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Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

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Adrian Höninger

Der 25-Jährige verhalf der Migros Bank zum Testsieg. > 32

Nr. 10, 2. März 2009

Dufte Gewürze

Von Curry bis Inferno — die neuen Mixturen der Migros. > 35

Bilder Daniel Winkler, Keystone, Tanja Demarmels, Siggi Bucher, Corbis

Schule nur für Mädchen? Für Kinderarzt Remo Largo sind Schulen bubenfeindlich. > 26

Frühlingsgefühle So starten Sie leicht und beschwingt in den Frühling. > 43 Anti-Aging-Boom: Was man tun kann, um lange zu leben, ohne uralt auszusehen. > 90

Andrin lässt die Huskys tanzen Erst fünf Jahre alt, schon Rennfahrer: Auf seinem Hundeschlitten ist der kleine Andrin Luginbühl der Grösste.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch Anzeige

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diese woche | 3

Migros-Magazin 10, 2. März 2009

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

leserbriefe scheinwerfer

Eine schwere Last

> reportagen Chiara Görles: Die 28-Jährige ist angehende Flugverkehrsleiterin. Ein Einblick in die Arbeit von Skyguide. > 10 Kampftag der Frau: Was sich Frauen vom 8. März erhoffen. > 18 porträt Der Bub und die Hunde: Andrin Luginbühl ist noch klein. Doch er hat keine Angst davor, grosse Huskys vor den Schlitten zu spannen und mit ihnen Rennen zu fahren. > 20

Es geschah vor genau fünf Jahren:

Am Abend des 24. Februar 2004 läutete Witali Kalojew bei Fluglotse Peter Nielsen in Kloten. Nach einem kurzen Streit stach der Ossete den Skyguide-Mitarbeiter nieder. Nielsen, der beim Flugzeugabsturz von Überlingen zwei Jahre zuvor Dienst gehabt hatte, Vater von zwei Kindern, starb. Kalojew, der beim Absturz seine zwei Kinder und die Frau verloren hatte, kam hinter Gitter.

reportage

>10

Bilder Herbert Zimmermann, Stefan Jermann, Pierre-Yves Massot

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

> 24

m-aktuell Siegreiche Migros Bank: Bei einem Test schnitt ihr Kundenberater am besten ab – und das mit erst 25 Jahren. > 32 Von dort, wo der Pfeffer wächst: Neue Gewürze der Migros. > 35

a la carte

>71

Vor zwei Wochen wurde die gesam-

te Flugüberwachung ohne Arbeitsunterbruch in einer Nacht an einen neuen Ort gezügelt – das komplexeste Projekt der Schweizer Flugsicherung, das je über die Bühne ging. Wie man bei Skyguide mit der Last der Geschehnisse rund um Überlingen und mit der riesigen Verantwortung bei der täglichen Arbeit umgeht, hat MM-Redaktor Reto Wild recherchiert (Seite 10).

kolumne Der Hausmann.

interview Wohin mit der Schule? Bildungsexperte Remo Largo über eine Institution, die angepasste Auswendiglerner bevorzugt und es wilden Buben so richtig schwer macht. > 26

Das Drama von Überlingen und

der daraus resultierende Mord warfen ein Schlaglicht auf eine Institution, die fast unbemerkt eine enorm wichtige Aufgabe erledigt: Die Mitarbeiter von Skyguide lenken den gesamten Flugverkehr über einer der wichtigsten Flugregionen Europas.

>7 >8

outdoor

>84

schaufenster So fühlen Sie sich im Frühling leicht. > 43 Produkte der Woche: Col Balance, Frühlingsdüfte, Total-Tuch gegen verfärbte Wäsche, Asco-Hundesnacks. > 48, 57, 59, 63 «MusicStar»: So stylen sich Michael L., Michelle und Dimitri. > 65 > à la carte Künstlerin Susan Rothen malt zarte Gouachen und kocht mit der «Saisonküche» ein Kalbsgulasch mit Knödeln.> 71 ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

> 77

besser leben Gestikulieren vergrössert Babys Wortschatz. > 83 > Outdoor: Abenteuer und Schlittelspass auf der Grimsel. > 84 Anti-Aging: Was wir tun müssen, um jung und fit zu bleiben. > 90 Erziehung: Was tun, wenn das Kind Linkshänder ist? > 94 USA-Tagebuch: Fastfood für Vegetarierin Aurelia. > 94 Auto: Nissan Qashqai+2 – mehr Passagiere oder mehr Gepäck. > 97 rätsel/impressum > 99 cumulus Die besten Infos und Angebote. > 100 mein ganzer stolz Die Sonne im Tank: Marco Piffaretti hat ein Rennauto gebaut, das mit Solarstrom fährt. > 102

Besuchen Sie das Wallis Vom Lötschental bis zum Gornergrat: Entdecken Sie die schönsten M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Seiten des Wallis – zu Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). einem attraktiven m-infoline@migros.ch; www.migros.ch Preis. > 88 M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

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4 | Migros-Magazin 10, 2. März 2009 Remo Thalmann, Senam Lumor (Migros) Simone Hochstrasser (Myblueplanet), Isabelle Specker und Bernhard Kammer (Migros) setzen gemeinsam ein bäumiges Zeichen.

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Wie feiert eine Klimaschutzorganisation das Gelingen eines Projekts? Sie pflanzt eine Baum Am 19. 9. Februar ebruar trafen sich Mitarbeiter der Migros und der Klimaeinen Baum. schutzorganisation Myblueplanet — sie feierten mit der Pflanzaktion die Durchführung verschiedener Corporate-Volunteering-Projekte. Unternehmen stellen dabei ihre Mitarbeiter für CO2-sparende Projekte frei. Durch solche Projekte konnte die Migros 2008 90 Tonnen CO2 einsparen — das entspricht dem Jahresbedarf an Heizöl von 14 Einfamilienhäusern.

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LOB DER WOCHE

Schm ist begeistert von Mansour Jalalis Unterricht. Christian Schmid

Christian Schmid (29) aus Bern muss Englisch lernen, er hat sich in den Ferien in eine Amerikanerin verliebt. Dies macht er beim gebürtigen Iraner Mansour Jalali (49), in der Klubschule Migros Marktgasse in Bern. «Ich bin begeistert von meinem Lehrer Herr Jalali, vom Aufbau des Kurses und von der ganzen Organisation», so der frisch Verliebte. Sein Lehrer Mansour unterrichtet schon seit fünfzehn Jahren Englisch an der Klubschule Migros — fünfzehn Klassen pro Woche. Zurzeit hilft er Christian Schmid wohl beim Liebesbriefe schreiben — auf Englisch, versteht sich.

Bilder BAB / Stockfood, Fabian Unternährer

English-Love

Eine Institution im Winterthurer Kulturleben ist das Theater-Café im Hotel Banana City. Das nächste Konzert geht am Sonntag, 8. März, über die Bühne. Ferner: Das Einkaufszentrum Rheinpark in St. Margrethen feiert mit vielen Aktionen und Attraktionen seinen 35. Geburtstag. Und die Migros-Fleischabteilungen stehen noch eine Woche lang im Zeichen des Cordon bleu.


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sebedingungen


leserbriefe | 7

Migros-Magazin 10, 2. März März 2009 200

MM 9: «So halten wir Distanz zum Leiden», Interview mit Illustrator Jupe Haegler und Texter Reto Meienberg, die beide an Multipler Sklerose leiden.

Über sich lachen wirkt befreiend Der Bericht der beiden MSPatienten hat mich sehr berührt. Der Mann einer Freundin ist seit Jahren MS-krank, wir haben immer versucht, ihn wie einen ganz normalen Mitmenschen zu behandeln, wenn nötig auf seine Behinderung Rücksicht zu nehmen und uns seinem Tempo anzupassen. Da ich einen blinden Grossvater hatte, wurde ich schon jung damit konfrontiert, dass es Menschen gibt, die ein wenig anders sind als die Mehrheit. Dies hat für mich nie «behindert» bedeutet. Mein Grossvater konnte nicht sehen, also war er am Sehen verhindert, und wir versuchten, ihm die Augen zu ersetzen. Die Rollstuhlfahrer sind am Gehen verhindert, also kann man versuchen, ihnen dort zu helfen, wo Beine hilfreich wären. Down-Syndrom-Mitmenschen denken anders als wir, und wenn wir unsere Ohren und Augen aufsperren, erleben wir Erstaunliches. Beim Einkaufen helfe ich Rollstuhlfahrern oder anderen «Verhinderten» spontan – nachdem ich gefragt habe, ob meine Hilfe willkommen sei. Wenn Blinde Strassen überqueren müssen, so frage ich, ob ich helfen kann – natürlich bevor ich sie am Ärmel packe! Die Frage kommt meist aus meinem Mund, bevor ich nachgedacht habe. Wenn mir einmal jemand helfen will, sollte dies nötig werden, kann ich Hilfe auch gerne annehmen. Marianne Oser, 3110 Münsingen

Schwarzer Humor: Die Karikaturen des MS-Patie ient MS-Patienten Jupe Haegler lösten ein grosses g Echo aus.

«Als Betroffener muss ich sagen: Ihr habt den Nagel auf den Kopf getroffen!»

Hans Banholzer-Amstad, 6023 Rothenburg

Als selbst betroffener Behinderter war ich zuerst entsetzt über Ihr Interview, nach einigem Überlegen hat mein Ärger einem milden Lächeln Platz gemacht, und heute glaube ich, dass es vielleicht ganz guttut, auf humorvolle Art die Tatsache von Behinderungen darzustellen, damit Mitmenschen lernen, selbstverständlich damit umzugehen. Über sich selbst zu lachen mag manchmal auch

für einen behinderten Menschen befreiend sein, sein Schicksal erleichtern und der Umgebung eine oft verbreitete Unsicherheit nehmen. Möge der Humor von Jupe Haegler/Reto Meienberg viele Menschen erheitern, ohne zu verletzen. Udo Adrian Essers, 8700 Küsnacht

Klar kann man eine Behinderung mit Humor nehmen, auch wenn sie unser Familienleben

sehr geprägt hat und wir auch viele traurige Momente erleben. Unser Sohn wurde ohne Augen geboren und trägt Prothesen, sogenannte Glasaugen. Wir versuchen, ihn so gut wie möglich gleich wie seine Geschwister zu behandeln. Er weiss genau, dass er anders ist. Er sieht mit seinen Händen, darum brauchen wir trotz seiner Blindheit immer das Wort «sehen» oder «schau mal». Die Prothesen wechseln wir spielerisch. Da sie regelmässig nachmodelliert werden müssen, ist er auf seine «neuen» Augen und Augenfarbe immer sehr stolz. Für Aussenstehende ist es manchmal sehr schwer zu verstehen, dass auch Familien mit behinderten Angehörigen humorvoll durchs Leben gehen und über die Behinderung sprechen können. Witze über Blinde gibt es zur Genüge, und wir ärgern uns auch nicht darüber. Wenn Menschen stehen bleiben, meinen Sohn lange angucken und flüstern, denke ich nur schmunzelnd, zum Glück kann er euch nicht sehen. Michela Gregorio, 8732 Neuhaus SG

Lieber Jupe und lieber Reto, herzliche Gratulation zu den ungeschminkten Darstellungen. Als Selbstbetroffener muss ich sagen: Ihr habt den Nagel auf den Kopf getroffen! Ihr vermittelt auf überzeugende Art die Problematik, die viele Betroffene tagtäglich zu spüren bekommen. Hoffentlich wird dieser Beitrag auch von vielen Schweizer Hoteliers gelesen: In der Schweiz ist es schwierig, ein Hotel zu finden, das rollstuhlgängig ist und über eine Toilette mit mindestens 80 Zentimeter Türbreite verfügt. Ich freue mich und bin gespannt auf das Erscheinen des nächsten Buchs. Hans Banholzer-Amstad,

6023 Rothenburg

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


8 | Migros-Magazin 10, 2. März 2009

Aufwachen: Ab dem 2. März tagt wieder unser Parlament. Die Frühjahrssession dauert bis zum 20. März.

ZAHLEN DER WOCHE

Jetzt gehts los 51 Sitzungstage absolvierte das Schweizer Parlament im Jahr 2008. Die Zahl variiert stark: Besonders intensiv tagten die Milizpolitiker 1992, als sie es auf 66 Tage brachten. 51 Tage gehören zu den tiefsten Werten.

119 Vorstösse in der Zeit von 2003 bis 2007 gehen auf das Konto der grünen Nationalrätin Franziska Teuscher (Bern). Sie führt die «Top Twenty» bei den parlamentarischen Vorstössen an — vor Fraktionskollege Josef Zisyadis (Waadt) mit 115 Vorstössen.

510 Motionen haben National- und Ständeräte bis jetzt in der von 2007 bis 2011 dauernden 48. Legislatur eingereicht. In der 47. waren es 1228 Motionen. Diese beauftragen den Bundesrat, einen Entwurf vorzulegen. 7626 Seiten amtliche Bulletins generierte die Arbeit der 246 National- und Ständeräte im Jahr 2008. Damit werden die Papierberge immer höher. Zum Vergleich: 1976 umfassten die Bulletins noch 2471 Seiten.

BILD DER WOCHE

Mann im Schafspelz

Ein herziger Narr auf einer Toilette während des Güdismontags vor Wochenfrist in der fasnächtlichen Luzerner Innenstadt: Das zweibeinige Schaf, das sich erleichtert, erinnert an Figuren aus den britischen Animationsfilmen «Wallace & Gromit». Und es ist ein ungewollter Vorbote der Basler Fasnacht, die unter dem Motto «Jetz simmer laggiert!» vom 2. bis 4. März ihr Unwesen treibt. Auftakt bildet wie gewohnt der «Morgestraich» um 4 Uhr in der Früh.


scheinwerfer | 9 MOMOL!

NACHGEFRAGT Am Samstag präsentiert Monika Schärer (40) auf SF 2 «Die lange Nacht des Schweizer Films» und ab April ein neues wöchentliches Filmmagazin im Schweizer Fernsehen.

«Filme sollten Visionen haben»

NEINEI!

Glanzresultat statt Krise

37,3 Millionen Übernachtungen verbuchte die Schweizer Hotellerie im letzten Jahr. Das ist nach 1990 das zweitbeste Ergebnis überhaupt. Christoph Juen (55), Chef des Branchenverbandes Hotelleriesuisse, weiss, dass dieses Jahr nicht einfach wird. Aber er strahlt Zuversicht aus: «Unsere Hotels sind nach fünf Jahren Wachstum für Turbulenzen besser gewappnet als in der Vergangenheit.» Ermutigende Worte in Zeiten der Krise.

Anlässlich der «Langen Nacht des Schweizer Films» wird der Schweizer Filmpreis «Quartz 2009» vergeben. Welche Filme verdienen Preise?

Ist der Zug abgefahren?

Das Tourismusgebiet Jungfrau– Aletsch–Bietschhorn gehört zum erlauchten Kreis der Unesco-Weltnaturerben. Nun hat Benedikt Weibel (62) als Präsident der Stiftung Jungfrau–Aletsch das Bietschhorn aus dem Namen des Gebiets gestrichen. Der markante 3934-Meter-Gipfel gilt als Wahrzeichen des Lötschentals. Entsprechend sind die Lötschentaler sauer. Ob der einstige oberste Bähnler seine Meinung noch ändert?

«Home» oder «Happy New Year» haben gute Chancen. Sie können Zuschauer zum Weinen und Lachen bringen. Mich packen Filme, die eine Vision haben, eine Geschichte erzählen, die «bigger than life» ist und so auch bei mir grosse Gefühle auslöst oder Sehnsüchte provoziert. Dann sitze ich im Kino und träume davon, sofort Job und Wohnung zu kündigen, um eine Weltreise zu machen oder mich über beide Ohren zu verlieben – so wie die Protagonisten auf der Leinwand.

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Welches sind derzeit die besten Regisseure und Schauspieler der Schweiz?

Bei den Diskussionen um das Bankgeheimnis wird immer wieder damit argumentiert, dass man zwischen Steuerhinterziehung und -betrug unterscheiden muss. Als Hinterziehung gilt, wenn Steuerpflichtige ihr Vermögen oder ein Einkommen nicht deklarieren. In einem solchen Fall wird das Bankgeheimnis nicht aufgehoben. Anders verhält es sich beim Steuerbetrug: Bei diesem Delikt reicht der Steuerpflichtige gefälschte Lohnausweise oder Liegenschaftsverzeichnisse ein, um die Steuerbehörde zu täuschen. Das kann zu einer Strafverfolgung führen.

Bilder Keystone/Urs Flüeler, Keystone/Caro, Keystone (3), SF

Der feine Unterschied

Eine Frage, die ich so weder beantworten will noch kann. Filme entstehen in Teamarbeit, und oft braucht es neben Talent auch eine gehörige Portion Glück. Der Schauspieler Roeland Wiesnekker war für den Berner Regisseur Reto Caffi mit Sicherheit ein Glücksfall und umgekehrt. Aber beim Dreh zum Kurzfilm «Auf der Strecke» hat wohl keiner von ihnen damit gerechnet, dass der Film zwei Dutzend Preise und eine Oscar-Nomination einheimsen wird. Leider gingen sie in Hollywood ja dann leer aus. Sie selber wären einst auch gerne Schauspielerin geworden

und studierten in Hamburg. Besteht dieser Wunsch noch?

Ich bin da glücklicherweise gescheitert. Eine weise Dozentin riet mir damals: «Sie sind so sympathisch – bitte werden Sie nicht Schauspielerin!» Sie dachte wohl, das Business wäre zu hart für mich. Damals hat mich diese Äusserung geärgert – heute müsste ich ihr wohl dankbar sein, denn ich liebe es, im TV Geschichten zu erzählen. Ich will die Zuschauenden mit auf Reisen nehmen, sie unterhalten, überraschen, verführen – sei es mit Kultur oder Wissensthemen. Welche Filme empfehlen Sie?

Der bezaubernde britische Oscar-Gewinner «Slumdog Millionaire», weil die einfache Märchenstruktur bestechend ist und Zufälle doch entscheidend unser Leben prägen. «Frost/Nixon» hat ganz starke Dialoge und zeigt den politischen Schlagabtausch als Boxkampf: mit Gong, Pause und Blessuren. Sehr stark! Ab Ende April präsentieren Sie ein neues Filmmagazin. Wie?

Wir wollen mit unserem Magazin, das übrigens noch keinen Namen trägt, das Flaggschiff des Filmschaffens werden. Lustvoll und pointiert werfen wir einen Blick auf aktuelle Kinofilme, DVDs, Games oder News aus der Filmwelt. Und bei Kritik ist vor allem eines verboten: zu dozieren. Interview Mathias Haehl

«Die lange Nacht des Schweizer Films» Samstag, 7. März, ab 18.30 Uhr, SF 2.


10 | Migros-Magazin 10, 2. März 2009

2. Beat Aeschlimann (37) Flugverkehrsleiter, stv. Dienstleiter

1. Chiara Gördes (28) Flugverkehrsleiterin in Ausbildung

Jeder Fehler ist verheerend

Vor sieben Jahren erlebte Skyguide den Gau: Ein Fehler der Flugsicherungsfirma führte zum Crash zweier Flugzeuge in Überlingen. Der Druck, der auf den Fluglotsen lastet, ist seither noch gestiegen. Ein Besuch im neuen Kontrollzentrum bei Dübendorf.


reportage

SKYGUIDE | 11

1. Die begeisterte Auszubildende

Nachdem Chiara Gördes Wirtschaftsingenieurwesen studiert und drei Jahre bei DaimlerChrysler gearbeitet hatte, begann sie im Oktober 2007 eine Ausbildung zur Flugverkehrsleiterin. Dazu zog sie von Süddeutschland in die Schweiz um. «Ich bin schon als kleines Mädchen mit meinem Opa zur Anflugschneise bei Oberglatt ZH gefahren und seither von Flugzeugen begeistert», begründet sie den Berufswechsel. Sie wird ihre Ausbildung bei Skyguide in Wangen ZH im Frühjahr 2011 abschliessen.

2. Der Kontrolleur der Minimalabstände Es gehört zu den Hauptaufgaben von Beat Aeschlimann, als Flugverkehrsleiter im neuen Skyguide-Kontrollzentrum in Wangen bei Dübendorf ZH darauf zu achten, «dass die Flugzeuge die Minimalabstände von 300 Metern in der Vertikalen sowie 9 Kilometern in der Horizontalen nicht unterschreiten». Aeschlimann ist einer von schweizweit 430 Flugverkehrsleitern. Er hat sich vor 15 Jahren zu diesem Job ausbilden lassen.

3. Die erste Frau im Tower 3. Valerie Jost (50) Flugverkehrsleiterin

Valerie Jost überwacht als Flugverkehrsleiterin im Kontrollturm des Flughafens Zürich An- und Abflüge sowie Bewegungen von Flugzeugen innerhalb von 60 Kilometern. Neben Funk, Radar und Flugplansystemen gehört der Feldstecher zu ihren Arbeitsgeräten: «Damit beobachte ich Flugzeuge oder stelle sicher, dass keine Vögel auf der Piste sind.» Sie war 1984 die erste Frau, die für die Arbeit im Turm lizenziert wurde. Heute organisiert sie dort als Dienstleiterin unter anderem die Schichtwechsel.


t n e m i t r o S m i Neu

Die Mittelmeerregion ist mit ihren köstlichen Spezialitäten ein wahres Paradies für Geniesser. Merranea vereint die feinsten Ingredienzien, welche liebevoll und mit grossem Wert auf Natürlichkeit verarbeitet werden. Die mit hochwertigem Olivenöl verfeinerten Merranea Chips von Zweifel gibt es in zwei Geschmacksrichtungen: als aromatische Merranea Pomodoro & Basilico oder als würzige Merranea Origano fino.

Zweifel gibts in Ihrer Migros


reportage

Migros-Magazin 10, 2. März 2009

SKYGUIDE | 13

E

s gilt als «das komplexeste Projekt in der Geschichte der Schweizer Flugsicherung». So beschreibt Daniel Weder, Chef des Schweizer Flugsicherungsunternehmens Skyguide, den Umzug des Kontrollzentrums weg vom Flughafen Zürich. Die komplizierten technischen Anlagen wurden eins zu eins in Wangen bei Dübendorf ZH nachgebaut und in der Nacht vom 9. auf den 10. Februar aufgeschaltet. Hier, im für 90 Millionen Franken erstellten Neubau, ausgestattet mit unzähligen Computersystemen und einer ausfallsicheren Stromversorgung, hat es endlich wieder Platz. Seit Skyguide nebst dem zivilen Luftverkehr auch den militärischen überwacht, platzte das alte Zentrum aus allen Nähten.

Schweizer Luftraum besteht aus «Bananen» In Dübendorf verdient Beat Aeschlimann sein Geld als Flugverkehrsleiter. Sein neuer Arbeitsort befindet sich zwischen Militärflughafen und Autobahn. «Der Flughafen Zürich als attraktiver Arbeitsort fehlt uns», sagt Aeschlimann. Dafür arbeitet er in einem neuen Gebäude, wo Skyguide für die Mitarbeitenden einen Ruheraum mit Billard, Dart, Internetstationen und Kaffeemaschinen eingerichtet hat. Und dieser hat im Gegensatz zum neuen Kontrollzentrum Tageslicht. Aeschlimanns Arbeitsort sieht aus wie eine Mischung aus Fernsehstudio und Börsenring. Auf den Bildschirmen erscheinen die Flugzeuge als grüne Punkte. An einem normalen Tag schweben mehr als 3000 solche Punkte über Europa. «Wir sind per Funk oder Radar in Kontakt mit den Piloten und teilen diesen anhand der Flugdaten Routen und Flughöhen zu», beschreibt Aeschlimann einen Teil seiner Aufgaben. Mit «wir» meint er ein rund 60-köpfiges

Das neue Kontrollzentrum in Wangen bei Dübendorf ZH ist ein riesiges Grossraumbüro — fast ohne persönliche Gegenstände oder Pflanzen. Jeder Angestellte arbeitet mit mehreren Bildschirmen.

Team mit Arbeitskollegen aus der Schweiz, Deutschland, Skandinavien oder Südafrika. Es muss die verschiedenen Passagier-, Frachtund Militärflugzeuge durch den Luftraum führen. Standardsprache ist Englisch. Aeschlimann bewirtschaftet den Schweizer Luftraum, der Süddeutschland einschliesst und

Multitasking bei 3380 Flugzeugen pro Tag

in Sektoren aufgeteilt ist. Diese nennen die Fluglotsen wegen ihrer Form intern Bananen. Vier «Bananen» betreffen den unteren Luftraum bis 8000 Meter, vier den oberen ab einer Reiseflughöhe von über 8000 Metern. Der von Skyguide kontrollierte Schweizer Luftraum gehört weltweit zu den komplexesten: Innerhalb eines kleinen Gebiets gibt es mit Zürich, Frankfurt, München und Mailand eine Anhäufung internationaler Flughäfen von grosser Bedeutung, und aufgrund der geografischen Lage führen viele Luftstrassen über die

topografischkomplizierteSchweiz. Die Herausforderungen an die Fluglotsen sind enorm. Ein einziger Fehler kann sich katastrophal auswirken. Das Unglück von Überlingen hat dies gezeigt: Bei der Kollision einer Frachtmaschine mit einem russischen Passagierflugzeug 11 000 Meter über dem Bodensee verloren am 1. Juli 2002 insgesamt 71 Menschen ihr Leben. Weniger als zwei Jahre später erstach der Ossete Witali Kalojew, der beim Unglück in LESEN SIE WEITER AUF SEITE 15


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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

SKYGUIDE | 15

Auf den Bär gekommen: Das Maskottchen, eines von wenigen persönlichen Utensilien, blickt auf die Bildschirme, welche die Flugzeuge anzeigen.

Überlingen seine Frau und seine beiden Kinder verloren hatte, den diensthabenden dänischen Fluglotsen und Familienvater Peter Nielsen*. Beat Aeschlimann erinnert sich: «Der Mord war für uns ein riesiger Schock, den wir verarbeiten mussten. Zum Glück unterstützte uns dabei die Firma, indem wir das Ereignis intern diskutierten. Das hat uns sehr geholfen, das Geschehene zu bewältigen.» Gleichzeitig betont der 37-Jährige aber, dass sowohl der Zusammenstoss von Überlingen als auch der Mord auf die tägliche Arbeit keinen Einfluss haben.

Fall «Überlingen» hinterlässt Spuren Und doch hat die Tragödie bei Skyguide Spuren hinterlassen, wie Flugverkehrsleiterin Valerie * Das Schweizer Fernsehen hat diese Ereignisse aufgearbeitet und wird voraussichtlich im Herbst 2009 dazu den Film «Das Unglück von Überlingen» ausstrahlen.

Jost einräumt: «Die Erfahrungen aus ‹Überlingen› sind in unsere Ausbildung eingeflossen.» Dem vorausgegangen sind neue Sicherheitsempfehlungen des Büros für Flugunfalluntersuchungen. Die 50-jährige Jost hat ihren Arbeitsplatz im Tower des Flughafens Zürich-Kloten. «Wir kontrollieren hier oben sämtliche Flugzeugbewegungen innerhalb von rund zwölf Kilometern.» Der Kontrollturm, der eine 360-GradAussicht auf den Flughafen gewährt, dient zur Überwachung von Starts und Landungen der Flugzeuge. Maximal, zur Spitzenzeit um 11 Uhr sowie ab 18 Uhr, arbeiten dort sechs SkyguideAngestellte. An ihrem Arbeitsort, der mit den vielen Bildschirmen und Instrumenten an die Kommandozentrale eines Raumschiffs erinnert, herrscht eine angespannte Ruhe, ähnlich wie in Dübendorf. Länger als zwei Stunden ohne Pause lässt sich die Aufgabe nicht bewältigen, wie Jost informiert:

«Der Job ist eine Frage der Konzentration. Als Dienstleiterin erteile ich Bewilligungen für technische Arbeiten an Geräten oder für Spezialflüge wie Fotoaufnahmen oder Helikopterlasttransporte. Zudem organisiere ich die Einsätze und sorge dafür, dass die Kollegen jeweils nach zwei Stunden abgelöst werden.» Bei jährlich 1,24 Millionen Flügen ist für die Flugverkehrsleiter Multitasking gefragt, denn diese koordinieren steigende, sinkende, kreuzende und die Schweiz überfliegende Flugzeuge. Dabei ist die Flugsicherung ein 24-Stunden-

Witali Kalojew (r.) an einer Gedenkfeier ein Jahr nach dem Crash.

Betrieb, bei dem in Schichten gearbeitet wird. Die erste beginnt um 5.10 Uhr, die letzte um Mitternacht. «Swiss 1073, wind 2-0-0 degrees, 3 knots, runway 14, cleared to land», informiert Valerie Jost über Funk eine aus Frankfurt kommende Swiss-Maschine im Landeanflug. Trotz der gewaltigen Verantwortung leuchtet nach wie vor Begeisterung in ihren Augen: «Selbst wenn ich mehrere Tage hintereinander in derselben LESEN SIE WEITER AUF SEITE 17

«Der Mord war für uns ein Schock.»


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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

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Von Swisscontrol zu Skyguide

Schicht arbeite, stellen sich immer wieder andere Situationen ein. Mir wird es nie langweilig.» Wie Valerie Jost sind auch ihre Berufskollegen von der Fliegerei fasziniert. Gewitter oder Schneefall sowie ein hohes Verkehrsaufkommen während der Schulferien können die geplanten Flugrouten und damit den Berufsalltag allerdings gehörig durcheinander bringen. In solchen Fällen sei es besonders wichtig, wie in einem Orchester eng zusammenzuarbeiten. «Schuld» daran, dass sie im Tower arbeitet, ist ihr Mann, wie sie mit einem Schmunzeln anfügt: «Als ich ihn fragte, was die Leute im Kontrollturm arbeiten, hat er geantwortet: ‹Die sitzen weit oben und geniessen die schöne Aussicht.›»

Mit rund 1400 Mitarbeitenden an 14 Standorten gehört Skyguide zu den grossen Arbeitgebern in der Schweiz. Zwei Drittel davon sind im Flugsicherungsbetrieb, etwa ein Viertel im Technischen Dienst beschäftigt. Einen Teil des Flugsicherungsbetriebs stellen die schweizweit 430 Flugverkehrsleiter sicher. Davon arbeiten in Dübendorf 180. Der Hauptsitz von Skyguide befindet sich in Genf. Derzeit werden Szenarien geprüft, nur noch mit einem einzigen Kontrollzentrum den gesamten Schweizer Luftraum zu überwachen. Dieses Projekt ist allerdings noch Zukunftsmusik, soll es doch erst im Jahr 2020 umgesetzt werden. Momentan gibt es in Europa 75 Kontrollzentren. In der Schweiz hat die Flugsicherung eine lange Tradition, übertrug doch das Eidgenössische Luftamt der damaligen Radio Schweiz AG bereits am 1. Januar 1931 die Zuständigkeit. Daraus entstand 1988 die Swisscontrol, die sich seit dem 1. Januar 2001 Skyguide nennt.

Knallpetarden gegen Vögel am Pistenrand Dann nimmt Valerie Jost den Feldstecher und beobachtet die Umgebung. «Fliegen Vögel neben der Piste, geht das in Ordnung. Wenn nicht, können die Tiere für den Flugbetrieb gefährlich werden», erklärt die erfahrene Leiterin. In einem solchen Fall informiert sie den Flugplatzhalter. Dieser verscheucht die Störenfriede mit Knallpetarden. Einst war der Beruf des Fluglotsen eine reine Männerdomäne. Von den acht Kandidaten, die sich im Oktober 2007 für eine dreieinhalbjährige Ausbildung zum Fluglotsen entschieden, waren jedoch fünf Frauen. Darunter auch die Pilotengattin Chiara Gördes. «Als Fluglotse kommt man nur in Frage, wenn man mit Stress und Verantwortung umgehen kann», meint sie. In der Ausbildung simuliere man Extremsituationen. Ausgleich dazu findet sie beim Klavierspiel von Beethovens «Für Elise» oder beim Sport. «Gerade beim Gleitschirmfliegen kann ich so richtig abschalten.» Im freien Fall scheint für sie die Hektik ihres Jobs Lichtjahre entfernt zu sein. Ob sie nach dem Absprung in der Luft von Skyguide überwacht und als grüner Punkt erkannt wird?

Text Reto E. Wild Bilder Herbert Zimmermann

SKYGUIDE | 17

Die Lizenz zum Lotsen

Der Feldstecher als wichtiges Arbeitsgerät im Kontrollturm des Flughafens Zürich: Valerie Jost stellt sicher, dass sich keine Vögel in Pistennähe aufhalten. Die Bildschirme zeigen die An- und Abflüge.

Wer sich zum Fluglotsen ausbilden will, muss zwischen 19 und 30 Jahre alt sein, die Matura haben (möglich sind auch eine kaufmännische oder eine technische Berufslehre mit Fähigkeitszeugnis), den Schweizer Pass (Alternative: Niederlassungsbewilligung C) sowie sehr gute Englischkenntnisse. Logisches Denken, psychische Belastbarkeit, ein hohes Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit sind weitere Voraussetzungen. Die Grundausbildung im Trainingszentrum in Dübendorf ZH dauert zwei Jahre und beginnt jeweils im April, Juli sowie im Oktober. Erst mit der 1,5 Jahre dauernden Weiterbildung erhalten die Flugverkehrsleiter ihre Lizenz. Diese werden mit dem 55. Altersjahr pensioniert. rw


18 | Migros-Magazin 10, 2. März 2009

«Bleibt am Ball!» Am 8. März ist der Weltfrauentag. Was wünschen sich Frauen heute noch, 101 Jahre nach dem ersten grossen Frauenstreik?

Franziska Meyer (45) ist

3 Fragen an Schweizer Frauen en

«Ich achte Frauen, die Job und Mutter sein bewältigen», sagt die Luzernerin Franziska Meyer, hier mit den Töchtern Kim (links) und Lou.

1. Was wünschen Sie sich h für diesen Tag? 2. Was wünschen Sie sich ch von den Männern? 3. Haben Sie eine Frau als Vorbild — und falls ja: weshalb genau diese?

Musikerin und Hausfrau. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Töchtern Kim (12) und Lou (9) in Luzern. 1. Ich wünsche mir, dass es keine religiösen und kulturellen Benachteiligungen der Frauen mehr gibt und keine Diskriminierung auf der Welt. 2. Männer sollen für Gleichberechtigung kämpfen, damit es den Frauentag nicht mehr braucht. 3. Ich habe kein Vorbild, auch kein männliches – achte aber jede Frau, die Job und Mutter sein gleichzeitig bewältigt.

Christiane Brunner (62) ist

alt SP-Ständerätin und lebt in Genf. Sie ist dreifache Grossmutter und hat ihre Karriere als Anwältin, Politikerin und Gewerkschafterin der Sache der Frau gewidmet. 1. Ich wünsche mir, dass kein Mädchen mehr verstümmelt wird und genügend Krippenplätze geschaffen werden. 2. Männer sollen Aufgaben in Erziehung und Haushalt übernehmen. 3. Kindheitsforscherin und Autorin Alice Miller. Ihre Bücher prägten meine Jugend.


reportage

Judith Stamm (75) war von 1983

Caroline Vetsch (28)

studiert Geschichte an der Universität Zürich und lebt mit ihren Eltern in Wetzikon ZH. Ihr Geld verdient sie als Verkäuferin und als freie Journalistin. 1. In der ganzen Welt soll sich durchsetzen, was in Sachen Gleichberechtigung in Europa schon im Gang ist. 2. Die Männer sollen die Frauen beruflich und privat unterstützen, sodass wir als Team miteinander wirken. 3. Ich bewundere die USSängerin Madonna – eine starke Frau, die nicht nur berühmt und reich, sondern auch selbständig ist.

bis 1999 CVPNationalrätin und engagierte sich sehr für Frauenanliegen. Sie lebt in Luzern. 1. Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer, gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit und ein Ende der häuslichen Gewalt. 2. Endlich Partnerschaft, sprich Gleichstellung. 3. Judith aus dem alten Testament: Sie befreite ihre Stadt von der Übermacht der Assyrer. Brigitte Röösli (45) diplomierte

Pflegefachfrau und Erwachsenenbildnerin, ist Co-Präsidentin der Lesbenorganisation Schweiz (Los). Sie lebt mit ihrer Partnerin in Effretikon ZH. 1. Frauen, bleibt am Ball – von der Gleichstellung sind wir noch meilenweit entfernt! 2. Männer sollen anerkennen, dass Frauen nicht immer 100 Prozent mehr leisten müssen als sie, um Erfolg zu haben. 3. Die isländische Ministerpräsidentin Johanna Sigurdardottir (66), die als Lesbe vielen Mut macht.

«Madonna ist eine starke Frau», sagt die Zürcher Geschichtsstudentin Caroline Vetsch.

Bilder Siggi Bucher (2), Keystone (2), SF

Antoinette HunzikerEbneter (48).

Die Vermögensverwalterin für nachhaltige Anlagen lebt mit ihrem 16-jährigen Sohn in Kilchberg ZH. Sie setzt sich für eine 50-Prozent-Frauenquote ein und hat diese bei der von ihr mitbegründeten Firma Forma Futura Invest AG umgesetzt. 1. Gleichberechtigung beginnt bei der Erziehung: Eltern müssen Mädchen dieselben Chancen und Pflichten geben wie den Jungen. 2. Ich wünsche mir, dass Männer die Weiterentwicklung ihrer Partnerinnen und Mütter ernsthaft unterstützen und dass sie dabei mitwachsen. 3. Mein Vorbild sind Frauen, die konsequent ihre Werte leben.

FRAUENKAMPFTAG | 19

Leila Straumann (42) ist

Ökonomin und leitet zurzeit die Abteilung Gleichstellung und Integration der Stadt Basel. Sie ist verheiratet und Mutter eines zweijährigen Sohnes. 1. Gleichstellung ist ein gesellschaftspolitisches Thema – ich wünsche mir Taten von Staat und Wirtschaft. 2. Männer, die sich für Teilzeitarbeit starkmachen, die noch aktiver täglich Vater sind und die Mädchen zu starken Frauen miterziehen. 3. Mein Vorbild ist die deutsche Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich. Die Vorkämpferin der Frauenbewegung ist noch mit 90 eine junge Analystin.

Diana Honegger (44), Anwäl-

tin und Präsidentin der Stiftung Frauenhaus Graubünden, wohnt mit ihrem Partner in Chur GR. 1. Wenigstens an diesem einen Tag sollten Frauen und Kinder keine Männergewalt erfahren müssen. 2. Von den Männern wünsche ich mir, dass sie sich von der Gleichberechtigung nicht bedroht sehen, sondern sie als Chance wahrnehmen. 3. Die Französin Olympe de Gouges forderte Ende des 18. Jahrhunderts staatsbürgerliche Rechte für die Frauen. Sie liess sich selbst durch ihr Todesurteil nicht davon abbringen.

Texte Mathias Haehl

Sandra Studer (40),

TV-Moderatorin, Sängerin und Mutter von vier Kindern, lebt mit ihrer Familie in Zürich. 1. Den Kampf gegen die Mädchenbeschneidung und die Unterstützung von Frauen, die in islamistischen Kulturen trotz Lebensgefahr für ihre Rechte kämpfen. 2. Die simple Erkenntnis, dass wir primär alle Menschen sind und erst dann Mann und Frau. Dann sollte es keine Diskussionen mehr geben müssen über Gleichberechtigung. 3. Ich habe grossen Respekt vor der deutschen Frauenrechtlerin Alice Schwarzer, weil sie Ungerechtigkeiten anprangert.

Internationaler Frauentag Am 8. März 1908 traten 90 000 Arbeiterinnen der Textilfabrik Cotton in New York in den Streik, um für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Die Fabrikbesitzer schlossen damals die streikenden Frauen ein. Es brannte, und 129 Frauen starben in den Flammen. Noch heute gehen Frauenorganisationen am 8. März weltweit auf die Strasse: > für gleichen Lohn bei gleicher Arbeit > gegen Gewalt an Frauen > gegen geschlechtsspezifische Rollenverteilung > für eine gesellschaftlich aufgeteilte Haus- und Erziehungsarbeit > für mehr, kostenlose und bessere Kinderbetreuung > gegen den Schönheits- und Modewahn.


20 | Migros-Magazin 10, 2. März 2009

«Heb di fescht,

Er ist kaum grösser als das Gefährt, das er lenkt. Aber seine Schlittenhunde hat der

A

ndrin Luginbühl sitzt festgeschnallt im Kindersitz des Lieferwagens und schickt seiner Mutter auf dem Beifahrersitz einen flehenden Blick zu. «Darf ich noch ein Apfelschnitzli?» «Schon wieder?» Mama Esther schüttelt ungläubig den Kopf. «Bist du eigentlich ein kleiner Nimmersatt?» «Ja, Mama. Aber darf ich jetzt noch ein Apfelschnitzli?» Der fünfjährige Andrin aus Wetzikon

ZH ist ein «Frögli», eine Bettelkatze, und erfolgreich. Er bekommt, was er will, und einen Moment später ist das Stück Apfel weg. Vater Martin lenkt den Wagen zwischen Schneewänden hindurch in Richtung Urnerboden UR. Heute wird Hundeschlitten gefahren. Andrin freut sich und stellt Frage um Frage. «Papa, ist überall da, wo keine Bäume stehen, eine Lawine runtergekom-

Fünf Jahre und bereits ein Profi: Andrin Luginbühl aus Wetzikon ZH lenkt den Schlitten auf dem Urnerboden wie ein Grosser. Zur Sicherheit begleitet ihn sein Vater.


porträt

ANDRIN LUGINBÜHL | 21

Andrin!»

fünfjährige Andrin Luginbühl schon fest im Griff.

men?» «Vielleicht. Schau mal, da hat es eine Lawinengalerie.» «Was ist eine Lawinengalerie?» «Die braucht es, weil …» «Du Papa, ist da, wo keine Bäume stehen, eine Lawine runtergekommen?» Als die Nebelsuppe sich lichtet, ist es mit Andrins Fragerei vorbei. In gleissendem Sonnenlicht ertönt Hundegebell aus Dutzenden von Schnauzen, und die Strasse ist gesäumt von Autos, kleinen Lastwägelchen und

Wohnmobilen, die anderen Hündelern gehören. Was einer ängstlichen Natur das Fürchten lehrt, ist für Andrin nichts Spezielles. Friedlich stapft er durch eine Schar von Huskys, die sich vor lauter Übermut beinahe von den Ketten reisst. An den diesjährigen Wettkämpfen in Splügen GR und Studen SZ, seinen ersten überhaupt, traf er jeweils auf 200 und mehr bellende Hunde. «Am Rennen in der Len-

zerheide bin ich aber auch gewesen», wirft Andrin ein. Vater Martin lächelt. «Aber da wolltest du ja nicht fahren. Magst du sagen, weshalb?» «Nein.» «Da hatte es einen wahnsinnig spannenden Spielplatz, gäll?»

Seit seiner Geburt mit Hunden zusammen Es sei ihnen wichtig, Andrin nicht zu drängen, sind sich die Eltern einig. Wenn er nicht fahren wolle,

dann müsse er auch nicht. Andrin ist mit Hunden und dem nordischen Sport aufgewachsen. Zwei Wochen alt war er, als er erstmals im Hundeschlitten chauffiert wurde. Der eigene Husky Tahira ist ein halbes Jahr jünger als er. Allgegenwärtig war und ist Vater Martins Hobby, das Jöring, bei dem der Weg allerdings nicht unLESEN SIE WEITER AUF SEITE 19


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porträt ANDRIN LUGINBÜHL | 23 Andrin ruft «Go», und die Hunde werfen sich in die Riemen. ter einen Schlitten, son- Rennen habe sie regelrecht auf dern unter Langlaufskier ihn eingeredet: «Heb di, Andgenommen wird. rin. Heb di, gäll?» Aber wann So geschieht es auch bei die- immer Andrin von einer Fahrt ser Trainingsfahrt. Wie in der zurückkommt und euphorisch Kinderkategorie üblich, werden erzählt, merke sie, wie viel zwei Hunde vorgespannt. Und ihrem Sohn das Schlittenfahren wie bei Schlittenhunden offen- bedeute. bar üblich, drehen die beiden beinahe durch, können es kaum Andrin und die Huskys erwarten, bis sie endlich los- — eine grosse Liebe laufen dürfen. Andrin dagegen Tatsächlich macht es nach Andist ruhig wie ein Profi. Vater rins Rückkehr den Anschein, als Martin macht sich auf Langlauf- hätte er innert vielleicht zehn skiern für die Begleitung bereit. Minuten zwei Wochen Ferien Er spannt eine Leine zwischen erlebt, von denen er nun aussich und dem Schlitten. Dann führlich berichtet. «Kurz vor kann es losgehen. einer Linkskurve hat es mich Zwar sieht der kleine And- vom Schlitten genommen», sagt rin nur knapp über den Halte- er und lacht lauthals dazu. bügel des Schlittens und muss Zunächst wollten die Hunde seine Beine ziemlich spreizen, um auf den Kufen stehen zu können. Aber als er ein energisches «Go» in Richtung der beiden Hunde ruft, wird klar: Er hat die Sache voll im Griff. Die Huskys lassen sich nicht zwei- Die Hunde wollen nur eins: losrennen. Andrin mal bitten. Ihr und sein Vater sind ebenfalls startklar. Gejaule ist mit dem Startsignal schlagartig ver- ohne ihn weiter. Er sei dann klungen. Jetzt werfen sie sich in aber doch wieder drauf gekomdie Riemen. Mit einem mächti- men. Glück gehabt. gen Ruck setzt sich der SchlitWeil die Hunde ihn alles in ten in Bewegung. Wenige Se- allem doch brav gezogen haben, kunden später verschwinden tätschelt und knuddelt Andrin die Hunde, Andrin und Vater sie ausgiebig. «Das war schnelMartin hinter einer kleinen An- ler als in Studen», sagt er zu den höhe des Trails. Hunden, zu Mama und Papa und zu jedem, der es hören will. Mama Esther macht Am nächsten Werktag werden sich Sorgen auch Andrins Freunde vom Zurück bleibt wie immer Mama «Räupli», dem Kindergarten, Esther. Ihr Blick haftet noch einmal mehr von dessen Abeneine Weile an der Stelle, wo ihre teuer erfahren. «Montag ist Lieben aus dem Bild gerast sind. nämlich Erzähltag», sagt er. Respekt habe sie schon vor dem, Und wer erzählt dort die besten was ihr kleiner Sohn da mache. Geschichten? «Ich. Emel im «Zu Beginn war es richtige Winter.» Angst, vor allem beim Start», Text Beat Matter Bilder Daniel Winkler sagt sie. Vor Andrins erstem

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24 |

der hausmann

«Für Bänzli…» Ist mir schon ein wenig peinlich,

hier vor der verschlossenen Tür mit der Aufschrift «Dressing Room Amy MacDonald» zu lungern. Aber es muss sein. Ich habe mich hinter die Bühne der Swiss Music Awards geschlichen, der schnieken Musikpreisverleihung, um von der Schottin, die soeben zwei der besagten Awards eingeheimst hat, eine Unterschrift zu läschelen. (Sie wissen schon, die mit: «This is the life, la la la la la la …») Habe Anna Luna versprochen, ich würde ihr eine heimbringen, und versprochen ist versprochen. Also stehe ich hier, komme mir wie ein Schulbub vor – und warte. Du liebe Zeit! Wann bin ich zuletzt angestanden für ein Autogramm? Es muss über 30 Jahre her sein. Eigentlich idiotisch. Welchen Wert soll ein Fetzen Papier, auf den ein Promi einen Chribel gechriblet hat, schon haben? Aber ich weiss noch, wie teuer mir meine Autogramme waren. Mein allererstes war dasjenige von Bundesrat Nello Celio. Dem durfte ich als Vierjähriger mal die Hand schütteln, weil ich an irgendeinem Zeichenwettbewerb teilgenommen hatte. Mein zweites Autogramm waren eigentlich drei: die Unterschriften des Trios Eugster. Als Kind kannte man die natürlich aus dem Schwarzweissfernsehen vom «Teleboy» her, und als sie an der Bea, der Berner Bauern- und Gewerbeausstellung, mal Tonbandkassetten und LPs signierten, fragte klein Bänz, der nicht genug Taschengeld dabei hatte, um sich eine Platte zu kaufen, ob er nicht eine LP geschenkt bekäme? Er bekam. Drittens lag ich 1974 im selben Spital wie Bernhard Russi, er nach einem Skiunfall, ich vom viel zu grossen Velo des grossen Bruders gestürzt. Russi schrieb: «Für Bänzli …» Und dann hingen an meiner Magnetwand natürlich die Unterschriften all derer, die in den

Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Migros-Magazin 10, 2. März 2009

1970er-Jahren für YB spielten: Kurt Feuz, Kudi Müller, Wale Eichenberger. Welch Helden meiner Jugend! Geändert hat sich seither einzig dies: Heute geben auch Fussballerinnen Autogramme. Mitten an der Magnetwand meines Sohnes prangt die Unterschrift von Martina Moser. Die Schweizerin spielt in der Bundesliga für den SC Freiburg. Daneben ein Foto, auf dem zu sehen ist, wie YB-Goalie Wölfli gerade ihm, Hansli, ein Autogramm gibt. Und die gesammelten Autogramme von Schtärneföifi – Hans hat schon fünf ihrer Konzerte gesehen; er fänt vor allem für Sibylle, die Gitarristin. Bei Anna Luna: ein Pinguinplakat des WWF, ein selber gezeichneter Löwe, «mein Lieblingstier», und, obligat, die Unterschrift unseres verlorenen Wüstensohns Hakan Yakin. Mir gefällt besonders, dass

«To Anna Luna, Love, Amy …», kritzelt sie. neben dem Wimpel der bedauernswerten Langnau Tigers Anna Luna selber als Fussballerin an ihrer eigenen Magnetwand hängt. Dazu die Autogramme von Börni aus der letzten «MusicStar»Staffel, von Miss Schweiz Whitney Toyloy und von Radraser Cancellara. Und jetzt sollte also Amy MacDonald dazukommen. Plötzlich geht alles schnell. Die Garderobentür fliegt auf, sie – umringt von Wichtigtuenden – erscheint, ich zwänge mich vor, stammle in meinem besten Englisch etwas von «Sorry, my … ääh, dings, my daughter is your biggest fan», sie antwortet nett in absolut unverständlichem Schottisch, kritzelt aber fehlerfrei hin: «To Anna Luna, Love, Amy …» – und dann einen Schlungg, der vermutlich MacDonald heissen soll. Geschafft! Als ich Anna Luna am Morgen wecke, murmelt sie nicht wie sonst immer als Erstes etwas in Fantasiesprache: «Goleste bunsa Famela trip zap hokele …», sondern sie schlägt die Augen auf und fragt: «Und? Wo isch das Amy-Outogramm?» Abonnieren Sie den Podcast und diskutieren Sie mit Bänz Friedli! unter www.migrosmagazin.ch

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26 | Migros-Magazin 10, 2. März 2009

«Die Schule ist nicht für Buben gemacht»

Kinderarzt Remo H. Largo sorgt mit seinem neuen Buch «Schülerjahre» für viel Diskussionsstoff. Im Interview spricht er über den Sinn von Schulnoten, den Druck, der auf den Eltern lastet und warum mehr Mädchen als Buben das Gymi schaffen. Remo Largo, «Schülerjahre — wie Kinder besser lernen», heisst Ihr neues Buch. Wie lernt denn ein Kind besser?

Indem es ihm gut geht, es sich von seiner Lehrperson und den Mitschülern angenommen fühlt und nicht zuletzt indem es seinem Entwicklungsstand entsprechend lernen kann. Das klingt recht einfach. Und doch sind viele Schulkinder nach ein paar Jahren «abgelöscht».

Grundsätzlich hat ein Kind in jedem Alter eine angeborene Neugier. Es will von sich aus lernen. Statt dies zu ermöglichen, wird ihm aber vorgeschrieben, was und wie es zu lernen hat. Fremdbestimmung kann jedoch die Eigeninitiative lähmen und birgt dazu das Risiko der Unter- und vor allem Überforderung. Mit der Konsequenz, dass die einen Kinder passiv werden und andere auffällig. Was müsste sich ändern?

Die Schwierigkeit ist, dass die momentanen Bedürfnisse von Gesellschaft und Wirtschaft definieren, was in den Schulen gelehrt wird. Jetzt haben wir die Globalisierung, also brauchen wir Frühenglisch. Man kann die Schule bis zu einem gewissen Grad über das Bedürfnis der Gesellschaft definieren. Ich bin da aber sehr skeptisch. Der Lehrplan sollte so

angelegt sein, dass ein Kind seine Fähigkeiten überall so gut wie möglich entwickeln kann. Aber gerade bei Frühenglisch wird argumentiert, Kinder würden eine Sprache je früher, desto einfacher lernen …

Kinder können eine Sprache tatsächlich gratis erwerben. Aber es braucht zwei Voraussetzungen: Erstens muss das Kind der Sprache zeitlich ausreichend ausgesetzt sein. Und zweitens müssen die Spracherfahrungen in seinen Alltag eingebettet sein und ständig in einem direkten Bezug dazu stehen. Da reichen zwei Lektionen pro Woche nie. In meinen Augen reiner Zeitverlust. Klassen werden immer häufiger bereits in der Unterstufe von bis zu sechs Lehrkräften unterrichtet. Was bedeutet das für die Kinder?

Vom kindlichen Bindungsverhalten aus gesehen ist das eine Katastrophe. Kinder wollen wenige Bezugspersonen und diese auf Dauer. Die Schule wiederum will ein pflegeleichtes Kind. Eines, das macht, was man sagt. Und dafür stellt sie Regeln auf. Aber Kinder werden nicht führbar durch Regeln, sondern durch Beziehungen. Zwei bis drei Lehrer, alles andere ist kontraproduktiv. Erziehung ist Sache der Familie, Bildung die der Schule – wie

beurteilen Sie diese gängige Meinung?

Das ist falsch. Kinder gehen mindestens zehntausend Stunden zur Schule, dort werden sie sozialisiert. Da kann die Schule nicht sagen: Erziehung interessiert uns nicht, da haben wir keinen Auftrag. Auf der anderen Seite investieren viele Eltern unzählige Stunden in die Bildung ihrer Kinder, zum Beispiel, indem sie mit ihnen Hausaufgaben machen. Vorausgesetzt, sie sind fähig dazu. Entscheidend für die Schulkarriere eines Kindes ist ja, ob es aus einer bildungsnahen oder einer bildungsfernen Familie kommt.

Chancengleichheit lässt sich tatsächlich am besten herstellen, wenn Kinder möglichst früh sozial integriert werden. In Basel zum Beispiel versucht man dies zu

Anwalt der Kinder Der Kinderarzt Remo H. Largo leitete 30 Jahre lang die Abteilung «Wachstum und Entwicklung» am Kinderspital Zürich. Seine Bücher «Babyjahre» und «Kinderjahre» sind Standardwerke. Der 65-Jährige ist Vater dreier Töchter und vierfacher Grossvater. Er lebt mit seiner Frau und zwei Katzen in Uetliburg SG.


interview

REMO LARGO | 27

«Die Schule kann nicht sagen, die Erziehung interessiere sie nicht.» steuern, indem man bildungsferne Familien begleitet. Bekommt ein Kind zu Hause nicht das, was es für seine Entwicklung braucht, wird es in die Krippe geschickt. Was braucht ein Kind für seine Entwicklung?

Vor allem andere Kinder um sich, und ich spreche hier von mehreren Stunden pro Tag für ein zweibis fünfjähriges Kind. Das ist heute ein grosses Problem der Kleinfamilie. Auch wenn es viele Eltern nicht gern hören: Krippenkinder reden besser, verstehen die Welt besser, sind belastbarer und selbständiger. Hören Sie mal Kindern eine Stunde zu, wie und was sie miteinander reden. Da muss ich doch sagen: Das schaffe ich als Mutter oder Vater nie! Gleichzeitig steigt der Druck, den Eltern auf ihre Kinder ausüben, immer mehr. Woran liegt das?

Auch mit 65 Jahren noch voll für die Kinder im Einsatz: Remo Largo in seinem Haus in Uetliburg SG.

Mit ein Grund ist auch hier die Tendenz zur Kleinfamilie. Früher waren Kinder Schicksal und oft auch eine Belastung. Heute entscheidet man sich bewusst für ein Kind, und das muss dann zum Erfolg werden. Dazu kommt, dass Eltern heute existenziell viel mehr unter Druck stehen. Das heisst, sie haben Angst, dass ihr Kind in der Schule nicht erfolgreich ist. Und dann gibt es noch einen weiteren Faktor: die fehlende Zeit der Eltern. Man hat zwar eine Erwartung, wie das Kind werden soll – aber bitte, machen sollen das die anderen: der Lehrer, die Schule, die Nachhilfe. Das führt zu einem wahnsinnigen Druck auf die Kinder. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 29


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interview

Migros-Magazin 10, 2. März 2009

«Die hohen Erwartungen der Eltern setzen die Kinder unter Druck.»

Eine Studie belegt, dass zehn Prozent aller Schüler unter Ängsten leiden.

Zehn Prozent? Ich würde sagen, es sind weitaus mehr. Noch bedenklicher finde ich, dass man 60 Prozent unserer Kinder in irgendwelche Massnahmenprogramme steckt. Nehmen wir etwa die Leseund Schreibschwäche Legasthenie. In der Schweiz gibt es rund 50 000 normal intelligente Erwachsene, die nicht lesen können. Und eine weitere halbe Million liest sehr eingeschränkt. Das ist die Realität. Und jetzt geht man hin und will etwas wegtherapieren, das sich so gar nicht therapieren lässt. Kein Wunder, haben die betroffenen Kinder Bauchweh und Schlafstörungen.

dazu übergegangen ist, die Lehrstellenanwärter eigenen Tests zu unterziehen. Also könnte man sich die Noten schenken?

Natürlich müssen Eltern und Lehrer wissen, wo die Kinder entwicklungsmässig stehen. Dafür gibt es Instrumente wie den sogenannten Kompetenzraster, anhand dessen jedes Kind entsprechend seinen Fähigkeiten gefördert werden kann.

Was schlagen Sie stattdessen vor?

Man muss diesen Kindern eine Strategie geben, wie sie mit ihrem Handicap umgehen können, anstatt sie zu schikanieren, weil sie das Wort Rhythmus ohne «h» schreiben. Oder das viel zitierte Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit Hyperaktivität. Und da sind wir beim Stillsitzenmüssen. Buben sind zum Beispiel motorisch deutlich aktiver als Mädchen, vor allem im frühen Primarschulalter. Dafür straft man sie ab, schickt sie vor die Türe, oder aber man stellt sie mit Ritalin ruhig.

In Deutschland hat in den letzten zehn Jahren die Vergabe von Ritalin um dreieinhalbtausend Prozent zugenommen. Wir machen überall das Gleiche: Statt zu akzeptieren, dass es eine grosse Bandbreite an Kindern gibt, setzen wir diejenigen unter Druck, die von der Norm abweichen. Und zwar einfach, weil wir damit pädagogisch nicht umgehen können.

REMO LARGO | 29

Aber die Kinder werden darauf abgerichtet, einen bestimmten Notenschnitt erreichen zu müssen, um zum Beispiel aufs Gymnasium zu kommen.

Remo Largo: «Die Schule ist zu sehr auf die Braven ausgerichtet.»

Könnte da nicht eine Selektionierung die Lösung sein?

Nein, bloss nicht. Eine Klasse kann durchaus ein sehr unterschiedliches Niveau haben, ohne dass die Schwächeren oder die Stärkeren unter dieser Vielfalt leiden müssen. Vorausgesetzt, der Unterricht geht auf den individuellen Entwicklungsstand jedes Schülers ein. Und die Kinder wissen und akzeptieren das auch. Kann das Lehrpersonal die hohen Ansprüche erfüllen?

Ich traue den meisten zu, dass sie mit den entsprechenden Lehrmitteln ein Klima schaffen können, in dem jedes Kind gern lernt. Schliesslich sind es aber die Noten, die über die berufliche Zukunft entscheiden …

Weil wir in einer Leistungsgesellschaft leben, leider. Aber wenn man das mal durchdenkt, hat das Notensystem nie funktioniert und wird es auch nie. Das ist auch der Grund, warum die Wirtschaft

Und dafür lernen die Schüler Sachen stur auswendig. Wer aber sind die besten Auswendiglerner? Das sind die Braven, die Angepassten, und das sind vor allem die Mädchen. Kein Wunder sind 60 Prozent unserer Gymnasiasten weiblich.

Es kann doch aber nicht sein, dass die heutige Pädagogik die Buben ausgrenzt, nur weil sie nicht so zuverlässig auswendig lernen, so sorgfältig und pflegeleicht sind wie die Mädchen. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 31

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interview

Migros-Magazin 10, 2. März 2009

Wäre die geschlechtergetrennte Schule eine Lösung?

Eltern wollen nur das Beste für ihr Kind. Was aber ist «das Beste»?

Nein, schliesslich müssen Mädchen und Buben später ja auch miteinander umgehen können. Fakt ist, dass Buben keine Mädchen sind. Und das muss die Schule endlich akzeptieren und weniger Grammatik und Vokabeln büffeln lassen. Was sollte denn die Schule für Buben tun?

REMO LARGO | 31

Buben müssen sich auch mal austoben können. Aber eine Rangelei auf dem Schulhof wird bei uns gleich als körperliche Gewalt verpönt. Eine kindgerechte Schule respektiert dieses Bewegungsbedürfnis. Chancengleichheit im Bildungssystem ist dann erreicht, wenn jedes Kind sein individuelles Entwicklungspotenzial möglichst gut ausschöpfen kann.

Eltern müssen akzeptieren, dass ein Kind weiss, was für es am besten ist. Auch dann, wenn es die Lehrstelle abbricht. Vor allem aber müssen Eltern lernen, daran zu glauben, dass aus ihrem Kind etwas wird. Unsere Kinder sind nicht auf die Welt gekommen, um unsere Erwartungen zu erfüllen. Sondern um das Wesen zu werden, das in ihnen angelegt ist. Interview Almut Berger, Anette Wolffram Eugster Bilder Siggi Bucher

www.migrosmagazin.ch Wie soll die Schule kindgerechter werden? Der Meinungsaustausch und Remo Largos Thesen.

Buben müssten sich auch austoben können, fordert Remo Largo.

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32 | Migros-Magazin 10, 2. März 2009

Geld in guten Händen

Glanzvoller Testsieg der Migros Bank: Mit ihrer soliden Anlageberatung gewinnt sie bei einem grossen Bankenvergleich der Zeitschrift «Bilanz».

Brillierte im «Bilanz»-Test: Adrian Höninger (25), zweitjüngster Betreuer vermögender Kunden der Migros Bank, berät persönlich und transparent.


m-aktuell

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Nachrichten aus der MIGROS

A

uf den ersten Blick wirkt Adrian Höninger wie ein Gymnasiast im Anzug: Er ist erst 25 Jahre alt, aber mit seinem unverbrauchten Gesicht und der frechen Gelfrisur scheint er sogar noch jünger. Erst wenn der Zürcher über börsenkotierte Indexfonds und andere Anlagemöglichkeiten redet, gibt er sich als selbstbewusster Finanzprofi zu erkennen. Höninger arbeitet als Kundenberater in der Migros-Bank-Filiale an der Zürcher Seidengasse. Im vergangenen Dezember empfing er eine wohlhabende Frau aus dem Appenzell zu einem ausführlichen Beratungsgespräch. Die ehemalige Unternehmerin wollte ein Vermögen von zwei Millionen Franken ohne grosses Risiko und dennoch gewinnbringend investieren.

Streng geheimer Beratertest «Ich hatte damals keine Ahnung, dass ich samt meiner Bank einem strengen Test unterzogen wurde», erinnert sich Höninger. Denn die Millionärin holte im Auftrag der Zeitschrift «Bilanz» bei 18 Schweizer Geldhäusern Offerten ein. Danach prüfte das renommierte Institut für Vermögensaufbau (IVA) in München die verschiedenen Anlagevorschläge. Am Ende verteilte eine Jury Noten. Zu diesem hochkarätig besetzten Gremium gehörte etwa der frühere Preisüberwacher Rudolf Strahm oder Professor Thorsten Hens, der das Swiss Banking Institute leitet. Bei diesem «wohl umfassensten Rating zum Private Banking» («Bilanz») brillierte die Migros Bank: Die Jury kürte sie zur Testsiegerin in der Kategorie «Universalbanken national». Die Migros Bank überrundete damit Schwergewichte wie die UBS, die Credit Suisse oder auch die Zürcher Kantonalbank. «Ein Kundenberater muss bei uns nicht nur über eine hohe fachliche Kompetenz verfügen», erklärt Migros-Bank-Chef Harald

«Unsere Kundenbetreuer informieren sehr offen über Risiken.» Harald Nedwed, Migros-Bank-Chef

Nedwed. «Er sollte viel Einfühlungsvermögen haben und die Bedürfnisse der Kunden genau ausloten. Ausserdem muss er sehr offen über Risiken informieren.» Genau das tat Höninger beim Gespräch mit der Testkundin. Er prüfte gründlich, wie viel langfristige Sicherheit die vermögende Frau wünschte und welches Risiko sie zu tragen bereit war. Anschliessend erarbeiteten Spezialisten der Migros Bank die

Offerte. Das vorgeschlagene Anlagepaket war vielfältig zusammengesetzt und dennoch gut durchschaubar: Es enthielt Obligationen sowie einen hohen Anteil sogenannter Indexfonds, die Gewinne und Verluste einer ganzen Börse oder Branche abbilden. Die Jury lobte besonders die «Kostentransparenz» der Offerte: Im Unterschied zu manchen Konkurrenten verzichtete die Migros Bank nämlich darauf, der Millionärin komplizierte Finanzprodukte vorzuschlagen. Solche Konstrukte sind für die Kunden undurchsichtig und zudem mit hohen Kosten verbunden.

Faire Gebühren bei der Migros Bank Gute Noten gab es ausserdem für die tiefen und klar strukturierten Gebühren der Migros Bank: Für einen jährlichen Pauschalbetrag, der sich nach der Höhe des Vermögens und der Anlagestrategie bemisst, werden sämtliche Dienstleistungen abgewickelt. Doch auch vermeintliche Kleinigkeiten trugen der Migros Bank Lob ein: «Die meisten Berater legten, wenn überhaupt, eine nichtssagende Imagebroschüre bei», schreibt die «Bilanz». «Nur wenige stellten, wie der junge

Anlageregeln für Laien Wer sein Geld mit Hilfe einer Bank investiert, hat letztlich keine andere Wahl, als dem Berater zu vertrauen. Dennoch können Laien einige Grundregeln beachten: 1. Verständliche Anlagen: Investieren Sie nur in Finanzprodukte, die Sie selber verstehen oder die Ihr Bankberater Ihnen erklären kann. 2. Eigene Situation kennen: Sie müssen sich im Klaren darüber sein, wie lange Sie auf einen Teil Ihres Vermögens verzichten können. Wer in

dieser Hinsicht einen langen Atem hat, kann Baissen an der Börse aussitzen und daher höhere Risiken in Kauf nehmen. 3. Niedrige Kosten: Lassen Sie sich die Dienstleistungskosten Ihrer Bank genau erklären. Hohe Gebühren können selbst stattliche Renditen wieder auffressen. 4. Verteiltes Risiko: Lassen Sie sich von Ihrem Berater ein vielfältiges Anlagenpaket zusammenstellen, das verschiedene Börsen, Branchen und Anlageformen abdeckt.

Migros Bank klare Siegerin Die «Bilanz»-Expertenjury kürte die Migros Bank zur besten «Universalbank national». Die Konkurrenten in dieser Kategorie waren UBS, Credit Suisse, Zürcher Kantonalbank, Raiffeisen und Bank Coop. Die Migros Bank hat klar gewonnen: «Die Jury hat wegen des Qualitätsgefälles darauf verzichtet, ausser der Migros Bank in dieser Kategorie einen weiteren Preisträger zu benennen», schreibt die «Bilanz». In der Kategorie «Privatbanken» wurde Julius Bär Gesamtsieger, zur besten «Universalbank regional» erklärte die Jury die Luzerner Kantonalbank. Insgesamt testeten die Experten 18 Banken.

Adrian Höninger, sich selber und die Bank kurz vor.» Dass die Migros Bank bei den Kunden gerade in turbulenten Zeiten grosses Vertrauen geniesst, belegen harte Zahlen: Im letzten Jahr konnte die Bank 66 000 Neukunden begrüssen. Der Neugeldzufluss erreichte 2,6 Milliarden Franken, was im Vergleich zum Jahr 2007 einer Steigerung um stolze 147 Prozent entspricht. Der gründliche «Bilanz»-Test zeigt nun, dass die Migros Bank auch von Experten Bestnoten bekommt. Sicher ist es ein gutes Zeichen, dass bei diesem Geldhaus schon Berater am Anfang ihrer Karriere starke Leistungen erbringen: Unter allen Betreuern, die sich bei der Migros Bank um vermögende Kunden kümmern, ist Adrian Höninger nämlich der Zweitjüngste. Text Michael West Bild Tanja Demarmels


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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

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D

ie Gegend? Das Schweizer Mittelland, Hünenberg, eine Gemeinde im Kanton Zug. Der Anblick der schneebedeckten Rigi, die sich majestätisch am Südende des Zugersees erhebt, sollte an diesem Februartag Gedanken an Ski fahren, Kafi Schnaps und Fondueplausch wecken. Stattdessen wähnt man sich auf einem Basar in Istanbul oder Marrakesch, Bilder aus 1001 Nacht erscheinen vor dem inneren Auge. Der Grund? Der Duft unzähliger Gewürze, welche die Luft der Produktions- und Lagerstätten der J. Carl Fridlin Gewürze AG in Hünenberg erfüllt. Die Geruchssymphonie ist betörend, zeitweise atemberaubend. In grossen, prall gefüllten Leinensäcken entdeckt der Besucher Chilischoten aus dem afrikanischen Malawi, Szechuanpfeffer und Ingwer aus Chi-

Düfte wie aus 1001 Nacht na sowie Piment aus Mexiko. Die Farbenpracht all dieser Gewürze stimuliert die Sinne zusätzlich. Die Zuger Traditionsfirma, die sich seit 1775 im Besitz der Fami-

lie Fridlin befindet, arbeitet seit den Fünfzigerjahren mit der Migros zusammen und gibt ihr Know-how in Sachen Gewürze weiter. Neben der weltweiten Be-

GUT ZU WISSEN Die Entwicklung der neuen Gewürze und Gewürzmischungen entstammt der Zusammenarbeit der J. Carl Fridlin Gewürze AG mit dem Migros-Unternehmen Delica. Als grösster Kaffeeröster der Schweiz konzentriert sich Delica auf die Beschaffung, Veredlung und Vermarktung von Roh- und Handelswaren wie zum Beispiel Trocken- und Hülsenfrüchten, Nüssen, Tee und eben Gewürzen.

schaffung der Rohstoffe aus fast allen Erdteilen konzentriert sich das Unternehmen vor allem auf die Verarbeitung der Gewürze. «Es ist ein eigentlicher Veredelungsprozess», sagt Peter Fridlin, der zusammen mit seinem Bruder Ivan die Firma führt. Egal, ob Klassiker wie Pfeffer, Paprika und Muskatnuss oder Nelken und Zimtblüten: Jährlich werden in Hünenberg mehrere tausend TonLESEN SIE WEITER AUF SEITE 36


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GEWÜRZE GEWÜRZE

Migros-Magazin 10, 2. März 2009

nen Gewürze verarbeitet. Der erste Schritt ist eine umfassende Reinigung. «Das Naturprodukt gelangt direkt zu uns, es enthält noch die Erde des Ursprungslands», so Fridlin. Dann werden die Gewürze gereinigt, zerkleinert und zu verschiedenen Grössen gemahlen. Die Gewürze und Gewürzmischungen werden schliesslich abgefüllt. So auch die 16 Sorten der neuen Gewürzlinie der Migros.

ein langwieriger Prozess», erklärt Gewürzprofi Peter Fridlin. Der heimische Konsument habe eine bestimmte Vorstellung von einem ursprünglichen Gewürz, wie es beispielsweise in Afrika oder China genutzt und genossen wird. Dem wird mit bestimmten Ingredienzien Rechnung getragen.

Andere Länder, andere Gewürzsitten

Mit dem Mörser die Mischung verfeinern Gewürze entfalten ihr Aroma om oma erst dann richtig, wenn siee frisch gemahlen auf die Speiisen kommen. Dem trägt diee Migros Rechnung, indem sie ie acht Gewürze in Mühlen neu eu in ihr Sortiment aufnimmt. Die D Mühlen sind zweistufig verstellstellbar, je nach Gusto kann man beispielsweise das Meersalz oder de den schwarzen Pfeffer grob oder fein mahlen. Die acht anderen Gewürzmischungen findet der Kunde in einer Dose mit durchsichtigem Deckel. Sie sind grob gemahlen, daheim kann sie der Koch bei Be-

Verbesserte Rezeptur Die Magnesium-Brausetabletten der Marke Actilife verfügen neu über eine verbesserte Rezeptur. Bisher enthielten sie als Wirkstoff ein Magnesiumsalz aus der «anorganischen», der «unbelebten» Welt. Der neue Wirkstoff heisst «Magnesiumcitrat». Dieser wird aus Zitronen gewonnen und ist somit eine «organische» Verbindung aus der «belebten» Welt. Er wird vom menschlichen Körper schneller resorbiert. Diese Stoffe sind qualitativ hochwertiger und teurer. Der Preis musste daher angepasst werden.

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Von der Abfüllstrasse direkt in die Regale der Migros: Einige der neuen Gewürzmischungen.

darf mit einem Mörser selber noch verfeinern. «Mit den grob gemahlenen Mischungen folgen wir einem Trend der internationalen Küche», sagt Ruth Märker, die Gewürzspezialistin bei der Migros. Mit der neuen Linie werde ein experimentierfreudiges

Publikum angesprochen, vor allem mit den exotischen und sehr scharfen Gewürzmischungen, wie etwa dem 1001 Nights Mix. Apropos 1001 Nacht: Wie lange dauert es eigentlich, bis eine neue Kreation für publikumstauglich erklärt wird? «Das ist

Hundertprozentig sei der Wunsch nach 1001 Nacht oder Asien pur geschmacklich aber nicht umzusetzen: «Die Chinesen benutzen beispielsweise für ihre Speisen fast kein Salz. Bei uns wäre das undenkbar. Der Konsument wäre irritiert», sagt Fridlin. Und auch bei der Schärfe müsse man aufpassen: Die Geschmacksnerven eines Mitteleuropäers würden bei echter asiatischer Schärfe kapitulieren. Damit dies nicht passiert, wird beidenneuenGewürzmischungen wie etwa Red Hot Mix der Schärfegrad auf jeder Dose mittels einer Skala angegeben. Text Christoph Petermann Bilder Siggi Bucher

Verspätete Lieferungen

Durch Engpässe beim Lieferanten sind einzelne Actilife Brausetabletten zeitweise nicht mehr erhältlich. Kunden können aber auf andere Produkte ausweichen.

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inzelne Produkte der Linie Actilife sind zurzeit nicht mehr in allen Filialen erhältlich. Grund sind Produktionsschwierigkeiten beim Lieferanten. Betroffen sind zum einen die beiden Produkte Actilife Vitamin C Brausetabletten sowie Actilife Vitamin C Acerola Brausetabletten. Bei diesen beiden Präparaten rät die Migros

ihren Kunden auf die Actilife Vitamin C und Zink Tabletten auszuweichen. Auch vom Lieferengpass betroffen sind die beliebten Actilife All in One Brausetabletten. Dort rät die Migros ihren Kunden auf die normalen Actilife All in One Tabletten auszuweichen. Einen Lieferengpass gibt es zudem bei den Actilife Sports Grapefruit Brausetabletten. Kun-

Eine der Brausetabletten, die spätestens Ende März wieder erhältlich sind.

den, die dieses Präparat nehmen, können laut Migros auf die Actilife L-Carnitin Tabletten ausweichen. Diese Produkte werden spätestens ab Ende März wieder erhältlich sein. cv


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Sardinien und Korsika Alghero - Costa Smeralda - Bonifacio - Ajaccio - Calvi - Bastia 6. Tag, Les Calanches - Spelunca-Schlucht - Raum Bastia: Fahrt zu den faszinierenden Calanches. Wild verwittertes rotes Porphyrgestein bildet bizarre Formationen in einer reich gegliederten, kleinen Landschaft mit rauschenden Flüssen, baumbestandenen Steilhängen und grünen Weiden. Via Porto gelangen Sie zur gewaltigen Spelunca-Schlucht. Anschliessend fahren Sie in die Gegend von Bastia. Halbpension.

Tauchen Sie ein in die bewegte Geschichte der Inseln und lassen Sie sich von faszinierenden kleinen Küstenorten verführen. Die vielfältige Landschaft variiert zwischen bizarren Felsen und schroffen Küsten bis hin zu lieblichen Buchten und reicher Vegetation. Die Nuraghen und Gigantengräber sind ebenso Zeugen der Vergangenheit auf Sardinien wie die Spuren Napoleons auf Korsika. 1. Tag, Schweiz - Livorno - an Bord: Fahrt vom Einsteigeort nach Livorno. In der Nacht Fährüberfahrt auf die Insel Sardinien. Frühstück. 2. Tag, Golfo Aranci - Arzachena - Alghero: Nach dem Frühstück betreten Sie in Golfo Aranci die Insel Sardinien. Bei Arzachena besichtigen Sie geheimnisvolle Zeugnisse aus der Bronzezeit. Lu Coddu Vecchio gilt als das schönste nuraghische Gigantengrab. Die Anlage stammt aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Anschliessend Weiterfahrt nach Alghero. Ein Schiff bringt Sie zu den Neptunsgrotten, die zu den schönsten und grössten Tropfsteinhöhlen des Mittelmeers zählen. Halbpension.

3. Tag, Orgosolo - Costa Smeralda: Bald verlassen Sie die westliche Küste und gelangen ins Landesinnere nach Orgosolo. Dort haben Sie Zeit, die «Murales», d.h. die über 200 politischen Wandmalereien zu besichtigen, welche das Ortsbild dieses Dorfes prägen. Anschliessend geniessen Sie ein typisch sardisches Essen mit gegrilltem Fleisch, sardischer Wurst und Käse, das Hirten für Sie vorbereitet haben. Am Nachmittag fahren Sie via Olbia zur blaugrünen Costa Smeralda. Vollpension.

7. Tag, Ausflug Calvi - Bastia an Bord: Der Küste entlang erreichen Sie Calvi, einen der hübschesten Küstenorte Korsikas. Nach einer individuellen Besichtigung fahren Sie durchs Hinterland zurück nach Bastia. Nützen Sie die freie Zeit für einen Bummel durch die malerischen Gassen, welche um den alten Hafen angelegt sind, bevor Sie zur Fährüberfahrt aufs Festland einschiffen. Frühstück. 8. Tag, Toulon - Rückkehr: Am Morgen legt die Fähre in Toulon an. Danach Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

4. Tag, Santa Teresa - Bonifacio - Ajaccio: Bei Santa Teresa verlassen Sie die Insel Sardinien und werden mit der Fähre nach Bonifacio auf der Insel Korsika gebracht. Diese Stadt liegt auf einem 60 m hohen Kalksteinplateau, welches an drei Seiten steil ins Meer abfällt. Weiterfahrt nach Ajaccio, der Geburtsstadt Napoleons. Halbpension.

Doppelzimmer / Doppelkabine innen CHF 1'455.Doppelzimmer / Doppelkabine aussen Einzelzimmer / CHF 1'715.Einzelkabine innen Einzelzimmer / CHF 1'745.Einzelkabine aussen Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung CHF 25.Option Doppelsitz zur Alleinbenützung CHF 160.LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Nichtrauchercar • 7 Übernachtungen mit erweitertem Frühstück • 1 Mittagessen • 5 Abendessen • Fährüberfahrten Livorno - Golfo Aranci und Bastia - Toulon in Kabinen mit Dusche, WC • Stadtrundfahrt/-gang in Ajaccio • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm HOTELS Gute Hotels in Alghero, Costa Smeralda, Ajaccio, Raum Bastia EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Basel, Bern, Zürich!*, Olten, Luzern Route B Kallnach*, Basel, Bern, Zürich!*, Olten, Luzern *Parkmöglichkeiten

5. Tag, Ajaccio: Auf einem geführten Stadtrundgang lernen Sie die zweitgrösste Stadt Korsikas kennen. Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Halbpension.

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale.

Reservationen: 032 391 0 222 Ernst Marti AG, 3283 Kallnach • Email: marti@marti.ch

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG

CHF 1'425.-

Doppelsitz zur Alleinbenützung


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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

KINDERKONZERTE | 39

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Superstars der Kinderzimmer durchs Land. Kinderliedermacher wie Andrew Bond, Linard Bardill, Schtärneföifi, Marius und die Jagdkapelle oder Bruno Hächler begeistern den Nachwuchs mit ihren Dialektsongs. Die Auftritte wurden während der letzten Lilibiggs Kinderkonzerte im vergangenen Sommer – mit mehr als 40 000 Zuschauern – für eine Live-CD aufgenommen. Die 16 Songs

starke Scheibe mit dem Namen «Kinderkonzerte Live» vereint so alle Kinderliederstars auf einer CD. Die Lilibiggs Kinderkonzerte verlosen 30 Exemplare von «Kinderkonzerte Live». Senden Sie einfach ein Mail mit dem Betreff «CD Wettbewerb» an info@kinderkonzerte.ch

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Rundfahrt zu den schönsten Orten am Gardasee ■ Verona – die Stadt von Romeo und Julia ■ Fakultativer Ausflug nach Venedig

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Gardasee. Hinfahrt über die Arlberg-Route, durch das Inntal und über den Brennerpass nach Italien. Weiterfahrt durchs Südtirol nach Garda / Riva del Garda. 2. Tag: Verona. Den heutigen Ausflug widmen wir ganz Verona, der Stadt von Romeo und Julia. Wir erleben das bunte Treiben auf der Piazza Bra direkt im Schatten der weltberühmten Arena, welche alljährlich Schauplatz für eines der grössten Opernfestivals der Welt ist. Sehen Sie den Balkon von Julia und den Markt auf der Piazza Erbe. Auf einer geführten Stadtbesichtigung lernen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besser kennen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für eigene Erkundungen. 3. Tag: Fakultativer Ausflug Venedig. Die Stadt der Gondeln, Kanäle und Brücken erwartet uns heute. Der geführte Rundgang durch die auf 118 kleinen Inseln erbaute und von etwa 150 Kanälen durchzogene Stadt beginnt rund um den einzigartigen Markusplatz. Wir sehen die Markuskirche, den Dogenpalast, die Seufzerbrücke und den Canale Grande. Die «Hauptstrasse» der Lagunenstadt wird von Palästen und Kirchen aus verschiedenen Jahrhunderten gesäumt. Hier finden Sie auch die Rialto-Brücke aus dem 16. Jh., ein Wahrzeichen der Stadt. Vielleicht unternehmen Sie auch eine romantische Gondelfahrt. 4. Tag: Gardasee-Rundfahrt. Heute besuchen wir drei der schönsten Orte am Gardasee. Zuerst fahren wir in das alte Fischerdorf Bardolino, das auch einem spritzigen Rotwein seinen Namen gibt. Anschliessend geht es ganz in den Süden des Sees nach Sirmione. Aufenthalt auf der 3,5 km in den See vorspringenden Halbinsel und Möglichkeit zum Besuch der Grotten des Catullo, der Kirche von San Pietro in Mavino, in der sich wertvolle Fresken aus dem 12. bis 16. Jh. befinden und der bekannten Scaligerburg aus dem 13. Jh. Wir beenden unsere Rundfahrt im Norden des Sees, in Malcesine. Die Ortschaft schmiegt sich um die hoch aufragende Scaligerburg aus dem 15. Jh. und den historischen Palazzo dei Capitani. 5. Tag: Gardasee – Schweiz. Unsere Rückreise führt uns vorbei am Lago d’Iseo, über den Aricapass ins Veltlin, anschliessend Fahrt durchs Puschlav und über die beiden Pässe Bernina und Julier gelangen wir via Sargans zurück zu den Einsteigeorten. Auftragspauschale gültig für beide Reisen Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch

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Como & Comersee zur schönsten Jahreszeit ■ Musik- & Modemetropole Mailand Fakultativ: Lago Maggiore mit den Borromäischen Inseln

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Comersee. Hinfahrt Richtung Gotthard ins Tessin. Am Nachmittag erreichen wir Lenno am Comersee, wo wir die nächsten vier Nächte wohnen werden. Schifffahrt nach Bellagio, «Perle des Comersees». Mit seinen schmalen Gässchen, steilen Treppen und blumenbekränzten Boutiquen ist Bellagio der schmuckvollste Ort am Comersee. 2. Tag: Como und Comersee. Am Morgen fahren wir entlang der Küstenstrasse nach Como. Beim geführten Stadtrundgang lernen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen. Herz des historischen Como ist die Piazza del Duomo. Der Dom «Santa Maria Maggiore» gehört zu den schönsten lombardischen Kirchen. Er bildet zusammen mit dem «Broletto», dem ehemaligen Rathaus, und dem «Torre del Comune» ein grossartiges Platzensemble inmitten der Altstadt. Nachmittag Zeit zur freien Verfügung. 3. Tag: Ausflug Mailand. Ausflug in Italiens bedeutendste Wirtschaftsmetropole. Die lombardische Hauptstadt Mailand ist auch Standort wichtiger internationaler Messen und weltberühmt für ihre zahlreichen Kunstgalerien, Museen und Kirchen sowie für den Musiktempel «par excellence», die Scala (Teatro alla Scala). Natürlich sollte man sich auch eine Einkaufstour durch das «Goldene Dreieck» nicht entgehen lassen! Das elegante Modeviertel mit Läden weltberühmter Designer liegt um die Via Montenapoleone herum. Am Vormittag Stadtführung. Nachmittag zur freien Verfügung. 4. Tag: Fakultativer Ausflug Lago Maggiore und Borromäische Inseln. Nach dem Frühstück fahren wir zum Lago Maggiore. Der deutsch auch Langensee genannte Lago Maggiore ist mit 212 km2 Fläche, 60 km Länge, 3 – 5 km Breite und bis 372 m Tiefe, nach dem Gardasee, der zweitgrösste der oberitalienischen Seen. Höhepunkt ist der Besuch der Borromäischen Inseln, die wir mit dem Schiff erreichen. Wir sehen die Isola Bella mit ihrem Palazzo Borromeo, die Isola Pescatori mit ihrem Fischerdorf und die Isola Madre, die grösste der Inseln, mit ihren botanischen Gärten. 5. Tag: Rückreise Comersee – Schweiz. Nach dem Frühstück treten wir die Rückreise in die Schweiz an. Fahrt nach Chiavenna über den Malojapass, Julierpass und via Sargans zurück zu den Einsteigeorten.

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* Reisende ab Winterthur und Wil: Bei der Rückreise empfehlen wir aus zeitlichen Gründen den Ausstieg in Zürich-Flughafen.

Ihr Hotel Wir wohnen vier Nächte im guten Mittelklasshotel Lenno T-•••+ (off. Kat.****) in Lenno direkt am Ufer des Comersees.

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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

schaufenster

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Produkte aus der Migros > LEICHT GENIESSEN

Leicht in den Frühling

Die Vögel pfeifen, es regnet wärmer, der Frühling naht mit leisen Schritten: Jetzt ist es höchste Zeit, dem Winterspeck den Garaus zu machen.

M

inustemperaturen sind passé: Der Frühling ist zurück, mit ihm die Jupes und die kneifende Jeans, in die wir nicht mehr hineinpassen. Mit eingezogenem

Bauch durch die Gassen zu schleichen macht keinen Spass. Die Tipps von Profis helfen, wieder zu unserer Figur zurückzufinden. Nicht empfehlenswert sind einseitige Diäten wie die

Ananasdiät. Diese lassen Pfunde nur vermeintlich purzeln. Der Jo-jo-Effekt ist vorprogrammiert. Ausserdem ist die Gefahr eines Eiweiss-, Ballast- und Mineralstoffmangels gross. Wichtig ist die

optimale Kombination aus Eiweiss (Fleisch, Fisch), Kohlenhydraten (Reis, Pasta, Kartoffeln), LESEN SIE WEITER AUF SEITE 44

Die perfekte Zwischenmahlzeit Ein Fruchtsaft sollte, auch wenn er selbst gemacht und nicht gesüsst ist, stets als Zwischenmahlzeit betrachtet werden. Zur Herstellung eignen sich alle Frucht-, Beeren- und Obstsorten sowie einige Gemüse wie Rüebli, Sellerie oder Randen. Noch leichter wird der Saft, wenn man ihn mit einem wertvollen stillen Mineralwasser, wie zum Beispiel Aproz, verdünnt.


44 | Migros-Magazin 10, 2. März 2009

Gemüsen und Früchten. Die ideale Hauptmahlzeit setzt sich aus einem halben Teller Gemüse sowie je einem Viertel Eiweiss und Kohlenhydraten zusammen. Dazu passt Mineralwasser oder ungesüsster Tee. Für den Hunger zwischendurch sind Obst und Gemüse optimal.

Sportlich zum Ziel

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«Wer bleibend abnehmen möchte, sollte sowohl die richtige Ernährung als auch Sport in den Alltag integrieren. Nur beides zusammen führt zum Erfolg», weiss Marlene Mauch, Sportwissenschafterin an der Crossklinik in Basel. «Dabei ist regelmässiges Training über 30 bis 60 Minuten zwei- bis dreimal pro Woche unerlässlich. Den Fettstoffwechsel trainiert man am besten mit Trainingseinheiten möglichst über einer Stunde Dauer und bei niedrigen Intensitäten. Dieser lässt sich beispielsweise mit Hilfe der Herzfrequenz (mittels einer Pulsuhr) kontrollieren. Besonders empfehlenswert sind Ausdauersportarten wie Radfahren, InlineSkating, Jogging und Walking.» Perfekt ist auch ein- bis zweimal pro Woche Krafttraining. So rückt man den Pölsterchen zu Leibe, und durch das Ausdauerprogramm wird das Gewebe gestrafft. Den Wasserverlust gleicht ein isotonisches Getränk optimal aus.

100 Prozent natürlich Aproz-Mineralwasser enthält viele Mineralien und ist kalzium- und magnesiumhaltig. Für alle, die es süsser mögen: Aproz Plus, das zuckerfreie Getränk mit Apfel- oder Aprikosengeschmack, weist einen hohen Anteil an Mineralien und einen Fruchtanteil von vier Prozent aus natürlichen Aromen auf. Aproz Classic, Medium oder Cristal, 1,5 Liter, je Fr. —.95 Aproz Plus Apfel oder Aprikose, 1 Liter, je Fr. 1.30


schaufenster

LEICHT GENIESSEN | 45

TIPPS VOM PROFI

Leichte Menüs sind nicht nur gesund, sondern schmecken auch hervorragend.

Andrea Pistorius (36)

Ganzheitliche Ernährungsberaterin SHS

Frühstück für Sportler und Denker: Getreideflocken (Hirse, Hafer oder Weizen) mit Joghurt nature oder Sauermilch und einer Frucht kombinieren. Hauptmahlzeiten: Die Hälfte sollte aus Gemüse bestehen. Dazu je ein Viertel Vollkornprodukte und mageres Fleisch oder Fisch. Take five: Fünfmal pro Tag Früchte oder Gemüse zu sich nehmen. Kleine Naschereien sollten durch Frucht- oder Gemüseschnitze ersetzt werden. Verzichten oder reduzieren: Auf fetthaltige Nahrungsmittel wie Salami, Chips, Rahm und Co. ganz verzichten. Höchstens zweimal pro Woche ist eine kleine Nascherei erlaubt. Empfehlenswert: Vollkornprodukte wie Vollkornreis -brot und -teigwaren sättigen länger. Trinken ist wichtig: 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag sind ideal. Empfehlenswert sind Mineralwasser wie beispielsweise Aproz, die einen hohen Gehalt an Mineralien wie Kalzium und Magnesium aufweisen.

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Küchenwaage Actilife: misst auch Kalorien, Protein-, Fettund Cholesterinanteil, Fr. 39.90

1) Zitrone längs halbieren. Eine Hälfte in Schnitze schneiden, die andere auspressen. Süsskartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In kochendem Salzwasser während 15 Minuten weichkochen. 2) Fischfilets abspülen, trocken tupfen und in 4 cm breite Stücke teilen. Mit Zitronensaft, fein geriebenen Fenchelsamen, Salz und Pfeffer würzen. Petersilie hacken. Lauch und Karotten mit einem JulienneSchneider in Streifen schneiden. 3) Süsskartoffeln pürieren und mit

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Milch und Butter vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Währenddessen Fisch in wenig Olivenöl beidseitig ca. 2 Minuten braten, herausnehmen und warm stellen. Gemüse im restlichen Olivenöl knackig dünsten. Petersilie unterheben. Süsskartoffelpüree und Gemüse auf Teller anrichten, Filets auf das Gemüse legen und mit Zitronenschnitzen servieren. Die Kartoffel, die keine ist: Die Süsskartoffel ist ein Windengewächs und gehört zum Gemüse.

Polaruhr FT60: Zeigt den prozentualen Fettanteil am Energieverbrauch, Fr. 279.—


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1. Tag: Hinflug Zürich – Faro via Lissabon mit TAP Portugal. 2. Tag: Küstenwanderung. Kurze Busfahrt nach Nossa Sra. da Rocha. Auf unserer Wanderung entlang der bizarren Felsformationen erhalten wir einen ersten Eindruck der berühmten Küste. In einem gemütlichen Fischerbeizli in Benagil geniessen wir das Mittagessen. Im Dörfchen Carvoeiro haben wir Zeit zur freien Verfügung. Wanderzeit ca. 2 ½Std. 3. Tag: Serra de Monchique. Busfahrt durch die verschiedenen Vegetationszonen hinauf in die fruchtbare Serra de Monchique. Wir erwandern Terrassenkulturen, Macchia und Eukalyptuswälder und erklimmen einen Gipfel, der uns mit einer schönen Aussicht belohnt. Unterwegs gemeinsames Picknick. Anschliessend Rückfahrt zum Hotel. Wanderzeit ca. 4 ½ Std. 4. Tag: Silves. beginnen wir Nach kurzer Fahrt ins Hinterland Hinter unsere Wanderung über sanfte Hügel durch den Frucht- und Gemüsegarten der Algarve nach Silves. Nach dem Mittagessen Möglichkeit für einen Bummel durch die ehemalige Hauptstadt der maurischen Provinz Algarve. Wanderzeit ca. 3 ½ Std. 5. Tag: Cabo de São Vicente. Fahrt nach Vila do Bispo und Wanderung zum Cabo de São Vicente, dem südwestlichsten Punkt des europäischen Festlandes mit herrlichem Ausblick auf die Felsen der Küste. Danach kurze Fahrt nach Sagres, wo wir ein typisch portugiesisches Mittagessen geniessen. Am Nachmittag Busfahrt nach Lagos mit einem Spaziergang durch die lebendigen Gassen. Wanderzeit ca. 3 Std. 6. Tag: Serra de Caldeirão. Fahrt zur Kirche São Lourenço in Almancil und weiter zum Städtchen Loulé. Besuch des lebendigen Wochenmarktes. Weiter gehts per Bus nach Barranco Velho in der Serra de Caldeirão. Durch Stein- und Korkeichenwald führt unsere Wanderung entlang einer Krete. Unterwegs Picknick bei einer alten Windmühle. Weiterfahrt mit dem Bus nach Alte und Zeit, das schmucke Dorf zu besichtigen. Wanderzeit ca. 3 Std. 7. Tag: Praia do Castelo. Vom Hotel aus wandern wir durch ausgewaschene Canyons, vorbei an verträumten Buchten an einen idyllischen, für die Felsalgarve typischen Badestrand. Weiter folgen wir den Klippen entlang bis nach Praia do Castelo. Je nach Wunsch kann zu Fuss oder mit dem Bus nach Albufeira zurückgekehrt werden. Rest des Nachmittags zur freien Verfügung. Wanderzeit ca. 2 ½ Std. 8. Tag Rückflug Faro–Zürich via Lissabon mit TAP Portugal.

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schaufenster

Migros-Magazin 10, 2. März 2009

Fruchtiger Mix

Auf zum Saisonstart! Jetzt steht der Orangen-Pfirsich-Saft von Anna’s Best wieder im Kühlregal. Die vitaminreiche Erfrischung kommt ganz ohne Konservierungsstoffe und Kristallzucker aus. Die Pet-Flasche ist wiederverschliessbar.

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Martin Jenni, Food-Redaktor

Die Vitaminbombe

Anna’s Best OrangenPfirsich-Saft, 75 cl, Fr. 4.10

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Fisch gehört zu einem ausgewogenen Ernährungsplan. Die beliebten «Filets Gourmet à la Provençale» von Pelican gibts im neuen Design. Und sie bestehen nun aus Alaska-Seelachs, der nach MSC-Vorgaben für nachhaltige Fischerei gefangen wird. So werden die Fischbestände erhalten. Die Qualität aber hat sich nicht verändert.

In jedem der würzigen Merranea-Chips von Zweifel steckt ein Stück Süden. Schlicht mit einem Hauch Origano die einen, durch und durch italienisch mit Tomaten und Basilikum die anderen.

Pelican Filets Gourmet à la Provençale, 400 g, Fr. 7.90

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NEWS | 47

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Ob Gaston, Tim und Struppi, Spirou, Percy Pickwick oder Schwarzbart, der Schrecken der Meere – Comics lesen bereitet mir Vergnügen. Kein Vergnügen hatten jedoch im 18. Jahrhundert die Seefahrer an den meist tödlich verlaufenen Begegnungen mit Schwarzbart und anderen Piraten. Obwohl, das Gefährlichste für die Seefahrer waren nicht die Piraten, sondern der Mangel an Vitamin C, der zur tödlichen Krankheit Skorbut führte. Schuld daran war die monatelange einseitige Ernährung mit Pökelfleisch und Schiffszwieback. Erst mit dem britischen Schiffsarzt James Lind und dem verordneten Konsumationszwang von Zitrusfrüchten verlor Skorbut seinen Schrecken, nicht aber das Meer die Piraten, die heute auf den Weltmeeren ihre Renaissance erleben. Dafür ist im Alltag die Zitrone nicht mehr wegzudenken. Sie sorgt dafür, dass der Mistkratzer beim Schmoren saftig bleibt. Sie gibt dem Lindenblütentee das gewisse Etwas und dem Panierten auf der Zunge den ultimativen Kick. Und meinem Gin tonic, äh meinem Mineralwasser die richtige Säure.


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COL BALANCE

Wohl und vital mit Col Balance

Col Balance kann Ihren Cholesterinspiegel günstig beeinflussen. Der Brotaufstrich enthält nur wenig Fett und wertvolle Pflanzensterine.

M

artin Sahners Job besteht nicht nur aus Zahlen, sondern auch aus vielen Geschäftsessen. «Verhängnisvoll», stöhnt der 44-jährige Bauingenieur. «All die Mehrgänger und guten Weine haben Spuren hinterlassen.» Das findet auch Martins Hausarzt, der ihm vor ein paar Wochen ans Herz gelegt hat, Sport zu treiben sowie mehr Gemüse und Obst, aber weniger tierische Fette zu essen. Nur so könne er seinen leicht erhöhten Cholesterinspiegel senken. Dieser Rat war für Martin der Startschuss in ein bewegtes Leben: Seit dem ersten Schneefall geniesst er seine Runden auf der Langlaufloipe. Dabei lässt er Geschäftliches

genauso hinter sich wie lästige Pölsterchen. Wie seine Liebsten beisst er morgens nun herzhaft in ein Vollkornbrot mit Col Balance. Der feine Spezialbrotaufstrich hat ihn sofort überzeugt. Er hat nur 35 Prozent Fett und einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Pflanzensterinen, die dafür sorgen, dass das Cholesterin vom Körper nur teilweise aufgenommen wird. Nach nur zwei Monaten die aufbauende Bilanz seines Arztes: «Sie haben Ihren Cholesterinspiegel und Ihr Gewicht wieder im Griff.» Martin freuts: «Dank ausgewogener Ernährung, Col Balance und mehr Bewegung fühle ich mich fitter und ausgeglichener.» TG

Migros-Magazin 10, 2. März 2009

Bilder Patrick Mettraux, Styling Bigi Kraner, Marianne Kohler, Hair/Make-up Tamara Aharon»

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Gesunder Start in den Tag

Familie Sahner trifft sich jeden Morgen zu einem ausgiebigen Frühstück. Mit frischen Früchten, Säften und Vollkornbrot bringt sie sich in Form. Für Vater Martin ist dies die ideale Voraussetzung, um seine ausgiebigen Langlauftouren durchzustehen.

Col Balance vital ist ein Spezialbrotaufstrich mit nur 35 Prozent Fett. Er ist mit Pflanzensterinen angereichert, die den Cholesterinspiegel günstig beeinflussen. Col Balance vital, 250 g, Fr. 5.80


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CH

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CH

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CH

vom 3.3. bis 9.3. Frühlingsprimeli im 4er-Set in verschiedenen Farben blühend. Aus der Region. Für die Region. im 9-cm-Topf 4.80 statt 7.60 Charcuterie Gültig bis 9.3. I20%I Appenzeller Chämiwürstli hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus der Schweiz Packung à 6 x 50 g 6.50 statt 8.50 Gültig bis 9.3. Landrauchschinken-Anschnitte hergestelllt in Fürstentum Lichtenstein mit Fleisch aus der Schweiz per 100 g 2.95 statt 3.45 Fisch Gültig bis 9.3. Lachsfilet frisch aus Norwegen (Zucht) per 100 g 2.80 statt 3.40 Gültig bis 9.3. Saisonlachs “Whisky” aus Schottland per 100 g 6.80 statt 8.50 Fleisch Gültig bis 9.3. Hacksteak paniert hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus der Schweiz per 100 g 1.35 statt 1.70

Geflügel Gültig bis 9.3. Ostschweizer PouletJägerschnitzel Geflügelfleisch aus der Region, mit Speck umwickelt, in der Schale per 100 g 2.65 statt 3.40 Käse Gültig vom 3.3. bis 16.3. CH Gesamtes La Vache qui rit Sortiment vom 3.3. bis 9.3. Bonaparte per 100 g 1.80 statt 2.20 Bonapepe per 100 g 1.90 statt 2.30 vom 3.3. bis 9.3. Heidi Bündner Bergkäse per 100 g 2.– statt 2.50 Milchprodukte vom 3.3. bis 9.3. Col Balance Margarine Schale à 250 g 4.60 statt 5.80 vom 3.3. bis 9.3. Heidi Kaffeerahm Flasche à 250 ml 1.20 statt 1.50 Flasche à 500 ml 2.– statt 2.50 Migros-Restaurants Handwerker-Znüni bis 11 Uhr 1 Baguette-Sandwich und ein 50-cl-Getränk nach Wahl 6.40 Für unsere kleinen Gäste Täglich ein feines Kindermenu für nur 6.50 Jeden Tag eine feine Tagesspezialität (Änderungen vorbehalten) Dienstag, 2. März Grilliertes Kalbsplätzli mit Ofengemüse und Kräutersauce (Fleisch aus der Schweiz) 13.80 Mittwoch, 3. März Lachs mit Frühlingszwiebeln, Salzkartoffeln und Tomatenvinaigrette (Fisch aus der Türkei) 13.80 Donnerstag, 4. März Gespickter Rindsbraten an Rotweinsauce mit Papardelle und Brokkoli mit gerösteten Mandeln (Fleisch aus der Schweiz) 14.80 Freitag, 5. März Geschmorte Kalbshaxen mit Bramata-Polenta und Spargelragout (Fleisch aus der Schweiz) 13.80 Samstag, 6. März Schweinssteak mit Grapefruit, Ingwer-Rosenkohl mit Reis, dazu einen Mischsalat (Fleisch aus der Schweiz) 13.80

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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

schaufenster

LUFTERFRISCHER | 57

Frühling liegt in der Luft

Vorfreude ist die schönste Freude. Mit den Migros-Fresh-Lufterfrischern holt man sich jetzt schon den Frühling ins Haus — mit zwei neuen harmonischen Düften.

Das neue Gel beduftet kleine Räume mit einem Hauch von weissen Blüten. Migros Fresh Classic White Flowers, 50 g,

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Bild Raphaela Pichler

H

aben Sie vom Winter die Nase gestrichen voll? Klar, jetzt will unser sensibles Riechorgan vor allem frische Blüten und linde Lüftchen schnuppern. Denn nichts kitzelt, neckt und stimuliert unsere Emotionen so unmittelbar wie Düfte. Bevors draussen mit Spriessen und Blühen so richtig losgeht, holt man

sich den Frühling einfach in die eigenen vier Wände. Das WhiteFlowers-Gel erinnert an weisse, frisch gepflückte Blumen und eignet sich am besten fürs Bad oder WC. Der Lufterfrischer verbreitet Wohlgeruch bis zu sechs Wochen. Für die Wohnräume ist der nachfüllbare Water-SplashDuftstecker ideal. Die Essenzen duften so rein und frisch wie ei-

ne Bergquelle. Und dies bis zu 75 Tage. Noch bis zum 9. März profitieren Sie von 20 Prozent Rabatt auf dem ganzen MigrosFresh-Sortiment. DH Migros Fresh Ambiance Water Splash, Nachfüllflakon, 25 ml, Fr. 4.90* Duftstecker, Fr. 2.60 * Nur saisonal erhältlich.


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Einzigartige Naturlandschaften Mecklenburg-Vorpommerns

Ihr Reiseprogramm Prag–Dresden–Berlin (Route 1)

Ihr Reiseprogramm Berlin–Stralsund (Route 2)

1. Tag: Schweiz–Prag. Anreise nach Prag in modernem Reisecar und Einschiffung auf die «MS Swiss Coral». 2. Tag: Prag. Stadtrundfahrt (*) durch die Goldene Stadt Prag, die aus vielen Sehenswürdigkeiten, Kunst und Kultur aus vielen Jahrhunderten besteht. 3. Tag: Sächsische Schweiz–Dresden. Ausflug (*) durch die Sächsische Schweiz zur Festung Königstein und der Bastei, ein Plateau im Elbsandsteingebirge. 4. Tag: Dresden–Meissen. Heute lernen Sie auf einer Stadtrundfahrt (*) Dresden, eine der schönsten Residenzstädte kennen, die auch «Elbflorenz» genannt wird. Auf einem Stadtrundgang nachmittags entdecken Sie Meissen mit Besuch einer Porzellanmanufaktur (*). 5. Tag: Wittenberg–Dessau–Magdeburg. Unternehmen Sie am Nachmittag einen kombinierten Ausflug (*) nach Wittenberg und in den Wörlitzer Landschaftspark. Auf einer Stadtrundfahrt (*) entdecken Sie 6. Tag: Magdeburg. die fast 1200-jährige Elbestadt Magdeburg. 7. Tag: Potsdam–Berlin. Ausflug nach Potsdam, einer der schönsten Städte Deutschlands, welche vor allem durch das Schloss, den Park Sanssouci und den Cecilienhof berühmt geworden ist (*). 8. Tag: Berlin–Leipzig. Nach dem Frühstück Ausschiffung. Auf einer Stadtrundfahrt werden Ihnen die schönsten Sehenswürdigkeiten Berlins gezeigt (inbegriffen). Fahrt in Ihrem Reisecar nach Leipzig. Hotelübernachtung. 9. Tag: Leipzig–Schweiz. Rückreise in die Schweiz.

1. Tag: Schweiz–Berlin/Spandau. Anreise mit modernem Komfort-Reisebus in die deutsche Hauptstadt Berlin. Einschiffung auf die «MS Swiss Coral». 2. Tag: Berlin–Niederfinow.Stadtrundfahrt (*) durch die Hauptstadt Berlin, eine der bedeutendsten Städte Europas. 3. Tag: Niederfinow–Stettin (Polen). Passage von Europas grösstem Schiffshebewerk. Vormittags haben Sie die Möglichkeit, das wunderschön gelegene Zisterzienser Kloster Chorin (*) aus dem 12. Jh. und die Region Uckermark im Odertal (*) zu besuchen. 4. Tag: Stettin–Wolgast. Stettin, die Hauptstadt der polnischen Wojwodschaft Westpommern, wird auch die Grossstadt im Grünen genannt. Stadtrundfahrt (*) durch die alte Hansestadt. Nachmittags Fahrt über das Stettiner Haff. 5. Tag: Insel Usedom–Greifswald. Ein Ausflug auf die Insel Usedom mit den bekannten und wunderbar restaurierten «Kaiserbädern» steht heute auf dem Programm (*). 6. Tag: Stralsund–Hiddensee. Stadtrundgang vormittags (*) durch das UNESCO-Weltkulturerbe Stralsund. Weiterfahrt bis Vitte auf der Insel Hiddensee mit Kutschenfahrt (*). 7. Tag: Insel Rügen. Die Kreideküste ist das Wahrzeichen der Insel Rügen. Ausflug Kap Arkona und Stubbenkammer (*). 8. Tag: Stralsund–Leipzig. Busfahrt durch die Landschaften von Mecklenburg-Vorpommern nach Leipzig. Hotelübernachtung. 9. Tag: Leipzig–Schweiz. Rückreise in die Schweiz.

Ihre Reiseroute (Route 1) Elbe-Havel-Kanal

Magdeburg Dessau

Ihr Flussschiff

Berlin Potsdam

Wittenberg

Leipzig

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Meissen Dresden

Sächsische Schweiz

DEUTSCHLAND

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Ihre Reiseroute (Route 2)

Stilvoll, elegant und schön präsentiert sich das wunderbare Schiff «MS Swiss Coral****»,, das unter Schweizer Flagge fährt. Es befinden sich ausschliesslich Aussenkabinen an Bord für max. 90 Gäste. Die Kabinen sind mit Dusche/WC, Fön, TV, Radio, Minibar, Safe, Telefon und Klimaanlage ausgestattet. Neben dem Eingangsfoyer mit Rezeption gibt es das Restaurant, wo Sie kulinarisch verwöhnt werden (1 Tischsitzung). Weitere Einrichtungen an Bord: Nichtraucherrestaurant, Panoramasalon mit gemütlicher Bar, Bibliothek, Boutique. Bordwährung: Euro, Kreditkarten. Stromspannung: 220 V. Willkommen an Bord!

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

Ausflugspaket mit 7 Ausflügen (Route 1) Ausflugspaket mit 8 Ausflügen (Route 2) 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung Flug Zürich–Prag/Berlin–Zürich (Route 1) Flug Zürich–Berlin–Zürich (Route 2) (anstelle Busreise/Hotelübernachtung) Reise 14.09.

301.– 238.– 895.– 415.– 415.– 100.–

Unsere Leistungen ■ ■ ■ ■ ■ ■

Fahrt in modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Übernachtung in Leipzig in gutem Mittelklassehotel mit Halbpension Stadtrundfahrt Berlin inbegriffen (Route 1)

Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

Nicht inbegriffen ■

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Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Trinkgelder Ausflüge Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe

Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass. Programmänderungen: Wir verweisen auf 8.3. in unseren Allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen

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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

Farbfänger Wie war das schon wieder mit dem Verfärben der Wäsche? Legen Sie ein spezielles Tüchlein mit in die Trommel, müssen Sie sich darüber keine Gedanken machen.

E

Bild Patrick Mettraux, Styling Kim Dang

ndlich: Man ist von zu Hause ausgezogen, verdient sein eigenes Geld, kommt nach Hause, wenns einem passt, und steht auch sonst ganz auf eigenen Beinen. Jetzt nur kurz Mami wegen der Wäsche anrufen, wie sie das bloss immer hingekriegt habe, dass die bunten Lieblingsklamotten sich nicht verfärbt haben. Die bequeme Alternative zum Wäsche-nachFarben-sortieren-und-in-mehrere-Waschgänge-Aufteilen kommt in Form eines unscheinbaren weissen Frotteetuchs daher. Dies wird zusammen mit dem bunten Wäscheberg in die Trommel gesteckt. Das in einer Speziallösung getränkte Total-Color-ProtectMehrwegtuch schützt bei bis zu 30 Waschgängen verlässlich vor Verfärbungen und Vergrauungen. Bei jeder Wäsche fängt und filtert es überschüssige Farbe, Kalkrückstände und Schmutzpartikel aus dem Wasser, sodass Weisses weiss bleibt, Streifen am richtigen Ort bleiben und Farbiges seine Leuchtkraft behält. NO

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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

NEWS | 61

RAPPENSPALTE

Testsieger

Jetzt haben wir es schwarz auf weiss: Der Sun Look Sport «2 in 1»-Combi Stick mit Lichtschutzfaktor 30 ist der Beste seiner Klasse. Im «K-Tipp»-Sonnencreme-Test erhielt er die Note gut. Besonders der hohe und zuverlässige UVB- und UVA-Schutz überzeugte. Nur zwei Produkte erfüllten überhaupt den geforderten Standard – eines ist der Sun Look Sport Combi Stick für Gesicht und Lippen. Mit Sun Look Sport, auch als Mousse und Spray erhältlich, kann man die Sonne sicher geniessen, im Schnee oder auf dem Wasser. Sun Look Sport Combi Stick LSF 30, 20 ml, Fr. 9.50, Clear Sun Spray LSF 20, 150 ml, Fr. 11.90, Sun Mousse LSF 20, 150 ml, Fr. 13.50

Alexandra Prusa (49),

Schweizer Schauspielerin, ist für ihre Rolle in «Die Räuberinnen» für den Schweizer Filmpreis nominiert.

Alexandra Prusa, wann und wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Kind mit sechs Jahren haben wir in der Schule (Scuola Svizzera in Florenz) Wetten abgeschlossen, wer am höchsten springen kann. Ich gewann meistens und verdiente mir so die ersten Lire. Wie hoch ist Ihr Budget beim Restaurantbesuch?

Bild Corbis/Henriy Trygg

Für mich alleine je nach Wein bis maximal 100 Franken.

Das Pflegewunder

Geschenkt

Der Frühling ist noch nicht ganz da, der Winter noch nicht ganz weg: Die Haut reagiert darauf oft genauso mit Zerrissenheit wie die Seele. Mit Kneipp-NachtkerzenIntensivbalsam wird trockene, schuppige und gespannte Haut wieder geschmeidig. Die pflegenden und hautberuhigenden Eigenschaften der Nachtkerze haben die Migros-Kunden begeistert: Wegen der grossen Nachfrage ist der Balsam nun wieder im Sortiment.

Dass die kussechten Outlast-Lippenstifte selbst die längsten Nächte überstehen, ist bekannt. Und wenn die Party vorbei ist, kann man sie ganz leicht mit dem Clean Make-up Remover von Covergirl entfernen, der jetzt – solange Vorrat – jedem Outlast-Lippenstift gratis beiliegt. Die feuchtigkeitspendende Formel entfernt Make-up-Rückstände an Augen und Lippen gründlich und schonend und pflegt die zarte Haut nachhaltig.

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Covergirl-OutlastLippenstift, diverse Farben, Fr. 17.30

Wo und was speisen Sie am liebsten auswärts?

Bei «Julio» in Buenos Aires. Die Mamma kocht wunderbare Teigwaren, Gemüse und das einmalige «Bife de Lomo», mein Lieblingsfleisch. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für Kutteln – für mich ein unvorstellbarer Gedanke, dies essen zu müssen. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Die schlechte Laune der Zürcher. Eugen Baumgartner


Traumreise mit kleiner Kreuzfahrt im Mittelmeer. Einmalige Fahrt durch die schönsten Gegenden des klassischen Griechenlands. Grandiose Natur und interessante Kultur.

1. Tag Schweiz – Adria Fahrt über die Gotthardroute und durch die Po-Ebene, vorbei an Modena und Bologna, an die beliebte Küste der Adria. 2. Tag Adria – San Marino – Ancona Am Vormittag besuchen Sie San Marino, die kleinste Republik der Welt, und fahren anschliessend zur Einschiffung nach Ancona. 3. Tag Igoumenitsa – Katara-Pass – Meteora-Klöster Am Morgen läuft Ihr Schiff in Igoumenitsa an der Nordküste Griechenlands ein. Sie fahren über Ioannina und über den Katara-Pass nach Kalambaka. Schon von weitem erblicken Sie die bizarren Felsformationen auf denen die weltberühmten Meteora-Klöster wie Schwalbennester thronen. Auf einer Rundfahrt durch diese einmalige Landschaft besuchen Sie auch eines dieser geheimnisvollen Klöster. 4. Tag Kalambaka – Delphi – Saronischer Golf Durch die Thessalische Ebene und über Lamia erreichen Sie Delphi, einen der bedeutendsten Orte des klassischen Griechenlands. Sie lernen viel über die Bedeutung des Orakels bei den alten Griechen. Am Nachmittag führt die Weiterreise über Theben an den Saronischen Golf, wo Sie die nächsten vier Nächte verbringen werden. 5. Tag Kanal von Korinth und Akrokorinth Sie fahren nach Akrokorinth, einem burgbewehrten Berg mit einer tollen Aussicht, bewundern den Kanal von Korinth, ein Meisterwerk der Technik, und besuchen den bekannten Ferienort Loutraki. 6. Tag Ausflug Athen Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der griechischen Hauptstadt Athen. Während der Stadtrundfahrt besuchen Sie die interessantesten und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten wie die Akropolis, das Wahrzeichen der Stadt, den Präsidentenpalast und die davor stattfindende Wachablösung, sowie das Olympiastadion. Die Mittagszeit verbringen Sie in der Plaka, der Altstadt Athens mit ihren vielen gemütlichen Restaurants. Danach kehren Sie an den Saronischen Golf zurück. 7. Tag Argolisrundfahrt (fakultativ) Heute besuchen Sie die Argolis, eine der bedeutensten Kulturlandschaften Griechenlands. Nach einem Aufenthalt in Mykene fahren Sie über Argos nach Nafplion, einem der malerischsten Hafenstädtchen. Sie besuchen darauf das Theater von Epidauros, das berühmt ist durch seine vorzügliche Erhaltung und seine aussergewöhnlich gute Akustik. Danach Rückkehr ins Hotel auf einer grandiosen Panoramastrasse. 8. Tag Saronischer Golf – Olympia – Patras Am Morgen fahren Sie durch Arkadien, ein gebirgiges Hochland im Zentrum der Halbinsel Peleponnes, und gelangen so in das antike Olympia, ein grosses panhellenisches Heiligtum, der Ursprung der Olympischen Spiele. Über Pyrgos erreichen Sie am Abend Patras, wo Sie Ihre Kabinen auf einem modernen Linienschiff beziehen. 9. Tag Auf See Heute bleibt Ihnen der ganze Tag um die Annehmlichkeiten des Bordlebens zu geniessen und um die vielfältigen Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten, während Ihr Schiff Kurs auf Venedig nimmt. 10. Tag Venedig – Schweiz Ein grossartiges Schauspiel bietet sich Ihnen am Morgen, wenn Ihr Schiff, vorbei an der Piazza San Marco, in den Hafen von Venedig einläuft. Nach der Ausschiffung kehren Sie in die Schweiz zurück.

Reisedaten 2009 12. 19. 26. 02. 09. 16. 23. 07. 14. 21. 03. 10. 17. 01. 15. 22.

044 880 08 00

Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

1’095.– 1’095.– 1’125.– 1’155.– 1’155.– 1’195.– 1’195.– 1’235.– 1’235.– 1’235.– 1’235.– 1’235.– 1’235.– 1’195.– 1’095.– 1’095.–

Abfahrtsorte Bern, Olten, Zürich, Luzern, Basel

Das ist alles dabei...

10-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

Schiffspassagen Ancona – Igoumenitsa / Patras – Venedig mit modernen Linienschiffen

3 Übernachtungen in Doppelkabinen innen mit Dusche/WC

2 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels an der Adria und in Kalambaka in Zimmern mit Dusche/WC

4 Übernachtungen in gutem Mittelklassehotel bei Korinth in Zimmern mit Bad oder Dusche/ WC, Farb-TV etc.

✘ ✘

Halbpension in den Hotels

Geführte Besichtigungen in Olympia und Delphi

Ganztägiger Ausflug nach Athen mit Besichtigung der Akropolis

Besichtigung Meteora-Kloster

Deutschsprachige Reiseleitung in Griechenland

Nicht inbegriffen:

✘ ✘ ✘ ✘

Schaffhauserstrasse 44, 8152 Glattbrugg www.bossartreisen.ch

– 21. März – 28. März März – 04. April – 11. April – 18. April – 25. April April – 02. Mai – 16. Mai – 23. Mai – 30. Mai – 12. September – 19. September – 26. September – 10. Oktober – 24. Oktober – 31. Oktober

Annullationsschutz Fr. 24.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 190.– (ausgenommen Fährüberfahrten) Zuschlag Aussenkabine Fr. 95.– Ganztägige Argolisrundfahrt Fr. 39.–


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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

ASCO | 63

Kleine Lernhilfen

Als Belohnung in der Hundeschule oder als Happen für das Training: Die neuen Hundesnacks von Asco machen jeden Vierbeiner zum Musterschüler.

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Bild Vera Hartmann

arten, Kira, warten.» Die dunkelbraune Labrador-Dame hat alle Zeit der Welt – an ihrer Geduld arbeitet sie gerade noch. Im Grossen und Ganzen aber scheint Schulbank drücken der Dreijährigen Spass zu machen, solange sie dafür eine anständige Belohnung kassiert: viel Streicheleinheiten – und leckere Happen von Frauchen Janine Ramseyer (34). Schu-

lungen mit Kira sind für die Eventmanagerin zum Hobby geworden: «Andere gehen ins Fitnessstudio, ich unternehme eben gern etwas mit meinem Hund.» Die neuen Asco Sport Snacks mit wertvollen Vitaminen und die Beef Bits mit saftigem Rindfleisch sind ideale Belohnungshappen. Dank des praktischen Pocketformats eignen sich die Beef Bits besonders gut für unterwegs. NO

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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

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MUSICSTAR | 65

Die Chance Jeder erhält im Leben eine Chance. Ob er er entscheiden. Die sie nutzt, muss er selber MusicStar-Finalisten sind mit Hilfe von «I am»,, s, auf Erfolgskurs. der Pflegelinie der Migros,

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er Tonleitern perfekt beherrscht, kommt auf der MusicStarLeiter weiter. Doch wie wichtig ist gutes Aussehen? Die MusicStars standen dem Migros-Magazin Rede und Antwort.

Michael Lascar (29) Mich

Den Berufsmusiker aus Maur Mauritius führte die Liebe in die Schweiz. Er lebt seit zwei Jahr in Niederhasli ZH. Jahren

Michael, wann ist jemand für dich attraktiv?

Wenn das Herz des Menschen rein ist. Was bedeutet für dich Schönheit?

An einem Sandstrand zu liegen und den Blick in den blauen Himmel schweifen zu lassen.

Was gefällt dir an dir selber am besten?

Meine Augen.

Worauf schaust du bei anderen als Erstes?

Wenn ich die Gelegenheit habe, dann schaue ich als Erstes auf die Füsse. Das ist natürlich in der Schweiz etwas schwieriger.

Tipps der Expertin: Ti

Claudia Müller (26), Hair- und Make-up-Profi bei tpc/ Schweizer Fernsehen.

«D «Damit Michaels Teint ebenmässig wi wirkt, wurde die Haut zuerst gr grundiert und danach leicht ab abgepudert. Da die Haarstruktur se kraus ist, wurde das Haar sehr le lediglich etwas nachgeschnitten un mit Gel gestylt.» und

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Festungsstädte und Handwerksdörfer Mini-Kreuzfahrt Livorno – Olbia und Bastia –Toulon Landschaftliche Schönheiten ■ Fakultativ: Ausflug Bosa und Nuraghe Santu Antine ■

Auf Sardinien stehen die berühmte Küstenregion der Costa Smeralda, ein Abstecher in die faszinierende Meeresgrotte am Capo Caccia und in die Hafenstadt Alghero auf dem Programm. Auf Korsika erleben Sie Geschichte in Calvi, Kultur in Ajaccio und Bastia und die Natur in der Calanche und der Balagne.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Livorno – Einschiffung. In Livorno Einschiffung auf ein Fährschiff der Moby Lines. Die Überfahrt nach Olbia dauert etwa 8 Stunden. 2. Tag: Ankunft in Olbia – Costa Smeralda –Tempio Pausania – Sassari – Alghero. Nach Ankunft Fahrt entlang der Costa Smeralda. Skurrile Felsen, weisse Strände und ein Hauch von Luxus in den Küstenorten sind bezeichnend für diesen Küstenstrich. Anschliessend gelangen wir über Tempio Pausania und Sassari nach Alghero. 3. Tag: Alghero, Ausflug Neptunsgrotte. Mit dem Boot erreichen wir von Alghero aus das Capo Caccia. Besuch der faszinierenden Tropfsteinhöhlen der Neptunsgrotte. Rückfahrt nach Alghero und Nachmittag zur freien Verfügung. Alghero ist eine lebendige Hafenstadt, die von einer zinnenbewehrten Stadtmauer mit mehreren Türmen umgeben ist. I F C

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Savona

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Golf von Genua

Livorno

nach Toulon

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Calanches

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Ajaccio

Sartène Bonifacio Santa Teresa Gallura Costa Smeralda Tempio Pausania Alghero Capo Caccia Nuraghe Santu Antine

Sassari Bosa

4. Tag: Alghero, fakultativer Ausflug Bosa – Nuraghe Santu Antine. Ein atemberaubendes Erlebnis ist die Fahrt auf der einsamen, 45 km langen Küstenstrasse von Alghero nach Bosa. Für viele ist Bosa mit dem landschaftsbeherrschenden Castello dei Malaspina die schönste Stadt Sardiniens. Stadtbesichtigung mit anschliessendem typischen sardischen Mittagessen und Weinverkostung. Danach besichtigen wir die bekannte Nuraghe Santu Antine im Hinterland. 5. Tag: Alghero – Bonifacio – Ajaccio. Wir reisen der Küste entlang nach Santa Teresa Gallura, von dort bringt uns die Fähre nach Bonifacio, auf Korsika. Die stolze Hafenstadt thront hoch über einer 1,5 km langen fjordähnlichen Bucht auf einer schmalen Halbinsel aus weissem Kalk. Kurzer Aufenthalt und Weiterfahrt nach Sartène. Die festungsartigen Häuser der Stadt haben sich ihr mittelalterliches Aussehen bewahrt. Gegen Abend erreichen wir Ajaccio, die Hauptstadt der Insel. 6. Tag: Ajaccio – Calanche – Calvi. Ajaccio ist die Geburtsstadt von Napoleon Bonaparte. Die Stadt liegt an einer wundervollen Bucht, die von Bergen umgeben ist. Geführter Stadtrundgang. Danach geht es weiter der Küste entlang in die Märchenwelt aus Stein. Les Calanches, das sind bizarre Felsformationen, monströse Gebilde roten Porphyrgesteins in einer Landschaft mit Flüssen und grünen Weiden. Weiterreise nach Calvi. 7. Tag: Calvi – Balagne – Bastia – Einschiffung. Im 15. Jh. errichteten die Genuesen auf einem Felsvorsprung oberhalb des Hafens eine Zitadelle. Von hier aus hat man eine hervorragende Aussicht auf Mittelmeer, Hinterland und Küste. Geführte Besichtigung. Nun widmen wir uns ganz der Region Balagne, einem fruchtbaren Gebiet zwischen Küste und Bergland. Wir besuchen die sehenswerten Orte Calenzana, Sant’Antonino und Corbara. Anschliessend Einschiffung in Bastia.

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8. Tag: Ankunft in Toulon – Schweiz. Nach Ankunft in Toulon, Fahrt entlang der Côte d’Azur zurück zu den Einsteigeorten. Ihre Hotels Auf dieser Reise haben wir für Sie folgende oder gleichwertige Hotels ausgewählt: Hotel

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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

schaufenster

MUSICSTAR | 67

S

o sehr wir auch beteuern, auf die inneren Werte zu setzen, dem Diktat der Schönheit kann man sich kaum entziehen. Doch was ist eigentlich Schönheit? Michelle, wann ist jemand für dich attraktiv?

Wenn er sich selbst ist und sich selber mag. Was bedeutet für dich Schönheit?

Ist immer relativ und liegt im Auge des Betrachters.

Was gefällt dir an dir selber am besten?

Meine Rastas.

Michelle Halbheer (23) Mi Di Die Kundendienstmitarbeiterin au aus Hinwil ZH wohnt mit einer Fr Freundin in einer WG. Ihr Herz ha hat sie aber an Roberto (26) ve verschenkt.

Worauf schaust du bei anderen als Erstes?

Zuerst auf die Augen, danach auf die Zähne. Was gehört zu einem schönen Mann/einer schönen Frau?

«Ich steh auf meine Rastas.»

Eine lebensfrohe Ausstrahlung.

Welche Pflegeprodukte nimmst du auf eine einsame Insel mit?

Ganz bestimmt ein Deo, dazu ein Duschgel und eine pflegende Bodylotion. Welcher Promi gefällt dir?

Angelina Jolie finde ich eine tolle Frau. Bei den Männern gefällt mir Colin Farrell mega gut.

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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

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B

ereits im alten Ägypten sorgte man sich um sein Äusseres. Die Schönheit spiegelt innere Vollkommenheit und Zufriedenheit wider. Bis heute wird gesalbt, gekleidet und geschminkt. Dimitri, wann ist jemand für dich attraktiv?

Wenn ich die Lust am Schauen nicht verliere! Körper und Geist sollen im Einklang sein.

Dimitri Vollenweider Vo (25)

Was bedeutet für dich Schönheit?

Der Uhrmac Uhrmacher aus Winterthur ein WG. Er schreibt ZH lebt in einer kompon und komponiert eigene Songs.

«Die Schönheit wird konvulsiv sein, oder sie wird nicht sein», sagt Künstler André Breton. Was gefällt dir an dir selber am besten?

Bin ganz zufrieden mit meinen Unterarmen und Händen.

Welche Pflegeprodukte nimmst du auf eine einsame Insel mit?

Kommt drauf an, ob ich auf dieser Insel alleine bin. Wenn ja, dann brauch ich nichts. Wenn nein … (lacht).

«Bin ganz zufrieden mit meinen Unterarmen und Händen.»

Redaktion Heidi Bacchilega Bilder Matthias Willi

Viel Pflege und tolle Preise se

Tipps der Expertin:

Christina Müller (37), Stylistin bei tpc/ Schweizer Fernsehen.

«Was wäre Dimitri ohne seine heiss geliebte geliebten Jeans, die bestimmt sch schon das eine oder andere Konze Konzert mitgemacht haben. Das w weich fallende Sweatshirt m mit eng geschnittenen Ärmeln wird vorne leicht in die Hose gesteck gesteckt. Aber Achtung: kn Sieht nur knackig aus, wenn keine überflüssige Pölsterchen überflüssigen vorhanden si sind. Hingucker: Der Schal in Crinkle-Optik. Man(n) brauc braucht etwas Mut.»

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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

à la carte

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Kochen mit der «Saisonküche» > SUSAN ROTHEN

Gulasch und Gouache Gouache ist eine Maltechnik, und Gulasch ist der Eintopf der Ungarn. Im Atelier von Susan Rothen steht Gulasch auf dem Tisch und hängen Gouachen an den Wänden.

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igeunergulasch, Bauerngulasch, Kaisergulasch, Saftgulasch – Gulasch ist nicht einfach Gulasch, sondern eine Lebensart. Zumindest für die Magyaren, die seit dem 9. Jahrhundert in Ungarn leben und ihren beliebten Eintopf an opulenten Festen im grossen Kessel über dem knisternden Feuer kochen. In unseren Breitengraden kommt der Eintopf vorwiegend vom Herd und als Nebendarsteller in den Suppenteller. Oft wird das Gulasch um Mitternacht an Silvesterpartys, Hochzeiten oder Fasnachtsbällen aufgetragen. Reichlich und oftmals in schlechter Qualität. Das liegt aber nicht am Eintopf, sondern am Koch, der kein Gulasch kochen kann.

Am Wasser mit Bach aus der Querflöte Nicht zur Geisterstunde, sondern in den Abendstunden serviert die Kunstmalerin und Heilpädagogin Susan Rothen (50) ihr Gulasch. Deftige Kost aus dem Kochtopf und üppige Kunst aus dem Farbtopf heisst ihr erfolgreicher Mix aus Kunst und Kulinarik, den sie ihren Gästen einmal im Monat in ihrem «Atelier 497» in ZürichWollishofen auftischt. Inklusive einer Prise Bach und Mozart aus der Querflöte von Musiker Stefan Fischer und eines romantischen Ausblicks auf den Zürichsee. «Bei so vielen Kulturkalorien darf das Gulasch durchaus etwas leichter sein», sinniert «Saisonküche»-Koch Felix Häfliger. Gemeinsam machen sich die KunstLESEN SIE WEITER AUF SEITE 72

Susan Rothen malt in allen Techniken. Ihr gefallen Gouachen, Collagen und Gulasch. Letzteres kocht sie aber.


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malerin und der Bratkünstler ans Kalbsrahmgulasch heran. Da werden die Peperoni in Würfel, die Zwiebel in Streifen und der Knoblauch in Scheiben geschnitten, das Fleisch mit Mehl und Salz in einen Gefrierbeutel gelegt, der Beutel verschlossen und das Ganze durchgeschüttelt, sodass sich die Mischung perfekt mit den Fleischstücken vereint.

Im Eislager der Brauerei Während die ersten Kochdüfte durch das Atelier strömen, deckt Susan Rothen den Tisch. Auf der Anrichte stellt sie Flaschen von Saft, Wein und Bier hin. Bier ist bei der Zürcher Künstlerin Pflicht und eine Hommage an die Brauerei Wädenswil, die im heutigen «Atelier 497» ihr Eis lagerte. Brauerei, Bier und Eis sind verschwunden, die Liegenschaft ist geblieben. «Gottlob», bemerkt Susan Rothen, die das ehemalige Eislager als Werkstatt, Mal- und Kunstatelier, Galerie sowie als Ort für kulinarische Veranstaltungen nutzt. Hier brutzelt es derweil kräftig. Felix Häfliger löscht mit Sherry ab, lässt die ganze Chose einkochen, gibt Kalbsfond und Paprika hinzu und reibt die Hälfte einer Orangenschale über das Gulasch.

Heilpädagogin und Kunstmalerin Der berufliche Weg hat Susan Rothen für 15 Jahre in die Region Basel geführt. Seit 2004 arbeitet sie wieder in Zürich. Erfolgreich. Ihre Einzelausstellungen und ihre kulinarischen Begegnungen sind im Gespräch, und ihr profanes Wissen als Heilpädagogin setzt sie für Kinder mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten ein. Keine Schwierigkeiten hat Felix Häfliger. Sein Gulasch schmort im Bräter vor sich hin und duftet appetitanregend. Susan Rothen gerät ins Schwärmen. Sie erzählt von ihrer besten Ente, die ihr in

Mehr Rezepte: www.saison.ch

Asien in drei Gängen, bestehend aus Haut, Fleisch und Suppe der ausgekochten Entenknochen, serviert wurde. «Na klar, eine gelungene Pekingente», bemerkt «Saisonküche»-Koch Felix Häfliger schmunzelnd. Doch Asien ist weit weg und Ungarn scheint so nah. Wobei die Beigabe eines Teelöffels Paprika wohl eher die

Schweizer Variante eines Gulaschs ist. Ungarn brauchen mehr.

Kunst und Kochen in einem Susan Rothen mag es, Kunst und Kochen miteinander zu verbinden. «Das Mischen der Gewürze ist wie das Mischen der Pigmente, daraus entsteht das Dritte – die

neue Mischfarbe oder eben der neue Duft des Essens», erklärt die Künstlerin ihren Leitsatz, den sie in ihrem Atelier auslebt. In der Zwischenzeit hat das «Künstlerpaar» die luftigen Kartoffelknödel geformt und sie im siedenden Salzwasser ziehen lassen. Alles ist bereit. Häfliger richtet an, Rothen trägt auf, die Querflöte ertönt, und

Mit Paprika und Majoran zu Rahmgulasch und Kartoffelknödel A

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A Aussicht aus dem Fenster: Im Parterre residiert die Stadtgärtnerei, im Hintergrund plätschert der Zürichsee und wirkt der Bootsbauer. Fernsehen ohne Fernsehgerät. B Collage und Gulasch: Die Collage kann man im «Atelier 497» kaufen, die Zutaten wie Kalbsschulter, Kräuter, Kartoffeln, Paprika und mehr in der Migros. C Rot ist Trumpf: Peperoni und Zwiebeln sind Pflicht. D Ein Löffel Raffinesse: Damit der Paprika nicht bitter wird, kommt er erst nach dem Anbraten ins Spiel. E In Form: Sind die Hände nass, wird das Formen zum Kinderspiel.

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à la carte

die Gäste loben mit langen Ahs und Ohs das Gulasch im Teller und die Gouachen an den Wänden. Kurz: Küche und Kunst Hand in Hand. Text Martin Jenni

SUSAN ROTHEN | 73

Kalbsrahmgulasch mit Kartoffelknödeln

Für 4 Personen

Bilder Stefan Jermann

Der nächste kulinarische Abend im «Atelier 497» findet am Samstag, 28.März 2009, 18.30 Uhr statt. Mehr Infos unter www.atelier497.ch

Zutaten 1 rote Peperoni, 1 rote Zwiebel 1 Knoblauchzehe, 2 EL Mehl ½ TL Salz 800 g Kalbsschulter in 3 cm grossen Würfeln 2—3 EL Bratbutter 2 Lorbeerblätter 1 dl Dry Sherry, 5 dl Kalbsfond 1 TL Paprika edelsüss 1 Bio-Orange 250 g Crème fraîche Salz, Pfeffer aus der Mühle Knödel 700 g mehlig kochende Kartoffeln 1 Bund Majoran ca. 180 g Mehl 2 Eigelb, 1 TL Salz

Zubereitung 1) Peperoni in 1 cm grosse Würfel schneiden. Zwiebel halbieren, in feine Streifen schneiden. Knoblauchzehe fein scheibeln. Mehl, Salz und Fleisch in einen Gefrierbeutel geben, verschliessen und gut schütteln, sodass sich die Fleischstücke gleichmässig mit der Mischung überziehen. 2) Fleisch in der Bratbutter rundum hellbraun anbraten. Zwiebel, Knoblauch, Peperoni und Lorbeer beigeben, kurz mitbraten. Mit Sherry ablöschen, etwas einkochen lassen. Kalbsfond und Paprika beigeben, die Hälfte der Orangenschale dazureiben. Zugedeckt 1 Stunde köcheln lassen. 3) Kartoffeln würfeln, im Dampf etwa 25 Minuten garen, noch warm

passieren und erkalten lassen. Vom Majoran 2 Zweige beiseite legen, Rest hacken. Mit Mehl, Eigelb und Salz zu den Kartoffeln geben, zu einem Teig zusammenfügen. 15 Minuten ruhen lassen. 4) Aus dem Teig 8—12 Knödel formen, in siedendem Salzwasser ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen. 5) Restliche Orangenschale mit dem Sparschäler dünn abziehen und in zündholzförmige Streifen schneiden. Mit der Crème fraîche zum Gulasch geben, erhitzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den Knödeln anrichten, mit restlichem Majoran und wenig Paprika bestreuen.


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à la carte

KOCHTIPPS

Migros-Magazin 10, 2. März 2009

TIPPS DER WOCHE

Schnittlauch: Hitze mag er gar nicht In der französischen Küche zählt Schnittlauch zusammen mit Estragon, Kerbel und Petersilie zu den Fines herbes. > Ernährungsinfo: Die röhrenförmigen Blätter fördern die Verdauung und wirken Frühjahrsmüdigkeit entgegen. Sie enthalten vor allem Vitamin C, daneben auch A, B1, B2, Niacin sowie wertvolle Mineralstoffe. > Vorrat: Schnittlauch im Topf kaufen, so hat man ihn immer wieder frisch. Der robuste, mehrjährige Stock verträgt Schnitte auch büschelweise. Schneidet man die essbaren violetten Blüten ab, dankt er es mit kräftigem Wuchs und intensivem Aroma. Stets mit lauwarmem Wasser giessen. > Einkaufen und Aufbewahren: Auf pralle, tiefgrüne Röhrchen achten. Möglichst frisch verwenden,

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hält sich aber in einem Plastikbeutel mehrere Tage im Kühlschrank. > Vor- und Zubereiten: Schnittlauch nicht mitkochen oder stark erhitzen, er verliert an Aroma und Vitalstoffen. Am besten mit einer Schere über das fertige Gericht schneiden, weder zerdrücken noch hacken. > Schnittlauchsuppe: Für 4 Personen 100 g Lauch, 200 g mehlig

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kochende Kartoffeln und 1 Zwiebel klein schneiden. In 2 EL Öl andünsten. Mit 6 dl Gemüsebouillon ablöschen, 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen. 4 dl Milch dazugiessen, nur noch heiss werden lassen, fein pürieren. Schale einer Bio-Zitrone dazureiben, 2 Bund Schnittlauch (40 g) dazuschneiden, mit etwas Zitronensaft, Honig, Salz und Pfeffer abschmecken, nicht mehr kochen lassen. > Schnittlauchbutter: Weiche Butter mit viel fein geschnittenem Schnittlauch mischen, mit Salz, Pfeffer, abgeriebener Zitronenschale und -saft abschmecken. Schnittlauchbutter schmeckt herrlich zu Fisch, Kartoffeln, Gemüse oder frischem Brot. Reste kann man portionenweise einfrieren.

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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

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MIGROS OSTSCHWEIZ

VERANSTALTUNGEN

Theater Winterthur

Freitag, 6. März, 19.30 Uhr Walzerträume Wiener OperettenEnsemble Operettengala mit Handlungsfaden und Musik von Johann Strauss schlote productions gmbh Salzburg Billettvorverkauf an der Kasse des Theaters Winterthur am Stadtgarten, Telefon 052 267 66 80. Migros-Genossenschafterinnen und -Genossenschafter erhalten pro Person 10 Prozent Ermässigung gegen Vorweisung des Mitgliederausweises.

Vergünstigung Prova Folklore Orchestra und Towabohu-Chor «Eine musikalische Reise in selten gehörter Klangfülle» Sonntag, 8. März, 18.30 Uhr, Theater-Café (Festsaal) im Hotel Banana City, Schaffhauserstr. 8, Winterthur Vorverkauf: Tel. 052 260 26 50 Eintrittspreise für MigrosGenossenschafterinnen und -Genossenschafter bei Abgabe dieses 5-Franken-Bons: Fr. 20.Nichtgenossenschafter: Fr. 25.Bitte ankreuzen und an der Kasse abgeben. 1 Person

2 Personen

Geballte Musikkraft: der Towabohu-Chor (oben) und das Prova Folklore Orchestra (unten).

Musikalische Weltreise

Das Prova Folklore Orchestra und der Towabohu-Chor gastieren am Sonntag, 8. März, im Theater-Café Winterthur.

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in buntes Repertoire an instrumentalen Melodien zum Tanzen und Träumen: Das Prova Folklore Orchestra liebt die traditionelle Folkmusik und spielt Stücke aus aller Welt. Als einzigartiges Folk-Orchester mit über 30 Liebhabermusikern aus der Region Winterthur interpretiert es unter der Leitung von Urs Bösiger traditionelle Stücke

neu und gibt ihnen einen vollen Klang. Der Towabohu-Chor ist eine bunt gemischte Gruppe von fast 40 Personen mit viel Freude am Singen. Seit neun Jahren wird unter der Leitung von Karin Balsiger in Winterthur-Seen geprobt. Das Repertoire besteht aus Jazz, Traditionals aus verschiedenen Ländern, Beatles- und Paul-Simon-

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS OSTSCHWEIZ, 9201 Gossau, Tel. 071 493 24 51. E-Mail: mireg@gmos.ch

Kompositionen sowie anderen groovigen Liedern. Das Konzert beginnt um 18.30 Uhr. Der telefonische Vorverkauf läuft von Montag bis Samstag über Telefon 052 260 26 50. Die Tageskasse ist am Vorstellungstag ab 17.30 Uhr geöffnet (Tel. 079 638 13 71). Migros-Genossenschafter profitieren mit dem Bon in der linken Spalte von 5 Franken Rabatt.


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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

| 79 M MIGROS IGROS OSTSCHWEIZ O SC C

Aprender español Im Jahr 2008 haben über 2000 Personen an der Klubschule Migros Ostschweiz die Weltsprache Spanisch erlernt — und zwar auf allen Stufen, vom Anfängerbis zum Diplomniveau. Laut Marijosé Ten, langjährige Kursleiterin für Spanisch an der Klubschule Migros in St. Gallen, ist die Motivation der Teilnehmenden, die Sprache zu erlernen, ganz unterschiedlich. Berufliche und private Gründe spielten eine Rolle, um damit zu beginnen. «Für viele ist aber das Erlernen der spanischen Sprache und das Interesse für die spanische Kultur zur Leidenschaft geworden», sagt die Kursleiterin, die selber mit Leidenschaft bei der Sache ist. Wie in allen Sprachkursen beschäftigt die Klubschule auch für den Spanischunterricht gut ausgebildete, mehrheitlich muttersprachliche Kursleitende. Um den Teilnehmenden Spanisch zu vermitteln, setzen diese nicht nur ihr Fachwissen ein, sondern tragen auch das Temperament und Feuer dieser Sprache mit grosser Authentizität ins Klassenzimmer. Sind Sie Interessiert an kommunikativem Spanischunterricht, damit auch Sie bald sagen können: «¡Español es mi pasión!»? Ihre regionale Klubschule informiert gerne, wann der passende Spanischkurs beginnt. Infos auch unter www.klubschule.ch

Wer am Ball bleibt, kann den Roman über Don Quijote bald auf Spanisch lesen.

Cordon bleu in seiner Vielfalt: Chefmetzger Andreas Helg von der Migros Weinfelden präsentiert drei verschiedene Arten, die während des zweiwöchigen Festivals verkauft werden.

Ein kulinarischer Evergreen

Um das Cordon bleu ranken sich etliche Legenden. Die Migros Ostschweiz widmet diesem «legendären» Gericht noch bis zum 7. März ein Festival.

U

rsprünglich war das Cordon bleu ein mit Käse und Schinken gefülltes, paniertes Schnitzel vom Kalb. Heute ist die Variante mit Schweinefleisch ebenso beliebt. Die Migros Ostschweiz (GMOS) widmet dem Cordon bleu ein eigenes Festival. Es werden neben klassischen Varianten auch neue Kreationen dieser Fleischspezialität präsentiert. So offerieren bediente und unbediente Metzgereien der GMOS unter anderem ein fruchtiges Hawaii-Cordon-bleu mit Ananas, eine herzhafte Walliser Variante mit Kartoffelscheiben und Raclette-Gewürz sowie ein käseloses Appenzeller Cordon

bleu mit Mostbröckli und Siedwurstbrät.

Legendäres Gericht, Herkunft ungeklärt Das Cordon bleu ist äusserst beliebt. So verkauft allein die GMOS jährlich über 90 Tonnen dieser «optimalen Verschmelzung von Käse und Fleisch», wie Bruno Eisenhut, Junior-Produkt-Manager der GMOS, es beschreibt. Doch kaum jemand weiss, woher das Cordon bleu seinen Namen hat. Um die Namensentstehung ranken sich einige Legenden. Cordon bleu ist Französisch und heisst soviel wie blaues Band. Mit diesem Ordensband soll der franzö-

sische König Ludwig XV. im 18. Jahrhundert verschiedene Köchinnen und Köche ausgezeichnet haben. Der Name könnte aber auch dem Gebiet der Seefahrt entstammen. Die schnellste Atlantiküberquerung wird jeweils mit einem blauen Band geehrt. So geschehen auch 1929, als dem deutschen Schiff «Bremen» dieses Kunststück gelang. Zur Feier bereitete der Schweizer Smut Cordon bleus zu. Wie auch immer: Das Cordon bleu gehört in der Schweiz zu den beliebtesten Fleischspezialitäten. Grund genug für die GMOS, es noch bis zum 7. März in den Vordergrund zu rücken. Nico Canori


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MIGROS OSTSCHWEIZ

Migros-Magazin 10, 2. März 2009

Der «Rheinpark» in Festlaune Ein Meister seines Fachs: Dirigent Kwamé Ryan.

Musikalische Expeditionsreise Tonhalle St. Gallen: Sonntag, 15. März, 20 Uhr Orchestre National Bordeaux Aquitaine «Transatlantic» Leitung: Kwamé Ryan Klavier: Jonathan Gilad Temperamentvoll und energiegeladen mit Werken von Ravel, Gershwin und Bernstein. Detailliertes Programm: Migros Ostschweiz Silvia Giger Tel. 071 493 24 52 Kartenverkauf: Konzertkasse Theater Tel. 071 242 06 06

Pilotprojekt CD-Recycling Ab März werden in den Filialen Winterthur Neuwiesen, Wetzikon Züri-Oberland-Märt und Frauenfeld Passage erstmals gebrauchte CDs gesammelt. Am 7. März werden die drei Sammelstellen vor Ort mit einem grossen Disc-Sammel-Wettbewerb von 9 bis 17 Uhr eingeweiht: Wer am meisten CDs mitbringt, gewinnt als Hauptpreis drei Übernachtungen in einem Sunstar-Hotel**** mit dem Steinbock Label für Nachhaltigkeit im Tourismus. Weitere Informationen unter www.migros-ostschweiz.ch

Das Einkaufszentrum Rheinpark in St. Margrethen feiert vom 5. bis 8. März seinen 35. Geburtstag – mit vielen Aktionen und Attraktionen sowie einem Sonntagsverkauf.

S

eit einem Monat präsentieren sich das Erd- und das erste Obergeschoss im neuen Look. Grund genug, den 35. Geburtstag des Rheinparks tüchtig zu feiern – sogar mit einem Sonntagsverkauf von 12 bis 17 Uhr, Gastronomie ab 11 Uhr. Seit November 1976 hat Herbert Lutz (60) den «Rheinpark» mitgeprägt, ab 1979 als MigrosGeschäftsführer und seit 1996 zusätzlich als Zentrumsleiter. Mit dem Abschluss des Totalumbaus wird er Ende September nach mehr als 45 Migros-Dienstjahren auf eigenen Wunsch vorzeitig in den Ruhestand treten. Herbert Lutz, wenn Sie jetzt zurückblicken: Welche hauptsächlichen Veränderungen im Umfeld des «Rheinparks» orten Sie?

Der Konkurrenzkampf ist beidseits der Landesgrenzen intensiver geworden. Bei den Sortimenten hat eine richtige Explosion stattgefunden. Verändert haben sich auch die Konsumenten. Sie sind besser informiert und deshalb anspruchsvoller, aber auch preissensibler geworden. Ganz wichtig ist auch, dass unsere Mitarbeitenden wesentlich besser ausgebildet sind als vielleicht noch vor zwei Jahrzehnten. Haben diese früher ab und zu einen Kurs besucht, wird heute bei der Migros eine systematische Weiterbildung betrieben. Worauf dürfen sich die «Rheinpark»-Kunden an den vier Jubiläumstagen und im weiteren Verlauf dieses Jahres freuen?

Auch wenn der Totalumbau noch nicht abgeschlossen ist, präsen-

Den «Rheinpark» mitgeprägt: Herbert Lutz, Zentrumsleiter.

Wann und wie gefeiert wird Vom Donnerstag, 5. März, bis Sonntag, 8. März, können sich die Migros-Kunden im Supermarkt und im Restaurant mit speziellen Jubiläumsangeboten fünffache Cumulus-Punkte gutschreiben lassen. An allen vier Tagen profitieren die Kunden in den Migros-Fachmärkten Do it + Garden, M-Electronics und Outdoor by SportXX von einem Rabatt von zehn Prozent. Auch die meisten Partnerge-

tiert sich der «Rheinpark» auf zwei von drei Geschossen schon jetzt hell, freundlich und vor allem übersichtlich. Die Kundinnen und Kunden können dank der grosszügigen Platzverhältnisse bequem einkaufen. Ab dem 15. April steht unseren kleinen Gästen das Kinderparadies mit einer grosszügi-

schäfte gewähren Einkaufsrabatte und überraschen ihre Kunden mit diversen Aktivitäten: > Auftritte Dance Art Company > Marionettentheater «Das Wunschschloss» > Diverse Konzerte > Glücksrad im Migros-Restaurant > Ballonformer (Do./Fr.) > Gaukler-Auftritte (Sa./So.) > Armbrustschiessen (Fr.) > Mister Schweiz bei Ochsner Shoes (Fr.)

gen Aussenanlage wieder zur Verfügung. Vom 30. April bis 2. Mai gibt es eine weitere Teileröffnung und im September wird zum Abschluss des Totalumbaus eine grosse Eröffnungsfeier über die Bühne gehen. Interview und Bild: Friedrich Kugler


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Migros-Magazin 10, 2. März 2008

DIE RÄTSELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS.

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So lösen Sie Sudoku:

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 x 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen.

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Conceptis Puzzles

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So lösen Sie Kakuro:

Rätselauflösung

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: > Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. > Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

Die Auflösungen dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/raetsel Bitte auf Freizeiträtsel klicken.

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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

besser leben

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azin az zin n>N E EW WS Gut beraten mit dem Migros-Magazin NEWS

IN FORM

Mediterrane Hirnpflege Tomaten, Fisch und Olivenöl sind nicht nur für den Körper gesund, sondern auch für den Geist — besonders für den etwas älteren. Denn mit mediterraner Küche können Senioren ihr Gehirn auf Trab halten, wie das US-Wissenschaftsblatt «Archives of Neurology» meldet. Wichtig ist aber, leichte Gedächtnisstörungen von Demenz zu unterscheiden. Handelt es sich nur um altersbedingte Aussetzer, kann die Mittelmeerküche dazu beitragen, dass kein totaler Gedächtnisverlust daraus wird.

ERZIEHUNG

Guck mal, wer da spricht

Bilder Masterfile, Getty Images (2)

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igentlich müssten italienische Kinder den grössten Wortschatz haben. Denn je reger Eltern mit ihren Sprösslingen mit den Händen kommunizieren, desto mehr Wörter lernen die Kleinen. Und wer unterstreicht seine Worte temperamentvoller mit Gesten als unsere südlichen Nachbarn? Laut der Langzeitstudie von US-Wissenschaftern stellen sich die Weichen bereits bei 14 Monate alten Kindern: Reden deren Eltern besonders oft mit den Händen, tun das auch die Sprösslinge – und kennen dadurch mit viereinhalb Jahren mehr Wörter als Altersgenossen, die ihre Hände weniger oft einsetzten. Was Erwachsenen als wildes Rumfuchteln erscheinen mag, hat oft schon eine konkrete Aussage: Ein Kind von 14 Monaten kennt durchschnittlich 21 verschiedene Begriffe, die es mit Handzeichen formuliert. Kinder, in deren Familien viel gestikuliert wird, haben früher einen grossen Wortschatz.

TIERE

Tierferien buchen Wer seine Vierbeiner in den nächsten Ferien in die Tierpension geben will, sollte jetzt buchen. Gute Hundeplätze sind besonders schnell vergeben. Aber was ist gut für Tigi, Waldi und Co.? Eine Checkliste findet sich auf www.zuerchertierschutz.ch. h.

MULTIMEDIA

Liebe auf den ersten Click

Bereits jedes dritte Liebespaar fand sich in der virtuellen Welt. Das hat der Internetdienst Microsoft Windows Live bei der Befragung von 78 000 Anwendern in 16 Ländern herausgefunden. Grund des Erfolgs: 60 Prozent der Befragten finden, Flirten sei virtuell einfacher als real.

ONLINEUMFRAGE Neue Frage Wie kommunizieren Sie mit Kleinkindern? > In der Babysprache > Wie mit Erwachsenen > Mit Händen und Füssen

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Das Ergebnis lesen Sie im nächsten Migros-Magazin.

Frage von letzter Woche Wie lange dürfen Ihre 5- bis 10-jährigen Kinder fernsehen? > > > >

19% gar nicht 69% 1—2 Stunden pro Tag 9% 2—5 Stunden pro Tag 3% so lange sie wollen

3% so viel sie wollen

9% 2 bis 5 Stunden pro Tag

19% gar nicht

69% 1 bis 2 Stunden pro Tag


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Abfahrt aus dem Paradies

In romantischer Schneewelt auf der Walliser Seite des Grimselpasses übernachten — am nächsten Tag auf dem Schlitten zurück in die Zivilisation.

Letzte Vorbereitungen für die lange Schlittelabfahrt (von links): Jasmin, Martin, Rona, Eila, Nalani, Stefan Gemmet, Üsé).


besser leben

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Gezogen vom Raupenfahrzeug zum Fondue nach Geheimrezept.

Freuen sich auf die Nacht im Himmelbett: Eila (11), Rona (8), Nalani (3), von links.

nser Open-Air-Kino setzt sich knatternd in Bewegung und riecht etwas nach Benzin. Die Leinwand ist vorne, hinten, rechts und links. Grosse Felsbrocken mit langen Eiszapfen ziehen vorbei, Tannenwald, dann wieder der offene Blick hinunter in die verschneite Talebene des Obergoms. Wir sitzen in Plastikschalenstühlen in einem Schlitten, der von einem Raupenfahrzeug gezogen wird, und sind auf dem Weg von Oberwald VS zu unserem Berghotel auf dem Grimselpass. Von dort wollen wir morgen auf dem gleichen Weg wieder hinunterschlitteln. Die Kinder sind skeptisch: «Ist das nicht etwas zu flach zum Schlitteln?» Nach gut einem Drittel der Strecke wechseln wir das Gefährt: Nun wartet ein Pistenfahrzeug mit Personenkabine auf uns. Günther, der uns in Oberwald abgeholt hat und mit seinem langen grauen Bart wie der Alpöhi ausschaut – aber aus Ostdeutschland kommt – meint, dass es jetzt selbst für den Pistenbully knapp werde: «Der Weg ist steil und der Schnee zu weich.» Tatsächlich müssen wir uns in der Kabine angestrengt gegen die Neigung stemmen. Von wegen zu flacher Schlittelpiste: kein Wort ist mehr davon zu hören.

Kaltes Hotel mit ganz viel Wärme Wir entscheiden uns, die letzten 30 Minuten zu laufen, vorbei am abgelassenen Stausee, um die Staumauer herum und schon stehen wir vor dem Hotel Grimselblick. Die Passstrasse, auf der die Autos im Sommer direkt beim Hotel vorbeifahren, ist unter der Schneedecke nur zu erahnen. Hotelbesitzer Stefan Gemmet empfängt uns mit herzlicher Zurückhaltung. Und er erwähnt auch gleich, was uns erwartet: Ein Zimmer hat kein Tageslicht, da

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das Fenster noch eingeschneit ist, in einem anderen Zimmer muss das WC mit einem Kübel gespült werden – der Spülkasten ist noch gefroren. Kein Wunder: Es ist Mitte Januar, das Hotel öffnet offiziell erst in einer Woche. Stefan Gemmet und sein Team sind auch erst vor drei Tagen hochgekommen. Als sie eintrafen, herrschten im Haus minus sechs Grad. «Bis sich die Heizwärme richtig hält, dauert es sieben bis zehn Tage», erklärt der Hotelier. Trotzdem strahlen die liebevoll eingerichteten Zimmer eine romantische Wärme aus, und angesichts der Himmelbetten mit den dicken Daunendecken freuen wir uns auf die Nacht hier drin. Im kleinen Kachelofen neben unserem Tisch im Arvenrestaurant knistert und knackt das Feuer, und in den Caquelons brodelt der Käse. Besitzer Gemmet serviert uns zum Nachtessen ein Fondue nach Familiengeheimrezept. Sein Vater erbaute das Hotel 1948, und Stefan Gemmet hat es in den letzten Jahren zusammen mit seiner Frau Josephine sukzessive renoviert. Im letzten Herbst sei seine Frau bei einem Spaziergang leider tödlich verunglückt, erzählt uns Gemmet. «Jetzt, wo wir endlich alles hergerichtet haben.» Die Kinder (12, 13, 21) des 53-Jährigen bleiben während des Winters im Tal. Er müsse sich und den Betrieb des Hotels nun halt erst einmal wieder neu organisieren, sagt er nachdenklich. Stolz ist er natürlich trotzdem auf das gemeinsam Erschaffene. Etwa auf das kleine Wasserkraftwerk, das sein Hotel mit Strom für Heizung und Licht versorgt und von einer Quelle gespeist wird, die gleich auch das Trinkwasser liefert. Draussen steht gross der Vollmond am Nachthimmel. Das vom Schnee reflektierte, blau schimmernde Licht nimmt der Umgebung die Konturen. Kein künstliches Licht ist in der Ferne zu sehen, kein Ton zu hören. Hier fühlt man sich in der Schwebe zwischen Himmel und Erde. Wir sind weg von allem, nichts ist erreichLESEN SIE WEITER AUF SEITE 87


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Migros-Magazin 10, 2. März Mä 2009

OUTDOOR | 87

NOCH EINMAL DEN WINTER GENIESSEN

Hotelbesitzer Stefan Gemmet (53) in seinem Restaurant.

War es im steilen noch ein Kreischen, wird es im flacheren Teil zum Jubel (Martin und Rona).

bar. Keine Bar, kein Bahnhof, keine Apotheke. Und trotzdem lebt es hier oben: Spuren im Schnee deuten auf die Anwesenheit von Hase, Fuchs, Gemse, Steinbock und Luchs. Stefan Gemmet erzählt, dass sie jeweils die Essensabfälle nachts rauslegen würden. «Am Morgen ist immer alles ‹rübis und stübis› weg.»

Die Höllenfahrt ins Tal Morgens um acht, nach einer angenehmen Nacht im Himmelbett stehen im Westen bereits die Spitzen von Sidelhorn, Schreckhorn und Lauteraarhorn in der Sonne. Uns steht die Abfahrt mit den Schlitten und Bobs hinunter ins Tal bevor. Die ersten 45 Minuten geht es rauf und runter, heisst es Räterichsbodensee

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Totesee

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er die Strecke jeden Morgen mit dem Pistenfahrzeug. Nach einigen weiteren kriminellen Kurven kommen wir ins flachere Gelände. Bei härterem Schnee könne auch hier alles gefahren werden, versichert uns Gemmet. Für uns aber wird der letzte Teil zu einem Schlittelspaziergang. Wenn man darauf vorbereitet ist und die Oberschenkel gut trainiert sind, auch eine sehr genussvolle Sache. Text Üsé Meyer Bilder Pierre-Yves Massot

www.migrosmagazin.ch Vom Triesenberg bis Muottas Muragl: Weitere Schlittelklassiker in Mittelland und Alpen.

Romantisch schlafen, rasant schlitteln

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also laufen, schlitteln, laufen, schlitteln, was ziemlich schweisstreibend ist. Vom höchsten Punkt aus geniessen wir den Blick nach Südwesten, wo sich in der Ferne die imposanten 4000er-Gipfel von Alphubel, Dom und Matterhorn zeigen. Dann gehts hinunter, rasant. Stiebender Schnee, Kreischen, Jubeln und Schuhe, die sich in den Schnee graben. Achtung Kurve! Wer sie nicht erwischt, wird in den steilen Schneehang katapultiert. Dann doch lieber vom Schlitten springen. «Das ist keine Schlittelbahn, das ist eine Höllenpiste», keucht die 11-jährige Eila. Wie soll man das überleben, wenn der Schnee hart ist? Das komme nie vor, sagt Stefan Gemmet auf Nachfrage. Um den Schnee weich zu halten, präpariere

Bärfel Bärfel

Ober Oberwald Ob erwa erwa wald ld

Anreise/Rückreise bis Oberwald: Mit Bahn via Brig oder Andermatt. Zum Hotel: Mit Schneetaxi und Pistenfahrzeug ab Oberwald bis Hotel (ca. 1 h) oder zu Fuss (ca. 4,5 h / 700 Höhenmeter, vorzugsweise mit Schneeschuhen). Vom Hotel ins Tal: ca. 12 km, davon ca. 3 km zu Fuss und 9 km per Schlitten (Dauer je nach Schneeverhältnissen: 1—2 h). Anforderungen: Aufstieg zu Fuss: mittlere Kondition. Schlitteln: keine Vorkenntnisse nötig. Weil der obere Teil sehr steil ist und enge Kurven hat, sollten kleinere Kinder nur in Begleitung eines Erwachsenen auf den Schlitten. Unterkunft: Hotel Grimselblick, Grimselpasshöhe, Tel. 027 973 11 77, www.grimselpass.ch. Offen (Winter): ca. Ende Januar bis Ostern. Kosten: Unterkunft mit Halbpension im Doppelzimmer Fr. 110.—/Person, im Sechserzimmer (mit Kajütenbett) Fr. 75.—/Person. Transport ab/bis Oberwald: Fr. 25.—/Person/Weg, Schlittenmiete: Fr. 10.—, Schneeschuhe und Stöcke ab Hotel: gratis (für Hotelgäste). Aktivitäten vor Ort: Besichtigung der künstlichen Kristallgrotte direkt beim Hotel, Schneeschuh- und Skitouren.

> Eisklettern für Greenhorns Ein gezielter Schlag, Eis splittert, die Spitze des Pickels krallt sich fest. Jetzt kann ein Fuss hochgezogen werden. Die Frontzacken der Steigeisen werden ins Eis gerammt. So geht es Meter um Meter die Eiswand hoch — gut gesichert durch den Bergführer. Rund dreistündiger Einsteigerkurs bei Zermatt. Voraussetzung: schwindelfrei und fit. Kosten Gruppentour: Fr. 190.— www.alpincenter-zermatt.ch > Wochenende mit Huskies

Statt einer nur 30-minütigen Hundeschlittenfahrt wie üblich die faszinierenden Huskies für drei Tage kennenlernen. Dabei werden Tagesausflüge in verschiedenen Regionen des Wallis gemacht (auf Anfrage, variiert je nach Tag und Monat). Geschlafen wird im Hotel oder im heimeligen Tipi. Kosten (inklusive 4 Übernachtungen, Vollpension, Touren etc.): ab Fr. 920.www.husky-wallis.ch

> Übers Wasser boarden Snowboard an die Füsse schnallen, losfahren, möglichst viel Tempo machen, auf die Wasseroberfläche schlittern, und dann hoffentlich die ganzen 20 Meter des Wasserbeckens schaffen — ansonsten wird es ein nasses Vergnügen. Am WaterslideContest auf der Bettmeralp kommen vor allem die Zuschauer auf ihre Kosten. Datum: 11. April 2009 www.bettmeralp-event.ch


88 | Migros-Magazin 10, 2. März 2009

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90 | Migros-Magazin 10, 2. März 2009

Der ewigen Jugend auf der Spur Jeder möchte möglichst lang jung, fit und gesund bleiben. Um diesem Ideal ein Stück näherzukommen, pilgern immer mehr Menschen zum Anti-Aging-Arzt.

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ass wir älter werden, kann bisher noch niemand verhindern. In welcher Verfassung wir in die Jahre kommen, haben wir hingegen zu einem grossen Teil selbst in der Hand. «Wie wir altern, hängt bis ungefähr zum siebzigsten Lebensjahr zu etwa 80 Prozent von unserem Lebensstil ab», sagt Roland Ballier, Präsident der Swiss Society for Anti-Aging Medicine and Prevention. «Danach entscheiden die Gene über die Gesundheit.» Was gemeinhin als gesunder Lebensstil propagiert wird, be-

wahrt uns also meist über lange Jahre hinweg vor Krankheiten. Doch wer lebt schon derart vorbildlich – wer isst stets gesund und ausgewogen, schläft genug, treibt mindestens drei Stunden Sport pro Woche und sieht das Leben hauptsächlich von der positiven Seite? Wohl kaum jemand.

Den Körper möglichst lange gesund erhalten Hier setzt die sogenannte Anti-Aging-Medizin an, die auch als Better-Aging- oder SmartAging-Medizin bekannt ist. Diese

hat sich inzwischen zu einem separaten Zweig der Medizin entwickelt. Und immer mehr Menschen suchen den Anti-AgingSpezialisten auf. Diese neuartige Medizin versucht, den Körper gesund zu erhalten, um damit Krankheiten sowie den Alterungsprozess auf das biologische Minimum zu reduzieren. Anti-Aging will zum jetzigen Zeitpunkt also nicht die Lebenserwartung verlängern. Vielmehr ist das Ziel, die Zeit der Gebrechlichkeit und Krankheit zu verkürzen. Anti-Aging will also Leiden wie Herz-Kreislauf-Erkrankun-

gen, Schlaganfall, Osteoporose, Demenz, Diabetes oder Krebs verhindern. Wer gesund alt werden und sich dabei von der modernen Medizin unterstützen lassen möchte, kann schon in jungen Jahren den Weg zum Spezialisten oder zur Spezialistin wählen und sich dort gründlich durchchecken lassen. Zuerst eruiert der Experte mittels Fragebogen Details zum Lebensstil sowie zur psychischen Befindlichkeit. Dann folgen Blutanalysen, die Aussagen zum Status der verschiedenen Hormone,


besser leben

IN FORM | 91

Vitalität ohne Grenzen: Medizin und richtiger Lebensstil machen vieles möglich.

Bild David Young-Wolff/Getty Images

Fit und gesund altern: Die Tipps

Bild David Young-Wolff/Getty Images

der Fettsäuren sowie der Vitamine und Mineralstoffe liefern. Und zu guter Letzt werden auch noch die Verteilung von Fett- und Muskelmasse sowie der Body-MassIndex ermittelt.

Lebensfreude ist ein Jungbrunnen Treten bei diesen zahlreichen Abklärungen Defizite zutage, verschreiben die Expertinnen und Experten – entgegen der landläufigen Meinung – nicht sofort Medikamente. Als Erstes versuchen sie mit Coachings die Lebensfreude zu wecken, die Er-

nährung der Betroffenen anzupassen oder mehr Bewegung in deren Leben zu bringen. Der Fitnessplan legt ein Augenmerk auf den Muskelaufbau, er will zudem die Ausdauer verbessern und die Fettverbrennung anregen. Ziel der Menüplanänderung ist es, mehr Vitamine, Spurenelemente, ungesättigte Fettsäuren und andere wichtige Stoffe aufzunehmen, ohne sich dabei zu viele Kalorien einzuverleiben. Denn gerade die Eindämmung der Kalorienmenge hat sich als besonders wirksames Mittel im Kampf gegen das Altern erwiesen.

«Wer 30 bis 50 Prozent der täglichen Kalorienmenge einspart, lebt 30 bis 40 Prozent länger», sagt Astrid Stuckelberger von der Uni Genf, «das zumindest zeigen die Resultate von Versuchen, die bei Insekten, Mäusen und Ratten durchgeführt wurden. Nun muss das Ganze noch am Menschen getestet werden.» Im Auftrag des Zentrums für Technologiefolgenabschätzung (TA-Swiss) hat sie eine Studie über Anti-Aging und dessen Chancen und Risiken durchgeführt. Die Theorie dazu lautet: Bei Menschen, die weniger essen,

Wenn es denn ein Rezept für Langlebigkeit geben sollte, dann raten Altersforscher der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore Folgendes: > 2500 bis 3000 Kilokalorien sollten pro Woche durch Ausdauer- und Krafttraining verbraucht werden > Fettarme, gemüse- und obstreiche Ernährung > keine exzessiven Sonnenbäder > viel trinken (kein Alkohol, kein Koffein) > geistige Herausforderungen suchen

ist der Stoffwechsel des Körpers weniger aktiv, und somit sollen weniger schädliche Abfallprodukte entstehen. Trotzdem stellt sich die Frage: Ist das Lebensqualität? Weil dies wohl viele Menschen eher verneinen, forscht die Pharmaindustrie auch bereits an einem neuen Medikament, einer sogenannten Kalorienrestriktionspille. Sie soll den Effekt der Kalorienreduktion nachahmen, ganz ohne dass man hungern muss. Aber aufgepasst: LESEN SIE WEITER AUF SEITE 92


besser leben

Das ist kein Aufruf, nichts mehr zu sich zu nehmen oder nur noch wie ein Vögelchen vom Teller zu picken. Es geht vielmehr darum, gesund und ausgewogen zu essen. «Wer das Schnitzel und die Pommes frites durch Salat, Gemüse, Pouletfleisch und Kartoffeln ersetzt, spart automatisch Kalorien, reduziert aber die Vitamine oder Spurenelemente nicht», sagt Roland Ballier, Leitender Arzt der Praxis im Fachkurhaus Seeblick in Berlingen TG. Wer einen Mangel an Nähr-, Mikronähr- und Vitalstoffen hat, wird nämlich krank. So lassen zum Beispiel zu wenig Kalzium und Vitamin D die Knochen brüchig werden. «Essen, aber richtig» lautet also die Devise. Sind die Defizite aber schon derart gross, dass man ihnen allein mit einer Änderung des Lebensstils nicht beikommen kann, Anzeige

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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

greifen die Anti-Aging-Mediziner zu Pillen. Diese sind in den meisten Fällen fester Bestandteil der Therapie. Denn zu tiefe Vitamin-, Spurenelement-, Mineralstoff-, Fettsäuren- oder Hormonwerte lassen sich nur ausgleichen, indem man die fehlenden Stoffe einnimmt.

Heikles Spiel mit den Hormonen Die Ergänzung mit Mikronährstoffen bedeutet etwa die Zufuhr von Antioxidantien wie die Vitamine A, C und E, von Spurenelementen wie Zink oder Selen, von Mineralstoffen wie Kalzium oder Magnesium und von ungesättigten Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren. «In der Regel müssen die Personen gewillt sein, für den Rest ihres Lebens Tabletten zu schlucken», sagt Clarence P. Davis, Anti-AgingMediziner der ersten Stunde. Besonders umstritten in diesem Pillencocktail sind die Hormone. Die Experten verschreiben am häufigsten Sexualhormone, Wachstumshormone sowie DHEA (Dehydroepiandrosteron). Das ist eine Hormonvorstufe, welche die Produktion der Sexualhormone stimuliert. Hormontherapien sollen unter anderem bei Altersbeschwerden wie Sexualstörungen, Energielosigkeit und Übergewicht, aber auch gegen Osteoporose und Herz-Kreislauf-Krankheiten helfen. Allerdings weiss man noch zu wenig über deren mögliche Nebenwirkungen während einer Langzeittherapie. Dessen ist sich auch Clarence P. Davis bewusst. Er führt deshalb bei seinen Patienten zusätzlich zu den anderen Checks immer einen Gentest durch. «So sehe ich, wo Gefahren lauern, kann dadurch die Therapie exakter anpassen und potenziell gefährliche Hormone weglassen», erklärt er. «Natürlich sind auch diese Gentests nicht zu hundert Prozent aussagekräftig, sie liefern aber Anhaltspunkte.» Und Experte Roland Ballier, der auch im Hotel Dolder in Zürich Sprechstunden anbietet, ergänzt: «Meines Erachtens sollten alle Hormone, die wir ver-

Jungbrunnen in Pillenform? Vitamine, Spurenelemente und Hormone sollen helfen, den Alterungsprozess zu bremsen.

schreiben, naturidentisch, also den körpereigenen sehr nahe sein.» Wer eine Therapie beginnt, sollte nach etwa einem halben Jahr nochmals den Arzt aufsuchen, um abzuklären, ob sich die Werte verbessert haben und die Therapie anschlägt. Danach reicht ein Check alle ein bis zwei Jahre. Die Medikamente und die Blutuntersuche muss der Patient selbst berappen – und mit etwa 1000 bis 2000 Franken rechnen.

sorgen. Das kann gefährlich sein und grossen Schaden anrichten. Anti-Aging gehört in die Hand seriöser Mediziner. Denn noch immer ist vieles Vermutung, weniges ist wissenschaftlich bewiesen. Sicher ist einzig: Wir werden alle älter, ob wir wollen oder nicht. Aber wir können schon in jungen Jahren etwas dafür tun, dass wir die zweite Lebenshälfte möglichst gesund und zufrieden meistern. Karin Zahner

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Für jeden Menschen sieht eine Anti-Aging-Therapie anders aus, und es werden dabei Lebensstiländerungen, Vitamin-, Fettsäureund Hormonpräparate verschrieben, die den individuellen Bedürfnissen genau entsprechen. Es ist nicht ratsam, sich übers Internet selbst mit Hormonen zu ver-

Info: www.ta-swiss.ch, www.swissestetix.ch,

www.migrosmagazin.ch Mehr Schlaf oder Lifting — was tun gegen den Alterungsprozess? Stimmen Sie ab.

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, AURELIA

IN DEN USA: DAS TAGEBUCH Die Zürcher Gymischülerin (16) lebt im Austauschjahr in Michigan, nahe Detroit.

Pommespfunde

Die USA – das Land der Pizzas, Pommes, Hamburger und des Coca Colas. Wer denkt da noch an frischen Salat oder ein Glas Wasser? Unser Kühlschrank ist gefüllt mit Fertiggerichten, und die Produkte sind unendlich lange haltbar. Das beeinflusst auch die Art, wie Amerikaner einkaufen. Riesige Einkaufshallen gefüllt mit Grossfamilienpackungen – fünf Mal so gross wie M-Budget-Packungen – motivieren zum Vorratseinkauf. Neben dem Essen verdanke ich meine Gewichtszunahme aber auch dem faulen Rumhocken. Klar, gibt es die Sportteams in der Schule. Aber nur gerade mal 20 Prozent der Schüler sind wirklich in einen Sport involviert. Die anderen müssen ja die Teams anfeuern. Zudem muss man Sport als Unterrichtsfach nicht einmal belegen. So kommt man ganz leicht ohne Bewegung durchs Jahr. Ausserdem belastet es mich doch stärker, als ich dachte, so lange so weit weg von zuhause zu sein. Manchmal wünsche ich mir insgeheim, meine Eltern wiedermal fest umarmen zu können oder meine Sorgen bei meinen besten Freunden rauszulassen. Doch jetzt will ich erst mal zu meiner Vor-USA-Figur zurück. So renne ich mehrmals wöchentlich, belege zwei Sportfächer und versuche doch auch darauf zu achten, was ich alles reinschaufle.

Sie machen es wie Barack Obama

In jeder Schulklasse schreiben etwa vier Kinder wie der neue US-Präsident – mit links. Zum Umlernen zwingt sie zwar niemand mehr. Doch ohne Hilfe tun sie sich oft schwer.

E

igentlich hat es schon im Kindergarten angefangen», schreibt Alshme. Die Teilnehmerin mit dem exotischen Nickname berichtet im Diskussionsforum auf www.liliput.ch über ihre Tochter. «Die Kindergartenlehrerin meinte, es stimme etwas nicht mit ihr, und wir müssten das abklären», fährt Alshme fort, «sie habe eine visuelle Wahrnehmungsschwäche.» Quatsch, das Mädchen sei nur einfach linkshändig veranlagt statt rechtshändig wie die meisten ihrer Gschpänli, sagt Alshme. Umgehend wird sie in der virtuellen Gesprächsrunde von anderen Usern mit Erfahrungsberichten und Tipps über Linkshändigkeit eingedeckt: Eltern berichten von der besonderen Kreativität ihrer kleinen Linkshänder, seufzen über verschmierte Schriftzeilen und falsche Sitzplätze in der Schule, schwören auf Linkshän-

Mauro tschuttet auch links — damit verwirrt er seine Gegner.

derscheren und beklagen die Mühe beim Vorzeigen handwerklicher Tätigkeiten. Einig sind sich alle in einem Punkt: Linkshänder haben es heute leicht, wenn ihr Umfeld darüber Bescheid weiss. Diese Erfahrung haben auch Dominique Spampinato (38) und Victor Araya (40) aus Basel gemacht. Ihr neunjähriger Sohn Mauro macht fast alles mit links. «Schade ist, dass Mauro in der Schule auf der rechten Seite sitzt. Es belastet ihn immer mehr, deshalb muss ich mit dem Lehrer darüber reden», sagt Spampinato, während sie Mauro hilft, die Erdbeertorte für das Zvieri aufzuschneiden. Der Bub macht das natürlich mit der linken Hand und mit einem Linkshändermesser. «Das hat die Zähne auf der anderen Seite», erklärt er.

Handarbeiten beibringen ist schwierig 20 bis 30 Prozent aller Menschen sind Linkshänder. Heute müssen sie kaum mehr auf Biegen und Brechen mit der rechchten Hand schreiben en lernen wie noch vorr wenigen Jahrzehnhnten. Inzwischen gibt bt es vom Spitzer pitzer über Ringhefte bis zum Lineal zahlreiche speziell für Linkshänder designte Instrumente. Gelegentlich aber stösst ein rechtshändiger Vater bei der Demonstration von Handwerksarbeiten an seine Grenzen, oder eine Handarbeitslehrerin weiss schlicht nicht, wie sie einem Schüler das Häkeln mit links beibringen soll. Mauros

Vater Victor, Rechtshänder und Elektromonteur, erzählt: «Kürzlich wollte ich Mauro zeigen, wie man eine Schraube eindreht. Das war ganz schön schwierig.» In den meisten Fällen sind solche Herausforderungen rasch gemeistert. Dafür holt Dominique Spampinato auch mal Hilfe bei einer linkshändigen Freundin, die Mauro zum Beispiel das linkshändige Schneiden beibringt. Hie und da muss sich der Junge auch selber helfen, etwa indem er sich das «umgekehrte» Schuhe binden allein beibringt, einfach durchs Ausprobieren. «Kein Problem», sagt er heute.

Umlernen bringt das Kind durcheinander Manchmal aber passen sich linkshändige Kinder unbewusst an und benützen, entgegen ihrer Veranlagung, die rechte Hand. «Modellverhalten» nennt das Johanna Barbara Sattler (53). Die linkshändige Psychologin und Psychotherapeutin hat die erste Beratungsstelle für Linkshänder im deutschsprachigen Raum ins Leben gerufen. «Die Kinder denken, sie müssten gleich funktionieren wie die andern», erklärt sie. wi Doch beim Umlernen passiere im Gehirn etwas Interessantes: Die rechte, bei Linkshändern motorisch dominante Gehirnhälfte sei dann unterfordert, die linke Hälfte überlastet. Die Folgen können Konzentrationsschwächen sein, Gedächtnis- und Sprachstörungen und Probleme mit der Handschrift. «Im Gehirn entsteht ein Knoten», sagt Sattler (siehe Interview rechts). In der Hälfte ihrer Arbeitstage beschäftigt sie


besser leben

ERZIEHUNG | 95

Mauro (links) macht alles mit links — sein Bruder Matteo mit rechts. Manchmal kommen sie sich dabei in die Quere.

sich deshalb mit Erwachsenen, die einst von links- auf rechtshändig umgeschult wurden und jetzt wieder zurück möchten. Die restlichen Beratungsstunden gehören Kindern, die Sattler unter anderem auf eine linkshändige Schulkarriere vorbereitet. Mauro hat diese Hürde mit der Unterstützung seiner Eltern erfolgreich genommen. Jetzt aber mag er nicht mehr über die Schule reden. Die Erdbeertorte ist verdrückt, und er möchte mit seinen Freunden Max und Seraphin raus zum Fussballspielen. Hier ist er der Star. «Als Verteidiger trickse ich alle aus», sagt er strahlend. Wie das geht? Ganz einfach: «Ich spiele mit dem linken Fuss», sagt Mauro, «damit rechnet keiner.» Text Yvette Hettinger Bilder Tina Steinauer

www.migrosmagazin.ch Worunter leiden Linkshänder heute noch? Das Forum und ein kleiner Rückblick.

DAS SAGT DIE EXPERTIN Johanna Barbara Sattler (53) ist Psychologin, Psychotherapeutin und Linkshänderberaterin.

«Linkshänder denken anders» Johanna Sattler, Linkshändigkeit ist doch heute akzeptiert. Wer braucht da noch Beratung? Zum Beispiel Erwachsene, die in ihrer Kindheit rechts schreiben und arbeiten lernen mussten und darunter litten. Manche lassen sich bei mir in einem rund zweijährigen Prozess zurückschulen. Eine Studie zeigt, dass sie sich nachher besser konzentrieren können. Ferner bereite ich Kinder darauf vor, problemlos und locker mit der linken Hand zu schreiben.

Gedächtnis- und Sprachstörungen kommen. Vielleicht spüren die Kinder, dass sie nicht aus dem Vollen schöpfen können, dass sie zu mehr Leistung fähig wären.

Was passiert, wenn jemand gegen die Veranlagung schreibt? Die linke Hirnhälfte kann überlastet werden, die rechte unterfordert sein. Die Schrift ist oft nicht schön, es kann zu Konzentrations-,

Was ist sonst noch wichtig für ein linkshändiges Kind? Die Linkshänderschere muss vorhanden sein, von Anfang an. Weitere Instrumente wie Spitzer, Messer oder Dosenöffner sollten

Wann merkt man dem Kind die linkshändige Orientierung an? Die einen lassen das schon als Kleinkind erkennen. Bei den meisten stellt es sich spätestens im Kindergarten heraus. Dort muss dann auch die Lehrperson informiert werden.

bei Bedarf angeschafft werden. Vom Linkshänderlineal rate ich eher ab. Es geht von rechts nach links und kann das «umgekehrte» Denken fördern, das manchen Linkshändern ohnehin zu schaffen macht.

Was unterscheidet Linksvon Rechtshändern? Sie denken anders, allgemeiner, in grösseren Zusammenhängen. Interessant ist, dass viele amerikanische Präsidenten Linkshänder waren. Auch Barack Obama schreibt mit links, und er ist inzwischen bekannt für ganzheitliche Lösungsansätze. Mehr Infos: www.lefthander-consulting.org Linskhänder-Material: www.linkerhand.ch


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Migros-Magazin 10, 2. März 2009

AUTO | 97

FAMILIE SCHWINNEN TESTET

Aus fünf mach sieben Der Nissan Qashqai+2 lässt die Wahl: Entweder nutzt man die dritte Sitzreihe oder hat mehr Platz im Kofferraum. Ganz einfache Entscheidung, findet unsere Testfamilie.

P

ascale Schwinnen steht etwas irritiert vor dem Testauto, das ihr Vater Raoul heute mitgebracht hat: «Der Name Qashqai ist ja schon seltsam. Aber was bedeutet das +2?», fragt sie. «Zwei zusätzliche Plätze im Kofferraum», antwortet Autoredaktor Raoul. Ungläubig öffnet Pascale die Heckklappe. Denn äusserlich ist dem Nissan Qashqai+2 nicht anzusehen, dass er zwei Sitze mehr bietet als die fünfplätzige Normalversion. Ab der A-Säule wurde die Karosserie von den Nissan-Designern überarbeitet. Der um 13,5 Zentimeter verlängerte Radstand des Fünftürers fällt aber kaum auf.

Viel Platz für die Schwinnens: Jan, Raoul, Pascale und Conny (von links).

Sieben auf einen Streich Mit je einer Schlaufe lassen sich die Plätze 6 und 7 einzeln aus dem Kofferraumboden falten. «Aber man muss kräftig ziehen», findet Pascale, als sie es ausprobiert. Ihr Bruder Jan klettert indes nur widerwillig auf die Sitzreihe im Kofferraum. «Da muss ich mich aber ziemlich verrenken», ärgert er sich. Immerhin können er und Pascale noch bequem im Kofferraum sitzen. Mutter Conny fehlt es dagegen an Kopf- und Kniefreiheit. Sie klappt die Sitze enttäuscht wieder nach vorne. «Schade, für unseren nächsten Frauenausflug mit meinen sechs Kolleginnen taugt der Quashqai+2 nicht», bedauert sie. Ansonsten sind die Schwinnens aber sehr angetan vom kompakten SUV. Dank hoher Sitzposition hat Raoul auf dem Fahrersitz eine gute Übersicht beim Manövrieren. Selbst die Länge der Karosserie schreckt ihn nicht beim Einparken. Die hinteren Parksensoren der Topversion «Tekna» braucht es seiner Meinung nach

URTEILE DER TESTFAMILIE Raoul Schwinnen: Der kräftige Diesel und die Handschaltung passen prima zu diesem Auto. Für einen Allradler geht der Antrieb sogar recht sparsam zu Werke. Doch der Motor nagelt bei tiefen Drehzahlen. Conny Schwinnen: Ich mag die hohe Sitzposition — man thront richtig über dem Verkehr. Und auch die komplette Ausstattung gefällt mir. Pascale Schwinnen: Seltsam: Der Siebensitzer ist länger als der normale Qashqai, hat aber nur sieben Liter mehr Ladevolumen. Offenbar nimmt die zusammengeklappte dritte Sitzreihe viel Platz ein. Jan Schwinnen: Durch das riesige Glasdach hat man eine tolle Aussicht und viel Licht im Innenraum. Und nachts zeigt das optionale Navi einen Sternenhimmel auf dem Monitor an — cool!

nur, wenn die dritte Sitzreihe belegt und der Blick durchs Heckfenster versperrt ist. «Gut, hat unser Testwagen kein CVT-Getriebe», freut sich Raoul. «Diese stufenlosen Automatikgetriebe schalten zu träge, sind zu schwer und treiben den Verbrauch unnötig nach oben.» Dann schaltet er doch lieber selbst, was bei dem präzisen 6-Gang-Getriebe sogar richtig Spass macht. Ausserdem gefällt ihm, dass er den elektronisch gesteuerten Allrad-

antrieb auch auf reinen Frontantrieb umschalten kann. «Auch so lässt sich Diesel sparen.» Jan und Pascale sind derweil begeistert von der prallen Ausstattung: Das riesige Glasdach gibt es schon ab der Basisversion und auch eine Bluetooth-Schnittstelle fürs Mobiltelefon. Nicht nur deshalb wäre der Qashqai+2 bestens geeignet für längere Touren zu siebt. Zwei müssen aber Kinder sein. Text Andreas Faust Bilder Oliver Lang

Gut erreichbar: Bedienelemente auf dem Lenkrad.

STECKBRIEF Nissan Qashqai+2 2.0 dCi Tekna Motor/Antrieb: 4-ZylinderTurbodiesel, 1995 cm3, 150 PS, manuelles 6-Gang-Getriebe, permanenter Allradantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 10,9 s, Spitze 189 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,53 x 1,78 x 1,65 m, Kofferraum 130 bis 1520 l, Gewicht: 1830 kg. Verbrauch: 7,7 l/100 km (Testverbrauch), 7,0 l/100 km (Werksangabe). EnergieeffizienzKat. B, CO2-Ausstoss 188 g/km. Preis: ab 46 150 Franken, Basispreis (Nissan Qashqai+2 «Visia», Benziner, 114 PS, Frontantrieb) ab 33 200 Franken.


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freizeit

Migros-Magazin 10, 2. März 2009

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr.100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 10 Waagrecht 1 Trägheit 8 englisch: Meer 9 den Mund betreffend 10 Buchstabenfolge 11 Vorname der Autorin Danella 12 Kolbenweg im Motor 13 kurz für: auf das 15 Fremdwortteil: drei 16 Touringclub Schweiz 17 Abkürzung: Ribonukleinsäure 19 alter Tonträger (Abkürzung) 20 australischer Laufvogel 22 griechischer Name der Aurora 24 Luzerner Fussballstadion 25 französisches Adelsprädikat 26 griechischer Buchstabe 27 Erdzeitalter 28 schmelzen 29 Abkürzung: Edition

1

2

3

4

Senkrecht 2 Vorname der Glas 3 franz. Artikel 4 Motorabdeckungen 5 griechischer Buchstabe 6 anheimelnd 7 Dickhäuter 10 Fremdwortteil: vor 14 Luzerner Fussballclub 17 lateinamerikanischer Tanz 18 Nebenfluss der Saane 20 biblischer Priester 21 Abkürzung: Milliliter 23 Hauptgott der nordischen Sage 24 internationale Presseagentur (Abkürzung) 25 italienisch: zwei

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So machen Sie mit

Mit Postkarte (A-Post): Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Muster: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 8. März 2009, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

6

Auflösung des Rätsels

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben!


rätsel | 99

Migros-Magazin 10, 2. März 2009

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Lösung Rätsel Nummer 9, Lösungswort: Klementine

Gewinner Rätsel Nr. 8:

Je eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.— gewinnen: Hans Ulrich Althaus, 3400 Burgdorf, Monica Jaehn, 5212 Hausen; Elisabeth Maurer, 3725 Achseten; Katharin Schalcher, 8310 Grafstal; Markus Tschann, 8052 Zürich.

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 579 796 Exemplare (WEMF Oktober 2008) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Ruth Gassmann

(RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Verena De Franco, Silvia Frick, Alexandra Gatto, Yves Golaz, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Marcellina Moella, Hans Reusser,

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102 | Migros-Magazin 10, 2. März 2009

Solarbolide aus

Sonne im Tank: Designer Marco Piffaretti hat ein Auto gebaut, das mit Solarstrom fährt.

A

uf den ersten Blick gleicht der Sportwagen einer Skulptur aus Eis: Die Karosserie schimmert bläulich und wirkt beinahe durchsichtig. Mitarbeiter der Designfirma Protoscar montieren mit viel Feingefühl die Raddeckel. Im Tessiner Dorf Rovio bekommt das Cabrio seinen letzten Schliff, bevor es am Genfer Automobilsalon offiziell enthüllt wird. Seinem Namen Lampo, der auf Italienisch Blitz bedeutet, macht der Wagen alle Ehre: In knapp fünf Sekunden beschleunigt er von null auf 100 Kilometer pro Stunde. Selbst ein Edelflitzer wie der Porsche Boxster braucht für den gleichen Sprint 5,9 Sekunden. Das Lampo-Cockpit wirkt eng geschnitten und dennoch luxuriös: Der Fahrer ist

Ladestation statt Zapfsäule: Via Kabel speist Marco Piffaretti seinen 268-PS-Boliden Lampo mit klimafreundlichem Solarstrom. Die Reichweite beträgt mehr als 200 Kilometer.

immer wohl temperiert, weil sich die Schalensitze wahlweise beheizen oder kühlen lassen. Ist der Lampo also eine schön gestylte Dreckschleuder für verwöhnte PS-Fetischisten? «Ganz im Gegenteil», beteuert Marco Piffaretti (44), der Chef von Protoscar. «Unser Sportwagen bewegt sich völlig klimaneutral.» Der schnauzbärtige Tessiner öffnet eine unauffällige Klappe im Bug des Boliden und zieht ein Kabel aus – wie bei einem profanen Staubsauger. Piffaretti verbindet das Cabrio mit einer Lade-

station, die einer Zapfsäule gleicht. Doch aus dem Ding fliesst kein klimafeindliches Benzin, sondern sauberer Strom. Die Energie stammt aus modernen Sonnenkollektoren, die eine Gesamtfläche von etwa 40 Quadratmetern haben. Sie lassen sich einfach auf einem Haus- oder Garagendach montieren.

Rennwagenbauer mit Weitblick «Hier in der Schweiz stammt der Strom zwar aus sauberen Quellen», erklärt Piffaretti. «Doch was nützt ein modernes Elektroauto, wenn der Besitzer in einem Land voller Kohlekraftwerke lebt?» Daher entwickelte Protoscar zum Cabrio gleich noch die massgeschneiderte Solarstromanlage. Dieser Weitblick begeis-

terte Journalisten schon lange vor der Genfer Lampo-Premiere. Das Nachrichtenmagazin «Spiegel» lobte in seiner Online-Ausgabe, dass die Tessiner Bolidenbauer «weiter gedacht haben als nur bis zur nächsten Steckdose». Doch ebenso wichtig sind Piffaretti Form und Leistungskraft des Sportwagens. «Früher waren Ökoautos so hässlich wie Kröten», meint der Designer. «Wir wollen zeigen, dass ein umweltverträglicher Wagen schön und stark sein kann.» Tatsächlich liefern die beiden Elektromotoren des Lampo Power im Überfluss: 268 Pferdestärken und Vierradantrieb sorgen für eine satte Strassenlage. Doch verführt das nicht zu blödsinniger Tempobolzerei? «Am meisten Spass macht unser Auto beim entspann-


mein ganzer stolz

ÖKOAUTO | 103

dem Tessin

Das Migros-Magazin zeigt noch vor dem Automobilsalon das erste Bild des Ökoflitzers. schern. Denn der Elektroantrieb schnurrt leise wie eine Katze.»

Technikfreak mit eigenem Merlot

Warnhinweis: Der Tacho färbt sich rot, wenn das Auto wieder an die Steckdose muss.

ten Cruisen», widerspricht Piffaretti. «Besonders schön ist es, mit dem Cabrio über die alte Kantonsstrasse zu gleiten, die am Seeufer von Melide nach Lugano führt. Dann höre ich die Wellen plätschern und die Vögel zwit-

Techniktüftelei und Naturliebe sind für Piffaretti kein Widerspruch. Während der Lampo im Februar allmählich seine endgültige Form annahm, verbrachte der Hobbywinzer viel Zeit damit, in seinem Weinberg die Reben zu schneiden. «Wenn ich diese Arbeit nicht ganz sorgfältig mache, können die Sommertriebe später nicht richtig spriessen», erklärt er mit beinahe heiligem Ernst. Dem Autoentwickler scheint der eigene Merlot ebenso wichtig wie das Supercabrio. Er schwärmt für wohlgeformte Wagen, aber auch für die kantige Schönheit der Felsen im Bedrettotal.

Ist Piffaretti also ein Romantiker? Sicher, aber der rothaarige Tüftler in der orangen Strickjacke ist alles andere als weltfremd. Seine Firma in Rovio am Fuss des Monte Generoso hat zwar nur 15 Mitarbeiter, ist aber mit der Autoindustrie bestens vernetzt. Im Auftrag des Daimler-Konzerns entstand bei Protoscar ein Computerprogramm, das die Ökobilanz von Motoren berechnet. Für eine grosse Automarke, deren Namen Piffaretti nicht verraten darf, entwickeln die Tessiner Spezialisten aufblasbare Karosserieteile. «Sie denken jetzt vielleicht an ein Ulkfahrzeug, das wie ein fahrendes Schlauchboot aussieht», sagt Piffaretti mit breitem Grinsen. «Doch im Autobau werden solche Aufblasteile eine wichtige Rolle spielen. Sie sen-

ken das Gewicht des Wagens und schützen Fussgänger bei Crashs.» Dank Piffarettis Beziehungen zur Industrie hat der Lampo auch Chancen, kein Einzelstück zu bleiben. Der Tessiner verhandelt mit grossen Partnern in Deutschland über eine Serienproduktion. Das wäre der Höhepunkt einer Erfolgsgeschichte, die früh begonnen hat. «Schon als Primarschüler baute ich aus Sperrholz und den Rädern eines ausgedienten Kinderwagens ein Auto», erzählt Piffaretti. Obwohl es die Mutter verboten hatte, raste der Bub im Holzboliden durch die steilen Gässchen am Schlosshügel von Bellinzona. Heute sagt der Designer stolz: «Bereits mein erstes Auto war klimaneutral.» Text Michael West Bilder Adriano Heitmann


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