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REVOLUTION DER JUGEND 40

Wie weiter? Politologin Elham Manea über die Zukunft der arabischen Welt. Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

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Nr. 7, 14. Februar 2011

1

| 14. Februar 2011 00. Monat 2011

die Sie müssen

Wer hilft bei Kummer? Wie weiter in der Erziehung? Und wo werde ich bloss mein Sofa los?

EXTRA Antworten auf

fast alle Fragen des Lebens.

MEINE WELT 124

Bilder David Maupilé, Gerry Nitsch

Verrückte Nudel

DIE FASNACHT KOMMT 8

Fasnachtschüechli für eine gute Laune. UMWELTSCHUTZ 48

Die Migros setzt auf schonende Verpackungen. Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

CUMULUS-DEALS auf Seite 120/121

Janine Jaeggi hat vor 26 Jahren die Fasnacht nach Bremen gebracht. Die Zürcherin mischt dort altes Brauchtum mit heissen Sambarhythmen.


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6 | Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

Farbenfrohes Indien 98

EDITORIAL

Wer sich auf dem Subkontinent auf Nebenwege begibt, erlebt Spannendes, Schönes und Buntes.

Barbara Siegrist, stellvertretende Chefredaktorin

Hasskummer Liebeskummer. Wer kennt es nicht, dieses rasend schmer-

* Normaltarif

Meinen ersten richtig schlimmen Liebeskummer hatte ich mit 13.

Ich schenkte meinem Freund, vor Liebe überfliessend, einen Ring mit meinen Initialen drauf, mir selber kaufte ich das Gegenstück dazu. Erst nach Wochen realisierte ich, dass er den Fingerring gar nicht trug. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Er hatte längst eine andere.

Eigentlich müsste das Ganze ja Hasskummer heissen oder

Betrugskummer oder Nichtswertseinkummer. Denn es ist weniger der Verlust des geliebten Menschen, der einem zu schaffen macht, als vielmehr die tiefe narzisstische Verletzung, die ein solcher Vertrauensbruch hinterlässt. Dies bestätigen auch die Liebeskummergeschichten, die unser Reporter Ralf Kaminski ab Seite 12 zusammengetragen hat: Das Schlimmste ist gar nicht die Trennung, sondern die Erkenntnis, dass man sich in einem Menschen derart täuschen konnte.

Gegen Liebeskummer ist aber ein Kraut gewachsen. Davon ist

zumindest Paartherapeut Henri Guttmann überzeugt. Seinen «Liebeskummerüberlebenskoffer» finden Sie auf www.migrosmagazin.ch. Und in unserem Extra «100 Adressen, die Sie kennen müssen», das diesem MM beiliegt, gibt es Adressen von Anlaufstellen, die helfen, Liebes-, aber auch anderen Kummer zu überwinden.

barbara.siegrist@migrosmagazin.ch

Bilder Mirko Ries, Paco Carrascosa, Esther Michel

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

zende Gefühl, das einen Dinge tun lässt, die keiner versteht. Selber versteht man es am allerwenigsten. (Ich schlich mal vor der Parterrewohnung eines Exfreundes herum und besprühte durch das offene Kippfenster hindurch die Schlafzimmerwand pink. Das ergab zwar keinen Sinn, machte mich aber froh …)

Wenn der Liebe die Luft ausgeht 12

Liebeskummer tut weh. Mehr, als man denkt. Sechs Menschen mit gebrochenem Herzen erzählen ihre Geschichte.

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bis 2013 massiv reduzieren. Zum Beispiel durch neue Milchkartons.

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Hurra, hurra, der Punsch ist da

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Miss Handicap liebt Entrecôte und die harten Gitarrenklänge von AC/DC. Ob auf der Skipiste oder am Küchentisch, Punsch ist einfach gut.

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 91 Kraftvoll 72

Motorradfan Tobias Kuhn hat den Elektro-Töff Zero auf Herz und Nieren getestet. Er ist begeistert. Vor allem von der Beschleunigung des Zweirads.

BESSER LEBEN

MENSCHEN Wenn der Liebe die Luft ausgeht 12 Ein Mann und seine Ideen 22

Werner Aerni ist Erfinder. Der grosse Durchbruch ist dem 77-Jährigen zwar noch nicht gelungen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Generationenbetrieb

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RUBRIKEN

40

Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Bitte melde dich Glücksgriff Cumulus Rätsel/Impressum

Das ist Kontinuität: Seit gut 300 Jahren betreibt Familie Bernhard den Gasthof Löwen im bernischen Worb.

INTERVIEW Elham Manea

Die Politologin hat lange auf den Widerstand der arabischen Menschen gehofft. Jetzt ist er endlich da.

NEUES AUS DER MIGROS Milch trinken, Wald retten

Die Migros will Umweltbelastungen, die durch Verpackungen entstehen,

ADHS einmal positiv Reisen: Farbenfrohes Indien In Form: Fit im Alltag Familie: Fremdgehen Garten: Bromelien Auto: Fiat 500 — ein Grosser

48

97 98 107 109 111 113

8 11 21 29 38 115 119 120 123

MEINE WELT Janine Jaeggi

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8 | Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

NEWS

Velovignette aus der Migros Die Tage der Velovignette sind gezählt. Doch im 2011 ist die Vignette, die als Haftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden an Dritten dient, noch obligatorisch. Die neue Velovignette gibts in allen SportXX-Filialen und in vielen Migros-Filialen.

AUS DER REGION MIGROS ZÜRICH

Sport im Mittelpunkt Das Sportamt der Stadt Zürich zeichnet jedes Jahr hervorragende Leistungen von Zürcher Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern mit dem Sportpreis aus. Die glanzvolle Preisverleihung fand dieses Jahr am 4. Februar im Migros-Restaurant Herdern in Zürich statt. Die Preise entgegennehmen durften Triathletin Nicola Spirig, Klettererin Petra Klingler und der Leichtathletik-Club Zürich. Alle Preisträger haben im Jahr 2010 Aussergewöhnliches geleistet und sind dafür geehrt worden. Die ganze Geschichte und weitere News aus der Migros Zürich auf den Regionalseiten ab Seite 91.

Migros auf Facebook Meinung sagen, Gutschein gewinnen

Seit einem Jahr beantwortet die Migros auf den Social-Media-Plattformen Migipedia, Facebook und Twitter die Fragen ihrer Kundinnen und Kunden und informiert über Themen rund um die Migros-Welt. Was halten Sie vom Engagement der Migros in den sozialen Medien? Was fehlt Ihnen, was finden Sie gut? Sagen Sie bis am 23. Februar 2011 Ihre Meinung und nehmen Sie an der Verlosung einer Migros-Geschenkkarte im Wert von 500 Franken und zehn weiteren Geschenkkarten im Wert von 50 Franken teil. Mehr Informationen: www.migipedia.ch

Milo Superstar

Jedes Jahr kürt das Fachmagazin «Werbewoche» den besten Werber des Jahres. Der Publikumspreis ging dieses Jahr an die Migrolino-Werbespots. Im Voting auf dem Privatsender Star TV holten sie die meisten Stimmen. Hauptverantwortlich für den Erfolg der Spots waren wohl die flotten Sprüche des fiktiven Migrolino-Mitarbeiters Milo, gespielt von Kaya Yanar. Der deutsche Starkomiker erwies sich als Glücksgriff für die Zürcher Werbeagentur ViznerBorel.


MIGROSWOCHE Der Kracher Sie sind wieder da: knusprige Fasnachtschüechli. Den dünnen Teig aus Mehl, Eiern und Zucker, der in Sonnenblumenöl ausgebacken wird und so seine typische, gewellte Form erhält, hat man schon im christlichen Mittelalter so gemacht. Damals sollten die Gläubigen vor der 40-tägigen Fastenzeit sämtliche Vorräte an Eiern, Milch und Schweinefett aufbrauchen — eine gute Gelegenheit zu sündigen, bevor Fleisch, Milch und Eier vom Speiseplan gestrichen wurden. Uns schmecken die Chüechli noch bis am 14. März.

Gesunder Riese

Die M-Industrie steigert ihren Umsatz 2010 trotz sinkender Preise.

D

ie M-Industrie hat im vergangenen Jahr ihren Umsatz um 2,5 Prozent auf 5,316 Milliarden Franken gesteigert – trotz deutlich sinkender Preise im Inland und schwieriger Währungssituation im Ausland. Das Geschäft mit Schweizer Drittkunden konnte dank der Entwicklung in der Gastronomie um über 7 Prozent auf 587 Millionen Franken zulegen. Das internationale Geschäft entwickelte sich mit einem Wachstum von 13,5 Prozent auf 475 Millionen Franken sehr erfreulich. Die M-Industrie umfasst 16 Unternehmen in der Schweiz und drei im Ausland und

Beispiel Elsa: Das M-Industrie-Unternehmen zählt zu den grössten und modernsten Molkereien Europas.

ist damit weltweit eine der grössten Eigenmarkenproduzentinnen. Sie bietet insgesamt über 20 000 hochwertige Produkte und exportiert in über 50 Länder. Mit rund

10 000 Mitarbeitenden – darunter 366 Lernenden in mehr als 20 Berufen – ist die M-Industrie eine bedeutende Arbeitgeberin hierzulande.

Top Pop

Bilder Nicolas Righetti/rezo.ch, Georgios Kefalas/Keystone

FRISCH IN DER MIGROS

|9

Vom 24. bis am 26. März findet die 14. Ausgabe von m4music in Zürich und Neuenburg statt. Neben internatioAm m4music nalen und live zu hören: nationalen Sängerin Hauptbands Heidi Happy. wie The Streets (GB) oder Heidi Happy (CH) zeigt das Popmusikfestival des Migros-Kulturprozents über 40 weitere Top-Acts. Auch beim Nachwuchsevent Demotape Clinic wird wieder hochwertige Kost geboten, wenn ambitionierte Schweizer Bands zeigen, was sie können. Eröffnet wird das Festival am 24. März in Neuenburg, danach gehts nach Zürich. Neu finden Konzerte im Zürcher Schiffbau und den Zürcher Klubs Moods und Exil statt. Infos: www.m4music.ch


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

MM 6: «Saisonküche», Veganer Kokospudding.

Danke für das vegane Rezept

Ein grosses Lob für das vegane Dessertrezept! Es zeigt, dass man auf nichts verzichten muss, wenn man sich für eine Ernährung ohne tierische Produkte entscheidet. Vegane Ernährung hat sogar noch weitere positive Effekte: Sie ist gut fürs Klima, hilft gegen den Welthunger und wirkt sich sehr positiv auf die Gesundheit aus. Das erlebe ich täglich am eigenen Leib. Stefanie Klees,

8824 Schönenberg

MM 6: «Schweizer Autos könnten mit Solarstrom fahren», Interview mit Franz Baumgartner.

Wo bleibt der Solarstrom?

Bild Kantonsbibliothek AR

Die Antworten von Franz Baumgartner sind ausweichend und teilweise widersprüchlich. Seit bald 20 Jahren hört man das Gleiche: Solarstrom stehe kurz vor dem Durchbruch, Solarstrom sei bald ebenso konkurrenzfähig wie der Strommix aus Wasserkraft und Kernenergie, Elektroautos könne man bald problemlos mit Solarstrom betreiben … Trotz Förderung mit Hunderten von Millionen Franken Subvention werden aber heute nicht einmal 0,1 Prozent des schweizerischen Strombedarfs mittels Fotovoltaik gedeckt. Österreich verzichtet zwar auf Kernkraftwerke, nimmt dafür aber einen fast 50 Prozent höheren CO2-Ausstoss pro Kopf als die Schweiz in Kauf. Ist dies sinnvolle alternative Energiepolitik?

Konrad Studerus, 6313 Edlibach

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MM 6: «Endlich mündig!», Artikel über das Frauenstimmrecht.

Alte Wunden heilen nur schwer

Danke für die Reportage über das Frauenstimmrecht. Sie hat bei mir einiges ausgelöst. Gleich nach meinem Lehrabschluss lebte ich 1967/1968 für zwei Jahre in Australien. Da hat mir eine aus Deutschland stammende Arbeitskollegin vorgehalten: «Ihr Schweizer Frauen habt ja nicht einmal das Stimmrecht.» Ich war damals 20, hatte das Leben vor mir, die Welt stand mir offen – und dann das, der Stich traf mich mitten ins Herz. Ich habe viel erlebt in den letzten 42 Jahren. Unglaublich, aber dieser Stich tut immer noch weh. Erika Jäger, 6314 Unterägeri

Gut, die Frauen sind jetzt sicher emanzipiert und gleichberechtigt, dies beweisen ja schon die vier Frauen im Bundesrat. Was mir bei vielen – insbesondere bei freiwillig Alleinerziehenden – jedoch fehlt, ist auch die Übernahme der Verantwortung gegenüber ihren Kindern. Kinder werden, kaum sind sie auf der Welt, abgeschoben zu fremden Leuten oder Institutionen oder zu den Grosseltern der Kinder. Das Wort Verzicht existiert bei vielen emanzipierten Frauen nicht mehr. Mir scheint, wir haben nur noch wenige echte Mütter. Roland Gauch, per Mail

Dieser Beitrag ist interessant, auch wegen eines Nebenaspekts: Vierzig 18- bis 26-jährige Frauen geben ihre Meinung zum Frauenstimmrecht ab. Ich habe eine Berufsanalyse gemacht. 16 der 40 studieren. 15 davon Sprachen, Soziologie, Kunst, Kultur, Medien, Psychologie, Germanistik, Jus. Nur eine

Vorkämpferin fürs Frauenstimmrecht, die Ausserrhoderin Elisabeth Pletscher.

studiert mit Biochemie eine Naturwissenschaft. Zwei sind Kinderbetreuerinnen. Von den verbleibenden 22 sind 14 Schülerinnen, Lernende oder berufstätig (8). Keine Einzige der 16 Damen studiert Chemie, Physik, Mathematik, Informatik, Wirtschaftslehre, eine Ingenieurwissenschaft oder macht einen MBA, und keine der acht Berufstätigen ist in so einem Beruf. Dabei handelt es sich

genau hierbei um Berufe wo sich die Firmen um einen reissen und Wirtschaftskarrieren möglich sind. Schlussfolgerung: Die Frauen sollen die richtigen (ehemals Männer-)Berufe ergreifen. Das nützt mehr für Gleichstellung und Karrierechancen als jahrelanges Palaver darüber.

Georg Stamm, 8424 Embrach

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


12 | Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

Wenn Amor das Weite sucht

Liebeskummer ist schmerzhaft und kann zäh sein. An Tagen wie dem Valentinstag fühlen sich Verlassene oft besonders einsam. Sechs Verlassene schütten dem Migros-Magazin ihr Herz aus.

W

er sich auf die Liebe einlässt, wird mit intensiven Glücksgefühlen belohnt – riskiert aber ebenso intensives Leid, wenn die Liebe sich beim anderen plötzlich auflöst. Schützen davor kann man sich nicht, es kann jedem passieren, in jedem Alter. Liebeskummer ist keine Krankheit, sondern im Gegenteil gesund, sagt Psychotherapeut Henri Guttmann, der seit 20 Jahren Patienten dabei hilft, darüber hinwegzukommen. Er spricht von einem «normalen Trauerprozess, durch den man hindurch muss» (siehe Seite 21). Guttmann hat noch niemanden erlebt, dessen gebrochenes Herz nicht irgendwann wieder geheilt war. Aus seinen Erfahrungen hat der Fachmann einen Liebeskummer-Überlebenskoffer mit den wichtigsten Tipps und Hilfe-

stellungen gestaltet. Seit letztem Jahr gibt es gar eine eigene Liebeskummer-Praxis in Teufen AR, die laut Leiterin Mona Gross geradezu überrannt wird. Und auf Liebeskummer.ch können sich Betroffene austauschen und ihr Leid verarbeiten. Auf unseren Aufruf am 24. Januar erhielten wir über 20 Zuschriften mit Liebeskummergeschichten. Guttmann wundert das nicht: Das Niederschreiben und Teilen hat eine therapeutische Wirkung. Texte Ralf Kaminski Bilder Esther Michel

www.migrosmagazin.ch Der «Überlebenskoffer» gegen Liebeskummer vom Experten sowie weitere Geschichten.

Nur gerade sechs Monate hat Aishas Beziehung gedauert. Sie erlebte den


MENSCHEN LIEBESKUMMER

| 13

«Ganz schlimm ist es, wenn ich bestimmte Songs im Radio höre.» Aisha* (24), Kauffrau, Trennung nach sechs Monaten.

«

«Es war wie Liebe auf den ersten Blick, als sich unsere Augen in der tanzenden Menschenmenge trafen. Wir sahen uns und nichts anderes mehr. Dazu lief ‹DJ got us Falling in Love› von Usher. Es war ein lauer Abend im Juni 2010, in einem Club in Luzern. Schon bald vereinbarten wir ein erstes Treffen. Da war eine magische Anziehungskraft und eine tiefe Verbundenheit, die wir von Anfang an fühlten, und dieses Knistern die ganze Zeit. Wir erlebten den Sommer unseres Lebens. Wir mögen dieselbe Musik, wir tanzen beide gerne, wir lieben Spaziergänge und Passfahrten mit dem Auto. Getrübt wurde das alles einzig und allein durch die geografische Distanz zwischen uns. Er wohnt am Zürichsee, ich im Solothurnischen. Unsere Beziehung wurde ernster, ich wollte und erwartete mehr. Spannungen entstanden. Sich einmal wöchentlich zu sehen war mir nicht mehr genug. Die Tatsache, dass mein Angebeteter ein eigenes Geschäft führt, vereinfachte die Situation nicht gerade. Wir kommunizierten viel über Mail, und da gibts auch schnell mal

Sommer ihres Lebens, hat aber die Trennung noch nicht überwunden.

* Namen der Redaktion bekannt.


14 | Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

Missverständnisse. Ende Oktober verliess ich ihn. Es war ein Bauchentscheid, ich bin sehr impulsiv. Damit hatte er Mühe. Mein Entscheid war jedenfalls ein Fehler, der alles zerstörte, wie ich heute weiss. Erst danach wurde mir bewusst, was ich wirklich wollte: ihn. Egal, wie kompliziert es werden würde, egal, wie ich leiden würde – ich konnte nicht mehr ohne ihn.

So etwas passiert einem nur einmal im Leben

Wochen der Ungewissheit vergingen. Ich kämpfte gegen meinen Stolz und mit allen Mitteln, um ihn zurückzugewinnen. Er sagte, er brauche Zeit. Aber irgendwann stand er dann vor meiner Tür. Ich war überglücklich. Doch die anfängliche Harmonie kam nicht mehr zurück, das Vertrauen war nicht mehr da. Innerlich hat er mir wohl doch nicht wirklich verziehen. Bereits einige Wochen später, im Dezember, erklärte er mir, dass er so nicht mehr weitermachen könne. Er verliess mich und hat sich bis heute nicht mehr gemeldet. Für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Es vergeht noch immer kein Tag, ohne dass ich an ihn denke, an unseren Sommer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich jemals wieder jemanden finde, der mich so fasziniert und berührt. Am schlimmsten ist es, wenn ich bestimmte Songs im Radio höre oder Fotos aus unserer Zeit sehe. Dann kommt alles wieder hoch. Die beste Medizin dagegen ist das Tanzen. Dabei kann ich für einen Augenblick loslassen und vergessen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mich nochmals so verlieben kann. So etwas passiert einem nur einmal im Leben. Es gibt einen Menschen auf dieser Welt, der genau passt, nur einen. Und das war er.

»

Unter der Trennung leidet nicht nur Elisabeth, sondern auch ihre drei Kinder. Sie hofft, dass ihr Mann zurückkehrt.

«Es gab für mich vorher nie Anzeichen, dass sich mein Elisabeth (39)*, Verkäuferin, drei Kinder (13, 8, 1), Trennung nach 14 Jahren.

«

Mein Mann hat mich und unsere drei Kinder letzten Sommer nach 14 Jahren Ehe verlassen und lebt nun mit einem Mann zusammen. Ich vermisse ihn so sehr, dass es mir die Brust zuschnürt. Besonders schmerzhaft ist es, meinen Mann mit seinem Freund Hand in Hand oder beim Einkaufen zu sehen. Kennengelernt haben wir uns beim Konzert einer christlichen Band. Er gefiel mir sofort. Doch er zeigte kein Interesse an mir, also habe ich mich damit abgefunden, dass da wohl nichts daraus wird. Ein Jahr später aber funkte es bei ihm. Kurz darauf hat mich in meiner freikirchlichen Jugendgruppe jemand angesprochen und gesagt, ich sei ja jetzt mit

ihm zusammen. Ich fiel aus allen Wolken und stellte ihn zur Rede. Seine Eltern wussten auch schon davon, und irgendwie waren wir von da an ein Liebespaar. Wir sind rasch zusammengezogen, obwohl man das in unseren Kreisen nicht gerne sieht. Kein Sex vor der Ehe, warnten uns unsere Freunde, daran konnten wir uns gut halten. Zu unserer Hochzeit lief christlicher Heavy Metal, den mochten wir beide.

Ich habe mich bei ihm immer geborgen gefühlt

Es gab für mich vorher nie Anzeichen, dass sich mein Mann für Männer interessiert. Die Sexualität hat bei uns zwar nie eine grosse Rolle gespielt, aber die Gefühle von tiefer Verbundenheit und Sicherheit, die mir mein Mann vermittelte, waren mir ebenso viel wert wie Intimität. Ich habe mich

bei ihm immer geborgen gefühlt. Vor einem Jahr aber merkte ich, dass es ihm nicht gut geht. Er ging dann immer mehr in den Ausgang, dreimal pro Woche ins Krafttraining und sass stundenlang am Internet. Ich wusste, dass er viel heimliches Zeug macht, wenn er am Computer sitzt, aber ich wusste nicht was. Jemand aus seiner Familie sprach ihn im Frühling darauf an, ob er schwul sei. Schliesslich rückte er damit raus. Ich wusste es da aber immer noch nicht, doch ich ahnte, dass etwas Schlimmes auf mich zukommt, und liess mir im Juli Medikamente verschreiben. Schliesslich, kurz vor einer abgemachten Aussprache, löcherte ich dann seine Schwester am Telefon, bis sie es mir sagte. Ich fiel aus allen Wolken, ging beten und hatte plötzlich das Gefühl, ich müsste Gott Danke sagen. Das tat ich auch und hatte


MENSCHEN LIEBESKUMMER

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«Ich müsste wütend sein auf sie, aber ich kann es nicht.» Ernst (73)*, pensionierter Taxihalter, Kinder aus früherer Ehe, Trennung nach 21 Jahren.

«

Nach langjähriger Partnerschaft als stadtbekanntes Vorzeigepaar sind die Bande plötzlich zerrissen. Ohne vorangehenden Streit, ohne böse Worte. Einfach so! Es konnte niemand verstehen, niemand. Die von ihr genannten Gründe sind für mich nicht nachvollziehbar. Aber es könnte sein, dass ihr abrupter Wandel die Folge eines Unfalls war, der sich im Frühling 2010 ereignet hat: Sie ist in der Küche gestolpert und unglücklich auf den Hinterkopf gefallen. Kennengelernt haben wir uns vor 21 Jahren an einer Singleparty, und schon bald ist eine innige Beziehung entstanden. Wir haben viel unternommen, waren auf Reisen, haben getanzt.

Aber wir mussten auch viel arbeiten. Ich war lange Jahre Taxifahrer, habe dann gesundheitsbedingt meinen Job verloren und mein eigenes Taxiunternehmen gegründet, weil es finanziell sonst nicht gereicht hätte. Von 1993 bis 2000 haben wir fast nur geschuftet. 1995 hat sie sich – ohne mein Wissen – für die Taxiprüfung angemeldet, diese bestanden und fortan als Taxifahrerin mitgearbeitet. Eigentlich hatten wir uns für unser Leben schönere Sachen vorgestellt.

Sie schlug vor, weiterhin Sachen zu unternehmen

Aber Streit gab es nie wirklich, so kam ihre Trennungsankündigung im letzten Sommer für mich aus heiterem Himmel. Plötzlich, beim Mittagessen, erklärte sie mir, dass sie in ihre Eigentumswohnung umziehen werde, die bis anhin vermietet

Gott werde ihr ein Zeichen geben, wenn sie nicht mehr warten solle.

Mann für Männer interessiert.» dann das klare Gefühl, dass eine schwere Zeit kommen, er aber zu mir und den Kindern zurückkommen würde und wir dann bezeugen könnten, wie Gott uns in dieser kommenden Zeit geholfen hat.

Er sagt, er habe nie Kinder gewollt

Am gleichen Abend kündigte er die Trennung an. Alles ging sehr schnell. Ich bin mit den Kindern ausgezogen. Finanziell kommen wir über die Runden. Allerdings sehen wir uns noch regelmässig, weil wir uns ein Auto teilen Ω alleine könnten wir uns keines leisten. Zu den Kindern hingegen sucht er keinen Kontakt. Er sagt, er habe nie Kinder gewollt. Für die beiden Älteren ist das sehr hart. Meine 13-jährige Tochter sagte vor ein paar Tagen, sie habe jetzt mit dem Thema Vater abgeschlossen.

Was für eine schreckliche Aussage! Am Schlimmsten aber ist die fehlende Geborgenheit: Abends, wenn die Kinder im Bett sind, und morgens, wenn sie aus dem Haus sind, das sind die schwierigsten Phasen. Da fehlt mir mein Mann am meisten. Trost und Ermutigung erhalte ich beim Lesen in der Bibel und beim Beten und auch in meiner Kirche. Dort bin ich verwurzelt und bekam nach der Trennung sofort Hilfe. Er ist übrigens nach der Trennung aus unserer Gemeinschaft ausgetreten. Inzwischen ist es ein bisschen besser geworden. Aber ich liebe meinen Mann so sehr, und ich weiss nicht, ob ich mich jemals wieder in jemand anderen verlieben könnte. Im Moment glaube ich, warten ist richtig, also warte ich. Gott würde mir ein Zeichen geben, wenn ich nicht mehr warten sollte.

»

Ernst hat ein halbes Jahr lang gelitten, nun gehts langsam aufwärts.


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.ch seit 109 Jahren dem Reisen verpflichtet

Bundesgartenschau in Koblenz Gemütliches Tirol Eine Stadt verwandelt sich in ein Blumenmeer Zwischen Weinbergen und romanti- REISEDATEN schen Burgen an Rhein und Mosel 1. 05. - 07. Mai gelegen, begeistert die Stadt Ko2. 03. - 05. Juni blenz schon heute die Besucher mit 3. 17. - 19. Juni ihrem Charme und vielen Sehenswürdigkeiten. Nun wird die BUGA 4. 14. - 16. Juli Koblenz in ein leuchtendes Blüten5. 29. - 31. Juli meer verwandeln. 6. 26. - 28. August 7. 23. - 25. September 1. Tag, Schweiz - Koblenz: Fahrt vom

Einsteigeort nach Koblenz. 2. Tag, Koblenz: Individueller Besuch der Bundesgartenschau. Das Festival der Gartenkunst empfängt Sie mit einem bunten Strauss an Farben, Formen und Ideen. Umgeben vom Kurfürstlichen Schloss, dem Deutschen Eck, der Festung Ehrenbreitstein und der eindrucksvollen Landschaft der Region «Oberes Mittelrheintal», werben die verschiedensten Blüten um Ihre Aufmerksamkeit. Die Fahrt mit der Seilbahn über den Rhein hinauf zur Festung Ehrenbreitstein zählt zu den Höhepunkten der BUGA. 3. Tag, Koblenz - Rückkehr: Freier Aufenthalt in Koblenz. Gegen Mittag Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Car Hallenschauprogramm • 2 Übernachtungen mit Früh1. Reise: Edel, weil veredelt stücksbuffet Rhododendronschau 2. Reise: Exotische Pracht - Orchideenschau • Tageseintritt BUGA inkl. zwei Fahrten mit der Seilbahn 3. Reise: Die Königin der Blumen Rosenschau • Besichtigungen gemäss 4. Reise: Sommer im eigenen Garten Programm Mediterranes und Sommerblumen 5. Reise: Kleine ganz Gross HOTEL Bonsai und Formgehölze Hotel Mercure, Koblenz 6. Reise: Die Wüste lebt (off. Kat. ****) Kakteen und Sukkulenten Lage: wenige Gehminuten von der 7. Reise: Blumiges Erbe aus Mexiko Altstadt und der BUGA entfernt. Dahlienschau EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Bern, Basel, Zürich* Route B Kallnach*, Bern, Basel, Zürich*

Das Tirol: Gastfreundschaft, gren- REISEDATEN zenlose Gemütlichkeit, gewaltige 1. 01. - 05. Mai Berge, faszinierende Almen und Tä2. 08. - 12. Mai ler, Frauen in schwingenden Dirndl3. 15. - 19. Mai kleidern, Männer in Lederhosen und währschaftes Essen. 4. 22. - 26. Mai 1. Tag, Schweiz - Rattenberg - Kirchberg: Fahrt vom Einsteigeort nach Rattenberg. Diese kleine Stadt vermittelt mit ihren typischen, erkergeschmückten Bürgerhäusern einen mittelalterlichen Eindruck. Gegen Abend erreichen Sie Kirchberg. 2. Tag, Ausflug Zillertal - Krimmler Wasserfälle: Von Strass aus fahren Sie mit einer gemütlichen Dampfbahn durchs Zillertal bis nach Mayrhofen. Über den Gerlospass gelangen Sie nach Krimml, von wo aus Sie die imposanten Krimmler Wasserfälle erblicken. Weiterfahrt über den Thurnpass nach Kitzbühel. 3. Tag, Ausflug Salzburg: Auf einem geführten Stadtrundgang entdecken Sie die Altstadt von Salzburg: Schlösser, Kirchen, malerische Strassen und weite Plätze mit reich geschmückten Brunnen hinterlassen unvergessliche Eindrücke. Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung. 4. Tag, Ausflug Kufstein - Pertisau: Während einem geführten Rundgang in Kufstein besichtigen Sie unter anderem die Wasserbastei, welche als Rest der ehemaligen Stadtmauer noch erhalten ist. Weiterfahrt durch das Inntal nach Pertisau. Lassen Sie während einer gemütlichen Schifffahrt diese schöne Gegend auf sich wirken. 5. Tag, Innsbruck - Rückkehr: In Innsbruck haben Sie die Möglichkeit, bei einem individuellen Rundgang den Tiroler Landeshauptort zu besichtigen. Danach Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

PREISE

5 Tage

820.25.100.-

HOTEL Sunny Hotel Sonne, Kirchberg (off. Kat. ****) Lage: ruhig, nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt.

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale.

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG

710.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Car • 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 4 Abendessen • Dampfbahnfahrt durchs Zillertal • Schifffahrt auf dem Achensee • Stadtrundfahrt/-gang in Salzburg und Kufstein • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm

*Parkmöglichkeiten

Ernst Marti AG, 3283 Kallnach • Email: marti@marti.ch

CHF 675.-

Doppelzimmer Einzelzimmer CHF Doppelzimmer zur Alleinbenützung CHF Oblig. Annullationskosten-/ CHF SOS-Versicherung Option: Doppelsitz zur Alleinbenützung CHF

EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Bern, Olten, Basel, Zürich* Route B Kallnach*, Bern, Olten, Basel, Zürich*

*Parkmöglichkeiten

Reservationen: 032 391 0 222

B A B A

Doppelsitz zur Alleinbenützung


MENSCHEN LIEBESKUMMER

Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

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«Mein Mann musste zugeben, dass er die letzten Jahre neben mir und nicht mit mir gelebt hatte.» war. Ich dachte, ich hätte mich verhört. Konsterniert fragte ich, ob sie mich denn nicht mehr liebe. Ihre Antwort: ‹Ich habe dich nie so richtig gern gehabt, ich bin mehr aus Sympathie bei dir geblieben.› Sie schlug vor, dass wir die schönen Sachen ja weiter gemeinsam machen könnten: Geburtstage feiern, Reisen, Konzerte besuchen. Es begannen schwierige Wochen. Wir gingen sogar nochmals in die Ferien mit unserem Camper. Anfang September besuchte sie ihren Sohn, und von dort erhielt ich ein SMS. Sie habe sich entschieden und werde am nächsten Tag packen.

Sie nahm nichts mit, dass sie an diese Zeit erinnert

Ich habe mich in die Arbeit geflüchtet und die Wohnung renoviert. Wir haben uns seither einige Male gesehen, aber sie blieb distanziert. Ich bin dann zu einem Psychotherapeuten gegangen, um alles zu verarbeiten. Später erfuhr ich auf Umwegen, dass die Trennung für sie keine spontane Idee gewesen ist. Sie habe sich schon lange auf diesen Schritt vorbereitet. Sie wolle endlich tun und lassen, was ihr gefalle. Das konnte sie doch auch bei mir! Deshalb glaube ich, dass dieser Unfall damals bei ihr etwas verändert hat. Wer sie nicht gut kennt, merkt ihr nichts an, ich schon. Wir hatten 21 tolle Jahre, sie hat nichts mitgenommen, was sie an diese Zeit erinnert. Ich müsste wütend auf sie sein, aber ich kann nicht. Wie kann ich es auf die Folgen eines Unfalls sein? Wenigstens ist die Sache jetzt klar. Seither geht es mir besser. Aber ich nage noch daran. Das nächste Mal sehen wir uns bei einer Geburtstagsfeier. Wir haben rund 20 solcher gemeinsamen Daten jedes Jahr. Wie soll da eine Loslösung stattfinden?

»

Julia (35)*, Fachfrau für Sozialversicherungen, zwei Kinder (4, 2), Trennung nach zwölf Jahren.

«

Der Traum von der grossen Liebe und vom Zusammensein, bis dass der Tod uns scheidet, platzte Mitte Januar. Ein Satz veränderte mein ganzes Leben: ‹Ich weiss von deiner Affäre. Ich will die Scheidung!› Schluss, Aus, Ende. Zwölf Jahre gehörten der Vergangenheit an. Dabei hat alles unglaublich romantisch begonnen: Er brachte mich zum Lachen, war nicht so plump wie andere, eher ein bisschen schüchtern. Schnell war klar: Ich liebte diesen Mann und wollte mit ihm zusammensein. Aber bald realisierte ich, dass mein Mann zwar absolut zuverlässig war und er mir alles Materielle zur Verfügung stellte, das allein jedoch erfüllt kein Menschenherz. Was mir fehlte, waren Wärme und Liebe. Ich suchte das Gespräch, ich schrieb Briefe, ich bettelte. Aber umsonst. Mein Mann konnte keine Gefühle zeigen. Die Jahre vergingen, und ich kompensierte meine Leere und Einsamkeit mit Sport und Arbeit. Auch die beiden Kinder halfen nicht. Mein Mann blieb verschlossen und verweigerte jeden Körperkontakt. Doch dann lernte ich einen anderen Mann kennen. Einfach so, im September 2010, in einem Café. Er sprach mich an, sagte, ich hätte ein extrem strahlendes Gesicht. Dieser Satz genügte. Meine Seele brach auf, meine Sehnsüchte – alles war wieder da.

Ein Mail an den anderen Mann führte zur Explosion

Ich traf diesen Mann vereinzelt. Unser intimster Kontakt war ein Kuss, und dabei blieb es auch. Hin und her gerissen, beichtete ich die Bekanntschaft meinem Mann. Es traf ihn hart. Er bemühte sich danach sehr und gab zu, dass er die letzten Jahre neben mir und nicht mit mir gelebt hatte. Es folgten Therapiestunden, wir lebten auf einem Vulkan, der jeden Moment

Julia will, dass ihr Ex-Mann im Leben der Kinder weiter eine Rolle spielt.

ausbrechen konnte. Eines Tages schrieb ich meiner Bekanntschaft ein Mail. Mein Mann allerdings fand die gelöschte Datei Ω und verlangte die Scheidung. Es gibt Tage, die sind gut, und Tage, die sind dunkel. An denen hadere ich. Schwer ist es, wenn er da ist und mir klar wird, dass die Familie zu viert nicht funktionieren wird, dass wir das irgendwie nicht gepackt haben. Auch abends ist es schwierig, da denke ich viel nach. Was mir hilft, ist Tagebuch schreiben. Für die Kinder ist es schlimm, dass er nun nicht mehr ständig da ist. Allerdings kommt

er dreimal pro Woche zu Besuch. Das geht gut, solange wir uns im Griff haben. Ich denke, wir können Einiges tun, damit unsere Kinder keine typischen Scheidungskinder werden. Mein Traum von der grossen Liebe hat sich nicht erfüllt. Daran bin ich auch selbst schuld. Ich weiss nicht, ob ich mein Herz je wieder so sehr einem Mann werde schenken können. Ich will einfach nicht, dass mir nochmals so wehgetan wird. Das mit den Schmetterlingen im Bauch, das wird ganz sicher nicht mehr kommen.

»


18 | Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

«Mit der Zeit bekam sie das Gefühl, dass unsere Interessen zu wenig zusammenpassten.» Bruno (49)*, Immobilientreuhänder, ein Kind aus früherer Beziehung, Trennung nach knapp drei Jahren.

«

Ich musste 49 Jahre alt werden, um zu erfahren, wie schmerzhaft ein gebrochenes Herz sein kann, um diese intensiven Gefühle der Liebe zu erleben. Wir haben uns ziemlich unromantisch übers Internet kennengelernt. Ich sah ihr Profil und meldete mich. Nach einem Treffen war es um uns geschehen. Ich habe ihren trockenen Humor geliebt und ihre gesunde Lebenseinstellung. Sie ist ein wundervolles Wesen, hat die atemberau-

bendsten Augen auf sämtlichen Planeten, ein riesengrosses Herz Ω und ausserdem zwei tolle Kinder (ein 12-jähriges Mädchen und einen 15-jährigen Jungen) und einen süssen Golden Retriever. Wir haben viel mit den Kids unternommen, waren an EventWochenenden, auf Städtereisen, in den Wäldern Finnlands. Aber mit der Zeit bekam sie das Gefühl, dass wir zu verschieden seien, dass unsere Interessen nicht zusammen passten. Sie liebt das Tanzen, ich habe leider zwei linke Beine. Ich liebe vor allem Wellness und FCZ-Spiele. Kurz, wir hatten keine gemeinsame Leidenschaft für ein Hobby. Da-

durch sind wir ein bisschen auseinandergedriftet. Wir einigten uns auf eine einmonatige Auszeit. Bei einem Mittagessen im letzten Juni kam dann das Aus. Es geschah nicht aus heiterem Himmel, dennoch wollte ich es nicht wahrhaben. Es hat mir völlig den Boden unter den Füssen weggezogen. Seit diesem Tag dachte ich beim Einschlafen als Letztes und beim Aufwachen als Erstes an sie. Es tat wahnsinnig weh, plötzlich nicht mehr für sie und die Kinder da zu sein, nichts mehr gemeinsam zu unternehmen. Auch die Kinder fehlten mir sehr.

Erst nach Abbruch des Kontakts wurde es besser

Zur Verarbeitung ein Tattoo: Es heisst «reine Liebe» auf Japanisch.

Ich suhlte mich lange im Selbstmitleid, las Bücher, von denen ich früher gar nicht wusste, dass es sie gibt, besuchte ein tibetisches Meditationsseminar, liess mir das japanische Zeichen für reine Liebe auf die Brust tätowieren, machte einen Aktionsplan (Kurse, Yoga, Ernährung) und einen Vertrag mit mir selbst, in dem ich mir versprochen habe, dass ich akzeptiere, was passiert ist, wieder aufstehe und weitergehe. Ich bin auch in eine Kapelle beten gegangen, wenn es mir richtig schlecht ging. All das hat geholfen. Nicht immer sofort, aber mit der Zeit. Wirklich besser geworden ist es aber erst, als ich Anfang Januar aufgehört habe, mich mit Mails und SMS bei ihr zu melden. Seit dem Kontaktabbruch geht es wieder aufwärts. So hart das auch ist. Aber später möchte ich wieder für sie und die Kids da sein. Ich glaube noch immer an die Liebe und weiss, dass ich mich auch wieder neu in eine andere Frau werde verlieben können. Aber vor allem versuche ich, die Kraft der Gegenwart zu nutzen, im Jetzt zu leben und dankbar zu sein, diese wundervolle Frau kennengelernt zu haben.

»

Ihr neuer Welpe Hera hilft Maggie dabei,

«Kurz nachdem er ausgezogen war, ging er mit einer anderen Frau zum Skifahren.»

Maggie (50)*, Rezeptionistin, keine Kinder, Trennung nach fünf Jahren.

«

Mitte Januar ist mein Lebenspartner aus unserer gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Obwohl er mir zuerst versichert hatte, mir zur Seite zu stehen: Im September 2009 hatte ich die Diagnose Blutkrebs be-


MENSCHEN LIEBESKUMMER

wir noch Fotos von uns machen lassen, von einem professionellen Fotografen. Aber plötzlich, im Oktober, hatte ich das Gefühl, irgendwas stimme nicht. Ich habe dann rausgefunden, dass er mit einer Ex wieder etwas angefangen hat.

Eigentlich wollte ich in seinen Armen sterben

mit der Trennung fertig zu werden.

kommen. Ich sprach damals mit ihm und schlug ihm vor, dass er ohne mich weitergehen solle. Er jedoch erwiderte, dass er mit mir zusammen diesen Weg gehen wolle und es nachher nichts mehr geben würde, was uns noch erschüttern könnte. Und nun das. Seine Begründung: Er wolle seine Aktivitäten ausleben, vor allem den Sport. Meine Seele konnte sich von der Krankheit noch nicht erholen. Nun, da ich mir diese Zeit geben wollte, kam der nächste Schlag. Dass er plötzlich nicht mehr wollte, kam für mich aus heiterem Himmel. Ende April 2010 hatte ich eine Stammzellentransplantation und auch alles gut überstanden. Im September, als körperlich das Schlimmste vorbei war, haben

Damit konfrontiert, hat er es eingestanden, aber auch gesagt, dass das bereits zu Ende sei. Wir gingen zu einem Paartherapeuten, und kurz schien es besser zu werden. Aber dann hatten wir einen Streit, und er zog ins Gästezimmer und forderte die Trennung. Meinen 50. Geburtstag, von dem ich vor einem Jahr noch nicht wusste, ob ich ihn noch erleben würde, wollte er nicht mit mir feiern, um mir keine Hoffnungen zu machen. Trotzdem habe ich immer noch gehofft. Aber er hatte längst seine Zukunft geplant. Ohne mir etwas zu sagen, hatte er eine neue Wohnung gemietet. Kurz nachdem er ausgezogen war, ging er mit einer anderen Frau zum Skifahren. Das Schlimmste ist, wie er mich angelogen und betrogen hat. Es tat höllisch weh. Dagegen gibt es kein Schmerzmittel. Aber er ist schon aus seiner ersten Ehe geflüchtet. Wenn bei ihm irgendein Frust entsteht, nimmt er die Hintertüre – ein Muster, das sich wie ein roter Faden durch sein Leben zieht. Im Moment ist die Krankheit stabil, aber ganz gesund werde ich wohl nicht mehr. Wie viel Zeit ich noch habe, weiss ich nicht. Ich wollte mit ihm die Jahre verbringen, die mir noch bleiben, wollte in seinen Armen sterben. Bis vor Kurzem habe ich nicht gewusst, wofür meine Erkrankung gut war. Jetzt weiss ich es: Ich bin eine starke Frau. Ich kämpfenichtgegendenSchmerz, ich lasse ihn zu.

»

Wichtige Adressen zum Thema Liebeskummer finden Sie auch im beiliegenden Extra «100 Adressen, die Sie kennen müssen».

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«Die ersten drei Wochen sind die schlimmsten»

Psychotherapeut Henri Guttmann (56) behandelt in seiner Winterthurer Praxis seit 20 Jahren Menschen mit Liebeskummer. Was man dagegen tun kann und was man besser bleiben lässt.

Henri Guttmann, Liebeskummer ist schrecklich. Wie lange hält er in der Regel an?

Die ersten drei Wochen sind die schlimmsten, danach sollte es besser werden. Wenn Liebeskummer länger als drei Monate andauert, braucht es fachliche Hilfe. Meistens reichen drei, vier Gespräche über eine gewisse Zeitperiode. Die grosse Mehrheit aber schafft es alleine – mit ein wenig Hilfe von Freunden. Was ist das Schlimmste am Liebeskummer?

Den Leuten wird regelrecht der Boden unter den Füssen weggezogen. Sie werden einfach stehen gelassen mit ihren Liebesgefühlen. Und das Schlimmste ist zu realisieren, dass der geliebte Partner den Schmerz um die verlorene Beziehung nicht erlebt, dass es ihm gut geht. Besonders hart trifft es oft Jugendliche. Für sie ist es das erste Mal, sie haben die Erfahrung noch nicht gemacht, dass das auch wieder vorbeigeht. Was kann man gegen Liebeskummer tun?

Einiges. Sich mit Freunden treffen und umgeben, die einem guttun. Aber dann nicht den ganzen Abend lang übers eigene Leid reden, das interessiert sie schnell nicht mehr. Sich selbst Gutes tun, zum Beispiel gut essen, aber aufpassen mit Alkohol und Medikamenten. Nicht von sich verlangen, dass der Kummer sofort vorbeigeht; es braucht seine Zeit, genauso wie bei einem Beinbruch. Auch wichtig: Fotos vom Ex-Partner wegräumen und im Keller einlagern.

Was ist besser: Ablenkung oder Auseinandersetzung?

Ablenkung, ganz klar, gerade am Anfang. Sich im Thema zu suhlen, ist wenig hilfreich. Das Migros-Magazin hat auf seinen Aufruf erstaunlich viele Zuschriften erhalten. Wirkt das Schreiben auch therapeutisch?

Absolut. Viele Leute haben das Bedürfnis zu erzählen, dass es ihnen schlecht geht, und zu hören, dass andere etwas Ähnliches erleben. Gibt es Menschen, die vor Liebeskummer gefeit sind?

Wer sich auf das Wagnis der Liebe einlässt, hat auch irgendwann einmal Liebeskummer. Das ist ein ganz normaler, gesunder Trauerprozess, durch den man durch muss. Leiden Frauen anders als Männer?

Ja, Männer leiden stärker, weil sie häufig weniger Zugang zu ihren Gefühlen haben. Frauen können auch mal heulen und sich von ihren Freundinnen umarmen lassen. Männer verlassen ihre Frauen oft wegen anderer Frauen. Umgekehrt scheint das weniger zu passieren.

Das ist richtig. Frauen verlassen Männer häufig, wenn sie glauben, mit diesem Menschen längerfristig keine Zukunft mehr zu haben. Männer verlassen Frauen häufig, wenn sie das Gefühl haben, ihre Sehnsucht nach Bewunderung – oder ihre sexuellen Wünsche – würde zu wenig gewichtet. Interview Ralf Kaminski


AUF EIN WORT

Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

FRAU DER WOCHE

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WOHLTÄTIGES SPENDEN IM TESTAMENT

Ab nach Hollywood! Gerade erst doubelte sie Melanie Winiger im kommenden Schweizer Horrorfilm «One Way Trip». Nun macht sich die Berner Stuntfrau Bettina Schindler (25) auf den Weg in die USA. Die Jobchancen in der Schweiz sind ihr einfach zu limitiert. Und dank guter Beziehungen ist sie bereits im Gespräch für einen Einsatz bei «CSI Miami».

«Wir wollen niemanden vor den Kopf stossen» In dder Sch Schweiziz werden de jä jährlich 28 Milliarden Franken vererbt. Rund ein Prozent davon geht an gemeinnützige Organisationen. 16 dieser Gruppen haben sich im Verein Myhappyend.org zusammengeschlossen, um diesen Betrag zu erhöhen. Geschäftsführerin Beatrice Gallin (46) über TV-Spots, Respekt in der Werbung und Scientology.

MANN DER WOCHE

Bilder Christian Dietrich/SRF, Alessandro Della Valle/Keystone

Auktion in London Eine rare Ehre wird dem Berner Künstler Franz Gertsch (80) zuteil: Sein Acrylgemälde «Luciano 1» von 1976 kommt am 15. Februar im britischen Auktionshaus Sotheby’s unter den Hammer. Der Luzerner Künstler Luciano Castelli stand Modell für dieses Gemälde, dessen Wert von Sotheby’s auf eine Million Franken geschätzt wird. Gertsch gehört zu den bedeutendsten Schweizer Künstlern der Gegenwart.

Beatrice Gallin, Ihre Werbekampagne mit dem Slogan «Bleiben Sie in bester Erinnerung. Berücksichtigen Sie in Ihrem Testament gemeinnützige Organisationen» fällt auf. Gibt es negative Reaktionen?

Ich habe ein halbes Dutzend negative Reaktionen bekommen, meist von Menschen, die gerade einen Todesfall in der Familie hatten und fanden: Wie kann man nur! Der TV-Spot wurde allerdings auch zweimal ausgezeichnet und hat zu 45 000 Aufrufen auf der Website und 25 Beitrittsanfragen geführt. Sie riskieren, den Eindruck zu erwecken, mit dem Tod Geld machen zu wollen.

Das war der Knackpunkt. Ziel war es, eine respektvolle Kampagne zu kreieren Ω aber eine, die gesehen wird. Haben Sie die Kampagne vorher getestet?

Den Namen hat unsere Werbeagentur Contexta getestet. Und der Film musste von sämtlichen Organisationen freigegeben werden. Das sind ja alles Profis. Testamente und Legate sind dort auch schon länger ein Thema. Ausserdem gibt es entsprechen-

de Vorbilder für die Kampagne im Ausland. Sehr erfolgreich ist man in Grossbritannien mit Remember a charity, die sind schon über zehn Jahre aktiv. In Kanada gibt es das bereits seit 1995. Sind Ihnen seit dem Start im März 2010 schon Gelder zugeflossen?

Das ist eher unwahrscheinlich. Wir wissen aber von einigen direkten Anfragen an unsere Mitglieder, aufgrund derer wir davon ausgehen können, dass eine der Organisationen testamentarisch berücksichtigt wird. Ob diese Kontakte aber wegen der Kampagne geschehen sind, ist schwer zu sagen. Gibt es Gruppen, die bevorzugt berücksichtigt werden?

Es gibt stärkere und schwächere Marken, das macht sich bemerkbar. Und die Konkurrenz um Spenden ist natürlich gross. Kleinere Gruppen wie Miva oder Welt ohne Minen erreichen aber eine höhere Sichtbarkeit, wenn sie gemeinsam mit den grossen auftreten. Heilsarmee und Greenpeace sind extrem unterschiedliche Gruppen. Gibt es welche, die keinen Platz haben?

Bei polarisierenden Organisationen, solchen, die auch politisch stark besetzt sind, wären wir sicher vorsichtig. Wir wollen niemanden vor den Kopf stossen. Ist die Heilsarmee trotz gewisser rigider religiöser Positionen unproblematisch?

Ja, das liegt absolut drin. Wir sind konfessionslos, haben auch das

Fastenopfer dabei. Es könnten auch Gruppen mit anderer religiöser Ausrichtung mitmachen. Scientology?

Da würde ich spontan Nein sagen, zu polarisierend, und die Gemeinnützigkeit ist fraglich.

��Ältere sind eher bereit, nach dem Tod zu spenden, als Jüngere.» Spendet man nicht besser lebend, um die Früchte davon — und die Dankbarkeit — noch zu geniessen?

Das ist eine persönliche Sache, aber auch eine Generationenfrage. Die Kriegsgeneration, die bald mit der Thematik konfrontiert wird, ist eher bereit, nach dem Tod zu spenden. Rein statistisch hat sie auch mehr zu vererben. Jüngere Generationen bevorzugen Spenden zu Lebzeiten. Sie wollen die Dankbarkeit noch erfahren, haben aber auch weniger zu vererben. Wie viel Geld erhoffen Sie sich?

Von den 28 Milliarden Franken, die in der Schweiz jedes Jahr vererbt werden, landen rund 300 Millionen bei gemeinnützigen Organisationen, etwa ein Prozent. Wenn wir diesen Betrag mittelfristig auf zwei Prozent steigern können, sind wir sehr zufrieden. Ralf Kaminski www.myhappyend.org


22 | Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

Es wird Zeit für den grossen Wurf Werner Aerni ist ein unermüdlicher Tüftler. Seit Jahren erfindet er nützliche Dinge. Den Durchbruch hat der Solothurner allerdings noch nicht geschafft. Aber davon träumen darf man ja. Und an neuen Ideen mangelt es nicht.

K

aum angekommen, wird man gleich ins Erfinderzimmer gezogen. Werner Aerni brennt darauf, seine Sammlung zu präsentieren. Zwei schöne «Truckli» sind voll mit Uhren. Und bevor man sich daran sattgesehen hat, wird einem schon eine Hundeleine in die Hand gedrückt. «Halten Sie fest!», sagt der 77-Jährige eifrig, zieht an der Leine und verkündet: «Absolut stabil. Aber die wollen mir das einfach nicht glauben!» Doch schön der Reihe nach. Alles begann in den 70er-Jahren. Werner Aerni, gelernter Uhrmacher und aufgewachsen im Solo-

thurnischen, zog nach Biel. Bei Omega arbeitete er in der Endkontrolle, wo jede Uhr genauestens geprüft wurde, bevor sie das Werk verliess. Hatte eine einen Fehler, musste Werner Aerni den Mangel auf einem Formular festhalten. Doch eine Schwachstelle in einem Uhrengehäuse mit all seinen filigranen Teilchen mit wenigen Worten zu beschreiben, ist beinahe unmöglich. Viel besser wäre es, mit Zeichnungen von Uhren zu arbeiten, dachte sich Aerni und entwarf ein neues Kontrollblatt. Eine einfache, aber zündende Idee. «Diese Vorlage wird heute noch benützt», sagt

Sparsam: Zahnpastatube, die man komplett leeren kann.

Zeitlos: Werner Aerni hat für unzählige Uhren neue Zifferblätter entworfen.


MENSCHEN ERFINDER

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Eidgenössische Geistesblitze

Gerne wird die Schweiz als Land der Erfinder bezeichnet. Tatsächlich ist sie bei der Zahl der eingereichten Patente pro Kopf weltweit führend. Dass der Klettverschluss, der Wäscheständer Stewi, der Sparschäler Rex, das Birchermüesli und der Suppenwürfel Schweizer Ursprungs sind, ist bekannt. Aber es gibt noch mehr bahnbrechende Schweizer Erfindungen. ➔ Turbolader: Eines der Glanzstücke der Schweizer Industrie, der Turbo, ist heute ein unerlässlicher Bestandteil von starken Verbrennungsmotoren. Die Erfindung Alfred Büchis aus dem Jahr 1905 sorgt für eine deutlich höhere Leistung der Motoren.

➔ Cellophan: 1908 von Jacques E. Brandenberger erfunden, ist die durchsichtige Viskose-Folie bis heute eines der wichtigsten Verpackungsmaterialien für Lebensmittel. ➔ Univers-Schrift: Schweizer Typografie ist weltberühmt. Einer der grössten des Fachs ist der Berner Adrian Frutiger. Er hat 1954 mit Univers eine der bedeutendsten Schriften des 20. Jahrhunderts kreiert. Sie ist bestechend neutral und daher universell einsetzbar.

Der Tüftler arbeitete früher selbst in der Uhrenbranche.

➔ Dusch-WC: Besonders beliebt ist es heute in Japan. Dabei stammt das erste WC mit integrierter Dusche aus dem Kanton Zürich. Hans Maurer brachte seinen Closomat 1957 auf den Markt.

➔ Doodle: Einen Termin für den Jassabend oder den Familienausflug zu finden, ist seit 2007 viel einfacher geworden. Der Webdienst Doodle ist weltweit auf dem Vormarsch. Den ETH-Abgängern Michael Näf und Paul E. Sevinç sei Dank.

➔ Wasserabweisende Kleidung: Bei Regen im T-Shirt nach draussen? Professor Stefan Seeger und sein Team von der Universität Zürich machen es vielleicht bald möglich. Ihre Nanotechbekleidung ist das weltweit wasserabweisendste Material. Sie wurde an der Expo 2010 in Schanghai als eine der weltweit 30 wichtigsten Erfindungen ausgezeichnet.

➔ Solarziegel: Das Problem an Solaranlagen an Gebäuden war bisher, dass sie wie die Faust aufs Auge wirken. Mit dem von einem Berner Unternehmen entwickelten Solarziegel könnte sich das ändern. Dieser sieht aus wie ein normaler Ziegel. Das freut das Auge — und die Umwelt.


MENSCHEN ERFINDER

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Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

der Rentner stolz und fügt in seinem melodiösen Dialekt hinzu: «Nachher han i geng e chli tüftlet.»

20 Patente angemeldet, null Rappen verdient

Entwickelt hat Werner Aerni vor allem Uhren: Solche mit einer Stadt, einem Berg oder den Tageszeiten als Ziffernblatt. Andere sind mit Kaffeerahmdeckeli und Goldvreneli bestückt. Praktisch ist die Uhr, die angibt, wann die Parkzeit abgelaufen ist. Und welche Frau träumt nicht von einem Zeitmesser mit integriertem Schminkfach? Manchmal verfolgte der Tüftler Geistesblitze einfach nicht weiter. So wie der, dass man für bestimmte Kunden Sonderserien einer Uhr herstellen könnte, auf der ihr Firmenlogo gedruckt war. Die Idee setzten andere um. «Immer wieder hatte ich Visionen von

Sauber: Aernis Hundeleine enthält einen reissfest montierten Behälter für Robidog-Tüten.

Produkten, die bald realisiert wurden», stellt er fest – eher amüsiert als verbittert. Beispielsweise dachte er so lange an einer elektrischen Zahnbürste herum, bis er tatsächlich eine in den Händen hielt. Allerdings nicht aus seiner eigenen Werkstatt, sondern aus dem Laden. Apropos Werkstatt: Wer

glaubt, erfunden würde heutzutage noch in chaotischen Labors, der irrt. Werner Aerni arbeitet in einem bestens aufgeräumten Zimmer in seiner Wohnung am Bieler Stadtrand. 20 Patente hat der Erfinder angemeldet und damit bis heute keinen Rappen verdient. Im Ge-

genteil, jedes Patent hat ihn ein paar Hundert Franken gekostet (siehe Seite 29). Doch für einen passionierten Bastler zählt das Geld nicht. «Eine Idee weiterzuentwickeln und so lange auszuprobieren, bis ich einen Prototyp habe, das gefällt mir. Wenn das umgesetzt ist, dann interessiert mich die Idee nicht mehr.» Daher kümmerte sich Werner Aerni, wie so viele Erfinder, kaum um die Vermarktung seiner Produkte. Oder er erfand Dinge, die es schon gab. So konstruierte Aerni eine Vorrichtung, die Blumen vor Regen schützt. «Ich schrieb schon Fabriken an, um die Produktion aufzugleisen, bis ich gemerkt hatte, dass dieser spezielle Regenschirm schon existierte.» Auf einem Parkplatz entstand die Idee einer Kamera, die den Bereich hinter dem Auto filmt. So liesse sich die Unfallgefahr

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MENSCHEN ERFINDER

Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

beim Rückwärtsfahren vermindern. Auch diese Kamera gibts bereits. Gelegentlich ging es Werner Aerni ähnlich wie dem Mann im Schweizer Film «Der Erfinder», der glaubte, sein Raupenfahrzeug sei eine Weltneuheit, bis er den Panzer im Kino über die Leinwand rollen sah. Haben ihn solche Erlebnisse nicht entmutigt? «Nein, dann beginne ich halt wieder etwas Neues.» An Einfällen, von denen viele im Alltag entstehen, mangelt es dem kreativen Kopf nie.

Der Erfinder will der Menschheit helfen

Nicht zuletzt treibt der Wunsch Werner Aerni an, das Leben der Menschen zu verbessern. Dank seiner Hundeleine mit integriertem Halter für die Robidog-Plastikrollen müssten «Hündeler» nicht immer extra ein Säckchen

Sicher: Aerni hat eine Anzeige für Windschutzscheiben entwickelt. Hält der Wagen, gibt es grünes Licht für Fussgänger.

mitnehmen. Wegen Zweifeln an der Stabilität sind die Leinenhersteller bisher aber nicht so begeistert. Was den Erfinder ein bisschen ärgert, denn in seinen Tests hat die Leine tipptopp gehalten. Ein Versprechen ist auch die eben entwickelte Anzeige an der Frontscheibe des Autos. Sie gäbe

grünes Licht, wenn der Wagen anhielte. «Endlich könnten die Fussgänger sicher die Strasse überqueren. Das wäre doch super, nicht?», meint Aerni schon fast beschwörend. Am meisten Herzblut hat der 77-Jährige in eine Zahnpastatube mit abnehmbarem Verschluss

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gesteckt. Werner Aerni hat festgestellt, dass oft noch viel Material in der Tube bleibt, wenn man glaubt, sie sei schon leer: «Bei einem Gramm pro Tube gibt das auf 1000 Personen ein Kilo verschwendete Zahnpaste. Rechnen Sie das mal auf die ganze Menschheit hoch!» Dank eines abnehmbaren Schraubverschlusses könnten die Konsumenten die Tube restlos aufbrauchen. Erfinder Aerni versucht nun, seine Idee der Industrie schmackhaft zu machen. Ein wenig wurmt es ihn halt doch, dass keine seiner Erfindungen zum Erfolg wurde. Ans Aufhören hat der Tüftler noch nie gedacht. Im Gegenteil, bereits hat er neue Projekte in der Pipeline. Details dazu will Aerni jedoch nicht verraten. Texte Daniel Bütler Bilder Christian Benedikt

«Nicht gleich zum Patentanwalt rennen»

Emil A. Faude ist Präsident des Erfinder- und Patentinhaberverbands der Schweiz. Der 80-jährige Zürcher über Patente und kopflose Erfinder. Emil Faude, wie wurden Sie Erfinder?

Als Swissair-Angestellter fiel mir vor vielen Jahren auf, dass die Arbeitsabläufe in technischen Handbüchern nicht immer den Herstellervorschriften entsprachen. Daher habe ich Arbeitsprozesse wie etwa das Schleifen der Turbinen weiterentwickelt. Später habe ich für meine eigene Firma die Basiskomponenten für Maschinen im Bereich Metallurgie und Oberflächentechnik patentieren lassen.

Wie lange sind Sie schon im Erfinderverband?

Seit 48 Jahren. Die Mitgliederzahl wuchs von 12 auf maximal 820. Heute sind wir nur noch 120 Mitglieder. Viele Ehemalige sind gestorben.

Ist Ihre Nachfolge als Präsident gesichert?

Eigentlich wollte ich zurücktreten. Doch der Vorstand hat noch niemanden gefunden mit

solch einem Hintergrundwissen (schmunzelt). Ich kenne mich in den verschiedenen Bereichen aus und habe Kontakte in die Forschung und Entwicklung. Sind die Erfinder in der Schweiz am Aussterben?

Der Typ des Privaterfinders wird in der Tat seltener. Leute mit Erfindergeist werden heute von der Wirtschaft oder den Unis engagiert. Neuentwicklungen werden mehr und mehr aus einem konkreten Bedürfnis heraus gemacht.

Weltweit gibt es 80 Millionen Patente

Ein Patent ist ein staatlicher Schutz für eine Erfindung. Weltweit gibt es rund 80 Millionen Patente. Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum in Bern erteilt jährlich knapp 1000 Patente für Erfindungen in der Schweiz. Ein Schweizer Patent kostet 200 Franken, gilt aber nur im Inland. Für weitergehenden Schutz ist ein internationales Patent nötig. Rund 35 000 internationale Patente werden jährlich in der Schweiz gültig. Nach 20 Jahren läuft ein Patent aus, die Erfindung darf kopiert werden. Erfinder müssen ihre Einfälle vor der Anmeldung unbedingt geheim halten. Schon die Beschreibung in einer Publikation führt dazu, dass eine Idee nicht mehr patentierbar ist. Eine Patentanmeldung kann auf einer A4-Seite (etwa eine Zahnbürste mit eingebauten Lämpchen) Platz haben oder mehrere Tausend Seiten (zum Beispiel eine pharmazeutische Substanz) umfassen. Weitere Infos: www.ige.ch

Wie muss man sich denn einen Privaterfinder vorstellen?

Das ist ein kreativer Mensch – jemand, der auch zwischen den Zeilen lesen kann. Oft will er helfen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Gesellschaft weiterzubringen. Welches sind die grössten Stolpersteine für einen Erfinder?

Erst muss man gründlich recherchieren, ob es die Erfindung nicht schon gibt. Statt schnurstracks zum Patentanwalt zu rennen, sollte man sich danach überlegen, ob sich das Produkt auch wirklich anwenden lässt. Manche Erfinder haben jahrelang gearbeitet, ohne etwas zu verdienen, und sich so ruiniert. Etwa jener, welcher eine Maschine zum Beschriften von Briefen entwickelt hat. Ich kenne aber auch viele helle Köpfe. Oft ist die Vermarktung der Idee das Problem. Hier unterstützt unser Verband die Erfinder.


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Romantische Bucht auf der Insel Porquerolles

Südfrankreich im Riviera Beach Club Bei Schweizer Gästen beliebter Riviera Beach Club ■ Mittelmeer-Metropole Marseille und Port Grimaud ■ Grand Canyon du Verdon ■ Fakultatives Wanderpaket: Aktiv geniessen ■

Entdecken Sie mit uns die Naturschönheiten der französischen Riviera. Ob zu Fuss mit versierter Wanderleitung oder mit unserem Komfort-Fernreisebus, wir bringen Sie an die schönsten Orte der azurblauen Küste! Unser Ausgangspunkt ist Hyères, das malerische Städtchen mit viel mediterranem Charme, schönen Plätzen, Alleen und einer Fussgängerzone durch die Altstadt. Geniessen Sie Ihre Tage an der sonnenverwöhnten Mittelmeerküste im direkt am Meer gelegenen Riviera Beach Club.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Hyères. Hinreise via Genf, Valence auf der «Autoroute du Soleil» nach Hyères. 2. Tag: Genuss-Wanderung Halbinsel Giens.* Ausgangspunkt ist das Dorf Giens. Wir wandern zum kleinen Hafen Niel. Entlang der Landspitzen le Bric und la Galère erreichen wir den ehemaligen Leuchtturm von Escampobariou. Von dort aus laufen wir weiter in Richtung der Spitze l‘Hermitage bis zum kleinen Hafen la Madrague (Wanderzeit: ca. 3 Std.). Nachmittags individueller Besuch des hübschen palmengeschmückten Städtchen Hyères.

3. Tag: Marseille–Cassis. Ankunft in Marseille, der älteste Stadt Frankreichs und eine der bedeutendsten Hafenstädte Europas. Auf einer Stadtrundfahrt erleben wir die quirlige Mittelmeermetropole vom alten Hafen, wo sich die noblen Yachten an den Stegen drängeln, bis zur Basilika Notre-Dame de la Garde, welche auf einem 147 m hohen Kalkfelsen über der Stadt thront. Weiterfahrt entlang der Küste zum malerischen Fischerhafen Cassis, eingerahmt von der höchsten Steilküste des Landes und den traumhaften Felsenbuchten der Calanques. Zeit zur freien Verfügung. 4. Tag: Genuss-Wanderung Porquerolles.* Kurze Bootsfahrt zur kleinen Insel Porquerolles. Sie bezaubert durch ihr türkisblaues Meer, schattige Pinienwälder, steile Felsklippen und herrlichen Sandbuchten. Wir entdecken diese naturgeschützte Insel auf einer Rundwanderung (Wanderzeit: ca. 3 Std.). Der kleine, hübsche Hafenort Porquerolles mit seinen typischen Cafés lädt zum gemütlichen Verweilen ein. 5. Tag: Grand Canyon du Verdon. Fahrt entlang des Grand Canyon du Verdon, dem grössten Canyon Europas. Ohne Zweifel gehört er zu den beeindruckendsten Landschaftsszenarien im Süden Frankreichs. Durch

den etwa 21 km langen und bis zu 700 Meter tiefen Canyon fliesst der türkisfarbene Fluss Verdon. Die Schönheit der Schlucht mit ihrer üppigen Vegetation und den umliegenden Bergdörfern, entdecken wir bei unserer Panoramafahrt. 6. Tag: St. Tropez und Port Grimaud. Auf einem ganztägigen Ausflug besichtigen wir das ursprüngliches Fischerdorf St. Tropez. Heute ist der Ort Treffpunkt von Künstlern und Prominenz. Anschliessend treffen wir in Port Grimaud, dem «Klein-Venedig» Südfrankreichs, ein. Im Ausflugsboot gleiten wir gemächlich durch die Kanäle und bestaunen anlegende Luxusjachten und die architektonischen Schönheiten des Lagunenortes. 7. Tag: Hyères–Schweiz. Rückfahrt via Genf in die Schweiz zu den Einsteigeorten. * Mindestteilnehmerzahl bei Wanderungen erforderlich! Das Wanderpaket mit zwei Ausflügen ist im Voraus buchbar. Sie sparen min. 10 %. Einzel­ buchungen der Wanderungen vor Ort möglich.

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Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

BILD DER WOCHE

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Bilder Lacerda Antonio/EPA/Keystone, Marion Nitsch/ Bildungsdirektion Kt. Zürich

EINMAL FEUERBRAND LÖSCHEN, BITTE!

Alles eine Frage der Perspektive: Was aussieht wie die Dentalhygiene für Saurier, ist in Wahrheit der verzweifelte Kampf der Feuerwehr von Rio gegen die Flammen. Letzte Woche zerstörte ein riesiges Feuer Tausende von Karnevalskostümen, die in den Sambaschulen beim Hafen gelagert wurden.

FRAGE DER WOCHE

Was befindet sich im Fässchen des Bernhardiners? Luft. Das Schnapsfässchen des Bernhardiners, der Lawinenopfer mit der wärmenden Flüssigkeit vor dem Tod rettet, gilt heute als Mythos. Keines der erhalten gebliebenen Fässchen hat eine Öffnung; sie wurden vermutlich nur als Symbol für die geleistete Hilfe getragen. Und die Bernhardiner sind für diese Arbeit zu massig und längst durch Schäferhunde ersetzt worden. Früher transportierten die Hunde des Hospizes auf dem Grossen St. Bernhard aber durchaus stärkende Mittel, allerdings in Lederbehältern auf dem Rücken. Und wohl nichts Stärkeres als Wein.

ZITAT DER WOCHE

«Manchmal jage ich als ‹Hungry Shark› durch die Meere und schnappe Fische, Pinguine und Robben bis zum Platzen.» Regine Aeppli (58) steht im Wahlkampf um ihren Sitz im Zürcher Regierungsrat. Der «NZZ» erzählte sie, dass sie sich ab und zu mit einem Computerspiel vom politischen Alltag erholt.


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Der Gasthof «zum Löwen» im Jahr 1809. Geführt wurde er damals von Daniel und Elisabeth Hofmann.

Was lange währt, wird endlich Wirt

Der Gasthof «zum Löwen» im bernischen Worb ist seit 1676 im Besitz der gleichen Familie. Gastgeberin Caroline Bernhard führt den Betrieb in 13. Generation. Lange hat sie sich allerdings schwergetan, ihr Erbe anzutreten.

O

bwohl seit mehr als 300 Jahren im Besitz der gleichen Familie, hat der Gasthof «zum Löwen» in Worb BE keinen Staub angesetzt. Vielmehr weht seit November 2010 ein frischer Wind durch die traditionsreichen Räume. Zu diesem Zeitpunkt nämlich hat Caroline Bernhard den Betrieb in 13. Generation übernommen und ihren Eltern damit eine riesige Freude bereitet. Lange hatten diese darauf gehofft, der Gasthof möge in Familienhand bleiben, die langjährige und lieb gewonnene Tradition weitergeführt werden.

Pro Jahr wechseln 25 Prozent der Gastgeber ihre Gasthöfe, sagt Klaus Künzli, Zentralpräsident von Gastrosuisse, dem Schweizer Wirteverband. Der Gasthof «zum Löwen» in Worb pflege eine «aussergewöhnliche Tradition». Künzli fällt kein anderer Gasthof in der Schweiz ein, der auf eine so lange Geschichte zurückblicken kann. «Wirte-Dynastien tragen wesentlich zur Vielfalt im Schweizer Gastgewerbe bei», sagt er. Der Grundstein zu Caroline Bernhards Karriere wurde früh gelegt. Sie wuchs im obersten

Stock des Gasthofs auf, mit der Gast- als Kinderstube, den Mitarbeitenden ihrer Eltern als erweiterter Familie und dem gemeinsamen Mittags- als Familientisch. Mithelfen wollte die heute 33-Jährige von Kindsbeinen an, wurde von ihren Eltern aber immer wieder zu Geduld gemahnt: «Wenn du gross genug bist, um über den Tresen zu schauen, darfst auch du im Service mithelfen.» Also bewirtete sie die Gäste, solange sie noch zu klein war, mit Spielzeugkasse und Krämerliladen. Später nahm sie Schritt für


MENSCHEN WIRTE-DYNASTIE

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Starke Unterstützung für Caroline Bernhard (links) im «Löwen»: Mutter Ursula hilft bei Administrativem und übernimmt die Frühschichten, Vater Hans Peter kümmert sich um alles Haustechnische.

Die Geschichte des «Löwen»

Wer die Spuren des Gasthofs «zum Löwen» verfolgt, reist zurück bis ins 14. Jahrhundert. Erstmals urkundlich als Tavernenwirtschaft erwähnt wird das Gasthaus in der Berner Staatsrechnung aus dem Jahr 1375. Die Linie der heutigen Besitzerfamilie beginnt 1676. Dazwischen wurde die «Taverne ze Worwa» von verschiedenen Besitzern und Pächtern betrieben und diente gleichzeitig dem Gericht als Tagungsort. Als Zeugen dieser Zeit stehen den Gästen auch heute noch eine Gerichtsund eine Geduldsstube zur Verfügung. Auf dem Estrich lagern überdies zahlreiche Bilder und Menükarten aus vergangenen Tagen. Dass Caroline Bernhard trotz solch weit zurückreichender Wurzeln und Betriebsführung in 13. Generation erst die vierte Generation Bernhard ist, liegt daran, dass der Gasthof bereits vor ihr zweimal an eine Tochter übergeben worden war. So wechselte der Name der Besitzerfamilie 1809 von Roth zu Hofmann und 1907 schliesslich zu Bernhard. www.loewen-worb.ch


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MENÜKARTE: Am 20. September 1899 fand die 75. Jahresversammlung

der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft im Gasthof Löwen in Worb statt (oben). Es gab damals unter anderem Fleischsuppe, Pastete und Rindfleisch mit Emmentaler Speck und Bohnen. Unten das Menü für die Hochzeitsfeier im Jahr 1905 von «Hrn. Hermann Bernhard und Frl. Louise Gfeller».

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Schritt ihre Karriere in Planung: Welschlandjahr, Servicelehre, Saisonstellen, die Hotelfachschule Thun, ein Auslandaufenthalt als Reiseleiterin, einige Jahre auf Schloss Hünigen in Konolfingen BE und schliesslich eine Stelle bei der Hotelleriesuisse im Nachwuchsmarketing. Den «Löwen» hatte die Wirtetochter dabei stets im Hinterkopf. Dennoch zögerte sie, als ihre

Eltern 2007 ein erstes Mal mit einer Übernahme-Anfrage anklopften. «Der ‹Löwen› und ich, das war immer eine Hassliebe: auf der einen Seite die enorme Faszination für das Wirten, auf der anderen Seite das Familienleben, das deswegen oft zu kurz gekommen war.» Ihre Eltern so gut wie nie für sich allein gehabt zu haben, habe ihr bisweilen Mühe gemacht. «Die eine

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MENSCHEN WIRTE-DYNASTIE

Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

«Ich wollte renovieren, entstauben, frischen Wind in die Stube bringen.»

Caroline Bernhard ist 150 Prozent bei der Sache.

Woche Winterferien an der Lenk war mein jährliches Highlight. Da waren wir eine richtige Familie, mein Vater hat für uns gekocht.» Wer in einem solchen Umfeld gross werde, wisse genau, was es bedeute, ein solches Haus zu führen. «Es ist eine wunderbare, aber auch sehr aufopfernde Tätigkeit.» Caroline Bernhard gab sich als Vorgabe, 150 Prozent überzeugt sein zu müssen, erst dann würde sie Ja zum Abenteuer sagen. Es sollte weitere drei Jahre dauern, bis dieser Moment gekommen war. Dann aber gab es keine Zweifel mehr. «Ich wusste, ich würde es

mir nie verzeihen, wenn ich es nicht wenigstens versucht hätte.» Die einzige Bedingung der neuen «Löwen»-Chefin bei der Übernahme war: «Ich wollte renovieren, entstauben, frischen Wind in die Stube bringen.» Nicht mit dem Zweihänder, dafür respektiert und schätzt die Worberin die Geschichte des Hauses zu sehr, das neben dem Restaurant 13 Hotelzimmer, Konferenz- und Banketträume sowie ein Korkenziehermuseum beherbergt. Eine Veränderung sollte aber sichtbar sein. Sie entsorgte Militärrelikte aus dem Zweiten Weltkrieg, riss Böden her-

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Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

aus, warf Vorhänge und Kissen weg und liess die Tische abschleifen. Das und dazu neue Lampen unterstützen aufs Beste den Charakter der «Löwen»-Gaststube. Auch kulinarisch setzt Caroline Bernhard auf Neues. Küchenchef Paul Jurt überrascht mit aussergewöhnlichen Kreationen: Der Rosenkohl zum Suure Mocke wird als Kompott statt blanchiert gereicht, und die Pastinaken für die Suppe werden caramelisiert und mit Kumquat angereichert. Dank Jurt hat Caroline Bernhard schon Dinge gegessen, die sie bisher verschmäht hat. «Ich bin keine grosse Fleischesserin», sagt sie, «und hätte mir nie vorstellen können, jemals Schweinebauch zu essen.» Aber Jurts Pralinen vom Schweinebauch auf Topinamburpurée mit Streifen von GrannySmith-Äpfeln konnte sie nicht widerstehen. Text Karin Hänzi Bilder Mischa Imbach

MENSCHEN WIRTE-DYNASTIE

SCHILD: Das Löwenbild (oben) wurde 1750 gemalt, nachdem die «Taverne ze Worwa» abgebrannt war. Es diente als Wirtshausschild (aktuelles Schild Bild rechts). Das Haus wurde als «Tavernenwirtschaft Worb zum Leuwen» neu eröffnet.

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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

Sven Epiney und die Squaw

Die Kinder haben davon angefangen:

Ob es bei den Nanos zweierlei Geschlecht gebe oder ob die PurBänz Friedli über zelfigürchen am entmannte Indianer. Ende geschlechtsfreie Wesen seien. Wir waren unschlüssig, hofften, dass nicht allein die Pinkfarbenen mit Kussmund als Weiblein gedacht seien, tauften sicherheitshalber eines davon Sven Epiney und stellten uns vor, auch hinter den Maskeraden der Banditen stecke die eine oder andere Banditin. Viel wichtiger aber: «Vati, wie kommen wir in den nächsten zwei Wochen bloss an die noch fehlenden elf Nanos?» Wo wir doch im tiefsten Volg-Land in den Ferien sind. Rasch war die nächstgelegene Migros-Filiale ausfindig gemacht: in Ilanz. Den Indianerhäuptling von letzter Woche übri-

gens, den Lego-Männchen-Häuptling, hat unser Hansli schon mal entmannt. Nein, er hat nicht dessen Speer ins Zeughaus gebracht, er hat ihm schlicht die Frisur einer Squaw aufgesetzt, eines Lego-Weibchens aus einer früheren Serie der Steckfigürchen – und schon war der Häuptling eine … Verdammt, eine was jetzt?! «Häuptlingin» geht ja wohl nicht. Also muss ich «Weibliches Wort für Häuptling» googeln, stosse in diversen Chats auf muntere Kommentare zur Frage, weshalb es solch ein Wort eben

just nicht gebe, und finde schliesslich heraus, dass das Englische durchaus eine Häuptlingin kennt: Woman Chief.

Wäre der Rollentausch doch auch im wirklichen Leben so einfach! Dann würden wir Männer,

die mindestens die Hälfte der Hausarbeit erledigen, mehr als die statistische Nichtigkeit von 0,6 Prozent ausmachen. Wieder fällt mir die Sentenz aus einem Greppener Aufsatz ein: «Ein Hausmann ist im Grunde genommen ein stinknormaler Mann, er macht einfach den Haushalt.» Die simple Feststellung aus Schülerhand freut mich umso mehr, als ein Grossverteiler uns Hausmänner in einem TV-Spot gerade mal wieder als Deppen hinstellt. Nur, damit das klar ist, Leute: So wie der unrasierte Niklaus-Meienberg-Wiedergänger am Fernsehen, der in seinem Ramones-T-Shirt darauf wartet, dass die businessmässig im Deuxpièces einherstolzierende Gattin ihm am Abend die Zeitung heimbringt, auf dass er die Supermarkt-Tiefpreise raussuche, so sieht ein Hausmann nicht aus! Im Fall. Wo waren wir? In Greppen, beim Aufsatz

«Was ist ein Hausmann?». Eine Sechstklässlerin wusste es präzis: «Ein Hausmann ist ein Mann, der immer putzen und Wä-

sche waschen muss. Und am Abend muss man kochen und abwaschen und dazu gleich noch abtrocknen und die Küche sauber putzen. Und am Morgen das Essen bereitmachen, dann noch den Sohn wecken. Dann muss man noch den Boden aufnehmen.» Woher weiss die das: dass man den Sohn wecken muss? «Hansli, ufstah!» Weiss sie auch, dass er darob meist nicht sonderlich erbaut ist? «Wott nid i d

«Ein weibliches Wort für Häuptling?» Schuel!» (den quengelnden Tonfall kennen Sie, nicht wahr?). Jeden Morgen klang es in den letzten Wochen so. Bis vorigen Mittwoch. Da erwachte unser Sohn glühend heiss; hoch fiebrig war er, hatte die halbe Nacht gehustet. Ich: «Du bist krank, musst zu Hause bleiben.» – «Aber i wott i d Schuel!!!» Das mit dem gewaltsamen Wecken des Sohnes falle nun, da auch wir Zürcher endlich Sport-

ferien hätten, ja fürs Erste weg, mögen Sie einwenden. Wo denken Sie hin? «Ha-aans, aufstehen! Snowboardschule!» Bänz Friedli live: 16. 2. Ilanz GR, Aula Stadtschule.

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40 | Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

«Ich hätte nie gedacht, dass ich das noch erlebe»

Elham Manea, Expertin für Demokratisierungsprozesse in arabischen Ländern, bewegen die aktuellen Aufstände. Die Politologin, für welche die Orte der Revolte auch Heimat bedeuten, ist überzeugt: In Nordafrika und im Nahen Osten wird Geschichte geschrieben.

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ie Welt schaut nach Ägypten, verfolgt die Protestwelle in anderen arabischen Ländern, das Streben nach Demokratie. Elham Manea, Politologin und jemenitisch-schweizerische Doppelbürgerin, zeigt sich beeindruckt von der Jugend, die in diesen Tagen für die Freiheit des Volkes kämpft. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses am Donnerstagabend enttäuschte der ägyptische Präsident Hosni Mubarak Millionen, die auf seinen Rücktritt warteten. Elham Manea, Hosni Mubarak hat dem Druck der Demonstranten nicht nachgegeben und ist nicht zurückgetreten. Was geht in Ihnen vor?

Es wäre ein historischer Moment gewesen. Das ist eine grosse Enttäuschung. Mubarak hat die Botschaft des Volkes nicht verstanden. Die Leute sind am Ende ihrer Geduld. Die friedliche Art der Demonstration ist nun gefährdet. Mubarak hat Millionen von Ägypterinnen und Ägyptern auf dem Tahrir-Platz in Kairo enttäuscht.

Mubaraks Zeit ist schon längst abgelaufen. Er hat keine andere Wahl, als abzutreten. Was aber viel bedeutender ist, ist die Art und Weise, wie die jungen Menschen auf der Strasse stur weitermachen. Sie lassen nicht locker. Dieser Druck macht dem militärischen Regime klar, dass die Situation eskaliert, tritt Mubarak nicht zurück.

Welche Rolle spielte der 30-jährige Wael Ghomin, einer der führenden Freiheitsaktivisten und aktiver Blogger?

Die Rolle des Marketingdirektors von Google für die Region Nahost und Nordafrika ist entscheidend. Mit seinem Willen, für die Freiheit im Land zu sterben, wurde er zur Führungsfigur der Protestbewegung. Zwölf Tage war er in Haft, am 7. Februar kam er frei, Hunderttausende jubelten ihm auf dem Tahrir-Platz zu, als er am Tag danach eine Rede hielt und der Bewegung damit neuen Schub verlieh. Wäre mit einem Rücktritt das Problem gelöst gewesen?

Mubarak ist nur ein Mann. Was bleibt, ist ein korruptes System. Die jungen Menschen wollen, dass sich das System ändert. Mit Mubaraks Vize Omar Suleiman werden die Probleme nicht gelöst. Er ist ein Produkt des militärischen Regimes, das nicht an Demokratie glaubt. Die optimistische Variante wäre eine Art türkisches Model. Die Armee garantiert den Übergang zu einer sakulären Demokratisierung. Beim pessimistischen Szenario bleibt das alte System bestehen, und nur die Gesichter werden ausgetauscht. Wie gross schätzen Sie die Gefahr eines erstarkenden Islamismus ein, und wie stehen die Chancen für eine Demokratisierung?

Die jungen Kräfte, welche die ganze Veränderung angestossen

haben, wurden in Ägypten erst spät an den Verhandlungstisch geladen und können sich dort bisher kein Gehör verschaffen. Die junge Generation muss aber in den Demokratisierungsprozess eingebunden werden. Es waren die Jungen, die auf dem TahrirPlatz keine religiösen Parolen duldeten. Die Gefahr eines erstarkenden Islamismus besteht. Wir haben nicht genug Erfahrung, um klar zu sagen, in welche Richtung es gehen könnte. Dennoch darf dies nicht als Vorwand gelten, um die Demokratisierung zu verhindern. In Tunesien fragt man sich, ob die alte Garde das Streben nach Demokratie zulässt. In Ägypten wird die Armee bleiben. Das bedeutet, dass diese Armee die Kontrolle über den Staat behält und den Prozess der Demokratisierung beeinträchtigen wird. Sie beschäftigen sich nicht nur beruflich mit dem Aufstand in der arabischen Welt, Sie wurden am Nil geboren und haben in Kuwait und Jemen studiert. Wie durchlebten Sie die letzten Tage, die im Zeichen des Volksaufstands in der arabischen Welt standen?

Auf verschiedene Art, würde ich sagen. Sachlich auf fachlicher, intellektueller Ebene, weil ich an der Uni Zürich Seminare leite, in

denen Demokratisierungsprozesse in arabischen Ländern, regionale Politik, soziale Strukturen und die Situation der Frau Thema sind. Auf persönlicher Ebene sehr emotional. Meine Mutter lebt in Ägypten, ich habe viele Verwandte, viele Freundinnen und Freunde dort. Ich sorge mich um ihre Sicherheit und ihr Wohl wegen der Plünderungen und der Gesetzlosigkeit. Auf dritter Ebene erlebe ich diesen Volksaufstand in der arabischen Welt als Menschenrechtsaktivistin, als jemand, der sich seit Jahren für die Demokratisierung und die Menschenrechte einsetzt. Ich hätte nie gedacht, dass ich diesen historischen Augenblick noch erlebe. Sie kämpfen gegen die Tränen.

Ja, es bewegt mich, und nicht nur mich. Wenn ich ehrlich bin, hatten wir die Hoffnung beinahe aufgegeben, dass die Menschen aufbegehren werden, junge Menschen, die laut bekunden: Wir haben es satt. Wir fordern Freiheit, Demokratie, Bürgerrechte. Ist das, was in Tunesien und Ägypten zurzeit passiert, Geschichte im Werden?

Ja, das ist es. Die Jugend von heute hat diese epochale Geschichte geschrieben. Was wir heute sehen, hat unsere Hoff-

«Der Kampf für Demokratie hat im Internet begonnen. Facebook spielt eine wichtige Rolle.»


INTERVIEW ELHAM MANEA

Nahost-Kennerin und Vermittlerin zwischen den Kulturen

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Elham Manea (44) wurde in Ägypten geboren, studierte in Kuwait Politikwissenschaften und arbeitete anschliessend drei Jahre als Assistentin an der Universität in Sanaa, Jemen. 1995 schloss sie ihren Master in vergleichender Politikwissenschaft an der American University in Washington ab. 2001 erlangte sie ihren Doktortitel an der Universität Zürich. Heute ist sie dort Dozentin am Institut der Politikwissenschaften. Ihr Fachgebiet umfasst Demokratisierungsprozesse in der arabischen Welt. Die jemenitischschweizerische Doppelbürgerin ist verheiratet, hat eine Tochter, lebt in Bern und hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter «Ich will nicht mehr schweigen: Der Islam, der Westen und die Menschenrechte» (Herder Verlag).


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INTERVIEW ELHAM MANEA

Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

nung bei Weitem übertroffen. Wir können das, was passiert ist, eine Revolution nennen. Ich habe eine Freundin in Ägypten, sie war beim Millionenmarsch auf den Tahrir-Platz dabei. Bei diesem Massenprotest sei das Volk eins geworden: Männer und Frauen, Arme und Reiche, Muslime und Christen, Hausmeister und Absolventen der amerikanischen Universität. Es wurde nicht «Allah akbar», «Gott ist gross», gerufen, überhaupt keine religiösen Parolen. Nein, das Volk hat die Nationalhymne gesungen. Meine Freundin berichtete mir, sie hätte in diesem Moment Hühnerhaut bekommen, manche hätten auch einfach geweint.

Proteste ohne Ende Ihren Anfang nahm die Revolution in Tunesien. Inzwischen haben sich die Proteste auf andere arabische Länder ausgeweitet. Die dortigen Machthaber fürchten den Dominoeffekt und machen in der Not Zugeständnisse. Tunesien: Am 17. Dezember 2010 zündet sich der tunesische Gemüsehändler Mohamed Bouazizi an, weil Ungerechtigkeit und Misshandlung ihn dazu treiben. Die Verzweiflungstat löst einen Flächenbrand aus. In der Hauptstadt Tunis kommt es zu Demonstrationen und Plünderungen. Auch Tote fordert die Jasminrevolution (ein ironischer Bezug auf die Machtübernahme Ben Alis 1987, die er als Jasminrevolution verklärte). Am 14. Januar gibt Präsident Ben Ali dem Druck nach und setzt sich nach Saudi-Arabien ab.

Algerien: Junge Demonstranten tragen ihre Wut seit Monaten auf die Strasse. Die Unruhen kosten Menschenleben. Selbstverbrennungen nehmen zu. Die Jugend sieht in ihrer Heimat keine Zukunft, obwohl sie die zweitgrösste Volkswirtschaft Afrikas ist. Nachdem die Preise für Grundnahrungsmittel im Land explodiert waren, füllt Präsident und Hardliner Bouteflika die Getreidevorräte auf, um den Volkszorn im Zaum zu halten, und macht die Erhöhungen kurzerhand wieder rückgängig.

Die Botschaft ist klar: Die Jungen haben genug von Folter, Korruption, Arbeitslosigkeit. Sie wollen eine Zukunft. Sie gehen auf die Strasse für Demokratie, Menschenrechte, Pressefreiheit. Nach der Selbstverbrennung des tunesischen Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi gab es religiöse Gelehrte, die diesen Akt verurteilten. Sie prophezeiten, Selbstmörder wie Bouazizi würden in der Hölle enden. Die Jugend reagierte auf diese Äusserung mit Wut. Sie versteht die Tat als das, was sie ist. Ein Zeichen der Verzweiflung, des Zorns, der Perspektivlosigkeit. Es folgte die Forderung nach Bürgerrechten. Der wirtschaftliche Aufstand wurde ein politischer. Es gibt zweifelsohne eine Mittelschicht, die in der Vergangenheit nur damit beschäftigt war, Geld anzuhäufen. Doch es gibt eben auch eine Mittelschicht, die mehr will: Demokratie, Menschenrechte, echte Modernisierung.

Demonstration am 28. Januar 2011 in Tunis. Marokko: Selbstverbrennungen wie in Tunesien finden in Marokko Nachahmer. Demonstrationen aber bleiben bisher aus. Die Jugend leidet auch hier unter der hohen Arbeitslosigkeit. König Mohammed VI., politischer Machthaber und religiöses Oberhaupt, ist beliebt, verspricht Jobs und senkt die Preise. Syrien: Die Sicherheitsbehörden haben angekündigte Proteste bisher verhindert. Präsident al-Assad und seine Geheimdienste dulden keinen Volksaufstand. Trotzdem denkt al-Assad laut über Reformen nach. Jemen: In der Hauptstadt Sanaa und in Südjemen, das eigentlich

die Unabhängigkeit von Nordjemen anstrebt, kommt es zu Protesten. Verlangt werden das Ende der Korruption, bessere Lebensbedingungen und der Rücktritt von Präsident Saleh. Saleh ist wie Mubarak in Ägypten seit rund 30 Jahren am Schalthebel. Er willigt ein, keine weitere Amtszeit anzustreben. Auch eine Steuersenkung stellt er in Aussicht. Jordanien: Die jungen Jordanier strömen zu Tausenden auf die Strasse, um für politische Reformen zu demonstrieren. König Abdullah II. jedoch landet nicht im Kreuzfeuer der Kritik. Trotzdem lässt er den Protesten Taten folgen und setzt die Regierung ab.

Welche Rolle spielt das Internet?

Bild Keystone

Ägypten: Die Jasminrevolution setzt sich in Ägypten fort. Millionen demonstrieren auf dem Tahrir-Platz. Tote sind zu beklagen. Mubarak, go away, lautet die klare Botschaft. Vor allem die jungen Ägypter haben genug. Despot Mubarak verspricht aber lediglich, im September nicht mehr zu kandidieren. Selbst am letzten Donnerstag bei seiner enttäuschenden Rede erstickt er alle Hoffnungen auf einen sofortigen Rücktritt im Keim.

Wie erklären Sie sich diesen Mut zur Revolte?

Der Kampf für diese demokratische Wende hat im Internet begonnen. Facebook und Twitter spielen eine wichtige Rolle. Als sich Ben Ali am 14. Januar nach Saudi-Arabien absetzte, wurde in Ägypten sofort eine Website aufgeschaltet. Dort stand: «Der 14. Januar ist für Tunesien der Tag, an dem Ben Ali flüchtete. Für den 25. Januar rufen wir


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Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

INTERVIEW ELHAM MANEA

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| 45 Jsabella Zädow Diplomierte Ernährungsberaterin HF

den Tag des Zorns aus.» Dieses Beispiel zeigt: Die junge Generation hat das Potenzial des Internets erkannt. In Ägypten gibt es zwölf Millionen Internetnutzer, und 800 000 Ägypterinnen und Ägypter tummeln sich auf Facebook. Allgemein ist die Internetnutzung im arabischen Raum innerhalb weniger Jahre von geschätzten 4,2 Millionen auf 56 Millionen Nutzer explodiert. Amerika und der Westen müssen sich Gedanken darüber machen, wie sie mit diktatorischen Regimen umgehen wollen. Hat der Westen in der arabischen Welt stets die falschen Verbündeten gesucht?

Lange Zeit haben die USA die Weltpolitik durch die Brille des Kalten Krieges betrachtet und ihre Realpolitik auch in den arabischen Ländern darauf ausgerichtet. Amerika hat dort Verbündete gesucht und gefunden: SaudiArabien, Jemen, die Vereinigten Arabischen Emirate. Ägypten wurde sogar zum wichtigsten Verbündeten der USA. 2001, nach dem Terroranschlag in New York, wurde diese Politik für eine kurze Zeit geändert. Die Regierung Bush erkannte damals, dass die Realpolitik in der Vergangenheit die Radikalisierung angekurbelt hatte. Daraufhin begann Amerika, in den arabischen Ländern aktiv Demokratisierungsprozesse zu fördern. Nach dem Wahlsieg der radikalislamischen Hamas in Palästina änderte Amerika den Kurs wieder, der Demokratisierungsprozess geriet ins Stocken. Was können die Protestierenden vom Westen erwarten?

Man sollte nicht zu viel erwarten. Amerika, Europa, selbst die Schweiz schützen in erster Linie ihre nationalen Interessen. So oder so muss der Wille zum Wandel von den Menschen in den arabischen Ländern kommen. Die Menschen in Ägypten, Tunesien, Jordanien, in Syrien, im Sudan, und Jemen müssen die Veränderung wollen, sonst ist sie nicht nachhaltig.

Ben Alis Schwager, der tunesische Milliardär Belhassen

WAS KOCHE

ICH HEUTE? Stellen Sie sich diese Frage auch manchmal? Suchen Sie nicht zu weit. Auch einfache Mahlzeiten können ausgewogen sein. Grünes Curry mit Quorn™

Manea rät, später die arabischen Länder wieder zu bereisen.

«Die arabischen Autokraten beschwören eine Kultur der Angst.» Trabelsi, wird von Kanada an Tunesien ausgeliefert. Wie wichtig ist es, dass solche Profiteure, die sich jahrelang bereicherten, in der geschröpften Heimat zur Rechenschaft gezogen werden können?

Sehr wichtig. Alle Menschen in arabischen Ländern erfahren, dass trotz parlamentarischen Wahlen die Machthaber nicht zur Rechenschaft gezogen werden. In Jemen haben wir seit 1993 sogenannt freie Wahlen, viel fortschrittlicher als in Ägypten. Am Schluss aber bleibt die herrschende Partei an der Macht und der Clan des jetzigen Präsidenten Saleh. Niemand dieses Clans kommt vor Gericht, wenn er auf der Strasse einen Menschen anfährt. Es ist das ewig gleiche Spiel: Die arabischen Autokraten beschwören eine Kultur der Angst. Viele Missstände in Jemen gleichen jenen in Tunesien oder Ägypten. Wie hoch schätzen Sie das Risiko ein, dass das Land auseinanderbricht?

Der Aufstand in Jemen unterscheidet sich bezüglich der Qua-

lität von den Umwälzungen in Tunesien und Ägypten, der Geist dahinter ist ein anderer. In der Hauptstadt Sanaa demonstrieren die Menschen bis um 12 Uhr mittags, dann gehen sie Kat kauen, in Jemen die Volksdroge Nummer eins. In Südjemen hingegen hält der Protest den ganzen Tag an. Die Bewegung ist nationalistisch, verlangt wird die Abspaltung von Nordjemen. 1993, als zum ersten Mal freie Wahlen stattfanden, war die Hoffnung auf Veränderung gross. Ich war damals vor Ort. Doch die Regierung unter Präsident Saleh verpasste es, eine wirkliche Demokratisierung einzuleiten. Langfristig kann der Norden nicht regieren, ohne die Anliegen des Südens ernst zu nehmen. In Jemen ist die stärkste Opposition islamistisch geprägt, daher könnte die Demokratisierung in eine andere Richtung steuern. Soll man als Tourist möglichst schnell wieder in diese Länder reisen?

Ich finde, dass wir uns solidarisch zeigen müssen. Sobald sich die Situation normalisiert, sollte man wieder in diese Länder reisen. In Tunesien leben vier Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. In Ägypten sind es sogar 20 Prozent. Die Menschen kommen auch dank der Einnahmen aus dem Tourismus über die Runden. Der Tourismus füttert nicht nur das Regime. Interview Judith Wyder Bilder Gerry Nitsch

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48 | Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

Mit Migros-Milch zum Die Migros verfolgt ein ehrgeiziges Ziel. In nur zwei Jahren soll die Umweltbelastung durch die meistbenutzten Migros-Verpackungen um zehn Prozent sinken. So stammt der Rohstoff für die Milchkartons neu aus schonend bewirtschafteten Wäldern.

M

it energischen Schritten geht Jean-Charles Gander (43) durch die blitzblanken Produktionshallen der Estavayer Lait SA (Elsa). Die Stimmung in den peinlich sauberen Räumen ist richtig entspannend, beinahe schon einschläfernd: Die kolossalen Maschinen aus schimmerndem Chromstahl zischen rhythmisch, die Luft ist auf angenehme 22 Grad klimatisiert, und weil gerade Fruchtjoghurt abgefüllt wird, duftet es nach Erdbeeren.

Rücksicht auf das vielfältige Leben im Wald

Doch Gander, der bei der Elsa als Chef der Qualitätssicherung arbeitet, wirkt keineswegs schläfrig. Schliesslich steht diesem Unternehmen der M-Industrie eine grosse Umstellung bevor. Spätestens bis Anfang des nächsten Jahres sollen alle Milchkartons der Migros den strengen Anforderungen der Waldschutzorganisation Forest Stewardship Council (FSC) genügen. Es geht um nicht weniger als 120 Millionen Liter Milch, die jährlich im freiburgischen Estavayer-le-Lac abgefüllt werden. Erste Milchpackungen mit dem FSC-Gütesiegel stehen jetzt schon in den Migros-Verkaufsregalen. Gander deutet auf eine mächtige Kartonrolle. «Die wiegt 300 Kilo und reicht für 8400 Milchschachteln», erklärt er. «Der Rohstoff für diesen Karton ist Holz aus skandinavischen Wäldern, die gemäss den strengen FSC-Regeln bewirtschaftet werden.» In diesen Wäldern ist zum Beispiel grossflächiger Kahlschlag verboten, und die Forstarbeiter nehmen Rücksicht auf seltene Pflanzen-

gemeinschaften. Auch bestimmte Mengen an Totholz sind vorgeschrieben, weil darin Tiere Unterschlupf finden. Die Umstellung auf FSCMilchkartons ist nur eine von zahlreichen Massnahmen im Rahmen einer ehrgeizigen Migros-Initiative. Bis Anfang 2013 will die Detailhändlerin die Umweltbelastung durch die Verpackungen der meistverkauften Produkte um zehn Prozent reduzieren. «Es geht darum, die Ökobilanzen dieser Verpackungen zu verbessern», erklärt Heidi Oswald, Projektleiterin Ökologie beim Migros-GenossenschaftsBund. «Diese Bilanzen berücksichtigen den ganzen Lebensweg der Verpackungen, von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung.» Dabei werden die Auswirkungen auf die Umwelt untersucht, zum Beispiel die Klimabelastung durch CO2 oder die Versauerung von Böden. Die Methode zur Berechnung der Ökobilanz hat das Bundesamt für Umwelt entwickelt.

Strenge Anforderungen an die Ökoverpackungen

Das Ziel einer Reduktion um zehn Prozent ist umso ambitionierter, als die Migros bereits bisher viel für umweltfreundliche Verpackungen getan hat. Einige Beispiele gefällig? Durch leichtere Gläser bei Léger- und FavoriteKonfitüren werden jährlich 118 Tonnen Glas und sowie 66 Tonnen CO2 eingespart. Dank sparsamem Einsatz von Transportverpackungen bei MiflocKartoffelstock benötigt die Migros jährlich 32 Tonnen weniger Karton. Ebenso wichtig wie das

Weglassen von unnötigen Verpackungen ist die Verwendung von Recyclingmaterial. So bestehen zum Beispiel Migros-IceTea-Flaschen zu 30 Prozent und Aproz-Flaschen sogar zu 35 Prozent aus Pet-Recyclat. Die Liste grosser und kleiner Massnahmen liesse sich noch lange fortsetzen. Eines haben die Ökoverpackungen alle gemeinsam: Sie genügen vollumfänglich den Anforderungen an Sicherheit, Hygiene und Optik.

Raffinierter Joghurtbecher im Härtetest

Manche Ökoverpackungen haben bei der Migros bereits eine langjährige Tradition. Dazu gehören die sogenannten K3-Becher, in die bei der Elsa bereits 70 Prozent aller Joghurts abgefüllt werden. Gander demonstriert stolz, wie raffiniert diese Verpackung konstruiert ist: Für Stabilität sorgt eine Kartonumantelung, die sich nach dem Genuss des Joghurts einfach abreissen und rezyklieren lässt. Zurück bleibt ein extrem dünnwandiger Kunststoffbecher. «Den Verbrauch von Plastik, für dessen Herstellung Mineralöl benötigt wird, können wir so stark reduzieren», erklärt der Elsa-Qualitätschef. Bevor die K3-Becher erstmals in den Handel kamen, wurden sie seinerzeit gründlich auf ihre Belastbarkeit geprüft. Selbst MiniCrashtests führte die Elsa durch. Inzwischen zählen die Ökobecher zu den bewährtesten Verpackungen: Nicht weniger als 250 Millionen K3-Becher werden jährlich in Estavayer-le-Lac mit Joghurt gefüllt. Text Michael West Bilder Martin Guggisberg

Qualitätschef Jean-Charles Gander


NEUES AUS DER MIGROS

gesunden Wald

Der Karton, aus dem die Milchschachteln entstehen, ist neu FSC-zertifiziert (links). Auch die K3-Joghurtbecher sind dank kleinem Kunststoffanteil sehr umweltfreundlich (unten).

DAS SAGT DER MIGROS-CHEF

Herbert Bolliger über die Initiative:

in den Elsa-Anlagen: Hier werden jährlich 120 Millionen Liter Milch in Kartons abgefüllt.

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«Die Migros nimmt in allen Bereichen Rücksicht auf die Umwelt, auch bei den Verpackungen. Darum verpflichten wir uns, in zwei Jahren ein hochgestecktes Ziel zu erreichen: Wir wollen die Verpackungen der 250 beliebtesten Produkte schrittweise optimieren und so die Umweltbelastung um zehn Prozent senken. Wir setzen auf durchdachte Lösungen: Einsatz von Karton und Papier aus nachhaltiger Waldwirtschaft, Verzicht auf Doppelverpackungen, dünnere und dennoch stabile Hüllen, noch höhere Rezyklatanteile bei Pet- und Kartonverpackungen. Oder kurz gesagt: Produkte in gewohnter Qualität, aber weniger Drumherum.»


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

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«Wir wollen nicht ungezügelt wachsen»

Die Nachfrage nach Bioprodukten steigt kontinuierlich. Renato Isella, Projektleiter Bio der Migros, erläutert die Hintergründe und erklärt, wie und warum die Migros ihr Engagement weiter verstärkt.

B

iologisch produzierte Produkte liegen seit Jahren im Trend. Seit 2004 hat sich der Umsatz in der Schweiz um gut ein Viertel erhöht. Allein die Migros erzielte im vergangenen Jahr mit Bioprodukten einen Umsatz von 407 Millionen Franken, was einer Steigerung von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Inzwischen ziert das schon 1995 eingeführte Migros-Bio-Label mehr als 1000 Produkte und steht für die Förderung des biologischen Landbaus ebenso wie für hohe Qualitätsstandards. Was das bedeutet und wie sich Bio weiterentwickeln wird, weiss Renato Isella, bei der Migros zuständig für das gesamte Biosortiment. Renato Isella, welche Bioprodukte sind heute besonders gefragt?

Die nach wie vor grösste Bedeutung hat Bio in der Ernährung, weil hier Natürlichkeit und Frische besonders zählen. Früchte und Gemüse sowie Molkereiprodukte werden stark nachgefragt und immer mehr auch Convenience- und Tiefkühlprodukte, die ebenfalls zunehmend biologisch hergestellt werden. Mit dem wachsenden Umweltbewusstsein der Gesellschaft sind auch Kleider aus biologischer Produktion im Trend, und auf den Frühling hin steigt wiederum die Nachfrage nach natürlichem Dünger.

Die Nachfrage scheint ungebrochen, wo setzt die Migros Schwerpunkte?

Entwicklungspotenzial gibt es fast überall, beispielsweise beim Fisch, aber auch bei den Biogetränken oder beim biologisch produzierten Fleisch. Es ist aber nicht so, dass wir einen Bereich gezielt ausbauen und andere vernachlässigen. In erster Linie geht es uns darum, die Konsumenten auf die grosse Vielfalt unserer Migros-Bioprodukte aufmerksam zu machen. Das tun wir etwa mit Massnahmen, wie wir sie schon im Dezember durchgeführt haben Ω zu den 2247 dauerhaft im Preis gesenkten Produkten gehören über 200 Produkte aus unserem Biosortiment. Also ein Wachstum um fast jeden Preis?

Nein. Wir wollen selektiv wachsen, ein ungezügeltes Wachstum würde sich mit Bio nicht vertragen. Das wäre auch nicht im Sinn des Konsumenten. Inwiefern nicht?

Der Konsument erwartet von uns zu Recht, dass wir ihm jetzt nicht

«Es werden immer mehr BioTiefkühlprodukte hergestellt.»

Renato Isella: «Bioprodukte dienen nicht nur der persönlichen Gesundheit, sondern schützen auch die Umwelt nachhaltig.»

einfach sämtliche Angebote auch als Bioprodukte um die Ohren schlagen, sondern eine vernünftige Auswahl treffen. Natürlich ist es letztlich der Konsument selber, der über sein Einkaufsverhalten entscheidet. Um seine Wahlfreiheit in der immer komplexer werdenden Konsumwelt auch richtig ausüben zu können, zählt er auf unsere Selektion.

wenn diese nicht gleichzeitig auch davon profitiert? Unsere Bioprodukte müssen allen Anforderungen genügen und sind damit nicht nur der persönlichen Gesundheit, sondern auch einem nachhaltigen Schutz der Umwelt verpflichtet.

Und die wäre?

Ich persönlich bin fest davon überzeugt: Der Konsument will umfassende Lösungen, er will nicht einfach ein Produkt, von dem er zwar weiss, dass es für ihn persönlich gut ist, er aber keine Ahnung hat, ob es auch für die Umwelt in Ordnung ist. Wer ein Bio-Brot kauft, der will sicher sein, dass das Produkt auch in anderen

Indem wir verbindliche Kriterien definieren, warum etwas Bio ist und was das wem bringt. Es ist schon wahr, dass das emotionale Gesundheitsmotiv beim Konsumenten stark zählt, dass er also gerne das isst, was frisch und möglichst natürlich produziert wurde. Aber was bringt es der Umwelt,

Glauben Sie, dass sich das Einkaufsverhalten bezüglich Bioprodukten in diese Richtung ändern wird?


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NEUES AUS DER MIGROS

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«Die Migros leistet einen wertvollen Beitrag» Regina Fuhrer ist Präsidentin von Bio Suisse, des Dachverbands der Schweizer Knospe-Betriebe. Die Träger des Verbands sind rund 5700 Schweizer Knospe-Bauern und -Gärtner. Regina Fuhrer, wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit der Migros? Sie ist wichtig, weil die Migros Schweizer Biorohstoffe ausschliesslich von Bio-Suisse-zertifizierten Betrieben bezieht. Damit unterstützt sie eine naturnahe, nachhaltige Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung. Die Migros leistet so einen wertvollen Beitrag für die Weiterentwicklung des Schweizer Biolandbaus und kann sich auf die lange Aufbauarbeit von Bio Suisse abstützen. Und wie beurteilen Sie das Migros-Biosortiment? Bei den importierten Bioprodukten und bei der Verarbeitung richtet die Migros sich nach der Bioverordnung und nicht nach den Richtlinien von Bio Suisse. Nur die von der Migros angebotenen Biorohprodukte aus der Schweiz entsprechen unseren Richtlinien. Dies ist ein Beitrag zum hohen Standard des gesamten Biolandbaus in der Schweiz.

Lebensbereichen positive Standards setzt, beispielsweise beim Transport der Rohstoffe oder bei der Verpackung. Hier liegen noch grosse Potenziale brach. Nennen Sie uns ein besonders positives Beispiel.

Nehmen Sie die Bio-Baumwolle. Die Migros fördert seit 2001 den Anbau von Bio-Baumwolle. Beim Anbau werden Schädlinge ausschliesslich mit natürlichen Methoden bekämpft, das Ziel ist ein sich selbst regulierendes AgrarÖkosystem. Wir halten dabei nicht nur die strengen Kriterien der EUBio-Verordnung für den Anbau ein, sondern lassen auch die ganze weitere Verarbeitung von unabhängiger Stelle auf die ökologische Unbedenklichkeit kontrollieren. Und mittlerweile gibt uns der Erfolg recht. Migros Bio Cotton erfreut sich steigender Beliebtheit bei den Konsumentinnen und Konsumenten. Nach welchen Kriterien werden Schweizer Bioprodukte produziert?

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Landwirtschaftsbetrieben, die nach den Richtlinien von Bio Suisse, mit denen wir Anfang Jahr den langjährigen Zusammenarbeitsvertrag erneuert haben, zertifiziert sind. Der Katalog an Kriterien ist sehr umfangreich, er enthält zum Beispiel den absoluten Verzicht auf Gentechnik. Für die Verarbeitung und den Import von Bioprodukten halten wir uns an die Schweizer Bio-Verordnung. Ist Bio ein gesamtschweizerischer Trend, oder sehen Sie regionale Unterschiede?

Wir bemerken einen Graben zwischen urbaner und ländlicher Bevölkerung sowie der Romandie und der Deutschschweiz. Zu den weitaus häufigsten Konsumenten von Bioprodukten zählen die Bewohner städtischer Agglomerationen in der Deutschschweiz. Im Tessin etwa oder im Wallis ist der Anteil an verkauften Bioprodukten zwar noch kleiner, aber das Nachholpotenzial dafür umso grösser. In diesen Regionen werden wir künftig sicher noch zulegen.

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as Bild ist 1965 in einer Migros-Filiale entstanden: Beherzt greifen der weisshaarige Mann und seine Partnerin in die vollen Einkaufsregale. Sie gehören zu einer Generation, für die Selbstbedienung im Laden noch keine Selbstverständlichkeit ist. Anders ergeht es dem kleinen Mädchen: Es wächst im Überfluss der boomenden 60erJahre auf, der Einkaufsbummel durch den bunten Supermarkt gehört später einmal zu seinen Kindheitserinnerungen. Die 60er-Jahre waren für Migros-Kunden ein Jahrzehnt der Innovationen, die man sich früher nie hätte träumen lassen: Am Fernsehen liefen schwarzweisse Werbespots für Migros-Bratpfannen, in denen dank Teflonbeschichtung nichts anbrannte. Die Detailhändlerin machte dem traditionellen Uhrenhandel Konkurrenz, indem sie die Mirexal-

Armbanduhr und einen elektrischen Wecker einführte. Schon im ersten Jahr wurden über 120 000 Uhren verkauft. Die wohl grösste Pioniertat im Detailhandel der 60er war die Einführung des Migros-Data-Systems: Das Zentral-Laboratorium der Migros ermittelt bei Hunderten von Artikeln die Konsumationsfrist. Ab sofort wussten die Kunden, wie lange die gekauften Waren haltbar waren. Die Migros warb für die revolutionäre Neuerung mit einem TV-Spot, in dem eine Konsumentin von einer Augenbinde befreit wurde. Die beschaulich wirkende Einkaufsszene auf dem Bild stammt also aus einer Welt, die sich rasant veränderte. Auch in den MigrosBilanzen zeigte sich dieser Wandel: Anfang der 60er-Jahre überstieg der Umsatz erstmals die Grenze von einer Milliarde Franken. Michael West


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

| 57

W

enn Kinder spielen, sind detaillierte Anleitungen häufig überflüssig. Was zählt, ist der Spiel- und Entdeckungsdrang. Und der ist bei Kindern und Jugendlichen fast grenzenlos, wie die Nanomania zeigt: Da werden Purzelbahnen aus Haushaltsgegenständen gebaut, Wettbewerbe im Nano-Balancieren auf dem Handrücken ausgetragen oder haufenweise Nanos getauscht. Was die Nanomania bisher schon bewirkt hat und welche Überlegungen hinter der neusten Sammelaktion der Migros stehen, erklärt Marc Engelhard, Leiter Marketing-Kommunikation beim Migros-Genossenschafts-Bund. Marc Engelhard, überrascht Sie der Erfolg der Nanomania?

Ja, in diesem Ausmass tatsächlich. Wirklich beeindruckend sind die ersten Zahlen aus dem OnlineBereich: Die Nanomania-Website wurde bisher schon über 372 000 Mal besucht, für das Online-Spiel haben sich rund 23 000 Benutzer registriert. Wie ist Ihre Erklärung für dieses grosse Echo?

Nach den Manias mit Murmeln und Abziehbildern sind die Nanos eine Überraschung. Die Vielfalt der kleinen Gesichter und die Möglichkeit, auch online mit den Nanos zu spielen, machen sicher auch manchem Erwachsenen Spass. Die Nanos haben einen ganz unwiderstehlichen, eigenen Charme.

Angesteckt vom Sammelfieber: Nanos sind begehrte Tauschobjekte auf dem Pausenplatz und im Kinderzimmer. Mit etwas Geschick und ruhiger Hand schaffen die Kinder auch den Nano-Turm.

Nanomässig unterwegs

Die Nanomania schlägt Rekorde. Im ganzen Land wird gespielt und getauscht. Marc Engelhard, Leiter Marketing-Kommunikation bei der Migros, über virtuelle Nanos und das Entsorgen der Spielzeuge. Nanomania dreht sich alles um ein robustes, hochwertig produziertes Spielzeug, das nicht nach ein paar Wochen einfach weggeworfen wird. Da wird gesammelt und weitergespielt, das wissen wir aus den Erfahrungen mit anderen Manias.

Die Nanomania kann auch als Applikation fürs iPhone geladen werden.

Hier erreichen wir absolute Rekordwerte – bis heute hatten wir rund 50 000 Downloads. Die Nano-iPhone-App war während einer Woche die meistgeladene Game-App und behauptet sich bis jetzt in den Top fünf der beliebtesten kostenlosen iPhone-Apps der Schweiz. Was sagen Sie zur Kritik, wonach die Nanomania zu wenig Lernwert biete?

Das sehen wir anders. Lernen besteht schliesslich nicht nur aus

Marc Engelhard ist selbst ein grosser Nano-Fan.

der Aneignung von Schulwissen, sondern wird auch durch kreatives Spielen gefördert. Die Nanos regen die Fantasie an und bereiten der ganzen Familie Vergnügen. Mitte März ist die Aktion beendet und der Spass vorbei.

Die Aktion ist vorbei, der Spielspass geht aber weiter. Bei der

Aber irgendwann werden auch die Nanos entsorgt.

Klar, ebenso wie andere Spielsachen. Nur sind Spielsachen grundsätzlich keine Wegwerfartikel, und für echte Nano-Fans bieten wir eine praktische Sammelbox aus Blech an. Ansonsten können die Nanos in üblichen Kehrichtsäcken entsorgt werden. Wer viele Nanos wegwerfen will, kann sie samt den darin enthaltenen Metallkügelchen ohne Bedenken an der Altmetall-Sammelstelle abgeben. Diese gibt es in jeder Gemeinde.

Was sagen Sie zum Vorwurf, die Nanos würden Kinder animieren, sie zu verschlucken?

Als Kinder haben wir Hütchenspiel und Eile mit Weile gespielt und dabei weder die Hütchen noch die Würfel verschluckt. Die Nanos sind zudem mit einer Altersangabe versehen, die Eltern darauf hinweist, in welche Kinderhände das Spielzeug nicht gehört. Sind weitere Sammelaktionen der Migros geplant?

Alle Manias waren bisher ein Erfolg. Die Nanomania wird daher sicher nicht die letzte Sammelaktion der Migros sein.

Interview Daniel Sidler Bild Sonja Ruckstuhl

Mehr zur Nanomania Seite 58


58 | Migros-Magazin 58 Migros Mig ros-Ma ros -Magaz gaz 7, 14. Februar Fe Febru 201 2011

Der Nano-Designer

Er gab jedem einzelnen Nano seine Gestalt: Der junge Gestalter Iwan von Rickenbach über seine frechen Purzelkumpel und warum auch bei ihm jetzt die Welt kopf steht.

G

erade mal 28 Jahre alt ist er, der «Vater» der Nanos. Für den Mediengestalter Iwan von Rickenbach ist es das erste Grossprojekt – und gleich ein voller Erfolg. Gemeinsam mit seinem Team von der Agentur Wirz hat der Junior Art Director die Kultkapseln entwickelt und gestaltet. Das Nano-Fieber hat dabei nicht nur seine Kollegen, sondern auch ihn selbst gepackt. Herr von Rickenbach, wie muss man sich die Geburt der Nanos vorstellen?

Sehr spielerisch. Das Einzige, was feststand, war die Form. Zunächst hatten wir also diese ruckelnden, zuckelnden Kapseln in der Hand, die durch die Metallkugeln im Innern ein Eigenleben zu führen scheinen. Unsere Aufgabe war, diesen Rohlingen eine Seele zu geben, etwas, was den Sammelund Spieltrieb eines Kindes weckt. Also haben wir uns selbst wieder zu Kindern gemacht. Unser Büro glich in manchen Wochen einem riesigen Spielplatz. Wir haben an unseren Regalen entlang NanoBahnen gebastelt und unter den

Tischen auch. Das hat nicht nur uns Spass gemacht, sondern auch den verdutzten Besuchern, die uns dabei durch die Glastüren beobachten konnten. Und — ein exklusiver Tipp vom Erfinder: Auf welchen Bahnen purzeln die Nanos am besten?

Aufgeschnittene Gartenschläuche, WC-Papierrollen und aneinandergeklebtes Haushaltspapier eignen sich gut, wenn die Kapseln wirklich kopfüber purzeln und nicht rutschen sollen. Auf zu glatten Oberflächen funktioniert das nicht gut und auf zu steilen Bahnen auch nicht. Und beim Spielen kam die Idee, diesen Figuren einen Charakter zu geben, sodass sie unterscheidbar sind und in Wettbewerben gegeneinander antreten können. Warum leben die Nanos in unterschiedlichen Clans?

Kinder und Jugendliche mögen es, sich zu gewissen Szenen zugehörig zu fühlen. Also haben wir die angesagten Jugendbewegungen in die Nano-Welt übersetzt:

die Skater, die Grufties, die Gangsters oder die Mädchen, die sich wie kleine Prinzessinnen aufführen – Elemente davon finden sich bei den Spuukies, Pinkies oder Banditos. Alles natürlich reduziert und sehr verkindlicht. Wo sehen Sie den pädagogischen Mehrwert bei Nanomania?

Ich denke, es ist heute schon etwas Besonderes, den Kindern anzubieten, Spielzeug in die Hand zu nehmen und selbst Räume zu erschaffen, in denen dieses eingesetzt wird. Etwas ganz anderes als Computerspiele, die nur fertige, virtuelle Welten anbieten. Nanos haben etwas von den guten, alten Murmeln, die man auch sammelte und für die man Bahnen bastelte. Sie bringen aber auch die Optik von Comics, Streetart und den ersten Jumpand-Run-Computerspielen wie Super Mario mit. Mit Super Mario bin ich übrigens gross geworden, aber auch mit Lego und Murmeln. Ich finde, Nanos sind eine gelungene Synthese von diesen beiden Spielzeuggenerationen.


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«Maskoro ist mein Lieblings-Nano. Ich mag seinen Gesichtsausdruck.»

Nanomania schaffte es auf Anhieb an die Spitze der Gratis-iPhone-AppCharts. Stand 3.2.11

1

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Hatten Sie als Kind auch einen Sammeltick?

In meiner Kindheit kamen die Telefonkarten auf. Ich konnte mich stundenlang damit beschäftigen, Telefonzellen zu durchsuchen und alte Karten einzusammeln. Am Ende hatte ich etwa 200. Allerdings kannte ich niemanden, der meine Leidenschaft teilte, und so konnte ich nicht tauschen – was zum Sammelspass gehört.

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Haben Sie zu Hause heimlich eine Purzelbahn gebaut?

Nein (lacht). Doch die iPhone-App spiele ich gern im Tram auf dem Weg zur Arbeit. Und auf meinem Schreibtisch liegen ein paar Nanos. Es ist eine gute Konzentrations- und Geduldsübung, diese aufeinanderzustapeln. Wie hoch ist Ihr persönlicher Stapelrekord?

Drei Nanos. Denn leider klingelt bei mir seit dem Nano-Projekt ständig das Telefon. Der Sohn eines Kollegen soll es angeblich auf sechs geschafft haben. Doch ich übe noch.

Interview Silke Bender Bild Mirko Ries

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72 | Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

Der Zero geht ab

Das Migros-Magazin schickt den eingefleischten Töfffahrer Tobias Kuhn mit einem M-way-Motorrad auf die Strasse.

A

uch an einem ganz normalen Mittwochnachmittag tobt in der Zürcher Innenstadt der Verkehr. Trams klingeln Fussgänger von den Geleisen, Velofahrer verirren sich aufs Trottoir, Autos stehen hupend vor Rotlichtern. Untermalt wird die Szenerie vom Brummen der Lieferwagen und Motorrad-Geknatter. Der Lärmpegel kontrastiert zu diesem warmen Februartag, der leise Frühlingsgefühle weckt. Dazu passt wider Erwarten doch einer der Verkehrsteilnehmer: Tobias Kuhn (29), passionierterMotorradfahrer(«Ich fahre, seit ich 13 war, Töff. Aber

M-way an der Swiss-Moto

Die Swiss-Moto, der grösste Schweizer Treffpunkt der Motorrad-Branche, findet vom 17. bis 20. 2. 2011 in Zürich statt.

M-way ist mit all seinen Elektrofahrzeugen – vom E-Bike über Roller und Motorrad bis zum Auto – vertreten. Interessierte können Probe fahren und von Rabatten bis zu 20 Prozent profitieren. www.swiss-moto.ch

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das dürfen Sie ja sicher nicht schreiben»), testet den Zero, das Elektro-Motorrad von M-way. Das Migros-Unternehmen ist hierzulande die erste Adresse für Elektromobilität. Der Zero knattert nicht, er sirrt. Kuhn scheint beim Anlassen gar nicht zu realisieren, dass der Motor bereits läuft. Er sitzt das erste Mal auf einem Elektro-Motorrad. Normalerweise fährt Kuhn ein 600er-Motorrad mit massig Pferdestärken. Der Zero verfügt über 32 PS, fährt maximal 105 Stundenkilometer und taugt auch fürs Gelände.

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NEUES AUS DER MIGROS

Testete den Zero auf Herz und Nieren: Tobias Kuhn.

Nach der Testfahrt fällt Kuhn sein Urteil: Das Erste, was ihm auffällt, ist die Beschleunigung. «Ich hatte die Maschine blitzschnell auf 90.» Tatsächlich liefert ein Elektromotor quasi aus dem Stand das volle

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Drehmoment. «Und auch bei diesem Tempo hatte die Maschine noch Zug nach vorn.» Denkt er an seine Motorradkumpels und ihre ratternden Maschinen, ist Kuhn jedoch skeptisch, was deren Interesse an Elektro-Motorrädern angeht. Sein Fazit aber ist positiv: Der Zero sei ideal für die Stadt, und die Federung mache sich auch gut auf Schotterstrassen. «Mir hat die Testfahrt Spass gemacht.» Das freut Thomas Schröder, Leiter Marketing und Kommunikation bei M-way: «Bei unseren Fahrzeugen steht der ökologische Aspekt im Vordergrund, klar. Aber sie sollen auch Freude machen, das ist genau so wichtig.» Elektrofahrzeuge schonen die Umwelt und machen Spass. «Dies wollen wir den Leuten bewusst machen – aber ohne erhobenen Finger.»

Text Christoph Petermann Bilder Paco Carrascosa

Infos: www.m-way.ch

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74 | Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma -Magaz -Ma gazin 7, 14. Fe gaz Febru Februar bruar bru ar 2011 2011

T L E W IE D M U E IS E R E EIN Nach Asien und dem Balkan gehts mit Spitzenkoch Erik Hämmerli auf den amerikanischen Kontinent. Mit Gerichten voller Geschichten und Kultur. Auch die Migros kann sich da nicht zurückhalten und bringt ein Stück Lebenslust in ihre Filialen. «Viva Mexico!»

Roher Fisch macht munter Der Weltenbummler und Connaisseur Erik Haemmerli auf dem Weg zu Mexikos delikater roher Fischspezialität Cevice. Das macht munter.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Cevice, das Rohfischrezept der Mexikaner: Es sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch so.

Erik Haemmerli ist …

… in Zürch und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Nicht als Mexikaner, sondern als Patron der Old Fashion Bar und des Restaurants Bederhof. In der TV-Kochshow «Swiss Dinner» von Tele Züri urteilt er als Juror messerscharf.

W

er hats erfunden? Für einmal nicht die Schweizer. Cevice ist das rohe Fischgericht der Peruaner. Völlig falsch, protestieren bei dieser Aussage die Mexikaner und beanspruchen den Titel als Erfinder des Originalrezepts für sich. Wie auch immer: Als Schweizer

hält man sich aus solchen Streitigkeiten heraus und bleibt natürlich neutral. Erik Haemmerli hat das einfache Rezept von seinem Bruder, dem Regisseur und Journalisten Thomas Haemmerli, der für eines seiner Projekte einige Monate in Mexiko verbrachte. Dazu Erik

Haemmerli: «Die mexikanische Küche zeichnet sich durch ihre Verbindung von aztekischen, spanisch-kolonialen und Maya-Traditionen aus. Regional gibt es in Mexiko grosse Unterschiede. Vornehmlich zwischen der Küste und dem zentralen Hochland, und vor allem zwischen dem chiliverlieb-

ten Süden und dem rindfleischorientierten Norden.» Wer rohen Fisch nicht mag, hält sich an das Panchovilla-Sortiment der Migros. Hier finden sich diverse kleine und grosse Köstlichkeiten, die einen Hauch der grossen weiten Welt in die Stube tragen. Martin Jenni


Neuheit 2011:

Frankreich-Flussfahrten

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Mit dem Schiff auf Gironde, Garonne, Dordogne Mit MS Princesse d'Aquitaine durch Aquitanien

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Tours. Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus. Hotelübernachtung. 2. Tag: Tours–La Rochelle–Bordeaux. Besichtigung der alten Hafenstadt La Rochelle. Weiterfahrt nach Bordeaux. Einschiffung. 3. Tag: Bordeaux–Pauillac. Flussfahrt bis nach Pauillac. Nachmittags Ausflug (*) auf der berühmtesten Weinstrasse mit Besichtigung eines Weinguts mit Degustation. 4. Tag: Pauillac–Gironde Mündung–Blaye (-Cognac). Flussfahrt auf der mächtigen Gironde bis zu ihrer Mündung. Am Nachmittag Ausflug ab Blaye ins berühmte Cognac (*). 5. Tag: Blaye–Cadillac (-Perigord). Morgens legt Ihr Flussschiff ab und fährt bis ins mittelalterliche Cadillac. Ausflug (*) ins Périgord. 6. Tag: Cadillac–Libourne (-St. Emilion). Flussfahrt auf der Garonne. Nachmittags Ausflug (*) ins reizende Saint-Emilion, das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. 7. Tag: Libourne–Bordeaux. Die historische Anlage von Bordeaux gilt als eine der sehenswertesten in ganz Frankreich. Stadtrundfahrt (*). 8. Tag: Bordeaux-Bassin d‘Arcachon-Bordeaux. Ganztagesausflug nach Arcachon (CHF 65.–). mit Besichtigung der höchsten Düne. 9. Tag: Bordeaux–Orange. Ausschiffung und Busfahrt ins Orange. Hotelübernachtung. 10. Tag: Orange–Schweiz. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz.

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Fr. 2190.–* 2490.– 2690.–

Frühbuchungsrabatt bis 28.02.11 –250.–* Zuschläge 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung 895.– Ausflugspaket mit 5 Ausflügen 195.– Ausflug Arcachon 65.– Flug Zürich–Bordeaux und zurück inkl. Taxen und Transfer (anstelle Busanreise und 2 Hotelübernachtungen) 475.– Königsklasse-Luxusbus 225.– Unsere Leistungen ■

Fahrt im modernen Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Ausflug La Rochelle 1 Hotelübernachtung in Tours inkl. Halbpension 1 Hotelübernachtung in Orange inkl. Halbpension Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

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1. Tag: Schweiz–Paris. Anreise nach Paris mit modernem Komfort-Reisebus. Einschiffung auf Ihr schwimmendes Hotelschiff. 2. Tag: Paris. Stadtrundfahrt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten (*). Am Nachmittag Besuch von Schloss Versailles (CHF 65.–). 3. Tag: Paris–Vernon. Ausflug nach Giverny mit Besuch des Hauses von Claude Monet (*). Weiterfahrt Richtung Caudebec en Caux. 4. Tag: Caudebec en Caux. Geniessen Sie am Morgen die Fahrt entlang einer zauberhaften Landschaft. Nachmittagsausflug (*) nach Étretat – das vielbesuchte Seebad – umrahmt von Kreidefelsen. 5. Tag: Honfleur. Heute erreichen Sie Honfleur, die malerische Stadt an der Côte Grace. Stadtrundgang durch das historische Viertel (*). 6. Tag: Rouen. Kurvenreich führt die Fahrt durch ab-wechslungsreiche Landschaften, vorbei an Burgen und Abteien, die typisch für die Normandie sind. In Rouen Rundgang durch die sehenswerte Altstadt (*). 7. Tag: Rouen–Les Andelys. Flussfahrt nach Les Andelys durch eine der herrlichsten Abschnitt des Seine Tals. Nach dem Mittagessen Rundgang (*). 8. Tag: Paris–Schweiz. Ausschiffung und Rückfahrt mit modernem Komfort-Reisebus zu Ihren Einstiegsorten.

Nicht inbegriffen ■

Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person, bei Buchung über www. mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– Persönliche Auslagen und Getränke Trinkgelder Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe

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24.04.–01.05. (mit MS Renoir) 23.08.–30.08. (mit MS Seine Princess) 15.09.–22.09. (mit MS Seine Princess) 06.10.–13.10. (mit MS Renoir) Preise pro Person

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Unsere Leistungen      

Fahrt in modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

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Abfahrtsorte 06.15 Wil , 06.30 Burgdorf  06.40 Winterthur, Rosenberg 07.00 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal  08.00 Baden-Rütihof , 09.00 Basel SBB Internet Buchungscode

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

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Cevice Vorspeise für 6 Personen 600 g Kabeljau vom Rückenstück in Rohessqualität, 8 Limetten, 2 Schalotten, 2 Peperoncini, Fleur de sel, 2 Zweige Koriander 1 Fischfilets in 5 mm dünne Scheiben schneiden. Hälfte der Limetten auspressen, Saft zum Fisch geben und mischen. Im Kühlschrank mindestens 5 Stunden marinieren. Marinade abschütten, Fisch mit Haushaltspapier trocken tupfen.

Gewusst wie: Wer es scharf liebt, setzt auf Peperoncini. Für das dekorative Bananenblatt benötigt es lediglich ein gutes Rüstmesser und einen runden Teller. Für den perfekten Schnitt am Fischfilet muss das Messer scharf sein, dann geht alles gut.

Koriander Limetten aktueller Tagespreis

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Pancho Villa Tortilla Chips: Chili, 150 g, Fr. 2.85*

2 Schalotten hacken. Peperoncini halbieren, entkernen und in Streifen schneiden, einige davon für die Garnitur beiseitestellen. Restliche Limetten auspressen. Limettensaft mit Schalotten und Peperoncini mischen. Fisch dazugeben, mit Fleur de sel abschmecken. Fisch anrichten. Korianderblätter darüberzupfen. Mit Peperoncinistreifen garnieren. Tipps Anstelle der Peperoncini 2 EL eingelegte Jalapenos zur Dekoration verwenden. Cevice auf rund ausgeschnittenen und gut gewaschenen Bananenblättern anrichten. Achtung: Frischfisch in Rohessqualität braucht spezielle Verarbeitung. Bitte erkundigen Sie sich beim Kauf beim Fachmitarbeiter an der Fischtheke.

statt Fr. 3.60

Guacamole, 150 g, Fr. 2.85*

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Fr. 3.10* statt Fr. 3.90 In grösseren Filialen.

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Fr. 3.10* statt Fr. 3.90 In grösseren Filialen.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

GUT & GÜNSTIG

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Zitronenrisotto Nachtessen für 4 Personen

➔ 1 Lauchstängel fein schneiden und in wenig Butter glasig dämpfen. Eine Prise Salz zugeben. 350 g Risotto beifügen und kurz dämpfen. Mit 2 dl Weisswein ablöschen und einkochen. 8 dl heisse Gemüsebouillon dazugeben. Zirka Fr. 4.35 ➔ Fein abgeriebene Zitronenschale (Bio), 1,5 dl Rahm zugeben und 2 Minuten köcheln lassen. Hitze reduzieren. 50 g geriebenen Parmesan beifügen und zugedeckt mit 1 EL Butter ziehen lassen. Eventuell mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zirka Fr. 3.75 ➔ Mit Zitronenblättern garnieren.

Eiskalt

Das MeeresfrüchteSortiment von Special & Frozen hat eine moderne Schale bekommen und ist jetzt unter der Marke Pelican erhältlich. Sie finden die acht Produkte im Tiefkühlregal. Neu sind sie in der Kartonschachtel erhältlich, die dank der Schutzfolie optimal vor Schneebildung und Gefrierbrand schützt. Pelican Meeresfrüchtemischung, 500 g,

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Tipp: Servieren Sie dazu einen knackigen Nüsslisalat.

Kinderfreundlich

Wie wäre es mit einem Risi e Bisi, dem Risotto mit Erbsen, Pancetta, Parmesan und Peterli? Der Klassiker aus dem Veneto lässt sich auch mit tiefgekühlten Erbsen zubereiten, die neu in Bioqualität erhältlich sind. Wegen ihres süsslichen Geschmacks sind die Hülsenfrüchte besonders bei Kindern sehr beliebt. Bio Erbsen tiefgekühlt, 500 g, Fr. 3.50

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Thunfisch schmeckt nicht nur gut, er liefert dem Körper auch wichtige Mineralien, Vitamine und viel Eiweiss. Jetzt gibt es für alle, die es etwas leichter mögen, Rio Mare Thon in Wasser. Die verwendeten Thunfische der Sorte Echter Bonito werden in Dampf gegart, so bleiben ihr natürliches Aroma und die Nährwerte erhalten. Rio Mare Thon in Wasser, 112 g,

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Actilife Bifidus Plus ergänzt die Nahrung mit drei hochwertigen probiotischen Bakterienkulturen. In Joghurts schon lange eingesetzt, gibt es diese nun auch in Kapseln zu kaufen. Die Winzlinge gelangen in ihrer aktiven Form in den Verdauungstrakt, wo sie sich ansiedeln und ihre positiven Wirkungen auf das Gleichgewicht der Darmflora entfalten können. Actilife Bifidus Plus Kapseln, 40 Stück, Fr. 16.80* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

RAPPENSPALTE

Hans Schenker (59), Enfant terrible der Schweizer Theaterszene, spielt bis Ende Februar am Zürcher Schauspielhaus in Gotthelfs «Die Schwarze Spinne». Er wohnt in Berlin und Nizza. Hans Schenker, wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

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Frauen wissen: Manche Wünsche lassen sich zu passender Zeit mit einem gezielten Wimpernschlag erfüllen. Um den Ausdruck der Augen noch zu intensivieren, gibt es nun den neuen Mascara Lash Architect 4D von L’Oréal. Mit einem dramatischen Falsche-Wimpern-Effekt (4 D steht für gebogen) hebt die Wimperntusche dank einer neuen Bürsten- und Fasertechnologie das Volumen der Wimpern in neue Dimensionen. Ausprobieren und sich was wünschen! Lash Architect 4D, 12 ml, Fr. 22.90

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Ruhig

Der Liebste schnarcht, die Nachbarn feiern? Und man will schlafen? Mit diesen Ohrstöpseln aus Silikon bekommt man die verdiente Ruhe. Individuell formbar und flexibel sitzen sie fest im Ohr, ohne zu drücken, und schützen vor Lärm und Wasser. Das hautfreundliche Material ist abwaschbar und die Ohrstöpsel sind mehrfach verwendbar. Gehörschutz Silikon, 6 Stück, Fr. 7.80

Mit 14 Jahren als Barpianist in Ascona. Die Gage betrug 100 Franken. Viel Geld für damals. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

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Für eine Brustvergrösserung. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meinen Neocortex (stammesgeschichtlich jüngster Teil der Grosshirnrinde). Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Frische Luft am Zürihorn am Zürichsee ganz vorne rechts. Wo trifft man Sie abends?

Dort, wo ich keinen Weicheiern und Schleimern begegne.

Und wo garantiert nicht?

Dort, wo ich Weicheiern und Schleimern begegne. Sind Sie gerne prominent?

Ja, vor allem freitagabends (Freitag kommt von Freia, bzw. Venus. Alles klar?)

Eugen Baumgartner

Winzig

Kleine Dinge sind in der Handtasche schwer zu finden. Genau da kommen die süssen Coin Bags zum Einsatz. Gerade mal fünf Zentimeter gross, passen sie in jede Tasche. Also: Lippenbalsam, Kaugummi und andere wichtige Kleinigkeiten, ab in die Coin Bags und nie mehr endlos kramen. Coin Bags, 4 verschiedene Farben, Fr. 5.80* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

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Jeder Haartyp braucht seine spezielle Pflege. Professional Hair Care trägt dem Rechnung und bietet Produkte in Profi-Qualität zu einem erschwinglichen Preis. Jetzt wird die Linie um drei Pflegesprays erweitert, darunter ein Spray für eine definierte und gleich– mässige Lockenpracht. Von Professional Hair Care: Curl Definition Spray, 200 ml, Fr. 9.50


Südböhmen – Prag

mit ahrt ff schif inz u a n L Do au – Land der Burgen, Schlösser Pass

und Klöster. Prag, die «goldene Stadt».

1. Tag Schweiz – Passau Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und gelangen durch das Allgäu ins hübsche Städtchen Landsberg am Lech. Vorbei an München erreichen Sie am Nachmittag den Südrand des Bayerischen Waldes und dann die «Dreiflüssestadt» Passau. 2. Tag Passau – Donauschifffahrt – Hluboka In Passau besteigen Sie ein Donauschiff, das Sie in fünfstündiger Fahrt nach Linz bringt. Immer wieder haben Sie wunderschöne Ausblicke auf die grandiose Flusslandschaft, wo sich die Donau durch die letzten Ausläufer des Böhmerwaldes schlängelt. Nach der Ankunft in Linz fahren Sie über Freistadt nach Budweis und Hluboka. 3. Tag Ausflug Böhmerwald und Krumau Am Vormittag machen Sie einen Ausflug zum Schloss Hluboka. Es ist die Ikone des romantischen Schlossbaus in Tschechien, gewissermassen das «böhmische Neuschwanstein». Gegen Mittag fahren Sie nach Cesky Krumlov, oder auf Deutsch Böhmisch Kru-

mau. Es ist eine der schönsten Städte in ganz Tschechien. Ihre zauberhafte Lage an der Moldau, die hübschen Gassen in der an drei Seiten vom Wasser umflossenen Altstadt und das prächtige, alles überragende Schloss, machen Böhmisch Krumau zu einer Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Am Nachmittag fahren Sie zum Lipno-Stausee, wo im kleinen Ferienort Horni Plana Adalbert Stifter geboren wurde. Über die Höhenzüge des Böhmerwaldes gelangen Sie dann nach Prachatice, das zu den schönsten Städtchen des Böhmerwaldes gehört. Nach kurzer Fahrt erreichen danach wieder Ihr Hotel in Hluboka.

4. Tag Hluboka – Schloss Orlik – Prag Auf Ihrem Weg nach Prag machen Sie beim malerisch an der gestauten Moldau gelegenen Schloss Orlik Halt. Bis zur Aufstauung der Moldau thronte das Schloss hoch über dem tief eingeschnittenen Flusstal. Nach der Besichtigung unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf der Moldau, die Sie bis zur Burg Zvikov am

6 Tage Fr. 695.–

Zusammenfluss von Wottava und Moldau führt. Nach dem Mittagessen setzen Sie Ihre Fahrt fort und gelangen nach Prag.

5. Tag Prag Eine einheimische Führerin zeigt Ihnen heute die schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Prag. Die Metropole liegt in einem Talkessel der Moldau, die von 16 Brücken überspannt wird. Das von der UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommene, geschlossene Ensemble mit seinen Türmen und Kuppeln, dem von zahlreichen alten Brücken überspannten Fluss und der eindrucksvollen Silhouette von Hradschin und Veitsdom bietet ein Stadtbild von einzigartiger Schönheit. Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, die «goldene Stadt» auch auf eigene Faust zu entdecken. 6. Tag Prag – Schweiz Sie verlassen Prag und fahren vorbei an Pilsen, das für sein Pilsner Urquell weltbekannt ist, nach Deutschland. Durch Bayern und das Allgäu kehren Sie wieder in die Schweiz zurück.

Reisedaten 2011 24. 06. 16. 23. 30.

– 29. Mai – 11. Juni – 21. August – 28. August Aug. – 04. Sept.

Route Route Route Route Route

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Das ist alles dabei...

6-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

5 Übernachtungen mit Halbpension in guten Mittelklassehotels

Donauschifffahrt von Passau nach Linz

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Ausflüge gem. Programm Geführte Stadtbesichtigung in Prag

Nicht inbegriffen: ✘ Annullationsschutz Fr. 26.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 180.–

Abfahrtsorte Route A: Bern, Olten, Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen Route B: Bern, Luzern, Olten, Zürich, Winterthur, St. Gallen

Ostsee – Insel Rügen

Alte Hansestädte und malerische Landschaften. Rügen – die grösste Insel Deutschlands. 1. Tag Schweiz – Eisenach Sie verlassen die Schweiz und folgen dem Lauf des Rheins. Durch das Bundesland Hessen gelangen Sie nach Eisenach unterhalb des Wartberges mit der sagenumwobenen Wartburg. 2. Tag Eisenach – Potsdam – Rostock Über Leipzig führt Sie die Reise in die brandenburgische Hauptstadt Potsdam. Aus der Zeit, als die Stadt Residenz der preussischen Herrscher war, zeugen noch heute viele Schlösser und wunderschöne Parkanlagen. Am Nachmittag Fahrt nach Rostock. 3. Tag Ausflug Insel Rügen Über Sanitz und Tribsees gelangen Sie heute morgen nach Stralsund. Die altehrwürdige Hansestadt liegt am Strelasund, der die Insel Rügen vom Festland trennt. Über den 1936 errichteten Damm erreichen Sie dann die Insel, die grösste und landschaftlich schönste an der Ostseeküste. Die vielgerühmte Schönheit Rügens resultiert aus ihren auf kleinem Raum stark gegensätzlichen Landschaften. Von Sassnitz aus unternehmen

Sie eine Schifffahrt zur bekannten Stubbenkammer, den hohen Kreidefelsen an der Steilküste der Halbinsel Jasmund. Um die Mittagszeit treffen Sie dann in Binz, dem grössten und bekanntesten Ostseebad Rügens, ein. Am späteren Nachmittag kehren Sie nach Rostock zurück.

4. Tag Ausflug Wismar und Bad Doberan Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Bad Doberan. Hier besuchen Sie das einzigartige gotische Münster, eine der eindrucksvollsten und schönsten Backsteinkirchen Norddeutschlands. Danach Weiterfahrt in die Hafenstadt Wismar, deren Altstadt ein Kleinod mittelalterlicher Baukunst darstellt. Die alte Hansestadt gehört zu den Hauptanziehungspunkten der mecklenburgischen Ostseeküste. Danach führt Sie die Reise nach Warnemünde, einem ehemaligen Fischerstädtchen an der Mündung der Warnow. 5. Tag Ausflug Mecklenburgische Seenplatte (fakultativ) Heute unternehmen Sie einen Ausflug in die Mecklenburgische Seenplatte. Unzählige grössere

7 Tage Fr. 795.–

und kleinere Seen liegen in dieser abwechslungsreichen Landschaft verstreut. Das erste Ziel ist heute das malerische Städtchen Malchow. Von hier aus unternehmen Sie eine Schifffahrt auf der Müritz, die Sie bis nach Waren führt. Ein kleiner Rundgang zeigt Ihnen die Sehenswürdigkeiten der grössten und touristisch bedeutendsten Stadt der Müritzregion. Hier verbringen Sie die Mittagszeit, bevor Sie nach Basedow weiterreisen, wo Sie das Schloss und den Park besuchen.

6. Tag Rostock – Schwerin – Lüneburg – Kassel Heute verlassen Sie die Ostseeküste und fahren in die einstige mecklenburgische Residenzstadt Schwerin. Danach erreichen Sie die alte Salz- und Hansestadt Lüneburg. Durch die Lüneburger Heide gelangen Sie am Abend nach Kassel. 7. Tag Kassel – Schweiz Nach einer abwechslungsreichen Fahrt über die Höhenzüge Hessens erreichen Sie um die Mittagszeit wieder Karlsruhe und kehren über Basel in die Schweiz zurück.

Reisedaten 2011 27. 25. 15. 22.

Juni – 03. Juli – 31. Juli – 21. August – 28. August

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82 | Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

Nachgefragt bei

Rezept für ein Miteinander

Jasmin Rechsteiner freut sich über ihre vielfältigen Aufgaben als Miss Handicap 2010. Ein Jahr lang ist sie Botschafterin für Menschen mit einer Behinderung. Bei einem Entrecôte an ApfelPflaumen-Chutney erzählt sie von ihrem Alltag und ihren Träumen.

N

ein danke. Es geht», habe sie zu der freundlichen Dame gesagt, die ihr spontan helfen wollte. «Das passiert mir sehr oft», erzählt Jasmin Rechsteiner (29) – dass ihr wildfremde Menschen ungefragt zur Hand gehen wollen. Und dann sprudelt es nur noch so aus der jungen Frau heraus, die als Miss Handicap während eines Jahres die Botschafterrolle für Menschen mit einer Behinderung innehat: «Und was macht die Dame? Sie ignoriert meine Antwort und legt meine Einkäufe aufs Laufband, obwohl ich das gar nicht will. Natürlich redet sie mir dabei gut zu und duzt mich, als wäre ich ihre Tochter. Alles gut gemeint, aber wenn sich das im Alltag zigmal wiederholt, kann das nerven. Dabei will ich nur ernst genommen werden. Mit Undankbarkeit hat das nichts zu tun.»

Das Miteinander im Alltag soll normalisiert werden

Gut – heute, im Zeitalter der politischen Korrektheit ist es nicht einfach, den richtigen Ton zu finden. Die Verunsicherung ist gross: Was geht, was darf sein, was ist zu persönlich, zu intim, was zu oberflächlich? Eine Unzahl von Fragen, die oft darin mündet, dass der sogenannt normale Mensch einem Menschen mit einer sichtbaren Behinderung aus dem Weg geht oder eben hilflos auf ihn zustürmt.

Krönchen und Schleife: Jasmin Rechsteiner als frischgewählte Miss Handicap 2010.

Die Miss-Handicap-Wahl will ein paar dieser Fragen beantworten und zu mehr Verständnis für körperlich beeinträchtigte Menschen führen. Die Wahlen werden zum zweiten Mal seit 2009 durchgeführt. Sie sollen aufzeigen, dass junge

Frauen zwischen 18 und 35 Jahren en mit und nicht trotz eines physiischen Handicaps attraktiv sind. nd. Und sie sollen das Miteinander im m Alltag normalisieren. Das gemeininsame Kochen, zum Beispiel, ist ein guter Vermittler. Zeit, sich dem Chutney zu widmen. «Los gehts», begrüsst «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius Miss Handicap. «Am AC/DC-Konzert in Bern im Stade de Suisse wurde ich grinsend mit ‹Schön, dass du auch da bist› begrüsst. Natürlich war ich dort, ich liebe AC/DC! Doch bevor ich meine Antwort formulieren konnte, war der Konzertbesucher weg. Es ist tatsächlich manchmal nicht einfach, miteinander umzugehen. Als Miss Handicap 2010 will ich mich einsetzen, dass Menschen mit und

Kochen mit der «Saisonküch «Saisonküche» he» Jasmin Rechsteiner und Andrea Pistorius legen gemeinsam Hand an für ein perfektes Chutney. Miss Handicap und Miss Saisonküche verstehen sich auf Anhieb, beim Kochen wird viel gelacht.

Jasmin Rechsteiner

e immer auf ➔ Was haben Si Vorrat? sa, Reis, Honig Pasta, Butter, Ragu und Tee. Sie pro ➔ Wie oft kochen Woche? o Woche. Sicher zweimal pr Sie … r fü ➔ Kochen ist ich immer nn ka er … kreativ. Hi robieren. wieder Neues ausp e nie im Leben ➔ Was würden Si essen? gen wir — ich Ich esse — oder sa probiere alles aus. n Sie gern ➔ Mit wem würde n? mal essen gehe n Sängerin Tina Mit der sagenhafte hann Lafer, weil Turner. Oder mit Jo eindruckt. er mich als Koch be


SAISONKÜCHE

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ANGEBISSEN: Jasmin Rechsteiner

konnte dem knackigen Apfel nicht widerstehen. HAUPTSACHE FLEISCH: Neben den stattlichen Entrecôtes sind die restlichen Zutaten Beigemüse. FEINARBEIT: Fürs Chutney wird der Apfel in kleine Würfel geschnitten. PUZZLE: Momentaufnahmen aus Jasmin Rechsteiners Leben.


Alpenromantik, Blütenzauber und die Melodien der „Amigos“ im Zillertal Auffahrts-Reise vom 2. - 5. Juni 2011

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2. Tag, Freitag 3. Juni 2011 Nach dem Frühstück fahren wir heute Vormittag durch liebliche Landschaften in den wunderschönen Nationalpark Hohe Tauern, einer der letzten unberührten Landschaften Europas. Unser Besuch bei den weltberühmten Krimmler Wasserfällen wird Sie vollends begeistern! Die mit einer Fallhöhe von sage und schreibe 390 Meter höchsten Wasserfälle Europas sind ein einzigartiges Naturspektakel! Am Nachmittag erleben wir dann bei einer eindrücklichen Führung in der Erlebnis-Brennerei Erber den Werdegang der edlen Brände von der Maische bis

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zur Destillation kennen. Natürlich dürfen Sie dabei die vielfach prämierten Schnäpse und Brände auch degustieren. Am Abend erwartet Sie ein gemütlicher Zillertaler-Abend mit Live-Musik und Hausmannskost. 3. Tag, Samstag 4. Juni 2011 Heute morgen besuchen wir nach einem herzhaften Frühstück die Kerzenwelt in Brixlegg. Dabei werden wir in die Kunst des Kerzenmachens eingeweiht und bestaunen auf einer Fläche von 1300 m2 eine grosse Auswahl handgemachter Kerzen, die weltweit einzigartig ist. Am Nachmittag steht mit dem Besuch der Swarovski-Kristallwelten ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm! Lassen Sie sich von den märchenhaften und glitzernden Wunderkammern verzaubern und lernen Sie viel Wissenswertes rund um die Kunst des Glitzern. Am Abend dann der ganz grosse Höhepunkt dieser Reise: Das exklusive Konzert der Amigos in der einzigartigen Atmosphäre der Erlebnis Sennerei in Mayrhofen. Die sympathischen Brüder verzaubern mit Ihren Liedern Jung und Alt und wurden 2010 wiederum mit der begehrten„Krone der Volksmusik“ für ihr Schaffen ausgezeichnet! 4. Tag, Sonntag 5. Juni 2011 Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken die Heimreise in Richtung Schweiz an!

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Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

ohne Behinderung auf gleicher Höhe am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können», sagt Jasmin Rechsteiner. Und während die zierliche, 133 Zentimeter grosse Frau die Chilischoten bearbeitet, verrät sie, mit wem sie am liebsten einmal dinieren würde ¬ die Wahl fiele auf Rocklegende Tina Turner. Von Geburt an leidet Jasmin Rechsteiner an einer unheilbaren Mehrfachverkrümmung der Wirbelsäule. Unzählige stundenlange Operationen, ohne die sie nicht mehr leben würde, musste die junge Frau über sich ergehen lassen. Als sie 16 Jahre jung war, lag sie 13 Monate im Spital. Damals prognostizierten ihr die Ärzte, dass sie noch höchstens fünf Jahre zu leben habe. Das ist jetzt 14 Jahre her. Und glücklich hält die junge Frau fest: «Ich lebe immer noch. Mit Lust auf mehr.» Beim Hacken der Schalotten verrät sie ihre kulinarischen Vorlieben: «Sushi mag ich, viele Kräuter am Essen, knackfrisches Gemüse. Und Schoggi gönne ich mir öfters.»

Die neue Lust, aus dem Alltag auszubrechen

Ihr Leben als Miss Handicap findet sie ebenso aufregend wie den Abend der Wahl selbst. «Es ist schön, aus dem Alltag auszubrechen, Persönlichkeiten kennenzulernen und zu spüren, das es vielen Menschen nicht um den Medienrummel, sondern um die Sache geht. Das Leben macht so Freude. Nicht immer, aber oft», so Jasmin Rechsteiner. Dreimal in der Woche arbeitet sie in den Schulungs- und Wohnheimen Rossfeld, wo sie ihre kaufmännische Ausbildung abgeschlossen hat. Wenn sie nicht arbeitet, träumt sie vom Süden: «Meine Sehnsucht gehört dem Meer, Spanien, dem mediterranen Klima und der mediterranen Küche.» «Zu Tisch!» Das Entrecôte ist butterzart, das Chutney delikat, die Stimmung gut. Und die Botschaft von Miss Handicap ist angekommen: Der Mensch, nicht die Behinderung zählt. Text Martin Jenni Bilder Marco Aste, Marco Samuels www.misshandicap.ch www.rossfeld.ch

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Entrecôte mit Apfel-Pflaumen-Chutney Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 30 Minuten Pro Person ca. 42 g Eiweiss, 10 g Fett, 35 g Kohlenhydrate, 1650 kJ/400 kcal

ZUTATEN

2 Knoblauchzehen 4 Entrecôtes à ca. 180 g 2 EL Olivenöl 2 Rosmarinzweige Salz, Pfeffer Chutney: 2 Äpfel, 1 Schalotte 1 Knoblauchzehe 10 g Ingwer, 1 Chilischote 1 Limette 50 g getrocknete Pflaumen 1 TL Korianderpulver ½ Zimtstange, 70 g Zucker

ZUBEREITUNG

1 Für das Chutney Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Schalotte, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Chilischote entkernen und fein hacken. Wenig Limettenschale abreiben, Frucht auspressen. Pflaumen in kleine Stücke schneiden. Olivenöl erhitzen, Schalotte, Knoblauch und Ingwer dünsten. Alle restlichen Chutneyzutaten mit den Gewürzen und dem Zucker in die Pfanne geben und aufkochen. Ca. 10 Minuten köcheln, bis die Apfelwürfel weich sind. Mit Salz und Pfeffer würzen. 2 Inzwischen Knoblauch mitsamt Schale leicht zerdrücken. Entrecôtes in einer Bratpfanne im heissen Öl mit Knoblauch und Rosmarin beidseitig bei grosser Hitze je 1 Minute anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Hitze etwas reduzieren und Entrecôtes 2—3 Minuten fertig braten. 3 Fleisch aus der Pfanne nehmen und kurz ruhen lassen, nach 1—2 Minuten tranchieren und mit Apfel-Pflaumen-Chutney servieren. Tipps Dazu passt Kartoffelstock, mit wenig geriebenem Ingwer verfeinert. Chutney entweder innerhalb von 2—3 Tagen aufbrauchen oder gleich nach dem Kochen in kochend heiss ausgespülte Gläser füllen und diese gut verschliessen. Kühl und dunkel aufbewahrt ist es bis einen Monat haltbar.

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86 | Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

KLEINE KÜCHENKUNDE

Glühmost mit Zimt

Heissmacher

Zutaten: ½ l Apfelsaft naturtrüb, 1/8 l Wasser, 4—5 Gewürznelken, 1 Zimtstange, Kandiszucker, getrocknete Apfelscheiben zum Garnieren (alle Rezepte für vier Personen).

Fruchtiger Faustschlag gefällig? Damit auf den Punsch kein Brummschädel folgt, kredenzt Food-Redaktorin Sonja Leissing drei alkoholfreie Varianten.

Rituelles Kultgetränk aus fünf Elementen

Ursprünglich kommt das Heissgetränk aus Indien. Der Name stammt vom Hindi-Zahlwort Pantscha ab und wurde von der Zahl fünf abgeleitet. Dies bedeutet, dass ein Punsch in Indien immer aus genau fünf Zutaten besteht: Das sind Arrak (hochprozentiger Schnaps), Wasser, Gewürze, Zucker und Zitronensaft. Früher war der Punsch ein Mittel, mit dem indische Brahmanen die Gläubigen in religiöse Verzückung versetzten. Mit den englischen

Seefahrern kam dann der Punsch im 17. Jahrhundert nach Europa. Die Engländer machten aus der Fünf einen Faustschlag, das bedeutet übersetzt nämlich Punch. So wurde er bei uns dann schliesslich zum Punsch.

Glas vorwärmen und den Punsch heiss servieren

Die eigentlichen fünf Ingredienzien wurden mit den Jahrtausenden ausgetauscht, neu zusammengestellt oder die eine oder andere Zutat weggelassen. So entstanden herrliche Heissgetränke ohne Alkohol aus diversen Teemischungen, frisch gepressten Früchten, wie der bekannten heissen Zitrone, oder Rezepte mit Heidelbeer-, Apfel-, Birnen-, Kirschen- und Holundersaft. Das Schöne: So ein alkoholfreier Punsch ist rasch angesetzt. Auf einen Liter Fruchtsaft gibt man in der Regel zwei Zimtstangen, vier Gewürznelken, den Saft einer Zitrone oder einer Orange. Dann erhitzt man den Trunk, geniesst ihn richtig schön dampfend. So ist es möglich, ganz nach eigenen Vorlieben das eigene Punschgetränk zuzubereiten – eben mit oder ohne Alkohol. Eines gilt es jedoch zu beachten: Der Punsch soll zwar heiss, aber nicht kochend heiss serviert werden, da sich die feinen Aromen und ätherischen Öle wie auch das Vitamin C bei starker Hitze rasch verflüchtigen. Und das wäre nun wirklich zu schade. Darum ist es ratsam, die Gläser oder Tassen vorzuwärmen. Wichtig ist auch, möglichst ganze Gewürze zu verwenden, damit der Punsch sich nicht trübt und seine natürliche Farbe erhalten bleibt.

Bild Daniel Aeschlimann

D

er Duft von Orangen, Zimt oder frisch gepressten Zitronen, der aus dampfenden Tassen und Gläsern steigt, ist nach einer Schneetour auf Skiern oder einer Abfahrt mit dem Snowboard meist der krönende Abschluss eines Wintersporttages. Heisse Getränke wärmen die Seele, kurbeln unseren Kreislauf an und bringen manchmal sogar unser Blut ins Wallen. Letzteres unter Umständen, wenn man sich einen Punsch mit reichlich Rum, Korn oder Schnaps gönnt. Egal ob nun ein Punsch aus Früchtetee ohne Alkohol, ein Glögg mit Korn, Wodka und Ingwer, ein Grog mit Rum oder ein Glühwein – die Speisen, die traditionellerweise zu den verschiedenen Heissgetränken serviert werden, variieren von Land zu Land. In Schweden beispielsweise sind das geschälte Mandeln zum Glögg, in der Schweiz heisse Marroni zum Punsch, in England Honigkuchen alongside the Punch und in Österreich gebratene Specktranchen zum Grog.

Zubereitung: Apfelsaft zusammen mit dem Wasser in einer Pfanne erhitzen. Gewürznelken dazugeben und den Punsch nach Belieben mit Kandiszucker oder Honig süssen. In vorgewärmten Gläsern servieren und mit einer getrockneten Apfelscheibe garnieren.


SAISONKÜCHE

Heisse Zitrone

Zutaten: 4 Zitronen, 1 l Wasser, Zucker, Kandiszucker oder Honig, 4 Zitronenscheiben zur Dekoration. Zubereitung: Zitronen auspressen und den Saft mit dem Wasser erhitzen. Nach Belieben mit Zucker süssen. Tipp: Darauf achten, dass der Zitronenpunsch nicht kocht, weil das reichlich enthaltene Vitamin C durch zu hohe Temperatur zerstört wird und die Wirkung verpufft.

Heisse Hibiskusblüte Zutaten: 1 l Wasser, 3 Teebeutel Hibiskusblütentee, 1 cm Ingwer, 1 Zimtstange, ½ Zitrone, 4 EL Honig. Zubereitung: Wasser erhitzen, Teebeutel etwa 5 Minuten darin ziehen lassen. Ingwer mit der Raffel in den Punsch reiben, Zesten einer halben Zitrone und die Zimtstange ebenfalls beigeben. Mit Honig süssen und in vorgewärmten Gläsern heiss servieren. Tipp: Sie können anstelle von Hibiskustee auch Hibiskusblüten oder Hibiskussirup verwenden.

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Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

M FOR MUSIC

Music im Alpenland

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Der gute Ton machts!

An den Nachwuchsfestivals BandX und Band-it zeigen über 200 neue Bands, dass es junge Talente gibt. Und das Migros-Kulturprozent zeigt, dass es solche Talente fördert.

Die besten Schweizer Musiktalente: m4music. Der Treffpunkt für die nationale Popmusikszene und ein Muss für jeden Musikfan: m4music. Die 14. Ausgabe des m4music wird vom 24. bis 26. März in Zürich und Neuchâtel stattfinden. Das Festival des Migros-Kulturprozents zeigt die besten Schweizer Talente in der Demotape Clinic, der Plattform für Musiker und Produzenten. In der Conference wird über Popmusik diskutiert, und Selection Sound & Stories 2011 zeigt die besten Schweizer Musikclips im Kino. Zudem werden in drei Nächten angesagte Acts aus dem Inund Ausland präsentiert. Während m4music kann aber einfach auch abgetanzt und gute Musik gehört werden. An den Festivalorten wird dem Festivalpublikum ein aktueller Musikmix präsentiert, Neuentdeckungen mit eingeschlossen. Auf der Website des Festivals www.m4music.ch sind die aktuellen News einsehbar, und ein Link führt zu den begehrten Tickets. Konzept und Realisation: Migros-Kulturprozent

Ei al wie ie A Einmal Angus Yo Young über die Bühne to toben: Band-it und BandX machens möglich!

E

ndlich einmal auf einer grossen Bühne das Geübte einem Publikum und einer Fachjury zu präsentieren Ω dies motiviert jährlich über 1000 junge Musikerinnen und Musiker. In diversen Kantonen findet das vom MigrosKulturprozent mitgetragene und mitorganisierte NachwuchsbandFestival BandX respektive Band-it statt. Es müssen keine Vorgaben erfüllt werden, um mitzumachen – auf den Liveauftritt kommt es an! Die frei zugänglichen Konzerte ziehen denn auch Freundinnen, Kollegen und auch die ganze Familie an. Tritt dann die eigene Band auf die Bühne, kennt das Anfeuern keine Grenzen. Gleiches gilt für die Vielfalt der Styles. Neben rockigen Tönen kommen freche Reime und sanftere Weisen

zur Präsentation. Eine fachkundige Jury beobachtet die Auftritte und gibt den jungen Talenten ein direktes Feedback. Aufbauend und fachlich fällt dieses aus, theatralische Sprüche und verletzende Worte haben da keinen Platz.

Lernen, wie man Shows moderiert

Doch gehört die Bühne nicht nur den jungen Talenten aus der Musikszene. Auch die Präsentation derselben ist den Organisatoren wichtig. In eigenen Moderationsworkshops werden wortgewandte Moderatorinnen und Moderatoren ausgebildet. Fachleute geben Tipps, wie ein Interview geführt wird, wie Bands angekündigt und abmoderiert werden. Halt eben wie bei grossen Shows und Acts. Markus Dubs

Talente gesucht! Jetzt anmelden! Noch hat es freie Plätze auf den Bühnen. Gesucht werden junge Bands, Liedermacher, Hip-HopCrews, Schülerbands, aber auch Nachwuchsmoderatoren. Über die Webpage www. bandx.ch gelangt Ihr auf die verschiedenen Webseiten der regionalen Projekte. Alle haben mal klein angefangen – manche kommen gross raus. Allen gemeinsam ist der Spass an der Musik und am Performen. Die Anmeldefristen laufen – drum nichts wie los!


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Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

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NEWS

SportXX-Umbau Glattzentrum

Bewegung, Ernährung, Entspannung: Der neue Lehrgang Trainer/in Bewegung und Gesundheit bietet eine fundierte Grundausbildung.

Kriegt ein neues Outfit: Der SportXX im Glattzentrum. SportXX-Leiter Marco Sartirana und sein Team freuen sich, der Kundschaft ab dem 21. März einen schön gestalteten und um rund 200 m2 erweiterten Fachmarkt präsentieren zu können. Deshalb bleibt der SportXX in der Zeit vom 15. Februar bis zum Eröffnungstermin geschlossen. Mit neuer Farbgebung, neuem Boden, neuen Gestellen und Wandanlagen sowie neu gestalteten Fokuswänden – alles entsprechend dem aktuellsten SportXX-Konzept – präsentiert sich das Spezialgeschäft bei der Eröffnung. Der Neuauftritt bietet zudem ausgedehntere Warensortimente als zuvor und zeigt besonders die Schwerpunkte Outdoor, Radsport und Wintersport. Eine kompetent eingerichtete Werkstatt ermöglicht der Kundschaft, den Sortimenten entsprechende Service- und Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Zum Abschluss der verschiedenen örtlichen Migros-Umbauten winken Kundinnen und Kunden am Freitag/Samstag 29. und 30. April spezielle Angebote und diverse Attraktionen.

Die Klubschule bewegt

Die Klubschule Business hat die bisherigen Gesundheitsausbildungen zum Lehrgang Trainer/in Bewegung & Gesundheit zusammengefasst. Der Lehrgang ist kürzer, günstiger und flexibler.

G

erade im Bereich Wellness und Sport ändern sich die Bedürfnisse der Kunden stetig: Deshalb hat die Klubschule Business nach sorgfältiger Auswertung der Feedbacks aus den Klassen die Lehrgänge WellnessTrainer und VitalTrainer zusammengefasst und den neuen Lehrgang Trainer/in Bewegung & Gesundheit entwickelt. «Der neue Lehrgang bietet den Teilnehmenden eine fundierte Grundausbildung in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Entspannung, sodass sie sich im Anschluss mit Weiterbildungen spezialisieren können», sagt Michelle Jauslin, Fachleiterin Bewegung und Massage bei der Klubschule Business Zürich. «Wir reagieren damit auf das Bedürfnis der Teilnehmenden, die Vertiefungsrichtung flexibel wählen zu können Ω diese Kurse decken wir mit unseren Wellness- und Fitness-Fachausbildungen und modularen Weiterbildungen ab. Des-

halb ist der Lehrgang Trainer/in Bewegung und Gesundheit kürzer Ω und natürlich auch günstiger.»

Auch für Erwachsenenbildner

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Absolventinnen und Absolventen das Diplom Trainer/ in Bewegung & Gesundheit der Klubschule Business sowie das Diplom Nordic Walking Leiter/in von Ryffel Running.

Was? Wann? Wo?

Lehrgang «Trainer/in Bewegung und Gesundheit» Montag, 28.3.11 bis 2.7.12, jeweils 8.30-16.50 Uhr Freitag, 25.3.11 bis 29.6.12, jeweils 8.30-16.50 Uhr Lehrgangsdauer neu 1 ½ statt 2 Jahre. Kosten: Fr. 9600.- (statt bisher Fr. 11 800.-)

Der neue Lehrgang eignet sich ebenfalls hervorragend für Menschen, die in Richtung Erwachsenenbildung gehen möchten. Michelle Jauslin: «Der Lehrgang ist nach den Richtlinien des Schweizerischen Verbandes für Erwachsenenbildung (SVEB) aufgebaut. Mit einem kurzen Zusatzmodul und dem Nachweis von 150 Unterrichtsstunden kann danach das SVEB-Zertifikat erworben werden.» ar

Informationsabend Wellness- und Fitness-Fachausbildungen am Mittwoch, 9. März, 18.30 bis 20 Uhr an der Klubschule Limmatplatz, Limmatstrasse 152, 8005 Zürich Information und Anmeldung unter: www.klubschule.ch/business oder Tel. 044 317 54 54


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IHRE REGION MIGROS ZÜRICH

KULTURPROZENT

Forum elle

Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

Ausgezeichnete Höchstleistungen

Das Sportamt und das Migros-Kulturprozent verliehen der Triathletin Nicola Spirig, der Sportklettererin Petra Klingler und dem Leichtathletik-Club Zürich am 4. Februar den Sportpreis der Stadt Zürich.

Auf die Leinwand gebannt: Ein Muotathaler Wetterschmöcker. Schweizerischer Bund der Migros-Genossenschafterinnen Sektion Zürich Einladung zu einem Filmerlebnis: «D’Wätterschmöcker» Regie: Thomas Horat

Dienstag, 15. Februar, 14.30 bis 16.30 Uhr Migros-Hochhaus, am Limmatplatz, Zürich, im Saal, 4. Stock Eintritt frei. Gäste sind willkommen! Weitere Informationen zu Forum elle unter www.forumelle.ch

M-Aktion Winter Die M-Aktion für Genossenschafter/-innen ermöglicht vergünstigte Tarife in Museen, auf Skiliften und vieles mehr. Ideal für die Winterferien! Die Gutschein-Broschüre erhalten Sie in Ihrer MigrosFiliale (Mitgliederausweis mitnehmen).

Strahlende Gesichter (v.l.): Jörg Blunschi, Geschäftsleiter Migros Zürich, Nicola Spirig, Triathletin, Sportmoderatorin Steffi Buchli, Petra Klingler, Klettererin, und Stadtrat Gerold Lauber.

J

edes Jahr werden hervorragende sportliche Leistungen von Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern sowie Personen oder Organisationen, die sich in der lokalen Sportförderung besonders verdient gemacht haben, mit dem Sportpreis der Stadt Zürich ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Migros-Restaurant Herdern in Zürich statt, die Preisgelder wurden vom Migros-Kulturprozent gestiftet. Nicola Spirig, Triathletin, erhielt den Sportpreis in der Kategorie Team/Einzelsport. Sie wurde für ihre Leistungen des vergangenen Jahres geehrt. An der Weltmeisterschaft holte sie die Silber-

medaille und an den Europameisterschaften verteidigte sie erfolgreich ihren Europameistertitel.

Sportförderpreis für den Leichtathletik-Club

Petra Klingler, die 18-jährige Gymnasiastin und Schweizer Meisterin im Sportklettern in den Kategorien Speed und Bouldern, durfte den Preis als erfolgreichste Nachwuchssportlerin entgegennehmen. Sie ist jedoch nicht nur national, sondern auch international auf Erfolgskurs. So erlangte sie an den Europameisterschaften den ausgezeichneten 15. Rang in der Disziplin Bouldern und an den Jugendweltmeister-

schaften haft den d 11. R Rang in ihrer ihr PaP radedisziplin Speed. Der Sportförderpreis ging dieses Jahr an den LeichtathletikClub Zürich (LCZ). Der LCZ zeichnet sich durch seine vorbildliche Nachwuchsförderung sowie die hervorragenden sportlichen Leistungen im Jugend-, Breitenund Leistungssport aus. Ebenfalls engagiert er sich in der städtischen Talentförderung und sichert so die Zukunft der Zürcher Spitzensportlerinnen und Spitzensportler.

Impressum: Migros-Magazin, Region Zürich, Redaktion: Andreas Reinhart (ar), Eve Pfeiffer (EPF) Genossenschaft Migros Zürich, Corporate Communications, Postfach, 8021 Zürich, E-Mail: regio@gmz.migros.ch

Leandra Kunz

Bild: Andreas Roovers

Seit dem 18. Jahrhundert gibt es in der Innerschweiz Wetterpropheten. Sie versuchen bis heute, die Natur — speziell das Verhalten der Pflanzen, Bäume, Tiere und Winde — in den verschiedenen Jahreszeiten zu beobachten, um das Wetter vorauszusagen. Salome Pitschen, Filmschaffende und Produktionsleiterin, wird den Filmverlauf erörtern. Sie steht für Fragen gerne zur Verfügung.


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Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

| 97

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Solarenergie für Steinböcke

FAMILIE Schlau: Aufheizen statt Kraftreserven aufbrauchen. Steinböcke sind clever. Nach einer eisigen Winternacht lassen sie die Körpertemperatur durch ein Sonnenbad wieder ansteigen. Sie heizen also von aussen und sparen eigene Energie. Wie bei allen alpinen Pflanzenfressern reicht diese im Winter wegen des knappen Futters ohnehin kaum aus, um die wichtigsten Funktionen aufrechtzuerhalten. Wissenschafter an der Uni Wien statteten Steinböcke mit Sendern aus und stellten fest, dass die imposanten Könige der Alpen im Winter eben nicht nur Herzschlag, Körpertemperatur und Aktivität reduzieren wie angenommen, sondern aktiv Sonnenenergie anzapfen.

Zappelnomaden

Nomadenstämme profitieren von der Aufmerksamkeitsstörung ADHS — solange sie nicht sesshaft sind.

H

ierzulande gilt das «Zappelphilipp-Syndrom» ADHS als Krankheit. Für Nomadenvölker jedoch scheint die Hyperaktivitätsstörung nützlich zu sein. Amerikanische Forscher machten Gentests an Angehörigen eines Stammes im Norden Kenias, von dem ein Teil nach alter Väter Sitte nomadisch lebt, ein anderer sich niedergelassen hat. In beiden Gruppen kommt die Genvariante, die das Auftreten von ADHS be-

günstigt, gleich häufig vor. Frappant ist der Unterschied der körperlichen Verfassung: Die nomadisch lebenden Probanden mit der Genvariante waren durchweg besser ernährt als ihre Stammesangehörigen ohne diese Veranlagung. Bei den Sesshaften war es genau umgekehrt: Die ADHS-Gen-Träger waren körperlich weniger im Gleichgewicht. Grund dafür ist die Lebensweise. Konstantes Umherziehen, ständige Suche nach

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Meditation macht graue Zellen Me Meditation beruhigt die Nerven und entspannt den Geist. Gewisse Techniken hi hinterlassen bereits nach wenigen Wochen sichtbare Spuren im Gehirn. Ei Eine deutsch-amerikanische Forschergruppe der Psychiatrischen Klinik Bo Boston untersuchte Testpersonen, die mit einer Meditationstechnik genannt «A «Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion» begannen. Und siehe da, besonde diejenigen Regionen im Kopf, die für Lernen und Gedächtnis wichtig ders si sind, wiesen bald deutlich mehr Hirnsubstanz auf als bei einer Kontrollgr gruppe. Mit Kernspintomografie machten die Forscher das sichtbar. Entspannt den Körper und trainiert das Hirn: Meditation.

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Nahrung kommt Menschen mit ADHS entgegen. Es beeinflusst Eigenschaften wie Impulsivität, Neugierde und Unruhe – aber auch die Fähigkeit, das Verlangen nach Nahrung zu kontrollieren. Bei Sesshaften bringt das ADHSGen hingegen nur Nachteile. Die Träger können sich weniger gut auf Landwirtschaft oder Handel konzentrieren, und sie haben auch ihr Essverhalten viel weniger im Griff. Ruth Brüderlin Frage von letzter Woche

Wie beugen Sie Prüfungsangst vor? So haben unsere Leser geantwortet.

11 %

6%

Ich meditiere.

Ich habe nie Angst.

25 %

Ich bitte Gott, mir beizustehen.

58 %

Ich lerne viel.


98 | Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

Streifzug durch Shahpura Tausende zieht es jedes Jahr in den nordindischen Bundesstaat Rajasthan. Im kleinen Städtchen Shahpura abseits des Touristenstroms finden Reisende jedoch eine ungeahnte Ruhe. Sat Singh hat die ehemalige Sommerresidenz seiner königlichen Familie für Fremde geöffnet. Beim Prinzen lernt man auch viel über den indischen Alltag.

S

eit Stunden rumpelt der Toyota über den löchrigen Belag der Landstrasse. Die Scheinwerfer schneiden in die stockdunkle Nacht. Ab und zu blenden entgegenkommende Fahrzeuge, oder die Augen von Kühen, die sich mitten auf der


BESSER LEBEN REISEN

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Durchs Städtchen promenieren: Shahpura ist ein (noch) weisser Fleck auf der Touristenkarte.

Strasse niedergelassen haben, blitzen auf. Fahrer Kundan hupt pausenlos. «To drive and live in India, you need three things», erklärt er seinen angespannten Gästen. «Good brakes, good horn – and good luck», um in Indien das Autofahren zu überleben, brauche

es gute Bremsen, eine gute Hupe und eine gute Portion Glück. In der Tat braucht man auf der Fahrt durch den nordindischen Bundesstaat Rajasthan starke Nerven: Nach gefühlten zehn Stunden – tatsächlich waren es viereinhalb Stunden für 209 Kilometer – biegt

Fahrer Kundan von der Landstrasse ab und ins Städtchen Shahpura ein. Es ist neun Uhr abends, das Dorf ist menschenleer. «In Indien fängt der Tag früh an und endet ebenso früh», erklärt Fahrer Kundan. Entlang der staubigen Marktgasse stehen genüsslich kauend

einzig ein paar Dutzend Wildschweine. «Das sind unsere Abfallmänner», erklärt der Fahrer. Wildschweine leisten in Rajasthan mehr oder weniger die Arbeit der Müllabfuhr. Die Reise führt durch den Bundesstaat der Maha-


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Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

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Shahpura entdecken ➔ Schlafen, essen, sein: Shapura Bagh, Shahpura, District Bhilwara, Rajasthan 311404. www.shahpurabagh.com ➔ Preise: ab 170 Franken pro Person (inkl. VP und Exkursionen). Die Küche ist einfach und köstlich. ➔ Besonderes: Die Gegend um Shahpura ist ein Paradies für Ornithologen und Vogelbeobachter. ➔ Ausflugstipp: 14 Kilometer entfernt erhebt sich eine romantische, verlassene, verwunschene Burg. Vor rund 80 Jahren wurde sie von der königlichen Familie (Sat Singhs Vorfahren) bewohnt. Wunderschöne Aussicht auf die drei künstlichen Seen um Shahpura.

radschas und deren monumentale Bauten, Start war in Delhi, enden wird sie in Jaipur. Das Glück aber findet man in dem kleinen Städtchen Shahpura, an dem die Tausenden von RajasthanTouristen meist vorbeifahren. Shahpura ist noch unentdeckt. Der weisse Toyota, auf dem in grossen Buchstaben Tourist zu lesen ist, passiert ein weisses Tor, Grillen zirpen so laut wie Fahrer Kundans Hupe während der vergangenen Stunden. Das Home Stay genannte Hotel Shahpura Bagh überwältigt den Besucher mit dicken Betonmauern und sieben Meter hohen Räumen. Auf der Terrasse lächelt ein hagerer

Die Bäuerin Shandi (20) nimmt ihren ersten und einzigen Sohn, Jegbish (2), mit zur Arbeit auf dem Feld.

Mann, lang wie ein Baum, mit Halbglatze, in adrett gebügelten Faltenhosen: Sat Shatrujeet Singh, Gastgeber, Nachkomme des Königs von Shahpura.

Starfotografie und staubige Strassen

Seit rund fünf Jahren bewirtet Sat Gäste in der ehemaligen Sommerresidenz seiner königlichen Familie. Ruhesuchende, die einige Tage von ihrer Rundreise durch Rajasthan Pause machen wollen. Sat selbst lebte jahrelang im Tausende Kilometer entfernten Mumbai. Vom Prinzsein allein konnte er allerdings nicht leben. So fotografierte er schöne Frauen wie die

ehemalige indische Miss World oder Schauspielerin Aishwaraya Rai Bachchan für Modemagazine. Seinen Sinn für Ästhetik und auch für Tradition erkennt man in der Hotelanlage wieder.

Tourismus, aber nachhaltig

«Lange versuchte ich seine königliche Hohheit, meinen Onkel, von der Idee zu überzeugen, Touristen in unseren Ort zu locken», erzählt Sat bei einem Whiskey im riesigen Garten des Anwesens. «Und die letzten Jahre haben bewiesen: Mit den Reisenden kam auch Wissen, Know-how, nach Shahpura.» Nach ihrem Besuch würden Gäste etwa

lokale Schulen unterstützen. «Kürzlich hatten wir einen englischen Ingenieur zu Gast», sagt Sat. Nach dessen Rückkehr nach Grossbritannien erhielt Sat von ihm Pläne, wie er die prekären lokalen Verhältnisse der Wasserversorgung angehen könnte. Denn die Klimaerwärmung macht besonders Indien zu schaffen. Sat schnellt von seinem Korbsessel hoch. Ein älterer Mann am Stock nähert sich: Onkel Indrajit, Deo of Shapura. Ein Angestellter serviert ihm Wasser und Gebäck und küsst ihm die Füsse, bevor er sich zurückzieht. Die Geste zeigt, wie sehr die Bevölkerung Sats Familie verehrt.

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www.karimhoteldelhi.com Das Restaurant ist schwer zu finden, es versteckt sich in einem Hinterhof. Am besten die Tucktuckfahrer fragen, sie wissen alles. Besonders: Das Karim ist eine Institution Delhis und existiert seit 1913. Die Gründerfamilie kochte ursprünglich für die Moguln. Ihre Philosophie: königliches Essen für gewöhnliche Leute. Das Interieur

Die Velotour durch Delhis Gassen ist ein einzigartiges Erlebnis. ist sehr karg, die Bedienung und das Essen perfekt. Vorsicht jedoch vor den offen ausgeschenkten

Getränken: Hier ist in ganz Indien Vorsicht geboten, Verzicht auf Eis ist ein Must. Was essen: Karim ist eines der wenigen nicht vegetarischen Restaurants Delhis. Köstlich sind die Lamm-Kebabs oder Hühnchengerichte Tandoori. Das Brot (Rôti) wird im Innenhof gebacken, ein Spektakel an sich. Für Vegetarier gibt es viele Gemüsevariationen.


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Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

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Der bald 80-jährige Onkel Indrajit erzählt von vergangenen Zeiten und beklagt, dass die Inder kein Bewusstsein fürs Wassersparen hätten und dass es jedes Jahr heisser werde. Ein Swimmingpool für die Gäste steht im «Shahpura Bagh» trotzdem bereit.

Relikte aus lange vergangenen Tagen

Sats Frau Maya kümmert sich um das Frühstück am Familientisch. Bilder aus der Zeit der Singh-Herrschaft in Shahpura schmücken die Wände, es wirkt ein bisschen wie im Museum. «Vor 50 Jahren haben hier sogar Tiger gelebt», berichtet Sat. Als Beweis kramt er das Album mit den Familienfotos hervor: Ein Schwarz-Weiss-Bild zeigt ein paar Männer, die mit einem erlegten Tiger auf der Terrasse posieren. Einer davon ist Sats Onkel Rajadhiraj in jungen Jahren. Der Tiger schmückt, heute ausgestopft, die Hotellobby, den ehemaligen Salon der Sommerresidenz. Heute sind rund um Shahpura wegen der exzessiven Jagd sämtliche Artgenossen verschwunden. Sat ist sozusagen der Dorfkönig von Shahpura. Ist er in seinem alten beigen Jeep unterwegs in den engen, staubigen Gassen der 25 000-Seelen-Gemeinde, hält er alle paar Meter an. Er plaudert mit den Bewohnern und kennt jeden beim Namen.

Sat Shatrujeet Singh hat aus dem ehemaligen Sommersitz seiner Familie ein Hotel gemacht.

Die Shahpuraner legen Wert auf ein gepflegtes Äusseres, besonders die Frauen mit ihren kunterbunten Gewändern wirken wie Disneys «Aladin» entsprungen. Garküchen und Stände mit Mandarinen und Kartoffeln säumen die Strasse, Bauern stossen Leiterwagen durch die holprigen Gässchen; Motorräder knattern vorbei, der Duft von Blumen, Kuhfladen, Früchten liegt in der Luft. Bettler sind hier im Gegensatz zu den grossen touristischen Zentren wie Udaipur, Jaipur oder Delhi keine zu sehen.

Auf das Kastensystem angesprochen beteuert der Gastgeber Sat, es existiere nicht mehr. In den Köpfen der Inder ist die Gesellschaft jedoch noch geteilt. Und schlendert man durch Shahpura, wird einem auch bewusst, wie sehr Indien zwischen Moderne und Tradition schwankt.

Keine Bettler, aber viele Analphabeten

Trotz Call-Centers und riesigem Wirtschaftsvolumen: Die Alphabetisierungsrate in der Region ist

tief. Viele Kinder arbeiten auf dem Feld, anstatt zur Schule zu gehen. Dies möchte Sat, dessen 12-jährige Tochter ein Internat weit weg von zu Hause besucht, ändern. «Die Bauern hier sind nicht arm, sie besitzen teilweise über hundert Ziegen, die meisten haben ein Motorrad. Aber lesen können viele nicht.» Er versucht die Familienoberhäupter davon zu überzeugen, dass es sich für sie lohnen würde, gebildete Töchter zu haben. «Die Leute denken nach

TIPP 2

Shoppen im pinkfarbenen Jaipur

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der ganz grossen Höhepunkte steht bevor. Sie durchqueren das Death Valley – Todestal. Diese wilde, abwechslungsreiche WüstenLandschaft begeistert durch immer wieder ändernde Bilder. Am Abend fakultative Tour «Las Vegas by night». 7. Tag: Las Vegas. Geniessen Sie einen freien Tag im Paradies der Spieler. Am Nachmittag fakultativer Ausflug zum Boulder Dam, das einst grösste Stauwerk der Welt. Verpassen Sie am Abend auf keinen Fall den Besuch einer der weltbekannten Shows in Las Vegas. 8. Tag: Las Vegas – Kanab. Sie besuchen den Zion National Park und den Bryce Canyon National Park. Nicht nur für die Fotografen ist dieses einmalige Natur-Phänomen ein herrliches Erlebnis. 9. Tag: Kanab – Flagstaff/Williams. Mit dem Grand Canyon besuchen Sie ein Schauspiel der Natur, welches oft auch als das achte Weltwunder bezeichnet worden ist. Unvergesslich ist ein fakultativer Helikopterflug. 10. Tag: Flagstaff/Williams – Laughlin. Während der heutigen Fahrt werden Sie das Walnut Canyon National Monument besichtigen. 11. Tag: Laughlin – Los Angeles. Die letzte

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Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

wie vor sehr kurzfristig, doch das ändert sich von Jahr zu Jahr ein wenig», sagt Sat. Er steigt aus seinem beigen Jeep und setzt sich zu einer Gruppe von Männern.

Teatime made in India

Sofort wird ihm ein dampfender Chai, wie der Tee hier wie in weiten Teilen Asiens heisst, serviert. Es ist früher Nachmittag, die Kinder strömen in Scharen aus der Schule. Ein uralter, kunterbunter Bus nähert sich. Menschen stürmen den Bus, die Kinder hangeln sich eine Leiter hinauf aufs Dach, klammern sich an das hintere Gitter, während der Koloss losfährt. Sat lächelt: «Um das Autofahren in Indien zu überleben, braucht es drei Dinge …» Eine indische Weisheit.

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TIPP 3

Udaipur: Chai auf dem Markt ➔ Shopping: Seide, indische Kleidung und Möbel (kann man in die Schweiz liefern lassen) findet man im Royal Arts & Crafts. Adresse: 42-Devali, Fatehsagar Lace, Udaipur, 313 004 Rajasthan, www.royalartsandcraftsudaipur.com Tel: +91 294 245 10 54 ➔ Ausflug: Der See Pichola wird einzig von Regenwasser gespeist. Er ist zeitweilig völlig trocken. Bei genügend Regen lohnt sich eine Bootsfahrt; und bei Trockenheit kann man die Kinder beim Cricketspielen auf dem Seegrund beobachten. Einen Spaziergang ist der lokale Gemüsemarkt wert. Dort deckt sich die Bevölkerung mit Lebensmitteln ein; man entkommt den Touristenmassen, die sich vor allem um das City Palace Museum tummeln. Unbedingt einen Chai (Tee) probieren.

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Im regenwassergespeisten Picholasee baden nur Einheimische.

Unbekümmert durch Rajasthan

➔ Vor der Abreise: Visum mindestens drei Wochen vorher bei der indischen Botschaft in Bern beantragen. www.indembassybern.ch Besser und übersichtlicher ist aber: http://in.vfsglobal.ch Das Visum kostet ca. 80 Franken ➔ Impfungen: Merkblätter über Schutzimpfungen: Impfzentrum der Uni Zürich. ➔ Bekleidung: Frauen sollten ihre Knie sowie Schultern bedecken. Besonders in ländlichen Gebieten erregt man mit kurzen Hosen Aufsehen. Aber nicht zu viel Gepäck mitnehmen, am besten deckt man sich vor Ort mit passender Kleidung ein. Die Preise sind unschlagbar. ➔ Anreise: Swiss fliegt täglich direkt nach Delhi. Von Delhi führt

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Spice Market, Old Delhi, indische Gastfreundschaft: Die Bilder der Reise durch Indien, das Land der Maharadschas.

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ein gutes Strassennetz nach Rajasthan. Um Rajasthan zu erkunden, ist ein persönlicher Fahrer empfehlenswert, sie sind selbst wunderbare Reiseführer. Die meisten Hotels bieten extra Unterkünfte für die Fahrer. ➔ Achtung, Touristenfalle! Die Fahrer halten gern in Raststätten, die noch einen Kleider-, Schmuckund Buchladen haben. Lassen Sie sich nicht zu Käufen verleiten; die Qualität in solchen durchaus nett wirkenden Geschäften ist schlecht, die Preise überrissen. Vorsicht beim Kauf deutscher Bücher: Die Übersetzungen sind katastrophal. Es lohnt sich, schon in der Schweiz passende Literatur zu kaufen. ➔ Unverzichtbar: Wer gern auf eigene Faust Rajasthan

erkundet, ist mit dem Reiseführer von Lonely Planet sehr gut bedient. Besonders für Touristen mit kleinem Budget sind die Hoteltipps Gold wert. ➔ Gesund bleiben: Es gilt die Faustregel Cook it, peal it, or leave it. Essen und trinken Sie nur Gekochtes, oder Geschältes, Finger weg von offenen Milchgetränken oder Salatbuffets, der europäische Magen ist nicht dafür gemacht. Trotzdem: In jede Reiseapotheke gehören Kohletabletten und ein Mittel gegen Erbrechen. Eine weitere Faustregel besagt aber: If you don’t get sick in India, you have not been there. Verdauungsprobleme sind also normal, zu vorsichtig zu sein, kann einem die Ferien verderben.

Inbegriffen: ➔ 6 Übernachtungen in Mittelklassehotels inkl. Frühstück ➔ Flughafentransfers, Besichtigungs- und Überlandfahrten mit klimatisiertem Privatwagen und Chauffeur ➔ Ausflugsprogramm inkl. Eintrittsgebühren ➔ Lokale Deutsch oder Englisch sprechende Reiseleiter ➔ Assistenz durch unsere lokale Vertretung Nicht inbegriffen: ➔ Visakosten ➔ Oblig. Kombi-Versicherungspaket Fr. 35 bis Fr. 47, je nach Arrangementpreis pro Person ➔ Evtl. Bearbeitungsgebühren Auskünfte, Kataloge und Reservationen: Inditours, Travelhouse Sägereistrasse 20 8152 Glattbrugg Tel. 043 211 71 48 inditours@travelhouse.ch Den Katalog erhalten Sie auch im Reisebüro oder unter www.inditours.ch


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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

Fit im Alltag

Neben Nebenbei trainieren trainier ➔ Beim AufsteAu hen: Verla Verlassen Sie das Bett, ohne sich mit den Händen abzustützen. ➔ Beim Zähneputzen: Wippen Sie auf den Zehen, halten Sie die Bürste mit der anderen Hand. ➔ Am Rotlicht: Spannen Sie das Becken an, pressen Sie den Rücken gegen die Rücklehne und den Kopf an die Nackenstütze. ➔ Am Schreibtisch: Pressen Sie die Knie zusammen oder drücken Sie den Locher mehrmals mit den Händen vor der Brust zusammen. ➔ Bis das Wasser kocht: Benützen Sie zwei Pet-Flaschen als Hanteln oder verkürzen Sie die Zeit mit schrägen Liegestützen auf die Küchenablage. ➔ Vor der Kasse: Spannen Sie abwechslungsweise Bauch, Bein- und Pomuskeln an (eine lange Jacke ist von Vorteil). ➔ Beim Schneeschaufeln: Halten Sie die Schaufel mit der anderen Hand. ➔ An der Bushaltestelle: Stehen Sie abwechslungsweise auf einem Bein. ➔ Auf öffentlichen WCs: Statt sich zu grämen, gehen Sie motiviert in die Hocke ohne Brillenkontakt. ➔ Im Sommer: Gehen Sie öfters barfuss. ➔ Immer: Scheuen Sie sich nicht, wieder Kind zu sein, und probieren Sie Unkonventionelles aus.

Es muss nicht immer das Fitnesszentrum sein: Der Alltag bietet viele Möglichkeiten, wie man sich spielerisch nebenbei fit halten kann.

Bild Getty Images

D

er Spiegel erinnert an vergangene Festtagsfreuden, der Kalender mahnt an die nahende Bikinisaison. Zeit, um etwas für die Fitness zu tun. Aber der innere Schweinehund knurrt: «Das hast du in den vergangenen Jahren auch nicht hingekriegt» und rollt sich zusammen. Der Sportmediziner Gerd Schnack kennt das Problem: «Die Gesundheitswelle ist nur an die Mehrheit zu bringen, wenn man weiss, dass wir in einer Zeit leben, in der eigentlich niemand mehr Zeit hat.» Mit dieser Erkenntnis hat der Professor das «Training im Vorbeigehen» entwickelt. Seit 20 Jahren in der Präventionsmedizin tätig, weiss Gerd Schnack, dass gute Vorsätze nur fruchten, wenn sie mit wenig Aufwand und lustvoll umgesetzt werden können. Sein Credo: In wenigen Augenblicken kann man sich Gutes tun und körperlich und geistig fit bleiben. Schnack selbst ist ein lebender Beweis für die Theorie: In humorvollen Fernsehauftritten demonstriert der 75-jährige Buchautor schon mal, dass er selbst die Beweglichkeit eines 30-Jährigen besitzt. Sein Konzept beruht auf den vier Säulen Elastizität, Kraft, Ausdauer und Meditation. «Anders als in der Natur fehlt in unserem Berufsalltag der Gegenschwung zu den meist stereotypen Bewegungen», sagt Gerd Schnack. Das führe zu Beschwerden wie verkürzte Muskeln oder entzündete Sehnenscheiden. Alle zwei Stun-

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Balanceübungen zwischendurch: Stärken Muskeln und Hirn und machen Spass.

den sollte man sich tagsüber Zeit für eine Übung nehmen. Das geht am Schreibtisch, auf dem Bürostuhl oder während der Drucker die Unterlagen ausspuckt (siehe Box) – und gilt natürlich auch für Menschen, die viel unterwegs sind: Statt sich im Auto am Rotlicht zu ärgern, nutze man die Wartephase, um Rücken oder Bizeps zu stärken oder den Nacken zu entspannen. Den Trick, in der Schlange vor der Kasse den Po zusammenzu-

kneifen und den Bauch anzuspannen,nutzenselbstHollywood-Stars. «Wichtig ist es, solche Handlungen zu ritualisieren», rät der Experte.

Die Routine durchbrechen hält Körper und Geist jung

Schnack empfiehlt aber auch, öfters die Routine zu durchbrechen, und mahnt: «Monotonie macht krank.» Eine Pirouette zu drehen, ein paar Schritte rückwärts zu gehen, den Berg oder die Treppe

verkehrt herum hinabzusteigen bringt nicht nur Abwechslung: Gerade Leute mit Rücken- und Knieproblemen profitieren davon, weil andere Muskeln beansprucht werden und die Achillessehne gestärkt wird. Auch das Hirn dankt uns die neuen Impulse und freut sich über ein zusätzliches Koordinationstraining. Möglicherweise meldet es beim nächsten Blick in den Spiegel sogar: Der neue Bikini wird dir prächtig stehen! Renate Sturzenegger


Königsklasse: in kleinen Reisegruppen mehr Komfort geniessen

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Die wuchtige Marienburg in Malbork

Von der Hohen Tatra zur Danziger Bucht ■ Die Hohe Tatra und die Masurische Seenplatte ■ Osteuropas Städteperlen Krakau, Warschau, Danzig und Potsdam

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Budweis. Hinfahrt via Memmingen, Landshut, Landau über die deutsch-tschechische Grenze nach Budweis. 2. Tag: Budweis–Hohe Tatra. Weiterreise via Brünn, über die tschechischslowakische Grenze, nach Strbske Pleso, in der Hohen Tatra. Die Hohe Tatra ist das höchste Gebirge der Slowakei und Bestandteil des grossen Tatra-Nationalparks (510 km²). 3. Tag: Hohe Tatra. Fahrt auf der Panoramastrasse zum Nationalpark von Pieniny. Wir besichtigen das ehemalige Kapuzinerkloster Cerveny Klastor aus dem 14. Jh. Von hier aus unternehmen wir eine romantische Flussfahrt auf dem Gebirgs- und Grenzfluss Dunajec, entlang steil ansteigender Kalkfelsen. 4. Tag: Hohe Tatra–Krakau. Fahrt über die slowakisch-polnische Grenze nach Wieliczka, dem einzigen Salzbergwerk der Welt, das seit etwa 700 Jahren in Betrieb ist. Wir werden auf dem 2614 Meter langen Weg durch Gänge, Kapellen, Kammern und riesige Hallen geführt. Weiterfahrt nach Krakau, der sehenswertesten Stadt Polens. 5. Tag: Krakau. Am Vormittag Besichtigung der romantischsten Stadt Polens, die ihren Ruf sowohl ihren wunderschönen Bauwerken als auch der ungebrochenen Tradition des Studentenlebens verdankt. Wir sehen u.a. die Marienkirche sowie die Königsräume in der Wawelburg. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. 6. Tag: Krakau–Warschau. Fahrt nach Auschwitz. Hier, rund 60 km westlich von Krakau, liess Hitler 1940 das grösste Konzentrationslager in der Zeit des zweiten Weltkrieges errichten. In Tschenstochau, dem OSTSEE Danzig

PL

Potsdam

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CZ

Warschau Krakau

Prag

Budweis

CH

Masurische Seenplatte

SK

Hohe Tatra

bekanntesten Wallfahrtsort des Landes besichtigen wir die Paulinerkirche mit dem Gnadenbild der Schwarzen Madonna, dem zahlreiche Wundertaten zugeschrieben werden. Abends erreichen wir Warschau. 7. Tag: Warschau. Die Stare Miasto (Altstadt) von Warschau wurde nach dem zweiten Weltkrieg vollständig restauriert. Sie wird dominiert von den beeindruckenden Bauwerken des königlichen Schlosses und der Sankt-Johannes-Kathedrale. Der Marktplatz wird von Restaurants und Strassencafes gesäumt, und in den angrenzenden malerischen Gassen gibt es zahlreiche Geschäfte, die zum Shopping einladen. Am Morgen ausführliche Rundfahrt durch die Stadt an der Weichsel. 8. Tag: Warschau–Masurische Seenplatte. Fahrt über Plonsk, Mlawa, Nidzica nach Olsztynek. Hier besichtigen wir das Freilichtmuseum. Wir machen uns mit der Holzbaukunst der Masuren vertraut, sehen Wasser- und Windmühlen, Bauernhäuser, eine Schenke, eine Holzkirche usw. Wir erreichen Olsztyn (Allenstein), Tor zur Masurischen Seenplatte. Tausende von klaren Seen ziehen Naturliebhaber magisch an. Die «Grüne Lunge Polens» ist ein Paradies für Wanderer. Auf rund 1500 km² findet man 3000 grössere und unzählige kleine Seen. 9. Tag: Masurische Seenplatte. Den heutigen Tag widmen wir der Masurischen Seenplatte: grüne Wälder, blaue Seen und Storchennester, ein Land von unglaublicher Schönheit und Faszination. Nach einer erholsamen Schifffahrt Besichtigung der Wolfsschanze in Gierloz (Görlitz). Hier hat Hitler im Frühjahr 1940 sein Hauptquartier bauen lassen. Anschliessend Besichtigung des Klosters Swieta Lipka (Heilige Linde). Das Jesuitenkloster mit der barocken Wallfahrtskirche aus dem 17. Jh. wirkt in der Landschaft ungewohnt heiter. 10. Tag: Masuren–Danzig. Fahrt von Olsztyn nach Malbork (Marienburg). Die Marienburg zählt zu den schönsten Profanbauten des Mittelalters. Seit 1309 war hier die Residenz der Hochmeister des Deutschen Ordens. Unser Tagesziel ist Danzig. 11. Tag: Danzig. Im Zentrum der alten Hansestadt befindet sich der Marktplatz mit dem beeindruckenden Rathaus (14. Jh.), in dem das historische Museum der Stadt untergebracht ist. Die Uferpromenade wird von Cafés, Geschäften, alten Kornspei-

chern und Lagerhäusern sowie dem ältesten hölzernen Kran Europas gesäumt. Heute Morgen lassen wir uns vom Charme der über 1000 Jahre alten Stadt während der geführten Stadtbesichtigung bezaubern. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. 12. Tag: Danzig–Potsdam. Fahrt durch Nordwestpolen und über die Oder nach Potsdam, nahe der deutschen Hauptstadt Berlin. 13. Tag: Potsdam. Interessante Stadtrundfahrt durch das historische Potsdam und über die Glienicker Brücke mit Blick auf die Schloss- und Parkanlagen von Babelsberg und Glienicke. Bei einem Parkspaziergang sehen wir das Kronprinzenschlosses Cecilienhof, das Marmorpalais Friedrich Wilhelm II sowie Schloss Sanssouci (alle von aussen). Freier Nachmittag in Potsdam. 14. Tag: Potsdam–Rückfahrt Schweiz. Rückfahrt via Leipzig, Nürnberg, Ulm, Bregenz zu den Einsteigeorten. Weitere Osteuropa-Rundreisen

Polen – Bernsteinküste und Hansestädte 13 Tage gemäss Programm

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Daten 2011 Sonntag – Donnerstag 03.07.–14.07.; 17.07.–28.07.; 21.08.–01.09. Detailprogramm auf Anfrage erhältlich.

  

    

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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

Wenn Papa fremdgeht

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Un Und jede Generation br braucht ihre Privatsphäre, Ki Kinder wie Erwachsene», erläutert Ursina Ricklin, die er selbst nach einer Scheidung selb mit ihrem zweiten Mann in einer Patchworkfamilie lebt. eine Ar Armin ist übrigens nach ein paar Tagen T Bedenkzeit wieder zu seine seiner Familie zurückgekehrt. Die Kinder Kind waren überglücklich – obwohl obwo das bedeutete, dass sie den Hund Hu nun doch nicht bekamen, den die Mutter ihnen versproc versprochen hatte für den Fall, P dass Papa definitiv auszöge. Manchm ziehen sie ihn noch Manchmal heute damit da auf. Andrea Fischer

Es kommt in den besten Familien vor: Die Mutter oder der Vater hat eine Affäre, und der Haussegen hängt schief. Sollen die Kinder davon erfahren?

www.migrosmagazin.ch Fremdg Fremdgehen: Wenn die Versuc Versuchung lockt. Diskutieren Sie on online mit.

Dick Luft Dicke zwischen den Eltern? Kinder brauchen den Grund nicht zu kennen.

A

Illustration Nicolas Bischof

rmin liebt seine Frau, das stand nie zur Debatte. Aber es war so beflügelnd, als da plötzlich diese andere war, eine, die ihn mit ganz frischen Augen sah, ungetrübt vom Alltag zwischen Windeln, Steuererklärung und Wäschebergen. Also hat er sich verliebt. Irgendwann hat er es nicht mehr ausgehalten und seiner Frau davon erzählt. Den Kindern wollten die beiden eigentlich nichts sagen. Doch dann zog Papa, um einen klaren Kopf zu bekommen, auf unbestimmte Zeit aus.

Liebeskummer ist Elternsache

Seitensprünge passieren, oft bleiben sie unbemerkt. Doch sobald der oder die Hintergangene davon erfährt, wirds rasch schwierig, zumal wenn Kinder da sind. Sollen sie wissen, dass Mama oder Papa

Kinder möglichst aus dem Spiel lassen

➔ Ein Seitensprung der Eltern geht die Kinder nur dann etwas an, wenn es zur Trennung kommt. ➔ Wird der Seitensprung zu einer Belastung für die Familie, kann eine Beratung helfen. In den meisten Gemeinden gibt es entsprechende Ehe- oder Familienberatungsstellen: www.paarberatung-zh.ch www.familienberatungbasel.ch www.eheundfamilienberatung-bern.ch www.familienberatung-sg.ch

«etwas mit jemand anderem hat»? «Nein,» findet die Zürcher Paarund Familientherapeutin Ursina Ricklin. «Grundsätzlich ist ein

Seitensprung Elternsache und geht die Kinder nichts an.» Doch was, wenn sie spüren, dass etwas nicht stimmt? «Dann kann man ihnen zwar sagen, dass man Streit hat, aber nicht zwingend, warum.» Dabei sei es enorm wichtig, betont die Psychologin, ihnen klarzumachen, dass sie keine Schuld am Streit der Eltern hätten: «Kinder neigen dazu, sich für alles verantwortlich zu fühlen, was in der Familie vorgeht.» Anders sieht es aus, wenn der Seitensprung Konsequenzen hat und die Eltern sich trennen. Schliesslich hat die Beziehungskrise nun direkte Folgen für den Alltag der Kinder. Aber auch jetzt bleibt der Liebeskummer Elternsache. Töchter oder Söhne können nicht Tröster sein und auch nicht Friedensrichter. «Jede Generation hat ihre eigene Rolle zu erfüllen.

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BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gaz 7, 14. Februar Fe Febru bruar bru ar 201 2011

In Szene gesetzt

MEIN GARTEN

Als einzelner Topf auf der Fensterbank wirken Bromelien oft steif und eher abweisend. Damit sie mit ihren bunten Bonbonfarben zur Geltung kommen, muss man sie in Szene setzen. Zum Beispiel indem man mehrere gleichartige zusammenpflanzt und ihnen mit einer Tillandsie eine lockere, grauschuppige Unterpflanzung bietet, über die sie sich erheben. Oder man platziert eine einzelne knallfarbige Guzmania mitten unter Grünpflanzen, die sie mit ihren Blättern umspielen. Besonders farbenprächtig ist auch die Kombination von mehreren kleinen Vriesea, die in verschieden bunte Übertöpfe gestellt werden und so ein wahres Feuerwerk zünden.

Unsere Gartenexpertin Haia Müller outet sich als Schlampe, was die guten (Garten-)Vorsätze angeht.

Bilder Getty Images, Look Foto

Saisonal total daneben Eigentlich ist ja keine Saison für gute Vorsätze, zumal wir bereits Mitte Februar haben. Aber schliesslich hält sich der Winter heuer auch nicht an die Wetterregeln. Statt in den Skiferien Spuren in den Schnee zu kratzen, spaziere ich darum durch den Garten. Der sieht zwar trotz frühlingshafter Wärme noch ziemlich grau-braun-struppig aus, aber es reicht, um meine Vorstellungskraft zu aktivieren. Und hier kommen die guten Vorsätze ins Spiel. Vorsätze soll man aufschreiben, habe ich gelesen, dann hält man sie eher ein. Also: Ich werde ein paar Gemüsebeete anlegen. Etwas, was ich bisher verschmähte, weil ich den Platz für meinen blumigen Nachwuchs brauchte. Ich werde den Kiesplatz jäten, noch bevor Löwenzahn, Schleierkraut und Mauerpfeffer überhand nehmen. Und ich werde regelmässig giessen und nicht auf Regen hoffen. Da fällt mir ein, dass ich mir im Herbst vorgenommen habe, immer mal wieder im Winterquartier nach Oleander und Co. zu schauen. Und den Rasenmäher nicht erst im Frühling zum Service zu bringen: alles verschlampt. Das muss wohl daran liegen, dass ich diese Vorsätze nicht aufgeschrieben habe.

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Bunt wie ein Papagei Bromelien sind die Paradiesvögel unter den Topfpflanzen. Mit ihrer Farbenpracht bringen sie an trüben Tagen gute Laune in die Stube.

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ot-Orange, Kanariengelb, Pink und Dunkelviolett: Die knalligen Farben sind gewissermassen das Markenzeichen der Bromelien. Kriegerische Namen wie Flammendes Schwert oder Lanzenrosette weisen auf ein zweites Merkmal hin, das für die Südamerikanerin typisch ist. Bromelien haben nichts Liebliches an sich, bolzengerade stehen sie stramm in ihren Töpfen. Das ist denn auch der Hauptgrund, dass sich an ihnen die Geister scheiden: Die Liebhaber freuen sich über die bunten Gute-Laune-Farben, die Skeptiker stören sich an ihrer

Leben haben. Sie wachsen als Aufsitzer auf den Ästen der Baumriesen im Regenwald. Das bringt ihnen den Vorteil, genügend Licht zu haben, handelt ihnen aber den Nachteil ein, dass Erde und Wasser ziemlich spärlich vorhanden sind. Um in dieser Lage zu überleben, haben sie ein raffiniertes Bausystem entwickelt. Ihre steifen Blätter sind teleskopartig in Rosetten Bromelie im Topf (grosses Bild) und in ihrer am Stiel angesetzt. In Heimat Amerika, wo sie auf Bäumen wachsen. den so entstandenen Trichtern sammelt sich Steifheit. Botanisch gesehen gehö- das Regenwasser. In den Miniren Bromelien zu den Ananas- tümpeln tummeln sich Insekten gewächsen. Sie sind anspruchslos und kleine Frösche, deren Ausund deshalb das ideale Mitbring- scheidungen die nötigen Nährsel für Leute ohne grünen Dau- stoffe liefern. Daran angelehnt men. Und sie halten ewig. Das sind die Empfehlungen für die liegt vor allem daran, dass Guz- Pflege als Topfpflanzen: Gegossen mannia, Tillandsien und Vriesea wird nicht die Erde, sondern das gar nicht mit ihren Blüten die Auf- Giesswasser wird von oben in die merksamkeit auf sich ziehen, die Blatttrichter gegeben, und auch sind nämlich ziemlich unschein- gedüngt wird auf diese Weise. Bebar und erscheinen oft erst nach sonders wohl fühlen sich die BroJahren. Was lauthals leuchtet, sind melien in luftfeuchten Räumen, die stark gefärbten Hochblätter. etwa im Badezimmer, an einem Strapazierfähig sind Brome- hellen Fensterplatz, der jedoch lien, weil sie in ihrer Heimat Süd- nicht der direkten Sonne ausHaia Müller und Mittelamerika kein einfaches gesetzt ist.


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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

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Der Kleine wird erwachsen

Drei Jahre nach dem Revival fährt der Fiat 500 direkt in die Zukunft: Mit dem 0,9 Liter kleinen Zweizylindermotor soll er nur 4 Liter Benzin auf 100 Kilometer verbrauchen.

P

lötzlich ist alles wieder wie früher. Man war jung, und das erste Auto diente nicht nur dem Transport, sondern vor allem als eine Art erstes eigenes Zuhause. Wie sein Urahn, der sich bis 1975 vier Millionen Mal verkaufte, vermittelt der charmante Fiat 500 seit drei Jahren vernünftige Basismobilität und einen Hauch Dolcefarniente. Mit dem jüngsten Zuwachs in der Motorisierungspalette mehr denn je: Als Twin-Air-Zweizylinder tönt der Cinquecento wie eine Mischung aus seinem Urahn, einem Citroën Döschwo und einer Vespa. Nicht laut, aber knatternd – Italianità pur. Der Schritt zurück zu nur 0,9 Liter Hubraum hat Gründe: Turbokraft und variable Einlassventilsteuerung machen ihn trotz 85 PS sparsam.

Der freche Citykünstler flunkert beim Verbrauch

Schon nach wenigen Metern wird klar: Da ist er, der ideale Motor für den kleinen Dreitürer (den es als Cabrio und in einer Limousinenversion gibt). Bei tiefen Drehzahlen packt er kräftig zu, dreht flott hoch und hinterlässt den quirligsten Eindruck der Modellrange, die zwei weitere Benziner (69 PS, 100 PS) und den Diesel mit 95 PS bietet. Die Verbrauchsangabe vom Werk lautet für den Twin-Air 4,1 l/100 km, was ihn mit 95 Gramm pro Kilometer zu einem CO2-Meister stempelt. Auf Testfahrt zeigt sich aber leider, wie praxisfern Werksangaben sind: Nur betont sparsame Fahrt im Eco-Modus lässt den Durst auf fünf bis sechs Liter sinken. Erwähnt sei aber, dass das Testauto breitere Pneus trug und das StoppStart-System wegen Minustemperaturen kaum zum Einsatz kam. Der Rest ist typisch 500. Die Qualität ist tadellos und der Platz vorne gut, im Fond knapp. Die eigenartige Sitzposition enttäuscht

Fiat 500 Twin-Air: Junges Lebensgefühl und tadellose Qualität.

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Motor/Antrieb: Zweizylinder-Turbobenziner, 875 cm³, 85 PS, 145 Nm/2000 min. 5-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 11,0 s, Spitze 173 km/h. Abmessungen: L x B x H = 3,55 x 1,63 x 1,49 m, Kofferraum 185—500 l, Gewicht 1005 kg. Verbrauch: 4,1 l/100 km (Werksangabe), CO2-Ausstoss 95 g/km (Werksangabe). Energieeffizienz A. Preis: ab 20 500 Franken.

etwas. Nicht aber das Fahrgefühl: Flott eilt der Citykünstler um Ecken und plagt nicht mit übertriebener Härte. Dass der Tarif (69-PS-Basis ab 18 200 Franken)

etwas höher liegt als bei weniger emotionalen Verwandten, wie dem Panda, verzeiht man dem schicken Bello gerne: Schönheit kostet eben. Timothy Pfannkuchen

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Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

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Gesucht

➔ Oberstufenschüler von Herrn Jürg Leuenberger, Schulhaus Halden, Glattbrugg, 1974 bis 1977. Für ein Klassentreffen suche ich noch: Marina Taguena, Müllackerstrasse (jetzt Spanien); Thomas Walt, Giebeleichstrasse; Fiorino Piffaretti, Wallisellerstrasse; Daniel Clemenson, Giebeleichstrasse; Martin Huber, Opfikon; Walter Ernst oder Ernst Walter; Brigitte Schumacher, Oberhauserstrasse; Massimo Franzoni, Giebeleichstrasse (jetzt Italien); und Piaggio Alderuggio.

Iris Weber, Breitenmattstrasse 26, 8635 Dürnten Telefon 044 940 03 51 ymail5000@ymail.com

➔ Alt geworden ist das Schulhaus Krauer in Emmenbrücke. Seit 100 Jahren gibts hier schon Power. Am 27./28. Mai erwartet euch eine grosse Vielfalt. Eingeladen zum riesigen Fest sind Jung und Alt. Hast du im «Krauer» die Schulbank gedrückt oder als Lehrperson die Kinder entzückt? Willst du deine Kollegen oder Schüler wiedersehen, melde dich einfach bei mir.

Esther Schneider, Schulhausstrasse 10, 6020 Emmenbrücke, Telefon 041 260 31 06/076 444 99 26 schulhaus.krauer@gmx.ch

➔ Hallo Kurt, du warst mein Jugendfreund im 1973. Du hast mir in mein Poesiealbum eine wunderschöne Erinnerung hineingeschrieben. Der Text lautete: «Es Grüessli vo Bärg, es Grüessli vo Tal, es Grüessli vo Kurt, so härzli und warm.» Datiert vom 20. Oktober 1973. Wir lernten uns in einem Jugendsportlager (ich glaube in Tenero) kennen. Danach habe ich dich in Gümligen mehrmals besucht, als ich bei meiner Grossmutter in Lohn SO in den Ferien war. Ich würde gerne wissen, wie es dir heute geht und mit dir einen Kaffee trinken gehen. Ich freue mich sehr über eine Nachricht von dir, Kurt. Du wohntest damals in Gümligen zusammen mit dei-

nen Eltern und deinen Geschwistern (an eine Schwester mag ich mich noch erinnern). Wer kann mir über den Verbleib von Kurt Ryser Auskunft geben, wer kennt ihn?

im Penthaus Luzern getroffen, du warst mit einer Gruppe dort, ich hab den Geburtstag meiner Mutter gefeiert. Leider haben wir uns nicht einmal richtig vorgestellt. Du heisst, glaube ich, Gianluca, wohnst im Kanton Uri, bist Italiener aus Girifalco (Kalabrien); ich aus Caraffa (Kalabrien). Eine Nachricht von dir würde mich freuen.

Ruth Gentsch-Wälchli, Oberer Burgweg 4, 8545 Rickenbach Sulz, rgentsch@hispeed.ch

➔ Ich suche Regula Küpfer (lediger Name), Jahrgang circa 1968. Du warst 1983 auch mit deinen Eltern in St-Légier in den Ferien. Wir hatten oft zusammen mit vielen anderen Kindern draussen vor den Smuv-Häuschen gespielt. Nach ein paar Briefen hatte ich leider nichts mehr von dir gehört. Gerne würde ich wissen, wie es dir so geht und wo du heute wohnst. Melde dich doch. Conny Fuhrer, Neumattweg 24, 4934 Madiswil, r.fuhrer@gmx.ch

➔ Ich suche meine Jugendfreundin Silvia Wüthrich (lediger Name), aufgewachsen in 3250 Lyss. In deinen Ferien bist du oft zu Dora Specht, nach Zuchwil gekommen. Bitte melde dich, du würdest mir eine grosse Freude bereiten. Marianne Saner, Bahnweg 2. 4542 Luterbach, Telefon 032 682 66 26/076 512 86 12,

Rossella Loreto, Weidentalweg 13, 4436 Oberdorf, alfa66@vtxmail.ch

➔ Im Rahmen meiner Forschungen zu Persönlichkeiten des sächsischen Steinkohlebergbaus suche ich für Informationen über die Bergdirektoren Hugo, Oskar und Erich Jobst den 1948/50 in die Schweiz ausgewanderten Sohn des Letzteren, Herrn Hermann Jobst aus Gersdorf (Bez. Chemnitz) oder dessen Nachkommen. Auf eine Kontaktaufnahme würde sich freuen: Heino Neuber, Wolfschachtstrasse 14, D-09376 Oelsnitz/ Erzgeb., dr_bargmaa@web.de

marianne-saner@bluewin.ch

➔ Ich suche dich, männlich, zwischen 18 und 22. Wir haben uns am Samstag, 4. Dezember 2010,

➔ Ich suche eine Familie in Schaffhausen, deren Töchter Chanel und Zoe heissen. Meine Töchter heissen auch so! Ihr seid im Restaurant deswegen auf uns zugekommen. Bitte meldet euch.

Gustavo Echave, Poststrasse, 5432 Neuenhof, Telefon 079 325 62 22, chanel2002@hispeed.ch

➔ Liebe Elisabeth Schnyder (lediger Name), vielleicht erinnerst du dich: Wir waren in denn 60erJahren viel zusammen bei dir zu Hause. Du wohntest mit deiner Mutter an der Obergasse in Biel. Würde mich freuen, wenn ich von dir ein Zeichen erhielte und wir uns mal wiedersehen könnten. Heinz Gasser, Propsteiweg 4 2504 Biel, Telefon 079 251 00 47 massage.heinz@hispeed.ch Lesen Sie weiter auf Seite 117


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deutsch, was sie auch versteht. Sie ist sehr gebildet. Am Mittwochnachmittag, 28. Mai 2008, sprach Viki mich in Bern schüchtern und ängstlich an und bat mich um etwas Zeit für sie. Sie erzählte mir ihre tragische Geschichte und bat mich eindringlich um meine Hilfe. Völlig überrumpelt und voller Misstrauen gab ich ihr schliesslich nach fast drei Stunden Gespräch auf ihren wiederholten Wunsch hin meine Adresse, um mich wieder treffen zu dürfen. Sie meldete sich nie mehr … Meine Befürchtung, diese Frau in Not womöglich gedankenlos ihrem Schicksal überlassen zu haben, veranlasste mich, allmählich nach ihr zu suchen. Dadurch wurden mir immer mehr ihrer Angaben bestätigt. Ihre Geschichte scheint also wahr zu sein. Deshalb meine grosse Bitte an Sie, liebe Leser: Wer kennt diese Frau, weiss, wo sie ist, was mit ihr geschehen ist oder sonst irgendetwas, das mir weiterhelfen könnte? Viki, wenn du das selber lesen

➔ Suche Paul (Nachname weiss ich nicht mehr), Zürich, Kreis 4, 1. Stock, ZweizimmerWohnung, 2002. Du warst ein guter Bekannter von mir. Du nahmst einen Film von mir auf, indem es um Freebase ging und alles, was die Langstrasse in Zürich betraf. Du leidest unter Parkinson und bist ursprünglich aus Bern. Deinen richtigen Namen kenne ich nicht. Bitte melde dich bei mir.

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Süsse Liebesgrüsse

Zum Valentinstag verlost Chocolat-Frey unter den Leserinnen und Lesern des Migros-Magazins 250 Schachteln Schokolade.

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m 14. Februar ist Valentinstag. Seit dem Mittelalter pflegen die Verliebten den Brauch, sich an diesem Tag gegenseitig mit kleinen Geschenken zu überraschen. Die Ursprünge gehen vielleicht noch weiter zurück: So gingen im alten Rom die jungen Mädchen in den Tempel der Juno – der Schutzpatronin der Ehe –, um sich ein Liebesorakel für die richtige Partnerwahl zu holen. Diesen traditionellen An-

lass nutzt Chocolat Frey, um den Lesern des Migros-Magazins ein Geschenk zu machen. Die Migros-Tochter stiftet 250 Schachteln Schokolade, unter ihnen die neue Marke Les Peintures. Schokolade kennt der Mensch hauptsächlich in zwei Formen: als Tafel, oder als Praliné. Nun bringt Chocolat Frey mit Les Peintures eine Kollektion von neun köstlichen Kompositionen in neuartiger Form auf den Markt. Wer die

Schachtel öffnet, sieht neun kreisrunde und flache Schokoladenscheiben: Helle und dunkle Schokolade, Milch- und ZitronenSchokolade, Schokolade mit Bananenchip sowie mit Fruchtstücken. Les Peintures geben mehr als einen einzelnen Bissen her und eignen sich daher ideal als Dessert – sie können beispielsweise perfekt mit Glace kombiniert werden.

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Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

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Migros-Magazin 7, 14. Februar 2011

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Lösung Rätsel Nummer 6:

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Lösungswort: Semester Treppenlifte www.hoegglift.ch

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1 Migros-Geschenkkarte à Fr. 100.— erhalten Renate Wünschmann, D-78464 Konstanz; Alois Bruhin, 9487 Gamprin; Gerhard Krebeck, 8820 Wädenswil; Ottilia Beeler, 8854 Galgenen; Ursula Vollenweider, 7126 Castrisch.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP,), Heidi Bacchilega (HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut

(TG), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Ueli Christoffel, Marco Micheluzzi, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Korrektorat: Heinz Stocker

Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

(Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, Zürich


124 | Migros-Magazin 6, 7. Februar 2011

Janine Jaeggi

Die Zürcherin hat vor 26 Jahren den Bremer Karneval ins Leben gerufen. Janine Jaeggi ist künstlerische Leiterin des Volksfestes, das sich zu Europas grösstem Samba-Event entwickelt hat. Daneben arbeitet die 45-Jährige als freischaffende Künstlerin und beschäftigt sich mit Stelzenlaufen und Kostümdesign. MEIN LIEBSTER

«Architekt Martin Sasse. Er begleitet mich schon seit über 20 Jahren. Zusammen führen wir die Gruppe Stelzen-Art. Darüber hinaus sind wir Musiker und Gründungsmitglieder der Percussiongruppe Confusao und im Leitungsteam des Bremer Karnevals.»

MEIN LIEBLINGSDING «Mein altes Nokia-Handy. Es kann vielleicht vieles nicht, was Neuere können, aber mit ihm lässt sich auch dann noch telefonieren, wenn es mal runtergefallen ist.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Die Nussstengeli der Migros mag ich, weil sie für mich die Schweizer verkörpern: Sie haben einen guten Geschmack, und man hat an ihnen etwas zu beissen …»

Name: Janine Jaeggi Geburtstag: 11. Oktober 1965 Wohnort: Bremen (D) Wieso leben Sie hier? Ich finde Bremen super – eine weltoffene Stadt, in der stets ein frischer Wind weht, der den Kopf frei macht für neue Ideen. Beruf und Lebenslauf: Mit 17 ging ich alleine nach Berlin, um im Bereich Theater zu experimentieren und zu lernen. Zwei Jahre später wechselte ich nach Bremen für eine dreijährige Ausbildung in Tanz und Theater. Ich bin freischaffende Künstlerin, Stelzenläuferin, Kostümdesignerin und künstlerische Leiterin des jährlichen Bremer Karnevals, des grössten Sambakarnevals in Europa. Karneval ist für mich: Ein grosser Teil meines Lebens. 1986 habe ich den Bremer Karneval ins Leben gerufen. Er ist von der alemannischen Fasnacht inspiriert. Meine Philosophie: Selbst die schwierigsten Phasen haben etwas Gutes, woraus man lernen und dran wachsen kann. Was ich mag: Grosszügigkeit. Was ich an mir mag: Meine Vitalität. Was ich an mir nicht mag: Wenn meine Unordnung nicht mehr kreativ ist. Mein Lieblingsessen: Reis mit Rüebli. Meine Inspiration: Für meine Kostüme Bilder aus der Natur. Allein die Unterwasserwelt ist ein Hit. Fürs Gemüt unserer Katze Kamtschatka. Die bleibt stets locker.

Text Reto E. Wild Bilder David Maupilé

www.bremer-karneval.de

MEIN KARNEVAL «Der Bremer Karneval ist Europas grösster Sambakarneval und eine Melange aus alemannischem Maskenspektakel, brasilianischer Lebensfreude und dem hanseatischen Sinn fürs Feine.»


MEINE WELT

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MEINE SAMMLUNG «Über die Jahre ist ein Fundus von über 120 Kostümen angewachsen. Sehen kann man sie auf Stelzen-art.de.»

MEIN ATELIER «In meinem Dachatelier arbeiten wir zurzeit für den Bremer Karneval an Sprungstelzenhasen, im Stil von Alice im Wunderland. Das Atelier befindet sich im Theaterkontor Bremen, wo ich meine Ausbildung absolviert habe. Aus Liebe zu Bremen bin ich damals gleich hier geblieben.»

MEINE SUCHT «Zurzeit Beatboxing, also Mundperkussion. Wenn ich nicht gerade an den neuen Kostümen nähe, nutze ich die Zeit für meine neue Sucht. Mal sehen, was daraus noch wird …»

MEIN ZUHAUSE «Vor zehn Jahren kauften mein Freund und ich ein schönes Haus im Bremer Stadtteil Ostertor. Ein wunderbarer Rückzugsort, wenn wir von unseren jährlich rund 100 Auftritten nach Hause kommen.»

MEIN LIEBLINGSBUCH «Luzerner Fasnacht vom Schweizer Aura Verlag. Das Buch begeistert mit superschönen Bildern und ist absolut inspirierend und liebevoll gestaltet.»


Die Trophäe der SuperNanos ist da: das NanoShuttle. Am Mittwoch, 16. Februar 2011, gibt’s das exklusive NanoShuttle. Ab einem Einkauf von Fr. 60.– erhält jeder Kunde bei allen Migros-Filialen, Do it + Garden Migros, melectronics, Micasa, SportXX inkl. Outdoor oder auf LeShop.ch ein NanoShuttle – das coole Transportmittel der Nanos.

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Der neue Fusion® ProGlide™ verwandelt Rasieren in Gleiten und Skeptiker in Überzeugte. Und für all

diejenigen, die wissen wollen, was für eine innovative Technologie im Fusion® ProGlide™ steckt: Bitte weiterlesen! 1. Die Klingen des Fusion® ProGlide™ wurden weiterentwickelt,

sodass sie im Vergleich zum Fusion ® 15 % dünner sind. Zudem sind sie mit der besten Beschichtung von Gillette versehen. Diese sorgt für geringen Widerstand und damit für müheloses Gleiten durch das Barthaar. Für die angenehmste Rasur von Gillette, sogar bei täglicher Rasur. 2. Der neue Klingen-Stabilisator sorgt

durch einen perfekten Klingenabstand für mehr Komfort. Das Ergebnis: Die Klingen des Fusion® ProGlide™ legen sich immer passgenau an die Konturen deines Gesichts an.

Weniger Ziehen und Reissen**

Müheloses Gleiten

4. Der verbesserte Lubrastrip ist grösser als der des Fusion® und sorgt so für ein noch angenehmeres Rasurerlebnis. Seine verbesserten Inhaltsstoffe sind Mineralöle. Sie lassen den ProGlide™ sanft über deine Haut gleiten. 5. Auch der Präzisions-Trimmer wurde weiterentwickelt und verfügt

jetzt über eine verbesserte Klinge und leicht ausspülbare Zwischenräume. Mit dem Trimmer kannst du die schwer zugänglichen Stellen noch leichter erreichen. 6. Der Griff wurde ebenfalls verbessert.

Noch griffiger und ergonomischer, sorgt er für eine noch angenehmere Handhabung, Gewichtsbalance und Wendbarkeit des Rasierers. 7. Mit dem Mikrokamm vor dem Klingenblock

werden die Haare sicher eingefädelt, um noch mehr Haare auf einmal schneiden zu können. Für eine noch gründlichere Rasur.

3. Die Komfort-Lamellen leiten überflüs-

siges Rasiergel ab, um Aquaplaning zu verhindern und somit einen engen Klingenkontakt zur Haut sicherzustellen, damit eine komfortable Rasur gewährleistet wird.

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Migros Magazin 07 2011 d ZH