Issuu on Google+

Ausgabe Neuenburg-Freiburg, AZA 2074 Marin

NR. 9 | 24. FEBRUAR 2014 www.migrosmagazin.ch

FILMSTART «ALPHABET» I 18

Machen unsere Schulen Kinder zu Egoisten? AIDSARZT RUEDI LÜTHY I 28

Wer tritt sein Erbe in Simbabwe an? REISE NACH BHUTAN I 74

Bild: Herbert Zimmermann

Willkommen im Land des Friedens

Herr der «Grende»

Bald gehts los! Roger Stalder gestaltet die wohl originellsten Masken für die Luzerner Fasnacht. I 24

Adressänderungen bitte der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst, Tel: 058 574 83 37 an den Nachmittagen von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr, oder per Mail: registre.mnf@gmnefr.migros.ch Anzeige

Flussreisen ab Fr.1340.– ab Seite 66

www.mittelthurgau.ch


statt

998.–

1298.–

Kettler Crosstrainer Unix P

598.– statt

748.–

Alle Angebote gültig vom 25.2. bis 10.3.2014, solange Vorrat.

Kettler Ergometer E1

statt

448.– 598.–

Einführungspreis

Kettler Hometrainer Golf M

898.– nachher

1190.–

798.– statt

Reebok Laufband i-run 3.0

Kettler Rudergerät Coach M

39.90 statt

Jetzt online bestellen:

www.sportxx.ch

Bodyshape Kurzhantelset 15 kg

59.90

49-mal SportXX in der Schweiz.

998.–


|

DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014

INHALT | 3

EDITORIAL

MIGROS-WOCHE

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Egoisten oder Eigenbrötler? Erziehen wir unsere Kinder zu seelenlosen Monstern, die in erster Linie funktionieren müssen? Ziehen wir kleine Leistungsbolzer heran, die vor allem in Wirtschaft und Gesellschaft integriert sein müssen? Ein Dokumentarfilm, der jetzt in die Kinos kommt, behauptet dies. Regisseur Erwin Wagenhofer hat einen kritischen Blick auf das globale Erziehungssystem geworfen. Das Migros-Magazin wollte es genauer wissen und hat den Film noch vor der Premiere zwei ausgewiesenen Erziehungsexperten gezeigt und mit ihnen beleuchtet. Was der Berner Erziehungsdirektor und Mitbegründer der Schweizer Grünen, Bernhard Pulver, sowie Kinderarzt Remo Largo von den Thesen Wagenhofers halten, lesen Sie auf Seite 18.

Bild: Samuel Trümpy

Die Diskussionen um die richtige Erziehungsform verfolgt uns seit den 60er-Jahren. Unter dem Druck der Flower-Power-Generation mussten die strengen Erziehungsmethoden der Nachkriegsjahre antiautoritären Modellen weichen. Doch die «harte Tour» liess sich nie ganz verdrängen. Dieser Gegenbewegung gab 2011 die Amerikanerin Amy Chua, Tochter eingewanderter Chinesen, eine mächtige Stimme. In ihrem Millionenseller «Die Mutter des Erfolgs. Warum Chinesinnen die besseren Mütter sind» versuchte sie aufzuzeigen, weshalb nur Disziplin und Strenge, gepaart mit Liebe natürlich, Kinder auf ein Leben in einer unbarmherzigen, kompetitiven Welt vorbereiten. Die Yale-Professorin, die ihre siebenjährige Tochter zum Beispiel stundenlang ohne Unterbrechung ein Klavierstück spielen liess, verlieh der Debatte um die richtige Erziehung wieder neue Dynamik. Vielleicht läutet der Österreicher Wagenhofer mit seinem provokanten Film nun wieder ein Zurück zu antiautoritären Erziehungsmethoden ein. Geht unsere Gesellschaft zu streng oder zu large mit Kindern um? Ziehen wir egoistische Karrieristen auf oder kreative, aber verweichlichte Eigenbrötler? Oder liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen? Schreiben Sie uns!

4 | Aktuelles

GENERATION M

7 | Ernährungs-Infoline Über 2000 Anfragen beantworten die Ernährungsberater der Migros pro Jahr.

MENSCHEN

17 | Auf ein Wort 18 | Schweizer Bildungssystem Sind unsere Schulen wirklich so wirtschaftsorientiert und unkreativ, wie der Dokfilm «Alphabet» anprangert? Zwei Experten nehmen Stellung. 24 | Porträt Gfürchige Masken von Roger Stalder. 28 | Interview Aids-Experte Ruedi Lüthy über seinen Kampf gegen HIV in Simbabwe. 33 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

35 | Strawinsky im Migros-Museum

SCHAUFENSTER

38 | Von uns. Von hier. Süsse Verführer von Delica, Chocolat Frey und Bina. 43 | Abhilfe bei kleinen Wehwehchen 45 | Feine Wäsche schonend pflegen 53 | Balsam für empfindliche Haut 54 | Allerlei Knuspriges und Fruchtiges

SAISONKÜCHE

56 | Klaus-Peter Wolf Die ostfriesische Fischsuppe des Krimiautors macht mörderischen Appetit.

IHRE REGION

61 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

67 | Mix 73 | Warum Vorlesen so wichtig ist

10 | REPORTAGE Ein Tag auf der Aroser Tschuggenhütte, wo Remo und 63 weitere Saisonkräfte Vollgas geben – und viel Spass haben. 74 | Reisen Unterwegs im friedlichen Bhutan, das erstes Bioland der Welt werden möchte. 80 | Schweizer Automat für Bitcoins

MEINE WELT

94 | «The Voice» Nicole Bernegger Die Baselbieter Sängerin hofft auf einen Swiss Music Award.

RUBRIKEN 9| 83 | 85 | 92 |

Online Leseraktion Rätsel & Spiele Cumulus

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Anzeige

Vielfalt statt Langeweile. Ihre Zukunft bei der Migros-Gruppe: Lehrstellen in über 40 Berufen. migros.ch/berufsbildung


|

AKTUELLES

FRISCH IN DER MIGROS

Grüne Wucht Avocados werden unreif geerntet, damit sie den Weg zu uns unbeschadet überstehen. Die reifen Früchte erkennt man an der dunklen Schale. Das pürierte Fruchtfleisch mit etwas Zitronensaft, fein gehackten Mandeln und Pfeffer gewürzt schmeckt toll auf Canapés oder als Dip zu Gemüse. Braucht man nur eine halbe Frucht, unbedingt den Stein in der anderen Hälfte lassen, so verfärbt sich das Mus weniger.

Kultiges Eimalzin ist Kauftipp des «K-Tipp» Der «K-Tipp» hat Schokoladengetränke auf ihren Zucker- und KakaoEimalzin, gehalt getestet. Eimal zin, das Produkt der Migros, schnitt mit dem Urteil «gut» ab und ist der Kauftipp der Konsumentenzeitschrift. Von allen getesteten Getränken enthielt Eimalzin am wenigsten Zucker. Das kultige Getränkepulver wurde Anfang der 30er-Jahre von Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler auf den Markt gebracht und ist aus dem Migros-Sortiment nicht mehr wegzudenken.

|

NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Seit 2013 Teil der M-Industrie: Die Bergsenn AG ist die grösste Produzentin von Bündner Bergkäsespezialitäten.

Die M-Industrie Erfolgreiches 2013: Die Industriebetriebe 5,7 Milliarden Franken erwirtschaftet. Das

D

ie 20 Unternehmen der M-Industrie verzeichneten im vergangenen Jahr ein erfreuliches Wachstum. Ihr Umsatz stieg um 6,3 Prozent auf 5,763 Milliarden Franken. Erstmals sind auch die Umsätze von CCA Angehrn und der Bergsenn AG enthalten. Die Abholgrosshändlerin CCA gehört seit Juli 2012 zur M-Industrie, während Bergsenn, die grösste Produzentin von Bündner Bergkäsespezialitäten, erst im Januar des vergangenen Jahres übernommen wurde. Ohne diese Übernahmen betrug das Wachstum dennoch 3,4 Prozent.

Die wichtigste Kundin der M-Industrie ist nach wie vor die Migros. Waren im Wert von über 4,2 Milliarden Franken hat die Gruppe der Detailhändlerin geliefert. Aber auch das Geschäft mit externen Kunden lief gut: Mit rund 1,5 Milliarden Franken trägt es über einen Viertel zum Gesamtumsatz bei. Darin enthalten ist auch das Auslandsgeschäft der M-Industrie, das um 7,3 Prozent auf 513 Millionen Franken gewachsen ist. Dazu beigetragen haben die drei Industriebetriebe in Frankreich, Österreich und England sowie das Export-

Bilder: E.T. Studhalter/Bergsenn, StockFood, Keystone,

MIGROS-WOCHE 4 |


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014

MIGROS-WOCHE AKTUELLES | 5

Bis 2017 will die Migros die Frühstückscerea­ lien ihrer Eigen­ marken optimie­ ren – etwa durch die Reduktion des Zuckergehalts.

Gesünderes Frühstück Die Migros ist erneut Partnerin der «action santé», einer Initiative des Bundesamts für Gesundheit. Bei ihrer letzten Teilnahme an der Aktion hat die Migros den Zuckergehalt ihrer Joghurts reduziert. Dieses Mal stehen Früh­ stückscerealien wie Knuspermüesli oder Cornflakes im Fokus. Die Migros überprüft die Produkte ihrer Eigenmarken bezüglich Nährstoffe wie Zucker, Salz, Fett und Nahrungs­

wächst

Saisongemüse: LeShop.ch ist Testsieger

der Migros haben einen Umsatz von über entspricht einem Plus von 6,3 Prozent. geschäft. Besonders gefragt waren Kosmetika, Waschund Reinigungsmittel,Kaffeekapseln und Käse. Wie wichtig der Standort Schweiz für die M-Industrie ist, zeigen die Investitionen von 160 Millionen Franken im vergangenen Jahr. Damit

fasern. Diese werden wo nötig und sinnvoll reduziert beziehungsweise der Nahrungsfasergehalt erhöht. Gleichzeitig wird auf die Erhaltung des vollen Geschmacks geachtet. Bis 2017 sollen 70 Prozent des Eigenmarkensortiments den Nährwertrichtlinien entsprechen, welche die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen erarbeitet hat.

wurden Produktionsflächen erweitert und neue Technologien eingeführt. Gewachsen ist auch die Zahl der Mitarbeitenden: 250 neue Stellen wurden geschaffen, über 11 400 Menschen arbeiten für die Migros-Industrie. Text: Andreas Dürrenberger

Die Zeitschrift «Gesundheits­ tipp» testete in ihrer Januarausgabe Schweizer Gemüse­ Lieferdienste. Testsieger ist LeShop.ch, der Online-Supermarkt der Migros. Dessen «Gemüse-Tragtasche bio» überzeugte die Expertenjury. Sie überprüfte Auswahl, Saisonalität und Qualität der Angebote. Die Tragtasche von LeShop enthielt Lauch, Kürbis, Weisskohl, Rüebli, Randen, Sellerie und Kartoffeln sowie die

Salate Zuckerhut und Cicorino rosso. Mit dieser grossen Auswahl schnitt LeShop am besten ab. Gar die Höchstnote 6 gab es für die Saisonalität. Als saisonal galten Gemüse, die zum Zeitpunkt des Tests im Dezember in der Schweiz wachsen oder gut gelagert werden können. Die Jury dazu: «Das zeigt, dass man auch im Winter mit saisonalen Produkten eine gluschtige Auswahl zusammenstellen kann.»

Anzeige

Einfach sprudeln statt schwer schleppen!

Unser Hahnenwasser – belebend frisch Trinkwassersprudler – erhältlich in Ihrer Migros


JETZT NEU.

20x PUNKTE

Schützen Sie Ihren Zahnschmelz vor Säureangriffen!

Mehr Informationen erhalten Sie auf www.elmex-erosionsschutz.ch

NEU 5.70

elmex® EROSION Zahnbürste Sanft zum Zahnschmelz

NEU 6.90

elmex® EROSIONSSCHUTZ Zahnpasta Schützt & stärkt den Zahnschmelz

NEU 12.90

elmex® EROSIONSSCHUTZ Zahnspülung Schützt & stärkt den Zahnschmelz

ERHÄLTLICH IN GRÖSSEREN MIGROS-FILIALEN. AUF ALLE ELMEX® EROSIONSSCHUTZ PRODUKTE. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 25.02. BIS 10.03.2014, SOLANGE VORRAT

elmex gibts in Ihrer Migros


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014

GENERATION M ERNÄHRUNGSBERATUNG | 7

«Viele Menschen sind verunsichert»

Bei der Ernährungsberatung der Migros melden sich jährlich bis zu 2500 Menschen. Annina Erb, Leiterin Ernährung und Gesundheit beim MGB, über Veganismus und Kaffee aus dem Zweiten Weltkrieg. Annina Erb, wer ruft bei der Migros-Ernährungsberatung an?

Menschen quer durch alle Altersklassen. Auch das Verhältnis zwischen Frauen und Männern ist ausgewogen. Über­ haupt sind breite Teile der Bevölkerung für Themen rund um die Ernährung weit mehr sensibilisiert als noch vor einigen Jahren. Was sind die Gründe?

In den Medien ist Ernährung ein Dauer­ thema. Viele Menschen sind verun­ sichert. Was soll und darf ich überhaupt noch essen? Was ist eine gesunde Ernährung? Wir wollen nicht zuletzt die Selbstkompetenz der Kunden stärken. Was genau bieten Sie an?

Wir beantworten alle Ernährungsfragen rund um Migros­Produkte. Das können Auskünfte im Zusammenhang mit Aller­ gien und Intoleranzen sein oder Infor­ mationen über tierische Inhaltsstoffe. Wir geben auch Ratschläge zur Haltbar­ keit von Nahrungsmitteln oder beant­ worten Fragen zu Nährwertangaben, Vitaminen und Mineralstoffen. Welche Themen bewegen die Menschen?

Viele Anfragen drehen sich um Allergien und Unverträglichkeiten. Eine Anruferin wollte wissen, welches Brot und welche Teigwaren frei von Gluten sind, da bei ihr eine entsprechende Unverträglich­ keit festgestellt wurde. Veganer wollen sichergehen, dass in Produkten wie zum Beispiel Margarine keine tierischen Fette enthalten sind. Auch religiöse Hinter­ gründe spielen eine Rolle: So möchten sich Muslime vergewissern, dass in be­ stimmten Fleischerzeugnissen wirklich kein Schweinefleisch enthalten ist. Wie helfen Sie weiter?

Veganern können wir Infos über Zutaten tierischer Herkunft geben. Oftmals sind

Jede Anfrage wird individuell behandelt: Ernährungswissenschafterin Annina Erb.

gezielte Abklärungen beim Lieferanten notwendig. Allergikern bieten wir Un­ terstützung bei der Wahl von geeigneten Produkten. Das reicht von allgemeinen Informationen bis hin zur Auflistung von Spezialprodukten für Allergiker und Personen mit Unverträglichkeiten, die wir per Mail oder Post versenden. Wie lange dauert ein Beratungsgespräch?

Zwischen fünf Minuten, einer halben Stunde und mehr. Tatsache ist, dass wir jede Kundenanfrage individuell behan­ deln müssen. Ein Beispiel: Einmal kon­ taktierte uns eine Person, die gerade ihren Keller ausgeräumt hatte. Dabei stiess sie auf Kaffeebohnen aus dem Zweiten Weltkrieg. Hier war der Fall klar: Wir haben vom Konsum abgeraten. Interview: Christoph Petermann Bild: Daniel Winkler

Besser essen mit der Ernährungs-Infoline Bei der kostenlosen Ernährungsberatung der Migros können Kunden die unterschiedlichsten Fragen zum Thema stellen. Voraussetzung ist, dass diese in Zusammenhang mit Migros-Produkten stehen. Eine medizinische Beratung gehört nicht zum Angebot. Jährlich werden im Schnitt zwischen 2000 und 2500 Fragen beantwortet. Die telefonische Kontaktaufnahme erfolgt über die M-Infoline unter der Nummer 0848 84 0848.

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Dazu zählt auch, dass sie sich für eine gesunde Ernährung einsetzt.


20% GÜNSTIGER 9.40 statt 11.80

Garnier In-Shower Bodymilk Körpermilch für unter die Dusche, im Duo, 2 x 250 ml

10.05 statt 12.60

z.B. Garnier Intensive 7 Days Reparierende Körpermilch mit Karitebutter, im Duo, 2 x 400 ml

Körpermilch für unter die Dusche, 24H Feuchtigkeit. Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE GARNIER BODY DUOS, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 25.2. BIS 10.3.2014, SOLANGE VORRAT

Garnier gibts in Ihrer Migros

Doppelherz® IQ-Power

Die Unterstützung im hektischen Alltag! Doppelherz® IQ-Power ist eine spezielle Kombination aus Lecithin, der Omega-3 Fettsäure DHA, Kupfer und einem Vitamin B-Komplex. • DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei.

• Zink trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei.

• Kupfer trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.

Die Kraft der zwei Herzen

Doppelherz gibts in Ihrer Migros


|

FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014

ONLINE | 9

Der Fasten-Blog

Redaktorin Andrea Freiermuth zieht sich für eine Woche zum Fasten zurück – und berichtet auf www.migrosmagazin.ch täglich über ihre Erfahrungen.

Bild: iStockphoto

F Der Teller bleibt leer – dafür serviert Redaktorin Andrea Freiermuth jeden Tag einen neuen Blogeintrag.

astenfans schwärmen von den segensreichen Folgen, die der Verzicht auf Nahrung mit sich bringt: Glücksgefühle, Energieschübe, Entgiftung, Entschlackung – ein Gefühl wie neu geboren! Migros-Magazin-Redaktorin Andrea Freiermuth isst gern, sehr gern. Und kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein leerer Magen Spass machen kann. Nun zieht sie sich für eine

Woche zum Fasten auf den Hof de Planis in Stels GR zurück. Und wird dort während sieben Tagen bloss an Kräutertees und Gemüsebrühen nippen. Zumindest ist das der Plan – garantieren kann sie für nichts. Lesen und leiden Sie mit Andrea Freiermuth mit. Sie wird Ihnen jeden Tag ein saftiges Häppchen auf unserem Onlineportal servieren. www.migrosmagazin.ch

Korrigendum

Die Migros hat im Werbeprospekt Do it + Garden vom 21.Januar 2014 einen Artikel irrtümlicherweise falsch ausgezeichnet. Die auf der Titelseite angebotene graue UTZ-Box (Art. 6033.404, Aktionspreis Fr. 17.45) wurde als «lebensmittelecht» ausgelobt, was nicht korrekt ist. Die Box erfüllt die Anforderungen des eidg. Lebensmittelgesetzes für eine Lebensmitteltauglichkeit nicht. Aus diesem Grund sollen in dieser Box keine Lebensmittel aufbewahrt werden. Die UTZ-Box stellt für die Konsumenten keine Gefährdung dar.

Anzeige

NEU: SX4 S-CROSS SERGIO CELLANO® BEREITS AB Fr. 25 490.–

Das exklusive Sergio Cellano Paket Darin enthalten sind eine trendige Ledertasche «Weekender», ein Lifestyle-Set mit Schlüsselanhänger, iPhone-Hülle und exklusivem Schreibgerät sowie hochwertige Bodenteppiche, attraktive Dekorelemente und 5 Jahre Suzuki Premium- und Mobilitätsgarantie.

Sergio Cellano setzt Trends – und das exklusiv für die Schweiz Attraktive Kundenvorteile von Fr. 1 480.– (New SX4 S-CROSS) bis Fr. 9 900.– (New Grand Vitara) auf die gesamte Sergio Cellano Modellreihe, bereits ab Fr. 13 490.– (New Alto). Die Sergio Cellano Sondermodelle bestechen unter anderem mit handvernähtem Leder, sportlicheleganten Sergio Cellano Sitzen und vielen attraktiven Design-Details, die das Herz jedes stilbewussten Fahrers höher schlagen lassen.

Hauptbild: New SX4 S-CROSS 1.6 Sergio Cellano Top 4 x 4, 5-türig, Fr. 32 490.–, Treibstoff-Normverbrauch: 5.7 l / 100 km, Energieeffizienz-Kategorie: D, CO₂-Emission: 130 g / km; New SX4 S-CROSS 1.6 Sergio Cellano, 5-türig, Fr. 25 490.–, Treibstoff-Normverbrauch: 5.4 l / 100 km, Energieeffizienz-Kategorie: C, CO₂-Emission: 124 g / km; New Grand Vitara 2.4 Sergio Cellano 4 x 4, Fr. 33 490.–, Treibstoff-Normverbrauch: 8.8 l / 100 km, Energieeffizienz-Kategorie: G, CO₂-Emission: 204 g / km; New Alto 1.0 Sergio Cellano, 5-türig, Fr. 13 490.–, Treibstoff-Normverbrauch: 4.1 l / 100 km, Energieeffizienz-Kategorie: B, CO₂-Emission: 94 g / km; Durchschnitt aller Neuwagenmarken und -modelle in der Schweiz: 148 g / km; Sämtliche Preisangaben verstehen sich als unverbindliche Preisempfehlung, inkl. MwSt. Limitierte Serie. Nur solange Vorrat.

www.suzuki.ch


MENSCHEN 10 |

|

REPORTAGE

|

NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Ruhe vor dem Sturm: Morgens um 9 Uhr bereiten Remo (Bild oben und rechts) und Juliane die Terrasse für die zahlreichen sonnenhungrigen Schneesportler aus dem Unterland vor.

Ein Tag auf der Hütte Ein Saisonjob auf einer Skihütte? Klingt nach viel Party und noch mehr Spass. Für die Mitarbeiter der Aroser Tschuggenhütte, des grössten bedienten Pistenrestaurants der Schweiz, heisst es an einem schönen Wochenende aber vor alles eines: Vollgas geben.


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

S

till ruht die Bergwelt ob Arosa GR in der Morgendämmerung. Selbst die Natur scheint zu schlafen. Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Denn heute ist Samstag, und der Wetterbericht meldet: unten Grau, oben Blau. In der Tschuggenhütte, der grössten bedienten Pistenbeiz der Schweiz, ist die Belegschaft bereit für die erwarteten Horden aus dem Unterland: Alle 64 Mit­ arbeiter stehen im Einsatz.

Auf der Terrasse stemmt Christian (35) den Besen in den Schnee. Zum Glück hat es bloss Verwehungen. Liegt viel Schnee, muss die Schaufel her, dann kommt man selbst bei grosser Kälte ins Schwitzen. Und das wäre an diesem Morgen beson­ ders hart: Denn weil Laura (23) von der Bar heute Geburtstag hat, ist es gestern spät geworden. Erst war man im Party­ lokal Halli Galli, und später zog die fest­ freudige Truppe weiter in den Kursaal.

|

REPORTAGE | 11

Christian kommt aus Deutschland, hat Sport und Kommunikation studiert und ist im Sommer jeweils in der Erlebnis­ pädagogik tätig. «Das ist meine erste Saison in den Bergen. Aber sicher nicht die letzte.» Die Stimmung im Team sei super, die Kulisse wunderschön. Das glaubt man ihm sofort: Während an der Südflanke des Schiesshorns die Winter­ sonne in den Himmel klettert, arbeiten er und seine Kollegen Hand in Hand.


SCHONT DIE FASERN IHRER KLEIDER.

Gep r

g un

e Faserschon 端f t

8.50

Yvette White 1,5 Liter

11.20

Yvette Color 2 Liter

11.20

Yvette Sport 2 Liter

11.20

Yvette Black 2 Liter

11.20

Yvette Fibre Fresh 2 Liter

11.20

Yvette Care 2 Liter


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

|

REPORTAGE | 13

Hochbetrieb: Während sich die Gäste im Liegestuhl bedienen lassen, arbeiten Daniel (Bild links) und Enzo im Akkord. BERGHÜTTEN DER SUPERLATIVE Die Kleinste: Die wohl kleinste Berg­ hütte der Schweiz ist das «Rasthysi» bei Grindelwald BE. Das Beizli besteht aus nur einem Raum. Telefon 078 789 34 21 Die Höchste: Das Drehrestaurant Mittelallalin bei Saas­Fee VS liegt auf 3500 m ü. M. und bietet Blick auf zahl­ reiche Viertausender. Telefon 027 957 17 71 Die Älteste: Die Grünhornhütte im Glarnerland wurde im SAC­ Gründungsjahr 1863 erbaut. Allerdings ist sie heute nur noch ein Museum. Telefon 055 643 34 34

Eine Stunde später ist die Terrasse vom Schnee befreit, und 120 Tische, 240 Bänke sowie 260 Liegestühle stehen bereit. DasDurchschnittsalterimTschuggenteam liegt unter 30. Die wenigsten haben eine Ausbildung in der Gastronomie und arbeiten daher für den im Gastgewerbe üblichen Mindestansatz. Kim (21), die eigentlich Krankenschwester ist, wollte einfach mal etwas anderes erleben. Inzwischen ist die Zürcherin überzeugt: «Jeder sollte das mal eine Saison lang gemacht haben.» Das sei eine wertvolle Lebenserfahrung.

Strenge Regeln – wer dreimal verschläft, kann die Koffer packen Barkeeper Gregi (24) aus dem Toggenburg verbringt bereits den zweiten Winter auf der Tschuggenhütte. Eigentlich wollte der Polymechaniker wieder zurück in eine Festanstellung in seinem Beruf, schnupperte im vergangenen Frühling bei einem potenziellen Arbeitgeber, fand jedoch nach dem ersten Tag in der Werkstatt: «Das kanns irgendwie nicht sein.» Er vermisste das Panorama,

das Team – und seine Claudia. Die beiden hatten sich auf der Hütte kennengelernt und sich zusammen für eine weitere Saison beworben. Während der Winterjob auf der Skihütte für EU-Bürger auch finanziell durchaus interessant ist, kommen die Schweizer im Team vor allem, um eine gute Zeit zu verbringen. Für manche ist die Saison ein Synonym für Party. Gefeiert wird mit Vorteil am Mittwoch. Dann gibts im «Halli Galli» alle Drinks für einen Fünfliber, und bis zum Wochenende, wenn die Arbeit richtig hart wird, hat man sich wieder erholt. Denn auf der Tschuggenhütte gelten noch strengere Regeln als im Skilager: Wer dreimal verschläft, kann die Koffer packen. Definitiv nichts für Schlafmützen ist die Mittagszeit. In der Rushhour nehmen die Serviceangestellten ohne Unterbruch Bestellungen auf und

übermitteln sie via Orderman, eine Art überdimensionales Smartphone, an einen kleinen Drucker in der Küche. Für das Servieren sind die sogenannten Allrounder, wie auch Christian einer ist, zuständig. Sie beschränken sich während der hektischen Phase darauf, mit vollen beziehungsweise leeren Tellern

«Das Hüttenfieber hat mich vor 14Jahrengepackt.» Martina (34), Betriebsleiterin

und Gläsern zwischen Küche und Gast hin und her zu flitzen. In der Küche läuft der Kampf gegen den Ordermandrucker, der unablässig neue Zettel mit Bestellungen ausspuckt. Während am Morgen beim Vorkochen von unter anderem 60 Litern Gerstensuppe und 40 Litern Tomatensauce noch Zeit für einen Schwatz blieb, arbeiten die sechs Köche jetzt auf Hochtouren. Es zischt und dampft. Frittieren, gratinie-


MENSCHEN 14 |

|

REPORTAGE

|

NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Highnoon: Zeit zum Plaudern oder Feiern bleibt jetzt keine ‒ weder für Koch Rui (Bild links) noch für Geburtstagskind und Bardame Laura.

gern seiner Vorgesetzten Martina (34), die mit einem Telefon am Ohr zwischen Skifahrern und Servicepersonal im Gewusel steht und gerade wieder mal ein Problem löst: Am Take-away hat es mehr Gäste als erwartet. Auch das Raclettestübli braucht Verstärkung. Die gelernte Verkäuferin, die vor 14 Jahren vom Hüttenfieber gepackt wurde, lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und schickt Verstärkung. Erst als die Meldung kommt, dass sich Gäste über pampige Pommes frites beklagt hätten, runzelt sie besorgt die Stirn und macht sich auf, die Fritteuse zu inspizieren.

DJ, Barkeeper und Geschirrspüler rotieren auf Hochtouren Partytime: DJ G.P. heizt die Stimmung in der Kuhbar an.

ren, sautieren. Ein Teller nach dem anderen wandert über die Anrichte – fast wie am Fliessband. Im Vergleich dazu hat Enzo (49) im wahrsten Sinn des Wortes einen Platz an der Sonne: Lächelnd steht er am Grill unter freiem Himmel mit Blick auf die Liegestühle, wo die Gäste sich sonnen und bedienen lassen. Der Italiener verbringt bereits die 23. Saison auf der Hütte und hat sich über die Jahre zum Grillmeister hochgearbeitet. Für manche ist er sogar der heimliche Chef. Dabei überlässt er diesen Job noch so

Um 15 Uhr beginnen sich die Reihen auf den Festbänken zu lichten. Für Christian und Kim ist das Schlimmste überstanden. Jetzt übernehmen Laura, Gregi und vier weitere Barkeeper in der Kuhbar, wohin sich die Masse verschoben hat. Bereits wedeln einige Gäste ungeduldig mit Hunderternoten, auf der Ablage stapeln sich Gläser, und aus dem Geschirrspüler wabern unablässig Dampfschwaden. DJ G.P. (39) wechselt vom Chill-outSound zu Evergreens wie «Twist and Shout», «Jailhouse Rock» oder «Super Trouper». Er hat den richtigen Moment erwischt: Das Volk stampft zu den Beats, und der eine oder die andere beginnt sogar mitzusingen. Nach ein paar weiteren Aufwärmliedern verrät G.P., warum Laura heute eine goldene Krone im Haar

DIE HÜTTE IN ZAHLEN

1000

Gäste finden bei schönem Wetter in der Tschuggenhütte Platz.

64

Mitarbeiter sorgen für das leibliche Wohl der Schneesportler.

76

Tonnen Lebensmittel kommen im Herbst per LKW auf die Alp.

11

Tonnen Schweins­ nierstücke und …

… 15

Tonnen Pommes frites verputzen die Gäste bis zum Frühjahr.

trägt, und spielt «Happy Birthday to You». Dann dreht er das Volumen runter, und die Gäste übernehmen den Refrain. Laura lacht, winkt kurz und konzentriert sich wieder auf das Tablett voller dampfender Teegläser, in die sie giftgrüne Shots kippt. Gegen 18 Uhr fährt Gregi das Dach aus. Die Bar verwandelt sich in eine pulsierende und vibrierende Jurte. Die Party kann weitergehen. Bis auf der Tschuggenalp wieder Ruhe einkehrt, wird es noch mindestens zwei Stunden dauern. Bis dann wird das Tschuggenteam rund 1800 Gerichte serviert, 1600 warme Getränke mit Schuss ausgeschenkt, 60 Flaschen Wein geöffnet – und sich selber ein Feierabendbier verdient haben. Text: Andrea Freiermuth Bilder: Samuel Trümpy

www.tschuggenhuette.ch

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE

7000

Portionen haus­ gemachte Gerstensuppe und …

… 18 000

Flaschen Schorle kommen in einer Saison auf den Tisch.

Top of Switzerland Urchiger, teurer, höher: Hier finden Sie noch mehr Schweizer Berghütten der Superlative.


PUBLIREPORTAGE

Testen Sie unsichtbare t z t e J lden: Hörgeräte – nme 4 Wochen lang kostenlos.

Unser Ziel ist, dass Sie sich im Leben rundum wohl fühlen. Denn die Lebensqualität von Personen mit Hörverlust verbessert sich durch das Tragen von Hörgeräten deutlich. Diese Erfahrung machen unsere Kunden täglich. Und dies konnte nun auch in einer nationalen Hörstudie wissen-

schaftlich nachgewiesen werden. Bereits nach kurzer Tragezeit von Hörgeräten bestätigen die Mehrheit aller Studienteilnehmer mehr Spass an Aktivitäten mit Freunden, ein besseres Kommunizieren und mehr Lebensqualität zu Hause.

er sthör e T 0 0 sten 1 0.–* 5 1 Die er F H ten C ue l a h r e uf ne a tt Rabaörgeräte. H

Gut hören ist jetzt unsichtbar.

Die Lösung liegt somit auf der Hand. Oder besser im Ohr. Und zwar so, dass man sie nicht sehen kann. Besuchen Sie uns im Amplifon-Fachgeschäft. Gerne präsentieren wir Ihnen unsere innovative Produktneuheit: das unsichtbare Hörgerät ReSound Lex™ mit einem optimalen Tragekomfort. Denn uns ist es wichtig, dass Ihre Hörlösung so angenehm wie möglich ist und Sie Ihr Gehör sorgenfrei geniessen können.

Unser Amplifon-Service

• Kostenloser Hörtest und Probetragen modernster Hörgeräte • Kostenloser Hörgeräte-Check • Anpassung Ihrer Hörgeräte, Service und Reparatur aller Hörgeräte-Marken

Ihre Amplifon-Leistungen

• Für jedes Bedürfnis die richtige Hörlösung und beste Beratung von qualifizierten Hörgeräteakustikern • Breites Sortiment an Marken-Hörgeräten sowie grosses Zubehörsortiment und Gehörschutz • 90 Tage Rückgaberecht nach Kauf

Rabatt-Gutschein Jetzt unsere Hörgeräte kostenlos probetragen und profitieren. Die ersten 100 Testhörer erhalten CHF 150.–* Rabatt auf neue Hörgeräte. Nur gültig mit Anmeldung bei Amplifon bis 22. März 2014. * Rabatt inkl. MwSt. für den Kauf von zwei Hörgeräten ab Leistungsstufe 2. Pro Person ist nur ein Gutschein einlösbar. Die Gutscheine können nicht bar ausgezahlt werden. Sie sind nicht mit anderen Aktionen und Rabatten kombinierbar. Gutschein gültig bei Kaufabschluss bis 30. April 2014.

Schnell testen zahlt sich aus.

Testen Sie jetzt kostenlos das unsichtbare Hörgerät ReSound Lex™ für 4 Wochen bei Ihnen zu Hause. Wir belohnen die ersten 100 Testhörer mit einem Rabatt von CHF 150.–* beim Kauf von neuen Hörgeräten. Die Anmeldung zum Probetragen muss bis 22. März 2014 erfolgen. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in Ihrem Amplifon-Fachgeschäft unter der kostenlosen Kundenservicenummer 0800 800 881 oder besuchen Sie uns auf unserer Website:

www.amplifon.ch/unsichtbar

Amplifon ist für Sie da und immer in Ihrer Nähe – an 78 Standorten in der ganzen Schweiz.

M

M

it unserer professionellen Hörberatung sorgen wir bei Amplifon für besseres Hören, damit Sie Ihr Leben klangvoll geniessen können. Als schweizweit führender Spezialist für hochwertige Hörlösungen bieten wir unseren Kunden immer die neusten Innovationen. Überzeugen Sie sich von den neuen unsichtbaren Hörgeräten und erleben Sie High-Tech auf kleinstem Raum.

a


Das Engagement unseres Medienpartners macht dieses Inserat möglich. <wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2Nje2NAYAvogVLg8AAAA=</wm>

<wm>10CFXLoQ7DMBCD4Se6yM45vWSBU1k1MJUfqYb3_mhK2YDR__k4Ziu499xf5_6eBCVzDx8-26hF4uyI0kN3rKA_MNQZvW5_3qSgA7mMEUYlhmmzFhmhpC-e6w2U7_X5ATcS_SaAAAAA</wm>

Berghilfe-Projekt Nr.9508: Alphornwerkstatt bringt Leben ins Dorf.

Mit Unterstützung der Schweizer Berghilfe konnte Heinz Tschiemer im alten Dorfladen seiner Heimatgemeinde Habkern im Berner Oberland eine Alphornwerkstatt einrichten. Der neue Handwerksbetrieb hält das Zentrum lebendig, zieht neue Besucher an und schafft wichtige Arbeitsplätze im kleinen Bergdorf. Denn vom Holz bis zum fertigen Instrument kommt alles von hier. Mit einer Spende an die Schweizer Berghilfe können auch Sie helfen, die Zukunft der Menschen in den Berggebieten zu sichern. www.berghilfe.ch, Spenden-Postkonto 80-32443-2


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

|

AUF EIN WORT | 17

FRAUEN DER WOCHE

Das Dreamteam Langeweile total? Er habe immer etwas gefunden, um sich abzulenken, berichtet Michael Helbling.

DAS EXPERIMENT

«So ein Totalentzug ist wirklich hart»

Kein Handy, kein PC, kein TV: Michael Helbling hat sein Zimmer bis auf die Möbel ausgeräumt und sich drei Tage eingesperrt. Der Oberstufenschüler über seine Erfahrung mit der Leere.

Bilder: Michael Helbling, Keystone, Edi Ettlin

Michael Helbling, du hast drei Tage allein in deinem leer geräumten Zimmer verbracht. Warum tut sich ein 16-Jähriger das an?

Notizen zu meinen Gedanken und habe mir einen Parcours mit zwei Stühlen erstellt.

Für meine AbschlussarWas hat dich erstaunt? beit an der Freien Schule Dass ich immer wieder Winterthur habe ich das etwas fand, um mich abThema Langeweile gezulenken. Meistens irwählt. Ich wollte mich gend einen Blödsinn. nicht nur theoretisch Im Schnitt ist Wenn man keine Alterdamit beschäftigen, Michael Helbling nativen hat, sinken die sondern einen Versuch (16) aus Dinhard Ansprüche – so habe ich machen und schauen, ZH täglich drei zum Beispiel stundenwas passiert, wenn man Stunden online. lang die Etikette der drei Tage lang mit nieWasserflasche studiert. mandem spricht und keine Ablenkung hat – kein Handy, Wie hast du geschlafen? kein Computer, keine Bücher, ein- Schlecht. Wenn man nichts zu tun fach nichts. hat, wäre Schlafen eigentlich die einfachste Lösung. Zeitweise habe Und was hast du erlebt? ich vor mich hingedämmert, dafür Eine grosse Leere und viel Lange- war ich dann in der Nacht nicht weile. Darauf war ich vorbereitet. müde. Ich konnte nicht einschlafen Aber es war schlimmer als erwartet. und schon gar nicht durchschlafen. Zum Glück konnte ich mit der Zeit besser damit umgehen. Was hast du am meisten vermisst? Ich dachte, mir würde vor allem das Mit welchen Strategien hast du die Gamen fehlen. Aber am meisten Langeweile besiegt? habe ich den Kontakt mit anderen Zu Beginn habe ich mir immer vor- Menschen vermisst. Meine Eltern gestellt, wie ich mich ablenken haben sich an meine Anweisungen könnte, wenn ich eben nicht in gehalten und jeweils nur kurz die einem leeren Zimmer sitzen würde. Tür geöffnet und mir das Essen Aber das bringt ja nichts. Also be- reingeschoben. gann ich, mich mit dem zu beschäftigen, was möglich war. Ich spielte Wie viele Stunden pro Tag verbringst du mit der Wasserflasche, machte mir gewöhnlich mit Handy und Computer?

Im Schnitt wohl um die drei Stunden. Wobei ich für Computerspiele und Fernsehen eigentlich nur am Wochenende oder in den Ferien Zeit habe. Dann können es aber schon mal ein paar Stunden am Stück werden. Hat dich das Experiment verändert?

Ich denke nicht. Allerdings finde ich, wir sollten weniger fernsehen. Das habe ich auch meiner Familie gesagt. Fernsehen ist einfach Zeitverschwendung. Ich sass seit dem Experiment nie mehr davor.

Noch nie haben drei Sportler aus derselben Familie um dieselben Olympiamedaillen gekämpft. Die Biathlon-Schwestern Selina (29, Mitte), Elisa (22, rechts) und Aita Gasparin (20) taten genau dies. Selina holte sich Silber. Was die drei Geschwister vormachen, gilt für das ganze Schweizer Team in Sotschi, das bis Redaktionsschluss am Donnerstag bereits elfmal auf dem Podest stand: Gewinnen können nicht alle, gelitten und gefeiert wird aber gemeinsam.

MANN DER WOCHE

Der Rütli-Pächter

Was machst du mit der Extrazeit?

Ich mache mehr ab. Treffe ich meine Kollegen im Dorf, fühlt sich das irgendwie echter an als im Internet.

Kannst du das Experiment weiterempfehlen?

Nein. Denn so ein Totalentzug ist wirklich hart. Aber die Geräte mal wegzustellen und häufiger mit Menschen zu reden, das kann ich auf jeden Fall empfehlen. Wie hat dein Umfeld reagiert?

In meiner Klasse fanden viele: «Du spinnst. Opferst drei Ferientage für so was.» Im Nachhinein habe ich aber auch viele positive Rückmeldungen erhalten – und in den Kommentarspalten im Internet bewundern mich sogar einige. Interview: Andrea Freiermuth

Ab 2015 erhält die «Wiege der Schweiz» einen internationalen Anstrich: Der schweizerisch-amerikanische Doppelbürger Mike McCardell (35) hat von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft den Zuschlag für die Rütli-Pacht erhalten. Die Doppelbürgerschaft sei zwar ein Thema gewesen, aber kein Grund für eine Absage. McCardell setzt übrigens nicht auf Beef aus den USA, sondern auf Lebensmittel aus lokaler und nachhaltiger Landwirtschaft.


MENSCHEN 18 |

|

SCHULE

|

NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Unsere Schulen fördern kreatives Denken»

Die Bildungssysteme sind heute auf Leistung und Wirtschaft ausgerichtet und zerstören die Kreativität. Diese Kritik übt Regisseur Erwin Wagenhofer im Dokumentarfilm «Alphabet». Auf Schweizer Schulen treffen die provokanten Thesen des Österreichers nur bedingt zu, finden der Berner Erziehungsdirektor Bernhard Pulver und der Zürcher Kinderarzt Remo Largo. These 1:

Bernhard Pulver Der Jurist ist seit 2006 Erziehungs­ direktor des Kantons Bern. Zudem ist er Mitbegründer der Schweizer Grünen.

Remo Largo Der emeritierte Professor für Kinderheilkunde ist Gründer der entwicklungspädia­ trischen Poliklinik in Zürich und Autor mehrerer Fachbücher.

Unser Bildungssystem ist ganz auf die Wirtschaft ausgerichtet und funktioniert noch immer wie zu seiner Entstehungszeit nach der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert. Es produziert Menschen, die wie Maschinen funktionieren.

Remo Largo: Teilweise ein­ verstanden. Die Volksschule folgt immer noch stark den Prinzipien aus ihrer Entste­ hungszeit. Dabei sind heute nicht mehr Stöcklirechnen, Schnürlischrift und Auswen­ diglernen gefragt, sondern Computerfähigkeiten, Ver­ antwortungsbereitschaft und Sozialkompetenz. Diese Her­ ausforderung, zum Beispiel in der Informationstechnologie, stellt sich aber weniger den Kindern als vielmehr Eltern und Lehrern. Zu fordern, die Schule solle nicht auf die Wirtschaft schauen, scheint mir hingegen naiv. Bernhard Pulver: Unser Bil­ dungssystem muss auch auf die Wirtschaft ausgerichtet sein. Aber die will heute ganze Menschen, nicht Maschinen. Kreativität, Flexibilität, So­ zialkompetenz, Kommunika­ tionsfähigkeit sind wichtige Erwartungen der Wirtschaft, die ja so unmenschlich bei uns nicht ist. Unsere Schule hat einen ganzheitlichen Bil­ dungsauftrag – und lebt den auch.


MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

Drill und Uniformität: Aus kreativen Kindern werden leistungsfähige Prüfungsmaschinen.

Bilder: Reuters, Keystone (2)

|

|

SCHULE | 19

These 2:

These 3:

These 4:

Die Schule wird dominiert vom Leistungsdruck, und die wirtschaftliche Konkurrenz aus Asien verstärkt diese Tendenz noch.

Das Bildungssystem führt zu einer systematischen Zerstörung der Kreativität: Konkurrenzkampf und Druck verwandeln Kinder in Prüfungsmaschinen.

Die Menschheit wird nicht mehr in gleichem Mass grossartige kreative Erfindungen und Neuentwicklungen zustande bringen, weil ihr das Bildungssystem kreatives Denken, Neugier und Anderssein systematisch ausgetrieben hat.

Remo Largo: Weitgehend einverstanden. Aber es ist nicht nur die Schule, es sind auch die Eltern und die Gesellschaft, die so auf Leis­ tung drängen. Dahinter steckt eine existenzielle Grund­ angst. Wir leben zwar in einem enormen Wohlstand, befürchten aber, dass es uns bald mal schlechter gehen könnte und dass die Chi­ nesen, wenn sie so weiter­ machen, schon bald die Wirt­ schaft beherrschen. Also müssen wir schauen, dass wir dem etwas entgegensetzen. Der Leistungsdruck entsteht aber auch, weil die Anforde­ rungen auf dem Arbeitsmarkt stetig steigen. Bernhard Pulver: Leis­ tungsdenken gehört zur Schule, das ist auch richtig so. Unsere Schweizer Schulen setzen aber nicht nur auf Leistung, sondern fördern auch kreatives Denken, Neu­ gier und den Umgang mit dem Anderssein. Über die globalen Schulleistungsstudien Pisa und über Bildungsstandards wird meiner Meinung nach allerdings generell zu viel diskutiert.

Bernhard Pulver: Es gibt immer wieder Situationen, wo die Kreativität zu wenig gefördert, im schlimmsten Fall sogar zerstört wird. Aber im Grossen und Ganzen haben wir eine menschliche Schule. Ich würde dem Filmer empfehlen, mal in einige Volksschulklassen im Kanton Bern zu gehen. Wir sind heute nicht weniger kreativ als früher, aber wohl weniger kreativ, als wir sein könnten. Remo Largo: Über mangeln­ de Kreativität an den Schulen zu klagen, scheint mir zu ein­ fach. Eltern wollen vor allem, dass ihre Kinder später in dieser Gesellschaft bestehen können. Sehr einverstanden bin ich hingegen beim Prü­ fungsdruck. Heute miss­ braucht man Prüfungen und Noten, um Kinder zum Ler­ nen zu zwingen. Das demoti­ viert sie, und sie kommen vor lauter Stress nicht mehr dazu, ihren eigenen Interessen nachzugehen. Die Kreativität wird so tatsächlich zu wenig gefördert. Albert Einstein hat treffend gesagt: «Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles Auswendiggelernte vergessen hat.»

Bernhard Pulver: Ich bezweifle, dass den Menschen kreatives Denken, Neugier und Anderssein systematisch ausgetrieben werden. «Frü­ her» war es jedenfalls nicht besser. Es gab sehr enge gesellschaftliche Konventio­ nen, religiöse Vorschriften, autoritäre Gesellschaften und eine Erziehung, die oft nicht das Kreative förderte – be­ sonders nicht in ärmeren Schichten, deren Leben meist vom harten Überlebenskampf gezeichnet war. Remo Largo: Das geht glücklicherweise nicht. Krea­ tivität startet mit jedem Kind wieder von Neuem. Und es ist unmöglich, sie auszurotten. Das sieht man an den vielen neuen technologischen Inno­ vationen, die fast aus­ schliesslich von jungen Erwachsenen kommen. Da­ von gibt es so viele, dass wir älteren gar nicht mehr nach­ kommen.


Arbeiten | Lernen | Leben | Gestalten

Ab in die Schule! Alle Angebote gültig vom 24.02. bis 31.08.2014, solange Vorrat.

Gültig vom 24.02. – 31.08.2014, solange Vorrat. | Sämtliche Preisabbildungen sind inkl. MWSt. und in CHF. | Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. | Rabatte sind nicht mit anderen Rabatten/Rabatt-Bons kumulierbar.

e e n r u o T k e h t l u h Sc

CHF

169.-

CAMPUS Plus Schulthek «Cars» Best.-Nr. 14030400

k epar Surse Ort t e Glat and Surse llen rl r * e Zuge s 4 m ente i l 1 u l Wa Dat 08.3.20 sen Emmen C de u a h 4 u Stein nbrücke BI Gebä k 05. – 15.3.201 O e 4 rpar ge e Emm bühl d 12. – 15.3.201 n Lä ssa n 4 er Pa Schö 12. – 15.3.201 Cent s 4 n k – 1 a r t . S .20 n 12 epa 22.3 2014 Grüz tinge t – e . . W 9 i r 1 k 29.3 4 Stüc rk erthu 26. – 29.3.201 Wint pa u ä G – l 4 26. .201 Base ngen 4 . 5 0 4 ki Eger 02. – 05.4.201 4 end 02. – 12.4.201 agab amst 09. – S – ittag ochm w t t i *M

* et** ges S i l i e t 5CHF

16 169.-

CAMPUS Plus Schulthek «Disney Princess» Best.-Nr. 14030700

Set* liges 5-tei

zur uf les , al n Sie a t n e e rtim find e So Tipps t t e pl ele kom d vi Das nee un r Tou

e.ch l u -sch e i in-d b a Set** liges 3-tei

*** s Set e g i l i 5-te

CHF

239.-

TOUCH Schulthek-Set «Soccer II» CHF

Best.-Nr. 10862000

189.18

Big Bo Box Get Me Karo Lila

Best.-Nr. 14025600

Set* liges i e t 5 CHF

Flexline Schulthek-Set «Unicorn»

* besteh bestehendd aus Schulthek, Schüleretui bestückt mit Lamy-Stiften, Brustbeutel, Schlamper Schlamperetui und Schulsportbeutel ** bestehend aus Schulthek, Schüleretui bestückt mit Farb- und Filzstiften von Stabilo und Schulsportbeutel ulsportbeutel *** bestehend aus Schulthek, Geldbeutel, Schuhbeutel, 18-tlg. Schüleretui und Schlamperetui

0844 822 816

0844 822 817

www.officeworld.ch

239.-

Best.-Nr. 14031500

24 Filialen

Immer in Ihrer Nähe: Baden, Center Passage Wettingen, Stücki Basel, MParc Basel Dreispitz, Pratteln, Bern, Bern-Schönbühl, Centre commercial Cormanon, Genf-Acacias, Chur, Emmen Center Emmen, Luzern-Reussbühl, Surseepark Sursee, Länderpark Stans, Gäupark Egerkingen, St. Gallen-Winkeln, Lausanne, Zugerland Steinhausen, Dietikon + Outlet, Dübendorf, Glattzentrum Wallisellen, Grüzepark Winterthur, Regensdorf, Zürich-Altstetten


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

|

SCHULE | 21

Bild: Prochaine AG

Der Film zeigt auch positive Beispiele: Schulen, in denen die Kinder mehr lernen als Standardantworten auf Prüfungsfragen.

These 5:

These 6:

These 7:

These 8:

Die Schule ist überflüssig: Die natürliche Lebenskraft der Kinder, Spiel und Begeisterung sind alles, was es braucht, denn jedes Kind ist auf seine Weise «hochbegabt».

Kinder mit Behinderung oder anderen Defiziten sollten ins Schulsystem integriert werden. Mit der richtigen Förderung kön­ nen sie so weit kommen wie alle anderen.

Reformen im Bildungssystem reichen nicht, es braucht eine Revolution, die alte Strukturen zertrümmert und Raum für Neues schafft.

Bernhard Pulver: Die The­ se, man könne die Kinder sozusagen frei ihr Wissen erwerben lassen, halte ich für realitätsfremd. So was wäre höchstens in einem Naturzu­ stand der menschlichen Ge­ sellschaft möglich, ansonsten hat es sich in den letzten Jahr­ hunderten sehr bewährt, Bildung in einer Institution wie der Schule zu vermitteln. Remo Largo: «Hochbe­ gabt» halte ich für eine Irre­ führung der Eltern. Kinder sind alle verschieden, und man kann sie unter­, aber auch überfordern. Bei jedem liegen diese Grenzen woan­ ders. Heute neigen wir dazu, sie zu überfordern und so zu demotivieren. Jedes Kind will lernen, aber in seinem Tempo und seinem Verständnis gemäss. Die Aufgabe der Schule ist es, ihm die entspre­ chenden Erfahrungsmöglich­ keiten zu geben.

Remo Largo: Das stimmt so nicht und weckt bei den Eltern unrealistische Hoff­ nungen. Kinder haben unter­ schiedliche Entwicklungs­ potenziale. Ich bin für eine Integration, falls drei Bedin­ gungen erfüllt sind: 1. Das Kind ist sozial integriert, wird also von den anderen Kindern akzeptiert. 2. Die Leistungs­ anforderungen sind dem Kind angepasst, es hat Erfolgs­ erlebnisse. 3. Es erlebt, dass es mit den anderen Kindern einigermassen mithalten kann. Bernhard Pulver: Integra­ tion ja, aber mit Augenmass. Es ist nicht jedem Kind in jedem Fall besser geholfen, wenn es in eine Klasse inte­ griert wird. Ein gehörloses Kind ist in einer «normalen» Klasse falsch platziert, es wird dort mehr behindert als adäquat gefördert.

Die Verkürzung des Lebens auf die Ökonomie ist eine der fatals­ ten Entwicklungen der heutigen Zeit. Die Schule sozialisiert die Menschen dort hinein, und nur wenige brechen jemals aus. Die meisten folgen dem System wie Lemminge.

Bernhard Pulver: Vom Zer­ trümmern halte ich wenig. Ich will die Dinge schritt­ Remo Largo: Das hat schon weise, mit den Menschen und was. Aber das Bildungssystem im gesamten Kontext weiter­ ist nicht der Grund dafür, entwickeln. sondern eine Folge davon. Die Remo Largo: Die grösste Gesellschaft als Ganzes ist Herausforderung für die aufs Materielle fokussiert. Lehrer ist, dass die Kinder in Wir müssen also eine Diskus­ ihrer Entwicklung alle an sion nicht nur über die Schu­ einem anderen Ort stehen, le, sondern über unser Werte­ wenn sie zur Schule kommen. system und recht eigentlich Die einen können schon den Lebenssinn führen. Wir lesen, die anderen brauchen sollten beispielsweise mehr noch zwei Jahre. Eine kinder­ Wert auf Beziehungen in der gerechte Reform wäre, indivi­ Familie, am Arbeitsplatz und duell auf jedes einzelne Kind in der Gesellschaft legen. Die einzugehen und es seinen Ökonomie pauschal zu ver­ Möglichkeiten entsprechend teufeln, bringt uns jedoch zu fördern. Es gibt Schulen, nicht weiter. die das schon heute tun, aber Bernhard Pulver: Die Ver­ wir müssen uns auch als kürzung des Lebens auf die Gesellschaft im Klaren sein, Ökonomie ist falsch, damit was kindgerecht ist. Die Ver­ bin ich einverstanden. Aber änderung muss erst mal in gerade die Schule gibt den den Köpfen stattfinden. Kindern die Möglichkeit, ein breites Spektrum von Bega­ bungen zu entfalten.


FrühstückAktionswochen auf galaxus.ch

a digitec company

Angebote gültig bis 10.03.2014.

29.– statt 56.– Blomus Desa S

199.– statt 246.– Philips Avance Collection HR1871/10

45.– statt 83.– Bodum Pilatus 6er-Set (0.25l)

59.– statt 79.– Bodum Assam (1.5l)

Das grösste Online-Warenhaus der Schweiz Alle Preise in CHF inkl. MwSt., Statt-Preise sind Konkurrenzpreise vom 19.02.2014.

45.– statt 72.– Electrolux EAT7100R

galaxus.ch


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

Das Fazit: Bernhard Pulver: Man kann immer mehr tun, um Kreativität zu nutzen und zu fördern. Eine gute Schule kommt nicht von Vorgaben, Konzepten oder Reformideen der Politik, sondern von dem, was die Lehrerinnen und Lehrer vor Ort tun. Und ob sie es mit Überzeugung, Kompetenz und Engagement tun. Deshalb habe ich im Kanton Bern auch das Reformtempo gedrosselt und setze auf einen pädagogischen Dialog: eine Weiterentwicklung der Schule von unten, durch Entwicklungen in den einzelnen Schulzimmern. Mein Ziel ist, die Schulen möglichst familienfreundlich zu gestalten und die Eltern mit schulergänzenden

Angeboten wie Blockzeiten und Tagesschulen zu entlasten. Klar ist: Die Familie sollte die Schule in der Förderung der Kreativität unterstützen. Remo Largo: Aus meiner Sicht hat das Monopol der Volksschule ausgedient. Was wir brauchen, sind autonome Schulen, subventioniert wie die Volksschule, mit freier Schulwahl für die Eltern, wo auch schwächere Schüler ihren Platz haben. Es wäre auch eine Befreiung für viele Lehrer und Lehrerinnen: Sie könnten so Schule geben, wie sie es für richtig finden. Ich bin skeptisch, was Reformen von oben betrifft. Der Lehrplan 21 geht einige Probleme an, aber die grossen Veränderungen in die richtige Richtung werden nicht angepackt.

Diese Veränderungen müssen von unten kommen. In den ersten fünf Lebensjahren ist die Familie entscheidend, und das ist wohl die wichtigste Lebensphase überhaupt. Danach muss das Kind von den Eltern vor allem emotionalen Rückhalt bekommen. Die Wertschätzung darf nicht nur der Leistung,

sondern soll vor allem der Person gelten. Es mangelt unter anderem an Chancengerechtigkeit, weil die Eltern ganz unterschiedlich fähig sind, das Kind zu Hause zu unterstützen, beispielsweise bei den Hausaufgaben. Texte: Ralf Kaminski

www.alphabet-film.com

www.migrosmagazin.ch

GEWINNEN SIE KINOTICKETS! «Alphabet» Der neue Film des österreichischen Regisseurs Erwin Wagenhofer wirft einen kritischen Blick auf das Bildungssystem. Das Migros-Magazin und der Verleih Frenetic Films verlosen 20 x 2 Kinotickets für den Film, der eben in unseren Kinos angelaufen ist.

Anzeige

JETZT NEU. LEICHTER GENUSS

2.05

Heidi Bergkäse halbfett Nehmen Sie’s leicht und gönnen Sie sich wunderbar vollen Geschmack – bei nur halb so viel Fett, per 100 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 25.2. BIS 3.3.2014, SOLANGE VORRAT

20x PUNKTE

|

SCHULE | 23


MENSCHEN 24 |

|

PORTRÄT

|

NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Mit einer Airbrushpistole verleiht Roger Stalder der «Bikersau» den letzten Schliff.


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

|

PORTRÄT | 25

Gförchige Kunst

Roger Stalder ist Lozärner Fasnächtler durch und durch. Der Maskengestalter fertigt für Guggenmusiker und Wagengruppen gruselige Fratzen, Ungeheuer und Narrengesichter aus Kunststoff an. Ein Atelierbesuch.

K

Der Gothic-Clown beweist: Humor kann auch ziemlich düster sein.

rieger, Kürbisköpfe, Drachen, Monster: Roger Stalder ist der Meister der «gförchigen Grende». Seit 22 Jahren stellt der 41-Jährige Fasnachtsmasken her. Früher als Hobby, heute hauptberuflich. Betritt man Stalders Atelier in Sursee LU, schlägt einem sofort der beissende Geruch von Terpentin und Farben entgegen. Direkt beim Eingang stehen ein Dutzend grimmige Masken, daneben liegt ein Sack mit Plastikaugen. An der Wand hängen Bilder zur menschlichen Anatomie, und auf der Werkbank liegt Töpferwerkzeug bereit,um dem Modellkopf aus Plastilin Haare, Lippen oder Ohren zu verleihen. In der Spritzkabine schliesslich haucht der Maskenmacher seinen Fratzen Leben ein, verpasst ihnen Furchen und Falten. Das geschieht mit Airbrushtechnik aus der Druckpistole.

Das Motto der Guggenmusik bleibt bis Fasnachtsbeginn geheim Roger Stalder befindet sich mitten im Endspurt, denn am 27. Februar, dem Schmutzigen Donnerstag, geht es los: Die Wagengruppen und «Guuggenmusigen» ziehen durch die Luzerner Gassen und machen mit Pauken und Trompeten dem Winter den Garaus. Bis dahin

Teuflisch fies: Der Bösewicht aus dem Film «Legend».

wird Stalder bereits die eine oder andere Nachtschicht hinter sich haben. Rund zwölf Guggenmusiken stattet er pro Saison mit Masken oder «Grende», wie die Luzerner sagen, aus. Der Surseer ist auf Filmhelden und -schurken spezialisiert, die Auftragslage hingegen schaut meist anders aus: Dieses Jahr wünschen die Kunden eine «Bikersau» oder einen Harald Glööckler, den glitzernden Modezaren aus Deutschland. Aktuell besonders beliebt ist auch das Motto Ikea, also hat Stalder kurzerhand ein Modell mit geblümtem Lampenschirm auf dem Kopf kreiert. Welche Guggenmusik welches Motto hat, ist indes streng geheim und soll erst am Schmutzigen Donnerstag mit viel Getöse präsentiert werden. Die Fasnacht spielt auch in Roger Stalders Privatleben eine grosse Rolle. Zwischen Schmutzigem Donnerstag und Güdisdienstag macht er selbst die Gassen unsicher, ist sogar Präsident einer Surseer Wagenbaugruppe. Woher kommt die Faszination für Fasnachtsmasken? «Ich bin ein wenig vorbelastet», antwortet er schmunzelnd. Das «Fasnächtele» liege einfach in der Familie. Schon als Kind habe er mit seinem Onkel leidenschaftlich gerne Masken gebastelt. Weniger leidenschaftlich hingegen habe er in der Guggenmusik Posaune gespielt. Deshalb begnügt er sich heute mit einer Wagenbaugruppe ohne Orchester. Was für Stalder zählt, ist das Gemeinschaftsgefühl. «Alles ist möglich, man taucht komplett ab in eine andere Welt.» In das Motto stürze er sich voll rein: «Mein Kostüm für dieses Jahr hat sogar mehr gekostet als einst mein Hochzeitsanzug», gesteht er. Seine Frau Andrea (42) hat er bei der Guggenmusik kennengelernt. «Und obwohl man sagt, solche Beziehungen hielten nicht lange, sind wir seit 22 Jahren zusammen.» Da sowohl Andrea als auch die gemeinsamen

Ganz schön grün im Gesicht: Auch dieser Gnom lehrt einen das Gruseln.


50% GÜNSTIGER

50%

19.80 statt 39.60

Energizer Ultra+ Alkali-Batterien AA oder AAA 20er Pack

* für bis zu 2 Jahre gegen Auslaufen von vollständig aufgebrauchten Batterien.

Verbrauchte Batterien müssen der Verkaufsstelle zurückgebracht werden.

Schützt * Ihre Geräte

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

ANGEBOT GILT NUR VOM 25.2. BIS 10.3.2014, SOLANGE VORRAT

Energizer gibts in Ihrer Migros


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

Ebenfalls ein beliebtes Fasnachtsmotiv: Der feurige Drache.

Kinder Sebastian (10) und Aurelia (7) ebenfalls begeisterte Fasnächtler sind, haben sie Verständnis für sein Engagement. Einen Monat vor dem bunten Treiben bleibt nämlich kaum noch Zeit für die Familie. Dann setzt sich Roger Stalder bereits um vier Uhr morgens an seine Modelle und verlässt das Atelier erst für das Abendessen wieder. Eine Woche braucht er durchschnittlich für Modell und Negativform. Plus fünf bis sechs Stunden Arbeit an der bis zu zwei Kilogramm schweren Einzelmaske. Ein fertiger «Grend» von Roger Stalder kostet zwischen 250 und 450 Franken. Besonders kostspielig sind die Masken der Tambourmajoren: Sie sind pompöser, und man muss gegen 1500 Franken berappen. Erst ab Aschermittwoch kann es Stalder «wieder etwas lockerer» nehmen: Das ausgelassene Treiben ist dann vorbei, und die einzigen Narren sind die «Grende» in seinem Atelier. Trotz der vielen Aufträge kann Roger Stalder nicht ganz vom Maskenbau leben. Nebenbei giesst der ausgebildete Holzbildhauer Replika von Ausstellungsstücken und arbeitet als Techniker in einem Museum. Doch nach der Fasnacht ist bekanntlich vor der Fasnacht: Bereits im März macht er sich an Aufträge für die nächste Saison. Diesmal auch von einem Kunden aus Deutschland. Text: Silja Kornacher Bilder: Herbert Zimmermann

|

PORTRÄT | 27

LOZÄRNER FASNACHT

Drei «verreckte» Tage Das Luzerner Fasnachtsdatum richtet sich nach der katholischen Fasnacht: 325 n. Chr. legte das Konzil von Nicäa Ostern auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Rechnet man von diesem 40 Tage Fastenzeit zurück, kommt man auf den Aschermittwoch. Die Tage vor Aschermittwoch sind die eigentlichen Fasnachtstage − laut kantonalem Gesetz Schmutziger Donnerstag, Güdismontag und Güdisdienstag. Der Schmutzige Donnerstag hat seinen Namen vom Fett, im Dialekt «Schmutz»: Kalorienreiche Kost soll Reserven für die kommende Fastenzeit bilden. Güdis wiederum ist von «Güdel», dem Magen, abgeleitet. Diesen soll man sich vor den Fastentagen noch einmal richtig vollschlagen.

Infamer Pirat: Davy Jones, Widersacher von Captain Jack Sparrow.

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE

Von der Zeichnung zur fertigen Maske Roger Stalder zeigt Schritt für Schritt, wie aus einer Idee ein «gförchiger Grend» wird.

Anzeige

te u n i M Last ie Sonne. d Ab an

Fuerteventura 1 Woche CHF 645.– statt 963.–

Teneriffa 1 Woche CHF 595.– statt 815.–

s Rhodo .– 109

Fiesta Hotel Playa Paraiso Playa Paraiso Doppel mit all inclusive

F ab CH

.14. . am 3.7 üge ay, z.B fl One-W eren Ferien auf it n e e Alle w ationspreis s zu Sen n.ch

Ab Zürich nach Teneriffa mit Travel Service/Edelweiss am Mi./So. 2.*, 9., 12.*. 16., 19.*, 23., 26.*, 30.3.14

elpla fly.hot

Phuket 1 Woche CHF

HHH

* Zuschlag CHF 150.–

1295.– statt 1829.–

Melia Gorriones H H H H Costa Calma Doppel mit Halbpension

Apsara Beachfront Resort & Villa Pakarang Beach Doppel Superior mit Frühstück

Ab Zürich nach Fuerteventura mit Air Berlin am Mo./Sa. 3.*, 15.*, 17., 22.*, 24., 29., 31.3.14

Ab Zürich nach Phuket mit Edelweiss am Mi./Sa. 12., 22., 26., 29.3., 16., 23., 26.4.14

HHHH

Hurghada 1 Woche CHF 595.– statt 939.– Governor Amwaj Abu Soma Abu Soma Sparzimmer mit all inclusive

HHHH

Ab Zürich nach Hurghada mit Air Cairo am So. 9.*, 16., 23., 30.3.14 * Zuschlag CHF 100.–

Gran Canaria 1 Woche CHF 645.– statt 933.–

Aparthotel Principado H H H i Playa del Ingles Appartement mit Halbpension

Ab Zürich nach Gran Canaria mit Travel Service/Air Berlin am Mi./Sa. 15., 19.*, 22., 26.*, 29.3.14 * Zuschlag CHF 50.–

HM K TFS PARFLO 2221

HM K HRG AMWBLU 0170

HM K LPA APAPRI 0403

Punta Cana 1 Woche CHF 1495.– statt 2113.–

Mauritius 1 Woche CHF 1795.– statt 2003.–

Malediven 1 Woche CHF 1895.– statt 2450.–

Ab Zürich nach Mauritius mit Edelweiss am So. 16., 23., 30.3., 6.4.14

Ab Zürich nach Male mit Oman Air via Muscat am Mo./Fr./So. 23., 24., 28., 30., 31.3., 4., 6., 18., 20., 21.4.14

HM K MRU MERBEA 0114

HM K MLE MADMAL 0107

Gran Bahia Principe Punta Cana Junior Suite mit all inclusive

HHHH

Ab Zürich nach Punta Cana mit Edelweiss am Do 27.2., 6.*, 20.3.*, 10.*, 17.*, 24.4.14

* Zuschlag CHF 250.–

Verl.-Woche CHF 400.–

*Zuschlag CHF 200.– Verl.-Woche CHF 700.–

HM K FUE SOLGOR 1108

HM K IKHA APSBEA 0528

HM K PUJ BAHPRI 0121

Merville Beach - Grand Baie H H H i Grand Baie Doppel mit Halbpension

Madoogali Maldives H H H i Nord-Ari-Atoll Beach Bungalow mit Halbpension

Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Kinderermässigung: 20% 2– 12 Jahre (exkl. Taxen/Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Kombi-Versicherungspaket CHF 33.– bis CHF 98.–, Touristenkarte Kuba CHF 40.–, Touristenkarte Dominikanische Republik USD 10.–, Ausreisetaxe Dominikanische Republik USD 25.–, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle; vor Ort zu bezahlen: Ausreisetaxe Kuba CUC 25.–, Ägypten-Visum CHF 40.–. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 24.2.14.

Jetzt buchen! 0848 82 11 11, www.hotelplan.ch, fly.hotelplan.ch oder im Reisebüro.

Folgen Sie uns:


MENSCHEN 28 |

|

INTERVIEW

|

«lch weiss, dass ich viel Leid nicht lindern kann»

Seit zehn Jahren kämpft der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy unermüdlich für ein besseres Leben der HIV-Kranken in Simbabwe. Nun will der 73-Jährige seine Klinik in Harare einem Nachfolger übergeben.

Ruedi Lüthy, Ihre HIV-Klinik Newlands in Simbabwe feiert in diesen Tagen ihren 10. Geburtstag. Was geht Ihnen da durch den Kopf?

Sehr viel. Ich hätte mir so eine Entwick­ lung nie vorstellen können. Meine Arbeit macht so viel Freude wie kein Job vorher. Ehrlich? Sie sind pausenlos mit enorm viel Leid konfrontiert.

In den ersten zwei, drei Jahren hatte mich das Elend so getroffen, dass ich nur das sah, was ich nicht ändern konnte. Als Simbabwes Präsident Mugabe im Juni 2005 Wellblechsiedlungen von 700 000 Menschen niederreissen liess, habe ich es nicht mehr ertragen, ging mit meiner Frau in die Schweiz zurück und ver­ suchte, mir klar zu werden, wie es wei­ tergehen sollte. Dann erinnerte ich mich an ein Gebet von Franz von Assisi: «Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen, und die Weisheit, zwischen diesen beiden Din­ gen unterscheiden zu können.» Und diese Kraft gibt Ihnen die Religion?

Ich bin schon gläubig, aber entscheidend war die Erkenntnis, mich auf das zu kon­ zentrieren, was ich verändern kann. Alles andere muss ich akzeptieren. Schauen Sie: Ich esse zu Hause ein nor­ males Frühstück und begegne dann in der Klinik zwei Mädchen, die seit zwei Tagen nichts mehr gegessen haben. Natürlich komme ich mir vor wie ein

schlechter Hund. Aber heute weiss ich, dass ich viel Leid nicht lindern kann. Deshalb konzentriere ich mich auf das Positive: Im Dezember kam eine Frau in die Klinik mit unglaublichen Schmerzen im Auge und einer trüben Hornhaut. Unsere Ärztin hatte so was noch nie ge­ sehen. Für mich war sofort klar, dass es sich um eine Herpes­Hornhautentzün­ dung handelte. Wenn ich so helfen kann, löst das in mir eine riesige Freude aus. Wie hat sich die Lage in Simbabwe bezüglich HIV in den letzten zehn Jahren verbessert?

Massiv. Als ich ankam, gab es keine einzige öffentliche Klinik für diese Men­ schen. HIV­Medikamente waren fast unbekannt. Die Kranken sind einfach gestorben. Seither sind rund 1600 Kli­ niken und ambulante Behandlungs­ stellen für HIV­ und Tuberkulosepati­ enten entstanden. Heute, so behauptet es zumindest das Gesundheitsministe­ rium, sind 600 000 Menschen in einer HIV­Therapie. Allerdings erhalten noch immer rund eine halbe Million HIV­ Positive keine Behandlung. Wie viel haben Sie zu all dem beigetragen?

Es ist Aufgabe des Ministeriums, diese Epidemie zu bekämpfen. Klar, wir haben mit unserer Arbeit einen wesentlichen Beitrag geleistet. Seit fünf Jahren bilden wir in unserem Ausbildungszentrum einheimische Pflegepersonen und Ärzte aus. Über 750 Personen haben bei uns

NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

Der AidsExperte Ruedi Lüthy (73) war in den 80erJahren einer der ersten Aidsspezialisten der Schweiz. 1990 war der Mediziner Mitgründer des Zürcher Sterbehospizes Lighthouse, das er ab 1995 leitete. 2003 liess er sich pensionieren und baute in Simbabwe die Newlands Clinic auf, um HIV-Patienten zu behandeln. Zusammen mit seiner Frau lebt er in Harare, während jährlich sechs bis acht Wochen am Bielersee. Seine Tochter Sabine Lüthy ist ebenfalls für die Klinik in Simbabwe engagiert, arbeitet jedoch meist von der Schweiz aus. www.swissaidscare.ch

mittlerweile abgeschlossen. Und mehrere weitere Kliniken sind nach unserem Vorbild entstanden. Hat sich auch der Umgang mit HIV-Positiven im Vergleich zu früher entspannt?

Wenig. Die Krankheit ist noch immer ein Tabu, und das ist ein gewaltiges Problem. Ein HIV-positives Kind muss alles unternehmen, damit in der Schule niemand davon erfährt, sonst wird es gehänselt, möglicherweise gar ausgegrenzt. Selbst Lehrer haben kaum Verständnis für diese Kinder. In Simbabwe sieht man die Ursache von HIV noch immer darin, dass der Betroffene sich gegenüber der Familie versündigt hat oder von jemandem verflucht worden ist. Wir betreiben einen riesigen Aufwand, nur um den Müttern beizubringen, dass sie ihre Kinder bedenkenlos in die Arme nehmen können. Wer in Simbabwe erkrankt an HIV?

Alle, quer durch die Gesellschaft. Erschwerend kommt hinzu, dass es laut Regierung keine Homosexualität gibt. Entsprechend gibt es null Prävention für Homosexuelle. Genauso negiert wird das wachsende Drogenproblem. Und Frauen sind aus der Sicht der Simbabwer dazu da, Männern Kinder zu gebären. Mit der Heirat und der Mitgift kaufen sie sich das Recht, Frauen zu «benützen». Das heisst, der Mann bestimmt, ob er Kondome benützt oder nicht.

Genau. Und es ist schwierig, Männer dazu zu bringen. Deshalb ist die Therapie so wichtig, denn damit sind die Patientinnen kaum mehr ansteckend.

«Aids ist noch immer ein Tabu, und das ist ein gewaltiges Problem.» Sie behandeln also primär Frauen?

Ja, über zwei Drittel unserer Patienten sind Mädchen und Frauen, weil ihr Wohlbefinden sich sofort auf viele weitere Menschen positiv auswirkt. Ein weiteres entscheidendes Kriterium: Die Patienten müssen arm sein. Wie vielen Menschen konnte Ihre Klinik das Leben retten?

Retten können wir sie nur, wenn sie ihr Leben lang immer ihre Medikamente nehmen. Inzwischen betreuen wir

|

INTERVIEW | 29

4500 Patienten in der Klinik. In den ersten Monaten der Behandlung sterben etwa zehn Prozent, weil sie die Medikamente zu spät bekommen. Aber die Geretteten können ihre Familie weiterführen. Und mit den Ausbildungen geben wir lebensrettendes Wissen weiter. Wie finanzieren Sie die Klinik?

2013 betrug unser Budget 3,3 Millionen Franken inklusive Ausbildung und Softwareentwicklung. Das Geld erhalten wir zu einem Drittel von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit sowie einer Reihe von Stiftungen. Ein Grossteil stammt von Einzelspendern aus der Schweiz. Dieses Vertrauen ist eine grosse Verpflichtung: Über 90 Rappen jedes Spenderfrankens fliessen in unsere Projekte. Mit rund 600 Franken pro Jahr können wir einen Patienten umfassend betreuen. Welches sind die grössten Probleme, mit denen Sie konfrontiert sind?

Das Hauptproblem ist die Therapietreue. Wenn man pro Woche eine Tablette vergisst, versagt irgendwann die Therapie. Hinzu kommen Armut, Hunger und eine Arbeitslosigkeit von über 80 Prozent. Wir haben deshalb nicht nur ein Nahrungsmittelprogramm aufgebaut, sondern organisieren für einige Patienten auch einen Taxidienst zur Klinik, weil sie sich die Fahrt nicht leisten können. Um wirklich zu helfen, braucht es ein umfassendes Programm. Die Newlands Clinic ist also weit mehr als ein HIV-Spital?

Das hat sich so ergeben. Zum Beispiel haben wir nach den Hungersnöten vor ein paar Jahren den Menschen beigebracht, wie sie Gemüse anpflanzen können. Sie machen also das, wofür eigentlich der Staat sorgen müsste.

Das haben Sie gesagt. Ich darf das nicht. Wie stark schadet die politische Repression unter Präsident Robert Mugabe dem Land?

Dazu darf ich mich öffentlich ebenfalls nicht äussern.

Warum haben Sie sich entschlossen, Ihre Klinik gerade in Simbabwe aufzubauen?

Aus Zufall. Ich wollte mich frühzeitig pensionieren lassen und mein Wissen in Afrika weitergeben. Dazu kam es, weil mich an einem internationalen Aidskongress in Barcelona eine Ärztin aus Simbabwe um Beratung für eine Studie gebeten hatte. Dabei sollten


MENSCHEN 30 |

|

INTERVIEW

|

NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

und es braucht jemanden mit Erfahrung in Führung und Management, im Idealfall aus dem Gesundheitsbereich. Sie wirken gesund und munter. Könnten Sie nicht noch ein paar Jahre weitermachen?

Ruedi Lüthy im Einsatz in seiner Klinik in Harare.

HIV-Patienten mit Aspirin und Multivitaminpräparaten behandelt werden – und das noch im Jahr 2002! Ich war entsetzt. Aber sie sagte mir, sie hätten halt nichts anderes. Das zeigt, auf welchem Stand das Wissen dort damals war.

Nach zehn Jahren wollen Sie die Klinik nun einem Nachfolger übergeben. Welche Voraussetzungen muss dieser mitbringen?

Ich war lange überzeugt, dass wir dafür einen Schweizer Arzt brauchen. Wir sind nun aber ein grosser Betrieb geworden,

Ich bin kürzlich 73 geworden. Irgendwann kommt der Moment, wo ich morgens nicht mehr um 6 Uhr aufstehen möchte. Zudem will ich meine Nachfolge so sichern, dass der Laden weiterläuft, falls mir etwas zustösst. Am liebsten würde ich mich aus der Funktion des Direktors zurückziehen und nur bei der Ausbildung und der Patientenbetreuung mithelfen. Zur Enttäuschung meiner Frau habe ich mich noch nicht geäussert, wie lange ich in Simbabwe bleibe, um weiterzuhelfen. Letztlich hängt das von meiner Gesundheit ab. Ihre Frau würde demnach gern wieder in der Schweiz leben?

Ja. Harare ist wunderschön und grün. Aber als Weisser hat man es nicht

Anzeige

2 0 % R a b at t Gelenkschmerzen?

Wellness-kur Fürs haar

Entzündungshemmend und schmerzstillend. Voltaren Dolo forte Emulgel, 150 g

Zur Stärkung der Haarwurzeln von innen. Priorin N, 270 Kapseln

chF 31.60 statt CHF 39.50

chF 99.80 statt CHF 124.80

20% Novartis Consumer Health Schweiz AG

20% Bayer (Schweiz) AG, 8045 Zürich

Gültig bis 9.3.2014 Lesen Sie die Packungsbeilage. Keine Kumulation mit anderen Rabatten. www.achillea.ch

www.dropa.ch

www.impulsdrogerie.ch

Apoth e ke n u n d droge ri e n


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

einfach. Wir kennen unsere Nachbarn rechts und links kaum. Nicht etwa aus rassistischen Gründen, sondern weil die schwarze Bevölkerung den Weissen nach wie vor grossen Respekt entgegenbringt. Das macht es schwierig, Freundschaften auf gleicher Ebene zu schliessen.

Abstossend hingegen wirkt der hiesige Konsumrausch auf mich. Ich muss dann sofort an die vielen Menschen denken, die ohne Verschulden nicht genügend Nahrung zum Leben finden.

Wie wohnen Sie?

Das ist hart ausgedrückt. Aber sicher jammern wir auf sehr hohem Niveau. Wir dürften manchmal ein wenig dank­ barer dafür sein, was uns geschenkt wird. In Afrika sind viele Menschen mit sehr wenig zufrieden. Dabei befinden sich diese Menschen oft in Situationen, in denen wir längst zusammengebrochen wären.

In einem grossen Haus mit schönem Garten und tropischen Blumen. Das Land bietet unglaublich viele Natur­ schönheiten. Ich bin ein grosser Fan von Wildtieren, und in Simbabwe kann man in einem Nationalpark umgeben von Gazellen und Nashörnern picknicken. Für mich ist das wie ein Bubentraum. Es gibt Bilder von mir in einem Löwengehe­ ge mit 16 Raubkatzen. Ich liebe Löwen. Wie beurteilen Sie die Schweiz nach all den Jahren in Afrika?

Wir haben es in der Schweiz unendlich gut, dank eines politischen Systems und einer Rechtsordnung, die funktionieren.

wird. In meiner Karriere war ich Arzt, Professor sowie Gründer des Zürcher Lighthouse – das waren alles schöne Aufgaben. Aber richtige Erfüllung finde ich erst jetzt.

Wir leben in der Schweiz in einem Paradies, das wir nicht zu schätzen wissen?

Interview: Reto E. Wild, Ralf Kaminski Bilder: Alexander Jaquemet

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE

Haben Sie gegenüber Simbabwe inzwischen so etwas wie Heimatgefühle?

Ja. Ich empfinde die Menschen als aus­ serordentlich liebenswürdig, das Land als ausserordentlich schön. Und ich be­ trachte es als Privileg, dass das, was ich mache, in der Schweiz derart unterstützt

HIV in der Schweiz Wie verbreitet ist die Krankheit hierzulande? Und wer steckt sich am häufigsten an?

Anzeige

JETZT NEU. NEU

6.40

Sélection Thonfilets Albacore, MSC* Die sorgsam ausgewählten weissen Thunfischfilets werden von Hand filetiert und in bestem Olivenöl eingelegt. Die MSC-Zertifizierung garantiert zudem eine nachhaltige Fischerei. Die fangschonende Methode sowie die manuelle Verarbeitung machen diese Delikatesse zu einem einzigartigen Genuss, 140 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 25.2. BIS 10.3.2014, SOLANGE VORRAT

20x PUNKTE

NEU

4.90

Sélection Spargelstangen* Die speziell grossen und saftigen Sélection Spargelstangen sind sehr selten, bleiben lange im Boden und erhalten eine aufwändige Verarbeitung. Die Spargelstangen werden in Handarbeit einzeln geerntet und für langanhaltenden Geschmack im Glas konserviert, 320 g

|

INTERVIEW | 31


AUF ALLE COCA-COLA 8 X 0,5 L PRODUKTE, ANGEBOT GILT NUR VOM 25. 02. BIS 03. 03. 2014, SOLANGE VORRAT

© 2014 The Coca-Cola Company. Coca-Cola, the Contour Bottle and the Dynamic Ribbon Device are registered trademarks of The Coca-Cola Company.

AKTION

7.20 statt 9.60 Coca-Cola 8 × 0,5 L

Coca-Cola gibts in Ihrer Migros

Ragusa Noir 5 x 25 g

Ragusa 5 x 25 g oder 3 x 50 g

Ragusa Blond 5 x 25 g

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

Ragusa gibts in Ihrer Migros


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014

ANNA LUNA GOES WEST KOLUMNE | 33

DER HAUSMANN

Die doofe alte Zeit

Älplermagronen

Bänz Friedli war einst im Turnverein sehr Ein Prachtstag! Wir mampfen an der haltungsabend des Turnvereins Sonne Ciabatta-Sandwiches, und aus Wohlen im Winter 1983 auf, ich aktiv. dem Lautsprecher der Pistenbeiz erklingen 80er-Jahre-Hits. Bei «Wake Me Up Before You Go-Go» trällere ich schon leise mit und seufze: «Der ist von Wham! Ich weiss noch genau, wie …» Schon mokiert sich Hans: «Was? Die hatten ausser ‹Last Christmas› noch einen zweiten Hit?» Bei «Always On My Mind» der Pet Shop Boys gerate ich ins Schwelgen, und zu «Flashdance – What A Feeling» beginne ich, auf der Holzbank zu wippen, mit den Armen alberne Kreisbewegungen vor meinem Gesicht zu vollführen und den Oberkörper zu verrenken, dass es für meinen Sohn und seinen Freund Ramón bestimmt unter «Fremdschämen» geht … «Flashdance»! Die rassige Gymnastik zudiesem Stück führten wir am Unter-

Kochen Sie mal

Hörnli und Ghackets in einer

Illustrationen: Alina Günter

Ferienwohnung!

Kochen Sie mal in

Kentucky!

hab die Choreografie noch heute intus. Und haben wir sie im Folgesommer nicht gar am Eidgenössischen Turnfest gezeigt? Es war die Zeit, als der Stemmbogen noch Stemmbogen und nicht (wie ich es hier in Laax täglich von Skilehrern höre) «Pizzastück» hiess, und sosehr diese Zeit sich verklären lässt – bestimmt war unser Aerobicgehopse saupeinlich. Gottlob, gibts das nicht auf Youtube!

Wunderbar, die Sportferien! Und natürlich beantworte ich die Frage «Nehmen Sie Volg-Märkli?» mit Ja, weil ich Märkli aus Prinzip sammle. Es gibt viel einzukaufen, denn wenn sich eine befreundete Familie zum Besuch angekündigt hat und ich Hörnli, Gehacktes und Apfelmus zubereiten will, fehlt es in der gemieteten Ferienwohnung an vielem. Kardamom und Zimt fürs Apfelmus muss ich besorgen. Das Kuchenblech für die geplante Birnenwähe hab ich von daheim mitgebracht, denn es fehlte letztes Jahr. Inzwischen hätte es zwar eines, dafür keine Gratinform. Auch einen Wäscheständer muss ich kaufen gehen – kleiner Ausflug nach Ilanz, in die Migros. Nichts gegen unsere Vermieterin! Sie kann nicht ahnen, dass ich hier kochkünstlerisch abheben will. Aber in einem fremden Haushalt zu hantieren, ist schwierig. Und ich denke an Anna Luna, die im fernen Kentucky versucht hat, Älplermagronen zu kochen … Während ich das Löchersieb suche, höre ich Hans und seinen Kameraden in der Stube Dinge sagen wie: «Ey, Alte! Chumm i miini Wält!» – «Näi! Du i miini!» (Mit seinen Gschpänli redet Hans Zürich-, mit uns Eltern Berndeutsch.) «Ich hab grad ein Schaf geschoren!», ruft der eine aus, «Und ich neue Bäume auf unser Dach gepflanzt!», der andere. Sie spielen, beide über ihre Handys gebeugt, «Minecraft», ein komplexes Game, in dem es darum geht, Boden-

schätze zu nutzen, eigene Siedlungen zu errichten, sich gegen Monster zu wappnen – alles überaus flink und schöpferisch und auf dem neuesten Stand. Uns Oldies bleibt ob so was nur Staunen. Am Abend führe ich die Jungs zum Burger-Schmaus aus. Und in dem Schuppen steht ein alter Pac-ManKasten. Erinnern Sie sich? Ans gelbe Rundumeli, das sich durch ein Labyrinth an Punkten frass? Ein Computerspiel der ersten Stunde! Der letzte Schrei damals, als wir «Flashdance» hörten – und heute komplett veraltet. Für die Buben aber vermutlich just deshalb faszinierend. Sie sind hin und weg, lassen sogar ihre Frites kalt werden und verpulvern mein ganzes Münz für Pac-Man. Der Blog: Bänz Friedlis Tochter berichtet während ihres Austauschsemesters in den USA in einem Blog, wie es ihr fern von zu Hause ergeht, Bruder Hans antwortet aus Schweizer Sicht. Auf www.migrosmagazin.ch erfahren Sie, was aus Anna Lunas Älplermagronen wurde.


JETZT NEU.

20x PUNKTE

HAA RIDENT ISCHES KER ATIN

6.70

z.B. Syoss Keratin Shampoo 500 ml

Professionelle Haarpflege mit

haaridentischem Keratin

f端r 100% Salon-Perfektion. SYOSS KERATIN

VON COIFFEUREN MITENTWICKELT UND GETESTET. AUF ALLE ABGEBILDETEN SYOSS KERATIN STYLING & KERATIN HAIR PERFECTION HAARPFLEGE-PRODUKTE, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 25.02. BIS 10.03.2014, SOLANGE VORRAT

Syoss gibts in Ihrer Migros


|

AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

|

AUSSTELLUNG | 35

IM BILD

Gestalten in bunten Gewändern umtanzen einen langbärtigen Greis, der einen Dolch an der Hüfte trägt. Der Alte blickt in den Himmel, als beschwöre er höhere Mächte. Das Mariinsky-Ballett aus Sankt Petersburg zeigt den modernen Klassiker «Le Sacre du Printemps» von Igor Strawinsky (1882 bis 1971) in der ursprünglichen Choreografie. Zu sehen ist das Stück zurzeit im Migros-Museum für Gegenwartskunst, auf Video. Dem Meisterwerk Strawinskys ist eine ganze Ausstellung mit Filmen, Zeichnungen und anderen Exponaten gewidmet. Das Ballett ist legendär: Die Uraufführung 1913 in Paris hatte einen Skandal ausgelöst. Das Publikum reagierte verstört auf die ekstatischen Bewegungen der Tänzer, die ungewohnt moderne Musik und die Handlung: Es geht um ein heidnisches Frühlingsritual, dem eine Jungfrau zum Opfer fällt. Text: Michael West Die Ausstellung im Migros-Museum für Gegenwartskunst dauert bis 11. Mai. migrosmuseum.ch

Bild: V.M. Baranovski

Skandalöser Tanz

Gut Verträgliches für den Hund

Innovation für Vierbeiner: Die Migros lanciert ein Futter für Hunde, die an Allergien leiden.

N

icht nur für Menschen, auch für Haustiere ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig. In grösseren Migros-Filialen gibt es deshalb ab sofort das Hundefutter Asco Fit by Nature. Es wird von einem Schweizer Hersteller exklusiv für die Migros produziert. Je nach Variante enthält das Futter beispielsweise Chicoréewurzeln und Rübenschnitzel, die mit ihren Balaststoffen zu einer gesunden Verdauung beitragen. Bierhefe als natürliche Vitamin-B-Quelle fördert die Vitalität des Tiers. Rosmarin als Antioxidans schützt die Zellen vor schädlichen Ein-

flüssen. Jede der Futtervarianten enthält jeweils nur eine Fleischsorte; zudem ist die ganze Futterlinie frei von Gluten, Weizen, Soja, Milch- und Milcherzeugnissen. Das ist wichtig für Hunde, die zu allergischen Reaktionen neigen. Das Hundefutter enthält Omega-3-Fettsäuren, die zu einer robusten Haut und einem glänzenden Fell beitragen. Diese Säuren werden aus Leinsamen gewonnen und nicht wie sonst üblich aus Fisch. Weil das neue Futter günstiger ist als vergleichbare Konkurrenzprodukte mit ähnlichen Zutaten, wird zudem das Portemonnaie des Herrchens geschont. Text: Michael West


Frankreichs Schätze entdecken!

Reisen im Luxusbus Fauteuils in 3er-Bestuhlung â&#x2013;  grosser Sitzabstand â&#x2013;  kleine Reisegruppen â&#x2013; 

â&#x2013; 

7 Tage

ab Fr.

chen Sofort bu und 10 % sparen! Der Pariser Louvre

Grosse Frankreich-Rundreise Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweizâ&#x20AC;&#x201C;Paris. Fahrt nach Paris. Abendessen in einem Restaurant in der Nähe unseres Hotels. 2. Tag: Paris. GefĂźhrte Besichtigung von Paris. Stadtrundfahrt und Spaziergang Montmartre. Bootsfahrt auf der Seine. Nachmittag zur freien VerfĂźgung. 3. Tag: Parisâ&#x20AC;&#x201C;Chambordâ&#x20AC;&#x201C;Bloisâ&#x20AC;&#x201C;Amboise. Fahrt via OrlĂŠans zum Märhcenschloss Chambord. Besichtigung mit Audioguides. Weiterfahrt nach Blois. Individuelle Besichtigung der Stadt oder des Schlosses. Weiter nach Amboise und gefĂźhrte Schlossbesichtigung. Ă&#x153;bernachtung in Amboise. 4. Tag: Amboiseâ&#x20AC;&#x201C;Cognacâ&#x20AC;&#x201C;Bordeaux. Weiterfahrt nach Cognac. Individuelles Mittagessen und Besichtigung der Altstadt. FĂźhrung in einer Weinbrennerei und Cognac-Degustation. Weiterfahrt nach Bordeaux. 5. Tag: Bordeaux, fak. Ausflug MĂŠdoc. StadtfĂźhrung in Bordeaux. Am Nachmittag Fahrt in das berĂźhmte Weingebiet ÂŤMĂŠdocÂť (fakultativ). Rundfahrt durch die Weinberge und FĂźhrung mit Degustation in einem der ansässigen Châteaux. 6. Tag: Bordeauxâ&#x20AC;&#x201C;Dune du Pilatâ&#x20AC;&#x201C;Arcachonâ&#x20AC;&#x201C; Region Biarritz. Zuerst bestaunen wir heute die hĂśchste WanderdĂźne Europas. Anschliessend Weiterfahrt nach Arcachon und Zeit zur freien VerfĂźgung. Weiterfahrt in die Region Biarritz. 7. Tag: Region Biarritz, Saint-Jean-de-Luz und Bayonne. Am Vormittag gefĂźhrte Besichtigung von Biarritz. Anschliessend Weiterfahrt nach SaintJean-de-Luz und Zeit zur freien VerfĂźgung. Am Abend Fahrt ins nahegelegene Städtchen Bayonne. Individuelles Abendessen in einem der zahlreichen Restaurants (nicht inbegriffen). 8. Tag: Region Biarritzâ&#x20AC;&#x201C;Carcassonneâ&#x20AC;&#x201C;Narbonne. Fahrt durch die Pyrenäen und Ăźber Toulouse nach Carcassonne. Individuelle Besichtigung der mittelalterlichen Festungsstadt. Kurze Weiterfahrt nach Narbonne. 9. Tag: Narbonneâ&#x20AC;&#x201C;Arlesâ&#x20AC;&#x201C;Orange. Unser erstes Ziel ist heute das mittelalterliche Aigues-Mortes. Weiterfahrt durch die Naturlandschaft der Camargue zum Zigeunerwallfahrtsort Les Saintes-Maries-de-la-Mer. Individuelles Mittagessen. Anschliessend Stadtebsichtigung in Arles. Weiterfahrt nach Orange. 10. Tag: Orangeâ&#x20AC;&#x201C;Schweiz.

10 Tage

ab Fr.

1295.â&#x20AC;&#x201C;

Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis 10 Tage gem. Programm 1885.â&#x20AC;&#x201C; 1695.â&#x20AC;&#x201C; Spardatum in Komfortklasse Reise 1 1295.â&#x20AC;&#x201C; Reduktion Reise 5 â&#x20AC;&#x201C; 100.â&#x20AC;&#x201C; Daten 2014 Donnerstagâ&#x20AC;&#x201C;Samstag FrĂźhling Herbst 1: 24.04.â&#x20AC;&#x201C;03.05. 5: 21.08.â&#x20AC;&#x201C;30.08. 2: 01.05.â&#x20AC;&#x201C;10.05. 6: 04.09.â&#x20AC;&#x201C;13.09. 3: 08.05.â&#x20AC;&#x201C;17.05. 7: 18.09.â&#x20AC;&#x201C;27.09. 4: 22.05.â&#x20AC;&#x201C;31.05. Unsere Leistungen -Luxusbus â&#x20AC;&#x201C; Spardatum im Komfortklasse-Bus Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Unterkunft in Mittel- und guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Mahlzeiten: â&#x20AC;&#x201C; 6 x Halbpension (Abendessen und FrĂźhstĂźcksbuffet), davon 1 x Abendessen im lokalen Restaurant (1. Tag) â&#x20AC;&#x201C; 3 x FrĂźhstĂźcksbuffet (2., 5. und 7. Tag) Alle aufgefĂźhrten AusflĂźge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug MĂŠdoc mit Weindegustation am 5. Tag) GefĂźhrte Stadtbesichtigungen in Paris, Bordeaux, Biarritz und Arles Schifffahrt auf der Seine in Paris Eintritt und FĂźhrung mit Audioguides im Schloss Chambord Eintritt und FĂźhrung im Schloss Amboise FĂźhrung und Degustation Cognac Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung (3. Tag) Audio-System auf Rundgängen (nur KĂśnigsklasse) Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 445.â&#x20AC;&#x201C; Fakultativer Ausflug MĂŠdoc 45.â&#x20AC;&#x201C; Annullationsschutz 25.â&#x20AC;&#x201C; â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

945.â&#x20AC;&#x201C;

Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis 7 Tage gem. Programm 1330.â&#x20AC;&#x201C; 1195.â&#x20AC;&#x201C; Spardaten in Komfortklasse Reise 2 und 3 945.â&#x20AC;&#x201C; Reduktion Reise 6â&#x20AC;&#x201C;7 â&#x20AC;&#x201C; 70.â&#x20AC;&#x201C; Daten 2014 Sonntagâ&#x20AC;&#x201C;Samstag FrĂźhling Sommer/Herbst 1: 27.04.â&#x20AC;&#x201C;03.05. 5: 03.08.â&#x20AC;&#x201C;09.08. 2: 04.05.â&#x20AC;&#x201C;10.05. 6: 17.08.â&#x20AC;&#x201C;23.08. 3: 11.05.â&#x20AC;&#x201C;17.05. 7: 24.08.â&#x20AC;&#x201C;30.08. 4: 01.06.â&#x20AC;&#x201C;07.06. 8: 31.08.â&#x20AC;&#x201C;06.09. 9: 07.09.â&#x20AC;&#x201C;13.09. 10: 14.09.â&#x20AC;&#x201C;20.09. 11: 21.09.â&#x20AC;&#x201C;27.09. 12: 28.09.â&#x20AC;&#x201C;04.10.

Normandie â&#x20AC;&#x201C; Bretagne â&#x20AC;&#x201C; Paris Ihr Reiseprogramm

Unsere Leistungen

1. Tag: Schweizâ&#x20AC;&#x201C;Chartres. Fahrt via Besançon, Auxerre nach Chartres. 2. Tag: Chartresâ&#x20AC;&#x201C;Bayeuxâ&#x20AC;&#x201C;InvasionskĂźsteâ&#x20AC;&#x201C; Dinan. Wir fahren weiter nach Bayeux. HauptsehenswĂźrdigkeit des Ortes ist die Kathedrale NotreDame. Weiterreise nach Arromanches, wo wir das ÂŤMusĂŠe du DĂŠbarquementÂť besichtigen. Gegen Abend erreichen wir das charmante Städtchen Dinan an der Rance, wo wir die nächsten vier Nächte wohnen werden. 3. Tag: Dinan, Ausflug Mont-Saint-Michel und Saint-Malo. Treffen mit der ortskundigen lokalen Reiseleitung im Hotel und Fahrt zum sagenumwobenen Mont-Saint-Michel. Bei Flut umspĂźlt das Meer in einem fantastischen Naturschauspiel den ganzen Berg. Am Nachmittag besuchen wir die alte Korsarenstadt Saint-Malo, die von hohen, begehbaren Ringmauern umgeben ist. GefĂźhrte Stadtbesichtigung. 4. Tag: Dinan, fak. Ausflug SĂźdbretagne. Fahrt sĂźdwärts nach Carnac und Fotostop bei den vorgeschichtlichen Megalithen aus dem 3. und 4. Jahrtausend v. Chr. Weiterfahrt nach Locmariaquer. Unvergessliche Schifffahrt im Golf von Morbihan, einem Binnenmeer mit zahlreichen Inseln. In Vannes Zeit zur freien VerfĂźgung fĂźr die Besichtigung der Altstadt, deren enge Strassen von Fachwerkhäusern gesäumt sind. 5. Tag: Dinan, Dinard und Cap FrĂŠhel. Dinan ist unbestritten eine der schĂśnsten mittelalterlichen Städte der Bretagne. Heute ist Markttag in Dinan. Den Vormittag nutzen wir, um Ăźber den typisch franzĂśsischen, bunten Markt zu schlendern. Später Fahrt nach Dinard, einem traditonsreichen Badeort an der MĂźndung der Rance gelegen. Individueller Aufenthalt. Danach Panoramafahrt zum 70m hohen Sandsteinfelsen Cap FrĂŠhel. RĂźckfahrt nach Dinan. 6. Tag: Dinanâ&#x20AC;&#x201C;Paris. Nach dem FrĂźhstĂźck Fahrt zur ÂŤSeine-MetropoleÂť Paris. Am Nachmittag lernen wir, unter kundiger FĂźhrung, die bedeutendsten SehenswĂźrdigkeiten kennen. Danach Gelegenheit fĂźr eigene Entdeckungen. 7. Tag: Region Parisâ&#x20AC;&#x201C;Schweiz. Fahrt via Troyes, Langres, Vesoul und Belfort zurĂźck in die Schweiz.

-Luxusbus â&#x20AC;&#x201C; Spardaten im Komfortklasse-Bus Unterkunft in guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: â&#x20AC;&#x201C; 4 x Halbpension (Abendessen und FrĂźhstĂźcksbuffet) â&#x20AC;&#x201C; 2 x FrĂźhstĂźcksbuffet (3. und 6. Tag) Alle aufgefĂźhrten AusflĂźge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug SĂźdbretagne am 4. Tag) FĂźhrung im ÂŤMusĂŠe du DĂŠbarquementÂť Lokale deutsch sprechende Reiseleitung am 3. Tag Eintritt Mont-Saint-Michel GefĂźhrte Stadtbesichtigung in Paris Audio-System auf Rundgängen (nur KĂśnigsklasse) Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 235.â&#x20AC;&#x201C; Fakultativer Ausflug SĂźdbretagne 55.â&#x20AC;&#x201C; Annullationsschutz 20.â&#x20AC;&#x201C;

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

â&#x2013; 

    

  

  

knorm hnorm

Angaben fĂźr beide Reisen Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.â&#x20AC;&#x201C; pro Person entfällt fĂźr Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung Ăźber www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil , 06:30 Burgdorf , 06:40 Winterthur, 07:00 ZĂźrich-Flughafen , 07:20 Aarau, 08:00 Baden-RĂźtihof , 09:00 Basel Sofort-Preise ca. 50 % der Sitze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum Katalog-Preis. â&#x2013; 

â&#x2013; 

Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch

â&#x2013; 

â&#x2013; 

    

  

  

kfrank hfrank

Twerenbold Reisen AG ¡ Im Steiacher 1 ¡ 5406 Baden


|

AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

|

PREISBAROMETER | 37

Ein neues Radio für authentische Volksmusik

D

ie beiden Schweizer Volksmusiksender Radio Tell und Radio Heimatklang schliessen sich per 1. März 2014 zusammen. Der neue Sender, der via Satellit, Internet und über viele Kabelnetze empfangbar ist, heisst «Radio Tell – Heimatklang der Schweiz». Er verbindet Weltoffenheit mit Tradition: «Radio Tell als Internetradio ist in den sozialen Medien stark verankert und wird auch von vielen Auslandschweizern gehört», sagt Alexander Dal Farra, Co-Geschäfts-

führer des neuen Senders, «während Radio Heimatklang eine treue Hörerschaft mitbringt und fest im Berner Mittelland verwurzelt ist.» Der neue Volksmusiksender soll täglich rund 25 000 Hörerinnen und Hörer erreichen. «Radio Tell – Heimatklang der Schweiz» hat sich voll und ganz der authentischen Volksmusik verschrieben, volkstümlicher Schlager gehört nicht zum Programm. Radio Tell ging übrigens 2012 auf Sendung – die Migros ist Hauptsponsorin.

Ist bei den Hörern von Radio Tell sehr beliebt: Die Berner Volksmusikgruppe Prohuditschupp.

Der neue Radiosender ist auf der bisherigen Satellitenfrequenz und den bestehenden Kabelplätzen von Radio Heimatklang empfangbar sowie unter www.radiotell.ch

PREISBAROMETER Die Migros senkt die Preise bei allen tiefgekühlten M-Classic-Lasagnen und diversen M-Budget-Produkten. Wurstwaren werden teurer, da die Preise für Schweinefleisch gestiegen sind. Grund ist eine hohe Nachfrage bei gleichzeitig knappem Angebot.

Artikel Preis alt * M-Classic Lasagne verdi Bolognese, 600 g 5.50 M-Classic Lasagne Fiorentina, 600 g 5.50 M-Classic Cannelloni Fiorentina, 360 g 3.60 M-Classic Lasagne Bolognese, 1 kg 8.80 M-Classic Lasagne Mediterrané, 360 g 3.70 M-Budget Schmelzkäse Scheiben, 250 g 2.00 TerraSuisse Cervelas, 2 x 100 g 2.35 TerraSuisse Kalbsbratwurst Spezial, 2 x 140 g 5.00 Rapelli Salami Classico Maxi, 118 g 5.40 M-Classic Delikatess Aufschnitt Midi, 100 g 1.75 M-Budget Katzenfutter Rind/Geflügel, Dose 415 g 0.55 M-Budget Katzenfutter Fleisch-Mix, 4,5 kg 6.40 M-Budget Hundefutter Fleisch-Mix, 10 kg 11.00 * in Franken

Preis neu * 5.20 5.20 3.40 8.30 3.50 1.95 2.60 5.40 5.70 1.90 0.50 5.80 10.60

in % –5,5 –5,5 –5,6 –5,7 –5,4 –2,5 10,6 8,0 5,6 8,6 –9,1 –9,4 –3,6

Anzeige

50% GÜNSTIGER er aus Fruchtsaft

** Enthält natürlich vorkommenden Zuck

50%

6.15 statt 12.30 z.B Orangina Regular 6 x 1,5 Liter

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

AUF ALLE ORANGINA IN 6 X 1,5 LITER PACKUNGEN, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 25.2. BIS 3.3.2014, SOLANGE VORRAT

Orangina gibts in Ihrer Migros


SCHAUFENSTER 38 |

|

VON UNS. VON HIER.

|

NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Franziska Staubli mit frisch gerösteten Macadamia-Nüssen. Die knackigen Energiespender werden bei 120–140 °C geröstet.

Die süssen Verführer

Wer kann bei gerösteten Nüssen, Trockenfrüchten, Schokolade oder feiner Konfi schon Süssem widerstehen? Ein Blick hinter die Kulissen zeigt: Delica, Chocolat Frey und Bina sind Meister ihres Fachs.


SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

VON UNS. VON HIER. | 39

Täglich werden Trockenfrüchte und Nüsse von Hand kontrolliert und degustiert.

Die M-Industrie stellt viele beliebte MigrosProdukte in der Schweiz her. Dazu zählen auch Trockenfrüchte und Nüsse der Firma Delica, Schokolade von Chocolat Frey und Konfitüren von Bina.

Stichproben bei frisch verpackten Baumnüssen: Sie werden auf Sauerstoffgehalt in der Packung, Geschmack und Aussehen überprüft.

«Trockenfrüchte erfordern viel Sorgfalt» Weiche Feigen, knackige Nüsse und exotische Knabbermischungen – bei der Delica AG in Birsfelden BL werden nicht nur beste Kaffees geröstet, sondern auch Nüsse und Trockenfrüchte verarbeitet. Bis diese in den Regalen liegen, sind viel Know-how und Sorgfalt nötig. Lebensmittelingenieurin Franziska Staubli ist Expertin für die Qualitätssicherung der gesunden Knabbereien und weiss, was die Kunden wünschen. Franziska Staubli, wenn man sich hier die Baumnüsse und Trockenfrüchte anschaut, sieht ein Exemplar schöner aus als das andere. Wie hält man diesen hohen Standard?

Wir haben hier jeden Morgen eine Degustation von Nüssen und Trockenfrüchten. Da würden wir Änderungen der Qualität sehr schnell bemerken. Und das ist nur ein Aspekt. Schon die angelieferten Trockenfrüchte werden geprüft, ob sie hinsichtlich Gewicht, Grösse, Optik und Geschmack unseren Kriterien entsprechen. Es handelt sich ja immer noch um ein natürliches Produkt, das auch Schwankungen unterliegen kann. Bei den Feigen bildet sich häufig ein weisser Belag. Werden die Früchte aussortiert?

Bilder: Frederic Meyer

|

Nein, dieser Belag entsteht durch natürliche Auszuckerung der Feigen. Dabei lagert sich ein feiner, weisser Belag auf den Früchten ab. Er beeinträchtigt aber weder die Qualität noch den Geschmack.

Bereits in den Ländern, aus denen Früchte und Nüsse importiert werden, schauen Sie sich an, wie produziert wird. Welche Erfahrungen macht man vor Ort?

Bei der Feigenernte in der Türkei kann man sehen, wie aufwendig Ernteprozess und Trocknen der Früchte sind. Die Feigen werden erst aufgelesen, dann 3–5 Tage in der Sonne getrocknet. Die Feigen, welche die Migros in runden Blistern verkauft, werden sogar von Hand einsortiert. Auch Nüsse können heikel sein. Das gilt besonders für die Baumnüsse, die schnell ranzig werden. Wie kann man das verhindern?

Das Ranzigwerden ist eine Oxidation. Dazu braucht es Sauerstoff. Ist kaum Sauerstoff vorhanden, verzögert dies das

Oxidieren der Nüsse. Beim Verpacken tauschen wir deshalb Sauerstoff gegen Stickstoff aus. In den Packungen dürfen dann nur noch zwei Prozent Sauerstoff sein. So werden die Baumnüsse nicht so schnell ranzig. Wir prüfen hier natürlich den Sauerstoffgehalt der Beutel. Zu Hause kann man das Oxidieren verzögern, indem man Baumnüsse gut verpackt im Kühlschrank lagert. Die Baumnüsse sind grösstenteils perfekt geknackt. Wie schafft man das, wo man selbst zu Hause häufig nur kleine Stücke herausbekommt?

Angebote In der Mitte dieses Hefts finden Sie einen Flyer mit allen aktuellen Angeboten der Migros-Eigenmarken.

Unsere Baumnüsse aus Chile werden von Hand geknackt und sehen deshalb auch schöner aus. Sicher macht auch beim Knacken die Übung den Meister.

Probieren

DELICA Alle Sun-Queen-Trockenfrüchte und -Nüsse 20% günstiger vom 25. 2. bis 3. 3.  Cashewkerne, 200 g Fr. 3.25 statt 4.10  Walnusskerne, 130 g Fr. 2.45 statt 3.10  Nussmischung, 200 g Fr. 2.85 statt 3.60  Aprikosen, 200 g Fr. 2.55 statt 3.20

Ab sofort gibt es in den 100 grössten Filialen wöchentlich attraktive Degustationen. Probieren Sie die Migros-Marken, die von der M-Industrie hergestellt her gestellt werden. Diese Woche: Raccard. Degustieren Sie den feinen Raclettekäse.


SCHAUFENSTER 40 |

|

VON UNS. VON HIER.

|

NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Das Verpacken der Schokoladentafeln geht blitzschnell. Frisch gegossene Schokoladentafeln der Sorte Bouquet d’Oranges.

FREY 20% auf Frey-Suprême-Tafelschokolade im Duopack vom 25. 2. bis 3. 3.  Noir Noisettes, 2 x 180 g Fr. 6.20 statt 7.80  Lait Noisettes, 2 x 180 g Fr. 6.20 statt 7.80  Lait Trois Noix, 2 x 200 g Fr. 7.00 statt 8.80  Blanc Amandes, 2 x 180 g Fr. 6.20 statt 7.80

Brand Manager Ivo Arnold präsentiert eine Auswahl an Suprême-Tafeln.

«31 Prozent Haselnüsse – viel mehr geht nicht» Bei der Chocolat Frey AG im aargauischen Buchs werden seit über 125 Jahren feine Schokoladen kreiert. Damit auch künftig mehrmals jährlich neue Schokoladen zum Naschen verführen, entwickeln Brand Manager wie Ivo Arnold mit den Chocolatiers neue Sorten. Ivo Arnold, jeden Tag Schokolade – mögen Sie sie überhaupt noch?

Auf jeden Fall. Für meinen (Schoggi-)Job ist es wichtig, dass man sich zu 100 Prozent mit seinen Produkten iden-

tifizieren kann. Mein Favorit ist die Lait Trois Noix aus der Suprême-Linie mit den vielen Nüssen.

Wir verarbeiten gar keine Erdnüsse mehr. Es reagieren zu viele allergisch auf die Nüssli.

Die Tafeln werden ganz traditionell gegossen. Sicher nicht einfach mit so vielen Nüssen, oder?

Es gibt grosse Trends wie die dunklen Schokoladen. Dann ist auch die Jahreszeit wichtig. Fruchtige Tafeln mit Erdbeeroder Zitrusaromen passen gut zum Sommer. Auch regional gibt es immer wieder Unterschiede. In der Ostschweiz steht Milchschokolade hoch im Kurs, die Westschweizer mögen tendenziell dunkle Schokolade lieber.

Das ist eine technische Herausforderung. In der Lait Noisette haben wir 31 Prozent Haselnüsse. Viel mehr ist bei uns technisch nicht möglich. Chocolat Frey verwendet viele verschiedene Nüsse. Nur Erdnüsse findet man nicht …

Gibt es einen Schokoladentrend?

In Frankreich bevorzugt man also andere Schokoladensorten?

Andere Länder, andere Sitten. Aktuell fragen französische Kunden nach Schokolade mit gesalzenen Caramel- oder Veilchenzutaten nach. Chocolat Frey hat nur einen Produktionsort. Wie schafft man es da, auch für das Ausland zu produzieren?

Mit guter Planung und natürlich guter Produktion. Unsere Maschinen schaffen 16 800 Tafeln pro Stunde. Da gibts genug Schokolade für alle.


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

|

VON UNS. VON HIER. | 41

«Unsere Konfi wird ganz schonend hergestellt» Marcel Zollinger ist Lebensmitteltechnologe und bei der Bischofszell Nahrungsmittel AG (kurz Bina) in Bischofszell Bereichsleiter Produktion für alles Fruchtige. Er wacht ��ber die Herstellung der vielen Konfitüren, die nicht nur für die Migros produziert werden, sondern für Liebhaber in aller Welt. Marcel Zollinger, Selbstgemachtes liegt im Trend. Wie unterscheidet sich die Herstellung von Konfitüre daheim von der bei der Bina?

Und was machen Sie, wenn die Konfi nicht richtig geliert? Bei Mengen von 1600 Kilo im Kocher kann man es sich doch nicht leisten, dass etwas misslingt, oder?

Wir messen den pH-Wert und bestimmen die Trockenmasse mit Hilfe eines Refraktometers. Sind diese Parameter in Ordnung, sind wir sicher, dass die Konfitüre auch geliert. Zur Kontrolle machen wir während des Abfüllprozesses auch noch eine klassische Gelierprobe.

Im Grunde ist das alles sehr ähnlich. Wir verwenden die gleichen Zutaten, nur eben in viel grösseren Mengen. Wie jede Hausfrau müssen wir darauf achten, dass die Konfi richtig geliert – jede Ernte ist anders, und so sind auch die Früchte nicht immer gleich.

Und wenn die Ernte in einem Jahr mal nicht ganz so süsse und aromatische Früchte hervorbringt?

Aber irgendetwas muss doch anders sein als daheim …

Was mögen die Konfi-Liebhaber momentan besonders? Ist da eine Mode erkennbar?

Wir verarbeiten die Früchte schonender, kochen die Konfitüre unter Vakuum. Dadurch liegt der Siedepunkt niedriger, zwischen 80 und 85 °C. Das Fruchtaroma ist deshalb intensiver als bei manch selbst gemachter Konfitüre.

Dann müssen wir mit unserem Einkauf schauen, ob wir vielleicht noch eine andere Sorte aus einem anderen Anbaugebiet hinzukaufen.

Unsere Kunden mögen besonders Kreationen mit einheimischen Früchten. Als wir die Aprikosenkonfitüre auf Schweizer Früchte umgestellt hatten, wurde plötzlich viel mehr davon gekauft. Texte: Claudia Schmidt

BINA Lebensmitteltechnologe Marcel Zollinger testet frische Konfitüre. Auch in einer Fabrik wird die Gelierprobe ganz traditionell durchgeführt. Frisch und heiss: Bis zu 10 000 Gläser füllt die Maschine ab. In einen Kocher passen rund 1600 Kilo Konfitüre.

20% auf alle Favorit- und Pure-Fruit-Konfitüren vom 25. 2. bis 3. 3.  Schweizer Erdbeeren, 350 g Fr. 2.95 statt 3.70  Schweizer Zwetschgen, 350 g Fr. 2.60 statt 3.30  Schweizer Aprikosen, 350 g Fr. 2.80 statt 3.50  Pure Fruit Himbeeren, 185 g Fr. 1.85 statt 2.35


e sflüg u A n alle riffe g e b in

Ungarn

Budapest, die Perle an der Donau. Csárdás, Wein und Zigeunermusik.

1.Tag Schweiz – Wels

das einzigartige, von der Donau geprägte Stadtbild Budapests, das durch seine Kontraste besticht. Auf einer Stadtrundfahrt lernen Sie die grössten Sehenswürdigkeiten kennen. Sie besuchen die Markthalle und haben auch Zeit, die Stadt selbst zu entdecken. Am Abend geniessen 2. Tag Wels – Tihany – Balaton Sie ein Buffet-Abendessen während einer Schifffahrt auf Sie setzen heute Ihre Reise der Donau. Richtung Osten fort und passieren zuerst Linz und danach 4. Tag Ausflug Puszta Melk, am Eingang zur WachEine baumlose Ebene mit au. Sie erreichen den Gross- fahlgrüner Grasdecke, strohraum Wien, den Sie südlich gedeckte Hütten und Ziehumfahren und zur ungarischen brunnen, die in der AbendGrenze gelangen. Am Nachsonne wie Mahnmale wirken mittag erreichen Sie den Balavor dem weiten Horizont. ton, den grössten Binnensee Diese Landschaft werden Sie Mitteleuropas. Sie besuchen heute besuchen. In einem die malerische Halbinsel Tihatypischen Reiterhof werden ny an der schmalsten Stelle Sie zuerst mit Schnaps und des Sees und erreichen am Pogacsa empfangen und verAbend Ihr Hotel in Siofok. folgen danach die Pferdevor3. Tag Ausflug Budapest führungen mit GeschicklichUnvergesslich ist allein schon keitsübungen und alten HirSie verlassen die Schweiz im Rheintal und fahren durch den Arlbergtunnel ins Tirol. Am Nachmittag setzen Sie Ihre Fahrt Richtung Osten fort und fahren vorbei an Innsbruck und Kufstein nach Salzburg. Sie umfahren die MozartStadt und erreichen Wels.

6 Tage Fr. 695.–

tenspielen. Während des reichlichen Mittagessens mit Gulaschsuppe, Fleischplatte und Milchkuchen werden Sie von einer Zigeunermusik unterhalten. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Kutschenfahrt durch die Puszta, die Sie zu einem typischen alten Bauernhof führt. 5. Tag Balaton – Lienz Am Morgen folgen Sie dem Südufer des Balaton und gelangen nach Keszthely und dann zur ungarisch-österreichischen Grenze. Am Nachmittag überqueren Sie den Packsattel und erreichen Kärnten, die Sonnenstube Österreichs. Entlang dem Wörthersee und durchs Drautal gelangen Sie am Abend nach Lienz. 6. Tag Lienz – Schweiz Durch das Pustertal und über den Brennerpass führt Sie die Heimreise zurück in die Schweiz.

Reisedaten 2014 01. – 06. Juni 24. – 29. August

Das ist alles dabei...

✘ ✘ ✘ ✘ ✘

6-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar 5 Übernachtungen in sehr guten Mittelklasshotels Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Farb-TV etc. Halbpension während der ganzen Reise Ganztägige Stadtbesichtigung in Budapest, inkl. Buffet-Abendessen und Schifffahrt auf der Donau Pusta-Ausflug mit Reitervorführungen, Kutschenfahrt und Mittagessen

Nicht inbegriffen: Annullationsschutz Fr. 28.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 160.–

✘ ✘

Abfahrtsorte Bern, Olten, Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen

Südböhmen – Prag

Land der Burgen, Schlösser und Klöster. Prag, die «goldene Stadt». 1. Tag Schweiz – Deggendorf Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und gelangen durch das Allgäu ins hübsche Städtchen Landsberg am Lech. Vorbei an München und Landshut erreichen Sie Deggendorf. 2. Tag Deggendorf – Böhmer Wald – Budweis – Hluboka Über bewaldete Höhenzüge des Bayerischen Waldes und durch den Nationalpark Böhmerwald erreichen Sie Budweis, die grösste Stadt Südböhmens, die weltweit für sein gleichnamiges Bier bekannt ist. Im Zentrum der Stadt liegt der berühmte Marktplatz, einer der grössten Stadtplätze Böhmens, wo viele Geschäfte und Cafés unter den Lauben zu einem Bummel einladen.

massen das «böhmische Neuschwanstein». Am Mittag fahren Sie nach Cesky Krumlov, oder auf Deutsch Böhmisch Krumau. Es ist eine der reizvollsten Städte in ganz Tschechien. Ihre zauberhafte Lage an der Moldau, die hübschen Gassen in der an drei Seiten vom Wasser umflossenen Altstadt und das prächtige, alles überragende Schloss machen Böhmisch Krumau zu einer Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Danach fahren Sie zum Lipno-Stausee und nach Holasovice, einem aus Höfen im südböhmischen Bauernstil bestehenden Dorf, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Am Abend kehren Sie wieder Ihr Hotel in Hluboka zurück.

6 Tage Fr. 655.–

tava und Moldau. Von hier aus unternehmen Sie eine Bootsfahrt, die Sie bis zum malerisch an der Moldau gelegenen Schloss Orlik führt. Bis zur Aufstauung der Moldau thronte das Schloss hoch über dem tiefeingeschnittenen Flusstal. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt nach Prag.

5. Tag Prag Prag liegt in einem Talkessel der Moldau und wird von 16 Brücken überspannt. Das von der UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommene, geschlossene Ensemble mit seinen Türmen und Kuppeln, dem von zahlreichen alten Brücken überspannten Fluss und der eindrucksvollen Silhouette von Hradschin und Veitsdom bietet ein Stadtbild von ein4. Tag Hluboka – Bootsfahrt zigartiger Schönheit. auf der Moldau – Prag 6. Tag Prag – Schweiz Nach einem Besuch im hüb3. Tag Ausflug Schloss schen Städtchen Pisek mit der Über Pilsen und vorbei an Frauenberg und Krumau Regensburg und Müchen kehältesten Brücke Tschechiens Am Vormittag besuchen Sie gelangen Sie zur Burg Zvikov ren Sie durch das Allgäu wieder in die Schweiz zurück. Schloss Frauenberg, gewisser- am Zusammenfluss von Wot-

Reisedaten 2014 01. – 06. Juni 10. – 15. Juni 24. – 29. August

Route Route Route

A B A

Das ist alles dabei...

✘ ✘ ✘ ✘ ✘ ✘ ✘ ✘

6-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar 5 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC Halbpension in den Hotels Reiseleitung in Tschechien Ganztägiger Ausflug Schloss Frauenberg, Krumau und Böhmerwald Bootsfahrt auf der Moldau Stadtbesichtigung in Prag

Nicht inbegriffen: Annullationsschutz Fr. 28.– EZ-Zuschlag Fr. 180.–

✘ ✘

Abfahrtsorte Route A: Bern, Olten, Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen Route B: Bern, Luzern, Olten, Zürich, Winterthur, St. Gallen


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

|

MEDISANA | 43

Ruhe, Wärme und Medizin

Neu gibts in der Migros Medizinprodukte wie Husten-Brausetabletten oder Kapseln gegen Magen-Darm-Beschwerden.

Gute Besserung: Lutschtabletten Cistus-Echinacea ImmunFit und Husten-Brausetabletten aus der Migros.

Bild: Daniel Kellenberger

W

er hustet,muss nicht gleich zum Arzt. Um das eine oder andere Wehwehchen selber zu lindern oder gar zu heilen, sind neu in der Migros unter dem Label Actilife MedisanaMedizinprodukte für den Hausgebrauch erhältlich. Das Sortiment zählt fünf Präparate für die Behandlung herkömmlicher Beschwerden. Erleichterung bei trockenem Husten oder Reizhusten bringen die Husten-Brausetabletten. Bei Problemen mit der Verdauung ist man mit den Magen-Darm-RelaxKapseln gut bedient. Wer von einer Harnwegsinfektion geplagt wird, greift zu den Cranberry-Kapseln: Deren Wirkstoff verhindert, dass

Bakterien an der Blasenwand anhaften, und vermindert die Infektanfälligkeit. Der Abwehr von Viren und Bakterien im Rachen dienen die Cistus-EchinaceaLutschtabletten. Auch die, die es bereits erwischt hat, müssen nicht verzagen: Gegen Halsschmerzen und Entzündungen in Mund und Rachen gibt es in der Migros spezielle Lutschtabletten. Die Wirkung der Medisana-Produkte ist wissenschaftlich nachgewiesen. Sie zeichnen sich durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Allerdings ersetzen sie bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden nicht den Gang zum Arzt. Text: Anna-Katharina Ris

Magen-Darm-Relax*, 30 Kapseln, Fr. 7.60

Husten-Brausetabletten*, 20 Stück, Fr. 5.90

Cistus-Echinacea ImmunFit*, 30 Lutschtabletten, Fr. 8.90

Cranberry MED*, 30 Kapseln, Fr. 10.80 * In grösseren Filialen


t F A H R E U A D PR E I S

. T K N E S E G 2 0 14 . 2 . 4 2 B A G I T L GÜ

D a u e r h af t

-5,5 %

5.20 bisher 5.50

M-Classic Lasagne verdi Bolognese 600 g

D a u e r h af t

-5,7 %

8.30 bisher 8.80

M-Classic Lasagne Bolognese 1 kg

D a u e r h af t D a u e r h af t

-5,6 %

3.40 bisher 3.60

M-Classic Canneloni Fiorentina 360 g

D a u e r h af t

-5,4 %

3.50 bisher 3.70

M-Classic Lasagne Mediterranée 360 g

DIE MIGROS SETZT SICH TAG FÜR TAG FÜR IHRE KUNDEN EIN UND SENKT DIE PREISE BEI ALLEN TIEFGEKÜHLTEN M-CLASSIC LASAGNEN.

-5,5 %

5.20 bisher 5.50

M-Classic Lasagne Fiorentina 600 g


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

Für jedes Gewebe und jede Farbe lässt sich das ideale Yvette finden – für eine behutsame, faserschonende Reinigung.

Yvette Sport, ideal für Sport- und Funktionskleidung, 2 l, Fr. 11.20

|

YVETTE | 45

Yvette Care, ideal für Wolle, Seide und alles Feine, 2 l, Fr. 11.20

Yvette Fibre fresh, ideal für Mischgewebe und Synthetik, 2 l, Fr. 11.20

Gepflegt bis in die letzte Faser

Die flüssigen Waschmittel von Yvette sorgen dafür, dass Lieblingskleider lange wie neu aussehen.

Bild: Getty Images

S Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu zählen auch die Waschmittel von Yvette.

eiesdieSeidenbluse,derflauschige Wollpullover, das kleine Schwarze oder das Ensemble aus weicher Mikrofaser: Manche Kleidungsstücke wachsen einem ans Herz. Mit einem auf die Gewebeart abgestimmten Waschmittel, dem passenden Waschprogramm und der entsprechenden Waschtemperatur bleiben die Textilien wie neu. Die Flüssigwaschmittel von Yvette sind besonders schonend zu den Fasern.

Das hat ein unabhängiges Testinstitut, die Empa Testmaterials, geprüft und bestätigt. Das Sortiment umfasst sieben Produkte, die schon bei 20 oC effizient reinigen. Yvette Care pflegt Textilien aus Wolle, Seide und alles Feine. Yvette Color und Yvette Black sorgen dafür, dass Leuchtkraft und Brillanz von farbiger und dunkler Wäsche erhalten bleiben. Für weisse und helle Textilien

ist Yvette White ideal, das optische Aufheller enthält. Auch Sport- und Funktionskleidung sollte mit einem speziellen Waschmittel gereinigt werden, damit die Fasern ihre Atmungsaktivität nicht verlieren. Dafür empfiehlt sich Yvette Sport. Wo schnell unerwünschte Gerüche entstehen wie im Mischgewebe oder synthetischen Stoff, entfaltet Yvette Fibre fresh seine spezielle Wirkung. Text: Dora Horvath


JETZT NEU IN IHR NEU

NEU

6.20

4.90

M-Classic Lasagne Salami, Limited Edition tiefgekühlt, 600 g

NEU

5.20

Yummie Kartoffelstock mit Erbsen tiefgekühlt, 500 g

NEU

11.10

Crevetten roh, geschält, Bio tiefgekühlt, 200 g

Yummie Pommes Duchesse Bicolor tiefgekühlt, 500 g

NEU

5.50

Yummie Gemüsekroketten tiefgekühlt, 500 g

NEU

5.20

Yummie Kartoffelstock mit Karotten tiefgekühlt, 500 g

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 25.2. BIS 10.3.2014, SOLANGE VORRAT

NEU

3.50

Extra Tomaten Italien, Schale à 300 g


MEHR MARKTFRISCHE 30%

2.25 statt 3.25

Pferdesteak frisch, Kanada, Packung à 4 Stück, per 100 g in der Selbstbedienung

30%

5.90 statt 8.40

6.30 statt 7.80

Grand Cru und Suprême des Ducs Frankreich, Netz à 325 g, 20% günstiger

6.90 statt 8.90

Birnen Rocha Portugal, Körbli à 1,5 kg

Spargeln weiss Peru, Bund à 1 kg

4.30 statt 5.45

2.95 statt 3.70

Lamm-Nierstück frisch, importiert, in der Selbstbedienung, 20% günstiger

Regenbogenforellenfilet, «Aus der Region.» frisch, Zucht Greyerz, per 100 g, 20% günstiger

Genossenschaft Migros Neuenburg/Freiburg ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 25.2. BIS 3.3.2014, SOLANGE VORRAT

2.65 statt 3.35

Frischbackzopf ungekühlt pro Stück, 550 g, 20% günstiger

2.70 statt 3.40

M-Classic Eisbergsalat Beutel à 350 g, 20% günstiger

5.60 statt 7.10

Charcuterie Gruyère, «Aus der Region.» 20% günstiger, z.B. Trockenwurst Knoblauch, pro Paar


FÜR ALLE. 50%

5.20 statt 10.40

M-Classic Lasagne Verdi oder Bolognese im Duo-Pack tiefgekühlt, z.B. Lasagne Verdi, 2 x 600 g

1.– statt 1.50

Gesamtes M-Classic Teigwaren-Sortiment beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.50 günstiger, z.B. Hörnli gross, 500 g

30%

8.25 statt 11.85

Don Pollo Truten Crispy paniert tiefgekühlt, 1 kg

20x PUNKTE

4.65 statt 5.85

Alle Bifidus Drinks im 10er-Pack 20% günstiger, z.B. Erdbeer, 10 x 65 ml

3.70 statt 4.20

Gesamtes Milette Babypflege-Sortiment beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger, z.B. Baby Bad, 500 ml, gültig bis 10.3.

7.20 statt 9.60

2.35

Alle Coca-Cola in Packungen à 8 x 50 cl 6 + 2 gratis, 25% günstiger, z.B. Coca-Cola Classic

Alle Spezialmehle z.B. Zopfmehl, TerraSuisse, 1 kg

1.35 statt 1.60

79.90 statt 99.90

Gesamtes Molfina Damenhygiene-Sortiment 15% günstiger, z.B. Slipeinlagen Bodyform Air, 36 Stück, gültig bis 10.3.

Alle Damen und Herren Hosen 20% günstiger, z.B. Herren Levis Jeans 501, erhältlich in diversen Farben, Gr. 32–38, gültig bis 10.3.


WEITERE ANGEBOTE.

47.90 statt 59.90

Alle Moltons 20% günstiger, z.B. Molton Alvaro, Oberseite 100% Bio-Baumwolle, Umrandung 100% Polyester, 90 x 200 cm, weiss, gültig bis 10.3.

33%

9.80 statt 14.70

Twist Haushaltpapier in Mehrfachpackungen z.B. Deluxe, FSC, 12 Rollen, gültig bis 10.3.

FRÜCHTE & GEMÜSE Extra Tomaten, Italien, 20x Schale à 300 g 3.50 NEU *,** M-Classic Eisbergsalat, Beutel à 350 g 2.70 statt 3.40 20% Chicorée rot, Schweiz, per kg 7.50 statt 9.90 Spargeln weiss, Peru, Bund à 1 kg 6.90 statt 8.90 Nüsslisalat, Schweiz, Beutel à 125 g 2.80 statt 4.10 30% Birnen Rocha, Portugal, Körbli à 1,5 kg 5.90 statt 8.40 30%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Rapelli San Pietro Rohschinken, Schweiz, per 100 g 5.40 statt 7.75 30% Rapelli Morchelterrinen, Schweiz, z.B. Packung à ca. 2 x 65 g, per 100 g 2.75 statt 3.45 20% Charcuterie Gruyère, «Aus der Region.», z.B. Trockenwurst Knoblauch, pro Paar 5.60 statt 7.10 20%

Charcuterie Gruyère, «Aus der Region.», z.B. Salami Milano, hauchdünn geschnitten, per 100 g 3.95 statt 4.95 20% Serrano Rohschinken Gusto Español, Spanien, per 100 g 4.– statt 5.– 20% Neuenburger Wurst, «Aus der Region.», per 100 g 1.85 statt 2.35 20% Neuenburger Wurst, «Aus der Region.», Stück à 230 g 4.70 statt 5.90 20% Lamm-Nierstück, frisch, importiert, in der Selbstbedienung 4.30 statt 5.45 20% Rehpfeffer gekocht, Import, Packung à 600 g 16.50 statt 20.90 20% Rindskutteln, frisch, Schweiz, z.B. geschnitten, Neuenburger Art, per 100 g 1.05 statt 1.35 20% Pferdesteak, frisch, Kanada, Packung à 4 Stück, per 100 g 2.25 statt 3.25 30% in der Selbstbedienung Poulet-Saftbraten Roasty, frisch, Schweiz, Stück ca. 800 g, per 100 g 1.80 statt 2.30 20% Poulet Miccata, hergestellt in der Schweiz mit Geflügel aus Brasilien, Packung à 600 g 11.– statt 14.– 20% Regenbogenforellenfilet, «Aus der Region.», frisch, Zucht Greyerz, per 100 g 2.95 statt 3.70 20% Muscheln Mediterran, frisch, Spanien, Schale à 1,4 kg 11.20 statt 14.– 20% * Jakobsmuscheln, MSC, nicht zum Tiefkühlen, Nordatlantik, per 100 g 4.70 statt 5.90 20% Lachscarpaccio, Norwegen, Packung à 3 x 166 g 22.– statt 31.50 30%

BROT UND MILCHPRODUKTE Pain Création Le Baluchon, 20x 340 g 3.90 NEU *,** Alle Schmelzkäsescheiben à 600 g, z.B. Gruyère, 600 g 5.25 statt 6.60 20% Asiago, Italien, Packung à ca. 250 g, per 100 g 1.25 statt 1.60 20% Grand Cru und Suprême des Ducs, Frankreich, Netz à 325 g 6.30 statt 7.80 20%

BLUMEN & PFLANZEN Rosen-Freesien-Strauss Fiona, pro Strauss 12.90 Azalea, im 14-cm-Topf 11.80 statt 14.80 Hortensie, «Aus der Region.», im 10-cm-Topf 7.90 statt 9.80 Narzissen Tête-à-Tête, «Aus der Region.», im 10-cm-Topf 2.80 statt 3.80 Stiefmütterli im 10er-Set, «Aus der Region.», im 9-cm-Topf 8.95 statt 12.90 30% Primeln, «Aus der Region.», im 9-cm-Topf –.95 statt 1.90 50%

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 10.3. Genossenschaft Migros Neuenburg/Freiburg ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 25.2. BIS 3.3.2014, SOLANGE VORRAT

Frey Adoro Milch, 500 g, 20x UTZ, 16.20 NEU *,** Frey Blanca Tafelschokolade, UTZ, extra feine weisse Schokolade, 100 g 2.10 NEU *,** 20x Alle Caruso Kaffees, UTZ, z.B. Caruso Oro gemahlen, 500 g 7.60 statt 9.50 20% ** Kellogg’s-Artikel im Duo-Pack, z.B. Special K, 2 x 500 g 7.90 statt 9.90 20% Farmer Soft Caramel Getreideriegel, Limited Edition, 150 g 20x 4.50 NEU *,** M-Classic Lasagne Salami, Limited Edition, tiefgekühlt, 20x 600 g 6.20 NEU *,** Yummie Kartoffelstock mit Erbsen, tiefgekühlt, 20x 500 g 5.20 NEU *,** Yummie Kartoffelstock mit Karotten, tiefgekühlt, 20x 500 g 5.20 NEU *,** Yummie Gemüsekroketten, tiefgekühlt, 500 g 5.50 NEU *,** 20x Yummie Pommes Duchesse Bicolor, tiefgekühlt, 500 g 20x 4.90 NEU *,** Crevetten roh, geschält, Bio, tiefgekühlt, 200 g 11.10 NEU *,** 20x Alle Früchte und Beeren, tiefgekühlt, z.B. M-Classic Himbeeren, Schale, 500 g 6.20 statt 7.80 20% Alle Orangina in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Orangina Regular 6.15 statt 12.30 50% Gesamtes Knorr BouillonSortiment, z.B. Hühner-Bouillon, Würfel, 113 g 3.25 statt 4.10 20% Sélection Spargelstangen, die speziell grossen und saftigen Sélection Spargelstangen sind sehr selten, bleiben lange im Boden und erhalten eine aufwändige Verarbeitung. Die Spargelstangen werden in Handarbeit einzeln geerntet und für langanhaltenden Geschmack im Glas konserviert, 320 g 20x 4.90 NEU *,** Sélection Thonfilets Albacore, MSC, die sorgsam ausgewählten weissen Thunfischfilets werden von Hand filetiert und in bestem Olivenöl eingelegt. Die MSC-Zertifizierung garantiert zudem eine nachhaltige Fischerei. Die fangschonende Methode sowie die manuelle Verarbeitung machen diese Delikatesse zu einem einzigartigen 20x Genuss, 140 g 6.40 NEU *,** Anna’s Best Penne mit Thon, 20x 350 g 7.90 NEU *,** Léger Fiori oder Tagliatelle, z.B. Fiori Ricotta/Spinat, 20x 250 g 4.50 NEU *,** Longobardi Sauce Basilikum im 3er-Pack, 3 x 700 g 6.– statt 7.50 20% Taillaule, «Aus der Region.», Stück, per 400 g 3.35 statt 4.20 20% Frischbackzopf ungekühlt, pro Stück, 550 g 2.65 statt 3.35 20% Alle Clubsandwiches und Polars Barbey 1.– günstiger, z.B. Clubsandwich Schinken, Stück, per 125 g 2.90 statt 3.90

Anna’s Best Orangensaft, Flasche à 2 Liter 6.– statt 7.60 20% Anna’s Best Menü Thai Chicken Satay, Packung à 370 g 5.80 statt 7.30 20% Cornatur Quorn Pfeffer-Grill-Steak, Stück, per 400 g 7.70 statt 11.– 30%

NEAR-/NON-FOOD Matzinger Mini Menu Nutri Soft Rind, 1,4 kg 6.70 NEU *,** 20x Gesamtes Asco HundefutterSortiment, z.B. Asco Classic Sensitive, 4 kg 9.40 statt 11.80 20% Syoss Keratin Hair Perfection Linie, z.B. Keratin Shampoo, 20x 500 ml 6.70 NEU *,** Gliss Kur Produkte (ohne Mini, Soforthilfe-Kur und Mehrfachpackungen), beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 2.– günstiger, z.B. Ultimate Oil Elixir Shampoo, 250 ml 2.75 statt 4.75 ** Garnier Body Produkte in Mehrfachpackungen, z.B. In Shower im Duo-Pack, 2 x 250 ml 9.40 statt 11.80 20% Elmex Erosionsschutz Sortiment, z.B. Erosionsschutz Zahnpasta, 75 ml 6.90 ** I am Natural Cosmetics Volume & Care Shampoo, 20x 250 ml 4.90 NEU *,** Diverse Ellen Amber Lifestyle Unterhosen in Mehrfachpackungen, z.B. Slip Midi im 3er-Pack 9.90 Ellen Amber Fashion Pyjama, Morgenmantel oder Homewear, z.B. Damen Pyjama, Gr. S–XL 19.90 Diverse Herren Unterwäsche, z.B. Nick Tyler Herren Shorts im 3er-Pack, Gr. XS–XL 14.90 Herren Shorty, Bio Cotton, Gr. S–XL 19.90 Alle Pampers Windeln (ohne Megapacks), z.B. Baby-Dry 3, 52 Stück 13.25 statt 19.80 33% Mädchen Jeanskleid mit Gürtel, Gr. 98–128 29.– 20x NEU *,** Baby und Kinder Wäsche, z.B. Knaben Pyjama, Gr. 98–128 11.90 Alle Hygo Reinigungsmittel, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger, z.B. Blue Water WC-Einhänger 2.60 statt 3.20 ** Alle Pial Reinigungsmittel, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.– günstiger, z.B. ParkettPflege, 1 Liter 4.60 statt 5.60 ** M-Classic Haushaltpapier, 1 Maxirolle 2.40 statt 3.– 20% ** Diverse Frühjahrsputzartikel Reinigung, Wäsche und Bügeln, z.B. Microfaser Bodenreinigungsset 3-teilig 9.80 Gesamtes DIM Feinstrumpfwaren-Sortiment, z.B. 40 den Strumpfhose «opaque velouté» 10.15 statt 14.50 30% ** Gesamtes DIM Damen WäscheSortiment, z.B. Damen Slip im Duo-Pack 14.90 statt 24.90 40% **

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

WEITERE LEBENSMITTEL


ER MIGROS. NEU

2.10

Frey Blanca Tafelschokolade, UTZ extra feine weisse Schokolade, 100 g

NEU

3.90

Pain Création Le Baluchon 340 g

NEU

7.90

Anna’s Best Penne mit Thon 350 g

NEU

16.20

Frey Adoro Milch, 500 g, UTZ

NEU

4.50

Farmer Soft Caramel Getreideriegel Limited Edition, 150 g

NEU

4.50

Léger Fiori oder Tagliatelle z.B. Fiori Ricotta/Spinat, 250 g

NEU

6.70

Matzinger Mini Menu Nutri Soft Rind 1,4 kg

NEU

29.–

Mädchen Jeanskleid mit Gürtel Grössen 98–128


EUROBUS Europa genussvoll bereisen •Deluxe-Bus mit 2+1 Bestuhlung •3* und 4* Hotels •kleine Reisegruppen (max.33Pers.)

ucher: Für Schnellb

bis 10 % Rab

Tulpenblüte in Holland

Holland – Tulpenparadies 4 ODER 5 TAGE REISE

1.TAG: SCHWEIZ – DEN HAAG Reise über Luxemburg nach Kijkduin. 2.TAG: AALSMEER – AMSTERDAM (Fakultativer Ausflug) Kurze Fahrt nach Aalsmeer zum Besuch der grössten Blumenbörse der Welt, wo täglich mehr als 10 Millionen Blumen verkauft werden. Weiterreise in die Hauptstadt Amsterdam. Nutzen Sie die Freizeit dazu um das «Venedig des Nordens» bei einer Grachtenrundfahrt (fakultativ) vom Wasser aus kennenzulernen. Abstecher ins romantische Fischerstädtchen Volendam. 3.TAG: ALKMAAR – FRIESLAND (NUR 5-TAGES-REISE) Ausflug ins geschichtsträchtige Alkmaar, dessen berühmter Käsemarkt seit 500 Jahren jeden Freitag stattfindet. Entlang der Dünen geht es zum imposanten, 30km langen Abschlussdeich, der die Waddenzee vom Ijsselmeer trennt. Auf der anderen Seite des Deichs erreichen Sie Friesland. Nutzen Sie den Aufenthalt im «Grünen Venedig» Giethoorn zu einer romantischen Bootsfahrt durch die schmalen, idyllischen Dorfkanäle. 3.ODER 4.TAG: KEUKENHOF – ROTTERDAM Besuch in der grössten Freilicht-Blumenschau der Welt, im Keukenhof. Millionen von Tulpenzwiebeln werden jedes Jahr gepflanzt, welche von März bis Mai blühen. Das verträumte Fayence-Städtchen Delft hat seinen ursprünglichen Charakter mit seerosenbedeckten Grachten bis heute bewahrt. Während einer Schiffsrundfahrt in der modernen Metropole Rotterdam bestaunen Sie das emsige Treiben im weltgrössten Hafen. 4.ODER 5.TAG: DEN HAAG – SCHWEIZ Rückreise in die Schweiz. HOTEL

REISEDATEN 4 Tage Mo 31.03.–Do 03.04.* Do 03.04.–So 06.04. So 06.04.–Mi 09.04. Mi 09.04.–Sa 12.04. So 13.04.–Mi 16.04. Fr 18.04.–Mo 21.04. 5 Tage Mi 31.03.–Fr. 04.04.* Sa 05.04.–Mi 09.04. Sa 12.04.–Mi 16.04. Do 17.04.–Mo 21.04. Di 22.04.–Sa 26.04.

4 Tage HP ab CHF

615.–

WEBCODE

ehol4/ehol5

Mo 21.04.–Do 24.04. Do 24.04.–So 27.04. Do 01.05.–So 04.05. Do 08.05.–So 11.05.* Mi 14.05.–Sa 17.05.** Sa Di Sa So Sa

26.04.–Mi 30.04. 29.04.–Sa 03.05. 03.05.–Mi 07.05. 04.05.–Do 08.05.* 10.05.–Mi 14.05.**

EUROBUS PLUS • Schnellbucher profitieren: 10% Rabatt auf Katalogpreis INBEGRIFFEN • Fahrt im Deluxe-Bus • Unterkunft im 4* Hotel, Basis Doppelzimmer • HP (Nachtessen/Frühstücksbuffet) • Eintritt Keukenhof • Hafenrundfahrt Rotterdam PREIS PRO PERSON IN CHF Katalogpreis 4 Tage Für Schnellbucher ** Superspartermin * Spartermin Einzelzimmerzuschlag Aufpreis Meersicht DZ

775.– 695.– –80.– –50.– 140.– 55.–

Katalogpreis 5 Tage Für Schnellbucher ** Superspartermin * Spartermin Einzelzimmerzuschlag Aufpreis Meersicht DZ Ausflug Amsterdam (fakultativ)

965.– 865.– –80.– –50.– 180.– 75.– 55.–

****Hotel NH Atlantic (offiz. Landeskategorie), in Den Haag/Kijkduin.

att

Holland – Delta – Friesland

6 TAGE REISE

1.TAG: SCHWEIZ – DEN HAAG Reise über Luxemburg nach Den Haag/ Kijkduin. 2.TAG: DELTA EXPO – KINDERDIJK (Fakultativer Ausflug) Reise ins Mündungsdelta der drei Flüsse Rhein, Maas und Schelde zum mächtigen Sturmflutwehr Osterschelde. Halt im mittelalterlichen Städtchen Middelburg. Besichtigung der weltberühmten 19 Windmühlen von Kinderdijk. 3.TAG: AALSMEER – AMSTERDAM (Fakultativer Ausflug) Kurze Fahrt nach Aalsmeer zum Besuch der grössten Blumenbörse der Welt, wo täglich mehr als 10 Millionen Blumen verkauft werden. Weiterreise in die Hauptstadt Amsterdam. Nutzen Sie die Freizeit das «Venedig des Nordens» bei einer Grachtenrundfahrt (fakultativ) vom Wasser aus kennenzulernen. Kurzer Abstecher ins romantische Fischerstädtchen Volendam. 4.TAG: ALKMAAR – FRIESLAND Ausflug ins geschichtsträchtige Alkmaar, dessen berühmter Käsemarkt seit 500 Jahren jeden Freitag stattfindet. Entlang der Dünen geht es zum imposanten, 30km langen Abschlussdeich, der die Waddenzee vom Ijsselmeer trennt. Auf der anderen Seite des Deichs erreichen Sie Friesland. Nutzen Sie den Aufenthalt im «Grünen Venedig» Giethoorn zu einer romantischen Bootsfahrt durch die schmalen, idyllischen Dorfkanäle. 5.TAG: KEUKENHOF – ROTTERDAM Besuch der grössten Blumenschau der Welt, im Keukenhofs. Millionen von Tulpenzwiebeln werden jedes Jahr gepflanzt, welche von März bis Mai blühen. Das verträumte FayenceStädtchen Delft hat seinen ursprünglichen Charakter mit seerosenbedeckten Grachten bis heute bewahrt. Schiffsrundfahrt in Rotterdam mit dem weltgrössten Hafen, der sich über 30km bis zur Nordsee ausdehnt. 6.TAG: DEN HAAG – SCHWEIZ Rückreise in die Schweiz.

EINSTEIGEORTE: Aarau, Arbon P , Basel, Bern, Luzern, Olten, Ruswil P , St. Gallen, Windisch P , Winterthur, Zürich P . Annullationsschutz CHF 20.–, Auftragspauschale CHF 20.– (max. CHF 40.–), gratis für VIP Travel-Club Mitglieder

Rundreisen vom Spezialisten.

Buchen Sie jetzt:

Tel. 0848 000 212

www.eurobus.ch

6 Tage HP ab CHF

REISEDATEN

895.–

WEBCODE

ehol6

So 30.03.–Fr 04.04.** So 06.04.–Fr 11.04. Sa 12.04.–Do 17.04. Fr 18.04.–Mi 23.04 So 20.04.–Fr 25.04. Fr 25.04.–Mi 30.04. So 27.04.–Fr 02.05. So 04.05.–Fr 09.05. So 11.05.–Fr 16.05.* EUROBUS PLUS • Schnellbucher profitieren: 10% Rabatt auf Katalogpreis INBEGRIFFEN • Fahrt im Deluxe-Bus • Unterkunft im 4* Hotel, Basis Doppelzimmer • HP (Nachtessen/Frühstücksbuffet) • Eintritt Keukenhof • Hafenrundfahrt Rotterdam PREIS PRO PERSON IN CHF Katalogpreis Für Schnellbucher ** Superspartermin * Spartermin Einzelzimmerzuschlag Aufpreis Meersicht DZ Ausflug Amsterdam (fakultativ) Ausflug Delta (fakultativ)

1095.– 985.– –90.– –60.– 225.– 90.– 55.– 60.–

HOTEL

Sie übernachten im gepflegten ****Hotel NH Atlantic (offiz. Landeskategorie), welches mitten in den Dünen, direkt an der Nordsee in Den Haag/Kijkduin steht. Zimmer mit frontaler Meersicht gegen Aufpreis erhältlich.


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

|

PH BALANCE | 53

Auf die sanfte Tour

Empfindliche und trockene Haut verlangt nach besonders milder Pflege. Die Produkte der Körperpflegelinie pH Balance sind speziell dafür gemacht. pH Balance, Feuchtigkeitscreme für Gesicht und Körper, 250 ml, Fr. 5.40

S

eit über 30 Jahren hält pH Balance ein umfassendes Sortiment für empfindliche Haut (blaue Linie) und sehr trockene Haut (rote Linie) bereit. Die Produkte sind extramild und mit wertvollen,hautunterstützenden Pflegekomplexen angereichert. Ihr pH-Wert von 5,5 entspricht dem des natürlichen Säureschutzmantels der Haut und ist deshalb besonders verträglich. Farbstoffe und Parabene sind tabu. Die gesamte Linie ist ausserdem alkali- und seifenfrei. Zur dezenten Parfümierung werden nur Duftstoffe ohne jedes Allergiepotenzial verwendet. Bei einzelnen Artikeln wie der neuen Handcreme aus der blauen Linie wird auf Parfüm komplett verzichtet. Sämtliche Produkte sind hypoallergen. Ihre Hautverträglichkeit ist vom Inselspital Bern dermatologisch getestet.

pH Balance Deo Roll-on, 50 ml, Fr. 4.–

pH Balance Handcreme mit Urea, 100 ml, Fr. 5.80

Bild: Jumpfoto

Intensive Pflege aus der roten Tube Wer unter besonders trockener Haut leidet, findet die optimale Pflege in den Produkten mit dem roten Deckel. Sie basieren auf extrareichhaltigen Rezepturen und beinhalten ausgesuchte Öle oder Urea. Die Haut wird damit intensiv gepflegt und mit Feuchtigkeit versorgt. Mit Duschöl, Duschcreme, Hautpflegeöl, Handcreme und Bodymilk bietet die rote Linie ein Rundumpflegeprogramm und steht der Produktpalette im blauen Design in nichts nach. Beide Sortimente sind für die ganze Familie geeignet. Text: Jacqueline Vinzelberg

pH Balance Körpermilch mit Urea, 250 ml, Fr. 5.80

pH Balance pflegt empfindliche Haut seidenweich und geschmeidig.

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu zählt auch die Pflegelinie pH Balance.


SCHAUFENSTER 54 |

|

FOOD

|

NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Bananechüechli für circa Fr. 8.15 ca. 25 Stück ■ 250 g Halbweissmehl, 50 g Zucker, 1 Prise Salz und 1⁄2 TL Backpulver in einer Schüssel mischen. Circa Fr. –.65 ■ 5 kleine bis mittelgrosse Bananen schälen und mit einer Gabel fein zerdrücken. Mit 2 EL Milch zur Mehlmischung geben. Zu einem dickflüssigen Teig verrühren. Circa Fr. 2.30 ■ 75 g Zucker und 1 TL gemahlenen Zimt in einer kleinen Schüssel mischen. Circa Fr. –.40 ■ HOLL-Rapsöl ca. 4 cm hoch in eine hohe Pfanne füllen und auf 180 °C erhitzen. Portionenweise Teig mit einem Teelöffel ins heisse Öl geben. Chüechli ca. 3 Minuten goldbraun backen. Auf Haushaltspapier abtropfen lassen und noch warm in der Zuckermischung wälzen. Warm servieren. Circa Fr. 4.80 TIPP Raffinierter werden die Chüechli, wenn man 1⁄4 TL gemahlenen Kardamom zur Zuckermischung gibt.

Für die Bananechüechli benötigt man Bananen, Zimt und Öl.

Dunkles Knusperbrot

Grenadine auf Beerenbasis

Gute Nachrichten aus der Migros-Hausbäckerei: Steinofenbaguette wird ab sofort auch als dunkle Variante angeboten. Wie das helle Pendant wird es täglich frisch gebacken. Charakteristisch sind die ausgeprägte Kruste und eine grosse Porung. Deshalb ist das Brot luftig und knusprig. Noch ein Vorteil: Es hält sich lange frisch. Steinofenbaguette dunkel, 260 g, Fr. 2.60

Der M-Classic-Sirup Grenadine hat eine neue Verpackung. Die Rezeptur wurde nicht verändert. Interessant zu wissen: Die Bezeichnung Grenadine steht für die intensive Farbe des Sirups, der aus dem Saft roter Früchte besteht, welcher seinserseits mit Vanilleextrakt verfeinert wird. Entgegen der Auffassung vieler Kunden enthält ein Grenadinesirup laut Gesetz keinen Granatapfelsaft. Sirup Grenadine, 75 cl, Fr. 2.55 In grösseren Filialen erhältlich

Caramel trifft Schokolade Ragusa, den süssen Klassiker, gibt es bei der Migros jetzt in einer raffinierten neuen Schokoladenkreation. Ihrer goldgelben Farbe wegen heisst sie «Blond». Dezente Süsse und Caramel prägen ihren Charakter. Darauf abgestimmt: die typische Haselnuss-Pralinémasse. Zusammen eine genussversprechende Neuentdeckung für alle Ragusa-Liebhaber. Ragusa Blond, 125 g, Fr. 4.20 20-fache Cumulus-Punkte bis 3. 3. – In grösseren Filialen

Aus verantwortungsvoller Zucht Der Fisch für die Pangasius-Fischstäbchen von Pelican stammt jetzt nur noch aus zertifizierter, verantwortungsvoller Zucht. Erkennbar ist das am Label ASC auf der Verpackung. Das Lieblingsgericht vieler Kinder ist ohne Auftauen in der Bratpfanne oder dem Backofen schnell zubereitet. Ein kleiner Vorrat im Tiefkühlfach ist also immer praktisch. Pangasius Fischstäbchen Pelican, ASC, tiefgekühlt, 300 g, Fr. 4.50


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

Klassiker für Männlichkeit

|

NONFOOD | 55

RAPPENSPALTE

Irland, die grüne Insel mit ihren satten Weiden und der klaren Luft, war die Inspiration für diesen erfrischenden Männerduft. Seine Rezeptur ist seit Jahrzehnten unverändert geblieben. Die Kopfnote enthält Zitrone, Rosmarin und Koriander. Lavendel, Zedernholz und Nelke bilden die intensive Herznote. Moos und Tonkabohne verleihen dem Duft den männlichen Charakter. Irisch Moos, 50 ml, Fr. 24.80 In grösseren Filialen erhältlich

Der Winterthurer Peter Stamm (50) ist Autor und Journalist. Im vergangenen Juli erschien sein letztes Werk «Nacht ist der Tag» im S.-Fischer-Verlag.

Für glanzvolles Haar Die neue Linie Syoss Keratin Hair Perfection enthält 80% zusätzliches Keratin und ist die komplette Lösung für perfektes Haar. Die Pflegelinie ist für trockenes, ausgelaugtes Haar und gibt ihm Glanz bis in die Spitzen. Der Spray stärkt, verleiht Geschmeidigkeit und 48 Stunden lang extrastarken Halt. Ausserdem schützt er vor Feuchtigkeit und UV-Strahlen und ist leicht wieder auszubürsten. Syoss Haarspray Keratin, 400 ml, Fr. 8.30

Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Mit 14 Jahren in den Ferien. Für sechs Franken pro Stunde musste ich in einem Winterthurer Modehaus hauptsächlich Kleiderbügel sortieren. Mit dem Geld kaufte ich mir einen Radiorekorder. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Das Haus, in dem ich seit zehn Jahren mit meiner Familie wohne. Wofür geben Sie gern viel Geld aus?

Für fair hergestellte Produkte: Kleider aus der Schweiz, Möbel aus Europa oder Lebensmittel von lokalen Produzenten.

Cars for Boys Schon kleine Buben lieben schnelle Autos. Die Lieblingscharaktere aus den berühmten «Cars»-Filmen gibt es jetzt als Neon Racer Cars zum Spielen, für heisse Rennen im Kinderzimmer. Die Spielzeugautos sind mit schicken Neonfarben ausgestattet und haben einen Punktedruck, der sie sogar im Dunkeln leuchten lässt. Neon Racer Car, Fr. 12.80

Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Eine längere Reise in die USA im Alter von 22 Jahren. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Keine Billigprodukte kaufen. Die halten weniger lang, belasten die Umwelt und ärgern einen, wenn sie kaputtgehen.

In grösseren Filialen

Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

Body für Baby-Meitli Oft sind junge Mamis etwas unsicher im Umgang mit ihren Babys und froh, wenn sich ihr Liebling schnell und ohne Geschrei anziehen lässt. Mit den herzig bedruckten Bodys im Zweierpack, deren Druckknöpfe praktisch auf der Vorderseite positioniert sind, lassen sich die Kleinen bequem ankleiden. Die Bodys aus hochwertiger Biobaumwolle sind bei 60 Grad waschbar. Newborn Mädchenbody Duopack, Gr. 50–74, Fr. 15.–

Für Bücher. Für 100 Franken bekommt man viele Stunden Unterhaltung. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Ein grösserer Teil der Kulturförderung sollte den Künstlern zugutekommen.

Was kann man für Geld nicht kaufen?

Alles, was von Bedeutung ist.

Mit wem gingen Sie gern auf Shoppingtour?

Mit dem amerikanischen Autor Don DeLillo. Wir könnten dann schnell in ein Café gehen und uns über unsere Arbeit unterhalten. Interview: Lea Simeon


SAISONKÜCHE 56 |

|

KLAUS-PETER WOLF

|

NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Gelassen und mit viel Spass bei der Arbeit in der Küche: Krimiautor KlausPeter Wolf und «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius.

Frisches Gemüse, edler Lachs, Kabeljau und Crevetten kommen in die Suppe.

Crevetten und Fischstücke werden in gewürztem Orangensaft mariniert.

Sind Fisch und Crevetten erst einmal in der Suppe, darf sie nicht mehr kochen.


|

SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

KLAUS-PETER WOLF | 57

Mörderischer Appetit

In der Fantasie lässt Krimiautor Klaus-Peter Wolf seine Opfer grausam umbringen. In der Küche gilt die Kreativität seiner ostfriesischen Fischsuppe, wie er dem Migros-Magazin bewies.

F

undort der Leiche in einem Krimi von Klaus-Peter Wolf ist Luzern. Unweit vom fiktiven Fundort, im Hotel Rebstock, hat sich der Krimiautor ein paar Stufen unters Tageslicht in die geräumige Hotelküche begeben. Mordgedanken trägt er ausnahmsweise nicht mit sich herum. Seine Aufmerksamkeit gilt der Fischsuppe. Also Mantel ausgezogen, die Hosenträger gespannt, und los gehts. «Die roten Hosenträger sind mein Markenzeichen. Die Fans meiner Krimis erwarten von mir, dass ich sie auch bei Lesungen trage», erklärt Wolf. Fix wandern Crevetten und Fisch in eine Marinade aus Orangensaft, Honig und Gewürz, denn das Meeresgetier

AUFGETISCHT

Klaus-Peter Wolf, Krimi- und Drehbuchautor Erste Erfolge feierte Klaus-Peter Wolf (60) als Schauspielautor, später kamen – oft investigativ recherchierte – Romane und Drehbücher hinzu, unter anderem für die Krimiserie «Tatort». Seine Ostfriesenkrimis verkauften sich über neun Millionen Mal. Zusammen mit seiner Frau Bettina Göschl veröffentlicht er Kinderbücher und CDs mit Kinderliedern und -geschichten.

 Was haben Sie auf Vorrat? Knoblauch, Zwiebeln, gutes Olivenöl und eine Flasche El Grifo (aus Lanzarote).

Bild: Gaby Gerster

Klaus-Peter Wolf liest seit über 30 Jahren in Schweizer Klassenzimmern.

 Kochen ist für Sie … … ein sinnliches Vergnügen.

 Was würden Sie nie essen? Rokokostühle und Ikea-Regale.  Wie oft kochen Sie pro Woche?  Mit wem würden Sie gern essen gehen? Zu Hause liebe ich es zu kochen. Im letzten Jahr verbrachte ich jedoch 271 Nächte in Hotels. Mit meiner Frau Bettina.

muss eine halbe Stunde ziehen. KlausPeter Wolf hat Hunger, kommt er doch direkt von einer Lesung in einer Luzerner Schule. Seit über 30 Jahren verbringt er einige Wochen pro Jahr in der Schweiz und begeistert Kinder und Jugendliche fürs Lesen. «Ich habe im Lauf der Zeit schon mehr als 2000 Schulklassen besucht», sagt er nicht ohne Stolz.

Seine Ostfriesenkrimis sind den älteren Schülern vorbehalten Seine Ostfriesenkrimis, deren achter Fall gerade erschienen ist, liest er natürlich vor älteren Schülern. Für die jüngeren hat er harmlosere, aber nicht minder spannende Krimis dabei. Die «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius guckt gespannt zu, wie KlausPeter Wolf seine ostfriesische Fischsuppe zubereitet. «Die meisten festen Fischsorten wie Seelachs und Kabeljau kann man in die Suppe geben», sagt der Deutsche, dessen Wahlheimat Norden in Ostfriesland ist. Mit seiner Suppe kennt er sich aus, die hat er zusammen mit einem Koch schon einmal in einem Restaurant anlässlich einer Lesung serviert. Mit dem Migros-Magazin wird für eine kleine Runde gekocht. Bei seinen Lesungen stehen die Fans Schlange. Warum gerade die Ostfriesenkrimis so ein Erfolg sind? Wolf glaubt, dass seine Leser die Authentizität seiner Figuren schätzen. So wohnt Wolfs Ermittlerin


Luxuriöse Flusskreuzfahrt bis zum Donaudelta mit MSViktoria bbbb+ und MS Classicabbbb

15 Tage ab Fr. 2640.–

Rabatt von Fr. 400.– abgezogen, HD MS Classica, Hochsaison

2-Bettkabine Mittel-/Oberdeck mit franz. Balkon MS Viktoria

Abreisedaten 2014

MS Viktoria

Es het solangs het

0.– Rabatt* Fr. 40Wec hselkurs

MS Viktoria

• Bequeme An- und Rückreise mit Bahn und Bus direkt zum Schiff • Donaudurchbruch «Eisernes Tor» • Naturerlebnis Donaudelta • Bezaubernde Wachau Passau–Budapest–Donaudelta–Passau

1. Schweiz–Passau Bahnfahrt nach München. Bustransfer

nach Passau direkt zum Schiff. Einschiffung.

2. Wien Stadtrundfahrt mit Besichtigung Stephansdom.* 3. Ordas Puszta-Rundfahrt (fak.) 4. Belgrad Stadtrundfahrt,* Abendausflug (fak.) 5. Eisernes Tor Passage der Kataraktenstrecke 6. Giurgiu–Oltenita Stadtrundfahrt durch Bukarest* 7. Meile 35 Ausflug ins Donaudelta (fak.) 8. Rousse Stadtrundfahrt /-gang mit Pantheon (fak.) 9. Eisernes Tor Passage der Kataraktenstrecke 10. Novi Sad Stadtrundfahrt /-gang mit Festung Petrovaradin.* 11. Mohács Stadtbesichtigung Pécs (fak.) 12. Budapest Stadtrundfahrt,* Abendliche Lichterfahrt (fak.) 13. Bratislava Stadtrundfahrt/gang durch die Altstadt.* 14. Wachau Besichtigung des Benediktinerstifts Melk und Wein-

*Abhängig von Auslastung

und

MS Viktoriabbbb+

Komfortschiff für 184 Passagiere. Alle Kabinen (ca. 16 m 2) mit Dusche/WC, Klimaanlage, Radio, TV, Föhn, Minibar, Safe, Telefon, nebeneinander stehende Betten (auf Wunsch getrennt). Auf Mittel- und Oberdeck zu öffnende Panoramafenster (französischer Balkon), Hauptdeck grosse, nicht zu öffnende Fenster. Bordausstattung: Panorama-Restaurant, Panoramasalon/Bar, Wiener-Café, Lobby, Shop, Wellnessbereich mit Whirlpool, Sauna und Fitnessgeräten, Sonnendeck mit Liegestühlen. Ein Arzt ist an Bord (Erste Hilfe). Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). Komfortables Schiff für 157 Passagiere. Alle Kabinen sind mit Klimaanlage, Dusche/WC, TV, Telefon, Föhn, Safe und Schrank ausgestattet. Die 2-Bettkabinen (ca. 12 m 2) verfügen über Klapp- und Sofabett, grosses, nicht zu öffnendes Aussichtsfenster, die Deluxe Kabinen (ca. 15 m2) über zwei Sofabetten und zu öffnendes Panoramafenster. Bordeinrichtung: Restaurant, Panoramasalon/Bar, Lift zwischen Mittel- und Oberdeck, Bordshop, Sonnendeck mit Whirlpool, Sonnensegel und Liegestühlen. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Online navigieren

thurgautravel.ch

MS Classica

Donaudelta

12.05. 26.05. 09.06.

23.06. 07.07. 21.07.

04.08. 18.08. 01.09.

15.09. • 29.09. • 13.10. •

03.04. • 15.05. 18.09. • 07.08. 26.06. 17.04. • 29.05. 02.10. • 21.08. 10.07. 04.09. 24.07. 12.06. 01.05. 16.10. • • Nebensaison mit günstigeren Preisen (siehe Internet)

Noch freie Plätze am 18.07. 2014 MS Antonio Bellucci***** ab Fr. 2390.– HD hinten. Gleiche Route siehe Internet oder Katalog

Unsere Leistungen • •

• • •

Kreuzfahrt mit Vollpension Bahnfahrt 2. Klasse ab/bis CH-Wohnort nach/von München, Basis ½-Tax-Abo, Platzreservationen Bustransfer München – Schiff – München Alle Schleusen- und Hafengebühren Deutschsprachige Kreuzfahrt-/örtliche Reiseleitung Audio-Set bei allen Ausflügen

Nicht inbegriffen: Versicherungen (wir empfehlen den Ab-

schluss einer Jahresversicherung von Elvia), Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5 – 7 p.P./Tag), Ausflüge, Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

Preise Hochsaison p.P. in Fr. (vor Rabatt)

Kabine

15. Passau–Schweiz Ausschiffung nach dem Frühstück, Bust-

Eisernes Tor

MS Classica

MS Classicabbbb

probe.*

ransfer nach München, Bahnrückreise in die Schweiz. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar Fakultative Ausflüge sind nur an Bord buchbar Programmänderungen vorbehalten | Partnerfirma: nicko tours

31.03. • 14.04. • 28.04.

Classica

Viktoria

2-Bett Hauptdeck 3040 3540 2-Bett Mitteldeck 3290 4090* 2-Bett Deluxe Mitteldeck 3540 – 2-Bett Oberdeck 3790* 4390* Ausflugspaket (7 Ausflüge) 265 265 Zuschläge Alleinbenutzung, Bahnfahrt siehe Internet * MS Viktoria mit franz. Balkon, MS Classica Deluxe

2-Bettkabine Deluxe Mittel-/ Oberdeck MS Classica

Gratis-Nr. 0800 626 550

verlangen Sie Susanne Merk oder Olivia Bissoli Rathausstrasse 5 | 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00 | Fax 071 626 55 16 | info@thurgautravel.ch

Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen


|

SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

Ann-Kathrin Klaasen in der gleichen Strasse, und ihr Haus ist so geschnitten wie sein eigenes. Die anderen Charaktere finden sich oft in Wolfs Freundeskreis. «Ich muss wissen, was zum Beispiel das Lieblingsessen einer Figur ist. Ich muss wissen, was die Figur mag, was sie motiviert – erst dann wird sie lebendig.» Ebenso viel Sorgfalt ist bei den gerichtsmedizinischen Details notwendig. Wenn wie in «Ostfriesensünde» die Leiche eines Menschen gefunden wird, der lebendig eingemauert wurde, musste Wolf logischerweise mit einem Maurer reden. Der war mit so einer Aufgabe, was man beim Einmauern einer Person beachten müsse, erst mal überfordert. «Er kam dann zum Schluss, dass der Zement besonders schnell trocknen muss. Kurz: Man muss einfach ständig neugierig sein», resümiert Wolf.

|

KLAUS-PETER WOLF | 59

Ostfriesische Fischsuppe

Der Ehrenkommissar kocht für einmal sein eigenes Süppchen Die Polizei in Ostfriesland ist zu seinem ständigen Freund und Helfer geworden. Der Autor sammelt bei den «Kollegen» Informationen über die Arbeit der Kriminalkommissare. Im Gegenzug wurde Wolf bei einem Polizeifest in seiner Heimat Norden sogar zum Ehrenkommissar ernannt. Wenig kriminalistisches Gespür ist notwendig, um herauszubekommen, dass die Suppe köchelt – sie verströmt einen maritimen Duft in der Küche. Fisch und Crevetten sind mariniert. Zeit, beides zusammenzuführen. Selbst die Stammbesetzung der Restaurantküche schaut interessiert zu. Hier im Luzerner Hotel kennen alle den Krimiautor aus Ostfriesland. «Ich habe hier insgesamt ja schon gut ein Jahr meines Lebens verbracht», rechnet Wolf nach. Doch heute ist es das erste Mal, dass er sein eigenes Süppchen kocht. Klaus-Peter Wolf ist eben immer für eine überraschende Wendung gut. Text: Claudia Schmidt Bilder: Mirjam Graf

ZUTATEN 0,5 dl Orangensaft 1 EL Honig 1 Prise gemahlener Cayennepfeffer 400 g MSC-Fischfilets, z. B. Lachs, Kabeljau 300 g Bio-Crevetten 1 grosse Zwiebel 2 Knoblauchzehen 20 g Ingwer 700 g saisonales Gemüse, z. B. Lauch, Karotten, Wirz, Sellerie 2 EL Olivenöl 3 dl trockener Weisswein 5 dl Fischfond Salz 1 Bund gemischte Kräuter, z. B. Dill, Koriander, Petersilie

ZUBEREITUNG 1. Orangensaft, Honig und Cayennepfeffer zu einer Marinade verrühren. Fischfilets in ca. 1 cm dicke Streifen schneiden. Fisch und Crevetten mit der Marinade mischen und ca. 30 Minuten marinieren. 2. Zwiebel und Knoblauch separat fein hacken. Ingwer fein reiben. Gemüse nach Belieben in dünne Scheiben und Streifen oder in Würfelchen schneiden. 3. Öl in einer grossen Pfanne erhitzen. Zwiebel darin andünsten. Knoblauch, Ingwer und Gemüse dazugeben und mitdünsten. Mit Wein und Fischfond ablöschen, mit Salz würzen. Suppe bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Hitze reduzieren, Fische und Crevetten samt Marinade ca. 4 Minuten in der Suppe gar ziehen lassen. Suppe darf dabei nicht kochen. 4. Inzwischen Kräuter fein hacken. Suppe nach Belieben mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Fischsuppe anrichten und mit Kräutern bestreuen.

www.klauspeterwolf.de .ch Februar 2014 • www.saison FR. 4.90 EINZELVERKAUF FR. 39.– NT (12 AUSGABEN) JAHRESABONNEME

Das Kochmagazin

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–

für den guten Geschmack

Auf der Überholspur In Los Angeles fahren Restaurants zu ihren Gästen

Süsse Kurve

JE

Gut geerdet

Co. – die Gigot mit Karotte & Schwarzwurzel-Tarte, se trumpfen auf gehaltvollen Wurzelgemü

TZ T 8 G r K × e EW äs in IN efo Se N EN nd t ue

Die Banane als krönender Schluss

Hauptgericht für 4 Personen Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten + ca. 30 Minuten marinieren Pro Person ca. 34 g Eiweiss 7 g Fett 14 g Kohlenhydrate 1350 kJ/320 kcal


FRÜHLINGSBLUMEN

50% 0.95 statt 1.90

Primeli «Aus der Region.» Pflanze im 9-cm-Topf

30% 4.50 statt 5.50

Anemone «Aus der Region.» Pflanze im 12-cm-Topf

20% 28.- statt 35.-

Frühlingsblumen «Aus der Region.» in Terracottaschale Ø28 cm, Ø35 cm oder Ø40cm * 20% günstiger z.B. Terracottaschale, Ø 28 cm

8.95 statt 12.90

Viola «Aus der Region.» * 10er-Set

7.90 statt 9.80

Hortensia «Aus der Region.» Pflanze im 10-cm-Topf

2.80 statt 3.80

Narzissen tête-à-tête «Aus der Region.» Pflanze im 10-cm-Topf

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 25.02. BIS 03.03.2014, SOLANGE VORRAT


VORWÄRTS FÜR DEN 1. MÄRZ

20% 3.35 statt 4.20

Taillaule «Aus der Region.» Schweiz, Stück 400 g

20% 1.85 statt 2.35

Neuenburger Saucisson «Aus der Region.» Schweiz, Stück ca. à 390 g

20% 4.40

Neuenburger-Kochschinken auf traditionelle Art «Aus der Region.» Schweiz, Verpackung ca. à 160 g

3.50

20% 20.- statt 25.50

Bleuchâtel «Aus der Region.» Schweiz, Abgepackt ca. à 250 g, per kg

1.05 statt 1.35

Alle Kutteln, 20% günstiger, z.B. Neuenburger Kutteln, Schweiz, Verpackung ca. à 300 g, per 100 g

Felchenfilet «Aus der Region.» Neuenburgersee, Verpackung ca. à 200 g Nicht zum tiefkühlen

2.30

Felchenganz geraücht «Aus der Region.» Neuenburgersee, verpackung ca. à 250 g, per 100 g

Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 25.02. BIS 03.03.2014, SOLANGE VORRAT


IHRE REGION 62 |

|

MIGROS NEUENBURG-FREIBURG

|

NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

NEUENBURGFREIBURG

Es duftet nach Frühling S

eit einigen Tagen weht ein Blumenduft durch die Regale des Do it und Garden in der Migros Avry. «Mmmh! Der Duft von Hyazinthen weckt so viele Erinnerungen», sagt eine Kundin erfreut und atmet tief ein. Wer selbst einen tiefen Atemzug nimmt, stellt fest: Es duftet wirklich verführerisch in der Gartenabteilung. Blumen haben die Gabe, Emotionen anzusprechen. Véronique Constantin umsorgt die zarten Blüten und Knospen der Pflanzen, die die Rückkehr der schönen Tage ankündigen: Stiefmütterchen, Hyazinthen, Narzissen, Krokusse und natürlich Primeln. «Sie werden wegen ihrer Vielfalt

sehr geschätzt. Primeln gibt es in allen Farben. Manche dieser Pflanzen haben zweifarbige Blüten, mit Rändern und Abstufungen», erklärt die Leiterin des Do it + Garden Migros. Die Frühlingsblumen, die in Avry verkauft werden, kommen grösstenteils von Blumenzüchtern aus der Region.

Blumenzwiebeln wachsen sehen: Lehrreich für Kinder Zu kaufen gibt es nicht nur blühende Pflanzen, deren Schönheit man sofort geniessen kann, sondern auch Blumenzwiebeln. «Diesen Zwiebeln kann man beim Wachsen und Aufblühen zusehen.

Adresse: Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg, Postfach 114, 2074 Marin-Epagnier, Tel. 058 574 81 11. Abonnentenservice und Adressänderung: Bitte der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst, Tel: 058 574 83 37, an den Nachmittagen von 13.30 Uhr bis 15.50 Uhr oder per Mail: registre.mnf@gmnefr.migros.ch

Bilder: Pierre-William Henry; Shutterstock

In den Töpfen blüht es wieder. Véronique Constantin von der Migros Avry gibt ein paar Tipps rund um Frühlingsblumen.


|

IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

MIGROS NEUENBURG-FREIBURG | 63

Frühlingsgenuss für Feinschmecker Die rot-orangen Gariguette-Erdbeeren werden als Erste reif, sobald es draussen wieder wärmer wird. Sie kommen aus Südfrankreich, sind zierlich und haben eine leicht längliche Form. Sie verfügen über einen intensiven Geschmack: Das Fruchtfleisch zergeht auf der Zunge, und die Früchte verströmen ihr köstliches, süss-säuerliches Aroma. Ideal für süsse Sünden ohne Reue.

Nicht die Schwalbe kündigt den Frühling an, sondern die GariguetteErdbeere.

Zum Fest der Unabhängigkeit des Kantons Neuenburg: Kutteln nach Neuenburger Art.

Traditionelles zum 1. März

D Für Kinder sind dies magische und lehrreiche Momente», sagt Véronique Constantin. Ihrer Meinung nach sind Frühjahrsblüher ideal, um Haus, Fensterbänke oder Gärten zu dekorieren. «Im Warmen blühen die Blumen schneller auf, halten aber nicht lange», sagt sie. Wenn die Blüten verwelkt sind, kann man sie in die Erde pflanzen, damit sie im nächsten Frühling wieder für Farbe sorgen. Für diese duftenden Farbtupfer braucht man keinen grünen Daumen. Véronique Constantin versichert, dass die Blumen nicht viel Pflege benötigen: «Nur ein bisschen Liebe und einmal wöchentlich etwas Wasser.» Text: Pauline Seiterle

Véronique Constantin von der Migros Avry mit ihren bunten Schützlingen.

er Kanton Neuenburg wurde 1814 in die Eidgenossenschaft aufgenommen, der preussische König besass aber noch Hoheitsrechte. Am 1. März 1848 marschierten Bergbewohner von Le Locle nach Neuenburg und nahmen die Burg ein. Der Gouverneur

dankte ab und übergab die Geschäfte einer provisorischen Regierung. Seither wird der 1. März traditionell mit Kutteln nach Neuenburger Art gefeiert, einem typischen Gericht. Das MigrosMagazin verrät das Rezept dazu. Text: be

REZEPT Das ursprüngliche Rezept für Kutteln nach Neuenburger Art für 4 Personen: 1,2 kg Kutteln ½ Liter Weisswein 4 dl Rinderbouillon 1 Zwiebel, gespickt mit einem Lorbeerblatt und einer Nelke 1 Karotte, geviertelt 1 Lauch (grün), gescheibelt 5 Pfefferkörner, Salz

Zubereitung: ■ Die Kutteln in 5 bis 7 cm grosse, viereckige Stücke schneiden. ■ Mit Gemüse und Pfeffer in einen Schmortopf geben. ■ Mit Bouillon und Weisswein übergiessen. ■ Zum Kochen bringen und zugedeckt etwa 2 Stunden köcheln lassen. ■ Die Kutteln müssen gut durchgegart sein, dürfen aber nicht zerfallen. Tipps: Damit die Kutteln schön warm bleiben, kann man sie direkt in einem Caquelon auf dem Rechaud servieren. Dazu passt eine Vinaigrette oder eine einfache Mayonnaise. Das Gericht kann auch mit gekochten Kartoffeln serviert werden.


IHRE REGION 64 |

|

MIGROS NEUENBURG-FREIBURG

|

NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Frische Ananas in Scheiben: Ein Genuss

Ob in Scheiben oder als ganze Frucht: Die Ananas ist ein Hingucker.

Im «Avry- Centre» können die Kunden vom Freitag, 28. Februar, bis Samstag, 1. März, Ananas frisch zuschneiden lassen. Die Frucht ist für ihren hohen Vitaminund Mineralstoffgehalt bekannt. Die Ananas stammt ursprünglich aus Südamerika und ist das ganze

Gelächter und Tränen

Jahr in der Migros erhältlich. Wer die Ananas selbst in Scheiben schneiden möchte, der kann das mit dem neuen Ananasschneider auch bequem zu Hause erledigen. Geschnittene Ananas eignet sich auch hervorragend als Dekoration für Früchteplatten.

Noël Antonini ist mit seinem Soloprogramm auf Tour durch die Schweiz.

Der Komiker Noël Antonini spricht in seinem Soloprogramm «Vivre est incurable, c est mourir qui pique un peu» über seinen verstorbenen Vater.

Bilder: Christine Caron, Dominique Studer; Shutterstock

N

achdem er die Zuschauer fast 20 Jahre mit seinen Kollegen von Les Peutch zum Lachen gebracht hatte, verspürte Noël Antonini das Bedürfnis, etwas anderes zu tun. Auslöser war die Geburt seines Kindes. Sie hat ihn an den Verlust seines Vaters erinnert, den er im Alter von drei Jahren bei einem Flugzeugabsturz verloren hat. Antonini nutzt die Bühne nun als Ventil für Gelächter, Tränen und kindliche Emotionen. Die Solovorstellung mit dem Titel «Vivre est incurable, c’est mourir qui pique un peu» (zu Deutsch: «Das Leben ist unheilbar, nur der Tod tut ein bisschen weh») ist komisch und ernst zugleich und wurde mit Michèle Guigon inszeniert. Die französische Schauspielerin und Regisseurin hat dem Neuenburger den Weg gewiesen. «Sie hat mir geholfen, den Finger in meine Wunden zu legen», erklärt er. «Und das hat es mir ermöglicht, unterdrückte Emotionen in Worte zu fassen. Sie hat mir beigebracht, mir selbst wehzutun. Sie ist für mich wie eine grosse Schwester.» Und dabei entdeckte sie die nachdenkliche Seite des Komikers. Text: Miguel Monnier

Website: www.noel.antonini.ch Facebook: www.facebook.com/Antonini/Noel

Tournee-Daten ■ 28. Februar: Pruntrut, Salle les Hospitalières, 032 466 92 19, info@cultureporrentruy.ch ■ 7. März: St-Imier, Centre culturel, 032 941 44 30, information@ccl-sti.ch ■ 8. März: Môtiers,

Théâtre des Mascarons, 032 863 28 04 ■ 12./13./14. März: Neuenburg, Le Pommier, 032 725 05 05, contact@ccn-pommier.ch ■ 15. März: Evionnaz, Le Dé, www.lede.ch

■ 21. März: Le Locle, La Grange, 032 931 53 31, programmation@grangecasino.ch ■ 27. März: Payerne, Hameau Zart, 026 660 61 61 ■ 29. März: Fontainemelon, info@noelantonini.ch


n i l le. l Schokoclha, ru stikal-ede

zartbitter-liebli rt und einfach-raffinie

u In spir iert z hten? neuen Geric k üche Jetzt Sa ison : a bon n ieren r u n r 1 Ja h r fü CH F 39.–!

Bestellen Sie Ihr Abo: per Coupon, telefonisch unter 0848 877 833 oder auf www.saison.ch/inspiration

Ja, ich wünsche Inspiration im Abo und bestelle 12 Ausgaben der Saisonküche für nur CHF 39.– (statt CHF 58.80*).

80054458

Vorname

Name

Strasse, Nr.

PLZ, Ort

Telefon

E-Mail

Coupon einsenden an: Saisonküche, Abonnenten-Service, Postfach, 4800 Zofingen Preise 2014, Änderungen vorbehalten. Lieferung ins Ausland zzgl. Portokosten. Die Daten dürfen für Marketingzwecke benutzt werden.

* im Einzelverkauf


NEU 2014

Rhône-Flussfahrten

Camargue–Mittelmeer–Provence–Burgund

8 Tage inkl.Bord an Vollpension An- und sowie Bus ise Rückre

beschränkte ■ Sofort-Preis – Verfügbarkeit batt pro Person a R .– 5 9 7 r. F is B ■

ab Fr. 1340.–

*

Reisedaten 2014 Avignon–Chalon-sur-Saône (Route 1) 29.03.–05.04., 12.04.–19.04., 26.04.–03.05., 11.10.–18.10. Chalon-sur-Saône–Avignon (Route 2) 05.04.–12.04., 19.04.–26.04., 04.10.–11.10. Preise pro Person Kabinentyp

Fr. Katalog- SofortPreis Preis 1995.– 1340.–*

2-Bett-Kabine, Hauptdeck 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Mitteldeck 2495.– 1740.– 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Oberdeck hinten 2575.– 1800.– 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Oberdeck 2695.– 1900.–

Route 1 gnon seit dem 12. Jh. ein wichtiges Handelszen- 7. Tag: Mâcon–(Cluny)–Tournus–Chalon-sur-

1. Tag: Schweiz–Avignon–Arles. Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus bis Avignon und Einschiffung auf Ihr schwimmendes Hotelschiff «Excellence Rhône». Willkommenscocktail mit Begrüssung an Bord. Um 18 Uhr heisst es «Leinen los». Beginn einer traumhaften Flussfahrt Richtung Arles. 2. Tag: Arles–Port St. Louis. Morgens bieten wir Ihnen einen Stadtrundgang in Arles (*) an. Nebst der römischen Arena ist Arles auch berühmt als Wirkungsstätte des Malers Vincent Van Gogh. Nachmittags steht ein Ausflug in die Camargue und St. Marie de la Mer (*) auf dem Programm. Eine unermessliche Weite – das Meer, die Sümpfe und Teiche mit einer aussergewöhnlichen Tierwelt. 3. Tag: Port St. Louis–Avignon. Heute steht ein fakultativer Ausflug nach Marseille, der zweitgrössten Stadt Frankreichs (CHF 45.–) auf dem Programm. Die Altstadt von Marseille wird von steilen, verwinkelten Gassen geprägt. Auf einem rund 160 Meter hohen Kalkfelsen erhebt sich die von Weitem sichtbare Wallfahrtskirche Notre-Dame-de-la-Garde, eines der Wahrzeichen von Marseille. 4. Tag: Avignon–Viviers.Dank seiner berühmten Brücke, damals die einzige Möglichkeit zur Überquerung der Rhône im südlichen Rhônetal, ist Avi-

trum. Nach dem Frühstück Besichtigung des Papst-Palastes, eine wahre Zitadelle erbaut auf einem Felsvorsprung und umgeben von einem Festungswall (*). Die Zeit der Päpste hat deutlich ihre Spuren in der Architektur der Stadt Avignon hinterlassen. Nachmittags besteht die Möglichkeit, die Schönheiten der Provence während eines Ausflugs zu erkunden (CHF 35.–). Erleben Sie das Spiel der Farben: der gelbe Ginster, die roten Mohnblumen und die herrlich duftenden Lavendelfelder haben schon zahlreiche Maler und Schriftsteller inspiriert. Abends Weiterfahrt Richtung Viviers. 5. Tag: Viviers–Lyon. Heute bietet sich die Möglichkeit, die Schluchten der Ardèche zu besichtigen (*). Entdecken Sie diese unvergleichlich schöne Landschaft mit den felsigen Steilhängen, den Basaltschichten und dem tiefblauen Fluss. Lassen Sie sich nachmittags an Bord von der vorüberziehenden Landschaft verzaubern. Abends Weiterfahrt nach Lyon. 6. Tag: Lyon. Sie entdecken während einer Stadtbesichtigung (*) die drittgrösste Stadt Frankreichs, welche am Zusammenfluss von Rhône und Saône liegt. Die ehemalige Hauptstadt Galliens besitzt beeindruckende römische Ruinen, eine RenaissanceAltstadt und ein lebhaftes Zentrum.

Saône. Ausflug (*) zu den Burgen, Schlössern und Klöstern im Südburgund mit Weindegustation. Das Burgund war auch die Wiege der zwei grössten klösterlichen Reformbewegungen des Mittelalters mit Cluny. Ein einziger Glockenturm, elegant und mächtig zugleich, ragt hoch in den Himmel und zeugt eindrucksvoll vom Glanz der von der grössten, einflussreichsten und angesehensten Abtei des Mittelalters ausging. Päpste, Könige und Kaiser waren regelmässig zu Gast in dieser Hochburg der Spiritualität, der Künste sowie des philosophischen und politischen Denkens. 8. Tag: Chalon-sur-Saône–Schweiz. Nach dem Frühstück beginnt die Ausschiffung. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

Ihre Reiseroute

Ihr Flussschiff Das Flussschiff «Excellence Rhône****+» lässt keine Wünsche offen. Auf dem Mittel- und Oberdeck 16m2 grosse Kabinen mit bis zum Boden reichenden Panoramafenstern zum Öffnen (frz. Balkon), grossflächige Fenster (nicht zu öffnen) in den komfortablen 12m2 grossen Hauptdeck-Kabinen. Alle Kabinen sind ausgestattet mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, SAT-TV, Minibar, Safe, Telefon. Die eleganten Räumlichkeiten an Bord sorgen dafür, dass Sie sich sehr wohlfühlen werden. Grosszügiges Foyer mit Rezeption, Reiseleiter-Desk, Nichtraucher-Restaurant und Aussichtslounge am Bug mit Bar. Excellence-Flusskreuzfahrten – Auftakt für Flusserlebnisse der Extraklasse! Willkommen an Bord!

FLUSSGENUSS DURCH QUALITÄT – 100% SWISS MADE

Chalon-sur-Saône Tournus Mâcon

FLUSSREISEN 2014

Saône

Lyon

Zu neuen Ufern mit den fünf Excellence-Flussschiffen Excellence – Nummer 1 in Qualität, Preis und Vielfalt

Aktualisierte rer Auswahl unse FlussreiseKollektion 2014

Die Donau. Exquisit wie nie – mit dem neuen Luxusliner Excellence Princess

n: estelle Jetzt bue Katalog Der ne en

Frankreichs schönste Flusslandschaften Weltpremiere – Vom Atlantik bis zum Mittelmeer Excellence Rhône & Excellence Royal

is ce Flussre «Excellen » ist da! 2014

Gratis-Buchungstelefon:

0800 86 26 85

Verlangen Sie unseren neuen Katalog 2014: Flussgenus durch Qualität «Excellence Flusskreuzfahrten»

Rhône

Tournon Rhône

Viviers Avignon Durance

Arles Port St. Louis

Chalon-sur-Saône– Avignon

Route 2

Reise in umgekehrter Richtung. Details auf Anfrage erhältlich.

Kein Zuschlag zur Alleinbenützung Kabine Hauptdeck Sofort-Preis – beschränkte Verfügbarkeit Zuschläge Abreisen 05.04., 04.10. Abreisen 12.04., 26.04. Ausflugspaket mit 6 Ausflügen Königsklasse-Luxusbus

155.– 255.– 198.– 255.–

Unsere Leistungen ■

Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Excellence Flussfahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

Nicht inbegriffen Auftragspauschale pro Person 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Erhöhung französische Mehrwertsteuer 24.– Persönliche Auslagen, Getränke, Trinkgelder und Ausflüge Annullationskostenversicherung auf Anfrage Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe ■

(*) Ausflüge des Ausflugspakets. Alle mit (*) aufgeführten Ausflüge sind im Ausflugspaket inbegriffen. Das Ausflugspaket kann nur im Voraus gebucht werden. Sie sparen mind. 10%. Buchung von einzelnen Ausflügen an Bord möglich.

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

Abfahrtsorte

Route 1 Route 2

Wil  06:15 Burgdorf  09:00 Winterthur, Rosenberg 06:40 Zürich-Flughafen  07:00 Aarau SBB 07:20 Baden-Rütihof  08:00 Basel SBB 06:45 Genf-Flughafen* 11:45 *nur Einstieg resp. Ausstieg möglich

Internet Buchungscode

erarl1 ercha1

06:15 06:30 06:40 07:00 07:20 08:00 09:00 ---

1510

Ihr Reiseprogramm


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014

MIX | 67

WILDS WELT

Olympische Siegerluft im Tiroler Zillertal

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild Die Olympischen Spiele von Sotschi sind schon wieder Schnee von gestern. Wer auch jetzt noch einen Hauch Olympia einatmen möchte, sollte ins Zillertal nach Finkenberg ins «Stock Resort».

Je mehr Dampf, desto cooler. Auf Pausenplätzen werden immer wieder Schüler mit E-Zigis erwischt.

Kampf dem Dampf?

Die elektronische Zigarette soll Rauchern beim Aufhören helfen. Doch auch Kinder und Jugendliche fahren auf sie ab.

Bilder: Keystone, zVg

S

ie sehen aus wie Zigaretten, sind aber keine. Die elektronischen Varianten des Glimmstängels verbrennen nicht Tabak, sie lassen Flüssigkeit verdampfen. Auch bei Kindern und Jugendlichen sind sie angesagt: Sie verheissen Coolness und Erwachsensein. Besonders beliebt sind E-Zigis, die viel Dampf produzieren – und den Tabakzigaretten ähneln. Kaufen kann sie jedes Kind, bloss Nikotinzusätze sind verboten. Gefährlich sind sie trotzdem: «Wir empfehlen den Schulen, die E-Zigaretten oder E-Shishas gleich zu handhaben wie Zigaretten», sagt Thomas Beutler (35) von der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention. E-Zigis können leicht mit Nikotinampullen bestückt werden – die sind im Ausland nämlich erhältlich. «Mit dem Inhalieren von Nikotin entsteht sofort Abhängigkeit.» Beim Dampfen wird zudem das Rauchen eingeübt: «Man gewöhnt sich daran, eine Zigarette zu halten, Dampf auszublasen und steigt vielleicht später auf Tabak um», sagt Beutler. Die Tabakprävention kämpft seit Jahren dafür, dass Raucherhandlungen aus dem Alltag ver-

schwinden. Im ÖV ist das Dampfen untersagt. Sollten die E-Zigaretten auch auf Schulhöfen verboten werden, oder macht sie das erst recht interessant? «Sie sind schon jetzt sehr attraktiv. Mit einem Verbot setzen wir ein Zeichen gegen die Sucht.» Auch beim Verkauf braucht es eine Altersbeschränkung. «Sie sollten erst ab 18 erhältlich sein. Die Hersteller werben ja damit, dass E-Zigaretten für Erwachsene sind, die sich das Rauchen abgewöhnen wollen.» Derzeit arbeitet das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein neues Tabakproduktegesetz aus, das auch den Umgang mit E-Zigaretten regelt und ein Mindestalter für den Tabakverkauf einführen soll. Details gibt das BAG erst im Frühsommer heraus. Text: Claudia Langenegger www.migrosmagazin.ch

STIMMEN SIE ONLINE AB Harmlose Alternative oder Teufelszeug? Haben Sie die elektronische Zigarette schon ausprobiert, oder haben Sie es vor?

■ Das 5-Sterne-Wellnesshotel ist

eines der besten Österreichs. Der Bruder des Mitbesitzers ist Olympiasieger Leonhard Stock. Bei ihm können Sie Ihre Ausrüstung mieten: Er besitzt im Ort ein Sportgeschäft. Das «Stock Resort» hat 110 Zimmer und Suiten (ab 168 Euro pro Person inkl. Vollpension und Wellness) und eine riesige Spa-Welt mit elf Saunen. Herausragend: Mittagsbuffet von 13 bis 17 Uhr, durchwegs freundliches Personal, modernes Fitnessstudio mit riesiger Fensterfront und Personaltrainer, geheizter 25-Meter-Aussenpool, AquaFun Park mit 70 Meter langer Reifenrutschbahn, Kinder- und Jugendbetreuung, Zirben-Klimakissen für tiefen Schlaf. Tipp: im Fitness Miha Bodytec (Muskelaufbau mit Reizströmen, ab 47 Euro), im Stock Diamond Spa die Soin-ThalassoGesichtsbehandlung (85 Euro). ■ Skifahren: In der Nähe des Hotels fährt der Ortsbus in 30 Minuten nach Hintertux. Das Skigebiet Hintertuxer Gletscher reicht bis auf 3250 Meter hoch. ■ Gut zu wissen: Mit Railjet schnelle Zugverbindungen nach Innsbruck. Am Wochenende ist im Pub Finkennest, drei Gehminuten vom Stock Resort entfernt, mächtig viel los. Die besten AprèsSki-Orte Europas unter www.migrosmagazin.ch/wildswelt


Qualität Unsere Spezialität

Q 071 955 04 08

CH-9240 Uzwil • www.daehler-reisen.ch

Badeferien Sommer 2014 ITALIEN – Adria / Bellaria & Cattolica Abfahrt jeden Samstag Abend! • 31. Mai bis 3. August • 23. August bis 14. September Route via San Bernardino ab Zürich und Ostschweiz 1 Woche im DZ p.P. ab Fr. 685.ITALIEN – Toskana • September + Oktober • Marina di Bibbona, Hotel Marinetta****

11.-16.05. + 14.-19.09. 6 Tg HP p.P. im DZ Nord- & Ostseeinseln 16.-24.08. 9 Tg HP p.P. im DZ 14.-28.06. 15 Tg HP p.P. im DZ

Badeferien für Junge!

Italienische Adria • Rimini Spanien Costa Brava • Lloret de Mar • Calella Spanien Costa Dorada • Salou • Calafell

p.P.

Fr. 142.-

23.11. • Zürich 1 Tg Fahrt / Ticket Kat. 1 p.P.

Fr. 129.-

Fr. 1790.-

<wm>10CAsNsjY0MDS20DU0sTAxMAAAA2HU9w8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKIQ7DQAxE0RN5NeO1W08XVmFRQFW-JArO_VHasoJPvt66jmz49Vy29_IaBHsZowKfL28RHF1qt8oBZzkYD2bCldKft4g7OzC_xuDGmkwLGTWhaud-XL6cSAlyAAAA</wm>

Polen - Masuren 23.07.-03.08. 12 Tg HP p.P. im DZ

SPANIEN • Costa Brava • Costa Dorada • Costa Blanca

Fr. 1190.-

07.-16.08. 10 Tg HP p.P. im DZ

ab Fr. 3690.-

Comedy mit Städteplausch Fr. 1790.-

ab Fr. 2790.-

- Bratislava-Prag 10.-17.08. Fr. 1290.8 Tg HP/ZF p.P. im DZ Sizilien - Sardinien - Korsika 06.-18.10. ab Fr. 2390.13 Tg HP p.P. im DZ

Mario Barth 28.-29.03. • München 2 Tg ZF, Ticket Kat. 1 p.P. im DZ

Fr. 285.-

Mario Barth 06.-09.06. • Berlin 4 Tg ZF/HP, Ticket Kat. 1 p.P. im DZ Fr. 595.28.-30.11. • Trier 3 Tg ZF, Ticket Kat. 1 p.P. im DZ

Fr. 365.-

Atze Schröder 10.-11.12. • Nürnberg 2 Tg ZF, Ticket Kat. 1 p.P. im DZ

Fr. 268.-

AKTION 40%

14.90 statt 24.90

InvisiDIMs Coton Slip/Boxer 2x Komfortable und nahtlose Unterhosen, auch unter enganliegender Kleidung unsichtbar

30%

10.15 statt 14.50

Strumpf Opaque Velouté Klassische blickdichte Strumpfhose für den täglichen Gebrauch

AUF ALLE DIM PRODUKTE, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 25.2. BIS 10.3.2014, SOLANGE VORRAT

DIM gibts in Ihrer Migros


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

|

MIX | 69

Still und leise endet in diesem Jahr eine Entwicklung, die unsere Gesellschaft seit der Industrialisierung entscheidend geprägt hat. Ich spreche vom Anstieg der Erwerbsquote. In diesem Jahr erreichen wir in der Schweiz einen historischen Höchstwert: Von 100 Personen sind deren 58 erwerbstätig. Zu den verbleibenden 42 zählen Kinder, Rentner und Personen mit einem freiwilligen Arbeitsunterbruch. Weshalb ist die Erwerbsquote so wichtig? Wirtschaftliches Wachstum basiert in erster Linie auf zwei Faktoren: einer steigenden Produktivität sowie einer höheren Zahl an Arbeitskräften. Dank der Generation der Babyboomer, die vor gut 40 Jahren ins Berufsleben eingetreten ist, hat die Erwerbsquote in den letzten Jahrzehnten überdurchschnittlich stark zugenommen. Zudem ist seit 1980 die Erwerbsquote bei den Frauen kräftig angestiegen, von 34 auf mittlerweile 53 Prozent.

Die Vorsorgewerke kommen zunehmend unter Druck So wie die Demografie den wirtschaftlichen Aufschwung bisher beschleunigt hat, wirkt sie von jetzt an als Bremsklotz. Die tieferen Wachstumsraten sind besonders für Länder mit einer hohen Verschuldung ein Problem: Je stärker nämlich das Bruttoinlandprodukt steigt, desto eher kann ein Land seine Schuldenquote reduzieren. Dagegen müssen in Japan und vielen europäischen Staaten immer weniger Erwerbstätige einen immer höheren Schuldenberg abtragen. Obschon die Schweiz in dieser Hinsicht

ALLTAGE MIT KINDERN

Februar

Tipps und Ideen aus dem Buch «365 Alltage mit Kindern».

Bild: Lee Jakob, Fotolia (2)

Forsythien erblühen lassen ■ Material: Rebschere, hohe Vase. ■ Und so gehts: Wagen Sie sich mit den Kindern wieder einmal nach draussen. Vielleicht haben Sie Glück, und die Sonne lacht vom Himmel herunter, und sonst bringen Sie selbst ein wenig Frühlingssonne ins Haus. Sicher kennen Sie einige Forsythiensträucher in der Gegend. Holen Sie mit den Kindern einen Ast dieses Frühlingsboten zu sich nach Hause. Befindet sich der Forsythienstrauch in einem fremden Garten, muss natürlich der Besitzer gefragt wer-

den, ob ein Zweig abgeschnitten werden darf. Zu Hause wird der Ast in eine Vase mit lauwarmem Wasser gestellt. Gelegentlich muss warmes Wasser nachgefüllt werden. Und siehe da: was für ein wunderschöner, sonniger Anblick nach nur wenigen Tagen! Sabine Mandel: «365 Alltage mit Kindern. Tolle Tipps zum Spielen und Singen, Erleben und Staunen, Basteln und Backen», Werd Verlag, www.werdverlag.ch, www.exlibris.ch

–2 –4 –6 –8

40 20

30 20

20 20

10 20 14

00

–10 20

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank

Doch nun kommen immer mehr Babyboomer aus den geburtenstarken Jahrgängen ins Rentenalter. Gleichzeitig rücken weniger junge Arbeitskräfte nach. Den Effekt dieser künftigen Pensionierungswelle sehen Sie in der Grafik: Die Erwerbsquote fällt wieder deutlich nach unten. Schon in zehn Jahren dürfte sie unter das Niveau von 1995 sinken. Diese Projektion stützt sich auf das mittlere Szenario zur Bevölkerungsentwicklung des Bundes. Je nachdem, wie viele ausländische Arbeitskräfte zuwandern, verläuft dieser Rückgang etwas langsamer oder schneller.

0

20

Die Überalterung der Gesellschaft ist eine oft benutzte Phrase. Doch im Alltag spürt man kaum etwas von den angeblich negativen Folgen. Wird das Thema nicht etwas aufgebauscht?

Bruttoerwerbsquote: Abweichung vom Wert des Jahrs 2014 in Prozent

90

Zeitenwende am Arbeitsmarkt

Der Gipfel ist erreicht

19

MIGROS-BANK-RATGEBER

Die Kurve zeigt die Veränderung der Bruttoerwerbsquote in der Schweiz, ausgehend vom diesjährigen Höchstwert. 2014 kommen auf 100 Personen 58 Erwerbstätige – so viel wie nie zuvor. Künftig wird die Erwerbsquote wieder deutlich sinken. Quelle: Bundesamt für Statistik

gut dasteht, nimmt auch bei uns der finanzielle Druck auf die Vorsorgewerke zu. Das verdeutlicht der sogenannte Altersquotient: Aktuell kommen auf 100 Personen im Erwerbsalter 30 Rentenbezüger. Doch bereits im Jahr 2030 werden es voraussichtlich 43 Rentner sein, zehn Jahre später sogar 49. Für Erwerbstätige lohnt es sich also, in die eigene Altersvorsorge zu investieren. Welche Vorsorgesäule sich für wen eignet, erfahren Sie im nächsten Migros-Bank-Ratgeber. Wie beurteilen Sie den Rückgang der Erwerbsquote? Diskutieren Sie mit unter: www.facebook.com/migrosbank


AKTION REDUKTION von

CHF 2.–* *

BEIM KAUF VON

2 PRODUKTEN

4.90 statt 6.90

AUF JEDES DER BEIDEN PRODUKTE

z.B. Gliss Kur Ultimate Repair Anti-Schaden-Kur 200 ml

AUF ALLE GLISS KUR PRODUKTE EXKL. MEHRFACHPACKUNGEN, ULTIMATE REPAIR MINI-SHAMPOO UND SOFORT-HILFE-KUR, ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 25.02. BIS 10.03.2014, SOLANGE VORRAT

Gliss Kur gibts in Ihrer Migros

l rigina Das O

seit 19

91

17 Mal Orchesterprobe abgesagt. 165 Mal letzten Zug verpasst. 1 neues Diagnoseverfahren gegen Krebs entwickelt. Mit Ihrer Spende fördern wir engagierte Forscherinnen und Forscher, die immer bessere Behandlungsmethoden gegen Krebs entwickeln. PK 30-3090-1

· Entwickelt und hergestellt in der Schweiz · Umweltschonender Elektroantrieb · Auch ohne Führerschein · Bis 30 km/h schnell Bitte senden Sie Gratisprospekte an:

Ingenieur Büro M. Kyburz AG Solarweg · 8427 Freienstein Tel. 044 865 63 63 Fax 044 865 63 80

Name / Vorname: Strasse / Nr.: Postleitzahl / Ort: Telefon:

www.kyburz-classic.ch MF1


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

|

MIX | 71

GEFÄLLT MIR

«72 Stunden für einen Schachzug» Daniel Fuchser (55), Salesmanager, Aproz Sources Minérales SA, Aproz VS

Betäubt für den Untersuch: Tierarzt Christian Wenker und Doktorand Christoph Rossier legen die Wildhündin auf den Behandlungstisch.

Check-up von der Nase bis zur Schwanzspitze

Wildtiere lassen sich eine Krankheit kaum anmerken. Umso genauer wird auf ihre Gesundheit geachtet. Jetzt muss das Afrikanische Wildhundweibchen zum Untersuch.

«

Bilder: Zoo Basel

Zolli-Tierarzt Christian Wenker (45) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Wildtiere verbergen Krankheitssymptome so lange wie möglich. So vermeiden sie, dass sie einem allfälligen Raubtier auffallen oder dass sie ihren Rang im Rudel oder in der Herde verlieren. Dieses natürliche Verhalten ist für uns Zootierärzte nicht sehr hilfreich, da es so schwer wird, eine Krankheit frühzeitig zu erkennen. Die Tierpfleger achten deshalb auf jede kleine Verhaltensänderung: Sondert sich zum Beispiel ein Tier von der Herde ab oder pflegt es sein Fell nicht mehr, kann es bereits ernsthaft erkrankt sein. Durchfall wird immer sofort gemeldet, auch weil er mühsam zu reinigen ist. Der Afrikanische Wildhundrüde im Zolli, Vater von drei Jungtieren, hatte im Sommer nur einige Male gehustet, und trotzdem fanden wir bei der späteren Untersuchung einen grossen Tumor in der Lunge, worauf wir ihn einschläfern mussten. Heute führen wir deshalb auch beim gleichaltrigen Wildhundweibchen, der Mutter der Welpen, eine Vorsorgeuntersuchung durch. Ich betäube

sie mit dem Blasrohr, dann transportieren wir sie in die Tierarztstation. Sorgfältig höre ich mit dem Stethoskop die Lunge ab und achte auf verminderte oder verstärkte Atemgeräusche. Auf beiden Seiten der Brustwand höre ich ein gleichmässiges Hauchen, Indiz dafür, dass die luftführenden Anteile der Lunge normal funktionieren und keine Sekrete enthalten. Zusätzlich machen wir Röntgenaufnahmen der Lunge. Auch hier sind zum Glück keinerlei Veränderungen zu erkennen. Wie immer, wenn wir eines unserer Zootiere in Narkose liegen haben, untersuchen wir es von der Nase bis zur Schwanzspitze. Dazu gehören auch Routinebehandlungen wie Impfungen oder das Entwurmen. Nach der Check-upUntersuchung bringen wir das schlafende Tier in die Wildhundanlage zurück, und ich verabreiche ein Gegenmittel. Nach wenigen Minuten erhebt sich die als gesund befundene Wildhündin und wird, noch leicht schwankend, von ihren Welpen stürmisch begrüsst.

»

 Welches Musikstück holt Sie aus der Krise? «Hallo Himmel» von Heinz Rudolf Kunze. Es zeigt: Es gibt immer eine positive Zukunft.  Der Song meines Lebens ist … …«Hinnär Diär» von Sina. Hinter jemandem zu stehen oder zu wissen, dass jemand hinter dir steht.  Welcher Film rührt Sie zu Tränen? Wo Menschen ohne Selbstverschulden leiden müssen, bei solchen Filmen bekomme ich feuchte Augen.  Wie heisst Ihre Lieblingsfernsehserie? «Der Bestatter», die Beobachtungsgabe wird grossgeschrieben.  Welches ist Ihr Lieblingsbuch? «Illuminati» von Dan Brown.  Meine Lieblings-App ist … …Schach auf dem iPhone, da kann ich mit Personen auf der ganzen Welt spielen. Um einen Zug zu tätigen, hat man 72 Stunden Zeit.  Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe … …mache ich ein Kreuzworträtsel.  In meiner Freizeit liebe ich es … …mit der Familie Zeit zu verbringen und Ausflüge und Reisen zu machen. Und die Fasnacht von Miège VS zu organisieren.  Wo möchten Sie auf keinen Fall vom Handy gestört werden? Bei Sitzungen, Kundengesprächen und Essen stelle ich das Handy ab.  Wo holen Sie sich Ihre News? Je nach Thema auf verschiedenen Sites und bei Walliser Blättern wie «Nouvelliste» und «Walliser Bote».

Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


VON SAVONA NACH RIO - TOP-REISEROUTE! Aktionspreis 20 Reisetage inkl. Vollpension An- und Rückreise ab nur CHF

1795.* Fr. 200.- Frühbucherrabatt bereits abgezogen

batt Fr. 200.-* Frühbucherra i Buchung pro Person be bis 17.03.2014

assigen Mit der erstkl sa Costa Favolo

Die Costa Favolosa - Ihr Erstklass-Schiff

Brechen Sie auf zu einer Entdeckungsreise in die wunderschöne Welt Brasiliens und bestaunen Sie atemberaubende Landschaften und interessante Küstenstädte. Sie fahren von Savona über die spanischen Städte Barcelona und Cadiz nach Casablanca in Marokko. Die Blumeninsel Madeira und Teneriffa sind Ihre nächsten Stationen, bevor Sie den Atlantik überqueren. Exotik pur erwartet Sie in Brasilien, denn kaum ein anderes Land der Welt ist so vielseitig wie Brasilien. Geniessen Sie Dank unseren exklusiven Aktionspreisen eine unvergessliche Reise und kommen Sie an Bord mit onlinetours.ch.

Ihr Top Reiseprogramm von Savona nach Rio de Janeiro 24.11.14 – 13.12.14

07.12.14 Recife, Brasilien Die schönen Sandstrände bilden einen hinreissenden Kontrast zum lebendigen Kulturleben und zu den unzähligen Freizeitangeboten der Stadt.

24.11.14 Schweiz - Savona Am Morgen Fahrt mit dem Bus nach Savona. Einschiffung. Um 16.30 Uhr sticht die Costa Favolosa in See.

08.12.14 Maceio, Brasilien Die Hauptstadt des Staates Alagoas ist bekannt für ihre paradiesischen Strände. Beliebt sind aber auch die Kokosnuss- und Mango Gärten im Hinterland.

25.11.14 Barcelona, Spanien Begeben Sie sich auf die Spuren von Gaudi und tauchen Sie ein in die unnachahmliche Kunst- und Kulturszene Barcelonas.

09.12.14 Salvador da Bahia, Brasilien Die erste Kolonialhauptstadt Brasiliens hat sich ihre afro-brasilianischen Wurzeln bewahrt und ist ein wichtiges Zentrum für Kunst und Kultur.

10.12.14 Ilheus, Brasilien Hier dreht sich alles um die Kokosnuss, die „Goldene Frucht“ der Insel. 11.12.14 Erholung auf See 12.12.14 Rio de Janeiro, Brasilien Ausschiffung und Rückflug Nach dem Ausschiffen Stadtrundfahrt in Rio mit Besuch des Zuckerhut. Anschliessend Transfer zum Flughafen und Rückflug via London nach Zürich. 13.12.14 Ankunft in der Schweiz Gegen Abend Ankunft in Zürich.

So viel ist inbegriffen: ✔ Busanreise Schweiz–Savona ✔ Erlebnis-Kreuzfahrt ✔ deutschsprachige Bordhostess ✔ Vollpension an Bord, bis zu 6 Mahlzeiten täglich ✔ Wasser, Kaffee, Tee am Buffet ✔ Unterhaltungsprogramm ✔ alle Hafen- und Flughafentaxen ✔ Stadtrundfahrt mit deutschsprachiger Reiseleitung in Rio de Janeiro ✔ Linienflug via London oder Madrid nach Zürich Nicht inbegriffen: – Getränke und persönliche Auslagen – Landausflüge – oblig. Serviceentgelt (€ 8,– p.P. Tag), Annullationskostenversicherung – Reservationsgebühr Fr. 10.- pro Person

Ihr Traumschiff Costa Favolosa**** Modern und stilvoll präsentiert sich die Costa Favolosa. 5 Restaurants, 13 Bars, 4 Swimmingpools, 5 Whirlpools, grosser Wellnessbereich mit Fitnesscenter, Joggingpfad, Theater, Kasino, Diskothek, Internet-Café und Shopping-Center gehören zur Ausstattung. Die 1'500 Kabinen verfügen über Dusche/WC, Fön, Safe, Klimaanlage, TV/Radio, Video und Minibar, teilweise Balkon. Die Costa Favolosa wurde 2011 in Betrieb genommen, ist 290 m lang, 35 m breit, hat 114'000 BRZ und bietet Platz für 3'800 Passagiere.

26.11.14 Erholung auf See 27.11.14 Cadiz, Spanien Kosten Sie in einer urigen Taverne von den spanischen Tapas und geniessen Sie das andalusische Flair. 28.11.14 Casablanca, Marokko Unternehmen Sie einen Ausflug nach Marrakesch, dem Schmuckstück arabischer Kunst oder erkunden Sie die Medina mit der «Moschee Hassan II», der Grabstätte Mohammeds.

Verlängerung Rio de Janeiro im Erstklasshotel

29.11.14 Erholung auf See 30.11.14 Madeira, Portugal Willkommen auf der "Insel des ewigen Frühlings". Die Blumeninsel ist für ihre einmalige Pflanzenwelt berühmt. 01.12.14 Teneriffa, Spanien Sonnenbad im Süden, Wandern im vegetationsreichen Norden oder eine Wein Degustation im Inselinnern - die Wahl liegt bei Ihnen. 02.-06.12.14 Überquerung des Atlantiks Von der Westküste Afrikas geht es nun direkt nach Brasilien. Zeit, sich zu erholen, ein Buch zu lesen oder die vielen Freizeitmöglichkeiten der Costa Favolosa zu nutzen.

Profitieren Sie von der einmaligen Gelegenheit, noch mehr von dieser faszinierenden Stadt zu entdecken!

Salvador da Bahia

Exklusive Aktionspreise Kat. Kabine Preise pro Person IC 2-Bett Innen Standard IP 2-Bett Innen Superior EC 2-Bett Aussen Standard EP 2-Bett Aussen Superior BC 2-Bett Balkon Standard BP 2-Bett Balkon Superior Extra All Inclusive Getränkepaket

Frühbucherpreis bis 17.03.2014 1795.– 1995.– 2195.– 2445.– 2645.– 2845.– 522.–

Pauschalpreis ab 18.03.2014 1995.– 2195.– 2395.– 2645.– 2845.– 3045.– 522.–

12.12.14 Nach der Stadtrundfahrt Transfer ins Hotel. 13.12.14 Am Morgen Stadtrundfahrt mit Besuch der Christusstatue auf dem Corcovado. 14.12.14 Gegen Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug via Madrid nach Zürich.

3 Tage/2 Nächte nur Fr. 395.-! pro Person im Doppelzimmer inkl. Frühstück, Transfers und Stadtrundfahrten.

sofort online oder telefonisch reservieren!

Glattalstrasse 232 • 8153 Rümlang

onlinetours.ch Tel. 044 552 07 07 info@onlinetours.ch


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

|

FAMILIE | 73

Zeit zum Vorlesen

Vorlesen tut Kindern gut: Es sorgt für emotionale Nähe und fördert Lese- sowie Sprachkompetenz. Eine Geschichte ab CD kann das nicht ersetzen.

V

orlesen ist etwas sehr Wertvolles», sagt Barbara Jakob (47), Projektleiterin im Institut für Kinder- und Jugendmedien. «Vorlesen schafft eine enge Bindungssituation und hat eine vielfältige Wirkung: Es werden Wortschatz, Grammatik und literarisches Verständnis gefördert und die Fantasie des Kindes angeregt.» Mit den Geschichten taucht das Kind in andere Welten ein. «Es lernt eine neue Realität kennen und kann seine eigene daran spiegeln, das ist für die Entwicklung der Kinder sehr wichtig.» Die Kleinen lernen dabei auch zuzuhören. Barbara Jakob staunt immer wieder, wie genau sie dies tun. «Benutzen Mami und Papi in der gleichen Geschichte andere Wörter, etwa beim Vorlesen in Dialekt, reagieren Kinder oft sofort.»

Auch ungeduldige Kinder bleiben dran Auch Geschichten ab CD, iPod und Radio sind etwas Schönes, zumal das Kind unendlich viele Wiederholungen hören kann, aber: «Die dichte emotionale Atmosphäre fehlt. Das ist etwas, was auch ungeduldigere Kinder bei der Stange hält.» Ums Vorlesen steht es aber nicht zum Besten. Die deutsche Stiftung Lesen zeigt in ihrer neusten Studie, dass in einem Drittel der Familien mit Kindern zwischen 2 und 8 Jahren nur selten oder nie vorgelesen wird. In jeder siebten Familie findet das Vorlesen überhaupt nicht statt. In der Schweiz ist die Situation vergleichbar. Dass das Vorlesen nicht in jeder Familie selbstverständ-

lich ist, hat vielfältige Gründe: etwa die modernen Familienstrukturen, die Fülle neuer Medien oder Eltern, die es einfach nicht gerne tun. Bei Schuleintritt passiert zudem oft, dass auch vorlesefreudige Eltern aufhören, ihren Kindern regelmässig Geschichten zu erzählen. «Die Eltern denken, ihre Kleinen können nun allein lesen.» Doch gerade während des Lesenlernens ist Vorlesen hilfreich. «Lesen bleibt für die Kleinen lang anstrengend. Bis es zu einem Genuss wird, dauert es einige Jahre», weiss Barbara Jakob. Erstlesestoffe sind zudem nie so komplex wie längere, vorgelesene Geschichten. «Einfache Texte sind gut, um Lesen zu lernen, reichen aber nicht aus, um den grossen Geschichtenhunger der Kinder zu nähren.» Vorlesen hilft also, den ersten Lesesprung zu schaffen: den Übergang von einfachen Ersttexten zu komplexen Kinderromanen. Nach den ernüchternden Ergebnissen der Pisa-Studie vor gut zehn Jahren gibt es in der Schweiz intensive Anstrengungen, das Lesen zu fördern – und damit das Vorlesen. Einmal pro Jahr findet beispielsweise in Schulen, Bibliotheken und Buchhandlungen die Schweizer Erzählnacht statt. Ein Erfolg: «Dieses Jahr haben zehn Prozent mehr Beteiligte die Erzählnacht durchgeführt.» Wichtig ist, mit Vorlesen früh zu beginnen. Dank des Projekts «Buchstart» erhalten Neugeborene in der Mütterberatung, beim Kinderarzt oder in der Bibliothek ihr erstes Buch. «So wachsen die Kinder ins Vorlesen hinein.» Text: Claudia Langenegger

Gemeinsames Lesevergnügen

Die Buchreihe heisst «Erst ich ein Stück, dann du», und die Texte sind in zwei unterschiedlichen Schriftgrössen geschrieben. Beim Lesen wechseln sich Kind und Erwachsener ab. Mit dem gemeinsamen Lesen kommen die Kinder in den Genuss von komplexen Geschichten und können in kurzen Passagen auch selbst das Lesen üben, ohne dass ihnen dies zu anstrengend wird.

Ida, Paul und Frankensteins Katze Von Mikael Engström und Helena Willis. Hanser Ex Libris: 11.90 Fr.

Von Kindern, Katzen und Keksen Vorlesegeschichten. Von Barbara Gelberg (Hrsg.), Illustrationen: Anke Kuhl. Beltz & Gelberg Ex Libris: 17.50 Fr.

Reihe: Erst ich ein Stück, dann du. Robinson Crusoe. Klassiker für Kinder. von Frauke Nahrgang, cbj Ex Libris: Fr. 9.50

Typisch Bär Geschichten zum Vorlesen. Von Hubert Schirneck, Illustrationen: Sonja Bougaeva. Boje Ex Libris: 15.60 Fr.

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Lernen am Handy & mehr Lesestoff Die App «Spielplatz 3» hilft Kindern, mit witzigen Buchstabenspielen schreiben zu lernen. Ausserdem finden Sie zehn weitere Kinderbücher zum Vorlesen.


LEBEN 74 |

|

REISEN

|

NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

E

ine Werbetafel der Bhutan Telecom fällt in der fast leeren Flughafenhal­ le von Paro auf. Darauf steht in alt­ modischer Schrift «Welcome to the Land of Gross National Happiness» – will­ kommen im Land des Bruttosozialglücks. Wichtiger als ein hohes Bruttosozialpro­ dukt ist im abgeschiedenen buddhis­ tischen Königreich nämlich die Zufrie­ denheit der 700 000 Einwohner. Das ist in der Verfassung festgeschrieben. Auch der Schweizer Werner Christen (61), gelernter Maurer, fand hier sein Lebensglück. Vor 20 Jahren reiste er erstmals in den Gebirgsstaat. «Paro bestand aus einer einzigen Strasse mit zwei Hausreihen, und es gab in der gan­ zen Gegend nur drei Taxis. Die Reise in die 50 Kilometer entfernte Hauptstadt Thimphu war nur am Vormittag mög­ lich. In der Telefonzentrale haben die Mitarbeiter die Verbindungen noch ma­ nuell gestöpselt. Damals existierte we­ der Fernsehen noch Internet.» Bhutan am Südhang des Himalayas ist einzig­ artig. 1999 wurde dort – als letztem Land der Erde – das Fernsehen eingeführt, Zigaretten sind verboten, und Fahrer von schmutzigen Autos werden gebüsst.

Zeitreise ins abgelegenste Land der Welt Es gibt nur wenige Strassen und ebenso wenig Verkehr, viele Bewohner sind ein­ fache Bauern, und althergebrachte Tra­ ditionen werden gepflegt. Die Männer sieht man oft im Gho, einem Gehrock aus handgewobenem Stoff, die Frauen im Kira, einem knöchellangen Kleid mit Wickelrock aus farbenprächtigem Stoff. Mit der Reise nach Bhutan hatte Werner Christen sich einen lang geheg­ ten Traum erfüllt. Nachdem er sieben Jahre lang in Kamerun Entwicklungs­ arbeit geleistet hatte, war er 1993 im Auftrag der Helvetas eingereist. Als Projektleiter kümmerte er sich um den Aufbau des College of Education in der Nähe des Flughafens von Paro. Heute bildet die Schule jährlich 250 Studenten zu Lehrpersonen aus. Ende 1996 heiratete der Berner die einheimische Lehrerin Dechen Zangmo (49). Zusammen mit ihr und der gemein­ samen Tochter Sonam Peldon (17) nimmt er regelmässig an religiösen Feierlich­ keiten teil, auch wenn er sich nach wie vor als Christ bezeichnet. Der Buddhis­ mus gehört hier zum Alltag. Jedes Jahr besucht eine Gruppe von Mönchen sein Familienhaus auf einer Anhöhe über Paro und betet zwei Tage lang. Drei von vier Bhutanern sind im Land der 20 000 Mönche und 2000 Tempel

Das gut 300 Jahre alte Tigernestkloster befindet sich 900 Meter über dem Parotal. Es ist nur zu Fuss oder auf


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

Erhabene Bergwelt

Das Königreich Bhutan im Himalaya ist ein unberührter Fleck Erde. Hochgebirge und Klosterbauten prägen die Landschaft. Buddhismus, Friedfertigkeit, die Pflege der Traditionen und die Sorge zur Natur gehören zum Alltag.

dem Pferderücken erreichbar und Bhutans wichtigste Sehenswürdigkeit.

LEBEN

|

REISEN | 75


AROMA MIO!

IO! M A M ARO

7.60 statt 9.50

Alle Caruso Kaffees Bohnen und gemahlen 20% günstiger, z.B. Caruso Oro gemahlen, 500 g

Kaffeegenuss vom Feinsten. Mit den neuen Caruso Oro und Caruso Mocca erleben Sie Tasse für Tasse Italianità. Den kräftigen, hochwertigen Kaffee mit dem typisch italienischen Geschmack gibt’s als Bohnen oder gemahlen. Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOT GILT NUR VOM 25.2. BIS 10.3.2014, SOLANGE VORRAT.


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

Bhuddisten. Die Geistlichen in den roten Gewändern trifft man täglich, vor allem in und um die Dzongs. Diese buddhistischen Klosterburgen zählen zu den Hauptattraktionen des Landes. «Jene von Paro, Thimphu, Punakha und Bumthang muss man gesehen haben», sagt Werner Christen. Unweit seines Wohnorts ausserhalb von Paro befindet sich das Kloster Tigers Nest, das 900 Meter über dem Tal spektakulär in einer Felswand liegt. Der Fussmarsch dort hinauf dauert 90 Minuten, übergewichtige Amerikaner bevorzugen den Ritt auf zerbrechlich wirkenden Pferderücken. In den Klosterburgen schiessen die Touristen ihre Fotos, die Einheimischen beten oder stimmen ab: 2008 verordnete der König seiner Bevölkerung erstmals Wahlen. Allerdings müssen die Ausländer während der Gebetszeremonien vor den Türen bleiben.

Bhutan soll zum ersten Bioland der Welt werden Werner Christen ist derzeit mit dem Aufbau einer weiteren Schule beschäftigt. Sie befindet sich im Osten des Landes, in der Nähe von Bumthang. Einheimische werden dort zu Sanitärinstallateuren, Maurern, Schreinern, Elektrikern und Schweissern ausgebildet. Einheimische Handwerker sind rar. Auf den Baustellen arbeiten hauptsächlich Inder. «Der Handwerkerberuf hat in Bhutan einen schlechten sozialen Status», sagt Christen. Viele Bhutaner sind Bauern – 70 Prozent der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft. Sie betreiben mehrheitlich Biolandbau. Bis in sechs Jahren sollen alle Betriebe auf ökologischen Landbau umgestiegen sein. Denn Bhutan will das erste Bioland der Welt sein. Auch der Umweltschutz ist in der Verfassung festgeschrieben. Die Reise von Paro nach Bumthang führt über vier Pässe, die alle höher sind als 3000 Meter. Auf den holprigen, nicht asphaltierten Pisten schafft man durchschnittlich 30 Kilometer pro Stunde. «Free Massage», lacht der Chauffeur. So mühselig die Fahrt, so überwältigend dann die Aussicht auf den Passhöhen. Man sieht die über 7000 Meter hohen weissen Gipfel des Himalayas. Auf jeder Passhöhe steht ein Tempel, geschmückt mit Gebetsfahnen, wie man dies aus dem Tibet kennt. Manchmal hocken vor einer Bretterbude Einheimische und verkaufen lokale Produkte wie Yakkäse. Er ist zäh wie Elefantentrockenfleisch. Auf den Dächern der Wohnhäuser sieht man zum Trocknen ausgelegten Chili. Die leuchtend roten und grünen Früchte sind

|

REISEN | 77

Ein farbiges Meer von Gebetsfahnen: Alltag in der Hauptstadt Thimphu, die nur 79 000 Einwohner zählt.

wichtige Bestandteile des bhutanischen Essens. Sie gehören, zusammen mit Yakkäse, ins Nationalgericht Ema Datshi und werden roh als Salat aufgetischt. Die Mehrheit der Bevölkerung ist arm. «In der Schweiz», so Christen, «diskutiert man über die Farbe des Autos oder wohin man in die Ferien fahren soll. Hier sind die meisten damit beschäftigt, die Familie durchzubringen und die Ausbildung der Kinder zu finanzieren.» Ein Staatsangestellter verdient monatlich rund 20 000 Ngultrum, das sind weniger als 300 Franken. Ein Liter Diesel kostet aber umgerechnet 80 Rappen – im Verhältnis zum Verdienst ein kleines Vermögen. Die jährlich 65 000 Touristen bekommen indessen vom täglichen Kampf ums Überleben kaum etwas mit. Sie treffen auf hilfsbereite und sehr freundliche Menschen, welche die Mühen des Alltags mit Gelassenheit auf sich nehmen. Auch die Hunde in den Dörfern scheinen von buddhistischer Friedfertigkeit durchdrungen: Sie bellen nie. Im Land des friedlichen Donnerdrachens, der auch die Nationalflagge ziert, sucht man lautes Drachenfauchen vergeblich. Jeder Tourist bezahlt pro Tag mindestens 250 Dollar für Unterkunft, Vollpension, ein Auto mit Chauffeur und Reiseleitung. Gut ein Drittel dieses Betrags geht in die Bildung. Das ist echt nachhaltiger Tourismus. So erstaunt es nicht, dass Englisch weitverbreitet ist. Die Fahrt führt durch unberührte Natur, üppige Vegetation, an Wasserfällen und neugierigen Makaken vorbei.

An der neuen Bumthanger Schule überprüft Werner Christen (rechts) die Arbeit angehender Sanitärinstallateure. Bhutan

AN

CHINA INDIE N

C hina

BURMA

THAILAND

Pu na k ha Paro

T HIM PHU

B u m t ha ng Tro n gsa

BHUTAN

Indi e n

50 km


Marti al estiv ReiseK-aFllnach, in . - 08.03 0 . 06 3. ng, Buchungs-

altu Unterh atte, gratis rab rt! Carfah

© travelpeter - Fotolia

Österreich - Italien - Slowenien Tulpenblüte in Holland Die Region von Lienz präsentiert sich wie Österreich aus dem Bilderbuch: mächtige Berge, liebliche Seen, gemütliche Dörfer und freundliche Menschen. Als einer der Höhepunkte dieser Reise gilt die Fahrt auf der Grossglockner-Hochalpenstrasse, eine der landschaftlich eindrucksvollsten Hochgebirgsstrassen Europas 1. Tag, Schweiz - Lienz: Fahrt vom Einsteigeort nach Lienz. 2. Tag, Ausflug Kärntner Seenrundfahrt: Kärnten ist stolz auf sein mildes Klima, die Alpenseen und herrlich duftende Wälder. Ihre Reise führt am Fluss Drau entlang bis nach Spittal. Vom Millstättersee bis zum Wörthersee und vom Ossiachersee bis zum Faakersee zeigen sich Ihnen zahlreiche landschaftliche Schönheiten. 3. Tag, Ausflug Grossglockner: Die Tour führt über einen der schönsten Bergübergänge Europas und lässt die Herzen der Bergfreunde höher schlagen. 4. Tag, Ausflug Bled - Oberkrain: Fahrt ins Dreiländereck von Italien, Österreich und Slowenien. Über den Wurzenpass gelangen Sie nach Planica. Am wichtigen Skiort Kranjska Gora vorbei erreichen Sie den Bledsee. Der Ort Bled besitzt eine dominante Burg. 5. Tag, Ausflug in die Dolomiten: Das Südtirol und die Dolomitenberge sind allein eine Reise wert. Vom Höllensteintal geniessen Sie einen herrlichen Blick zum majestätischen Monte Cristallo. Sie lernen auch das Olympiadorf Cortina d’Ampezzo kennen. Weiterfahrt über den Falzarego- und den Campolongopass. 6. Tag, Lienz - Rückkehr: Heimreise via Brennerpass in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

REISEDATEN - 6 TAGE 1. 25. - 30. Mai 2. 01. - 06. Juni 3. 08. - 13. Juni PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Doppelzimmer zur Alleinbenützung Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option Doppelsitz zur Alleinbenützung

B B A CHF CHF

745.855.-

CHF

915.-

CHF

25.-

CHF

120.-

Holland - das heisst Windmühlen, Käse, Grachten, Fahrräder und Holzschuhe, aber nichts ist so bekannt wie seine Tulpen. Holland gilt als einzigartiges Blumenparadies, und im Frühling verwandeln sich ganze Gebiete in ein riesiges Tulpenmeer. Doch das kleine, flache Königreich hat wesentlich mehr zu bieten! 1. Tag, Schweiz - Zandvoort: Fahrt vom Einsteigeort durch das Elsass und Deutschland nach Zandvoort, einem berühmten Badeort an der Nordsee. 2. Tag, Ausflug Aalsmeer Amsterdam - Volendam: Sie besichtigen in Aalsmeer die grösste Blumenauktion der Welt. Täglich werden hier rund 13 Millionen Blumen und 1 Million Topfpflanzen verkauft. Auf einer Grachtenrundfahrt lernen Sie die Hauptstadt Hollands vom Wasser aus kennen. Anschliessend besuchen Sie das reizende Fischerstädtchen Volendam am Ijsselmeer. 3. Tag, Ausflug Rotterdam - Delft - Lisse: In Rotterdam können Sie auf einer Hafenrundfahrt den grössten Handelshafen der Welt bewundern. Das An- und Ablegen der riesigen Frachter, das Löschen der Ladungen, die Hektik des Weitertransports und die Lebendigkeit an den Quais haben ihren speziellen Reiz. Durch eine liebliche Landschaft erreichen Sie Delft, eine der ältesten niederländischen Städte. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Lisse. Im Keukenhof glänzen die besten Züchter Hollands mit ihren schönsten Pflanzen. 4. Tag, Zandvoort - Rückkehr: Heimreise via Luxemburg in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

REISEDATEN - 4 TAGE 1. 10. - 13. April 2. 13. - 16. April 3. 18. - 21. April 4. 22. - 25. April 5. 27. - 30. April 6. 30. April - 03. Mai

A B B B A B

Reise 3: Anstelle der Blumenversteigerung in Aalsmeer besuchen Sie das Freiluftmuseum Zaanse Schans. PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Annullationskosten-/ SOS-Versicherung

CHF CHF

695.865.-

CHF

25.-

CHF

80.-

<wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2sTAyNwQAbWIZtQ8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKqw7DQAwEwC_yade3lp0aVmFRQFV-pCru_6M-WMGwOY6OgZ_rft73WxOUbKo82VEchHdpDigbzvJPuBAIKjf9fZOSE1jfY3Bjrc1kHquSzozxejzf1cUclXQAAAA=</wm>

LEISTUNGEN ● Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car ● 5 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet ● 5 Abendessen ● Besichtigungen gemäss Programm HOTEL Hotel Sonne, Lienz (off. Kat. ****) Sehr gutes Hotel mit Restaurant, Dachgarten und Sauna. Lage: im Zentrum von Lienz. Zimmer: alle mit Bad oder Dusche, WC, Telefon, Radio, TV und Minibar. EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Bern, Olten, Basel, Zürich * Route B Kallnach*, Bern, Olten, Basel, Zürich *

Option Doppelsitz zur Alleinbenützung

LEISTUNGEN ● Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car ● 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet ● 3 Abendessen ● Grachtenrundfahrt in Amsterdam ● Hafenrundfahrt in Rotterdam ● Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm HOTEL NH Hotel, Zandvoort (off. Kat. ****) Gutes Hotel mit Restaurant und Bars. Lage: direkt am Meer. Zimmer: alle mit Bad oder Dusche, WC, Föhn, Telefon, TV und Minibar. EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Bern, Zürich *, Basel Route B Kallnach*, Bern, Zürich *, Basel

*Parkmöglichkeiten

*Parkmöglichkeiten

RESERVATIONEN: 032 391 0 222

Ernst Marti AG, 3283 Kallnach, marti@marti.ch

Doppelsitz zur Alleinbenützung

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG.

Weiteree v attrakti en Sie find n e is e R talog rem Ka in unse isen 2014! Rundre


Anzeige

|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

|

REISEN | 79

Kurzreise Bhutan

Oben: Makaken auf dem Pelelapass. Oben rechts: Neubau in Thimphu. Rechts: Mönche in der Klosterburg von Trongsa. Rund 20 000 Mönche leben in Bhutan.

Auf dieser Kurzreise sehen Sie die spektakulärsten Landschaften und Sehenswürdigkeiten im Westen Bhutans, unter anderem Paro, Thimphu und Punakha. Erhabene Natur mit tiefen Tälern, in denen sich kleine Dörfer zwischen Terrassenfeldern an glasklare Flüsse schmiegen und die liebenswürdigen Menschen nach uralten Traditionen leben. Reisedaten: Ab/bis Paro. Abreisedatum täglich vom 1.3. bis 31.10.14 Weitere Informationen zur Reise: www.travelhouse.ch/PBH7001 Preis: 7 Tage/6 Nächte ab Fr. 1970.– pro Person im Doppelzimmer (Privatreise)

In Bumthang wohnt ein weiterer Schweizer: Vor 40 Jahren nahm Fritz Maurer (69) hier die erste Käserei des Landes in Betrieb. Heute gehört zu seinem kleinen Reich zudem eine Bierbrauerei, eine Kräuterschnapsbrennerei und eine Unterkunft im Stil eines Berner Oberländer Chalets. Die Präsenz der Schweizer kommt nicht von ungefähr: Sie waren nach den Indern die Ersten, die 1950 in Bhutan Entwicklungsprojekte unterstützten. Noch heute sind sie freundschaftlich verbunden. Der frühere Landwirtschaftsminister erwarb seinen Doktortitel an der ETH Zürich, viele Brücken Bhutans wurden von der Helvetas gebaut, und die Stadt Zürich unterstützt Bumthangs Raumplanung. In Bumthang kann man ausnahmsweise an der Gebetszeremonie der Mönche teilhaben: Auf dem Gelände der Luxusherberge Amankora steht ein Kloster, in dem rund 20 Mönche leben. Um 18.30 Uhr können Hotelgäste ihrem gleichmässigen Gesang lauschen. Ein wirkungsvolleres Entschleunigungsprogramm gibt es kaum. Höchstens eine Wanderung durch das Phobjikatal, wo Schwarzhalskraniche ihr Winterquartier

haben. Der von Flechten bewachsene Weg ist sanft wie das Gebet eines Mönchs. Das wenig bekannte Tal ist so mystisch, dass Reinhold Messner hoffte, hier den legendären Yeti zu finden. Werner Christens Fazit: «Bhutan ist mein Zuhause, die Familie mein Hauptanker. Die Schweiz war mir immer ein wenig zu eng.» Text und Bilder: Reto E. Wild

Die Reise wurde unterstützt von Bhutan Dhenzang Travel & Tours in Thimphu, www.trekbhutantour.com

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Bhutan aus erster Hand Tipps zum Reisen nach und in Bhutan mit den besten Hoteladressen plus ein Interview mit dem in der Schweiz lebenden Bhutaner Gyamtsho Tshering (Bild). Der Sohn des Premiers absolviert beim Migros-Genossenschafts-Bund ein Praktikum.

lm Preis inbegriffen:  Rundreise gemäss Programm  6 Übernachtungen in Mittelklassehotels  Vollpension  Visakosten Bhutan  Englisch sprechende Reiseleitung Nicht inbegriffen:  Anreise ab/bis Schweiz  Kombi-Versicherungspaket  persönliche Auslagen  eventuelle Bearbeitungsgebühren lhrer Buchungsstelle Auskünfte, Katalog Indien/Bhutan und Reservationen: Inditours, Travelhouse Sägereistrasse 20, 8152 Glattbrugg Tel. 058 569 95 04 Mail: info.inditours@travelhouse.ch Spannende Reiseberichte unserer Spezialisten: www.travelhouse.ch/blog


LEBEN 80 |

|

DIGITAL

|

NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Bank bin ich

In der Schweiz wird permanent ein Automat aufgestellt, der die virtuelle Währung Bitcoin ausgibt. Chancen und Risiken.

Bild: Roman Hodel/20 Minuten

A

nstelle eines Bankkärtchens schiebt man beim Bitcoin-Automaten einen Geldschein in den Schlitz. Man gibt am Bildschirm das Passwort seines Bitcoin-Kontos ein oder hält sein Smartphone an den Automaten, und schon wird der Betrag dem Konto gutgeschrieben. Alternativ dazu druckt die Maschine eine Bestätigung aus, die sich als Zahlungsmittel verwenden lässt. Der erste Schweizer Bitcoin-Automat wird Ende Februar im Zürcher Viadukt aufgebaut. Neun weitere sollen über das

ganze Land verteilt folgen, sagt Bitcoin-Suisse-Chef Niklas Nikolajsen zum Migros-Magazin. Seine Firma betreibt die Geräte hierzulande. Allerdings fehlt noch eine offizielle Genehmigung, weil bis dato kein Gesetz den Handel mit einer virtuellen Währung regelt. Laut Nikolajsen sei diese Erteilung aber nur noch Formsache. Er sieht keinen Grund für eine Ablehnung. Die junge Währung Bitcoin ist enorm volatil und damit Spekulationsobjekt. Kursschwankungen von mehreren 100 Prozent sind keine Seltenheit.

Zwar ermöglicht Bitcoin schnelle und kostenlose Geldtransaktionen und macht jeden Menschen quasi zur eigenen Bank, trotzdem gilt bis auf Weiteres: ausprobieren ja, investieren nein. Text: Reto Vogt

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Welche Schweizer Läden und Restaurants die Internetwährung Bitcoin akzeptieren.

Der temporär aufgestellte mit Euro, der neue soll

Anzeige

LE OF TAST T T

ES

BA

ZWEI NEUE SORTEN. NUR EINE BLEIBT. DU ENTSCHEIDEST, WELCHE.

vs.

OT

ww

N

!

V

E & WI

vs b w.mi gros.ch /a

INFOS UND TEILNAHME UNTER

MIGROS.CH/AVSB


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

|

DIGITAL | 81

NERD’S WORDS

In die Zange genommen

Bitcoin-Automat funktionierte bisher nur auch Schweizer Franken akzeptieren.

Sie leben in St. Gallen und sind UPC-Cablecom-Kunde? Dann surfen seit Anfang Februar Passanten auf Ihre Kosten im Internet. Wie das geht? Ganz einfach: Durch ein Software-Update aktiviert der Provider auf privaten Routern einen öffentlichen Hotspot und besitzt damit auf einen Schlag das grösste Wi-FiNetz der Stadt. Das Projekt heisst «Wi-Free» und ist harmloser, als es zunächst klingt: Laut Anbieter leidet weder Ihre Surfgeschwindigkeit, noch steigt die Strahlenbelastung an, und private Daten bleiben privat. Trotzdem ist das Vorgehen von UPC Cablecom problematisch. Warum? Der Provider aktiviert den öffentlichen Internetzugang bei allen

Kunden, ohne deren Zustimmung einzuholen. Wer den Router nicht teilen will, muss aktiv werden und «Wi-Free» selbst abstellen. Richtig wäre, Kunden über das Projekt zu informieren und ihnen die Aktivierung zu überlassen. Der Nutzen wäre enorm: Je mehr Kunden mitmachten, desto besser wäre die Wi-Fi-Abdeckung in Schweizer Städten. So würde das mobile Surfen auf einen Schlag schneller, weil die privat zur Verfügung gestellten Hotspots die Mobilfunknetze von Swisscom und Co. entlasten und mehr Tempo bieten würden. Aber so ein Projekt wird nur zum Erfolg, wenn Menschen freiwillig mitmachen. Niemand wird gern in die Zange genommen.

mit Reto Vogt

Diskutieren Sie mit Andere gratis surfen lassen? Ihre Meinung unter www.migrosmagazin.ch/nerdswords

Anzeige

JETZT NEU.

NEU

4.90

I am Natural Cosmetics Volume & Care Shampoo 250 ml, gültig bis 10.3.

20x

NEU

4.90

I am Natural Cosmetics Repair & Shine Shampoo 250 ml, gültig bis 10.3.

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 25.2. BIS 10.3.2014, SOLANGE VORRAT

PUNKTE

NEU

9.80

I am Natural Cosmetics Straffendes Körperöl Detox & Energy 100 ml, gültig bis 10.3.


Ferien maus auf Spanferkel-Sch Bauernhof en einem sardisch

KANADA, Ranchaufenthalt mit Englischschule, Reiten, Fischen, Kanufahren, Campen, Ausflüge usw.

Halbinsel St-Tropez Gigaro-Strand

schönes Haus, Meersicht.

Tel. 044 381 65 25

www.camelshump.ca

Ferienwohnungen

Immobilien

SARDINIEN

IMPLANTATE, ZAHNBEHANDLUNGEN ZAHNERSATZ in Ihrer Nähe, besser und günstiger als bei dentesana? UNMÖGLICH! Gratis-Unterlagen: www.dentesana.ch WIR  0844 802 310 · hd@dentesana.ch

Appartement zu vermieten Baden · Wandern · Klettern Tel. 079 322 07 91 · mail: teammedia@bluewin.ch

<wm>10CAsNsjY0MDS21DW3MLOwNAYAJQvZiQ8AAAA=</wm>

<wm>10CFXKoQ6AMAxF0S_q0teu3cYkmVsQBD9D0Py_YuAQV9zk9F4t8NfatqPtFQwtlLLnohXqgVOsUYKpzReoTLDApZgC_vMUY4Iyj9cQhKADIGECj2Ip3Of1AFIDjlNyAAAA</wm>

Sardinien – Küstenpfade und Badebuchten

1. Tag: Hinflug Zürich – Olbia Flug mit EDELWEISS von Zürich nach Olbia. Bustransfer zu unserem Hotel in Baja Sardinia. 2. Tag: Monte Limbara Heute erwandern wir am Monte Limbara (1363m) einen Mischwald aus Steineichen, Kastanien und Pinien und geniessen eine herrliche Aussicht über Nordsardinien bis nach Korsika. 3. Tag: Capo Testa Bizarre Granitfelsen türmen sich am Capo Testa. Über Stock und Stein wandern wir an der zerklüfteten Felsküste entlang durch herb duftende Macchia. Auf einem sardischen Bauernhof erwarten uns hofeigene Oliven, Käse, Wein und die Hausspezialität Spanferkel! 4. Tag: San Pantaleo Wir wandern auf naturbelassenen Wegen durch Macchia und Niederwald zu einem aussichtsreichen Mittags-Picknick. 5. Tag: Cala Gonone – Cala di Luna Entlang der Ostküste fahren wir in südlicher Richtung zu einem der schönsten Küstenabschnitte Sardiniens. Küstenwanderung zum traumhaften Strand von Cala di Luna, der nur zu Fuss oder mit dem Boot erreichbar ist. 6. Tag: Capo Figari Von Golfo Aranci aus führt eine aussichtsreiche Wanderung zur Bucht von Cala Moresca. Dort haben wir Zeit zum Baden und Ausspannen und wer will, kann noch auf den Capo Figari (342m) steigen. 7. Tag: Nationalpark La Maddalena Von der Hafenstadt Palau kurze Überfahrt nach Maddalena mit dem gleichnamigen Nationalpark. Wanderung durch eine Landschaft mit bizarren Granitfelsen zu einer kleinen, türkisfarbenen Bucht (Bild). 8. Tag: Rückflug Olbia – Zürich

Weitere Wanderreisen in Italien: 19.04. bis 26.04. 04.05. bis 11.05. 10.05. bis 16.05. 18.05. bis 24.05. 24.05. bis 03.06.

Cinque Terre Siziliens Westen Süd-Toscana Elba Liparische Inseln

Wanderprofil Aussichtsreiche Wanderungen ohne grössere Höhenunterschiede, aber oftmals auf steinigen Pfaden. Zum Teil wegloses Gelände mit kurzen, anspruchsvollen Partien, aber niemals ausgesetzt. Trittsicherheit und gute Kondition sind erforderlich. Schöne Badegelegenheiten. Wanderzeit 1,5 bis 3,5 Std.

Achten Sie beim Spenden auf das Zewo-Gütesiegel, damit Ihr Geld am richtigen Ort ankommt. Die 5 wichtigsten Regeln fürs Spenden erfahren Sie hier: www.zewo.ch.

Unterkunft Das typisch mediterrane Hotel Punta Est (off. Kat.4 Sterne) befindet sich an leicht erhöhter Lage im kleinen Ferienort Baja Sardinia. Schöne Poolanlage. Vom Hotel aus sind es 3 Gehminuten zum Zentrum und zum Strand. Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Balkon oder Terrasse, SAT-TV, Safe, Föhn und Klimaanlage.

Inbegriffen ■ ■

■ ■

■ ■

Flug inkl. Taxen und Gebühren Unterkunft im Hotel Punta Est**** in Baja Sardinia Halbpension, zusätzlich 3 Mahlzeiten in typischen Restaurants (dort sind Mineralwasser, Tischwein und Kaffee inbegriffen) Wanderungen mit Begleitbus Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Trinkgelder in Hotel & Restaurants IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung

joss

Eine Wanderreise für Meerliebhaber! Türkisblaues Wasser und verborgene Buchten verzaubern jeden Besucher. Abseits der mondänen Badeorte überrascht die Mittelmeer-Insel mit einer wilden, abwechslungsreichen Landschaft. Eindrückliche Granitfelsen wechseln sich ab mit farbenprächtiger Macchia und Pinienwäldern.

Reisedaten 2014 Samstag–Samstag 31.05. bis 07.06. 07.06. bis 14.06. Bergwandern * 06.09. bis 13.09. 13.09. bis 20.09. 20.09. bis 27.09. Bergwandern *

1890.– 1950.– 1890.– 1890.– 1950.–

Internet-Buchungscode:

wasard

* Das Detailprogramm mit anspruchsvollen Wanderungen finden Sie im IMBACHKatalog 2014. DZ zur Alleinbenützung Annullierungskostenversicherung ■ Auftragspauschale

240.– 50.– 20.–

Jetzt Buchen: 041 418 00 00 oder auf www.imbach.ch Imbach Reisen AG · Zürichstrasse 11 · CH-6000 Luzern 6 · info@imbach.ch

6. – 9. März 2014 in Weinfelden Do Fr Sa So

16 – 22 Uhr 16 – 22 Uhr 11– 22 Uhr 11– 18 Uhr

Hotline 0800 8570 01 www.schlaraffia.ch


|

LESERAKTION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014

RUNDFAHRT IM BORDELAIS | 83

Golf von Biskaya

Der Börsenplatz in Bordeaux und die Weinberge bei Saint-Émilion gehören zur reichen Kulturlandschaft des Bordelais im Südwesten Frankreichs.

P

BORDEAUX

ARCACHON

LIBOURNE ST.ÉMILION

Buchen und profitieren

Dordogne

Garonne

REGION AQUITAINE Agen

Auf ein Gläschen ins Bordelais

Malerische Rebberge, historische Städtchen, der wilde Atlantik und weltbekannter Wein – das Bordelais ist eine Reise wert.

D

ie Landschaft Bordelais im Südwesten Frankreichs ist berühmt: Die Hauptstadt heisst Bordeaux, die Weine der hiesigen Rebberge kennt man in der ganzen Welt. Und ganz in der Nähe an der Atlantikküste befindet sich die höchste Sanddüne Europas: die Dune du Pilat. Auf einer fünftägigen Mietwagenrundreise erleben die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins die Schönheit und Einzigartigkeit dieses Gebiets. Nach der Landung am Flughafen von Bordeaux holen sie den für sie reservierten Mietwagen ab und bleiben zwei Nächte in der Stadt. Zum Programm gehört ein geführter Rundgang durch die Altstadt, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, und eine halbtägige Busreise in die Rebberge der Region – mit Weindegustationen. Am dritten Tag geht es von Bordeaux aus mit dem Auto 70 Kilometer west-

wärts nach Arcachon, einem traditionsreichen Badeort am Atlantik. In der Nähe dieses Luxusferienorts befindet sich die imposante Dune du Pilat. Sie ist 110 Meter hoch und fast drei Kilometer lang. Migros Ferien empfiehlt, auf eigene Faust eine Bootstour in die Bucht, das «Bassin d’Arcachon», zu unternehmen und das Jugendstilquartier Ville d’Hiver in Arcachon zu besuchen. Am vierten Tag fahren die Reisenden nach Libourne, einem Städtchen an der Dordogne, wo sie zwei Nächte bleiben. Von dort gehts nach Saint-Émilion. Das Weinbaugebiet und dessen Hauptort sind seit 1999 Unesco-Weltkulturerbe. Von Libourne aus reisen sie zurück nach Bordeaux, geben den Mietwagen ab und treten den Heimflug an. Diese Reise verspricht abwechslungsreiche Landschaften, herzige historische Städtchen und unvergesslichen Weingenuss.

Für Leserinnen und Leser des Migros-Magazins gibt es die Mietwagenrundreise durchs Bordelais-Gebiet bei Abreise am 1. Juni, 24. August, 31. August und 14. September für 699 Franken. Franken  Weitere Reisedaten 2014: jeweils So.– Do.: 18. Mai, 1./ 8./15./22. Juni, 6./13./20. Juli, 3./10./17./24./ 31. August, 7./14./21./28. September, 5./12. Oktober  Im Preis inbegriffen: Direktflug Zürich– Bordeaux retour mit Helvetic Airways, Economy Class, 4 Übernachtungen in ausgewählten Mittelklassehotels inklusive Frühstücksbuffet. Hertz-Mietwagen, Kat. AP (Chevrolet Spark oder Ähnliches). Haftpflicht-, Diebstahlund Kaskoversicherung (ohne Selbstbehalt). Stadtrundgang in Bordeaux (ca. 2 Stunden, frz./engl.), Halbtages-Busausflug Weinregion Blaye + Bourg (ca. 4½ Stunden, frz./engl.). Wegbeschreibung.  Nicht inbegriffen: Benzin, Mittag- und Abendessen, Getränke, persönliche Ausgaben, weitere Ausflüge, Junglenkerzuschläge (19–25 J.) für Mietwagen, Kombiversicherungspaket, mögliche Bearbeitungsgebühren.  Hinweis: Mindestalter für Mietwagen ist 19 Jahre  Buchung und Information: Migros Ferien, Gratisbuchungsnummer 0800 88 88 15  Limitierte Platzzahl Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen von Migros Ferien, MTCH AG. www.migros-ferien.ch/rundreisen.page


EBOTE G N A R A P

10r% en ! s pa

kurz & günstig!

S

S o f or t n d u b uc h e n

Cinque Terre

Cinque Terre und Toscana

5 Tage ab Fr.

495.–

Amalfi– Capri– Sorrento

Gutes Mittelklasshotel Grand Hotel Forte dei Marmi ■ Malerische Dörfer der Cinque Terre, Lucca und Schiefer Turm in Pisa ■ Fakultativ: Imposante Marmorbrüche von Carrara Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Forte dei Marmi. 2. Tag: Mit der Bahn erreichen wir die malerischen Dörfer der Cinque Terre und spazieren entlang der «Via dell'Amore» von Manarola nach Riomaggiore. 3. Tag: Fakultative Fahrt in die weltbekannten Marmorsteinbrüche von Carrara. Besichtigung und Speckverkostung. Am Nachmittag Besichtigung der mittelalterlichen Stadt Sarzana. 4. Tag: Heute erwarten uns die von Wallanlagen umgebene Stadt Lucca und der Schiefe Turm in Pisa. 5. Tag: Forte dei Marmi–Schweiz. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis 5 Tage inklusive Halbpension 585.– 525.– Reduktion Reise 1 und 10 – 30.– Reisedaten Sonntag – Donnerstag Frühling 1: 06.04.–10.04. 3: 27.04.–01.05. 5: 11.05.–15.05. 2: 13.04.–17.04. 4: 04.05.–08.05. 6: 18.05.–22.05. Herbst 7: 14.09.–18.09. 9: 28.09.–02.10. 8: 21.09.–25.09. 10: 05.10.–09.10. Internet Buchungscode: hcinq ■

Kroatische Adriaküste

5 Tage ab Fr.

Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis 8 Tage inklusive Halbpension 975.– 875.– Reduktion Reise 1–2, 12 – 80.– Reisedaten Samstag–Samstag Frühling 1: 22.03.–29.03. 3: 05.04.–12.04. 5: 26.04.– 03.05. 7: 10.05.–17.05. 2: 29.03.–05.04. 4: 12.04.–19.04. 6: 03.05.–10.05. Herbst 8: 06.09.–13.09. 10: 20.09.–27.09. 12: 04.10.–12.10. 9: 13.09.–20.09. 11: 27.09.–04.10. Internet Buchungscode: hamal

445.–

Busreise mit modernem Komfortklasse-Bus Burgdorf, Basel, Aarau, Baden-Rütihof , Zürich-Flughafen , Winterthur, Wil , Arth-Goldau (ohne Reise Gardasee–Verona) Nicht inbegriffen Zuschläge für Einzelzimmer (ausser Reise Kroatische Adriaküste), Fakultative Ausflüge, Annullationsschutz Auftragspauschale Fr. 20.– pro Person. Entfällt bei Buchung über www.twerenbold.ch ■

Verlangen Sie das Detailprogramm!

5 Tage ab Fr.

Gardasee–Verona

475.–

Zentral gelegenes Hotel in Garda ■ Gardasee-Panoramafahrt ■ Verona – die Stadt von Romeo und Julia Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Gardasee. 2. Tag: Ausflug Verona – Stadt von Romeo und Julia und Schauplatz eines der grössten Opernfestivals der Welt. Geführte Besichtigung und freie Zeit für individuelle Entdeckungen und Shopping. 3. Tag: Fakultativer Ausflug in die Lagunenstadt Venedig. Geführter Rundgang durch das schönste «Freilichtmuseum der Welt». 4. Tag: Südliche Gardasee-Rundfahrt nach Garda sowie Halbinsel und Städtchen Sirmione. Freie Zeit um durch die Altstadt zu bummeln und die schöne Wasserburg zu bestaunen. 5. Tag: Gardasee – Schweiz. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis 5 Tage inklusive Halbpension 550.– 495.– Reduktion Reise 1 und 7–9 – 20.– ■

Reisedaten Sonntag–Donnerstag 1: 13.04.–17.04. 4: 18.05.–22.05. 2: 04.05.–08.05. 5: 21.09.–25.09. 3: 11.05.–15.05. 6: 28.09.–02.10.

7: 05.10.–09.10. 8: 12.10.–16.10. 9: 19.10.–23.10.

Internet Buchungscode: hgave ■

Reisekomfort Abfahrtsorte

795.–

Traumhafte Amalfiküste ■ 4 Übernachtungen auf der Sorrentinischen Halbinsel ■ Fakultativ: Tagesausflug auf die Insel Capri Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Perugia. 2. Tag: Besuch des Wallfahrtsort Assisi und der mittelalterlichen Stadt Perugia. 3. Tag: Weiterreise nach Neapel. Stadtbesichtigung, Abends Ankunft an der Amalfiküste. 4. Tag: Fakultativer Ausflug mit dem Schiff auf die weltberühmte Insel Capri. 5. Tag: Tagesausflug entlang der Amalfiküste mit Besuch von Sorrento und Amalfi. 6. Tag: Besichtigung der Stadtruine Pompeij und Fahrt zum Vulkan Vesuv. 7. Tag: Individueller Aufenthalt im Kloster Montecassino, am Abend erreichen wir Chianciano Terme. 8. Tag: Chianciano Terme – Schweiz. ■

Gutes Mittelklasshotel Sipar direkt am Meer ■ Istrische Riviera und Adriatische Halbinsel ■ Fakultativ: Ausflug Nationalpark Brioni-Inseln und Pula Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Istrien. 2. Tag: Fahrt ins Hinterland der Adria-Halbinsel Istriens. Bezaubernde Landschaften, malerische Städtchen Buje, Groznjan und Motovun. Weindegustation mit kleinem Imbiss. 3. Tag: Fakultativer Ausflug zum Nationalpark der Brioni-Inseln und in die Römerstadt Pula mit ihrem beeindruckenden Amphitheater. 4. Tag: Istrische Riviera mit Porec und Rovinj. Besichtigung der Altstadt von Porec mit ihren Baudenkmälern und Besuch im malerischen Rovinj mit seinem italienischen Flair. 5. Tag: Istrien–Schweiz. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis 5 Tage inklusive Halbpension 495.– 445.– Reisedaten Sonntag–Donnerstag 1: 30.03.–03.04. 4: 21.04.–25.04. Mo–Fr 7: 11.05.–15.05. 2: 06.04.–10.04. 5: 27.04.–01.05. 8: 18.05.–22.05. 3: 13.04.–17.04. 6: 04.05.–08.05. Kein Einzelzimmer-Zuschlag! (Die Anzahl der Zimmer ist beschränkt) Internet Buchungscode: hisum ■

8 Tage ab Fr.

SOFORT-PREISE ca. 50 % der Sitze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch

Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014

RÄTSEL & SPIELE

UNTERHALTUNG | 85

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN

ZUSÄTZLICH: Eine von 5Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld!

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.3.2014, 24 Uhr

BLEIBEN SIE MOBIL! MIT UNS.

HERAG AG Treppenlifte Tramstrasse 46 8707 Uetikon am See info@herag.ch www.herag.ch 044 920 05 04

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Kukident DuoKraft

Treppenlifte

Auch abends noch bis zu

88% Haftkraft*

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80 *Messung nach 13 Stunden

www.hoegglift.ch

Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.3.2014, 24 Uhr Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Auflösung Nr. 8: NATIONALPARK

Die Gewinner Nr. 7 finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch/raetsel


|

RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

|

UNTERHALTUNG | 87

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wie kann man Neuigkeiten weitererzählen? B eiskalt

N brühwarm

T

taufrisch

So nehmen Sie teil

2. Was wird in eisigen Wintern oft gebraucht? O Pfeffermühlen

E

Salzstreuer

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

A Käseraffeln

3. Wer gilt als «die Schwester des Dramas»? T

Novelle

L

Erzählung

D Kurzgeschichte

4. In der Nähe welches Sees kam der Erfinder des «Rorschachtests» zur Welt? E

Bodensee

Z

Zürichsee

I

Thunersee

5. Wo wohnt das Volk der Kaschuben? R Ungarn

H Norwegen

W Polen

Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.3.2014, 24 Uhr

8. Wie viele deutsche Wörter mit der Endung «nf» werden im Duden aufgeführt?

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

K 5

Auflösung Nr. 7: WERKTAGE

6. Wie schreibt man die Zahl 8 im Dualsystem? E

1000

O 0100

A 0010

7. Wer waren/sind die «Chicago Boys»? S Künstler

N Sportler Z

R Ökonomen

17

E

63

Gewinner Nr. 6: Anita Heller, St. Gallen; Daniela Keller, Adliswil ZH; Kathrin Steiner, Burg AG

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

1 5 3 4 2

R

ABKALBEN A L T ERUNG ARKANSAS BANKROT T BE T RAGEN E RWA R T E T SATRAP I N STOT TERN VALLETTA WI ENERLE

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.3.2014, 24 Uhr

1

2

3

4

5

Auflösung Nr. 7: TRANK Gewinner Nr. 6: Robert Hüttenmoser, Gossau SG; Anny Schnelli, Netstal GL; Irène Nagel, Eschlikon TG

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


Coral Flussreisen

Mit dem Boutique-Schiff durch Deutschland, Holland & Flandern

9 Tage inkl.Bord n an Vollpensio An- und s u B ie s ow ab Rückreise

Berlin–Prag Grossartige Baudenkmäler ■ Sächsische Schweiz

Ihr Reiseprogramm

Reisedatum 2014

1. Tag: Schweiz–Jena. Anreise nach Jena mit modernem Komfort-Reisebus. Hotelübernachtung. 2. Tag: Jena–Berlin. Weiterfahrt nach Berlin. Auf einer Stadtrundfahrt werden Ihnen die schönsten Sehenswürdigkeiten Berlins gezeigt (inbegriffen). Einschiffung auf die «Excellence Coral» und «Leinen los». 3. Tag: Potsdam. Nach dem Frühstück Ausflug nach Potsdam, eine der schönsten Städte Deutschlands. 4. Tag: Dessau–Wittenberg. Unternehmen Sie einen kombinierten Ausflug (*) in den Wörlitzer Landschaftspark mit Wittenberg. 5. Tag: Meissen. Ausflug nach Meissen, die Stadt des «Weissen Goldes» mit Besuch einer Porzellanmanufaktur (*). 6. Tag: Dresden. Am Vormittag lernen Sie auf einer Stadtrundfahrt (*) Dresden, eine der schönsten Residenzstädte, kennen. 7. Tag: Sächsische Schweiz. Ausflug (*) durch die Sächsische Schweiz zur Festung Königstein und der Bastei. Erleben Sie ein grossartiges Naturschauspiel. 8. Tag: Prag. Die Goldene Stadt Prag ist voller Sehenswürdigkeiten, Kunst und Kultur aus vielen Jahrhunderten. Stadtrundfahrt (*). 9. Tag: Prag–Schweiz. Nach dem Frühstück Rückreise in die Schweiz.

11.04.–19.04.14

(*) Ausflüge des Ausflugspakets. Alle mit (*) aufgeführten Ausflüge sind im Ausflugspaket inbegriffen. Das Ausflugspaket kann nur im Voraus gebucht werden. Sie sparen mindestens 10%. Buchung von einzelnen Ausflügen an Bord möglich.

llen: beste Jetztr neue Katalog 2014»

De reisen nce-Fluss «Excelle ist da !

Fr.

Kabinentyp

Katalog- SofortPreis Preis 2-Bett-Kabine Hauptdeck 2495.– 1895.– 2-Bett-Kabine Oberdeck 2875.– 2195.– Einzelkabine Oberdeck 3365.– 2595.– Kein Zuschlag für Alleinreisende Kabinen Hauptdeck! Zuschläge Ausflugspaket mit 6 Ausflügen 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung Oberdeck Königsklasse-Luxusbus

265.– 755.– 285.–

Unsere Leistungen ■

Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen Übernachtung in Jena mit Halbpension Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

Nicht inbegriffen ■

Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen, Getränke, Ausflüge Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe

Abfahrtsorte 05:30 Burgdorf  05:45 Basel SBB 06:20 Aarau SBB 07:00 Baden-Rütihof  07:30 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal  07:50 Winterthur, Einkaufszentrum Rosenberg 08:15 Wil 

Internet Buchungscode

Verlangen Sie unseren neuen Katalog 2014: Flussgenuss durch Qualität «Excellence Flusskreuzfahrten»

ecber1

Fr.

Weltgrösstes Schiffshebewerk ■ Prunkvolle Städte ■

Ihr Reiseprogramm

Preise pro Person

Gratis-Buchungstelefon:

0800 86 26 85

Brügge–Arnheim Brügge – Arnheim

.– Fr. 1895

8 Tage inkl.Bord n an Vollpensio An- und s u B ie s ow ab Rückreise

Route 1

1. Tag: Schweiz–Brügge. Anreise nach Brügge und Einschiffung auf die «Excellence Coral». 2. Tag: Brügge–Lille. Der Stadtrundgang (*) durch Brügge ist wie eine Reise in längst vergangene Zeiten. 3. Tag: Lille–Douai–Valenciennes. Ausflug (*) nach Lille – einst wichtige Handelsstadt. Flussfahrt auf der Escault bis nach Valenciennes. 4. Tag: Valenciennes–Strépy-Thieu. Früh morgens fahren Sie weiter durch die noch wenig bekannte Provinz Hennegau an der französischen Grenze. Lassen Sie sich beeindrucken von technischen Meisterwerken wie das grösste Schiffshebewerk der Welt in Strépy-Thieu. 5. Tag: Strépy-Thieu–Chaleroi–Namur. Ausflug nach Charleroi (*) und anschliessend Weiterfahrt nach Namur. 6. Tag: Namur–(Brüssel)–Maastricht. Fak. Ganztagesausflug in die belgische Hauptstadt Brüssel inkl. Mittagessen mit Bierdegustation (CHF 75.–). Oder Sie entdecken auf einem Halbtagesausflug (CHF 35.–) Dinant – «Perle der Maas» mit den Wassergärten in Annevoie. 7. Tag: Maastricht. Geniessen Sie das burgundische Lebensgefühl von Maastricht, eine der ältesten Städte Hollands, mit bezaubernden, historischen Vierteln auf einem Stadtrundgang (*). 8. Tag: Arnheim–Schweiz. Ausschiffung und Rückfahrt mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten. Programmänderungen bedingt durch Wartezeiten an Schleusen, Wasserstände und andere navigatorische Umstände bleiben vorbehalten.

Ihr

Flussschiff

Die «Excellence Coral****» ist ein klassischkomfortables Schiff mit charmantem Interieur und bemerkenswerten Vorzügen. Es erwartet Sie eine herzliche und familiäre Atmosphäre für max. 87 Gäste. Die 44 Aussenkabinen bieten genügend Stauraum, und die grossen Panoramafenster erlauben wunderbare Ausblicke auf die vorbeiziehenden Landschaften. Die Kabinen sind mit Dusche/ WC, Safe, Föhn, individuell regulierbarer Klimaanlage ausgestattet. Nichtraucherrestaurant, Lounge, Bibliothek. Willkommen an Bord!

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

1695.–

Reisedatum 2014 23.08.–30.08.14 Preise pro Person

Fr.

Kabinentyp

Katalog- SofortPreis Preis 2-Bett-Kabine Hauptdeck 2120.– 1695.– hinten 2-Bett-Kabine Hauptdeck 2245.– 1795.– 2-Bett-Kabine Oberdeck 2570.– 2055.– Einzelkabine Oberdeck 3120.– 2495.– Kein Zuschlag für Alleinreisende Kabinen Hauptdeck! Zuschläge Ausflugspaket mit 4 Ausflügen Ganztagesausflug Brüssel Ausflug Dinant Königsklasse-Luxusbus

153.– 75.– 35.– 255.–

Unsere Leistungen ■

Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

Nicht inbegriffen ■

Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Trinkgelder, Ausflüge Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe

Abfahrtsorte 05:15 Wil  05:40 Winterthur, Rosenberg 06:00 Zürich Flughafen  06:30 Burgdorf  07:00 Baden-Rütihof  08:00 Basel SBB

Internet Buchungscode

ecbru1 1873

Bis 20 % Rabatt


|

RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

UNTERHALTUNG | 89

|

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü4 3 cken und Verbindungen mit mehr 4 1 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 3 2 www.raetsel.ch/bruecken

3 1 2 2

4

0 5

Auflösung Nr. 7:

0 2

3

1 4 2

2

2

3

2

0

2

0

1

2

3

6

2 3 3

6

8

2

3

1 3

3

1 2 1

4

2 3 2

3 3 3 3

2 3 4 1

Auflösung Nr. 7: 3

3

4

7

3

4

3 2

3 2

2 4

3 1

3 3

1 2

6

2

3

4 4

5 2 3

2

3 1 2 1 2

1 3 3 2

KINDEREGGE

Rät selsp ass

WIE VIEL? Nina, Hugo und Tobi halten eigene Rekorde im Purzelbäume schlagen, Seil springen und Handstand machen. Ihre Rekorde geben sie aber nicht einfach so preis. Findest du sie trotzdem heraus?

Wie viele Finger und Zehen hast du insgesamt? So oft kann ich nacheinander Seil springen!

TOBIS SPEZIAL-SUDOKU neuen Sudoku. Er löst sie immer Jeden Tag grübelt Tobi über einem Sudoku für dich entwickelt. Statt nes schneller. Und jetzt hat er ein eige genommen, die du nun ergänzen Zahlen hat er lustige bunte Symbole Kasten unten erkennst du sechs sen musst. Und so geht es: In dem gros grenzte Bereiche. In jedem dieser mit dickeren schwarzen Linien abge s, Gesicht, Fisch, Eis, Tanne oder Bereiche dürfen die Symbole wie Hau den Zeilen und den Spalten darf in Auch en. omm Sonne nur einmal vork schön bunt bleibt, kannst du die sich keines wiederholen. Damit es enen Farben malen. egeb vorg den fehlenden Symbole in

Ich schaffe es, gleich viele Purzelbäume hintereinander zu schlagen, wie es in der Schweiz Bundesräte gibt!

Ich kann so viele Sekunden lang den Handstand machen, wie eine Spinne Beine hat.

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs

Lösung:

www.lilibiggs.ch

Lösungen: – Nina kann 20 Mal Seil springen. – Hugo kann 7 Purzelbäume schlagen. – Tobi kann 8 Sekunden lang den Handstand machen.

Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...


Kompetente Journalisten und Journalistinnen schreiben für Sie in Schweizer Zeitungen und Zeitschriften über Aktualitäten und ihre Hintergründe. Damit Sie besser informiert sind und sich eine eigene Meinung bilden können. Bestellen Sie jetzt per Mausklick ein Probeabo Ihrer gewünschten Zeitung oder Zeitschrift auf presseabo.ch und Sie nehmen automatisch an der Verlosung von 2 Renault Captur und 10 x CHF 1000.– teil. Ihre Schweizer Zeitungen und Zeitschriften.


|

RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 |

UNTERHALTUNG | 91

|

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 1 5

9 6

1 4 3 8

9 4 2 8

6 8

4 3 7 6

7

5 4 9 6

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

9 So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

2

Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.3.2014, 24 Uhr

Auflösung Nr. 8: 238 3 4 7 8 6 5 1 9 2

9 8 5 1 2 4 6 7 3

1 2 6 3 9 7 4 8 5

6 9 4 7 5 2 3 1 8

8 5 1 4 3 9 2 6 7

2 7 3 6 1 8 5 4 9

4 6 9 5 7 3 8 2 1

7 3 8 2 4 1 9 5 6

5 1 2 9 8 6 7 3 4

06010010627

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Gewinner Nr. 7: Vreni Hürlimann, Wetzikon ZH; Alfred Chevalley, Puidoux VD; Lily Klapp, Wiesendangen ZH; Ruedi Distel, Lausen BL; Anita Schwizgebel, Glattfelden ZH

Anzeige

50 Jahre Stiftung Cerebral. Dank Ihrer Unterstützung.

Helfen verbindet

Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind Erlachstrasse 14, Postfach 8262, 3001 Bern, Telefon 031 308 15 15, Postkonto 80-48-4, www.cerebral.ch

IMPRESSUM

Publizistische Leitung: Monica Glisenti

MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 482 000 (WEMF, MACH Basic 2013-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Doris Oberneder (AD), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Lithografie: René Feller, Reto Mainetti

Geschäftsbereich Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), Reto Meisser, Reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZB Druckzentrum Bern AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

NEU: 10 FRANKEN GÜNSTIGER ZU COIFFEUR ORINAD

BON FR.

5.–

ORINADGUTSCHEIN

Fr. 10.–

Bei Coiffeur Orinad kommen Sie mit Cumulus-Extra noch günstiger zu Ihrer Wunschfrisur. Tauschen Sie jetzt einen blauen Cumulus-Bon von Fr. 5.– in einen Orinad-Gutschein von Fr. 10.–. Einlösbar für Damen und Herren in allen Filialen ab einer Dienstleistung von Fr. 35.–. Nicht kumulierbar mit anderen Vergünstigungen. Tauschen Sie Ihre blauen Cumulus-Bons auch in Gutscheine von vielen weiteren Partnern unter www.migros.ch/cumulus-extra oder telefonisch unter 0848 85 0848.

Macht mehr aus Ihren Bons.


MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

LESHOP.CH: SO BEQUEM KANN EINKAUFEN SEIN

GÜNSTIGER RADWECHSEL IM FRÜHLING

Was gibt es Schöneres, als Zeit zu haben? Dank dem Online-Supermarkt LeShop.ch kaufen Sie einfach und schnell von unterwegs, von Zuhause oder vom Büro aus ein. Und die Einkäufe werden bequem an die Haustür geliefert.

Der Frühling steht vor der Tür und somit wird es langsam Zeit, die Winterräder zu wechseln. Profitieren Sie jetzt von einem vergünstigten Radwechsel beim offiziellen Volvo-Partner in Ihrer Nähe und machen Sie Ihr Auto rechtzeitig fit für den Sommer. Das Angebot gilt übrigens für alle Fahrzeugmarken aber exklusiv für Cumulus-Teilnehmer.

Aktionsdauer: 24. Februar bis 9. März 2014 Profitieren: 1. Kaufen Sie auf www.LeShop.ch oder per App (iPhone/iPad/Android) ein. 2. Tippen Sie auf dem Weg zur Kasse unter «Gutscheine & Geschenke» den Code 1403MM3000 ein. 3. Die 3000 Cumulus-Punkte werden direkt gutgeschrieben. Hinweis: Das Angebot gilt nur für Neukunden und nur einmal pro Haushalt. Die Erstbestellung muss einen Mindesteinkaufswert von Fr. 99.– (exklusive Gebühren und Tiefgekühltes) aufweisen. Die Lieferkosten betragen zwischen Fr. 7.90 und Fr. 15.90. Weitere Informationen: www.LeShop.ch

3000

PUNKTE

Aktionsdauer: Radwechsel zwischen dem 18. März und 5. April 2014 ab sofort online buchbar. Preis: Reservieren Sie jetzt einen Termin unter www.volvocars.ch/cumulus und Sie erhalten 30 Franken Cumulus-Vorteil auf den Wechsel Ihrer KomplettRäder (Reifen und Felgen) beim offiziellen Volvo-Partner in Ihrer Nähe. Hinweis: Dieses Angebot gilt für alle Automarken mit Online-Registrierung unter www.volvocars.ch/cumulus. Bringen Sie zum Termin Ihre Cumulus-Karte mit. Weitere Informationen: www.volvocars.ch/cumulus

30.-

VORTEIL

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


MEINE WELT 94 |

|

NICOLE BERNEGGER

|

NR. 9, 24. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich bin doch tatsächlich von der Bühne gefallen»

Sieg bei «The Voice of Switzerland», drittes Baby, erstes Album, und das erst noch mit Goldstatus: Nicole Bernegger hat ein aufregendes Jahr hinter sich. Jetzt fiebert die Baselbieter Sängerin den Swiss Music Awards entgegen, für die sie nominiert ist, und verfolgt die zweite Staffel von «The Voice».

Wie oder wo würden Sie gern leben?

Blick über den Tellerrand der Schweiz wagen. Kurzfristig: am 7. März den Swiss Music Award in der Kategorie «Best Breaking Act» gewinnen. Ich danke allen im Voraus, die für mich auf www. swissmusicawards.ch voten!

Beruf und Lebenslauf:

Irgendwie gehts immer.

Wieso leben Sie in Birsfelden?

Auf der Suche nach einem Eigenheim im Raum Basel standen mein Mann Daniel und ich irgendwann vor unserem heutigen Haus. Wir haben uns sofort verliebt. Genauso wie und wo wir jetzt leben. Ich habe Geschichte und Deutsch studiert, aber schon immer bei sehr vielen Musikprojekten mitgewirkt. Mit 15 Jahren hatte ich bereits eine eigene Band. Im März 2013 habe ich die Castingshow «The Voice of Switzerland» gewonnen, und mein Traum hat sich erfüllt: Ich habe meine Leidenschaft, die Musik, zu meinem Beruf gemacht. Mein Ziel:

Name: Nicole Bernegger (36) Sternzeichen: Fisch Wohnort: Birsfelden BL

Langfristig: nachhaltig erfolgreich Musik machen. Das heisst, in der Schweiz fest Fuss fassen, mich in die Herzen des Publikums spielen – auch im Welschland und im Tessin. Und dann mal einen

Mein Lebensmotto: Was ich mag:

Nacken- und Fussmassagen.

Was ich nicht mag:

Sport. Von den sportlichen Genen meines Vaters habe ich äusserst wenig abbekommen. Er war Sportlehrer und hat mal an den Schweizer Meisterschaften Silber über 200 Meter Hürden gewonnen.

bewussten oder unbewussten Entscheide war richtig, haben sie mich doch an den Punkt im Leben gebracht, an dem ich jetzt stehe. Ich bin zufrieden damit. Mein peinlichster Moment:

Ich bin doch tatsächlich einmal von der Bühne gefallen. Wir wollten für einen Konzertbeginn einen dramatischen Moment schaffen und liessen alle Lichter im Saal löschen. Ich war leider die Einzige, die den Weg zum Mikrofon knapp verfehlte und einen Schritt ins Leere machte. Das führte zu angerissenen Bändern, ich hatte dann eine Zeit lang Gehstöcke. Mein Lebensgefühl:

Was ich an mir mag:

Ich lebe meinen Traum.

Was ich an mir nicht mag:

Wenn ich auswärts übernachte, nehme ich mein eigenes Kopfkissen mit – immer und überallhin, sonst schlafe ich schlecht. Text: Yvette Hettinger

Ich kann noch über mich selber lachen. Meine chaotische Seite, die manchmal etwas anstrengend ist.

Mein bester Entscheid:

Gibt es nicht. Jeder einzelne meiner

MEIN FLUCHTORT

«Der Wald. In den Hardwald bei Mut­ tenz kommen wir zu jeder Jahreszeit. Hier können wir mit den Kindern herumtollen, spielen und grillieren. Besonders im Som­ mer kehren wir gern hinterher im Restau­ rant Waldhaus ein. Dort können wir auf der Terrasse zu zweit etwas trinken, wäh­ rend die Kinder auf dem Spielplatz beschäftigt sind.»

Mein Tick:

Bilder: Jorma Müller

MEINE SUCHT

«Im Moment Ohr­ ringli. Ganze 15 Jahre lang habe ich keine getragen, jetzt grad kann ich gar nicht mehr ohne sein.»


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 9, 24. FEBRUAR 2014

MEINE WELT NICOLE BERNEGGER | 95

MEIN HAUSTIER «Unsere Katze Lilly. Wir erhielten sie als Baby von einem Freund, dessen Katze Junge bekommen hatte. Am Anfang hatte ich Angst, Lilly rauszulassen, weil wir direkt an einer Strasse wohnen. Aber inzwischen macht sie das sehr gut!»

MEINE SAMMLUNG

«Ich habe viele Badges von Konzerten und Shows gesammelt, bei denen ich aufgetreten bin, auch mit meiner Band ‹The Kitchenettes›. Diese Anhänger sind Zeitzeugen: Beim Durchsehen kommen viele Erinnerungen auf.»

MEINE LEKTÜRE

MEIN STOLZ

«Krimis. Besonders wenn Kommissare mit brüchigem Charakter vorkommen – so wie Harry Hole in Jo Nesbo/s Romanen. Gerade habe ich ‹Kakerlaken› angefangen.»

«Mein erstes Soloalbum ‹The Voice›. Es ist letzten Oktober erschienen und hat vor ein paar Wochen Goldstatus erreicht. Ein Album, das den Spagat zwischen meinen Wurzeln – dem SixtiesSoul – und neuen, modernen Sounds wagt. Produziert und geschrieben haben es Stress und Fred Herrmann.»

MEIN LIEBSTER

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Die Migros-Gummibärli mit natürlichem Farbstoff, besonders die roten, weissen und grünen. Sie haben die perfekte Grösse und sind genau richtig im Biss.»

«Mein Mann Daniel (43). Wir sind seit zehn Jahren zusammen. Mit ihm kann ich lachen, heulen und streiten. Er zieht mit mir los, fiebert mit und ist da, wenn ich ihn brauche. Daniel hat mich auch ermuntert, bei ‹The Voice of Switzerland› mitzumachen. Er ist die ruhige Ergänzung zu meinem chaotischen Wesen. Zusammen gehen wir durch dick und dünn.»


Das Beste von uns. Als Überraschung für Sie. Nur für kurze Zeit :

meln und Sticker sam a s chu n g s Gratis-Überr len. paket abho

Pro 20 Franken Einkaufswert gibt es bis zum 11.3.2014 an jeder Migros-Supermarkt-Kasse einen Sticker (max. 10 Sticker pro Einkauf, solange Vorrat). Das volle Sammelheft kann bis zum 17.3.2014 in allen Migros-Filialen gegen ein Paket mit Produkten des täglichen Bedarfs im Wert von ca. 20 Franken eingetauscht werden. Angebot nur solange Vorrat. Weitere Infos auf www.vonuns-vonhier.ch.


Migros magazin 09 2014 d ne