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NEUE ARBEITSPLÄTZE, NEUE FLUGZEUGE 46

Wie Konzernchef Harry Hohmeister die Swiss in die Zukunft führen will. Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Nr. 8, 21. Februar 2011

Bilder Daniel Winkler, Gerry Nitsch

SKISPRINGEN 40

NANOMANIA 54

Die Rekord-Stapler vom Neuenburgersee.

Nimm zwei

Bigna (links) und Sabrina Windmüller sind die besten B Skispringerinnen der Schweiz. Und die Sarganserinnen Skisp wollen an die Weltspitze fliegen.

WIR SIND BIO 74

Geigenbauer Hans Peter und Hausfrau Eladia stehen auf Bio.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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4 | Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

MENSCHEN

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Sparen, aber wo?

* Normaltarif

politisches Dossier ist derart problembeladen wie das Gesundheitswesen. Und kaum eines beschäftigt die Bevölkerung stärker. Dies hat die neuste Online-Umfrage zur politischen Befindlichkeit der Schweiz gezeigt, die der Verein Vimentis in Zusammenarbeit mit dem MigrosMagazin jedes Jahr durchführt.

20

Er vergibt den Oscar Die Schanze ist ihr Leben

30 40

INTERVIEW

Meinung zur Volkswahl des Bundesrates, zur Sicherheit der AHV oder zur Lohngerechtigkeit mitgeteilt. Und wie erwähnt zur Kostenexplosion im Gesundheitswesen. Die Grundbotschaft hier: Alle wollen, dass die Kosten reduziert werden. Nur über das Wie gehen die Meinungen auseinander. Immerhin scheinen sich heute Mehrheiten für härtere Massnahmen abzuzeichnen: So sind 52 Prozent der Befragten dafür, die Leistungen der obligatorischen Versicherung auf «lebensnotwendigste Massnahmen» zu reduzieren. Gar 57 Prozent wünschen sich eine Einheitskrankenkasse.

Harry Hohmeister

46

Der Swiss-Chef über Investitionen, Millionenverluste und die Zukunft des Flughafens Zürich-Kloten.

NEUES AUS DER MIGROS

Bio für den Garten

53

Nanomania Gelebte Solidarität

54

Das historische Migros-Bild

73

Immer mehr Gärtner setzen auf Bio. Die Migros übrigens auch.

Bilder Carolina Aymerich, Nathalie Bissig, David Klammer/laif

Das ist Wasser auf die politischen Mühlen der SP. Sie hat die Idee

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Andere Blickwinkel

Die Schwestern Bigna und Sabrina Windmüller sind seit Jahren Skispringerinnen. Sie wollen auch in Zukunft hoch hinaus.

30 000 Menschen haben dieses Mal mitgemacht, haben uns ihre

der Einheitskasse wieder lanciert, obwohl sie bereits 2007 an der Urne bachab geschickt wurde. Ob die Zeit nun reif ist? In einem Streitgespräch, das die Redaktion des MigrosMagazins durchgeführt hat, war die Begeisterung für die Idee jedenfalls nicht gross (Seite 12). Sogar Patientenvertreterin Margrit Kessler kann sich mit der Einheitskasse nicht anfreunden. Nur: Die Entwicklung arbeitet für die Initianten. Die steigenden Gesundheitskosten bringen immer mehr Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, ihren Namen auf den Initiativbogen zu setzen …

12

Für eine Fotoausstellung dokumentierten Gefangene ihren Alltag. Wir haben die Hobbyfotografen hinter Gitter besucht.

Bundesrat Didier Burkhalter ist nicht zu beneiden. Wohl kein

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Umfrage zur Volksgesundheit

Die jährliche Umfrage von Vimentis und dem Migros-Magazin zeigt: Das Gesundheitswesen brennt dem Volk unter den Nägeln.

69

Jeden Freitag geht Betty Amstutz in den Kinderhort und spricht mit den Kindern englisch. Gratis und freiwillig.

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Ganz auf Bio eingestellt

74

Kraftvoll durch die kalte Zeit Italienische Küsse Die schönste Seite der Frau

79 81 82

Bio ist eine Lebenseinstellung. Zwei Menschen erzählen.

SAISONKÜCHE

Nick Beglinger

84

Der Präsident des Wirtschaftsverbandes Swisscleantech setzt sich für

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DIESE WOCHE

|5

100| Pränatale

Diagnostik

Diagnosen vor der Geburt können einem Kinderwunsch ein jähes Ende setzen. Sie können aber auch Hoffnung entfachen. Wie bei Kellermayr-Suters, die sich erst spät entschlossen, eine Familie zu gründen.

30| Er vergibt den Oscar

Der Berner Filmemacher Reto Caffi gehört zu den Leuten, die entscheiden, wer einen Oscar erhält.

ressourcenschonendes Wirtschaften und marinierten Tofu ein.

Knackige Fitmacher

88

Früchte und Gemüse stärken den Körper und machen schön schlank.

118| Sofia Milos

Bekannt wurde sie mit der US-Krimiserie «CSI: Miami». Jetzt spielt sie im «Tatort» eine Rolle. Mit der Schweiz verbindet Sofia Milos aber weit mehr.

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Können Tiere lachen? In Form: Pränatale Diagnostik Tiere: Echsen im Wohnzimmer Auto: Abschied vom Benzin

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RUBRIKEN

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6 | Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

Für immer MigrosKind

FRISCH IN DER MIGROS

Vielseitige Frucht

In den Küchen dieser Welt ist die Papaya ein vielseitiger Alleskönner. Die tropische Melonenfrucht kann einerseits wie ein Gemüse verspeist werden. Im grünen festen Zustand machen die Kreolen daraus Salate oder Gratins. Bei uns kennt man die Papaya aber fast nur als Frucht. Die reifen gelben Früchte schält man und entkernt sie mit einem Löffel. Ein paar Tropfen Limettensaft oder Ingwer intensivieren ihren Geschmack nach Melone und Kürbis.

Leserin Liliane Mercier erkannte sich auf einem historischen Bild aus den 60er-Jahren im Migros-Magazin.

S

Exzellenter Nachwuchs

Anlässlich des Talentwettbewerbs 2011 hat das Migros-Kulturprozent in Zürich fünf von 17 herausragenden Studierenden des Bewegungstheaters aus der ganzen Schweiz mit einem Studienpreis im Wert von je 14 400 Franken ausgezeichnet. Den Vorsitz in der internationalen Jury hatte Komödiantin Gardi Hutter (Bild).

AUS DER REGION MIGROS LUZERN

Eröffnung neue Filiale in Egolzwil-Schötz Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Am 24. Februar öffnet die neue Migros-Filiale in Egolzwil-Schötz ihre Tore. Unter dem Motto Fasnacht wird vom Donnerstag, 24. bis Samstag, 26. Februar, die Eröffnung gefeiert. Die Kundinnen und Kunden können von diversen Eröffnungsaktivitäten profitieren. Bis es so weit ist, bleibt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Migros Luzern noch viel zu tun. Mehr zur Eröffnung der neuen Filiale und zur Migros Luzern lesen Sie ab Seite 93.

o wird man zum MigrosKind» betitelten wir in der letzten Ausgabe ein historisches Bild, das ein kleines Mädchen mit zwei Erwachsenen in einer MigrosFiliale zeigt. Tatsächlich erkannte sich eine Leserin: «Das ist ein Bild von mir und meiner Grossmutter aus den 60er-Jahren in der alten Migros-Filiale Schmiede Wiedikon ZH», erzählt Liliane Mercier (51). Sie war damals sechs Jahre alt. «Das Mädchen wächst im Boom der 60er-Jahre auf, der Einkaufsbummel gehört später einmal zu seinen Kindheitserinnerungen», schrieben wir in der Bildlegende. «Na ja, ganz so herrlich war die damalige Zeit nicht wirklich» erinnert sich Mercier. «Ich wuchs bei meiner Grossmutter auf, wir mussten schon sehr auf das Geld


MIGROSWOCHE

|7

Preisumfrage: Migros vorne dabei Aldi -

31,1 %

Migros -

20,4 %

Lidl -

19,2 %

Denner -

13,2 %

Coop -

5,4 %

Otto’s -

5,0 %

Aligro -

1,4 %

Landi -

1,2 %

Spar -

1,2 %

Volg - 0,6 % Bei einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Marketagent.com im Auftrag der Zeitung «Der Sonntag» schneidet die Migros sehr gut ab. «Welches Unternehmen aus dem Bereich Lebensmittel-Detailhandel hat Ihrer Meinung nach die günstigsten Preise?» Rund 30 Prozent der Stimmen gingen an den deutschen Harddiscounter Aldi. An zweiter Stelle folgen nicht etwa die anderen Discounter Lidl (3.) und Denner (4.), sondern die Migros mit rund 20 Prozent der Nennungen. Das zeigt, dass die Detailhändlerin mit dem Preisniveau der Harddiscounter mithalten kann.

Damals und heute: Liliane Mercier als kleines Mädchen (links) — und zusammen mit ihrem Sohn Claude.

schauen.» Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde in der günstigen Migros eingekauft. Die Verbundenheit blieb: Ende der 70erJahre machte Liliane Mercier sogar ihre Lehre als Lebensmittelverkäuferin bei der Detailhändlerin. 1988 gründete sie ihre eigene

Firma, die sich mit dem Verkauf von Kaffee und Kaffeemaschinen befasst. «Ich bin immer noch stolz darauf, die Lehre als Verkäuferin in der Migros gemacht zu haben, welche mir das Fundament für meine Zukunft schaffte.» Christoph Petermann

Bilder StockFood/bab.ch, Siggi Bucher Getty Images, Stephan Bundi

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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

|9

MM 7: «100 Adressen, die Sie kennen müssen», Extra.

Der Artikel hat einen Ansturm ausgelöst Ob es wohl am Erscheinungstermin, dem Valentinstag als Tag der Liebe und Freundschaft, gelegen hat? Almut Bergers Artikel «Neues Leben für Alteisen» im Extra «100 Adressen, die Sie kennen müssen» hat viele und viel bewegt. Allein in den ersten drei Tagen nach Erscheinen wurden bei Velos für Afrika in den Integrations- und Recyclingwerkstätten Gump- & Drahtesel 145 Transportgutscheine für Velospenden per Bahn bestellt. Das ist eine Traumquote! Ganz zu schweigen von all den Velos aus Ihrer Leserschaft, die in den nächsten Wochen und Monaten an den permanenten und

MM 7: «Wenn Amor das Weite sucht», Artikel über Liebeskummer.

Liebeskummer durch Hass «besiegt»

Ich habe früher immer gestaunt, dass es so viele Lieder zu diesem Thema gibt, heute weiss ich aus eigener Erfahrung, warum. Nach über 23 Jahren harmonischer Partnerschaft, aus der drei wunderbare Kinder entstanden, hat sich meine Ex-Frau ohne irgendeinen ersichtlichen Grund vor fünf Jahren von mir abgewandt. Jahrelang kämpfte ich ¬ auch mit professioneller Hilfe ¬ um ihre Liebe, und nach ihrem negativen Entscheid stand ich am Abgrund meines Lebens. Im Gegensatz zu den Geschichten im Migros-Magazin konnte ich mich dann nur über den «Umweg» des Hasses von meiner ehemals grossen Liebe lösen. Heute löst dieser Mensch bei mir keine Emotionen mehr aus ¬ nicht einmal mehr negative: Meine Ex-Frau ist nur noch die Mutter

punktuellen Velos für AfrikaSammelstellen schweizweit direkt vor Ort abgegeben werden. Mehr Infos dazu auf www.velosfuerafrika.ch. Die im Norden ausgemusterten und jetzt grosszügig gespendeten Velos werden hier nicht nur ökologisch nachhaltig entsorgt und in sozialen Werkstätten von Menschen ohne Erwerbsarbeit (wie im Extra-Bericht Ernst von Allmen) für den Export in den Süden fahrtüchtig aufbereitet. Die Velos werden in ihrem zweiten Leben wichtige Transportmittel in Afrika. Sie sorgen im Norden wie im Süden für Arbeit und damit für ein sicheres Einkommen und

meiner Kinder ¬ mehr interessiert mich nicht. Thomas E.,

per Mail

Für viele Menschen könnte das Leben mit viel weniger Schmerz verbunden sein, wenn die energetischen Bindungen die uns aneinanderketten, gelöst wären. Die Lösung: Gauri Gatha.

Cassandra Stalder 8051 Zürich

MM 7: «Es wird Zeit für den grossen Wurf», Artikel über den Erfinder Werner Aerni.

Eigentlich braucht es nur eine Schere Um die Zahnpasta-, Senf- oder Kosmetiktube komplett zu

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Migros-Magazin-Ex

Februar 2011 tra, 00.14. Monat 2011 |

kennen müssen

Wer hilft bei Kummer? Wie weiter in der Erziehung? Und wo werde ich bloss mein Sofa los?

1

In Afrika werden die Velos aus de der Schweiz rege genutzt.

besseres Leben. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, aber auch Ihnen als journalistische Brückenbauer ganz herzlich. Sie alle haben einen «Händedruck der Woche» verdient.

Beat Hugi, Velos für Afrika, 3097 Liebefeld

leeren, braucht es keine neue Erfindung. Meine Freundin aus Bern (die sind also doch schneller, als man meint) hat mir den Trick schon längst beigebracht. Man nimmt einfach eine Schere und schneidet die Tube etwa drei Zentimeter hinter dem Verschlussdeckel durch, und schon kommt man an den wertvollen Rest, der dort versteckt ist und sich bei normalem Verbrauch nicht herauspressen lässt. Für die paar Tage, bis dieser Rest vollständig aufgebraucht ist, kann man den hinteren Teil der Tube ganz einfach über den vorderen stülpen. Damit ist die Tube fast luftdicht verschlossen.

Walter Grob 8053 Zürich

«Ich konnte mich nur über den ‹Umweg› des Hasses von meiner ehemals grossen Liebe lösen.»

Thomas E., per Mail

MM 7: Leserbrief zu einem Leserbrief betreffend das Frauenstimmrecht.

Wo bleiben denn eigentlich die Väter?

Ich frage mich, auf welchem Planeten der Leserbriefschreiber lebt. Erstens sind Frauen selten freiwillig alleinerziehend, und zweitens müssen sie, gerade weil sie Verantwortung übernehmen, ihre Kinder nicht abschieben, sondern betreuen lassen. Dabei sagt die Forschung, dass eine Betreuung guter Qualität dem Kind nicht schadet, was allerdings in der Schweiz ein Problem darstellt. Die Plätze sind so rar, dass Eltern sich oft als Geiseln fühlen: Hegen sie einmal Bedenken wegen Qualitätsmangels, wird ihnen einfach geantwortet, sie sollen sich woanders einen Platz suchen. Der Leserbriefschreiber sollte mal versuchen, allein ein Kind zu erziehen. Es bleibt die Frage: Wo bleiben denn die Väter? Magalie Desgrippes 5430 Wettingen


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LESERBRIEFE

| 11

Tanken Sie Sonne.

Erstklassiges Ausspannen.

Last e Minut

MM 6: «30 Zentimeter Mann pur», Artikel über den 50. Geburtstag von Ken, dem männlichen Pendant von Barbie.

Eine flotte Puppe aus Deutschland

Zum Geburtstag von Ken ist mir Folgendes in den Sinn gekommen: Auch die «Bild»-Lilli war in den 60er-Jahren eine flotte Puppe.

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Mallorca

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Teneriffa

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Phuket

Lilli war ein Comic, der zwischen 1952 und 1961 in der «Bild»Zeitung erschien. 1953 beschloss die Redaktion, eine Puppe als Werbezweck zu produzieren. «Bild»-Lilli war übrigens die Vorlage für Barbie.

MM 6: «Schweizer Autos könnten mit Solarstrom fahren», Interview mit Franz Baumgartner.

Netzparität wird leider nicht Realität

Die Antworten von Franz Baumgartner haben mich sehr erstaunt. Es schleckt keine Geiss weg, dass die Schweiz leider kein Sonnenland und auch kein Windland ist. Wenn bei uns die

Sonne bestenfalls 1000 Stunden im Jahr scheint, sind es in Südspanien mindestens das Doppelte. Auch unsere 1200 Wind-Volllaststunden steigen an der Nordsee auf 3000–4000 Stunden. Der Unterschied schlägt sich dann in mindestens doppelten Produktionskosten pro Kilowattstunde nieder. Die vielbeschworene Netzparität wird dann zur Ideologie und leider nicht zur Realität.

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Dom.Republik

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Mexiko

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Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im MigrosMagazin. Je kürzer Ihr Schreiben, desto grösser die Chance, dass es veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir über nicht veröffentlichte Beiträge keine Korrespondenz führen können. Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich. Oder: leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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Niemand macht mehr Schweizer glücklich.


12 | Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

Kosten runter, aber bitte ein Spital in der Nähe Die Umfrage von Vimentis und dem Migros-Magazin zeigt: Die Ansprüche der Schweizerinnen und Schweizer an das Gesundheitssystem sind hoch. Drei Experten diskutieren über Hausarztmodelle, eine Einheitskrankenkasse und das Verursacherprinzip. 50 Prozent der Befragten gaben an, sie müssten wegen der Krankenkassenprämien ihren Lebensstandard «sehr» oder «etwas» einschränken. Überrascht Sie die hohe Zahl?

Margrit Kessler: Ja, sehr. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Leute so stark betrifft. Jacques de Haller: Die Kopfprämien sind für weite Teile der Bevölkerung einfach nicht mehr tragbar. Hier müssen wir eine Lösung finden, stehen aber erst am Anfang der Überlegungen, wie sie

Vertreter verschiedener Interessengruppen: Stefan Kaufmann (44), Direktor der Krankenkassenvereinigung Santésuisse, Margrit Kessler (62), Präsidentin der Patientenschutzorganisation (SPO), und Jacques de Haller (59), Präsident der Ärzteverbindung FMH, diskutieren über das Gesundheitssystem (von links).


MENSCHEN GESUNDHEITSWESEN Spitzenmedizin soll für alle Bevölkerungsschichten zugänglich bleiben.

| 13

VIMENTIS-UMFRAGE

30000 Meinungen

Vimentis, der politisch neutrale Verein von Studenten verschiedener Universitäten, führt jedes Jahr eine grosse Online-Meinungsumfrage zu wichtigen politischen Themen durch. Ziel ist es, die Diskussion zwischen Bevölkerung und Politik zu verbessern. Die Umfrage wird mit den Präsidenten aller Parteien abgesprochen und von ihnen unterstützt. 30 000 User nahmen zwischen September und Dezember 2010 an der Umfrage teil. Bereits veröffentlicht wurden die Ergebnisse zur Volkswahl des Bundesrates. Das Migros-Magazin ist Medienpartner, alle Ergebnisse zu sämtlichen Themen sind online abrufbar unter www.migrosmagazin.ch oder bei www.vimentis.ch.

Lebensstandard senken Sparen — aber wie? Mussten Sie in den letzten fünf Jahren aufgrund der gestiegenen Krankenkassenprämien Ihren Lebensstandard einschränken? 10% sehr

aussehen könnte. Die Prämien sind das eine. Dazu kommen die Out-of-Pocket-Kosten für Selbstbehalt, Franchise und so weiter. Gerade diese Kosten belasten Leute, die wenig verdienen, überproportional. Mit etwa 1700 Franken pro Jahr und Kopf sind sie weltweit am höchsten.

Bild Gaëtan Bally/Keystone

Stefan Kaufmann: Interessanterweise stehen hohe Prämien und hohe Kosten in Relation zueinander. Untersuchungen aus den USA stellten fest: Je höher die Prämie, desto tiefer die Schwelle, um das Gesundheitssystem tatsächlich in Anspruch zu nehmen. Wer viel zahlt, geht bei einem Unwohlsein schneller zum Arzt. Das hat Kostenfolgen, die wir alle zahlen.

57 Prozent versprechen sich von der Einheitskasse tiefere Prämien. Wie stehen Sie dazu?

de Haller: Persönlich verstehe ich die Ziele und die Stossrichtung der Initiative der SP. Die FMH diskutiert die Vorlage, hat aber noch keine Meinung gefasst. Kessler: Im Prinzip sind wir noch

gegen eine Einheitskasse. Mit einem staatlichen Betrieb wird es sicher nicht billiger. Wir bekämen höchstens einen Staat im Staat. Es gäbe keine Konkurrenz mehr. Stefan Kaufmann, eines der Gegenargumente von Santésuisse ist mehr Bürokratie.

Kaufmann: Ja, denn im heutigen System sind die Versicherer um Kundenfreundlichkeit bemüht. Keiner kann sich leisten, Desinteresse zu zeigen oder sich beamtenhaft an die Verordnung zu klammern. Wenn es ewig dauert, bis der Versicherte sein Geld bekommt, kann der Kunde heute zu einer Kasse mit besserem Service wechseln. de Haller: Ein Kassenwechsel verursacht viel Bürokratie und sehr hohe Kosten. Kessler: Trotzdem ist es wichtig, um dieses Recht zu wissen und davon Gebrauch zu machen. Es hat lange genug gedauert, bis alle endlich wussten, dass sie diese Möglichkeit haben. Kaufmann: Sie wird mittlerweile rege in Anspruch genommen. Klar kostet das die

weiss nicht 3%

Dem Kostenanstieg im schweizerischen Gesundheitswesen soll hauptsächlich entgegengewirkt werden durch: 20% mehr Anreize zum Sparen

47% nein

weiss nicht 8%

46% stärkere staatliche Regulierung

40% etwas

26% stärkeren Wettbewerb

Je höher Einkommen und Bildungsniveau, desto geringere Betroffenheit. Meiste Ja-Voten: GE.

Mehr Wettbewerb wollen nur Wähler von FDP, SVP und EDU.

Weniger Leistungen

Teure freie Arztwahl

Der Leistungskatalog der obligatorischen Krankenkasse wird auf die lebensnotwendigsten Leistungen eingeschränkt.

Jede Krankenkasse kann aussuchen, mit welchen Ärztinnen und Ärzten sie zusammenarbeiten will. 8% weiss nicht

11% weiss nicht

37% dagegen

52% dafür

Zustimmung steigt, je höher Alter und Einkommen sind. Stärkste Zustimmung bei SVP-Wählern sowie in der Zentralschweiz, vor allem LU und SZ.

26% dafür

66% dagegen

Zustimmung steigt, je höher Einkommen und Bildungsabschluss sind. Grösste Ablehnung mit 81% in der Nordwestschweiz sowie VD, GE und TI.


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Ihr Reiseprogramm

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz–Gardasee. Hinfahrt über die Arlberg-Route, Brennerpass und durch das Südtirol nach Garda. 2. Tag: Verona. Den heutigen Ausflug widmen wir ganz Verona, der Stadt von Romeo und Julia. Wir erleben das bunte Treiben auf der Piazza Bra direkt im Schatten der weltberühmten Arena, welche alljährlich Schauplatz für eines der grössten Opernfestivals der Welt ist. Auf einer geführten Stadtbesichtigung lernen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besser kennen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für eigene Erkundungen. 3. Tag: Südliche Gardasee-Rundfahrt. Heute besuchen wir drei der schönsten Orte am Gardasee. Zuerst fahren wir in das alte Fischerdorf Bardolino, das auch einem spritzigen Rotwein seinen Namen gibt. Anschliessend geht es ganz in den Süden des Sees nach Sirmione. Aufenthalt auf der 3,5 km in den See vorspringenden Halbinsel und Möglichkeit zum Besuch der Grotten des Catullo, der Kirche von San Pietro in Mavino, in der sich wertvolle Fresken aus dem 12. bis 16. Jh. befinden und der bekannten Scaligerburg aus dem 13. Jh. Wir beenden unsere Rundfahrt im Norden des Sees, in Malcesine. Die Ortschaft schmiegt sich um die hoch aufragende Scaligerburg aus dem 15. Jh. und den historischen Palazzo dei Capitani. 4. Tag: Gardasee–Schweiz. Unsere Rückreise führt uns vorbei am Lago d’Iseo, über den Aricapass ins Veltlin, anschliessend Fahrt durchs Puschlav und über die beiden Pässe Bernina und Julier gelangen wir via Sargans zurück zu den Einsteigeorten.

4 Tage inkl. Halbpension ab Fr.

375.–

Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis 4 Tage inkl. Halbpension 445.– 395.– Reduktion Reise 1–2, 12–14 – 20.– Daten 2011 Frühling Herbst 1: 06.04.–09.04. Mi-Sa 10: 25.09.–28.09. So-Mi 2: 10.04.–13.04. So-Mi 11: 02.10.–05.10. So-Mi 3: 17.04.–20.04. So-Mi 12: 09.10.–12.10. So-Mi 4: 21.04.–24.04. Do-So 13: 16.10.–19.10. So-Mi 5: 27.04.–30.04. Mi-Sa 14: 23.10.–26.10. So-Mi 6: 01.05.–04.05.So-Mi 7: 04.05.–07.05. Mi-Sa 8: 08.05.–11.05.So-Mi 9: 11.05.–14.05. Mi-Sa Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft im Mittelklasshotel La Perla, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 3 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Geführte Stadtbesichtigung in Verona Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Zuschlag Doppelzimmer zur Alleinbenützung 55.– Annullationsschutz 15.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf  06:45 Basel 07:20 Aarau 08:00 Baden-Rütihof  08:30 Zürich-Flughafen  08:50 Winterthur 09:15 Wil  ■

Ihr Hotel Wir wohnen drei Nächte im Mittelklasshotel La Perla T- (off. Kat.***) in Garda. Das Hotel ist 200 m vom Ufer des Sees entfernt und mit nur wenigen Schritten erreicht man das Zentrum des Städtchens. Alle 148 Zimmer sind komfortabel eingerichtet und verfügen über Bad oder Dusche/WC, Telefon, Sat.-TV, Minibar, Safe, Klimaanlage und Haartrockner. Weitere Einrichtungen: Restaurant, Bar, Taverne und Schwimmbad.

  

    

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1. Tag: Schweiz−Molveno. Hinfahrt via Brennerpass, durch das Südtirol und weiter über die wunderbare Bergstrecke nach Molveno. 2. Tag: Brenta Dolomiten-Rundfahrt. Der heutige Tagesausflug führt uns in die fantastische Bergwelt der Brenta Dolomiten. Unter sachkundiger Führung fahren wir dem Molvenosee entlang und bestaunen den Naturpark Adamello Brenta. Durch das Rendenatal erreichen wir das Genuatal, wo wir unter anderem die über 130 Meter hohen Nardis Wasserfälle besuchen. Weiterfahrt zum bekannten Wintersportort Madonna di Campiglio. Über den Carlo Magno Pass und Dimaro, Val di Sole, Val di Non (Heimat der Golden Delicious) und den Tovelsee (wetterabhängig), der aufgrund seiner ehemaligen Rotfärbung weltweit bekannt ist, gelangen wir nach Molveno. 3. Tag: Tenno-, Garda- und Toblinosee. Der Vormittag steht in Molveno zur freien Verfügung. Nachmittags 3-Seen-Rundfahrt. Vorbei am Tennosee erreichen wir Riva del Garda am Nordufer des Gardasees, eingebettet in den Ausläufern der Brenta Dolomiten, mitten in mediterraner Vegetation. Als Wahrzeichen der Stadt gilt der leicht schiefe Torre Apponale. Ein 34 m hoher Uhrturm aus dem 13. Jahrhundert, der das Bild der Hafenpromenade prägt. Individueller Aufenthalt. Rückfahrt über Arco zum Toblinosee. Kurzer Aufenthalt, danach Rückkehr nach Molveno. Heute Abend erwartet uns ein spezielles Trentiner-Abendessen bei Kerzenschein mit Musik und Tanz im Hotel. 4. Tag: Fak. Ausflug Bozen und Kaltern. Fahrt nach Bozen. Interessante geführte Besichtigung. Danach Zeit zur freien Verfügung. Es besteht die Möglichkeit das Ötzimuseum individuell zu besuchen. Am Nachmittag Fahrt nach Kaltern an der Weinstrasse. Wir besichtigen eine Weinkellerei und degustieren die hervorragenden Weine aus der Region. 5. Tag: Rückreise Molveno−Schweiz. ■ ■

Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft im Mittelklasshotel Alexander, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 4 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet), davon 1 x Trentiner Abendessen bei Kerzenschein mit Musik & Tanz Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Bozen und Kaltern am 4. Tag) Lokale Deutsch sprechende Reiseleitung am 2. Tag Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Doppel zur Alleinbenützung 65.– Fak. Ausflug Bozen und Kaltern 55.– Annullationsschutz 15.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf , 06:45 Basel, 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof , 08:30 Zürich-Flughafen , 08:50 Winterthur, 09:15 Wil  ■

  

    

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Ihr Hotel Wir wohnen vier Nächte im Mittelklasshotel Alexander T- (off. Kat.***) in Molveno an zentraler Lage mit Blick auf den See. Die Zimmer sind ausgestattet mit Bad oder Dusche/WC, Telefon, Sat.-TV, Haartrockner, Safe und Balkon. Ausserdem verfügt das Hotel über Restaurant, Bar, schöne Wellnessanlage mit Schwimmbad, Finnischer Sauna, Dampfbad, Vitarium, Ruhe- und Fitnessraum, Garten und Terrasse. Gegen Gebühr: Solarium und Massage.

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MENSCHEN GESUNDHEITSWESEN

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

Versicherer etwas. Aber es will auch niemand zurück ins Zeitalter, als die PTT der einzige Telefonieanbieter war. Die Option, wechseln zu können, ist den Leuten etwas wert und zwingt die Krankenkassen zu Effizienz. Von jedem Prämienfranken gehen noch fünf Prozent an die Administration. Das ist sehr wenig und wurde nur möglich, weil die Kassen unter Konkurrenzdruck die Kosten senkten. Wenn wir etwas ändern wollen, damit die Leute nicht jedes Jahr mehr Prämien zahlen müssen, braucht es Massnahmen auf der Seite der Ärzte und Spitäler.

«Es lohnt sich, einem ManagedCare-Modell beizutreten, solange man gesund ist.» Stefan Kaufmann, Direktor Santésuisse.

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gar keinen Gewinn machen dürfen. Die einzige Konkurrenz, die existiert, ist jene zwischen den Konsortien, die hinter den Kassen stehen. Die Jagd nach guten Risiken lohnt sich nur, wenn es um Privatversicherungen geht. Die Kassen hätten gern ein Boot voller gesunder junger Männer, die bei ihnen eine Privatversicherung abschliessen. Das rentiert. Und das ist das Absurde am System. Kessler: Auf die Idee der Einheitskasse ist man darum gekommen, weil ein gerechter Risikoausgleich fehlt. Der findet zwischen Alt und Jung, Frauen und Männern statt. Nicht berücksichtigt werden aber Chronischkranke, die uns sehr viel kosten. Jetzt sind die Politiker auf die Idee gekommen, schlechte Risiken herauszufiltern und abzugelten, indem sie die Spitaltage zählen. Mit der neuen Regelung, die ab Januar 2012 gilt, zählt jemand, der drei Tage in einem Spital oder Pflegeheim war, zu den «schlechten Risiken» und hat Mühe, wenn er eine Zusatzversicherung abschliessen oder wechseln will. Das ist absurd. Weil gleichzeitig teure chronische Krankheiten damit nicht erfasst werden. Ein Bluter zum Beispiel beansprucht im Jahr Therapien für 50 000 Franken, jemand

Wettbewerb zu ermöglichen. Ohne diese Konkurrenz werden die Bürgerinnen und Bürger schnell merken, dass sie Pech haben können und immer an die gleiche Person geraten, die alles torpediert. Das sieht man bei der Suva. Dort hat man kaum eine Chance, etwas zu verändern. Ich merke mittlerweile sogar, wenn ein Vertrauensarzt von einer Krankenkasse zur anderen gewechselt hat. Plötzlich werden gewisse Randtherapien nicht mehr bewilligt, und ich weiss, aha, jetzt ist er bei dieser Kasse. Es menschelt halt einfach überall.

Ist Konkurrenz überhaupt möglich, oder ist es einfach ein Schwarzpeterspiel?

Spital am Tropf

Ja zur Einheitskasse

Keine Spitalschliessung

Dicke sollen zahlen

Öffentliche Spitäler müssen gleich behandelt werden wie private (sie erhalten keine Subventionen von der öffentlichen Hand und können Konkurs gehen).

Die obligatorische Krankenversicherung wird nur noch durch eine einzige Krankenkasse angeboten (Einheitskrankenkasse).

Die Anzahl Spitäler in der Schweiz wird reduziert und auf weniger Standorte zusammengefasst. Kleinere, regionale Spitäler werden geschlossen.

Verhält sich eine Person ungesund, so erhöht sich ihre individuelle Krankenkassenprämie.

Das bürgerliche Lager stimmt der SP-Initiative für die Einheitskasse vermehrt zu.

Kaufmann: Zu den wenigen bürgerlichen Befürwortern gehört Alt-FDP-Nationalrat Franz Steinegger. Kein Wunder, er steht als Präsident der Suva einer Einheitskasse vor. Unfall- und Krankheitsversicherung kann man aber nicht vergleichen, es sind unterschiedliche Systeme. Bei der Unfallversicherung hat der Versicherer viel mehr Einfluss auf den Behandlungsverlauf. Kessler: Wir plädieren für etwa zehn Krankenkassen, um den

VIMENTIS-UMFRAGE

9% weiss nicht

Kaufmann: Natürlich findet Wettbewerb statt. Bei mehreren Anbietern kann sich keiner Ineffizienz erlauben. Sonst ist er sehr schnell weg vom Markt. de Haller: Effektive Konkurrenz ist einzig über die administrativen Kosten möglich. Aber das bringt den Versicherten nichts. Echte Konkurrenz ist schlicht nicht möglich, weil in der Grundversicherung alle Leistungen und alle Kosten vorgegeben sind und die Kassen in der Grundversicherung

8% weiss nicht

10% weiss nicht

12% weiss nicht

51% dafür 26% dafür

64% dagegen

Zustimmung steigt, je höher das Einkommen ist. Grösste Zustimmung: SVP (35%).

34% dagegen

57% dafür

Dafür sind vor allem Wähler der Grünen (78%) und der SP (80%), dagegen Wähler der FDP (52%) und SVP (47%).

29% dafür

63% dagegen

Befürwortung steigt, je höher Alter, Einkommen und Bildung sind; Frauen lehnen stärker ab als Männer. Grösste Ablehnung in der Südostschweiz (73%), FR und VD.

37% dagegen

Zustimmung steigt, je höher Einkommen und Bildungsabschluss sind. Nur Wähler von SP (47%) und PdA (68%) sind dagegen.


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mit Hämodialyse 75 000 Franken. Beide sind aber nie nur ein Tag im Spital. de Haller: Darum setzten wir uns so für Managed Care ein, also HMO- und Hausarztmodelle. Das Parlament berät derzeit die Vorlage. Sie beinhaltet dringend nötige Verfeinerungen des Risikoausgleichs. Santésuisse unterstützt die Vorlage ebenfalls, das ist ein wichtiger Schritt vorwärts. Margrit Kessler, Sie sagten, Sie seien noch gegen eine Einheitskasse. Was könnte Sie überzeugen?

Kessler: Ich bevorzuge eine andere Variante. Von Genfer Ärzten stammt eine Initiative, die Grundund Zusatzversicherungen trennen will. Eine Kasse bietet nur die Grundversicherung an und eine andere nur Privatversicherungen. 52 Prozent der Befragten finden, die Leistungen der Grundversicherung seien auf lebensnotwendige Leistungen zu beschränken. Was halten Sie davon?

Kessler: Was ist lebensnotwendig? Darunter versteht jeder etwas anderes. Ein Hüft- oder Kniegelenk zum Beispiel ist nicht lebensnotwendig. Es geht auch ohne.

VIMENTIS-UMFRAGE

de Haller: Sinn der Krankenversicherung ist es, der ganzen Bevölkerung Zugang zu allen notwendigen medizinischen Behandlungen zu sichern. Ein Leistungskatalog, der nur lebensbedrohende Krankheiten enthält, widerspricht diesem Sinn klar. Die SVP lancierte vor fünf Jahren eine Initiative zur Beschränkung des Leistungskatalogs. Logopädie oder Schwangerschaftskontrolle etwa hätte die Grundversicherung nicht mehr

übernehmen müssen. Natürlich kann man ohne leben – Stotterer und werdende Mütter sind allerdings anderer Ansicht. Solche Beschränkungen widersprechen der Idee der gesellschaftlichen Solidarität des Schweizer Gesundheitswesens krass. Es hat einen hohen Preis.

de Haller: Natürlich – und die Bevölkerung muss entscheiden, ob sie bereit ist, diesen Preis zu

«Ein Kniegelenk ist nicht lebensnotwendig. Es geht auch ohne.» Margrit Kessler, Präsidentin der Patientenschutzorganisation SPO.

Rabatt für gute Risiken

Lebensqualiät steigern

Spital in der Nähe

Personen, die im vorherigen Jahr unterdurchschnittlich hohe Gesundheitskosten verursacht haben, erhalten im Folgejahr 20% Rabatt.

Teure Behandlungen werden von der Krankenkasse nur noch bezahlt, wenn sie die Lebensqualität des Patienten deutlich steigern.

Wie weit von Ihrer Wohnung entfernt muss ein Krankenhaus zu Fuss oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar 7% sein?

15% weiss nicht

8% weiss nicht

35% dagegen

57% dafür

Zustimmung von Jüngeren höher als von Älteren. SP- und PdA-Wähler sind dagegen.

8% 10 Min. 22% > 30 Min.

37% dafür

48% dagegen

Ablehnung sinkt, je höher Alter und Einkommen sind. Relative Mehrheit bei Wählern von EDU (48%), EVP (47%), SVP (45%), GLP (45%). Ablehnung vor allem in Nordwestschweiz (75%), VD (75%), VS (69%), FR (64%), GE (69%).

weiss nicht

1% 5 Min.

bezahlen. Wann immer in der Vergangenheit ein Regierungsrat zu sparen bereit war und ein Spital schloss, quittierte dies die Bevölkerung, indem sie ihn abwählte. Das war in mehreren Kantonen so, und das ist eine klare Botschaft. Kessler: Ich vermute, die Leute dachten an Leistungen, die auch ich nicht akzeptieren kann. So ärgert mich, dass die Grundversicherung für Komplikationen nach einer Schönheitsoperation aufkommen muss. Der Leistungskatalog widerspricht sich in vielem, man müsste sich schon einmal Gedanken machen. Aber es ist sehr schwierig, eine Trennlinie zu ziehen. Kaufmann: Bei einer Beschränkung kommen wir mit der gesellschaftlichen Entwicklung in Clinch. Wenn wir jetzt nicht bewusst Reformen einleiten, findet eine immer stärkere Vermischung mit Wellness-Medizin statt, also zum Beispiel Cellulite behandeln und Falten operieren. Die Anspruchshaltung der Versicherten steigt weiter, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Grundsätzlich finde ich aber spannend, was wir in der Schweiz diskutieren. Praktisch jeden Monat kommt eine Delegation aus dem Ausland, um das Schweizer Gesundheits-

Schüler massregeln? Alle Ergebnisse der Vimentis-Umfrage auf: www.migrosmagazin.ch In der obligatorischen Schule soll ein stärkerer Fokus auf Disziplin gelegt werden. 11% weiss nicht

39% 30 Min.

23% 20 Min.

Eine relative Mehrheit von 39% möchte nicht weiter weg als 30 Minuten wohnen. Ältere und Reichere sind eher bereit, grössere Distanzen in Kauf zu nehmen. Grösste Bereitschaft zu längeren Distanzen: AG, LU, Nordostschweiz.

11% nein

78% ja

Grosse Zustimmung bei allen Altersklassen und Anhängern aller Parteien. Grösste Zustimmung TI.


MENSCHEN GESUNDHEITSWESEN «Ein Kassenwechsel verursacht viel Bürokratie und hohe Kosten.»

system zu studieren. Es gilt als sehr interessant und gut, und viele Länder arbeiten daran, es einzuführen. Es ist das drittteuerste der Welt.

Kessler: Trotzdem muss ich Santésuisse unterstützen. Wir haben wirklich ein sehr gutes Gesundheitswesen. Und was die Kostenexplosion betrifft: Die ist nicht so arg, wie man immer meint. Was mir mehr Sorgen macht, ist die Verschiebung weg von der öffentlichen Hand, hin zum einzelnen Versicherten. Ein Beispiel: Für einen stationären Patienten in einem Spital zahlen heute der Staat 55 Prozent und die Krankenkasse 45 Prozent. Die Tendenz geht aber dahin, Patienten vermehrt in Ambulatorien zu behandeln. Dort muss die Krankenkasse zu 100 Prozent für ihn aufkommen. Das hat nichts mit der Explosion der Kosten der Gesundheitsleistung zu tun, sondern ist eine Verschiebung zum Bürger. Wenn der Einzelne aber mehr Krankenkassenprämien zahlen muss, um diese Verschiebung zu finanzieren, tut ihm das mehr weh, als wenn es die Gemeinschaft via Steuern tragen würde. Ambulatorien und stationäre Abteilungen in den Spitälern müssten gleichgestellt sein. Dann kämen die Krankenkassenprämien massiv herunter. de Haller: Das ist so, da gebe ich Frau Kessler recht. Die Kostenexplosion findet so nicht statt. Mit vier Prozent Steigerung jedes Jahr – und das schon seit Jahrzehnten – ist sie moderat und vorhersehbar. Mittlerweile hat uns Frankreich überholt und betreibt das zweitteuerste Gesundheitswesen der Welt – laut WHO aber auch das beste. Bei uns fliessen rund elf Prozent des Bruttoinlandprodukts ins Gesundheitswesen. Das scheint hoch, ist aber in etwa identisch mit anderen europäischen Ländern. Kaufmann: Alle hoch entwickelten Volkswirtschaften, denen es gut geht – und der schweizerischen geht es zum Glück gut –, investieren viel in Gesundheit. Die Frage ist: Wie verteilt und finanziert man das? Seit Einführung des Krankenversicherungsgesetzes gab es eine starke Verlagerung

Jacques de Haller, Präsident der Ärztevereinigung FMH.

zur Kopfprämienfinanzierung. Der Zugang zu hoch entwickelter Medizin ist eine nationale Leistung, auf die wir mit Recht stolz sein dürfen und für den Alt-Bundesrätin Dreifuss seinerzeit verschiedene Preise gewann. In einem so hoch entwickelten Gesundheitssystem verlangen die Patienten aber auch schnellen Zugang zu neuen Behandlungsmethoden und Medikamenten. Aber: Bei der Neueinführung wird der Preis im oberen Segment festgesetzt. Es kostet, immer das Modernste zur Verfügung zu haben. Sind die Versicherten also einfach zu anspruchsvoll?

Kaufmann: In der Umfrage gibt es interessante Widersprüche. Einerseits will eine Mehrheit nur lebensnotwendige Leistungen in der Grundversicherung. Aber niemand will Abstriche machen bei teuren Behandlungen und der Lebensqualität. Man will alle Freiheit haben, das ist halt das Problem. Wenn man den Einzelnen fragt: Wollen Sie, dass an Ihrer Hausecke ein Spital steht?, sagt er natürlich Ja. Würde man fragen: Wären Sie bereit, auf dieses Spital zu verzichten, wenn Sie nur noch halb so viel Krankenkassenprämie zahlen müssten, die Notfallversorgung jedoch gesichert bliebe?, sähen die Antworten anders aus. Begreifen die Leute das System nicht ganz?

Kaufmann: Es ist kompliziert. Kessler: Jeder ist egoistisch und will lieber weniger zahlen, aber

möglichst profitieren. Das ist ein gesellschaftliches Problem. de Haller: Die Bürgerinnen und Bürger verstehen das Gesundheitssystem sehr wohl. Sie stellen seine Finanzierung mit zu hohen Kopfprämien in Frage. Hier steigt der Druck auf die Politik und auf uns Akteure. Sollen Raucher, Dicke, Unsportliche und Alkoholtrinker mehr bezahlen? Gilt das als Selbstverantwortung?

de Haller: Selbstverantwortung ist ein heikles Thema. Die Idee besticht. Die Leute sollen sich halt vernünftiger verhalten, gesünder essen. Das belastet das Gesundheitswesen weniger. Hier liegt aber ein gravierendes gesellschaftliches Problem: Ausgerechnet die Leute, die am meisten auf die moderne Medizin angewiesen sind, verfügen oft nur über bescheidene finanzielle Mittel, weil sie häufig in weniger qualifizierten und damit schlechter bezahlten Berufen arbeiten, etwa auf dem Bau oder in einer Fabrik. Dort aber werden sie arbeitsbedingt eher krank und sterben früher. Kessler: Als Patient jedoch kann man durchaus selbstverantwortlich sein. Indem man zum Beispiel eine vom Arzt empfohlene Operation hinterfragt und generell nicht einfach alles macht, was vorgeschlagen wird oder nach der neusten Behandlung verlangt, die man im Fernsehen gesehen hat. Allenfalls holt man eine Zweitmeinung ein. Im Spital achtet man auf seine Medikamente und spricht einen

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Arzt darauf an, wenn er seine Hände nicht desinfiziert. Das ist heikel, gehört aber dazu. de Haller: Das unterstützen wir Ärzte voll und ganz. Kaufmann: Zur Selbstverantwortung gehört auch, sich über verschiedene Modelle zu informieren, die eine Krankenkasse anbietet. Vielleicht lohnt es sich, einem Managed-Care-Modell beizutreten – und zwar solange man gesund ist –, damit man damit vertraut ist, seine Ansprechpartner kennt. Einmal krank, ist man oft nicht mehr in der Lage, seine Wahlfreiheit, die man mit teuren Prämien kaufte, wahrzunehmen. de Haller: Managed-Care-Modelle kosten 10, 15 Prozent weniger. Das ist etwas Gutes. Der Gesundheitsmarkt setzt jährlich 60 Milliarden Franken um, finanziert Pharmaindustrie, Gesundheitsbehörden, Versicherer, Spitäler sowie eine halbe Million Arbeitnehmer im Gesundheitswesen. Wer soll da ein Interesse haben zu sparen?

Kessler: Das ist die grosse Frage. de Haller: Familien und Kinder mitgerechnet leben 1,5 Millionen Menschen davon. Es ist ein wichtiges Segment in der nationalen Ökonomie und funktioniert unglaublich gut. Wenn sich die Maschinen- oder Bauindustrie entwickelt, sind alle froh. Wenn sich der Gesundheitssektor entwickelt, ist das aus denselben Gründen gut für unsere Ökonomie. Trotz des Finanzierungsproblems. Kaufmann: OECD- und WHOStudien für die Schweiz zeigen, dass wir noch mehr aus jedem investierten Franken herausholen könnten. de Haller: Unser Gesundheitssystem muss sich sogar weiterentwickeln. Die rasante technische Entwicklung kostet uns übrigens viel mehr als die Überalterung der Bevölkerung. Wir müssen uns jetzt für die Zukunft wappnen. Kessler: Trotz aller Lamenti: Die grosse Mehrheit der Bevölkerung ist sehr zufrieden mit dem Gesundheitssystem und mit den Ärztinnen und Ärzten.

Interview Ruth Brüderlin, Sabine Lüthi Bilder Gerry Nitsch


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angelegter Park mit zwei kleinen Seen. 2.9.11: Erholung auf See. 3.9.11: Akureyri (Island). Akureyri liegt auf der grössten Halbinsel namens Tröllaskagi, und wird umrahmt von hohen Bergen. Das Städtchen ist nur knapp 100 km vom Polarkreis entfernt. Bedingt durch das ungewöhnlich milde Klima versprüht es jedoch ein fast südliches Flair und verfügt über eine für isländische Verhältnisse exotische Vegetation. Ein Stadtrundgang lohnt auf alle Fälle. 4.9.11: Reykjavik (Island). Reykjavík ist die Hauptstadt Islands und hat sich in den letzen Jahren zu einer quirligen Metropole entwickelt. Entdecken Sie die Naturwunder in der Umgebung wie die spektakulären Geysire und Vulkanlandschaften und verpassen Sie nicht, in den natürlichen, heissen Quellen zu baden. 5.-6.9.11: Zwei erholsame Tage auf See. 7.9.11: Nuuk (Groenland). Nuuk, die Hauptstadt Grönlands, ist die grösste Stadt der Arktik. Sie ist auch bekannt als Postamt vom Weihnachtsmann. Entdecken Sie die spektakuläre Landschaft rund um den Nuuk Fjord auf einer Walsafari. 8.9.11: Erholung auf See. 9.9.11: Nanortalik (Grönland). Nanortalik besticht durch seine atemberaubende Kulisse.

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Sie werden von der Artenvielfalt der Tierwelt begeistert sein. Der Name des Ortes bedeutet Eisbärenort, was sich auf die Tiere bezieht, die im Sommer auf dem Treibeis vom Polarmeer kommend den Ort passieren. 10.-11.9.11: Zwei erholsame Tage auf See. 12.9.11: Halifax (Kanada). Halifax liegt inmitten einmalig schöner Natur mit ausgedehnten Stränden. Bestens geeignet für einen Ausflug ist das malerische Fischerdorf Peggys Cove, das wohl fotogenste Fischerdorf von Kanada. 13.9.11: Letzter Tag auf See. 14.9.11: New York (USA). Frühmorgens erreichen Sie New York, eine der wohl faszinierendsten Städte überhaupt. Nach dem Frühstück erfolgt die Ausschiffung. Während einer Stadtrundfahrt zeigen wir Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Anschliessend Transfer zum zentral gelegenen Boutique-Hotel The Lucerne. Nachmittag zur freien Verfügung. 15.9.11: New York (USA). Wie wäre es heute mit einem Besuch des Empire State Buildings oder einem Spaziergang im Central Park? 16.9.11: New York – Rückflug. Ein letzter Tag zur freien Verfügung. Gegen Abend Transfer zum Flughafen für den Rückflug. 17.9.11: Ankunft in der Schweiz. Am Mittag Landung in London. Weiterflug nach Zürich wo Sie am frühen Nachmittag landen.

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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

FRAU DER WOCHE

Spende für Ecuador Die Zürcher Dolmetscherin Monika Kern (44) hat letzten Mittwoch bei der Quizshow «Traders» auf SF 1 den zweithöchsten Betrag erspielt, der dort je gewonnen wurde: 100 000 Franken. Das Geld soll teilweise an die Stiftung «Avanzar» gehen, die unterprivilegierten Menschen in Ecuador hilft. Kern kann es sich problemlos leisten, das Geld wegzugeben, ihr Gatte ist IWC-Chef Georges Kern.

MANN DER WOCHE

GESUNDHEITSWARNUNG FÜR «KILLERSPIELE»?

«Debatte lenkt nur von den wahren Problemen ab» Die Vereinigung geg gegen mediale Gewalt (VGMG) fordert wie bei Zigaretten Gesundheitswarnungen für Gewalt inszenierende Videospiele. Davon hält Marc Bodmer (47) wenig. Der Jurist leitet ein Projekt zur Förderung der Medienkompetenz an der ZHAW* und beschäftigt sich seit Jahren mit Gewalt in den Medien. Bodmer rät Eltern auch von Verboten ab. Marc Bodmer, wie sinnvoll sind Warnaufschriften auf Computerspielen?

Das ist kein brauchbarer Weg. Auf den Games ist ein Altersrating, an das sich Händler und Eltern halten sollten. Und die Analogie zur Zigarettenindustrie ist problematisch: Der Zusammenhang zwischen Rauchen und negativen gesundheitlichen Folgen ist erwiesen – genau das gilt für Computerspiele nicht. Wirklich nicht?

Bilder Getty Images, SRF, zvg

Zivilcourage Bruno Stüdle (49) stieg letzte Woche in einen Bus in Thun, als ihm ein junger Mann auffiel, der herbeirannte, um den Bus noch zu erwischen. Kaum eingestiegen, bemerkte Stüdle das Bündel Banknoten, das der 23-Jährige in der Hand hielt. Er habe im Lotto gewonnen, erklärte der junge Mann. Als er wieder ausstieg, rief Stüdle die Polizei. Zu Recht: Der Mann hatte gerade einen Lebensmittelladen ausgeraubt. Kurz darauf erwischte ihn die Polizei.

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Studien zeigen immer wieder, dass es bloss eine schwache Kausalität gibt zwischen dem Spielen solcher Games und einer Steigerung der Aggression. Verglichen mit anderen Faktoren ist der Einfluss marginal. Viel problematischer sind ein gewalttätiges Umfeld, Erniedrigungen durch Lehrer, Armut oder Drogenkonsum. Dann sind diese Spiele also unproblematisch?

Es gibt eine Risikogruppe: Kinder, die fast ohne Einschränkungen ihrem Medienkonsum nachgehen können, bei denen Eltern keinen Einfluss nehmen. Aber meist sind da noch ganz andere Probleme im Spiel. Wichtig ist eine ausgewogene Alltagsgestaltung. Wenn das gegeben ist, haben Computerspiele für sich allein keine grosse Wirkung.

Wie schlimm sind Bulletstorm und Dead Space 2, die Spiele, welche die Forderung der VGMG ausgelöst haben?

Ich habe sie nicht gespielt, aber ein Anreiz ist sicher ihr Schockpotenzial, weil man damit Erwachsene, Eltern und andere besorgte Mitbürger so schön auf die Palme bringen kann. Das ist der Hauptreiz?

Von Splatter-Spielen – absolut. Es wird immer schwieriger für Jugendliche, sich von ihren Eltern abzugrenzen, aber mit solch krassen Games gelingt es fast immer. Und wenn dann eine Gruppe wie VGMG kommt und Trara macht, ist das perfektes Marketing für das Game. So kommt es ins Gespräch. Ansonsten steht natürlich der Wettbewerb im Spiel im Vordergrund. Was raten Sie Eltern, wie sie damit umgehen sollen?

Eltern sollen bestimmen, was in ihrem Haushalt läuft und was nicht. Dabei geht es nicht nur um Spiele, sondern generell um Medienkonsum. Das sind Diskussionen, die mit den Kindern geführt werden müssen. Verbieten bringt jedenfalls gar nichts, dann gehen die Kinder halt einfach zu Freunden und spielen dort. Oft machen die Eltern das, was sie den Kindern vorwerfen: Sie vermischen Fiktion und Realität.

Kinder machen das meist nicht, für sie ist das klar Spiel. Wann müssen dennoch die Alarmglocken schrillen?

Wenn ein Kind den ganzen Tag nur solche Spiele spielt und sonst nichts anderes macht, dann stimmt vermutlich etwas nicht.

Die Schweizer Politik diskutiert Verbote.

Ein Verkaufsverbot für Spiele ab 18 an Kinder und Jugendliche würde ich begrüssen. Ein Totalverbot hingegen wäre unsinnig und auch gar nicht durchsetzbar. Was mich am meisten ärgert: dass man mit diesem Thema politisch so gern auf Stimmenfang geht. Dabei lenkt die Debatte nur von den wahren Problemen ab, die Jugendliche haben.

«Mit den Spielen kann man Eltern so schön auf die Palme bringen.» Zum Beispiel?

Laut einer neuen Studie ist ein Hauptgrund für das aggressive Verhalten von Jugendlichen die Erniedrigung durch Lehrer. Aber der hohe Druck in der Schule, mit dem viele Kinder nicht oder nur schlecht klarkommen, ist ein viel komplexeres Thema, mit dem sich kaum Schlagzeilen generieren lassen. Auf Computerspiele zu zeigen ist einfach, am Problem jedoch hat man damit nichts geändert. Ralf Kaminski

* Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften.


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ABWECHSLUNG

Am Wochenende darf Mohammed in den neuen Fitnessraum. Für den früheren Profifussballer ist das Training wichtig. Ein Privileg, das die Gefängnisleitung ihm für seine gute Führung gewährt (rechts). Der triste, gut überwachte Innenhof auf dem Dach des Regionalgefängnisses Thun bietet ein wenig Abwechslung und Gesellschaft (grosses Bild). Mohammed lässt auch im Winter keine Gelegenheit aus, dort ein wenig Luft zu schnappen (oben).

A

ufstehen, beten, frühstücken, spazieren im Hof, beten, arbeiten, beten, mittagessen, arbeiten, beten, abendessen, beten, lesen oder fernsehen, schlafen. Und am nächsten Tag wieder und am Tag darauf auch. Mohammeds (35) Alltag im Regionalgefängnis Thun ist klar strukturiert und extrem repetitiv. Etwas Abwechslung bringt das Wochenende, da kann er in den Fitnessraum, statt zu arbeiten. Und alle zwei Wochen dürfen seine Frau und seine beiden Kinder ihn besuchen. Das ältere Mädchen ist jetzt neun Jahre alt und weiss seit Kurzem, wo ihr Vater wirklich ist. Die Familie ist Mohammeds einziger Halt im Leben, seine Frau, eine Schweizerin, hält zu ihm und sei «die beste und schönste Frau», die er je getroffen habe, erzählt er. Schon seit zweieinhalb Jahren sitzt er wegen Drogenhandels in Untersuchungshaft. Von anderen Häft-

lingen weiss er, dass es selten ist, dass Ehefrauen so lange durchhalten. «Die meisten sagen nach sechs Monaten, ‹ich kann nicht mehr länger warten›, und sind weg.» Für den gläubigen Muslim aus Gambia, der schon seit 15 Jahren in der Schweiz lebt und einst als Profifussballer in diversen Vereinen der Schweiz gespielt hat, wäre das eine Katastrophe. «Eine solch lange Untersuchungshaft ist ungewöhnlich, kommt aber vor», sagt Gefängnisleiter Ulrich Kräuchi. «Der Fall ist kompliziert, es hat viele Beteiligte.» Auch gibt es bereits ein erstinstanzliches Urteil, das Mohammed weitergezogen hat. Es lautet auf sieben Jahre Gefängnis, weil Mohammed eine kriminelle Vorgeschichte hat, die bis 2002 zurückreicht. «Ich habe einen Fehler gemacht», gibt er zu, «ich verdiene es, bestraft zu werden.» Aber das Leben im Gefäng-

Graue Welt im Fokus

Mohammed N.* und Gabriel S.* sitzen im Gefängnis. Für eine Fotoausstellung in Zürich durften sie ihren Alltag dokumentieren. Das Migros-Magazin zeigt ihre Bilder und wirft einen Blick hinter die Mauern.

* Namen geändert.


MENSCHEN HINTER GITTER

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MENSCHEN HINTER GITTER

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KLEINE KARGE WELT

Schon 2½ Jahre sitzt Mohammed wegen Drogenhandels in Untersuchungshaft. In der kleinen Zelle hat es wenig Platz für Persönliches. Statt Bilder hängen die Stundenpläne seiner Kinder an den Wänden (Bilder links). Der gläubige Muslim betet fünf Mal pro Tag Richtung Mekka (unten links). Die Mahlzeiten bringen etwas Abwechslung in den Alltag von Mohammed. Der Vegetarier findet das Essen «ganz okay» (unten).

nis sei schwierig. Ein Lichtblick, neben der Familie, sind die Angestellten. Die seien «hilfsbereit und anständig». Das wiederum ist auch Kräuchi wichtig, der das Gefängnis seit April 2010 leitet, vorher aber schon zehn Jahre als Vize für die Häftlingsbetreuung zuständig war.

Mohammed ist im Gefängnis schon ein alter Hase

Viele der Insassen sind psychisch angeschlagen, drogen- oder medikamentenabhängig. Trotz dieser zusätzlichen Herausforderung gibt es wenig Disziplinarprobleme, weil Kräuchis Mitarbeiter die Gefangenen gut behandeln und es bei guter Führung Beschäftigungsund Freizeitprogramme gibt. Wer sich anständig verhält, wird belohnt. Das 2001 neu eröffnete, moderne Regionalgefängnis sei ein «Gemischtwarenladen» mit zurzeit 84 Häftlingen, sagt Kräuchi. Überbelegung ist in Thun ein Dauerthema. Neben Untersuchungshäftlingen hat es auch solche, die im regulären Vollzug sind, es hat Männer, Frauen, Jugend-

Das Fotoprojekt bringt Licht in den Alltag. liche, Ausschaffungshäftlinge. Alle müssen getrennt untergebracht werden, für jede Gruppe gelten andere Vorschriften. Mohammed ist für Kräuchi ein «Glücksfall». Er ist von den Untersuchungshäftlingen am längsten dabei und erklärt den Neulingen, wie der Hase läuft. Mit seiner offenen und fröhlichen Art trägt er dazu bei, dass in dieser Gruppe

ein gutes Klima herrscht. Deshalb war er auch Kräuchis erste Wahl für das Fotoprojekt über den Gefängnisalltag, das die Ausstellungsmacher von «Photo 10» im Januar in Zürich präsentiert haben. 14 Häftlinge zeigten dort ihre Bilder – und die Idee kam an: «Photo 10» erhielt von mehreren Seiten Anfragen, ob die Bilder andernorts nochmals gezeigt werden dürften.

Noch steht allerdings nicht fest, wann und wo das sein wird. Für Kräuchi war jedenfalls sofort klar, dass er mitmachen wollte, als die Anfrage von seinen Vorgesetzten kam. «Die Öffentlichkeit soll mehr darüber erfahren, was hinter unseren Mauern vor sich geht.» Das reduziere Klischees und hoffentlich auch billige politische Propaganda.


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MENSCHEN HINTER GITTER

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

Auch wenn die Arbeit monoton ist, im Gefängnis macht sie jeder gerne.

Mohammed haben die beiden Tage mit dem Fotoapparat grossen Spass gemacht. Eine schöne Abwechslung sei es gewesen, sagt er. Davon gibt es sonst nicht viel für ihn. Oft steht er am Fenster seiner abgeschlossenen Zelle und schaut raus, sieht Autos vorbeifahren und Leute durchspazieren. Im Hintergrund thront das Stockhorn. Er hofft, vielleicht doch noch auf Bewährung oder mit elektronischer Fussfessel rauszukommen, zurück zu seiner Familie, zurück in einen normalen Job. Die Gesetze werde er jedenfalls nie wieder brechen, beteuert er.

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BESCHÄFTIGUNG

Lichtblick an den Festtagen: An Weihnachten gibt es Süssigkeiten, und die Gefangenen dürfen andere Insassen treffen (links). Wer sich gut benimmt, darf arbeiten. Zum Beispiel Beipackzettel für Swatch-Uhren verpacken und kontrollieren, ob die Plastikbehälter unbeschädigt sind (unten links). Wird das erstinstanzliche Urteil bestätigt, muss Mohammed noch einige Jahre absitzen — und durch die Gitterstäbe zusehen, wie das Leben draussen weitergeht (unten).

Ganz anders sieht das Leben von Gabriel aus. Der 26-jährige Schweizer lebt seit über vier Jahren im Massnahmenzentrum St. Johannsen bei Le Landeron BE im offenen Vollzug. Das heisst, er ist nicht in seinem Zimmer eingesperrt, sondern arbeitet. Gleichzeitig wird er psychologisch und sozialtherapeutisch betreut und so auf seine Reintegration in die Gesellschaft vorbereitet. Letzten Herbst wurden seine Fortschritte so positiv bewertet, dass er nun in einem Alters- und Pflegeheim im nahe gelegenen Biel arbeiten darf.

Gabriel steht meist um 4 Uhr auf, um 5.15 lässt ihn der Sicherheitsdienst raus. Er geht zu Fuss zum Bahnhof und fährt nach Biel. Abends trifft er sich manchmal noch mit seiner Freundin und kehrt dann zurück in die Institution. Einen gewissen Spielraum zwischen Arbeitsende und Rückkehr hat er. Aber zu spät darf es nicht werden, sonst muss er mit Disziplinarmassnahmen rechnen. Meist aber ist Gabriel ohnehin zu müde, um noch gross was zu tun. Er isst mit den anderen Eingewiesenen in seiner Abteilung zu Abend und geht dann schlafen.

An seinen freien Tagen hat er manchmal Urlaub, dann geht er oft zur Freundin. Gabriel relativiert seine Freiräume. «An einem normalen Arbeitstag sind es vielleicht neun Stunden, in denen ich nicht unter der Kontrolle der Betreuer und des Sicherheitsdiensts stehe und keine Gitter vor den Fenstern habe. Freiheit wäre, wenn ich mal nichts machen müsste.» Das ist tatsächlich nur an den Urlaubstagen der Fall. Im Massnahmenzentrum selbst ist er zu einer ständigen Auseinandersetzung mit sich selbst angehalten, muss sozusagen pausenlos an sich arbeiten.

Drinnen und draussen sind unterschiedliche Realitäten

«Ich habe es manchmal so satt, aber auf der anderen Seite bin ich schon so weit gekommen, ich kann jetzt nicht aufhören.» Die zwei Realitäten – drinnen und draussen – seien jedoch sehr unterschiedlich. «Wie schwierig es ist, sie zusammenzu-


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MENSCHEN HINTER GITTER

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

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FREIHEITEN

Das Fenster in Gabriels Zimmer ist vergittert. Die Türe ist jedoch tagsüber nicht abgeschlossen (rechts). Im Badezimmer sieht es fast so aus wie zu Hause (unten links). Die Türe, die nicht abgeschlossen werden soll, führt ins Fernsehzimmer. Diese Art Unterhaltung steht schliesslich allen offen (unten rechts).

Nur die Gitter deuten auf ein Gefängnis. bringen, kann man sich nicht vorstellen, wenn man es nicht selbst erlebt hat.» Daniela Hulliger, die 33-jährige Leiterin einer der Abteilungen von St. Johannsen, attestiert Gabriel grosse Fortschritte. Er wurde dem Massnahmenzentrum zugewiesen, nachdem er 2004 in Aarau den Beichtstuhl einer Kirche angezündet hatte. Gabriel sagt, er sei einfach überfordert gewesen mit dem Alltag, habe Probleme gehabt mit den Eltern und der Freundin und auch seine Lehre als Coiffeur abgebrochen. «So eine Mischung explodiert irgendwann mal, wenn man sie nicht vernünftig anpackt, und das konnte ich damals nicht.» Die Brandstiftung führte Gabriel schliesslich nach St. Johannsen, das der stationären Behandlung von psychischen Störungen und Suchtkrankheiten dient. Die

idyllisch gelegene Institution befindet sich in einer ehemaligen Benediktinerabtei, die aber schon seit 1883 als Gefängnis dient. Auf dem Gelände befinden sich unter anderem ein landwirtschaftlicher Betrieb mit Tieren und Gewächshäusern sowie diverse Werkstätten, in denen die 80 Eingewiesenen ihre Arbeitsplätze haben. Die Institution besteht aus vier offenen und einer geschlossenen Abteilung, in der Eingewiesene landen, bei denen die Fluchtgefahr zu hoch und die sozialen Eingliederungsfähigkeiten als zu niedrig einge-

schätzt werden. Nach einem halben Jahr folgt in der Regel der Transfer in eine offene Abteilung.

Gabriels Ziel ist es, ein normaler Bünzli zu werden

Auch Hulliger zögerte nicht, als sie von dem Fotoprojekt hörte. «Ich nutze jede Chance, der Öffentlichkeit zu zeigen, was wir tun und wie wir funktionieren», erklärt die Abteilungsleiterin. Besondere Bedeutung hat dies nach der Aufregung um einen Sexualstraftäter, der im August 2009 aus der Institution entwich, am Bie-

lersee ein Mädchen missbrauchte und zurückkehrte, ohne dass jemand etwas bemerkte. Dies bescherte St. Johannsen landesweit negative Schlagzeilen. Ein Aufruf zur Teilnahme am Fotoprojekt unter den Eingewiesenen führte zu neun Interessenten. Gabriel, der eine künstlerische Ader hat und Bilder malt, von denen einige auch in den öffentlichen Räumen der Anstalt hängen, hat ganz auf Schwarz-Weiss-Fotografie gesetzt. «Es wirkt irgendwie objektiver für mich, gibt dem Ganzen eine gewisse Spannung, das gefällt mir besser als Farbe», erklärt er. Und Gabriels Zukunftswünsche? Er will später mal im Rettungsdienst arbeiten und hofft, irgendwann eine Familie zu gründen. «Ein stinknormales Bünzlileben halt.»

Text Ralf Kaminski Bilder Mohammed N. und Gabriel S.


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30 | Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

«Ich liebe Filme mit einem Am Sonntag werden in Los Angeles die begehrtesten Filmpreise der Welt verliehen. Der Berner Er findet es toll, dass diesmal auch einige kleine Filme im Rennen sind.

N

ur gerade ein halbes Dutzend Schweizer gehören der Academy an, die jedes Jahr über die Oscars entscheidet (siehe Box). Zum erlauchten Kreis der auf Lebenszeit Gewählten gehört der Berner Regisseur Reto Caffi (39), der 2009 mit seinem Werk «Auf der Strecke» für den Besten Kurzfilm nominiert war und an der Oscar-Verleihung teilnahm. Im Jahr zuvor hatte er bereits den Student Academy Award und 50 weitere internationale Preise für den 30-minütigen Streifen mit dem Schauspieler Roeland Wiesnekker gewonnen. Vier seiner Kurzfilme haben an rund 100 Festivals über 30 Preise eingeheimst. Caffi pendelt zwischen der Schweiz und Deutschland, wo er ein Filmstudium an der Kölner Kunsthochschule für Medien gemacht hat. In den letzten Monaten hat er pausenlos Post bekommen von der Academy und den grossen Hollywood-Studios: DVDs von Filmen, die es zu besichtigen und zu beurteilen galt. Reto Caffi, es ist das zweite Mal, dass Sie bei der OscarVerleihung mitstimmen dürfen, was halten Sie von der Filmauswahl dieses Jahr?

Ein richtiger Knaller ist nicht dabei. Es hat gute Filme, keine Frage, und das Rennen wird sich wohl zwischen «The Social Network» und «The King’s Speech» entscheiden. Was erstaunt, ist die Zahl an kleinen Filmen wie «Winter’s Bone» oder «The Kids Are All Right». Ich finde es toll, dass solche Filme wahrgenommen und honoriert werden. Vermissen Sie einen Film in der Auswahl?

«Another Year» von Mike Leigh fand ich sehr menschlich und berührend. Er hat es

Reto Caffi verdient seinen Lebensunterhalt unter anderem in der Werbung.


MENSCHEN OSCAR-VERLEIHUNG

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Herz für Aussenseiter»

Regisseur Reto Caffi ist Mitglied der Academy und darf mitbestimmen, wer einen Oscar erhält.

Wer hat die grössten Chancen auf einen Oscar? BESTER FILM

BESTER HAUPTDARSTELLER

BESTE HAUPTDARSTELLERIN

Nominiert: Black Swan, The Fighter, Inception, The Kids Are All Right, The King’s Speech, 127 Hours, The Social Network, Toy Story 3, True Grit, Winter’s Bone.

Nominiert: Javier Bardem («Biutiful»), Jeff Bridges («True Grit»), Jesse Eisenberg («The Social Network»), Colin Firth («The King’s Speech»), James Franco («127 Hours»).

Nominiert: Annette Bening («The Kids Are All Right»), Nicole Kidman («Rabbit Hole»), Jennifer Lawrence («Winter’s Bone»), Natalie Portman («Black Swan»), Michelle Williams («Blue Valentine»).

Beste Chance: Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen «The King’s Speech» und «The Social Network». Erfahrungsgemäss setzt die Academy aber eher auf traditionelle, sichere Werte und damit «The King’s Speech».

Beste Chance: Colin Firth. Die Academy liebt die brillante Darstellung von Menschen, die angeborene Defizite überwinden.

Beste Chance: Natalie Portman. Die Academy liebt ebenso die brillante Darstellung von Menschen, die versuchen, ihre angeborenen Defizite zu überwinden und dabei ein tragisches Ende nehmen.

Das Nominations- und Wahlsystem der Oscar-Verleihung Alle rund 6000 Mitglieder der Academy erhalten jeweils Ende Dezember die Nominationswahlzettel. Es gibt 24 Kategorien, und die Mitglieder nominieren nur jeweils innerhalb ihrer Kategorie — also Schauspieler nominieren Schauspieler, Regisseure Regisseure etc. Für einige Kategorien sind allerdings auch mehrere Gruppen stimmberechtigt, und alle dürfen beim Besten Film mitnominieren. Ende Januar erhalten die Mitglieder dann das

eigentliche Wahldokument. Diesmal dürfen alle für alles stimmen. In fünf Kategorien (Animated Short Film, Live Action Short Film, Documentary Feature, Documentary Short Subject, Foreign Language Film) allerdings nur, wenn sie sämtliche nominierten Filme auch tatsächlich gesehen haben. Bis zur Bekanntgabe während der TV-Show kennen nur zwei Mitarbeiter von PricewaterhouseCoopers die Wahlergebnisse.


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Tauchen Sie ein in die bewegte Geschichte der Inseln und lassen Sie sich von faszinierenden kleinen Küstenorten verführen. Die vielfältige Landschaft variiert zwischen bizarren Felsen und schroffen Küsten bis hin zu lieblichen Buchten und reicher Vegetation. Die Nuraghen und Gigantengräber sind ebenso Zeugen der Vergangenheit auf Sardinien wie die Spuren Napoleons auf Korsika. 1. Tag, Schweiz - Livorno - an Bord: Fahrt vom Einsteigeort nach Livorno. In der Nacht Fährüberfahrt auf die Insel Sardinien. Frühstück. 2. Tag, Golfo Aranci - Sassari - Alghero: Nach dem Frühstück betreten Sie in Golfo Aranci die Insel Sardinien. In Sassari besichtigen Sie die Kirche «Trinità di Saccargia». Sie war im Mittelalter eines der wichtigsten Gotteshäuser der Insel. Weiterfahrt nach Alghero. Ein Schiff bringt Sie zu den Neptunsgrotten, die zu den schönsten und grössten Tropfsteinhöhlen des Mittelmeers zählen. Halbpension.

3. Tag, Orgosolo - Costa Smeralda: Bald verlassen Sie die westliche Küste und gelangen ins Landesinnere nach Orgosolo. Dort haben Sie Zeit, die «Murales», d.h. die über 200 politischen Wandmalereien, zu besichtigen, welche das Ortsbild dieses Dorfes prägen. Anschliessend geniessen Sie ein typisch sardisches Essen mit gegrilltem Fleisch, sardischer Wurst und Käse, das Hirten für Sie vorbereitet haben. Am Nachmittag fahren Sie via Olbia zur blaugrünen Costa Smeralda. Vollpension.

7. Tag, Bastia - an Bord: Morgens haben Sie die Möglichkeit, den hübschen Küstenort Calvi auf eigene Faust zu entdecken. Gegen Mittag fahren Sie nach Bastia. Nutzen Sie die freie Zeit für einen Bummel durch die malerischen Gassen um den alten Hafen, bevor Sie zur Fährüberfahrt aufs Festland einschiffen. Frühstück. 8. Tag, Toulon - Rückkehr: Am Morgen legt die Fähre in Toulon an. Danach Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

4. Tag, Arzachena - Santa Teresa Bonifacio - Ajaccio: Bei Arzachena besichtigen Sie geheimnisvolle Zeugnisse aus der Bronzezeit. Lu Coddu Vecchio gilt als das schönste nuraghische Gigantengrab. Die Anlage stammt aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Bei Santa Teresa verlassen Sie die Insel Sardinien und werden mit der Fähre nach Bonifacio auf der Insel Korsika gebracht. Diese Stadt liegt auf einem 60 m hohen Kalksteinplateau, welches an drei Seiten steil ins Meer abfällt. Weiterfahrt nach Ajaccio, der Geburtsstadt Napoleons. Halbpension.

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MENSCHEN OSCAR-VERLEIHUNG

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

immerhin in die Drehbuchkategorie geschafft. Generell gefallen mir subtil erzählte Geschichten, die sich um glaubwürdige Konflikte und vielschichtige Figuren drehen – die Emotionen müssen echt sein. Nichts Hochgekochtes und Verkitschtes. Aber ich mag auch perfekt gemachte Unterhaltung. Mit Spezialeffekten überladene Eventfilme sind eher nicht so mein Ding. Und für welchen Film werden Sie denn nun stimmen?

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Wer hat die grössten Chancen auf einen Oscar? BESTER NEBENDARSTELLER

BESTE NEBENDARSTELLERIN

BESTE REGIE

Nominiert: Christian Bale («The Fighter»), John Hawkes («Winter’s Bone»), Jeremy Renner («The Town»), Mark Ruffalo («The Kids Are All Right»), Geoffrey Rush («The King’s Speech»).

Nominiert: Amy Adams («The Fighter»), Helena Bonham Carter («The King’s Speech»), Melissa Leo («The Fighter»), Hailee Steinfeld («True Grit»), Jacki Weaver («Animal Kingdom»).

Nominiert: Darren Aronofsky («Black Swan»), David O. Russell («The Fighter»), Tom Hooper («The King’s Speech»), David Fincher («The Social Network»), Ethan und Joel Coen («True Grit»).

Beste Chance: Christian Bale. Ein extrem wandlungsfähiger Schauspieler, der auch diesmal wieder alles gegeben hat, aber noch nie nominiert war. Es wird Zeit für den Oscar.

Beste Chance: Hailee Steinfeld. Die 14-Jährige war die grosse Überraschung in «True Grit», der zwar vielfach nominiert ist, aber in den anderen, wichtigen Kategorien kaum grosse Chancen hat.

Beste Chance: David Fincher. Der Trostpreis für den entgangenen Oscar als Bester Film. Die Academy verteilt die wichtigen Preise gerne auf mehrere Filme, wenn es keinen klaren Favoriten gibt.

BESTER ANIMATIONSFILM

BESTES ORIGINALDREHBUCH

BESTES ADAPTIERTES DREHBUCH

Nominiert: How to Train Your Dragon, The Illusionist, Toy Story 3.

Nominiert: Another Year, The Fighter, Inception, The Kids Are All Right, The King’s Speech.

Nominiert: 127 Hours, The Social Network, Toy Story 3, True Grit, Winter’s Bone.

Beste Chance: «Toy Story 3». Pixar-Filme gewinnen seit Jahren praktisch immer. Und auch dieser ist grossartig.

Beste Chance: «The Kids Are All Right». Hat keine Chance auf einen der wichtigen Oscars, der fürs Drehbuch ist aber ein beliebter Trostpreis. Ausserdem stellt die Academy gerne ihre Offenheit für sozial heikle Themen unter Beweis.

Beste Chance: «The Social Network». Ein weiterer Ausgleich für den entgangenen Besten Film, aber auch die verdiente Auszeichnung für eine exzellente Leistung.

Das darf ich leider nicht verraten, die Academy fordert ihre Mitglieder zu Verschwiegenheit auf. Haben Ihre Favoriten im letzten Jahr gewonnen?

Ich sags mal so: Ich lag nicht komplett daneben. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass «Avatar» gewinnen würde. Aber dann war es «The Hurt Locker», ein kleiner, guter Film. Das hat mich wirklich gefreut. Haben Sie einen Lieblingsfilm?

Ich habe mehrere, eigentlich in fast allen Genres. «The Ice Storm» von Ang Lee ist sicher einer, Martin Scorseses Mafia-Epos «Goodfellas». Auch von Billy Wilders Filmen kann ich nie genug kriegen. Grundsätzlich mag ich sehr gerne tragisch-komische Filme mit einem Herz für Aussenseiter. Gibt es ein Genre, dem Sie aus dem Weg gehen?

Bilder Keystone (3), Handouts (7)

Science Fiction mag ich nicht besonders. Klar gibt es Ausnahmen wie «2001» oder auch die ersten drei «Star Wars»-Filme, die meine Kindheit geprägt haben. Aber generell werde ich mit dem Genre nicht so warm. Und mit Musicals auch nicht. Wenn die Leute anfangen zu singen, finde ich das immer ziemlich befremdend. Mit wem würden Sie gerne mal drehen?

Es hängt immer von der Geschichte ab. Aber Philip Seymour Hoffman finde ich zum Beispiel genial. Allerdings fokussiere ich eher auf deutschsprachige Schauspieler. Roeland Wiesnekker ist einer meiner Schweizer Favoriten, und ich hatte das Glück,


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MENSCHEN OSCAR-VERLEIHUNG

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

«Mit dem Musical-Genre werde ich nicht so warm.» mit ihm schon arbeiten zu dürfen. Die Liste mit den Nominationen haben Sie schon abgeschickt. Wie erfolgt nun die eigentliche Wahl?

Per Post kommt ein Couvert mit einem personalisierten Dokument. Darauf kreuzt man seine Wahl an und schickt es dann direkt zu PricewaterhouseCoopers in London, Einsendeschluss ist fünf Tage vor der Verleihung. Dank der Nomination für Ihren Kurzfilm «Auf der Strecke» 2009 wurden Sie Mitglied der Academy. Aber ein Automatismus ist das nicht, oder?

Richtig, die Nomination allein ist

noch keine Garantie. Mir hat wohl geholfen, dass ich 2008 schon den Studenten-Oscar bekommen habe. Man muss vorgeschlagen werden von mindestens zwei Mitgliedern der Academy, die aus dem Bereich stammen, für den man in Frage kommt, in meinem Fall also Kurzfilm. Danach muss ein Komitee aus diesem Bereich zustimmen, bevor das Direktorium schliesslich entscheidet. Was bringt die Mitgliedschaft noch ausser dem Stimmrecht und dem Zugang zu DVDs von aktuellen Filmen?

Es gibt das ganze Jahr über Events, in Los Angeles, New York und London. Da geht es auch meist nicht um Glamour und Show – an-

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Platz im Kodak-Theater in L. A.

2009 schritt Reto Caffi selbst über den roten Teppich in L. A.

ders als bei der Oscar-Verleihung –, sondern um Filmkonservierung und generell die Pflege der Liebe zum Film. Ärgern Sie sich nicht, wenn Sie sehen, was da Tolles läuft, und Sie so weit weg sind?

Oh ja, immer wieder! Aber hingereist bin ich dann doch nie. Als Academy-Mitglied haben Sie bestimmt einen reservierten

Nein, keine Chance. Aber es werden jedes Mal Tickets verlost unter den Academy-Mitgliedern. Die kosten allerdings ein paar Hundert Dollar. Und ich habe bisher nicht mitgemacht. Meine Erinnerungen an die Verleihung 2009, als ich mit meinem Film da war, sind gut genug. Wie war das, als Sie mit den Stars über den roten Teppich marschierten? Haben Sie interessante Kontakte knüpfen können?

In erster Linie war es toll, mit den Leuten aus dem Team dort zu sein. Erst wollten sie mir nur zwei Tickets geben, aber ich bin dann x-mal zur Academy gepilgert, mit Schokolade und Luxemburgerli, und schliesslich liess sich die Dame erweichen und gab mir sechs Tickets. Für mich war wichtig, diesen Abend in guter

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MENSCHEN OSCAR-VERLEIHUNG

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

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«So einen Erfolg werde ich wohl nicht gleich wieder haben.» Gesellschaft zu erleben. Aber ja, auf dem Teppich ist man natürlich umzingelt von Leuten, die man vom Sehen kennt. Hinter mir lief Werner Herzog, mit dem habe ich geplaudert. Aber viel mehr als Small Talk liegt an so einem Anlass sowieso nicht drin.

Fortsetzungen und Vorgeschichten und nur auf Nummer sicher gehen, ist es in der IndependentSzene sehr schwierig geworden, Filme, wie sie mir vorschweben, zu finanzieren. Auch diesbezüglich ist Europa für mich ganz klar interessanter.

Haben Sie Ambitionen, selbst in Hollywood zu arbeiten? Erfolgreiche Europäer tun das ja gern.

Wenn man für einen Film derart mit Preisen überhäuft wurde, ist es dann nicht furchtbar schwer, sich nochmals selbst übertreffen zu können?

Wenn ein tolles Drehbuch daherkäme, würde ich das sicher nicht ablehnen, aber das ist bisher nicht passiert. Ausserdem fühle ich mich in Europa zu Hause, finde hier auch meine Geschichten. So wie der Wind in Hollywood derzeit weht, mit Verfilmungen von

Ja, klar. Aber mir geht es auch nicht darum, mich selbst zu übertreffen. So einen Erfolg werde ich wohl nicht gleich wieder haben. Wenn überhaupt. Wichtiger ist mir, wie ich selbst am Ende mit

Caffi arbeitet derzeit in Köln an zwei neuen Filmprojekten.

dem Film zufrieden bin. Ich habe Kurzfilme gedreht, die weniger erfolgreich liefen als «Auf der Strecke», zu denen ich aber trotzdem eine sehr enge Bindung habe. Allerdings ist es jedes Mal schwierig, einen neuen Film zu schreiben, eine gute Geschichte zu finden und zu entwickeln. Das ist immer ein langwieriger Prozess.

Was können Sie uns über Ihr aktuelles Projekt erzählen?

Im Moment bin ich an zwei Projekten. Wieder nah am Leben, eher was Kleines, Feines, Alltägliches. Mehr will ich noch nicht verraten. Aber es sind diesmal längere Filme, und ich hoffe sehr, dass ich nächstes Jahr einen davon drehen kann. Text Ralf Kaminski Bilder David Klammer/laif

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Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

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RETTE SICH, WER KANN!

Anhänger des jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Saleh flüchteten während Zusammenstössen mit Regierungsgegnern in der Hauptstadt Sanaa auf die Bäume. Rund 2000 Polizisten waren im Einsatz, um die Proteste gegen den seit 32 Jahren regierenden Saleh niederzuschlagen. Nach den Rücktritten der langjährigen Alleinherrscher Ben Ali in Tunesien und Mubarak in Ägypten geraten immer mehr Autokraten in der Region unter Druck.

FRAGE DER WOCHE

Bilder Mohammed Hani/AP/Keystone, Travailsuisse

Warum ist Gähnen ansteckend?

Weil Gähnen eine soziale Funktion hat. Wer sich reflexartig anstecken lässt vom Gähnen eines Mitmenschen, signalisiert, dass er die Gefühle des anderen nachempfinden kann. Bei Schimpansen beobachteten Forscher, dass sie durch gemeinsames Gähnen ihren Schlaf-wachRhythmus aufeinander abstimmen. Allerdings haben Forscher auch entdeckt, dass Leute, die durch die Nase atmen, sich nicht anstecken lassen. Gähnen galt übrigens lange Zeit als ein Reflex auf Sauerstoffmangel im Blut, etwa bei Müdigkeit. Aber neuste Forschungen ergaben, dass auch bei guter Sauerstoffsättigung gegähnt wird.

ZITAT DER WOCHE

«Ich bin überzeugt, dass es mehr Ausgleich braucht: mehr Pausen zum Erholen und Auftanken.» Susanne Blank (38), Leiterin Wirtschaftspolitik bei Travailsuisse, begründet in der «Berner Zeitung», weshalb Schweizerinnen und Schweizer sechs Wochen Ferien brauchen. Eine entsprechende Initiative der Gewerkschaft wird in der Frühjahrssession debattiert.


40 | Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

Fliegende Schwestern

Die Schweizer Frauen-Skisprungelite besteht derzeit aus zwei Springerinnen: Sabrina und Bigna Windmüller. Zwei ungleiche Schwestern aus Sargans auf dem Sprung an die Weltspitze.

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ie besten Skispringerinnen der Welt jagen über die Adlerschanze im deutschen Hinterzarten. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dabei wäre das Spektakel eigentlich dasselbe, wie bei den Herrenspringen, die jeweils Tausende von Schaulustigen vor Ort und Hunderttausende an den Bildschirmen verfolgen. Die Weiten, welche die Springerinnen erreichen, sind – wegen des längeren Anlaufs – fast mit den Weiten der Herren vergleichbar. Die Leidenschaft ist dieselbe. Sportlerinnen aus 16 Nationen sind angereist. Sogar eine chinesische Equipe ist am Start. Es ist ein Springen des Continentalcups, der noch höchsten Liga der Damen. In der nächsten Saison wird ein Weltcup-Modus lanciert. Davon verspricht man sich mehr Aufmerksamkeit. Inmitten dieses überschaubaren Geschehens kämpft die Schweizer Damenelite um jeden Meter. Sie besteht derzeit aus zwei Springerinnen: den Schwestern Sabrina (23) und Bigna (19) Windmüller aus Sargans SG. Immer mit dabei: Pipo Schödler, Trainer des Damenteams, Servicemann, Physiotherapeut, Chauffeur und unter Umständen Tröster in Personalunion. Und der ist nötig, denn es läuft den Schwestern nicht.

Im ersten Wettkampf belegt Sabrina den 19. und Bigna, die amtierende Schweizer Meisterin, den 28. Platz. Im zweiten Wettkampf scheidet Bigna nach dem ersten Sprung aus. Sie, die nominell stärkere der Schwestern, hat bis vor wenigen Tagen in 80 Wettkämpfen immer den Finaldurchgang erreicht. Der zweite Durchgang wird wetterbedingt abgebrochen. Leider nachdem Sabrina bereits einen tollen Sprung hingelegt hat. Es resultieren die Plätze 26 und 34. Die Enttäuschung ist da, wenn auch – ganz professionell – etwas versteckt. «Ich bin froh, einen guten Sprung hingelegt zu haben. Er ist gut fürs Selbstvertrauen», sagt Sabrina. Bigna meint: «So schlecht gehts mir gar nicht.» Zwei Wochen später wird Bigna an den Juniorenweltmeisterschaften in Estland Neunte. Und Sabrina holt sich an der Universiade, den Weltsportspielen für Studierende, in der Türkei, den guten fünften Platz.

Nach einem Schnuppertag vom Skisprungvirus angesteckt

Begonnen haben die Windmüller-Schwestern ihre Skisprungkarriere ebenso gemeinsam, wie sie heute noch gemeinsam von Wettkampf zu Wettkampf tingeln. 2002 hätten sie an einem Schnuppertag

teilgenommen und seien sofort vom Virus infiziert worden, sagt Sabrina. Bald begannen die Windmüllers, nationale Wettkämpfe zu bestreiten. Vor dem Fernsehgerät sitzend, sahen die Schwestern später etwas, das ihre Zukunft verändern sollte: den Bericht über ein Damenskispringen. «Bis dahin wussten wir nicht, dass es internationale Wettbewerbe gibt», sagt Bigna. Selbstbewusst riefen sie Gary Furrer an, den damaligen Chef Skisprung, und fragten ihn, ob es möglich sei, an einem solchen Springen teilzunehmen. Es war möglich. Im Januar 2006 reisten die top motivierten Windmüllers erstmals an ein internationales Springen. Die eine mit einem nicht konformen Anzug, die andere mit zu langen Skiern. Doch in der kleinen Damen-Skisprung-Familie trafen die Schwestern aus Sargans auf Wohlwollen und Kollegialität. «Man lieh sich gegenseitig Material aus, half sich, wo immer man konnte», sagt Sabrina – ein Klima, das beide bis heute schätzen. Doch sie sind nicht sicher, ob es Bestand haben wird. «Mit der Einführung des Weltcups, mit mehr Preisgeld und mehr Aufmerksamkeit, wird es zu Veränderungen kommen», ist Bigna überzeugt.


MENSCHEN FAMILIENSACHE

Bigna Windm체ller (Bild links) fliegt dank eines etwas l채ngeren Anlaufs fast so weit wie ihre m채nnlichen Kollegen. Sabrina (links) und Bigna Windm체ller begannen 2002 mit Skispringen.

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«Man merkt, dass die beiden Schwestern sind, und dennoch sind sie sehr verschieden», sagt Trainer Schödler über seine Schützlinge. Sabrina sei die Ruhige, Reflektierte. Bigna die Offene, Gewitzte. Seine Einschätzung bestätigt sich: Im Gespräch ist Sabrina für kurze, durchdachte Einschübe zuständig, während Bigna mehr Redezeit für sich verbucht und spricht, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Sie ist angriffig und kompromisslos. Sabrina ist die Ausgleichende. Ihre «unabhängigere» Art führt Bigna auf den Besuch des Sportgymnasiums im österreichischen Stams zurück. Fünf Jahre lang hat sie die Schule besucht, im vergangenen Oktober hat sie sie abgeschlossen. «Ich habe in dieser Zeit gelernt, selbständig zu handeln und den Kopf hinzuhalten, wenn etwas nicht klappt.» Sabrina lässt ihre Schwester gewähren, wenn sie sie als die weniger Unabhängige darstellt. Sie kontert nicht damit, dass sie während ihrer Internatszeit zwischen 12 und 16 Jahren oder während des Sportstudiums in

MENSCHEN FAMILIENSACHE Magglingen BE, das sie derzeit besucht, ebenfalls genügend Zeit hatte, selbständig zu werden. Was sich Bigna wortreich attestiert, strahlt Sabrina wortlos aus.

Sabrina fährt nach Oslo an die WM, Bigna muss zu Hause bleiben

Geht es darum, für das Team und den Sport einzustehen, ziehen beide am gleichen Strang. Aber nicht verbissen: «Wir waren immer das Team, das schon im Bus ein Riesenfest hat», sagt Bigna. «Es gibt bei uns kein Gegeneinander. Wann immer uns etwas nicht passt, wird es ausgesprochen», sagt Sabrina. Wohin ihr Weg führt, lassen die Windmüllers offen. Es zählt nur die nahe Zu-

www.migrosmagazin.ch Viele Familien haben Profisportler im Doppelpack hervorgebracht. Die Bildergalerie.

kunft, diese Saison. Sabrina hat sich dank guter Resultate kurz nach den durchzogenen Hinterzarten-Wettkämpfen für die Weltmeisterschaften in Oslo von Ende Februar qualifiziert. Es wird nach der Universiade ihr zweiter Gross- Sabrina Windmüller hat sich wettkampf. Bigna, für die Nordische Ski-WM in die bereits an zahl- Oslo qualifiziert. reichen JuniorenWeltmeisterschaften und 2009 auch an den ersten EliteWeltmeisterschaften der Damen teilgenommen hat, verpasste leider die Qualifikation für Oslo. Doch Trainer Schödler ist optimistisch: «Beide haben das Potenzial, in die Top Ten zu springen», sagt er. Text Beat Matter Bilder Daniel Winkler

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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

Ein Zimmerbub hat Wehen

Hans ist dazu übergegangen, gewis-

senLego-Menschlein die Fingerund Zehennägel rosa zu lackieren. Bänz Friedli über Und glauben Sie göttliche Versprecher. bloss nicht, ich hätte den Jungen dazu gedrängt! Nein. Er hat sich von allein in die Idee der Geschlechtsumwandlung seiner Spielfiguren gesteigert. Und nach dem «Woman Chief» von letzter Woche, dem Indianerhäuptling, der dank «weiblicher» Frisur zur Häuptlingin wurde, hat unser Sohn sich nun in den Skiferien den Nagellack seiner Schwester gekrallt und einen Tiefseetaucher aus der Lego-Serie Atlantis, der harpunenbewehrt nach einer Riesenkrake taucht, kurzerhand zur Taucherin gemacht, indem er ihm, pardon: ihr Hand- und Fussspitzen lackierte – rosarot. Keine Bange, der Bub ist ansonsten ziemlich normal. Die Pisten (oder was mangels Schnee davon übrig ist) brettert er jedenfalls jungenhaft rasant runter. Aus Brunnen berichtet mir eine Familie, die hier

schon für manches Bonmot gut war, vom emanzipierten Berufswunsch des Sohnes: Er möchte Zimmermann werden. «Weil, weisst du, Mama, ich finde Staubsaugen so cool.» Was Zimmerleute mit Staubsaugern zu schaffen hätten, werden Sie fragen, und weshalb dies ein emanzipierter BerufsAnzeige

wunsch sei … Der Kleine meint, Zimmermann sei die männliche Form von Zimmermädchen. Emanzipatorische Tendenzen verriet derselbe Junge übrigens schon, als er sich in einem Restaurant auf die Eckbank legte. Er war kurz zuvor gestürzt, hatte sich an Ellenbogen und Rippen wehgetan. «Weisch, das mach ich nid, wil ich müäd bi», klärte er liegend auf, «sondern wäg minä Wehä.» Das KKL, Luzerns riesiges Kulturzentrum, nennt er XXL. Und als Mutter fragte, ob er beim NutellaWettbewerb mitmachen möchte, wo es ein Frühstück mit der Schweizer Fussballnati zu gewinnen gab, meinte er: «Sicher nid, diä ässed mier ja alles wäg.» Und dann kam in Winterthur, wo ich unlängst

aus meinen Kolumnen vorlas, eine Dame zu mir, die hier lieber nicht namentlich erscheint. Begreiflich, denn sie berichtete, wie sie einst voller Inbrunst sang: «Gott ist die Liebe, er liegt auf mir.» Ein fürwahr fleischliches Gottesverständnis! Leider ist diese Auslegung wegen gewisser Vorgänge in der katholischen Kirche nicht unaktuell. Aber es handelte sich doch nur um einen kindlichen Verhörer: «… er liebt auch mich», hätte das Mädchen singen sollen. Frau Riesen aus Bremgarten BE erzählt,

wie ihr Schwesterchen – und dieses Vergehen ist verjährt und vergeben, denn es trug sich vor 70 Jahren zu – einst betete: «Hab ich unrecht heut getan, gehts dich, lieber Gott, nichts an!» Im Original hiesse es: «… sieh es, lieber Gott, nicht an!» Aber kommt das nicht aufs Gleiche raus? Und weil ich grad in katholischen Landen (wo man solcherlei Lästerung uu-huara viel

«Die Taucherin taucht nach einer Krake.» lockerer nimmt) weile, noch dies: Der dreijährige Felix singt abends leidenschaftlich «I ghören es Glöggli …» und kommt stets zum Schluss: «Dr lieb Globi im Himmu wird wohl bi mir sy …» Apropos Globi im Himmel: Anita, eine Krippen-

frau, mailte mir folgende Kinderfrage: «Bekommt der Wetterberichter einen Pokal, wenn er recht hat?» Wohingegen wir, noch immer im Bündnerland, uns dringend wünschten, er hätte unrecht. Wir hätten gern gaaaaanz viiiiiiel Schnee! Bänz Friedli live: 28. 2., Liestal BL, Begegnungszentrum Weideli.


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46 | Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

«Wir schaffen 2011 rund 250 neue Arbeitsplätze»

Demonstrationen im Nahen Osten, starker Schweizer Franken, steigender Ölpreis: Die Lufthansa-Tochter Swiss fliegt durch turbulente Zeiten. Konzernchef Harry Hohmeister wagt einen Ausblick und sagt, wie der Flughafen Zürich weiterhin eine starke Rolle spielt. Harry Hohmeister, während der letzten Wochen bestimmten die politischen Umwälzungen in Ägypten die Schlagzeilen. Was haben die Ereignisse Swiss gekostet?

Genau kalkuliert haben wir das noch nicht. Ich schätze, es waren ein bis zwei Millionen Franken, denn wir führten unser Flugangebot weitgehend durch. Der Schnee im Dezember 2010 richtete also mehr Schaden an?

Ja, viel mehr, denn damals waren fast alle Flüge betroffen. Dennoch arbeitet Swiss insgesamt besser als ein Grossteil der europäischen Konkurrenz. Warum?

Wir haben ein sehr gutes Gesamtkonzept mit einer starken Qualitäts- und Premiummarke. Gleichzeitig halten wir unser Kostenbewusstsein konsequent aufrecht. Wir haben in den letzten Jahren unsere Flugzeugflotte effizient umgebaut und arbeiten mit einer engagierten Crew.

Swiss will sich auch mit Swissness abheben, Sie sind Deutscher. Wie gelingt Ihnen die Umsetzung?

In unserer Geschäftsleitung sitzen zwei Schweizer und zwei Deutsche. Wir ergänzen uns sehr gut.

Swissness ist nicht nur eine Frage der Betrachtung von innen, sondern auch von aussen. Kommt dazu, dass ich mich mehr und mehr assimiliere. Das heisst?

Ich bin seit 2004 in der Schweiz. Mein Anteil an Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist seither deutlich gestiegen (lacht). Jetzt habe ich sogar ein Halbtaxabonnement für drei Jahre. Und ich habe mich an die zeitliche Disziplin der Schweizer angepasst, etwa die sekundengenaue Pünktlichkeit bei Sitzungen. Was verstehen Sie unter Swissness?

In erster Linie Gastfreundschaft. Das Zweite ist Zuverlässigkeit und dem Fluggast zu helfen, wenn etwas schiefläuft. Am 17. März publiziert Swiss das Jahresergebnis 2010. Im ersten Quartal 2010 resultierte erstmals seit 2005 ein Verlust. Welches Resultat erwarten Sie?

Wir haben im dritten Quartal 2010 ungefähr doppelt so gut gearbeitet wie in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Wir haben bis zum Ende des Jahres Kurs gehalten.

Erwarten Sie für 2011 einen weiteren Anstieg?

Wenn wir 2011 das Vorjahresergebnis erreichen, können wir zufrieden sein. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, gerade für Unternehmen, die aus der Schweiz heraus arbeiten, sind schwieriger geworden, unter anderem wegen des starken Frankens. Faktisch haben wir keine Eurokrise, sondern eine Frankenstärke. Das trifft uns erheblich. Wir erzielen 70 Prozent unserer Umsätze im Ausland. Dann steigt der Ölpreis wieder. 2011 halten wir unsere Expansion bewusst begrenzt und werden nur um etwa vier Prozent wachsen. Das heisst kaum Investitionen.

Doch. Wir bekommen einen weiteren Airbus A-330 und zwei neue A-320. Wir investieren zudem in die Ausstattung unserer Interkontinentalflotte. Aber weniger als in den beiden Vorjahren. Kommen dieses Jahr neue Flugdestinationen dazu?

Nein. Die Einführung einer Interkontinental-Destination kostet uns rund 150 Millionen Franken. Wir brauchen das Flugzeug, die Crews, sonstige Infrastruktur, und wenn die Nachfrage nicht stimmt, nimmt uns die Kosten keiner ab. Stünde bei der Wahl einer neuen Destination Peking zuvorderst?

Asien wächst als Markt stark. Und

Die von Harry Hohmeister geführte Swiss wird 2010 den Gewinn verdoppeln.


INTERVIEW HARRY HOFMEISTER

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Passionierter Pilot Der Deutsche Harry Hohmeister (46) ist seit dem 1. Juli 2009 Konzernchef der Swiss International Air Lines AG. Er arbeitet bereits seit Anfang 2005 für die Lufthansa-Tochter und verantwortete zunächst den Bereich Netzwerk und ein Jahr später den weltweiten Vertrieb. Der Vater eines Sohnes ist heute zusätzlich Verwaltungsratspräsident der Charterfluggesellschaft Edelweiss Air und der Swiss Private Aviation sowie VR-Mitglied bei Austrian Airlines. Seine Karriere startete Hohmeister in Deutschland, wo er von 1985 bis 1988 ein ManagementTraining der Lufthansa absolvierte. Nach der Mitverantwortung für die Flottenentwicklung und Flugpläne in Europa wechselte der passionierte Privatpilot im Februar 2000 ins Management der Thomas Cook Airlines.

Peking ist eine Option. Es kann aber auch sein, dass wir ab 2012 unser Angebot nach Nordamerika oder Westafrika ausbauen. Das hängt von der wirtschaftlichen Entwicklung ab. Wir entscheiden erst Mitte 2011. Gerade asiatische Fluggesellschaften und auch die arabische Emirates wachsen viel stärker als europäische Airlines. Verliert Europa den Anschluss?

Wenn ein Anbieter dort einen Drittel der Infrastrukturkosten von Zürich zahlt und wenn in Dubai das Flugbenzin die Hälfte kostet, dann haben diese Fluggesellschaften Jahr für Jahr Wettbewerbsvorteile. Wir haben die vollen Kosten, zahlen unseren Angestellten die Pensionskasse, dem Staat Steuern. Das findet in diesen Ländern schlicht nicht statt. Daher muss man das Wachstum vorsichtig beurteilen. Für Swiss ist Zürich die wichtigste Drehscheibe. Welchen Stellenwert soll sie in Zukunft haben?

Falls sich der Flughafen Kloten nicht mehr weiterentwickeln kann, wird es ab Zürich keine neuen Verbindungen mehr geben, und somit könnte dieser Verkehr abwandern, beispielsweise nach München.


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INTERVIEW HARRY HOFMEISTER

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

und den Lärm um die Hälfte reduzieren. Wir haben entsprechende Maschinen beim kanadischen Flugzeughersteller Bombardier als Erstbesteller in Auftrag gegeben. Die Serie wird unsere bestehende Europaflotte ersetzen. Danach können die Leute dann direkt an den Flughafenzaun umziehen … Werden auch Sie umziehen?

Ich wohne jetzt schon in der Nähe, bei Dübendorf, und bekomme alles live mit. Das ist gut so. Seien wir mal ehrlich und schauen auf die Zeiten der DC-9 zurück oder den Lärm, den vor über 30 Jahren eine «Caravelle» oder «Coronado» verursachten. Das vergessen die Leute oft. Das Problem ist nicht nur der effektive Fluglärm, sondern das rund doppelt so starke Bevölkerungswachstum in der Flughafenregion. Damit steigt auch die Zahl der Beschwerden.

Harry Hohmeister: «Es ist eine Option, ab 2012 nonstop von Zürich nach Peking zu fliegen.»

«Falls sich Zürich nicht weiterentwickeln kann, könnte der Verkehr nach München abwandern.» Sie sprechen vom Nachtflugverbot.

Auch. Immerhin startet eine unserer Hauptwellen im Interkontinentalverkehr gegen 23 Uhr. Wenn sie wegen der Verlängerung der Nachtflugsperre nicht mehr rechtzeitig wegkommt, stehen mehrere Grossraumflugzeuge am Boden. Bei einem Dauerzustand würden die Kunden zwangsläufig über München weiterreisen. Das zweite Thema ist der mittel- und langfristige Ausbau des Flughafens. Wir stossen heute schon an Kapazitätsgrenzen. Jetzt soll in verschiedenen politischen Initiativen der Status quo plafoniert werden. Wir müssten die Kapazität, die der Flughafen vorgibt, von heute 66 Bewegungen pro Stunde erhöhen können. München

kommt beispielsweise bereits auf 120. Diese Drehscheiben sind wettbewerbsfähiger als Zürich. Was ist zu tun?

Das Pistensystem anzupassen würde in einem ersten Schritt reichen. Die technisch beste Lösung wäre allerdings ein System mit zwei parallelen Pisten. Heute überschneiden sich die Pisten; die bestehende Infrastruktur kann nicht optimal genutzt werden. Natürlich zählen dabei nicht nur technische Aspekte. Es gilt zu klären, was die Umlandgemeinden dazu meinen, die Stadt Zürich und Bundesbern. Uns kommt zugute, dass wir den Lärm der Flugzeuge in den letzten 20 Jahren um zwei Drittel reduziert haben. So gesehen regen sich viele Leute über

Sie verstehen also Anwohner, die Nachtruhe fordern, nicht?

vergangenen Lärm auf. Und wer in der Nähe des Flughafens wohnt, hat sich irgendwann einmal bewusst dafür entschieden, weil das Vorteile beim Verkehrsweg und auf dem Arbeitsmarkt bringt. Man kann nicht Wohlstand, Mobilität und Globalisierung haben und Nachteile nicht in Kauf nehmen. Der Einsatz von Elektromotoren am Boden, um die Flugzeuge zu bewegen, könnte den Lärm zusätzlich reduzieren.

Ja, aber deren Einsatz in der Luft wird unsere Generation wohl nicht mehr erleben. Was werden wir denn erleben?

Die nächste Generation von Motoren wird den Verbrauch von Kerosin nochmals um 25 Prozent

Ich verstehe sie schon. Aber eine für Zürich gültige Nachtflugbeschränkung, die um 23.30 Uhr den Hammer fallen lässt, ist unsinnig. Kürzlich musste erneut eine unserer Maschinen wegen vier Minuten Verspätung nach Genf ausweichen, worauf 100 Passagiere mit einem Bus nach Zürich gefahren wurden. In solchen Fällen sind die politischen Beziehungen sehr wichtig. Mit Verkehrsministerin Doris Leuthard haben Sie eine neue Ansprechperson.

IchhattemitBundesrätinLeuthard schon vor ihrer Zeit als Verkehrsministerin beste Kontakte. Bei unseren Anliegen stossen wir generell zunehmend auf Verständnis, weil wir sachlich argumentieren und gegenüber der Politik keine unrealistischen

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Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

INTERVIEW HARRY HOFMEISTER

«Ich wohne beim Flughafen und bekomme alles live mit.»

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Das heisst, Sie verreisen mit Rucksack und zu Fuss, weil Ihre Frau nicht ins Flugzeug steigt?

Ganz so dramatisch ist es nicht, denn in eine Swiss-Maschine steigt sie gern ein. Wir haben auch noch ein Auto. In einem Interview haben Sie gesagt, die Zeit der Billigflieger sei vorbei. Druck üben diese aber nach wie vor aus. So bietet Swiss den Flug nach Tel Aviv ab 399 Franken an, seit EasyJet die Strecke Basel—Tel Aviv bedient.

Harry Hohmeister: «Beim Zweisitzer fliegt meine Frau sicher nicht mit.»

Forderungen stellen. Politiker stehen aber unter öffentlichem Druck. Als Unternehmer müssen wir nicht wiedergewählt werden, sondern Arbeitsplätze erhalten und neue schaffen. Wie viele neue Arbeitsplätze schaffen Sie?

In diesem Jahr etwa 250. Die meisten davon bei den Flugbegleitern und im Cockpit.

Wie weit ist das Projekt «Einheitlicher Europäischer Luftraum»?

Er ist das beste Beispiel nicht funktionierender Brüsseler Politik. Auf der einen Seite will man den Luftverkehr besteuern, weil er angeblich nicht umweltfreundlich ist. Auf der anderen Seite gelingt es den europäischen Politikern seit 15 Jahren nicht, den Luftraum zusammenwachsen zu lassen. Deshalb müssen die Piloten zum Teil grosse Umwege fliegen.

Können Sie das an einem Beispiel veranschaulichen?

Zöge ich eine Linie von Zürich nach Barcelona, wäre diese direkte Entfernung gut 800 Kilometer. Tatsächlich aber müssen die Fluggesellschaften auf dem Weg dorthin im Zickzackkurs fliegen, weil verschiedene Lufträume nicht freigegeben sind. So erhöht sich

die Distanz in einem solchen Fall um 30 Prozent oder 250 Kilometer. Im Schnitt würde ein vereinheitlichter Luftraum Einsparungen von 15 Prozent bringen und den Treibstoffverbrauch entsprechend reduzieren. Solche Einsparungen wären sicher sinnvoller als irgendeine Steuer, die letztlich wahrscheinlich sowieso irgendwo in den Staatshaushalten verschwindet. Wann wird der Single European Sky Realität?

2012 soll er eingeführt werden. Allerdings gab es schon in den letzten 15 Jahren oft Lippenbekenntnisse. Deshalb bin ich nicht sehr optimistisch. Leiden Sie, wenn Sie als passionierter Privatpilot mit Ihrem einmotorigen Zweisitzer unterwegs sind, auch unter den verschiedenen Lufträumen?

Nein, denn ich fliege nach Sichtflug- und nicht nach Instrumentenflugregeln mit definierten Flughöhen und -wegen. Bei einem Zweisitzer können Sie Ihre dreiköpfige Familie gar nicht mitnehmen.

Nein. Und meine Frau fliegt sowieso auf Teufel komm raus nicht mit.

Ich habe gesagt, die grosse Wachstumszeit der sogenannten Billigflieger ist vorbei, die Zeit der Billigtickets hingegen nicht. Aber die Billigflieger kommen in eine Phase, in der sie Ersatzinvestitionen tätigen müssen, statt einfach mit jeder Investition in ein neues Flugzeug zusätzlich Geld einzufliegen. Zudem sind die Märkte praktisch ausgeschöpft, und die grossen Fluggesellschaften wehren sich auch preisseitig.

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Bei Swiss-Flugbuchungen spielen Reisebüros noch immer eine wichtige Rolle. Wie gross ist inzwischen der Anteil der Internetbuchungen?

Er ist gewachsen, ohne dass der absolute Umsatz in den Reisebüros geschrumpft wäre, denn wir konnten neue Kundensegmente erschliessen. Im Schweizer Markt buchen inzwischen gut 40 Prozent im Internet. Im europäischen Vergleich ist dieser Wert relativ hoch. 2004 lag die Zahl der Internetbuchungen schweizweit noch bei 10 Prozent. Wo buchen Sie selbst?

Sehr unterschiedlich. Manchmal reserviere ich über Reiseportale, wenn ich etwas für mich oder meine Familie organisiere. Interview Reto E. Wild, Sabine Lüthi Bilder Gerry Nitsch

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Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

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Im Garten Gutes tun Umweltbewusste Hobbygärtner finden bei Do it + Garden Migros eine grosse Auswahl an ökologischen Produkten. Nun sind diese Artikel mit einem neuen Bio-Logo gekennzeichnet.

A

uch wenn eine garstige Bise pfeift, auch wenn aus bleigrauen Spätwinterwolken letzte Flocken fallen – im Kopf der passionierten Hobbygärtner hat längst der Frühling begonnen. Vor ihrem inneren Auge blühen schon die ersten Tulpen, Krokusse und Narzissen. In den Fachmärkten von Do it + Garden Migros findet sich alles, was das Gärtnerherz begehrt. Besonders umweltfreundliche Produkte sind neu mit dem leuchtend grünen Logo «Migros Bio Garden» gekennzeichnet (siehe Box). Ob nun Rosen, Gemüse, Beerensträuche oder ganze Nadelbäume spriessen sollen, es gibt dafür den passenden Bio-Dünger. «Jedes dieser Produkte genügt strengen Anforderungen», erklärt Sandro Glanzmann, Spezialist für nachhaltige Labels beim Migros-Ge-

nossenschafts-Bund. «Diese Massstäbe haben wir zusammen mit dem Forschungsinstitut für Biologischen Landbau in Frick AG entwickelt.» Die Experten aus Frick analysieren die Rezeptur jedes Artikels mit dem grünen Logo. So darf der Bio-Dünger keinerlei chemisch-synthetische Stoffe enthalten. Er muss sich ausschliesslich aus natürlichen Zutaten wie Kompost oder Gesteinsmehlen zusammensetzen. Bei der Analyse werden auch die Transportwege berücksichtigt, die möglichst kurz sein müssen. Daher sollten die Bioprodukte wenn immer möglich Stoffe aus der Schweiz oder sogar aus der näheren Umgebung des Herstellers enthalten. Die Gartenerden mit dem Logo «Migros Bio Garden» dürfen keinen Torf enthalten. Dieses organische Sediment

Biogärtner achten auf dieses Zeichen In den Fachmärkten von Do it + Garden Migros sind acht Düngervarianten, drei Erden sowie Torfersatz und Gartenmulch mit dem Logo «Migros Bio Garden» erhältlich. Das Forschungsinstitut für Biologischen Landbau in Frick prüft diese Produkte gemäss strengen Anforderungen. Das Migros-Bio-GardenSortiment soll in Zukunft ständig um neue Artikel erweitert werden. Geplant sind zum Beispiel Pflanzenschutzmittel mit dem grünen Logo.

bildet sich in Mooren unter Luftabschluss aus Pflanzenresten. Torf steigert die Fruchtbarkeit der Gartenerde, doch beim Abbau in den Mooren werden die sensiblen Ökosysteme dieser Feuchtgebiete gestört. Ausserdem geraten klimaschädigende Gase in die Atmosphäre. Mit Bioprodukten erblühen Gärten auch ohne Torf. Diese Erden und Dünger sind nicht nur für die eigenen Pflanzen, sondern für die ganze Natur eine Wohltat. Michael West


54 | Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

Die Hochstapler

Bilder Gerry Nitsch

Da wollen drei hoch hinaus: Die Erstklässler Ilhan und Priscilia treten gegen Steinkünstler David Stricker im Nanostapeln an.

E

ine ziemlich lange Reise haben die Nanos heute hinter sich: Vom Planeten Nanonia bis auf den Planeten Erde mussten sie nämlich die ganze Milchstrasse durchqueren. Doch von Müdigkeit keine Spur: Im Atelier von David Stricker (42) in der Alt-

stadt von Neuenburg purzeln die Nanos mit den beiden Erstklässlern Ilhan (7) und Priscilia (7) um die Wette – oftmals nur haarscharf an Strickers fragilen Steinskulpturen vorbei, die hier schlank wie Birken in die Höhe schiessen.

Stricker ist ein wahrer Meister der Balance, eine Kunst, die auch alleNanosbeherrschen.Unschlagbare Hochstapler sind die Mitglieder des Clans der Banditos. Ihr Diebesgut nämlich verstecken die roten Räuber in hochgelagerten Höhlen in ihrer Heimat, der Wüs-

te Grobi. Und um da ranzukommen, stellt man sich im Räuberleiterbauen besser nicht dumm an. Doch wie gut lassen sich die Nanos wirklich türmen? Ilhan, Priscilia und Steinkünstler David Stricker liefern sich einen kleinen Stapelwettkampf. «Mit Steinen geht das viel einfacher», stöhnt Stricker nach einem ersten Versuch, zwei Nanos aufeinanderzutürmen. Jetzt wird die Strategie geändert: Stricker prüft die verschiedenen Nanos auf ihre Standfestigkeit hin, um eine solide Basis für seinen Turm zu schaffen. Ilhan und Priscilia hingegen bauen unparteiisch


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Schweinshals Plätzli/Braten Schweizer Fleisch, per 100 g

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Kiwi, Körbli à 1 kg 1.90 statt 3.20 40% Äpfel Jazz, per kg 3.80

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Blondorangen Navels, aus Spanien, per kg 1.45 statt 1.85 20% Kartoffeln Jelly, mehligkochend, aus der Schweiz, per kg 1.40 statt 1.80 Tragtasche à 2,5 kg 2.95 statt 3.80 (kg = 1.18) 20% Kartoffeln festkochend, Bio, Beutel à 1 kg 1.95 Cherrytomaten am Zweig, Schale à 500 g 2.20 Broccoli, per kg 2.90

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Gesamtes Hygo WC Sortiment beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger z. B. Hygo Power Tabs, 10 x 25 g Gültig bis 14.3.

Spargeln weiss, aus Peru, Bund à 500 g 3.95 statt 4.70 Champignons, Aus der Region. Für die Region. per 100 g –.90 statt 1.– Alle Bio und Anna’s Best Randen gedämpft, ganz 15% Alle geraffelten Bio Salate, 200 g 20% Chicorée, aus der Schweiz, per kg 3.90 statt 4.90

FLEISCH, FISCH & GEFLÜGEL

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Don Pollo Poulet-CordonBleu, Packung à 600 g 8.40 statt 14.10 40% Kaninchen, aus der Schweiz, per 100 g 2.20 statt 2.75, erhältlich in der Selbstbedienung Kalbshackfleisch, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.50 statt 2.60 40%, erhältlich in der Selbstbedienung Rinds-Hacksteaks, TerraSuisse, Packung à 4 x 115 g 7.70 statt 11.– 30% Siedfleisch gekocht, mit Sulz, Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 3.30 statt 4.10 Schweinscarré ganz, aus der Zentralschweiz, ca. 7,5 kg, per kg 11.50 statt 13.50, erhältlich an der Bedienung Schweinskoteletts, vom Hals, aus der Zentralschweiz, per kg 11.– statt 16.– 30% Schweinsnierstück Plätzli/ Braten, aus der Zentralschweiz, per 100 g 2.60 statt 3.50 Schweinshals Plätzli/Braten, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.20 statt 2.– 40% M-Classic Rollschinkli, geräuchert und gekocht, per 100 g 1.70 statt 2.90 40% Schweinswürstli, aus der Zentralschweiz, 2 Paar, 240 g 3.80 statt 4.80 M-Classic Schweinswürstli, Schweizer Fleisch, 2 Paar, 200 g 3.10 statt 4.20 Chlöpfer, Schweizer Fleisch, 2 Stück, 300 g 3.70 statt 4.60 Bernerli mit Käse, Schweizer Fleisch, 5 Stück, 200 g 3.60 statt 5.20 30%

Ofenschinken, per 100 g 2.55 statt 3.70 30% Ländle Landrauchschinken, Bio, per 100 g 5.60 statt 7.– 20% Bündnerfleisch, Schweizer Fleisch, Schale à 110 g 6.90 statt 8.35 Alle MSC Frischfische 20% Atlantischer Rauchlachs, herzhaft geräuchert, Zucht, aus Norwegen, Schale, per 100 g 4.50 statt 6.50 30% Pelican Fischstäbchen Seehecht (Wildfang), tiefgekühlt, im 3er-Pack, 3 x 450 g 9.20 statt 13.20 30%

BROT & MILCHPRODUKTE

Bio Sonnenkranz, 360 g 2.05 statt 2.60 Bio Gruyère (mittelreif), per 100 g 1.70 statt 2.15 Raccard Surchoix, Bio, 12 Scheiben, 400 g 7.70 statt 9.70 20% Grana Padano, z. B. Stück, per 100 g 1.85 statt 2.35 20% Camembert Suisse Crémeux, 300 g 4.30 statt 5.40 20% Margarine, Bio, 250 g 2.60 statt 3.30 20% Alle Bio Joghurt, 180 g, z. B. Erdbeer –.60 statt –.75 (Nature –.45 statt –.60) Gültig vom 22.2. bis 7.3. Bio Joghurt, Mokka stichfest, Erdbeer/Zitrone, 4 x 125 g 1.80 statt 2.30 Gültig vom 22.2. bis 7.3. Alle Shakeria Drink, 250 ml, z. B. Latte Macchiato 1.50 statt 1.90 Alle Flan im 6er-Pack 20%

BLUMEN & PFLANZEN

Tulpen, Bund à 30 Stück 11.90 statt 19.90 40% Primula, 9 cm, pro Pflanze –.95 statt 1.90 50% Azalee, pro Stück 9.90 statt 14.90 33%

WEITERE LEBENSMITTEL

Alle Zentralschweizer Freilandeier (abgepackt), z. B. 10 Stück à 53 g+ 4.45 statt 5.60 Anna’s Best Ravioli mit Ricotta und Spinat im 3erPack, 3 x 200 g 9.– statt 13.50 33% Anna’s Best Pizza Grande Fina 4 Stagioni oder Margherita im 3er-Pack 33% Alle Subito Fertiggerichte 20% Madeleines mit Schokosplittern oder Madeleines pur beurre im Duo-Pack 25% Alle Schenkeli, z. B. Schenkeli, 7 Stück, 210 g 1.90 statt 2.40 20% Alle Osterchüechli, z. B. Osterchüechli, 2 Stück, 150 g 2.05 statt 2.60 20%

Frey Schokoladekugeln, 750 g 11.– statt 16.50 33% Petit Beurre Chocolat au lait im 4er-Pack, 4 x 150 g 4.80 statt 9.60 50% Zweifel Graneo Original oder Mild Chili im Duo-Pack, 2 x 100 g 4.55 statt 5.70 Kellogg’s Special K, DayVita, Corn Flakes und Crunchy Nut 1.– günstiger Alle S. Pellegrino Mineralwasser im 6er-Pack 6 für 4 Alle Happy Hour Backwaren, tiefgekühlt 20% Alle M-Classic Spaghetti, Spaghettini und Spaghettoni 30% Farmer’s Best Gartenerbsen, tiefgekühlt, 1 kg 3.60 statt 5.20 30% M-Classic Thon in Öl oder Wasser im 8er-Pack, 8 x 155 g 6.20 statt 10.40 40%

NEAR-/NON-FOOD

Gesamtes Vital Balance Hundefutter-Sortiment 20% Fructis Care in Mehrfachpackungen 40% Alle Miobrill Microfaserartikel 20% Gültig bis 14.3. Migros Plus Reinigungsmittel im Duo-Pack, z. B. Essigreiniger, Nachfüllbeutel, 2 x 1 Liter 4.85 statt 6.50 25% Diverse Reinigungsartikel, z. B. Universalreinigungstücher Vlies, 15 Stück 5.– Alle M-Classic Reinigungsmittel 20% Gültig bis 14.3. Potz Reinigungsmittel im Duo-Pack 1.50 günstiger Alle Pial und Potz Xpert Spezialreiniger 20% Gültig bis 14.3. Gesamtes Hygo WC Sortiment, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger Gültig bis 14.3. Soft Recycling Toilettenpapier, 30 Rollen 10.65 statt 17.75 40% Herren Sportsocken im 5er-Pack oder Herren Socken im 4er-Pack 9.90 Gültig bis 7.3. Damen- und Herren-Oberbekleidung, Bio Cotton (ohne Strumpfwaren, Tag- und Nachtwäsche, ohne M-Budget sowie bereits reduzierte Artikel) 20% Damen Feinstrumpf- oder Kniesocken, 20 Stück, oder Damen Socken im 5er-Pack 9.90 Gültig bis 7.3. 10-fach Cumulus auf das gesamte Damen- und HerrenTagwäsche-Sortiment (ohne M-Budget und bereits reduzierte Artikel) Gültig bis 27.2.

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NEUES AUS DER MIGROS

Strickers kolossale Balanceakte

Beim Fototermin stapelte Priscilia am höchsten: Sie schaffte einen Viererturm, Ilhan (links) und David Stricker mussten sich mit drei begnügen.

drauf los. Priscilia schnappt sich Babsi und Carlita, die rosafarbenen Style-Queens vom Clan der Pinkies. Doch das Türmen will ihr anfänglich nicht recht gelingen – wie sollte es auch? Seit ihrem Bobunfall nämlich liegt ihr linker Arm in einer fiesen Schiene, unbrauchbar und ziemlich stapelfaul. Nach zehn Minuten zählt Davids Räuberleiter drei, Ilhans ebenfalls drei und Priscilias zwei Nanos. «He, schaut mal, ich kann zum Bandito mutieren!», ruft Ilhan und bläst so viel Luft in seine Backen, bis er im Gesicht rot anläuft wie ein waschechter Ramboss – und alle anderen befürch-

ten müssen, der Junge könnte vor lauter Anstrengung in Ohnmacht fallen. Die kleine Showeinlage bringt Ilhan zwar Priscilias uneingeschränkte Bewunderung ein, aber auch seinen Turm zum Kippen. Die Banditos kullern über den Tisch. «Wartet nur, ich staple hundert Nanos aufeinander, und das mit einem Arm!», prophezeit Priscilia. Und tatsächlich schafft sie es, vier Nanos zu stapeln, genau in dem Moment, als der Fotograf das Bild schiesst. Eine halbe Stunde und etliche Turmfälle später zählt Priscilias Räuberleiter nur noch zwei, Ilhans drei und Davids vier Nanos.

Die Kinder halten den Atem an, während David den fünften Stein platziert. Geschafft! Der sechste aber will nicht mehr glücken – wofür allerdings nicht der Nano die Schuld trägt, denn alle Kullerkapseln lassen sich gleich gut stapeln. Der Sieger des Nachmittags, David Stricker, ist von seiner Leistung nicht gerade begeistert. «Steinestapeln und Nanostapeln sind zweierlei Dinge. Steine haben mehr Gewicht und lassen sich deshalb besser ausbalancieren», erklärt er, während Ilhan und Priscilia sich um Babsi raufen.

Nicole Ochsenbein

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«Des bières?!» – «Non, non, des pierres!» Fährt David Stricker an einen Workshop ins benachbarte Ausland, wie kürzlich etwa nach Frankreich, sorgt seine ungewöhnliche Gesteinsfracht immer wieder für verblüffte Gesichter unter den Zollbeamten. Der in Neuenburg lebende Künstler David Stricker türmt Steine zu beeindruckenden Skulpturen, die den Gesetzen der Schwerkraft zu trotzen scheinen. 15 Kilo schwere Brocken kommen auf kleinere zu liegen, und das ganz ohne Kleister. Die Suche nach dem Gleichgewicht steht im Mittelpunkt seines Kunstschaffens — das der Steine und das eigene, innere Gleichgewicht. Die steinernen Wesen hingegen, die Stricker im Rahmen der Expo.02 auf der Arteplage Neuenburg erschaffen hatte, wurden fixiert und bleiben uns als Symbol der letzten Landesausstellung erhalten. www.davidstricker.ch


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

| 69

Svenja freut sich immer auf die Besuche von Betty Amstutz Gerson (68). Die gebürtige Amerikanerin kommt freiwillig und gern in den Kinderhort.

Dank Betty weiss Svenja, was blue heisst

Die sechsjährige Svenja kann bereits ein wenig Englisch. Gelernt hat sie es bei der pensionierten Lehrerin Betty Amstutz Gerson im Kinderhort.

D

reimal in der Woche bringt Barbara Heinis (37) ihre Tochter Svenja (6) in den privaten Kinderhort Kinderkids in Zürich. «Ich arbeite an vier Tagen in der Woche und bin darauf angewiesen, dass ich Svenja jeweils nach dem Kindergarten hierherbringen kann», sagt sie. «Svenja freut sich vor allem auf den Freitag, dann kommt Betty in den

Hort – dies ist für Svenja jeweils das Highlight der Woche.» Das «Highlight» hört dieses Kompliment nicht, sie schaut mit Svenja ein Bilderbuch an; dabei wechselt Betty Amstutz Gerson (68), eine gebürtige US-Amerikanerin, jeweils fliessend vom Schweizerdeutschen ins Englische. Jeden Freitagnachmittag kommt Betty in den Kinderhort, um mit den Kin-

dern im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren zu spielen und zu basteln, oder begleitet sie in Parks und auf Spielplätze. Sie macht dies freiwillig und unentgeltlich. Menschen wie Betty werden von der nationalen Kampagne «Herz sei Dank!» des MigrosKulturprozents ins Rampenlicht gerückt und damit gewürdigt (siehe Box rechts). «Betty ist ein Geschenk für uns», sagt Hortgründerin Vreni Hauri. «Als ehemalige Lehrerin verfügt sie über die nötige Erfahrung, vor allem aber ist ihre Art ein Glücksfall für uns – die Kinder mögen sie einfach.» Hinzu kommt, dass die Mädchen und Buben im Umgang mit Betty ihre ersten Erfahrungen mit einer Fremdsprache machen können. «Von Pauken kann dabei keine Rede sein, das möchten wir auch gar nicht», erklärt Hauri. Die Kinder schnappen spielerisch ihre ersten Brocken Englisch auf, ohne Zwang. «Das war auch immer mein Credo im Umgang mit Kindern», hält Betty fest. «Die aktuelle Diskussion, ob man wie in

Herz sei Dank! Zum Europäischen Jahr der Freiwilligen 2011 lancierte das Migros-Kulturprozent die nationale Kampagne «Herz sei Dank!». Die Kampagne würdigt Menschen, die ausserhalb von Vereinen und Organisationen freiwillig und unentgeltlich tätig sind - und dabei jährlich rund 350 Millionen Arbeitsstunden leisten. Bei «Herz sei Dank!» kann man solche Menschen melden. Die gute Tat wird auf einer virtuellen Schweizer Karte verzeichnet. Die gemeldeten Freiwilligen erhalten ein kleines Geschenk und können Preise gewinnen. Prominente Botschafter der Kampagne sind unter anderem die letztjährige Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer und Sikfahrer Daniel Albrecht. Infos: www.herzseidank.ch Tel. 0848 08 09 08


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Reisedaten 2011

1. Tag: Zürich–Kopenhagen (Dänemark). Flug von Zürich nach Kopenhagen. Transfer zum Hafen und Einschiffung auf die MS Norwegian Sun. Um 17 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Warnemünde/Rostock (Deutschland). Vom Seebad Warnemünde starten die Ausflüge nach Rostock(*). Die guterhaltene Altstadt begeistert seine Besucher. Aufenthalt von 07.30 bis 22 Uhr. 3. Tag: Erholung auf See. 4. Tag: Tallinn (Estland). Die schöne Altstadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Stadtbesichtigung (*). Aufenthalt von 9 bis 17.30 Uhr. 5./6. Tag: St. Petersburg (Russland)**. St. Petersburg ist der Höhpunkt der Reise. Am ersten Tag besuchen Sie die Festung Peter und Paul (*) und das weltberühmte Eremitage Museum (*). Am zweiten Tag zeigen wir Ihnen den Park des Peterhofs (*). Aufenthalt von 8 bis 19 Uhr. 7. Tag: Helsinki (Finnland). Die finnische Hauptstadt liegt direkt am Wasser. Stadtbesichtigung (*). Aufenthalt von 8 bis 17.30 Uhr. 8. Tag: Nynäshamn/Stockholm (Schweden). Stockholm wurde auf vielen Inseln erbaut. Während der Stadtrundfahrt (*) besuchen Sie unter anderem das Vasa-Museum. Aufenthalt von 7 bis 18 Uhr. 9. Tag: Erholung auf See. 10. Tag: Kopenhagen (Dänemark)–Zürich. Morgens um 5 Uhr Ankunft in Kopenhagen. Ausschiffung, Stadtrundfahrt (*) und Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Zürich.

26.05.–04.06. 22.06.–01.07. 10.07.–19.07.

1. Tag: Schweiz–Venedig (Italien). Anreise mit modernem Komfort-Reisebus nach Venedig und Einschiffung. Abfahrt um 17 Uhr. 2. Tag: Dubrovnik (Kroatien). Die Altstadt gehört zur Liste des Weltkulturerbe der UNESCO. Sehenswert ist die Stadtmauer, welche die Altstadt, mit ihren Kirchen, Geschäften und Cafés umgibt. Aufenthalt von 13 bis 21 Uhr. 3. Tag: Erholung auf See. 4. Tag: Athen/Piräus (Griechenland). Die Stadt bietet viele Schätze wie die Akropolis, die Plaka – das malerische Altstadtviertel – mit belebten Tavernen und Geschäften. Aufenthalt von 7 bis 17 Uhr. 5. Tag: Izmir/Ephesus (Türkei).Von Izmir aus besteht die Möglichkeit, das antike Ephesus mit einem Ausflug zu besichtigen. Aufenthalt von 8 bis 17 Uhr. 6. Tag: Erholung auf See. 7. Tag: Split (Kroatien). Die Altstadt von Split wird seit 1979 auf der Liste der Weltkulturerbe der UNESCO geführt. Die dalmatinische Stadt wurde im 3. Jh von den Römern gegründet. Aufenthalt von 11 bis 18 Uhr. 8. Tag: Venedig (Italien)–Schweiz. Ankunft in Venedig gegen 8 Uhr. Ausschiffung und Rückfahrt in die Schweiz.

Reisedaten 2011 18.06.–25.06. 02.07.–09.07. 27.08.–03.09. 10.09.–17.09. 24.09.–01.10. Preise pro Person Fr. Kat. Kabinentyp

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Linienflug in Economy Class nach Kopenhagen ab/bis Zürich mit Swiss oder SAS Flughafentaxen ca. Fr. 145.– inbegriffen Transfer in Kopenhagen Stadtrundfahrt in Kopenhagen Kreuzfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie Vollpension an Bord Sicherheitsgebühren, Hafentaxen Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung (+ab 20 Gästen)

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Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum gültig sein muss. Bordsprache ist Englisch. ** Landgang nur bei Ausflugsteilnahme oder mit russischem Einzelvisum möglich (auf Anfrage).

Fluss- und Kreuzfahrten AG, Weinfelden, www.mittelthurgau.ch

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

China seine Kinder regelrecht zum Erfolg drillen soll, entspricht absolut nicht meinen Vorstellungen.» Betty gab bis zu ihrer Pensionierung Unterricht an der Zurich International School. «Nachher hat mir vor allem der Kontakt zu den Kindern gefehlt», meint sie. Eine Bekannte hat sie vor zwei Jahren auf «Kinderkids» aufmerksam gemacht, Betty hat sich spontan gemeldet und fühlt sich im Kinderhort sehr wohl: «Hier herrscht kein Drill, sondern eine ungezwungene Atmosphäre, in der sich die Kinder entfalten können.»

Betty will der Gesellschaft etwas zurückgeben

Betty macht kein Aufhebens um ihren Einsatz, den sie ohne Bezahlung in ihrer Freizeit leistet. «In mir trage ich immer noch den Geist, wie er in den 60er-Jahren in den USA herrschte – und damit

Svenjas Mutter Barbara (Mitte) ist begeistert von Betty Amstutz Gersons liebevollem Engagement.

meine ich nicht ‹Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll›», sagt sie lachend. Damals formulierte Präsident Kennedy einen Satz, der Betty als Jugendliche geprägt hat: «Don’t ask what your country can do for you. Ask instead what you can do for your country.» (Frag nicht, was

dein Land für dich tun kann. Frag dich, was du für dein Land tun kannst.) «Es war mir immer ein Anliegen, wenn irgend möglich, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben», sagt Betty. Und was meint Svenja zu Betty? «Sie ist total nett.» Und hat sie

Englisch gelernt? «Ja klar», meint Svenja, «von eins bis zehn kann ich zählen.» Und wie heisst die Farbe des Filzstiftes, den sie in der Hand hält? «Blue», sagt das Mädchen, «das ist doch ganz einfach.»

Text Christoph Petermann Bilder Sonja Ruckstuhl

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

| 73

MIGROS-ZEITREISE

Die Mutter der Migros

E

ine zierliche weisshaarige Dame durchtrennt bei einem Festakt ein Band. Das Bild ist 1971 entstanden und zeigt die damals 79-jährige Adele Duttweiler, die Frau des MigrosGründers. An ihrer Seite steht ein imposanter Mann im Anzug, es ist der damalige Migros-Chef Pierre Arnold. Man kann sicher sein, dass das Lächeln der alten Dame echt war, dass sie sich bei diesem Einweihungsritual von Herzen freute. Denn das Bild wurde bei der Eröffnung des Parks «Pré Vert du Signal de Bougy» aufgenommen. Dem MGB und den MigrosGenossenschaften war es damals gelungen, eines der schönsten Genferseegebiete für die Öffentlichkeit zu erhalten. Der 55 Hektar grosse Park bietet eine atemberaubende Aussicht auf die Seefläche und die Alpenkette. Das Erholungsgebiet oberhalb der Gemeinde Aubonne im Kanton Waadt ist bis heute

ein beliebtes Ausflugziel für Familien. In der Geschichte der Migros hat Adele Duttweiler (1892 bis 1990) eine Hauptrolle gespielt, viele Zeitgenossen sahen in ihr sogar die Mutter der Migros. Die

Arbeit ihres Mannes hat sie mit ihrem Rat ergänzt und mitgestaltet. Der Publizist Alfred A. Häsler beurteilte die Ehe von Adele und Gottlieb Duttweiler als «ganz und gar ungewöhnliche, knapp ein halbes Jahrhundert

dauernde Lebens- und Arbeitsgemeinschaft zweier Menschen, deren Werk das Gesicht der Schweiz im zwanzigsten Jahrhundert nachhaltig mitgeprägt hat.» Michael West

PREISBAROMETER

Quelle: Suisseporcs

Schweinefleisch wird teurer Seit Oktober vergangenen Jahres steigen die Preise für Schweizer Schweinefleisch kontinuierlich. Betrug der Kilopreis per Ende Oktober 2010 noch 3.30 Franken, hat er sich im Februar 2011 bereits bei 3.80 Franken eingependelt. Zur Preissteigerung beigetragen haben eine überdurchschnittliche Nachfrage vor allem bei Schinkenprodukten und auch der sogenannte Schweinezyklus. Der aus der Agrarwissenschaft stammende Begriff steht für periodische Schwankungen auf der Angebotsseite, die sich zeitverzögert im Preis niederschlagen. Die Migros hat bisher auf eine Preiserhöhung verzichtet, muss aber per 21. Feb-

ruar die Verkaufspreise für ausgewählte Produkte bei Rohund Kochschinken anpassen. Vom moderaten Preisaufschlag allerdings ausgenommen sind sämtliche Produkte, deren Preise die Migros anlässlich der Preisoffensive von Ende Dezember 2010 dauerhaft nkt ha hat. gesenkt

Preisentwicklung Schlachtschweine

3.30 Fr. per kg

3.40 Fr. per kg

3.50 Fr. per kg

3.60 Fr. per kg

18. Okt. bis 6. Dez. bis 14. Dez. bis 27. Dez. bis 5. Dez. 2010 13. Dez. 2010 26. Dez. 2010 9. Jan. 2011

3.70 Fr. per kg

10. Jan. bis 16. Jan. 2011

3.80 Fr. per kg

17. Jan. bis 20. Feb. 2011


74 | Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

Bio ist für alle da!

Bio ist nicht nur ein Wort mit drei Buchstaben. Bio ist eine Lebenseinstellung, für die immer mehr der Konsum von biologisch hergestellten Produkten selbstverständlich ist. Teil 1: In dieser Folge

«Bei mir spielt Bio immer die erste Geige»

H

ans Peter Rast (70), Geigenbauer aus Zürich, ist schon in frühester Kindheit mit Bio in Kontakt gekommen. Seine Grossmutter eröffnete eines der ersten vegetarischen Restaurants in Zürich. Bio ist für den leidenschaftlichen Cellisten und Kontrabassisten auch die Auseinandersetzung mit gesunder Ernährung. Die bewusste Esskultur wird seit Generationen in der Familie Rast gepflegt und gelebt.

In welchen Bereichen geben Sie Bio den Vorzug?

Hans Peter Rast, seit wann kaufen Sie Bio?

Fühlen Sie sich besser, seit Sie Bio essen?

Meine Frau ist für den Einkauf zuständig. Und seit es Bio gibt, kauft sie es ein, wenn nötig. Wir haben einen grossen Garten, wo wir selber Kartoffeln, Rüebli, Beeren, allerlei Gemüse und viele verschiedene Kräuter anbauen. Warum?

Sagen wir mal so, wir fahren auf der gesunden Schiene, weil wir alt werden wollen. Wer oder was hat Sie auf den Geschmack gebracht?

Schon mein Grossvater war Vegetarier. Dann haben mir Bücher und Zeitschriften wie das MigrosMagazin weitergeholfen. Wir haben zudem fünf Schafe und nutzen den Schafdung als natürliche Düngung. Da ist es nur logisch, dass wir auch Bio einkaufen.

Allen Lebensmitteln, wie Eiern, Milchprodukten, Fleisch und Gemüse. Wichtig ist mir, dass eine artgerechte Tierhaltung garantiert werden kann. So kann ich den Konsum ethisch vertreten. Schmeckt Bio besser?

Ich schmecke den Unterschied, sei es bei einer Banane oder einer Orange.

Sicher fühle ich mich besser. Ich glaube, ich bin leistungsfähiger, wenn ich mich gesund ernähre. Wir kaufen nie Weissbrot, sondern Körnerbrote. Manchmal backen wir auch selber. Setzen Sie sich auch in anderen Bereichen für Nachhaltigkeit ein?

Ich versuche möglichst wenig Produkte mit Plastikverpackung zu kaufen, um wenig Abfall zu produzieren. Und ich fahre ein gasbetriebenes Auto. Kleider kaufe ich grundsätzlich nur aus natürlichen Materialien von guter Qualität, die lange halten. Allerdings keine Jeans, weil die Produktion umweltbelastend ist. Ich wohne und arbeite unter einem Dach. Das allein ist schon umweltfreundlich. Und wir heizen

Hans Peter Rast, Geigenbauer und Biokonsument, hat nach der sbildung zum Geigenbauer eine Ausbildung iterbildung als Bogenmacher Weiterbildung macht. Nach Gesellenjahren in gemacht. ockholm eröffnete er zusamStockholm n mit seiner Ehefrau 1969 sein men nes Atelier in Zürich. eigenes

mit Holz. Als Geigenbauer werde ich nicht reich. Darum haben wir früh gelernt, mit wenig zu leben, und wir sind zufrieden. Ihr Lieblingsbioprodukt aus der Migros?

Das Bio Joghurt Nature. Das vermische ich gern mit Konfitüre oder frischen Beeren. Tina Gut


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Menschen einstehen. Das Migros-Magazin hat mit acht Personen gesprochen, für die erzählen ein Geigenbauer und eine Hausfrau, welche Rolle Bio in ihrem Leben spielt.

Auswahl von Bioprodukten aus der Migros:

Schweizer Alpenkräuter Tee, 26 Btl., Fr. 2.70 Salsiz, 100 g, Fr. 4.90* Gemüsesuppe, Fr. 2.10 Eier, Schweiz, 4 Stk., Fr. 3.20 Sonnenkranz, 360 g, Fr. 2.60 Rauchlachs, 100 g, Fr. 8.90 Crémant, Max Havelaar, 100 g, Fr. 1.80 Blondorangen, 3 Stück,

aktueller Tagespreis * nur in grösseren Filialen.

| 75


76 | Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

Warum Bio?

Auswahl von Bioprodukten aus der Migros:

Erbsen, tiefgekühlt, 500 g, Fr. 3.50* Maiskörner, 285 g, Fr. 1.80 Herren Pyjama, Fr. 34.90 Bier, alkoholfrei, 6 x 33 cl, Fr. 5.60* Farmer Croc Knabbermüesli Nature, 500 g, Fr. 4.90* Salatkräuter, 58 g, Fr. 2.35 Spaghetti, 500 g,

Mit dem Kauf von Bioprodukten tragen Sie Sorge zur Natur und unterstützen eine naturnahe Land– wirtschaft. Die über 1000 Bioprodukte in der Migros sind tausend Schritte zu diesem Ziel und tausend gute Gründe, in der Migros Bio einzukaufen.

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Salsa Basilikum, 420 g, Fr. 3.60* Rindshackfleisch, Fr. 2.25 für 100 g

Bio-Richtlinien und deren Kontrolle Längst nicht jedermann darf seine Produkte «Bio» nennen, gesetzlich ist der Begriff in der Schweiz wie im Ausland geregelt. Die Migros legt zusätzlich ein ganz besonderes Augenmerk auf die Einhaltung und strenge Kontrolle der Richtlinien.

Die Migros bevorzugt zum Schutz der Umwelt und zur Förderung der einheimischen Betriebe Schweizer Bio-Produkte gegenüber den ausländischen.

Bilder Ueli Christoffel, Limmatdruck AG; Styling Karin Aregger

Prinzipien von Bio Das Bioprogramm der Migros basiert auf folgenden Prinzipien: • schonungsvoller Umgang mit der Umwelt • Produktion im Einklang mit den natürlichen Kreisläufen • Förderung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit • vorbeugender Pflanzenschutz statt chemischer Schutzmittel • tiergerechte Haltung • keine Gentechnik • keine Flugtransporte

* nur in grösseren Filialen.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 77

«Wir werden in Zukunft alle nur noch Bio essen»

E

Wer viel und gerne kocht, der weiss, wie wichtig die Auswahl an gesunden Zutaten ist. Bei Eladia Gutierrez-Peña aus Zürich gilt: «Wenn möglich kaufe ich Bioprodukte, damit meine Menüs auch gut schmecken.» Na dann, en Guetä!

ladia Gutierrez-Peña (45), zweifache Mutter und Vollzeithausfrau aus Zürich, ko kocht gerne und viel für ihre Fa Familie und Freunde. In ihrer He Heimat, der Dominikanischen Republik, gibt es vor allem BioRe Kaffee und Bio-Bananen. Hier in Ka de der Schweiz kauft sie nahezu alle Le Lebensmittel in Bioqualität.

Für mich ganz bestimmt. Vielleicht ist es auch so, weil ich weiss, dass es Bio ist.

Eladia Gutierrez-Peña, El seit se wann kaufen Sie Bio?

Fühlen Sie sich besser, seit Sie Bio essen?

Seit rund acht Jahren schaue ich Se au Bio-Label. Damals gab es vor aufs allem Bio-Gemüse. Jetzt kaufe ich al aber auch Bioprodukte wie zum ab Beispiel Spaghetti oder Müesli. Be Warum? Wa

Al begann mit den Kindern. Alles Sc Schon in der Schwangerschaft habe ich mich gesund und beha wusst wu ernährt, damit das Baby nur nu das Beste kriegt. Und jetzt weiss man so viel über Bio, und es we ist überall erhältlich, da kaufe ich is auch mehr solche Produkte. Ich au bin überzeugt, dass Bio dem Körbi pe per guttut – und der Seele auch. Wer oder was hat Sie auf den We Geschmack Ge gebracht?

Al mein achtjähriger Sohn JereAls my auf die Welt kam, hat mir meine Kinderärztin geraten, nur frische und gesunde Produkte zu sc kochen. Das habe ich natürlich ko so sofort gemacht, und so wurden me meine beiden Kinder mit BioBreien gross. Br

In welchen Bereichen geben Sie Bio den Vorzug?

Ganz klar bei Lebensmitteln. Bei Kleidern schaue ich sporadisch nach Bio-Baumwoll-Kleidern. Schmeckt Bio besser?

Ich habe das Gefühl, dass es meiner Verdauung seither besser geht. Setzen Sie sich in anderen Bereichen für Nachhaltigkeit ein?

Ja natürlich, wenn ich die Möglichkeit dazu habe. Um nur ein Beispiel zu nennen: Ich recycle konsequent alles. Ihr Lieblingsbioprodukt aus der Migros?

Es gibt verschiedene gute MigrosBioprodukte. Was mir spontan einfällt, sind die Rüebli. Die knabbern bei uns in der Familie alle gerne roh. Sie sind gesund und schmecken auch noch gut. Ist Bio modern?

Ja, und die Menschen sind sehr sensibilisiert für dieses Thema. Die jahrelange Aufklärung hat viel dazu beigetragen. Ich denke, dass wir alle in Zukunft nur noch Bio essen werden. Heidi Bacchilega

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Bio-mässig gewinnen!

In Ihrer Migros-Filiale finden Sie Teilnahmekarten (siehe auch nächste Seite) zum Bio-Wettbewerb. Beantworten Sie die Frage, werfen Sie Ihre Karte mit Ihrer Adresse bis am 14. März 2011 in die Urne in Ihrer Migros-Filiale und gewinnen Sie mit ein wenig Glück eine von drei Wochen Familienferien im Bio-Hotel Ucliva in Waltensburg GR und weitere attraktive Preise.


Jetzt mitmachen und Bio-Ferien gewinnen. Wie viele Migros Bio-Produkte gibt es? Richtige Antwort ankreuzen, Teilnahmekarte ausfüllen und bis 14. März 2011 in Ihrer Migros in die bereitgestellte Urne werfen. Teilnahme auch möglich auf www.migros.ch/bio Gewinnen Sie 3 × eine Woche Familien-Sommerferien im Bio-Hotel Ucliva in Waltensburg im Wert von CHF 3100.– inkl. Halbpension oder 100 × einen BioEinkaufsgutschein im Wert von CHF 50.–

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Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme an der Verlosung ist nicht an einen Kauf gebunden. Mitarbeiter des Migros-Genossenschafts-Bundes, der Heer Druck AG und der Werbeagentur Jung von Matt/Limmat AG sind von der Wettbewerbsteilnahme ausgeschlossen. Pro Person eine Teilnahme. Teilnahmeschluss für den Wettbewerb ist der 14. März 2011. Die Ziehung der Gewinner erfolgt am 24. März 2011. Die Gewinner werden schriftlich informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Preis kann nicht umgetauscht oder bar ausbezahlt werden.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

Fit im Winter

Mit den feinen Produkten von Actilife können Sie Ihre Gesundheit unterstützen. Damit Sie den Winter so richtig geniessen können.

E

ine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Früchten (siehe auch «Nimm fünf am Tag», Seite 88), genügend Schlaf und viel Bewegung an der frischen Luft sind die besten Voraussetzungen dafür, fit zu bleiben. Mit den feinen Actilife-Produkten tragen Sie zusätzlich dazu bei, dass Ihre ganze Familie unbeschwert durch den Winter kommt. Beginnen Sie den Tag vorzugsweise mit dem Breakfast-Fruchtsaftgetränk, einer erfrischenden Kombination von Orangen- und Rüeblisaft. Es versorgt den Körper mit den Vitaminen A, C und E und dem Provitamin A. Streichen Sie noch die Margarine Actilife Balance auf Ihr Zmorgebrot und leisten Sie so einen zusätzlichen Beitrag für Ihr Wohlbefinden. Die Margarine ist reich an pflanzlichen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren, die einen Einfluss auf die Blutfettregulation haben. Zu guter Letzt hilft der Infektblocker Immunpro auf physikalische Weise, Erkältungsviren abzuwehren, und unterstützt damit das körpereigene Immunsystem. Nehmen Sie die Lutschtabletten vorbeugend ein oder wenn sich ein erstes Kratzen im Hals bemerkbar macht. Und Sie und Ihre Liebsten werden die kalten Tage hoffentlich fit überstehen. DH

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

NEU IN DER MIGROS

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GUT & GÜNSTIG FR. 9.—

Wurstchüechli Nachtessen für 4 Personen

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Zart und knusprig

Naschkatzen lieben dieses unvergleichliche Geschmackserlebnis, wenn sich auf der Zunge ein Mix aus zarter Schokolade und Haselnüssen entfaltet. In den belgischen Becherpralinés steckt eine ganze Haselnuss, umhüllt von feiner Füllung im hauchdünnen Schokoladenmantel mit knusprigen Crispys. Premium Becherpralinés Crispy, 215 g, Fr. 11.80

Weich und süss

Schwarze Schokolade und Caramel sind ein starkes Gespann. Diese zwei Komponenten vereinen sich in den Choco-Toffees von M-Classic. Die weichen, mundgerechten Toffees sind eine wahre Gaumenfreude für Süssgelüste zwischendurch. M-Classic Choco Toffee, 200 g, Fr. 3.90*

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Klein und fein

Für die schönsten Momente im Leben sorgen oft die kleinen Dinge. Wie der neueste Nachwuchs in der SchoggistängelFamilie. Comtesse Mini haben eine zarte Praliné-Füllung und einen feinen Milchschokoladenüberzug. So klein und doch so fein wird der Mini-Stängel nicht nur bei kleinen Naschkatzen für Glücksmomente sorgen. Comtesse Mini, 200 g, Fr. 4.80

➔ 4 Cervelats häuten und in dicke Scheiben schneiden. Mit 2 EL Senf bestreichen. 2 Bund Petersilie fein hacken. Die Cervelatscheiben darin wenden. 750 g rohe Kartoffeln an der Röstiraffel reiben, mit 4 Eigelb mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zirka Fr. 9.— ➔ Beide Seiten der Cervelatscheiben gut mit Kartoffelmasse bedecken und fest anpressen. Es sollten kleine Chüechli entstehen. ➔ In einer Bratpfanne 3 EL Olivenöl oder Bratbutter erhitzen und die Chüechli beidseitig langsam goldbraun braten. Tipp: Dazu passen Erbsen und Rüebli extrafein.

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

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+ Rund und knackig

Die Baci Perugina sind ein Klassiker aus Italien. Die süssen Küsse mit der ganzen Haselnuss und den feinen Nusssplittern gibt es in unserem südlichen Nachbarland in jeder Bar zu kaufen. Jetzt gehören die beliebten Pralinés neu auch zum Standardsortiment der Migros. Baci Pralinés, Vista Box, 143 g, Fr. 5.60

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DAS BESTE AUS DER MIGROS NEU IN DER MIGROS

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

Lass sie klimpern

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Lass es perlen

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Jennifer Hurschler (24) aus Zürich, Drittplatzierte an der Miss-Schweiz-Wahl 2010 und Tibits-Plakat-Model, ist neu bei der Model-Agentur Option unter Vertrag. Jennifer Hurschler, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Kind verkaufte ich mein altes Spielzeug, Kinderschmuck und selbst gebastelte Steintiere vor unserem Wohnhaus. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für einen Haarföhn. Ich lasse mein Haar immer an der Luft trocknen. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Mein Bettelarmband von Tiffany & Co., ein Geburtstagsgeschenk des Freundes. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Wi-Fi und Tageszeitungen. Wo trifft man Sie abends?

In der Alten Börse in Zürich am Tanzen, im Yoga-Unterricht oder zu Hause vor dem TV oder im Bett. Alleine oder zu zweit. Und wo garantiert nicht?

Lass es rein

Endlich hat die Suche nach all den sinnvollen Kleinigkeiten, die Frau braucht, ein Ende! Der Rollbag für Accessoires bietet mit seinen vielen unterschiedlich grossen Fächern viel Platz und Übersicht und kann mit dem Haken überall aufgehängt werden. Rollbag, Fr. 21.80 Der Accessoires-Rollbag wird ohne Inhalt verkauft.

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Im Billardcenter, weil ich nicht auf Billard stehe.

Sind Sie gerne prominent?

Wenn ich jemandem mit meiner Anwesenheit eine Freude bereiten kann, so mache ich das sehr gerne.

Eugen Baumgartner


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Die Exklusivreise zum grossen Jubliläumsfest in Kitzbühel

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Leistungen - Alles schon dabei! ✓ Fahrt im komfortablen Extrabus ins Tirol und zurück ✓ Begrüssungsgetränk

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✓ 4 Übernachtungen in der gewünschten Kategorie ✓ 4 x reichhaltiges Frühstück ✓ 3 x feines 3-Gang Nachtessen ✓ 1 x feines 3 Gang Mittagessen auf der Franz-Josephs-Höhe ✓ Berg- u. Talfahrt Hahnenkamm

IHRE REISEHÖHEPUNKTE: - Die legendäre Fan-Wanderung mit Hansi Hinterseer am Hahnenkamm - Edle Brände in der bekannten Schnapsbrennerei Erber - Das grosse Hansi Hinterseer Open Air mit vielen Stars - Der «Wilde Kaiser» und Geschichten vom Grossglockner

✓ Fanwanderung mit Hansi Hinterseer ✓ Rundfahrt Wilder Kaiser ✓ Eintritt, Führung und Verkostung in der Schnapsbrennerei Erber ✓ Eintrittskarten Open Air Hansi Hinterseer am 27.8.2011 ✓ Ganztagesausflug Grossglockner

Ihr Reiseprogramm: 1. Tag: Mittwoch, 24. August 2011 Gemütliche Fahrt im komfortablen Extrabus ins bezaubernde Tirol, wo uns der Hotelier mit einem feinen Nachtessen herzlich Willkommen heisst. 2. Tag: Donnerstag, 25. August 2011 Freuen Sie sich auf einen wunderschönen Spätsommertag in den Tiroler Bergen und geniessen Sie das ausgiebige Frühstück in Ihrem Hotel! Gegen Mittag bringt uns der Buschauffeur nach Kitzbühel, wo es mit der Hahnenkamm-Bahn in die Höhe geht. Oben erwartet uns dann ein traumhaftes Bergpanorama. Hier wo sich im Winter die Skifahrer mutig zu Tale stürzen lädt Hansi Hinterseer persönlich zur traditionellen Fan-Wanderung. Neben der kurzen und leichten Wanderung erwartet Sie ein tolles Programm, welches bei den Fans aus aller Herren Länder immer auf sehr grosse Begeisterung stösst. Sicherlich wird Hansi Hinterseer auch das eine oder andere Lied zum Besten geben. Gegen Abend Rückkehr ins Hotel und Nachtessen. 3. Tag: Freitag, 26. August 2011 Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Salzburger Land und dürfen dort die beeindruckende Hochalpenstrasse des Grossglockners bestaunen. Oben angekommen, erwartet uns ein kaiserliches Mittagessen. Seine Majestät Kaiser Franz Joseph wanderte 1856 zu jener Stelle, die seither „Kaiser-Franz-Josefs-Höhe“ heisst. Hier stehen wir direkt vor dem höchsten Berg Österreichs, dem Grossglockner (3798 m). Der Blick auf den längsten Gletscher der Ostalpen, die Pasterze, wird Sie begeistern! Murmeltiere tummeln sich in unmittelbarer Nähe und mit etwas Glück sehen Sie auch Steinböcke. Nach dem erlebnisreichen Tag fahren wir zurück ins Hotel, wo wir beim Nachtessen die Eindrücke Revue passieren lassen können.

✓ 1 Überraschungs-CD ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

Unsere Sonderpreise für Sie: 4. Tag: Samstag, 27. August 2011 Nach einem reichhaltigen Frühstück erwartet Sie bereits Ihr Reiseleiter zu einer Rundfahrt um den majestätischen Wilden Kaiser. Unterwegs besuchen wir die bekannte Erlebnis-Brennerei Erber, die seit über 400 Jahre das Brennrecht im Tirol innehat. Bei der eindrücklichen Führung lernen wir den Werdegang der edlen Brände von der Maische bis zur Destillation kennen. NatürlichdürfenSiedabeidievielfachprämiertenSchnäpse und Brände auch verkosten! Der idyllische Walchsee und das barocke St. Johann sind weitere Stationen unseres wunderschönen Tagesausfluges! Am Abend dann der ganz grosse Höhepunkt unserer Reise: das Open Air von Hansi Hinterseer im Tennisstadion von Kitzbühel. Das Konzert ist zweifelslos das gefragteste Volksmusik-Konzert der Alpenregion und wird jährlich auch als TV-Übertragung ausgestrahlt. Freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Abend mit Hansi Hinterseer und vielen weiteren Stars der Volksmusik! 5. Tag: Sonntag, 28 August 2011 Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken die Heimreise an.

Veranstalter: Holiday Partner, Dorfstrasse 21, 8902 Urdorf Ihr Spezialist für volkstümliche Gesellschaftsreisen!

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84 | Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

Schlank durchs Leben

Nick Beglinger setzt sich für eine ökologische, schlanke Wirtschaft ein, und die Schweiz soll dabei Vorreiter sein. So wie er selbst, wenn er marinierten Tofu mit der «Saisonküche» isst.

W

ir sind nachhaltig und liberal. Wir stehen weder links noch rechts. Wir sind direkt, und wir haben nur wenige Regeln, dafür die richtigen», sagt Nick Beglinger (41), Präsident des Wirtschaftsverbandes Swisscleantech. Klingt gut. Nur, wer ist Nick Beglinger? Wer sich seriös mit Nachhaltigkeit befasst, weiss, wer er ist. Und wenn es um Cleantech, also um nachhaltiges Wirtschaften (weniger Emissionen und weniger Ressourcenverbrauch), geht, steht Nick Beglinger im Zentrum der schnell wachsenden Schweizer Szene. Er,

der Präsident des vor knapp zwei Jahren ins Leben gerufenen Wirtschaftsverbandes Swisscleantech, ist zugleich Geschäftsführer der Zürcher Stiftung für Globale Nachhaltigkeit (FFGS). Ein Leben für eine nachhaltige Zukunft? Es scheint so. «Ich hatte schon immer einen starken Bezug zur Natur», sagt Nick Beglinger. Klare Positionen, die er auch beim Essen bezieht: «Lokal oder regional und Bio sind bei mir wichtige Faktoren, was und wo ich einkaufe oder welches Restaurant ich aufsuche. Ich esse wenig Fleisch und wenn, dann aus artgerechter Haltung.»

Kochen mit der «Saiso «Saisonküche» onküche» Nick Beglinger und «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius beim Orakeln über die Leichtigkeit vegetarischer Gerichte. Fazit des Gesprächs: Marinierter Tofu, roh gegessen, ist eine gesunde Knabberei.


SAISONKÜCHE

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Nachgefragt bei

Nick Beglinger

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si n ke oc rfl Hafe Milch, Honig, Biok. in Lieblingsgebäc me el, gg Tir riund Zü ? Sie pro Woche ➔ Wie oft kochen e. . Und nur für Gäst he Einmal in der Woc oBi n ine mich mit me Alleine begnüge ich dem TV. Haferflocken vor Sie … r fü t ➔ Kochen is d Kreativität. un ng … Abwechslu sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si . esse ich nur wenig Innereien. Fleisch al m rn ge e Si n ➔ Mit wem würde n? he ge n esse moon. alsekretär Ban KiMit dem UN-Gener

UMWELT: In Zürich ist das Velo für Nick Beglinger unentbehrlich. Auch beim Einkauf. WANDEL: Vegetarisch essen liegt im Trend. Tofu sowieso. CLEANTECH: Smart, sportlich und engagiert: Mr Swisscleantech Nick Beglinger. WERKPLATZ: In der Küche ist die Schiefertafel unentbehrlich. Nick Beglinger verwendet sie täglich: Als Einkaufszettel, Pendenzenliste, Ideensammler und mehr.


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Lassen Sie sich an Bord eines Costa-Schiffes so richtig verwöhnen. Buchen Sie jetzt Ihre Ferien – 11 Routen und fast 170 Abfahrten zum Schnäppchen-Preis. z.B.: Italien, Griechenland und Kroatien 7 Tage ab/bis Venedig mit dem 5-Stern Schiff Costa Fortuna

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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

Sowieso. Genuss ist nicht an Fleisch gebunden, was «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius mit ihrem Salat von Linsen und Tofu beweist. Schmeckt gut, wird das Fazit von Nick Beglinger sein. Doch zuerst schneidet er den Tofu in Dreiecke und erzählt: «Die Schweiz ist Weltmeisterin in der Bio-Ernährung. Dazu trägt auch die Migros bei. Und wenn wir erreichen, dass die Chinesen oder Amerikaner im Zusammenhang mit der Schweiz nicht nur an Schokolade, sondern auch an Cleantech denken, dann sind wir am Ziel.» «Dass die Richtung stimmt, beweisen die 170 Firmen, die bei Swisscleantech Mitglied sind, also zur Nachhaltigkeit stehen», sagt Beglinger und probiert den marinierten Tofu. «Unser Land hat ein gewaltiges Potenzial als CleantechVorreiter. Wir sind wettbewerbsfähig, innovativ und führend in diversen Cleantech-Bereichen», sagt er. «Das zeigt sich besonders gut beim nachhaltigen Bauen ¬ mit über 20 000 Zertifizierungen haben wir mit Minergie nicht nur die höchsten Baustandards im internationalen Vergleich, sondern auch die grösste Verbreitung.»

Gestern in Masdar, heute in der Schweiz

«Für Freunde lege ich mich am Herd gerne ins Zeug, so wie ich mich auch beruflich täglich für eine attraktive Schweiz einsetze», sagt er. «Apropos Nachhaltigkeit: Schön wäre es, wenn die Migros Mitglied bei Swisscleantech werden würde. Denn die Migros steht intensiv für Nachhaltigkeit ein.» Vorerst findet der Endspurt in der Küche statt. Und Nick Beglinger kramt in Erinnerungen: «Es war ein tolles Erlebnis, drei Jahre lang als Strategieberater der Regierung von Abu Dhabi für die Ökostadt Masdar tätig zu sein.» Einst war Masdar eine Utopie, heute ist die Stadt angehende Realität. «Wir sind langsam auf dem richtigen Weg.» Sagts und setzt sich mit dem Salat von Tofu und Linsen der «Saisonküche» auseinander. Auch eine gute Idee. Text Martin Jenni Bilder Daniel Aeschlimann

www.swisscleantech.ch; www.ffgs.org

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Salat mit Linsen und Tofu Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 30 Minuten + 1 Stunde marinieren. Pro Person ca. 27 g Eiweiss 29 g Fett 34 g Kohlenhydrate 2100 kJ/510 kcal

ZUTATEN

1 Zitrone 5 EL Olivenöl 1 kleine Knoblauchzehe 1 TL Madras-Curry Salz, Pfeffer 500 g Tofu 2 dl Gemüsebouillon 160 g rote Linsen 150 g Rotkohl 2 Äpfel Olivenöl zum Braten 125 g Nüsslisalat

ZUBEREITUNG

1 Zitrone auspressen. Saft und Öl verrühren. Knoblauch dazupressen. Mit Curry, Salz und Pfeffer abschmecken. Tofu in Scheiben schneiden, quer halbieren, sodass Dreiecke entstehen. Tofu marinieren und 1 Stunde ziehen lassen. 2 Bouillon aufkochen, Linsen dazugeben und während 10 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Pfanne vom Herd ziehen. Linsen einige Minuten ziehen lassen. Rotkohl in feine Streifen, Äpfel in feine Scheiben hobeln. Tofu aus der Marinade heben und abtropfen lassen. In Öl rundum goldbraun braten. Inzwischen die Apfelscheiben in der Marinade wenden. 3 Tofu, Linsen, Apfelscheiben, Kohl und Salat auf Tellern anrichten und mit der restlichen Marinade begiessen. Tipp Dazu passt Brot. Speziell Nick Beglinger kauft die verwendeten Zutaten wenn möglich in Bioqualität oder aus der Region.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—


88 | Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

Rüebli

KLEINE KÜCHENKUNDE

Zum Znüni: Wie wärs mit einem frisch gepressten Rüeblisaft? Damit unser Körper das Vitamin A besser aufnehmen kann, sollte man einen Teelöffel Öl in den Saft geben. Zum Zmittag: Ein währschafter Rüebli-Rindfleisch-Eintopf ist genau das Richtige. Mit gewürfelten Kartoffeln erhält man eine vollwertige Mahlzeit. Zum Zvieri: Ein rohes Rüebli für zwischendurch? Zum Znacht: Pürierte Karottensuppe mit Ingwer oder Crêpes gefüllt mit gedünsteten Rüebli an einer sämigen Rahmsauce.

Nimm fünf am Tag

Früchte und Gemüse sollen wir essen, und zwar fleissig. Food-Redaktorin Sonja Leissing verrät, wie man den Powerfood in den Alltag integriert.

Wechseln Sie die Farben Die verschiedenen Gemüse und Früchte können Sie roh, gekocht, getrocknet oder als Saft geniessen. Auch tiefgefroren verarbeitete Produkte bieten sich bestens an. Am besten wählen Sie für jede der fünf Portionen eine andere Farbe. Das garantiert, dass der Körper neben den Vitaminen auch eine Vielfalt anderer Stoffe bekommt, die unserem Körper gut-

tun und das Wohlbefinden steigern. Verteilen Sie die Portionen mehrmals auf den Tag. Saisonal im Verkauf sind jetzt Rüebli, Sellerieknollen, Lauch, diverse Kohlsorten wie Wirz oder Weisskabis, Randen, Schwarzwurzeln, Pastinaken, Endivien, Eichblattsalat, Chicorée, Nüsslisalat und so weiter. Auch bei den Früchten hat es genügend Auswahl, etwa Äpfel, Birnen, Kiwis, Orangen, Mandarinen, Grapefruits, Ananas oder Bananen. Gemüse- und Früchtemuffel können sich ihr gesundes Plus mit fertigen Multivitamincocktails, Tomaten-, Rüebli- oder Randensaft zuführen.

Die Umsetzung ist einfach Vielleicht fragen Sie sich jetzt, wie man fünfmal Früchte und Gemüse in den Tagesablauf einplanen kann. Ganz einfach: Beginnen Sie den Tag mit einer Banane zum Frühstück, einer Grapefruit oder einer Handvoll Beeren. Isst man am Mittag nicht nur die Gemüsebeilage zum Menü, sondern auch einen Salat, so hat man mehr als die Hälfte der empfohlenen Menge bereits geschafft. Der Rest ist ein Klacks: Am Nachmittag kann man eine Frucht oder einen Fruchtsalat naschen, ein paar Radiesli oder Rüebli knabbern. Am Abend könnte man den Liebsten ein saisonales Gemüse wie Kohlwickel, einen Laucheintopf oder einen Kürbisgratin, einen knackigen Salat oder eine Suppe mit Kohlräbli, Blumenkohl oder Spinat servieren – voilà, das macht zusammen fünf Portionen. Ist wirklich ganz einfach, oder? Mehr Infos zum Thema unter: www.5amtag.ch

Radiesli

Zum Znüni: Vollkornbrot mit Kräuter-Frischkäse und geschnittenen Radiesli belegen. Zum Zmittag: Risi-Bisi-Reis (Erbsen und Peterli) mit gehackten Radieschen garnieren. Zum Zvieri: Ganze Radiesli mit Salz bestreuen und zwischendurch picken. Zum Znacht: Knackigen Nüsslisalat mit reichlich blättrig geschnittenen Radiesli dekorieren.

Bild Claudia Linsi

E

igentlich weiss es jedes Kind: Früchte und Gemüse bereichern nicht nur den Speiseplan, bringen Abwechslung und Genuss. Sie sind auch gesund und wirken unterstützend beim Kampf gegen Übergewicht. Ein altbekanntes, aber nach wie vor gültiges Sprichwort heisst darum: «An Apple a Day Keeps the Doctor Away» ¬ iss einen Apfel am Tag, und du ersparst dir den Arzt. Die amerikanische Krebsforschungsanstalt lancierte die Kampagne «5 a day» bereits vor 13 Jahren. Andere Länder waren von dieser Idee begeistert und führten die Kampagne auch ein. Grund dafür war unter anderem die Tatsache, dass immer mehr junge Menschen massiv an Übergewicht litten – auch bei uns in der Schweiz. Inzwischen ist jedes fünfte Schulkind in den Städten übergewichtig, jedes zwanzigste sogar krankhaft übergewichtig. So rät die Aktion «5 am Tag», die von der Krebsliga Schweiz, dem Bundesamts für Gesundheit und der Gesundheitsförderung initiiert wurde, als Faustregel drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Früchte täglich zu essen, insgesamt sind das etwa 600 Gramm.


SAISONKÜCHE

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Peperoni

Zum Znüni: Klein gewürfelte Peperoni unter die Rühreier mischen. Zum Zmittag: Von einer ganzen Peperoni den Deckel abschneiden, entkernen und mit einer Reis-Hackfleisch-Mischung füllen. Im Ofen kurz überbacken. Zum Zvieri: Peperoni in Streifen schneiden und mit einem Kräuter- oder Quarkdip geniessen. Zum Znacht: Eine Peperonisuppe, mit Crème fraîche verfeinert.

Zucchetti

Zum Znüni: Zucchetti fein raffeln, würzen, mit Quark vermischen und eine Scheibe Roggenbrot damit dick bestreichen. Zum Zmittag: Wie wärs mit einem Zucchetti-KartoffelGratin? Zum Zvieri: Cracker mit dünnen, eingelegten Antipasti-ZucchettiScheiben belegen. Zum Znacht: Toastscheiben mit dünnblättrig geschnittenen Zucchetti-Scheiben belegen und mit Käse überbacken.

Rotkohl

Zum Znüni: Rotkohl in feine Streifen schneiden, mit Zimt und einem geriebenen Apfel mischen. Zum Zmittag: Man könnte doch mal ein Rotkohlsüppchen probieren. Zum Zvieri: Ein kleiner Salat mit geraffeltem Rotkohl und Kümmel hält Sie auf Trab. Zum Znacht: Rotkraut in etwas Rotwein köcheln und zu frischen Knöpfli oder Gnocchi servieren.


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Griechenland Traumreise mit kleiner Kreuzfahrt im Mittelmeer. Einmalige Fahrt durch die schönsten Gegenden des klassischen Griechenlands. Grandiose Natur und interessante Kultur.

9 Tage ab Fr. 995.– 1. Tag Schweiz – Adria Fahrt über die Gotthardroute und durch die Po-Ebene an die Adria. 2. Tag Adria – San Marino – Ancona Am Vormittag besuchen Sie San Marino, die kleinste Republik der Welt, und fahren anschliessend zur Einschiffung nach Ancona. 3. Tag Igoumenitsa – Katara-Pass – Meteora-Klöster Am Morgen läuft Ihr Schiff in Igoumenitsa an der Nordküste Griechenlands ein. Sie fahren über den Katara-Pass nach Kalambaka. Schon von weitem erblicken Sie die bizarren Felsformationen auf denen die weltberühmten Meteora-Klöster thronen. Auf einer Rundfahrt durch diese einmalige Landschaft besuchen Sie eines dieser geheimnisvollen Klöster. 4. Tag Kalambaka – Delphi – Korinth Durch die Thessalische Ebene und über Lamia erreichen Sie Delphi, einen der bedeutendsten Orte des klassischen Griechenlands. Sie lernen viel über die Bedeutung des Orakels bei den alten Griechen. Am Nachmittag führt die Reise entlang des Golfs von Korinth, den Sie auf einer spektakulären Hängebrücke überquren, in die Umgebung von Korinth. 5. Tag Ausflug Athen Dieser Tag steht ganz im Zeichen der griechischen Hauptstadt Athen. Während der Stadtrundfahrt besuchen Sie die interessantesten und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten wie die Akropolis, das Wahrzeichen der Stadt, den Präsidentenpalast und die davor stattfindende Wachablösung sowie das Olympiastadion. Die Mittagszeit verbringen Sie in der Plaka, der Altstadt Athens mit ihren vielen gemütlichen Restaurants.

Reisedaten 2011 25. März – 02. April Fr. 31. März – 08. April Fr. 15. – 23. April Fr. 21. – 29. April Fr. 06. – 14. Mai Fr. 09. – 17. September Fr. 16. – 24. September Fr. 07. – 15. Oktober Fr. 14. – 22. Oktober Fr. 21. – 29. Oktober Fr.

995.– 995.– 1’025.– 1’025.– 1’045.– 1’045.– 1’045.– 1’025.– 995.– 995.–

Abfahrtsorte Bern, Olten, Zürich, Luzern, Basel

Das ist alles dabei...

9-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

Schiffspassagen Ancona – Igoumenitsa / Patras – Venedig in Doppelkabinen innen mit Dusche/WC

2 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels an der Adria und in Kalambaka in Zimmern mit Dusche/WC

7. Tag Korinth – Olympia – Patras Am Morgen fahren Sie durch Arkadien, ein gebirgiges Hochland im Zentrum der Halbinsel Peloponnes, und gelangen so in das antike Olympia, ein grosses panhellenisches Heiligtum, der Ursprung der Olympischen Spiele. Über Pyrgos erreichen Sie am Abend Patras, wo Sie Ihre Kabinen auf einem modernen Linienschiff beziehen.

3 Übernachtungen in gutem Mittelklassehotel bei Korinth in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC, Farb-TV

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Halbpension in den Hotels

8. Tag Auf See Heute bleibt Ihnen der ganze Tag um die Annehmlichkeiten des Bordlebens zu geniessen und um die vielfältigen Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten, während Ihr Schiff Kurs auf Venedig nimmt.

Geführte Besichtigungen in Olympia und Delphi

Ganztägiger Ausflug nach Athen mit Besichtigung der Akropolis

Besuch Meteora-Kloster

6. Tag Argolisrundfahrt (fakultativ) Heute besuchen Sie die Argolis, eine der bedeutendsten Kulturlandschaften Griechenlands. Nach einem Aufenthalt in Mykene fahren Sie über Argos nach Nafplion, einem der malerischsten Hafenstädtchen des griechischen Festlandes. Am Nachmittag besuchen Sie das Theater von Epidauros, das berühmt ist durch seine aussergewöhnlich gute Akustik. Danach Rückkehr ins Hotel auf einer grandiosen Panoramastrasse.

9. Tag Venedig – Schweiz Nach der Ausschiffung in Venedig kehren Sie über Verona, Mailand und das Tessin in die Schweiz zurück.

Schaffhauserstrasse 44, 8152 Glattbrugg www.bossartreisen.ch

044 880 08 00

Deutschsprachige Reiseleitung in Griechenland

Nicht inbegriffen: Annullationsschutz Fr. 32.– Zuschlag Aussenkabine Fr. 95.– ✘ Ganztägige Argolisrundfahrt Fr. 39.–

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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

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NEWS

Produkt der Woche

Typisch für die Blutorange ist die rote Pigmentierung der Schale und des Fruchtfleisches. Die Intensität der Färbung hängt von den Wetter- und Bodenverhältnissen der Anbaugegend ab. Als Regel gilt: Je grösser die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, desto intensiver der Farbton. Die «Tarocco», was soviel wie «die Königliche» heisst, ist die wohl beliebteste Blutorange und wird in Sizilien angebaut. Sie zeichnet sich durch ihr süssliches Aroma sowie wenige Kerne aus. Die an Vitamin C reichen Früchte sind in allen Filialen der Migros Luzern erhältlich.

Klubschul-Tipp Sie lieben Blumen, Gräser und alles, was die Natur zu bieten hat und kreieren gerne farbenfrohe Bouquets? Im M-ArtKurs Floristik Grundstufe lernen Sie von einer Floristin, wie Sie Blumen binden und floristische Dekorationen herstellen. Schon bald arrangieren Sie Ihre eigenen Sträusse, beglücken Freunde mit Blumengeschenken oder eröffnen Ihre eigene Blumenboutique. Kursstarts in Luzern: 16. März, 9- 5.50 Uhr, 16 Termine Kursstarts in Zug: 5. Mai, 9-15.50 Uhr, 16 Termine 6. Mai, 18.10-21.50 Uhr, 24 Termine Informationen und Anmeldung: Luzern: 041 418 66 66 Zug: 041 727 11 55 oder unter www. klubschule.ch Suchwort: M-Art Floristik

Lindita Uka, Detailhandelsassistentin im 2. Grundbildungsjahr, richtet die Fasnachtsartikel in der Migros Schweizerhof Luzern her.

Rüüdige Fasnacht

Bis zum Urknall verbleiben nur noch wenige Tage, und die Fasnachtsvorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Migros Luzern bietet der Kundschaft alles, was sie für die närrischen Tage braucht.

N

ebst der Region Basel ist die Zentralschweiz bedingungslos die Fasnachtshochburg der Schweiz. Ab dem 3. März, dem Schmutzigen Donnerstag, ziehen urchige und farbenfrohe Gestalten durch die Strassen und verwandeln die Region für sechs Tage in ein fröhliches Volksfest. Doch schon vorher wird an diversen Bällen und Umzügen gefeiert. Eine originelle Verkleidung, Konfetti und süsses Fasnachtsgebäck gehören dabei zur Ausrüstung eines jeden Fasnächtlers. Die Filialen der Migros Luzern bieten alles, was das närrische Herz begehrt. Wer noch nicht weiss, welches Kostüm er tragen wird, der findet sicher das Passende in einer der grösseren Filialen

der Migros Luzern. Schminke, Masken und Perücken ergänzen die fantasievolle Verkleidung und werden ebenfalls in sämtlichen Läden angeboten. Damit die Gassen der Region richtig bunt werden und sich die Kleinen über den farbigen Regen erfreuen, dürfen auch farbige Konfetti und Luftschlangen im Sortiment nicht fehlen.

Süsse Spezialitäten für Schleckmäuler

Doch damit nicht genug: Weitere Accessoires wie Plastikinstrumente, Federboas, Haarschmuck und Hüte werden angeboten, und neu sind in den Rayons Isolierbecher für Warmgetränke für unterwegs zu finden.

Schon immer gehörten auch süsse Spezialitäten zu der rüüdigen Zeit. Typisch sind die Fasnachtschüechli, welche von der Midor exklusiv für die Saison hergestellt werden. Nicht fehlen dürfen auch die Schenkeli sowie die süssen Zigerkrapfen, welche ebenfalls in den Regalen sämtlicher Migros-Filialen zu finden sind. Abgerundet wird das süsse Fasnachtsangebot von Berlinern mit Creme- oder Konfitürenfüllung, welche sich in diversen Geschmacksrichtungen ins Sortiment einreihen. Die Migros Luzern bietet also beste Voraussetzungen, den Winter richtig zu vertreiben. Text und Bild: Thomas Wanderon


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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

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Endspurt bis zur Eröffnung

Die letzten Vorbereitungen in der neuen Filiale Egolzwil-Schötz laufen auf Hochtouren. Über 25 000 verschiedene Produkte müssen bis zur Eröffnung am 24. Februar in die Regale gefüllt werden.

S

ieben Monate wurde an der neuen Filiale in EgolzwilSchötz gebaut, bis sie anfangs Februar für die letzten Vorbereitungen an die Merchandiser der Migros Luzern übergeben werden konnte. Einer von ihnen ist Silvan Pfiffner, Merchandiser der Sparte Kolonial. Seine Aufgabe ist es, Lebensmittel wie zum Beispiel Kaffee, Reis, Schokolade, Gewürze und Tee in den Filialen am richtigen Ort zu platzieren. «Schon vor Monaten habe ich die Pläne der neuen Filiale in Egolzwil-Schötz bekommen und anhand dieser zusammengestellt, wie und in welcher Menge die Produkte in den Regalen verteilt werden», so Pfiffner.

Alles für den täglichen Bedarf

Für die Planung stehen ihm Visualisierungen von Musterregalen und Flächenvorgaben zur Verfügung. Diese helfen nicht nur bei der Planung, sondern garantieren auch, dass die Produkte in allen Filialen einheitlich präsentiert werden. «Dies ist wichtig, damit sich die Kunden in allen Filialen möglichst einfach orientieren können», unterstreicht Pfiffner die Bedeutung dieser Vorlagen. Trotzdem ist das Sortiment in den Filialen nicht nur von deren Grösse abhängig. «Wir beachten auch regionale Gepflogenheiten bei der Planung des Sortiments», erklärt Pfiffner und fügt weiter an, «in der Migros Egolzwil-Schötz bieten wir das typische Standardsortiment an. Die Kunden hier wollen eine möglichst breite Auswahl an Produkten des täglichen Bedarfs.»

Jedem Produkt seinen Platz im Regal

Zwei Wochen vor der Eröffnung beginnt der Endspurt. Dutzende

Silvan Pfiffner bei der Arbeit: Jedes Produkt hat seinen Platz im Regal.

fleissige Hände verteilen über 25 000 verschiedene Artikel in mehrfacher Ausführung gemäss Plan auf der insgesamt 835 m2 grossen Verkaufsfläche. «Zuerst

platzieren wir von jedem Produkt zwei Stück auf dem vorgesehenen Regalboden. Dann wird kontrolliert, ob alles planmässig aufgegangen ist. Bevor die restlichen

Fasnächtliche Eröffnungstage Von Donnerstag, 24. bis Samstag, 26. Februar, wird die Eröffnung mit fasnächtlichen Überraschungen gefeiert. Während der drei Eröffnungstage erhalten die Kunden der Migros EgolzwilSchötz 10 Prozent Eröffnungs-Rabatt auf das gesamte Sortiment. Zusätzlich

gibt es Preise im Gesamtwert von 6000 Franken zu gewinnen. An der Welcome-Bar werden die Kunden mit einem Getränk und einem Fasnachtsgebäck begrüsst, und die Kinder bekommen einen Sack Konfetti geschenkt. Mehr zur Eröffnung unter www. migrosluzern.ch

Produkte aufgefüllt werden, bringen wir an den Regalen die Preise und Abtrenner an», erläutert Pfiffner den Vorgang. Diese Arbeit, welche rund zehn Tage in Anspruch nimmt, wird auch als Musterung einer Filiale bezeichnet. Gemustert wird noch bis kurz vor Ladeneröffnung. «Gut 24 Stunden bevor die ersten Kunden die Filiale betreten, müssen wir fertig sein. Die Frischprodukte werden dann wenige Stunden vor der Eröffnung von den Filialmitarbeitenden noch in die Auslage gefüllt», erzählt Pfiffner. Lachend fügt er an: «Bis jetzt haben wir es jedes Mal pünktlich geschafft.» Text und Bild: Danja Spring


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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

Das Training im Wasser fordert den ganzen Körper.

Fit im Wasser

Die Klubschulen Migros Luzern, Zug und Sursee bieten Aquafitness-Kurse an. Darüber dürfen sich auch die Gelenke der Teilnehmenden freuen.

A

quafitness ist aus dem breiten Angebot der Klubschulen Migros nicht mehr wegzudenken. Seit vielen Jahren gehört das Training im Wasser ins Repertoire der Klubschule Migros Luzern. 27 Klassen werden in Hallenbädern in Luzern, Zug und Sursee wöchentlich angeboten. Egal ob früh am Morgen, über den Mittag oder am Abend: Für jeden Tagesrhythmus bieten die Klubschulen die optimale Lösung, um im Wasser zu trainieren. Die Trainingseinheiten dauern zwischen 40 und 50 Minuten und finden in kleinen Gruppen statt. Während sich die Teilnehmenden im Wasser positionieren, zeigt die Trainerin oder der Trainer mehrheitlich vom Beckenrand

aus, wie die Übungen im Wasser funktionieren. Bei Bedarf werden auch Schwimmhilfen miteinbezogen, um die Lektionen abwechslungsreich zu gestalten. Diese werden von der Klubschule zur Verfügung gestellt.

Optimale Belastung beim vielseitigen Training

«Intensiv den Kreislauf fordern, ohne dabei die Gelenke zu überfordern, ist die Zauberformel des Aquafitness», so Daniel Fritsche, Leiter Bewegung, Entspannung und Tanz der Klubschule Luzern. «Deshalb eignet sich das Training im Wasser auch gut für Übergewichtige oder Menschen, die eine Verletzung auskurieren müssen.»

Das Training im Wasser ist sehr vielseitig. Aquafitness kombiniert Kraft-, Ausdauer- und Haltungsübungen und beinhaltet auch Laufen im Wasser, Beweglichkeitsund Entspannungstechniken. Im Wasser fühlen sich die Bewegungen schwerelos an, weshalb auch die Geschicklichkeit, Beweglichkeit und Balance beim Aquafitness gefördert werden.

Idealer Ausgleich zum beruflichen Engagement

«Beim Aquafitness kann ich ideal abschalten», berichtet Beatrice Stadler, welche bereits seit zehn Jahren jeden Donnerstagmittag die Aquafitness-Lektion im Hotel «De La Paix» in Luzern besucht.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

Die Ballwilerin ist im Job engagiert, weshalb sie diesen Ausgleich besonders schätzt. «Zudem schont das Training im Wasser die Gelenke. Dies merke ich jedes Mal und fühle mich nach dem Aquafitness immer wie neu geboren», schwärmt die Datenmanagerin. «Wer sich gerne bewegt und sich etwas Gutes für die Gesundheit gönnen möchte, dem empfehle ich das Aquafitness wärmstens.» Es ist übrigens jederzeit möglich, den Aquafitness-Lektionen beizutreten, sofern es in den Klassen noch Platz hat. Thomas Wanderon

Weitere Infos und Anmeldung unter www. klubschule.ch, Suchwort: Aquafitness


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Mehr Vitalität und Lebensfreude im Alltag

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Blumenriviera / Côte d’Azur, 13.05.11 bis 15.05.11 **** Hotel Metropol, Diano Marina, Halbpension, Ausflug mit Reiseleitung nach Nizza und Monaco Preis pro Person Fr. 350.-

Reise nach Köln, Fr 15.04.11 bis So 17.04.11

Gardasee- unter Palmen und Zitronen, 19.05.11 bis 22.05.11

Osterreise nach Paris, Fr 22.04.11 bis Mo 24.04.11

Sonnenparadies Hafling bei Meran, 23.05.11 bis 27.05.11

Osterreise ins Salzkammergut, Fr 22.04.11 bis Mo 24.04.11

Wien mit Neusiedlersee, Do 02.06.11 bis So 05.06.11 (Auffahrt)

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Berghilfe-Projekt Nr. 2168: neue Gästezimmer in altem Stall.


BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

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BABYCLUB

Sprachschule Mutti

Mutters Geplauder fördert das Erlernen der Sprache. Neugeborene reagieren intensiv auf die Stimme ihrer Mutter. Eine kanadische Studie zeigt nun, dass Mamas Stimme zusätzliche Hirnareale aktiviert. Die Stimme der Mutter hilft den Kleinen, schneller sprechen zu lernen. Spricht die Mutter zu ihrem Kind, wird in Babys Hirn neben der Spracherkennung auch diejenige Region aktiviert, die für den Spracherwerb wichtig ist. Die Stimme einer fremden Person dagegen regt bei Neugeborenen nur die Spracherkennung an. Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www. migrosbabyclub.ch

TIERE

Da lachen ja die Affen Auch Tiere können lachen. Allerdings hat nicht jedes kichernde Viech Sinn für Humor.

L

achen ist menschlich. Aber auch tierisch. Besonders offensichtlich ist das bei Affen. Gemäss neusten Beobachtungen stecken sie sich sogar gegenseitig mit Lachen an. Das haben zwei Forscherinnen der Universität von Portsmouth USA und der deutschen Uni Hannover herausgefunden. Bisher dachte man, dass sich Lachen nur von Mensch zu Mensch überträgt. Genau wie die menschliche Spezies lachen Affen

mal aus Freude, mal aus einem sozialen Bedürfnis: Tiere, die viel lachen, haben mehr Spielgefährten als andere. Junge Affen kichern am häufigsten, meist beim Spielen. Ganz anders die Hyänen: Was bei ihnen wie Lachen klingt, ist Kommunikation. Und mit seinem scheinbar irren Gelächter markiert ein australisches Federvieh, der Lachende Hans, sein Revier. Umgekehrt lachen sich andere Tiere regelrecht krumm: Ratten

Bilder Vario Images, Folio Images/plainpicture, Getty Images

ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

Mit grossem Ego in die Chefetage We Wer sich selber überschätzt, hat beruflich Erfolg. Das sagt Eva-Maria Au Aulich, Ökonomin an der Universität Zürich. Gemäss ihrer Studie werden ni nicht die Mitarbeiter mit dem grössten Fachwissen befördert, sondern di diejenigen mit der stärksten Selbstüberschätzung. Dabei spricht Aulich ni nicht von Angeberei, sondern von falscher Wahrnehmung. Sie rät deshalb Vo Vorgesetzten, die Fachkompetenzen von Kandidaten möglichst objektiv zu pr prüfen und sich nicht auf den Eindruck zu verlassen. Andernfalls werden zwar ni nicht die Schlechtesten befördert, sondern einfach nur der Durchschnitt. Selbstüberschätzung hilft beim Erklimmen der Karriereleiter.

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Wer wird in Ihrem Betrieb befördert? ➔ Menschen mit Fachkompetenz. ➔ Personen, die sich überschätzen. ➔ Mitarbeiter mit Vitamin B.

zum Bespiel kichern gern, nur dass wir das nicht sehen und hören können. Denn die Nager stossen gemäss dem amerikanischen Neurowissenschafter Jaak Panksepp ein Piepsen im Ultraschallbereich aus, wenn sie sich freuen – oder wenn sie gekitzelt werden. Ratten, die von Menschen gekrault werden, fordern mit der Zeit ihre Kitzeleinheiten aktiv ein. Dann können sie sich richtig schlapp lachen. Yvette Hettinger Frage von letzter Woche

Wie stimulieren Sie Ihre Hirnzellen?

So haben unsere Leser geantwortet.

5%

Meditation und Yoga

29 %

10 %

Gespräche mit klugen Leuten

Fernsehen und Biertrinken

56 %

Lesen und Lernen


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SERIE Reproduktionsmedizin Teil 2: Pränatale Diagnostik

Heikler Blick in die Zukunft

Will man wirklich wissen, ob das ungeborene Kind normal gedeiht oder nicht? Gudrun Kellermayr war 43, als sie schwanger wurde. Eine Untersuchung der Plazenta beruhigte sie. Für Esther Hänggi fiel die Diagonose negativ aus. Die Ärzte teilten ihr mit, dass ihr Baby nicht überleben würde. Sie trug es trotzdem aus. Die zwei Beispiele zeigen: Die Pränatale Diagnostik ist Segen und Fluch zugleich.

G

udrun Kellermayr fühlt sich nicht alt, «auch wenn ich mich im Kindergarten manchmal schon frage, wie viel jünger wohl diese oder jene Mutter sein mag», erzählt sie und rechnet im Geiste nach. «10 Jahre? Oder sind es gar 15?» Die Baslerin liess sich Zeit mit dem Kinderkriegen. «Es gab in meinem Leben vorher einfach

keinen Mann, mit dem ich mir hätte vorstellen können, Kinder zu wollen», sagt die 50-Jährige, die so gar nicht den Klischeevorstellungen eines alten Mamis entspricht: lange blonde Haare, praktisch keine Falten, jugendliche Klamotten und «coole Schuhe», wie sie betont. Ella, ihr erstes Kind, bekam Gudrun Kellermayr am 9. August

Als Gudrun Kellermayr mit 43 schwanger war, wollten sie und Thomas Suter

2004. Sie war damals 43 Jahre alt. Am 27. April 2006 erblickte dann Julius das Licht der Welt. Die gebürtige Österreicherin war inzwischen 45-jährig.

Heute ist fast jede dritte Frau bei der Geburt über 35

Von 1980 bis Ende 2000 wurden in der Schweiz jährlich zwischen 43 und 101 Kinder von Müttern

über 45 geboren. Heute haben jährlich gegen 260 Kinder reifere Mütter (siehe Grafik rechts). «Das liegt im Trend», erklärt Rémy Zimmermann, Chefarzt ad interim der Frauenklinik am Spital Uster ZH. «Frauen sind bei uns im beruflichen Alltag verankert und machen Karriere», sagt der 38-jährige Mediziner. «Die Zeit für die Familie verschiebt sich da-


BESSER LEBEN IN FORM

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Immer älter 70 000 70 000

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1980

1990

2000

2009

Alter der Mutter bei der Geburt bis 34 Jahre 35 bis 39 Jahre 40 bis 44 Jahre 45 Jahre und mehr

wissen, ob ihr Kind gesund sein wird. Wie sie damals auf einen negativen Bescheid reagiert hätten, wissen sie nicht.

durch nach hinten.» Die Statistik bestätigt Zimmermann: Noch vor 30 Jahren war in der Schweiz nicht einmal jede zehnte Mutter bei der Geburt eines Kindes älter als 35 Jahre. Heute ist fast jede dritte Mutter bei der Geburt 35 plus. Noch kleiner waren die Zahlen bei den über 40-Jährigen. 1980 bekamen in der Schweiz gut 1000 Frauen über 40 ein Kind. Heute,

30 Jahre später, ist die diese Zahl auf jährlich über 4500 Kinder gestiegen. Das ist nicht selbstverständlich. Denn je älter eine Frau ist, desto unfruchtbarer ist sie. «Bis 35 bleibt die Fruchtbarkeit in etwa stabil», weiss Fortpflanzungsmediziner Bruno Imthurn, Direktor an der Klinik für Reproduktions-Endokrinologie am Universitätsspital Zürich. «Danach

geht sie dramatisch abwärts und sinkt bis 45 Jahre praktisch auf null.» Das mussten auch Gudrun Kellermayr und ihr Mann Thomas Suter (41) erfahren. Auch wenn sich die Logopädin nie unter Zeitdruck gesetzt fühlte («Eine alte Mutter bin ich sowieso»), kam irgendwann der Moment, wo sich das Paar entscheiden musste, ob

1980 war jede zehnte Frau bei der Geburt älter als 35 Jahre. Heute haben fast ein Drittel der Gebärenden diese Altersgrenze überschritten. Bei den über 40-jährigen Frauen stiegen die Zahl der Geburten von 1000 (1980) auf 4500 (2009).

es noch Kinder will. Es folgte ein Jahr des Übens. In dieser Zeit kam die Frage auf: Was machen wir, wenn es nicht klappt? Geniessen wir das Leben ohne Kinder und schauen uns weiter die Welt an, oder ziehen wir das volle Programm mit künstlicher Befruchtung und allem durch? Eine Tendenz, die auch Rémy Zimmermann beobachtet und


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SERIE Reproduktionsmedizin

Vorgeburtliche Bei der Untersuchung des Ungeborenen wird zwischen nicht invasiven und invasiven Methoden unterschieden. Bei den invasiven Vorgehensweisen dringen medizinische Geräte in den Körper ein. Es besteht daher immer ein Risiko, dass der Fötus verletzt wird, bis hin zum Abort oder einer Fehlgeburt. Sinnvoll ist eine solche Untersuchung dann, wenn ein — nachweisbares — Risiko für ein genetisches Leiden besteht. NICHT INVASIVE METHODEN

➔ Ultraschall: Unter den nicht invasiven Methoden der pränatalen Diagnostik steht heute der Ultraschall an erster Stelle. Ultraschalluntersuchungen werden meist ab der achten Schwangerschaftswoche gemacht, um die korrekte Schwangerschaft zu bestätigen und das genaue Schwangerschaftsalter zu berechnen. In der weiteren Entwicklung können die ersten Herzschläge, Kindsbewegungen und die langen Skelettteile beobachtet werden. Ultraschall ist auch Bestandteil des 1-Trimester-Tests in der 12. bis

Ella und Julius ist das Alter ihrer Mutter wurst — für die beiden ist sie das beste Mami der Welt.

oder eine Fruchtwasserpunktion (siehe Box rechts oben), beides Verfahren mit einer vergleichsweise hohen Komplikationsrate.

Jede Vierte müsste invasiv untersucht werden

Das war kein Problem, solange es wenige Schwangere über 35 gab. Durch deren Zunahme sind aber heute sehr viel mehr Frauen mit der Frage eines solchen Eingriffs konfrontiert. Wir müssten jeder vierten Schwangeren trotz des erhöhten Abortrisikos eine invasive Diagnosemethode empfehlen, sagt Eberhard Merz, Direktor der Frauenklinik am Krankenhaus Nordwest in Frankfurt und Vorsitzender der Fetal Medicine Foundation. «Und das ist nicht vertretbar.» Gudrun Kellermayr entschied sich für eine Chorionzottenbiopsie, die sie beim ersten Mal ziemlich unbedarft über sich ergehen liess, wie sie im Nachhinein zugibt. «Ich bin hingegangen mit dem Wunsch: Die sollen uns sagen, dass alles in Ordnung ist.» Über mögliche Konsequenzen hatte sie sich keine Gedanken ge-

macht. Bei der zweiten Schwangerschaft gingen Kellermayr und Suter es dann überlegter an: «Wäre der Test negativ ausgefallen, wäre Julius heute vielleicht nicht hier.» Was der Vater Thomas Suter sicher weiss: «Wir sind heute geerdeter, als wir es mit 25 gewesen wären.» Das abendliche Um-die-Häuser-Ziehen habe seinen Stellenwert verloren. «In jüngeren Jahren hätte ich das Gefühl gehabt, wegen der Kinder etwas zu verpassen», gesteht der Schulleiter ein. «Ich fühle mich heute als Mensch viel sicherer und weiss, was ich mit meinem Leben anfangen möchte.» Ihr Entschluss, so spät noch eine Familie zu gründen, wurde belohnt. Mit der Liebe eines wilden Blondschopfs namens Julius und der Zuneigung der scheuen Ella mit dem Wackelzahn unten links, die sagt: «Ich kann schon schreiben – ein bisschen – und auch lesen – ein bisschen.» Und für Ella und Julius ist klar: «Unsere Mama ist nicht alt.» Texte Thomas Vogel Bilder Nathalie Bissig

DAS SAGT DER EXPERTE

«Ältere Väter Rémy Zimmermann, wie alt war Ihre bisher älteste Schwangere? 51 Jahre. Die Frau hatte in Spanien eine Eizellenspende erhalten. Für mich war es eine Freude mitzuerleben, wie sich das ältere Paar auf sein Kind freut.

Bild Giorgio von Arb

die für ihn ein Grund ist, warum der Kinderwunsch immer weiter hinausgeschoben wird. «Die moderne Medizin hat enorme Fortschritte gemacht, und viele Paare verlassen sich darauf, dass sie es richten wird.» Bei den beiden Baslern klappte es schliesslich doch noch ohne medizinische Unterstützung. «Aber übel war mir», sagt Gudrun Kellermayr lachend. «Fünf Monate lang hatte ich einen Dauerkater – zumindest fühlte es sich so an.» Dazu musste sie etliche Untersuchungen über sich ergehen lassen. Der Grund dafür: Schwangerschaften ab 35 gelten als Risikoschwangerschaften. Zumindest steht das in den gynäkologischen Lehrbüchern. Ab dem 35. Altersjahr steigt die Zahl der Chromosomenfehler in den früh im Leben produzierten und dann viele Jahre in den Eierstöcken eingelagerten Eizellen stark an. Daher empfiehlt die Lehrmeinung Müttern ab 35 eine invasive Diagnostik: sprich eine Chorionzottenbiopsie

Was unterscheidet ältere von jungen Müttern? Das Herz-Kreislauf-System bei einer über 40-Jährigen ist nicht mehr dasselbe: Gefässe sind teils bereits beschädigt, die Thromboseneigung höher. Die Lungenfunk-


BESSER LEBEN IN FORM

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Teil 2: Pränatale Diagnostik A

Untersuchung: die Methoden ➔ Alpha-FetoproteinDiagnostik: Der AFP-Wert wird ab der 14. Schwangerschaftswoche im mütterlichen Blut gemessen. Alpha-Fetoprotein ist ein Eiweiss, das der Fötus mit dem Urin ins Fruchtwasser ausscheidet, zusammen mit dem Fruchtwasser erneut schluckt und im MagenDarm-Trakt dann wieder abbaut. Ein erhöhter AFP-Wert im Blut kann ein Hinweis auf einen Neuralrohrdefekt, wie offener Rücken oder Anencephalie, sein. Ein niedriger AFP-Wert kann auf ein Down-Syndrom hinweisen. ➔ Der Triple-Test: Im Blut der Frau werden ab der 14. Woche drei Parameter — AFP sowie die Hormone HCG und Östriol — bestimmt. Unter Berücksichtigung des Alters der Frau werden die Werte zueinander in Beziehung

C 2

gebracht, um das individuelle Risiko in statistischen Wahrscheinlichkeiten hochzurechnen. Auch wenn das Ergebnis keinen Verdacht auf eine Anomalie vermuten lässt, ist das keine Garantie für ein Kind ohne Down-Syndrom oder eine andere Erkrankung.

INVASIVE METHODEN

Grundlage der invasiven pränatalen Diagnostik bilden die Punktion von Fruchtwasser (Amniozentese), die Entnahme von Plazentagewebe (Chorionzottenbiopsie) und die Blutentnahme aus der Nabelschnur (Nabelschnurpunktion). Amniozentese und Chorionzottenbiopsie werden eingesetzt zur Diagnose von Chromosomenfehlern, zur Diagnose angeborener Stoffwechselerkrankungen, zur Bestimmung von Neuralrohrdefekten und anderer Fehlbildungen (nur mit Amniozentese) oder Erbleiden wie der Cystischen Fibrose. Alle haben ein statistisches Abortrisiko von rund einem Prozent — je nach Erfahrung des durchführenden Mediziners.

3

(Fruchtwasserpunktion) B: Chorionzottenbiopsie durch die Bauchwand C: Nabelschnurpunktion D: Chorionzottenbiopsie durch die Scheide 1: Embryo 2: Fruchthöhle 3: Mutterkuchen A: Amniozentese Bei der Amniozentese gewinnt man in der 13. bis 15. Woche über eine Punktion durch die Bauchdecke Amnionflüssigkeit (Fruchtwasser), um es genetisch zu untersuchen. B und D: Chorionzottenbiopsie Eine diagnostische Methode vor allem in der Frühschwangerschaft (Embryonalperiode). Dabei wird durch die Scheide oder die Bauchdecke mit einer Biopsienadel Chorionzottengewebe entnommen und genetisch untersucht.

nehmen stark Anteil» Rémy Zimmermann (38) ist Chefarzt ad interim an der Frauenklinik im Spital Uster. tion nimmt ab, was die Sauerstoffversorgung des Körpers verschlechtert. Es kann sogar bereits eine Altersdiabetes mitspielen. Welche Probleme ergibt das? Diabetes während der Schwangerschaft führt zu grossen und

schweren Kindern, die sich oft geistig verlangsamt entwickeln. Diabetes kann aber auch fatale Folgen für das Neugeborene haben — beispielsweise durch eine Unterzuckerung in den ersten Tagen nach der Geburt. Das kann zu einer Schädigung des Gehirns führen. Was heisst das für Sie als Arzt? Wichtig ist, den Blutdruck und den Urin häufiger zu kontrollieren. Ältere Schwangere benötigen häufiger Kontrollen, um Diabetes oder Wachstumsprobleme des Kindes festzustellen. Statt alle vier

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A: Amniozentese

Grafik WSGrafik

14. Woche, bei dem die Nackentransparenz gemessen wird. Diese Messung gibt zusammen mit Bluttests und dem Alter der Mutter einen Risikohinweis auf Trisomie.

B

D

C: Nabelschnurpunktion Ab der 20. Schwangerschaftswoche kann man die Nabelschnur punktierten. Man führt dies durch vor allem bei Verdacht auf erbliche Erkrankungen des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobinopathien), Blutgerinnungsstörungen (Koagulopathien) oder eine Viruserkrankung während der Organbildung des Embryos (Virusembryopathien). www.prenat.ch www.praenatal-diagnostik.ch www.sggg.ch www.embryology.ch

Geburtsschäden beim Kind oder zu Verletzungen bei der Mutter führen. bis sechs Wochen ist eine Untersuchung alle zwei, drei Wochen sinnvoll. Was heisst das für die Geburt? Sie birgt sowohl für die Frau als auch das Kind ein höheres Risiko. Entgleist beispielsweise während der Schwangerschaft der Blutdruck, kann das Ungeborene schlecht mit Sauerstoff versorgt werden. Auch wächst die Gefahr einer Thrombose. Schwangerschaftsvergiftungen nehmen zu. Ist der Blutzuckerwert bei der Geburt nicht optimal, kann das zu

Empfehlen Sie älteren Frauen eher einen Kaiserschnitt oder eine spontane Geburt? Es gibt Indikationen wie eine Beckenendlage, die bei älteren Frauen einen Kaiserschnitt nahelegen. Grundsätzlich unterstützen wir aber die spontane Geburt. Sind ältere Väter interessierter oder fürsorglicher als jüngere? In den Sprechstunden sind viel öfter ältere als jüngere Väter dabei. Sie wollen Ultraschallbilder sehen und nehmen stark an der Schwangerschaft Anteil.


104 | Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

SERIE Reproduktionsmedizin Sind ältere Eltern eher offen oder eher kritischer gegenüber Untersuchungen aller Art? Je älter eine Frau ist, desto mehr Untersuchungen will sie machen und desto öfter will sie ihr Baby im Ultraschall sehen. Das kommt bestimmt auch vom grossen, eventuell auch lange Zeit unerfüllten Kinderwunsch. Welche Tests empfehlen Sie? Ich empfehle allen Eltern, die das Trisomierisiko abklären wollen, den 1-Trimester-Test. Aber sie müssen bereit sein, bei einer unklaren Diagnose weiterzugehen. Denn der 1-Trimester-Test ergibt nur ein Risikoverhältnis, keine genaue Diagnose. Bei hohem Risiko empfehle ich eine invasive Abklärung, bei geringem Risiko macht das keinen Sinn. Immerhin besteht ein Abortrisiko von einem Prozent. Bedeuten auch ältere Väter ein genetisches Risiko? Genetisch spielt das Alter des Mannes erst ab 50 bis 60 Jahren eine Rolle. Es ist aber geringer als bei Frauen. Da diagnostizieren wir dank guten Diagnosemethoden wie dem 1-TrimesterTest auch bei jüngeren Frauen immer wieder Trisomien. Ab 35 Jahren steigt jedoch das Risiko für Trisomie 21 stark an. Wie soll es nach einer solchen Diagnose weitergehen? Ich bin gegen Abtreibung, denn Kinder mit Trisomie 21 haben ebenfalls einen Anspruch auf Leben. Als Arzt berate ich die Betroffenen, zeige auf, was es heisst, ein behindertes Kind zu haben und zu lieben. Ich verstehe aber auch Eltern, die sich anders entscheiden.

www.migrosmagazin.ch Untersuchungen an Embryonen: Wo endet die Moral auf dem Weg zum gesunden Kind?

«Das ist dein grosser

Esther Hänggi aus Genolier VD erfuhr in der 16. Schwangerschaftswoche, würde. Sie entschied sich dennoch dafür, das Kind auszutragen — diesen

K

aryotyp: 46, XY; männlich – so kryptisch teilt der Untersuchungsbericht eines Genetiklabors den zukünftigen Eltern mit, welches Geschlecht ihr Kind hat und ob es genetisch gesund sei. In einem Begleitbrief heisst es dazu lapidar: «Die vorgeburtliche Chromosomenuntersuchung ergab ein unauffälliges Resultat.» Das bedeutet ausgedeutscht: Das Kind hat 46 Chromosomen, also einen normalen Chromosomensatz, und leidet nicht an Trisomie 21 – dem bekannten Down-Syndrom, von dem etwa jedes 500. Kind betroffen ist. Den meisten werdenden Eltern fällt mit diesem Befund ein Stein vom Herzen. Nicht so Esther Hänggi (34) und ihrem Mann Dominik (44) aus Genolier VD. Denn trotz dieses erfreulichen Ergebnisses wird ihr Sohn – immerhin wissen sie das Geschlecht – nicht leben. Dabei fing alles so gut an. Nach zwei Fehlgeburten bestätigten die Ärzte in der achten Schwangerschaftswoche, dass Tochter Noëmi endlich ein Geschwisterchen bekommen würde.

Der 1-Trimester-Test lässt einen Verdacht aufkommen

Doch bereits der nächste Untersuchungstermininder12. Schwangerschaftswoche verdunkelte den Himmel über den Hänggis. Dieser sogenannte 1-Trimester-Test ist der erste Teil der normalen Pränataldiagnose. Er hilft, das Risiko für ein Down-Syndrom zu berechnen. Genau das konnte Hänggis Gynäkologe nicht ausschliessen. Ein Bluttest gab zwar Entwarnung, aber: «Mein Arzt klang beunruhigt», erzählt Esther Hänggi. «Er sagte mir, dass ihm die Länge der Arme und Beine keine Ruhe lasse.» In einer Spezialklinik in Lausanne bestätigte sich sein Ver-

In einer Spezialklinik erfuhren Esther und Dominik Hänggi, dass der Körper

dacht: «Die Arme und Beine des Babys waren zu kurz, der Kopf zu gross.» Das sei mit dem Leben nicht kompatibel, befand die untersuchende Ärztin. Was die Anomalien ausgelöst haben könnte und wie sie sich auswirken, war zu dem Zeitpunkt nicht klar. Eine Chorionzottenbiopsie sollte Gewissheit bringen. Die einzige neue Information, welche die rund 900 Franken teure Untersuchung brachte, war das Geschlecht des Kindes. «So konnten wir immerhin einen

Namen aussuchen», erzählt Esther Hänggi. Silvan sollte der Kleine heissen. Inzwischen befand sich Esther Hänggi in der 16. Schwangerschaftswoche. Neben den zu kurzen Gliedmassen erkannte die Ärztin im Ultraschall bereits eine Missbildung des Brustkastens. Nun stellte Dominik Hänggi die entscheidende Frage: «Wird unser Baby lebensfähig sein?» – «Nein», sagte die Ärztin. «Ich verstand die Welt nicht mehr», erzählt Esther Hänggi. «Was hat der Brustkasten


BESSER LEBEN IN FORM

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Teil 2: Pränatale Diagnostik

Bruder»

dass ihr Baby nicht lebensfähig sein Entschluss hat sie nie bereut.

Noëmi und Thibaud besuchen mit ihren Eltern auch heute noch oft das Grab ihres Bruders Silvan.

Am 17. April 2005 war es dann so weit: Silvan kam zur Welt. Sein Herz schlug. «Die Hebamme legte ihn mir in den Arm. Ich wollte einfach nicht glauben, dass mit Silvan etwas nicht stimmte. Er sah so friedlich aus, seine Augen waren geöffnet, und ich hatte das Gefühl, als wolle er jeden Moment etwas sagen», beschreibt Esther Hänggi die ersten Minuten mit ihrem Sohn.

Für Noëmi ist und bleibt Silvan immer der Bruder

ihres ungeborenen Kindes Anomalien aufwies. Das Bangen begann.

mit den zu kurzen Armen und Beinen zu tun?» Die Ärzte orteten einen thanatophoren Zwergwuchs, eine seltene Knochenkrankheit, als Auslöser für die Deformationen und legten Esther Hänggi einen Schwangerschaftsabbruch nahe. Denn die Natur habe bereits entschieden – es gehe nur noch um den Zeitpunkt. Ein schwerer Schlag. «Wir weinten viel, und die folgenden Tage gehörten zu den schlimmsten meines Lebens», sagt Esther. Doch eine Abtreibung kam für das Paar

nicht in Frage. «Klar dachte ich daran», beschreibt die junge Mutter das Gefühlswirrwarr in diesen Wochen, «aber irgendwie ging es mir gegen den Strich, den Zeitpunkt des Todes selbst zu bestimmen.» Hänggis wollten die Natur entscheiden lassen. So standen sie weitere 20 Wochen Schwangerschaft durch, ein psychisches Auf und Ab. Dennoch war die dazumal 28-jährige Schwangere nicht dauernd am Boden zerstört: «Nur schon wegen Noëmi musste ich vorwärtsblicken.»

Am Morgen nach Silvans Geburt kam Noëmi – dazumal dreieinhalb Jahre alt – in die Klinik. Auf der Anfahrt stoppte sie mit ihrem Papi in einem Babygeschäft und suchte ein Pyjama und ein Plüschtier für Silvan aus. Endlich durfte sie ihren Bruder im Arm halten. «Wieso hat er denn die Augen geschlossen? Wieso bewegt er sich nicht? Wieso atmet er nicht?», wollte sie wissen. «Ich glaube, Silvan ist müde und möchte wieder in seinem Bettchen schlafen.» Das war das Zeichen: Die Hebamme holte ihn ab. Für Esther Hänggi war es ein schlimmer Moment, als die Hebamme mit ihrem Sohn hinausging. «In diesem Moment wusste ich, dass ich ihn nie mehr werde halten können und nur noch in seinem Sarg sehen würde.» Denn ziemlich genau eine Stunde nach der Geburt hatte Silvans Herz aufgehört zu schlagen. Genaue Tests

ergaben, dass er an Osteogenesis Imperfecta Typ II, einer Art Glasknochenkrankheit, litt und bei der Geburt sämtliche Knochen gebrochen waren. Die Ärzte versichern, dass der Kleine keine Schmerzen hatte. Rückblickend, betonen Hänggis, war der Entscheid gegen eine Abtreibung richtig. Am 7. November 2007 kam dann Sohn Thibaud zur Welt – nach einer psychisch sehr belastenden Schwangerschaft. «Ich fragte mich permanent, ob wohl alles in Ordnung sei», sagt Esther Hänggi. Noëmi war damals bereits sechs Jahre alt und hatte seit drei Jahren einen kleinen Bruder. Denn, obwohl sie Silvan nur einmal im Arm halten und nie mit ihm spielen konnte, war er bis zu Thibauds Geburt ihr kleiner Bruder. An diesem Gefühl hat übrigens auch die Geburt von Thibaud nichts geändert. Als die ganze Familie erstmals zusammen auf dem Friedhof an Silvans Grab war, hat Noëmi mit Blick auf Thibaud auf den Grabstein gedeutet: «Das ist dein grosser Bruder!»

Teil 3: Science Fiction

Geklonte Kinder, menschliche Ersatzteillager, ewiges Leben. Was ist Fiktion, was schon Realität?


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BESSER LEBEN TIERE

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

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Wildnis für die gute Stube? Reptilienboom: Schlangen, Geckos und Agamen erobern die Schweizer Wohnzimmer.

Die in Australien heimische streifenköpfige Bartagame eignet sich für Terraristikanfänger. Andere Arten brauchen jedoch eine Halterbewilligung.

Bild Mauritius/Bab.ch

N

ein, Kuscheltiere sind sie nicht, die Kornnattern, die Bartagamen oder die Leopard-Geckos. Doch in den Terrarien der Schweizer Haushalte sind sie der Renner. Und obwohl gewisse Arten eine Halterbewilligung brauchen, werden es immer mehr. 2009 wurden gemäss Zollstatistik 19 000 Reptilien in die Schweiz eingeführt. Dazu kommen die heimischen Nachzuchten. «Der Absatz in den Zoofachgeschäften ist jedoch nicht merklich gestiegen», sagt Felix Weck, Präsident des Verbandes Zoologischer Fachgeschäfte der Schweiz. «Der Tierhandel läuft vor allem übers Internet und an den Reptilienbörsen.» Das hat Folgen: Bei fehlender Beratung zeigt sich, dass Reptilienfreunde sich immer häufiger bei Problemen an das Tierspital oder die wenigen auf Reptilien spezialisierten Tierärzte wenden.

Sich mit einem Terrarium ein bisschen Wildnis in die gute Stube zu holen tönt verlockend. Kein Gassigehen, keine Fellpflege, nur alle zwei Wochen mal füttern, das klingt nach wenig Aufwand. Doch da kann man sich täuschen. «Es ist sicher einfacher, eine Kornnatter artgerecht zu halten als ein Kaninchen, das beispielsweise sehr viel mehr Platz braucht», sagt Eva Waiblinger vom Schweizer Tierschutz. «Doch dafür ist die Futterbeschaffung für ein Reptil häufig viel aufwendiger.» Während sich ein Kaninchen mit Körnern, Rüebli und Grünzeug begnügt, muss es bei einer jungen Kornnatter nämlich schon einmal ein «Frostpinkie» sein – eine verniedlichende Bezeichnung für ein frisch geborenes, getötetes und tiefgefrorenes Mäuschen. Eva Waiblinger: «Die Verfütterung von lebenden Mäusen ist heute verboten, die Schlange muss an totes Futter gewöhnt wer-

den.» Und das ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Um ihm die Beute schmackhaft zu machen, bewegt man die etwas erwärmte tote Maus mit einer langen Pinzette vor dem Reptil, bis es zupackt. Auch eine Heuschreckenzucht für den geliebten Gecko ist nicht ohne. Und es gibt ein weiteres Problem: die artgerechte Haltung.

Während des Winterschlafs ist für die Halter Ferienzeit

Je nach natürlicher Umgebung des Reptils gilt es, seinen Terrarienbewohnern mehr oder weniger Wärme, UV-Beleuchtung oder Luftfeuchtigkeit zu verschaffen. Hier bekommt über die Beratung auch der Fachhandel den Boom zu spüren. Felix Weck: «In der letzten Zeit hat man Lampen mit verschiedenen UV-Stärken entwickelt und auch Regler für die Luftfeuchtigkeit im Terrarium. Es wird einfacher, gewisse Tiere zu halten.» Erfinderisch sind die Reptilien-

freunde aber auch von sich aus: So finden Tiere, die eine Winterruhe brauchen, auch mal das richtige Klima in einem Weinkühler. Das ist dann häufig auch die Zeit, wo die Halter in die Ursprungsländer ihrer tierischen Freunde reisen: in die Halbsteppengebiete Australiens, in den Süden der USA, oder gar in die felsigen Buschregionen Pakistans. Dagmar Steinemann

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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

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Die Zukunft hat schon begonnen

Vor 125 Jahren erfand Carl Benz das Auto. Heute steht es vor der grössten Herausforderung seiner Geschichte, dem Abschied vom Benzin.

W

ie so oft war der Pionier seiner Zeit viel zu weit voraus. Als Carl Benz 1886 seinen Motorwagen zum Patent anmeldete und Gottlieb Daimmler um Monate schlug, bliebb der Erfolg erst aus. Zu visioonär war das Konzept, zu grosss die Konkurrenz. Neben n pfPferden trieben Dampfmaschinen, Batterien, ja soogar Segel Fahrzeuge an. Erst st Carls Gattin Bertha schaffte te om es, die Zeitgenossen vom Automobil zu überzeugen: en: Ihre «Fernfahrt» über 106 06 Kilometer bewies die Vorteile eile des Benziners. Ironie der Geschichte: Noch bis ins 20. Jahrahrhundert war unklar, ob sich ich nicht doch eher Elektroantrieb eb durchsetzen wird.

Der reine Benziner hat seinen Zenit erreicht

Doch dann setzte der benzinbetriebene Wagen zum Siegeszug an. Ab 1908 liess Henry Ford Autos am Fliessband bauen. Das Auto wurde zur individuellen Mobilität für jedermann, zur Ikone, zum Statussymbol. Ab den 50ern spielte endlich Sicherheit eine Rolle, die vor allem den Ruf von Marken wie Mercedes (Knautschzone, ABS, ESP, Airbag) oder Volvo

Während beim Benz-PatentMotorwagen von 1886 noch der Fahrer sagte, wo es langgeht, denkt der GM EN-V bereits mit.

(Sicherheitsgurten) prägte. Seine Unschuld verlor das Auto in der Ölkrise der 70er: Fortan war klar, dass der Verbrauch endlicher Ressourcen eine Sackgasse ist. Das 125. Jubiläum markiert einen Einschnitt: Der Industrie steht eine komplette Umwälzung bevor. Die Zukunft des Autos wird elektrisch sein – und das Tempo der Umstellung verblüfft. Dennoch wird noch mindestens zwei Jahrzehnte der Verbrennungsmotor dominieren.

DIE AUTO-TESTFAMILIE

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125 Jahre lang durfte er zum sparsamen Hightechgerät reifen. Batterieelektrische Autos sind noch teuer, Reichweiten ungenügend; der Brennstoffzelle (Strom aus Wasserstoff) fehlt es an der Tankstelleninfrastruktur. Durchsetzen werden sich ab 2012 E-Mobile auf Kurzstrecken oder mit Verbrennungsmotor als Stromlieferant für Langstrecken. Hybride mit Benzin- und E-Motor sind ohnehin bereits etabliert; hier folgen bald

Plug-in-Modelle, die Kurzstrecken rein elektrisch zurücklegen können. Und die Visionen, die das selbst fahrende Auto prophezeien? Die sind realistischer, als man denkt. Der EN-V, Prototyp von GM, beispielsweise nimmt dank Sensoren seine Umgebung aktiv wahr und kann rein automatisch fahren. Die Hürden sind hier eher gesetzlicher und haftungsrechtlicher Art. Timothy Pfannkuchen

STECKBRIEF

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Wiedersehen macht Freude ➔ Ich suche für ein

Klassentreffen folgende Leute: Michael Bänziger, Marco Flisch, Sascha Grünenfelder und Reto Cattaneo. Für Hinweise bin ich sehr dankbar.

Miranda Eberle, Aegerta 1e 7064 Tschier tschen

➔ Ich bin auf der Suche nach den Adressen der Absolventen der Rdf RS 20, Kaserne Winterthur, im sehr kalten Winter 1963. Ich war in der ersten Kp mit Oblt Wachendorf. Ich würde mich freuen, wenn ich möglichst viele Adressen von ehemaligen Rekruten erhalten würde, um eine Kompanietagung zu organisieren.

Rudolf Wyniger Schlottenbüelstrasse 30 8625 Gossau Telefon 044 935 13 25 r.wy@bluewin.ch

➔ Sie waren ein guter Freund meines Vaters Hans Böhm, der 1971–1973 Pfarrer der Gemeinde Küttigen war. Waren Sie Arzt? Ich weiss nur noch: Sie lebten in einem schönen, grossen Haus in

Rombach, wo wir Sie auch besucht hatten, und Sie waren Besitzer einer fantastischen Briefmarkensammlung, die ich mit meinen 12 Jahren bewundert hatte. Einen Teil davon haben Sie uns auch einmal ausgeliehen. Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.

Johannes Böhm-Mäder Giessenstrasse 11, 8608 Bubikon Telefon 055 243 28 05 j.boehm@gmx.ch

➔ Ich suche Badegäste des Freibads Geiselweid in Winterthur, die von ihren Vorfahren Anekdoten über die Geschichte des Freibads von 1911 bis heute kennen oder Fotos, Bademode oder andere Andenken aus den früheren Zeiten der Freibadgeschichte für das 100-jährige Jubiläum zur

Retterin sucht Gerettete

Verfügung stellen würden. Auf Ihre Rückmeldung freue ich mich. Angela Graf Pflanzschulstrasse 6a 8400 Winterthur Telefon 052 267 40 43 angela.graf@win.ch

➔ Ich suche Ivan Montebungnoli. Wir haben geplaudert und Kaffee getrunken und haben es auch lustig gehabt. Ich habe auf den Zug nach Bern gewartet. Du hast in Volketswil gewohnt. Und seither habe ich den Kontakt zu dir verloren. Dein Wohnsitz ist oder war an der Nausenstrasse 2, 8050 Zürich. Ich ging in Oerlikon

➔ Ich (kleines Bild rechts) möchte sehr gerne wisse n, ob die Frau, die ich vor vielen Jahren (als Kind) vor dem Ertrinkun gstod gerettet habe, noch lebt. Als Primarschülerin (ca. 1959–1962) war ich in einem Blauringlager am Schwarzsee. Dort verbrachten wir an einem schönen Tag einige Stunden beim Baden und Spielen. Mir fiel eine Frau auf, die nicht richtig schwamm, sondern nur treibend im Wass er lag. Es herrschte Hochbetrieb zu dieser Zeit, doch niemandem fiel die Frau auf, ausser mir. Ich eilte ins Wasser und versuchte, sie zu rette n. Ich rief noch ein Kamerädli um Hilfe, da die Frau zu schwer war, um sie aus dem Wasser zu hieven. Gemeinsam schafften wir es aber. Ich würd e mich riesig freuen, auf diesem Wege mehr von ihr zu erfahren.

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➔ Wir wanderten am vergangenen 21. September 2010 in der Pizolregion, als ich in etwa 2400 Meter Höhe ohnmächtig wurde. Zwei Frauen, Mutter und Tochter, haben mir geholfen. Sie gaben mir etwas für den Kreislauf. Es klappte, die Bahnbeschäftigten telefonisch zum Warten zu bitten. Nach Konstanz zurückgekehrt, musste ich eine Herzoperation durchführen lassen, die ich mittlerweile, Gott sei Dank, überstanden habe. Leider kenne ich die Anschrift der beiden Helferinnen nicht. Vielleicht lesen die beiden diese Zeilen, und ich kann ihnen meinen Dank aussprechen. Harald Sulger, Buhlenweg 38 D-78467 Konstanz Telefon 0049 7531 7 93 98

➔ Ich suche Miriam Gugolz (lediger Name), Alter: ca. 37. Sie wohnte zuletzt 1994 in Adliswil ZH und zog dann zurück nach Lain/Obervaz GR. Ich würde mich freuen, etwas von ihr zu hören. Irene Isler St. Gallerstrasse 19 8853 Lachen Telefon 079 255 05 16 i_isler@bluewin.ch


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Unsere Leistungen

Festungsstädte und Handwerksdörfer Landschaftliche Schönheiten Sardiniens und Korsikas Mini-Kreuzfahrt Livorno–Olbia und Bastia–Toulon ■ Fakultativ: Ausflug Bosa und Nuraghe Santu Antine

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Livorno – Einschiffung. Hinfahrt via Gotthard, Tessin, Milano und Parma nach Livorno. Einschiffung auf ein Fährschiff der Moby Lines. Die Überfahrt nach Olbia dauert etwa 8 Stunden. 2. Tag: Ankunft in Olbia–Costa Smeralda– Tempio Pausania–Sassari–Alghero. Am frühen Morgen Ankunft in Olbia. Anschliessend Fahrt entlang der Costa Smeralda. Skurrile Felsen, weisse Strände und ein Hauch von Luxus in den Küstenorten sind bezeichnend für diesen Küstenstrich. Weiter gehts ins Landesinnere über Tempio Pausania, die Mailand

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SARDINIEN

Hauptstadt der Korkindustrie, und Sassari nach Alghero, wo wir die nächsten drei Nächte wohnen werden. 3. Tag: Alghero, Ausflug Neptunsgrotte. Bootsfahrt von Alghero zum Capo Caccia und Besuch der faszinierenden Tropfsteinhöhlen der Neptunsgrotte, welche eine der schönsten und grössten Meeresgrotten ist. Anschliessend Rückfahrt nach Alghero und Nachmittag zur freien Verfügung. Alghero ist eine lebendige Hafenstadt, die von einer zinnenbewehrten Stadtmauer mit mehreren Türmen umgeben ist. Von den noch erhaltenen Türmen ist der Torre di Porta Terra aus dem 16. Jh. der bekannteste. 4. Tag: Alghero, fakultativer Ausflug Bosa– Nuraghe Santu Antine. Ein atemberaubendes Erlebnis ist die Fahrt auf der einsamen, 45 km langen Küstenstrasse von Alghero nach Bosa. Für viele ist Bosa mit dem landschaftsbeherrschenden Castello dei Malaspina die schönste Stadt Sardiniens. Nach der Stadtbesichtigung geniessen wir ein kleines sardisches Mittagessen in einer typischen Trattoria sowie eine Weinverkostung des berühmten Malvasia. Anschliessend besichtigen wir die bekannte Nuraghe Santu Antine im Hinterland. Die aus tonnenschweren Steinblöcken errichteten Megalithbauten der Nuragher gibt es nur auf Sardinien. Rückfahrt zum Hotel. 5. Tag: Alghero–Bonifacio–Ajaccio. Wir reisen via Sassari, der Küste entlang nach Santa Teresa Gallura, von dort bringt uns die Fähre nach Bonifacio, auf Korsika. Die stolze Hafenstadt thront hoch über einer 1,5 km langen fjordähnlichen Bucht auf einer schmalen Halbinsel aus weissem Kalk. Nach einem kurzen Aufenthalt Weiterfahrt nach Sartène. Die festungsartigen Häuser der Stadt haben sich ihr mittelalterliches Aussehen bewahrt. Hinter dem massiven Granitbau des Rathauses tun sich die verwinkelten Gassen, schmalen Treppen und gewölbten Durchgänge der Altstadt auf. Gegen Abend erreichen wir Ajaccio, die Hauptstadt der Insel. 6. Tag: Ajaccio–Calanche–Algajola. Ajaccio ist die Geburtsstadt von Napoleon Bonaparte. Die Stadt liegt an einer wundervollen Bucht, die von Bergen umgeben ist. Die weissen Stuckarbeiten, die Brunnen und Palmen verleihen der Stadt ein arabisches Flair. Auf einem geführten Stadtrundgang lernen wir diese faszinierende Stadt kennen. Anschliessend geht es weiter der Küste entlang in eine Märchenwelt aus Stein. Les Calanches, das sind

-Luxusbus Unterkunft in Mittel- und guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 5 x Halbpension in den Hotels (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 2 x Fährüberfahrten ohne Mahlzeiten Mini-Kreuzfahrt Livorno–Olbia und Bastia– Toulon mit je 1 Übernachtung, Basis Doppelkabine innen Schiffs-Tagespassage Santa Teresa Gallura–Bonifacio Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Bosa und Nuraghe Santu Antine am 4. Tag) Bootsfahrt, Eintritt und Führung Neptunsgrotte Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung am 2., 3., 6. und 7. Tag Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag (Hotels) 185.– Kabinenzuschläge (Fähre): – Doppelkabine aussen 35.– – Einzelkabine innen 110.– Fakultativer Ausflug Bosa und Nuraghe Santu Antine 85.– Annullationsschutz 20.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil  06:30 Burgdorf  06:40 Winterthu 06:45 Basel 07:00 Zürich-Flughafen  07:20 Aarau 08:00 Baden-Rütihof  08:50 Arth-Goldau

Das wahre Sardinien findet man weitgehend im Landesinnern, wo die jahrtausende alte Geschichte der Insel in den Traditionen weiterlebt. Die berühmte Küstenregion der Costa Smeralda sowie ein Abstecher in die faszinierende Meeresgrotte am Capo Caccia und in die Hafenstadt Alghero stehen auf dem Programm. Korsika, die Schöne, die Duftende, die Sonnige, die Stille, die Abwechslungsreiche – kaum eine andere Insel wird mit so vielen Adjektiven beschrieben. Erleben Sie Geschichte in Calvi, Kultur in Ajaccio und Bastia und die Natur in der Calanche und der Balagne.

1475.–

8 Tage gemäss Programm Reduktion Reise 11–13 – 100.– Daten 2011 Samstag–Samstag Frühling Herbst 1: 16.04.–23.04. 8: 10.09.–17.09. 2: 23.04.–30.04. 9: 17.09.–24.09. 3: 14.05.–21.05. 10: 24.09.–01.10. 4: 21.05.–28.05. 11: 01.10.–08.10. 5: 28.05.–04.06. 12: 08.10.–15.10. 6: 04.06.–11.06. 13: 15.10.–22.10. 7: 11.06.–18.06.

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Sardinien und Korsika

Fr.

bizarre Felsformationen, monströse Gebilde roten Porphyrgesteins in einer Landschaft mit Flüssen und grünen Weiden. Danach fahren wir nach Algajola. 7. Tag: Algajola–Calvi–Balagne–Bastia – Einschiffung. Morgens Fahrt nach Calvi. Im 15. Jahrhundert errichteten die Genuesen hier auf einem Felsvorsprung oberhalb des Hafens eine Zitadelle. Von dort aus hat man eine hervorragende Aussicht auf das Mittelmeer, das Hinterland und die Küste. Geführte Besichtigung. Nun widmen wir uns ganz der Region Balagne. Sie ist ein fruchtbares Gebiet zwischen der Küste und dem Bergland und wird auch «Garten Korsikas» genannt. Auf den Hügeln wachsen Oliven, Orangen und Reben. Verstreut in der Landschaft thronen zahlreiche kleine Dörfer. Auf den Hügelketten und im Hintergrund sieht man die grandiose Gebirgslandschaft. Wir besuchen die sehenswerten Orte Calenzana, Sant’Antonino und Corbara. Anschliessend Einschiffung in Bastia. 8. Tag: Ankunft in Toulon–Schweiz. Am frühen Morgen Ankunft in Toulon und Fahrt entlang der Côte d’Azur, via Savona, Mailand, Tessin zurück zu den Einsteigeorten.

Ihre Hotels Auf dieser Reise haben wir für Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: Hotel

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Club Rina Alghero 3 T- + **** Du Golfe Ajaccio 1 T*** Pascal Paoli Algajola 1 T*** Bedingt durch das hohe Buchungsaufkommen sowie die vorwiegend private Hotelinfrastruktur auf Korsika besteht die Möglichkeit kurzfristig in ein anders Hotel ausquartiert zu werden. Die Hotelqualität wird gewährleistet. Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass die Qualität der Hotels auf Korsika zum Teil von den in Westeuropa gebräuchlichen Standards abweichen kann.

  

    

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Das italienische

1928 auf Schloss Kyburg

➔ Wer erkennt sich oder Bekannte auf diesem Foto auf der Kyburg vom 2. 9. 1928? Bitte melden Sie sich und erzählen uns mehr über diesen Ausflug! Das Museum Schloss Kyburg plant zudem eine neue Ausstellung für Sommer 2011 und ist auf der Suche nach diversen Kyburg-Erinnerungen aus dem letzten Jahrhundert (Foto, Text, Film etc). Wenn Sie also Souvenirs von Ihrem Kyburg-Besuch besitzen, freuen wir uns, wenn Sie uns diese zukommen lassen. Selbstverständlich erhalten Sie die Dokumente wieder zurück. Wir freuen uns über zahlreiche Rückmeldungen.

Museum Schloss Kyburg Schloss 1, 8314 Kyburg Telefon 052 232 46 64 museum@schlosskyburg.ch

➔ Ich suche Damaris Keller. Wir arbeiteten von 1995 bis 1999 zusammen als Flight Attendant bei der Crossair, mit der Homebase Lugano-Agno. Patrizia Kilburger, Drusbergstrasse 18, 8610 Uster

➔ 1957 wurde in Zermatt «Der 3. Mann am Berg» gedreht. Wir waren Kulissenbauer aus dem Wallis. Wer erinnert sich noch daran? Ist irgendwo noch ein Film

vorhanden? Ich war selber dabei, und es war eine schöne Zeit. Würde mich freuen, etwas von jemandem zu hören.

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➔ Gesucht: Trudi Stucki-Lüthi, Grünenmatt, alte Post. Ich war ca. 1936/37 für einige Zeit bei Verwandten in Hauptikon ZH und besuchte dort ein Jahr lang die Schule. Dort lernte ich Trudi Lüthi kennen, Jahrgang 1924 (wie ich auch), aus Kappel a. A. Wir trafen uns Jahre später nochmals, dann verloren wir uns aus den Augen. Ich würde mich über ein Lebenszeichen von ihr freuen.

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➔ Wer kann mir weiterhelfen? Ich bin auf der Suche nach der Adresse von Klaus Hotz, geboren 1937 (?). Vor über zwanzig Jahren haben wir zusammen eine Fastenwanderung gemacht, und ich würde ihm gerne wieder schreiben. Er ist verheiratet (mit Vreni?), hat zwei unterdessen erwachsene Söhne (Michael/Benjamin) und lebte in Aeugst am Albis. Bin um jeden Hinweis dankbar. Colette Fasel Rotbergerstrasse 20, 4054 Basel co.fasel@bluewin.ch

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GLÜCKSGRIFF

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

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Mitmachen und profitieren Gewinnen Sie zwei von 90 Tageseintritten für das Erlebnisbad von Bernaqua, der Wasser- und Wellnesswelt im Freizeitund Einkaufszentrum Westside in Bern Brünnen.

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Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse.

Viele Holzelemente machen die Sauna- und Badelandschaften heimelig.

Erholsame Wasserwelt

Lassen Sie Ihre Alltagssorgen verdampfen: Das Migros-Magazin verlost 90 Tageseintritte für das Erlebnisbad & Spa Bernaqua.

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eniessen Sie einen Wintertag in einer vielfältigen Wasserwelt: Attraktive Angebote im Bernaqua Spa & Erlebnisbad sprechen grosse und kleine Besucher an. Neben sinnlichen Spa-Specials bietet Bernaqua auch ein abwechslungsreiches Sauna-Aufgussprogramm. Die Namen der Saunen sprechen für sich. Sie heissen zum Beispiel Nebelmeer, Salz der Erde, Feuer und Eis oder Lavaglut.

Auf insgesamt 1200 Quadratmetern können die Besucher wahlweise in Hitze, wohlige Wärme oder Eiskälte eintauchen. Sie sind umgeben vom Widerschein strömenden Magmas, von Kerzenglanz oder von pulsierendem Polarlicht. In der Feuer-und-EisSauna gibts stündlich aromatisierte Aufgüsse. Die Wasserwelt Bernaqua im Berner Freizeit- und Einkaufszentrum Westside bietet Saunen für jeden Geschmack. Die

Besucher finden hier Entspannung, und ihre Alltagssorgen lösen sich in Dampf auf. Bernaqua bietet aber auch Spass und Spannung in einem Erlebnisbad mit einer Wasserfläche von insgesamt 2000 Quadratmetern. Auf den längsten gedeckten Wasserrutschen der Schweiz können Familien durchstarten – in einem Tempo, das nicht beängstigend ist und doch für Nervenkitzel sorgt. Michael West

Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GLÜCK Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt Per Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Bernaqua», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: Sonntag, 27. Februar 2011 Infos: Infos zu den Bernaqua unter www.bernaqua.ch www.facebook.com/ bernaqua


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FREIZEIT

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 8 Waagrecht 1 lateinisch Kunst 4 grosser Held von Troja (Sage) 9 ernorm gross 10 schwedische Webtechnik 11 Gebirgssenken 13 ehemalige Raumstation 15 französisch Königsanrede 16 Fabelname für den Fuchs 19 Federhalter 22 altes Mass des Luftdrucks 24 Tochter des Kadmos (Sage) 25 Hilfesignal 27 alkoholisches Getränk 29 zugegen 30 gut aussehend 31 Abkürzung Nordnordost

1

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Senkrecht: 1 die Landwirtschaft betreffend 2 spanisch König 3 Mönch der Hindus 4 Storchstation im Kanton Solothurn 5 griechischer Buchstabe 6 leise regnen 7 Schweizer Ex-Fussballer (Andy) 8 Abschnitt des Korans 12 Laubbaum, Birkengewächs 14 Unterwelt, Hölle 17 griechische Vorsilbe: aussen 18 schrill schimpfen 20 Theaterplätze 21 Instrumentalsatz (Musik) 22 Likörgewürz 23 US-Bundesstaat 26 deutscher Männername 28 Fluss in Graubünden

5

So machen Sie mit

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Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Beispiel: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 27. Februar 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

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Der Preis Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 333 102 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 27. Februar 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Lösung Rätsel Nummer 7

Lösungswort: Reaktion

Gewinner Rätsel Nummer 6

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut

(TG), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Marco Micheluzzi, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Korrektorat: Heinz Stocker

Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

(Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, Zürich

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118 | Migros-Magazin 8, 21. Februar 2011

Sofia Milos

Mit der neuen Schweizer «Tatort»-Folge will Sofia Milos an der Seite von Stefan Gubser ihren Einstand im deutschsprachigen Fernsehen geben. Die aus der US-Krimi-Serie «CSI: Miami» bekannte italienisch-griechische Schauspielerin ist in Dietikon ZH aufgewachsen. Dass dem Schweizer Fernsehen die ursprüngliche Fassung nicht gefallen hat, kann sie nicht verstehen.

Name: Sofia Milos (41) Sternzeichen: Waage Wohnort: Los Angeles Wieso leben Sie hier? Ich bin in den 90er-Jahren hierhergezogen, weil es hier weniger Hindernisse gibt, meine Träume als Schauspielerin zu verwirklichen. Meine europäischen Wurzeln habe ich aber nicht verloren. Wo würden Sie gerne leben: Auf Bora Bora? Aber wahrscheinlich würde es mir da schnell langweilig. Ich brauche Aktivität. Eines Tages ein Haus am Comer- oder Gardasee zu haben, wäre schön, da hätte auch meine Mutter in Rom etwas davon. Beruf und Lebenslauf: Ich habe eine KV-Lehre in Zürich gemacht, bin aber zwei Monate vor Abschluss nach Italien gezogen, um in Mailand zu modeln. Nach zehn Jahren als Model habe ich die Schauspielerei im Beverly Hills Playhouse gelernt. Nach Gastrollen bei «Friends» und «Sopranos» kam ich als Detective Yelina Salas zum Hit-Krimi «CSI: Miami». Was ich mag: Babys, Schokolade, Rosen. Was ich nicht mag: Mundgeruch und Achselschweiss. Was ich an mir mag: Ich bin stark und setze mich durch. Was ich an mir nicht mag: Manchmal buche ich zu viele Termine und komme überall zu spät. Was ich an der Schweiz mag: Die frische Luft, der Duft von frisch geschnittenem Gras, Chäschüechli und Rhabarberwähe. Mein Motto: Frauen sind wie Teebeutel. Man weiss erst, wie stark sie sind, wenn man sie ins heisse Wasser tut. Mein Ziel: Eines Tages Regie zu führen.

Text Marlène von Arx, Los Angeles Bilder Carolina Aymerich

MEINE LEIDENSCHAFT

MEIN ZUHAUSE

«Es ist ruhig und friedlich gelegen und hat eine wunderbare Aussicht auf den Canyon und die Stadt. Ich bin in zehn Minuten im Wald und in fünf Minuten im Zentrum von Hollywood. Es ist mein erstes Haus, und ich bin wahnsinnig stolz, wie ich als alleinstehende Frau es geschafft habe, meine Ideen und Designpläne umsetzen zu lassen: Mein Schlafzimmer ist mein Paradies — wie eine Suite in einem Fünfstern-Ferienhotel.»

«Ich koche sehr gern, seit ich zwölf Jahre alt bin. Meine Mutter ist schon eine gute Köchin und mein Vater ein guter Esser. Von Mamma habe ich mein SpanakopitaRezept, eine Spinatpastete: sehr fein. Ich lade oft Freunde zum Abendessen ein, denn Essen öffnet den Zugang zur Seele und bei einem Mann das Herz.»


MEINE WELT

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MEIN «TATORT» «Ich hatte eine super Zeit bei den Dreharbeiten in Luzern. Schade, dass die Ausstrahlung nun verschoben wird, man hat mir gesagt, sie würden neu synchronisieren. Ich kann nicht beurteilen, wie klischeehaft das Drehbuch ist, dafür bin ich zu lange aus der Schweiz weg. In Hollywood wollen sie mehr Glamour, und man rennt in Stilettos rum. Ich habe mich den Anforderungen zu einem natürlicheren Stil angepasst und die Abwechslung geschätzt. Ich glaube, die Filmcrew hat bekommen, was sie wollte. Ob es funktioniert oder nicht, weiss ich nicht. Ich habe den Film nicht gesehen. Aber es wäre bedauerlich, wenn er dem Publikum vorenthalten würde.»

MEIN LIEBLINGSKINO

MEIN ENTSPANNUNGSORT

«Ich bin eher eine Nachteule als ein Morgenmensch. Tagsüber entspanne ich mich am liebsten auf meinem Sofa auf der Terrasse: mit einem doppelten Espresso. Da kann ich auch gut abschalten, wenn ich mich emotional gestresst fühle. Denn je mehr man im Leben erreicht, desto mehr wird man mit Neidern konfrontiert.»

MEINE LIEBLINGSMUSIK

«Frank Sinatra, Michael Bublé und Rod Stewart. Ich gehe jede Woche mit Freunden Salsa tanzen. Ich möchte ein FlamencoBühnen-Spektakel in Las Vegas produzieren. Gespräche sind im Gang …»

«Ins Kino gehe ich am liebsten im ShoppingCenter The Grove, das wie ein romantisches Dorf inklusive Springbrunnen konzipiert ist. Es erinnert mich an Bellagio am Comersee. Und aus den Lautsprechern spielen sie Sinatra und Bocelli. Am liebsten sehe ich mir Komödien im Stil von ‹The Kids Are Alright› an.»

MEINE BEWEGUNGSLUST

«Fit zu bleiben ist in meinem Beruf wichtig. Ich treibe gerne Sport. Auch wenn es nur 40 Minuten Wandern im Canyon und zehn Minuten Pilates sind: Ich fühle mich nachher immer besser. Am liebsten bewege ich mich im Freien. Tanzen ist auch ein super Work-out.»

MEINE SCHALTZENTRALE

«An meinem Esstisch verbringe ich wohl am meisten Zeit. Hier esse und telefoniere ich, hier schaue ich die Fernsehnachrichten und studiere Drehbücher. Momentan lese ich viel, denn es ist Pilotsaison. Das heisst, es werden neue TV-Serien besetzt. Ich schaue mir gerade Scripts für eine halbstündige Serie an, die in LA gedreht wird, sowie für eine stündige, die in Dallas produziert würde.»


Nu Feb r a rua m M r: D ittw er och Lux , ibu s!

Der erste Joker, der im Dunkeln leuchtet! Den selbst leuchtenden NanoJoker kannst du dir ganz leicht ergattern: Am Mittwoch, 23. Februar 2011, erhält jeder Kunde bei allen Migros-Filialen, Do it + Garden Migros, melectronics, Micasa, SportXX inkl. Outdoor oder auf LeShop.ch ab einem Einkauf von Fr. 60.– den kostbaren Luxibus. Lass dich auch von den anderen coolen NanoJokern überraschen: Am 2.3. gibt’s den glitzernden DJ Starlight und am 9.3.2011 den goldenen Megachamp. Jeden Joker gibt es nur solange Vorrat; max. 1 Joker pro Einkauf.

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