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Ausgabe Aare, AZA 3321 SchĂśnbĂźhl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

Nr. 15, 6. April 2009

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Wasser marsch! Wolfgang Ronfeldt sorgt dafĂźr, dass auch im hĂśchsten Wolken kratzer der Welt Wasser fliesst. >18 HollywoodLegenden Auge in Auge mit Emma Thompson und Dustin Hoffman. > 24

Was Jugendliche glauben Lisa Rabner weiss nicht, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Aber sie glaubt an Gott — so wie zwei Drittel der Jungen. >10

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch Anzeige

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diese woche | 3

Migros-Magazin 15, 6. April 2009

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

scheinwerfer

Ist glauben uncool?

Oliver ist 23. Er wurde nie getauft,

hat von seinen Eltern nie eine religiöse Erziehung erhalten, und auf Religionsunterricht in der Schule hatte er erst recht keinen Bock. Oliver ist heute konfessionslos – aber er glaubt an Gott. Er betet jeden Abend, braucht aber keine Kirche, um seinen Glauben zu leben. Und er könnte sich nie vorstellen, eine Freundin zu haben, die nicht in irgendeiner Form glauben kann. Für unsere traditionelle Kirche

muss Oliver ein schwieriger Fall sein und für viele Gleichaltrige irgendwie uncool. Nur: Seine Art zu glauben ist nicht so selten. Immer häufiger zimmern sich jüngere Menschen ihren Glauben aus Versatzstücken von Religionen und Glaubensrichtungen zusammen. Sie glauben zwar an eine Art von schöpferischer Existenz, die klassischen Glaubensmuster aber lehnen sie ab.

>8

reportagen Jugend ohne Gott? Von wegen. 66 Prozent der Schweizer Jugendlichen sind gläubig. Aber nicht blind gläubig, wie ein Besuch bei jungen Schweizern zeigt. Und die religiöse Vielfalt wächst. > 10 Schweizer Qualität im Burj Dubai. Es tönt einfach, ist es aber nicht: Auch im 206. Stockwerk des höchsten Gebäudes der Welt soll Wasser aus dem Hahn fliessen. Dafür sorgt Wolfgang Ronfeldt > 18 kolumne Der Hausmann.

> 22

interview Altes Eisen, neue Liebe: Dustin Hoffman und Emma Thompson spielen in ihrem neuen Film ein Paar im besten Alter. Für Hoffman ist klar: Sex mit 71 ist besser als mit 17. > 24 m-aktuell Die Migros hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. > 28 Preise ans Regal: Die Delegiertenversammlung hat entschieden.> 31 m4music: Migros ermöglicht Bands den Sprung auf die Bühne. > 33 schaufenster Genuss: Mit Sélection wird der Osterschmaus zum Fest. > 36 MSC: In der Migros gibts Fisch aus nachhaltiger Fischerei. > 58 à la carte Zum Afternoon Tea gehören Scones, Shortbread und Sandwiches. Die «Saisonküche» und Tamara Hänggli zeigen, wie es geht. > 63 ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

> 67

besser leben Kinder als Planungschaoten, wilde Hasen. > 73 Erziehung: Wie kleine Kinder die Welt des Lesens entdecken. > 74 Tiere: Diese Haustiere darf man tagsüber alleine lassen. > 82 rätsel/impressum > 85 mein ganzer stolz Teo Gheorghiu: Mit 12 spielte er in Murers Film «Vitus» ein junges Klaviergenie. Seine erste CD zeigt: Das Genie war nicht gespielt. > 86

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion @migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

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unsere Redaktorin Anette Wolffram wissen (ab Seite 10). Getroffen hat sie junge Menschen mit unterschiedlichem konfessionellen Hintergrund, erhalten hat sie erstaunlich überlegte, im besten Sinne erwachsene Antworten.

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|5

Gut informiert mit dem Migros-Magazin PREISHITS DER WOCHE

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LeShop und Murmelmania gewinnen die Best of Swiss Web Awards. Im Kongresshaus Zürch wurden die Best-of-Swiss-Web-Awards 2009 verliehen. Grosse Siegerin: Die Migros. Christian Wanner, Direktor des Migros-Online-Supermarkts LeShop, erhielt den Ehrenpreis des Best of Swiss Awards für seine Pionierarbeit im Online-Lebensmittelhandel. LeShop.ch ist heute der wichtigste Schweizer Online-

Supermarkt. In der Kategorie Online Marketing ging Silber an das Internet-Projekt Murmelmania. In der Migros gab es 2008 Lilibiggs-Murmeln zum Sammeln – die Murmelmania steht für die bisher erfolgreichste Promotion in der MigrosGeschichte. Best of Swiss Web gilt als der wichtigste Schweizer Preis für Internetprojekte.

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leserbriefe | 7

Migros-Magazin 15, 6. April 2009

«Menschen wie Markus Wicki sollten vom Staat belohnt werden.» Elke-Maria Kurmann, per Mail MM 14: «Kochkunst mit Handicap», ‹Hirschen›-Wirt Markus Wicki arbeitet mit seinen behinderten Brüdern.

Bravo! Es rührt, wie Sie Ihren Brüdern helfen, ein möglichst normales Leben zu führen. Lobenswert, dass bei Ihnen Menschlichkeit vor dem Gewinn steht. Ihre Aufgabe ist sicher nicht immer einfach, darum möchte ich Ihnen viel Mut zusprechen.

Esther Wälti, per Mail

Claudia Werdmüller, 8185 Winkel

Menschen wie Markus Wicki sollten vom Staat belohnt werden. Dass es seinem Bruder Thomas im «Hirschen» besser geht als im Heim ist sonnenklar, denn er wird gebraucht und gefördert. So sind Andreas und Thomas durch ihre Arbeit sozial eingebunden, bekommen Zuwendung und Wertschätzung. Was Markus Wicki leistet, ist einfach grossartig!

Motorradfahrer sind sich (mit Ausnahmen) nicht bewusst, wie sehr Anwohner unter dem enormen Lärm und den Abgase verursachenden Töffs leiden. Nach Feierabend gehts los, an Samstagen und Sonntagen ist der Lärm kaum mehr auszuhalten!

Elke-Maria Kurmann, per Mail

Nicole Gfeller, per Mail

Bild Esther Michel

Für Ihren einfühlsamen Artikel gratuliere ich Ihnen. Da ich selbst eine sogenannte spastische Hemiparese habe, trifft mich die Überschrift «Die

Hoffen auf starke Elektromotoren

Ich finde es erfrischend, dass auch einmal ein nicht Öko-/Umweltschutz-/ Gesundheitsartikel Platz in Ihrem Magazin findet. Ich fände es wichtiger, die wirklich üblen Dinge anzugehen, die täglich ins Gewicht fallen – etwa die Abgase von Baumaschinen vermindern, die Isolation von Häusern verbessern und den Menschen auch noch ab und zu eine Freude zu lassen etwa eine Töfftour am Wochenende.

Menschlichkeit vor dem Gewinn

Ich gratuliere Ihnen zu diesem guten Artikel. Da wir selber ein Kind mit Down-Syndrom haben, hat mich dieser Bericht besonders interessiert. Man möchte das perfekte Kind. Aber wo gibt es das schon? Für mich ist unser Sohn perfekt, trotz seines «Gendefekts». Er verbreitet überall gute Laune und bringt uns zum Lachen. Wir möchten ihn nicht missen.

MM Nr. 14: «Wenn Frauen in die Kurve liegen», Artikel über Töfffahrerinnen.

Annelies Stolz, per Mail

«Hirschen»-Wirt Markus Wicki mit seinen mit Down-Syndrom geborenen Brüdern Thomas und Andreas (rechts).

meisten Eltern wollen das Kind nicht» besonders stark. Als nach meiner Geburt festgestellt wurde, dass ich eine linksseitige Bewegungseinschränkung habe, sagte mein Vater: «Wie gut, dass das Kind in unsere Familie geboren wurde, wir können ihm alles geben!» Auch sagte er: «Mein Sohn macht Matur!», nicht um Druck zu machen,

sondern weil er mich für genug fähig hielt. Udo Adrian Essers, 8700 Küsnacht

Bewundernswert, wie ein Bruder für die anderen sorgt und ihnen durch ihre Arbeit Selbstwert gibt. Wäre Ihr Restaurant näher, ich würde gern zu Ihnen essen kommen!

Jsabelle Guidi, per Mail

Die diversen Interviews mit töffbegeisterten Damen sollen auch Leserinnen und Leser spüren lassen, wie kräftige Motoren scheinbar grenzenlose Freude vermitteln können. Leider wurde nirgends erwähnt, wie mit diesen Maschinen ganze Talschaften mit martialischem Lärm und Gestank eingedeckt werden. Wir hoffen baldmöglichst auf innovative Motorenhersteller, die zukünftig leise, starke Elektromotoren bauen werden. Pro Velo Region Thun, René Lüthi

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


8 | Mig Migros-Ma Migros Migros-Magazin ros-Ma -Magaz -Ma gazin gaz in 15, 6. April April 2009 20

MOMOL!

NEINEI!

Dummer Aprilscherz

Miss Universe Dayana Mendoza (22) ist vor allem jung und schön. Kürzlich hat die Venezolanerin die amerikanische Militärbasis in Guantánamo auf Kuba besucht und in ihrem Blog von einer «unglaublichen Erfahrung» geschrieben. «Es hat soooo viel Spass gemacht.» Die Nachrichtenagenturen verbreiteten diese dümmlichen Aussagen ausgerechnet am 1. April. Die Frage, ob die Schweiz Guantánamo-Häftlinge aufnehmen soll, blieb unbeantwortet.

«Strengen Sie sich mal an»

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Dorothea Merkel (54) hat auch beim Besuch der Opel-Zentrale in Rüsselsheim bei Frankfurt bewiesen, dass sie klare Worte liebt. Als sie vom Opel-Chef wissen wollte, ob die Firma die Batterie des neuen Elektroautos Ampera selbst entwickle, antwortete dieser «zusammen mit General Motors». Und 2011 soll der Wagen auf den Markt kommen. «Dann strengen Sie sich mal an», entgegnete die gestrenge CDU-Politikerin.

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Oh Schreck, ein Zeck!

Mit dem Frühling kommen die Zecken. Die Milbenart fällt ihre Opfer nicht an, lz von sondern sitzt meist im Unterholz Laub- und Mischwäldern und hat es ehen. auf ein paar Bluttropfen abgesehen. eil Gefährlich sind Zeckenbisse, weil sie zu Hirnhautentzündung oder Borreliose führen können. Entdeckt man am Körper eine Zecke, sollte man sie mit einer Pinzette herausziehen, ohne sie zu den!). Das zerquetschen (kein Öl verwenden!). mpfiehlt allen, Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die in einem Risikogebiet sind (im Internet unter www.zeck-o-schreck.ch), sich gegen Hirnhautentzündung impfen zu lassen.

ZAHLEN DER WOCHE

Vincent im Freien

Gemä 70 Gemälde umfasst das wichtigste Kunstereignis Europas 2009: Vom

26. Apri April bis zum 27. September zeigt das Kunstmuseum Basel farbenstarke Landscha Landschaftsbilder der Künstlerlegende Vincent van Gogh. Details zu den Botschaf Botschaftern des Frühlings im Internet unter www.vangogh.ch Minu 123 Minuten dauert der Film «Vincent van Gogh — Ein Leben in Leidenschaft» aus dem Jahr 1956. Kirk Douglas stellte den Pastorensohn dar, der seine wa wahre Berufung in der Malerei fand. Regie führte Vincente Minelli. Ge 864 Gemälde hinterliess der Holländer van Gogh, ehe er sich 37-jährig im franz französischen Auvers-sur-Oise eine Kugel in die Brust schoss. Zwei Tage später, am 29. Juli 1890, starb er an der Seite seines Bruders Theo.

82 500 000 US-Dollar betrug der Verkaufspreis des «Porträts des Dr. Gachet». Der Auktionsrekord für ein Van-Gogh-Gemälde wurde 1990 erzielt. Bevor es ein Japaner ersteigerte, wechselte das Werk 13 Mal den Besitzer.


scheinwerfer | 9

NACHGEFRAGT Eine Akademie für Putzfrauen: Adrian Gsell (40), Gründer einer Putzfrauenagentur, geht neue Wege. Er erklärt, was den Schweizern beim Putzen wichtig ist und wie sich gute Putzleute verhalten sollen.

Sauber und aufgeräumt

BILD DER WOCHE

Riskante Massage

Zwischen Erde und Himmel: Erstmals überhaupt werden 70 Van-Gogh-Landschaftsbilder unter einem Dach gezeigt.

Auch der König der Tiere schätzt offenbar eine Fussmassage. Doch was der britische Wildhüter Alex Larenty in einem Reservat vor den Toren von Johannesburg macht, wird nicht zur Nachahmung empfohlen. Wochen zuvor töteten Löwen einen Mann, der ins Reservat eingebrochen war. Alex wollte mit dieser Massage hingegen zeigen, dass er zum über 200 Kilogramm schweren Jamu eine gute Beziehung pflegt. Diese hatte er in den letzten sechs Jahren aufgebaut.

Bilder Catersnews/Dukas, Harold Escalona/EPA/Keystone, Hermann Bredehorst, Christian Jablinski/Keystone,, The Metropolitan Museum of Art

Sie haben eine Putzakademie gegründet. Wo hapert es bei den Putzleuten in der Schweiz?

wird – mit aufgeschraubtem Deckel, selbstverständlich.

Sie kommen nicht immer klar mit der Administration oder beim Umgang mit Materialien. Wir kennen einen Fall, bei dem jemand einen vergoldeten Bilderrahmen mit Mikrofasern putzte, bis wir diesen ersetzen mussten. Nicht alle Putzkräfte wissen beispielsweise, dass Glasreiniger bei Chromstahl nicht eingesetzt werden darf.

Gibt es einen Mangel an Putzleuten?

Weitere Schwachstellen?

Weil Züge, Flugzeuge, Büros und Arztpraxen gereinigt werden, ist es schwierig, genaue Zahlen zu eruieren. Sicher ist, dass pro Jahr 800 Millionen Franken mit Schwarzarbeit am Fiskus vorbeigewirtschaftet werden. Davon betreffen zehn Prozent die Reinigungsbranche. Zu diesen 80 Millionen Franken trägt allein das Reinigen in privaten Haushalten 60 Millionen Franken bei – eine enorme Summe.

Wichtig ist die Kommunikation mit den Kunden, wenn jemand ausfällt oder wenn etwas kaputtgeht. Dann lohnt es sich, anzurufen statt nur einen Zettel zu hinterlassen. Teil der Arbeit ist, für ein gutes Gesamtbild einer Wohnung zu sorgen – wie Schuhe zusammenzustellen oder Kissen herzurichten. Bedeutend sind zudem Diskretion und Verschwiegenheit, wenn beispielsweise Briefe oder Magazine offen herumliegen. Was ist den Schweizern bei der Sauberkeit besonders wichtig?

Sie legen neben der Sauberkeit Wert auf Ordnung. Ein Arzt war beispielsweise mit einer neuen Putzfrau nicht ganz zufrieden, obwohl diese von allen anderen Kunden gelobt wurde. Der Grund: Er hatte die Angewohnheit, seine Parfümflasche offen herumstehen zu lassen, und erwartete, dass diese jeweils an ihrem angestammten Platz hinter dem Spiegelschrank versorgt

Gutes Personal für die Haushaltsreinigung zu finden, ist eine Herausforderung. Eine Wohnung mit all ihren Privatsphären wie Nasszellen oder Schlafzimmer zu reinigen, ist anspruchsvoller als ein Büro. Wie viele Putzleute gibt es denn in der Schweiz?

Seit dem 1. Januar 2008 müssen Putzfrauen versichert werden, unabhängig von Gehaltshöhe und Anstellungsgrad. Was hat sich dadurch verändert?

Es wurde einfacher, potenzielle Kunden zu überzeugen, dass es falsch ist, Reinigungspersonal illegal zu beschäftigen. Aber seit sechs Monaten hat die Wirkung der dazu lancierten Kampagne nachgelassen. Kunden haben wieder angefangen, Putzleute vermehrt schwarz zu beschäftigen. Interview Reto E. Wild

Infos zur Akademie unter www.putzfrau.ch


10 | Migros-Magazin 15, 6. April 2009

Sag, wie hast du es mit Gott?

Muslime, Christen, Juden — 66 Prozent der Schweizer Jugendlichen bezeichnen sich als religiös. Ihre Vorstellungen von Gott dagegen unterscheiden sich. Kurz vor Ostern haben wir uns mit sechs Jugendlichen über Religion unterhalten.

G

ibt es Gott? Und wenn ja, warum lässt er dann zu, dass Menschen zu Mördern werden, Schreckliches geschieht auf der Welt und ganze Völker hungern? Fragen, die sich wohl jeder im Leben mal stellt Ω egal, ob er glaubt oder nicht. Mehr als die Hälfte (66 Prozent) der Schweizer Jugendlichen bezeichnen sich als religiös, 14 Prozent sogar als tief religiös. Nur 18 Prozent haben keinen Glauben, wie der Religionsmonitor 2008, eine international angelegte Studie der Bertelsmann-Stiftung (siehe Box rechts) belegt. Die religiöse Landschaft der Schweiz hat sich aber nicht zuletzt durch die Einwanderung stark verändert. Die Schweiz ist nicht mehr nur ein christliches Land, auch Muslime, Hinduisten und Juden prägen den Alltag. «Sich zu Gott zu bekennen gilt jedoch noch immer als un-

cool», sagt Oliver Wagen (23), der heute an Gott glaubt. «Jugendliche sprechen kaum über Religion», bestätigt auch Dominik Schenker (43), Theologe und Mitautor von «Ansichten vom Göttlichen. 22 Jugendliche». «Daraus zu schliessen, die Jugend sei religionslos, ist aber falsch.» Texte Anette Wolffram Eugster Bilder Dominik Schenker

Die vorgestellten Jugendlichen stammen aus dem Buch von Oliver Demont und Dominik Schenker «Ansichten vom Göttlichen. 22 Jugendliche», Salis-Verlag Zürich. Für Fr. 33.85 bei www.exlibris.ch

www.migrosmagazin.ch Gott, Schicksal oder bloss Zufall — woran glauben Sie? Die Umfrage und der Selbsttest.

Nadja* (20), griechisch-orthodox Wurden Sie religiös erzogen, Nadja? Meiner Mutter war es wichtig, dass wir Kinder frei wählen können. Ich würde das mit meinen Kindern auch so machen. Wenn sie religiös sein möchten, dann können sie das sein — aber sie sollen selbst entscheiden, möglichst frei. Ich finde es wichtig, dass der Glaube aus einer Überzeugung kommt und nicht, weil er jemandem aufgestempelt wird.

So glaubt die Schweiz Im Religionsmonitor 2008, einer international angelegten Studie der BertelsmannStiftung, wurden 21 000 Personen in 18 Ländern zu ihrem Glauben befragt. > Unter den sieben erfassten europäischen Ländern ist die Schweiz nach den katholischen Nationen Polen und Italien das religiöseste Land, vor Grossbritannien, Österreich, Deutschland und Frankreich. > 80 Prozent der Bevölkerung bezeichnen sich als religiös. 22 Prozent gelten als hochreligiös. 68 Prozent geben ein mittleres bis hohes Interesse an religiösen Fragen an.

Was verbinden Sie mit Gott? Liebe und Hoffnung. Die meisten Menschen wenden sich an Gott, wenn es ihnen nicht gut geht. Die Vorstellung, den Ballast bei ihm deponieren zu können, ist vielen eine Hilfe. Viele Menschen behaupten, dass sie mit Gott in Kontakt treten könnten. Das ergibt nicht viel Sinn. Wenn man mit ihm in Kontakt treten könnte, hätte er uns vermutlich schon etwas gesagt. Darum bete ich auch nicht. Ich kenne auch niemanden in meinem Alter, der betet. Oder sie stehen nicht dazu.

> 38 Prozent der Menschen in der Schweiz beten mehrmals pro Woche oder gar täglich. > Nur 11 Prozent besuchen wöchentlich einen Gottesdienst, 37 Prozent mehrmals pro Jahr. > 47 Prozent der Befragten verbinden mit Gott oder mit etwas Göttlichem Gefühle der Dankbarkeit, dicht gefolgt von Hoffnung. > Hier ist die Schweiz internationaler Spitzenreiter: Volle 92 Prozent finden, dass jede Religion einen wahren Kern habe.

Wie ist die Welt entstanden? Die Urknallgeschichte — «zack», und die Erde war da — leuchtet mir ein. Wissenschaftlich gesehen fehlen bei dieser Theorie immer noch die drei Sekunden vor dem Knall. Da habe ich mich auch schon gefragt: Was geschah in diesen drei Sekunden? Hatte da Gott seine Finger im Spiel? Die Frage nach der Weltentstehung ist wie der Glaube: Es bleibt alles ein Geheimnis. Ich mag es, wenn gewisse Dinge Geheimnisse bleiben. * Name der Redaktion bekannt.


reportage

JUGEND UND GLAUBE | 11

Damaris Sanchez (24), Katholikin.

M

it ihrer zierlichen Statur könnte sie auch als Teenager durchgehen. Dabei ist die 24-Jährige schon Mutter einer 18 Monate alten Tochter und studiert im 6. Semester Erziehungswissenschaften an der Uni Freiburg. Gemeinsam mit ihrem Freund Gerd (25), dem Vater ihrer Tochter und Jurastudent, lebt die Zürcherin in einer Dreizimmerwohnung in der Nähe des Freiburger Bahnhofs. Der jungen Mutter fällt es nicht schwer, über ihren Glauben zu reden. Im Gegenteil, die Katholikin macht keinen Hehl daraus, dass ihr längst nicht alles passt, was die katholische Kirche verkündet. «Vor allem steht es ihr nicht zu, sich in das Privatleben der Menschen einzumischen. Kürzlich ging meine jüngere Schwester im Rahmen der Firmvorbereitung beichten und bekam vom Beichtvater zu hören, dass es eine Sünde sei, zu verhüten. Der Mann hat gut reden, er weiss ja nicht, wie es ist, mit Anfang 20 ungewollt schwanger zu werden», erzählt sie. «Wenn der Papst eine Frau wäre, würde sie sicher nicht gegen die Empfängnisverhütung kämpfen.»

Glaube an Gott durch Scheidung der Eltern

«Es steht der katholischen Kirche nicht zu, sich in mein Privatleben einzumischen.»

Damaris war zwölf, als sie zu glauben begann. «Nach der Scheidung meiner Eltern suchte ich einen Ort, der mich von dem Stress daheim ablenkte», erzählt sie. Sie fand ihn in der katholischen Pfarrei ihrer Gemeinde und entschied sich, ihre Taufe nachzuholen. «Teilweise war es auch eine Trotzreaktion, weil mein Vater, eigentlich Katholik, nicht wollte, dass ich in die Kirche ging.» Damaris’ Glaube wuchs in der kirchlichen Gemeinschaft. Sie fand dort Freunde, leitete

erst ehrenamtlich und später als angestellte Praktikantin den Jugendtreff. «Als ich von meiner Schwangerschaft erfuhr, hatte ich erst ein Problem mit meinem Glauben: Ein uneheliches Kind wird in der katholischen Kirche nicht gern gesehen, Abtreibung aber genauso wenig.» Einen Moment lang dachte die werdende Mutter an Abtreibung. Aber Damaris entschied sich für das Leben, das in ihr heranwuchs. Ihr Freund, der ebenfalls aus einer streng katholischen Familie stammt, war anfangs geschockt, als sie nach einer zweimonatigen Beziehung bereits schwanger von ihm war. Aber eine überstürzte Hochzeit kam für beide nicht in Frage. Sie entschlossen sich, die katholische Kirche und ihre Haltungen bei diesem Thema nicht zu berücksichtigen. Damaris musste in dieser Zeit erfahren, dass sich viele Freunde ihrer Gemeinde von ihr abwandten. «Es gab sogar katholische Freunde, die mir Geld für eine Abtreibung geben wollten», erzählt die junge Frau. «Wir werden aber erst dann heiraten, wenn wir das Geld für eine grosse Hochzeitsfeier zusammenhaben. Ich denke, unsere Tochter Laura Sophia ist ein Schicksal, mit dem Gott uns sagen wollte: Das soll euch noch stärker binden.» Haben Sie auch schon an Gott gezweifelt, Damaris Sanchez?

Ja. Als ein Kollege mit zwanzig in der Badewanne ausrutschte und sich das Genick brach, fragte ich mich schon: Warum lässt er das zu? Ich gab ihm aber nicht die Schuld an seinem Tod.

Welche Beziehung haben Sie zu Gott?

Mein Glaube gibt mir Halt in schwierigen Zeiten. Ich wüsste nicht, wo ich diesen Halt sonst finden könnte – ausser bei meiner Mutter. Sie ist gebürtige Portugiesin und hat erst nach der Trennung von meinem Vater ihren Glauben wieder richtig ausleben können.


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Migros-Magazin 15, 6. April 2009

JUGEND UND GLAUBE | 13

Oliver Wagen (23), konfessionslos.

Sanghamitra Dhar (17), Hinduistin. Sind Sie ein religiöser Mensch? Ich bin Hinduistin. Religion interessiert mich, aber mitmachen mag ich nicht. Um ein guter Mensch zu sein, benötige ich keine Religion. Ich wäre am liebsten Buddhistin, weil mich die Philosophie interessiert. Als Hindu wird man geboren, man kann nicht Hindu werden. Aus diesem Grund versucht der Hinduismus auch niemanden zu bekehren, was ich sympathisch finde. Wie stellen Sie sich Gott vor? Im Hinduismus gibt es keine Figur wie Jesus oder Mohammed. Das ist praktisch. So kann sich jeder seinen eigenen Glauben zusammenbasteln und sich seinen Lieblingsgott aussuchen. Es gibt für alles einen Gott. Beten Sie? Da ich nicht gläubig bin, bete ich nicht. Wenn ich meinen Kopf im Alltag durchlüften möchte, sitze ich zehn Minuten still in meinem Zimmer und meditiere. Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod? Die Hinduisten glauben an die Wiedergeburt. Wer viele gute Taten im Diesseits vollbringt, kommt ins Jenseits. Ich glaube nicht daran. Die Vorstellung vom Leben als Kreislauf ist in der indischen Gesellschaft durch das Kastensystem organisiert. Das finde ich abscheulich: Es hält die Mächtigen an der Spitze und die Armen und Ungebildeten unten, ihr ganzes Leben lang.

«Leute ohne Glauben verlieren sich schnell.»

A

ls Oliver seine Freundin Sarah (22) vor zwei Jahren kennenlernte, wusste er nicht, dass auch sie an Gott glaubt. Heute ist er davon überzeugt, dass er keine Beziehung mit einer Frau haben könnte, die nicht gläubig ist. In Olivers Freundeskreis gibt es auch viele, die keinen Glauben haben. «Sie verlieren sich schnell, leben oft in den Tag hinein, und ihre Ziele und Wünsche sind häufig materiell.» Oliver hat klar gesteckte Ziele: Neben einer Lehre zum Polymechaniker hat er die Berufsmatura gemacht. Momentan bereitet er sich auf die Aufnahmeprüfung zum Sportstudium an der Hochschule für Sport in Magglingen vor. Als Kind hat Oliver nicht an Gott geglaubt. Er wurde nicht getauft und auch nicht religiös

erzogen. Gegen den Religionsunterricht hat er sich gesträubt. Erst in der Lehre traf er einen Freund, der sich bekehren liess. «Ich interessierte mich dafür, besuchte seine Gemeinde und betete schliesslich, dass Gott auch in mein Leben komme.» Mit 17 liess sich auch Oliver bekehren. «Viele Freunde verstanden meinen Schritt nicht, dachten erst, ich sei in einer Sekte. Das bin ich aber nicht.» Dass es viele junge Leute uncool finden, sich zu Gott zu bekennen, und es als Schwäche auslegen, ist Oliver nicht gleichgültig. Aber mit negativen Reaktionen kann er heute gut umgehen: «Wenn mich jemand nicht mag, weil ich an Gott glaube, dann ist das nicht mein Problem. Ich bin immer noch der Gleiche», sagt der künftige Sportstudent. «Allerdings brauche ich keine Kirche, um mei-

nen Glauben zu leben. Deshalb bin ich auch konfessionslos. Ich will mich nicht irgendwo reinpressen lassen.» Ist Ihr Glaube mit den Jahren noch gewachsen?

Als ich erfuhr, dass mein Vater an Krebs leidet und nicht mehr lange leben würde, hat es mir den Boden unter den Füssen weggezogen. Seither ist mir der Glaube sogar noch wichtiger geworden. Beten Sie?

Ich bete jeden Abend vor dem Einschlafen. Dies ist die einzige Art, in der sich mein Glaube in meinem täglichen Leben bemerkbar macht. Aber ich weiss auch, dass mit Beten allein bei Weitem nicht alles gut kommt. Im Leben muss man schon auch selbst Gas geben.


Top-Flussfahrten auf Rhône und Donau Mit den Schweizer Qualitäts-Flussschiffen MS Swiss Pearl**** und MS Excellence****+

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Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass. Abfahrtsorte 06.15 Wil •, 06.30 Burgdorf 06.40 Winterthur-Rosenberg 07.00 Zürich-Flughafen •, 07.20 Aarau SBB 08.00 Baden-Rütihof •, 09.00 Basel SBB

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reportage

Migros-Magazin 15, 6. April 2009

JUGEND UND GLAUBE | 15

Lisa Rabner (18), Jüdin.

Samuel Sarasin (24), evangelischreformiert. Ist religiöse Erziehung wichtig für den Glauben? Ich bin nicht getauft, aber konfirmiert. Das geht, die reformierte Kirche scheint da flexibel zu sein. Meinen eigenen Kindern würde ich Religion und Glaube auch weitergeben wollen. Ich finde es wichtig, dass man als Eltern dem Kind etwas mitgibt, was das Grundvertrauen ins Leben stärkt. Ein Kind würde wohl nicht religiös oder gläubig werden, wenn es nicht mit der Kirche in Kontakt kommt. Wie stellen Sie sich Gott vor? Ich glaube nicht nur an einen Schöpfergott, der oben sitzt und auf uns hinunterschaut. Ich glaube, dass Gott in uns drinnen wirkt. Nicht so ein heiliger Geist, sondern eher ein göttlicher Funke. Mein Glaube an Gott verlangt zwingend Eigenverantwortung. Daher wundere ich mich manchmal über Menschen, die alles an einen Gott im Himmel delegieren. Brauchen wir die Kirche? Ja, sie ist eine soziale Institution, sie bietet einen grossen kulturellen Reichtum und gibt vielen Menschen Halt im Leben. Ich persönlich gehe nicht in die Kirche, von daher könnte sie mir egal sein. Trotzdem würde ich nicht auf sie verzichten wollen. Ihr positiver Nutzen für die Gesellschaft ist wichtiger, als man denkt.

«Ich bin mir nicht sicher, ob nach dem Tod etwas kommt.»

M

ittagszeit an der Kantonsschule Enge in Zürich. Lisa Rabner (18) geniesst die Mittagspause. Eine Kantischülerin wie jede andere, auch wenn ihr Alltag oftmals anders aussieht als der ihrer Mitschüler. Lisa ist Jüdin und lebt nach den Ritualen ihrer Religion. «Ich esse koscher, das fällt mir nicht schwer.» Schwieriger sind eher die vielen jüdischen Feiertage und der Sabbat, der sie einschränkt. «Ist eine Party am Freitagabend angesagt, findet die ohne mich statt.» Da Lisa an Sabbat keine Lasten tragen und kein Fortbewegungsmittel benutzen darf, kommt es vor, dass sie nach der Schule eine Stunde zu Fuss nach Hause läuft. «Das klingt nach vielen Entbehrungen, aber sie sind es mir wert.» Lisas Glauben ist mit den Jahren ge-

wachsen. «Mit 14 habe ich kurze Zeit nicht an Gott geglaubt, weil ich ihn mir einfach nicht vorstellen konnte», sagt sie. «Aber mit dem Gedanken, dass da einfach nichts ist, kam ich nicht klar.» Heute lebt sie ihren Glauben mit der Überzeugung, dass Gott ins Leben eingreift. Die jüdische Gemeinschaft in Zürich ist für Lisa wie eine erweiterte Familie. «Und das finde ich auch schön», sagt sie. «Es hat aber auch Nachteile», gibt sie zu. «Wenn ich mich heute mit einem Mann in der Stadt treffe, weiss das spätestens drei Tage danach mein Vater.» Für Lisa ist klar, dass sie einmal einen jüdischen Mann heiraten wird. «Ich will schliesslich, dass meine Kinder auch in der jüdischen Tradition aufwachsen.» Ostern reist Lisa wie jedes Jahr mit ihrer Familie nach Israel, um dort das Pes-

sachfest zu feiern, an dem die Juden den einstigen Auszug ihres Volks aus der Sklaverei der Ägypter feiern. «Ich liebe Israel und möchte mal dort leben.» Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?

Als Kind stellte ich mir vor, dass ich nach meinem Tod meine Grossmutter wieder treffen werde. Heute bin ich mir da nicht so sicher, ob überhaupt etwas nach dem Tod kommt. Worin besteht der Sinn des Lebens?

Zurzeit nimmt die Schule mein ganzes Leben in Anspruch. Jede Note entscheidet. All diese Sorgen – nur um die Universität besuchen zu können, sich danach eine Arbeit zu suchen, ein paar Jahrzehnte zu arbeiten, um schliesslich am Ende in die Holzkiste zu plumpsen.


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18 | Migros-Magazin 15, 6. April 2009

Sein Job ist spitze

Bei der Arbeit steht Wolfgang Ronfeldt über allem: Im höchsten Wolkenkratzer der Welt, dem Burj Dubai, sorgt er mit Schweizer Technik dafür, dass alle 206 Stockwerke zuverlässig mit fliessendem Wasser versorgt werden.

Z

um Glück ist Wolfgang Ronfeldt schwindelfrei. So kann der 55-jährige Spezialist für Röhrensysteme auch in den obersten Stockwerken des Wolkenkratzers Burj Dubai ohne Angstschweiss nach unten blicken. Selbst als die kühne Stufenpyramide aus Stahl und Beton noch keine Glashülle hatte, machte dem Deutschen die enorme Höhe nichts aus. Bis in die Spitze misst der welthöchste Wolkenkratzer 818 Meter. «Wer aus den obersten Etagen blickt, erlebt so etwas wie eine Reizüberflutung», erzählt Ronfeldt. «Von allen Seiten wird der Betrachter mit Eindrücken bombardiert.» Das Meer sieht aus wie ein riesiger Spiegel, der in zahllosen Blautönen schillert, von tiefem Postkartenblau in der Ferne bis zu hellem Türkis in Strandnähe. Am Horizont reihen sich die Supertanker in den Persischen Golf ein. Aus der Distanz erinnern die Schiffskolonnen an Autoschlangen vor einer Ampel.

Die Wirtschaftskrise stoppt die Bauwut Auch der Rundblick über die Stadt Dubai kann benommen machen. Es sieht aus, als hätte das Kind eines Riesen mit Millionen von Klötzen gespielt: überall frisch erstellte Hotel- und Businesstürme, aber auch verlassene Baugruben und halbfertige Stahlgerippe. Viele Kräne stehen still. Die weltweite Finanzkrise hat Sand ins Getriebe von Dubai gestreut. «Dass sich die Stadt nun in eine Wüste aus Bauruinen verwandelt, glaube ich trotzdem nicht», sagt Ronfeldt. «Dafür ist der Boden hier noch immer viel zu teuer. Ein Grossteil der

Klotzen statt Kleckern: Im Stadtzentrum von Dubai sind Hochhäuser für rund 20 Milliarden Dollar im Bau.

unvollendeten Projekte wird wohl einfach später verwirklicht.» Manche Bauherren nutzen die Verzögerung jetzt auch sehr geschickt, um bei den Bauunternehmen die früher vereinbarten Preise zu drücken. Die Vollendung des Burj Dubai war jedenfalls nie gefährdet. Noch diesen Herbst soll ein Teil des Rekordturms eröffnet werden. Die Herrscherfamilie von Dubai rund um Scheich Muhammed bin Raschid Al Maktum finanziert über eine Entwicklungsgesellschaft den Zwei-Milliarden-Dollar-Bau. «Der Scheich hätte nie zugelassen, dass das neue Wahrzeichen des Emirats unfertig bleibt», ist Ronfeldt überzeugt. Seit dem Baubeginn im Februar 2004 hat er das Monsterprojekt begleitet. Der aus Hamburg stam-

«Windverbauungen schützen in 818 Meter Höhe vor tödlichen Böen.»

mende Techniker und Volkswirtschafter lebt schon seit zehn Jahren in Dubai. «Meine berufliche Heimat liegt aber ganz klar in der Schweiz», versichert Ronfeldt. «Schliesslich bin ich seit zwei Jahrzehnten bei der Georg Fischer AG angestellt.» Für diesen Konzern mit Hauptsitz in Schaffhausen leitet der Spezialist den Einbau der gesamten Wasserversorgung in den Superwolkenkratzer. Ronfeldt garantiert, dass die Wasserhahnen in allen Appartements funktionieren, dass sich die Swimmingpools füllen lassen, dass die kunstvollen Wasserspiele und Brunnen im Armani-Hotel ununterbrochen plätschern. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 21


reportage

DUBAI| 19

Der Topklempner vor seinem Arbeitsplatz: Ronfeldt liess im Burj Dubai 15 Kilometer Wasserleitungen einbauen.


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Migros-Magazin 15, 6. April 2009

Ronfeldt führt ein achtköpfiges Team aus indischen, marokkanischen und englischen Ingenieuren. Diese wiederum instruieren Hunderte Klempner und Bauarbeiter aus Südindien, Pakistan und Jemen. Die Männer verlegen im Wolkenkratzer graue Kunststoffröhren mit einer Gesamtlänge von rund 15 Kilometern. Mit Lösungsmitteln weichen sie die Rohstücke an den Verbindungsstellen auf, um sie dann miteinander zu verschmelzen. Der allgegenwärtige Sand ist dabei eine ständige Bedrohung. Schon wenige Sandkörner, die in den weichen Kunststoff eindringen, können später zu Lecks führen.

Höllischer Job für die Bauarbeiter Von den Bauarbeitern redet Ronfeldt mit grösstem Respekt. «Diese Männer machen einen Knochenjob. Im Sommer malochen sie bei über 40 Grad Hitze. Noch vor zehn Jahren haben Baufirmen in Dubai das Leben ihrer Leute oft leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Heute sind die Arbeiter wenigs-

tens durch Windverbauungen vor den jähen Böen geschützt, die sie in über 800 Meter Höhe von den Baugerüsten reissen könnten.» Der kahlköpfige Spezialist redet normalerweise langsam und bedächtig. Doch er kommt in Fahrt, wenn er von den Herausforderungen des Turmbaus berichtet. «Um Wasser durch einen Wolkenkratzer mit 206 Stockwerken zirkulieren zu lassen, können Sie nicht einfach eine Superpumpe im Keller anwerfen», erklärt Ronfeldt. «Sonst spritzen die Hahnen auf den unteren Etagen mit dem Druck von Feuerwehrschläuchen.» Deshalb entschieden sich die Georg-Fischer-Experten für eine aufwendige Lösung: Im Abstand von jeweils 30 Etagen liessen sie Pumpstationen in den Turm einbauen. So fliesst das Wasser gleichmässig, hat nirgendwo einen zu starken oder zu schwachen Druck. Bei der äusserst komplizierten Arbeit genoss Ronfeldts Team immerhin einen Vertrauensvorschuss der arabischen Bauherren. «Schweizer Qualität ist in den Emiraten enorm ge-

fragt», sagt der Experte. «Wenn in einer Gegend Riesenbauten wie Pilze aus dem Boden schiessen, ist Beständigkeit besonders wertvoll. Swiss made steht am Golf für solide installierte Technik, aber auch für zuverlässige Wartung in den späteren Jahren.»

Hat sich Ronfeldt eigentlich schon eine Luxuswohnung im Wolkenkratzer reserviert? «Das wäre mir zu pompös», versichert der Norddeutsche mit Nachdruck. Er bewohnt in Strandnähe eine Villa, die für Dubai-Verhältnisse als bescheiden gelten kann. Hier kehrt er am Abend dem Superturm den Rücken und blickt aufs unverstellte Meer hinaus. Er telefoniert mit seiner Lebenspartnerin, die im Ruhrgebiet wohnt. «Wir sind beide alt genug, um die Distanz auszuhalten und auf eigenen Beinen zu stehen», sagt Ronfeldt. «Westliche Paare, die nach Dubai auswandern, trennen sich oft schon nach kurzer Zeit. Diese hektische Glitzerwelt schadet den Beziehungen. Darum ist es vielleicht besser, dass meine Partnerin und ich hier nicht zusammenleben.» Vor dem Schlafengehen hört Ronfeldt Stücke seines Lieblingskomponisten Bach – Musik, die mit ihrer strengen Geometrie an sorgfältig zusammengefügte Bauwerke erinnert.

Innovationen wie in der Raumfahrt Doch hat die gigantische Stufenpyramide in Dubai auch einen Nutzen für ganz normale Menschen, die kein Geld für Luxussuiten haben? Ronfeldt ist davon überzeugt. Für ihn erinnert der Burj Dubai an die astronomisch teure Raumfahrt, die auf Umwegen zu Innovationen im Alltag geführt hat. Für die Errichtung der oberen Stockwerke waren jeweils nur drei Tage vorgesehen, dennoch durfte die Qualität nicht leiden. «Das könnte in Zukunft auch den Bau von Einfamilienhäusern in Europa beschleunigen und erschwinglicher machen», glaubt Ronfeldt. «Vielleicht gibts bald schon Fertigbadezimmer, die man nur noch ans Wasser anschliessen muss.»

Text Michael West Bild Siddarth Siva/WpN

Himmelsstürmer: Die höchsten Gebäude der Welt

Die Rangfolge der fünf höchsten bewohnbaren Gebäude zeigt die wachsende wirtschaftliche Bedeutung des Mittleren und Fernen Ostens.

818 Meter

509 Meter

Die fünf höchsten Wolkenkratzer: 1. Burj Dubai in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate): 818 Meter. 2. Taipeh 101 in Taipei (Taiwan): 509 Meter. 3. Shanghai World Financial Center in Shanghai (Volksrepublik China): 492 Meter. 4. Petronas Towers 1 und 2 in Kuala Lumpur (Malaysia): 452 Meter. 5. Greenland Square Zifeng Tower in Nanking (Volksrepublik China): 450 Meter.

492 Meter 452 Meter

450 Meter Zum Vergleich

105 Meter 2

3

4

5

6

7

Illustration Reto Winkelmann

324 Meter

1

DUBAI | 21

Zum Vergleich: Der Eiffelturm (6) misst 324 Meter und das höchste bewohnbare Gebäude der Schweiz, der Messeturm in Basel (7), «nur» 105 Meter.


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der hausmann

Migros-Magazin 15, 6. April 2009

Vati unser Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Aber das ist ja erst das halbe Problem. Denn wie spricht

Rufen Ihre Kinder Sie etwa beim Vornamen? «Elvira, darf ich Fern-

seeeeeh?», «Martin, du nervst!» und «Franzi-i-i-i-ska, Fudi putzä!»? Mich nicht. Das fehlte gerade noch, dass meine Kinder mich Bänz nennen. Nein, Anna Luna und Hans sagen Mueti und Vati, und in Zürich, wo wir wohnen, klingt das doppelt antiquiert. Die Nachbarskinder glauben meist, sie hörten nicht recht. Nur bei den Spaniern im zweiten Stock tönts ähnlich, der Papa heisst dort nämlich Attila mit Vornamen, seine Söhne sagen ihm «Atti», und die meinen glaubs, «Vati» heisse dasselbe, nur schweizerdeutsch. Jedenfalls sagen sie im Treppenhaus «Hoi, Vati!» zu mir. Wenigstens sind diejenigen rar geworden, diebeimStichwort Vati sofort an den struben Sektenguru «Vati» Baumann denken. Es war der Skandal meiner Jugendjahre: «Vati», der seine Gemeinschaft inLindenimEmmentalumsichscharte,wurde1975verurteiltwegen – um es milde auszudrücken – unzüchtiger Handlungen mit minderjährigen Untergebenen. Aber warum rufe ich Löu es in Erinnerung, wenn sich doch keiner mehr entsinnt? Uii, wie war ich, als «Vati Buume» inallerMundeundtäglichinder«Tagesschau»war,froh,meinem Vater nicht Vati sagen zu müssen, denn er war für uns der Vitsch. Die Mutter übrigens nannten wir Kinder, fies, wie wir waren, schon damals Oma. Und sie, lieb, wie sie war, wehrte sich nicht einmal. Wir aber, meine Liebste und ich, sind heute Mueti und Vati. Punkt. Nie vergesse ich den Morgen im Oktober 1999, da Anna Luna zum ersten Mal «Mueti» sagte – und ich schon leicht betrübt: Da bist du gopferglemmi immer daheim, ein zeitgemässer Papa, leistest deinen Anteil Hausarbeit, wickelst und schöppelst… und dann kommt doch wieder die Mutter an erster Stelle. Doch was sagt sie, nur Stunden später, am Nachmittag? «Vati!» Yeah.

man von einer Partnerin? «Mini», heissts am Biertisch, «Mini het gseit…», und ehe du dich wundern kannst, wie einer seine Frau auf ein Possessivpronomen reduzieren, gleichsam zum Eigentum erklären könne, heisst sie nach dem vierten Bier schon «d Regierig». So liebevoll nannte Gölä jüngst am Fernsehen seine Liebste, gemäss dem alten Männerklischee, daheim habe im Fall die Alte die Hosen an. «Di Alti» sagen sie – da kann eine noch so jung sein. Schlimmer ist nur: «D Mueter.» Und sie über ihn: «De Papi.» Das negiert dann alles Geschlechtliche, der Partner ist nur noch Kindsvater, die Frau nur noch Übermutter. Kein Wunder, wenn – wie oft in Elianes Sexkolumne im «Blick» beklagt – die Leute nicht mehr miteinander schlafen.

«Und ich soll das alles putzen?» Wie meine Frau mich nennt? Wollen Sie es wirklich wissen?

Bänz. Die Kinder jedoch nennen mich kaum je beim Namen. Und wenn, dann ironisch: «Bänzfridliiii…», singsangen sie dann mit ansteigendem Schluss-i, und sie meinen den Bänz Friedli aus der Zeitung, der öffentlich mit seiner Poliersucht kokettiert und daheim tatsächlich nicht vom Polieren lassen kann, «Bänzfridliii, geits mit putze?». Andererseits, wenn ich mal motze: «He, hallo, was soll das Rumgespritze im Bad?», weil es nach einem simplen Händewaschen mal wieder aussieht, als wäre ein Wirbelsturm über Zürich gefegt, überall Wasser, alles versaut, das WC natürlich nicht gespült (Das tun sie nie!) und gleich mehrere Hand- und Frottiertücher am Boden verstreut… «Und ich soll das alles putzen?!» – Dann kommt von Hans ein trockenes: «Bänzfridliii, das isch öie Job. Dir syt Husmaa.» Jetzt im Handel: Bänz Friedlis Doppel-CD «Der Hausmann_Live im Miller’s Studio». Bestellung und Diskussionsforum www.migrosmagazin.ch

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24 | Migros-Magazin 15, 6. April 2009

Zwei Weltstars gehen sich an die Wäsche

Die Kinolegenden Dustin Hoffman und Emma Thompson spielen in der Komödie «Last Chance Harvey» ein Liebespaar. Im Interview wird der 71-jährige Hoffman zum Tiger.

I

n der romantischen Komödie «Last Chance Harvey – Liebe auf den zweiten Blick» brillieren Dustin Hoffman und Emma Thompson als Paar im besten Alter. Die Geschichte des Films ist schnell erzählt: Auf dem Londoner Flughafen Heathrow kreuzen sich die Wege des Amerikaners Harvey und der Engländerin Kate. Was als zufälliges Treffen beginnt, entwickelt sich zur vielleicht letzten Chance für die grosse Liebe. Das Migros-Magazin hat die beiden Hauptdarsteller in Paris getroffen. Wem hat Regisseur Joel Hopkins das Drehbuch zuerst angeboten? Emma Thompson: Mir. Nachdem

ich es gelesen hatte, rief ich Dustin an und sagte: «Spring ins Flugzeug und komm her – sofort!» Dustin Hoffman: Ich musste nicht lange überlegen. Ich lese keine Drehbücher mehr, seit mir meine Frau gesagt hat: «Vertrau deinem Instinkt und dreh mit Leuten, die du magst.» Thompson: Der ganze Dreh war sehr emotional, wir waren oft den Tränen nahe … (lacht) Hoffman: Gereizt hat mich an diesem Film auch, dass er von der Nouvelle Vague des französischen und italienischen Kinos der Sechzigerjahre inspiriert ist. Diese Stilrichtung hatte ich während meines Studiums am Actors Studio in New York kennengelernt.

Ich teilte mir zu jener Zeit eine Wohnung mit Gene Hackman und Robert Duvall. Wir schlugen uns zehn Jahre lang mehr schlecht als recht durch. Weil mir keine Rollen angeboten wurden, arbeitete ich als Kellner in einem Restaurant. Eine herrliche Zeit! Ein arbeitsloser Schauspieler zu sein war damals cool – lieber hatten wir keinen Erfolg, als Teil des Establishments zu sein. Wir sahen uns als Vertreter der Subkultur, als Erben der «Beat Generation» um Jack Kerouac und Allen Ginsberg … Ich wollte nie ein Star sein, und auch heute noch interessiert mich an der Schauspielerei nur die eigentliche Arbeit. Die Nouvelle Vague schwappte tatsächlich bis nach Amerika? Hoffman: Auf alle Fälle. Es gab

zwar in ganz New York nur ein Kino, das die Filme von Regisseuren wie Truffaut oder Antonioni zeigte – mit Untertiteln. Aber ihr Einfluss auf mich und meine Schauspielerkollegen war enorm. Wir begriffen, dass das Wichtigste an einem Film nicht eine verwickelte Handlung ist. Was wirklich zählt, sind die kleinen Details. Und das gilt auch für «Last Chance Harvey», der einfach von einer Begegnung erzählt. Keine komplizierten Wendungen, kein Kampf zwischen Gut und Böse – nur eine simple Geschichte, wie sie das Leben schreibt.

Zu Beginn des Films arrangiert Kates Freundin ein Blind Date für sie. Kennen Sie dies auch aus dem wirklichen Leben? Thompson: Nein. Und du, Dust? Hoffman: Nur einmal, in jungen

Jahren, das hat mir gereicht. Sie war ein tolles Mädchen – das mich an der Party, zu der wir gingen, sofort stehen liess. (lacht) Bis zu meiner ersten grossen Rolle in der «Reifeprüfung» hatte ich nicht viel Glück bei den Damen, und da war ich schon 30. Aber schliesslich habe ich meine Karriere genau dem Umstand zu verdanken, dass ich nie so ein hübscher Kerl wie Marlon Brando oder Paul Newman war. Der Grund für Harveys Reise nach London ist die Hochzeit seiner Tochter. Warum gibt es eigentlich in so vielen Filmen Hochzeitsszenen? Thompson: Oh, Beerdigungen kom-

men genauso oft vor! Ich weiss, dass beides häufig herzerwärmende, aufrichtige, fröhliche Anlässe sind. Das Schönste an einer Bestattungsfeier ist, dass man die alten Bekannten endlich wieder einmal trifft. Die Beerdigung meines Schwiegervaters war einfach wunderbar. Der einzige Wermutstropfen war, dass er selbst nicht dabei sein konnte, es hätte ihm gefallen. Ich habe mich danach gefragt, waLESEN SIE WEITER AUF SEITE 27

Dustin Hoffman (71) und Emma Thompson (49) hoffen in ihrem neuen Film auf eine letzte grosse Liebe.


interview

HOLLYWOOD | 25

> Emma Thompson wurde 1959 in London geboren. Sie hat in rund 30 Filmen mitgespielt, unter anderem in «Howards End», «Sinn und Sinnlichkeit», «Mit aller Macht», «Stranger Than Fiction» und «Harry Potter und der Orden des Phönix». Nach ihrer Scheidung von Regisseur Kenneth Branagh heiratete sie den Schauspieler Greg Wise. > Dustin Hoffman wurde 1937 in Los Angeles geboren, gab 1964 sein Theaterdebüt und schaffte 1967 mit «Die Reifeprüfung» den Durchbruch als Filmschauspieler. Weitere Meilensteine seiner Karriere waren «Midnight Cowboy», «Little Big Man», «Lenny», «Kramer gegen Kramer», «Tootsie» und «Rain Man». Er ist zum zweiten Mal verheiratet und hat sechs Kinder und zwei Enkel. • Kennen Sie die Paraderollen von Thompson und Hoffman? Das Quiz auf www.migrosmagazin.ch


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interview

Migros-Magazin 15, 6. April 2009

konzentrieren und jeden Moment bewusst zu erleben.

rum wir so eine Feier nicht schon zu seinen Lebzeiten veranstaltet haben.

Heisst das, dass Sie den Sinn des Lebens verstanden haben? Hoffman: Überhaupt nicht. Unse-

Wie alt ist der von Ihnen gespielte Harvey? Etwa 60? Hoffman: 60? Nett von Ihnen! Ich

bin immerhin schon 71 … Thompson: Ich finde, dass Harvey, so wie Dustin ihn spielt, ein geistig jung gebliebener Mensch ist. Ich habe bei den Dreharbeiten nie gedacht: «O mein Gott, der ist doch viel zu alt für Kate.» Die ist etwa 44 oder 45, und ich finde, der Altersunterschied ist reizvoll.

Dustin, Ihre Frau hat einmal gesagt, dass Sie nie ein Blatt vor den Mund nehmen … Hoffman: Das stimmt. Meine

Freunde können das bestätigen.

Dann sprechen wir doch über ein heikles Thema: Ist Sex mit 71 gleich gut wie mit 17? Hoffman: Nein, viel besser! Als

junger Mann hat man oft Probleme mit vorzeitigen Ejakulationen. Das ist natürlich. Bei Mensch und

Bilder Reuters / Keystone

«Wir sind darauf programmiert, möglichst schnell zu ejakulieren.» Tier ist das Männchen darauf programmiert, seinen Samen schnell loszuwerden. In der Natur lauern Gefahren, und eine Art kann sich nur sicher fortpflanzen, wenn der Akt rasch über die Bühne geht. Haben Sie für die Jungen einen Rat? Hoffman: Nein. In meinem Alter

ejakuliert man am Ende immer

HOLLYWOOD | 27

Thompson: «Gegen mein Alter nützt auch Make-up nichts.»

Hoffman: «Ich machte Karriere, weil ich nie so hübsch war wie Marlon Brando.»

noch früher als geplant – mit dem Unterschied, dass es länger dauert, bis man überhaupt so weit ist. Deshalb wird man mit den Jahren ein immer ausdauernder Liebhaber. Wieso gibt es in «Last Chance Harvey» keine einzige Sexszene? Hoffman: Keine Ahnung. Dabei

erinnerte das ursprüngliche Drehbuch doch ziemlich stark an das von «Letzter Tango in Paris», nicht wahr, Emma? Thompson: Nacktheit ist in diesem Film schon ein Thema, nicht auf körperlicher, sondern auf emotionaler Ebene. Harvey und Kate gelingt es, ihre Scham abzulegen und ihre Gefühle zu entblössen. Genau das ist es, was mir an diesem Film so gefällt. Zwei Menschen, die beide nicht mehr 20 sind, finden trotz der schmerzhaften Erfahrungen, die sie zuvor in ihrem Leben gemacht haben, zueinander … Das ist ergreifend! Dustin, sind Sie glücklicher als 1967, als Sie «Die Reifeprüfung» drehten? Hoffman: Absolut. Ich fühle mich

heute wohler in meiner Haut. Das wäre vielleicht anders, wenn es die Natur so geregelt hätte, dass

nur manche von uns, so auch ich, eines Tages sterben müssten, während andere unsterblich wären. Der Tod ist demokratisch. Niemand kann ihm entgehen, und das finde ich sehr gut so. Gibt es immer noch keinen Tag, an dem Sie nicht an Sex und an den Tod denken? Hoffman: Nein. In dieser Hinsicht

habe ich mich nicht verändert. Ich weiss, dass das Spiel irgendwann abgepfiffen wird. Das ist in meinem Gehirn eingemeisselt. Ich habe die Gewissheit, dass ich sterben werde – und das hilft mir, mich auf das Hier und Jetzt zu

re Existenz ist wie ein Stück von Beckett – eine surreale Komödie. Wir alle leben auf diesem runden Ding, das man einen Planeten nennt, und haben keine Ahnung, wozu … Das ist doch unfassbar! Ich glaube, was uns antreibt ist vor allem der Drang, zu überleben und uns fortzupflanzen. Unsere wichtigste Triebfeder ist die Angst vor dem Ende, eine Angst, die so unerträglich ist, dass der Mensch alles tut, um sich davon abzulenken. Alkohol, Unterhaltung, Beziehungen, Kunst – all das dient dazu, die fundamentale Angst, die wir in uns tragen, zu mildern oder wenigstens zu unterdrücken. Emma Thompson ist ewig jung … Thompson: Das stimmt überhaupt

nicht. Nicht einmal das beste Make-up der Welt kann mein Alter verdecken. Hoffman: Ach was. Ich würde gerne über dich herfallen. Thompson: Ähm … jetzt nimmt dieses Gespräch aber eine unerwartete Wendung … Interview Jean-François Duval Übersetzung Reto Gustin

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28 | Migros-Magazin 15, 4. April 2009

«Die Kunden kaufen in der Migros günstiger ein» Migros-Marketing-Chef Oskar Sager macht an der Bilanzmedienkonferenz klar, dass die Migros eindeutig das bessere Preis-Leisungs-Verhältnis hat als ihre Hauptkonkurrenz.

M

an kann es drehen und wenden, wie man will: Die Migros ist und bleibt Schweizer Meisterin im Preis-Leistungs-Verhältnis. Diesen Sachverhalt erläuterte Marketing-Chef Oskar Sager einmal mehr eindrücklich an der BilanzMedienkonferenz der Migros. In einem umfangreichen Preisvergleich belegt das unabhängige Institut GfK Hergiswil, was die Kunden an der Migros-Kasse jeweils empfinden: Sie bekommen für ihr Geld nirgends mehr. «Täglich kaufen eine Million Menschen in der Migros ein», sagte Oskar Sager. «Für sie ist entscheidend, wieviel sie für ihren gesamten Einkauf bezahlen. Jetzt wissen wir ganz genau, dass die Einsparungen erheblich sind.» Im Auftrag der Migros wählte das Marktforschungsinstitut GfK denn auch ein umfassenderes und komplexes Verfahren für seine Preisanalyse. Deren Ergebnisse konnte Sager nun präsentieren (siehe Interview rechts). Das GfK

hat 427 Warengruppen berücksichtigt, nach ihrem Umsatz gewichtet und so 28 000 Artikel von Migros und Coop verglichen. Die Ergebnisse des GfK sind frappant. Betrachtet man die durchschnittlichen Preise aller Warengruppen, zeigt sich klar: Die Kunden kaufen bei der Migros im Schnitt 13 Prozent günstiger ein als beim Hauptkonkurrenten.

Auch beim Fleisch ist die Migros günstiger Besonders beim Einkauf von Lebensmitteln können die Kunden viel sparen, nämlich durchschnittlich 21 Prozent (weitere Details siehe Grafik). Sager untermauerte und konkretisierte die Preisanalyse anhand zweier umsatzstarker Warengruppen: Frisches Schweinefleisch bekommt man bei der Migros 10 Prozent, frisches Rindfleisch sogar 12 Prozent günstiger. Für Oskar Sager ist die Führerschaft beim Preis-Leistungs-Verhältnis besonders wichtig, da es

Das sagen die Kunden Gisela Rudolf, Rentnerin, Langenthal BE: «Die Migros ist nicht bei allen Artikeln am günstigsten. Betrachtet man aber das ganze Sortiment, dann schon.»

Migros ist günstiger Beim gesamten Warenkorb und bei jeder Warengruppe liegt das Preisniveau des Angebots bei Coop markant über demjenigen der Migros. Total Warenkorb Migros

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Coop

113%

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100% 112%

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Bei der Migros einkaufen: Beste Qualität für weniger Geld.

Frische (wie Früchte, Gemüse, Brot) Migros Coop

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Nearfood (wie Waschmittel, Kosmetika) Migros Coop

100% 124%

neben Frische, Swissness, Regionalität und Nachhaltigkeit zu den fünf grundlegenden Kernwerten der Migros zählt.

Daniel Sägesser

Esther Spielmann, Masseurin, Langenthal BE: «Die Migros ist günstiger!»

Carmen Bättig, Hausfrau, Aarwangen BE: «Bei der Migros bekomme ich mehr für mein Geld.»

Hans Mathys, Redaktor, Langenthal BE: «Im Vergleich kaufe ich übers Jahr bei der Migros günstiger ein. Das zeigt sich zum Beispiel bei meinen Lieblings-Pommes-Chips.»


m-aktuell

| 29

Informationen aus der MIGROS

«Wir untersuchten die effektiven Einkäufe» Peter Hofer, gibt es unterschiedliche Methoden von Preisuntersuchungen? Ja, im Schweizer Detailhandel werden immer wieder Preisvergleiche publiziert. Dabei nimmt man einzelne Produkte in einem Laden und sucht vergleichbare Produkte bei der Konkurrenz. Diese Preisvergleiche sind recht theoretisch, da sie kaum das effektive Kaufverhalten der Schweizer Haushalte widerspiegeln. Sie haben ein besseres Vorgehen? Wir haben einen anderen Ansatz gewählt. Seit Jahren analysieren wir bei einer Stichprobe von 2250 Haushalten in der deutschen und französischen Schweiz das, was sie einkaufen. Diese Haushalte melden uns alle Einkäufe der Güter des täglichen Bedarfs und den dafür effektiv bezahlten Preis. Das ist die Basis dieser Preisanalyse. Insgesamt haben wir 28 000 Produkte aus 427 Warengruppen in diese Analyse miteinbezogen.

Können einen Rekordertrag melden: Migros-Chef Herbert Bolliger (rechts) und Marketingchef Oskar Sager vor den Medien.

Die Migros hat auch 2008 wieder sehr gut geschäftet. So konnte Herbert Bolliger, Präsident der Migros-Generaldirektion, an der Medienbilanzkonferenz einen Rekord-Gruppenertrag von 25,8 Milliarden Franken vermelden, was einem Wachstum von 13,5 Prozent entspricht. Der Gruppengewinn ist mit 701 Millionen Franken der dritthöchste in der Migros-Geschichte. Beim Marktanteil hat die Migros-Gruppe die magische Schwelle von 20 Prozent überschritten; neu liegt er bei 20,5 Prozent. Die Zunahme betrug 2,2 Prozent und ist auf das starke Wachstum von Denner von 8,3 Prozent zurückzuführen. Im Food-Bereich erhöhte sich der Marktanteil um 3,6 Prozent auf 28,6 Prozent. Einen Rekord gab es auch bei den Investitionen: Die Migros als grösster privater Investor der Schweiz steigerte diese um 17,8 Prozent auf 1674 Millionen Franken. Ende 2008 arbeiteten insgesamt 84 096 Personen beim Unternehmen, davon 3178 Lernende in mehr als 40 verschiedenen Berufen.

Christine Käser, Hausfrau, und Hans Käser, Abteilungsleiter, Langenthal BE: «Wenn man das gesamte Sortiment betrachtet, kaufen wir bei der Migros günstiger ein. Das sieht man zum Beispiel ganz deutlich beim Fleisch.»

Bilder Siggi Bucher, Paco Carrascosa

Die Migros wächst weiter

Stephan Niklaus, Sicherheitsfachmann, Langenthal BE: «Ich kaufe fast nur bei der Migros ein, deshalb kann ich die Preise nicht vergleichen …»

Können Sie diese Warengruppen umschreiben? Zu diesem Warenkorb gehören sämtliche wichtigen Güter des täglichen Bedarfs, ohne alkoholische Getränke und Tabakwaren. Können Sie an einem Beispiel zeigen, wie Sie gearbeitet haben?

Petra Bürgisser, Studentin, Olten SO: «Ich finde, dass die Migros im Gesamtvergleich günstiger ist als Coop.»

Verglich die Preise von Migros und Coop: Peter Hofer, Chef des Marktforschungsinstituts GfK in Hergiswil NW, über theoretische Preisvergleiche und wirklich bezahlte Preise.

Ja, eine dieser 427 Warengruppen ist Milchschokolade in Tafeln. Die Haushalte kaufen einmal eine Tafel, ein anderes Mal ein Multipack … Diese Daten über die effektiven Einkäufe haben wir für das gesamte Jahr 2008 zusammengefasst. Dabei stellten wir fest, dass die Haushalte in der Migros für eine 100-GrammTafelschokolade Milch durchschnittlich 1,01 Franken ausgaben, während sie beim Mitbewerber Coop 1,27 Franken zu bezahlen hatten. Haben Sie auch die Preisaktionen berücksichtigt? Ja, wir verarbeiteten die effektiv bezahlten Preise. Auch dass Haushalte bei Aktionen auf Vorrat einkaufen, haben wir berücksichtigt.

Interview Daniel Sägesser

Eveline Rettenmund, Maschinenzeichnerin, mit Selina, Langenthal BE: «Bei der Migros komme ich mit meinem Geld weiter als bei Coop. Ich bin überzeugte Migros-Kundin.»


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Migros-Magazin 15, 6. April 2009

DV MGB | 31

Preise gut sichtbar am Regal

Die Migros wird die Preise ihrer Produkte künftig am Regal anschreiben. Den Entscheid fällte die Delegiertenversammlung des MGB als oberstes Migros-Organ am 28. März mit deutlicher Mehrheit.

N

ur wenige Stunden hatte es gedauert, bis der Entscheid zur Preisanschrift der Migros auf allen Internetportalen kommuniziert wurde. Mit 84 zu 10 Stimmen (bei 7 Enthaltungen) votierten die Delegierten des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) für den Antrag der Verwaltung (Verwaltungsrat), die Preise nicht mehr an den Produkten selbst anzuschreiben. Künftig wird die Migros, als letzte Detailhändlerin in ganz Europa, auf Regalanschrift umstellen.

Grosse Kundenumfrage stützt den Entscheid Aus der – behaupteten – kundenunfreundlichen Massnahme wurde in den vergangenen Monaten eine – belegbare – kundenfreundliche. So haben laut Marketingchef Oskar Sager bei einer Umfrage unter mehr als 100 000 Kundinnen und Kunden nur ein Prozent die Preisbeschriftung auf dem Produkt als Grund angegeben, in der Migros einzukaufen. Weit mehr Nennungen erhielten der Standort, das Preis-LeistungsVerhältnis, das attraktive Sortiment und die frische Qualität der Produkte. Ursula Nold, Präsidentin der Delegiertenversammlung, machte deutlich, dass bei oberflächlicher Betrachtung die Massnahme als Verschlechterung interpretiert werden könne. Wer sich aber mit der Thematik auseinandersetze, erkenne viele Vorteile für die Kunden. So liessen sich die eingesparten Kosten in günstigere Preise reinvestieren. «Es ist ökologischer Unsinn, wenn wegen

Grosses Mehr: Mit 84 zu 10 Stimmen (bei 7 Enthaltungen) stimmten die Delegierten der Regalanschrift zu.

veralteter Preise auf dem Produkt Verpackungen vernichtet werden müssen», gab Ursula Nold den Delegierten zu bedenken. Die Migros werde aber alles tun, so Sager, die Umstellung transparent zu kommunizieren. Zudem prüfe die Migros diverse technische Möglichkeiten, um die Preise für alle Kunden nachvollziehbar zu machen. Die Details zur Einführung der neuen Preisanschrift werden nun geprüft. Flächendeckend sollte die Regalanschrift frühestens in zwei Jahren umgesetzt sein.

Ab Mitte April ein Feuerwerk der Ideen An ihrer 164. Zusammenkunft hatten die Delegierten auch den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2008 des MGB zu genehmi-

«Die Regalanschrift bringt viele Vorteile»: Ursula Nold und Oskar Sager.

gen; beide Geschäfte wurden einstimmig angenommen. Schliesslich wurde Patrick Avanthay (Genossenschaft Migros Wallis) einstimmig in die Verwaltung des Migros-Genossenschafts-Bundes gewählt. Als

einer der beiden Mitarbeitervertreter löst er in diesem Gremium Harold Sacher ab, der Ende Februar in Pension ging. Viel zu reden gab zum Abschluss der Delegiertenversammlung die neue Werbekampagne der Migros. Dominique von Matt, Chef der Werbeagentur Jung von Matt/Limmat AG, stellte erste Impressionen aus den neusten TVSpots vor und versprach für den 14. April und die Zeit danach ein Feuerwerk an Ideen. Auch der neue Slogan «Ein M besser» fand grosse Zustimmung im Saal – und verspricht einiges für die Zukunft.

Text Gaston Haas Bilder Paco Carrascosa

Mehr zur neuen Migros-Kampagne lesen Sie nächste Woche im Migros-Magazin.


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Migros-Magazin 15, 6. April 2009

M4MUSIC | 33

Mit Herz dabei: Gitarrist Roman Hosek, Posaunist René Mosele und Sängerin Brandy Butler von «Chamber Soul».

Sprungbrett für junge Musiker

Letztes Jahr gewann das Trio Chamber Soul bei m4music eine Auszeichnung. Seither ist die Band auf Erfolgskurs und eröffnete das diesjährige Festival des Migros-Kulturprozents.

I

ch trete viel lieber vor hundert als vor tausend Menschen auf», sagt Brandy Butler vom Trio Chamber Soul aus Zürich. Die drei Musiker veranstalten am liebsten Hauskonzerte mit wenigen auserwählten Zuhörern. Doch die Musik von Chamber Soul ist viel zu gut, um nur die heimische Stube mit ihrem Soul zu erfüllen. So nutzte die Band, bestehend aus dem Posaunisten René Mosele, dem Gitarristen Roman Hosek und der amerikanischen Sängerin Brandy Butler denn auch die Chance, ihre intime Musik einem grösseren Pub-

likum zu präsentieren. Mit Erfolg: Am letztjährigen m4music wurde ihr Song mit dem schnörkellosen Soul zum besten Pop-Demo und gleichzeitig zum «Demo of the year 2008» gekürt.

«Seit m4music nehmen wir uns selbst ernster» «Seither sind wir viel motivierter. Wir nehmen die ganze ChamberSoul-Sache ernster», meint Roman schmunzelnd dazu. Die grösste Nachwuchsschmiede der Schweizer Musikszene brachte der jungen Band aber nicht nur Motivation. Für Posau-

nist René war m4music zudem eine wichtige Kontaktbörse: «Wir lernten viele Leute kennen, die wirklich etwas von Musik verstehen. Sie beurteilten die Songs anders als unsere Freunde – schliesslich hatten die Experten die nötige Distanz dazu.» Zur grossen Überraschung der Band wurde Chamber Soul in die Kategorie Pop eingeteilt. «Mit der Deklaration Pop erreichten wir viel mehr Leute. Dem Pop wird im Allgemeinen mehr AufLESEN SIE WEITER AUF SEITE 35

Das MigrosKulturprozent machts möglich Das Migros-Kulturprozent ist ein freiwilliges, in den Statuten verankertes Engagement der Migros in den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Bildung, Freizeit und Wirtschaft. Es verpflichtet sich dem Anspruch, der Bevölkerung einen breiten Zugang zu Kultur und Bildung zu verschaffen, ihr die Auseinandersetzung mit der Gesellschaft zu ermöglichen und die Menschen zu befähigen, an den sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen Teil zu haben. Die Migros-Genossenschaften und der MigrosGenossenschafts-Bund (MGB) verpflichten sich jährlich zu einem festen Beitrag an das Kulturprozent. Im Jahr 2008 standen dem Migros-Kulturprozent 119.7 Millionen Franken zur Verfügung. www.kulturprozent.ch


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M4MUSIC | 35

Eröffneten das diesjährige m4music-Festival und begeisterten die Fans: Chamber Soul live auf der Bühne im Zürcher Club Moods.

m4music 2009: Besucheransturm Das «m4music — Clubfestival, Conference und Demotape Clinic» ging Ende März bereits zum zwölften Mal über die Bühne. Das Popfestival mit 35 Acts, darunter 29 aus der Schweiz, war mit rund 6000 Besuchern sehr gut besucht. Publikumsmagnete waren die britischen Rockbands Maximo Park und Franz Ferdinand. Weitere Höhepunkte bildeten die Reggae Night sowie die Rede und Performance des Schotten und ehemaligen The-KLF-Musikers Bill Drummond. Eine CD-Compilation mit den besten Songs der Demotape Clinic 2009 erscheint Ende April 2009. cp

merksamkeit geschenkt», sagt René Mosele. Nachdem das Soul-Trio an der Demotape Clinic brillieren konnte, wurden plötzlich immer mehr Musikliebhaber auf die Nachwuchskünstler aufmerksam. «m4music als Nachwuchsschmiede funktioniert hervorragend. Wir sind der beste Beweis dafür», meinen die drei einstimmig. Ein Jahr nach dem Gewinn der Demotape Clinic war Chamber Soul wieder am m4music anzutreffen. Der Band wurde die grosse Ehre zuteil, das diesjährige Musikfestival mit einem grossen Konzert zu eröffnen. So tauchte der Zürcher Club Moods in die kühnen Klänge von Romans Gitarre, in Renés einzigartigen Posaunensound und in Brandys rauchige Stimme ein.

Vom Au-pair zur Soulhoffnung Die drei sind keineswegs MusikGrünschnäbel. René Mosele hat einen Abschluss am Berklee College of Music Boston in der Tasche, Roman Hosak hat seine Ausbildung an der Musikhochschule Luzern absolviert. Bran-

dy zog es nach dem Abschluss ihres Jazz-Querflöte-Studiums vor fünf Jahren aus ihrer geliebten Heimatstadt Philadelphia als Au-pair in die Schweiz. Die Amerikanerin verliebte sich in das Land, aber auch in ihren zukünftigen Bandkollegen Roman Hosek. «Also bin ich geblieben», sagt sie und wirft Roman einen verträumten Blick zu.

Schweizer Musikszene rockt An der Schweiz gefiel der Amerikanerin aber nicht nur Roman. Brandy profitiere auch von der ihrer Meinung nach «pulsierenden Schweizer Musikszene». Man werde in der Schweiz – im Vergleich zum anliegenden Ausland – relativ fair für Auftritte bezahlt. Brandy ist zudem von den Förderungsmassnahmen der Schweizer beeindruckt: «Die Musikkultur wird hier, beispielsweise mit m4music, gezielt und praxisnah gefördert. Als noch junge Band ist man auf solche Institutionen angewiesen.» Text Cinzia Venafro Bilder Tanja Demarmels

Die Musik von Chamber Soul und weitere Infos unter: www.chambersoul.ch

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36 | Migros-Magazin 15, 6. April 2009

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Produkte aus der Migros > OSTERN

Zeit für Genuss und Freunde

Auf den währschaften Osterbrunch folgt ein weiteres Highlight: das Festmenü. Markus stand selbst in die Küche, während die Frauen den Tisch festlich mit Sélection-Geschirr gedeckt und die Kinder kleine Schoggihasen dazugestellt haben.

Sélection-Spezialtulpen, Bund à 7 Stück, Fr. 12.90 Glaskrug Michelangelo, 2,5 l, Fr. 39.90


38 | Migros-Magazin 15, 6. April 2009

M

arkus Mayer ist ein Schlitzohr. So erklärt er lautstark, dass er sich opfere und an diesem schönen Ostertag in die Küche stehe, damit die Damen das Frühlingslüftchen geniessen können. Dabei kocht er für sein Leben gern. Und hat – ganz vorausschauender Gastgeber – für das Menü schon alles vorbereitet. Er kombinierte den Lachs mit Apfel und Honig, mit Dill und Crème fraîche. Nun kann Markus einfach die Schüssel mit dem vorbereiteten Rauchlachstatar aus dem Kühlschrank holen, alles mit selbstgedrehten Lachsrosetten schön anrichten – fertig ist die Vorspeise. Auch das Lammrack

ist bereits mariniert, die Spargeln geschält, der Knoblauch gepresst. So muss er nur noch den Bräter in den Ofen schieben. Und das Dessert? Nun – die Sonne lacht, Gäste und Familie auch, wer will da abseits stehen? Das Tiramisu von Sélection schmeckt wie selbstgemacht, damit kann er bei seinen Gästen punkten. Text Ruth Gassmann Bilder Dirk Lässig Styling Marlise Isler Rezepte «Saisonküche»

Die Osterfotos wurden im Fincahotel Can Davero bei Binissalem auf Mallorca realisiert. Inmitten von Orangen-, Mandel- und Olivenbäumen gelegen, ist es ein Ort der Ruhe. www.candavero.com / Tel. 0034 637475720

R hl h Rauchlachstatar Vorspeise für 4 Personen

200 g Rauchlachs mit Whiskylikör, Sélection 100 g Sellerie 1 Apfel 1 Bio-Zitrone 1 TL Caa-tay-Honig, Sélection Fleur de sel, Sélection Blumenpfeffer, Sélection 1 Bund Dill 2 EL Crème fraîche 1) Vom Lachs einige feine Streifen abschneiden und zu kleinen Blumen

aufrollen, Rest klein würfeln. 2) Sellerie auf einer Bircherraffel fein reiben, Apfel ganz klein würfeln. Von der Zitrone 1 TL Schale abreiben, Saft auspressen. Honig dazugeben. Mit Fleur de sel und Blumenpfeffer würzen. Vom Dill 1 EL fein hacken. Alles gut vermischen und mit Hilfe eines Dessertrings anrichten. Mit Crème fraîche, einem Dillzweiglein und der Lachsblume dekoriert servieren.


schaufenster

Markus präsentiert stolz seine Lammracks, bevor er es in den Ofen schiebt. Viele Zutaten hat er bei Sélection gefunden: Lamm-

racks, 100 g, Fr. 7.80*, Rosmarin-Honig, 250 g, Fr. 5.20*, Trüffelkäse, 220 g, Fr. 13.50, Tellicherry-Pfeffer, Fr. 5.20*,

OSTERN | 39

Fleur de sel, Fr. 7.90*, Olivenöl, 5 dl, Fr. 19.—*, Hondroelies Oliven, 150 g, Fr. 7.20* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Das cremige Tiramisu von Sélection schmeckt wie selbstgemacht, 90 g, Fr. 3.80.

Lammracks griechische Art auf Spargeln Hauptgericht für 4 Personen

6 Knoblauchzehen 1 Bund Rosmarin 3 Bio-Zitronen 1 EL Rosmarin-Honig, Sélection Olivenöl, Sélection 2 Lammracks à ca. 300 g, Sélection Tellicherry-Pfeffer, Sélection 1 Bund grüner Spargel 150 g Hondroelies Oliven, Sélection Fleur de sel, Sélection 1) 1 Knoblauchzehe pressen, restliche in der Schale lassen. Von einem Rosmarinzweig 1 EL Nadeln abziehen und fein hacken, restliche Zweige aufbewahren.

Von 1 Zitrone die Schale abreiben und die Frucht auspressen. Restliche Zitronen in Schnitze schneiden. Honig, 2 EL Olivenöl mit 1 EL Zitronensaft, dem gepressten Knoblauch und Honig mischen. Lammracks rundum bestreichen, mit Pfeffer würzen und 1 Stunde marinieren lassen. 2) Spargel in kochendem Salzwasser kurz blanchieren. Kalt abschrecken und abtropfen lassen. 3) Backofen mitsamt einem Bräter auf 180 Grad vorheizen. 3 EL Olivenöl in einer Pfanne

erhitzen. Marinade vom Fleisch streichen. Lammracks zusammen mit den Rosmarinzweigen und Knoblauchzehen rundum 2 Minuten scharf anbraten. Zuerst Spargeln, darauf die Lammracks mit dem Knoblauch und Rosmarin in den Bräter verteilen. Zitronenschnitze und Oliven dazugeben. 4) Mit Fleur de sel bestreuen und mit der restlichen Marinade begiessen. Bratenthermometer seitlich einstechen. Garen lassen, bis die Kerntemperatur 55 Grad beträgt. Dazu passt ein Käserisotto.


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OSTERN

Migros-Magazin 15, 6. April 2009

Sélection-Œufs de poules Marans, 6 Schweizer Freilandeier, 53 g+, Fr. 5.90*

Sélection-Blütenmischung 8 g, Fr. 5.80* *Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Sélection zum Probieren

Wer sich bislang nicht getraut hat, bei Sélection zuzugreifen, kann vom 1. bis 11. April in grösseren Filialen viele ausgewählte Produkte degustieren. Und sich dabei durch den attraktiven Rezeptflyer gleich zum Ostermenü inspirieren lassen. Neugierig auf die exklusiven Genüsse? Unter www.migros.ch/ ostern finden Sie die Filialliste und Daten der Degustationen.

Sélection-Whiskylikörlachs, 100 g, Fr. 9.80*, Königslachs, 100 g, Fr. 13.90*

Sélection-Cocktail-Tomaten, 200 g, Fr. 3.50*

Machen Sie mit beim grossen Oster-Gewinnspiel 1. Preis: SélectionGeschenkkorb, Fr. 140.— 2.—5. Preis: 4 x 1 MigrosGeschenkkarte à Fr. 100.—

So machen Sie mit: Per Telefon: Rufen Sie 0901 560 002 an (1 Fr./Anruf) und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit

dem Text OSTERN und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: OSTERN Beat Muster, Musterstr. 1, 9999 Musterdorf Per Post: Senden Sie eine Postkarte

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benachrichtigt und unter www. migrosmagazin. ch publiziert. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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Smoothie Glace Joghurt & Exotic Fruits Ein leichter Lutscher mit 33% Joghurteis und einer SmoothieMischung aus Orangen, Mango und Passionsfrucht (40% Fruchtanteil im Fruchtmix) 4 x 87 ml 5.50

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Gültig vom 7.4. bis 13.4. Kiwi Italien per kg 2.60 vom 7.4. bis 13.4. Kiwi aus Italien pro Stück –.35 statt –.50 Geflügel vom 7.4. bis 13.4. Pouletflügeli gewürzt Grosspackung aus der Schweiz per kg 12.30 statt 16.50 Gemüse vom 7.4. bis 13.4. Bio Nüsslisalat aus der Schweiz per 100 g 2.90 statt 3.90 Käse Gültig vom 7.4. bis 13.4. Bio Rahmtilsiter per 100 g 1.85 statt 2.30 vom 7.4. bis 13.4. Gorgonzola Dolce per 100 g 1.35 statt 1.65 vom 7.4. bis 13.4. Käse in Bedienung: Brie Trüffel per 100 g 5.70 statt 7.10 vom 7.4. bis 13.4. Käse in Bedienung: Nusskäse per 100 g 2.20 statt 2.80 Milchprodukte vom 7.4. bis 13.4. Alle Bifidus Drink Packung 6 x 65 ml 2.80 statt 3.50 vom 7.4. bis 13.4. Alle Crème du Confiseur 400 g 2.20 statt 2.75 Wasch-/Putzmittel Solange Vorrat Exelia Weichspüler 4 verschiedene Düfte 1,5 Liter 5.20 statt 7.80 Migros-Restaurants vom 6.4. bis 11.4. Wochenhit: Schweins Cordon-Bleu (Herkunft: Schweiz) mit Pommes Frites, Erbsen und Karotten 13.80

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Notizen

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Migros-Magazin 15, 6. April 2009

NEWS | 49

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50 | Migros-Magazin 15, 6. April 2009

Das Gesicht von morgen Mit Schminke ist es wie mit Handtaschen: Beide müssen viele Erwartungen erfüllen, bis sie unser Herz as erobern. Haben sie das einmal geschafft, bleiben sie ewig unseree Verbündete. Wie die Produkte von Covergirl, die seit 40 Jahren die Beautywelt bereichert. Apropos Beauty: Sind Sie zwischen 15 und 20 Jahren jung, mindestens 1,74 Meter gross und haben das Zeug zum Model? Dann bewerben Sie sich als Schweizer Covergirl 2009 und treten in die Fussstapfen von Patricia Schmid: Die Gewinnerin wird das Schweizer Gesicht der nächsten Covergirl-Kampagne, gewinnt einen Vertrag bei der Agentur Option und nimmt am Elite Model Contest 2009 teil. Bewerbungen bis 26. Mai 2009 unter www.covergirl.ch.

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NEWS | 51

RAPPENSPALTE

Luftige Treter

Der Schnee schmilzt, die Primeln spriessen. Endlich können wir die Winterstiefel in den Estrich verbannen, in leichte Schuhe schlüpfen und unsere Füsse wieder mal tüchtig durchatmen lassen. Steigen die Temperaturen, neigen manche zu feuchten

Füssen. Die Air-Cool-Schuhe mit der atmungsaktiven, wasserdichten Sohle sorgen für ein perfektes Schuhklima. Dabei absorbiert eine spezielle Membran die Feuchtigkeit und transportiert sie nach aussen. Das ergonomisch geformte Fussbett schont

Pepe Lienhard (63)

ist mit seiner Big Band unter dem Motto «Let’s Swing» Ende April auf Schweizer Tournee.

Muskeln, Bänder und Gelenke. So können Sie leichten und trockenen Fusses in den Frühling spazieren.

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Pepe Lienhard, wann und wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit acht Jahren habe ich im Geschäft meiner Mutter Rüebli gekauft, Saft gepresst und den Frauen in unserem Quartier verkauft.

* Nur in grösseren Filialen mit Schuhrayon.

Wo und was speisen Sie am liebsten auswärts?

Leider mag ich alles gerne, wie Figura zeigt. Besonders gerne lasse ich mich von Jacky Donatz im Restaurant Sonnenberg in Zürich verwöhnen.

Feile mit Bogen Nimm mich mit … … auf die Reise! In den neuen, attraktiven Necessaires und Schminktaschen findet alles seinen Platz: Rasierer, Lippenstift, Zahnbürste und Co. – dank durchdachter Innenaufteilung ist mit einem Griff alles zur Hand. Praktische Aufhängevorrichtungen, diverse Grössen und Ausführungen lassen in Sachen Funktionalität und Geschmack keine Wünsche offen.

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Auch die Füsse wollen jetzt wieder an die frische Luft. Um sie zur Sandalenzeit ins rechte Licht zu rücken, ist eine ordentliche Pediküre Pflicht. Mit der Pedic-Bumerang-Nagelfeile geht das kinderleicht: Die ergonomische Bumerangform und die praktische Grösse bringt die Fussnägel im Handumdrehen in Form. Danach noch einen bunten Nagellack drauf, und Ihre Füsse sind bereit fürs Publikum. Pedic-Bumerang-Nagelfeile,

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Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für Waffen.

Was würden Sie auch für viel Geld nie hergeben?

Meine Ehrlichkeit.

Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Die Luft zum Atmen, das Wasser im Zürichsee zum Baden und eine ganze Auswahl an Gratiszeitungen. Was ist definitiv zu teuer?

Ganz klar: die Wohnungsmieten in der Stadt Zürich. Und was zu günstig?

Leider nichts!


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Migros-Magazin 15, 6. April 2009

GETRÄNKE | 53

Mojo — ein steiler Aufstieg Mojo ist ein neuer, trendiger Durstlöscher in den Aromen Mandarin, Grapefruit und Blackberry. Entwickelt hat ihn der Berner Björn Berg.

Herr Berg, war es wirklich so einfach?

Es brauchte schon seine Zeit. Ich habe wochenlang experimentiert, Fruchtsäfte mit Fruchtzucker gemischt und mal mehr, mal weniger Kohlensäure zugesetzt. Irgendwann hat es dann meinen Vorstellungen entsprochen. Verheimlichen Sie uns da nicht einige Schwierigkeiten?

Es braucht schon Ausdauer und Geduld, es ist ein stetes Austüfteln und wieder Neubeginnen. So enthält zum Beispiel die Mandarinenrinde ein ätherisches Öl, welches das Aroma intensiviert. Je nachdem, wie viel man von diesem natürlichen Öl zusetzt, schmeckt das Getränk anders. Weitere Komponenten hat es in Mojo nicht drin?

Nein, Mojo wird ohne Konservierungsstoffe und ohne künstliche Zusatzstoffe hergestellt. Zudem wird das Getränk nur mit natürlichem Fruchtzucker gesüsst und enthält keinen Kristallzucker oder künstliche Süssstoffe. Sie haben 2004 mit der Entwicklung begonnen und beliefern heute die Migros. Ein steiler Aufstieg!

Gottlob bin ich «en stuure Siech». Ich bin am Anfang mit meinen Mojo-Flaschen von Restaurant zu Restaurant, von Altersheim zu Kindergarten gezogen, um erste Kunden zu gewinnen. In diesen ersten Jahren habe ich ungefähr 100 000 Flaschen eigenhändig in

Keller und Wohnungen getragen. Manchmal muss man sich im Leben die Hände schmutzig machen. Das hält einen auf dem Boden der Realität. Wie wird Mojo eigentlich ausgesprochen?

Der Name steht in der HoodooSprache für gute Energie und bringt Glück. Er kann englisch als Mou-dschou, spanisch als Mocho oder schweizerisch als Mojo ausgesprochen werden, das ist egal. Und wie geht es weiter?

Ich entwickle gerade ein neues Mojo-Aroma. Zudem sind zwei neue Getränke ohne Kohlensäure geplant. Mehr verrate ich nicht.

«In der HoodooSprache steht Mojo für gute Energie.»

Mojo-Man M Björn Berg (45) Bj ge geniesst am lieb liebsten sein se selbst kreiertes Ge Getränk: Mojo. Mo Mojo-Blackberry, -G -Grapefruit und -M -Mandarin, 5 dl, je Fr. 1.80

Bild Marco Zanoni

I

m Jahre 2004 wars, als der Jurist Björn Berg endgültig genug hatte von den überzuckerten Süssgetränken, die in den Restaurants angeboten wurden. «Selbst ist der Mann», dachte er sich und entwickelte seine eigene Getränkelinie: Mojo. Jetzt hat die Migros den Durstlöscher im Regal.


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WASCHMITTEL

Migros-Magazin 15, 6. April 2009

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Beschwingt in den Frühling? Die neuen Weichspüler von Exelia elia verwöhnen Sie und Ihre Lieblingsstücke mit sinnlich frischen Düften. ten

D

ie ersten lauen Tage kündigen sich an – jetzt kommen die luftigeren Kleider wieder zum Zug. Für die frühlingshafte Leichtigkeit des Seins lanciert die Migros zwei

neue saisonale Exelia-Weichspüler: Aqua Poetica mit einer blumig frischen Note und Sweet Moments, der der Nase mit einer verspielt fruchtigen Kreation schmeichelt. Beide Varianten

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den sich Textilien nicht elektrostatisch auf. Sie lassen sich leichter bügeln und sind samtig weich. Für kuschelweiche Wäsche: Exelia Aqua Poetica und Exelia Sweet Moments, 1,5 Liter, je Fr. 5.20.


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Reiseprogramm Budapest – Esztergom – Bratislava – Wien – Dürnstein – Melk – Linz – Passau 1. Tag: Schweiz – Salzburg Bequeme Reise im Komfortcar nach Salzburg. Nach einer kurzen Besichtigung der Stadt beziehen Sie Ihr Hotel. 2. Tag: Salzburg – Budapest Weiterfahrt an Wien vorbei bis nach Budapest, wo Sie am späteren Nachmittag auf Ihrem Erstklass-Schiff MS SWISS RUBY einschiffen. 3. Tag: Budapest – Esztergom Lassen Sie sich heute bei der Stadtrundfahrt (AP) vom besonderen Charme der «Königin der Donau» verzaubern. Bauwerke aller Epochen bestimmen die Silhoutte der Stadt. Am Nachmittag Ausflug ins hübsche Künstlerstädtchen Szentendre (AP). Weiterfahrt und Stadtrundgang im reizvollen Städtchen Estzergom.

4. Tag: Esztergom – Bratislava Freuen Sie sich auf einen entspannenden Vormittag an Bord und geniessen Sie auf dem Sonnendeck die vorbeiziehende Donaulandschaft. Nachmittags geführte Besichtigung (AP) von Bratislava. Die Altstadt hat gotische und barocke Kirchen, Klöster, Patrizierhäuser und Adelspaläste mit schönen Portalen und Höfen zu bieten. 5. Tag: Bratislava – Wien Vormittag Zeit zur freien Verfügung in Bratislava. Mittags nimmt Ihr Schiff Kurs Richtung Wien. Dabei windet sich die Donau durch ein Naturparadies mit seltenen Tier- und Pflanzenarten. Den Abend verbringen Sie in Wien. 6. Tag: Wien – Dürnstein Die Stadtrundfahrt (AP) am Vormittag vermittelt einen Eindruck von den historisch bedeutenden Sehenswürdigkeiten dieser Weltstadt. Nach dem Mittagessen haben Sie noch genügend Zeit für eigene Entdeckungen bevor Ihr Hotelschiff Wien verlässt. 7. Tag: Dürnstein – Melk Im Verlaufe des Vormittags erreichen Sie Dürnstein. Auf einem Rundgang (AP) entdecken Sie die alte Künringerstadt. Ihre Reise führt Sie weiter nach Melk mit dem berühmten Benediktinerstift Melk, dem Kaisersaal und dem prunkvollen Kirchenschiff. (AP).

9. Tag: Linz – Passau Nach dem Frühstück erkunden Sie auf einem geführten Rundgang (AP) Europas Kulturhauptstadt 2009. Am Mittag verlassen Sie Linz und fahren gemütlich bis Passau. 10. Tag: Passau – Schweiz Ausschiffung und Rückreise in die Schweiz. Reisedaten Fr. 31.07. – So. 09.08. (Variante Bus) Sa. 01.08. – So. 09.08. (Variante Flug)

Einsteigeorte Bern, Olten, Windisch (Gratisparkplätze), Zürich, Winterthur, St. Gallen, Basel Velo-Flussfahrt Die Reise Budapest – Passau können Sie auch als Velo-Flussfahrt buchen. Dabei befahren Sie die schönsten Abschnitte entlang der Donau mit dem Velo. Ausflugspaket Velo = Fr. 390.– (inkl. 7 geführte Touren und 5 Landausflüge)

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Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gazin in 15, 6. April April 2008 2008

NEWS | 57

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Frisch und fruchtig

Martin Jenni, Food-Redaktor

Der neue Fruchtdrink von Anna’s Best stammt aus BioProduktion – mit Apfelsaft aus der Schweiz und Cassissaft aus Italien. Der erfrischende Drink ist leicht verdünnt und ungezuckert und wird von Michel Montignac empfohlen, dem Erfinder der nach ihm benannten Ernährungsphilosophie. Der schmackhafte Saft erfüllt die strengsten Anforderungen der Ernährungsform Montignacs, die nur Nahrungsmittel mit niedrigem oder sehr niedrigem glykämischem Index zulässt und so das eigene Wohlbefinden steigern soll. Der Saft enhält ausserdem keine Aromen, Farb- oder Konservierungsstoffe. www.annasbest.ch/montignac

Schöne Dinge

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Wers knackig mag, wird die rotbackigen Braeburn-Äpfel auf den ersten Bissen lieben. Ihr saftiges, festes Fruchtfleisch entfaltet eine ausgewogene säuerliche Süsse. Die aromatische Apfelsorte eignet sich auch bestens zum Backen. Wie wärs mit einem lauwarmen Apfelstrudel mit Vanillesauce? In grösseren Migros-Filialen finden Sie fixfertigen Strudelteig im Kühlregal. Braeburn-Äpfel aus der Schweiz, Tagespreise

Bilder Lotti Bebie, Gian Vaitl

Knackige Schweizer

Winston Churchill, bedeutendster britischer Staatsmann im 20. Jahrhundert, hat das Victory-Zeichen weltweit berühmt gemacht. Joe Ackermann, Schweizer und Chef der Deutschen Bank ebenso – wenn auch unter anderen Vorzeichen. Ich dope mich in schlechten Momenten vor dem Spiegel mit Sonnenbrille und Siegeszeichen. Wehklagen liegt mir nicht. Krise hin oder her. Sowieso: Es sind die kleinen Dinge, die trösten. Etwa eine Kreuzfahrt auf der Münsterfähre in Basel, eine Bratwurst im «Vorderen Sternen» am Bellevue in Zürich oder ein Znüni im «Zehendermätteli» in Bern. Alles zahlbare Vergnügen für wenig Geld. Keine Lust? Dann kochen Sie doch ein Rezessionsgericht. Das geht so: Zur Vorspeise werden zwei Lauchstangen in 6 cm lange Stücke geschnitten, blanchiert und mit einer Vinaigrette aus Ei, Essiggurke, Schnittlauch, Salz, Pfeffer, Essig und Öl serviert. Als Hauptgang empfehle ich einen lauwarmen Linsensalat, garniert mit einem der Länge nach aufgeschnittenen Stück Kochspeck. Zum Finale ein in Scheiben geschnittener, mit Haselnuss panierter und ausgebackener Apfel. Zum Trinken Wasser. Voilà.


Migros-Magazin 15, 6. April 2009

Neu unter MSC:

Seehecht: Die Migros bietet neu MSC-Seehecht aus Südafrika an.

Lachs: Die Migros führt nur noch ch MSC-Wildlachs und Zuchtlachs..

Neu aus nachhaltiger Fischerei:

Seewolf: Die Migros bietet nur noch Seewolf aus isländischem Wildfang an.

Rotbarsch: Die Migros bietet nur noch Rotbarsch aus isländischem Wildfang an.

Stör: Die Migros führt nur noch Zuchtstör-Artikel im Sortiment.

Fisch-Einkauf

Die Migros ist seit Frühjahr 2008 Mitglied der WWF Seafood Group und leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Weltmeere. Bedrohte Fischarten werden aus dem Sortiment genommen. Wo möglich werden sie durch Fische aus nachhaltiger

In der Migros nicht mehr erhältlich:

Zackenbarsch: Bestände überfischt.

Rochen: Für Überfischung sehr anfällige Fischart.

Papageifisch: Wächst sehr langsam, daher stark gefährdet.

Degenfisch: Überfischte Bestände.


schaufenster

Weisser Thun: Die Migros führt neu weissen MSC-Thun im Sortiment.

Snapper: Die Migros bietet nur noch Zucht-Snapper oder Wildfang aus Neuseeland an.

FISCH | 59

Kabeljau: Die Migros führt neu MSC-PazifikKabeljau oder Zuchtkabeljau im Sortiment.

Seeteufel: Die Migros bietet nur noch Seeteufel aus dem English Channel, Celtic Sea, an.

Steinbutt: Die Migros führt nur noch Zucht-Steinbutt aus Spanien im Sortiment.

leicht gemacht Fischerei oder umweltverträglichen Zuchten ersetzt. An der Migros-Fischtheke können Kunden ab sofort aus dem reichhaltigen Angebot an MSC-Fischen auswählen. Das Meer dankt.

Meeraal: Bestände in der Nähe von Häfen nahezu ausgerottet.

Grenadierfisch: Der Tiefseefisch wächst langsam.

Beryx: Späte Geschlechtsreife, wenig Nachkommen. Überfischt.

Aal: Weltweit bedrohte Fischart.

Sackbrasse: Die Migros führt den Fisch nicht mehr im Sortiment.


Migros-Magazin 15, 6. April 2009

A

ls erste Detailhändlerin der Schweiz bietet die Migros MSC-Fisch an der Fischtheke an. Der Marine Stewardship Council (MSC) ist das führende Zertifizierungsprogramm für nachhaltige Fischerei. Sein Ziel: Die Überfischung der Meere stoppen und die Bestände erhalten. Auch «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius (35) legt grossen Wert auf Qualität – nicht nur auf Qualität der Fischfilets, sondern auch auf die Qualität beim Fang. «Ich möchte, dass meine Tochter und auch die nächsten Generationen ein intaktes Ökosystem der Meere erleben dürfen. Darum kaufe ich MSC-Fisch.» Für die ernährungsbewusste Mutter der 10-jährigen Laura gehört Fisch auf den wöchentlichen Menüplan. «Fisch ist gesund und schmeckt gut. Er enthält viel Jod, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren, die das Herz schützen.»

In der Migros finden Sie ein breites

Kompetent beraten Im Migros Neumarkt in Zürich werden Mutter und Tochter bestens beraten. «MSC-Fische stammen aus verantwortungsvollen Fischereien», erklärt Carmine Esposito, Fischverkäufer aus Leidenschaft. Mehr als 2300 Mitarbeiter der Migros wurden zum Thema Nachhaltigkeit geschult und dafür sensibilisiert. Fragen betreffend Herkunft, Rückverfolgbarkeit und allgemeine MSC-Informationen können so jederzeit kompetent beantwortet werden.

Kochen macht Spass Kochen mit Kindern macht Spass und soll ein Fest der Sinne sein: sehen, fühlen, riechen und natürlich schmecken. In der Migros finden Sie den gesunden Fisch an der Fischtheke, in der Selbstbedienung oder im Tiefkühlregal. So steht dem gemeinsamen Kochen nichts mehr im Weg. Bei Andrea und Laura hats bestens geklappt. Zusammen einkaufen, kochen und essen. Und wer macht den Abwasch? Text Heidi Bacchilega Rezept «Saisonküche»

Kabeljau-Rückenfilet auf Blattspinat Hauptgericht für 4 Personen 50 g Pinienkerne 2 MSC-Kabeljau Rückenfilets, ca. 500 g 2 TL Zitronensaft Salz, Pfeffer aus der Mühle 500 g frischer Spinat 2—3 EL Olivenöl 1 Knoblauchzehe ½ Bund Thymian 80 g Rohschinken 1 getrocknete, in Öl eingelegte Tomate 1 EL Paniermehl 1) Pinienkerne ohne Fett rösten. Filets halbieren, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Spinat verlesen, Stiele entfernen. 1 EL

Olivenöl erhitzen, Knoblauch dazu pressen, leicht bräunen. Spinat in einer Pfanne mit wenig Wasser dünsten. Kalt abschrecken, gut ausdrücken. Mit 1 EL Pinienkerne und Knoblauch mischen. In eine Gratinform verteilen, Fischfilets darauflegen. Ofen auf 200 Grad vorheizen. 2) 1 EL Thymianblättchen abzupfen. Zusammen mit Rohschinken, Tomaten und Pinienkernen fein hacken, auf den Filets verteilen. Im Ofen während ca. 20 Minuten garen. Tipp Dazu passen Salzkartoffeln.


schaufenster

FISCH | 61

MSC-Sortiment — und eine gute Beratung Links: Fachmann Carmine Esposito empfiehlt den beiden Fisch-Liebhaberinnen einen MSC-Kabeljau. Im Ofen wird er schön zart.

MSC-Pazifischer-Kabeljau, Rückenfilets, 400 g, Fr. 11.60

Rechts: Rohschinken, Tomaten und Pinienkerne fein hacken, auf die Filets verteilen und ab in den Ofen. Unten: Gemeinsam in Ruhe eine Mahlzeit geniessen. Schöne Momente, vor allem mit Kindern. Laura geniesst es sichtlich.

MSC-Fischstäbchen Florentine, 400 g, Fr. 5.60

MSC-Crispy-Backfisch, 400 g, Fr. 4.50

MSC-Pazifik-Wildlachsfilets, 250 g, Fr. 8.90

WWF Seafood Group

Das Angebot der Migros wird schrittweise auf Fisch aus nachhaltig bewirtschafteten Beständen und umweltverträglichen Zuchten umgestellt. Weitere Infos zu Fisch: www.migros.ch/fisch


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Migros-Magazin 15, 6. April 2009

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| 63

Kochen mit der «Saisonküche» > TAMARA HÄNGGLI

Königliche Teezeremonie Der Afternoon Tea widerspiegelt die feine englische Lebensart. Sie ist die grosse Leidenschaft von Tamara Hänggli. Gerade an Ostern.

T

amara Hänggli (41) ist in Georgien aufgewachsen, hat Hauswirtschaftslehrerin gelernt und ist nach dem Zerfall der Sowjetunion 1992 in die Schweiz ausgewandert. Im solothurnischen Dornach hat sie am Goetheanum die Malschule und das Rudolf-Steiner-Lehrerseminar besucht. Aha. So weit, so gut ist der erste Gedanke, wenn man ihre Lebensgeschichte hört. «So weit» trifft es deshalb so gut, da bereits Tamara Hängglis Schweizer Urgrosseltern Jakob und Louise Horlacher 1869 in die deutsche Kolonie Katharinenfeld nach Georgien auswanderten, um sich dort als Müller, Getreidehändler, Weinbauer und Gemüsegärtner eine neue Existenz aufzubauen. Ihre Urenkelin Tamara hat den umgekehrten Weg eingeschlagen und ist in ihre Urheimat Schweiz zurückgekehrt.

Die Liebe zum Tee und zu England Georgien, das Land zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaukasus, ist berühmt für seinen Wein, seine Zitrusfrüchte und vor allem für seine Teeplantagen. Vielleicht erklärt das Tamara Hängglis Liebe zum Tee. Aber woher ihr englischer Spleen? Nun, ein Blick in die Ahnengeschichte klärt auf. James Willoughby diente als Offizier zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der britischen Marine. Mit viel Tatendrang landete der gut aussehende Offizier im georgischen Hafen Batumi am Schwarzen Meer. Aus einer seiLESEN SIE WEITER AUF SEITE 64

Tamara Hänggli, Georgierin und Schweizerin mit helvetischen und englischen Wurzeln, liebt Scones.


64 | Migros-Magazin 15, 6. April 2009

ner Taten entstand Tamaras Grossvater Georg, der wiederum Rosa Horlacher, die Tochter von Jakob und Louise Horlacher heiratete – wir kommen der Sache näher –, deren Tochter Elenora die Mutter von Tamara Hänggli ist. Spannend, nicht? «Genauso spannend wie ihr Buch rund um den Afternoon Tea», unterbricht «Saisonküche»Koch Felix Häfliger die Familienchronik von Hänggli. «Fertig geplaudert», stimmt Hänggli Häfliger zu. Genau. Denn ein Nachmittagstee verlangt Vorbereitungszeit. Also legen die zwei Rezeptautoren und Köche los. Mit ruhiger Hand, geschliffenen Messern und Mundwerk – und Gelassenheit am Herd. Zwei Profis eben, die behände den Teig kneten, auswallen, Scones (kleine Brötchen aus feinem Mehl) formen, Konfitüre und Clotted Cream (dicker Rahm) präparieren, Sandwiches zubereiten, Patisserie kreieren, Tee auswählen, Tisch decken – ja hört denn das nie auf? Es hört!

Erdbeerkonfitüre besteht. Sehr beliebt ist auch der Royal Tea, der nicht etwa dem Könighaus vorbehalten ist, sondern bei dem zum Tee Champagner oder Sherry kredenzt wird.

Ohne Gurkensandwich geht gar nichts Wird an kalten Tagen der Afternoon Tea vor dem offenen Kamin serviert, findet die Zeremonie im Frühling und im Sommer im Grü-

nen statt. Dabei lassen sich die Herrschaften von einem kleinen Regenschauer nicht irritieren, sondern knabbern am Gebäck, an der Patisserie und an den beliebten Fingersandwiches, allen voran am berühmt-berüchtigten Gurkensandwich. Dazu wird eine Partie Krocket gespielt und über das Wetter philosophiert. «Ich liebe solche Augenblicke», schwärmt Tamara Hänggli, die am liebsten nach Grossbritannien

auswandern würde, nachdem sie zwischenzeitlich drei Jahre in London gelebt hat. «Natürlich träume ich von einem Besuch der Royal Garden Party der Queen, der berühmtesten Teeparty der Welt», ergänzt Hänggli ihre Schwärmerei, die Häfliger nicht so recht verstehen mag. Wie kann eine Schweizer Hotelfachabsolventin nur freiwillig ins Vereinigte Königreich auswandern? Gut, Tamaras Mann versteht es auch

Der Weg zum perfekten Afternoon Tea B

A

C

Wer hats erfunden? Die hungrige Herzogin Anna Maria Stanhope, siebte Herzogin von Bedford, soll den Afternoon Tea eingeführt haben. Der Grund war simpel. Sie hatte in den Nachmittagsstunden stets einen solchen Appetit, dass sie sich Tee, Brot und Butter servieren liess. Später lud sie Freundinnen zum Tee ein. Mit der Zeit kamen verschiedene Leckereien dazu. Kurz, der Afternoon Tea war geboren und wurde schnell zur Tradition. Heute sind verschiedene Formen davon bekannt. Klassisch, wie erwähnt, in der robusteren Art als High Tea, der vorwiegend in Schottland zelebriert wird und mehr einem opulenten Nachtessen als einer Zwischenverpflegung entspricht, oder dem Cream Tea, der im Südwesten von England aufgetragen wird und der aus Tee, Scones, Clotted Cream und

Mehr Rezepte: www.saison.ch

D

E

A Geröstete Haselnüsse, Kräuter, Zitrone, Rüebli, Mehl, Roggenschrotbrot, Thon aus der Dose und Butter sind die wichtigsten Zutaten für delikate Knabbereien zum Tee. Übrigens: Krocket spielen die Engländer zwischen der Teepause oder nach dem Nachmittagstee. B Für ein einfaches Muster im Shortbread genügt die Gabel. C Den Dekorationsfantasien sind keine Grenzen gesetzt. Mit Hilfe der richtigen Stechform entstehen aus Karotten Goldfische. D Etwas Geduld und Fingerfertigkeit benötigt die Zubereitung des Afternoon Tea schon. Der Zeitaufwand lohnt sich aber. E Die gehackten Kräuter haften problemlos an den Broträndern. F Die Rezeptautorin Tamara Hänggli und «Saisonküche»-Koch Felix Häfliger beim Fachsimpeln. Das kann aber dauern.

F


à la carte

nicht. Also wird es wohl ein Traum bleiben. Aber immerhin gibt es zu Hause an Ostern eine grosse Teeparty. Auch schön.

TAMARA HÄNGGLI| 65

Shortbread und Thunfisch-Sandwiches

Für 4 Personen

Text Martin Jenni Bilder Marco Aste

Der nächste Afternoon-Tea-Kurs findet am Samstag, 9. Mai 2009, von 13.30 bis 17 Uhr, in der Migros-Klubschule in Baden statt (www.klubschule.ch). Ihr Buch «Afternoon Tea» gibts für Fr. 16.90 bei www.exlibris.ch

Shortbread mit Baumnüssen Für 15—20 Stück 110 g gesalzene Butter, weich 50 g Rohzucker 175 g Mehl, 50 g Reismehl aus dem Asia-Shop 50 g Baumnüsse Mehl zum Auswallen 1) Butter und Zucker zu einer Masse schaumig rühren. Beide Mehlsorten dazusieben. Nüsse hacken, beigeben. Alles von Hand zu einem weichen Teig zusammenfügen. Falls er zu trocken ist, Wasser dazugeben. In Klarsichtfolie verpackt im Kühlschrank etwa 30 Minuten ruhen lassen. 2) Teig portionenweise auf wenig Mehl 0,5 cm dick auswallen, Rondellen von 4 cm ausstechen und diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Den Rondellen mit einer Gabel

ein Muster eindrücken. Zugedeckt etwa 30 Minuten kühl stellen. 3) Backofen auf 180 Grad vorheizen. Shortbread in der Ofenmitte etwa 20 Minuten backen. Die Oberfläche soll hell bleiben, die Unterseite darf leicht braun sein. Thunfisch-Sandwiches Für 16 Stück 75 g Haselnüsse, geröstet, geschält 1 Dose weisser Thunfisch in Öl (Abtropfgewicht 90 g) ½ Bio-Zitrone, 1—2 EL Rahm Salz, Pfeffer aus der Mühle 400 g Roggenschrotbrot in Schnitten (16 Schnitten) je ½ Bund Petersilie und Dill 1 dicke Karotte 1) Nüsse im Cutter mahlen. Thon mit Öl beigeben, Zitronenschale dazu-

reiben. Saft und Rahm beigeben. Alles pürieren. Falls die Masse zu dick ist, noch Rahm dazugeben. Würzen. 2) Aus den Brotscheiben 32 Rondellen von 5 cm ausstechen. Thonmasse auf die Hälfte der Rondellen verteilen. Mit restlichen Rondellen bedecken, etwas zusammendrücken. Die leicht herausquellende Masse mit nassem Finger rundum glatt streichen. Kräuter fein hacken. Sandwichrondellen darin rollen, bis sie bedeckt sind. Karotte längs in dünne Scheiben hobeln, Fische ausstechen, Sandwiches damit garnieren. Tipp: Die weiteren abgebildeten Sandwiches und Scones sind im Buch «Afternoon Tea» von Tamara Hänggli rezeptiert.


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Migros-Magazin 15, 6. April 2009

| 67

MIGROS AARE

NEWS

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InterMezzo An dieser Stelle lesen Sie jeweils «Sache Sächeli» zur Migros Aare, durchaus auch ironisch — man soll sich selber schliesslich nicht zu ernst nehmen. Heute machen wir eine Ausnahme und stellen Ihnen einen Lebensretter vor, nämlich René Arn, Leiter des Do it + Garden im Centre Brügg. Dank unverzüglicher und fachmännischer Hilfe gelang ihm kürzlich die Reanimation einer Kundin, was ihm Lob und Anerkennung der kurz danach eingetroffenen Rettungssanitäter und des Arztes eintrug.

Sprechen heisst bei dem jungen Schweizer Komikerduo «Ohne Rolf» blättern.

Kabarett in Olten Scharfzüngige Unterhaltung an den 22. Oltner Kabarett-Tagen.

D

as Satire-Festival Oltner Kabarett-Tage hat scharfzüngige, pointierte und hintergründige Unterhaltung zu bieten. Dabei leuchtet das Festival das Kabarett in all seinen Facetten aus: So kommen Fans von Politkabarett ebenso auf ihre Kosten wie Liebhaber gesellschaftskritischer Satire. Kabarettistinnen und Kabarettisten, die musikalische Akzente setzen, wie auch Sprachakrobaten haben am Festival eine Plattform. Die 22. Oltner Kabarett-Tage gehen vom 7. bis 9. Mai sowie vom 14. bis 17. Mai in Olten über die Bühne. Und sie werden durch das Migros-Kulturprozent unterstützt.

Das Programm im Detail 7. Mai, 20 Uhr, 8. Mai, 8. Mai, 8. Mai, 9. Mai, 9. Mai, 9. Mai, 9. Mai, 14. Mai, 14. Mai, 14. Mai, 14. Mai,

20 Uhr, 20.15 Uhr, 20 Uhr, 15 Uhr, 20 Uhr, 20.15 Uhr, 20 Uhr, 10 Uhr, 20 Uhr, 20.15 Uhr, 20 Uhr,

15. Mai, 20 Uhr, 15. Mai, 15. Mai, 16. Mai, 16. Mai, 17. Mai, 17. Mai,

20.15 Uhr, 20 Uhr, 20 Uhr, 20.15 Uhr, 10 Uhr, 11 Uhr,

Stadttheater: Urban Priol, Schweizer Kabarett-Preis Cornichon Stadttheater: Ohne Rolf Theaterstudio: Peter Spielbauer Schützi: Pigor & Eichhorn Ildefonsplatz: Flurin Caviezel — Turmrede Stadttheater: Simon Enzler Theaterstudio: Peter Spielbauer Schützi: Alfred Mittermeier Stadttheater: Linard Bardill Stadttheater: Matthias Deutschmann Theaterstudio: Angel Ramos Sanchez Schützi: Pasta del Amore, Nicole D. Käser und Duo Hinterletscht — Newcomer-Wettbewerb Sprungfeder Stadttheater: Preisträger/-in Sprungfeder, Bernd Regenauer und Michael Sens — Kabarett-Cocktail Theaterstudio: Tina Teubner Schützi: Blues Max Stadttheater: Rhaban Straumann und Roman Wyss Theaterstudio: Josef Brustmann Stadttheater: Kabarett-Brunch Stadttheater: Schertenlaib und Jegerlehner

Programmheft / Vorverkauf: www.kabarett.ch, info@kabarett.ch, Telefon 062 212 08 61.


68 | Migros-Magazin 15, 6. April 2009

Schoggi-Träume

Die Chocolat Frey AG hat zu Ostern viel zu bieten: Das Ostersortiment enthält unter anderem neue Schokoladenhasen und die Kreation Spring Moments.

S

eit über 100 Jahren produziert die Chocolat Frey AG Schokoladen-Osterhasen. Jedes Jahr stellt sie mehr als 6 Millionen Osterhasen und andere Osterfiguren her. Mit einem Ostersortiment von über 150 verschiedenen Schokoladenprodukten bietet Chocolat Frey AG das Passende für junge und ältere Schleckmäuler an.

Von Piraten- und BabyHasen

Favorit für jedes Kind: der Schokoladen-Osterhase.

sind aus Marzipan. Eine Neuheit ist auch der Osterkalender von Frey Kids, der Kinderlinie von Chocolat Frey AG. Er wird jedem Kind die Zeit bis Ostern versüssen. Der Kalender beginnt sieben Tage vor Ostern und verbirgt hinter jedem Türchen eine süsse Überraschung. Und mit einem Hampelmann auf der Rückseite zum Selberbasteln schafft der Ka-

Die Spring Moments mit der Geschmacksrichtung Zabaione.

lender sogar doppelte Freude. Weitere Häschen, die ebenfalls nicht im Osternest fehlen dürfen, sind die farbigen AluminiumHasen. In ihren putzigen roten, grünen, gelben und blauen Hüllen fühlen sie sich im Osternest am wohlsten, haben aber auch nichts dagegen, zwischendurch vernascht zu werden. Wer kann einer solch süssen Versuchung schon widerstehen?

Zabaione-Kreationen für die Erwachsenen Die neue Frühlingsversuchung von Chocolat Frey AG heisst

Spring Moments. Es handelt sich um vier neue Kreationen in der Geschmacksrichtung Zabaione, einer der bekanntesten Nachspeisen der italienischen Küche. Sie wecken schon beim Anblick ihrer blumig-frischen Verpackung Frühlingsgefühle. Die Frey-Pralinés Spring Moments Zabaione mit einem luftigen Kern aus zartschmelzender Zabaionecreme, umhüllt von Schokolade, sind eine Bereicherung für jedes Osternest. Die Pralinés sind als Zabaione clair mit Milchschokolade und als Zabaione noir mit dunkler Schokolade erhältlich.

Bild: vario images

Dieses Jahr kann sich der Osterhase über einige Neuheiten freuen. So ist die Hasenfamilie von Chocolat Frey weitergewachsen. Das jüngste Kind ist der süsse Baby Bunny, der zwar noch seinen Schnuller braucht, aber keine Angst davor hat, angeknabbert zu werden. Wer hingegen einen etwas draufgängerischen Hasen sucht, für den ist der neue Piraten-Hase Captain John Rabbit genau der richtige Kumpane. Mit seinem Säbel und der Augenklappe ist er für jedes Abenteuer gewappnet. So einen verwegenen Hasen hat die Welt zuvor noch nicht gesehen! Weiteren Zuwachs hat die Hasenfamilie durch den neuen Prinzessinen-Hasen und den CoolBoy-Hasen erhalten. Die Shirts dieser beiden Schokoladenhasen


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MIGROS AARE | 69

Theater in Bern geniessen

Das Kulturprozent verlost 800 Gutscheine à 50 Franken für das Stadttheater.

Frohe Ostern mit Produkten der Chocolat Frey AG.

Ein wahrer Frühlingstraum aus dragierten Mandeln mit Zabaione-Aroma sind die Darling-Mandeln der Produkteserie Spring Moments. Eine weitere zarte Frühlingsversuchung der Spring-MomentsSerie, die in keinem Osternest fehlen darf, sind die dunklen Zabaione-Eili mit der luftigsüssen Zabaione-Aromafüllung. Oliver Greis, Leiter Verkauf Schweiz Chocolat Frey AG

Die Nummer eins der Schweiz Chocolat Frey AG ist ein Unternehmen der Migros und Marktleader unter den Schweizer Schokoladeherstellern. Das Unternehmen wurde 1887 gegründet und trägt seit dieser Zeit massgeblich zur Entwicklung der heutigen Schweizer Schokoladenkompetenz bei. Weitere interessante Informationen finden Sie unter www.chocolatfrey.ch

«Hugos schöner Schatten» ist ein Stück über die beiden Schweizer Radlegenden Ferdy Kübler und Hugo Koblet. Weitere Vorstellungen: 2. Mai, 27. Mai und 14. Juni in Vidmarhallen 1 in Köniz.

A

ls klassisches Dreispartenhaus bietet das Stadttheater Bern Musiktheater, Schauspiel und Tanz an – dies seit zwei Jahren in zwei Spielstätten. Im Herzen der Stadt werden die Klassiker der Literatur, Tanz und Musiktheater geboten. In den Vidmarhallen in Köniz hat vor allem das zeitgenössische Schauspiel eine Heimat gefunden. Dem Team um den Intendanten Marc Adam ist auch der Kontakt zum Publikum sehr wichtig. Es werden deshalb auch Probenbesuche, Werkeinführungen und Vor- und Nachgespräche angeboten. Der Eintritt zu diesen Veranstaltungen ist in der Regel frei. Den aktuellen Spielplan finden Sie auf der Internetseite www.stadttheaterbern.ch und in der Tagespresse.

Verlosung Für die theaterbegeisterten Leserinnen und Leser des MigrosMagazins und für solche, die das Theater erst noch entdecken wollen, verlost das Kulturprozent für die Saison 2009/10 800 Gutscheine à Fr. 50.Die Gutscheine sind auf dem gesamten Angebot des Theaters gültig, sie können also sowohl für den Erwerb von Abonnementen als auch für den Kauf von Einzelbilletts eingesetzt werden. «Wie kann ich an der Verlosung teilnehmen?» Senden Sie bis spätestens am 17. April eine Postkarte (keine Briefe!), versehen mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse und dem Stich-

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

wort «Stadttheater Bern», an: Migros Aare K+K Industriestrasse 20 3321 Schönbühl. Die Gutscheine werden nach Einsendeschluss aus den eingegangenen Karten verlost und im Mai an die Gewinnerinnen und Gewinner verschickt. Pro Person kann nur ein Gutschein abgegeben werden. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Viel Glück!


OsterFrühstückshit 2 Brötli (Gipfeli, Weggli usw.) 1 oder 2 Getränke (Kaffee, Tee, Milch) 1 Butter oder Mabona 1 Konfitüre oder Käsli 1 Gratis-Osterei

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besser leben

Migros-Magazin 15, 6. April 2009

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Gut G ut b beraten era aten mit mitt d dem em Migros-Magazin Mig gros-Magazin n > NEWS NEWS Was kommt wann und in welcher Reihenfolge? Kleinkinder können nicht planen.

ONLINEUMFRAGE IN FORM

Neue Frage: Was tun Sie, wenn Ihr Kind nicht macht, was Sie sagen? > Ich wiederhole alles mehrmals. > Ich finde das normal und bleibe gelassen. > Irgendwann schreie ich das Kind an.

Schlafmangel macht dick Wer regelmässig zu wenig schläft, bringt seinen Stoffwechsel durcheinander. Und dies löst Heisshungerattacken aus, wie Forscher der US-Universität Kalifornien entdeckt haben. Die zugrunde liegende Ursache ist offenbar ein instabiler Hormonhaushalt bei Menschen mit chronischem Schlafmangel. Das Gleichgewicht der Hormone, die auch den Appetit steuern, gerät ausser Rand und Band. Deshalb kippt auch das Bedürfnis nach Nahrung schlagartig von Appetitlosigkeit auf Heisshunger. Guter und regelmässiger Schlaf spielt nicht nur eine zentrale Rolle für das körperliche und psychische Wohlbefinden, er ist auch wichtig für die Kontrolle des Gewichts. www.focus.de

MULTIMEDIA

Bilder Getty Images, Digital-Bildarchiv, Blickwinkel

Handy schlägt Auto Wer meint, für junge Menschen sei ein sportliches Auto das Mass aller Dinge, liegt völlig falsch. Es sind der Computer, das Internet und das Mobiltelefon, die in der Altersgruppe der 15- bis 29-jährigen Menschen in der Schweiz eine viel wichtigere Rolle spielen als das Fahrzeug oder der Fernsehapparat. Dies zeigt der aktuelle Digital Life Index von Microsoft Consumer & Online und Publicis. In der Gesamtbevölkerung steht laut der regelmässig durchgeführten Umfrage das eigene Automobil aber immer noch klar vor Computer, TV und Handy.

www.migrosmagazin.ch

Das Ergebnis lesen Sie im

nächsten Migros-Magazin.

ERZIEHUNG

Querdenker Z ieh die Mütze an, bevor wir rausgehen.» Solche und ähnliche Aufforderungen an Ihr Kind können Sie sich sparen, solange das Kleine nicht im Schulalter ist. Der Knirps wird frühestens an die Kappe denken, wenn er kalte Ohren hat. Das ist aber nicht so, weil kleine Kinder kategorisch weghören würden,

sobald die Erwachsenen Anweisungen geben. Sie denken nur einfach noch ganz anders. Ein amerikanisches Forscherteam hat herausgefunden, dass Kleinkinder schlicht noch nicht planen können. Vorausschauendes Denken im Sinne von «die Mütze anziehen, dann rausgehen» lernen sie erst mit den Jahren.

Frage von letzter Woche: War Ihr Computer schon einmal von einem Virus befallen? > Nein, ich hatte bisher Glück. > Ja, aber die Auswirkungen waren nicht so schlimm. > Ja, mit grossen Schäden an Programmen und Dateien. 16% Ja, mit grossen Schäden. 43% Nein, ich hatte bisher Glück.

41% Ja, aber die Auswirkungen waren nicht so schlimm.

TIERE

Frau Hase ist untreu und boxt gern

Nimm das, Langohr! Wenn Rammler und Häsin boxen, erblasst Klitschko vor Neid.

Emanzipation ist im Reich der Feldhasen kein Thema: Bei den paarungsfreudigen Langohren sagen die Weibchen, wos langgeht. Das lässt sich jetzt im Frühling wieder täglich beobachten, wo es Kaninchen und Hasen von früh bis spät nur um das Eine geht. Bei der Paarung kommt es zu wilden Boxkämpfen, denn es buhlen jeweils mehrere Männchen um das Weibchen. Bei diesem Schönheitswettbewerb stellt sich die Häsin auf die Hinterbeine und boxt auf unerwünschte Bewerber so lange ein, bis die Fellfetzen fliegen. Doch auch dem Auserwählten winkt kein dauerhaftes Glück, denn von Treue halten Weibchen gar nichts.


74 | Migros-Magazin 15, 6. April 2009

Lesend die Welt

Kinder können gar nicht früh genug mit Geschichten und Büchern in Kontakt kommen. Neue Leseprojekte bringen deshalb die ganz Kleinen auf den Geschmack — lustvoll, spielerisch und ungezwungen.

M

eine Lesemaus hat ganz viel gefressen», sagt die vierjährige Evi *. «Mein Bruder hat mir erklärt, wie sein Velo funktioniert, und ich habe ihm jeden Abend unter der Bettdecke eine Gutenachtgeschichte erzählt», teilt sie mit. Ihre Maus frisst weder Salat noch Blumenzwiebeln, denn sie ist ja aus Stoff. Nachdem Evi die Lesemaus bei sich zu Hause beherbergen durfte, erzählt sie nun ihren «Gschpänli» von der UniversitätsKinderkrippe Freiburg, was sie mit ihr erlebt hat.

Geschichten im gemütlichen Kreis Für Susi Fux (49), Kindergärtnerin, Theaterfrau und Leseanimatorin, ist die Stoffmaus ein wichtiges Arbeitsinstrument. Denn mit Hilfe des Stofftiers animiert sie Kinder, Geschichten von Familienmitglie* Alle Kindernamen geändert.

Die kleine Evi hat das Lesen entdeckt. Ihre Begeisterung steckt an.

dern einzuholen oder selber eine solche zu erzählen. Sie hat die 27 Drei- bis Sechsjährigen der UniKrippe im Rahmen der «Leseanimation für Vorschulkinder» schon vier Mal besucht und jedes Mal ein anderes Bilderbuch erzählt. Barbara Jakob, Projektleiterin im Schweizerischen Institut für

Kinder-undJugendmedien(Sikjm), erklärt: «Mit der Leseanimation für Vorschulkinder versuchen wir ganze Familien zu erreichen.» Die ersten Animatorinnen haben ihre LESEN SIE WEITER AUF SEITE 77

Bücher für Einsteiger Ab zirka einem Jahr Spielbücher, Fühlbücher, Pappbücher (ein Bild — ein Wort). Ab zwei Jahren Wimmelbücher, zum Beispiel > «Frühlingswimmelbuch» von Rotraut Susanne Berner (Gerstenberg), 2008

> «Das neue Riesenbilderbuch» von Ali Mitgutsch (Ravensburger), 2008 > «Die Torte ist weg» von Thé Tjong-Khing (Moritz), 2008 Spiel- und Klappbücher > «Ein Regentag im Zoo» von Isabel Pin/Doris Grüninger (Bajazzo), 2006.

Erzählende Bilderbücher > «Alle dürfen mit», von Anna-Clara Tidholm (Carl Hanser), 2005 > «Gute Nacht, Gorilla» von Peggy Rathmann (Moritz), 2008

> «Karlchen-Geschichten» von Susanne Berner (Carl Hanser), 2003 > «Ich mit dir und du mit mir» von Pauli/Schärer (Atlantis), 2008.

Lesemaus statt Leseratte: Susi Fux


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animiert die Kinder mit Hilfe eines Stofftiers zum Lesen.

ERZIEHUNG | 75


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Ausbildung abgeschlossen und besuchen nun auf Wunsch Kindertagesstätten sowie Kindergärten und erzählen den Kleinen Geschichten. Das Ziel: Sie sollen Lust auf Geschichten bekommen und damit zu Hause die restliche Familie anstecken. Dies heisse aber keineswegs, dass Vierjährige schon lesen lernen müssten, sagt Jakob. «Aber wir möchten das Lernpotenzial der Kleinen nutzen. Denn von zwei bis sechs Jahren findet im Gehirn die sprach-

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liche Entwicklung statt.» Und die gesprochene Sprache ist die Basis fürs Lesen und Schreiben.

Erzählungen machen Lust auf mehr Der fünfte und letzte Geschichten-Morgen von Susi Fux findet in der Bibliothek statt. Eng nebeneinander sitzen die Kinder an diesem Morgen rund um sie herum. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 79

DAS SAGT DIE EXPERTIN Therese Salzmann (43), Literaturwissenschafterin und Mitarbeiterin am Institut für Kinder- und Jugendmedien, über die Bedeutung des Lesens.

Wer soll Sprachförderung betreiben? Für die Forschung steht fest, dass die Familie die Sprach- und Leseentwicklung des Kindes am wirksamsten beeinflusst. Wenn man einander viel erzählt und Kinder schon früh die Welt der Schriftzeichen und Symbole entdecken lässt, ist für das spätere Lesenlernen schon viel getan. Soll ein Kind beim Schuleintritt schon schreiben können? Nein, es darf schreiben können, muss aber nicht. Interessiert sich ein Kind schon vor dem Schuleintritt fürs Lesen und Schreiben, soll man ihm dies zeigen. Kinder lernen viel durch

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Zypern (HM/K/LCA/ASTERI)

Ab Zürich nach Larnaca mit Air Berlin am Sa./So. 26*.4./2., 3., 9.5.09 Hotel Asterias Beach ****, Ayia Napa, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 939.– statt 1079.–, Verl.-Woche 500.– *Zuschlag Fr. 50.–

«Wichtig ist, dass man überhaupt mit Kindern redet» Therese Salzmann, wann beginnt die Sprachentwicklung beim Kind? Die Grundlagen werden schon nach wenigen Wochen gelegt. Indem die Eltern sich bewusst mit dem Kind abgeben, Dinge und Personen benennen, Verse erzählen und Lieder singen, fördern sie seine Sprachentwicklung schon. Wichtig ist, überhaupt mit den Kindern zu sprechen.

Tanken Sie Sonne!

Nachahmen. Das kann beim Schreiben vom Einkaufszettel oder der Karte an den Götti sein. So kommen sie spielerisch zum Lesen und Schreiben.

Warum braucht es Leseförderungsprogramme, wenn die Kinder doch in der Schule lesen und schreiben lernen? Die Pisa-Studie hat klar gezeigt, dass Kinder aus gebildetem Elternhaus leichter lesen und schreiben lernen. Kinder aus Familien, in denen Bildung einen geringen Stellenwert hat, haben jedoch mehr Schwierigkeiten. Dies auszugleichen hat unser Schulsystem bisher nicht geschafft. Wir setzen deshalb mit unseren Projekten zur Leseanimation früh an. Die ersten Lebensjahre sind für die Sprachentwicklung sehr wichtig. Für mehr Chancengleichheit wollen wir Eltern und Institutionen darin unterstützen, dass sie den Kindern möglichst früh eine gute Grundlage mitgeben, später lesen und schreiben zu lernen.

Interview Elisabeth Schwab-Salzmann

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Kreta (HM/K/HER/SIRBEA)

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Ägypten (HM/K/SSH/GHAZAL)

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besser leben

Migros-Magazin 15, 6. April 2009

Kerzen brennen in den Papierlaternen, die Kinderaugen leuchten. Beat (4∂) nimmt vor lauter Spannung seine Stoffmaus in den Mund. Denn in der Geschichte von Wanja und den Raubtieren gehts nicht nur lustig zu. Fuchs, Bär und Hase übernachten in der Hütte. Ob da nicht Gefahr lauert? Die Kinder imitieren die Tierstimmen und blasen mit aufgeblähten Backen wie ein richtiger Orkan. Die Mutter von Jan (4) ist ganz angetan: «Nach dem ersten Geschichten-Morgen hat Jan zu Hause noch tagelang «Plitsch platsch Pinguin» gesungen und seinem einjährigen Bruder alle Geschichten nacherzählt», sagt sie. Sie findet es toll, wie die Kinder hier für Geschichten begeistert werden. Bei Susi Fux darf sich heute zum Schluss jedes Kind ein Bilderbuch in der Bibliothek aus-

suchen. «Natürlich erzählen auch die Kindergärtnerinnen und Kleinkinderbetreuerinnen Geschichten», sagt Fux, «wir Leseanimatorinnen helfen aber zusätzlich, Freude an der Sprache zu wecken.» Wichtig sei, dass Eltern viel mit ihren Kindern reden, sagt die Animatorin, «man kann den Kleinen gar nicht zu viele Geschichten erzählen.» Text Elisabeth Schwab-Salzmann Bilder Daniel Rihs

> Mehr Infos: www.leseanimation.ch > Am 23. April ist Weltbuchtag. Veranstaltungen in der Schweiz auf www.bookparade.ch

www.migrosmagazin.ch Tipps: Worauf beim ersten Lesen und bei den ersten Büchern zu achten ist.

Die Freude am Lesen fördern > «Leseanimation im Vorschulalter» führt Kleinkinder lustvoll an Kinderliteratur heran und sensibilisiert Eltern und Betreuungspersonen für die Leseanimation. > Projekt Buchstart: Jedes in der Schweiz geborene Kind erhält im ersten Lebensjahr ein Paket mit Büchern, die Lust auf mehr Lesestoff machen. > «Schenk mir eine Geschichte — Family Literacy» für Eltern mit Migrationshintergrund (siehe auch unten stehenden Text). Bisher auf Albanisch, Arabisch, Deutsch/mehrsprachig, Kurdisch, Portugiesisch, Serbisch, Spanisch, Tamil und Türkisch. Dieses Projekt erhielt 2008 den Alpha-Preis des Schweizerischen Komitees zur Bekämpfung des Illetrismus, dass Erwachsene zwar eine Landessprache sprechen, aber die Grundkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen nur schlecht beherrschen. Weitere Infos zu allen Projekten: www.sikjm.ch, www.buchstart.ch

Rumpelstilzchen auf Türkisch Das erste Lesen findet in der Muttersprache statt. Kulturvermittlerinnen führen Kinder nun mitsamt ihren Eltern an Geschichten heran. Ein kalter Freitagnachmittag in Grenchen SO. Das Primarschulhaus Eichholz ist leer, kein Kinderlachen, dafür das Dröhnen des Staubsaugers. Nur aus dem Zimmer im zweiten Stock dringt Stimmengewirr. Seit Monaten treffen sich hier rund zehn Türkinnen mit ihren Kindern, um Geschichten zu erzählen. Sie nehmen teil am Leseförderprojekt «Schenk mir eine Geschichte – Family Literacy» für Migrantenfamilien (siehe Box rechts oben). In feierlichfröhlicher Stimmung sitzen alle im Kreis, mitten drin Leseanimatorin Sevim Polat. Sie erzählt gerade «Rumpelstilzchen».

Bunte Bilder im Kopf durch Lesen Nach jeder Geschichte basteln und malen alle etwas, das mit der Geschichte zu tun hat. Gesprochen wird dabei türkisch. «Die Sprachforschung zeigt, dass ein Kind, das die Strukturen in der eigenen Sprache begriffen

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hat, leichter eine Zweitsprache lernt», erklärt Literaturwissenschafterin Therese Salzmann. Und nur wer deutsch spricht, kann irgendwann auch auf Deutsch lesen und schreiben. «Family Literacy» möchte den Vorsprung wettmachen, den Schweizer Kinder haben, die daheim oft schon früh mit Lesefutter in Kontakt gebracht werden. In Grenchen kommen ab-

wechslungsweise westliche und östliche Geschichten zum Zug, manchmal auch ein Mix aus beiden. «Letzte Woche erzählte ich eine Geschichte aus 1001 Nacht mit Prinzessinnen, Pascha, Räubern und Happy End», sagt Polat. Den Kulturmix lebt sie selbst: Daheim spricht Sevim Polat mit ihren drei Kindern nur türkisch, auswärts konsequent deutsch.

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er als Berufstätiger von einem Hund träumt, soll diesen Wunsch gleich vergessen. Denn der Hund ist ein Rudeltier und darf pro Tag nicht länger als fünf Stunden allein gelassen werden. Und er sollte täglich mindestens zwei bis drei Stunden der Zeit seines Halters beanspruchen dürfen. Berufstätige Menschen, die echte Tierfreunde sind, verzichten deshalb auf einen Hund. Viele sehen in Katzen eine Alternative. Doch selbst zu zweit gehaltene Stubentiger sollten nicht den ganzen Tag allein gelassen werden. Das sagt Zoologin Eva Waiblinger vom Schweizer Tierschutz: «Wenn schon Katzen für voll Berufstätige, dann sollten sie zumindest nach draussen können, damit ihr Leben weniger monoton ist.»

Etwas Zeit muss einem das Tier wert sein

TIERE

Migros-Magazin 15, 6. April 2009

Rudeltier mit Seelenschmetter: Den ganzen Tag aufs Herrchen zu warten, ist für Hunde eine Qual.

Allein geht Fido vor die Hunde

Möchte man aber doch ein Tier mit Fell, rät die Expertin zu Rennmäusen oder Goldhamstern. Rennmäuse sind keine Schmusetiere, sondern eignen sich fürs stille Beobachten. MännchenTiere für Berufstätige: Herrchen und Frauchen gehen zur oder Weibchengruppen leben Arbeit, das Tier ist den ganzen Tag sich selbst überlassen. friedlich zusammen. Sie gehen zärtlich miteinander um. Eng Was für Hunde unerträglich ist, ist Hamster und Maus einerlei. aneinander gekuschelt schlafen sie oder putzen sich gegenseitig das Fell. Werden Rennmäuse als Haustiere gehalten, müssen sie sen Aquarien mit 300 bis 400 Li- kontaktfreudig sind. Kaum tritt er rium oder Aquarium: Für eine vor allem graben und ein Bau- tern Inhalt. Ein Aquarium ver- zum Aquarium, kommen sie her- artgerechte Haltung muss man system anlegen können. Das setzt breitet eine beruhigende Stim- beigeschwommen – wer weiss, Geld in die Hand nehmen – so ein grosses Terrarium mit tiefer mung. Überrascht wird der frisch vielleicht gibt es wieder Futter. viel müssen uns Tiere wert sein. Die Anschaffung der Tiere ist Hobelspan-Einstreu voraus. gebackene Aquarianer vielleicht Wer glaubt, mit einer EcoWer nach der Arbeit nicht feststellen, dass Fische durchaus noch das Günstigste. Ob Terra- Sphere – einer geschlossenen gleich todmüde ins Bett fällt, finGlaskugel mit Mikroorganismen, Krebsen und Algen – ideale anKrebse det im Goldhamster einen guten Kumpel. Er kommt erst nach Sonspruchslose Heimtiere gefunden spruch Haustiere für Berufstätige nenuntergang richtig auf Touren zu haben, der irrt. Eva Waib– eignet sich daher weniger ger linger vom Tierschutz: «Der ling Diese Haustiere darf man tagsüber mit für Kinder. Auch Goldhamsgute Gewissen alleine lassen: Lebensraum dieser Krebse ist Le gutem ter fühlen sich in Terrarien Go viel zu klein.» Sie rät Vervi > Goldhamster: Sie sind geborene mit tiefer Einstreu wohl. Ei zweifelten, sich den Roboterzw Eigenbrötler und müssen alleine hund Installiert man ein Hamsge hu Aibo zuzutun: Der kann gehalten werden. terrad, sollte dieses min- Goldhamster laufen, laufen wedeln, bellen und > Rennmäuse: Sie fühlen sich aber Aquariumfische destens 30 Zentimeter Tricks lernen. Und braucht bloss nur in der Gruppe wohl. Einzelhaltung n ab und zu eine frische Batterie. Durchmesser und – wegen ist deshalb ausgeschlossen. der Verletzungsgefahr – keine ine Dagmar Steinemann > Aquariumfische: Sie brauchen die Anwesenheit Sprossen haben. de des Besitzers nicht, müssen aber natürlich Am besten mit dem Alleinsein re Weitere Infos: Schweizer Tierschutz, regelmässig gefüttert werden. Und wie für die Rennmaus kommen Aquariumfische zuan www.tierschutz.ch Heimtierberatung: anderen Tiere gilt: Ihr Lebensraum muss gut recht. Eva Waiblinger rät zu grosgepf Tel. 061 365 99 99 oder sts@tierschutz.com gepflegt werden.

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Irland – die grüne Insel

Edingburgh – Military Tattoo 2009

Normandie – Bretagne – Insel Jersey

Nicht umsonst nennt man Irland die grüne Insel. Die kleinen Fischerhäfen, die zum grössten Teil unberührte Natur und die verstreuten Cottages gehören zum typischen Landschaftsbild.

Spektakuläre Militärmusikparade mit dem Drum Corps «Top Secret» aus Basel und dem Schweizer Armeespiel

Diese wunderschöne Reise führt uns ins unbekannte Frankreich. Die Normandie, das Land des Calvados und die herrliche Küstenlandschaft der Bretagne werden auch Sie begeistern. Als Höhepunkt unserer Reise besuchen wir die farbenprächtige Kanalinsel Jersey. ✓ Grandiose Carfahrt entlang der Invasionsküste ✓ Besuch von Arromanches, Pegasusbrücke und St. Laurent ✓ Traumurlaub in St. Malo, der Seeräuberstadt ✓ Besuch vom Le Mont St. Michel ✓ Ausflug zur englischen Insel Jersey ✓ Schloss Versailles und unvergessliche Lichterfahrt in Paris

Top Leistungen – Carfahrt in der Royal Class mit erfahrener Reisebegleitung – 1 x Fährüberfahrt Rotterdam/Zeebrügge – Hull (retour) in 2-Bettkabinen innen, englischem Frühstück und Abendessen – 6 x Übernachtung in guten Mittelklassehotels mit Halbpension – Fährpassage Holyhead – Dublin – Holyhead – halbtägige Stadtführung in Dublin – Eintritte inbegriffen: Bunratty Folk Park and Garden, Muckross House and Garden, Midleton Distillery, Rock of Cashel, Klostersiedlung Glendalough – sämtliche Hafen- und Strassengebühren Reisedatum: 06. Juni – 14. Juni 2009 (Sa – So) Zum Preis von Fr. 1995.–, Aufpreis Doppelkabine aussen Fr. 40.–, EZ-Zuschlag Zimmer/Kabine Fr. 380.–, Annullationsschutz Fr. 18.– Reisedokumente: gültiger Pass oder gültige Identitätskarte Währung: Euro, Britische Pfund

Edinburgh Military Tattoo – das ist die wohl einmaligste Militärmusikparade der Welt. Nebst den unvergesslichen musikalischen Genüssen erleben Sie die Stadt Edingburgh und die schottischen Highlands. Top Leistungen – Carfahrt im modernen Gerber Car – Fährpassage nach Schottland (retour) mit P&O Ferries in Doppelkabinen (innen) inkl. Halbpension an Bord – 3 x Übernachtung im Doppelzimmer in guten Hotels in Schottland inkl. Halbpension – Stadtrundfahrt in Edinburgh mit örtlicher Reiseleitung (ca. 3 Std.) – ganztägiger Highland Ausflug mit Reiseleitung – Besuch einer Whisky Distillerie – Eintritt zum Military Tattoo Festival in Edinburgh Reisedatum: 16. – 21. August 2009 (So – Fr)

Top Leistungen – Carfahrt im modernen Gerber Car – 5 x Übernachtung im Doppelzimmer in Rouen, St. Malo und Paris inkl. Frühstücksbuffet (gute Mittelklasshotels) – Tagesausflug zur Insel Jersey inkl. Inselrundfahrt und Reisebegleitung – Eintritt ins Musée du Débarquement in Arromanches – Lichterfahrt in Paris

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Reisedaten: 24.06. – 29.06.2009 (Mi – Mo), 10.09. – 15.09.2009 (Do – Di)

Reisedokumente: gültiger Pass oder gültige Identitätskarte Währung: Euro, Pfund Sterling

Zum Preis von Fr. 995.–, EZ-Zuschlag Fr. 270.–, Annullationsschutz Fr. 18.–, Ausflug Le Mont St. Michel Fr. 25.– (fakultativ)

Anmeldungen und Auskünfte:

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Reisedokumente: gültiger Pass oder gültige Identitätskarte Währung: Euro Abfahrtsorte: Bern-Zürich-OltenSolothurn-Basel-Luzern oder nach Vereinbarung. Gratis Parkplatz in Roggwil/Langenthal.

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Migros-Magazin 15, 6. April 2009

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Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 20120 (Fr. 1.–/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band (der Anruf kostet 1 Franken). Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 12. April 2009, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 14, Lösungswort: Esszimmer

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Gewinner Rätsel Nr. 13:

Je eine Migros-Einkaufskarte im Wert von Fr. 100.– gewinnen: Werner Gurtner, 2540 Grenchen; Ernst Ibach, 3626 Hünibach; Barbara Jenni, 6234 Triengen; Ruth Giovannini, 3800 Interlaken; Margrit Rätzer, 8340 Hinwil.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 579 796 Exemplare (WEMF Oktober 2008) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Cinzia Venafro (CV), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Ruth Gassmann

(RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Verena De Franco, Silvia Frick, Alexandra Gatto, Yves Golaz, Adrian Holzer, Janine Meyer, Marceline Moella, Janina Prosperati, Hans Reusser, Patrick

Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Jasmine Steinmann, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich


86 | Migros-Magazin 15, 6. April 2009

Ein Wunderkind wird erwachsen

Mit 12 spielte Teo Gheorghiu im Film «Vitus» einen Hochbegabten. Jetzt ist aus dem Kind ein junger Mann geworden. Als Pianist für seine erste Klassik-CD beginnt er ohne Aufwärmen zu spielen — als Fussballer muss er vorsichtiger sein.

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ch bin Teo – nicht Vitus», sagt der über Nacht zum Star gewordene Teo immer wieder. 280 000 Menschen sahen Fredi M. Murers Film «Vitus» in den Schweizer Kinos – und waren fasziniert vom Schicksal des jungen Genies, das selbst die schwierigste Musik reif und virtuos spielt. Doch dieser Film-Vitus wollte nicht genial sein, sondern ein einfaches Leben leben – so wie es sein Grossvater im Film, dargestellt vom Schweizer Schauspielstar Bruno Ganz, auch tat – und allenfalls fliegen. Heute zählt Teo Gheorghiu zu den Überfliegern seiner Branche: Er ist erst 16 Jahre alt und hat soeben seine erste klassische CD eingespielt: Schumann und Beethoven mit Orchester. «Es war schon immer mein Traum, Konzertpianist zu werden», sagt er und sitzt mit steckengeradem Rücken auf einem harten Schemel.

Handshake mit Prinz Charles Um sich seinen Traum zu erfüllen, schrieb er sich mit neun Jahren bei der Purcell School, einem Internat für musikalisch hochbegabte Kinder in London, ein. «Aber es ist nicht nur Begabung für Erfolg verantwortlich», stellt er fest. «Ich arbeite auch hart am Flügel: täglich vier Stunden.» Und Teo lässt seine flinken Finger über die schwarzen und weissen Tasten tanzen, entlockt dem Instrument in seinem Übungsraum im Zürcher Niederdorf berückende Melodien von Beethoven.

Gegner an: Da haben nur Israel und Griechenland noch ähnliches Format.»

«Hakan Yakin zurück ins Nationalteam»

Im preisgekrönten Schweizer Film «Vitus» spielte der Zwölfjährige ein junges Genie — und begeisterte 280 000 Kinobesucher.

Er sieht adrett aus wie ein Konfirmand – brauner Anzug, Hemd, Pullover, schwarze Schuhe – und erzählt, wie er in vier Tagen seine erste CD einspielte. Wie ihm sein Lehrer, der Brite William Fong, die notwendige Technik beibrachte – «Aber die Musikalität ist viel wichtiger» – und wie er Prinz Charles die Hand schütteln durfte – «Er lobte mich für mein Londoner Konzert anlässlich des Todestags der Queen Mother». Das ist ja nichts Neues für den rumänischstämmigenjungenMann: Seit er mit zwölf Jahren ein erstes Konzert in der Tonhalle gab, ist die Kritik voll des Lobes. Dank des «Vitus»-Films wurde er noch selbstsicherer: «Du musst nur sagen, welche Emotion ich vermitteln soll, den Rest mache ich selber.» Das sagte er einst zu Regisseur Murer.

Doch das einstige Wunderkind ist neben seiner Pianokarriere, die ihm, wie er betont, das Wichtigste ist, ein ganz normaler Jugendlicher. «Ich bewundere die Schauspieler Al Pacino und Robert De Niro, deren Werke ‹Scarface›, ‹Heat› oder ‹GoodFellas›.» Nebst Klassikern wie Bach, Beethoven und Mozart hört der junge Musiker auch Jimi Hendrix, Pink Floyd oder Jazz von Miles Davis. Und Teo liebt Fussball, den FC Zürich und Manchester United. «Beide sind derzeit etwas in der Krise, ich weiss …» Sagts, rollt die Augen, lächelt verlegen und lässt die Zahnspange aufblitzen. Richtig in Fahrt kommt er, wenn es ums Schweizer Nationalteam geht: «Die sollten den Einzug an die WM schon schaffen – schauen Sie sich doch nur die

Zu seinen liebsten Akteuren gehören «Topskorer Alex Frei, Supergoalie Diego Benaglio und Teamplayer Tranquillo Barnetta». Dann setzt er nach, und das scheint ihm wichtig: «Schreiben Sie, dass Hakan Yakin aufs Feld zurück soll – genial und kreativ wie keiner im Nationalteam.» Da sympathisiert ein Musikgenie mit einem genialen Kicker. Intelligenz und Kreativität, sowie eine ungeheure Musikalität – das sagt man Teo nach. Doch er weiss um seine Grenzen: Er will zwar ein berühmter Pianist werden, aber auch ein Komponist? «Nein, dazu fehlen mir Kreativität und Fantasie.» Lieber eifert er seinem grossen Vorbild nach, dem rumänischen Pianisten Dinu Lipatti. «Leider hatte er das Pech, früh zu sterben.» Teo will in einem Jahr die Matura machen und dann eine grosse Musikakademie besuchen. Berlin oder New York stehen zur Auswahl, Deutsch und Englisch spricht er ja schon. Aber auch Madrid reizt ihn. Und Spanisch? «Dann hätte ich endlich einen guten Grund, auch diese Sprache zu lernen. Ich liebe Herausforderungen …» Text Mathias Haehl Bilder Mara Tuor

CD: Teo Gheorghiu — Piano concertos. Für Fr. 23.90 bei www.exlibris.ch Live: Tonhalle Zürich, 30. Mai, 19.30 Uhr.


mein ganzer stolz

Teo Gheorghiu ganz entspannt: Aus dem hochbegabten Kind ist ein junger Fussballfan und K端nstler geworden.

DER PIANIST | 87


MITTWOCH, 8. APRIL: 10-FACH CUMULUS-PUNKTE AUF ALLE SPIELWAREN.


Migros Magazin 15 2009 d AA