Page 1

Ausgabe Ostschweiz, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent.bez.A 44631

NR. 6 | 4. FEBRUAR 2013

www.migrosmagazin.ch

ABZOCKER-ABSTIMMUNG I 16

Gegenvorschlag oder Initiative? Die Argumente BElIEBTE KUNdENKARTE I 51

Cumulus: Bald mehr als eine Rabattkarte

Sina unter Strom

Über 1000 Konzerte hat die Walliser Sängerin in den letzten 20 Jahren gegeben. Nun gehts wieder auf Tournee. I 126

COMpUTERSpIElE I 96

Bild: Paolo Dutto

So gehen Junge sinnvoll mit Games um

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 0041(0)71 – 493 24 51, E-Mail: mireg@gmos.ch


JETZT IN IHRER MIGROS: SCH ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.2.

DAS ASIENL.20.13 SP5.2E. bZisI1A 8.2 Vom

7.80

statt 9.80

Anna’s Best Asia im Duo-Pack 20% günstiger z.B. Anna’s Best Mah Mee, 2 x 400 g

5.20

Kikkoman Soja Less Salt 25 cl

2.90

Orchideenzweig pink und orange

2.40

Part y Wasabi Nüsse 150 g

1.60

Chop Stick Crevettenchips 75 g


MUCKSTÜCKE AUS FERNOST. BIS 11.2.2013, SOLANGE VORRAT

30% 9.–

statt 13.–

Optigal Pouletschenkel Schweiz, per kg

2.90

Chop Stick Chinesische Nudeln 340 g

30% 4.35 statt 6.25

Crevetten Tail-on, Bio gekocht, Zucht aus Ecuador, per 100 g

1.70

M-Classic Chinesen-Nudeln 500 g

1.60

Chop Stick Vermicelli 100 g

7.10

statt 9.50

6.50

Farmer’s Best Asia Mischung gewürzt, tiefgekühlt, 600 g

3.20

Champignons weiss Schweiz/Niederlande, Schale à 500 g

Fresh Thai* Thai-Mix 25% günstiger pro Schale


ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.2. BIS 11.2.2013, SOLANGE VORRAT

1.70 statt 2.–

Alle Bio Fairtrade Schokoladentafeln 15 % günstiger z. B. Milch Nuss, 100 g

6.85 statt 8.10

Alle Bio Essige und Öle 15 % günstiger z. B. Olivenöl, 50 cl

6.60 statt 8.30

Alle Bio Fairtrade Kaffees 20 % günstiger z. B. Kaffee, gemahlen, 500 g

9.20

2.50

Hacksteak, gemischt, Bio 20 % günstiger Schweiz, 4 Stück, 460 g

Alle Bio Frischbrote –.40 günstiger z. B. Hofbrot, 320 g

statt 11.50

statt 2.90

1.50 statt 1.90

6.10

statt 7.20

UHT M-Drink, Bio 15 % günstiger 4 x 1 Liter

Rahmtilsiter, Bio 20 % günstiger per 100 g

MGB www.migros.ch W

DIE NATUR WEISS, WAS GUT IST.


|

DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

INHALT | 5

EDITORIAL

23 | REPORTAGE Die Schweiz ist ein Skiland. Nicht nur in den Bergen. Auch im Mittelland gibt es unzählige Skigebiete. Ein Rundgang.

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Abzocker: Wer hat recht?

Noch selten wurde eine Initiative im Berner Politbetrieb derart ausgebremst und behindert, wie die Abzocker-Initiative. Erst hin und her geschoben, dann mit einem indirekten Gegenvorschlag an die Kette gelegt und mit massiver politischer PR bekämpft. Und obwohl Bundesrat, National- und Ständerat die Initiative ablehnen, sagen in einer Umfrage immer noch fast zwei Drittel Ja zu Ständerat Thomas Minders Verfassungseintrag gegen zu hohe Boni, goldene Fallschirme, Millionenabfindungen und Intransparenz. Verständlich: Wer gegen Millionensaläre angeht, hat schnell eine Gefolgschaft. Wer Beispiele wie den früheren ABB-Chef Percy Barnevik bringen kann, der beim Abgang Entschädigungen von fast 150 Millionen erhielt, gewinnt das Publikum. Oder wie Ex-CS-Chef Lukas Mühlemann, der 2002 7,5 Millionen Jahressalär erhielt — bei 3,3 Milliarden Franken Verlust. Alles starke Argumente für ein Ja. Aber wird hier nicht zu viel Flurschaden verursacht, nur um einige Grossabsahner auszubremsen? Die Gegner sagen, der Vorstoss sei wirtschaftsfeindlich und belaste die Wettbewerbsfähigkeit. Sie sei zu extrem und der Gegenvorschlag sinnvoller. Die Befürworter kritisieren, der Gegenvorschlag nehme ihre Forderungen nur teilweise auf. Wer hat recht? Wir haben mit dem ehemaligen Tessiner Mafiajäger und Anwalt Paolo Bernasconi (Pro) und dem emeritierten HSG-Professor Franz Jaeger (Contra) je ein Interview geführt.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Neue Versprechen Die Migros baut ihr Nachhaltigkeitsprogramm Generation M aus.

MENSCHEN

16 | Doppel-Interview Pro und Contra Abzocker-Initiative. 23 | Reportage Skifahren im Flachland. 29 | Bild der Woche 30 | Dossier Der Dok-Film boomt in der Schweiz. 35 | Auf ein Wort 37 | Porträt Andri Krämer ist der Gschichtefritz und beglückt Kinder mit eigenen Märli. 42 | Interview Coach Peter Modler empfiehlt Frauen ein arroganteres Auftreten. 47 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

Bild: Daniel Ammann

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

51 | Cumulus Neuerungen im Punktesystem der Migros. 53 | Fairer Winter In einem Kurs lernen Skifahrer und Boarder den fairen Umgang mit der Umwelt.

SCHAUFENSTER

56 | Chinesischer Festschmaus

69 | 71 | 73 | 75 | 76 |

Die süsse Seite von Bio Feine Pasta für feine Leute Gesund, gut und schnell gemacht Yoga-Kurse in der Klubschule Für Haut und Haar und Nase

SAISONKÜCHE

78 | Auf eine Polenta bei Dimitri Clown Dimitri mags südländisch – auch in der Küche.

IHRE REGION

83 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

91 | Mix 96 | Familie Wie schädlich ist Gamen? 103 | In Form Schwangerschaftsübelkeit. 107 | Multimedia Besser fotografieren dank Apps.

MEINE WELT

102 | Sina Die bunte Welt der Walliser Sängerin.

RUBRIKEN 11 | 15 | 111 | 114 | 117 | 124 |

Forum Online Bitte melde dich Leseraktion Rätsel & Impressum Cumulus

Anzeige

Unsere KUnden : Gratis- Info 0 0 sind alle gleich: 0080 897 8 jeder will ein individUelles haUs.

Jetzt informieren: www.swisshaus.ch

CADRA ab CHF 379’900.–, schlüsselfertig, inkl. Keller


MIGROS-wOCHE 6 |

|

AkTUELLES

|

NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

NEwS

Rückruf von Gorgonzola-Produkten Die Migros Zürich ruft sechs Gorgonzola-Produkte zurück. Es handelt sich um die folgenden Artikel, die seit dem 21. Dezember 2012 ausschliesslich in den Filialen der Genossenschaft Migros Zürich verkauft wurden: Gorgonzolo Cremoso oro à 250 und 500 Gramm, Gorgonzola Mascarpone Cremoso oro abgepackt à 200 Gramm. An den Käsetheken: Gorgonzola Dolce, Gorgonzola Piccante und Gorgonzola Mascarpone. Nach Migros-internen Stichproben hat sich der Verdacht auf Listerien ergeben. Die Migros Zürich bittet ihre Kunden, die erwähnten Produkte nicht zu essen. Diese können gegen Erstattung des Verkaufspreises in die Filialen zurückgebracht werden. Alle anderen Gorgonzola-Käse sind vom Rückruf nicht betroffen.

FRISCH IN DER MIGROS

Dicke Zitrusfrucht

Bis zu zwei Kilo bringt ein Pomelo auf die Waage. Die Kreuzung zwischen Pampelmuse und Grapefruit ist süsser als eine Grapefruit, dafür aber auch weniger saftig. Die charakteristisch dicke Schale wird wie bei Orangen entfernt. Mit einem scharfen Messer lässt sich dann die weisse, leicht bittere Haut entfernen, die viele als störend empfinden.

www.migros.ch/kundendienst (Stichwort «Rückruf» anklicken)

Jetzt abstimmen: Wer ist der beste Live-Musiker? Die Migros ist neu Presenting Partner der Swiss Music Awards, der wichtigsten Schweizer Musikpreisverleihung. Am 1. März wird im Rahmen der Award-Show erstmals in der Kategorie «M-Budget Best Live Act National» ein Preis an jene Musiker verliehen, die mit zahlreichen Live-Auftritten am meisten überzeugt haben. Nominiert sind Stress, Patent Ochsner und Sophie Hunger. Ab sofort können alle Musikfans online abstimmen, welcher dieser Interpreten den grünen M-Budget-Betonwürfel (Bild) gewinnt. Ausserdem gibts online fünf Mal zwei Tickets für die grosse Award-Show zu gewinnen. Eingeschlossen ist jeweils eine Übernachtung für zwei Personen im Renaissance Tower Hotel in Zürich sowie eine Limousinenfahrt. Teilnehmer am Wettbewerb müssen bis 18. Februar eine witzige Dankesrede als Video hochladen.

REGION OSTSCHwEIZ

Asien in der Ostschweiz

Asien steht in dieser und nächster Woche ganz im Zentrum des Fleischangebots der Migros Ostschweiz. Günstige Angebote helfen dabei, Neues zu entdecken. So stehen in der Selbstbedienung beispielsweise eine Thai-Wok-Pfanne mit Rindsgeschnetzeltem (Bild) und ein Schweinsgeschnetzeltes Sweet and Sour zur Auswahl. Auch die Bedienungstheken überzeugen mit einem asiatischen Angebot, dazu gehört unter anderem ein Thai Hamburger. Ausländisch scheinen diese Produkte nur auf den ersten Blick: Sämtliches Fleisch kommt aus der Schweiz. Weitere Informationen aus der Ostschweiz ab Seite 83.

Bilder: Westend61/doc-stock RM GmbH, Mirko Ries

www.m-budget-live.ch


|

MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

AkTUELLES | 7

Ein Seat für Nevrije

Beim Megawin-Gewinnspiel hat die Migros Autos, Scooter und E-Bikes für über 880 000 Franken verschenkt. Eine der glücklichen Gewinnerinnen ist Nevrije Zurapi, die ihren neuen Wagen gut brauchen kann.

B

esser könnte das Timing nicht sein: Nevrije Zurapi (30), die als Verkäuferin an einer Tankstelle arbeitet, wird demnächst ihre Fahrprüfung ablegen. Die Migros-Kundin aus Diessenhofen TG wird sich mit ihrem neu erworbenen Führerschein gleich ans Steuer eines fabrikneuen Autos setzen können: Sie hat bei Megawin mitgemacht und bekam einen weissen Seat Ibiza. Die exakte Gewinnsumme des Migros-Gewinnspiels steht inzwischen fest: Insge-

samt werden Autos, E-Bikes und Scooter im Gesamtwert von über 880 000 Franken verschenkt. Das Spiel war mit Unwägbarkeiten verbunden: So liess sich nicht genau voraussagen, ob die Migros-Kunden alle Gewinnchancen nutzen würden. Die Migros versprach eine Gewinnsumme von über 750 000 Franken —dieses Versprechen ist nun mehr als erfüllt worden. Text: Michael West

Infos zu den Gewinnern unter www.migros.ch/megawin

Pilot Menk im Ferienglück Der Gewinner des FotoWettbewerbs von Hotelplan steht fest: Es ist der Schaffhauser Militärpilot Andreas Menk (27). Mit seinen wunderschönen Bildern, die er zum Beispiel in Kuba oder Island aufgenommen hatte, überzeugte er die Jury. Zu diesem Gremium gehörten unter anderem DJ und Ex-Miss-Schweiz Mahara McKay oder der Top-Fotograf Jonathan Heyer. Menk darf nun während zehn

Jahren für 2500 Franken pro Jahr in die Ferien reisen. Die Teilnehmer des Wettbewerbs hatten insgesamt über 3000 Bildergalerien hochgeladen, die nun online bewundert werden können. Musikalisches Ferienfeeling mit Mahara McKay gibts auf der Facebook-Seite von Hotelplan. www.hotelplan.ch/ferienfotos www.facebook.com/hotelplan

Gratis und franko ein neues Auto: Gewinnerin Nevrije Zurapi freut sich über ihren Seat.


GENERATION M 8 |

|

NEUE VERSPRECHEN

|

NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Generation M wächst

Die Migros gibt im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsprogramms fünf neue Versprechen an die Generation von morgen ab.

Z

uwachs bei Generation M: Die Migros baut ihr Nachhaltigkeitsprogramm weiter aus und gibt fünf neue Versprechen an die Generation von morgen ab (siehe rechts und unten). Damit steht die Migros jetzt mit total 48 Ver-

sprechen in der Verantwortung. «Mit Generation M zeigen wir unseren Willen, uns in den Bereichen Gesundheit, Konsum, Umwelt, Gesellschaft und Mitarbeitende zu engagieren und fortlaufend zu verbessern», sagt Migros-Chef Her-

bert Bolliger. Mit einer beeindruckenden Zahl wartet ein Versprechen zugunsten der Gesellschaft auf: eine Milliarde Franken will die Migros bis 2020 für Kultur, Bildung und Freizeit zur Verfügung stellen. Lanciert wird dieses Versprechen

mit einem TV-Werbespot. Dessen Hauptdarstellerin Bella Neri hat seit Jahrzehnten einen ganz besonderen Bezug zum Kulturengagement der Migros. Texte: Andreas Dürrenberger Bild: Mirko Ries

Potz Holzöpfel und Zipfelchappe

Seit über 50 Jahren spielt Bella Neri für die Migros Kasperlitheater. Und noch immer ist die Schauspielerin mit vollem Engagement dabei.

E

ine Milliarde Franken — so viel verspricht die Migros in den nächsten acht Jahren in Freizeit, Bildung und Kultur zu investieren. Hauptdarstellerin im TV-Werbespot zu diesem jüngsten Versprechen von Generation M ist Bella Neri. Die 71-Jährige spielt darin eine Grossmutter, die ihrer Enkelin erklärt, dass die Migros mehr ist als nur ein Laden, wo es Lebensmittel gibt: «Für jeden Einkauf hat man etwas zurückbekommen: Sprachschulen, Kochen, auch Kultur hat die Migros unterstützt.» Neri, Schauspielerin von Beruf, spielt ihre Rolle mit Pfiff und weiss ganz real, wovon sie spricht. Denn seit Beginn ihrer Schauspielkarriere ist die Zürcherin auch Angestellte der Migros Zürich. Sie arbeitet aber nicht an einer Kasse oder im Büro. Nein, Bella Neri leiht den Kasperlifiguren im Park «im Grüene» Rüschlikon ZH ihre Hände und Stimme. Wobei man eigentlich von mehreren Stimmen sprechen muss. Denn die Vielfalt an Rollen im Kasperlitheater ist riesig. Bis zu acht Figuren spielt Neri pro Auftritt, vom Meitli über den Affen bis zur Hexe. «Man muss sich sehr schnell umstellen können», sagt sie. Verwechslungen passieren ihr dennoch kaum. «Ich arbeite viel mit Dialekten, das hilft beim Rollenwechseln.»

Wir versprechen, bis 2020 eine Milliarde Franken in Freizeit, Bildung und Kultur zu investieren.

Seit über 50 Jahren ist Bella Neri Teil des Kasperli-Ensembles im Dutti-Park. Gespielt hat sie dort und auch andernorts mit Legenden wie Ines Torrelli, Paul Bühlmann und dem wohl berühmtesten aller Kasperlidarsteller, Jörg Schneider.

«Bella will Filmstar werden», hiess es im Dorf spöttisch Das Engagement im Park ist aber nur eines von unzähligen in ihrer langen Karriere. Sie spielte Theater, vertonte Hörspiele, trat in Filmen und im Fernsehen auf,wo sie Ende der 60er-Jahre als Moderatorin der Sendung «Tipps für Sie» Nachfolgerin von Heidi Abel war. Und: «Das ‹Coop Mittwoch Studio› habe ich elf Jahre moderiert», sagt Neri mit Blick auf ihren Migros-Auftritt augenzwinkernd. Dass sie Schauspielerin werden wollte, war Neri früh klar. «Schon in der Schule bin ich als mutiges Meitli aufgefallen, wenn es etwa darum ging, einen

Bella Neri mit der Indianerpuppe, die dieses Jahr


|

GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

NEUE VERSPRECHEN | 9

Wir versprechen, ab Mitte 2013 komplett auf den Verkauf von Torferde zu verzichten.

Wir versprechen, ab 2014 alle Filialen noch umweltfreundlicher zu bauen, als wir es bisher schon getan haben.

Wir versprechen, dass bis 2014 alle Milette-Windeln FSC-zertifiziert sind.

Wir versprechen, bis Ende 2015 über 18 000 Personen mit einem zertifizierten Abschluss eine neue berufliche Perspektive zu ermöglichen.

Mit verbindlichen Versprechen und konkreten Projekten engagiert sich die Migros für die Generation von morgen. Sie verpflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mitarbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und sich für einen gesunden Lebensstil einzusetzen. Mehr Informationen finden Sie unter: www.generation-m.ch

Vortrag zu halten.» Unterstützung erhielt sie von ihren Eltern, die beide Künstler waren. Eher kritisch beäugt wurde ihr Berufswunsch von der Dorfgemeinschaft in Embrach ZH, wo sie aufgewachsen ist und noch heute wohnt. «Auf dem Schnörriplatz, dort, wo wir die Milch holen gingen, hiess es spöttisch ‹Bella will Filmstar werden›», erzählt Neri lachend. Und tatsächlich: Mit 17, nach kaum einem Jahr auf der Schauspielschule, erhielt die junge Bella ihre erste Filmrolle in Deutschland.

Im Wohnzimmer sitzt eine ganze Reihe von Kasperlifiguren Doch nicht nur ihre Berufswahl war für die damalige Zeit ungewöhnlich, sondern auch ihre privaten Lebensumstände. Bella Neri war alleinerziehende Mutter von zwei Töchtern. «Früher waren viele noch der Meinung, die Frau solle zu Hause bleiben, zu den Kindern und dem Haushalt schauen», erzählt Neri. Die quirlige Künstlerin musste Organisationstalent beweisen, um ihre Mutter-

rolle und die vielen Schauspielrollen unter einen Hut zu bringen. Ein regelmässiges Engagement wie im Park «im Grüene» kam da gelegen: «Besonders im Sommer, wo für Schauspieler meist eher Flaute herrscht, war das Kasperlitheater eine willkommene Einkommensquelle.» Auch nach 50 Jahren ist Bella Neri noch mit viel Engagement bei der Sache. Die Kasperlifiguren sind ihr ans Herz gewachsen. Eine ganze Reihe davon sitzt und steht in ihrer gemütlichen Wohnung. «Seit ein paar Jahren restauriere und pflege ich die Figuren auch», erklärt Neri den Puppenaufmarsch. Einige der Figuren stammen noch aus den 40erJahren, andere kamen noch gar nie zum Einsatz. «Der Indianer wird dieses Jahr seine Premiere haben», sagt Neri und lässt den Häuptling mit dem Kopf nicken. Wie lange wird sie noch beim Kasperlitheater mitspielen? «So lange es geht — und so lang s Hirni no tuet.» Infos zum Kasperlitheater in Rüschlikon gibts unter: www.parkimgruene.ch

Ein Engagement für die Gesellschaft

ihre Kasperli-Premiere feiern wird.

Das Migros-Kulturprozent ist eine weltweit einzigartige Einrichtung. In ihren Statuten verpflichtet sich die Migros, einen bestimmten Prozentsatz ihres Umsatzes – nicht ihres Gewinns! – zum Wohl der Gesellschaft zu stiften, rund 115 Millionen Franken jährlich. Ohne diese Institution gäbe es keine Klubschulen, keine Monte-GenerosoBahn und keine Parks «im Grünen». Aber auch Kunst und Kultur profitieren von den Beiträgen:

Kein anderes privates Unternehmen fördert die Schweizer Kultur mit mehr Mitteln als die Migros. Die Migros unterstützt als Sponsorin eine grosse Bandbreite an Projekten und Veranstaltungen, etwa schweizweit bedeutende Laufsportereignisse, populäre Open Airs sowie Initiativen für Kinder und Jugendliche. Die zehn MigrosGenossenschaften unterstützen zudem Anlässe in ihren Regionen und

tragen damit zu einer Kultur- und Veranstaltungsvielfalt auch ausserhalb der grossen städtischen Zentren bei. Der Migros-Hilfsfonds wurde 1979 gegründet und unterstützt unter dem Motto «Hilfe zur Selbsthilfe» jährlich rund 20 soziale und ökologische Projekte im Bereich der Entwicklungshilfe. Dafür steht jedes Jahr eine Million Franken zur Verfügung.


Wir versprechen Manon, bis 2020 eine Milliarde Franken in Freizeit, Bildung und Kultur zu investieren. Mit unserem Migros-Kulturprozent und unserem Sponsoring geben wir der Schweizer Gesellschaft einen wichtigen Beitrag zurück – ganz im Sinne unseres Gründers Gottlieb Duttweiler. Mit diesem und zahlreichen weiteren verbindlichen Versprechen engagieren wir uns für die Generation von morgen.

Mehr auf generation-m.ch


|

FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

lESERBRIEFE | 11

MM 5: «Köniz ist die Zukunft», Dossier über die Revision des Raumplanungsgesetzes, über das am 3. März abgestimmt wird.

«Eigentumsfreiheit ist dem Gemeinwohl unterzuordnen» ! Als Staatsbürger und Familienvater darf mich die Argumentation der Gegner des Raumplanungsgesetzes gar nicht interessieren. Die Eigentumsfreiheit ist dem Gemeinwohl unterzuordnen. Was alle interessieren muss: Bleibt die Schweiz lebenswert? Wollen wir in Zukunft lokal produzierte, gesunde Lebensmittel, oder wollen wir uns auch hier wie beim Öl vom Goodwill ausländischer Konzerne abhängig machen? Werden unsere Kinder auch in einer Krisensituation genug zu essen haben? Niemand kann garantieren, dass es nie eine Versorgungskrise geben kann. Franz Felix 6294 Ermensee

! Neben der emotional geführten Abzocker-Initiative spielt die Abstim-

mungsvorlage zur Revision des Raumplanungsgesetzes im medial diskutierten Kontext eine Nebenrolle; zu Unrecht. Schliesslich ist die Zersiedelung der Schweiz ein sehr aktuelles und brennendes Thema. Schweizer Meister in der Einzonung von Baulandreserven ist übrigens das Wallis, und so ist es auch nicht näher verwunderlich, dass aus diesem Kanton der Revision sehr viel Gegenwind erwächst. Das Raumplanungsgesetz hält seit 1980 fest, dass Baulandreserven nach ihrer Einzonung innerhalb von 15 Jahren überbaut werden. Aktuell würden die eingezonten Reserven in der Schweiz aber den Bedarf für 30 Jahre decken. Diese massive Überdimensionierung führt einerseits zu Bodenspekulationen

In der Berner Gemeinde Köniz wird seit Jahren gezielt Raumplanung betrieben.

und andererseits zu einem Angebotsüberhang in der Peripherie, was die Zersiedelung der Schweiz weitertreibt und den Bedarf an Infrastrukturbauten erhöht. Dies ist darauf zurückführen, dass gewisse Kantone und Gemeinden den Vollzug der Raumplanungsgesetzgebung schlichtweg ungenügend durchgeführt haben. Die Revision legt den Finger auf diese Wunde und greift mit der Mehrwertabgabe auf ein praktisch bewährtes Instrument zurück. Ein Instrument, welches eine vernünftige Steuerung gegen die überdimensionierte Einzonung, Bodenspekulation und Zersiedelung der Schweiz ermöglich. Pascal Merz 6210 Sursee

Mehr Leserbriefe auf Seite 13.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und E-Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an

Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per E-Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


Reisen in guter Gesellschaft Reisen im Luxusbus Fauteuils in 3er-Bestuhlung ■ grosser Sitzabstand ■ kleine Reisegruppen ■ ■

9 Tage ab Fr.

chen Sofort bu und 10 % sparen! Trulli in Alberobello

Apulien und Amalfi ■ ■

995.–

Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis 9 Tage inkl. Halbpension 1495.– 1345.– Spardaten in Komfortklasse Reise 4, 6–7, 10, 12 995.– Reduktion Reise 1–2, 14–15 – 70.– Daten 2013 Freitag–Samstag Frühling Herbst 1: 22.03.–30.03. 9: 06.09.–14.09. 2: 05.04.–13.04. 10: 07.09.–15.09.* 3: 12.04.–20.04. 11: 13.09.–21.09. 4: 13.04.–21.04.* 12: 14.09.–22.09.* 5: 20.04.–28.04.* 13: 20.09.–28.09. 6: 27.04.–05.05.* 14: 27.09.–05.10. 7: 04.05.–12.05.* 15: 04.10.–12.10. 8: 17.05.–25.05. * Reise: Sa–So Unsere Leistungen -Luxusbus – Spardaten im Komfortklasse-Bus Unterkunft in Mittel- und guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 8 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet), davon 1 x Abendessen in einer Masseria Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Lecce und Salentinische Halbinsel am 5. Tag) Geführte Besichtigung Amalfiküste und Matera Eintritt Castellana-Grotten und Castel del Monte Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung am 4. Tag Gargano-Rundfahrt Audio-System auf Rundgängen (nur Königsklasse) Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 160.– Einzelzimmerzuschlag mit Meersicht (nur Hotel Del Levante) 60.– Zuschlag Doppelzimmer mit Meersicht (nur Hotel Del Levante) 30.– Fakultativer Ausflug Lecce und Salentinische Halbinsel 50.– Annullationsschutz 20.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil !, 06:30 Burgdorf !, 06:40 Winterthur, 06:45 Basel, 07:00 Zürich-Flughafen !, 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof !, 08:50 Arth-Goldau

«Trulli» in Alberobello und Castel del Monte ■ Die Stadt Matera mit ihren Sassi Amalfiküste und Gargano-Halbinsel ■ Fakultativ: Ausflug Lecce und Salentinische Halbinsel Königsklasse: Audio-System auf Rundgängen

Barocke Kirchenfassaden, einzigartige «Trulli»-Häuser in Alberobello, märchenhafte Tropfsteinhöhlen, wehrhafte Kastelle, die fantastischen Buchten der Amalfiküste sowie die schönen Strände in Apulien erwarten uns auf dieser Reise.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Chianciano Terme. Hinfahrt via Gotthardtunnel, Tessin, Chiasso, Mailand, Bologna zu unserem Übernachtungsort in Chianciano Terme. 2. Tag: Chianciano Terme– Amalfiküste–Maiori. Fahrt vorbei an Rom zum Golf von Neapel und auf die Halbinsel Sorrent. Am späteren Nachmittag geniessen wir die Fahrt entlang der Amalfiküste, einer der landschaftlich schönsten Küstenstrassen der Welt. 3. Tag: Maiori–Matera–Torre Canne. Wir erreichen über Potenza die malerisch über einer tiefen Felsschlucht gelegene Stadt Matera. Das Bild von Matera wird geprägt von der Unterstadt Sassi, deren Behausungen und Kirchen in den Fels geschlagen wurden. Von der Strada Panoramica dei Sassi aus kann man dieses Viertel am besten überschauen. Geführte Stadtbesichtigung. Abends Ankunft in unserem Hotel bei Torre Canne, wo wir die nächsten drei Nächte wohnen.

'&2"' "-+*'(+*'& ./%)/

!420"!'

IT 0&)

1/$*%&

A

0'2&"6"%6

LI E

$*-9*1/) #*3(51+;3

N

2*+&%+

.=--7;15+<7;+ 8;;-

0",":"%6 8"..%:8%%2

,+/$#/

.&%%/ "*''/

!/((/

0*3;1>515+<7; #*3(51+;3

"/15+<7;+ 8;;-

4. Tag: Torre Canne, Ausflug Ostuni– Alberobello–Castellana-Grotten. Am Morgen fahren wir in das mittelalterliche Städtchen Ostuni, das auf drei Hügeln in der Nähe der Adriaküste liegt. Die Stadt besitzt eine gut erhaltene Stadtmauer aus dem frühen Mittelalter, die in ovaler Form die Stadt umgibt. Weiterfahrt ins Gebiet der «Trulli». Die eigenartigen, weiss gekalkten Steinhäuser mit ihren kegelförmigen Dächern sind hier überall zu sehen. Optischer Höhepunkt ist Alberobello, die «Stadt der 1000 Trulli». Danach besuchen wir die Märchenwelt der Tropfsteinhöhlen von Castellana. Am Abend erwartet uns eine typische apulische Masseria mit einem feinen Abendessen. 5. Tag: Torre Canne, fakultativer Ausflug Lecce–Salentinische Halbinsel. Lecce ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und wird wegen ihrer Architektur gern als das «Florenz des Barocks» bezeichnet. Geführter Stadtrundgang. Die Salentinische Halbinsel setzt die landschaftlichen Akzente des heutigen Tages. Via Gallípoli, am Golf von Táranto, erreichen wir Leuca, die südlichste Spitze der Halbinsel, d.h. den «Stiefelabsatz». Rückfahrt über Otranto mit Besichtigung der Altstadt und der Kathedrale mit dem berühmten Bodenmosaik. 6. Tag: Torre Canne–Castel del Monte– Trani–Vieste. Heute besichtigen wir das im frühgotischen Stil erbaute achteckige Stauferschloss Castel del Monte (1240 n. Chr.). Danach Weiterfahrt ins Städtchen Trani mit der schönen romanischen Kirche S. Nicola Pellegrino. Anschliessend fahren wir entlang der wild zerklüfteten Küste mit ihren reizvollen Buchten und malerischen Fischerorten zu unserem Übernachtungsort Vieste auf der Gargano-Halbinsel. 7. Tag: Vieste, Ausflug Gargano-Rundfahrt. Das weisse Gebirge unter dem blauen Himmel ragt wie ein Sporn aus dem italienischen Stiefel. Das Garganomassiv ist eine der hinreissendsten Landschaften Italiens. Der weite Horizont, die tiefen und geheimnisvollen Wälder

und die zerklüftete und einsame Küste bilden eine einzigartige Kulisse. Rundfahrt auf der Gargano-Halbinsel. Wir fahren ins Zentrum von Vieste und geniessen das Adria-Flair in der mittelalterlichen Fischerstadt, anschliessend besuchen wir Monte Sant’Angelo. Der Erzengel Michael erschien der Legende nach hier in einer Grotte. 8. Tag: Vieste–Pesaro. Heute nehmen wir den nördlichen Teil der Halbinsel Gargano in Angriff. Fahrt entlang der Küste via Pescara und Ancona zu unserem letzten Übernachtungsort. 9. Tag: Pesaro – Rückreise in die Schweiz. Fahrt via Bologna, Piacenza, Mailand, Tessin zu den Einsteigeorten.

Ihre Hotels

Wir wohnen drei Nächte im guten Mittelklasshotel del Levante T-� � �+ (off. Kat.****) bei Torre Canne, direkt am Meer. Das Hotel verfügt über 149 geräumige, schöne Zimmer. Alle mit Bad oder Dusche/WC, Haartrockner, Direktwahltelefon, Sat.-TV, Klimaanlage und Minibar. Weitere Einrichtungen: Restaurant, Bar, Boutique, Freiluftschwimmbad. Hin- und Rückreise Wir wohnen je eine Nacht in Chianciano Terme, Maiori, Vieste (zwei Nächte) und Pesaro in Mittel- und guten Mittelklasshotels (off. Kat.*** und ****).

■ ■

4(#1%(1#! 26(+/$*).$$1 5",-"(/$,'31 0&.%3.#1(

kapul hapul

SOFORT-PREISE ca. 50 % der Sitze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch

Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden


|

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

MM 5: «Viele wissen nichts von den Quälereien», Interview mit Filmemacher und Tierschützer Mark Rissi.

«Diese Tiere gehen durch die Hölle!»

! Vielen Dank für den lobenswerten Bericht über das traurige Kapitel Pelz. Diese Tiere gehen durch die Hölle und wofür? Um schliesslich als Fellbesatz an irgendeiner Jacke im Schrank zu enden! Allein in China werden jedes Jahr 40 Millionen Tiere «produziert», das sind 80 Prozent des weltweit verarbeiteten Pelzes. Auch die Schweiz importiert «mit gutem Gewissen» diese Pelze aus extrem tierquälerischer Haltung, die selbstverständlich in der Schweiz verboten ist. Ich wünschte mir sehr, dass die Medien dieses «Verbrechen» viel öfter aufgreifen. Kein Tier hat es verdient, auf einer Pelzfarm missbraucht, eingepfercht, gequält und dann lebendig gehäutet zu werden. Claudia Schüpfer 8964 Rudolfstetten

! Ich gehe absolut einig mit Mark Rissi wegen der Tierquälereien in ausländischen Pelztierfarmen. Bei uns aber soll man einheimische Tierfelle verarbeiten können. Fuchs- oder Dachsfelle können zum Beispiel zu Pelzjacken, Capes und so weiter verarbeitet werden, und dann soll man sie auch tragen dürfen. Es gibt nichts Natürlicheres als Felle und Leder aus unserer einheimischen Natur. Zumal unsere Jägerschaft einen gesetzlichen Auftrag erfüllt, mit einer schonenden, nachhaltigen Jagd. Das ist für mich weitaus ökologischer, als Kleider aus Rohöl herzustellen und aus fernen Ländern zu importieren, wo teilweise mit menschenverachtenden Methoden produziert wird. Ich würde mir in dieser Sache von den zuständigen Stellen mehr Aufklärungsarbeit wünschen und weniger Polemik. B. Baumann, per Mail

FORUM | 13

Tierquälerische Haltung von Polarfüchsen: An den schlimmen Zuständen in chinesischen Pelztierfarmen hat sich nichts verändert.

P fla

nzlic h

Verstopfte Nase? Sinupret befreit! Löst den Schleim und öffnet die Nase auf pflanzlicher Basis.

Erhältlich in Ihrer Apotheke. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Biomed AG | 8600 Dübendorf.


GENIESSEN SIE ASIEN. Rezept und Foto: www.saison.ch

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.2. BIS 11.2.2013, SOLANGE VORRAT

GEBRATENE POULETSCHENKEL Hauptgericht für 4 Personen Zutaten: 1 Zitronengrasstängel, 2 EL Sesamöl, 4 Pouletschenkel, 2 Knoblauchzehen, 2 EL Erdnussöl, 2 EL Sesamsamen, ½ Zwiebel, 4 EL Sonnenblumenöl, 3 EL Reisessig, Salz, Pfeffer, 200 g Chinakohl, 1 dl Hot Sweet Chili Sauce

30%

9.–

statt 13.–

Optigal Pouletschenkel Schweiz, per kg

Chop Stick Sesam Öl 190 ml 5.45

Zubereitung: 1. Backofen auf 200 °C vorheizen. Zitronengras sehr fein hacken. Mit der Hälfte des Sesamöls zu den Pouletschenkeln geben. Knoblauch dazupressen. Erdnussöl darübergiessen und Pouletschenkel in der Marinade wenden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen und in der Ofenmitte ca. 40 Minuten unter gelegentlichem Bepinseln knusprig durchbraten. 2. Sesamsamen in einer beschichteten Bratpfanne ohne Fett rösten, bis sie leicht Farbe annehmen. Zwiebel fein hacken und mit dem restlichen Sesamöl und dem Sonnenblumenöl mischen. Sesamsamen und Essig dazumischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Chinakohl in Streifen schneiden und mit der SesamSalatsauce mischen. Mit den Pouletschenkeln und der Chilisauce servieren. Zubereitungszeit ca. 15 Minuten + ca. 40 Minuten braten Pro Person ca. 39 g Eiweiss, 46 g Fett, 20 g Kohlenhydrate, 2750 kJ/650 kcal

Chinakohl Schweiz, per kg Aktueller Tagespreis

Chop Stick Hot Sweet Chili Sauce 300 g 3.75


|

ONLINE

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

www.MIGROSMAGAZIN.CH | 15

«Ich schloss mit dem Leben ab»

Diese Woche auf www.migrosmagazin.ch THE SCREENSAvERS

Am 21. Januar stellte das Migros-Magazin Menschen vor, die dank eines Schutzengels gefährliche Situationen überlebt haben. Auf einen Aufruf hin schilderten Leserinnen und Leser online ihre persönlichen Erlebnisse. Die Geschichten finden Sie auf www.migrosmagazin.ch. Das Leben ist zu kurz für schlechte Filmschlägereien, findet Philipp Jordan. Der Chef vom Dienst schwört auf chinesische Handwerkskunst. Und von Wong Kar-Wais Martial-Arts-Epos «The Grandmasters» erwartet er viel. ein Team von redaktoren kritisiert, lobt und analysiert regelmässig das Neuste aus der Kino- und TV-Serien-Welt. Weil das Leben zu kurz ist für schlechte Filme und Serien!

MAMMA MIA! Serviert man den Kindern das falsche Essen, landet man in der Elternhölle. Garantiert. Denn, es gibt nur gute und schlechte Lebensmittel, oder? Kolumnistin bettina Leinenbach, Mutter einer zwei- und einer vierjährigen Tochter, schreibt wöchentlich über Familienalltag und -anliegen.

DIE SCHLUMMERMUTTER Mütter und Geliebte besuchen die Untermieter am Karpfenweg. Die Schlummermutter mag die Gespräche mit den einen und teilt gerne die freudige Erwartung mit den anderen. Die baslerin Sylvia Frey Werlen berichtet jede Woche darüber, was sie zu Hause mit jungen untermietern erlebt.

Eines der Porträts im Migros-Magazin: Kilian Volken geriet am Mont Blanc in eine Lawine und überlebte als Einziger. ! Besonders eindrücklich ist das Erlebnis von Marcel Senn. Er überlebte am Ortler (I) einen Lawinenniedergang nur knapp. Senns Schicksal erinnert an jenes von Bergführer Kilian Volken, der im Juli 2012 340 Meter in die Tiefe stürzte und als Einziger einer zehnköpfigen Gruppe überlebte. «Meine beiden Kameraden und ich wollten am 28. Mai 2012 die Nordwand des Ortlers besteigen. um 3 uhr 30 brachen wir auf und querten zum einstieg. eine weitere Zweierseilschaft folgte dicht hinter uns. als wir die Steigeisen anziehen wollten, hörten wir in der Dunkelheit über uns einen lauten Knall. Im Gipfelbereich, das heisst 1000 Meter über uns, lösten sich gewaltige eismassen und stürzten zu Tal. Nach wenigen Sekunden wurden wir von der Druckwelle erfasst und circa 25 Meter weggeschleudert. Die nachkommenden eis- und Schneemassen zermalmten uns förmlich. Mein Körper wurde wie durch einen Fleischwolf gedreht. als die Lawine zum Stillstand kam, kehrte ruhe ein. Ich merkte, dass ich noch am Leben war, aber ich war komplett eingeschlossen und

konnte mich keinen Millimeter bewegen. In diesem Moment schloss ich mit dem Leben ab. Nach etwa einer Minute bewegten sich die Schneemassen aber wieder, und ich wurde wie durch ein Wunder befreit. Ich konnte mich auf den eisschollen in Sicherheit bringen. Meine beiden bergkameraden und die zweite Seilschaft wurden ebenfalls verschüttet. einer von ihnen blieb unverletzt und konnte seinen und meine beiden Kameraden befreien. Dieses unglück haben alle mit zum Teil schweren Verletzungen überlebt: ein brustwirbel-, ein rippenbruch und ein Lungenriss waren es bei mir. Zudem muss das Ganze im Kopf noch verarbeitet werden, was ohne professionelle Hilfe nicht so einfach ist. Durch die vielen arztbesuche und die Physiotherapie habe ich mich wieder ziemlich erholt und kann meinem beruf und den Hobbys nachgehen.» Mehr Schutzengel-Lesergeschichten Wie andere Leserinnen und Leser einen Autounfall, einen Fenstersturz, die Dachlawine in der Stadt und einen kriminellen Übergriff wundersam überstanden haben, lesen Sie auf: www.migrosmagazin.ch


MENSCHEN 16 |

|

INTERvIEw

|

Nr. 6, 4. Februar 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

PRO

Gegen Abzocker sind alle, irgendwie Der ehemalige Tessiner Staatsanwalt und Mafiajäger Paolo Bernasconi (69) ist Präsident des Unterstützungskomitees der Abzocker-Initiative

«Aus Solidarität mit allen Entlassenen» Paolo Bernasconi, warum unterstützen Sie die Initiative?

und Investoren. Wir haben also ein Interesse, dass die Firmen, in denen unsere Vermögen investiert sind, von intelligenten, aber auch loyalen Geschäftsführern geleitet werden und unsere Gelder nicht für Millionenboni verschwendet werden.

Was haben diese Entlassungen mit hohen Boni zu tun?

Als Kunde und als Aktionär finanziere ich also die hohen Boni mit – und indirekt auch die Bussen?

Aus Solidarität mit allen Angestellten, die während der Wirtschaftskrise entlassen wurden. Hier 5000 bei der Credit Suisse, dort 10 000 bei der UBS — und andere Banken machen es gleich.

Sehr viel. Die Krise reduzierte die Gewinne. Zudem mussten einige Banken sehr hohe Bussen bezahlen. Darum beschlossen Generaldirektionen und Verwaltungsräte, in den tieferen Etagen Kosten zu reduzieren. Die Millionenboni wurden trotzdem ausbezahlt. 1,5 Milliarden Franken, die jährlich als Boni verschwendet werden, könnten Tausende von Arbeitsplätzen retten. Kann es mir als Angestellte eines anderen Unternehmens nicht egal sein, was die UBS mit ihrem Geld macht?

Via AHV und Pensionskassen sind wir alle Aktienbesitzer

Sicher. Und noch viel mehr. Wenn die UBS wegen des Libor-Skandals 1,4 Milliarden Franken zahlen muss, senkt das den Gewinn. Die Aktionäre — also auch Ihre Pensionskasse — bekommen weniger Dividenden. Wegen des tieferen Gewinns muss die UBS zudem Bund, Kantonen und Städten weniger Steuern abliefern. Und wer muss für diese Steuerausfälle aufkommen? Alle anderen Steuerzahler. Wegen fünf, sechs Abzockern, die nicht genügend kontrolliert wurden. Der Wirtschaftsverband Economiesuisse behauptet, der Gegen-


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

INTERvIEw | 17

Der ehemalige LdU-Nationalrat Franz Jäger (71) ist Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität St. Gallen und unterstützt den Gegenvorschlag.

«Ein Riesenhandicap für die Schweiz» Franz Jaeger, warum sind Sie gegen die Abzocker-Initiative?

Weil dann die Rechte und Pflichten in einer schon fast planwirtschaftlichen Art und Weise durch den Staat vorgeschrieben werden. Die Ziele, die Thomas Minder anstrebt, können mit seiner Initiative so gar nicht erreicht werden. Im Gegenteil, diese ist zum Teil sogar kontraproduktiv.

Inwiefern?

Der Staat sollte sich nicht in die operative Führung eines Unternehmens einmischen. Etwa wenn es darum geht, Löhne festzulegen. Er will vorschreiben, dass dies nur noch über die Aktionäre und die Generalversammlung laufen darf. Das ist ein unerträglicher Eingriff in den operativen Führungsbereich, in dem die Aktionäre im Prinzip nichts verloren haben. Für den Unternehmens- und Konzernstandort Schweiz wäre das ein Riesenhandicap. Sollten die Aktionäre als Geldgeber nicht mitreden dürfen?

Ich muss vorausschicken, dass ich sehr glücklich bin, dass Herr Minder die Initiative lanciert hat. Auch ich missbillige Abzockerei absolut und mache das schon seit Jahren zum Thema in meinen Vorlesungen. Aber der Staat sollte nicht mit Lohn- und anderen Vorschriften dermassen Einfluss nehmen, dass kein Gestaltungsspielraum mehr besteht für jene Organe, welche die Verantwortung übernehmen müssen, eben den Verwaltungsrat. Der Staat würde nicht direkt eingreifen. Er gäbe bloss den Aktionären mehr Rechte.

Die sollten sie auch bekommen. Aber der Staat greift zu stark ein, wenn er zwingend vorschreibt, dass die Entschädigungen durch die Generalversammlung festgesetzt werden sollen. Dass die Honorare in der Gesamtsumme von ihr beschlossen werden, kann man im Prinzip gutheissen. Diesen Punkt übernimmt auch der Gegenvorschlag. Aber wenn ein

CONTRA

Am 3. März stimmen wir über die Abzocker-Initiative des Schaffhauser Ständerats Thomas Minder ab. Die Empörung im Volk über Millionenboni, Eintrittsprämien und Abgangsentschädigungen ist gross. Es muss etwas passieren, darin sind sich alle einig. Uneinigkeit herrscht bei der Frage, wie das Problem gelöst werden soll. Je ein prominenter Befürworter und ein Gegner der Initiative erläutern, weshalb wir ein Ja oder ein Nein in die Urne legen sollen.


ROT PUNKT APOTHEKE

* Dies ist ein Heilmittel. Lassen Sie sich in Ihrer Rotpunkt Apotheke beraten und lesen Sie die Packungsbeilage. Angebote gültig bis 28. Februar 2013.

UNSERE 20% AKTIONEN Im FEBRUAR Unter Stress?

Erste Falten? 20%

20%

Zur Verbesserung Ihrer Konzentrations- und Leistungsfähigkeit .

Berocca * Tabletten, 100 Stk. NUR

53.35 statt 66.70

Brausetabletten Orange oder Tropical, je 45 Stk.

NUR

39.10 statt 48.90

Unsere Nummer 1 Anti-Age Pflege! Die innovative Formel mindert selbst tiefe Falten auf effektive Weise.

Halsschmerzen? 20%

Schnelle Linderung bei Entzündungen und Schmerzen im mund und Rachen.

Mebucaïne f * Lutschtabletten, 30 Stk. NUR 10.80 statt 13.50 Mebucaspray * 30 ml NUR

9.50 statt 11.90

Eucerin Hyaluron-Filler Fluid-, Tages-, Nachtpflege, je 50 ml Augenpflege, 15 ml Serum-Konzentrat, 6 x 5 ml

20%

34.30 statt 42.90 NUR 27.90 statt 34.90 NUR 39.10 statt 48.90 NUR

Verletzt? Schmerzen? Das selbsthaftende flexible Pflaster hilft genau dort, wo es Ihnen weh tut. Es lindert den Schmerz und hemmt die Entzündung.

Flector EP Tissugel * Pflaster, 10 Stk.

NUR

28.65 statt 35.80

Sie finden uns hier: Affoltern a. Albis, Allschwil, Altstätten SG, Basel, Bassersdorf, Bern, Binningen, Bülach, Chur, Dielsdorf, Dietikon, Emmenbrücke, Goldau SZ, Gossau, Herisau, Hombrechtikon, Ipsach, Kloten, Küsnacht, Luzern, Neuhausen, Oensingen, Olten, Rapperswil SG, Rüti, Schaffhausen, Schlieren, Seon, Spreitenbach, St. Gallen, St. Margrethen, Stein AG, Stein am Rhein, Sursee, Thalwil, Wettingen, Wetzikon, Wil SG, Winterthur, Zug, Zürich. Weitere Aktionen: www.rotpunktapotheke .ch


vorschlag sei vernünftiger. Sind Sie zu emotional?

Die Plakate «Gegen Abzockerei — darum nein!» sind an Perfidie kaum zu übertreffen. Wenn die Argumente so vernünftig sind, warum braucht es dann acht Millionen Franken, um das Schweizer Volk zu überzeugen? Ich respektiere die Wirtschaftselite, schliesslich gehöre ich selber dazu. Meine Überzeugung basiert aber auf dem Prinzip der Good Governance, also der wirtschaftlich und juristisch korrekten Geschäftsführung im Interesse des Unternehmens. Es verstösst ge-

|

INTERvIEw | 19

Franz Jaeger: «An sich schiessen wir mit Kanonen auf Spatzen. Allerdings sind es gefährliche Spatzen.»

Paolo Bernasconi: «Die Initiative ist nicht so fundamentalistisch, wie sie gerne dargestellt wird.»

gen jeden wirtschaftlichen Grundsatz, dass es einen Bonus gibt, nicht aber einen Malus. Auch wenn ein Abzocker schlecht arbeitet, bekommt er eine Millionenprämie — zusätzlich zu seinem Lohn. Oder — wenn er den Hut nehmen muss — eine Abgangsentschädigung. So ging Mario Corti mit 12,5 Millionen Franken aus der Swissair.

Verwaltungsratspräsident bis zur nächsten GV warten muss, bis er mit einem neuen CEO einen Vertrag abschliessen kann, besteht eine rechtsunsichere Lage. Vor allem: Unter solchen Bedingungen bekommt man keine Topleute mehr. Am schlimmsten: Thomas Minder verlangt den Stimmenzwang für die Pensionskassen. Man stelle sich den bürokratischen Aufwand vor. Gerade bei den Pensionskassen wäre das dramatisch.

Die Abgangsentschädigung wollen Sie ebenfalls streichen.

Nein, das ist nicht so. Die Initiative ist nicht so fundamentalistisch, wie sie gerne dargestellt wird. Sie streicht

Ist es nicht Aufgabe der Pensionskassen, in meinem Interesse

CONTRA

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

PRO

|

dafür zu sorgen, dass die Rendite hoch ist, nicht die Boni?

Ganz genau. Nach meiner Erfahrung ist es aber gerade die jährliche Wiederwahl, welche die Verwaltungsräte zu kurzfristigem Denken veranlasst. Das ist das Gegenteil von dem, was Herrn Minder vorschwebt. Auch Pensionskassen sind oft zu sehr auf rasche Rendite respektive hohe Dividenden ausgerichtet. Die Initiative ist Ihnen zu extrem, zu strikt?

Sie schüttet das Kind mit dem Bade aus. Im Gegenvorschlag ist die jährliche Wiederwahl

Die feinen Unterschiede Wird die Initiative abgelehnt, tritt automatisch der indirekte Gegenvorschlag in Kraft. Doch wie unterscheiden sich die beiden überhaupt?

Entschädigung von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung:

! Initiative Die Aktionäre entscheiden jährlich über die Vergütungen (Lohn, Boni, etc.) für das oberste Kader. Der Entscheid ist bindend.

! Gegenvorschlag Die Aktionäre entscheiden über die Vergütungen für den Verwaltungsrat. Bei der Vergütung für die Geschäftsleitung allerdings können die Aktionäre bestimmen, ob ihre Entscheidung bindend ist oder nur eine Empfehlung.

Abgangsentschädigung («goldener Fallschirm»):

! Initiative Abgangsentschädigungen und Antrittsprämien sind verboten.

! Gegenvorschlag Abgangsentschädigungen und Antrittsprämien sind grundsätzlich verboten. Ausnahmen können die Aktionäre bewilligen.

Wiederwahl des Verwaltungsrats:

! Initiative Die Aktionäre bestätigen jährlich den Verwaltungsrat, dessen Präsidenten und den Ausschuss, der die Vergütungen festsetzt.

Sanktionen bei Verstössen:

! Initiative Hohe Geldstrafen oder Gefängnis.

! Gegenvorschlag Die Aktionäre können festlegen, ob sie den Verwaltungsrat für ein, zwei oder drei Jahre wählen wollen. Ebenso, ob der Verwaltungsrat seinen Präsidenten selber wählen soll.

! Gegenvorschlag Keine Sanktionen.

www.migrosmagazin.ch

MEHR ZUM THEMA Ja zur Initiative sagen: SP, Grüne und EVP. Nein sagen: BDP, CVP, FDP, GLP und SVP. Bundesrat und Parlament geben keine Empfehlung ab.

Informiert an die Urne Initiative und Gegenvorschlag: Alle umstrittenen Punkte im Überblick.


|

Nr. 6, 4. Februar 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

PRO

MENSCHEN 20 |

6.60

statt 13.20

Schwip Schwap 6 x 1,5 Liter*

«Wenn einer geht, nur wegen des Geldes, ist er nichts anderes als ein Söldner.» weder Kategorien, noch baut sie fixe Schwellen ein. Sie ist im wirtschaftlichen, liberalen Geist formuliert und will einen Rahmen schaffen, innerhalb dessen die Unternehmen ihren eigenen Weg wählen. Der Verwaltungsrat müsste jährlich bestätigt werden. Destabilisiert das nicht das Unternehmen?

Wer gut arbeitet, hat nichts zu befürchten. Auf der einen Seite heisst es immer, diese Leute müssten fürstlich bezahlt werden, weil sie so extrem gut seien. Auf der anderen Seite fürchten sie sich vor Prüfungen und Transparenz. Ein eklatanter Widerspruch.

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

Schwip Schwap gibts in Ihrer Migros

Sie wollen die Rechte der Aktionäre stärken. Aber die wollen auch bloss maximale Rendite.

Sie wollen Dividenden. Aber: Stehen die Dividenden in

einem vernünftigen Verhältnis zu den Boni? Nein. Man schaue nur, wie viele Unternehmen gescheitert sind, trotz Boni. Die Initiative gibt auch aktivistischen Aktionären, also Raidern oder Heuschrecken, mehr Macht.

Selbstverständlich gibt es auch Aktionäre, die ein Unternehmen auspressen wollen. Aber das hat nichts zu tun mit der Abzocker-Initiative. Dort geht es nur um die Höhe der Boni, über welche die Aktionäre bestimmen können sollen. Wer ist der grösste Abzocker?

Derjenige, der am meisten verdient hat bei dem Unternehmen, das am meisten Leute entlassen hat. Es klingt ein wenig nationalistisch, wenn ich das jetzt sage. Aber


MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

die Abzockerei wurde ein Stück weit mit den Managern aus dem angelsächsischen Raum importiert. Diese Mentalität entspricht nicht der Schweizer Bankertradition. In unserem Patronatskomitee engagiert sich unter anderem Hans Zuberbühler, ein pensionierter UBS-Direktor aus St. Gallen. Er ist empört über die heutigen Zustände.

Der Gegenvorschlag sei schneller umsetzbar, sagt Economiesuisse.

Das ist eine blanke Lüge. Er kann frühestens 2016 in Kraft treten. Unsere Initiative hingegen — gemäss Verfassung — spätestens 2014. Es ist interessant, dass ausgerechnet jene Leute so viel Wert auf die Schnelligkeit legen, die dafür gesorgt haben, dass das Geschäft fünf Jahre im Parlament verschleppt wurde.

Könnten Sie auch damit leben, wenn der Gegenvorschlag angenommen würde?

Nein. Es wäre politisch ein Rückschritt. Die ganze Frage der Boni würde für die nächsten 20 Jahre lahmgelegt. Und es würden weiterhin exorbitante Boni bezahlt.

INTERvIEw | 21

Warum glauben Sie, der Gegenvorschlag könnte schneller in Kraft treten als die Initiative?

Er tritt automatisch in Kraft, wenn die Initiative abgelehnt wird. Das entsprechende Gesetz kann relativ schnell umgesetzt werden. Allerdings kann ich mich in diesem Punkt den Vorwürfen gegen die Minder-Initiative nicht anschliessen. Denn es ist ein demokratisches Grundrecht, eine Initiative zu lancieren, und dazu gehört, dass man in Kauf nimmt, dass das ganze Prozedere eine gewisse Zeit beansprucht.

Welcher ausländische CEO würde bei einer Annahme als Erster die Schweiz verlassen?

Keiner. Ein Huhn, das goldene Eier legt, findet man nicht am Wegesrand. Es gibt auch in Indien ein Reservoir an gut ausgebildeten Topmanagern. Und die sind billiger. Wenn einer geht, nur wegen des Geldes, ist er sowieso nichts anderes als ein Söldner. So einen, und wäre er der beste, möchte ich nicht an meiner Seite haben.

|

CONTRA

|

«Ein CEO wird versuchen, auf dem Markt das zu bekommen, was er wert ist.» zwar auch möglich, aber nicht zwingend. Dadurch hängt sie zwar als Damoklesschwert über den Köpfen der Akteure und sorgt dafür, dass die ausufernde Entschädigungskultur endgültig der Vergangenheit angehört. Zwingende Vorschriften in dieser Richtung jedoch würden den Standort Schweiz uninteressant machen. Welche Firma würde als Erste die Schweiz verlassen?

Als Firmenbesitzer würde ich sofort einen Alternativstandort suchen. Wo zum Beipiel?

In Liechtenstein oder anderswo. Ein Grossunternehmen wie Novartis kann nicht von einem Tag auf den anderen zügeln.

Und hätte darum unter empfindlichen Nachteilen zu leiden. In der Wirtschaft fehlen hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte. Die bekäme man erst recht nicht mehr. Was taugt ein CEO, der nur wegen des Geldes in die Schweiz kommt?

Natürlich darf nicht nur das Geld eine Rolle spielen. Aber ein CEO wird — genau wie Sie und ich auch — versuchen, auf dem Markt das zu bekommen, was er wert ist. Unter Wettbewerbsbedingungen ist das auch korrekt. Wenn ich eine Million wert bin, will ich eine Million bekommen. Eine Sauerei ist hingegen, wenn Verwaltungsrat und Geschäftsleitung sich gegenseitig Entschädigungen zuschanzen, die jeden Leistungsrahmen sprengen.

Initiative und Gegenvorschlag betreffen nur eine Handvoll Abzocker. Lohnt sich der Aufwand überhaupt?

An sich schiessen wir mit Kanonen auf Spatzen. Allerdings sind es gefährliche Spatzen, quasi verkleidete Falken. Die negative Signalwirkung der paar wenigen Abzocker ist gewaltig. In Zukunft werden sich die Aktionäre aber wehren können. Der Gegenvorschlag macht das möglich. Könnten Sie mit einer Annahme der Initiative leben?

Ich persönlich schon. Aber mir würde es leid tun für die Schweiz als Standort. Wir sind auf die Anwesenheit internationaler Grossunternehmen angewiesen. Ich bin ja nicht prinzipiell gegen den Inhalt der Minder-Initiative, aber ich bin gegen den flexibilitättötenden Zwang, den sie undifferenziert den Firmen auferlegt.

Texte: Ruth Brüderlin Bilder: Daniel Winkler, Roland Schmid/Pixsil


JETZT PROFITIEREN: ALLE FARMER GETREIDESTÄNGEL 20% GÜNSTIGER. ANGEBOT GILT NUR VOM 5.2. BIS 11.2.2013, SOLANGE VORRAT.


|

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

MENSCHEN

|

Klein, fein und ganz sicher gondelfrei

REpORTAGE | 23

Sonnenschein, die Schule ist aus, und die Kinder nörgeln? Da gibts nur eins: Ab auf die Skipiste. Die liegt gleich vor der Haustür. Denn es gibt sie noch, die familienfreundlichen, kleinen Skilifte im Unterland.

WIldBERG ZH

Der Skilift der Gemeinde Wildberg im Zürcher Tösstal wurde diesen Winter neu eröffnet. Garagist Urs Christinger ist die treibende Kraft hinter dem Projekt.

D

er Schnee kam früh und fiel auch im Mittelland in ergiebigen Mengen. Im beschaulichen Aargauer Dörfchen Asp, das eingebettet zwischen Aarau und Frick am Fuss des 621 Meter hohen Staffeleggpasses liegt, ist die Ankunft der weissen Pracht jedes Jahr der Startschuss zur Skisaison. Dann stehen René Arnet (50) und Hans Schneider (54) mittwochs, samstags und sonntags ab 13.15 Uhr am Skilift oberhalb der Dorfstrasse und helfen beim Einfädeln. 285 Meter lang ist ihr «Borer Super Star». Jeder der 46 Bügel trägt einen Namen: Alexandra heisst einer, dahinter folgt Silja, Tinu und ein Malergeschäft in Aarau. Für 150 Franken Sponsorbeitrag gabs ein Messingschildchen und die schöne Gewissheit, etwas Gutes für die Allgemeinheit zu tun. Das Schweizer Unterland ist erstaunlich dicht mit Skiliften bestückt. Sie liegen teils auf unter 600 Metern und funktionieren nach dem Prinzip Hoffnung: Frau Holle möge es schneielen und beielen lassen. Tatsächlich bringen es die


menschen 24 |

|

reportage

|

Nr. 6, 4. Februar 2013 | migros-magazin |

asp ag

Von Aarau aus ist der Skilift im Fricktaler Dorf Asp mit dem Bus schnell erreichbar. Betrieben wird er von René Arnet (rechts) und Hans Schneider (unten).

Man kennt sich, ist per Du und hilft einander ohne grosses Aufheben. Unterländer Skistationen fast jedes Jahr auf ein paar Betriebstage. Gerüstet ist man allenthalben. Sogar im urbansten Flecken der Schweiz, in der Millionenagglomeration Zürich, steht ein Skilift. Seit 1972 betreibt die Stadt Dietikon vor den Toren Zürichs einen Lift mit 40 Bügeln für die 180 Meter lange Skipiste. Zwar sind die Wintersportorte im Flachland modest und alles andere als schneesicher, dafür samt und sonders amtlich geprüft sowie haftpflichtversichert. Sie laufen oft mithilfe der Gemeinden, meist aber auf Initiative von Vereinen oder privaten Betreibergemeinschaften. Diese — oft spontan am Stammtisch gegründet — kratzen bei Dorfbevölkerung und Gewerbe das Startkapital von etwa 40 000 Franken für eine gute Occasion zusammen und legen los. Der Betrieb wird finanziert durch bescheidene Mitgliederbeiträge und sehr viel Frondienst. Schneesportvergnügen in tiefen Lagen hat Tradition. Im aargauischen Asp wird seit den 60er-Jahren jeweils im

Spätherbst ein Skilift aufgebaut. Der aktuelle gehört Hans Schneider und René Arnet, die «aus Idealismus und Freude an der Sache» dabei sind. Denn Geld verdienen lässt sich mit dem Lift nicht. «Die Rechnung muss in etwa aufgehen, dann ist es in Ordnung», sagt Hans Schneider. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet in Asp zehn Franken, die Saisonkarte 50 Franken — Nachtskifahren am Mittwoch und Freitag inklusive.

ohne pistenfahrzeug, aber mit schraubenzieher und geduld Aus Rücksicht auf die Finanzen und den Bauern, dem die Wiese gehört, verzichtet man auf ein Pistenfahrzeug. Ein Traktor mit angehängter Walze tuts auch. Die Piste ist tipptopp in Schuss, und der Lift läuft wie ein Örgeli. Gerät er doch einmal ins Stocken, weil zum Beispiel Dreck in die Drehvorrichtung gelangt, greifen die Betreiber beherzt zu Holzbalken und Schraubenziehern und ziehen den nächstbesten Gast als Helfer heran. Fünf Minuten später geht der Spass weiter. Und den haben die Gäste. «Die meisten stammen aus der Region und kommen regelmässig hierher», sagt Hans Schneider, dessen Bruder und Schwägerin an der Bergstation ein kleines Pistenbeizli führen. Man kennt sich, ist unkompliziert mit allen per Du und hilft einander ohne grosses Aufheben. Zum


|

Menschen

Migros-Magazin | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

Beispiel, wenn die Familie Devaux aus Däniken SO der dreieinhalbjährigen Tochter Muriel das Skifahren beibringen will. «Sie fährt heute zum ersten Mal eine Piste hinunter», erklärt der stolze Papa Michael. Nur muss die vierköpfige Gesellschaft zuerst irgendwie den Hang hinauf. «Das geht schon», meint René Arnet, hält kurz den Skilift an und legt Baby Celine — gut verpackt und festgezurrt im Sitzchen — samt Holzschlitten in die kräftigen Arme von Hans Schneider. Der hängt sich gekonnt in den Bügel und lässt sich samt Fracht hochziehen. Vater Michael klemmt Muriel auf ihren Miniskiern zwischen seine Knie und tuckert ebenfalls bergwärts. Dahinter folgt Mutter Jolanda mit dem Rucksack. Kurz darauf stehen Vater und Tochter wieder am Startpunkt, Muriel hat ihre Premiere mit Papis Hilfe geschafft. Sie schaut noch etwas unsicher, stemmt sich dann aber entschlossen Richtung Bügellift. Bereit, das Abenteuer ein zweites Mal zu wagen. Die meisten Pisten im Mittelland sind breit, sicher und

reichen selten über Niveau blau hinaus. Keine Herausforderung für Könner, aber ideal für Kinder, Anfänger, und alle, denen Spass wichtiger ist als sportlicher Ehrgeiz. Mögen sich die Bündner Markensteinböcke Gian und Giachen ruhig mokieren über die Ambitionen der Flachländer. Arosa und St. Moritz sind prächtiger, Asp, Wildberg und Konsorten dafür konkurrenzlos günstig, mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell erreichbar und perfekt für einen freien Nachmittag in der Natur.

Der Betrieb rentiert kaum, der spass steht im Vordergrund Den längsten Lift im Kanton Zürich hat die Gemeinde Steg im Tösstal: stolze 1100 Meter. Er überwindet 300 Meter Höhendifferenz und führt die Wintersportler auf knapp 1000 Meter über Meer. Nicht der grosse Wahnsinn, aber über dem Hochnebel, was am schulfreien Nachmittag für einen Ausflug an die Wintersonne reicht. Das neuste Exemplar steht nicht weit weg, ebenfalls im

|

reportage | 25

Tösstal. Im Dezember 2012 eröffnete die Gemeinde Wildberg — 977 Einwohner, 650 Meter ü.M. — die erste Wintersaison ihrer Geschichte. Ein Kombilift mit Bügeln (für die Grossen) und Tellern (für kleinere Schneehäschen) bringt die Wintersportler zum Ausgangspunkt der 160 Meter langen und 30 Meter breiten Piste. Geplant gewesen war die Inbetriebnahme am 2. Januar 2013. Aber Frau Holle machte einen Strich durch die Rechnung — diesmal im positiven Sinn. Da bereits Mitte Dezember 2012 ideale Schneeverhältnisse herrschten, eröffnete Garagist Urs Christinger (44) die Saison bei strahlendem Wetter am 12. 12. 12 um 12.12 Uhr. Mit enthusiastischem Echo weit über die Gemeindegrenzen von Wildberg hinaus. «Dass es so früh so viel geschneit hat, war genial», sagt Christinger, Initiant und Präsident des Vereins Skifahren Wildberg. Allerdings war der Spass ein paar Tage später schon wieder vorbei, der schöne Schnee dem einsetzenden Regen

Anzeige

JETZT NEU.

20x PUNKTE

JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 05.02. 05 02 BIS 18.02.2013 18 02 2013 AUF RIVELLA ROT DOSE 0.33 L, SOLANGE VORRAT.

L Rivella Rot Dose 0.33

1.10

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

Rivella gibts in n Ihrer Migros


Create it!

www.schulthekparty.ch Einladung zur grossen

Schulthekparty!

230 trendige Schülertheke jetzt probetragen,testen und direkt kaufen

Termine:

Samstags 11 – 16 Uhr: 16. Februar Schlossgutsaal, Bern Münsingen 23. Februar Tägi, Wettingen 02. März Kleine Reithalle, Winterthur 09. März Glattcenter, Mall UVE, Zürich 16. März BXA, Bassersdorf 23. März Sprisse, Pratteln Mittwochs 13 – 17 Uhr: 20. Februar Südpol, Kriens Luzern 27. Februar Gäupark Mall, Egerkingen 06. März Stadtsaal, Wil 13. März Stadthofsaal, Uster 20. März Burgbachsaal, Zug Weitere Informationen und genaue Lagepläne finden Sie Eine unter: www.schulthekparty.ch grosse Party

erwartet Dich mit:

CHF

Eine grosse Party erwartet dich mit: einem tollen Geschenk (bei Abgabe des Mal-Wettbewerbes an der Schulthekparty) Kinderschminken Bastel-Ecke Hüpfburg Popcorn-Stand Glücksrad Ballone

249.-

Schülerthek-Set Ergo Light 912 Best.-Nr. 13530100 Saurus 13530000 Panda

CHF

229.-

CHF

229.-

Schülerthek-Set Starter

Schülerthek-Set Touch

Best.-Nr. 13530500 Kitz

Best.-Nr Motiv 12143500 Rodeo Horse 10864900 Unicorn

Passendes für den Schulanfang in Ihrer Office World Filiale und unter www.officeworld.ch

CHF statt 199.-

CHF sundheit Für mehr Geung! eg w Be d un

371.-*

CHF

139.-

*

60.-

Rabatt

Swoppster

Kinderdrehstuhl Open Art Junior

konzipiert für Kinder ab 4 Jahren von 15 bis 50 kg und optimiert bis 165 cm Körpergrösse • Sitzhöhenverstellung • mit einzigartiger Beweglichkeit in drei Dimensionen fordert und fördert er den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern und unterstützt sie so in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung • sorgt für deutlich weniger Rückenprobleme Best.-Nr. 11841700 ocean blue

mitwachsender Kinderdrehstuhl in trendigem Netzdesign • die Rückenlehne ist stufenlos verstellbar • 5-Stern-Kunststofffusskreuz Best.-Nr. Farbe 12130300 grün 12130400 rot 11041700 blau 11041800 pink Aktion gültig vom 4.2. – 17.2.2013

*Abholpreis in Ihrer Office World Filiale. Lieferpreis im Büro-Versand auf Anfrage: Tel. 0844 822 816 oder unter www.officeworld.ch | Sämtliche Preisabbildungen sind inkl. MWSt. und in CHF. Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Rabatte sind nicht mit anderen Rabatten/Rabatt-Bons kumulierbar.

Baden City-Shop, Wettingen, Basel Dreispitz, Pratteln*, Basel City-Shop, Bern-Schönbühl, Bern City-Shop, Freiburg, Genf-Acacias*, Chur, Luzern-Reussbühl*, Sursee, Emmen City-Shop, Stans CityShop, St.Gallen-Winkeln, Egerkingen*, Lausanne*, Zug Steinhausen, Dietikon, Zürich-Altstetten, Regensdorf, Glattzentrum*, Winterthur-Grüze, Dübendorf, *Mit Möbel-Kompetenz-Center Bestellung: www.officeworld.ch | Deutsch 0844 822 816 | Français 0844 822 815 | Italiano 0844 822 814 | Fax 0844 822 817 oder direkt in Ihrer Office World Filiale


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

|

REPORTAGE | 27

ST. GALLEN

zum Opfer gefallen. «Letztes Jahr hätten wir es auf 30 Betriebstage gebracht, wenn der Lift schon existiert hätte», sagt Christinger. «Dieses Jahr müssen wir froh sein, wenn wir es vielleicht auf acht Betriebstage bringen. Wir haben schlicht keinen Erfahrungswert. Aber eigentlich ist es egal, der Betrieb rentiert sowieso nicht.» Im Mittelpunkt steht der Spass. So fand am 27. Januar das erste Wildberger Plauschskirennen statt, inklusive Glühwein und Cüpli. Der St. Galler Stadtskilift Beckenhalde hat nicht nur ein Pistenfahrzeug, sondern sogar eine eigene Schneekanone. Um punktuelle Engpässe zu überbrücken, wie Betriebschef Wisi Rohrer (44) versichert. Überhaupt geht man in der Ostschweiz sehr professionell ans Werk. Über eine 0860er-Nummer erfährt der interessierte Schneesportler via täglich aktualisierter 24-Stunden-Infobox, ob die Pisten geöffnet sind oder nicht. Wenn ja, ist jeden Nachmittag von halb zwei bis halb fünf Betrieb. Am Wochenende bereits morgens und drei Mal pro Woche auch abends bis 21.30 Uhr. Durchschnittlich 70 Besucher kämen an einem schönen Nachmittag, sagt Betriebschef Rohrer. Der St. Galler ist im Hauptberuf Hausmann und im Teilzeitverhältnis fest am Skilift angestellt. Besitzerin des Lifts ist die Feldschützengesellschaft St. Gallen. Die Besucher stammen nicht nur aus der näheren Region. «Unser Einzugsgebiet reicht über den Thurgau bis zum Bodensee», sagt Wisi Rohrer, «die Kombination von Winter-

Ein Skilift mitten in der Stadt. Auf dem Beckenhalder Hang in St. Gallen lernen grosse und kleine Ostschweizer seit Generationen den Umgang mit den Latten. Wisi Rohrer (unten) sorgt dafür, dass alles glatt läuft.

sport und Stadtnähe hat halt einen ganz besonderen Reiz.» Der Hang an der St. Georgenstrasse ist zudem übersichtlich, familienfreundlich und breit genug, damit Skifahrer, Snowboarder und Schlittler aneinander vorbeikommen. Und wenn Frau Holle will, so heisst es in den kommenden Wochen auch im Unterland: Pulver gut! Ski heil! Bahn frei!

Text: Ruth Brüderlin Bilder: Daniel Ammann, Tanja Demarmels

www.skilift-asp.ch www.skifahren-wildberg.ch www.fsg-sg.ch Skiliftmuseum: www.skilift-nostalgie.ch

Anzeige

Sharm el-Sheikh 1 Woche CHF 695.– statt 1095.–

te ote. u n i M L a st l l e A n g e b a Im m er

Phuket 1 Woche CHF

ktue

1445.– statt 2092.–

Phuket

Xperience Kiroseiz Parkland H H B B i Na’ama Bay Doppel mit all inclusive

Gran Canaria 1 Woche CHF 795.– statt 1045.–

Aparthotel Principado H H B i Playa del Inglés, Appartement 2–4er-Belegung mit Halbpension

The Old Phuket H H B B Karon Beach Doppel mit Frühstück

Ab Zürich nach Sharm el-Sheikh mit Travel Service am Do. 28.3.*, 18., 25.4.13

Ab Zürich nach Las Palmas mit Air Berlin am Sa./Mi. 13., 20.*, 27.2.*, 2., 6., 9., 13., 16., 20., 23.*, 27.3.13*

Ab Zürich nach Phuket mit Edelweiss Air am Mi./Sa. 6., 9., 13., 16., 20., 23., 27.3., 3., 6., 10.4.13

*Zuschlag CHF 100.– HM K SSH XPEKIR 0180

Mexiko 1 Woche CHF

1695.– statt 2495.–

Patong Beach H H B B Patong Beach Doppel mit Frühstück

Sandos Caracol Eco Resort&Spa H H B B Playa del Carmen Doppel mit all inclusive

Ab Zürich nach Phuket mit Edelweiss Air am Mi./Sa. 6., 9., 13., 16., 20., 23., 27.3., 3., 6., 10.4.13

Ab Zürich nach Cancún mit Edelweiss Air am Mi. 6.*, 27.3.*, 3., 10., 17.4.13

HM K HKT PATBEA 0430

HM K CUN SANCAR 5011

1 Woche CHF

1395.– statt 2141.–

*Zuschlag CHF 200.– HM K LPA APAPRI 0403

HM K HKT OLDPHU 0461

Mauritius Malediven Malediven 1 Woche CHF 1795.– statt 2895.– 1 Woche CHF 1895.– statt 2689.– 1 Woche CHF 2195.– statt 2645.– Merville Beach produced by LUX H B B i Grand Baie Doppel mit Halbpension

Ab Zürich nach Mauritius mit Edelweiss Air am So. 3., 10., 17., 24., 31.3., 7., 14., 21., 28.4.13

*Zuschlag CHF 200.– HM K MRU MERBEA 0114

Club Faru H H B Kaafu Atoll, Doppel mit all inclusive

Ab Zürich nach Male mit Edelweiss Air am Mo./Sa. 25.2.*, 2.**, 4.*, 11.*, 16.**, 18.*, 23.**, 25.3.*, 6.**, 8., 15., 20.**, 22.4.13

Olhuveli Beach&Spa H H H Süd Male Atoll Doppel mit Halbpension

Ab Zürich nach Male via Muscat mit Oman Air am Mo./Fr. 4., 8., 15., 18.3., 1.*, 8.*, 12., 15., 19., 22.4.13

Zuschläge: *CHF 100/**CHF 200

*Zuschlag CHF 400.–

HM K MLE FARU 0102

HM K MLE OLHBEA 0156

Preise in CHF pro Person bei 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Kinderermässigung: 20% 2–12 Jahre (exkl. Taxen/Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Kombi-Versicherungspaket CHF 33.– bis CHF 98.–, Ägypten-Visum CHF 40.–, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 4.2.2013.

Jetzt buchen! 0848 82 11 11, www.hotelplan.ch oder im Reisebüro.


Marti tival es Reise-aFllnach, in K . – 0 2.03 28.02. g, Buchungs-

altun Unterh , gratis rabatte hrt! a rf a C

Südtoskana - Rom Die Toskana gilt als eine der grossartigsten Kulturlandschaften Europas. Zum einen sind es die Silhouetten und Farben eines fruchtbaren und hügeligen Bauernlandes, zum anderen die prachtvollen Städte. Als einer der Höhepunkte dieser Reise gilt bestimmt der Besuch der «Heiligen Stadt» Rom. 1. Tag, Schweiz - Chianciano Terme: Fahrt vom Einsteigeort via Gotthard nach Chianciano Terme. 2. Tag, Ausflug Siena - Weinstrasse: Mit einem einheimischen Führer lernen Sie Siena kennen. Diese mittelalterlich wirkende Stadt erhebt sich auf drei Hügeln. Am Nachmittag Fahrt durch die mit Rebstöcken bedeckte Hügellandschaft des Chianti-Gebietes. Eine Weindegustation darf in dieser Region natürlich nicht fehlen. 3. Tag, Ausflug Rom: Auf einem geführten Rundgang lernen Sie die «Heilige Stadt» kennen. Sie sehen unter anderem den Vatikan, den Petersplatz, das Kolosseum, das Pantheon und den Trevibrunnen. Das Leben auf den Strassen ist ebenso schillernd und vielfältig wie die zahlreichen Kunstwerke und Monumente. 4. Tag, Ausflug Assisi - Perugia: Die Stadt Assisi ist vom heiligen Franziskus geprägt. In der berühmten Basilika besichtigen Sie den Freskenzyklus. Weiterfahrt nach Perugia. Der Ruhm der Geschichte, die Schönheiten der Natur und die Anmut der Kunst haben Perugia zu einem touristischen Hauptziel Italiens gemacht. 5. Tag, Chianciano Terme - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

Carcassonne Camaruge - Canal du Midi

Dieser Teil Südfrankreichs bietet für jeden Geschmack etwas: den renommierten Badeort Cap d’Agde, die imposant befestigte Stadt Carcassonne, die faszinierende Fauna und Flora des Schutzgebietes der PREIS PRO PERSON Camargue oder die liebliche LandDoppelzimmer CHF 675.- schaft beim Canal du Midi. Einzelzimmer CHF 755.1. Tag, Schweiz - Cap d’Agde: Fahrt Annullationskosten-/ Einsteigeort via Lyon, SOS-Versicherung CHF 25.- vom Orange nach Cap d’Agde. Option 2. Tag, Ausflug Carcassonne: Wer Doppelsitz zur Märchenburgen liebt, wird sich an Alleinbenützung CHF 100.- Carcassonne kaum satt sehen können. Auf einem geführten Stadtrundgang werden Sie die mittelalterliche Altstadt kennen lernen. LEISTUNGEN 3. Tag, Ausflug Camargue: Über Ai• Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car gues-Mortes gelangen Sie nach Les Saintes-Maries-de-la-Mer, dem • 4 Übernachtungen mit FrühHauptort der Camargue. Dieser ist stücksbuffet vor allem durch die alljährliche • 4 Abendessen Zusammenkunft der Zigeuner aus Weindegustation • ganz Europa bekannt. Weiter• Stadtrundfahrt/-gang in Siena fahrt durch das Naturschutzund Rom gebiet der Camargue. 4. Tag, Ausflug Canal du Midi: Er• Eintritte und Besichtigungen freuen Sie sich während einer gemäss Programm Schifffahrt von Béziers nach Colombiers an den mit Bäumen HOTEL gesäumten Ufern und der geGutes Hotel mütlichen Atmosphäre. Beim in Chianciano Terme Passieren der Schleusentreppe von Fonserannes erleben Sie eine EINSTEIGEORTE technische Meisterleistung. Am Route A Nachmittag fahren Sie mit dem Kallnach*, Biel, Basel, Bern, Car weiter durch die riesiZürich!*, Olten, Luzern gen Weingebiete des Languedoc. Selbstverständlich wird der Route B Ausflug mit einer Degustation Kallnach*, Basel, Bern, Zürich!*, dieser sonnenverwöhnten TropOlten, Luzern fen abgerundet. 5. Tag, Cap d’Agde - Rückkehr: *Parkmöglichkeiten Heimreise via Grenoble in die Schweiz zu den Einsteigeorten. REISEDATEN - 5 TAGE 1. 14. - 18. April 2. 21. - 25. April 3. 28. April - 02. Mai

RESERVATIONEN: 032 391 0 222 Ernst Marti AG, 3283 Kallnach, marti@marti.ch

A B A

REISEDATEN - 5 TAGE 1. 21. - 25. April 2. 28. April - 02. Mai 3. 12. - 16. Mai PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option Doppelsitz zur Alleinbenützung

CHF CHF

745.845.-

CHF

25.-

CHF

100.-

<wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2NLGwNAUA5D5Wow8AAAA=</wm>

<wm>10CFWMsQ7CMBBDv-gi27nrJWRE3aoOiD0LYub_J1I2BkuW9fyOY0TBL_f9fO6PQdDdKr31GNFYCMVoUoFnDFBdYL3RowOZ-nuYe7IC82IMNPW5SmzmOZ11k7CGyzKXIaHyeb2_7ixbCIYAAAA=</wm>

Doppelsitz zur Alleinbenützung

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG.

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car • 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 4 Abendessen • Schifffahrt auf dem Canal du Midi • Weindegustation • Stadtrundgang in Carcassonne • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm HOTEL Hotel Capaô, Cap d’Agde (off. Kat. ***) Gutes Hotel mit Restaurants, Bar und Aufenthalts-/TV-Raum. Lage: ca. 50 m vom Strand und 1,5 km vom Ortszentrum entfernt. Zimmer: alle mit Bad oder Dusche, WC, Föhn, Telefon, TV und Minibar. EINSTEIGEORTE Zürich!*, Basel, Kallnach*, Olten, Biel, Bern *Parkmöglichkeiten

Weitere Reisen attraktive in finden Sie log ta a K m unsere »! 0 2 isen 13 «Rundre


|

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

MENSCHEN

|

BILD DER WOCHE | 29

Pfoten weg!

bilder: Solent News/Dukas, PD

Schnüsig sind die Füchse, die hier in einem Naturreservat im Osten russlands spielen. Sie sind erst einen Monat alt, munter und gesund, was an ihrem tadellosen Fell zu erkennen ist. In der Schweiz sehen zurzeit viele rotpelze zum erbarmen aus. Vor allem in den Kantonen aargau

und bern grassiert die Fuchsräude, wie das bundesamt für umwelt mitteilt. Die räude wird von Milben verursacht. Die Haut juckt, der Fuchs kratzt sich, was die Wunden entzündet und meist zum Tod führt. Hunde stecken sich nur selten an und wenn, hilft Spezialshampoo vom Tierarzt.

FRAGE DER WOCHE

ZITAT DER WOCHE

Warum knurrt unser Magen?

«Die Banken brauchen nicht nur junge Angestellte mit viel Testosteron.»

Es grummelt und seufzt, gurgelt und quietscht — und die ganze Umgebung bekommt es mit: Der Magen knurrt. Den Grund dafür kennen wir alle: Wir haben Hunger! Warum aber muss der Körper das so laut kundtun? Weil der Magen ein fleissiges Arbeitstier ist. Er zieht sich nämlich konstant zusammen und versucht so, Nahrung in Richtung Darm zu transportieren, egal, ob da etwas ist oder nicht. Ist der Magen leer, wirbeln bei diesem Vorgang Luft und Magensäfte herum. Das eigentliche Geräusch entsteht am Ende des Magens, an der engen Öffnung, die zum Darm führt. Von aussen hört sich das dann an wie ein verstimmter Pinscher. Medizinisch heisst das Phänomen übrigens Borborygmus und ist harmlos.

rund 110 Überstunden leistet ein bankangestellter im Schnitt pro Jahr – ohne Möglichkeit, diese zu kompensieren. Das ist zu viel für ältere angestellte, findet Denise Chervet, Zentralsekretärin des Schweizerischen bankpersonalverbands. Denn das erschöpfe und führe zu familiären Problemen. Wenn sich an der belastung nichts ändere, fehlten den banken bald erfahrene Mitarbeiter mit hohem risikobewusstsein.


MENSCHEN 30 |

|

DOSSIER

|

Nr. 6, 4. Februar 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Lieber Bienen als Bruce

Schweizer Dok-Filme heimsen im Ausland regelmässig Preise ein. Und auch zu Hause Der erfolgreichste Schweizer Film 2012 war die Bienen-Doku «More than Honey».

3

2 1

Besonders beliebt beim Schweizer Kinopublikum sind Naturfilme und Polit-Dokus. Die fünf erfolgreichsten Streifen (siehe Box) lockten zusammen über 1,5 Millionen Zuschauer in die Kinos.

B

öse Zungen sagen: Der Schweizer Dokumentarfilm ist beim Publikum deshalb so beliebt, weil das fiktionale Filmschaffen der Eidgenossenschaft einfach nicht besonders viel hergibt. Aber das ist natürlich unfair, denn auch in der Hinsicht haben die Schweizer Filmemacher immer wieder Highlights zu bieten. So war Ursula Meiers «Sister» dieses Jahr immerhin im Rennen um eine Oscar-Nomination. 2012 hatte die Fiktion der Realität aber wenig entgegenzusetzen: Sechs der zehn erfolgreichsten Schweizer Streifen waren Dok-Filme, an der Spitze Markus Imhoofs «More than Honey» über die Welt der Bienen. Dieser ist der erfolgreichste Schweizer Dokumentarfilm überhaupt und hat es in die internationale Top Ten der in der Schweiz gezeigten Dok-Filme geschafft (siehe Tabelle). «Der Film behandelt ein wichtiges Thema, zu dem fast jeder persönliche Bezüge hat», sagt Seraina Rohrer, Direktorin der Solothurner Filmtage. «Wir sind alle schon mal gestochen worden,

fast alle essen Honig. Und der Blickwinkel ist spektakulär, man kann in eine Welt eintauchen, die man so noch nie gesehen hat.» Rohrer (35) sieht jährlich unzählige Dokumentarfilme, um eine Auswahl für ihr Filmfestival zu treffen, das jeweils Ende Januar stattfindet. «Es laufen dort immer deutlich mehr Dokals Spielfilme, weil in der Schweiz davon mehr entstehen.» Die Auswahlkriterien für Dokus sind entsprechend strenger. «Es hat so viele, dass wir uns die Perlen aussuchen können.»

Dok-Filme sind günstiger zu produzieren als Spielfilme Schweizer Dok-Filmer räumen auch regelmässig Preise an internationalen Festivals ab, «auffällig viele in den letzten Jahren», sagt Rohrer und hebt «Hiver nomade» und «Messies» hervor. Dass in der Schweiz derart viele solcher Filme gedreht werden, hat auch damit zu tun, dass deren Produktion sehr viel günstiger ist als die von Spielfilmen. «Man muss deshalb auch weniger Kompromis-

Seraina Rohrer, Direktorin der Solothurner Filmtage, sieht jedes Jahr unzählige Dokumentarfilme, um eine Auswahl für ihr Filmfestival zu treffen.

se machen, das steigert Qualität und Erfolgschancen.» Zudem sei es Teil der Schweizer Mentalität, gerne und aufmerksam zu beobachten. Dennoch ist eine solche Ballung von erfolgreichen Dok-Filmen wie 2012 ungewöhnlich. «Es ist aber tatsächlich so, dass Schweizer mehr als andere Völker für Dokumentarfilme ins Kino gehen, den Trend gibt es schon länger», sagt Rohrer. «Schweizer interessieren sich für Themen und Haltungen, sie sind weltoffen und neugierig. Und viele wollen mehr, als sich mit Popcorn in der


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

|

DOSSIER

oder Brad

kommt das Genre gut an:

5 4 Grosser Fotowettbewerb auf Seite 32.

Top Ten der erfolgreichsten Dok-Filme, die seit 1996 in der Schweiz im Kino zu sehen waren 1. 2. 3. 4. 5.

Film CH-Zuschauer Microcosmos – le peuple de l’herbe (F, 1996) 381 108 Fahrenheit 9 / 11 (USA, 2004) 350 841 Le Peuple Migrateur (F, 2001) 314 432 Bowling for Columbine (USA, 2002) 294 607 Deep Blue (D, 2003) 225 029

Einnahmen global 3 Mio. $ 222 Mio. $ 32 Mio. $ 58 Mio. $ 19 Mio. $

6. 7. 8. 9. 10.

Film CH-Zuschauer Marche de l’Empereur (F, 2005) 202 759 Buena Vista Social Club (D, 1999) 175 332 More than Honey (CH, 2012) 174 856 Michael Jackson’s This is It (USA, 2009) 164 901 An Inconvenient Truth (USA, 2006) 156 070

Einnahmen global 127 Mio. $ 23 Mio. $ (Stand 30. Januar)* 261 Mio. $ 49 Mio. $

*Einnahmen noch nicht bekannt

Markus Imhoofs Bienen-Doku «More than Honey» steigt in der Dokumentarfilm-Bestenliste der Schweiz immer höher. 2012 war er der erfolgreichste Schweizer Film.

Hand von der Leinwand runter berieseln zu lassen. Sie wollen etwas mitnehmen, etwas sehen, das Substanz und eine gewisse Bedeutung hat.» Doch bei allem Erfolg: Misst man den Anteil der DokFilme an der Gesamtzahl der Kinoein-

tritte in der Schweiz, kommt man laut dem Schweizer Kinoverband Pro Cinema für 2012 auf gerade mal 4,2 Prozent. Das ist im Rückblick ein guter Anteil. Aber es gab schon erfolgreichere Jahre, etwa 2004 mit 6,1 Prozent, als unter anderem «Fahrenheit 9/11», Michael Moores Film über George W. Bushs Präsidentschaft, das Publikum in Scharen ins Kino lockte. 2005, als die Kaiserpinguine von «Marche de l’Empereur» die Kinokassen klingeln liessen, waren es 4,5 Prozent.

Walt Disney hat das Genre mit Tierfilmen neu belebt Generell sind es Naturfilme, engagierte Polit-Dokus oder Musiker-Porträts, die am besten laufen. Den grossen Erfolg der Naturfilme erklärt Seraina Rohrer mit der Art, wie Walt Disney in den 50er-Jahren das Genre neu erfunden hat. «Diese Dis-

ney-Filme haben die Natur spektakulär inszeniert. Sie haben Tieren Stimmen und Persönlichkeiten gegeben und deren Leben dramatisiert. Damit sind wir alle aufgewachsen, und das funktioniert auch heute noch.» Ein solcher spektakulärer Naturfilm ist auch «Planet Ocean», der die Schönheit und die Gefährdung der Weltmeere zeigt und Ende Januar auf DVD herausgekommen ist (siehe Interview mit Regisseur Yann ArthusBertrand auf migrosmagazin.ch). Seraina Rohrer sieht auch für einige der Dok-Filme, die sie dieses Jahr in Solothurn gezeigt hat, Erfolgspotenzial an der Kinokasse. Etwa für Mano Khalils «Der Imker» oder Frank Matters «Von heute auf morgen», bei dem es um vier betagte Menschen geht, die sich mit Witz und Sturheit gegen den Verlust ihrer Autonomie und den Umzug ins Altersheim wehren. Text: Ralf Kaminski


MENSCHEN 32 |

|

DOSSIER

|

NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

www.migrosmagazin.ch

KNIPSEN UND GEWINNEN

«Planet Ocean»: Der Regisseur im Interview

Bilder: Ornella Cacace, Keystone (4), PD (2), Erwan Sourget, Yann Arthus-Bertrand/Altitude (2), Sony Pictures/Cinetext

Der französische Dokumentarfilm «Planet Ocean» von Yann Arthus-Bertrand und Michael Pitiot ist wunderschön und gleichzeitig schwer zu ertragen – ein eindrückliches Plädoyer, den Schutz der Ozeane und seiner Lebe-

Gewinnen Sie eine Digitalkamera von Canon! Jetzt sind Sie am Drücker: Haben auch Sie ein gutes Auge für besonders schöne Naturszenen? Machen Sie mit bei unserem grossen Fotowettbewerb und senden Sie uns Ihre besten Aufnahmen rund ums Thema Natur.

1. PREIS:

Canon Digitalkamera mit Wechselobjektiv EOS 60D EF-S 18-135 IS Kit im Wert von Fr. 1488.– sowie eine Blu-ray «Planet Ocean»

2. PREIS:

Canon PowerShot S110 Digitale Kompaktkamera, schwarz, im Wert von Fr. 568.– sowie eine Blu-ray «Planet Ocean»

Mit etwas Geschick und Glück gewinnen Sie eine Canon-Digitalkamera oder einen unserer anderen attraktiven Preise im Gesamtwert von 2500 Franken, zur Verfügung gestellt von Canon. Unter allen eingesandten Fotos werden von einer Jury die zehn besten

3. PREIS:

4.–10. PREIS:

Canon SELPHY CP900 Je eine DVD Compact Photo Printer, «Planet Ocean» schwarz, im Wert von Fr. 138.– sowie eine Blu-ray «Planet Ocean» Naturbilder ausgewählt und mit einem der oben abgebildeten Preise belohnt. Teilnahme und weitere Informationen zum Wettbewerb auf www.migrosmagazin.ch

Regisseur Yann ArthusBertrand. wesen endlich ernst zu nehmen, bevor es zu spät ist. Auf migrosmagazin.ch berichtet Regisseur Yann Arthus-Bertrand über die Entstehung und die Hintergründe des Films. «Planet Ocean» lässt einen eintauchen in die Schönheit lebender Riffe, Oasen inmitten der Ozeane, und führt das Grauen der menschengemachten Zerstörungen vor Augen, die diese Oasen in Wüsten verwandeln. Und er nennt Fakten: Drei Milliarden Menschen sind direkt vom Meer abhängig, pro Jahr holen wir 90 Millionen Tonnen Fisch aus den Ozeanen, 80 Prozent der weltweiten Fischgründe gelten als ausgeschöpft oder überfischt, 400 Regionen im Meer wurden bereits für tot erklärt. Der Mensch hat ein jahrtausendealtes Gleichgewicht ins Wanken gebracht, und dies, so warnen die Filmemacher, werde auch uns einholen, wenn wir nichts unternehmen. «Planet Ocean» auf DVD (Fr. 20.90) und Blu-ray (Fr. 23.90) bei Ex Libris.


EUROBUS Gesundheitsferien •Ungarn 1 x wöchentlich •Italien 1 – 2 x wöchentlich •Grosse Hotelauswahl 3–5*

rn:

Aktion Unga

F 595.–* 9 Tage ab CH

Entspannung im Thermalbad

Gesundheits- und Wellness-Ferien Abano/Montegrotto – Italien

9 Tage VP ab

CHF 1003.–**

Nur einen Katzensprung von Venedig entfernt ist das berühmteste Thermalzentrum Europas zu finden: Abano-Montegrotto. Ob „dolce far niente“ oder zur Fangokur: Das mondäne Abano-Montegrotto ist immer die perfekte Wahl. Jedes Haus verfügt mindestens über ein Thermalfrei- und ein Hallenbad, eine eigene Kurabteilung und meist auch eine Beauty-Farm.

Héviz/Sárvár/Bük – Ungarn

HOTELS

Sie haben die Wahl aus 14 ausgezeichneten Hotels der ***und ****Kategorie.

Auswahl aus 10 zentral gelegenen *** bis ***** Hotels und Pensionen

HOTEL PATRIA*** Liebenswürdiges, kleineres Mittelklassehotel mit ausgezeichnetem Preis-/ Leistungsverhältnis. Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Telefon, Sat-TV, Fön, teilweise mit Balkon. Familiär geführtes Haus an zentraler Lage, nur wenige Schritte von der Fussgängerzone.

DANUBIUS HEALTH SPA AQUA**** Auf einer kleinen Erhöhung, eingebettet in einen ruhigen Park und nur 300 m vom Thermalsee, steht das imposante 4-Stern Hotel Danubius Health Spa Resort Aqua. Es verwöhnt seine Gäste mit „All inclusive“ Dienstleistungen und ausgezeichneten Behandlungen.

REISEDATEN Jeden Samstag vom 16.03.–08.06. und 17.08.–12.10.2013 und zusätzlich jeden Montag vom 22.04.–27.05.2013. Aufenthalte: 4, 6, 7, 9,11,13,14,16 Tage PREISE PRO PERSON IN CHF 9 Tage VP ab 1003.– ** (Preisbeispiel gültig 04.05. – 08.06.2013) INBEGRIFFEN: • Reise im luxuriösen Deluxe-Bus mit 2+1 Bestuhlung • Mittagessen Hin- und Rückreise • Ausgezeichnete italienische Küche • Thermalhallen- und Freibad im Hotel • Deutschsprachige Betreuung

ABANO – AKTIONEN 4 Wohlfühltage ab CHF 575.-– Sie waren noch nie in Abano-Montegrotto? Dann bietet Ihnen unsere Schnupperreise die perfekte Möglichkeit, den Ort und die Umgebung erst einmal kennen zu lernen, die Thermalanlagen und Schwimmbäder auszuprobieren und Venedig bei einem Ausflug zu besuchen. Termine jeden Samstag und Montag (22.04.-27.05.2013), inkl. Busreise, DZ, HP, ***Hotel Paradiso oder ***Hotel Park. 4 Wohlfühltage ab CHF 575.–. 6 Wohlfühltage ab CHF 795.–.

CHF 595.–*

Bad Héviz liegt beim Balaton, Sárvár und Bük in der ungarischen Tiefebene. Eine weltweit einzigartige Attraktion bildet der 4,4ha grosse und bis zu 35°C warme, natürliche Thermalsee von Héviz. Modernste Behandlungseinrichtungen, qualifizierte Therapeuten und Fachärzte, sowie Thermalhallen-und Erlebnisfreibäder in jedem Hotel. Mehr als 70% aller Gäste spüren nach einer Kur eine deutliche Verbesserung.

HOTELS

Hotel Patria***

9 Tage ab

REISEDATEN Jeden Freitagabend, 15.03.–28.06. und 16.08.–01.11.2013 Aufenthalte: 9,16 oder 23 Tage PREISE PRO PERSON IN CHF 9 Tage AIl-inclusive ab 995.– (Preisbeispiel gültig 15.03.-22.03.2013.) INBEGRIFFEN • Reise im bequemen Comfort-Bus • „All-inclusive“ Dienstleistungen • Benutzung Thermalhallen- und Erlebnis-Freibäder • EUROBUS Reiseleitung in Héviz

Hotel Aqua****

HEVIZ – AKTIONEN 9 Wohlfühltage ab CHF 995.– Im äusserst beliebten ****Danubius Health Spa Resort Héviz, welches die traditionelle Kur perfekt mit neuen Trends verbindet und wie kaum ein anderes Erfahrung mit internationalen Gästen hat. (Arrangement inkl. HP und Carreise, DZ, Preisbeispiel gültig 15.03.–22.03.2013) 9 Wohlfühltage ab CHF 595.–* In der Pension Grazia inkl. Busreise, DZ, o.M, Preisbeispiel gültig 15.03.–05.04.13. ZAHNBEHANDLUNGEN Die Kurhotels bieten preiswerte, qualitativ einwandfreie Zahnbehandlungen an. Die gut ausgebildeten Zahnärzte und die moderne Technik sind auf dem neuesten internationalen Stand. Erstuntersuchung und Diagnose durch den Zahnarzt ist gratis.

EINSTEIGEORTE ABANO: Basel, Bern, Luzern, Olten, Reinach/BL, Ruswil P , Sursee, Windisch P , Winterthur, Zürich P . EINSTEIGEORTE UNGARN: Aarau, Bern, Olten, St. Gallen, Windisch P , Winterthur, Zürich P . Annullationsschutz CHF 25.-, Auftragspauschale CHF 20.- (max. CHF 40.-), gratis für VIP Travel-Club Mitglieder.

Gesundheitsferien vom Spezialisten.

Buchen Sie jetzt:

Tel. 0848 000 212

www.eurobus.ch


33% GÜNSTIGER. 33%

33%

6.70

11.25

Candida Parodin Professional Mundspülung 2 x 400 ml

Candida Multicare Zahnbürsten medium* 6 Stück

statt 10.–

33%

7.80

statt 11.70

Candida White Micro-Crystals Zahnpasta 3 x 75 ml

MGB www.migros.ch W

ALLE CANDIDA ZAHNPFLEGEPRODUKTE IN MEHRFACHPACKUNGEN. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.2. BIS 18.2.2013, SOLANGE VORRAT

statt 16.80

33% 6.60 statt 9.90

Candida Sensitive Professional Zahnpasta 3 x 75 ml

33%

33% 5.90 statt 8.85

Candida Peppermint Zahnpasta 3 x 125 ml * Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

33% 6.40 statt 9.60

Candida Fresh Classic Kaugummi 3 x 30 Stück

5.90 statt 8.85

Candida Fresh Gel Zahnpasta 3 x 125 ml


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

|

AUF EIN WORT | 35

KINDSTÖTUNG

«Solche Taten sind sehr selten» Letzte Woche wurde die dreifache Kindsmörderin Bianca B. vom Bezirksgericht Horgen ZH zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe sowie einer ambulanten Therapie verurteilt. Psychiater Frank Urbaniok, Gutachter im Prozess, ist kein einziger vergleichbarer Fall bekannt. Frank Urbaniok, da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, dürfen Sie nicht konkret zum Fall Stellung nehmen. Darum allgemein gefragt: Welchen Unterschied macht es für einen Gefangenen, ob er in eine ambulante oder eine stationäre Therapie muss?

Bilder: Bilderbox.com, Mirko Ries/EQ Images, Michael Wolf, Jean-Christophe Bott/Keystone

Frank Urbaniok (50) ist Professor für Forensische Psychiatrie und Chefarzt des PsychiatrischPsychologischen Dienstes (PPD) des kantonalen Justizvollzugs Zürich.

Die ambulante Therapie findet parallel zum Gefängnisaufenthalt statt, meist einmal pro Woche. Der Verlauf der Therapie ändert nichts an der abzusitzenden Strafe. Die stationäre Therapie hingegen hat meist eine deutlich höhere Frequenz von Therapiestunden und ist eng in den Alltag integriert. Wenn sie erfolgreich abgeschlossen werden kann, wird der Verurteilte freigelassen, egal, ob die gesamte Strafe verbüsst ist oder noch nicht. Das Gericht in Horgen hat eine ambulante Therapie angeordnet, um den Strafaspekt zu betonen. Was für eine Therapie kommt infrage?

Das ist je nach Region unterschiedlich. Es gibt spezielle, sogenannt deliktorientierte Therapien. Da geht es stark um das Tatverhalten, und ein Verurteilter lernt auch zu erkennen, wann er zum Risiko wird und wie er das verhindern kann. Gibt es in der Geschichte vergleichbare Fälle wie derjenige von Horgen?

Solche Taten sind zum Glück sehr selten. Innerhalb dieser seltenen Fälle ist Horgen nochmals eine Kategorie für sich. Es gibt international in der ganzen Literatur keinen einzigen vergleichbaren Fall. Kindstötungen kommen sonst allenfalls bei psychisch stark gestörten Täterinnen vor. Zum Beispiel bei einer Schizophrenen im Wahn, allenfalls noch unter heftigem Drogeneinfluss oder bei erweitertem Suizid, bei dem die Kinder mit in den Tod genommen werden. Sind Fälle bekannt, bei denen nicht nur ein Kind, sondern Jahre später noch ein zweites oder gar drittes getötet wurde?

Solche Fälle von Wiederholungen gab es, speziell wenn es um Neugeborene geht. Wie rechtfertigt eine Mutter vor sich selber, mit Absicht ihr Kind getötet zu haben?

Das ist unterschiedlich. Es gibt Mütter, die ihre Tat nach dem Wahnzustand als grauenhaft empfinden und weit von einer Rechtfertigung entfernt sind. Das ist wohl am häufigsten. Macht so etwas besonders betroffen, weil das Mutterbild stark idealisiert ist?

Extremstraftaten emotionalisieren die Bevölkerung immer sehr. Das liegt in der

Natur der Sache. Findet eine Tat dazu noch im häuslichen Umfeld statt, also einer Situation, die den meisten Menschen vertraut ist, geht das noch viel näher. Gerade auch, weil man als Eltern auch mal an Grenzen stösst, wenn etwa ein Kind ständig schreit. Vielleicht erschrickt man dann über die eigene Wut. Solche normalen Empfindungen sind aber etwas völlig anderes als die Faktoren, die zu Kindstötungen führen. Viele haben Mühe, die Berichterstattung zu verkraften. Was empfehlen Sie als Strategie?

Generell kann ich nur davor warnen, sich aus ein paar kurzen Nachrichten ein Urteil zu bilden. Oft fehlen wichtige Informationen. Bei Taten mit grossflächiger Berichterstattung wie dem Horgener Fall ist das weniger ein Problem, weil sehr viele Informationen bekannt werden. Das Bedürfnis des Publikums, verstehen zu wollen, ist verständlich. Es ist Aufgabe der Fachleute, differenzierte Hintergrundinformationen zu liefern. Das hilft den Lesern beim Einordnen und Verarbeiten. Aber irgendwann muss auch genug sein. Dann sollte man abschliessen und am Familientisch wieder über andere Themen reden. Interview: Ruth Brüderlin

FRAU DER WOCHE

MANN DER WOCHE

Einheimische Chefin

Solidarische Nase

Das Benediktinerinnenkloster St. Johann in Müstair GR hat eine neue Priorin. Domenica Dethomas (68) wuchs nur hundert Meter vom Kloster entfernt auf und trat mit 25 Jahren ein. Mit ihr steht seit 120 Jahren zum ersten Mal wieder eine Einheimische dem Kloster vor, was dem Kontakt zur lokalen Bevölkerung nur förderlich sein kann. Es ist eines der grossen Anliegen von Schwester Domenica, die Spiritualität des Klosters den Menschen näherzubringen.

Das Volk ist sich einiges gewohnt von seinen Magistraten in Bern. Lachanfälle wegen Bündnerfleisch, schwarz-weisse Frisuren. Und jetzt noch rote Nasen! Eine solche setzte sich Bundesrat Alain Berset (40) letzte Woche auf. Nicht etwa, um den eidgenössischen Pausenclown zu geben, sondern um seine Solidarität mit Spitalclowns zu demonstrieren. Die bringen seit 20 Jahren im Auftrag der Stiftung Theodora kranke Kinder im ganzen Land zum Lachen.


NEU

Flaggschiff von Thurgau Travel: MS Edelweissdddd+

8 Tage ab Fr. 890.–

Basel – Loreley – Frankfurt – Basel

Einführungsrabatt Fr. 700.- bereits abgezogen

2-Bettkabine Mittel-/Oberdeck mit franz. Balkon

Reisedaten 2013 Rabatt Fr. 700.–

03.08. – 10.08. 10.08. – 17.08. 17.08. – 24.08. 24.08. – 31.08.

Einführungsrabatt

Fr. 700.–

Luxuriöses Schiff – neueste Technik, 6 db leiser, kaum Vibration

Super Preis-LeistungsVerhältnis

Zauberhafte Flusslandschaften an Rhein, Mosel und Main

Frankfurt mit Maintower

Das neueste Schiff der Scylla-Flotte nimmt 2013 seinen Dienst auf und bietet in 90 Kabinen Platz bis zu 180 Personen. Die grosszügigen, modernen Kabinen sind mit DU/WC, Haartrockner, Minibar, Safe, Flat-Screen-TV, Radio und Klimaanlage, auf Mittel- und Oberdeck mit französischen Balkonen, auf Hauptdeck mit Fenster (nicht zu öffnen) ausgestattet. Zur Bordausstattung gehören zwei stilvoll eingerichtete Restaurants und Panorama-Lounge mit Bar, komfortable Lidobar mit Aussenterrasse, Schiffsboutique, Internet-Corner, grosses Sonnendeck mit Whirlpool, Liegestühlen, Sitzgruppen und Schattenplätzen, Putting Green und kleine Aussichtsterrasse am Bug. Lift. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Nicht inbegriffen:

An-/Rückreise nach/von Basel, Versicherungen, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5 p.P./Tag), Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

Preise pro Person in Fr. (vor Rabatt) 2-Bettkabine Hauptdeck hinten 1590 2-Bettkabine Hauptdeck 1690 2-Bettkabine Mitteldeck mit franz. Balkon 2090 2-Bettkabine Oberdeck mit franz. Balkon 2290 Zuschlag zur Alleinbenutzung Hauptdeck 190 Zuschlag zur Alleinbenutzung Mitteldeck 890 Zuschlag zur Alleinbenutzung Oberdeck 990 Ausflugspaket Basel – Basel (6 Ausflüge) 140 Annullationsversicherung 39

Programm / Ausflüge Individuelle Anreise. Einschiffung ab 13.30 Uhr. «Leinen los» um 14.30 Uhr. Rundgang* durch die Gutenbergstadt mit Römischem Tempel, St.Stephansdom mit Marc Chagalls blauen Fenstern. Fahrt entlang dem «Romantischen Rhein». 3 Koblenz – Alken – Boppard Ab Alken Ausflug* ins Moseltal mit Rundgang in Cochem inkl. Weinprobe. Herrliche Schifffahrt vorbei am Schloss Stolzenfels und dem Königsstuhl. 4 Boppard – Rüdesheim Schifffahrt entlang der Burgenstrecke des «Romantischen Rheins» mit Passage der sagenumwobenen Loreley. Freier Nachmittag in Rüdesheim. 5 Rüdesheim – Frankfurt Ankunft gegen Mittag in «Mainhattan», der alten Reichsstadt Frankfurt. Stadtrundfahrt* mit Besuch des Main Towers. 6 Speyer – Baden-Baden Rundgang* in der Kaiser- und Domstadt Speyer (UNESCO-Weltkulturerbe). Ausflug* in die Kur- und Kunststadt Baden-Baden. Rückkehr an Bord in Plittersdorf. 7 Kehl – Colmar Rheinfahrt bis Breisach. Ausflug* nach Colmar mit Stadtrundgang. 8 Breisach – Basel Nach dem Frühstück Ausschiffung. Individuelle Heimreise. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten | Programmänderungen vorbehalten

Online navigieren

thurgautravel.ch

Qualität aus Basel

• Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie • Vollpension mit täglich 3 Mahlzeiten • Alle Schleusen- und Hafengebühren • Thurgau Travel Bordreiseleitung

MS Edelweissdddd+

Basel Mainz – Koblenz

Nürnberg, Kaiserburg

28.09. – 05.10. 05.10. – 12.10.

Unsere Leistungen

Tag Destination 1 2

31.08. – 07.09. 07.09. – 14.09. 14.09. – 21.09. 21.09. – 28.09.

Panoramalounge mit Bar

Alle Schiffsbilder zeigen die bauähnlichen MS Amelia und MS Alina, da sich die MS Edelweiss bei Drucklegung noch im Bau befindet.

Jungfernreise: 25.07. – 03.08.2013 Regensburg–Würzburg–Basel 10 Tage ab Fr. 1390.–

(Rabatt Fr. 200.– abgezogen, Hauptdeck hinten, Vollpension, Anreise per Bus nach Regensburg) Details unter www.thurgautravel.ch oder Katalog verlangen.

Restaurant

Buchen und Katalog verlangen

Gratis-Nr. 0800 626 550

Rathausstrasse 5 | 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00 | Fax 071 626 55 16 | info@thurgautravel.ch

Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen


|

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

Fritz, der Märchenonkel

Als Gschichtefritz erzählt und vertreibt Andri Krämer Geschichten für Kinder. Seine Kunden entscheiden selbst, ob und wie viel sie für die Abenteuer vom blauen Dino und vom Roboter Beni bezahlen möchten.

A «Auch wenn ich für meine Geschichten keinen Preis nenne, hat doch jede ihren Wert.»

ndri Krämer (39) alias Gschichtefritz ist ein geduldiger Mann. Wenn aber jemand Monat für Monat bei ihm Geschichten bestellt, ohne auch nur je einen Franken zu überweisen, dann setzt sich der dreifache Vater schon mal hin und schreibt besagter Person freundlich-resolut, dass es nett wäre, zumindest für Porto und Material einen kleinen Zustupf zu erhalten. «Denn auch wenn ich für meine Geschichten keinen Preis nenne», sagt der Softwareentwickler aus Zürich, «hat doch jede ihren Wert.» Das Konzept von Krämers Kindergeschichtendienst ist so überraschend wie simpel. Wer auf www. gschichtefritz.ch eine CD oder ein MP3-File mit den Aben-

Andri Krämer ist zurückhaltend: Beim Gschichtefritz sollen Geschichten im Vordergrund stehen und nicht seine Person.

MENSCHEN

|

PORTRÄT | 37


MENSCHEN 38 |

|

PORTRÄT

|

NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

www.migrosmagazin.ch

teuern vom blauen Dino oder vom Roboter Beni bestellt, erhält mit seiner Lieferung einen leeren Einzahlungsschein. Der Kunde entscheidet dann selber, was ihm die Geschichte wert ist. «Viele zahlen zwischen 15 und 20 Franken. Andere wiederum schicken einen Fünfliber», erzählt Andri Krämer. Er wisse aber auch von alleinerziehenden Müttern, die sich selbst diesen kleinen Betrag nicht leisten könnten: «Da will ich dann natürlich keinen Schtutz.» Das Projekt «Gschichtefritz» nahm 2006, mit dem anstehenden dritten Geburtstag von Krämers Neffen Fabian, seinen Anfang. Onkel Andri, als Informatikingenieur und Musiker mit eigener Band mit dem nötigen Know-how ausgestattet, nahm in Eigenregie eine erste Geschichte von einem blauen Dino auf, der für sein Leben gern mit Araldit und Cementit klebt. Zu Fabians viertem Geburtstag dachte er sich dann den Roboter Beni aus, der zusammen mit einem Mädchen und einem Buben diverse Abenteuer erlebt. Als immer mehr Kinder eine CD-Kopie wollten und der Ruf nach weiteren Geschichten laut wurde, war die Idee vom Gschichtefritz geboren. Heute arbeitet Andri Krämer drei Tage pro Woche als Softwareentwickler, einen Tag kümmert er sich um Haushalt und seine drei Kinder, und einen Tag ist er der Gschichtefritz. Dann zieht er sich in sein Tonstudio, einen Luftschutzkeller, zurück und tüftelt an neuen Geschichten, «fröhliche und spannende, so wie ich sie als Kind auch gern gehört hätte». Erste Testhörer sind jeweils seine beiden grossen Buben — zwei- und vierjährig — sowie seine Frau, eine Handarbeitslehrerin.

MÜSTERCHEN VOM GSCHICHTEFRITZ

Geschichten vom blauen Dino und Abenteuer von Roboter Beni gibts auf: www.migrosmagazin.ch

Jeden Monat verschickt Krämer um die 1000 Geschichten auf CD Andri Krämer möchte mit seinen Geschichten möglichst vielen Kindern Freude machen, ohne finanziell draufzulegen. Dass er dazu auf ein sehr fragiles Geschäftsmodell setzt, gibt er unumwunden zu: «Wenn ich von Knauseris oder Geiz-ist-geil-Typen überrannt würde, hätte ich ein echtes Problem», sagt er. Bereits musste er eine Bestellgrenze von drei Geschichten pro Monat einführen, da «einige Leute mit dem Begriff gratis schlecht umgehen können». Wenigstens könne er es sich seither leisten, seinen Freund Reto ab und zu auf einen feinen Zmittag einzuladen. Von Grafiker Reto Lamprecht stammen die Illustrationen der CDs. Der Gschichtefritz macht keine Werbung, sondern

setzt auf Mundpropaganda: «Finden die Leute cool, was ich mache, dann erzählen sie es eh weiter.» Das Konzept scheint aufzugehen: Rund 1000 Geschichten auf CDs bringt Krämer pro Monat zur Post, jede versehen mit einer persönlichen Widmung für das jeweilige Kind, ein Spezialservice, auf den Krämer besonders stolz ist. Bestellungen von MP3-Dateien stammen häufig von Auslandschweizern: In Frankreich, Kanada, selbst in Hongkong und Vietnam freuen sich Kinder über die Mundartstücke. Für den Fototermin mit dem MigrosMagazin ist Andri Krämer in seine Gschichtefritz-Kluft geschlüpft, als Tarnung sozusagen. «Beim Gschichte-

fritz stehen die Geschichten im Vordergrund und nicht meine Person», sagt er, «daher möchte ich auch nicht auf der Strasse erkannt werden.» Und sowieso: «Wie die Brüder Grimm ausgesehen haben, interessiert ja auch keinen.» Wie lang er diese Tarnung noch aufrechterhalten kann, ist eine andere Frage: Seine Geschichte «De Beni im Fotiautomat» wurde nämlich für den Wettbewerb des dritten Hörspielfestivals SonOhr nominiert, das Anfang Februar in Bern über die Bühne geht. Text: Almut Berger Bilder: Geri Krischker Illustrationen: Reto Lamprecht

www.gschichtefritz.ch


SIMPLY CLEVER

2013

GS TUN -LEIS PREIS

GER E I S 2x

1

ŠKODA Fabia

ŠKODA Yeti

z. B. ŠKODA Octavia Combi

ab CHF 20’760.–*

dd com

re r P ODA + Ih K S « it SMS m 0 Rp./SMS) an 723 (2

LZ»

Wir schaffen Platz: Profitieren Sie jetzt und bis Ende Februar von sensationellen Angeboten auf alle Lagerfahrzeuge. Und informieren Sie sich bei Ihrem ŠKODA Partner auch über unser attraktives 1.9% Leasing**. ŠKODA. Made for Switzerland. www.skoda.ch

*ŠKODA Octavia Combi Twenty 1.4 l TSI, 90 kW/122 PS, 6-Gang, mit Optionen Jumbo Box, Parksensoren hinten, Audiobuchse, SunSet und Multimedia-Anschluss, empfohlener Preis CHF 27’460.–, EURO-Bonus CHF 4’700.–, Lagerprämie CHF 2’000.–, Endpreis CHF 20’760.–. **Leasingbeispiel (Finanzierung über AMAG LEASING AG): gleiches Modell, Barkaufpreis CHF 20’760.–, Sonderzahlung 20% CHF 4’552.– (nicht obligatorisch), effektiver Jahreszins 1.92%, Laufzeit 48 Mte., 10’000 km/Jahr, Leasingrate CHF 132.90/Mt. exklusive obligatorischer Vollkaskoversicherung. Die Kreditvergabe ist unzulässig, falls sie zur Überschuldung des Konsumenten führt. Abgebildetes Fahrzeug: ŠKODA Octavia Combi Ambition 1.2 l TSI, 77 kW/105 PS, 6-Gang, mit Optionen Leichtmetallfelgen Pegasus, Dachreling Schwarz und Perleffektfarbe, empfohlener Preis CHF 30’760.–, EURO-Bonus CHF 4’700.–, Lagerprämie CHF 2’000.–, Endpreis CHF 24’060.–. Treibstoffverbrauch gesamt: 5.7 l/100 km, CO2-Ausstoss: 134 g/km, Energieeffizienz-Kategorie: C. Durchschnitt aller verkauften Neuwagen: 153 g/km. Alle Angebote und Aktionen gültig für Lagerfahrzeuge mit Immatrikulation vom 3.1. bis 28.2.2013. Best Cars 2013, Preis-Leistungs-Sieger, auto-illustrierte, Ausgabe 1/2013.


Aktiv geniessen: Veloreisen Dresden – Berlin

+)

9 Tage inklusive Halbpension

ab Fr.

&<06:4

1595.–

■ Dresden, die Kulturstadt – Berlin, die pulsierende Hauptstadt ■ Von der Spreequelle nach Berlin ■ Unesco-Biosphärenreservat Spreewald

92* $-8:)36/ "3206:4

('#"%!%!$%%

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Busfahrt Schweiz–Dresden. 2. Tag: Gemütlich: Velofahrt Pirna–Dresden (Velostrecke ca. 25 km). Stadtbesichtigung Dresden. Sportlich: Velofahrt Bad Schandau–Dresden (Velostrecke ca. 50 km). Stadtbesichtigung Dresden. 3. Tag: Gemütlich: Busfahrt zur Spreequelle. Velofahrt Neusalza-Spremberg– Bautzen (Velostrecke ca. 35 km). Sportlich: Busfahrt zur Spreequelle und von hier aus Velofahrt bis nach Bautzen (Velostrecke ca. 60 km). 4. Tag: Gemütlich: Velofahrt Neustadt–Cottbus (Velostrecke ca. 40 km). Sportlich: Velofahrt Neustadt–Raddusch (Velostrecke ca. 90 km). 5. Tag: Beide Gruppen: Spreewald-Rundfahrt mit dem Velo (Velostrecke ca. 25 km). Traditionelle Kahnfahrt auf einem der vielen Kanäle. Spreewälder-Folkloreabend im Hotel. 6. Tag: Gemütlich: Velofahrt Lübben–Trebatsch (Velostrecke ca. 55 km). Sportlich: Raddusch–Trebatsch (Velostrecke ca. 80 km). 7. Tag: Gemütlich: Velofahrt Hangelsberg–Müggelsee (Velostrecke ca. 40 km). Sportlich: Velofahrt Radinkendorf–Müggelsee (Velostrecke ca. 80 km). 8. Tag: Beide Gruppen: Direkt ab dem Hotel Velofahrt bis ins Zentrum von Berlin (Velostrecke ca. 25 km). 9. Tag: Heimreise mit dem Bus in die Schweiz.

'8,-: %3<2-6: (0-6

76=-:2

0 " + $ . &( , ;=.3 /-< &36/3

*'!&'$%%

#-63:

;8.-6-28

#3<1-4=:-

'0448<-:+8 5-68:3

+)

!-41)=-63

1$/,.)* #3:28.3

Genüssliche Fahrt in den Weinreben des Südtirols

Südtirol – Gardasee 7 Tage inklusive Halbpension

ab Fr.

1095.–

■ Vinschgau, Obstgärten und Südtiroler Weinstrasse ■ Städteperlen Meran, Bozen & Mantua – Verona, Stadt von Romeo & Julia ■ 6 ausgewählte Traumetappen, davon 3 x wahlweise in zwei Stärkeklassen Ihr Reiseprogramm

Ausladen und Bereitstellen der Velos für die nächste Etappe

!)#$%-',/*+

Müggelsee

Berlin

Beeskow Trebatsch Lübben

Raddusch

CH

Elbe

Spree

Bad Schandau

Fürstenwalde SPREEWALD

Cottbus Spremberg Neustadt

Bautzen

Dresden CH

Pro Person in Fr. 9 Tage inklusive Halbpension

CZ

Katalog-Preis 1775.–

Ebers- Spreebach quelle

Sofort-Preis 1595.–

Daten 2013 Donnerstag–Freitag 1: 27.06.–05.07. 3: 11.07.–19.07. 2: 04.07.–12.07. 4: 08.08.–16.08. )!-&"!&-+ *,(#,!%.($'&

iavdrbe

1. Tag: Busfahrt Schweiz–Glurns. Beide Gruppen: Velofahrt Glurns–Naturns (Velostrecke ca. 45 km). 2. Tag: Gemütlich: Velofahrt Passeiertal–Meran–Bozen (Velostrecke ca. 55 km). Stadtführung Meran. Sportlich: Velofahrt Passeiertal–Meran–Bozen–Auer (Velostrecke ca. 75 km). Stadtführung Meran. 3. Tag: Beide Gruppen: Velofahrt Auer–Bozen–Kalterer See–Auer (Velostrecke ca. 40 km). Weindegustation. 4. Tag: Gemütlich: Velotour Trient–Rovereto–Riva del Garda (Velostrecke ca. 55 km). Schifffahrt Gardasee. Sportlich: Velotour Trient–Rovereto–Arco–Riva del Garda (Velostrecke ca. 65 km). Schifffahrt Gardasee. 5. Tag: Beide Gruppen: Velotour Bussolengo–Verona (Velostrecke ca. 20 km). Geführte Stadtbesichtigung Verona. 6. Tag: Gemütlich:Velostrecke Peschiera del Garda–Mantua (Velostrecke ca. 45 km). Stadtführung Mantua. Sportlich: Velostrecke Peschiera del Garda–Mantua– Peschiera del Garda (Velostrecke ca. 90 km). Stadtführung Mantua. 7. Tag: Heimreise mit dem Bus in die Schweiz. Pro Person in Fr. 7 Tage inklusive Halbpension Reduktion: Reise 6 Daten 2013 Sonntag–Samstag Frühling Herbst 1: 12.05.–18.05. 4: 01.09.–07.09. 2: 26.05.–01.06. 5: 15.09.–21.09. 3: 09.06.–15.06. 6: 29.09.–05.10.

Katalog-Preis 1330.–

)!-&"!&-+ *,(#,!%.($'&

Sofort-Preis 1195.– – 100.–

iavsuga


– gemütlich oder sportlich Salzburg – Wien 9 Tage inklusive Halbpension

ab Fr.

1495.–

■ Salzburg, die Mozartstadt – Wien, die Kaiserstadt ■ Hochragende Berge und glasklare Seen im Salzkammergut ■ 7 ausgewählte Traumetappen, davon 6 x in zwei Stärkeklassen Ihr Reiseprogramm

S o f or t d n b uc h e n u

10 % en ! s pa r

Angaben gültig für alle Reisen Unsere Leistungen ■

Mietvelos

Fahrt mit modernem Komfortklasse-Bus mit Veloanhänger Unterkunft in Mittel- bis guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Alle Reisen inklusive Halbpension Alle aufgeführten Velo- und Touristikausflüge, gemäss Programm Erfahrener Reisechauffeur Erfahrene Veloreiseleitung

Nicht inbegriffen ■

Wir bieten Ihnen in Zusammenarbeit mit «Rent a Bike» Mietvelos der Marke «Tour de Suisse» und Elektrovelo der Marke «Flyer» in bewährter Schweizer Qualität an. Buchen Sie Ihr Mietvelo resp. -flyer und Reisen Sie bequem zu dem von Ihnen gewählten Einsteigeort.

Mietpreis ■

Velo «Tour de Suisse» Elektrovelo «Flyer»

1. Tag: Busfahrt Schweiz–Bad Ischl. 2. Tag: Gemütlich: Stadtführung Salzburg. Velofahrt Salzburg–Scharfing (Velostrecke ca. 35 km). Sportlich: Stadtführung Salzburg. Velofahrt Salzburg–Scharfing– Bad Ischl (Velostrecke ca. 70 km). 3. Tag: Gemütlich: Velofahrt Bad Ischl–Hallstatt–Bad Ischl (Velostrecke ca. 45 km). Sportlich: Velofahrt Bad Mitterndorf–Bad Aussee–Hallstatt–Bad Ischl (Velostrecke ca. 55 km). 4. Tag: Gemütlich: Velofahrt Gmunden–Wels (Velostrecke ca. 50 km). Sportlich: Velofahrt Gmunden–Wels–Traun (Velostrecke ca. 60 km). 5. Tag: Gemütlich: Velofahrt Steyr–Enns–Wallsee (Velostrecke ca. 55 km). Sportlich: Velofahrt Steyr–Enns–Wallsee–Ybbs (Velostrecke ca. 100 km). 6. Tag: Gemütlich: Velofahrt Melk–Altenwörth (Velostrecke ca. 60 km). Sportlich: Velofahrt Melk–Krems–Tulln (Velostrecke ca. 80 km). 7. Tag: Gemütlich: Velofahrt St. Pölten–Traisental–Tulln (Velostrecke ca. 55 km). Sportlich: Velofahrt St. Pölten–Wienerwald–Tulln (Velostrecke ca. 80 km). 8. Tag: Beide Gruppen: Direkt ab dem Hotel Velofahrt ins Zentrum von Wien. Velo-Stadtführung Wien. (Velostrecke ca. 55 km). 9. Tag: Heimreise mit dem Bus in die Schweiz.

Fr. 20.–/Tag 30.–/Tag

Einsteigeorte mit Mietvelo

Einzelzimmerzuschlag Annullierungskosten- und Assistance Versicherung Auftragspauschale Fr. 20.– pro Person (entfällt bei Buchung über unsere Homepage)

Burgdorf !, Basel, Aarau, Baden-Rütihof !, Zürich-Flughafen !, Wil !

Einsteigeorte mit eigenem Velo Baden-Rütihof !, Zürich-Flughafen !, Wil ! Reise Südtirol–Gardasee: nur Baden-Rütihof !

Verlangen Sie die Detailprogramme!

Genussfahren durch das Traisental

Velo-Informationen für alle Reisen

■ ■

Radwandern

Sportliche Velofahrer

Diese Touren sind leicht. Die Tagesetappen entnehmen Sie den einzelnen Reiseprogrammen. Die Radwege sind grösstenteils asphaltiert, teilweise aber auch Naturstrassen, Waldwege und kurze Strecken auf Kopfsteinpflaster. Es besteht jederzeit die Möglichkeit ein Teilstück im Begleitbus zurückzulegen.

Diese Touren sind mittelschwer, Erfahrung mit Velotouren oder regelmässiges Training wird vorausgesetzt. Die Tagesetappen entnehmen Sie den einzelnen Reiseprogrammen. Die Radwege sind grösstenteils asphaltiert, teilweise aber auch Naturstrassen, Waldwege und kurze Strecken auf Kopfsteinpflaster. Es besteht jederzeit die Möglichkeit eine leichtere Tagesetappe einzuschalten oder den Begleitbus zu gebrauchen.

+!#',

0@)7D=;; %::;@=;; 9BD>=;; 3)+1C7@5

,;+=

0@)7D

)$',#

('&%',

#DD=

,)++=;; *CC= 3:;4@

3:( 6&+:;D

,/;D

"E7D>;D *##"

" $ # ( %%( & ! ' $7==:@;A-; .;+B=:@;A-;

$)> ?=A2+ !)++=:'::;@ 3;;

,B+85)D5=;; !)++=:)::

$)> 9/::;D>B@8

SOFORT-PREISE buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

Pro Person in Fr. 9 Tage inklusive Halbpension

Katalog-Preis 1665.–

Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch

Daten 2013 Donnerstag–Freitag 1: 06.06.–14.06. 5: 11.07.–19.07. 2: 13.06.–21.06. 6: 18.07.–26.07. 3: 27.06.–05.07. 7: 25.07.–02.08. 4: 04.07.–12.07.

8: 01.08.–09.08. 9: 08.08.–16.08. 10: 15.08.–23.08.

Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden

07++D

9;+-

"!

"!

<@;E=

)!-&"!&-+ *,(#,!%.($'&

Sofort-Preis 1495.–

iavsawi


MENSCHEN 42 |

|

INTERVIEw

|

Nr. 6, 4. Februar 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Macht es wie die Männer!»

Wenn eine Frau sich in der Teppichetage behaupten will, muss sie lernen, sich wie ein echter Kerl zu verhalten. Eine hervorragende Leistung allein genüge leider nicht, sagt Peter Modler. Der Karrierecoach rät seinen Klientinnen zu mehr Arroganz. Peter Modler, Sie ermuntern Frauen, im Beruf arrogant aufzutreten. Keine wirklich sympathische Lebenshaltung.

Arroganz als Lebenshaltung empfinde auch ich abstossend. Arroganz als situatives Werkzeug hingegen kann sehr nützlich sein. Gerade wenn es um berufliche Konflikte mit Männern geht. Können Sie ein Beispiel nennen?

«Männer wollen möglichst schnell rauskriegen, wer welchen Rang in der Gruppe hat.»

Ich hatte kürzlich eine Klientin, Assistentin der Geschäftsführung in einer grossen Wissenschaftsorganisation, die darunter leidet, dass sie in Sitzungen immer wieder überhört wird: «Man fällt mir ins Wort, man ignoriert, was ich sage. Drei Minuten später sagts der männliche Kollege, und alle finden es toll.» Wir haben im Rollenspiel herausgefunden, dass diese Frau, wenn sie den Sitzungsraum betrat, jeweils möglichst diskret hereintrippelte, der Wand entlang zu ihrem Platz eilte, sich setzte und darauf wartete, «dass es endlich losgeht».

Was ist daran falsch?

Sie hat damit bereits die Weichen gestellt, wie sie dann später am Tisch behandelt wird. Den Männern im Raum hat sie mit ihrem Bewegungsmuster die Botschaft übermittelt, nicht wichtig zu sein. Ein bisschen Arroganz schon in der Körperhaltung wäre da ganz gut gewesen. Viele weibliche Führungskräfte gehen fälschlicherweise davon aus, dass das Wesentliche in einer Konferenz erst am Tisch passiert. Ihnen entgeht, dass die vermeintlich überflüssigen Zankereien der Männer über die letzten Fussballergebnisse oder das neuste Handy im Vorfeld bereits ernsthafte Bedeutung haben. Was Frauen oft nervt, ist nichts anderes als Politik in eigener Sache, ein Ausmachen des Rankings in der Gruppe. Das heisst, solange die Rangordnung nicht

geklärt ist, kann ich als Frau noch so gut vorbereitet, noch so sachorientiert sein …

… und es wird sich oft niemand dafür interessieren. Woran liegt das?

Frauen und Männer bewegen sich in unterschiedlichen Sprachsystemen, das fängt schon im Kindergarten an. Viele Mädchen kommunizieren horizontal: Sie verteilen Informationen und Ansichten relativ egalitär im Stil von «Ich erzähl dir meine Geheimnisse, dafür erzählst du mir deine». Dabei beziehen sie möglichst alle mit ein. Diese horizontale Kommunikation ist sehr schnell sachlich, hat also auch echte Vorteile. Jungen hingegen funktionieren nach einem vertikalen Sprachsystem: Ziel ist es, möglichst schnell rauszukriegen, wer welchen Rang in der Gruppe hat und wo dann genau der eigene Platz dort ist. Dieses Kommunizieren ist zuerst politisch, auch das hat je nach Lage Vorteile. Revier verteidigen, Rangbotschaften absondern, Sprüche klopfen – vielen Frauen ist diese Art von Machtspielen zu doof.

Ist Ihnen Russisch zu doof? Oder Französisch? Denn in Wahrheit stehen wir hier vor einem Sprachproblem. Leider ist es noch so, dass in der Geschäftswelt vor allem Männer tonangebend sind. Wollen Sie als Frau also beruflich etwas erreichen, dann lernen Sie um Himmels willen die Sprache von dem Typen, der dafür zuständig ist, dass Sie mehr Geld bekommen oder ein grösseres Büro! Basiert Macht auf dem grössten Büro, einem dicken Firmenauto und dem Parkplatz direkt vor der Firma?

Sie basiert nicht darauf, aber sie wird damit durchsichtig. In einem vertikalen System sind solche Herrschaftsinsignien zunächst einmal eine simple Hilfe, schnell den Rang meines Gegenübers zu

erkennen, und darum geht es ja in der Businesswelt. Japaner etwa schütteln sich nicht die Hand, sondern tauschen Visitenkarten aus. Und die werden dann gründlich gelesen. Denn erst dann weiss ich, wie tief ich mich verbeugen muss. Und wenn in der westlichen Welt jemand in einem Massanzug reinkommt, wissen alle Männer in Anzügen von der Stange sofort: Das ist jemand Wichtiges, also Vorsicht! Warum sollte eine Frau sich diese Mechanik nicht zunutze machen? Macht es wie die Männer! Warum ist Macht bei Frauen solch ein Tabuthema?

Macht ist für Frauen kein unvertrautes Phänomen. Aber anders als bei vielen Männern ist Macht kein Thema, über das man spricht. Sonst würde es sich so anhören, als würde sie einen Machtanspruch erheben, und das will sie offiziell nicht müssen. Eben, weil das dem horizontalen Sprachtraining zuwiderläuft. Das bringt ihr die Sympathie der Kolleginnen ein, nicht aber jenes der Kollegen.

Verwende ich die horizontale Kommunikation bei den männlichen Mitarbeitern, verliere ich damit an Respekt: Moment mal, das ist doch die Chefin, warum sagt sie nicht, dass sie die Chefin ist? Warum diskutiert sie immer erst alles aus, statt klipp und klar zu sagen, was zu tun ist? Und warum kommt sie noch immer mit dem Velo, wenn sie doch Anrecht auf ein Firmenauto hätte? Machen Frauen zu wenig PR in eigener Sache?

Ganz bestimmt. Wer aufsteigt, ist in der Regel der, der seine Leistung darstellt. Und gerade das wird in einem weiblichen System nicht gern gesehen. Daher gibt es ja auch relativ häufig die Situation, dass Frauen in einem Team super zusammenarbeiten. Wenn dann aber eine von ihnen befördert wird, kommt es häufig zu


|

Menschen

Migros-Magazin | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

|

interview | 43

zimmermann, Unternehmensberater, coach

Peter Modler (57) ist gelernter Zimmermann und studierter Theologe. Er hat als Prokurist, Geschäftsführer und Unternehmer in der Medienbranche sowie als Arbeitsrichter gearbeitet. Seit 1998 leitet er seine eigene Unternehmensberatung in Freiburg im Breisgau. In diesem Rahmen bietet der Vater zweier Töchter Arroganz-Trainings für weibliche Führungskräfte an. Sein Buch «Das ArroganzPrinzip – So haben Frauen mehr Erfolg im Beruf» ist ab Fr. 11.90 bei Ex Libris erhältlich. www.exlibris.ch

Die typisch weibliche Art zu kommunizieren irritiert die Männer, sagt Peter Modler.

einem Mobbingreflex gegen die ehemalige Kollegin. Eine Chefin kanns also nur falsch machen: Will sie es sich mit ihren Mitarbeiterinnen nicht verscherzen, wird sie von ihren Mitarbeitern nicht für voll genommen. Und umgekehrt.

Führungskräfte verscherzen es sich unausweichlich oft mit anderen, auch wenn sie es noch so gut meinen. Das

gehört zum Job, unabhängig vom Geschlecht. Wer das nicht aushält, ist am falschen Platz. Eine Chefin muss je nach Fall entscheiden, in welcher Sprache sie kommuniziert. Wohlgemerkt, wenns gut läuft im Job, hat sie ja auch kein Problem. Es ist ja nicht so, dass die gesamte Wirtschaftswelt Westeuropas ein einziges Kriegsgebiet der Geschlechter wäre. In meine Seminare kommen aber nicht die

Frauen, bei denen es rund läuft. Es kommen diejenigen, die ein echtes Problem mit einem männlichen Vorgesetzten, Kunden, Mitarbeiter haben, die zutiefst irritiert sind über deren Verhalten. Nehmen Frauen vieles zu persönlich?

Zumindest gehen sie oft weniger spielerisch an die Sache als Männer. Im vertikalen System trainiert man sich an, auf


ls m r a re h eh se .c m u n a sa Si e i n ic n te m ke uk uf ec d a td Pro op En 00 -Sh ‘0 e 10 nlin O

Babybett NINO Inkl. Lattenrost, höhenverstellbar, Seitenstäbe herausnehmbar, Dekor weiss, Esche-Optik

vorher 279.– jetzt

252.–

% 10

d n u y b a B e l l a l au f e b ö m Kids .2.2013

Kindersessel JIMMY Gestell Birke-Formholz, Bezug Baumwolle rot

vorher 50.– jetzt

45.–

bis 25 . 1 . 9 2 vom

Schrank BILL 3 Fächer, 2 Türen, 2 Schubladen, 1 Klappe, Korpus Dekor weiss, Front Dekor anthrazit/grün

Hochbett FLEXA WHITE Inkl. Leiter, ohne Matratze und Textilien, weiss lackiert, Pfosten Birke massiv natur

vorher 569.– jetzt

micasa.ch

vorher 299.– jetzt

270.–

513.– Gültig vom 29.1. bis 25.2.2013 auf das gesamte Baby- und Kindermöbel-Sortiment. Nicht einlösbar auf Einlegerahmen und Matratzen. Erhältlich in allen Micasa-Filialen und im Online-Shop.

Micasa in Ihrer Nähe: AG: OBI Fachmarktcenter, Oftringen / Einkaufscenter Tivoli, Spreitenbach BS: MParc Dreispitz, Basel BE: MParc Wankdorf, Bern / MParc, Langenthal / OBI Fachmarktcenter, Schönbühl/ Zentrum Oberland, Thun GR: Kalchbühl, Chur LU: MParc, Ebikon / micasa-home Surseepark, Sursee SO: MParc Ladendorf, Langendorf SG: Pizolpark, Mels / Micasa, St. Gallen SZ: micasa-home Mythen- Center, Ibach TG: Amriville, Amriswil ZG: Zugerland, Steinhausen ZH: Migros Center, Bülach-Süd / Micasa, Dübendorf / MParc, Volketswil / Zürisee Center, Wädenswil / Grüzepark, Winterthur


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

|

INTERvIEw | 45

«Mit Team­ fähigkeit allein macht niemand Karriere!»

seine Rolle zu achten: Was für ein politisches Gewicht hat meine Rolle? Und wenn mir die nicht reicht, dann strebe ich eine andere an. Im horizontalen System wird das nicht gern gesehen. Darum empfehle ich meinen Klientinnen gern, das ernst zu nehmen, was auf ihrer Visitenkarte steht. Da steht vielleicht «Leiterin Marketing». Warum macht sie dann zusätzlich ganz viele Jobs, die nichts mit ihrer Funktion zu tun haben? Tröstet den Firmenfahrer, dem es grad schlecht geht? Oder hilft der Sekretärin, die was nicht geregelt kriegt? Und ignoriert dabei, dass ihr, je mehr sie über ihre Rolle hinausgeht, desto mehr eigene seelische Kraft wegfliesst. Dabei ist ein gutes Rollenverständnis eine Rüstung, ein enormer Schutz! Sie betonen immer wieder das Wort «Rolle». Wir sind doch hier nicht im Theater!

Wann stehen Sie morgens auf, um halb sieben? Da sitzen Sie dann in ausgelatschten Hausschuhen am Tisch, trinken Kaffee und essen ein Müesli, sind also noch keine professionelle Rolleninhaberin. In der Zeit von acht bis 18 Uhr hingegen stehen Sie im Scheinwerferlicht auf der beruflichen Bühne. Bei

vielen weiblichen Führungskräften, und das sind meistens die, die am schnellsten in ein Burn-out laufen, sieht es leider ganz anders aus: Die stehen um halb sieben auf, und spätestens um viertel vor sieben sind sie mental in der beruflichen Rolle. Und die hört auch nicht auf, wenn sie um 18 Uhr rauslaufen, sondern erst, wenn sie zu Bett gehen. Und das ist dann wirklich ruinös. Männer haben dieses Problem nicht?

Zumindest fällt es ihnen meist leichter zu verstehen, dass ihre Persönlichkeit viel reicher ist als der Ausschnitt, für den sie bezahlt werden. Wenn sie am Feierabend die berufliche Bühne verlassen, haben all die Angriffe und Auseinandersetzungen, die untertags passiert sind, nicht ihre Seele getroffen, sondern nur ihre Rolle. Wenn sie dann ihr Jacket ausziehen, bleibt der ganze Mist, der sich tagsüber angehäuft hat, dran hängen.

Viele Firmen postulieren weibliche Softskills wie Teamfähigkeit, Kommunikation, Motiva­ tion. Warum schaffen es trotzdem so wenige Frauen an die Spitze?

Ich bin kürzlich abends mit dem Vorstandsvorsitzenden einer grossen Firma

noch auf ein Bier zusammengesessen, und da haben wir genau diesen Punkt diskutiert. Und was war seine Aussage? «Intelligent sind die ja alle, teamfähig, sozial. Was ihnen fehlt, ist Biss!» Mit Teamfähigkeit allein macht niemand Karriere. Karriere machen diejenigen Frauen, die umschalten können von Teamfähigkeit in einer bestimmten Situation auf Durchsetzungsvermögen in einer anderen. Also vom horizontalen zum vertikalen Sprachsystem und wieder zurück. Was halten Sie von einer Quotenregelung?

Ich war erst ziemlich skeptisch, unterdessen finde ich eine Quotenregelung aber gut. Man darf jedoch nicht naiv sein: Entscheidend ist am Ende, was die Frau daraus macht, wenn sie auf dem Chefsessel sitzt. Will sie Königin sein oder will sie von ihren Leuten gemocht werden? Männliche Chefs können also damit leben, nicht gemocht zu werden?

Die meisten nehmen es in Kauf. Sie wollen vor allem Ergebnisse sehen.

Anzeige

Ihr Talent ist gefragt 1100 Lehrstellen in über 40 Berufen: migros.ch/berufsbildung, facebook.com/migros.newtalents

Interview: Almut Berger Bilder: Jorma Müller

Nach anfänglicher Skepsis befür­ wortet Peter Modler heute eine Frauenquote.


Jetzt anmelden: w w w.famigros.ch

Gültig im Februar für Famigros-Mitglieder.

* GÜLTIG JEDEN MITTWOCH VOM 6.2. BIS ZUM 27.2.2013, NUR FÜR FAMIGROS-MITGLIEDER. Einlösbar in allen Migros-Supermarkt-Filialen in der Schweiz gegen Vorzeigen der Famigros-Karte beim Bezahlvorgang an der Kasse. Ausgenommen sind Gebührensäcke und -marken, Vignetten, Depots, Taxkarten, Serviceleistungen, E-Loading, iTunes-Karten, SIM-Karten, Gutscheine, Geschenkkarten und Smartboxen. Nicht einlösbar in Fachmärkten, Onlineshops und bei OBI. Nicht gültig für Bestellungen.

MGB www.migros.ch W

10%

jeden Mitt woch auf das ganze Supermarkt-Sor timent.*


|

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

|

kOLUMNE | 47

DER HAUSMANN

Lehrstunde im Park Bänz Friedli geriet ausser sich.

Wir müssen jetzt tapfer sein. Es gilt, ein heikles Thema anzusprechen: die Belehrungsgrosis. Wer mal kleine Kinder hatte, kennt den Typus — ältere Menschen, vorwiegend Frauen, die einem in Supermärkten und öffentlichen Parks auflauern, zunächst freundlich dreinschauen, sich gwundrig über den Kinderwagen beugen: «En Bueb?», Laute der Verzückung wie «Jöö!» und «Jechters, näi aber au!» von sich geben und … Dann, urplötzlich, kommts: «Sii!» Strenger Blick von unten herauf, Lehrerinnenstimme: «Sii müend dem Bueb öppis Warms aalegge!» — «Es ist ein Mädchen.» — «Sii! Dänn erscht rächt! Das Chind wird suscht chrank …» Und das ist dann der Moment, in dem man am liebsten sagen würde: «Was ich mit meinem Kind mache, geht Sie einen Dr …» Aber man sagt es natürlich nicht. Schon gar nicht als Vater, denn als solcher steht man bei der älteren Generation ohnehin in Generalverdacht, alles falsch zu machen. (Und man kann es den betagten Damen nicht mal verübeln, aus ihrer Sicht und in ihrer Erinnerung stimmt es womöglich, dass Männer nicht mit kleinen Kindern umgehen können.) Man sagt also nichts, brummelt höchstens ein «Ja, ja, scho guet …» und versucht, irgendwie davonzukommen. Hebt die Kleine aber — warum auch immer — just in diesem Moment zu schreien an, ist man verloren. «Jöö, du arms Chind! Du arms Tröpfli! Und wo häsch

Anzeige

«Ich! erziehe!! meine!!! Kinder!!!! selbst!!!!!» dänn s Mami, wo?» Und wenn man Pech hat und sie noch einigermassen rüstig ist, die Rentnerin, reisst sie einem das Baby stracks aus dem Wagen, beginnt es zu wiegen und mit ihrem Mantel zu wärmen. Hab ich alles erlebt, im Fall. Und diese Sorte Seniorinnen hört nicht auf, einen zu belehren. Sie tun es, sobald die Kinder grösser sind, dann einfach indirekt: Tadeln die Kinder und meinen die Eltern. Letzthin an der Bushaltestelle. Anna Luna und Hans müssen beide zum Chiropraktor, Rückenprobleme. (Wen wunderts bei diesen voll beladenen, sauschweren Schultheks!) Artig sitzen sie auf der Wartebank im Haltstellenhäuschen. Kommt eine Alte und chiflet drauflos, was diesen Goofen eigentlich

einfalle, die Sitzplätze seien für die älteren Leute, so junges Gemüse könne gwüss stehen, und überhaupt … An dieser Stelle schleudert sie einen Blick in meine Richtung … «Wahrschiinlich schlächt erzoge, gälled Sii?» Und diesmal verliere ich die Contenance. Erstens, weil auf der Bank noch längst genug Platz wäre, damit auch die Chiflerin sitzen könnte. Zweitens und vor allem: Weil sie meine Kinder zurechtgewiesen hat; zu Unrecht, wie mir scheint. Und was macht der Vater, ganz Löwenmutter? Er verteidigt seine Brut, er zeigt die Krallen. Der Wortlaut ist nicht druckreif, aber ich habe dieser Person klargemacht, welch anstrengenden Tag die Kinder hatten und dass auch Kinder mal ausruhen dürfen. Als sie maulte, wurde ich laut: «Ich! erziehe!! meine!!! Kinder!!!! selbst!!!!!» Entschlipfte mir gar der berndeutsche Ausdruck «Gumsle»? Und der Name eines Tieres, das Milch gibt? Ich weiss nur noch, dass ich hässig war. Am Samstag steht in unserem Quartier ein Auto halb auf dem Trottoir, halb auf der Fahrspur. Ein junger Vater verstaut etwas im Kofferraum und lässt derweil seinen Knirps unbeaufsichtigt vor einer Autotür warten, und zwar strassenseitig. Das Kind ist vielleicht eineinhalb, kann sich kaum auf den Beinen halten. Schon ertappe ich mich dabei, wie ich dem Vater belehrend zurufe: «Sie! …» Bänz Friedli live: 8.2. Biglen BE, Bibliothek.


Publireportage

10 % Rabatt jeden Mittwoch Vom 6. bis 27. Februar 2013 gibt’s für Famigros-Mitglieder jeden Mittwoch 10 % Rabatt auf das gesamte Migros-Supermarkt-Sortiment*.

10% Für die Stadt Luzern ist ihre Fasnacht der grösste jährlich stattfindende Anlass.

Ist das Fasnachts-Gen nicht vererbbar? Aus dem Familienleben gegriffen: In der Mama-Kolumne auf www.famigros.ch erzählen Mütter jede Woche eine Geschichte aus ihrem Alltag. Diese Woche Nicole Simmen. «Nein, keine Lust», tönt es einstimmig aus dem Kinderzimmer. Ich habe meine Töchter eben gefragt, ob wir dieses Jahr wieder an die Luzerner Fasnacht wollen. Ich, die Luzernerin, bin fassungslos. Meine Mädchen, die Zürcherinnen, haben null Sinn für gelebte Tradition. Wenn man wie ich die ersten 23 Jahre seines Lebens in der Stadt Luzern gewohnt hat, dann hat man Konfetti im Blut. Ob man will oder nicht. Das Fasnachtskostüm gehört zur Grundgarderobe wie Bikini und Skianzug. Rüüdig verreckt!

Opas Schultern, warfen Konfetti in Omas Haare und ich war mir verdammt sicher: Hier wächst die nächste Fasnachts-Generation heran. Gegenteilige Vorzeichen habe ich schlichtweg ignoriert. Als sie sich die Perücken schon im Bus vom Kopf zogen. Oder dass sie ihre bemalten Gesichter – obwohl völlig ketchupfrei – ausgiebig mit der Hot-Dog-Serviette abwischten. War der Grund für ihre offenen Münder während des Umzugs etwa nicht Begeisterung, sondern blankes Entsetzen?

Ich habe die Fasnacht in 35 Jahren nicht einmal ausgelassen, deshalb kann ich jetzt nicht kampflos PUNKTE aufgeben. Die Pocahontas-Kostüme vom letzten Jahr hängen im Keller bereit. «Mami, mit Winterjacke drunter sehe ich aus wie ein Sumo-Ringer!», meint die Grosse. Ich probiere es weiter: «Aber die Jetzt anmelden und vom 10-fachGuggenmusigen sind doch toll!» Cumulus-Coupon als «Hast du noch nicht gemerkt, Willkommensangebot dass die kreuzfalsch spielen?», profitieren: www.famigros.ch fragt die Kleine herzlos. Aber die Süssigkeiten werden sie überzeugen. Jedes Kind liebt Süsses, das Ich habe im Kindergarten den ersten vom Umzugswagen fliegt. Fehlanzeige: «MaaaaaaGrind gebastelt, bin mit der Schulklasse am Umzug mi, kauf die Zältli doch einfach in der Migros, dann mitgelaufen, und meinen ersten Freund habe ich müssen wir sie nicht vom Boden auflesen.» Vernichnatürlich an der Fasnacht kennengelernt. Selbst als tende Sätze, die mir zu alledem auch noch in astreiich längst in Zürich lebte, bin ich für die Fasnacht nem Züridütsch entgegengeschleudert werden. Ich zurück nach Luzern. Als Single, als Verheiratete, kapituliere. «Was wollt ihr dann?» ohne Kinder und später auch mit ihnen. Die damals Sie schauen sich kurz an und strahlen: «Zum Böög!» noch kleinen Mädchen sassen mit Pippi-Zöpfen auf

*Details zum Angebot finden Sie auf www.famigros.ch

5-fache Cumulus-Punkte auf Badeferien

5x PUNKTE

10x

Famigros-Mitglieder erhalten 5-fache CumulusPunkte auf das Angebot Griechenland (Korfu). 1 Woche Mareblue Beach Resort **** ab Fr. 595.–, Kinderfestpreis ab Fr. 395.–, z.B. am 10. Mai 2013. Alle Details zum Angebot finden Sie unter www.famigros.ch/vorteile

Alle Angebote sind nur für Famigros-Mitglieder gültig. *Sämtliche Details finden Sie unter www.famigros.ch/vorteile


-Rhône-Flussfahrten

Neu 2013:

Camargue–Provence–Burgund mit Excellence Rhône****+ rkeit

ügba hränkte Verf c s e b – is Sofort-Pre . .– Rabatt p.P Bis Fr. 400

8 Tage inkl.Bord an Vollpension An- und sowie Bus ise Rückre * ab Fr. 1445.–

Reisedaten 2013 Avignon–Chalon-sur-Saône (Route 1) 30.03.–06.04., 13.04.–20.04., 27.04.–04.05., 11.05.–18.05., 08.06.–15.06., 22.06.–29.06., 10.08.–17.08., 21.09.–28.09., 05.10.–12.10. Chalon-sur-Saône–Avignon (Route 2) 06.04.–13.04., 20.04.–27.04., 03.08.–10.08., 28.09.–05.10. Preise pro Person Kabinentyp

Route 1 Mohnblumen und die herrlich duftenden La- 7. Tag: Mâcon–(Cluny)–Tournus–Chalon-sur-

1. Tag: Schweiz–Avignon–Arles. Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus bis Avignon und Einschiffung auf Ihr schwimmendes Hotelschiff «MS Excellence Rhône». Willkommenscocktail mit Begrüssung an Bord. Um 18 Uhr heisst es «Leinen los». Beginn einer traumhaften Flussfahrt Richtung Arles. 2. Tag: Arles–Port St. Louis–Arles. Heute steht ein Ausflug in die Camargue und St. Marie de la Mer (*) auf dem Programm. Eine unermessliche Weite – das Meer, die Sümpfe und Teiche mit einer aussergewöhnlichen Tierwelt. Nachmittags fakultativer Ausflug nach Marseille, der zweitgrössten Stadt Frankreichs (CHF 35.–). 3. Tag: Arles–Avignon. Morgens bieten wir Ihnen einen Stadtrundgang in Arles (*) an. Nebst der römischen Arena ist Arles auch berühmt als Wirkungsstätte des Malers Vincent Van Gogh. Nachmittags besteht die Möglichkeit, die Schönheiten der Provence während eines Ausflugs zu erkunden (CHF 35.–). Erleben Sie das Spiel der Farben: der gelbe Ginster, die roten

vendelfelder haben schon zahlreiche Maler und Schriftsteller inspiriert. 4. Tag: Avignon–Viviers. Dank seiner berühmten Brücke, damals die einzige Möglichkeit zur Überquerung der Rhône im südlichen Rhônetal, ist Avignon seit dem 12. Jh. ein wichtiges Handelszentrum. Nach dem Frühstück Besichtigung des Papst-Palastes, eine wahre Zitadelle erbaut auf einem Felsvorsprung und umgeben von einem Festungswall (*). 5. Tag: Viviers–Lyon. Heute bietet sich die Möglichkeit, die Schluchten der Ardèche zu besichtigen (*). Entdecken Sie diese unvergleichlich schöne Landschaft mit den felsigen Steilhängen, den Basaltschichten und dem tiefblauen Fluss. Lassen Sie sich nachmittags an Bord von der vorüberziehenden Landschaft verzaubern. 6. Tag: Lyon. Sie entdecken während einer Stadtbesichtigung (*) die drittgrösste Stadt Frankreichs, welche am Zusammenfluss von Rhône und Saône liegt. Die ehemalige Hauptstadt Galliens besitzt beeindruckende römische Ruinen, eine Renaissance-Altstadt und ein lebhaftes Zentrum.

Saône. Unternehmen Sie einen Ausflug (*) zu den Burgen, Schlössern und Klöstern im Südburgund mit Weindegustation. Das Burgund war auch die Wiege der zwei grössten klösterlichen Reformbewegungen des Mittelalters mit Cluny. Ein einziger Glockenturm, elegant und mächtig zugleich, ragt hoch in den Himmel und zeugt eindrucksvoll vom Glanz der von der grössten, einflussreichsten und angesehensten Abtei des Mittelalters ausging. 8. Tag: Chalon-sur-Saône–Schweiz. Nach dem Frühstück beginnt die Ausschiffung. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

Ihre Reiseroute

Ihr Flussschiff Das Flussschiff «MS Excellence Rhône****+» lässt keine Wünsche offen. Auf dem Mittel- und Oberdeck 16m2 grosse Kabinen mit bis zum Boden reichenden Panoramafenstern zum Öffnen (frz. Balkon), grossflächige Fenster (nicht zu öffnen) in den komfortablen 12m2 grossen Hauptdeck-Kabinen. Alle Kabinen sind ausgestattet mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, SATTV, Minibar, Safe, Telefon. Die eleganten Räumlichkeiten an Bord sorgen dafür, dass Sie sich sehr wohlfühlen werden. Grosszügiges Foyer mit Rezeption, Reiseleiter-Desk, NichtraucherRestaurant und Aussichtslounge am Bug mit Bar. Excellence-Flusskreuzfahrten – Auftakt für Flusserlebnisse der Extraklasse! Willkommen an Bord!

Chalon-sur-Saône Tournus Mâcon Saône

Lyon

Rhône

Tournon Rhône

Viviers

n: estelle Jetzt bue Katalog Der ne en is ce Flussre «Excellen » ist da! 2013

Gratis-Buchungstelefon:

0800 86 26 85

Verlangen Sie unseren neuen Katalog 2013: Flussgenuss durch Qualität «Excellence Flusskreuzfahrten»

Avignon Durance

Arles Port St. Louis

Chalon-sur-Saône– Avignon

Route 2

Reise in umgekehrter Richtung. Details auf Anfrage erhältlich.

2-Bett-Kabine, Hauptdeck 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Mitteldeck 2345.– 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Oberdeck 2465.– 2-Bett-Mini-Suite mit Privatbalkon, Oberdeck 2700.– Kabine zur Alleinbenützung, Hauptdeck 2150.–

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

2095.– 2295.– 1825.–

Kein Zuschlag zur Alleinbenützung: Abreise 30.03. Sofort-Preis – beschränkte Verfügbarkeit Reduktion Abreise 30.03. Abreise 06.04.

–150.–* –75.–*

Zuschläge Abreisen 11.05., 08.06., 22.06., 21.09. Ausflugspaket mit 6 Ausflügen 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung Mittel-/Oberdeck Königsklasse-Luxusbus

55.– 198.– 795.– 240.–

Unsere Leistungen ■

(*) Ausflüge des Ausflugspakets. Alle mit (*) aufgeführten Ausflüge sind im Ausflugspaket inbegriffen. Das Ausflugspaket kann nur im Voraus gebucht werden. Sie sparen mind. 10%. Buchung von einzelnen Ausflügen an Bord möglich.

1995.–

Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

Nicht inbegriffen ■

Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– Persönliche Auslagen, Getränke, Trinkgelder und Ausflüge Annullationskostenversicherung auf Anfrage Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe

Abfahrtsorte

Route 1 Route 2

Wil ! Burgdorf ! Winterthur, Rosenberg Zürich-Flughafen ! Aarau SBB Baden-Rütihof ! Basel SBB

06:15 09:00 06:40 07:00 07:20 08:00 06:45

Internet Buchungscode

erarl1 ercha1

06:15 06:30 06:40 07:00 07:20 08:00 09:00

1510

Ihr Reiseprogramm

Fr. Katalog- Sofortpreis preis 1875.– 1595.–*


JETZT NEU. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.2. BIS 18.2.2013, SOLANGE VORRAT

20x PUNKTE

HAKLE® NATÜRLICH PFLEGEND MIT 4 LAGEN MEHR WEICHHEIT FÜR MEHR PFLEGE

4 LAGEN ® atürlich Hakle N d n e g e fl P e-Extrakt, mit Kamill n 9 Rolle

7.60

Hakle® – mit natürlich pflegendem Kamille-Extrakt. So sanft, sicher und gründlich, dass Sie sich wirklich sauber fühlen können.

Es sind die kleinen Dinge

Hakle gibts in Ihrer Migros


|

AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

CUMULUS | 51

Mehr Punkte für mehr Kunden

Die Cumulus-Karte ist die beliebteste Kundenkarte der Schweiz. Für Cumulus-Chef Benedikt Zumsteg kein Grund, einen Gang hinunterzuschalten.

S

eit dem 1. Februar entfällt die Cumulus-Umsatzprämie. Was war darunter genau zu verstehen? Wenn Cumulus-Kunden im Lauf von zwei Monaten für über 1000 Franken bei der Migros einkauften, gabs zusätzlich zu den regulären Cumulus-Punkten eine Prämie von 10 Franken. Bei einem Umsatz von 1500 Franken waren es 15, ab 2000 Franken betrug die Prämie 20 Franken. Damit ist nun Schluss: Die Umsatzprämie wird durch ein neues System ersetzt, das mehr Kunden einen Nutzen bringt. Wie das neue System funktioniert und welche Veränderungen es sonst noch bei Cumulus gibt, erklärt Cumulus-Chef Benedikt Zumsteg.

500 Franken einen für fünffache Punkte. Diese Coupons sind bis zum Ende des Folgemonats bei jedem Einkauf einlösbar — sei es in den Migros-Filialen oder in den Fachmärkten. So kommen rund zwei Millionen Kunden in den Genuss von zusätzlichen Cumulus-Punkten, mit dem alten Umsatzsystem waren es nur rund 700 000 Konsumenten. Die herkömmliche Auszahlung der Punkte in Form von blauen Cumulus-Bons bleibt natürlich unverändert.

Benedikt Zumsteg, ab sofort entfällt bei Cumulus die Umsatzprämie. Warum?

Weil schlussendlich zu wenige CumulusKunden davon profitieren konnten. Das neue System zahlt sich für mehr Kunden aus.

Inwiefern?

Anstelle der Umsatzprämie gibt es neu Bonus-Coupons. Bereits bei einem Einkauf ab 100 Franken gibts an der Kasse einen Bonus-Coupon für zweifache Cumuluspunkte, für solche ab

Mit den neuen Bonus-Coupons kommen rund zwei Millionen Kunden in den Genuss von zusätzlichen Cumulus-Punkten.

Gibt es sonst noch Änderungen?

Franken. Nach demselben Prinzip kommt der Kunde in den Genuss vergünstigter Hotelübernachtungen oder Wellnessaufenthalte. Diese Angebote werden laufend ausgebaut.

Die Karte soll weg vom reinen Rabattprogramm. Cumulus-Mitglieder sollen auch ausserhalb der Migros profitieren. Dank der Partnerschaft mit Ticketcorner zum Beispiel können sie zahlreiche Konzerte oder Sportveranstaltungen zu vergünstigten Preisen besuchen. Und mit Cumulus-Extra setzen wir diesen Weg konsequent fort.

Im Cumulus-Versand findet der Kunde bereits heute spezielle Angebote, die an seine Bedürfnisse angepasst sind. Für einen begeisterten Jogger können das zum Beispiel Laufschuhe von SportXX sein. Dieser Trend zu individuellen Angeboten wird sich fortsetzen. Ebenso wird der Kunde bald wählen können, ob er die Angebote wie bisher auf Papier oder direkt elektronisch erhalten will.

Was heisst das konkret?

Wie steht es um die Datensicherheit?

Kunden können ihre blauen CumulusBons bei einem unserer Partner eintauschen: Ein Beispiel ist hier die Fluglinie Edelweiss Air. Im Tausch für einen Cumulus-Bon von 20 Franken erhält der Kunde einen Edelweiss-Air-Gutschein im Wert von 150

Wird es in Zukunft Angebote geben, die auf ganz bestimmte Kundengruppen zugeschnitten sind?

Wir machen mehr, als das Datenschutzgesetz uns vorschreibt. So trägt die Cumulus-Karte bereits seit 2002 das Datenschutzgütesiegel GoodPriv@cy. Sie ist mit über drei Millionen Inhabern die beliebteste Kundenkarte der Schweiz. 80 Prozent der Schweizer Haushalte besitzen sie. Das Vertrauen unserer Kunden ist für uns das A und O. Text: Christoph Petermann Bild: Siggi Bucher

www.migros.ch/cumulus

Cumulus-Chef Benedikt Zumsteg: «Die CumulusKarte soll weg vom reinen Rabattprogramm.»


VON VENEDIG IN DIE KARIBIK

Die MSC MUSICA bringt Sie von Venedig aus zunächst nach Malta. Weiter geht es via Marseille ins spannende Barcelona. Über Cadiz erreichen Sie die Blumeninsel Madeira. Ab jetzt erwarten Sie entspannende Tage auf See, die Sie nach Herzenslust gestalten können. Freuen Sie sich derweil auf die bezaubernden karibischen Inselperlen, die Sie mit freundlichen Menschen, endlos langen Stränden mit türkisfarbenem Meer und sommerlichen Temperaturen empfangen. In Santo Domingo laden wir Sie zu einer Stadtrundfahrt mit Mittagessen ein, bevor Sie die Rückreise antreten. Buchen Sie jetzt zum exklusiven Aktionspreis – nur bei onlinetours.ch!

Exklusive Aktionspreise * Fr. 100.– zusätzliche Reduktion bei Buchung bis am 18.02.2013 Kategorie Aktionspreis 3 2-Bett Innen 2095.– * 4 2-Bett Aussen 2395.– * 7 2-Bett Balkon Standard 2595.– * 11 2-Bett Balkon Superior 2695.– *

Einfaches Reisen

Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.

Aktionspreis 21 Reisetage inkl. Vollpension An- und Rückreise ab nur CHF

1995.Fr. 100.– Frühbucher-Rabatt bereits abgezogen

batt Fr. 100.-* Frühbucherra bis 18 .0 2.13 on pro Pers

MSC Musica – Ihr schwimmendes Erstklasshotel

Reisedaten und Programm 11.11.2013 bis 01.12.2013 Mo. 11.11.13 Frühmorgens Abfahrt mit Extrabus nach Venedig. Einschiffen, Auslaufen 17.00h Di. 12.11.13 Auf See Mi. 13.11.13 La Valletta, Malta Do. 14.11.13 Auf See Fr. 15.11.13 Marseille, Frankreich Sa. 16.11.13 Barcelona, Spanien So. 17.11.13 Auf See Mo. 18.11.13 Cadiz, Spanien Di. 19.11.13 Auf See Mi. 20.11.13 Funchal/Madeira, Portugal

Do. bis Mo. 21.– 25.11.13 Di. 26.11.13 Mi. 27.11.13 Do. 28.11.13 Fr. 29.11.13

Auf See Richtung Karibik Bridgetown, Barbados Castries, Saint Lucia Basseterre, St. Kitts & Nevis Road Town, British Virgin Islands Sa. 30.11.13 Santo Domingo, Dominikanische Republik Ausschiffen, Stadtrundfahrt. Transfer zum Flughafen und Rückflug via Paris nach Zürich So. 01.12.13 Am Nachmittag Ankunft in Zürich

MSC Musica**** Ihr luxuriöses und modernes Schiff verfügt über 4 Restaurants, 16 Bars/Lounges, 2 Swimmingpools, 4 Whirlpools, grosser Wellness- und SpaBereich, Fitnesscenter, Joggingpfad, Theater, Kasino, Internet-Bereich, Diskothek und Einkaufsgalerie. Die 1275 Kabinen verfügen über Dusche/WC, Fön, Safe, Klimaanlage, TV/Radio, und Minibar, teilweise Balkon. Die MSC Musica wurde 2006 in Dienst gestellt, ist 294 m lang, 32 m breit, hat 92'000 BRT und bietet Platz für max. 2’550 Passagiere. So viel ist inbegriffen: • Busanreise SchweizVenedig • Erlebnis-Kreuzfahrt • Vollpension an Bord, bis zu 5 Mahlzeiten täglich • deutschsprachige Bordhostess • freie Bordaktivitäten • Stadtrundfahrt Santo Domingo mit Mittagessen • Linienflug mit Air France. Nicht inbegriffen: • Landausflüge • Getränke und persönliche Auslagen • oblig. Serviceentgelt (€ 6,-pro Person/Nacht, wird an Bord belastet) • Annullationskostenversicherung • Reservationsgebühr Fr. 10.- pro Person.

sofort online oder telefonisch reservieren!

onlinetours.ch

Glattalstrasse 232 • 8153 Rümlang Tel. 044 552 07 07 • info@onlinetours.ch

...mehr Ferien für weniger Geld!

30% GÜNSTIGER ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.2. BIS 18.2.2013 ODER SOLANGE VORRAT AUF ALLE SODASTREAM SPRUDLER UND WIEDERVERWENDBARE FLASCHEN

Jedes Geräte Set enthält: • 1 Sprudelgerät • 1 SodaStream Flasche 1 Liter • 1 MietvorauszahlungsZylinder 60 l, inklusive Kohlensäurefüllung

30%

62.85 statt 89.80

30%

69.8.805 statt 99

Sprudelgerät Dynamo weiss & grau, 60 l Sprudelnde Getränke ohne Schleppen.

30% 6.850 statt 9.8

Sodastream Flasche 1 Liter

Sprudelgerät Jet titan & silver, 60 l In 3 Sekunden gesprudelte Getränke.

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

www.sodastream.ch

Soda Stream gibts in ihrer Migros


|

aktuell

Migros-Magazin | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

Weit und breit kein Skilift – bei den Snowdays bewegt man sich ausserhalb der Pisten und mit eigener Muskelkraft.

|

snowdays | 53

Freeriden im Einklang mit der Natur

An den Snowdays des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) lernen jugendliche Skifahrer und Snowboarder das sichere und rücksichtsvolle Verhalten abseits der Pisten. Die Migros ist als Hauptsponsorin mit von der Partie.

S

ophia (16) rennt im knietiefen Schnee einen Hang hoch. Ausser Atem kommt sie bei Frédéric Toggenburg (40) an.Er hat zuoberst am Hang auf Sophia und die fünf anderen Teilnehmer der Snowdays gewartet.«Eine Flucht im tiefen Schnee kostet viel Energie», erklärt der Bergführer und Hobbyjäger. Mit dem Spiel hat er den Jugendlichen anschaulich den Energieverlust demonstriert, den Wildtiere erleiden,

wenn sie im Winter gestört werden. Der hohe Energieverlust führe zu einer Schwächung oder im Extremfall zum Tod, erzählt Toggenburg. Er selbst sei Ende Winter schon auf verendete Wildtiere gestossen. «Es war kein schöner Anblick.»

die gefahren erkennen und im notfall richtig reagieren Mit Frédéric Toggenburg und Christian Auer (33), Fachleiter Jugend beim

Schweizer Alpen-Club (SAC), verbringen die jungen Leute ein Wochenendcamp in St. Antönien GR. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Kampagne «Respektiere Deine Grenzen» des SAC und des Bundesamts für Umwelt. Neben rücksichtsvollem Verhalten gegenüber Wildtieren geniesse natürlich die Lawinensicherheit oberste Priorität, erzählt Toggenburg auf der Tour zum Berggasthaus. Er erläutert im Gelände die Merk-


aktuell 54 |

|

snowdays

|

Nr. 6, 4. Februar 2013 | Migros-Magazin |

sponsoring by

die Migros unterstützt den schweizer alpen-Club (saC) Die Migros ist seit Januar 2012 einer der drei Hauptsponsoren des Schweizer Alpen-Clubs (SAC). Dieser feiert 2013 das 150-Jahr-Jubiläum. Die Migros ist dabei exklusive Jubiläumspartnerin und ermöglicht so die Durchführung diverser Aktivitäten, wie zum Beispiel die Snowdays oder das nationale JugendBergsportlager Base Camp 13 im Herbst dieses Jahres. «Wir freuen uns, mit der Migros eine starke Partnerin an unserer Seite zu haben, die uns vor allem im Bereich Jugend unterstützen wird», sagt Peter Mäder, Geschäftsführer SAC. Die Snowday-Kurse 2013 sind bereits ausgebucht. 2014 werden sie erneut durchgeführt – früh anmelden lohnt sich also. Infos: www.sac-cas.ch/jugend/lager/ snowdays

Frédéric Toggenburg (40), arbeitet als Bergführer für den SAC und lehrt Jugendliche, worauf es beim Skifahren ausserhalb der Pisten ankommt.

Sophia (16) aus Therwil BL hat das Wochenende genossen und sieht ein, dass man abseits der Piste einige Regeln einhalten muss.

Linus (18) aus Suhr AG, der oft als Freerider unterwegs ist, hat die Snowdays bereits zum zweiten Mal besucht.

Auch wenn das Thema an den Snowdays ernst ist – der Spass kommt an den Weekends nicht zu kurz.

male, die auf Lawinen hindeuten. «Der Wind ist der Baumeister der Lawinen. Vor allem mit Triebschnee geladene Hänge sind gefährlich», sagt der Bergprofi. Linus (18), der oft als Freerider unterwegs ist, besucht die Snowdays bereits zum zweiten Mal. «Ich bin noch einmal an den Kurs gekommen, weil ich mein Wissen auffrischen wollte», sagt der Schüler aus Suhr AG. Sein Wissen ist beachtlich, seine Haltung verantwortungsvoll: Wenn kein Bergführer dabei sei, werde er Hänge mit einer Steilheit von über 30 Grad nicht mehr befahren, falls das Lawinenbulletin die Stufe erheblich angebe. Und die Wildruhezonen und Wildschutzgebiete werde er ebenfalls respektieren. Der Kurs sei wirklich lehrreich, meint Linus noch, bevor die nächste Übung beginnt. Der Jugendliche ergreift sein Lawinenverschüttetensuchgerät und macht das im Schnee vergrabene Gerät seines Kollegen ausfindig. «Der Verschüttete ist gefunden», melden die Jugendlichen schliesslich. Nun vermittelt der Bergführer, wie man Verschüttete ausgräbt und für die Bergung vorbereitet. Später ziehen sich die Kursteilnehmer in die Wärme des Berggasthauses zurück und arbeiten an der Tourenplanung. «Unser Ziel morgen ist der Eggberg», sagt Toggenburg. Es geht darum, die Zeit zu berechnen für den Aufstieg auf den 2202 Meter hohen Gipfel. Wie hoch ist die Lawinengefahr dort?

Wie steil sind die Hänge, und sind sie mit Triebschnee geladen? Befinden sich Wildruhezonen oder Wildschutzgebiete auf der Route? Die jungen Kursteilnehmer konsultieren wichtige Websites auf den Smartphones oder laden Apps herunter. Und sie studieren die Skitourenkarte von Swisstopo, wo alle Wildruhezonen eingezeichnet sind.

der Höhepunkt des kurses ist eine rasante abfahrt Bergführer Toggenburg arbeitet seit bald zehn Jahren im Auftrag des Alpen-Clubs an den Snowdays. «Es ist eine schöne Aufgabe, Jugendliche für die Anliegen der Natur zu sensibilisieren und sie auf die Naturgefahren aufmerksam zu machen», findet er. Bei den meisten Teilnehmern würden die Wildruhezonen auf grosses Verständnis stossen. «Auf Spass muss man ja deswegen nicht verzichten.» Das beweist er den Jugendlichen am Sonntag. Die Tour auf den Eggberg wird zum Höhepunkt der Snowdays — vor allem die rasante Abfahrt zurück nach St. Antönien werden die Teilnehmer so schnell nicht vergessen. Auch Sophia aus Therwil BL hat die Abfahrt und das ganze Wochenende sehr genossen, wie sie schwärmt, während sie die Skier auszieht. «Ich bin gerne draussen und weiss jetzt auch, dass ich dabei einige Regeln einhalten muss.» Text: Rolf Zenklusen Bilder: Thomas Hablützel


EUROBUS Aktiv erleben • Genusswanderungen • Standorthotel der Mittel-/Erstklasse • Comfort-Bus

ucher: Für Schnellb

t bis 8 % Rabat

Genusswandern in schönster Natur

Italien –Aktiv erleben 8 Tage ZF ab

Die Insel Elba

CHF 833.–

Mit ihrer unvergleichlichen Blütenpracht, romantischen Bergdörfern und dem kristallklaren Meer verwöhnt Elba alle Sinne. Im Frühjahr und im Herbst können Sie mit unserer deutschsprachigen Reiseleitung Sybille Elba entdecken. Auf 5 leichten bis mittelschweren Genusswanderungen lernen Sie die Insel von Tag zu Tag besser kennen. Jeden Vormittag wird gewandert (ca. 2-3 h), beim Mittagessen (fakultativ) in inseltypischen Trattorien geniessen Sie die feine, elbanische Küche. REISEDATEN

WEBCODE

INBEGRIFFEN:

gelba

Jeden Samstag vom 06.04.-15.06. und vom 14.09.-05.10.2013. HOTELS Sie können aus 7 verschiedenen Hotels wählen. Alle unsere Unterkünfte befinden sich im schönen Badeort Marina di Campo.

• Fahrt im Comfort-Bus • Fährüberfahrten • Unterkunft im gewählten Hotel mit der gewählten Verpflegung • Tägliche Betreuung durch Sybille Petersen • Ausflüge gemäss Programm

HOTEL BARRACUDA***S Das von der Besitzerfamilie mit viel Engagement geführte Hotel befindet sich ca. 200 m vom Strand entfernt. Das Herzstück ist sein wunderschön angelegter tropischer Garten mit Pool. Ein Hotel mit viel Charme und Stil! Ab 21.04. geöffnet. HOTEL MONTECRISTO****

2. TAG: TENNO SEE – RIVA Ein historischer Weg führt Sie in das mittelalterliche Dorf Canale und weiter zur Burg von Tenno. Anschliessend bestaunen Sie den berühmten Wasserfall „Cascata di Varone“, bevor Sie durch die Altstadt von Riva bummeln. (ca. 2 Std, leicht). 3. TAG: ARCO Besuch des Botanischen Gartens von Arco und Spaziergang zur malerischen Burg. Kaffee und Kuchen im ehemaligen Casino. (ca. 2 Std, leicht).

6. TAG: GARDASEE – SCHWEIZ Rückfahrt in die Schweiz.

Hotel Montecristo

PAUSCHALPREIS P.P. IN CHF, BASIS DZ

8 Tage/6 Nächte

Hotels Barracuda***S Montecristo**** Riva del Sole****

13.04.–24.05. 954.– 899.– 976.–

Pension HP ZF HP

1. TAG: SCHWEIZ – GARDASEE Via Luzern ins Tessin und weiter an den Gardasee nach Torbole sul Garda.

5. TAG: MONTE BALDO (FAKULTATIV) Mit der Panoramaseilbahn gelangen Sie auf den Monte Baldo. Wanderung über Saumpfade und Wiesen. Zeit zur freien Verfügung in Malcesine. (ca. 3 Std, leicht bis mittel).

Sehr schön gelegen direkt an der Strandpromenade, unweit vom malerischen Zentrum. Der Pool bietet traumhafte Ausblicke auf das Meer.

06.04. – 833.– 923.–

CHF

735.–

Seit Jahrhunderten lockt der Gardasee mit mediterranen Einflüssen, die sich in wunderbarer Weise mit alpenländischem Ambiente mischen.

4. TAG: LIMONE Auf dem Wasserweg nähern Sie sich Limone. Besichtigung einer Ölmühle und eines typischen Zitronengartens. (ca. 2,5 Std, leicht).

Hotel Barracuda

6 Tage HP ab

Gardasee

25.05.–14.06. 1038.– 1034.– 1108.–

REISEDATEN

WEBCODE

gagarda

Mo 08.04.– Sa 13.04. So 08.09.– Fr 13.09. So 02.06.– Fr 07.06. So 06.10.– Fr 11.10. EUROBUS PLUS •Schnellbucher: 8% Rabatt auf Katalogpreis •4 Tage lokale, deutschsprachige Reiseleitung •1 Paar Wanderstöcke INBEGRIFFEN •Fahrt im Comfort-Bus •HP (Nachtessen/Frühstücksbuffet) •4 Tage Wanderbegleitung •Eintritte Cascata di Varone, Burg von Arco •Besichtigungen Ölmühle, Zitronengärten •Schifffahrt Torbole-Limone PREIS PRO PERSON IN CHF Katalogpreis Für Schnellbucher Einzelzimmerzuschlag Aufpreis Juni-Reise Aufpreis September-Reise Ausflug Monte Baldo (fakultativ)

799.– 735.– 98.– 68.– 89.– 48.–

HOTEL Sie wohnen im ***Hotel Ideal (offiz. Landeskategorie) in Torbole sul Garda, nur ca. 300 m vom See entfernt. AKTIV ERLEBEN • Genusswanderungen mit lokaler, deutschsprachiger Wanderbegleitung. • Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel • Effektive Gehzeit: 2 bis 3 h pro Tag

EINSTEIGEORTE : Aarau, Arbon P , Basel, Bern, Luzern, Olten, Ruswil P , St. Gallen, Sursee, Windisch P , Winterthur, Zürich Annullationsschutz CHF 20.-, Auftragspauschale CHF 20.- (max. CHF 40.-), gratis für VIP Travel-Club Mitglieder.

Berge & Seen vom Spezialisten.

Buchen Sie jetzt:

Tel. 0848 000 212

www.eurobus.ch


SCHAUFENSTER 56 |

|

ASIEN

|

NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Festtagsschmaus auf Chinesisch Das Reich der Mitte feiert das neue Jahr erst dieser Tage – mit üppigen Festessen. Feiern Sie mit! Drei typische Rezepte. verhungern. Und während der Festtage trifft das ganz sicher zu, denn im Reich der Mitte frönt man an Neujahr traditionell den leiblichen Genüssen. Es wird ausgiebig gefeiert, geschlürft und mit den Stäbchen geklappert. Die chinesischen Tisch-

sitten mögen etwas gewöhnungsbedürftig sein, das Essen aber schmeckt fantastisch. Wir haben uns durch die Provinzen Guangxi, Shaanxi und Sichuan geschlemmt und ein paar Rezepte mit nach Hause gebracht. Text: Nicole Ochsenbein

REZEPT

In Bier gegarter Fisch auf Gemüse

Hauptgericht für 4 Personen ZUTATEN

2 Knoblauchzehen, 1 Peperoncino, 100 g Lauch, 150 g Pelati aus der Dose oder Cherrytomaten, 140 g Bambussprossen aus der Dose, abgespült, abgetropft, 600 g Pangasiusfilets, Salz, Pfeffer, 2 EL Mehl, 3 EL Erdnussöl, 1 EL Rohzucker, 1 dl alkoholfreies Bier, 3 TL Sojasauce, 1 TL Fischsauce ZUBEREITUNG Knoblauch längs halbieren und in feine Scheiben schneiden. Peperoncino in Ringe schneiden. Kerne nach Belieben entfernen. Lauch in feine Streifen schneiden. Tomaten halbieren. Alles mit Bambussprossen mischen. Fisch trocken tupfen und in 4 Portionen teilen. Mit Salz und Pfeffer würzen, im Mehl wenden. Etwas Öl in einer weiten Bratpfanne oder im Wok erhitzen. Fisch portionenweise darin beidseitig je circa 1 Minute braten und herausnehmen. Gemüse beigeben, circa 3 Minuten rührbraten. Zucker darüberstreuen und etwas caramelisieren lassen. Bier, Soja- und Fischsauce beigeben, aufkochen. Fisch beigeben, circa 2 Minuten garen. Dazu Reis servieren. Zubereitungszeit: circa 30 Minuten.

Bilder: Vera Studer (Food), Getty Images, istock, laif

M

it dem Neumond vom Sonntag beginnt für die Chinesen das neue Jahr, und zwar diesmal das der Wasserschlange. Ein gutes Omen: Im Jahr der Schlange, prophezeit eine chinesische Weisheit, wird die Familie nicht


|

SCHAUFenSter

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

ASIEN | 57

China Provinz Guangxi Bio Max Havelaar Kurkuma, gemahlen, 30 g, Fr. 1.35

Reisterrassen, Flussläufe, schroffe Berge – das ist die Kulisse dieser südchinesischen Provinz. Im subtropischen Klima gedeihen Zuckerrohr und Reis. Regionale Delikatessen: Reisnudeln, Fisch und Ente.

Chop Stick Chinesische Nudeln, 340 g, Fr. 2.30 statt Fr. 2.90*

Chop Stick Sesam Öl, 190 ml, Fr. 4.35 statt Fr. 5.45*

Provinz Shaanxi Shaanxi, im Herzen Chinas, ist wegen seiner unzähligen historischen Kultstätten als natürliches Museum bekannt. In der Küche dominiert deftige Kost wie Hammel, Lamm, Schwein und Mehlspeisen.

REZEPT

Chop Stick Sambal Oelek, 100 g, Fr. 1.40 statt Fr. 1.80*

Pikante Lamm-Spiesse Hauptgericht für 4 Personen ZUTATEN

1 TL schwarzer Pfeffer, 1 TL grober Cayennepfeffer, ½ TL Kreuzkümmel, ½ TL gemahlener Koriander, ½ TL edelsüsser Paprika, ½ TL gemahlener Zimt, ½ TL Kurkuma, ¼ TL gemahlene Muskatnuss, 15 g Ingwer, 0,5 dl Sonnenblumenöl, 600 g Lammhüftli, 12 Holzspiesse, Salz, Öl zum Braten ZUBEREITUNG Pfeffer, Cayennepfeffer und Kreuzkümmel im Mörser fein zerstossen. Koriander, Paprika, Zimt, Kurkuma und Muskat dazumischen. Gewürzmischung in eine Schüssel geben. Ingwer fein dazureiben, alles mit Öl verrühren. Fleisch in circa 1 cm grosse Würfel schneiden, beigeben und gründlich mischen. Zugedeckt im Kühlschrank 4–8 Stunden marinieren. Fleisch auf die Spiesse stecken, salzen. In wenig Öl portionenweise bei grosser Hitze rundum circa 4 Minuten braten. Dazu Reis mit in Butter gedämpften Ananaswürfeln und Sojasauce servieren. Zubereitungszeit: circa 30 Minuten + 4–8 Stunden marinieren.

Chop Stick Szechuan Sauce, 200 g, Fr. 2.35 statt Fr. 2.95*

* Aktion 5.–11. 2.: 20 % Rabatt auf alle Produkte von Chop Stick, Saitaku, Nissin, Kikkoman.

Lamm-Nierstück, per 100 g, Tagespreis


Sizilien – Kalabrien

Beeindruckende Zeugen der Antike und grandiose Natur im «Land, wo die Zitronen blühen». 1. Tag Schweiz – Genua Über den Grossen St. Bernhard führt die Reise ins Aostatal und nach Genua zur Einschiffung. 2. Tag Auf See – Ankunft in Palermo Heute geniessen Sie das Bordleben auf Ihrem Schiff und erreichen gegen Abend Palermo. 3. Tag Ausflug Palermo – Monreale – Segesta Auf einer Stadtrundfahrt zeigt Ihnen ein Führer die Sehenswürdigkeiten der sizilianischen Hauptstadt Palermo. Sie ist berühmt wegen ihres Reichtums an Kunstwerken und der Fülle von historischen Baudenkmälern aus allen Zeitepochen. Danach fahren Sie zum 300 m hoch gelegenen Monreale, wo Sie die Kathedrale bewundern, die als schönstes Beispiel des arabisch normannischen Stils gilt. Danach fahren Sie nach Segesta. In einsamer Hügellandschaft liegen die Ruinen der bislang noch nicht ausgegrabenen antiken Stadt mit ihrem unvollendeten Tempel, der zu den besterhaltenen Tempeln Siziliens gehört.

4. Tag Palermo – Agrigento – Giardini Naxos Nach dem Frühstück fahren Sie ins Landesinnere. Sie erreichen nun die Südküste der Insel und besuchen das grandiose «Tal der Tempel». Sie werden beeindruckt sein von der Schaffenskraft der antiken Völker. Über Caltanissetta und vorbei an Enna erreichen Sie das Mündungsgebiet des Simeto, gleichzeitig die grösste Ebene Siziliens. Gegen Abend erreichen Sie für die nächsten drei Nächte Giardini Naxos am Fusse von Taormina. 5. Tag Ausflug Aetna und Taormina Im Verlaufe des Vormittags steht ein Naturerlebnis ersten Ranges auf dem Programm: Sie fahren zum Aetna, dem grössten noch aktiven Vulkan Europas. In Serpentinen hinauf bis auf ca. 1900 Meter. Am Nachmittag fahren Sie nach Taormina, der «Perle Siziliens», einem der schönsten Orte Italiens. Wunderschön auf einer Felsterrasse gelegen, geniessen Sie die einmalige Aussicht auf das Meer und den alles überragenden Aetna.

9 Tage ab Fr. 1'095.–

6. Tag Ausflug Catania und Siracusa (fakultativ) Heute machen Sie zuerst einen Kurzbesuch in Catania, der zweitgrössten Stadt Siziliens. Danach fahren Sie über die Piana di Catania, nach Siracusa, der Heimatstadt von Archimedes. Man zeigt Ihnen unter anderem das griechische Theater und auch die antiken Steinbrüche mit den Seilergrotten und dem «Ohr des Dionysios». 7. Tag Giardini Naxos – Caserta Sie verlassen Sizilien und durchqueren die eindrücklichen Landschaften Kalabriens und der Basilikata und gelangen an den Golf von Neapel. 8. Tag Caserta – Toskana Sie passieren den markanten Bergkegel des Vesuvs und fahren vorbei am hoch über der Ebene thronenden Montecassino und erreichen Lazium. Durch das Tal des Tibers gelangen Sie in die Toskana. 9. Tag Toskana – Schweiz Entlang der Versiliaküste und durch die PO-Ebene kehren Sie wieder in die Schweiz zurück.

Reisedaten 2013 29.03. – 06. April 05. – 13. April 12. – 20. April 03. – 11. Mai 06. – 14. Sept. 13. – 21. Sept.

Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

1’095.– 1’095.– 1’115.– 1’135.– 1’135.– 1’135.–

Das ist alles dabei...

9-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

Schiffspassage Genua – Palermo in Doppelkabinen innen (ohne Mahlzeiten)

7 Übernachtungen in sehr guten Mittelklassehotels

✘ ✘

Halbpension in den Hotels Ausflüge und Besichtigungen gemäss Programm (ausgenommen 6. Tag)

Nicht inbegriffen: Annullationsschutz Fr. 32.– EZ-Zuschlag Fr. 260.– (ohne Fährüberfahrten)

✘ ✘

Abfahrtsorte Zürich, Olten, Bern, Basel, Luzern

Spanien – Portugal

Durch einzigartige Landschaften vom Mittelmeer zum Atlantik. 1. Tag Schweiz – Montpellier Fahrt nach Südfrankreich.

jeder Jahreszeit mildem Klima und üppiger Vegetation. In Faro, der Hauptstadt der Algarve am 2. Tag Montpellier – südlichsten Zipfel Portugals maBarcelona – Peniscola chen Sie Mittagshalt. Am NachNach einem Aufenthalt in Barcelona Fahrt entlang der Mittel- mittag Fahrt in die portugiesische meerküste und durch das grosse Hauptstadt Lissabon. Ebro-Delta nach Peniscola. 6. Tag Lissabon Stadtrundfahrt in der auf sieben 3. Tag Peniscola – Granada Hügeln liegenden, sagenhaft Weiterreise über Valencia und Alicante, wo Sie die Küste ver- schönen Hauptstadt Portugals. Am Nachmittag Ausflug nach lassen. Über Murcia gelangen Sie in die Gegend von Guadix, Sintra, Lieblingsresidenz der die für ihre Höhlenwohnungen portugiesischen Monarchen.

7. Tag Lissabon – Fatima – Coimbra – Porto Über Fatima, einem der bekanntesten Wallfahrtsorte der Welt gelangen Sie in die Universitäts4. Tag Granada – Sevilla Sie besuchen die weltberühmte stadt Coimbra. Die ehemalige Alhambra, die zu den eindrucks- Hauptstadt Portugals liegt in romantischer Lage an einem Hügel vollsten Kulturdenkmälern der Welt gehört. Danach fahren Sie über dem Fluss Mondego. quer durch Andalusien mit den 8. Tag Porto unendlichen Olivenhainen nach Stadtbesichtigung in Porto. Die Sevilla, der faszinierenden, bun- Altstadt steht auf der Liste des ten andalusischen Hauptstadt. Weltkulturerbes der UNESCO. Neben der Stadtrundfahrt bleibt 5. Tag Sevilla – Algarve – Lissabon auch genügend Zeit für eigenen Entdeckungen und vielleicht auch Weiterreise über Huelva an die Algarve, einer Landschaft mit zu für ein Glas Portwein. berühmt ist. Schon von weitem haben Sie danach wunderschöne Ausblicke auf die verschneiten Gipfel der Sierra Nevada.

12 Tage Fr. 1’565.–

9. Tag Porto – Salamanca Vorbei an Guarda, der höchstgelegenen Stadt Portugals gelangen Sie nach Salamanca, einer der schönsten Städte Spaniens mit ihren engen Strassen, den typischen Häusern aus goldgelbem Stein und den vielen grossartigen Bauwerken. 10. Tag Salamanca – San Sebastian Sie durchfahren Kastilien, wo sich weite Täler, tiefe Schluchten und sanftes Hügelland abwechseln. Vorbei an Burgos mit seiner berühmten Kathedrale und durch das Kantabrische Gebirge erreichen Sie San Sebastian, die «Perle des Golfs von Biskaya». 11. Tag San Sebastian – Montpellier Sie erreichen Frankreich und verlassen bei Biarritz die Atlantikküste. Entlang der Pyrenäen, über Toulouse, der alten Hauptstadt Okzitaniens, erreichen Sie Carcassonne mit seiner riesigen Festung und danach Montpellier. 12. Tag Montpellier – Schweiz Rückreise über Nîmes und durch das Rhonetal in die Schweiz.

Reisedaten 2013 24. April – 05. Mai

Das ist alles dabei...

12-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

11 Übernachtungen in sehr guten Mittelklassehotels

Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Farb-TV etc.

Halbpension in den Hotels (Nachtessen 1. Tag bis Frühstück 12. Tag)

Geführte Stadtrundfahrt in Lissabon

Geführte Stadtbesichtigung in Porto

Ausflug nach Sintra

Nicht inbegriffen:

✘ ✘

Annullationsschutz Fr. 34.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 490.–

Abfahrtsorte Zürich, Aarau, Olten, Bern, Basel, Luzern


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

SCHAUFENSTER

|

ASIEN | 59

Bio Pangasius, tiefgekühlt, 300 g, Fr. 7.20

Optigal Pouletschnitzel, Schweiz, per 100 g, Fr 3.30

Bio Max Havelaar Zimt, gemahlen, 27 g, Fr. 1.40

Provinz Sichuan Sichuan liegt in einer fruchtbaren Ebene. Die Provinz ist als Heimat des Pandas bekannt – die Küche für ihre Schärfe: Sichuan-Pfeffer und Chilischoten werden mit süssen und sauren Aromen vereint.

REZEPT

Gedämpftes Huhn mit scharf-saurer Sauce

Hauptgericht für 4 Personen

Stielwok, 30 cm Durchmesser, grün, Fr. 9.80

Bio Ingwer, Peru, per kg, Fr. 9.70

ZUTATEN

4 Pouletbrüstchen à circa 130 g, 200 g Szechuansauce, 0,5 dl Wasser, ½ Bund Koriander, 2 Knoblauchzehen, 15 g Ingwer, 1 Chilischote, 2 kleine Frühlingszwiebeln, 1 TL Sesamöl ZUBEREITUNG Pouletbrüstchen auf einem Teller in ein Dampfkörbchen oder in einen Dampfeinsatz geben. Über siedendem Wasser in einer Pfanne oder in einem Wok zugedeckt bei mittlerer Hitze circa 14 Minuten gar dämpfen. Herausnehmen, 5 Minuten ruhen lassen. Szechuansauce mit Wasser aufkochen, vom Herd nehmen. Koriander samt Stängeln, Knoblauch, Ingwer fein hacken. Chili nach Belieben entkernen, mit den Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Alles mit dem Sesamöl zur Sauce geben. Poulet in Tranchen schneiden, mit der Sauce beträufeln. Dazu passen chinesische Nudeln. Zubereitungszeit: circa 30 Minuten. Rezepte von

Chop Stick Bambussprossen, 140 g, Fr. 1.10 statt Fr. 1.40*

* Aktion 5.–11. 2.: 20 % Rabatt auf alle Produkte von Chop Stick, Saitaku, Nissin, Kikkoman.


SCHAUFENSTER 60 |

|

BIO

|

NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Bild: Hans-Jörg Walter

D

ie gute Nachricht: genaue Warenflussbilanz, Auch wer auf einen dass nur so viel Bioschokogesunden Lebensstil lade hergestellt wird, wie achtet, muss nicht auf auch Biorohstoffe (Kakao, Süssigkeiten verzichten. Milch, Zucker) beschafft Denn auf die Menge kommt wurden. es an. Täglich eine kleine Migros Bio steht für strengste Gummibärli ohne Massnahmen beim RohstoffPortion Schokolade erhöht künstliche Farbstoffe anbau. Oberste Priorität haden Serotoninspiegel im ben der schonende Umgang Gehirn. Das Glückshormon Aus dem wertvollen Rohmit der Natur, die Naturbelassenheit der Rohstoffe und hilft, die Stimmung zu stoff werden in liebevoller Produkte sowie das Tierwohl. verbessern. Kleinarbeit feine SchokoWas Bioschoggi von herladenträume kreiert. Die Mandelstäbchen der Biokömmlicher unterscheidet: die Beschaffungskette der Rohstoffe. Rochers etwa werden im Backofen In den Ursprungsländern des Kakaos, geröstet und mit Schokolade vermischt. der Vanille oder des Rohzuckers müssen In sorgfältiger Handarbeit formt der die Bauern ihre Produkte nach strengen Confiseur jedes einzelne Rocher. Die Bio-Richtlinien kultivieren. Chemisch- Bio-Truffes werden in einem aufwendisynthetischer Pflanzenschutz ist absolut gen, dreistufigen Verfahren hergestellt tabu. Schädlinge und Unkraut werden und von Hand abgepackt. Die beliebten mit natürlichen Mitteln beziehungs- Bio-Gummibärli enthalten nur Farbweise mechanischen Methoden (zum stoffe, die aus natürlicher Quelle stamBeispiel Hacken) bekämpft. Kontrollen men (färbende Pflanzenextrakte), und vor Ort durch unabhängige, staatlich die Aromen kommen ausschliesslich aus anerkannte Zertifizierungsstellen ga- hochwertigen Fruchtsaftkonzentraten. rantieren, dass diese Vorgaben eingehal- Ebenso beim Bio-Sesam-Krokant, der ten werden. So kann eine gleichmässige nach alter griechischer Tradition produhohe Rohstoffqualität sichergestellt ziert wird. Die biologischen Rohstoffe werden. aus aller Welt werden mit viel Liebe zum Detail ausgesucht und verarbeitet. Woher die Rohstoffe kommen, Also: Wer sich ohne schlechtes muss stets belegbar sein Gewissen etwas Süsses gönnen will, Nach der Ankunft der Kakaobohnen in achte auf die Menge — und aufs Logo. Europa werden diese zunächst zu Roh- Dem Körper und der Natur zuliebe. masse verarbeitet und dann in die Text: Heidi Bacchilega Schweiz geschickt. Jeder Akteur entlang der Lieferkette muss belegen, von wo welcher Rohstoff stammt. Dies wird in Generation M steht für das nachregelmässigen Audits von den entsprehaltige Engagement der Migros. chenden Zertifizierungsstellen in der Migros Bio leistet dazu einen wertvollen Beitrag. Schweiz geprüft. Zudem garantiert eine

Bio Cranberry Noir, 100 g, Fr. 2.–*

Bio Milch Nuss, 100 g, Fr. 2.–*

* In grösseren Filialen.

* In grösseren Filialen.

Bio Napolitains, 300 g, Fr. 8.50* * In grösseren

Bio Truffes, assortiert, 138 g, Fr. 11.50*

Filialen.

* In grösseren Filialen.


WOCHENWEISE H ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.2.

2.550 statt 3.2

Alle Nussrollen und Birnweggli, inkl. Bio 20% günst iger z.B. Nussrollen, 4 Stück, 220 g

1.70 statt 2.15

Raccard Tradit ion, Block und Scheiben, inkl. Bio 20% günst iger z.B. Raccard Block Ma xi, per 100 g

6.10

statt 7.20

M-Drink UHT 4 x 1 Liter, Bio 15% günst iger

6.80 statt 8.60

Alle Stimorol Kaugummis im Duo-Pack 20% günst iger z.B. Spearmint, 2 x 84 g

2.300 statt 2.9

Alle ChocMidor Biscuits beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.6 0 günst iger z.B. Carré, 100 g

3.60 statt 4.50

Alle Farmer Getreidestängel und Biscuits 20% günst iger z.B. Soft Choc Apfel Getreidestängel, 290 g

8.20.30 statt 10

Alle Instantkaffees im Beutel 20% günst iger z.B. Cafino, Beutel, 550 g

33%

1.90 statt 2.85

Agnesi Teigwaren, 750 g mit 50% mehr Inhalt, z.B. Cravat tine, 500 g + 250 g gratis

3.500 statt 4.4

Pom Teddies Original oder Paprika im Duo-Pack 20% günst iger z.B. Pom Teddies Original, 2 x 100 g


HAMMERPREISE. BIS 11.2.2013, SOLANGE VORRAT

2.–

statt 2.50

Alle Thomy Senf und Mayonnaisen 20% günst iger z.B. Mayonnaise à la française, 265 g

1.400 statt 1.8

Alle Gold Säfte 1 Liter und Packungen à 3 x 25 cl 20% günst iger z.B. Multivitamin, 1 Liter

statt 1.8

1.15

Gesamtes M- Classic TiernahrungsSortiment und Einstreu 20% günst iger z.B. Katzen-Ragout, Beutel, 4 x 100 g

3.45 statt 6.90

Alle Handymatic Supreme (ohne Regeneriersalz), z.B. Maschinenpfleger, 250 ml

5.50 statt 11.–

Alle Pepsi und Schwip Schwap in Packungen à 6 x 1,5 Liter z.B. Pepsi Regular

40%

1.455

50%

50%

statt 1.45

Alle Bio Getränke 20% günst iger z.B. Alpenkräuter Ice Tea, Bio, 1 Liter

50% 2.155 statt 4.3

Alle Cucina & Tavola sowie Duni Servietten, Tischsets, Tischtücher und Tischtuchrollen aus Papier z.B. Tissue Servietten «Orchidee», 33 x 33 cm, FSC, 20 Stück Gültig bis 18.2.

4.500 statt 7.5

Ice Tea Brik im 10er-Pack Zitrone, Light oder Pfirsich, z.B. Ice Tea Zitrone, 10 x 1 Liter

50%

11.10 sta tt 22.20

Alle Cucina & Tavola Küchenmesser und -scheren sowie Victorinox Küchenmesser z.B. Victorinox Brotmesser Gültig bis 18.2.


SPARFÜCHSE AUFGEPASST. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.2. BIS 11.2.2013, SOLANGE VORRAT

4.550

50%

statt 5.7

Linsof t Kosmetikund Taschentücher in Mehrfachpackungen 20% günst iger z.B. Kosmetiktücher Würfel im 3er-Pack, FSC, 3 x 90 Stück

9.80

Soft Toilet tenpapier und Twist Haushaltspapier mit Valentins-Sujet z.B. Soft Toilettenpapier Valentin, 18 Rollen

69.–9.– statt 11

Trolley Titan Arizona mit 4 Rollen, erweiterbar erhältlich in 3 Grössen und diversen Farben, z.B. 54 cm, blau

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

19.90

Herren Fleecehose erhältlich in diversen Farben, Gr. S–XXL

7.800 statt 9.8

Reinigungsmittel und Entkalker im Duo-Pack 20% günst iger z.B. Potz Calc, 2 x 1 Liter

50%

124.50 statt 249.–

Electrolux Staubsauger Essensio ZEO5415 Gültig bis 18.2.

15.–.10 statt 30

Elan Power Fresh im Super-S parpack 4,875 kg

19.90 statt 24.90

Alle Moltons 20% günst iger z.B. Molton Lion, 100% Baumwolle, 4 Eckgummis, 90/190 cm Gültig bis 18.2.

33% 5.905 statt 8.8

Candida Zahnpflegeproduk te in Mehrfachpackungen z.B. Fresh Gel, 125 ml Gültig bis 18.2.


SPARZETTEL ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.2. BIS 11.2.2013, SOLANGE VORRAT

FRÜCHTE & GEMÜSE

Anna’s Best Roter Kopfsalat, 150 g 2.30 statt 2.90 20% Rispentomaten, Spanien, Schale à 1 kg 2.20 Blumenkohl, Italien/Spanien, per kg 2.50 Champignons weiss, Schweiz/ Niederlande, Schale à 500 g 3.20 Fresh Thai, Thai-Mix, pro Schale 7.10 statt 9.50 25% * Kiwi, Italien, Schale à 6 Stück 1.30 Blondorangen, Spanien, Netz à 2 kg 2.65 statt 3.95 33% Blutorangen, Bio, Italien, Netz à 1 kg 2.60

Alle Excellence Joghurt 150 g, –.15 günstiger, z.B. Excellence Joghurt Nature –.75 statt –.90

Alle Pepsi und Schwip Schwap in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Pepsi Regular 5.50 statt 11.– 50%

Hohle Gasse 250 g 4.50

Alle Gold Säfte, 1 Liter und Packungen à 3 x 25 cl, z.B. Multivitamin, 1 Liter 1.40 statt 1.80 20%

BLUMEN & PFLANZEN

Saftschinken mit Pfeffer, «Aus der Region.», per 100 g 2.25 statt 3.25 30% Kalbfleischwurst geschnitten, Schweiz, per 100 g 1.45 statt 2.10 30% Brätkügeli, Duo-Pack, Schweiz, per 100 g 1.10 statt 1.90 40% Salami Camembert geschnitten, Schweiz, per 100 g 3.55 statt 4.45 20% Malbuner Party Sticks, Trio-Pack, Schweiz, 3 x 40 g 4.90 statt 6.30 20% Schweinshals Cordon-Bleu, Schweiz, per 100 g 1.60 statt 2.35 30% Appenzeller Cordon-Bleu, Schweiz, per 100 g 1.75 statt 2.50 30% Schweinsbraten, Schulter, Schweiz, per kg 12.80 statt 16.50 20% Schweins-Voressen, Schweiz, per kg 10.70 statt 16.– 33% Adrio, Schweiz, per 100 g 1.40 statt 1.75 20% Pouletgeschnetzeltes, Duo, «Aus der Region.», 2 x 250 g 11.35 statt 16.25 30% Kabeljau-Rückenfilets, MSC, Wildfang aus dem Nordostatlantik, per 100 g 2.55 statt 3.70 30% Pangasiuspfanne, ASC, hergestellt in der Schweiz mit Fisch aus Vietnam, per 100 g 2.– statt 2.90 30%

BROT UND MILCHPRODUKTE

Alle Bio Frischbrote –.40 günstiger, z.B. Sonnenkranz, Bio, 360 g 2.20 statt 2.60 M-Drink UHT 4 x 1 Liter, Bio 6.10 statt 7.20 15% Winzerkäse, ca. 450 g, per 100 g 1.75 statt 2.50 30% Raccard Tradition, Block und Scheiben, inkl. Bio, z.B. Raccard Block Maxi, per 100 g 1.70 statt 2.15 20%

Quinoa, Bio, z.B. Quinoa rot, Bio, 400 g 3.95 statt 4.70 15% *

Azalea Christine, in diversen Farben 9.80 statt 12.80

Frühlingsprimel gefüllt, «Aus der Region.» 2.80 statt 3.80

St. Galler Kalbsbratwurst, Schweiz, 2 x 100 g 2.85 statt 3.60 20%

Alle Bio Getränke, z.B. Alpenkräuter Ice Tea, Bio, 1 Liter 1.15 statt 1.45 20%

Minirosen, Max Havelaar, Bund à 20 Stück 10.80 statt 12.80

Blondorangen extra, Spanien, per kg 2.80

20x

Ice Tea Brik im 10er-Pack, Zitrone, Light oder Pfirsich, z.B. Ice Tea Zitrone, 10 x 1 Liter 4.50 statt 7.50 40%

Alle Tulpen, z.B. Bund à 10 Stück 6.– statt 7.50 20% Orchideen Mix, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 19.80

Narzissen/Hyazinthen-Schale, «Aus der Region.» 9.80 statt 12.80

M-Classic Wienerli im 5er-Pack, Schweiz, 1 kg 7.90 statt 13.50 40% Bündnerfleisch, hauchdünn geschnitten, Schweiz, 97 g 5.90 statt 7.65 20% Hacksteak gemischt, Bio, Schweiz, 4 Stück, 460 g 9.20 statt 11.50 20% Optigal Pouletschenkel, Schweiz, per kg 9.– statt 13.– 30% Crevetten Tail-on, Bio, gekocht, Zucht aus Ecuador, per 100 g 4.35 statt 6.25 30%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Rivella rot in der 33-cl-Dose 1.10 NEU **

Chicorée, Schweiz, Beutel à 500 g 1.90 statt 2.40 20%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL

Rahmtilsiter, Bio, per 100 g 1.50 statt 1.90 20%

Alle Bio Getreidekörner und Hülsenfrüchte, z.B. Hirse, Bio, 500 g 2.35 statt 2.80 15% Agnesi Tomatensauce mit Basilikum im 3er-Pack, 3 x 400 g 6.45 statt 8.10 20% Agnesi Teigwaren, 750 g, mit 50% mehr Inhalt, z.B. Cravattine, 500 g + 250 g gratis 1.90 statt 2.85 33%

WEITERE LEBENSMITTEL

Smarties Mini oder Riesenrolle Pink im Duo-Pack und Smarties Dose im 3er-Pack, z.B. Riesenrolle Pink, 2 x 170 g 5.– Alle Bio Max Havelaar Tafelschokoladen, z.B. Milch-Nuss, Bio, Max Havelaar, 100 g 1.70 statt 2.– 15% Alle Stimorol Kaugummis im Duo-Pack, z.B. Spearmint, 2 x 84 g 6.80 statt 8.60 20% Alle ChocMidor Biscuits, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Carré, 100 g 2.30 statt 2.90 Chocky Rollen Schokolade oder Milch im 3er-Pack, z.B. Schokolade, 3 x 250 g 6.20 statt 7.80 20% Alle Delizio Tee-Kapseln, z.B. Herbal Relax, 16 Kapseln 5.90 ** . 20x Alle Instantkaffees im Beutel, z.B. Cafino, Beutel, 550 g 8.20 statt 10.30 20% Alle Bio Max Havelaar Kaffees, z.B. Kaffee Bohnen, Bio, Max Havelaar, 500 g 6.60 statt 8.30 20% Tetley Superfruits Cranberry Rhubarb, 20 Beutel 20x 3.50 NEU *,** Alle Bio Konfitüren, z.B. HeidelbeerKonfitüre Extra, Bio, 350 g 3.05 statt 3.60 15% Alle Bio Honige, z.B. Blütenhonig flüssig, Bio, 250 g 2.55 statt 3.– 15% Alle Kellogg’s Produkte, z.B. Special K Classsic, 500 g 3.95 statt 4.95 20% Farmer Soft Zimt Getreidestängel, 12 Riegel, 20x 240 g 4.40 NEU *,** Alle Farmer Getreidestängel und Biscuits, z.B. Soft Choc Apfel Getreidestängel, 290 g 3.60 statt 4.50 20% Alle Trockenfrüchte, Nüsse und Mischungen, z.B. Sun Queen Walnusskerne, 100 g 1.90 statt 2.40 20% Deliziosa Pizza Prosciutto Crudo oder Piadina im Duo-Pack, z.B. Pizza Prosciutto Crudo, 2 x 410 g 6.60 statt 13.20 50% J. Bank’s Frühlingsrollen mit Gemüse oder Poulet im Duo-Pack, tiefgekühlt, z.B. Frühlingsrollen mit Poulet, 2 x 6 Stück 9.80 statt 14.– 30% M-Classic Lasagne Mexican, tiefgekühlt, 600 g 6.20 NEU *,** 20x Farmer’s Best Asia Gemüsemischung, tiefgekühlt, 900 g 6.80 statt 9.75 30% Pangasiusfilets, Bio, tiefgekühlt, 300 g 7.20 NEU *,** 20x PUNKTE

Alle Bio Essige und Bio Öle, z.B. Apfelessig, Bio, 50 cl 1.85 statt 2.20 15% Alle Thomy Senf und Mayonnaisen, z.B. Mayonnaise à la française, 265 g 2.– statt 2.50 20% Heinz Ketchup, Bio, 580 g 3.35 statt 3.95 15% Bio Senfe und Mayonnaise, z.B. Mayonnaise, Bio, 265 g 2.05 statt 2.45 15% Gewürzgurken und Cornichons, Bio, z.B. Gewürzgurken, Bio, 270 g 2.20 statt 2.60 15% Gesamtes Kikkoman, Chop Stick, Nissin und Saitaku Sortiment, z.B. Instant Noodles Poulet, 85 g –.85 statt 1.10 20% Pom Teddies Original oder Paprika im Duo-Pack, z.B. Pom Teddies Original, 2 x 100 g 3.50 statt 4.40 20% Fasnachts-Chüechli, 6 Stück, 216 g 2.30 statt 2.90 20% Alle M-Classic Patisseriebecher, z.B. Himbeer-Becher, 110 g 2.05 statt 2.60 20% Frifrench Vitafrench Salatsauce, aha!, 250 ml 3.20 NEU *,**

20x

Alle gekühlten Bio und M-Classic Sauer-/Rotkraut, z.B. M-Classic Sauerkraut gekocht, 500 g 2.30 statt 2.90 20% Anna’s Best Ravioli vitello saltimbocca oder Fiori rucola e mascarpone, 200 g 4.50 NEU **

20x

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes M-Classic TiernahrungsSortiment und Einstreu, z.B. Katzen-Ragout, Beutel, 4 x 100 g 1.45 statt 1.85 20% Gesamtes Manhattan Dekorativkosmetik-Sortiment, z.B. Pro Shine Überlack, 11 ml 7.10 statt 8.90 20% Syoss und Taft Haarprodukte im Duo-Pack, z.B. Syoss Oleo Intense Shampoo und Spülung im KombiPack, 2 x 500 ml 10.70 statt 13.40 20% Linsoft Kosmetik- und Taschentücher in Mehrfachpackungen, z.B. Kosmetiktücher Würfel im 3er-Pack, FSC, 3 x 90 Stück 4.55 statt 5.70 20% Diverse Duschgels in Mehrfachpackungen, z.B. pH-Balance Duschgel-Nachfüllbeutel im Duo-Pack, 2 x 500 ml 9.40 statt 11.80 Rexona Duschgels und Deodorants in Mehrfachpackungen, z.B. Duschgel Sport, 3 für 2, 3 x 250 ml 5.50 statt 8.25 Kneipp Badeperlen Stressfrei und Badeöl Tiefenentspannung, z.B. Badeöl Tiefenentspannung, 100 ml 9.80 ** Kneipp Mandelblüten-Produkte in Mehrfachpackung, z.B. Mandelblüten Bodylotion im Duo-Pack, 2 x 200 ml 19.90 statt 27.– Sanactiv Abführmittel, 10 Portionsbeutel 6.90 NEU *,**

20x

Knaben Sweatshirt, Bio, mit Kapuze, Gr. 134–164 25.– NEU *,**

20x

Elan Power Fresh im Super-Sparpack, 4,875 kg 15.– statt 30.10 50% Elan Waschmittel und Exelia Weichspüler im Duo-Pack, z.B. Exelia Florence, 2 x 1,5 Liter 10.40 statt 13.– 20% Alle Handymatic Supreme (ohne Regeneriersalz), z.B. Maschinenpfleger, 250 ml 3.45 statt 6.90 50% Manella Style Hands and Dishes Grapefruit, 500 ml 3.90 NEU *,**

20x

Reinigungsmittel und Entkalker im Duo-Pack, z.B. Potz Calc, 2 x 1 Liter 7.80 statt 9.80 20% Hakle Kamille Toilettenpapier, FSC, 4-lagig, 9 Rollen 7.60 NEU **

20x

Soft Toilettenpapier und Twist Haushaltspapier mit ValentinsSujet, z.B. Soft Toilettenpapier Valentin, 18 Rollen 9.80

M-Classic Cappelletti mit Schinken oder Pilzen im 3er-Pack, 3 x 250 g 9.– statt 12.90 30%

Migros Fresh Staubsauger-Deo Lemon, mit echtem Zitronenöl, 20x 4 Beutel 2.60 NEU *,**

Karottensuppe mit Ingwer, Bio, 400 ml 3.40 NEU **

Alle Cucina & Tavola Küchenmesser und -scheren sowie Victorinox Küchenmesser, z.B. Victorinox Brotmesser 11.10 statt 22.20 50% **

20x

Anna’s Best Asia im Duo-Pack, z.B. Anna’s Best Mah Mee, 2 x 400 g 7.80 statt 9.80 20% Alle Grande Caffè im 3er-Pack, z.B. Espresso, 3 x 150 ml 2.50 statt 3.15 20% Schenkeli, 20 Stück, 600 g 5.50 statt 6.85 Kirschtorte 2 Stück, 248 g 4.40 statt 5.50 20% Eier aus Bodenhaltung 70 g+, «Aus der Region.», 4er-Schachtel 1.90 statt 2.35 Eier aus Bodenhaltung 63 g+, «Aus der Region.», 10er-Schachtel 4.10 statt 4.95

Alle Wasseraufbereitungsartikel Brita, SodaStream, Cucina & Tavola sowie M-Classic, z.B. Cucina & Tavola Wasserfilterkartuschen Duomax, 3 Kartuschen 11.55 statt 16.50 30% ** Electrolux Staubsauger Essensio ZEO5415 124.50 statt 249.– 50% ** Diverse Kunststoff-Boxen, z.B. Roller 6 im 2er-Set, Blau 29.– statt 58.– Alle Cucina & Tavola sowie Duni Servietten, Tischsets, Tischtücher und Tischtuchrollen aus Papier, z.B. Tissue Servietten «Orchidee», 33 x 33 cm, FSC, 20 Stück 2.15 statt 4.35 50% **

Genossenschaft Migros Ostschweiz *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 18.2. Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.


NEU IN IHRER MIGROS. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.2. BIS 18.2.2013, SOLANGE VORRAT

NEU

3.50

Tet ley Superfruits Cranberr y Rhubarb 20 Beutel

NEU

3.20

Frifrench Vitafrench Salatsauce, aha! 250 ml

NEU

25.–

Knaben Sweatshirt, Bio mit Kapuze, Gr. 134 –164

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

NEU

4.40

Farmer Soft Zimt Getreidestängel 12 Riegel, 240 g

20x

NEU

6.20

M- Classic Lasagne Mexican tiefgekühlt, 600 g

NEU

NEU

6.90

3.90

Manella Style Hands and Dishes Grapefruit 500 ml

l Sanactiv Abführmitte 10 Portionsbeutel

NEU

2.60

Migros Fresh Staubsauger-Deo Lemon mit echtem Zitronenöl , 4 Beutel

NEU

7.20

Pangasiusfilets, Bio tiefgekühlt, 300 g

PUNKTE


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

|

BIO | 69

Natürlich süss

Ab und zu ein Stückchen Schokolade erhöht den Serotoninspiegel und hellt die Stimmung auf. Wer Gutes für sich und die Natur tun will, wählt Süsses in Bioqualität.

Bio Branches, 115 g, Fr. 3.40* * In grösseren Filialen.

Bio Rochers au lait, 94 g, Fr. 7.90* * In grösseren

Bio Sesamkrokant, 3 x 45 g, Fr. 3.95*

Filialen.

* In grösseren Filialen.

Bio Gummibärli, 150 g, Fr. 2.90* * In grösseren Filialen.


EUROBUS Europa genussvoll bereisen •Deluxe-Bus mit 2+1 Bestuhlung •Mittel-/Erstklasshotels •kleine Reisegruppen (max. 33 Pers.)

ucher: Für Schnellb

tt bis 8 % Raba

Mont Saint Michel

7 Tage ab

Bretagne – Paris 1. TAG: SCHWEIZ – CHARTRES Anreise durchs Burgund in die vom Mittelalter geprägte Stadt Chartres. 2. TAG: CHARTRES – NORMANDIE Die Fahrt führt Sie auf die Spuren der Eroberer des Zweiten Weltkriegs an die Küste bei Arromanches. Hier landeten am 6. Juni 1944 die Alliierten zur Befreiung Europas. Weiterfahrt in das quicklebendige Piratenstädtchen St. Malo. 3. TAG: MONT SAINT MICHEL Ausflug zum Weltwunder des Abendlandes, zum Höhepunkt jeder Reise in die Normandie. Der Mont Saint Michel ist schon von weitem her sichtbar und thront wie eine Fata Morgana über dem Wattenmeer. Der Granitfelsen ist über einen 2 km langen Damm mit dem Festland verbunden und bei starker Flut noch gänzlich vom Wasser umgeben. 4. TAG: SÜDBRETAGNE (FAKULTATIV) Sie fahren zuerst durch den sagenumwobenen Zauberwald von Paimpont. Bei Carnac bestaunen Sie die 5000 Jahre alten, geheimnisvollen Menhire und Steinreihen. Abschliessend Schifffahrt im Golf von Morbihan. 5. TAG: NORDBRETAGNE Zunächst Halt beim Gezeitenkraftwerk und Weiterfahrt nach Dinan mit seiner pittoresken Altstadt. Reise an die malerische Küste zum Cap Fréhel, der echten Bretagne. 6. TAG: SAINT MALO – PARIS Auf einer geführten Rundfahrt lernen Sie die Stadt der Liebe mit ihren unzähligen Sehenswürdigkeiten kennen. Es bleibt auch Zeit zum Verweilen und Entspannen.

CHF REISEDATEN

1045.– ebret

WEBCODE

So 19.05. – Sa 25.05.* So So 26.05. – Sa 01.06. So So 02.06. – Sa 08.06. So So 09.06. – Sa 15.06. So So 16.06. – Sa 22.06. So

18.08. – Sa 24.08. 25.08. – Sa 31.08. 01.09. – Sa 07.09. 08.09. – Sa 14.09. 29.09. – Sa 05.10.*

EUROBUS PLUS • Schnellbucher: 8 % auf Katalogpreis • 4 Nächte Standorthotel in der Altstadt von St. Malo • Deutschsprachige Reiseleitung an 2 Tagen INBEGRIFFEN • • • • • • • •

Fahrt im Deluxe-Bus 2 x HP (Nachtessen/Frühstück) 4 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet) Lokale, deutschsprachige Reiseleitung am 3. und 4. Tag Stadtrundgang Saint Malo Geführte Stadtrundfahrt Paris Besichtigung Mont Saint Michel Eintritt Musée du Débarquement

PREIS PRO PERSON IN CHF Katalogpreis Für Schnellbucher * Spartermine Einzelzimmerzuschlag Ausflug Südbretagne (fakultativ) Hochsaison (18.08. – 14.09.)

1185.– 1095.– - 50.– 275.– 60.– 95.–

HOTEL Sie wohnen in guten bis sehr guten ***Mittelklasse- und ****Erstklasshotels.

7. TAG: SEVILLA – GRANADA Rückreise via Belfort in die Schweiz.

10 Tage ab

Die Perlen Frankreichs 1. TAG: SCHWEIZ – PARIS Anreise durch das Burgund nach Paris. 2. TAG: PARIS – AMBOISE Am Vormittag Stadtrundfahrt in Paris mit der lokalen Reiseleitung. Anschliessend Weiterfahrt in das Loiretal nach Amboise. 3. TAG: CHAMBORD UND BLOIS Sie folgen den Spuren der Könige, die hier rauschende Feste feierten. Schlossbesichtigung in Blois und Chenonceau. 4. TAG: AMBOISE – BORDEAUX Via Poitiers gelangen Sie nach Cognac. (Besichtigung und Degustation). Weiterreise nach Bordeaux. 5. TAG: BORDEAUX – SANDDÜNEN Am Vormittag geführte Stadtbesichtigung im alten Handelszentrum Bordeaux. Ausflug nach Arcachon, dem Zentrum der Austernzucht und zur Düne von Pilat, der grössten Wanderdüne Europas. 6. TAG: BORDEAUX – SARLAT Fahrt nach St. Emilion (UNESCO), Besichtigung der Felsenkirche und Weindegustation. 7. TAG: DORDOGNE-TAL (FAKULTATIV) Fahrt in das wohl schönste Tal Frankreichs. Das Dordogne-Tal lockt mit herrlichen Ausblicken und einem prächtigen Schloss nach dem anderen. 8. TAG: SARLAT – ARLES Sie verlassen die traumhafte Altstadt von Sarlat und fahren via Carcassonne weiter nach Arles.

CHF

REISEDATEN

• Schnellbucher: 8 % auf Katalogpreis • Hotels an zentraler Lage in Paris, Bordeaux und Sarlat • Deutschsprachige Reiseleitung an 4 Tagen INBEGRIFFEN • • • • • • • •

Fahrt im Deluxe-Bus 6 x HP (Nachtessen/Frühstück) 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet) 1 x Abendessen im Felsenkeller Stadtrundfahrt Paris, Bordeaux und Arles Weindegustation St. Emilion Ausflug in die Camargue Verschiedene Eintritte und Besichtigungen

PREIS PRO PERSON IN CHF Katalogpreis Für Schnellbucher * Spartermine Einzelzimmerzuschlag Ausflug Dordogne (fakultativ)

www.eurobus.ch

1895.– 1735.– - 90.– 465.– 45.–

HOTEL Sie wohnen in guten bis sehr guten ***Mittelklassehotels.

EINSTEIGEORTE: Aarau, Arbon P , Basel, Bern, Luzern, Olten, Ruswil P , St. Gallen, Sursee, Windisch P , Winterthur, Zürich Annullationsschutz CHF 20.– (max. CHF 40.–), Auftragspauschale CHF 20.–, gratis für VIP Travel-Club Mitglieder

Buchen Sie jetzt:

efrank

EUROBUS PLUS

9. TAG: CAMARGUE Die grossartige Arena ist nur eine der vielen römischen Monumente der Stadt. Ausflug in die geschützte Naturzone der Camargue mit seltenen Vögeln wie Flamingos, weissen Pferden und schwarzen Stieren.

Tel. 0848 000 212

WEBCODE

So 12.05. – Di 21.05.* So 01.09. – Di 10.09. So 26.05. – Di 04.06. So 15.09. – Di 24.09. So 02.06. – Di 11.06. So 29.09. – Di 08.10.*

10. TAG: PROVENCE – SCHWEIZ Heimreise via Rhônetal in die Schweiz.

Rundreisen vom Spezialisten.

1645.–

P.


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

|

ANNA’S BEST | 71

Prontissimo Pastaliebhaber dürfen sich freuen, denn zwei neue Sorten bereichern das Frischteigwarensortiment von Anna’s Best. Ravioli Vitello saltimbocca ist mit Kalbfleisch, Rohschinken und Salbei gefüllt, einer Kombination aus der römischen Küche. Die neuen runden Teigblumen Fiori sind mit Rucola und Mascarpone gefüllt. Beide Pastaprodukte zeichnen sich durch einen hohen Füllungsanteil aus. Am besten geniesst man sie nur mit etwas Butter und ein paar Parmesanhobeln, um den Geschmack abzurunden. Zubereitet sind sie sehr schnell: Man gibt sie in kochendes, leicht gesalzenes Wasser und lässt sie 90 Sekunden ziehen. Buon appetito! Bis zum 18. Februar gibt es auf beide Sorten 20-fach Cumulus-Punkte.

! Anna’s Best Ravioli vitello saltimbocca, 200 g, Fr. 4.50* ! Anna’s Best Fiori rucola e mascarpone, 200 g, Fr. 4.50* * In grösseren Filialen erhältlich.

Anzeige

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.2. BIS 11.2.2013, SOLANGE VORRAT

3.25 stat t 4.10

1.90

stat t 2.40

Alle Trockenfrüchte, Nüsse und Mischungen (ohne M-Budget) 20 % günstiger z. B. Sun Queen Walnusskerne, 100 g

4.15

stat t 5.20

Alle Trockenfrüchte, Nüsse und Mischungen (ohne M-Budget) 20 % günstiger z. B. Sun Queen Feigen Smyrna, 500 g

Alle Trockenfrüchte, Nüsse und Mischungen (ohne M-Budget) 20 % günstiger z. B. Sun Queen Cashewkerne, 200 g

MGB www.migros.ch W

20% GÜNSTIGER.


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

|

FOOD | 73

GUT & GÜNSTIG

Pikante Omeletten für circa Fr. 8.60

Nachtessen für 4 Personen ■ 3 Eier, 2,5 dl Milch, 1 Prise Salz und 100 g Weissmehl mit dem Schwingbesen zu einem glatten Teig verquirlen. Circa Fr. 2.90 ■ 125 g Speckwürfel in einer Pfanne anbraten. Herausnehmen und beiseitestellen. 1 Stange Lauch in feine Ringe schneiden und im Bratfett circa 3 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Beiseitestellen. Circa Fr. 3.10 ■ Pro Omelette 1 TL Olivenöl und 1⁄4 des Teiges in die Bratpfanne geben. Nach circa 2 Minuten wenden. Speckwürfel, Lauch und insgesamt 150 g zerbröckelten Feta auf den 4 Omeletten verteilen und fertigbacken. Circa Fr. 2.60

Fein, fix und gesund

Alte Bekannte, neu kombiniert: Griechischer Weichkäse zu Pfannkuchen.

Für den Gaumen Mehrere Monate lassen die Produzenten den Rohschinken an der frischen Alpenluft trocknen. Herrliche Kräuter und Gewürze runden das feine Aroma des Schinkens ab. Das alles in Bioqualität aus der Schweiz. Bio Walliser Rohschinken, per 100 g, Fr. 8.60* * In grösseren Filialen erhältlich.

Für den schnellen Hunger Hunger, aber keine Zeit zum Einkaufen? Ein kleiner Vorrat an SubitoFertiggerichten sorgt da stets schnell für Abhilfe. Die Gerichte – vom Reis Sweet & Sour über die Chäshörnli bis hin zum Risotto Parmigiano – schmecken nicht nur gut, sie sind auch alle schnell und einfach zubereitet. Subito Chäshörnli, 180 g, Fr. 2.70

Für die Knochen Dass Kalzium ein wichtiger Baustein von Knochen und Zähnen ist, weiss fast jedes Kind. Doch eine unausgewogene Ernährung, die Einnahme bestimmter Medikamente, das fortschreitende Alter sowie weitere Umstände können zu einem Mangel an Kalzium führen. Dann kann es sinnvoll sein, den zusätzlichen Bedarf an Kalzium mit einem entsprechenden Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen. Axamine Calcium Sticks enthalten das hochwertige organische Kalziumzitrat, das der Körper besonders gut aufnehmen und verwerten kann. Als ideale Ergänzung enthalten die Sticks die Vitamine D3 und K. Die Sticks können direkt und ohne Flüssigkeit eingenommen werden. Axamine Calcium Sticks, 24 Stück, Fr. 13.80


ALI TRÄGT DIE NEUE MANHATTAN SUPERSIZE FALSE LASH LOOK MASCARA, FARBEN DER EYESHADOW PALETTE 03 „MISSION TO MARS“ UND DEN NAIL POLISH 02, BEIDE AUS DER SUPERNOVA LIMITED EDITION.

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 05.02 BIS 11. 02. 2013, SOLANGE VORRAT AUF ALLE MANHATTAN PRODUKTE

NEU!

DER PUSH-UP EFFEKT FÜR WIMPERN!

EXPRESS YOURSELF!

CHECK OUT THE LOOK: WWW.MANHATTAN.DE JOIN US ON

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

MANHATTAN gibts in ihrer Migros


|

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

A

nton Hafner (76), Pensionier­ ter aus Merlischachen SZ, erzählt, warum er seit bereits 35 Jahren Yogakurse an der Klub­ schule Migros besucht.

|

KLUBSCHULE | 75

Ein halbes Leben Yoga Die Klubschule Migros bietet in der ganzen Schweiz ein vielfältiges Angebot für ältere Menschen an. Dabei sein lohnt sich, findet Anton Hafner.

Herr Hafner, schon fast Ihr halbes Leben sind Sie Yogaschüler an der Klubschule Migros. Was hat Sie damals bewogen, mit Yoga zu beginnen?

Ich hatte einen Beruf, der körperlich nicht anstrengend war. So wollte ich einen Ausgleich schaffen. Ich dachte, einmal pro Woche Bewegung tut gut. Was haben die Yogakurse bewirkt?

Ich war in den letzten 35 Jahren nie krank. Anflüge von Erkältungen habe ich dank Yoga mit speziellen Atemtechniken von mir ferngehal­ ten. Ich kann mich immer noch gut strecken, biegen und bin dank Yoga sehr beweglich. Wie ich sehe, sind Sie hier im Kurs als einziger Mann der Hahn im Korb.

Über die Jahre betrachtet gab es immer mal wieder Männer. Nur ich bin immer noch dabei. Ich gebe so schnell nicht auf. Wer aufgibt, hat schon verloren. Erinnern Sie sich an Ihre erste Yoga­ lehrerin?

Ja, sicher. Sie wurde 92 Jahre alt und blieb bis ins hohe Alter mobil. In den 35 Jahren hatte ich vier Lehrerinnen. Jede gestaltete den Unterricht etwas anders, aber alle waren sehr gut. Es gab aber auch Momente, in denen ich mich überwinden musste, um über­ haupt hinzugehen. Aber im Nach­ hinein fühlte ich mich immer wie neu geboren. Können Sie alle Übungen mitmachen?

Mein Alter setzt mir natürlich Gren­ zen. Den Lotussitz bekomme ich nicht mehr formvollendet hin.

Was geben Sie anderen mit auf den Weg?

Anfang Jahr sind die Kurse meist voll, weil die Teilnehmenden mit guten Vorsätzen kommen. Doch viele ge­ ben schnell auf. Sie sollten an einer Sache dranbleiben. Es lohnt sich! Interview: Anette Wolffram Eugster Bild: Daniel Winkler

Dank Yoga an der Klubschule Migros beweglich bis ins hohe Alter: Anton Hafner (76) aus Merlischachen SZ.

Kurse für ältere Personen Die Klubschule Migros ist die grösste Weiterbildungs­ einrichtung der Schweiz. 450 000 Menschen besuchen jedes Jahr einen Kurs oder eine Weiterbildung an den 50 Standorten. es stehen mehr als 600 angebote zur auswahl. Die Klubschule Migros überzeugt mit qualitativ hochstehenden angeboten und einem sehr guten Preis­Leistungs­Verhältnis.

Folgende Kurse unterstützen Ihre Gesundheit und helfen, bis ins hohe alter mobil zu bleiben: Hatha Yoga, Rückentraining, Pilates, Gymnastik besuchen Sie den gewünschten Kurs in der Klubschule Migros in Ihrer Nähe. Die Kurse werden vorwiegend vormittags oder nachmittags angeboten. Telefon 0844 844 900 oder www.klubschule.ch


SCHAUFENSTER 76 |

|

NONFOOD

|

NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Für die Nacht

Schützt rotierend

* In grösseren

Rot ist nicht unbedingt die Farbe von schüchternen Frauen. Das zweiteilige Nachtwäscheset von Ellen Amber ist aus Satin, mit einer Spitzenbordüre eingefasst. Spaghettiträger und V-Ausschnitt betonen das aparte Dekolleté. Zum Set gehört ein Morgenmantel. Ellen Amber DamenNachthemd, 2-teilig, rot, Fr. 49.80*

Filialen erhältlich.

* In grösseren

Die rotierende Turbine wird bei jedem Betätigen der Spülung aktiviert und sorgt so für eine optimale Vermischung von Wasser und Aktivwirkstoffen. Schützt das WC vor Schmutz- und Kalkablagerungen. Hygo WC Maximum Turbo, 38 g, Fr. 3.60*

Filialen erhältlich.

Frisch und frech Heizt ein und lindert Verspannungen im Nacken-, Schulter- oder Kreuzbereich können äusserst unangenehm sein. Das Axanova-Power-Gel lindert Schmerzen und löst Verspannungen durch eine intensiv spürbare Wärmeeinwirkung. Tipp: mit kleiner Dosierung beginnen. Axanova Power Gel, 50 ml, Fr. 14.80* * In grösseren Filialen erhältlich.

Frisiert professionell

Duftet verführerisch Die junge Essence-Linie gibts in drei verschiedenen Düften: Spring, der Duft der warmen Sonnenstrahlen, Summer Rain, so erfrischend wie das Gefühl eines Sommerregens, und Candy Shop, für alle, die ihre Träume leben. Süss, sinnlich und wundervoll. essence, z.B. like a day in a candy shop, 50 ml, 9.80* * In grösseren Filialen erhältlich.

Die Paddle-Gummikissenbürste wirkt glättend, gleitet sanft durchs Haar und massiert zugleich schonend die Kopfhaut. Dank grosser Bürstenfläche hervorragend geeignet für schonendes und wirkungsvolles Ausbürsten, Formen und Frisieren der Haare. Professional Hair Paddle Haarbürste, Fr. 14.90 * In grösseren Filialen erhältlich.


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

SCHAUFENSTER

|

NONFOOD | 77

RAPPENSPALTE

John Prakesh (33), Frontmann und Sänger der Schweizer Hardrockband Shakra, veröffentlichte mit seinen Mitmusikern am 11. Januar das neue Studioalbum «Powerplay». John Prakesh, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Für die Haare

Für Fans

Syoss ist eine hochwertige, professionelle Haarpflegelinie für zu Hause. Das neue Tiefenpflege-Öl-Shampoo wirkt gegen trockenes, struppiges Haar. Ergänzt wird das Shampoo durch eine Spülung und eine Micro-Sprühkur. Die Pflegestoffe entfalten ihre Wirkung optimal mit der Wärme des Föhns. Syoss Oleo Intense Thermo Care Shampoo, 500 ml, Fr. 6.70*

Die Monster-HighPuppen sind der Gegenentwurf zur properen BarbieFamilie. Mädchen lieben die rotzfrechen Monster-Girls. Mit der Erweiterung des Sortiments kommen Fans voll auf ihre Kosten. Monster High Dance Class Puppen, je Fr. 29.80* * In grösseren Filialen erhältlich.

Wie es der Zufall will, habe ich bei der Migros ursprünglich Textilverkäufer gelernt und so mein erstes Geld verdient. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine erste Gitarre von Gibson Les Paul, Model Standard. Ich bekam sie geschenkt, als ich noch ein Teenager war. Zu viele Emotionen und Erinnerungen sind mit dieser Gitarre verbunden.

Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für Bücher. Ich bin eine echte Leseratte. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Natürlich die Förderung der Nachwuchskünstler in der Musikbranche. Ich glaube, wir haben sehr viele Talente in der Schweiz. Nur fehlt es oft an entsprechenden Mitteln, ein Talent zu fördern. Mit wem würden Sie auf Shoppingtour gehen?

* In grösseren

Nur alleine. Kurz und schmerzlos.

Filialen erhältlich.

Für die Nase Das Staubsaugerdeo Lemon sorgt dafür, dass es in der Wohnung beim Staubsaugen herrlich frisch nach Zitrone riecht. Die Perlen mit echtem Zitronenöl enthalten zudem einen Geruchsabsorber, der speziell gegen schlechte Gerüche im Staubsauger wirkt. So gehts: Beutel aufreissen, Perlen auf den Boden streuen, aufsaugen, fertig – reicht für sechs Wochen Frische. M-Fresh Staubsaugerdeo Lemon, 4 Beutel, Fr. 2.60* * In grösseren Filialen erhältlich.

Wofür würden Sie die letzten 100 Franken ausgeben?

Zusammen mit einer netten Begleitung ein indisches oder japanisches Dinner geniessen. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Wenns im Leben mal nicht so rund läuft: M-Budget-Schoggi kaufen und geniessen. Das lässt die Glückshormone fliessen und kostet wenig. Interview: Eugen Baumgartner


SAISONKÜCHE 78 |

|

CLOwN DIMITRI

|

NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Unterstützung moralischer Art: Dimitri verfolgt aufmerksam, wie «Saisonküche»Köchin Erica Bänziger in drei Kochtöpfen Polenta rührt.

Beim Clown zum Zmittag

Die Küche ist nicht Dimitris Bühne, aber Gäste empfängt er gern. Das Migros-Magazin kochte für ihn Polenta, er deckte den Tisch.


|

SAISONKÜCHE

migros-magazin | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

cLoWn Dimitri | 79

D

ie Sonne hat sich an diesem Wintermorgen im hinteren Centovalli noch nicht gezeigt. Dennoch winkt ein gut gelaunter Dimitri (77) aus einem der oberen Fenster seines Hauses in Borgnone TI. «Ihr seid zu früh», ruft er herunter, mit seinem legendären, breiten Lachen im Gesicht. Kurze Zeit später öffnet Dimitri die Tür und führt «Saisonküche»-Köchin Erica Bänziger in die geräumige Küche. «Die war nicht immer so gross, die ist erst nach dem Anbau vor zehn Jahren entstanden», erzählt Dimitri. Nachdem die Küche vergrössert wurde, hatte nicht nur der alte, aber noch funktionierende Holzofen Platz, sondern auch ein moderner Gasherd mit fünf Flammen und ein Backofen in professioneller Breite.

in Dimitris garten lebt eine ganze elefantenherde Während die Köchin alle Zutaten für die Tessiner Polenta auf den Tisch stellt, presst Dimitri schnell noch Orangen aus und bringt seiner Frau den Saft nach oben. «Sie ist gestürzt und trägt den Arm im Gips», sagt er besorgt und verschwindet. Dann aber ist Dimitri ganz für seine Gäste da. Zeit für einen Spaziergang durch den Garten. Die Gemüsebeete sind in langen Terrassen angelegt, Reste von Fenchel und Lauch — von Raureif überzogen — stehen als letzte Zeugen einer guten Ernte da. In der Casa Dimitri wird viel Gemüse selbst angebaut. «Wir essen sehr wenig Fleisch», erläutert der Clown. Auf dem fast parkähnlichen Anwesen gibt es überall etwas zu entdecken. Aussergewöhnlich und auffallend: die

grossen Elefanten. Die Dickhäuter haben Dimitri schon immer fasziniert. Eine seiner ersten Nummern im Circus Knie 1970 war sogar eine Elefantennummer. Dimitri sammelt Elefanten, kleine und fast lebensgrosse. «Den hier aus Granit habe ich in China anfertigen lassen. Der musste mit dem Helikopter hier hochgeflogen werden», erzählt er. Nur ein Elefant kam über die Strasse. «Den haben meine Schüler im Theater aus Papiermaché für mich gemacht. Ich habe ihn plastifizieren lassen. Er wäre sonst bei Regen aufgeweicht.» Der Clown tätschelt den riesigen Elefanten, den er selbst bunt bemalt hat. Zurück im Haus, fallen Bodenvasen, kleine Keramikobjekte und Krüge auf, die von Dimitris ursprünglich erlerntem Beruf als Töpfer zeugen. Aus der Küche riecht es bereits fein nach Pilzen. Köchin

Aufgetischt ■ Was haben Sie auf Vorrat? Das müssen Sie meine Frau fragen. Aber eines ist immer reichlich vorhanden: unser eigenes Olivenöl. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Ich koche etwa zehn Mal pro Jahr – wenn meine Frau nicht da ist. ■ Kochen ist für Sie … … geniessen, was andere schön gekocht haben. ■ Was würden Sie nie essen? Zwiebeln und Knoblauch. Schon als Kind wurde mir übel davon. ■ Mit wem würden Sie gerne mal essen gehen? Mit Simonetta Sommaruga.

! Die Salbeiblätter werden auseinandergezupft, bevor sie in Olivenöl knusprig frittiert werden. ! Polenta wird stets in die kochende Bouillon gegeben. Dann heisst es: rühren, rühren, rühren. ! Frische Champignons und Kräuterseitlinge hat Dimitri gern. Getrocknete Steinpilze sind ideal, wenn man keine frischen Pilze hat.


|

SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

Erica Bänziger rührt fleissig in den Töpfen. Die Polenta braucht noch ein paar Minuten, aber die Pilze brutzeln schon in der Pfanne – ohne Zwiebeln und Knoblauch, ganz alla Dimitri.

|

CLOWN DIMITRI | 81

Polenta mit Pilzen alla Dimitri

Pilzchen für die Liebste und Schoggi für die Gäste Punkt zwölf Uhr muss das Essen fertig sein, sonst kann Dimitri nicht rechtzeitig proben. Da ist er streng mit sich. Dimitri ist Perfektionist, es muss alles stimmen. Bei seiner neuen Tour, die im März im KKL startet, ist der Name Programm: «Highlights aus 55 Jahren» vereint das Beste aus seinem bisherigen Schaffen. Wer schon von Kindesbeinen an sein komisches Talent auslebt, gewinnt den Menschen schnell einen Lacher ab, oder? «Es ist nicht leicht, die Leute zum Lachen zu bringen. Jedes Publikum ist anders, von Land zu Land unterschiedlich. In den USA war es viel offener als in anderen Ländern.» Ein Clown zeichnet sich durch seine zeitlose Komik aus — anders als ein Kabarettist oder Comedian. «Ein Clown hat auch immer etwas Poetisches», sinniert Dimitri und deckt andächtig den Tisch. Mag er auch selten den Kochlöffel schwingen, liegt ihm das Wohl seiner Gäste umso mehr am Herzen. Hat jeder ein Wasserglas, fehlt noch eine Serviette? Dann ist der Tisch gedeckt, die Polenta fertig — Mittagessen! Und zwar pünktlich. Als seine Frau Gunda fast aufgegessen hat, springt er auf und steht mit der Pfanne neben ihr: «Noch Pilzchen, Liebes?» Sie lächelt und greift zu. So sieht Liebe aus, auch nach über 50 Jahren. Nach dem Essen müssen alle sitzen bleiben. «Wer mag einen Kaffee?», fragt Dimitri, ganz der perfekte Gastgeber. Kurz danach bringt Dimitri auch noch drei Kartons mit Schokolade. «Ich habe Schoggi gern», sagt Dimitri. Genauso gern wie Gäste im Haus. Text: Claudia Schmidt Bilder: Claudio Bader

www.clowndimitri.ch Vergünstigte Tickets: www.migros.ch/cumulus

ZUTATEN ca. 1,8 l Gemüsebouillon 500 g grobe Polenta, z.B. rossa oder corvina 4 EL Olivenöl 100 g Butter 1 Bund Salbei Sbrinz nach Belieben Pilze: 1 Bund glattblättrige Petersilie 500 g gemischte Pilze, z.B. Champignons, Austernpilze, Kräuterseitlinge 2 EL Olivenöl Kräutersalz Pfeffer

ZUBEREITUNG 1. Bouillon aufkochen. Polenta einrieseln lassen. 1 EL Öl beigeben und unter Rühren aufkochen. Polenta unter gelegentlichem Rühren bei kleiner Hitze 60–90 Minuten köcheln lassen, wenn nötig etwas Wasser beigeben. 2. Für das Pilzragout Petersilie hacken. Pilze putzen und vierteln. Im Öl rundum 5–8 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie beigeben und mischen. 3. Zum Servieren Salbeiblätter in 3 EL Öl rundum kurz anbraten. Butter unter die Polenta rühren. Polenta mit Pilzen und Salbei anrichten. Nach Belieben Sbrinz dazu servieren. TIPPS Nach Belieben die Polenta zweifarbig zubereiten. Dazu je eine Hälfte Polentagriess in einer Hälfte der Bouillon kochen. Dieses Rezept kann mit jeder groben Polenta zubereitet werden. Polenta rossa oder corvina sind im Tessin in der Migros, in der Deutschschweiz im Delikatessgeschäft erhältlich. Dimitri geniesst die Polenta in den Sommermonaten mit einem Ratatouille.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–

Für 4 Portionen Zubereitung ca. 30 Minuten + 90 Minuten Kochzeit Pro Portion ca. 16 g Eiweiss, 41 g Fett, 86 g Kohlenhydrate, 3250 kJ/780 kcal


e! i S n e r e i t i f o r P

Jeder 6. ChรถrbliSnack gratis! tlich n e h c รถ W nde l e s h c e w ChรถrbliSnacks


|

ihre region

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

MIGROS OSTSCHwEIZ | 83

AdR-Produkt der Woche Die Rudolf Schär AG in Thal hat sich unter anderem mit Schinkenspezialitäten einen Namen gemacht. Eine davon ist der Saftschinken mit Pfeffer. Er ist zurzeit zum Aktionspreis von Fr. 22.50 statt 32.50 pro Kilogramm erhältlich.

Klubschul-Angebot Der Kurs Einstieg in die digitale Fotografie bietet Gelegenheit, die eigene Kamera optimal zu nutzen und sich grundlegend mit Digitalfotografie zu befassen. Ein Folgekurs ist dem Thema digitale Bildbearbeitung gewidmet. Vertiefte Auseinandersetzung mit Fotografie bietet die gestalterische Weiterbildung M-Art Fotografie mit Diploma ECTS in Winterthur.

www.ausderregion.ch

OSTSCHwEIZ

Alle Kursangebote auf: www.klubschule.ch

Vielfältige Möglichkeiten

Wer Detailhandelsfachmann / -fachfrau werden möchte, hat in der Migros ostschweiz in zehn verschiedenen Branchen die Chance, eine Lehre zu absolvieren. Infoanlässe

Vom Metzger bis zur Detailhandelsfachfrau Nahrungs- und Genussmittel: Die Detailhandelsberufe der Migros Ostschweiz sind vielfältig.

Die Migros Ostschweiz präsentiert ihre Lehrberufe an folgenden Informationsanlässen: ! Mittwoch, 20. Februar, 14 Uhr, Klubschule Winterthur ! Mittwoch, 6. März, 14 Uhr, Betriebszentrale Gossau ! Mittwoch, 27. März, 14 Uhr, Klubschule Chur Anmeldung unter www.migros-ostschweiz.ch > Berufsbildung.

R

und 200 Lernende treten jedes Jahr ihre Lehrstelle bei der Migros Ostschweiz an. In 20 verschiedenen Berufen hilft sie beim Einstieg ins Erwerbsleben. Alleine im Detailhandel werden Nachwuchskräfte in zehn verschiedenen Branchen ausgebildet. Die meisten dieser Lernenden arbeiten in der Branche Nahrungs- und Genussmittel. Fleischwirtschaft, Haushalt, Textil und Flowers sind die weiteren Branchen in den Supermärkten der Mi-

gros Ostschweiz. Auch die Fachmärkte Do it + Garden Migros, OBI-Baufachmärkte, Micasa, SportXX und Melectronics bilden Nachwuchskräfte aus. Dabei profitieren die Lernenden nicht nur von einer professionellen Betreuung und internen Weiterbildungen, sondern auch von sechs Wochen Ferien pro Jahr und weiteren attraktiven Zusatzleistungen. Die gute Nachricht für alle Jugendlichen, die auf den Sommer 2013 eine

Lehrstelle suchen: Die Migros Ostschweiz bietet noch in allen genannten Branchen Ausbildungsplätze an. In den Branchen Fleischwirtschaft sowie Nahrungs- und Genussmittel werden auch Detailhandelsassistenten und -assistentinnen ausgebildet. Text: Natalie Brägger

Weitere Infos zu den Ausbildungsberufen sowie die Möglichkeit der Online-Bewerbung stehen unter www.migros.ch/berufsbildung zur Verfügung.


IHRE REGION 84 |

|

MIGROS OSTSCHwEIZ

|

NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Marketing und Betriebswirtschaft gehören dazu: Esther Weiss lernt im Lehrgang PersonalTrainerin viel Nützliches für ihr Geschäft.

Walking ist eine Möglichkeit für Bewegung – und

Auch ein Bewegungsprofi lernt nie aus

S

Die Klubschule Migros Ostschweiz bildet zum ersten Mal Personal Trainer/innen aus. Kursteilnehmerin Esther Weiss erzählt von ihren Erfahrungen.

eit September 2012 bietet die Klubschule Migros Ostschweiz im Center Winterthur die Aus- und Weiterbildung PersonalTrainer/in mit Diploma als Pilotkurs an. Eine der Teilnehmenden ist die 47-jährige Esther Weiss aus Nürensdorf. Die gelernte Kauffrau verfügt über eine beachtliche Aus- und Weiterbildung im Bewegungs- und Sportbereich. Als AquaPower Instruktorin mit Ausbildung Wasser Rheumaliga, Nordic-Walking-Instruktorin, Rückentrainerin 1, Vitaltrainerin, Erwachsenensportleiterin esa BASPO / inklusive Fachqualifikation Wasserfitness erwirbt sie nicht nur die Ausbildung zur Personal Trainerin an der Klubschule Migros, sondern auch das SVEB-Zertifikat (Erwachsenenbildung) Stufe 1. Vorbildung im Bewegungsbereich ist eine wichtige Voraussetzung für den Besuch des Lehrgangs PersonalTrainer/in mit Diploma, richtet er sich doch an Bewegungsprofis. Gefragt, welche Erkenntnisse ihr die Ausbildung zur Personal Trainerin ver-

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS OSTSCHWEIZ, 9201 Gossau, Tel. 071 493 24 51.


|

ihre region

Migros-Magazin | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

|

Migros ostschweiz | 85

Personal Trainer motivieren, beraten und betreuen ihre Kunden individuell.

Praxisnahe Aus- und Weiterbildung Die Ausbildung PersonalTrainer/in mit Diploma umfasst insgesamt 96 Lektionen, davon 56 Lektionen Fachwissen in: ! Selbst- und Sozialkompetenz ! Gesundheitsförderung / Prävention ! Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse im Trainingsalltag ! Trainingspraxis

nicht nur Beruf, sondern auch ein grosses Hobby von Esther Weiss.

Diese vier Ms sind wichtig: Man muss Menschen mögen Esther Weiss mag es, einen Pilotlehrgang zu besuchen, in dem Branchenspezialisten unterrichten. «Das macht Sinn», sagt sie, «sind doch Fachgebiete und UnE-Mail: mireg@gmos.ch

terrichtsmethoden sehr unterschiedlich.» Im Oktober 2013 startet der Kurs PersonalTrainer/in mit Diploma erneut an der Klubschule in Winterthur. Wem empfiehlt Esther Weiss diese Ausbildung? «Wichtig sind die vier Ms: Man muss Menschen mögen! Und sich mit Leidenschaft mit Bewegung und Gesundheit auseinandersetzen, gerne Trainingspläne ausarbeiten und flexibel sein – nicht nur zeitlich.» Jetzt arbeitet sie an ihrer Diplomarbeit, erstellt einen Businessplan und eine Fallstudie. Trotzdem findet sie noch Zeit für eine ihrer vielen Lieblingssportarten, von denen sie sagt: «Joggen ist gut für Körper und Geist, eine Bergtour zu machen sensationell. Nordic Walking fasziniert mich immer wieder, AquaFitness ist für mich eine der genialsten Sportarten. Yoga bringt mich zu mir selbst, Rückentraining tut gut, Marathon laufen bringt Glücksgefühle!» Text: Theres Roth-Hunkeler

40 Lektionen widmen sich den Themen Marketing und Betriebswirtschaftslehre. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Absolventen das Diploma PersonalTrainer/in der Klubschule Migros und können sich beim Schweizerischen Personal Trainer Verband anmelden. www.klubschule.ch

Bilder: Natalie Brägger

mittle, antwortet Esther Weiss: «Ich gewinne neue Einsichten im Bereich Sozialkompetenz. Besonders fasziniert mich das Thema Burnout, aber auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Mensch und Training sprechen mich an. Hilfreich ist, dass wir einen Businessplan für ein eigenes Geschäft erstellen, aber auch Trainingspläne und alles, was dazu gehört. Als Geschäftsführerin einer Unternehmung im Bewegungsbereich kann ich von der praxisnahen Aus- und Weiterbildung profitieren.» Ihr gefalle, dass neben dem Bewegungsbereich auch Themen wie Selbst- und Sozialkompetenz, BWL, Unternehmensgründung und -förderung sowie Marketing und Recht Schwerpunkte seien.


IHRE REGION 86 |

|

MIGROS OSTSCHWEIZ

|

NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Für engagierte Grossmütter Die Frauen der heutigen Grossmütter-Generation leisten einen grossen Beitrag zum Gelingen der Generationenbeziehungen. Das Migros-Kulturprozent fördert mit dem Projekt GrossmütterRevolution bestehende oder sich bildende Netzwerke dieser Generation. Am 7. und 8. März treffen sich Interessierte zur 4. Frühlingstagung der GrossmütterRevolution im Tagungszentrum Herzberg auf der Staffelegg im Kanton Aargau. Die Teilnehmerinnen können an Workshops zu Themen wie Wohnformen im Alter, Frauenfreundschaften, Alleinleben, Generationenprojekte und Scheidungsgrosseltern aktiv mitarbeiten. Informationen und Anmeldung: www.grossmuetter.ch

Grossmütter von heute engagieren sich aktiv.

Süsse Fasnachtszeit

Die Hausbäckereien der Migros Ostschweiz stellen passend zur Saison wieder Berliner, Berlinerzöpfli und Schenkeli her. stehen aus dem genau gleichen Teig wie die herkömmlichen Berliner, enthalten aber keine Füllung. Nicht fehlen dürfen zur Fasnachtszeit die Schenkeli. Auch diese werden in St.Fiden täglich frisch hergestellt. In Migros-Filialen ohne Hausbäckerei stammen diese Köstlichkeiten von der Jowa AG.

Rahel Rajakumaran aus der Hausbäckerei St.Fiden stellt mit Freude Berliner, Berlinerzöpfli und Schenkeli her.

Text: Natalie Brägger

Die Toten Hosen in der AFG Arena

Besuchen die Ostschweiz: Die deutsche Punkband Die Toten Hosen.

Vergangenen Sommer wurden Die Toten Hosen am Openair St.Gallen gefeiert, nun kommt die Rockband aus Deutschland zurück in die Ostschweiz. Am 9. Juni gibt sie in der AFG Arena

St.Gallen ein Konzert. Organisator dieses Anlasses ist die FC St.Gallen Event AG. Die Migros Ostschweiz unterstützt dieses erste Konzert einer Band in der AFG Arena als Partnerin.

Sponsoring by Die Toten Hosen, Sonntag, 9. Juni, AFG Arena, St. Gallen, www.fcsg.ch

Bilder: Natalie Brägger, zVg, Carla Meurer

B

etritt man zurzeit eine der 23 Hausbäckereien der Migros Ostschweiz, so schlägt einem der feine Duft von Fasnachtsgebäck entgegen. So auch in der Hausbäckerei St. Fiden in St.Gallen. Rahel Rajakumaran stellt dort in der Fasnachtszeit bis zu 3000 Berliner täglich frisch her. Und das ist gar nicht so einfach: Geht der Hefeteig zu fest auf, sind die Berliner zu gross und kleben beim Backen aneinander, lässt man den Teig zu wenig aufgehen, wird das Gebäck nicht so luftig wie gewünscht. Ausserdem müssen die Berliner im Öl rechtzeitig gewendet werden, damit sie nicht zu dunkel werden. Doch Rahel Rajakumaran hat in dieser Sache Fingerspitzengefühl: Seit 15 Jahren arbeitet sie in verschiedenen Hausbäckereien der Migros. Für alle Süssigkeiten-Liebhaber, die mit der Konfitüre in den Berlinern wenig anfangen können, produzieren die Hausbäckereien Berlinerzöpfli. Sie be-


TULPEN AUS AMSTERDAM. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.2. BIS 11.2.2013 ODER SOLANGE VORRAT

Wichtig bei der Pflege von Tulpen: Stiele nur 5 cm tief ins Wasser einstellen.

11.60 statt 14.50

Tulpen in verschiedenen Farben Bund à 20 Stück

6.15 statt 7.70

Tulpen gefranst Bund à 7 Stück

6.–

statt 7.50

Tulpen Harlekino Bund à 7 Stück

14.20 statt 17.80

Tulpenstrauss in 2 verschiedenen Farben pro Strauss

11.60 statt 14.50

6.–

statt 7.50

Tulpen in verschiedenen Farben Bund à 10 Stück Genossenschaft Migros Ostschweiz

Französische Tulpen Sélection Bund à 7 Stück

6.150 statt 7.7

Tulpen gefüllt Bund à 7 Stück


Ausbildung Vorbereitung auf eine aussergewöhnliche

Rekrutenschule

Übergewicht, Bluthochdruck, Stress, hohes Cholesterin, Diabetes? 1 Woche ab CHF 998.-

Weg mit überflüssigen Kilos

Ziele eines Aufenthaltes

Spezial Wochen

Entgiften und vitalisieren Sie Ihren Körper. In einer Vitalkur- und Kurswoche lernen Sie Übergewicht, Bluthochdruck, zu hohes Cholesterin, Diabetes sowie Erschöpfungs- und Müdigkeitszustände in den Griff zu bekommen. Sie erzielen schon nach kurzer Zeit überzeugende Fortschritte.

• rasch & gesund Depotfett • abbauen • Cholesterinwerte reduzieren • Körper entgiften & vitali• sieren • körpereigene Abwehrkräfte • • gezielt stärken • dauerhafte Erfolge erzielen, • auch zu Hause

Die intensiv Kur-/Kurswoche beinhaltet sechs Übernachtungen im DZ, EPD-Ernährungsprogramm, Getränke und Kurse, Benutzung Whirlpool, Tepidarium usw. (exkl. diverse Therapien und Massagen im Haus). 1 Woche ab CHF 998.statt CHF 1‘242.-

«Mein Leben wurde durch den Seeblick viel leichter»

Dies ist die Aussage von vielen Hilfesuchenden. Schuld am Misserfolg hat der sogenannte Jo-Jo-Effekt, das Zusammenspiel von Verhaltensmustern und körperlichen Grundbedürfnissen. Die daraus entstehende Negativwirkung wird unterschätzt, denn sie erschwert die Behandlung ernährungsabhängiger Störungen. In einer intensiv Vitalkur- und Kurswoche wird Ihnen gezeigt, wie Sie dank der EPD-Ernährungstherapie diese Probleme lösen und auch zu Hause im Alltag Erfolge erzielen können.

Anna Wulz: «Ich war unglücklich mit meiner Figur, habe mich falsch ernährt und wollte meine Heisshungerattacken in den Griff bekommen. Bereits während der siebentägigen Kurwoche habe ich fünf Kilo abgenommen. Durch die Vorträge im Seeblick habe ich viel über Ernährung gelernt und hatte einige AHA-Erlebnisse, so konnte ich mein Gewicht zu Hause weiterhin senken und hatte nach drei Monaten sogar 15 Kilo weniger!»

Buchen Sie jetzt

!

«Erfolglos habe ich mich von Diät zu Diät gehungert»

Ihre intensiv Kur-/Kurswoche □ Sa. 09.02. - Fr. 15.02.13 □ Sa. 16.02. - Fr. 22.02.13 □ Sa. 23.02. - Fr. 01.03.13 □ Sa. 02.03. - Fr. 08.03.13 □ Sa. 09.03. - Fr. 15.03.13 □ Mein Wunschtermin: ______________________ □ senden Sie mir bitte kostenlose, unverbindliche Unterlagen und Referenzbeispiele zu. Name _________________ Adresse ________________ Telefon ________________ Email _________________

Fachkurhaus und Ausbildungszentrum Seeblick | 8267 Berlingen | Telefon 052 762 00 70 oder 071 666 83 40 | info@seeblick-berlingen.ch | www.seeblick-berlingen.ch

Funkaufklärer <wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2NDQwsQQACK2DJg8AAAA=</wm>

Kursbeginn jederzeit Kostenlos Moderner Fernkurs Überall in der Schweiz <wm>10CFWLMQ6DMBAEX3TW7t0am1wZ0SEKRO8mSs3_KwJdpNlmtLOuWQuevZftWPYkKFmQ0JyMqfTeM8Ci8LknneGgvyj3EBv_CpMaAxj3x25iUOYwYaDW8ev9cU60cn6-F8GPX2aCAAAA</wm>

Vordienstliche Ausbildung im Bereich der EKF im Auftrag der Schweizer Armee ILT-Schule 8048 Zürich Tel. 044 431 77 30 und 031 921 22 31 www.ilt.ch www.armee.ch/EKF

Ferien

Leukerbad Winter/ /Herbst Frühling 2013 2010 Top Sommer Angebote ab 6. Januar bis 26. Mai 2013 ab4.4.Juli Januar bisNovember 30. April 2009 ab 20102009 bis 21. 2010

Hotel Alpenblick Hotel Alpenblick

direkt neben dem Burgerbad direkt neben dem Burgerbad www.alpenblick-leukerbad.ch www.alpenblick-leukerbad.ch alpenblicklbad@bluewin.ch alpenblicklbad@bluewin.ch Tel. 027/4727070, Fax 027/4727075 Tel. 027/4727070, Fax 027/4727075 3954 Leukerbad 3954 Leukerbad 3 Übernachtungen mit Halb-Pension

33 Eintritte Übernachtungen mit Halb-Pension Burgerbad, inklusive Sauna und Benutzung der Bergbahn 3Dampfbad, Eintritte freie Burgerbad Leukerbad Plus CardGemmipass 1Gemmi, Retourfahrt Bergbahn Fr. 396.– pro Person Fr. 375.– pro Person mitmit Halb-Pension 55 Übernachtungen Übernachtungen Halb-Pension 5 Eintritte Burgerbad, inklusive Sauna und 5Dampfbad, Eintritte freie Burgerbad Benutzung der Bergbahn 1Gemmi, Retourfahrt Bergbahn Leukerbad Plus CardGemmipass Fr. 625.–pro proPerson Person Fr. 660.–

7 Übernachtungen Übernachtungen Halb-Pension mitmit Halb-Pension inklusive Sauna und 77 Eintritte EintritteBurgerbad, Burgerbad Dampfbad, freie Benutzung der Bergbahn 1 Retourfahrt Bergbahn Gemmipass Gemmi, Leukerbad Plus Card Fr. 845.– pro Person Fr. 896.– pro Person

Einerzimmerzuschlag auf alle ArrangeEinerzimmerzuschlag auf alle Arrangements Fr. 10.– pro Tag. ments Fr. 10.– pro Tag. Die grösste alpine Thermalbadeanlage Europas steht unseren Gästen am Anreisetag ab 12.00 Uhr mittags zur Verfügung! (ausgenommen Abreisetag)

KANADA, Ranchaufenthalt mit Englischschule, Reiten, Fischen, Kanufahren, Campen, Ausflüge usw. www.camelshump.ca


AKTION

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.2. BIS 18.2.2013, SOLANGE VORRAT

Wirkende Pflege in bewährter Kneipp Qualität.

3 FÜR 2

1320.8.700 statt

Triopack n Mandelblüte en ch Dus 3 x 200ml

17.50

1215.–.80

statt 25.–

Duopack Mandelblüten Intensivcremen 2 x 50ml

statt

Duopack Mandelblüten Handcreme 2 x 75ml

Kneipp gibts in Ihrer Migros und bei LeShop.ch

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 05.02. BIS 11.02.2013 ODER SOLANGE VORRAT

Limited Edition

6.90 statt 8.20

Smarties Mini Duo-pack

6.50

Smarties k Dosen Trio-pac

5.00

Smarties Riesenrol le Duo-pack ROSA

2 x 17 0g

3x 70 g

2 x 21 6g

Smarties gibts in Ihrer Migros


Türkei Rundreise

6 Reisetage inkl. Halbpension ab CHF

f e n ! en f i r g e b in ung

Al le s" Hotels

b Zürich " Flug aHalbpension "

695.–

tig " Besich itung " Reisele

Istanbul

Unsere Spitzenleistungen !

! Flüge ab/bis Zürich mit Pegasus Airlines ! Rundreise gemäss Programm im modernen Reisebus ! Alle im Programm erwähnten Besichtigungen inklusiv sämtlichen Eintrittsgeldern ! 7 Übernachtungen in ausgewählten 4 Sterne Hotels ! 7 x reichhaltiges Frühstücksbuffet ! 7 abwechslungsreiche Abendessen ! Begleitung durch unsere ausgezeichnete, ortsansässige, Deutsch sprechende Reiseleitung

Zeugen der Geschichte der abendländischen Kultur unter freiem Himmel...

Bursa Canakkale Troja Ayvalik Pergamon

Auf dieser fantastischen ReiMittelmeer se lernen Sie, nebst der pulsierenden Grossstadt Istanbul und der wunderschönen Gegend rund um das Marmarameer, weltberühmte und geschichtsträchtige Orte wie Troja und Pergamon kennen, mit ihren spannenden Mythen aus der Antike. Nirgendwo sonst finden Sie so viele faszinierende Zeugen der Geschichte der abendländischen Kultur unter freiem Himmel...!

Ideales Reisewetter: Im Sommer wird es sehr heiss, darum ist der Frühling, mit herrlichen Temperaturen um 20–25 Grad, geradezu ideal für eine Rundreise in der Türkei.

# Absolute Tiefpreise dank Direktverkauf # KostenlosesRücktrittsrechtinnerhalbvon7 Tagen nach erfolgter Buchung sind Mitglied im Schweizer Reisega# Wir rantiefonds

8-tägige Rundreise inklusiv Halbpension

#

Troja

.– ! HF 300

re n C bezahS ie s puang bis zum 2. Mreäisrz! h p Bei Buc ur den Aktions n ie S len

Daten & Preise p.P. im Doppelzimmer

Blaue Moschee, Istanbul

Reise 2813

Rundreise inkl. Halbpension

Normalpreis Rundreise

Aktionspreis Rundreise

04.03. – 11.03.13 11.03. – 18.03.13 18.03. – 25.03.13 25.03. – 01.04.13 01.04. – 08.04.13 08.04. – 15.04.13 15.04. – 22.04.13 22.04. – 29.04.13 29.04. – 06.05.13 06.05. – 13.05.13 13.05. – 20.05.13

995.– 995.– 995.– 1045.– 1095.– 1095.– 1095.– 1095.– 1145.– 1195.– 1195.–

695.– 695.– 695.– 745.– 795.– 795.– 795.– 795.– 845.– 895.– 895.–

Nicht inbegriffen: Annullierungskosten- und Reisezwischenfallversicherung CHF 35.– ! Reservationsgebühr CHF 15.– pro Pers. ! Einzelzimmerzuschlag CHF 249.–

1.Tag / Zürich-Istanbul: Flug von Zürich nach Istanbul. Begrüssung durch Ihre Reiseleitung am Flughafen. Anschliessend Orientierungsfahrt in der Altstadt und Transfer zum Hotel. Übernachtung in Istanbul. 2.Tag / Märchenhaftes Byzanz: Besuch der Hagia Sophia – einst die größte Kirche der Christenheit und heute bedeutendstes Meisterwerk der byzantinischen Kunst – ein Symbol für die atemberaubende Geschichte des religiösen Schmelztiegels Istanbul. Höhepunkt dieses Tages ist der Besuch der berühmten „Blauen Moschee, die als einzige Moschee sechs Minarette besitzt, die ihr ein königliches Aussehen verleihen. Am Nachmittag Besichtigung des Topkapi Palastes, der auf auf einem der sieben Hügel Istanbuls zwischen Goldenem Horn, Bosporus und Marmarameer liegt. 3.Tag / Istanbul – Canakkale: Wunderschöne Fahrt entlang des Marmarameeres und über die Meerengen der Dardanellen nach Canakkale. Die Stadt liegt am Rande der Dardanellen, die Meerenge, die den Asiatischen- vom europäischen Kontinent trennt. Çanakkale bildet den Anfang der türkischen Ägäis. Während einer Stadtrundfahrt zeigen wir Ihnen die Sehenswürdigkeiten von Canakkale. Übernachtung in Canakkale.

Sofort buchen bei VAC:

4.Tag / Canakkale – Troja – Ayvalik: Troja - kaum ein anderer Mythos hat die Menschen über Jahrtausende so bewegt und gefesselt wie Homers Dichtung über den trojanischen Krieg. Bis weit in die Spätantike wurden der Ort und seine sagenhaften Helden im römischen Reich hoch verehrt, bis seine Lage im Mittelalter in Vergessenheit geriet. Doch der Mythos Troja hielt weiter viele in seinem Bann und die Wiederentdeckung der Stadt durch Heinrich Schliemann 1871 gab der Geschichte wieder neuen Inhalt. Sie bestaunen heute die Trojanische Stadtmauer mit ihren Toranlagen, die Türme, Tempel und Heiligtümer, die der Menschheit über Jahrhunderte verborgen blieben. Weiterfahrt nach Ayvalik. Übernachtung in Ayvalik. 5.Tag / Ayvalik – Pergamon – Ayvalik: Fahrt entlang der Küste nach Bergama, dem antiken Pergamon. Spaziergang entlang der Akropolis von Pergamon, wo Sie das steilste Theater der Antike, Fundamente des Zeusaltars, Stadtanlagen, Tempel und die Reste der einst weltberühmten Bibliothek besichtigen. Sie war neben Alexandria die größte ihrer Zeit. Rückfahrt nach Ayvalik und Übernachtung. 6.Tag / Ayvalik – Bursa: Abfahrt nach Bursa mit Stadtrundfahrt in Bursa, der ehemaligen osmanischen Hauptstadt. Besichtigung der Ulu Moschee und des wunderschönen Seidenbasars. Übernachtung in Bursa. 7.Tag / Bursa – Istanbul – Süleymaniye Moschee – Ägyptischen Bazar: Abfahrt von Bursa nach Istanbul über die Bosporus-Brücke. Besichtigung der Süleymaniye Moschee, die als die schönste und eindrucksvollste Moschee Istanbuls gilt. Anschliessend geht es weiter zum Gewürz-Basar mit seinen orientalischen Düften und Farben. 8.Tag / Rückflug Istanbul – Zürich: Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich.

Montag bis Freitag 7h30 bis 20h und Samstag 8h bis 12h

✆ 0848 840 905

0848 14 25 36

oder die Profi–Line: Mo bis Fr 9–12h und 13h30–18h

www.net–tours.ch

Organisation und Durchführung: net– tours, Glattbrugg


LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

MIX | 91

IT’S A wILD wORLD Über ein Drittel der FacebookNutzer fühlt sich schlecht, wenn sie lesen, wie gut es anderen geht.

In der «Sin-City» wird geklotzt, nicht gekleckert

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Facebook macht unglücklich

Wer auf Facebook seine Erfolgserlebnisse verkündet, fühlt sich gut. Bei den Lesern hingegen wecken diese Meldungen Neid und Missgunst, sagt eine neue deutsche Studie.

T Bilder: Getty Images, Reto E. Wild

|

olle Ferien, neuer Job, frisch verliebt — wer gute Neuigkeiten hat, verbreitet diese gerne auch auf Facebook. Weniger toll finden das jene, die solche Erfolgsmeldungen lesen: Gemäss einer Studie der Humboldt-Universität Berlin und der Technischen Universität Darmstadt fühlt sich über ein Drittel der Facebook-Nutzer schlecht, wenn sie lesen, wie gut es anderen geht. «Neid ist ein unangenehmes Gefühl, hat aber durchaus einen Sinn», sagt Verena Kast (70). Die renommierte Schweizer Psychologieprofessorin und Autorin des Buchs «Neid und Eifersucht — Die Herausforderung durch unangenehme Gefühle», rät: «Verspürt man Neid, muss man überlegen, was dieses Gefühl von einem will, und sich dringend die Frage stellen: Mache ich genug aus mei-

nem Leben?» Denn wecken die Erfolge anderer bei einem Unzufriedenheit, deutet das darauf hin, dass mit der eigenen Situation etwas nicht stimmt. Das Bedürfnis, sich selber gut darzustellen, sei nämlich absolut menschlich, sagt Verena Kast. Und auch den in der Studie festgestellten Trend, auf Facebook vorwiegend die Sonnenseiten zu präsentieren, findet sie nicht schlecht: «Heute wird so viel gejammert, und so viele fühlen sich als Opfer — da ist es doch ganz gut, wenn auch einmal das Positive hervorgehoben wird.» Allerdings erstaunt es sie nicht, dass das Motto «Geteilte Freude ist doppelte Freude» im Internet nicht funktioniert: «Das geht nur im persönlichen Austausch mit Freunden — und auch da längst nicht immer.» Neid befällt uns unvermittelt und ungewollt, das heisst aber noch lange nicht, dass man sich auch neidisch verhalten muss. Im Gegenteil: «Neidisches Verhalten zerstört Beziehungen», warnt die Psychologin. «Stattdessen sollte Neid ein Anlass sein, das eigene Leben anzupassen, zu überlegen, was einem wirklich wichtig ist.» Die wirkungsvollste Anti-Neid-Formel laute ganz simpel: Ich habe ja selber genug. Text: Claudia Weiss www.migrosmagazin.ch

AUCH NEIDISCH? Wie reagieren Sie auf eine Schwemme positiver Facebook-Einträge bei Ihren Freunden? Die Umfrage.

Auch wenn man kein Zocker ist — ein Mal im Leben sollte man Las Vegas besuchen, die wohl verrückteste Stadt der USA. ■ Derzeit redet dort alles über das neueste Megaprojekt, das rund eine halbe Milliarde Franken verschlingt: Am weltberühmten Strip (Bild), wie der fast sieben Kilometer lange Las Vegas Boulevard genannt wird, entsteht unter dem Namen Linq auf 30 000 Quadratmetern ein Einkaufs-, Gastronomie- und Unterhaltungsparadies mit Casino und 168 Meter hohem Riesenrad, das mit 28 Kabinen für je bis zu 40 Personen selbst das London Eye in den Schatten stellt.

■ Wieder trendig ist Downtown Las

Vegas, wo die Geschichte der Stadt 1905 begann. Dort eröffnete Ende Oktober 2012 das Neon Museum mit über 150 Neonschildern die grösste Sammlung dieser Art. Die Freemont Street Experience entlang historischer Hotels und Casinos begeistert mit einem 70 Millionen Dollar teuren Dach aus Licht (12,5 Millionen LED-Lämpchen!) und Ton. In Downtown sind die Hotels (mein Favorit ist das «Golden Nugget») und Restaurants teils halb so teuer wie am Strip. ■ Gut zu wissen: In Las Vegas stehen rund 150 000 Hotelzimmer zur Auswahl. Mein Tipp: das brandneue Boutiquehotel Nobu am Strip mit 180 Zimmern. Dank dem neuen Terminal 3 hat der internationale McCarran Airport eine Kapazität von 53 Millionen Passagieren pro Jahr. Jährlich pilgern 40 Millionen Touristen nach Las Vegas.


AKTION ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5. 2. BIS 18. 2. 2013 ODER SOLANGE VORRAT

24.90

50%

Frontbox klein transparent 3er-Set

29.–

statt 58.–

Roller 6 mit Deckel hellblau/transparent 2er-Set

9.90 statt 15.–

Rangerbox A5 hellblau/transparent 2er-Set

9.90

11.80

Korb Rattanoptik A5 anthrazit (Kunststoff) 2er-Set Korb Rattanoptik A4 anthrazit (Kunststoff) 2er-Set 15.80

statt 12.80

Living Box 24 l Hellblau

18.–

l Creative Box 10 Nemo 3er-Set

WWW.ROTHO.COM

4.90

Creative Fun Box Nemo

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

Rotho gibts in Ihrer Migros


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

|

MIX | 93

5 FRAGEN

Jugendliche Morgenmuffel

Sollen Schweizer Schüler später mit dem Unterricht anfangen? Unbedingt, findet Christian Cajochen. Und eine Studie aus Basel gibt dem Biologen recht: Frühmorgens sind Jugendliche weniger leistungsfähig, denn sie sind vor allem am Abend aktiv. Christian Cajochen (48) ist Leiter der Abteilung Chronobiologie der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel.

1

Christian Cajochen, Sie als Chronobiologe – «Wissenschafter der Lebensrhythmen» – plädieren schon lange für einen späteren Schulanfang. Ist die Basler Idee ein guter Ansatz?

Ja, morgens zählt jede Minute, die Jugendliche länger schlafen können. Der Schulbeginn um 8 Uhr ist ein guter Schritt und wirkt sich gemäss einer Studie aus Basel bereits positiv aus. Könnte ich die Zeit festlegen, würde ich frühestens um 8.30 Uhr anfangen. Das wünschen gemäss einer Umfrage auch die meisten Jugendlichen, denn morgens sind ihre Leistungen messbar schlechter.

2

Warum sind die Jugendlichen morgens so müde?

Sobald junge Frauen die Menstruation und junge Männer den Stimmbruch haben, verschiebt sich ihr biologischer Rhythmus. Dann können sie gar nicht um 21 oder 22 Uhr einschlafen, sie haben ein starkes biologisches Wachsignal am Abend. Stehen sie morgens um 6 Uhr oder gar um 5.30 Uhr auf, um rechtzeitig in der Schule zu sein, müssen sie quasi in ihrer biologischen Nacht aus den Federn und schlafen zu kurz. Das ergibt bis Ende Woche ein enormes Schlafmanko.

Nein, bei ihnen heisst es eher «Abendstund hat Gold im Mund». Das Sprichwort passte früher gut für unsere Agrarwirtschaft. Für unsere Jugendlichen dagegen gibt es kein einziges gutes Argument, so früh aufzustehen. Im Gegenteil, sie profitieren in jeder Hinsicht von einem späteren Schulanfang. Streitthema späterer Schulbeginn: Das Basler Erziehungsdepartement kommt der Forderung ein Stück weit entgegen (www.tageswoche.ch).

3

Früher zu Bett hilft also überhaupt nicht?

Nein. Wir haben den Schlaf-WachRhythmus bei unterschiedlichen Jugendlichen gemessen: bei ländlichen und städtischen, bei Nachtmenschen und Morgenmenschen. Die Ergebnisse waren dieselben: Frühmorgens, in den ersten Schulstunden, waren alle weniger fit als später am Tag.

4

Für Jugendliche stimmt also «Morgenstund hat Gold im Mund» definitiv nicht?

5

Was sagen Sie zur Angst, besonders Gymnasiasten kämen zu kurz beim Schulstoff, wenn der Unterricht später beginnt?

Europaweit ist die Schweiz nach Polen jenes Land mit dem frühesten Schulbeginn, während angelsächsische Schulen viel später anfangen und doch nicht dümmere Jugendliche hervorbringen. Auch die finnischen Schulen fangen um 9 Uhr oder später an — und die haben bei der Pisa-Studie vorbildlich abgeschnitten. Interview: Claudia Weiss www.migrosmagazin.ch

IHRE MEINUNG Sollen Schüler am Morgen länger schlafen können? Oder sollte man hier hart bleiben?

SCHWEIZ IN LISTEN

Als wir noch Medaillen holten

Illustration: Anna Haas

Die erfolgreichsten Schweizer Skistars aller Zeiten: Im Moment tut es besonders gut, sich an glanzvollere Wintersportzeiten zu erinnern. Name Frauen 1. Erika Hess 2. Vreni Schneider 3. Anny Rüegg 4. Maria Walliser 5. Madeleine Berthod Männer 1. Pirmin Zurbriggen 2. Rudolf Rominger 3. David Zogg 4. Michael von Grünigen 5. Bernhard Russi

Zeitraum

Gold

Silber

Bronze

Gesamt

1980–1987 1987–1991 1934–1935 1987-1989 1954–1956

6 3 2 3 2

0 2 1 0 2

1 1 2 1 0

7 6 5 4 4

1985–1989 1936–1939 1931–1935 1996–2001 1970–1976

4 4 3 2 2

4 1 4 0 1

1 2 0 2 0

9 7 7 4 3

Quelle: «Die Schweiz in Listen – 2000 Antworten auf das Phänomen Schweiz», Hannes Bertschi, Faro im Fona Verlag, 2012; www.fona.ch


Südamerika Discovery

20 Tage inkl. An-/Rückreise

CHF 1‘390.-

reise Spezialp is rb buchba z 15. Mär

MSC Poesia ★★★★

MSC Orchestra ★★★★

Shopping, Tango & Gauchos in Argentinien Lebensfreude, Samba & BosaNova in Brasilien Ihr Schiff MSC Orchestra ★★★★ Die MSC Orchestra - das zweite Schiff der "Musica-Class"-Kreuzfahrtschiffe - begeistert durch eine perfekte Ausgewogenheit von Design, Komfort und Sicherheit. Luftige, offene Räume und der charakteristische italienische Stil machen die MSC Orchestra zu einem eleganten Pionier zukünftiger Planungen für den Bau von Kreuzfahrtschiffen.

Ideales Reisedatum Reise 1

24.10.2013 - 12.11.2013

Einmalige Aktionspreise Alle Preise pro Person in CHF

Innenkabine Kat.1-3

1‘390.-

Aussenkabine Kat.4-5

1‘490.-

Balkonkabine Kat. 6-8

1‘690.-

Balkonkabine Kat. 9-11

1‘790.-

Suite mit Balkon

2‘190.-

Kabinen zur Alleinbenützung auf Anfrage. Direktflüge mit Swiss auf Anfrage.

Busfahrt nach Genua inbegriffen! City Tour Sao Paulo inbegriffen! Rückflug nach Zürich inbegriffen!

Busfahrt nach Genua inbegriffen! City Tour Buenos Aires inbegriffen! Rückflug nach Zürich inbegriffen!

Ihr Reiseprogramm

Ihr Reiseprogramm

24.10.2013 - 12.11.2013

04.11.2013 - 25.11.2013

1.Tag Vor Mitternacht Busfahrt Schweiz-Genua 2.Tag Genua. Morgen zur freien Verfügung, Einschiffung, Auslaufen 18.00 3.Tag Marseille (Frankreich) 08.00-18.00 4.Tag Barcelona (Spanien) 09.00-18.00 5.Tag Auf See 6.Tag Lissabon (Portugal) 13.00-21.00 7.Tag Auf See 8.Tag Las Palmas (Kanarische Inseln) 11.0018.00 9.-13.Tag Erholung auf See 14.Tag Recife (Brasilien) 08.00-17.00 15.Tag Maceio (Brasilien) 09.00-16.00 16.Tag Salvador da Bahia (Brasilien) 09.0018.00 17.Tag Auf See 18.Tag Ilha Grande/Angra dos Reis (Brasilien) 12.00-18.00 19.Tag Santos (Brasilien) Ankunft 08.00. Nach der Ausschiffung Fahrt nach Sao Paulo und Entdeckungs Stadtrundfahrt endend am Flughafen. Abends Rückflug in die Schweiz. 20.Tag Vormittags Ankunft in Zürich.

1.Tag Vor Mitternacht Busfahrt Schweiz-Genua 2.Tag Genua . Morgen zur freien Verfügung, Einschiffung, Auslaufen 17.00 3.Tag Marseille (Frankreich) 08.00-18.00 4.Tag Barcelona 10.00-18.00 5.Tag Auf See 6.Tag Lissabon(Portugal) 13.00-20.00 7.Tag Auf See 8.Tag Funchal (Madeira) 08.00-17.00 9.-13.Tag Erholung auf See 14.Tag Recife (Brasilien) 09.00-18.00 15.Tag Maceio (Bra.) 08.00-17.00 16.Tag Salvador da Bahia (Bra.) 09.00-17.00 17.Tag Auf See 18.Tag Rio de Janeiro (Brasilien) 09.00-18.00 Tagesausflug Zuckerhut & Corcovado inkl. Lunch (fakultativ, +120.- CHF p.P.). 19.-20.Tag Auf See 21.Tag Buenos Aires, Nach der Ankunft Ausschiffung & Stadtrundfahrt. Nachmittag zur freien Verfügung. Abends Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Schweiz. 22.Tag Vormittags Ankunft in Zürich.

Nachprogramm Rio de Janeiro

Nachprogramm Buenos Aires

19.Tag Nach der Stadtrundfahrt Sao Paulo, Fahrt zum Flughafen und Flug nach Rio de Janeiro. Transfer und 2 Übernachtungen im Erstklass Hotel an der Copacabana 20.Tag Tag zur freien Verfügung. Fakultativer Tagesausflug Zuckerhut und Corcovado inkl. Lunch (+140.- CHF p.P.). 21.Tag Ganzer Tag zur freien Verfügung für individuelle Besichtigung dieser faszinierenden Metropole. Abends Transfer zum Flughafen und Rückflug via London in die Schweiz. 22.Tag Vormittags Ankunft in Zürich.

21.Tag Nach der Stadtrundfahrt, Fahrt zu Ihrem Hotel im Zentrum der Stadt. Rest des Tages zur freien Verfügung. Fakultatives Abendprogramm mit einer berühmten Tango Show(+CHF 88.- p.P.) 22.Tag Tag zur freien Verfügung. Fakultativer Ausflug in die Pampas mit Gaucho Barbeque (+CHF 120.- p. P.). 23.Tag Ganzer Tag zur freien Verfügung für individuelle Besichtigung und Shopping. Abends Transfer zum Flughafen und Flug in die Schweiz. 24.Tag Vormittags Ankunft in Zürich.

Optionale Verlängerung

Optionale Verlängerung

11.-14.November, 2013

+ CHF 480.-

+ 41 (0) 44 289 81 81

Mo - Fr: 09.00 - 12.30, 13.30 - 18.00 Uhr

24.-27.November, 2013

Ihr Schiff MSC Poesia ★★★★ An Bord dieses eleganten Schiffes erfahren Sie, was Luxus tatsächlich bedeutet: ein spektakulärer Wasserfall mit Brücken in der Eingangshalle, ein Zen-Garten in der Sushi Bar und ein wunderschönes Wellness-Zentrum. Ein Urlaub auf der MSC Poesia ist ein einzigartiges Erlebnis, an das Sie sich noch lange gerne zurückerinnern werden.

-

Ideales Reisedatum Reise 2 04.11.2013 - 25.11.2013

Einmalige Aktionspreise Alle Preise pro Person in CHF

Innenkabine Kat.1-3

1‘690.-

Aussenkabine Kat. 4-5

1‘790.-

Balkonkabine Kat. 6-8

1‘990.-

Balkonkabine Kat. 9-11

2‘090.-

Suite mit Balkon

2‘390.-

Kabinen zur Alleinbenützung auf Anfrage.

+ CHF 370.-

www.cruisetour.ch

General-Wille-Str. 10, 8002 Zürich info@cruisetour.ch

Inbegriffen: Busfahrt Schweiz-Genua, Kreuzfahrt inkl.Vollpension, alle Bordveranstaltungen, Hafentaxen, die im Programm erwähnten Stadtrundfahrten & Transfers, Flüge Eco. Klasse Sao Paulo resp.Buenos Aires-Zürich, Flughafentaxen. Nachprogramme: alle Transfers, Flüge, 2 Hotelübernachtungen inkl. Frühstück in Erstklass Hotels inbegriffen. Nicht inbegriffen: Persönliche Ausgaben an Bord, Service

Entgeld 7 Eur. p. P. /Tag, Landausflüge während der Kreuzfahrt, Annullationskosten Versicherung, Auftragspauschale CHF 20.- pro Person, maximal CHF 40.- (entfällt bei Buchung via www.cruisetour.ch)


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

|

MIX

| 95

NEUES VOM ZOO-DOKTOR

MEIN GARTEN

Schau mir in die Augen, Kleiner!

Anregende Sicht durch den Gartenzaun Gartenexpertin Haia Müller lässt Blicke wandern.

Schneeleopardenbub Indus reist in einen polnischen Zoo. Er soll dort für Nachwuchs sorgen. Vorher macht Zolli-Tierarzt Christian Wenker aber noch einen Augencheck. Christian Wenker untersucht die Augen des Schneeleoparden: Die Spaltlampe ermöglicht es ihm, Details im Sehorgan zu erkennen.

«

Zolli-Tierarzt Christian Wenker (44) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Bilder: Zoo Basel

Leise lässt die Tierpflegerin den Schieber einrasten. Nun befindet sich der zweieinhalb Jahre alte Schneeleopardenbub Indus allein in der Stallboxe. Noch bevor er dies so richtig bemerkt, habe ich ihm mit dem Blasrohr das Betäubungsmittel verabreicht. Nach wenigen Minuten schläft das 30 Kilo schwere Fellknäuel tief und ist für die Untersuchung bereit. Indus ist einer von drei jungen Schneeleoparden, die im April 2011 im Zoo Basel geboren wurden. Die Grosskatze lebt im zentralasiatischen Hochgebirge, vom Himalaya bis zum Hindukusch, in bis zu 6000 Meter Höhe. Sie hat ein wunderbares Fell, das im Winter besonders dicht ist. Die illegale, aber lukrative Pelzjagd ist denn auch ihre grösste Bedrohung. Glücklicherweise gelingt in Zoos regelmässig die Nachzucht. In diesen sogenannten Erhaltungszuchtprogrammen sind aktuell etwa 580 Tiere registriert. Im Rahmen eines solchen Zuchtprogramms und weil es schon bald Krach mit seinem Vater Pator geben könnte, verlässt Indus heute den Zoo Basel, um in einem Zoo in Polen selbst für Nachwuchs zu sorgen. Zuvor müssen die Augen von Indus und seinen beiden

Brüdern Ischim und Irtysch gründlich untersucht werden. Denn vor einigen Jahren wurden bei jungen Schneeleoparden in Zoos plötzlich diskrete Augenmissbildungen festgestellt. Es handelte sich um Spaltbildungen der Iris, der Linse oder des Augenlids. Da bei dieser Erkrankung eine erbliche Komponente vermutet wird, wollen wir bei unseren drei Buben sicher sein, dass dies ausgeschlossen werden kann, denn sie sollen ja gesunden Nachwuchs zeugen. Für die Abklärung haben wir zwei Augenärztinnen des Tierspitals Zürich beigezogen. Mit einer Art Höhlenforscher-Stirnlampe leuchten sie ins Augeninnere des schlafenden Tiers, messen den Augendruck und die Tränenproduktion. Mittels einer Lupe kann sogar der Augenhintergrund und der Ursprung des Sehnervs sichtbar gemacht werden. Mit grosser Erleichterung nehmen wir den augenärztlichen Befund zur Kenntnis: Die Augen sind gesund! Unsere Schneeleoparden dürfen also ins Zuchtprogramm dieser bedrohten Tierart aufgenommen werden. Unvergesslich bleibt der Tag für die beiden Augenärztinnen. Wer kann schon behaupten, so tief in die Augen eines Schneeleoparden geschaut zu haben!

»

Im Winter ist der Blick über den Gartenzaun auf fremdes Territorium eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Schliesslich habe ich viel Zeit dafür, zu tun gibt es im Garten nichts. Da viele Hecken kahl sind, geben sie überraschende Blicke frei, die einem im Sommer verwehrt bleiben. Zu entdecken gibt es natürlich im Moment keine besonders gekonnt angelegte Blumenbeete, Raritäten oder üppige Blütenpracht, die Pflanzen schlummern unter der Schneedecke. Inspirationen kann man sich trotzdem holen.

Wie Zwerge, die ihre Königin umrunden Vor Kurzem ist mir in einem Vorgarten ein grosser Topf aufgefallen. Darin waren um ein Rosenbäumchen kleine Gräser gepflanzt. Die Besitzer hatten sich die Mühe gemacht, jedes einzelne Grasbüschel mit einer roten Schleife zusammenzubinden. Wie Zwerge, die ihre Königin umrunden, schauen die spitzen Zipfelchen aus einem Beet aus Efeu. Eine Idee, die ich nächstes Jahr gerne übernehmen werde. In einem anderen Garten ist das Chinaschilf zu mehreren Zöpfen geflochten und oben zum Schopf zusammengebunden. Eine attraktive Hochsteckfrisur, viel hübscher als meine grob zusammengebundenen Wedel, die gramgebeugt unter der Schneelast katzbuckeln. Nächstes Jahr also werde ich meine Gräser vor dem Winter ebenfalls dekorativ aufmotzen. Es sei denn ein früher Schneefall drücke sie wie dieses Jahr zu Boden, bevor ich meine Vorsätze in die Tat umgesetzt habe.


leben 96 |

|

familie

|

Nr. 6, 4. Februar 2013 | migros-magazin |

Dario, 12 Jahre:

Obwohl Dario sehr gerne gamet, haben andere Aktivitäten wie Eishockey spielen oder Fussball Vorrang. Zu Darios Lieblingsspielen zählen Pacman 3D (oben) und Tower Bloxx.

Computerspiele – schädlich oder wertvoll? Ihr Ruf ist zwiespältig: Computerspiele werden von ihren Kritikern mit sinkenden Schulleistungen, erhöhter Gewaltbereitschaft und asozialem Verhalten in Verbindung gebracht. Gemässigtere Stimmen sehen im Gamen durchaus auch eine kreative Beschäftigung. Drei Jugendliche berichten, welchen Stellenwert das Gamen für sie hat.


|

LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

|

FAMILIE | 97

Pro und Contra der Experten Manfred Spitzer (54, links), Hirnforscher und Leiter der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm (D), ist einer der prominentesten Kritiker der digitalen Welt. Computerspiele seien für viele negative Entwicklungen bei gamenden Jugendlichen verantwortlich, schreibt er In seinem Buch «Digitale Demenz». Daniel Süss (50, rechts), Professor für Medienpsychologie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft ZHAW und Professor für Publizistikwissenschaft an der Uni Zürich. Er teilt Spitzers Argumente weitgehend nicht. ! These 1 von Manfred Spitzer:

Videospiele bewirken zunehmende Gewaltbereitschaft und Abstumpfung gegenüber realer Gewalt ! Kommentar Daniel Süss: Stark gewalthaltige Spiele können Gewaltfantasien verstärken und das Mitgefühl mit Gewaltopfern reduzieren, wenn junge Spieler sie exzessiv und ausschliesslich spielen. Allerdings erleben die meisten Spieler solche Games primär als Wettkampf, wo das Erfüllen von Missions und das Zusammenspielen im Team im Vordergrund stehen. Die meisten Jugendlichen spielen unterschiedliche Typen von Games, sodass nicht bloss Gewaltszenarien im Zentrum stehen. Studien zeigen, dass man gegenüber Mediengewalt abstumpfen kann, wenn man sehr oft Mediengewalt konsumiert. Reale Gewalt, die man hautnah erlebt, ist etwas völlig anderes. Da fühlt man sich echt bedroht oder herausgefordert, was im Spiel nicht gleich erlebt wird. ! These 2 von Manfred Spitzer:

C

omputergames polarisieren: Nicht nur in den Spielen selbst wird gekämpft, auch Gegner und Befürworter bekämpfen sich. Gamen mache aggressiv, einsam und dumm, behauptet der deutsche Gehirnforscher Manfred Spitzer in seinem neuesten Buch mit dem Titel «Digitale Demenz — Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen». Der renommierte Schweizer Medienpädagoge Daniel Süss relativiert die pessimistischen Aussagen von Spitzer und sieht auch positive Aspekte

der Videospiele (siehe rechts). Doch wie erleben Jugendliche ihren Umgang mit Videogames, wie gehen sie mit den Gefahren um? Dario (12) aus dem idyllischen Zürcher Oberland gamt unregelmässig auf seinem iPod. «Spannend finde ich das Spiel Pacman», sagt er. Pacman muss Punkte in einem Labyrinth fressen, während er von Gespenstern verfolgt wird. Sind alle Punkte gefressen, gelangt man in den höheren Level. Mit dem Spiel Tower Bloxx baut Dario eine eigene Stadt oder einen

Videospiele haben soziale Vereinsamung zur Folge, sie beeinträchtigen die Beziehung zu Gleichaltrigen und Freunden negativ. Der Gebrauch der Spielkonsole hat eine geringere Elternbindung zur Folge. ! Kommentar Daniel Süss: Kinder und Jugendliche, die Games spielen, vereinsamen in der Regel nicht. Die Games Communities sind Gemeinschaften wie Sportmannschaften oder Musikvereine. Aber zentral ist, dass Kinder und Jugendliche in mehreren Gemeinschaften Kontakte pflegen und sich nicht nur noch in den Game-Clans bewegen. Es ist eine Erziehungsaufgabe der Eltern, dies im Auge zu behalten und bei sozialem Rückzug rasch zu reagieren.

! These 3 von Manfred Spitzer:

Videospiele reduzieren die Chance auf Bildung. Kinder, die Videospiele spielen, verbringen im Vergleich zu Kindern, die dies nicht tun, viel weniger Zeit mit Lesen und Hausaufgaben. ! Kommentar Daniel Süss: Wenn das Gamen so viel Zeit in Anspruch nimmt, dass Schularbeiten vernachlässigt werden, dann schadet das natürlich den Leistungen. Ist ein Kind in der Schule nicht erfolgreich und flüchtet deshalb in die Spielwelt, wo es leichter zu Erfolgen kommt, dann entsteht das Risiko, dass der Selbstwert an der Position in der Gamergruppe festgemacht wird, statt daran zu arbeiten, in der Schule aufzuholen. Kinder und Jugendliche sind in der Schule stark gefordert. Hausaufgaben nehmen viel Zeit in Anspruch, besonders wenn einem Kind das Lernen nicht leicht fällt. Da ist es klar, dass das Gamen zeitlich begrenzt werden muss. Spass und Ehrgeiz müssen auch im Lernen angesprochen werden, nicht nur in der Erholung beim Gamen. Wer aber nur noch für die Schule lernt und sich nicht mehr erholt, wird dabei auch nicht leistungsfähiger. Fürs erfolgreiche Gamen braucht es volle Konzentration, gute räumliche Orientierung und schnelles Reagieren. Man muss mehrere Informationen gleichzeitig verarbeiten und die Stärken und Schwächen von Mitspielern und Gegnern richtig einschätzen. All dies kann man beim Gamen lernen respektive einüben. Es gibt eine breite Palette an Games, genauso wie bei Büchern. Da lernt man auch sehr Unterschiedliches.


SCHMUCKSTÜCKE UCKSTÜCKE AUS FERNOST. DAS ASIENSPE. bZisI18A.2L.201. 3 Vom 5.2

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.2. BIS 11.2.2013, SOLANGE VORRAT

30% 9.80 statt 14.–

J. Bank’s Frühlingsrollen mit Gemüse oder Poulet im Duo-Pack tiefgekühlt, z.B. Frühlingsrollen mit Poulet, 2 x 6 Stück

9.70

Ingwer, Bio Peru, per kg

20% 1.90

statt 2.40

Alle Trockenfrüchte, Nüsse und Mischungen z.B. Sun Queen Walnusskerne, 100 g

19.80

Orchideen Mix im 12-cm-Topf, pro Pflanze

5.–

Yogi Bio Ingwer-Zitrone Tee 15 Beutel


|

leBen

Migros-Magazin | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

möglichst hohen Wolkenkratzer. Ice Age, Ping-Pong, Autofahren, Eishockey und Sudoku gehören ebenfalls zu Darios Favoriten. Obwohl Dario gerne gamt, steht Spielen bei ihm nicht an erster Stelle: «Die Lakers in Rapperswil, bei denen ich dreimal pro Woche Eishockey trainiere und öfters am Wochenende spiele, haben Vorrang.» Fussball, Streethockey, Schneeballschlachten, Schwimmen, das Trampolin im Quartier und der iPod zum Musikhören stehen auch hoch im Kurs. Und Lesen? «Na ja, wenns sein muss, in der Schule und manchmal in den Ferien.» Seine Hausaufgaben erledigt Dario vor allem in der Schule, das Lernen fällt ihm leicht. Dario und seine Mutter haben vereinbart, dass nur eine Stunde aneinander gegamt wird, sonst wird der iPod oder ein anderes Spielgerät ein paar Tage weggenommen. Aber das kam bis jetzt sehr selten vor. Sobald Dario ein Spiel runterlädt, wird eine Kopie auf Mutters iPad geladen — als Kontrolle.

gabe, 16 Jahre:

Von idyllischen bis zu gewalthaltigen Games liegt alles drin, etwa Flower (links) und Pain. Gabe spielt aber auch mehrere Musikinstrumente.

bilder: JenovChen, Nintendo, Sony, Digital Chocolate Inc., Namco bandai

game-fan gabe liest auch gerne shakespeare Gabe (16) aus Zürich ist ein absoluter Game-Liebhaber. Er benutzt zum Spielen alle möglichen Geräte: die Konsolen von Sony und Nintendo, das Smartphone, Laptop und PC. Er spielt «rund eine Stunde pro Tag und unter der Woche meist nicht nach 21 Uhr». Hobbys wie Ukulele und Akkordeon spielen, Geschichten schreiben, Filme herstellen oder Shakespeare lesen nehmen ihn in Anspruch. «Klar kann das Gamen auch mal länger dauern, auch bis spät abends», schmunzelt er. «In den Ferien habe ich mal mit Kollegen zwölf Stunden lang gegamt, nachher ging alles langsamer als sonst, und eine Woche lang waren wir zu nicht viel fähig. Es kann schon zum Gehirntod führen, wenn man nicht

aufhört.» Gabe demonstriert eines seiner Lieblingsspiele: Flower. Das fliegende Blütenblatt steuert man mit einfachen Handbewegungen über märchenhafte Hügellandschaften, durch verregnete Felsschluchten und vorbei an Windrädern in der Abendröte. Ziel ist es, verschlossene Blumen zu öffnen, indem man sie im Fluge streift. «Es ist genial, kunstvoll, mit wunderschönem Klang. Ich bin der Wind, der alles zu neuem Leben wiedererweckt, zu prachtvoller Schönheit.» Dann greift Gabe zu brutalen Spielen. «Ich weiss nicht, ob Sie das sehen wollen», warnt er. Pain — da schleudert man Menschen gegen ein Wand, um sie zu töten. Auch bei Skyrim gehts ums Töten: Der Spieler über-

nimmt die Rolle des Helden Drachenblut und muss im Lauf des Spiels den Ort Himmelsrand von den Drachen befreien. «Es gibt auch Rollenspiele», so Gabe. «Durch gute Taten im Spiel gewinnt man ein hohes Ansehen, was sich meist positiv auf die Gesprächsmöglichkeiten im Spiel auswirkt. Durch negatives Handeln reagieren die anderen aggressiv, ängstlich oder verstört.» Er konstatiert, beim Gamen einiges gelernt zu haben: geschichtliche Facts und gewisse Taktiken, wie etwa beim Rugby den Überblick zu gewinnen und aus dem Augenwinkel zu beobachten. Oder über den Sinn des Lebens nachzudenken — bei Dantes Inferno. Bei Box-, Tanz- und Tennisspielen trainiere er richtig. «Was

aber nicht in meinem Sinn ist: Horror- und Psychospiele. Eine Mutter, die ihre Tochter finden will, muss sich den Mächten der Hölle stellen, kann sich nicht wehren — das wäre nichts für mich.»

alice organisiert gerne hochzeiten am nintendo Alice (11) aus Zug hat vor einem Jahr ein grosses Nintendo gekauft. Ihr Lieblingsspiel ist Super Mario Bros, bei dem sie alle acht Welten bewältigt hat. Prinzessin Peach wird entführt, und Alice soll sie stellvertretend für Mario retten. Dabei bewegt sie sich durch 80 Levels in acht Welten, vornehmlich mit den Tasten. Auch das Spiel «Léa Passion Mariages de Rêves» findet sie ausgezeichnet. Da

|

faMilie | 99


leben 100 |

|

familie

|

NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 | migros-magazin |

Tipps für den Umgang mit Computerspielen ! Standort der Gamekonsole gut überlegen

Studien zeigen, dass sich der tägliche Medienkonsum um rund zwei Stunden erhöht, wenn Kinder TV, Gamekonsole oder Computer im Zimmer haben.

! Sich schlau machen

Wenn Sie von Jugendlichen ernst genommen werden wollen, kommen Sie nicht darum herum, etwas von Games zu verstehen. Sagen Sie ihrem Kind, was Sie gut oder schlecht finden und weshalb.

! Klare Regeln aufstellen

Legen Sie gemeinsam mit den Kindern eine Wochenmedienzeit fest. Schlaf, Mahlzeiten, reales Zusammenkommen mit Freunden, Zeit mit der Familie und für Hausaufgaben müssen einen angemessenen Platz haben. Unmittelbar vor dem Schlafengehen sind Games nicht zu empfehlen.

alice, 11 Jahre: Spielt

! Ein gutes Vorbild sein

täglich «ein bisschen» mit dem Nintendo, Schulauf­ gaben haben aber Priorität. Zu ihren Lieblingsspielen gehören Super Mario Bros New 2 (links) und Zoo Tycoon 2.

organisiert sie Hochzeiten: Blumenmädchen, Kleider, Pfarrer, Kirche, Hochzeitstorte. Ganz ähnlich wie bei «Real Stories — Fashionshop», wo sich die Spielerin in den Chef einer Modeboutique in New York verwandelt. Er soll die jungen Damen auf der Suche nach einem geeigneten Look für ihren Ausgang beraten: 1600 Kleider und Accessoires stehen zur Auswahl, dazu Frisuren, Make-up und Maniküre. «Bei Cooking Mama lernt man kochen — Pudding, Konfitüre oder Brot», erklärt sie, «und bei Zoo Tycoon 2 kann ich einen eigenen Zoo bauen.» Alice’s vier ältere Geschwister spielen am Compi — auch Schiessspiele. «Nein, die interessieren mich wirklich nicht», stellt sie fest, «aber ich lese gerne Krimis,

Kinder lernen von ihren Eltern. Das betrifft auch den Umgang mit Games.

! Auf Alterseinstufungen achten

Lassen Sie Ihre Kinder keine Games spielen, die nicht für ihr Alter geeignet sind.

Horrorgeschichten und Harry Potter.» Sie gamt jeden Tag ein bisschen, Schulaufgaben haben aber Priorität. «Diese führe ich sofort nach der Schule aus.» Am Mittwochnachmittag trifft sie sich oft mit Freundinnen.

Jungen sind gefährdeter als mädchen Lange nicht alle Kinder haben das Gamen so im Griff wie Dario, Gabe und Alice. Manche Kinder haben keine Eltern, die ihnen Grenzen setzen. Gemäss dem Schweizer Medienpädagogen Daniel Süss fand eine deutsche Studie bei etwa fünf bis acht Prozent der Jungen und bei 0,5 bis 0,8 Prozent der Mädchen Anzeichen von Computerspielabhängigkeit. Es sind also zehn Mal häufiger Jungen als Mädchen, die gefähr-

det sind. Betroffen sind eher Kinder aus bildungsfernen Familien und Kinder, die in der Schule wenig Erfolgserlebnisse haben. «Vor ein paar Monaten, als alles neu war, ja, da war ich Game-süchtig. Aber ich habe es selber gemerkt, spiele jetzt weniger und lese dafür mehr», sagt Alice. Es sei auch nicht mehr so spannend wie am Anfang. Die Mutter komme manchmal abends ins Zimmer, wenn sie zu lange spiele, und nehme ihr das Nintendo weg. «Am längsten spielte ich mal an einem Wochenende, da war ich bis ein Uhr morgens am Gamen», sagt Alice. Sie freut sich auf neue Spiele; was sie aber auf keinen Fall möchte: Schiess- oder Babyspiele. Texte: Pia Bühler Bilder: Christine Bärlocher

! Kind zu anderen Aktivitäten ermutigen

Langeweile ist der am häufigsten genannte Grund für Medienkonsum. Kinder, die Langeweile aushalten und selbst überwinden können, kommen später eher mit den Anforderungen des Lebens zurecht. Tauschen Sie sich mit anderen Eltern aus und profitieren Sie von den Erfahrungen, die diese im Umgang mit Computerspielen gemacht haben. Quelle: Fachstelle für Suchtprävention DFI Luzern (www.suchtpraevention.ch) und Sucht Schweiz (www.suchtschweiz.ch).

www.migrosmagazin.ch

spielsüchtig? Abhängigkeit erkennen: Welche Games, Spielzeiten oder Verhaltensweisen des Kindes am ehesten auf Abhängigkeit schliessen lassen.


Fabienne Bonnet hat ArganHautöl probiert

Schönheits-Geheimnis der Wüsten-Königinnen entdeckt

„Mit 57 sehe ich so jung aus wie mit 42. Dank Hautöl vom Baum der Schönheit“ zu Tochter weitergegeben wird.

Red. Ute ERAT interviewt Fabienne BONNET (57)

Sekundarlehrerin Fabienne Bonnet ist 57 Jahre alt. Aber das glaubt ihr niemand. Denn Fabienne wird höchstens auf 42 geschätzt. Ute Erat hat sie interviewt. Hier lesen Sie ihr Schönheits-Geheimnis: Frage: Soll ich Ihr Alter raten? Für mich sehen Sie aus wie 45? Antwort (lacht): Ja. Die meisten Leute halten mich für 42 oder höchstens 45. Aber ich habe vor 10 Tagen meinen 57. Geburtstag gefeiert.

Frage: Sind die Frauen in Marokko Schön-heiten? Antwort: Ja, das fällt einem sofort auf. Denn mit dem Argan-Hautöl besitzen diese Frauen seit 1000 Jahren das Geheimnis für wunderbare Haut-regeneration. Heute weiss ich, wieso: Arganöl enthält besonders grosse Mengen an Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren. es verleiht der Haut neue Elastizität und Geschmeidigkeit.

das Resultat? Antwort: Das Ergebnis war niederschmetternd. Die Cremes haben meine Haut ausgelaugt. Durch die Botox-Spritzen war meine eine Gesichtshälfte wie gelähmt. Ich konnte mich im Spiegel nicht mehr sehen und war deprimiert. Aber was das Schlimmste war: Ich fühlte mich als Frau nicht mehr begehrt. Ich bildete mir ein, für meinen Mann Philippe nicht genug attraktiv zu sein ...

Frage: Haben Sie immer so jung ausgesehen? Antwort: Im Gegenteil! Ich war nie der jugendliche Typ. Mit 50 begannen bei mir die Probleme, wie bei fast allen Frauen. Die Haut wurde schlaff. Und die Frage: Verraten Sie uns Falten konnte kein Make- das Geheimnis Ihrer wunup überdecken. derbaren Verwandlung? Antwort: Das war ein Frage: Und was haben Sie Zufall. Philippe und ich dann gemacht? wollten immer mal nach Antwort: ich habe das Marokko. Denn ich ungemacht, was die meisten terrichte Geografie an der Frauen in meinem Alter Sekundarschule und wir machen. Ich habe alles hatten gerade Marokko Mögliche ausprobiert, bin durchgenommen. Und es zur Kosmetikerin gegangen. gab ein günstiges HotelUnd habe mir sogar Botox angebot, das uns den spritzen lassen. Entschluss leicht machte. Frage: Sie haben also viel Frage: Sie machten also Geld investiert. Und was war Ferien in Marokko. Und

was geschah dort? Antwort: In den ersten drei Tagen haben wir mit den Kindern im Meer ge-badet. Aber dann haben wir Ausflüge auf der hügeligen Küstenstrasse zwischen Essaouira und Agadir gemacht. Die Region interessierte mich besonders, weil ich gelesen hatte, dass die UNESCO die grüne Hei-mat des Arganbaumes als Weltkulturerbe schützt. Aber es war dann schon ein besonderes Erlebnis, als ich die riesigen Bäume mit eigenen Augen sah.

Sonnengärten und Hainen

Der Arganbaum (lat. Argania spinosa) ist einer der ältesten Bäume der Welt. Aus seinen Früchten wird seit über 1000 Jahren vorwiegend in Patios und alten klosterähnlichen Anlagen das flüssige Gold Marokkos, das Arganöl, gewonnen. Sein legendärer Ruf eilt dem kostbaren Arganöl voraus: Es ist jedem bekannten Öl überlegen, sogar dem teuersten Olivenöl. Das liegt am Arganbaum (Arga-nie), am

Kaltgepresstes Arganöl wird als feminines, weibliches Öl und Gold Marokkos bezeichnet. Und den Arganbaum nennt man Baum der Schön-heit. Beide sind sehr kostbar – Baum und Öl. Denn der Arganbaum wächst nur im Süden Marokkos und das Öl lässt sich nur von den Nüssen sehr alter Bäume ernten. Die Verarbeitung erfolgt meistens in einem der wenigen Klostergärten, wo die „Königinnen

Frage: Wie hat sich das bei Ihnen ausgewirkt? Antwort: Wie ein Wunder, das sehen Sie, wenn Sie alte und neue Fotos von mir vergleichen. Ich sehe heute mindestens 10 Jahre jünger aus. Und ich habe erlebt, wie man die Haut ohne Chemie nur mit natürlichen Substan-zen straffen kann, wie durch einen echten Jung-brunnen. Dafür bin ich sehr dankbar. Und ich geniesse es jetzt wieder, mich als Frau zu fühlen, die bewundernden Blicke zu spüren. Und ich bin überglücklich, dass mein Mann mir wieder die schönsten

Sensationsbericht aus der Weltpresse

Flüssiges Gold aus Marokkos Reifeprozes der Frucht, der Ölqualität und am Prozess der Entstehung. Denn das Gold Marokkos wird von stolzen Berberfrauen noch mit historischen, hölzernen Handmühlen erzeugt. Aus über 30 kg Früchten oder 4,5 kg Kernen werden dabei nur maximal 1 Liter Öl gewonnen. Das erklärt, warum das hochwertige Natur-Hautöl heute in Europa nur sehr selten und schwierig zu erhalten ist. Dabei ist die Nach-

Forscher Ernesto Eglesias erklärt das Geheimnis

der Wüste“ das Öl aus handverlesenen Argannüssen kalt pressen. Das Rezept wird seit Generationen von Mutter zu Tochter weiter gegeben. Denn man kennt seinen Wert und weiss, dass die marokkanischen Frauen Arganöl ihre beneidenswerte Haut verdanken, die bis ins Alter gesund und straff bleibt. Das original handgepresste reine Arganöl ist frei von Zusatzstoffen und wirkt vielfältig. Es verlangsamt den Alterungsprozess der Haut, wirkt tiefgreifend regenerierend und schenkt der Haut spürbare Elastizität und jugendliche Spannkraft.

Frage: Aber jetzt spannen Sie uns auf die Folter ... Antwort: Ja, Sie wollen ja wissen, wie ich das kostbare Argan-Hautöl entdeckte. Das war ein Zufall. Wir fuhren nach El-Feiut, wo der Anti-Atlas in den Atlas übergeht. Ich erinnere mich noch genau an die klosterartige Anlage, wo wir Rast machten. Dort sah ich zum ersten Mal, wie Berberfrauen, von Komplimente macht. Hand aus den Früchten des Arganbaumes ein Öl pressten. Und dort erfuhr ich auch das Geheimnis ARGAN dieses Öls, das seit Generationen von Mutter GESICHTS-

GLEICH MITBESTELLEN UND HAUTCREME

REINES Arganöl

Fr.

59.-

Art. Nr. 1059

Für faltenfreie Haut Reservation „Anti-Aging”

frage sehr hoch. Denn Presse und TV berichten immer wieder über die sensationelle Wirkung von Argan-Hautöl. Viele Frauen möchten ihre Haut lieber einem Naturöl anvertrauen, als Chemie. Und immer mehr Wissenschaftler weisen auf die segensreichen Wirkstoffe und den hohen Wirkungsgrad dieses deLuxe-Hautöls bei Falten und strapazierter Haut hin.

Fachberatung/Bestellannahme

Tel. 071 634 81 21 Fax 071 634 81 29 . www.trendmail.ch

JA ich will den Effekt von edlem Argan-Hautöl selbst sehen. Senden Sie mir gegen Rechnung ( 10 Tage) + Versandkostenanteil Fr. 6.90

____ (Anzahl) edles Argan Hautpflege Öl, 50ml Art.-Nr. 1058

statt Fr. 98.- nur Fr. 68.-

282-24

____ (Anzahl) Argan Gesichts- und Hautcrème, 50ml Art.-Nr. 1059

nur Fr. 59.-

q Frau q Herr Name: Vorname: Strasse/Nr.: PLZ:

Ort:

Tel.

Einsenden an: Trendmail AG Service-Center, Bahnhofstr. 23, 8575 Bürglen TG

"

EXKLUSIV Interview


20% GÜNSTIGER ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 05.02. BIS 18.02.2013, SOLANGE VORRAT AUF ALLE TAFT UND SYOSS PRODUKTE IM DUO-PACK, EXKLUSIVE COLORATIONEN

7.900 statt 9.9

Taf t z.B. Ultra Hairspray Aerosol, im Duo-Pack, 2 x 250 ml

10.70 statt 13.40

Syoss z.B. Oleo Intense Shampoo und Spülung, im Kombi Duo-Pack, 2 x 500 ml

Syoss und Taft gibts in Ihrer Migros


|

leben

Migros-Magazin | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

|

in forM | 103

Als sie ihre Buben im Arm hielt, war die schwere Schwangerschaft vergessen: Andrea Claudia Braccini mit Loris (vorne) und Lenny.

Neun ganz üble Monate

Den meisten Schwangeren ist es ab und zu schlecht. Doch bei einigen Frauen nimmt die Übelkeit so extreme Formen an, dass sie im Spital behandelt werden müssen. Wie Herzogin Kate von England – und die Fricktalerin Andrea Claudia Braccini.

N

och heute wird Andrea Claudia Braccini halb schlecht, wenn sie nur daran denkt: Während beider Schwangerschaften litt die heute 37-Jährige so schwer an Übelkeit, dass ein Spitalaufenthalt nötig wurde. Deshalb konnte die Sachbearbeiterin

aus Möhlin AG es auch gut nachfühlen, als Prinz Williams Frau Kate letzten Dezember wegen Schwangerschaftsübelkeit im Spital lag. Dabei hatte sich Andrea Claudia Braccini zu Beginn ihrer ersten Schwangerschaft im Spätsommer 2004 noch

gefreut, dass ihr nicht schlecht war. Als ihr in der fünften Schwangerschaftswoche erstmals übel wurde, dachte sie sich nichts dabei. «Doch dann wurde es immer schlimmer, mir war konstant schlecht, und mir wurde sogar übel, wenn ich mich nachts im Bett umdrehte.» Sämtliche Speisen und Getränke erbrach sie. Dazu verlor Andrea Claudia Braccini an Gewicht. «Ich konnte nichts mehr machen und lag nur noch herum. Nicht einmal fernsehen war möglich, weil mir sonst schwindlig wurde», sagt sie. «Da merkte ich, dass dies nicht normal ist.» Als in der neunten Woche der Schwangerschaft das Blut bei der Blutabnahme kaum fliessen wollte, wies die Gynäkologin Andrea Claudia Braccini ins Spital ein, wo man sie eingehend untersuchte, an Infusionen hängte

und ihr Medikamente gegen die Übelkeit verabreichte. Der mehrtägige Klinikaufenthalt brachte leichte Besserung. Mit der Zeit vergrösserten sich die Abstände der Übelkeitsattacken, und ab dem fünften Monat war ihr in der Nacht nicht mehr schlecht. «Massiv besser wurde es Mitte des sechsten Monats», erinnert sich die Patientin. «Die Küche jedoch konnte ich bis zur Geburt wegen der Lebensmittelgerüche kaum betreten.» Sohn Loris kam am 15. April 2005 gesund zur Welt.

Übelkeit kann man nicht vorbeugen Mit diesem heftigen Verlauf bildet Andrea Claudia Braccini die Ausnahme. Zu Beginn der Schwangerschaft leidet aber fast jede Frau tagsüber an Übelkeit und gelegentlich auch an Erbrechen. Vorbeu-


MAX

Das Zillertal und die Stars der Volksmusik

Das Sommerfest

Reisehit 61

der Volksmusik Marc Pircher 4 Reisetage inkl. Halbpension ab

Hansi Hinterseer

Fr.

Exklusivreise vom 6. - 9. Juni 2013 mit folgenden Höhepunkten: - Fahrt mit der legendären Zillertalbahn und Erlebnis Sennerei Mayrhofen - Gemütlicher Zillertaler-Abend mit Live Musik und Swarovski Kristallwelten - Exklusivkonzert mit Hansi Hinterseer & Marc Pircher im Rahmen des Marc-Pircher-Festes

Ihr Reiseprogramm:

495.-

nur

Leistungen - Alles schon dabei! ✓ Fahrt im erstklassigen Reisebus ins Zillertal und zurück ✓ 3 Übernachtungen in der gewünschten Kategorie ✓ 3 x reichhaltiges Frühstücksbuffet ✓ 2 x feines Nachtessen im Hotel ✓ 1 x gemütlicher Zillertalabend mit

1. Tag, Donnerstag 6. Juni 2013 - Anreise

Fahrt ab dem gewählten Einsteigeort ins Zillertal, wo uns die Küche unseres Hotel bereits mit einem feinen 3-Gang Abendessen herzlich Willkommen heisst! 2. Tag, Freitag 7. Juni 2013 – Das grosse Sommerfest der Volksmusik Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an. Nutzen Sie nach einem reichhaltigen Frühstück die Infrastruktur Ihres Hotels oder unternehmen Sie einen Spaziergang durch die Umgebung. Gegen Mittag fahren wir nach Mayrhofen wo am Nachmittag das grosse Sommerfest der Volksmusik steigt. Hier empfangen uns Hansi Hinterseer und Marc Pircher zu einem Exklusivkonzert im Rahmen des bekannten Marc-Pircher-Festes. Freuen Sie sich auf einen musikalischen Nachmittag in bester Gesellschaft. Am Abend geniessen Sie ein feines Nachtessen im Hotel. 3. Tag, Samstag 8. Juni 2013 – Zillertalbahn, Erlebnissennerei & Zillertaler-Abend Gleich nach dem Frühstück haben wir für Sie eine Fahrt mit der legendären Zillertalbahn reserviert. Mit der nostalgischen Lok dampfen Sie von Fügen nach Mayrhofen und können dabei die wunderschöne Landschaft und die umliegende Bergwelt in vollen Zügen genießen. Nach etwas Zeit zur freien Verfügung im hübschen Mayrhofen besuchen wir dann zum krönenden Abschluss des Tages noch die bekannte Erlebnis-Sennerei in Mayrhofen, wo wir in die Kunst des Käsemachens eingeweiht werden. Als Stärkung wird uns danach ein echter Zillertaler Käseteller mit frischer Sennereibutter und Holzofenbrot serviert! Am Abend erwartet Sie ein gemütlicher Zillertaler-Abend mit Live-Musik und Hausmannskost! 4. Tag, Sonntag 9. Juni 2013 – Swarovski Kristallwelten & Heimreise Nach dem Frühstück besuchen wir bei Innsbruck die berühmten Swarovski-Kristallwelten. Lassen Sie sich von den märchenhaften und glitzernden Wunderkammern verzaubern und lernen Sie viel Wissenswertes rund um die Kunst des Glitzerns. Danach treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.

DeutschlanD Salzburg

chweiz

Hausmannskost und Live-Musik ✓ Fahrt mit der der Zillertalbahn von Fügen nach Mayrhofen ✓ Eintritt und Führung Erlebnissennerei Mayrhofen inkl. Verkostung ✓ Eintritt und Führung Swarovski Kristallwelten ✓ Eintritt und reservierte Sitzplätze zum Sommerfest der Volksmusik in Mayrhofen vom 7.6.2013 ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

Unser Sonderpreis für Sie: Preis pro Person im Doppelzimmer

im Gasthof im 3-Sterne-Hotel im 4-Sterne-Hotel

Fr. 495.Fr. 545.Fr. 595.-

Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag nur Fr. 75.Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Buchung Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:

Innsbruck

Mayrhofen

Österreich

Aarau, Basel, Bern, Biel, Kriessern, Luzern, Olten, Sargans, Pfäffikon SZ, Thun, St. Gallen, Wil/SG, Winterthur, Zürich Noch mehr sparen -

italien

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren!

Tel. 0848 00 11 66

bis 100% REKA- Checks!

Veranstalter: Holiday Partner, 8952 Schlieren Ihr Spezialist für volkstümliche Gesellschaftsreisen!

www.volksmusik-reisen.ch


|

leben

Migros-Magazin | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

gen lässt sich nicht, bekannte Auslöser oder Verstärker sind starke Gerüche, Lärm, Zigarettenrauch oder -geruch. Nach den ersten zwölf bis 16 Wochen verschwinden die Beschwerden in der Regel wieder. Nur selten halten sie während der ganzen Schwangerschaft an. Gynäkologen empfehlen, kleine Mahlzeiten über den Tag zu verteilen und stark säurehaltige Getränke oder Früchte zu meiden. Auch unangenehm riechende Speisen sollten weggelassen werden. Gegen Schwangerschaftsübelkeit bewährt haben sich Ingwer sowie Akupressur am Handgelenk. Die extreme Übelkeit muss sich beim nächsten Kind nicht wiederholen: Das Risiko liegt bei 20 bis 30 Prozent. Andrea Claudia Braccini hatte kein Glück. Während der zweiten Schwangerschaft wurde es noch schlimmer. Wieder war zu Beginn alles ruhig. Die Übelkeit kam in der siebten Schwangerschafts-

woche und wurde zusehends heftiger, bis sie sich pro Tag zehn- bis zwölfmal übergeben musste. «Mein Mann feierte mit Loris alleine Silvester, weil mir dauernd schlecht war.» Sie habe überhaupt nichts mehr vertragen, habe nur noch ihre Ruhe gewollt. In der zehnten Woche landete die Fricktalerin wieder im Spital, wo sie zehn Tage lang stationär behandelt werden musste. «Dort wurde auf viele Arten probiert, mir zu helfen», sagt die zweifache Mutter. «Aber es kam mir so vor, als ob die Übelkeit gar nie mehr aufhören würde.» Wirklich gebessert habe sich die konstante Übelkeit erst im fünften Monat. Schlecht war es Andrea Claudia Braccini aber während der gesamten neun Monate: «Mit der Zeit musste ich dann nur noch zwei- bis dreimal pro Woche erbrechen. Das war nicht mehr so schlimm.» Am 6. August 2008 wurde Lenny kerngesund geboren.

|

in forM | 105

Zur Erinnerung an ihre beiden Schwangerschaften hat Andrea Claudia Braccini ein Album erstellt.

Kann sich Andrea Claudia Braccini nach dieser Marter vorstellen, noch ein drittes Kind zu bekommen? «Ja, weil es sich gleich verhält wie mit den Wehen: Wenn man das Baby schliesslich im Arm hält, vergisst man viele Unannehmlichkeiten», sagt sie.

«Allerdings bekomme ich heute noch Schweissausbrüche, wenn mir schlecht ist. Ich fühle mich dann so ausgeliefert wie damals und habe Angst, die Übelkeit könnte wieder so lange anhalten.» Texte: Lisa Basler Bilder: Vera Hartmann

experteninterview

«Frauen, die Mehrlinge erwarten, sind gefährdeter»

Von einer schweren Schwangerschaftsübelkeit spricht man, wenn eine Frau mehr als fünf Mal pro Tag erbrechen muss. Droht der Stoffwechsel deshalb zu entgleisen, ist eine Hospitalisierung angezeigt.

Irene Hösli, wie viele Frauen leiden an schwerer Schwangerschaftsübelkeit?

Eine schwere Schwangerschaftsübelkeit — in der Fachsprache Hyperemesis — tritt bei circa einem halben bis zwei Prozent aller Schwangeren auf. Diese Frauen müssen mehr als fünf Mal pro Tag erbrechen und können manchmal gar kein Essen oder Trinken bei sich behalten. bild: universitätsspital basel, Foto & Print Center

Irene Hösli ist Chefärztin an der Klinik für Geburtshilfe und Schwangerschaftsmedizin am Universitätsspital Basel.

Wann ist eine Hospitalisierung notwendig, und wie werden solche Patientinnen behandelt?

Das wiederholte Erbrechen führt zu Wasser- und Salzverlust, einer Störung des Säure-Basen-Haushalts, zur Gewichtsabnahme und kann unbehandelt in sehr seltenen Fällen zu schweren Leber- und Nierenstörungen führen. Bei Anzeichen einer Stoffwechselentgleisung benötigen diese Patientinnen eine Infusions- und Substitutionstherapie unter stationären Bedingungen, selten

auch eine künstliche Ernährung. Zusätzlich erhalten sie natürlich auch Medikamente gegen die Übelkeit. Droht im Extremfall eine Fehlgeburt?

Nein, aber die reduzierte Energieversorgung kann ohne Behandlung in seltenen Fällen im Verlauf der Schwangerschaft zu einer Wachstumseinschränkung, einer Frühgeburt oder zu einer Schwangerschaftsvergiftung, einer sogenannten Präeklampsie, führen. Welches sind die Ursachen der Schwangerschaftsübelkeit?

Es gibt verschiedene theoretische Überlegungen, die auf eine multifaktorielle Ursache hinweisen: in den ersten drei Monaten der hohe Spiegel des Hormons Humanes Choriongonadotropin, eine Muskelentspannung der Speiseröhre und Magenwand, ein Vitamin-B6-Man-

gel, ein verändertes Geruchsempfinden und eine genetische Veranlagung. Man hat früher die Erkrankung ausschliesslich als psychosomatisch angesehen. Heute weiss man, dass psychische Ursachen die Situation eher im Sinn eines zusätzlichen Risikofaktors erschweren können. Eventuell ist auch eine Mageninfektion mit dem Bakterium Helicobacter Auslöser bei schweren Fällen. Gibt es Frauen, die eher zu Schwangerschaftsübelkeit neigen als andere?

Frauen, die Mehrlinge erwarten, zeigen erhöhte Schwangerschaftshormonwerte und häufiger Übelkeit, ebenso Schwangere, die schon zuvor an einem Rückfluss von Magensäure, also Reflux, litten, oder solche, die während der Einnahme der Antibabypille unter Übelkeit gelitten hatten. Die Symptome treten auch häufiger bei jüngeren Erstgebärenden auf.


modernste schiffe Grosse Kabinen mit Balkon

6 Tage Rhein und Mosel auf der MS SCENIC SAPPHIRE

ab CHF

Vom Rheindelta zuR mosel

890.–

Amsterdam – Bernkastel / Bernkastel - Amsterdam Pluspunkte: Bestes Schiff auf dem Rhein mit den grössten Kabinen. Alle Kabinen auf dem Mittel- und Oberdeck mit Balkon. 1. Tag: Anreise nach Amsterdam. Variante Bus: Fahrt nach Amsterdam im Comfort- oder Deluxe-Bus. Variante Flug: Linienflug nach Amsterdam und Transfer zum Schiff. Einschiffung gegen Abend, Willkommens-Apéro und Abendessen. 2. Tag: Amsterdam – Düsseldorf. Erleben Sie Amsterdams Flair auf einer Besichtigung mit dem Bus und einer Grachtenfahrt (*). Die Stadt mit ihren Kanälen, Brücken und historischen Bauten wird auch Sie begeistern. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Düsseldorf. 3. Tag: Düsseldorf – Köln. Kirchen, Kunst und Kneipen erleben Sie auf einer Führung durch Düsseldorf (*). Gegen Abend bieten wir Ihnen einen Spaziergang durch Köln an (*). 4. Tag: Koblenz – Cochem. Koblenz am Deutschen Eck, dem Zusammenfluss von Mosel und Rhein, ist eine der ältesten Städte Deutschlands, die Altstadt bietet einen spannenden Einblick in die Geschichte der Stadt (*). Am Nachmittag Einfahrt auf die Mosel ins reizvolle Moseltal, Deutschlands älteste Weinregion. 5. Tag: Cochem – Bernkastel. Eine Führung durch das mittelalterliche Cochem erwartet Sie (*). Die Stadt ist mit ihren Fachwerkhäusern, historischen Brunnen und dem Kapuzinerkloster eine historische Perle. Anschliessend Weindegustation bei einem Winzer. 6. Tag: Bernkastel, Rückfahrt. Nach dem Frühstück Ausschiffen und Rückfahrt in die Schweiz.

Flussreisen vom Spezialisten.

Ihr Flussschiff Die MS Scenic Sapphire***** ist das beste Schiff auf dem Rhein. Sie logieren ausschliesslich in Aussenkabinen, wovon über 80 % mit einem privaten Balkon ausgestattet sind. Die aus edelsten Materialien gefertigten Kabinen sind zwischen 15 – 29 m2 gross, verfügen über Dusche oder Bad/WC, Fön, Klimaanlage, WLAN, Flachbildschirme, Safe, Minibar, Telefon. Erstklassiges Restaurant mit reichhaltigem Frühstücksbuffet, ausgewählten mehrgängigen Mittag- und Abendmenüs. Lounge mit Bar, Lift, Massage und Coiffeursalon. Zusatzleistungen mit dem Premium-Paket: An- und Rückreise im Deluxe-Bus (2 +1 Bestuhlung), freier Zugang zum Bellevue-Restaurant (limitierte Platzzahl).

Preise pro Person (2-Bett-Kabinen) in CHF Kabinen

HD: Hauptdeck hinten HD: Hauptdeck MD: Junior Suite hint., Balk. MD: Junior Suite, Balkon MD: Suite, Balkon MD: Junior Suite Einz., Balk. OD: Junior Suite hint., Balk. OD: Junior Suite, Balkon OD: Suite hinten, Balkon OD: Suite, Balkon OD: Grand Suite, Balkon OD: Royal Suite, Balkon

Katalogpreis Spezialpreis

15 m2 15 m2 19 m2 19 m2 23 m2 15 m2 19 m2 19 m2 29 m2 23 m2 27 m2 29 m2

1490.– 1615.– 1675.– 1800.– 2115.– 2520.– 1990.– 2115.– 2240.– 2490.– 2865.– 2990.–

890.– 970.– 1000.– 1080.– 1270.– 1510.– 1190.– 1270.– 1340.– 1490.– 1720.– 1790.–

HD: Hauptdeck, MD: Mitteldeck, OD: Oberdeck

Leistungen • An-/Rückreise, Landausflüge im EUROBUS Comfort-Bus • 5 Übernachtungen in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord (Kaffee/Tee zu den Mahlzeiten) • Frühaufsteher-Frühstück (Kaffee/Tee, Säfte, Gipfeli) • Kaltes/warmes Frühstücksbuffet inkl. Getränke, Sekt • Kaffee & Kuchen am Nachmittag, Mitternachtssnack • Kapitänsdinner • Kofferservice ab/bis Anleger • Ein-/Ausschiffungs- und Hafengebühren Reisedaten 27.04. – 02.05.2013

02.05. – 07.05.2013*

*Die Reise vom 2. – 7. Mai 2013 erfolgt in umgekehrter Richtung. Auf dieser Reise erleben Sie den Feuerspektakel «Rhein in Flammen». Preise und Ausflugsprogramm sind identisch.

Direktbuchung oder Katalogbestellung: Rivage Flussreisen, Hauserstrasse 65, 5210 Windisch www.rivage-flussreisen.ch oder Telefon 056 461 64 64

Zuschläge • Ausflugspaket mit 5 Ausflügen (*) CHF 150.– • Premium-Paket CHF 245.– • Getränkepauschale Mineral CHF 28.– • Getränkepauschale Soft Drinks CHF 57.– • Getränkepauschale Klassisch CHF 85.– • 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung CHF 500 -1000.– • Auftragspauschale (max. CHF 40.–) CHF 20.– • Annullations- und Rückreiseversicherung CHF 60.– • Variante Flug inkl. Transfer, Taxen CHF 370.– Einsteigeorte Arbon , Basel, Bern, Luzern, Olten, Ruswil St. Gallen, Windisch , Winterthur, Zürich

Webcode: dgambe / dgbeam

, Sursee,


gefÄllt Mir |

leben

Migros-Magazin | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

|

MUltiMeDia | 107

Das Ding

Die app

Edles Ultrabook

«Hose abe» am iPhone

Ultraflach und ultradünn ist das Lenovo Thinkpad X1 Carbon. Weil das Gehäuse mit Kohlefaser verstärkt wurde, konnte das Gerät trotz 14-Zoll-Bildschirm sehr leicht gebaut werden (1,36 Kilogramm). Als weitere Besonderheiten bietet das Ultrabook einen Fingerabdruckscanner für die sichere Zugangsberechtigung, Stereolautsprecher und eine InternetVerbindungsmöglichkeit über 3-G-Mobilfunk.

Es soll eines der beliebtesten Kartenspiele weltweit sein – nun ist es auch als App für iPhone und iPad erhältlich: «Hose abe», «31» oder «Schwimmen», wie es in verschiedenen Regionen genannt wird. Das Spiel kann alleine oder per W-Lan respektive Bluetooth bis zu viert gespielt werden. Zur Auswahl stehen französische oder österreichische Jasskarten.

Preis bei Digitec: 2329 Franken.

Für iOS, 2 Franken.

«Frauen laufen anders als Männer» Christine Schweizer (40), Teamleiterin Jowa Hausbäckerei, Migros Langenthal BE

1

Welcher Radiosender ist Ihr Favorit?

Radio 32. Gute Musik und guter Mix an Informationen aus der Region.

2

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

3

Mein Lieblingsbuch heisst …

4

Meine Lieblingsserie am Fernsehen ist …

5

Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

6

Meine Lieblingswebsite ist …

«Z’Läbe fägt» von Gölä. Als hätte er eigens für mich getextet und gesungen.

Jeder Schuss ein Treffer

… «Marathontraining für die Frau». Frauen laufen anders als Männer. Endlich ein Buch, das sich damit befasst.

Die Smartphone-Kamera ist nicht gut genug? Mit ein paar Tricks, Apps und Zubehör holt man gleich viel mehr heraus.

… «Das A-Team», genau die richtige Portion Action.

Beim Joggen.

… www.polar.com — hier kann ich die Resultate meiner Polar-Puls-Uhr auswerten.

Bildstabilisator, Serienbilder, Selbstauslöser und vieles mehr: Apps wie Camera+ (links) und Pro Camera holen mehr aus der iPhoneKamera heraus.

D

ie Kamera im iPhone und anderen Smartphones ist wegen ihrer geringen Grösse und dem fehlenden optischen Zoom gegenüber derjenigen in Kompaktkameras im Nachteil. Trotzdem bringen solche Minikameras dank Apps und ein paar klassischen Fotografentipps Erstaunliches zustande. Um beispielsweise verwackelte Bilder zu verhindern, sollte man das Smartphone mit beiden Händen halten oder noch besser ein Handystativ wie den Gorillapod verwenden. Apps wie Camera+

7

In meiner Freizeit liebe ich es …

… zu joggen, zu wandern, die Natur zu geniessen oder Ski zu fahren.

Fotografieren aus jeder Position und ohne Verwackeln: Das flexible Stativ Gorillapod gibt es auch fürs Smartphone.

(1 Franken) oder Pro Camera (3 Franken) bieten dazu einen Bildstabilisator. Die Apps können aber noch mehr: Serienbilder oder Selbstauslöser. Und mit Pro Camera können gar Blende, Belichtung und Weissabgleich manuell eingestellt werden. Bei Gegenlicht oder schlechten Lichtverhältnissen hilft High Dynamic Range (HDR). Damit werden mehrere Fotos mit unterschiedlichen Belichtungszeiten zu einem Bild zusammengesetzt. Diese Funktion ist im iPhone eingebaut, kann aber

auch per App (für iOS, Android, Windows 8) genutzt werden. Vor allem bei Sonnenlicht aktiviert man am besten den Handyblitz, um dunkle Stellen und Schatten etwas aufzuhellen. Der digitale Zoom hingegen vermindert die Bildqualität: Um das fehlende Zoom der Handykamera wettzumachen, sollte man also nicht digital zoomen, sondern wenn möglich näher rangehen. Als Alternative gibt es kleine Objektivaufsätze, die auf dem Smartphone befestigt werden können. Texte: Felix Raymann

8

Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe …

9

Meine Lieblings-App ist …

… setze ich mich an die Sonne — sofern es welche hat — und lasse die Ruhe einkehren.

… Mapmyrun, ideal zum Speichern und Überprüfen meiner Laufrouten.

10

Wo holen Sie sich Ihre News?

Für meinen Sport bei www.riffel running.ch — gute Motivationstipps und alles rund ums Training. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle

www.migrosmagazin.ch

MeHr MUltiMeDia Apps und technische Kniffe für bessere Handyfotos, Links und Angaben zu «Hose abe» und dem Lenovo-Ultrabook.


leben 108 |

|

auto

|

Nr. 6, 4. Februar 2013 | Migros-Magazin |

Die auto-test-FaMilie

Den Ford B­Max eine Woche lang gratis testen Testen Sie für das Migros-Magazin gratis eine Woche lang den neuen Ford B-Max. Bewerben Sie sich online unter www.migrosmagazin.ch und fahren Sie von Montag, 25. Februar, bis Montag, 4. März, den Microvan mit dem pfiffigen neuen Türsystem. Sie sind eine mindestens dreiköpfige Familie und bereit, über die Testeindrücke im Migros-Magazin Auskunft zu geben. Anmeldeschluss: Sonntag, 10. Februar 2013. Aus den Anmeldungen wählen wir die Glücklichen aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Sowohl in der City als auch auf der Piste zu Hause: Den Opel Mokka gibt es mit Front­ und mit Allrad­ antrieb. Mal was Neues: Der Ford B­Max hat Schwenk­ und Schiebetüren ohne störende Säule dazwischen. steCKbrieF

Ford b-Max 1.0 ecoboost

Antrieb: r3-Turbobenziner, 998 cm3, 100 PS, 170 Nm bei 1400–4000/min. 5-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 13,2 s, Spitze 175 km/h. Abmessungen: L x b x H = 4,08 x 1,75 x 1,60 m, Gewicht 1332 kg, Laderaum 318 bis 1386 l. Verbrauch: 5,1 l/100 km = 119 g/km CO2ausstoss (Werksangaben). energieeffizienz b. Preis: ab 23 850 Franken.

Der kleine Muntermacher

Kompakte SUV für den Familienalltag boomen. Opel hofft, mit dem neuen Mokka den Geschmack der Käufer zu treffen.

E

ine neue Nische stark besetzen, ehe es alle anderen tun, und so das Image der Marke Opel munter machen: Beim Mokka ist der Name Programm. Ähnlich, wie zuvor schon der Nissan Juke, punktet er als einer der ersten kleinen SUV. Steht man vor dem Mokka, wirkt er stattlicher als bei 4,28 Meter Länge erwartet. Innen bietet er gute Übersicht, wirkt solide, aber nicht unhandlich gross. Etwas höher sitzend, fühlt man sich in der Stadt wohl. Im

Cockpit gibt es zwar zu viele Knöpfe und Schalterchen, es bietet dafür aber tadellose Qualität.

ist die strasse holprig, wird der Mokka zum «Polteri» Hinten sitzen Erwachsene ordentlich, einzig die Sitzflächen sind etwas kurz. Dafür fasst der Laderaum 362 bis 1372 Liter. Was fehlt, ist ein seidigeres Fahrwerk. Flott kurvt der Mokka zwar über Land, und der Gesamtkomfort ist


|

leben

Migros-Magazin | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

ordentlich. Aber auf üblen Strassen poltert es. Pfiffige Optionen sind das sehr gute Xenon- und Kurvenlicht mit Fernlichtautomat (2100 Franken) und der aus der hinteren Stossstange ausziehbare Veloträger (950 Franken) — zumal bei Preisen ab 24 400 Franken Raum für Optionen bleibt. Lobenswert auch, dass der Mokka in Zeiten, in denen Geländewagen kaum je ins Gelände fahren, verbrauchssparend nicht nur mit 4x4, sondern auch nur mit Frontantrieb zu haben ist. Die Modellpalette enthält Benziner mit 115 und 140 PS sowie jenen 1,7-Liter-Diesel, den wir empfehlen. Dessen 130 PS sorgen zwar nicht für brachialen, aber dennoch kräftigen Durchzug, laufen kultiviert und sind laut Opel mit 4,7 l/100 km (entspricht 124 g/km CO2Ausstoss) zufrieden. Und auch hier gibt es optional Automat oder Allrad. Gut möglich, dass dieser Mokka schon bald vielen Käufern schmeckt. Texte: Timothy Pfannkuchen

|

aUto | 109

«Grünstes Auto der Schweiz 2013»: Der Fiat Panda «Natural Power» läuft mit Erdgas.

Grüner Gas geben mit dem Öko-Panda Der Kleine trägt einen grossen Titel: Bei der Wahl zum «Schweizer Auto des Jahres» räumte der neue Fiat Panda Natural Power den Sieg in der Kategorie «Grünstes Auto der Schweiz 2013» ab. Das fünfte Erdgasmobil von Fiat begnügt sich mit 3,1 kg/100 km (alternativ läuft er auch mit Benzin). Das ergibt, abgesehen von auch sonst weit tieferen Emissionen, nur 86 g/km CO2-Ausstoss. Vor

allem aber läuft der 0,9 Liter kleine, 80 PS starke Zweizylinderturbo munter: Der Fünftürer ist durchzugsstark, drehwillig und gefällt mit sympathischem Sound. Sympathisch auch der Preis: Ab 19 850 Franken, womit der Erdgasflitzer mit fast gleichen Fahrleistungen um vertretbare 3000 Franken teurer ist als der normale Zweizylinderturbomotor mit 85 Benziner-PS.

Anzeige

Die feine Art, Liebe zu schenken.

Valentinstagbox, 171g

Ein Baci ist ein Kuss aus einer Haselnuss, umhüllt von feinster Gianduja-Creme und einem Hauch dunkler Schokolade. Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

Dose, 250g

Baci gibts in Ihrer Migros


N E S I E HIT-R kurz

&g

Kombination Busrundreise und Sofort buchen und 10 %Hotelschiff sparen! 6 Tage inklusiv Halbpension an Bord

ig ! ünst

ab Fr.

595.–

Preise pro Person Kabinentyp

KatalogPreis 2-Bett-Kabine, Hauptdeck 660.– 2-Bett-Kabine frz. Balkon, Mitteldeck 715.– 2-Bett-Kabine frz. Balkon, Oberdeck 770.– Zuschläge 2-Bett-Kabine zur Alleinbenutzung – Hauptdeck – Mittel- & Oberdeck Fahrt im Königsklasse-Luxusbus

chen Sofort bu und 10 % sparen!

Fr. SofortPreis 595.– 645.– 695.– 145.– 260.– 120.–

Datum 2013 25.03.–30.03. Montag – Samstag Unsere Leistungen -Luxusbus – bzw. Komfort-Fernreisebus Unterkunft auf dem Hotelschiff MS Excellence Rhône in der gebuchten Kabine 5 x Halbpension an Bord (Abendessen und Frühstücksbuffet) Willkommenscocktail Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflugspaket) Geführte Besichtigungen in Avignon und Papstpalast Eintritt Papstpalast Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung am 2. Tag Audio-System auf Rundgängen Erfahrener Reisechauffeur Reiseleitung an Bord der MS Excellence Rhône Nicht inbegriffen Fr. Fakultatives Ausflugspaket mit 3 Ausflügen 170.– Annullationskosten- und Assistance Versicherung 29.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Hinweis Bei dieser Reise handelt es sich um keine Flussfahrt! Die MS Excellence Rhône dient uns lediglich als Hotelschiff mit festem Standort in Avignon. Alle Fahrten erfolgen mit dem Twerenbold Bus. Abfahrtsorte 06:15 Wil ! 06:40 Winterthur 06:45 Basel 07:00 Zürich-Flughafen ! 07:20 Aarau, 8:00 Baden-Rütihof ! 09:00 Burgdorf ! ■

Unser Hotelschiff bei der berühmten Brücke «Pont Saint-Bénézet»

Frühlingserwachen in der Provence ■ ■

Wohnen auf dem Hotelschiff «MS Excellence Rhône» Avignon mit Papstpalast Fak. Ausflugspaket: Panoramafahrt Vaucluse, Aix-en Provence und Cassis, Pont du Gard und Nîmes Audio-System auf Rundgängen

Zum Frühlingserwachen fahren wir in die Provence! Wir entdecken die alte Papststadt Avignon, die Region Vaucluse mit zauberhaften Städtchen wie Gordes und Roussillon sowie Aix-en Provence, die Geburtsstadt Paul Cézannes. Die Schönheit der Calanques (Schifffahrt) sowie antike Zeitzeugen wie die Pont du Gard und das Amphitheater Nîmes sind weitere Höhepunkte. Und wir wohnen auf unserem eleganten Hotelschiff, der «MS Excellence Rhône», mit festem Standort in Avignon und lassen uns an Bord durch erstklassige Küche verwöhnen.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Avignon. Hinreise über Bern, Genf, Lyon und Orange nach Avignon. Kabinenbezug auf unserem Hotelschiff «MS Excellence Rhône». 2. Tag: Avignon. Wegen seiner berühmten Brücke, früher die einzige Möglichkeit zur Überquerung der Rhône im südlichen Rhônetal, ist Avignon seit dem 12. Jahrhundert ein wichtiges Handelszentrum. Das am Zusammenfluss der Rhône und Durance gelegene Avignon betört den Besucher durch seine Pracht. Die charmante Altstadt mit ihren

Provenzalisches Bilderbuchdorf

prächtigen, mittelalterlichen Häusern ist von einer intakten und imposanten Befestigungsmauer umgeben und wird vom wuchtigen, wehrhaften Papstpalast dominiert. Als privilegierte Papststadt mit einer bewegten Geschichte, birgt sie noch heute viele Zeugnisse aus einer ruhmreichen Zeit. Als die Päpste hier im 14. Jahrhundert residierten, erstrahlte ihr Glanz über die ganze Provence und weit in die Welt hinaus. Heute gehören die Altstadt mit dem gotischen Papstpalast sowie die berühmte Brücke Pont St. Bénézet zum Unesco-Weltkulturerbe. Geführte Besichtigung der Altstadt und im Papstpalast. Anschliessend Zeit zur freien Verfügung. 3. Tag: Fakultative Panoramafahrt Vaucluse. Heute geniessen wir das Hinterland der Provence auf einer Panoramafahrt. Die reizvolle Fahrt führt uns in das Felsendorf Gordes, das in grandioser Aussichtslage am Rande des Plateaus von Vaucluse liegt. Schlendern Sie durch das provenzalische Bilderbuchdorf und entdecken Sie die Schönheiten wie z. B. das Schloss von Gordes. Danach Weiterfahrt nach Roussillon, das bekannte Ockerdorf. Die Farbe des nahegelegenen Ockerfelsen lässt sich im ganzen Ort wiederfinden und verleiht den malerischen Gassen und Häuschen ein idyllisches Ambiente. Auf der Rückreise nach Avignon machen wir einen Halt in Fontaine-de-Vaucluse. Die kleine Gemeinde verdankt ihren Namen, der Sorgue, eine Karstquelle welche zu den beliebtesten Naturdenkmäler Frankreichs gehört. 4. Tag: Fakultativer Ausflug Cassis und Aix-en-Provence. Am Morgen unternehmen wir von Cassis aus einen Ausflug mit dem Schiff zum Naturparadies der Calanques. Es erwartet uns klares, türkis farbenes Wasser und steil ins Meer abfallende Kalksteinklippen, welche kleine Fjorde bilden. Weiterfahrt nach Aix-en-Provence, die Hauptstadt der Provence, ist Universitätsstadt und wird auch gerne als «Kunststadt» bezeichnet. Bekannt ist diese pittoreske Stadt im Herzen der Provence auch als Geburtsstadt des Malers Paul Cézanne. Der von Platanen, Brun-

nen, Cafés und eleganten Stadtpalästen aus dem 17. und 18. Jahrhundert gesäumte «Cours Mirabeau» stellt die Verbindung zwischen dem «Mazarin-Viertel» im Süden und der Altstadt im Norden dar. Sehenswert sind ausserdem die Bischofskirche Saint-Sauveur und die Kirche Saint-Jean-de-Malte, die älteste gotische Kirche der Provence. Geführte Stadtbesichtigung. 5. Tag: Fakultativer Ausflug Pont du Gard und Nîmes. Heute wandeln wir auf den Spuren der Römer. Morgens Fahrt zum Aquädukt Pont du Gard, welcher die höchste Brücke ist, welche jemals von den Römern gebaut wurde. Sie gehört zu den wichtigsten erhalten gebliebenen römischen Brückenbauwerken der Welt. Wir besuchen das eindrückliche Museum Pont du Gard. Danach Weiterfahrt nach Nîmes. In keiner anderen Stadt Frankreichs gibt es mehr römische Bauten als hier. In mitten der Altstadt befindet sich das Amphitheater, welches nach Vorbild des römischen Kolosseum erbaut wurde. Lassen Sie sich auf einer Führung im Amphitheater zurück in die Zeit versetzen, als hier noch die Gladiatoren kämpften. Aber diese Stadt hat noch weitaus mehr zu bieten als nur die grandiose Arena, was wir während einer geführten Besichtigung entdecken dürfen. 6. Tag: Avignon–Schweiz. Rückfahrt über Orange, Annency und Genf zurück zu den Einsteigeorten. Das Ausflugspaket ist im Voraus buchbar. Sie sparen mindestens 10 %. Einzelbuchungen der Ausflüge vor Ort möglich. ■ ■

)!-&"!&-+ *,(#,!%.($'&

ifprov

SOFORT-PREISE ca. 50 % der Sitze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch

Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden


|

Migros-Magazin | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

BITTE MELDE DICH

| 111

SBB-Lehrlinge, Werkstatt Olten ! Gesucht werden ehemalige Lehrlinge der SBB, Werkstätte Olten, 1941—1945. Wo sind sie geblieben, die Lehrlinge vom Jahrgang 1941—1945 der SBB-Werkstätte Olten? Bitte meldet euch beim Ex-Stift: Louis Schmid Stapfenstrasse 75/407 3018 Bern Telefon 031 992 02 67

! In den Jahren 1964 und 1965 haben Ruth Kleiner und Werner Walter Ferien in Ruschein gemacht. Sie wohnten damals im Haus meiner Grosseltern Alfons und Lucrezia Cajochen. Werner Walter war Fotograf beim «Beobachter». Während seiner Ferien hat er oft meinen Grossvater fotografiert, wie er mit seiner Mutter auf dem Feld gearbeitet hat. Doch leider hat mein Grossvater die Fotos nie gesehen. Er erzählt mir immer wieder, wie gerne er sie sehen würde. Er würde sich auch sehr freuen, Werner Walter und Ruth Kleiner wieder zu sehen. Nun versuche ich, die aktuelle Adresse der beiden herauszufinden.

Ich weiss nur, dass sie damals in 8055 Zürich gelebt haben. An der mir bekannten Adresse wohnen sie heute jedoch nicht mehr. Wenn jemand die zwei kennt, dann würde ich mich sehr über eine Nachricht freuen. Es liegt meinen Grosseltern wirklich viel daran. Anja Cajochen Mail: a.cajochen@gmail.com

www.migrosmagazin.ch

selbst eingeben Online suchen: Geben Sie Ihre Suchannonce ganz einfach selbst auf über: www.migrosmagazin.ch/meldedich. Innerhalb weniger Tage wird jeder Eintrag im Internet veröffentlicht. Ein attraktives Bild und die Angabe der E-Mail-Adresse steigern die Erfolgschancen. Und wenn Sie etwas Glück haben, erscheint Ihre Annonce zusätzlich in der gedruckten Ausgabe des Migros-Magazins.

! Für ein Konfirmandentreffen suchen wir Markus Stocker, der mit uns am Palmsonntag 1970 in der Kirche Bretzwil BL konfirmiert wurde. Ursula Jeanneret-Scheidegger, Mail: u.jeanneret@bluewin.ch

Anzeige

MAGNESIUM BIOMED ACTIV ®

Trinkgranulat mit Magnesium, Kalium und Vitamin C, zur Nahrungsergänzung

• mit feinem Cassisgeschmack • gute Aufnahme in den Körper durch organisches Magnesiumcitrat • gluten- und lactosefrei

In Apotheken und Drogerien.

NEU mit Vitamin C

Vertrieb: Biomed AG 8600 Dübendorf

www.biomed.ch


spinas | gemperle

Busreisen

Qualität Unsere Spezialität

Venetien – Prosecco Weinstrasse – Venedig • Stadtführung Venedig mit Lagunenschifffahrt • Treviso, ProseccoWeinstrasse mit Probe & Imbiss

09.-12.05. • 4 Tg • ZF/HP

Fr. 495.-

Paris – London • Paris mit Auffahrt zum Eiffelturm • Hin- und Rückfahrt mit dem Eurostar nach London • London inkl. Stadtführung

18 Theaterabende abgesagt.

09.-12.05. (Auffahrt) + 13.-16.10. 4 Tg • ZF/HP Fr. 795.-

2 Hochzeitstage nicht gefeiert. 1 neues Diagnoseverfahren bei Krebs entwickelt.

Piemont – Côte d’Azur – Provence • Piemont mit Trüffeldegustation • Stadtbesichtigung; Turin, Cannes, Monaco / Monte Carlo, Marseille, Avignon

08.-16.06. • 9 Tg • HP/ZF

Fr. 1195.-

Mit Ihrer Spende fördern wir engagierte Forscherinnen und Forscher. Damit immer mehr Menschen von Krebs geheilt werden. PK 30-3090-1

<wm>10CAsNsjY0MDS20AViSwMLAHKm90MPAAAA</wm>

Flusskreuzfahrt Rhône-Saône <wm>10CFXKqw6AMBBE0S_aZvZRumUlqSMIgq8haP5fUXCIa2bOukZO-FradrQ9GKxOowoP8ZpYLRwlebEAi8sAM6pmmYr5z5NZYQX6awhM4h2V1ChbV0x9nPxtmiHpPq8HXwVQXYAAAAA=</wm>

• Übernachtung A-ROSA Stella • Chalon-sur-Saône, Avignon, Lyon • Geführte Ausflüge Ausflüge gegen Aufpreis buchbar

18.- 25.05. • 8 Tg • VP

ab Fr. 1740.-

Hamburg – Oslo • Stadtführungen Hamburg & Oslo • Fährüberfahrt Kiel-Göteborg • Minikreuzfahrt ColorLine

25.-30.05. + 10.-15.08. 6 Tg • HP

ab Fr. 995.-

Lofoten – Fjorde – Hurtigrute • Fährüberfahrten • Stadtführungen Oslo – Trondheim – Bergen • Flambahn Voss-Mydral

14.-29.06. • 16 Tg • HP / VP ab Fr. 3695.-

Verlangen Sie bitte unsere detaillierten Programme!

· Entwickelt und hergestellt in der Schweiz · Umweltschonender Elektroantrieb · Auch ohne Führerschein · Bis 30 km/h schnell Bitte senden Sie Gratisprospekte an:

Ingenieur Büro M. Kyburz AG Solarweg · 8427 Freienstein Tel. 044 865 63 63 Fax 044 865 63 80

Name / Vorname:

Q 071 955 04 08 Bahnhofstrasse 81 • CH-9240 Uzwil Preise p. Pers. im DZ

Strasse / Nr.: Postleitzahl / Ort: Telefon:

www.kyburz-classic.ch MF1


LESESPASS MIT GESCHENK! +Gratis-Verlosung

Mit etwas Glück gewinnen Sie den neuen Chevrolet Cruze Station Wagon 1700 VCDi LT im Wert von

CHF 25’690.–

mit viel platz!

24 Qualitäts-Magazine stehen zur Wahl. Mit Ihrer Bestellung sichern Sie sich zwei Geschenke: Gegenüber den Einzelverkaufs-Preisen sparen Sie bis zu 59 % und erhalten zudem pro Bestellschein einen

10-Franken in Migros-Gutsche geschenkt!

Infos: www.chevrolet.ch

3x

3x

5x

4x

4x

4x

15.–

14.10

20.–

20.–

20.–

20.–

für nur Schweizer LandLiebe Weckt Lust aufs Land.

für nur

für nur

Mein schöner Garten

Das Magazin für Pflanzenfans.

Gesundheits-Nachrichten Natürlich gesund leben.

für nur

für nur

natürlich für Gesundheit und Gesellschaft.

Geniessen mit Annemarie Wildeisen’s KOCHEN.

3x

6x

2x

4x

6x

20.–

20.–

20.–

20.–

20.–

für nur

für nur

für nur

für nur

für nur

Beobachter Natur

Tipps zu Schwangerschaft, Geburt und Erziehung.

6x+

1x Bolero Men für nur

für nur

25.–

BeobachterNatur Das Umweltmagazin.

Saisonküche Feinste Inspirationen.

SPICK Wissen für Kids von 8 – 15.

Raum und Wohnen Inklusive iPad-App.

SI Style Trendig und stilvoll.

Bolero Mode, Beauty, Lifestyle.

10x

5x

9x

13x

12x

10x

20.–

20.–

27.–

26.–

20.–

20.–

für nur

für nur

für nur

für nur

für nur

für nur

Beobachter Wissen, was wichtig ist.

annabelle Die CH-Frauenzeitschrift.

freundin Informiert und inspiriert.

Bunte Storys von Promis.

Tierwelt Für Tier- und Naturfreunde.

TV-Star Schweizer Fernseh-Stars.

10x

10x

12x

11x+ +

12x

48x

20.–

20.–

25.–

25.–

25.20

27.–

Schweizer Illustrierte Das People-Magazin.

SonntagsBlick Keiner bringt’s wie wir.

für nur

TELE Sehen was sich lohnt.

für nur Schweizer Familie Überraschend anders.

JA, ich bestelle: Erscheint vierteljährlich

Schweizer LandLiebe 3 x für nur Fr. 15.–

Erscheint monatlich

für nur

Mein schöner Garten 3 x für nur Fr. 14.10 A.Vogel Gesundheits-Nachrichten 5 x für nur Fr. 20.– natürlich 4 x für nur Fr. 20.– KOCHEN 4 x für nur Fr. 20.− wir eltern 4 x für nur Fr. 20.– BeobachterNatur 3 x für nur Fr. 20.– Saisonküche 6 x für nur Fr. 20.– SPICK 2 x für nur Fr. 20.– Raum und Wohnen 4 x für nur Fr. 20.– SI Style 6 x für nur Fr. 20.– Bolero 6 x + 1 x Bolero Men für nur Fr. 25.–

GlücksPost Unterhaltsam & nützlich.

Erscheint 14-täglich

Beobachter 10 x für nur Fr. 20.– annabelle 5 x für nur Fr. 20.– freundin 9 x für nur Fr. 27.−

Erscheint wöchentlich

Bunte 13 x für nur Fr. 26.− Tierwelt 12 x für nur Fr. 20.– TV-Star 10 x für nur Fr. 20.– TELE 10 x für nur Fr. 20.− Schweizer Familie inkl. TVtäglich 10 x für nur Fr. 20.– GlücksPost 12 x für nur Fr. 25.– Schweizer Illustrierte 11 x + 3 x SI Style für nur Fr. 25.– SonntagsBlick 12 x für nur Fr. 25.20

Erscheint täglich Montag bis Samstag Blick 48 x für nur Fr. 27.–

Ich bestätige, dass ich noch nicht AbonnentIn der bestellten Zeitschrift(en) bin. Ich nehme nur an der Verlosung teil.

3x SI Style für nur

für nur

für nur

Blick Der Blick der Schweiz.

Einsenden an: Qualitätstitel, Postfach 1693, 8048 Zürich

Bitte senden Sie mir das / die angekreuzte(n) Probeabo(s) und einen Migros-Gutschein im Wert von Fr. 10.−.

Frau

Herr

Einsendeschluss: 14.12. 2013

Name /Vorname Strasse / Nr. PLZ / Ort Telefon Unterschrift

Geb.- Datum M1

Diese Angebote finden Sie auch auf www.qualitaetstitel.ch

Die Teilnahme an der Verlosung ist unabhängig von einer Bestellung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Ich bin damit einverstanden, Angebote von anderen Dienstleistern zu erhalten. Die Angebote gelten nur in der Schweiz.


LESERAKTION 114 |

|

HAMBURG

|

Nr. 6, 4. Februar 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Blühende Hansestadt

Hamburg beherbergt die internationale Gartenschau IGS 2013 sowie die grösste Modelleisenbahn der Welt. Für Leser des Migros-Magazins gibt es 100 Franken Rabatt auf die Eurobus-Reise.

Die Internatio­ nale Gartenschau IGS 2013 in Hamburg steht unter dem Motto «In 80 Gärten um die Welt».

V

on Hamburgs Flair und mariti­ mem Charme ist jeder begeistert, der einmal dort gewesen ist. Ob Elbe, Alster, Hafencity, Speicherstadt, Fischmarkt oder Reeperbahn — in der Hansestadt gibt es jeden Tag etwas Neues zu entdecken, zu erleben und zu bestaunen. Die erste Internationale Gartenschau seit 40 Jahren präsentiert sich in Hamburg mit sieben Erlebnis­ welten, 80 blühenden Gärten und einem 100 Hektar grossen Park. Frei nach Jules Verne lädt sie ein zur Reise «In 80 Gär­ ten um die Welt». In Hamburgs Speicherbezirk gibt es eine der erfolg­ reichsten Freizeitattraktionen zu sehen: die grösste Modelleisenbahn der Welt, das Miniatur Wunderland. Hamburg ist mit 1,8 Millionen Ein­ wohnern die zweitgrösste Stadt Deutschlands und bietet ein einmaliges Angebot an Kunst und Kultur sowie eine Vielfalt exzellenter Restaurants und Shoppingmöglichkeiten, ganz zu schweigen vom prickelnden Nachtleben und den Musical­Welterfolgen. Auf die­

ser Eurobusreise kann sich jeder selbst vom speziellen Lebensgefühl der Hanse­ stadt überzeugen. Das Reiseprogramm 1.Tag, Sonntag, Schweiz–Fulda: Anreise via Basel in die Barockperle Fulda. Ankunft am frühen Nachmittag. Die Reisenden entdecken Fulda bei einem Stadtrundgang. Virtuose Bau­ leute schufen zu Beginn des 18. Jahrhun­ derts mit dem Dom, dem Schloss und dem Adelspalais ein beeindruckendes Ensemble mit hohem städtebaulichen Reiz. Nachtessen und Übernachtung im Vier­Sterne­Hotel Maritim, Fulda. 2.Tag, Montag, Fulda–Hamburg, Stadtrundfahrt: Weiterfahrt nach Hamburg. Die Reisen­ den treffen am frühen Nachmittag in der Hansestadt ein. Stadtrundfahrt mit ört­ licher Reiseleitung unter dem Motto «Das Beste von Hamburg» mit der Aussenalster, dem Jungfernstieg, dem Fischmarkt und dem Michel, der Haupt­ kirche St. Michaelis. Nachtessen im

Hotel. Vier Nächte im Vier­Sterne­ Hotel Scandic Emporio, Hamburg. 3. Tag, Dienstag, Grosse Hafenrundfahrt: Am Vormittag geniessen die Reisenden das bunte Treiben rund um den Hafen während der Hafenrundfahrt. Hamburg hat vom Fall des Eisernen Vorhangs profitiert. Sein Hafen wird mehr nach­ gefragt. Von den augenfälligen Investi­ tionen in neue Quartiere und Gebäude kann man sich selbst überzeugen. Die Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron sind für den spektakulären Neu­ bau der Elbphilharmonie verantwort­ lich. Nachmittag zur freien Verfügung. 4.Tag, Mittwoch, Internationale Gartenschau IGS auf dem Alten Land: Heute steht der Besuch der Internatio­ nalen Gartenschau, abgekürzt IGS, auf dem Programm. Sie findet auf der Elb­ insel Wilhelmsburg statt. Das Thema lautet «In 80 Gärten um die Welt». Transfer, Eintritt, Führung und kleiner Imbiss inbegriffen.


|

leSerAktIon

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

HAMBURG | 115

Im Hotel Scandic Emporio in Hamburg wird übernachtet.

Buchen und profitieren

Oben: Eine Hafenrundfahrt ist in der Reise inbegriffen. Links: Das Schloss in Fulda zeigt Baukunst aus dem 18. Jahrhundert.

5.Tag, Donnerstag, grösste Modellbahn der Welt, Airbus-Werke: Am Morgen Besuch des Bahneldorados Miniatur Wunderland im Hamburger Speicherbezirk (fakultativ). Um Wartezeiten zu vermeiden, kann man sich aber bereits jetzt anmelden. Am Nachmittag steht der Besuch der Airbus-Werke auf dem Programm. Das Besichtigen der Airbus-Werke ist ebenfalls fakultativ

und vor Ort buchbar. Oder man verbringt den Tag nochmals an der Gartenschau. Übernachtung in Hamburg. Für Musicalliebhaber reserviert der Veranstalter gerne Karten für die Vorstellungen von «König der Löwen», «Tarzan» und «Rocky». 6.Tag, Freitag, Hamburg–Schweiz: Heimreise via Basel zu den Einsteigeorten.

Reisedaten: Sonntag bis Freitag 1) 23.6.–28.6. 2) 14.7.–19.7. 3) 21.7.–26.7. 4)25.8.–30.8. Preis pro Person: Fr. 1145.– Rabatt für Migros-MagazinLeser: Fr. 100.– Inbegriffen ! Fahrt im Deluxe-bus, 33 Plätze ! 1 Übernachtung im VierSterne-Hotel Maritim in Fulda ! 4 Übernachtungen im neu eröffneten Vier-Sterne-Hotel Scandic emporio in Hamburg ! 5 x Frühstücksbüffet ! Nachtessen am 1. und 2. Tag ! Stadtrundgang in Fulda ! Stadtrundfahrt Hamburg am 2. Tag ! Hafenrundfahrt Hamburg am 3. Tag ! eintritt, Führung und Imbiss Internationale Gartenschau IGS am 4. Tag ! ausführliche reisedokumente ! Für reisende mit einsteigeort Windisch entfallen die Parkgebühren Nicht inbegriffen ! einzelzimmerzuschlag Fr. 275.– ! Fakultativer Halbtagesausflug Miniatur Wunderland Hamburg Fr. 30.– ! Fakultativer Halbtagesausflug airbus Werkbesichtigung, buchbar vor Ort ! annullationskosten-Versicherung Fr. 20.–, falls eigene VrS vorhanden ist, entfällt diese

! Sitzplatzreservation im bus reihe 1 bis 4 ! auftragspauschale Fr. 20.– ! CO2-Kompensation (fakultativ) Fr. 6.– Option individuelle Rückreise ! rückflug Hamburg–Zürich Fr. 295.– (Swiss-Flug, täglich, Hamburg: ab 14.50 uhr, Zürich an: 16.15 uhr, exkl. Transfers, Änderungen vorbehalten) ! rückfahrt bahn Hamburg– basel 2. Klasse Fr. 125.– Einsteigeorte basel, Olten, Luzern, St. Gallen, Sursee, Windisch (Gratisparkplatz für Migros-MagazinLeserInnen), Winterthur, Zürich Buchung eurobus aG Telefon 056 461 61 61 Hotels ! 1 Nacht im exquisiten VierSterne-Hotel Maritim, einem umgebauten Kloster direkt im Zentrum von Fulda. Maritim-Hotel am Schlossgarten Pauluspromenade 2 D 36037 Fulda ! 4 Nächte im neu eröffneten Vier-Sterne-Hotel Scandic emporio im Zentrum Hamburgs an bester Lage Hotel Scandic emporio S- und u-bahnhaltestelle am Gänsemarkt Dammtorwall 19 D 20355 Hamburg www.migrosmagazin.ch/bonus/ leseraktionen


Aktion 2013:

Donau und Donaudelta

ge Donau: 8 Ta

Luxusflussfahrten mit MS Bolero****+ zum Aktionspreis

ab Fr.

1595.–

: 15 Tage Donaudelta

eis! Einmaliger Aktionspr Rabatt* p.P. – Fr. 500.– bis Fr. 700.

ab Fr.

2995.–

Reisedaten 2013 Donau 8 Tage 05.05.–12.05. 16.06.–23.06. Donaudelta 15 Tage 24.08.–07.09.

26.05.–02.06. 07.09.–14.09. 14.09.–28.09.

Preise pro Person Kabinentyp

Ihr Reiseprogramm Donaudelta (15 Tage) 9. Tag: Oltenita–(Bukarest)–Giurgiu. Aus- Ihr Reiseprogramm

1 hrten 20 «Flussfa da! ist

(*) Ausflüge des Ausflugspakets. Alle mit (*) aufgeführten Ausflüge sind im Ausflugspaket inbegriffen. Das Ausflugspaket kann nur im Voraus gebucht werden. Sie sparen mindestens 10 %.

1. Tag: Schweiz–Passau. Anreise in die Dreiflüssestadt Passau. Einschiffung. 2. Tag: Melk. Besichtigen Sie das auf einem steilen Bergrücken hoch über der Donau liegen-de Benediktinerstift (*). Geniessen Sie am Nachmittag die Fahrt mit einem herrlichen Ausblick auf die lieblichen Weinberge der Wachau. 3. Tag: Wien. Schwelgen Sie nach Herzenslust in den Zeiten der Donaumonarchie und entdecken Sie Wien auf einer Stadtrundfahrt (*). 4. Tag: Budapest. Vormittags Ankunft in Budapest. Ausflug in die Puszta mit Besuch einer typischen Czarda (*). 5. Tag: Budapest–Esztergom. Entdecken Sie die Hauptstadt Ungarns auf einer Rundfahrt (*). Nachmittags fak. Ausflug zum Donauknie. 6. Tag: Bratislava. Entdecken Sie die im Jahre 907 erstmals erwähnte Stadt mit ihrer interessanten, von vielen Kulturen geprägten Altstadt während einer Führung (*). 7. Tag: Dürnstein. Erleben Sie die Schönheiten des Städtchens auf einem Rundgang mit anschliessender Weindegustation (*). 8. Tag: Passau–Schweiz. Ausschiffung nach dem Frühstück und Rückreise in die Schweiz.

Ihr Flussschiff

Ihre Reiseroute

Das elegante Schiff – die «MS Bolero****+» – wird Sie begeistern! Das Design, die geräumigen Kabinen, meist mit französischem Balkon, die geschmackvollen Aufenthaltsräume, das grosse Sonnendeck und das WellnessCenter bieten Ihnen grösstmögliches Wohlbefinden. Alle geschmackvoll eingerichteten Kabinen sind 15 m2 gross und liegen aussen. Auf Saturn- und Oriondeck bis zum Boden reichende Panoramafenster zum Öffnen, mit französischem Balkon, grossflächige Fenster auf Neptundeck (nicht zu öffnen), Dusche/WC, Föhn, individuell regulierbare Klimaanlage, Radio, SAT-TV, Minikühlschrank, Safe, Telefon, Stromspannung 220 V. Willkommen an Bord!

Gratis-Buchungstelefon:

0800 86 26 85

Verlangen Sie unseren neuen Katalog: «Flussfahrten der Extraklasse mit Reiseleitung 2013»

Donau (8 Tage) 2-Bett-Kab. 15m2 Neptundeck 2095.– 2-Bett-Kab. 15m2 Saturndeck, mit französischem Balkon 2295.– 2-Bett-Kab. 15m2 Oriondeck, mit französischem Balkon 2495.– Donaudelta (15 Tage) 2-Bett-Kab. 15m2 Neptundeck 3695.– 2-Bett-Kab. 15m2 Saturndeck, mit französischem Balkon 4295.– 2-Bett-Kab. 15m2 Oriondeck, mit französischem Balkon 4695.–

1595.– 1795.– 1995.– 2995.– 3595.– 3995.–

Zuschläge Ausflugspaket Donau Ausflugspaket Donaudelta

211.– 396.–

Unsere Leistungen ■

An- und Rückreise mit Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

Nicht inbegriffen ■

Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Trinkgelder Ausflüge Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage

Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass. Abfahrtsorte

TSCHECHIEN

Passau

Wien S L O W A K E I Bratislava U N G A R N

Melk Dürnstein Esztergom

Budapest Kalocsa R U M Ä N I E N

Bukarest

Novi Sad Belgrad

Rousse

Eisernes Tor

SERBIEN

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

Giurgiu

Tulcea

05.30 Burgdorf ! 05.45 Basel SBB 06.20 Aarau SBB 07.00 Baden-Rütihof ! 07.30 Zürich-Flughafen ! 07.50 Winterthur-Rosenberg 08.15 Wil !

Oltenita

Internet Buchungscode

Donau fblpas1 Donaudelta fblpas2 1556

llen: beste Jetzt ue Katalog Der ne 3»

flug nach Bukarest mit Stadtrundfahrt im «Paris des Ostens» (*). 10. Tag: Kreuzen durch die Walachei. 11. Tag: Novi Sad. Die grösstenteils moderne Stadt Novi Sad wird auch «Athen des Nordens» genannt. Stadtrundfahrt Stadtrundfahrt mit Besuch des Klosters Krusedol (*). 12. Tag: Kreuzen auf der Donau. Erholen Sie sich an Bord und geniessen Sie die vorbeiziehenden Landschaften. 13. Tag: Bratislava. Sie entdecken die im Jahr 907 erstmals erwähnte Stadt auf einer Führung (*). 14. Tag: Krems–Melk. Wachau heisst der liebenswerte Landstrich an der Donau zwischen Krems und Melk. Nachmittags Besichtigung des Benediktinerstifts Melk (*). 15. Tag: Passau–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Rückreise in die Schweiz.

Donau

1. Tag: Schweiz–Passau. Anreise mit modernem Komfort-Reisecar in die Dreiflüssestadt Passau. Um 17.30 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Wien. Erleben Sie das stimmungsvolle Wien bei einer Stadtrundfahrt (*). 3. Tag: Budapest. Stadtrundfahrt (*) durch die Donaumetropole mit ihren prachtvollen Bauwerken. 4. Tag: Kalocsa–Mohacs. Ausflug in die Puszta mit Besuch einer typischen Czarda (*). 5. Tag: Belgrad. Sie besichtigen die in den vergangenen Jahrzehnten stark modernisierte Stadt (*) mit der grössten orthodoxen Kirche des Balkans. 6. Tag: Passage Eisernes Tor. Heute passiert Ihr Flussschiff das «Eiserne Tor», das durch ein einmaliges Landschaftsbild beeindruckt. 7. Tag: Rousse. Sie erreichen das schöne Rousse, auch «Tor zur Welt zwischen Okzident und Orient» genannt. Stadtrundfahrt (*) durch die schöne Altstadt. 8. Tag: Donaudelta–Tulcea. Das weitverzweigte Donaudelta mit Wasserarmen, Inseln und Seen ist die Heimat von vielen Vogelarten. Ausflug mit Booten (*).

Donau (8 Tage)

Katalog- Aktionspreis* preis


|

rätsel & spiele

MiGros-MaGazin | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

UnterrhaltUnG | 117

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN

ZUSÄTZLICH: Eine von 5Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld!

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Teilnahmeschluss: Sonntag, 10.2.2013, 24 Uhr

A LO REG R TA CA U • DEA CA LO RTE REGA CA C A R TA E • AU • ART CADE KK CARTE H E NA R T E • E SECN K K GE G CNH S CEHSG SEGCEHSEG K K A R T E • C A R T E C A D E A U • C A R TA R E G A LO CE H ENK NKKAR TE • C KA ARTE RTE CADE • C AU • C A R TA ART REGA E C LO AD EAU • C A R TA REG A LO

Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz)

Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

Auflösung Nr. 5: HEIMREISE

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 10.2.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Treppenlifte

Meier + Co. AG, MEICOLIFT 5013 Niedergösgen, T 062 858 67 00 www.meico.ch

Gewinner Nr. 4: Ernst Eichenberger, Melchnau BE; August Eisenring, Seuzach ZH; Hildegard Rieser, Steinach SG; Karin Amstutz, Belp BE; Jeannette Walther, Thörigen BE; Annerose Herzog, Basel BS; Pia Ettlin, St. Niklausen OW; Ursula Pion, Reinach AG; Vreny Thalmann, Schaffhausen SH; Martin Kämpf, Burgdorf BE Gewinner «Zusatz» Nr. 4: Marcel Bossard, Bassersdorf ZH; Maya Staub, Kloten ZH; Stefan Stooss, Wileroltigen BE; Trudi Meister, Niederglatt ZH; Roesy Brunner, Domat/Ems GR


Gesundheit

der kleine Urlaub zwischendurch

wellness-im-sueden.com

Berit Klinik Teufen, Venenzentrum, Steinweg 1, 9053 Teufen Venenlaserzentrum St.Gallen, Silberturm, Rorschacher Strasse 150, 9006 St.Gallen Venenlaserzentrum Zürich, am Stauffacher, Badener Strasse 29, 8004 Zürich Neu: Venenlaserzentrum Laufen, Hauptstrasse 19, 4242 Laufen Neu: Venenlaserzentrum Chur, Westcenter Hochhaus 1, 11.Stock, 7000 Chur Sammeltelefonnummer: +41 – 71 – 250 17 17, Infos unter www.venenclinic.ch

Gratisinserat

Im Kleinen

Ihre Spende lässt Bohnen in den Himmel waÅhsen. www.heks.Åh PC 80-1115-1

36%

Center Parcs macht die Natur zum fantastischen Erlebnis. Geniessen Sie in stilvollen Ferienhäusern die einzigartige Kombination zwischen erholsamer Umgebung und einem attraktiven Angebot an Innen- und Aussenaktivitäten. Von Sport bis Relaxen, von Wasserspass bis Abenteuer. Und alles ganz nah. Die Ferienparks von Center Parcs – gehen Sie auf Entdeckungsreise!

www.centerparcs.ch, Hotline 0848 11 22 77 (CHF 0.08/Min.) oder besuchen Sie Ihr Reisebüro *Wer den Frühbucher-Rabatt mit unseren Familien-Ermässigungen kombiniert, spart bis zu 36%!

7 Nächte ab CHF 399.– pro Person www.belalp.ch

Frühbucher sparen bis zu

Blatten - Belalp Wintervergnügen

Grosses bewirken

Erleben Sie unvergessliche Familienferien

Ferien

*


rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

|

|

UnterhaltUng | 119

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Für wen setzt sich die Pro Juventute ein? E

Jugend

O Senioren

R Tiere

So nehmen Sie teil

2. Eine leistungsfordernde Mutter nennt man …? O Rabenmutter

P Puppenmutter

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

S Tiger-Mama

3. Wie bezeichnet man einen ernsten Mahnruf? A Perpendikel

O Menetekel

T

Orakel

T

Flash

4. Wie nennt man die sturzfreie erste Begehung einer Freikletter-Route? K Perfect

I

Longline

5. Woher kamen bis jetzt die meisten Gardisten der Schweizergarde? R Tessin

E

Wallis

M Solothurn

Teilnahmeschluss: Sonntag, 10.2.2013, 24 Uhr

6. Welche Rockband verkauft Weine unter dem Namen ihrer Alben-Titel? R AC/DC

A Aerosmith

I

Scorpions

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Welches dieser Museen hat keine eigene Bahnstation? U Verkehrshaus

I

Technorama

S Papiliorama

8. Nach welchem Komponisten ist eine Affenart benannt? R Beethoven

T

Mozart

Auflösung Nr. 5: LEHRGELD

K Liszt

Gewinner Nr. 3: Peter Christen, Langenthal BE; Anny Harder, Chur GR; Werner Aellig, Aesch BL

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

1 2 5 3 4

E

ABTRETER E D E LMA N N E H R E NMA L EVANGE L E G E RM I N A L H I NGEGEN SENNERE I T EUERUNG UNFR I EDE UNTERAAR

1

2

3

4

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 5: ALLES Gewinner Nr. 4: Hanssepp Schmid, Marbach LU; Heidi Lier, Bern BE; Rosmarie Strahm, Le Crêt-du-Locle NE

Teilnahmeschluss: Sonntag, 10.2.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


30% GÜNSTIGER ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 5.2. BIS 18.2.2013 ODER SOLANGE VORRAT AUF ALLE BRITA PRODUKTE

Für puren Trinkgenuss MAXTRA von BRITA reduziert Kalk, Chlor und Metalle wie Blei und Kupfer. So verbessert sich der Geschmackk von Tee, Kaffee, Kaltgetränken und Speisen.

30%

30%

19.45

5 15t.7 22.50

statt 27.80

stat

www.brita.ch

Wasserfilter MARELLA mit Direkt-Einfüllöffnung

n Filterkar tusche k MA XTRA 3 Stüc

BRITA gibts in Ihrer Migros

JETZT NEU. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.01. BIS 11.02.2013, SOLANGE VORRAT AUF ALLE COLOR MASK COLORATIONEN

20x PUNKTE

DIE 1.

COLORATION WIE EINE HAARMASKE WELTNEUHEIT Color Mask Colorationen, diverse Nuancen

15.80 Color Mask gibts in Ihrer Migros


|

rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

|

UnterhaltUng | 121

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 4 5 3 3 cken und Verbindungen mit mehr als 2 Linien sind nicht erlaubt. 3 3 www.raetsel.ch/bruecken

4 0 4

6

1 2 4

Auflösung Nr. 5:

0 3 1 1 2

4

2

1

2

1

1

3

2

2

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

3 4 1

2 3 3 3

8 3 2

1 3 4

4 3 2 3

3

1 5 5 4

3 1 2

1 2

3 Auflösung Nr. 5:

4 3

3

3

3

4

3 3 3

2 5 3

1 1 2

2 2 4 1

4 3 5 3

3 2

3 2 8 3

2

2 3

3 2 4

2 2

3

HUGO DER HÖHLENFORSCHER Hugo hat draussen beim Spielen eine riesige Eishöhle entdeckt. Natürlich muss die gründlich erforscht werden. Leider hat er vergessen, seinen Weg zu markieren, und sich so hoffnungslos verirrt. Kannst du ihn aus der Höhle führen?

NINAS FERIENFOTO

In den Winterferien knipst Nina ein Foto nach dem andern. Wie schön doch die verschneite Landschaft aussieht. Im zweiten Foto haben sich jedoch 10 Unterschiede eingeschlichen. Kreise sie ein.

KOMM IN DEN LILIBIGGS- CLUB

Für dich gibts Prämien, Spiele, Rätsel, das Club-Magazin und tolle Veranstaltungen. Kostenlos anmelden unter:

www. lilibig gs.ch


Reise-H Sonneninseln Reise-Hits:

Reise-Hit: Insel Krk

5 Tage

Reise-Hit: Insel Grado

4 Tage

Die Perle der Adria/ Kroatien 5.- 9. Apr./ 10.- 14. Apr./ 21.- 25. Apr. 13

Die Sonneninsel im Golf von Venedig 5.- 8. Apr./ 15.- 18. Apr./ 29. Apr.- 2. Mai 13

1 Tag: Anreise nach Kroatien und Fahrt über die Krk-Brücke auf die gleichnamige Insel in der Kvarner Bucht, Hotelbezug. 2 Tag: Halbtägige Inselrundfahrt mit Besuch der Bucht von Soline vor Klimno sowie der kleinen mittelalterlichen Stadt Dobrinj und der Altstadt von Krk. 3. Tag: Tagesfahrt entlang der Kvarner Bucht und Besuch von Rijeka und Opatija. 4. Tag: Vormittags Besuch der Insel Kosljun mit Boot. Nachmittags Fahrt zum Weinbaugebiet in Vrbnik mit Weinprobe. 5. Tag: Rückreise in die Heimat. Hotel: ***sup. Hotel Valamar Koralj, an einer hübschen Bucht mit Wellnesscenter etc. Alle Zimmer mit Bad/ Dusche, TV, etc. Im Preis von Fr. 495.- inbegriffen: Reise im ****Komfortcar, Halbpension, alle Ausflüge inkl. Bootsfahrt, Buchungspauschale bei Buchung bis 21 Tage vor Abreise. Zuschlag Einzelzimmer Fr. 59.-, Oblig. Anullationsschutz Fr. 20.- (falls keine eigene)

1. Tag: Anreise an die Adria auf die Halbinsel Grado, im Golf von Venedig. 2. Tag: Tagesausflug ins Friaul. Wir fahren durch das Weinbaugebiet Collio und besuchen die Städte Cividale, Udine und San Daniele, bekannt für seine schöne Altstadt und seinen köstlichen Schinken. 3. Tag: Ausflug zum «Sissi-Schloss Miramare» auf der Felsenklippe der Bucht von Grignano. Anschliessend Fahrt in die Hafenstadt Triest welche Sie während einer Stadtführung näher kennen lernen. 4. Tag: Rückreise vorbei an Verona und Mailand in die Schweiz. Hotel: ****Grand Hotel Astoria in der Altstadt, unweit vom Meer mit Wellnessanlage und Dachterrasse mit Pool. Alle Zimmer mit Bad/ Dusche, WC, TV, etc. Im Preis von Fr. 399.- inbegriffen: Reise im ****Komfortcar, Halbpension, alle Ausflüge inkl. Eintritte, Buchungspauschale bei Buchung bis 21. Tage vor Abreise, Zuschlag Einzelzimmer Fr. 94.-, Oblig. Anullationsschutz Fr. 16.- (falls keine eigene). Zuschlag Termin 29.4.-2.5. Fr. 50.-/ Pers.

" 052 378 14 24 www.heini-car.ch

50 Jahre Stiftung Cerebral. Dank Ihrer Unterstützung.

Ihre Heini Car-Reisevorteile: Reise in modernsten 4!Cars, max. 40 Pers./ Reise, Möglichkeit für Doppelsitz zur Alleinbenutzung (a. Anfr.), Sitze mit Doppelarmlehnen, Jasstisch-Ecke für Platzwechsel und Geselligkeit. Abfahrten ab: St. Gallen, Wil, Kreuzlingen, Frauenfeld, Winterthur, Zürich, Wängi (P)

Helfen verbindet

Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind Erlachstrasse 14, Postfach 8262, 3001 Bern, Telefon 031 308 15 15, Postkonto 80-48-4, www.cerebral.ch

ONLINE MAGAZIN

IMMER AKTUELL – WWW.MIGROSMAGAZIN.CH Willkommen auf www.migrosmagazin.ch. Die interaktive und multimediale Plattform bietet Ihnen Woche für Woche spannende Inhalte aus dem Migros-Magazin – und lädt zum offenen Dialog mit der Online-Redaktion ein. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren auf www.migrosmagazin.ch, wo Sie übrigens auch gleich die gedruckte Ausgabe gratis abonnieren können: www.migrosmagazin.ch/abo.

www.migrosmagazin.ch


|

rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 6, 4. Februar 2013 |

|

UnterhaltUng | 123

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 1 4 5 3 8 2 9 6 4 9

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

6 3 2 7 4 1

Teilnahmeschluss: Sonntag, 10.2.2013, 24 Uhr

8 6 3 4 7 1 5 2

4 So nehmen Sie teil Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 7 SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 8 1 Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 2 Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 5 6 8

Auflösung Nr. 5: 674 5 2 8 3 4 7 1 9 6

9 7 3 1 8 6 4 5 2

4 6 1 5 2 9 8 3 7

8 5 6 7 3 1 9 2 4

3 9 7 2 6 4 5 1 8

2 1 4 8 9 5 7 6 3

6 3 5 4 1 8 2 7 9

1 8 2 9 7 3 6 4 5

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7 4 9 6 5 2 3 8 1

Gewinner Nr. 4: Marianne Hodel, Zweisimmen BE; Laurence Guntern, Sierre VS; Lea Stamm-Hohl, Schleitheim SH; Hans Blatter, Ittigen BE; Heidi Henny, Treycovagnes VD

Anzeige

bleiben sie mobil! mit uns. Die HERAG AG, ein Schweizer Familienunternehmen, verhilft seinen Kunden seit 30 Jahren zu mehr Unabhängigkeit, Sicherheit und Komfort. Mit perfektem Service.

Herag ag, Treppenlifte Tramstrasse 46, 8707 Uetikon am See info@herag.ch, www.herag.ch 8707 Uetikon: 044 920 05 04 bitte senden sie mir ihre Gratisinformationen Name Vorname

Sitzlifte. Plattformlifte. Hebebühnen.

iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-bundes www.migrosmagazin.ch

Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi

Beglaubigte Auflage: 1 556 546 exemplare (WeMF 2012) Leser: 2 384 000 (WeMF, MaCH basic 2012-2)

Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS)

Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12

Produktion: andrej abplanalp (aa, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), almut berger (aLb), ruth brüderlin (brü), Nathalie bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto e. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), béatrice eigenmann (be), andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), anna Meister (aPM), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: eveline Schmid (eS, Leitung), Frank Dittersdorf (FD), Heidi bacchilega (Hb), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole

Strasse PLZ/Ort Telefon

Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), anette Wolffram (a.W.)

New Media: Sarah ettlinger (Leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Layout: Daniel eggspühler (art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma

Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas brügger (Leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-bund Druck: büchler Grafino aG, bern, Tamedia aG, Zürich, ringier Print adligenswil aG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

FERIEN IN EUROPAS SCHÖNSTEN WINTERSPORTREGIONEN

WERTSCHRIFTEN-DEPOT ERÖFFNEN UND PROFITIEREN

Bevorzugen Sie ein mondänes Ski-Resort oder ein gemütliches Familien-Skigebiet? Mögen Sie ein rustikales Chalet oder doch lieber ein modernes Appartement? Bei Vacando finden Sie bestimmt das passende Feriendomizil in der Schweiz, Frankreich und Österreich.

Bei der Migros Bank profitieren Sie von sehr günstigen Börsentransaktionen. Für einen Auftrag unter 100 000 Franken zahlen Sie für jede Transaktion nämlich immer gleich wenig: 40 Franken für einen Auftrag via Internet und 100 Franken für einen telefonischen Auftrag. Und das sowohl für Aktien und Obligationen als auch für über 19 000 Anlagefonds.

Aktionsdauer: Buchungen vom 4. bis 24. Februar 2013 (für Abreisen zwischen dem 9. Februar und dem 23. März 2013). Preis: z.B. 1 Woche vom 16. bis 23. Februar 2013 in einem Chalet für 6 Personen in Nendaz, Wallis (ReferenzNr. CH1961.640.1) kostet Fr. 1639.–, zzgl. Reinigung. Profitieren: Buchen Sie online unter www.vacando.ch oder telefonisch unter der 24h-Hotline 043 810 91 56 und Sie profitieren von 1000 Cumulus-Punkten extra auf alle Ferienhäuser und Wohnungen in der Schweiz, in Frankreich und in Österreich. Geben Sie bei der Buchung Ihre Cumulus-Nummer an. Hinweis: Dieses Angebot gibt es exklusiv bei Vacando, dem einzigen Schweizer Ferienhausanbieter mit CumulusVorteil. Vacando hat über 25 000 Ferienhäuser und Ferienwohnungen im Programm. Weitere Informationen: www.vacando.ch

Aktionsdauer: bis 28. März 2013 Profitieren: Wenn Sie mit einer Ersteinlage von mindestens 10 000 Franken ein Wertschriften-Depot eröffnen oder ein bestehendes Depot zur Migros Bank transferieren, erhalten Sie 5000 Cumulus-Punkte als Willkommensgeschenk. Hinweis: Die Aktion ist auf eine Depoteröffnung pro Kunde beschränkt. Weitere Informationen: www.migrosbank.ch/pauschaltarif

✁ Cumulus-Nr.:

5000 PUNKTE

Name / Vorname: Strasse, Nr. PLZ, Ort:

1000

PUNKTE

Ich bin bereits Kunde bei der Migros Bank: ja nein Ich möchte ein Wertschriftendepot eröffnen. Ich möchte ein bestehendes Depot zur Migros Bank transferieren.


MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

Kreditkarten

5.3

Bestnote : Kundenzufriedenheit 07/2012

CUMULUS-MASTERCARD MIT 3000 PUNKTEN STARTBONUS

ENTSPANNEN UND GENIESSEN IN BAD ZURZACH

Profitieren Sie von der kostenlosen Cumulus-MasterCard und Sie erhalten jetzt einen Startbonus von 3000 CumulusPunkten. Ihr Vorteil: Sie zahlen sowohl für die Haupt- als auch für die Zusatzkarte keine Jahresgebühr. Auch in den Folgejahren nicht. Zudem können Sie mit dem sicheren und praktischen Zahlungsmittel nicht nur weltweit bezahlen, sondern auch weltweit Cumulus-Punkte sammeln. Übrigens: Die Cumulus-MasterCard erzielte bei der Kundenzufriedenheits-Umfrage von Comparis 2012 die Bestnote von 5.3.

Das ruhig gelegene Hotel zur Therme**** in Bad Zurzach verfügt über das grösste Freiluft-Thermalbad der Schweiz. Dank dem direkten Zugang können Sie im Bademantel vom Zimmer in die Wellnessoase flanieren. Freuen Sie sich auf erholsame Tage. Das Angebot beinhaltet (Kurtaxe inkl.): – 2 Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstücksbuffet – Gutschein Fr. 50.– pro Person für die Restaurantbetriebe – Freier Eintritt ins Thermalbad und ins Wellness-Center

Aktionsdauer: bis 31. März 2013 Profitieren: Beantragen Sie jetzt Ihre kostenlose Cumulus-MasterCard mit 3000 Cumulus-Punkten Startbonus. Ihre Vorteile: – keine Jahresgebühr, auch in den Folgejahren – weltweit Cumulus-Punkte sammeln – kostenlose Partnerkarte Hinweis: Der Antrag für die Cumulus-MasterCard ist in der Migros, unter www.cumulus-mastercard.ch oder telefonisch unter 044 439 40 27 erhältlich. Weitere Informationen: www.cumulus-mastercard.ch

3000

PUNKTE

Aktionsdauer: 4. Februar bis 12. Mai 2013 (nicht gültig vom 28. März bis 1. April 2013) Preis: Fr. 239.– pro Person pro Aufenthalt im Doppelzimmer statt Fr. 320.– Profitieren: Buchen Sie mit Ihrer Cumulus-Karte unter www.myswitzerland.com/cumulus oder kostenlos per Telefon 00800 100 200 27 und profitieren Sie vom 25-Prozent-Vorteil und von 5-fachen Cumulus-Punkten. Hinweis: Das Angebot versteht sich pro Person und Aufenthalt, Verfügbarkeit vorausgesetzt. Die Buchung erfolgt über Ihre Kreditkarte. Bei Bezahlung gegen Rechnung fällt eine Bearbeitungsgebühr von Fr. 30.– an. Weitere Informationen: www.thermalquelle.ch/hotel-zur-therme

25%

VORTEIL

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


MEINE WELT 126 |

|

SINA

|

NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich mag jede Art von Musik, die mich berührt»

Bild: On-Pictures.ch

Name: Ursula «Sina» Bellwald (46) Sternzeichen: Zwilling Wohnort: Fahrwangen AG

Seit 20 Jahren steht Sina auf der Bühne. Um dieses Jubiläum zu feiern, hat die erfolgreichste Schweizer Mundartsängerin mit Musikerfreunden wie Marc Sway oder Stefanie Heinzmann das Album «Duette» eingespielt. Im März und April tourt sie damit durch die Schweiz. Wieso leben Sie in Fahrwangen? Weil es in der Nähe Wasser gibt und den passenden Wasser-Mann dazu. Wo würden Sie gerne leben? Eine Walliserin im Aargau: Das passt. Beruf und Lebenslauf: Meine Berufung ist die Musik. Ich wollte schon als Kind Sängerin werden. Den Bankjob bei der UBS habe ich an den Nagel gehängt. Nach über 1000 Konzerten in 20 Jahren freue ich mich jetzt auf die Duett-CD mit zwölf Musikerfreunden. Die Tour mit Adrian Stern, Büne Huber, Erika Stucky und Ritschi führt uns im März und April an sechs exklusive Orte in der Schweiz, unter anderem auf meine Lieblingsbühne im Hotel Murten. Mein Lebensmotto: Alles kommt gut, und wenn es noch nicht gut ist, ist es nicht zu Ende. Mein Lebensziel: Heiterkeit, Gelassenheit und natürlich ein gutes Herz. Was ich mag: Jede Art von Musik, die mich berührt. Was ich nicht mag: Leute, die jammern, ohne zu leiden. Mein Lieblingsessen: Muling Riis, ein spezielles Gericht, das ich von meiner Grossmutter kenne. Es ist so fein, dass alles andere Beilage ist. Mein Lieblingsinstrument: Der Klang des Cellos berührt mich, und ich möchte es gerne lernen. Dieses Projekt hebe ich mir für ruhigere Zeiten auf. Mein Lieblingsbrauch: Für mich ist die Lötschentaler Fasnacht ein wichtiges Stück Heimat und ein einmaliges Spektakel. Als Kind war ich fasziniert und hatte gleichzeitig Angst vor den Tschäggättä. Auch mein Vater hat solche Masken geschnitzt. Mein peinlichster Moment: Als junge Sängerin habe ich bei einem Auftritt im Kursaal in Bern eine Stufe übersehen und bin ausgerutscht. Nachdem ich meinen Schuh wiedergefunden hatte, hab ich das Lied mit hochrotem Kopf nochmals von vorn begonnen. Text: Reto E. Wild Bilder: Paolo Dutto

MEIN REBBERG

«Mein Bruder Daniel und ich (links im Bild) teilen uns einen kleinen Rebberg in Salgesch VS, den uns unsere Mutter vererbt hat. Hier wächst ein Syrah-Wein, und diesen feinen Tropfen aus meiner Heimat verteile ich sehr gerne an die Üsserschwiizär.»

MEIN ERSTER PREIS

MEIN VORBILD

«Beeindruckt haben mich stets Frauen, die eine Stärke ausstrahlten, indem sie sich selbst blieben. Zum Beispiel die amerikanische Sängerin Bonnie Raitt.»

«1983 gewann ich an einem Nachwuchsfestival in Visp meine erste Trophäe. Als ich in Zürich wohnte, hatte ich das griffige Holzteil auf meinem Nachttisch, um es als Waffe gegen mögliche Einbrecher einzusetzen.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Der Risoletto classic. Mit einem Mütschli ist dieser Schoggolastängel die perfekte Mahlzeit für zwischendurch.»


|

MIGROS-MAGAZIN | NR. 6, 4. FEBRUAR 2013 |

MEINE WELT

SINA | 127

MEIN FLUCHTORT

MEIN STUDIO

«Das Studio ist meine kreative Insel. Diese teile ich mit meinem Mann, der auch Musiker ist. Hier entstehen neue Songs und Ideen für Projekte. Das Studio befindet sich im Keller einer alten Strohfabrik.»

MEIN LIEBLINGSRESTAURANT

«Die Pizzeria Da Luigi in Fahrwangen bereitet die besten Pizzen zu. Meine Favoriten sind die Pizza Napoli und das hausgemachte Tiramisù.»

«Bäume und Wasser sind mir am liebsten. Ich walke täglich durch den Wald in der Nähe meines Wohnorts. Das Laufen befreit Kopf und Herz. Ab 14 Grad findet man mich im Wasser, am liebsten im Hallwilersee in der Badi Seengen.»


A H R E U A D T K N E S E G

ei reise b ie P e i d t w f a u e r h a c k s -A r t i k e l n d t k n e hs tü ro s s D i e M i g c h i e d e n e n F r ü F r u c h ts af t. ve r s re u nd ü t i f n o ,K Kaf fe e

af t h r e u Da

% 1 , 9 8.90

bisher 9.80

Nescafé Gold Finesse Smart Pack, Schweizer Qualität, 150 g

ft u e rh a

% 1 , 9 -

Da

8.90

bisher 9.80

Nescafé Gold De Luxe Smart Pack, Schweizer Qualität, 150 g

af t h r e u Da

ft a h r e u

% 9 , 1 1 -

Da

1.85

bisher 2.10

Actilife Omega 3 1 Liter

ft Da u e r h a

-9,8 % 1.85

bisher 2.05

Actilife Breakfast 1 Liter

% 6 , 0 -1 2.95

bisher 3.30

Extra Erdbeerkonfitüre 500 g

af t h r e u Da

% 5 , -12 2.10 0 bisher 2.4

Extra Marmelade Bitterorangen 500 g

MGB www.migros.ch W

S I E R P Ft

Migros-Magazin-06-2013-d-OS