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Ausgabe Luzern, AZA 1953 Sion Response Zentral

NR. 8 | 17. FEBRUAR 2014 www.migrosmagazin.ch

GROSSE UMFRAGE I 10

Wie soll es mit der AHV weitergehen? URS SCHAEPPI I 24

Der SwisscomChef zieht eine erste Bilanz LAWINENGEFAHR I 64

Mit den Schneeschuhen auf heikler Tour

Anja erobert den Laufsteg

Bild: Andrew Spear

Modeln ist Schwerstarbeit. Das MigrosMagazin hat Topmodel Anja Leuenberger einen Tag in New York begleitet. I 18

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014

INHALT | 3

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Balance finden und halten Die Nachricht vom Selbstmord des Swisscom-Chefs Carsten Schloter letzten August hat die Menschen in der Schweiz erschüttert wie selten eine Meldung aus der sonst so trockenen Wirtschaftswelt. Dass der sympathische, sportliche und gegen aussen hin so lebensfrohe CEO an seiner Aufgabe, ja am Leben selbst, scheiterte, hatte niemand für möglich gehalten. Gerade in seinem Fall nicht. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Swisscom standen unter Schock, unzählige Sympathiebekundungen zeugten von der Verbundenheit mit dem Verstorbenen. Das Verarbeiten des tragischen Vorfalls dauerte lange. Seit 100 Tagen nun hat das grösste Telekommunikationsunternehmen der Schweiz wieder einen offiziellen CEO. Urs Schaeppi, bisher Chef der Grosskundensparte, hat das a.i. abgelegt und die Führung auch offiziell übernommen. Und er versucht von Anfang an, eine gute Work-LifeBalance zu finden. Unter der Woche arbeite er so viel er könne, sagt er im MM-Interview, aber am Wochenende wolle er die Freizeit geniessen. Das gelingt nur bedingt: «Am Freitag sollte das Pult geräumt und alle Pendenzen erledigt sein. Das ist mein Ziel – leider erreiche ich es nicht immer.» (Seite 24). Ein anderes Thema: Im grossen Weihnachtswettbewerb haben wir versprochen, dass die Einnahmen aus dem Wettbewerb an die Stiftung Sternschnuppe gehen würden. Nun ist die Abrechnung da: Wir konnten der Stiftung, die Kinderwünsche möglich macht, insgesamt 18 350 Franken überweisen. Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, die Sie diese Spende möglich gemacht haben, danke ich von ganzem Herzen.

Bild: Jorma Müller

Damit nicht genug: Die zur Migros-Gruppe gehörende Prüforganisation Swiss Quality Testing Services (SQTS) hat weitere 20 000 Franken gespendet. Herzlichen Dank!

MIGROS-WOCHE 4 | Aktuelles

GENERATION M

7 | Biodiversität Dank TerraSuisse haben die artenreichen Lebensräume zugenommen.

MENSCHEN

10 | Die Zukunft der AHV Wie wird die Altersvorsorge in ein paar Jahren aussehen? Die grosse VimentisUmfrage gibt Antworten. 17 | Auf ein Wort 18 | Ein Tag im Modelbusiness Das Migros-Magazin hat Model Anja Leuenberger an ein Casting in New York begleitet. 24 | Der Swisscom-Chef im Interview Urs Schaeppi ist seit 100 Tagen CEO von Swisscom und hat noch viel vor. 29 | Kolumne: Der Hausmann.

SCHAUFENSTER

32 | Von uns. Von hier. Ein Zmorgen ohne Zutaten der M-Industrie-Unternehmen Delica, Jowa und Elsa? Undenkbar! 37 | Müesli für Sportkanonen 39 | Zwieback – der perfekte Snack 41 | Schoggigruss aus der Schweiz 42 | Feine Fasnachtschüechli, nicht nur für Narren 49 | Kalte und warme Leckereien 51 | Für schneeweisse Zähne 53 | Sags doch mit Blumen

86 | MEINE WELT Joel Basman ist nicht nur Schauspieler, sondern auch ein begabter Modedesigner. Ein Besuch beim Zürcher Multitalent.

LEBEN

64 | Outdoor Achtung, Lawine! Die Schneeschuhtour im Val d’Anniviers braucht Nerven. 73 | Heidi isst sich in Form 74 | Auto Familie Höppli testet den Nissan Note.

SAISONKÜCHE

RUBRIKEN

IHRE REGION

MEINE WELT

54 | Anna Rossinelli Die Baslerin singt für die Schweizer Olympioniken und kocht für sich russische Teigtaschen. 59 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

77 | 78 | 83 | 84 |

Glücksgriff Rätsel & Spiele Impressum Cumulus

86 | Joel Basman

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

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MIGROS-WOCHE 4 |

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AKTUELLES

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NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

PREISBAROMETER Informationen zu Preisänderungen

Die Beschaffungskosten für Rohwaren wie Kakao, Nüsse und Mandeln steigen weltweit. In der Schweiz sind zudem die Rohstoffpreise bei der Milch gestiegen: Die Produzenten erhalten seit Anfang Januar einen höheren Milchpreis, festgelegt von der Branchenorganisation Milch, die den Richtpreis für Schweizer Milch erhöht hat. Aufgrund des Preisdrucks muss die Migros nun die Preise verschiedener Produkte, die diese Rohstoffe enthalten, erhöhen. Diverse M-Budget-Produkte werden hingegen günstiger. Artikel Frey Pralinés Prestige, 250 g Frey Truffes assortiert, 230 g Nuss-Stengeli, 270 g Choc Midor Carré, 100 g Tradition Zitronenherzli, 200 g Bio Zedernkerne, 100 g Zucrinet flüssiger Süssstoff, 200 ml Sun Queen Nussmischung, 200 g Fun Erdbeer Cornet, 8 x 145 ml Mega Star Almond, 6 x 120 ml M-Budget Corn Flakes, 600 g M-Budget Energy Drink, 355 ml M-Budget Chips Paprika, 350 g M-Budget Chips Nature, 350 g M-Budget Alufolie, 75 m x 29 cm

Preis alt * 13.90 8.50 2.25 2.90 2.90 5.80 4.30 3.50 8.40 8.50 1.90 0.90 3.70 3.70 4.05

Preis neu * 14.60 8.90 2.35 3.10 3.10 6.40 4.50 3.60 8.70 8.90 1.85 0.85 3.55 3.55 3.90

in % 5,0 4,7 4,4 6,9 6,9 10,3 4,7 2,9 3,6 4,7 –2,6 –5,6 –4,1 –4,1 –3,7

Freudensprung: Die 4. Sekundarklasse Reigoldswil BL gewann die letztjährige Ausgabe des Schulwettbewerbs.

* in Franken

Mitmachen

REGION LUZERN

Lachmuskeltraining Das Migros-Kulturprozent unterstützt das Programm der Seetalevents.ch in der Braui Hochdorf. Am Freitag, 7. März, präsentiert das Duo Fischbach sein Programm «Endspurt», und am Samstag, 8. März, geben Heinzdespecht ihr musikalischkomisches Programm «schön» zum Besten. Gewinnen Sie Tickets auf www.migrosluzern.ch. Tickets und Infos auf www.seetalevents.ch oder telefonisch unter 079 289 30 55. Weitere Informationen zur Migros Luzern ab Seite 59

G

uets tue tuet guet: Nach diesem Motto funktioniert der Wettbewerb x-hoch-herz des Migros-Kulturprozents, bei dem sich Schulklassen in der ganzen Schweiz für eine gute Sache engagieren. Sie sammeln zum Beispiel für Erdbebenopfer oder suchen den Kontakt zu Bewohnern von Altersheimen. Zurzeit läuft die Ausschreibung für die achte Ausgabe von x-hoch-herz. Die Aufgabe: Wie können wir zusammen mit anderen unsere Umgebung, unser Dorf oder unser Quartier verbessern? Mit einer Umfrage sollen die Kinder her-

ausfinden, was die Leute in ihrem Umfeld beschäftigt. Aus diesen Anregungen wählen die Klassen ihren Favoriten und setzen ihre Verbesserungsvorschläge anschliessend gestalterisch auf einer Postkarte im XL-Format um – als Zeichnung, Foto oder Collage. Wie bei einer richtigen Postkarte darf natürlich auch ein Text auf der Rückseite nicht fehlen, der ihr Anliegen in Worte fasst. Eine Jury begutachtet die eingesandten Karten, die zehn besten werden je 100 Mal professionell gedruckt. Aber was nützt eine Postkarte, wenn sie nicht ver-

Bilder: Lukas Dettwiler, StockFood

Der Schulwettbewerb x-hoch-herz des Runde. Diesmal sind Postkarten gefragt


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014

AKTUELLES | 5

ZAHL DER WOCHE

43 001

So viele Menschen haben im vergangenen Jahr einen Deutschkurs bei der Klubschule Migros absolviert. Damit führt Deutsch die Kurs-Hitparade deutlich an, gefolgt von Englisch und Zumba.

mit Herz

FRISCH IN DER MIGROS

Frühe Boten

Migros-Kulturprozents geht in eine neue mit guten Ideen fürs Quartier. schickt wird? Deshalb gehen die Karten an Personen, die den Schülern bei der Umsetzung ihrer Ideen helfen können oder einfach davon wissen sollten, beispielsweise Gemeindepräsidenten, Journalisten oder Bundesräte. Als Hauptge-

winn gibts zudem einen Tag Radio im Schulzimmer: Das Jugendradio RadioChico besucht drei Schulklassen mit seinem mobilen Studio. Anmeldeschluss: 31. März 2014 www.xhochherz.ch

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014

GENERATION M BIODIVERSITÄT | 7

Damit die Grauammer nicht verstummt

Bilder: Markus Jenny

TerraSuisse-Produkte stammen von IP-Suisse-Bauern, die nachhaltig wirtschaften. Auf ihren Höfen haben artenreiche Lebensräume in den letzten Jahren um über 40 Prozent zugenommen.

M

it dem Label TerraSuisse fördert die Migros langfristig die landwirtschaftliche und biologische Vielfalt. Unterstützt wird sie von der Vereinigung der integriert produzierenden Bäuerinnen und Bauern der Schweiz (IP-Suisse). Diese verpflichten sich, bereits bestehende Lebensräume für seltene Pflanzen und Wildtiere zu erhalten und neue zu schaffen. Dabei müssen die Bauern strenge Richtlinien einhalten, die in Zusammenarbeit mit den Wissenschaftern der Vogelwarte Sempach erarbeitet wurden. Das unabhängige Forschungsinstitut berät die IP-Suisse und die Migros im Bereich Biodiversität und ist auch für die Wirkungskontrolle zuständig. Die Landwirte wählen aus einem umfangreichen Katalog verschiedene Massnahmen aus. «Was muss ich auf meinem Betrieb anpassen, um die Vorschriften zu erfüllen? Was ist sinnvoll und realisierbar? Dies war für unsere Bauern die grösste HerExperte für Biodiversität: ausforderung», Markus Jenny. sagt IP-SuisseGeschäftsführer Fritz Rothen. Das Programm ist anspruchsvoll, aber die Mühe lohnt sich: Wiesensäume in Waldrandnähe bieten Rehkitzen den nötigen Schutz. Igel ziehen ihren Nachwuchs in Ast- und Laubhaufen auf, während Brachen in Getreidefeldern ideale Nistplätze für Feldlerchen sind. Im Rahmen von Generation M versprach die Migros, dass die artenreichen Lebensräume auf IP-Suisse-Bauernhöfen bis 2013 um 30 Prozent zunehmen werden. Effektiv nahmen sie sogar über 40 Prozent zu. Über die Entwicklung hat die Vogelwarte Sempach eine umfassende Studie durchgeführt, Markus Jenny, Biologe bei der Vogelwarte, gibt darüber Auskunft. Markus Jenny, seit 2008 existiert das Projekt zur Förderung der Biodiversität. Mittlerweile haben die artenreichen Lebensräume auf IP-Suisse-Bauernhöfen um über 40 Prozent zugenommen. Haben Sie dies damals für möglich gehalten?

Die Grauammer, ein stark bedohter Bodenbrüter, profitiert von Wildkrautflächen im Ackerland.

Nein. Die Migros, die IP-Suisse wie auch die Vogelwarte betraten damals völliges Neuland. Die Erhöhung der Biodiversität stellte vor allem die IP-Suisse-Landwirte vor eine Herausforderung. Aber sie


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Sßdfrankreich im Riviera Beach Club derweg fßhrt uns alles dem Meer entlang. Unterwegs kommen wir an traumhaften Stränden vorbei und geniessen den Blick auf die vorgelagerte Insel Porquerolles und den Nationalpark Port-Cros. Unser heutiges Ziel ist der Hafen von La Londe. Zeit zur freien Verfßgung und MÜglichkeit zum Baden (Wanderzeit ca. 3 Std.). Auf der Rßckfahrt passieren wir Bormes les Mimosas, eines der schÜnsten DÜrfer der Region. 4. Tag: Cassis–Marseille. Fahrt nach Cassis, dem malerischen Fischerhafen, der von der hÜchsten Steilkßste des Landes und den traumhaften Felsenbuchten der Calanques eingerahmt wird. Am Nachmittag erreichen wir Marseille, die älteste Stadt Frankreichs und eine der bedeutendsten Hafenstädte Europas. Auf einer Stadtrundfahrt erleben wir die quirlige Mittelmeermetropole vom alten Hafen, wo die noblen Yachten an den Stegen liegen, bis zur Basilika Notre-Dame de la Garde, welche auf einem 147 m hohen Kalkfelsen ßber der Stadt thront. 5. Tag: Fakultative Genuss-Wanderung Porquerolles.* Kurze Bootsfahrt zur kleinen Insel Porquerolles. Sie bezaubert durch ihr tßrkisblaues Meer, schattige Pinienwälder, steile Felsklippen und herrlichen Sandbuchten. Wir entdecken diese naturgeschßtzte Insel auf einer Rundwanderung. Der kleine, hßbsche Hafenort Porquerolles mit seinen typischen CafÊs lädt zum gemßtlichen Verweilen ein (Wanderzeit ca. 3 Std.).

* Mindestteilnehmerzahl bei Wanderungen erforderlich! Das Wanderpaket mit drei AusflĂźgen ist im Voraus buchbar. Sie sparen min. 10%. Einzelbuchungen der Wanderungen vor Ort mĂśglich.

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6. Tag: Grand Canyon du Verdon. Fahrt entlang des Grand Canyon du Verdon, dem grÜssten Canyon Europas. Ohne Zweifel gehÜrt er zu den beeindruckendsten Landschaftsszenarien im Sßden Frankreichs. Durch den etwa 21 km langen und bis zu 700 Meter tiefen Canyon fliesst der tßrkisfarbene Fluss Verdon. Die SchÜnheit der Schlucht mit ihrer ßppigen Vegetation und den umliegenden BergdÜrfern, entdecken wir bei unserer Panoramafahrt. 7. Tag: Fakultative Genuss-Wanderung Halbinsel Giens.* Ausgangspunkt unserer Wanderung ist der kleine Hafen La Madrague. Von dort aus wandern wir gemßtlich quer ßber die Halbinsel Giens bis zum gleichnamigen Dorf. Die frßhere Insel Giens ist durch zwei jeweils 4 km lange Sandstreifen mit dem Festland verbunden. Die zwischen den beiden parallelen Sandstreifen liegende Lagune ist ein optimaler Lebensraum fßr die Vogelwelt. Man kann dort Flamingos und Säbelschnäbler sehen. Nachmittags individueller Besuch des hßbschen palmengeschmßckten Städtchen Hyères (Wanderzeit ca. 3 Std.). 8. Tag: Hyères–Schweiz. Rßckfahrt via Genf in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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Mittelmeermetropole Marseille und ÂŤKlein VenedigÂť Port Grimaud â–  Grand Canyon du Verdon, grĂśsster Canyon Europas â–  Fakultatives Genuss-Wanderpaket

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1. Tag: Schweiz–Hyères. Hinreise via Genf, Valence auf der Autoroute du Soleil nach Hyères. 2. Tag: St. Tropez und Port Grimaud. Auf einem ganztägigen Ausflug besichtigen wir das ehemalige Fischerdorf St. Tropez. Heute ist der Ort Treffpunkt von Kßnstlern und Prominenz. Anschliessend treffen wir in Port Grimaud, dem Klein-Venedig Sßdfrankreichs, ein. Im Ausflugsboot gleiten wir gemächlich durch die Kanäle und bestaunen anlegende Luxusjachten und die architektonischen SchÜnheiten des Lagunenortes. 3. Tag: Fakultative Genuss-Wanderung BrÊgançon–La Londe.* Wir starten unsere heutige Wanderung am Fort von BrÊgançon, dem Sommersitz des franzÜsischen Staatspräsidenten. Der einfache Wan-

Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfortklasse-Bus Unterkunft im guten Mittelklasshotel Riviera Beach Club, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 7 x Halbpension (Abendessen und Frßhstßcksbuffet) Alle aufgefßhrten Ausflßge und Besichtigungen (ausg. fakultatives Wanderpaket am 3., 5. und 7. Tag) Gefßhrte Stadtbesichtigung in Marseille und St. Tropez mit Port Grimaud Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung am 2. und 4. Tag Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Doppel zur Alleinbenutzung 115.– Fakultatives Wanderpaket mit 3 Ausflßgen (muss im Voraus gebucht werden) 170.– Annullierungskostenund Assistance Versicherung 29.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt fßr Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung ßber www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil , 06:40 Winterthur 06:45 Basel, 07:00 Zßrich-Flughafen  07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rßtihof  09:00 Burgdorf  ■

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BIODIVERSITÄT | 9

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Mit jeder Art, die ausstirbt, verlieren wir einen Teil eines Ökosystems. Jedes Lebewesen übt darin ganz bestimmte Funktionen aus: Bienen bestäuben Obstbäume, Turmfalken fressen Mäuse. Stirbt eine Art aus, gerät das ganze System aus dem Gleichgewicht. Eine massive Schädigung des Ökosystems kann grosse volkwirtschaftliche Schäden verursachen. Der Verlust von Arten hat also oft auch eine ökonomische Auswirkung. Text: Christoph Petermann

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MENSCHEN 10 |

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ZUKUNFT DER AHV

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NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

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Texte: Andrea Freiermuth Bilder: Tanja Demarmels

Rentenkürzung für Reiche?

Jedes Jahr veröffentlicht der politisch neutrale Verein Vimentis im Migros-Magazin die Resultate seiner vielbeachteten Umfrage. Im Zentrum stand diesmal die Zukunft der AHV. Über 60 Prozent der Befragten wollen eine Kürzung der Rente von Vermögenden.

Bild: Keystone

it 64 beziehungsweise 65 den Arbeitsplatz räumen und zu Hause die Beine hochlagern oder endlich Zeit fürs Hobby haben. Das könnte für alle, die heute noch keine 60 sind, eine Utopie bleiben. Das Problem: Wir leben immer länger und haben immer weniger Kinder. 1960 zahlten für jeden Rentner sechs Erwerbstätige in die AHV ein, derzeit sind es noch vier – und für 2040 rechnen Experten mit noch zwei. Mit der Zukunft der AHV hat sich auch Vimentis auseinandergesetzt. Der politisch neutrale Verein, der hauptsächlich aus Studierenden der Universität St. Gallen besteht, hat in einer repräsentativen Internetumfrage nach mehrheitsfähigen Reformen geforscht: 69 Prozent der 23 000 Teilnehmer möchten die Finanzierung der AHV durch Mehreinnahmen sichern. Nur rund ein Viertel befürwortet die Erhöhung des Rentenalters. Die Löcher stopfen sollen vor allem die Reichen: 53 Prozent sprechen sich dafür aus, dass die AHV durch eine Anhebung der Vermögenssteuer finanziert wird, und sogar 61 Prozent der Befragten wünschen sich, dass die AHV-Rente für Personen mit grossem Vermögen gekürzt wird. In keiner Altersgruppe sind Einkommen und Vermögen ungleicher verteilt als bei den über 60-Jährigen: Im Kanton Zürich etwa zählen ein Fünftel aller Pensionierten zu den Vermögensmillionären, gleichzeitig verfügt jeder zehnte Rentnerhaushalt in der Schweiz über weniger als 10 000 Franken an Rücklagen. Menschen, die nach ihrem 65. Lebensjahr aus finanziellen Gründen weiterarbeiten müssen, haben es auf dem Arbeitsmarkt nicht einfach. Sie brauchen Ausdauer sowie Einfallsreichtum, um einen Job zu finden, und müssen sich oft mit tiefen Löhnen zufriedengeben – wie die Beispiele von Dennis Vollenweider, Peter Klaiber und Denise Kiefer auf den folgenden Seiten zeigen. Eine Idee, wie Unternehmen dazu motiviert werden könnten, ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen, präsentiert FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter im Interview auf Seite 13. Die Rentenreform «Altersvorsorge 2020», die Bundesrat Alain Berset Ende 2013 in die Vernehmlassung geschickt hat, macht hingegen keine Vorschläge zu diesem Thema.

Den Lebensabend unbeschwert geniessen: Davon können viele Menschen im Pensionsalter nur träumen.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014

ZUKUNFT DER AHV | 11

VIMENTIS UMFRAGE

So denkt die Schweiz über die Zukunft der AHV 5%

FRAGE: Mit welcher Massnahme soll die Finanzierung der AHV gesichert werden?

26% 69%

■ 69% der Umfrageteilnehmer sprechen sich für eine Finanzierung der AHV durch zusätzliche Einnahmen beziehungsweise Abgaben aus. Einzig die FDP-Wähler wünschen sich eine Erhöhung des Rentenalters. Eine Senkung der Renten ziehen bloss 5% in Erwägung. 69% 26% 5%

37%

45%

32%

57%

FRAGE: Sollen über eine höhere Mehrwertsteuer zusätzliche Einnahmen für die AHV beschafft werden? ■ Eine absolute Mehrheit von 57% aller Umfrageteilnehmer spricht sich dagegen aus, dass die AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer mitfinanziert wird. Die Zustimmung zu einem höheren Mehrwertsteuersatz zugunsten der AHV steigt mit zunehmendem Alter.

zusätzliche Einnahmen höheres Rentenalter tiefere Renten

FRAGE: Soll das fixe Rentenalter abgeschafft und durch eine Lebensarbeitszeit ersetzt werden?

18%

12%

■ Eine relative Mehrheit von 45% gegenüber 37% spricht sich dafür aus, dass das ordentliche Rentenalter durch eine Lebensarbeitszeit ersetzt wird. Interessant ist, dass die Zustimmung zu einer Lebensarbeitszeit mit zunehmendem Bildungsniveau steigt. Mit 18% sind sich noch viele unschlüssig, was sie von der Lebensarbeitszeit halten sollen. 45% 37% 18%

32% 57% 12%

FRAGE: Soll die AHV-Rente für Personen mit grossem Vermögen gekürzt werden?

9% 30%

bin dafür bin dagegen weiss nicht

61%

■ Die Teilnehmer befürworten eine Rentenkürzung bei Personen mit grossem Vermögen mit einer absoluten Mehrheit von 61%. In der Umfrage 2009 sprachen sich nur 53% für eine solche Massnahme aus. Erwartungsgemäss sind Personen mit einem Einkommen über 12 000 Franken pro Monat gegen eine solche Massnahme. 61% 30% 9%

bin dafür bin dagegen weiss nicht

bin dafür bin dagegen weiss nicht

Die Umfrage An der Befragung haben sich mehr als 23 000 Personen beteiligt. Damit ist die Vimentis-Umfrage die grösste Meinungserhebung zur Zukunft der Schweiz. Die 47 Fragen waren zwischen dem 1. Oktober und 30. November 2013

online und behandelten neben der Altersvorsorge auch die Themen Armee und Verkehr. Ziel des politisch unabhängigen Vereins Vimentis ist es, den Austausch zwischen Bevölkerung und Politikern zu verbessern und den Bürge-

rinnen und Bürgern zu helfen, ihre Anliegen in die Politik einzubringen. Das Migros-Magazin ist Medienpartner von Vimentis. www.vimentis.ch


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

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ZUKUNFT DER AHV

«Hürden abbauen»

Die St. Galler FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter über die Zukunft der zweiten Säule.

Karin Keller-Sutter (50) ist Mitglied der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit. Karin Keller-Sutter, ich bin 41 Jahre alt. Wie alt werde ich zum Zeitpunkt meiner Pensionierung sein?

Die Schweiz ist inzwischen das Land mit der höchsten Lebenserwartung. Darum werden Sie sich wahrscheinlich erst zwischen 65 und 70 aus dem aktiven Leben zurückziehen. Weil meine Rente nicht reicht?

Nein, weil Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit noch sehr gesund und fit sein werden. Darum möchten Sie auch nach 65 noch arbeiten – entweder Teilzeit oder ehrenamtlich.

Ältere Arbeitnehmer haben es schwer auf dem Arbeitsmarkt. Dasselbe gilt in vielen Branchen für Teilzeitarbeitende. Welche Anreize muss die Politik setzen, damit Unternehmen umdenken?

Die Politik könnte allenfalls bestehende Hürden für ältere Arbeitnehmer abbauen. So könnte man bei der Pensionskasse beispielsweise eine Flatrate einführen. Alle Arbeitnehmer, egal welchen Alters, würden gleich viel in die zweite Säule einzahlen. Heute sind ältere Arbeitnehmer wegen der hohen Sozialabgaben für manche Unternehmen zu teuer. www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Das ganze Interview mit Karin Keller-Sutter und weitere Vimentis-Fakten rund um das Thema Altersvorsorge.

«Es haben sich viele beworben. Ich hatte Glück.» Dennis Vollenweider Zu Hause in seiner Butleruniform.

Wenn die AHV nicht reicht

Viele würden nach der Pensionierung gerne weiterarbeiten und können nicht. Andere müssen, weil die Rente nicht reicht. Drei Beispiele.

Der Butler Dennis Vollenweider jobbt in einem Hotel, um ohne Unterstützung zu leben.

Er war während 20 Jahren selbständiger IT-Berater. Zahlte deshalb nie in die zweite Säule ein – und irgendwann ging die Firma hops. Deshalb lebt Dennis Vollenweider (68) heute von 2160 Franken AHV. Da ihm die Wohnung in der Stadt Zürich zu teuer wurde, zog er nach Küsnacht ZH in die Alterssiedlung einer Genossenschaft: ein Zimmer mit Küche und Bad für 560 Franken. Dennis Vollenweider lebt unter dem Existenzminimum und könnte deshalb Ergänzungsleistungen beantragen. Doch er zieht es vor, sich mit Nebenjobs durchzuschlagen: «Ich will mich nicht abhängig machen.» An sechs bis zehn Abenden pro Monat arbeitet er für 20 Franken pro Stunde als Butler im Hotel Schweizerhof in Zürich. «Es haben sich viele beworben. Ich hatte Glück. Wahrscheinlich habe ich wegen

meiner Körpergrösse und meiner Fremdsprachenkenntnisse den Zuschlag erhalten.» Mit dem Job nimmt er 500 Franken pro Monat ein. «Natürlich hatte ich früher viel höhere Ansätze, aber in der Hotellerie funktioniert das halt anders. Zudem mache ich den Job wirklich gerne.» Via das Onlineportal «Rent a Rentner» nimmt Dennis Vollenweider zusätzlich Aufträge als Chauffeur, Housesitter oder Kellner an. Daneben bleibt ihm noch Zeit, sich ehrenamtlich als Mechaniker der «Tante Ju», des Transportflugzeugs aus dem Jahr 1932, zu betätigen. Dennis Vollenweider hadert nicht mit seinem Schicksal. «Rückblickend muss ich natürlich sagen, dass die Selbständigkeit ein Risiko ist.» Gleichzeitig käme ihm diese Erfahrung jetzt zugute. «Wenn man einfach dasitzt und wartet, bis etwas passiert, geschieht nichts.» Als Selbständiger habe er gelernt, nach Lösungen zu suchen und stets flexibel zu bleiben.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

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ZUKUNFT DER AHV | 15

Der Seebär Peter Klaiber wohnt in einem Camper und arbeitet als Segellehrer.

Mit 22 wanderte Peter Klaiber (69) nach Australien aus. In seiner Wahlheimat bildete er sich zum Buchhalter weiter und gründete eine Familie. 1995, rund 30 Jahre später, kam er allein in die Schweiz zurück und schlug sich bis zur Pension mit diversen Jobs durch. Heute erhält Peter Klaiber eine Rente von 1680 Franken und bezieht 1100 Franken Ergänzungsleistungen. Er lebt in einem gemieteten Camper auf dem See Camping bei Walenstadt SG. Seit dem vergangenen Sommer ist Peter Klaiber für die Swiss Sailing School als Instruktor tätig. Er unterrichtet auf dem Bodensee, dem Zürichsee sowie dem Hallwilersee und stationiert sich je nach Einsatzgebiet auf einem anderen Campingplatz. In Australien war Segeln eines seiner Hobbys. Peter Klaiber beklagt sich nicht. «Ich habe immer gut gelebt und mache meine Arbeit gerne.» Falls er bereits im Früh­ ling erste Aufträge bekomme, werde er wohl so viel verdienen, dass er keine Unterstützung mehr erhalte. Sorgen um seine Zukunft macht sich der Doppelbürger keine. «Selbst wenn ich einst nicht mehr arbeiten kann, in der Schweiz muss niemand unter der Brücke schlafen – das Auffangnetz ist sensationell.»

Der 69-jährige Peter Klaiber sagt: «In der Schweiz muss niemand unter der Brücke schlafen.»

Die Kämpferin Denise Kiefer ist eben pensioniert worden und sucht jetzt einen neuen Job.

Denise Kiefer: «Ich habe immer eine Lösung gefunden.»

■ Als Denise Kiefer (64) 1990 nach Frankreich zog, war ihre Welt noch völ­ lig in Ordnung. Ihr Mann, in der Finanz­ branche tätig, hatte einen Job in Paris angenommen. Die Familie wohnte in einem schönen Vorort, und die Tochter im Primarschulalter lebte sich gut ein. Doch dann verlor ihr Ehemann die Stelle und fand danach nie mehr richtig ins Arbeitsleben zurück. Denise Kiefer nahm Gelegenheitsjobs an, ihr Mann liess sich die zweite Säule auszahlen. Später trennte sich das Paar. Heute ist Denise Kiefer frisch pen­ sioniert und lebt von 1700 Franken AHV, wobei ihr nach Abzug der Miete für die 2­Zimmer­Wohnung in Zürich nur noch 400 Franken bleiben. Die letzten zehn Jahre hat sie in der Schweiz als Service­

angestellte und Office­Managerin gear­ beitet. Bis Ende 2013 war sie in einem Treuhandbüro angestellt, wo sie eigent­ lich gerne zu 60 Prozent weitergearbei­ tet hätte. «Ich habe das klar kommuni­ ziert, mein Chef drückte sich hingegen lange vor einem Entscheid. Schliesslich hat er dann doch jemand anders einge­ stellt.» Denise Kiefer hat nun Ergänzungs­ leistungen beantragt. Ihre Tochter habe ihr zwar gesagt, sie müsse kein schlech­ tes Gewissen haben, schliesslich habe sie ihr ganzes Leben geschuftet; doch eigentlich würde sie viel lieber arbeiten, auch wegen der sozialen Kontakte: «Ohne Geld und ohne Arbeit habe ich Angst zu vereinsamen.» Trotz allem blickt Denise Kiefer zu­ versichtlich in die Zukunft. «Mit einem schmalen Budget zu leben, habe ich schon vor Jahren gelernt. Ich bin eine Kämpferin und habe noch immer irgend­ wie eine Lösung gefunden.»


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

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AUF EIN WORT | 17

WIE WEITER NACH DEM JA «GEGEN MASSENEINWANDERUNG»?

«Wir müssen hoffen, dass die Pragmatiker sich durchsetzen»

Letzte Woche warnte der Schweizer Ökonom Thomas Straubhaar im Migros-Magazin vor einem Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative. Nun rät er, ruhig Blut zu bewahren und klug mit der EU zu verhandeln. Thomas Straubhaar, was ist Ihr Best- und was Ihr Worst-Case-Szenario nach dem Ja «gegen Masseneinwanderung» von letzter Woche?

Im besten Fall lässt sich die Diskussion mit der EU auf die Personenfreizügigkeit beschränken und dabei ein Kompromiss finden, der beide Seiten das Gesicht wahren lässt. Zum Beispiel, indem die Schweiz die Kontingente relativ hoch ansetzt und andernorts zu Zugeständnissen bereit ist. Im schlimmsten Fall statuiert die EU-Kommission an der Schweiz ein Exempel, weil sie auch innerhalb der EU beim Thema Personenfreizügigkeit unter Druck steht und zeigen will, was es heisst, wenn man in dem Punkt rebelliert. In diesem Fall würden wohl die bilateralen Verträge insgesamt gekündigt und neu ausgehandelt werden müssen – und kaum mit gleich vorteilhaften Konditionen für die Schweiz.

Gibt es einen gemeinsamen Weg für die Schweiz und die EU?

Er sollte ruhig Blut bewahren und sich innerhalb der EU Alliierte mit Verständnis für seine Situation suchen, wie damals nach dem EWR-Nein. Die findet er am ehesten bei den Nachbarn. Vor allem Deutschland ist mit der Schweiz eng verzahnt und in einigen Branchen auch abhängig von Schweizer Leistungen. Für Zypern oder Polen gilt das kaum.

Lässt sich schon abschätzen, in welche Richtung die EU tendiert?

Das Spektrum der Reaktionen ist breit, es gibt Scharfmacher und Pragmatiker. Wir müssen hoffen, dass Letztere sich durchsetzen. Die Europawahl im Mai dürfte dafür richtungsweisend sein. Der Systemwechsel zurück zu Kontingenten ist für Schweizer Unternehmen zwar mühsam, aber vermutlich verkraftbar, oder?

Kurzfristig wird nicht viel passieren. Längerfristig aber wird die Schweiz für internationale Talente und Konzernsitze weniger attraktiv, Wirtschaft und Wohlstand werden beeinträchtigt.

Bilder: Keystone, Christian Kerber

Als Erstes dürften wohl Asylbewerber und der Familiennachzug unter die Räder kommen.

Thomas Straubhaar (56) ist Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts.

Die EU sagt, dass sie über die Personenfreizügigkeit nicht mit sich reden lässt. Ist das schon das letzte Wort?

Ja, sie kann gar nicht anders. Nur schon wegen der Begehrlichkeiten innerhalb der EU bei dem Thema. Erste Ideen gehen in Richtung der EU-Ausnahmeregelung, die für Liechtenstein gilt: Personenfreizügigkeit bis zu einer gewissen Obergrenze, danach eine Art Ventilklausel.

Das sind in der Tat die schwächsten Glieder in der Zuwanderungskette, wo am einfachsten eine Reduktion möglich ist. Aber Führungskräfte, die ihre Familie nicht mitbringen dürfen, suchen sich vermutlich lieber ein anderes Land.

Das wäre vorstellbar. Es wäre ein Kompromiss,der im Grundsatz die Personenfreizügigkeit unangetastet lässt, aber für extreme Situationen einen Ausweg vorsieht.

Die Beziehungen mit der EU dürften jetzt zur grössten Herausforderung werden. Was raten Sie dem Bundesrat?

Es geistert auch die Idee eines «umfassenden Freihandelsabkommens» mit der EU herum, als Alternative zu den Bilateralen.

Möglicherweise läuft es am Ende tatsächlich auf eine Art Freihandelszone hinaus. Das wäre aber weniger vorteilhaft für die Schweiz, weil sich Freihandelszonen auf reinen Güteraustausch beschränken, Dienstleistungen sind nicht inbegriffen. Die Stärken der Schweiz liegen aber – wie im Interview von letzter Woche festgehalten – in den Prozessen, nicht den Produkten. Und dafür braucht man die bilateralen Abkommen. Auch innerhalb der EU gibt es grosses Unbehagen in der Bevölkerung wegen der Personenfreizügigkeit. Könnte das Signal aus der Schweiz Anlass sein, diese Stimmen auch in der EU stärker zu beherzigen und gar das System EU-weit zu reformieren?

Zumindest dürfte das Abstimmungsergebnis das Bewusstsein der EU für die Problematik geschärft haben. Aber es ist ein schmaler Grat zwischen nationaler Interessenpolitik und nationalistischem Populismus. Das Risiko besteht in einer Radikalisierung und einer Rückkehr zu nationalstaatlichem Denken. Wenn man die Migration einschränkt, folgen bald darauf auch Handelsschranken. Das wäre Gift für den Wohlstand Europas und der Schweiz. Interview: Ralf Kaminski


MENSCHEN 18 |

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REPORTAGE

Die neue Prinzessin des Catwalks

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NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Anja Leuenberger lebt den Traum vieler Mädchen: Das Topmodel läuft in New York über den Laufsteg. Doch die Realität der 21-Jährigen ist hart. Sie hetzt von Termin zu Termin und wohnt in einer Fünfer-WG. Ein Tagesbericht.


MENSCHEN

Links: Gehören zum New Yorker Lifestyle: Kaffee «to go» und iPhone. Mitte: Im Rucksack hat Anja Leuenberger alles fürs Casting dabei: High Heels, Kaugummi, Parfüm, Schminke. Rechts: Die bequemen Boots müssen den eleganteren High Heels weichen.

H

underte von Schönheiten kommen jedes Jahr nach New York an die Fashion Week. Einmal an einer Show mitzulaufen ist der grosse Traum der jungen Frauen. Doch der Weg auf den Catwalk ist steinig, nur wenige schaffen es. Eine davon ist Anja Leuenberger (21) aus dem aargauischen Fislisbach. Mit 13 wurde sie auf dem Weg zu Freunden von einem Modelscout der Agentur Fotogen aus Zürich entdeckt und angesprochen. Seitdem ist die 1,79 Meter grosse Anja bei dieser Agentur unter Vertrag. Mit 19 Jah­ ren war sie bereits auf dem Cover der

spanischen «Cosmopolitan». Letzten Herbst dann das Casting für die legen­ däre Fashionshow von Victoria’s Secret, sie durfte für den Onlinekatalog posie­ ren. Es läuft gut. New York, minus 10 Grad, die Sonne scheint. Der Hudson River ist teilweise zugefroren. Anja Leuenberger hat keine Zeit, sich über die Polarkälte aufzuhal­ ten. Zu voll ist ihr Terminkalender mit Castings, Recalls und Fittings für die New York Fashion Week. Um die Ter­ mine der jungen Schweizerin kümmert sich die renommierte Modelagentur

Elite. Jillian Gottlieb, Bookerin bei Elite, schwärmt: «Anja is just wonderful!» Schweizer Attribute wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, gepaart mit einem natürlichen, selbstbewussten Auftreten, begeistern offenbar. Um 14 Uhr steht ein Casting bei Reem Acra, einer New Yor­ ker Designerin mit libanesischen Wur­ zeln, auf dem Programm. Stars wie Angelina Jolie, Halle Berry oder Beyon­ cé Knowles tragen ihre Abendkleider. Von den Elite­Büros an der Fifth Avenue gehts zu Fuss zum Casting. «Das ist mein Sport. Ich laufe von Termin zu

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REPORTAGE | 19


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

Termin, jeden Tag.» Für längere Strecken nimmt Leuenberger die U-Bahn. «Während der Fashion Week kommen alle Verrückten aus ihren Löchern. Mit blauen Haaren zum Beispiel. Die trifft man vor allem in der Subway. Und die ist günstig, nur 2,75 Dollar.» Anja Leuenberger wohnt seit letztem August in New York, in einer Model-WG im 20. Stock eines Hochhauses. Ihre Mitbewohnerinnen: eine Australierin, eine Schwedin, eine Argentinierin und eine Brasilianerin. «Wir sind selten alle zusammen da. Daher geht das ganz gut.» Trotzdem sucht die Schweizerin eine eigene Wohnung. Und damit vielleicht auch ein bisschen mehr Privatsphäre für die Treffen mit ihrer neuen Liebe, dem Schweizer Model Edison Kelmendi.

Wenn sie könnte, würde sie ihre Füsse mit Botox betäuben Der Fussmarsch zum Designer wird nur kurz für einen Kaffeestopp unterbrochen. Für 1,50 Dollar gibts eine dünne Brühe, die dem Model mit etwas Milch und viel Zucker schmeckt. Take away, logisch, die Zeit zum Sitzen fehlt. In der rechten Hand den Kaffee, in der linken das iPhone, so gehts weiter Richtung Casting. «Ich liebe den Lifestyle von New York.Es ist eine ehrliche und interessante Stadt. Gleichzeitig aber auch eine einsame Stadt. Wenn man so beschäftigt ist wie ich, dann ist es okay.» Wenn das Heimweh nach Familie und Freunden zu gross wird, behilft sich die Aargauerin mit Skype oder Facetime. Natürlich kann diese Art der Kommunikation nicht alles ersetzen. «Ich habe drei Monate gespart, um meiner besten Freundin Muriel ein Ticket nach New York zu schenken. Bald kommt sie mich besuchen.» Nun wartet Designerin Reem Acra. Dort angekommen, gehts schnell. Anja zieht die schweren Boots aus und streift den Pullover über den Kopf: «Die Designer wollen die Figur sehen. Fürs Casting ziehe ich immer Skinny Jeans und ein Top an.» Die Füsse stecken in High Heels. Diese sind es dann auch, die Anja Schmerzen bereiten. «Gäbe es Botox für

Beim Casting: Der Pulli muss weg, die Designer wollen die Figur sehen. Neben Anja Leuenberger darf sich auch die 16-jährige Asia aus Kalifornien präsentieren.

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REPORTAGE | 21

Auch diese Schweizer Models sind international top

Nadine Strittmatter

Bilder : RDB, (2) Keystone, Sasha Maslov, tilllate.com / Muriel Hilti

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Ronja Furrer

Patricia Schmid

Anouk Manser

Manuela Frey

Nadine Strittmatter (29) ist seit 2002 ein international erfolgreiches Model. Sie lief in Paris, Mailand, Berlin und New York für Marken wie Armani, Givenchy und Victoria’s Secret. Mehr zu Nadine Strittmatter auf Seite 53. Patricia Schmid (28) schaffte es aufs Cover der französischen «Vogue». Sie arbeitet unter anderem für Shiseido, Marc Jacobs und Jean Paul Gaultier. Anouk Manser (27) lief für namhafte Designer wie Giorgio Armani über den Laufsteg. Manuela Frey (17) legt seit ihrem Sieg am Elite Model Look Switzerland eine Traumkarriere hin. Sie lief für Labels wie Donna Karan, Elie Saab, Oscar de la Renta oder Nina Ricci. Ronja Furrer (22) erhielt Aufträge für die Modezeitschriften «Elle», «Vogue» und «Marie Claire». Nach Abschluss der Schule ging sie nach New York, wo sie bis heute arbeitet und lebt.


AKTION


MENSCHEN

die Füsse, ich würde es spritzen. Damit ich keine Schmerzen mehr habe.» Flink schliesst sie die Schuhe und läuft Minuten später vor der Designerin. Keine fünf Minuten später ist sie zurück. «Ob ich für die Show gebucht werde, erfahre ich erst von meiner Agentur.» Es läuft gut für Anja Leuenberger, sie ist gefragt. Modelabels wie Hervé Léger oder BCBG Max Azria haben sie gebucht, weitere Castings stehen an. Ihre Bookerin kümmert sich um die Termine, Anja hält sie ein. «Pünktlichkeit ist sicher meine schweizerischste Eigenschaft», sagt sie und steigt in die Subway. Das nächste Casting steht bevor. Text: Heidi Bacchilega

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REPORTAGE | 23

Links: Erleich­ terung nach dem Casting. Mitte: Wenig glamourös, dafür günstig – Anja Leuenberger nimmt meist die U­Bahn. Rechts: Es hat geklappt – die Schweizerin lief an der New York Fashion Week für Reem Acra.

Bilder: Andrew Spear

Bild : Indigitalimages.com

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MENSCHEN 24 |

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INTERVIEW

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NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich habe mir die Jobs nie nach der Lohntüte ausgesucht»

Urs Schaeppi ist seit 100 Tagen CEO der Swisscom. Im Interview zieht der Manager eine erste Bilanz, verspricht Preissenkungen beim Roaming und erklärt, weshalb das Surfen im Zug oft so langsam ist. Urs Schaeppi, wann haben Sie sich zuletzt über schlechten Empfang oder langsames Surftempo aufgeregt?

Als ich im Ausland war. In der Schweiz passiert mir das weniger. (lacht)

Jetzt ist erst Mittag, und ich habe mich schon mindestens fünf Mal genervt.

Ich kann nicht leugnen, dass es ge­ legentlich zu Empfangsproblemen kommt. Deshalb investieren wir jährlich weit über eine Milliarde Franken in die Infrastruktur. Daran lassen wir uns messen. 70 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer haben ein Smartphone. Wäre dem nicht so, führten wir diese Diskussion nicht.

Ja, die Ansprüche sind gestiegen. Als wir vor zehn Jahren mit der UMTS­Techno­ logie das 3G­Internet lancierten, sagten alle: So viel Bandbreite braucht keiner, das ist eine Investitionsruine. Surft man hingegen heute mit Edge, dem Vorgän­ gernetz von 3G, wird man ungeduldig. Die Nutzer wollen heute im Zug surfen. Können sie aber nicht!

Zum Teil stimmt das leider. Surfen im Zug ist eine unserer grössten Heraus­ forderungen. Haben Sie dafür eine Lösung gefunden?

Erstens verhindern bedampfte Schei­ ben, dass das Empfangssignal ins Wageninnere gelangt. Deshalb braucht es Verstärker, die wir derzeit mit unse­ ren Mitbewerbern und den SBB in den Fernverkehrszügen einbauen. Zweitens fahren die Züge mit über 150 Kilometer pro Stunde auf Basisstationen zu,

schlagartig nutzen alle reisenden Kun­ den die gleiche Antenne. Das sind Erklärungen, aber keine Lösung.

Ich verrate nicht, mit welcher Techno­ logie, aber wir konnten im Rahmen von Pilotprojekten hohe Bandbreiten im Wageninneren bereitstellen. Allerdings sind wir noch weit von der Umsetzung im realen Betrieb entfernt. Wie viel würde es kosten, das Schweizer Streckennetz damit auszurüsten?

Hunderte von Millionen Franken. Aber auch hier gilt: Sobald die Kapazität vorhanden ist, wird sie genutzt. Wenn jeder einen Fussballmatch oder einen Fernsehkrimi auf dem Handy anschaut, gibt es selbst bei einer Gigabit­Verbin­ dung einen Engpass. Der Datenhunger wächst schneller, als wir Kapazität in die Züge bringen können. Regen Sie sich über die hohen Ansprüche der Kunden auf?

Nein, im Gegenteil. Das spornt uns an. Unser mittelfristiges Ziel ist, beim mobilen Internet dieselbe Abdeckung wie bei der Telefonie zu erreichen.

Das will die Konkurrenz auch. Im Unterschied zu Ihnen rechnen die Mitbewerber aber nicht nach Surftempo ab. Akzeptieren Ihre Kunden, dass sie das bezahlte Tempo nur im Optimalfall erreichen?

Gemessen an der Nachfrage, ja. So po­ sitiv wie unsere Infinity­Tarife wurde bis jetzt noch kein Preisplan angenom­ men. Der Kunde schätzt es, dass er mit seinem Smartphone für einen Fixpreis unbegrenzt kommunizieren kann.

Swisscom-CEO Urs Schaeppi nimmt Kritik und Anregungen von Kunden sehr ernst.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

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INTERVIEW | 25

Der Manager Nach dem Tod des langjährigen Swisscom-CEOs Carsten Schloter im Juli 2013 übernahm Urs Schaeppi seinen Posten zunächst ad interim, bis er am 7. November zum definitiven Nachfolger ernannt wurde. Schaeppi kennt das Unternehmen wie kein Zweiter: Seit 1998 ist er bei der Swisscom in verschiedenen Führungsfunktionen tätig. Zuletzt leitete der 53-Jährige die Grosskundensparte und amtete unter Schloter als Chef von Swisscom Schweiz. Schaeppi lebt in einer Beziehung und wohnt in Kehrsatz BE. Der Homescreen seines iPhones (Bild oben) zeigt etliche ungelesene E-Mails, unbestätigte Termine und seine Lieblingsapps.

Schätzt Ihr Kunde auch, monatlich mindestens 100 Franken für eine LTE-Verbindung zu bezahlen, dafür aber manchmal nur das nervige Edge nutzen zu können?

Sie surfen nur noch an wenigen Orten mit Edge. Unsere LTE-Abdeckung mit schnellem Internet konnten wir auf 85 Prozent steigern. Zudem gilt: Wer mehr bezahlt, erhält auch mehr Geschwindigkeit. Egal, ob er 3G oder LTE nutzt. Swisscom will, dass möglichst jeder Kunde zum Infinity-Tarif wechselt.

Ja, das wäre mein Ziel. Bis jetzt haben 1,7 Millionen Menschen, etwa die Hälfte unserer Kunden, einen Infinity-Tarif. Comparis liefert den Grund: Kunden bezahlen jährlich 3,1 Milliarden Franken zu viel, weil sie einen unpassenden Tarif gewählt haben.

Der Comparis-Vergleich ist zu theoretisch, weil er wichtige Faktoren wie die Handysubventionen ausblendet. Zudem schwankt das Kommunikationsverhalten der Kunden über einen Monat stark. Deshalb ist es schwierig zu sagen, welches effektiv der richtige Tarif ist. Seit Einführung des Infinity-Tarifs ist der zu viel bezahlte Betrag um weitere 500 Millionen gestiegen. Mit anderen Worten: Die Hälfte Ihrer Kunden zahlt zu viel.

Das stimmt schlichtweg nicht. Wir haben mit Infinity substanzielle Preissenkungen gemacht. Ausserdem sprechen die durchschnittlichen Umsätze pro Kunde eine andere Sprache. Also ist der Umsatz pro Kunde gesunken?

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

der Einführung war das tatsächlich so, ja.

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INTERVIEW | 27

es gedauert, bis der Konzern seinen Tod verarbeitet hat?

Das war ein riesiger Schock für alle Mitarbeiter. Niemand konnte diesen Schritt voraussehen. Auch ich nicht, obwohl ich sehr eng mit Carsten zusammengearbeitet habe. Der Verarbeitungsprozess dauerte etwa zwei bis drei Monate. Heute sind wir wieder im Normalbetrieb.

Und seitdem?

Immer mehr Smartphone-Kunden nutzen das mobile Internet sehr aktiv. Deshalb wechseln sie zu unserem Infinity-Tarif, wodurch der Umsatz pro Kunde seit Juni 2013 wieder gestiegen ist. Einen grossen Betrag spülen trotz Preissenkungen die Roaminggebühren in Ihre Kasse.

Was unterscheidet Sie von Carsten Schloter?

Innerhalb der EU soll das Roaming komplett abgeschafft werden. Gibt es in der Schweiz ähnliche Bestrebungen?

Inwiefern?

Ausrichtung und Strategie des Konzerns haben wir gemeinsam erarbeitet. Da stehe ich auch heute noch voll und ganz dahinter. Aber ich führe das Unternehmen sicher anders als Carsten.

Wir bieten mit den Datenpaketen Roamingpreise, die auf EU-Niveau liegen. Aber klar, Roaming bleibt ein Thema, und die Preise werden weiter sinken.

Der Druck ist da. Aber unsere Kunden können schon heute für den Preis einer Stange Bier einen Tag lang im Ausland surfen. Sieben Franken kostet das Roaming in Europa – eine ziemlich teure Stange!

(lacht) In Skandinavien nicht. Gut, sagen wir vielleicht zwei Stangen. Oder eine Stange plus einen Kaffee obendrauf.

Landen Kundenreklamationen auf Ihrem Schreibtisch?

Immer «on»: Urs Schaeppi schaltet sein Handy nie aus.

Ski. Bewegung tut mir gut. In meinen Ferien kann ich nicht einfach am Strand rumliegen. Aber in die Ferien gehen Sie schon?

Natürlich, das ist mir wichtig. Erholung an sich liegt mir sehr am Herzen. Ich versuche konsequent, meine Freizeit und meinen Schlafhaushalt zu managen. Schlafen ist eine Disziplinfrage.

Ja. Wenn wir wissen wollen, wie unsere Kunden funktionieren, brauchen wir zwingend den Austausch. Ich bekomme Rückmeldungen, positive wie negative. Ich lese alle und sorge dafür, dass sie beantwortet werden. Ich erhalte auch privat ständig Feedback zu unseren Leistungen. Ausserdem bin ich ja selbst auch Swisscom-Kunde.

Sie sind seit 100 Tagen CEO von Swisscom und Chef von 20 000 Mitarbeitenden. Wie fällt Ihr erstes Fazit aus?

In welchem Bereich sind Sie mit der Swisscom unzufrieden?

Haben Sie sich bei der Entscheidung, den Job anzunehmen, viel Zeit gelassen?

(lange Pause) Ich bin primär Handykunde, die Festnetztelefonie benutze ich praktisch nicht mehr. Ich wünsche mir manchmal mehr Tempo beim Surfen. Wenn das Herunterladen von E-Mails aufs iPad zu lange dauert, nervt das. Eine Möglichkeit, in Kundenkontakt zu treten, wäre Twitter. Dort sind Sie nicht aktiv.

Bewusst nicht. Ich bin mit Telefonieren und E-Mails so beschäftigt, dass ich nicht auch noch in den sozialen Medien herumturnen will. Ich möchte meine Freizeit lieber für etwas anderes einsetzen. Zum Beispiel?

Mein Ausgleich ist der Sport. Ich jogge regelmässig, fahre gerne Fahrrad und

Es ist erstaunlich, was sich verändert, wenn die Buchstaben a. i. für ad interim verschwinden. Ich stehe verstärkt im Fokus, Menschen achten darauf, was ich sage und mache. Vom Job her hat sich dagegen nicht allzu viel verändert.

Ich habe mir das gut überlegt: Will ich das, und traue ich es mir zu? Ich nahm das Angebot an, obwohl ich bei der Freizeit stark Abstriche machen muss. Wie lange dauert bei Ihnen ein Arbeitstag?

Wenn ich die abendlichen Verpflichtungen dazuzähle, über zwölf Stunden.

«Unsere Kunden surfen im Ausland einen Tag lang zum Preis einer Stange Bier.»

Wir sind unterschiedliche Charaktere, daher gibt es sicherlich auch Unterschiede im Führungsstil. Die Beurteilung überlasse ich jedoch anderen. Carsten Schloter konnte gemäss eigenen Aussagen nicht richtig abschalten. Wie ist das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit bei Ihnen?

Es könnte besser sein. Im Jahr 2013 war ich sehr gut ausgelastet. Künftig soll sich das Verhältnis besser einpendeln. Mein Credo ist: Unter der Woche so viel arbeiten, wie ich kann, und am Wochenende die Freizeit geniessen. Heisst das, Sie schalten am Wochenende das Handy aus?

Nein, mein Handy bleibt an, und E-Mails lese ich ebenfalls sporadisch. Aber ich versuche, mich nicht mehrere Stunden hinzusetzen, und spare mir keine Arbeit fürs Wochenende auf. Am Freitagabend sollte das Pult geräumt und alle Pendenzen erledigt sein. Das ist mein Ziel; leider erreiche ich es nicht immer. Interview: Reto Vogt Bilder: Ruben Wyttenbach

www.migrosmagazin.ch

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Dafür werden Sie gut entlöhnt. Gemäss Geschäftsbericht erhielt der CEO letztes Jahr über 1,8 Millionen Franken.

Ja, das stimmt. Aber ich habe mir die Jobs nie nach der Lohntüte ausgesucht. Mich interessieren die Gestaltungsmöglichkeiten sowie das Umfeld. Der Suizid von Carsten Schloter war ein Schock für die ganze Schweiz. Wie lange hat

Urs Schaeppi erklärt im Video-Interview das Geschäftsergebnis 2013. Daraus lassen sich fünf interessante Thesen ableiten.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014

ANNA LUNA GOES WEST KOLUMNE | 29

DER HAUSMANN

Wenn Könner Künstler sind

Bänz Friedli ist und bleibt unvernünftig.

Sotschi? Ich glaube, dass ich im Vorfeld etwas von «links liegen lassen» gebrabbelt und mich darüber aufgehalten hatte, dass sich hier ein höchst zweifelhaftes Regime inszeniere, das russische, und dass diese Spiele eigentlich verboten gehörten. Und kaum haben sie begonnen, schalte ich morgens um halb acht den Fernseher für Sportarten wie Rodeln und Curling ein, um die ich mich nur alle vier Jahre schere, kontrolliere ich auf dem Sessellift, wie «unsere Girls» in der Super-Kombi abgeschnitten haben, bange ich wie blöd mit Dario Cologna, Lara Gut, Mark Streit.

Illustrationen: Alina Günter

Erstaunt erfahre ich dann zwischen Anna Lunas spärlicher werdenden Zeilen, dass Olympia bei ihnen nicht gross Thema sei. Vielleicht wegen der Zeitverschiebung, vielleicht, weil Wintersport in Kentucky nicht allzu populär ist? Per Kurznachricht versorge ich sie mit Resultaten, die sie möglicherweise gar nicht wissen wollte. Weil ich mir sicher bin, dass sie – wäre sie mit Hans und mir in den Sportferien – gefiebert hätte, als Iouri Podladtchikov zu seinem letzten Run in der Halfpipe ansetzte. Grossartig, wie dieser junge Mann seinen Fokus auf den einen Tag gerichtet und dann Übermenschliches geleistet hat; wie er, halb Gambler, halb Stratege, seinen besten Trick für den letzten Durchgang aufsparte! Ich bin hingerissen von dieser Sportart, deren Könner mehr als in jeder anderen Disziplin Künstler sind. Wir sahen noch seine Fahrt, dann stieg das TV-Gerät aus, kurz darauf auch das Internet, ich schnappte nach Luft, und als wir endlich wieder ruckelnde Bilder erhielten, war Iouri schon Olympiasieger. Jahre her, dass ich um eine sportliche EntDer Blog: Bänz Friedlis Tochter berichtet während ihres Austauschsemesters in den USA in einem Blog, wie es ihr fern von zu Hause ergeht, Bruder Hans antwortet aus Schweizer Sicht. Auf www.migrosmagazin.ch sehen Sie, wie Anna Luna mit der Highschool-Band musiziert.

Hier ist Olympia nicht wirklich ein Thema. Dafür spielte ich mit der

Highschool-Band vor dem Basketballspiel

die

amerikanische Hymne.

scheidung so zitterte wie um seine Goldmedaille! Vermutlich tat ich es zuletzt im Sommer 2004. Das US-Frauenteam bestritt den olympischen Fussballfinal, und ich biss in einem Motelzimmer irgendwo in Michigan vor lauter Spannung in die Bettdecke. Kaum etwas ist mitreissender als Sport am amerikanischen Fernsehen! Nationalistisch, patriotisch, pathetisch – klar! Kein vernünftiger Mensch lässt sich von so was anstecken. Aber ich bin ja gottlob kein vernünftiger Mensch. Mich nähme wunder, wie Anna Lunas Gastfamilie darüber denkt, dass Präsident Obama drei lesbische Repräsentantinnen nach Sotschi entsandte, um den schwulen- und lesbenfeindlichen Putin zu ärgern. Und ob ich ihnen besser verschweige, dass ich (wenn ich nicht gerade Olympia gucke oder selber auf dem Board stehe) pausenlos «Goodnight Tender» höre? Ein Schlaflied, das meine liebste Songschreiberin Amy Ray für ihre zwei Monate alte Tochter singt. Die glücklichen Eltern sind in diesem Fall zwei Mütter. Trauschein haben sie keinen, gleichgeschlechtliche Ehen sind

im Gliedstaat Georgia, wo sie wohnen, genauso verboten wie in Kentucky. Und dann kommt aus dieser so anderen Welt, in der unsere Tochter derzeit lebt, ein Filmchen. Ihre Gastmutter hat es aufgenommen: Anna Luna spielt mit der Band ihrer Highschool vor einem Basketballspiel die Nationalhymne. Dies zu sehen, hat mich dann, ehrlich gesagt, fast noch mehr gerührt als Iouri Podladtchikov auf dem Siegerpodest.

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NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Röstmeisterin Nicole Gisi nimmt eine Probe frisch gerösteter Kaffeebohnen aus einem alten Kaffeeröster, der immer noch für Tests genutzt wird.

Die Frühstücksmacher

Duftender Kaffee, knuspriges Brot und Milchprodukte in allen Variationen sind die Lieblinge auf Schweizer Frühstückstischen. Die Migros-Unternehmen Delica, Jowa und Elsa gewähren Einblicke.


SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

VON UNS. VON HIER. | 33

Rohkaffee und gerösteter Kaffee im Vergleich. Kaffee-Einkäufer Bruno Feer und Röstmeisterin Nicole Gisi degustieren die Kaffees, die wie bei Weinproben nicht getrunken, sondern ausgespuckt werden.

«Kaffeerösten erfordert viel Gespür» Nicole Gisi ist Röstmeisterin bei Delica in Birsfelden BL. Für die Lebensmittelingenieurin war immer klar, dass sie ihre Kaffeeleidenschaft zum Beruf machen würde. Sie schmeckt kleinste Nuancen bei geröstetem Kaffee heraus und weiss, wann sie den optimalen Geschmack aus Kaffeebohnen herausgekitzelt hat. Hier stehen riesige Kaffeeröster, den Duft von geröstetem Kaffee riecht man sogar draussen. Wie viel Rohkaffee kann hier geröstet werden?

Je nach Röster 120 bis 440 Kilo.

Da darf kein Fehler passieren, oder?

Ja, das würde sehr teuer werden. Die Anlagenführer kontrollieren aber den gesamten Röstvorgang vom Computer aus. Wenn etwas passiert, können sie rechtzeitig gegensteuern. Wird die Temperatur zu hoch, wird Wasser auf die Bohnen gesprüht. Das ist aber sehr, sehr selten. Wird der Kaffee bei der Röstung zu stark geröstet, ist er ungeniessbar. Die meisten

Röstungen verlaufen aber normal. Damit das so bleibt, machen wir Teströstungen mit kleinen Mengen in einem alten Probatröster, da braucht es nur 4 Kilo. Muss man bei den gut bekannten Kaffeesorten überhaupt noch Teströstungen machen?

Das kommt ganz auf die Qualität der Bohnen an. Der Rohkaffee ist ja nicht immer gleich. Die Ernten fallen unterschiedlich aus, und es kommt auch darauf an, wie der Kaffee auf den Plantagen geerntet wird. Wird von Hand gepflückt, entstehen oft sehr hochwertige Rohkaffees. So erfordert jeder Kaffee viel Gespür beim Rösten – es entstehen dabei mehr als 1000 Aromen. Sie sind sicher schon bei Kaffeeproduzenten vor Ort gewesen.

Ich war in Costa Rica und hatte auch bei einer Kaffeepflückerfamilie gewohnt. Dort bekommt man ein sehr gutes Verständnis für den Kaffee – man betrachtet

ihn nicht mehr nur als ein einfaches Getränk.

Die M-Industrie stellt viele beliebte MigrosProdukte in der Schweiz her. Dazu gehören auch Kaffeebohnen und gemahlener Kaffee der Firma Delica, das Brot der Bäckerei Jowa und die Milch, Joghurts und Desserts des Molkereiunternehmens Elsa.

Wie oft probieren Sie den fertig gerösteten Kaffee?

Wir degustieren morgens um neun Uhr die Röstungen vom Vortag. Wir beginnen mit den milden Röstungen, steigern uns zum Kaffee mit der stärksten Röstung. Das wäre zum Beispiel der Kaffee, der in den RistrettoKapseln verwendet wird. Verändert sich der Kaffeekonsum in der Schweiz?

Wie überall in Europa wird viel Kaffee unterwegs getrunken. Der Coffee to go ist nicht mehr wegzudenken. Und natürlich die Kaffeekapseln, die seit Jahren boomen.

Angebote In der Heftmitte finden Sie einen Flyer mit allen aktuellen Angeboten der Migros-Eigenmarken.

Kaufen die Schweizer mehr Kaffeebohnen oder gemahlenen Kaffee?

Eindeutig mehr ganze Bohnen. Das Verhältnis ist 2:1. Es wird etwas mehr als doppelt so viel Kaffee in Bohnen als gemahlener in der Schweiz verkauft.

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VON UNS. VON HIER.

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NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Sabrina Mühlethaler (2. v. l.) degustiert mit Kollegen alle Desserts Tradition – manchmal auch neue Kreationen. Die heisse Crème brûlée wird gleich, nachdem sie aus dem Ofen kommt, verschlossen.

ELSA 20% auf alle Dessert Tradition vom 18. bis 24. 2.  Crème Caramel, 175 g Fr. 1.– statt 1.30  Crème brûlée, 2x100 g Fr. 2.25 statt 2.85  Flan Vanille, 125 g Fr. –.60 statt –.80  Crème au four Chocolat, 2x100 g Fr. 2.25 statt 2.85

«Ein Dessert, wie es das Grosi gemacht hat» Sabrina Mühlethaler ist Produktmanagerin für die Dessert-Tradition-Linie bei der Elsa in Estavayer-leLac FR. Regelmässig nimmt sie an Degustationen teil und probiert neue Kreationen, die ihre Kollegen entwickelt haben. Wie entstehen neue Sorten der Linie Dessert Tradition?

Wie der Name schon sagt, müssen die Sorten sehr bekannt und von den Rezepten her so sein, wie sie früher die Grossmütter gemacht haben.

Und wer entscheidet, ob ein Rezept gut genug ist, um in die Produktion zu gehen?

Das entscheiden wir hier gemeinsam. Es finden regelmässig Degustationen statt. Die Entwickler und auch die Direktion beurteilen dabei die Konsistenz und natürlich den Geschmack. Ist ein Dessert zu süss oder nicht süss genug, müssen neue Muster hergestellt werden. So lange, bis das Dessert für gut befunden wird. Ein Dessert Tradition soll ja so schmecken, wie man es schon als Kind kannte.

Kann ein so grosser Betrieb denn überhaupt etwas herstellen «wie zu Grossmutters Zeiten»?

Natürlich nicht, wie man es sich vorstellt, aber auch bei uns schieben die Mitarbeiter die Crème brûlée oder die Crème au four Chocolat in den Ofen. Bei uns ist der Ofen natürlich viel grösser als bei der Grossmutter. Aber die Crèmes brauchen auch hier, wie in einem normalen Ofen, 70Minuten,dieSchokoladencreme sogar 90 Minuten. Und die Zutaten für die Crème brûlée sind die gleichen, die

viele zu Hause auch verwenden. Nur das Caramel muss man zusätzlich draufgeben.

Ja, das lässt sich nicht anders lösen. Wenn Sie zu Hause den Zucker auf der Crème brûlée mit einem Brüllierbrenner caramelisieren und ihn dann stehen lassen, verflüssigt sich das Caramel. Das wäre bei uns nicht anders. Deshalb verschliessen wir die Crème noch warm und packen das Caramel in einem Sachet separat dazu.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

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«Jedes Brotrezept hat seine Geschichte» Bäcker Patrizio Dainotti holt die frischen Baguettes aus dem Ofen. Sie werden mehrmals täglich gebacken.

Patrizio Dainotti setzt in der Migros-Hausbäckerei in La Chaux-de-Fonds NE den Teig aus Halbweissmehl, wenig Hefe, Salz und Wasser an. Bei den vielen Broten, die er bäckt, geht das nicht ohne Maschine. Die muss man sich wie eine überdimensionale Küchenmaschine vorstellen. Trotzdem braucht es beim Baguette der Pain-CréationLinie auch noch Handarbeit. Was machen die Pain-CréationLinie und das Olivenbaguette so besonders?

Das ist die Verwendung von wenig Hefe und dafür langen Ruhephasen. Der Teig ruht 24 Stunden und bekommt dadurch seinen charakteristischen Geschmack. Für den leicht nussigen Geschmack sorgen Weizenkeime. Und wann kommen Oliven hinzu?

Erst in der letzten Knetphase. Würde man die Oliven schon zu Beginn beigeben, würden sie von der Maschine zerkleinert werden und wären im Teig kaum wiederzufinden. Das wäre schade, denn wir verwenden eine besonders gute, griechische Olive.

Wie bekommen die Baguettes ihre rustikale Form?

Das ist Handarbeit. Jedes Teigstück wird gedreht, bis es die charakteristische Form hat. Deshalb sieht jedes Baguette ein wenig anders aus. Bäcker backen doch in den frühen Morgenstunden. Ist das Olivenbaguette abends noch knusprig?

Das Olivenbaguette wird gern für den Apéro oder das Abendessen gekauft, seltener zum Frühstück. Deshalb backen wir es auch nachmittags, und der Kunde hat wirklich immer ein ganz frisches PainCréation-Brot. Das ist auch eine Besonderheit der Brote. Schweizweit hat die Migros in 126 Filialen eine Bäckerei integriert. Da kann man den Bäckern bei der Arbeit zuschauen. Hier in La Chaux-de-Fonds nicht.

Ja, leider nicht. Wir haben nicht genügend Platz. Aber wir sind hier im Métropole Center nur zwei Etagen von der Brotabteilung entfernt. Wir können nach Bedarf backen, und die Brote kommen so noch warm und herrlich duftend in den Laden. Texte: Claudia Schmidt

Die Oliven kommen erst zum Schluss in den Teig. Bäcker Dainotti nimmt eine Teigportion auf, um daraus das typische Baguette zu drehen.

JOWA Alle Pain-Création-Brote Fr. –.40 günstiger vom 18. bis 24. 2.  Olivenbaguette, 380 g Fr. 3.50 statt 3.90  Le Rustique, 400 g Fr. 3.40 statt 3.80  Knusperbrot, 400 g Fr. 3.30 statt 3.70


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

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ACTILIFE | 37

Energieschub für Sportliche

Das neue Actilife Crunchy Mix Sport ist das erste Migros-Müesli, das direkt Sportler anspricht.

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er sportlich aktiv und ernährungsbewusst ist, achtet auf eine ausreichende Proteinzufuhr. Denn Eiweiss trägt zur Erhaltung von normalen Knochen und zu einer Zunahme von Muskelmasse bei. Speziell für dieses Bedürfnis hat Actilife jetzt sein Müeslisortiment erweitert. Das neue Crunchy Mix Sport hat besonders viel Protein und ist damit eine gute Eiweissquelle. Ausserdem enthält es Isomaltulose. Dieser Zucker wird aus Zuckerrüben gewonnen und vorwiegend in der Sporternährung eingesetzt. Knusprige Getreidesorten, verfeinert mit Apfelstücken und Bananenflocken, geben dem neuen Müesli einen guten, unverwechselbaren Geschmack. Zusätzlich ist es mit Vitaminen und mit Mineralstoffen angereichert: Magnesium unterstützt die normale Muskelfunktion, Eisen den Sauerstofftransport im Blut. Mit diesen wertvollen Bestandteilen leistet das Crunchy Mix Sport einen Beitrag für eine ausgewogene Ernährung. Text: Jacqueline Vinzelberg

Bild: Nik Hunger; Styling: Carla Camiolo

Der hohe Proteinanteil des Crunchy Mix Sport unterstützt die Regeneration und den Muskelaufbau.

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Die Schönheit der Toskana 1.TAG: SCHWEIZ – TOSKANA

So 11.05.–Fr 16.05. So 18.05.–Fr 23.05.

2.TAG: LUCCA – PISA 3.TAG: SIENA – SAN GIMIGNANO 4.TAG: INSEL ELBA (Fak.) Ausflug auf die einzigartige Insel Elba. 5.TAG: FLORENZ (Fakultativ) Ausflug nach Florenz. 6.TAG: TOSKANA – SCHWEIZ REISEDATEN

WEBCODE

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So 16.03.–Fr 21.03.**So 25.05.–Fr 30.05. So 23.03.–Fr 28.03.**So 01.06.–Fr 06.06. So 30.03.–Fr 04.04.* So 07.09.–Fr 12.09. So 13.04.–Fr 18.04. So 14.09.–Fr 19.09. Mo 21.04.–Sa 26.04. So 21.09.–Fr 26.09. So 27.04.–Fr 02.05. So 28.09.–Fr 03.10. So 04.05.–Fr 09.05. So 05.10.–Fr 10.10.

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HOTEL 3* Hotel EUR in Lido di Camaiore (offiz. Landeskategorie), am Mittelmeer.

Monaco – Nizza – Cannes

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Gardasee – Venedig 1.TAG: SCHWEIZ – GARDASEE Reise via Meran an den Gardasee.

• Reiseleitung Verona/Venedig INBEGRIFFEN

3.TAG: VENEDIG (Fak.) Ausflug in die Lagunenstadt Venedig, die Stadt von Commissario Brunetti. 4.TAG: VERONA – VALPOLICELLA Ausflug ins herrliche Verona, Weindegustation im Valpolicella. 5.TAG: GARDASEE – SCHWEIZ So 30.03.–Do 03.04.** Mo 21.04.–Fr 25.04. So 04.05.–Do 08.05. So 11.05.–Do 15.05. So 18.05.–Do 22.05.

WEBCODE

hatosc

So 25.05.–Do 29.05. So 07.09.–Do 11.09. So 14.09.–Do 18.09. So 21.09.–Do 25.09.*

• Fahrt im Deluxe-Bus • HP (Nachtessen/Frühstücksbuffet) • Gardasee-Rundfahrt, Führung Verona PREISE PRO PERSON IN CHF Katalogpreis Für Schnellbucher ** Superspartermin * Spartermine Einzelzimmerzuschlag Ausflug Venedig (fakultativ)

4* Hotel Mirage (offiz. Landeskategorie) in Riva mit Blick auf den See.

Rom – die «ewige Stadt»

1.TAG: SCHWEIZ – BLUMENRIVIERA

INBEGRIFFEN

1.TAG: SCHWEIZ – CHIANCIANO

INBEGRIFFEN

• Fahrt im Deluxe-Bus • 4 x HP (Nachtessen/Frühstück) • Reiseleitung vom 2. bis 4. Tag

2.TAG: ORVIETO - ROM Reise ins malerische Oriveto und nach Rom.

• • • •

3.TAG: CHRISTLICHES ROM (Fak.) Stadtführung im christlichen Rom. 4.TAG: KLASSICHES ROM Stadtrundfahrt antikes und klassisches Rom. 5. VILLA D’ESTE – CHIANCIANO Besichtigung der Villa d’Este. 6.TAG: CHIANCIANO – SCHWEIZ REISEDATEN

WEBCODE

erom

So 30.03.–Fr 04.04.** So 14.09.–Fr 19.09. So 13.04.–Fr 18.04.* So 28.09.–Fr 03.10. Mo 21.04.–Sa 26.04. So 12.10.–Fr 17.10.* So 11.05.–Fr 16.05.

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ZWIEBACK | 39

Knuspriger Pausensnack

Die Zwiebackscheiben kommen neu in kleineren Innenpackungen daher – in vier statt zwei Portionen. In dem handlicheren Format eignen sie sich noch besser für eine Zwischenmahlzeit.

Zwieback Original 260 g, Fr. 3.20

Zwieback Fitness, ohne Zuckerzusatz, 270 g, Fr. 4.10

Zwieback Urdinkel, 290 g, Fr. 4.20 Ein ausgewogenes Znüni mit Zwieback und Früchten. Praktisch sind die neuen, kleineren Portionen des Zwiebacks.

einen empfindlichen Magen hat, schätzt die kleineren Portionen. Denn einmal geöffnet, nimmt der Zwieback schnell Feuchtigkeit auf. Verpackt ist der Zwieback jedoch lange haltbar. Das Haltbarmachen von Brot hat im Übrigen schon die alten Griechen und Römer interessiert: Sie haben dafür ihr Brot zweimal gebacken – daher auch der Name Zwieback.

Neu ist neben der Portionierung die Verwendung von Schweizer Mehl bei der Herstellung des Original- und Urdinkel-Zwiebacks, deren Verpackung deshalb auch die Schweizerfahne trägt. Nachhaltig kommt auch die FSC-Kartonverpackung des gesamten Sortiments daher: Das Papier stammt aus umwelt- und sozialverträglicher Forstwirtschaft. Text: Anna-Katharina Ris

Bio Zwieback Vollkorn, 260 g, Fr. 3.95 Bild und Styling: Claudia Linsi

M

it den neuen, kleineren Innenpackungen wird Zwieback zum praktischen Snack für unterwegs. Neu sind statt zwölf nur sechs Zwiebackscheiben in einer Innenpackung. Zusammen mit Frischem wie Äpfeln oder Rüebli entsteht so ein schmackhaftes Zvieri oder Znüni. Auch wer Zwieback zu Hause vorrätig hat – etwa wenn das Brot ausgegangen ist – oder

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu zählen auch die verschiedenen Zwiebacks.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

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SCHOKOLADE | 41

Gruss aus der Schweiz Schweiz und Schokolade, Schokolade und Schweiz – beides wird weltweit gern in einem Atemzug genannt. Kein Wunder also, dass Schokolade als Mitbringsel für Freunde und Bekannte im Ausland sehr beliebt ist und sich auch bestens als süsse Erinnerung an Ferien in der Schweiz eignet. Chocolat Frey bietet in der Linie «Swiss Chocolate» ein breites Sortiment an Schokoladenartikeln für Touristen an. Es umfasst nicht weniger als neun verschiedene und qualitativ hochwertige Variationen der meistgegessenen Schokolade in der Schweiz. Von grossen und kleinen Tafeln über Napolitaines bis zum Matterhörnli, sogar originell im Rucksäckli oder Milchkännchen verpackt, ist für jeden Geschmack und jedes Budget etwas dabei.

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SCHAUFENSTER 42 |

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FASNACHTSCHÜECHLI

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NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Lieblinge der Nation

Manche Dinge ändern sich nie. Zum Beispiel die Fasnachtschüechli der Migros. Sie sind seit 64 Jahren ein Renner.

In der närrischen Zeit unverzichtbar: Luftschlangen, Konfetti und die Fasnachtschüechli der Migros.

Bild: Christian Dietrich; Styling: Mirjam Käser

W

ie schön, dass es Dinge gibt, auf die man sich jedes Jahr immer wieder aufs Neue freut. Jetzt ist FasnachtschüechliZeit. Diejenigen der Migros seien die besten, sagt man. Kein Wunder, denn das filigrane Gebäck ist hauchdünn, knusprig, goldbraun gebacken und ausgewogen süss. Das hat Suchtpotenzial. Entsprechend gehen in den Fasnachtswochen 2 Millionen Stück über die Ladentische. Auch optisch überzeugen sie durch ihre typische Wellenform und die feinen Blasen. In dieser Qualität kann man dieses delikate Gebäck nur industriell herstellen. Die

Fasnachtschüechli, die seit 1950 ein Migros-Klassiker sind, werden von der Midor AG in Meilen am Zürichsee produziert, wobei die Rezeptur nie verändert wurde. Damit Geschmack, Form und Knusprigkeit immer gleich bleiben, werden die Produktequalität und der Fabrikationsprozess laufend überprüft. Ein guter Ruf verpflichtet eben. Das Herstellungsverfahren ist und bleibt ein gut gehütetes Betriebsgeheimnis. Die Fasnachtschüechli sind auch in einer Minigrösse erhältlich. Aber Achtung! Sie machen genauso süchtig wie die grossen. Text: Dora Horvath

 Fasnachtschüechli, 6 Stück, 90 g, Fr. 2.10  Fasnachtschüechli, 6 Stück, 216 g, Fr. 2.30* statt 2.90 * 20% Rabatt bis zum 24. 2.

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu zählen auch die Fasnachtschüechli.


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FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL

M-Classic Forellenfilet geräuchert, Zucht aus Dänemark, 3 x 125 g 8.60 statt 10.80 20% M-Classic Wienerli, Schweizer Fleisch, 2 Paar, 200 g 2.20 statt 2.85 Burewurst, Schweizer Fleisch, 2 Stück, 270 g 4.30 statt 5.45 Wienerli, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, 2 Paar, 240 g 2.80 statt 3.45 Schwyzer Chäswürstli, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, 2 Paar, 240 g 4.60 statt 5.65 Wienerli, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, 2 Paar, 200 g 2.40 statt 3.– Filetto (Schweinsnierstück), «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, Schale, per 100 g 4.30 statt 5.40 Saucisson, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.60 statt 2.05 Speckwürfeli, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, Schale, per 100 g 1.70 statt 2.45 30% Wienerli, Schweizer Fleisch, 5 Paar, 500 g 5.40 statt 7.10 Engelbergerwurst gehobelt, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, Schale, per 100 g 3.80 statt 4.70 Engelbergerwurst, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, Stück à 130 g 4.30 statt 5.30 Muotathaler Trockenfleisch, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, Schale, per 100 g 6.90 statt 8.70 Kochspeck, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, ca. 300 g, per kg 16.– statt 20.50 Kochspeck, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, ca. 700 g, per kg 15.50 statt 19.50 Rindfleisch Stroganoff, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.15 statt 3.60 40% Siedfleisch mager, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.10 statt 2.70 Lammgigot-Plätzli, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 3.60 statt 4.80 25% Erhältlich in der Selbstbedienung Lammgigot ohne Bein, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.90 statt 3.95 25% Lammvoressen mit Bein, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per kg 9.90 statt 16.50 40% Poulet Nuggets (Pouleterzeugnis), «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, 240 g 4.40 statt 5.50 Poulet-Cordon-bleu (Pouleterzeugnis), «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, 260 g 5.50 statt 6.90

BROT UND MILCHPRODUKTE Heidi Bergkäse halbfett, 20x per 100 g 2.05 NEU *,** Frischfondue Moitié-Moitié im Duo-Pack, 2 x 400 g 12.95 statt 16.20 20% Cantadou Frischkäse im Duo-Pack –.90 günstiger, z.B. Kräuter, 2 x 125 g 4.10 statt 5.– Dallenwiler Geiss-Joghurt Himbeer, «Aus der Region.», 150 g –.95 statt 1.20 * Sbrinz Extra, «Aus der Region.», per 100 g 1.80 statt 2.25 Sbrinz Bröckli, «Aus der Region.», Schale à 120 g 3.35 statt 4.20 Sbrinz gehobelt, «Aus der Region.», Schale, per 100 g 3.40 statt 4.25

BLUMEN & PFLANZEN Tulpen Ton in Ton, Bund à 20 Stück, pro Bund 12.50 statt 15.80 Sprayrosen, Fairtrade, Bund à 10 Stück 10.80 statt 12.80 Phalaenopsis, pro Topf 9.90 statt 16.80 40% Campanula, «Aus der Region.», pro Topf 3.95 statt 6.90 40% Primeli, «Aus der Region.», pro Topf 1.– statt 1.50 33%

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Erleben Sie mit uns die verschiedenen Gesichter Japans: Ehrwürdige Architektur, Städte wie Tokyo, Hiroshima und Kyoto sowie die landschaftlichen Schönheiten rund um den Vulkan Fuji.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Zürich – Tokyo Flug mit SWISS nonstop nach Tokyo. 2. Tag: Tokyo – Hiroshima Ankunft in Tokyo Narita. Transfer zum Flughafen Haneda (Tokyo) und Flug nach Hiroshima. Transfer in Ihr Hotel. Nachmittag zur freien Verfügung. 3. Tag: Hiroshima – Miyajima – Hiroshima Heute werden Sie mit Japans jüngerer Geschichte konfrontiert. Besichtigung der Gedenkstätte und des Friedensmuseums in Hiroshima. Ausflug zur heiligen Insel Miyajima mit dem Itsukushima-Schrein. 4. Tag: Hiroshima – Kyoto Fahrt nach Kurashiki mit seiner Altstadt u.a. alte Kaufmannshäuser, Reisspeicher uvm. In Okayama besuchen Sie einen der schönsten Gärten Japans. Nachmittags Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen. 5. Tag: Kyoto Stadtbesichtigung der ehemaligen Kaiserstadt mit vielen prachtvollen Tempeln, berühmten Zen-Gärten und reizvollen Anlagen. 6. Tag: Kyoto – Osaka – Kyoto Besichtigung der imposanten Tempelhalle des Sanjusangendo mit ihren 1001 Holzstatuen und dem Fushimi Inari-Schrein mit seinem schier endlosen Schreintor-Weg. Anschliessend Fahrt per Bus nach Osaka mit seiner gewaltigen Burganlage. 100% REKA-Zahlung möglich

00.– inkl.

7. Tag: Ausflug Nara Ausflug nach Nara, Wiege der japanischen Kultur. Sie besuchen den Horyu und den Todaiji Tempel. 8. Tag: Kyoto – Kanazawa Spaziergang durch die malerische Küstenlandchaft. Weiterfahrt nach Kanazawa und Besuch des alten Nagamachi-Samuraiviertels. 9. Tag: Kanazawa – Takayama Heute überqueren Sie die japanischen Alpen. Unterwegs Halt in Shirakawa-go, ein Ort der von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. 10. Tag: Takayama – Nagano Rundgang in Takayama. In Yamanouchi sehen Sie mit etwas Glück die MakakenAffen beim Bad in den heissen Quellen. 11. Tag: Nagano – Fuji-Hakone N.P. In Matsumoto besichten Sie die «Krähenburg». Nachmittags erreichen Sie den FujiHakone Nationalpark. 12. Tag: Fuji-Hakone N.P. – Tokyo Busfahrt über Kamakura ins ultramderne Tokyo.

13. Tag: Ausflug Tokyo Bei diesem ganztägigen Besichtigungsprogramm werden Ihnen die unterschiedlichen Gesichter der Megacity vor Augen geführt. 14. Tag: Tokyo Zeit zur freien Verfügung um Tokyo auf eigene Faust zu entdecken und erleben. 15. Tag: Tokyo – Zürich Morgens Transfer zum Flughafen und Flug nonstop nach Zürich. Ankunft am Nachmittag.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

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FOOD | 49

GUT & GÜNSTIG

Pasta mit Spinatpesto für circa Fr. 7.55 Hauptgericht für 4 Personen ■ 125 g Spinat waschen und gut abtropfen lassen. Zusammen mit 50 g geriebenem Sbrinz, 5 EL Olivenöl, 2 TL Zitronensaft, 50 g Cashewkernen und 1⁄4 TL geriebener Zitronenschale in den Cutter geben. 2 Knoblauchzehen dazupressen. Alles zu einer dicken Paste pürieren. Mit Salz abschmecken. Circa Fr. 4.50 ■ 400 g Pasta, z. B. Mafalde, nach Packungsanleitung bissfest kochen. Abgiessen, dabei etwas von dem Kochwasser auffangen. Pasta in eine Schüssel geben und mit dem Pesto mischen. Nach Bedarf etwas Kochwasser beigeben, damit sich alles gut mischt. Circa Fr. 3.05 TIPP Das Pesto schmeckt auch als Dip zu knusprig geröstetem Brot.

Spinat und Cashewkerne ergeben ein frisches Pesto für die Pasta .

Feines Kaltmenü Mit den richtigen Zutaten ist Pasta auch kalt sehr schmackhaft. Das neue Menü von Anna’s Best, das es in verschiedenen Variationen gibt, ist ein guter Beweis dafür. Die Komposition aus frisch gekochten Penne, Gemüse und Thon aus nachhaltigem MSC-Fischfang lässt sich direkt aus der Schale geniessen. Ideal für die Pause im Büro, an der Uni oder für unterwegs. Anna’s Best Penne mit Thon, 350 g, Fr. 7.90 In grösseren Filialen

Französischer Snack

Farbenfroher Osterbote Wenn die bunten Bunnys in der Migros Einzug halten, ist Ostern nicht mehr weit. Die dekorativen Häschen aus feiner Milchschoggi muss man einfach gern haben. Sie sind ein Highlight der Ostersaison, sei es zum Verschenken oder natürlich auch zum Selbervernaschen. Frey Bunny Milch, in diversen Farben, 55 g, Fr. 3.20

Crêpes werden von Gross und Klein geliebt. In ihrer Heimat, der Bretagne, belegt man sie grundsätzlich mit Süssem. Jetzt gibt es die französische Spezialität zum Mitnehmen im Hosentaschenformat. Crêpeteig und Schokoladenfüllung enthalten keinerlei Zusatzstoffe. Einfach aufreissen und hineinbeissen, wo und wann man will. Whaou Crêpes Schokolade, 8 Stück, Fr. 4.50

Streichzarter Brotaufstrich Valflora ist die willkommene Alternative zur reinen Butter. In der Mischung aus Rapsöl, Buttermilch, Sonnenblumenöl und 40 Prozent Butter liegt das Geheimnis ihrer guten Streichfähigkeit. Der beliebte Brotaufstrich besteht neu zu 100 Prozent aus Schweizer Rohstoffen. Valflora Soft, 200 g, Fr. 2.80


Baltische Staaten

Litauen, Lettland und Estland – ein Stück faszinierende «neue Welt». 1. Tag Schweiz – Eisenach Fahrt entlang dem Rhein und durch Hessen nach Eisenach. 2. Tag Eisenach – Posen Die Reise führt über Berlin und durch Grosspolen nach Posen.

Nach der Stadtbesichtigung von Vilnius führt Sie die Fahrt über Kaunas nach Klaipeda an der Küste des kurischen Haffs.

6. Tag Vilnius – Kurische Nehrung – Riga Am Vormittag ist die Kurische 3. Tag Posen – Masuren Nehrung Ihr Ziel. Wer hierher Sie verlassen Posen und fahren kommt, findet ein in Europa einnach Torun. Die Stadt am Südmalig schönes Wechselspiel der rand des Kulmerlandes liegt an Landschaft vor; an die Sahara erder Weichsel und war ein wichtiinnernde Sandflächen, die höchsges Handelszentrum, das auch ten Dünen Europas, endlose lange Zeit zur Hanse gehörte. Strände, weite Buchten, KiefernAm Nachmittag erreichen Sie die und Buchenwälder, in denen masurische Seenplatte, das grösman mit einigem Glück sogar ste zusammenhängende FeuchtElche sieht. Auf der Weiterreise gebiet Europas. nach Riga machen Sie Halt in 4. Tag Masuren – Vilnius Siauliai, wo Sie den «Berg der Kreuze» besuchen. Vorbei an zahllosen Seen führt Sie die Reise an die litauische 7. Tag Riga Grenze und nach Trakai, einer Der heutige Tag steht ganz im sehr ungewöhnlichen, gut erZeichen von Riga, einer Stadt haltenen Kleinstadt, die zu den mit vielen Gesichtern. Einmal grössten Sehenswürdigkeiten erinnert sie den Besucher an alte Litauens zählt. Gegen Abend Hansestädte wie Bremen oder treffen Sie dann in Vilnius ein. Lübeck, ein anderes Mal zeigt 5. Tag Vilnius – Klaipeda sie sich im Glanz des 19. Jahrhunderts, oder sie überrascht Die Hauptstadt Litauens übermit der Atmosphäre einer typirascht durch die Fülle und Vielschen Grossstadt. falt ihrer Sehenswürdigkeiten.

12 Tage Fr. 1'665.–

8. Tag Riga – Tallin Sie verlassen Riga und folgen der Küste der Ostsee und erreichen Pärnu, den beliebtesten Ferienort Estlands. Am Nachmittag treffen Sie in der estnischen Hauptstadt Tallin ein. 9. Tag Tallin – Einschiffung Am Vormittag steht eine Stadtrundfahrt in Tallin auf dem Programm. Sehenswert sind die Oberstadt, die Alexander-Newski-Kathedrale, die Stadtmauer mit 24 Türmen und Bastionen, sowie das Rathaus mit dem Rathausplatz. Abends Einschiffung zur Überfahrt nach Schweden. 10. Tag Stockholm – Göteborg Fahrt durch die malerische Seenlandschaft Südschwedens nach Göteborg. 11. Tag Kiel – Kassel Am Morgen Ankunft in Kiel und Weiterreise über Hamburg und entlang der Lüneburger Heide nach Kassel. 12. Tag Kassel – Schweiz Rückreise über Frankfurt und Karlsruhe in die Schweiz.

Reisedaten 2014 30. Juli – 10. August

Das ist alles dabei...

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12-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar 9 Übernachtungen mit Halbpension in guten Dreiund Viersterne-Hotels in Zimmern mit Dusche/WC 2 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet an Bord moderner Fährschiffe in Doppelkabinen innen mit Dusche/WC Stadtbesichtigungen in Vilnius, Riga und Tallin Ausflug Kurische Nehrung Reiseleitung im Baltikum

Nicht inbegriffen: ✘ Annullationsschutz Fr. 36.– ✘ Einzelzimmerzuschlag (mit Doppelkabine innen auf den Fähren) Fr. 440.–

Abfahrtsorte Zürich, Bern, Olten, Basel, Luzern

Polen – Masuren

Kulturelles Erbe in faszinierenden Städten. Land der tausend Seen in den Masuren.

4. Tag Krakau – Tschenstochau – Warschau Sie verlassen Krakau und fahren nach Tschenstochau, dem berühmtesten Pilgerort des Landes. Durch die Tiefebene Masowiens erreichen Sie danach gegen Abend Warschau. 5. Tag Warschau – Masuren Nach einer Stadtrundfahrt durch die polnische Hauptstadt führt Sie die Reise in die Masuren, auch «Land der tausend Seen» genannt. In dieser beliebten Urlaubsgegend werden Sie zwei Nächte wohnen. 6. Tag Ausflug Masuren Auf dem Streifzug durch die Ma3. Tag Breslau – Krakau Am Vormittag Weiterfahrt durch suren besichtigen Sie die RastenOberschlesien, das wichtigste In- burg in Ketrzyn, die Wolfsschanze und das Kloster Swieta Lipka. dustriezentrum Polens, das von Sie unternehmen auch eine Schiffder Kohle- und Stahlproduktion fahrt auf einem der Masurischen geprägt wird, nach Krakau. Ein Seen. Führer zeigt Ihnen die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Mit ih7. Tag Masuren – Oberlandren prachtvollen historischen kanal – Marienburg – Danzig Fassaden sowie der schönen Zuerst besuchen Sie den Oberlandschaftlichen Umgebung am landkanal, eines der drei «ostFusse der Karpaten ist Krakau preussischen Weltwunder». Auf zweifellos die schönste und reiz- dem Weg an die Küste machen vollste unter den grossen polni- Sie Halt bei der gewaltigen Maschen Städten. rienburg, dem einstigen Sitz des

1. Tag Schweiz – Weimar Fahrt über Basel und entlang dem Rhein nach Frankfurt. Weiterreise durch den Taunus und vorbei an Eisenach mit seiner berühmten Wartburg nach Weimar. 2. Tag Weimar – Bautzen – Breslau Vorbei an Chemnitz und Dresden gelangen Sie zur Mittagszeit nach Bautzen. Am Nachmittag erreichen Sie Breslau, das am Zusammenfluss von Olawa und Oder liegt. Auf einer Stadtführung zeigt man Ihnen die Sehenswürdigkeiten der wichtigsten Stadt Schlesiens.

11 Tage Fr. 1'485.–

Hochmeisters des Deutschen Ordens. Danach treffen Sie in Danzig ein, der wichtigsten Stadt an der baltischen Ostsee-Küste.

Reisedaten 2014

8. Tag Danzig Sie verbringen den ganzen Tag in Danzig. Nach dem Wiederaufbau nach den grossen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg sieht es heute wieder aus wie in den Glanzzeiten, als Bauten der reichen Reeder und Händler im 16. – 18. Jahrhundert das Bild der Hansestadt prägten.

Das ist alles dabei...

9. Tag Danzig – Torun – Posen Fahrt durch das Kummerland in die schöne Stadt Torun am Ufer der Wisla. Nach dem Mittagshalt in der Heimatstadt von Nikolaus Kopernikus fahren Sie nach Posen mit seiner sehenswerten Altstadt. 10. Tag Posen – Kassel Sie verlassen Polen und gelangen vorbei an Berlin und Magdeburg zur letzten Zwischenübernachtung nach Kassel. 11. Tag Kassel – Schweiz Heimfahrt durch Hessen und das Rheintal in die Schweiz.

14. – 24. August

11-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

10 Übernachtungen in guten Drei- und Viersternehotels inkl. Halbpension

Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC

Reiseleitung während dem Aufenthalt in Polen

Stadtbesichtigungen mit lokaler Führung in Breslau, Krakau, Warschau und Danzig

Ganztägiger Ausflug durch die masurische Seenplatte mit Schifffahrt

Nicht inbegriffen: Annullationsschutz Fr. 34.– EZ-Zuschlag Fr. 390.–

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Abfahrtsorte Zürich, Bern, Olten, Basel, Luzern


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

Brillantes Lächeln

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CANDIDA | 51

S

Candida präsentiert eine neue Generation der Zahnpflege: Diamantpartikel polieren die Zähne beim Putzen weiss und schonen dennoch das Zahndentin.

trahlend weisse, gepflegte Zähne sind das Markenzeichen der Stars. Doch ein Zahnpastalächeln kann heute fast jeder haben. Durch regelmässiges Putzen mit der richtigen Zahncreme hat man es schon halb gewonnen. Mit der Neuheit White Diamond lanciert Candida eine fortschrittliche Zahnpasta, die auf einer neuartigen Technologie basiert: Echte Diamantpartikel polieren die Zahnoberfläche gründlich und doch sanft. Gleichzeitig wird das empfindliche Zahndentin geschont. Dabei wird die Plaque entfernt, die Zähne werden vor Karies geschützt. Ausserdem vermag die Zahnpasta Zahnstein in der Entstehungsphase zu reduzieren, bevor er ganz verhärtet.

Niedriger Abriebwert zur Schonung der Zähne

Bild: iStockphoto

Für die Aufhellung der Zähne sind die Diamantpartikel verantwortlich. Dank ihrer feinen Körnung erreichen sie einen sehr tiefen abrasiven Wert, den sogenannten RDAWert (Radioactiv Dentin Abrasion). Er ist ein Mass dafür, wie abreibend eine Zahnpasta aufs Dentin wirkt – je tiefer, desto schonender fürs Dentin. Mit dem aussergewöhnlich niedrigen RDA-Wert 30 schafft Candida White Diamond innerhalb von zehn Tagen eine wirkungsvolle und äusserst schonende Aufhellung. Die Diamantpartikel der neuen Candida sorgen im wahrsten Sinn des Wortes für ein brillantes Lächeln. Text: Jacqueline Vinzelberg

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

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NONFOOD | 53

RAPPENSPALTE

Erster Frühlingsgruss Mit Blumen kann man sich schon jetzt den Frühling ins Haus holen. Die schönsten Sträusse lassen sich schnell selbst mit ein wenig Kreativität zusammenstellen. Zwei SträusseTulpen können gut mit Hyazinthen oder Ranunkeln kombiniert werden. Schnittblumen bevorzugen kühle Standorte, damit sie länger halten. M-Classic Tulpen, 20 Stück Fr. 14.50, 10 Stück Fr. 7.50; Ranunkeln, 10 Stück Fr. 8.90; Hyazinthen, aktueller Tagespreis In grösseren Filialen

Sie schmiert und sie bröckelt nicht: Die Mascara der neuen Flamed Out Collection von Covergirl sorgt mit einem speziellen Bürstchen für volle, schwungvoll geformte Wimpern. Weiche Hohlfaserborsten saugen die Mascara auf und umhüllen die Wimpern mit der optimalen Menge an Tusche. Covergirl Flamed out Mascara, Fr. 10.90 20-fache Cumulus-Punkte vom 17. bis 22. 2.

Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Ich mistete Pferdeställe aus und machte in den Ferien Versandarbeiten. Mit dem verdienten Geld kaufte ich mir ein Töffli. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Ich bin nicht so sehr an Dinge gebunden, meine Freiheit gäbe ich aber niemals her. Wofür geben Sie gern viel Geld aus?

Schön zu Fuss Perfekter Wimpernschlag

Die Aargauerin Nadine Strittmatter (29) ist eines der erfolgreichsten Schweizer Models. Sie hat für viele bedeutende Modemacher gearbeitet und lebt zurzeit in Paris und Wettingen.

Für Reisen.

Frauen lieben Schuhe. Und es gibt immer Gründe, das Sortiment zu erweitern. Einer wäre, die Vorfreude auf den Frühling, wenn man endlich wieder auf leichteres Schuhwerk umsteigen kann. Zum Beispiel diese Stiefelette für wärmere Tage. Schauen Sie doch beim nächsten MigrosEinkauf in der Schuhabteilung vorbei. Die neue Kollektion ist eingetroffen. Es lohnt sich.

Welche Ferien waren Ihre teuersten?

Ferien auf den Malediven.

Was ausser Geld ist in Ihrem Portemonnaie?

Ein Glückskäfer und allerlei Ausweise.

Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Kleider mit den Freundinnen tauschen, die Lebensmittel direkt beim Bauern kaufen und sich in der Stadt zu Fuss oder mit dem Velo fortbewegen.

Damenstiefelette, Gr. 36–41, Fr. 49.80 In grösseren Filialen

Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

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Frischer Duft Die vielen verschiedenen Düfte der Serie Press & Go beseitigen unangenehme Gerüche in Küche und Bad sofort. Dank der Aufhängevorrichtung lassen sich die Zerstäuber auch mobil verwenden. Die edle Verchromung sieht auch noch sehr dekorativ aus. Créateur d’Ambiance Press & Go Zerstäuber Chromé, Fr. 3.90 In grösseren Filialen

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Der Film. Es sollten vermehrt junge Talente gefördert und gute Ausbildungsstätten geschaffen werden. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Gute Freunde, Gesundheit, gutes Wetter! Mit wem gingen Sie gern auf Shoppingtour?

Mit Hedi Slimane, dem Creative Director von Yves Saint Laurent. Interview: Lea Simeon


SAISONKÜCHE 54 |

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ANNA ROSSINELLI

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Würzige Appetizer für Sotschi

NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Wer macht die besseren Tschebureki? Anna Rossinelli und «Saisonküche»-Koch Daniel Tinembart haben sichtlich Spass beim Füllen der russischen Teigtaschen.

Mit dem Schweizer Olympialied «Shine in the Light» garniert Anna Rossinelli die Winterspiele musikalisch. Aus diesem Anlass kocht sie mit dem Migros-Magazin russische Fleischkrapfen.

W

enn du satt werden willst, setz dich zur Gastgeberin. Wenn du besoffen werden willst, zum Gastgeber»,lautet ein russisches Sprichwort. Wer einmal zu Gast bei Russen war, der weiss, dass zu jedem guten Essen auch reichlich Wodka fliesst. Anna Rossinelli, die den Schweizer Olympiasong «Shine in the Light» mit ihrer Band komponiert hat und natürlich auch selber singt, möchte aus aktuellem Anlass Tschebureki zubereiten, ein Gericht der russischen Küche. Auf Wodka zum Essen will sie aber verzichten. Sie habe das hochprozentige Nationalgetränk der Russen im Studio schon zur Genüge gekippt, um sich «ein bisschen auf die russische Kultur einzustimmen», wie die Baslerin zugibt.

Gekocht wird in der Küche ihres Freundes und Bandkollegen Georg Dillier, weil diese mehr Platz bietet. Das Paar wohnt zwar in getrennten Wohnungen, diese liegen jedoch nur ein paar Minuten Fussweg voneinander entfernt. «Wir kochen und essen oft gemeinsam», sagt die 26-Jährige.

In Russland kippt man sogar Wodka in den Teig «Saisonküche»-Koch Daniel Tinembart ist beeindruckt von der Küche, in der es auf kleinstem Raum an nichts fehlt. «Toll! Sogar ein Gasherd», freut er sich und breitet seine Zutaten auf der Arbeitsfläche aus. Der Teig für die würzigen Teigtaschen, die ursprünglich aus der Küche der Krimtataren stammen, ist

AUFGETISCHT

Anna Rossinelli, Sängerin Die 26-jährige studierte Vollblutmusikerin aus Basel begann ihre Laufbahn als Strassenmusikantin. Gemeinsam mit ihren Bandmitgliedern Georg Dillier und Manuel Meisel vertrat sie die Schweiz 2011 beim Eurovision Song Contest. Am 7. Februar erschien ihr drittes Album «Marylou Two», auf dem unter anderem der Sotschi-Song «Shine in the Light» zu hören ist.

Ihr Sport ist die Musik: Anna Rossinelli singt den offiziellen Schweizer Olympiasong.

 Was haben Sie auf Vorrat? Pasta und Sugo.  Wie oft kochen Sie pro Woche? Drei Mal, immer am Abend. Ich bin keine Mittagesserin.  Kochen ist für Sie … Lebensnotwendig und eine Leidenschaft. Ich nehme mir Zeit beim Kochen, damit dabei etwas Gutes rauskommt.

Bild: Tom Halller

 Was würden Sie nie essen? Hartkäse, Raclette und Käsefondue.  Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit Leonardo DiCaprio. Ich finde ihn extrem talentiert, und meiner Meinung nach hätte er schon längst einen Oscar verdient.

Ei und Mehl für den Teig; Petersilie, Chili und Paprika für die würzige Fleischfüllung.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014

ANNA ROSSINELLI | 55

Der Teig muss eine Stunde ruhen, bevor man ihn portionsweise zu Kugeln à 40 bis 50 g verarbeitet.

Die Ränder der Teigtaschen werden kurz befeuchtet und mit der Gabel angedrückt.

In hocherhitzbarem HOLL-Rapsöl werden die Teigtaschen goldbraun gebacken.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

schnell gemacht, muss allerdings noch eine Stunde lang ruhen, bevor er weiterverarbeitet werden kann. Die Zeit wird genutzt, um das Fleisch für die Füllung klein zu schneiden und gut mit Salz, Paprika, Kümmel und Chiliflocken zu würzen. «Kann man das auch vegetarisch machen?», will Anna Rossinelli wissen. «Sicher, aber ein Russe würde das nie tun. Das Fleisch bildet schliesslich die Grundlage, damit der Wodka im Anschluss einen nicht umhaut. Russen kippen sogar hin und wieder Wodka in den Teig», weiss der Koch. Seit ihrem Auftritt beim Eurovision Song Contest 2011 haben sich Anna und ihre Bandkollegen Georg Dillier und Manuel Meisel in der schweizerischen Musiklandschaft etabliert. Auch wenn sie inzwischen von ihrer Musik leben können, kehren sie immer noch gern zu ihren Wurzeln zurück und treten dann und wann als Strassenmusikanten auf. Um unerkannt zu bleiben, müssen sie dafür heute allerdings ins benachbarte Strassbourg ausweichen.

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ANNA ROSSINELLI | 57

Tschebureki – Fleischkrapfen

Auftritt im House of Switzerland und kulinarische Erkenntnisse Von einem Leben in Luxus sind sie dennoch weit entfernt. Ihr Zuhause ist jeweils eine Altbauwohnung in Basel. Zwei Zimmer, Toilette und Dusche eine halbe Treppe tiefer. Im Wohnzimmer stehen ein Klavier, ein Plattenspieler, ein Holztisch. Fast alles stammt aus dem Brocki oder vom Flohmi. Dass Anna Rossinelli auf Einladung der Schweiz nach Sotschi reisen durfte, war für sie Ehre und Herausforderung zugleich. «Wir haben im House of Switzerland zwei Konzerte gegeben. Meine Mutter hatte ihre Angst vor Anschlägen auf mich übertragen. Ganz wohl war mir in Sotschi nicht», gesteht die Sängerin. Dass die russische Küche weit mehr zu bieten hat als Tschebureki, Bortsch und jede Menge Wodka, nahm sie dafür wohlwollend zur Kenntnis. Text: Anette Wolffram Eugster Bilder: Andreas Eggenberger

1 Ei 1,3 dl Wasser 1 TL Salz 300 g Mehl 200 g Lammhuft 200 g Schweinshalssteak 1 Bund glattblättrige Petersilie 1 Zwiebel 3 Knoblauchzehen je 1 TL Salz, Paprika, Kümmel, Chiliflocken Mehl zum Auswallen 5 dl HOLL-Rapsöl (hoch erhitzbar)

ZUBEREITUNG 1. Für den Teig Ei, Wasser und Salz verquirlen. Mehl dazugeben und alles zu einem elastischen Teig kneten. Teig in Klarsichtfolie einpacken und ca. 1 Stunde ruhen lassen. 2. Fleisch in grobe Würfel schneiden. Im Cutter portionenweise hacken. Petersilie, Zwiebel und Knoblauch separat hacken. Alles mit Fleisch und Gewürzen gut mischen. 3. Aus dem Teig Kugeln à 40–50 g formen. Teigkugeln auf wenig Mehl ca. 2 mm dünn zu Rondellen auswallen. Fleischmasse auf die eine Hälfte der Rondellen verteilen. Dabei Teigrand freilassen. Ränder mit Wasser bestreichen und Rondellen zuklappen. Ränder mit einer Gabel gut andrücken. Öl in einer Pfanne oder Fritteuse erhitzen. Tschebureki portionenweise bei 170 °C ca. 5 Minuten goldbraun backen, dabei einmal wenden. Herausheben und auf Haushaltspapier abtropfen lassen. Dazu passt saurer Halbrahm.

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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

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Milena Frey, stellv. Fachmarktleiterin Melectronics Rothenburg, berät Kunden beim Kauf ihrer neuen Küche.

Küchen zum Anfassen

Am 23. Oktober 2013 öffnete in Rothenburg einer von schweizweit zwei Flagshipstores von Melectronics. Als erste Melectronics-Filiale überhaupt bietet er ganze Küchen an.

Bild: Christoph Arnet

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uf 900 Quadratmetern findet sich im Melectronics in Rothenburg eine breite Auswahl an Haushaltsgeräten, Unterhaltungselektronik und Multimedia. Neu am Angebot ist besonders eines: In der Filiale sind ganze Modellküchen in unterschiedlichen Varianten aufgebaut, bestückt mit Einbaugeräten wie Steamer, Backofen oder Dampfgarer. «Kundinnen und Kunden können sich so ein viel besseres Bild ih-

rer neuen Küche machen», erklärt Milena Frey, stellvertretende Fachmarktleiterin des Melectronics Rothenburg. «Dazu kommt, dass eine breite Auswahl an Kücheneinbaugeräten angeboten wird, die in frei zusammenstellbaren Küchen integriert und beliebig kombiniert werden können», ergänzt sie. Zur Auswahl stehen dafür Einbaugeräte aller bekannten Hersteller – und eine optimale Beratung des Fachpersonals.

«Wichtig ist auch, was nach dem Kauf passiert», verrät Milena Frey, «Grossgeräte wie Kühlschränke werden kostenlos nach Hause geliefert. Und werden Kücheneinbaugeräte für eine bestehende Küche gekauft, werden sie von einer Fachperson eingebaut.» Die Garantie besteht zudem während fünf Jahren nach dem Kauf – drei Jahre länger, als gesetzlich verlangt. Text: Marisa Michlig


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Eine intensive Angelegenheit Was ist eine Büste? Was bedeutet Lasieren? Und wozu werden Ringfeilen benötigt? Antworten darauf geben die kreativen Intensivkurse der Klubschule Migros Luzern.

Hier ist ein ruhiges Händchen gefragt: In den Schmuck-Intensivkursen der Klubschule Migros Luzern werden aus Skizzen individuelle Kreationen.

Weitere Intensivkurse in der Region n Keramik, Start: 14.3. in Luzern n Fotografie, Start: 18.3. und 4.4. in Zug, 21.8. in Luzern n Floristik, Start: 2.5. in Zug und Luzern Für eine persönliche Beratung lohnt sich der Besuch der kostenlosen Infoveranstaltungen vom 11. März in Zug oder 26. März in Luzern. Mehr Infos: www.klubschule.ch, Tel. 041 418 66 66

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iele besuchen heute eine Weiterbildung alleine des Diploms wegen. Der Abschluss ist das Ziel, dabei ist der Weg dorthin die eigentliche Bereicherung. Die Klubschule Migros Luzern versteht Bildung noch im ursprünglichen Sinn: als umfassende Entfaltung der Persönlichkeit. Gerade im Bereich Kultur & Kreativität ist das Angebot sehr vielfältig. Hier werden Modeträume verwirklicht, Fotos für die Nachwelt geknipst, Meisterwerke gemalt und schlichte Erdklumpen zu schmucken Objekten verarbeitet. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem Fachgebiet ist in den Intensivkursen möglich. Mit klaren Lernzielen, aber ohne Prüfungsdruck tauchen die Teilnehmenden während mindestens sechs Monaten in ein Fachgebiet ein. Mode: Modeträume Schritt für Schritt verwirklichen: In diesem Kurs

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38,


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IHRE REGION

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Im Entlebuch sind die Katzen los

Mit Unterstützung des Migros-Kulturprozents bringen junge Talente der Kantonsschule Schüpfheim/Gymnasium Plus im März eines der bekanntesten und beliebtesten Musicals überhaupt nach Escholzmatt: Sir Andrew Lloyd Webbers «Cats».

Bild: CATS 2014

Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Schüpfheim/ Gymnasium Plus während einer Probe für das Musical «Cats».

setzen sich die Teilnehmenden intensiv mit Modezeichnen, Materialien und Verarbeitungstechniken auseinander und entwickeln erste Schnittmuster nach ihren individuellen Körpermassen. Start: 30.4. in Zug und 9.5. in Luzern. Zeichnen und Malen: Eigene bildnerische Ausdrucksform finden: Strich für Strich werden in diesem Kurs zeichnerische und malerische Grundtechniken erlernt und eigene Bildideen kreativ umgesetzt. Start: 14.4. in Luzern und 1.5. in Zug. Schmuck: Edles Handwerk mit wertvollen Metallen: Hier entstehen aus verschiedenen Materialien individuelle Schmuckstücke. Zudem erhalten die Teilnehmenden Einblick in die Geschichte der Goldschmiedekunst. Start: 12.3. in Luzern. Text: Jacqueline Achermann

E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

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eit einem halben Jahr sind die Proben bereits im Gange, die Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Schüpfheim sind mit dem Zauber von «Cats» infiziert. In Zusammenarbeit mit dem Trägerverein Musical Plus lassen junge Talente im Entlebuch die Katze buchstäblich aus dem Sack. Professionell betreut und vorbereitet von einem Projektteam rund um den Luzerner Schauspieler und Regisseur Silvio Wey sowie den musikalischen Leiter David Engel-Duss, werden im März 22 Schülerinnen und Schüler als «Cats»-Darsteller auf der Bühne stehen. Für die Musik sorgt ein 23-köpfiges Liveorchester, zu dem zusätzlich eine mehrköpfige Gesangsgruppe gehört.

Erste Amateuraufführung dieses Musicals in der Schweiz Das Musical «Cats» wurde von Sir Andrew Lloyd Webber für Profis komponiert, dementsprechend schwierig ist die Wiedergabe von Schauspiel und Ge-

sang. «Es ist die erste Amateuraufführung dieses Musicals in der Schweiz», erklärt Regisseur Silvio Wey. «Alle Mitwirkenden sind gefordert, dürfen sich aber in einem professionellen Umfeld getragen fühlen und können so über sich hinauswachsen.» Eines ist klar: Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich bei «Cats» auf ein zweistündiges Feuerwerk aus Musik, Gesang und Tanz freuen. Text: Melanie Kaufmann/Kim Christen

Tickets zu gewinnen Das Migros-Kulturprozent verlost für die Premiere von «Cats» am 15. März in Escholzmatt 5 x 2 Tickets im Wert von je 43 Franken. Teilnahme auf www.migrosluzern.ch, Teilnahmeschluss ist der 21. Februar. Weitere Informationen zum Musicalprojekt finden Sie auf www.cats2014.ch


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Prächtige Städte, landschaftliche HĂśhepunkte und einmalige historische Bauwerke säumen die Donau und die Moldau und weisen den Weg fĂźr unsere Reise, Ăźber Deutschland nach Ă&#x2013;sterreich und in die Tschechische Republik. Dem behaglichen Auftakt mit der Schiffsreise von Passau nach Linz folgen städtebauliche HĂśhepunkte in SĂźdbĂśhmen: Wir logieren in Budweis und besuchen den BĂśhmerwald (fakultativ) mit dem malerisch, in einer Moldauschleife gelegenen Krumau. Danach verbringen wir drei Nächte in der ÂŤGoldenen StadtÂť Prag, die wir unter kundiger FĂźhrung entdecken.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweizâ&#x20AC;&#x201C;Deggendorf. Hinfahrt via Memmingen, MĂźnchen, Landshut ins Donaustädtchen Deggendorf vor Passau. 2. Tag: Deggendorfâ&#x20AC;&#x201C;Passauâ&#x20AC;&#x201C;Linzâ&#x20AC;&#x201C;Budweis. Unsere Reise beginnt mit einer unvergesslichen Donauschifffahrt auf dem vorwiegend natĂźrlichen Flusslauf zwischen Passau und Linz. Die Strecke ist gesäumt von zahlreichen SchlĂśssern, Kirchen und Burgen. Anschliessend Besichtigung der oberĂśsterreichischen Stadt Linz mit ihrem sehenswerten Hauptplatz. Fahrt Ăźber die Ăśsterreichisch-tschechische Grenze nach Budweis. 3. Tag: Budweis, fakultativer Ausflug BĂśhmerwald und Krumau. Wir besuchen die Region des grossen Moldaustausees und fahren entlang dem gleichnamigen Fluss durch die historischen Orte Rosenberg und Hohenfurt. Durch eine liebliche Naturlandschaft geht es weiter nach BĂśhmisch CZ

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Krumau. Mehr als dreihundert historische Häuser, zwischen denen das Areal des Schlosses (zweitgrĂśsste Anlage nach der Prager Burg und Unesco-Weltkulturgut) und die Kirche des heiligen Veits dominieren, bilden einen Altstadtkern von seltener Harmonie und SchĂśnheit. Anschliessend Fahrt zurĂźck nach Budweis. Beim gemeinsamen Spaziergang durch den Stadtkern mit seinem quadratischen Marktplatz erfahren wir Interessantes Ăźber die gut erhaltenen Renaissance- und Barockbauten. 4. Tag: Budweisâ&#x20AC;&#x201C;SĂźdbĂśhmisches Teichenund Burgenlandâ&#x20AC;&#x201C;Prag. Nicht weit von Budweis machen wir unseren ersten Stopp in HlubokĂĄ. Grund dafĂźr ist das gleichnamige Schloss, das unĂźbersehbar Ăźber der Moldau thront. Basteien und TĂźrme, Zinnen, Erker und spitzbogige Fenster verleihen dem Schloss etwas märchenhaftes. Daher auch der Name ÂŤTschechisches NeuschwansteinÂť. Nach einer FĂźhrung geht es weiter durch das sĂźdbĂśhmische Teichenland zur stimmungsvollen Burg Klingenberg mit dem Ăźber 30 Meter hohen Turm. Anschliessend unternehmen wir eine gemĂźtliche Bootsfahrt auf dem Orlikstausee zum prunkvollen Schloss Orlik (Aussenbesichtigung). An diesem herrlichen Ort haben wir Zeit fĂźr eine individuelle Mittagspause. Entlang der Moldau erreichen wir am Abend die ÂŤGoldene StadtÂť Prag. 5. Tag: Prag mit Altstadtbesichtigung. Die tschechische Hauptstadt ist gleichzeitig auch die grĂśsste Stadt des Landes. Zum imposanten Stadtbild gehĂśren die KarlsbrĂźcke mit neunundzwanzig Heiligenstatuen, die Prager Burgstadt (Hradschin), die Altstadt mit den frĂśhlichen Märkten, wo auch heute noch traditionelle Handwerkskunst dem Besucher Einblicke in vergangene Tage gewährt sowie verschiedene Kirchen, u.a. die Teynkirche, mit den Klängen der ältesten Orgel Europas. Heute Vormittag unternehmen wir, unter kundiger FĂźhrung, eine Besichtigung der Altstadt. Nachmittag zur freien VerfĂźgung. 6. Tag: Der Prager Burgberg. Am Vormittag interessante Besichtigung der Prager Burg, einem in jeder Hinsicht Ăźberragenden Bauwerk. Hier befindet sich auch die offizielle Residenz des tschechischen Staats-

präsidenten, so dass man jede Stunde die WachablĂśsung der in rot-weiss-blauen Uniformen gewandeten Soldaten verfolgen kann. Von den Gärten der Festungsanlage hat man einen schĂśnen Blick Ăźber die Stadt. Freier Nachmittag fĂźr individuelle Entdeckungen und Einkäufe. 7. Tag: Pragâ&#x20AC;&#x201C;Schweiz. RĂźckfahrt Ăźber Pilsen, NĂźrnberg, Ulm zu den Einsteigeorten.

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Das tschechische Neuschwanstein: Schloss HlubokĂ  â&#x2013;  â&#x2013; 

    

  

  

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NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Gefährlich schön Mit Schneeschuhen unterwegs durch die einsame Ebene Tsa du Toûno im Val d’Anniviers: Eine wunderbare Tour, die ganz schön gefährlich sein kann.

S

andra, arrête!», schreit der Berg­ führer von unten und zeigt auf den Hang, wo sich soeben auf rund 150 Metern Breite eine Lawine löst. Der­ weil blinkt unter Sandras Pullover das rote Kontrolllämpchen des LVS – ihres Lawinenverschüttetensuchgeräts. Gestern waren wir zu unserem zwei­ tägigen Ausflug im Val d’Anniviers im Unterwallis aufgebrochen. Vom kleinen Örtchen St­Luc ging es mit der Stand­

seilbahn hoch zur Bergstation Tignousa und von dort in gut anderthalb Stunden auf einem Winterwanderweg zum Hotel Weisshorn, das nur zu Fuss erreichbar ist. Das 1882 erbaute Gasthaus liegt an aussichtsreicher Lage auf 2337 Metern, knapp über der Waldgrenze. Diese Gren­ ze hätte eigentlich das Thema dieser Reportage sein sollen – immerhin ist es eine der höchstgelegenen Waldgrenzen Europas. Dass uns eine andere Grenze

auf der morgigen Schneeschuhtour je­ doch mehr beschäftigen sollte, wurde uns schon am Abend im Hotel klar. Wir wussten, dass die Lawinensituation mo­ mentan prekär war. Wie prekär, wurde uns bewusst, als wir erfuhren, dass an diesem Tag im Umkreis von nur 20 Kilo­ metern mehrere Lawinen niedergegan­ gen waren, die insgesamt fünf Tote forderten. Wie könnten wir morgen si­ cherstellen, die Gefahrengrenze nicht zu


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GRENZTOUREN Das Migros-Magazin geht an die Grenze. Sei dies die Staatsgrenze, Kantonsgrenze, Schneegrenze, Sprachgrenze, Stadtgrenze oder etwa gar die Schmerzgrenze: Wir unternehmen Touren in der Natur, die an oder sogar über die Grenze gehen.

Dieses Mal:

Die Gefahrengrenze

Unterwegs in der eigenen Spur – nicht zuletzt, um ein Gespür für die Lawinensituation zu erhalten. Von links: Sandra, Reto, Üsé und Bergführer Vincent.


Von wem wird eigentlich unser Brot hergestellt?

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Was uns am Herzen liegt, das machen wir selber — deshalb wird unser Brot von Migros Mitarbeitenden in Schweizer Migros Betrieben produziert. ––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Mehr auf: www.vonuns-vonhier.ch


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Bevor es losgeht, testet Vincent, ob jedes Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) auch wirklich sendet. Am Abend zuvor erhielten wir eine Einführung in den Umgang mit dem LVS.

überschreiten, fragten wir unseren Walliser Bergführer Vincent Bettler. Der sympathische 32-Jährige stellte gleich klar: «Eine Bergtour mit null Risiko gibt es nicht.» Selbstverständlich könne man das Risiko minimieren, sagte Vincent. «Dazu musst du viel Vorwissen haben und unterwegs schauen, denken, antizipieren und auch dein Bauchgefühl nicht ausser Acht lassen.» Wichtig sei es zu merken, wann man auf einer Tour umkehren müsse. Während hinter den Gip-

Tour durch die weisse Hochebene

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St-Luc

Le Prilett Le Chiesso Hôtel du Weisshorn

Le Toûno

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Bella Vouarda

500 m

Karte: WS-Grafik

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feln im Westen die Sonne langsam unterging, erklärte uns Vincent den Umgang mit LVS, Lawinensonde sowie Schaufel. Und nach dem schmackhaften Nachtessen ging es bald über die alte Steintreppe zu unseren romantischen Zimmern mit breiten Holzdielen. Der eine oder andere von uns sinnierte im Bett liegend wohl noch einige Zeit darüber, was Vincent ausserdem gesagt hatte: «Morgen werden wir etliche Indizien für die Lawinengefahr hautnah erleben.»

An- und Rückreise: Mit den SBB und dem Postauto bis St-Luc, mit Standseilbahn bis Tignousa. Tour: Tignousa (2186 m)– Hotel Weisshorn (2337 m) / Hotel Weisshorn (2337 m)– Tsa du Toûno–Bella Vouarda (2614 m)–Le Chiesso (2198 m)– Le Prilett, St-Luc (1695 m) Dauer: 1. Tag ca. 1,5 h / 2. Tag ca. 5,5 h Anforderung: Durchschnittliche Kondition. Sicherheit: Für Unerfahrene nur in Begleitung eines Führers. Ausrüstung: Schneeschuhe,

Stöcke, Lawinen-Notfallausrüstung, warme Kleidung (Skikleider), gute, bequeme Schuhe (z. B. Bergschuhe oder Soft-Snowboardboots), Sonnenschutz. Kosten: Hotel Weisshorn ab Fr. 140.–/Person inkl. Halbpension. Bergführer: ab Fr. 550.– (abhängig von Anzahl Personen) Buchung Führer: www.rma.ch www.valdanniviers.ch Infos/Übernachten: www.weisshorn.ch www.valdanniviers.ch

Losgelaufen waren wir im fahlen Morgenlicht. Schaufel und Sonde im Rucksack, das LVS dicht am Körper, dessen blinkende rote Kontrolllampe den Modus «senden» anzeigt.

Ein «Wumm», das «Achtung Gefahr» bedeutet Die Tour sollte uns über die leicht ansteigende, mit kleinen Hügeln durchsetzte Ebene Tsa du Toûno bis zum Punkt Bella Vouarda bringen. Erst folgten wir einer Spur, doch schon bald scherte Vincent immer mal wieder in den Tiefschnee aus, wo wir teilweise knietief einsanken. Dann ein «Knall» und ein «Wumm». Vincent lächelte zufrieden, denn das «Wumm» provoziert meist nur, wer selber spurt. Und dieses Geräusch ist ein typisches Alarmzeichen für erhöhte Lawinengefahr und entsteht durch spontanes Absacken der Schneedecke. «Das sagt uns unmissverständlich, dass wir sehr aufpassen müssen und uns auf keinen Fall in zu steile Hänge wagen dürfen», legte uns Vincent nahe. Und solch gefährliche Hänge gibt es eben auch in einer Ebene. Denn, wie Vincent uns erläuterte, die Lawine eines 20 Meter hohen Hügels reiche bereits, um einen Menschen zu verschütten. Mittlerweile hatte die Sonne den Weg über die Krete gefunden. Der Weg, den unser Bergführer spurte, war ein kurvi-


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Wo in den roman­ tischen Schlaf­ zimmern die Holz­ dielen knarren und die Heizung leise rauscht: Das Hotel Weisshorn auf 2337 Meter über Meer.

ger – die gerade Linie ist halt nicht immer die sicherste. Oberhalb eines etwas steileren Hangs erklärte er uns, dass wir hier einzeln hinunterlaufen würden. Einerseits, um die Schneedecke nicht zu fest zu belasten, andererseits, damit im Fall einer Lawine maximal eine Person verschüttet wird. Vincent ging voran. Nach ihm war Sandra an der Reihe.

Zu gefährlich: Abbruch der Tour 20 Minuten vor dem Ziel

Schnee weiterverbreitet und so zum Bruch entlang einer wenig stabilen Schicht und damit zur Lawine führt. Wieder waren wir im Gänsemarsch unterwegs. Im weichen Pulver war das Stapfen unserer Schneeschuhe kaum zu hören – andere Geräusche gab es sowieso nicht. Wir waren die Einzigen hier. Schweigend, in regelmässigem Rhyth-

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mus zogen wir fast schon andächtig unsere Spur durch die weisse Ebene. «So, liebe Damen und Herren», ergriff Vincent etwas später das Wort, «das wars!» Das wars? Seit gut zweieinhalb Stunden waren wir unterwegs, unser Ziel, Bella Vouarda, lag nur knapp 20 Minuten entfernt. «Unser Ziel ist nun eben hier», sagte Vincent lächelnd, aber bestimmt: Vor uns liegt ein relativ steiler Nordhang, der nicht umgangen werden kann. Hier befinden wir uns definitiv an der Gefahrengrenze. «Weiterzugehen wäre schlicht und einfach sehr dumm», so das Fazit unseres Bergführers. Also legten wir eine Mittagsrast ein und machten uns danach auf den Rückweg. Mehrmals hörten wir noch das Wummgeräusch und waren froh, einen erfahrenen und vorsichtigen Bergführer an unserer Seite zu wissen. In St-Luc angekommen, ein Knopfdruck aufs LVS, und das rote Lämpchen hörte auf zu blinken. Text: Üsé Meyer

Dann passiert es. Vincent schreit Sandra zu, sie solle stehen bleiben und zeigt auf den Nordhang rechts. Uns stockt der Atem. Dort hat sich ein Schneebrett gelöst. Fast lautlos gleitet die Lawine auf einer Breite von rund 150 Metern den Hang hinunter und kommt in sicherer Entfernung von Vincent zu stehen. Die Lawine ausgelöst habe er selbst, erklärt er uns. Er habe ein «Wumm» gehört, dann einen Riss in der Schneedecke unweit neben ihm entdeckt, und wenige Sekunden später habe sich oben das Schneebrett gelöst. Das Absacken der Schneedecke setzt Energie frei, die sich – ähnlich wie bei den Wellen durch einen Stein, der ins Wasser geworfen wird – im www.migrosmagazin.ch

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Die Dividenden fliessen effektiv Vor zwei Jahren habe ich hier im Migros- in die Taschen der Aktionäre

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank

Bank-Ratgeber die genau gleiche Frage beantwortet. Dazu wählte ich den Titel «Mit Aktien ruhig schlafen». Meine Empfehlung lautete, sich nicht durch den damals in den Medien herrschenden Pessimismus beirren zu lassen. Stattdessen riet ich, auf die soliden Dividenden der Unternehmen zu achten. Zur Erläuterung stellte ich eine einfache Rechnung auf: Dank der Dividendenrendite von durchschnittlich drei Prozent steigt der Wert einer Aktienanlage von 50 000 Franken nach zehn Jahren auf 67 200 Franken. Das entspricht einem schönen Gewinn von 34 Prozent (siehe Grafik). Wer vor zwei Jahren tatsächlich in Schweizer Aktien investierte, konnte sogar von einem 40-prozentigen Anstieg profitieren. Falls Sie allerdings nicht gekauft haben: Können Sie dies jetzt trotzdem noch tun? Meine Antwort ist: Ja. Und zwar aufgrund der gleichen Argumente wie bereits vor zwei Jahren. Die langfris-

Schauen wir uns die beiden Faktoren doch mal etwas genauer an. Der erste ist unverändert positiv: Schweizer Aktien bieten nach wie vor eine ansehnliche Rendite von drei Prozent. Somit bleibt ein Wertanstieg von 50 000 auf 67 200 Franken in zehn Jahren weiterhin realistisch. Das zweite Element, das Dividendenwachstum, ist schwieriger abzuschätzen. Einen recht zuverlässigen Anhaltspunkt liefert jedoch der historische Durchschnittswert: Seit 1900 erhöhten Schweizer Aktien ihre Dividenden um 2,8 Prozent pro Jahr, bei einer Inflationsrate von 2,3 Prozent. Trotz Finanzkrise vermochten die Unternehmen ihre Ausschüttungen im letzten Jahrzehnt sogar deutlich stärker zu steigern. Gehen wir, als vorsichtige Schätzung, von einem künftigen jährlichen Dividendenwachstum von einem Prozent aus. Damit würde der Wert Ihrer Aktienanlage in den nächsten zehn Jahren um 48 Prozent auf 74 000 Fran-

MIX | 71

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Zuverlässige Geldquelle Ertrag in %

48%

40

34% 30 20

Dividendenwachstum 1% pro Jahr

10

Konstante Dividendenrendite 3%

0 Jahre

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Entscheidend für die langfristige Aktienperformance ist die Dividende. Die Grafik zeigt die Entwicklung mit einer konstanten Dividendenrendite von 3 Prozent (reinvestiert) sowie mit einem zusätzlichen Dividendenwachstum von 1 Prozent. Quelle: Migros Bank

ken zunehmen, wie aus der Grafik ersichtlich ist. Dieser Fokus auf die Dividendenzahlungen hat einen grossen Vorteil: Kurzfristige Kursschwankungen, die aktuell wieder für Schlagzeilen sorgen, werfen Sie nicht aus dem Konzept. Denn je länger der Zeithorizont ist, desto mehr wiegen sich diese Bewertungsausschläge nach oben oder unten wieder auf. Und umso wichtiger wird dafür derjenige Betrag, der als Dividende effektiv vom Unternehmen zum Aktionär fliesst. Schlafen Sie ruhig mit Aktien im Depot? Diskutieren Sie mit unter: www.facebook.com/migrosbank

ALLTAGE MIT KINDERN

Februar

Tipps und Ideen aus dem Buch «365 Alltage mit Kindern».

Bilder: Lee Jakob, Fotolia (2)

Fasnachtsmaske basteln ■ Material: Kartonteller, elastisches Band (ca. 60 Zentimeter), Schere, Filzstifte, evtl. Wolle. ■ Und so gehts: Selber eine Maske herzustellen, ist ein Erlebnis und macht viel Spass. Mit Hilfe einer Maske können sich die Kinder ganz schnell mit einem Tier oder einer Figur, zum Beispiel aus einem Märchen, identifizieren. Und anschliessend Stunden in dieser Rolle verbringen … In den Kartonteller werden zwei Löcher für die Augen geschnitten, ausserdem eines für die Nase und, wenn

nötig, ein breiter Schlitz für den Mund. Dann kann das Ausgestalten der Maske beginnen: Soll ein Tiger entstehen, wird der Kartonteller schwarz-orange gestreift bemalt, möchte sich ein Kind in einen Löwen verwandeln, kann aus Wollfäden eine Mähne angebracht werden. Mit ein wenig Fantasie ist fast alles möglich! Zum Schluss wird das Elastikband auf die richtige Länge zugeschnitten und auf beiden Seiten des Kartontellers zum Beispiel mit Heftklammern befestigt. Raubtiere und Clowns vor!

Sabine Mandel: «365 Alltage mit Kindern. Tolle Tipps zum Spielen und Singen, Erleben und Staunen, Basteln und Backen», Werd Verlag, www.werdverlag.ch, www.exlibris.ch


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

4

Heidi Bacchilegas neuer Prosecco heisst Grüntee. Jeweils mehrmals täglich ein Gläschen.

Während sechs Monaten versucht Migros-MagazinRedaktorin Heidi Bacchilega in Form zu kommen, denn sie hat einen Traum: Zum 20. Hochzeitstag will sie wieder ins Brautkleid passen. Unterstützt wird Heidi vom MigrosFitnessparkPersonal-Trainer Andreas Tasci.

Meinen geliebten vier P muss ich für lange Zeit Lebwohl sagen: Pizza, Pasta, Pane und Prosecco passen einfach nicht in mein neues Leben. Jedenfalls jetzt noch nicht. Solange ich abnehmen will, verzichte ich darauf. Ab sofort wird mein Teller mit Eiweiss, Gemüse, Salat und gesunden Kohlenhydraten gefüllt. Auf gut Deutsch:

Bild: René Ruis

IN FORM | 73

Abschied von den vier P

Zurück zur alten Form

FAZIT

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«LowCarb», was nichts anderes als «weniger Kohlenhydrate» heisst. «Du musst nichts aufschreiben, nichts abwägen. Solange du abnimmst, ist das Erfolg genug», verspricht mir mein Personaltrainer Andi Tasci. Uff, mir fällt ein Stein vom Herzen. Das Zählen ist mir seit den 80er-Jahren bei den Weight Watchers verleidet.

Aber ich will mein Ziel erreichen und noch dieses Jahr wieder in mein Brautkleid passen. Dafür muss ich definitiv mehr machen, als Gewichte zu stemmen. Meine Ernährungsgewohnheiten müssen sich ändern, am besten für immer. «Das Gefühl für deinen Körper muss wieder aktiviert werden. Du machst keine Diät, es ist eine Umstellung deiner Ernährung. Du wirst satt und brauchst die vier P gar nicht mehr.» Andi glaubt fest daran, auch an mich. Ich kämpfe noch. Kein Gläschen Prosecco, wenn ich meine Mädels treffe? Kein Glas Rotwein, wenn ich mein Rindsfilet geniesse? «Du kannst schon eine Ausnahme machen. Ich habe an Silvester auch Alkohol getrunken», erzählt Andi heiter. Ich bin irritiert. Silvester ist genau ein Mal im Jahr, und nur dann trinkt er Alkohol? Aber ich lerne etwas: Eine Ausnahme zu machen, liegt nicht jede Woche drin. Jährlich ist auch zu wenig. – Ich muss den richtigen Moment erkennen und ihn geniessen. Neben Sport und Ernährungsumstellung gehören regelmässige Erholungsphasen, genügend Schlaf und viel Motivation zu meinem Programm. «Das ist wichtig. Wenn der Körper gestresst ist, funktioniert die Fettverbrennung nicht. Nach Stress wäre es das Beste, sich zu bewegen. Kurz die Treppe rauf und runter.» Andi weiss alles, hat auf jede Frage eine Antwort parat und schafft es, mich zu motivieren. Mal schauen, wie die Waage darauf reagiert. Auf diese soll ich übrigens nur einmal pro Woche stehen. Das schaffe ich noch nicht: Ich brauche täglich mein Erfolgserlebnis!

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Von guten und bösen Kohlenhydraten: Heidi Bacchilega stellt ihr Leben auch in der Küche um. Der Menüplan.

Beim Essen liegt nicht jede Woche eine Ausnahme drin. Ein Mal im Jahr ist allerdings auch zu wenig. Deshalb muss ich lernen, den richtigen Moment zu erkennen, und ihn dann geniessen.


LEBEN 74 |

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AUTO

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NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Mit Sicherheit mehr Platz

Klein und geräumig, sparsam und flott, günstig und sicher: Leserfamilie Höppli aus Aathal-Seegräben testet, ob der neue Nissan Note das alles vereinen kann.

Platz für Familie Höppli: Martin, Philip, Daniela, Tanja und Roman (von links) mit dem Nissan Note beim Ausflug in einen Skatepark.

CO2-RICHTWERTE

EXPERTE

Nissan Note 1.5 dCi

Autoverkäufer gefordert

170 160 150 140 130

161 155 151 144 137 130

120 110 100 90 80

92 g/km 2010 2011 2012 2013 2014 2015

Im Jahr 2015 sollen die Neuwagen in der Schweiz im Schnitt nur noch 130 g/km ausstossen. 2012 betrug der Realwert 151 g/ km. Bei kontinuierlicher Senkung läge der Richtwert 2014 also bei 137 g/km. Der Testwagen liegt mit 92 g/km viel tiefer und gar unter dem 2021er-Zielwert 95 g/km. Weitere Infos zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch

Kurt Egli, Umweltberater

Bis im Jahr 2020 sollen die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 20 Prozent reduziert sein. Das meiste Einsparpotenzial bieten Gebäude – und der Verkehr. Nach langem Streit mit der Autoindustrie hat sich die EU zum Kompromiss durchgerungen: Der geplante 2020er-Grenzwert (Mittelwert aller Neuwagen 95 g/km CO2) kommt erst 2021. Für uns anspruchsvoll: Die EU darf dieses Ziel im Länderverbund erreichen; die Schweiz muss es alleine schaffen. Aber neben dem Nissan Note gibt es fast 100 Modelle, die den Wert schon erfüllen. Nun sind die Autoverkäufer gefordert.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

A

usgetüftelte Elektronik war einst Luxus, heute gehört sie in modernen Kleinwagen und Microvans zur alltäglichen Ausstattung. Im neuen Nissan Note etwa stecken ein Totwinkelwarner und eine 360-Grad-Rundumkamera. «Genial», findet Daniela Höppli (41) aus Seegräben ZH. «So sieht man sogar niedrige Poller oder spielende Kinder neben dem Auto.» Ebenso begeistert ist die diplomierte Bauleiterin von den Parkhilfslinien. «Ich habe via Monitor seitwärts an eine Mauer parkiert – das hat millimetergenau geklappt.» Das Kamerabild sorgt zudem für Unterhaltung: Neugierig verfolgen Roman (12), Philip (9) und Tanja (7) das Einparkieren via Hightechgerät. «Vor allem ist dieses Stadtauto trotz kompakter Abmessungen geräumig», sagt Martin Höppli (43). «Fünf Erwachsene finden gut Platz, zudem lassen sich die Fondtüren im 90-Grad-Winkel öffnen», sagt der Elektroingenieur. Seine Ehefrau ergänzt: «In vielen Autos ist die Montage der Sitzerhöher für Kinder mühsam. Hier sind alle drei Rücksitze entscheidende Zentimeter breiter.» Auch langbeinige Mitfahrer haben genug Platz. Dank verschiebbarer Rückbank kann man wählen, ob

STECKBRIEF

Nissan Note 1.5 dCi Antrieb: R4-Turbodiesel, 1461 cm3, 90 PS, 200 Nm bei 2000/min, 5-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 11,9 s, Spitze 179 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,10 x 1,70 x 1,54 m, Laderaum 325– 2012 l, Gewicht 1165 kg. Verbrauch: 3,6 l/100 km = CO2-Ausstoss 92 g/km (Werkswerte). Energieeffizienz A. Preis: ab 22 390 Franken (Basis: 1.2., ab 19 290 Franken)

Dank Monitor hat man rundum den Durchblick

man Beinfreiheit oder Laderaum braucht. «Für Ferien mit drei Kindern reicht der Platz im Kofferraum nicht. Doch dafür gibt es ja Dachboxen», sagt Daniela Höppli.

Nur bei Details gibts Abzüge Bleibt die Frage: Wie fährt sich der Nissan Note? «Der Diesler ist eher gemütlich, doch uns reicht der Eco-Modus, um flott voranzukommen», sagt Martin Höppli mit Blick auf die 90-PS-Leistung des Testwagens. Im Familientest braucht der Note um die fünf Liter Diesel. Unterwegs überzeugt er rundum. «Der Note federt und lenkt gut und ist wendig», sagt Daniela Höppli. Keine Kritik? «Nur Details: Ohne Hilfe der Rückfahrkamera ist die Sicht nach hinten schlecht», findet der Ehemann. «Zudem sind die Sonnenblenden zu klein.» Könnte sich die Lesertestfamilie vorstellen, ihren betagten Toyota Corolla durch den Note zu ersetzen? «Absolut», findet Daniela Höppli. «Noch lieber wäre uns ein Elektroauto, aber da genügt die Reichweite noch nicht. Wer ein geräumiges Auto sucht, das wendig ist, fährt mit dem Note richtig.» Texte: Timothy Pfannkuchen Bilder: Mirko Ries

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AUTO | 75

DIE AUTO-TEST-FAMILIE

Während einer Woche gratis den neuen Peugeot 308 testen! Testen Sie für das Migros-Magazin das «Schweizer Auto des Jahres 2014», den Peugeot 308. Bewerben Sie sich auf www.migrosmagazin.ch und fahren Sie von Montag, 3., bis Montag, 10. März 2014, den neuen Kompakten. Sie sind eine mindestens dreiköpfige Familie und bereit, im Migros-Magazin zu erscheinen. Anmeldeschluss: Sonntag, 23. Februar 2014. Wir wählen die Glücklichen aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Elegantes Design, schnittige Linien – das ist der neue Peugeot 308. STECKBRIEF

Peugeot 308 1.6 e-HDi Antrieb: R4-Turbodiesel, 1560 cm3, 115 PS, 270 Nm bei 1750/min, 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 10,2 s, Spitze 196 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,25 x 1,80 x 1,46 m, Laderaum 470 bis 1309 l, Gewicht 1235 kg. Verbrauch: 3,7 l/100 km = CO2-Ausstoss 95 g/km (Werkswerte). Energieeffizienz A. Preis: ab 30 100 Franken (Basis: 1.2 VTi, 82 PS, ab 20 900 Franken).


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Reisedaten 2014 Route 1: Norwegische Fjorde 17.05. – 24.05., 14.06. – 21.06. 28.06. – 05.07., 12.07. – 19.07. 26.07. – 02.08., 09.08. – 16.08. 23.08. – 30.08. Route 2: Baltikum 24.05. – 31.05., 07.06. – 14.06. 21.06. – 28.06., 19.07. – 26.07. 02.08. – 09.08., 16.08. – 23.08. 30.08. – 06.09. Preise pro Person Route 2

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Kabinentyp

Route 1 Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz–Hamburg–Kiel (Deutschland). Flug von Zürich nach Hamburg und Transfer nach Kiel. Einschiffung auf Ihr elegantes Kreuzfahrtschiff «MSC Orchestra». Um 18 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Kristiansand (Norwegen). Als Veranstaltungsort zahlreicher Kultur- und Kunstfestivals strotzt die norwegische Stadt geradezu vor kreativer Energie. Aufenthalt von 14 bis 20 Uhr. 3. Tag: Erholung auf See. 4. Tag: Hellesylt/Geiranger (Norwegen)+. Der nur 15 km lange Geirangerfjord – auch «der schönste Fjord der Welt» genannt – wurde 2005 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Aufenthalt von 8 bis 17.30 Uhr. 5. Tag: Flaam (Norwegen)+. Umgeben von steil aufragenden Bergwänden, tosenden Wasserfällen und schmalen Tälern ist Flaam ein Paradies für alle, die Erlebnisse in einer Natur suchen, die auf der Welt einzigartig ist. Aufenthalt von 8 bis 17.30 Uhr. 6. Tag: Stavanger (Norwegen). Stavanger ist die viertgrösste Stadt Norwegens und eine charmante Mischung aus Historie und Moderne. Die Region Stavanger begeistert mit vielen Natur-Attraktionen, darunter der Lysefjord, der Strand Solastranda sowie die Berge Preikestolen und Kjerag. Aufenthalt von 9 bis 15 Uhr. 7. Tag: Göteborg (Schweden). In dieser kleinen Grossstadt an der schwedischen Westküste sind die Entfernungen kurz: Ob Sie die Stille und Abgeschiedenheit der Schäreninseln suchen oder aktuelle Kulturevents. Aufenthalt von 9 bis 17 Uhr. 8. Tag: Kiel–Hamburg–Schweiz. Ankunft in Kiel gegen 10 Uhr. Ausschiffung und Transfer nach Hamburg zum Flughafen. Rückflug nach Zürich. Ihre Reiseroute

Reise 1

«MSC Orchestra»

Hellesylt/Geiranger Flaam Stavanger Kristiansand Göteborg

Kiel Hamburg

Gratis-Buchungstelefon:

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Route 2

1. Tag: Schweiz–Hamburg–Kiel (Deutschland). Flug von Zürich nach Hamburg und Transfer nach Kiel. Einschiffung auf Ihr elegantes Kreuzfahrtschiff «MSC Orchestra». Um 18 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Kopenhagen (Dänemark). Kopenhagen gehört zu den bedeutendsten Metropolen Nordeuropas und zählt dort zu den schönsten und meistbesuchten Städten. Aufenthalt von 8 bis 18 Uhr. 3. Tag: Danzig (Polen). Gdynia ist eine polnische Hafenstadt an der Danziger Bucht, die zusammen mit Danzig und Sopot die Wirtschaftsregion Dreistadt bildet. Aufenthalt von 14 bis 21 Uhr. 4. Tag: Erholung auf See. 5. Tag: Helsinki (Finnland). Helsinki erstreckt sich über mehrere Inseln. Schon beim Einlaufen in den Hafen präsentiert sich die Hauptstadt Finnlands von ihrer schönsten Seite. Aufenthalt von 8 bis 14 Uhr. 6. Tag: St. Petersburg (Russland)**. Entdecken Sie Russlands atemberaubendes «Venedig des Nordens». Mit seinem barock-klassizistischen Zentrum, seinen 44 Inseln, 68 Kanälen und 5000 Brücken gilt St. Petersburg als eine der schönsten Städte der Welt. Aufenthalt von 7 bis 19 Uhr. 7. Tag: Erholung auf See. 8. Tag: Kiel–Hamburg–Schweiz. Ankunft in Kiel gegen 10 Uhr. Ausschiffung und Transfer nach Hamburg zum Flughafen. Rückflug nach Zürich.

Ihr Kreuzfahrtschiff «MSC Orchestra****+» Die «MSC Orchestra» zeichnet sich durch eine grosse Zahl an Balkonkabinen aus. Sie ist 294 m lang, 32 m breit und fasst 3013 Passagiere. Kabinenausstattung: Klimaanlage, Dusche/WC, Föhn, Minibar, Safe, TV, Telefon, 2 Einzelbetten – zum Doppelbett umwandelbar. Stromspannung 220V. Bordausstattung: Diverse Bars und Lounges, Theater, Diskothek, Casino, Internet Point, Kartenspielzimmer, Kunstgalerie, Bibliothek, Einkaufsarkade mit Duty Free-Shops, Swimmingpools, Fitness-Center, Joggingparcours, Shuffleboard, Minigolf, Jacuzzis, Beauty Center, Solarium, Sauna, Arzt. Willkommen an Bord!

Ihre Reiseroute

Reise 2

*Die Verfügbarkeit der Aktionspreise ist beschränkt und hängt vom Zeitpunkt der Buchung ab. Sofort buchen lohnt sich!

Zuschläge pro Person ■

Route 1: Norwegische Fjorde

100.–

Unsere Leistungen ■

Flug in Economy Class Zürich–Hamburg– Zürich Flughafentaxen, Transfer nach/ab Kiel Kreuzfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie Vollpension an Bord Kapitänsempfang, Galadinner Sicherheitsgebühren, Hafentaxen Freie Teilnahme an vielen Bordveranstaltungen Deutschsprechende Bordreiseleitung

Nicht inbegriffen ■

Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– Persönliche Auslagen und Getränke Oblig. Trinkgelder (ca. EUR 7.– p.P./Nacht) Ausflüge Kombinierte Annullationskostenund Extrarückreiseversicherung auf Anfrage

Reiseformalitäten, Wissenswertes Reise 1: Norwegische Fjorde Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass.

«MSC Orchestra»

Helsinki

St. Petersburg

Reise 2: Baltikum Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum gültig sein muss. + Schiff auf Reede – Ausschiffung mit Tenderboote (wetterbedingt). **Landgang St. Petersburg nur bei Ausflugsteilnahme oder mit russischem Einzelvisum möglich (Russisches Einzelvisum ist nur auf Anfrage erhältlich).

Kopenhagen Kiel Hamburg

Danzig

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Internet Buchungscode

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Ihr Reiseprogramm

Katalog- AktionsPreis Preis Innenkabine Bella 2175.– 999.– Innenkabine Fantastica 2175.– 1099.– Aussenkabine Fantastica 2475.– 1299.– Balkonkabine Bella 2605.– 1399.– Balkonkabine Fantastica 2725.– 1499.– Balkonkabine Aurea 3215.– 1999.– Kabine z. Alleinben. auf Anfrage


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014

GLÜCKSGRIFF RHÄTISCHE BAHN | 77

Mitmachen und gewinnen

Für die Gewinner der Verlosung geht es mit Schlitten und Bahn durch verschneite Landschaften.

Mit dem roten Zug zum Schlittelplausch

Die zwei Gewinner der Migros-Magazin-Verlosung verbringen ein erlebnisreiches Wochenende in der Schlittelwelt Bergün.

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ür Eisenbahn-und Schlittelfans ist es ein spektakuläres Wochenende: Die Rhätische Bahn (RhB) bringt die beiden Gewinner der Migros-Magazin-Verlosung samt Begleitperson an einem Freitag nach Wahl in der 1. Klasse von Chur nach Bergün. Übernachtet wird im historischen Kurhaus Bergün, einem eleganten Jugendstilhotel, das liebevoll restauriert worden ist.

Sechs Kilometer Schlittelspass von Preda nach Bergün Am folgenden Tag geht es mit dem roten Zug von Bergün nach Preda, die Streckenführung durch Kehrtunnels und über Viadukte des Albulatals ist legendär und gehört zum Unesco-Welterbe. In Preda heisst es Schlitten fassen: Auf 1800 Metern über Meer startet die sechs Kilometer lange Schlittelstrecke auf der gesperrten Albula-Passstrasse. Könner

nehmen die vier Kilometer lange Lauberhornabfahrt der Schlittelbahnen unter die Kufen: die steile Piste von Darlux nach Bergün. Abends wärmt man sich bei einem Fondue auf und Nachtschwärmer ziehts auf die Piste von Preda nach Bergün, die nachts beleuchtet ist. Auf dem Programm steht am Samstag auch ein Besuch im Bahnmuseum Albula ‒ ein Muss für alle Zugbegeisterten, da sie mit einem Simulator die legendäre Krokodillokomotive steuern können. Am letzten Tag geht es in der 1. Klasse der RhB nach St. Moritz. Von dort führt die Reise mit dem Bernina Express durch eine verschneite Landschaft nach Poschiavo und rechtzeitig zum Mittagessen ins Hotel Albrici. Nach einem feinen Drei-Gänge-Menü mit Pizzoccheri wird im Bernina Express die Heimreise nach Chur angetreten, selbstverständlich ebenfalls in der 1. Klasse.

Das Migros-Magazin und die Rhätische Bahn verlosen zweimal ein Wochenende (drei Tage) für zwei Personen in Bergün im Wert von je 1200 Franken. Im Preis enthalten sind: 1. Tag, Freitag: Fahrt Chur‒Bergün (1. Klasse) und Übernachtung im Kurhaus Bergün 2. Tag, Samstag: Tageskarte Schlittelwelt Preda/Darlux‒Bergün, Schlittenmiete ganzer Tag, Eintritte Bahnmuseum Albula in Bergün, Nachtessen Schlittelfondue, Übernachtung im Kurhaus Bergün 3. Tag, Sonntag: Fahrt von Bergün nach St. Moritz (1. Klasse), Fahrt mit Bernina Express von St. Moritz nach Poschiavo (1. Klasse), Mittagessen im Hotel Albrici (3-Gänge-Menü mit Pizzoccheri), Rückfahrt mit Bernina Express von Poschiavo nach Chur (1. Klasse) Das Datum ist frei wählbar. Wettbewerbsfrage Wie lange ist die Schlittelpiste zwischen Preda und Bergün? n Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. n Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt n Online: Gratis auf www.migrosmagazin. ch/gluecksgriff n Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Rhätische Bahn», Postfach, 8099 Zürich n Einsendeschluss: Sonntag, 23. Februar 2014 Die Gewinner werden schriftlich benachrich­ tigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Ver­ losung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros­Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


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NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014

UNTERHALTUNG | 79

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Teilnahmeschluss: Sonntag, 23.2.2014, 24 Uhr

ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 23.2.2014, 24 Uhr

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Gewinner Nr. 6: Christine Kindler, Riedtwil BE; Christine Vogelsang, Suhr AG; Beatrice Schlatter, Rüti b. Büren BE; Trudi Felber, Herrenhof TG; Johanna Huwiler, Suhr AG Gewinner «Zusatz» Nr. 6: Benjamin Wäffler, Sörenberg LU; Fritz Merz, Buchs AG; Marcel Meierhofer, Winterthur ZH; Leonhard Ziltener, Henggart ZH; Jeannine Lötscher, Luzern

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

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UNTERHALTUNG | 81

LOGICAL: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Kombinieren Sie die vorgegebenen Hinweise nach und nach miteinander, tragen Sie neue Erkenntnisse in das Diagramm ein und finden Sie so heraus, was zusammengehört.

Nachname

Hr. Römer

x

Hr. Schmid Fr. Tobler Fr. Baumann

Sudoku

7 Min. 8 Min. 9 Min.

Schwedenrätsel

10 Min. 7 Min.

10 Min.

9 Min.

Rätselmeisterschaft Vier Rätselfreunde standen im Finale der diesjährigen Rätselmeisterschaft. Sie mussten ein Schwedenrätsel und ein Sudoku lösen. Ordnen Sie die Nachnamen der Finalisten zu deren Alter und Löse-Zeit.

Hinweise 1.) Für das Lösen des Schwedenrätsels und des Sudokus benötigte jeder eine unterschiedliche Anzahl Minuten. 2.) Frau Baumann ist 2 Jahre älter als der Mann, der das Schwedenrätsel in 7 Min. löste, und 2 Jahre jünger als der Mann, der das Sudoku in 9 Min. schaffte. 3.) Herr Schmid ist 36 Jahre alt. Er löste das Schwedenrätsel in 8 Min. 4.) Eine Frau löste das Schwedenrätsel in 10 Min. und das Sudoku in 7 Min. 5.) Frau Tobler benötigte für das Schwedenrätsel nicht 9 Min. und Frau Baumann für das Sudoku nicht 8 Min.

Nachname

8 Min.

8 Min.

Sudoku

7 Min.

10 Min.

9 Min.

8 Min.

7 Min.

Schwedenrätsel

38 Jahre

36 Jahre

34 Jahre

Alter

32 Jahre

Frage: Welcher Teilnehmer brauchte 10 Min. für das Sudoku?

Hr. Römer

Hr. Schmid

Fr. Baumann

Fr. Tobler

Alter

9 Min.

Schwedenrätsel

10 Min.

8 Min.

Sudoku

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 052 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD6 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD6 COLA Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Logical, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 23.2.2014, 24 Uhr Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Auflösung Nr. 4: JOGHURT Mineralwasser Gewinner Nr. 4: Ruth Honegger, Wald ZH; Irene Peter, Grossaffoltern BE; Helene Zwimpfer, Sursee LU

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Hugo verbringt oft halbe Nächte damit, im Bett heimlich zu lesen. Nina konnte ihn bisher nicht dabei ertappen, da jedes Mal das Licht aus war, wenn sie in Hugos Zimmer kam. Doch dann hatte sie eines Abends eine Idee. Sie betrat das dunkle Zimmer und überführte Hugo. Wie hat sie das gemacht?

9+9= 4×6= 15 : 5 = 16 – 7 = 5 + 12 = 1 × 10 = Lösung: TURNEN

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Rechne aus, welches Ninas Lieblingsfach ist. Schreibe die Resultate der Rechnungen jeweils als Buchstaben in die Felder.

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Lösung: Sie fasste die Glühbirne der Leselampe an. Da sie heiss war, wusste Nina, dass Hugo heimlich gelesen hatte.


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Mittwoch 30.04.14 bis Sonntag 04.05.14 4-Sterne Hotel, Besuch Keukenhof, Stadtrundfahrt in Amsterdam, Stadt- und Hafenrundfahrt in Rotterdam, Ausfug Blumencorso, Volendam und Zanse Schaans Preis pro Person Fr. 750.-

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 |

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UNTERHALTUNG | 83

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 2

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

6 8

6 1 Auflösung Nr. 7: 426 So nehmen Sie teil 5 3 9 2 Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 5 4 1 6 3 2 8 7 9 Gewinner Nr. 6: 9 3 7 1 8 5 2 6 4 SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen 5 4 8 Marianne Pezzuti, 6 2 8 9 7 4 5 1 3 und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 4 5 2 3 1 9 6 8 7 Veytaux VD; 4 Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen 6 5 1 8 7 3 4 2 6 9 5 1 Erika Lengweiler, Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 1 6 9 8 5 7 4 3 2 7 9 4 5 6 1 3 2 8 Arbon TG; 1 Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 7 9 3 1 5 2 9 8 7 4 6 Roman Schöll, 2 8 6 7 4 3 1 9 5 Teilnahmeschluss: Sonntag, 23.2.2014, 24 Uhr Recherswil SO; 6 4 3 7 Margrit Früh, Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 7 8 2 Frauenfeld; Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Ernst Siegenthaler, Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden 7 9 schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Aarberg BE 06010010626

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IMPRESSUM

Publizistische Leitung: Monica Glisenti

MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 482 000 (WEMF, MACH Basic 2013-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Doris Oberneder (AD), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Lithografie: René Feller, Reto Mainetti

Geschäftsbereich Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), Reto Meisser, Reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Ringier Print Adligenswil AG


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MEINE WELT 86 |

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JOEL BASMAN

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NR. 8, 17. FEBRUAR 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich kann mich auf mein Bauchgefühl verlassen»

Joel Basman dreht derzeit einen Film nach dem anderen. In George Clooneys «The Monuments Men» hat er zwar nur einen kurzen Auftritt, den aber mit Hollywood-Star Bill Murray.

Wieso leben Sie in Zürich?

Ich bin hier geboren. Heimat ist Heimat. Wo würden Sie gerne leben?

An so vielen Orten wie möglich. Am liebsten hätte ich in ganz vielen Ländern eine Unterkunft. Beruf und Lebenslauf:

Ich stand 2004 mit 14 zum ersten Mal vor der Kamera bei «Lüthi und Blanc», war seither in über 40 Produktionen im TV und Kino zu sehen, etwa «Cannabis» (2006), «Sennentuntschi» (2010), «Picco» (2010), «Unsere Mütter, unsere Väter» (2013). 2008 war ich der Schweizer Shooting Star an der Berlinale, 2012 habe ich meine erste eigene Modekollektion designt: Joel.

Was ich an mir mag:

Ich kann mich auf mein Bauchgefühl verlassen. Auch wenn dann manchmal etwas schiefgeht.

Was ich an mir nicht mag:

Ich könnte mir das Leben einfacher machen, wenn ich weniger chaotisch wäre.

Name: Joel Basman (24) Sternzeichen: Wassermann Wohnort: Zürich

Meine Lieblingsdesigner:

Meine Eltern Menachem und Veronika Basman. Ich trage mein Leben lang nichts anderes.

Mein bester Entscheid:

Nach Berlin zu ziehen. Als ich 2008 Shooting Star in Berlin war, beschloss ich, für eine Weile dort zu leben. Es wurden dann drei Jahre, die mir viel gebracht haben. Mittlerweile arbeite ich mehr für deutsche Produktionen als in der Schweiz. Mein Deutsch ist so gut, dass die Kollegen oft erst spät realisieren, dass ich Schweizer bin. Danach wollen sie dann immer, dass ich Luxemburgerli, Parisienne-Zigaretten oder ZweifelChips mitbringe. Text: Ralf Kaminski Bilder: Jorma Müller

«The Monuments Men» startet am 20. Februar in den Kinos; www.joelbasman.ch

Was ich mag:

Loyalität. Und feines Essen, so viel wie möglich davon.

Was ich nicht mag:

Dass viele von den Jungen so angepasst sind und sich über nichts mehr aufregen. Und all die Politiker, die keinen Bezug mehr zu den Leuten von der Strasse haben, aber gross rumreden, was das Volk angeblich will. Alles Blabla. Mein Tick:

Notorisches Fingernägelkauen.

Mein aufregendster Filmdreh:

«The Monuments Men». Da kommt man aufs Set und sieht auf der einen Seite John Goodman beim Bocciaspielen, während auf der anderen Seite Bill Murray auf dem Velo vorbeifährt. Mein schwierigster Filmdreh:

Im Fernsehfilm «Ziellos», der im April auf SRF kommt, gab es keine Einstellung ohne mich. Das war enorm anstrengend und ist auch eine grosse Verantwortung.

MEIN NEUSTER FILM

«Zu ‹Monuments Men› kam ich über eine Castingagentin in Berlin. Es war nur ein Drehtag, aber einer mit George Clooney und Bill Murray. Eine tolle Erfahrung.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 17. FEBRUAR 2014

JOEL BASMAN | 87 MEIN LIEBLINGSPRODUKT

MEINE LIEBLINGSFILME

«Von 7 bis 14 war ich begeisterter Skateboarder, und da war der Migros-Ice-Tea immer dabei. Es ist der einzige Ice Tea, der sowohl in der Geschmacksrichtung Lemon wie auch als Peach-Version super schmeckt.»

«Der Filmgeschmack sagt sehr viel über einen Menschen aus. Wenn ich eine Frau kennenlerne, die nicht ein paar meiner Lieblingstitel kennt, ist klar, dass daraus wohl nicht viel werden wird.»

MEINE ELTERN

MEINE DACHTERRASSE

«Im Sommer verbringe ich viel Zeit hier oben. Man hat einen tollen Blick über die Altstadt und kann sich vorstellen, wie das alte Zürich vor 100 Jahren ausgesehen haben muss.»

«Ich habe eine enge Beziehung zu meinem israelischen Vater Menachem (63) und meiner Schweizer Mutter Veronika (61); sie haben mich immer unterstützt. Beide sind Modedesigner und führen ihren eigenen Laden im Kreis 4. Seit zwei Jahren habe ich auch eine Designlinie, und samstags bin ich oft selbst im Laden als Verkäufer.»

MEIN LIEBLINGSLOKAL

«Yücel Ersans Weinkeller ist jedesmal wieder ein Erlebnis. Sein Restaurant Isebähnli ist bei mir gleich um die Ecke im Niederdorf. Man isst dort hervorragend und merkt: Yücel ist mit Herz und Seele im Einsatz.»

MEINE KUNST

«Ich bin ein grosser Kunstfan. Dieses Bild hat mir die grossartige Zürcher Designerin Céline Quadri spontan auf eine Menükarte gezeichnet.»


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Migros magazin 08 2014 d lu