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Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

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Vielfältig wie das Leben selbst

Migros Geschäftsbericht 2010 jetzt online » www.migros.ch/m10 Die Vielfalt der Migros ist einzigartig. Was ihr Sortiment angeht, ihr Engagement für die Umwelt und die Gesellschaft, ihre Bedeutung als grösste private Arbeitgeberin und als beliebteste Detailhändlerin der Schweiz. Was speziell letztes Jahr dahinter steckte, lesen Sie jetzt im neuen Online-Geschäftsbericht.

Schwerpunkte 2010

Die Migros-Gruppe

Zahlen, Fakten und Statements. Kurz, prägnant, wichtig.

Gruppenstruktur

Auf einen Blick

Hier kommen vielleicht auch Sie ins Spiel, als Genossenschafterin oder Genossenschafter. Mit über 2’000’000 Mitgliedern ist die Migros ein Abbild der Schweiz.

Berichte der Präsidenten

25.040 Milliarden Franken Gesamtumsatz im Jahr 2010. Wir bringen die Zahl zum Sprechen. Ziele und Ausblick

Strategie Die Strategie setzt den Rahmen für die Ausrichtung der Strategischen Geschäftsfelder. Setzen Sie sich ins Bild. Die Strategischen Geschäftsfelder Und gleich anschliessend die Berichte und Zahlen zum Geschäftsgang 2010 der Strategischen Geschäftsfelder. Kennzahlen und Diagramme

Fortsetzung siehe Rückseite

»


UNTERWEGS IM TÖSSTAL 14

Briefträger Hans-Ulrich Linder hat die wohl härteste Tour der Schweiz. Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Nr. 14, 4. April 2011

Bilder Esther Michel, Tanja Demarmels

REGENBOGENFAMILIE 20

Mütterglück

Nadine Buchs und Smadar Klopshtok wollten Kinder. Von der Schwierigkeit, als homosexuelles Paar Eltern zu werden. Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

MIFROMA 58

Der Gruyère reift tief in einem Sandsteinberg. OSTERN 74

Schokohasen in allen Formen — Kinderherz, was willst du mehr?


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6 | Migros-Magazin 14, 4. April 2011

MENSCHEN

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Partner ohne Rechte

* Normaltarif

14

Homosexuelle und Kinder

20

Virtuelle Kulturagenda

30

Arbeit in der Traumfabrik

36

In der Schweiz wachsen 6000 Kinder in sogenannten Regenbogenfamilien auf. Das Gesetz würde dies verbieten.

Eigentlich ist die Ausgangslage klar: Gleichgeschlechtliche

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros. ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Bei jedem Wetter

Pöstler Hans-Ulrich Linder geht jeden Tag über Stock und Stein, um den Haushalten die Post zu bringen. Der Mann ist im Tösstal schon fast eine Legende.

Paare dürfen in der Schweiz keine Kinder zeugen oder adoptieren. Gibt es Kinder, sind sie immer einem der Partner zugeschrieben, der andere ist rechtlich inexistent. So besagt es das seit 2007 gültige Partnerschaftsgesetz.

So macht das Leben in der Stadt Spass: Jeden Morgen gibts Kulturtipps per Internet-Newsletter.

Eine absurde Situation: 6000 Kinder wachsen heute nach

Schätzung der Organisation Regenbogenfamilie in Männer- oder Frauen-Partnerschaften auf. Und in allen hat ein Partner oder eine Partnerin nichts zu sagen. Was erschwerend hinzukommt: Gerade Männer als Eltern sind für viele noch immer unvorstellbar. «Zwei Frauen, die Kinder aufziehen, okay», heisst es dann, «aber zwei Männer? Können die das denn?»

Claudio Fäh träumte schon als Kind von Hollywood. Heute arbeitet er dort als Regisseur und Produzent.

Ein Graben trennt Generationen 42

Teenager und Rentner haben wenig gemeinsam. Die Zürcher Lehrerin Claudine Buchmüller will dies ändern.

INTERVIEW

Die können. Aber trotzdem rennen sie gegen die Vorurteile

Richard A. Clarke

an. Kein Wunder, konnte unser Kollege Ralf Kaminski im Laufe seiner Recherchen zum Thema kein Männerpaar davon überzeugen, mit seinen Kindern vor die Kamera zu treten. Die Angst vor Ressentiments ist immer noch zu gross. Aber vielleicht kann ja unser Artikel (Seite 20) ein wenig an diesen Vorurteilen kratzen …

44

Jahr häufiger in den übrigen Medien aufgegriffen als unser Gespräch mit André Blattmann, dem Chef der Armee. Seine Aussage, dass der Cyberwar zurzeit wohl die grösste Bedrohung der Schweiz sei, warf ziemliche Wellen. In dieser Ausgabe greifen wir das Thema mit einem der ausgewiesensten Experten auf diesem Gebiet noch einmal auf. Lesen Sie, weshalb US-Präsidentenberater Richard A. Clarke denkt, dass sich die Kriege ins Internet verlagern werden (Seite 44).

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Bilder Marco Aste, David Maupilé, Christian Benedikt

Ein ganz anderes Thema: Kein MM-Interview wurde letztes

44| Richard A. Clarke

Der 60-jährige Amerikaner hat vier US-Präsidenten beraten. Nun hat er ein Buch über den Krieg im Internet veröffentlicht.

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DIESE WOCHE

|7

124| Die talentierte Maya Wirz

Die Sängerin gewann die Castingshow «Das grösste Schweizer Talent». Wir zeigen die Welt der 49-jährigen Busfahrerin.

Felix hat es einen Schoggiliebhaber, der keinem Hasen widerstehen kann.

Von Schweizern für Geniesser Die Glacezeit hat begonnen Für Sportler und Machos Für kleine und grosse Kinder 86| Chrüterhäx

79 81 83 85

SAISONKÜCHE

Beate Beckmann hat sich ganz den Kräutern verschrieben. Besonders die Bärlauchterrine hat es ihr angetan.

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Bärlauch, Rucola und Spinat bringen Frühlingsgefühle in die Küche.

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 93

NEUES AUS DER MIGROS Erinnerungswürdiges Jahr

53

Für die Migros war 2010 ein Spitzenjahr: Rekordgewinn und zahlreiche wichtige Auszeichnungen.

Delegiertenversammlung

Die Delegierten haben sich an ihrer Versammlung für ein neues Migros-Museum entschieden.

55

Im Herzen des Gruyère

58

Die Mifroma lagert ihren Käse in einer Sandsteinhöhle. Das merkt man dem Produkt an.

Historisches Bild

Hühner haben Gefühle 101 Outdoor: Bobfahrt in St. Moritz 102

73

Kleiner Adrenalinkick gefällig? Wir empfehlen einen schnellen Rutsch auf der Natureisbahn in St. Moritz.

74

In Form: Alternativmedizin

DAS BESTE Ostern

BESSER LEBEN

Der Naschkater ist los! In der Familie

109

In diesem Bereich gibt es viel Gutes

und auch viele Scharlatane. Mit diesen Tipps erkennt man schwarze Schafe.

Tiere: Sicht der Tiere

113

Auto: Toyota Auris

114

Tiere sehen anders als der Mensch. Einige sehen Ultraviolett, andere sind total farbenblind. Die Migros-Magazin-Testfamilie war vom Hybrid angetan, doch der Benzinverbrauch erstaunte sie.

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Bild der Woche Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel/Impressum

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8 | Migros-Magazin 14, 4. April 2011

Grosser OsterWettbewerb

Osterei bemalen

Vom 30. März bis zum 16. April 2011 steht in ausgewählten Migros-Filialen ein weisses Riesen-Osterei. Dieses soll ein Kunstwerk werden: Kinder können das Ei mit Stiften und Wasserfarben bemalen sowie mit Glitter, Perlen und anderen Materialien verzieren. Die Nachwuchskünstler dürfen sich mit ihrem Namen verewigen. Ausserdem gibts ein Überraschungsgeschenk.

Die Migros versteckt vom 4. bis 25. April in der ganzen Schweiz 2,4 Meter hohe Riesen-Ostereier ¬ jede Woche elf, insgesamt 33 Stück. Auf jedem Ei hat es einen Code. Wer diesen per SMS sendet oder Postkarte einschickt, kann einen der drei grossen Hauptpreise im Wert von je 33 333 Franken gewinnen. Insgesamt stiftet die Migros Preise im Wert von 180 000 Franken. Auf www.eiersuche.ch finden die Eierjäger eine Karte der Schweiz mit Hinweisen, wo die RiesenOstereier zu finden sind. Für die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins ist zudem in dieser Ausgabe ein Osterei versteckt ¬ natürlich ebenfalls mit einem Gewinncode drauf. Mit diesem nehmen die Leserinnen und Leser gleichzeitig an einer Verlosung von 300 Blech-Ostereiern teil – prall gefüllt mit Schokolade. Sämtliche Informationen findet man unter www.eiersuche.ch. Achtung: Teilnahmeschluss ist der 25. April 2011.

In diesen Migros-Filialen gibts das Riesen-Osterei: Abtwil MM Säntispark — 13. und 14. April, Affoltern a.A. MM Affoltern a.A. — 9. April, Allschwil MMM Paradies — 8. und 9. April, Bern MM Westside — 13. April, Bülach M Bülach Süd — 15. und 16. April, Carouge M Parc La Praille — 30. März, 6. April, 13. April, Châtel-St-Denis MM Châtel-St-Denis — 13. und 14. April, Crissier MMM Crissier — 6. und 7. April Dielsdorf MM Dielsdorf — 16. April, Egerkingen MM Gäupark — 6. und 7. April, Genf MM Charmilles — 6. und 7. April La Chaux-de-Fonds MM Eplatures — 8. und 9. April

Monthey MMM Monthey — 8. und 9. April, Sant’Antonino MMM Sant’Antonino — 13. und 14. April, Schönbühl MMM Shoppyland — 15. und 16. April Spreitenbach MMM Tivoli — 6. April, Steinhausen MMM Zugerland — 13. und 14. April St. Margrethen MMM Rheinpark — 8. und 9. April, Winterthur M Rosenberg — 6. bis 9. April, Zürich MM Altstetten-Neumarkt — 6. und 7. April

Am Riesen-Osterei mitmalen kann man jeweils ab 10 Uhr (samstags ab 9 Uhr). Änderungen vorbehalten.

AUS DER REGION MIGROS LUZERN

Von Mitte Mai bis Mitte Juni präsentieren 13 Schauspielerinnen und Schauspieler der Bühne Amt Entlebuch das Stück «Vrenelis Gärtli» nach Tim Krohn. In der sechsten Produktion des Theatervereins dreht sich alles um einen riesigen Holztisch in der Mitte der Bühne. Dieser ist Sinnbild des Erzählens und Mittelpunkt für eine unterhaltsame Geschichte voller Mythen und Sagen. Die Migros Luzern verlost auf www.migrosluzern.ch 3 x 2 Tickets. Teilnahmeschluss ist der 8. April. Mehr zur Migros Luzern ab Seite 93.

Bilder Getty Images, bab.ch/StockFood

«Vrenelis Gärtli» auf der Bühne


MIGROSWOCHE

|9

Ein Schloss voller Natur

Ab dem 20. April ist im Zürcher Landesmuseum die Ausstellung «WWF. Eine Biografie» zu sehen. Sponsorin der Schau ist die Migros.

D

ie Schweiz hat zwar keinen König, dafür aber ein Schloss, das dem Volk gehört: das Landesmuseum in Zürich. Ab 20. April ist ein Besuch in diesem Bauwerk besonders lehrreich. Rechtzeitig für einen Osterausflug beginnt die Ausstellung zum 50. Geburtstag des WWF, die von der Migros gesponsert wird. Die Umwelt-

organisation hält im Schloss buchstäblich Hof: Im Innenhof ist ein Footprint-Garten zu besichtigen, der den Ressourcenverbrauch der Menschheit veranschaulicht. Besucher können hier ihren ökologischen Fussabdruck berechnen, und sie sehen, wie viel Platz die Produktion von Fleisch im Gegensatz zum Gemüseanbau benötigt. Die Aus-

FRISCH IN DER MIGROS

Osterlamm

Als Opfergabe hat das Lamm in unserer Kultur längst ausgedient. Wir geniessen das zarte Fleisch lieber selbst, vor allem in der Osterzeit. Unser Tipp: In der Migros finden Sie Gigots mit und ohne Knochen. Letztere lassen sich einfacher tranchieren. Besonders köstlich gelingen Gigots, wenn Sie vor dem Garen nicht allzu viel Fett entfernen. Eine dünne Fettschicht hält das Fleisch schön saftig und sorgt für eine Extraportion Geschmack. Saftig bleibt Lammfleisch beim Garen bei niedrigen Temperaturen und verlängerter Garzeit. Feine Ostern!

Im April versteckt die Migros 33 Ostereier in der ganzen Schweiz.

stellung im Hof zeigt auch, welche Vielfalt an essbaren Wildpflanzen in der Schweiz gedeiht. Im Gebäude erleben Besucher die Geschichte und auch die Erfolge des WWF. Hier wird augenfällig, welche Früchte jahrzehntelanges Engagement für die Umwelt tragen kann. M.W. www.wwf.landesmuseum.ch


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

| 11

MM 28/2008: Dank der Single-Serie im Migros-Magazin lernten sich Claudia Lämmli und Sven Fröhlich kennen. 2008 besuchten wir das Liebespaar. Schon damals war sich Sven sicher: «Wir heiraten — irgendwann!» Nun ist es so weit.

«Danke, liebes Migros-Magazin» Jetzt ist es tatsächlich so weit. Wie wir im Porträt, welches das MigrosMagazin im 2008 über uns gemacht hat, angekündigt haben: Wir heiraten am 10. September in unserem Wohnort, in dem wir seit gut einem Jahr das gemeinsame Leben geniessen. Herzlich,

Claudia Lämmli und Sven Fröhlich, 7307 Jenins In der MM-Serie «Single der Woche» erzählte Sven Fröhlich im November 2005 von seinem Traum, Winzer zu werden und eine Frau zu finden (links). Nun ist die Heiratsanzeige auf der Redaktion eingetroffen (oben).

MM 13: Gegen den Strich — Stenografie, eine fast vergessene Wissenschaft.

Stenoblock lässt grüssen

Hervorragend, dass Sie eine schon fast vergessene Schreibkunst prominent darstellen. Ich machte diesbezüglich meine eigenen Erfahrungen. Vor Jahrzehnten übernahm ich eine Klasse der Oberstufe. Zum Aufgabenbereich gehörte auch Steno. Ich hatte keine Ahnung. Ich nahm mir das Lehrmittel vor und büffelte das System StolzeSchrey. Stets war ich eine Lektion weiter als meine Schüler. Zuletzt hatte ich es intus, und ich profitiere noch heute davon. Unlängst wollte ich bei meiner Papeteristin Steno-Bleistifte besorgen. «Diese gibt es nicht mehr, aber wir haben noch einen Restbestand.» Ich kaufte alles auf, inklusive der Stenoblocks. Dazu ein Vergleich. Vor Jahren dauerten die Sitzungen des

Luzerner Stadtparlaments zwei Stunden. Der Ratsschreiber hatte ein Dutzend Steno-Bleistifte auf dem Tisch und protokollierte jedes Wort. Anschliessend setzte er sich an seine Hermes. Anderntags am Morgen brachte ein Bote das Manuskript in die Druckerei. Drei Tage nach der Sitzung hatten alle das Protokoll. Und heute? Die Verhandlungen werden digital aufgezeichnet. Dann wird das Palaver in Hochsprache übersetzt und eingetippt. Endlich nach Tagen kann man es zum Gegenlesen versenden. Dann sind ungezählte Korrekturen und Zensuren zu verarbeiten. Nach vier oder vielleicht mehr Wochen kann man dann via Internet lesen, was die Mitglieder des Parlaments

wirklich oder angeblich gesagt haben. Noch Fragen?

umzugehen wissen und sich Zeit nehmen. Daniela Wächter,

MM 13: Kurzschluss vor Schulschluss, Porträts von Schulabbrechern.

Frau Stamm ist ein Kränzlein zu winden! Endlich schreibt jemand die Wahrheit. Und das hören eben die Lehrer und Schulbehörden gar nicht gern. Mag man nämlich nicht jeden Schüler, sollte man einen Beruf wählen, bei dem es nicht in erster Linie um Menschen geht. Wenn schon in vielen Familien schwierige Verhältnisse herrschen, sollte es wenigstens im Klassenzimmer besser gemacht werden.

Peter A. Meyer, 6003 Luzern

Lehrer müssen Kinder mögen

Auch wir kennen tolle und miese Noten, gutes Sozialverhalten und Aggressionen, häufiger Lehrerund Schulwechsel bis zur Lebensmüdigkeit unseres Sohnes. Aber liebe Eltern: Es gibt tolle Lehrer mit Berufung, die positiv stärken, die Neugierde wecken können, geduldig sind, Entwicklungsschritte zulassen, mit starken Persönlichkeiten

«Es gibt auch tolle Lehrer mit Berufung, die Kinder positiv stärken und sich Zeit für sie nehmen.»

Daniela Wächter, 3075 Rüfenacht

3075 Rüfenacht

Monika Rüegg, 9300 Wittenbach

Mit Betroffenheit habe ich den Artikel über die Schulabbrecher gelesen. Die Aussage von Margrit Stamm betrübt mich: «Statt die Kinder positiv zu stärken, züchtet die Schule schwarze Schafe.» Als Schulische Heilpä-

Lesen Sie weiter auf Seite 13


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PREISE

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Hamburg - Ostseeküste - Insel Rügen Rothenburg - Fulda - Lübeck - Wismar - Stralsund - Usedom - Jena Diese Reise gibt Ihnen einen Einblick in das pulsierende Leben der Hafenstadt Hamburg. Von hier aus steht Ihnen alles offen, denn Hamburg gilt als Tor zur Welt. Aber auch Freunde schöner Landschaften und Naturliebhaber kommen nicht zu kurz: die Insel Rügen besticht mit den berühmten Kreidefelsen und die Mecklenburgische Seenplatte beeindruckt durch landschaftliche Schönheit. 1. Tag, Schweiz - Rothenburg Fulda: Fahrt vom Einsteigeort via Ulm nach Rothenburg ob der Tauber. Entdecken Sie auf einem individuellen Stadtrundgang das einzigartige Stadtbild und die besondere Atmosphäre dieses mittelalterlichen Kleinods. Gegen Abend erreichen Sie Fulda. 2. Tag, Lübeck: Direkte Fahrt via Kassel und Hannover nach Lübeck, der «Königin der Hansestädte». Bummeln Sie durch die lebhafte Hafen- und Industriestadt. 3. Tag, Ausflug Hamburg: Auf einer geführten Stadtrundfahrt entdecken Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt Hamburg. Die günstige Lage am Mündungstrichter der Elbe machte

stellen jedoch die weltberühmten Kreidefelsen dar. Bei schönem Wetter entdecken Sie auf einer Schifffahrt von Sassnitz aus die leuchtend weissen Steilklippen. 6. Tag, Ausflug Usedom: Die Insel Usedom steht für mondäne Seebäder aber auch für Naturerlebnisse. Auf einer Rundfahrt entdecken Sie elegante, grosszügige Villen und die herrliche Strandpromenade von Ahlbeck sowie die historische Seebrücke. Zeit zur freien Verfügung. diese Stadt zu einem der ersten Handelsplätze des Weltverkehrs und zur Vermittlerin zwischen dem Meer und dem deutschen Wasserstrassennetz. Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Vielleicht haben Sie Lust, auf einer Hafenrundfahrt die salzige Meerluft zu schnuppern und die Ozeanriesen zu bewundern? Gegen Abend Rückkehr nach Lübeck. 4. Tag, Lübeck - Wismar - Stralsund: Auf einer geführten Stadtrundfahrt lernen Sie die «Stadt der sieben Türme» kennen: Mächtige Backsteinkirchen, historische Bürgerhäuser und malerische Höfe prägen das Stadtbild von Lübeck. Anschliessend setzen Sie Ihre Reise Richtung Wismar fort. Einerseits ist hier die grösste Werft Europas beheimatet, andererseits gibt es wunderschöne gotische Kirchen zu sehen. An der Hafenstadt Rostock vorbei gelangen Sie nach Stralsund.

7. Tag, Mecklenburger Seenplatte Jena: Geniessen Sie die Fahrt durch abwechslungsreiche Landschaften, die von Wäldern, Hügeln, Seen, Flussläufen, Wiesen und Dörfern geprägt werden. So passieren Sie die Mecklenburgische Seenplatte und gelangen dann in südlicher Richtung nach Jena. Diese Universitätsstadt war Wirkungsstätte berühmter Gelehrter. 8. Tag, Jena - Rückkehr: Heimreise via Nürnberg - Stuttgart in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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5. Tag, Ausflug Insel Rügen: Auf einem Ausflug lernen Sie die grösste Insel Deutschlands kennen. Zerklüftete Steilküsten, stille Ufer, flache Meeresbuchten, Dörfer mit Reetdachhäusern und mittelalterliche Backsteinkirchen sind für die Insel Rügen typisch. Die Hauptattraktion

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale.

Reservationen: 032 391 0 222 Ernst Marti AG, 3283 Kallnach • Email: marti@marti.ch

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG

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Doppelzimmer Einzelzimmer CHF 1'450.Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung CHF 25.Option Doppelsitz zur Alleinbenützung CHF 160.CHF 145.-Zuschlag

Doppelsitz zur Alleinbenützung


LESERBRIEFE

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

dagogin beschäftige ich mich mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Ermutigen, stützen, begleiten, um die Integration in den Schulbetrieb nach Möglichkeit zu vereinfachen, gehören zu meinen Kernaufgaben. In Zusammenarbeit mit engagierten Lehrpersonen suchen wir nach Wegen, den Kindern Perspektiven aufzuzeigen. Zugegeben: Uns gelingt nicht alles. Aber der Vorwurf, die Schule sei ein «SchwarzeSchafe-Züchterverein» ist ein bisschen stark.

Susanne Zbinden, 3123 Belp

Korrigendum Im Artikel «Leben mit der Autobahn» von letzter Woche hat sich ein Fehler eingeschlichen. Statt ein Foto mit einem auf der Autobahn landenden Flugzeug des Typs Tiger F5 zu zeigen, haben wir ein Bild mit einem Hunter abgedruckt. Dafür möchten wir uns entschuldigen.

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Pia Welschinger (links) mit ihren sieben Geschwistern 1962. Drei Jahre später kam noch das achte dazu.

Zur MM-Serie Migros-Zeitreise, historische Bilder aus der Ära der Migros.

Glückliche und schwierige Kindheit Auch ich bin ein Migros-Kind. Ich bin mit acht Geschwistern auf einem Bauernhof aufgewachsen. Ich hatte keine Erlaubnis, einen Beruf zu erlernen. Nach langem Überlegen habe ich nun meine gleichermassen glückliche wie schwierige Kindheit niedergeschrieben. Die Veränderungen in der Landwirtschaft und der

Wandel der heutigen Technologie regten mich an, meine Erinnerungen aufzuschreiben. Wir sollten nicht nur an Luxus denken, sondern auch an unsere Umwelt. Pia Welschinger, 7310 Bad Ragaz Das Taschenbuch «Etwas bewirkt» von Pia Welschinger gibt es bei Ex Libris.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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14 | Migros-Magazin 14, 4. April 2011

Ein Pöstler

Gut geladen ist halb gewonnen: Hans-Ulrich Linder profitiert von der richtigen Vorbereitung. So kommen die Pakete pünktlich an.

Hans-Ulrich Linder hat die strengste Tour aller 15 000 Briefträger der Schweiz. Er beliefert im Zürcher Oberland täglich 243 Haushalte. Dafür geht er über Stock und Stein. Abwechslungsreicher Rundgang: Auf seiner Tour muss Pöstler Linder bei Oberbräch durch den Wald, um den


MENSCHEN BRIEFTRร„GER

kennt keinen Schmerz

Landwirten auf ihren abgelegenen Hรถfen die Post zu bringen.

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1. Tag: Schweiz–Amsterdam. Anreise mit modernem Komfort-Reisebus nach Amsterdam. Einschiffung auf Ihr Flussschiff «MS Swiss Corona». 2. Tag: Amsterdam. Ausflug in den weltberühmten Keukenhof (*). Nachmittags entdecken Sie auf einer Grachtenfahrt die farbenfrohe Stadt Amsterdam (*). 3. Tag: Arnheim. Heute steht der Ausflug Het Loo auf dem Programm (fak. CHF 50.–). Das Palais ist heute Museum der Geschichte des niederländischen Königshauses. 4. Tag: Düsseldorf–Köln. Besichtigen Sie heute Düsseldorf auf einer Stadtrundfahrt (*). Weiterfahrt nach Köln. Rundgang (*). 5. Tag: Köln–Rüdesheim. Geniessen Sie heute die romantische Rheinstrecke von Köln nach Rüdesheim. Besuch von Siegfried‘s Musikkabinett (fak. CHF 25.–). 6. Tag: Mannheim–Speyer. Ausflug nach Heidelberg (*). Das Schiff fährt unterdessen weiter bis Speyer, wo die Ausflugsteilnehmer wieder an Bord zusteigen werden. 7. Tag: Strassburg. Strassburg, die «Hauptstadt Europas» und des Elsass. Bootsfahrt auf dem Flüsschen Ill (*). 8. Tag: Basel–Einstiegsorte. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Rückfahrt mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

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Ausflugspaket mit 6 Ausflügen Schloss Versailles Kabarett «Lido»/Paris Caen

180.– 65.– 195.– 45.–

Unsere Leistungen      

Fahrt in modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

Nicht inbegriffen 



Ihr Flussschiff

1590.–*

  



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Abfahrtsorte 06.15 Wil  06.30 Burgdorf  06.40 Winterthur, Rosenberg 07.00 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal  08.00 Baden-Rütihof  09.00 Basel SBB Internet Buchungscode

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MENSCHEN BRIEFTRÄGER

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

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Die Tour ist ein Wettlauf mit der Zeit.

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osswisli, Fuchsloch, Hinterhörnli, Tanzplatz, Burgstock, Chümiswesli: Hans-Ulrich Linder kennt all diese Flurnamen. Es sind die Adressen seiner täglichen Posttour durch das Tösstal im Zürcher Oberland. Jeden Morgen steht der Pöstler um halb fünf auf, blättert seine vier Zeitungen «Tages-Anzeiger», «Südostschweiz», «Zürcher Oberländer» und «Zürichsee-Zeitung» durch und schaut danach noch schnell in seinem Bauernhof in Goldingen SG nach dem Rechten. Kurz nach sechs Uhr fährt der 54-Jährige zur fünf Minuten entfernten Poststelle Wald ZH. Zuerst sortiert er dort die Zeitungen und Briefe seiner A-Post-Tour mit 243 Haushalten. Diese Zahl liegt zwar unter dem landesweiten Durchschnitt, doch das ländliche Gebiet

führt zu besonders langen Zustellwegen. Linders mit Stahlkappen gestärkten Halbschuhe deuten denn auch an, dass auf die Nestwärme ein harter Einsatz folgt. Wenn Hans-Ulrich Linder um sieben den gelben VW Caddy mit den Briefen, Paketen und Zeitungen belädt, beginnt der Wettlauf mit der Zeit. Nicht einmal Petula Clarks Oldie «Downtown», der gerade gemütlich aus dem Autoradio ertönt, täuscht darüber hinweg: Eine anforderungsreiche Tour beginnt, bei der die neuen VW-Caddy-Modelle der Post mit dem Fahrersitz auf der linken Seite zum Einsatz kommen. Zu gefährlich wäre es, wenn der Pöstler mit der linken Hand schalten müsste. Auf der Fahrt von Wald nach Steg ZH grüsst Ueli, wie er von den Arbeitskollegen ge-

Die Zustellwege im Zürcher Oberland sind schwierig befahrbar. Deshalb kommt ein allradbetriebener VW Caddy zum Einsatz.

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MENSCHEN BRIEFTRÄGER

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

«Hier kennt man den Pöstler noch.»

vater. Dafür entschädigt ihn der Frühling: Auf dem Althörnli sah er schon mal Rehe über die Kuppe springen, einmal waren es gar elf Gämse, und bei Föhn breitet sich das Panorama der Berner Alpen vor ihm aus.

nannt wird, nach links und nach rechts. Hier kennt man seinen Pöstler noch. Und Pöstler Ueli vereint auch all die Eigenschaften, die man von seinem Berufsstand erwartet: Gewissenhaftigkeit, Bescheidenheit und Freundlichkeit. «In ländlichen Gegenden ist der Briefträger noch etwas wert», sagt er, während er in Steg ZH im Laufschritt die ersten Briefe austrägt.

Ein- und Auszahlungen, Bausätze für Kaninchenstall

Ein Kafi Schnaps? Diese Zeiten sind endgültig passé

Hie und da kommt es zu einem Schwatz mit einem Tösstaler, sei es vor der Schreinerei Diggelmann oder in der gleichnamigen Metzgerei. Die Zeiten aber, als der Pöstler sich noch zu einem Kafi Schnaps niederliess, sind endgültig vorbei. Trotz technischer Hilfsmittel wie etwa einem Scanner fehlt schlicht die Zeit. «Auch für Seelentröstereien», sagt Linder. «Warnung vor dem Hund», steht in fetten Buchstaben auf dem Schild vor einem einsam gelegenen Haus. Oberhalb davon weiden Lamas. Immerhin 105 Pöstler wurden letztes Jahr von einem Hund gebissen. Anfang der 1990erJahre waren es jährlich noch 180. Tierliebhaber Linder, der auf seinem Hof 120 Hühner, 15 Katzen und 10 Kühe hält, hat aber kein Problem mit Hunden. «Ich arbeite seit 1975 bei der Post und wurde noch nie gebissen. Auf meiner 68 Kilometer langen Tour durchs Tösstal gibt es nur zwei bissige Hunde. Und die leben im Zwinger.» Für brave Hunde führt Linder im Dienstfahrzeug immer eine Packung Hundebiskuits mit. Aber nicht die bissigen Hunde gehen dem Pöstler an die Substanz, sondern das Wetter und die Topografie der Posttour durch die Wildnis des Zürcher Oberlandes. Diese zeigt sich etwa auf der engen, kurvigen Strasse zum Oberfuchsloch hoch, oberhalb der Hulftegg. Hier liegt der Schnee oft bis in den April. Auf der schmalen und steilen Strasse mit ihren Har-

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Pöstler Hans-Ulrich Linder hat ein unverkrampftes Verhältnis zu den Hunden, denen er auf seiner Tour begegnet. Er führt im Dienstauto sogar Hundebiskuits mit. Dank der elektronischen Unterschrift entfällt viel Papierkram.

nadelkurven sind Rallyfahrerqualitäten gefragt – vor allem wenn sie wie so häufig vereist ist. «An dieser Stelle schwitze ich oft Blut», sagt Hans-Ulrich Linder. Am Althörnli, einer ähnlich gefährlichen Stelle, passierte es im Februar vor einem Jahr prompt: «Ueli der Pöstler» blieb mit seinem allradbetriebenen Fahrzeug trotz Spikes und Ketten im Schnee stecken, stieg aus und glitt auf der

vereisten Strasse aus. Dabei riss er sich das Schulterblatt. Laut der «Post», der Zeitung für das Postpersonal, gibt es Stürze denn auch 30-mal häufiger als Hundebisse. Temperaturen von zehn Grad minus und mehr sind auf Linders Tour, die bis zum 1133 Meter hohen Hörnli führt, keine Seltenheit. «Die Winter sind schon sehr hart. Mich plagen dann Rückenschmerzen», sagt der zweifache Familien-

Doch auch die Zeit, die Naturschönheiten zu bewundern, fehlt. «Ich bin ein fahrendes Postbüro», begründet Hans-Ulrich Linder seine Eile. Tatsächlich wickelt der Pöstler mit den Tösstalern auch Ein- und Auszahlungen ab. Manchmal zahlt er die AHV aus, oder dann liefert er die Bausätze für den Kaninchenstall – älteren Menschen bis an die Haustür. Der Service geht sogar so weit, dass die Tösstaler ihr Päckli mit einer Zehnernote obendrauf in den Milchkasten legen und am nächsten Tag dort ihre Quittung und ihr Retourgeld vorfinden. Um 13 Uhr hat Hans-Ulrich Linder die entlegenen Höfe und einsamen Weiden hinter sich und trifft wieder in Wald ein. Dort gönnt er sich eine halbe Stunde Pause, dann heisst es, auf der Poststelle die B-Post für den nächsten Tag zu sortieren. 15 Uhr: Feierabend bei der Post. Aber für Hans-Ulrich Linder geht jetzt die Arbeit auf dem Bauernhof weiter, den er mit seiner Frau und seinem Onkel betreibt. So bleibt dem Pöstler kaum Zeit für seine eigentliche Leidenschaft: Töfftouren mit seiner Frau. Diese führen ihn hie und da auch über die Hulftegg. Text Reto E. Wild Bilder Tanja Demarmels

www.migrosmagazin.ch Längere Posttouren wegen Poststellenabbau? Infos und Umfrage zur Grundversorgung.


20 | Migros-Magazin 14, 4. April 2011

«Das Wichtigste ist, dass Geht es nach dem Schweizer Gesetz, sollten Schwulen- und Lesbenpaare keine Kinder haben. Dennoch wachsen rund 6000 Mädchen und Buben in sogenannten Regenbogenfamilien auf. Drei homosexuelle Elternpaare erzählen ihre Geschichte.

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rgendwann kam die Frage nach dem Vater. «Wir erklärten es den Kindern – altersgemäss», sagt Smadar Klopshtok (39). «Dass wir uns sehr gerne haben, und den Wunsch hatten, eine Familie zu gründen; dass wir dann das Glück hatten, dass sie uns als Eltern ‹gewählt› haben.» Klopshtok lacht, sie ist die eine Mutter der fünfjährigen Zwillinge Amitai und Gal – die andere ist Nadine Buchs (38). «Für uns ist wichtig, ihnen vor allem dies mitzugeben: Dass sie sehr geliebt werden und dass wir als Familie eigentlich nicht anders sind als alle anderen auch.» Ganz so selbstverständlich ist es allerdings nicht, wenn Männeroder Frauenpaare in der Schweiz Kinder haben. Das Partnerschaftsgesetz, dem das Schweizer Volk im Juni 2005 mit 58 Prozent zugestimmt hat, schliesst die Adoption und Stiefkindadoption explizit aus – genauso wie fortpflanzungsmedizinische Verfahren. Es war eine Konzession, zu der die Befürworter des Gesetzes bereit waren, um die Chancen für ein Volks-Ja zu erhöhen. Unabhängig davon wachsen in der Schweiz nach Schätzungen der Organisation Regenbogen mindestens 6000 Kinder bei gleichgeschlechtlichen Paaren auf. Viele von ihnen wurden in früheren heterosexuellen Beziehungen gezeugt, aber einige sind auch explizite Wunschkinder von Männer- und Frauenpaaren. Diese sind bereit, dafür Umwege in Kauf zu nehmen, übers Ausland oder mit komplizierten Beziehungskonstruktionen. Rechtlich anerkennt die Schweiz jedoch immer nur den leiblichen Elternteil, Partnerin oder Partner gelten nichts.

Der Weg zur Familie war auch für Klopshtok und Buchs kein einfacher. Die beiden sind seit 1999 ein Paar, kannten sich aber schon viel länger, weil ihre Eltern in Israel miteinander zur Schule gegangen sind und seither befreundet waren. Als Buchs, die in der Schweiz geboren und aufgewachsen ist, 1998 zum Sprachstudium nach Israel reiste, funkte es plötzlich zwischen den beiden.

Mehrmals nach Israel zur künstlichen Befruchtung

Nach zwei Jahren kamen sie in die Schweiz, drei Jahre später tauchte die Kinderidee auf. Die treibende Kraft war Klopshtok. Buchs musste sich an den Gedanken erst gewöhnen, aber sie fand dann, warum nicht? «Es war ein langer, langer Prozess», sagt Klopshtok, «wir haben endlos darüber diskutiert, vor allem auch weil es ja hier nicht so einfach ging.» Da es für sie nicht infrage kam, eine weitere Person in die Familie zu integrieren, stand sehr schnell

die Idee der anonymen Samenspende und eine künstliche Befruchtung im Vordergrund. Weil diese in Israel für zwei Frauen problemlos möglich war, reisten sie dorthin, mehrfach und oft für einige Wochen, weil es einfach nicht klappen wollte. Schliesslich stellte sich heraus, dass es dafür einen medizinischen Grund gab, und Klopshtok musste erst noch eine Behandlung durchführen lassen. Währenddessen hatte es auch Buchs versucht, jedoch ebenfalls erfolglos. Schliesslich klappte es bei Klopshtok doch noch. Dass es gleich zwei Kinder waren, überraschte beide, und zwar positiv. Aber es führte zu einigen hektischen zusätzlichen organisatorischen Vorbereitungen. Von ihren Familien erhielten die Frauen volle Unterstützung – einzig die Mutter von Buchs, die eine Weile gebraucht hatte, sich an die Homosexualität ihrer Tochter zu gewöhnen, war zunächst zurückhaltend. «Aber sie liebt ihre Enkel inzwischen heiss und innig», sagt

Politische Vorstösse

Eine repräsentative Umfrage von Isopublic hat 2010 ergeben, dass 53 Prozent der Schweizer Bevölkerung die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare unterstützen, 2004 waren erst 41 Prozent dafür gewesen. Sogar zwei Drittel befürworten laut derselben Umfrage die Stiefkindadoption. 2010 wurden in Bern eine Petition sowie zwei Motionen zum Thema eingereicht. Katharina Prelicz-Huber (Grüne) verlangt, das Adoptionsverbot im Partnerschaftsgesetz aufzuheben, Mario Fehr (SP) fordert die Stiefkindadoption für Paare in eingetragener Partnerschaft. Es wird erwartet, dass mindestens eine der Motionen in der Sommersession im Nationalrat debattiert wird. Die Petition mit 19 380 Unterschriften verlangt die Gleichstellung eingetragener Paare mit Ehepaaren in Bezug auf Elternrechte und Adoption. Ausserdem findet am 5. Mai die erste öffentliche Verhandlung zur Stiefkindadoption am Bundesgericht statt.

Buchs. Heute lebt die Familie in einem idyllischen Einfamilienhausquartier in einem Berner Vorort und ist dort ausgezeichnet integriert. Genauso wie Claudio (35) und Manlio (34) mit ihren Zwillingen Clelia und Maddalena (3). In ihrem Genfer Kinderhort hängen Familienstammbäume mit Passfotos an der Wand. Eltern aus Frankreich, Italien, Japan, den USA und ihre Kinder, die hier jeden Tag betreut werden. Mitten drin und in aller Selbstverständlichkeit die Zwillinge mit ihren beiden Vätern. Auf die Frage, ob die ungewöhnliche Familienkonstellation je zu Irritationen geführt habe, antwortet die Betreuerin: «Nein, warum?»

Für Männer komplizierter als für Frauen

Clelia und Maddalenas Väter haben sich kennengelernt, als sie 20 waren. Sie wuchsen in Rom in der gleichen Nachbarschaft auf und besuchten dieselbe Schule. «Eine sehr heterosexuelle Geschichte», sagt Claudio und lacht. «Deshalb bekamen wir unsere Kinder auch schon so früh, die meisten anderen lesbischen oder schwulen Paare mit Kindern, die wir kennen, sind älter.» Was auch daran liegt, dass es für zwei Männer kompliziert und teuer werden kann, sich einen Kinderwunsch zu erfüllen. «Ich wollte schon immer Kinder haben», sagt Claudio. «Das war das einzige Problem, das ich mit meinem Schwulsein hatte: die Sorge, dass ich keine Kinder haben könnte.» Sein Partner Manlio verspürte diesen Wunsch nicht so sehr, aber es brauchte wenig Überzeugungsarbeit, und er war mit im Boot. «Wir fanden


MENSCHEN REGENBOGENFAMILIEN

man sich gern hat»

Harmonisches Quartett

Smadar Klopshtok (links) und Nadine Buchs mit ihren Zwillingen Gal und Amitai (rechts). Die Kinder entstanden durch eine künstliche Befruchtung.

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aber auch, wir seien in einer privilegierten Situation: lange zusammen, gute Jobs, Familien, die uns vorbehaltlos unterstützen. Wenn wir so was nicht tun, wer dann?» Nach einigem Dafür und Dawider entschieden sich die Männer, ihr Glück in den USA zu versuchen. Eine Agentur, die Leihmütter vermittelt, organisierte in Ohio einige Treffen für sie. Die Frau, mit der sie sich einigten, erinnerte Claudio an die Mütter aus amerikanischen Vorabendserien: blond, zwei Kinder, Ehemann, weisses Häuschen, total perfekt. Für sie sei es eine Art Mission gewesen. «Sie erklärte uns, sie werde nie ein Buch schreiben oder ein Medikament gegen Krebs erfinden, aber sie werde sagen können, dass sie etwas tat, das jemanden glücklich gemacht hatte.» Und natürlich bekam sie auch etwas Geld, «ein paar Tausend»,

sagt Claudio, «nichts Weltbewegendes». Wesentlich mehr mussten sie für Anwaltskosten und das amerikanische Gesundheitssystem hinblättern, alles in allem investierten sie rund 50 000 Franken. Die beiden Männer suchten anschliessend eine anonyme Eispenderin, deren mit Claudios Sperma befruchtetes Ei schliesslich der Leihmutter eingesetzt wurde. Es klappte auf Anhieb, und es entwickelte sich eine enge Beziehung mit der Leihmutter, die heute noch besteht. In den USA wurden nach der Geburt der Zwillinge die notwendigen Papiere aufgesetzt, die Claudio als leiblichen Vater auswiesen, und die von Italien anerkannt wurden – und inzwischen auch von der Schweiz. Wobei sich der Papierkram für die Schweiz in Grenzen hielt, weil Manlio als Marketingmitarbeiter eines grossen amerikanischen Konzerns

Die internationale Situation für Regenbogenfamilien Die rechtliche Situation für Schwule und Lesben mit Kindern ist in Europa ein Flickenteppich (siehe Grafik). Am meisten Kinder leben vermutlich in den USA in Regenbogenfamilien. Nach Schätzungen der US-Behörden sind es etwa 270 000, rund ein Viertel sind adoptiert. Demnach zieht jedes fünfte Männerpaar und jedes dritte Frauenpaar Kinder auf. Da es Regenbogenfamilien in den USA schon lange gibt, existieren dort auch viel mehr Studien als in Europa. Dass deren positive Erkenntnisse auch auf den deutschsprachigen Raum übertragbar sind, zeigt die erste grosse repräsentative Studie in Deutschland («Kinder in gleichgeschlecht-

lichen Lebensgemeinschaften»), die im Auftrag des Bundesjustizministeriums erstellt und im Sommer 2009 veröffentlich wurde. «Die Persönlichkeitsentwicklung, schulische und berufliche Entwicklung sowie die Entfaltung der emotionalen und sozialen Kompetenzen verläuft bei Kindern in Regenbogenfamilien durchweg gut», fasst Elke Jansen zusammen, welche die Studie im wissenschaftlichen Beirat begleitet hat. Und: «Söhne und Töchter homosexueller Eltern zeigen nachweislich ein höheres Selbstwertgefühl und mehr Autonomie in der Beziehung zu ihren Eltern als Gleichaltrige in allen anderen Familienformen.» Auch die grosse Sorge vor Diskriminierungen aus

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Rechtliche Lage in Europa Adoption legal Stiefkindadoption legal Auf dem Weg zum Adoptionsrecht Adoption und Stiefkindadoption verboten Adoption zwar nicht möglich, aber nicht explizit verboten

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dem sozialen Umfeld entkräftet die Studie: «Etwas mehr als die Hälfte der Kinder hat noch niemals eine soziale Diskriminierung aufgrund ihrer Familiensituation erleben müssen.» Die erste Schweizer Studie Erstmals entsteht nun auch in der Schweiz im Auftrag des Nationalfonds eine grosse Studie. Geleitet wird sie von Eveline Nay vom Zentrum für Gender Studies der Universität Basel. Aufgrund erster Ergebnisse bestätigt Nay die Übertragbarkeit der deutschen Studie auf Schweizer Verhältnisse. Allerdings sieht sie Unterschiede wegen der restriktiven Gesetze in der Schweiz. «Es macht viel aus, dass bei uns die Rechtslage anders ist.» Daraus entstehe eine Vielzahl komplexer Konstellationen, um Kinder zu zeugen. Es sei eben oft nicht nur ein Paar, sondern ein Männer- und ein Frauenpaar oder

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ein Paar mit einem Freund oder einer Freundin, die Wege suchten, sich den Kinderwunsch zu erfüllen. Nays Ansatz ist ethnografisch, sie will verstehen, wie die Regenbogenfamilien leben, was sie im Alltag beschäftigt. Die meisten Kinder wachsen laut Nay mit lesbischen Müttern auf. Die gesetzlichen Verbote sind für Lesben wie für Schwule ein Hindernis, doch haben Männerpaare es schwerer als Frauenpaare. Nicht nur ist für sie der Aufwand grösser, zu einem Kind zu kommen — in der Gesellschaft herrscht laut Nay immer noch die Meinung, dass Frauen einen Kinderwunsch haben. «Männer hingegen — und gerade schwule Männer — werden schnell mit Sexualität assoziiert, weniger mit fürsorglicher Vaterschaft.» Da brauche es eine viel stärkere Legitimierung als bei Frauen. Nays Studie wird voraussichtlich 2013 publiziert.

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von Italien aus in Genf angestellt ist. Diese Firma anerkennt homosexuelle Partnerschaften samt Kindern und organisierte sämtliche Papiere. Rund anderthalb Jahre dauerte es vom Entscheid für Kinder, bis Claudio und Manlio ihre Mädchen in den Armen halten konnten. Bei Simone Luchetta (43) und Mona Läuchli (43) war das Projekt Kind eine deutlich langwierigere Angelegenheit. Seit 18 Jahren ein Paar, mussten sie sich erst mal einig werden. Während die Psychotherapeutin Läuchli schon immer ein Kind wollte, war das für die Journalistin Luchetta nie ein Thema gewesen. Läuchlis Wunsch aber war stark und blieb, und schliesslich liess sich ihre Partnerin überzeugen. Das war vor etwa zehn Jahren. Mangels lokaler Alternativen reisten die beiden nach Hol-

land, wo anonyme Samenspenden erlaubt sind, und arrangierten alles. Jeweils pünktlich zu Läuchlis Zyklus lieferte ein Expresskurier den Samen nach Zürich, gekühlt mit flüssigem Stickstoff. Acht Monate lang. Nichts passierte. Frustriert und erschöpft legten sie eine Pause ein. Dann tauchte ein heterosexueller Freund auf, mit dem sie schon vor Jahren mal über die Idee geredet hatten, und bot sich als Samenspender an. Man einigte sich, legte alle Rechte und Pflichten haarklein anwaltschaftlich fest und machte sich nochmal ans Werk. Nach weiteren fünf Monaten klappte es endlich. Pina ist heute fünf Jahre alt und kennt ihre Herkunftsgeschichte. Ungefähr zumindest. Während des Gesprächs in der grossen Zürcher Neubauwohnung sitzt sie mal am Tisch, mal spielt sie in der Nähe,

mal sitzt sie beim einen oder anderen Mami auf dem Schoss. Sie ist alt genug, um Fragen zu stellen, zum Beispiel nach ihrem Vater, der in ihrem Leben durchaus präsent ist. Er hütet sie ab und zu, sie übernachtet gelegentlich bei ihm, kennt auch seine Familie, hat ein weiteres, drittes Grosselternpaar. «Sie hat jemanden mehr als andere Kinder, nicht jemanden weniger», sagt Läuchli.

Soziale Akzeptanz hoch, Rechtslage beunruhigend

Luchetta ergänzt: «Je nach Altersstufe kommen neue Fragen dazu. Uns ist wichtig, dass wir ihr das nach und nach erklären, und nicht mit 15 dann die grosse Enthüllung kommt.» Wenn andere Kinder nachfragen, erklärt Pina ihnen, sie habe zwei Mamis und einen Papi, und der Papi wohne woanders.

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

Keine der drei Regenbogenfamilien weiss von negativen Erlebnissen zu berichten. Die Akzeptanz ist hoch. Alle drei haben viele heterosexuelle Familien im Freundeskreis und fühlen sich dort gut aufgehoben. Überall sind die Grosseltern engagiert, reisen zum Teil aus Italien oder Israel herbei, um Zeit mit den Enkelkindern verbringen zu können. Die rechtliche Nichtanerkennung des nichtbiologischen Elternteils ist allerdings ein Problem, das vor allem den Frauenpaaren Sorgen macht. Wenn dem leiblichen Elternteil etwas passieren sollte, würde die Fürsorgebehörde eingeschaltet. Und je nachdem wie liberal oder traditionell deren Mitglieder sind, könnte es passieren, dass die Kinder dem überlebenden Partner weggenommen würden.

«Ich gewichte das Kindsrecht höher, und man kann es halt nicht allen recht machen» EVP-Nationalrätin Maja Ingold (62) anerkennt, dass die aktuelle Gesetzgebung nicht ideal ist. Aber sie ist dennoch gegen die volle Adoption für gleichgeschlechtliche Paare.

Maja Ingold, Sie sind dagegen, das gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren können. Warum? Zuerst: Ich anerkenne, dass es eine Ungleichbehandlung gibt. Alleinstehende können Kinder adoptieren, eingetragene Partner nicht, da braucht es eine bessere Lösung. Auch über die Stiefkindadoption würde ich mit mir reden lassen. Was ich nicht anerkenne, ist, dass ein Kind primär und fürs ganze Leben «nur» zwei Väter oder zwei Mütter hat. Dafür möchte ich keine Verantwortung übernehmen. Da würde man einem Kind Vater oder Mutter vorenthalten. Was befürchten Sie, dass dem Kind passieren könnte, bei zwei Vätern oder Müttern? Weil diese Kinder von Anfang an zu einer Minderheit gehören, müssen sie Dinge ertragen und verarbeiten, die andere Kinder nicht erleben müssen. Das kann sie zwar auch stark machen, aber es kann ihnen

auch Schwierigkeiten bereiten. Ich ergreife einfach in der Güterabwägung die Partei des Kindes, auch wenn ich die Rechte gleichgeschlechtlicher Paare anerkenne. Ich gewichte das Kindsrecht höher, und man kann es halt nicht allen recht machen. Machen Sie sich denn Sorgen, dass die Kinder eher schwul oder lesbisch werden könnten? Ich kenne mich da zu wenig in der Psychologie aus. Ich stelle einfach fest, dass Lesben ein anderes Verhältnis haben zu Männern als Nicht-Lesben. Und dass sie das auch zum Ausdruck bringen, teilweise recht stark. Davon müssen die Kinder zwangsläufig auch geprägt werden. Was sagen Sie denn zu den vielen Studien, die den Kindern durchs Band weg bescheinigen, dass sie sich ausgezeichnet entwickeln? Ich habe mir nur die aus Deutsch-

land genauer angesehen. Aber dort hat der Grossteil der befragten Jugendlichen den ersten Teil ihrer Kindheit bei heterosexuellen Eltern verbracht und ist erst später in eine Regenbogenfamilie hineingewachsen. Das ist für mich kein Beweis, dass es denen gut geht, die von Anfang an so aufwachsen.

Was wäre die Alternative? Eine Pflegesituation. Das ist ja schon jetzt recht verbreitet. Und das ist für mich okay. Das reicht auch. Für das Kind machts ja eigentlich keinen Unterschied.

Aber die Studien aus den USA, die das belegen, sind zahlreich. Ich kann mir gut vorstellen, dass zwei Männer, die sich für ein Kind entscheiden, das sehr bewusst machen und auch ein gutes Umfeld bieten können. Aber Kindern ein liebendes Umfeld zu bieten, ginge doch auch ohne Adoption.

Die Ängste bei den Eltern sind aber gross, dass dem Partner das Kind weggenommen würde, falls der leibliche Elternteil stirbt. Ich weiss, aber es gibt bisher keinen solchen Fall, und ich glaube, dass jede Vormundschaftsbehörde so vernünftig ist, so was nicht zuzulassen. Aber eben, bei der Stiefkindadoption sehe ich gewissen Spielraum.

Wie, ohne Adoption? Je mehr auf dem Recht herumgeritten wird, desto mehr habe ich den Verdacht, dass es ihnen nicht um die Kinder geht, sondern um sie selbst, nämlich um die Gleichberechtigungspolitik. Das wiederum löst Abwehrreflexe aus.

Dennoch: Sie fordern eine Ungleichbehandlung von Hetero- und Homopaaren. Ich fordere es nicht, ich nehme es in Kauf, im Namen des Kindswohls. Es ist eine Güterabwägung, eine schwierige, das gebe ich zu. Und ein Unrecht bleibt dabei erhalten.


Erlebnisreisen –

mit einem Hauch von Luxus 6 Tage HP ab

Provence und Camargue

Fr.

Farben – Düfte und viel Meer

1145.-

Lassen Sie sich wie die Impressionisten vom einzigartigen Licht des Südens verführen. Der würzige Duft von Lavendel, Thymian und Rosmarin wird Ihre Sinne betören. Verträumte Bergdörfer, üppige Gärten und kleine Fischerdörfer am Mittelmeer laden zum Verweilen ein. 1. Tag: Schweiz – Provence Via Valence nach L’Isle sur la Sorgue. 2. Tag: Orange – Mont Ventoux Fahrt zu der kleinen Provinzstadt Orange. Nach einem Aufenthalt geht es weiter auf den berühmten Mont Ventoux. 3. Tag: Avignon – Gordes Ausflug zum viel besungenen Pont d’Avignon. In Lavendelfelder eingebettet liegt das Zisterzienserkloster Sénanque. 4. Tag: Les Baux – Camargue Heute besuchen Sie Les Baux, eine mittelalterliche „Geisterstadt“ mit einer herrlichen Aussicht. Die Fahrt führt nach Arles und Saintes-Maries-de-la-Mer weiter. 5. Tag: Fak. Ausflug Aix – Cassis Das Städtchen Aix zählt zu den schönsten Orten Frankreichs. Ab Cassis geht es mit dem Boot auf einer Rundfahrt an der Kalksteinküste „Calanques“ entlang.

6. Tag: Provence – Schweiz Rückreise über Lyon nach Genf. Hotel Sie übernachten in einem typischen ***Landhotel Domaine de la Petite Isle. Reisedaten 2011 So. 01.05. - Fr. 06.05. Mo. 23.05 - Sa. 28.05. So. 04.09. - Fr. 09.09.

So. 25.09. - Fr. 30.09. So. 09.10. - Fr. 14.10.

Inbegriffen • Fahrt im 5-Sternbus • HP (Nachtessen, Frühstück) • Ausflüge gemäss Programm Preise pro Person 6 Tage HP EZ-Zuschlag Fak. Ausflug

Fr. 1145.– Fr. 260.– Fr. 68.– 5 Tage HP ab

Emilia Romagna

Fr.

Land der Genüsse

695.-

Eine Reise mit tollen Städten: Modena mit Ferrari und Pavarotti, Parma mit Schinken und Käse, Bologna „la dotta e la grassa“ 1. Tag: Schweiz – Verdi Reise via Mailand in die Emilia Romagna. 2. Tag: Parma und Don Camillo Sie entdecken Parma und kosten Parmesankäse In einer Käserei. Den berühmten Parmaschinken probieren Sie ebenso. 3. Tag: Fak. Ferrari – Modena Fak. Ausflug nach Modena, zur Geburtsstadt von Luciano Pavarotti. In Maranello besuchen Sie die Ferrari Galerie. Natürlich kosten Sie noch den Aceto Balsamico. 4. Tag: Bologna und Dozza Bologna wir Sie mit seinen Arkaden und Türmen begeistern. Nachmittags Weinprobe In einer lokalen Kellerei. 5. Tag: Cremona - Schweiz Besichtigung von Cremona, Rückfahrt in die Schweiz.

Hotel Sie logieren im eleganten ****Hotel President in Correggio. Reisedaten 2011 So. 17.04. - Do. 21.04. So. 01.05. - Do. 05.05.

So. 25.09. - Do. 29.09. So. 16.10. - Do. 20.10.*

Inbegriffen • Fahrt im 5-Sternbus • HP (Nachtessen, Frühstück) • Rundgang Parma, Bologna, Cremona • Besuch Käserei, Schinkenfabrik Preise pro Person 5 Tage HP *Spartermin EZ-Zuschlag Fak. Ausflug

Fr. 775.– Fr. 695.– Fr. 120.– Fr. 75.–

Alle Reisen im 5-Stern-Bus

Südtirol – Dolomiten – Gardasee Zauber der Berge und Seen

P,

1. Tag: Schweiz - Kurtinig Fahrt via Landeck nach Kurtinig an der Weinstrasse. 2. Tag: Fak. Meran - Schloss Trauttmansdorff Ausflug zu den botanischen Gärten von Schloss Trauttmansdorff bei Meran. Am Nachmittag degustieren Sie die hiesigen Weine. 3. Tag: Dolomiten-Rundfahrt Rundfahrt durch die imposanten Dolomiten mit seinen berühmten Gipfeln. Besuch in einer Holzschnitzer-Werkstatt im Grödnertal. 4. Tag: Gardasee Ausflug an den herrlichen Gardasee. Gemütliche Schifffahrt nach Malcesine. Lazise und Bardolino sind bekannt Für ihre Weine. 5. Tag: Innsbruck - Schweiz Rückreise mit Zwischenhalt in Innsbruck. Hotel Sie logieren im familiären und ruhig gelegenen ***Hotel Teutschhaus in Kurtinig.

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So. 21.08. - Do. 25.08. So. 04.09. - Do. 08.09. So. 25.09. - Do. 29.09. So. 09.10. - Do. 13.10.

Inbegriffen • Fahrt im 5-Stern-Bus • HP (Nachtessen/Frühstücksbuffet) • Ausflug Dolomiten, Gardasee • Besuch einer Holzschnitzerei Preise pro Person 5 Tage HP * Spartermin EZ-Zuschlag Zuschlag ab 31.7. Fak. Ausflug Meran

Dubrovnik – Plitvicer Seen – Adriaküste

Fr. 695.– Fr. 595.– Fr. 95.– Fr. 35.– Fr. 60.–

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Die Reise an die Adria lockt mit immer neuen Höhepunkten: die raue Natur des kroatischen Karstgebietes und die üppige Vegetation an den milden Küstenabschnitten. 1. Tag: Schweiz – Slowenien 2. Tag: Salinera – Plitvicer Seen Ausflug zu den Plitvicer Seen (UNESCO Weltnaturerbe). Bootsfahrt. 3. Tag: Mostar – Neum Sie besichtigen das Wahrzeichen von Mostar, die Brücke Stari Most (UNESCO Weltkulturerbe) 4. Tag: Dubrovnik Sie flanieren durch die wunderschöne Altstadt von Dubrovnik. 5. Tag: Split – Sibenik Besichtigung von Split mit dem Diokletianspalast und eleganter Flaniermeile. 6. Tag: Fak. Sibenik – Krka Im Nationalpark Krka Besichtigung der gewaltigen Wasserfälle. 7. Tag: Sibenik – Zadar Halt in Zadar. Fahrt entlang der bizarren Karstlandschaft nach Slowenien. 8. Tag: Slowenien – Schweiz

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Die zauberhaften Küsten Dalmatiens

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Migros-Magazin 14, 4. April 2011

MENSCHEN REGENBOGENFAMILIEN

| 27

Fröhliche kleine Familie Mona Läuchli (links) und Simone Luchetta mit ihrer Tochter Pina. Die Fünfjährige hat auch Kontakt zu ihrem leiblichen Vater.

Claudio sieht die Sache lockerer. Für ihn ist nur schon das Partnerschaftsgesetz ein Vorteil gegenüber Italien. «Ich denke, das Gesetz war ein notwendiger Kompromiss. Von aussen betrachtet ist die Schweiz auf dem richtigen Weg. Der Trend ist klar, es ist nur eine Frage der Zeit.» Bei den Gegnern der Elternschaft von homosexuellen Paaren gibt es ebenfalls Ängste (siehe Interview). Sie fürchten, dass die Kinder sich nicht gut entwickeln könnten, wenn bei den Eltern ein Geschlechterteil fehlt. Zahlreiche Studien belegen allerdings, dass sich der Nachwuchs sehr gut entwickelt. «Kinder aus Regenbogenfamilien zeigen keinerlei Auffälligkeiten und sind im Hinblick auf soziale Kompetenz den Kindern aus heterosexuellen Familien sogar voraus», sagt der Basler Psychologe Udo Rauchfleisch, der sich seit Jahren mit dem Thema befasst. «Es gibt keine objektiven

Gründe, die dagegen sprechen, dass gleichgeschlechtliche Paare Kinder aufziehen.» Auch an der Vorstellung, dass diese Kinder vermehrt schwul oder lesbisch werden könnten, ist nichts dran. «Im Übrigen ist die Frage an sich schon diskriminierend», findet Rauchfleisch. «Denn sogar wenn es so wäre, was wäre dabei?»

Die Mitschüler fanden es schräg, aber spannend

Heterosexuell und auch sonst sehr zufrieden mit seinem Leben ist Pan (30), der in einem Dorf im Kanton Bern bei zwei Frauen aufgewachsen ist, nachdem sich seine Eltern getrennt hatten, als er ein Kleinkind war. Mit sechs Jahren, als er in die Schule kam, erhielt er erstmals Reaktionen von anderen Kindern. «Die Mitschüler waren vor allem neugierig und fanden das zwar schräg, aber auch spannend – und daran hat sich auch später nie etwas geändert.» Pan

versichert, er sei nie gehänselt worden und habe immer nur gute Erfahrungen gemacht. Der Informatiker, der zurzeit in einer Ausbildung zum Imker steckt, wird am Samstag mit anderen jungen Erwachsenen, die in Regenbogenfamilien aufgewachsen sind, an einer Podiumsdiskussion teilnehmen. Diese ist Teil einer nationalen Tagung der Regenbogenfamilien in Bern, an der über die rechtliche, politische und gesellschaftliche Situation informiert und diskutiert wird. Pan hatte dank der vielen positiven Erfahrungen nie Angst vor negativen Reaktionen. «Im Gegenteil, ich fand es immer sehr spannend, wie die Leute reagierten und was sie wissen wollten.» Sein leiblicher Vater war kaum präsent in seinem Leben und starb bereits in Pans Jugend. «Das hat mich getroffen, damals. Ich hatte keine wirkliche Beziehung zu ihm, aber dann plötzlich wurde mir die

Chance geraubt, ihn richtig kennenzulernen.» Eine Vaterfigur hatte er nie – und sie hat ihm auch nicht gefehlt. «Man sucht sich die Dinge für sein Leben an verschiedenen Orten zusammen, nicht nur in der Familie», sagt Pan. «Deren Form wird sowieso zu stark romantisiert. Das Wichtigste ist doch, dass man sich in einer Familie gern hat, egal, in welcher Konstellation.»

Texte Ralf Kaminski Bilder Esther Michel

www.regenbogenfamilien.ch www.familyproject.ch Nationale Tagung Regenbogenfamilien, Kornhausforum Bern, 9. April, 9.30 Uhr.

www.migrosmagazin.ch Sonderfall Schweiz? Die Weltkarte zu den Adoptionsrechten von Homosexuellen.


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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

FRAU DER WOCHE

| 29

SILVER SURFER IM NETZ

Ewige Kämpferin Eigentlich kann einem Patty Schnyder (32) leid tun. Die Baselbieterin hat viele Höhen und Tiefen erlebt, wobei Letztere wohl überwiegen. Problematische Beziehungen brachten den Tennisstar mehrfach in schwierige Situationen. Jetzt kommen finanzielle Probleme dazu. Ob sie ihre Schulden begleicht und auch dieses Mal wieder aufsteht?

MANN DER WOCHE

Bilder Berthold Steinhilber/Laif/Keystone, John G. Mabanglo/EPA/Keystone

Chance gepackt Martin Werlen (49), Abt des Klosters Einsiedeln, ist ein gottesfürchtiger Mann — und ein mutiger dazu. Wiederholt kritisierte er die katholische Kirche wegen deren Umgangs mit dem Thema sexueller Missbrauch in der Kirche. «Die Kirche hat die Chance nicht gepackt, der Weltöffentlichkeit zu zeigen, was ihr wichtig ist», sagte Abt Werlen kürzlich in einem Interview. Damit hat wenigstens er selber die Chance genutzt, Klartext zu reden.

«Der Preis spielt keine grosse Rolle» Üb be im Internet Über 55-Jährig 55-Jährige geben mit Abstand am meisten Geld aus. Das belegt eine neue Studie von Professor Thomas Rudolph (48). Der Direktor des Forschungszentrums für Handelsmanagement an der Universität St. Gallen erklärt das Verhalten und die Vorlieben der sogenannten Silver Surfer in den Weiten des Webs.

Sind Männer oder Frauen aktiver im Internet-Shopping?

Thomas Rudolph, was versteht man unter Silver Surfern?

Das Internet ist rational. Männer mögen das. Frauen kaufen emotionaler ein, suchen eher Beratung beim Verkaufspersonal. Vor zehn Jahren war der Unterschied zwischen Männern und Frauen riesig. Damals war das Internet langsam und nüchtern. Seit die Websites bunt und animiert sind, fühlen sich auch Frauen mehr angesprochen.

Das sind laut unserer Definition Internetnutzer, die älter als 55 Jahre alt sind. Nach unserer neusten Umfrage kaufen 72 Prozent von ihnen regelmässig online ein. Das ist ein markanter Anstieg. Vor zwei Jahren waren es noch 66 Prozent. Warum plötzlich dieses Interesse?

Teilweise haben sie keine andere Wahl. Zum Beispiel sind viele Musikläden eingegangen. Die Konsumenten müssen also ihre Musik zunehmend bei iTunes und anderen Online-Anbietern kaufen. Zudem sind neue elektronische Geräte wie das iPad leicht zu bedienen und erleichtern den Zugang zu solchen Angeboten. Viele ältere Menschen besorgen sich auch neue Geräte, weil es als jung und hip gilt. Was zeichnet Silver Surfer aus?

Für sie spielt der Preis keine zentrale Rolle. Bequemlichkeit und Produktqualität sind viel wichtiger. Im Durchschnitt gibt jeder pro Jahr 1862 Franken im Internet aus. Das sind rund 1000 Franken mehr als 2009.

Männer zeigen allgemein mehr Interesse daran, online einzukaufen. Sie nutzen das Netz oft berufsbedingt schon seit Jahren und haben darum weniger Berührungsängste. Die Frauen holen aber auf. Gibt es Unterschiede im Kaufverhalten?

Was kaufen die Älteren im Netz?

Sie buchen vor allem Reisen und kaufen Flugtickets. Aber auch Unterhaltungselektronik, Bücher und Musik sind sehr beliebt. Ebenso Lebensmittel.

Wie würde das Angebot für Silver Surfer noch interessanter?

Vielen ist es zu kompliziert, online einzukaufen. Ältere User mit wenig Interneterfahrung sind immer noch der Meinung, dass es schneller geht, wenn sie im Geschäft einkaufen. Darum müssen die Websites bedienerfreundlicher werden.

Wird das Netz für die nächste Generation der Senioren selbstverständlich sein?

Ja, denn die älteren Surfer haben gemerkt, dass Surfen Spass macht

«Beliebteste Zahlungsmethode ist die Rechnung.»

Besonders die älteren User haben Angst, ihre Kreditkartendaten könnten missbraucht werden.

und dass sie zum Beispiel auf Facebook alte Freunde wiederfinden, die sie seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen haben. Sie werden dank dem Internet eigenständig bleiben und zum Beispiel länger in der eigenen Wohnung bleiben können. Senioren werden online Lebensmittel bestellen oder sich über das Internet ärztlich versorgen und beraten lassen. «Independent Living» ist das Zauberwort der Zukunft.

Sind Silver Surfer vorsichtiger, was die Herausgabe persönlicher Daten angeht?

Wann haben Sie selber das letzte Mal im Netz eingekauft?

Wie wird bezahlt?

Allgemein ist Ware gegen Rechnung die beliebteste Zahlungsmethode. Warum?

Eigentlich nicht. Sie haben kaum Bedenken, Adresse, Telefonnummer oder Hobbys anzugeben.

Erst gerade gestern! Ich habe online ein Flugticket gebucht. Interview Nathalie Bursac´


30 | Migros-Magazin 14, 4. April 2011

Ein Mann, eine Familie Mehr als 100 000 Leute klicken sich weltweit jeden Morgen durch Ron Orp’s Mail und wollen wissen, was in Zürich oder Berlin läuft. Garant für den Erfolg des Newsletters sind zwei Zürcher, ein paar Freiwillige und Tausende von Lesern. Willkommen in der Ron-Orp-Familie.

I

n Zürich schlug der Newsletter Ron Orp’s Mail ein wie eine Bombe. Mittlerweile gehört die Lektüre von Rons täglicher Stadtagenda für 66 000 Zürcher zum Morgenritual. Und für fast nochmals so viele Berner, Genfer, St. Galler, Londoner, Berliner, New Yorker und Brasilianer. Will man Szenekenner und Kulturexperte Ron Orp zum Interview treffen, empfangen einen zwei Männer in einem Mansardenbüro unweit der Zürcher Sündenmeile Langstrasse. «Ron ist grad unterwegs, sucht neue Städte und neue Trends», entschuldigen Romano Strebel (37) und Christian Klinner (37) schmunzelnd die Abwesenheit ihres omnipräsenten und trotzdem ominösen Chefs. Böse Zungen munkeln, die Figur des Alleswissers Ron sei der Fantasie der beiden ehemaligen Werber entsprungen. Diese protestieren betont heftig: «Ron ist unser aller bester Freund. Er zeigt dir, dass deine Stadt mehr ist, als du weisst. Es gibt ihn, wirklich!» Sieben Jahre ist es her, da verschickten die langjährigen Freunde ihr erstes Mail an 120 Bekannte, bereits damals war Szenekenner

Ron Orp der Absender. Sie investierten rund 5000 Franken in die Bieridee, die in einem verrauchten Lokal an der Langstrasse entstanden war. Oder wie Christian Klinner es ausdrückt: «Wir haben Ron in der Olé Olé Bar kennenund lieben gelernt.»

Zuverlässiger Führer durch den Stadtdschungel

Seit dessen erstem Erscheinen gibt Ron Orp’s Mail zuverlässig jeden Tag wertvolle Tipps in den Sparten Kunst, Party, Film, Gastronomie, und Shopping und weist auf interessante Artikel im Internet hin. Der Newsletter vermittelt Jobs, Wohnungen und WG-Zimmer – und beantwortet im Forum die Fragen der Leser nach dem besten Plattenladen, nach dem feinsten Humus der Stadt oder nach einem Fotogeschäft, das Mittelformatoder Super-8-Filme entwickelt. «So sucht Ron Orp einerseits für Einheimische aus all den vielen Kulturagenden das Beste raus, andererseits lässt er auch Zuzügern den Puls der Stadt fühlen», sagt Romano Strebel. In Zürich, wo eine gewisse Polemik über deutsche Zuzüger


MENSCHEN RON ORP’S MAIL

| 31

Ron Orp hat viele Gesichter. Für das Migros-Magazin haben sich einige der Autoren des Newsletters selbst inszeniert und zeigen erstmals ihr Gesicht.

Winterthur

Simone (26), Studentin. «Durch Ron Orp habe ich meine Wohnung gefunden, es war der Anfang einer grossen Liebesgeschichte. Er hat mir die Augen für meine Stadt geöffnet. Als Ron Orp dann Assistenten für Winterthur suchte, wollte ich unbedingt dabei sein. Zudem hat er mich während des Studiums vor dem Hungertod gerettet.»

Zürich

Romano Strebel (links) und Christian Klinner, Gründer.

«Das Ron-Mail soll dich morgens als Erstes begrüssen.»

«Mittlerweile kümmern wir uns um das ganze Ron-OrpNetzwerk in der Schweiz und im Ausland. Das Ron-Mail kommt immer mitten in der Nacht bei den Abonnenten an. Es soll dich morgens als Erstes begrüssen und dich für den Tag inspirieren: Deine Stadt ist mehr, als du denkst!»

herrscht, wird Ron Orp besonders von deutschen Einwanderern rege zurate gezogen. Dieser Umstand führte schon zu einem Eklat: Ein gewisser Clemens rief im Forum alle Deutschen in der Stadt dazu auf, sich am trendigen Flussbad Letten zu versammeln. Eingefleischte Zürcher – meist waren diese vor Jahren selbst Zuzüger aus Graubünden, Bern oder dem Aargau – regten sich derart über den Beitrag auf, dass das Thema noch wochenlang zu bösen Kommentaren führte. Die Einheimischen wollten das Flussbad für sich alleine behalten.

Was im Forum diskutiert wird, ist Stadtgespräch

Vom Erfolg in ihrer Stadt beflügelt, planten die beiden Gründer 2005 die Expansion. Leute, die Ron Orp’s Mail aus Zürich kannten, wollten den Newsletter in ihrer Stadt einführen. Zwei Jahre

Bern

Sandino (27), Jurist, studiert am Sotheby’s Institute of Art in New York Kunstgeschichte.

«Ich habe Ron Orp in Zürich kennengelernt und musste den Newsletter 2007 nach Bern holen. Ohne ihn ging es hier nicht mehr.»

St. Gallen

Christian (25), gelernter Drucktechnologe und Geschäftsführer eines Restaurants.

«Ron Orp zu sein, ist klar auch ein kleines Stück Selbstverwirklichung. Ich will aber auch für meine Stadt, und meine Region etwas Gutes leisten. Leider wandern nämlich alle Macher viel zu schnell aus St. Gallen ab. Ich möchte vielleicht Journalist werden, durch Ron Orp lerne ich so schon einiges.»

nach seiner Geburt, erhielten die Basel-Städter ein erstes Mal Tipps von Ron. Weitere Städte folgten, sodass in Zürich, Basel, Bern, Luzern, Genf, Winterthur und St. Gallen mittlerweile über 100 000 Menschen die E-Mail lesen. Mit der Expansion wurde Ron Orp für Werbekunden inter-

essant. Seit Anfang 2008 leben Christian Klinner und Familienvater Romano Strebel vollumfänglich von der Kulturplattform. Jeder, der Ron Orp in seine Stadt holt, übernimmt selbst den Anzeigenverkauf. «Je mehr Leute den Newsletter empfangen, desto lukrativer wird es für seine Helfer.» Doch Strebel betont: «Wir wollen die Leute morgens nicht mit Werbung erschrecken.» Ein Möbelhaus hatte den Newsletter in ihrer neuen Tapete einfärben wollen. Die beiden Unternehmer lehnten das Angebot ab. Sie wissen um die Feinfühligkeit ihrer Abonnenten. In den Foren auf der Homepage ronorp.net geht es hitzig zu; was hier besprochen wird, ist später nicht selten Stadtgespräch. So geschehen letzten Winter: Einige Davoser erklärten den Zürchern auf 10 000 AntiZürich-Klebern, sie seien


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MENSCHEN RON ORP’S MAIL

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

| 33

«Wer zur Ron-Orp-Familie gehören will, muss ein guter Typ sein. Mit ihm möchten wir ein Bier trinken können.» im Bergdorf nicht willkommen. Aufmerksamen Städtern fielen beim Skiwochenende die komischen Botschaften auf, sie diskutierten sie im Ron-OrpForum. Als die antizürcherische Bewegung den Weg in die Presse fand, schwitzten in Graubünden die Tourismusvertreter Blut und Wasser. Ein anderes Beispiel: Die Idee für die Bye-Bye-BillagInitiative, die eine Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren verlangt, entstand im Ron-OrpForum. Als einem Abonnenten Ende 2010 das Tourenvelo stinkfrech aus dem ETH-Keller entwendet wurde, versuchte er über Ron Orp den Dieb milde zu stimmen und zu einer Rückgabe zu bewegen: «Lieber Velodieb, bitte gib mir mein Fahrrad zurück, ich bezahl auch dafür.» Das Velo hatte sich der Bestohlene extra für seine Neuseelandreise mühsam zusammengebaut. Auf den Aufruf meldeten sich sogar Leute aus Übersee, die in Zürich noch eines rumstehen hatten. Nur der Dieb selbst schien kein Ron-Orp-Abonnent zu sein.

Eine Frau wollte sich bei Ron mit einem Wein bedanken

Romano und Christian befriedigen solche Geschichten, sie entlöhnen sie für die Stunden, die sie vor Jahren noch nebenberuflich vor dem Bildschirm verbrachten. Sie bewirken mit ihrem als Ausgangs- und Kulturtipp erdachten Konzept inzwischen viel mehr als Partyabende oder gut besuchte Vernissagen. Die beiden betonen, sie hätten keinen Businessplan gehabt, damals im 2004. Den Boden ihres Büros hätten sie selbst auf Knien kriechend eingebaut. «Kürzlich klingelte eine Frau mit einer Flasche Wein und einer Karte für Ron bei uns», sagt Christian. «Sie wollte sich bei ihm fürs Finden ihres Velos bedanken.» Täglich suchen Verliebte Rons Beistand bei der Partnersuche: «Gestern, 07.30 du (rote Jacke,) hast mir (rote Schuhe) im 7erTram den Tag versüsst.» Sie hätten auch schon Fotos von Pärchen er-

Genf

David (34) arbeitet Vollzeit für Ron Orp.

«Die Arbeit für Ron Orp gibt mir täglich Befriedigung. Ich bin verantwortlich für die Romandie, und bald wollen wir Ron Orp auch für Lausanne lancieren. Als ich in Zürich lebte, fühlte ich durch ihn den Undergroundpuls; da wusste ich: Ron Orp brauchts auch auf der anderen Seite des Röstigrabens.»

Basel

Dascha (30), Webdesignerin und Leder-Schmuckdesignerin, Attila (33), Geschäftsführer einer medienpädagogischen Institution, Deborah (25), Studentin für postmodernes Design und Reiseberaterin, und Andrea (34), Inhaberin eines Ladens für Jungdesigner (von links). «Ron Orp öffnete uns und allen anderen in Basel das Tor zur Welt. Und vor allem auch viele kleine Türen gleich um die Ecke, die man dort gar nicht vermutet.»

halten, die sich über Ron gefunden haben. «Nur eines fehlt noch», sagt Romano Strebel. «Ein Ron Orp Baby, das wärs.»

Jetzt hat auch Brasilia einen eigenen Newsletter

Dass Ron Orp’s Mail nicht nur etwas für die Schweiz ist, zeigte die weitere Entwicklung: Als erste Stadt im Ausland erhielt Wien seinen eigenen Newsletter, es folgten London, New York, Hamburg, München und Berlin. Seit Ende Februar tanzt Ron Orp auch Samba: Der erste Newsletter für die Stadt Brasilia, die Hauptstadt Bra-

Luzern

Mario (26), Student der Kulturwissenschaft, DJ und Leiter einer Stelle für Kinder- und Jugendförderung.

«Mir gefällt der Ansatz, dass eine Person seine Stadt, deren Bewohner und das Leben in ihr aus ihrem eigenen Blickwinkel beobachtet, kommentiert und so bereichert. Viele Leute reisen durch die ganze Welt, kennen nicht einmal die Quartiere ihrer Heimatstadt. Ron Orp ist da, wenn man nach einer langen Nacht nach Hause kommt — weiss immer, wo der Place to be ist; als sein Helfer weiss ich es jetzt auch.»

siliens, wurde verschickt. «Wir erhalten fast täglich Anfragen aus irgendeiner Stadt, die Ron Orp zu sich holen möchte», berichtet Christian Klinner. Leute aus Beirut, Tokio oder Moskau wollen einen eigenen Newsletter starten. Doch die Unternehmer sind vorsichtig: «Wer zur Ron-OrpFamilie gehören will, muss ein guter Typ sein. Mit ihm möchten wir ein Bier trinken können.» Beim letzten Jahresfest, bei dem sich die ganze Ron-Orp-Crew zusammengefunden hat, feierten 29 Leute. Und wie soll es weitergehen? Romano Strebel gibt an, für 2011 sei keine neue Stadt mehr vorgesehen. In den nächsten Monaten geht Lausanne noch online. Eine Option behalten die Webunternehmer Romano Strebel und Christian Klinner offen: «Unsere Homepage-Software würde theoretisch auch Kyrillisch und Japanisch schlucken.» Nur ob Ron himself auch so sprachgewandt ist, muss sich erst noch herausstellen. Text Cinzia Venafro Bilder Ueli Christoffel, zvg

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chen Stellen aufgetragen und 1 Minute einmas-

Lebensgewohnheiten diesem Leiden an und

passen

die

Betroffenen

siert. Herkömmliche Produkte müssen für ca.

vermeiden bestimmte Speisen und Getränke.

2 Wochen angewendet werden, bevor eine De-

Da auch die tägliche Mundhygiene unangeneh-

sensibilisierung ereicht wird. Bei regelmässigem

me Schmerzen verursacht, kann sich dies nega-

Zähneputzen baut sich zudem eine dauerhafte

tiv auf die Mundgesundheit auswirken.

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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

ZITAT DER WOCHE

| 35

ZIMMER MIT AUSSICHT

«Wenn man ein Bootsrennen gewonnen hat, kann man alles schaffen.» Das sagte Moritz Hafner (26) gegenüber «20 Minuten». Der Zürcher hat im Oxford-Achter das legendäre Ruderrennen Oxford-Cambridge gewonnen. Vor 250 000 Zuschauern!

FRAGE DER WOCHE

Bilder Luis Benavides/Keystone, Getty Images

Warum hilft ein Ventilator nachts gegen Mücken?

Es geht auch ohne Gift: Der Wind, der entsteht, wenn im Schlafzimmer ein Ventilator surrt, trägt stark dazu bei, nicht von Mücken gestochen zu werden. Die Blutsauger werden unter anderem vom Kohlendioxid angezogen, das wir ausatmen. Der Luftstrom des Ventilators verteilt und verdünnt das CO2 und macht Schlafende so für Mücken uninteressanter. Auch andere Attraktionen für die Insekten werden dank der kühlenden Luft reduziert: Schweiss mit der darin enthaltenen Milchsäure sowie Körperwärme und -geruch. Mit welcher Geschwindigkeit der Ventilator läuft, ist dabei egal.

Fröhlich stehen drei Frauen auf einem Balkon in den Slums von Medellín in Kolumbien. Sie beobachten, wie sich auf der Strasse Jugendliche zusammenrotten. Nicht wegen der entblössten Schaufensterpuppen ein Stockwerk tiefer, sondern um den Tod des 17-jährigen Rappers Mario Alejandro Sierra zu beklagen. Dieser war am Tag zuvor erschossen worden. Die Jugendgruppen kamen zu einem Protestmarsch gegen Gewalt. Seit Januar wurden in der Zwei-Millionen-Stadt Medellín bereits 340 Menschen umgebracht.


36 | Migros-Magazin 14, 4. April 2011

Ein Urner lehrt Hollywood das Gruseln Claudio Fäh lebt seinen Traum. Der 36-Jährige aus Altdorf arbeitet in Los Angeles als Regisseur und Produzent und hat sich mit Horror- und Science-Fiction-Filmen einen Namen gemacht.

S

teven Spielberg, James Cameron, Joe Dante – das waren die Namen, die Claudio Fähs Herz als Jugendlicher höher schlagen liessen. Er liebte deren Filme, das Abtauchen in ihre magischen Welten aus Grusel, Action und Science-Fiction. «Als ich mit zwölf Jahren Spielbergs ‹Der Weisse Hai› zum ersten Mal gesehen habe, hatte ich wochenlang Angst, im Urnersee zu schwimmen.» Fäh lacht bei der Erinnerung daran. Dass er jemals mit einem seiner Kindheitshelden zusammenarbeiten würde, hätte er nicht mal zu träumen gewagt. Aber 2008 war es so weit: Claudio Fäh stand in Vancouver auf dem Set von «The Hole», einem 3-D-Gruselthriller für die ganze Familie, und beriet mit Regisseur Joe Dante, wie man diese oder jene Szene am besten inszenieren könnte. Joe Dante, der für so legendäre Streifen wie «Gremlins», «Small Soldiers» oder «The Howling» ver-

antwortlich ist. «Man erstarrt schon ziemlich vor Ehrfurcht, wenn man plötzlich mit so jemandem zusammenarbeitet», sagt Fäh. Aber dann riss er sich zusammen und wurde vom Fan zum Produzenten, sein Job bei «The Hole». «Es ist eine einmalige Gelegenheit, jemanden wie Joe bei der Arbeit zu erleben. Quasi der bestmögliche Filmschulkurs – und auch noch bezahlt!»

Der erste Film öffnete die Türen der grossen Studios

Die Zusammenarbeit mit Hollywood-Grössen wurde Claudio Fäh nicht in die Wiege gelegt. Er wuchs fern von Los Angeles im Schatten der mächtigen Urner Alpen auf. Aber er entwickelte schon früh ein Faible für die grossen Filme aus den USA. Das Kino Leuzinger in Altdorf UR war sein Fenster in eine andere Welt. Als 14-Jähriger drehte er mit seinem Cousin den ersten Kurz-

Nostalgische Gefühle in Altdorf: In Claudio Fähs Jugend diente das Kino


MENSCHEN FILMEMACHER

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Claudio Fäh mit seinem Mentor Joe Dante (rechts) und Schauspieler Dick Miller. Miller ist der absolute Liebling von Dante und hat in jedem seiner Filme einen kleinen Auftritt. So auch im Gruselthriller «The Hole».

Leuzinger als Fenster in die aufregende Welt der Hollywood-Filme.

film. Später studierte er Germanistik und Filmwissenschaft an der Universität Zürich; seine Lizenziatsarbeit schrieb er zwar über die Kafka-Verfilmungen und deren spezielles Schwarz-WeissDesign – doch sein Herz schlug für «Indiana Jones», den «Terminator» und die «Godfather»-Filme. «Ich mag emotionale Storys, die mich in eine andere Welt entführen», sagt Fäh. 1999, nach dem Lizenziat wagte er den Sprung an die Westküste, an die University of California in Los Angeles, für ein weiteres Filmstudium. «Ich bin recht naiv an die Sache herangegangen und hatte wahnsinniges Glück.» Er hatte ein Filmprojekt in der Tasche, für das ein Teil der Finanzierung bereits gesichert war. «Schon bevor ich in die USA gegangen war, hatte ich einen Schweizer Investor, der meinen letzten Kurzfilm gesehen hatte und ihn mochte. Er bekundete Interesse, einen grösseren Film zu finanzieren.» Mit dieser Zusage gelang es Fäh, den Rest des Geldes für seinen ersten US-Film «Coronado» aufzutreiben. «Und das war der Türöffner. Dadurch habe ich einen Agenten und einen Manager gefunden und weitere Angebote bekommen.» Nicht dass es leicht gewesen wäre. Der Actionthriller «Coronado»

kam 2003 in die Läden, verkaufte sich aber harzig. Finanziell sei man «mit einem blauen Auge davongekommen.» Aber er schaffte es für kurze Zeit auf den Radar von Hollywood, konnte bei den grossen Studios vorsprechen, wurde zur Kenntnis genommen. Passiert ist dann allerdings erst mal nichts, und er lief finanziell «ziemlich schnell auf dem Zahnfleisch».

Action- und Horrorfilme sind perfekt für Einsteiger

Zwei Jahre dauerte die Durststrecke, dann kam 2006 das Angebot für «Hollow Man 2», die Fortsetzung eines halbwegs erfolgreichen Science-Fiction-Gruselfilms aus dem Jahr 2000 mit Kevin Bacon und Elisabeth Shue. Hinter dem Streifen stand Sony, ein grosses Studio – und damit begann eine Serie von Filmen, dank denen Fäh nun seit sieben Jahren ohne Unterbruch Arbeit hat, mal als Regisseur, mal als kreativer Produzent, der bei Gestaltung und Organisation der Filme mitredet. Dabei peitscht er gelegentlich Produktionen mit zweistelligen Millionenbudgets durch und dirigiert auf dem Set an die 120 Leute. Alle diese Streifen, seien es nun die Fortsetzung «Starship Troopers 3» oder sein aktuelles Projekt «Sniper: Reloaded»,


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Billy Zane spielt einen Scharfschützen in Claudio Fähs aktuellem Streifen «Sniper: Reloaded».

bewegten sich in den Genres, die er mag, waren allerdings meist für den DVDMarkt bestimmt und nur beschränkt im Kino zu sehen. Aber das ist nicht der Punkt. «Diese Art Filme ist perfekt für Einsteiger», sagt Fäh. «Bei ihnen hat man als junger Regisseur noch am ehesten die Chance, sie gemacht zu kriegen, weil sie sich für die Studios kommerziell gut kalkulieren lassen.» Fähs spätere Filme waren finanziell alle erfolgreich, ausserdem habe er sein Budget nie überschritten und gelte in Hollywood als umgänglich, wie er selbst sagt. «Auf diese Weise erarbeitet man sich einen guten Ruf in der Filmbranche und bekommt weitere Projekte.»

Preis für «The Hole» am Filmfestival in Venedig

Selbstverständlich ist das nicht. «In Hollywood gibts eine Regisseurschwemme», sagt Fäh. Extrem wichtig ist deshalb auch ein gutes Beziehungsnetz. Fast alle seine Filmangebote entstanden durch die Zusammenarbeit bei früheren Projekten. Fähs grösster Erfolg bisher war klar «The Hole», der Film mit Joe Dante. Er gewann in Venedig 2009 den 3-D-Preis – vor den grossen Kassenschlagern «Up» und «Coraline». Und er schaffte es in einigen Ländern ins Kino, besonders erfolgreich lief er in Grossbritannien. Anfang Juni wird er in der Schweiz auf DVD herauskommen. Bereits Mitte Mai erscheint «Sniper: Reloaded», ein Action-

thriller, den Fäh letztes Jahr als Regisseur in Südafrika gedreht hat und mit dem er sehr zufrieden ist. Überhaupt, wenn er die Wahl hat, führt er lieber Regie. «In die Produzentenrolle bin ich mehr so reingerutscht.» Und wenn alles klappt, startet er im Sommer seinen nächsten Job: Regie beim Horrorthriller «Old MacDonald». Bis dahin hat er Zeit, sich um seine Familie zu kümmern. Gerade ist er mit seiner Frau Martina (36), einer Ärztin, und der knapp zweijährigen Tochter in eine grössere Bleibe in Culver City bei Los Angeles umgezogen – in Vorbereitung auf das nächste Kind, das bald kommt. Claudio Fäh kann zwar von seinem Job komfortabel leben, reich jedoch wird er bei all dem nicht. Aber es macht Spass. Und eigentlich steht er ja noch am Anfang seiner Karriere. «Man steckt immer mitten drin und hofft, dass der nächste Film auch zustande kommt und dass er gut wird», sagt Fäh. «Ich hatte bisher noch nie das Gefühl, jetzt habe ich es geschafft, jetzt kann ich mich zurücklehnen.» Schliesslich will er noch bessere und grössere Filme machen. Aber Fäh hat sich seinen Traum erfüllt, er macht das, was er sich als kleiner Junge in Altdorf immer gewünscht hat. Und manchmal steht er da, mitten auf einem Filmset mit echten Stars, und kann es nicht recht fassen. Text Ralf Kaminski und Mathias Haehl Bilder Herbert Zimmermann

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Migros-Magazin 14, 4. April 2011

| 41

Justin pinkelt, die Welt schaut zu Ach, kommen Sie!

Geben Sie es zu! Nicht nur Ihre Tochter geht ans Justin-BieberKonzert – Sie geBänz Friedli hat eine hen mit. Als Aufneue Frisur. passerin, ja, klar; man weiss ja nie, bei 13 000 Leuten auf so engem Raum … Nein, Sie brauchen nicht zuzugeben, dass der Schnügel auch Ihnen gefällt. Und überhaupt, Kinderstars wie ihn gabs doch schon immer. Über 50-Jährige erinnern sich an Heintje: «Maaaaaama, du sollst doch nicht um deinen Jungen weinen!» Schon er war der Schwarm aller Teenies und Schwiegermütter. Halb so schlimm. Schlimm ist nur, dass Teenieschwarm im Twit-

terzeitalter ein 24-Stunden-Job ist. Der arme Bub kann nicht mal mehr pinkeln gehen, ohne dass es seine Millionen Getreuen – Neudeutsch: Followers – erfahren. Privacy gibts keine mehr. Justin Bieber ist der bisher absurdeste Auswuchs der «Alle wissen jederzeit alles über alle»-Ära, in der jede Regung sogleich gefacebookt, geyoutubet und in alle Welt hinausgetwittert wird, bis sich Leben und «live» derart vermischen, dass der Hauptdarsteller – in diesem Fall ein braver 17-jähriger Bengel aus der kanadischen Provinz – nicht mehr weiss, wie ihm geschieht. Wie leid er mir tut! Die Dollarmillionen, die er bis 20 verdient haben Anzeige

wird, kann er fortan in Therapien und Entziehungskuren stecken. Wer mir nicht glaubt, wie verstört einer, der als Kind schon ein Weltstar war, später durchs Leben torkelt, der google mal «Leif Garrett». Für die Unter 40-Jährigen hier: Das war der Justin meiner Jugendjahre, er piepste «Surfin’ USA», die Mädchen kreischten, und natürlich haben wir Jungs ihn gehasst! So süss, wie der aussah mit seinen langen Haaren und dem kaliforniensonnenbraunen Teint! Am Besuchstag in Anna Lunas Schule fiel mir

auf: Alle Buben tragen eine Justin-BieberFrisur, alle! Schräge Fransen, bis leicht übers Auge. Aber natürlich würde es keiner zugeben. Die Jungs in ihrer Klasse, zwölf-, 13-jährig, machen allesamt am Stimmbruch rum. Und ich soll den Berichten in «Bravo Girl», «Hey» und was bei uns sonst noch so rumliegt glauben, dass der gute Justin noch keinen Stimmbruch gehabt hat? Leute, nicht, dass ich euch den Konzertbesuch vergällen en wollte – aber der «singt» doch nur noch Playback! Letzthin bei der Coiffeuse übrigens war ich so in die «Gala» vertieft (Clooney wieder solo! Sie wollte keine Kinder! Dummes Huhn! Von einem wie dem liesse sogar ich mich schwängern!) … Item, ich

ahne nichts Böses, passe nicht auf. Daheim ruft Anna Luna: «Jesses, Vati! Du hast eine Bieber-Friise. Sooo peinlich!» Peinlicher als mich findet sie nur noch den Bieber selbst.

«Anna Luna hat das BieberPoster nicht aufgehängt.» Klar, dass sie das Justin-Poster aus dem «Popcorn» nicht aufgehängt hat in ihrem Zimmer. Ob der Bieber, frage ich mich anderntags beim Abstauben, wohl auch im «Bravo» stecke? Und stosse auf ein Poster von Bruno Mars, eines von Rihanna, dann … Hä?! Ich glaub, ich seh nicht recht: ein Poster mit dem Anti-Atom-Symbol aus meiner Jugend; rotes Sünneli auf gelbem Grund, Slogan «Nein danke». Im «Bravo»! Wetten, dass Anna Luna es aufhängt?

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42 | Migros-Magazin 14, 4. April 2011

Unsere Jugend erhält

Senioren und Teenager sprechen eine andere Sprache und über unterschiedliche Themen. Da sind Missverständnisse programmiert. Dies will die Zürcher Lehrerin und Linguistin Claudine Buchmüller mit generationenübergreifenden Projekten in der Schule ändern.

S

enioren jammern über ihre enfragen bis zur Weltpolitik. Dinge, Krankheiten. Jugendliche die im Gespräch unter Jugendhaben keinen Anstand. Alte lichen nur am Rande vorkommen. Teenager und Rentner können nerven. Junge auch. Vorurteile hüben und drüben. Der Genera- darum im Allgemeinen am wenigstionenkonflikt schlägt sich auch ten miteinander anfangen und hein der Sprache nieder – darin, wie gen die grössten Vorurteile gegendie eine Generation einander. «Häufig über die andere aufgrund von Missverständnissen, weil spricht, und darin, wie sie miteinander sie es schlicht nicht kommunizierenoder gewohnt sind, aneinander vorbeimiteinander zu Nur eine solidarische Schweiz reden. sprechen», sagt Dieses Span- hat eine Zukunft. Im Jahr der Claudine Buchmüller. Wie auch? nungsfeld unter- Freiwilligen stellt das Migrossuchte die Zürcher Magazin Menschen vor, Ausserhalb der die anderen Menschen helfen. Gymnasiallehrerin Familie begegnen Claudine Buchmülsich diese Gruppen ler (29). In ihrer Lizenziatsarbeit kaum, treffen sich höchstens an widmete sie sich der Gerontolin- der Kasse oder im Tram. Und dort guistik, der Alterssprache. Dabei kommt es, wenn überhaupt, zu geht es weniger um die Wortwahl verbalen Reibereien. Zum Beispiel, als um die Art der Kommunikati- weil die Jungen nicht von sich aus on und den Inhalt der Gespräche: aufstehen und ihren Sitzplatz anNach der Pensionierung unterhält bieten. «Ich möchte einen kleinen man sich häufiger über altersspe- Beitrag zur Verminderung der zifische Themen wie Gesundheit Missverständnisse leisten und die und Tod. «Der Berufsalltag», sagt aktive Kommunikation zwischen Claudine Buchmüller, «fällt weg den Generationen fördern.» und damit bei vielen eine wichtige Quelle, wo sie Neuigkeiten erfah- Ein Zeitzeugenprojekt ren.» Vor allem wenn sich ältere lancieren Menschen nicht mehr an Neues Als ersten Schritt müssten Jugendwagen, rückt die eigene Befindlich- liche ihre Sichtweise aufs Alter keit ins Zentrum. Familienangehö- hinterfragen. «Den Jungen ist oft rige sind die nächsten und oft ein- gar nicht bewusst, dass ihre Vorzigen Bezugspersonen, und immer stellungen nicht aus erster Hand öfter ziehen Senioren Vergleiche stammen, sondern aus Werbung mit der Vergangenheit. und Filmen.» Dort dominieren Ganz anders die sogenannte Stereotypen. Alte sind entweder «dominante Generation» der 25- Tattergreise mit Hang zu Rheumabis 65-Jährigen. Sie steht mitten im decken oder graue Panther, die auf Leben und diskutiert ein Riesen- jung machen und dank richtiger spektrum an Themen, von Famili- Hautcreme faltenfrei auf der Har-

SOLIDARITÄT OLIIDAR

SERIE

«Den Jungen ist oft nicht bewusst, dass ihr Bild von Senioren aus der Werbung stammt.»

ley-Davidson die Rente verjubeln. Aber wie tickt denn nun die ältere Generation? Das, schlägt Buchmüller in ihrem Konzept vor, sollen Schülerinnen und Schüler selbst herausfinden: «Mit Zeitzeugenprojekten. In Deutschland zum Beispiel erzählt die Kriegsgeneration in Schulen von ihren Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus. In der Schweiz könnten Aktivdienstler berichten, wie es war, an der Front zu stehen, während Frauen und Kinder zu Hause ihre Arbeit verrichten mussten.» Auch


MENSCHEN GENERATIONENGRABEN

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Seniorenkunde Claudine Buchmüller (29, Mitte, mit blauem Schal) ist nur 15 Jahre älter als ihre Schülerinnen und Schüler: Trotzdem versteht die Lehrerin am Gymnasium ZürichOerlikon teilweise nur Bahnhof, wenn diese über gewisse Themen sprechen.

bestehende Projekte wie Hausaufgabenhilfe durch Rentner und umgekehrt Kurse, in denen Jugendliche älteren Mitmenschen bei moderner Kommunikationstechnologie helfen, würde Buchmüller gerne in den Unterricht integrieren. «Es wäre ein erster Schritt, die zwei Generationen, die am weitesten voneinander entfernt sind, einander näherzubringen.» Auf mehrmonatigen Reisen durch Südamerika fiel Claudine Buchmüller auf, dass in anderen Kulturen die Generationen einen

viel selbstverständlicheren Umgang pflegen. «In Peru zum Beispiel gehen ganze Familienverbände miteinander aus.» Wenn sich 20- und 50-Jährige mischten, sei der Sprung zu noch älteren nicht mehr so gross, als wenn sich jede Generation konstant nur mit der eigenen Altersgruppe abgebe. Wie schnell sich ein Generationengraben auftut, erfährt Buchmüller täglich am Gymnasium in Zürich-Oerlikon, wo sie Deutsch unterrichtet. «Meine Schülerinnnen und Schüler sind um die 15,

und ich muss zugeben, dass ich manchmal keine Ahnung habe, worüber sie sich unterhalten. Ich verstehe zwar, dass es um Musik geht, aber die Details sagen mir in der Regel nichts. Sie sieht sich als eine Art Mittlerin. Sie hinterfragt gerne Gesellschaftsstrukturen, zieht Vergleiche mit anderen Kulturen und überlegt, wo und wie man allenfalls voneinander profitieren könnte. «Es geht mir nicht um idealistische Weltverbesserung, sondern um das Machbare im

Kleinen. Mir ist Solidarität im Alltag wichtig. Dazu gehört Kommunikation – und Kontaktaufnahme ist der erste Schritt, um Missverständnisse zu klären.»

Text Ruth Brüderlin Bild René Ruis

www.migrosmagazin.ch Den Graben zwischen den Generationen überwinden: weitere Projekte in der Schweiz.


44 | Migros-Magazin 14, 4. April 2011

«Jedes entwickelte Land ist anfällig auf Cyberangriffe» Der Krieg verlagert sich ins Internet. Hacker schalten Stromnetze aus, bringen Eisenbahnen zum Entgleisen oder lassen Flugzeuge abstürzen. Alles nur pubertäre Fantasien? Nein, sagt Richard A. Clarke. Er muss es wissen, schliesslich hat er vier US-Präsidenten beraten. Richard Clarke, Sie haben ein neues Buch veröffentlicht. Es handelt vom Cyberwar, dem Krieg im Internet. Ist der Libyen-Konflikt ein Cyberwar?

Ein Cyberwar kann nur gegen ein Land geführt werden, das komplexe, vernetzte Systeme besitzt. Es kann sein, dass ein Teil der libyschen Luftabwehr diese Kriterien erfüllt und auch mit Hilfe des Internets angegriffen worden ist. Das weiss ich nicht. Mit Sicherheit kann man derzeit nur sagen, dass Libyen von Raketen getroffen wurde. In Ihrem Buch beschreiben Sie, wie das US-Oberkommando während des Irakkriegs Warnungen auf die Computer von Saddams Generälen übermittelt hat. Diese merkten, dass sie von den Amerikanern überwacht wurden. Könnte das jetzt auch bei libyschen Generälen so laufen?

Irak hatte eine grosse, gut ausgebildete Armee mit einem ausgedehnten Kommunikationsnetz. Das ist bei Libyen nicht der Fall. Die Armee ist viel kleiner und weit weniger professionell organisiert.

Mit anderen Worten: Libyen ist zu wenig weit entwickelt, um überhaupt mit Cyberwaffen angegriffen zu werden?

Ich kann das nicht mit Sicherheit sagen, aber ich vermute es.

Was genau hat man sich unter Angriffe aus dem Cyberspace vorzustellen?

Stellen Sie sich drei sich überschneidende Kreise vor. Der erste

Kreis ist Cyberkriminalität. Da geht es beispielsweise darum, mit falschen Identitäten Kreditkartenbetrug zu begehen. Im zweiten Kreis geht es um Cyberspionage. Da geht es darum, über das Internet militärische und wirtschaftliche Geheimnisse auszukundschaften. Im dritten Kreis geht es um Cyberwar. Da geht es darum, ein Netz, beispielsweise ein Stromnetz eines anderen Landes, lahmzulegen. Das geschieht zum Beispiel im Actionfilm «Stirb langsam IV». Kann man das wirklich ernst nehmen? Sind das nicht nur pubertäre Fantasien?

Nun, die Vereinigten Staaten von Amerika nehmen das sehr ernst. Sie haben eine eigene CyberwarEinheit gegründet, die von einem Vier-Sterne-General kommandiert wird. Auch die Navy hat inzwischen eine Einheit im Cyberspace, die sogenannte zehnte Flotte. Denn wir wissen nur zu gut, wie man über das Internet Dinge kaputt machen kann, und gehen davon aus, dass dies auch andere können. An welche Länder denken Sie konkret?

Russland, China und Norwegen, aber insgesamt dürften heute schon zwischen 20 und 30 Länder eigene Cyberwar-Kämpfer unterhalten. Und es werden immer mehr. Umgekehrt ist jedes entwickelte Land anfällig auf Cyberangriffe. Alle besitzen Strom-, Eisenbahn- und Banknetze, die man über das Internet angreifen und zerstören kann. Jedes entwickelte Land ist auch immer stärker genau auf solche Netze angewiesen. Ist das nicht eine Art ausweglose Situation?

Es gibt tatsächlich keinen Ausweg, und es gibt auch keinen Weg zurück. Sie finden in den USA kein Netzwerk mehr, das nicht von Computern gesteuert wäre, genauso wie Sie keine mechanischen Schreibmaschinen mehr finden. Kann man diese Netze überhaupt gegen Angriffe schützen?

Bis dato können wir es nicht, aber mit dem Wandel der Technologie können wir es in Zukunft, zumindest theoretisch. Aber derzeit sind die Mittel zur Verteidigung gegen einen Angriff aus dem Internet sehr limitiert. Ein entschlossener Angreifer kann in fast jedes System eindringen.

Nationale Strategie Cyberdefense

Ende 2010 hat der Bundesrat entschieden, die Schutzmassnahmen gegen Angriffe aus dem Cyberspace zu verstärken. Dazu ernannte er Divisionär Kurt Nydegger zum Projektleiter für Cyberdefence. Dieser leitet seither eine Expertengruppe, die bis Ende 2011 eine gesamtheitliche Strategie des Bundes gegen Cyberbedrohungen ausarbeiten soll. «Es ist wichtig, eine schweizweite Koordination sicherzustellen», sagte Nydegger in einem Interview.

Auch wenn das System vollkommen isoliert ist?

Auch dann, das hat der erfolgreiche Angriff auf die Atomfabrik im Iran gezeigt. Ihnen zufolge geht die grösste Gefahr von China und Russland aus. Weshalb?

Beide befinden sich in einem harten Wettbewerb mit den USA. Aber beide sind vor allem auf dem Gebiet der Internetspionage tätig. Die USA umgekehrt haben die besten Cyberwaffen, sie sind aber gleichzeitig am verwundbarsten. Das scheint paradox.

Ja, und die US-Militärs werden sich dieses Problems zunehmend bewusst. Sie wissen, dass sie technologisch an der Spitze sind. Aber gleichzeitig realisieren sie auch, dass man bei uns am meisten kaputt machen kann. Können Sie das Szenario eines Cyberangriffs schildern?

Nehmen Sie ein modernes Kampflugzeug, einen F-35 zum Beispiel. Eigentlich ist das gar kein Flugzeug mehr, sondern ein fliegendes Netzwerk. Eine chinesische oder russische MiG hätte gegen ihn in einem normalen Kampf keine Chance. Doch der F-35 hat in seiner Software eine tödliche Falle eingebaut, die der gegnerische Pilot aktivieren kann, bevor es zu einem Kampf kommt. Wie können die Chinesen in die Software des F-35 eindringen?

Wahrscheinlich mit Hilfe eines Chips, der in China hergestellt wurde.


INTERVIEW RICHARD A. CLARKE

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Clarke ist 체berzeugt, dass Hacker auch dank der schlechten Qualit채t der WindowsBetriebssysteme leichtes Spiel haben.


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INTERVIEW RICHARD A. CLARKE

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

Der Präsidentenberater

Richard A. Clarke (60) war im Weissen Haus, im State Department und im Pentagon als Berater für vier US-Präsidenten tätig. Bill Clinton ernannte ihn zum Koordinator für die nationale Sicherheit. Nach 9/11 leitete er den Krisenstab des Weissen Hauses. Clarke gilt als Sicherheitsexperte Nummer eins und ist heute an der Harvard University als Dozent tätig. Zusammen mit Robert K. Knake hat er soeben ein Buch mit dem Titel «World Wide War, Angriff aus dem Internet» (Hoffmann und Campe) veröffentlicht. Kommen keine Spezialchips zum Einsatz? Hat der F-35 die gleichen Chips wie eine gewöhnliche Computerspielkonsole?

Das könnte tatsächlich der Fall sein. Aber selbst wenn die Software nur für den F-35 hergestellt wurde, ist sie nicht sicher vor Hackerangriffen. Gemäss Ihnen trägt Bill Gates eine grosse Schuld daran, dass der Westen so verwundbar für Cyberangriffe ist. Weshalb?

Windows ist das weltweit führende Betriebssystem – und es ist keine Qualitätssoftware. Ich gehe davon aus, dass Sie nicht zu den MicrosoftAktionären gehören.

Nein, ich bin auch kein Benützer von Microsoft-Software. Sie ist immer noch schlecht. Bis vor Kurzem war sie miserabel. Weil es auf der Welt so viel schlechte Software gibt, ist es relativ einfach, sich in die Systeme zu hacken. Gibt es sichere Software?

Ja, aber es kostet mehr und dauert länger. Das Geschäftsmodell von Windows ist hingegen genau das Gegenteil: billig und schnell. Wenn es im Cyberwar darum geht, Systeme lahmzulegen. Warum führt man da überhaupt

«Terroristen sind bisher noch keine Cyberkrieger.»

noch Krieg? Warum zerstört ein Angreifer nicht einfach das Bankennetzwerk des Gegners und wartet, bis das gesamte Finanzsystem kollabiert?

Terroristen sind bisher noch keine Cyberkrieger. Al Kaida beispielsweise ist auf diesem Gebiet noch nie in Erscheinung getreten. China, Russland, aber auch Frankreich und Grossbritannien sind nicht daran interessiert, das Finanzsystem anzugreifen.

mysteriöse Vorfälle. Vor einem Jahr stürzten die Kurse der Procter & Gamble-Aktien aus unerklärlichen Gründen ab. War dies eine Cyberattacke?

Die Antwort ist: Wir wissen immer noch nicht, was bei diesem FlashCrash vorgefallen ist. Sicher ist, dass er von einer Software verursacht wurde. Die New Yorker Börse hat diese zwei Stunden einfach aus ihren Büchern gestrichen, als ob sie nie stattgefunden hätten. Glauben Sie, dass es ein Cyberangriff war?

Ich weiss es nicht. Möglich wärs. Angesichts der Schäden durch die japanische Atomkatastrophe, fragt man sich, warum Terroristen nicht alles daran setzen, ein Kraftwerk mit einem Cyberangriff zu beschädigen?

Vorläufig schon. Präsident Bush lehnte 2003 den Vorschlag ab, das Vermögen von Saddam Hussein mit einem Hackerangriff zu vernichten. Er wollte auf keinen Fall riskieren, dass das Vertrauen in das Bankensystem unterminiert wird.

Es gibt Indizien, dass dies versucht wird. Deshalb hat Lockheed Martin, ein führender Hersteller von Waffensystemen, noch vor der Katastrophe von Fukushima angekündigt, demnächst eine absolut sichere Software für Atomkraftwerke auf den Markt zu bringen. Das ist nicht unbedingt beruhigend. Implizit bedeutet dies, dass die bestehende Software nicht sicher ist gegen Cyberangriffe.

Trotzdem: In unserem Finanzsystem mehren sich

Drohnen und Roboter unterstützen Soldaten im Krieg. Sind

Unser Geld ist demnach sicher auf unseren Banken?

sie Teil eines Cyberwar?

Drohnen und Roboter werden von Software gesteuert. Sie sind anfällig auf Cyberattacken. Diese Systeme werden bald so intelligent sein, dass sie sich selbständig organisieren. Können sie sich auch selbständig gegen Cyberattacken verteidigen?

Die Idee ist faszinierend. Es gibt tatsächlich schon Software, die Fehler in anderer Software aufspürt und behebt. Aber bis wir sich selbst verteidigende Software haben, wird es noch mindestens zehn Jahre dauern. Werden Cyberwaffen unterschätzt?

Es besteht die Gefahr, dass wichtige Entscheidungsträger tatsächlich glauben, dass Cyberwaffen vergleichsweise harmlos sind. Ein verhängnisvoller Irrtum?

Ja, denn beim Cyberwar gilt: Wer zuerst anfängt, hat grosse Vorteile. Wenn ein solcher Krieg jedoch einmal begonnen hat, dann kann er sich sehr schnell zu einem heissen, ja gar zu einem atomaren Krieg entwickeln. Cyberwaffen könnten deshalb dazu führen, dass ein Atomkrieg wahrscheinlicher wird.

Interview Philipp Löpfe Bilder David Maupilé

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Migros-Magazin 14, 4. April 2011

NEUES AUS DER MIGROS

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Bestnoten für die Nummer eins

Die Migros erhielt im Geschäftsjahr 2010 nicht nur diverse Auszeichnungen für ihr soziales und ökologisches Engagement, sondern erzielte auch einen Rekordgewinn. Und dies trotz massiver Preissenkungen und hoher Investitionen.

H

erbert Bolliger brachte es auf den Punkt: «Wir sind und bleiben die Nummer eins.» Seine Aussage anlässlich der jährlichen Bilanzmedienkonferenz bezog der Migros-Chef allerdings nicht einzig auf den hervorragenden Reingewinn von über 851 Millionen Franken oder den Marktanteil der Migros in der Schweiz von noch immer mehr als 20 Prozent. Bolliger meinte damit auch das soziale und ökologische Engagement, das die Migros seit je pflegt: «Wir wollen unsere Position als nachhaltigste Detailhändlerin der Welt weiter ausbauen.» Die Auszeichnungen, welche die Migros allein im vergangenen Jahr für ihr Engagement erhalten hat, honorieren diesen Einsatz (siehe Box). Doch damit nicht genug: 2010 beförderten die Migros-Verteilzentren im Vergleich zum Vorjahr und gemessen an Tonnenkilometern über zehn Prozent mehr Güter auf der Schiene. Und dank eines ambitionierten Klimaschutzkonzepts konnte die Migros ihre Kohlendioxidemissionen gegenüber dem Jahr 2000 um ganze 27 Prozent vermindern. Neu ist zudem, dass die Migros seit vergangenem Jahr verstärkt auf energiesparende Glastüren bei Kühlmöbeln setzt. Damit ist eine Reduktion des Energieverbrauchs von bis zu 50 Prozent möglich. Herbert Bolliger: «Wir werden 2011 noch Hunderte von Laufmetern mit Pluskühlmöbeln ausstatten.»

Bild Arnd Wiegmann/Reuters

Die Migros ist nachhaltig, innovativ und günstig

Nachhaltig verhält sich die Migros schliesslich durch den Ausbau ihrer Mehrwert-Sortimente. Labels wie Top Ten, MSC oder Migros Bio erfreuen sich denn auch einer überdurchschnittlichen Nachfrage ¬ die Produkte von Marine Stewardship Council (MSC) etwa verzeichneten 2010 eine Umsatz-

Herbert Bolliger: «Die Migros zählt zu den grössten privaten Investoren in der Schweiz.»

Ausgewählte Auszeichnungen 2010

➔ Beste Reputation In einer Reputationsumfrage des Marktforschungsinstituts GfK belegt die Migros den ersten Platz als Unternehmen mit dem besten Ruf. ➔ Beliebtestes Detailhandelsunternehmen In einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Marketagent.com wird die Migros zum beliebtesten Detailhandelsunternehmen der Schweiz gewählt. ➔ Stärkste Schweizer Marke In der umfassendsten Schweizer Markenstudie der Young & Rubicam-Gruppe steigt die Migros unter 20 starken Marken als stärkste Schweizer Marke auf das Siegerpodest. ➔ Kulturinvestor des Jahres im deutschsprachigen Raum Im Rahmen des Kulturmarken-Awards 2010 erhält das Migros-Kulturprozent in Berlin den begehrten Titel «Kulturinvestor des Jahres».

steigerung von 31 Prozent. Gemäss neuerer Umfragen sind offenbar viele Konsumenten gerne bereit, für sozial und ökologisch einwandfrei hergestellte Produkte auch mehr zu bezahlen. Dass sie trotzdem nicht zu viel bezahlten, dafür sorgten allein im letzten Jahr massive Preisabschlä-

ge: Insgesamt über 450 Millionen Franken investierte die Migros in tiefere Preise. Dazu Marketingchef Oskar Sager: «Der Preisabstand der Migros zur Hauptkonkurrenz beträgt seit Ende des vergangenen Jahres deutlich über zehn Prozent.» Diese Aussage belegen regelmässige, von einem unabhän-

Migros auf einen Blick 2010* Veränderung** Gruppenumsatz 25 040 + 0,4 % Detailumsatz Migros 21 200 + 0,8 % Umsatz Genossensch. 15 164 - 0,4 % Betriebsgewinn (Ebit) 1176 + 2,0 % Reingewinn 851,6 + 0,6 % Die Migros hat 2010 mit 83 616 Mitarbeitenden 851 Millionen Gewinn erwirtschaftet. Auch die Zahl der Genossenschafter ist gestiegen, auf 2 086 294 * Angaben in Millionen Franken ** Veränderung gegenüber 2009

gigen Institut durchgeführte Erhebungen anhand effektiv getätigter Kundeneinkäufe. Dass künftige Preisabschläge allein schon wegen gestiegener Rohstoffpreise nicht mehr in dieser Grössenordnung erfolgen können, schmälert das Gesamtbild nicht. Text Daniel Sidler


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

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Orange Demokratie: Das Migros-Parlament tagte im Gebäude des Migros-Genossenschafts-Bunds am Zürcher Limmatplatz.

Neues Migros-Museum geplant

An der 168. Delegiertenversammlung des Migros-Genossenschafts-Bunds beschlossen die Delegierten unter anderem den Bau eines virtuellen Museums zur Geschichte der Migros.

Z

weimal jährlich treffen sich die 111 Delegierten des Migros-Genossenschafts-Bunds (MGB), um über statutarische Geschäfte der Migros zu entscheiden. Ursula Nold, Präsidentin der Versammlung, moderierte den Anlass im MGB-Gebäude am Zürcher Limmatplatz mit viel Charme. Die Delegierten genehmigten die Migros-Jahresrechnung 2010 einstimmig. Das freute Finanzchef Jörg Zulauf und Herbert Bolliger. Die solide Bilanz und die starken Bilanzzahlen bestätigen den Migros-Chef, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. «Mit unserem sozialen und ökologischen Engagement wollen wir das grosse Vertrauen unserer Kunden in die Migros mit Taten unterstützen.»

Interaktives Museum zur Geschichte der Migros

Den letzten Antrag der Versammlung stellte Gisèle Girgis, Leiterin des Departements Human Resources sowie Kultur & Soziales. Mit

Gisèle Girgis (links) präsentiert ihr Projekt, Jörg Zulauf und Ursula Nold freuen sich über das erfolgreiche Geschäftsjahr.

«Generalversammlung» der Migros

Die Delegiertenversammlung des Migros-GenossenschaftsBundes ist das oberste Organ des MGB und entspricht im Wesentlichen einer Generalversammlung. Zu ihren Kompetenzen zählen vor allem die Festsetzung und Änderung von Statuten sowie der grundsätzlichen Geschäftspolitik der Migros, die Wahl und Abberufung von Mitgliedern der Verwaltung, die Genehmigung von Jahresbericht und -rechnung sowie weitere Aufgaben.

grossem Engagement konnte sie die Delegierten für die Errichtung eines neuen, interaktiven Mu-

seums zur Geschichte der Migros überzeugen. Zu diesem Zweck soll auf dem Areal des Parks «im

Grüene» in Rüschlikon ZH ein Pavillon gebaut werden, der als eine von mehreren Themeninseln in einem von orangen Blumen umgebenen Garten liegen wird. Das Gartenprojekt soll von der Genossenschaft Migros Zürich umgesetzt werden, das virtuelle Museum und der Pavillon werden vom Migros-Kulturprozent finanziert. Die Eröffnung der Anlage ist für Mai 2012 vorgesehen. Das ist auch das Gedenkjahr Gottlieb Duttweilers und gleichzeitig das Uno-Jahr der Genossenschaften.

Begeisterung für ein ambitioniertes Projekt

Neben all den vielen Zahlen, welche die Delegierten prüfen und gutheissen mussten, war dieses Thema gewissermassen der bunte Farbtupfer an der diesjährigen Delegiertenversammlung. Kein Wunder, wurde das vielversprechende Projekt begeistert aufgenommen und schliesslich einstimmig genehmigt.

Text Daniel Sidler Bilder Paco Carascosa


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58 | Migros-Magazin 14, 4. April 2011

Die Kathedrale des Gruyère

Das Migros-Unternehmen Mifroma lagert seinen Käse in einer Sandsteinhöhle. Nun hat es einen neuen Stollen gebaut — in diesem reifen 35 000 Gruyère-Laibe.

I

mmer tiefer geht es in den Berg hinein. «Die Decken sind abgestützt, keine Angst», sagt Mifroma-Direktor Jean-Luc Menoud lächelnd. Die Luftfeuchtigkeit erreicht tropische Verhältnisse, je weiter der Stollen in die Tiefe führt. Künstliches Licht erhellt den Weg. Die Szenerie erinnert an ein Märchen. Man würde sich nicht wundern, käme jetzt ein Zwerg mit Pickel und Schaufel um die Ecke gebogen. Aber die Sandsteinhöhle beherbergt weder Gold noch Diamanten, sondern einen Schatz anderer Art: Schweizer Gruyère. Sein intensiver Duft bemächtigt sich des Besuchers, überwältigt ihn geradezu: 35 000 Käselaibe reifen in der neuen Höhle der Migros-Tochter Mifroma in Ursy FR, gestapelt auf unzähligen Holzpaletten, die fast bis zur Decke reichen. 2010 wurde die Höhle während rund neun Monaten in den Felsen getrieben. Für die 100 Meter lange und 18 Meter breite Höhle wurden 30 000 Kubikmeter Molasse abgetragen. Zusammen mit dem bereits bestehenden grossen Stollen ist sie eine der grössten natürlichen Käsehöhlen der Schweiz (siehe Box).

Reifungsprozess wie in alten Zeiten

«Der Sandstein sorgt in der Tat für ein natürliches Klima», erklärt Jean-Luc Menoud. Die Luftfeuchtigkeit beträgt konstant 95 Prozent, die Temperatur liegt bei 12 Grad, im Sommer wie im Winter. «Das sind ideale Verhältnisse», hält Menoud fest. «Der Felsen

lebt, er nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab.» Moderne Käsekeller erzielten niemals das gleiche Resultat. «Die Lagerung unseres Käses geschieht somit nach traditioneller Methode. So haben ihn die Käser in alten Zeiten in ihren Kellern reifen lassen», erklärt Menoud. Von den Besuchern lässt sich ein Mann nicht ablenken: Käsermeister Charly Rossier. Während ein Kollege den rund 34 Kilogramm schweren Gruyère anhebt, betrachtet ihn Rossier ruhig und konzentriert, es scheint so, als ob ihn in diesem Moment nichts auf dieser Welt ablenken könnte.

Ein Käsemeister mit Leib und Seele

Er klopft mit einem Hämmerchen den grossen Laib ab. Entscheidend für die Qualität eines Gruyère ist unter anderem dessen Konsistenz. Schliesslich kehrt Rossier den kleinen Hammer, führt ihn in den Gruyère ein, zieht eine kleine Käseprobe heraus und kostet diese. Sein Urteil entscheidet, ob ein Gruyère der seltenen Spitzenklasse oder der gehobenen Qualität zu-

gerechnet werden kann. Dies wiederum ist nicht zuletzt abhängig von der Pflege, die der Käse erhält: Jeder Laib wird einmal pro Woche mit Salzwasser abgerieben. Je nach Reifegrad benötigt ein Käse mehr Wasser oder mehr Salz. Wann das so ist, lässt sich nur durch jahrelange Erfahrung erkennen. Rossier, der seit 1979 bei der Mifroma arbeitet, ist Käsermeister mit Leib und Seele, schon als Kind arbeitete er als Sennenbub auf einer Alp. Die traditionelle Art der Höhlenreifung mache diesen Gruyère zu etwas ganz Besonderem, so Rossier. Auch die Paletten aus Holz sind kein Zufall: «Im Gegensatz zu Plastik reguliert Holz die Freuchtigkeit, da es selber trocknet – auch dies unterstützt einen optimalen Reifungsprozess.» Charly Rossier ist sichtlich stolz auf «seinen» Gruyère, «er lebt». Freitag nachmittag um drei Uhr, wenn die Produktion ruht, komme er oft für einen Moment in den Käsekeller unter dem Berg. «Dann ist es hier wie in einer Kathedrale.» Text Christoph Petermann Bilder Nicolas Righetti

Neuer Gruyère-Höhlenkeller

Die Migros-Tochter Mifroma hat sich seit ihrer Gründung 1964 auf die Gruyère-Veredelung spezialisiert. Der alte, in Fels gemeisselte Keller — er ist 206 Meter lang und 18 Meter breit — kann 65 000 Laibe aufnehmen. Mit dem neuen Stollen werden es 35 000 Stück mehr sein. Der höhlengereifte Gruyère AOC reift während fünf bis 15 Monaten. In den Ausbau der neuen Sandsteinhöhle hat die Migros insgesamt rund 6,5 Millionen Franken investiert.


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Genossenschaft Migros Luzern

Rapelli Hinterschinken Puccini, aha, geschnitten, per 100 g 2.40 statt 3.45 30% Beef Chips, geschnitten, per 100 g 4.10 statt 5.90 30% Echte Rotzungenfilets, Wildfang, aus dem Nordostatlantik, per 100 g 4.45 statt 5.60 Pangasius-Knusperli, 900 g 11.– statt 22.– 50% Surimistäbchen mit Cocktailsauce, Currysauce oder Ketchup, das Herkunftsland finden Sie auf der Verkaufspackung, 229 g/234 g 4.70 statt 5.90 Erhältlich in der Selbstbedienung

BROT & MILCHPRODUKTE

Bio Grahambrot, 450 g 2.80 statt 3.50 Silserkranz, 300 g 1.90 statt 2.40 Winzerkäse, ca. 450 g, per 100 g 1.50 statt 2.50 40% Bonaparte, Stück à ca. 375 g, per 100 g 1.50 statt 2.25 33% Reibkäse Rigitaler, Schale à 120 g 2.05 statt 2.60 Bio Mozzarella, im Duopack, 2 x 150 g 3.50 statt 4.40 Cantadou Knoblauch & Kräuter, Pfeffer oder Meerrettich im Duo-Pack, 2 x 125 g –.90 günstiger Alle Schweizer Mascarpone (ohne M-Budget), z. B. Léger Mascarpone, 250 g 2.30 statt 2.90 20% Léger Halbrahm im Duo-Pack, 2 Dosen à 250 ml 5.40 statt 6.80 20% Saucenhalbrahm, Becher à 180 g 1.35 statt 1.70 Excellence Joghurts, Packung à 4 x 150 g 25% Alle Yogo Drink, z. B. Himbeer, 3 x 200 ml 2.– statt 3.– 33%

BLUMEN & PFLANZEN

Rosenzauber, Max Havelaar, Bund à 30 Stück 13.80 statt 19.80 30% Tulpen, Bund à 20 Stück 9.90 statt 14.90 Margriten-Busch, pro Topf 7.90 statt 12.50 Diverse Kräuter, 14 cm, pro Pflanze, z. B. Basilikum 3.90 statt 4.90 20%

WEITERE LEBENSMITTEL

M-Classic Lasagne alla Bolognese, 800 g 6.90 Osterhase mit Branchli, 160 g 2.50 statt 3.20 Ananas Roulade, 290 g 4.30 statt 5.40 Schwarzwäldertorten ganz, 2er-Stück und Roulade gekühlt 20% Alle Frey Schokoladen-Eili im 500-g-Beutel 20%

Alle Colomba San Antonio 20% Dessertpreussen, 500 g 3.20 statt 4.80 33% Alle Léger- und Terra Chips 20% Gesamtes Delizio KapselSortiment 10 x Cumulus Punkte Nutella im 825-g-Glas 6.55 statt 7.20 M-Classic Orangensaft im 12er-Pack, 12 x 1 Liter 6.90 statt 13.80 50% Alle Ice Tea PET in Packungen à 6 x 1,5 Liter 6 für 4 Red Bull Standard oder Sugarfree im 12er-Pack, 12 x 250 ml 16.90 statt 19.90 Finizza Pizza Prosciutto oder Mozarella in Packungen à 3 Stück, tiefgekühlt 50% Himbeeren in der 500-g-Schale, tiefgekühlt 6.20 statt 7.80 Alle M-Classic Glace in 2-Liter-Dosen, z.B. Vanille Glace 4.95 statt 6.20 20% Alle Megastar in Mehrfachpackungen 20% Alle Reis in Schachteln, 500 g und 1 kg 20% Alle Agnesi Teigwaren, 250 g–500 g, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.30 günstiger Alle Agnesi Saucen 20% Alle Bon Chef Instant-Suppen in Schachteln, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.50 günstiger M-Classic Ravioli alla napoletana im 6er-Pack oder Bolognese im 4er-Pack 40%

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

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MIGROS-ZEITREISE

Vorfreude auf die Ferien (1969))

SlowUp: Zusammen auf autofreien Routen die Schweiz erkunden.

Die neue Lust am Schneckentempo A

m 10. April beginnt am Murtensee die SlowUp-Eventserie: Fast eine halbe Million Menschen werden im Lauf des Jahres zu Fuss, auf Velos oder Inline-Skates die Schweiz erkunden. Der SlowUp hat sich seit seiner Gründung vor elf Jahren zu einer echten Massenbewegung entwickelt: Im Schnitt nehmen daran zwischen April und September gegen 500 000 Menschen teil, die im Rahmen der Eventserie die Freude an der unmotorisierten Fortbewegung ausleben. Auf Velos, Inline-Skates oder zu Fuss erkunden sie auf autofreien Routen wunderschöne Landschaften.

Die Teilnahme an den Events, die mobilen Volksfesten gleichen, ist kostenlos. Die Migros und SportXX sind die Hauptsponsoren der SlowUp-Events. Die Saison beginnt am 10. April am Murtensee und endet am 25. September am Zürichsee. Dank zweier neuen Anlässe in den Kantonen Solothurn und Tessin führt die Bewegung nun wirklich durch die ganze Schweiz. M.W. Alle Infos unter www.slowup.ch

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SlowUp 2011

I

m historischen Wendejahr 1968 bebte die politische Landschaft. Nur in einer Hinsicht herrschte Stillstand: Der Tourismus stagnierte. Im Folgejahr, aus dem das abgedruckte Bild stammt, wurden die Leute dagegen von einer neuen Reiselust gepackt; die Tourismusbranche erlebte einen unerwarteten Boom. Das Foto zeigt ein Paar, das sich

1969 in Schönbühl BE in einer Filiale des Migros-Reiseveranstalters Hotelplan beraten lässt. Ferien im Ausland waren keine Selbstverständlichkeit, Flugreisen galten noch als unerschwingliches Vergnügen. Doch Hotelplan brachte Bewegung in den Markt: zweiwöchige «Ferienflugreisen» nach Korsika gabs zum Beispiel für 295 Franken. Michael West

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74 | Migros-Magazin 14, 4. April 2011 MM 11 Frühlingsdeko ➔ MM 12 Osterdeko ➔ MM 13 Eierfärben ➔ MM 14 Schokoladee

MM 15 Osterbrunch ➔ MM 16 Ostermenü

Der Naschkater

Bei Familie Felix ist Luca der Naschkater. Deshalb kümmert er sich um die Osternestchen. Dies mit solcher Hingabe, dass die Süssigkeiten des Öftern auf Nimmerwiedersehen in seinem Mund verschwinden.

O

stern gehört zu den beweglichen Festen, deren Kalenderdatum jedes Jahr variiert. So fällt sie immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond. Dieses Jahr ist Karfreitag deshalb am 22. April. Bis dahin gehts bei Familie Felix drunter und drüber. Heute begleiten wir Sohn Luca (15), der sich rührend um die Schokohasen kümmert. Er dekoriert damit Osternestchen in allen Farben und Formen. In der Schweiz werden übrigens pro Jahr und Einwohner rund 12 Kilo Schokolade verzehrt. Ostern treibt den durchschnittlichen Schoggiverzehr dabei massiv in die Höhe. Chocolat Frey zum Beispiel verkauft in der Osterwoche 1000 Tonnen Schokolade ¬ während des Rests des Jahres sind es nur 300 Tonnen pro Woche. Luca, bekennender Schokoladennarr der Familie Felix, trägt massgeblich zu dem hohen Verzehr bei. Ganz nach dem Motto «Eins ins Töpfchen ¬ eins ins

OSTERN O S T E R N KANN KA ANN NN KOMMEN

In den nächsten sechs Wochen zeigen uns Vater Peter (45), Mutter Eveline (40), Tochter Anna (7) und Sohn Luca (15) anhand von Tipps und Tricks, was es für ein perfekte Osterfest alles braucht.

Kröpfchen» füllt er abwechselnd Osterkörbchen beziehungsweise seinen Mund. Die Versuchungen der Migros sind aber auch unverschämt gross! Vom kleinen Zuckerei, über Praliné-Eier bis hin zu fast kiloschweren Schokoladenhasen befinden sich Köstlichkeiten im

Schokoladenmeer um ihn herum, die eigentlich verboten gehören. Luca stört die Lust auf Süsses wenig. Schliesslich ist er noch jung, und später möchte er sowieso Berufsrocker werden. Kennt jemand einen Rocker mit Sixpack? Eben! Zudem hat er im Moment andere Probleme. Passt das von seiner Schwester Anna beklebte Osterei in das Körbchen? Soll er sich doch eher für ein paar SchoggiEili mehr entscheiden? Und wie um Himmels willen wird er endlich seine Schwester los, die ihm ständig reinplappert? Die Erleuchtung zu allem wird ihm bestimmt noch kommen. Spätestens, nachdem er einen weiteren PasqualinoHasen verdrückt hat. Schokolade macht bekanntlich glücklich und ¬ wer weiss ¬ vielleicht ja auch entscheidungsfreudig. Anna Bürgin Weitere Schokoladen-Tipps finden Sie unter www.migros.ch/ostern

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Luca ist in seinem Element. Beim Körbchenfüllen verschwindet hie und da eine Süssigkeit auf Nimmerwiedersehen. Hasen-Parade auf dem Tisch (v. l. n. r.): Frey Kids Rüebli Hase, 300 g, Fr. 8.80 Frey Riesenhase Pasqualino, 850 g, Fr. 22.— Frey Hase Mahony, 100 g, Fr. 3.20 Frey Hase Harry the Magic Rabbit, 245 g, Fr. 9.50

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76 | Migros-Magazin 14, 4. April 2011

Welches Gefäss darfs sein? Ob in einer Kaffeetasse, einer schönen Vase oder in einem hübschen Papiersack: Bei diesen Osternestchen spielt das «Drumherum» die Hauptrolle. Frey Hase Hazy mit HaselnussSplitter, 170 g, Fr. 4.80, Frey Hase Pasqualino, 240 g, Fr. 7.20, Frey Eili Noir spécial, 500 g,

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To in Ton: Die LieblingsTon fa farbe von Papa Peter ist Blau, Bl die von Grosi Ida Grün. Wi Wieso also nicht auch das Os Osternest in diesen Farben de dekorieren? Fr Hase Sunny, Funny, Frey Lu Lucky, 170 g, Fr. 6.50, Fr Frey Babuschka Ei mit Hä Häsli, 105 g, Fr. 9.90, Fr Frey Kücken in Alu, 30 g, Fr. 15.90 308

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Tipps und Tricks 1

2

Herzchen und Blümchen aus Schokolade 1. Schritt: Schmelzen Sie dunkle Couverture im Wasserbad. Füllen Sie dann die geschmolzene Schokolade in die Silikonförmchen und geben Sie Orangeat und gehackte Nüsse dazu. Vermischen Sie alles mit einem Zahnstocher und klopfen Sie die Förmchen auf den Tisch, damit überflüssige Luft entweichen kann. 2. Schritt: Lassen Sie die Schokolade über Nacht fest werden. Am nächsten Tag können die Schokoladen-Herzchen und -Blümchen vorsichtig aus der Form gehoben, und in farbigen Pralinéförmchen angerichtet werden. Pralinéförmchen aus Silikon, diverse Sujets, pro Stück Fr. 7.90 Pralinéförmchen aus Papier, diverse Farben, 150 Stück Fr. 3.90

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inder mögens heiss und Erwachsene ebenso: Gehacktes mit Hörnli und Älplermagronen zählen zu den beliebtesten Gerichten in der Schweiz. Bisher wurde Hartweizen für Teigwaren aus Kanada importiert. Auf Initiative der Migros-Bäckerei Jowa wurde 2007 zum ersten Mal in der Schweiz Hartweizen angebaut. In Fachkreisen wurde die Initiative erst belächelt, weil man annahm, dass der Anbau von Hart-

weizen unter den klimatischen Bedingungen hierzulande nicht möglich ist. Doch die ersten Feldversuche mit sechs Bauern waren so erfolgreich, dass man bereits 2009 eine genügend grosse Hartweizenernte hatte, um ein Produkt für eine Genossenschaft herzustellen. Im letzten Jahr produzierten rund 50 Bauern bereits 74 500 Kilogramm Hartweizen – was 149 000 Packungen Älplermagronen ergibt.

Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler sorgte bereits 1925 dafür, dass Nudeln in den Migros-Verkaufswagen zu den sechs Standardsortimentsartikeln zählten. Die neue Schweizer Marke Connaisseur Suisse hat auch Teigwaren aus Urdinkel, Weizen und Roggen im Angebot. Senf und Mayonnaise ergänzen das Sortiment, deren Rohstoffe zu hundert Prozent aus der Schweiz stammen. Anette Wolffram-Eugster


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

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Eiskalte Leichtigkeit

Mit Glaces von Léger offeriert die Migros verführerisch leichten Eisgenuss, auf den auch Diabetiker nicht mehr verzichten müssen.

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ine Glace ist das i-Tüpfelchen der Freude an jedem warmen Sonnentag. Und an den kühlen, trüben Tagen beschwört es auf unserer Zunge die köstliche Erinnerung an den Sommer herauf. Manche behaupten, Glaceschlemmen helfe sogar bei Liebeskummer. Ärgerlicher Begleiter dieses lustvollen Genusses ist nur allzu oft ein schlechtes Gewissen wegen der sündigen Kalorien. Dank Léger ist damit definitiv Schluss. Die ausgebaute Glacelinie in den klassischen Aromasorten Vanille, Kakao und Erdbeere ersetzt zum Teil das Eiscremesortiment von Slimline. Léger macht mit 80 Prozent weniger Fett und 50 Prozent weniger Kohlenhydraten und Kalorien einem ausgewogenen Ernährungsbewusstsein alle Ehre und den Glacegenuss zum Schlemmervergnügen. Warum das so ist? Ganz einfach: Alle drei Sorten enthalten keinen Kristallzucker. Deshalb sind alle Dosen und Becher nicht nur für kleine und grosse Schleckermäulchen, sondern auch für Diabetiker bestens geeignet.

Bilder Kristiane Vey/Jump, Limmatdruck AG

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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Budweis. Hinfahrt via München und Deggendorf nach Budweis. 2. Tag: Panoramafahrt Böhmerwald–Prag. Wir besuchen die Region des grossen Moldaustausees und fahren entlang dem gleichnamigen Fluss durch die historischen Orte Rosenberg und Hohenfurt. Durch eine reizvolle Naturlandschaft geht es weiter nach Böhmisch Krumau. Mehr als dreihundert historische Häuser, zwischen denen das Areal des Schlosses und die Kirche des heiligen Veits dominieren, bilden einen Altstadtkern von seltener Harmonie und Schönheit. Danach Fahrt nach Prag. 3. Tag: Prag mit Altstadtbesichtigung. Die tschechische Hauptstadt ist gleichzeitig auch die grösste Stadt des Landes. Zum imposanten Stadtbild gehören die Karlsbrücke mit neunundzwanzig Heiligenstatuen, die Prager Burgstadt (Hradschin), die Altstadt mit den fröhlichen Märkten, wo auch heute noch traditionelle Handwerkskunst dem Besucher Einblicke in vergangene Tage gewährt sowie verschiedene Kirchen, u.a. die Teynkirche, mit den Klängen der ältesten Orgel Europas. Heute Vormittag unternehmen wir, unter kundiger Führung, eine Besichtigung der Altstadt. Nachmittag zur freien Verfügung. 4. Tag: Fak. Ausflug: Prager Burgberg. Am Vormittag interessante Besichtigung der Prager Burg. Hier befindet sich auch die offizielle Residenz des tschechischen Staatspräsidenten, so dass man jede Stunde die Wachablösung der in rot-weiss-blauen Uniformen gewandeten Soldaten verfolgen kann. Von den Gärten der Festungsanlage hat man einen schönen Blick über die Stadt. Unter anderem besuchen wir den Veitsdom und den Alten Königspalast. Freier Nachmittag für individuelle Entdeckungen und Einkäufe. 5. Tag: Prag–Schweiz. Rückfahrt über Pilsen, Nürnberg, Ulm zu den Einsteigeorten. ■ ■

Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft in Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 3 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 1 x Frühstücksbuffet (3. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Prager Burgberg am 4. Tag) Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 130.– Fakultativer Ausflug Prager Burgberg 35.– Annullationsschutz 15.– Auftragspauschale (beide Reisen) Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte (beide Reisen) 06:30 Burgdorf  06:45 Basel 07:20 Aarau 08:00 Baden-Rütihof  08:30 Zürich-Flughafen  08:50 Winterthur 09:15 Wil  ■

  

    

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Migros-Magazin 14, 4. April 2011

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Schwimmen in der Aare – wobei: eher in den Sommermonaten. Wo trifft man Sie abends?

Beim geselligen Dinner mit Freunden und Freundinnen. Oder immer wieder gerne in der Broncos-Loge-Bar in Matte-Bern. Und wo garantiert nicht?

Beim Joggen.

Sind Sie gerne prominent?

Absolut, solange ich mich selber sein darf.

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86 | Migros-Magazin 14. 4. April 2011

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lässt, die Form mit Klarsichtfolie auslegen. DIE NATUR MACHTS. Früher schlugen sich die Bären mit Bärlauch den Bauch voll, heute sammeln ihn Naturfreunde wie Beate Beckmann. MARKENZEICHEN. Im Märchen sind es die Bösen, im realen Leben charmante Kräuterhexen.

Der Bärlauch ist los

Früher wurden sie als Hexen beschimpft und verbrannt: Frauen, die sich zu intensiv mit Wildkräutern haben sich glücklicherweise geändert. Heute geben sie Bärlauchseminare und Kochkurse. Auch fürs


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SAISONKÜCHE

| 87

Beate Beckmann

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si . lch Mi elmehl und Butter, Rüebli, Dink Sie pro Woche? en ch ➔ Wie oft ko ch und he, manchmal tägli Dreimal in der Woc ich mich ab und zu in den Ferien lasse verwöhnen. Sie … ➔ Kochen ist für … Berufung. sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si el, , Froschschenk Schildkrötensuppe ern. st Muscheln und Au n Sie gern essen? de ür ➔ Mit wem w Patron n Spitzenkoch und Mit dem ehemalige ee, in Münchenbuchs der «Moospinte» . ki» Os er «Chrüt Oskar Marti alias

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chwarzbubenland, Kaltbrunnental, Himmelried? Um Himmels willen, wo sind wir ge gelandet?», fragt «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius. «HerzKö lilich willkommen in der Nordwestsc schweiz», entgegnet ihr «Chrüterhäx» Beate Beckmann (46). hä Schweizer Dialekt und deutsc scher Familienname ¬ wie das? «Z «Zufall. Vom Schwarzwald ins Sc Schwarzbubenland. Passt doch. Wi Wir sind hier ja eigentlich alles Alem Alemannen. Ich habe Ruhe und ein Haus gesucht und bin in Himei melried fündig geworden. Den Wildkräutern bin ich erst später begegnet.» Die sind hier reichlich vorhanden. Und Kirschbäume. Aha! Liegt es an den Kirschen, die zum Übernamen der Einheimischen geführt haben? «Da gibt es diverse Meinungen. Die einen sagen, dass sich der Name von der Schmugglerei ableitet, andere verweisen auf die traditionell schwarze Tracht, die hier getragen wird. Es ist nicht klar, woher der Name stammt», sagt Beate Beckmann. Klar ist nur, dass dieser Landstrich zum Kanton Solothurn gehört und sich aus den Bezirken Dorneck und Thierstein zusammensetzt.

Aus der Zahnarztpraxis zu den wilden Kräutern

Auf ihren Streifzügen durch die Natur sind der gelernten Zahnarztgehilfin die Wildkräuter aufgefallen, was in ihr die Idee reifen liess, nicht mehr in den Zähnen, sondern im Waldboden zu «wühlen» und zukünftig als

Kochen mit der «Saisonküche» «Saison

aus Wald und Wiese beschäftigten. Die Zeiten Migros-Magazin.

Beate Beckmann kennt jedes «Unkraut» beim Namen. Da staunt selbst «Saison– küche»-Köchin Andrea Pistorius (links).


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 14, 4. April 2010

Kräuterhexe das Brot zu erwerben. «Wildkräuter bieten unseren Sinnen ein Feuerwerk an Genüssen», sagt die Kräuterfachfrau, zieht die Gummistiefel an, drückt der Köchin einen Korb und ein Rüstmesser in die Hand – und raus gehts aus der Küche, hinein ins Kaltbrunnental. «Was für ein mystischer Ort. Bach, Wasserfall, Bäume, Moos, Felsen. Und alles voller Kräuter. Unglaublich», schwärmt die «Saisonküche»-Köchin. «Hier haben sich einst die Bären den Bauch voll geschlagen, heute pflücken wir den Bärlauch.» Genau. Dass Wildkräuter bekömmlich sind, wissen auch Tessiner Spitzenköche wie etwa Rolf Fliegauf, Chefkoch des berühmten «Giardino» in Ascona, der Brunnenkresse, Giersch, (schmeckt ähnlich wie Petersilie), Bärenklau und viele andere Wildkräuter direkt von Beate Beckmann bezieht. «Von der Wurzel eines Farns stelle ich oft Waldlakritzenguetsli her.» Waldlakritze? «Das Fleisch der Wurzel hat den Geschmack von Lakritze, eben von Bärendreck, wie wir hier sagen.» Beate Beckmann scheint ein wandelndes Kräuterlexikon zu sein. Kein Kraut, zu dem sie nichts zu sagen hat. Mit ihr zwei Tage durchs Schwarzbubenland zu streifen, ist ein Erlebnis der speziellen Art. Im Zelt übernachen, am Lagerfeuer kochen und essen ist gelebte Theorie im Wald. «Sehr wichtig zu wissen ist, was darf ich pflücken, was nicht, auf was muss ich achten, was ist geschützt. Falsche Schlüsselblumen darf ich, die echten lässt man stehen. Sie trotzdem zu pflücken, ist genauso verpönt, wie Schildkrötensuppe zu essen», sagt die Kräuterhexe. Übrigens: Wer es nicht so mit der Natur unter den Füssen hat, kommt zu ihr in den Kochkurs und lernt wie eine Bärlauchterrine entsteht oder eine Walpurgisnacht-Quiche. Die Natur machts. Und gute Köchinnen mit Ideen. Text Martin Jenni Bilder Marco Aste

www.chrueterhaex.com Beate Beckmann ist freitags auf dem Arlesheimer BL Wochenmarkt mit ihren Kräutern und Produkten anzutreffen, zwischen 8.45 und 11.15 Uhr.

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Bärlauchterrine Vorspeise für 8 Personen Für 1,5 l Zubereitung ca. 35 Minuten + über Nacht fest werden lassen Pro Person ca. 12 g Eiweiss, 13 g Fett, 5 g Kohlenhydrate, 750 kJ/180 kcal

ZUTATEN

ZUBEREITUNG

100 g Bärlauch, 6 Blatt Gelatine, 150 g Tofu, 160 g Sauer-Halbrahm, 100 g Joghurt nature, 1 dl Rahm, Salz, weisser Pfeffer

1 Bärlauch blanchieren, abschrecken, ausdrücken und hacken. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Tofu mit Bärlauch, Sauerrahm und Joghurt fein pürieren. Gelatine ausdrücken und im Rahm langsam erhitzen, bis die Gelatine aufgelöst ist. Mit der Bärlauchmasse gut mischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Terrinenform einfetten und mit Klarsichtfolie auslegen.

Blütengarnitur: 4 Blatt Gelatine, 7 cl Wasser, Kleine Bärlauchblätter und essbare Blüten, z. B. Veilchen, Schlüsselblumen, 2 EL Zitronensaft

2 Für die Blütengarnitur Gelatine im kalten Wasser einweichen. Wasser leicht erhitzen, Gelatine darin auflösen. Wenig salzen. Boden der Form dünn mit Gelatinewasser bedecken, dieses erstarren lassen. Blüten und Blätter kurz in Zitronensaft tauchen und auf dem Gelatineboden verteilen. Restliches Gelatinewasser darübergiessen, fest werden lassen.

Räucherlachskern: 100 g Tofu 125 g Räucherlachs

3 Für den Räucherlachskern Tofu und Lachs pürieren. Masse zu einer ca. 2 cm breiten Rolle formen und auf den Gelatine-Blüten-Boden legen. Bärlauchmasse einfüllen. Im Kühlschrank über Nacht fest werden lassen. Tipp Zur Bärlauchterrine passen ein Wildkräutersalat und eine Baguette.

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Surfen Su Sie doch mal auf www.saison.ch. Die virtuelle «Saisonküche» hä hält für alle Hobbyköche eine Überraschung bereit: In der neuen Rubrik «B «Basiskochen» sind etliche Kochtricks abgelegt, Schritt für Schritt fo fotografiert und erklärt. Ob Eier pochieren oder Pastateig selber ma machen, konservieren oder kurzbraten — die Anleitungen erleichtern Ihnen da Kochen. Viel Spass! das


90 | Migros-Magazin 14, 4. April 2011

KLEINE KÜCHENKUNDE

Es grünt so grün

Endlich! Der Frühling ist da und mit ihm Bärlauch, Jungspinat und Co. FoodRedaktorin Sonja Leissing freut sich bereits auf Salat, Pesto und Pasta.

Laien kaufen Bärlauch am sichersten in der Migros

Traditionell verwendet man für ein Pesto meist geriebenen Pecorino oder Parmesan. Auch unser heimischer Sbrinz tut sich gut mit dem Bärlauch zusammen. Selbst gemachte Kräuterbutter mit fein geschnittenem Bärlauch und Rucola passt vorzüglich zu gebratenem Fleisch. Zudem aro-

matisiert Bärlauch für kurze Zeit Bratwürste, Senf, Öl oder Essig. Pflanzenunkundige sollten die Finger vom Bärlauch sammeln lassen und ihn frisch in der Migros kaufen. Die Blätter des Bärlauchs, ähneln der giftigen Herbstzeitlose und dem giftigen Maiglöckchen. So unterscheidet man den Bärlauch von giftigen Pflanzen: 1. Die Bärlauchblätter knicken leicht ab. Die von Maiglöckchen und Herbstzeitlose hingegen haben biegsame Blätter. 2. Bärlauchblätter lassen sich leicht verreiben und duften nach Knoblauch. Die Blätter der beiden giftigen Pflanzen lassen sich nur schwer bis gar nicht verreiben. 3. Bärlauch sollte man nur schneiden, solange er noch nicht blüht.

Das zarte Junggemüse passt gut zusammen

Die drei Frühlingsboten Bärlauch, Jungspinat und Rucola sind kleine Vitaminbomben und strotzen von gesunden Inhaltsstoffen wie Mineralien und Spurenelementen. Es lohnt sich, die drei verschiedenen Geschmacksrichtungen zu verbinden – ein purer Gaumenschmaus. Man nehme eine Handvoll Rucola, eine Handvoll junge Spinatblätter und drei Bärlauchblätter. Man wasche die zarten Blättchen, gebe sie in eine Salatschüssel und schneide den Bärlauch in feine Streifen. Dann mische man ihn unter den Salat und gebe ein Dressing aus Zitronensaft, etwas feinem Olivenöl und Balsamicoessig dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bombastisch! Weitere schmackhafte Rezepte finden Sie unter: www.saison.ch

Bärlauch

Der Würzige: Fein sind die zarten und jungen Blätter des Bärlauchs. Klein geschnitten schmeckt er unter Salate, unter Risotto oder unter Nudeln gemischt fantastisch. Zu einem Fischspiess oder einem kurz gebratenen Stück Fleisch passt Bärlauchbutter perfekt. Der kleine Bruder des Knoblauchs enthält viel Vitamin C und regt zudem die Verdauung an.

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ufmerksame Spaziergänger haben ihn wohl schon entdeckt, den Bärlauch ¬ mit den zarten, spitzen, glatten glänzenden Blättern und mit dem feinen Knoblauchgeruch. Als noch Bären in unseren Wäldern tollten, labten sie sich besonders gern am würzigen Kraut. Der Legende nach ist das der Grund, warum der Bärlauch eben Bärlauch heisst. Allium ursinium, zu Deutsch Bärlauch, hat sich seinen Platz in der Küche zurückerobert wie einst der Rucola. Wer mag sich daran erinnern, als die in Vergessenheit geratene Rauke noch wie ein Fremdwort getönt hat? Kenner besorgten sich Samen in italienischen Blumengeschäften und zogen sie im Garten auf. So wurde ein Star unter den Salaten geboren. Je nach Wetter hat das erste Wildgemüse von Mitte März bis etwa Ende April Hochsaison. Bärlauchblätter verzaubern mit ihrem Geschmack die Frühlingsküche, ob in Pasta, Pesto oder frisch auf einer Pizza. Trotzdem: Man mag ihn, oder man mag ihn nicht. Ich finde selbst gepflückten oder frisch gekauften Bärlauch, klein geschnitten, mit etwas Salz, etwas Hartkäse und feinstem Olivenöl vermengt, über frische Ravioli gestreut, fantastisch.


SAISONKÜCHE

Junger Spinat

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Der Besondere: Als Frühlingsbote ist frischer Spinat ganz besonders beliebt. Ausserdem sagt man ihm nach, dass er stressgeplagte Menschen wieder munter machen und die Lebensgeister wecken soll. Den jungen Spinat mit seinen zarten Blättern nicht zu lange lagern. Am besten hält er sich in ein feuchtes Tuch gewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks.

Rucola

Der Gesunde: Im Geschmack erinnern die Blätter ein wenig an Kresse und Baumnüsse. Rucola passt hervorragend zu würzigem Käse, frisch gestreut über Pasta und Pizza und mit anderen Salatsorten gemischt. Mein Tipp: Mischen Sie doch mal gehackte Rucola-Blätter unter den Risotto. Rucola sorgt für starke Nerven, belebt den Stoffwechsel und wirkt entwässernd.


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Migros-Magazin 14, 4. April 2011

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Produkt der Woche

Das Branche-Häsli besteht aus Hefeteig und wird von den Migros-Bäckern von Hand angefertigt. Dabei falten sie den Teig zuerst sorgfältig zu einem Häschen, fügen den Kopf an und schneiden die Ohren ein. Danach wandert das Häschen in den Ofen. Nach dem Backen stecken die Bäcker dem Hefegebäck das Branche ein. Dieses stammt von der Chocolat Frey. Ab dem 29. März hoppeln die Hasen in die Migros-Filialen und sind bis Ostern für Fr. 3.20 in jeder Filiale der Genossenschaft Migros Luzern erhältlich.

Günstig die Region erkunden

Die Migros Luzern bietet ihren Kundinnen und Kunden unvergessliche Erlebnisse unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.» an.

Freizeit-Tipp der Woche Golfen ist ein anspruchsvoller Sport und erfordert viel Konzentration und Training. Während der Sommerferien wird Golfen aber kinderleicht, denn Kids im Alter von 8 bis 16 Jahren erhalten Gelegenheit, das Golfspiel auf spielerische und lustvolle Art kennenzulernen. Während einer Woche spielen die Kinder und Jugendlichen auf einer echten 6-LochAnlage und werden in die Regeln und in die Technik des Golfens eingeführt. Dieser Golfspass wird vom Golfpark Oberkirch in Zusammenarbeit mit dem Campus Sursee angeboten. Informationen und Anmeldung: www.campus-sursee. ch/sommercamps Tel: 041 926 23 01

Vergünstigte Tageskarten machen die Schifffahrt noch schöner.

E

in Blick in die Freizeitbroschüre der Migros Luzern lohnt sich. Viele spannende Angebote locken diesen Frühling und Sommer in die Natur. Mit vier Raddampfern und 15 Salon-Motorschiffen der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee geht es beispielsweise für Gross und Klein von Ufer zu Ufer. Doch nicht nur auf dem Wasser gibt es viel zu entdecken. Im Swiss Holiday Park wartet ein weiteres Highlight. Ob im mitreissendem Strom des Wildwasserkanals oder im sprudelnden Whirlpool Ω das Erlebnisbad ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Wer lieber wandert, findet auch etwas in der AdR-Freizeit-

broschüre: Ein Ausflug auf den Pilatus ist mit der steilsten Zahnradbahn der Welt immer wieder ein Erlebnis. Wie auf dem Luzerner Hausberg hat man auch von der Klewenalp eine traumhafte Aussicht auf die Zentralschweiz und kann für einen Moment dem Alltag entfliehen. Auf dem SattelHochstucki können alle ihren Mut beweisen und über die 374 m lange Hängebrücke balancieren oder einfach die schöne Natur geniessen. Wer die Abenteuer lieber im Kinosessel erleben will, kann das Angebot des Filmtheaters des Verkehrshauses Luzern nutzen. Auf der grössten Leinwand der

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Ausflüge mit bis zu 39 Prozent Rabatt

Die Broschüren mit den Rabattcoupons sind in allen Filialen der Migros Luzern am Kundendienst erhältlich. Darin enthalten sind Vergünstigungen für: ➔ einen reduzierten Einzeleintritt in das Erlebnisbad des Swiss Holiday Park ➔ einen reduzierten Pilatus-Ausflug (Kriens— Pilatus Kulm—Kriens oder Alpnachstad ➔ eine reduzierte SattelHochstuckli-Tageskarte inkl. Berg- und Talfahrt, unbegrenztes Rodeln und Eintritt Stuckli-Jump ➔ ein günstiges Tagesbillett für eine Fahrt auf dem Vierwaldstättersee ➔ eine reduzierte Bergund Talfahrt Beckenried— Klewenalp ➔ einen reduzierten Eintritt ins Verkehrshaus-Filmtheater

Schweiz gibt es faszinierende zwei- oder dreidimensionale Tierund Naturfilme wie auch lustige Kinofilme zu sehen.

«Aus der Region. Für die Region.» machts möglich

Dank dem Versprechen «Aus der Region. Für die Region.» profitieren die Kundinnen und Kunden der Migros Luzern von stark vergünstigten Angeboten. Die Broschüren mit den Rabattcoupons und den detaillierten Informationen zu den jeweiligen Angeboten sind in allen Filialen der Migros Luzern erhältlich. Die Aktionen sind bis im November gültig. Marina Bühlmann


Die Migros Luzern präsentiert:

Die schönsten Ausflugsziele der Region. Mit bis zu 39% Rabatt.

Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee Für ein reduziertes Tagesbillett auf dem Vierwaldstättersee

Ausflugsparadies Klewenalp

Swiss Holiday Park Für einen reduzierten Einzeleintritt in das Erlebnisbad

Erlebnisberg Pilatus

Für eine reduzierte Berg- und Talfahrt

Für einen reduzierten Pilatus-Ausflug (Kriens - Pilatus Klum - Kriens oder Alpnachstad)

Verkehrshaus Filmtheater

Sattel-Hochstuckli

Für einen reduzierten Eintritt ins Verkehrshaus Filmtheater

Für eine reduzierte Tageskarte (inkl. Berg- und Talfahrt, Eintritt Rodelbahn und Hüpfburg)

Broschüren mit Rabattcoupons sind am Kundendienst der Migros Luzern erhältlich. Darin enthalten sind Vergünstigungen für diese sechs Ausflugsziele.


IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

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Migros Luzern mit Rekordergebnis

An der 260. Sitzung des Genossenschaftsrats erhielten die Räte einen spannenden Rückblick auf das Jahr 2010.

A

nlässlich der ersten Genossenschaftsratssitzung in diesem Jahr begrüsste Antoinette Felder, Präsidentin des Genossenschaftsrats, die Ratsmitglieder und die Gäste. Die Sitzung war geprägt von Informationen zu den Meilensteinen 2010 und zum Finanzergebnis der Migros Luzern. Mit Freude blickte Geschäftsleiter Ernst Weber auf das vergangene Geschäftsjahr der Migros Luzern zurück. Denn es gibt ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr 2010 zu verzeichnen: Die Migros Luzern erwirtschaftete einen Nettoerlös von 1,35 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Plus von zwei Prozent oder rund 27 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Wie Ernst Weber herausstrich, weist die Migros Luzern damit das beste Umsatzwachstum im Vergleich mit allen zehn Genossenschaften aus.

Migros Luzern auf Expansionskurs

Ein modernes und gut ausgebautes Ladennetz ist wichtig, um die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden optimal erfüllen zu können. Deshalb investiert die Migros Luzern viele finanzielle Mittel in die Modernisierung ihrer Filialen. Wichtige Meilensteine im vergangenen Jahr waren der grosse Gesamtumbau des Einkaufscenters Länderpark Stans, der Ladenumbau in Hochdorf und die Eröffnung der neuen Standorte in Schüpfheim und Baar. Die Verkaufsfläche wurde somit um 868 m2 erweitert. 2010 gingen rund 28,4 Millionen Kundinnen und Kunden in den Verkaufsstellen ein und aus, was einer Zunahme von einem Prozent entspricht. Durchschnittlich gaben sie pro Einkauf 40,48

Nutzen nach der Sitzung die Gelegenheit für gemütliche Gespräche (von links nach rechts): Anton Wechsler (Mitglied der Verwaltung), Markus Mosele (Präsident der Verwaltung), Julia Meyer-Ryser (Mitglied des Genossenschaftsrats) und Ernst Weber (Geschäftsleiter).

Franken aus, 22 Rappen mehr als im Vorjahr.

Gewinnsteigerung um 17 Prozent

All diese Faktoren trugen zum guten Finanzergebnis bei. Der Gewinn der Migros Luzern konnte um 17 Prozent auf 36,6 Millionen Franken gesteigert werden, wie Bruno Bieri, Leiter Finanzen/Controlling, den Räten mitteilte. Das erfreuliche Jahresergebnis wird zur Reservebildung für den bevorstehenden Preiskampf mit der Konkurrenz und für anstehende

Expansionsprojekte zurückgestellt. Insgesamt 5,4 Millionen Franken investierte die Migros Luzern ins Kulturprozent. Ein Grossteil davon wurde für die Subvention der Klubschulen verwendet. Der Rest der Kulturprozent-Gelder kam Projekten aus den Bereichen Sport, Freizeit, Kultur und Soziales zugute.

Einmalige Prämie für alle Mitarbeitenden

Als Anerkennung für das grosse Engagement investierte die Mi-

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

gros Luzern 4,25 Prozent der Lohnsumme (entspricht 8,75 Millionen Franken) in ihre Mitarbeitenden. Als Dankeschön für die geleistete Arbeit und als finanzielle Entlastung wurde allen Mitarbeitenden eine einmalige Prämie in der Höhe von 750 Franken ausbezahlt. Auch erhielten sie schon im Februar 500 Franken als Erfolgsprämie. Die vorgelegte Jahresrechnung 2010 wurde vom Genossenschaftsrat einstimmig gutgeheissen. Text und Bild: Danja Spring


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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

FORUM ZUGERLAND

Maya Kirchhofer: Dämmerung am See.

Urs Gehrig: Playa de Butihondo, Fuerteventura.

Die Natur beobachten

Was die beiden Künstler verbindet, die vom 8. April bis 7. Mai ihre Werke im Forum Zugerland ausstellen, ist das Beobachten der Natur. Unterschiedlich sind jedoch ihre Mittel, diese Eindrücke festzuhalten: Urs Gehrig ist mit der Fotokamera unterwegs, Maya Kirchhofer bringt sie mit dem Pinsel aufs Papier. Wenn Maya Kirchhofer unterwegs ist, sind ihre Augen immer weit offen: Beim Betrachten von Blumen, Tieren oder Landschaften entdeckt sie viele Details. Diese verarbeitet sie in ihren Aquarellbildern. Es entstehen Werke mit grosser Tiefe und unendlicher Weite. Urs Gehrigs Passion ist die Naturfotografie. Der Augenblick, den er mit seiner Kamera einfängt, wird am Computer nicht retuschiert. Gehrig erhöht allenfalls die Ausdruckskraft des Motivs, er sucht aber keine Effekthascherei. Im Forum Zugerland zeigt er grossformatige Bilder zu den Themen Berge, Wasser und Tiere. Die Ausstellung kann während der Ladenöffnungszeiten des Einkaufscenters Zugerland, Steinhausen, in der oberen Verkaufsebene (hinter «World of Jeans») besichtigt werden.

Die richtige Körperhaltung ist beim Sling-Training wichtig.

Hängend trainieren

Fitnessparks Eichstätte Zug, National Luzern und Tribschen Luzern

Die Fitnessparks der Migros Luzern bieten neu das Sling-Training an. Dabei handelt es sich um ein Ergänzungstraining für die tiefe, lokale und stabilisierende Muskulatur.

B

eim Sling-Training werden die Hände oder Füsse in frei schwebende Schlaufen eingehängt. Anschliessend führt man schwingende Bewegungen aus oder begibt sich in statische Positionen. Auch die Schnellkraft kann aktiviert werden, indem man sich regelrecht in die Seile hineinfallen lässt. Beim Sling-Training wird nur mit dem eigenen Körpergewicht trainiert. Die Intensität des Trainings kann individuell angepasst werden, indem Winkeleinstellungen vorgenommen oder die Längen der Seile angepasst werden.

Gelenke und Wirbelsäule stabilisieren

Die gelenksnahen und tiefer liegenden Muskelschichten erfahren beim Sling-Training einen optimalen Trainingsreiz, im Gegensatz

Das Sling-Angebot

zum herkömmlichen Krafttraining. Dies hat einen deutlich positiven Einfluss auf die Kraft und Beweglichkeit. Auch der Rumpf wird gekräftigt, und Beschwerden im Muskel- und Skelettsystem erfahren nicht selten eine Linderung.

Neues Angebot in den Fitnessparks

«Die Fitnessparks Eichstätte Zug, National Luzern und Tribschen Luzern bieten als Vorreiter das Sling-Training als Gruppenunterricht an», so Andreas Landolt, Leiter Fitnesspark Eichstätte. Wer aber lieber von einem PersonalTrainer betreut wird, kann dies ebenfalls buchen: entweder nur das begleitete Sling-Training, das 25 Minuten dauert, oder in der Kombination mit einem Krafttraining während einer Stunde.

Thomas Wanderon

Individuelles Gruppentraining (max. 4 Teilnehmer) à 25 Min. ➔ mit Intercity-Card inbegriffen ➔ mit Jahreskarte: Fr. 35.(1 Lektion), Fr. 250.- (10 Lektionen) ➔ ohne Jahreskarte (ohne Anlagebenutzung): Fr. 45.(1 Lektion), Fr. 350.- (10 Lektionen) Personal-Training one to one à 25 Min. ➔ mit Jahreskarte: Fr. 60.(1 Lektion), Fr. 275.- (5 Lektionen) ➔ ohne Jahreskarte (ohne Anlagebenutzung): Fr. 75.(1 Lektion), Fr. 340.- (5 Lektionen) Individuelles PersonalTraining 60 Min. pro Trainingseinheit, Sling-Training kann Bestandteil eines Personal-Trainings sein (z.B. 20 Min. Sling und 40 Min. Krafttraining) ➔ exkl. Anlagebenutzung: Fr. 110.- (1 Lektion), Fr. 500.(5 Lektionen) ➔ inkl. Anlagebenutzung: Fr. 140.- (1 Lektion), Fr. 635.(5 Lektionen) Anmeldung an der Rezeption oder unter Eichstätte Zug, Tel. 041 711 13 13, National Luzern, Tel. 041 417 02 02, Tribschen Luzern, Tel. 041 360 66 91


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TESTBERICHT

092

DIE FREIZEITTESTER

DIE DREI FREIZEITTESTER EMPFEHLEN

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· Angebote gültig vom 1. bis 30 April 2011.

Melden Sie sich für ein Rendez-vous mit Sergio an und gewinnen Sie mit etwas Glück einen Auftritt in einem SBB TV-Spot. Dazu gibt es exklusiv die besten Flirt-Tipps von Francine Jordi. Jetzt auf sbb.ch/sergio

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Gestalten Sie sich einen herrlichen Frühling mit den Freizeitpaketen von «Emozioni Ticino». Unter dem Motto «Emozioni Ticino» bietet das Tessin Freizeitpakete für jeden Gusto an. Sergio, der seine Tessiner Küche über alles liebt, hat sich gleich fürs Themenpaket Gastronomie entschieden. Frohnatur Benoît machen zwei Dinge besonders glücklich: Shopping und Kultur! Und Beat konnte sich fürs Landleben und das Familienplauschpaket total begeistern. Welcher Freizeittyp sind Sie? Für weitere Informationen und Buchungen: www.emozioni.ticino.ch

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TESTBERICHT

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Frühlingsausflüge, getestet von Sergio, Benoît und Beat. Hurra, der Lenz ist da! Kein Wunder, haben sich die drei Freizeittester via Bahnhof auf den Weg an den Busen der Natur gemacht.

Dort finden Sie ausserdem viele praktische Freizeitund über 400 Tagesausflugstipps. Einen schönen Frühlingsanfang wünschen

Sogar der gute Sergio blüht endlich wieder auf! Bei prächtigem Frühlingswetter wollte er uns sein persönliches Paradies im Tessin zeigen – die Aussichtsplattform Cimetta, die, wie uns Beat umgehend belehrte, auf 1670 m ü. M. liegt. Dort haben wir die herrliche Aussicht auf den tiefsten und höchsten Punkt der Region sowie den besten Espresso der Schweiz genossen. Dann sind wir wie einst im Mai durch die Wiesen gehüpft und schon bald im Gras eingeschlafen. Das Summen der Bienen, der Geruch der ersten Krokusse, das Schnarrchen Sergios: Unbeschreiblich! Das brachte Benoît auf die gute Idee, an einem der nächsten Tage den grunzenden Wildschweinen und den brüllenden Löwen im Zoo Basel einen Besuch abzustatten. Planen jetzt auch Sie Ihren ersten Trip in den Frühling und schauen Sie sich unsere Testberichte auf sbb.ch an. · Angebot gültig vom 1. bis 30 April 2011. · Die Ermässigungen können nur gewährt werden, wenn die Angebote am Schalter gekauft werden. · Weitere Informationen zu diesen Angeboten erhalten Sie am Bahnhofsschalter oder auf sbb.ch

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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

BABYCLUB

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Muttergefühle: Ist das Kücken nervös, leidet die Glucke mit.

Fast alles erlaubt

Keine Gefahr für Schwangere: Kinder herumtragen.

Bilder Getty Images (3)

Muss ich mich als Schwangere schonen? Darf ich keinen Sex mehr haben? Eine neue Studie hat gezeigt, dass weder Sex noch schweres Heben oder langes Stehen dem Fötus schadet. Vorausgesetzt, die Schwangerschaft verläuft normal. Alles geht, solange die Schwangere sich dabei wohlfühlt. Fast: Von Extremsportarten wie Bergsteigen über 3000 Meter oder Tauchen raten Experten beispielsweise ab. Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www. migrosbabyclub.ch

TIERE

Herzrasen im Hühnerstall Da lachen ja die Hühner: Das Federvieh ist zu Gefühlen fähig.

H

ühner gelten nicht gerade als Intelligenzbestien und schon gar nicht als einfühlsam. Mit diesem Urteil wird man dem Federvieh aber nicht gerecht. Das haben britische Forscher herausgefunden. Hühner seien sehr wohl

zu Mitgefühl fähig. Das zeigt sich offenbar im Verhalten der Hühner gegenüber ihren Jungen: Ist das Kücken gestresst, reagiert die Glucke mit Herzrasen und anderen Stresssymptomen. Offenbar merkt die Mutter sofort, wenn mit dem

ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

Kino im Kopf hilft gegen Stress Wer We kennt ihn nicht, den täglichen Stress im Job? Und liegen die Nerven er erst einmal blank, ist der Wutausbruch nicht mehr weit. Doch es gibt eine No Notbremse: Das «Kopf-Kino». Dazu lehnen Sie sich zurück und stellen die Sz Szenen, die Sie so auf die Palme bringen, vor ihrem inneren Auge nach. Un Und nun lachen Sie herzhaft über den kleinen Film. Die Zuschauerhaltung, in die Sie so wechseln, hilft laut Weltonline.de, Distanz zum gerade er erlebten Ärger zu finden. Und das Lachen befreit und macht es leichter, di Dinge lockerer zu nehmen. die Wenn die Nerven blank liegen, das Kopf-Kino anstellen.

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch Ne

We der Stress im Job zu gross wird … ➔ … mache ich EntspannungsWenn übungen. ➔ … lasse ich ihn an den anderen aus. ➔ … werde ich krank.

Nachwuchs etwas nicht stimmt. Die Fähigkeit, Emotionen von Artgenossen nachzufühlen, kannte man bisher nur beim Menschen, bei Menschenaffen, Delfinen und begrenzt auch bei Nagetieren.

Daniel Schifferle

Frage von letzter Woche

Ich arbeite …

So haben unsere Leser geantwortet.

8%

… nicht, da ich finanziell unabhängig bin.

30 %

… nur wegen des Geldes.

62 %

… sehr gern.


102 | Migros-Magazin 14, 4. April 2011

SCHAUPLATZ

hmte n Film en, Viele Schweize r Orte und Regi onen habe n berü eine Heim at Büch ern oder Mus ikstü cken eine n Hint ergr und, os-M agaMigr das t gege ben. Zwö lf dies er Scha uplä tze stell zin im Lauf dies es Jahres vor.

«Schwere Jungs», Komödie pia-Bobrun

Drehor t: Olym St. Moritz u.a. Erscheinungsjahr: 2006 Regie: Marcus H. Rosenmüller Drehbuch: Philipp Roth Besetzung: Sebastian Bezzel, Michael A. Grimm, Antoine Monot Jr., Simon Schwarz, Nicholas Ofczarek, Lisa Maria Potthoff, Bastian Pastewka, Horst Krause, Maximilian Brückner u.a. war auch einer der Bemerkung: Der Olympia-Bobrun er, Eis & Dynamit» «Feu Film ners Drehorte für Willy Bog mit Roger Moore u.a. (1990)

Fluchen erlaubt, ausnahmsweise

Wer sich in St. Moritz in den Bob traut, kann was erleben. Da fliesst das Adrenalin in Strömen, und im Kampf mit der Fliehkraft fällt auch der eine oder andere Kraftausdruck.

N

och 28 Sekunden bis zum Start: «Alles gut?», fragt der Instruktor mich und den zweiten Gast im knallroten Bob. «Ja», hört man mich sagen und dann ein leise geflüstertes «Ooi, oi, oi». Mein Aufnahmegerät hält alles fest. Da ich mir während der Bobfahrt wohl kaum Notizen machen kann, habe ich mich entschieden ein Mikrofon im Helm anzubringen, um so die Fahrt zu dokumentieren. «Bahn frei», sagt der Speaker über die Lautsprecher. Mein Puls ist hoch, meine Knie sind weich. «Das ist kein Kindergeburtstag», sagte Roberto

Triulzi vorgängig zu mir. Der ehemalige Eishockey-Profi und heutige Direktor des Olympia-Bobrun in St. Moritz will die Gästefahrt im Bob den Eiskanal runter, von St. Moritz nach Celerina, nicht verharmlosen. «In den Kurven wirken Kräfte bis viereinhalb g», erklärt Triulzi. Das ist beispielsweise mehr, als bei einem Spaceshuttle-Start erreicht wird. Die Kraft g bezeichnet die Belastung eines Körpers durch Beschleunigung. Einfacher ausgedrückt: In der extrem engen 180-Grad-Kurve mit dem sinnigen Namen Horse-Shoe werde


BESSER LEBEN OUTDOOR

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Oaaaaaaaah … mit knapp 100 km/h durch die senkrechte Horse-Shoe-Kurve.

Helm auf, die Beine und Hände im engen Bob an den richtigen Ort, und dann gehts los.

ich das 4,5-Fache meines Körpergewichts wiegen – statt 70 drücken plötzlich 315 Kilo auf meine Knochen. «Da kann es bei Leuten mit Vorbelastung zu Brüchen kommen», verdeutlichte Triulzi die Situation. Kein Wunder, dürfen ältere Menschen und solche mit Rückenproblemen oder Osteoporose nicht in die Bahn.

Mit Lederhelm und Unterhosen aus den 50ern

Aufnahmeprotokoll ¬ zwei Sekunden nach dem Start: «Hopp, hopp, hopp», tönt es aus dem Hintergrund, während Bremser

Daniel Sutter unseren Viererbob gemächlich anschiebt. Ich habe mich entschieden, zu unserem Piloten Fabio Guadagnini vollstes Vertrauen zu haben, obwohl ich ihn erst seit 30 Sekunden kenne. «Jahuuuuu», mein unsicher geflüsterter Jubel. «Jetzt tränen meine Augen, easy Kurve, schneller, ohohohohoooooo, immer schneller!» Das Rumpeln des Bobs wird lauter, der Snake-Corner liegt vor uns. Immer wieder schlägt mein Helm – «boing, boing» – an die Verschalung des Bobs. «Ja, schööööön, herrlich.» Wir rattern auf


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BESSER LEBEN OUTDOOR

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

Die Gästefahrten auf dem Olympia-Bobrun in St. Moritz sind beliebt: Bob um Bob macht sich im Startgelände startklar.

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den Sunny-Corner, eine engere Kurve, zu. «Aaah, hmpf, hei ei ei, juhuu, aaaaah, äääääh, läck – das drückt!» Der Olympia-Bobrun, der 1904 in Betrieb genommen wurde, ist die älteste Bobbahn der Welt, mittlerweile auch die einzige Natureispiste. Jedes Jahr reisen Ende November Spezialisten aus dem Südtirol an, um die Bahn aus Schnee und Wasser zu bauen. Gut eine halbe Million Franken jährlich kosten Bau und Unterhalt. Hier fanden etliche Weltmeisterschaften statt und 1928 und 1948 sogar die Olympischen Winterspiele. Auch Filme wurden hier gedreht – etwa die meisten Bobszenen für die deutsche Komödie «Schwere Jungs» aus dem Jahr 2006. Der Film basiert auf der wahren Geschichte, als die deutsche Bobmannschaft 1952 in Oslo zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wieder an einer Olympiade teilnehmen durfte und gleich die Goldmedaille im Viererbob gewann. Pilotiert wurden die Filmbobs von Giancarlo Torriani, Schweizer Meister im Viererbob im Jahr 1977. «Das war recht zugig», wird er mir später erzählen. Denn die Szenen wurden mit Originalbobs aus jener Zeit gefilmt –

Bahndirektor Roberto Triulzi (links) mit Ex-Bob-Schweizer-Meister Giancarlo Torriani, der im Film «Schwere Jungs» die Bobs pilotierte.

und diese verfügten über keine Verschalung. Auch die Kleidung musste authentisch sein: «Die ganze Woche drehten wir in Lederhosen und mit einer Lederkappe statt Helm», erzählt Torriani. «Sogar Originalunterhosen von damals mussten wir tragen.»

Kopf hoch, du hast keine Chance

Aufnahmeprotokoll – 50 Sekunden nach dem Start: «Ouh, Achtung … Anfahrt auf Horse-Shoe.» Kurz geht mir durch den Kopf, was Bahndirektor Triulzi vor dem Start zu mir gesagt hat: «Kämpfe in den Kurven nicht gegen g an, du hast keine Chance.» Links am Bahn-

rand steht ein Streckenposten. Zack – schon ist er weg. Mit 90 Kilometer pro Stunde fahren wir auf die senkrechte Wand der HorseShoe-Kurve zu. «Waaaaaaaaaa, whoa, das drückt aber, läck mer am Arsch, oaaaaaaah!» Die 4,5 g wirken derart auf meinen Kopf und meinen Oberkörper, dass es mich einfach zusammenklappt. Trainierte Bobfahrer wie unser Pilot oder Giancarlo Torriani behalten selbstverständlich den Kopf oben. Das ist auch nötig, vor allem wenn man wie Torriani für eine Filmszene in der Horse-Shoe-Kurve millimetergenau an den obersten Rand der Bahn fahren muss. «Es hat gleich beim


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Migros-Magazin 14, 4. April 2011

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Die Migros ist Hauptsponsorin von SchweizMobil und präsentiert monatlich einen exklusiven Erlebnistipp für die ganze Familie.

Besucherzentrum des Wildparks Sihlwald.

April-Tipp: Ritterburg im Zauberwald

ersten Mal funktioniert», erinnert er sich. «Wunderbar, alles im Kasten», habe der Regisseur durch die Lautsprecher gratuliert. Aufnahmeprotokoll – 64 Sekunden nach dem Start: «Uh, wieder steil, Kurve – aaaaah. Ooi, oi, oi … das drückt, läck du mir!» Kaum bringe ich den Kopf wieder nach oben: «Boing, boing» – mein Helm und die Verschalung. Mittlerweile haben wir 135 Kilometer pro Stunde drauf, und es folgt die lang gezogene Zielkurve. Hier wirken nochmals 4,5 g, und zwar – aus subjektiver Betrachtung – unendlich lange. Einfahrt Kurve: «Yeaaaaaaaaaaah!» Dann ist für Sekunden nur noch lautes Gerumpel zu hören, darauf hysterisches Lachen meinerseits und etwas später ein lautes «krrrrrrrrr». «Ja, breeeemsen», keuche ich. Nach 97 Sekunden kommen wir zum Stillstand. Benommen und etwas schwindlig stosse ich ein erlöstes «Halleluja» in mein Mikrofon. Text Üsé Meyer Bilder Philipp Dubs

Für 250 Franken den Eiskanal hinab ➔ Anreise: Mit Bahn und Bus bis Starthaus (Bushaltestelle: St. Moritz Bären). ➔ Gästefahrten: Durchführung von Dezember bis März gemäss Reservationsplan im Internet (Dauer inkl. Vorbereitungen zirka 2 h). ➔ Anforderung: Gute körperliche Verfassung (siehe Homepage beziehungsweise medizinischer Einschränkungen). ➔ Kleidung: Warme Winterkleidung (keine Moonboots). ➔ Kosten: zirka 250 Franken (Stand Saison 2010/2011). ➔ Buchung/Infos: Olympia-Bobrun, St. Moritz, Telefon 081 830 02 00, www.olympia-bobrun.ch. ➔ Übernachten: St. Moritz Tourist Information, Telefon 081 837 33 33, www.stmoritz.ch.

Ziel

N

Karte WSGrafik

Schwindliger Kopf, flaues Gefühl im Magen, weiche Knie und ein adrenalingeschwängertes Lachen im Gesicht (von links): Gastpassagier Claudio, Pilot Fabio, Bremser Daniel und Gastpassagier Üsé.

St. Moritz

Sunny Corner Snake Corner

Start

Wall Corner

Bridge Corner Gunter Sachs Corner Tree Corner Nash-Dixon Corner

Devils Dyke Corner Shamrock Telephone Corner

Horse-Shoe

Portago Corner

Celerina

Sie tauchen über den Zürich—Zugerland-Panoramaweg von Schweiz-Mobil ein in das Urwaldreservat des Wildparks Zürich Sihlwald. Durch den lichten Frühlingswald hindurch geniessen Sie die Aussicht auf den Zürichsee. Im Wildnispark Sihlwald ist alles naturbelassen, keine Försterhand greift hier ein. So ist vor den Toren von Zürich eine Art Urwald entstanden, wie man ihn sonst auch in entlegenen Tälern nicht sieht. Gerne führt ein Parkranger Sie zu verwunschenen Ecken und erzählt aus dem Leben dieses Urwalds. Oder Sie lassen sich im Besucherzentrum über die Waldpflege gestern und heute informieren, während sich die Kinder im Spielpark draussen vergnügen.

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Ihr Reiseprogramm

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1. Tag: Zßrich–New York (USA). Flug von Zßrich nach New York. Ankunft und Transfer zum Hotel. Hotelßbernachtung. 2. Tag: New York (USA). New York zählt unbestritten zu den faszinierendsten und berßhmtesten Städten der USA. Sie erhalten die Gelegenheit, an einer Stadtrundfahrt (inbegriffen) teilzunehmen. Um 16.45 Uhr heisst es das erste Mal die Leinen los. 3.–4. Tag: Erholung auf See. 5. Tag: Fort Lauderdale/Florida (USA). Ab Fort Lauderdale, auch Venedig Amerikas genannt, bietet sich ein Ausflug nach Miami an. Besichtigen Sie auch das gemßtliche Viertel von Coconut Grove mit seiner herrlichen Vegetation (*). Aufenthalt von 7 bis 17 Uhr. 6.–7. Tag. Erholung auf See. 8. Tag: Santa Marta (Kolumbien). Santa Marta ist eine der ältesten Siedlungen auf dem sßdamerikanischen Kontinent und befindet sich an der Karibikkßste. Aufenthalt von 8 bis 16 Uhr. 9. Tag: San Blas Inseln (Panama)°. Erkunden Sie heute die San Blas Inseln, die aus ca. 378 Inseln bestehen. Aufenthalt von 11 bis 18 Uhr.

dor (Panama)°. Der Panamakanal bildet das Herzstßck und die Brßcke zwischen geheimnisvollen Welten voller Schätze. Erleben Sie eines der grossen Bauwerke der Menschheit aus nächsterNähe.BesichtigenSiedieMirafloresSchleuse auf einem Ausflug (*). Aufenthalt von 20 Uhr am 10. Tag bis 17 Uhr am 11. Tag. 12. Tag: Erholung auf See. 13. Tag: Manta (Equador). Manta ist die wichtigste Stadt in der Provinz Manabí. Besichtigung von Manta und Montechristi (*). Aufenthalt von 6 bis 17 Uhr. 14. Tag: Guayaquil (Equador). Die Hafenstadt Guayaquil, grÜsste Stadt Equadors und stellt zugleich das wirtschaftliche Zentrum des Landes dar. Besichtigen Sie die Stadt auf einem Ausflug (*). Aufenthalt von 8 bis 17 Uhr. 15. Tag: Erholung auf See. 16. Tag: Salaverri/Trujillo (Peru). Salaverry hat sich den Charme einer Kolonialstadt mit alten Kirchen, Kolonialhäusern mit blumengeschmßckten Balkonen und HinterhÜfen erhalten. Aufenthalt von 5.30 bis 16 Uhr. 17.–18. Tag: Lima/Callao (Peru). Callao ist ein Vorort von Lima, der Hauptstadt von Peru. Stadtrundfahrt (*). Aufenthalt von 8 Uhr am

19. Tag: General San Martin/Pisco (Peru). Wandern Sie durch ein Paradies mit Lagunen, Wäldern und alten Ruinen. Aufenthalt von 8 bis 17 Uhr. 20.–21. Tag: Erholung auf See. 22. Tag: La Serena/Coquimbo (Chile). Ab Coquimbo bietet sich ein Ganztagesausflug mit Mittagessen in das fruchbare Elqui Tal an (*). Das Tal ist bekannt fßr die klarste Atmosphäre weltweit. Aufenthalt von 8 bis 17 Uhr. 23. Tag: Valparaiso–Santiago de Chile (Chile). Vormittags Ausschiffung und Transfer nach Santiago de Chile mit Besuch eines Weingutes (inbegriffen). Entdecken Sie Santiago de Chile auf einer Stadtrundfahrt (inbegriffen). Hotelßbernachtung. 24. Tag: Santiago de Chile–Zßrich. Transfer zum Flughafen und Rßckflug in die Schweiz. 25. Tag: Ankunft in Zßrich.

Santiago de Chile–New York Route 2 Reise in umgekehrter Richtung mit leicht geändertem Reiseprogramm. Details auf Anfrage erhältlich. *Ausflßge des Ausflugpakets.

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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

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Hokus pokus fidibus

Immer mehr Menschen setzen auf alternative Heilmethoden. Doch Vorsicht: Nicht jeder Heiler ist auch ein guter Heiler.

D

ie Alternativmedizin boomt, und bereits mehrfach hat sich das Stimmvolk dafür ausgesprochen, dass die Krankenkassen einige der anerkanntesten Methoden in die Grundversicherung einschliessen. Doch neben den fünf etablierten Methoden Homöopathie, Pflanzenheilkunde, Akupunktur, Anthroposophie und Neuraltherapie ist die sogenannte Erfahrungsmedizin ein Tummelfeld unzähliger Heilmethoden mit mehr oder meist weniger belegter Heilwirkung.

Misstrauensvotum gegen die etablierte Medizin

Der Boom ist auch ein Misstrauensvotum gegen die etablierte Medizin. Kranke Menschen vertrauen sich lieber einem obskuren Heiler mit angeblich magischen Fähigkeiten an als den Göttern in Weiss. Dieses Vertrauen missbrauchen Schwindlerinnen und Schwindler.

Illustration Christian Lindemann

Diese Geschäftspraktiken sollten Sie stutzig machen ➔ Der Therapeut verspricht das Blaue vom Himmel, sofortige Genesung, Glück in der Liebe oder viel Geld. Seriöse Therapeutinnen und Therapeuten sind bescheiden, selbstkritisch und versprechen vor allem keine Wunder. ➔ Er weiss sofort und ohne vorherige Untersuchung, was Ihnen fehlt, und gibt Ihnen oder jemand anderem die Schuld an Ihrer Krankheit. Ohne

eingehende Untersuchung und ein aufklärendes Erstgespräch kann auch der beste Arzt nicht feststellen, was Ihnen fehlt. ➔ Der Heiler behauptet, seine Behandlungsform habe keine Risiken und Nebenwirkungen. Wie bei jeder Behandlung gilt auch in der Naturheilkunde: ohne Wirkung keine Heilung. Und wo eine Wirkung ist, gibt es meist auch eine Nebenwirkung.

➔ Der Heilpraktiker lehnt alle Behandlungsmethoden ausser der eigenen als unseriös ab und behauptet, sein Weg sei der einzig richtige. Er prophezeit Ihnen schwere Krankheiten oder sogar den Tod, wenn Sie die Behandlung bei ihm abbrechen. So ein Heiler will die Patienten abhängig machen und hat sektiererische Züge. ➔ Er propagiert bei jeder Gelegenheit seine Heilerfolge,

auch in Inseraten oder an Esoterikmessen und im Fernsehen. Seriöse Heilkundige haben es nicht nötig, mit ihren Heilerfolgen zu protzen. ➔ Der Therapeut führt Fernheilungen und Telefonberatungen durch. Bei dieser Behandlungsform entzieht sich der Heiler jeder Kontrolle durch den Patienten, weshalb sich in diesem Feld besonders viele unseriöse Anbieter tummeln.


Sommerträume auf Gut Aiderbichl

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Plätzen am ✓ Besuch und Führung Gut Aiderbichl inkl. Inkl. reservierten Volksmusik! Bummelzugfahrt Sommerfest der

- Faszinierende Tiergeschichten auf Gut Aiderbichl - Das grosse Sommerfest der Volksmusik mit Francine Jordi und den legendären Zillertaler! - Kufstein, die bezaubernde Perle Tirols! - Bauernhofmuseum Kramsach–vom harten Leben in den Alpen - Urchiger Tiroler Abend mit Hausmannskost und Live-Musik

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✓ Ausflug nach Kufstein inkl. Eintritt Festung und Panoramabahn Fahrt

✓ Eintritt Bauernhofmuseum Kramsach ✓ Eintritt und reservierte Plätze zum

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1. Tag: Donnerstag, 7. Juli 2011 Fahrt ab dem gewählten Einsteigeort via Ostschweiz, Vorarlberg in die Region der Kitzbüheler Alpen, wo uns der Hotelier mit einem feinen Nachtessen erwartet. 2. Tag: Freitag 8. Juli 2011 Nach dem reichhaltigen Frühstück fahren wir heute nach Kufstein - nicht umsonst «die Perle Tirols» genannt - das wunderschöne Städtchen am Inn verzaubert jährlich tausende von Besuchern. Freuen Sie sich auf die Besichtigung der imposanten Festung mit der bekannten Römerhofgasse und den traditionellen Hausmalereien! Durch die wunderschöne Tiroler Berglandschaft geht es nach dem Mittagessen weiter nach Kramsach zum bekannten Bauernhofmuseum. In einer idyllischen Naturlandschaft wurden Höfe aus ganz Tirol wieder aufgebaut und dienen als Zeitzeugen des schönen Landes. Natürlich können Sie die Höfe auch von innen besichtigen und gewinnen so einen Eindruck vom harten Leben aus früheren Tagen in den Bergen. Nach dem Nachtessen erwarten uns bei wunderschöner Kulisse im Brixental Francine Jordi, die legendären Zillertaler und weitere Stars zum grossen Sommerfest der Volksmusik. 3. Tag, Samstag, 9. Juli 2011 Heute unternehmen wir einen Ausflug ins idyllische Salzburgerland. Unser Besuch auf dem wunderschön gelegenen Gut Aiderbichl wird Sie begeistern! Der renommierte Gutshof ist eine einzigartige Begegnungsstätte zwischen Mensch und Tier. Es dient als Zufluchtsort für Tiere, die sich in einer aussichtslosen Situation befanden. Beim geführten Rundgang über den Hof erfahren Sie viel Wissenswertes, berührende Tiergeschichten sowie von der ganzheitlichen Philosophie des berühmten Gutshofes! Zum Abschluss besteigen wir den legendären Aiderbichler-Bummelzug und erleben dabei das herrliche Panorama mit dem Wallersee und den Alpen! Zurück im Tirol halten wir für Sie zum Dessert einen urchigen Tiroler Abend mit währschafter Hausmannskost und Live Musik bereit. Freuen Sie sich auf einen geselligen und fröhlichen Abend in bester Gesellschaft! 4. Tag: Sonntag, 10. Juli 2011 Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise Richtung Schweiz an!

Sommerfest der Volksmusik mit Francine Jordi, den Zillertalern und weiteren Künstlern am 8.7.2011 in Hopfgarten

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Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Zur Wahl stehen: Aarau, Basel, Bern, Diepoldsau, Luzern, Pfäffikon SZ, St.Gallen, Sargans, Thun, Wil SG, Winterthur oder Zürich. DEUTSCHLAND

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BESSER LEBEN IN FORM

Texte Thomas Vogel

Wo gibt es seriöse Therapien? Internet-Tipps: ➔ www.emindex.ch Gibt einen Überblick über rund 6000 Therapeuten, die von den Krankenkassen anerkannt sind. ➔ http://online.komplementaer. org ➔ www.oda-am.ch Buch-Tipps: ➔ Daniel Bouhafs, «Komplementärmedizin», Rüegger Verlag 2011 ➔ Barbara Jud, «Alternative Heilmethoden», Verlag K-Tipp 2004 Beide Bücher sind unter www.exlibris.ch erhältlich.

Diese Geschäftspraktiken sollten Sie stutzig machen ➔ Er fordert, alle Medikamente abzusetzen und mit anderen Therapien aufzuhören. Das kann gefährlich sein, da es sich womöglich um lebenswichtige Medikamente handelt. ➔ Der Heilpraktiker verschreibt Naturheilpräparate. Achtung: Naturheilpräparate können die Wirkung von schulmedizinischen Medikamenten verstärken oder abschwächen. Das kann fatal sein. ➔ Er äussert sich nur negativ über die Schulmedizin und über andere alternative Heilmethoden. Seriöse Therapeuten, sowohl in der Schul- wie auch in der Komplementärmedizin, anerkennen die Fortschritte und Vorteile der unterschiedlichen Heilverfahren. ➔ Der Heiler verlangt überhöhte Preise, Barzahlung ohne Quittungen oder Vorauszahlung. Ohne Quittung respektive Rechnung anerkennt keine Krankenkasse die Behandlung. Eine komplementärmedizinische Behandlung kostet in

Haarausfall … Kraftlose Haare … Brüchige Nägel …

… können durch Biotinmangel auftreten.

hilft, diesen Mangelzustand zu beheben. Die Entstehung gesunder Haare und Nägel

Spezialisierte Hautzellen (Epidermiszellen) in der Haarund vermehren sich durch Zellteilung und schieben sich Nagelmatrix so langsam nach oben . Dabei reifen sie und bilden das faserige Eiweiss Keratin, den Hauptbestandteil der Haare und Nägel. Keratin verleiht Haaren und Nägeln ihre Festigkeit.

So wirkt Biotin

und NagelmatrixBiotin wirkt auf die Vermehrung der Haarzellen , unterstützt die Bildung von Keratin und verbessert die Keratinstruktur.

der Regel um die 80 bis 120 Franken pro Stunde. ➔ Der Therapeut verordnet eine Endlostherapie oder verlängert die Behandlungsdauer immer wieder. Mehr als 15 Behandlungen in Serie sollten die Ausnahme sein. Ansonsten können schnell 10 000 und mehr Franken an Behandlungskosten pro Jahr anfallen — und das macht die Versicherer stutzig. ➔ Geistheiler benötigen in der Regel keinen Körperkontakt: Frauen sollten hellhörig werden, wenn ein Therapeut verlangt, Hose oder Pullover auszuziehen. Allgemein gilt: Wenn Sie während der Behandlung ein ungutes Gefühl bekommen, brechen Sie sie ab.

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www.migrosmagazin.ch Alternativmedizin: Bedingungen für die Kostenübernahme und nicht abgedeckte Verfahren.

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Doch es gibt einfache Methoden, die Scharlatane, die nur auf das Geld gutgläubiger Patienten aus sind, zu erkennen. «Scharlatane sind vor allem dort zu suchen, wo weder eine Ausbildung noch ein Verband existiert», sagt die Basler Ärztin Silva Keberle (57). «Wer jedoch von einem Versicherer anerkannt wird, hat zumindest eine gewisse Ausbildung genossen und keine groben Behandlungsfehler gemacht.» Silva Keberle ist Gründerin des Erfahrungsmedizinischen Registers (EMR). Das zurzeit 17 200 Therapeuten umfassende EMR ist ein Qualitätslabel. Geprüft haben Keberle und ihre 40 Mitarbeiter rund 25 000 Heiler.

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BESSER LEBEN TIERE

Migros-Magazin 14, 4. April 2011

fenpigment aus einem der beiden vorhandenen entstanden sein und zu Grün mutiert haben. Der Mensch hat also Zapfentypen, die blaue, grüne und rote Farbe wahrnehmen. Deshalb sieht der Mensch mehr Farben als andere Säuger, aber weniger als die Vögel. Hund und Katze müssen sich mit zwei Zapfentypen begnügen, die für Gelb und Blau empfindlich sind. Die grüne Wiese und den roten Ball sehen sie daher in Gelb/ Grau. Lieblingsfarbe von Katze und Hund ist übrigens Blau. Hatten die Tiere in einem Versuch die Wahl zwischen Gelb und Blau, um an ihr Futter zu kommen, entschieden sich 95 Prozent für Blau.

Was Tiere sehen

Haie sind vollkommen farbenblind

Vögel erleben die Welt als ein einziges Farbenfeuerwerk, die Sehzellen von Katzen registrieren nur Gelb und Blau.

Menschen können Ultraviolett nicht sehen. Vögel schon, deshalb ist ihre Welt viel farbiger.

B

eeindruckt von den Farben eines Papstfinken? Das ist verständlich. Die vielen Schattierungen von Blau, Rot, Grün, Grau und Schwarz dieses in Mittelamerika lebenden Vogels sind für uns Menschen eine Augenweide. Doch sähen wir mit den Augen eines Vogel, gerieten wir in einen wahren Farbrausch. Denn ein Vogel nimmt weit mehr Farben und Farbnuancen wahr als ein Mensch. Grund dafür ist seine Fähigkeit, UV-Licht als Farben zu sehen, die sich mit anderen Wellenlängen zu Mischfarben kombinieren. Es ist das Privileg von Schlangen, Fledermäusen, Skorpionen oder Fischen und

auch von Vögeln, Ultraviolett zu sehen. Das Farbsehen entsteht im Gehirn. Die Informationen liefern sogenannte Zapfenzellen in der Netzhaut des Auges. Mindestens zwei Sorten dieser Zapfenzellen müssen vorhanden sein. Wissenschafter wie Timothy H. Goldsmith von der Yale-Universität nehmen an, dass Wirbeltiere ursprünglich vier verschiedene Zapfentypen mit unterschiedlichen Sehpigmenten besassen. Während die Vögel ihre Zapfentypen bewahrten, verloren Säugetiere im Verlauf der Evolution zwei Typen. Bei den Vorfahren des Menschen muss ein drittes Zap-

LIEBLING DER WOCHE

«Was Snowboarder können, kann mein Büsi schon lange. Und eine Halfpipe braucht es dazu nicht.» Bild Freelens

Hans Rudolf Müller, 3661 Uetendorf.

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Fotografieren Sie Ihren tierischen Liebling, schreiben Sie uns kurz, was Sie an ihm begeistert und mailen Sie Bild und Text mit Ihrem Wohnort an: tierbild@migrosmagazin.ch

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Hunde achten auf Bewegung Hunde nehmen einen blauen Ball oder eine blaue Windjacke einfacher wahr als rote Varianten. Das Gehirn des Hundes unterdrückt stillstehende Dinge, sie werden also kaum wahrgenommen. Wer seinen Hund aus Distanz heranrufen möchte, sollte sich auch mit Körperbewegung bemerkbar machen.

Manche Fische und Reptilien können Farben sehen. Einen Hinweis darauf geben die aufgefundenen Zapfenzellen in der Netzhaut ihrer Augen. Dagegen scheinen Haie vollständig farbenblind zu sein. Sie verfügen über nur einen einzigen Zapfenzellentyp. Dies wollen Wissenschafter nun nutzen, um Angriffe auf Menschen zu verhindern. Nathan Scott Hart von der University of Western Australia vermutet, dass für Haie der Kontrast eines Objekts gegenüber der Umgebung wahrscheinlich wichtiger ist als die Farbe: «Wenn Badebekleidung und Surfbretter für Haie weniger kontrastieren, wirken sie vermutlich auch weniger anziehend.» Doch wie eine solche Badehose oder ein Surfbrett aussehen müsste, ist noch nicht bekannt.

Dagmar Steinemann


114 | Migros-Magazin 14, 4. April 2011

NEWS

DIE AUTO-TESTFAMILIE

Nostalgiker mit wenig CO2

Ein elektrisierender

Nach der serienmässigen Benzinerversion ist der TwinAir genannte Zweizylinder (85 PS, 4,1 l/100 km) des Fiat 500 auch für Erdgas- bzw. Biogasbetrieb zu haben. Die Leistung des nachgerüsteten «Erdgas Turbo» beträgt ebenfalls 85 PS, der Verbrauch nur 3,0 kg/100 km (also 80 g/km CO2-Ausstoss) bzw. 4,3 l/100 km im Benzinbetrieb. Ab 25 700 Franken.

Ob mit den Kindern nach Zürich oder zu Verwandten in den Kanton Aargau: unterwegs. Vom Toyota Auris Hybrid waren sie angetan. Eher verblüffend

Träumen vom Auto, das mit dem Solarstrom vom eigenen Hausdach fährt: Julia, Caroline, Kornelia und Beat Hodel (von links).

Den Fiat 500 gibt es jetzt auch mit Gasantrieb.

Doppelherz im noblen SUV

Die Zahl der Hybridmodelle wächst und wächst: Ab Herbst ist der noble Kompakt-SUV Audi Q5 als Benzin-ElektroHybrid inklusive Allradantrieb (Quattro) zu haben. Trotz 245 PS soll die Kombination aus 2,0-Liter-Benziner und E-Motor sich mit 7,0 Liter auf 100 Kilometer begnügen — und drei Kilometer weit mit bis zu Tempo 60 rein elektrisch fahren.

Sparsamer Kraftprotz: Audi Q5 bald auch als Hybrid.

TCS hilft Stromern

STECKBRIEF

Bild Keystone

Immer mehr Elektromobile fahren auf den Strassen, auch dank Pionieren wie dem MigrosUnternehmen M-way. Deshalb schult der TCS nun verstärkt seine Patrouilleure auch für E-Mobile. Insbesondere soll die sichere Entspannung der Hochvoltsysteme nach Unfällen oder Pannen garantiert werden.

Toyota Auris Hybrid Motor Antrieb: Benzin-Elektro-Hybrid: R4, 1798 cm³, 99 PS. E-Motor, 82 PS. Systemleistung 136 PS. Stufenloses Automatikgetriebe (Serie), Frontantrieb.

Fahrleistungen: 0—100 km/h in 11,4 s, Spitze 180 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,25 x 1,76 x 1,51 m, Kofferraum 279—1290 l, Gewicht 1380 kg.

Verbrauch: 3,8 l/100 km (Werksangabe). CO2-Ausstoss (Werksangabe) 89 g/km. Energieeffizienz A. Preis: ab 33 900 Franken.


BESSER LEBEN AUTO

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EXPERTE

Knirps

Kurt Egli, Umweltberater

Die Migros-Magazin-Testfamilie Hodel aus Niedergösgen SO ist viel finden sie den hohen Benzinverbrauch des Kompaktwagens.

M

Der Hybridantrieb überzeugt Beat Hodel durch seine Laufruhe und die starke Leistung. Enttäuscht ist er vom Verbrauch.

it Solarstrom vom eigenen Hausdach Auto fahren: Das wäre für Familie Hodel aus Niedergösgen der Traum vom Idealauto. «Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand», sagt Beat Hodel. Seine Frau Kornelia ergänzt: «Wie in allen Lebensbereichen ist uns die ökologische Seite wichtig.» Runde 9000 Kilometer legen die Hodels im Jahr im Opel Vectra und Opel Movano zurück. Käme der Toyota Auris Hybrid für den 51-jährigen Mechanikermeister und die 48-jährige Primarlehrerin in Frage? Ihre beiden Töchter geben als Erste die Testeindrücke zu Protokoll. «Sehr bequem, dass der Schlüssel in der Tasche bleibt und man per Knopfdruck einsteigen und starten kann», bemerkt die 13-jährige Caroline. Als störend empfindet sie den durch die darunterliegende Batterie beschränkten Laderaum. Ihre Schwester Julia kritisiert die schlechte Sicht von der Rückbank aus. «Von dort sehe ich kaum nach draussen», sagt die Neunjährige. «Aber auf dem Monitor der Rückfahrkamera sehe ich meine Schwester, wenn sie hinter dem Auto steht. So überfährt man garantiert niemanden.» Den Eltern gefällt neben dem Design das Platzangebot. Kornelia: «Der Auris ist gross genug, aber nicht zu gross. Zudem ist alles leicht zu bedienen.» Das Fahrwerk «ist sehr angenehm», stellt Beat fest. Im Fokus steht natürlich die Hybrid-

technik, die es bei Toyota nun erstmals in der Kompaktklasse gibt – das bietet sonst nur Honda. Im Unterschied zum Honda kann der Toyota Auris aber auch rein elektrisch fahren: Wer das Gaspedal «streichelt», kommt so immerhin zwei Kilometer weit. «Dass die Roll- und Bremsenergie wieder gespeichert wird, ist optimales Energiemanagement», lobt Kornelia. Ehemann Beat fasziniert die Technik. «Man merkt das Umschalten nicht.»

Werksangabe über den Verbrauch weit übertroffen

Eher ernüchternd nach 300 Testkilometern ist der Verbrauch. Den Werkswert (3,8 l/100 km) erreichten die Hodels nicht. «Obwohl ich sparsam gefahren bin, habe ich nur 5,3 Liter geschafft», sagt Beat enttäuscht: «Effiziente Verbrennungsmotoren erreichen ähnliche oder tiefere Werte. Und leider kann man den Benziner nicht sperren, um nur elektrisch zu fahren.» Der Antrieb als solcher überzeugt. Gelobt werden der leise Lauf, die gute Leistung sowie der Automat. Einzige Krux: Der stufenlose Automat (CVT) beantwortet den Wunsch nach flotter Beschleunigung mit nervigem Aufheulen. «Man hat am Berg den Eindruck, als würde dem Antrieb das Letzte abverlangt», so Beat. Am Ende wie immer unsere entscheidende Frage: Käme der Auris Hybrid für Familie Hodel in Frage? «Nein, wir warten auf die 2012 folgende Prius-Version – als Plug-in. Dann laden wir die Batterie mit Strom aus unserer Fotovoltaikanlage und fahren bis zu 20 Kilometer weit rein elektrisch», freut sich Beat. Text Timothy Pfannkuchen Bilder Oliver Lang

Die Dieselhybriden kommen

Dem Hybrid, der Verbrennungsund Elektromotor kombiniert, gehört die Zukunft — denn das rein elektrische Auto wird für viele Leute noch viele Jahre lang unerschwinglich sein. Allerdings eignen sich heutige Benzin-Elektro-Hybriden vor allem für den Stop-andgo-Verkehr in Städten und Agglomerationen. Über Land oder auf der Autobahn haben Autos mit Dieselmotoren die Sparnase vorne. Zu echten Sparchampions werden sich daher wohl die ersten Dieselhybriden mausern, die — zum Beispiel bei Peugeot — noch in diesem Jahr starten.

CO2-RICHTWERTE 180 170 160

175 161

150 147

140 130

134

120

120

110 100 90 80

89 g/km 2008 2009

2010

2011

2012

Toyota Auris Hybrid Bis 2012 sollen Neuwagen in der EU im Schnitt nur noch 120 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Emissionen aus, bedeutet dies für das Jahr 2011 einen Richtwert von 134 g/km. Unser Testwagen liegt mit 89 g/ km ganz deutlich darunter. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter www.migros-magazin.ch


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➔ Gerne würde ich den grossen, schlanken Mann mit den braunen Haaren kennenlernen, der am 11. Dezember 2010 in der Migros Brügg mit seinem Sohn (9 bis 10

Jahre) eingekauft hat. Seine Einkaufsliste hatte er auf dem iPhone. Ich war mit meiner Tochter und zwei Einkaufswagen unterwegs. Daniela Grütter Dahlienweg 2, 3292 Busswil Telefon 079 292 73 42

➔ Ich suche Marietta Merz aus Bern und würde sie sehr gerne wieder treffen. Vor circa 40 Jahren haben wir in Zadar (Ex-Jugoslawien, heute Kroatien) gemeinsam Ferien verlebt. Unsere Brieffreundschaft endete leider im Jahr 1978. Ich bin Wienerin, lebe jedoch mittlerweile in St. Gallen.

kauft waren. Ich hatte drei Stück davon gekauft und ich versprach ihr auch, Duftgeranienschösslinge zu schicken. Leider habe ich ihre Adresse und Handynummer verloren. Sie wohnte damals vorübergehend bei Bekannten, da ihr Haus mit Wintergarten erst im

Herbst 2009 fertig wurde. Sie hatte einen Schrebergarten mit Häuschen. Es würde mich freuen, wenn sie sich melden würde.

Nelly Brechbühl-Hofmeier Plötsch 377, Hirschmatt 3158 Guggisberg Telefon 031 735 55 75

Elisabeth Eder-Gasperi Lärchensteig 15, 9200 Gossau Telefon 079 336 36 47 elisabeth.eder@sbg.at

➔ Ich suche eine Frau aus Hinterkappelen. Sie ist zusammen mit ihrem Mann im Sommer 2010 einige Monate durch Kanada, Alaska und Hawaii gereist: Pensionsgeschenk! Wie ist deren tolle Reise noch verlaufen? Wir wohnen in Ins, ich hatte noch meinen Sohn dabei. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Bettina Tanner, Riserenweg 32 3232 Ins, Telefon 032 396 23 30

➔ Ich suche eine Frau aus Langenthal. 2009 trafen wir uns auf dem Biomarkt in Zofingen. Ich verkaufte ihr eine Stevia-Pflanze, da diese auf dem Markt ausver-

trefderfen sentreffen Klas dem Vor ehemaligen MitKlassen ein gerne ➔ Wir würden

schülerinnen, Institut Salve Regina Bourguillon FR (1970) organisieren. Deshalb suchen wir: Ursula Bodenmann, Margrit Bucher, Dani Schneider, Barbara Höner, Esther Knörr, Jolanda Jetzer, Chiara Massenz, Silvia Stutz und Vreni Tschan (ledige Namen). Bitte meldet euch! Wir sind auch dankbar für Hinweise auf den aktuellen Namen und die Adressen unserer ehemaligen Mitschülerinnen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen. Ursula Elmiger, Brigitte Büeler, Brigitte Traber und Ursula Koller, Bahnhofplatz 10, 8854 Siebnen, urs.traber@sunrise.ch


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Migros-Magazin 14, 4. April 2011

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➔ Wir suchen Roland Scheidegger. Er wohnte mit seiner fünfköpfigen Familie in den 80er-Jahren in Affoltern a. A. Roland war selbständigerBoden-/Plattenleger, sein ältester Sohn hiess auch Roland. Über ein Wiedersehen würden wir uns sehr freuen. Jacqueline und Peter Müller Zugerstrasse 4, 8918 Unterlunkhofen AG, Telefon 056 634 29 39 info@mueller-turbinen.ch

➔ Ich suche Marcel Choulat, wir waren 1964–1965 zusammen. Du warst immer bei uns zu Hause in Allschwil. Du wohntest in der Nähe in Basel bei einer Familie als Untermieter. Ich ging dann ins Welschland (Genf), wo du mich jeden Sonntag besuchen kamst. Du arbeitetest dann für rund ein Jahr in Genf. Später wandertest du nach Kanada aus. Deine Grossmutter wohnte in Bern. Ich hoffe, jemand kann mir sagen, wo Marcel sich aufhält? Franziska (Fränzi) BendhaferPfeiffer, Werkhofweg 3, 5036 Oberentfelden, Telefon 062 723 48 09 f.bendhafer@gmx.ch

➔ Ich suche Lulu, Restaurant Taverne auf dem Jaunpass. Sie hat 1982 dort in der Küche gearbeitet. Sie ist gebürtige Afrikanerin und hat nicht nur mit meiner Mama (Fernanda) zusammengearbeitet, sondern auch mit ihr ein Zimmer geteilt. Sie hat einen Sohn, der Janik heisst. Ich bin für jeden Hinweis froh. Tamara Meyer, Fliederweg 21, 5745 Safenwil Telefon 079 257 66 48 tamara-meyer@bluewin.ch

➔ Ich suche Anita Zurbuchen (ehemals Gehriger). Wir haben ca. 1995 oder 1996 bei der Firma Hänni Elektronik in Seewil zusammengearbeitet. Du warst damals mit Bruno Gehriger verhei-

Wer ist Leo Vogt?

➔ Mein Opa hat ca. 1955 zwei Bilder von Leo Vogt aus Zürich gekauft. Beide haben den Titel «An der Limmat», stammen etwa von 1955 und haben die Grösse 26 x 21 cm. Wer kann mir mehr über den Maler sagen?

Ruth Rutschmann, Austrasse 5, 9410 Heiden

ratet und hast mit ihm in Lengnau BE gewohnt. Wir hatten damals privat recht viel Kontakt. Als du und Bruno euch scheiden liesset, warst du noch einmal bei uns in Bettlach zu Lasagne eingeladen, damals war unser Sohn Marvin noch ein kleines Baby. Du hast damals – glaube ich – bei Securitas

oder einer anderen Sicherheitsfirma gearbeitet. Anitas Eltern wohnen heute noch in Lengnau, ihr Vater heisst Paul Zurbuchen. Anita, wenn du dies liest oder wenn jemand Anita kennt, dann melde dich/melde er sich bitte bei mir. Ich denke so oft an unsere lustige Zeit zurück. Susanne von Siebenthal-Ziegler Oberer Weingartenweg 3, 2545 Selzach, Tel. 032 645 04 72, susanne@von.siebenthal.ch

➔ Ich suche meinen Jugendfreund Harry mit Jahrgang 1942. Er wohnte im Jahr 1961 mit seiner Mutter, seinem Bruder Lukas und seiner Schwester Jeannette an der Belforterstrasse in Basel. Peter Hohl, Baselstrasse 9 4243 Dittingen, Telefon 061 763 01 01 / Fax 061 763 01 02

Wer kennt den Neuendorfer Knaben?

➔ Mir fehlt noch der Name des Knaben aus der Primarschule Neuendorf SO, 1954–1 956. Er steht in der obersten Reihe, der Fünfte von links, mit dem weissen Pullove r. Er lebte beim Bauern Zeltner (neben Restaurant Kreuz) in Neuendorf SO und verbrac hte kurze Zeit mit uns. Wer ihn kennt, oder vielleicht er selber, melde sich bitte bei mir.

Madeleine von Arx-Misteli, Oberfeldweg 8, 4663 Aarburg, madele

ine@econophone.ch

➔ Ich suche Paulette Ondomboè. Sie stammt aus Kamerun und hat bis ca. 2005 im «Mischeli» in Reinach BL gearbeitet. Danach war sie einige Zeit in Deutschland und später in der Gegend von Delémont. Ich würde mich riesig freuen, von ihr zu hören beziehungsweise sie wiederzusehen. Evelyne Hepp-Kurz, Frühbrunnen 6, 4225 Brislach Telefon 061 711 28 21 ehepp@bluewin.ch


120 | Migros-Magazin 14, 4. April 2011

Eintauchen in Traumwelten

Das Warten hat ein Ende: Nach drei Monaten Winterpause öffnet der Europapark in Rust am 9. April wieder seine Tore. Und das mit vielen neuen Attraktionen. Das Migros-Magazin verlost 400 Tagespässe.

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uch wer schon oft im EuropaPark war, erlebt in Rust immer wieder Überraschungen. Denn in dem weitläufigen, schillernd bunten Park entstehen laufend neue Attraktionen. Wenn am 9. April die Saison beginnt, erwartet die Besucher zum Beispiel ein verwunschener Märchenwald, der von Hexen, Zwergen und anderen Fabelwesen

bevölkert ist. Dank raffinierter Technik wirken vorgetäuschte Figuren und Gegenstände auch ohne 3-D-Brille so echt, als könne man sie berühren. Auch Erlebnisgastronomie bekommt im Europa-Park eine ganz neue Dimension: Im Restaurant FoodLoop werden alle Speisen und Getränke über ein ausgeklügeltes Schienensystem mit

zwei Loopings an die Tische gefahren. Neben solchen brandneuen Attraktionen gibt es in Deutschlands grösstem Freizeitpark eine Vielzahl bewährter Attraktionen, wie etwa den «Silver Star», die höchste Achterbahn Europas, die Bahn Euro-Mir mit ihren rotierenden Gondeln, die an verspiegelten Türmen vorbeisausen, oder

die Wasserachterbahn Poseidon. Für grosse und kleine EuropaPark-Fans gibts auf dem 850 000 Quadratmeter umfassenden Riesengelände massgeschneiderte Attraktionen. Machen Sie also mit bei der Verlosung des Migros-Magazins und lassen Sie im Europa-Park den grauen Alltag hinter sich. Michael West


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Im Europa-Park in Rust hat Langeweile keine Chance. Denn auf Schritt und Tritt erwartet die grossen und kleinen Besucher Spass und Nervenkitzel — sei es die Begegnung mit einem roten Märchendrachen oder die atemberaubende Achterbahnfahrt zwischen verspiegelten Türmen.

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Infos zum Europa-Park: www.europapark.de


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Migros-Magazin 14, 4. April 2011

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH),

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Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Lorenz Bruegger (Leitung, a.i.), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco,

Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund

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124 | Migros-Magazin 14, 4. April 2011

Maya Wirz

Maya Wirz gewann in der TV-Casting-Show «Das grösste Schweizer Talent». Nun wartet die Schweiz gespannt auf ihr erstes Album, das noch in diesem Frühjahr erscheinen wird. Erholung vom grossen Medienrummel findet Maya Wirz beim Spazieren am idyllischen Rheinufer.

Name: Maya Wirz Alter: 49 Sternzeichen: Jungfrau Wohnort: 4303 Kaiseraugst AG Wieso leben Sie hier? Aus strategischen Gründen. Mein Lebenspartner und ich haben von hier aus ungefähr gleich weit bis zur Arbeit. Wo würden Sie gerne leben? Ich lebe gerne in der Schweiz und will nirgendwo anders hin. Beruf und Lebenslauf: Seit 13 Jahren Bus-Chauffeuse. Vorher arbeitete ich als Taxiund Kurierfahrerin. Mein Lebensmotto: Halte immer an deinen Lebensträumen fest! Mein Ziel: Bis jetzt habe ich immer gearbeitet, um zu singen. Irgendeinmal will ich singen und nur noch nebenberuflich Bus fahren. Was ich mag: Krimis vor dem Einschlafen, Sudokus und Ordnung. Was ich nicht mag: Wenn während der Fahrt Kinder im Bus rumspringen – das ist viel zu gefährlich. Meine Lieblingsmusik: Jede Art von Musik, sei das Michael Bublé, Robbie Williams oder Il Divo. Was ich an mir nicht mag: Meine Nase, sie ist zu gross. Mein Lieblingsessen: Schweinsbraten mit Kartoffelstock. Mein bester Entscheid: Die Anmeldung bei «DGST». Es wurde endlich Zeit, dass ich es wagte. Und ich will mir später nicht vorwerfen, es nicht versucht zu haben.

Text Nathalie Bursac´ Bilder Christian Benedikt

MEIN ERFOLG «Der Tag, an dem ich das grosse Finale gewann, war wohl einer der schönsten meines Lebens. Jetzt bin ich gespannt, wie es weitergeht.»

MEINE FANPOST «Ich habe viele schöne Briefe und Postkarten erhalten. Sobald ich Zeit dafür finde, werde ich jeden Einzelnen beantworten.»

MEIN CHEF

«Hansruedi Bieri ist mein Chef und mein grösster Fan zugleich. Mit dem Arbeitsplan ist er mir in den letzten Monaten sehr entgegengekommen. Ohne ihn hätte ich es nie geschafft.»


MEINE WELT

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MEIN FLUCHTORT «Wenn ich am Rheinufer spazieren gehe, ist das Erholung pur, ich fühle mich sogar ein bisschen wie in den Ferien. Es ist ein guter Ausgleich zum Busfahren und zum Medienrummel der letzten Monate.»

MEINE PINNWAND «Ich lebe in einem grossen Wohnblock. Einige meiner Nachbarn haben mir im Lift kleine Botschaften hinterlassen und mir auf diesem Weg zu meinem Sieg gratuliert.»

MEIN MIGROS-PRODUKT

«Ich bin süchtig nach Schokolade! Am liebsten mag ich die FreyPralinés mit den verschiedenen Füllungen.»

MEIN DING

«Mit einem Teil des Preisgeldes habe ich die letzte Rate für mein Auto bezahlt.»

MEIN LIEBLINGSORT «Seit fast zehn Jahren gehe ich zu Sibylle Marquardt in die Kleiderboutique, hier in Kaiseraugst. Sie ist meine ganz persönliche Modeberaterin.»


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Mehr Rezepte unter www.saison.ch

Italienisches Olivenöl, Bio 50 cl 9.10

Zitronen Spanien, pro Stück Aktueller Tagespreis

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Unsere Verantwortung

Cooperative Governance

Bei der Migros zählen in Sachen nachhaltige Produkte und Umweltschutz nicht schöne Worte, sondern Taten.

Organisation Grundsätzliches und Spezifisches zu Wesen und Organisation des MigrosGenossenschafts-Bundes (MGB).

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Delegiertenversammlung Allgemeines und Personelles zum obersten Organ des MGB.

CO2-Emissionen vermieden seit dem Jahr 2000.

Verwaltung Angaben zu Personen und Funktionen.

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Schweizer Rekord: Im letzten Jahr beschäftigte die Migros-Gruppe 83’616 Mitarbeitende. Und das machte sie gut, das zeigen Auszeichnungen wie «Friendly Work Space».

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Auszubildende trugen 2010 zum Erfolg bei.

Finanzberichte

Management Angaben zu Personen und Funktionen. Informations-/ Kontrollinstrumente Entschädigungen

Downloadbereich

Finanzberichte, Dossiers, etc. Eine Sammlung aller wesentlichen Informationen in Form von PDF-Downloads.

Übersicht Migros-Gruppe Managementkommentare Migros-Gruppe Konsolidierte Jahresrechnung Migros-Gruppe Finanzbericht Migros-Genossenschafts-Bund

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Migros Magazin 14 2011 d LU