz verzichtet auf Brotwaren, Molkereichemische Schädlingsbekämpfungsmittel: Das artikel, Fleischwaren Unkraut muss von Hand gejätet werden. und Tiefkühlprodukte.»

Die Felder liegen weit in und um Tägerwilen herum verstreut. Rund 20 Prozent der Äcker sind mit Wiesen begrünt. In frühestens vier Jahren folgt wieder die gleiche Gemüsekultur auf demselben Feld. Dank der sogenannten Fruchtfolge können sich die Böden erholen und Schädlinge eingedämmt werden. «Sind das deine Rüebli, die man in der Mi-

gros bekommt?» Solche Fragen von Bekannten muss Fritz Lorenz schon ab und zu beantworten – und er macht es gern. «Ein gutes Produkt abzuliefern, das erfüllt einen mit Stolz.» Kein Wunder, dass auch seine Söhne daran denken, einmal in die Fussstapfen des Vaters zu treten.

Text Christoph Petermann Bilder Tanja Demarmels


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

Der Erleuchtete

Toni Venzin ist der Lampenprüfer der Nation, seine Tests sind unbestechlich. Besonders angetan war der Hochschuldozent von den sparsamen LED-Leuchten von Micasa.

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vorgeschrieben – sie beträgt stets 25 Grad. Neben der Helligkeit spielt der Charakter des Lichts eine wichtige Rolle. Ein Spektrometer zerlegt den Schein von Leuchten gnadenlos in seine Bestandteile. Dabei zeigt sich, ob eine Lampe auch warme Farben zur Geltung bringt oder ob sie Räume in einen unangenehm frostigen Glanz taucht. Bei den Testreihen brillierten die LED-Leuchten von Micasa (siehe Box). Zu den Testsiegern gehört beispielsweise die Pendelleuchte Richmond, die mit ihrer Energieeffizienz, aber auch mit der warm-weissen Tönung des Lichts überzeugte.

Strassenlampen: Dimmen statt ausschalten

Heller Kopf: Toni Venzin mit der LED-Pendelleuchte Richmond, die auf www.topten.ch empfohlen wird.

O

ft arbeitet Toni Venzin in einem fensterlosen, unmöblierten, völlig schmucklosen Raum. Der Boden ist schlachtschiffgrau und mit schwarzen Markierungen bedeckt, die Farbe der Wände bewegt sich irgendwo zwischen Sandgelb und Sumpfgrün.

Der Testraum schluckt Licht wie eine typische Wohnung

Ausgerechnet dieses nicht besonders reizvolle Zimmer erhellt der 58-jährige Bündner mit immer neuen Leuchtkörpern. Im Auftrag der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz testet der Hochschuldozent für Elektronik verschiedene Lichtquellen – von der zierlichen Schreibtisch-

lampe bis zur imposanten Deckenleuchte. Unbestechlich misst der erfahrene Spezialist den Stromverbrauch und die Helligkeit von Leuchtkörpern. Bei seinen Testreihen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Chur ist kein Detail dem Zufall überlassen. Der Testraum ist in Farben bemalt, die das Licht so schlucken wie eine typische Wohnung mit Möbeln und Teppichen. «In Fachläden und Supermärkten wirken Leuchten oft täuschend hell, weil es überall reflektierende Flächen gibt», erklärt Venzin. «Wir simulieren möglichst wirklichkeitsnah die Situation in bewohnten Zimmern.» Selbst die Temperatur im Testraum ist genau

Bestenliste im Internet Die unabhängige Onlineplattform www.topten.ch publiziert Listen von Leuchten, die besonders energieeffizient sind. Bei den LED-Leuchten stammen sechs von elf empfohlenen Modellen von Micasa. Die Liste beruht auf den Tests, die an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Chur im Auftrag der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz durchgeführt werden.

«Die Zukunft gehört ganz klar den LED-Leuchten», versichert Venzin. Eine traditionelle Glühbirne ist ein Stromfresser, und ihre Lebensdauer beträgt bestenfalls rund tausend Stunden. Eine Leuchtdiode oder Light Emitting Diode (LED) ist nicht nur energieeffizienter, sondern sie brennt bis zu 50 000 Stunden. Zudem entfalten LEDs im Unterschied zu manchen Sparlampen gleich nach dem Einschalten ihre volle Leuchtkraft, und sie lassen sich auf Wunsch auch dimmen. «Sie eignen sich perfekt, um Wohnlandschaften zu inszenieren», fasst der Experte zusammen. Doch die leistungsstarken Leuchtkörper können nicht nur Zimmer, sondern ganze Strassenzüge erhellen. Das zeigt ein Projekt in der Bündner Gemeinde Felsberg, an dem die HTW beteiligt ist. Das Dorf am Fuss des Calanda setzt in Zukunft auf LEDStrassenlampen, die spätnachts nicht abgeschaltet, sondern lediglich gedimmt werden. So lässt sich Strom sparen, ohne dass es in Felsberg zur Geisterstunde gleich zappenduster wird. Text Michael West

Bild Esther Michel

Weitere Infos unter www.micasa.ch


38 | Migros-Magazin 15, 12. April 2010

Eine Frage der Etikette

Die Migros testet die Preisanschrift am Regal. Im Basler Drachen-Center kommen auch digitale Preisetiketten zum Einsatz. Fazit: Sie sind einfacher in der Handhabung, zurzeit aber noch schlechter lesbar.

D

orothea Schlegel versteht es, Ordnung zu halten. Nur unterbrochen durch fragende Kunden, die von ihr eine fachkundige, oft humorvolle Auskunft erhalten, füllt sie Regale auf oder rückt da und dort Produkte in den Gestellen an den richtigen Ort. Sie ist als Fachleiterin verantwortlich für die Milchproduke im Migros Drachen-Center – an bester Lage, mitten in der Stadt Basel. Täglich besuchen 3000 bis 4000 Konsumenten das Geschäft. Das Drachen-Center ist einer von 22 Läden, in denen die Migros seit Anfang Februar die Preisanschrift am Regal testet. Noch stehen die Preise wie gewohnt auch auf dem Produkt. Während der Pilotphase bis Ende April informieren Papieretiketten am Gestell bei 14 000 Artikeln über den Preis. Mit Ausnahme von Dorothea Schlegels Reich. Für die 800 Molkereiartikel zei-

gen elektronische Schilder die Preise am Kühlregal an. «Jeweils in der Nacht übermitteln wir von unserer Zentrale in Münchenstein Preisänderungen elektronisch ans DrachenCenter. Eine Funkantenne sendet die neuen Preise direkt weiter auf die digitalen Preisschilder», erklärt Johann-Peter Sauter die Funktionsweise. Er ist Verkaufschef der Genossenschaft Migros Basel und leitet für sie das Projekt «Preisanschrift am Regal». Betrieben werden die einzelnen elektronischen Etiketten mit Batterien, wie man sie von Armbanduhren her kennt. Ihre Lebensdauer kann bis zu sieben Jahre betragen. Sehr zufrieden mit der elektronischen Preisanzeige zeigt sich Filialleiter Andreas Schürch: «Der Aufwand mit dem neuen System ist äusserst gering. Es ist sehr bedienungsfreundlich. Sind die Schilder einmal eingerichtet

Dorothea Schlegel, Fachleiterin im Migros Drachen-Center Basel: «Die Lesbarkeit der Anzeigen muss verbessert werden.»

und am Regal angebracht, laufen Preisänderungen in der Nacht automatisch ab.» Schürch macht Vorteile nicht nur für das Personal aus, sondern vor allem auch für die Kunden: «Sie müssen die Produkte nicht mehr in die Hand nehmen, vielmehr sehen sie die Preise auf einen Blick und können diese so leichter vergleichen.» Zusätzliche Informationen auf den Etiketten fördern ebenfalls die Preistransparenz: Dort stehen nämlich auch die Referenzpreise, das heisst die Preise pro 100 Gramm oder Milliliter. «Diese erleichtern den Kunden die Preisvergleiche ungemein.» Die Reaktionen der Konsumenten auf den Versuch mit der neuen Preisanschrift seien denn auch durchwegs positiv, erklärt Schürch. Er schränkt aber ein: «Während der Testphase haben sie eben beides; Preise am Regal und auf den Waren.» Aber haben die elektronischen Etiketten vielleicht nicht doch auch Nachteile? «Je nach Blickwinkel können sie blenden und schlechter lesbar sein», meint Praktikerin Dorothea Schlegel. «Ja, die Anzeigequalität – also die Helligkeit und der Kontrast der Anzeige – und damit die Lesbarkeit muss noch verbessert werden», pflichtet ihr Projektleiter Sauter bei. Dennoch, für ihn ist klar: «Der kombinierten Variante mit elektronischer und Preisanschrift auf Papier gehört die Zukunft.» Text Daniel Sägesser Bilder Marc Krauthammer

Patricia Hoffmann (53), Grafikerin, Basel

«Ich finde es zwar schade, wenn die Preise nicht mehr auf den Produkten stehen. Aber für mich ist es auch ok, wenn sie nur noch am Regal angeschrieben sind. Die elektronischen Preisschilder sind etwas zu dunkel, der Kontrast ist zu schwach. Die Papieretiketten sind besser lesbar.»

Gaby Schnider (42), Laborantin, Basel

«Ich habe die Preise lieber auf dem Produkt angeschrieben. So kann ich Preisaufschläge besser kontrollieren. Die Preisanschrift am Regal sorgt für mehr Übersichtlichkeit. Und man muss auch das Produkt nicht mehr in die Hand nehmen, um den Preis zu sehen. Die elektronischen Preisanzeigen sind für mich zu dunkel.»


NEUES AUS DER MIGROS Filialleiter Andreas Schürch mit elektronischer Preisetikette: «Das neue System ist sehr bedienungsfreundlich. Sind die Schilder einmal eingerichtet und am Regal angebracht, laufen Preisänderungen in der Nacht automatisch ab.»

Markus Pfaff (67), Rentner, Birsfelden BL

«Mit der Preisanschrift am Regal habe ich persönlich kein Problem, obwohl es mit der Anschrift am Produkt einfacher ist. Ich kann mir aber vorstellen, dass es für alte Leute mühsam ist, die elektronischen Preise am Regal zu lesen. Zudem ist die Zuordnung der Preise zu den Waren nicht immer klar ersichtlich.» Anzeige

Michael-Markus Lehmann (60), Schauspieler, Basel

«Die elektronischen Preisschilder sind Schwarz auf Grau und so schlecht lesbar. Schwarz auf Weiss, auf Papier, finde ich besser. Aber die Etiketten dürften noch etwas grösser sein. So könnte man sie besser lesen.»

Kosana Precanica (24), Verkäuferin, Basel mit Nina und Natascha

«Die Preisanschrift am Regal finde ich gut. Die Preise sind so auf einen Blick zu sehen. Ich habe kein Problem damit, dass die Preise nicht mehr auf dem Produkt stehen werden.»

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Gina Hillbert (53), Kommunikationsfachfrau, Basel

«Ich habe eine gute Brille, deshalb kann ich die elektronischen Preise am Regal gut lesen. Aber alte und kleine Leute haben wohl Mühe, die Preise oben in den Regalen zu entziffern. Die Preisanschrift am Regal schafft mehr Übersicht. Auch muss man die Artikel nicht mehr in die Hand nehmen. Ich denke, man wird sich an die neue Methode gewöhnen. Bei anderen Anbietern sind die Preise ja jetzt schon nur am Regal ersichtlich.»

Anita Eichmüller (49), Hausfrau, Münchenstein BL

«Dass die Preise nicht mehr am Produkt angeschrieben sind, finde ich nicht gut. Aber ich muss zugeben, die Übersichtlichkeit mit der Preisanschrift am Regal ist perfekt. Auch die elektronischen Anzeigen sind gut lesbar.»


40 | Migros-Magazin 15, 12. April 2010

Hühner mit Aussicht

Das Migros-Unternehmen Midor bäckt Biskuits künftig mit Schweizer Freilandeiern — unter anderem mit solchen vom Hof des Bauern Beat Möckli. Die Hühner des Zürchers haben es besonders gut: bis zu 250 Tage Auslauf pro Jahr auf vier Hektaren Land.

H

ätten Beat Möcklis Hühner einen Sinn für landschaftliche Schönheit, so müssten sie vor Begeisterung laut losgackern. Die 16 000 weiss gefiederten Tiere leben auf einem Hof in Aesch bei Neftenbach. Der Betrieb liegt auf einer Anhöhe am Rand des Zürcher Weinlandes. Selbst an trüben Tagen sieht die Umgebung aus wie der Schauplatz eines Heimatfilms. Bei klarem Wetter zeigt sich ein grandioses Alpenpanorama mit Säntis und Churfirsten. «Hier gibts schönere Sonnenund Mondaufgänge als am Meer», versichert Möckli. «Allerdings bin ich in meinem Leben erst einmal am Meer in den Ferien gewesen», fügt der 41-Jährige lachend hinzu.

Seine Hühner legen täglich Eier, könnten sich sonst aber so fühlen, als seien sie in den Ferien. Möckli betreibt Freilandhaltung. Das heisst, dass sein Federvieh an bis zu 250 Tagen pro Jahr Auslauf ins Freie hat. Die Tiere verteilen sich dann auf einer grossen Wiese, wo sie in aller Ruhe Gras fressen und nach Würmern picken können.

Viel Freiheit für die Hühner

Das vier Hektare grosse Landstück ist nicht einmal umzäunt. «Am Abend kommen die Hühner meist freiwillig zurück, wenn sie die Körner in die Futtertröge rieseln hören», sagt der Landwirt. Bei nasskalter Witterung halten sich die Tiere in besonders tierfreund-


NEUES AUS DER MIGROS Klare Herkunft von Migros-Eiern Bei der Herkunft von frischen Eiern sorgt die Migros seit Anfang Jahr mit einer neuartigen Online-Plattform für Transparenz. Unter www.migros.ch/eier können Kunden ab sofort Schweizer Migros-Eier zum Produzenten zurückverfolgen. Auf den Eierschalen ist jeweils eine Buchstaben- und Zahlenkombination aufgedruckt. Wer diese auf der Website eingibt, gelangt zu einem detaillierten Online-Porträt des betreffenden Bauernhofs.

Kein Zaun weit und breit: Die Möcklis grenzen den Auslauf ihrer Hühner nicht ein. Ehepaar Möckli mit Alina (5), Amos (4 Monate) und Aurel (2).

lichen Stallsystemen mit Einstreu und Sitzgestellen auf. Dazu gehören auch Anbauten mit Wänden aus Netzstoff. In diesen sogenannten Wintergärten gibts viel Luft und Tageslicht. Dem Bauern und seiner Frau, Denise Fahrni (32), liegt das Tierwohl am Herzen. «Die Hühner sollen ihre Freiheit haben», meinen die beiden übereinstimmend. Dass es dem Federvieh auf dem Hof gut geht, ist auf den ersten Blick zu erkennen: Die Hühner sind neugierig und zutraulich; nirgendwo ist ein Tier mit lückenhaftem Gefieder zu sehen. Das passt zur Philosophie der Migros, die sich auf vielfältige Weise für nachhaltige Landwirtschaft einsetzt. Möckli liefert seit

Jahren Freilandeier für das Frischesortiment des Grossverteilers. In Zukunft kommt ein weiterer Abnehmer hinzu: Das Unternehmen Midor, ein Unternehmen der Migros-Industrie, bäckt seine beliebten Biskuits der Linie Tradition ab 20. April mit Schweizer Freilandeiern. Diese stammen von Betrieben in allen Landesteilen, unter anderem auch von Beat Möcklis Hof. Midor ist in der Schweiz Marktführerin bei den Biskuits. Allein von den Tradition-Leckereien, zu denen Spitzbuben, Vogelnestli und Zitronenherzli gehören, werden in Meilen ZH jährlich rund 400 Tonnen gebacken. Künftig verwendet die Midor dafür 200 000 einheimische Freilandeier. «Diese Umstellung ist für uns mit grossem Aufwand verbunden», erklärt Irene Geilinger (57), Entwicklungsleiterin und Chefin der Qualitätssicherung bei Midor. In der Vergangenheit wurden für die Biskuits ausländische Eier aus Bodenhaltung verwendet, die das Unternehmen in Form von Pulver importierte. Die frischen Freilandeier aus der Schweiz müssen erst entschalt, pasteurisiert und gezuckert werden, bevor sie sich für die Produktion der Biskuits verwenden lassen.

Preise der Biskuits bleiben gleich

Trotz der komplizierteren Herstellung schlagen die Verkaufspreise der Feingebäcke nicht auf. «Wir verzichten stattdessen auf einen Teil unserer Gewinnmarge», sagt Irene Geilinger. Doch wozu der ganze Aufwand? «Die Verwendung von einheimischen Freilandeiern kommt der nachhaltigen Schweizer Landwirtschaft zugute und trägt zum Tierwohl bei», er-

läutert die Spezialistin. Zwar ist auch die Bodenhaltung tierfreundlich, die Hühner kommen in den Genuss von artgerechten Ställen mit Tageslicht und Einstreu. Bei der Freilandhaltung sind die Auflagen aber noch strenger. So müssen die Hühner bei geeignetem Wetter spätestens nach Mittag Auslauf ins Freie haben. «Schweizer Freilandeier passen sehr gut zu unserer Tradition-

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Biskuitlinie», meint Geilinger. «Denn diese Guetsli erinnern an Grosis Backstube; sie enthalten zum Beispiel keine Konservierungsmittel und keine künstlichen Aromen.» Doch die Umstellung der Rezeptur auf Freilandeier entspricht auch einem grösseren Trend. Die Konsumenten legen heute nicht nur bei frischen, sondern auch bei verarbeiteten Eiern viel Wert auf die Rückverfolgbarkeit und auf grösstmögliches Tierwohl. Dieses Thema spielt nicht nur bei Biskuits und Kuchen eine wichtige Rolle, sondern bei vielen anderen Lebensmitteln, die mit Eiern produziert werden. «Die Midor geht hier mit gutem Beispiel voran und wird ihr Biskuitsortiment mit Freilandeiern weiter ausbauen», so Geilinger. «Andere Hersteller werden folgen.» Text Michael West Bild Siggi Bucher

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42 2 | Mig Migros-Magazin gro ros-Ma -Magazin -Maga ga 15, 12. April 2010 15

BELsLItaAlien-ITSpAezLialIA Da 6.—26. Ap ril 2010

Die Mutter aller

Die Neapolitaner sind seit 1889 stolz auf die Pizza, die Ligurer seit der Antike beide. Doch was ist eine Farinata? In der Osteria Luchin in der italienischen MM M M NNr.r 14: 144: Pastaa MM Nr. 15: Pizza MM Nr. 16: Dolce e caffè

E

s ist heikel, sehr heikel, in Ligurien über Pizza zu reden, geschweige denn zu schwärmen. Hier zählt die Farinata und nur die Farinata. Farinata? Noch nie gehört. Salopp ausgedrückt ist sie die Mutter aller Pizzen und hat ihren Ursprung in der Antike. Ein betörender Fladen aus Kichererbsenmehl, kaltgepresstem Olivenöl, Wasser, Salz und Pfeffer. Aha. Hört sich fad an, ist aber ein köstlicher Imbiss. Das Schwierige an der Sache sind nicht die Zutaten, sondern das Werkzeug und die Zubereitung. Für eine gute Farinata braucht es einen grossen Holzofen, die Kunst des Einfeuerns, gut gelagertes Brennholz, ein grosses Kupferblech und vor allem Fingerspitzengefühl. Kurz, wer nicht mit der Farinata aufgewachsen ist, lässt es lieber bleiben, fährt ihr nach und isst sie vor Ort.

Die Farinata-Hochburg Luchin in Chiavari

Südwestlich von Genua, mitten in der Kleinstadt Chiavari, befindet sich die Osteria Luchin. Eine Institution, eine Farinata-Hochburg, ein Familienbetrieb und eine Herzensangelegenheit. Am Holzofen hält Gianni Fois (50) die Geschicke des Fladens in der Hand, in der Beiz kümmern sich Toni Bonino (60), Luca (39) und Nicola Mangiante (61) um die Gäste, während Ivo Grillo (66) den zur Osteria gehörenden Spezialitätenladen führt und dort

Die Farinata ist die Urpizza Italiens und der Stolz der Männerwirtschaft Luchin. Am Blech (von links): Gianni Fois, Luca Mangiante, Toni Bonino, Nicola Mangiante und Ivo Grillo. Pizzamesser, Fr. 4.90, Pizzaschneider, Fr. 7.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Pizzen

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Die Pizza — Lebensgefühl und der Stolz eines jeden Neapolitaners.

auf die Farinata. Gut schmecken Kleinstadt Chiavari wissen sie es.

Pizza Margherita

Hauptspeise für 4 Personen. Erg

ibt 4 Pizzas à zirka 30 cm Durch

messer

Zutaten Zubereitu ng 1 Zwiebel, 2 Knoblauch - 1 Zwiebel hacken. Knoblauch pressen. Im zehen, 4 EL Olivenöl, Öl andünsten, Tomatenp üree beigeben und 2 EL Tomatenpüree, 2—3 Minuten mitdünsten. Mit Rotwein ablöschen, 2 dl Rotwein (Chianti etwas einkochen. Tomate Classico), 400 g gesc n beigeben, 10 Minuten hälte, köcheln lassen . Kräuter hacken, beige gehackte Tomaten au ben. s der 20 Minuten köc heln lassen. Mit Salz und Dose, 1 Bund Kräuter Pfeffer abschmecken. Auskühle n lassen. (Oregano, Basilikum) , 2 Für den Teig Mehl und Salz in eine Schüssel Salz, Pfeffer, geben. He fe im lau wa rmen Wasser auflösen 300 g Mozzarella, 30 und 0 g samt Öl zufügen. Mis che n und zu einem komgeriebener Pizzakäse pakten Teig kneten. Teig vierteln und mit wenig Teig Mehl zu glatten Kugeln formen. Teigkugel 460 g Mehl, 10 g Salz, n mit einem feuchten Tuch ab decken und 30 Minuten 15 g Frischhefe, ruh en lassen. 2,5 dl Wasser, lauwarm , 3 Backofen samt Ble ch auf 240 °C vorheizen 4 EL Olivenöl, Mehl zu . m Mozzarella in Schei ben schneiden. Teigkugel Formen und Auswallen n auf etwas Mehl zirka 5 mm dick, rund auswallen . Auf ein Backpapier geb en. Tomatensauce dünn auf die Teigböden streic hen. Pizzakäse und Mozzarella gleichmässi g darauf ver teilen. Backpapier samt Pizzas nac heinander auf das heisse Blech ziehen. Im untere n Ofendrittel je zirka 10 Minuten knusprig ba cken.


44 | Migros-Magazin 15, 12. April 2010

Vor oder auf der Pizza?

Die Pizza ist ohne Zweifel das berühmteste Fladenbrot der Welt. Was auf den Teig kommt, ist dem persönlichen Geschmack überlassen. Wobei Pizza-Ingredienzien wie Salami, Seppioline oder Artischockenherzen mit etwas Weissbrot genauso gut als Antipasti schmecken. Buon appetito!

– natürlich neben anderen Delikatessen – die Farinata über die Gasse verkauft. Einmal Farinata, immer Farinata. Nicht anders verhält es sich mit der Pizza. Nur lässt die sich problemlos zu Hause herstellen. Mit wenig oder vielen Zutaten, leicht

oder üppig, scharf oder mild – alles ist möglich. Und Nachtschwärmer gehen direkt in die Migros zur Tiefkühltruhe. Dort finden sie ihre fixfertige Lieblingspizza – ohne Pizzaiolo. Übrigens: Die erste Pizza wird 1889 Raffaele Esposito zugeschrieben, die er für König Umber-

to I. und seine Frau Margherita kreierte. Und 2005 wurde die Pizza Napoletana als Warenzeichen bei der EU eingetragen.

Redaktion Martin Jenni, Heidi Bacchilega Bilder Marco Aste

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Krustenkranz 300 g 1.60 statt 2.–

Rindssaftplätzli Schweizer Fleisch, per 100 g 3.10 statt 4.20

Appenzeller Biberli 15 Stück/1125 g 12.60 statt 18.– Mini-Crèmeschnitten mit Rahm, 6 Stück, 288 g 3.60 statt 4.50

Blumen/Pflanzen Margeriten Liliput 10,5 cm, im 3er-Set pro Set 9.90 Osteospermum pro Pflanze 3.90

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Kräuterspeck Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 3.70 statt 4.65

Fisch Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf Pangasiusspiess mariniert (Marinade nach Wahl), Zucht, aus Vietnam, per 100 g 2.25 statt 3.20 Surimistäbchen mit Cocktailsauce* das Herkunftsland finden Sie auf der Verkaufspackung, 229 g 4.50 statt 5.90

Velohelm Bell Cognito FSX oder Bell Ukon FSX*/*** Cognito FSX Jugend/Erwachsene (50–57 cm)/ Ukon FSX Erwachsene (54–61 cm) Gültig bis 26.4.

Gemüse Bio Cherrytomaten aus Spanien und Italien, Schale à 250 g 1.90 statt 2.60 Kopfsalat aus der Schweiz, Mindestgewicht 250 g, pro Stück 1.90 statt 2.50 Bio Petersilie aus der Schweiz, pro Topf 2.90 statt 3.90

Käse Fol Epi Scheiben 300 g 5.70 statt 8.20 Fol Epi Scheiben Léger 300 g 5.40 statt 7.80 Caprice des Dieux 3 x 200 g 6.90 statt 11.55

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Gartenhandschuhe im 3er-Pack*/** Baumwolle plastifiziert, Grösse M Gültig bis 26.4.

Chavroux Tendre Bûche Weichkäse, 150 g 3.15 statt 4.50

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Schweinsstotzenfilet Schweizer Fleisch, per 100 g 2.80 statt 3.75 Schweinefleisch geschnetzelt aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.75 statt 2.80

Ananas aus Ghana, pro Stück 3.70 statt 4.90

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Le Saint Albray 200 g 3.25 statt 4.70

Fleisch Schweinsstotzen Braten aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.80 statt 2.80

Bananen, Bio, Max Havelaar Peru/Ecuador, per kg 2.60

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Poulet-Cordon-bleu mit Spargelfüllung, aus der Schweiz, per 100 g 2.35 statt 2.90

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Kalbsbratwurst aus der Zentralschweiz, 3 Stück, 420 g 5.40 statt 7.80

Früchte

Geflügel

Freesien pro Bund 4.90 statt 5.90

Gourmet Schinken Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 2.40 statt 3.60

Rindfleisch geschnetzelt Schweizer Fleisch, per 100 g 2.70 statt 3.60

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Tartare Kräuter und Knoblauch Duo Frischkäse, 2 x 150 g 3.95 statt 5.80

Milchprodukte Alle Joghurt Excellence 150 g –.15 günstiger z. B. Latte Macchiato –.80 statt –.95 Alle Coupe Chantilly (ohne M-Budget) –.20 günstiger z. B. Chocolat, 125 g –.60 statt –.80 Quark Schafmilch Himbeer und Aprikosen, 90 g 1.20 statt 1.60

Genossenschaft Migros Luzern * Erhältlich in grösseren Migros-Filialen, ** Do it + Garden und *** SportXX.

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Essig-/Ölflasche mit Henkel, Fr. 8.90 Ponti Weinessig rot, 50 cl, Fr. 2.10 Giacobazzi Aceto Balsamico rot, 250 ml, Fr. 7.50

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Agnesi Pesto alla Genovese, 185 g,

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Galbani Mascarpone, 500 g, Fr. 6.60

Pizza & Pasta a Mix, 80 g, Fr. 4.80

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* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

M-Classic Pizza Margherita, tiefgekühlt, 2 x 375 g, Fr. 7.30

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Berlin – Potsdam – Dresden

Erzgebirge & Böhm. Bäderdreieck

Städte-Highlights Berlin und Dresden ■ Potsdam: Schloss Sanssouci und Havelseerundfahrt ■ Biosphärenreservat Spreewald

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Berlin/Potsdam.Hinfahrt via Memmingen, Ulm, Nürnberg, Bayreuth, Leipzig nach Kleinmachnow bei Berlin/Potsdam. 2. Tag: Berlin. Am Vormittag unternehmen wir eine Stadtrundfahrt durch Deutschlands Hauptstadt und sehen unter anderem das Brandenburger Tor, den Boulevard unter den Linden, den Kurfürstendamm, die faszinierende Architektur am Potsdamer Platz und Reste der Berliner Mauer. Am Nachmittag haben wir Zeit, Berlin individuell zu entdecken. 3. Tag: Potsdam. Am Morgen Besichtigung Potsdams und Schlösserrundfahrt. Dieser Ausflug mit der MS Cecilienhof, widmet sich in besonderer Weise den Parks und Schlössern der Hohenzollern-Dynastie. Preussens Könige und berühmte Baumeister erschufen diese zum Unesco Welkulturerbe gehörende Landschaft. Individueller Mittagsaufenthalt im legendären Krongut Bornstedt. Am Nachmittag Führung durch Schloss und Park Sanssouci, den ehemaligen Sommersitz Friedrichs des Grossen. Die Lage des Schlosses auf den berühmten Weinbergterrassen und die original erhaltenen Raumausstattungen stammen aus dem 18. Jahrhundert. 4. Tag: Berlin/Potsdam–Spreewald– Lichterfeld–Dresden. Der Spreewald mit seiner Auen- und Moorlandschaft besitzt für den Naturschutz eine überregionale Bedeutung und ist als Biosphärenreservat geschützt. Wir erkunden die Region mit einer Kahnfahrt von Lübbenau aus. Das komplett unter Denkmalschutz gestellte Inseldorf Lehde war über Jahrhunderte ausschliesslich auf dem Wasserweg zu erreichen. Am Nachmittag Fahrt nach Lichterfeld. Hier besichtigen wir die Abraumförderbrücke F60 und erhalten Einblick in die Geschichte des Braunkohlebergbaus. Der 11 000 Tonnen schwere Stahlgigant diente der Freilegung der Braunkohle von den Erdmassen. Weiterfahrt nach Dresden. 5. Tag: Dresden. Geführte Stadtrundfahrt am Vormittag. Auf Grund der stilvollen Neugestaltung während des 18. Jh. nannte man Dresden auch «das Florenz des Nordens». Die Auswirkungen der Zerstörung durch einen Luftangriff der Allierten im Februar 1945 konnten zwar nicht ganz behoben werden, aber es ist gelungen einige der schönsten Bauwerke sorgfältig wieder aufzubauen. Dazu zählen die Frauenkirche, die Semperoper, die Hofkirche und vor allem der Zwinger. Der Nachmittag steht für individuelle Besichtigungen zur Verfügung. 6. Tag: Dresden–Schweiz. Rückfahrt via Chemnitz, Hof, Nürnberg, Ulm und Memmingen in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

ab Fr.

695.—

Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis 6 Tage inkl. Halbpension 775.– 695.– Daten 2010 Sonntag–Freitag 1: 13.06.–18.06. 2: 20.06.–25.06. 3: 27.06.–02.07. 4: 04.07.–09.07. 5: 18.07.–23.07. 6: 25.07.–30.07. 7: 08.08.–13.08. 8: 15.08.–20.08. Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft in guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 5 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Stadtführungen in Berlin und Dresden Schlösserrundfahrt Kahnfahrt im Spreewald Führung Abraumförderbrücke F60 Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 185.– Annullationsschutz 20.– Abfahrtsorte 04:45 Basel 05:30 Aarau 06:00 Baden-Rütihof  06:30 Zürich-Flughafen  07:15 Wil  ■

Ihre Hotels Auf dieser Reise haben wir für Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: Hotel

NH Berlin Potsdam, Kleinmachnow Ramada, Dresden

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Gültig für beide Reisen Auftragspauschale: Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch

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Annaberg-Buchholz und Seiffen im Erzgebirge Böhmisches Bäderdreieck und die königliche Stadt Loket ■ Fakultativ: Die «Goldene Stadt Prag» ■

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Oberwiesenthal. Fahrt via Ulm und Nürnberg nach Oberwiesenthal, unserem Ausgangspunkt für die nächsten Tage. 2. Tag: Panoramafahrt durchs Erzgebirge. Auf einer Tour im Markus-Röhling-Stolln entdecken wir die Welt des Silber- und Kobalt-Bergbaus. Anschliessend individueller Rundgang und Mittagspause in der alten Bergbaustadt Annaberg-Buchholz. Besonders sehenswert ist die spätgotische St. Annenkirche. Weiterfahrt nach Seiffen, dem Zentrum der Holzspielwarenindustrie des Erzgebirges. Besuch einer Schauwerkstatt und Zeit zur freien Verfügung. Rückfahrt ins Hotel. 3. Tag: Böhmische Bäderstädte und mittelalterliches Loket. Am Vormittag besuchen wir Loket mit seiner eindrücklichen Burg. Weiterfahrt in den schönen Kurort Marienbad. Am Nachmittag besichtigen wir den mondänen Badeort Karlsbad. Das berühmte Heilbad wurde nach Kaiser Karl IV benannt. Nach einer geführten Stadtbesichtigung Rückreise nach Oberwiesenthal. 4. Tag: Fakultativer Ausflug nach Prag. Prag ist eine der schönsten Städte Europas. Das Stadtbild wird vom Hradschin beherrscht, einer hoch über der Moldau gelegenen Burg. Unterhalb liegt die reizvolle Kleinseite mit ihrem mittelalterlichen Charakter. Die Karlsbrücke verbindet diesen Stadtteil mit der Altstadt, die ein verwinkeltes Netz an Strassen und Gassen aufweist. Heute lernen wir diese Stadt auf einer geführten Besichtigung näher kennen. 5. Tag: Oberwiesenthal–Soos/Franzensbad– Eger–Deggendorf. Unseren ersten Stopp widmen wir dem einzigartigen Naturschutzgebiet Soos mit seiner Moorlandschaft. Bei einem Spaziergang durch den beliebten Kurort Franzensbad treffen wir auf gelb/weisse Häuserfassaden, die dem Ort einen mediterranen Stil verleihen. Das Markenzeichen von Eger ist der grosse Hauptplatz mit Zierbrunnen, vielen farbigen Fachwerkhäusern, Strassencafés und Restaurants. Via Regensburg setzen wir unsere Reise nach Deggendorf fort. 6. Tag: Deggendorf–Schweiz. Rückreise via Landshut, München und Memmingen in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

ab Fr.

575.—

Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis 6 Tage inkl. Halbpension 645.– 575.– Daten 2010 Sonntag–Freitag 1: 30.05.–04.06. 5: 28.06.–03.07. Mo–Sa 2: 06.06.–11.06. 6: 04.07.–09.07. 3: 13.06.–18.06. 7: 11.07.–16.07. 4: 20.06.–25.06. 8: 18.07.–23.07. Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft in guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 5 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Prag am 4. Tag) Geführte Stadtbesichtigung in Karlsbad Eintritt Bergwerk, Schauwerkstatt Seiffen und Naturreservat Soos Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 0.– Fak. Ausflug Prag inkl. Mittagessen 60.– Annullationsschutz 20.– Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf , 06:45 Basel, 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof , 08:30 Zürich-Flughafen , 08:50 Winterthur, 09:15 Wil  ■

Ihre Hotels Das gute Mittelklasshotel Best Western Birkenhof T- + (off. Kat.**** ) liegt im Kurort Oberwiesenthal und ist der optimale Ausgangspunkt für Ausflüge ins Erzgebirge und ins nahe gelegene Tschechien. Die 172 ruhigen Zimmer sind komfortabel und mit vielen Annehmlichkeiten ausgestattet und verfügen über Telefon, Satelliten-TV, Radio, Minibar und Haartrockner. Zum Hotel gehören zwei Restaurants mit regionaler und internationaler Küche, eine Bar und ein Wellness-Bereich mit Fitness, Bad, Sauna, Solarium und Massage. Auf der Rückreise Übernachtung im guten Mittelklasshotel in Deggendorf.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 15, 12. April Apri 2010

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Dinkel Pizzateig, Bio, 300 g, Fr. 3.80*

Santa Lucia Mozzarella Stange, 400 g, Fr. 5.10

La Pizza 4 Stagioni, 420 g, Fr. 7.90

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Reis-Minestronene Ha up ts pe is e fü r 4 Pe

gemüse 400 g Suppen ehe 1 Knoblauchz ünsten 1 EL Öl zum D reis 100 g Risotto saft 2 dl Tomaten illon ou 6 dl Gemüseb rige tt lä 1 Bund glattb Petersilie Salz, Pfeffer

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Zubereitung fel e in kleine Wür Suppengemüs e nn oblauch in dü schneiden. Kn m eiden. Mit de Scheiben schn dünsten. an l Gemüse im Ö it Tomatensaft M . en Reis beigeb löschen. und Bouillon ab inuten weich M 15 a Alles etw ilie fein hacken kochen. Peters Mit Salz und und beigeben. ecken. Pfeffer abschm Tipp o esan und Pest Mit Brot, Parm ieren. Genovese serv

Morgenduft in der Osteria Luchin in Chiavari: Auf dem Holzherd ist die Minestrone unter Feuer. Damit nichts anbrennt: Topflappen, Fr. 4.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Carlino Speckwürfeli, 2 x 60 g,

Fr. 2.70

Beretta Parma-Rohschinken, 100 g, Fr. 7.90

Artischockenherzen, 240 g, Fr. 3.50

Champignons Paris, geschnitten, 115 g, Fr. —.95


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PREISE

8 Tage

Hamburg - Ostseeküste - Insel Rügen Rothenburg - Fulda - Lübeck - Wismar - Stralsund - Usedom - Jena Insel Rügen typisch. Die Hauptattraktion stellen jedoch die weltberühmten Kreidefelsen dar. Bei schönem Wetter entdecken Sie auf einer Schifffahrt von Sassnitz aus die leuchtend weissen Steilklippen.

Diese Reise gibt Ihnen einen Einblick in das pulsierende Leben der Hafenstadt Hamburg. Von hier aus steht Ihnen alles offen, denn Hamburg gilt als Tor zur Welt. Aber auch Freunde schöner Landschaften und Naturliebhaber kommen nicht zu kurz: die Insel Rügen besticht mit den berühmten Kreidefelsen und die Mecklenburgische Seenplatte beeindruckt durch landschaftliche Schönheit. 1. Tag, Schweiz - Rothenburg Fulda: Fahrt vom Einsteigeort via Ulm nach Rothenburg ob der Tauber. Entdecken Sie auf einem individuellen Stadtrundgang das einzigartige Stadtbild und die besondere Atmosphäre dieses mittelalterlichen Kleinods. Gegen Abend erreichen Sie Fulda. 2. Tag, Lübeck: Direkte Fahrt via Kassel und Hannover nach Lübeck, der «Königin der Hansestädte». Bummeln Sie durch die lebhafte Hafen- und Industriestadt. 3. Tag, Ausflug Hamburg: Auf einer geführten Stadtrundfahrt entdecken Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt Hamburg. Die günstige Lage

am Mündungstrichter der Elbe machte diese Stadt zu einem der ersten Handelsplätze des Weltverkehrs und zur Vermittlerin zwischen dem Meer und dem deutschen Wasserstrassennetz. Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Vielleicht haben Sie Lust, auf einer Hafenrundfahrt die salzige Meerluft zu schnuppern und die Ozeanriesen zu bewundern? Gegen Abend Rückkehr nach Lübeck. 4. Tag, Lübeck - Wismar - Stralsund: Auf einer geführten Stadtrundfahrt lernen Sie die «Stadt der sieben Türme» kennen: mächtige Backsteinkirchen, historische Bürgerhäuser und malerische Höfe prägen das Stadtbild von Lübeck. Anschliessend setzen Sie Ihre Reise Richtung Wismar fort. Einerseits ist hier die grösste Werft Europas beheimatet, andererseits gibt es wunderschöne gotische Kirchen zu sehen. An der Hafenstadt Rostock vorbei gelangen Sie nach Stralsund.

6. Tag, Ausflug Usedom: Die Insel Usedom steht für mondäne Seebäder aber auch für Naturerlebnisse. Auf einer Rundfahrt entdecken Sie elegante, grosszügige Villen und die herrliche Strandpromenade von Ahlbeck sowie die historische Seebrücke. Zeit zur freien Verfügung. 7. Tag, Mecklenburger Seenplatte Jena: Geniessen Sie die Fahrt durch abwechslungsreiche Landschaften, die von Wäldern, Hügeln, Seen, Flussläufen, Wiesen und Dörfern geprägt werden. So passieren Sie die Mecklenburgische Seenplatte und gelangen dann in südlicher Richtung nach Jena. Diese Universitätsstadt war Wirkungsstätte berühmter Gelehrter.

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Nichtrauchercar • 7 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 7 Abendessen • Stadtrundfahrt/-gang in Hamburg und Lübeck • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm HOTELS Sehr gute Hotels in Fulda, Lübeck, Stralsund, Jena EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Bern, Olten, Basel, Zürich* Route B Kallnach*, Bern, Olten, Basel, Zürich* *Parkmöglichkeiten

8. Tag, Jena - Rückkehr: Heimreise via Nürnberg - Stuttgart in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

5. Tag, Ausflug Insel Rügen: Auf einem Ausflug lernen Sie die grösste Insel Deutschlands kennen. Zerklüftete Steilküsten, stille Ufer, flache Meeresbuchten, Dörfer mit Reetdachhäusern und mittelalterliche Backsteinkirchen sind für die

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale.

Reservationen: 032 391 0 222 Ernst Marti AG, 3283 Kallnach • Email: marti@marti.ch

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG

CHF 1'195.-

Doppelzimmer Einzelzimmer CHF 1'470.Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung CHF 25.Option Doppelsitz zur Alleinbenützung CHF 160.-

Doppelsitz zur Alleinbenützung


Migros-Magazin 15, 12. April 2010

DAS BESTE AUS DER MIGROS

Da schlägt das Kaffeeherz höher Ob Espresso, Latte Macchiatto, Cappuccino oder Cremoso — bei Grande Caffè kommt niemand zu kurz. Probieren Sie die vier feinen Varianten: Welche Mischung gibt Ihnen den Kick für den Tag?

Cappuccino-Feeling

Wer hat nicht Lust auf italienisches PiazzaFeriengefühl? Auch wenns nur ein Moment lang ist: Cappuccino-Typ Manuel (24) liebt den Schluck Süsses zwischendurch und ist damit schnell auf Trab. Grande Caffè Cappuccino, 210 ml, Fr. 1.50

Macchiato-Lust

Es gibt wohl keine Kaffeeform, die in den letzten Jahren mehr im Gespräch war, als der Latte Macchiato. Die «fleckige Milch», so die wörtliche Übersetzung, ist definitiv keine Eintagsfliege. Findet auch Trudi (64), die dem Getränk nicht widerstehen kann. Grande Caffè Macchiato, 210 ml, Fr. 1.50

Cremoso-Überraschung

Mild und cremig — auch so darf ein Kaffee schmecken. Der Cremoso ist ein perfekter Begleiter für den entspannten Müssiggang, der auch mal ein bisschen länger dauern darf. Probieren Sie den Neuen einfach aus! Grande Caffè Cremoso, 210 ml, Fr. 1.50

Espresso-Energie

Energiegeladen, kraftvoll, risikofreudig — so lässt sich das südländische Temperament beschreiben. Der Espresso weckt auch Ihre Lebensgeister wieder, falls Ihnen der lange Winter aufs Gemüt geschlagen hat. Grande Caffè Espresso, 150 ml, Fr. 1.15

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

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Neu 2010: Excellence-Schnupperfahrten

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Rhein & Elsass ■

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Nicht inbegriffen Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Trinkgelder Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe m

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Reisedaten 2010

1. Tag: Schweiz–Colmar. Anreise mit modernem Komfort-Reisebus ins bezaubernde Colmar, das alles umfasst, was man sich unter dem idyllischen Elsass so vorstellt: Fachwerkhäuser, Kanäle, den Stadtteil Klein-Venedig und viele, viele Blumen. Transfer und Einschiffung auf unser neues Flaggschiff die «MS Excellence Royal****+». Um 15.30 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Strassburg. Mittelalterliche Fachwerkhäuser, verwinkelte Gassen, das Flüsschen Ill mit seinen Kanälen und vor allem das Münster «Notre Dame» prägen dieses Juwel am Rhein. Erleben Sie die Stadt vormittags auf einer Bootsfahrt auf dem Flüsschen Ill (inbegriffen). Entdecken Sie nachmittags Riquewihr einer der bedeutendsten elsässischen Weinbauorte an der Elsässer Weinstrasse. Ausflug mit Degustation in einem typischen Weinkeller (fak. CHF 45.–). 3. Tag: Strassburg–Baden-Baden. Nach dem Frühstück Ausschiffung. Stadtrundfahrt (inbegriffen). Weiterfahrt durch den wunderschönen Schwarzwald mit Zwischenstop am weltbekannten Titisee. Anschliessend Rückfahrt mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

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Baden-Baden–Strassburg–Colmar

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Reise in umgekehrter Richtung.

285.–

Baden-Baden–Colmar 28.10.–30.10. 01.11.–03.11. 05.11.–07.11. Colmar–Baden-Baden 30.10.–01.11. 03.11.–05.11. Preise pro Person

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285.– 295.– 395.– 495.– 455.– 555.– 395.–

Leserrabatt bis 30.04.

–25.–

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Fr.

Ausflug Riquewihr 45.– 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung 155.– Wochenendzuschlag Fr–So/Sa–Mo 40.– Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Bootsfahrt Strassburg Stadtrundfahrt Baden-Baden Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung ■

Ihr Flussschiff

06:15 Wil  06:30 Burgdorf  06:40 Winterthur, Einkaufszentrum Rosenberg 07:00 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal  08:00 Baden-Rütihof  09:00 Basel SBB

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06:15 Wil  06:40 Winterthur, Rosenberg 07:00 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal  07:30 Burgdorf  08:00 Baden-Rütihof  09:00 Basel SBB 758

Abfahrtsorte

Mit der prächtigen «MS Excellence Royal****+» ist ein neues Qualitätsprodukt geboren, das zu den luxuriösesten Flussschiffen Europas zählt und das unter Schweizer Flagge fährt! Die Kabinen auf Mittel- und Oberdeck, gefertigt aus edelsten Materialien, sind 16 m2 gross mit französischem Balkon. Grossflächige Fenster auf dem Hauptdeck (nicht zu öffnen). Alle Kabinen sind ausgestattet mit Dusche/WC, Fön, Klimaanlage, SAT-TV, Minibar, Safe, Telefon, Lift von Mittel- zu Oberdeck. Sonnendeck mit Whirlpool, Sauna. Grosszügiges Foyer, Nichtraucher-Restaurant, Panoramalounge, Heckbar. Gastlichkeit, gesellige Unterhaltung und eine vortreffliche Küche! Willkommen an Bord!

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

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Wer viel in der Natur ist, braucht Kraft: Der neue Farmer-Riegel ist ideal für den kleinen Hunger zwischendurch.

Energie zum Anbeissen

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Um die neuen Farmer-Riegel Limited Edition rangeln sich Gross und Klein: Denn Chocolat Noir & Banane liefert viel Genuss und Energie.

B

anane und Schokolade, wer hat bei dieser Kombination keine süssen Kindheitserinnerungen? Der Banana Split beim Sonntagsausflug oder die heiss geliebte Schoggi-Banane am Kindergeburtstag, das waren echte kulinarische Höhenflüge! Nun gibts das

leckere Duo als Farmer-Riegel für die ganze Familie. Ideal für unterwegs, beim Sport oder als Znüni. Der Snack mit feinster Zartbitterschokolade, Bananenstückchen, Reis, Hafer, Mais und Weizen bringt den gewünschten Energiekick und ist eine Quelle von

Ballaststoffen. Die neuste FarmerKreation Chocolat Noir & Banane ist wie alle Limited Editions nur für wenige Wochen in der Migros erhältlich. Für jeden «Gluscht» gibt es die anderen Farmer-Stängel natürlich das ganze Jahr über: ob knusprig-crunchy oder soft,

mit Früchten, Schokolade, Milch oder Honig. Unter den über 25 Sorten finden bestimmt alle ihren Farmer-Liebling. Gut sind die Stängel einzeln verpackt. So kann jeder seinen persönlichen Favoriten zum Familienplausch mitnehmen. TG


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

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Gute Basis

Basics, das sind die T-Shirts, die man immer braucht. Bis dato gab es Basic Unisex für sie und ihn, jetzt gibt es sie speziell für die Dame. Mit schmaler Passform, in den Farben Weiss und Schwarz, wahlweise mit Rund- oder V-Ausschnitt. Extend Damen-T-Shirt, XS—XXL, 2 Stück, Fr. 24.90*

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Bikini oder Badeanzug? Jetzt wird es eng. Der Frühling ist da, der Sommer nicht mehr weit, die Figur noch vom Winter. Die Diagnose-Waage BF 80 kann da helfen. Das Display verrät nicht nur das Gewicht, sondern auch den Fettanteil, die Wasserund die Muskelmasse. Diagnose-Waage BF 80, Fr. 69.—

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Albi Matter, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Zehnjähriger habe ich fleissig Altpapier gesammelt und dem Altpapierhändler verkauft. Das Kilo zu 15 Rappen! Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Albi Matter (59), seit 26 Jahren Organisator des grössten CountryFestival Europas, veranstaltet vom 8. bis 25. April das 22. Internationale Blues & Dixie Festival Zürich.

Für teure Marken- und Designerklamotten und für brutale Boxkämpfe im Hallenstadion. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Grosser Auftritt

20 Prozent der Frauen finden, sie haben zu wenig und unregelmässige Wimpern. 47 Prozent träumen laut einer Studie von einer schnellen und leichten Anwendung. Die Lösung: Maybelline Volum’Express Falsche Wimpern. Um die eigenen Härchen legt sich eine Hülle und macht sie dreimal sichtbarer — ohne zu klumpen. Die Pro-Keratin-Formel füllt jede Lücke. Bringt Glamour ins Leben. Maybelline Volum’Express Falsche Wimpern, Fr. 16.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Meine zwei speziellen HarleyDavidson-Motorräder; die Fat Boy Screamin’ Eagle und die Road King Screamin’ Eagle. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Stehplätze am Zürcher Sechseläutenumzug und Eintritt in den Tierpark Langenberg bei Zürich. Wo trifft man Sie abends?

Mit Freunden zu Hause, natürlich am Dixie & Blues

NEU IN DER MIGROS

Festival in Zürich im Albisgüetli sowie im Restaurant Cantina im Zürcher Niederdorf. Und wo garantiert nicht?

In einem Striptease-Lokal oder generell in einem Füdli-Spunten. Sind Sie gerne prominent?

Eigentlich nicht. Weil das Prominentsein anstrengend ist. Man steht unter Beobachtung und muss sich deshalb immer von seiner besten Seite zeigen.

Eugen Baumgartner


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Prag–Melnik–Leitmeritz–Prag, Böhmische Schweiz Reiseprogramm 1. Tag Schweiz – Prag Individuelle Anreise per Bahn oder Privatwagen nach St. Margrethen. Bustransfer ab St. Margrethen Bahnhofplatz nach Prag. Abfahrt um 10.50 Uhr, Ankunft in Prag um ca. 19.00 Uhr. Einschiffung. 2. Tag Prag – Obere Moldau – Prag «Leinen los!». Fahrt auf der Oberen Moldau bis Stechovice. Ausflug mit einem Ausflugsdampfer bis Trebnice. Busfahrt durch die schöne Naturlandschaft der Oberen Moldau.* Am Nachmittag Stadtrundfahrt/-gang durch die «Goldene Stadt» Prag.* 3. Tag Prag – Melnik – Litomerice/Leitmeritz Schifffahrt auf der schönen Moldau. Am Nachmittag Ausflug nach Melnik mit Schlossbesichtigung und Weindegustation.* Weiterfahrt auf der Grossen Elbe bis Litomerice. Abendunterhaltung an Bord. 4. Tag L itomer ice/ L eit mer it z – Böh m i sc he Pforte – Pistany – Theresienstadt Am Morgen Panoramafahrt durch die landschaftlich einmalige «Böhmische Pforte» Richtung Usti nad Labem. Abstecher zum Wasser- und Badeparadies umgestalteten Baggersee von Pistany, wo man sich auf den finnischen Seen wähnt. Am Nachmittag Ausflug nach Theresienstadt.* Rundgang durch Litomerice. 5. Tag Litomerice/Leitmeritz – Roudnice – Burg Kokorin – Brandys Fahrt nach Roudnice. Ausflug zur Burg Kokorin,* die inmitten herrlicher Landschaft trohnt. Weiterfahrt auf der Grossen und Kleinen Elbe nach Brandys. Abends musikalische Unterhaltung an Bord. 6. Tag Brandys – Nymburk/Neuenburg –Kutna Hora/Kuttenberg – Brandys Fahrt auf der Kleinen Elbe. Am Nachmittag ab Nymburk Ausflug nach

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Kutna Hora, der berühmten UNESCO-Weltkulturerbestadt mit grosser Silbertradition.* Abendunterhaltung an Bord. 7. Tag Brandys–Nelahozeves/Mühlhausen– Prag Am Morgen Fahrt nach Melnik. Ausflug nach Nelahozeves.* Besuch des Geburtshauses von A. Dvorak und des Schlosses, auch «kleiner Louvre von Tschechien» genannt, berühmt für seine Gemälde (u.a. Rubens). 8. Tag Prag Ganzer Tag zur freien Verfügung. Mittag- und Nachtessen ist nicht mehr inbegriffen, damit Sie auch das kulinarische Prag erkunden können. 9. Tag Prag – Schweiz Ausschiffung und Busfahrt zurück in die Schweiz. Ankunft in St. Margrethen ca. 16.00 Uhr. Individuelle Rückreise zu Ihrem Wohnort. * im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten. MS Florentina*** Das gemütliche Mittelklasseschiff wurde im Jahr 1980 erbaut und ab Frühjahr 2008 laufend sanft renoviert. Es bietet 80 Gästen in 54 Kabinen bequem Platz. Alle Kabinen liegen aussen und verfügen über TV, Dusche/WC und Klimaanlage. Auf dem Oberdeck sind die Kabinen mit zu öffnenden Klappfenstern ausgestattet. Im Restaurant mit Bar werden lokale und internationale Speisen serviert. Kleine Lounge bei der Rezeption vorhanden. Das grosse Sonnendeck mit Stühlen und Liegen bietet Erholung und Entspannung während der eindrücklichen Fahrt entlang der Moldau und der Elbe. Dreimal Abendunterhaltung an Bord. Nichtraucherschiff.

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Unsere Leistungen • Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie • Vollpension an Bord • Busfahrt ab/bis St. Margrethen • Schleusen- und Hafengebühren Nicht inbegriffen Versicherungen, Getränke, Trinkgelder, Ausflüge, Mittag- und Nachtessen am 8. Tag Auftragspauschale: Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung unter www.thurgautravel.ch) Preise pro Person in Fr. normal mit Rabatt 3-Bettkabine HD 1390.– 990.– 3-Bettkabine OD 1590.– 1190.– 2-Bettkabine HD hinten 1590.– 1190.– 2-Bettkabine HD 1690.– 1290.– 2-Bettkabine OD 1990.– 1590.– Einzelkabine OD 1990.– 1590.– Zuschlag Alleinbenutzung 2-Bettkabine Hauptdeck 90.– Oberdeck 590.– Zuschlag Flug mit SWISS in W-Klasse* 240.– Ausflugspaket (7 Ausflüge) 280.– Annullations- und Extrarückreiseversicherung 55.– * Taxitransfer in Prag vom Flughafen zum Schiff und v.v. nicht inbegriffen

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Migros-Magazin 15, 12. April 2010

DAS BESTE AUS DER MIGROS

Der Code der Jugend

Jünger aussehen dank Youth Code von L’Oréal Paris: Die innovative ProGen-Technologie soll die Zeichen der Zeit bei der Haut ab 40 wirksam korrigieren.

Bild Masterfile

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as immer man von Genforschung hält – auf dem ästhetischen Gebiet kommen ihre Errungenschaften schon jetzt den Frauen zugute: Die L’OréalForschung hat unter 4000 untersuchten Genen diejenigen ausmachen können, die beim Erneuerungsprozess der Haut eine Rolle spielen. Die Zeichen der Hautalterung – Falten, Augenringe, ein müder und fahler Teint – sind Folgen einer verzögerten Hautregeneration und verminderter Proteinproduktion in den sogenannten Hautreparaturgenen. Die dreiteilige Pflegelinie Youth Code nutzt die neuen Erkenntnisse, um mit der patentierten Pro-Gen-Technologie eine neue Generation von Anti-AgingKosmetika zu schaffen: Sie verbessert die Regenerationsfähigkeit der Haut und lässt sie glatter, strahlender und erholter aussehen – mit klinisch nachgewiesener Wirksamkeit. Schon nach dem ersten Auftragen ist ein Effekt sichtbar, positive Veränderungen in der Hautstruktur sind nach einem Monat nachweisbar. Die verjüngende Anti-Falten-Linie – bestehend aus Tagespflege, Konzentrat und Augenpflege – ist speziell für die Bedürfnisse der Haut ab 40 konzipiert. Denn Dermatologen und Anti-Aging-Mediziner wissen: Je früher man dem Alterungsprozess der Haut vorzubeugen beginnt, desto länger bleibt sie jung. SB

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

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«Von Zahnärzten empfohlen» — dies gilt für die Zahnpflege-Produkte von Candida. Auf den neu designten Tuben wird neu auch der RDA-Wert angegeben. Er bezeichnet, wie abschmirgelnd eine Zahnpasta wirkt.

Styling Caroline Busch

D

ie meisten Hersteller verschweigen ihn: Der RDAWert (Radioactive Dentin Abrasion) einer Zahnpasta gibt an, wie abschmirgelnd eine Zahnpasta auf das Zahnbein (Dentin) wirkt. Diese abgetragene Zahnsubstanz kann zu schmerzhafter Zahnempfindlichkeit führen. Candida-Zahnpasten haben generell eher tiefe RDA-Werte. Diese sind ab sofort auf der Front jeder Tube angegeben. Egal, ob Ihre Zähne eine ganz normale karieshemmende Frischepflege brauchen oder spezielle Problempatienten sind – das Sortiment von Candida sorgt für eine schonende und spezifische Zahnhygiene, die von Zahnärzten empfohlen wird. SB

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Tee, Kaffee oder Nikotin können zu Verfärbungen führen. Microkristalle entfernen schonend Beläge. Candida White Micro Crystals Zahnpasta, 75 ml, Fr. 4.30, Dental Fluid, 400 ml, Fr. 5.—

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Wenn Ihre Zähne bei heissem, kaltem, süssem oder saurem Essen Mimosen sind, hilft Candida Sensitive Plus Zahnpasta, 75 ml, Fr. 3.30, Dental Fluid, 400 ml, Fr. 5.—

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68 | Migros-Magazin 15, 12. April 2010

ELEGANT: Der Stuhl «La Chaise»

der Designerikonen Charles und Ray Eames aus dem Jahr 1948. RUHE VOR DEM STURM: Noch liegen Rindsfilets und Co. friedlich da. FOTO-FAN: Andrin Schweizer ist ein Fan des Fotografen Anthony Goicolea. Vor einem Bild des Künstlers, im passenden Outfit, schmeckt das Essen noch besser. EINGEWICKELT: Küchengarn hält das Fleisch in Form.

Stilvoll bis zum letzten

Die SF-Sendung «Tapetenwechsel» machte den Architekten Andrin Schweizer bekannt. In seiner beim Zubereiten von Rindsfilet mit Kräutern von seinen kulinarischen Höhenflügen und wieso er in


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Andrin Schweizer

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si e für Rahmsauc Rahm und Nudeln, mit Nudeln. Sie pro Woche? ➔ Wie oft kochen Etwa zweimal. Sie … ➔ Kochen ist für el. ein notwendiges Üb he oc W r de … unter er ab ist und in den Ferien Am Wochenende se Lust. es eine relativ gros sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si Hund. n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? Schauspieler und Mit dem britischen hen Fry. Schriftsteller Step

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küche», hat dem Fleischfan einen Menüvorschlag mitgebracht. Rindsfilet mit Kräutern: perfekt für Schweizer. Eigentlich kocht er gerne selber, nur fehlt ihm unter der Woche meist die Zeit dazu. Dann springt zum Glück Lebenspartner Niels ein und bereitet gefülltes Brathuhn, frisches Gemüse und nach Farbtönen angerichtete Salate zu. «Einfach superfein», schwärmt Andrin Schweizer. Im Haus eines Freundes in Südfrankreich, wo er zusammen mit Niels jeweils die Sommermi ferien verbringt, kochen die beife den richtig aufwendig – mit viel de Gemüse und frischem Fisch, Ge ddirekt vom Markt. Schweizer strahlt, wenn er davon erzählt. st

Ei Einige Familienschicksale rü rühren ihn zu Tränen

W

ie wohnt ein Architekt? Die Wände in Andrin Schweizers Wohnung sind überwiegend mauve, violett und die Wohnzimmerwand sogar schwarz gestrichen. In jedem Raum hängen passende Bilder. Hier ist jemand mit Stil zu Hause, der genau weiss, was er will. Für Schweizer war schon mit acht Jahren klar: «Ich werde Architekt!» Als die Eltern ein neues Haus bauten, kam er auf den Geschmack. «Heute noch habe ich den Geruch der Pläne in der Nase», sagt er begeistert. In der Küche des mittlerweile 40-Jährigen wird es bald noch ganz anders riechen. Andrea Pistorius, die Rezeptautorin der «Saison-

In der eleganten Zürcher Mietwohnung bindet Andrin Schweizer indessen die Fleischstücke zusammen, während Andrea Pistorius Kräuter hackt. Die beiden arbeiten konzentriert nebeneinander. Dabei tauschen sie sich über ihre Fachgebiete aus. Die «Saisonküche»-Köchin verrät ihm, wie man mit Hilfe des Fingers die Garstufe des Fleisches feststellen kann: Ist das Filet weich wie die Lippen, heisst dies, dass es innen noch blutig ist; etwas fester als die Nasenspitze bedeutet medium; hart wie die Stirn, durchgebraten. Im Gegenzug holt sich die Köchin beim Architekten Einrichtungstipps. In den Sendungen «Tapetenwechsel» und «Happy Day» des Schweizer Fernsehens löste und löst And-

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

Bissen

eleganten Zürcher Wohnung erzählt er China ein Schlangenherz essen musste.

Köchin Andrea erklärt dem «Fleischtiger» den Gar-Trick: Ist das Fleisch weich wie die Lippe = blutig. Mittelhart wie die Nasenspitze = rosa. Hart wie die Stirn = durch.


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

rin Schweizer die Wohnprobleme in Not geratener Familien. Es gab sogar einige Schicksale, die ihn zu Tränen rührten. Umso dankbarer ist er, dass es ihm gut geht. «Ich bin nahezu wunschlos glücklich.» Kürzlich konnte er eines seiner Lieblingsprojekte abschliessen: den Umbau des Hotels Grimsel Hospiz, eines einzigartigen Hauses aus den 30er-Jahren. «Eine Grande Dame, die über dem Staudamm sitzt.» Eröffnung ist im Juni. Und wie immer, wenn sich das Gespräch um Architektur dreht, ist seine Begeisterung spürbar. «Mich fasziniert an meinem Beruf, dass ich einen Teil der Welt mitgestalten kann – dass ich als Architekt etwas hinterlasse, auch wenn ich nicht den Anspruch habe, dass es für die Ewigkeit ist.»

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Rindsfilet unter Kräutern Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 30 Minuten + 1 Stunde marinieren Pro Person ca. 36 g Eiweiss, 19 g Fett, 6 g Kohlenhydrate, 1400 kJ/340 kcal

Bei Seegurke läuft es ihm kalt den Rücken herunter

Während das Gericht schon im Backofen gart, erzählt Andrin Schweizer von seinen kulinarischen Abenteuern. In dieser Hinsicht ist er Kosmopolit. Egal, welches Land er erkundet, Berührungsängste hat er keine: Ob italienische Küche («Brasato liebe ich») oder asiatisches Essen, grillierte Heuschrecken oder Schlangenfleisch. «Einmal habe ich einen Salat aus Schlangenhaut probiert. Das sah einfach chic aus», gibt der Weltenbummler zu. Schwieriger wurde es, als er bei einem Besuch in China Ehrengast war. Da hatte er die zweifelhafte Ehre, das Schlangenherz zu essen. Nussgross und roh – kein Schleck. Sein Trick: einfach runterschlucken. Und was war abgesehen davon das Schlimmste, das ihm je auf die Zunge gekommen ist? Spontan kommt die Antwort: «Seegurke!», die Spezialität eines der besten Restaurants in Berlin. Immer noch schaudert es ihn beim Gedanken an das weisse, schwabblige Gericht, das innen auch noch knorplig war. Das passiert heute nicht. Das Rindsfilet ist fertig, sieht mit dem Gemüse garniert exzellent aus und schmeckt auch so. Text Ursula Bickel Bilder Jorma Müller

www.andrinschweizer.ch

ZUTATEN

6 Knoblauchzehen 1 Bund Salbei 1 Bund Thymian 1 Bund Rosmarin 4 Rindsfilets à ca. 160 g Pfeffer aus der Mühle 5 EL Olivenöl 200 g Cherrytomaten am Zweig 100 g kleine Champignons Fleur de sel ½ Zitrone

ZUBEREITUNG

1 Knoblauch samt Schale leicht zerquetschen. Kräuter hacken. Filets rundum mit grob gemahlenem Pfeffer würzen. Öl, Kräuter und Knoblauch beigeben. Zugedeckt ca. 1 Stunde bei Zimmertemperatur marinieren. 2 Backofen auf 180 °C vorheizen. Cherrytomaten mit Stiel vom Zweig schneiden. Champignons putzen und vierteln. Grillpfanne erhitzen. Fleisch samt Kräutern, Knoblauch, Tomaten und Champignons hineingeben. Filets beidseitig grillieren. Alles in Gratinformen verteilen und in der Ofenmitte 15—25 Minuten garen, bis das Fleisch den gewünschten Garzustand erreicht hat (Kerntemperatur 50 °C = blutig, 60 °C = à point, 70 °C = durchgebraten). 3 Fleisch salzen. Mit einem Zitronenschnitz servieren. Tipp Dazu passen junge Kartoffeln und glasiertes Gemüse. Um grössere Fleischstücke können auch Kräuter miteingebunden werden. So wird das Fleisch noch aromatischer.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch als Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—


72 | Migros-Magazin 15, 12. April 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Oregano

Das riecht nach mehr

Der Mediterrane: Er ist auch als Wilder Majoran oder Echter Dost bekannt. Zusammen mit Basilikum bestimmt er den Charakter vieler italienischer Gerichte. Oregano schmeckt würzig und herbaromatisch, scharf und manchmal leicht bitter. Getrocknet schmecken seine Blätter intensiver als frisch. Viele Wurstgewürzmischungen enthalten Oregano.

Frische Kräuter geben jedem Gericht eine individuelle Note. Wo und wie sie eingesetzt werden, weiss Andrea Pistorius, Köchin der «Saisonküche».

O

regano, Thymian, Salbei und Rosmarin gehören zur Familie der Lippenblütler. Lorbeer hingegen wächst als Strauch oder Baum und gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Die hier beschriebenen Kräuter werden in der italienischen, spanischen, griechischen und französischen Küche gerne und oft verwendet.

So bleiben sie frisch Zweige oder Blätter in einen aufgeblasenen Plastiksack oder eine luftdicht schliessende Kunststoffbox stecken. Im Gemüsefach des Kühlschranks sind sie so einige Tage haltbar. Zarte Kräuter zusätzlich locker in feuchtes Haushaltpapier einschlagen. Lorbeer hält sich am besten getrocknet.

Im Tiefkühler Von Rosmarin und Thymian werden die ganzen Zweige, von Salbei und Oregano die einzelnen Blätter eingefroren. Lorbeer eignet sich nicht zum Einfrieren.

Trocknen Kräuter zu lockeren Sträussen binden. An einem luftigen, schattigen Ort zum Trocknen aufhängen.

Kochen mit Kräutern Thymian, Salbei, Rosmarin und Lorbeer können bereits beim Anbraten dem Gericht zugegeben werden. Oregano hingegen sollte erst am Schluss der Kochzeit zugegeben werden. Oregano: Es ist das typische Pizzakraut. Probieren Sie es auch in Saucen, zu Gemüse wie Tomaten und Auberginen. Es passt zu Käse, Braten und anderen Fleischgerichten. Zu Geflügel, Fisch,

Muscheln, Salaten, Kartoffeln und Suppen. Da sein pfeffriges Aroma beim Kochen noch stärker hervortritt, sollte Oregano eher sparsam verwendet werden. Bei getrocknetem Oregano gilt dies besonders. Thymian: Geschmacklich verträgt er sich gut mit Lorbeer, Rosmarin und Salbei. Er verstärkt deren Eigengeschmack, ohne sie zu dominieren. Thymian passt zu allen Fleischsorten und Fischgerichten, ausserdem zu Pilzund Tomatengerichten, salzigen Quarkspeisen, Gemüsesuppen, Hülsenfruchtgerichten, kräftigen Fleischbrühen, Kräutersaucen, Kartoffeln und salzigen Omeletts. Salbei: Schmeckt wunderbar zu Kalbfleisch (Saltimbocca), Lamm, Schwein, Leber und Geflügel. Speziell auch zu Fisch wie Forelle. Salbei schmeckt sehr intensiv und passt deshalb nur zu Grundgewürzen wie Knoblauch oder Zwiebel. Toll schmecken die Salbeiblätter auch – in Butter gebraten – zu Pasta. Rosmarin: Passt zu Fleisch, Wild und Geflügel, Lamm- und Kalbfleisch, Kalbshaxe, Schweineund Kaninchenbraten, Gulasch, aber auch zu eher fettigem Fisch wie Makrele und zu Kartoffeln. Je nach Rezept sogar zu Desserts. Lorbeer: Frisch oder getrocknet verleiht er Suppen, Saucen, Fisch, Fleisch und Wild, Braten und allen dunklen Bratensaucen, Ragouts, Gulasch, derben Eintöpfen und dicken Suppen ein unvergleichliches Aroma. Tipp: Ziehen Sie die Kräuter selbst. Die vorgestellten Kräuter und passende Töpfe und Zubehör gibts bei Do it + Garden Migros und in grösseren Migros-Filialen.

Thymian

Der Heilsame: Er riecht würzig und schmeckt herb-aromatisch mit einer milden, pfeffrigen Schärfe. Das Thymianöl wird als Bestandteil von Husten- und Arzneimitteln zur Behandlung von Wunden und Entzündungen verwendet. In der Küche besitzt der getrocknete Thymian eine dreimal höhere Würzkraft. Vorsicht beim Dosieren.

Salbei

Der Variantenreiche: Es gibt 900 verschiedene Arten der Gattung Salvia. Seinen Namen verdankt er den heilenden Kräften, die ihm schon in der Antike nachgesagt wurden. Er schmeckt aromatisch, je nach Sorte kampferartig bis fruchtig-süss. Ausserdem würzig und teilweise leicht bitter. Ein Blatt aufs Fleischplätzli genügt.

Rosmarin

Der Nadelige: Rosmarin ist ein typisches Mittelmeergewächs. Frisch erinnert das würzig aromatische, bittere Kraut an Kampfer. Getrocknet schmeckt er eher harzig, wunderbar vor allem zu Fleisch. Grilltipp: Verwenden Sie die Zweige als Spiess. So gehts: Alle Nadeln bis an die Spitze entfernen. Das Ende anspitzen und Fleisch aufspiessen.


SAISONKÜCHE

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AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Duftwärts

Der Olympische: Der Lorbeerbaum galt in der Antike als heilig. Olympiasieger und römische Feldherren wurden mit den Blättern gekränzt. Der immergrüne, nur bedingt winterharte Baum oder Strauch kann 15 Meter hoch werden. Junge Lorbeerblätter schmecken fruchtig-würzig, ältere haben einen herbwürzigen Geschmack. Lorbeer ist vorwiegend getrocknet erhältlich.

Bilder Fotolia, Gian Vaitl

Lorbeer

Frühling ist dann, wenn wir uns nicht mehr über die Kälte, sondern über die Frühjahrsmüdigkeit beklagen. Die Natur jammert nicht. Die baut sich auf und liefert Spargeln, Frühlingskartoffeln, Kefen, Erbsen, Gartenkräuter und vieles mehr. Geht mein Blick südwärts, sehe ich Rosmarin, Thymian und beinahe schon Lavendel, den ich gerne zu Poulet mit Aprikosen verwende. Rosmarin ist mein Gewürz für alle Fälle: Frühkartoffel, Tomate, Suppe, Forelle, Geflügel, Kaninchen, Lamm, Kalb, Schwein, Rind, alles passt zu Rosmarin – selbst mein Gesicht. Wobei ich damit an den 1990 verstorbenen englischen Schauspieler Terry-Thomas erinnern möchte. Thomas Terry Hoar-Stevens, um genauer zu sein. Denken Sie einfach an eine grosse Zahnlücke mit einem mächtigen Schnauz. In Filmen wie «La grande vadrouille», «Monte Carlo or Bust», «It’s a Mad, Mad, Mad, Mad World» oder «Those Magnificent Men in Their Flying Machines» verkörperte er den Prototyp des englischen Snobs und brillierte als Slapstickkomiker. Das hat ihn unvergesslich gemacht. Zumindest für mich.


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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

NEWS

Produkt der Woche In der Migros Luzern gibt es zwei neue Bündner Spezialitäten: Capuns sind in Mangoldblätter eingewickelte Päckchen aus Spätzleteig, angereichert mit Rohschinken, Kräutern und Salsiz. Die Capuns werden in Milch-Bouillon mit Bergkäse überbacken. Pizokel ist eine an Spätzle erinnernde Teigwarenspezialität, die mit gebratenem Speck, Zwiebeln und geriebenem Käse angerichtet wird. Diese zwei Bündner Gerichte sind blitzschnell zubereitet und schmecken ausgezeichnet.

Klubschultipp der Woche Noch 13 Wochen bis zu den Sommerferien, und noch immer ist Ihre Tochter oder Ihr Sohn auf der Suche nach einer passenden Lehrstelle oder weiterführenden Schule? Vielleicht heisst die Lösung Informatik-Tagesschule ITS (10. Schuljahr/Zwischenjahr), wahlweise mit Fachrichtung PC/Technik oder visuelle Gestaltung. Machen Sie sich ein detailliertes Bild über das Angebot an der unverbindlichen Informationsveranstaltung vom Freitag, 7. Mai, um 17.30 Uhr in der Klubschule Business Luzern, Schweizerhofquai 1. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung: www.klubschule.ch/business Suchwort: 10. Schuljahr 041 418 66 88

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Ein Teil der westlichen Kulturgeschichte

Das 19. Comix-Festival Fumetto in Luzern zeigt vom 1. bis 9. Mai die erste Retrospektive des «King of Comic» Jack Kirby. Das MigrosKulturprozent unterstützt den Anlass als Festivalpartner.

D

as Luzerner Comix-Festival Fumetto zieht inhaltlich den Bogen vom klassischen Comic bis hin zu avantgardistischen Formen des Mediums Zeichnen – und hat sich damit weit über die Schweizer Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Dieses Jahr zeigt es die erste grosse Retrospektive des MarvelZeichners Jack Kirby in Europa. Der Amerikaner trägt den Übernamen «King of Comic» nicht ohne Grund: Seine SuperheldenFiguren wie Hulk, Silver Surfer oder The Fantastic Four sind heute Teil der westlichen Kulturgeschichte.

Im Dialog mit ihrem Publikum

Zeitgenössisches Kunstschaffen der Sparte Zeichnen ist ein Schwerpunkt im Ausstellungsprogramm von Fumetto. Exemplarisch dafür steht 2010 die Position von Olaf Breuning. Der in New York lebende Schweizer gehört zu den wichtigsten Exponenten der Kunstszene des Landes. Zum ersten Mal wird er in der Schweiz seine Wandzeichnungen und Skulpturen ausstellen, die er 3-D-Zeichnungen nennt. Nebst 18 Hauptausstellungen präsentiert das Comix-

Das Comix-Festival Fumetto zeigt erstmals in Europa eine grosse Retrospektive des Marvel-Zeichners Jack Kirby.

Festival 2010 erstmals ein Initialprojekt für Kunst im öffentlichen Raum. Unter anderem bespielt der rumänische Künstler Dan Perjovschi in einer Live-Performance die Fassade des Luzerner Theaters. Perjovschi steht dabei immer im Dialog mit seiner Umgebung, das Ergebnis seiner Arbeit ist unmittelbar vom Ort und vom Publikum inspiriert. Andreas Oppliger Weitere Informationen: www.fumetto.ch

Wettbewerb

Das Migros-Kulturprozent unterstützt das Comix-Festival Fumetto als Festivalpartner. Die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins können davon profitieren und auf www.migrosluzern.ch 15 x 2 Tagespässe gewinnen. Teilnahmeschluss: 19. April 2010.


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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

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Frühling auf dem Balkon

Es ist wieder Zeit, Balkon und Terrasse mit schönen Blumen und Nutzpflanzen zu dekorieren. Die Migros bietet eine grosse Auswahl – viele davon stammen aus der Region.

A

uf den Wiesen und in den Wäldern spriessen wieder die Blumen und Bäume – höchste Zeit, auch Balkon und Terrasse wieder auf Vordermann zu bringen. In diesem Jahr kann die Blumenpracht gar nicht bunt genug sein. «Schon in den letzten Jahren beobachteten wir, dass die Regeln bei der Zusammenstellung der Farben zunehmend gebrochen werden. So kaufen die Kunden Blumen in allen möglichen Farben und dekorieren ihre Balkone und Terrassen in einem bunten Farbenmix», sagt Urs Wüest, Produktmanager Pflanzen bei der Migros Luzern. Welche Blütenfarben in der kommenden Saison besonders beliebt sind, ist schwer vorherzusagen. «Oft beobachten wir, dass die Trendfarben im Blumengeschäft mit den in der gleichen Saison aktuellen Farben in der Mode einhergehen», führt Wüest weiter aus.

Früchte und Gemüse vom Balkon ernten

Der Trend geht zudem auch hin zu Pflanzen im Topf. «Dies hat bestimmt mit der einfacheren Handhabung zu tun. Kübelpflanzen müssen nicht in grössere Kisten umgepflanzt werden. Zudem kann man sie auf dem Balkon oder auf der Terrasse immer wieder verschieben oder auch aus dem Weg räumen, falls einmal mehr Platz benötigt wird», erklärt Wüest den Trend. «In städtischen Regionen werden auf dem Balkon oder der Terrasse gezogene Nutzpflanzen immer beliebter. Das Angebot an Pflanzen, die sich für den Balkon eignen, nimmt daher stetig zu. Tomaten, Peperoni, Erdbeeren, Salate und gar Apfelbäume gibt es. Nicht zu vergessen die grosse Auswahl an Kräutern und Gewürzen», so Wüest. Die Migros Luzern bietet eine grosse Auswahl an Balkonpflanzen mit dem Label «Aus der Regi-

Jürg Hufschmid präsentiert Balkonpflanzen mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.».

on. Für die Region.» (AdR). Die Kunden schätzen es, dass die Pflanzen aus der Umgebung stammen und nicht auf langen Transportwegen herangeschafft werden müssen. «Zu den beliebtesten AdR-Blumen zählen Geranien, Hängepetunien und Sommerflorampeln. Beim Gemüse und den Kräutern sind es Balkontomanten

und Bio-Basilikum», erzählt Wüest. Dieses Jahr ist ein neues AdR-Pflanzenangebot erhältlich: eine Kombination von farblich aufeinander abgestimmten Surfinia, kleinblumigen Hängepetunien und Verbenen. Verkauft wird diese Blumenkombination unter dem Namen «Garden Konfetti». Danja Spring

Die Pflege der Pflanzen Ganzjährige Balkonpflanzen können ab Anfang April gepflanzt und ins Freie gestellt werden. Die Pflanzen sollten einmal in der Woche gedüngt werden. Ansonsten ist die individuelle Pflegeanleitung zu beachten.


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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

Wer profitiert von den kantonalen Beiträgen?

Kunden der Klubschule Business Luzern profitieren von günstigen Kurskosten: Ein Grund zur Freude.

Günstigere Kurse dank Fachschulanerkennung Die Klubschule Migros Luzern ist neu als Fachschule anerkannt. Teilnehmende von Vorbereitungskursen auf eine eidgenössische Berufs- oder höhere Fachprüfung profitieren davon.

D

ie Fachschulanerkennung der Klubschule Migros durch alle Zentralschweizer KantonetrittaufdasSchuljahr2010/2011 in Kraft. Für die Absolventen eines Vorbereitungskurses auf eine eidgenössische Berufs- oder höhere Fachprüfung bedeutet dies, dass die Kurskosten deutlich geringer ausfallen. So liegt die Unterstützung im Schuljahr 2010/2011 bei 9 Franken pro Lektion. Dies hat für die Absolventen eine Kursgeldreduktion von bis zu 46 Prozent zur Folge (Details siehe Kasten). Nicht zu vergessen ist, dass die Kunden der Klubschulen Migros Luzern dank den Beiträgen aus

dem Kulturprozent grundsätzlich schon von einem qualitativ hochstehenden Aus- und Weiterbildungsangebot zu günstigen Preisen profitieren.

Langjährige Aufbauarbeit trägt Früchte

Damit eine Schule von den Kantonen als Fachschule anerkannt wird, muss sie einige Anforderungen erfüllen. «Wir mussten den Nachweis erbringen, dass unsere Kurse kostengünstig sind und die Erfolgsquote unserer Teilnehmenden an den eidgenössischen Prüfungen überdurchschnittlich ist», erklärt Alain Roth, Leiter der Klub-

schule Business Luzern. So schneiden die Absolventen der Klubschule Migros an den Prüfungen regelmässig über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt ab. «Dies gelang dank der hohen Qualitätsansprüche an Dozierende, Kurskonzeption, Infrastruktur und administrative Abwicklung», führt Roth weiter aus. Mit der Fachschulanerkennung durch die Zentralschweizer Kantone wurde diese langjährige Aufbauarbeit honoriert. «Somit haben wir endlich gleich lange Spiesse wie die Konkurrenz. Und es motiviert, unseren Kunden immer das Beste zu geben», meint Roth. Danja Spring

Folgende Hauptkriterien müssen erfüllt sein, damit der Wohnsitzkanton Finanzierungsbeiträge leistet: Vor Beginn der Ausbildung muss die Person während mindestens 24 Monaten aufgrund eigener Erwerbstätigkeit unabhängig sein, ohne gleichzeitig in Ausbildung zu sein. Antragsteller müssen während mindestens 24 Monaten ununterbrochen im gleichen Zentralschweizer Kanton gewohnt haben. Folgende Ausbildungsangebote der Klubschule Business Luzern mit eidgenössischer Prüfung werden vom Kanton mitfinanziert: Kursgeld regulär: mit Beitrag: Technischer Kaufmann/Technische Kauffrau mit eidg. FA Fr. 12 700.Fr. 7210.Ausbilder/Ausbilderin mit eidg. FA (alle 4 Module) Fr. 9800.Fr. 7208.Fitness-Instruktor/in mit eidg. FA Fr. 4080.Fr. 2856.Führungsfachfrau/-mann mit eidg. FA Fr. 10 600.Fr. 7072.Informatiker mit eidg. FA Fr. 11 900.Fr. 8732.Informatiker mit eidg. Diplom Fr. 12 900.Fr. 9732.Weitere Informationen zur Fachschulanerkennung unter 041 418 66 88 oder unter www.klubschule.ch/business/ fachschulanerkennung


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

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TIERE

Das Kichern der Hyänen

Bilder Keystone, Getty Images (2)

Tüpfelhyänen: Auseinandersetzung mit Kicherlauten. Lachen ist das ganze Leben, zumindest bei den Tüpfelhyänen: Mit ihrem charakteristischen Kichern teilen die Rudeltiere ihren Artgenossen so ziemlich alles mit, was für diese wissenswert ist. Zum Beispiel die soziale Rangordnung und wer beim Fressen den Vortritt hat. Das geschieht über feinste Nuancen in der Tonhöhe und -länge sowie durch die Klangfarbe. Wissenschafter der University of California im amerikanischen Berkeley, welche die Kommunikation der Tüpfelhyänen untersuchten, konnten fast 700 unterschiedliche Lautäusserungen unterscheiden. Die Rudel von Tüpfelhyänen zählen bis zu 90 Mitglieder, verfügen über eine komplexe Sozialordnung und werden von dominanten Weibchen angeführt.

Heute wie vor 30 Jahren: Die Jugendlichen träumen die gleichen Träume und haben ähnliche Werte.

Nicht weit vom Stamm D

as Klagelied um den Verfall von Sitte, Moral und Anstand bei der Jugend ist fast so alt wie die Menschheit. Doch heutige

Jugendliche sind weder egozentrischer, fauler oder unpolitischer als die Jugend vor 30 Jahren. Zu die-

sem Schluss kommen Forscher der amerikanischen Michigan State University aufgrund einer Langzeitstudie. Die Wissenschafter haben während 33 Jahren fast 500 000 junge Menschen befragt. «Die Jugendlichen ähneln der Ge-

ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

Jeder sein eigener Psychologe

He Heftige Emotionen können einem das Leben ganz schön schwer machen. Si Sie in den Griff zu kriegen, ist nicht immer leicht. Doch es gibt ein einfaches Re Rezept: das bewusste Wahrnehmen der eigenen Gefühle. Es hilft, sich be starken Emotionen, wie etwa Angst, von sich und seinen Gefühlen bei zu distanzieren und damit auch, sich wieder zu beruhigen. Dies haben Fo Forscher der Uni Zürich nachgewiesen. Die Erkenntnis der Wissenschafter is ist von grundlegender Bedeutung für den alltäglichen Umgang mit den Ge Gefühlen, insbesondere mit den unangenehmen. Praktisch: die wirkungsvo volle Technik steht jedem und jederzeit zur Verfügung. Mehr Infos: www.uzh.ch «News»

Erfolgsrezept der Psychotherapie: Seine Emotionen spüren.

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Hatten Sie schon mal Todesangst? ➔ Ja ➔ Nein ➔ Ich habe nie Angst

neration vor 30 Jahren», betonen die Wissenschafter. Mit einem grossen Unterschied: Die heutige Jugend schätzt ihre Bildungschancen höher ein als ihre Altersgenossen vor 30 Jahren. Daniel Schifferle

Frage von letzter Woche

In einer stressigen Situation … So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

34%

… setze ich mich erst einmal hin und hole Luft

24%

… handle ich oft überstürzt

42%

… konzentriere ich mich besonders


82 | Migros-Magazin 15, 12. April 2010

Grosi hat nicht immer recht Essen in der Nacht macht dick, Hühnersuppe hilft gegen Erkältung, Bier macht satt. Das Migros-Magazin nimmt Grossmutters Ratschläge unter die Lupe und sagt, welche richtig und welche falsch sind.

W

enn es um gesundheitliche che Fragen und das entspresprechende Verhalten geht, eht, prallen die Ansichten oft aufeinpr feinander. Nicht nur am Stammtisch isch gelten unterschi unterschiedliche Weisheiheiten als richtig, auc auch die Fachleute leute wetteifern mit widersprüchlichen w chen Studienergebnissen und sorgen Studienergebniss gen damit für ein tota totales Durcheinaninander. Besonders in der Ernährungsungslehre hat die jü jüngste Forschung ung aber viele alteingesessene altei Meinungen überholt überhol – und einige bestätigt.

Bier macht satt

BOHNENKAFFEE WIRKT GEGEN KOPFSCHMERZEN ➔ Dem in Kaffee enthaltenen Stimulans Koffein wird eine gewisse Wirkung gegen gefässbedingte Kopfschmerzen nachgesagt, und es ist tatsächlich Bestandteil eini ei niger Kopfwehmittel. Kopf Ko pfwehm hmit itte tel.l. Häufig Häu äufi fig hängt hä t der de wohltuende wohl hltu tuende de einiger Effekt einer Tasse Kaffee aber damit zusammen, dass der Körper an einem leichten Entzug des Suchtmittels leidet, zum Beispiel wenn der Tagesrhythmus und damit die Trinkgewohnheiten am Wochenende verändert werden.

➔ Wer glaubte, dass ein, zwei Bierchen das A Abendessen ersetzen, wird nun ei eines Besseren belehrt: Bier mach macht Appetit. Verantwortlich für das entstehende Hungergefühl beim BierkonHungergefü sum ist de der im Bier enthaltene Hopfen. Hop «Hopfen wird eine appetitanregende Wirku Wirkung zugeschrieben», sa sagt Frank-Jürgen Methner vo vom Fachbereich Brauwesen der Technischen Universität Berlin. Be Und da das Malzgetränk mit mi rund 410 Kilokalorien pro Liter L allein schon ansehnlich zu Buche Bu schlägt, ist in Reichweite eines ein herzhaften Snackbuffets die doppelte Energieaufnahme programmiert. progr

Wasser trinken nach Obst verursacht Bau Bauchweh ➔ Zu Grossmutt Grossmutters Zeiten war es eine allgemeingü allgemeingültige Weisheit: Auf Steinobst wi wie Kirschen, Pflaumen oder Aprikosen Aprikos sollst du kein Wasser trinken! Als Begründung galt, dass Wasser Wasse die Magensäure verdünne und diese die nicht mehr in


BESSER LEBEN IN FORM

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EIN VERSCHLUCKTTER KAUGUMMI VERKLEBT DEN MAGE MA N ➔ Mit ei einzelnen verschluckten vers rschluckten Kaugummis kann der Körper recht gut

umge umgehen: gehen: Die Mas Masse passiert die Speiseröhre und den Magen, im Dünn nndarm werden wer Dünndarm die verdaulichen Inhaltsstoffe wie Zucker herausgelöst he herausgelöst, das unverdauliche Material wird weiter transportiert und später mit un m dem Stuhl ausgeschieden. Schwierig kann es werden, wenn we we mehrere Kaugummis zusammen verschluckt werden. Dann kann die unverdauliche Masse zu gross oder nicht mehr elastisch ge genug sein und sich irgendwo im Verdauungstrakt festsetzen.

Ein kaltes Getränk schnell zu trinken trinke ist gefährlich

der Lage sei, Hefepilze abzutöten, die dann ungehindert den Zucker im Obst zu Alkohol vergären und für Blähungen und Bauchgrimmen sorgen konnten. Tatsache ist: Mit jedem unerhitzt verzehrten Nahrungsmittel gelangen Keime in den Magen. Eine gesunde Verdauung kommt mit diesen Eindringlingen aber zurecht, selbst wenn die Magensäure vorübergehend verdünnt ist.

Hühnersuppe hilft bei Erkältungskrankheiten ➔ Grossmutters Hausmittel ist auch heute noch ein heisser Tipp, wenn der Hals kratzt und die Nase läuft. Die Brühe wärmt von innen und trägt zur Flüssigkeitszufuhr bei. Und sie enthält Stoffe, die das geschwächte Immunsystem unterstützen. Hühnerfleisch liefert leicht verdauliches Eiweiss sowie Eisen und Vitamin B12. Das Spurenelement Zink, gebunden an die Aminosäure Histidin, aktiviert die Immunkraft. Und die Aminosäure Cystein bekämpft die Entzündung. Die entzündungshemmende Wirkung lässt sich übrigens noch verstärken, wenn Ingwer oder Knoblauch mitgekocht werden.

Neue Fakten zu den Vitaminen ➔ Zu viel Beachtung:

Vitamine werden eher überbewertet. Dabei machen sie nur einige wenige der Hunderte von Stoffen in einem Lebensmittel aus. ➔ Unterschiedlicher Bedarf: Die Bestimmung des individuellen Bedarfs an Vitaminen (und Mineralstoffen) ist schwierig — pauschale Empfehlungen sind zu wenig aussagekräftig, ausser bei Schwangeren. ➔ Achtung Überdosis: Vitamine können, wie alle anderen Nährstoffe auch, in zu grosser und ungesunder Menge eingenommen werden. ➔ Besser natürlich: Anreicherungen von Lebensmitteln mit Vitaminen (und Mineralstoffen) sind eigentlich nicht notwendig. Quelle: Paolo Colombani, «Fette Irrtümer — Ernährungsmythen entlarvt», Orell Füssli Verlag.

➔ Kinder haben einen empfindlichen M Magen. Schon ein kaltes Getränk ka kann bei ihnen Erbrechen auslösen. Allgemein gilt, dass der Magen mi mit einer eiskalten Flüssigkeit stärk stärker belastet wird als mit einer zimm zimmerwarmen, weil er alles Geschl Geschluckte auf Körpertemperatur erwä erwärmt. Dadurch entsteht Energie un und der gewünschte Frischeeffekt bleibt aus. Der früher prophezeite he Darmverschluss nach kalten Drinks muss aber nicht befürchtet werden.

Durstlöschen erst nach dem Saunagang ➔ Es halten sich hartnäckig zwei Theorien. Die einen behaupten, man dürfe während des Saunabesuchs nichts trinken, da sonst nur das zugeführte Wasser aus dem Magen ausgeschwitzt werde und der Entschlackungsprozess in den Zellen gar nicht stattfinden könne. Eine andere These besagt: Viel trinken ist wichtig, damit der Körper optimal entschlackt wird. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen, auf keinen Fall sollte aber quälender Durst das Saunavergnügen schmälern.

Das Kochwasser von Bohnen ist giftig ➔ Grüne Bohnen sind im rohen Zustand tatsächlich giftig. Sie enthalten toxische Eiweissverbindungen, insbesondere Phasin. Schon ein halbes Dutzend roher Bohnen kann nach 30 bis 90 Minuten schwere Vergiftungserscheinungen bis zum Kollaps auslösen. Durch längeres Kochen wird das

giftige Phasin aber zerstört, so dass auch das Kochwasser weiterverwendet werden darf.

Wird die Nahrungsmenge halbiert, nimmt man ab ➔ Natürlich beginnt das Fett zu schmelzen, wenn der Körper nur noch die Hälfte der gewohnten Nahrungsmenge erhält. Allerdings gehen damit meist starke Hungergefühle einher, und der Körper fährt nach einigen Tagen den Energiebedarf herunter: statt Fett verbrennt er Eiweiss, also Muskeln. Beginnt man nach Erreichen des gewünschten Gewichtsverlusts wieder normale Mengen zu essen, dauert es wiederum einige Zeit, bis sich der Stoffwechsel umgestellt hat, und der Körper wandelt den «Kalorienüberschuss» in Fett und damit neue Kilos um – der berüchtigte «Jo-jo-Effekt». Experten empfehlen deshalb: die Ernährung umstellen und die gleiche Nahrungsmenge mit gesünderen (und kalorienärmeren) Nahrungsmitteln zu sich nehmen. Mehr Bewegung ist die zweite Massnahme, die zum dauerhaften Abnehmerfolg verhelfen soll.

Abendliches Essen macht dick ➔ Wer sich bisher mit schlechtem Gewissen herumschlug, weil er oder sie nicht auf die abendliche Mahlzeit verzichten konnte, kann jetzt aufatmen. Eine amerikanische Ernährungsstudie mit 7000 Teilnehmern über zehn Jahre ergab, dass das Körpergewicht nicht davon abhängt, wann gegessen wird. Entscheidend sei, wie viele Kalorien pro Tag insgesamt einverleibt werden und ob sich der Körper bewegt.


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Schneller braun nach Essigabrieb ➔ Früher riet man, sich mit Weinessig einzureiben, wenn die Haut schneller bräunen sollte. Heute weiss man, warum: Durch die Behandlung mit Frucht- und anderen Säuren wird die Hornschicht der Haut dünner und der hauteigene Sonnenschutz ist herabgesetzt, sodass die Pigmentbildung schneller einsetzt. Dermatologen raten allerdings, nach dem Kontakt mit Säuren das Sonnenlicht unbedingt zu meiden.

Von zu häufigem Eincremen bekommt man fettige Haut ➔ Ob sie überheizten Räumen oder Wind und Sonne ausgesetzt ist: Die Haut braucht regelmässige Pflege. Zu häufiges Nachcremen im Gesicht könne jedoch schädlich sein, warnt der Berufsverband Deutscher Dermatologen. Wenn Cremes öfter als dreimal täglich aufgetragen würden, könne dies eine periorale Dermatitis auslösen, auch «Stewardessen-Krank-

heit» genannt. Dabei entzünde sich die Gesichtshaut und bilde Akne-Symptome.

Kinderschuhe müssen eine Nummer zu gross sein ➔ Experten raten Eltern beim Kauf von Kinderschuhen, passgenaue Schuhe zu kaufen. Nicht nur ein zu kleiner Schuh stelle für die im Wachstum befindlichen Kinderfüsse eine Gefahr für die gesunde Fussentwicklung dar, sondern auch ein zu grosser Schuh, teilte das Deutsche Schuhinstitut kürzlich mit. Mehr als 20 000 Kinderfüsse an über 60 Orten in Deutschland und der Schweiz wurden vermessen. Dabei wurde festgestellt, dass 40 Prozent der Kinder Schuhe tragen, die eine bis drei Nummern zu gross sind.

Wenn man die Nase nicht schnäuzt, dann gelangt der «Schnudder ins Hirni».

➔ Heute predigen Hals-NasenOhren-Ärzte das Gegenteil: Nicht Heraustrompeten des Schleims,

sondern Hochziehen sei gesünder. Denn vehementes Ausschnauben verursacht einen hohen Innendruck in der Nase, und so können Bakterien aus dem Nasenschleim ins Mittelohr und in die Nebenhöhlen gelangen, wo sie eine Entzündung verursachen. Durch das Hochziehen hingegen entstehe ein Sog, der die Nasennebenhöhlen reinige und so vor einer zusätzlichen Infektion bewahre.

Wasserpfeife rauchen ist harmlos ➔ Deutsche Jugendliche greifen immer häufiger zur Wasserpfeife und glauben, dass die «Shisha» weniger gefährlich sei als Zigaretten, weil das Wasser die Schadstoffe herausfiltert. «Ein Mythos» sagt der Leiter der Suchtprävention in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Beim Shisha-Rauchen wird feuchter Tabak, der häufig mit Aromen versehen ist, mit Kohle erhitzt und durch ein Wasserbehältnis gezogen. Der Rauch kratzt nicht im Hals und schmeckt oft nach Fruchtaromen

wie Banane oder Erdbeere. «Viele glauben deshalb, dass Wasserpfeiferauchen sogar gesund sei.»

Kein Sex vor sportlichen Leistungen ➔ Heute zwingen die Trainer ihre Schützlinge kaum noch zur totalen Abstinenz vor dem Wettkampf. Denn unbestritten ist: Sex erhöht die Ausschüttung der Geschlechtshormone. Bei Männern kann die Extraportion Testosteron mehr Kampfgeist bewirken. Beim Sex werden auch stimmungsaufhellende Hormone frei gesetzt. Diese senken unter anderem die Toleranzschwelle für das Schmerzempfinden.

Text Karin Zahner Illustrationen Christian Lindemann

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DAS SAGT DER EXPERTE D Pa Paolo Colombani, Ernährungswissenschafter an der ETH Zürich und Autor eines ak aktuellen Sachbuchs über Ernährungsmythen

Gestern gesund, heute schädlich

HEISSE BÄDER MACHEN UNFRUCHTBAR ➔ Männer mit erwunsch Kinderwunsch n auf heisse sollten bäde Whirl ol Wannenbäder, Whirlpools, häufige Saunagänge und eine Sitzheizung im Auto verzichten. Nicht nur unsere Vorfahren, auch Fortpflanzungsmediziner wissen nämlich: Temperaturen über der Körperwärme lassen die Beweglichkeit und Anzahl der Samenzellen sinken. Später gebildete Spermien werden aber nicht beeinflusst.

Pa Paolo Colombani, Nahrungsfette so sollen gar nicht so un ungesund sein wie immer an angenommen? Di Irrtümer bei den Fetten sind Die er erheblich. Das eigentlich Verrückte ist aber, dass die noch bestehende den Empfehlungen schon bei ihrer De Definition vor rund 50 Jahren infrage gestellt wurden. Heute ist die Faktenlage so eindeutig, dass zum Beispiel die Einteilung in pflanzliche und tierische Fette aufgehoben werden muss.

Vor einigen Jahren bewegten die sogenannten Transfette die Gemüter, weil sie das Grösste aller Ernährungsübel zu sein schienen. War die Aufregung übertrieben? Nein. Denn die Transfette industriellen Ursprungs lagen in Mengen vor, die für den Körper als fremd und gar nicht gesund eingestuft werden mussten. Durch die Anpassung amtlicher Verordnungen müssten die Konsumenten heute vor belastenden Mengen geschützt sein.


BESSER LEBEN IN FORM ANANAS KILLT FET T

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ABNEHMEN TEIL 12

➔ Dass die aromatische Ananas ein Fettkiller sein soll, der Ernäh-

rungssünden weitgehend neutralisiert, ist leider ein Gerücht! Dennoch ist die exotische Frucht für jede Diät zu empfehlen, da sie fast alle Vitamine und zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente liefert sowie einen hohen Wasseranteil besitzt. Jüngeren Datums ist die Erkenntnis, dass das in frischer Ananas reichlich enthaltene Bromel Br elain schl hleiml mlösend d wirk rken und nd bei bei B ronchi hial alhu husten Bromelain schleimlösend wirken Bronchialhusten helfen soll.

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Kaffee, lange als entwässernd und wegen negativen Einflusses auf den Blutdruck verschrien, kommt bei Ihnen erstaunlich gut weg. Schon früheste Untersuchungen — wir sprechen vom 1928 — deuteten auf keine stärkere Entwässerung durch koffeinhaltige Getränke im Vergleich zu nicht koffeinhaltigen. Heute ist dies mehrfach bestätigt. Bezüglich Krankheiten ist massvoller Kaffeegenuss bedenkenlos. Sie forschen fleissig weiter — werden Sie uns nächstens glaubhaft machen, dass Früchte und Gemüse krank machen und man stattdessen vermehrt Zucker und Weissmehl konsumieren soll? Falls neue Erkenntnisse eine solche Änderung fordern, würde mir nichts anderes übrig bleiben, als Entsprechendes Interview Karin Zahner zu sagen.

Bild Tina Steinauer, Fotolia

Auch gängige Auffassungen über Kohlenhydrate sind überholt. Laut Ihrem Buch sind Kartoffeln, Brot und Pasta als Hauptnahrungsmittel weniger empfehlenswert. Die aktuellen Fakten aus der Wissenschaft zeigen eine höhere Gefahr für Diabetes und HerzKreislauf-Erkrankungen bei einer hohen Belastung des Körpers mit Kohlenhydraten.

Langsam hat Vittorio Lella sein Ziel erreicht: Er ist fünf Kilo leichter als im Dezember. «Das letzte Kilo war das hartnäckigste», sagt der Parkettleger. «Mein Körper hat sich auf die leicht gedrosselte Kalorienzufuhr eingestellt und einfach weniger verbraucht.» Das stimmt. Experten fanden heraus, dass Übergewichtige nach einer Gewichtsreduktion täglich etwa 300 Kalorien weniger benötigen. Dies ist wahrscheinlich hormonell gesteuert, weil sich der Körper gegen das Aushungern wehrt. Bei gesunden Menschen reichen allerdings 45 Minuten Bewegung täglich, um das Gewicht zu halten. Auch Vittorio versucht, das Gewicht zu halten. Deshalb hat er sich neue Hemden gekauft. «Schöne, teure und vor allem auf die Taille geschnittene — so merke ich sofort, wenn es anfängt, in der Taille zu spannen.» Nächste Woche: Vittorio sündigt und tut Busse.

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BESSER LEBEN TIER & GARTEN

Migros-Magazin Mig gros s-Ma -Mag ga gaz 15, 15 12. April Apri pri 2010 010

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MEIN GARTEN

Haia Müller, Gartenexpertin, hält nichts von Gärten für Senioren.

Irritationen

Die Sensoren von Wildwarnanlagen erfassen Füchse und grössere Tiere.

Hightech für den Wildschutz

Moderne Wildwarnanlagen helfen die Zahl der Unfälle mit Tieren zu minimieren.

Bilder Marc Holdener, Batist Bischoff

J

edes Jahr melden in der Schweiz Polizei, Wildhüter und Jäger über 20 000 Unfälle mit grösseren Wildtieren. Besonders im Frühling und im Herbst ist die Gefahr beim Einnachten und im Dunkeln gross. Ein Zusammenprall mit einem ausgewachsenen Hirsch, der bis zu 150 Kilogramm auf die Waage bringt, kann böse enden. Nicht nur für das Tier. Die finanziellen Schäden gehen in die Millionenhöhe. Dank moderner Technologie kann die Unfallzahl jedoch reduziert werden. Die Wildwarnanlagen können einerseits die Tiere, aber auch die Menschen warnen. Die akustischen Warngeräte werden entlang der Strasse angebracht und sollen das Wild abhalten, diese zu überqueren. Trifft bei Dämmerung oder nachts das Scheinwerferlicht eines Autos auf ein solches Gerät, wird ein Pfeifton ausgelöst. Heute sind in den Kantonen Zürich, Schaffhausen und Luzern

bereits über 8000 Geräte im Einsatz. Die Unfälle haben dort um 30 bis 40 Prozent abgenommen.

Die Hoffnung, dass Autofahrer sich erinnern

Bei Warnanlagen für den Menschen wird das Wild mit Infrarotsensoren erfasst und gleichzeitig beginnt am Strassenrand eine LED-Signalisation zu leuchten. Die Anlagen sind ein voller Erfolg. Dank diesen wurde auf der Julierstrasse innerhalb von fünf Jahren lediglich ein Reh angefahren. Früher gab es dort jährlich zehn bis 15 heftige Unfälle mit Wild. Christa Mosler, Co-Geschäftsleiterin von Wildtier Schweiz: «Es funktioniert nicht überall gleich gut. Wichtig ist, dass das Wild möglichst kanalisiert auf die Strasse kommt, sonst braucht es mehrere LED-Tafeln. Ausserdem sollte an den Strassenrändern mindestens 20 Meter relativ übersichtliches Gelände sein, dann können die

Sensoren Tiere von der Grösse eines Fuchses gut erfassen.» Auf der Strecke zwischen Domat/Ems und Felsberg liegt ein solches Gebiet. Rapsfelder ziehen das Wild magisch an. Mit einer mobilen Anlage werden hier Mensch und Tier geschützt. Wird die Anlage an einen anderen Ort versetzt, bleibt zu hoffen, dass sich die Automobilisten an die Wildtiere erinnern. Dagmar Steinemann

Wildunfall: Was nun?

Unfälle mit Wildtieren müssen der Polizei gemeldet werden. Diese benachrichtigt dann den zuständigen Wildhüter. Wer den Wildunfall nicht meldet, macht sich strafbar. Ein Unfall muss auch dann gemeldet werden, wenn das verletzte Tier geflohen ist.

Quelle: «Tier im Recht Transparent»

Sie habe in der Bibliothek ein Buch entdeckt, das mich interessieren könnte, sagte meine Tochter kürzlich — und legte mir den Titel «Gärten für Senioren» auf den Tisch. Leicht irritiert blätterte ich durch die Seiten, betrachtete Fotos von Rentnerinnen, die auf einem Stuhl sitzend ihre Blumen schneiden, staunte über ein Jätbänkli auf Rädern und las mich fest an den vielen, zweifellos sinnvollen Tipps für einen pflegeleichten Garten. Was nur wollte meine Tochter mir mit diesem Buch sagen? Dass sie findet, ich solle langsam meinen Garten im Hinblick auf weniger Arbeit umgestalten? Da ist sie bei mir an die Falsche geraten. «Pflegeleicht» löst bei mir nämlich die Erinnerung an ein Interview mit einem Gärtner aus: Er wundere sich, meinte er. Seine Kunden betonten immer wieder, wie entspannend sie die Gartenarbeit erlebten. Ein Ausgleich zur Kopflastigkeit, die ihnen der Beruf abfordere. Ein Hobby, das Körper, Geist und Seele guttue. Aber, wunderte sich der Mann, warum nur wollen sie dann möglichst wenig Zeit für ihre Lieblingsbeschäftigung aufwenden? Recht hat er. Ich klappte das Buch zu und legte es zur Seite. Schliesslich gibt es im Frühling im Garten alle Hände voll zu tun.


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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 15, 12. April 2010

Alles im blauen Bereich

Sparsam, aber spartanisch: Mit dem neuen VW Golf Bluemotion spart man an der Tankstelle Geld, muss allerdings aus Gewichtsgründen auf Schnickschnack verzichten.

Windschnittig und speziell leicht: der verbrauchsarme Golf Bluemotion.

J

eder VW Golf ist ein vernünftiges Auto. Mit drei oder fünf Türen, Schrägheck, ausreichend Platz und variablem Kofferraum verkörpert er sozusagen den automobilen Durchschnitt. Punkto Spritspartechnik ragt er aber heraus – jedenfalls in der Bluemotion-Variante. Die gab es auch schon beim Vorgängermodell. Für die Neuauflage wurde sie aber mit einem neuen Turbodiesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung und 105 PS kombiniert. Die oberen Gänge des manuellen Getriebes wurden so lang übersetzt, dass das Übersetzungsverhältnis fast dem eines Sechsganggetriebes entspricht, bloss leichter. Die speziellen Frontschürzen und -spoiler unterhalb der Stossstange sehen einerseits sportlich aus, senken aber vor allem den Luftwiderstand. Der glatte Unterboden mindert ebenso hemmende

Die Start-Stopp-Automatik hilft beim Spritsparen.

STECKBRIEF

VW Golf Bluemotion Motor/Antrieb: 1,6-l-VierzylinderTurbodiesel, 1598 cm³, 105 PS, manuelles Fünfganggetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 11,3 Sekunden, Spitze 190 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,20 x 1,78 x 1,48 m, Kofferraum 350 bis 1305 l, Gewicht 1314 kg. Verbrauch: 3,8 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. A, CO2Ausstoss (Werksangabe) 99 g/km. Preis: ab 32 500 Franken (Basis: 1.4 Trendline, 1,4 l, Benziner, 80 PS, ab 23 400 Franken).

Luftverwirbelungen wie auch die Tieferlegung der Karosserie um 15 Millimeter. Leichtlaufpneus reduzieren den Rollwiderstand und eine Schaltanzeige rät zum richtigen Zeitpunkt zum Gangwechsel. Komplett neu sind beim aktuellen Modell zudem eine StoppStart-Automatik und eine Brems-

energie-Rückgewinnung eingebaut. Erstere stellt beim Halt zum Beispiel am Rotlicht den Motor selbständig ab und startet ihn wieder vor der Weiterfahrt. Letztere sorgt dafür, dass die Lichtmaschine die Batterie vor allem beim Dahinrollen oder Bremsen auflädt. Ein Teil der Bewegungsenergie kann so in Strom umgewandelt

Bluemotion-Technologie für alle

Früher war es bei VW einfach: Ein Bluemotion-Modell war das verbrauchsgünstigste seiner Baureihe. Jetzt gibt es aber auch Versionen mit dem Zusatz «Bluemotion Technology», und zwar nicht nur bei Dieseln, sondern auch bei Benzinern. Sie verfügen über die gleiche Spartechnik wie die Bluemotion-Modelle. Wegen ihrer umfangreichen Ausstattung und weil sie mit fast allen Optionen geordert werden können, erreichen sie nicht deren gute Verbrauchswerte. Unter dem Label «Bluemotion Technologies» fasst VW alle umweltfreundlichen Antriebe zusammen — auch solche, die mit Erdgas, Flüssiggas oder Bioethanol fahren.

werden. Gleichzeitig wird so der Motor weitgehend vom Lichtmaschinenantrieb entlastet.

Das geringe Gewicht des Autos fordert auch Opfer

Lohn des technischen Aufwands ist ein Werksverbrauch von nur 3,8 l/100 km. Im Alltag ist dieser Wert kaum zu schaffen. Aber der Spritspareffekt macht sich gegenüber dem gleich starken normalen Dieselmodell durchaus bemerkbar. Aber man muss auch Verzicht üben: Optionen wie Standheizung oder Klimaautomatik sind für den Bluemotion-Golf nicht verfügbar. Sie erhöhen den Strom- und damit den Spritverbrauch und sorgen für Mehrgewicht – im Fall der Klimaanlage 25 Kilogramm. Von dieser verbesserten Aerodynamik und Leichtlaufpneu sollten eigentlich alle Golf-Varianten profitieren. Andreas Faust


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Sylvia: Nach 1 Woche hatte ich so viel abgenommen, dass ich meinen Termin zur MagenOperation abgesagt habe!

Endlich!

Natürliche Behandlung gegen Übergewicht entwickelt

Sylvia berichtet uns, weshalb sie entschlossen war, sich einen Magenball einsetzen zu lassen und wie sie dank einer revolutionären Behandlung noch vor der OP ganze 22 Kilos in 7 Wochen abgenommen hat. eine Geschichte ist, wie jede andere Geschichte Mauch, eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte. Kurz gesagt, zwischen meinem 23. Lebensjahr, dem Geburtsjahr meines einzigen Sohnes und gestern, wenn ich das mal so sagen darf, waren 10 Jahre vergangen und ich hatte inzwischen 25 Kilo Übergewicht. Ich hatte so viele "Wundermethoden" ausprobiert, dass ich an nichts mehr glaubte. Ich fand nichts mehr zum Anziehen und traute mich nicht wegzugehen und Schwimmen gehen wurde zur reinsten Qual. Am schlimmsten jedoch, waren die Bemerkungen meines Mannes und meines Sohnes, die ich an dieser Stelle nicht nennen möchte. Schliesslich hat sogar mein Liebesleben darunter gelitten. Und dann habe ich eines Tages im Fernsehen eine Sendung über Magen-OPs gesehen, für Personen mit Übergewicht und die einfach nicht abnehmen können. Tatsächlich wird bei diesem Eingriff ein Magenball eingesetzt. Folglich kann man nicht viel essen und nimmt ab. Ich war zu allem bereit, um wieder eine attraktive Frau zu werden. Also habe ich meinen Arzt aufgesucht. Ich habe ihm gesagt, dass ich diese Operation machen lassen wollte. So haben wir schliesslich einen Termin für den Eingriff vereinbart. Am nächsten Tag hab ich meine beste Freundin über mein Vorhaben aufgeklärt. Am Tag darauf rief sie mich an und teilte mir mit, dass ihr Mann, der als Biologieingenieur arbeitet, von einem revolutionären Produkt gehört hat, bei dem der gleiche Effekt erzielt wurde, nur ohne die Unannehmlichkeiten eines operativen Eingriffs. Es handelte sich dabei um eine Art Pulver, das im Magen um ein Vielfaches aufquillt und somit den gleichen Effekt wie ein Magenball erzielte. 2 Tage später stand sie mit der Packung in der Hand vor meiner Tür. In ihr war das berüchtigte Pulver, das in Kapselform einzunehmen ist. Als ich die Zusammensetzung durchlas, stellte ich fest, dass es sich bei diesem Pulver um ein 100 % natürliches und zertifiziertes Medizinprodukt handelt, das frei von schädlichen Nebenwirkungen ist.

Ich dachte vor allem an meine Operation, die immer näher rückte (in 10 Tagen). Ich sagte mir, das wäre eine gute Gelegenheit, mich daran zu gewöhnen. Also habe ich eine halbe Stunde vor jeder Hauptmahlzeit drei Kapseln eingenommen. Die Wirkung war sofort spürbar. Ich ass, was ich wollte, aber ich verspürte nicht mehr den Reiz, ständig etwas knabbern zu wollen. Nach 3 Tagen hatte ich 1,5 Kilo verloren und am Ende der Woche zeigte die Waage 3,5 Kilo weniger an. Mir blieben noch drei Tage bis zur Operation. Ich rief meinen Arzt an und erzählte ihm, was gerade mit mir geschah. Als ich ihm die Zusammensetzung von PLANTOSLIM erzählte (so heissen diese Kapseln, die dieses Wunderpulver enthalten), war er nicht überrascht. Er meinte, ich hätte damit auf natürlichem Weg genau das erreicht, was ich durch die Operation hatte erreichen wollen. Wir beschlossen gemeinsam, meine Operation abzusagen und die Ergebnisse jede Woche gemeinsam zu verfolgen. Natürlich nahm ich weiter regelmässig ab. Nach dem ersten Monat hatte ich genau 13 Kilos verloren. Ich strengte mich überhaupt nicht an. Ich ass was ich wollte, bis ich satt war und das mit einem Sättigungsgefühl, das ich seit Langem vergessen hatte. Ich fühlte mich in Topform. In sieben Wochen habe ich 22 kg abgenommen. Da hat mir mein Arzt gesagt, stopp, das genügt. Ich hatte Angst, nach dem Absetzen von PLANTO-SLIM wieder zuzunehmen. Um den berüchtigten Jojo-Effekt zu vermeiden, nehme ich vor kalorienreichen Mahlzeiten einfach 2 Kapseln PLANTO-SLIM ein. Ansonsten nicht mehr. Ich habe endlich die Figur, von der ich schon immer träumte und mit meinem Mann ist das Liebesleben so schön wie nie zuvor.

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Migros-Magazin 15, 12. April 2010

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So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach. Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel. Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (Fr. 1.— pro Anruf vom Festnetz, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 18. April 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 14

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Gewinner Rätsel Nummer 13

Wer die 16 Preise aus Migros-Magazin Ausgabe 13 gewonnen hat, erfahren Sie unter www.migrosmagazin.ch/ raetsel

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 312 000 (WEMF, MACH Basic 2010-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Ursula Käser (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Benjamin Bögli (BB, Produzent), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Cornelia Kappeler, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid, Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Maya Matzenauer,

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Janine Meyer, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich


94 | Migros-Magazin 15, 12. April 2010

Ivan Frédéric Knie Name: Ivan Frédéric Knie (8) Sternzeichen: Krebs Wohnort: Wollerau ZH und das Wohnwagendorf des Circus Knie Wieso lebst du hier? In Wollerau wohne ich im Winter, und während der Saison ziehe ich mit meiner Mutter und dem Zirkus durch die Schweiz. Beruf und Lebenslauf: Seit ich laufen kann, gehe ich jeweils mit den Zirkuskünstlern fürs grosse Finale in die Manege. Mit dreieinhalb Jahren hatte ich die ersten Auftritte während des Programms, zusammen mit Grossvater Fredy Knie. Seit zwei Jahren habe ich eine eigene Nummer, zuerst mit Ponys, dieses Jahr erstmals mit grossen Pferden. Mein Ziel: Ein Zirkusartist zu werden. Entweder mit Pferdenummern oder als Akrobat. Was ich mag: Den Moment, wenn das ganze Publikum klatscht. Was ich nicht mag: Von den Pferden runterzufallen. Wenn mir vom Training die Oberschenkel wehtun – beides passiert aber selten. Wenn ich morgens früh aufstehen muss, um acht Uhr zum Beispiel. Und Regen. Meine Lieblingsmahlzeiten: Spaghetti, Pizza und Reis. Text Yvette Hettinger Bilder Gerry Nitsch

Mehr Infos zu Circus Knie und Tournee: www.knie.ch

Ivan Frédéric (8) hat erstmals eine Pferdenummer einstudiert und tourt mit dem Circus Knie du durch die Schweiz. Ausserhalb der Manege unterscheidet sich das Leben des zweitjüngsten KnieSprosses jedoch nicht gross von dem anderer Kinder. Sogar in die Schule muss Ivan Frédéric gehen.

MEINE FREUNDE «Stefano (8) ist der Sohn des Zirkus-Clowns Fumagalli. Und Leila (6) ist die Tochter des Chefs des Buffets im Zelt. Mit ihnen spiele ich in meiner freien Zeit viel; am liebsten in dem kleinen Wohnwagen, der nur für mich zum Spielen da ist.»

MEIN GLÜCKSBRINGER «Den Love-Ring von Cartier hat mir meine Mutter geschenkt. Ich trage ihn als Glücksbringer an einem Bändeli um den Hals.»

MEINE HUNDE «Ich liebe fast alle Tiere, am meisten die Hunde Magic (weiss) und Paloma (schwarz). Mit ihnen tolle ich gerne herum.»

MEIN PONY «Zingaro ist mein liebstes Pony. Täglich


MEINE WELT

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

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MEINE VORBILDER «Die Artisten der Gruppe Fratelli Errani finde ich einfach super. Manchmal darf ich mit ihnen trainieren. Den Handstand und den Spagat habe ich aber bei meinem Vater gelernt, der auch Zirkusartist und mein grösstes Vorbild ist.»

«Meine Mutter bringt mir oft die Blévita in der grünen Verpackung aus der Migros mit. Da ist Sesam drauf und das schmeckt mir.»

MEINE LIEBLINGSWERKE «Ich bastle gern für Mama. Das Gedicht auf dem blauen Papier und das mit Steinen besetzte Herz sind meine Lieblingswerke. Beide habe ich ihr zum Muttertag geschenkt.»

MEINE SCHULE «Auch im Zirkus muss ich in die Schule, jeweils von neun bis zwölf und von halb zwei bis vier Uhr, ausser am Mittwochnachmittag. Mein Lieblingsfach ist Mathe.»

MEIN VELO «Mein Vater ist Italiener, und deshalb bin ich Fan von italienischen Sachen. Das rote Ferrari-Velo hat meine Mutter extra aus Mailand kommen lassen. Damit kurve ich zwischen den Wohnwagen, dem Zirkusschulwagen und dem Zelt herum.»

MEIN LIEBLINGSFOTO probe ich mit Nonno Fredy Pferde- und Ponynummern.»

«Dieses Foto von mir und meiner Mutter Géraldine gefällt mir einfach gut. Es hängt in unserem Schlaf-Wohnwagen und ist so auf der Tournee immer dabei.»


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Migros Magazin 15 2010 d LU