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Ausgabe Neuenburg-Freiburg, AZA 2074 Marin

NR. 10 | 5. MÄRZ 2012 www.migrosmagazin.ch

EXT R A Nr. 10 | 5. März 2012

Re i

sen

Willkommen in Bodrum

und Mandarinen sind Säfte aus Granatäpfeln, Orangen Wie er und andere Einheimische Adnan Ökdemirs (37) Spezialität. Besucher verwöhnen. | 10 im mondänen türkischen Ferienort

grosses eXtra reisen

Inspiration für die schönsten Tage im Jahr der BauMdoKtor | 12

Wie Matthias Brunner Bäume rettet Bild: Serge Hoeltschi

speKtaKulÄr | 90

Mit dem Pickel den gefrorenen Wasserfall hoch

Vom Star zum Stift In der Schweiz ein gefragter Mann, in Hollywood ein Lehrling: Musiker und Schauspieler Carlos Leal muss in Los Angeles ganz von vorne anfangen. | 110

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 - 574 83 37


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

INHALT | 5

EDITORIAL

90 | OUTDOOR Nur wenige Wochen im Jahr ist dieses eiskalte Abenteuer möglich: OutdoorExperte Üsé Meyer ist Eisklettern gegangen.

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Messies – nicht nur Chaos im Kopf Es war letzten Sommer in Schottland: Kurz vor der Abfahrt der Fähre auf den Orkney-Inseln zurück aufs Festland stand ich bei einem kurzen Spaziergang durchs Hafenquartier plötzlich vor einem älteren Haus. Etwas ärmlich, ungepflegter, überstellter Garten, sechs Fenster auf meiner Seite — und hinter jedem eine Anhäufung von Gegenständen. Ein Riesenchaos — und nach meiner Einschätzung ein klarer Fall von MessieHaushalt. Sie wissen nicht, nicht was ein Messie ist? Dann lesen Sie Esther Banz’ faszinierenden Artikel auf Seite 20. Ein Artikel über Menschen, die sich von nichts trennen, nichts wegwerfen können. Die ihre ganz eigene Form von Ordnung entwickeln. In ihren Wohnungen türmen sich die Gegenstände, alles wirkt etwas schmuddelig. Doch Messies seien weder Verwahrloste noch würden sie an einem effektiven Krankheitssyndrom leiden, sagt Psychologe Heinz Lippuner. Er beschäftigt sich seit Jahren mit Messies. «Entscheidungen zu treffen fällt ihnen schwer.» Und da sei diese ewige Angst, etwas falsch zu machen. «Man fängt deshalb besser gar nicht an, als etwas nicht richtig zu machen.» Also lieber alles liegen lassen, statt das falsche wegzuwerfen. Bis man vor lauter angehäuften Schätzen das eigene Leben nicht mehr findet.

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Bild: Andrea Badrutt

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

GENERATION M

6 | Klimaschutz Das Migros-Unternehmen Mibelle entwickelt innovative Verpackungen.

MIGROS-wOCHE 8 | Aktuelles

MENSCHEN

12 | Porträt Matthias Brunner hat ein Gespür für Bäume. 19 | Auf ein Wort 20 | Reportage Wie lebt es sich im Chaos? Zu Besuch bei Messis. 27 | Bild der Woche 28 | Interview Ein Schweizer in New York: Paul Seger über sein Diplomatenleben und die Basler Fasnacht. 35 | Kolumne: Der Hausmann

AKTUELL

38 | Serie: Genossenschaften Jobmotor Genossenschaften. Drei Mitarbeiter der Migros erzählen. 42 | Optimiertes Warensortiment Die Migros bietet für jeden das Richtige an, am richtigen Ort.

SCHAUFENSTER

44 | Osterdekoration 49 | Rosen lieben Gesellschaft

50 | Von Anorak bis Schoggibad 52 | 125 Jahre Chocolat Frey 64 | Schnelle Küche mit Pfiff

SAISONKÜCHE

66 | Daniel Fohrler Warum der Moderator den Fenchel einem Hummer vorzieht. 70 | Crostini und Bruschette Perfektes Vorspiel für jedes Essen.

IHRE REGION

75 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

81 | Mix 88 | In Form Hygiene muss sein – aber richtig! 90 | Outdoor Ein Abenteuer an der Eiswand. 96 | Auto Der neue Hyundai i30 ist da – kompakt und gut!

MEINE wELT

110 | Carlos Leal: Der Rapper und Filmstar über seine neue Heimat Los Angeles.

RUBRIKEN

11 | Leserbriefe 99 | Glücksgriff 101 | Rätsel/Impressum 108 |Cumulus

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generaTion M 6 |

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Nr. 10, 5. März 2012 | Migros-Magazin |

Viel drin, wenig drum herum Bis Ende März 2012 werden die Verpa­ ckungen der Créa­d’Or­Biskuits das Gütesiegel der Waldschutzorganisa­ tion Forest Stewardship Council (FSC) tragen. Der internationale zusammen­ schluss von Umweltorganisationen und Wirtschaftsverbänden engagiert sich weltweit für die nachhaltige Nut­

Wir versprechen Nuyen, bis 2013 die Gesamtumweltbelastung der Verpackungen der 250 meistverkauften Produkte um 10% zu reduzieren. Ökologisch und fair einkaufen. Mehr auf generation-m.ch

zung der Wälder. Denn heute ver­ schwinden weltweit etwa 40 Fussball­ felder Wald pro Minute. Der Grund für die Verleihung des FSC­Gütesiegels: Der Rohstoff für die Biskuitkartons ist Holz – und das stammt ganz im Sinne des FSC aus nachhaltig bewirtschafteten Waldflächen. Das Mi­

gros­Unternehmen Midor leistet so seinen Beitrag zum ambitionierten ziel der Migros, die Umweltbelastung bei Verpackungen der beliebtesten Artikel um zehn Prozent zu reduzieren. Übri­ gens: Die Créa­d’Or­Biskuits werden ohne Konservierungsstoffe, Farbstoffe und künstliche Aromen hergestellt.

Verpackungen sind keine Nebensache

Das Migros-Unternehmen Mibelle verursacht dank Verpackungsoptimierungen massiv weniger CO2.

V

or einem Jahr ist die Migros eine grosse Verpflichtung eingegangen: Bis 2013 will sie die Umweltbelastung von Verpackungen der 250 am meisten verkauften Artikel um zehn Prozent reduzieren. Das betrifft die gesamte Produktepalette — vom Energydrink über Zahnpasta bis zu UHT-Milch. Ein Jahr später — also zur Halbzeit — hat die Migros schon Beachtliches geschafft, ihr Ziel zur Hälfte erreicht und die Umweltbelastung um fünf Prozent verringert. «Die grössten Verbesserungen haben die Migros-Industriebetriebe realisiert», sagt Heidi Oswald, Projektleiterin Ökologie bei der Migros. Als Beispiel nennt sie die Kosmetikherstellerin Mibelle Group AG in Buchs AG. Diese hat bereits viel bewirkt und zahlreiche Verpackungen optimiert. Mit einer Innovation tut sich die Kosmetikfirma besonders hervor. Es handelt sich um ein Nachfüllsystem für die I-am-Face-Q10+


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Generation M

Migros-Magazin | Nr. 10, 5. März 2012 |

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Bio für Hobbygärtner Das Bio­Garden­Sortiment des Migros­Fachmarkts Do it + Garden wird auf diesen Frühling erweitert und ergänzt. zum Beispiel um den Bio­ Garden­Trauermücken­Stopp: Mit diesem Pflanzenschutzmittel werden die Schädlinge auf natürliche Art und Weise bekämpft; neu ist auch die

torffreie Bio-Garden-Universalerde. Mit Bio­Garden bietet die Migros seit 2011 eine neue Linie an ökologischen Gartenprodukten an. In den Fach­ märkten von Do it + Garden sind neun Düngervarianten, fünf Erden sowie Torfersatz und Gartenmulch erhält­ lich. Alle Produkte genügen strengen

richtlinien, welche die Migros gemein­ sam mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) entwi­ ckelt hat. Die richtlinien sind eine Pionierleistung, denn bisher sind die biologischen Produktionsmethoden nur für die Landwirtschaft festgelegt, nicht aber für Hobbygärten.

Antifalten-Tagescreme, wie man es bei flüssigen Produkten wie Handseife kennt, wo Originalpackungen aus ökologischen Nachfüllbeuteln wieder aufgefüllt werden können. Da sich eine Creme schlecht umfüllen lässt, besteht die Nachfüllpackung aus einem kleinen leichten Tiegel, den die Benutzerinnen gegen den leeren austauschen. Dieses Nachfülltöpfchen braucht 86 Prozent weniger Material als ein herkömmlicher Tiegel. Laut Oswald ist die Mibelle-Entwicklung im Markt für Massenprodukte bahnbrechend. Das Aargauer Unternehmen hat aber noch weitere Verpackungen optimiert und stösst dadurch pro Jahr 97 Tonnen weniger CO2 aus. Die Verbesserungen: ! Eigenmarken-Zahnpasten: Die Tuben enthalten kein Aluminium mehr, womit Mibelle 1,66 Tonnen des Metalls einspart. Die Erzeugung von Aluminium benötigt sehr viel Energie. Die Migros verkauft pro Jahr fünf Millionen Stück. ! Mundspülung Candida: Neu werden 50 Prozent Recycling-Pet für die Flaschen verwendet. Dadurch braucht Mibelle acht Tonnen weniger neues Pet. Da die Behälter verbessert worden sind, werden vier Tonnen Kunststoff weniger benötigt. ! Alle Faltschachteln der Produktelinien Zoe und I-am-Face-Gesichtscremen: Da diese nun aus waldschonendem, FSC-zertifiziertem Karton bestehen, kann auf 17 Tonnen konventionellen Karton verzichtet werden. Die Migros hat nicht nur bei den 250 meistverkauften Artikeln Ernst mit der Verminderung von Verpackungsmaterial gemacht. Auch die Zahlen fürs gesamte Sortiment lassen sich sehen. 2011 hat die Migros insgesamt 1000 Tonnen Material und 500 Tonnen Recyclingmaterial eingespart und zusätzlich fast 3000 Tonnen Karton und Papier aus FSC-zertifiziertem Holz verwendet anstelle von nicht zertifiziertem. Text: Daniel Sägesser Bilder: Rene Ruis, FSC, Getty Images

Bahnbrechende Entwicklung: Nachfüllsystem für sparsame Wiederverwendung.


Migros-woChe 8 |

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akTUelles

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NR. 10, 5. MÄRZ 2012 | Migros-Magazin |

Witzige Oster-Games Auf der Oster-Website der Migros gibts jede Woche ein neues Spiel. Das erste Game ist bereits online: Die Spieler können ein virtuelles Osterei bemalen und damit Freunde zum Eiertütschen herausfordern. Später folgen Games, bei denen Geschicklichkeit gefragt ist: Die Spieler sollen zum Beispiel möglichst viele Eier im Rucksack des Osterhasen versenken oder ein Ei auf einem Löffel balancieren. Jede Woche gibts attraktive Preise zu gewinnen. Wer alle Spiele erfolgreich durchläuft, nimmt zudem an der Hauptverlosung teil, bei der es um eine MigrosGeschenkkarte à 3000 Franken sowie 20 Karten à 100 Franken geht. www.migros.ch/ostern

news

Animanca-Spielspass geht weiter! Die schön gestalteten AnimancaSammelsteine mit den eingeprägten Tier- und Natursymbolen finden bei den Migros-Kunden grossen Anklang. Auf vielfachen Wunsch verlängert die Migros das Spiel um eine Woche. Neu dauert der Sammelspass bis am 12. März 2012. So haben alle Animanca-Fans etwas länger Zeit, Lücken in ihrer Sammlung zu schliessen. Alle Infos zum grossen Sammelspiel auf www.animanca.ch

Ran an die Farbstifte! Grosser Wettbewerb: Die Migros sucht Kinderzeichnungen für eine neue Pastapackung. Zu gewinnen gibts tolle Preise.

D

ie Migros lädt Kinder in der ganzen Schweiz ein, an einem einmaligen Wettbewerb teilzunehmen. Im Spätsommer soll eine neue Pastalinie lanciert werden. Für die Verpackung sucht die Migros die Hilfe von fantasievollen Kindern zwischen fünf und zehn Jahren. Auf dem Bild, das mit Neocolor, Filz-, Farbstiften oder Wasserfarben gezeichnet werden kann, sollte eine Familie beim Nudeln essen zu sehen sein. Die

Werke müssen auf einem A4-Blatt eingeschickt werden. Auf den Bildern darf kein Text vermerkt sein. Es werden drei Gewinner aus drei Sprachregionen ausgewählt. Die glücklichen Sieger dürfen zusammen mit einigen Freunden eine Teigwarenfabrik besichtigen. Und anschliessend gibts natürlich eine grosse Pastaparty. Die An- und Heimfahrt ist inklusive. Wer nicht zu den drei Hauptgewinnern gehört, hat die

Chance auf einen schmackhaften Trostpreis: 100 Kinder erhalten eine Teigwarengeschenkbox. Einsendeschluss ist Montag, der 19. März. Der Poststempel gilt. Teilnahmebedingungen und Einsendeformular gibts unter www.migros.ch/malwettbewerb. Einfach ausfüllen und zusammen mit dem Bild an folgende Adresse schicken: Migros-Genossenschafts-Bund, Malwettbewerb, Postfach, 8031 Zürich.


Migros-Magazin | Nr. 10, 5. März 2012 |

miGROS-WOCHe

aKtuelles | 9

leserBild der Woche

AnimancaBüsi

Offenbar gibt es auch tierische Fans des aktuellen Mi­ gros­Sammelspiels. Leser Valentino Wild schreibt zu dem Bild: «Auch unser Kater steht auf die Ani­ manca­Anhänger.»

frisch in der Migros

Die Migros setzt auf die Fantasie der Schweizer Kinder.

Genuss mal drei

Bilder: Beata Polatynska/StockFood, Getty Images

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Wie wärs mal wieder mit währschaftem Siedfleisch? Obwohl der Name auf ein reines Fleischmenü hinweist, nimmt das Gemüse bei der zubereitung eine ganz zentrale rolle ein: Es bildet die eigent­ liche Würze. Und das Ergebnis ist dreifach schmackhaft: feines Fleisch, feines Gemüse, feine Bouillon.


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forum

Migros-Magazin | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

leserBriefe | 11

mm 9: «Die tragische Liebe des Dällebach Kari», reportage über die Dreharbeiten zum film «Eine wen iig, dr Dällebach Kari».

«Hasenscharte ist beleidigend» «Solche menschen sind nicht hässlich.»

! Ich habe mich sehr gefreut, dass das Migros-Magazin über den neuen Dällebach-Kari-Film berichtete. Den Film hatte ich in der Vorpremiere gesehen und war begeistert darüber, wie das Schicksal von Kari dem Publikum nähergebracht wurde. Es geht darum zu zeigen, dass Kari ein Mensch war wie jeder andere und nur aufgrund seines Äusseren schon einen schwierigeren Lebensweg hatte und leider auch nicht den passenden Stand, um seine grosse Liebe zu heiraten. Sehr stossend finde ich, dass der Autor immer von Hasenscharte schreibt. Dieser alte Ausdruck ist sehr beleidigend und verletzend. Seit Längerem spricht man korrekt von Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Martina Widmer, 4515 Oberdorf

! Ich muss nach dieser Bildlegende den Kopf schütteln, «Mut zur Hässlichkeit». Es gibt Mütter wie mich, die ein solches

Hanspeter Müller-Drossaart im Film «Eine wen iig, dr Dällebach Kari».

Das original dank dem mm wieder beim Schweizer fernsehen

Roter Tom aufgetaucht ! Obacht, Dominik Dachs! Der Rote Tom ist wieder da. Die Originalfigur des Katzenpiratenchefs war verschollen, wie das Migros-Magazin letzten November in einer Reportage über den Requisitenfundus des Schweizer Fernsehens berichtete. Das verblüffte eine aufmerksame Leserin, sass die Marionette doch schon seit Jahren in ihrer Stube. Nun ist der Rote Tom zurück.

KorrigenduM

Bilder: SRF, Mischa Imbach, Getty Images

Fungizide bei Obst- und Kartoffelanbau Im TerraSuisse-Beitrag vom 20. Februar 2012 (MM 8, Seiten 62 und 63) heisst es: «… wie der umweltschonende Anbau bei Getreide, Kartoffeln, Obst und Raps. Es wird bei allen Produkten auf den Einsatz von Insektiziden, Wachstumsregulatoren und Fungiziden verzichtet.» Fakt ist: Für Obst und Kartoffeln stimmen die Aussagen nicht. Bei Obstund Kartoffelanbau dürfen Fungizide eingesetzt werden.

Kind haben. Solche Menschen sind nicht hässlich. Aber das ist wohl Ansichtssache. Die Rolle des Dällebach Kari mag eine Herausforderung sein, und ich bin auf den Film gespannt. Fabienne Kräuchi, 8344 Bäretswil

! Schade, dass heute immer noch abschätzig über Menschen mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte berichtet wird. Diese müssen mit der angeborenen Fehlbildung ihr Leben meistern, sind vielen unangenehmen Blicken ausgeliefert und werden vielfach, gerade auch von anderen Kindern, gehänselt. Als betroffene Eltern eines neun Jahre alten Knaben haben wir schon einiges gehört, eine Spaltbildung aber als hässlich zu betiteln ist respektlos. Unser Sohn hat dank der modernen Operationstechnik äusserlich praktisch keine Merkmale, die auf eine totale Spaltbildung hinweisen. Irène und Sascha Gees, 9230 Flawil

aufruf

Weinende Männer gesucht Für einen Artikel sucht das Migros-Magazin Männer, die dazu stehen, schon ein- oder mehrmals im Kino geweint zu haben. Unter den Teilnehmern verlosen Melectronics und das Migros-Magazin einen TV-Flachbildschirm von Samsung. Beantworten Sie bis zum 11. März 2012 per Mail die vier folgenden Fragen: 1. In welchen Filmen und bei welchen Szenen haben Sie schon geweint? 2. Was genau löste die starken Emotionen aus? 3. War/ist es Ihnen peinlich, im Kino zu weinen, oder tun Sie das ganz offen? 4. An welche Reaktionen auf Ihre Tränen können Sie sich erinnern? Alle Informationen zum Mitmachen und zu den Teilnahmebedingungen finden Sie auf: www.migrosmagazin.ch

Wer dazu steht, im Kino zu weinen, hat die Chance auf einen TV-Flachbildschirm.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


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porträt

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NR. 10, 5. MÄRZ 2012 | migros-magazin |

Matthias’ Gespür für Bäume

Matthias Brunner kommt dann zum Einsatz, wenn Bäume für Menschen eine Gefahr werden könnten. Mit modernster Technik und einem feinen Gespür für Holz entscheidet er, ob die grünen Riesen gerettet werden können.

B

reite, ein zu Nürensdorf ZH gehörender Ortsteil, 740 Einwohner, ein Restaurant, eine Kapelle. Davor eine alte Winterlinde. In der Luft liegt der Geruch von Jauche — die Bauern nutzen den schneefreien Tag, um ihre Güllelöcher zu leeren. Matthias Brunner (45) atmet tief durch. Langsam schreitet er um den mächtigen Baum, der seine knorrigen Äste direkt neben dem Kapelleingang gen Himmel streckt. Der gross gewachsene Mann stochert da mit einem langen Stahlstift in einem Spalt im Stamm, zupft dort an einem Stück Rinde, das sich abgelöst hat. Dann wirft er einen Blick hinauf in die Baumkrone. Er nickt zufrieden. «Kein Laub mehr, so kann ich das Baumskelett besser beurteilen.» Die Besitzer von Kapelle und Winterlinde haben den Baumexperten aufgeboten, um ein Stabilitätsgutachten für die Winterlinde zu erstellen. Ihre Angst: der Baum oder einzelne Äste könnten umbeziehungsweise abknicken und auf die nur zwei Meter entfernt verlaufende Strasse fallen. «Sichere Bäume sind im Siedlungsgebiet lebenswichtig, gerade an so exponierten Lagen wie hier», sagt Matthias Brunner, während er sorgfältig

ein paar Pilze einsammelt, die am Fuss des Baums spriessen. «Es gibt Pilze, welche die Baumwurzeln von unten her befallen und die Standsicherheit trotz guter Vitalität der Krone stark beeinträchtigen können», erklärt er sein Tun. Er wird sie später in seinem Büro in Zürich unter die Lupe nehmen, wo er seine unabhängige Fachstelle für Baum- und Pflanzenberatung betreibt.

Brunner entdeckte seine Liebe zu Bäumen schon als Kind Den gebürtigen Berner, der nach seinem Forstingenieurstudium an der ETH in Zürich hängengeblieben ist, verbindet eine lebenslange Liebe zu Bäumen. Schon als Kind habe er ganze Sommer damit verbracht, Baumhütten zu bauen, sei hoch hinauf geklettert, erzählt er. Oft sei er auch mit dem Grossvater «ins Holz» gegangen, habe mit der schweren Motorsäge hantiert, Brennholz gemacht. Wenn der 45-Jährige heute ins Holz geht, dreht sich fast alles um das Thema Sicherheit. Der Baumexperte wird dann aufgeboten, wenn ein Baum in seinem Innern möglicherweise schon so faul ist, dass er zu einer Gefahr für seine Umgebung werden könnte. 500 Franken auf-

Ein Mann, ein Baum: Forstingenieur Matthias


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Migros-Magazin | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

MEnscHEn

PorTräT | 13

Brunner empfindet für Bäume grossen Respekt. Mit seinen Untersuchungen verhindert er, dass manch grüner Riese vor seiner Zeit gefällt wird.


Bayerische Seen und Gut Aiderbichl Das bayerische Seengebiet zählt zu den beliebtesten Ferienregionen Deutschlands. Sie besuchen das märchenhaft anmutende Schloss Neuschwanstein, die mondäne Stadt München und das Gut Aiderbichl, welches sich für Menschen und Tiere einsetzt, die Hilfe benötigen und von der Welt vergessen leben. Eine Reise durch liebliche Landschaften, Kuhglockengeläut, entlang satter Wiesen und tiefblauer Seen.

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Österreich Italien - Slowenien Die Region von Lienz präsentiert sich wie Österreich aus dem Bilderbuch: mächtige Berge, liebliche Seen, gemütliche Dörfer und freundliche Menschen. Als einer der Höhepunkte dieser Reise gilt die Fahrt auf der Grossglockner-Hochalpenstrasse, 725.- eine der landschaftlich eindruck840.- vollsten Hochgebirgsstrassen Europas. A A B

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1. Tag, Schweiz - Lienz: Fahrt vom Einsteigeort nach Lienz. 2. Tag, Ausflug Kärntner Seenrundfahrt: Kärnten ist stolz auf sein mildes Klima, die Alpenseen und herrlich duftende Wälder. Ihre Reise führt dem Fluss Drau entlang bis nach Spittal. Vom Millstättersee bis zum Wörthersee und vom Ossiachersee bis zum Faakersee zeigen sich Ihnen zahlreiche landschaftliche Schönheiten. 3. Tag, Ausflug Grossglockner: Die Tour führt über einen der schönsten Bergübergänge Europas und lässt die Herzen der Bergfreunde höher schlagen. 4. Tag, Ausflug Bled - Oberkrain: Fahrt ins Dreiländereck von Italien, Österreich und Slowenien. Über den Wurzenpass gelangen Sie nach Planica. Am Skiort Kranjska Gora vorbei erreichen Sie den Bledsee. Der Ort Bled besitzt eine dominante Burg. 5. Tag, Ausflug in die Dolomiten: Das Südtirol und die Dolomitenberge sind allein eine Reise wert. Vom Höllensteintal geniessen Sie einen herrlichen Blick zum Monte Cristallo. Sie lernen auch das Olympiadorf Cortina d’Ampezzo kennen. Weiterfahrt über den Falzaregound den Campolongopass. 6. Tag, Lienz - Rückkehr: Heimreise via Brennerpass in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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Menschen

Migros-Magazin | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

wärts kostet eine solche Untersuchung, je nach Aufwand. An Tausenden von Bäumen hat Brunner trainiert, die Stabilität anhand ihrer Gestalt zu deuten. Matthias, der Baumflüsterer? Er schmunzelt. «Bäume können sprechen, wenn auch nicht direkt», sagt er. Pilzbefall, Wucherungen, Ameisen, all das seien Spuren, Aussagen über deren Gesundheit.

Ultraschall macht das innenleben des Baumpatienten sichtbar Trotz seiner jahrelangen Erfahrung kann der Experte nicht immer allein durch den Augenschein einwandfrei feststellen, wie standsicher ein Baum ist. Dann greift er zu seinen messtechnischen Geräten. Zum Resistografen beispielsweise, einer Art Bohrmaschine mit dünner Nadel, mit dem der Bohrwiderstand des Holzes einer Fieberkurve gleich auf einem Papierstreifen aufgezeichnet wird. Oder zum Fractometer, mit dem fünf Millimeter dicke Bohrkerne untersucht werden. An Messuhren können

anschliessend die Bruchkräfte und -winkel abgelesen und mit statisch erforderlichen Werten verglichen werden. Oder aber der Baumflüsterer packt den Ultraschall aus. «Damit kann ich vergleichbar mit einer Schwangerschaftsuntersuchung bei einer Frau das Innenleben der Bäume sichtbar machen.» Zur Schallübertragung befestigt Matthias Brunner dünne Stahlstifte im äussersten Jahrring unter der Rinde. «Was auf den ersten Blick martialisch aussieht, schadet dem Baum nicht. Die Stifte durchdringen nur den sogenannten Bast, die äusserste Schicht des Baums bis in den äussersten Jahrring.» Dann legt er dem Baum eine Art Gürtel mit daran befestigten Böxli um — Sensoren. «Ich bin schon gefragt worden, ob ich den Baum sprengen wolle», erzählt er mit einem breiten Lachen. Tatsächlich, die Sensoren ähneln frappant Sprengstoffkapseln. Mit einem elektronischen Hammer erzeugt er ein Netz von Schallwellen. Dieses wird mit Hilfe einer Software ausgewertet und

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porträt | 15

«Bäume können sprechen, wenn auch nicht direkt.» farblich auf Brunners Tabloid-PC dargestellt. Gesundes Holz leitet den Schall mit über 1000 Metern pro Sekunde. «Dunkelbraun heisst gesund.» Brunner deutet auf seinen Bildschirm. «Der Stamm sieht zumindest aussen herum relativ stabil aus.» Der rötlich-violette Spickel zwischen dem sechsten und siebten Stahlstift hingegen lasse auf Fäulnis schliessen. «Aber gefährlich hohl ist der Stamm der Linde nicht.» Matthias Brunner vergleicht Bäume gern mit einem Segelschiff: die Wurzeln der Bootsrumpf, der Stamm der Schiffsmast, die Baumkrone das Segel. «Aber anders als beim Segelschiff, das sich ja bewegt, liegt beim Baum der Schwach-

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MensChen

Migros-Magazin | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

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Matthias Brunner setzt bei seinen Untersuchungen auf eine Mischung aus Handwerk und Hightech: Mit dem Stahlstift ergründet der Baumfachmann allfällige Schwachstellen von aussen (links), während ihm der Ultraschall (Mitte und rechts) ein Bild des Innenlebens seines «Patienten» liefert.

«Grosse Bäume prägen oft ein ganzes Dorfbild.»

punkt zwischen Wurzeln und Stamm.» Weshalb er den ersten Ultraschall möglichst nahe bei dieser Schwachstelle durchführe. Bäume haben nicht nur eine ökologische, sondern auch eine ästhetische Bedeutung. «Gerade grosse Bäume prägen oft ein ganzes Dorfbild», weiss Matthias Brunner. 4000 Bäume pro Jahr überprüfen er und seine drei Angestellten. Viele haben eine Geschichte, haben die Menschen, denen sie gehören, möglicherweise ein Leben lang begleitet. Da könne die Nachricht, dass ein Baum gefällt werden müsse, oft sehr emotional sein. «Und es ist einfacher, wenn ich mit reinen Fakten argumentieren kann», sagt Matthias Brunner. «Ziel ist es, Probleme objektiv zu analysieren und kreative Lösungen zu finden.» Manchmal reiche es beispielsweise, nur einzelne Äste abzunehmen oder dem Baum einen bestimmten Dünger zuzuführen. Rund zehn Prozent der untersuchten Bäume müssen schliesslich gefällt werden. Eine Arbeit, die der Forstingenieur delegiert, um einen allfälligen Interessenkonflikt zu vermeiden. Welches ist Matthias Brunners Lieblingsbaum? Er schmunzelt. «Die Linde: wegen ihres Habitus, ihrer Gestalt, ihrer Krone», sagt er dann. Zudem sei sie eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen. «Und gerade Linden sind sehr geschichtsträchtige Bäume. Sie wurden auf vielen Dorfplätzen als sogenannte Gerechtigkeitsbäume gepflanzt.» Daher würde es ihm schon ein bisschen wehtun, wenn gerade dieser Baum gefällt werden müsste. Auch wenn er wisse, dass das der Lauf des Lebens sei: wachsen, sterben und zu Erde zu werden, auf dass etwas Neues wachse. Sagts und macht sich daran, die Ultraschallsensoren vorsichtig vom Baumstamm zu lösen.

Drei Tage später dann die gute Nachricht. Die Winterlinde in Breite hat am Stammfuss zwar eine begrenzte, kegelförmig in Richtung Krone aufsteigende Fäule. Diese beeinträchtigt die Standfestigkeit des Baums jedoch nicht. Matthias Brunner verspricht: «Wenn das Dürrholz im Baumwipfel entfernt wird,

ist der Baum definitiv wieder in einem sicheren Zustand.» Mindestens für die nächsten fünf Jahre. So lange nämlich dauert die Garantie des Baumflüsterers. Text: Almut Berger Bilder: Paolo Dutto

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

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AUF EIN WORT | 19

FRAUEN IN FÜHRUNGSPOSITIONEN

«Ich bin gegen staatliche Quoten» Frauen in Chefetagen sind bei Schweizer Firmen selten. IBM-Geschäftsführerin Isabelle Welton glaubt, dass sich das mittelfristig ändern wird. Isabelle Welton, am 8. März findet der internationale Frauentag zum 101. Mal statt. Was bringt dieser Tag?

Was zählt, ist die Symbolik. Und der Tag sorgt für vermehrte Diskussionen. Was ist heute anders als früher?

Isabelle Welton (48) ist seit Januar 2010 Vorsitzende der Geschäftsleitung von IBM Schweiz und unter anderem Vorstandsmitglied von Economiesuisse.

Frauen in den Chefetagen sind sozial akzeptierter. Immer mehr Unternehmen haben die Infrastrukturen so eingerichtet, dass sich Familie und Karriere verbinden lassen. Als ich vor rund 15 Jahren bei Zurich arbeitete, war ich beispielsweise die Erste, die teilweise von zu Hause aus tätig war. Heute ist das Alltag. Wie haben Sie die Doppelrolle als verheiratete Mutter von zwei Teenagern gelöst?

Ich habe einen Partner, der mitzieht, und ich habe mich gut organisiert. Wer Karriere und Familie will, muss zurückstecken können. Wenn Sie beispielsweise die Kinder um 18 Uhr in der Krippe abholen müssen, kann man nicht an Konferenzen teilnehmen.

Von 907 Geschäftsleitungsmitgliedern in den grössten Schweizer Firmen sind 46 Frauen. Der Frauenanteil beträgt nur fünf Prozent.

Bilder: Raphael Zubler, Imagesource/Keystone, zvg (2)

Vor 20 Jahren wurden die Weichen nicht gestellt. Deshalb können wir die Früch-

Damit Frauen einen Chefjob übernehmen können, müssen die Männer mithelfen.

te noch nicht ernten. Aber schon in fünf bis zehn Jahren werden wir eine ganz andere Situation erleben.

viel mehr Arbeit übernimmt. Ich bin aber hoffnungsvoll, wenn ich sehe, wie die jüngere Generation darüber denkt.

Was für eine Situation?

Trotz Ihrer positiven Prognosen: Der Ruf nach einer Frauenquote in der Wirtschaft wird immer lauter.

Unternehmen und Gesellschaft haben sich verändert. Schauen Sie nur auf den hohen Frauenanteil bei Studienabgängern. Inzwischen ist allen klar, dass wir in der Arbeitswelt nur schon aus volkswirtschaftlichen Gründen nicht auf 50 Prozent der Menschen verzichten können. Als ich am Anfang meiner Karriere stand, war es unüblich, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Heute ist das Normalität. Die Zahlen sagen etwas anderes.

In der Regel dauert es 15 bis 20 Jahre, bis eine Angestellte in die Geschäftsleitung aufsteigt. Es ist also eine Frage der Zeit. 90 Prozent der verheirateten Männer mit Kindern arbeiten Vollzeit, während mehr als 75 Prozent der Frauen Teilzeitbeschäftigte sind.

Diese Zahlen erstaunen mich nicht. Als Nation Schweiz müssen wir lernen, uns vom vermeintlichen Negativbild Frau und Karriere zu verabschieden. Noch immer bringt es unser Rollenverständnis mit sich, dass die Frau im Haushalt

Ich bin gegen staatliche Quoten, weil das jedes Unternehmen für sich regeln muss. Nur das ist ökonomisch und personalpolitisch sinnvoll. Ich habe mir für IBM einen Frauenanteil von einem Drittel als Ziel gesetzt. Das ist für ein Technologieunternehmen relativ hoch. Derzeit haben wir einen Anteil von 23 Prozent. Noch immer ist die Materie für Mädchen in der Schule zu wenig attraktiv. Was braucht es denn schweizweit, damit mehr Frauen Karriere machen?

Erstens müssen Unternehmen Strukturen für flexibles Arbeiten für Frauen und Männer schaffen. Zweitens muss es ein Umdenken bei den Männern geben. Dies verlangt Teilzeitbereitschaft und Mitarbeit im Haushalt. Drittens muss man bereit sein zur Leistung, mit allen Konsequenzen — auch für das Privatleben. Diese Einsatzbereitschaft gilt für Männer wie auch Frauen. Interview: Reto E. Wild

FRAU DER WOCHE

MANN DER WOCHE

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Karin Remund (43) aus Schwarzenburg BE gewinnt den mit 5000 Euro dotierten Umweltpreis «Trophée de femmes Schweiz 2012» der Umweltstiftung von Yves Rocher. Die Leiterin der Waldarena Gantrisch setzt sich seit 2008 für deren Aufbau und die Sensibilisierung für die Umwelt im gleichnamigen voralpinen Naturpark ein. Zusammen mit Spezialisten führt sie Landschaftspflegeeinsätze durch und präsentiert den Park in jährlich rund 90 Exkursionen.

Seit über 20 Jahren forscht Michael Grätzel (67) von der ETH Lausanne an «grünen» Solarzellen – inspiriert von der Fotosynthese der Pflanzen. Sie sind halb so teuer wie konventionelle Siliziumzellen. Pflanzen auf Dächern sollen dank Metallzusätzen Strom erzeugen. Sie könnten ideal für Drittweltländer sein. «Noch stehen wir am Anfang der Entwicklung», sagt der deutsche Professor in «20 Minuten».


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RepoRtage

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NR. 10, 5. MÄRZ 2012 | migRos-magazin |

Im Film «Messies ‒ ein schönes Chaos» zeigt Elmira ihre Wohnung. Es gibt keine «Inseln» mehr. Alles ist vollgestopft.

«Alles strebt nach Chaos»

Als Messies werden Menschen bezeichnet, die Gegenstände sammeln und horten – bis sie sich in ihren Wohnungen kaum mehr bewegen können. Ein Besuch im Wirrwarr.

D

ie Toilette ist der einzige Ort in der Wohnung von Elmira, an dem die 68-Jährige noch sitzen kann. Alles andere ist belegt, sie muss über Stapel steigen, um von einem Zimmer ins nächste zu gelangen. Kartonverpackungen, Plastiksäcke, Zeitschriften, Werbebroschüren, Zettel, Kassetten und Tausende weiterer Dinge bilden eine chaotische Landschaft. Im neuen Film «Messies — ein schönes Chaos» des Berner Regisseurs Ulrich Grossenbacher, der zurzeit in den Schweizer Kinos zu sehen ist, gewährt Elmira Einblick in ihre Wohnung — und in ihr Leben. Eine charmante, intelligente, vielseitig interessierte Person, die in einer typischen Schweizer Familie aufgewachsen ist: gebildeter Mittelstand, die Mutter eine ordentliche Hausfrau, alles war stets perfekt aufgeräumt und sauber zu Hause. «Ich musste gar nie lernen, Ordnung zu halten, das erledigte meine Mutter. Sie warf auch immer Dinge von mir weg», erzählt die Rentnerin.

Das könnte ein Grund für ihre heutige Unordnung sein — aber es gibt noch viele weitere. Elmira erzählt, dass ihre Brüder ans Gymnasium durften, sie als Klassenbeste aber nicht, obwohl sie sich schon früh für Kultur interessierte. Gedichte, Opern, als junge Frau wollte sie Sängerin werden. «Aber die Eltern sagten, ich müsse etwas Richtiges lernen.» In ihrer Persönlichkeit ernst genommen fühlte sich Elmira nie. Da war immer das Gefühl, ihren Eltern nicht zu genügen. Später rutschte sie als alleinerziehende Mutter in die Armut ab und kam nie wieder raus. Das Chaos in ihrer Wohnung wuchs, nahm immer mehr Platz ein, bis sie schliesslich keinen Platz mehr hatte, um sich in ihrer Wohnung hinzusetzen, auch das Bett war längst zweckentfremdet. Lange war Elmira verbittert. «Aber ich habe mich mit dem Leben versöhnt.» Dabei geholfen hat ihr auch, dass sie im Film von Ulrich Grossenbacher mitwirken konnte. «Ich hatte zuerst grosse Angst, meine Wohnung zu

zeigen und mich zu outen. Doch jetzt, da ich es getan habe, kann ich viel lockerer damit umgehen. Ich habe keine Scham mehr. Sogar mit meinem Sohn kann ich heute darüber reden, wie haben es seither richtig gut.»

«ich sammle zwanghaft Dinge, kann nichts wegwerfen» Einer, der den Schritt an die Öffentlichkeit schon vor zehn Jahren gewagt hat, als Erster in der Schweiz, ist Johannes von Arx. Der 68-jährige Elektroingenieur und freie Fachjournalist gründete damals in Zürich eine Selbsthilfegruppe, und als Röbi Koller von der SFSendung «Quer» einen Messie suchte, stellte sich von Arx zur Verfügung. Schweizer, die in ihren ordentlich aufgeräumten Wohnzimmern vor dem Fernsehapparat sassen, hörten, wie von Arx sagte: «Ja, ich sammle zwanghaft Dinge. Ich kann nicht aufräumen, nichts wegwerfen. Bei mir herrscht das nackte Chaos.» Und andere Betroffene erkann-


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Migros-Magazin | Nr. 10, 5. M채rz 2012 |

MensChen

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Bilder: Fair & Ugly

Die 68-J채hrige lebt gl체cklich als Messie. Die K체che ist wertvoller Lagerplatz. Kochen tut Elmira sowieso nicht gern.


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Menschen

Migros-Magazin | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

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ten: Ich bin nicht alleine. Damals war der englische Begriff in der Schweiz noch kaum bekannt: Mess bedeutet Unordnung, Puff. «To be in a mess» heisst übersetzt so viel, wie sich in einem schlimmen Zustand zu befinden. Das Messie-Phänomen wurde zuerst in den USA zum Thema, ab 1981 erschienen dort die ersten Bücher. Heute weiss auch im deutschsprachigen Raum fast jeder, was ein Messie ist. Oder glaubt es zu wissen, seit sich deutsche TV-DokuSoaps dem Thema angenommen haben.

Bei Messis ist die hygiene kein oder nur ein minimales problem Helene Karrer-Davaz ist Co-Präsidentin des Verbandes LessMess und Coach für Menschen, die Mühe haben, private Notwendigkeiten wie Aufräumen, Putzen, Entsorgen, Rechnungen bezahlen zu erledigen. Sie ärgert sich über diese TVSendungen, sagt: «Was da gezeigt wird, ist Verwahrlosung, nicht Messietum.» Johannes von Arx, der mit Karrer und weiteren Messies den Verband vor sieben Jahren gegründet hat, präzisiert: «Wir unterscheiden zwischen Prä-Messies, Messies und Verwahrlosten.» So seien Messies interessierte Mitmenschen, Verwahrloste hingegen «an nichts interessiert». Bei Verwahrlosten lägen — neben den Sammelobjekten wie bei Messies — auch Abfall und Essensreste in der Wohnung herum, es sei schmutzig und stinke, die Wohnungseinrichtung sei meist nicht mehr funktionsfähig. Kurz: Bei Messies ist die Hygiene kein oder nur ein minimales Problem, bei Verwahrlosten ein grosses bis extremes. Weit von Verwahrlosung entfernt ist der Künstler Maik Bischoff. Der 40-Jährige lebt in Zürich in einer WG, sammelt exzessiv Werkzeuge, Kabel, VintageSynthesizer, Kostüme, Perücken, Spielzeugpistolen und weiteres mehr. Er sagt von sich: «Ich bin ein Messie.» Tatsächlich türmen sich in seinem Zimmer die Kleider und Sammelgegenstände, in gemeinsam bewohnten Räumen ist es indes aufgeräumt. «Meine Wohnpartnerin ist sehr ordnungsliebend — und ich bin sehr friedliebend.» Deshalb räumt er abends immer alles zusammen, was von ihm im Wohnzimmer rumliegt und versorgt es. «Würde ich alleine wohnen, sähe es ganz anders aus.» Maik Bischoff sammelt Dinge, die ihn ästhetisch an-

Johannes von Arx, Elektroingenieur und Journalist, outete sich vor zehn Jahren als Erster in der Schweiz. «Bei mir herrscht das nackte Chaos», sagte der 68-Jährige damals in der Fernsehsendung «Quer».

sprechen. Im Gegensatz zu richtigen Messies hat er nicht den Zwang, alles aufzubewahren, er kann auch wegwerfen, entsorgen — ausser seinen Sammelgegenständen. Er ist also das, was man als Prä-Messie bezeichnen könnte. Captain Maik, so sein Künstlername, sprüht vor Ideen. Mal wollte er einen Schokoladeversand starten, mal ein Motorradtaxiunternehmen, aktuell beschäftigt er sich mit Motorradtankverkleidungen aus Silikon. Den Namen für seine neus-


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RepoRtage

te Idee hat er schon: Hell Cat Silicon. «Aber ich leide unter dem 7/8-Problem: Ich bringe kein Projekt auf den Boden, weil mich noch vor der Umsetzung bereits die nächste Idee elektrisiert.»

«ich sammle zwanghaft Dinge, kann nichts wegwerfen» Sind es junge Leute, die in Unordnung leben, fällt dies zumeist nicht auf. «Sie glauben, dass sich das Leben in einem bestimmten Alter wie von selbst ordnen wird», sagt Filmemacher Ulrich Grossenbacher. «So hat es in Selbsthilefgruppen kaum junge Messies.» Bei Menschen mit Veranlagung zum Messietum nimmt die Unordnung mit den Jahren jedoch zu. Kreativität, Ideenreichtum, viele Interessen — das sind in den Augen von Johannes von Arx und Helen Karrer-Davaz typische Charaktereigenschaften von Messies. Elmira sagt im Film: «Man müsste für jedes einzelne Interesse ein separates Leben haben.» Captain Maik bestätigt: «So ist es! Und es gibt keine Lösung dafür. Höchstens, sich zu orga-

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NR. 10, 5. MÄRZ 2012 | migRos-magazin |

nisieren.» Nur ist sich zu organisieren genau das, was Messies nicht können. Der Künstler: «Eigentlich strebt ja alles nach Chaos. Ausser der Mensch. Er schafft Ordnung — und somit Kultur. Er hebt sich so von der Natur und den Tieren ab. Aber das Chaos dringt immer wieder ein, von allen Seiten.» Er glaubt, dass Ordnung zu schaffen für Messis anstrengender sei als für andere Menschen — und auch pünktlich zu sein. Tatsächlich kommt Elmira mit einer Stunde Verspätung zum Interviewtermin. Dafür war Johannes rechtzeitig da, im Gepäck allerlei Literatur zum Thema. Und eine neuen These, was Messies zu Messies macht. «Das Horten von Material ist ein Ersatz für fehlende innere Sicherheit und Persönlichkeit.» Texte: Esther Banz Bilder: Basil Stücheli

«Messies – ein schönes Chaos», ein Film von Ulrich Grossenbacher, läuft in den Schweizer Kinos. Das Migros-Kulturprozent hat die Produktion unterstützt.

Der Künstler Captain Maik alias Maik Bischoff ist ein sogenannter Prä-Messie. Er sammelt Werkzeuge, Kabel, Vintage-Synthesizer, Kostüme, Perücken.

«Dinge vermitteln Messies Sicherheit»

Für den Psychologen Heinz Lippuner leiden Betroffene an einer Bindungsstörung. Heinz Lippuner, der Film «Messies» vermittelt den Eindruck, Betroffene seien sehr kreative, interessierte Menschen. Ist dem generell so?

Der Psychologe und Psychotherapeut FSP Heinz Lippuner (58) arbeitet seit zwölf Jahren mit Messies. www.verhal tenssucht.ch

Nein, es trifft aber auf viele Messies zu, die sich in der Selbsthilfebewegung engagieren. In wissenschaftlichen Kreativitätstests schneiden Messies nicht besonders gut ab. Sie haben viele Ideen, können diese aber nicht umsetzen. Leiden Messies an einer Art Depression?

Das heisst es oft. Aber diejenigen, die ich kennengelernt habe, sind aktiver und interessierter als Menschen mit einer Depression. Anders als bei Depressiven entsteht ihr Rückzug aus Schamgefühl und weniger aus dem Bedürfnis heraus, bestimmte Situationen zu vermeiden.

Handelt es sich um eine Krankheit?

Nein. In der Psychologie und Psychiatrie gibt es kein Messiesyndrom. Was diagnostiziert wird, sind Zwangserkrankungen und depressive Störungen mit

einer Tendenz zum Messiesyndrom. Und dann gibt es eine Art Desorganisationsproblematik. Wo verläuft die Grenze zwischen Messietum und Verwahrlosung?

Deutsche TV-Sendungen zeigen die Extremformen: Neben grosser Unordnung auch vergammeltes Essen, das ist Verwahrlosung. Die meisten Messies häufen Papier und andere Sammelutensilien an, kein Essen. Entscheidungen zu treffen fällt ihnen schwer. Das ist ein Grundproblem bei Menschen mit einer Zwangserkrankung: die ewige Angst, Fehler zu machen. Man fängt besser gar nicht an, als es nicht richtig zu machen. Wer ist gefährdet, ein Messie zu werden?

Zu genetischen Veranlagungen oder anderen Einflüssen wie etwa der Erziehung gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Aber man geht davon aus, dass die meisten Messies eine Bindungsstörung

haben. Sie haben keine sicheren Grunderfahrungen mit Bindungen zu anderen Menschen gemacht — und bauen deshalb Bindungen zu Dingen auf, von denen sie sich nicht mehr trennen können. Sie vermitteln ihnen Sicherheit. Wie kann Messies geholfen werden?

Viele wollen gar keine Hilfe, verweigern sie gar. Bei mir melden sich viel öfters Angehörige als Betroffene. Helfen ist sehr schwierig. Ich therapiere nur noch Leute, die bereit sind, mit einer Person zusammenzuarbeiten, die in der Wohnung Räumungsarbeit begleitet, also nicht selber aufräumt. Die Therapie nützt nichts, wenn der Betroffene weiter hortet.

Von Perfektionist bis Rebell: Es gibt sieben verschiedene Messie-Typen. Lesen Sie, welche.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 10, 5. März 2012 |

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BILD DER wOCHE | 27

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Nr. 10, 5. März 2012 | Migros-Magazin |

«Die Schweiz hat ein Harmoniebedürfnis»

Vor genau zehn Jahren sagte das Stimmvolk Ja zum Uno-Beitritt. Paul Seger, Schweizer Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York, über das Diplomatenleben, zähe Reformen und warum er immer extra für die Basler Fasnacht nach Hause kommt. Paul Seger, die Schweiz fühlt sich von der internationalen Gemeinschaft wegen Bankgeheimnis und Steuerflucht unter Druck. Wie werden wir in New York wahrgenommen?

In der Uno hat unser Image nicht gelitten. Auch nicht wegen der Minarett-Initiative. Bei der Uno zählt, dass man ehrlich bereit ist mitzuarbeiten. Ein Staat, der sich solidarisch und initiativ ernsthaft für die Gemeinschaft einsetzt, hat ein gutes Image. Wenn ich die Schweizer Medien lese, habe ich den Eindruck, dass wir mit uns selbst viel kritischer umgehen als das Ausland. Ich finde, die Schweiz hat einfach ein extrem ausgeprägtes Harmoniebedürfnis. Dabei sind wir ein Land wie jedes andere auch, mit Vorzügen und Fehlern. Ihr Vorgänger, Peter Maurer, sagte, man könne sehr viel erreichen mit genügend guten Freunden, genügend Geld und guten Ideen.

Das stimmt. Wobei Geld nicht so entscheidend ist wie gute Ideen und Anliegen, die man glaubwürdig vertreten kann. Wir gelten als Land mit grosser humanitärer Tradition. Wenn wir uns dafür einsetzen, nimmt man uns das ab. Das Gleiche gilt für Grundfreiheiten und unser vorbildliches Verhältnis zur Natur. Es ist nicht so, dass am Schweizer Wesen die Welt genesen muss, aber mit originellem Input kann man einiges bewegen. Aber es liegen bloss Mikro-Erfolge drin?

Die Uno ist ein Forum für 193 Staaten, alle mit sehr unterschiedlichem ideologischen, geschichtlichen und wirtschaftlichen Hintergrund. Allein schon, dass man all diese Länder an einen Tisch bringt, ist eine grossartige Leistung. Vergessen wir nicht: Die Schweiz ist extrem abhängig vom Rest der Welt, wir verdienen jeden zweiten Franken mit dem Ausland. Uns kann also nicht egal sein, wenn es zum Beispiel an der Elfenbeinküste zu Unruhen kommt. Wenn wir

von dort keinen Kakao mehr bekommen, können wir keine Schokolade mehr produzieren. Deshalb ist für uns eine friedliche, gerechte Weltordnung wichtig.

Ja, aber die kommen nicht so oft, weil alle sie einladen. Es ist viel einfacher, sich diesen Botschaftern an Empfängen zu nähern.

Die sachliche Ebene ist das eine. Es sind zwar Länder, die miteinander kommunizieren, aber Menschen, die am Verhandlungstisch tagen.

Sie verpacken also Ihr Anliegen in Small Talk?

Die menschliche Ebene wird stark unterschätzt. Es sitzen sich Individuen gegenüber, mit all ihren Eigenheiten, Charakteren und Egos. Eine politische Verhandlung funktioniert gleich wie eine Sitzung in irgendeiner Firma. Es steht und fällt mit der zwischenmenschlichen Chemie, die stimmt oder eben nicht.

Mit wem kommen Sie besonders gut aus?

Einige Kollegen wurden wirklich Freunde, etwa die Botschafter von Costa Rica oder Jordanien. Auch den Iren und den Südafrikaner mag ich ausgesprochen.

Wen weniger?

Ein Problem ist es, mit Ländern zu verkehren, mit denen man politische Schwierigkeiten hat. Aktuell Syrien. Ich kenne den Botschafter noch von meiner Zeit in Genf und finde ihn als Person eigentlich durchaus nett. Aber langsam habe ich Mühe, mit ihm einen normalen Umgang zu pflegen, weil er ein Regime vertritt, mit dem ich mich schwertue.

Laden Sie Vertreter mächtiger Nationen wie der USA oder Chinas öfters zum Essen ein?

Genau. Man versucht, mit einer bestimmten Person kurz ins Gespräch zu kommen und seine Message zu plazieren. Dafür hat man fünf, zehn Minuten Zeit, dann wandert man zum Nächsten.

Auch Sie müssen die Positionen der offiziellen Schweiz vertreten, obwohl Sie privat vielleicht eine andere Meinung haben.

Ich habe das Glück, ein Land repräsentieren zu dürfen, hinter dem ich voll und ganz stehen kann. Und an dem es nichts zu kritisieren gibt?

Es gibt kein perfektes Paradies. Aber mit den Anliegen, die ich an der Uno vertrete, habe ich keine Mühe. Ich mag persönlich etwas andere Auffassungen haben, was unsere Exportpolitik von Rüstungsgütern angeht. Aber das darf für einen Botschafter keine Rolle spielen. Als ich beispielsweise in Argentinien stationiert war, musste ich für Armasuisse, die Kanonen verkaufen wollte, die Werbetrommel rühren. Ich bin nun nicht gerade einer, der von Natur aus gerne Waffen verkauft. Aber ich tat es trotzdem. Denn ich arbeite für diesen Staat, mit all seinen Vorzügen und Schattenseiten.

Diplomat und Fasnächtler Der 53-jährige Paul Seger vertritt die Schweiz seit Sommer 2010 als Uno-Botschafter in New York. Der Basler Jurist ist spezialisiert auf internationales Völkerrecht, steht bereits seit 1986 im diplomatischen Dienst und war vor New York Botschafter für das Fürstentum Liechtenstein. Seger lebt mit seiner Frau und seinen Söhnen (16 und 18) in der Botschafterresidenz in Manhattan. Seit seinem 16. Lebensjahr ist er begeisterter Fasnächtler und kehrt jeweils für den Morgenstraich zurück nach Basel – egal, wo in der Welt er sich gerade befindet.


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Siegermächte. Doch Schwellenländer wie Brasilien und Indien, aber auch Südafrika, Japan und Deutschland machen Druck. Sie wollen mehr ständige Mitglieder im Sicherheitsrat.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Am ehesten kann man meine Arbeit mit der eines Parlamentariers vergleichen. Nur dass ich keine politische Partei vertrete, sondern einen Staat. Man betreibt viel Networking und versucht, sich mit Gleichgesinnten zu einer Gruppe zusammenzuschliessen. So haben wir gemeinsam mit anderen kleinen Ländern Empfehlungen eingereicht, um die Arbeit des Uno-Sicherheitsrats transparenter zu machen. Dort geht es oft zu wie im Kardinalskonklave im Vatikan. Man weiss nicht, wie die Beschlüsse zustande kommen — obwohl sie verbindlich sind und alle 193 Staaten betreffen.

Will die Schweiz das auch?

Wir sind für eine Vergrösserung der Mitgliederzahl. Aber wir wollen keine Erweiterung des Vetorechts, wie das einige verlangen. Denn unser kleiner Machteinfluss besteht darin, dass wir Leute in den Sicherheitsrat wählen können. Je mehr Länder das Vetorecht haben, desto schwieriger werden Entscheide.

Richtig. Wir versuchen, das Vetorecht wenigstens zu beschränken, wenn es um Verbrechen gegen die Menschlichkeit geht, also Kriegsverbrechen oder Genozid. Bestünde diese Regelung schon, hätten China und Russland im Fall von Syrien das Veto nicht ergreifen können.

An solchen Reformen wird seit Jahren gearbeitet. Ist das nicht frustrierend?

Bei der Reform des Uno-Sicherheitsrats ist das Frustpotenzial verhältnismässig gross. Die aktuelle Zusammensetzung reflektiert die Machtkonstellation und den Geist nach dem Zweiten Weltkrieg. Die fünf ständigen Sicherheitsratsmitglieder sind die damaligen

Es gab einen internationalen Aufschrei.

Wir hoffen, dass genau dies unseren

«Im Sicherheitsrat geht es oft zu wie im Kardinalskonklave im Vatikan.»

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Vorschlägen Auftrieb gibt. Viele Staaten sind mit uns einer Meinung, dass die Uno nicht untätig zuschauen kann bei offensichtlichen Verletzungen der Menschenrechte, wie in Syrien.

Paul Seger, das US- Pendant zur Fasnacht ist Halloween. Machen Sie da auch mit?

An Cocktailpartys und Empfängen kann man in zwangloserem Rahmen diskutieren und zu einem Botschaftskollegen sagen: Schau mal, wollt ihr da nicht eine etwas konziliantere Haltung an den Tag legen? Netzwerke und gute Beziehungen auf persönlicher Ebene spielen in der Diplomatie eine zentrale Rolle. Letzten Endes will jeder vor den Augen der Weltöffentlichkeit gut dastehen.

Ich mag Halloween und verkleide mich gerne. In diesem Punkt bin ich etwas kindisch. Einmal ging ich als Matrose — als begeisterter Segler bin ich ja Süsswassermatrose — und einmal als Banane.

Weltmächten ist das nicht egal?

Oh nein. Man merkte es jetzt auch wieder in Bezug auf Syrien. Kritik und Angriffe von anderen Staaten und den Medien lässt niemanden gleichgültig.

Geheiratet haben Sie aber am Morgestraich.

Ja, das war 1986. Wir gingen verkleidet aufs Standesamt. Ich im Hochzeitskleid als dralle Braut mit grossem Busen vorn und faux-cul hinten, meine Frau in Frack und Zylinder. Vor dem Trauungsraum mussten wir die Kostüme allerdings ausziehen. Darunter trugen wir ganz korrekt Anzug und Kleid.

Sie leben alle paar Jahre in einem anderen Land. Wo ist Ihr Zuhause?

Ich fühle mich sehr stark mit meiner Heimatstadt Basel verbunden. Wir haben uns dort ein kleines Pied-à-terre gekauft, denn es ist uns wichtig zu wissen, wo wir hingehören. Wie wohl fühlen Sie sich in New York?

Sehr wohl. Es ist eine tolle Stadt. Ich bedaure, dass aufgrund des Arbeitspensums das Kulturelle zu kurz kommt.

Haben Sie den Morgestraich je verpasst?

Nur zweimal. Einmal waren wir im Kongo stationiert, einmal in Argentinien. Es lag zeitlich schlicht nicht drin, heim zu fliegen.

Worauf könnten Sie dort verzichten?

Auf den Lärm. Vor allem in den Restaurants sind Gespräche fast unmöglich. Andererseits schätze ich die positive Lebenseinstellung und Kreativität.

Wie heisst Ihre Clique?

Freyschtil. Wir sind eine kleine Gruppe, die sich abgespalten hat von einer traditionellen Clique, die Comité-Fasnacht feiert. Konsum-Fasnacht, wie ich es nenne. Wir Abweichler fanden das langweilig. Wir wollten ohne Zwänge die scheenschte drei Dääg so verbringen, wie es uns passte.

Gefällt es auch Ihren 16 und 18 Jahre alten Söhnen im Big Apple?

Jein. Sie sind fasziniert von den Möglichkeiten, gerade beim Shopping. Aber sie sind weniger frei als in der Schweiz. An Silvester etwa wollten wir auf einem Schiff feiern. Weil aber dort getanzt und Alkohol ausgeschenkt wurde, hatten unter 21-Jährige keinen Zutritt. Und die Schule?

Text: Ruth Brüderlin, Ralf Kaminski Bilder: Daniel Winkler

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Morgestraich nur zweimal verpasst

Wie können Sie die Grossmächte auf die Problematik in Syrien ansprechen?

Meine Söhne finden, dass sie in der Schweiz als junge Erwachsene behandelt werden, in den USA hingegen als grosse Kinder. Sie werden zwar umsorgt und umarmt. Andererseits wird Wert auf Disziplin gelegt, mit Massnahmen, die uns reichlich übertrieben vorkommen.

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Eine bittere Trennung?

Uno-Botschafter Paul Seger am Morgestraich 2012.

Überhaupt nicht. So etwas passiert in Basel häufig. Die Scheidungsrate unter Cliquen ist verhältnismässig hoch.


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kolUMne | 35

Der haUsMann

Blöde Kuh! Bänz Friedli trauert dem Krimiautor seiner Kindheit nach.

Reimkünstler Jay-Z und seine Ange­ traute Beyoncé liessen — wir hattens davon — den Namen ihrer frischgebore­ nen Tochter Blue Ivy um der Einzigartig­ keit willen als Trademark eintragen. Und zwecks späterer Vermarktung, ver­ mutlich: Blue­Ivy­Nuggis! Blue­Ivy­ Bébésitz! Blue­Ivy­Feuchttüchlein! Blue­Ivy­Babyshampoo! Brennt nicht in den Augen! An eines freilich haben der Starrapper und die Sängerin nicht gedacht: auch die eigenen Namen zu schützen. Und, schwupps, erblickte am 17. Februar in Biel, Switzerland, ein Jay­Z Darbellay das Licht. Wirklich wahr, ich verarsche Sie nicht! Heissen wir das kleine Kerlchen — 2930 Gramm, 47 Zentimeter — willkommen und wün­ schen wir ihm alles erdenklich Gute! Und dass er später, standesgemäss, die Frau seiner Träume finde. Beyoncé Tschümperlin, vielleicht? Apropos Wochenbett. Kathrin aus Bern erzählt, derweil sie seinerzeit mit Söhnchen Simon im Frauenspital ge­ legen habe, hätte ihre Erstgeborene An­ drea auf dem grosselterlichen Bauernhof geweilt. Und dann habe Klein Andrea ihren Vater gefragt, ob sie die Mutter und das neue Brüderchen nicht noch mal im «Bettstall» besuchen gingen. Bettstall — was für eine Metapher! Womit wir beim Rindvieh wären. Leserin Michelle be­ richtet, sie hätten während einer Velo­ tour en famille auf einer fernen Wiese zottelige Tiere erblickt. Sie sei der Mei­

nung gewesen, es handle sich um Scha­ fe; Mann und Sohn hätten darauf bestanden, es seien Kühe. Sie wollten es genau wissen, stiegen vom Rad und nä­ herten sich der Wiese zu Fuss. Als sie auf halbem Weg waren, fingen die vermeint­ lichen Kühe an zu blöken. «Das ist ja nun wohl der Beweis!», frohlockte Mutter Michelle. Darauf der siebenjährige Ben: «Wieso? Ich kann doch auch Englisch.» Der fünfeinhalbjährige Nevio wollte mit der «Zahnarztbahn» auf die Rigi fahren. Ein anderes Kind fragte einst, weshalb die Österreicher bei Skirennen «Tag Heuer» einblendeten: «Mama, ist ‹Tag Heuer› österreichisch für ‹Live›?» Und Gisela aus Worb schreibt: «Unsere Kleine konnte nicht verstehen, dass ich

«Gibts bald Blue-IvyBabyshampoo?»

ein Zugbillett für die 2. Klasse löste, obschon sie doch erst die erste Klasse besuche. ‹Mami, da hesch ume einisch rächt bschisse, i bi de im Fall ersch ir erschte Klass!›» Ihr Glücklichen, die ihr noch kleine Kinder habt! Ihr dürft jetzt wieder «Dominik Dachs» schauen. Ein Hoch aufs Schweizer Fernsehen, dass es das good old Guetnachtgschichtli wieder eingeführt und gleich mit dem Helden meiner Kinderjahre begonnen hat: Do­ minik Dachs. Ein ewiger Wert, bei dem Mann wieder zum Buben wird. Genau wie bei Wolfgang Ecke: Seit einigen Wo­ chen lösen Hans und ich vor dem Ein­ schlafen jeweils einen Ratekrimi meines einstigen Lieblingsautors; irgendwo kam ein altes Buch zum Vorschein. Grossar­ tig, wie liebevoll Ecke seine Figuren por­ trätiert, besonders die Gauner, wie hu­ morvoll er seine Schauplätze skizziert: Berlin, Zürich, Stockholm, Paris und im­ mer wieder London. Warum bloss, frag­ te ich mich, ist es um meinen Wolfgang Ecke und seinen Warenhausdetektiv Perry Clifton so still geworden? Im In­ ternet erfuhr ich zu meiner Bestürzung: Ecke starb, erst 55­jährig, bereits 1983 bei einem Unfall in Murnau am Staffel­ see, als er versuchte, mit dem Auto einer Kuh auszuweichen. Ob diese Englisch sprach, ist nicht überliefert. Bänz Friedli live: 6. 3. Arbon TG, 10. 3. Münchenbuchsee BE.

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Reiseprogramm Radwandern 1. Tag: Schweiz–Dresden. Hinreise mit modernem Komfortklasse-Bus über Ulm, Nürnberg, Hof, Chemnitz zur Elbmetropole Dresden. 2. Tag: Dresden, ca. 25 km. Perlen sächsischer und italienischer Barockbaukunst prägen das historische Zentrum Dresdens. Am Morgen entdecken wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf einer geführten Besichtigung. Am Nachmittag Fahrt mit dem Bus bis nach Pirna und Start unserer ersten Velotour. Entlang der Elbe und der sächsischen Weinstrasse fahren wir zurück nach Dresden. 3. Tag: Ebersbach–Bautzen, ca. 40 km. Mit dem Bus gehts von Dresden zur Spreequelle «am Kottmar» – die höchstgelegene der drei Spreequellen. Kurze Weiterfahrt im Bus nach Ebersbach, wo wir unsere heutige Velotour starten. Durch die leicht hügelige Landschaft fahren wir entlang der deutsch-tschechischen Grenze und durchqueren das waldreiche Bergland der Oberlausitz, auch Umgebindeland genannt. Sorbische Handwerkskunst und die sorbische Sprache sind hier allgegenwärtig. Tagesziel ist die über 1000-jährige Stadt Bautzen, die uns mit der historischen Altstadt und der gut erhaltenen mittelalterlichen Festungsanlage begeistern wird.

Entlang dem Spree-Radweg

4. Tag: Neustadt–Cottbus, ca. 40 km. Der Bus bringt uns zur «Schwarzen Pumpe» – eines der modernsten Braunkohlekraftwerke der Welt. Im Besucherzentrum erfahren wir mehr über die Stromgewinnung aus «braunem Gold». Fahrt mit dem Bus nach Neustadt und Beginn unserer heutigen Veloetappe. Schon bald grüsst uns die Silhouette der Stadt Spremberg, wo wir unsere Mittagspause geniessen. Am Nachmittag Velotour bis nach Cottbus. Mit dem Bus Fahrt zu unserem Übernachtungsort in Raddusch. 5. Tag: Spreewald-Rundfahrt, ca. 40 km. Der Spreewald ist eine einzigartige Wald- und Wiesenlandschaft, die von mehreren hundert Wasserarmen der Spree durchzogen wird. Auf unserer heutigen Velotour entdecken wir diese einmalige Naturlandschaft, die 1991 von der Unesco in die Liste der Biosphärenreservate aufgenommen wurde. Natürlich steht auch eine traditionelle Kahnfahrt auf dem Programm. Am Abend Spreewälder Folkloreabend im Hotel. 6. Tag: Lübben–Trebatsch, ca. 55 km. Auch heute erwartet uns wieder viel Natur mit neuen Landschaftsbildern. Die zahlreichen verzweigten Wasserläufe finden wieder zur grossen Spree zusammen. Der Horizont wird weiter und dichte Auenwälder wechseln sich ab mit den gros-

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sen Wasserflächen des Neuendorfer Sees. In Trebatsch wartet unser Bus. Fahrt zu unserem Hotel am Müggelsee. 7. Tag: Hangelsberg–Müggelsee, ca. 40 km. Auf Nebenstrassen und durch ausgedehnte Wälder, mit immer wiederkehrendem Blick auf die Spree, radeln wir von Hangelsberg bis zu unserem Hotel direkt am Müggelsee. Abendessen in lokalem Restaurant in Berlin. 8. Tag: Müggelsee–Berlin, ca. 23 km. Direkt ab dem Hotel starten wir unsere letzte Velotour. Über Köpenick und entlang der Spree gehts zum Alexanderplatz, Unter den Linden, durch das Brandenburger Tor und bis zum Reichstag im Zentrum von Berlin. Hier endet unsere Radtour. Nachmittag zur freien Verfügung für individuelle Entdeckungen oder einen Stadtbummel. 9. Tag: Berlin–Schweiz. Nach dem Frühstück Heimreise zu den Einsteigeorten in der Schweiz.

Velo-Informationen Diese Tour ist leicht. Die Radwege sind grösstenteils asphaltiert, teilweise aber auch Naturstrassen, Waldwege und kurze Strecken auf Kopfsteinpflaster. Es besteht jederzeit die Möglichkeit ein Teilstück im Begleitbus zurückzulegen.


Velofahren vor Dresdens Silhouette ...

Reiseprogramm sportliche Velofahrer 1. Tag: Schweiz–Dresden. Gemäss Variante Radwandern. 2. Tag: Bad Schandau–Dresden, ca. 54 km. Perlen sächsischer und italienischer Barockbaukunst prägen das historische Zentrum Dresdens. Am Morgen entdecken wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf einer geführten Besichtigung. Am Nachmittag Fahrt mit dem Bus bis nach Bad Schandau und Start unserer ersten Velotour. Entlang der Elbe und der sächsischen Weinstrasse fahren wir zurück nach Dresden. 3. Tag: Spreequelle–Bautzen, ca. 55 km. Mit dem Bus gehts von Dresden zur Spreequelle «am Kottmar» – die höchstgelegene der drei Spreequellen. Mit dem Velo gelangen wir nach Ebersbach. Durch die leicht hügelige Landschaft fahren wir entlang der deutsch-tschechischen Grenze und durchqueren das waldreiche Bergland der Oberlausitz, auch Umgebindeland genannt. Sorbische Handwerkskunst und die sorbische Sprache sind hier allgegenwärtig. Tagesziel ist die über 1000-jährige Stadt Bautzen, die uns mit der historischen Altstadt und der gut erhaltenen mittelalterlichen Festungsanlage begeistert. 4. Tag: Neustadt–Raddusch, ca. 90 km. Der Bus bringt uns zur «Schwarzen Pumpe» – eines der modernsten Braunkohlekraftwerke der Welt. Im Besucherzentrum erfahren wir mehr über die Stromgewinnung aus «braunem Gold». Fahrt mit dem Bus nach Neustadt und Beginn unserer heutigen Veloetappe. Schon bald grüsst uns die Silhouette der Stadt Spremberg. Entlang des grossen Stausees erwartet uns ein gut 10 Kilometer langes Ferienparadies mit blühendem Heidekraut und schattigen Wäldern. Wir gelangen nach Cottbus, wo wir unsere Mittagspause geniessen. Am Nachmittag Radtour durch die Peitzer Teichlandschaft bis zu unserem Übernachtungsort Raddusch inmitten des Spreewalds. 5. Tag: Spreewald-Rundfahrt. Gemäss Variante Radwandern. 6. Tag: Raddusch–Trebatsch, ca. 80 km. Direkt ab dem Hotel starten wir unsere Velotour. Wir fahren noch ein Stück durch den idyllischen Spreewald. Dann verändert sich das Landschaftsbild: Die vielen kleinen verzweigten Wasserläufe finden wieder zur grossen Spree zusammen. Der Horizont wird weiter und dichte Auenwälder wechseln sich ab mit den grossen Wasserflächen des Neuendorfer Sees. In Trebatsch wartet unser Bus. Fahrt zu unserem Hotel am Müggelsee.

7. Tag: Radinkendorf–Müggelsee, ca. 86 km. Der Bus bringt uns nach Beeskow. Kurzer Aufenthalt in der hübschen Altstadt und Weiterfahrt nach Radinkendorf, wo wir in den Sattel steigen. Über Neubrück gelangen wir zum Oder-Spree-Kanal und weiter zur Kehrsdorfer Schleuse. Zwischen Fürstenwalde und Erkner durchqueren wir einsame Kiefer- und Auenwälder. Auf Nebenstrassen, durch Wälder und mit immer wiederkehrendem Blick auf die Spree, radeln wir bis zu unserem Hotel direkt am Müggelsee. Abendessen in lokalem Restaurant in Berlin. 8. Tag: Müggelsee–Berlin. Gemäss Variante Radwandern. 9. Tag: Berlin–Schweiz. Gemäss Variante Radwandern. Programmänderungen vorbehalten.

Velo-Informationen

... und in unberührter Natur

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Abreisen Donnerstag

Daten 2012

1: 21.06.–29.06. Do–Fr 2: 05.07.–13.07. Do–Fr 3: 14.07.–22.07. Sa–So 4: 19.07.–27.07. Do–Fr 5: 21.07.–29.07. Sa–So 6: 28.07.–05.08. Sa–So

7: 02.08.–10.08. Do–Fr 8: 11.08.–19.08. Sa–So 9: 16.08.–24.08. Do–Fr 10: 18.08.–26.08. Sa–So 11: 25.08.–02.09. Sa–So

Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfortklasse-Bus mit Veloanhänger Unterkunft in Mittel- bis guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer ■ Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC ■ 8 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) davon 1 x Abendessen in einem lokalen Restaurant (7. Tag) ■ Alle aufgeführten Velotouren ■ Stadtführungen in Dresden und Berlin ■ Kahnfahrt im Spreewald ■ Erfahrener Reisechauffeur ■ Erfahrene Veloreiseleitung ■

Nicht inbegriffen

Diese Tour ist mittelschwer, Erfahrung mit Velotouren oder regelmässiges Training wird vorausgesetzt. Die Tagesetappen betragen zwischen 23 und 90 km, jedoch ohne grössere Steigungen (etwas hügelig von der Spreequelle nach Bautzen). Die Radwege sind grösstenteils asphaltiert, teilweise aber auch Naturstrassen, Waldwege und kurze Strecken auf Kopfsteinpflaster. Es besteht die Möglichkeit eine leichtere Tagesetappe einzuschalten oder den Begleitbus zu gebrauchen.

Einzelzimmerzuschlag Mietvelos (Wochenmiete): – Tourenvelos inkl. Service und Reinigung – Elektrovelo «Flyer» inkl. Service und Reinigung ■ Annullations- und Assistance Versicherung

245.–

170.– 225.– 29.–

Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch

Abfahrtsorte Ihre Hotels

Auf dieser Reise haben wir für Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: Hotel NH Hotel Dresden Holiday Inn Bautzen Radduscher Hafen, Raddusch Hotel Müggelsee

Nächte T-Kat. off.Kat. 2 1 2 3

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mit Mietvelo 05:30 Burgdorf ! 05:45 Basel 06:20 Aarau 07:00 Baden-Rütihof ! 07:30 Zürich-Flughafen ! 08:30 Wil !

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genossenschaften

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NR. 10, 5. MÄRZ 2012 | Migros-Magazin |

serie

Uno-Jahr der Genossen schaften

Werden Sie Migros-Genossenschafter! Die Mitgliedschaft in einer Migros-Genossenschaft ist kostenlos und bringt viele Vorteile: Genossenschafter haben Mitspracherechte und stimmen zum Beispiel über die Jahresrechnung ihrer regionalen Genossenschaft ab. Sie erhalten in der

Schweiz das Migros-Magazin, in der Deutschschweiz haben sie Anrecht auf die Aktionsbroschüre mit Rabatten für Freizeiteinrichtungen. Alle Infos unter: www.migros.ch/genossenschafter

Da D s Migros-Magazin wid met sich in diesem Jahr dem Them a Genossen s schaften. In einer 12teiligen Serie zeigen wir versch iedene As A pekte dieser in der Sc hweiz historisch verwurzelte n Rechtsform. Teil 3: Die Migros als grösste Arbeitgeberin der Schw eiz.

Genossenschaften als Jobmaschinen Für die Schweizer Wirtschaft sind genossenschaftliche Unternehmen ein wichtiger Motor. So ist die Migros die grösste private Arbeitgeberin des Landes. Drei Mitarbeiter mit verschiedenen Berufen sagen, was ihnen die Anstellung bei der Detailhändlerin bringt.

G

enossenschaften sind aus der Schweiz nicht wegzudenken. Jeder Bewohner des Landes kommt mit ihnen in Kontakt — sei es, dass er bei Migros und Coop einkauft, bei der Mobiliar versichert ist, bei der Raiffeisen sein Geld anlegt oder mit einem knallroten Mobility-Auto durch die Strassen kurvt. Hinzu kommen die vielen kleineren Betriebe mit genossenschaftlicher Struktur. Entsprechend wichtig sind Genossenschaften für unsere Wirtschaft. Das zeigt das reale Bruttoinlandprodukt, der teuerungsbereinigte Wert aller Güter, die während eines Jahres in unserem Land produziert werden. 2009 betrug diese Summe 484,6 Milliarden Franken. Elf Prozent davon wurden allein von den zehn grössten Genossenschaften erwirtschaftet. Wie wichtig Genossenschaften für die Arbeitsplätze in unserem Land sind, zeigt das Beispiel der Migros. Sie beschäftigt 83 600 Menschen und ist damit die grösste private Arbeitgeberin der Schweiz. Eine Stadt wie St. Gallen oder Luzern liesse sich bis zum letzten Quartier mit Migros-Mitarbeitern bevölkern. Indirekt versorgt das orange Unternehmen noch viel mehr Menschen mit Arbeit. Denn wie jede grosse Firma arbeitet die Migros mit vielen Lieferanten zusammen. Die Schweizer Bauern liefern rund ein Viertel ihrer Produkte an die

Migros; die Detailhändlerin ist ihre wichtigste Abnehmerin. Etwa 42 000 Mitarbeiter auf 15 000 einheimischen Landwirtschaftsbetrieben verdanken einen grossen Teil ihrer Arbeit der Migros. Die Detailhändlerin ist auch die wichtigste Kundin von SBB Cargo: Die Migros lässt jährlich 80 000 Güterwaggons übers Schweizer Schienennetz rollen. Es liessen sich noch viele weitere Beispiele aufzählen. Sie alle zeigen: Die Wirtschaftslokomotive Migros bringt auch andere Betriebe in Fahrt. Dass die Detailhändlerin zum Jobmotor geworden ist, hat viel mit ihrer genossenschaftlichen Struktur zu tun. Sie ist nicht an der Börse kotiert, muss keine Dividenden an Aktionäre ausschütten. Stattdessen kann sie Gewinne zugunsten der Kunden reinvestieren und noch mehr gute Produkte zu fairen Preisen anbieten. So wuchsen im Lauf der Jahre das Sortiment und das Filialnetz. Die Migros baute eine Eigenmarkenindustrie auf, die heute allein 10 000 Menschen beschäftigt. Doch wer sind all die Berufsleute, die den Wirtschaftsmotor Migros am Laufen halten? Wer nur ans Ladenpersonal denkt, unterschätzt die Vielfalt der Migros-Welt. Wir stellen drei Spezialisten vor, die in völlig verschiedenen Bereichen für das Unternehmen arbeiten. Texte: Michael West Bilder: Matthias Willi

Innovativ: Marco Mega arbeitet als Entwickler

Der Saubermann Marco Mega (36) tritt in einen Raum, der fast schon überirdisch hell ist. Durch ein grosses Deckenfenster fällt Tageslicht und mischt sich mit dem weissen Schein von Neonröhren. An den Wänden stapeln sich Waschmaschinen bis

das Berufe-aBc der Migros Die Migros ist die grösste Lehrstellenanbieterin der Schweiz. Sie bildet zurzeit 3386 Lernende aus.

Die folgenden 44 Berufe lassen sich in der Migros erlernen. (Jeder der Berufe kann von Männern


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Migros-Magazin | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

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In 50 Jahren 70 000 mehr Anzahl Mitarbeiter: Die Migros hat die Gewinne stets in neue Arbeitsplätze investiert. Heute könnten alle ihre Mitarbeiter eine Stadt wie St. Gallen oder Luzern bevölkern.

1960 1970 1980 1990 2000 2010

14 669

29 153

39 022

50 397

80 948 83 616

Bild: David Houncheringer

Darum bin ich Migros-Genossenschafterin

Isabelle Hafner (27), Primarlehrerin, Neuenburg NE

«Ich bin Genossenschafterin geworden, weil ich hinter den Werten der Migros stehe. Ich finde es vor allem gut, dass die Migros die Kultur in der Schweiz fördert. Als Genossenschafterin erhalte ich zudem das Migros-Magazin, das ich wegen seiner Themenvielfalt schätze.»

für Waschmittel für die Mifa.

unter die Decke. Mega öffnet eines der 24 Geräte und füllt Wäsche ein, die mit dem schlimmstmöglichen Schmutz befleckt ist: von Eigelb über Salatdressing bis zu Hautfett und Motorenöl. Marco Mega arbeitet für die Mifa in Frenkendorf BL. Dieses Unternehmen, das zur M-Industrie gehört, fabriziert

und Frauen erlernt werden, obwohl wir hier nur die männliche Berufsbezeichnung aufführen.)

unter anderem die Wasch- und Geschirrspülmittel der Migros. Mega ist Waschmittelentwickler und testet gerade ein neues Produkt, das noch nicht im Handel ist. Erst muss sich das Pulver im Waschlabor der Mifa bewähren, dann folgen Tests in den Waschmaschinen von 160 ausgewählten Migros-Kunden.

■ Detailhandel und Gastronomie: Detailhandelsassistent, Detailhandelsfachmann, Fachmann Hauswirtschaft,

«Das Schöne an meiner Arbeit ist, dass ich die Entstehung eines Waschmittels von Anfang bis Schluss begleiten kann», meint der Spezialist. «Am Anfang gibts nur ein Blatt Papier mit einem Auftrag, am Ende steht ein neuer Artikel im Supermarktregal. Wenn ich das Waschmittel dann später beim Einkaufen

Hotelfachmann, Koch, Küchenangestellter, Restaurationsangestellter, Restaurationsfachmann.

■ Dienstleistungen: Büroassistent, Fachmann Kinderbetreuung, Gestalter Werbetechnik, Kaufmann,


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GENOSSENSCHAFTEN

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NR. 10, 5. MÄRZ 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Kämpferin

sehe, macht mich das schon stolz.» Immer wieder leistet die Mifa Innovationen: So konnte das Unternehmen seine Total-Produkte so weiterentwickeln, dass sie schon bei einer Wassertemperatur von nur 15 Grad ihre Waschkraft entfalten. Das hilft den Migros-Kunden,Strom zu sparen und so die Umwelt zu entlasten. Der Trick liegt unter anderem darin, dass die Partikel des Waschpulvers die Form von hohlen Kügelchen haben. Diese zerfallen dann schon im weniger warmen Wasser. «Ich finde es spannend, solche Problemlösungen auszutüfteln», meint Mega. Er ist seit 14 Jahren bei der Mifa, wurde in dieser Zeit vom Laboranten zum Entwickler und übernahm immer mehr Verantwortung. Am Mutterunternehmen Migros schätzt er die Grösse, die in wirtschaftlich stürmischen Zeiten Sicherheit verspreche. Auch sein Erspartes hat Mega einem soliden Geldhaus anvertraut — der Migros Bank, die ihm als Migros-Mitarbeiter einen Zinsvorteil gewährt.

Christina Heinemann (27) teilt Prügel aus. Die durchtrainierte Frau schlägt in schnellem Rhythmus rechte und linke Haken. Dann packt sie mit beiden Händen den Kopf ihres Gegners und rammt ihn auf ihr angewinkeltes Knie. Verletzt wird dabei zum Glück niemand, denn die junge Frau kämpft nur mit einem fiktiven Feind. Heinemann leitet an der Filiale der Klubschule Migros in Zürich-Oerlikon die Kurse «Body Toning» und «Bauch, Beine, Po». Ihre Trainingsmethode enthält Elemente aus vielen sportlichen Disziplinen, darunter Pilates und Rückengymnastik, aber auch Bewegungen aus dem Kampfsport. Zu Technomusik zeigt die Lehrerin die Übungen, eine Gruppe von Schülerinnen trainiert ihr nach. «Das Training ist auf die Straffung der Figur konzentriert und oftmals anstrengend», erklärt Heinemann. «Meine Kurse besuchen vor allem Twen-Frauen, aber auch zwei über 50-Jährige sind dabei. Auch sie sind bestens in die Gruppe integriert.» Die Lehrerin versteht es, auf die Fähigkeiten jeder Teil-

Topfit: Christina Heinemann unterrichtet an der Klubschule Migros schweisstreibende Trainingsmethoden zur Straffung der Figur.

nehmerin einzugehen. Sie bietet immer auch die Möglichkeit an, auf weniger intensive Art mitzuturnen. — Nicht nur wenn sie Schläge austeilt, auch sonst wirkt Heinemann wie eine Kämpferin. Hauptberuflich arbeitet die Diplomökonomin für eine Firma, die Zwischenhandel mit Ersatzteilen für Lastwagen betreibt. Sie weiss alles über Wasserpumpen und Bremstrommeln grosser Trucks und setzt sich täglich in einer männlich dominierten Branche durch. «Die Verhandlungen mit den internationalen Kunden sind

bisweilen hart», erklärt Heinemann. «Danach habe ich den Drang, mich abzureagieren.» Angenehm sei die Arbeit bei der Klubschule auch wegen der Räumlichkeiten. «Die Kurslokale sind gepflegt und sehr gut ausgestattet. So fühlen sich Lehrer und Schüler wohl.» Heinemann schätzt zudem den Austausch mit den anderen Lehrern und die Möglichkeit, weitere Kurse vergünstigt oder sogar kostenlos zu besuchen. «Auch darum ist die Klubschule für mich zu einer Heimat geworden.»

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Migros-Magazin | Nr. 10, 5. März 2012 |

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Uno-Jahr der Genossenschaften

Der Wachmacher

Erfahren: Röstmeister Wolfgang Meier arbeitet seit 24 Jahren für die Delica und weiss alles über Kaffee.

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Wolfgang Meier (57) lässt sich bei seiner Arbeit Zeit. «Wir rösten die Kaffeebohnen je nach Sorte bis zu zwölf Minuten lang», erklärt der bedächtige, weisshaarige Mann. «Manche Hersteller beschleunigen den Prozess auf drei Minuten. Wir achten darauf, die Bohnen ausreichend lange zu erhitzen, um darin enthaltene Säurestoffe wegzurösten. So entstehen gut verträgliche Aromen.» Meier muss es wissen, er arbeitet seit 24 Jahren für die Delica in Birsfelden BL. Dieser Betrieb der M-Industrie ist eine der grössten Kaffeeröstereien der Schweiz.12 000 Tonnen Rohkaffee werden dort jährlich verarbeitet. Meier hat es dank einer Reihe von Weiterbildungen vom Röster zum Röstmeister gebracht. Er hilft mit, das riesige Rohkaffeelager der Delica zu verwalten, in dem bis zu

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5500 Tonnen Bohnen aufbewahrt werden. Und er überwacht die mächtigen Röstöfen in der Produktionshalle. Auf Computermonitoren verfolgt Meier den Temperaturverlauf in einem der Öfen, von Zeit zu Zeit zieht er mit einem hohlen Stab eine Handvoll Bohnen aus dem kastenförmigen Apparat und prüft den Bräunungsgrad. Der Spezialist liebt die Arbeit mit Kaffee. «Das ist ein lebendiges Naturprodukt», erläutert er. «Jede Ernte hat ihren eigenen Charakter. Man darf sich bei der Verarbeitung nicht nur auf Computer verlassen, es braucht ein feines Gespür für diesen Rohstoff.» Meier schätzt die Migros als faire und verlässliche Arbeitgeberin. «Die MigrosPensionskasse sichert meine Zukunft», sagt er. «Und bei aller Freude an der Arbeit schätze ich es auch, dass ich sechs Wochen Ferien habe, seit ich 50 geworden bin.»

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neues aus der Migros

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NR. 10, 5. MÄRZ 2012 | Migros-Magazin |

Weniger ist auch mehr

Die Migros optimiert ihr Warensortiment. Kunden sollen in Zukunft noch schneller und einfacher einkaufen können.

D

ie Migros führt insgesamt rund 40 000 Produkte in ihrem Sortiment. Bereits in kleinen Läden stehen rund 10 000 Artikel in den Regalen. Ob kleine Ladenfiliale oder MMMSupermarkt, Kunden wollen in jeder Filiale den gewünschten Artikel finden. Das schafft eine Produktevielfalt, die aber auch viele überfordert. Das ergab ein Umfrage unter Migros-Kunden. So bemängelten die Befragten die teils überfüllten Regale. «Es gibt Warengruppen, bei denen wir eine Scheinauswahl und keine echte Vielfalt haben»,

sagt Migros-Marketing Chef Oskar Sager (siehe Interview). Er spricht damit ein bekanntes Phänomen an, das Marketingspezialisten als «Überreizung durch Überangebot» bezeichnen. Denn zu viel Auswahl an vergleichbaren Angeboten schmälert die Kauflust und erdrückt die Vorteile eines einzelnen Produkts.

im Vordergrund stehen die Bedürfnisse der kunden Nun handelt die Migros: Das gesamte Sortiment soll optimiert werden. In

einem Pilotprojekt, das bis Mitte 2012 läuft, wird immer wieder die Akzeptanz von Produkten bei den Konsumenten getestet. «Im Vordergrund stehen die Bedürfnisse der Kunden», sagt Cornelia Brühwiler, Leiterin des Gesamtprojekts bei der Migros. Es geht um Übersichtlichkeit im Laden und im Regal — der Kunde soll schnell und einfach einkaufen können. Im Pilotprojekt werden zurzeit unterschiedliche Warengruppen unter die Lupe genommen. Dabei geht es auch um die passenden Produkte für jede Filiale: «In Städten herrscht zum

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Migros-Magazin | Nr. 10, 5. März 2012 |

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neUes aUs Der Migros | 43

Sortimente optimieren: Zu viel Auswahl an vergleichbaren Angeboten erdrückt die Vorteile einzelner Produkte.

Beispiel eine grössere Nachfrage nach Bioprodukten als in ländlichen Regionen», erklärt Brühwiler. Mit dem Projekt sollen aber auch Lücken im Sortiment geschlossen werden, nach dem Motto «Das richtige Produkt zur richtigen Zeit am richtigen Ort». Es sind vor allem die kleinen und mittleren Filialen, die im Fokus der aktuellen Sortimentsoptimierung stehen. «In einem MMM-Markt erwarten und wollen die Kunden ein grosses Sortiment», so Brühwiler. Texte: Christoph Petermann

«Die Kundenzufriedenheit wird markant verbessert» Eine Optimierung erhöht auch die Verfügbarkeit wichtiger Artikel, erklärt Marketingchef Oskar Sager.

Optimierung bestimmen. Ich bin aber überzeugt, dass wir die Kundenzufriedenheit an jedem Standort markant verbessern können.

Bilder: Nik Hunger, Nicola Pitaro

Oskar Sager, die Migros führt eine Sortimentsoptimierung durch. Was heisst das?

Als Vollsortimenter bietet die Migros in ihren Supermärkten ein umfassendes Angebot an Frische-, Food- und NonFood-Produkten an. Auch in einer kleinen Verkaufsstelle führen wir jährlich eine Vielzahl von neuen Produkten ein. Die Gefahr ist gross, dass die Sortimente über die Jahre hinweg schleichend ausgebaut werden, ohne dass eine wirkliche Nachfrage besteht. Mit einer Sortimentsoptimierung bieten wir erstens in jeder Filiale das für sie richtige Sortiment an, eliminieren zweitens sogenannte Sortimentsdoubletten und verbessern drittens die Verfügbarkeit der wichtigen Artikel während der gesamten Ladenöffnungszeit. Wie viele Produkte werden gestrichen?

Es wäre unseriös, eine präzise Zahl zu nennen. Die Resultate des Pilotversuchs werden den konkreten Verlauf dieser

Sie nehmen Artikel aus dem Sortiment, versprechen den Kunden aber gleichzeitig ein besseres Angebot. Wie geht das?

Migros-Marketingchef Oskar Sager

Nehmen Sie zum Beispiel das Angebot im Mineralwasserbereich: Es gibt Mineralwasser mit unterschiedlichen Flaschengrössen und variierendem Kohlensäuregehalt, zudem Mehrfachpackungen und unzählige Marken. Durch die Beseitigung solcher Überangebote können wir dem Kunden Sortimente anbieten, die ihm wirklich wichtig sind. Ist die Migros mit ihren vielen Innovationen nicht selber schuld an diesem Überangebot?

Ja, da müssen wir auch selbstkritisch sein. Wir haben Innovationen mit viel Aufwand vorangetrieben, die beim Kunden als solche aber gar nie angekommen

sind. Oft waren die Artikel schlicht austauschbar mit bestehenden Produkten. Erfolgreiche Innovationen generieren stattdessen Wachstum. Und auf die wollen wir uns künftig konzentrieren. Können Sie uns Beispiele nennen?

Die Sortimentsbereinigung ermöglicht uns, dass wir beispielsweise unser Angebot an gluten- und lactosefreien Produkten weiter ausbauen können. Auch das Angebot für Kleinhaushalte werden wir vergrössern. Werden die Kunden das im Laden merken?

Zweifelsohne. Ich bin überzeugt, dass wir die Kundenzufriedenheit an jedem Standort in den nächsten drei Jahren markant verbessern werden. Trotzdem kommen wir nicht umhin, einzelnen Kunden Produkte wegzunehmen, die sie geschätzt haben. Insgesamt aber wird sich die Attraktivität der Sortimente in allen Verkaufsstellen verbessern.


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NR. 10, 5. MÄRZ 2012 | Migros-Magazin |

Das Osterfest soll bunt werden. Vater Peter Felix (46), Mutter Eveline (41), Tochter Anna (8) und Sohn Luca (16) zeigen uns, wie es geht. Ostern im Migros-Magazin MM 11: Ei, wie bunt Eierfärben – ein Riesenspass MM 12: Träume aus Schoggiland Süsse Überraschung MM 13: Oster-Brunch Frisch gestärkt für die Eiersuche MM 14: Oster-Menü Es ist angerichtet!

Mit blühenden Frühlingsboten freuen sich Eveline und Tochter Anna aufs Osterfest.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

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Der Frühling blüht auf

Die Tage des Winters sind gezählt, und farbenfroh kündigt sich Ostern an. Das bringt Familie Felix in Hochstimmung.

W

enn sich das erste Löwenkopfhäschen Schneebi zarte Grün in den und Blacky scheint es zu geGärten bemerkbar fallen. Was wohl Papa Peter macht und den baldigen Ab- und Luca dazu sagen werden? schied vom Winter verkünBevor die beiden allerdings det, zieht es Eveline (41) und am Nachmittag nach Hause Anna (8) aus dem Haus. Mit kommen, gibts noch viel zu blühenden Boten helfen sie tun. Mutter und Tochter hadem Frühling im Garten ein- ben sich nämlich vorgenomdrucksvoll auf die Sprünge. men, das ganze Haus mit ihUnd weil in vier Wochen Os- rer Frühlingslaune zu verzautern ist, haben sie bern und die Vorsich dieses Jahr OSTERBRÄUCHE freude auf Ostern einen raffinierten anzufachen. Gag ausgedacht: In England ist es Ein üppig deMit bunten Pri- ein alter Brauch, koriertes Osterbäumli ist schon meli haben sie den zu Ostern Zweige die halbe Miete. Schriftzug akkurat aus Weidenkätzchen in die Wiese ge- zu sammeln und sich Dabei setzt Eveline pflanzt. Fast wie damit gegenseitig auf nostalgische zu streicheln. Das soll Akzente in zarten professionelle Landschaftsgärt- Glück fürs kommende Farben. Am liebsnerinnen. Stolz Jahr bringen. ten lässt sie hierbei freuen sie sich daihren Ideen freien Lauf. rüber. Auch den

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Nr. 10, 5. März 2012 | Migros-Magazin |

Ein Traum von einem Osterbaum Ein schön geschmückter Osterbaum bringt den Frühling ins Haus und wird zum dekorativen Blickfang in der Osterzeit. Ob Korken­ zieherweide, Forsythienzweige oder Weidenkätzchen, erlaubt ist, was gefällt. Auch bei der Deko darf man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Wenn die äste zu kurz für die grosse Glasvase sind, heisst es improvisieren. Die bunten Eier in der Vase heben den Boden, geben den ästen Halt und optische Länge – und sehen obendrein noch toll aus. Aber bitte kein Wasser einfüllen. Die kleinen, lustigen Holzfigürchen, speziell zum Anhängen, wecken Kindheitserinnerungen. Sie sind in assortierten Sets der Migros erhältlich und lassen sich unkompliziert mit anderen Accessoires kombinieren. Ganz einfach lässt sich manches österliches Dekoelement zum Baumbehang umfunktiontieren. Ein buntes Mäschli dran, aufhängen und fertig. Farbig abgestimmte Schleifenbänder und aufgeklebte, künstliche Blüten geben dem Osterbaum eine romantische Note.

Metallic-Eier zum Hängen, 12er-Set, Fr. 5.90 Baumdekoration, 12-teilig, Fr. 5.90

Coryllus, Bund à 5 St., aktueller Tagespreis

Kerzen geschlüpfte Küken, 6 St. im Eierkarton, Fr. 8.90

Stoffhase mit Schlenkerbeinen, Fr. 3.50

Osterkranz, Fr. 12.80


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

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Vier OnlineGames für noch mehr Osterspass Der grösste Spassfaktor an Ostern findet dieses Jahr auf www.migros.ch/ ostern statt: Zeigen Sie Ihr Geschick beim virtuellen Eiertütschen, Eierlaufen oder beim EggoShooter und pflegen Sie Ihr Bibeli-Gotchi, um möglichst viele Punkte zu sammeln. Zusätzlich zum Spielvergnügen gibt es für Sie viele Preise.

Frühlingskleid für die Vase Ein Blumenübertopf oder eine Vase lassen sich mit wenig Aufwand stilvoll aufpeppen. So gehts: Umfang und Höhe der Vase ausmessen und ein entsprechend grosses, rechteckiges Filzstück ausschneiden. In der Länge etwas zugeben. Entweder die Enden mit Zierstich zum Zylinder zusammen nähen und über die Vase stülpen oder einfach darum legen und mit Schleifenband fixieren. Ein gehäkeltes Bibeli aufnähen oder aufkleben.

Papiertasche, 2 Grössen, ab Fr. 3.90

Chenille Küken im Ei, 4er-Set, Fr. 4.90

Schneekugel, Fr. 4.90

Impressum Text: Jacqueline Vinzelberg Fotograf: Jorma Müller Assistentin: Victoria Lösch Styling: Marlise Isler Hair & Make Up: Vikon Bassil Setbau: Simi Simonet Studio: Luca Zanier Hasenausleih: Edina Merz Blumen: Florissimo

«Zu Hause» bei Familie Felix: Die Making-Of-Bilder zum Oster-Fotoshooting.


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Migros-Magazin | Nr. 10, 5. März 2012 |

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Adele-Duttweiler-Rose

Bild: Horatia BV/Fresh Park; Illustration: Heidi Janicek

Strauch-, Kletter- und Beetrosen lieben auch die Gesellschaft von Katzenminze, Frauenmantel und vielen anderen bodenbedeckenden Pflanzen.

Sie ist feinblättrig, einzelstielig, widerstands­ fähig, ziemlich stachelig, und sie leuchtet in sattem Orange – der typischen Migros­Farbe. Kein Wunder, dass diese edle rose den Namen Adele Duttweiler trägt. zum 75­Jahr­Jubiläum der Migros im Jahr 2000 wurde die Schöne nach der Gattin des Migros­Gründers getauft. Und seitdem ist «Adele Duttweiler» der ren­ ner im Blumensortiment. «Sie ist einer unserer bestgehenden Artikel aus dem Gartenrosen­ sortiment», bestätigt Nicole Meier, Leiterin Blumen und Pflanzen beim Migros Genossen­ schafts­Bund. Preis pro Stück: Fr. 12.20

Rosen richtig kombinieren

Lassen Sie Rosen im Beet nicht allein. Denn in Gemeinschaft mit anderen Pflanzen wie Lilien, Lavendel und Clematis bleiben sie gesund und blühen besonders schön.

M

anche Pflanzenkombinationen gelten als Traumpaare, und die Kombination Rosen und Clematis gehört auf jeden Fall dazu. Eine reich blühende Clematis, die durch eine üppige Kletterrose hindurch rankt, ist für viele Romantik pur. Dieses Paar betört vom Sommer bis in den Herbst hinein mit einem Meer von Blüten. Beide stellen nahezu die gleichen Ansprüche an den Standort. Deshalb sind Rosen und Clematis auch die perfekten Partner, um Pergolas, Mauern und Zäunen ein zierliches Aussehen zu verleihen. Was ist zu beachten, wenn Rosen und Clematis zu einem romantischen Konzert der

Blüten verschmelzen sollen? Clematis blühen, je nach zugehöriger Gruppe, zu unterschiedlichen Zeiten und variieren auch stark in ihrer Wuchshöhe. Ebenso gibt es bei den Rosen unterschiedliche Blührhythmen zu beachten. Die meisten Rosen blühen ab Mitte Juni mit kurzen Verschnaufpausen bis Ende September. Daneben gibt es aber nach wie vor wertvolle, einmal blühende Sorten und auch Wildrosen, die es verdienen, im Garten gepflanzt zu werden. Für die diversen Rosenarten gibt es Clematissorten, die zeitgleich blühen. Schauen Sie jetzt in Ihrer Migros-Filiale rein. Text: Jacqueline Jane Can

So pflanzen Sie Rosen richtig ein

Triebe gleichmässig, Wurzeln wenig schneiden.

Veredelungsstelle 5 cm tief setzen.

Kräftig mit Wasser einschlämmen.

Die Rose mit Erde anhäufeln.

Wussten Sie schon? Höhe und Wuchskraft der aus­ gewählten rose beeinflussen die Sortenwahl der Clematis. Steht eine Strauchrose (Höhe 150 cm) in einem Meter Ab­ stand vor einer Mauer, bildet eine schlingende, höher wach­ sende Clematis einen luftig und filigran wirkenden Hinter­ grund. Aber auch eine Kletter­ rose, deren Triebenden biswei­ len von einer benachbarten Clematis umrankt werden, mag den hohen Schlinger als Beglei­ ter. Prachtvolle, freistehende Strauchrosen lassen sich schön von klein bleibenden, staudigen Clematisarten um­ rahmen.


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Rosa soll es duften Wer auf Pink steht, wird sich freuen: Das Press-&-go-Raumerfrischersortiment, das aus Halterung und Nachfüller besteht, wird um den Duft Pink Love erweitert. Wie der Name verheisst, riecht Pink Love zart und lieblich. Den Halter in Pink gibt es dazu. Jetzt zugreifen, dies ist eine limitierte Edition. Migros Fresh, Press & Go, Pink Love, 12 ml, Fr. 2.90 Halter Pink, Fr. 1.45

NR. 10, 5. MÄRZ 2012 | Migros-Magazin |

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Alina Buchschacher (20) aus Bern ist die amtierende Miss Schweiz. Ihre Mutter stammt aus Trinidad und Tobago. Wegen ihres Teints nennt sie Freund Fabien liebevoll Schoggistückli. Alina Buchschacher, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

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Kalt draussen? Gibt es nicht, nur falsche Bekleidung. Die TrevolutionJacke für Kinder hält mit ihrer herausnehmbaren Fleecejacke schön warm. Dank verschweisster Nähte und wasserabweisendem Textil steht dem Outdoor-Vergnügen selbst bei fiesem Wind und Regen nichts im Weg. Die Jacken sind atmungsaktiv und mit Reflektorprints versehen. Trevolution 2 in 1, für Mädchen und Buben, Fr. 79.90* * Erhältlich bei SportXX.

Riecher fürs Richtige

Mit sechs Jahren zeichneten meine Schwester und ich kleine Bilder auf Papier und verkauften sie vor unserer Haustüre der Nachbarschaft. Alle haben unsere «Kunst» gekauft. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für völlig überteuerte Modeartikel, wie Handtaschen oder Schuhe, die nur wegen ihres Brandings und Images gekauft werden. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meinen persönlichen Glücksbringer, eine kleine Halskette, die ich vor drei Jahren geschenkt bekommen habe. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

In Bern darf man den Zytgloggeturm kostenlos anschauen. Und im Sommer lockt das Freibad Marzili.

Länger frisch

Der Geruch frisch gewaschener Wäsche macht irgendwie gute Laune. Dumm bloss, dass der meist nach ein paar Stunden verflogen ist. Nicht so bei Kleidern, die mit den Weichspülbalsams von Exelia gewaschen sind: Die Produkte im neu überarbeiteten Sortiment enthalten mikroskopisch kleine Frischekapseln, die für viermal länger anhaltenden Frischeduft sorgen. Nicht nur duft-, sondern auch verpackungstechnisch wurde das Sortiment aufgefrischt. Exelia Weichspülbalsam Summer Fresh, Nachfüllbeutel, 1,5 Liter, Fr. 5.20 statt 6.50* * 20%-Aktion auf Exelia-Gewebeveredler 6.3.–12.3. 2012

Wo trifft man Sie abends?

Gerne und oft in meinen beiden Lieblingsclubs: Liquid und Le Ciel. Und wo garantiert nicht?

In der Reithalle. Musik und Atmosphäre passen mir hier gar nicht.

Sind Sie gerne prominent?

Ja. Dadurch dass ich prominent bin, bieten sich mir viele neue Möglichkeiten. Ich werde zu interessanten und glamourösen Events eingeladen und werde entsprechend aufmerksam und wohlwollend umsorgt. Interview: Eugen Baumgartner


n Aktivferie er me am Mittel

Insel Elba Wandern – Geniessen – Entspannen Die Insel Elba präsentiert sich als eine der schönsten Inseln im Mittelmeer. Mit ihrer unvergleichlichen Blütenpracht, ihren aromatischen Düften und dem kristallklaren Meer verwöhnt sie all Ihre Sinne. Romantische Bergdörfer und idyllische Hafenstädtchen laden zum Entdecken ein und lassen Sie schnell zu Freunden der Insel Elba werden. 1. Tag: Schweiz – Piombino Abfahrt abends von Ihrem Einsteigeort via Chiasso nach Piombino. 2. Tag: Ankunft auf der Insel Elba Morgens kurze Fährüberfahrt nach Portoferraio. Begrüssungscocktail und Vorstellung des Wochenprogramms mit Sybille vor dem Abendessen. 3. Tag: Nordosten Die imposanten Eisenerzmininen bestimmen das Bild im Nordosten der Insel. Das gesamte Gebiet wurde zu einem hochinteressanten Mineralienpark umgestaltet. 4. Tag: Südosten Die Halbinsel Calamita beeindruckt durch fantastische Panoramablicke und eine Vielfalt von Orchideen, die besonders üppig im April blühen. 5. Tag: Inselinnere Kleinere, mit Macchia bewaldete Hügel lösen sich ab mit Gebieten mediterraner Landwirtschaft und herrschaftlichen Weingütern. 6. Tag: Nordwesten Dominiert vom Granitmassiv des Monte Capanne (1018 m) und ausgedehnten Kastanienwäldern, sowie felsigen Küstenstreifen, die durch die Kraft des Meeres in einzigartige Skulpturengärten verwandelt wurden. 7. Tag: Südwesten Der Südhang des Monte Capanne bietet atemberaubende Ausblicke aufs

Meer und die umliegenden Inseln des toskanischen Archipels. Die eher niedrige Vegetation der Garigue beschert eine Fülle von Wiesenblumen. 8. Tag: Elba – Schweiz Rückreise via La Spezia – Milano – Gotthard zurück in die Schweiz. Wanderungen Auf 5 Wanderungen lernen Sie die Insel Schritt für Schritt von Ost nach West immer besser kennen. Wanderferien auf Elba werden so zu einem unvergesslichen Erlebnis. EUROBUS Reiseleitung Seit über 25 Jahren betreut Sybille Petersen mit grossem Erfolg unsere Gäste auf Elba. Sie lebt auf der Insel und ist mit den dortigen Verhältnissen bestens vertraut.

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ChoColaT FreY

Wir sind so Frey! Das ehemalige Familienunternehmen Chocolat Frey feiert heuer seinen 125. Geburtstag. Die Gründerväter Max und Robert Frey riefen die Schokoladenmanufaktur im Jahr 1887 in Aarau ins Leben. In den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Chocolat Frey in die Migros integriert. In einer mehrteiligen Serie zeigt das Migros-Magazin spannende Einblicke in die Welt von Chocolat Frey: ! In MM Nr. 6 haben wir die Erfolgsgeschichte des Traditionsunternehmens Chocolat Frey beleuchtet. ! In der Ausgabe Nr. 8 haben wir uns auf die Lauer gelegt und Migros-Kunden, Touristen und Promis mit ihrem Lieblings-Frey-Produkt abgelichtet. ! In den Ausgaben Nr. 16 und 19 wird es dann weitergehen mit spannenden Geschichten um Chocolat Frey.

125 Jahre ChoColaT FreY

Von der Bohne zum Hasen In der Schokoladenfabrik von Chocolat Frey in Buchs AG findet die Metamorphose von der bitteren Kakaobohne zum unwiderstehlichen süssen Hasen statt. Sechs Millionen Schokoladehasen erblicken hier pro Jahr das Licht der Welt.

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NR. 10, 5. MÄRZ 2012 | Migros-Magazin |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

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s duftet süss und warm, die Luft ist dick und cremig wie Mousse au chocolat. Überall stehen Paletten mit Kisten, die den Aufdruck «fragile» tragen und später von Gabelstaplern durch die gigantischen Hallen der Schokoladenfabrik gehievt werden. Hasen mit grossen Kulleraugen werden über Fliessbänder geschoben und von flinken Händen sortiert, um sodann paarweise auf einem anderen Band ihrer Vollendung entgegenzugleiten. Nebenan schlucken Maschinen riesengrosse Schokoladetafeln, um sie, wie von Zauberhand hübsch in 100-Gramm-Portionen verpackt, am anderen Ende wieder auszuspucken. Die Outfits der Angestellten erinnern an die Serie «Emergency-Room»: Strenge Hygienevorschriften in der Fabrik verlangen nach Schutzbekleidung, Haarnetz, und für bärtige Herren ist ein Bartschutz Pflicht — das gilt auch für Besucher.

Die Kakaofrucht hats in sich: Die Bohnen liegen eingebettet im weissen Fruchtfleisch. Die Mischverhältnisse der Kakaobohnen sind ein streng gehütetes Geheimnis eines jeden Schokoladefabrikanten.

Die Metamorphose von der Kakaobohne zum Osterhasen Bilder: Raphael Zubler, Gettyimages (1)

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Auch wenn die Schokoladenfertigung durch die heutige Technik ein bisschen entzaubert wurde: Es ist diese moderne Fabrikationsmethode mit ihrer raffinierten Maschinerie, die neben den ausgesuchten Rohstoffen die hohe Qualität der Produkte garantiert. Jeder einzelne Prozess, den die Kakaobohne bis zum Endprodukt durchläuft, ist elektronisch gesteuert und wird ständig überprüft.

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CHOCOLAT FREY | 61

Die importierten Kakaobohnen reisen auf dem Schiffsweg nach Amsterdam, von wo aus sie ins aargauische Buchs gelangen. Hier werden sie gereinigt und einer gründlichen Qualitätskontrolle unterzogen. Die verschiedenen Bohnensorten werden später gemischt, wobei die Mischverhältnisse streng gehütetes Fabrikationsgeheimnis eines jeden Schokoladeherstellers sind. Zerkleinerungsmaschinen brechen nun die Kakaobohnen in mittelgrosse Stücke zum sogenannten Kakaokernbruch, der in der Rösterei sein typisches Aroma entwickelt. Die Mischung wird nun weiter vermahlen. Durch die Reibung und den Druck entsteht Wärme, welche die in den Bohnen enthaltene Kakaobutter verflüssigt. So entsteht die Kakaomasse. Im Walzensaal wird die Masse je nach Endprodukt mit Milchpulver, Zucker und Gewürzen verfeinert. Jetzt geht es an die Veredelung: Die Kakaomasse gelangt in sogenannte Conchen — eine Art XXL-Kneter —, die für den zarten Schmelz und die Homogenität der Schokolade verantwortlich sind. Hier erwärmt sich die Masse durch die Bewegung auf rund 80 Grad. Das stundenlange Kneten wirkt wie eine Belüftung, bei der sich unerwünschte Aromen und natürliche Säuren der Schokolade verflüchtigen. Nun muss der Hase Gestalt annehmen. Massgeblich an seiner Schöpfung beteiligt sind aufklappbare Hohlformen

Etappe um Etappe zur Vollendung: Für Ostern sind die Maschinen zur Hasenproduktion längst heissgelaufen. Ohne menschliche Arbeitskraft kann dennoch kein Hase entstehen.


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Migros-Magazin | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

aus Kunststoff, deren Innenfläche die Zeichnungen des späteren Bunnys tragen. Geschminkte Hasen müssen zuerst zum Visagisten, der ihnen dann das passende Make-up aufsetzt: Kulleraugen, Ohren und Näschen werden in Form von weisser oder schwarzer Schokolade mittels «Schminkanlage» an den entsprechenden Stellen in die leere Form getupft. Als Nächstes geht es in die Abfüllanlage, wo Bunny seine eigentliche, hohle Hasenpostur erhält. Die flüssige

Die Urahnen des stolzen Jubiläumshasen sind noch in aufklappbaren Metallförmchen entstanden. Heute wird dafür Kunststoff verwendet.

Schokomasse wird in die «vorgeschminkten» Formen gegossen. Diese werden zusammengeklappt und sorgfältig nach allen Richtungen gedreht und gewendet, sodass die Schokolade gleichmässig an die Innenwand der Form gedrückt wird. Der Osterhase muss dabei langsam ausgekühlt werden, damit er seine stolze Hohlform behält. Einmal ausgekühlt, wird Bunny vom Kunststoff befreit und muss zur Vollendung noch verpackt und von Hand geschmückt werden. Text: Nicole Ochsenbein

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ChoColaT FreY | 63

Der runde Geburtstag will gebührend gefeiert sein. Zum Jubiläum präsentiert Chocolat Frey Produkte im Retrodesign: ! Jubiläumshase, 220 g, Fr. 6.50 ! JubiläumsPraliné, 165 g, Fr. 15.80 ! JubiläumsEili, Milch, 250 g, Fr. 5.50

Auch die neonfarbenen Hasen Sunny, Funny und Lucky werden in Buchs geboren. Die formgebende Schale dient hier als Verpackung.


SCHAUFENSTER 64 |

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FOOD

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NR. 10, 5. MÄRZ 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

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Ofen-Wurzelgemüse Beilage für 4 Personen ■ 4 Pastinaken, 5 Karotten und 5 Pfälzerkarotten rüsten und in Stäbchen schneiden. In kochendem Wasser 5 Minuten blanchieren. Circa Fr. 5.50 ■ Wasser abgiessen und das Wurzelgemüse kurz abdämpfen lassen. Auf ein leicht mit Olivenöl geöltes Backblech geben. Circa Fr. 0.20 ■ 4 Scheiben Bratspeck in Streifen schneiden. Auf dem Gemüse verteilen. Mit 2 Esslöffeln Honig beträufeln und ein Bund Thymian auf dem Backblech verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Circa Fr. 2.30 ■ 15 Minuten bei 200 °C backen. Das Wurzelgemüse wenden und weitere 15–20 Minuten backen, bis das Gemüse gar und leicht caramelisiert ist. Tipp: Passt zu vielen Schmorgerichten.

Das hat uns gefehlt! Fruchtige Exotik

Suppe aus der Tube Wer gern kocht, braucht häufig einmal eine kleine Menge Bouillon. Ein ganzes Glas Fond aufzumachen wäre schade. Da kommt die Tube gerade recht: Leicht zu portionieren und auch ungekühlt haltbar. Bon Chef Instant Bouillon, Gemüse, 150 g, Fr. 3.30

Für Liebhaber indischer Küche gehört Mango Chutney zum Curry wie der Sbrinz zu Älplermagronen. Das neue Curry-MangoChutney schmeckt aber nicht nur zu Currys, sondern verfeinert auch Kurzgebratenes und Grilliertes. BBQ Sauce, Mango Chutney, 250 ml, Fr. 3.50

Schneller Klassiker

Die Sauce hollandaise ist schon seit dem 18. Jahrhundert eine Konstante der feinen Küche. Berühmt-berüchtigt ist sie bei Kochschülern. Denn es ist nicht immer garantiert, dass sie gelingt. Wenn es schnell gehen soll, verfeinert die fixfertige Sauce hollandaise mit leichter Zitrusnote feines Gemüse und frischen Fisch – ganz ohne Kochkünste. Bon Chef Sauce Hollandaise, 250 ml, Fr. 2.90

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SAISONKÜCHE 66 |

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DANIEL FOHRLER

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Fenchelsuppe aus dem Big Apple

Im Radio oder vor der Kamera – Moderator Dani Fohrler ist stets Profi. Auch in der Küche. Seit er einen Kochkurs in New York besucht hat.

N

ein, Daniel Fohrler (44) hat keine Blähungen. «Gott bewahre!», ruft der sympathische DRS-1Moderator und verdreht dabei die Augen, während er «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger die vollgepackte Einkaufstasche abnimmt. Nichtsdestotrotz will Dani Janine heute mit einer verdauungsfreundlichen Fenchelsuppe beeindrucken. Auf den Fenchel gekommen ist Dani in New York, wo er kürzlich mehrere Wochen die Wohnung eines Freundes hüten durfte. Nach einem misslungenen Versuch, sich im Big Apple fürs BikramYoga zu begeistern, entschied sich der Solothurner Medienmann für einen Kochkurs am renommierten International Culinary Center New York. Denn bei fast 40 Grad im Yogastudio zu schmoren — das war nichts für Daniel Fohrler. Allerdings: Der Kochkurs machte ihm zwar richtig Freude, doch anstrengend war auch der. Denn statt im Yogastudio schwitzte Dani Fohrler geschlagene sechs Stunden pro Abend am Herd. Dafür ist er jetzt um eine grosse Portion Küchen-Know-how, ein Messerset inklusive Ausbeinmesser und um eine schicke weisse Kochuniform reicher — alles «im 2000-Dollar-Kursgeld inbegriffen», wie er uns erzählt. Und nicht nur Fenchelgemüse beschäftigte ihn in der Kochschule, auch etwa das Zubereiten von Hummer. Gerade dabei wurde Fohrler vor eine schmerzliche Entscheidung gestellt: Tod

Aufgetischt ■ Was haben Sie immer auf Vorrat? Saisonale Früchte, Joghurt, Eier, Champagner und Weisswein. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Dreimal, würde ich sagen. Aber es sind nicht immer Mehrgänger. ■ Kochen ist für Sie … … Lebensenergie! ■ Was würden Sie nie essen? Fiese Maden wie die im «Dschungelcamp». Peperoni muss auch nicht sein. ■ Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit Spitzenköchin Tanja Grandits.

Dani in Aktion: Fenchelsamen für das Aroma, getrocknete Tomaten fürs Auge und reichlich Wein aus Überzeugung.

Nr. 10, 5. März 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Und weg sind sie! «Saisonküche»­Köchin Janine Neininger und Dani Fohrler verdrücken genüsslich die Oliven­ Crostinis, die eigentlich als Beilage zur Suppe gedacht waren.


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sAIsonKüche

Migros-Magazin | Nr. 10, 5. März 2012 |

Daniel Fohrler | 67

Aus diesen Zutaten zauberten Köchin Jeanine Neininger und Dani Fohrler eine Fenchelsuppe mit Crostinis.

durch Erstechen oder Tod durch Verbrühen? Letztere Methode schien ihm irgendwie humaner. «Den armen Lobster legt man zuerst in den Tiefkühler, damit er ‹chli gaga› ist und von seinem Schicksal nichts mitbekommt», erzählt Dani, in dessen Stimme ein bisschen Entsetzen mitschwingt. Nach diesem Abend musste er ein Gläschen trinken gehen. Dani Fohrler ist Radiomann, und das mit Leib und Seele — auch wenn man den Solothurner seit Kurzem im Schweizer

Fernsehen als Moderator von «Glanz & Gloria Weekend» am Bildschirm sehen kann. «Mir gefällt es, nebenbei vor der Kamera zu stehen. Beim Fernsehen gehts ja ständig ums Äussere, und da überlege ich mir schon morgens, was ich anziehen will. Beim Radio hingegen kann ich jederzeit unbeobachtet in der Nase grübeln», sagt er schmunzelnd. Das Kreuz des Perfektionisten — Dani Fohrler trägt es nicht nur im Job, sondern auch in der Küche. Während er die


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

Fenchelsamen im Mörser zerstösst, gesteht er, dass er beim Kochen für Gäste immer fürchterlich nervös sei. Ist Dani etwa pingelig? Und ob: «Jetzt lug emol! Auf diesem Boden sieht man ja jedes Brösmeli! Das macht mich noch ganz wahnsinnig», verkündet er händeringend. Ein geräucherter Eichenparkettboden käme ihm nicht mehr so schnell ins Haus. Und Chromstahlablagen, auf denen man jeden Fingerabdruck ablesen kann, erst recht nicht.

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DANIEL FOHRLER | 69

Fenchelsuppe

Butter und Wein – aber nicht in homöopathischen Mengen, bitte! Weniger genau hält es Fohrler beim Kochen dagegen mit dem Einhalten von Mengenangaben: In Sachen Wein und Butter ist er grosszügig. «Janine, bist du sicher, dass das genügend Chasselas zum Ablöschen ist? Ich habe ehrlich gesagt auch ein bisschen Angst, dass das zu wenig Anke ist … Ich mach mal etwas mehr in den Topf, gäu?» Nur homöopathische Butterdosen zu verwenden, empfand Fohrler schon in der New Yorker Kochschule als grotesk. Dort gilt der gute alte Anke als Teufelswerk. Janine lacht. Da kamen wohl ihre Erfahrungen als Diätköchin im Spital durch, verteidigt sie sich. «Ach was», meint Dani und kramt im Bücherregal einen schmalen Band mit vergilbten Seiten hervor, ein Kochbuch seiner Grossmutter. «Sie hat diesen Kartoffelgratin mit Bergen von Butter gekocht — und wurde trotzdem 102 Jahre alt.» Dani geniesst es offensichtlich, mit «Saisonküche»-Köchin Janine stundenlang übers Kochen zu fachsimpeln: «Mein Lebenspartner kann es nicht mehr hören, wenn ich schon früh morgens davon rede, was ich zu Abend kochen möchte», erzählt er, während er die Olivenpaste auf die Crostinis streicht und sich an den ofenheissen Brötchen beinahe die Finger verbrennt. Neidvolle Blicke erntet Janines Stabmixer, mit dem sie die Suppe zum Schluss püriert. «So was lässt mein Hausfrauenherz höher schlagen», nimmt sich Dani selbst auf die Schippe. Text: Nicole Ochsenbein Bilder: Matthias Willi

800 g Fenchel 200 g Lauch 2 EL Fenchelsamen 2 EL Butter 100 g Kartoffeln 2 dl trockener Weisswein 1 l Gemüsebouillon 0,5 dl Vollrahm 2 EL Zitronensaft Salz, Pfeffer Garnitur: 8 dünne Scheiben Baguette 4 EL schwarze Olivenpaste 50 g getrocknete Tomaten 75 g Baumnüsse ¼ Bund Schnittlauch 1 Bio-Zitrone

1 Fenchelgrün beiseitestellen. Fenchel und Lauch in Stücke schneiden. Fenchelsamen im Mörser grob zerstossen. Alles in der Butter bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten dünsten. 2 Kartoffeln in Würfel schneiden. Zum Fenchel geben. Mit Weisswein und Bouillon ablöschen. 25–30 Minuten köcheln lassen. Mit dem Stabmixer pürieren. Rahm beigeben. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. 3 Backofen auf 180 °C vorheizen. Baguette im Ofen ca. 5 Minuten goldbraun toasten. Herausnehmen und mit Olivenpaste bestreichen. Tomaten in feine Streifen schneiden. Nüsse grob hacken. Schnittlauch fein schneiden. Zitronenschale fein abreiben. Mit Tomaten, Nüssen, Schnittlauch und Fenchelgrün mischen. Über die Suppe streuen. Olivencrostinis dazuservieren.

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Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 20 Minuten + ca. 30 Minuten köcheln lassen Pro Person ca. 15 g Eiweiss, 29 g Fett, 38 g Kohlenhydrate, 2000 kJ/480 kcal


KüchenKunde 70 |

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crostini & Bruschette

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Italienisches Vorspiel

Was den Spaniern ihre Tapas, sind den Italienern ihre Crostini und Bruschette. Mit wenig Aufwand sind sie schnell gemacht und mit einem Glas Wein serviert kommt bestimmt Ferienstimmung auf.

C FoodRedaktorin Sonja Leissing

rostini und Bruschette gehören in ganz Italien zu den beliebten Antipasti. Es gibt sie in jedem Restaurant oder privat als kleines Vorspiel. In meinem Freundeskreis wollte ich erfahren, wie sich eigentlich Bruschette und Crostini unterscheiden. Eine wirklich gültige und aufklärende Antwort bekam ich leider nicht. Auch nicht von meinen italienischen Kollegen. So glaube ich den Kochbüchern und den Erklärungen im Internet. Oder vielleicht bekomme ich ja von Ihnen die richtige Erklärung zugeschickt? Wenn man an Crostini denkt, kommen einem runde oder ovale, angeröstete Brotscheiben in den Sinn, die mit allerlei belegt oder bestrichen werden. Als Klassiker gelten die Crostini alla Toscana. Hühnerleberpaste spielt hier die Hauptrolle. Aber es gibt auch Crostini mit Olivenpaste, Pilzen, Thunfisch oder einem Basilikumpesto. Die gerösteten Brotscheiben mit geschmacksintensivem Belag sind in der toskanischen Küche immer der Beginn einer gemütlichen Runde. Manche Köche rösten das Brot im Ofen oder beidseitig kurz in der Bratpfanne. Manche servieren die Crostini warm, andere kalt, und wiederum andere verwenden altes Bauernbrot anstelle von frischem Weissbrot. Crostini, der Name leitet sich ab von «crostare», knusprig überbacken, waren schon im

19. Jahrhundert die erklärten Lieblinge des berühmten italienischen Kochbuchautors Pellegrino Artusi. Doch nun zur römischen Spezialität, den Bruschette. Wer kennt sie nicht, die gerösteten Brötchen mit marinierten Tomatenstückchen! Oder die edlen Bruschette bianche mit gehobeltem Trüffel. Der Unterschied zu den Crostini ist anscheinend, dass man die beidseitig gerösteten Brotscheiben mit einer halbierten Knoblauchzehe einreibt, mit bestem Olivenöl beträufelt und mit etwas Salz und Pfeffer würzt. Ob die Scheiben vor oder nach dem Rösten mit Knoblauch eingerieben werden, ist Geschmackssache.

Beide antipasti stammen aus der römischen Bauernküche Was dann eventuell zusätzlich obendrauf kommt, kann ganz simpel sein — wie zum Beispiel gehackte Kräuter oder eben geschnittene Tomaten mit Basilikum. Auch Krebsfleisch, mit Limetten beträufelt, schmeckt göttlich. Erfunden wurden die beiden herrlichen Antipasti da, wo Brot, Knoblauch und Olivenöl schon immer zu finden waren: in der einfachen römischen Bauernküche. Aber ganz egal, ob nun Bruschette oder Crostini — diese würzigen Zwillinge mit Biss haben sich längst zum Edelimbiss gemausert. Auch bei uns.

NR. 10, 5. MÄRZ 2012 | Migros-Magazin |


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KÜCHENKUNDE

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 10, 5. März 2012 |

Crostini mit Olivenpaste Ergibt 12 Stück Zutaten: 150 g schwarze Oliven, getrocknet, 4 zweige Petersilie glatt, 2 EL Kapern, 4 Sardellenfilets eingelegt, abgespült, 5 EL Olivenöl, 1 Knoblauchzehe, 3 Mini-Ciabattine, Parmesan am Stück. Zubereitung: Oliven entsteinen, Petersilienblätter abzupfen, mit Kapern, Sardellen und 3 EL Öl im Cutter verarbeiten. Ofen auf 220 °C vorheizen. 2 Ciabatte in je 4 Scheiben schneiden. Knoblauch zum restlichen Öl pressen, Scheiben damit bepinseln. Mit Olivenmasse bestreichen, Parmesan darüberraffeln. Auf Blech mit Backpapier in der Ofenmitte ca. 5–7 Min. knusprig backen. Heiss servieren.

Artischocken-Paste mit Vin Santo Ergibt 6 Portionen

Zutaten: 2 Knoblauchzehen, 1 kleine zwiebel, 280 g Artischockenherzen in Öl eingelegt, abgetropft, 30 entsteinte grüne Oliven, 1 EL Olivenöl, 2 dl Vin Santo (Süsswein), 1 Bund glattblättrige Petersilie, Salz, Pfeffer, 400 g Baguette. Zubereitung: Knoblauch und zwiebel hacken. Mit Artischockenherzen und Oliven im Öl andünsten. Mit Vin Santo ablöschen, Flüssigkeit einkochen lassen, pürieren. Petersilie fein hacken, unter die Masse ziehen. Salzen und pfeffern. Brot in Scheiben schneiden, toasten. Mit der Paste servieren.

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CROSTINI & BRUSCHETTE | 71


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 10, 5. März 2012 |

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NEWS

Für die Zukunft gerüstet Die nächsten Kurse der Klubschule: ■ Buchhaltungsfachmann/frau In Neuenburg: vom 21. März 2012 bis 2. März 2013 In Bulle: vom 23. April 2012 bis 1. Juni 2013 In Freiburg und La Chaux-de-Fonds ab September 2012.

■ BFFA M1 Ausbildung zum/r Erwachsenenbilder/in In Neuenburg: vom 4. Mai bis 24. November 2012 In Freiburg: vom 28. September 2012 bis 20. April 2013 BFFA M4-M5: In Neuenburg vom 7. September 2012 bis 4. Mai 2013

■ Leadership In Freiburg vom 30. August 2012 bis 28. August 2013. Information und Beratung: Joëlle Ruellan unter 058 568 83 85 oder joelle.ruellan@gmnefr.migros.ch.

Vorbereitung für die Abstimmung der Migros im kommenden Juni

Aufruf an die Mitglieder der Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg Sehr geehrte Genossenschaftsmitglieder In ungefähr dreizehn Wochen finden Wahlen zur Erneuerung der Organe Ihrer Genossenschaft statt. Gewählt werden müssen für eine neue Amtszeit von vier Jahren (2012–2016): ■ 45 Mitglieder des Genossen-

schaftsrats, mehrheitlich Frauen; ■ 8 Mitglieder der Delegiertenversammlung des Migros-Genossenschafts-Bundes; ■ 6 Verwaltungsmitglieder, darunter der Verwaltungspräsident; ■ 1 Vertreter/in der Genossenschaft bei der Verwaltung des Bundes (diese/r Vertreter/in muss obligatorisch Mitglied des Genossenschaftsrats, der Verwaltung oder der Direktion der Genossenschaft sein); Und für eine Amtszeit von zwei Jahren (2012–2014):

Bild: Pierre-William Henry

■ die Revisionsstelle

Alle Mitglieder können Bewerbungen einreichen. Diese müssen mit der Satzung unserer Genossenschaft vom 7. Juni 2008 (Art. 35) und mit der Ordnung für Wahlen, Abstimmungen und Initiativen vom 9. September 2009 (Art. 27) übereinstimmen. Die Dokumente für das Verfahren zur Bewerbungseinreichung können in unseren Geschäften

In der Migros wird es Frühling: Wahlen werden vorbereitet. Und es gibt wieder Primeln «Aus der Region.».

und im Sitz der Genossenschaft in Marin gegen Vorlage des Anteils oder der Mitgliederkarte eingesehen werden. Bewerbungen müssen bis zum 24. März 2012 (letzter Termin) beim Wahlbüro unserer Genossenschaft angekündigt werden.

Wahlbüro: Maryvonne Monnier, Vorsitzende, 2065 Savagnier; Catherine Leuba, 2034 Peseux; Christiane Fauzia, 2074 Marin Marin, den 5. März 2012 Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg Die Verwaltung


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IHRE REGION

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Von Bergen und Kälbern

Auf 1170 m über Meer, auf den Höhenzügen des Val-de-Travers, züchten Jean und Sébastien Menoud Kälber, die teilweise für die Migros bestimmt sind.

D

er Blick vom «Grand Roumaillard» auf den Chasseron, den MontBlanc und die Aiguilles de Baulmes ist atemberaubend. Der Betrieb wurde vor 23 Jahren von Jean Menoud gegründet, der ihn heute mit seinem Sohn führt und jährlich fünfzig Kälber an die Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg liefert. Ein Interview mit Jean Menoud. Wie sieht ein ganz normalerTag bei Ihnen aus?

Ich stehe um 6 Uhr auf und beginne gegen 7.30 Uhr mit dem Melken. Im Laufe des Tages kümmere ich mich um die Kälber und die Pferde und füttere die Kühe. Auf dem Hof gibt es immer etwas zu tun. Um 17.30 Uhr wird ein zweites Mal gemolken. Ich arbeite bis zu zwölf Stunden pro Tag. Im Sommer sind die Tage länger, und das Melken erfolgt mobil, direkt auf den Weiden, nicht im Stall wie in dieser Jahreszeit. Ist die Arbeit auf dem Bauernhof heutzutage weniger beschwerlich?

Als unsere Kinder klein waren, brauchten wir für dieselben Aufgaben fünfzehn Stunden. Die Technik war noch nicht so weit wie heute. Vor 50 Jahren war das Leben hier sehr schwierig. Die Winter sind sehr streng. Was bedeutet das Label TerraSuisse bei der Kälberzucht?

Das Label wurde von IP Suisse eingeführt und wird von ihr kontrolliert. Es wird für die Mästung des Kalbs verliehen. Die Kälber erhalten nur Vollmilch und Heu. Dadurch wird ihr Fleisch weiss oder rosa. Ist das Fleisch zu rot, nimmt Anicom, ein Agrarhandelsunternehmen, das im Auftrag der Migros tätig ist, beim Verkauf des Kalbs Abzüge vor. Welche Teile des Kalbs werden verzehrt?

Bild: Stéphane Gerber

Koteletts, Schnitzel, Filet, Schulterbraten, Leber und Brust. Andere Stücke eignen sich für Geschnetzeltes. Text: Pascal Vuille

Jean Menoud, Kälberzüchter, gibt sein Know-how an seinen Sohn Sébastien weiter.

Das perfekte Dinner Gefüllte Kalbsbrust mit Schuppigen Porlingen aus dem Val-de-Travers: Mit dieser Spezialität des Hauses verwöhnt Hélène Menoud ihre Gäste. Für vier Personen nimmt die Ehefrau von Jean Menoud 800 g Kalbsbrust. Zudem benötigt sie 250 g Kalbsbrät, das als Grundlage für die Füllung dient. Zu diesem fügt sie die in den Wäldern des Grand Roumaillard gesam-

melten Schuppigen Porlinge, etwas Gemüse, einen Tropfen Weisswein, einen Schuss Halbrahm und Gewürze hinzu. Nach einer Garzeit von zwei Stunden ist dieses typische Sonntagsgericht fertig zum Geniessen. Hélène Menoud ist eine hervorragende Gastgeberin. Die Übernachtungsgäste in ihren Fremdenzimmern können das nur bestätigen.

Adresse: Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg, Postfach 114, 2074 Marin-Epagnier, Tel. 058 574 81 11 Adressänderung: Nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: Tel. 058 574 83 37, immer morgens und am Montagnachmittag. E-Mail: catherine.leuba@gmnefr.migros.ch

Hélène Menoud serviert Gästen ihre Spezialität: Gefüllte Kalbsbrust.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 10, 5. März 2012 |

IHRE REGION

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MIGROS NEUENBURG-FREIBURG | 79

Erfinder des Caprice des Dieux

«Gute Nahrung für Körper und Geist»: So lautet das Credo von Bongrain. Der Schweizer Marktführer für französische Käsespezialitäten hat seinen Sitz in Cressier-sur-Morat. Charles-André Robert ist das Bindeglied zwischen der Firma Bongrain und der Migros Neuenburg-Freiburg.

C

harles-André Robert ist für die Beziehungen der Bongrain SA mit der Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg zuständig, die 21 fertig abgepackte und 120 Käsesorten für die Käsetheke verkauft.

Bilder: Stéphane Gerber

Wie ist der Caprice des Dieux entstanden?

Dieser Weichkäse wurde 1956 von JeanNoël Bongrain erfunden und hat den damaligen Status quo revolutioniert. Alles an ihm war neu: die ovale Form, der gewagte Name, die cremige Konsistenz. Mehrere Jahre wurde an der Rezeptur gefeilt, und bis heute ist sie unübertroffen. In der Schweiz wird übrigens pro Einwohner am meisten Caprice des Dieux verzehrt. Mit seiner weissen Rinde, dem sahnigen Geschmack und seiner Weichheit ist er ein hervorragender Dessertkäse, zum Beispiel zu einem Glas Weisswein und einem knusprigen Nussbrot. Mit warmen Kartoffeln ergibt das ein hervorragendes Abendessen.

Und was können Sie zum Chaumes und zum Saint-Albray sagen?

Diese Käse werden aufgrund ihrer gemeinsamen Herkunft, dem Südwesten Frankreichs, oft in einem Atemzug genannt. Der Chaumes hat viel Charakter, da er vom Land stammt, eine orangefarbene Rinde, eine cremige Konsistenz und komplexe, intensive Aromen. Der SaintAlbray mit seiner rot-weissen Rinde ist etwas milder als der Chaumes, mit feinen Knoblauch- und Haselnussaromen. Beide passen gut zu einem kräftigen Rotwein. In Scheiben geschnitten, kann man den Chaumes auch für ein cremiges, originelles Raclette verwenden.

Ein Unternehmen, das Werte pflegt Bongrain SA ist die Schweizerische Filiale einer französischen Gruppe mit klaren Werten, welche die Handlungsmoral und das Ver­ halten aller definieren. Toleranz, Mut, Ehrlichkeit und Loyalität ‒ diese Prinzipien stehen seit der Gründung im zentrum der Unterneh­ menskultur und bilden die Grundlage für die Beziehungen mit Mit­ arbeitern und Geschäftspartnern. Kein Wunder also, dass die Funkti­ onsweise dieses klein­ und mittelständischen Unternehmens mit 25 Mitarbeitern und Sitz in einem renovierten Bauernhof in Cressier-sur-Morat eher an eine Familie als an ein Unternehmen erinnert.

Wie würden Sie Ihre Zusammenarbeit mit der Migros beschreiben?

Wir pflegen seit 25 Jahren eine aussergewöhnliche Beziehung mit der Migros Neuenburg-Freiburg. Wir arbeiten in vollstem Vertrauen zusammen. Es ist eine echte Partnerschaft. Text: Pascal Vuille

Prinzipien wie Toleranz, Mut, Ehrlichkeit und Loyalität stehen im Zentrum der Unternehmenskultur der Bongrain SA.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

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IT’S A WILD WORLD

Auf den Spuren von Roald Amundsen – in Norwegen

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Die meisten Kinder helfen in der Küche gerne mit. Und über das eigene Zmittag reklamiert man weniger.

Helfen stoppt Nörgler

Vor 100 Jahren, am 7. März 1912, war es amtlich: Der norwegische Polarforscher Roald Amundsen und sein Team hatten im Dezember 1911 den Südpol erreicht und den dramatischen Wettlauf gegen Robert Falcon Scott gewonnen. 2005 rekonstruierte die BBC dieses Ereignis mit der Fernsehserie «Blizzard: Race To The Pole». Der Münchner Trekkingspezialist Hauser-Exkursionen hat nun den in der Serie mitwirkenden Norweger Harald Kippenes verpflichtet und vom 9. bis 15. April 2012 eine Spezialreise aufgelegt — zum anderen Ende der Welt. ■ Herzstück der einwöchigen Reise (rund 4000 Euro inklusive Flug) bildet eine fünftägige Hundeschlittenexpedition durch die Winterlandschaft des norwegischen Nationalparks Hardangervidda, der grössten Hochebene Europas. Jeder der maximal acht Teilnehmer führt seinen eigenen Hundeschlitten mit vier bis sechs Tieren.

Kinder, die sich über das Essen beklagen, können ganz schön nerven. Eine ETH-Studie zeigt nun: Dürfen Kinder beim Kochen mithelfen, nörgeln sie weniger.

Bild: Plainpicture

S

elbstgekochtes schmeckt doppelt gut. Das gilt auch für Kinder. Wer also punkten will bei kleinen Gourmets, muss sie beim Kochen anpacken lassen. Dies zeigt eine Untersuchung von Klazine van der Horst von der ETH Zürich. Sie befragte 300 Deutschschweizer Eltern mit Kindern von sechs bis zwölf Jahren nach den Hintergründen für das nörgelnde und wählerische Essverhalten ihrer Kinder. Die Ergebnisse sind eindeutig: Am wenigsten heikel sind Kinder, die beim Kochen helfen dürfen. «Eltern sollen versuchen, ihre Kinder in die Zubereitung des Essens mit einzubeziehen und das Kochen zu einem gemeinsamen Erlebnis zu machen», sagt van der Horst. Das heisst, den Kleinen kleine Aufgaben zu übertragen, wie die Salatsauce anzurühren, Salatblätter zu zupfen oder

Gemüse zu rüsten. Wichtig ist auch das Verhalten der Eltern bei Tisch. «Kontraproduktiv wirkt etwa, wenn Eltern ihre Kinder zwingen, den Teller auszuessen», sagt die 33-jährige Forscherin. Das vermiese die Freude am Essen, und die sei ein zentraler Faktor: «Je positiver die Stimmung bei Tisch und je mehr sich die Kinder auf das Essen freuen, desto weniger heikel sind sie.» Van der Horst rät auch davon ab, Süssigkeiten als Belohnung einzusetzen, damit Kinder den Teller ausessen. Man erziehe die Kinder so höchstens dazu, das natürliche Sättigungsgefühl zu ignorieren. Und die Folge sind dicke Kinder. Text: Thomas Vogel

www.facebook.com/MigrosMagazin Grosse Umfrage: Kochen die Kinder bei Ihnen regelmässig mit?

Schlittenhunde waren entscheidend für Amundsens Sieg über Scott, der es mit Ponys versuchte. Beim Essen verzichtet Hauser auf Authentizität: Es gibt Rentier- und Elchfleisch sowie Fisch. ■ Gut zu wissen: Bereits im April sind in der Gegend zwischen Bergen und Oslo die Tage länger als in der Schweiz (über Ostern rund 14 Sonnenscheinstunden). Zu den schönsten Landschaften für Hundeschlittenfahrten in Nordeuropa zählt das finnische Lappland in der Region von Kittilä — im Winter in 3½ Stunden nonstop ab Zürich erreichbar.


„Ich hätte nie gedacht, dass ich noch mal schlank werde.“

Nicole Keim* hatte sich eigentlich mit ihrem Übergewicht abgefunden – nach vielen vergeblichen Diäten. Doch das BCM Programm war ihr noch einen Versuch wert. Denn es ist nicht nur unkompliziert, abwechslungsreich und gesund, sondern bietet auch professionelle Beratung und Unterstützung. Nicole Keims Versuch hat sich gelohnt: Mit BCM konnte sie endlich ihr Wohlfühlgewicht *Name geändert. erreichen und halten.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

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5 FRAGEN AN … … Simone Munsch (42), Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie und Leiterin des Zentrums für Psychologische Beratung und Psychotherapie an der Universität Fribourg

«Kinder finden meist ihren Weg»

1

Zeit zum Handeln: Zusätzliche Babyklappen können junges Leben retten («20 Minuten» vom 21.2.2012)

Simone Munsch, was bringt eine Mutter dazu, ihr Kind anonym wegzugeben?

Viele junge Frauen, die sich in einer solchen Situation befinden, scheinen nicht in der Lage zu sein, Verantwortung zu übernehmen, über die psychische Reife zu verfügen, eine eigene Identität aufzubauen. Oft sind sie nicht einmal in der Lage, sich für einen Abbruch der Schwangerschaft zu entscheiden oder Hilfe zu suchen.

2

In Wimmis, im Berner Oberland, wurde ein toter Säugling auf einer Abfalldeponie gefunden. Braucht es Babyklappen, um solche Dramen zu verhindern?

Für diese Probleme gibt es leider keine kurzfristigen Lösungen. Es bräuchte eine breite Prävention, damit junge Frauen besser lernen, mit emotional schwierigen Situationen umzugehen. Die Gesellschaft muss zudem begreifen, dass moralische Schuldzuweisungen nichts bringen. Im Gegenteil. Wer ein Kind anonym abgibt, möchte vor allem, dass sein Umfeld nichts vom Nachwuchs erfährt — hat Angst vor den Reaktionen. Solange diese Probleme nicht gelöst sind, sind Babyklappen sinnvoll.

3

Was bedeutet es für eine Frau auf lange Sicht, ihr Kind wegzugeben?

Es ist ein traumatisches Erlebnis. Die meisten Frauen sind lebenslang dadurch belastet und können schwere psychische Probleme entwickeln.

4

5

Man weiss heute, dass es für Menschen in traumatischen Situationen hilfreich ist, möglichst genaue Informationen zu haben und zu begreifen, was passiert ist. Das hilft bei der Verarbeitung. Das würde aber voraussetzen, dass Frauen, die eine solch schwere Entscheidung treffen, nicht mehr stigmatisiert, sondern unterstützt werden.

Den ganzen «20 Minuten»-Artikel lesen Sie unter www.migrosmagazin.ch

Wäre es für die Mutter vielleicht besser, wenn sie sich für eine Adoption entschiede, bei welcher der Kontakt zum Kind möglich bleibt?

Wie ist das für ein Kind, zu erfahren, dass es von der Mutter weggegeben wurde?

Das ist schwierig. Aber die meisten Kinder haben eine faszinierende Fähigkeit, sich trotzdem normal zu entwickeln. Dazu braucht es aber eine stabile familiäre Umgebung. Wichtig wäre sicher, wenn sie die Chance hätten, sich mit ihrer leiblichen Mutter darüber auseinanderzusetzen. Interview: Andrea Fischer

MEIN GARTEN

Blühende Winter-Fantasie Gartenexpertin Haia Müller meistert die winterliche Durststrecke

Meine Freundin Cati ist immer für eine Geschichte gut. «Weisst du, was Gartenfreunde im Winter machen, wenn die Landschaft unter einer Schneedecke liegt und es draussen nichts zu tun gibt?», fragte sie mich kürzlich. «Keine Ahnung», antwortete ich. «Vielleicht ihr Werkzeug kontrollieren, wie es immer empfohlen wird und ich es trotzdem immer vergesse? Oder Samenkataloge studieren und vom Frühling träumen?»

Sie hatte natürlich eine andere Idee im Kopf: «Wir haben unseren Perserteppich mit dem Blumenmuster nach unten in den Schnee gelegt. Sah wunderschön aus und seither leuchten dessen Farben wieder wie neu.» Das alte Hausmittel kenne ich noch aus meiner Jugend: Kräftig auf den Teppich schlagen, und der Schmutz bleibt im Schnee zurück. Aber Mein Tipp, um die winterlich-blumige Durststrecke zu überwinden, ist denn

doch ein ganz anderer: Ich hole mir Primeln ins Haus. Sie sind der Farbtupfer schlechthin in diesen trüben Zeiten. Dieses Jahr neu entdeckt habe ich blaue mit einem Tigermuster. Es verleiht dem braven Blümlein einen Hauch Wildheit. Im Frühling werde ich sie dann in den Garten pflanzen. Mal sehen, ob sich die Kleinen mit dem Dschungellook bei mir so wohl fühlen, dass sie sich dauerhaft niederlassen.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

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STARK & SCHÖN

Die Unbeugsamen

Überzeugte Stehpinkler lassen sich nicht in die Knie zwingen, so viel ist klar. Doch was unternimmt eigentlich die Forschung? Wieso sind heutige WCs nicht spritzsicher?

EGO-COACH In 36 Schritten zu mehr Selbstbewusstsein

W

ieder einmal ist der Thron verspritzt. Weder das Sitzpinklerwitzschild noch die wiederholten Bitten der Mitbewohnerin konnten es verhindern. Ernüchternd, aber kein Grund für Tränen, liebe Damen, schauen Sie genau. Die WC-Brille ist oben. Das dürfen Sie ruhig als Erfolg werten. Es ist ein Angebot für einen Kompromiss: Frau kann trocken sitzen, Mann kann stehen bleiben. Aber auch ein Signal: bis hierhin und nicht weiter. Das wird nicht reichen, um diesen jahrzehntealten Konflikt zu lösen. Höchste Zeit also, das wahre Übel bei der Wurzel zu packen — und das ist nicht der Mann, sondern das Material. Hand aufs Herz, liebe Männer: Wer hat sich nicht schon gefragt, auf welcher Stelle im Schüsselinnern der erste Gutsch landen muss, damit sich der Schaden in Grenzen hält? Knapp hinter dem Wasserloch oder knapp davor? Oder voll auf die Zwölf? Trotz hoher Zielgenauigkeit: Spritzer sind mit den handelsüblichen Klosetts unvermeidbar. Da gibt es nur eins: Der Profi muss ran. «Mit umfassenden Systemlösungen setzt Geberit auch heute immer wieder neue Trends», heisst es auf der Website der Firma Geberit, europäischer Marktleader punkto Sanitärtechnik. Dann los, liebe Ingenieure! Wir wollen eine Systemlösung. Statt nach China und in den arabischen Raum zu expandieren, könnte Geberit den Friedensnobelpreis gewinnen: mit friedenstiftenden, spritzsicheren Schüsseln. Text: Jean-Luc Rossi

Schritt 25: Gehen Sie selbstbewusst mit Kritik um Die meisten Menschen fühlen sich persönlich angegriffen, wenn sie kritisiert werden, und verteidigen sich. Das muss nicht sein. Drei Strategien, wie Sie souverän mit Kritik umgehen können.

Kompromiss: WC-Brille oben, Hose oben. Alles gut? Mitnichten.

ÖKOLOGIE IM HAUSHALT

Bild: iStockphoto

Auf die richtige Pfanne kommt es an

Verwenden Sie doppelwandige Pfannen und benützen Sie womöglich den Dampfkochtopf. Gerichte aus der Pfanne benötigen rund 50 Prozent weniger Energie als aus dem Backofen. Hochgerechnet spart das sorgfältige Handling übers Jahr rund 150 kWh Strom im Wert von rund 30 Franken. Ausserdem gilt: Auf die Pfanne gehört immer ein Deckel und die Plattengrösse sollte dem Pfannendurchmesser angepasst sein. Ausserdem kann man den Herd bereits einige Minuten bevor das Gericht fertig ist ausschalten. Tipps und Tricks für noch mehr Umweltschutz im Alltag finden Sie unter: www.wwf.ch/tipps.

1. Gewinnen Sie Zeit, statt sofort zu reagieren. 2. Erkennen Sie die Sichtweise Ihres Kritikers. 3. Fragen Sie nach der Absicht, die hinter der Kritik steckt. Üben Sie diese drei Strategien bei allen sich bietenden Gelegenheiten. Hier die Tipps: ! Wiederholen Sie mit eigenen Worten, was Ihr Gegenüber gesagt hat. Dadurch wird Ihnen der Inhalt der Kritik klarer. Und Sie gewinnen Zeit, um sich eine angemessene Antwort zu überlegen. ! Hören Sie genau hin und achten Sie darauf, wie jemand etwas sagt. Hat Ihr Gegenüber etwas in den falschen Hals bekommen, oder ist es aus einem anderen Grund gereizt? Entspannen Sie erst einmal die Situation, indem Sie Ihrem Gesprächspartner Respekt signalisieren und zum Beispiel sagen: «Aus diesem Blickwinkel habe ich das noch nie betrachtet.» ! Sie können auch Zeit und Energie sparen, darüber zu rätseln, was der andere genau meint und will, indem Sie fragen: «Was ist Ihr konkreter Wunsch an mich?» Sie können sicher sein: Jemand, der nur Dampf ablassen wollte, wird es sich beim nächsten Mal genau überlegen, ob er es nochmals bei Ihnen probieren will. In Zusammenarbeit mit www.focus.de


ei! r e b i e eistr r r p h c Ho der nu

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Komitee «NEIN zu überteuerten Büchern» Pf 6136, 3001 Bern www.buchpreisbindung-nein.ch

e! g a l r e her V c s t u g de u z h c Fis m u z NEIN

die r ü en! f g » n s u l s ssto uchhand i-Gesetz. e d o T um « ittleren B dieses Wischiei-Wdearsecinhführuhningx z N I NE nd m anze Branchseinfdürgegen erinBeucWhhandlunnggenSwp ürden, u n e i die g ndlungen ck von de en gezwu n», klein e a g als se e ürd uchh t so, ndlun ine W ssen bby tu d mittlere B ibt Madele er Buchha Gewinne w nd die gro lo h c u u Die B kleinere un ng», schre ch Schweiz aufen. «Die n Verlage u r e «Viele chpreisbind Weil dadu en zu verk usländisch is ? a u e lb r B ie a P r d h e n s h d esslic rhöhte el. We in Bas her zu übe , «ausschli ür kleinere k c F c ü . die B t Frau We enerieren es wäre g ib n e n r e e h g g n . n sc ) lu lu 2 d and .2.1 han Buchh tlere Buch aZ vom 27 it B und m esstoss» ( rwurm e d der To at der Büch n. e h g ü m f e u D hinzuz nichts

t a t k i d is e r p h Buc NEIN zur Buchpreisbindung am 11. März 2012


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 10, 5. März 2012 |

NEUES vOM ZOO-dOKTOR

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GEfäLLT MIR

Traurige Geburt in der Lamaherde

«Ich entspanne mich beim Velofahren» Rolli Stirnimann (43), Leiter Personaladministration Genossenschaft Migros Basel, 4142 Münchenstein

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (36) berichtet jede Woche aus dem Basler Zoo über seine spannende Arbeit.

1

Welcher Radiosender ist Ihr Favorit?

Radio Basilisk, der Stadtsender. Ich höre vor allem wegen der Musik Radio, und die ist bei «Basilisk» gut.

2

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

3

Mein Lieblingsbuch heisst …

4

Welches war der erste Kinofilm in Ihrem Leben?

5

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

6

Meine Lieblingsserie im Fernsehen heisst …

«The Way to Your Heart», der grosse Hit von Soulsister.

… «The Green Mile» von Stephen King, darin erzählt der Protagonist rückblickend die Geschehnisse während seiner Arbeit im Todestrakt des Staatsgefängnisses Cold Mountain.

Bild: zoo Basel

Nach der Totgeburt geht es Lamadame Valicha jetzt wieder besser.

Ein Zombiefilm im alten Kino Union in Kleinbasel. An den Namen erinnere ich mich nicht mehr.

«

Geburtshilfeeinsätze im Zoo sind selten. Meistens kommen unsere Jungtiere während der ruhigen Nachtstunden zur Welt. Heute ist wieder einmal eine Ausnahme. Tierpfleger Max Huber und ich wissen, dass es bei der anstehenden Geburt des Lamas Komplikationen geben wird, denn es ist später Nachmittag, und bisher sind einzig Teile der Nachgeburt abgegangen. Die Lamaherde ist im Stall versammelt. Schnell wird klar, dass bei Valicha (13) etwas nicht stimmt. Als einzige liegt sie mit nach hinten gerichteten Ohren im Stroh, die Augen weit aufgerissen — deutliche Zeichen, dass sie Schmerzen hat. Lamafohlen kommen im Normalfall nachts oder am Morgen zur Welt. Vermutlich hat dies die Natur so eingerichtet, damit den Jungtieren genug Zeit zum Trocknen des Fells in der Sonne bleibt, denn im Gegensatz zu vielen anderen Säugetieren werden neugeborene Lamas von ihren Müttern nicht trockengeleckt. Stattdessen geschieht die erste Kontaktaufnahme nur

über engen Nase-zu-Nase Kontakt und charakteristische feine Laute, sogenannte Hummtöne. Ich bin froh, dass ich es bei der Behandlung mit einem eingespielten Team zu tun habe: Der Tierpfleger kann Valicha ohne Aufregung ans Halfter nehmen, und die erfahrene, mehrfache Mutter kooperiert bei meiner sicherlich nicht sehr angenehmen gynäkologischen Untersuchung, ohne abzuliegen oder auszuschlagen. Resultat: Das noch nicht geburtsreife Lamafohlen ist tot und seine Haltung in der Gebärmutter verhindert den Eintritt in den Geburtskanal. Der lange Hals und der Kopf sind zurückgebogen. Zum Glück gelingt es mir, die Haltung des toten Jungtiers nach wenigen Minuten zu korrigieren. Wir sind traurig, dass es sich um einen Abort handelt. Andererseits sind wir erleichtert, dass wir Valicha helfen konnten. Das Lamafohlen senden wir zur Abklärung der Todesursache nach Bern ans Tierspital ein.

»

«E.T.», das ist der Heuler meiner Generation.

… «Friends», die amerikanische Sitcom mit insgesamt mehr als 230 Folgen.

7

Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

Während eines FCB-Matches, da gehe ich nicht ran.

8

In meiner Freizeit liebe ich es …

9

Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe …

… eine gemütliche Ausfahrt mit dem Velo zu machen, dann fein essen zu gehen und nachher einen Film anzuschauen. Das entspannt mich. … lese ich den Sportteil in der Zeitung oder auf dem iPhone.

10

Was machen Sie abends als Letztes?

Meistens gähnen.

Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


LEBEN 88 |

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IN fORM

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NR. 10, 5. MÄRZ 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

E suuberi Sach …

Der Mensch ist im Allgemeinen «stubenrein». Er putzt seine Behausung, sich selbst und die, die es nicht können wie Kleinkinder und Pflegebedürftige. Hygiene ist in unserem Alltag zur Selbstverständlichkeit geworden. Wann aber ist des Guten zu viel getan?

E

Im Einklang mit Bakterien und Viren leben.

mma Pillsbury alias Jayma Mays kompensiert in der US-TV-Serie «Glee» ihren Frust gern mit Putzattacken. Dann bearbeitet sie etwa die Arbeitsfläche ihrer Küche mit der elektrischen Zahnbürste. Wasch- oder Putzzwang nennt man das landläufig. «Meh Dräck!» forderte dagegen Rocker Chris von Rohr in einem Song — ein Ausruf, der zum Schweizer Wort des Jahres 2004 avancierte. Statt steriler Sauberkeit also Schmuddeligkeit? Irgendwo dazwischen liegt der richtige, der gesunde Weg. Wir haben schliesslich in den letzten 200 Jahren gelernt, dass der Rückgang von Infektionskrankheiten unmittelbar mit dem Grad an Sauberkeit, Hygiene, zusammenhängt. Hygiene, abgeleitet von Hygieia, der griechischen Göttin der Gesundheit, ist die Lehre von der Verhütung von Krankheiten und der Erhaltung, Förderung und Festigung der Gesundheit. Keine Sorge, grundsätzlich leben wir im Einklang mit Bakterien und Viren. Barrieren wie unser Immunsystem sorgen dafür, dass diese nicht tiefer als erwünscht in den Körper eindringen und überhand nehmen. Ein Balanceakt. Ist diese Balance jedoch bedroht, muss man etwas tun. Mit dem Händewaschen et-

wa wird versucht, ansteckende Krankheiten wie Grippe abzuwehren. Aber Vorsicht, mit übermässigem Händewaschen erreicht man genau das Gegenteil: Der natürliche Hautschutz wird zerstört, Mikroben können ungehindert in den Körper eindringen, ihn infizieren. Und auch in Sachen Hygiene bei Babys raten Experten wie der Kinderarzt Rainer Kehrt aus Feldmeilen ZH: «Ein- bis zweimal pro Woche baden reicht völlig. Die Natur hat es so eingerichtet, dass es ein gewisses Milieu auf der Haut braucht, damit der Schutz funktioniert.» Wie viel Hygiene ist also nötig, um sich vor Krankheiten zu schützen, und wie viel ist des Guten zu viel? Grundsätzlich gilt:

Um sich wirksam vor Infektionen zu schützen, muss der eigene Haushalt nicht steril sein. Ein paar Regeln reichen schon. Etwa, dass man … • ... die Hände nach dem Toilettenbesuch und vor dem Umgang mit Lebensmitteln mit warmen Wasser und Seife wäscht • ... verderbliche Waren kühl lagert • ... häufig benutzte Tücher und Lappen regelmässig auswechselt oder bei mindestens 60 Grad wäscht Übrigens: Eine Liste mit Hygienegrundregeln für den Privathaushalt findet man auf der Website des Bundesamtes für Gesundheit (www.bag.admin. ch). Text: Dörte Welti

WAS MACHT dIE MIGROS?

Regelmässig Hygiene-Schulungen für Mitarbeiter Die Migros ist auch in den Filialen auf Einhaltung der Hygienevorschriften bedacht. Das betrifft Menschen, Waren und die Räumlichkeiten. «Grundsätzlich wird jeder Mitarbeiter zur Selbstkontrolle angehalten», berichtet Lorenz Kreis, Leiter der Qualitätssicherung Genossenschaft Migros Ostschweiz. «In den Filialen wird die Einhaltung der bestehenden Vorschriften für Produktequalität, Temperaturen der Kühlgeräte, Einhaltung der Kühlkette, die bauliche Situation, Sauberkeit und natürlich persönliche und betriebliche Hygiene regelmässig kontrolliert. Alle Mitarbeiter sind im Rahmen ihrer Tätigkeit zu diesen Themen geschult.»

Dreck, Schimmel, Keime – wie gefährlich sind sie? Jeder Tag ist eine Herausforderung für unser Immunsystem. Nicht immer ist man sich sicher, ob man das Richtige tut. Hier die häufigsten Fragen: Schimmel auf Lebensmitteln – kann man die befallenen Stellen grosszügig entfernen? Verschimmelte oder angeschimmelte Lebensmittel sollten weggeworfen werden. Manche Schimmelpilze können giftige Stoffe (Mykotoxine) bilden, die unsere Gesundheit gefährden. Da sich Pilzfäden, für das Auge nicht sichtbar, im ganzen Lebensmittel verteilen können, ge-

nügt es nicht, nur die sichtbar verschimmelten Teile zu entfernen. Schimmelpilzgifte können auch nicht durch Erhitzen zerstört werden. Wie lange sind Waren noch gut, wenn die Verpackung angebrochen ist? Wie lange der Inhalt einer angebrochenen Packung – zum Beispiel Tube, Dose, Flasche –

noch geniessbar ist, ist schwierig zu bestimmen. Die Haltbarkeit ist nicht nur je nach Produkt verschieden, sondern auch abhängig davon, wie das Produkt nach dem Öffnen gelagert oder überhaupt gehandhabt wird. Aufgrund dieser vielfältigen Einflussfaktoren ist es nicht möglich, Haltbarkeitsfristen für bereits geöffnete Ware festzulegen. Man muss


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Kühlschrank

Leicht verderbliche Lebensmittel wie Fisch, Fleisch, Milch etc. nach dem Einkauf so schnell wie möglich kühl lagern (bei maximal sechs Grad).

Daheim bitte keine übertriebene Hygiene! Heisses Wasser und Reinigungsmittel reichen völlig aus. Desinfektionsmittel sind unnötig.

Türfallen

Jeder fasst drauf und lässt seine Keime dort: Wer Türfallen, Schubladengriffe und Lichtschalter regelmässig abwischt, beugt Krankheiten vor.

Badezimmer

Bilder: iStockphoto (3), Getty (1)

Oberflächen und Böden stets sorgfältig reinigen. Denn im feuchten Milieu fühlen sich Mikroben pudelwohl und breiten sich schnell aus.

sich auf seine Sinne und seine Erfahrung verlassen. Die meisten Verderbreaktionen sind sichtbar (wie Schimmelbefall) oder geschmacklich wahrnehmbar (muffiger Geruch, Sauerwerden, Ranzigwerden). Im Zweifelsfall: fortwerfen! Reste oder angebrochene Packungen können aber auch tiefgekühlt werden, was die Haltbarkeit verlängert. Tiefkühlgerecht verpacken! Muss man alles, was ein Säugling in die Finger oder den Mund bekommen kann, abkochen? Krabbelkinder brauchen keine keimfreie Umgebung. Ganz im Gegenteil: Ein Zuviel an Des-

infektion kann bei Kindern die Allergiebereitschaft erhöhen, weil der Organismus nicht lernt, sich gegen Angreifer zu wehren. Es reicht daher völlig aus, Oberflächen im Haushalt, Spielsachen mit heissem Wasser und herkömmlichen Reinigungsmitteln zu behandeln. Spezielle Desinfektionsmittel sind unnötig.

kann man dem Kind den Mund ausspülen. Aber reinigende Wirkung hat Dreck sicher nicht. Der Ausspruch kommt eher aus dem Volksmund und der gesunden Einstellung, dass ein paar natürliche Keime problemlos vom menschlichen Organismus entschärft werden können.

Dreck reinigt den Magen – stimmt das wirklich? So nicht. Tatsache ist, dass die Magensäure hoch ätzend ist und mit natürlichen Krankheitserregern, wie sie in Blumenerde oder Sand vorkommen, fertig wird. Zur Sicherheit

Wie sterile Umgebungen Allergien auslösen können, und wie man mit Lebensmitteln richtig umgeht.


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OUTdOOR

SCHAUPLATZ Viele Schweizer Orte und Regionen haben berühmten Filmen, Büchern oder Musikstücken einen Hintergrund, eine Heimat gegeben. Zwölf dieser Schauplätze stellt das Migros-Magazin vor. DieSen MOnat

Film: «Die weisse Hölle vom Piz Palü» Drehorte: im Berninamassiv (Diavolezza, Piz Palü etc.) erscheinungsjahr: 1929 Regie: Arnold Fanck, Georg Wilhelm Pabst Kamera: Sepp Allgeier, richard Angst, Hans Schneeberger Musik: Ashley Irwin (Neuvertonung 1998) Besetzung: Leni riefenstahl, Ernst Petersen, Gustav Diessl, Mizzi Götzel, Ernst Udet u.a.

Das eisgerät nicht zu fest einschlagen: Bergführer Peter Gujan demonstriert, mit welcher technik man einen eisfall erklettert.

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Nr. 10, 5. März 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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Migros-Magazin | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

Ein eiskaltes Abenteuer

Senkrechtes, blankes Eis – nur Muskelkraft und sechs kleine Stahlzacken verhindern ein Abrutschen: Outdoor-Experte Üsé Meyer ist Eisklettern gegangen.

O

hne Worte. Die Lippen der Protagonisten bewegen sich, zu hören ist aber nur Musik, Trompeten und ein Kontrabass. Der rechte Arm holt aus, treibt die Spitze des Pickels in den gefrorenen Wasserfall. Paukenschlag. Das splitternde Eis in Grossaufnahme. Schnitt. Die Augen der Frau weit aufgerissen, die beiden Frontzacken ihrer Steigeisen finden im Eis keinen rechten

Halt. Kameraschwenk zum Bergführer, die Geigen streichen leise, er lächelt breit, nickt emsig der Kletterin zu. Texteinblendung: «Nur Mut, du machst das gut, Barbara!» Dann Pauken und Trompeten zusammen, der Pickel bricht aus dem Eis, die Zacken der Steigeisen rutschen ab. So ist uns geschehen. Und so würde die Szene wohl in einem Stummfilm daherkommen: die klassische Mu-

sik zur Unterstützung der Dramatik, genauso wie die übertriebene Mimik der Darsteller. Und wegen eines Stummfilms sind meine Freundin Barbara (41) und ich zusammen mit Bergführer Peter Gujan (35) auch hier an den Montebello-Fall hinter Pontresina zum Eisklettern gekommen. In «Die weisse Hölle vom Piz Palü» aus dem Jahr 1929, einem der letzten grossen Stummfilme und

einem Klassiker des Bergfilms, versucht sich eine Dreierseilschaft an der noch unbezwungenen Nordwand des Piz Palü.

die Frontzacken der steigeisen rutschen ab Auf ebendiese Wand hätten wir von hier, hoch über der Berninastrasse, einen schönen Blick — wenn sich der Palü nur nicht hinter den Wolken verstecken würde.

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Migros-Magazin | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

Beim ersten Kletterversuch am beinahe senkrechten Eis bricht Barbaras Eisgerät, eine Art spezieller Pickel mit geschärfter Haue, tatsächlich aus, die Frontzacken der Steigeisen rutschen ab — dramatisch ist es aber nicht. Am Seil von Bergführer Peter ist sie sicher. Als Novizen des Eiskletterns müssen wir uns erst an die richtige Technik gewöhnen: Die beiden Eispickel, mit denen wir uns in die Höhe ziehen, nicht zu fest einschlagen — zum Teil reicht es bereits, wenn man es an einem kleinen Eisvorsprung einhängt, und die Frontzacken der Steigeisen im richtigen Winkel in das Eis hacken. Frontzacken an den Steigeisen kamen erst in den 50er-Jahren auf. Zuvor mussten die Bergsteiger in steilem Gelände mit ihrem schweren Pickel noch Stufen ins Eis schlagen. Eine anstrengende Angelegenheit, die in «Die weisse Hölle vom Piz Palü» anschaulich gezeigt wird. Angeführt von Bergsteiger Johannes Krafft, der an diesem Berg seine Frau verloren hat, will das junge Paar Karl und Maria Stern die Nordwand bezwingen. Karl stürzt ab, und Johannes bricht sich bei dessen Rettung das Bein. Die Verletzungen der beiden sowie hereinbrechende Stürme machen den Abstieg unmöglich. Es folgen drei lange Nächte im Schnee und Eis, die für Johannes tödlich enden.

Regisseur Arnold Fanck hat mit seinen Kameramännern für die damalige Zeit unglaublich schöne und eindrückliche Aufnahmen auf Zelluloid gebannt: Eisabbrüche, Lawinen und die Rettungstrupps aus dem Dorf, die mit ihren rauchenden Pechfackeln in der Nacht aufbrechen. Maria, die weibliche Hauptrolle, wurde überzeugend gespielt von Leni Riefenstahl. Der gute Ruf der ehemaligen Tänzerin, gefeierten Schauspielerin und Regisseurin und Fotografin nahm später aber erheblichen Schaden aufgrund ihrer Nähe zum Nationalsozialismus und zu Adolf Hitler.

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Nach dem schweisstreibenden Klettern kann Üsé das Abseilen über den gefrorenen Wasserfall umso mehr geniessen.

das eis hat etwas unergründliches, tiefes «Weisst — es kommt mir auf einmal unheimlich vor, das viele Eis hier oben», sagt Maria im Film gemäss Texteinblender einmal zu ihrem Karl. Irgendwie können wir das nachvollziehen. Es hat etwas Unergründliches, Tiefes dieses blau schimmernde Eis. Einmal gibt es Halt, ein anderes Mal bricht es unerwartet weg. Letzteres ist gemäss Bergführer Peter die zweitgrösste Gefahr beim Eisklettern. Die grösste aber lauert meist weiter oben: Schnee und Eis, die sich lösen können und im gefrorenen Bachcouloir gesammelt nach unten stürzen und einen verletzen oder aus der Wand reissen.

Eisklettern ist auch ein bisschen Materialschlacht.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

Diese Gefahr besteht hier beim Montebellofall aber nicht. Eis, im speziellen Eisfälle, sind noch nicht gross erforscht, erklärt uns Peter. Die Stabilität eines Eisfalls richtig einschätzen zu können, braucht deshalb viel Erfahrung. Und etwas Ungewissheit bleibe immer, führt Peter weiter aus: «Welche Spannungen im Eis herrschen siehst du nicht.»

Bald wird das Eis verschwunden sein Der zweite Versuch auf der rund 25 Meter hohen Route klappt schon bedeutend besser. Ein gezielter und weniger kräftiger Schlag ins Eis, und die Haue hält. Mit dem einen Fuss hoch, Frontzacken ins Eis, durchstrecken, das eine

Eisgerät lösen, und wieder ein gezielter Schlag. Anstrengend ist das allemal, gerade im fast senkrechten Eis sind die Muskeln konstant belastet, vor allem diejenigen in den Unterarmen und Waden. Und so kommen wir selbst bei minus 19 Grad schnell ins Schwitzen. Doch so bald wir etwas mehr Sicherheit gewinnen und einen gewissen Rhythmus finden, nimmt die Schinderei ab und der Spassfaktor zu. Das Erlebnis beim Eisklettern ist einzigartig — im wahrsten Sinn des Wortes: Morgen wird der Eisfall schon wieder anders aussehen, in einigen Tagen könnte dessen Eis eine völlig andere Qualität haben und in einigen Wochen wird er verschwunden sein.

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Eine athletische Angelegenheit: Trotz minus 19 Grad kommt Barbara ins Schwitzen.

Text: Üsé Meyer Bilder: Andrea Badrutt

Klettern am Eisfall ■ An- und Rückreise: Mit der Bahn bis Pontresina. ■ Eisklettern: Eisklettern an einem naVa türlichen Eisfall in der l B Region Pontresina in er ni Begleitung eines Bergna Morteratsch führers (wie im Text Lagalp beschrieben): Fr. 575.– Diavolezza für ein bis zwei Personen (Tagestour). Jede Berninaweitere Person Fr. 25.–. Pass Schnupperkurs im Eisklettergarten Pontresina (2½ Std.): Fr. 90.–/ Person (ab 3 PersoPiz Bernina Piz Palü 1 km nen). 2-tägiger BasicEiskletterkurs: Fr. 320.–/Person (ab 4 Personen). Daten auf Anfrage. Alle Preise inkl. Miete von Steigeisen, Eisgerät, Gurt und Helm. ■ Kleidung: Warme Kleider (Skibekleidung), zwei Paar Handschuhe, warme Schuhe mit möglichst fester Sohle (Bergschuhe). ■ Anforderungen: Durchschnittliche Kondition, möglichst schwindelfrei, Grundkenntnisse der Sicherungstechnik (für Schnupperkurs: keine alpinistischen Vorkenntnisse nötig). ■ Buchung/Infos: Bergsteigerschule Pontresina, Tel. 081 842 82 82, www.bergsteiger-pontresina.ch ■ Übernachtung: www.engadin.ch

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AUTO

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NR. 10, 5. MÄRZ 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Koreanisches Wunderauto

Mit der Neuauflage des i30 will Hyundai bei den Kompaktwagen zu den besten Konkurrenten aufschliessen. Das Ergebnis ist beeindruckend.

Der grüne Autosalon

E

s ist eine Frage des Gefühls: Wer im Interieur des i30 mit der Hand über Flächen, Nähte und Fugen streicht, dem vergeht der Spott über lieblose Bil­ ligstautos aus Südkorea. Unglaublich, wie Hyundai sich entwickelt hat: Im i30 kann man lange nach Haaren in der Au­ tosuppe suchen — es passt alles. Der in Europa gebaute Kompakte ist innen enorm hochwertig und qualitativ exzel­ lent gemacht und sieht erst noch hübsch aus. Kein Wunder, hat VW­Boss Martin Winterkorn bereits tüchtig über den Konkurrenten gezetert: Hyundai, hinter GM, VW und Toyota auf Platz 4 der grössten Autokonzerne, gefährdet den Erfolgskurs von VW, und der i30 scheint jetzt auf Augenhöhe des VW Golf an­ gekommen zu sein. Ein Handyvideo auf Youtube zeigt VW­Chef Winterkorn an einer Automesse im Hyundai­Cockpit. Er testet die i30­Lenkradverstellung und schimpft: «Do scheppert nix! BMW kanns nicht, wir könnens nicht. Wieso kanns er?» Schein bringt nichts ohne Sein, und die Probefahrt verblüfft: Konsequent

Nicht nur der Kombi des Hyundai i30 feiert am 82. Genfer Autosalon Premiere. Von 8. bis 18. März 2012 debütieren über 140 Autoneuheiten. Und längst lautet auch in Genf das Motto «grün und sexy» statt «dick und durstig» – ob Fiat 500L, Ford B-Max, Mercedes A-Klasse, Opel Mokka, Peugeot 208 oder Renault Zoe. Bei den «Essais Verts» kann man 16 verschiedene E-Autos Probe fahren, und im «Pavillon Vert» mit Experten zu Elektro- oder Gasantrieb diskutieren. Alle Infos: www.salon-auto.ch.

Lässt kaum Wünsche offen: Der Hyundai i30 überzeugt technisch und ästhetisch.

wurde der i30 auf das Niveau der besten Konkurrenten getrimmt. Raumangebot und Variabilität sind sehr gut; im Herbst folgt der Kombi. Das Fahrwerk ist seidig und komfortabel, die Lenkung fein und der Fahrspassfaktor hoch.

Viel Qualität und fünf Jahre Garantie für wenig Geld Kritik im homöopathischen Mass ernten die Motoren. Es gibt Benziner mit 100 oder 135 und einen Diesel mit 128 PS als Sechsgangschalter mit Stopp­Start oder Automat. Der grössere Benziner ver­

braucht laut Werk nur 5,3 l/100 km, der zugstarke Diesel 3,7 l/100 km (ergibt 123 beziehungsweise 97 g/km CO2). Im Alltag seidig und flott, fehlt ihnen leider die Drehfreude. Diesen Patzer ver­ gibt man aber angesichts der Kampf­ preise. Selbst das Topmodell gibt es samt allen Optionen für 40 380 Franken; das Basismodell kostet sogar nur 18 990 Franken — mit je fünf Jahren Garantie! Möglich, dass ein i30 bald nicht mehr nur als der billigere, sondern auch als der bessere Kauf gilt. Text: Timothy Pfannkuchen


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 10, 5. März 2012 |

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Fest für Fahrtechnikfreaks. (30 km / 1000—1500 Höhenmeter) ! 3. Tag: Monte Bar Ab Taverne/Torricella steigen die Biker auf zum Rifugio Monte Bar, wo sie einen Mittagshalt einlegen und die wunderbare Aussicht auf Lugano und Umgebung geniessen. Die Abfahrt ins Val Colla ist abwechslungsreich und ein wahres Highlight. Rückfahrt zum Ausgangspunkt und individuelle Heimreise. (40 km / 1600 Höhenmeter) Die Leistungen: ! Unterkunft im 4-Sterne-Hotel Belvedere in Locarno und Halbpension ! Mittagessen in Form einer Lunchbox oder eines Hüttenmenüs ! Isotonische Getränke und Kraftriegel auf den Biketouren ! Baumeler-Bike-Shirt ! Baumeler-Bikeguides und StöckliTeamfahrer ! Reisedokumentation ! Stöckli-Bikes zum Testen ! Workshops «Wissenswertes im Bikesport» — Teilnahme optional

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T

Heilige Stadt

G Leidende Stadt

2. Wo befindet sich das Gemälde «Die Erschaffung Adams»? U Galleria Borghese

E

Villa Giulia

A Sixtinische Kapelle

3. Was steht auf vielen Kanaldeckeln und Gebäuden von Rom? L

SALVE

N SPQR

T

INRI

4. Wie viele Zuschauer fasste das Kolosseum in Rom? I

ca. 10000

T

ca. 50000

H ca. 70000

5. Welche dieser Opernsängerinnen stammt aus Rom? A Renata Scotto

S Maria Callas

H Cecilia Bartoli

Trevi-Brunnen

M Petersdom

B Forum Romanum

7. Ein Merkspruch lautet: Sieben, fünf, drei, Rom kroch aus …? A der Partei

O dem Ei

E

dem Brei

8. Als längstes Hochhaus Europas gilt das … am Rande Roms. G Rifugio

R Grattacielo

N Corviale

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Auflösung Nr. 9: RACLETTE Gewinner Nr. 7: Albert Beerli, Jona SG; Ruedi Ledergerber, Ballwil LU; Lukas Tschopp, Zofingen AG

Lösungswort: 1

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 11.3.2012, 24 Uhr

6. Eine der bekanntesten Filmszenen aus «La Dolce Vita» spielt im …? E

Und so nehmen Sie teil

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.

E

ANDERSON AUSL I N I E EHESTAND ENGL I SCH H I NUNTER KELTERE I LEBEND I G S I ED L UNG SKYGU I DE T AKE L AGE

Auflösung Nr. 9: SSTNS Gewinner Nr. 8: Paula Gratzer, Buchs SG; Louis Debrunner, Uster ZH; Karl Spichtin, Muttenz BL

Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 11.3.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


rätsel & spiele 104 |

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unterhaltung

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NR. 10, 5. MÄRZ 2012 | Migros-Magazin |

Entdecke die Welt mit … EXPERIMENT

Geheimtinte Wenn du eine geheime Botschaft zu Papier bringen willst, nimm einfach Zitronensaft oder Essig als Geheimtinte und schreibe damit wie gewöhnlich auf weisses Schreibpapier. Nach dem Trocknen ist die Schrift unsichtbar. Der Empfänger der Nachricht muss aber wissen, dass er das Papier vorsichtig über eine Kerzenflamme zu halten hat. Durch die Erwärmung wird die Schrift braun und lesbar. Aus «Spiel, das Wissen schafft» von Hans Jürgen Press, Ravensburger Buchverlag.

ENTDECKER-ZAHL

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Kaum vorstellbar, aber das Herz eines Blauwals kann bis zu 1000 kg schwer werden, also fast so schwer wie ein Auto.

SUCHSPIEL

1. Suche mit dem Bleistift den Weg durchs Labyrinth vom Eingang zum Ausgang. 2. Um das versteckte Bild aufzudecken, muss der Weg den farbigen Punkten entsprechend ausgemalt werden.

Lösung:

DIE NÄCHSTE ENTDECKER-SEITE GIBT ES IN DER AUSGABE 12 AM 19. MÄRZ

Mit dem Entdeckerpass kannst du an vier Nachmittagen kostenlos den Natur- und Tierpark Goldau im Kanton Schwyz besuchen: Mittwoch, 18. April (14 bis 16 Uhr) Thema: «Wie das Futter zu den Tieren kommt». Samstag, 5. Mai (14 bis 16 Uhr) Thema: «Dem Wisent auf der Spur». Mittwoch, 12. September (14 bis 16 Uhr) Thema: «Spinnen, Krabbeltiere und Fledermäuse». Samstag, 22. September (17 bis 19 Uhr) Thema: «Eulen in der Dämmerung». Für jede Entdeckerkampagne können sich je 20 Kinder anmelden auf www.animanca.ch. Die Anmeldebestätigung folgt per E-Mail.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | NR. 10, 5. MÄRZ 2012 |

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unterhaltung | 105

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü4 3 3 cken und Verbindungen mit mehr 3 4 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 2 www.raetsel.ch/bruecken

1 5 0 1

Auflösung Nr. 9:

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4 1 1

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2 1

2

0

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2

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4 1

5

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2 3

1

3 3

5 3 3

2

2 2

4 2

4 3

Auflösung Nr. 9: 2

2

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2

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1 2

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1

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3

2

5 3 2

TOBIS GUGELHOPF

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

DA PASST DOCH WAS NICHT!

Tobi liebt es, wenn es fein aus dem Backofen duftet. Heute hat er Lust auf einen Marmorgugelhopf. In der Eile hat er aber auch Dinge auf seinen Kochtisch gestellt, die nicht in einen Gugelhopf gehören. Hilf Tobi und finde die 10 Dinge, die er gleich wieder wegräumen sollte.

Kreise in jedem Kästchen an, was nicht dazupasst.

B

A

D

C

86 Lösung: A) Regenwurm, B) Apfel, C) Buchstabe A, D) Schwimmring.

KOMM IN DEN LILIBIGGS CLUB

www. lilibig gs.ch

Lösung: Schwert, Fisch, Quietsche-Ente, Knochen, Pilz, Frosch, Zahnbürste, Muschel, Blume, Schaufel.

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 10, 5. März 2012 |

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unterhaltung | 107

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! 5 3 1 7 6 9

6 4

1 3 6 7

8

2

2 1

9

4

6 3

7 8 9 4

3

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

4 Und so nehmen Sie teil Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). 1 SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 7 Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen 8 5

Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Auflösung Nr. 9: 913 1 8 2 6 9 7 4 5 3

4 6 7 8 5 3 1 2 9

9 5 3 2 4 1 6 8 7

7 9 5 4 3 8 2 6 1

2 1 4 9 7 6 8 3 5

6 3 8 5 1 2 7 9 4

8 4 1 3 6 5 9 7 2

5 7 6 1 2 9 3 4 8

3 2 9 7 8 4 5 1 6

Teilnahmeschluss: Sonntag, 11.3.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Gewinner Nr. 8: Isabelle Meury, Bassersdorf ZH; Peter Müller, Giebenach BL; Wolfgang Wassmer, Fahrni b. Thun BE; Nelly Gasser, Basel BS; Sonia Brun, Echandens VD

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iMpressuM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 558 918 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 349 000 (WEMF, MACH Basic 2011-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 zürich Telefon: 058 577 12 12

Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Produzent: Andrej Abplanalp (AA) Korrektorat: Heinz Stocker

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´(nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto E. Wild (rw)

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj)

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.)

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.)

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein Sekretariat: Stefanie zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena de Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea Burri

Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (Leitung), verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 70 Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian Berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, zürich, ringier Print Adligenswil AG


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MEINE WELT 110 |

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CARLOS LEAL

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NR. 10, 5. MÄRZ 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Mein Ziel ist es, eines Tages einen

Vom rapper zum filmstar: In der Schweiz hat Carlos Leal vieles erreicht. Seit anderthalb Jahren lebt er in der gar niemand auf ihn gewartet hat, verfolgt der Waadtländer seine Karriere mit ungebrochener Hingabe. Auch

Name: Carlos Leal (42) Sternzeichen: Krebs Wohnort: Los Angeles

Wieso leben Sie in Los Angeles? Der Umzug nach Los Angeles war für mich der nächste logische Schritt. Ich wollte unbedingt einen Versuch im Herzen der Filmindustrie unternehmen. Ich gebe mir mindestens zwei weitere Jahre. Ich will kein Superstar werden, aber ich will als Schauspieler erfolgreich arbeiten. Ich lerne hier sehr viel — über den Beruf, aber auch über mich. Was bedeutet für Sie Heimat? Als ich in der Schweiz lebte, dachte ich immer, meine Heimat sei Spanien. Als ich dann dort lebte, merkte ich, dass meine Heimat die Schweiz ist. Das beginnt beim Brot von der Migros und reicht bis zur Alpenluft. Aber ich musste weg, um das zu merken. Lebenslauf und Beruf: Lehre als Hochbauzeichner, Musikkarriere als Rapper von Sens Unik. Neun Alben, fünf Goldene Schallplatten, Erfolge in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Ab 2001 Filmkarriere. Erster Erfolg mit «Snow White» (2005), Shooting star an der Berlinale. Rolle im Bond-Film «Casino Royale» (2006). Umzug nach Spanien, diverse europäische Filme. 2010 Hauptrolle in «Sennentuntschi». Mein Ziel: Eines Tages einen Oscar zu gewinnen. Man muss sich hohe Ziele setzen — warum nicht gleich das höchste? Was ich mag: Das schöne Wetter in Los Angeles, die Freundlichkeit, die vielen Menschen aus der ganzen Welt. Die Leidenschaft für das Kino, die man an jeder Ecke spürt. Was ich nicht mag: Überheblichkeit und Machtmissbrauch. Ich stamme aus einer Arbeiterfamilie, das hat mich geprägt. Mein Frust: Absagen sind häufig. Aber man muss lernen, damit umzugehen. Das ist Teil des Jobs. Ich wäre auch gern ein genialer Musiker wie Serge Gainsbourg oder Radiohead-Sänger Thom Yorke. Meine Lust: Das Lachen meines Sohns, gute Musik, gute Filme, gutes Essen. Text: Lukas Rüttimann Bilder: Serge Hoeltschi

www.carlosl.com

MEIN LADEN

MEINE BÜCHER

«‹A Deal With the Devil› – Der Teufel von Mailand. Ich liebe die Bücher von Martin Suter. Er hat eine sehr pointierte, zynische Sichtweise auf die Schweiz.»

«Samuel French am Sunset Boulevard (oben) ist ein Universum für sich: Der Shop ist vollgepackt mit Büchern über die Schauspielerei. Ich kann mich hier völlig verlieren.»


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meine Welt

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 10, 5. März 2012 |

CARLOS LEAL | 111

Oscar zu gewinnen»

amerikanischen Filmmetropole los Angeles. Und obwohl in Hollywood dank seiner belgischen Gattin Jo Kelly.

MEINE ARBEIT

«Ich lebe mit meiner Frau Jo und meinem Sohn Elvis in einem kleinen Haus in West Hollywood, wo die meisten Auditions stattfinden. Jo ist Drehbuchschreiberin. Wir arbeiten oft zusammen und geben uns gegenseitig ratschläge.»

MEIN SYMBOL

«Diese zerbrochene Gitarre ist ein Geschenk eines Freundes. Mein drei­ jähriger Sohn Elvis hat sie bei ihm zu Hause gesehen und sich sofort in sie verliebt. Für mich ist sie ein Symbol für Ungezähmtheit.»

MEIN BIKE

MEIN LIEBLINGSCAfE

«Das FoodLab in West Hollywood (links) bietet ein tolles Ambiente. Es ist klein, intim, und das Essen ist grossartig. Ich schätze Chefin Esther, ein ehema­ liges Model aus Österreich, und ihren Sohn Nino. Hier kann ich frühstücken wie daheim in der Schweiz.»

MEIN OUTfIT

«Diesen zylinder trage ich nur an speziellen Anlässen. Bei den letzten Golden Globes etwa. Jedesmal, wenn ich damit auftauche, werden die Leute neidisch und fragen, woher ich ihn habe. Ich habe ihn bei einem Hutmacher in Paris gekauft.»

«Ich habe mir hier ein Fixie, ein Eingang­ velo, gekauft. Der Verkehr in L. A. ist chaotisch, und wenn ich zu Auditions muss, bin ich mit dem Bike schneller als mit dem Auto. Solange ich keine grossen Steigungen bewältigen muss, ist es leicht. Sonst muss ich leiden.»


OSTERGENUSS DER WOCHE. |

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Nr. 10, 5. März 2012 | MigRos-Magazin |

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KARTOFFELPFANNE MIT GEMÜSE UND SPIEGELEI

Hauptgericht für 4 Personen

4.90

Zutaten: 1,2 kg festkochende Kartof feln, 2 grosse Karotten, Meersalz, 3 EL Erdnussöl, 400 g Lauch, ½ Bund Kerbel, 4 Eier, 1 TL Butter Zubereitung: Kartof feln und Karotten in feine Scheiben schneiden. In Salzwa sser 2 Minuten blanchieren, abgiessen und gut abtropfen lassen. Beides in einer beschichteten Bratpfanne im Öl 15 – 20 Minuten braten, dabei öfter wenden. Lauch in dicke Ringe schneiden. Nach 10 Minuten der Bratzeit zu den Kartof feln geben und mitbraten, bis alles gar ist. Die Kartof felpfanne mit Salz würzen. Kerbel hacken und daruntermischen. Eier in Butter zu Spiegeleiern braten. Mit Salz würzen und auf den Kartof feln anrichten. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + 15 – 20 Minuten braten Pro Person ca. 16 g Eiweiss, 15 g Fett, 53 g Kohlenhydrate, 1750 kJ/420 kcal

Schweizer Eier Bodenhaltung, 15 Stück à 53 g+

Lauch grün Frankreich, per kg 4.40

Karotten Schweiz, Beutel à 1 kg 1.90

Kartoffeln festkochend, TerraSuisse Schweiz, Beutel à 1 kg 1.90

Dieses köstliche Ostermenü können Sie auch geniessen, ohne lange dafür am Herd zu stehen: in Ihrem Migros-Restaurant. Genossenschaft Migros Neuenburg/Freiburg


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