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Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

NR. 14, 31. MÄRZ 2014 www.migrosmagazin.ch

VOR DER ERFINDERMESSE I 12

Schweizer Tüftler – so kreativ! M. SCHMIDT-SALOMON I 24

Der Welt geht es besser, als man denkt BOHNE, BLUESCHT & BERGER I 76

Bild: Jorma Müller

So bunt treibens unsere Leser

Dem Schicksal getrotzt

Vom Heimkind zum Multimillionär: Trotz einer schwierigen Kindheit hat Guido Fluri eine steile Karriere hingelegt. Nun setzt sich der Solothurner für die Rechte der Verdingkinder ein. I 18 Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 575 55 44, Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


Buntes gegen das Einerlei. Kugelschreiber 3.50

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DIESE WOCHE 4 |

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INHALT

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Marisas Garten

Marisa Djiro ist unter ihrem Pseudonym Marisa Flores auch eine eifrige Mitbloggerin auf «Bohne, Bluescht & Berger». Die Hobbygärtnerin diskutiert mit, gibt in unserer Community gute Tipps und lässt auch mal einen Blick in ihren eigenen Garten zu. Almut Berger, unserer Journalistin und Moderatorin des Gartenblogs, war deshalb schnell klar, dass sie Marisa in Beinwil am Hallwilersee einmal besuchen und ihren Garten den 2,3 Millionen Leserinnen und Lesern des MigrosMagazins vorstellen möchte. Gesagt, getan: Ab Seite 76 können Sie sich in Marisas Reich umsehen. Und wenn Sie einen Tipp haben, wie man jetzt dieses Tomatenhaus baut, wenn Sie auch mal Ihren Garten vorstellen möchten, oder sich einfach mit Gleichgesinnten über das Thema Garten austauschen wollen: www.migrosmagazin.ch/garten ist Ihre Seite. Almut Berger freut sich auf Ihre Visite in ihrem virtuellen Garten «Bohne, Bluescht & Berger». Schauen Sie rein, es lohnt sich!

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

30 | AKTUELL Jedes Jahr bietet die Migros über 1000 Jugendlichen eine Lehrstelle an. Joshua Krause lässt sich zum Systemgastronomen ausbilden.

MIGROS-WOCHE

29 | Kolumne: Der Hausmann

6 | Aktuelles

AKTUELL

GENERATION M

30 | Jahr der Berufsbildung 34 | Die Hotline von Hotelplan

9 | Fisch aus der Dose Nachhaltige Konserven.

MENSCHEN

SCHAUFENSTER

12 | Schweizer Erfinder Wer hats erfunden? Ein Schweizer! 17 | Auf ein Wort: Pfadi sucht Lagerplätze 18 | Porträt Guido Fluri hat eine Initiative lanciert, die Solidarität mit den Verdingkindern fordert. 20 | Versöhnliches Märchenende Schulkinder haben die neue Schweizer Märchenkönigin erkoren. 24 | Interview Philosoph Michael Schmidt-Salomon blickt optimistisch in die Zukunft.

39 | 43 | 44 | 46 | 47 | 48 | 58 | 59 | 61 | 63 | 64 |

Kreativ: Ostereier selber färben Shiny: Ein Frey-Bunny in Weiss Mediterranes Sandwich von Blévita Cremig: Die Joghurts von Passion Sirupe von Aproz peppen Drinks auf Délifit-Zmorge im M-Restaurant Die Zähne schonend pflegen Zoé ist für Beautypreis nominiert Gnadenlos: Potz eliminiert Kalk Ausflugsideen von Famigros Allerlei Neuheiten

SAISONKÜCHE

66 | Valérie Caminada

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Bilder: Christian Schnur, Jorma Müller

Marisa Djiro ist stolz. Auf ihren Garten und auch auf ihre beiden Söhne, Tas (9) und Nouha (7). Gut, zurzeit hält sich ihre Begeisterung für ihren jüngeren Zögling Nouha in Grenzen. Denn der Siebenjährige hat beim Fischen von Algen aus dem Teich mit der Spitzhacke versehentlich ein Loch in die Teichfolie gehackt. Seitdem leckt er. Der Teich, nicht Nouha ... Und auch sonst hat die engagierte Pharmaassistentin in ihrem Garten diverse Baustellen: So will sie aus alten Fenstern ein Tomatenhaus bauen, und der Feigenbaum hat auch fast die Wurzeln gestreckt. Aber das macht nichts. Der Weg ist das Ziel. Gartenarbeit macht Spass.


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014

INHALT | 5

66 | SAISONKÜCHE Valérie Caminada legt den Pinsel weg: Die Schweizer Meisterin für Visagistik hat sich fürs MigrosMagazin in die Küche gestellt.

.ch

Lesen und sehen Sie diese Woche auf: www.migrosmagazin.ch ■ «Rio 2»-Verlosung Nächsten Donnerstag startet der Animationsfilm «Rio 2» (Bild). Wir zeigen den Trailer und verlosen fünf Fanpakete.

IHRE REGION

71 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

76 | Garten: Blick über fremde Zäune. 81 | Familie: Hilfreiche Selbstgespräche 82 | In Form Die grosse Einsamkeit der Angehörigen von Krebskranken. Ausserdem: Brautkleid reloaded – Heidi in New York! 89 | Digital: das iAuto

12 | MENSCHEN So sieht heute ein Trottinett aus. Erfunden hat es der Schweizer Wim Ouboter, der bereits mit dem Micro Scooter einen Riesencoup gelandet hat.

MEINE WELT

102 | Filmerin Anna Thommen

■ Mit sich reden Auch viele Erwachsene führen Selbstgespräche. Was sie nützen und wem sie schaden. ■ iPhone am Steuer Ein Video zeigt, wie Apple und Google ihre Handybetriebssysteme in Autos integrieren.

■ Kinder in der Beiz «Mamma Mia!»-Kolumnistin Bettina Leinenbach geht nur noch in Restaurants, die bequeme Kindersitze anbieten. ■ Sinnlose Erfindungen Witzig, aber eher unnütz: Wir zeigen eine Parade der sinnlosesten Erfindungen der Welt. ■ Der Lenz ist da Im Garten der Migros-Magazin-Leserin und Hobbygärtnerin Marisa Flores zieht der Frühling ein. Wir zeigen die Bilder.

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch

RUBRIKEN 10 | 91 | 93 | 95 | 100|

■ Märli-Videos gucken Die neue Schweizer Märlistimme ist gekürt. Sehen Sie nochmals die Beiträge aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

■ Zitierte Optimisten Weltbekannte Sätze von berühmten Persönlichkeiten, die ans Gute glauben lassen.

Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

Forum: Leserbriefe Bitte melde dich Leseraktion Rätsel, Impressum Cumulus

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

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MIGROS-WOCHE 6 |

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AKTUELLES

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Migros ganz oben

Die Studie «Brand Predictor» zeigt: M-Budget und Migros sind die Topmarken der Schweiz.

E

rfolg für die Migros: In der Kategorie «Topmarke» einer grossen Studie landeten gleich zwei Migros-Marken auf dem Podest. Platz 1 holte sich M-Budget, Silber ging an die Dachmarke Migros. Vorjahressieger Google musste sich mit dem dritten Platz begnügen. Die Ränge der Kategorie «Topmarke» wurden durch die Platzierungen in den Unterkategorien «Vertrauenswürdigste Marke» und «Dynamischste Marke»

REGION BASEL

FRISCH IN DER MIGROS

Die perfekte Pippi

Beinharter Italo

Ein Theater, ein Textbuch, fünf Schauspieler, eine Regisseurin und jemand fürs Licht: Das sind die Zutaten für die aktuelle Produktion «Pippi im Taka-Tuka-Land» im Theater Arlecchino in Basel. Es braucht aber viel mehr, damit ein solches Theater zur Aufführung gelangt. Zum Beispiel Zeit, Leidenschaft und Freude an strahlenden Kinderaugen. Fabienne Baltisberger-Liard bringt diese Eigenschaften mit. Doch nicht nur deshalb ist sie die perfekte Pippi Langstrumpf. Weitere Informationen zum Stück und ein kurzes Interview mit der Hauptdarstellerin nächste Woche auf den Regionalseiten

KONZERT

Magier der Violine

www.migros-kultur prozent-classics.ch

ermittelt. Wer, wie M-Budget, den besten Schnitt in diesen beiden Unterkategorien holte, wurde zum Sieger gekürt. Weiterer Lichtblick: Migros-Bio hat es zum ersten Mal in die «Brand Predictor»-Bestenliste geschafft. Für die repräsentative Studie der renommierten Werbeagentur Havas Worldwide Switzerland wurden über 3000 Personen in der Schweiz zu über 400 nationalen und internationalen Marken befragt.

Im Rahmen der Migros-Kulturprozent-Classics darf sich das Publikum auf einen Virtuosen der Violine freuen: Der Grieche Lonidas Kavakos gewann 1985 mit erst 18 Jahren den berühmten Sibelius-Wettbewerb und wird seither mit Preisen geradezu überschüttet. Im Zentrum des Programms steht denn auch ein Violinkonzert von Jean Sibelius, das zeitweise als unspielbar galt. Auf Kavakos’ Interpretation dürfen die Besucher in Zürich und St. Gallen am 26. und 27. April 2014 gespannt sein. An den beiden Konzerten in Bern und Genf vom 28. und 29. April 2014 mit dem BBC Symphony Orchestra bietet Kavakos dann die technisch äusserst anspruchsvollen Violinkonzerte von Johannes Brahms dar.

Grana Padano wird gerne für Risotto, Pesto, zum Überbacken von Lasagne oder als dünner Belag für ein Carpaccio verwendet. Er verleiht den Speisen eine angenehm würzige Note. Zu Würfeln gebrochen schmeckt er auch zu Antipasti oder mit Brot und einem Glas Wein herrlich. Der italienische Hartkäse wird von einem Konsortium geschützt, sein Name bürgt für beste Qualität.


MIGROS-WOCHE AKTUELLES | 7

SCHNAPPSCHUSS

d drei Wochen in einem Eine Amsel brütet seit run rden in Bülach ZH. Regal des Migros Do it & Ga en sogar zur Vorsicht. Ein Schild mahnt die Kund tig bei uns, sie ist ein «Der Amsel geht es präch t Andreas Reinhart, willkommener Gast», sag s Zürich. Mediensprecher der Migro

Bilder: iStockphoto, Marco Borggreve, Keystone, Marisa Briceno

Rückruf

Die Firma Dyson ruft aus Sicherheitsgründen die zwei Heizlüftermodelle Dyson Hot und Dyson Hot + Cool zurück, die auch in den Fachmärkten von Melectronics und online bei Melectronics.ch erhältlich sind. Laut Hersteller habe es bei wenigen Geräten von weltweit einer Million verkaufter Heizlüfter einen Kurzschluss gegeben. Folgende Geräte sind seit 2011 auch bei Melectronics erhältlich: ■ Dyson Heizstrahler AM04, Art. Nr. 7176.126 (stationär im Fachmarkt erhältlich) ■ Dyson Heizstrahler AM05 weiss, Art. Nr. 7176.135 (stationär im Fachmarkt erhältlich) ■ Dyson Heizstrahler AM05 weiss, Art. Nr. 9511.000.353.51 (online erhältlich) ■ Dyson Heizstrahler AM05 schwarz, Art. Nr. 9511.000.353.50 (online erhältlich) Wer eines dieser Modelle bei Melectronics gekauft hat, erfährt mittels Eingabe der Seriennummer auf www.dysonrecall.com, ob sein Gerät vom Rückruf betroffen ist. Trifft dies zu, setzt sich die Firma Dyson direkt mit dem Kunden in Verbindung und holt das Gerät für eine kostenlose Überarbeitung ab. Den Kunden wird der Heizlüfter mit einer zweijährigen Garantiefrist wieder gratis nach Hause geliefert. Abklärungen ebenfalls unter der Hotline 0800 200 370.

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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014

DOSENFISCH | 9

«Wenn möglich kaufen wir direkt beim Fischer»

Heute stammt der grösste Teil der Migros-Dosenfische aus nachhaltigen Quellen. Die Mehrkosten trägt die Migros. Bereichsleiter Lorence Weiss über die Pionierrolle der Detailhändlerin. Lorence Weiss, auf immer mehr Thunfischdosen der Migros prangt der Schriftzug «Einzeln mit der Angel gefangen». Ist das wirklich möglich?

Und ob. Dieser Fisch für die Konserven stammt zum Beispiel aus den Male­ diven und wird wirklich mit der Angel gefangen. Mittlerweile haben wir unser gesamtes Sortiment an Dosen­ thunfisch der Eigenmarken auf die nachhaltige sogenannte Pole­and­ Line­Fischerei umgestellt. Thunfisch von anderen Produzenten tragen das MSC­Label, da die Tiere aus umwelt­ verträglichem Wildfang stammen. Und andere Artikel tragen das ASC­Güte­ siegel, das für Fisch aus verantwor­ tungsvoller Zucht steht. Allein 2013 betraf die Umstellung auf «Pole and Line» und die zwei Labels rund 30 Artikel. Das betrifft aber nur die Migros-Eigenmarken.

Nein, das betrifft auch Fremdmarken wie Rio Mare oder zum Beispiel Produkte wie Thunfisch­Sugo von Agnesi. Schliesslich haben wir ein ambitioniertes Ziel: Bis 2020 soll das gesamte Fischangebot der Migros aus nachhaltigen Quellen stammen, egal ob Frischfisch oder Fisch aus der Kon­ serve. Gerade bei Letzterem leistet die Migros echte Pionierarbeit. Welches sind die grössten Herausforderungen bei der Umstellung auf nachhaltigen Dosenfisch?

Bei den Produzenten war zum Teil grosse Überzeugungsarbeit nötig. In den südlichen Ländern sind nachhal­ tige Labels nicht gerade hoch im Kurs. Mittlerweile haben wir aber viele Lieferanten von unserer Philosophie überzeugt, dass für die Migros das Engagement gegen die Überfischung der Meere an erster Stelle steht. Bei einigen Produzenten mussten wir aber auf eine Zusammenarbeit verzichten, weil wir unterschiedliche Ansichten hatten, was eine kundenfreundliche Preispolitik betrifft. Was meinen Sie konkret?

Fisch aus nachhaltigen Quellen kostet mehr, die Beschaffungskosten sind höher. Sie bewegen sich pro Jahr im einstelligen Millionenbereich. Diese Mehrkosten geben wir aber nicht den Kunden weiter, sondern wir tragen sie selber. Wie ist das möglich?

Wir versuchen, nach Möglichkeit im­ mer mehr direkt beim Fischer selbst einzukaufen. Das machen wir zum Bei­ spiel bei unserem Thunfischlieferanten auf den Malediven. Damit fallen Zwi­ schenhändler weg, die Kosten lassen sich so senken. Gerade beim Zwischen­ handel kommt es oft zu Spekulationen mit dem Rohstoff Fisch, welche die Preise um bis zu 30 Prozent höher trei­ ben, als der effektive Handelswert ist. Interview: Christoph Petermann Bild: Paolo Dutto

Lorence Weiss: «Bei den Produzenten war zum Teil grosse Überzeugungsarbeit nötig.»

Ausbau des Angebots Heute stammen 94 Prozent des in der Migros verkauften Fisches aus nachhaltigen Quellen. Bis 2020 soll das gesamte Fischangebot entweder ein nachhaltiges Label tragen oder der WWF-Einschätzung «empfehlenswert» oder «akzeptabel» entsprechen. Das Angebot an zertifizierten Produkten wird stetig ausgebaut. Nicht nur im Frischebereich: So hat die Migros im Frühjahr 2013 ihr gesamtes Sortiment an rosa Thunfisch bei Konserven der Eigenmarken auf die nachhaltige Fangmethode der Angelrutenfischerei umgestellt. Weitere Artikel wie zum Beispiel Tiefkühl-Pangasius tragen nun das ASC-Label. Allein im letzten Jahr betraf die Umstellung rund 30 Artikel. Diese tragen nun den Schriftzug «Einzeln mit der Angel gefangen» oder die MSC- respektive ASC-Labels, die für umweltverträglichen Wildfang beziehungsweise Zucht stehen. Ersteres betrifft sogar Katzen- und Hundefutter: Für entsprechende Artikel werden Fischreste wiederverwertet. Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. www.generation-m.ch


FORUM 10 |

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LESERBRIEFE

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

MM 13: «Dem Klapperstorch Beine machen», Artikel zum Thema künstliche Befruchtungen.

«Der Mensch sollte der Natur nicht ständig ins Handwerk pfuschen»  Jedes sechste Paar in der Schweiz hat einen unerfüllten Kinderwunsch. Ich warte auf die Statistik, die besagt, wie viele von den Paaren, bei denen der Kinderwunsch ausbleibt, über längere Zeit die Pille eingenommen haben. Dies spielt doch dabei eine massgebliche Rolle. Herr Imthurn nennt den unerfüllten Kinderwunsch eine Krankheit. Mit der Einnahme der Pille wäre dies dann eine «selbstverschuldete» Krankheit und nicht von der Krankenkasse zu übernehmen. Anders verhält es sich hingegen, wenn wirklich ein medizinisches Problem vorliegen würde. Da sollten die Paare unterstützt werden. Ich bin mit 30 Jahren problemlos schwanger geworden. Wohl auch, weil ich keine Hormone geschluckt habe. Antibabypillen sind

Segen und Fluch zugleich. Sie sind ein Segen gegen ungewollte Schwangerschaften und ein Fluch, wenn deswegen ein Kinderwunsch ausbleibt. Ursula Müller 5108 Oberflachs

 «Der unerfüllte Kinderwunsch – wie gehen wir damit um?», so heisst die Gratisbroschüre der appella Telefonund Online-Beratung. Die Infoschrift möchte betroffene Frauen und ihre Partner ermutigen, im Umgang mit dem unerfüllten Kinderwunsch ihren eigenen Weg zu finden. Voraussetzung dazu ist eine umfassende, leicht zugängliche und vor allem unabhängige Information, die Paare befähigt, Behandlungen und deren Konsequenzen von möglichst vielen

Seiten zu betrachten und Entscheidungen in Ruhe, aktiv und bewusst zu treffen. Information und Aufklärung darf nicht nur Sache derjenigen sein, die Fortpflanzungsmedizin anbieten. Denn es stehen sich Interessen gegenüber, die leicht miteinander kollidieren können. Eine aktuelle Nachricht verdeutlicht diese Problematik: Das KinderwunschKlinikunternehmen Virtus Health ist an die Börse gegangen. Auch in der Schweiz sponsert die Pharmabranche Plattformen. Franziska Wirz 8626 Ottikon

 Eltern werden, Kinder aufwachsen sehen – ist eine erfüllende und verantwortungsvolle Aufgabe. Trotzdem sollte der Mensch der Natur nicht ständig ins

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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014

LESERBRIEFE | 11

Débora und Josip Colina werden durch eine künstliche Befruchtung Eltern.

Handwerk «pfuschen» und auf Teufel komm raus das Unmögliche möglich machen. Wer sich unbedingt Kinder wünscht, kann sich auch die Frage einer Adoption stellen. Es gibt weltweit genug Kinder, die unter unwürdigen und katastrophalen Bedingungen ihr Leben fristen müssen und sich ein «besseres Leben» wünschen würden. Ich wünsche der Familie Colina trotzdem alles Gute mit ihrem Sprössling. Th. Stirnimann 5612 Villmergen

MM 13: «Es gibt nie einen Grund, sich nicht einzumischen», Interview mit Psychologin Veronika Brandstätter.

«Jeder kann im Handyzeitalter Alarm schlagen»  Einer Person in Not nicht zu helfen und diese ihrem Schicksal zu überlassen, ist sehr feige, beschämend und egois-

tisch. Egal, ob aus Angst, Unsicherheit, Egoismus oder Gleichgültigkeit: Wegbeziehungsweise hinschauen statt eingreifen ist ein No-Go! Denn jeder und jede kann heute im Handyzeitalter zumindest indirekt helfen und die Sanität (144), die Polizei (117), die Feuerwehr (118) alarmieren. Dies ist nun wirklich weder schwierig noch zu viel verlangt. Leider mangelt es, wie der Fall von Aesch BL aufzeigt, vielen Leuten an der nötigen Zivilcourage wie auch an Anstand, Respekt, Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft. Schon nur deshalb ist es wichtig und richtig, unterlassene Hilfeleistung zu ahnden. Denn diese ist kein Kavaliersdelikt! Jeder kann mal in eine Notlage kommen, auf fremde Hilfe angewiesen sein und wird bestimmt froh und dankbar über diese sein. Andrea Mordasini 3014 Bern

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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MENSCHEN 12 |

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PORTRÄT

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

700 Erfinder stellen aus Vom 2. bis 6. April geht in Genf im Palexpo die 42. Internationale Erfindermesse über die Bühne. Mehr als 700 Tüftler und Konstrukteure aus 45 Ländern zeigen an der weltweit wichtigsten Erfindermesse über 60 000 Besuchern ihre Geistesblitze. Aus der Schweiz stammen rund zehn Prozent der Aussteller. Beispiele für an der Messe ausgezeichnete Erfindungen sind etwa ein Sensorchip, der anzeigt, wenn ein Produkt in der Gefriertruhe abgetaut wurde, die flachste mechanische Uhr der Welt oder die Klammer, mit der man während eines Stehcocktails bequem ein Glas am Tellerrand befestigen kann. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag, 10 bis 19 Uhr; Sonntag, 10 bis 17 Uhr. www.inventionsgeneva.ch

Bahnbrechende Schweizer Erfindungen 1500

Laudanum

Der Schwyzer Arzt, Alchemist, Astrologe und Philosoph Paracelsus erfand die Opiumtinktur, ein Medikament, das bis 1920 häufig als schmerzstillendes und beruhigendes Medikament eingesetzt wurde.

1783

Hygrometer

Der Genfer Naturforscher Horace-Bénédict de Saussure entdeckte 1783, dass die Dehnbarkeit von Frauenhaaren sich in Abhängigkeit zur Luftfeuchtigkeit verändert. Er benutzte sie für seine Erfindung, das Hygrometer.

1843

1930

Der 1799 in Rheinfelden geborene Jacob Christoph Rad machte Schluss mit den steinharten, unpraktischen Zuckerhüten, aus denen man den Zucker herausbrechen musste. Er erfand 1843 den vorportionierten Würfelzucker.

Bis Hans Thomi die Senftube erfand, wurde der Senf in grossen Steinguttöpfen verkauft. Zwar gab es 1930 schon Tuben, aber nie zuvor hatte sie jemand mit Lebensmitteln gefüllt.

Würfelzucker

Tubensenf

1921

Rorschachtest

Das neue psychodiagnostische Verfahren wurde 1921 nach seinem Erfinder, dem Schweizer Hermann Rorschach, benannt.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014

PORTRÄT | 13

Myke Näf erlebte mit Doodle die intensivste Zeit seines Lebens. Jetzt stehen neue Projekte an.

Vier Männer und ihre Erfindungen

Geistesblitze made in Switzerland Myke Näf (40) Erfinder des Online-Terminplaners Doodle

R

und um den Erdball wird das Terminfindungsprogramm Doodle eingesetzt. Viele denken, es komme aus den USA. Erfunden hat es jedoch ein Zürcher. Eine Idee habe man noch schnell einmal, sagt Myke Näf (40), Erfinder von Doodle, dem Internet-basierten Termindienst aus Zürich. «Aber interessiert sich auch jemand anders dafür?» Bei Doodle – der Name bedeutet auf Deutsch Gekritzel – war die Frage rasch beantwortet. Myke Näfs Terminfindungs-Programm, das er im Herbst 2003 ursprünglich für den Privatgebrauch entwickelt hatte, verbreitete sich fast von allein. Nachdem es erst einmal im Internet zur Verfügung stand, gab es immer mehr begeisterte Nutzer, bis Näf 2007 seinen damaligen Job als ETH-Dozent quittierte und mit einem Bürokollegen eine eigene Firma gründete. Heute hat die Erfindung des Informatik-Ingenieurs weltweit 20 Millionen

User monatlich und funktioniert in zehn Sprachen. Im Laufe des Jahres 2014 wird die Tamedia AG die Mehrheit an Doodle übernehmen. Schon jetzt sind die Büros im neuen TamediaHauptquartier am Zürcher Stauffacher untergebracht. Myke Näf zieht sich schrittweise zurück. «Alle Projekte enden einmal», sagt er Was als Nächstes kommt, weiss er noch nicht. Er lasse sich nach der Übergabe von Doodle bewusst Zeit, um zu sehen, wo eine neue Leidenschaft entsteht. Myke Näf ist ebenso sehr gewandter Unternehmer wie erfolgreicher Entwickler. Einen zweiten Wurf im Stil von Doodle schliesst er grundsätzlich nicht aus: «Ich wäre sicher nicht der erste Mensch auf Erden mit mehr als einer guten Idee», meint er augenzwinkernd. Schon seit einiger Zeit ist er engagiert in einem Investorennetzwerk, das Internet-basierte Projekte von Jung-

unternehmern stützt. Gerade in der Schweiz finde man hervorragende Köpfe im Informatik-Business, sagt Näf. «Viele Leute denken, Doodle stamme aus Kalifornien und in Zürich sei bloss die Filiale. Man sollte die Schweiz an den Punkt bringen, wo es als selbstverständlich angesehen wird, dass Dienste wie Doodle hier entstanden sind.» Um als Unternehmer mit einer Erfindung Erfolg zu haben, meint er, brauche es dreierlei: Erstens Durchhaltewillen, zweitens eine gute Fehlerkultur, um ständig zu lernen, und drittens – schwierig für Schweizer – eine gewisse Risikobereitschaft. Denn: «Selbst wenn die Firma Bankrott macht, die Erfahrung ist auf jeden Fall persönlich bereichernd. Ich hatte nie in meinem Leben eine so intensive Lernzeit wie mit Doodle.» www.doodle.com

1934

1947

1958

1955

Der weltweit erste Bügelskilift zog am 24. Dezember 1934 in Davos Skifahrer den Berg hinauf. Entwickelt vom Zürcher Ingenieur Ernst Gustav Constam, ersparte der Schlepplift den Sportlern den mühsamen Aufstieg zu Fuss.

Die Wäschespinne von Walter Steiner, eine Art Sonnenschirm mit Hängeleinen, half der Hausfrau in den Nachkriegsjahren ab 1947, die nassen Kleider platzsparend zum Trocknen aufzuhängen.

Den Berner Gerhard Baumann ärgerte es, wenn der Wind die Erde aus den Geranienkistchen fegte. Deshalb erfand er Kügelchen aus geblähtem Ton, die Wasser speichern. Die Hydrokultur war geboren.

Der Solothurner Walter Kissling entwickelte den Rahmbläser, der unter dem Namen von Kisslings Metallgiesserei-Firma Kisag 1955 auf den Markt kam.

Stewi

Bügelskilift

1941

Klettverschluss

1941 kam Georges de Mestral, ein Ingenieur aus Colombier VD, auf die Idee für den Klettverschluss, der auch unter dem Namen Velcro bekannt ist.

Hydrokultur

Rahmbläser

Texte: Karin Aeschlimann Bilder: Stephan Rappo


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PORTRÄT

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Andreas Essig (31) Entdecker eines neuen Antibiotikums

Wim Ouboter (54) Entwickler des faltbaren Trottinetts Micro Scooter

S

M

eine Entdeckung könnte vielleicht einmal Leben retten. Aber bis Andreas Essigs Copsin auf den Markt kommt, dauert es noch Jahre. «Ich würde viel dafür geben, wenn ich einfach einen Laden aufmachen und mein Copsin dort verkaufen könnte, wie jemand, der zum Beispiel ein Sportgerät erfunden hat», sagt Molekularbiologe Andreas Essig und lacht. Seine Erfindung – oder eher Entdeckung – ist ein Antibiotikum. Es hat das Potenzial, dereinst Menschen zu heilen. Aber bis es so weit ist, wird es noch Jahre dauern und viel Geld kosten. Das Copsin, wie Andreas Essig die Substanz genannt hat, wird von einem Pilz hergestellt, dem Struppigen Mist-Tintling. Der wächst besonders gern auf Pferdeäpfeln, wo er im Kampf gegen Bakterien, die sich im Rossdung ebenfalls wohlfühlen und ihm den Platz streitig machen, ein Protein ausscheidet. Ein Protein, das über eine ausgezeichnete antibiotische Wirkung verfügt, sehr widerstandsfähig ist und noch wirkt, wenn die Bakterien gegen andere Antibiotika bereits resistent sind, wie Essig bei der Arbeit für seinen Doktortitel an der ETH Zürich entdeckte – als Erster weltweit. «Als ich und mein Team realisierten, wie toll der Pilz ist und dass sich das Protein auch in grossen Mengen künstlich herstellen lässt, war klar, dass ich über die Grundlagenforschung hinausgehen und das Copsin für die Anwendung patentieren lassen will.» Seither hat Andreas Essig eine ganz neue Welt kennengelernt, die Welt von Patentanwälten und Pharmaindustrie. Gemeinsam mit einem Anwalt hat er den Patentantrag für Copsin verfasst und beim europäischen Patentamt eingereicht, jetzt sucht er einen Industriepartner in der Pharma- oder Chemiebranche. Falls

1957

Dusch-WC

Das Dusch-WC, eine Toilette mit integriertem Bidet und Fön, wurde vom Schweizer Hans Maurer entwickelt und ab 1957 unter dem Namen Closomat vermarktet.

Andreas Essig wird noch viel Zeit im Labor verbringen, bis sein Antibiotikum auf den Markt kommt.

das nicht klappt, könnte er sich auch vorstellen, ein Spin-off der ETH zu gründen, also eine eigene Firma. «Es ist ein Riesenglück für mich, dass ich meine Substanz in diesem Prozess Schritt für Schritt begleiten kann», sagt Essig. Ein weiterer Glücksfall sei, dass er von der Technologietransferstelle ETH Transfer unterstützt wird – dort erhält er Tipps und bis zu einem gewissen Grad auch finanzielle Mittel. Im Gegenzug wird das Patent einst der ETH gehören. Wie gross die Hoffnungen sind, die auf dem Copsin ruhen, zeigt der «Spark Award». Diese Auszeichnung wird jährlich für besonders vielversprechende ETH-Erfindungen verliehen. Andreas Essig war einer der fünf Finalisten, und es wurde ein Film über ihn gedreht, der jetzt auf youtube zu sehen ist (siehe Link unten): «Das hilft mir enorm, aus der Masse zu treten und überhaupt wahrgenommen zu werden.» https://www.youtube.com/watch?v=D15LQ09WfIE

1962

Blister-Verpackungen

Bis in die 60er-Jahre wurden Tabletten und Pillen in Dosen und Beuteln verpackt. Der Schweizer Alois Rehmann erfand die luftdichte Blisterpackung aus Plastik und Alufolie. Auch Joghurt und Kaffeerahm werden so verpackt.

1982

1984

René Sommer war der erste Ingenieur der Firma Logitech und entwickelte ab 1982 die erste Computermaus mit integriertem Mikroprozessor. Später arbeitete er massgebend bei der Entwicklung der kabellosen Maus mit.

1984 bestellte die Stadt Zürich beim Thuner Joseph Rosenast als Erste 50 Robidog-Kästen, ein Kasten für die Entsorgung von Hundekot mit integriertem Plastiksack-Spender. Inzwischen wird die «Hundetoilette» in über 2000 Gemeinden eingesetzt.

Computermaus

1963

Paillettenstoffe

1963 wurden bei der Firma Jakob Schlaepfer AG in St. Gallen erstmals maschinell Paillettenstoffe hergestellt. Das brachte dem Glitzerstoff den Durchbruch.

it seinem Micro Scooter hat Wim Ouboter schon so einiges erlebt. Eine Zeit lang ging es dabei vor allem ums Überleben. Die meisten Innovationen bauen auf Bestehendem auf. So behauptet auch Wim Ouboter nicht, das Trottinett erfunden zu haben, im Gegenteil. In seinem Büro in Küsnacht ZH stehen und liegen lauter historische «Trottis», teils rostig, teils quietschbunt. Aber der Micro Scooter, das zusammenklappbare Leicht-Trottinett, das ist das Kind von Ouboter. Vor bald 20 Jahren entwickelte der gelernte Banker das Sportgerät für Erwachsene, das kurz darauf einen Boom auslöste und weltweit millionenfach verkauft wurde. Auslöser für die Erfindung sei Bequemlichkeit gewesen: «Ich suchte ein praktisches Fortbewegungsmittel für den Weg zum nächsten Imbissstand, das man nach Gebrauch zusammenfalten und in einer Migros-Tragtasche transportieren kann.» Querdenker Ouboter sah das Potenzial in seinem handlichen, faltbaren Scooter für Erwachsene, als ihn die Leute noch auslachten, wenn er mit seinem Prototypen unterwegs war. «Entscheidend für den Erfolg ist, dass ein neues Produkt ein Problem löst, dass es Spass macht und dass die Leute bereit sind, dafür Geld auszugeben.» Und das waren sie: Auf dem Höhepunkt des Booms im Jahr 2000 wurden täglich 80 000 Scooter oder Kickboards – die Variante mit drei Rädern – verkauft. Zwei Jahre später drehte der Wind abrupt. Ouboters Firma Micro Mobility Systems AG (MMS) sah sich mit abenteuerlichen 110 Prozent Umsatzrückgang konfrontiert: «Wir verkauften plötzlich nichts mehr. Null. Und mussten dazu noch Ware zurücknehmen.» Weil die Scooter im wichtigen Markt Deutschland neu statt als Sportgerät für Erwachsene als Spiel-

Robidog


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

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PORTRÄT | 15

Roland Kyburz (72) Erfinder des Crèmeschnittenschneiders

R Mit seinen neu entwickelten Kindertrottis schreibt Wim Ouboter wieder schwarze Zahlen.

zeug für Kinder galten, genügten sie den Sicherheitsbestimmungen nicht mehr. «Und jeder, der einen wollte, hatte inzwischen einen.» Das Trottinett war auf rasanter Talfahrt. Die folgenden Jahre waren unangenehm und auch geprägt von Rechtsstreitigkeiten: gegen Kunden, die nicht mehr zahlen wollten, und wegen Patentstreitigkeiten im Zusammenhang mit Billigkopien. Aber Ouboter, ein beweglicher, jugendlich wirkender Typ mit Frau und zwei Söhnen, machte weiter. «Wir hatten noch jede Menge Räder auf Lager und zum Glück auch nicht den ganzen Gewinn ausgegeben», sagt er und lacht.Die Scooter wurden redesignt, eine Linie speziell für Kinder entwickelt. Eine neue Generation Käufer kam. Hollywood-Stars und deren Kinder fahren das cool designte Original und werden damit fotografiert. Es hat sich sogar eine Trendsportart namens Micro Extreme entwickelt, mit von MMS bezahlten Profifahrern. www.micro.ms

oland Kyburz (72) löste mit einfachen Mitteln ein altes Problem. Heutige Erfindungen sind ihm zu computerlastig. Der entscheidende Moment für Roland Kyburz, gelernter Werkzeugmacher, kam im Herbst vor zwölf Jahren. Da erzählte ihm ein Freund, wie er jeden Tag nach dem Mittagessen einem Kollegen in der Kantine dabei zuschauen müsse, wie der seine Crèmeschnitte regelrecht zerhacke, ja zertrümmere, es sei ein wahrer Kampf Mann gegen Dessert. «Mach doch etwas», sagte der Freund zu Kyburz. Der liess sich das nicht zweimal sagen und erfand den Crèmeschnittenschneider. Ein auf den ersten Blick simples, aber ausgeklügeltes Werkzeug aus Messer und gabelartigem Halter, das man gespreizt mit einer Hand über die Crèmeschnitte hält. «Dann das Messer langsam zur Gabel hinbewegen und … na?» Roland Kyburz lacht. Der Crèmeschnittenschneider hält tatsächlich, was er verspricht, und portioniert die gemeinste aller Schweizer Süssigkeiten sauber in mundgerechte Stücke. In seine Erfindung, die 2004 an der Genfer Erfindermesse eine Silbermedaille erhielt, investierte Kyburz 50 000 Franken aus dem eigenen Sack. Für die Patentierung mussten die Kunststoffspritzform, auch Federsystem und Klinge speziell entwickelt werden. Bis heute ist der inzwischen pensionierte Kyburz eng mit dem Crèmeschnittenschneider verbunden, denn er setzt die Einzelteile, die ihm vom Hersteller in Solothurn nach Hause in den Aargau geliefert werden, höchstpersönlich am Küchentisch zusammen und verkauft das Gerät übers Internet. In guten Wochen habe er 100 Bestellungen, «aber den Gewinn verrate ich nicht». Seine Investition von 50 000 Franken sei auf jeden Fall inzwischen wettgemacht. Beim Besuch an der Erfindermesse vor zwei

Mit Roland Kyburz’ Gerät gehört der Kampf «Mann gegen Dessert» der Vergangenheit an.

Jahren fand der Tüftler irritierend: «Alle haben einen Computer und erzählen, was sie entwickelt haben, aber da kommt ja kein Mensch draus. So etwas Simples wie den Crèmeschnittenschneider habe ich nicht mehr gesehen.» www.kybe.ch

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE

Quadratische Wassermelonen: völlig sinnlos? Zehn der skurrilsten Erfindungen auf einen Blick. Kennen Sie weitere?

1985

2008

2013

1985 stellte Tissot die Rockwatch aus Granit vor. Bereits 1780 erfand der Neuenburger Abraham Louis Breguet die erste automatische Uhr der Welt, Omega präsentierte 1917 die Uhr für Sehbehinderte mit erhöhten Punkten auf dem Zifferblatt.

2008 stellte der Schweizer Frank Rinderknecht (Rinspeed) ein wasserdichtes Elektroauto vor. Mit dem sQuba kann man auch unter Wasser Cabrio fahren – natürlich nur mit künstlicher Beatmung.

Die vom Schweizer Wasserforschungsinstitut Eawag und dem Wiener Designbüro EOOS entwickelte Toilette funktioniert auch ohne Wasseranschluss mit nur sehr wenig Wasser hygienisch einwandfrei.

Uhr aus Stein

UnterwasserCabrio

Blue-DiversionToilette

2010

On-Laufschuhe

Der High-Tech-Schuh ist nur bei der Landung weich. Dann schliessen sich die speziellen Sohle-Elemente für einen kraftvollen Abstoss. Entwickelt wurde er von den Schweizern Olivier Bernhard, David Allemann und Caspar Coppetti.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

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AUF EIN WORT | 17

FRAU DER WOCHE

Beste Curlerin Geeignete Lagerplätze fehlen: Pfadfinderinnen und Pfadfinder brauchen Platz in der Natur.

DIE PFADI SUCHT LAGERPLÄTZE UND GELD

«Auf Beton können wir die Zelte nicht aufstellen»

len die Risikokompetenz und ma­ chen auf Gefahren aufmerksam. Fakt ist: Wenn Kinder unterwegs sind, kann immer etwas passieren – auch auf dem Schulweg.

Völlig überraschend gewannen die Schweizer Curlerinnen mit Skip Binia Feltscher (35) an den Curling-Weltmeisterschaften in Kanada den Final gegen die Gastgeberinnen. Dabei lag die Equipe nach sieben Ends noch mit 3:5 hinten. Letztlich triumphierten die Schweizerinnen in St. John sensationell mit 9:5. «Die Kanadierinnen wirkten auf uns fast unbesiegbar», sagt Feltscher. Die Churerin gewann 2006 im Team von Mirjam Ott die Olympia-Silbermedaille.

Aber es gibt Eltern, denen die Pfadi zu gefährlich ist.

MANN DER WOCHE

Der oberste Schweizer Pfadfinder Thomas Gehrig sagt, warum die Organisation Lagerplätze und Geld sucht und wie Sportvereine der Pfadi zusetzen. Thomas Gehrig, die Schweizer Haushalte haben kürzlich Post von der Pfadi erhalten. Einen Hilferuf. Was ist das Problem?

Wir wollen die Gesell­ schaft darauf aufmerk­ sam machen, dass es uns noch gibt und dass wir Platz in der Natur brau­ chen. Wir haben zuneh­ mend Schwierigkeiten, Lagerplätze zu finden.

Derzeit werben Sie im Kino und Internet mit einem Spot. Warum hat die Pfadi solche Aktionen nötig?

Thomas Gehrig ist (52) oberster Pfader der Schweiz und arbeitet wie alle Mitglieder im Ehrenamt.

Bilder: PD, Keystone, Markus Bühler-Rasom

Nimmt man den Flyer beim Wort, ist daran die Zersiedlung schuld. Wird die Pfadi jetzt politisch und bläst ins gleiche Horn wie die Ecopop-Initiative?

Nein, die Pfadi steht für Integra­ tion und nicht für Ausgrenzung. Bei uns haben alle Nationalitäten, Religionen und Ethnien Platz. Aber auf Beton können wir unsere Zelte nicht aufstellen. Und dort, wo mit dem Boden spekuliert wird, kön­ nen wir nicht mithalten. Die Pfadi hat in den letzten 20 Jahren 30 Prozent ihrer Mitglieder verloren. Braucht sie überhaupt noch so viel Platz?

Den Mitgliederschwund gab es tat­ sächlich. Seit etwa fünf Jahren sind die Zahlen mit rund 42 000 Mit­ gliedern aber stabil. Zudem sind wir mit unserer aktuellen Kam­ pagne gut unterwegs.

Es gibt zwei Gründe: einerseitsdiezunehmen­ de Konkurrenz. Sport­ vereine rekrutieren ihre Mitglieder sehr früh. Heute spielen bereits Fünfjährige Fussball. Anderseits hat die Verbindlichkeit abge­ nommen. Einmal Pfadi heisst nicht mehr zwin­ gend immer Pfadi.

Ist das Problem der Pfadi nicht auch, dass sie mit ihren Uniformen und Traditionen etwas verstaubt wirkt?

Wenn man in einem Sportklub ist, kleidet man sich auch uniform. Uniformen, welcher Art auch im­ mer, stärken das Zusammengehö­ rigkeitsgefühl. Selbst der ganze Hype um Markenartikel geht in diese Richtung. Zudem trägt man in der Pfadi inzwischen nicht nur Hemd und Krawatte, sondern auch T­Shirts und Pullover. 2008 gab es bei der Pfadi einen tödlichen Unfall mit einem Böller. 2012 verletzten sich zwei Buben mit Brennsprit. Kein Wunder schicken die Eltern ihre Kinder lieber in den Sportklub.

In unserer Ausbildung ist Sicher­ heit ein grosses Thema. Wir schu­

Klar. Kinder, die mit dem Auto zur Schule gefahren werden, dürfen die Pfadi wahrscheinlich nicht be­ suchen. Dem Trend zu immer mehr Überwachung wirken wir entge­ gen, indem wir die Kinder so weit von der Leine lassen, wie wir es verantworten können.

Bester Käser

Warum braucht es die Pfadibewegung überhaupt?

Die Pfadi bietet Kindern und Jugendlichen echte Abenteuer und Erlebnisse. Auch sind wir über­ zeugt vom gesellschaftlichen Nut­ zen unserer Organisation: Wer als Kind oder Jugendlicher Verantwor­ tung für Schwächere übernimmt und sich engagiert, wird dies auch als Erwachsener tun. Sie heissen in der Pfadi Wiff. Was bedeutet der Name?

Er ist vom französischen «vif» ab­ geleitet. Also agil, schnell, wendig. Das war ich offenbar als Bub. Heute ist davon körperlich nicht mehr viel übrig, aber geistig werde ich dem Namen noch gerecht. Interview: Andrea Freiermuth

Erfolgreich in Nordamerika war auch Gérard Sinnesberger (48): In Madison, Wisconsin, wurde sein Rohmilch-Emmentaler mit dem Weltmeistertitel ausgezeichnet; er verwies 2615 andere Käsesorten aus 22 Ländern auf die Plätze. Im Oktober erhielt der Käser die Kündigung für seine Käserei in Grabs SG. Er hatte sich mit den Bauern nicht über die Höhe des Milchpreises einigen können. Jetzt arbeitet er im Sportgeschäft seiner Frau und hofft, bald wieder zu käsen.


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PORTRÄT

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Der Getriebene

Guido Fluri wurde als Kleinkind herumgeschoben und war im Heim. Heute ist er dank Immobiliengeschäften Millionär. Jetzt lanciert der 47-Jährige eine Volksinitiative. Sie fordert Entschädigungen für Verdingkinder.

D

ie Lebensgeschichte von Guido Fluri (47) mit all ihren Schicksalsschlägen würde genug Stoff für einen Roman liefern. Der Manager erlebte eine schwierige Kindheit. Seinen Vater lernte er nie kennen, seine Mutter erkrankte an Schizophrenie. Noch heute leidet sie daran. Sie besucht ihr einziges Kind fast jeden Morgen in dessen Büro. Nicht nur für seine Mutter, auch sonst nimmt sich der Selfmademan immer Zeit für seine Mitmenschen. Das sei ihm wichtig. Und das, obwohl Fluri täglich zwischen 16 und 17 Stunden arbeitet. Der Solothurner tritt am Hauptsitz der Guido-Fluri-Stiftung in Cham ZG perfekt gekleidet auf. Nichts erinnert daran, dass er als Jugendlicher die Spenglerlehre wegen ungenügender Leistungen abbrechen musste und als Tankwart in Oensingen SO arbeitete.

Mit 20 Jahren stieg Fluri ins Immobiliengeschäft ein Angefangen hat Guido Fluris Aufstieg im Alter von 20 Jahren. Von seinem Lohn als Tankwart hatte er immer etwas auf die Seite gelegt und 6000 Franken gespart. Er rang einer Bank einen Kredit von 54 000 Franken ab und kaufte ein Grundstück in Matzendorf SO. Darauf begann er, mit zusätzlichem Fremdkapital zu bauen. Kurz bevor er einziehen wollte, erhielt er ein unerwartetes Angebot: Fluri konnte Land und Haus mit einem Gewinn von 250 000 Franken verkaufen. «Wenn Sie mit 20 ein Grundstück kaufen, brauchen Sie das richtige Bauchgefühl und Glück», sagt er. Dieses Glück hatte ihm in seiner Kindheit gefehlt. 1966 kam Guido Fluri als Sohn einer 17-jährigen Serviertochter auf die Welt. «Ich litt darunter, dass ich als Kind keinen Vater und eine psychisch kranke Mutter hatte», sagt er. Auch die Zeit im Kinderheim Mümliswil SO Anfang 1970 war alles andere als glücklich. Er erinnert sich verschwommen, wie er manchmal zur Strafe nackt im Keller übernachten musste. «Trotzdem bin ich kein typisches Heimkind», betont der Un-

Initiative Misshandelt und missbraucht, ohne Richterspruch weg­ gesperrt: In der Schweiz leben Tau­ sende Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnah­ men. Guido Fluri ist Hauptinitiant der Initiative, die eine Wiedergutmachung für Verdingkinder und Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen will, eine wissen­ schaftliche Aufarbei­ tung, einen Fonds von 500 Millionen Franken sowie eine unabhängige Kom­ mission, die jeden Fall prüft. Im Initiativ­ komitee sitzen Natio­ nal­ und Ständeräte von FDP, BDP, CVP, GLP, EVP, SP und Grünen. www.wiedergut machung.ch

ternehmer und bezeichnet seinen Aufenthalt im Kinderheim einfach als «unschöne Zeit». Heute ist das Kinderheim in Mümliswil dank Fluri die erste nationale Gedenkstätte für Heim- und Verdingkinder. Die «unschöne Zeit» hat Guido Fluri geprägt und nicht zuletzt wegen dieser Erfahrung setzt sich der 47-Jährige mit aller Kraft für die Rechte der ehemaligen Verdingkinder ein. Er lanciert eine Volksinitiative für die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. Der Multimillionär unterstützt und finanziert die Initiative mit seiner Stiftung, obwohl er selber nie ein Verdingkind war. Sein grosser Traum ist, dass alle Parteien geschlossen hinter diesem Thema stehen und sich mit den Schwerstbetroffenen solidarisieren. 500 Millionen Franken soll die Schweiz den 20 000 Opfern zahlen. «Wir klagen nicht an. Wir wollen nur eine gesellschaftliche Aufarbeitung und Transparenz bewirken», sagt der Initiant, der externes Mitglied der Parlamentarischen Gruppe Fürsorgerische Zwangsmassnahmen ist. Die Opfer mussten ein Leben lang hören, dass sie nichts wert sind. Er habe 70-jährige Männer getroffen, die weinten, als sie von Erlebtem wie sexuellen Übergriffen erzählten.

Einige glückliche Jahre bei den Grosseltern Nach seinem Aufenthalt im Heim lebte Guido Fluri bei seinen Grosseltern in Matzendorf SO und verbrachte dort ein paar glückliche Jahre. Dann starb sein Grossvater an Krebs. Später brannte das grosselterliche Haus nieder, und kurz darauf verunglückte sein Onkel bei einem Autounfall tödlich. «Er war meine einzige echte Identifikationsfigur. Die Leiche meines Onkels wurde im Haus aufgebahrt und danach auf einem offenen Sargwagen von einem Rossgespann durchs Dorf gezogen.» Die Bilder lösten beim Jugendlichen existenzielle Ängste aus. Von nun an strebte er mit ganzer Kraft danach, als Erwachsener ein eigenes Dach über dem

Kopf zu haben und Sicherheiten zu schaffen.«Ich bin dadurch widerstandsfähig geworden und ein sehr ehrgeiziger Mensch – emotional-analytisch und als doppelter Krebs sentimental veranlagt.» Dieser Ehrgeiz hat Guido Fluri weit gebracht. Inzwischen hat er mit seiner GF Group Holding Geschäfte in Millionenhöhe abgewickelt. Mitte Januar 2014 kaufte Fluri das Modegeschäft PasitoFricker, bewahrte das Unternehmen so vor dem Ruin und sicherte die Arbeitsplätze von 350 Angestellten. Auf seinem rasanten Weg nach oben lernte er auch seine Frau Barbara (39) kennen – an einer Ausstellung zum Thema Wohnungseinrichtungen in Zürich. «Ich sah sie am Empfang, und sie berührte mich vom ersten Moment an.» Er schickte ihr einen Blumenstrauss mit roten Baccara-Rosen. Ihr Herz eroberte er bei einem Diner in einem noblen Zürcher Restaurant. Heute sind die beiden verheiratet und leben mit ihren drei Kindern Samuel (12), Emily (10) und Luisa (6) in Hünenberg ZG.

Leben mit einer Zeitbombe im Kopf 2005 diagnostizierten die Ärzte bei Guido Fluri einen gutartigen Hirntumor. Sein Jugendfreund starb an einem bösartigen Tumor. Der erfolgreiche Geschäftsmann reagierte 2010 auf diese beiden Schicksalsschläge mit der Gründung der Guido-Fluri-Stiftung, die sich Hirntumoren, der Gewalt gegen Kinder und der Schizophrenie annimmt – just jenen Themen, die sein Leben bisher geprägt haben. Guido Fluri weiss: Er lebt mit einer Zeitbombe im Kopf. Der Hirntumor wächst langsam. «Er kann Tennisball-gross werden, und irgendwann beeinträchtigt er das Kleinhirn. Dann wird es für mich lebensgefährlich.» Er sagt das, als ob er die neusten Geschäftszahlen seiner Holding kommentieren würde – offen und unverblümt. «Wenn Sie die Krankheit verstehen, urteilen Sie anders über sie.» Der Solothurner vermutet, dass sein Tumor derzeit nicht weiterwächst.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

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PORTRÄT | 19

Guido Fluri als Sechsjähriger bei seinen Grosseltern in Matzendorf: Hier erlebte er glückliche Tage.

Guido Fluri ist ein Getriebener, der gleichzeitig ein guter Geschäftsmann, ein guter Mensch und natürlich ein guter Vater sein möchte. «Ich versuche, meine Kinder nach christlichen Werten zu erziehen und sie nicht der Reizüberflutung der Gesellschaft auszusetzen.»

Miss-Schweiz-Wahlen für karitative Anliegen nutzen

Guido Fluri will, dass sich die Schweiz mit den Verdingkindern solidarisiert.

Ein weiteres «Kind» des Solothurner Unternehmers ist die Miss-SchweizWahl. Er hat sie im Sommer 2012 gerettet, nachdem «das Schweizer Fernsehen den Stecker gezogen hatte». Der Event soll eine Plattform für Fluris soziale und karitative Anliegen werden. Zurzeit ist er dabei, die Organisation neu auszurichten. Ein Meilenstein auf diesem Weg ist die Partnerschaft mit dem Herzchirurgen Thierry Carrel. Am 11.Oktober findet die Miss-Schweiz-Wahl erstmals auf dem Berner Bundesplatz statt. Sie soll zur Wohltätigkeitsveranstaltung werden; mit dem eingenommenen Geld will Fluri die Operationen von Kindern mit Herzklappenfehlern finanzieren. «Dann ist eine Miss-Schweiz-Wahl sinnvoll.» Sind diese vielen unterschiedlichen Engagements manchmal nicht zu viel für Guido Fluri? «Ich bin mit einer hohen Energie ausgestattet und telefoniere jeden Tag mit Hirntumorpatienten und anderen Menschen mit einem schweren Schicksal.» Das treibe ihn voran. «Meine Frau merkt, dass ich all diese Themen brauche, um Strukturen zu bilden und dadurch Stabilität zu bekommen.» Text: Reto E. Wild Bild: Jorma Müller

www.guido-fluri-stiftung.ch


MENSCHEN 20 |

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REPORTAGE

Märchen mit Hindernissen Anfang dieses Jahres rief das Migros-Magazin zusammen mit dem Landesmuseum Zürich Märchenonkel und -königinnen, Lesefreudige und Fans von Geschichten dazu auf, sich als neue Märchenstimme der Schweiz zu bewerben. Zahlreiche Einsendungen haben uns erreicht. Die Teilnehmer erzählten auf ihre Art und Weise das Bündner Märchen «Die drei goldenen Schlüssel» per Video- oder Tonaufnahme. Die Online-Abstimmung verlief dann aber nicht ganz so märchenhaft: Bald wurden Vorwürfe der Manipulation laut. Weil sich diese nicht entkräften liessen, musste das Voting abgebrochen werden. In einem zweiten Anlauf wurden die Beiträge Schulklassen aus verschiedenen Regionen der Schweiz vorgeführt – mit einem eindeutigen Ergebnis!

Die Erstklässler aus Küttigen AG konzentrieren sich auf die Märchenerzähler. Manche verlassen sich nur auf ihr Gehör.

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

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REPORTAGE | 21

Ende gut, alles gut!

Schulklassen aus dem ganzen Land haben die neue Märchenstimme der Schweiz gewählt. Am besten kam das Erzählen mit Musikinstrumenten an.

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ie Erstklässler von Marlis Wildi in fen heute Jury spielen, haben sich jedoch Küttigen AG haben viel zu tun. eine andere Bewertungstaktik überlegt. Ihre Meinung ist gefragt, denn Alle Augen sind auf die Beamerleinwand heute geht es darum, die neue Märchen- gerichtet, auf der gerade Kandidatin stimme der Schweiz zu küren. Zuvor Andrea Fischer, eine von 14 ausgewählhatten das Migros-Magazin und das ten Erzählerinnen und Erzählern, das Landesmuseum Zürich Märchenerzäh- Bündner Märchen «Die drei goldenen ler und -erzählerinnen dazu aufgerufen, Schlüssel» zum Besten gibt. Ein Kichern sich mit einem Video zu bewerben. Die geht durch die Reihen, als Andrea FiKinder sind aufgeregt, scher ihre Stimme zu denn heute wird ein einem Krächzen ver«Battle» veranstalstellt. Am Ende jedes Videos geben die Kintet, «wie bei ‹The Voice of Switzerder ihre Wertung ab und malen je nach land›!» In KleingrupGusto einen Smiley pen platzieren sich aus: Bekommt sie eidie Kinder vor dem Smartboard, der monen Lätsch oder ein Lachen? Eifrig wird dernen Wandtafel. Romeo (8) aus Entlebuch Dort werden die Vigemalt, ein paar Kindeos der «Battlekander machen sich sogar didaten» abgespielt. Nach zwei Videos Notizen. «Ser lustig» oder «die besstecken die Kinder die Köpfe zusammen: te!!!!» wird da zum Beispiel notiert. Wer bekommt null Punkte, wer geht als Die Kinder wissen genau, was Sieger aus der Runde hervor? Die Kinder ihnen gefällt und was nicht nehmen ihre Aufgabe ernst, konzentrieren sich so sehr auf die Erzählstimme, Die beiden Klassenlehrerinnen Stefanie dass sie auch mal mit geschlossenen Au- Steiger und Yvonne Schmidiger sind ergen lauschen. Die Kriterien haben die staunt, wie schnell sich die Schüler nach Schülerinnen und Schüler vorher in der dem Ansehen eines Videos jeweils ihre Gesprächsrunde klar definiert: Ein gu- Meinung bilden. «Die Kinder wissen ter Erzähler muss verständlich, deutlich genau, was ihnen gefällt und was nicht.» und vor allem spannend erzählen. Wer Unbeliebt ist zu schnelles oder zu lang«immer gleich» spricht, fällt bei den sames Erzählen. Wer eine ausgeprägte Kindern durch. Was ein gutes Märchen Mimik aufweist, kommt bei den Kindern ausmacht, weiss Jessica (7) ganz genau: hingegen gut an. Imitiert eine Erzähle«Ein schönes Märchen ist es, wenn es rin ein Geräusch wie das Knarren der spannend ist und am Schluss etwas Un- Tür, lacht das halbe Schulzimmer. erwartetes passiert.» Yanik (7) kann sich Auf ihre Lieblingsmärchen angesproan sein Lieblingsmärchen noch gut er- chen, kommen die Kinder aus dem innern: «Im Chindsgi haben wir Dorn- Schwärmen nicht mehr heraus. Stichröschen gelesen. Der beste Teil ist der, worte wie «Barbie» und «Globi» fallen, wo sie aus dem Schloss befreit wird.» bis die Lehrerin die Kinder aufklärt, dass Rund 50 Kilometer Luftlinie entfernt, Märchen meist mit «Es war einmal …» im Südwesten des Kantons Luzern, beginnen und darin Hexen, Zauberer haben sich unterdessen die Schülerin- oder Elfen vorkommen. Plötzlich fällt nen und Schüler der Klassen 2A und 2B der Groschen: «Mir gefällt das Schneein Entlebuch versammelt. Auch sie dür- wittchen gut, weil die böse Hexe am

«Die gefährlichen Märli sind die coolsten.»


MENSCHEN 22 |

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REPORTAGE

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Jolanda Steiner aus Kriens ist die klare Favoritin der Kinder.

Die Erstklässler aus Entlebuch diskutieren über ihre Lieblingsmärchen (oben) und geben ihre Wertungen ab (unten). Wer kriegt ein Lätsch-Smiley, wer ein lachendes?

da Steiner (52) aus Kriens, «die Erdenbewohnerin mit dem roten Haar und der lieblichen Stimme», ist die Favoritin der Kinder. Jolanda Steiner ist vor allem in der Zentralschweiz eine kleine Berühmtheit: Sie hat fast 30 GeschichtenCDs herausgebracht, sendet jeden Sonntagmorgen auf Radio Central eine Kindergeschichte und lebt vom Märchenerzählen. Neben ihrer 21-jährigen Tochter seien Märchen ihr zweites Kind, das sie umsorge und liebe, sagt die diplomierte Kindergärtnerin. Schluss nicht siegt», erklärt Alexandra (8). So sieht das auch Sitznachbarin Lea (7), der die Grossmutter regelmässig Märchen vorliest. Romeo (8) weiss genau, welche Märchen ihn am meisten fesseln: «Die gefährlichen Märchen sind die coolsten!» Das sieht sein Gschpänli Dario (7) genauso: Sein liebstes Märchen ist «Der Teufel mit den drei goldenen Haaren». Jason (8) mag am liebsten die Geschichte von Rapunzel, weil der einfach die schönen langen Haare abgeschnitten werden. «Mir gefällt die Stelle, wo der Prinz angeritten kommt», sagt Damiano (8). Nachdem die Kinder fleissig bewertet haben, beraten sie mit ihren Lehrerinnen über die beliebtesten Erzähler. Und auch die dritte Klasse aus Bremgarten AG von Anja Blankenhorn, die sechste Klasse von Andrea Leuzinger und Sara Fenini aus Zürich und die Sonderklasse von Yvonne Schmidlin aus Diessenhofen TG haben ihr Urteil gefällt. Dabei hat sich eine Tendenz herauskristallisiert: Jolan-

Die Auszeichnung soll allen Märchenerzählern Mut machen Als Jolanda Steiner von der frohen Nachricht erfährt, ist sie überglücklich. «Dass die Kinderjury sich für mich entschieden hat, ist für mich ein grosses Geschenk und das wertvollste Lob überhaupt.» Mit ihrer Auszeichnung möchte sie allen Erzählern Mut machen, das wertvolle Kulturgut der Märchen weiterzutragen. Märchen erzählen bedeutet für Jolanda Steiner vor allem Geborgenheit, Unterhaltung und den kindgerechten Spannungsbogen aufrechtzuerhalten. Das schafft sie wohl am besten dank ihrer beliebten «Märchenküche», wie sie ihre Bagage aus Scheinwerfern, Trommeln und Perkussion nennt. Noemi (9) aus der Klasse von Yvonne Schmidlin aus Diessenhofen zum Beispiel findet: «An Jolanda Steiner gefällt mir, wie sie das Erzählen mit Musikinstrumenten gestaltet und mit Tüchern und Kugeln eine märchenhafte Atmosphäre schafft.»

Neben Jolanda Steiner hat es auch Heinz Breuniger (55) aus Aarau den Schülerinnen und Schülern angetan. Er vermochte das Publikum ohne Video, allein mit einer Tonaufnahme zu begeistern: «Seine Stimme hat einen schönen Klang», lautet der Tenor über ihn. Beatrix Jocher-Studer (50) aus Frenkendorf BL kam beim Publikum ebenfalls gut an. Sina (10) aus Bremgarten findet: «Beatrix Jocher-Studers Stimme ist so schön und geheimnisvoll, wie ich noch nie eine Stimme gehört habe.» Und Märlitante Barbara alias Barbara Burren (44) aus Uetendorf BE hat die Kinder mit ihrer Mimik begeistert: «Barbara Burren hat das Schauspielern im Blut und ist sehr unterhaltsam», findet Lisa (12) aus Zürich. Zu guter Letzt war das Kichern der Kinder bei Andrea Fischer (45) ein gutes Zeichen: Auch sie ist unter den ersten fünf. Ende gut, alles gut! Text: Silja Kornacher Bilder: Samuel Trümpy

«Märchen, Magie und Trudi Gerster» im Landesmuseum Zürich dauert noch bis zum 11. Mai 2014.

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INTERVIEW

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich glaube, dass sich Humor und Intelligenz durchsetzen»

Der deutsche Philosoph Michael Schmidt-Salomon ist optimistisch für die Zukunft der Menschheit. In seinem neuen Buch «Hoffnung Mensch» erklärt er, weshalb, und plädiert für «brennende Geduld». Michael Schmidt-Salomon, in der westlichen Welt hat sich in den letzten Jahren eine gewisse Untergangsstimmung breitgemacht. Ist das ein Grund für Ihr neues Buch?

Ja. Offenkundig nehmen wir negative Nachrichten sehr viel stärker wahr als positive. Deshalb habe ich mit dem Zukunftsforscher Robert Jungk schon in den frühen 90er-Jahren darüber nachgedacht, eine Agentur zur Verbreitung positiver Nachrichten zu gründen. In gewisser Weise setze ich da wieder an. «Hoffnung Mensch» ist aber auch eine Fortsetzung meines letzten Buchs «Keine Macht den Doofen», das ein gnadenloser Verriss der Menschheit ist. Ich hätte das neue Buch sicher nicht schreiben können, wenn ich nicht zuvor meine Enttäuschung über die «Schwarmdummheit» unserer Spezies zum Ausdruck gebracht hätte. Woher kommt der Pessimismus im reichsten Teil der Welt, der einen historisch einmaligen Wohlstand geniessen darf?

Wer viel hat, hat auch viel zu verlieren. Westeuropa ist die stabilste, gewaltfreiste und liberalste Region, die es in der Menschheitsgeschichte je gegeben hat – entsprechend gross sind die Verlustängste. In Ihrem Buch sind Sie dezidiert der Ansicht, dass die enormen Fortschritte der letzten 150 Jahre so weitergehen können. Woher kommt Ihr Optimismus?

Wenn man nur aus der eigenen Zeitperspektive schaut, neigt man viel eher zur

Resignation, als wenn man eine umfassendere evolutionäre Perspektive einnimmt. Wir vergessen leicht, wie wenig die Menschheit noch Anfang des 20. Jahrhunderts über die Welt wusste, wie lückenhaft damals die medizinischen Kenntnisse waren. Zudem gab es kaum Demokratien, der Rassismus boomte, und der Krieg wurde mit einem Enthusiasmus begrüsst, als handle es sich um ein internationales Sportfest. Ich behaupte keinen Fortschrittsautomatismus, aber eine Tendenz zum Fortschritt ist unverkennbar. Natürlich schützt uns das nicht vor zivilisatorischen Einbrüchen wie jenem am Ende der Antike. Die Europäer waren im Jahr 800 weit rückständiger als im Jahr 300. Was müssen wir tun, damit uns solche Einbrüche nicht wieder passieren?

Ein wesentlicher Faktor damals war der Zusammenbruch des Bildungssystems. Das sollte uns eine Warnung sein – in diesen Bereich müssen wir viel mehr investieren. Ein grosses Problem ist auch die soziale Ungleichheit. Hier hat sich die Situation in den letzten Jahren leider eher verschlechtert als gebessert. Sie zitieren Michelangelo: «Die grösste Gefahr für die meisten von uns ist nicht, dass wir hohe Ziele anstreben und sie verfehlen, sondern dass wir uns zu niedrige setzen und sie erreichen.» Ist es das, was wir tun?

Ja, das tun wir häufig. Das Problem ist: Wenn wir unsere Potenziale unterschätzen, werden wir sie auch nicht entfalten

Michael SchmidtSalomon schaut zuversichtlich nach vorn.

können und notgedrungen unter unseren Möglichkeiten leben. Eigentlich ist es erstaunlich, dass wir uns überhaupt zu etwas aufraffen können. Das Leben ist kurz, und kaum sind wir tot, sind wir vergessen. Das halten wir nur aus, weil wir es täglich erfolgreich verdrängen, oder?

Verdrängung ist eine Option, aber es gibt bessere Alternativen: Aus der Auseinandersetzung mit unserer Vergänglichkeit haben die Epikureer schon vor mehr als 2000 Jahren die Losung «Carpe diem» («Pflücke den Tag») entwickelt. Wenn einem klar ist, dass die eigene Existenz nur ein winziger Spalt ist zwischen riesigen Zeiträumen des Nichts, bekommt dieser kleine Spalt eine besondere Bedeutung. Nach allem, was wir wissen, ist das Leben eine einmalige Gelegenheit –


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

wer sie nicht nutzt, hat alles verpasst, was es zu verpassen gibt. Sie plädieren für einen «evolutionären Humanismus». Was verstehen Sie darunter?

Der evolutionäre Humanismus will jegliche Form von Diskriminierung überwinden – alle Menschen sollen ih­ re Vorstellungen vom guten Leben verwirklichen können, gleich welche Hautfarbe, Religion oder sexuelle Ori­ entierung sie haben. Im Unterschied zum traditionellen Humanismus sieht der evolutionäre Humanismus den Menschen allerdings nicht als «Krone der Schöpfung», sondern als zufällig entstandenes Produkt der Evolution. Und das hat ethische Konsequenzen: So versuchen evolutionäre Humanisten, den «Speziesismus», die Diskriminie­

rung von Lebewesen aufgrund ihrer Art­ zugehörigkeit, zu überwinden und einen faireren Umgang auch mit Tieren zu entwickeln. Eine grosse Hürde ist ja, dass wir uns nicht global als eine einzige grosse Familie wahrnehmen, sondern in Gruppen denken. Wird sich das je überwinden lassen?

Es hat fatale Konsequenzen, wenn Men­ schen auf vermeintliche Gruppenidenti­ täten festgenagelt werden: der Deutsche, der Türke, der Muslim, der Ausländer. Wenn wir den Kampf der Kulturen ver­ hindern wollen, müssen wir solch ein­ seitige Identitätsabgrenzungen über­ winden und uns vergegenwärtigen, dass wir allesamt kulturelle Mischlinge sind. Glücklicherweise gibt es immer mehr Menschen, die mit Thomas Paine sagen

Philosoph und Autor Michael Schmidt-Salomon (46) ist freischaffender Philosoph, Schriftsteller und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung. Mit seinen Büchern sorgt der Deutsche regelmässig für Diskussionsstoff, etwa mit «Jenseits von Gut und Böse» (2009) oder «Keine Macht den Doofen» (2012). Sein neues Buch «Hoffnung Mensch» beschäftigt sich mit dem kreativen Potenzial und den Fortschritten der Menschheit. Schmidt-Salomon lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in einem kleinen Eifeldorf nahe der deutsch-luxemburgischen Grenze. Michael Schmidt-Salomon: «Hoffnung Mensch. Eine bessere Welt ist möglich», Piper Verlag 2014; bei Ex Libris für 23.10 Franken.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

können: Die Welt ist mein Land und Gu­ tes zu tun meine Religion.

Sehen wir jetzt nicht gerade in Europa eine Rückkehr nationaler Gefühle? Viele fürchten sich vor zu vielen Rumänen und Bulgaren im eigenen Land, EU hin oder her.

Man sucht gerne nach Sündenböcken, wenn die ökonomischen Verhältnisse nicht stabil sind. Tatsächlich besteht die Gefahr, dass sich das verschärft, wenn wir die zugrunde liegenden Probleme nicht lösen. Dann werden ethnozentri­ sche und religiöse Ideologien verstärkt Auftrieb erhalten. Sie plädieren für «brennende Geduld»: Positive Veränderungen passieren langsam, aber sie passieren, wenn wir sie fordern und entsprechend leben. Was raten Sie den Ungeduldigen?

Was mir geholfen hat, ist der Blick auf die grossen Zeiträume. Er verdeutlicht die Fortschritte, die wir bereits erzielt haben und auch weiter erzielen werden. Wichtig ist zudem, Verständnis für diejenigen zu entwickeln, die mit dem Tempo der Veränderungen nicht schritt­ halten können. Wir sollten uns dabei bewusst machen, dass jeder von uns nur der sein kann, der er aufgrund seiner Lebenserfahrungen sein muss. Wer das akzeptiert, kann sowohl mit seinen eige­ nen Schwächen als auch mit den Fehlern der anderen entspannter umgehen. Kein Leben ist sinnlos, schreiben Sie, das ansatzweise dazu beiträgt, die Freude zu mehren und das Leid zu mindern. Denken Sie, dass das je einer Mehrheit als Sinn reichen wird?

INTERVIEW | 27

Sheldon – ebenso wie die Vorliebe für Spock und Data. Die Rationalität dieser Figuren hat mich beeindruckt. Impo­ niert hat mir auch der wissenschaftliche und humanistische Ansatz, der «Star Trek» zugrunde liegt. Ich erinnere mich gut an die 90er­Jahre, als «Star Trek – The Next Generation» im Fernsehen lief, immer nachmittags um drei Uhr. Damals war ich an der Universität Trier, und meine Abteilung der Philosophen, Psy­ chologen und Pädagogen war um diese Uhrzeit wie ausgestorben, weil wir alle vor dem Fernseher sassen (lacht).

Aber die Zahl der Weltbürger nimmt doch nur in bestimmen Schichten und Gruppen zu.

Das Internet gibt auch weniger privile­ gierten Menschen die Möglichkeit, die Welt kennenzulernen. Natürlich sind wir evolutionär gesehen Kleingruppen­ wesen, Teamplayer bezogen auf unsere Gruppe. Doch als die empathischsten Tiere auf diesem Planeten sind wir schnell bereit, anderen zu helfen – so­ fern wir nicht ideologisch in eine andere Richtung geeicht wurden. Bemerkens­ wert ist, wie sehr sich die Empathie­ grenzen im Verlauf der kulturellen Evo­ lution erweitert haben: Zunächst galt Mitgefühl nur den Mitgliedern der eige­ nen Horde, später der eigenen Ethnie oder Nation, mit der UN­Menschen­ rechtserklärung allen Menschen. Mitt­ lerweile sind wir dabei, auch diese Grenze zu überwinden. Das ist ein bemerkens­ werter Fortschritt – auch wenn er längst nicht überall angekommen ist.

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«Die Welt ist mein Land und Gutes zu tun meine Religion.»

Sie lesen ja demnächst auch in der Schweiz aus Ihrem neuen Buch. Was für ein Verhältnis haben Sie zum südlichen Nachbarn?

Ich hoffe es und glaube daran, dass sich Humor und Intelligenz durchsetzen können. Als Humanist muss man daran glauben, dass sich die Dinge verbessern werden, ansonsten wird man leicht Zy­ niker. Deshalb ist «brennende Geduld» so wichtig. Sie philosophieren nicht nur, sie komponieren auch. Eine ungewöhnliche Kombination.

Ich habe mit Musik mein Studium finan­ ziert und wollte ursprünglich auch Musik studieren. Im Grunde ist diese Kombina­ tion gar nicht so ungewöhnlich: Auch bei der Komposition philosophischer Texte geht es darum, den richtigen Ton zu finden und die passende Rhythmik. Ich kann gar nicht anders, als musikalisch zu philosophieren. Und ich komponiere auch immer noch: Kürzlich habe ich mit Luci van Org in Berlin zwei Songs für ihr neues Album geschrieben. Und was machen Sie sonst so, wenn Sie sich entspannen wollen?

Ich bin ein zwanghafter Denker, erst kürzlich hat mir jemand den Spitznamen Sheldon verpasst – nach dem Wissen­ schafts­Autisten der US­Sitcom «The Big Bang Theory» (lacht). Ganz so schlimm ist es aber nicht: Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie und mit Freunden, kann ausgiebig feiern, höre viel Musik, liebe Filme und das Theater. Auch ein Sonntagnachmittag vor der Glotze kann mal vorkommen. Sie mögen «Star Trek», richtig?

Ja, das verbindet mich tatsächlich mit

Ein ausgesprochen gutes. Ich habe grosse Achtung vor der demokratischen Tradition der Schweiz und halte sie für ein wichtiges Vorbild für andere – auch wenn es ab und zu unglückliche Volks­ entscheide gibt. Es ist wohl nicht zuletzt dieser demokratischen Tradition ge­ schuldet, dass kritische Autoren wie ich in der Schweiz verhältnismässig mehr Bücher verkaufen als in Deutschland. Die Schweizer debattieren halt gerne und sind bereit, sich unterschiedliche Standpunkte anzuschauen. Zudem zeichnen sie sich durch eine bewun­ dernswerte Sturheit aus. Selbst die ka­ tholische Kirche muss sich ihren Regeln unterwerfen: Die Schweizer bestimmen, wer der neue Bischof wird, der Papst darf das nur verkünden. Das ist weltweit einzigartig, und allein dafür muss man die Schweiz lieben. Interview: Ralf Kaminski Bilder: Basile Bornand

Michael Schmidt-Salomon besucht im April die Schweiz und liest aus seinem neuen Buch: 8. 4. Zürich, 9. 4. St. Gallen, 10. 4. Basel. Weitere Infos: www.hoffnung-mensch.de

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ANNA LUNA GOES WEST KOLUMNE | 29

DER HAUSMANN

Mit jemandem muss Bänz Friedli ja Bildchen tauschen.

Ein Königreich für Pirlo Sie mögen sich gefragt haben, weshalb unsere verwöhnten Goofen nicht mit dem Velo zur Schule führen. Eine Erklärung dafür ist, dass dies ein bisschen aus der Mode ist. Manche meinen, die Jugendlichen nähmen heute lieber Postauto, Tram oder Bus, weil es sich so besser SMS-eln, whatsappen, quasseln und Gratisblätter lesen lasse. In Hans’ Fall kommt hinzu, dass Velofahren in Zürich gefährlich ist. Radwege sind rar, und hat es mal eine Spur eigens für Fahrräder, besteht Gefahr, dass sie abrupt in einer Bauabschrankung endet, geradewegs in eine Betonwand führt oder sich zwischen drei Fahrspuren für Autos im Nichts auflöst. Halsbrecherisch! Und für Anna Luna in Kentucky ist Velofahren schlicht kein Thema. Das grosse Land ist ganz aufs Auto ausgerichtet … An dieser Stelle muss ich mich kurz an die Leserin wenden, die befand, ich solle jetzt bitte nicht dauernd von meiner Tochter in Amerika schreiben: Woran würden Sie tagein, tagaus denken, weilte Ihr eigenes Kind in Übersee? Eben. Und

seit dem Sommer 2013 nicht Ich bin

mehr Velo gefahren, es wurde mir

Illustrationen: Alina Günter

vor der Badi geklaut. Aber vielleicht bekomme ich noch diese Woche das neue!

es gibt Momente, da fehlt sie mir besonders. Ich bilde mir nämlich ein, sie hätte sich meiner erbarmt und mir zuliebe zumindest vorgegeben, sie würde auch heuer wieder gern Panini-Bilder sammeln. Ihr Bruder, das schiere Gegenteil eines Fussballfans, war schon Ich glaube, ich habe bei der letzten WM nicht mehr bei der Sache; und das Jahr 2006, als wir zu dritt drei Alben füllten, scheint Ewigkeiten her. Mir war schon Wir wohnen klar, dass der Tag kommen ausserhalb der Stadt würde – der Tag, da keines und sind auf das Auto meinerKindermehrSchüttelervisagen würde sammeln mögen angewiesen. und ich die Kinderei ganz für mich allein betreiben müsste. Nun kam er rascher als erwartet. Sie im Ausland, und den Hans interessiert das leere Album auf dem Küchentisch nicht die Bohne.

in Kentucky noch keinen einzigen Velofahrer gesehen.

Ich war schon drauf und dran, es erstmals seit 1970 selber bleiben zu lassen. (Und die Liste der guten Gründe dafür würde den Rahmen dieser Seite sprengen!) Da hat ein Besuch bei meinen Grossneffen Petteri und Henrik mich wieder «angefixt». Ich wollte ihnen ja eigentlich nur ein paar Stickertüten mitbringen. Und behielt – ohne recht zu wissen, weshalb – vorerst drei, vier Tüten in der Jackentasche zurück. Als sie nach mehr verlangten, sagte ich, mehr zum Scherz, dafür müssten sie aber den Pirlo rausrücken, den sie doppelt hatten (und von dem ich jetzt schon weiss, dass er mein Lieblingsspieler an der WM wird). Die beiden Kerlchen sind gewiefte Täuschler, für Pirlo musste ich ein ganzes Fünferpäckchen rausrücken … Und schon war es um mich wieder geschehen. Mein Album wird vollständig sein, wenn Anna Luna aus den USA zurückkehrt. Aber sie wird noch rechtzeitig wieder hier sein, um mit mir den Final zu schauen, in dem Pirlo vielleicht … Greifen wir nicht vor! Drüben in Harrodsburg, Kentucky, sagt Anna Luna zu allen «You». Wenn ich es mir jedoch überlege, hat kein Gschpänli meiner Kinder je «Sie» zu

mir gesagt. Es ist nicht mehr wie in meiner Kindheit, als die Nachbarin für mich Frau Bandi war und ich für sie der Bänzli. Als es noch eine Ehre war, wenn die Eltern meiner Jugendfreunde später mit mir Duzis machten und ich mit 25 zu Frau Dubler plötzlich Anne-Marie sagen durfte! Heute wird halt einfach geduzt. Ich stelle mich ja meist schon vor mit: «Ich bin der Bänz.» Die Schüchternen sagen vielleicht «Hallo», die meisten aber: «Hoi, Bänz!» Kein Kind in der Siedlung, das mich nicht duzen würde. Das sei falsch, mögen Sie einwenden, Kinder müssten Respekt vor Erwachsenen lernen, solcherlei Distanzlosigkeit führe zu unangebrachter Kumpanei. Aber ich bin froh: Dass ich für alle reihum der Bänz bin, erleichtert das Panini-Tauschen. Von Kind zu Kind, sozusagen. Der Blog: Bänz Friedlis Tochter Anna Luna berichtet während ihres Austauschsemesters in den USA in einem Blog, wie es ihr fern von zu Hause ergeht. Ihr Bruder Hans antwortet aus Schweizer Sicht. Lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch, warum momentan beide nicht Velo fahren. Bänz Friedli live: 3. 4. Riniken AG, 4. 4. Wetzikon ZH, 5. 4. Reinach BL.


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NEUES AUS DER MIGROS

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Serie zum Jahr der Berufsbildung «Meine Lehrzeit auf dem Bau hat mir gezeigt, wie man zupackt. Danach konnte ich das Gipser­ geschäft meiner Eltern übernehmen und die Firma zur Generalbauunternehmung ausbauen. Unser duales Bildungssystem lässt alle Möglichkeiten für die eigene berufliche Entwicklung offen.» Philipp Müller (61), gelernter Gipser/Stuckateur, heute Parteipräsident der FDP, Unternehmer und Nationalrat Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat das Jahr 2014 zum Jahr der Berufsbildung erklärt. Das Migros-Magazin berichtet in einer losen Serie über Themen rund um die berufliche Grundbildung.

Für jedes Talent den richtigen Job Die Berufslehre ist eine Schweizer Erfolgsgeschichte. Die Migros als grösste Lehrstellenanbieterin leistet dazu einen wichtigen Beitrag: Sie bietet Jugendlichen Lehrstellen in über 40 Berufen.

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raktisches Arbeiten in der Firma, theoretische Ausbildung in der Schule: So lässt sich das duale Bildungssystem der Schweiz kurz und knapp beschreiben. Wie wertvoll dieses System ist, zeigt auch die im weltweiten Vergleich sehr tiefe Jugendarbeitslosig­ keit. Möglich macht diesen Erfolg die Zusammenarbeit zwischen drei Part­ nern: den Firmen, welche die Lernenden einstellen und praktisch ausbilden; den Kantonen, die für die theoretische Aus­ bildung an den Berufsschulen und die Aufsicht über die Lehrverträge zustän­ dig sind; dem Bund, der das Bildungs­ system koordiniert und weiter entwi­ ckelt. Geregelt ist diese Zusammen­ arbeit im Berufsbildungsgesetz, das vor zehn Jahren in Kraft getreten ist. Mit fast 3500 Lernenden ist die Mi­ gros die grösste Lehrstellenanbieterin hierzulande. Von A wie Anlagenführer über L wie Laborant bis T wie Textilpfle­

ger: In der Migros stehen über 40 ver­ schiedene Lehrberufe zur Auswahl. Rund 1100 neue Lernende sucht das Un­ ternehmen jedes Jahr. Da ist bestimmt für jedes Talent der richtige Job dabei. Neben den Genossenschaften mit ihren Verkaufsstellen gehören auch Handels­, Dienstleistungs­ und Industrieunter­ nehmen zur Migros­Gruppe. Wie sehr der Migros die Berufsbildung am Herzen liegt, macht sie auch mit einem Ver­ sprechen im Rahmen von Generation M deutlich: 3300 Jugendlichen will sie in den nächsten drei Jahren eine Lehrstelle anbieten. Das Migros­Magazin stellt zwei Ler­ nende vor, die ihre berufliche Grundbil­ dung bei der Migros absolvieren. Texte: Andreas Dürrenberger Bilder: Christian Schnur

Alle offenen Lehrstellen und viele Infos zu den Berufen gibts auf www.migros.ch/berufsbildung

SYSTEMGASTRONOMIE

Ein Lehrling mit Pioniergeist

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oshua Krause (17) ist ein vielseitig begabter junger Mann: Er kann ko­ chen, rechnen, verkaufen, servie­ ren, planen, organisieren – und leistet mit seinen Talenten jeden Tag Pionier­ arbeit. Denn er absolviert eine Lehre als Systemgastronomiefachmann – ein Be­ ruf, den es in der Schweiz erst seit Au­ gust des vergangenen Jahres gibt. «Die Lehre als Systemgastronomiefachmann habe ich an der Berufsschau in Basel ent­ deckt», sagt Krause. «Ich hatte mir auch überlegt, Koch zu werden. Aber das Be­


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014

NEUES AUS DER MIGROS | 31

In der Systemgastronomie ist kein Tag wie der andere, das gefällt Joshua Krause.

rufsbild dieser neuen Lehre klang so spannend und abwechslungsreich, dass ich mich dafür entschieden habe.»

Einsatz am Herd, an der Theke und im Büro Systemgastronomen sind überall dort gefragt, wo mehrere Restaurants nach dem gleichen Konzept geführt werden, etwa an Autobahn-Raststätten, Flughäfen, in Einkaufszentren – und natürlich bei der Migros, die an schweizweit über 220 Standorten Restaurants und Take-Aways betreibt. Die Detailhändlerin hat ein grosses Interesse an fachlich gut ausgebildeten Gastro-Mitarbeitenden und hat deshalb bei der Erarbeitung der neuen Berufslehre aktiv mitgewirkt. Krause arbeitet im Migros-Restaurant des Einkaufscenters Wynecenter im

aargauischen Buchs. «Ich werde sehr vielseitig eingesetzt: In der Küche, am Take-Away, bei der Menü-Ausgabe, aber auch im Büro», erzählt Krause. Diese Vielfalt ist bei der neuen beruflichen Grundbildung fester Bestandteil, denn sie verbindet die gastronomische und die kaufmännische Arbeitswelt. Systemgastronomiefachleute präsentieren die Angebote des Restaurants, beraten die Gäste und bereiten Speisen gleich vor deren Augen zu. Zudem erlernen die jungen Berufsleute alle Arbeiten, die für den Betrieb eines Restaurants wichtig sind. Dazu gehören etwa die Bestellungen der Zutaten, die Kontrolle der gelieferten Lebensmittel und das Erstellen von Einsatzplänen für die Mitarbeiter. Es ist genau diese Vielfalt, die Joshua Krause am meisten Spass macht: «Einen

typischen Tag gibt es bei uns eigentlich nicht. Jeder Tag ist anders, da andere Aufgaben anstehen. Und auch unsere Gäste sind jeden Tag anders.» Etwas weniger Spass hat Krause nur, wenn er im Spätdienst am Take-Away arbeitet: «Wenn wenig los ist, vergeht die Zeit nur langsam», sagt er. «Und dann spürt man plötzlich auch, dass einem die Füsse vom vielen Stehen schmerzen», ergänzt er mit einem Lachen. Konkrete Pläne für die Zeit nach der Berufslehre hat Krause, der mit seiner Familie in Herznach bei Frick AG wohnt, noch nicht. Schliesslich sei er gerade Mal im ersten von drei Lehrjahren, wie er betont. «Aber irgendwann als Restaurantleiter zu arbeiten, das würde mir schon gefallen.»


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NEUES AUS DER MIGROS | 33

POLYMECHANIKER

Der Maschinen-Doktor

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tungen, programmieren, bedienen und warten Maschinen und überwachen die Produktion. «Ich finde es toll, dass wir interdisziplinär arbeiten», sagt David Fischbacher. «Wir haben mit Mechanik, Motoren und Elektronik zu tun.» Eine Herausforderung, die dem Solothurner bei seiner Arbeit besonders Spass macht, ist die Behebung von Störungen: «Wenn zum Beispiel der Sensor eines Krans eine Störung meldet, steht die Anlage still. Wo der Fehler liegt, ist oftmals nicht sofort klar», erzählt Fischbacher. «Dann müssen wir mit viel Kopfarbeit und Geschicklichkeit den Fehler suchen und beheben.» David Fischbacher erinnert sich auch heute noch gern an den Beginn seiner Ausbildung zurück: «Ich fand es von Anfang an mega cool, eine Lehre zu machen. In der Schule gabs vorher nur Theorie, in der Lehre sehe ich ganz direkt Resultate meiner Arbeit.» Er schätzt auch die Arbeit mit den älteren Arbeitskollegen – «das verhilft dir als Jugendlichem zu einem realistischeren Blick auf die Welt, wenn du nicht mehr nur mit Gleichaltrigen rumhängst.»

und 45 000 verschiedene Artikel lagern in der Migros-Verteilbetrieb Neuendorf AG (MVN AG) im Kanton Solothurn in riesigen Hallen und Tiefkühlräumen – vom Rasenmäher bis zur Tiefkühlpizza. Dank ausgeklügelter Logistik mit vielen High-TechGeräten wie Robotern im Tiefkühllager werden die Waren nach der Einlagerung so rasch wie möglich wieder ausgeliefert. Dass dies möglichst pannenfrei geschieht, dafür sorgt David Fischbacher (19). Er steht kurz vor dem Abschluss seiner vierjährigen Lehre als Polymechaniker bei der MVN AG, mit Spezialisierung auf die Instandhaltung von Anlagen und Maschinen. Die Lehre hat er mit einem klaren Ziel vor Augen ausgewählt. «Ich habe schon früh gewusst, dass ich nach der Lehre Mikrotechnik in Biel studieren will», erklärt David Fischbacher. «Die Lehre als Polymechaniker mit Berufsmatura ist dafür eine gute Grundlage.» Bei den Polymechanikern schwingt die Vielfalt bereits bei der Berufsbezeichnung mit. Sie fertigen Werkzeuge, Geräteteile und Produktionsvorrich-

Der angehende Polymechaniker David Fischbacher sorgt dafür, dass Maschinen und Anlagen reibungslos funktionieren.

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Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, telefonische Betreuung. Nicht inbegriffen: Kombi-Versicherungspaket CHF 33.– bis CHF 98.–, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle; vor Ort zu bezahlen: ÄgyptenVisum CHF 40.–. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 31.3.14.

Jetzt buchen! 0848 82 11 11, www.hotelplan.ch, fly.hotelplan.ch oder im Reisebüro.

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AKTUELL 34 |

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NEUES AUS DER MIGROS

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Hotelplan, Oli Aschmann, guete Tag …»

Eine Reisewarnung für die Sinaihalbinsel und bald Frühlingsferien: Bei Olivier Aschmann vom OnlineReisebüro von Hotelplan klingelt das Telefon fast nonstop. Sein Team beantwortet alle Kundenanfragen – von der Sicherheit bis zu den Babysitzen.

U

m 9.23 Uhr klingelt das Telefon. Ein Kunde betont mit Nachdruck, dass er für seine gebuchten Familienferien auf einer griechischen Insel ein ruhiges Zimmer wünscht. Und er möchte auf den Flügen einen Mittelsitz frei haben, um dort die Babyutensilien abstellen zu können. «Wie viel Freigepäck darf ich mitnehmen? Zählt das Kind bei der Berechnung des Freigepäcks ebenfalls?», fragt er. Olivier Aschmann (23) pariert die vielen Fragen mit Engelsgeduld und weiss auf alles eine Antwort. «Als Faustregel gilt bei den meisten Fluggesellschaften eine Toleranzgrenze von 23 Kilogramm pro Person. Aber Ihr Kleinkind hat kein Anrecht auf Freigepäck», erklärt der stellvertretende Leiter des zehnköpfigen Online-Reisebüros am Hauptsitz von Hotelplan in Glattbrugg ZH. «Muss ich den Kinderwagen am Check-in aufgeben?» «Nein, den können Sie erst beim Einsteigen abgeben», antwortet Aschmann. «Hält der Bus auf der Fahrt vom Flughafen bei zehn Hotels an? Wie weit entfernt ist unser Hotel vom Flughafen?», fragt der Kunde weiter. Aschmann schaut im Internet bei Google Maps nach und liefert in Sekundenschnelle die korrekte Angabe. «Als Alternative kann ich Ihnen einen Privattransfer für 75 Franken anbieten.»

Erst nach vielen weiteren Fragen beendet der Mann seinen Anruf. Laut Aschmann bewältigt das Online-Reisebüro an einem Spitzentag gegen 500 telefonische Anfragen. Diese können von 20 Sekunden bis zu 20 Minuten dauern – gebucht haben die meisten Anrufer auf der Website von Hotelplan, Migros Ferien, Denner Reisen oder Globus Reisen. Die Mehrheit wohnt in der Romandie: Die kommunikativeren Westschweizer greifen schneller zum Hörer.

Familienferien für 3000 oder ein Luxustrip für 34 000 Franken Der Zürcher Oberländer weiss aus Erfahrung: «Nach einem Wochenende mit schlechtem Wetter räblet es am Montag.» Am meisten werde das Online-Reisebüro kontaktiert, weil die Kunden etwas Zusätzliches buchen wollen, weil sie bei der Internetbuchung ein falsches Geburtsdatum oder eine fehlerhafte Adresse eingegeben haben. Und das Thema Transfer, also die Fahrt vom Flughafen zum gebuchten Badeferienhotel, löse oft Fragen aus. «Die Antwort darauf könnte man im Internet eigentlich bequem herausfinden. Aber dafür sind wir hier», sagt Aschmann. Er hat die unterschiedlichsten Kunden – solche, die ohne Beratung 34 000 Franken teure Malediven-Ferien buchen, oder eine fünfköpfige Familie, die

mit einem Budget von 3000 Franken in die Badeferien fliegen möchte. Der junge Tourismusexperte wirkt abgeklärt. Nichts scheint ihn aus der Ruhe zu bringen. An seinem Job liebt er die Vielseitigkeit, den ständigen Wandel im Tourismus. Er erzählt von seinem Beruf so begeistert und motiviert, als ob er in seiner beruflichen Karriere nie etwas anderes getan hätte. Nur: Ins Berufsleben eingestiegen war er als Gemeindemitarbeiter von Pfäffikon ZH. Nach der Lehre wurde dem kommunikativen Mann die Materie dann allerdings zu trocken. Und da seine Mutter fast 20 Jahre in der Reisebranche arbeitete, hat er sich vor vier Jahren als Quereinsteiger bei Hotelplan beworben – und ist so zu seinem Traumjob gekommen. Freilich hat auch dieser seine Schattenseiten. Zum Aufgabenbereich von Aschmann gehören Personalführung, Wochenplanung sowie Controlling der Hotelplan-, Migros-Ferien- und Globus-Reisen-Homepage. Er ist die erste Anlaufstelle, wenn ein Internetangebot preislich fehlerhaft aufgebaut ist. Bisweilen kommt es zu Flugplanänderungen, wenn das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) eine Reisewarnung herausgibt – so wie das jetzt für die Sinaihalbinsel geschehen ist. «Sharm el-Sheikh war bei uns dank der tiefen Preise sehr stark ge-


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

Olivier Aschmann im Callcenter: Was auch immer die Kunden fragen, er weiss eine Antwort darauf.

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NEUES AUS DER MIGROS | 35

Leckerbissen statt Lämpen

Luzerner Teenager kochten für Erwachsene, mit denen sie sonst manchmal Konflikte austragen. Dafür gabs den «Kebab+»-Preis des Migros-Kulturprozents.

D

as Menü war ebenso exquisit wie originell: Zur Vorspeise gabs Maissuppe mit Popcorn, später kam Schweinsfilet im Speckmantel mit Barolojus auf den Tisch. Zwölf Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren bewirteten im Jugendhaus von Kriens LU Gäste, die an festlich gedeckten Tischen sassen. Das Projekt der Jugendanimation Kriens LU erhielt letzte Woche den diesjährigen «Kebab+»-Hauptpreis des

fragt. Jetzt weichen die Kunden auf Ziele aus wie Hurghada, die Südtürkei, die Kanarischen Inseln, Thailand und Dubai», sagt der Hotelplan-Angestellte.

Länger als zwei Tage hält es Aschmann am Strand nicht aus Bis zum Ende seines Studienlehrgangs als Tourismusfachmann lebt Aschmann bei den Eltern in Pfäffikon ZH. Die ganze Familie ist reisebegeistert. In der Wohnung hängt eine Weltkarte mit Pins, welche die Orte markieren, welche die Aschmanns schon besucht haben. Die Familie ist durch Europa gereist, nach Nordamerika, Mexiko, Südafrika, Dubai und Südostasien. Nur selten besucht Olivier Aschmann einen Ort zweimal. Im September will er mit einem Arbeitskollegen knapp drei Wochen lang die Philippinen kennenlernen. Der Experte macht anders Ferien als viele seiner Kunden. «Ich kann nicht länger als ein, zwei Tage am Strand liegen.» Zu seinen schönsten Reiseerlebnissen gehört eine Reise nach Teneriffa mit täglichen Ausflügen sowie eine Tour durch Südafrika. Ein paar Traumziele hat Olivier Aschmann noch – zuoberst auf seiner Wunschliste stehen China und Japan. Texte: Reto E. Wild Bild: Gerry Nitsch

Hotelplan Online-Reisebüro: 043 211 88 85

Reisewarnung: Die schwarze Liste Die Reisewarnung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) für die ägyptische Sinaihalbinsel hat im Online-Reisebüro von Hotelplan viele Anrufe ausgelöst. Wie umgehen mit einer Reisewarnung? Es lohnt sich, die Homepage des EDA anzuschauen (auf www.eda.admin.ch auf «Reisehinweise» und danach links auf «Reiseziele» klicken). Zu Ägypten steht: «Es liegen Hinweise vor auf eine konkrete terroristische Bedrohung gegen touristische Ziele auf der Sinaihalbinsel. Von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen auf die Sinaihalbinsel einschliesslich aller Badeorte (u. a. Dahab, Sharm el-Sheikh, Nuweiba) wird abgeraten.» Aus rechtlichen Gründen müssen die Reiseveranstalter reagieren und haben die Ferienangebote für diese Gebiete abgesagt. Absagen heisst, die Nonstop-Flüge nach Sharm el-Sheikh annullieren.

Wer trotzdem ans Rote Meer reisen will, tut dies auf eigene Verantwortung und muss via Kairo fliegen, weil es keine anderen Flugverbindungen gibt. Die schwarze Liste: Generell rät das EDA in Bern (Stand 20. März 2014) ab vor Reisen nach Afghanistan, in den Gazastreifen, nach Guinea-Bissau, Haiti, in den Irak, nach Jemen, in die Demokratische Republik Kongo, nach Libyen, Mali, Mauretanien, Niger, Pakistan, Somalia, Syrien, in den Südsudan, nach Tschad, in die Ukraine und in die Zentralafrikanische Republik. Im Zweifelsfall hilft die EDA-Helpline unter Tel. 0800 24 73 65 rund um die Uhr weiter. Gut zu wissen: Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und lehnt jede Haftung für Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.

Begabter Jungkoch: Luciano Landolfi war einer der beteiligten Teenager aus Kriens.

Migros-Kulturprozents. «Die Teenager haben für Menschen gekocht, mit denen sie zuweilen in Konflikt geraten», lobt Robert Sempach, Projektleiter Gesundheit beim Migros-Kulturprozent. «So ist es zu einer neuen Art von Begegnung gekommen.» Denn die Teenager bewirteten nicht irgendwelche Erwachsene, sondern die Hauswarte der Schulhäuser und die Mitarbeiter des Werkdienstes von Kriens. Diese erleben Junge sonst gelegentlich eher als Verursacher von Littering oder gar als Vandalen. Der jährliche Wettbewerb «Kebab+» will Jugendliche und Jugendarbeiter zu Projekten anregen, die mit Kochen, Ernährung und Bewegung zu tun haben, aber auch zu spannenden Begegnungen führen. Die Gesundheit spielt eine wichtige Rolle; jedoch ohne Ermahnungen. Stattdessen erreichen die Jugendlichen ein gemeinsames Ziel und haben dabei viel Spass. Text: Michael West www.kebabplus.ch


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MV Thurgau Dalmatiabbb+ 2012 erbaut, bietet sie Platz für max. 32 Gäste und eine angenehme Atmosphäre. Die grosszügigen Kabinen verfügen über Dusche/WC Föhn, TV und regulierbare Klimaanlage. Die Hauptdeck-Kabinen (ca. 11 m²) haben kleine, nicht zu öffnende Fenster, aber extra Frischluftzufuhr, die Kabinen auf Ober- und Promenadendeck (ca. 10 m²) Fenster zum Öffnen. Die Mahlzeiten werden im Salon in einer Sitzung eingenommen. Auf dem Sonnendeck gibt es Liegestühle. Nichtraucherschiff (Rauchen im Aussenbereich erlaubt).

Tag Destinationen 1

2 3 4 5 6 7 8

Programm / Ausflüge Schweiz–Zagreb–Zadar Flug mit Ovatia Airlines nach Zagreb. Bustransfer nach Zadar mit Ausflug* Plitvicer Seen. Einschiffung, Willkommenscocktail und Abendessen. Zadar Busausflug* zum Zrmanja Canyon inkl. Mittagessen. Rundgang* Zadar inkl. Abendessen. Zadar–Skradin–Šibenik «Leinen los!» Fahrt entlang der Kornati Inseln. Besuch der Wasserfälle von Krka. In Ausflugsbooten* zum «Skradinski Buk». In Šibenik inkl. Abendessen Šibenik–Split–Omiš Stadtrundgang* in Šibenik. Nachmittags Stadtrundgang* Split. Omiš–Metković Fahrt mit Ausflugsbooten* auf dem Cetina-Fluss zu «Radmanove mlinice». Küsten-/ Flussfahrt bis Metkovicˇ. Kapitäns-Dinner. Metković–Korčula Busausflug* nach Vid mit Museumsbesuch und Bootsfahrt ins Neretva-Delta. Mittagessen. Fahrt zur Insel Korcˇula. Abendessen an Bord oder ind. in Korcˇula. Korčula–Dubrovnik Am Nachmittag Rundgang* durch die Altstadt von Dubrovnik. Dubrovnik–Schweiz Ausschiffung um 9.00 Uhr, Transfer zur Altstadt von Dubrovnik mit individuellem Aufenthalt. Nachmittags Transfer zum Flughafen, Rückflug nach Zürich. Individuelle Heimreise.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

SCHAUFENSTER

Projektleitung und Texte: Anna-Katharina Ris; Bilder: KellenbergerKaminski; Styling: Monika Hansen; Hair&Make-up: Nicole Zingg; Basteln: Anita Oeschger

OSTERN | 39

LEICHT GEMACHT

Orangennetz Haushaltartikel wie Orangennetze oder Gummiringe (Gümmeli) um das Ei anbringen und direkt in das Farbbad tunken. Kein Strumpf nötig. Mit Expressfarben gefärbt.

Der kleine Pedro mag vor allem die Technik Bekleben. Andere Techniken: Eierfarbe-Zauberei, diverse Sujets, Fr. 3.90, und Oster-Zauberfolie, diverse Sujets, 6 Stück, Fr. 1.90

ANSPRUCHSVOLLER

Eins, zwei, Osterei Kinder lieben Ostern wegen der Osterhasen und des Eierfärbens, die Erwachsenen freuen sich auf ein paar entspannte Tage Auszeit.

O

stern ist für die meisten Menschen vor allem eins: einige arbeitsfreie Frühlingstage zum Ausspannen. Vielleicht nehmen Sie sich Zeit, mit Ihren Kindern Eier zu färben, das Haus zu dekorieren und Grossmutter und Grossvater zum Essen einzuladen? Oder Sie schlafen einfach aus und treffen sich spontan mit Freunden oder Nachbarn,

um gemeinsam zu brunchen. Ostern ist jedenfalls ein Fest der Geselligkeit: Wer eingeladen ist, wählt ein hübsches Mitbringsel, das von Herzen kommt – am besten also eines, das selbst gemacht ist. Anregungen finden Sie auf diesen Seiten. Weitere nützliche Tipps rund ums Fest finden Sie unter www.migros.ch/ostern

Scherenschnitte Aus feinem Papier und mit spitzer Schere filigrane Scherenschnitte herstellen. Mit einem Damenstrumpf einwickeln und mit den Brillantfarben färben. Ebenso eignet sich Tortenpapier, um schöne Muster zu erzeugen.


SCHAUFENSTER 40 |

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OSTERN

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Eiermalfarbe Brillant, Fr. 4.20

Eierfärbestäbchen, Fr. 1.90 LEICHT GEMACHT

LEICHT GEMACHT

Nestli mit Hase und Kräutern

Kleber und Schablone Kleber und Schablonen, z. B. «Stick & Paint» ablösen und auf dem Ei auftragen, nach Anleitung färben – und fertig.

NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Malstifte für Ostereier, Fr. 3.90 Eierfarben mit Stempel, Fr. 5.50

Ein vorgefertigtes Kartonkörbli zusammensetzen und mit Schleife verzieren. Küchenkräuter wie Rosmarin oder Thymian in kleine Töpfe umtopfen und den beliebten pinken Bunny mit reinpacken. Und man hat sein kleines, duftes Mitbringsel. Dekokörbchen zum Selbermachen, diverse Sujets, 5 Stück, Fr. 9.80


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

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OSTERN | 41

Bio Zucker Feinkristall, 1 kg, Fr. 2.15

Bio Haselnüsse gemahlen, 200 g, Fr. 3.20

Patissier BackschokoladeWürfel, 160 g, Fr. 2.60

Patissier Pistazien grün, gehackt, 25 g, Fr. 2.80 In grösseren Filialen

ANSPRUCHSVOLLER

Pistazien-MuffinsBackmischung Für ein Glas à ca. 1 Liter – ergibt 12 Stück BACKMISCHUNG 110 g Mehl, ½ Beutel Backpulver, 1 Prise Salz, 175 g gemahlene Haselnüsse, 110 g Zucker, 120 g Backschokolade-Würfel, 100 g gemahlene Pistazien

Patissier Backpulver, 4 x 15 g, Fr. 1.–

TerraSuisse Weissmehl, 1 kg, Fr. 1.80

Mehl, Backpulver, Salz, Haselnüsse, Zucker, Schokoladenwürfel, Pistazien in ein Glas schichten. Schichten jeweils gut festdrücken, damit sie sich nicht vermischen. Glas verschliessen. Das Glas sollte gut gefüllt sein, in einem zu grossen Glas können sich die Schichten beim Transportieren vermischen.

REZEPTKARTE Zur oben rezeptierten Pistazien-Muffins-Backmischung dazu: 210 g Butter, weich, 3 Eier, 200 g Crème fraîche, 300 g Frischkäse, z. B. Philadelphia, 100 g Puderzucker. Zubereitung: Backofen auf 180 °C vorheizen. 24 Papierförmchen jeweils doppelt in ein Muffinblech geben. 100 g Butter mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Eier nacheinander dazurühren. Crème fraîche unterheben. Zutaten aus dem Glas im Sturz beigeben und alles verrühren. Teig in die Förmchen verteilen. Muffins in der Ofenmitte ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Für das Topping restliche Butter schaumig schlagen. Frischkäse glatt rühren, portionenweise unter die Butter rühren. Puderzucker dazusieben und mischen. Topping in einen Spritzsack füllen. Auf die Muffins spritzen. Nach Belieben mit gehackten Pistazien, Zuckerperlen, Blumen verzieren.

Gastgeber-Tipp: Die Muffins-Backmischung wird ein noch persönlicheres Geschenk, wenn Sie die zusätzlichen Zutaten und das Rezept handschriftlich auf einem farbigen Kärtchen festhalten. Bunte Muffinsförmchen und Muffinbleche finden Sie ebenso in der Migros wie sämtliche Zutaten. Wieso nicht gleich das komplette Set verschenken, mit Mischung, Zutaten und Utensilien?


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Herren Poloshirt gestreift in 4 Farben erhältlich

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

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FREY | 43

Glanzvoller Auftritt

Mit dem neuen Frey-Bunny Shiny kommen auch die Liebhaber weisser Schokolade auf ihre Kosten.

D

ie Frey-Bunnys haben Zuwachs bekommen: Shiny heisst das neue knallgelbe Familienmitglied aus weisser Schokolade. Wie die Geschwister Sunny (pink), Funny (blau), Lucky (grün) aus Milchschokolade und der violette Happy aus dunkler Schokolade ist er ein stilvolles Ostergeschenk, das auch Erwachsene freut. Auf dem Ostertisch oder im Osternest bilden die Bunnys einen dekorativen Farbtupfer. Sie sind in diversen Grössen erhältlich. Die UTZ-zertifizierte Schokolade stammt aus sozialverträglichem Anbau. Text: Dora Horvath

Sunny, Funny und Lucky gibts in den Grössen 55, 170 und 900 Gramm. Shiny und Happy sind nur als 170-GrammHase erhältlich.

LESEREXPERTIN Nicole Böttcher (36), St. Gallen, Dentalassistentin

Bild: Heiko Hoffmann; Styling: Petra Schlaefle

Den neuen Frey-Bunny Shiny aus weisser Schokolade finde ich sehr fein. Aussehen: Mich sprechen seine Form und Farbe an. Süsse: finde ich gerade richtig. Gesamteindruck: Er ist zart mit Biss und harmonisch. Schokolade esse ich, wenn die Kinder im Bett sind.

Frey Bunny Shiny weiss, 170 g, Fr. 6.50

WETTBEWERB Welches Bunny-Design siegt? Auf www.frey-easter.ch kann man darüber abstimmen, welches Design der Bunny 2015 tragen soll. Es gibt Sofortpreise sowie einen gelben Fiat 500 C als Hauptpreis.

Frey Bunny Family Trio Milch, 280 g, Fr. 13.50

Frey Osternestli Bunny Lucky und Eili Extra, 209 g, Fr. 8.50

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Bunnys von Frey.


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BLÉVITA

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Ideal für unterwegs und zwischendurch Das neue Blévita-Sandwich Oliven/Tomate ist nicht nur aromatisch, sondern auch praktisch. Und es macht Lust auf Sonne, Meer und Ferien.

B

lévita, das knusprige Mehrkorngebäck, schmeckt pur, aber auch bestrichen mit süssen und aromatischen Aufstrichen.Wer die bestrichene Variante favorisiert, hat drei Sorten zur Auswahl: Zu den Blévita-Sandwiches Kräuter und Joghurt/Waldbeere gesellt sich neu eine mediterrane Variante, die nach Ferien im Süden schmeckt.

Das Blévita-Sandwich Oliven/Tomaten ist die Kombination aus zwei BlévitaDinkelcrackern mit einer frischkäsehaltigen Füllung. Es wird ohne färbende oder konservierende Zusatzstoffe und ohne künstliche Aromen hergestellt, lässt sich aber dennoch ungekühlt lagern. Die Snackscheiben werden mit Sonnenblumenöl gebacken. Eine bekömmliche

Zwischenmahlzeit also, die dank ihrer praktischen Verpackung jederzeit und überall sofort konsumiert werden kann. Zum Beispiel unterwegs, auf der Reise in ein sonniges Land, wo es nach Oliven und Tomaten duftet … Blévita ist ein klassisches Traditionsprodukt der Migros. Schon seit mehr als 40 Jahren wird es als Verpflegung


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

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BLÉVITA | 45

Blévita Sandwich Joghurt/Waldbeeren, 4 x 4 Portionen, 216 g, Fr. 5.30

Blévita Sandwich Kräuter, 4 x 4 Portionen, 216 g, Fr. 5.30

Bilder: Ruth Küng, Getty Images

Mit seinem Geschmack nach Oliven und Tomaten weckt das neue Blévita-Sandwich Ferienstimmung. Die Toscana lässt grüssen.

geschätzt – für unterwegs beim Wandern oder auf Reisen, aber auch im Büro – und ist aus Kindergärten und Schulen gar nicht mehr wegzudenken. Zahlreiche verschiedene Produkte sind in den über vier Jahrzehnten entstanden, von den klassischen Fünfkorn- und Dinkelcrackern bis zu der Variante mit BetaGlucan oder feinem Schoggi-Täfeli.

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte 1969 in Meilen am Zürichsee, wo die Midor, ein Industrieunternehmen der Migros, Glaces, Fasnachtschüechli und Dessertpulver sowie Dauerbackwaren wie Zwieback, Biskuit und eben Blévita herstellt. Die knusprigen Scheibchen waren von Beginn an ein Renner. Text: Anna-Katharina Ris

Blévita Sandwich Oliven/Tomaten, 4 x 4 Portionen, 216 g, Fr. 5.30

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu zählen auch die Blévita-Sandwiches.


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PASSION

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Neu: Passion Joghurt Orange/ Grapefruit, 0,1% Fett, 180 g, Fr. –.90

Passion Joghurt Mango/Passionsfrucht, 0,1% Fett, 180 g, Fr. –.90

Passion Joghurt Waldbeeren, 180 g, Fr. –.90

Nicht ohne mein Joghurt

Willkommener Kalziumlieferant: Passion-Joghurts werden besonders auch von Schwangeren geschätzt.

Passion Joghurt Blutorange, 180 g, Fr. –.90

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu zählen auch die Passion-Joghurts.

J

ede Schwangere kennt Gelüste in der Schwangerschaft. Von sauren Gurken bis zu schwarzen Oliven ist so ziemlich alles vertreten. Natürlich spricht nichts gegen Joghurt, vor allem wenn der Körper Heisshunger auf Frucht und Süsses hat. Jeden Tag einen Becher Joghurt – dies trägt zur Deckung des täglichen Kalziumbedarfs bei, auch während der Schwangerschaft. Neu gibt es die Sommervarietät Orange/Grapefruit mit nur 0,1% Fett. Passion hat eine reichhaltige Auswahl an

fruchtigen Joghurts, fast alle mit grossen Fruchtstücken. Alle Sorten sind dank einer verbesserten Rezeptur noch cremiger und enthalten – mit Ausnahme der kristallzuckerlosen 0,1%-Fett-Joghurts – nun auch 2 bis 5% weniger Zucker. Die 180-Gramm-Becher eignen sich auch sehr gut für den kleinen Hunger unterwegs. Ob mit der Freundin beim Chillen im Park oder mit der Nachbarin am Abend auf dem Balkon – ein Joghurt kann man bei vielen Gelegenheiten geniessen. Text: Anette Wolffram Eugster

Bild: Christian Schnur, Styling: Esther Egli

Die Passion-Joghurts bieten mehr Cremigkeit bei weniger Zuckergehalt. Neu im Sortiment ist die 0,1%-Fett-Variante Orange/Grapefruit.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

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APROZ | 47

 Pfirsichsirup, 0,75 l, Fr. 2.45* statt 3.10  Himbeersirup, 0,75 l, Fr. 1.75* statt 2.20

Will man Sirup mit anderen Getränken kombinieren, sollte er stets mit etwas Mineralwasser verdünnt werden.

Bild und Styling: Claudia Linsi

Die Mischung machts

 Pink-GrapefruitSirup**, 0,75 l, 2.45* statt 3.10  Mojito-Sirup ohne Alkohol, 0,75 l, Fr. 2.80* statt 3.50

Willkommen an der Sirup-Bar: Der Klassiker aus Kindheitstagen schmeckt nicht nur mit Wasser verdünnt, sondern lässt sich auch zum spritzigen Drink aufpeppen.

* 20% auf alle Sirupe im 0,75-l- und 1,5-l-PETGebinde, exkl. M-Budget, vom 1. 4. bis 7. 4.

G

** in grösseren Filialen

ründe für seine Beliebtheit gibt es zuhauf. Weil er nicht nur den Kindern schmeckt und so lange haltbar, ergiebig und leicht zu transportieren ist. Vor allem aber, weil es ihn in allen möglichen Geschmacksrichtungen gibt, steht Sirup hoch im Kurs. Seit rund 25 Jahren stellt Aproz die Sirupe für die Migros her. Die Produktpalette reicht vom exotischen Mojito bis zum Klassiker, dem Himbeersirup.

Das Etikettendesign wurde nun aufgefrischt, während die bewährten Rezepturen unverändert blieben. Mit Ausnahme des charakteristisch grünen Pfefferminzsirups enthalten die beliebten Durstlöscher keine färbenden Zusatzstoffe. Die meisten von ihnen bestehen zu 30 Prozent aus Fruchtsaft. Sirup trinkt man für gewöhnlich verdünnt mit Wasser; er schmeckt aber auch mit Naturejoghurt und Milch zum Lassie

verrührt, als Eiswürfel im Drink (1 Teil Sirup, 1 Teil Wasser) oder in der alkoholfreien Bowle, mit Früchten und Saft kombiniert. Will man Sirup mit anderen Getränken mischen, sollte man ihn auf jeden Fall immer mit etwas Mineralwasser verdünnen. Dazu noch eine Empfehlung für die wärmere Jahreszeit: MojitoSirup mit Ginger Ale, Limettenund Ingwerscheiben, Minze und Crushed Ice servieren. Text: Nicole Ochsenbein

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu zählen auch die Sirupe von Aproz.


SCHAUFENSTER 48 |

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DÉLIFIT

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Fit ins Weekend starten

Jeden Samstag gibt es in den Migros-Restaurants ein ausgewogenes Zmorge von Délifit. Es müssen nicht immer Gipfeli sein.

W

arum den Wochenendeinkauf nicht mit einem sättigenden Frühstück im Migros-Restaurant starten? Dort bekommt man jeden Samstag ein feines Délifit-Frühstück inklusive einer Tasse Kaffee oder Tee für 6.40 Franken. Je nach Standort werden wechselweise bis zu drei Varianten offeriert. Jedes Délifit-Frühstücksangebot basiert auf der Schweizer Lebensmittelpyramide und enthält sämtliche wichtigen Nährstoffe in der korrekten Zusammensetzung und Menge. Auf herkömmliches Weissbrot wird verzichtet, dafür gibt es Vollkornbrötchen oder Brötchen mit Mais. Die Margarine enthält essenzielle Fettsäuren. Und dank der bewussten Zusammenstellung mit fettarmem Bündnerfleisch oder Trutenschinken sowie diversen Milchprodukten und Früchten sind auch genügend Proteine, Ballaststoffe und Mineralstoffe enthalten. Die Marke Délifit steht in den Restaurants und Take-Aways der Migros für eine ausgewogene, genussreiche Ernährung. Wer mehr zum Angebot erfahren oder sich auch zu Hause «délifit» ernähren will, findet auf www.delifit.ch zahlreiche Rezepte. Text: Dora Horvath

Das Süsse mit Müesli Wer ein Frühstück mit süsser Note bevorzugt, wählt zum Kaffee oder Tee die Variante mit zwei Brötchen aus Vollkorn oder Mais, einer Portion Margarine, Konfitüre nach Wahl, einem saisonalen Müesli im Weckglas und einer saisonalen Frucht. Délifit-Frühstück, Fr. 6.40 Jeden Samstag (Auswahl regional); teilweise auch wochentags erhältlich.

Zu diesem Frühstück gehören zwei Brötchen aus Vollkorn oder Mais und eine Portion Margarine, Konfitüre nach Wahl, Käse und geschnittene, saisonale Früchte. Ein Kaffee oder Tee ist inbegriffen. Délifit-Frühstück, Fr. 6.40 Jeden Samstag (Auswahl regional); teilweise auch wochentags erhältlich.

Das Herzhafte mit Sandwich Darf es Bündnerfleisch oder Trutenschinken sein? Bei dieser herzhaften Variante komplettiert ein Délifit-Minisandwich das Angebot, das neben Kaffee oder Tee ausserdem noch eine saisonale Frucht oder ein Frucht-Smoothie sowie ein Joghurt oder Müesli umfasst. Délifit-Frühstück, Fr. 6.40 Jeden Samstag (Auswahl regional); teilweise auch wochentags erhältlich.

Bild: Markus Bertschi; Styling: Mirjam Käser

Das Salzige mit Käse


H C S I R F T K R MA M-TIPP Tischen Sie Frühlingsfreuden auf und bekochen Sie Ihre Gäste mit Teigwaren an Frühlingszwiebeln. Das Rezept finden Sie auf www.saison. ch/de/m-tipp und alle Zutaten frisch in Ihrer Migros.

40%

4.60 statt 7.80

Cervelas im 3er-Pack, TerraSuisse 3 x 2 Stück, 600 g

40%

1.50 statt 2.50

Schweinshalssteak mariniert, TerraSuisse per 100 g

7.80 statt 9.80

6.40 statt 8.10

Valflora M-Drink UHT 6 x 1 Liter, 20% günstiger

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.4. BIS 7.4.2014, SOLANGE VORRAT

Anna’s Best Fiori Limone im Duo-Pack oder Fettucine im 3er-Pack 20% günstiger, z.B. Fiori Limone, 2 x 250 g


FRISCH, FRISCHER, MA 30%

–.90 statt 1.35

1.70 statt 2.20

Tilsiter mild ca. 450 g, per 100 g

25%

2.40 statt 3.20

Bananen, Bio, Fairtrade Peru, per kg

9.– statt 12.–

Champignons weiss und braun, «Aus der Region.» per kg, 25% günstiger

Mango Peru/Brasilien, pro Stück, 20% günstiger

2.90 statt 3.70

2.60

1.60 statt 2.10

10.80 statt 12.80

Netzmelone Senegal, pro Stück, 20% günstiger

Kopfsalat grün, «Aus der Region.» pro Stück, 20% günstiger

Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.4. BIS 7.4.2014, SOLANGE VORRAT

Fenchel Italien, per kg

Minirosen, Fairtrade pro Bund à 20 Stück, 15% günstiger


RKTFRISCH. 2.55 statt 3.20

Alle Nussrollen und Birnweggli inkl. Bio Birnweggli, 20% günstiger z.B. Nussrollen, 4 Stück, 220 g

1.25 statt 1.60

5.20 statt 6.50

Prosciutto cotto arrosto, Bio Italien, per 100 g, 20% günstiger

4.10 statt 5.55

Alle Joghurt Drinks 500 ml 20% günstiger, z.B. Erdbeer

Schweinsbratwurst Schweiz, 2 x 120 g, 25% günstiger

14.80 statt 19.80

5.40 statt 6.80

Blumenzwiebeln Kollektion spezielle Ton-in-Ton-Mischungen, pro Kistchen

Echtes Rotzungenfilet Wildfang aus dem Nordostatlantik, per 100 g, 20% günstiger

33%

14.65 statt 22.–

Optigal Pouletgeschnetzeltes im 3er-Pack Schweiz, 3 x 222 g

30%

23.40 statt 33.50 Fackelspiess Schweiz, per kg

1.80 statt 2.40

Schweinskoteletts mager, TerraSuisse per 100 g, 25% günstiger


NOCH MEHR SPARMÖ 2.50 statt 3.10

Alle ChocMidor Biscuits beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Carré, 100 g

14.90

Italienstrauss Linda pro Strauss

30%

3.15 statt 4.55

Alle Mifloc Kartoffelstock 4 x 95 g

2.40 statt 3.–

M-Classic Konfektwaffeln oder Taragona im Duo-Pack 20% günstiger, z. B. Konfektwaffeln, 2 x 150 g

8.30 statt 10.40

5.50 statt 7.40

Frey Tafelschokoladen im 4er-Pack, UTZ Milch extra, Crémant 47% oder Giandor, 25% günstiger, z.B. Milch extra, 4 x 100 g

30%

6.75 statt 9.70

Anna’s Best Flammkuchen im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. 2 x 350 g

Happy Hour Apéro-Rollen in Grosspackung tiefgekühlt, 840 g

3.20 statt 4.05

1.75 statt 2.20

Gesamtes Jaipur und Al Fez Sortiment 20% günstiger, z.B. Jaipur Plain Naans, 2 Stück, 260 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.4. BIS 7.4.2014, SOLANGE VORRAT

Gesamtes Bio Essigund Öl-Sortiment 20% günstiger, z.B. Apfelessig, 50 cl


GLICHKEITEN. 8.40 statt 10.50

Alle Frey Schokoladen-Eili im 500-g-Beutel, UTZ 20% günstiger, z.B. Eili Pralinor und Giandor assortiert, 500 g

3.50 statt 4.40

Jumpy’s oder Flips im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Jumpy’s, 2 x 100 g

4.95 statt 6.20

Kürbiskerne, Bio, Sonnenblumenkerne, Bio, und Kernen-Nuss-Mix 20% günstiger, z.B. Kürbiskerne, 400 g

3.60 statt 4.50

50%

1.25 statt 2.50

Gesamtes Ponti und Giacobazzi Essig-Sortiment Gesamtes M-Classic Reis-Sortiment z.B. Carolina Parboiled Reis, 1 kg 20% günstiger, z.B. Ponti Balsamico di Modena, 50 cl

2.70 statt 3.40

Alle M-Classic Lasagnen, Cannelloni, Fertiggerichte und Yummie Produkte tiefgekühlt, 20% günstiger, z.B. Cannelloni Fiorentina, 360 g

30%

13.65 statt 19.50

Exelcat Katzennahrung im 24er-Pack z.B. Saucen-Schmaus Fleisch, Beutel, 24 x 100 g

40%

13.30 statt 22.20

Gold Orangensaft im 12er-Pack 12 x 1 Liter

1.40 statt 1.80

Weissmehl, TerraSuisse 1 kg, 20% günstiger


DAS GROSSE . N E G Ü N G R E V R SPA 50%

6.75 statt 13.50

11.20 statt 14.–

Alle Handymatic Supreme (ohne Regeneriersalz), z.B. Supreme Power Pearls Tabs Lemon, 44 Tabs, gültig bis 14.4.

50%

23.10 statt 46.30

Gesamtes Damen Strumpfwaren-Sortiment (ohne DIM), 20% günstiger, z.B. Feinstrumpfhose Compact, gültig bis 14.4.

5.60 statt 7.–

14.90

22.20 statt 27.80

49.–

Elan Power Fresh Waschmittel im XXL-Sparpack Migros Plus im Duo-Pack z.B. Active Powder, 7,5 kg 20% günstiger, z.B. Cremereiniger, 2 x 500 ml

40%

11.30 statt 18.90

Soft Toilettenpapier in Mehrfachpackungen z.B. Comfort, FSC, 32 Rollen

Elan Waschmittel im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Summer Breeze, 2 x 2 Liter

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.4. BIS 7.4.2014, SOLANGE VORRAT

Damen und Herren Shirts in Mehrfachpackungen und Freizeithosen erhältlich in diversen Farben, z.B. Damen Shirt im Duo-Pack, Gr. S–XXL

Chicco Reisebett Good Night graphite*


Kürbiskerne, Bio, Sonnenblumenkerne, Bio, und Kernen-Nuss-Mix, z.B. Kürbiskerne, 400 g 4.95 statt 6.20 20%

WEITERE ANGEBOTE.

M-Classic Mandeln oder Haselnüsse gemahlen 200 g, z.B. Mandeln gemahlen 2.35 statt 2.95 20% Weissmehl, TerraSuisse, 1 kg 1.40 statt 1.80 20%

Fenchel, Italien, per kg 2.60

Alle Bio Joghurt (ohne Schafmilchjoghurt), z.B. Nature, 180 g –.45 statt –.60 20%

Happy Hour Apéro-Rollen in Grosspackung, tiefgekühlt, 840 g 6.75 statt 9.70 30%

Broccoli, Bio, Spanien/Italien, 400 g 1.65 statt 2.50 33%

Tilsiter mild, ca. 450 g, per 100 g –.90 statt 1.35 30%

Bananen, Bio, Fairtrade, Peru, per kg 2.40 statt 3.20 25%

Emmentaler, Bio, per 100 g 1.50 statt 1.90 20%

Alle M-Classic Lasagnen, Cannelloni, Fertiggerichte und Yummie Produkte, tiefgekühlt, z.B. Cannelloni Fiorentina, 360 g 2.70 statt 3.40 20%

FRÜCHTE & GEMÜSE

Erdbeeren, Spanien/Italien, Schale à 500 g 1.90 Zitronen, Bio, Spanien, Netz à 900 g 2.70 Kopfsalat grün, «Aus der Region.», pro Stück 1.60 statt 2.10 20% Champignons weiss und braun, «Aus der Region.», per kg 9.– statt 12.– 25% Netzmelone, Senegal, pro Stück 2.90 statt 3.70 20% Mango, Peru/Brasilien, pro Stück 1.70 statt 2.20 20%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Prosciutto cotto arrosto, Bio, Italien, per 100 g 5.20 statt 6.50 20%

Italienstrauss Linda, pro Strauss 14.90 Blumenzwiebeln Kollektion, spezielle Ton-in-Ton-Mischungen, pro Kistchen 14.80 statt 19.80 Minirosen, Fairtrade, pro Bund à 20 Stück 10.80 statt 12.80 15%

WEITERE LEBENSMITTEL Frey Risolettini, UTZ, 250 g 3.90 NEU *,**

20x

M&M’s Choco, 250 g 3.90 NEU *,**

20x

Cervelas im 3er-Pack, TerraSuisse, 3 x 2 Stück, 600 g 4.60 statt 7.80 40%

Frey Tafelschokoladen im 4erPack, UTZ, Milch extra, Crémant 47% oder Giandor, z.B. Milch extra, 4 x 100 g 5.50 statt 7.40 25%

Schweinshalssteak mariniert, TerraSuisse, per 100 g 1.50 statt 2.50 40%

Gesamtes Frey «Déco de Pâques»Sortiment, UTZ, z.B. Küken, 20x 4 Stück 5.30 20x PUNKTE

Optigal Poulethackbraten, Schweiz, per 100 g 1.60 NEU *,**

Alle Frey Schokoladen-Eili im 500-g-Beutel, UTZ, z.B. Eili Pralinor und Giandor assortiert, 500 g 8.40 statt 10.50 20%

20x

Optigal Pouletgeschnetzeltes im 3er-Pack, Schweiz, 3 x 222 g 14.65 statt 22.– 33% Crevetten Tail-on, Bio, gekocht, Zucht aus Ecuador, per 100 g 4.35 statt 6.25 30% Schweinsbratwurst, Schweiz, 2 x 120 g 4.10 statt 5.55 25% Schweinskoteletts mager, TerraSuisse, per 100 g 1.80 statt 2.40 25% Fackelspiess, Schweiz, per kg 23.40 statt 33.50 30% Echtes Rotzungenfilet, Wildfang aus dem Nordostatlantik, per 100 g 5.40 statt 6.80 20%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Gold Orangensaft im 12er-Pack, 12 x 1 Liter 13.30 statt 22.20 40%

BLUMEN & PFLANZEN

M-Classic Konfektwaffeln oder Taragona im Duo-Pack, z.B. Konfektwaffeln, 2 x 150 g 2.40 statt 3.– 20% Alle ChocMidor Biscuits, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Carré, 100 g 2.50 statt 3.10 Delizio Kaffeekapseln Brasil, UTZ, Limited Edition, 20x 12 Kapseln 5.60 NEU *,** Alle Bio Tees, z.B. Klostergarten Fenchelfrüchte, 20 Beutel 1.30 statt 1.55 15% Nutella im 1-kg-Glas 6.20

BROT UND MILCHPRODUKTE Alle Bio Brote, z.B. Sonnenkranz, 360 g 2.05 statt 2.60 20% Alle Joghurt Drinks 500 ml, z.B. Erdbeer 1.25 statt 1.60 20%

Alle Sirupe in PET-Flaschen 75 cl und 1,5 Liter, z.B. Himbeer, 1,5 Liter 3.50 statt 4.40 20% Gesamtes M-Classic ReisSortiment, z.B. Carolina Parboiled Reis, 1 kg 1.25 statt 2.50 50% Alle Mifloc Kartoffelstock, 4 x 95 g 3.15 statt 4.55 30% Gesamtes Ponti und Giacobazzi Essig-Sortiment, z.B. Ponti Balsamico di Modena, 50 cl 3.60 statt 4.50 20% Gesamtes Bio Essig- und Öl-Sortiment, z.B. Apfelessig, 50 cl 1.75 statt 2.20 20% Heinz Andalouse Sauce, 400 ml 4.30 NEU *,**

20x

Heinz Sweet & Fruity Exotic Sauce, 220 ml 3.30 NEU *,**

20x

Heinz Sweet & Hot Moroccan Sauce, 220 ml 3.30 NEU *,**

20x

M-Classic HamburgerSauce, 250 ml 2.80 NEU *,**

20x

Alle Bio Senf, Mayonnaisen und Ketchup, z.B. Senf mild, Tube, 200 g 1.15 statt 1.45 20% Mirador Minis im 4er-Pack, 4 x 12 g 2.75 * Gesamtes Bio KonservenSortiment, z.B. Maiskörner, 285 g 1.35 statt 1.70 20% Gesamtes Jaipur und Al Fez Sortiment, z.B. Jaipur Plain Naans, 2 Stück, 260 g 3.20 statt 4.05 20%

Anna’s Best Fiori Limone im DuoPack oder Fettucine im 3er-Pack, z.B. Fiori Limone, 2 x 250 g 7.80 statt 9.80 20% Anna’s Best Flammkuchen im Duo-Pack, z.B. 2 x 350 g 8.30 statt 10.40 20%

NEAR-/NON-FOOD Exelcat Katzennahrung im 24er-Pack, z.B. SaucenSchmaus Fleisch, Beutel, 24 x 100 g 13.65 statt 19.50 30% Syoss Supreme Selection Linie, z.B. Restore Shampoo, 250 ml 20x 6.70 20x PUNKTE ** Diverse Axe und Rexona Duschen und Deodorants in Mehrfachpackungen, z.B. Axe Aerosol Deo Africa im Duo-Pack, 2 x 150 ml 8.30 statt 10.40 Diverse Kneipp Produkte in Mehrfachpackungen, z.B. Körpermilch Mandelblüte im Duo-Pack, 2 x 200 ml 19.90 statt 27.– Sanactiv anti-allergischer Nasenspray, 20 ml 7.80 NEU **

20x

Damen und Herren Shirts in Mehrfachpackungen und Freizeithosen, erhältlich in diversen Farben, z.B. Damen Shirt im Duo-Pack, Gr. S–XXL 14.90 Chicco Reisebett Good Night graphite 49.– * Elan Waschmittel im Duo-Pack, z.B. Summer Breeze, 2 x 2 Liter 22.20 statt 27.80 20% Elan Power Fresh Waschmittel im XXL-Sparpack, z.B. Active Powder, 7,5 kg 23.10 statt 46.30 50% Alle Handymatic Supreme (ohne Regeneriersalz), z.B. Supreme Power Pearls Tabs Lemon, 44 Tabs 6.75 statt 13.50 50% ** Migros Plus im Duo-Pack, z.B. Cremereiniger, 2 x 500 ml 5.60 statt 7.– 20% Soft Toilettenpapier in Mehrfachpackungen, z.B. Comfort, FSC, 32 Rollen 11.30 statt 18.90 40%

Erdnüsse, Bio, und Nussmischung, Bio, gesalzen, z.B. Erdnüsse, 250 g 1.35 statt 1.70 20% *

Gesamtes Damen StrumpfwarenSortiment (ohne DIM), z.B. Feinstrumpfhose Compact 11.20 statt 14.– 20% **

Jumpy’s oder Flips im Duo-Pack, z.B. Jumpy’s, 2 x 100 g 3.50 statt 4.40 20%

Gesamtes Damen NachtwäscheSortiment, z.B. Ellen Amber Pyjama 27.80 statt 34.80 40%

American Favorites Bagel, z.B. Sesam, 340 g 3.20 NEU *,**

20x

Alle Nussrollen und Birnweggli inkl. Bio Birnweggli, z.B. Nussrollen, 4 Stück, 220 g 2.55 statt 3.20 20%

Valflora M-Drink UHT, 6 x 1 Liter 6.40 statt 8.10 20%

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 14.4. Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.4. BIS 7.4.2014, SOLANGE VORRAT

Alle Erdbeerpatisserie, z.B. Erdbeertorte, 2er-Stück, 282 g 4.40 statt 5.50 20%


NEU IN IHRER MIGROS. NEU

3.90

Frey Risolettini, UTZ 250 g

NEU

3.30

Heinz Sweet & Hot Moroccan Sauce 220 ml

NEU

2.80

M-Classic Hamburger-Sauce 250 ml

NEU

3.90

M&M’s Choco 250 g

NEU

3.30

Heinz Sweet & Fruity Exotic Sauce 220 ml

NEU

3.20

American Favorites Bagel z.B. Sesam, 340 g

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.4. BIS 14.4.2014, SOLANGE VORRAT

NEU

5.60

Delizio Kaffeekapseln Brasil, UTZ Limited Edition, 12 Kapseln


R E H C S I L M HIM GENUSS.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––– Basilikum-BalsamicoErdbeeren mit Ricotta Dessert für 4 Personen

––––––––––––––––––––––––––––––––––––

1.90

2.70

6.15 statt 7.70

14.– statt 17.50

Erdbeeren Spanien/Italien, Schale à 500 g

Gesamtes Sélection Sortiment 20% günstiger, z.B. Amaretti tradizionali*, 200 g

Ricotta Galbani 250 g

Gesamtes Sélection Sortiment 20% günstiger, z.B. Aceto Balsamico*, 200 ml

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.4. BIS 7.4.2014, SOLANGE VORRAT

Zutaten: 500 g Erdbeeren, 2 EL Aceto Balsamico, 80 g Rohzucker, 1 Bund Basilikum, 1 Orange, 250 g Ricotta, 80 g Amaretti

Zubereitung: Erdbeeren in Stücke schneiden. Mit Balsamico und der Hälfte des Zuckers mischen. Wenig Basilikum beiseitelegen. Rest hacken, mit den Erdbeeren mischen. Orangenschale mit dem Zestenmesser fein abziehen. Orange auspressen. Saft mit Ricotta und restlichem Zucker vermischen. Alles abwechslungsweise in Gläser verteilen. Orangenzesten und Amaretti hacken. Darüberstreuen. Mit beiseitegelegtem Basilikum garnieren. Zubereitungszeit ca. 15 Minuten Pro Person 11 g Eiweiss, 13 g Fett, 42 g Kohlenhydrate, 1380 kJ/330 kcal


SCHAUFENSTER 58 |

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CANDIDA

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Schonende Zahnpflege

Candida deklariert seine Zahnpasta mit dem RDA-Wert. Je tiefer dieser ist, desto schonender reinigt das Produkt die Zähne.

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er sich mit empfindlichen Zähnen oder freiliegenden Zahnhälsen herumplagt, sollte bei der Wahl seiner Pflegeprodukte auf den RDA-Wert achten. RDA steht für Radioactive Dentin Abrasion und ist ein Mass für die abtragende Wirkung (Abrasivität) der in Zahnpasten enthaltenen Putzkörper auf die Zahnweichsubstanz (Dentin), welche nicht mit isolierendem Zahnschmelz bedeckt ist. Ein hoher Abrieb mit RDA-Werten über 80 kann demnach ebenso die äussere Beschaffenheit eines Zahns schädigen wie übertrieben starkes Putzen mit harter Bürste. Die generell niedrigen RDA-Werte der Candida-Zahnpasten werden an der Universität Zürich gemessen und sind auf allen Verpackungen angegeben. Wie bei der White Diamond (RDA 30), welche Diamantpartikel enthält und die Zahnoberfläche gründlich, aber sanft poliert. Dass sie gleichzeitig das natürliche Zahnweiss fördert, ist mehr als nur ein angenehmer Nebeneffekt. Text: Anette Wolffram Eugster

Stimmt die Konsistenz? Nicole Kern (33), Laborantin bei Mibelle, prüft die Candida-Zahnpasta aus der Verbraucherperspektive.

Zahnschmelz

Dentin

Candida Multi Care 7 in 1 (RDA 50), 75 ml, Fr. 3.90

Bild: Marvin Zilm

Freiliegender Zahnhals

Candida Parodin Professional (RDA 25), 75 ml, Fr. 3.30

Candida Sensitive Professional (RDA 20), 75 ml, Fr. 3.30

Candida White Diamond (RDA 30), 75 ml, Fr. 4.90

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu zählen auch die Produkte von Candida.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

Alles, was schön macht: Mit der Tagescreme Zoé Hydra Protect Detox und der Nachtcreme Zoé Revital ist das Set komplett.

ZOÉ | 59

Hitverdächtig

Zwei Cremes von Zoé tun ihr Bestes, um einen strahlenden Teint ins Gesicht zu zaubern. Beide Produkte wurden für den renommierten Prix de Beauté nominiert.

R Bild: Yves Roth; Styling: Karin Aregger

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eif für den roten Teppich? Zoé ist es, und sogar doppelt. Für den Prix de Beauté 2014 der Zeitschrift «Annabelle» haben es gleich zwei Produkte der Migros-Eigenmarke unter die Nominationen geschafft: Die Tagescreme Zoé Hydra Protect Detox (in der Kategorie «Tagespflege Populär») und die teintverschönernde Nachtcreme Zoé Revital (Kategorie «Gesichtspflege Anti-Aging Populär») wurden für die in der Branche höchst begehrte Auszeichnung «Anna» nominiert. Die Tagescreme Hydra Protect Detox pflegt gleich mit mehreren Wirkstoffen: Detoxophane, ein Extrakt aus Kressesprossen, Nordic Cotton (aus Baumwoll-

gras) und Vitamin E aktivieren hauptsächlich das natürliche Schutzsystem und mildern die Trockenheitsfältchen, während Hydractin vor allem die Hautfeuchtigkeit verbessert. Ein UVA/UVBFilterkomplex mit SPF 15 schützt zudem vor lichtbedingter Hautalterung. Die Nachtcreme Revital unterstützt den Selbsterneuerungsprozess der reiferen Haut, indem sie ihr wichtige Nährstoffe zuführt. Dafür, dass sich der Teint morgens geschmeidig und glatt anfühlt und auch so aussieht, sorgt das PapayaEnzym mit sanftem Peelingeffekt und Sheabutter, die aus der Kariténuss gewonnen wird und rückfettend wirkt. Text: Nicole Ochsenbein

Zoé Hydra Protect Detox, schützende Tagescreme SPF 15, 50 ml, Fr. 15.80

Zoé Revital, teintverschönernde Nachtcreme, 50 ml, Fr. 15.50

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu zählt auch die Gesichtspflege von Zoé.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

Bild: Daniel Kellenberger; Styling: Uschi Stähli; Location: Hotel Greulich, Zürich

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POTZ | 61

Problemzone Bad: Hier setzt sich besonders viel Kalk ab. Mit dem richtigen Mittel lässt er sich mühelos beseitigen. Potz Calc Forte, 500 ml, Fr. 3.90

K.o.-Tropfen E für den Kalk Stumpfe Armaturen und Kacheln oder verkalkte Wasserkocher und Kaffeemaschinen müssen nicht sein: Potz macht Kalkablagerungen den Garaus.

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gal, wie gepflegt ein Haushalt ist: Wo gebadet, Wasser gekocht oder Kaffee getrunken wird, entstehen Kalkablagerungen. Sie bilden sich, wenn heisses Wasser verdampft oder verdunstet. Wer den Kalk regelmässig entfernt, hat länger Freude an seinen Geräten, denn sie leben länger und verbrauchen weniger Strom. Einfach und schnell geht es mit den Produkten von Potz. Potz Calc und Potz Calc Forte bringen Armaturen, Kacheln, Chromstahl und Duschkabinen zum Glänzen und machen Brauseköpfe wieder durchlässig. Potz Calc empfiehlt sich

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zudem für Pfannen, Wasserkocher oder Blumenvasen. Zwei Spezialprodukte ergänzen das Sortiment: Das Xpert-Multi-Calc-Gel haftet sogar an senkrechten Oberflächen und wirkt gegen hartnäckige Kalkrückstände, Wasserflecken und Seifenreste. Potz Calc Espresso eignet sich besonders gut für die Behandlung von Espressound Kaffeemaschinen, denn es schützt die empfindlichen Bauteile vor Korrosion und wirkt deutlich schneller als handelsübliche Entkalker. Alle vier Produkte sind biologisch gut abbaubar nach OECD Test 302 B. Text: Dora Horvath

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Städte-Highlights Berlin und Dresden ■ Biosphärenreservat Spreewald ■ Fakultativ: Potsdam, Schloss Sanssouci und Havelseerundfahrt KÜnigsklasse: Audio-System auf Rundgängen

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Die neuen Bundesländer bieten dem Besucher neben vielen geschichtlichen Informationen wie z. B. ßber den 2. Weltkrieg, den Mauerbau und die Wiedervereinigung Deutschlands auch einmalige Naturlandschaften! Rund ein Drittel der Landesfläche sind Grossschutzgebiete. Das Schloss Sanssouci (fakultativ), welches der preussische KÜnig Friedrich der Grosse in den Jahren 1745 bis 1747 nach seinen eigenen Skizzen bauen liess, ist eines der ßber 500 SchlÜsser und Herrenhäuser Brandenburgs. Es steht heute mit seinem weitläufigen Park als Weltkulturerbe unter Schutz der Unesco und wird auch als preussisches Versailles bezeichnet.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Berlin. Hinfahrt via Memmingen, Ulm, Nßrnberg, Bayreuth, Leipzig nach Berlin. 2. Tag: Berlin. Am Vormittag unternehmen wir eine Stadtrundfahrt durch Deutschlands Hauptstadt und sehen unter anderem das Brandenburger Tor, Potsdam Elbe

Spreewald

Dresden

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NĂźrnberg CH

LĂźbbenau ee

Lichterfeld

Spr

D

Berlin

den Boulevard Unter den Linden, den Kurfßrstendamm, die faszinierende Architektur am Potsdamer Platz und Reste der Berliner Mauer. Am Nachmittag haben wir Zeit, Berlin individuell zu entdecken. 3. Tag: Fakultativer Ausflug Potsdam. Am Morgen geniessen wir eine Fßhrung durch Schloss und Park Sanssouci, den ehemaligen Sommersitz Friedrichs des Grossen. Die Lage des Schlosses auf den berßhmten Weinbergterrassen und die original erhaltenen Raumausstattungen aus dem 18. Jahrhundert lassen uns in die Welt des Philosophen eintauchen. Am Nachmittag Besichtigung Potsdams und SchlÜsserrundfahrt. Die Schifffahrt entlang der einstigen Grenzlinie zwischen Ost und West, widmet sich in besonderer Weise den Parks und SchlÜssern der Hohenzollern-Dynastie. Preussens KÜnige und berßhmte Baumeister erschufen diese zum Unesco Weltkulturerbe gehÜrende Landschaft. 4. Tag: Berlin–Spreewald–Lichterfeld– Dresden. Der Spreewald mit seiner Auen- und Moorlandschaft besitzt fßr den Naturschutz eine ßberregionale Bedeutung und ist als Biosphärenreservat geschßtzt. Wir erkunden die Region mit einer Kahnfahrt von Lßbbenau aus. Das komplett unter Denkmalschutz gestellte Inseldorf Lehde war ßber Jahrhunderte ausschliesslich auf dem Wasserweg zu erreichen. Noch heute verfßgen praktisch sämtliche Grundstßcke ßber einen eigenen Zugang zu einem der vielen Flßsse, die weitgehend die Funktion von Strassen haben. Am Nachmittag Fahrt nach Lichterfeld. Hier besichtigen wir die AbraumfÜrderbrßcke F60 und erhalten Einblick in die Geschichte des Braunkohlebergbaus. Der Stahlgigant (502 Meter lang, 240 Meter breit, 80 Meter hoch, 11 000 Tonnen schwer) diente der Freilegung der Braunkohle von den Erdmassen. Weiterfahrt nach Dresden. 5. Tag: Dresden. Am Vormittag steht eine gefßhrte Stadtrundfahrt auf dem Programm. Auf Grund der stil-

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vollen Neugestaltung während des 18. Jahrhunderts nannte man Dresden auch das Florenz des Nordens. Die Auswirkungen der ZerstÜrung durch einen Luftangriff der Alliierten im Februar 1945 konnten zwar nicht ganz behoben werden, aber es ist gelungen einige der schÜnsten Bauwerke sorgfältig wieder aufzubauen. Dazu zählen die Frauenkirche, die Semperoper, die Hofkirche und vor allem der Zwinger, eine kunstvolle Barockanlage, in der sich heute mehrere Museen befinden. Der Nachmittag steht fßr individuelle Besichtigungen zur Verfßgung. 6. Tag: Dresden–Schweiz. Rßckfahrt via Chemnitz, Hof, Nßrnberg, Ulm und Memmingen in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

7: 24.08.–29.08. 8: 31.08.–05.09. 9: 07.09.–12.09. 10: 14.09.–19.09. 11: 28.09.–03.10.

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Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt fßr Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung ßber www.twerenbold.ch Abfahrtsorte

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

SCHAUFENSTER

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FAMIGROS | 63

Ab ins Blaue – aber gezielt

Ein intelligenter Filter auf famigros.ch vereint Service und Abenteuerlust: Aktive finden über die familienfreundliche Website mit nur wenigen Klicks attraktive Aktivitäten nach Themengebiet und Region sortiert.

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Bild: Keystone, Christof Sonderegger/Swiss-Image

ie Schweiz bietet unzählige Ausflugsziele und Events für Familien. Nur: Wo ist was los? Und was machen, wenn es am Wochenende in Strömen regnet? Famigros, der kostenlose Familienclub der Migros, bietet jetzt eine Lösung für Unternehmungslustige: Mit Hilfe eines Filters findet man über die Website Angebote, die nach aktuellem Wetter, einer beliebigen Region und einem bestimmten Themengebiet sortiert angezeigt werden. So findet jede Familie innert Kürze ein passendes Ausflugsziel innerhalb der Schweiz. Von Frühling bis Herbst erfreuen sich beispielsweise die «slowUp» grösster Beliebtheit. Deren Prinzip ist einfach: Man nehme rund 30 km möglichst flache Strasse in attraktiver Landschaft, sperre diese einen Tag für sämtliche motorisierten Fahrzeuge ab und sorge für ein attraktives Rahmenprogramm. Die Daten zum slowUp und viele weitere Events findet man auf www.famigros.ch/ausflug. Die Website wird – was den Inhalt und die Userfreundlichkeit angeht – kontinuierlich aktualisiert. Text: Anna Bürgin

Gewinnen: Gutschein im Wert von Fr. 10 000.– Wer macht den schönsten Schnappschuss zum Thema Frühlingsausflug? Laden Sie Ihr Foto bis zum 13. April hoch, und gehen Sie auf Stimmenfang. Im Fotoduell wird so gevotet, wer Ende April zu den glücklichen Siegern gehört. Hauptgewinn ist ein MigrosEinkaufsgutschein im Wert von Fr. 10 000.–. www.famigros.ch/fotowettbewerb

Verkehrsberuhigte Zone: An den «slowUp»-Events gehören Strassen für einmal dem Fussvolk.


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FOOD

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Rhabarber-Küchlein für circa Fr. 6.15 Ergibt 12 Stück ■ 90 g weiche Butter mit 90 g Puderzucker und dem Mark einer halben Vanilleschote verrühren. 2 Eier dazugeben und die Masse schaumig rühren. Circa Fr. 3.70 ■ Backofen auf 200 oC vorheizen. 90 g Rhabarber und 50 g Marzipan in ca. 1⁄2 cm grosse Würfel schneiden. Mit 2 TL Mehl bestäuben. Beides mit 100 g Mehl, 1 TL Backpulver, 2 EL Rahm und einer Prise Salz zur Butter-Zucker-Ei-Mischung geben und zu einem Teig verrühren. Je 2 Papierbackförmchen in die Vertiefungen des Muffinblechs verteilen. Teig in die Förmchen füllen. In der Ofenmitte ca. 20–25 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Circa Fr. 2.45

Marzipan, Puderzucker und Rhabarber sind drei Zutaten für die luftigen Küchlein.

Pfannenfertige Crêpes Frohe Botschaft für alle Crêpes-Liebhaber, die mit der Zubereitung der Spezialität aus der Bretagne am heimischen Herd auf Kriegsfuss stehen: Weil die Migros jetzt frische, gekühlte Crêpes nature bereithält, erübrigt sich das knifflige Selbermachen. Man braucht sie nur noch kurz in der Pfanne oder in der Mikrowelle zu erwärmen – ohne Wendemanöver. Bleibt nur noch die Frage der Füllung: süss oder salzig? Crêpes nature, 6 Stück , 360 g, Fr. 3.70 In grösseren Filialen

Süsse Knabber-Minis Die Risoletto-Familie meldet Nachwuchs: Ab sofort gibt es den Schweizer Kultriegel auch im Kleinstformat. Die Risolettini sind wie ihre Geschwister aus UTZ-zertifizierter Milchschokolade, Reis-Crispies und Caramel gemacht. Dank wiederverschliessbarer Beutelverpackung bleiben sie lange aromafrisch. Frey Risolettini, 250 g, Fr. 3.90 20-fache Cumulus-Punkte vom 1. bis 14. 4. In grösseren Filialen

Feingebäck der alten Schule Guetsli zum Kaffee oder Tee – eine gluschtige Kombination. Früher hiess das selber backen, heute gibt es Tradition, das Label für feines Gebäck. Für die Herstellung der zarten Sablés werden Schweizer Eier aus Freilandhaltung verwendet. Caramelisierte und dezent mit Meersalz verfeinerte Mandeln verleihen ihnen den besonderen Geschmack – ganz ohne färbende oder konservierende Zusatzstoffe oder künstliche Aromen. Tradition Sablés mit fein gesalzenen Mandeln, 120 g, Fr. 3.30 In grösseren Filialen

Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht Ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und ausreichend Entspannung fördern das Wohlbefinden. Reichlich Gemüse, Salate und Früchte in der täglichen Ernährung versorgen den Körper nicht nur mit lebensnotwendigen Vitaminen und Ballaststoffen, sondern auch mit wertvollen basenbildenden Inhaltsstoffen. Das ActilifeBasenpulver unterstützt den Körper zusätzlich dabei, den Säure-Basen-Haushalt in seinem natürlichen Gleichgewicht zu halten. Es enthält eine Kombination basenbildender Mineralstoffe und Spurenelemente. Empfohlene Dosierung: zwei Mal täglich eine Portion, in Wasser angerührt. Actilife Basenpulver, 30 Sticks, Fr. 12.90


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

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NONFOOD | 65

RAPPENSPALTE

Alles an Bord für den Sport Fürs nächste Training alles gepackt? Mit der Adidas-Sporttasche kann nichts mehr schiefgehen. Praktisch ist die Innenausstattung mit einem Hauptfach mit Reissverschluss sowie einem separaten Schuhfach. Der flexible Schulterriemen mit verstellbarer Polsterung erleichtert den Transport schwergewichtiger Sportutensilien. Adidas Sporttasche, dunkelblau, 50 x 25 x 25 cm, Fr. 29.90 Im SportXX sowie unter www.sportxx.ch erhältlich

Die Aargauerin Sabine Boss (47) ist eine erfolgreiche Schweizer Regisseurin. Auch ihr neuster Film «dr Goalie bin ig» erntet viel Lob und wurde für den Schweizer Filmpreis in sieben Kategorien nominiert. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

WM-Star auf der Brust

Es darf lässig sein Die Marke Roxy hält Einzug in die SportXXFilialen. 1990 in Kalifornien als Tochterfirma von Quiksilver gegründet, gilt Roxy längst als Trendsetterlabel für modebewusste Frauen, die lässige Fashion- und Sportswear zu kombinieren wissen, aber auch für Teenager und die jüngste Generation. Die neue Kollektion an Bade- und Beachbekleidung weckt die Vorfreude auf den Sommer, zum Beispiel mit dem farbenfrohen Triangel-Bikini für Mädchen. Roxy Mädchen-Triangel-Bikini, Fr. 34.90* statt 44.90 * Einführungspreis

Wer wird der Superstar der Fussball-WM 2014? Neymar da Silva Santos Junior ist ein heisser Kandidat, denn der junge Ballzauberer aus Brasilien elektrisiert schon im Barça-Dress die Massen. SportXX hat reagiert und präsentiert sogleich das passende Shirt für die Jüngsten der Neymar-Fangemeinde. Viva o futebol! Nike KnabenFanshirt, Fr. 29.90 In ausgewählten SportXX-Filialen sowie unter www.sportxx.ch erhältlich

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In den Ferien putzte ich im Altersheim.

Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Das Rezeptbuch, das meine Mutter für mich von Hand geschrieben hat. Wofür geben Sie gern viel Geld aus?

Für gutes Essen und schöne Möbel.

Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Eine völlig überteuerte Entschlackungskur. Was ausser Geld befindet sich in Ihrem Portemonnaie?

Jede Menge Visitenkarten und Belege, die ich seit Langem schon ordnen müsste. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Auf keinen Fall hungrig zum Einkaufen gehen. Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

Für Bücher.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Sommerzeit ist Sandalenzeit T-Shirt, Shorts und Sandalen statt Mantel, Pullover und Stiefel: Der Sommer naht und lädt ein, die Garderobe aufzufrischen. Damit für den Nachwuchs alles parat ist, wenn die erste Badi öffnet, lohnt sich ein Blick auf die neue Sommerschuhkollektion in der Migros. Wie wärs mit trendigen Zehensandalen von Ipanema für Mädchen? Ipanema Mädchen-Zehensandalen, Gr. 27/28–35/36, Fr. 19.80 In grösseren Filialen erhältlich

In meiner Branche sind es die Drehbuchautoren, die am wenigsten verdienen und mehr verdient hätten. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Freundschaften, Gesundheit, Lebensfreude. Mit wem gingen Sie gerne auf Shoppingtour?

Mit Stella McCartney, der britischen Modedesignerin. Interview: Lea Simeon


SAISONKÜCHE 66 |

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VALÉRIE CAMINADA

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Macht heute mal eine Ausnahme: Valérie Caminada schneidet die Kräuter sonst mit der Schere. «Saisonküche»-Köchin Lina Projer erklärt ihr, dass man mit dem Messer feiner schneiden kann.

Make-up fürs Taboulé

Ungeschminkt sind die Wahrheiten, welche die frisch gekürte Schweizer Meisterin für Visagistik, Valérie Caminada, über ihr Frühlingsgericht verrät.

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röhliches Vogelgezwitscher dringt im steten Wechsel mit dem Quietschen des Trams durch das offene Küchenfenster der Altbauwohnung im Zürcher Seefeld. Doch Mops Ivy lässt sich durch den Lärm von draussen nicht aus der Ruhe bringen. Er ist die Diva des Hauses und verfolgt gelassen das illustre Treiben in der Küche. Ein ungewohntes Bild. Denn eigentlich ist Frauchen Valérie Caminada häufiger am Schminktisch als am Herd aktiv. Sie ist seit Anfang März Schweizer Meisterin für Make-up und hat für grosse Kochabenteuer nur wenig Zeit. Ausserdem gibt die viel beschäftigte Visagistin, die hauptberuflich und zu 100 Prozent in einem Büro arbeitet, offen zu: «Mit Pinsel und Lidschatten kann ich besser hantieren als mit dem Kochlöffel.» Für das Migros-Magazin macht sie heute eine Ausnahme – und bereitet das zu, was sie am besten kann: Taboulé. 1

Ein Gericht, das ursprünglich in der libanesischen Küche beheimatet ist, heutzutage jedoch im gesamten arabischen Raum gern gekocht wird. «Das Rezept stammt von meiner algerischen Grossmutter. Meine Mutter hat es meist im Sommer gemacht, weil es schnell und einfach zuzubereiten ist und prima zu Grilliertem passt», sagt Caminada.

Kichererbsenzählerei leicht gemacht Aus saisonalen Gründen hat «Saisonküche»-Köchin Lina Projer Caminadas Rezeptvorschlag leicht abgewandelt. «Anstelle von Tomaten, roten Peperoni und Gurken habe ich Frühlingszwiebeln und Radieschen als Zutaten gewählt», erklärt sie, während sie die Kichererbsen in mühevoller Kleinarbeit aus der Schale klaubt. «Du hättest sie einfach ein paar Minuten länger kochen lassen müssen», sagt Valérie Caminada. «Dann fallen sie 1)

Zutaten für ein saisonales Taboulé: Couscous, Kichererbsen, Olivenöl, Zitronensaft, Petersilie, Pfefferminze, Radieschen, Ziegenkäse, Frühlingszwiebeln. 2) Die vorher eingeweichten Kichererbsen werden 15 Minuten gekocht. 3+4) Frühlingszwiebeln, Radieschen und Kräuter klein schneiden. 5) Couscous mit Bouillon aufkochen und quellen lassen.

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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014

VALÉRIE CAMINADA | 67 AUFGETISCHT

Valérie Caminada Seit dem 1. März ist Valérie Caminada (23) Schweizer Meisterin für Visagistik. Nach einer kaufmännischen Ausbildung absolvierte sie die Visagistenschule Art of Make-up in Zürich, wo die gebürtige Bernerin heute auch zu Hause ist. Im Seefeld eröffnete sie im Februar 2012 ihr eigenes Make-up-Atelier. Und die 23-Jährige hat einen Traum: Sie will Trends setzen, die andere kopieren.

 Was haben Sie auf Vorrat? Mayonnaise. Die kommt bei mir überall drauf. Und das Farmer-Croc-SchokoKnabbermüesli aus der Migros, das ich als süsse Mahlzeit für zwischendurch schätze.  Wie oft kochen Sie pro Woche? Zwei Mal.  Kochen ist für Sie … … eine Zeitfrage.  Was würden Sie nie essen? Kutteln und Blutwurst.  Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit meinem Freund. Das klingt nicht besonders einfallsreich, aber wir haben in letzter Zeit so viel gearbeitet, dass ich mich nach Zweisamkeit sehne. Alternativ würde ich auch mit Schauspieler Ryan Gosling essen gehen. Er ähnelt meinem Freund und würde ein gutes Double abgeben.

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Pinsel sind ihre Leidenschaft: Valérie Caminada verlässt nie ungeschminkt das Haus.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

fast von allein aus der Schale. Und wenn es wirklich mal schnell gehen muss, nehme ich auch die aus der Dose.» Ganz wichtig bei einem guten Taboulé sind die frischen Kräuter wie marokkanische Minze und Petersilie. Während Köchin Lina Projer auf den Feinschnitt besonderen Wert legt und die Kräuter gekonnt mit wiegenden Bewegungen aus dem Handgelenk bearbeitet, greift die Gastgeberin lieber zur Schere: «Schnipp, schnapp. So einfach ist das.» Dank ihrer Zielstrebigkeit und harter Arbeit hat Valérie Caminada ihren Kindheitstraum, anderer Leute Gesichter zu verschönern, nie aus den Augen verloren. «Schon als Schulkind besass ich eine ganze Palette Schminkköfferli und habe immer meine kleine Schwester gestylt. Mich selbst durfte ich offiziell erst schminken, als ich 15 war. Seitdem habe ich keinen einzigen Tag das Haus ungeschminkt verlassen.» Natürlich möchte sie eines Tages von ihrem Visagistenjob leben und auch international arbeiten.

Am Ende des Tages darf es auch romantisch werden Den ersten Schritt dafür hatte Valérie Caminada bereits getan, als sie vor einem Jahr ihr eigenes Make-up-Atelier eröffnete. «In mein Atelier kommen meist normal aussehende Frauen, keine Modelgesichter. Ich zeige ihnen, wie sie das Optimale aus ihrem Typ herausholen. Es macht mir viel Spass, mit kleinen Tricks Gesichter zu verschönern.» Ästhetik ist der 23-Jährigen aber auch beim Essen sehr wichtig. «Schliesslich isst das Auge mit», betont sie und gestaltet deshalb bei ihrem Taboulé die farbliche Komponente mit Kichererbsen, Radiesli, Peterli, Minze und Ziegenkäse. Und weil am Ende des Tages für Valérie Caminada auch die romantischen Momente zählen, gesellt sich zum Essen neben ein paar Kerzen und einem guten Wein selbstverständlich auch Freund Dominik. Text: Anette Wolffram Eugster Bilder: Jorma Müller

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VALÉRIE CAMINADA | 69

Frühlings-Taboulé

150 g Kichererbsen 4 dl Gemüsebouillon 300 g Couscous Salz, Pfeffer, Paprika aus der Mühle 2 Knoblauchzehen 8 EL Olivenöl 6 EL Zitronensaft, frisch gepresst 50 g glattblättrige Petersilie 1½ Bund Pfefferminze 1 Bund Radieschen 2 Frühlingszwiebeln 150 g Chavroux

ZUBEREITUNG 1. Am Vortag Kichererbsen mit kaltem Wasser bedeckt ca. 12 Stunden einweichen. 2. Am Zubereitungstag Wasser abgiessen. Kichererbsen mit reichlich frischem (ungesalzenem) Wasser ca. 15 Minuten kochen, bis sie bissfest sind. Abgiessen und abtropfen lassen. Abkühlen lassen. Bouillon aufkochen. Pfanne vom Herd nehmen, Couscous zur Bouillon geben. Mischen und zugedeckt ca. 5 Minuten quellen lassen. Couscous mit einer Gabel auflockern und auskühlen lassen. 3. Für die Salatsauce Knoblauchzehen fein hacken. Mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Paprika in einer grossen Schüssel verrühren. Petersilie und Minze hacken. Radieschen achteln. Frühlingszwiebeln samt Grün in feine Ringe schneiden. Kichererbsen, Couscous, Kräuter, Radieschen und Frühlingszwiebeln zum Dressing in die Schüssel geben, gut mischen. Chavroux über das Taboulé bröckeln. Dazu passt Pitabrot. TIPPS Je nach Saison klein gewürfeltes Gemüse wie Tomaten, Gurke oder Peperoni in das Taboulé geben. Statt getrockneten Kichererbsen solche aus der Dose verwenden. Dazu Kichererbsen abgiessen, mit Wasser abspülen und abtropfen lassen.

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Hauptgericht für 4 Personen Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + ca. 12 Stunden einweichen und auskühlen lassen Pro Person ca. 25 g Eiweiss 32 g Fett 80 g Kohlenhydrate 3000 kJ/710 kcal


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014

MIGROS BASEL | 71

Tête-à-Tête samt Babysitter Ohne einen Babysitter zu organisieren, ein entspanntes Nachtessen im Restaurant geniessen – das kann man jeden ersten Freitag im Monat im Park im Grünen in Münchenstein. Während die Kinder im eigens dafür eingerichteten Kinderhort mit einer Nanny essen, spielen und basteln, lassen sich Mami und Papi im Restaurant Seegarten nebenan à la carte verwöhnen. Das Betreuungsangebot für Kinder von drei bis neun Jahren ist im Nachtessen inbegriffen. Kommende Daten: 4. April/9. Mai/6. Juni/4. Juli/8. August Zeit: jeweils zwischen 18 Uhr und 21 Uhr Betreuung: Kinder von 3 bis 9 Jahren Reservation: unter Telefon 058 575 80 00

BASEL

Zum Tanz, bitte!

Vom 24. April bis am 17. Mai ist anlässlich des Migros-Kulturprozent Tanzfestivals Steps die internationale Tanzszene zu Gast in Basel und Lörrach.

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xchange» – Austausch –, so lautet das Leitmotiv des Migros-Kulturprozent Tanzfestivals Steps, welches vom 24. April bis am 17. Mai die Schweiz verzaubern wird. Da werden schwarze Tänzerinnen und Tänzer aus Südafrika zu weissen Schwänen in

Tschaikowskis «Swan Lake». In einer Bühnenlandschaft aus Strick und Licht bewegt sich das taiwanesisch-französische Ensemble Cie Käfig in seinem Stück «Yo Gee Ti» geschmeidig wie Seide. Die Tänzerinnen und Tänzer von L¬E¬V zittern und ticken im Takt des Techno aus

Tel Aviv in ihrem neusten Werk «House»– mit kühler Präzision und zugleich glühend heiss. Während dreier Wochen ist die internationale Vielfalt des zeitgenössischen Tanzes in der Schweiz zu erleben. Nichts ist hier unmöglich, Grenzen verschwinden, und Inspiration ist Programm. Fünf der zwölf landesweit auftretenden Compagnien sind in Basel und Lörrach zu sehen. Zudem gibt es fürs Publikum Einführungen oder Nachbesprechungen zu fast jeder Vorstellung. Für Tanzbegeisterte und Kulturinteressierte ist dieses Festival ein Muss. Text: Janine Wagner

Tickets und Steps-Pass auf www.starticket.ch, das landesweite Programm auf www.steps.ch

Regionale Aufführungen Steps ■ 28. April, 20 Uhr, Kaserne Basel:

«House», L¬E¬V (Israel)

Bild: House by L¬E¬V Gadi Dagon

■ 2. Mai, 20 Uhr, Burghof Lörrach (D):

Lebensfreude, Inspiration und einmalige Körperbilder: Ein Besuch am Tanzfestival Steps ist nicht nur für Tanzbegeisterte ein Erlebnis. Im Bild: Die Compagnie L¬E¬V mit ihrem neusten Stück «House».

«Swan Lake», Dada Masilo (Südafrika) ■ 8. Mai, 20 Uhr, Kaserne Basel: «m¡longa», Sidi Larbi Cherkaoui (Belgien, Argentinien) ■ 11. Mai, 18.30 Uhr, Theater Basel: «Identidad-1, Demo-N/Crazy, Mambo 3XXI», Danza Contemporánea de Cuba (Kuba) ■ 14. Mai, 20 Uhr, Burghof Lörrach (D): «Yo Gee Ti», Cie Käfig (Frankreich, Taiwan)


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MIGROS BASEL

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

LED: Technik, die begeistert Eine Lumineszenzdiode (LED) ist ein elektrisches Bauelement, in dem sich ein kleiner Kristall befindet, der durch Strom zum Leuchten angeregt wird. Im Gegensatz zur herkömmlichen Glühbirne, bei der ein gewundener Metalldraht durch Strom zum Glühen gebracht wird, geht bei der LED die Umwandlung von Strom in Licht ohne grossen Energiever-

lust vonstatten. So kann eine LED bis zu 30 Prozent des Stroms in Licht umwandeln. Im Vergleich: Bei einer Glühbirne sind es lediglich fünf Prozent des Stroms, die Licht erzeugen, der Rest geht als Wärme verloren. Eine LED-Lampe kann bis zu 80 Prozent Strom einsparen. Und weil in der LED nichts glüht, wird sie auch nicht heiss.

LEDs sind in unterschiedlichen Formen erhältlich (oben) und passen in alle Lampen.

Das Licht der Zukunft

Kerze, Glühbirne, Halogen oder besser Sparlampe? Am Ende des dunklen Beleuchtungstunnels gibt es Licht. Es kommt von einer LED.

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s gibt Erfindungen, die bestechen durch formschönes, schlichtes Design in Kombination mit Funktionalität. Der Sparschäler Rex ist so eine Erfindung, ebenso die Espressokanne Bialetti und natürlich die gute, alte Glühbirne. Doch während Sparschäler und Bialetti noch immer unermüdlich ihre Dienste tun, wurde die Glühbirne 2009 aus ökologischen Gründen aus dem Verkehr gezogen. Zu ineffizient sei sie, hiess es damals, da sie nur fünf Prozent des verbrauchten Stroms in Licht umwandelt und den Rest in Wärme.

Vom grellen Signal- zum warmen Wohnzimmerlicht Seither ärgern wir uns in der Schweiz mit wenig befriedigenden Alternativen herum: Entweder wir werden von gleissendem Halogenlicht geblendet, oder eine Sparlampe lässt uns bis zur Entfaltung der vollen Leuchtkraft in der Dämmerung sitzen. Auch die Lebensdauer der neuen Leuchtmittel entspricht oftmals nicht den Versprechen auf der Verpackung, und so hätten wir mit dem Geld, das wir seit 2009 in unsere Wohnungs-

beleuchtung investiert haben, vermutlich bis an unser Lebensende herkömmliche Glühbirnen kaufen können. Doch nun setzt die Lumineszenzdiode (LED) der Beleuchtungsmisere ein Ende. Dabei ist die Technologie nicht neu. Bereits 1962 wurde die LED erstmals für den kommerziellen Gebrauch produziert. Bislang kannte man sie allerdings mehrheitlich von technischen Messgeräten, von der roten Digitalanzeige des Weckers oder von Signalanlagen im Strassenverkehr. Erst seit wenigen Jahren kann man mittels der LED-Technologie weisses Licht mit hohem Wirkungsgrad herstellen. Somit findet die LED natürlich auch in der Allgemeinbeleuchtung Gebrauch, und dies mit zahlreichen Vorteilen: Eine LED-Leuchte hat eine Lebensdauer von rund 20 Jahren und verbraucht bis zu 80 Prozent weniger Energie als ein herkömmliches Glühmittel. Zudem sind LEDs äusserst stoss- und vibrationsfest. Und da praktisch keine Wärmeentwicklung stattfindet, kann man sich an ihnen auch die Hände nicht verbrennen. LED, so scheint es, ist die Zukunft.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: mitglieder.reg@migrosbasel.ch


IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

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Vorteile von LED auf einen Blick ■ Hervorragende Ökobilanz

dank niedrigem Energieaufwand bei der Herstellung ■ Bis zu 80 % weniger Energieverbrauch gegenüber herkömmlichen Glühmitteln ■ Minimale Wärmeabgabe ■ Bis zu 25 Mal längere Lebensdauer ■ Kein Quecksilber ■ Startet sofort

■ Glühlampenähnliche, warm-

weisse Lichtfarbe

■ Sehr gute Stoss- und Vibrati-

onsfestigkeit ■ Dank geringer Grösse sind in Form, Lichtwirkung und Regelbarkeit völlig neue Lichtlösungen möglich

Seit dem Ende der Glühbirne ist das Angebot an Leuchtmitteln verwirrend gross. Doch die zahlreichen Vorteile der LED machen die Wahl endlich wieder einfach.

Kreischalarm: Bastian Baker kommt ans Summerstage.

Blues trifft Rock und Herzensbrecher

Das Summerstage im Park im Grünen macht den Basler Open-Air-Sommer perfekt: Vom 10. bis am 12. Juli jagt ein musikalisches Highlight das nächste.

Bilder: Serg Nvns – Fotolia.com, Heather Sommerfield

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Bislang war diese Zukunft allerdings äusserst kostspielig. Doch auch dies hat sich verändert. Bezahlte man vor wenigen Monaten noch um die 50 Franken für eine LED-Birne, so sind die Preise heute bereits massiv tiefer. Ab zehn Franken sind LED-Leuchtmittel in der Migros zu bekommen. Wenn man die lange Lebensdauer und die massive Stromeinsparung bedenkt, so sind die höheren Anschaffungskosten bereits nach kurzer Zeit amortisiert. Und das Design? Diesem öffnen sich dank der geringen Grösse der LED ganz neue Türen. So gibt es heute bereits extrem dünne, zarte Lampen oder flexible Leuchtbänder, welche die Farbe ändern. Und auch die bislang eher klobigen LED-Leuchtmittel kommen langsam aber sicher wieder an das schlichte Birnenmodell aus dem letzten Jahrhundert heran. So können sogar antike Kronleuchter ohne markante optische Einbussen mit modernster, energiesparender Technik ausgestattet werden. Es gibt eben doch eine Glühbirne am Ende des Tunnels. Text: Janine Wagner

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ereits zum vierten Mal findet diesen Sommer das Summerstage Festival im Park im Grünen in Münchenstein statt. Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der idyllischen Umgebung und der Atmosphäre, sondern vor allem wegen der Musik, die heuer viel Abwechslung und Kultpotenzial bietet. Der Donnerstag, 10 Juli, steht im Zeichen der Schweiz. Neben dem Blueser Philipp Fankhauser steht Stephan Eicher auf der Bühne und präsentiert seine feinfühligen Lieder, die Pop, Folk, Blues und Chanson verbinden. Am Freitag, 11. Juli, kommen die Jungs der legendären Deep Purple in den Park. Seit 1968 stehen die Hardrocklegenden für unverkennbaren Hammond-Sound, markante Gitarrenriffs, Improvisation und Rhythmus. Die Spielfreude der Band ist bis heute enorm, auch wenn die Songs unterdessen etwas ruhiger daherkommen. Die Herzen der jüngeren Damen wird am Samstag, 12. Juli, Bastian Baker höherschlagen lassen. Der 22-jährige Singer-Songwriter

Was? Wann? Wo?

Summerstage Festival 2014 Datum: 10. bis 12. Juli Zeit: Donnerstag, 18 Uhr bis 23 Uhr, Freitag, 18 Uhr bis 23 Uhr, Samstag, 15.30 Uhr bis 23 Uhr Ort: Park im Grünen, Münchenstein Vergünstigung: Als Presenting-Partnerin gewährt die Migros allen Kunden mit der Cumulus-Karte an den üblichen Migros-Vorverkaufsstellen einen Rabatt von 25 Prozent pro Person und Ticket.

und Gitarrist aus Lausanne startete in den letzten zwei Jahren schweizweit durch und räumte an den Swiss Music Awards gleich zwei Auszeichnungen ab (Best Album Pop/ Rock und Best Act Romandie). Als Höhepunkt des Samstagabends steht mit Nena eine Musikerin auf der Bühne, die seit den 80er-Jahren, als sie mit «99 Luftballons» einen Welthit landete, konsequent ihren Weg gegangen ist. Nena ist Kult, die muss man einfach live erleben. Text: Janine Wagner


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GARTEN

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

ZU BESUCH BEI: MARISA FLORES Tatort: Beinwil am See AG, 520 m ü. M. Gartenprofil: 600 m2, relativ schwerer, lehmiger Boden, rund um den Tag besonnt. Gärtnerinnenprofil: Marisa Flores sprüht nur so vor Ideen. Zwar klappt nicht immer alles. «Aber Probieren macht mehr Spass als Zögern», sagt sie. Kämpft mit: Schnecken und aktuell einem Loch im Teich. Träumt von: einem selbst gebauten Tomatenhaus. Alte Fenster wären vorhanden, es fehlt aber noch ein Masterplan – und Zeit.

Kleine Panne mit der Hacke

Eigentlich wollte Marisa Flores ja ihren Plattenweg fertig verlegen, nun hat ihr Teich ein Loch. Gartenbloggerin Almut Berger nimmt einen Augenschein.

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as, ‹Bohne, Bluescht & Berger› will meinen Garten porträ­ tieren?» Marisa Flores (50), Gartenblog­Userin der ersten Stunde, reagiert am Telefon erst einmal erschro­ cken. «Mein Garten ist die reinste Bau­ stelle», warnt sie, «ich verlege gerade den Gartenweg, damit mein Jüngster endlich sein eigenes Buddelbeet be­ kommt.» Und die Wiese sehe aus, als habe eine Herde Elefanten darauf Fuss­ ball gespielt und nicht nur der ältere Sohn mit seinen Kumpels. Und ja, den Kompost habe sie auch noch nicht um­ geschichtet und blühen täte im Übrigen wenig bis gar nichts. Eine Woche nach dem etwas hekti­ schen Telefongespräch ist alles anders: In Beinwil am See AG regiert der Früh­ ling, Blausterne, Märzenbecher, Primeli und Zaubernuss blühen um die Wette, und selbst die uralte Pfingstrose, Marisa Flores’ Lieblingsstaude und daher auch ihr Profilbild (siehe oben) bei «Bohne, Bluescht & Berger», hat erste Knospen angesetzt. Und die Haus­ respektive Gartenherrin, die im realen Leben nicht Marisa Flores, sondern Marisa Djiro heisst und zwei Tage pro Woche als Pharmaassistentin arbeitet, sitzt ent­ spannt auf dem Bänkli neben der Terras­ sentür und streicht Familienkatze Mari übers schwarze Fell. Dabei hätte sie gerade jetzt allen Grund, wie auf Nadeln zu sitzen. Zu ihren diversen Gartenbaustellen hat sich nämlich unverhofft eine weitere gesellt: Der Teich, den die begeisterte Hobby­

gärtnerin vor drei Jahren zusammen mit ihrem Mann Harouna (35) angelegt hatte, verlor über Nacht nahezu alles Wasser. «Erst habe ich gedacht, die Folie sei spröde», erzählt sie. «Doch dann ist mir eingefallen, dass unser Sohn Nouha tags zuvor mit einer Hacke beim Teich zugange war.» Der Siebenjährige habe all das grünbraune Geschluder aus dem Teich fischen wollen – und dabei wohl versehentlich ein Loch in die Folie ge­ hackt. Anders als sein Bruder Tas (9) sei

BOHNE, BLUESCHT & BERGER

Blick über den Gartenzaun

Migros-Magazin-Journalistin Almut Berger thematisiert in ihrem Gartenblog auf migrosmagazin.ch/garten ihren Hobbygärtneralltag. Neu besucht sie ihre Mit-Blogger in deren Gärten.

In der warmen Stube wachsen Tomatenkeimlinge dem Sommer entgegen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014

Der Brunnendrache speit kein Feuer, aber auch kein Wasser: Die Quelle ist versiegt.

Ein Platz an der Sonne: Die Stufen bieten einen Rundumblick auf den Garten.

Praktisch: Das Dachwasser wird in einem grossen Tank aufgefangen.

Eine Frau, eine Garette: Marisa Flores sprüht vor Ideen für ihren Garten und setzt sie auch selber um – Muskelkater hin oder her.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

Nouha nämlich äusserst garteninteres­ siert und helfe fleissig mit. In dem Fall sei das Ganze aber wohl schiefgelaufen. «Jänu, jetzt muss der Gartenweg halt noch einen Moment warten.» Wie sie die Teichreparatur anpacken soll, ist Marisa Flores aber noch nicht wirklich ganz klar. «Vielleicht kriege ich ja Hilfe auf dem Gartenblog», hofft sie. Eile tut auf jeden Fall not. Denn: «Bereits haben einige Frösche gelaicht, und die ersten Molche werden wohl auch schon bald eintreffen.» Die Djiros haben das aus dem Jahr 1898 stammende Handwerkerhaus mit rund 600 Quadratmeter Land vor vier Jahren übernehmen können. Besondere Freude bereiten ihnen der uralte Apfel­ baum und die zwei Zwetschgen, die den Buben auch als Klettergerüst dienen. «In unserem ersten Jahr hier wusste ich gar nicht, wohin mit all den Früchten», erzählt Marisa Flores, «dafür herrschte dann im Jahr darauf tote Hose.» Jetzt

«Die Schneeglöggli habe ich von einer Baustelle gerettet.» Marisa Flores, Hobbygärtnerin

hofft sie einfach, dass sich der Winter nicht noch einmal zurückmeldet: «Frost und Bienen, das geht nämlich gar nicht zusammen.» An der Hauswand schlingt sich eine ebenfalls alte Weinrebe hinauf zum Dach, daneben steht ein kleiner Feigenbaum. «Der war mal riesig, kaum zu glauben! Als wir dann aber im Bade­ zimmer überhaupt kein Tageslicht mehr hatten, schnappte ich mir die Motor­ säge.» Unglücklicherweise sei der fol­ gende Winter besonders hart gewesen. «Ein Weile dachte ich, die Feige habe meine Aktion nicht überlebt. Nun treibt sie immerhin wieder aus.» Vorsichtig untersucht sie eine Knospe. «Vielleicht trägt sie ja dieses Jahr.» Him­, Brom­, Johannis­ und Cassis­ beeren – Früchte sind auch sonst stark vertreten im Familiengarten. Ein Neu­ zugang ist eine Aronia oder Apfelbeere, deren Früchte an Heidelbeeren erinnern. «Die Aronia hat sich mein Mann ausge­ sucht.» Eigentlich sei Gärtnern nicht so sein Ding, formuliert Marisa Flores es diplomatisch und schmunzelt. «Aber die Früchte meiner Gartenarbeit schätzt er dann doch sehr.» Was sie im Gemüse­ garten pflanzen will, hat sie noch nicht entschieden. Härdöpfel sicher. Und

Während im Teich Ebbe herrscht (oben), ent­ wickelt sich der Garten zum Blumenmeer. Weitere Fotos auf www.migrosmagazin.ch

Buschbohnen. Letztes Jahr habe sie erst­ mals Bohnen gesteckt: «Meine Buben haben sie geliebt.» Tomaten wird sie wohl wie bisher in Kübeln an der Haus­ wand ziehen. «Ich wälze ja schon ewig Pläne für ein Tomatenhaus aus den alten Fenstern, die ich beim Hausumbau ge­ rettet habe.» Aber ob sie das diesen Frühling noch schaffe nach dem Teich­ debakel, bezweifelt sie. «Was solls, das wird schon irgend­ wann!» Sagts und beugt sich über einen Trupp gelber Sternchen. «Was haben wir denn da? Da muss ich nachher unbe­ dingt noch ein Foto auf den Gartenblog stellen, vielleicht kennt das jemand.» Erst wolle sie aber noch die Schnee­ glöggli einpflanzen, die in einem Mörtel­ kessel vor sich hindarben. «Die habe ich

hier im Quartier von einer Baustelle gerettet.» Baustelle? Anscheinend ha­ ben auch Baustellen ihre guten Seiten. Text und Bilder: Almut Berger

www.migrosmagazin.ch/garten

MACHEN SIE MIT! Haben Sie einen Tipp zu Marisa Flores’ Teich? Möchten Sie ebenfalls ein Tomatenhaus aus alten Fenstern bauen? Tauschen Sie sich auf Bohne, Bluescht & Berger mit anderen Hobbygärtnern aus, erzählen Sie von Ihren Erfolgen und Nieder­ lagen. Und posten Sie Ihre Gartenfotos: Vielleicht blickt Almut Berger ja demnächst auch über Ihren Gartenzaun.

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GARTEN | 79


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

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FAMILIE | 81

So fördern Eltern das Selbstgespräch

Voll konzentriert: Wenn Kinder beim Spielen mit sich reden, sind sie ganz bei sich.

Alles andere als verrückt

Kinder, die mit sich selbst sprechen, verbessern ihr Erinnerungsvermögen, lösen Probleme schneller und haben ihre Emotionen besser im Griff.

Bild: Getty Images

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ie vierjährige Emma ist allein in ihrem Zimmer, spielt und spricht laut mit sich selbst. Sie erzählt, dass ihre Puppe gerade aufgewacht ist, dass sie ihr eine Jacke anziehen und das Köfferchen packen muss. «Meine Toch­ ter spricht eigentlich immer mit sich selbst, wenn sie spielt», sagt ihre Mutter. Eingreifen tut sie nie. Gut, denn das Selbstgespräch ist ganz normal bei Kin­ dern, es hat sogar eine positive Wirkung auf deren Entwicklung. «Selbstgespräche sind Werkzeuge des Denkens», sagt Professor Adam Wins­ ler. «Wir lenken damit unsere Aufmerk­ samkeit. Es hilft beim Lösen von Prob­ lemen.» Der amerikanische Wissen­ schafter erforscht seit über 25 Jahren die frühe sprachliche Entwicklung. Sein Spezialgebiet ist die Autokommunika­ tion. In einer seinen Studien hat er ge­ zeigt, dass etwa Fünfjährige, die laut zu sich sprechen durften, während sie eine Aufgabe lösten, besser waren als Gleich­ altrige, die schweigen mussten. Das Selbstgespräch kann noch mehr: «Es

hilft auch, sich besser zu erinnern und impulsive Reaktionen zu vermeiden», sagt Winsler. «Das ist einzigartig: Mit verbalen Mitteln lenken wir unser Ver­ halten selbst, ohne äussere Impulse.»

Am besten behält man das Selbstgespräch ein Leben lang bei Im Alter von etwa zwei Jahren beginnen Kinder, vor dem Einschlafen mit sich selbst zu sprechen. Das herzige Brabbeln ist ein Mittel, Eindrücke zu verarbeiten und zu strukturieren. «Wir nennen das <Crib Speech>, Kinderbettgespräche. Diese oft schlecht verständlichen Mono­ loge sind emotionale Regulation und Sprachübung. Sie stärken das Gedächt­ nis und helfen bei dessen Entwicklung.» Etwa ein Jahr später beginnt dann das eigentliche Selbstgespräch: Kinder spre­ chen mit sich selbst, wenn sie Aufgaben lösen, am Spielen sind oder Fantasie­ welten erfinden. Sie tun es sowohl zum Spass als auch zum Problemlösen. «Kleine Kinder brauchen dieses Reden: Erst so können sie ihr Potenzial voll aus­

schöpfen.» Sind die Kinder sechs oder sieben Jahre alt, verlagern sie den lauten Monolog mehr und mehr in ihr Inneres. Das Selbstgespräch verschwindet aber nicht ganz: «Wenn wir Erwachsene gestresst, müde oder durch eine Aufgabe herausgefordert sind, kommen wir auf die einstige Strategie zurück und spre­ chen laut mit uns selbst», sagt Winsler. Am besten ist, man behält das Selbst­ gespräch ein Leben lang bei, denn es behält die selbst regulierende Funktion: Es lenkt unsere Gedanken, unterstützt das Lösen von Problemen und ist also alles andere als verrückt. Text: Claudia Langenegger

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Wenn Erwachsene mit sich sprechen Schaden Selbstgespräche, oder tun sie gut? Zwei Studien zum Thema wider­ sprechen sich. Ein Experte ordnet ein.

■ Viel mit dem Kind sprechen. ■ Gemeinsam Spiele machen, in denen Aufgaben gelöst wer­ den müssen. Über die Aufgaben und Strate­ gien sprechen und laut darüber reden, was die Überlegun­ gen sind, die man fürs Lösen eines Problems respektive das Weiterkommen im Spiel tut. ■ Das Kind beim Spielen seine Strate­ gien und Fragen laut aussprechen lassen. Dabei abwarten, bis das Kind seine eige­ nen Fragen selbst be­ antwortet – bevor man es als Erwachse­ ner tut.


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Die Familie leidet mit

Eine Krebserkrankung trifft nicht nur den Betroffenen, sondern ebenso die Angehörigen. Die kommen jedoch oft zu kurz und fühlen sich allein. So wie Liliana Perez-Elze, deren Mann an einem Gehirntumor gestorben ist.

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er an Krebs erkrankt, erhält viel gab ihm das Schmerzmittel Dafalgan. Als Anteilnahme von Angehörigen die Schmerzen nicht nachliessen, begab und Freunden. Die Angehöri- er sich ins Kantonsspital. Es folgte eine gen selbst gehen dabei oft vergessen, ob- ganze Untersuchungsreihe, bis im Febschon sie gleichermassen der Unterstüt- ruar 2010 feststand: Paul hatte einen zung bedürften. Eine von ihnen ist Lili- Gehirntumor. ana Perez-Elze (48). Die Kolumbianerin, Der ganze Familienalltag lastete die seit 15 Jahren in der Schweiz lebt, verlor ihren Mann Paul Elze vor zwei auf ihr – bis sie zusammenbrach Jahren, als er im Kampf gegen einen Paul und Liliana waren geschockt. Sie Gehirntumor unterlag. verstanden es nicht: Warum gerade er? Die Erinnerung holt sie ein, Tränen Er, der sich biologisch ernährte und mit fliessen. Sie wischt sie weg und schüttelt dem Fahrrad unterwegs war. Sie war auch dabei ihre schwarze Mähne, als ob sie wütend: Warum gerade er? Er, der sich damit die dunklen Gedanken vertreiben nie zu schade war, irgendeine Arbeit auskönnte. zuführen, gewissenhaft und zuverlässig Sie waren von Beginn weg ein enges war. Man suchte verzweifelt nach UrTeam, Paul und Liliana. Die beiden sachen und Erklärungen. Paul unterzog extrovertierten und politisch engagier- sich derweil den üblichen Therapien wie ten Exilkolumbianer trafen sich ganz Operation, Chemo und Bestrahlung. Erzufällig 1994 in der Schweiz, heirateten folglos. Er wurde immer schwächer und und hatten drei Kinder. Lebensmittel- unselbständiger, seine Persönlichkeit punkt der jungen Familie wurde das Bas- veränderte sich. Schliesslich verbrachte ler Matthäus-Quartier mit seinem bau- er die meiste Zeit zu Hause in der Obhut lichen und links-grünen Charme, der die seiner Ehefrau, auf deren Schultern nun beiden alsbald umgarnte. So gaben beide der ganze Alltag der Familie lastete. «ZuSpanischstunden für Schweizer Quar- erst war ich Ehefrau für Paul – und dann tierbewohner, sie engagierten sich in der auch noch Mutter», stellt Liliana PeArbeitsgruppe Schweizrez-Elze traurig fest. Kolumbien, schrieben in Neben ihren drei Schulder Quartierzeitung «Mokindern auch ihrem Ehesaik» mit, und sie leitete mann eine Mutter zu sein, über zehn Jahre mit viel damit war sie hoffnungslos Herzblut einen Mittagsüberfordert – ein Jahr nach tisch. Das Leben war stets der Diagnose brach sie vor nach aussen orientiert. Erschöpfung zusammen Dann der Paukenschlag: und kam in eine psychiatPlötzlich traten bei Paul rische Klinik. Jetzt konnte Kopfschmerzen auf. Da er Liliana Perez-Elze endlich sonst nie krank war, wollte Unterstützung annehmen. er auch diesmal nicht zum Ruth Madörin ist So stiess sie erst jetzt auf die dringend benötigte Arzt gehen. Doch Liliana psychosoziale BerateHilfe, in Person von Ruth drängte ihn. Die Hausärz- rin der Krebsliga beider tin fand aber nichts und Basel. Madörin, der psychosozia-

len Beraterin der Krebsliga beider Basel. Ruth Madörin sorgte für Entlastung in den täglichen Belangen, bis hin zur Kinderbetreuung. So nahm sie die Kinder mit auf den Spielplatz, gelegentlich setzte sie sogar ihren Ehemann ein, der auch Spanisch spricht. «Ein netter Grossvater», lacht Liliana Perez-Elze hell. Die letzten Wochen vor seinem Tod verbrachte Paul in der Palliativklinik Hildegard, wo ihm ein würdevoller Abschied bereitet wurde. Ihm zu Ehren organisierte man ein Abschiedskonzert mit mehr als 20 Musikern.

Das Leben muss ohne den Vater weitergehen: Paul, Camilo, Liliana und Manuel Perez-Elze (von links) auf dem Spielplatz.


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Hilfe für Angehörige Angehörige benöti­ gen ebenso wie der kranke Mensch professionelle Begleitung – Alltagsentlastungen und Zeit für Gespräche. Ruth Madörin, psy­ chosoziale Beraterin der Krebsliga beider Basel, empfiehlt, über die Ängste zu reden. Sowohl mit dem erkrankten Menschen als auch mit Fachpersonen und in Angehörigen­ gruppen. Gefühle, gleich welcher Art, zu akzeptieren, aktiv zu bleiben. Die kanto­ nalen Krebsligen der Schweiz bieten dabei ihre Hilfe an. Anlaufstellen: Krebsliga beider Basel, 061 319 99 88, www.klbb.ch; Krebsliga Schweiz, 031 389 91 00, www.krebsliga.ch, Krebstelefon 0800 11 88 11, helpline@krebsliga. ch

Das Leben ohne Paul hat sich für Liliana und ihre drei Kinder stark verändert. Nichtnurerfuhr–underfährt–siedurch FreundeundNachbarnvielspontaneSolidarität.Eshatsichauchgezeigt,werein wahrer Freund ist, musste Liliana Perez-Elzemerken:«Ichwurdemanchmal angeschaut, als ob ich eine ansteckende Krankheit hätte», sagt sie und schüttelt dabeiverständnislosdenKopf. Inzwischen kann sie mit solchen Enttäuschungen leben. «Sie ist heute wieder stolze Bewohnerin des MatthäusQuartiers», stellt Ruth Madörin fest. Im

Nachhinein findet die Kolumbianerin indes, sie hätte sich früher Hilfe holen sollen, vor allem psychologische Unterstützung für die Kinder, die doch so sehr an ihrem Vater gehangen seien. Und die ihn noch immer sehr vermissen – immer wieder wollen sich die Kinder deshalb ein Video ansehen, das ihren Vater anlässlich einer Integrationsveranstaltung zeigt. Texte: Stefan Müller Bild: Vera Hartmann

Lesen Sie auf der folgenden Seite das Interview mit der Psycho-Onkologin Judith Alder.

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DAS SAGT DIE EXPERTIN

«Das Schlimmste sind die Wartezeiten» Psycho-Onkologin Judith Alder hat viele Jahre Erfahrung in der Beratung Angehöriger von Krebspatienten. Ein Patentrezept hat sie nicht, jeder Fall ist eine individuelle Herausforderung.

n ck zur alte Gezielt zurü nd sechs re Form: Wäh ucht Migrosers v Monaten edaktorin Magazin-R ega, zu ihrem hil Heidi Bacc stag eit u 20. Hochz rautkleid z B s in r e d wie pa s se n .

wenn er weiss, dass seine Angehörigen gut zu sich schauen.

Judith Alder (45), ist Psycho-Onkologin, in Basel. Judith Alder, welche Unterstützung können Sie Angehörigen von Krebskranken konkret geben?

Es gibt kein Rezept, wie sich in meiner über 15-jährigen Praxis zeigte. Unterstützen und Bewältigen steht angesichtsdesnahendenLebensendes im Vordergrund. Wichtig für die Angehörigen ist es, eine neutrale, aussenstehende Person zu haben, die einen emotional mitträgt. Wo sehen Sie die schwierigsten Momente für die Angehörigen?

Das Schlimmste sind die Wartezeiten; warten auf einen Befund oder warten auf die Kontrolle nach einer Erkrankung. Denn abschätzen kann man die Situation erst, wenn man sie kennt. Angehörige tun sich auch schwer, die eigenen Gefühle zuzulassen. «Habe ich das Anrecht, an mich zu denken?», fragen sie sich schuldbewusst. Dass man sich dazu den Raum schaffen kann, denn das ist wichtig, muss man planerisch vorgehen. Dies dient nicht zuletzt auch dem Krebspatienten, der erleichtert ist,

Folgende Dinge scheinen mir wichtig:  Es gibt zum Beispiel kein Richtig und kein Falsch. Für den einen ist es gut, positiv in die Zukunft zu schauen, für den anderen gerade nicht. Es gilt deshalb, jeden Tag neu zu beurteilen.  Dem Betroffenen nicht alles richtig machen wollen: Es geht nicht um Lösungen, sondern um gemeinsames Mittragen  Krebs stellt jedem andere Aufgaben, sowohl den Angehörigen als auch den Kranken.  Und vergessen werden darf nicht, dass der Krebs die Belastung ist und nicht die Person. Familien sind angesichts einer Krebserkrankung besonders herausgefordert.

Das ist richtig. Viele Eltern fragen sich, welche Auswirkungen eine Krebserkrankung eines Elternteils auf die Familie und deren Alltag haben wird. Die Sorge um das Wohl der Kinder führt zu einem grossen emotionalen Druck bei betroffenen Eltern. Um diesen abzuschwächen, wurde am Unispital Basel das internetbasierte Programm Famoca entwickelt. Mehr Informationen: www.famoca.ch Telefon 061 265 94 41.

Faszinierende Reise ins Land des Fast Foods

Eine Reise nach New York bringt den Fitnessstundenplan durcheinander – nur kurz, danach werden wieder Gewichte gestemmt. Amerika, ich komme. Unverhofft kann ich an die New York Fashion Week, erlebe hautnah, wenn Star-Visagist Dominique Samuel die Models für Maybelline New York schminkt. Ich erfahre Beauty-Trends aus erster Hand. Im Land des Fast Foods wird es bestimmt schwierig für mich. Was soll ich nur essen? Muss ich schon im Flugzeug spezielles Essen bestellen? «Nimm am besten einige hartgekochte Eier, Äpfel und ein paar Mandeln mit. Und trink viel Wasser.» Mein Trainer Andi weiss Rat. Dazu drückt er mir meinen Trainingsplan in die Hand. «In deinem Hotel gibts bestimmt einen Fitnessraum.» Ich habe mich verliebt! New York ist einzigartig. Trotz der Hektik sind die Menschen irgendwie entspannt. Hier habe ich den besten Burger inklusive Pommes gegessen. Und jeden Bissen genossen, ohne schlechtes Gewissen. Ich kriege in letzter Zeit vermehrt Komplimente wegen meines strahlenden Aussehens. Ich weiss nicht, ob das mitmeinemGewichtsverlustzusammenhängt oder ob der neue Master Kajal von Maybelline dafür verantwortlich ist. Freuen würde mich beides.

Bild: René Ruis

Gibt es eine Art Checkliste im Umgang mit Krebsbetroffenen?

Das Warten aufs Frühstück wird mit einem Glas frisch gepressten Orangensafts versüsst. Ein Rührei mit Bratkartoffeln gehört zu einem guten amerikanischen Start in den Tag.

Fazit

«Wer einmal über die Stränge schlägt, soll es in vollen Zügen geniessen. Danach gehts aber weiter mit dem Fitnessprogramm.»


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

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MIX | 87

GEFÄLLT MIR

«Couleur 3 hat witzige Moderatoren» Woher kommt der Wachstumsdefekt? Mit dem Endoskop schaut Stefan Hoby in die Nasenlöcher des Tukanweibchens.

Yannick Sidler (22), Chemielaborant, Aproz Sources Minérales SA, Aproz VS

Ständig Probleme mit dem Grossschnabel

Der Schnabel des Braunrückentukans wächst unregelmässig. Für die Tierärzte im Zolli handelt es sich um einen hartnäckigen Fall.

«

Bilder: Zoo Basel

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (37) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Vor zwei Jahren meldete Tierpfleger Burkhard Monsch ein unregelmässiges Schnabelwachstum beim 13-jährigen Braunrückentukan-Weibchen. Der Schnabel der Tukane ist im Verhältnis zum Körper besonders gross und eignet sich hervorragend als Pflückzange zum Verzehr von Früchten. Dank der luftigen Bauweise aus Horn ist er sehr leicht und trotzdem stabil. Mit den leuchtenden Farben kommuniziert der Tukan mit Artgenossen. Zudem dient er der Kontrolle des Wärmehaushalts, indem der Vogel die Blutzufuhr zum Schnabel bei niedriger Umgebungstemperatur verringern und bei hoher Umgebungstemperatur erhöhen kann. Bei der ersten Untersuchung mussten wir eine ausgedehnte entzündliche Veränderung des rechten Nasenlochs feststellen. Da das Nasenloch beim Tukan in unmittelbarer Nähe der Schnabelwachstumszone liegt, konnten wir somit die Ursache für das unregelmässige Wachstum erklären. Eine Nasentupferprobe erbrachte den Nachweis von Bak-

terien, die den Defekt vermutlich verursacht hatten. Ein häufiges Problem bei Vögeln sind auch Schimmelpilze, welche die Atemwege befallen können, doch konnten wir diese nicht nachweisen. Für uns Tierärzte wurde sofort klar, dass wir es hier aufgrund der Grösse der Veränderung und der Lokalisation mit einem Langzeitpatienten zu tun haben. Heute mache ich eine Kontrolluntersuchung. Um den Stress für den Tukan zu minimieren, betäube ich ihn nach einer Beruhigungsspritze mit Narkosegas. Mit dem Endoskop schaue ich in die Nasenlöcher, dann fertige ich Röntgenbilder vom Schnabel an und entnehme dem Vogel eine Blutprobe. In der Nasentupferprobe sind zum Glück keine krankhaften Bakterien mehr nachweisbar. Das Blutbild ist in Ordnung, und trotzdem ist der Schnabeldefekt grösser geworden. So lange aber die Lebensqualität für das Tukanweibchen und auch ihren Lebenspartner gut ist, bleibt der Vogel auch mit ungewisser Prognose in unserer Pflege.

»

 Welches Musikstück holt Sie aus der Krise? «La fin de leur monde» von IAM – ein 10-Minuten-Rap über die Welt.  Welches Internetradio ist Ihr Geheimtipp? Ich mag Couleur 3. Hier gibt es gute Musik und witzige Moderatorinnen und Moderatoren.  Welcher Film rührt Sie zu Tränen? «Forrest Gump», eine schöne Geschichte über den Vietnamkrieg und die 70er-Jahre in Amerika.  Ihre Lieblingsfernsehserie? «Breaking Bad», weil es um Chemie geht, und der Held, gespielt von Bryan Cranston, ist ein Schauspieler, den ich besonders mag.  Welches ist Ihre unterhaltsamste Fanseite auf Facebook? Keine. Ich nutze Facebook ausschliesslich, um mit Freunden zu kommunizieren.  Meine genialste App ist … …Merck PSE, ein interaktives Periodensystem der chemischen Elemente.  Mein Lieblingsblog ist … …Jeuxvideos.com. Ich spiele gern, und dieser Blog stellt neue Videospiele vor, und ein Team bewertet die Spiele für die Leser.  Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht? «World of Warcraft» habe ich acht Jahre lang gespielt, aber jetzt bin ich clean!  Mein Lieblingsbuch heisst … …«Game of Thrones» – bis jetzt habe ich 13 Bücher dieser Serie gelesen.

Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

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DIGITAL | 89

NERD’S WORDS

Bald wird das iPhone-Display auch im Armaturenbrett zu sehen sein.

Hände bleiben am Steuer

Apple und Google arbeiten mit Autoherstellern zusammen. Sie wollen ihre Betriebssysteme auf die Strasse bringen.

K

ürzlich veröffentlichte Apple ein Update für alle iPhone-Besitzer. Nebst der Behebung einiger Fehler aktivierte der Hersteller mit der iOS-Version 7.1 eine Funktion namens CarPlay. Das ist ein System, das Ihre iPhone-Apps auf dem Armaturenbrett zeigt, sobald das Telefon angeschlossen wird. Das soll die Sicherheit auf der Strasse erhöhen: CarPlay versteht laut Herstellerangaben Sprachbefehle wie «Ruf Peter an», «Berechne die schnellste Route nach Lausanne» oder «Spiel die neuste CD von Tina Turner». Noch ist das Zukunftsmusik: Aber Mercedes und Volvo haben angekündigt, noch dieses Jahr kompatible Autos auf den Markt zu bringen. CarPlay ist offen für Drittanbieter. Theoretisch kann jeder eine App programmieren, die sich ins System integriert und die genannten Vorteile nutzt. So könnten Autohersteller ermöglichen, dass Scheibenwischer, Scheinwerfer

oder die Sitzheizung per Sprachbefehl ein- und ausgeschaltet werden. Ausgeschlossen ist einzig, dass CarPlay den Wagen dereinst selbst steuert. An dieser Möglichkeit tüftelt Google schon seit einigen Jahren, und hat bei mehreren Testfahrten bewiesen, dass das computergesteuerte Auto einen Parcours fehlerfrei abfahren kann. Doch das ist nicht der einzige Vorteil: Google besitzt das weitaus bessere Kartenmaterial als Apple. Sofern sich dieses bei CarPlay nicht nutzen lassen wird, könnte sich das zum entscheidenden Unterschied herauskristallisieren. Texte: Reto Vogt www.migrosmagazin.ch

SEHEN SIE ONLINE In diesen Wagen können Sie die Bordsysteme von Apple und Google nutzen. Ein Video zeigt zudem, wie das funktioniert.

APP DER WOCHE

Später ist früh genug Nächster Halt Bern. Viel zu früh! Es hat wieder mal nicht gereicht, den spannenden Artikel auf dem Smartphone fertigzulesen. Abhilfe schafft die Gratis-App Pocket für Android und iOs. Sie ermöglicht, interessante Inhalte abzuspeichern, herunterzuladen und später auch ohne Internetverbindung bequem zu lesen. Nach einer kurzen Registrierung beim ersten Start funktioniert das so: Link per E-Mail an Pocket schicken oder vorhandene Apps wie Twitter konfigurieren, dass Artikel direkt gesichert werden können.

mit Reto Vogt

Es hat sich ausgedreht Es stand bei Grossmuttern auf dem Nachttisch. Gross und grau. Fix installiert und verkabelt. Jede Möglichkeit raubend, damit kurz in der Waschküche zu verschwinden. Wer es nutzen wollte, musste den Finger in eins der zehn Löcher stecken und die Wählscheibe im Uhrzeigersinn drehen. Nach weiteren sechs Umgängen baute das Gerät eine Verbindung auf, und man konnte mit dem Riesending tatsächlich telefonieren. In den meisten Fällen sogar mit dem gewünschten Gesprächspartner – wenn man zuvor allerdings eine falsche Ziffer erwischte, hiess es «falsch verbunden». Tatsächlich und wahrhaftig funktioniert das zuvor beschriebene Relikt namens Wählscheibentelefon noch heute. Erst Ende 2017 ist damit endgültig Schluss, wie Swisscom kürzlich ankündigte. Zu dem Zeitpunkt will der Konzern die analoge Telefonie abschalten, und jeden Schweizer Haushalt in die digitale Welt portieren. Ein verständlicher Schritt. Obwohl mit zwei Millionen Menschen noch eine gewaltige Anzahl Swisscom-Kunden analog telefoniert, ist dieses Zeitalter eigentlich schon längst vorbei. Trotzdem ist das nicht der einzige Grund für diesen Schritt: Wer weiterhin über das Swisscom-Netz telefonieren will, muss bei der Firma ab 2018 einen Internetanschluss kaufen, ansonsten heisst es bald «düdüüdüüü ... diese Nummer ist nicht erreichbar».

Diskutieren Sie mit Telefonieren Sie noch analog? Meinungen unter: www.migrosmagazin.ch/nerdswords


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014

BITTE MELDE DICH | 91

Klasse von Rosa Zumsteg  Ich suche ehemalige Schulkameraden aus dem Altstetterschulhaus. Wer erkennt sich auf dem Foto wieder? Es stammt aus dem Jahr 1943 und stellt einen Teil der 2. Primarklasse von Frau Rosa Zumsteg dar. Ich würde mich freuen, von Euch zu hören! Bitte melden bei: Ernest Jaeger CP 315 6908 Lugano

Gschpänli aus Hottingen  Wir suchen unsere Klassenkameraden, Schulhaus Ilgen B, 4.–6. Klasse, Zürich-Hottingen, 1954–1957. Nach 57 Jahren möchten wir wieder Kontakt mit euch allen. Meldet euch deshalb bei Martin Fueter, E-Mail:mf@condorfilms.com Peter Langenegger, E-Mail: langenegger@bluewin.ch

 Gesucht werden die Geschwister Sturzenegger, Arbon TG, 1940 bis 1969. Die Eltern hiessen Ernst Sturzenegger (1909–1982) und Elisabeth Sturzenegger-Finkbeiner (1918–1989). Ihre letzte mir bekannte Wohnadresse war: Amselweg 6 in Arbon TG. Ich suche die Töchter und Söhne Helene, Ernst, Walter, Markus und Elisabeth, geboren zwischen 1940 und 1949. Sie sind in den Jahren 1960 bis 1969 von Arbon weggezogen. H. Kempter E-Mail: h.kempter@leunet.ch

Vor 50 Jahren in Barcelona  Ich suche – im Hinblick auf das baldige 50-Jahr-Jubiläum – meinen Kollegen Fankhauser, mit dem ich 1965 bei Señora Giralt Sprachschulpensionär war. Erkennst du dich auf unserer Aufnahme vom Tibidabo (links im Bild)? Deine Kontaktaufnahme würde mich sehr freuen. Renzo Vigorelli, E-Mail: renzo.vigorelli@hispeed.ch

 Gesucht werden ehemalige Mitschüler, Basel, 1960–1964. Wir waren im Wasgenringschulhaus bei Lehrer Emil «Mille» Schmid. Für ein Klassentreffen im September 2014 suche ich noch folgende Mitschüler: Christian Käslin, Jürg Rieben, Hans-Peter Oppliger, Felix Vögelin, Bruno Kaiser, Werner Müller, Jacques Erni, Walter Scherrer und Theo Schudel. Bitte meldet euch bei: René Leupi Weiherstrasse 3 4435 Niederdorf E-Mail: rleupi@gmx.ch

 Gesucht wird Brigitte Künzli (lediger Name), ganze Schweiz, eventuell auch im Ausland. Wir haben beide an der Baslerstrasse in Allschwil gewohnt und in den frühen 70er-Jahren eine tolle Zeit zusammen verbracht. Leider haben sich unsere Wege damals getrennt. Bitte melde dich! Sybil Zumoberhaus-Rudin Dorf 26 3948 Unterems VS E-Mail: syzu@bluewin.ch

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LESERAKTION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014

KREUZFAHRT | 93

Geniessen auf hoher See

D

ie Gäste der «Costa Magica» müssen nicht für jede Feriendestination den Koffer neu packen. Denn das schwimmende Hotel steuert die Stationen der achttägigen Reise – von Italien über Griechenland bis zur Türkei und Kroatien – direkt an. Die Gäste müssen nur noch aussteigen und können die Städte auf eigene Faust erkunden. «Geniessen, Entspannen und Erleben» ist das Motto dieser Kreuzfahrt. Die «Costa Magica» bietet alles, was das Herz begehrt: komfortable Kabinen mit Dusche und WC, eine Disco, Boutiquen, ein Internetcafé, ein Casino und ein Theater. Für das leibliche Wohl sorgen elf Bars und vier Restaurants. Wer es sportlich mag, besucht den Fitnessraum, den Mehrzwecksportplatz an Deck oder dreht einige Runden auf dem Joggingparcours. Entspannung findet man im Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad oder bei einer Massage (gegen Gebühr). An Deck stehen vier Schwimmbecken zur Verfügung, eines mit ausfahrbarem Glasdach, sodass Baden bei jeder Witterung möglich ist. Kinder und Jugendliche werden in altersgerechten Clubs betreut. Durch dieses abwechslungsreiche Programm ist diese Reise für Familien ebenso wie Individualreisende geeignet.

Leserinnen und Leser des Migros-Magazins erhalten bei der Buchung einer Kreuzfahrt mit der «Costa Magica» Getränke an Bord offeriert.

Fünf Destinationen steuert die «Costa Magica» in acht Tagen an – darunter auch Dubrovnik in Kroatien (Bild links).

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014

UNTERHALTUNG | 95

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN

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So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.4.2014, 24 Uhr

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

BLEIBEN SIE MOBIL! MIT UNS.

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Auflösung Nr. 13: KLEEBLATT Gewinner Nr. 12: Dorli Ammann, Horw LU; Markus Griesser, Wiesendangen ZH; Margot Knecht, Laufenburg AG; Elsbeth Geiser, Roggwil BE; Lony Wild, Wiler BE; Ruth Vogel, Regensdorf ZH; Marietta Schori, Lyss BE; Dominik Steinmann, Reinach AG; Emma Limacher, Cham ZG; Aline Eggimann, Hindelbank BE; Gewinner «Zusatz» Nr. 12: Heiri Schütz, Männedorf ZH; Cornelia Hofmann, Wichtrach BE; Pascal Iff, Interlaken BE; Gertrud Specker, Wellhausen TG; Vreni Klaus, Dällikon ZH


RÄTSEL & SPIELE 96 |

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UNTERHALTUNG

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Welche deutsche Stadt liegt auf dem Teller? E

Essen

G Darmstadt

U Dortmund

So nehmen Sie teil

2. Wer lange schläft, schläft bis in die ...? I

Teddybären

E

Barbies

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R Puppen

3. Wer grosse Erfahrung besitzt, kann etwas aus dem ...? H Effeff

S Konfekt

L

Reflex

O Tanz

P Backofen

4. Was ist ein Cakewalk? B Kuchenart

5. Welcher dieser Eisenbahntunnels ist am längsten? A Gotthard

E

Ricken

L

Simplon

Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.4.2014, 24 Uhr

8. Wie heisst der bekannte Song der österreichischen Popgruppe Opus von 1984?

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

T

Auflösung Nr. 13: BAZILLUS

6. Welches Tier kommt in den Schweizer Gemeindewappen am meisten vor? N Bär

U Vogel

S Hirsch

7. In welchem Verwaltungsrat sitzt Stanislas Wawrinka? M HC Ajoie

S EHC Biel

Life Is Life

N Lausanne HC

G Live Is Life

E

Life Is Live

Gewinner Nr. 11: Monika Casartelli, Gossau ZH; Bernhard Furrer, Giswil OW; Silvia Fehlmann, Emmenbrücke LU

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

2 5 1

E

3 4

ABRENNEN ENTARTEN HE F EBROT I RAN I SCH L ABORAN T LAOT I SCH PLE I T I ER TON TAF E L UMK L E I D E WI LDENTE

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.4.2014, 24 Uhr

1

2

3

4

5

Auflösung Nr. 13: LESER Gewinner Nr. 11: Nelly Thierstein, Gümligen BE; Melanie Fisler, Bern; Hedy Bühlmann, Arlesheim BL

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

UNTERHALTUNG | 97

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BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 2 3 3 cken und Verbindungen mit mehr 3 2 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 1 www.raetsel.ch/bruecken

1 0 4 0 2 2

Auflösung Nr. 13:

4

3

5

8

3 3

5

3 2 2

0

3

1

2

1

0

5

0

3

6

2 1

2 1 3 3

3

2

7

2

4 2

3

1

4

3

4 1 3 2

3 4 3 2

Auflösung Nr. 13: 5

3 3 3 3 2

2

2

4

2 6 2

3

1

2

3

3 3 2 1 3

3

1

3

3

1

4 4

3 1 3 2

3

1 2 3

3 4 3 3

KINDEREGGE

S WORT-GESCHNIPSELTE

Rä tsels pass

PUZZLETEILCHEN

ipseln die Wörter Hoppla! Hugo hat beim Gemüseschn tigen Paare zerschnitten. Hilfst du ihm, die rich zusammenzufügen?

B

Fast geschafft! Lege die drei letzten Puzzleteile an ihren richtigen Platz!

kugel

Koch

pudding

Magen

topf

Glacé Frucht

2

Guten

knurren stück kasper

Früh l,

C E

Lösung: Kochtopf, Suppenkasper, Magenknurren, Schoggipudding, Glacékuge Obstsalat, Guten Appetit, Frühstück

3

D

salat

Schoggi

1 A

Appetit

Suppen

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

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UNTERHALTUNG | 99

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

5 8 6 7 Auflösung Nr. 13: 794 So nehmen Sie teil 3 4 6 1 Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 6 9 2 4 7 3 8 1 5 Gewinner Nr. 12: 7 1 4 8 2 5 3 9 6 SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen 9 1 6 2 Carine Fiastra, 5 8 3 9 1 6 2 4 7 und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 8 2 6 5 4 9 7 3 1 Valangin NE; Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen 4 1 3 5 7 1 8 2 9 6 4 Heidi Bolliger, Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 1 4 9 6 3 7 5 8 2 4 7 5 3 6 8 1 2 9 Männedorf ZH; 2 6 9 8 Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 2 3 1 7 9 4 6 5 8 Amandine Kaeser, 9 6 8 2 5 1 4 7 3 Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.4.2014, 24 Uhr Courtemautruy JU; 4 7 5 6 Anton Portmann, Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 2 Keine 3 9 1 7 Rain LU; Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. 1

Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti

MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 413 000 (WEMF, MACH Basic 2014-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Doris Oberneder (AD), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Lithografie: René Feller, Reto Mainetti

Geschäftsbereich Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), Reto Meisser, Reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG


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LEBEN 102 |

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ANNA THOMMEN

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NR. 14, 31. MÄRZ 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Seit zehn Jahren sammle ich Schnipsel» Name: Anna Thommen (33) Sternzeichen: Stier Wohnort: Basel

Dokumentarfilmerin Anna Thommen heimst mit ihrer Masterarbeit «Neuland» eine Auszeichnung nach der anderen ein. Seit der vergangenen Woche läuft der Film im Kino. Auch sonst ist die Baselbieterin eine Sammlerin.

MEINE TÜRME

«Ich habe keinen Lieblingsfilm. Aber es gibt noch so viele DVDs, die ich mir ansehen möchte. Sie stapeln sich überall.»

MEINE CLIQUE

«Wir sind eigentlich eine Käsesekte. Seit ein paar Jahren treffe ich mich mit Jakob, Andreas, Bianca und Ladina (von links) regelmässig zum Fondue-Essen – selbstverständlich auch im Sommer.»

Wieso leben Sie in Basel?

MEIN FILM

«‹Neuland› handelt von Schülern einer Integrationsklasse. Sie hoffen, ihre teils traumatischen Schicksalsschläge hinter sich zu lassen und in der Schweiz ihre Träume leben zu können.»

Ich lebe da, wo meine Familie und meine Freunde leben und jede Ecke eine Er­ innerung weckt. Das bedeutet für mich Heimat. Wo würden Sie gerne leben?

Für eine begrenzte Zeit: Am Meer, im Süden – vielleicht in Barcelona?

Beruf und Lebenslauf:

Meine Kindheit habe ich in Maisprach verbracht, einem kleinen Dorf im Basel­ land. Nach einer Erstausbildung zur Pri­ marlehrerin beschloss ich 2005, an der Hochschule für Design und Kunst in

Luzern Film zu studieren, wo ich 2008 mit dem Bachelorfilm «Second Me» ab­ schloss. Die letzten drei Jahre studierte ich Filmregie im Masterstudium an der Zürcher Hochschule der Künste. «Neu­ land» ist meine Abschlussarbeit. Der Film wurde vom Migros­Kulturprozent unterstützt und hat mir bereits sechs Auszeichnungen beschert, darunter den Prix du Public an den Solothurner Film­ tagen Mein Ziel:

Beruf und Familie harmonisch zu ver­ binden.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 14, 31. MÄRZ 2014 |

MEIN FLUCHTORT

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ANNA THOMMEN | 103

MEIN EISTEE

«Auf dem Bruderholz, der Hochfläche über Basel, kann ich mich super entspannen. Den Blick in die Weite gönne ich mir am liebsten nach einem langen Tag vor dem Bildschirm.»

«Ich mag den Ice Tea mit Schweizer Alpenkräutern, weil er nicht so süss ist.»

MEIN MANN

MEINE SAMMLUNG

«Seit zehn Jahren sammle ich Schnipsel, die mir etwas bedeuten. Inzwischen habe ich vier Ordner voll. Sie sind meine Seelenreinigung.»

«David (34) ist Mitinhaber des Grafikbüros Hauser, Schwarz. Er hat den optischen Auftritt des Films für mich gestaltet, und hin und wieder habe ich ihn auch beim Schnitt um seine Meinung gebeten.»

MEINE ARBEIT

«Als Filmregisseurin verbringt man viel Zeit vor dem Compi. Ich mag den kreativen Prozess des Schneidens – manchmal komme ich richtig in den Flow und vergesse dabei sogar das Essen.»

Mein Lebensmotto:

Lebe in der Gegenwart. Was ich mag:

Begegnungen.

Was ich nicht mag:

Stagnation.

Meine beste Eigenschaft:

Meine Begeisterungsfähigkeit. Meine schlechteste Eigenschaft:

Zu viel auf einmal wollen. Was ich an mir nicht mag:

Furcht. Ich habe zum Beispiel Flugangst. Diese Angst steht im Konflikt mit meiner Neugier und meiner Abenteuerlust.

Mein Tick:

Vom Brot Stücke abzureissen, anstatt abzuschneiden. Mein Vorbild :

Es gibt viele Filmemacher, die ich toll finde – etwa Lars von Trier, Jane Campion oder Ursula Meier. Aber ich möchte keine Vorbilder haben, denn ich will meine eigene Sprache finden. Mein bester Entscheid :

Erstens: An die Filmschule zu gehen. Zweitens: Eine Familie zu gründen. Text: Andrea Freiermuth Bilder: Basile Bornand

UNSER SOHN

«Seit Malik (1) da ist, sind unsere Tage durchorganisiert. Wir erstellen jeden Monat einen Plan, der zeigt, wer wann was macht. Auch die Grosseltern helfen mit.»


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Migros magazin 14 2014 d bl