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Ausgabe Neuenburg-Freiburg, AZA 2074 Marin

NR. 12 | 18. MÄRZ 2013

www.migrosmagazin.ch

Nr. 12 | 18. März 2013

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Wieso aufhören, wenn der Job Spass macht?

Engagierte Gäste

Sie folgen ihren Männern in die Schweiz. Doch statt bis zur Rückkehr rumzusitzen, nehmen sie ihr Leben in die Hand. Sogenannte Expatriates wie Lihi Ben Haim erzählen. I 28

Bild: Pascal Mora

ADVOKAT DER TIERE I 38

Wie Professor Hanno Würbel für Tiere kämpft Adressänderungen bitte der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst, Tel: 058 574 83 37 oder per Mail: registre.mnf@gmnefr.migros.ch


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Diese Woche 4 |

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inhaLt

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NR. 12, 18. MÄRZ 2013 | migros-magazin |

eDitoriaL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Teures Rentenalter Der Demografie ist nicht beizukommen: Dies zeigt sich nicht zuletzt bei der Altersvorsorge. 1948, bei der Schaffung der AHV, hat ein grosser Teil der Schweizer Bevölkerung das damals auf 65 Jahre festgelegte Pensionierungsalter noch nicht einmal erreicht. Genau 65 Jahre später, hat eine Frau in diesem Alter statistisch noch fast ein Drittel ihres Lebens vor sich, ein Mann nicht viel weniger. Diese 21 respektive 17 Jahre, die wir zurzeit mit 65 noch vor uns haben, müssen finanziert sein. Und ganz langsam dämmert uns allen, dass wir dafür Mehrleistungen zu erbringen oder geringere Leistungen zu erwarten haben. Die Vorstellung, dass höheres Wirtschaftswachstum, ein paar Prozent mehr Mehrwertsteuer und höhere Steuern für Besserverdienende dies allein korrigieren können, ist illusorisch. Länger arbeiten oder weniger verdienen heisst offenbar die Losung. Bundesrat Alain Berset hat die Dringlichkeit erkannt und Ende 2012 eine umfassende Revision der Altersvorsorge, sprich der AHV und des Pensionskassenwesens, lanciert. Die Vorgabe: Spätestens ab 2020 sollte die Altersvorsorge besser strukturiert und solide finanziert sein, aber gleichzeitig sollten auch die Vorgaben des Bundesrates — wie Pensionierungsalter 65 für alle oder eine Flexibilisierung des Pensionsalters — berücksichtigt werden. Wie diese «Altersvorsorge 2020» aussehen wird, will Bundesrat Berset der Schweiz im nächsten Sommer erklären. Wir sind gespannt …

migros-Woche 6 | Aktuelles

generation m

8 | Royaler Besuch Schwingerkönig Jörg Abderhalden besucht Jungschwinger in Rapperswil.

Dass länger arbeiten erfüllend sein kann, zeigt das Migros-Magazin an drei Beispielen in dieser Ausgabe (ab Seite 14). Alle drei Porträtierten — eine Lehrerin, ein Arzt und ein Beamter — haben eines gemeinsam: Sie arbeiten alle nicht mehr Vollzeit, und sie konnten die Bedingungen ihres Weiterarbeitens zu einem grossen Teil selber bestimmen. Offenbar ist dies eine der Voraussetzungen für einen zufriedenstellenden Übergang ins Pensionierungsalter. Die Arbeitenden müssen das Gefühl haben, sie konnten aktiv mitgestalten. Hier sind die Arbeitgeber in Zukunft gefordert.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

14 | MENSCHEN Magdalene Raas-Bockers ist 68 Jahre alt und arbeitet als Lehrerin. In Zukunft braucht die Schweiz mehr Menschen, die das Rentnerdasein ein wenig aufschieben.

14 | Porträt Die Pensionierung kann warten: Drei Beispiele, die Schule machen sollten. 23 | Auf ein Wort 24 | Porträt Roland Brüniger hat eine Sohle erfunden, die sich beim Gehen aufwärmt. 27 | Bild der Woche 28 | Porträt Wie Einwanderinnen in der Schweiz in der Selbstständigkeit Erfüllung finden. 32 | Porträt Xenomelie oder der Wunsch, sich ein gesundes Bein amputieren zu lassen. 38 | Interview Tierschutzprofessor Hanno Würbel über Tierleid und menschliches Mitgefühl. 45 | Kolumne: Der Hausmann.

aKtUeLL

47 | Mehr Auslauf Kälber sollen mehr ins Freie dürfen. 51 | Engagement in Südspanien

Bilder: Paolo Dutto (2), Fotolia

menschen


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diese woche

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 12, 18. März 2013 |

INHALT | 5

126 | meine welT Schlangenfrau nina Burri zeigt ihren Trainingsort, ihre Glücksbringer und natürlich ihren Schatz.

Der Wasserverbrauch für spanische Erdbeeren soll gesenkt werden.

SCHAuFENSTER 53 | 60 | 71 | 73 | 75 | 77 | 79 | 81 | 83 |

Genussvoller Osterbrunch Thunfisch ‒ mit der Angel gefangen Alles in Butter Höhlenkäse mit charakter Subito etwas auf dem Tisch Bärlauchsuppe, gut und günstig ein mittel für total saubere wäsche Gepflegte Hände dank Abwasch Bio-Unterwäsche

SAISONkÜCHE

84 | confierte randen Debora Biffi und Benjamin Moser vermischen Generationen und rezepte.

IHRE REGION

89 | neues aus ihrer Genossenschaft

LEBEN

97 | mix 100 | Service 105 | Familie Plädoyer für die Berufslehre: Warum die Matura kein glückliches Leben garantiert. 108 | in Form Mittel gegen die Frühjahrsmüdigkeit. 111 | multimedia Streaming: riesige Musiksammlung.

MEINE WELT 126 | nina Burri

RuBRIkEN 11 | 12 | 112 | 117 | 118 | 124 |

Forum: leserbriefe Forum: Osterwettbewerb Bitte melde dich Glücksgriff rätsel & impressum cumulus

100 | Service Pro Zimmer muss mindestens ein Zügelmann oder Freund ran. Beachtet man diesen und weitere Tipps, ist Zügeln überhaupt kein Krampf.

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migros-Woche 6 |

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aKtUeLLes

neWs

Micky Mouse und Ex Libris als Partner Ex Libris und Disney lancierten vergangene Woche den ersten Schweizer Disney-Online-Shop. Er umfasst rund 3000 Artikel. Auf exlibris.ch/disney sind verschiedene Artikel aus der vielseitigen Disney-Produktepalette erhältlich, wie zum Beispiel DVDs, Blu-rays und Games sowie diverse Merchandise-Artikel. Das Sortiment wird laufend erweitert. Daniel röthlin, Unternehmensleiter Ex Libris: «Die Disney-Produkte stellen eine hervorragende Ergänzung zu unserem ohnehin schon familienfreundlichen Angebot dar und passen bestens in unsere Strategie. Wir freuen uns, exklusiver Partner für Disney in der Schweiz zu sein.»

Zwei neue Ice-Tea-Sorten Er hat mehr Fans auf Facebook als die Stadt Bern Einwohner: der Migros-Ice-Tea. Auf Facebook outen sich über 136 000 Personen als Ice-Tea-Jünger. Nun erhält das Kultgetränk zuwachs: Ab dieser Woche gibts den Ice Tea in der zero-Version und als Grüner Tee. Die beiden neuen Ice Teas sind ausschliesslich in Halbliter-PET-Flaschen und nur in grösseren Migros-Filialen erhältlich.

Podestplatz für die Migros Bank Der «K-Tipp» zeichnet jedes Jahr die kundenfreundlichste Firma oder Institution mit dem Prix K-Tipp aus. Nun wählten die Leser des Konsumentenmagazins die Migros Bank auf den 2. Platz. Der Grund: Das Geldinstitut zahlt seinen rund 2800 Vermögensverwaltungskunden retrozessionen der letzten zehn Jahre von sich aus zurück, total 4,2 Millionen Franken. retrozessionen sind verdeckte Entschädigungen, die ein Vermögensverwalter von einem Fondsanbieter erhält, wenn er im Auftrag des Kunden Anlagen tätigt.

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Nr. 12, 18. März 2013 | migros-magazin |

Die Migros rockt Das Popmusikfestival M4music ist der Treffpunkt für die nationale Popmusikszene. Dem Migros-Kulturprozent sei Dank.

V

om 21. bis am 23. März 2013 findet die 16. Ausgabe von M4music in Zürich und Lausanne statt. Neben nationalen und internationalen Hauptbands wie Steff La Cheffe (CH), Jamie Lidell (UK) oder Foals (UK) zeigt das Popmusikfestival des Migros-Kulturprozents über 40 weitere Top-Acts. «In den letzten Jahren hat sich die Anzahl guter Schweizer Künstler kontinuierlich erhöht», sagt Philipp Schnyder von Wartensee, Festivalleiter. «Am M4music bekommen sie die grosse Bühne — mehr als die Hälfte aller auftretenden Bands sind Schweizer Bands.» Gerade beim Nachwuchsevent De-

motape Clinic können ambitionierte Schweizer Bands zeigen, was sie können. Und mit der Auszeichnung zum Best Swiss Video Clip, die in Lausanne verliehen wird, stellen das Migros-Kulturprozent und seine Partner zusätzlich das aktuelle Schweizer Musikvideoschaffen in den Vordergrund. Ausserdem stehen Podiumsdiskussionen auf dem Programm: Ein Schwerpunkt ist die aktuelle Debatte um das Schweizer Urheberrecht im digitalen Zeitalter. M4music rockt in Lausanne im Club Les Docks, in Zürich im Schiffbau sowie in den Clubs Moods und Exil. www.m4music.ch

Frisch in Der migros

Mit und ohne Die beliebten Milchreischüechli spalten die Liebhaber in zwei Lager: in rosinenhasser und rosinenfans. Deshalb gibt es in der Migros zwei Versionen: mit und ohne getrocknete Trauben. zu erkennen sind die rosinenlosen Exemplare an der Aufschrift auf der Verpackung. zum feinen Osterdessert werden die Chüechli, wenn Sie frische oder tiefgekühlte Früchte und leicht aufgeschlagenen rahm dazu servieren. Kinder freuen sich über bunte zuckereili auf ihren Chüechli.

Bestreitet das erste Konzert ihrer neuen Tour am M4music: Die Berner Rapperin Steff La Cheffe.


MiGROS-WOche

migros-magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

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Bilder: Peter Klaunzer/Keystone, © Disney, Claudia Linsi, Jason Larkin/Jason Larkin

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2010 gingen auch für die Sphinx die Lichter aus. Eine Stunde lang.

Licht aus! Am 23. März 2013 löschen weltweit Tausende von Städten um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde die Beleuchtung ihrer Wahrzeichen. «Earth Hour» heisst die vom WWF initiierte Aktion für mehr Klimaschutz. Mittlerweile hat sie sich zur grössten Umweltschutzaktion der Welt entwickelt. Letztes Jahr nahmen 7001 Städte in 152 Ländern teil. 2013 werden

allein in der Schweiz 22 Städte ihre Lichter ausknipsen. Auch die Migros setzt sich als Partnerin des WWF dafür ein, Strom zu sparen. Sie verspricht der «Generation M», ihren Strombedarf bis 2020 um zehn Prozent zu senken. www.wwf.ch/earthhour


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schwingen

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Nr. 12, 18. März 2013 | migros-magazin |

Wir versprechen, bis 2015 5000 Kindern den Einstieg in den Schwingsport zu ermöglichen.

Mit dem König im Sägemehl 30 Rapperswiler Jungschwinger durften dank der Migros mit Jörg Abderhalden trainieren. Die Begegnung mit dem Schwingerkönig hat die Kinder schwer beeindruckt.

Jörg Abderhalden beim Schwingerverband Rapperswil und Umgebung: Den königlichen Besuch verdankt der Club einer Verlosung der Migros.

S

chwinger sind Frühaufsteher. Am Samstagmorgen um neun Uhr hüpfen bereits 30 putzmuntere Jungschwinger durch das stiebende Sägemehl. «Jetzt dürft ihr Purzelbäume schlagen», kündigt Jörg Abderhalden (33) eine beliebte Übung zum Aufwärmen an. Der dreifache Schwingerkönig leitet im Auftrag der Migros das Training im Dorfschulhaus von Wagen bei Rapperswil-Jona SG. Mit sanfter Stimme, aber in bestimmtem Ton gibt er Kommandos. Und spart nicht mit Lob. «Dass so viele Jungschwinger den Kopfstand beherrschen, habe ich selten erlebt», windet er dem Schwingerverband Rapperswil und Umgebung ein Kränzchen. Das Aufwärmen ist beendet. Stolz steigen die Kinder in die Zwilchhosen.

Nun demonstriert ihnen Abderhalden, wie man beim Hauptschwung «Kurz» den Gegner packt. «Am besten geht es am Gurt», empfiehlt der Schwinger-

Mit verbindlichen Versprechen und konkreten Projekten engagiert sich die Migros für die Generation von morgen. Sie verpflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mitarbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und sich für einen gesunden Lebensstil einzusetzen. Mehr Informationen finden Sie unter: www.generation-m.ch

könig. Und zeigt, wie man mit einer Finte versuchen kann, den Gegner beim Hosenlupf zu irritieren. «Links täuschen und dann rechts ziehen», sagt Abderhalden. Der Kopf des Schwingers müsse immer in die Richtung schauen, in die der Gegner fällt. Und das Gewicht des Gegners dürfe auf keinen Fall ins hohle Kreuz gezogen werden. «Sonst habt ihr verloren.»

Der kleine tim hat nur ein ziel: schwingerkönig werden Einer der Jüngsten im Training ist Tim (7) aus Schänis SG. Tim übt den Sport seit einem Jahr aus und erklärt strahlend: «Jörg hat mir den ‹Kurz› gezeigt. Ich weiss jetzt, wie ich dabei mein Bein hinstellen muss.» Die Frage, ob er ein-


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 12, 18. MÄRZ 2013 |

SCHWINGEN | 9

Die Migros fördert den Nachwuchs Schweizer Werte, Schweizer Tradition und die einheimische Landwirtschaft liegen der Migros und dem Eidgenössischen Schwingerverband (ESV) gleichermassen am Herzen. Deshalb tritt die Migros als Königspartnerin beim eidgenössischen Schwing- und Älplerfest vom 30. August bis 1. September 2013 in Burgdorf BE auf. Zusätzlich unterstützt die Migros diverse regionale Schwingfeste und ist Hauptsponsorin der Schwingerkönige Jörg Abderhalden und Kilian Wenger. Weil auch sie einmal klein angefangen haben, macht sich die Migros zudem für die Nachwuchsförderung stark und unterstützt den nationalen Schwinger-Schnuppertag und das Nachwuchs-Trainingslager. Im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms Generation M hat die Migros versprochen, dass sie bis 2015 total 5000 Kindern den Zugang zum Schwingsport ermöglicht. In jedem Teilverband des ESV wurde zum Beispiel ein Nachwuchsschwingertraining mit Jörg Abderhalden verlost. Neben dem Schwingerverband Rapperwil und Umgebung haben Schwingklubs in Sarnen OW, im Fricktal AG, in den Montagnes Neuchâteloises und in Siehen BE ein Training mit dem König gewonnen.

mal Schwingerkönig werSchwünge möglich. «Viele Gänge habe ich den will, findet Tim völlig am Boden entschieüberflüssig. «Natürlich!», den», erzählt der meint er wie aus der PistoSchweizer des Jahres le geschossen. Das Training nimmt 2007. seinen Lauf. Die Kleineren Bei den Rapperswiler «Jörg hat mir den dürfen eine Pause machen; Jungschwingern ist der die Grösseren üben weiter. ‹Kurz› gezeigt.» Besuch der SchwingerAbderhalden gibt weitere Der siebenjährige Tim legende erwartungsgeTricks aus seiner erfolg- aus Schänis SG ist einer mäss auf grossen Anreichen Karriere preis. Um der jüngsten Teilnehmer klang gestossen. «Noch den Gegner auf den Rü- im Training mit nie war ein Kurs so schnell ausgebucht», cken zu legen, könne man dem Schwingerkönig. das Knie anheben, sich auf sagt Jean-Claude Leuba die Zehenspitzen stellen und so Druck vom Schwingerverband Rapperswil auf die Schulter geben. Und der König und Umgebung. Der Verband hat das weist auf die Wichtigkeit des Boden- Schwingtraining mit Jörg Abderhalden kampfes hin, dort seien viele einfache bei einer Verlosung im Rahmen des

«Jörg hat gesagt, dass wir viel trainieren müssen, um Erfolg zu haben.»

Daniele (11) aus Schänis SG.

Migros-Nachhaltigkeitsprogramms Generation M gewonnen (siehe Box links). Restlose Begeisterung herrschte auch nach dem Training. «Ich habe gelernt, wie man beim ‹Kurz› die Griffe präziser ausführt», sagt Philipp (14) aus Ermenswil SG. Fasziniert ist er auch von Jörg Abderhalden als Person. «Wir haben einen sehr guten Trainer. Aber von einem König kann man doch noch mehr profitieren.»

Abderhalden macht es Spass, mit den Jungen zu arbeiten Daniele (11) aus Schänis SG schwingt seit fast vier Jahren. Das Training mit Abderhalden hat ihn motiviert. «Jörg hat uns gesagt, dass wir viel trainieren müssen, um Erfolg zu haben.» Tatsächlich unterstreicht der König, wie wichtig es ist, ständig zu üben: «Geht immer ins Training, irgendwann zahlt sich das aus», ruft er den Jungen zu. «Gewisse Schwünge habe ich mehrere Hundert oder sogar Tausend Mal geübt.» Auch Abderhalden selbst macht es Spass, mit den jungen Leuten zu arbeiten: «Ich habe im Schwingsport sehr viel Schönes erlebt. Nun freue ich mich, dass ich einen Teil davon zurückgeben kann.» Nach dem Training bekommt jeder Jungschwinger eine Migros-Mütze, das Büchlein mit den zehn Lieblingsrezepten von Jörg Abderhalden und Kilian Wenger und eine von Abderhalden signierte Autogrammkarte. Und zum Schluss treffen sich die Jungschwinger mit ihrem Idol zum Mittagessen. Das frühe Aufstehen hat sich definitiv gelohnt. Text: Rolf Zenklusen Bilder: Samuel Trümpy

«Von einem König kann man doch noch mehr profitieren.» Philipp (14) aus Ermenswil SG.


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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 12, 18. MÄRZ 2013 |

LESERBRIEFE | 11

MM 11: «Der unbekannte Dutti», Artikel über Gottlieb Duttweiler, der dieses Jahr 125 Jahre alt geworden wäre.

«Mein Essen mit Dutti» ! Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Schweizer Hotellerie stark geschwächt, Dutti machte ein sehr preisgünstiges Sonderangebot für Migros-Genossenschafter zu einer Woche Winterferien (circa 1948—1950) im Parkhotel Flims-Waldhaus. An einem riesengrossen Banketttisch kamen wir mit mehr als 100 Genossenschaftern zum Essen. Plötzlich sagte mein Vater: «Schau, der Dutti kommt auch.» Und er nahm genau

vis-à-vis von mir am Tisch Platz. Zu meinem Erstaunen nahm er mit mir, damals 15 Jahre jung, sofort Kontakt auf. Seine vielfältigen Fragen führten zu einer angeregten Diskussion, die ihm offensichtlich gefiel. Er versprach sogar, mit mir nach dem Essen etwas Curling zu spielen. Dann aber geschah das, was mir bis heute auch voll und ganz in Erinnerung geblieben ist. Es kamen Männer, die Kisten in einen Nebensaal

MM 11: «Wundersame Welt des Glaubens», Artikel über die Schweizer Glaubenslandschaft.

Unfaire Verdichtung ! Sind es nun die Freikirchen, die in diesem Artikel verleumdet wurden, oder bloss die Kirche im Prisma oder einfach nur ich als René Christen? Letztlich traf uns die sehr subjektive Negativwertung, dass wir als Freikirchen zu den «extremsten Exponenten der Schweizer Glaubenslandschaft» gehören, alle. Nach einem klärenden Gespräch zwischen mir und dem Chefredaktor des Migros-Magazins, Hans Schneeberger, hat sich dieser mit den folgenden Worten bei mir entschuldigt: «Diese Verdichtung war in dieser Form unfair, und wir entschuldigen uns dafür in aller Form, sowohl bei den Freikirchen wie auch bei unserem Gesprächspartner René Christen.» Es tut auch mir leid, wenn durch den Lead des Artikels andere Freikirchen in eine Ecke gestellt wurden, in die sie gar nicht gehören. Als Kirche im Prisma sind wir im Übrigen nicht irgendein «Einzelphänomen». Wir gehören über die Or-

René Christen ist Leiter der Kirche im Prisma in Rapperswil-Jona SG.

ganisation der Freien Evangelischen Gemeinden (FEG) zum Dachverband der Freikirchen, dem VFG. In diesem Verband sind circa 700 Freikirchen zusammengeschlossen. International gehört das Prisma zudem zur weltweiten evangelischen Allianz, die über 600 Millionen Menschen in evangelischen Frei- und Landeskirchen zählt. Laut der Studie des Religionssoziologen Jörg Stolz besuchen an einem Wochenende von all jenen, die in einen Gottesdienst gehen, 29 Prozent einen freikirchlichen Gottesdienst. Ich verweise zudem auf den Religionsexperten Georg Schmid. Die Zeitung «Südost-

trugen. Dutti und andere Chefs (ich glaube einer hiess Dübendorfer) erhoben sich und gingen in den Nebensaal. Ich durfte dann erfahren, dass es die Briefpost war, die durchgesehen und in mehrstündiger Arbeit bearbeitet werden musste. Natürlich war der Curling-Treff im Eimer, und am anderen Morgen war Dutti der Vielbeschäftigte wieder über alle Berge. Edgar Beigel 6340 Baar

schweiz» schreibt am 24. Februar 2013 wie folgt: «RelinfoExperte Georg Schmid nennt die Freikirche (Kirche im Prisma) gar ein Musterbeispiel … Vom Prisma können viele lernen.» Oder, wie Sektenexperte und Journalist Hugo Stamm in der «Zürichsee-Zeitung» vom 22. Januar 2011 sagte: «Unter dem Strich haben die Angebote des Prismas eine positive Wirkung für die Gesellschaft.» Als Kirche im Prisma schulen und beraten wir unterdessen nicht nur andere evangelische Freikirchen, sondern auch vermehrt evangelische Landeskirchen. Und alles deutet darauf hin, dass die Worte von Pfarrer Dölf Weder, Kirchenratspräsident des Kantons St. Gallen stimmen, der sagt: «Wie wird die Kirche künftig aussehen? Im Funktionieren von Kirchgemeinden werden wir uns immer stärker freikirchlichen Formen annähern.» (Bulletin LKF/Februar 2013) Unser Ziel als Freikirchen und überzeugte Christen ist die Vergebung auch in dieser Angelegenheit. Wir wollen nach vorne und nach oben ausgerichtet sein. René Christen, Rapperswil

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und E-Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per E-Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

Diese Woche auf www.migrosmagazin.ch THE SCREENSAVERS

Die Welle der Hollywood-Märchenfilme reisst nicht ab: Michael West vergleicht den monumentalen 3-D-Streifen «Oz The Great and Powerful» mit dem erfrischend trashigen Actionkracher «Hansel & Gretel: Witch Hunters». Ein Team von Redaktoren kritisiert, lobt und analysiert regelmässig das Neuste aus der Kino- und TV-Serien-Welt. Weil das Leben zu kurz ist für schlechte Filme und Serien!

MAMMA MIA! Kennen Sie das? Sie schlafen abends zu zweit im Ehebett ein und wachen morgens zu viert oder fünft auf. Was tun, wenn sich die Kinder zwischen Mama und Papa werfen? Bettina Leinenbach, Mutter einer zwei- und einer vierjährigen Tochter, schreibt wöchentlich über Familienalltag und -anliegen.

DIE SCHLuMMERMuTTER Aus Sehnsucht nach Freundin und Familie kehrt Untermieter Achil in die Heimat zurück. Dort wird er festgenommen. Nach zwei Jahren meldet er sich via Facebook bei der Schlummermutter. Die Baslerin Sylvia Frey Werlen berichtet jede Woche darüber, was sie zu Hause mit jungen Untermietern erlebt.


FORuM 12 |

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NR. 12, 18. MÄRZ 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

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OSTER-WETTBEWERB

Grosse Ostereiersuche auf migrosmagazin.ch Was wäre Ostern ohne Eiersuche? Der Osterhase versteckt noch bis zum 24. März viele Ostereier auf der Migros-Magazin-Website. Wer sie findet, kann tolle Preise gewinnen

S

uchen Sie dieses Jahr die Ostereier nicht im Garten, sondern auf migrosmagazin.ch. Vielleicht gehören Sie schon bald zu den 160 glücklichen Gewinnern. Dann heisst es für Sie: Entspannen Sie sich während den Feiertagen im Er-

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FORUM

migros-magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

WWW.migrosmagazin.ch | 13

So werden Finder zu Gewinnern Auf der Website www.migrosmagazin.ch sind viele Ostereier versteckt. Insgesamt gibt es vier verschiedene Eiersorten. Jedes Ei steht für einen anderen tollen Preis. Durchstöbern Sie unsere Website, finden Sie die in den Beiträgen versteckten Eier und klicken Sie drauf. So gelangen Sie auf die Verlosungsseite. Mit etwas Glück gehören Sie schon bald zu den 160 Gewinnern. Suchen, finden und mitmachen ist noch möglich bis Sonntag, 24. März 2013, punkt Mitternacht. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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Menschen 14 |

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reportage

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Wer macht die Arbeit, wer trägt die Kosten? Menschen, die nach der Pensionierung weiterarbeiten, sind heute selten. Doch ohne sie droht das Schweizer Rentensystem früher oder später zusammenzubrechen.

W

eitergemacht hätte ich so oder so. Wenn nicht im Spital, dann in einer freien Praxis.» Für Heiner Vontobel (68), drahtiger Kardiologe aus Leidenschaft, war klar, dass mit 65 nicht Schluss sein würde. Als sein Vorgesetzter von seinen Plänen hörte, fragte er ihn, ob er nicht bleiben wolle. Vontobels Arbeitsvertrag mit dem Zürcher Oberländer Spital Wetzikon wurde unbefristet verlängert, er reduzierte sein Pensum von 50 auf 30 Wochenstunden, gab den Chefarzttitel an seinen Nachfolger ab und liess sich zum leitenden Arzt «degradieren». Als solcher leistet er Notfalldienste, empfängt Patienten, führt auch Operationen durch und bildet sich regelmässig weiter. «Eigentlich mehr denn je, denn jetzt habe ich viel mehr Zeit.» Überhaupt fühle er sich ständig wie in den Ferien, meint er, und er geniesse die Situation rundum: Die Arbeitsbedingungen seien hervorragend, er könne dem einzelnen Patienten heute dreimal so viel Zeit widmen wie früher, als er

sehr viel Administrativarbeiten zu erledigen hatte, und — nicht ganz unwichtig — «es gibt in unserem Team keine Konkurrenz, keine Ellenbögelei, sondern wir ergänzen uns».

die meisten arbeitenden rentner sind im teilpensum beschäftigt Das Arbeiten jenseits der heutigen gesetzlichen Rentenschallmauer von 65 Jahren (bei Frauen 64) läuft allerdings nur in Ausnahmefällen so problemlos und unkompliziert wie bei Heiner Vontobel. Zwar arbeitete laut einer kürzlich erschienenen Studie des Bundesamtes für Sozialversicherungen im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2011 gut ein Drittel der Rentner weiter, während im Gegenzug der Trend zur Frühpensionierung leicht gesunken ist. Indes: Die Mehrzahl der über 65-Jährigen arbeitet nur wenige Stunden pro Woche, im Stundenlohn auf Abruf oder als Selbständigerwerbende. Umgerechnet auf Vollzeitstellen sind nur knapp neun Prozent der Männer über 65 er-

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Heiner Vontobel (68) Leitender Arzt Kardiologie am Spital Wetzikon ZH Pensum: 60%

«Die fixe Limite von 65 Jahren ist unsinnig. Der eine ist gottenfroh, wenn er aufhören darf, der andere ist mit 65 so fit wie mit 40.»

Schlittert die AHV bald in die roten Zahlen? Ende letzten Jahres gab Bundesrat Alain Berset (40) unter dem Titel «Altersvorsorge 2020» den Startschuss für eine umfassende revision von erster (AHV) und gleichzeitig auch zweiter Säule (BVG) – ein Novum. Anlass für die 12. AHV-revision ist der demografische Wandel: Es gibt immer mehr ältere Personen und gleichzeitig weniger Menschen im Erwerbsalter, die deren renten finanzieren; im Jahr 2040 kommen auf einen rentner gerade noch zwei Erwerbstätige. Wird nichts unternommen, gerät die AHV spätestens 2020 in die roten Zahlen. Um das Finanzloch zu stopfen, sind neben einer Flexibilisierung des rentenalters, das zukünftig referenzalter heissen soll, auch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer und weitere Massnahmen angedacht.


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Auf dieser Reise erwarten uns Inseln, grüne Deiche, Ebbe und Flut, der Nationalpark Wattenmeer, die Marsch, aber auch Kultur und Geschichte in interessanten, durch den Seehandel und die Fischerei gewachsenen Städten und Dörfern.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Hamburg. Hinreise via Karlsruhe, Frankfurt, Kassel, Hannover nach Hamburg. 2. Tag: Hamburg. Heute steht die Besichtigung der Hansestadt Hamburg, nach Berlin die grösste Stadt Deutschlands, auf dem Programm. Anschliessend unternehmen wir eine Hafenrundfahrt. Kaum eine andere Stadt der Welt kann einen derart abwechslungsreichen Hafen präsentieren. In den unzähligen Hafenbecken der Nordund Südelbe können wir Seeluft schnuppern und die Ozeanriesen bestaunen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für individuelle Besichtigungen und Shopping. 3. Tag: Hansestadt Lübeck. Ausflug nach Lübeck, der «Königin der Hansestädte». Auf einer geführten Besichtigung lernen wir die «Stadt der sieben Türme» mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten kennen. Am 283=

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Nachmittag verlassen wir Lübeck auf ungewöhnliche Art: Bei der Moltkebrücke startet die romantische und gemütliche WakenitzSchifffahrt. Wir fahren entlang der ehemaligen grünen Zonengrenze, durch ein malerisches Landschaftsschutz- und Erholungsgebiet, bis zum Ratzeburger See. 4. Tag: Nordseeküste und Insel Sylt. Fahrt von Hamburg auf die dänische Insel Römö. Wir fahren mit der Autofähre bis nach Sylt zum Lister-Hafen. Sylt ist geprägt durch die faszinierende Naturlandschaft mit den in Deutschland einzigartigen Wanderdünen, seine Sandstrände mit bunten Strandkörben und das stille Wattenmeer. Unter kundiger Führung entdecken wir die Schönheiten der Insel. Mit dem Autozug geht es anschliessend von Westerland über den Hindenburgdamm bis nach Niebüll. Wir durchqueren so das Naturschutzgebiet Nordfriesisches Wattenmeer. Auf der Rückreise geniessen wir ein Nachtessen im lokalen Restaurant. 5. Tag: Fakultativer Ausflug ins Alte Land bzw. an die Internationale Gartenschau Hamburg*. Das Alte Land ist heute das grösste geschlossene Obstanbaugebiet Nordeuropas und liegt an der Elbe zwischen Stade und Finkenwerder. In der über 1000 Jahre alten Stadt Stade haben wir Zeit für einen kleinen Bummel. Fahrt durch die idyllische Landschaft des Alten Landes bis nach Jork. Kaffee und Kuchen auf einem Obsthof. Anschliessend entdecken wir die vielen stattlichen Höfe mit dem charakteristischen Altländer Fachwerk, die Mühlen und die Obstgärten. An ausgewählten Terminen nimmt uns die Internationale Gartenschau Hamburg mit auf eine Weltreise durch die Klima- und Vegetationszonen dieser Erde. Fantasievoll gestaltete Gärten, exotische Pflanzen und eine spannende Führung erwarten uns hier. *(Der fak. Ausflug an die Gartenschau muss bei der Buchung reserviert werden. Nur Abreisen 30.06. und 11.08., an diesen Terminen findet der Ausflug Altes Land nicht statt.) 6. Tag: Hamburg–Celle–Fulda. Heute verlassen wir Hamburg. Fahrt entlang der typischen Landschaft der Lüneburger Heide. In der Herzogsstadt Celle, am Südrand der Heide, haben wir Zeit für einen Bummel durch die Altstadt mit ihren malerischen Fachwerkhäusern. Weiterfahrt südwärts nach Fulda,

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Migros-Magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

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«Heute bilde ich mich mehr weiter als früher, denn jetzt habe ich viel mehr Zeit.»

werbstätig und etwas über zwei Prozent der Frauen, wie Zahlen der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) zeigen. Die AHV ist aber in Zukunft mehr denn je auf sie angewiesen, denn wir leben immer länger: Als die AHV 1948 in der Schweiz eingeführt wurde, erreichten die meisten Menschen das Rentenalter, das damals bei 65 Jahren lag, gar nie. Heute hat ein 65-Jähriger eine statistische Restlebenserwartung von 17,1 Jahren, eine Frau gar eine von 20,9 Jahren. In dieser Zeit beziehen sie eine Rente, die von jungen Arbeitnehmern vorfinanziert werden muss.

Heute arbeitet Heiner Vontobel 30 Stunden pro Woche. Früher waren es 50 Stunden. Trotzdem hat er jetzt mehr Zeit für seine Patienten.

«ich will noch etwas bewegen und aktiv bleiben» Gerade beim Bund, beim Kanton oder bei den Gemeinden ist eine Anstellung jenseits der 65 jedoch heute noch beinaAnzeige

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Nr. 12, 18. März 2013 | migros-magazin |

he ein Tabu. Erwin Haslebacher (67) jedenfalls ist schon fast so etwas wie ein Exot. Er zählt zu den ganz wenigen der über 35 000 Bundesangestellten, die nach ihrem 65. Geburtstag weiterarbeiten durften. «Ich will noch etwas bewegen und aktiv bleiben», erklärt er. Und so fügte sich der ehemalige Direktor der Bieler Stadtwerke mit weit über 60 als «Erwin» ins Team von Karin, Dominique, Markus und Stefan ein, als weitaus Ältester. Es war schon etwas gewöhnungsbedürftig, erinnert er sich: «Früher hatte ich ein Sekretariat, hier schreibe ich jeden Brief selber.» Mit dem Scanner habe er sich schwergetan: «Eine junge Dame erklärte mir das Gerät ein-, zweimal, und als ich nach ein paar Wochen wieder ankam und nicht wusste, wies

«Die Arbeitgeber müssen umdenken»

Jürg Brechbühl (57), Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen, über das Pensionsalter. Jürg Brechbühl, um die AHV langfristig zu finanzieren, führt kein Weg an einer Anhebung oder Flexibilisierung des heutigen Rentenalters vorbei. Wie aber wollen Sie die Arbeitgeber dazu bringen, Menschen über 65 zu beschäftigen?

In einer kürzlich von uns veröffentlichten Studie wurde klar bestätigt, dass Arbeitgeber vor allem dann an älteren Arbeitnehmern interessiert sind, wenn sie spezifische Kenntnisse haben, die dem Betrieb nützlich sind. Deshalb sollten die Anreize so gesetzt werden, dass die Arbeitnehmer immer à jour bleiben. Der ständigen Weiterbildung kommt daher eine entscheidende Bedeutung zu. Vor allem aber wird der Druck der demografischen Entwicklung helfen, dass Arbeitnehmer länger als heute im Erwerbsleben bleiben können.

Jürg Brechbühl, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen Das heisst?

Zurzeit sagen die Arbeitgeber noch, dass für sie jüngere ausländische Arbeitnehmer interessanter sind als ältere schweizerische; vor allem Menschen aus EU-Staaten sind gefragt. Aber diese Staaten haben ihre eigenen demografischen Probleme. Irgendwann versiegt der ju-


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Migros-Magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

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erwin haslebacher (67) Fachsekretariat preise und tarife der elcom (eidgenössische elektrizitätskommission) Bern pensum: 60%

«Mein Vorgesetzter gab mir die Chance, auch nach 65 weiterzuarbeiten. Er ist glücklicherweise ein fortschrittlich denkender Mensch.» Anzeige

gendliche Nachschub aus dem Ausland, dann werden die Arbeitgeber umdenken müssen. Es gibt körperlich anstrengende Berufe, in denen die Menschen beim besten Willen nicht über das heutige Rentenalter hinaus arbeiten könnten: Bauarbeiter oder Gipser sind schon mit 60 reif für die Pensionierung. Wie lösen Sie dieses Problem?

Wir werden für die AHV Modelle prüfen, bei denen Arbeitnehmer, die bereits vor ihrem 20. Altersjahr erwerbstätig geworden sind und deshalb eine lange Beitragsdauer aufweisen, zwei Jahre früher mit der ganzen Rente pensioniert werden können. Wir möchten zudem Rahmenbedingungen vorschlagen, damit in gewissen Branchen spezielle zwischen den Sozialpartnern vereinbarte Frühpensionierungsregelungen einfacher möglich werden. So, wie sie heute bereits im Baugewerbe bestehen. Glauben Sie, dass in der Schweiz in absehbarer Zeit auch das Rentenalter 67 ein Thema werden könnte, wie es jetzt in Deutschland eingeführt wird?

Nein. Für den Bund ist das im Augenblick keine Option, obwohl es unser Ziel sein muss, dass möglichst viele Leute so lange wie möglich im Erwerbsleben bleiben. Das versuchen wir mit Flexibilisierungen zu erreichen. Anstelle des heute geltenden fixen Rücktrittsalters ist ein sogenanntes Referenzalter 65 — für Mann und Frau — geplant, ab dem der Anspruch auf eine volle Rente entsteht. Ein gleitendes Austreten aus dem Arbeitsleben soll damit einfacher werden: Wer das will, wird gegen die Pensionierung hin schrittweise weniger arbeiten und weniger verdienen, dafür aber bereits einen Teil der Altersrente beziehen können. Was ist bei der beruflichen Vorsorge BVG, der zweiten Säule, geplant? Sie ist für viele Arbeitnehmer wichtiger als die AHV.

Wir möchten den Pensionskassen vorschreiben, dass sie Leute, die weiterarbeiten, automatisch auch länger versichern müssen. Gleichzeitig soll die Frühpensionierung weniger attraktiv gemacht werden.

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Nr. 12, 18. März 2013 | migros-magazin |

geht, meinte sie ganz energisch: Du, das musst du jetzt dann aber langsam selber können!» Erwin Haslebacher lacht herzlich: «Die meisten hier könnten meine Kinder sein, das ist doch sympathisch.» Dass er mit 63 noch ins Team der eidgenössischen Elektrizitätskommission in Bern aufgenommen wurde, schreibt er vor allem dem Einsatz seines Vorgesetzten Stefan Burri (50) zu. «Ich wollte ihn unbedingt», bestätigt der, «denn er bringt unglaublich viel Erfahrung und spezielle Kenntnisse mit.» Es habe Situationen gegeben, in denen allein schon die Persönlichkeit und Erscheinung von Erwin Haslebacher deeskalierend gewirkt habe: «Man ist einfach nicht gleichermassen glaubhaft, wenn man an einer heiklen Veranstaltung einen 25-jährigen Uni-Absolventen auf die Bühne stellt. Bei Erwin wussten alle, dem macht man nichts vor, der weiss, wovon er spricht.» Stefan Burri ist sich bewusst, dass ältere Menschen pro Arbeitsstunde, die sie leisten, teurer sind als jüngere: Sie befinden sich am oberen Ende der Lohnskala und haben mehr Ferien, «dafür gehen sie weder ins Militär noch werden sie schwanger», sagt er trocken. Erwin Haslebacher kennt die Thematik auch von Arbeitgeberseite. Bei der Stadt Biel liegt das Rentenalter bei 63 Jahren. Als Haslebacher vor Jahren in seiner damaligen Funktion als Direktor der Stadtwerke darum bat, einen hervorragenden Techniker jenseits dessen 63. Geburtstag weiterbeschäftigen zu dürfen, dachte er, eine Verlängerung des Anstellungsverhältnisses sei reine Formsache. Doch weit gefehlt: Der Mann musste gehen. «Inzwischen sehe ich die politischen Gründe, die hier spielen, klarer. Bei der öffentlichen Hand werden doch oft auch ältere Menschen beschäftigt, die in der Privatwirtschaft kaum noch Chancen hätten. Da ist es einfacher, allen zu sagen, mit 63 ist konsequent Schluss — ohne Ausnahme.»

Viele wissen gar nicht, dass es möglich ist, länger zu arbeiten Der Bund will nun allerdings doch mit gutem Beispiel vorangehen. Im Dezember wurde eine Änderung des Bundespersonalgesetzes verabschiedet, welche die Weiterbeschäftigung von «Rentnern» vereinfachen soll. Dennoch wird es lange dauern, bis alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber die Optionen, die sie haben, überhaupt kennen.

Dass die 68-jährige Magdalene RaasBockers bis heute an der Sekundarschule Arbon TG angestellt ist, hat auch sie eher einem Zufall zu verdanken als langfristiger Planung. Die freundliche Lehrerin mit der randlosen Brille und dem akkurat gescheitelten Haar würde niemals einer jüngeren Kollegin die Stelle wegnehmen wollen. «Bei mir kamen drei Dinge zusammen», erklärt sie, «ich bin noch sehr gesund, ich unterrichte

gerne, und es herrscht Lehrermangel.» Bis sie 64-jährig war, arbeitete Magdalene Raas, Mutter von drei erwachsenen Kindern, Vollzeit. Eher zwischen Tür und Angel bekam ihre Vorgesetzte, Schulleiterin Manuela Geiser (58) mit, dass die damalige Klassenlehrerin gerne weiter unterrichten möchte. «Ich wusste gar nicht, dass das möglich ist», erinnert sich Magdalene Raas. «Wenn an unserer Schule jemand ins Pensionsalter


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Migros-Magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

kommt, dann wird seine Stelle ausgeschrieben, und er kann sich darum neu bewerben wie jeder andere auch», erklärt Manuela Geiser das Prozedere. Magdalene Raas gewann das Auswahlverfahren — es gab schlicht keinen Junglehrer, der ihre Qualifikationen mitgebracht hätte. Sie baute anschliessend an der Sekundarschule ein Lernatelier auf und ist heute zu 50 Prozent im Förderzentrum tätig, wo sie 12- bis 17-Jährigen Lernhilfe bietet, in allen möglichen Fächern von Sprache bis Mathematik, von Geschichte bis Informatik. «Momentan bin ich noch ein Sonderfall», sagt sie, «aber das muss nicht so bleiben. Die Leute bleiben immer länger fit.» Thomas Daum, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbands, sieht das

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auch so: «Die Arbeitgeber müssen eine Personalpolitik entwickeln, mit der ältere Arbeitnehmer beschäftigt werden können.» Für ihn steht eine sukzessive Reduktion der Arbeitszeit im Vordergrund, «um die starre Fixierung auf das heutige Rentenalter 65 zu überwinden.» Doris Bianchi, beim Schweizerischen Gewerkschaftsbund für Altersarbeit zuständig, warnt allerdings: «Vor allem Gutqualifizierte arbeiten über das Rentenalter hinaus. Für Menschen mit tiefem Bildungsstand ist die Situation ganz anders. Sie sind in erster Linie auf Massnahmen im Gesundheitsschutz und in der Weiterbildung angewiesen, damit sie überhaupt bis zur Rente arbeiten können.» Texte: Karin Aeschlimann Bilder: Paolo Dutto

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ZEITUMSTELLUNG

«Kühe geben weniger Milch» Am 31. März werden die Uhren eine Stunde vorgestellt. Was die Umstellung auf die Sommerzeit mit uns macht, erklärt Chronobiologin Christina Schmidt. che ich das Schlafmanko am Wochenende aufzuholen.

Christina Schmidt, ist die Umstel­ lung auf die Sommerzeit eine Be­ lastung für unseren Körper?

Es gibt Befunde, dass in den ersten Tagen nach der Umstellung vermehrt Schlafstörungen vorkommen. Für Personen, die empfindlich auf Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus reagieren, ist sie eher schädlich. Wer leidet unter der Umstellung?

Gerade Kindern macht die Zeitumstellung zu schaffen, da ihre innere Uhr noch besser funktioniert. Auch Menschen, die gerne lange wach sind, brauchen länger, um sich anzupassen. Darunter fallen auch Jugendliche. Spüren Tiere die Zeitumstellung?

In der ersten Woche sind Kühe beim Melken etwas durcheinander. Vor allem bei der Umstellung auf die Sommerzeit geben sie weniger Milch. Was können wir tun, damit wir mor­ gens auf Trab kommen?

Nach dem Aufstehen ans Tageslicht gehen und aktiv sein, abends künstliches Licht vermeiden. Es wirkt aktivierend.

Bild: Volkmar Schulz/Keystone

Bringt es etwas, nach der Zeitum­ stellung früher ins Bett zu gehen?

Nicht wirklich. Wenn die innere Uhr noch im Wachmodus ist, kann man schlechter einschlafen.

Wie lange dauert es, bis man sich an die Sommerzeit gewöhnt hat?

Meistens sind wir nach zwei bis sieben Tagen wieder leistungsfähig. Manche Schlafforscher gehen aber davon aus, dass die

Kann man ein Schlafmanko wirklich aufholen?

Wenn man vier Stunden zu wenig geschlafen hat, bringt es nichts, am nächsten Tag Christina Schmidt (32) forscht an den Univer­ sitären Psychiatrischen Kliniken Basel in den Bereichen Schlaf und innere Uhr.

vier Stunden mehr zu schlafen. Kumulierten Schlafmangel mit Schlaf auszugleichen, ist aber eine gute Lösung. Interview: Silja Kornacher

Auf Seite 108: So überwinden Sie die Frühjahrsmüdigkeit.

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innere Uhr bis zur erneuten Umstellung gestört ist. Hat die Zeitumstellung also einen Einfluss auf unsere Leistungs­ fähigkeit?

In den ersten Tagen auf jeden Fall: Wenn wir schlecht schlafen, sind wir weniger leistungsfähig. Viele Leute leben heute sowieso gegen den Biorhythmus: Sie arbeiten Schicht, sind am Wochenende länger auf und vielen externen Lichteinflüssen ausgesetzt. Unter solchen Bedingungen ist die Störung des Organismus durch die Zeitumstellung minim. Wie viel Schlaf braucht der Mensch?

Durchschnittlich acht Stunden. Entscheidend ist aber, wie man mit Schlafmangel umgeht: Es gibt Leute, die ihn besser wegstecken als andere. Wie viel schlafen Sie pro Nacht?

Etwa sieben Stunden. Falls ich einmal zu wenig schlafe, versu-

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MENSCHEN 24 |

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PORTRÄT

Nie wieder kalte Füsse!

Roland Brünigers Erfindung wird das Leben jedes Gfrörlis verändern: die Einlegesohle, die sich beim Gehen von selbst erwärmt. Der Zürcher reiht sich mit seiner Idee ein in die Tradition genialer Schweizer Erfinder.

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risch bläst der Wind durchs winterliche Ottenbach ZH. An sich kein Wetter für die leichten Lederslippers an Roland Brünigers Füssen. Doch der Erfinder bewegt sich auf seinen eigenen Sohlen: Chili-Feet erhöhen die Temperatur im Schuh «um sechs bis acht Grad», erklärt er. Gut gelaunt zeigt der gebürtige Bündner auf die mannshoch in einem Nebenraum gestapelten Sohlen. Eine Weltneuheit! Geschafft — «mit eigenem Geld, wohlgemerkt!» — im Eilschritt! Erst vor einem Jahr gründete Brüniger die Wafe («warm feeling») Technology GmbH, mit dem Ziel, seine Idee von A bis Z marktreif zu machen. Jetzt flattern täglich bis zu 60 Bestellungen online ins Haus. Viele von Menschen, bei denen winters kalte Füsse quasi im Gehalt inbegriffen sind: Polizisten und Förster, Landschaftsgärtner oder Bauarbeiter. Es läuft. Und er war der Schrittmacher. Einziger Antrieb: sein typischer Schweizer Erfindergeist. Gründlich ist der Schweizer, hartnäckig und penibel. Genau die Eigenschaften, die ihn zum Erfinder prädestinieren. Mit seinen heissen Sohlen reiht sich Brüniger ein in ein Spalier von hellen Köpfen, die im Lande Einsteins mit cleveren Innovationen — von der Alufolie bis zu Klettverschluss und Maggi-Wür-

fel — das Leben der Allgemeinheit erleichtert haben. «Ein Ingenieur will etwas schaffen, damit andere profitieren», sagt Brüniger. Bei ihm liegt die Liebe zum Beruf schon in den Genen; sein Vater ist Ingenieur und auch der Bruder. In seiner Diplomarbeit im Fach Elektrotechnik an der Zürcher ETH analysierte Brüniger, wie bei der Gornergrat Bahn die elektrische Bremse funktioniert. Nach dem Studium ging er in die Industrie, wurde später unter anderem Berater im Bereich Info-Technik. Heute ist der 54-jährige als Inhaber und Gründer eines 14-köpfigen Ingenieurbüros verantwortlich für die Konzeption elektrotechnischer Anlagen von Strassen und Tunnels. Den Draht zur Forschung pflegt er über ein Mandat als Programmleiter beim Bundesamt für Energie. Das Thema kalte Füsse liess ihm über Jahre keine Ruhe. Das sei doch ein Volksleiden, das jeden nerve — «mich beim Skifahren, meine Frau beim Laufen im Schnee, den Hündeler …» Brünigers Lösungsansatz fusste auf den Gesetzen der Physik: Ein Mensch, so seine These, übt beim Gehen Druck auf die Füsse aus. Und dieser Druck müsste sich doch über eine Sohle in Wärmeenergie umwandeln lassen! Allerdings bräuchte man ein Sohlenmaterial, das sich beim Auftreten des Fusses zusammenpresst und beim Abrollen rasch entspannt. Brüniger dachte unter anderem an Polyurethan (PUR). Der Allzweckkunststoffschaum isoliert Häuser, macht Putzschwämme luftig, dämmt Bahnschwellenunterlagen. Doch in der Ausführung, die Brüniger suchte, war er auf der ganzen Welt noch nicht erfunden.

Ein Professor sagte Brüniger, er solle sein Vorhaben aufgeben

Das Modell Chili-Feet lässt sich auf jeden Fuss zuschneiden. Die wärmenden Sohlen sind eine weitere geniale Schweizer Erfindung. Wie die Alufolie oder der Klettverschluss.

Der Ingenieur gab eine Machbarkeitsstudie in Auftrag: Experten sollten probieren, ob sie so ein Supermaterial hinkriegen. Zunächst ein Reinfall. Mal verklebten die Maschinen, mal waren die Sohlen unbrauchbar. Ein Professor legte Brüniger sogar nahe, sein Vorhaben zu vergessen, «das fiel mir natürlich nicht ein». Erst der dritte Anlauf mit einem Vorarlberger PUR-Hersteller klappte: Das serienfertige Material lieferte bei fünf Millimeter Dicke dauerhaft etwa 2,5 Watt, «gleich viel Leistung wie etwa die Hälfte eines LED-Spots». Es funktionierte! Vergessen die Sonntage, die Abende, die der Ingenieur mit Hirnen zugebracht hatte. Jetzt musste der Sohlenmaterialprototyp aber noch ein paar harte Tests durchlaufen. Erst durch eine eigens entwickelte Maschine,

dann traten Menschen zum Feldversuch an. Etwa 100 Probanden marschierten auf echten oder Placebosohlen los, 80 Prozent erwärmten sich für Brünigers Innovation. Fehlten noch Ober- und Untermaterial sowie ein Spezialist, der sie verleimte. Parallel beauftragte Brüniger eine Kommunikationsfirma mit dem Marketing. «Das tollste Produkt bringt nichts, wenn der Werbeauftritt mickrig ist.» Sein 20-jähriger Sohn Andreas baute den Online-Shop auf. Fehlte noch eine Entscheidung über Farbe und Verkaufsform — man entschied sich für drei bis fünf Millimeter dicke Modelle in Schwarz, die der Verbraucher auf Grössen von 35 bis 47 zuschneiden kann. Insgesamt arbeiteten acht Partnerfirmen mit. Auch bei der Findung des Namens. «Chili-Feet — das klingt heiss», findet der Erfinder. Auf ein Patent verzichtete er: Diese Supersohle solle erst mal einer kopieren, «in der steckt so viel Know-how drin, das geht nicht so einfach». Bis jetzt macht seine Frau Evelyn die Buchhaltung, die 18-jährige Tochter Patricia erledigt Verpackung und Versand. Aber im Sommer, wenn Eisfüsse naturgemäss an Aktualität verlieren, will Brüniger das Geschäft voll angehen. Er brennt darauf, Deutschland zu erobern, «potenziell 80 Millionen Kunden und 160 Millionen kalte Füsse». Noch mehr Eiszapfenzehen verspricht Amerika. Und er hat Ueli Maurer angeschrieben: «Wenn der seine Armee mit den Sohlen ausstatten würde, das wärs.» Angesichts dieses Durchmarschs wiegt der Nachteil seiner Erfindung nur leicht: Sie «heizt» nur beim Gehen. Bei Menschen, die weniger als 48 Kilo wiegen, erwärmt sie sich zu wenig — zu geringer Druck. Die Gesetze der Physik kann eben auch der beste Ingenieur nicht überlisten. Text: Christiane Binder Bild: Nik Hunger

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PORTRÄT | 25

«Kalte Füsse sind ein Volksleiden, das jeden nervt.»


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MensCHen

Migros-Magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

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biLd der WoCHe | 27

Hast du nicht gesagt, es sei Frühling?

Bilder: Arne Dedert/EPA/Keystone, Michael Kappeler/picture alliance/dpa

Letzte Woche hat das Migros-Magazin 30 Gründe geliefert, warum wir uns auf den Frühling freuen können. Doch an Gartenarbeit, Velotouren, und zmorge im Freien ist noch nicht zu denken: zentraleuropa wurde

in den letzten Tagen erneut von der Schneewalze überrolllt. Flüge fielen aus, die Bahn fuhr nicht mehr. Und die Erdmännchen im zoo in Kronberg (D) finden es auch nicht lustig. Lieber Winter, jetzt reichts!

zitat der WoCHe

Frage der WoCHe

«Gute Nacht und schlafen Sie gut»

Warum legt man «Geld auf die hohe Kante»?

Mit diesen Worten verabschiedete sich Papst Franziskus nach seiner ersten Ansprache an das Volk. Der 76 Jahre alte Erzbischof von Buenos Aires ist der erste Nicht-Europäer, der zum Papst gewählt wurde. Er wird bereits als «Papst der Armen» gefeiert. Seine Abschiedsworte deuten darauf hin: Der neue Papst wird nicht von oben herab agieren. Er versucht sich als Pontifex ‒ als Brückenbauer zwischen Kirche und Bevölkerung.

Hat man Geld auf der hohen Kante, heisst das in der Regel, dass man irgendwo ein nettes Sümmchen gespart hat. Doch auf einer Kante liegt das Geld schon lange nicht mehr. Der Ausdruck stammt aus dem Mittelalter: Mit «hoher Kante» war ein in gewisser Höhe angebrachtes Wandbrett gemeint, auf dem Geld beiseite gelegtwurde. Auch Ablagen in Möbelstücken dienten einst als «hohe Kanten». So wurden Kostbarkeiten und Geld in Ablagen über den herrschaftlichen Betten oder in Kästchen von Truhen versteckt.


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PORtRät

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Nr. 12, 18. März 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Malerin Lihi Ben Haim vor einer Staffelei in ihrem Studio in Zürich.

Mit Engagement Anschluss finden

Sie kommen mit dem Ehemann in die Schweiz, oder ihr Arbeitgeber schickt sie. Und plötzlich müssen sie sich fern der Heimat total neu orientieren. Vier Frauen zeigen, wie man in einem fremden Land Anschluss findet: mit ausgefallenen Ideen und viel Herzblut.

D

ie Welt wächst immer mehr zu­ sammen, und die Schweiz mischt ganz vorne mit im globalen Wirt­ schaftsgeschehen. Pro Jahr kommen fast 125 000 Ausländer neu in die Schweiz, während rund 30 000 Schweizer im Jahr ihr Glück in der Fremde suchen. Viele, die in die Schweiz kommen, sind «Expatriates». Menschen also, die für eine bestimmte Zeit im Ausland arbeiten. Sie sind top ausgebildet und haben oft einen ebenso hoch qualifizier­ ten Lebenspartner im Schlepptau. Ob sie aus eigenen Stücken einreisen oder von ihrem Unternehmen geschickt werden, die Herausforderungen bleiben diesel­ ben: Alles ist auf einen zeitlich begrenz­ ten Aufenthalt ausgelegt, man bleibt der eigenen Kultur verbunden, und dennoch möchte man sich im Gastland integrie­ ren und heimisch fühlen.

Oft haben die Partner der Expats keine Arbeitsgenehmigung Arbeitsverträge sind häufig auf wenige Jahre beschränkt, und die mitreisenden Lebenspartner, in der Mehrheit die Ehe­ frauen, haben oft gar keine Arbeits­ genehmigung. Die Sprachbarriere erschwert vielen ausserdem, auf angemessenem Niveau in ihrem ange­ stammten Beruf zu arbeiten. Wer diese

Situation nutzt, um für eine Weile vom Arbeitsleben zu pausieren und sich zum Beispiel um die Kinder zu kümmern, hat doppelt gegen soziale Isolation zu kämpfen. Denn plötzlich findet man sich ohne Freunde, ohne Verwandte, ohne Arbeitskollegen in einem fremden Land wieder, dessen Bewohner zwar freundlich, aber sehr zurückhaltend sind und deren Sprache man nicht kennt. Besser, man findet eine Beschäf­ www.migrosmagazin.ch

lESEN SIE MEHR ONlINE Als «Anhängsel» mit ins Ausland Autorin Sonja Bonin weiss, worüber sie schreibt. Als «mitreisende» Ehefrau hat sie vier Jahre lang in den USA gelebt und zog danach für 15 Monate nach China. Ein Kulturschock der besonderen Art: vom befremdenden Gourmet­ erlebnis mit kleingeschnittenen Hasenohren und von rempel­ attacken in der U­Bahn.

tigung, die einen ausfüllt und in Kontakt mit Menschen bringt. Mahima Klinge aus Zimbabwe, Assem Klammsteiner aus Kasachstan, Lihi Ben Haim aus Israel und Selina Man Karlsson aus England haben sich in der Schweiz selbstständig gemacht. Und die vier Frauen, zwei Expatriates und zwei Einwanderinnen, sind dabei glücklich geworden. Texte: Sonja Bonin Bilder: Pascal Mora


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migros-magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

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«Meine Kreativität braucht Gesellschaft» Das Auffallendste sind ihre Haare: Eine wilde Lockenpracht umgibt das feine Gesicht der Israelin Lihi Ben Haim (35). Die heute freischaffende Malerin hatte in Jerusalem als Lektorin gearbeitet, war aber vergebens auf der Suche nach ihrem Traumjob. Da bekam ihr Mann, der für Google arbeitet, eine Versetzung nach zürich angeboten. Ins Ausland gehen, neue Inspirationen bekommen, eine andere Kultur, eine neue Sprache, neue Menschen kennenlernen? Noch dazu in die Schweiz, in die sie sich auf einer reise im Jahr zuvor sowieso verliebt hatte? «Da war ich sofort dabei», sagt sie. Damals schrieb sie Kurzgeschichten und traf sich regelmässig in einer Schreibgruppe. Aber ihr war klar, dass das in der Schweiz unmöglich sein würde: «Eine hebräische Schreibgruppe in zürich zu finden, war einfach utopisch.» Also überlegte sie sich einen anderen Weg, ihr künstlerisches Talent auszuleben und mit anderen zu teilen. «Meine Kreativität braucht Gesellschaft, sonst verkümmert sie.» Nach drei Monaten Vollzeit-Deutschunterricht begann Lihi Ben Haim deshalb, zeichenkurse zu belegen und Einzelunterricht zu nehmen. Und je mehr sie sich selbst im Malen und zeichnen verbesserte, desto mehr störte sie die weit verbreitete Einstellung, Talent habe man oder man habe es eben nicht. «Genau wie ich bei null anfing und stetig dazulernte, so können auch andere ihr kreatives Potenzial entdecken und entwickeln», sagt sie. Mit eigenen Mal- und Kreativitätskursen versucht sie seit zweieinhalb Jahren, «Menschen und Kreativität zusammenzubringen». zur Werbung und Vernetzung setzt sie vor allem auf elektronische Mittel: ihre Website, E-Mails und soziale Netzwerke wie Facebook und Google+. Mit englisch sprechenden Kreativen in zürich verabredet sie sich regelmässig über die Plattform Meetup und lädt Kreative zu inspirierenden Vorträgen ein. Leben könnte Lihi Ben Haim momentan von ihren Kursen noch nicht. «Das ist nicht immer leicht. Aber ich habe die Chance, meine Energie für etwas einzusetzen, was mich erfüllt. Es wäre töricht, sie nicht zu nutzen.» www.pukkacreative.com


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Nr. 12, 18. März 2013 | migros-magazin |

«Jetzt bin ich hauptberuflich Kundschafterin» Bereits seit zehn Jahren lebt Selina Man Karlsson (35) in der Schweiz und fühlt sich hier absolut heimisch. Die englische Bankerin mit chinesischen Wurzeln war mit ihrem gesamten Team aus Grossbritannien nach zürich versetzt worden. Das machte es einerseits leichter, sich wohl zu fühlen. «Andererseits ging mein Leben hier genauso weiter wie in London: Arbeit, mit den Kollegen etwas trinken gehen, nach Hause gehen, fernsehen, schlafen. Sogar Englisch sprach ich die ganze zeit!» Irgendwann wurde das Gefühl immer stärker, dass es doch mehr geben muss im Leben. «Ich hatte mich schon viel zu lange ausschliesslich auf meinen Job konzentriert.» Am liebsten hätte Selina ganz viele unterschiedliche Dinge gelernt und ausprobiert, die sie interessierten. Doch diese Art Schnupperkurse waren schwer zu finden. Kurzentschlossen begann sie, selbst welche anzubieten: Feng-Shui, Schokolade, Portwein und Stilton-Käse, Make-up, Familienkonstellationen, Pilates, Hypnose, Fotografie, sanfte Medizin, Cloud Computing, Geld, Ernährung, Achtsamkeit, Wein und Meditation gehören zu den Themen, denen sie bereits Kurse gewidmet hat. Sie organisiert alles, aber die referenten sind ausgewiesene Experten. «Es macht so viel Freude, einmal aus dem Trott auszubrechen und etwas anderes kennenzulernen», schwärmt Selina, die auch nach drei Jahren immer noch an jedem Kurs selbst teilnimmt. «Und es ist toll, wenn man etwas anbieten kann, worauf die Leute selbst wohl nie gekommen wären.» Das Ungewöhnliche ausfindig zu machen und Menschen zusammenzubringen, die einfach Spass daran haben, etwas Neues auszuprobieren, das ist das ziel von «Curious Courses», ein Spiel mit der Doppelbedeutung des englischen Wortes «curious»: neugierig und ausgefallen. Mittlerweile hat Selina ihren Bankjob gekündigt und widmet sich 100 Prozent dem Kurse­Organisieren. Aus dem anfänglichen Hobby ist eine Geschäftsidee entstanden, die Selina Man Karlsson am liebsten überall auf der Welt umsetzen würde. «Jetzt bin ich hauptberuflich Kundschafterin», sagt sie. Ein bisschen einschüchternd sei das schon, gesteht sie. Aber eben auch sehr, sehr aufregend. curiouscourses.ch

Selina Man Karlsson kam als Bankerin in die Schweiz. Heute ist sie selbstständig und organisiert Kurse.


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Assem Klammsteiner in ihrem Restaurant «Simply Soup» in Zürich.

«Ich hatte das Glück, an vielen Orten mit ausgezeichneter Cuisine zu leben» «Ich liebe Suppe!», sagt Assem Klammsteiner (27) strahlend, während sie einer Kundin eine Gulaschsuppe reicht. Seit einem Jahr steht die stolze Besitzerin hinter dem Tresen des Restaurants «Simply Soup» in zürich. Je nach Kundschaft spricht sie Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, russisch oder Mundart. Oder natürlich in ihrer Muttersprache,

Kasachisch. Aufgewachsen als Tochter eines kasachischen Diplomatenpaars, besuchte Klammsteiner Schulen und Universitäten in den USA, England, Spanien und Italien, arbeitete nach ihrem Wirtschaftsstudium unter anderem in Florenz und folgte vor etwa drei Jahren ihrem Mann, einem österreichischen Banker, nach zürich. Hier reifte dann ihr Entschluss, den Sprung

in die Selbstständigkeit zu wagen. «Ich esse gerne, ich koche gerne, und ich wollte schon immer etwas Eigenes auf die Beine stellen». Auf die Firmengründung bereitete sie sich penibel vor. Fast zwei Jahre studierte sie den Markt und die Konkurrenz. «Ich bin da ein bisschen wie die Schweizer. Bei mir läuft alles sehr gründlich, gut durchdacht und perfekt organisiert ab.» Wahrscheinlich habe ihr auch ihr Lebenslauf geholfen. «Wenn man schon als Kind alle zwei, drei Jahre das Land, die Sprache, die Schule und die Freunde wechseln muss, macht man die Erfahrung, dass man vieles kann, was man sich nicht zugetraut hätte.» Auch kulinarisch nützt ihr der internationale Hintergrund. «Ich hatte das Glück, an vielen Orten mit ausgezeichneter Cuisine zu leben», sagt sie. Diese unterschiedlichen Esskulturen bereichern ihr repertoire. «Immer mittwochs trifft sich zum Beispiel die russische Expat-Gemeinde von zürich hier. An dem Tag kochen wir Pelmeni, eine sibirische Spezialität. Das ist ein Stück Kindheit, das man sonst nirgends bekommt.» www.simplysoup.ch

«Alles, was ich tue, ist eine Meditation» Mahima Klinge (41) ist eine stattliche Afrikanerin mit warmem Blick und beruhigend tiefer Stimme. Gut vorstellbar, sich von dieser Frau in eine tiefe Meditation führen zu lassen. Der optimale Meditationszustand sei der einer absoluten Wachheit bei gleichzeitiger völliger Entspannung, sagt sie. Genau das fehlte ihr, als sie Anfang zwanzig erstmals nach Indien reiste. Nach kurzer Ehe mit einem Schweizer, den sie in ihrer Heimat zimbabwe kennengelernt hatte, wollte sie weg. In Indien entdeckte sie die Meditation. «Ich blieb 18 Monate und tat nichts als meditieren. Danach habe ich sieben Jahre lang täglich vier bis fünf Stunden meditiert», erzählt sie. zwei Dinge seien ihr von da an klar gewesen: Nie mehr würde sie in ihren alten Beruf als Model zurückkehren. Und: Von jetzt an wollte sie selbstständig sein. «Ich reiste meditierend durch die Welt.» Bali, Thailand, Australien, USA und Kanada, überall verbrachte Mahima mehrere Monate, begann zu malen und verdiente sich ihren Lebensunterhalt mit

Mahima Klinge will den Menschen helfen, «glücklich im Hier und Jetzt zu werden». Meditationskursen. In Deutschland lernte sie schliesslich ihren zweiten Mann kennen und wanderte mit ihm in die Schweiz aus. «Inzwischen meditiere ich nicht mehr», sagt sie. «Ich brauche es nicht mehr, denn irgendwie ist alles, was ich tue, eine Meditation.» zurzeit arbeitet Mahima Klinge an einem Buch,

das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Darin beschreibt sie ihr Leben und ihre Philosophie. «Ich möchte möglichst vielen anderen dabei helfen, friedvoll und glücklich im Hier und Jetzt zu werden.» www.mahimasworld.com


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Nr. 12, 18. März 2013 | migros-magazin |

Der Wunsch nach einer Es gibt Menschen, die wollen nichts sehnlicher, als ihr gesundes Bein amputieren zu lassen. Nur dann, davon sind sie überzeugt, werden sie glücklich. Xenomelie lautet die Diagnose und die Ärzte vermuten, dass der Grund eine neurologische Störung ist. In Zürich fand letzte Woche ein Kongress zum Thema statt.

D

as Phänomen ist nicht neu: In einer medizin­ historischen Anekdotensammlung wird von ei­ nem französischen Chirurgen berichtet, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts von einem Mann mit vorgehaltener Pistole gezwungen wurde, des­ sen völlig gesundes und funktionsfähiges Bein zu am­ putieren. Der Amputierte belohnte den Arzt später reichlich mit Dank und Geld und war dem Vernehmen nach glücklich. So geht es offenbar auch heute all jenen, die solche medizinisch gesehen unnötigen Eingriffe machen las­ sen. Statt Ärzte mit Gewalt zu zwingen, provozieren sie einen Unfall, damit es einen guten Grund gibt, das Bein oder den Arm zu amputieren. Oder sie reisen nach Asien, wo Chirurgen mit weni­ ger strikten ethischen Standards als im Westen bereit sind, den Eingriff gegen Geld vorzunehmen. Mit 20 000 Franken muss man allerdings rechnen, Reisekosten und gefälschte Unfallbescheinigung der lokalen Polizei in­ klusive – nur mit letzterer sind Schweizer Krankenver­ sicherungen bereit, die Folgekosten zu übernehmen. Wer unter der so genannten Xenomelie (Fremdglied­ rigkeit) oder BIID (Body Integrity Identity Disorder) lei­ det, ist überzeugt, dass ein bestimmter Körperteil nicht zu ihm gehört und er nur ohne dieses Bein oder diesen Arm «vollkommen» ist. In den 90er­Jahren fanden sich die Betroffenen im Internet, und auch die Medizin fing an, es ernster zu nehmen. Bis heute jedoch forschen weltweit nur ein halbes Dutzend Wissenschaftler an dem Thema, dar­ unter Peter Brugger, Professor für Verhaltensneurolo­ gie an der Universität Zürich. Und auch er räumt ein, dass er der Xenomelie lange Jahre kopfschüttelnd ge­ genüberstand (siehe Interview Seite 35). Dank einer von Peter Brugger Ende 2012 publizierten Studie jedoch gibt es inzwischen erste Erkenntnisse, was hinter der seltenen Störung stecken könnte. Texte: Ralf Kaminski Bilder: Tina Steinauer


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Amputation Matthias Grabers grösste Sehnsucht ist es, den Unterschenkel seines linken Beins loszuwerden.

«Ich will einfach nur weg und mein Bein hochbinden» Schon im Kindergarten hat sich Matthias Graber* beim Dökterlen das linke Bein hochgebunden, weil sich das irgendwie gut anfühlte. Heute bindet der 44-jährige Unternehmer aus dem Kanton St. Gallen sein Bein noch immer hoch, wenn er allein ist oder mit seiner Partnerin zusammen, bei der er sich vor zwei Jahren geoutet hat. «Es nimmt ein wenig vom Druck weg, ich fühle mich dann sofort besser», sagt Graber. Aber eine befriedigende Lösung ist das nicht. Graber will sein linkes Bein amputieren lassen. Und er kann präzise zeigen, wo der Schnitt passieren müsste, am linken Oberschenkel kurz oberhalb des Knies. Seit er denken kann, hatte er dieses tief sitzende Bedürfnis. «Ich hielt mich für verrückt, für krank», sagt Graber. «Und ich kann es bis heute nicht rational begründen. Es ist einfach da.» Statt seines Beins will er eine Prothese, Stöcke oder einen Rollstuhl, egal, Hauptsache, das Bein ist weg. In den 90er-Jahren, als das Internet aufkam, realisierte er, dass er mit seinem bizarren Wunsch nicht allein war. Erstmals konnte er sich in Internetforen mit Gleichgesinnten austauschen. Daneben lebte er ein erfolgreiches Leben, gründete sein eigenes Unternehmen, heiratete, hatte Kinder. «Aber ich hatte immer Phasen, in denen ich mich zurückzog, um mein Bein hochzubinden und zu grübeln.» Daran scheiterte letztlich die Ehe.

«Es wird mit zunehmendem Alter schlimmer.» Grabers Gedanken drehen sich dauernd um den Amputationswunsch, von morgens bis abends. «Früher gab es längere Perioden, in denen ich frei davon war, das gibt es heute praktisch nicht mehr.» Nach aussen manifestiert sich das in Unruhe. «Ich werde dann unausstehlich, hat man mir schon gesagt. Ich will einfach nur weg und mein Bein hochbinden.» Grabers heutige Partnerin hat einen besonderen Zugang zum Thema. Sie hat wegen eines Autounfalls ihr linkes Bein verloren – und hätte es am liebsten wieder zurück. «Ich habe damals in Internetforen konkret nach amputierten Partnerinnen gesucht in der Hoffnung, dass mein Wunsch nachlässt, wenn ich aus nächster Nähe miterlebe, wie mühsam das Leben dann ist.» Das aber ging gründlich schief: «Der Wunsch ist seither nur noch stärker geworden.» Als er seiner Partnerin vor zwei Jahren seine tiefe Sehnsucht gestand, stiess er zu seiner grossen Erleichterung auf Verständnis. Sie hatte es bereits geahnt, hatte auch schon davon gehört, dass es solche Menschen gibt. Sie akzeptierte Grabers Xenomelie, sodass er nun zumindest zu Hause er selbst sein kann. Eigentlich wollte Graber im Migros-Magazin offen auftreten. In der Fortsetzung auf Seite 35


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 12, 18. März 2013 |

www.migrosmagazin.ch

BEIN AMPuTIERT uND GLÜCkLICH! «Es war eine Riesenbefreiung»

Daniel Kramer (49) hat unter Xenomelie gelitten, seit er denken kann. Doch jetzt ist er geheilt. Der Natur­ wissenschaftler hat sich in Asien sein völlig gesundes linkes Bein amputieren lassen. Wie Daniel Kramer heute lebt und das ausführliche Interview mit dem Neuropsychologen Peter Brugger lesen Sie auf: www.migrosmagazin.ch

Peter Brugger (55), Professor für Verhaltensneurologie und Neuropsychiatrie an der Universität Zürich, ist weltweit einer der wenigen, der die Xenomelie erforscht. Ende 2012 publizierte er eine Studie mit ersten Erkenntnissen, im März hatte er dazu einen Kongress in Zürich organisiert.

ben amputieren lassen. Derzeit läuft eine Studie mit 20 Personen, und allen geht es ausnahmslos besser als vorher. Wie viele sind betroffen, und gibt es bestimm­ te Muster, wen es trifft?

«Ich halte mich noch immer für krank.»

*Name der Redaktion bekannt

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«Wir sind noch weit entfernt von einer vollständigen Erklärung»

Fortsetzung von Seite 33

Hoffnung, mehr damit zu erreichen, wenn er zeige, dass sowas ganz «normale» Menschen treffen könne. Aber als er nach dem Gespräch beflügelt anderen Mitgliedern seiner Familie von der Xenomelie erzählte, waren die Reaktionen derart heftig, dass ihn der Mut verliess. Dennoch ist ihm wichtig, dass die Xenomelie bekannter wird und die Wissenschaft sie endlich ernst nimmt. Dies in der Hoffnung, dass sich die Einsicht durchsetzt, dass den Betroffenen nur geholfen werden kann, indem man ihnen ihren Amputationswunsch erfüllt. «Auch Schönheitsoperationen werden gemacht, obwohl sie medizinisch unnötig sind. Nur uns lässt man leiden.» Mit ähnlicher Motivation hat Graber auch an Peter Bruggers Xenomelie-Studie vor zwei Jahren an der Universität Zürich teilgenommen. Dort gab es verschiedene Tests, und es liess sich deutlich zeigen, dass sein Hirn auf Stimulation ober- und unterhalb der imaginären Amputationslinie anders reagierte. «Es hat sich auch anders angefühlt.» Für ihn ein klarer Beleg, dass er sich all das nicht nur einbildet. Graber ist davon überzeugt, dass er sein Bein irgendwann los sein wird. Er hat auch schon mit dem Gedanken gespielt, einen Unfall zu provozieren, aber das scheint ihm doch zu gefährlich. Hingegen kann er sich gut vorstellen, wie so viele andere ins Ausland zu gehen und sich das Bein dort amputieren zu lassen. «Das wird so kommen. Aber im Moment fehlt mir dafür schlicht das Geld.»

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Peter Brugger plädiert trotz Verständnis für Zurückhaltung bei der Legalisierung von Amputationen. Peter Brugger, wieso erforschen Sie aus­ gerechnet die Xenomelie?

Ich habe das Phänomen lange nicht ernst genommen, aber vor etwa fünf Jahren lernte ich einen Betroffenen kennen, der mich davon überzeugte, dass da ein echter Leidensdruck besteht. Ich fragte mich, was dabei wohl im Gehirn ablaufen könnte, und sah Bezüge zu einer meiner früheren Studien mit Menschen, die ohne Gliedmassen geboren wurden. Bräuchte es mehr Aufmerksamkeit und Mit­ tel für diese Forschung?

Das wäre auf jeden Fall nützlich, weil die Studien bisher nur mit wenigen Betroffenen stattgefunden haben. Und je mehr wir untersuchen können, desto besser werden unsere Erkenntnisse. Unsere Studien in den letzten drei Jahren hat der Nationalfonds finanziert, er unterstützte auch den Kongress, der letzte Woche in Zürich stattfand. Fachleute aus aller Welt berichteten dort von ihren Befunden. Gemeinsam mit einem deutschen Forscher fokussieren wir jetzt auf jene, die sich den ungeliebten Körperteil ha-

Es ist unmöglich zu sagen, wie viele es trifft, weltweit sind es vermutlich mehrere Tausend. Aber es gibt tatsächlich gewisse Muster: Es sind sehr viel mehr Männer als Frauen, es trifft sehr viel häufiger linksseitige Gliedmassen und dort viel öfter das Bein als den Arm. Es tritt meist schon im Kindesalter auf. Sehr viele Betroffene fühlen sich erotisch angezogen von einem Partner mit amputierten Gliedmassen. In einigen Studien kam man zum Schluss, dass überdurchschnittlich viele Homosexuelle betroffen sind, aber andere fanden das nicht. Gibt es Erklärungen, weshalb oft gerade das linke Bein im Fokus steht?

Sämtliche Körperteile sind im Hirn quasi repräsentiert, dabei sind die Beine und die Genitalien ganz dicht beieinander sowie die Hände und das Gesicht. Warum das so ist, weiss man nicht. Aber es bedeutet, dass Erotik und Beine nahe beieinander liegen. Wer sich also sexuell von Amputierten angezogen fühlt, fokussiert schnell mal auf die Beine, das zumindest ist unsere These. Allerdings gibt es einige, die hoch selektiv sind: Sie fühlen sich nur angesprochen, wenn es genau das linke Bein ist, das dem anderen fehlt. Ist es das rechte, löst das gar nichts aus. Anderen ist es egal, was fehlt, aber es muss ein Bein sein, kein Arm. Was führt zur Xenomelie?

Wir gehen davon aus, dass es sich um eine Störung im System handelt, wie der Körper im Gehirn repräsentiert ist. Stimuliert man im Hirn eine bestimmte Stelle, zuckt der entsprechende Körperteil, das ist sehr genau erforscht. Nun gibt es auf der rechten Hirnseite eine Stelle, an der mehrere solche Repräsentationen zusammenkommen, und die These ist, dass ein Schaden dort die Xe-


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Dossier

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nomelie auslöst. Wir konnten in unserer Studie bei den 13 genauer untersuchten Betroffenen nachweisen, dass sie alle an dieser Stelle eine dünnere Hirnrinde haben als üblich. Und dass Stimulationen beim Bein, das weg soll, anders im Gehirn ankommen als beim gesunden Bein. Das sind ja doch konkrete Ergebnisse.

Das ist spannend und stützt die These, lässt aber viele Fragen offen. Möglicherweise hat der seit der Kindheit existierende Wunsch, einen Körperteil loszuwerden, dazu geführt, dass die Hirnrinde verändert ist. Dann wäre dies nicht die Ursache, sondern eine Folge der Xenomelie. Wir sind noch weit entfernt von einer vollständigen Erklärung. Kann man diesen Leuten helfen, ohne ihnen den ungeliebten Körperteil abzunehmen?

Psychotherapie scheint bisher nicht viel zu bewirken. Allerdings steht man auch damit erst ganz am Anfang. Medikamente wie Antidepressiva helfen nur ausnahmsweise.

Die Mehrheit wird nur dann glücklich, wenn sie sich den Körperteil amputieren lassen.

So ist es. Und wir kennen bisher keinen Fall, wo das jemand nachträglich bereut hätte. Einen Fall kennen wir, wo jemand dann noch einen weiteren Körperteil loswerden wollte. Das spricht gegen die völlige Freigabe solcher Amputationen. Wie gehen die Betroffenen mangels legaler Amputationsmöglichkeit damit um?

Viele binden sich ihr Bein hoch und tun so als ob. In dieser Szene nennt man das Pretending.

Denken Sie, dass der eine oder andere glücklich werden kann, ohne den verhassten Körperteil loszuwerden?

Es ist wohl ein Auf und Ab, je besser die Ablenkung, desto weniger wichtig ist das Leiden. Aber ich kenne niemanden, der sich längerfristig davon befreien konnte. Das hat etwas Zwanghaftes. Deshalb gehe ich davon aus, dass es bei der Xenomelie auch psychologische Komponenten gibt.

Nr. 12, 18. März 2013 | migros-magazin |

Es kommt vor, dass Betroffene eine Amputation durch Unfälle oder Ähnliches provozieren.

Ja, dabei sind auch schon Leute gestorben. In der Studie hatten wir einen, der übte an seinen Fingern, damit er es später an seinem Bein ausführen könnte. Wie viele sowas tun, ist schwer zu sagen, aber ich fürchte, dass es mehr werden. Umso wichtiger ist es, das Thema ernst zu nehmen. Sollte man diese Art von Amputationen legalisieren?

Ich mache mich damit zwar bei den Betroffenen unbeliebt, aber plädiere dennoch vorerst für Zurückhaltung. Sehen Sie die Xenomelie überhaupt als Krankheit? Oder als eine Form von «Normalität»?

Das ist ein ganz schwieriges Feld. Wann ist etwas krank? Die WHO-Definition von Gesundheit heisst, arbeitsfähig zu sein. Das sind die Betroffenen von Xenomelie. Aber sie haben einen Leidensdruck, und den können wir nicht ignorieren.

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Nr. 12, 18. März 2013 | migros-magazin |

«Wir gehören beim Tierschutz zu den Musterknaben»

Dank Hanno Würbel leben europäische und amerikanische Versuchsmäuse heute besser in ihren Laborkäfigen. Der einzige Tierschutzprofessor der Schweiz über Mitgefühl, Tierversuche und Rechte für Menschenaffen.

Hanno Würbel, belastet es Sie, wenn Sie an das viele Leid denken, das den Tieren weltweit durch Menschen widerfährt?

Das belastet wahrscheinlich jeden, der genauer darüber nachdenkt. Als Tierschutzprofessor bin ich stärker konfrontiert damit, aber weniger hilflos, weil ich ja selbst daran arbeite, es zu lindern.

Generell sind wir ja sehr gut darin, dieses Leid auszublenden. Gleichzeitig erheben wir das eigene Haustier zum Familienmitglied und trauern entsprechend, wenn es stirbt. Woher kommt diese Schizophrenie?

Ein Grund ist die zunehmende Entfremdung von der Natur. Die meisten leben nicht mehr im natürlichen Umfeld von Tieren, die Nahrungsmittelproduktion ist weit weg, ausgelagert in eine Industrie, von der wir selten etwas mitbekommen. Gleichzeitig werden Haustiere für viele Menschen zu wichtigen Bezugspartnern, sie werden zu Mitgeschöpfen, auf die wir automatisch mit Gefühlen reagieren. Das ist nichts Unnatürliches und hat es schon immer gegeben.

Nehmen wir Schlachttiere nicht als Mitgeschöpfe wahr? Fällt es uns deshalb so leicht, ihr Leiden zu ignorieren?

Wenn ich in einem Vortrag ein Bild von einem Schlachttier zeige, dem das Leiden im Gesicht steht, geht ein Seufzen durchs Publikum. Es braucht nicht viel, sie als Mitgeschöpfe wahrzunehmen. Woher kommt dieses Mitgefühl?

Tiere profitieren davon, dass sich das Mitgefühl in der menschlichen Entwicklung herausgebildet hat. Mitgefühl war ein Mittel, das Überleben unserer Nachkommen zu sichern. Gewisse Tiere gleichen menschlichen Babys mit ihren grossen Augen, dem Gesichtsausdruck und dem Verhalten. Darauf reagieren wir.

Aber auf einige Tiere mehr als auf andere.

Auf jene, die uns ähnlicher sehen oder besonders vertraut sind. Andere, die unser Mitgefühl genau gleich verdienen würden, unsere Emotionen aber nicht so gut ansprechen, haben das Nachsehen. Dann sind es ästhetische Impulse, weshalb unser Mitgefühl so ungleich verteilt ist?

Auch, es gibt Tiere, die finden wir einfach niedlich. Aber je mehr sie uns an uns erinnern, desto stärker sprechen wir auf sie an. Wann geht Tierliebe zu weit?

Es gibt verschiedene Exzesse. Etwa wenn Hundehalter nicht Nein sagen können und ihr Tier jedes Mal füttern, wenn es bettelt. Oder die Extremzuchten, die Tieren ein bestimmtes Aussehen verleihen, dadurch aber ihr Wohlergehen oder ihre Gesundheit gefährden. Faltenhunde zum Beispiel, bei denen sich in den Falten Ekzeme bilden. Auch so was gehört in den Bereich Ihrer Aufgaben?

Auf jeden Fall. Wir untersuchen, mit welchen Bedingungen Tiere klarkommen, wo die Grenzen ihrer Anpassungsfähigkeit liegen, wie sie Leiden zum Ausdruck bringen, und versuchen Lösungen zu entwickeln für artgerechte Tierhaltung,für ein Leben ohne Schmerzen, Leiden oder Schäden. Woran erkennt man, dass ein Tier leidet?

Das zu erkennen und zu messen ist die grosse Herausforderung. Man kann Tiere völlig falsch verstehen, ein klassisches Beispiel ist der Gesichtsausdruck des Delfins, der ständig fröhlich zu lächeln scheint, egal, wie es ihm geht. Wir müssen zunächst lernen, wie sich ein Tier verhält, wenn es leidet. Problematisch

ist, dass Leiden ein subjektives Gefühl ist, das wir nur indirekt messen können, zum Beispiel über Veränderungen des Verhaltens oder die Ausschüttung bestimmter Hormone. Lässt sich dank der Methoden mit Sicherheit sagen, ob die Delfine im Connyland leiden?

Wir verfügen zumindest über gute Indikatoren, zum Beispiel Stresshormone, Veränderungen der Herzrate, auch Verhaltensstörungen oder Selbstschädigungen. Aber meines Wissens gab es statt konkreter Untersuchungen vor allem Spekulation und Vorurteile. Ich sehe es auch als meine Aufgabe, mehr Sachlichkeit in diese oft emotional geführten Diskussionen zu bringen. Leiden die Delfine im Connyland?

Das kann ich nicht beurteilen. Klar ist, dass die Haltung von Meeressäugern sehr heikel ist. Finden Sie es gut, dass nun der Delfinimport verboten ist und das letzte Delfinarium der Schweiz geschlossen werden muss?

Ich habe gemischte Gefühle. Punktuelle Verbote halte ich nicht für sinnvoll. Besser wäre gewesen, konkrete Anforderun-


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 12, 18. MÄRZ 2013 |

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INTERVIEW | 39

Tierschützer und Forscher

Hanno Würbel (49) ist seit 2011 Professor für Tierschutz an der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern. Der Biologe forscht und publiziert schon seit 20 Jahren im Bereich Tierschutz. Er lebt mit seiner Partnerin, zwei Kindern und einer Katze in Zürich.

Tierversuche: «Der Erkenntnisgewinn muss gross genug sein, um die Beeinträchtigung zu rechtfertigen.»


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gen an eine Delfinhaltung zu formulieren. Das hätte am Ende zum gleichen Ergebnis führen können, aber die Begründung wäre eine bessere gewesen. Ein Signal für Leid sind Verhaltensstörungen. Lassen die sich eigentlich wegtherapieren?

Zum Teil, ja. Verhaltenstherapien, aber auch Psychopharmaka sind gerade für Heimtiere ein Zukunftsmarkt. Wir sind heute so weit, dass wir beispielweise herausfinden können, ob Tiere eher optimistisch oder pessimistisch eingestellt sind. Studien haben gezeigt, dass Ratten oder Schweine in unstrukturierten, reizarmen Käfigen pessimistischer eingestellt waren als solche, die unter naturnahen Bedingungen gehalten wurden. Das heisst, Tiere funktionieren emotional ganz ähnlich wie wir Menschen?

Säugetiere auf jeden Fall. Ein Einzeller hingegen hat keine subjektiven Empfindungen, dafür fehlt ihm die biologische Ausstattung. Bei unserem Tierschutz-

Nr. 12, 18. März 2013 | migros-magazin |

gesetz hat man sich darauf geeinigt, grundsätzlich alle Wirbeltiere als empfindungsfähige Lebewesen zu schützen. Aber das ist eine ziemlich willkürliche Grenze. Es könnte durchaus sein, dass nicht alle Wirbeltiere Leiden fühlen, dafür durchaus einige der Wirbellosen. Sie beschäftigen sich vor allem mit der Haltung von Nutz- und Versuchstieren, zwei emotional besonders belastete Themen. Was konnten Sie schon erreichen?

Es braucht viel Forschung von vielen Menschen, bis man in der Praxis etwas bewirkt. Seit ich Anfang der 90er-Jahre gezeigt hatte, dass die meisten Labormäuse verhaltensgestört sind, verging viel Zeit, bis wir belegt hatten, dass eine tiergerechtere Haltung ohne negative Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit von Tierversuchen möglich ist. Ich bin stolz, dass unsere Ergebnisse nicht nur in der Schweiz, sondern auch in der EU und den USA zu Anpassungen der Richtlinien geführt haben. Die Mäuse haben

Gorillas im Zoo: «Für sie bräuchte es eigentliche Trainings- und Beschäftigungsprogramme.»

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migros-magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

Erfolg: 2012 erhielt Hanno Würbel vom europäischen Forschungsrat einen Kredit von 1,6 Millionen Franken für seine Untersuchungen zur Haltung von Nutztieren.

heute Rückzugsmöglichkeiten, Nistmaterial und Beschäftigung, ein massiver Fortschritt für ihr Wohlbefinden. Ginge es nicht auch ganz ohne Tierversuche?

Das ist ein ethischer Entscheid. Wenn man sie abschafft, fallen gewisse Möglichkeiten des Erkenntnisgewinns weg. Eine Mehrheit steht Tierversuchen positiv gegenüber, sofern Tiere dabei nicht erheblich leiden und der Erkenntnisgewinn gross ist. Statt über die Abschaffung zu diskutieren, sollte man im Einzelfall genauer hinsehen, ob es den Tieren im Zirkus besser oder schlechter geht als jenen im Zoo. Wie effektiv ist in der Schweiz der Tierschutz für Versuchstiere?

Wir haben ein sehr gutes System, das vielschichtig abgestützt ist und dazu beiträgt, dass die Qualität der Versuche gut ist und das Leiden soweit wie möglich minimiert wird. Verbesserungspotenzial gibt es aber immer. Ich werde

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in den nächsten drei Jahren Tierversuche anhand von wissenschaftlichen Qualitätskriterien untersuchen. Internationale Studien haben ergeben, dass es daran trotz allem häufig mangelt, wir wollen nun für die Schweiz eine Bestandesaufnahme machen. Aber auch Sie machen mit Ihrem Team Tierversuche.

Richtig, vor allem mit Mäusen, Ratten, Geflügel und Kaninchen, und es geht primär um Verhaltensforschung. Das hat auch durchaus schon zu Problemen geführt. Es ist nicht immer leicht zu vermitteln, dass man zum Lösen von Tierschutzproblemen auch mit Massnahmen arbeiten muss, welche das Wohlbefinden der Tiere beeinträchtigt. Das scheint ein Widerspruch zu sein. Aber der Massstab ist immer derselbe: Der Erkenntnisgewinn muss gross genug sein, um die Beeinträchtigung zu rechtfertigen. Und ich bin der Meinung, dass das bei uns der Fall ist.

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Zirkustiere: «Es lassen sich keine seriösen Aussagen machen, ob es Tieren im Zirkus gleich gut geht wie jenen im Zoo oder viel schlechter.»

Eisbären sind in Zoos nur schwierig tiergerecht zu halten, nur schon, weil sie in Freiheit so riesige Streifgebiete haben. Auch mit Elefanten ist es nicht leicht, die Zoopopulationen sind nicht selbsterhaltend, zu viele Tiere sterben. Ebenfalls heikel sind die grossen Menschenaffen, weil es denen sehr schnell langweilig wird. Für sie bräuchte es eigentliche Trainings- und Beschäftigungsprogramme. Bis jetzt haben wir nicht über die Tiere in Zirkussen gesprochen. Wie geht es ihnen?

Im Zirkusleben sind Tiere Belastungen ausgesetzt, die nicht alle gleich gut vertragen: die beengten Platzverhältnisse, der Stress, der ständige Auf- und Abbau. Die Datenlage zu Zirkustieren ist aber sehr schlecht, es lassen sich keine seriösen Aussagen machen. Wie beurteilen Sie das Fleisch- und Fischangebot der beiden Grossverteiler Migros und Coop? Sind all die Labels wie MSC und Bio mehr als die Beruhigung des schlechten Gewissens der Konsumenten?

Labelprodukte sind grundsätzlich ein sinnvolles Transportmittel für den Tierschutz. Damit gibt man dem Konsumenten Wahlmöglichkeiten. Und man nimmt ihn damit in die Pflicht. Dennoch kann man in unseren Läden noch immer Produkte kaufen, die im Ausland mit tieferen Tierschutzstandards produziert wurden. Das stört mich auch als Konsumenten. Die beiden Grossverteiler haben einen grossen Einfluss darauf, wie gut es landwirtschaftlichen Nutztieren geht. Und da gibt es sicher noch Luft nach oben.

NR. 12, 18. MÄRZ 2013 | migros-magazin |

Es gibt ja auch radikale Tierschützer, Erwin Kessler vom Verein gegen Tierfabriken ist regelmässig in den Schlagzeilen. Wie stehen Sie zu derartigen Aktivitäten?

Ich habe Mühe mit Radikalität in jeglicher Form, weil sie keinen Raum für Differenzierungen lässt, die es eigentlich immer braucht.

Aber auch sie tragen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit bei.

Richtig, und ohne Druck von der Strasse wären viele Verbesserungen im Tierschutz nicht passiert. Tierschutzaktivismus ist durchaus eine wichtige treibende Kraft. Es gibt einfach Grenzen des Aktionismus, zum Beispiel wenn dabei Menschen oder Tiere gefährdet werden.

Der Ansatz, dass Tiere gleich viel «wert» sind wie Menschen, geht Ihnen persönlich zu weit?

Viele Zoos bemühen sich heute um tiergerechte Anlagen. Gibt es dennoch Tiere, die man nicht in Zoos halten sollte?

Bilder: Keystone (3)

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Hanno Würbel ist überzeugt, dass es den Tieren in Zukunft besser gehen wird. Was kann der Konsument tun?

Die Labelprodukte kaufen, auch wenn sie teurer sind. Ich finde es schlicht skandalös, wie billig gewisse Produkte angeboten werden angesichts des Aufwands, der mit der Tierhaltung und -verarbeitung verbunden ist. Wie gut steht die Schweiz bezüglich Tierschutz im internationalen Vergleich da?

Wir gehören zu den Musterknaben, gemeinsam mit anderen Ländern Nordeuropas und Nordamerikas. Stimmt der Eindruck: Je höher der Wohlstand in einer Gesellschaft ist, desto wichtiger wird das Thema Tierschutz?

Auf jeden Fall. Mit steigendem Wohlstand nehmen die Bereitschaft und das Bewusstsein dafür zu. Es ist bis zu einem gewissen Grad also ein Luxusphänomen. Deshalb wird auch in Asien der Tierschutz bald ein sehr viel grösseres Thema sein. Meine Prognose ist, dass es den Tieren weltweit künftig besser gehen wird als heute.

Das ist eine ethische Haltung, die man einnehmen kann, um das Bewusstsein zu schärfen. Als konkrete Forderung ist das für mich allerdings unrealistisch, eine Mehrheit empfindet es nicht so, dass Tiere auf der gleichen Stufe stehen wie Menschen. Es gibt aber tatsächlich Bestrebungen, den grossen Menschenaffen, also Gorillas, Schimpansen, Orang Utans, menschenähnliche Rechte zu geben. Das könnte vielleicht Erfolg haben, weil es nicht so viele Tiere sind und wenig Menschen dadurch tangiert wären. Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus? Haben Sie überhaupt noch mit Tieren zu tun?

Leider immer weniger. Das haben vor allem meine Mitarbeiter, welche die Forschungsprojekte durchführen. Aber ich versuche immer auch vor Ort Einblick zu haben in ihre Arbeit. Der grösste Teil meiner Arbeit besteht allerdings aus dem Ausarbeiten von Forschungsprojekten, der Planung von Versuchen, Publikationen und Lehre. Wie stark ist Ihr Lebensalltag von Ihrer Arbeit beeinflusst? Konsumieren Sie Fleisch und Fisch bewusster, als Sie das sonst würden?

Ich bin vermutlich sensibilisierter als andere und achte darauf, was ich kaufe. Ich gehe gerne in Spezialgeschäfte, aber nicht nur, um besonders tiergerecht produzierte Waren zu kaufen, sondern auch, weil es dort oft besonders feine Produkte gibt. Allerdings sündige auch ich zwischendurch und nehme mal das falsche Fleisch im Supermarkt, wenn zu Hause für die Kinder auf die Schnelle etwas auf den Tisch muss. Es ist nicht leicht, immer konsequent zu sein. Interview: Ralf Kaminski Bilder: Ruben Wyttenbach


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migros-magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

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KoLUmne | 45

Der haUsmann

Verdamp lang her Bänz Friedli singt. Und singt. Und singt.

«Das ‹tote Tier› zitiere ich bis heute am Familientisch, meine Jungs können es schon gar nicht mehr hören …», schrieb Stefan, ein einstiger Arbeits­ kollege. Er war damals jeweils mit mir in der Brasserie Lorraine essen und geht seinen Söhnen offenbar, wann immer es Fleisch gibt, mit dem kruden Ausdruck vom «toten Tier» auf den Geist, den eine Bedienstete an die Menütafel zu schreiben pflegte: «Nudeln, Broccoli, totes Tier». Was meinst du, Stefan, wo­ mit ich meine Kinder bei jedem Fleisch­ gericht ärgere? Wir Väter sind schon unmögliche Sieche. Bringen immer wieder dieselben Sprüche von früher und finden sie selber noch beim dreihundertsiebenundacht­ zigsten Mal lustig. Immer wieder diesel­ ben Witzlein, dieselben Anekdoten. War es nicht just dies, was an meinem Vater nervte? Wenn er wieder mal aus Goethes «Hanswursts Hochzeit» zitierte, und zwar den strübsten Vers, den der Über­ dichter je gedichtet hatte: «…und hinten drein komm ich bey Nacht und vögle sie, das alles kracht.» Wenn er auf der Höhe von Horw schwadronierte: «Das ist jetzt das älteste Stück Autobahn», dabei hat­ te er das schon beim letzten und vorletz­ ten Mal erzählt, und kurz darauf raunte er, wir führen jetzt «gen Italien». Seine Anspielungen waren meist literarischer Art, schliesslich war er Deutschlehrer. Aber das alles ist — um es mit meiner ge­ liebten Band Bap zu sagen, besser: zu

skure Berner Lieder, Stop the Shoppers hiess die Band. «Ist morgen schon Frei­ tag?», will Anna Luna wissen, und mein reflexartiges «Shit! Hütt isch gar nid Fri­ tig» nützt ihr in diesem Moment wenig, es ist nur die Reminiszenz an einen ur­ alten Song von Züri West.

«Wir Väter sind unmögliche Sieche.» singen — «verdamp lang her, verdamp lang … verdamp lang her». Womit wir beim Problem wären. Denn ich habe es eher mit der Musik, aber ge­ nauso zwanghaft, wie Vater es mit seinen Büchern hatte. Die Kinder und ich war­ ten in Bern auf den Bus, es regnet, schon singe ich: «Und i stah hie vorem Fremo, u dr Räge hört nümm uuf …» Die Zeile stammt aus einem Lied von Stiller Has, und wir stehen genau vor dem Schuhla­ den im Regen, der für mich für immer «der Fremo» sein wird, auch wenn er längst anders heisst. Ist vom Haare­ schneiden die Rede, hebe ich an: «Mi einzig Fründ isch dr Coiffeur …» Und längst komplettieren Anna Luna und Hans, etwas gelangweilt: «…und dää heisst Kurt.» Ich zitiere mit Vorliebe ob­

«Gopf, Vati, gibts irgendeine Lebens­ situation, zu der dir keine Songzeile ein­ fällt?», fragte unsere Tochter unlängst, leise entnervt. Eigentlich nicht. Ich singe von «Jailhouse Rock» bis «Gigi vo Arosa» wild drauflos, fahre meinem Sohn mit Juliane Werdings Heuler «Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst» übers Maul, raune ihm in guten Augenblicken «Gäu, mängisch fägts no» zu, einen Refrain von Tinu Heiniger, und es vergehen keine Ferien, in denen ich bei Erwähnung irgendwelcher Alltagssorgen, die sich mit in den Koffer geschmuggelt haben, nicht sänge: «You always take the weather with you …» Nur zahlen die Kinder mir das dauernde Gesinge neuerdings heim. In den Sportferien — ich war bei gezoge­ nen Vorhängen noch am Dösen — murre ich, da ich sie in der Stube rumpeln höre: «Wie ist das Wetter?» Schon erschallt aus zwei Kehlen: «Oh, the weather out­ side is frightful … Let it snow, let it snow, let it snow.» Aber wetten, dass sie ihre eigenen Kinder dereinst mit dem «toten Tier» nerven? Bänz Friedli live: 23.3. Beinwil im Freiamt AG

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 12, 18. März 2013 |

NEUES AUS DER MIGROS | 47

Gesund und robust dank frischer Luft

Die Migros setzt gemeinsam mit den IP-Suisse-Bauern ein Zeichen für mehr tierwohl: Bis ende 2014 soll sämtliches terraSuisse-kalbfleisch von tieren stammen, die immer auslauf ins Freie haben.

S

tändig liefern neue Lebensmittelskandale Schlagzeilen. Ursache ist häufig die fortgeschrittene Industrialisierung in der globalisierten Landwirtschaft. Vor diesem Hintergrund geben die Migros und die rund

20 000 IP-Suisse-Bauern in der ganzen Schweiz gemeinsam entschieden Gegensteuer. Beide setzen auf die einheimische, bäuerliche Landwirtschaft. In der Migros sind die Produkte unter dem Label «TerraSuisse» zu finden —

von der Milch über Brot und Rapsöl bis zu Fleisch. Die IP-Suisse-Bauern — die Bezeichnung steht für Intergrierte Produktion — bauen ihre Erzeugnisse umweltschonend an, achten auf das Tierwohl und unterstützen dabei erst noch

IP-SuissePräsident Andreas Stalder setzt sich für eine Landwirtschaft ein, die dem Tierwohl Rechnung trägt.


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neues aus der migros

Stolzer Bauer: Andreas Stalder betreibt einen Milchwirtschaftshof im bernischen Höchstetten.

aktiv die Artenvielfalt in der Natur. Beim Getreideanbau zum Beispiel verzichten die IP-Suisse-Landwirte auf Fungizide und Wachstumsförderer. Herbizide verwenden sie nur mit grösster Zurückhaltung. Ihren Tieren verfüttern sie zum grossen Teil Gras, Heu und Silofutter vom eigenen Hof. Auf Soja soll möglichst verzichtet werden, wie dies bei den

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Milchkühen, die Wiesenmilch geben, bereits der Fall ist.

substanzielle unterstützung der migros für die Bauern Ganz neu machen die beiden Partner nun einen weiteren, grossen Schritt zur Förderung von mehr Tierwohl. Konkret soll alles Kalbfleisch, das die Migros un-

Nr. 12, 18. März 2013 | migros-magazin |

ter der Bezeichnung TerraSuisse verkauft, bis Ende 2014 von Mastkälbern stammen, die Auslauf in der frischen Luft hatten. «Bis jetzt glaubte man, dass Kälber zu empfindlich seien, um ins Freie gelassen zu werden», erklärt Andreas Stalder (55), seit sieben Jahren Präsident der IP-Suisse-Bauern und selber Betreiber eines Milchwirtschaftshofs mit 55 Kühen in Höchstetten BE. «Gemäss neuen Erkenntnissen», so Stalder weiter, «weiss man aber nun, dass die Kälber dank frischer Luft gesünder und robuster sind.» Deshalb brauchts auch weniger Medikamente, vor allem Antibiotika. Um die neuen Bedingungen zu erfüllen, haben die IP-Suisse-Kälbermäster nun zwei Jahre Zeit, um ihre Ställe baulich so anzupassen, dass die Jungtiere von dort permanent Zugang in den Laufhof haben, der sich zu einem Teil unter freiem Himmel befindet. «Diese Umbauten sind natürlich mit hohen Kosten verbunden», sagt Stalder. Leisten könnten sich die Bauern dies nur, weil die Migros pro Kilo Kalbfleisch einen substanziellen Beitrag mehr zahle. «Diese artgerechte Haltungsform geht weit über das hinaus, was das Tierschutzgesetz für die konventionelle Kälbermast vorsieht. Dort ist kein Auslauf vorgeschrieben.» Auch punkto Fütterung soll es den Kälbern an nichts mangeln: Die Tiere, die in Gruppen und auf Stroh leben, erhalten mindestens 1000 Liter frische Kuhmilch und haben immer Zugang zu frischem Heu und Wasser. «Dank dem Heu haben

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 12, 18. März 2013 |

die Tiere keinen Eisenmangel — das sieht man dem Fleisch an. Es ist schön rosa und nicht blass-weiss. Und schmecken tut es deshalb auch besser», sagt der IP-Suisse-Präsident. «Was den Tieren guttut, kommt am Schluss also auch den Konsumenten zugute.» Für die Migros sind die neuen Massnahmen ein folgerichtiges Resultat aus einer langjährigen, konsequent gepflegten Partnerschaft: «Gemeinsam mit den IP-Suisse-Bauern, den Spezialisten vom Schweizer Tierschutz und den Tierärzten entwickeln wir die Richtlinien zugunsten des Tierwohls laufend weiter», erklärt Bernhard Kammer, Spezialist für Nachhaltigkeit bei der Migros. Besonders wichtig ist auch, dass sich die Verbesserungen nicht etwa nur bei Nischenprodukten niederschlagen, sondern breite Wirkung haben: «Über 90 Prozent des Kalbfleischs, das die Migros verkauft, hat TerraSuisse-Qualität», sagt Kammer.

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NEUES AUS DER MIGROS | 49

«Wir führen einen konstruktiven Dialog» Hansuli Huber, was bringen die neuen Massnahmen der IP-Suisse-Bauern in der Kälbermast den Tieren?

Hansuli Huber ist Geschäftsführer des Schweizer Tierschutzes (STS).

Junge, verspielte Kälber sind nicht geschaffen für ein Leben im Stall. Sie brauchen viel freie Bewegung, Sonne und frische Luft, um sich wohlzufühlen und fit zu bleiben. In einem geschlossenen Stall ist der Staub- und Schadstoffgehalt der Luft hoch, Atemwegs- und andere Erkrankungen können die Folge sein. Die IP-Suisse befreit mit ihrem zukunftsträchtigen Entschluss Zehntausende von Kälbern aus der beengten Stallhaltung. Von einer besseren Kälbergesundheit profitieren Bauern und Konsumenten. Welche Rolle hat der Schweizer Tierschutz bei diesen Verbesserungen gespielt?

Texte: Daniel Sägesser Bilder: Tomas Wüthrich

Unser Verband kämpft für ein «Freilandhaltungsland» Schweiz, das heisst alle Bauernhoftiere sollen Auslauf ins Freie haben. Hierzu stehen wir mit IP-Suisse und der Migros seit vielen Jahren bereits in einem konstruktiven Dialog. Erwarten Sie von der Migros und den IP-Suisse-Bauern weitere Schritte zur Verbesserung des Tierwohls?

Mein Wunsch an die Migros: Die Schweizer Labelprodukte noch stärker fördern, damit mehr Bauern auf gute Tierhaltung umsteigen können. Insbesondere braucht es mehr Anstrengungen bei den Schweizer Freiland-Masthühnern und bei der Wiesenmilch, beides beispielhafte, tierschützerische Projekte.

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aktuell

Migros-Magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

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neues aus der Migros | 51

Engagement in Südspanien

Jetzt ist im südlichen Spanien Erdbeersaison. Die Migros setzt sich in der Provinz Huelva für korrekte Arbeitsbedingungen und eine massvolle Wassernutzung ein.

V

iele Schweizer möchten schon im Frühling Erdbeeren essen. Die Beeren gelten als gesunde Na­ scherei und geben einen Vorgeschmack auf den Sommer. Die Migros erfüllt die­ sen Wunsch ihrer Kunden und bietet – so wie andere Grossverteiler – Erdbee­ ren aus der südspanischen Provinz Huelva an. In diesem Anbaugebiet haben die Früchte jetzt schon Saison. Über die Erdbeerproduktion in Huel­ va haben Medien kritisch berichtet. Denn in dieser Region liegt auch der Na­ tionalpark Coto de Doñana, ein Feucht­ gebiet von internationaler Bedeutung. Das Reservat ist das Winterquartier vieler Zugvögel. Die Erdbeerproduzen­ ten lassen durch ihren übermässigen Wasserverbrauch den Grundwasser­ spiegel sinken und setzen so dem sen­ siblen Ökosystem zu. Die Migros setzt sich aktiv dafür ein, dieses Problem zu entschärfen. Sie hat in Huelva Gespräche zwischen den Be­ hörden, den Erdbeerproduzenten und regionalen Umweltorganisationen wie dem WWF Spanien in Gang gebracht.

Bild: Jorma Müller

unabhängige experten nehmen Wasserverbrauch unter die lupe Von den sieben Bauernkooperativen in Huelva, welche die Detailhändlerin beliefern, befindet sich lediglich eine in einer kritischen Nähe zum Naturschutz­ gebiet. Zudem beeinflusst der Wasser­ verbrauch von zwei weiteren Koopera­ tiven den Grundwasserspiegel und die Zuflüsse zum Nationalpark. «Dennoch haben wir 2012 bei den Betrieben aller sieben Kooperativen Au­ dits in Bezug auf den Wasserverbrauch durchführen lassen», erklärt Jürg von Niederhäusern, Spezialist für Sozial und Umweltstandards beim Migros­Genos­ senschafts­Bund. Es handelt sich dabei um Untersuchungen durch unabhängi­ ge Experten. Als Folge der Audits wird die Erhebung des Wasserverbrauchs verbessert, zum Beispiel durch Installie­ ren von Wasserzählern. Die Betriebe sollen nach und nach auf effizientere Be­ wässerungsmethoden umstellen. Zudem drängt die Migros bei den an­ dalusischen Behörden auf eine klare

Rechtslage in Bezug auf die Wasser­ nutzung. «Wir erwarten Gerichtsent­ scheide darüber, welche Quellfassungen in der Region erlaubt und welche illegal sind», sagt von Niederhäusern. Die Migros werde anschliessend bei ihren Lieferanten den Verzicht auf allfällige illegale Brunnen durchsetzen. Ebenso nachdrücklich wie für die Umwelt engagiert sich die Migros für die Rechte der Landarbeiter, die in Huelva von den sieben Bauernkooperativen beschäftigt werden. Dies geschieht im

Rahmen der Initiative GRASP (siehe Box). Bis Ende 2013 sollen auf allen Betrieben im Hinblick auf die Arbeits­ bedingungen Audits stattfinden. Es geht zum Beispiel darum, dass alle Mitarbei­ ter über korrekte schriftliche Arbeits­ verträge verfügen, in denen gemäss spanischem Recht Löhne, Arbeitszeiten und Sozialleistungen geregelt sind. «Wir verlangen von unseren Lieferanten, dass das Arbeitsrecht strikt eingehalten wird», betont von Niederhäusern.

Erdbeeren aus Südspanien: Die Migros hält ihre Lieferanten zu umweltverträglicher Produktion an.

Text: Michael West

GRASP: Engagement für die Landarbeiter Seit dem Jahr 2000 ist die Initiative GRASP (Global G.A.P. Risk Assessment on Social Practice) im Gang. Neben der Migros sind an dieser freiwilligen Initiative weitere europäische Detailhändler beteiligt. Es geht um die Überprüfung der Arbeitsbedingungen bei südeuropäischen Obst- und Gemüseproduzenten, welche die Grossverteiler beliefern. Kontrolliert wird zum Beispiel die Einhaltung von Mindest-

löhnen und korrekten Arbeitszeiten. Auch das recht von Landarbeitern auf gewerkschaftliche Aktivitäten soll gewährleistet sein. zudem wird ein dauerhafter Dialog zwischen den Sozialpartnern stattfinden. Darum hat die Migros letztes Jahr vor Ort verschiedene Ausbildungsanlässe organisiert, an denen Produzenten und auch Gewerkschafter teilgenommen hatten.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 12, 18. März 2013 |

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Genussvoller Brunch

Ausschlafen und gemütlich brunchen: Bevor es an die grosse Nestlisuche geht, darf ausgiebig geschlemmt werden. Damit kennt sich Familie Felix aus.

A

uf den Osterbrunch freut sich die ganze Familie. Am Vorabend hat Anna mit Mama Evelines Hilfe kleine Zopfhasen gebacken — damit an Ostern alle ausschlafen können. Die Eier hat Papa Peter mit Anna schon am Karfreitag gefärbt, und so steht dem fröhlichen Eiertütschen beim Brunch nichts

mehr im Weg. Luca legt Lachs und feine Charcuterie auf Platten. Papa Peter stellt frisch aufgebackene Gipfel, etwas Saft, Kaffee und einen Schokohasen auf ein Tablett und überrascht damit seine Frau, die noch friedlich schlummert. Was für ein Weckservice! Während Mama Eveline genüsslich den ersten Schluck Kaffee

geniesst, ist der Brunchtisch schon gedeckt und in fröhlichen Farben dekoriert. Für das süsse Finale verschwindet Eveline Felix in der Küche und backt einen ganzen Stapel Pfannkuchen. Da können ihre Schleckmäuler natürlich nicht widerstehen. Was für feine Ostern!


SCHAUFENSTER 54 |

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OSTERN

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Nr. 12, 18. März 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Ergibt 6 Stück, in Silikon-Muffinförmchen à ca. 1 dl zubereitungszeit ca. 30 Minuten + 15–20 Minuten backen

Pikante Brunch-Muffins ZUTATEN für 6 Stück: 100 g Baumnüsse, 100 g Weissmehl, 80 g Vollkornmehl, 1 TL Backpulver, 1 TL Salz, 1 Ei, 1 TL Rosmarinhonig, 1 dl Milch, 2 EL Baumnussöl, 2 EL Meerrettich-Creme, 60 g Königslachs, 10 g Nüsslisalat, 2 EL grobkörniger Senf, 2 Blatt Kopfsalat, 1 gekochtes Ei, 40 g Pata Negra ZUBEREITUNG 1. Backofen auf 200 °C vorheizen. Nüsse hacken. Mit beiden Mehlsorten, Backpulver und Salz mischen. Ei verquirlen. Honig, Milch und Öl dazumischen. zu einem dickflüssigenTeig rühren. In die Muffinformen verteilen. In der unteren Ofenhälfte 15–20 Minuten backen. Herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. 2. zum Servieren Muffins horizontal durchschneiden. Mit Meerrettich, Lachs, Nüsslisalat oder mit Senf, etwas Kopfsalat, in Scheiben geschnittenem Ei und Pata Negra füllen. Rezepte

Bio Senf grobkörnig, 200 g, Fr. 2.30

Rosmarin-Honig*, Sélection Rosmarin-Honig* 250 g, Fr. 4.90 * in grösseren Filialen erhältlich

Eiertütschen macht mit bunten Ostereiern viel mehr Spass.

Sélection Königs Königslachs, Neuseeland, per 100 g, Fr. 9.90

Sélection Pata Negra, Spanien, per 100 g, Fr. 13.–


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 12, 18. MÄRZ 2013 |

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Projektleitung und Texte: Jacqueline Vinzelberg, Claudia Schmidt; Bilder: Markus Bertschi, Claudia Linsi; Styling: Mirjam Kaeser, Petra Schlaefle; Hair & Make-up: Vikon Bassil

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Bio Chämischinken, Schweiz, per 100 g, Fr. 4.55

Bio Butterzopf, 500 g, Fr. 4.20

Verwenden Sie für die Ostertafel schlichtes Geschirr und Besteck. So kann die Dekoration umso fröhlicher und bunter sein. Farbe zaubern auch einzelne Blumen in kleinen Vasen. Damit der Tisch nicht überladen wirkt, nehmen Sie für Charcuterie und Lachs Teller und Platten aus Glas. Ein standhaftes Saftglas ist gerade bei Kindern von Vorteil.

Grosse OsterDegustation Allzu oft geniesst man immer die gleichen Dinge, die man gern hat. In den zwei Wochen vor Ostern bekommen Sie die Gelegenheit, in verschiedenen MigrosFilialen viele Produkte zu probieren. Mehr zu den Degustationen unter www.migros.ch/ostern oder mobil per Smartphone unter diesem QR-Code:


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NR. 12, 18. MÄRZ 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

! Aus den acht Teigkugeln formt man Teigstränge. ¼ des Teigstrangs schneidet man jeweils ab. ! Für den Hasenkopf den kleinen Teigstrang zu 2/3 einschneiden und die Ohren auseinanderziehen. Wie auf dem Bild unten zu sehen ist, wird der Körper aus dem langen Strang geformt.

Bio Sultaninen, 400 g, Fr. 2.80

M-Classic Mandeln, gestiftet, 200 g, Fr. 3.40

M-Classic Hagelzucker*, Hagelzucker* 250 g, Fr. 1.60 * in grösseren Filialen erhältlich

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 12, 18. MÄRZ 2013 |

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OSTERN | 57

Zopfhäsli ZUTATEN Für 8 Stück: 250 g Weissmehl, 1 TL Salz, 1 EL Zucker, ½ Zitrone, 10 g Hefe, 1 dl Milch, warm, 1 Eigelb, 30 g Butter, weich, Sultaninen für die Garnitur, Mandelstifte für die Garnitur, 1 Ei zum Bestreichen, 4 EL Hagelzucker für die Garnitur ZUBEREITUNG 1. Mehl, Salz und Zucker mischen. Zitronenschale sehr fein dazureiben. Hefe in leicht warmer Milch auflösen. Mit Eigelb und Butter zum Mehl geben. Zu einem geschmeidigen Teig kneten. Teig an einem warmen Ort zugedeckt cica 1 Stunde aufgehen lassen. 2. Backofen auf 180 °C vorheizen. Teig zusammenkneten, in 8 gleich grosse Portionen teilen und zu circa 25 cm langen Strängen formen. Für den Hasenkopf je ¼ des Strangs abschneiden und längs bis zur Hälfte einschneiden, sodass Ohren entstehen. ent stehen. Mit dem Rest den Hasenkörper formen (siehe Bilder ganz links). Mit dem Kopf auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Kopf seitlich an den Hasenkörper drücken. Mit Sultaninen und Mandelstiften Augen und Ohren verzieren. Ei verquirlen. Hasen damit bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. In der Ofenmitte 15–20 Minuten backen. Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten + ca. 1 Stunde aufgehen lassen + 15–20 Minuten backen

Alles Käse Ohne Käseplatte fehlt etwas auf dem Brunchtisch. Als Regel gilt: Bieten Sie stets mindestens einen Weich- und einen Hartkäse an. Gut kombinieren lassen sich auch Käse aus unterschiedlichen Milcharten, also Käse aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch. Das schafft Abwechslung, und für jeden ist etwas dabei. Besonders fein zum Käse: Feigensenf. Den mischen Sie schnell aus 60 g Feigenkonfitüre mit 100 g grobkörnigem und 40 g scharfem Senf. ! Sélection Cambozola Gold*, 200 g, Fr.4.90 ! Tête de Moine Rosetten, 120 g, Fr. 5.70 ! Sélection Holderewychäs*, per 100 g, Fr. 3.30 * in grösseren Filialen erhältlich

Sélection Brin d’Or* d’Or*, 135 g, Fr. 4.90

Sélection Saint-Félicien*, 180 g, Fr. 6.30

Höhlengold Le Gruyère, per 100 g, Fr. 2.60

Sélection Chardonnay, 125 g, Fr. 4.20


Marc Pircher-Fest in Mayrhofen

Die Amigos im Stubaital

Kastelruther Spatzenfest im Südtirol

Marc Pircher bringt jedes Zelt zum Beben. Seine Steirische Harmonika wurde ihm quasi in die Wiege gelegt und er sagt von sich: «Was immer passiert, Musiker bin ich und bleib ich, da liegt mein Herz». Seit mehreren Jahren organisiert er im Juni in Mayrhofen ein Fest mit zahlreichen Stargästen. Während drei Konzerten erleben Sie Hansi Hinterseer, Die Paldauer, Alpenland Sepp & Co, ComBox, die Pfundskerle und natürlich Marc Pircher live!

Die Amigos stehen seit über 35 Jahren auf der Bühne und haben sich vom Geheimtipp zu den Stars der Schlagerszene entwickelt. Seit frühester Kindheit hat die Musik das Leben der beiden Brüder bestimmt. Ihre Melodien in Kombination mit der schönen Bergwelt und den saftigen Wiesen im Stubaital macht diese Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis!

Feiern Sie mit den Kastelruther Spatzen vor heimischem Publikum. Lassen Sie sich beeindrucken von der unverfälschten Natürlichkeit und Gradlinigkeit dieser erfolgreichsten Formation der volkstümlichen Musik. Die für Südtiroler typische Lebensfreude der Kastelruther Spatzen, gepaart mit der einzigartigen Kulisse der Dolomiten, macht diese Reise zum unvergesslichen Ereignis.

REISEDATUM - 4 TAGE 1. 06. - 09. Juni

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645.690.-

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25.-

LEISTUNGEN

PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option Doppelsitz zur Alleinbenützung

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595.645.-

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25.-

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PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option Doppelsitz zur Alleinbenützung

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525.560.-

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25.-

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60.-

80.-

• Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car • 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 3 Abendessen • Eintrittskarte zum Marc Pircher-Fest • Schifffahrt auf dem Achensee • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm

1. Tag: Schweiz - Wolkenstein 2. Tag: Ausflug Dolomiten - Kastelruth 3. Tag: Wolkenstein - Rückkehr

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CHF CHF

CHF

REISEDATUM - 3 TAGE 1. 11. - 13. Oktober

1. Tag: Schweiz - Neustift 2. Tag: Ausflug Rattenberg - Achensee Konzert 3. Tag: Almabtrieb 4. Tag: Innsbruck - Rückkehr

1. Tag: Schweiz - Wattens - Zillertal 2. Tag: Ausflug Krimmler Wasserfälle Kitzbühel 3. Tag: Ausflug Achensee 4. Tag: Frühschoppen - Rückkehr PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option Doppelsitz zur Alleinbenützung

REISEDATUM - 4 TAGE 1. 12. - 15. September

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car • 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 2 Abendessen • Schifffahrt auf dem Achensee • Eintrittskarten zum Konzert der Amigos, Kategorie A • Berg- und Talfahrt mit der Gondelbahn zur Mittelstation Schlick 2000 • Besichtigungen gemäss Programm

HOTEL Huber's Boutiquehotel, Mayrhofen (off. Kat. ****)

HOTEL Hotel Brennerspitz, Neustift (off. Kat. ****)

EINSTEIGEORTE Kallnach*, Biel, Bern, Olten, Basel, Zürich!* *Parkmöglichkeiten

EINSTEIGEORTE Kallnach*, Biel, Bern, Olten, Basel, Zürich!* *Parkmöglichkeiten

RESERVATIONEN: 032 391 0 222

Ernst Marti AG, 3283 Kallnach, marti@marti.ch

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car • 2 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 1 Abendessen • Eintrittskarte zum Konzert der Kastelruther Spatzen, Kategorie A • Besichtigungen gemäss Programm HOTEL Gutes Hotel in Wolkenstein EINSTEIGEORTE Kallnach*, Biel, Bern, Olten, Basel, Zürich!* *Parkmöglichkeiten

Doppelsitz zur Alleinbenützung

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG.

Melodien ingen zum Mits und keln! c Mits hau


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 12, 18. März 2013 |

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NONFOOD | 59

Eveline Felix präsentiert ihre köstlichen Pancakes mit frischen Erdbeeren.

Pancakes mit Früchten ZUTATEN für 12 Stück à 15 cm Ø: 400 g Weissmehl, 2 Msp. Backpulver, 1 TL Salz, 2 dl Wasser, 4 dl Milch, 6 Eier, Butter zum Braten, 250 g Erdbeeren, 2 EL Zitronensaft, Pfeffer aus der Mühle, 4 kleine süssliche Äpfel, 2 EL Zucker, 1 Msp. Zimt ZUBEREITUNG 1. Mehl, Backpulver und Salz mischen. Wasser und Milch dazurühren, bis die Masse keine Klümpchen mehr hat. Eier verquirlen und dazumischen. Circa 30 Minuten ruhen lassen. 2. Backofen auf 80 °C vorheizen. Wenig Butter in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen. Teig portionenweise hineingeben, gleichmässig auf dem Pfannenboden verteilen. Bei mittlerer Hitze beidseitig goldbraun backen. Im Backofen warmstellen. 3. Erdbeeren je nach Grösse halbieren oder vierteln. Mit der Hälfte des zitronensafts mischen und mit weni g Pfeffer abschmecken. äpfel in mundgerechte Stücke schneiden. Mit restlichem zitronensaft, zucker und zimt mischen. zu den Pancakes servieren. Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + ca. 30 Minuten ruhen lassen

Erdbeeren, Spanien, Schale à 500 g, aktueller Tagespreis

Bio Zitronen, Italien/Spanien, Netz à 3 Stück, aktueller Tagespreis

Äpfel Golden, Schweiz, per kg, aktueller Tagespreis

Zimt, gemahlen, 27 g, Fr. 1.05


SCHAUFENSTER 60 |

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MSC THUNFiSCH

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Nr. 12, 18. März 2013 | MigRoS-MAgAziN |

Thunfisch mit der Angel gefangen

Rosa Thunfisch aus der Dose stammt neu von den Malediven und wird dort für die Migros einzeln geangelt. Das vermeidet Beifang, und das MSC-Label garantiert gesunde Fischbestände.

MSC (Marine Stewardship Council) steht für eine unabhängig zertifizierte, nachhaltige Fischerei. Die Fische und Meeresfrüchte kommen immer aus Wildfang.

Der Angelruten-Fischfang auf den Malediven ist eine gute Einkommensquelle für die einheimischen Fischer.

D

ie traditionelle Angelruten-Fangmethode «Pole & Line» ist ein Vorzeigebeispiel für nachhaltige Fischerei: Es wird kaum Beifang erzeugt, weil jeder Fisch einzeln von einem Fischer mit der Angelrute aus dem Wasser gezogen wird. Die Migros nimmt einmal mehr eine Pionierrolle ein und stellt als erste Detailhändlerin der Welt ihr Sortiment um auf rosa Thunfisch, der mit dieser nachhaltigen Methode gefangen wurde und MSC-zertifiziert ist. WWF und Greenpeace begrüssen diesen Entscheid. Die beiden Nichtregierungsorganisationen haben den Zertifizierungsprozess für «Pole & Line» auf den Malediven begleitet. Die Fischerei, die die Migros mit Thunfisch für die Dose beliefert, ist zudem MSC-zertifiziert. Das garantiert, dass die gesunden Grössen der Fischbestände erhalten bleiben. Jede zweite Dose Thunfisch, die in der Schweiz gekauft wird, stammt aus der Migros. Umso wichtiger also, dass sich die grösste Detailhändlerin der Schweiz

für eine nachhaltige Fischerei einsetzt. Als Erstes ist der Rosa Thon M-Classic in Öl aus maledivischer Angelruten-Fischerei erhältlich. In den nächsten Monaten werden die meisten Dosen-Thunfisch-Eigenmarkenprodukte ebenfalls auf Angelruten-Fischerei umgestellt und grösstenteils in MSC-Qualität angeboten. Ende 2013 werden bereits 95 Prozent des gesamten Fischangebotes aus nachhaltigen Quellen stammen. Das Generation-M-Versprechen, bis 2020 nur noch Fisch aus nachhaltiger Fischerei zu verkaufen, ist somit schon bald zum grössten Teil erfüllt.

Mit gutem gewissen Thunfisch aus der Dose kaufen Die Fische einzeln aus dem Wasser zu holen, hat aber nicht nur den Vorteil, dass der Beifang von Meeresbewohnern vermieden wird. Diese Fangmethode ist ausserdem schonend für die Thunfische: An der Leine hängt lediglich ein einfacher Haken ohne Widerhaken, der die Fische vor zusätzlichen Verletzungen beim Abhängen bewahrt. Der nachhaltige Angelruten-Fischfang ist zudem eine gute Einkommensquelle für die Fischer und schafft Arbeitsplätze. Text: Anna-Katharina Ris

Generation M steht für das nachhal­ tige Engagement der Migros. Wir ver­ sprechen der Generation von morgen, dass bis 2020 unser Fischangebot aus nachhaltigen Quellen stammt.

M-Classic Rosa Thunfisch in Öl, 80 g, Pole & Line/MSC, Fr. 1.25


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M-Classic Pizza Margherita, Packung à 3 Stück tiefgekühlt, 3 x 380 g

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*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

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Gesamtes I am hair removal Sortiment, z.B. Enthaarungscreme Sensitive, 150 ml 6.30 statt 7.90 20% **

Trauben weiss kernlos, Chile/Südafrika, Schale à 500 g 2.50

Valflora Kaffeerahm im 3er-Pack, 3 x 250 ml 2.90 statt 3.45 20%

M-Classic Lasagne Bolognese, tiefgekühlt, 1 kg 8.80 NEU *,**

Kiwi, Bio, Schweiz / Italien, per kg 4.65 statt 5.85 20%

Alle Excellence Joghurts, 150 g, –.15 günstiger, z.B. Himbeer –.80 statt –.95

Costa Crevetten an Knoblauchsauce im Duo-Pack, tiefgekühlt, 2 x 200 g 10.20 statt 14.60 30%

Le Gruyère Surchoix und Le Gruyère gerieben im Duo-Pack, z.B. Le Gruyère Surchoix, per 100 g 1.50 statt 1.90 20%

Alle Crème d’or Dosen 1000 ml, z.B. Vanille Bourbon 7.80 statt 9.80 20%

Cherrytomaten am Zweig, Italien/ Spanien/Marokko, Schale à 500 g 2.40 Karotten, Schweiz, Beutel à 1 kg 1.30 Broccoli, Italien/Spanien, per kg 2.80 Alle Anna’s Best Pilze geschnitten, z.B. Champignons, Packung à 250 g 3.10 statt 3.90 20% Anna’s Best Apéro-Gemüse mit Sauce, Packung à 350 g 5.10 statt 6.40 20% Spargeln weiss, Peru/Mexiko, Bund à 1 kg 7.20 statt 8.80 Rhabarber, Niederlande/Deutschland, per kg 8.70 statt 10.90 Äpfel Braeburn, Schweiz, per kg 2.45 statt 3.50 30% Erdbeeren Gariguette, Frankreich, Schale à 250 g 4.60 statt 6.90 33%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL M-Classic Wienerli, Schweiz, 20 Stück, 1 kg 8.90 statt 13.50 33% Kalbsbratwurst, TerraSuisse, 4 x 140 g 5.70 statt 9.60 40% Bündner Oster-Rohschinken, Schweiz, 169 g 6.95 statt 11.80 40% Schweinssteak vom Nierstück, TerraSuisse, mariniert, per 100 g 2.50 statt 4.20 40% Optigal Poulet ganz, Schweiz, 2 Stück, per kg 6.60 statt 9.50 30% Waadtländer Pasteten, Schweiz, z.B. Packung à 2 Stück 4.60 statt 5.60 15% Vorderschinken, TerraSuisse, geschnitten, Packung à ca. 270 g, per kg 14.50 statt 18.30 20% Delikatess-Aufschnitt, geschnitten, Schweiz, Packung à 2 x ca. 150 g, per 100 g 1.30 statt 1.65 20% Alle Salami Ferrarini, Italien, z.B. Milano, Schale à ca. 110 g, per 100 g 3.60 statt 4.50 20% Jägerschnitzel, 2 Stück, frisch, Schweiz, in der Selbstbedienung, per 100 g 3.60 statt 4.50 20% *

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

M-Classic Pizza Margherita, Packung à 3 Stück, tiefgekühlt, 3 x 380 g 4.65 statt 9.30 50%

Valflora M-Drink, UHT, im 12erPack, 12 x 1 Liter 10.50 statt 15.– 30%

Anna’s Best Ostersalat, 250 g 3.25 statt 4.10 20%

BROT UND MILCHPRODUKTE

Pflaumen rot, Südafrika, per kg 2.80 statt 4.70 40%

Entrecôte Parisienne Kalb, frisch, Schweiz, Packung à ca. 1,2 kg, per 100 g 4.20 statt 6.– 30% in der Selbstbedienung Pferdesteak, frisch, Kanada, Packung à 4 Stück, per 100 g 2.25 statt 3.25 30% in der Selbstbedienung Poulet-Hackfleisch, frisch, Schweiz, Packung à 2 x 310 g 9.– statt 11.80 20% Poulet-Miccata, hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Brasilien, Packung à 600 g 11.– statt 14.– 20% Diverse Frischfische, z.B. Dorade ganz, Zucht aus Griechenland, per 100 g 2.– statt 2.50 20% Wildlachs geräuchert Chum, MSC, Alaska, Packung à 2 x 150 g 9.90 statt 14.40 30%

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Raccard Tradition, Schweiz, z.B. Packung à ca. 750 g, per 100 g 1.70 statt 2.15 20%

Alle Aproz 6 x 1,5 Liter und 6 x 1 Liter und Aproz Plus 6 x 1 Liter, z.B. Aproz Mineralwasser Classic, 6 x 1,5 Liter 2.85 statt 5.70 50%

Käseplatte Visiopac, Frankreich, Packung à 370 g 10.90

Sponser Muscle Power, 400 g 14.50 NEU *,**

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Kiri, Frankreich, Packung à 2 x 160 g 4.15 statt 5.20

Fruchtsirup Grapefruit Stevia, 75 cl 3.05 NEU *,**

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Ice Tea Green Tea, 50 cl 1.10 NEU *,**

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BLUMEN & PFLANZEN Minirosen, Max Havelaar, Bund à 20 Stück 10.80 statt 12.80 Freilandnarzissen, Bund à 30 Stück 4.90

Ice Tea PET in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Ice Tea Lemon 6.20 statt 9.30 6 für 4 Mister Rice Carolina, 1 kg 2.45 statt 4.95 50%

Ornithogalum, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 9.80 statt 12.80

Tulpen Harlekino, Bund à 10 Stück 5.90 statt 7.50 Azalee Etoile de Sachs, im 12-cm-Topf 7.50 statt 8.90

Agnesi Teigwaren «Limited Edition», z.B. Penne Ricce, 500 g 1.90 NEU *,**

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Bellis, im 9-cm-Topf 1.50 statt 2.20

Gesamtes Ponti und Giacobazzi Essig-Sortiment, z.B. Ponti dolce agro, weisser Balsamico, 250 ml 2.55 statt 3.20 20%

Sonnenanemone, im 12-cm-Topf 4.40 statt 5.50

Alle Bon Chef Saucen, z.B. Currysauce, 30 g 1.10 statt 1.40 20%

Stiefmütterchen, Schale à 4 Stück 3.50 statt 4.50

Rio Mare Thon in Mehrfachpackungen, z.B. Rosa Thon, 3 x 104 g 8.60 statt 10.80 20%

Schale mit Stiefmütterchen 11.90 statt 14.90 Grosse Frühlingsschale, pro Stück 19.80 statt 24.50

WEITERE LEBENSMITTEL Alle Frey Praliné-Halbeier und Frey Osterpralinés, z.B. Halbei Prestige, 295 g 16.80 statt 21.– 20% Frey Ostermischung (Eili und Napolitains), 1 kg 14.50 statt 19.– 20% Petit Beurre Chocolat au Lait oder Chocolat Noir im 3er-Pack, z.B. Petit Beurre Chocolat au Lait, 3 x 150 g 4.60 statt 6.90 33% Blévita Thymian-Meersalz, Dinkelgebäck mit Thymian und Meersalz, reich an Folsäure, 295 g 3.50 NEU *,**

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Alle Kaffees Bohnen oder gemahlen (ohne Kaffeekapseln), 210–250 g –.50 günstiger, 500 g 1.– günstiger, 1 kg 2.– günstiger, z.B. Boncampo Kaffee Bohnen, 500 g 3.70 statt 4.70 ** Gesamtes Delizio KapselSortiment, z.B. Delizio Crema, 48 Kapseln 19.80 10x PUNKTE

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Alle Subito Hot Pot Fertigmenüs, z.B. Hot Pot Ravioli Ricotta, 20x 350 g 3.90 NEU *,** Gesamtes Party ApérogebäckSortiment, z.B. Brezel gesalzen, 230 g 1.25 statt 1.50 15% Basler Leckerli, 1,5 kg 12.– statt 15.– 20% Osterchüechli im Duo-Pack, 2 Stück, 150 g 2.05 statt 2.60 20% Monte Generoso und Monte Limone Cake, z.B. Monte Generoso Cake, 380 g 4.– statt 5.– 20% Alle M-Classic, Anna’s Best, American Favorites und Bio Sandwiches, z.B. Anna’s Best Chicken Cripsy Sandwich, 230 g 4.90 NEU *,**

20x

Alle Frifrench Salatsaucen 50 cl und 1 Liter, z.B. Französische Salatsauce, 50 cl 4.05 statt 5.10 20% Anna’s Best Fiori im 3er-Pack, z.B. Fiori agli asparagi, 3 x 200 g 9.40 statt 13.50 30% M-Classic Gnocchi im Duo-Pack, 2 x 550 g 5.90 statt 7.– 15% M-Classic Lasagne alla bolognese, 800 g 6.90

Alle Extra und Favorit Konfitüren und Gelées in Gläsern und Beuteln 185–500 g, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger, z.B. AprikosenKonfitüre, 500 g 2.20 statt 2.70

Alle Anna’s Best Pizzas Grande Fina, z.B. Margherita, Stück à 465 g 5.– statt 6.30 20%

Fit Flakes, Paddy oder Weetabix im Duo-Pack, z.B. M-Classic Fit Flakes, 2 x 500 g 7.30 statt 9.20 20%

Cornatur Quorn Geschnetzeltes Nature, Packung à 460 g 7.70 statt 11.– 30%

Weissmehl, TerraSuisse, 1 kg 1.20 statt 1.80 33% Alle Backmischungen und Dessertpulver, z.B. Brownies Backmischung, 490 g 4.25 statt 6.10 30%

Diverse L’Oréal Skin und Bodyartikel, z.B. Age Perfect Renaissance Cellulaire Tag, 50 ml 25.90 NEU **

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Elseve einzigartiges Öl Color-Vive, Studio Line Indestructible KVX 96 Gel sowie Invisi’ Fix Zero Gel, z.B. Studio Line Invisi’ Fix Zero Gel, 300 ml 7.50 NEU ** 20x L’Oréal Men Expert Vitalift Serum, 50 ml 20.80 NEU **

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Candida Zahnpflegeprodukte in Mehrfachpackungen, z.B. Sensitive Professional Zahnpasta im 3er-Pack, 3 x 75 ml 6.60 statt 9.90 Rexona Duschgel und Deodorant in Mehrfachpackungen, z.B. Duschgel Sport im 3er-Pack, 3 x 250 ml 5.50 statt 8.25 Linsoft und Kleenex Taschenund Kosmetiktücher in Mehrfachpackungen, z.B. Linsoft Taschentücher Classic, FSC, 56 x 10 Stück 2.95 statt 5.95 50%

Alle Trockenpilze in Beuteln, z.B. Steinpilze getrocknet, 30 g 2.65 statt 3.35 20%

Frühlingsschale Eva, pro Stück 5.– statt 10.– 50%

Gesamtes Zoé Pflegesortiment, z.B. Revital Q10 straffende Tagescreme, 50 ml 12.60 statt 15.80 20% **

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Selina KatzenfutterSortiment, z.B. Croc Huhn/Ente, 1,5 kg 3.60 statt 4.50 20%

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 12, 18. März 2013 |

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MSC THUNFISCH | 69

Baguette mit Thon-Kresse-Aufstrich Hauptgericht für 4 Personen 2 Eier, 2 Dosen rosa Thunfisch in Sojaöl à 200 g, 3 EL Mayonnaise, 3 EL Crème fraîche, Salz, Pfeffer, Zitronensaft, 1 Avocado, 1 rote Zwiebel, 1 Bund Radieschen, 2 Steinofenbaguettes à 260 g, 15 g Kresse 1. Eier circa 8 Minuten kochen und mit kaltem Wasser abschrecken. Eier in Scheiben schneiden. Thunfisch abtropfen lassen, mit einer Gabel zerpflücken. Thon, Mayonnaise und Crème fraîche gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer und zitronensaft abschmecken.

2. Avocado halbieren, Kern entfernen. Fruchtfleisch in Scheiben schneiden. zwiebel halbieren und in feine Scheiben schneiden. radieschen samt Grün in Scheiben schneiden. Baguettes längs und quer halbieren. In einer Pfanne leicht anrösten. Baguettehälften mit Thonmasse bestreichen. Mit radieschen, zwiebelschnitzen, Eierscheiben und Avocado belegen. Kresse darüberstreuen und servieren. Zubereitung ca. 30 Minuten Pro Person ca. 37 g Eiweiss, 33 g Fett, 82 g Kohlenhydrate, 3250 kJ/ 780 kcal Rezepte

Bilder: Monika Flückiger, zVG

Zitronen-Spaghetti mit Thon, Kapern und Parmesan Hauptgericht für 4 Personen 400 g Spaghetti, Salz, 1 Zitrone, 1 Schalotte, 2 Knoblauchzehen, 2 Dosen Rosa Thunfisch in Sojaöl à 200 g, 4 EL Kapernäpfel, 4 EL Olivenöl, Pfeffer, 50 g Parmesan am Stück Spaghetti in Salzwasser al dente kochen. zitronenschale fein abreiben. zitrone auspressen. Schalotte und Knoblauch hacken. Thunfisch in ein Sieb giessen und abtropfen lassen.

Kapernäpfel abspülen, abtropfen lassen. Öl in einer Bratpfanne erhitzen. Schalotte, Knoblauch, Thon und Kapern bei mittlerer Hitze circa 2 Minuten dünsten. Spaghetti, zitronensaft und -schale dazugeben. Alles mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Parmesan darüberreiben und servieren. Zubereitung ca. 30 Minuten Pro Person ca. 37 g Eiweiss, 24 g Fett, 71 g Kohlenhydrate, 2750 kJ/ 660 kcal


Baltische Staaten

Litauen, Lettland und Estland – ein Stück faszinierende «neue Welt». 1. Tag Schweiz – Eisenach Fahrt entlang dem Rhein und durch Hessen nach Eisenach. 2. Tag Eisenach – Posen Die Reise führt über Berlin und durch Grosspolen nach Posen.

Nach der Stadtbesichtigung von Vilnius führt Sie die Fahrt über Kaunas nach Klaipeda an der Küste des kurischen Haffs.

6. Tag Vilnius – Kurische Nehrung – Riga Am Vormittag ist die Kurische 3. Tag Posen – Masuren Nehrung Ihr Ziel. Wer hierher Sie verlassen Posen und fahren kommt, findet ein in Europa einnach Torun. Die Stadt am Südmalig schönes Wechselspiel der rand des Kulmerlandes liegt an Landschaft vor; an die Sahara erder Weichsel und war ein wichtiinnernde Sandflächen, die höchsges Handelszentrum, das auch ten Dünen Europas, endlose lange Zeit zur Hanse gehörte. Strände, weite Buchten, KiefernAm Nachmittag erreichen Sie die und Buchenwälder, in denen masurische Seenplatte, das grösman mit einigem Glück sogar ste zusammenhängende FeuchtElche sieht. Auf der Weiterreise gebiet Europas. nach Riga machen Sie Halt in 4. Tag Masuren – Vilnius Siauliai, wo Sie den «Berg der Kreuze» besuchen. Vorbei an zahllosen Seen führt Sie die Reise an die litauische 7. Tag Riga Grenze und nach Trakai, einer Der heutige Tag steht ganz im sehr ungewöhnlichen, gut erZeichen von Riga, einer Stadt haltenen Kleinstadt, die zu den mit vielen Gesichtern. Einmal grössten Sehenswürdigkeiten erinnert sie den Besucher an alte Litauens zählt. Gegen Abend Hansestädte wie Bremen oder treffen Sie dann in Vilnius ein. Lübeck, ein anderes Mal zeigt 5. Tag Vilnius – Klaipeda sie sich im Glanz des 19. Jahrhunderts, oder sie überrascht Die Hauptstadt Litauens überrascht durch die Fülle und Viel- mit der Atmosphäre einer typischen Grossstadt. falt ihrer Sehenswürdigkeiten.

12 Tage Fr. 1'665.–

8. Tag Riga – Tallin Sie verlassen Riga und folgen der Küste der Ostsee und erreichen Pärnu, den beliebtesten Ferienort Estlands. Am Nachmittag treffen Sie in der estnischen Hauptstadt Tallin ein. 9. Tag Tallin – Einschiffung Am Vormittag steht eine Stadtrundfahrt in Tallin auf dem Programm. Sehenswert sind die Oberstadt, die Alexander-Newski-Kathedrale, die Stadtmauer mit 24 Türmen und Bastionen, sowie das Rathaus mit dem Rathausplatz. Abends Einschiffung zur Überfahrt nach Schweden. 10. Tag Stockholm – Göteborg Fahrt durch die malerische Seenlandschaft Südschwedens nach Göteborg. 11. Tag Kiel – Kassel Am Morgen Ankunft in Kiel und Weiterreise über Hamburg und entlang der Lüneburger Heide nach Kassel. 12. Tag Kassel – Schweiz Rückreise über Frankfurt und Karlsruhe in die Schweiz.

Reisedaten 2013 31. Juli – 11. August

Das ist alles dabei...

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12-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar 9 Übernachtungen mit Halbpension in guten Dreiund Viersterne-Hotels in Zimmern mit Dusche/WC 2 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet an Bord moderner Fährschiffe in Doppelkabinen innen mit Dusche/WC Stadtbesichtigungen in Vilnius, Riga und Tallin Ausflug Kurische Nehrung Reiseleitung im Baltikum

Nicht inbegriffen: ✘ Annullationsschutz Fr. 36.– ✘ Einzelzimmerzuschlag (mit Mehrbettkabine innen auf den Fähren) Fr. 440.–

Abfahrtsorte Zürich, Bern, Olten, Basel, Luzern

Nordkap – Lofoten

Die Nordkap-Königstour mit der bizarren Inselwelt der Lofoten. 1. Tag Schweiz – Kassel Fahrt entlang dem Rhein und über den Taunus nach Kassel.

Danach fahren Sie an den Porsangenfjord und hinüber auf die Nordkapinsel Mageroya. Am Abend erleben Sie dann einen Höhepunkt der Reise mit dem Besuch auf dem Nordkapfelsen.

14 Tage Fr. 2’395.–

Strecke erreichen Sie in Mo I Rana am Ranafjord.

10. Tag Mo I Rana – Trondheim Durch das Namdalen erreichen Sie Trondheim, das als Wiege 7. Tag Nordkap – Bardufoss des norwegischen Reiches gilt. Über Skaidi gelangen Sie nach Früher wurden hier die norwe3. Tag Auf See Alta, der grössten Stadt der Finn- gischen Könige gewählt. Geniessen Sie den Tag auf See mark und entlang der Atlantik- 11. Tag Trondheim – Hamar während Ihr Schiff die Ostsee küste mit ihren vielen Fjorden Über das Dovrefjell Hochplateau überquert. nach Bardufoss. gelangen Sie in das sagenum4. Tag Helsinki – Kuopio 8. Tag Bardufoss – Lofoten wobene Gudbrandsdalen und Am Morgen läuft Ihr Schiff in HelIn Bjerkvik biegen Sie ab auf die über die Olympiastadt Lillehamsinki ein. Nach einer StadtrundVesteralen, die grosse «Schwes- mer nach Hamar. fahrt reisen Sie durch die finniter» der Lofoten, und erreichen 12. Tag Hamar – Oslo sche Seenplatte nach Kuopio. die Insel Hinnoy. Entlang schöner Fahrt entlang dem Mjösasee 5. Tag Kuopio – Luosto Täler, Gebirge und Wasserlandnach Oslo. Nach der BesichtiSie erreichen Oulu, die «Weisse schaften gelangen Sie auf die gung der norwegischen HauptStadt des Nordens». Bei Kemi Lofoten. Die Inselkette mit ihren verlassen Sie die Küste und fah- vier grossen und den unzähligen stadt Einschiffung zur Überfahrt nach Dänemark. Ein besonderes ren nach Rovaniemi, dem Zenkleineren Inseln zieht sich über Erlebnis ist die Fahrt durch den trum der Provinz Lappland. Da150 km vor der Küste dahin. nach überqueren Sie den PolarÜberall öffnen sich Buchten und über 100 km langen Oslofjord. kreis und erreichen den finniFjorde mit bis zu 1000 m anstei- 13. Tag Frederikshavn – Hannover schen Ferienort Luosto. genden Felswänden, eine überReise durch die dänische Halbaus bizarre, beeindruckende 6. Tag Luosto – Nordkap insel Jütland und durch SchlesLandschaft. Über Ivalo und entlang dem wig-Holstein nach Hannover. Inarisee, dem «heiligen See der 9. Tag Lofoten – Mo I Rana 2. Tag Kassel – Travemünde Weiterreise über Hannover nach Travemünde zur Einschiffung auf ein modernes Fährschiff.

Lappen» gelangen Sie nach Karasjok. Hier besuchen Sie den bekannten Sapmi Themenpark.

14. Tag Hannover – Schweiz Von Loedingen bringt Sie die Fähre wieder aufs Festland. Über Rückreise über Göttingen und eine brücken- und tunnelreiche Frankfurt in die Schweiz.

Reisedaten 2013 15. – 28. Juni 29. Juni – 12. Juli

Das ist alles dabei...

14-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

10 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels, Zimmer mit Bad/Dusche/WC

3 Übernachtungen an Bord in Zweibettkabinen innen mit Dusche/WC, inklusive Frühstücksbuffet

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Halbpension in den Hotels

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3 Frühstücksbuffets, 1 Mittag- und 1 Nachtessen auf den Fährschiffen Eintritt Sapmi-Park Stadtrundfahrt in Oslo Ausflug zum Nordkap

Nicht inbegriffen:

Annullationsschutz Fr. 38.–

Abfahrtsorte Zürich, Bern, Olten, Luzern, Basel


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 12, 18. MÄRZ 2013 |

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HEIDI | 71

! Heidi Vorzugsbutter*, 200 g, Fr. 3.20 ! Heidi Blütenkäse*, per 100 g, Fr. 2.80 * nur in grösseren Filialen

Brot, Butter und Käse aus Bergmilch: Schlemmerherz, was willst du mehr?

Natürlich alles in Butter

Einfacher, aber delikater Genuss: Butter und Käse aus Schweizer Bergmilch auf einem guten Stück Brot.

E

s muss nicht immer ein grosses Menü sein, den meisten Menschen reichen schon gutes Brot, Butter und Käse aus bester Bergmilch, um im Genusshimmel zu schwelgen. Die HeidiVorzugsbutter ist für solche Momente gemacht. Dafür verarbeitet die Toggenburger Molkerei Biedermann Milch aus den Alpen der Umgebung und aus den Bündner Bergen. Bevor die Milch aber zur Butter werden kann, muss erst der

Rahm abgeschöpft werden. Der wiederum wird in der Molkerei gesäuert. Das verleiht der Vorzugsbutter ihren feinsäuerlichen Geschmack. Heidi-Butter und -Blütenkäse bilden ein ideales Duo. Orangegelbe Ringelblumen und blaue Kornblumen verwandeln die Schnittfläche des Bündner Halbhartkäses mit Kräutermantel in eine blühende Bergwiese. Die zur Dekoration verwendeten Blüten stammen

ausschliesslich aus dem Schweizer Berggebiet und werden unter Einhaltung der Bio-Richtlinien angebaut, von Hand gelesen und schonend verarbeitet. Wer sich solchen Genüssen gern hingibt, kann frei nach dem irischen Schriftsteller Oscar Wilde von sich behaupten, einen einfachen Geschmack zu haben: immer mit dem Besten zufrieden sein. Text: Claudia Schmidt Bilder: Veronika Studer, Getty Images


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 12, 18. MÄRZ 2013 |

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HÖHLENGOLD | 73

Der Maître Affineur zieht aus dem 34 Kilo schweren Gruyère-Laib eine Probe, um dessen Reifegrad zu prüfen.

Die Höhle macht den Charakter

Höhlengold-Käse erhält unter idealen Temperaturund Feuchtigkeitsbedingungen seine spezielle Würze.

D Bild: Atoll Photographie

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ie Mifroma hat sich seit 1964 auf die Gruyère-Veredelung spezialisiert. Dafür werden die Käselaibe in Sandsteinhöhlen gelagert. In der Höhle von Ursy FR können bis 100 000 Laibe gleichzeitig reifen. Ein höhlengereifter Gruyère AOC wird 14 Monate gelagert, wobei er einmal pro Woche mit Salzwasser gepflegt wird. Der Maître-Affineur begleitet und überwacht die Reifung der Käse und entscheidet, welche Laibe die Qualität

Höhlengold erfüllen. Aber warum die Reifung in Sandsteinhöhlen? Sandstein sorgt für ein natürliches Klima, die Luftfeuchtigkeit in den Höhlen beträgt konstant 95 Prozent, die Temperatur 12 Grad, im Sommer wie im Winter. Diese idealen Bedingungen sind in der Schweiz einzigartig und verleihen dem Käse seine besondere Geschmacksnote. Versuchen Sie die verschiedenen Höhlengold-Sorten, und geniessen Sie deren spezielle Würze. Text: Heidi Bacchilega

Höhlengold ! Gruyère, 100 g, Fr 2.60 ! Montagne*, 100 g, Fr. 2.85 ! Emmentaler, 100 g, Fr. 2.60 * nur in grösseren Filialen


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Komfortables Schiff der gehobenen Mittelklasse für 88 Gäste. Sämtliche Kabinen wurden renoviert und sind mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage und TV ausgestattet. Die Kabinen auf dem Oberdeck haben französische Balkone. Bordausstattung: Restaurant mit Bar, Lounge, Panoramasalon, Sonnendeck mit Liegen. Nichtraucherschiff (Rauchen auf Sonnendeck erlaubt).

Tag | Destination | Programm/Ausflug 1 Schweiz – Prag Busfahrt ab Zürich HB oder St. Margrethen. Einschiffung. 2 Prag – Leitmeritz «Leinen los». Ausflug Nelahozeves* mit Schlossbesichtigung. 3 Leitmeritz – Melnik Fahrt durch «Böhmische Pforte». Ausflug Melnik.* 4 Melnik – Podebrady Auf Kleiner Elbe nach Nymburk. Ausflug Kutna Hora.* 5 Podebrady – Melnik Besuch Crystal Bohemia Glas/Bierbrauerei in Nymburk.* 6 Melnik – Prag Fahrt nach Prag. Rundfahrt* mit historischer Strassenbahn. Freie Zeit. Ausflug zur Krizik Fontäne inkl. Lichtspiel (fak.). 7 Prag Fahrt auf der zauberhaften Oberen Moldau. Panoramaausflug* bis Trebenice. Stadtrundfahrt* mit Prager Burg. 8 Prag – Schweiz Ausschiffung. Busrückfahrt nach St. Margrethen/Zürich. * Ausflug im Ausflugspaket (Fr. 255.–) enthalten | Auftragspauschale Fr. 35.– | Details und Zuschläge siehe www.thurgautravel.ch oder Katalog

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18.05. 25.05. 22.06. 29.06. 31.08. 07.09.

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Naturlandschaft Obere Moldau

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Alle Kabinen (ca. 12 m²) liegen aussen und verfügen über Dusche/WC, Föhn, TV, Safe, Minibar und zu öffnende Panoramafenster. Bordausstattung: stilvolles Restaurant, Lounge mit Bar, Innenpool und Sauna, Massage und Solarium, Fitnessgeräte und Leseecke. Teilweise überdachtes Sonnendeck mit Liegestühlen. Lift. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Tag | Destinationen | Programm / Ausflüge 1 Schweiz – Köln Bahnanreise nach Köln. Einschiffung 16.00 Uhr. «Leinen los». 2 Rüdesheim – Koblenz Besuch von Siegfried’s Mechanischem Musikkabinett (fak.). Passage «Romantischer Rhein» mit Loreley-Felsen. 3 Cochem – Zell Altstadtrundgang* Cochem. Am Nachmittag Schifffahrt. 4 Bernkastel – Trier Rundgang durch das mittelalterliche Bernkastel (fak.). 5 Trier – Remich Ausflug* in die Luxemburgische Schweiz. Stadtrundfahrt/gang* Trier, älteste Stadt Deutschlands mit grossem UNESCOWeltkulturerbe. 6 Remich – Saarburg Ausflug in die Stadt Luxemburg (fak.). 7 Saarburg – Merzig Ausflug* Saarschleife mit Besichtigung «Keravision» Villeroy & Boch. 8 Merzig – Schweiz Ausschiffung. Bustransfer via Saarbrücken (Stadtrundfahrt inkl.) nach Mannheim. Bahnrückreise. * Ausflug im Ausflugspaket (Fr. 150.–) enthalten | Auftragspauschale Fr. 35.– | Details und Zuschläge siehe www.thurgautravel.ch oder Katalog

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Migros-Magazin | NR. 12, 18. MÄRZ 2013 |

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subito | 75

Schneller gehts nicht

Bild: Geri Krischker; Styling: Mirjam Käser

Die neuen Fertiggerichte von Subito sind in der Mikrowelle im Nu zubereitet. Und sie schmecken einfach toll.

Die Dreier-WG liebt die Hot Pots von Subito, weil sie schnell aufgewärmt sind und satt machen.

Subito Hot Pots ! Ravioli Napoli, 350 g, Fr. 3.90 ! Ravioli Bolognese, 350 g, Fr. 3.90 ! Chili con Carne, 350 g, Fr. 3.90 ! Asia Rice, 350 g, Fr. 3.90

E

s gibt immer wieder Tage im Studentenleben von Jiska (22), Luki (26) und Beni (24), an denen sie das Wort Kochen einfach nicht hören wollen. Meist kurz vor Prüfungen, wenn der Stresspegel besonders hoch ist und das Trio stundenlang über Büchern brütet, bleibt wenig Zeit für aufwendige Menüs. Appetit auf eine warme Mahlzeit haben

die Studis trotzdem. Dann geniessen sie am liebsten eines der neuen Gerichte von Subito Hot Pots, die sich schnell und einfach in der Mikrowelle zubereiten lassen. Dabei kommt geschmacklich jeder auf seine Kosten: Während Jiska am liebsten Asia Rice mag, bevorzugen Luki und Beni Ravioli Bolognese und Ravioli Napoli. Die Hot Pots werden vier Minuten lang

in der Mikrowelle erwärmt und ergeben mit je 350 Gramm eine Mahlzeit, die satt macht und ebenso schmeckt. Alle Hot Pots von Subito werden ohne zusätzliche Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker hergestellt. Sie sind lange und ungekühlt haltbar und können so bequem überallhin mitgenommen werden. Text: Anette Wolffram


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 12, 18. März 2013 |

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FOOD | 77

GUT & GÜNSTIG

Bärlauchsuppe

Vorspeise für 4 Personen. Circa Fr. 5.80 ■ 30 g Butter in einer Pfanne erhitzen. 30 g Mehl beigeben und gut rühren. Das Mehl soll nicht bräunen. Langsam 7 dl Hühnerbouillon beigeben. Unter rühren aufkochen. 125 g gerüstete, klein gewürfelte Kartoffeln beigeben und 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Circa Fr. 1.70 ■ 100 g Bärlauch mit 3 EL Olivenöl pürieren. Circa Fr. 3.30 ■ 1 dl Halbrahm und den Bärlauch bis auf 1⁄2 Esslöffel zur Suppe geben. 1 Minute ziehen lassen, aber nicht kochen. Suppe pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Circa Fr. 0.80 ■ Suppe auf die Teller verteilen und jeweils einen Tupfer Bärlauch beigeben. TIPP Dazu passt knusprige Baguette.

Simpel, aber rassig: Halbrahm, Hühnerbouillon und pürierter Bärlauch Bärlauch geben eine feine Suppe.

Im Nu zubereitet Gelungene Überraschung Das Pangasiusfilet gehört heute zu den beliebtesten Fischgerichten überhaupt. Jetzt gibts den grätearmen Bestseller neu auch in Bioqualität. Die tiefgekühlten Filets lassen sich innerhalb weniger Minuten zubereiten. Das ist besonders praktisch, wenn eines Abends unangekündigt Gäste vor der Türe stehen. Bio Pangasiusfilets, tiefgekühlt, 300 g, Fr. 7.20

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Edles zum Apéro Crevetten sind etwas Feines und eignen sich besonders gut als Fingerfood. Umso praktischer, wenn sie so geschält sind, dass das Schwanzsegment noch dran ist und als Anfasser dient. Und: Tiefgekühlt sind diese Meeresfrüchte ideal zur Vorratshaltung. Pelican Crevetten Tail-On*, roh, tiefgekühlt, aus Wildfang, 400 g, Fr. 19.– * in grösseren Filialen erhältlich


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ussten Sie, dass der Feigen-Kaktus seit langem schon als schlankmachendes Hausmittel zum abnehmen bekannt war? Denn durch seine fettbindende Wirkung ist er der natürlichste Fett-Fresser aller Zeiten. Jetzt wurde der geheimnisvolle Kaktus wieder neu entdeckt und daraus eine unglaublich wirksame Schlank-Tablette entwickelt.

Ich habe die Tabletten ausprobiert und normal weitergegessen und dabei sage und schreibe 5,4 Kilo in 13 Tagen abgenommen. Vielen Dank. Ich habe schon alles ausprobiert mit mässigem Erfolg. Seit ich die FeigenkaktusTabletten nehme purzeln meine Pfunde richtig.

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Wenn Sie überflüssige Fettpolster haben, müssen diese vollen Fettzellen zuerst “entleert” werden. Das geschieht, indem Ihre vorhandenen Fettablagerungen über die Blutbahnen an die Muskeln weiter geleitet werden, um dort durch Energie verbrannt zu werden. Das Ergebnis Sie werden auf natürliche Weise abnehmen und wieder schlank.

Dieser Wunder-Stoff macht schlank !

Die natürlichen Wirkstoffe in Feigenkaktus-Tabletten spielen eine wichtige und stimulierende Rolle, um die Entwicklung zu neuen Fettablagerungen zu stoppen. Im Gegenteil, sie kehren sogar den Vorgang um. Sie leeren nämlich vorhandene Fettzellen und verweisen das Fett zu den Muskeln, dort wird es verbrannt. Dadurch kommt es schnell zu einem beträchtlichen Fettabbau an ihren Problemzonen wie am Bauch, am Po und an den Schenkeln.

ter zu leiten. Dort wird das Fett durch Energie verbraucht.

Wie funktionieren die Feigenkaktus-Tabletten ?

Sie arbeiten wie eine Fettpolizei. Die Wirkstoffe in den Feigenkaktus-Tabletten weisen die gefüllten Fettzellen an, sich zu entleeren und das Fett über die Blutbahnen an die Muskeln wei-

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Diese Feigenkaktus-Tabletten öffnen die Fettdepots an Bauch, Hüfte, den Beinen und am Po. Sie sorgen aber auch dafür, dass neues Fett, das zu den Fettzellen gelangen will, an die Muskeln abgeführt und verbrannt wird. Dadurch verschwinden die Fettpolster.

Schaden Kaktus-Tabletten der Gesundheit ?

Die wichtigsten Fragen:

So wollte ich abnehmen ...

Nein. Im Gegenteil. Die natürlichen Wirkstoffe lösen das Problem nicht auf chemischem Weg, sondern rein natürlich. Es sind auch keine Nebenwirkungen bekannt. Sie dürfen auch essen was Sie wollen. Bei ausgewogener Nahrungszusammenstellung und etwas Bewegung können selbst 2500 Kalorien im Tag eher schlank als dick machen. Sie werden sanft abnehmen, überflüssige Kilo werden für immer abgebaut und Sie fühlen sich Tag für Tag schlanker und vitaler.

Wie oft muss ich die Tabletten einnehmen ?

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schaUFenster

migros-magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

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Dasselbe Waschmittel sowohl für die teure Seidenbluse als auch für die stark verschmutzte Jeans? Das geht. Die ausgeklügelte Rezeptur von Total 1 for all macht es möglich.

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Gewebearten und auch für sehr heikle Textilien aus Wolle und Seide eignet. Die Kleider bewahren ihre Form, die Farben bleichen nicht aus, färben nicht ab und behalten ihre Leuchtkraft. Spezielle Enzyme und Bleichmittel in Form von Aktivsauerstoff bekämpfen bei Temperaturen ab 60 °C hartnäckige Flecken. Auch hinsichtlich Ökobilanz sind die Total-Waschmittel top, da sie

niedrig dosiert werden können und schon bei sehr tiefen Temperaturen ihre volle Waschkraft entfalten. Die meiste Energie verbraucht die Waschmaschine nämlich beim Aufheizen des Wassers. Zudem kommen in den TotalWaschmitteln mehrheitlich innovative Tenside auf Pflanzenbasis zum Einsatz. Text: Dora Horvath

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migros-magazin | NR. 12, 18. MÄRZ 2013 |

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Den Abwasch erledigt man am besten zack, zack. Die Spülmittel von Manella helfen dabei und pflegen die Hände samtweich.

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er gerne kocht und isst, kommt um eine Tätigkeit meist nicht herum: den Abwasch. Im Durchschnitt wenden Schweizer Frauen wöchentlich circa 2,5 Stunden fürs Abwaschen, Einräumen und Tischdecken auf, Männer 1,5 Stunden. Ein Grund mehr, sich die Arbeit so angenehm wie möglich zu machen. Glücklicherweise erleichtern einem die Spülmittel von Manella das Abwaschen von Hand. Manella gibt es in den herrlich frischen Duftnoten wie etwa Classic, Citron, Nature mit Kamillenduft und Lavande. Sie lösen Fett effizient und schnell — und mehrheitlich sogar in kaltem Wasser. Die pH-neutralen und biologisch gut abbaubaren Produkte enthalten Wirkstoffe, die die Hände nicht angreifen. Im Gegenteil: Spezielle Stoffe pflegen sie zusätzlich, machen sie seidig zart. Tenside lassen das Wasser schnell ablaufen, sodass das Geschirr im Nu trocknet und glänzt. Eine weitere Stärke der Spülkonzentrate von Manella ist ihre Effizienz: Schon ein bis zwei Spritzer reichen für einen normalen Abwasch aus. So lassen sich mit einer Flasche Spülmittel viele schmutzige Geschirrberge bewältigen.

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Spielend spülen: Manella löst Fett gründlich und pflegt dabei sogar die Hände.


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schaUFenster

migros-magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

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nonFooD | 83

rappenspaLte

Anpfiff! Passend zur Fussballrückrunde sind die neuen Puma-Tenüs da, mit denen man im Training zumindest optisch einen guten Eindruck macht. Die bequemen Trikots sind in den Kontrastfarben rot/Schwarz und Gelb/Schwarz erhältlich. Nun noch der farblich entsprechende Fussball dazu – und der Look ist perfekt. ! Puma HerrenFussballshirt, S–XL, Fr. 44.90 ! Puma Fussball, rot oder gelb, Grösse 5, Fr. 24.90

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Renato Kaiser (27) ist Schweizer Meister im Poetry Slam. 2012 erschien sein erstes Buch «Uufpassä, nöd aapassä – Erlebnisse aus der Selbsthilfegruppe für Anonyme Ostschweizer». Renato Kaiser, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Ich habe in den Dorfbeizen Plakate für die Spiele des FC Goldach aufgehängt. Ich bekam also Geld für eine Kneipentour. Später war das umgekehrt. Was geben Sie auch für sehr viel Geld nicht her?

Ein richtig gutes, grosses Sandwich.

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Für Geschenke für Menschen und Tiere, die ich liebe. Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Die Schulzeit. Musste ich aber nicht selber bezahlen. Was ausser Geld befindet sich in Ihrem Portemonnaie?

Euro — wer weiss, wie lange das noch Geld ist. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Füllen Sie Trinkflaschen mit Hahnenwasser — so lange das kostenlos noch möglich ist. Wofür würden Sie die letzten 100 Franken ausgeben?

Für eine Trinkwasseraktie.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Swiss Ski (so scheint es zumindest), intelligenter Humor — und natürlich Poetry Slam. Interview: Jeannine Villiger


SAISONKÜCHE 84 |

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SENIOR DESIGN CAFÉ

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Nr. 12, 18. März 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Zurück zu den Wurzeln – mit Randen

80, na und! Altersgrenzen spielen im Zürcher Senior Design Café keine Rolle: Hier arbeiten Jung und Alt Hand in Hand. Die Initiatoren Benjamin Moser und Debora Biffi kreieren hier ein altes Rezept neu. Factory in der Regel, was die Nadeln halten. In Workshops wie dem «Prosecco, Knit und Klatsch» führen ältere Semester die interessierte jüngere Generation in die Kunst des Maschenabhebens ein. Auch Moser hat so stricken gelernt. Nicht nur links-rechts, selbst kompliziertere Zopfmuster beherrscht er, wie er «Saisonküche»-Köchin Lina Projer versichert. Beeindruckt zeigt die sich denn von der Küche des Cafés, in der es auf kleinstem Raum an nichts fehlt.

Nicht von ungefähr erinnert der Name Design Factory an Andy Warhols Kreativfabrik: Dieser schlug eine Brücke zwischen Kunst und Kommerz, Benjamin Moser und Debora Biffi zwischen Jung und Alt.

Inestäche, umeschlaa, durezie, abelaa – und witergaa

M

assive Holztische und Möbel mit Patina, ein Gobelin, allerlei Gugelhopfformen, die sich wie Helme über der Theke präsentieren, und eine Strickleuchte — willkommen im Senior Design Café, einem Begegnungsort für Blutjung und Steinalt. Hier servieren weisshaarige Senioren hungrigen Nachteulen den späten Brunch oder Studenten der Jassrunde das Hausgebäck zum Kafi. «Nein, diese Leuchte ist nicht selberglismet,sondern maschinell gestrickt!», erklärt Benjamin Moser (30), der mit Debora Biffi (33) vor rund fünf Jahren die Senior Design Factory im Zürcher Kreis 5 ins Leben gerufen hat: ein Café mit Mittagstisch, ein Shop mit handgefertigten Produkten und ein Atelier. Ein Projekt, bei dem der Austausch der Generationen im Mittelpunkt steht. Lampe hin oder her: Von Hand gestrickt wird in der

Die Idee des Austauschs der Generationen entstand während des Designstudiums, als sich Moser und Biffi mit dem demografischen Trend, immer älter zu

AUFGETISCHT ! Was haben Sie auf Vorrat? Pasta, Parmesan und Olivenöl. ! Wie oft kochen Sie pro Woche? Täglich. ! Kochen ist für Sie … Debora: … Leidenschaft, Entspannung. Benjamin: … Spass am Herd. ! Was würden Sie nie essen? Debora: Froschschenkel. Benjamin: Faule Eier. ! Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Beide: Eine Tavolata mit Andy Warhol, Edith Piaf, Philippe Starck, Lady Gaga, Karl Lagerfeld, Albert Einstein, Le Corbusier und Meret Oppenheim.

Benjamin isst lieber, als er kocht. Am liebsten


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migros-magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

saisOnKüche

senior Design caFé | 85

Stillleben mit allem, was es braucht – vom Baumnussöl bis zu den Pinienkernen. Randen enthalten besonders viel Eisen und sind deshalb auch bei Vegetariern gefragt.

lässt er sich bekochen – von Debora und «Saisonküche»-Köchin Lina Projer (rechts).

Die rohen Randen schneidet Lina in rund acht Millimeter dünne Scheiben.

Die Scheiben werden danach auf beiden Seiten mit Olivenöl bepinselt.

Die dünn geschnittenen Knoblauchscheiben und die Thymianblättchen über den Randen verteilen.

Benjamin träufelt etwas Zitronensaft über das fertige Gericht. Die Zitrone sorgt für eine frische Note.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 12, 18. März 2013 |

werden, beschäftigten. Speziell mit der Frage, wie man Senioren besser in die Gesellschaft integrieren kann. Das Resultat: eine fünf Meter lange Socke. Der gestrickte Bigfoot war die Diplomarbeit der beiden, glismet wurde er von zehn Seniorinnen des Altersheims Limmat in Zürich. Mittlerweile ist die Megasocke in Ausstellungen bereits bis nach L.A. gereist. «Oft sind ältere Menschen etwas misstrauisch, wenn sich junge für sie interessieren», weiss Debora. Frauen liessen sich generell eher dafür begeistern, im Restaurantbetrieb oder in Workshops mit jungen Menschen zu arbeiten. «Männer sagen meistens, sie hätten während Lebzeiten schon genug gearbeitet», schmunzelt Benjamin, dem gerade auffällt, dass sein Hemd farblich schön zu den Randen passt.

Randen und Touchscreen: von den Wurzeln in die Zukunft

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SENIOR DESIGN CAFÉ | 87

Confierte Randen Vorspeise für 4 Personen 800 g Randen 1 Knoblauchzehe 4 Zweige Thymian 4 EL Olivenöl Fleur de sel, Pfeffer 2 EL Pinienkerne ½ Zitrone 50 g Brunnenkresse oder Rucola 50 g Parmesan am Stück 2 EL Baumnussöl 1. Backofen auf 180 °C vorheizen. Randen in circa 8 mm dicke, Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Thymianblättchen von den Stielen zupfen. Randenscheiben beidseitig mit etwas Olivenöl bepinseln,

auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Knoblauch und Thymian darüber verteilen. Randen mit Fleur de sel und Pfeffer würzen. Im Ofen circa 15 Minuten backen. 2. Inzwischen Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Zitrone auspressen. Confierte Randen auf dem Blech auskühlen lassen. Auf Tellern auslegen. Brunnenkresse und Pinienkerne darüber verteilen. Parmesan mit dem Sparschäler fein darüberhobeln. Restliches Olivenöl, Baumnussöl und etwas Zitronensaft über die Randen träufeln. Randen mit Fleur de sel und Pfeffer abschmecken.

Mit der Wanderausstellung des Designpreises sind Biffi und Moser kürzlich nach Tokio gereist. Insbesondere faszinierten sie die perfekt inszenierte Ware einschlägiger Delikatessenabteilungen («Da kann unsere Schweizer PeterliDeko gleich einpacken!») und der Respekt vor Alter und Traditionen. Auch dem kulinarischen Erbe werde in Japan gebührend Beachtung geschenkt. «Viele Rezepte unserer Grosseltern gehen einfach vergessen», meint Debora, die in der Küche ihrer Nonna gross geworden ist. Nicht so im Senior Design Café, wo Debora Biffi und ihr Team alten Rezepten neues Leben einhauchen. Austausch der Generationen ist in der Factory keine Einbahnstrasse: Von den jüngeren Semestern lernen die Senioren das Bedienen von Touchscreens, PCProgrammen, Digikameras — ein Riesenplausch. Von wegen Früher-war-allesbesser-Mentalität! Als die confierten Randen von Benjamin den letzten Schliff erhalten, sind wir uns nicht mehr sicher, ob im Senior Design Café die Zeit stehen geblieben ist oder hier schon die Zukunft begonnen hat. Text: Nicole Ochsenbein Bilder: Bruno Bolinger

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ihre region

migros-magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

migros neuenburg-freiburg | 89

Eierjagd am 23. März in Dombresson

neuenburgfreiburg

Da Erfolg ja bekanntlich verpflichtet, findet am 23. März die dritte Ausgabe der Eierjagd statt. Der Startschuss fällt um 13 Uhr im Chalet Forestier de la Marnière in Dombresson. Die Klubschulen der Genossenschaft möchten den Besuchern, die in den vergangenen Jahren so zahlreich erschienen sind, auch dieses Jahr wieder Entspannung pur

in einem unvergleichlichen rahmen bieten. Erneut dreht sich wieder alles darum, die 2500 Eier mit der Familie oder mit Freunden aufzustöbern. In vielen Eiern sind tolle Preise versteckt. Ab 11 Uhr gibt es Essen und Getränke vor Ort.

2500 Eier werden in Dombresson gesucht. In einigen verstecken sich Preise.

Hosenlupf für zukünftige Könige

Der dreifache Schwingerkönig Jörg Abderhalden hat am 9. März in Le Locle ein Schwingtraining für die neuenburger nachwuchstalente geleitet.

U

ngefähr 40 junge Neuenburger Schwinger haben am Training teilgenommen, das Jörg Abderhalden in den Räumlichkeiten der Sektion von Le Locle durchgeführt hat. Für die jungen Leute war es eine grosse Ehre, und sie waren sehr stolz darauf, den dreifachen Schwingerkönig auf Neuenburger Boden empfangen zu dürfen. Die Sektion aus den Neuenburger Bergen hat eine von der Migros organisierte Auslosung gewonnen. Dabei gab es ein Training für einen regionalen Verband mit diesem Star des Schwingsports zu gewinnen. Der Schwingklub von Le Locle ist der älteste Schwingklub der Schweiz. Er wurde 1895 gegründet, dem Gründungsjahr des eidgenössischen Schwingverbands. Die Association romande de lutte suisse folgte 1904, ebenso wie die vier weiteren Regionalverbände.

Bilder: Mara Guiomar, Migros-Archiv

eine ermutigung für den schwingernachwuchs Das Schwingen ist eine eigenständige Sportart und Teil der helvetischen Tradition. Der Besuch von Jörg Abderhalden war eine Ermutigung für die Klubs, und das Training für den Nachwuchs sowie die mit dem Star verbrachten Stunden waren ein unvergessliches Erlebnis für die Hoffnungsträger des Schwingens. Die Öffentlichkeit kann den Schwingsport am 14. Juli anlässlich der Fête romande de lutte suisse auf dem Gelände vor dem Gemeindezentrum La Rebatte in Chézard-St-Martin NE kennenlernen. François Kaufmann, Präsi-

Unter den aufmerksamen Augen von Jörg Abderhalden üben sich die Nachwuchstalente der Sektion Le Locle im Schwingen.

dent des Club des Montagnes Neuchâteloises, lädt Schwinger und Zuschauer herzlich zu diesem Treffen ein, bei dem etwa hundert Schwinger zugegen sein werden. Die Fête romande findet alle fünf Jahre in der Westschweiz statt. Die-

ses Jahr wurde der Club du Vignoble mit der Organisation betraut. Text: MMo

Siehe auch den Beitrag zu Generation M auf den Seiten 8 und 9.


IHRE REGION 90 |

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MIGROS NEuENBuRG-FREIBuRG

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Nr. 12, 18. März 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Kalbfleisch: Eine zarte

Pascal Nesi schätzt hervorragendes Fleisch. Der Metzger und Hobbykoch spricht

F

rühmorgens vor dem Personaleingang der Migros Fleurier. Die Mitarbeiter packen im Laden bereits die Waren aus und räumen sie ein. Da bahnt sich ein Hüne durch das Gewimmel, Pascal Nesi. Der immer gut gelaunte und lächelnde Metzger spricht über seinen Beruf und eine Delikatesse seiner Abteilung: das Kalbfleisch. Pascal Nesi, wollten Sie schon immer Metzger werden?

Mein Traumberuf war Koch. Doch nach einem Praktikum, in dem ich, ausser Töpfe zu spülen, nichts machen durfte, habe ich es mir anders überlegt. Beim Metzgerhandwerk kann ich Gastronomie mit einem spannenden Beruf verbinden. Haben Sie diese Entscheidung nie bereut?

Nein, nie. In der Freizeit koche ich weiterhin für meine Familie. Was ist für Sie an Kalbfleisch so inspirierend?

Es ist ein ganz besonderes Fleisch, sehr fein. Kalb ist so zart, dass man es sich einfach nicht entgehen lassen sollte, auch nicht die weniger edlen Stücke wie

Haxen oder Siedfleisch. Persönlich gare ich es ganz langsam. Wenn man einen Braten drei Stunden lang bei 80° C schmoren lässt, wird das Fleisch schön rosa und saftig. Und wie schmeckt es?

Kalbfleisch hat einen relativ neutralen Geschmack. Es eignet sich besser für Rezepte mit Sauce, für Schmorgerichte oder für Braten als für Tartar. Ab September bekommt Kalbfleisch eine neue Farbe. Was heisst das?

Das ist eine neue Vorschrift für die Züchter. Damit das Fleisch weiss blieb, wurden die Tiere bisher ausschliesslich mit Milch ernährt. Doch mit Inkrafttreten einer neuen Tierschutzverordnung erhalten die Kälber in Zukunft Viehfutter. Diese Ernährung ist besser an ihr Wachstum angepasst und eisenreich, sodass das Kalbfleisch schön rosa wird. Wird das die Fleischqualität verändern?

Ja, das Fleisch wird noch besser werden und weiterhin genauso zart bleiben. Interview: Pauline Seiterle

Zwei köstliche Kalbfleischrezepte für wenig Geld schmecker): Karotten, Sellerie und zwiebeln schneiden. Die Kalbshaxen von beiden Seiten in einem heissen Topf gut anbraten. Die Hitze verringern und das Gemüse leicht anschwitzen. Mit einem Glas Wein und geschälten Tomaten ablöschen. Die Haxen bei niedriger Hitze sanft weitere 1 ½ Stunden schmoren. zu Ossobucco empfiehlt der Experte eine Polenta oder ein Kartoffelpüree. Kalbsnierenbraten: Einen Kalbsbraten vom Hals oder von der Kalbfleisch schmort man am besten bei niedriger Brust, gefüllt mit einer Kalbsniere, Hitze im Ofen. beim Metzger bestellen. Den Braten in einem Schmortopf anbraten, ein KräuPascal Nesi, Metzger der Migros Fleurier, emptersträusschen, Saisongemüse und zutaten fiehlt seine Spezialrezepte für Gerichte, die nach Belieben hinzufügen. Schmoren lassen man bei niedriger Hitze lange schmoren sollte. und geniessen! Ossobucco vom Kalb (ein rezept für FeinAdresse: Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg, Postfach 114, 2074 Marin-Epagnier, Tel. 058 574 81 11 Abonnentenservice und Adressänderung: Bitte der Post melden oder dem


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 12, 18. März 2013 |

IHRE REGION

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MIGROS NEuENBuRG-FREIBuRG | 91

Delikatesse

über seinen Beruf und seine Vorliebe für Kalbfleisch. Für Pascal Nesi von der Migros Fleurier ist Kalbfleisch eine Spezialität, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

In Neuenburg und Freiburg werden Kochkurs-Teilnehmer von Profis betreut.

Kochkurse in herzlicher Atmosphäre

Bilder: Stéphane Gerber, Shutterstock, Kost

In den Kochkursen der Klubschule Migros lernt man, in guter Gesellschaft köstliche Gerichte zuzubereiten. Umgeben von erfahrenen Profis, die nicht mit Tipps und Tricks geizen, entdeckt man die Geheimnisse der Kochkunst. Gute Atmosphäre und Geschmackserlebnisse sind vorprogrammiert!

regionalen Mitgliederdienst, Tel: 058 574 83 37 oder per Mail: registre.mnf@gmnefr.migros.ch

! Neuenburg: Gourmet-Küche Gourmet-Klub Schalentiere Kleine Chefköche (Kinder) Cupcakes 5 bis 13 Jahre ! Freiburg: Ostermenü Kleine Chefköche (Kinder) Schalentiere Brasserie-Gerichte Degustations-Workshop ! La Chaux-de-Fonds: Thailändische Küche Schalentiere Hausgemachtes Brot Koreanische Küche Gourmet-Küche ! Bulle: Ostermenü Kleine Chefköche (Kinder) Brasserie-Gerichte Chinesische Küche Gourmet-Menü mit wilden Pflanzen und Blumen ! Val-de-Travers: Cupcakes 5 bis 13 Jahre Kochen für Anfänger Macarons Tapas-Variationen ! Val-de-Ruz: Cupcakes 5 bis 13 Jahre Hausgemachtes Brot Tapas-Variationen Feinbäckerei und Biskuits Weitere Informationen: www.klubschule.ch


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1. Tag: Schweiz–Strassburg. Anreise mit modernem Komfort-Reisebus nach Strassburg. Bootsfahrt auf der Ill (inbegriffen). Einschiffung auf die «MS River Navigator». 2. Tag: Worms–Frankfurt. Auf einer Stadtrundfahrt werden Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der geschäftigen Mainmetropole gezeigt (*). 3. Tag: Miltenberg–Wertheim. Rundgang mit Weinprobe(*).Mittags Weiterfahrt bis Wertheim. Der mittelalterliche Ort ist ein romantisches Prunkstück des Maintales. 4. Tag: Würzburg. Die alte Bischofs- und Universitätsstadt liegt inmitten von Weinbergen. Stadtbesichtigung (*). 5. Tag: Bamberg. Rundgang (*). Sie besichtigen den Dom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter und sehen die Insel «Klein-Venedig». 6. Tag: Nürnberg–Kelheim. Stadtrundfahrt in Nürnberg (*). Die geschichtsträchtige Altstadt von Nürnberg ist von einer 5 km langen, fast vollständig erhaltenen Stadtmauer mit 80 Wehrtürmen umgeben. 7. Tag: Kelheim–Regensburg. Ausflug zum spektakulären Donaudurchbruch (*). Auf einem Rundgang haben Sie nachmittags die Möglichkeit, das historische Regensburg mit der ältesten Steinbrücke Europas zu besichtigen (CHF 25.–). 8. Tag: Passau–Schweiz. Ausschiffung und Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu den Einstiegsorten.

Strassburg-Passau (Route 1) 04.05.–11.05.13 29.06.–06.07.13 Passau-Strassburg (Route 2) 22.06.–29.06.13 06.07.–13.07.13 Preise pro Person Fr.

1. Tag: Schweiz–Passau. Anreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Dreiflüssestadt Passau. Einschiffung. 2. Tag: Melk. Besichtigen Sie das auf einem steilen Bergrücken hoch über der Donau liegende Benediktinerstift (*). Geniessen Sie am Nachmittag die Fahrt mit einem herrlichen Ausblick auf die lieblichen Weinberge der Wachau. 3. Tag: Wien. Schwelgen Sie nach Herzenslust in den Zeiten der Donaumonarchie und entdecken Sie Wien auf einer Stadtrundfahrt (*). 4. Tag: Budapest. Vormittags Ankunft in Budapest. Entdecken Sie die Hauptstadt Ungarns auf einer Rundfahrt (*). 5. Tag: Budapest–Esztergom. Mittags haben Sie die Möglichkeit, am Ausflug zum Donauknie teilzunehmen (*). 6. Tag: Bratislava. Entdecken Sie die im Jahre 907 erstmals erwähnte Stadt mit ihrer interessanten, von vielen Kulturen geprägten Altstadt während einer Führung (*). 7. Tag: Dürnstein. Erleben Sie die Schönheiten des Städtchens auf einem Rundgang mit anschliessender Weindegustation (*). 8. Tag: Passau–Schweiz. Ausschiffung nach dem Frühstück und Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 12, 18. MÄRZ 2013 |

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IT’S A WILD WORLD

Blumenspektakel auf Guernsey

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Eiskunstläuferin Sarah Meier ist einer der Sportstars, die im Rahmen von «Schule bewegt» Kinder für Sport motivieren.

Topmotiviert dank Sportstars

Profisportler vermitteln Kindern Freude am Sport: Was an Berlins Grundschulen Trend ist, braucht in der Schweiz noch Förderung.

Bilder: BASPO, Schapowalow/Huber

B

erliner Schulen gehen neue Wege, um Kinder für den Sportunterricht zu begeistern: Ex-Basketballstar Henning Harnisch vermittelt Schülern Spass am Sport, indem er Profitrainer verschiedener Sportarten als Turnlehrer an die Grundschulen schickt. Gibt es so etwas auch in der Schweiz? Christoph Conz (43), Verantwortlicher Bildung des Bundesamtes für Sport (Baspo), sagt: «Das wäre bei uns so nicht möglich, selbst Spitzentrainer bräuchten eine spezifische Lehrerausbildung, um angestellt zu werden.» Verpasst die Schweiz da vor lauter Reglementierung nicht eine Chance? «Nein», ist Conz überzeugt. «Es ist nicht erwiesen, dass Turnunterricht mit Profis für die Kinder wirklich besser ist als herkömmlicher Unterricht.» Die Promis gäben den Schülern vielleicht einen ersten Kick, doch letztlich seien die Primarlehrer die eigentlichen Vorbilder. «Wir wünschen uns darum eine Generation von Primarlehrerinnen und Primarlehrern, die Sport treibt und sich viel und gern bewegt. Das hat nachhaltigen Einfluss», sagt Conz.

Sportpromis, die Kids motivieren, gibt es jedoch auch in der Schweiz. «Das sind aber einzelne Unterrichtseinheiten oder Thementage und ist kein regelmässiger Sportunterricht», sagt Conz. Das Baspo selbst bietet im Rahmen von «Schule bewegt» Schulbesuche von Profisportlern an: Schulklassen, die am Bewegungsförderungsprogramm des Bundes teilnehmen, können für einen solchen Schulbesuch ausgelost werden. Es braucht aber mehr solche Angebote, findet Conz. «Wir ermutigen Vereine, verstärkt in und um Schulen herum Kurse und Trainings anzubieten, an denen die Kinder in der Mittagspause oder nach Schulschluss teilnehmen können», sagt Conz. Wenn die Kinder nicht zum Sport kommen, muss der Sport eben zu ihnen kommen. Text: Andrea Fischer www.migrosmagazin.ch

STIMMEN SIE AB Wie begeistert man Kinder für den Sport? Wie wurden Sie in Ihrer Schulzeit motiviert?

Zur Frühlingsblumen-Festwoche ist die Kanalinsel Guernsey (Bild) besonders schön. Die Blumenwoche findet vom 20. bis 28.April 2013 statt und bietet Streifzüge durch die einmalige Flora und die offenen Gärten sowie diverse Veranstaltungen für Freizeitbotaniker. ■ Guernsey gehört zu den schönsten Blumenparadiesen Europas und die Hauptstadt St.Peter Port zu den malerischsten Hafenstädten. Einzigartig an der 30 Kilometer von der Küste Frankreichs und 150 Kilometer von England entfernten Insel sind auch Jerbourg und die Pleinmont-Landspitze: Hier finden Sie eine tolle Aussicht, Klippenpfade und Ansitze zur Vogelbeobachtung. ■ Nirgendwo sonst in Grossbritannien kann man so gut essen wie auf Guernsey. Das neueste, bis Ende April gültige An-

gebot heisst Tasty walks: zuerst wandern und danach lokale Produkte degustieren (Infos via E-Mail: enquiries@ visitguernsey.com). Meine Restauranttipps: The Auberge (klein und mit grosser Aussicht) oder Le Petit Bistro. ■ Unbedingt einen Ausflug auf die kleine Insel Herm unternehmen: Sie befindet sich nur 20 Bootsminuten von Guernsey. Hier, umgeben von Sanddünen, Seevögeln und Muscheln, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. ■ Gut zu wissen: Fast nirgendwo auf der Welt sind die Mietwagentarife so tief wie auf dieser Kanalinsel. Ab Ende April fliegt Blue Islands nonstop ab Zürich nach Guernsey.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 12, 18. März 2013 |

Was tun bei quietschenden Schuhen?

Basler Stechrochen für Dänemark

Vorsicht, Stachel! Ein Aquarium in Dänemark hat beim Zoo Basel zwölf Stechrochen bestellt. Das Zügeln der giftigen Tiere ist aber gar nicht so einfach.

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Bilder: Zoo Basel

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TRICK 77

NEUES VOM ZOO-DOKTOR

Zolli-Tierarzt Christian Wenker (44) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

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Die gelb gepunkteten, tellerförmigen Mit diesem wollen wir lieber nicht in Amazonas-Stechrochen sind der Kontakt kommen, obwohl das Gift für grosse Stolz von Tierpfleger Daniel Ma- den Menschen nicht lebensbedrohdörin. Zahlreiche Jungtiere hat er bereits lich ist. Der Gesundheitscheck erfolgt im Vivarium des Zoo Basel gezüchtet. deshalb vorwiegend von Auge. Ich beurStechrochen legen keine Eier, die teile Verhalten und Äusseres der Tiere Rochenbabys kommen, fertig ausgebildet zur Welt. Heute schicken wir zwölf Tiere an ein Aquarium in Dänemark, das im Frühling neu eröffnet wird. Zusammen mit dem Amtstierarzt kontrolliere ich die Tiere auf allfällige Krankheitszeichen, damit das Gesundheitszeugnis für den Grenzübertritt in die EU ausgestellt werden kann. Am dänischen Transportfahrzeug fehlt noch der Aufkleber «Lebende Tiere». Sonst ist alles in Ordnung und hervorragend vorbereitet: Drei Tierarzt Christian Wenker wirft einen Kontrollblick in den Transportbehälter, in dem die Amazonas-Stechrochen nach Transportbehälter mit 650 bis 720 Liter Dänemark transportiert werden sollen. Fassungsvermögen garantieren, dass die Rochen während durch das Aquarienglas. Ein Zuchtweibder Reise genügend Platz haben. Diese chen hat einige Narben auf dem Rücken. Tanks dürfen nicht einfach mit Lei- Diese stammen von den «Liebesbissen» tungswasser gefüllt werden. Über einen der Männchen während der Paarung. 50 Meter langen Schlauch pumpen wir Sie werden gut abheilen. Aquarienwasser quer durch das VivaMit einem Kunststoffstab dirigiert rium nach draussen in die Behälter Daniel Madörin die Tiere behutsam in im klimatisierten Lieferwagen. Somit einen Fangkescher und setzt sie dann in entsprechen die Wassertemperatur, die einen Transportbehälter um. Das Netz Wasserhärte, der pH-Wert und andere des Keschers ist nicht aus Schnüren Messwerte genau dem, was die Tiere gewoben, sondern bademattenähnlich aus Kunststoff gestanzt. Damit ist gewohnt sind. Nun wirds knifflig: Die Tiere müssen gewährleistet, dass die empfindliche vom Aquarium in die Behälter verlegt Fischhaut nicht verletzt wird. Der Fang werden. Rochen besitzen auf dem und das Umsetzen gelingt ohne ZwiSchwanzrücken einen Giftstachel, der schenfälle. Sofort machen sich unsere bei Gefahr blitzschnell mit dem Schwanz dänischen Zookollegen auf die lange nach vorne gepeitscht werden kann. Fahrt nach Norden. Gute Reise!

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Das Migros-Magazin präsentiert jede Woche eine Auswahl der besten Hörertipps von Radio SRF 1. Der Volksmund sagt: «Quietschende Schuhe sind nicht bezahlt!» Dass Schuhe quietschen, kann viele Ursachen haben. Wenn die Einlegesohle bei jedem Schritt knarrt, empfehlen Hörer, etwas Talgpulver oder Babypuder darunterzustreuen. Bei Ledersohlen hilft das Einreiben mit Leinöl. Schuhe mit einer Laufsohle aus Kunststoff sollten im Laden auf einem Hartbelag und nicht auf dem Teppich probiert werden. So hört man Quietschgeräusche im Voraus. Experten sagen, dass helle Laufsohlen tendenziell öfter quietschen als dunkle, weil diese meistens aus weicherem Kunststoff sind, der sich beim Gehen besser dem Boden anpasst und daher mehr Reibung verursacht. Trick 77 im Radio: jeden Freitag um 11.20 Uhr auf SRF Musikwelle und am Samstag um 11.10 Uhr auf Radio SRF 1. Trick-77-Taschenbücher Teil 1 & 2, erhältlich unter: www.exlibris.ch, www.shop.srf.ch

Mitmachen und einen von 25 Familieneintritten in den Zoo Basel gewinnen Das Migros-Magazin und der Zoo Basel verlosen 25 Familieneintritte im Wert von je 39 Franken. ! Teilnahme im Internet unter: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ! Teilnahmeschluss: 24. März 2013 ! Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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Stressfrei zügeln

Vielen graut schon vor dem 1. April, dem offiziellen Zügeltermin. Das muss nicht sein. Denn gut vorbereitet ist halb gezügelt. Daran müssen Sie denken.

kommt deren Privathaftpflicht dafür auf.» Für den Umzug braucht man nur dann eine zusätzliche Versicherung, wenn teure Vasen und Kunstgegenstände transportiert werden: «Da lohnt es sich, eine separate Versicherung abzuschliessen, die allfällige Schäden ausreichend deckt», rät Bruckhoff.

ein guter Umzug beginnt mit ausmisten Zügeln kann schnell Stress bedeuten. Aber: «Mit guter Planung und Vorbereitung ist Zügeln nur halb so schlimm», weiss Daniel Bruckhoff. Zu einer guten Vorbereitung gehört zwingend das Ausmisten — endlich weg mit altem Zeug. Was steht in Keller, Estrich, Wohnzimmer und Küche, das man nicht mehr braucht? Welche Kleider zieht man nicht mehr an? Hat man Möbel, die man nicht mehr will, ruft man am besten ein Brockenhaus an. Oft bieten diese einen Abholdienst an. Aber: Sie freuen

Bilder: Getty Images, Fotolia

H

anspeter hatte die Zügelmänner noch gefragt: «Habt ihr denn schon mal einen Flügel gezügelt?» Sie hatten geheuchelt: «Ja sicher.» Doch da war es schon zu spät. Das beinahe 100-jährige Instrument, das Hanspeter liebevoll Frau Blüthner nennt, war schon raus aus der alten Wohnung und stand bald in der neuen — schwer ramponiert: Die Lyra, das Pedal des Flügels, war gebrochen. Die Zügelmänner kaschierten den Bruch. Hanspeter bemerkte es trotzdem, der Ärger war riesig. Die Lyra konnte zwar repariert werden, und die Zügelfirma musste den Schaden berappen. Doch der 100-jährige Flügel hatte wegen ein paar schlampiger Zügelmänner im Nu seine Unversehrtheit verloren. «Prinzipiell haftet der Verursacher», sagt Daniel Bruckhoff (32), Mediensprecher bei Homegate. «Zügelfirmen haben Haftpflichtversicherungen. Machen Freunde beim Zügeln etwas kaputt,

Nr. 12, 18. März 2013 | Migros-Magazin |


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 12, 18. März 2013 |

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Den Profi ran lassen: So finden Sie eine Zügelfirma Ein für die persönlichen Bedürfnisse optimaler Zügelpartner ist Gold wert. Machen Sie sich frühzeitig auf die Suche nach der geeigneten Zügelfirma. Holen Sie zwei bis drei Offerten ein. Folgende Fragen sollten Sie sich vorher stellen: ! Wie viele zügelleute brauche ich? Faustregel: 4 zimmer = 4 Männer ! Mit wie viel Volumen rechnet die Firma? Faustregel: pro zimmer 10 Kubik

! Wie plant die Firma den Ablauf? ! Kommt der eingeschätzte Stundenaufwand hin? ! Ist die Mehrwertsteuer im Preis inbegriffen?

Warum zügeln alle am gleichen Tag? Die halbjährlichen zügeltage – im Kanton Bern sind es 1. Mai und 1. November, im rest der Schweiz meist 1. April und 1. Oktober – sind ein alter zopf, den man schon längst abschneiden könnte. Ein Bundesbeschluss legte einst diese

fixen Kündigungstage fest. Verwaltungen sind teilweise dabei geblieben, Mieter und Vermieter haben sich an diese Hauptzügeltage gewöhnt: Ein Grossteil der circa 360 000 Mieter, die jährlich umziehen, tut es am 1. April.

Eine Checkliste ist alles: Daran müssen Sie denken Haben Sie sperrige Möbel und ziehen in den fünften Stock eines Altbaus? Engagieren Sie dem Seelenfrieden zuliebe einen Zügelprofi.

! Post: Nachsendeauftrag aufgeben. ! Bank, Versicherungen, Strassenverkehrsamt, Arzt, zahnarzt usw. über Adressänderung in Kenntnis setzen. ! Dem Elektrizitätswerk und Gaswerk melden, dass zähler abgelesen werden müssen. ! Hauseigentümer: Gemeinde informieren – Wasserzähler ablesen ! Abklären mit Vermieter: Abrechnung

Heizkosten, Übergabetermin, Auszahlung des Mietzinsdepots ! Genügend Umzugskartons und Papiertaschen kaufen ! Auto und genügend Helfer für den Umzug organisieren ! Dicker Filzstift und allenfalls Etiketten für Beschriftung der Kartons ! Sind noch alle Schlüssel vorhanden?

Weitere Infos unter: www.homegate.ch und www.mieterverband.ch


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Migros-Magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

sich nur über gut erhaltene Stücke, und der Abholservice wird vor offiziellen Zügel­ terminen stark beansprucht. Mit etwas Glück kann man seine überflüssige Habe auch auf Ricardo.ch verhökern. Sonst: ab in den Entsor­ gungshof. Öffnungszeiten und genaue Adresse erfährt man auf der Gemeinde. Aber Achtung: Am Zügelwochen­ ende sind Andrang und Wartezeiten garantiert, vor allem in den Städten. Wer ausgediente Möbel und Hausrat vor die Haustür stellt und einen Zettel «Zum Mitnehmen» dranklebt, muss eines beachten: Werden die Möbel nicht innerhalb eines Tages mitgenommen, sind sie anderweitig zu ent­ sorgen. Lässt man sie stehen, macht man sich der illegalen Entsorgung schuldig und riskiert eine Busse. Was aber tun mit Kleidern, die noch zu schön sind, um als Putzlappen verwendet zu werden? Die Kleidersamm­ lung hat man verpasst — also ab in den Müll? Ja nicht! In den Städten boomen Second­ hand­Flohmärkte. Wer keine Zeit hat, seine Ware da anzu­ bieten, schreibt ein Rundmail an Freunde und Arbeitskolle­ gen oder ein gibt ein Inserat auf Ronorp auf. Meist findet sich eine Secondhand­Klei­ derjägerin, welche die Kleider auch gleich abholt.

gut gepackt ist halb gezügelt Nach dem Ausmisten gehts ans Packen: «Gut gepackt ist halb gezügelt», sagt Daniel Bruckhoff. «Am Zügeltag sollte alles demontiert und eingepackt sein.» Packen braucht aber Zeit, für einen Raum rechnet man einen hal­ ben bis einen ganzen Tag. Man beginnt mit den Din­ gen, die man im Alltag nicht braucht: Keller und Estrich, danach Gegenstände wie Vasen, Bilder und Bücher aus Wohn­ und Schlafzimmer. Zuletzt kommen Arbeitspult und Küche dran. Sein Hab und Gut versorgt man am

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besten in Umzugskartons und schreibt darauf, in welchen Raum sie gehören und was drin ist. Einzig für Bücher sind Kartonkisten ungeeignet. Sie werden schnell so schwer, dass nur noch bärenstarke Zügelprofis sie tragen kön­ nen. Wer Freunde für den Umzug anheuert, verstaut die Bücher besser in Migros­ Säcken: Zwei Taschen in­ einander, so halten sie selbst kiloschwere Kunstbände aus. Ordentlich gepackt, lassen sich die Taschen gut auf­ einanderstapeln.

Haarausfall … Kraftlose Haare … Brüchige Nägel …

… können durch Biotinmangel auftreten.

Das beste am zügeln: Man kriegt einen Tag frei

hilft, diesen Mangelzustand zu beheben.

«Genügend Helfer ist einer der wichtigsten Faktoren für stressfreies Zügeln», weiss Daniel Bruckhoff von Home­ gate. Doch wie viele Leute braucht es für einen Umzug? Bei professionellen Zügel­ leuten gilt: pro Zimmer ein Zügelmann. Helfen Freunde und Bekannte, müssen mehr her: Eine bis zwei Personen, die den Zügelwagen beladen, und pro Zimmer zwei Helfer, welche die Ware herunter­ tragen. Und, ganz wichtig: Snacks und Getränke nicht vergessen. Wer in der neuen Woh­ nung feststellt, dass der Mietzins seit dem Vormieter missbräuchlich um mehr als 10 Prozent erhöht wurde, kann diesen innert 30 Tagen anfechten. Oft geschieht das aber nicht — Mieter haben die unbegründete Angst, dass ihnen gekündigt wird. Auf jeden Fall gilt: Miet­ vertrag gut durchlesen, Män­ gelliste erstellen und sich informieren, wann was letzt­ mals erneuert worden ist. Die Lebensdauer eines Wand­ anstrichs ist 10 bis 15 Jahre und Erneuerung Sache des Vermieters. Das Beste am Zügeln ist jedoch: Man bekommt einen Tag frei. Als Arbeitnehmer mit 100­Prozent­Pensum hat man das Recht auf einen freien Tag für den Umzug.

Spezialisierte Hautzellen (Epidermiszellen) in der Haarund vermehren sich durch Zellteilung und schieben sich Nagelmatrix so langsam nach oben . Dabei reifen sie und bilden das faserige Eiweiss Keratin, den Hauptbestandteil der Haare und Nägel. Keratin verleiht Haaren und Nägeln ihre Festigkeit.

Text: Claudia Langenegger

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leben

Migros-Magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

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Trotz ausgezeichneter Zukunftschancen fehlt es in den Schweizer Berufslehren an gutem Nachwuchs.

«Ihr Kind will eine Lehre machen? Da kann ich nur gratulieren!»

Der Andrang an die Gymnasien ist enorm, der Druck auf Jugendliche auch. Das muss nicht sein, meint Bildungsforscherin Margrit Stamm, denn eine Matura garantiere kein glückliches Leben. Margrit Stamm, Sie diagnostizieren bei vielen Eltern eine wahre Bildungspanik. Ist es so schlimm?

Margrit Stamm weiss, dass viele Eltern akademische Bildung überschätzen.

Dieser Begriff ist natürlich plakativ, aber er drückt schon aus, was heute stattfindet: Eltern beschäftigen sich sehr intensiv mit ihren Kindern und haben grosse Angst, punkto Förderung etwas zu verpassen. Sie schicken ihre Kinder schon vor dem Schuleintritt ins Ballett, ins Judo oder in den Kinder-Computerkurs, und später werden sie mit Hilfe von Nachhilfestunden durch das Gymnasium und die Universität gepaukt – sie sollen mit allen Mitteln den höchstmöglichen Abschluss machen und mindestens den gleichen Status wie die Eltern erreichen. Da ist der Ausdruck Bildungspanik nicht so weit hergeholt. Eltern wollen halt – wie ja früher auch schon – das Beste für ihre Kinder.

Ja, klar, aber noch vor 20 Jahren gingen sie das wesentlich lockerer an. Heute ist Kinderhaben weniger eine emotionale

Angelegenheit, denn ein durchgeplantes Lebenswerk, und die Eltern haben von Anfang an «vermessene Kinder»: Bereits im Mutterleib werden Wachstum und Entwicklung exakt kontrolliert, und sobald die Kleinen auf der Welt sind, trägt der Kinderarzt in seiner Tabelle ein, ob sie sich schön normgemäss entwickeln. Haben sie später ein Problem, stottern sie beispielsweise, fragen Eltern die Heilpädagoginnen auch schon mal, wie manche Sitzung es dauere, bis das «behoben» sei. Als ob man ein Auto zur Reparatur bringen würde. Hier zeigt sich eine Forderung nach einem gut funktionierenden Kind, eine klare Leistungsorientierung, zu der viele Eltern auch ganz offen stehen. Viele Eltern sagen aber auch, ihre Kinder hätten Spass an Förderungsmassnahmen wie Frühballett oder Judo, später auch an schulischer Herausforderung.

Ja, viele Kinder haben Freude daran – aber oft haben sie vor allem Freude, weil


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sie damit ihre Eltern glücklich machen. Kinder wollen ihren Eltern um alles in der Welt gefallen! Andererseits ist im heutigen Umfeld verständlich, dass sich Eltern Sorgen um ihre Kinder machen. Wenn Freunde und Nachbarn ihre Kinder intensiv fördern, erzeugt das Druck, und man möchte seinem Kind dasselbe bieten, ich nenne das «Ansteckungsangst». Dabei vergessen viele Eltern ganz einfach, darauf zu achten, was ihre Kinder wirklich können und wollen. Übertriebene Förderung und die damit verbundene hohe Erwartungshaltung können jedoch den Kindern sehr schaden und schlimmstenfalls zu Depressionen oder Essstörungen führen. Hier wäre dringend ein wenig elterliche Entspannung angesagt. Das ist nicht einfach, wenn alle anderen Eltern ihre Kinder pushen.

Das ist wahr, im letzten Jahrzehnt ist Bildung extrem wichtig geworden. Ständig ist die Rede von «Potenzial ausschöpfen», da setzt sich bei Eltern rasch der Gedanke fest, sie müssten alles tun, um ihrem Kind die besten Bedingungen zu verschaffen. Es gibt sogar Mittelstandseltern, die nach der Geburt ihrer Kinder aus einem Quartier wegziehen, weil dort zu viele Ausländer wohnen: Was sie für sich selber als bereichernd empfunden haben, könnte jetzt plötzlich die Chancen ihrer Kinder auf einen Platz am Gymnasium schmälern. Tatsächlich wird heute die Matura für mehr und mehr Berufe verlangt.

Bilder: Getty Images, Keystone/Lukas Lehmann, Jonas Jaeggy

leben

Migros-Magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

blindlings anderen nacheifern und sich ehrlich eingestehen, wenn ihr Kind anderswo glücklicher wäre. Für viele Eltern, besonders Akademiker, ist eine Berufslehre «unter ihrer Würde», dabei kennen sie bloss all die neuen Möglichkeiten nicht. Ausserdem kann elterlicher Bildungsehrgeiz die Kinder tatsächlich weiterbringen – aber nur schulmässig. Was sie später im Leben daraus machen, darauf hat dieser Ehrgeiz keinen Einfluss mehr. Im Gegenteil: Wenn Eltern ihre Kinder in eine Richtung fördern, die ihnen gar nicht wirklich liegt, erreichen sie zwar brave, «antrainierte» Kinder, die gut reproduzieren können, was verlangt wird. Wirkliche Intelligenz jedoch bedeutet, kreativ Probleme zu lösen und selber denken zu können. Das entscheidet letztlich über den Erfolg der Jugendlichen in ihrem späteren Leben. Das heisst also für Eltern...

... dass sie sich getrauen dürfen, einen bewussten Gegenpol zum Bildungsdruck aufzubauen und mehr auf Symptome und Botschaften der Kinder einzugehen. Sie sollten sie selbstständig werden lassen und ihnen Verantwortung übergeben. Das heisst, Kinder und Jugendliche müssen auch mal Fehler machen können und daraus lernen, und sie sollen Eigeninitiative ergreifen und dann halt auch einmal Frust ertragen, wenn es nicht klappt. So eignen sie sich Durchsetzungsvermögen, Selbstständigkeit und Eigeninitiative an, und das sind wichtige Fähigkeiten für die Berufswelt.

«Übertriebene Förderung kann den Kindern sehr schaden.»

Das stimmt nur bedingt: Will jemand unbedingt Kindergärtnerin werden, führt heute tatsächlich kein Weg an der Matura vorbei, und natürlich für alle akademischen Berufe ebenso. Für ganz viele Berufe haben wir jedoch ein fantastisches Berufsbildungssystem, und wer neben einer Lehre die Berufsmatura und vielleicht später eine Fachhochschule absolviert, hat ausgezeichnete Voraussetzungen für die Zukunft, mit Passerelle-Angeboten steht ihnen letztlich sogar die Universität offen. Die Idee und damit der Druck, die Matura sei der einzige Weg zum Erfolg, wird von internationalen Expat-Familien verstärkt, die aus ihrem Land tatsächlich kein ähnliches Berufsbildungssystem kennen. Da können doch Schweizer Eltern nicht so einfach zurückstehen.

Aber sie sollten die Augen öffnen, nicht

Was also, wenn ein Jugendlicher das Gymnasium abbrechen und beispielsweise eine landwirtschaftliche Lehre anfangen will?

Wenn das keine Fünfminuten-Idee, sondern ein echter Wunsch ist, sehe ich da kein Problem: Die breitgefächerte Ausbildung zum Landwirt, danach allenfalls die Berufsmatura und später eine Fachhochschule – da stehen einem jungen Menschen ganz viele gute Möglichkeiten offen. Es gibt mittlerweile zu wenig guten Nachwuchs aus Berufslehren und dafür ganz viele arbeitslose Akademiker. Oder solche, die todunglücklich sind, weil sie irgendwo auf einem administrativen Posten versauern, den sie sich überhaupt nicht gewünscht haben. Viel wichtiger als die Frage «Matura oder Lehre» finde ich, dass junge Menschen überhaupt einen Abschluss machen: Eine seriöse Ausbildung ist zentral.

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Margrit Stamm Margrit Stamm (62) hatte bis September 2012 den Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften der Universität Fribourg inne. Seit Oktober 2012 leitet sie das Swiss Institute for Educational Issues in Bern und arbeitet in verschiedenen Ländern in der internationalen Bildungsforschung. Sie ist Gastprofessorin an verschiedenen UniBildungspolitikerin Stamm warnt versitäten im In- und Ausland. Margrit Eltern vor Bildungspanik. Stamm warnt davor, in Bildungspanik zu verfallen. Damit meint sie die panischen Verhaltensweisen vieler Eltern, die unbedingt wollen, dass ihre Kinder mindestens den gleichen Status wie sie erreichen – oder, besser noch, dass sie ihn übertreffen. Diese Bildungspanik führe dazu, dass sich viele Eltern zu sehr auf den Schulerfolg ihres Nachwuchses in Kantonsschule oder Gymnasium konzentrierten, sagt die Bildungsforscherin. Aus lauter Angst, andere Kinder könnten besser sein als das eigene, beachteten sie nicht, dass der Bildungsehrgeiz der Familie nur für die Prognose des Schulerfolgs wesentlich sei. Was ein Kind später tatsächlich erreicht, können die Eltern aber nicht beeinflussen. Wichtiger als eine Matura sei für Jugendliche, dass sie lernen, sich durchzusetzen, selbstständig zu arbeiten und Initiative zu ergreifen.

Manche Eltern hätten dennoch lieber, ihre Tochter würde Ärztin statt Coiffeuse.

Ja, das ist eine Herausforderung an Eltern. Aber letztlich ist es doch ein Geschenk, wenn ein Kind sagen kann, was es will. Ausserdem wird die akademische Welt völlig überbewertet, und die Matura allein garantiert nicht, dass aus den Jugendlichen glückliche Menschen werden. Hat also ein junger Mensch einen echten Berufswunsch und entscheidet sich für eine Lehre, kann ich den Eltern nur zu ihrem Kind gratulieren. Interview: Claudia Weiss

www.migrosmagazin.ch

lesen sie online Lehre oder Mittelschule? Welche Ausbildungs-Optionen stehen Jugendlichen nach der obligatorischen Schulzeit offen?


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Nr. 12, 18. März 2013 | migros-magazin |

Energiekick für Frühjahrsmüde

Nicht alle kommen mit dem Übergang von der kalten zur warmen Jahreszeit gleich gut klar. Bewegung in der Natur und etwas Frisches auf dem Teller helfen dem Körper wieder auf Touren.

W

enn die ersten Frühlingsboten aus dem Boden gucken, dann könnten manche Menschen Bäume ausreissen. Andere hingegen, Schätzungen zufolge sind es 10 bis 15 Prozent, leiden unter bleierner Müdigkeit, haben ein grosses Schlafbedürfnis und Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme. «Die Frühlingsmüdigkeit ist ein Phänomen, das in der Bevölkerung in ganz unterschiedlicher Ausprägung auftritt», sagt Jürg Schwander, Facharzt für Innere Medizin und Endokrinologie. «Die wirkliche Ursache ist wissenschaftlich aber nicht geklärt. Einige Experten halten ein Ungleichgewicht der Hormone Melatonin und Serotonin für den Auslöser.»

schlafbedürfnis gegen glücksgefühle Das Zusammenspiel der beiden Hormone bestimmt unsere Aktivität und ist dauernden Schwankungen unterworfen. Das «Schlafhormon» Melatonin wird im Körper ausgeschüttet, wenn wenig oder gar kein Tageslicht vorhanden ist. Es steigt am Abend an und fällt gegen Morgen wieder ab. Im Frühling verschiebt sich der Melatoninanstieg aufgrund des zunehmenden Abendlichts, der Schlafrhythmus wird zum Morgen hin verschoben, und es fällt schwer, aus dem Bett zu kommen.

Der Botenstoff Serotonin, das sogenannte Glückshormon, hingegen wird bei Tageslicht gebildet, idealerweise bei direkter Sonneneinstrahlung. Er macht zufrieden und unternehmungslustig, beinahe euphorisch. Auch die innere Uhr kann beim Entwickeln der Frühlingsmüdigkeit eine Rolle spielen. Jürg Schwander, Leiter der Klinik für Schlafmedizin in Bad Zurzach AG: «Die innere Uhr wird durch das Licht über die Augen eingestellt. Sie läuft bei den meisten Menschen recht störungsfrei, da die Verlängerung des Tageslichts ja nur allmählich auftritt.» Bei der Umstellung auf die Sommerzeit, bei der die Uhren um eine Stunde früher gestellt werden, könne die innere Uhr aber durcheinandergeraten und während einiger Tage oder Wochen das Wohlbefinden beeinträchtigen. «Wetterlagen mit verminderter Lichtintensität wie bei Hochnebel oder Regen können die innere Uhr ebenfalls destabilisieren», erklärt der Arzt. Ist ein grosses Schlafbedürfnis vorhanden, könne man ruhig vorübergehend früher zu Bett gehen und länger schlafen, meint der Experte. Voraussetzung: Der Schlaf bleibt gut. Sobald er gestört ist und mit verlängerten Einschlafzeiten und Wachzeiten in der Nacht einhergeht, ist aber wieder eine

kürzere Schlafdauer anzustreben. Jürg Schwander: «Wenn der Schlafrhythmus durch den Tanz der Frühlingshormone so stark gestört sein sollte, dass keine ausreichende Nachtruhe erreicht wird, dann darf man kurzfristig auch zu einem Schlafmittel greifen.» Als aktive «Therapie» gegen die Frühlingsmüdigkeit und für eine schnellere Anpassung der inneren Uhr rät der Experte, jeden Sonnenstrahl zu nutzen und in die Natur hinauszugehen, damit sich der Organismus mit Hil-

fe des Lichts an die Veränderung der Tageslänge anpassen kann. Auf einer Bank sitzend die noch zarten Sonnenstrahlen im Gesicht zu geniessen, tut zwar gut, als Muntermacher ist es aber zu wenig wirksam. Besser kurbelt man mit Bewegung den Kreislauf an. Von zügigem Gehen und Walken über Joggen und Velofahren ist alles sinnvoll, was uns ins Schwitzen aber nicht völlig aus der Puste bringt. Sportliche Höchstleistungen sind nicht erwünscht, mit «langsam, aber ausdauernd» ist man besser beraten, um

«Sich im Freien zu bewegen, ist ein idealer Muntermacher.»


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leben

migros-magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

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Fit dank Powerfood Tipps von Ernährungsberaterin Sonja Bacus ! Bevorzugen Sie Saisonales und Frisches. Als Erster kommt im Frühling der Spinat in die Läden, dann folgen radieschen, Kohlrabi, zuckerschoten, Frühlingszwiebeln, Krautstiel, Spargel, Broccoli und Mangold. Nicht immer aus einheimischer Produktion, aber immer öfter in Bioqualität. ! Wer sich mit den grünen Frühlingsboten in ihrer ursprünglichen Form schwertut, kann auf Säfte oder die trendigen Smoothies ausweichen. Flüssige Nahrung liefert zudem schnell Energie. ! Essen Sie Nüsse und Samen, diese enthalten viel L-Tryptophan, das für die Bildung des Glückshormons Serotonin wichtig ist. Schokolade enthält diesen Stoff zwar auch, ist aber wegen ihres Fett- und zuckergehalts bei Frühlingsmüdigkeit weniger angesagt. ! Pürieren Sie 1 Orange, 1 bis 2 äpfel, 2 bis 3 getrocknete Datteln oder Feigen, 1 rüebli, 1 Stückchen Ingwer, 2 EL Cashewkerne und 2 EL Hefeflocken im Mixer – fertig ist das Power-Frühstück.

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der Frühlingsmüdigkeit ein Schnippchen zu schlagen. Hauptsache, sich im Freien bewegen. Hundehalter sind hier im Vorteil, da sie dem Vierbeiner zuliebe ohnehin bei jedem Wetter nach draussen gehen. Ganz wichtig: Auf die Sonnenbrille verzichten! Jürg Schwander erklärt: «Sofern es die Augen problemlos ertragen, sollte man bei den Frühjahrsaktivitäten im Freien keine Sonnenbrille tragen, da sonst das meiste Licht von der Brille absorbiert wird und zu wenig davon die Netzhaut

erreicht.» Zu den drei wichtigsten Pfeilern gegen die Frühlingsmüdigkeit gehört neben Licht und Bewegung die Ernährung. Ein bewusst zusammengestellter Speiseplan liefere gar einen optimalen Energiekick, sagt Sonja Bacus, Ernährungsberaterin an der Paracelsus-Klinik in Lustmühle AR. «Gemüse aus gesunden Böden bieten jede Menge an Vitalstoffen wie Vitamine, Spurenelemente und Mineralien. Das sind eigentliche Fitmacher», sagt sie. Gerade die einheimischen Wintergemüsesorten seien

aufgrund ihrer Standhaftigkeit bei kalten Temperaturen echte «Kraftpakete». Ergänzen sollte man Gemüse mit Getreide wie etwa Dinkel, Quinoa, Gerste oder Hülsenfrüchten sowie hochwertigen Ölen. «So erhält man auch eine geballte Ladung von Vitalstoffen.» Kaum sind die ersten Frühlingsgemüse und -kräuter, wie Brennessel, Bärlauch, Löwenzahn und Wiesenkerbel erntereif, empfiehlt Bacus, Salate oder zum Beispiel Pastagerichte damit anzureichern. Text: Martina Novak

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Berühmte Costa Smeralda Festungsstädte und Handwerksdörfer ■ Landschaftliche Schönheiten Sardiniens und Korsikas Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Fahrt nach Livorno und Einschiffung auf die Moby Line. 2. Tag: Ankunft in Olbia, Fahrt entlang der Costa Smeralda und übers Landesinnere nach Alghero. 3. Tag: Bootsfahrt zu den faszinierenden Tropfsteinhöhlen der Neptunsgrotte. Nachmittags freie Zeit in Alghero. 4. Tag: Fak. Ausflug nach Bosa, einer der schönsten Städte auf Sardinien. Typisches Mittagessen & Weinverkostung. Nachmittags Besuch der Nuraghe Santu Antine. 5. Tag: Fährüberfahrt nach Korsika. Aufenthalt in der Hafenstadt Bonifacio. Am Abend Ankunft in Ajaccio. 6. Tag: Heute lernen wir Ajaccio und die bizarren Felsformationen «Les Calanches» kennen. 7. Tag: Calvi mit seiner Zitadelle und die Region Balanche erwarten uns, am Abend Einschiffung in Bastia. 8. Tag: Ankunft in Marseille und Rückreise in die Schweiz. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis 8 Tage inklusive Halbpension 1275.– 1145.–

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leben

migros-magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

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gefÄllT mir

«SMS von gestern Nacht» Sag es schnell per Video Die App Vine gehört zum Microblogging­Dienst Twitter und funktioniert ähnlich wie die Foto­ Community Instagram: Die mit dem iPhone aufgenommenen Mini­ filmchen werden nicht nur auf dem Gerät gespeichert, sie können auch umgehend mit anderen Vine­ Nutzern geteilt und via Twitter oder Facebook verbreitet werden. Die Filmchen dürfen maximal sechs Sekunden lang sein. Aber das reicht häufig schon, um per Video schnell etwas mitzuteilen. Gratis, für iOS-Geräte.

Das Ding

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Nr. 12, 18. März 2013 | migros-magazin |

Gesucht: Klasse Bernasconi, 1974 ! Erkennt ihr euch? Wir suchen unsere Klassenkameraden von 1974 aus der ersten Oberstufenklasse Sankt Karl, Luzern. Wir gingen bei Lehrer Bernasconi in die Schule. Bitte meldet euch doch bei mir. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen. Marisa Bosoppi Mail: marisa.bosoppi@bluewin.ch

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BITTE MELDE DICH

migros-magazin | NR. 12, 18. MÄRZ 2013 |

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! Hanspeter Friesen (Rufname «Friesen»), du hast von circa 1980 bis 1985 bei uns in Unterwindisch gewohnt. Wir waren drei Kinder: Roman, Dani und Jacqueline, und Mutter Maggie Widmer. Wir suchen dich, es wäre das grösste Weihnachtsgeschenk für meine Mutter. Du warst wie ein Bruder für uns, wir würden uns sehr freuen, dich wiederzusehen. Bitte melde dich. Oder jemand, der mehr über deinen Verbleib weiss. Jacqueline Berger Mail: 06.geronimo@gmail.com ! Liebe Schulkameradinnen, liebe Schulkameraden, noch suche ich euch: Peter Wälchli, Ruth Müller, Kurt Weber, Claudia Rizzi, Raffaele Cattaneo, Martin Gurtner, Roland Lüthi und viele mehr. Wir besuchten von Frühling 1976 bis Frühling 1979 zusammen die Kaufmännische Berufsschule in Bern. Als Mathematiklehrer hatten wir Herrn Zollinger, Französischlehrerin war Frau Curchoud. Auf der Abschlussrei-

se besuchten wir Paris. Ich freue mich riesig, von euch zu hören! Bruno Pfister Bittershaus 392 3176 Neuenegg Telefon: 077 440 38 66 Mail: bruno.pfister@alp.admin.ch ! Gesucht werden: zwei ehemalige Afrikareiseleiter, damals aus dem Raum Basel, Oktober 1980 bis Januar 1981. «Drei Monate Afrika. Wer kommt mit?» – so hiess vor 33 Jahren eine Annonce in einer grossen Tageszeitung. Mit zwei Militärlastwagen begann unsere Reise in Genua über Tunis, die Sahara, ganz Ostafrika bis Kenia. Gerne würde ich die zwei Reiseleiter sowie die zwölf Mitreisenden wieder einmal treffen. Wer erinnert sich an die junge blonde Frau, die in jedem Tümpel gebadet hat? Bitte meldet euch! Ursula Diem Mail: uschidiem@bluewin.ch

! Wir haben zwischen 1964 und 1966 die Oberschule im Schulhaus Glärnisch in Wädenswil ZH besucht. Leider ging der Kontakt zu Margrit Fürer, Ruth und Hedi Huber (ledige Namen) verloren. Wer weiss etwas über sie? Josef Winkelmann, Sennhus 6, 8820 Wädenswil Telefon: 044 781 38 67 Mail: karl.schuler@gmx.ch www.migrosmagazin.ch

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Eine kleine Dose mit 500 Hausrezepten

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nsere Großmütter hatten stets eine Dose mit Natron griffbereit. Für sie war dieses Multitalent eine sichere und überaus wirkungsvolle „Haus­ haltshilfe“. Das wertvolle weiße Pulver wurde verwendet, um Obst und Gemüse zu waschen, eine Prise davon half gegen Verdauungsstörungen oder Säurebeschwerden. Es galt als idealer Helfer für die Reinigung von Küche und Bad sowie für die Desinfektion von Baby– kleidung und ­zubehör, zudem gab man auch ein wenig Natron in das Waschmaschinenwas­ ser zur Kalkbekämpfung. Vicki Lansky, US­amerikanische Autorin zahlreicher praktis­ cher Ratgeber, hat dem außer­ gewöhnlichen und 100% um­ weltfreundlichen Produkt ein ganzes Werk gewidmet, in dem sie mehr als 500 Ratschläge und bewährte traditionelle Rezepte für Sie zusammengetragen hat. Es handelt sich um einfache Rezepte, die Ihnen vor Augen führen, wie Natron in Verbin­ dung mit anderen Produkten des täglichen Gebrauchs wie Essig, Milch, Mehl, Asche usw. Schmerzen lindert, das Haus, die Wäsche, die Küche, das Badezimmer, die Garage, Haus­ tiere und noch vieles mehr reinigt und angenehm duften lässt. Sie entdecken, dass etwas Natron mit einem Tropfen von dem und einem Teelöffel von jenem z.B. • unangenehme Gerüche bindet, • die Zähne weißer macht,

• Sonnenbrand beruhigt, • Säurebeschwerden lindert und die Verdauung fördert, • Aphthen, Halsschmerzen und Insektenstiche abklingen lässt, • Milchschorf entfernt, • Rohrverstopfungen löst, • Silberwaren reinigt, • Schnittblumen länger blü­ hen lässt. Sie erfahren, dass Natron eine überaus starke desodorierende Wirkung hat. Sie lernen ganz einfache Rezepte mit Natron und weiteren Zutaten des tägli­ chen Gebrauchs kennen, mit denen Sie: • einen angebrannten Topf wieder richtig sauber bekommen, • die Kinder mit einem Mini­ Vulkan begeistern, • Rostflecken verschwinden lassen. Sie lernen Natron als reines, wirkungsvolles und absolut umweltverträgliches Hausmit­ tel kennen. Zudem ist es 100% natürlich. Und nicht zuletzt hilft es Ihnen auch noch beim Sparen! Das Buch „Die zahlrei­ chen Wirkungsaspekte von Natron“ stellt Ihnen mehr als 500 Verwendungsarten von Natron vor, die Ihnen den Alltag auf unkomplizierte und güns­ tige Weise erleichtern. Entdec­ ken Sie, wie Sie: • Kalkablagerungen entfernen, • unangenehme Gerüche wie beispielsweise Rauch, Schweiß, Urin oder sogar erbrochenes beseitigen, • lästige Insekten fernhalten,

• das Fleisch beim Garen ganz zart werden lassen, • das Fell Ihres Hundes pfle­ gen, • strahlend saubere Wäsche erhalten, • Knetmasse für Kinder her­ stellen, • Insektenreste von der Autoscheibe und vom Lack entfernen, • einen entspannenden Bade­ zusatz herstellen, • den pH­Wert Ihres Swim­ ming Pools oder Whirlpools regulieren, • Weinflecken entfernen, • Flecken auf Holzmöbeln entfernen, • Hautpilz zwischen den Zehen behandeln (Fußpilz), • unschöne Pickel im Gesicht entfernen, • Ein Getränk herstellen, das den Mineralstoffhaushalt nach einem Durchfall wie­ derherstellt, • Ein organisches Pestizid herstellen. Nach der Lektüre dieses ein­ zigartigen Werkes werden Sie sich fragen, ob es überhaupt etwas gibt, was Natron nicht kann! Um Ihr persönliches Exem­ plar des Buches „Die zahlrei­ chen Wirkungsaspekte von Natron“ zu erhalten, füllen Sie bitte den nachfolgenden Gutschein aus. Noch schneller geht es, wenn Sie telefonisch bestellen.

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Migros-Magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

WettbeWerb | 117

Grillfest zu gewinnen

Grillzutaten für zehn Personen gratis

Bei Migrolino finden kunden alles für den täglichen Bedarf. Das Migros-Magazin verlost fünf grillpartys mit MigrolinoArtikeln im Wert von je 600 franken.

D

as Migros-Unternehmen Migrolino ist ein führender Anbieter im Schweizer Conveniencemarkt mit Shops an Bahnhöfen, Tankstellen oder anderen gut gelegenen und gut frequentierten Orten. In den Migrolino-Shops bekommen Kunden schnell und bequem alles für den täglichen Bedarf: Migros-Artikel zu gewohnt günstigen Preisen, bekannte Markenprodukte, Frischprodukte wie Gemüse und Früchte, Milchprodukte, Fleisch, Brote und alkoholische Getränke oder ein breites Sortiment an Kioskartikeln. Seit April 2012 hat Migrolino das Sortiment um eine eigene Produktelinie mit qualitativ hochwertigen Frische- und Convenienceprodukten ergänzt. Die Auswahl ist gross. Das Angebot umfasst über 140 gekühlte Fri-

scheprodukte: Sandwiches, Wraps, Backwaren, Fruchtsäfte, Smoothies, Joghurt, Birchermüesli, Fertigsalate, geschnittene Früchte und Grillfleisch. Auffallend ist die Verpackung: Jedes Produkt kann über eine prominent platzierte Nummer rasch und eindeutig identifiziert werden. Migrolino vereinfacht damit seinen Kundinnen und Kunden das Einkaufen. Das System ist simpel: Nummern der Lieblingsprodukte merken und beim nächsten Einkauf entfällt das lange Suchen in den Regalen. Leserinnen und Leser des Migros-Magazins können jetzt bei einem Wettbewerb mit etwas Glück eines von insgesamt fünf «Grillfesten» gewinnen, das heisst: Fleisch, Salat, Chips und Getränke im Wert von je 600 Franken sind von Migrolino spendiert.

Gelb und nummeriert: So lässt sich das Lieblings-Migrolino-Produkt einfach merken.

Das Migros-Magazin verlost fünf Mal ein Grillfest im Wert von 600 Franken, das heisst Salat, Fleisch, Chips und Drinks für je zehn Personen. ! Wettbewerbsfrage: Wie viele Grillfeste werden verlost? ! Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. ! Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt ! Per Internet: Gratis unter www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ! Mit Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, Grillfest, Postfach, 8099 zürich ! Einsendeschluss: 31.3.2013 Die GewinnerInnen werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die MitarbeiterInnen der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens ein Jahr nach ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


rätsel & spiele 118 |

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Nr. 12, 18. März 2013 | Migros-Magazin |


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Migros-Magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

rätsel & spiele

UnterhaltUng | 119

Teilnahmeschluss: Sonntag, 24.3.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 24.3.2013, 24 Uhr

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So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel


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Tag | Destination | Programm/Ausflug 1 Schweiz–Besançon Busfahrt (ab Zürich 08.00 Uhr, ab Basel 09.15 Uhr) im 5-SterneLuxusreisebus nach Besançon. Einschiffung. 2 Besançon–Ranchot Besichtigung der Festung und Zitadelle (UNESCO-Weltkulturerbe). Busfahrt zur Saline Royale von Arc-et-Senans mit Besichtigung der königlichen Salzfabrik (UNESCO-Weltkulturerbe). 3 Ranchot–Dole Schifffahrt auf dem Doubs nach Dole. Altstadt-Führung mit Stiftskirche Notre-Dame und altem Hôtel-Dieu (nur von aussen). 4 Dole–Saint-Jean-de- Stadtführung in Saint-Jean-de-Losne mit Gare d’Eau, Kirche Losne Saint Jean-Baptist und Musée de la Batellerie. Degustation burgundischer Spezialitäten. 5 Saint-Jean-de-Losne– Passage des grünen Tals der Saône (Fahrradtour entlang des KaPetit-Ouges nals möglich). Freie Zeit. 6 Petit-Ouges–Dijon In Dijon touristischer «Orientierungslauf» mit Genuss von kulinarischen Spezialitäten der Region. Gala-Dinner. 7 Dijon–Schweiz Ausschiffung, gemütliche Busrückreise durchs Burgund. Alle Ausflüge sind im Pauschalpreis enthalten | Auftragspauschale Fr. 35.– Details und Zuschläge unter www.thurgautravel.ch oder Prospekt verlangen Pauschalpreis p.P. in Fr. 2-Bettkabine 2250.– inkl. alle Ausflüge und Transfers im Luxusbus

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Tag | Destination | Programm/Ausflug Basel – Speyer Individuelle Anreise nach Basel. Einschiffung ab 14.00 Uhr. Um 15.00 Uhr heisst es «Leinen los». 2 Speyer Am Vormittag Stadtrundgang.* Zeit zur freien Verfügung. 3 Rüdesheim – Köln Fahrt mit dem Winzerexpress und Besuch von Siegfrieds Mechanischem Musikkabinett.* Nachmittags Schifffahrt entlang dem «Romantischen Rhein» mit Loreley. 4 Köln Am Vormittag Stadtrundgang* durch die Domstadt. Weiterfahrt am Nachmittag Richtung Dordrecht. 5 Dordrecht – Rotterdam Ausflug zu den Windmühlen von Kinderdijk* (UNESCOWeltkulturerbe). Nachmittags Stadt- und Hafenrundfahrt* in Rotterdam. 6 Antwerpen Stadtrundfahrt/-gang* durch die kosmopolitische Stadt. Nachmittags Zeit zur freien Verfügung. 7 Amsterdam Nachmittags Ausflug zum Blumenparadies Keukenhof.* Am Abend Grachtenfahrt.* 8 Amsterdam – Basel Ausschiffung nach dem Frühstück. Rückreise per Bus nach Basel. Individuelle Heimreise. *Ausflug im Ausflugspaket(Fr. 225.–) enthalten | Auftragspauschale Fr. 35.–| Details und Zuschläge siehe www.thurgautravel.ch oder Katalog 1

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Migros-Magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

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PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

ANFANGEN ANL I EGEN ANT I GENE B L AMA B E L BL ENDEND F ENDR I CH G EME I ND E LAVENDE L LEERLAUF MA I F E I E R

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Teilnahmeschluss: Sonntag, 24.3.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Gewinner Nr. 10: Jolanda Kälin, Steinen SZ; Max Brütsch, Dielsdorf ZH; Jasmin Gübeli, Hagenwil TG

WIE VIEL?

WAS IST HIER FAUL?

Das sind acht Piktogramme. Welche Sportarten stellen sie dar? Aber Moment mal: Hier stimmt doch etwas nicht. Drei Piktogramme haben wir verändert. Findest du heraus, welche?

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3 2 8

Wie viele Finger und Zehen hast du insgesamt? So oft kann ich nacheinander Seil Springen!

Ich schaffe es, gleich viele Purzelbäume hintereinander zu Schlagen, wie es in der Schweiz Bundesräte gibt! Ich kann so viele Sekunden lang den Handstand Machen, wie eine Spinne Beine hat.

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KOMM IN DEN LILIBIGGS- CLUB Lösung: 1. Tanzen, 2. Tennis, 3. Geräteturnen (Pferd), 5. Laufen (Sprint), 6. Handball. Die Piktogramme 4, 7 und 8 sind falsch.

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Nina, Hugo und Tobi halten eigene Rekorde im Purzelbäume schlagen, Seil springen und Handstand machen. Ihre Rekorde geben sie aber nicht einfach so preis. Findest du sie trotzdem heraus?

Lösungen: – Nina kann 20 Mal Seil Springen. – Hugo kann 7 Purzelbäume Schlagen. – Tobi kann 8 Sekunden lang den Handstand Machen.

RÄTSELSPASS

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Auflösung Nr. 11: NIERE

KINDEREGGE

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So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Migros-Magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 9 5

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Auflösung Nr. 11: 239 1 8 3 9 4 5 2 6 7

7 5 4 8 6 2 3 1 9

6 2 9 3 1 7 8 5 4

9 3 8 5 2 6 4 7 1

5 6 7 4 3 1 9 2 8

4 1 2 7 9 8 5 3 6

8 4 1 2 7 3 6 9 5

3 9 6 1 5 4 7 8 2

Teilnahmeschluss: Sonntag, 24.3.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

2 7 5 6 8 9 1 4 3

Gewinner Nr. 10: Therese Häfliger, Sursee LU; Jolanda Zingrich, Interlaken BE; Doris Hablützel, Wetzikon ZH; Christa Graf, Ebikon LU; Edmée Bourquin, St-Imier BE

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iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch

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Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi

Beglaubigte Auflage: 1 556 546 Exemplare (WEMF 2012) Leser: 2 384 000 (WEMF, MACH Basic 2012-2)

Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS)

Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 zürich Telefon: 058 577 12 12

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto E. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna Meister (APM), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Eveline Schmid (ES, Leitung), Frank Dittersdorf (FD), Heidi Bacchilega (HB), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole

Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.)

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Sekretariat: Stefanie zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma

Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

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konzert und der neue Weltrekordversuch. Wollen Sie ein Teil des geplanten Vorhabens sein? Die An- und Rückreise nach Zermatt, das Retourticket auf den Gornergrat und das Mittagessen werden offeriert. Interessierte Vereine und Alphornformationen wenden sich bitte an Andreas Zenhäusern: per Mail an andreas.zenhaeusern@mgbahn.ch oder telefonisch unter 027 927 71 13.


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Meine WeLt 126 |

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nina burri

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NR. 12, 18. MÄRZ 2013 | Migros-Magazin |

Name: Nina Burri (35) Sternzeichen: Löwe Wohnort: Wädenswil ZH

«Mein Körper ist mein Kapital»

Keine verknotet sich so spektakulär wie Schlangenfrau Nina Burri. 2011 wurde die gebürtige Bernerin bei «Die grössten Schweizer Talente» Zweite, ab diesem Donnerstag geht sie mit dem Schweizer Nationalcircus Knie auf Tournee.

habe, ziehe ich es durch. Meine Disziplin, ohne die gehts nicht in meinem Job. Das Gleiche gilt für den Ehrgeiz. Was ich an mir weniger mag: Manchmal genau die Punkte, die ich unter «Was ich an mir mag» genannt habe: Die Kehrseite ist nämlich, dass ich selten wirklich locker bin. Mein Lieblingsessen: Wenn ich vernünftig bin: Früchte und Gemüse, möglichst frisch. Und sonst: Schoggi, möglichst dunkel! Meine Inspiration: Meist ist es ein Song. Es kann aber auch ein Kostüm oder die Natur sein, die mich für eine neue Nummer inspiriert. Oder ein Film: Die Nummer «Goldeneye», mit der ich 2009 den «Kleinen Prix Walo» in der Sparte «Special Act» gewann, ist eine Hommage an James Bond. Mein grösster Traum: Ein längerfristiges Engagement in Las Vegas oder auch New York, das wäre der Hammer! Es gibt zwar bereits erste Verhandlungen, sicher ist aber noch nichts. Mein Leitsatz: Wers nicht probiert, wirds nie wissen! Text: Almut Berger Bilder: Paolo Dutto

www.ninaburri.com

Mein training

«Mein Freund Stefan Schwitter hat sich letztes Jahr als Personal Trainer selbständig gemacht. Wenn irgend möglich trainiere ich in seinem Gym in Zug. Vier Stunden täglich Krafttraining, Ballett, Yoga – mein Körper ist mein Kapital!»

Bild: Circus Knie/Werner Tschan

Warum wohnen Sie in Wädenswil? Mein Freund Stefan Schwitter (29) ist hier aufgewachsen. Kurz bevor wir uns kennengelernt hatten, sah er sich nach einer neuen Wohnung um. Wir sind dann gleich zusammen eingezogen. Aufgrund meines Berufs war ich bis dahin nie wirklich sesshaft gewesen. Beruf und Werdegang: Kontorsionistin, Tänzerin und Model. Nach dem Gymnasium in Bern absolvierte ich an der Staatlichen Ballettschule Berlin die dreijährige Ausbildung zur staatlich geprüften Bühnentänzerin. Nach diversen Engagements — unter anderem im Pariser Moulin Rouge — studierte ich mit 30 Jahren in Peking Kontorsionistin. Nach meinem Auftritt bei «Die grössten Schweizer Talente» vor zwei Jahren hat bald schon der Circus Knie bei mir angeklopft. Was ich mag: Gutes Essen, Homekino, Kuscheln mit meinem Liebsten. Da ich beruflich viel unterwegs bin, geniesse ich es, mich zu Hause zu entspannen. Was ich nicht mag: Engstirnige Leute, Rücksichtslosigkeit und Egoismus, Krieg sowie Drogen aller Art — Alkohol inklusive. Was ich an mir mag: Ich habe ein sehr starkes Durchhaltevermögen: Wenn ich etwas angerissen


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meine Welt

Migros-Magazin | Nr. 12, 18. März 2013 |

nina burri | 127 Mein Liebster

«Es war quasi Liebe auf den ersten Schluck: Stefan hat mich vor eineinhalb Jahren in einem Starbucks in zürich angesprochen. Als ehemaliger Wrestler kennt er das Showbusiness und kann damit umgehen, dass ich oft unterwegs bin.»

Meine KostÜMe

«Normalerweise arbeite ich immer mit der gleichen Schneiderin zusammen. Das Kostüm für meinen Auftritt beim Circus Knie hingegen hat meine Schwester Claudia genäht. Ursprünglich Juristin, hat sie vor ein paar Jahren die Trachtenstube unserer Eltern in Wabern übernommen.»

Mein VerLobungsring

«Als sich am 21. Dezember 2012 abzeichnete, dass die Welt nicht untergehen würde, hat Stefan umgehend um meine Hand angehalten. Heiraten wollen wir sicher bis 2014: Mein Götti ist zivilstandsbeamter und geht dann in Pension. Dass er uns traut, ist Ehrensache!»

Mein ausgLeiCH

«Von Berufs wegen halte ich mich häufig in geschlossenen räumen auf. Umso wichtiger ist mir mein täglicher Spaziergang. Oft schlendere ich ganz gemütlich von unserer Wohnung in Wädenswil in richtung Halbinsel Au. Ausdauer trainiere ich dann wieder auf dem Laufband im Gym.»

Meine gLÜCKsbringer

«Fluffi begleitet mich, seit ich drei bin. Das erklärt auch seine unterdessen undefinierbare Farbe. Löwe Lev hat mir Stefan geschenkt, als aus uns ein Paar wurde.»

Mein LiebLingsproduKt

«Die Vollkorn-reiswaffeln ohne Salz von M-Classic sind ein idealer Snack gerade für Sportler. Ich knabbere sie gern zwischen den Shows, aufgepeppt mit Kichererbsenaufstrich oder Erdnussbutter.»


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Flammkuchen mit Rohschinken Hauptgericht für 4 Personen Zutaten: 1 rote Zwiebel, 200 g Crème fraîche, Salz, Pfeffer aus der Mühle, ½ Bund glattblättrige Petersilie, 80 g Bündner Rohschinken Surchoix Teig: 500 g Mehl, 1 TL Salz, 10 g Hefe, 2,5 dl Wasser, lauwarm, 3 EL Olivenöl

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Zubereitung: Für den Teig Mehl und Salz mischen. Hefe im Wasser auflösen, mit Öl zum Mehl geben. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde um das Doppelte aufgehen lassen. Backofen auf 220 °C Umluft vorheizen. Zwiebel halbieren, in Streifen schneiden. Teig halbieren, zu ca. 5 mm dicken Rondellen auswallen. Teige auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit Crème fraîche bestreichen und mit Zwiebel bestreuen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Im Ofen ca. 15 Minuten backen. Petersilie hacken. Rohschinken über Flammkuchen zupfen, mit Petersilie bestreuen und servieren. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + ca. 1 Stunde aufgehen lassen + ca. 15 Minuten backen

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Pro Person ca. 23 g Eiweiss, 20 g Fett, 90 g Kohlenhydrate, 2700 kJ/650 kcal

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Bündner Rohschinken Surchoix Schweiz, 169 g Weissmehl, TerraSuisse 1 kg 1.20 statt 1.80

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Migros-Magazin-12-2013-d-NE