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Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

Machen Sie den Status-Test!

WAS EMPFINDEN SIE HIER?

A

RESPEKT

B

NEID

C

MITLEID

Finden Sie heraus, ob auch Sie an Status-Symptomen leiden. Machen Sie den Test im Heft!


TESTEN SIE IHREN STATUS! WAS EMPFINDEN SIE HIER?

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GELD IST ...

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Neid

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... geil!

B

Respekt

B

... bei mir genau richtig.

C

Mitleid

C

... nicht alles.

MEINE UHR ZEIGT KLAR UND DEUTLICH, ...

WELCHER SONG BESCHREIBT SIE AM BESTEN?

A

... was ich im Monat verdiene.

A

The Great Pretender

B

... welche Uhrzeit wir haben.

B

Wenn das Gott wüsst

C

Welche Uhr?

C

I am what I am

WAS VERSTEHEN SIE UNTER CAYENNE?

HOCHMUT KOMMT ...

A

Geiler Schlitten

A

... immer gut an.

B

Pfeffer

B

... nach dem Aufstieg.

C

Hauptstadt von Französisch-Guayana

C

... vor dem Fall.

Mein Selbstwertgefühl steigen.

B

Einen 6-stelligen Betrag.

C

Eine Kette.

B

A

A

WAS SEHEN SIE LINKS?

MEIN AUTO BRINGT MICH ... A

... hoffentlich in bessere Kreise.

B

... irgendwann um.

C

... von A nach B.

Machen Sie den Selbsttest: Einfach die zutreffenden Antworten ankreuzen und Buchstaben zusammenzählen. Die Auflösung und alles über Therapiemöglichkeiten finden Sie auf den letzten Seiten des Magazins.


DER KINDERGARTEN-STREIT 96

Mundart oder Hochdeutsch? Wie sollen unsere Kindergärtler reden? Nr. 3, 17. Januar 2011

Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER www

STARKÖCHE 10

Ein Aargauer verzaubert New York

Daniel Humm ist einer von vielen Schweizer Küchenchefs, die weltweit für Furore sorgen.

MIGROS-INDUSTRIE 46

Bilder Francesco Tonelli, Fotolia

Die Elsa gehört zu den besten Molkereien Europas. SAISONKÜCHE 52

Autor Otto Scherer kocht nach Grossmutters Art.

CUMULUS-DEALS auf Seite 112/113

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


4 | Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

Eiskünstler 26

EDITORIAL

Sie ringen den riesigen Mengen Schnee und Eis Paläste und Statuen ab, die der Frühling in Denkmäler der Vergänglichkeit verwandelt. Lernen Sie vier Schneebildhauer und die spektakulärsten Skulptur-Wettbewerbe der Welt kennen.

Hans Schneeberger, Chefredaktor

2300 mal danke! Es gibt Situationen, da bin ich ziemlich stolz. Stolz auf Sie,

* Normaltarif

Zwei Wochen vor Weihnachten hat das Migros-Magazin einen Artikel über Kevin Hediger und Christoph Finster veröffentlicht

über zwei junge Krebspatienten und ihre verzweifelte Suche nach Blutstammzellen-Spendern. Begleitet wurde der Artikel von einem Aufruf, sich doch für eine Spende zu melden. Nun muss man wissen, dass eine Blutstammzellen-Spende sehr viel aufwändiger ist als eine normale Blutspende. Und sich deshalb nur wenige Menschen für eine Spende melden. Umso überraschter war das Team des Blutspendedienstes des Roten Kreuzes in der Woche nach Erscheinen des Artikels. Es wurde von Anfragen förmlich überrannt. Es ist unglaublich: 2300 Menschen haben sich für eine

Blutstammzellen-Spende angemeldet. Das sind so viele wie sonst in 4 Jahren! «Das heisst», so schrieb uns der SRK-Direktor Rudolf Schwab überwältigt, «dass wir unser Spender-Register um sensationelle 10 Prozent aufstocken konnten.» Und ganz kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns dann auch noch die Nachricht, dass Kevin Hediger nun einen passenden Spender von Blutstammzellen gefunden hat. Diesen 2300 Spenderinnen und Spendern gehört unser grosses Dankeschön. Es ist eine Ehre, für Sie arbeiten zu dürfen.

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Bilder Keystone/Lonely Planet Images/Ariadne Van Zandbergen, Ueli Christoffel, Daniel Winkler

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

liebe Leserinnen, liebe Leser. Und darauf, dass ich für ein so engagiertes, mitfühlendes Publikum arbeiten darf. Für Menschen, die das Schicksal anderer nicht gleichgültig lässt. Die helfen. Und zwar nicht nur mit Geld, sondern mit Taten.

Der Sand der Jahrtausende 90

In Namibia ist die Natur noch Natur. Im Süden des Schwarzen Kontinents kommen Touristen in den Genuss einer einzigartigen Fauna und Flora.

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Herausgeberin der CUMULUS-MasterCard ist die GE Money Bank AG.


DIESE WOCHE

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SAISONKÜCHE Ein Bauernbub schreibt Bücher

52

Autor Otto Scherer erzählt von seiner Kindheit und liebt luftige Kuchen.

Paradiesische Früchte

72

Wie Granatapfel, Dattel, Apfel und Feige am besten schmecken.

DAS BESTE Farmer — für jeden Geschmack Süsse Verführungen Styling und Pflege Marcus Pfister 116

Zu Besuch beim Autor und Illustrator des weltweit erfolgreichen Kinderbuchs «Der Regenbogenfisch».

Schweizer Köche brillieren rund um den Globus und beweisen: Die helvetische Gastronomie gehört zur Weltspitze.

Der Stammzellen-Doktor

10

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Wunsch-Bundesrat

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Eiskünstler

26

Das Stimmvolk will den Bundesrat gar nicht direkt wählen. Wie sähe er aus, wenn wir müssten? Die Umfrage.

INTERVIEW 34

Er legt Radio und TV zusammen und will dabei viel sparen. «Wir schaffen die für 2011 angestrebten schwarzen Zahlen», sagt der SRG-Direktor.

NEUES AUS DER MIGROS Da fliesst die Milch hin

46

Jedes zweite Schweizer Joghurt stammt aus der Elsa. Ein Besuch beim Milchverarbeiter ist da fast Pflicht.

Das historische Migros-Bild

Als Kopfhörer wie Telefone aussahen und die Compact Disc noch Zukunftsmusik war.

Neues aus Ihrer Genossenschaft 83

BESSER LEBEN

Wie er sie sammelt und was sie dem Patienten nützen, sagt SRK-Direktor Rudolf Schwabe im Interview.

Rudolf Matter

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Durch Musik zum Glückshormon Reisen: Ferien in Namibia Familie: Streitfall Kindergarten

90 96

Garten: Grüne Inseln im Winter 103 Welche Pflanzen in welchen Wintergarten passen.

Auto: Opel unter Strom

105

Der Opel Ampera fährt mit Strom. Ein Benzinmotor lädt die Batterie laufend.

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe Bild der Woche Auf ein Wort Kolumne: Der Hausmann Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel/Impressum

6 8 20 33 40 107 111 115

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Soll im Chindsgi Hochdeutsch oder Mundart gesprochen werden?

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UNSERE KUNDEN SIND ALLE GLEICH: JEDER WILL EIN INDIVIDUELLES HAUS.

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IHRE REGION

MENSCHEN In aller Munde

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6 | Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

Winter an der Sonne Wer von der kalten Jahreszeitt langsam genug hat, ist mit dem neuen Sommerkatalog der Migros Ferien gut beraten. Er enthält 44 Angebote für 35 Feriendestinationen. Exklusiv sind Hotels im Programm, bei denen Alleinreisende für einen nur ur geringen Zuschlag ihr Doppelzimmer allein benutzen können, wenn sie das wünschen. Zudem ist das Reisen mit Migros Ferien für Familien noch günstiger geworden, Kinder er reisen nun zu einem KinderFestpreis ab 295 Franken. Infos: www.migros-ferien.ch

NEWS

Die Besten

Wer es schon immer ahnte, weiss es nun mit Sicherheit: Die Frischbackgipfeli der Migros sind die besten. Das ist das Resultat einer Degustation des «Kassensturzes» vom 4. Januar 2011. Auch in der Weihnachtszeit landete Migros einen Nummer-eins-Hit: Ihre Zimtsterne waren geschmacklich die besten.

AUS DER REGION MIGROS BASEL

Die wirbelnden Füsse Die Weltmeister des Stepptanzes bringen ihre spektakuläre IrishDance-Show in die Schweiz: wirbelnde Füsse, Rhythmus pur, Lässigkeit im Ausdruck, kombiniert mit äusserster Präzision. Das ist «Magic of the Dance». Nach ausverkauften Häusern in Irland, Grossbritannien und in den USA kommt die Truppe mit der neuen Show auch wieder in die Schweiz. Die Fans können sich bereits jetzt auf ein im wahrsten Sinne des Wortes funkensprühendes Tanzereignis freuen. Mehr dazu nächste Woche auf den Regionalseiten und auf www. migrosbasel.ch sowie ab sofort auf www.topact.ch. Vergünstigte Karten sind ab dem 24. Januar im Migros-Vorverkauf Basel erhältlich.


MIGROSWOCHE

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Das «Eidgenössische» ist populärer denn je. Kein Wunder, bei so hochklassigen Kämpfen wie zwischen Kilian Wenger und Jörg Abderhalden (unten).

Die Migros schwingt mit

Die Migros ist Königspartnerin des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2013 in Burgdorf. Zudem unterstützt sie Schwingerkönig Kilian Wenger als Hauptsponsorin.

D

ie Migros unterstützt als Königspartnerin das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) 2013 in Burgdorf im Emmental. Die Detailhändlerin unterstreicht erneut, dass sie sich verbunden fühlt mit dem Schwing-

sport und der Schweiz. Bereits beim «Eidgenössischen» 2007 in Aarau und vergangenes Jahr in Frauenfeld war sie Hauptsponsorin. Mit ihrem Engagement leistet die Migros einen bedeutenden Beitrag zu einem Volksfest, das

LOB DER WOCHE

FRISCH IN DER MIGROS

Seit dem Lachanfall von Hans-Rudolf Merz kennt auch der Rest der Welt die bündnerische Spezialität: Bestes Rindfleisch, gepökelt mit Salz, Gewürzen und Salpeter, lagert bis zu fünf Wochen bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. Während einer mehrwöchigen Trocknungsphase wird es mehrmals gepresst, wodurch es seine rechteckige Form erhält. Doch so trocken wollte nicht einmal Herr Merz von dieser feinen Delikatesse sprechen.

Bilder Erwin Züger, Benjamin Soland, zvg

Bü-BüBündnerfleisch

wie kein anderes Fest für die Schweiz steht, gleichermassen traditionell wie modern ist und das das ganze Land begeistert. Die Migros ist stolz, auch den amtierenden Schwingerkönig Kilian Wenger als Hauptsponsorin

für die kommenden drei Jahre zu unterstützen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem dreifachen König und Dominator der letzten Jahre, Jörg Abderhalden, verlängert die Migros bis zum ESAF 2013 ebenfalls.

Kleinkunst Ein Zwerg polarisiert: Während sich die einen an der Werbekampagne der Migros zur Preisoffensive stossen, inspiriert der Preiszwerg andere zu künstlerischen Höchstleistungen. Zum Beispiel den kleinen Nick aus Oberburg BE, der den Preiszwerg für das Migros-Magazin höchst gekonnt zu Papier gebracht hat.


8 | Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

MM 2: «Wenn Liebe allein nicht reicht», MM-Serie über die Reproduktionstechnologie, Teil 1: Künstliche Befruchtung.

«Das Schlimmste waren die Beim Titel «Kinderwunsch kommt immer später» kommt mir die Galle hoch! Mit 24 hätte dies für mich gestimmt. Ich wollte ein junges Mami sein. Mit 26 konnte ich meinen Traummann davon überzeugen, endlich zu heiraten. Mit 28 teilte ich meinem Frauenarzt mit, dass ich schon «länger am Üben bin und es nicht klappt». Temperaturkurven, Zyklusbeobachtungen, Sex nach Kalender, Hormontabletten folgten. Sieben Inseminationen innerhalb zweier Jahre brachten auch nicht den gewünschten Erfolg. Dann war ich ausgebrannt. KinderwunschBurn-out nennt man das, aber ernst nimmt dies niemand. Dazwischen musste ich funktionieren: Im Arbeitsalltag, in der Partnerschaft, an Familienanlässen, und immer schön lächeln, als ob nichts wäre. Das Schlimmste in dieser Zeit waren die unzähligen doofen Ratschläge: zu viel Stress, geh doch mal in die Ferien, Frau X hat den Wunsch begraben und wurde prompt schwanger … Und immer wieder diese Blicke auf meinen Bauch! Inzwischen habe ich versucht, den Kinderwunsch wegzulegen. Doch so einfach ist das nicht. Der Wunsch, Mami zu sein, ist einfach da. Nun bin ich 37 Jahre alt und habe gerade meinen ersten ICSI-Versuch hinter mir, leider ohne Erfolg. Einen letzten Versuch werde ich noch machen. Ich wäre gerne mit 24 Jahren Mami geworden. Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch werden leider immer noch etwas belächelt: Die Karriere war ihr wichtiger. Aha, ein Hund als Kinderersatz …

K.A. (Name der Redaktion bekannt

Vielen Dank für diese Serie. Wir haben selbst eine siebenjährige Kinderwunschtherapie hinter uns. Alles haben wir ausprobiert und viel durchgemacht. Am

Schluss konnten wir unseren Traum in Bregenz verwirklichen. Österreich hat eine andere Gesetzgebung, und die Erfolgschance einer ICSI steigt dort auf bis zu 80 Prozent. Es brauchte bei uns trotzdem drei Versuche, bis zum positiven Schwanger-

schaftstest. Heute ist unser kleiner Schatz bereits acht Monate alt. Für ein Geschwisterchen werden wir denselben Weg gehen. Doch noch hat das ein Zeit. Viel Kraft denjenigen, die denselben Weg gehen!

Simone Wiedmer, 5722 Gränichen

«Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch werden leider immer noch etwas belächelt.»

K.A. (Name der Redaktion bekannt)

Dieser Artikel macht mich stinkwütend. Wir mussten sieben Jahre auf unser Wunschkind warten. Und unser Sohn entstand auf natürliche Art. Wir waren von Anfang an dagegen, irgendeinen chemischen Eingriff zu machen. Doch in dieser Zeit machte auch ich schmerzhafte Erfahrungen, warum es bei uns nicht klappt. Erst Jahre später begriff ich, dass es auch auf der Zellebene nicht stimmen kann. Das bedeutet, dass der Körper mit Vitalstoffen unterversorgt ist. Erst als ich mich richtig mit Vitalstoffen


LESERBRIEFE MM 2: Zitat der Woche von Sprachwissenschaftler Sieber.

«Peter Siebers Aussage grenzt an Verleumdung»

Ratschläge» Remo (rechts) wurde durch Insemination gezeugt. Die beiden anderen Kinder von Ewa und Thomas Kressibucher entstanden natürlich.

können, hätte ich dies erzwungen. Für diese Wartezeit bin ich unendlich dankbar. Ein Kind stellt den ganzen Tagesablauf drunter und drüber, und die Erziehung erfordert Kraft. Wir hätten uns sogar abgefunden, keine Kinder zu haben, und uns gesagt: Okay, dann haben wir eine andere Aufgabe. Doch das Blatt wendete sich. C. Schön, per Mail Ich würde überhaupt keinen Hehl daraus machen, wie mein Kind entstanden ist. In einer Zeitschrift las ich mal einen Artikel über einen deutschen Mann, der durch Samenspenden über 600 Kinder gezeugt haben soll und jetzt ein Problem damit hat. Er will jetzt jedes Kind kennen lernen. Das ist absurd. Den Eltern Sandra und Markus Iseli wünsche ich mehr Dankbarkeit für ihr gesundes Töchterchen Rahel. Die fixe Idee, nichts Wert zu sein ohne ein zweites Kind, macht auch für Rahel das Leben kaputt. Dem Kind zuliebe ist eine Einstellungsänderung dringend nötig. Gabriela Lips

Bild Nathalie Bissig

per Mail

versorgte, wurde ich schwanger. Heute muss alles schnell gehen. Warten und Geduld haben ist heute ein Fremdwort. Gerade bei Müttern, die eigentlich vom Alter her noch lange Zeit hätten. Bei uns war das anders. Erst als mein Sohn 2008 zur Welt kam, wurde mir bewusst, was es heisst, Mami zu sein. Nie hätte ich die Kraft gehabt oder das Kind geniessen

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Auf unserem Planeten leben bald sieben Milliarden Menschen mit stetig steigenden Ansprüchen. Wenn nun Mutter Natur nicht jedes noch so glückliche Paar mit dem gewünschten Kind segnet, versucht sie vielleicht, dieses Wachstum in den Griff zu kriegen. Man sollte dies akzeptieren. Pascal Padrutt

8052 Zürich

Dieses Zitat ist ein Affront gegenüber unserer Generation. Glaubt Herr Sieber an die Evolutionstheorie, dass die Kinder immer intelligenter werden? Als ehemaliger Lehrlingsbetreuer und Prüfungsexperte musste ich mich oft fragen, was die Schüler heute in der Schule noch lernen. Sicher kann man heute alles im Internet suchen, wenn man es braucht. Aber hat das Bedienen des Handys und des Computers etwas mit Intelligenz zu tun?

Jürg Hirzel, 8345 Adetswil

Die Aussage des Peter Sieber grenzt an Verleumdung. Er unterstellt der Generation der heute 70- bis 75-Jährigen generell eine schlechte Schulund Allgemeinbildung, welche an geistige Minderbemittlung grenzt. Ich frage mich, wie es kommt, dass meine heute 12- bis 15-jährigen Enkel mich bei kniffligen Aufgaben in der Schule um Hilfe anfragen und sie auch bekommen bei meiner schlechten Bildung.

Albert Strebel 8184 Bachenbülach

Woher will Herr Sieber wissen, wie Schüler vor sechzig Jahren in einem Intelligenztest von heute abgeschnitten hätten? Ich arbeitete in den letzten 30 Jahren als Primar-, Realund Sekundarlehrerin und stelle fest, dass die Schüler heute keinesfalls intelligenter sind als früher. Vielleicht versteht Herr Sieber unter Intelligenz nicht dasselbe wie ich, aber seine Äusserung ist eine Beleidigung für alle Menschen, die in den Fünf-

zigerjahren durchschnittliche Schüler waren.

Monika Anderhalden 3124 Belpberg

Ich bin während des Zweiten Weltkriegs zur Schule gegangen und habe mein Leben bis heute mindestens so gut gemeistert, wie es die Schüler mit der heutigen Ausbildung meistern werden. G. Neeser, per Mail Ich war ein durchschnittlicher Schüler der Sechzigerjahre und hätte, wie Herr Sieber schreibt, heute bei einem Intelligenztest das Niveau eines Sonderschülers. Heute bin ich diplomierter Baumeister und Lehrbeauftragter an einer Berufsschule. Ich wünschte mir, alle meine Schüler hätten sich während der obligatorischen Schulzeit ausreichende Kompetenzen in Lesen, Schreiben, Rechnen und Textverständnis aneignen können. Leider ist dem nicht so. Herrn Sieber kann ich nur entgegnen: Jemand, der solche Wissenschaftler respektive Studien mit seinem Steuergeld mitfinanziert, muss das Niveau eines Sonderschülers haben.

Hugo Müller 6206 Neuenkirch

«Hat das Bedienen des Handys und des Computers etwas mit Intelligenz zu tun?»

Jürg Hirzel, 8345 Adetswil

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


10 | Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

Meisterkoch Daniel Humm mit einem Teil seiner Souschefs in der K체che des Restaurants Eleven Madison Park in New York.

Im Kochen ist die Schweiz

Daniel Humm ist New Yorks bester Koch, Nadine W채chter-Moreno leitet in Tokio eine Brigade von Schweizer Gastronomen erobern die Welt und beweisen, dass eine Tellerw채scherkarriere auch in


MENSCHEN STARKÖCHE

eine Weltmacht

70 Köchen, und Thomas Nowaks «Chesa Swiss» gehört zu Bangkoks apartesten Adressen. der heutigen Zeit noch möglich ist.

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12 | Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

Die Rüeblimakronen von Daniel Humm sorgen für ein überraschendes kulinarisches Erlebnis.

D

ie gut sechs Meter hohe Fensterfront gibt einen spektakulären Blick auf Manhattans Madison Square Park frei. Dezent sind die jazzigen Töne von Miles Davis’ «Kind of Blue» zu hören. Doch deswegen sind die Gäste im Art-déco-Gebäude nicht hier. Im bis auf den letzten Platz besetzten Restaurant Eleven Madison Park von Chef Daniel Humm (33) geben sie sich den lukullischen Genüssen hin. Er ist derzeit der Star in der Metropole am Hudson River: Die renommierte Zeitung «New York Times» gab ihm Bestnoten. Der Schweizer gilt als bester Koch der Stadt. Die New Yorker stehen Schlange, um ins Reich von Daniel Humm einzutreten: Wer sich einen Platz im Edellokal mit 80 Plätzen ergattern will, muss vier Wochen vor dem gewünschten Datum anrufen, punkt 9 Uhr morgens. Sonst hat man das Nachsehen. E-Mails oder längerfristige Reservationen werden nicht akzeptiert.

Von Rehetobel über San Francisco nach New York

Der gebürtige Aargauer ist auf dem Kocholymp angekommen. Mit 24 Jahren wanderte er ohne Englischkenntnisse in die USA aus, nachdem ihn der Restaurantführer «Gault-Millau 2002» als «Entdeckung des Jahres» im Gupf in Rehetobel AR ausgezeichnet hatte. Ein Gast machte Humm mit einem Freund bekannt, der das Hotel Campton Place in San Francisco führte. Der bot ihm die Leitung der Küche an. «Ich sagte zu, obwohl man in Europa nicht

Pochierte Eier, Parmesanschaum und weisse Trüffeln: In Daniel Humms Restaurant isst das Auge immer mit.

DANIEL HUMM Titel: Executive Chef und Besitzer Adresse: Eleven Madison Park, 11 Madison Avenue, New York, NY 10010, Tel. 001 212 889 09 05, www.elevenmadisonpark.com Mein Kochvorbild: Michel Bras (französischer Meisterkoch mit drei Michelin-Sternen) Mein Lieblingsküchenutensil: Original Cake Tester (ähnlich wie eine Stricknadel) Mein Lieblingsgericht: Spaghetti mit Hummer, Tomaten und Basilikum Was ich nie essen würde: Bis jetzt gab es noch nie etwas, das ich nicht gegessen habe. Aber ich war auch noch nicht in vielen afrikanischen oder asiatischen Ländern

Kartoffelgnocchi mit Zitronen, Sellerie und Tintenfisch (oben) oder Speck mit Maispudding und Heidelbeeren, Glace und Maisschaum: Daniel Humm setzt auf saisonale Produkte. Meisterkoch Daniel Humm verbringt drei


MENSCHEN STARKÖCHE

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Von den rund 30 000 Schweizer Köchen geht jeder 20. ins Ausland. unbedingt an die USA denkt, wenn von einem Gourmetland die Rede ist. In diesem Alter überlegte ich mir das Risiko nicht.» Den Weg ins Ausland geht von den rund 30 000 Schweizer Köchen laut dem Schweizer Kochverband inzwischen jeder 20. – Tendenz steigend.

Von Bern über den Ayers Rock nach Tokio

Viertel des Tages in seinem Restaurant.

Ähnlich wie Daniel Humm war es bei Nadine Wächter-Moreno (32). 2006 verlieh ihr Gault-Millau den Titel «Entdeckung des Jahres». Damals kochte sie im Schöngrün im Paul-Klee-Zentrum in Bern. Dort traf Nadine Wächter einen Schweizer Hotelier, der nach Australien ausgewandert war und sie fragte, ob sie nicht in Down Under arbeiten möchte. Eigentlich wollte sie, die ihre Karriere 1996 mit einer Lehre im Hotel Schweizerhof Luzern lancierte, die Stelle in der Schweiz nicht einfach so aufgeben. «Aber ein solches Angebot erhält man nicht jeden Tag. Ich sagte mir: no risk, no fun.» Und fortan war das Boutique-Hotel Longitude 131 beim Ayers Rock ihre Wirkungsstätte. Von der zentralaustralischen Wüste zog sie nach zwei Jahren weiter zum Lizard Island Resort im Great Barrier Reef. Trotz ihres Werdegangs ist sie überzeugt, dass Schweizer Köche nicht ins Ausland müssen, um Erfolg zu haben. «In der Schweiz gibt es sensationelle Köche, vor denen ich viel Respekt habe. Von ihnen habe ich Arbeitseinstellung, Ethik, Fachwissen, Kreativität und Liebe zum Detail gelernt.»

Vor wenigen Wochen erhielt Nadine Wächter von Gault-Millau 2011 den Titel «Schweizer Star im Ausland». Der Gourmetführer würdigte den kometenhaften Aufstieg der mit dem mexikanischen Gastronomen Jonathan Moreno (32) verheirateten Schweizerin. Seit 2008 kocht die junge Schweizerin im Luxushotel Park Hyatt im Tokioter Stadtteil Shinjuku. Und seit Mitte August ist sie als Chefköchin verantwortlich für alle vier Restaurants und das Bankettgeschäft des durch den Film «Lost in Translation» bekannten Hotels. Rund 70 Köche arbeiten unter ihr. Der Wechsel von der Natur Australiens in die MillionenMetropole Tokio hat Nadine Wächter-Moreno spielend geschafft. Sie ist begeistert, wenn sie von Japan spricht, und liebt die Ästhetik, mit der die japanische Küche zelebriert wird. Hier erhält sie Luxusprodukte wie Kaviar, Trüffel, Foie Gras sowie beste Fische und Meeresfrüchte, die sie auf dem grössten Fischmarkt der Welt, Tsukiji, einkauft. Wächter bringt in ihren Kreationen die verschiedenen Kochkulturen ein, die sie in der Schweiz, in Australien und Asien kennengelernt hat, und reichert sie mit ihrem eigenen Stil an. Ihre Handschrift sei «modern französisch mit einem internationalen Touch». Dazu gehört Chili in allen Variationen, orientalische und vor allem asiatische Einflüsse. Aber auch ihre alte Heimat bezieht Nadine Wächter-Moreno in ihre Arbeit ein. Für den Spezialitätenladen des Park Hyatt hat die Schweizerin


A B MI T T WOCH ,

19. JANUAR

G E S C H E N K T:

EIN SPARSÄULI F Ü R J E D E N EIN K AUF A B 6 0 F R A N K EN . NUR SOL A NGE VORR AT.


MENSCHEN STARKÖCHE

Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

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«Die grösste Herausforderung ist die Verständigung mit den japanischen Köchen.» auch schon Öpfelchüechli und Basler Läckerli hergestellt. Als grösste Herausforderung bezeichnet sie, sich mit den vorwiegend japanischen Köchen zu verständigen, die kaum ein Wort Englisch sprechen. Dafür profitiert Wächter vom Perfektionismus und dem Arbeitseifer der Japaner. Die Chefin selbst steht 14 Stunden im Einsatz, und das fünf bis sechs Tage pro Woche. «Das ist normales Kochleben», sagt sie. Thomas Nowak (43) arbeitet immerhin täglich zwölf Stunden in seinem Chesa Swiss Restaurant

in Bangkok. Das Luxusmagazin «Thailand Tatler» führt es regelmässig in der Liste der 100 besten Restaurants der thailändischen Hauptstadt auf. Er ist seit zehn Jahren Chef, Besitzer sowie Ansprechpartner für 16 Angestellte und seine Gäste. Das Restaurant befindet sich etwas versteckt in der Sukhumvit Soi 20, in der Nähe des bei Schweizer Touristen beliebten und bekannten Hotels Rembrandt. «Käse- und Fleischfondues sind der Renner, obwohl bei uns auch viele Einheimische essen», sagt Nowak, der seit 18 Jahren in

Bangkok lebt. Sein Angebot ergänzt er mit saisonalen Spezialitäten wie Spargel oder Wild und bietet zusätzlich Capuns und ZüriGschnätzlets an. Bewusst setzt er auf eine traditionelle und authentische Schweizer Küche, was bei den Gästen gut ankommt.

Von Biel über New York und Hongkong nach Bangkok

Bei einem einstigen Weltenbummler wie Nowak überrascht diese Ausrichtung: In Biel absolvierte er eine Kochlehre. Dann machte er sich auf, die Welt zu erobern, und fuhr mit dem Luxus-

schiff «Queen Elizabeth II» von 1988 bis 1990 auf den Weltmeeren. Festen Boden unter den Füssen hatte er danach im New Yorker Restaurant La Côte Basque und in Bangkok im Hotel Montien. Das Hongkonger New World Hotel Kowloon sowie das Hotel Rembrandt waren die nächsten Stationen vor dem Schritt in die Unabhängigkeit. «Ich bin jetzt seit 22 Jahren von der Schweiz weg. Wenn man mal geht, kommt man nicht mehr zurück», sagt er. Er sei damals in die Welt hinausgezogen, weil er Erfahrungen sam-

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16 | Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

«In Bangkok ein eigenes Restaurant zu betreiben, ist aufgrund der Kosten einfacher als in der Schweiz.» meln wollte. Der Kochberuf biete die Chance, in fremden Ländern zu arbeiten. «In Bangkok ein eigenes Restaurant zu betreiben ist dank der Kosten einfacher als in der Schweiz. Wenn man es richtig macht, hat man eher Erfolg.» Richtig machen heisst für ihn viel arbeiten. Mehr als drei Wochen Ferien pro Jahr liegen nicht drin. Bleibt er länger weg, würden das die Stammgäste nicht goutieren.

Bei Daniel Humm kehren Clooney und Agassi ein

Der New Yorker Daniel Humm bringt es auf täglich 16 Stunden im Restaurant. Zu seinen Tätigkeiten gehört auch der Händedruck mit Stars wie George Clooney, André Agassi oder den Rolling Stones. «Ich bin nicht dort, weil ich muss, sondern, weil ich will.» Ohne diese Leidenschaft wäre der Chefkoch nicht so weit gekommen. Täglich fährt er mit dem Auto von seinem Wohnort in New Jersey nach Manhattan. Fahrzeit: eine Stunde. Da bleibt wenig Zeit für seine amerikanische Frau Geneen und seine zehn Monate alte Tochter Vivienne. Wenn Daniel Humm dann aber zu Hause ist, ist er voll für seine Familie da. Der Herr über 150 Angestellte, die Hälfte davon sind Köche, zaubert schnörkellose Menüs mit höchstens vier Zutaten pro Gericht auf die Teller. «Weniger ist mehr», sagt er in einem Schweizerdeutsch, das bereits stark von einem amerikanischen Akzent gefärbt ist. Daniel Humm zelebriert eine moderne französische Küche, hält sich an saisonale Produkte und kreiert beispielsweise im Herbst seine Vier- oder Fünfgänger mit Zwetschgen, Blumenkohl, Rotkraut, Kürbis, Marroni, schwarzen und weissen Trüffeln sowie Steinpilzen. Die Menüs sind abends ab 125 Dollar zu ha-

NADINE WÄCHTER-MORENO Titel: Executive Chef Adresse: Park Hyatt Tokyo, 3-7-1-2 Nishi-Shinjuku, Shinjuku-ku, Tokyo 163-1055, Telefon 0081 3 53 22 12 34, www.tokyo.park.hyatt.com Mein Kochvorbild: Thomas Keller (amerikanischer Küchenchef) Mein Lieblingsküchenutensil: Trüffelhobel Mein Lieblingsgericht: Die Küche meiner Eltern, Currys in allen Variationen Was ich nie essen würde: Pferde-, Wal- oder Geflügel-Sashimi, wie es in Japan angeboten wird Nadine Wächter-Moreno hat von den Schweizer Köchen Arbeitseinstellung, Ethik, Fachwissen, Kreativität und Liebe zum Detail gelernt. Genau diese Tugenden kommen zum Zug, wenn die Spitzenköchin eine Thymian-Foie-Gras-Makrone mit einer Feigenkonfi an einer Zitronensauce präpariert.

ben. Neben seiner Arbeit im Restaurant arbeitet Daniel Humm an einem Kochbuch, das bereits im Herbst 2011 publiziert werden soll. Schon 2012 möchte der Besitzer des Eleven Madison Park ein zweites Restaurant eröffnen – ebenfalls in seiner neuen Heimat New York.

Erholung findet Daniel Humm neben der Familie auch im Marathonsport. Nadine Wächter-Moreno hingegen blendet den Alltagsstress zusammen mit ihrem Mann beim U-Bahn-Fahren aus. Sie liebt es, irgendwo auszusteigen, sich in einer fremden Strasse zu verlieren und für umgerechnet zehn Fran-

ken ein Mittagessen zu geniessen. «Selbst einfache Mahlzeiten sind hier in Tokio perfekt im Geschmack», sagt der Schweizer Star. Texte Reto E. Wild Bilder Francesco Tonelli (New York), Kiyoshi Ota/Getty Images (Tokio) und Athit Perawongmetha/Getty Images (Bangkok)


MENSCHEN STARKÖCHE

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Bei der Menüauswahl setzt Thomas Nowak in seiner Küche in Bangkok auf Schweizer Komponenten: geschmorte Lammhaxe mit Eierschwämmli (Bild oben).

THOMAS NOWAK Titel: Executive Chef und Besitzer Adresse: Chesa Swiss Restaurant, 5 Sukhumvit Soi 20, 10110 Bangkok, Telefon 0066 2 261 66 50, www.chesa-swiss.com Mein Kochvorbild: Hans-Peter Kaserer (Executive Chef Amari Watergate Bangkok) Mein Lieblingsküchenutensil: Scharfes Messer Mein Lieblingsgericht: Geschmorte Lammhaxe Was ich nie essen würde: Affenhirn

Capuns in Bangkok: Das Chesa Swiss macht es möglich.

«Die Tellerwäscherkarriere ist heute noch möglich» Urs Heller (57) ist langjähriger Gault-Millau-Chefredaktor. Urs Heller, warum sorgen immer wieder Schweizer Köche für Furore? Humm und Wächter haben als Köche Mut bewiesen, aus einem sicheren Umfeld auszubrechen und einen fremden Kontinent zu erobern. Die Tellerwäscherkarriere ist in der Kochbranche noch möglich — dank den vielen Hotelneueröffnungen. Was zeichnet die Köche aus? Es sind Charaktertypen, deren gemeinsamer Nenner ein dicker Schädel und der Mut zum Risiko ist. In Zukunft wird die Zahl der Schweizer Köche im Ausland zunehmen, weil es aus finanziellen Gründen immer schwieriger wird, den Traum eines eigenen Restaurants in der Schweiz zu realisieren.

Wie gut lässt es sich als Koch im Ausland leben? Wenn einer Abenteuergene hat, sehr gut. Die Arbeitszeiten sind zwar streng, die Löhne klein. Dafür lebt man meist im Hotel und isst kostenlos. Ich rate einem jungen Koch, ein Restaurant einer internationalen Hotelkette statt einen Landgasthof zu führen. Wie ist der Ausbildungsstandard in der Schweiz? Sehr gut. Wir haben hier die besten Restaurants der Welt. Wenn nun ein junger Mensch bei einem guten Koch arbeitet und bereit ist, sechs Tage pro Woche zu arbeiten, stehen ihm fast sämtliche Türen offen. Wie weit bringen die Schweizer helvetische Spezialitäten ein? Fast keine. Aber sie lernen, mit

Fisch umzugehen, sind technisch sehr stark, richten gut an, haben das Mediterrane im Griff, und die Jungen sind mit Olivenöl und nicht mit Rahm aufgewachsen. Was braucht es heute, um sich in der Kulinarik abzuheben? Im Ausland zählen vor allem Fleiss und die Fähigkeit, ein Team zu führen. Wo geht kulinarisch weltweit die Post ab? In Schanghai oder Hongkong. Genau in diesen chinesischen Metropolen gibt es einzelne Fünf-Sterne-Hotels, die gleich zehn Restaurants und damit zehn Positionen für Küchenchefs zu besetzen haben. In der Schweiz muss ein Koch froh sein, in einem Hotel wenigstens ein Restaurant zu haben.


KĂśnigsklasse: in kleinen Reisegruppen mehr Komfort geniessen

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Farbenprächtiges Andalusien

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Reisegruppen mit max. 30 Personen Bequeme Fauteuils in 3er-Bestuhlung mit grossem Sitzabstand (90,5 cm)

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Die Alhambra in Granada, im Hintergrund die Sierra Nevada

Herausragende Städte Córdoba, Sevilla, Granada, Zaragoza und Toledo ■ Andalusische Perlen Carmona und Ronda ■ Alhambra und Generalife-Gärten ■ Spanische Metropolen Madrid und Barcelona

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Auf dieser umfassenden Reise durch Andalusien besuchen wir prachtvolle Städte wie Sevilla, Córdoba und Granada, wo Spuren einer bewegten Geschichte allgegenwärtig sind. Genauso faszinierend sind die abwechslungsreichen Landschaften und maurischen Palastanlangen mit ihren blßhenden Gärten. Auch die andalusischen Kleinstädte Ronda, Carmona und Úbeda gehÜren zu den HÜhepunkten dieser faszinierenden Region Spaniens. Auf der Hin- und Rßckreise nach Andalusien besuchen wir weitere beeindruckende Städte wie Zaragoza, Madrid, Toledo und Barcelona.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Perpignan. Fahrt via Genf, Lyon und das Rhônetal nach Perpignan. 2. Tag: Perpignan–Zaragoza. Wir ßberqueren die franzÜsisch-spanische Grenze und erreichen via Sabadell und LÊrida Zaragoza, die frßhere Hauptstadt des KÜnigreiches Aragonien. Gefßhrter Altstadtrundgang mit Fßhrung in der beeindruckenden Basilica Nuestra Seùora del Pilar. Die grandiose Wallfahrtskirche mit ihren insgesamt elf Kuppeln ist eines der bedeutendsten Marienheiligtßmer Spaniens. Das Innere der Basilika ist mit Fresken von Goya ausgeschmßckt.

 

 

  

 



    

 

   

          

  

  

  



3. Tag: Zaragoza–Madrid–Toledo. Fahrt in die spanische Hauptstadt. Madrid gilt mit Recht als eine der schÜnsten Städte Europas. Elegante Parks und Alleen voller schmucker Geschäfte und Springbrunnen sowie eine malerische Altstadt um den anmutigen Plaza Mayor bestimmen das Bild der Stadt. Gefßhrte Stadtbesichtigung und anschliessend Weiterfahrt nach Toledo. 4. Tag: Toledo. Toledo fällt in erster Linie durch seine spektakuläre Lage oberhalb der Tajo-Schlucht auf. Auf einer Fßhrung entdecken wir die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, sowie die riesige Kathedrale. Nachmittag zur freien Verfßgung. 5. Tag: Toledo–Córdoba. Weiterfahrt in die geschichtsträchtige Stadt Córdoba. Nach der Ankunft haben wir Zeit, das einzigartige Flair der Stadt mit ihren weissgetßnchten Häusern und zauberhaften InnenhÜfen individuell zu geniessen. 6. Tag: Córdoba–Carmona–Sevilla. Die bedeutendste Sehenswßrdigkeit von Córdoba ist die Moschee (Mezquita), die zu beiden Seiten von Hofgärten mit Orangenbäumen flankiert ist. Gefßhrte Besichtigung. Auf der Weiterfahrt nach Sevilla Besuch der typisch andalusischen Kleinstadt Carmona, die sich ßber der Guadalquivir-Ebene erhebt. 7. Tag: Sevilla. Besuch der Altstadt von Sevilla. Wir sehen u.a. das Judenviertel – Barrio de Santa Cruz, die Alcazar und die gewaltige Kathedrale (von aussen). Freier Nachmittag fßr individuelle Entdeckungen oder eine Kutschenfahrt durch die Gassen der Altstadt (fakultativ). 8. Tag: Sevilla–Ronda–Granada. Entlang der Route der Weissen DÜrfer erreichen wir das an atemberaubender Lage, am Rande einer tiefen Schlucht gelegene Ronda. Besichtigung der berßhmten Stierkampfarena und Altstadtrundgang. Abends erreichen wir Granada. 9. Tag: Granada und Alhambra. Gefßhrte Besichtigung des maurischen Palastes Alhambra und der Generalife-Gärten.

Preise pro Person Fr. 12 Tage gemäss Programm 2095.– Spardatum in Komfortklasse Reise 7 1775.– Reduktion Reise 1–4, 9–10 – 120.– Daten 2011 Mittwoch–Sonntag Frßhling Herbst 1: 09.03.–20.03. 8: 14.09.–25.09. 2: 16.03.–27.03. 9: 28.09.–09.10. 3: 23.03.–03.04. 10: 12.10.–23.10. 4: 30.03.–10.04. 5: 13.04.–24.04. 6: 20.04.–01.05. 7: 27.04.–08.05. Unsere Leistungen -Luxusbus – Spardatum in Komfort-Fernreisebus Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 10 x Halbpension (Abendessen und Frßhstßcksbuffet) – 1 x Frßhstßcksbuffet (9. Tag) Alle aufgefßhrten Ausflßge und Besichtigungen Gefßhrte Stadtbesichtigungen in Zaragoza, Madrid, Toledo, Sevilla, Ronda und Barcelona Fßhrungen: Basilica in Zaragoza, Mezquita in Córdoba, Alhambra mit Generalife-Gärten in Granada Eintritte: Basilica in Zaragoza, Kathedrale Toledo, Mezquita in Córdoba, Alcazar in Sevilla, Alhambra und Generalife-Gärten in Granada Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 465.– Annullationsschutz 25.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt fßr Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung ßber www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil  06:40 Winterthur 06:45 Basel 07:00 Zßrich-Flughafen , 07:20 Aarau 08:00 Baden-Rßtihof  09:00 Burgdorf  ■

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Nachmittag zur freien VerfĂźgung. Sehenswert sind in Granada, nebst der herrlichen Lage am Fuss der Sierra Nevada, auch die Kathedrale sowie die faszinierenden Stadtteile AlbaicĂ­n und Sacromonte, mit ihren typischen Flamenco-Lokalen. 10. Tag: Granada–Benicasim. Wir verlassen Granada und erreichen via Elche und Alicante Benicasim bei CastellĂłn. 11. Tag: Benicasim–Barcelona–Narbonne. Fahrt nach Barcelona. Auf einer Stadtrundfahrt sehen wir die wichtigsten SehenswĂźrdigkeiten der spanischen Metropole wie z.B. die berĂźhmte Flaniermeile ÂŤLas RamblasÂť. Anschliessend Weiterfahrt zu unserem letzten Ăœbernachtungsort Narbonne in SĂźdfrankreich. 12. Tag: Narbonne–Schweiz. RĂźckfahrt via Orange, Lyon, Genf zurĂźck zu den Einsteigeorten.

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Ihre Hotels Auf dieser Reise haben wir fĂźr Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: Hotel

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MENSCHEN STAMMZELLENSPENDE

Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

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Eine Welle der Solidarität

Grosse Begeisterung beim Blutspendedienst SRK: Nach dem Bericht im Migros-Magazin über die jungen Krebskranken Christoph Finster und Kevin Hediger meldeten sich über 2300 Leser als Blutstammzellen-Spender. Direktor Rudolf Schwabe (53) ist überwältigt.

16 6 | Migros-Magazin g s ga 50, 50 0, 13. 3 Dezembe Dezember e e

e 2010

Rudolf Schwabe, was geschah beim Schweizerischen Roten Kreuz nach unserem Aufruf zur Blutstammzellenspende?

In der Woche nach Erscheinen des Berichtes registrierten wir über 2300 neue BlutstammzellenSpender. Das bedeutet, dass wir innerhalb einer einzigen Woche unser Register um sensationelle zehn Prozent aufstocken konnten. In einem Vergleich ausgedrückt: Das waren in einer Woche so viele Anmeldungen wie in den letzten vier Jahren zusammen. Wie erklären Sie sich das Echo?

Die meisten gaben «Medienbericht» als Motivationsgrund an. Solche Schicksale machen die Menschen betroffen. Kennen Sie die beiden jungen Männer persönlich?

Nein, ich habe keinen direkten Kontakt mit Spendern oder Patienten, denn wir garantieren absolute Anonymität. Ich erfahre aber über die Ärzte von den Schicksalen oder sehe die Patienten im Spital. Das ist für mich eine riesige Motivation, mit meiner Arbeit fortzufahren. Genau gleich wirken Erfolgsgeschichten auf mich. Zum Beispiel treffen sich hie und da bei uns in der Geschäftsstelle Betroffene. Man kann Patienten, Spender und Angehörige auf den ersten Blick oft nicht auseinanderhalten, weil die Spendenempfänger so gesund aussehen. Wer sich für eine Stammzellenspende interessiert, erhält ein

LIDAR OLID OL SOLIDARITÄT

EXTRA

Menschen, lf M Menschen hhelfen und das Migros-Magazin unterstützt sie dabei. Denn nur eine solidarische Schweiz hat eine Zukunft.

W

MENSCHEN BLUTSTAMMZELL EN

«Im Moment zählt vor allem, dass wir noch leben»

Sie sind jung und voller Hoffnung. Christoph Finster und Kevin Blutstammzellen-Spender Hediger warten ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

ährend draussen die Suche nach einem geeigneten Flugblatt und verteilte es in ihrer Spender auf Hochtouren Gemeinde – in der Hoffnung, dass läuft, herrscht Stille im Zimmer es irgendwo da draussen jemand Geeigneten gebe, der ihrem 103 der Transplantationssta Sohn des Unispitals Zürich. Vor tion und seinem Freund mit einer zwei Stammzellenspende Wochen wurden Christoph das Leben Fins- retten könnte. ter (18) die Blutstammzellen Bis heute wurde noch niemand ner Mutter transplantiert. «Sieseizwar keine ideale Spenderin, ist gefunden, Christoph ist zwar dank aber seiner Mutter auf wir konnten nicht mehr länger Besserung, Kevin dem Weg der aber wartet und warten», sagt er. «Meine Mutter galt als die beste Notlösung.» hofft weiter. Christoph liegt in seinem Bett, der Der schmale Grat zwischen Trainingsanzug hängt schlotternd Normalität und Krankheit am mageren Körper, aber seine Christoph war 16, als er nach einer Augen leuchten. Neben ihm sitzt sein Freund Schulsportstunde plötzlich einen Kevin Hediger in einer unförmi- stechenden Schmerz im Oberschenkel spürte. Der Arzt gen weissen Spitalschürze, verdarunter lugen Jeans und Strassenschu- schrieb eine Salbe und Ruhe. Nach zwei Wochen war noch nichts he hervor. Kevin ist zurzeit besHause, er hat Spitalurlaub. zu ser, im Gegenteil: Das Bein tat lange, weiss er nicht genau, Wie immer mehr weh. Christoph wurnoch de ins Spital eingeliefert zwei, drei Wochen. Im Moment und abgeer glücklich, versprüht viel ist klärt – und aus heiterem Himmel Opti- mit der Diagnose mismus. Denn zu Hause kann Knochenkrebs der konfrontiert. Ein Jahr später stellgelernte Sanitär-Spengler all Dinge machen, von denen die te man bei ihm zusätzlich LeukChris- ämie fest. toph nur träumen kann: im eigeKevin war gerade 20 gewornen Bett schlafen, am Familienden, hatte seine Lehre als tisch essen, arbeiten und sogar ab Spengler abgeschlossen Sanitärund zu an einen Eishockeymatch und Rekrutenschule hinter sich die nach Davos. bracht – das Leben sollte jetztgeMutter sucht Spender richtig losgehen. Schmerzen so Hals, die sich schnell über im mit einem Flugblatt die Schulter bis in die Arme ausbreiKevin und Christoph lernten auf der Krebsstation kennen. sich teten, führten ihn zum Arzt. Wie vier Wochen lang teilten Fast bei Christoph brauchte es eine sie ein Menge weiterer Untersuchungen, Zimmer, lenkten sich gegenseitig bis der Arzt ihm mitteilte, er sei ab, redeten miteinander über, sie sagen, normales Zeugs, wie an Lymphknotenkrebs erkrankt: blödel- «Plötzlich stand alles still. Es war, ten und schmiedeten Pläne später. In dieser Zeit ist auch für als hätte mir jemand den Boden die unter den Füssen weggezogen», Idee mit dem Flugblatt entstansagt Kevin. den. Weil für keinen der beiden Zuerst sei man einfach ein geeigneter Blutstammzellenschockiert. «Kurz nach der nur Spender gefunden werden Diagkonnte nose hat man aber wenig Zeit, (siehe Interview auf Seite 19), griff Kevins Mutter, Patrizia er- um nachzudenken.» Die ersten loff, die Initiative, gestaltete Eg- Wochen seien proppenvoll ein mit Abklärungen, Untersu-

Christoph Finster (links)

und Kevin Hediger lernten

sich im Spital kennen

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auf ihren Lebensretter. Die beiden Jugendlichen haben Deshalb sucht Kevins Mutter Krebs. Doch die Suche nach auf ungewöhnlichem Weg weiter. Das Migros-Magaz dem geeigneten in hilft ihr dabei.

und wurden Freunde. Sie

sind überzeugt, dass ihre

Freundschaft noch lange

währt.

Passender Spender für Kevin gefunden Im MM 50/2010 berichteten wir über das Schicksal von Christoph Finster (Bild oben links) und Kevin Hediger (oben rechts), die auf einen passenden Stammzellenspender warteten. Jetzt wurde für Kevin Hediger endlich ein passender Spender gefunden. Der junge Mann ist überglücklich. «Vor allem freue ich mich auf ein Leben ohne ständige Angst», sagt er. Die bevorstehende Transplantation und die Isolation machen ihm zwar Angst. Doch die Freude überwiegt. Dass sich Tausende MM-Leserinnen und -Leser auf den Bericht hin als Blutstammzellenspender meldeten, findet er schlicht genial. «Das bedeutet Hoffnung für all jene Patienten, die noch warten.» Testset mit Wattestäbchen. Mit diesen muss man eine Probe von der Mundschleimhaut nehmen. Haben die neuen Spender schon alle ein Set bekommen?

Ja, wir haben alles daran gesetzt, die Sets noch im Dezember zu versenden. Dafür haben unsere Mitarbeiter Extraschichten geschoben. Wir haben alle Abteilungen um Hilfe gebeten und fast Tag und Nacht gearbeitet. Wie viele Gewebeproben sind zurückgekommen?

80 Prozent der versandten Sets. Es treffen aber noch täglich Proben ein, so dass wir damit rechnen, 95 Prozent der Interessenten ins Register aufnehmen zu können. Warum gibt es in der Schweiz so wenige Spendewillige?

Die Blutstammzellenspende ist noch zu wenig bekannt. Dazu kommt, dass man sich erst seit einem Jahr online anmelden kann. Die Spenderprofile gehen anonym in die weltweite Datenbank ein. Dank dieser Vernetzung finden zwei Drittel aller Suchenden einen passenden Spender. Werden es einmal 100 Prozent sein?

Die Biologen sagen Nein. Leider. Selbst wenn jeder Mensch der Welt erfasst wäre, gäbe es immer noch genetische Typen, für die es keinen passenden Spender gibt. Was genau muss passen?

Wir sprechen vom passenden Gewebetyp. Das heisst, die Oberfläche der Blutzelle eines Spenders sollte möglichst genau mit den ursprünglichen Zellen des Patienten übereinstimmen. Sonst nimmt der Körper die Spenderzellen nicht an.

Mittlerweile sind etwa 30 000 Schweizer als potenzielle Spender registriert. Wie oft sind deren Stammzellen gefragt?

Zurzeit etwa zwanzig Mal jährlich. Demgegenüber bekommen etwa 100 Patienten eine Spende aus dem Ausland. Wir streben ein Register von 70 000 Schweizer Spendewilligen an. Wir suchen also nach wie vor nach Spendern. Was sagen Sie Menschen, die zögern, sich als mögliche Spender registrieren zu lassen?

Dass Spenden ein Akt der Solidarität ist und dass man unter Umständen mit kleinem Aufwand jemandem das Leben retten kann.

Interview Yvette Hettinger

So spenden Sie Blutstammzellen

Spenden können gesunde 18- bis 55-Jährige, die mindestens 50 Kilo wiegen. Interessenten werden zunächst nur mit ihrem genetischen Typ erfasst. Erst wenn sie als Spender in Frage kommen, kommt es zu Untersuchungen. Blutstammzellen können Leukämie-, Knochenmark- oder Lymphknotenkrebs-Patienten retten.

Alle Informationen auf: www.bin-ich-dein-typ.ch www.blutstammzellen.ch www.spendet-fuer-uns.ch


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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

PORT-AU-PRINCE EIN JAHR DANACH

Haiti erlebte vor einem Jahr die grösste Katastrophe seiner Geschichte. 1,5 Millionen Menschen waren vom verheerenden Erdbeben betroffen. Wie die beiden Freunde Orich Florestal (24, links) und Rosemond Altidon (22). Ihre Wohnung ist heute noch so kaputt wie damals im Januar 2010. Unter den beiden jungen Männern erstreckt sich Port-au-Prince. Die Hauptstadt Haitis liegt nach wie vor in Schutt und Asche.

Wer trinkt laktosefreie Milch?

Menschen, die keine Laktase produzieren. Denn um Laktose, Milchzucker, zu verarbeiten, braucht der Körper das Enzym Laktase. Eine Laktosenunverträglichkeit tritt häufig mit zunehmendem Alter auf, weil der Körper immer weniger Laktase produziert. Sie ist auch eine Folge von Dünndarm-Erkrankungen oder einer Magen-Darm-Operation. Seit der Mensch direkt nach der Stillphase Kuhmilch trinkt, produziert er bis ins Erwachsenenalter Laktase. Nicht so Asiaten und Afrikaner: Bei ihnen steht Milch nach der Stillzeit nicht auf dem täglichen Speiseplan. Darum stellen sie die Laktaseproduktion ein und vertragen Laktose nicht mehr.

ZITAT DER WOC WOCHE

«Ueli Maurer vverkennt, wie gross der Druck auf eine Frau sein kann, wenn sie weis weiss, dass der Mann eine Waffe im Schrank hat.» Jen (58) erklärt im «Tages-Anzeiger», SVP-Ständerat This Jenny se warum er als Einziger seiner Partei die Waffeninitiative offen unterstützt. Ausschlaggebend A ist eine Erfahrung in Kindh seiner Kindheit. In einer Familie, bei der er Zei verbrachte, bedrohte der Vater viel Zeit mehr mehrmals die Mutter und Kinder mit der Ordo Ordonnanzwaffe.

Bilder Allison Shelley/Reuters, Peter Klaunzer/Keystone

FRAGE DER WOCHE


Erlebnisreisen

mit einem Hauch von Luxus

Sonniges Südengland – Cornwall Gärten und Paläste wie bei Rosamunde Pilcher

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Die spannende Entdeckungstour durch Europas «Neuen Osten»: in Warschau pulsiert das Leben, die dünn besiedelte masurische Seenplatte reizt mit malerischen Landschaften. In den jungen Republiken Estland, Lettland und Litauen weht ein frischer Wind. Die Hauptstädte Vilnius, Riga undTallinn sind stolz auf ihr UNESCO Weltkulturerbe und erstrahlen in neuem Glanz. Als Höhepunkt begrüsst Sie das «aristokratische» St. Petersburg mit goldenen Kuppeln und Zarenpalästen.

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Inbegriffen: Fahrt im 5-Stern-Bus ■ HP (Nachtessen/Frühstücksbuffet) ■ Fährüberfahrten Calais-Dover-Calais ■ Stadtführung Salisbury, Bath ■ Eintritte zu Sehenswürdigkeiten: Stonehenge, Stourhead Gardens, Salisbury, Wilton House, Clovelly

1. Tag: Schweiz – Dresden Fahrt via Nürnberg nach Dresden. 2. Tag: Dresden – Warschau Sie überqueren die polnische Grenzen und erreichen die Hauptstadt Warschau. 3. Tag: Warschau – Masuren Sie bewundern die wieder aufgebaute Altstadt (UNESCO) sowie weitere Sehenswürdigkeiten. Schifffahrt in den Masuren. 4. Tag: Masuren – Vilnius Seen, Wälder und Alleen begleiten Sie durch die herrlichen Masuren. Fahrt nach Vilnius mit seiner einzigartigen Altstadt (UNESCO). 5. Tag: Vilnius – Riga Rundgang in der bezaubernden Altstadt von Vilnius mit seinen prachtvollen Bauwerken verschiedener Epochen. Weiterreise nach Riga. 6. Tag: Riga Die lettische Hauptstadt erinnert an die alten Hansestädte und ist stolz auf die grössten Jugendstilfassaden der Welt. 7. Tag: Riga – Tallinn Sie reisen dem Golf von Riga entlang und erreichen Tallinn, die Kulturhauptstadt Europas 2011. 8. Tag: Tallinn- St. Petersburg Fahrt via Narwa nach St. Petersburg, es erwartet Sie eine der grössten Kunst- und Kulturstädten Europas. 9. Tag: St. Petersburg Bei einer Stadtrundfahrt im „Venedig des Ostens“ erhalten Sie einen Eindruck der Sehenswürdigkeiten: Schlossplatz, Admiralität, Standbild Peters d. Gr. Issaks Kathedrale und Peter-Paul Kathedrale. Fak. Ballett oder Konzert Besuch möglich. 10. Tag: St. Petersburg – Puschkin Fak. Ausflug nach Puschkin. Im Katharinenpalast mit dem Bernsteinzimmer residierten die Zaren mit ihren Familien. Der Palast ist ein Meisterwerk des Barocks.

3. Tag: Salisbury – Stonehenge Ausflug durch die südenglische Gartenlandschaft ins idyllische Städtchen Salisbury. Besuch der 5000 Jahre alten Steinkreise von Stonehenge. 4. Tag: Stourhead – Cornwall Am Vormittag entdecken Sie die bezaubernde Gartenanlage von Stourhead. Anschliessend erreichen Sie den wildromantischen Dartmoor Nationalpark. Übernachtung mitten in Cornwall. 5. Tag: Cornwall Fak. Ausflug zum westlichsten Punkt Englands, Land’s End. Cornwall ist ein richtiges Bilderbuch mit romantischen Küstenorten, weissen Häuschen, Hochmooren und sanften Hügeln. Übernachtung in Falmouth. 6. Tag: Clovelly – Bristol Rundgang im ehemaligen Piratennest Clovelly. Im Städtchen Wells bewundern Sie die wohl schönste Kathedrale Englands. Ankunft in Bristol. 7. Tag: Bath – Lille Fahrt nach Bath. Stadtrundfahrt in der herrlichen Stadt mit dem römischen Bad, der Pulteney Bridge, dem Royal Crescent und dem Circus. Weiterfahrt nach Dover zur Einschiffung.

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11. Tag: St. Petersburg – Helsinki Sie gelangen in die finnische Hauptstadt Helsinki. Einschiffung am Abend. Rückflugmöglichkeit in die Schweiz. 12. Tag: Kreuzfahrt – Hannover Minikreuzfahrt durch die Ostsee, Ankunft am Abend in Travemünde. 13. Tag: Hannover – Schweiz Rückreise in die Schweiz. Inbegriffen: Fahrt im 5-Stern-Bus ■ 9 x HP (Nachtessen, Frühstück) ■ Fährüberfahrt Helsinki - Travemünde ■ Lokale, deutschsprachige Reisebegleitung in Polen, im Baltikum, St. Petersburg ■ Rundgang Warschau, Vilnius, Riga, Tallinn und St. Petersburg ■ Schifffahrt Masuren ■

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22 | Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

Bundesrat mit Keller-Sutter

Könnte das Schweizer Volk den Bundesrat selbst wählen, wäre Micheline Calmy-Rey nicht mehr in Volkswahl ist allerdings mässig, wie die Umfrage von Vimentis ergeben hat. Der politisch neutrale

D

52 %

36 %

3. Didier Burkhalter FDP

60 %

1. Doris Leuthard CVP

6. Johann SchneiderAmmann FDP

Bilder Keystone, Fotomontage Migros-Magazin

ie Regierung ist eine uner- bei. Der Vizepräsident der FDP: schöpfliche Quelle für Schlag- «Wenn Bundesräte auch noch anzeilen: «Panikorchester Bun- fangen müssen, aktiv Wahlkampf desrat», «Traumjob Bundesrat», zu betreiben, können sie ihre «Bundesrat sieht rot», «Basel will Funktion nicht mehr wahrnehBundesrat», «Bundesrat will Kin- men.» derprogramm». Das Volk liest es Anderer Meinung ist SVP-Chef und fragt sich mitunter, ob die Toni Brunner (36): «Ich bin für richtigen Leute in der obersten Transparenz. Absprachen zwiKollegialbehörde des Landes sit- schen den Parteien und Chlünzen. Mitspracherecht geleien sind bei einer hat der Souverän in Volkswahl nicht mehr dieser Frage nicht. möglich. Die Parteien Bundesräte werkönnen jene Kandidaden von der Vereinigten vorschlagen, die ten Bundesversammsie wirklich wollen. lung gewählt. Das soll Und die Wähler aussuso bleiben. Zumindest chen, wer ihnen nach dem Willen der passt.» 30 000 SchweizerinVor einem Jahr lannen und Schweizern, cierten SVP-Vertreter die bei der groseine Initiative, welche sen Online-Umfrage «Das hat sich die Wahl der Exekutivon Vimentis zwi- Micheline Calmy-Rey ve per Volksentscheid schen Oktober und mit ihren Sololäufen in der Verfassung verNovember 2010 mit- selbst zuzuschreiben.» ankern möchte. Im Frühling sollen laut machten. Der poli- Toni Brunner, SVP tisch neutrale Verein, Toni Brunner die nöder sich aus Studenten verschie- tigen 100 000 Unterschriften beidener Fachrichtungen und Uni- sammen sein. Latente Unterstütversitäten zusammensetzt, führt zung für die Idee kommt von unin Zusammenarbeit mit dem Mi- erwarteter Seite. Die Meinung in gros-Magazin jedes Jahr eine ano- der SP ist – noch – gespalten. Die nyme Befragung durch. Mehrheit ist gegen eine Volkswahl. Parteichef Christian Levrat Die Volkswahl ist bei (40) könnte sich für die Idee erPolitikern umstritten wärmen: «Es kommt entscheiDiesmal unter anderem auch zur dend auf die Modalitäten der Wahl Frage nach der Volkswahl des an. Eine Majorzwahl kann ich mir Bundesrates. 53 Prozent sind da- kaum vorstellen. Grundsätzlich gegen. Nur 40 Prozent dafür. Sie- sollte man solchen Systemändeben Prozent sind unentschlossen. rungen gegenüber aber offen Gegen eine Volkswahl sprechen sein.» Die SVP-Initiative lehnt Lesich auch die meisten Parteipräsi- vrat jedoch rundheraus ab: «Sie ist denten aus. CVP-Präsident Chris- schlecht durchdacht.» tophe Darbellay (39) sagt: «Die «Eigentlich», sagt BDP-PräsiVolkswahl würde dem Kollegiali- dent Hans Grunder (54), «eigenttätsprinzip schaden. Die Bundes- lich müssten wir aus Eigennutz räte wären in einem permanenten die Initiative unterstützen, denn Wahlkampf.» Das sei nicht der Eveline Widmer-Schlumpf ist in Weg, den die Schweiz brauche, der Bevölkerung sehr beliebt.» pflichtet Vincenzo Pedrazzini (50) Dennoch lehnt die BDP die Volks-

So sähe der Bundesrat aus, wenn das Volk die Regierung wählen würde. Mit nur 23 Prozent der Stimmen wäre Micheline Calmy-Rey draussen.


MENSCHEN VIMENTIS

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und ohne Calmy-Rey

der Regierung. Dafür die St. Galler FDP-Politikerin Karin Keller-Sutter. Das Interesse an einer Verein führt jedes Jahr gemeinsam mit dem Migros-Magazin eine grosse Online-Befragung durch.

Soll das Volk den Bundesrat wählen?

40 % JA

39 %

5. Karin Keller-Sutter FDP

57 %

2. Simonetta Sommaruga SP

45 %

4. Eveline WidmerSchlumpf BDP

31 %

7. Ueli Maurer SVP

Drei Männer und vier Frauen in der Landesregierung. Und doch nicht alles, wie gehabt. Anstelle von Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey stünde als neue Bundesrätin die St. Galler FDP-Regierungsrätin Karin Keller-Sutter im Mittelpunkt. Sie erhielt 39 Prozent aller Wählerstimmen. Calmy-Rey bloss 23.

7% weiss nicht

53 % NEIN

Die Teilnehmer der Vimentis-Online-Umfrage haben entschieden: Sie sind klar gegen eine Volkswahl des Bundesrates. Das Resultat ist auch ein klares Vertrauensbekenntnis für das schweizerische Politsystem.

wahl ab. «Diese ameriBurkhalter. Ohnehin kanischen Bräuche waren sich die Teilsind für unser Demonehmer der Umfrage kratiesystem nicht das über die Konkordanz Richtige.» Freude absolut einig: Das Kollegialitätsprinzip soll herrscht bei Hans Grunder darüber, dass beibehalten werden; Eveline WidmerVertreter aller grosser Schlumpf weiterhin Parteien sollen im Bundesrat sitzen. im Bundesrat sässe, Überraschungen würde das Gremium nach Gutdünken der «Ein schwieriges Jahr gab es trotzdem. Geht es nach den UmfrageOnlinenutzer zusam- für die Schweiz, und teilnehmern, zöge anmengestellt. 45 Pro- Micheline Calmy-Rey stelle von Aussenmizent wollten die Fi- war sehr exponiert.» nanzministerin in der Christian Levrat, SP nisterin und aktueller Exekutive. Vor allem Bundespräsidentin bei den Frauen findet die BDP- Micheline Calmy-Rey die St. GalPolitikerin grosse Zustimmung. ler FDP-Regierungsrätin Karin Mit 60 Prozent Zustimmung Keller-Sutter nach Bern. Damit unangefochten zuoberst auf der wäre die FDP mit drei BundesBeliebtheitsskala figuriert Ver- räten vertreten. Vizepräsident kehrsministerin Doris Leuthard. Vincenzo Pedrazzini ist darüber Ihr folgen dicht auf den Fersen Si- zwar erfreut, hält aber unmonetta Sommaruga und Didier missverständlich fest: «Wir


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stehen ganz klar hinter der den Gesamtbundesrat. «Es ist etKonkordanz. Die FDP hat was ungerecht, dass sie abgestraft Anspruch auf zwei Sitze. Nicht wird. Sie führt mit dem EDA eine mehr.» Beide seien derzeit hervor- Art aussenpolitische Nothilfestelragend besetzt mit Männern, die le für ihre Kollegen. Die Schweiz kollegial politisierten. Pedrazzini hat ein schwieriges Jahr hinter vermutet diese Eigenschaft auch sich, und die Aussenministerin als Grund für die Beliebtheit von war entsprechend exponiert.» Sie Karin Keller-Sutter. «Sie tritt sehr müsse, etwa in der Steueraffäre, konkordant auf und macht in den Kopf für andere DepartemenSt. Gallen einen hervorragenden te hinhalten und gleichzeitig die Job. Das hat sich herumgespro- verschiedenen Begehren des Auschen.» Entscheidend war wohl landes den Schweizerinnen und auch der Zeitpunkt der Vimentis- Schweizern erklären. Laut Levrat Umfrage. Von Oktober bis Dezem- zeigt das schlechte Resultat vor ber 2010 waren die allem auch die GrenBundesratsersatzwahzen von Umfragen len das grosse Thema. auf. In dieser Phase wurde Nach wie vor keiüber mögliche Anwärnen Vertreter in der terinnen wie Karin Landesregierung hätKeller-Sutter laut und ten die Grünen. Entintensiv diskutiert. täuscht darüber sei er Das Volk will einen nicht, sagt ParteipräsiBundesrat, der kollegident Ueli Leuenberger al zusammenarbeitet. (58): «Es ist normal, Das zeigt die Umfrage dass die bestehenden deutlich. Eine böse «Andere Umfragen Bundesratsparteien Abfuhr gibt es für Mi- zeigen regelmässig, zuerst genannt wercheline Calmy-Rey. dass Grün im Bundes- den. Diese Umfrage nehme ich nicht allzu Die Vimentis-User rat gewünscht wird.» ernst. Andere zeigen verweisen die amtie- Ueli Leuenberger, regelmässig, dass Grün rende Bundespräsi- Grüne dentin auf die hinteren im Bundesrat geRänge. Besonders die männlichen wünscht wird.» Leuenberger setzt Teilnehmer bekunden Mühe mit auf die Zukunft. Die Grünen hader Aussenministerin. Den ben die grösste Wählerschaft bei schlechten Platz habe sie sich mit den unter 35-Jährigen. Der männihren Sololäufen selber zuzu- liche Teil dieser Altersgruppe ist schreiben, findet SVP-Präsident auch bei der Vimentis-Befragung Toni Brunner: «Frau Calmy-Rey stark vertreten. Mit 4356 Teilnehteilt gerne aus. Sie muss nun ihren mern bildeten aber die über Beitrag leisten, um ihre Akzeptanz 65-jährigen Männer die stärkste wieder zu erhöhen.» Sie habe Gruppe. Sie interessieren sich trazwar Fehler gemacht, räumt BDP- ditionell am meisten für Politik Chef Hans Grunder ein. Er findet und – so legen die Zahlen nahe – es aber ein bisschen gar einfach, offenbar vermehrt für die Nutzung nun auf sie zu schiessen. Selbst des Internets. Ruth Brüderlin FDP-Vize Pedrazzini ist etwas überrascht über das schlechte Abschneiden. «Frau Calmy-Rey liegt www.migrosmagazin.ch sonst immer weit vorne in der Beliebtheit bei der Bevölkerung.» Von Caspar Baader bis Ursula Für SP-Chef Levrat zahlt CalWyss: Die Resultate der Bundesmy-Rey den Preis für die schlechte rats-Volkswahl im Detail. Führung der Libyen-Affäre durch


26 | Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

Monumente aus Eis und Schweiss Sie schaufeln, kratzen und schwitzen für die Kunst: Vier begnadete Schweizer Eisbildhauer messen sich diese Woche am World Snow Festival in Grindelwald mit den Besten der Welt.

S

ie sind Profibildhauer, sie kennen sich schon seit ihrer Ausbildung, und am World Snow Festival in Grindelwald BE kreieren Yvonne Moser (33), Bernhard Kurzweg (43), Clarissa Kessler (39) und Gerda Fedier (43) zusammen eine riesige Schneeskulptur. Als offizielle Vertreter der Schweiz treten sie gegen neun Teams aus aller Welt an und kämpfen um je einen Jury- und einen Publikumspreis. Zur Verfügung steht ihnen am ersten Festivaltag ein sorgfältig präparierter Block Schnee von 50 Kubikmetern (3½ x 3½ x 3½ Meter). Daraus schaffen sie innerhalb von fünf Tagen ihr Kunstwerk. Entstanden ist das Festival 1983, als japanische Touristen im Dorf aus Schnee eine Heidi-Statue bauten. Inzwischen hat sich das Festival in der Szene einen Namen gemacht und ist für Touristen zu einem Höhepunkt geworden. Bekannte internationale Teams nehmen am alljährlichen Wettbewerb der Schneekünstler teil. Der aktuelle Wettbewerb gibt «Lebenslust» als Thema vor. Die Schweizer haben sich für zwei spielende junge Bären als Sujet entschieden. Clarissa Kessler fertigte bereits ein Modell im Massstab 1:20. Was in Grindelwald auf

sie zukommt, erfordert all ihr handwerkliches Können und ein erstklassiges dreidimensionales Vorstellungsvermögen. Bevor die praktische Arbeit aber beginnt, diskutieren die Teammitglieder lebhaft: Sollte man im ersten Schritt eine grobe Kugel formen? Wie aufwendig ist es, die Kugelform exakt zu treffen? Wäre ein Abtragen nach kubischen Formen ratsamer? Fragen, die sich nur vor Ort klären lassen. Denn üben lässt sich so ein Unterfangen nicht. Einen ausreichend grossen Klotz Schnee allein zusammenzukarren wäre schwierig.

Trotz seiner Grösse ist der Schneekoloss sehr fragil

Die Errichtung der Skulptur bedeutet Schwerstarbeit für das gesamte Team. So muss alle Planung Theorie bleiben, mit einem Schuss Erfahrung vom letzten Jahr, als die vier zum ersten Mal in Grindelwald mitmachten. «Grundsätzlich muss man sich von oben nach unten durcharbeiten», erklärt Bernhard Kurzweg. Der Schneekoloss sei nämlich trotz seines kompakten Aussehens sehr fragil. Auf bereits gestalteten Elementen sollte man besser nicht herumkraxeln. Aber auch drei Meter tief auf die pickelharte Schlitt-

Yvonne Moser (33) aus Münchenbuchsee hat Steinbildhauerin gelernt und Industriedesign studiert. Sie arbeitet als Designerin und Innenarchitektin in einem Berner Ladenbaubetrieb. Für ihre Abschlussarbeit, eine Sitzbank aus Spritzbeton, erhielt sie 2010 den Berner Design Award.


MENSCHEN EISKÜNSTLER

Bernhard Kurzweg (43) aus Münchenbuchsee ist gelernter Steinbildhauer. Er besitzt eine eigene Grabmalfirma in Bern. Zu seinem Repertoire gehören auch Brunnen, abstrakte Skulpturen und Bäder.

Clarissa Kessler (39) aus Brienz besuchte die Holzbildhauerschule in Brienz und studierte Industriedesign. Sie hat als Werkstattleiterin in einer Behindertenwerkstatt gearbeitet und ist gerade dabei, sich selbständig zu machen. Sie erwartet ihr drittes Kind.

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Gerda Fedier (43) aus Bern wurde in Brienz zur Holzbildhauerin und an der Münsterbauhütte Bern zur Steinmetzin ausgebildet. Die vierfache Mutter war an der Restaurierung des Berner Münsters beteiligt und hat als Bühnenbildnerin in den USA gearbeitet. An der Klubschule Migros in Bern unterrichtet sie dreidimensionales Gestalten.

Die vier 2010 in Grindelwald Am World Snow Festival in Grindelwald im 2010 hatten Gerda Fedier (43), Bernhard Kurzweg (43), Yvonne Moser (33) und Clarissa Kessler (39) (von links) mit ihrer abstrakten Skulptur kein Glück. Dieses Jahr versuchen sie es mit mehr Emotionen.


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MENSCHEN EISKÜNSTLER

Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

Die schönsten Schnee- und Eisskulpturenfestivals der Welt

Fairbanks, Alaska, USA in denen sie abstrakte und figürliche Skulpturen aus einem oder mehreren Eisblöcken herstellen. Oft arbeiten die Teams die ganze Nacht durch, um ihre Werke vollenden zu können. Neben dem Wettbewerbsgeschehen gibt es einen Kinderspielplatz, der komplett aus Eis besteht. www.icealaska.com

schuhbahn von Grindelwald hinunterzusegeln wäre nicht zu empfehlen. Aus der Vogelperspektive sieht man relativ schlecht, was man tut. Um dies zu kompensieren, werden die Schweizer eine Art Bodenpersonal platzieren, das denen oben Anweisungen von unten gibt. Diesen Part übernimmt voraussichtlich Clarissa Kessler. Sie ist gerade schwanger und kennt das Modell am besten.

aber es sei dennoch enorm anstrengend. «Halt wie tagelang Schnee schaufeln.» Trotz der Strapazen sind alle vier Schneekünstler restlos begeistert, dabei sein zu dürfen. «Das dreidimensionale Schaffen ist unsere Leidenschaft», sagt Yvonne Moser. «Es ist wunderbar, etwas Grosses zu produzieren, und noch dazu vor Publikum.» Gerda Fedier schwärmt: «Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als nach dem Zmorge hinauszugehen, wenn es heisst: den ganzen Tag richtig ‹bügle›». Clarissa Kessler gefällt vor allem die Vergänglichkeit dieser Kunst. Und Bernhard Kurzweg sagt: «Wir Bildhauer, vor allem die Steinbildhauer, neigen zum Gigantismus. Hier hat man mal die Gelegenheit, in einer vernünftigen Zeitspanne etwas Eindrückliches herzustellen. Das ist im beruflichen Alltag gar nicht möglich. Ausserdem arbeiten wir hier im Team, das ist eine schöne Abwechslung.» Der Schnee in Grindelwald sei erstklassig verdich-

Anstrengend, wie wenn man tagelang Schnee schaufelt

Als Material dürfen die Wettbewerbsteilnehmer nur den zur Verfügung gestellten Schnee beziehungsweise Wasser nutzen. Werkzeuge mit Motor sind nicht zugelassen. Also arbeitet man mit Schaufeln, Eispickeln, Eismeisseln, Schinteisen und Reibbrettern. «Gerade am ersten Tag wird das sehr abtragintensiv», sagt Bernhard Kurzweg. «Von all dem Schnee muss gut die Hälfte weg.» Er sei froh, als Steinbildhauer die nötigen Muskeln dafür zu haben,

Sapporo, Japan Mit mehr als zwei Millionen Zuschauern im vergangenen Jahr gehört das alljährliche Sapporo Schnee Festival (oder Sapporo Yuki-matsuri) zu den Highlights im japanischen Tourismuskalender. Schauplatz des Festivals sind der langgestreckte Odori Park im Stadtzentrum, der Rotlichtbezirk Susukino und der Sapporo Community Dome oder Tsudome. Etwa 400 Schneeskulpturen werden hier vom 7. bis 13. Februar 2011 errichtet. Das Festival findet bereits zum 62. Mal statt. Es gibt einen Wettbewerb für Schneeskulpturen, an dem 13 Teams aus Asien, Amerika, Europa und Neuseeland teilnehmen. Den Wettstreit um die schönste Eisskulptur versuchen die inter-

nationalen Teilnehmer sogar in einer einzigen Nacht für sich zu gewinnen: Vom 7. Februar, 14.30 Uhr, bis am nächsten Morgen, 10.30 Uhr, haben die dreiköpfigen Länderteams Zeit, ihr Kunstwerk aus dem Eis zu meisseln. Auch in Sapporo gibt es nicht nur Eis- und Schneekunstwerke zu bestaunen, sondern auch viele Eisrutschen, Labyrinthe u. ä. für den ultimativen Familienspass. www.snowfes.com

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In Fairbanks, Alaska (USA), wird seit 22 Jahren die Eiskunst-Weltmeisterschaft abgehalten. Vom 22. Februar bis 27. März treten in diesem Jahr mehr als 100 internationale Eiskünstler in verschiedenen professionellen sowie Amateurkategorien und einer Juniorenentscheidung gegeneinander an,


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Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

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Die schönsten Schnee- und Eisskulpturenfestivals der Welt Quebec und Whitehorse, Kanada

Harbin, China

Quebec Winter Carnival, vom 28. Januar bis 13. Februar in Quebec City. Das winterliche Volksfest bietet neben Schneeskulpturen eine Zip Line, einen nächtlichen Umzug, Hundeschlittenrennen, einen Eispalast und Möglichkeiten zum Schlittschuhlaufen. www.carnaval.qc.ca/en Air Canada Snow Sculpture Challenge in Whitehorse, vom 24. bis 28. Februar. Der Wettbewerb findet im Rahmen des Yukon Sourdough International Festival am Ufer des Flusses Whitehorse statt. Neun der besten Schneebildhauerteams der Welt, vor allem aus den USA und Kanada, kämpfen hier um den Jury- und den Publikumspreis. Sie arbeiten teilweise rund um die Uhr. http://ww3.whitehorse.ca/Features/GrandOpenings/Rendezvous/snow/ index.html

tet. Er wird vor dem Festival mit Snowboostern gefräst und in Holzkisten geschleudert. Daraus ergibt sich ein harter, kompakter und homogener Block. Wer mit Schnee statt Stein oder Holz arbeitet, muss die Form dem Material anpassen. Man könne nicht klein arbeiten, sondern müsse alles eher überdimensionieren, sagt Bernhard Kurzweg. Für Schnee müsse das Sujet relativ kantig sein, damit die Konturen von Weitem betrachtet nicht verschwimmen. Und wegen der Statik müsse eine kompakte Form gewählt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt: Sobald die Sonne hinter dem Eiger hervorkommt, sollte sie nicht allzu viel Schaden anrichten. Mit ihrer Bärenskulptur rechnet sich das Schweizer Team gute Gewinnchancen aus, wobei sie mehr Wert auf den Publikums-

preis legen als auf den der Jury. Im letzten Jahr hätte ihre abstrakte Skulptur zwar viel Lob erhalten. Aber beim Publikum kam sie offensichtlich nicht richtig an. «Also haben wir uns ein bisschen angepasst. Gewinnen würden wir natürlich schon gern», sagt Gerda Fedier. Als Konkurrenz fürchten sie neben den Franzosen, die im letzten Jahr gewonnen haben, vor allem die Teams aus klassischen Schneenationen wie Kanada, Russland und den USA, aber auch die Japaner. Die Argentinier hingegen hätten im letzten Jahr Mühe gehabt. Vielleicht sollten sie sich eher mit Sandskulpturen versuchen. Das nämlich ist sozusagen die Sommerdisziplin für alle wirklich angefressenen Schneebildhauer. Text Sonja Bonin Bilder Ueli Christoffel

Mehr zum World Snow Festival: www.jungfrauregion-events.ch

Das sogenannte Eislaternenfest (Guójì Bngxu Jié) in der chinesischen Stadt Harbin gehört zu den grössten und spektakulärsten Eisskulpturenfestivals der Welt. Von Anfang Januar bis Mitte Februar können die Besucher hier eine Stadt aus Eis bewundern. Da stehen europäische Kathedralen, sozialistische Kulturpaläste, chinesische Pagoden, grinsende Buddhas, abstrakte Skulpturen, Restaurants und Bars, Labyrinthe und Rutschbahnen. Die tiefen Wintertemperaturen zwischen -15 und -25 Grad Celsius machen das faszinierende Schauspiel in der nordöstlichsten Provinz Chinas (Heilongjian) an der Grenze zu Russland möglich. Die Eisbildhauer beginnen ihr Werk im Dezember. Sie benutzen aus dem nahen

Fluss Songhua gesägte Eisblöcke und bauen bunte Neonröhren in ihre riesigen Kunstwerke ein. Am Abend leuchten die Eisstatuen und –paläste. Im Verlauf des Februars beginnen die Kunstwerke allmählich zu schmelzen, und am Ende des Frühlings sind sie friedlich zurück in den Songhua gesickert. Neben der Stadt aus Eis gibt es im Sun Island Park ein Dorf aus Schnee. Auch diese Statuen und Gebäude aus Schnee gehören zu den beeindruckendsten der Welt und werden von internationalen Schneebildhauern errichtet. 2007 ging hier die weltgrösste Schneeskulptur — eine Nachbildung der Niagarafälle — ins Guinness-Buch der Rekorde ein. www.hiissc.com


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schen Gemälde. Weiterfahrt flussabwärts Richtung Caudebec en Caux. 4. Tag: Caudebec en Caux. Geniessen Sie am Morgen die Fahrt entlang einer zauberhaften Landschaft. Ankunft in Caudebec en Caux nach dem Mittagessen. Nachmittagsausflug (*) nach Étretat – das vielbesuchte Seebad – umrahmt von Kreidefelsen. Die Steilfelsen «Aiguelle» und das «Felsentor» sind aussergewöhnliche Sehenswürdigkeiten. Nach dem Nachtessen verlässt Ihr Schiff Caudebec en Caux und nimmt Kurs auf Honfleur. 5. Tag: Honfleur. Am Morgen erwartet Sie ein Stadtrundgang durch die malerische Stadt an der Côte Grace (*). Am Nachmittag findet ein Ausflug nach Caen (CHF 45.–) statt. Lernen Sie auf einer Stadtrundfahrt die Hauptstadt der Region Basse-Normandie kennen und besuchen Sie das eindrückliche Mémorial-Museum, das sich mit der Geschichte des 20. Jh. befasst. 6. Tag: Rouen. Vor dem Frühstück Weiterfahrt bis Rouen. Kurvenreich führt die Fahrt durch abwechslungsreiche Landschaften, vorbei an Burgen und Abteien, die typisch

für die Normandie sind. Sie erreichen nach dem Mittagessen die «Gotische Stadt» Rouen. Hier erwartet Sie ein geführter Rundgang durch die sehenswerte Altstadt (*). 7. Tag: Rouen – Les Andelys. Ein Höhepunkt der heutigen Tagesetappe ist sicherlich die Fahrt nach Les Andelys in einer der landschaftlich herrlichsten Lage des Seine Tals. Nach dem Mittagessen bietet sich Ihnen die Möglichkeit die Stadt auf einem Rundgang (*) zu entdecken. Les Andelys in einem Bogen der Seine in der Nähe von Paris wird von seiner Schlossruine Gaillard bewacht, die hoch oben über der Seine von Richard Löwenherz erbaut wurde. 8. Tag: Paris–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Rückfahrt mit modernem Komfort-Reisebus zu Ihren Einstiegsorten.

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Wo bist du? Julia Panknin (24) hätte vor wenigen Tagen beinahe ihre Semesterprüfung verpasst. Fünf Minuten vor dem Termin sprang sie auf die Strasse, stoppte das nächstbeste Auto und hüpfte hinein. Der verblüffte Fahrer reagierte schnell und setzte Panknin in letzter Minute vor der Uni ab. Nun sucht Panknin via «20 Minuten online» den unbekannten Retter. Dort meldeten sich zahlreiche Männer, die gerne Julias Chauffeur gewesen wären – nicht aber der wahre Held. «Bei ihm möchte ich mich aber richtig toll bedanken», sagt Panknin und sucht weiter: held-gesucht@sonnenkinder.org

MANN DER WOCHE

Das Leben riskiert

Bild René Ruis, zvg, SF

Moritz Rüegger (23) wollte einem 17-Jährigen am Bahnhof Aarau das Leben retten und setzte dabei das eigene aufs Spiel. Vergebens. Ein Zug überrollte und tötete den Jugendlichen. «Es ist ein Schock, dass ich ihm nicht helfen konnte», sagt Rüegger nun in einem Fernsehinterview. Er liegt mit einem Schädelbruch im Spital und sagt, er würde wieder genau gleich handeln, auch wenn er dabei noch einmal sein Leben riskieren müsste.

«Gewalt gehört für diese jungen Frauen zum Leben» 2009 wurden de fast ddreimal mehr Mädchen wegen Gewaltdelikten verurteilt als 1999. Rahel Heeg (36)* interviewte für ihre Dissertation 21 gewaltbereite Mädchen. Die Täterinnen sind meist auch Opfer. Rahel Heeg, haben Sie sich schon mal geprügelt?

Nein. Gewalt war für mich als Jugendliche in Aarau kein Teil des Alltags. 2009 wurden 285 Mädchen wegen Gewaltdelikten verurteilt. 1999 waren es dreimal weniger. Sind prügelnde Mädchen häufiger als früher, oder wird nur mehr angezeigt?

Dass heute mehr angezeigt wird, ist eine Tatsache, die einen Teil der Zunahme erklärt. Es wird aber noch untersucht. Eines ist sicher: Prügelnde Mädchen hat es immer gegeben. Früher wurde es einfach bagatellisiert, da es nicht ins Rollenbild passte.

Sie haben zwei Teenagertöchter. Sprechen Sie mit ihnen über Mädchengewalt?

Speziell als ich die Interviews mit den gewalttätigen Mädchen geführt habe, fragten meine Töchter viel nach. Sie interessierten sich besonders für die Familienverhältnisse, in denen die Mädchen lebten. Meine Töchter waren teilweise schockiert, unter welchen Umständen gewisse Mädchen aufwachsen. Was hat Sie schockiert?

Ein Mädchen verhielt sich im Gespräch wie eine Theoretike-

rin. Einerseits hatte sie den hohen moralischen Anspruch, niemandem etwas anzutun, unter dem sie selber litt. War sie wütend, schlug sie die Opfer aber spitalreif.

Vater lassen sie sich viel gefallen. Diese Beziehungen wollen sie auf keinen Fall gefährden. Sie sind emotional abhängig und üben Gewalt nur gegenüber Personen aus, die ihnen nichts bedeuten.

Warum?

Welches Frauenbild wird diesen Mädchen vorgelebt?

Schon seit der Primarschule war das Mädchen auffällig und eine Aussenseiterin. Dann kam massiver Drogenmissbrauch hinzu. Doch erst als es 15 war, entdeckte ein Lehrer die blauen Flecken. Es stellte sich heraus, dass das Mädchen seit frühster Kindheit von der Mutter massiv misshandelt wurde. Ich konnte nachvollziehen, warum es sich mit Schlägen durchs Leben kämpfte. Sind Mädchen so brutal wie junge Männer?

Frauen setzen viel seltener Waffen ein. Männer sind tendenziell brutaler. Mädchen, die unter Gewalt gelitten haben, verlieren aber, wenn es hart auf hart kommt, völlig die Selbstkontrolle. Sie sind in einem Umfeld der Bedrohung aufgewachsen, sie rechnen immer und von allen Seiten mit dem Schlimmsten. Harmlose Zeichen empfinden sie als Gefahr. Ein schräger Blick?

Genau. Sie denken: Jetzt geht es los, ich muss mich verteidigen. Welche Rolle spielt die Emanzipation?

Einige sagten mir explizit, dass sie sich heute genauso prügeln dürfen wie Männer. So emanzipiert dies klingt, in ihren Beziehungen sind sie es überhaupt nicht. Vom eigenen Freund oder

Ein sehr traditionelles, gerade weil vielfach noch ein Migrationshintergrund da ist. Die Mütter werden kontrolliert und sind unterwürfig. Zu Hause verhalten sich die Töchter ähnlich wie ihre Mütter. Sobald sie jedoch in der Öffentlichkeit sind, inszenieren sie ihre eigene Stärke, die oft in Gewalt ausartet. Haben gewalttätige Mädchen

«Prügelnde Mädchen hat es schon immer gegeben.» das Gefühl, sie seien speziell?

Nein, in den Köpfen der Täterinnen ist das Verhalten meistens ganz normal. Gewalt gehört für sie zum Leben, und alle haben Freundinnen, die auch prügeln. Gibt es Reue?

Das ist unterschiedlich. Einige sehen ihr Verhalten als gerechtfertigt. Sie sagen, nur so habe es das Opfer gecheckt. Andere haben starke Gewissensbisse.

Interview Cinzia Venafro

*Rahel Heeg ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW Basel.


34 | Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

«Defizite der SRG müssen weg»

Rudolf Matter hat den vielleicht härtesten Medienjob der Schweiz. Als «Superdirektor» muss er Radio- und Fernsehjournalisten in einer neuen Organisation zusammenbringen. Und nebenbei noch Millionen sparen.

Für Rudolf Matter ist klar, dass sich die Programme des Schweizer Fernsehen über die Jahre erneuern müssen.


INTERVIEW RUDOLF MATTER

R

udolf Matter steht draussen vor der Tür – ohne seinen Badge. Drinnen beugt sich eine Frau über ihre Computertastatur. Mit Winken versucht er sie auf sich aufmerksam zu machen. Der Chef über 2150 Mitarbeiter amtet zurzeit aus einem provisorischen Büro heraus. Schräg gegenüber im Studio Zürich Leutschenbach werden Räumlichkeiten für die neue SRF-Geschäftsleitung renoviert. Bis zum Einzug im April drängen sich in Rudolf Matters Provisorium auf ein paar wenigen Quadratmetern Pult, Aktenregal, Besprechungstisch und Garderobe. In einer Ecke lehnen noch verpackte Bilder an der Wand. Rudolf Matter, es guets Nöis! Haben Sie für das Jahr 2011 Vorsätze gefasst?

Ich habs nicht so mit den Vorsätzen, schon gar nicht aufs neue Jahr hin. Was macht es für einen Sinn, sich am 31. Dezember etwas vorzunehmen, das man spätestens Ende Januar bereits wieder vergessen hat? Wir wüssten zwei Vorsätze beruflicher Art: Fusionieren und Sparen.

Einen grossen Teil von Schweizer Radio und Fernsehen haben wir bereits per 1. Oktober 2010 fusioniert. Das Budget 2011 wurde ebenfalls schon vor ein paar Wochen verabschiedet. Und mit Disziplin schaffen wir die für 2011 angestrebten schwarzen Zahlen, und zwar ganz ohne Vorsätze! Radio und TV haben zwei sehr verschiedene Kulturen. Was heisst das für Sie als Superdirektor?

Der Superdirektor ist eher ein comic-strip-artiger Titel. Offiziell bin ich einfach Direktor. Zum Glück (lacht). Aber zu Ihrer Frage: Es gibt nicht einfach eine Radiooder Fernsehkultur. Gewisse Abteilungen von Radio oder Fernsehen sind sich kulturell- und mentalitätsmässig schon immer nah gewesen, unabhängig vom Medium, für das sie gearbeitet haben. Die Informationsjournalisten des Fernsehens beispielsweise waren

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«Sendungen werden immer mehr irgendwann konsumiert.» in ihrer Art zu denken immer schon näher bei den Kolleginnen und Kollegen der Radioabteilung Information in Bern als beispielsweise bei den Kultur- oder Unterhaltungsleuten des Fernsehens. Die Arbeit als Informationsjournalistin, Kulturjournalist oder Unterhaltungsmacher prägt die Kultur – über die Grenzen der verschiedenen Medien hinweg. Hat das die Zusammenführung von Radio und Fernsehen erleichtert?

Mit Sicherheit. Wir haben jetzt zum Beispiel neu eine grosse Kulturabteilung, die alle Radio- und Fernsehleute vereint. Literaturredaktionen haben wir aktuell noch drei – bei DRS 1 und 2 wie auch bei SF 1 für den «Literaturclub». Wenn diese drei Redaktionen an einem Standort arbeiten,

Herr der Medien Rudolf Matter (57) startete seine Laufbahn 1974 als Redaktor der «Basler National-Zeitung». Nach zwölf Jahren beim Schweizer Fernsehen als Redaktor, Produzent und Moderator von «Tagesschau» und «Karussell» arbeitete er unter anderem für McKinsey, bevor er 1993 zu Ringier wechselte. Hier baute er die Sendung «Cash-TV» auf. Nach einem Abstecher zum deutschen n-tv wurde er 2006 Chef von Schweizer Radio DRS. Als SRF-Chef verantwortet er heute drei TV- und sechs Radioprogramme. Der Baselbieter ist verheiratet und hat drei Kinder. Sein Urururgrossonkel Bernhard Matter wurde 1854 in Lenzburg AG als notorischer Dieb geköpft.

dann sind das plötzlich elf Vollzeitstellen, die wiederum in dieser konzentrierten Form eine eigene Kultur pflegen und sich gegenseitig befruchten werden. Wobei diese elf Literaturredaktoren künftig nicht nur Beiträge fürs Fernsehen und Radio realisieren werden, sondern auch fürs Internet?

Ja. Ein Radiojournalist muss künftig in der Lage sein, seine Sendung auch fürs Netz aufzubereiten. Das Gleiche gilt natürlich auch für einen Fernsehjournalisten. Das heisst jetzt aber nicht, dass jeder Mitarbeiter zur eierlegenden Wollmilchsau mutieren soll. Es wird auch weiterhin Leute geben, die sich beispielsweise einen Namen als Dokumentarfilmer machen werden oder als TalkshowStar. Journalistische Spitzenleistungen entstehen ja fast immer aufgrund einer Spezialisierung. Wann soll die Zusammenführung abgeschlossen sein?

Konvergenz ist kein Ziel, das man von oben verordnen kann, Konvergenz ist ein Prozess, in dessen Verlauf unsere Mitarbeiter lernen, über ihre Redaktionsgrenzen und ihr Medium hinaus zu denken. Die Idee ist, dass dadurch ein unternehmensinternes Netzwerk entsteht, über Abteilungsgrenzen und Hierarchiestufen hinweg. Daher delegiert die SRF-Geschäftsleitung Entscheidungsbefugnisse auf nachgeordnete Stufen. Zudem wurde die Geschäftsleitung, bisher bei Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen SF mit insgesamt 19 Mitgliedern, auf 8 Mitglieder verkleinert. Eine erste Sparmassnahme?

Keine Sparmassnahme, sondern eine logische Entwicklung mit Einspareffekt. Wie ja auch die Konvergenz von Fernsehen und Radio: Die Nutzung der Medien ändert sich rasant. Es wächst eine neue Genera-


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INTERVIEW RUDOLF MATTER

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«Es werden in etwa 30 Stellen abgebaut.» tion heran, die Sendungen nicht mehr linear nutzt, sprich, dann wenn sie ausgestrahlt werden. Hörer und Zuschauer konsumieren Sendungen immer mehr irgendwann, irgendwo und irgendwie – auf dem Smartphone, als Podcast, am Radio. In der Schweiz sind mittlerweile rund 80 Prozent der Bevölkerung breitbandmässig verkabelt. Unser Ziel ist es, all unsere Programme so aufzubereiten, dass das Trägermedium gar nicht mehr so wichtig ist. Gebühren zahlen ja alle, also soll auch jeder Anspruch darauf haben, das Programm so zu konsumieren, wie es ihm passt. Von wie viel nicht linearen Nutzer sprechen wir: 15, 20 Prozent?

Nein, es sind noch viel weniger, aber die Kurve entwickelt sich steil nach oben, am stärksten notabene bei den Informationsformaten wie «10vor10», «Tagesschau» oder auch «Echo der Zeit».

Das heisst, irgendwann wird niemand mehr gleichzeitig am Sonntagabend einen «Tatort» gesehen haben?

Es gibt Formate, die sicherlich weiterhin vor allem linear genutzt werden. Grosse Sportereignisse beispielsweise sind live immer attraktiver als aufgezeichnet. Oder eine wichtige Debatte im Parlament. Andere Formate aber werden künftig vermehrt on demand konsumiert. Zurück zum Sparen: Schwarze Zahlen und dies ohne Abstriche bei den Inhalten. Wie soll das gehen? Zumal sich der Bundesrat gegen eine Erhöhung der Gebühren ausgesprochen hat.

Klar ist, die Defizite der SRG müssen weg. Dies zu erreichen gehört zum professionellen Selbstverständnis des Managements. Mit Einsparungen von fünf Prozent schaffen wir das. Klar ist aber auch: SRF hat einen Informationsauftrag, einen Kulturauftrag, einen Unterhaltungsauftrag. Auch wenn der einzelne Konsument relativ hohe Gebühren trägt, in der Summe sind wir ein kleines Land und das bei einem sehr breiten Angebot an Radio- und Fernsehsendern in vier Sprachen. Das ZDF beispielsweise hat fünf oder sechs Mal mehr Geld als wir und macht weniger Programme als die SRG in nur einer Sprache. Wo wollen Sie konkret den Hebel ansetzen?

Effektiv machen wir jetzt Einsparungen im Supportbereich. Bis zum 1. Oktober gab es beim Radio und Fernsehen je eine Personal-, Marketing- und Finanzabteilung, diese haben wir nun zusammengeführt ... ... und dabei auch Stellen abgebaut?

Ja, es werden in etwa 30 Stellen abgebaut. Nach Ihrer Ernennung im Juni sagten Sie, Sie wollen mehr Relevanz bieten. Wie definieren Sie Relevanz?

Informationssendungen wie «10 vor 10», die «Tagesschau» oder im Radio das «Echo der Zeit» müssen selbstverständlich relevant sein. Serien wie beispielsweise «Üsi Badi» beweisen, dass aber auch Unterhaltungsformate relevant sein können. «Üsi Badi», ein Format der Unterhaltungsabteilung über behinderte Menschen,

«DRS 2 ist ein Spartenprogramm und als solches Kult.»

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wurde im letzten Herbst mit dem Zürcher Fernsehpreis ausgezeichnet. Christoph Schneider, Autor beim «TagesAnzeiger», sagte in seiner Laudatio, relevant sei das, was äussere Dramatik mit innerer dramatischer Substanz verbinde, wie in «Üsi Badi». Das, was also zählt, ist die Substanz eines Formats – unabhängig vom Genre. Relevanz bedeutet aber nicht automatisch hohe Einschaltquoten. DRS 2 gilt von A bis Z als relevant — nur nutzen es bloss ein paar Tausend Hörer.

Halt, DRS 2 ist ein Spartenprogramm und als solches Kult! Ein paar Tausend Leute, das sagt man immer so abschätzig. Ein paar Tausend Zuhörer füllen immerhin ein Fussballstadion, und gibt es etwas Besseres als ein Fussballmatch vor vollen Rängen? Beispielsweise «Diskothek im zwei» – Montagabend um 20 Uhr und Wiederholung am Samstagnachmittag. Zwei Fachleute vergleichen verschiedene Aufnahmen eines Werks. Und eröffnen mir als Musikliebhaber neue Perspektiven. DRS 2 richtet sich an ein spezifisches, kleineres Publikum, aber es ist ganz wichtig für ein gebührenfinanziertes Angebot. In Summe wollen wir natürlich im Radio und im Fernsehen Marktführer bleiben. Sie liefern das Stichwort. Wann kommt die neue Samstag-Abendshow auf SF 1?

Zu einzelnen Programmen sage ich nichts. Aber es ist auch ganz klar, dass sich Programme über die Jahre erneuern müssen.

Auch wenn Sie zu einzelnen Sendungen nichts sagen: Gibt es Moderatoren, Sendungen, die Sie gern bei SRF an Bord hätten?

Es ist ja oft so, dass ein Journalist erst einmal bei einem Lokalfernsehsender oder einem Lokalradio beginnt und dann irgendwann zu uns wechselt. Ich finde 3+ macht seine Sache sehr gut, und ich bin auch der Meinung, dass wir den Sender ernst nehmen müssen.

Seine Sporen als Journalist verdiente sich Rudolf Matter bei der «Basler National-Zeitung» ab.

«Ich finde 3+ macht seine Sache sehr gut, wir müssen den Sender ernst nehmen.» Das Format «Bauer sucht Frau» ist ja in den Achtzigerjahren vom Schweizer Fernsehen erfunden worden – nun läuft es bei 3+. Aber man muss ja auch der Konkurrenz etwas lassen ...

Starmoderator deutlich mehr verdient als das Management des Senders. Moderatoren sind Stars, sind Aushängeschilder. Wenn einer das gut macht, dann soll er auch gut verdienen.

Fuchst es Sie, wenn Fernsehmoderatoren allein durch Nebenjöbli pro Jahr mehr verdienen als ihreobersten Chefs? Sportmoderator Rainer Maria Salzgeber zum Beispiel. Der verdient ja angeblich rund 620 000 Franken.

Wie wärs mit einer Abschöpfung zu Handen der SRF-Kasse?

Ich habe neun Jahre im deutschen Privatfernsehen gearbeitet. Dort gehört es zum Alltag, dass ein

Die Zahlen, die man lesen konnte, sind unzutreffend. Ich würde den Moderatoren die Beträge ja gönnen, aber so viel ist es bei Weitem nicht. Insofern sind wir also definitiv noch nicht in dem Bereich, wo die Abzockerinitiative greifen würde. Abgesehen davon müssen Nebenbeschäftigungen

gemeldet oder bewilligt werden, wobei strikte Bewilligungskriterien gelten. Sie fassen zwar keine Vorsätze. Trotzdem, was muss Superdirektor Rudolf Matter bis Ende 2011 alles erreicht haben, um sich zufrieden zurücklehnen zu können?

(Lacht) Bis Ende 2011? Ich habe mir einen etwas längeren Horizont gesetzt als nur ein Jahr Interview Almut Berger, Hans Schneeberger Bilder Gerry Nitsch

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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

Diagnose: Polierschulter Wir

waren

bei

der Gesundheit stehengeblieben, stimmts? Kein Tennisarm. Keine Raucherlunge. Bänz Friedli hat ein Keine Midlifeneues Leiden. Crisis. Nicht mal Migräne. Nein, nichts von alledem. Aber ich hab eine Polierschulter. Ist im Fall wahr. «Was arbeiten Sie denn?», fragte unlängst der Chiropraktor, der vierzehntäglich versucht, meine Funktionstüchtigkeit wiederherzustellen. Er traktierte gerade vergeblich meine rechte Nackenpartie, jeder Muskel betonhart verkrampft. «Ich, ääh … gar nichts», antwortete ich bäuchlings auf seinem Schragen liegend, «also … nicht richtig, ich bin Dings, öhm … Hausfrau.» Und dann war rasch klar, dass es davon kommt:

vom Haushalten. Vom Kneten des Zopfteigs, vom Auswringen der Handwäsche, vom druckvollen Schrubben mit dem Scheuerlappen (von Hand, am Küchenboden kniend), vom Guseln mit der WCBürste, vom Wändeweisseln mit dem Fleckenradierer und vor allem: vom Polieren. Vom viel zu heftigen Reiben, viel zu krampfhaften Pützeln, vom ewigen Hantieren mit dem Mikrofasertuch an Wasserhahn, Chromstahlabdeckung und Spiegelschrank. Kurzum: «Herr Friedli, Sie haben eine Polierschulter.» Und wirklich: Über

Neujahr, während der paar Tage im Hotel, liess der Schmerz merklich nach.

Doch noch ein Vorsatz fürs angebrochene Jahr:

weniger polieren? Nein, dazu ists jetzt zu spät. Ohnehin fraglich, ob ich es ohne Beizug einer Psychotherapeutin schaffen würde, denn mein Poliertick ist manisch. Ich könnte versuchen, meine Polierschulter, die rechte, zu entlasten, indem ich vermehrt mit der linken Hand poliere. (Sie! Ich habe einen Onkel, Rechtshänder, ein erfolgreicher Maler; der gewöhnte sich eines Tages an, seine Bilder mit links zu malen, und er schaffte es mit links!)

die Tanne furztrocken und hat unterwegs zum Entsorgungsplatz dermassen genadelt, dass Lino, der denselben Weg in umgekehrter Richtung ging, sämtliche Nadeln an seinen nassen Stiefeln kleben hatte, als er bei uns anlangte. Mein Ziel wäre schon, das Haus nadelfrei zu haben, ehe die Fasnachtskonfetti drohen. Die

sind noch hartnäckiger. Nach Monaten noch werde ich in Hanslis Unterwäscheschublade auf Konfetti stossen, in Sporttaschen, in der Tiefkühltruhe. Bis lang in den Frühling hinein wird das dauern. Ach ja!

«Ich pützle viel zu krampfhaft.»

Aber jetzt muss ich erst mal schauen, dass

ich all die Tannnadeln aus der Wohnung bekomme. O Tannenbaum! Die sind überall. Üüüü-ber-all! Sie ahnen es: Finger benetzen, Nadel aufnehmen und ab in den Kompostkübel. Die Prozedur wiederholte ich einige Dutzend Male am Tag (wahlweise auch mit dem Zeigefinger der linken Hand), bis ich die Wohnung drei Wochen nach Weihnachten nadelfrei wähnte. Doch dann trat Lino in unser Entrée, ein Spielkamerad der Kinder, und schon war wieder alles voll. Der Bub konnte nichts dafür: Ein Nachbar hatte seinen Weihnachtsbaum erst spät entsorgt, folglich war

Ich freute mich auf die Tulpen im Frühling, schrieb ich hier letzte Woche, wohl wissend, dass mein Herr Baumann vom Blumenladen sie schon im Jänner wieder im Sortiment führen würde, genauso der Grossverteiler meines Vertrauens. Tulpen sind mir das Liebste, aber ich bleibe hart bis, sagen wir mal, nach den Sportferien. Und diesen Vorsatz, diesen einen, werde ich einhalten! Vielleicht. Bänz Friedli live: Montag, 17. 1., Winterthur. 19. 1., Rüti ZH. 21. 1., Fahrwangen-Meisterschwanden AG.

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46 | Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

Wo Milch und Joghurt fliessen

Die Migros-Tochter Estavayer Lait SA (Elsa) zählt zu den grössten und modernsten Molkereien Europas. Im freiburgischen Estavayerle-Lac werden täglich 750 000 Liter Milch verarbeitet. Jedes zweite in der Schweiz konsumierte Joghurt stammt von der Elsa.

E

in Mann verschwindet im Umkleideraum: «Die Hygiene ist das A und O in der Milchverarbeitung», sagt Victor Haenggeli (45) und verweist auf zwei strikt voneinander abgetrennte Bereiche. In der Elsa, dem Molkereibetrieb der Migros in Estavayerle-Lac FR, herrschen in der grün markierten Produktionszone andere Hygienestandards als im blauen Logistikbereich. Zu Letzterem zählt auch die Anlieferung der Milch. An die grossen Tanklastwagen, die den ganzen Tag über Milch bringen, werden dicke Schläuche angeschlossen, über die das Rohprodukt direkt in die Tanks im Innern des Betriebs gepumpt wird. Dieser Innenbereich ist die Produktionszone mit dem strengeren Hygienekonzept. Um die Zonenzugehörigkeit der Mitarbeitenden zu unterscheiden, gehören neben baulichen Anpassungen auch verschiedenfarbige Bekleidungen zum Konzept.

Reinigung ist eine wichtige Tätigkeit in der Molkerei

Victor Haenggeli, der seit 27 Jahren bei der Elsa in verschiedenen Funktionen arbeitet und dabei auch Lehrlinge ausbildet, führt durch den Betrieb. Er wird von der 21-jährigen Heidi Martin begleitet, die vor zwei Jahren bei ihm die Lehre als Milchtechnologin abgeschlossen hat. Diesen Beruf gibt es erst seit 2001, er entstand aus den früheren Berufsbezeichnungen

Frisch angeliefert, gelangt die Milch direkt zur Verarbeitung.

In der Produktionszone überwacht Heidi

SERIE — TEIL 6 Die M-Industrie gehört mit 16 Unternehmen im Inland und drei Betrieben im Ausland zur Migros-Gruppe. Sie stellt mehr als 20 000 Produkte her — von der Konfitüre bis zum Waschmittel. Mit 10 000 Mitarbeitenden — darunter 400 Lernenden in mehr als 15 Berufen — ist die M-Industrie eine der bedeutendsten Arbeitgeberinnen der Schweiz und zählt weltweit zu den grössten Produzentinnen von Eigenmarken. 2009 betrug ihr Umsatz 5,092 Milliarden Franken. Sie beliefert nicht nur die Migros, sondern exportiert Schweizer Qualitätsprodukte in mehr als 50 Länder. In einer Serie porträtiert das Migros-Magazin verschiedene Unternehmen der M-Industrie.

Heidi Martin und Victor Haenggeli bei der


NEUES AUS DER MIGROS

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Die ElsaMifroma-Gruppe auf einen Blick Die Elsa-Mifroma-Gruppe ist in der Herstellung und Verpackung von Milchprodukten und in der Käseveredelung tätig. Zur Gruppe zählen Elsa in Estavayerle-Lac FR, Mifroma SA in Ursy FR, Mifroma France SA in Chalamond (F) und Dörig Käsehandel AG in Urnäsch AR. Die vier Unternehmen der zur Migros gehörenden Elsa-Mifroma-Gruppe beschäftigten 2010 insgesamt 930 Mitarbeitende. Die Gruppe erzielte 2010 einen Gesamtumsatz von 1074 Millionen Franken. www.elsa.ch

Martin den Abfüllprozess. Jede Produktgruppe hat eine eigene Abfülllinie.

Qualitätskontrolle.

Käser und Molkerist. Während sich Haenggeli bereits umgezogen hat, wechselt Heidi Martin die orange-grauen Logistikkleider und schlüpft in die frisch gewaschene weisse Produktionskluft, streift sich eine Haube über die Haare und zieht sich saubere Stiefel an. Beide waschen und desinfizieren sich gründlich die Hände. «Milch ist ein sehr heikles Produkt, es dürfen keine schädlichen Bakterien oder andere Mikroorganismen mit ihr in Kontakt kommen», erklärt Haenggeli. Die Reinigung ist denn auch eine besonders wichtige Tätigkeit in einer Molkerei. Das richtige Anwenden der Reinigungsmittel, das korrekte Ausführen sowie das Einhalten der Reini-

gungsvorgaben liegen bei der Elsa im Verantwortungsbereich von Victor Haenggeli.

Sich ins Innere der Maschinen hineindenken

In der Produktionszone dominieren chromstählerne, glänzende Maschinen und metallisch-silberne Leitungen, die in mannigfaltigen Windungen die riesigen Tanks miteinander verbinden. Der Mensch scheint zwischen den Apparaturen fast zu verschwinden, und auch Milch ist hier kaum zu sehen. Die riesigen Behälter werden nur für die regelmässigen Kontrollen geöffnet. Den Überblick behalten die Mitarbeitenden der

Milch: Rohprodukt für eine Vielzahl von Lebensmitteln.


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Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

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«Milch und Käse kann man nicht neu erfinden» Gilles Oberson (53), seit 2004 Chef der Elsa-Mifroma-Gruppe, zu Bedeutung und Zukunft des Migros-Tochterunternehmens.

Eine Garantie für reine Milchprodukte ist die Sauberkeit von Kopf bis Fuss.

Kommandozentrale. Mithilfe von 14 Monitoren und den zentralen Rechnern steuern und überwachen sie den gesamten Betriebsablauf. Je nach gewünschtem Endprodukt – Trinkmilch, Rahm, Joghurt, Quark oder Dessert – werden die einzelnen Rohstoffe miteinander vermischt und in die verschiedenen Abteilungen verteilt. Dort kontrollieren Milchtechnologen wie Heidi Martin, ob die richtigen Zutaten in den passenden Mengen gemischt wurden. Zudem koordinieren sie die zeitlichen Abläufe für die weiteren Fabrikationsschritte. Sie überwachen die diversen Temperaturund Druckanzeigen sowie die Pumpen und Ventile. «Es ist ganz wichtig, dass Milchtechnologen sich ins Innere der Maschinen hineindenken können, auch wenn sie nicht sehen, was dort passiert», erläutert Haenggeli die Abläufe. «Nur so können wir in einem Störungsfall richtig reagieren.»

Täglich entstehen 330 verschiedene Produkte

Ein zentraler Prozess der Milchverarbeitung ist die sogenannte Zentrifugation. «Durch das Zentrifugieren wird der Rahm von der Milch getrennt und die Milch gleichzeitig gereinigt», so Haenggeli. Auch die Pasteurisation, also die kurzzeitige Erhitzung der Milch, spielt eine bedeutende Rolle, weil sie die Mikroorganismen abtötet und hilft, die Milch länger haltbar zu machen. «Für die Entstehung von Joghurt werden der

pasteurisierten Milch Milchsäurebakterien beigegeben, die bewirken, dass sie säuert und gerinnt», führt Heidi Martin aus. Nachdem alle nötigen Fabrikationsprozesse durchlaufen sind, folgt der letzte Schritt: das Abfüllen. Jedes Produkt hat seine eigene Verpackung und jede Produktgruppe ihre spezifische Abfülllinie. Sobald die Milch, die Joghurts und die Quarks in ihren jeweiligen Behältern sind, gelangen sie in den vorgelagerten Logistikbereich, um dort palettisiert zu werden. Über ein führerloses Transportsystem und schier endlose Förderbänder gelangen die Paletten ins vollautomatische, gekühlte Hochregallager. Von dort aus kommen die Produkte in die Spedition, wo sie für den Versand vorbereitet und schliesslich in die bereitstehenden Last- oder Eisenbahnwagen verladen werden. Haenggeli bemerkt nicht ohne Stolz, dass jedes zweite in der Schweiz konsumierte Joghurt von der Elsa stammt. Damit täglich 750 000 Liter Milch verarbeitet und 330 verschiedene Produkte hergestellt werden können, braucht es ein enges Zusammenspiel aller Beteiligten. «Wir sind wie die Rädchen einer Uhr aufeinander angewiesen. Wenn nur ein kleines Teil nicht funktioniert, stoppt der ganze Betrieb», umschreibt Victor Haenggeli das täglich gelebte Teamwork der Elsa-Crew in einem Satz. Text Salomé Zimmermann Bilder Nicolas Righetti/REZO

Gilles Oberson, welche Stellung hat die ElsaMifroma-Gruppe im Schweizer Milch- und Käsemarkt?

Mit ihrem Werk in Estavayer-leLac ist Elsa das grösste schweizerische Unternehmen für die Weiterverarbeitung und Produktion von Frischmilchprodukten und Trinkmilch. Wir verarbeiten nahezu 300 Millionen Kilogramm Milch pro Jahr, und zwar Milch, die ausschliesslich in der Schweiz eingekauft wird. Mifroma wiederum ist das grösste Verarbeitungs- und Verpackungszentrum für Käse in der Schweiz und vertreibt zu etwa 80 Prozent Schweizer Käse. Zusammen mit der Fleischverarbeiterin Micarna und den regionalen MigrosFilialen zählt die Elsa-MifromaGruppe zu den grössten Arbeitgebern in der Region Freiburg. Woher kommt diese geografische Konzentration?

huus» erworben. Ziel dieser Partnerschaft sind langfristige Synergien. Die Zusammenarbeit wird schon in diesem Jahr erste Früchte tragen. Mit Mifroma France SA sind Sie auch in Europa tätig. Lohnt sich dieses Engagement, und gibt es weitere Ausbaupläne?

Mifroma France ist in erster Linie auf dem französischen Markt und in den Benelux-Ländern tätig. Sie ist dort führend bei schweizerischen Frischmilchund Käseprodukten. Die Entwicklungsaussichten sind vielversprechend. Seit einigen Wochen sind wir auch auf dem amerikanischen Markt präsent, um dort das Geschäft mit Schweizer Käse zu entwickeln. Wir rechnen damit, dass wir auf diesem Markt recht schnell einen Anteil von 20 bis 25 Prozent bei Schweizer Käse erreichen können.

Diese Unternehmen sind seit über 50 Jahren in der Region angesiedelt. Wir befinden uns hier im Herzen einer wunderbaren Landwirtschaftsregion mit ausgeprägter Milchproduktion, Gemüseanbau und Viehzucht. Die Bedingungen für unsere Unternehmen sind sehr interessant, und noch immer gibt es ausreichend Arbeitskräfte mit hoher Qualifikation. Auch die Ausbildung im Landwirtschaftsund Lebensmittelsektor ist hier bestens organisiert.

Elsa und Mifroma überraschen immer wieder mit innovativen Produkten. Was kann man denn aus Milch alles machen?

2010 hat die Elsa-MifromaGruppe das «Schwyzer Milchhus» übernommen. Hat sich die Investition gelohnt?

Wir werden unsere Position auf dem heimischen Markt weiter gefestigt und unsere internationalen Aktivitäten sehr stark weiterentwickelt haben.

Elsa hat eine Minderheitsbeteiligung am «Schwyzer Milch-

Milch und Käse kann man nicht neu erfinden. Unsere Entwicklungs-, Marketing- und Produktionsteams bemühen sich jedoch intensiv um die Herstellung neuer und origineller Produkte – sowohl im Hinblick auf die Technologie als auch auf Präsentation und Verpackung. Wo wird die Elsa-MifromaGruppe in fünf Jahren stehen?

Interview Daniel Sidler


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NEUES AUS DER MIGROS

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Fischgenuss mit gutem Gewissen

Ab sofort sind in der Migros wieder kantabrische Sardellen erhältlich. Der Bestand dieser einst bedrohten Meeresbewohner ist dank nachhaltiger Fischerei gesichert.

S

ardellen aus dem Golf von Biskaya vor der nordspanischen Region Kantabrien sind bei Kennern heiss begehrt. Diese loben das Bouquet der Fische, als gehe es um einen erlesenen Wein. Entsprechend viel Zeit nimmt die Verarbeitung der Delikatesse in Anspruch: Die fangfrischen Sardellen werden gewaschen, von Hand ausgenommen und mindestens sechs Monate lang in Salz gelagert. Auch die Migros bot die Fische an, musste sie allerdings vorübergehend aus dem Sortiment nehmen. Der Grund: Im Frühling 2006 stellten spanische Experten sowie Spezialisten der EU fest, dass der Sardellenbestand im Golf von Biskaya überfischt war. Die spanischen Behörden verhängten ein Fangverbot. Ab sofort finden sich die kantabrischen Sardellen jedoch wie-

Massvolle Meeresnutzung: Die kantabrischen Sardellenfischer halten sich strikt an Fangquoten, die Wissenschaftler festgelegt haben.

der im Migros-Sortiment. Spezialisten haben ermittelt, dass der Bestand dieser Fische inzwischen über 50 000 Tonnen wiegt; als kritische Untergrenze gilt ein Ge-

MIGROS-ZEITREISE

Perlen aus dem Bildarchiv: Telefon-Musik

N

ein, die beiden Damen rechts im Bild sind keine gestressten Geschäftsfrauen, die zwei Telefonate gleichzeitig führen müssen. Sie stehen in einer Ex-Libris-Filiale und geniessen Musik. Wir schreiben das Jahr 1969. Die Vorrichtungen, mit denen sie Schallplatten aus Vinyl abhören, muten in der Ära von iPad und MP3-Player antiquiert an. Tatsächlich war die Ex Libris damals technisch auf der Höhe der Zeit. Heute ist die Migros-Tochter in der Schweiz gar die grösste Anbieterin von Medienprodukten. Ihre im Dezember lanciertee iPhone-App wurde schon 30 000-mall n heruntergeladen. Wer hätte 1969 von solchen Hilfsmitteln geträumt? M.W. W.

wicht von 33 000 Tonnen. Daher wurde das Fangverbot definitiv aufgehoben. Die kantabrischen Fischer halten sich nun strikt an wissenschaftlich definierte

Fangquoten, und jede Ausfahrt eines Kutters wird den Behörden gemeldet. So kann die Delikatesse mit gutem Gewissen genossen werden. Michael West


52 | Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

Nachgefragt bei

Otto Scherer

Luftsuppe und Zukunftskuchen

Otto Scherer (71) erzählt in «Rübis & Stübis» von seinem Leben als Bauernbub. Wer mit den Pferden im Stall und auf dem Feld arbeitete, der hatte bei Scherers freie Kost. Die Gerichte mit manchmal kuriosen Namen waren einfach und gut, so wie der luftige Apfelkuchen heute.

W

ow, diese schwarzen Punkte sind ja alles Bäume!», ruft «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius aus, als ihr Otto Scherer eine alte Luftaufnahme der luzernischen Gemeinde Meggen am Vierwaldstättersee zeigt. Dort erlebte er in den Vierzigerjahren als Bauernbub zusammen mit seinen vier Geschwistern auf dem Hof Eiholz seine Kindheit. Die Fotografie stammt aus seinem Geburtsjahr 1939. Der allgegenwärtige Artenreichtum ist heute kaum mehr vorstellbar. Die Familie besass gemäss Hofchronik 336 Birnbäume mit 53 Sorten, 267 Apfelbäume mit 45 Sorten, 48 Kirschbäume mit 30 Sorten, 18 Zwetschgenbäume mit 10 Sorten sowie 5 Pflaumenbäume und 6 Nussbäume. «Das war ganz normal, der Nachbarhof besass genauso viele Obstbäume wie wir. Heute wäre das Eiholz von der Grösse her ein Nebenbetrieb», sagt der pensionierte Architekt, der in Windisch AG in einem modernen Reihenhaus lebt. Die von der Metron, seinem früheren Arbeitgeber, entworfene Siedlung liegt auf der idyllischen Halbinsel, wo sich Reuss und Aare treffen.

Die Hochstammkulturen sind längst verschwunden. Auch Otto Scherer hat dem Eiholz den Rücken gekehrt, hat Wohnblöcke, öffentliche Bauten, einen Bahnhof entworfen und als Professor an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz Architektur gelehrt.

Der Türkenbund mit dem Pfannenjoggel

Scherer hat auch zwei Bücher geschrieben, in denen der Mikrokosmos seiner Kindheit eingefangen und vor dem Vergessen bewahrt ist. Das neue, «Rübis & Stübis», ist letzten November im Limmat Ver-

lag erschienen. Es ist ein Lesebuch voller Eiholz-Geschichten und Rezepten aus dem Kochbuch der ersten Frau seines Grossvaters. Katharina Scherer hat als zukünftige Eiholz-Bäuerin 1887 in Luzern ein Jahr lang die Kochschule besucht und 365 Alltagsgerichte aufgeschrieben. Kochprofi Andrea Pistorius blättert mit wachsender Faszination im knapp 125-jährigen Notizheft mit dem festen Einband. Die Rezepte für Luftsuppe, gefülltes Schweinsohr, Zukunftskuchen, Kalbskopf à la tortüre, Croqundau (Türkenbund), Pfannenjoggel

Kochen mit der «Saisonküch «Saisonküche» he» Zwei passionierte Köche am Fachsimpeln. «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius erklärt Otto Scherer, dass die eingeweichten Cranberrys den Kuchen schön feucht machen.

e immer auf ➔ Was haben Si Vorrat? von Reis, Alles! Zwei Ar ten aren, Mehl, igw Te e en verschied Milch, Rahm, Eier. Sie pro ➔ Wie oft kochen Woche? ine berufsSicher zehn Mal. Me ttags mi t tätige Frau komm zwei Mal ich ss meist heim, soda bin pensionier t. pro Tag koche. Ich Sie … ➔ Kochen ist für pannung, ts En , rk … Handwe Neugier. e nie im Leben ➔ Was würden Si essen? d bestimmte Froschschenkel un oder Lunge. Innereien wie Herz n Sie gern de ➔ Mit wem wür n? he mal essen ge inen Freunden. Am liebsten mit me Architekten Oder dann mit dem Gion Caminada.


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

oder Prägkügeli sind allesamt in gestochen scharfer Sütterlin-Schrift notiert. «Sie hat ja nie etwas durchgestrichen oder korrigiert», sagt Andrea Pistorius. Sie ist beeindruckt. Noch stundenlang könnte man in der gemütlichen Essecke sitzen und mit Otto Scherer den Tag verplaudern. Der passionierte Hobbykoch bewirtet gerne Gäste und davon möglichst viele: «In meiner Kindheit sassen jeden Tag 15 bis 20 Personen am Tisch. Das waren, neben der engeren Familie und den auf dem Hof lebenden ledigen Verwandten, die Knechte, der Karrer, der die Pferde betreute, der Melker, die Köchin sowie Landdienstmädchen oder Pflegekinder.» Oft assen auch unerwartete Gäste wie Stoffreisende, Klauenputzer, der Viehdoktor oder die Störschneiderin mit. «Der Pöstler hatte sowieso einen Stammplatz. Sein Znüni war bereitgestellt, auch wenn wir alle am Heuen waren», erzählt Scherer.

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Apfel-Cranberry-Kuchen Ergibt ca. 8 Stück Für 1 Springform à 22 cm Ø Zubereitung ca. 20 Minuten + ca. 30—35 Minuten backen. Pro Stück ca. 5 g Eiweiss, 3 g Fett, 35 g Kohlenhydrate, 800 kJ/190 kcal

Ein Apfelkuchen mit roten Farbtupfern

«Jetzt sollten wir uns aber an die Arbeit machen», mahnt die Köchin und kriegt von Otto Scherer ein paar Sauergrauech-Äpfel aus dem eigenen Garten in die Hand gedrückt. Als er erfährt, dass sie ihr selbst gemachtes Paniermehl mitgebracht hat, ist er hoch zufrieden. Er liebt das Authentische und Einfache, nicht nur beim Schreiben, sondern auch beim Kochen. Scherer ist ein experimentierfreudiger Koch und ein neugieriger Esser, der den Dingen gerne auf den Grund geht. Er will von Andrea Pistorius wissen, was es mit den Cranberrys auf sich hat. «Ich habe mich von Familienrezepten und alten Kochbüchern inspirieren lassen. Und ich dachte mir, dass ein bisschen Farbe dem luftigen Kuchen sehr guttut. Ausserdem passen die Beeren geschmacklich hervorragend zu den säuerlichen Äpfeln.» Während verführerische Düfte aus dem Backofen das Haus erfüllen, lauscht sie weiteren EiholzGeschichten. Text Dora Horvath Bilder Lucas Peters

www.limmatverlag.ch

ZUTATEN

4 kleine, säuerliche Äpfel 50 g getrocknete Cranberrys 1 dl Cranberrysaft 1 EL Zucker Butter für die Form Paniermehl für die Form 3 grosse Eier 1 Prise Salz 6 EL Puderzucker 80 g Mehl ½ TL Backpulver Puderzucker zum Bestreuen

ZUBEREITUNG

1 Äpfel schälen, Kerngehäuse ausstechen. Äpfel in ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden. Cranberrys grob hacken, mit Cranberrysaft und Zucker köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Auskühlen lassen. 2 Backofen auf 180 °C vorheizen. Form mit Butter bepinseln und mit Paniermehl bestäuben. Eier, Salz und Puderzucker mit dem Handrührgerät 5 Minuten schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und vorsichtig unter die Eicreme ziehen. Apfelscheiben und Cranberrys in die Form schichten. Teig dazugiessen und zum Verteilen Form leicht auf einen Tisch klopfen. Kuchen in der unteren Ofenhälfte 30—35 Minuten goldbraun backen. Kuchen etwas abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Tipp Mit selbst gemachtem Paniermehl schmeckt der Kuchen noch besser. Hierfür Resten von Weissbrot, Baguette usw. gut trocknen lassen. In Stücke schneiden und mit einer Küchenmaschine fein mahlen. Das Paniermehl in einer beschichteten Pfanne ohne Fett etwas rösten, gut auskühlen lassen und in einem dicht verschliessbaren Gefäss aufbewahren.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—


72 | Migros-Magazin Migros ros gaz 3, 17. Januar 2011 011

Granatapfel

Reich an: Betacarotin, Vitamine B1, B2, C, Eisen, Magnesium, Kalzium und wertvolles Eiweiss. In der Küche: Mit den säuerlichen Granatapfelsamen lassen sich fantastische Desserts wie Cremen, Kuchen oder Gelees zubereiten. Zudem schmeckt die Samen in Kombination mit aller Art von Geflügel. Mein Tipp: Garnieren Sie einmal einen Salat mit den Samenkörnern. Köstlich.

Datteln

Reich an: Wasser, Kohlenhydraten, hoher Gehalt an B-Vitaminen, Kalzium, Phosphor, Eisen und Magnesium. 100 Gramm Datteln enthalten 300 Kalorien. In der Küche: Getrocknete Datteln lassen sich sehr gut mit Weichkäse füllen oder auch in Speck wickeln. Ebenso in Kuchen, Cremen oder in Alkohol eingelegt, sind sie ein Gedicht.

KLEINE KÜCHENKUNDE

Verführerisch süss

Foodredaktorin Sonja Leissing sagt, welche paradiesischen Früchte den Gaumen verführen und wie man sie in der Küche verwendet.

K

omm her, meine Süsse! Du kitzelst so zart meinen Gaumen, machst mir meine Finger klebrig und setzt dich auf mei-

ne Hüften, wenn ich von dir nicht lassen kann ¬ so verführerisch kann die Dattel sein. Die «Feinsten» kommen getrocknet oder

frisch aus Ägypten, Marokko, Tunesien, der Türkei, Israel oder aus Kalifornien. Auch ohne Zusatz von Zucker sind sie zuckersüss. Doch Zucker ist nicht gleich Zucker. Jener der Datteln ist ähnlich wie Traubenzucker, er wird rasch vom Blut aufgenommen. Dieser schnell wirkende Zucker sorgt für Konzentration, Ausdauer und Kraft. Deshalb waren Datteln einst als unverzichtbare Wegration bei Karawanen mit dabei. Auf beschwerlichen Expeditionen zerkauten die Männer ganz langsam zwei, drei Datteln, und sie hatten wieder Energie. Heute verwendet man Datteln in der Küche für verschiedene

Desserts, Kuchen oder in Fruchtbowlen. Beispielsweise mit ein bisschen Pfefferfrischkäse gefüllt und im Backofen bei 180 Grad kurz überbacken schmecken sie herrlich.

Kalorienbomben und Leichtgewichte

Für die Ägypter waren Dattelpalmen eine Art Kalender, weil ungefähr nach einem Monat ein altes Blatt abfiel und ein neues nachwuchs. Der Dattelbaum galt in biblischen Zeiten als Symbol für Aufrichtigkeit und Auferstehung, und er ist noch heute der wichtigste Nahrungs- und Rohstofflieferant für viele Wüstenvölker. So


SAISONKÜCHE

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Feige

Apfel

Bilder iStockphoto (5)

Reich an: Vitamin C, viel Wasser, wenig Kohlenhydrate. In der Küche: Hier sind die Möglichkeiten schier unbegrenzt. Was gibt es Feineres, als eine selbstgemachte Apfelwähe oder ein Apfelmus mit einem Hauch Zimt vom Grosi gemacht? Auch als Zwischenmahlzeit, ins Müesli gerieben oder als Kompott sind Äpfel wahre Energiebomben.

dienen die grossen Palmwedel zum Dachdecken, die Fasern werden zu Seilen gedreht, das Holz als Baumaterial verwendet, und die süssen Früchte sind Nahrung. Neben den Datteln wurden auch Granatäpfel und Feigen verehrt. Und im Gegensatz zu den Dattelkalorienbomben sind frische Feigen kalorienarm. So hat eine 15 Gramm schwere Feige gerade mal 10 Kalorien, sättigt gut und schnell, weil ihre Nährstoffe rasch vom Körper umgesetzt werden können. Auch wirken sich Feigen mit ihren vielen kleinen Kernen wundersam auf die Verdauung aus. Zudem, so sagte man, findet einer Frieden und Glück im

Leben, wenn er sich unter einen Feigenbaum setzt. Und auch der Granatapfel hat hohe Symbolkraft. Wegen seines Samenreichtums steht er für Fruchtbarkeit, Erotik, Verführung und Liebe. In der Küche verwenden Hobby- wie auch Starköche die Granatapfelsamen ihrer schönen Farbe und ihres säuerlichen Geschmacks wegen gerne in Saucen oder als Dekoration bei Süssspeisen. Sie passen aber auch herrlich zu Fischgerichten.

Vom wahren Paradies und verführerisch Knackigem

Die Fruchtschale des Granatapfels wurde in Indien zum Färben von Wolle verwendet. Auch der Grena-

Reich an: Kalzium, Magnesium, Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin E und Pektin. In der Küche: Feigen eignen sich zum Einlegen, Gratinieren, als warme Desserts und in orientalischen Saucen. Wer an Verdauungsproblemen leidet, sollte das mal ausprobieren: drei Feigen vierteln und in lauwarmem Wasser über Nacht einlegen. Den Saft am Morgen trinken und die Feigen über den Tag verteilt naschen und dabei langsam kauen.

dinesirup, der einst ausschliesslich aus Granatäpfeln hergestellt wurde, gibt diversen Cocktails seinen fruchtigen Geschmack und seine Farbe. Als die wahre Paradiesfrucht gilt seit biblischen Zeiten der Apfel. So verführte Eva ihren Adam dazu, vom Baum der Erkenntnis einen Apfel zu stibitzen, worauf sich die Tore zum Paradies für uns für immer verschlossen. Aber wer kann Adam schon übel nehmen, dass er nicht standhaft blieb. Denn für uns ist auf jeden Fall klar: Äpfel verführen mit ihrem knackigen Biss und dem frischen Aroma praktisch jedermann. Auch wenns nur im Gaumen ist.


Tolle Ausflüge zum Gardasee, zum Schloss Trauttmansdorff, nach Meran und Brixen. 1. Tag Schweiz – Südtirol Sie verlassen die Schweiz und fahren ins Stanzertal, wo Sie den Mittagshalt einschalten. Am Nachmittag folgen Sie dem Inn nach Innsbruck. Sie fahren durchs Wipptal auf den Brenner. Kurz danach erreichen Sie das hübsche Städtchen Sterzing. Danach ist es nur noch ein kurzer Weg bis Brixen. 2. Tag Tagesausflug zum Gardasee Heute folgen Sie zuerst der Etsch und fahren über den Sattel von Cadine. Ein hübsches Bild bietet sich Ihnen am Lago Toblino, der vom alten Schloss geschmückt wird. Nun folgen Sie dem Fluss Sarca, und erreichen bei Riva den Gardasee. Hier in der «Perle des Gardasees» machen Sie den ersten Halt. Danach führt Sie die Panoramafahrt entlang der berühmten Uferstrasse nach Malcesine zum Mittagsaufenthalt. Am Nachmittag fahren Sie weiter entlang des von Olivenhainen gesäumten Gardasees und treffen in Garda ein. Nach einem längeren Aufenthalt in diesem Städtchen kehren Sie nach Brixen zurück.

3. Tag Ausflug Schloss Trauttmansdorff – Meran – Brixen Am Morgen fahren Sie zum Schloss Trauttmansdorff. Hier besuchen Sie die Gärten, die 2005 zum «Schönsten Garten Italiens» gekürt wurden. Selbstverständlich kann auch das Schloss besichtigt werden, in dem Kaiserin Sissi zweimal zur Winterkur wohnte. Danach fahren Sie zum Mittagsaufenthalt in die Kurstadt Meran. Am Nachmittag fahren Sie ein Stück auf der Südtiroler Weinstrasse und kehren nach einem letzten Halt im schmucken Städtchen Brixen in Ihr Hotel zurück. 4. Tag Südtirol – Schweiz Über Bozen führt Sie der Weg ins Vinschgau, mitten durch unendliche Obstplantagen, die vor allem im April und in der ersten Maihälfte ein riesiges Blütenmeer bilden. Bei Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten Ausblicke der Alpen: der Reschensee im Vordergrund, überragt vom schneebedeckten Gipfel des Ortlers. Nach dem Mittagshalt in Landeck kehren Sie in die Schweiz zurück.

Saison-Eröffnungsfahrt zum Sonderpreis. Ausflug zu den «Perlen des Gardasees». 1. Tag Schweiz – Gardasee Ihre Reise führt Sie über die Gotthardroute nach Mailand. Vorbei an Bergamo und Brescia gelangen Sie nach Peschiera. Das malerische Städtchen bewahrt heute noch umfangreiche Festungsanlagen. Nach diesem Aufenthalt fahren Sie entlang der Südküstezu Ihrem Hotel. 2. Tag Gardaseerundfahrt Riva – Garda – Sirmione Zuerst folgen Sie der Etsch bis kurz vor Rovereto, wo Sie das Lagertal verlassen und über den Sattel von Nago nach Riva fahren. Im alten Hafenstädtchen am Nordende des Sees, das auch den Beinamen «Perle des Gardasees» trägt, machen Sie den ersten Aufenthalt. Danach fahren Sie auf der östlichen Gardesana, wie die Uferstrasse genannt wird, südwärts. In Garda, das dem ganzen See den Namen gab, machen Sie Mittagshalt. Am Nachmittag erreichen Sie Sirmione. Das Städtchen liegt auf einer Halbinsel, die das südliche Becken des Gardasees in zwei grosse Buchten teilt. Gegen Abend kehren Sie über Desenzano wieder in Ihr Hotel zurück.

3. Tag Ausflug Venedig (fakultativ) Am Morgen fahren Sie vorbei an Verona, der Stadt von Romeo und Julia und über Padua zum langen Damm, der das Festland mit der Lagunenstadt Venedig verbindet. Auf dem grossen Parkplatz heisst es umsteigen – vom Bus auf ein Boot, das Sie mitten ins Zentrum zum Markusplatz bringt. Die Einzigartigkeit der Inselstadt in der Lagune, die lichtdurchflossene Atmosphäre, die unglaubliche Schönheit der Marmorpaläste und ihrer Spiegelungen im Wasser und der Reichtum des künstlerischen Erbes machen aus Venedig ein einzigartiges Kunstwerk an sich, eine der berühmtesten Stätten der Menschheit. Hier haben Sie den ganzen Tag Zeit, um diese einmalige Stadt zu erkunden. Im Verlaufe des Nachmittags Rückfahrt ins Hotel. 4. Tag Gardasee – Schweiz Über Brescia und Mailand gelangen Sie gegen Mittag nach Lugano, wo Sie den Mittagshalt verbringen. Nachmittags kehren Sie über die Gotthard-Route an die Einsteigeorte zurück.

4 Tage ab Fr. 395.– Das ist alles dabei...

Reisedaten 2011

4-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar mit Toilette, Klimaanlage etc.

14. – 17. April

3 Übernachtungen im Hotel Löwenhof mit ausgezeichneter Südtiroler Küche

Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, TV und Minibar

✘ Halbpension mit Frühstücksbuffet im Hotel

✘ Ganztägiger Ausflug zum

Gardasee mit Aufenthalten in Riva, Malcesine und Garda

✘ Ausflug zum Schloss Trauttmansdorff (inklusive Eintritt), nach Meran und nach Brixen

Nicht inbegriffen:

✘ Annullationsschutz Fr. 22.– ✘ Einzelzimmerzuschlag Fr. 90.–

Fremdwährungen Euro

A Fr. 395.–

17. – 20. April

B Fr. 395.–

22. – 25. April

A Fr. 425.–

28.04. – 01. Mai B Fr. 425.– 01. – 04. Mai

A Fr. 425.–

09. – 12. Mai

B Fr. 425.–

12. – 15. Mai

A Fr. 425.–

Abfahrtsorte Route A: Bern, Olten, Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen Route B: Bern, Olten, Luzern, Zürich, Winterthur, St. Gallen

Reisedokumente Schweizer Bürger benötigen eine gültige ID oder einen Reisepass, der nicht länger als fünf Jahre abgelaufen sein darf.

4 Tage ab Fr. 299.– Das ist alles dabei... ✘ 4-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar mit Toilette, Klimaanlage etc.

3 Übernachtungen in sehr gutem Mittelklassehotel in Portese

✘ Alle Zimmer mit Bad

oder Dusche/WC und Farb-TV etc.

✘ Halbpension im Hotel ✘ Ganztägiger Ausflug um den Gardasee mit Besuchen in Riva, Garda und Sirmione

Nicht inbegriffen:

✘ Annullationsschutz Fr. 24.–

✘ Einzelzimmerzuschlag Fr. 90.–

Reisedaten 2011 13. – 16. März

Fr. 299.–

16. – 19. März

Fr. 299.–

20. – 23. März

Fr. 319.–

24. – 27. März

Fr. 319.–

27. – 30. März

Fr. 319.–

31. März – 03. April Fr. 329.– 03. – 06. April

Fr. 329.–

Abfahrtsorte Bern, Olten, Basel, Zürich, Luzern

Reisedokumente Schweizer Bürger benötigen eine gültige ID oder einen Reisepass, der nicht länger als fünf Jahre abgelaufen sein darf.

✘ Fakultativer Ganztages-

Ausflug nach Venedig mit Bootsfahrt und Führung Fr. 48.–

Schaffhauserstrasse 44 CH-8152 Glattbrugg www.bossartreisen.ch

Fremdwährungen Euro


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

Starker Stängel

And the winner is … Farmer Soft Choc Chocolat Noir & Banane! Der weiche Getreidestängel im edlen Schokoladenmantel wurde von 12 000 Migros-Kundinnen und -Kunden letzten Herbst zur beliebtesten Limited Edition gewählt. Deshalb ist der Liebling nun als Dauerbrenner das ganze Jahr über zu haben. Der Riegel mit feinster Zartbitterschokolade, Bananenstückchen, Reis, Hafer, Mais und Weizen ist der perfekte Snack: Er liefert dem Körper nicht nur Energie, sondern auch Ballaststoffe. Ob zum Znüni, auf der Skipiste oder im Büro — die Kombi von Schokolade und Banane schmeckt Gross und Klein. Deshalb gibts die Mischung ab Februar auch als Farmer-Müesli in Ihrer Migros. Farmer Soft Choc, Chocolat Noir/Banane, 9 Riegel, Fr. 4.60

NEU IN DER MIGROS

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AB IN DIE FERIEN UND ALLES KRACHEN LASSEN.

595.–

ALL INCLUSIVE

Dreams Beach ****

Marsa Alam Abflug ab Zürich mit Hello am 20.1. und 27.1.2011

1195.– FRÜHSTÜCK

695.–

ALL INCLUSIVE

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en 5 **** Hurghada Abflug ab Zürich mit Hello am 2., 9., 16. und 23.2.2011

Immer im Migros-Preis inbegriffen: * Buchungsgebühren bei Reservation per Telefon und im Internet * Flug hin und zurück in Economy Class mit bewährten Fluggesellschaften * Flughafen- und Sicherheitstaxen in der Schweiz sowie im Ferienland * Visa Ägypten Fr. 40.– * 20 kg Freigepäck * Bustransfer vom Flughafen zum Hotel und zurück * Betreuung am Flughafen und am Ferienort durch Ihre Reiseleitung

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Buchungs-Hotline: 0800 88 88 15

Khao Lak Sunset Resort ***(*)

Khao Lak, Thailand Abflug ab Zürich mit Edelweiss Air am 25.3., 1. und 29.4.2011

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

GUT & GÜNSTIG

NEU IN DER MIGROS

FR. 6.—

Apfelrösti

Nachtessen für 4 Personen

➔ 4 altbackene Weggli oder 200 g Weissbrot in feine Scheiben schneiden. 500 g säuerliche Äpfel schälen, vierteln und in dünne Schnitze schneiden. Zirka Fr. 4.50

Rein vegetarisch

Mit ihrem sauren, erfrischenden Geschmack liegen die neuen Gummi– bonbons von Yupi auch bei erwachsenen Schleckmäulern voll im Trend. Die assortierte Mischung ist für Vegetarier geeignet, da die veganen Bonbons ohne Gelatine hergestellt werden. Gekennzeichnet sind sie mit dem gelben europäischen Vegetarismus-Label. Yupi Bizzl Mix, 175 g, Fr. 2.10* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Gut schweizerisch

➔ Etwas Butter in einer grossen Bratpfanne schmelzen und das Brot unter ständigem Wenden rösten. Zirka Fr. —.50

NEU IN DER MIGROS

Traditionellerweise kommt in der Deutschschweiz am Freitag kein Fleisch auf den Tisch, dafür gibts feine Wähen. Aber nicht mehr nur freitags geniesst man die feinen Fladen, sie haben sich auch einen Platz als leichtes Zmittag oder Znacht erobert. Alle drei Monate bereichert eine süsse und pikante Saisonspezialität das Wähen– sortiment der Migros. Jetzt sind Broccoli- und Waldbeerwähe aktuell. Waldbeerwähe, 215 g, Fr. 3.40 Broccoliwähe, 200 g, Fr. 3.40

NEU IN DER MIGROS

Echt biologisch

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Tipp: Reichen Sie dazu etwas Zimtzucker.

NEU IN DER MIGROS

+ Voll klassisch

Die zarten Schoggiblättchen aus dunkler, weisser und Milchschokolade in Bioqualität sind gefüllt mit einer Mandel-, Kaffee- oder Haselnussfüllung. Die assortierten Feuilles au chocolat sind ein nettes, kleines Mitbringsel. Als feine Alternative werden neu auch Truffes in Bioqualität angeboten. Feuilles au chocolat, bio, 150 g, Fr. 11.50*

➔ Apfelschnitze, 2 Esslöffel Rosinen und 2 Esslöffel Zucker darüberstreuen. Zugedeckt bei kleinem Feuer etwa 10 bis 15 Minuten goldbraun braten. Zirka 1.—

Carambar-Bonbons sind Kult und das seit 1954. Die neue Mischung enthält die Geschmacksrichtungen Caramel, Caranougat, Orange, Cola und Lemon. Eine gute Gelegenheit wieder mal in Kindheits– erinnerung zu schwelgen. Carambar les minis, 220 g, Fr. 4.35* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

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2011

Madeira in Musse

Sonnige Algarve

>Wanderreise mit GARANTIERTEN ABREISEN!

>Wanderreise mit GARANTIERTEN ABREISEN!

Die Insel des «ewigen Frühlings» lädt zum Wandern und Verweilen ein. Entdecken Sie mit uns die Blumenpracht und sprudelnden Levadas.

Spektakuläre Wanderungen entlang Klippenwegen, Barfuss am feinsandigen Strand spazieren und sich von der Sonne verwöhnen lassen.

Echt Baumeler  Portugiesischer Grillplausch bei Einheimischen.  Gemütliches Wandern auf ausgesuchten Pfaden.  Gepflegtes 5-Sterne-Hotel.

Echt Baumeler

 Spektakuläre Klippenpfade – idyllisches Hinterland.

 Bezaubernde Frühlingsblüte im milden Klima.

 Alte, Silves, Lagos und Loulé

– Schmuckstücke der Algarve

1. Tag: Direktflug nach Funchal. 2. Tag: Südwestküste: Wanderung entlang Levadas und Besuch einer der höchsten Steilküsten der Welt. 3. Tag: Botanischer Garten: Einmalige Blumenpracht und erlebnisreiche Korbschlittenfahrt. 4. Tag: Porto Moniz: Wander- und Badeplausch im Nordwesten der Insel. 5. Tag: Ponta São Lourenço: Ausflug zur ersten Siedlung Madeiras. Anschliessend Portugiesischer Grillplausch. 6. Tag: Gärten des Nordens: Wir wandern in den Lorbeerwäldern in den Regionen Santanas. 7. Tag: Markt von Funchal: Spaziergang durch den farbigen Markt und das Hafenviertel von Funchal. 8. Tag: Rückflug in die Schweiz

1. Tag: Flug via Palma nach Faro. 2. Tag: Malerisches Alte: Wanderung durch die Serra do Caldeirão. und Bummel durch die Bergoase Alte. 3. Tag: Landstädtchen Silves: Wir wandern zwischen Orangenhainen und entlang Levadas. 4. Tag: Lagos und Sagres: Ausflug zu den bizarren Felsformationen am Kap von Sagres. 5. Tag: Serra de Monchique: Wanderung durch Korkeichen- und Pinienwälder. 6. Tag: Praia do Castelo: Wir wandern entlang der Felsenküste. Nachmittag zur freien Verfügung. 7. Tag: Ribeira de Algibre: Entdeckungstour zur reizvollen Kleinstadt Loulé. 8. Tag: Rückflug in die Schweiz.

Programmänderungen vorbehalten!

Programmänderungen vorbehalten!

8 Tage Daten

ab CHF 2190

CHF Preise pro Pers. in DZ

8 Tage Daten

ab CHF 1670

CHF Preise pro Pers. in DZ

10.02./17.02./03.03./17.03./24.03./ 2190 31.03./07.04./21.04./28.04./12.05./ 14.07./21.07./22.09./06.10/13.10.11 22.12./29.12. Preis auf Anfrage ab Aug. 2011 >> Garantierte Abreisen, max. 25 Teilnehmer/ -innen

20.02.11 1670 06.03./13.03./27.03./16.10.11 1690 10.04./24.04./08.05./18.09./02.10.11 1770 26.12. Preis auf Anfrage ab Aug. 2011 >> Garantierte Abreisen, max. 25 Teilnehmer/ -innen

Leistungen: Direktflug nach Madeira, Flughafentaxen, Unterkunft im 5-Sterne-Hotel mit Halbpension plus 1 Mahlzeit, Trinkgelder, geführte Wanderungen und Ausflüge, Begleitbus, Eintritte und Besichtigungen, baumeler-Reiseleitung, ausführliche Reisedokumentation.

Leistungen: Flug via Palma nach Faro, Flughafentaxen, Unterkunft im 4-Sterne-Hotel mit Halbpension plus 1 Mahlzeit, Trinkgelder, geführte Wanderungen und Ausflüge, Begleitbus, Eintritte und Besichtigungen, baumeler-Reiseleitung, ausführliche Reisedokumentation.

Nicht inbegriffen: 7 Mahlzeiten, obligatorische Reiseversicherung CHF 75.

Nicht inbegriffen: 7 Mahlzeiten, obligatorische Reiseversicherung CHF 75.

Wanderungen: leicht bis mittel, 1½ bis 2½ Std. Wenige Auf- und Abstiege, teils schmale Pfade.

Wanderungen: : leicht bis mittel, 1½ bis 3 Std., leichte Auf- und Abstiege, teils steinige Wege.

Ihre Unterkunft: Gepflegtes 5-Sterne-Hotel direkt an der Promenade.

Ihre Unterkunft: Ruhiges 4-Sterne-Hotel bei Albufeira, wenige hundert Meter vom Strand.

Platzzahl beschränkt! Sofort buchen: T 041 418 65 65 l www.baumeler.ch Möchten Sie mehr erfahren? Bestellen Sie jetzt die neuen Kataloge 2011. Baumeler Reisen AG I Zinggentorstrasse 1 I 6002 Luzern I T 041 418 65 65 I www.baumeler.ch I info@baumeler.ch Mit Baumeler echt unterwegs: Wandern & Velo I Trekking & Bike I Malen & Erleben I City Explorer & Better Together I Winterträume


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

Für Winterhaut

RAPPENSPALTE

NEU IN DER MIGROS

Melanie Alexander (33), gut gelaunter Lockenkopf mit Sommersprossen, hat die Global Casting Competition von Benetton gewonnen. Die Zürcherin strahlt zurzeit weltweit von Plakatwänden.

NEU IN DER MIGROS

Melanie Alexander, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Für Kusslippen

Am Kinderflohmarkt mit selbst gemachten Salzteigfiguren. Mein erster Ferienjob war in der Migros, Früchteund Gemüseabteilung. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für etwas, das ich mir nicht leisten kann.

Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine Meinungsfreiheit. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Einen Veloverleih, Lächeln, Begegnungen, Parkbänke zum Ruhen, Reden oder Küssen. Wo trifft man Sie abends?

Im Zürcher Langstrassenquartier, mit Freunden beim Dinner. Und wo garantiert nicht?

Garantiert gibts nicht.

Sind Sie gerne prominent?

Ja, weil ich mit vielen Menschen in Kontakt komme. Der Dialog ist der Anfang der menschlichen Revolution.

Eugen Baumgartner

Trockene Luft und überheizte Räume entziehen der Haut viel Feuchtigkeit. Eine Extraportion Pflege tut ihr jetzt besonders gut. Das neue Milchbad Zauber Zart von Kneipp pflegt sie mit hochwertigen Feigenextrakten, ohne einen Ölfilm zu hinterlassen. Die Feige enthält viele wertvolle Nähr- und Mineralstoffe und Vitamine, welche die Haut befeuchten und sie zart und geschmeidig machen. Kneipp Milchbad Zauber Zart Feigenmilch, 100 ml, Fr. 10.80

NEU IN DER MIGROS

Zarte Lippen soll man küssen: Der neue Glamgloss von I am Young verführt mit feinen Schimmerpigmenten und leichtem Kirschblütenduft. Mandelöl und Vitamin E versorgen die Lippen mit Feuchtigkeit und halten sie weich, ohne zu kleben. Die Hautverträglichkeit ist dermatologisch getestet. I am Young Glamgloss, 10 ml, Fr. 6.50

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NEU IN DER MIGROS

Für Perfektionistinnen

Lackierte Fingernägel machen Eindruck. Leider ist das Auftragen nicht immer so einfach. Mit dem Primex NagellackKorrekturstift lassen sich kleine Patzer einfach und präzise beheben. Die sanfte, acetonfreie Rezeptur mit Wildkirschenduft ist für Kunst- und Naturnägel geeignet. Primex Nagellack-Korrekturstift, 3,2 ml, Fr. 6.50


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Abwechslungsreiche Wanderferien in südlicher Atmosphäre

Südfrankreich ■ ■

Traumhafte Küstenwanderungen Herrliche Küstenorte mit französischem Charme

World Pipe Band –16 Nationen – 8000 Pipe and Drums, Glasgow & Military Tattoo, Edinburgh 11. bis 17. August 2011

Mit dem Hurtigrouten-Postschiff zum Nordkap & „Artic-Express“-Zugfahrt 13. bis 26. August 2011

1. Tag: Hinfahrt Schweiz–Südfrankreich. Im modernen Komfort-Reisebus erreichen wir gegen Abend unser Ziel Saint-Cyr-sur-Mer. 2. Tag: Golf d‘Amour. Auf dem Weg der Zöllner wandern wir dem Golf d’Amour entlang. Der Duft der Aleppo-Kiefern und der Blick auf das azurblaue Meer begleiten uns. Stille Buchten laden zum Rasten ein. Die Wanderung beenden wir in Bandol, wo wir unter Palmen dem Strand entlang flanieren. Wanderzeit ca. 2½ oder 4 Stunden. 3. Tag: Marseille. Wir besuchen Marseille, eine Stadt mit vielen Gesichtern. Auf dem Stadtrundgang stossen wir auf Zeugen der Vergangenheit und das bunte Alltagsleben. Mittags individuelles Essen im Viertel Thiars und Zeit zur freien Verfügung. 4. Tag: Massif de la Sainte Baume. Fahrt ins Hinterland zur Felsbarriere Massif de la Sainte Baume, welche eine geologische Kuriosität ist. Wir wandern durch den geschützten «urzeitlichen» Wald von Baume mit seinen mächtigen Eichen und Buchen und erreichen stetig ansteigend den Aussichtspunkt St. Pilon. Unterwegs besuchen wir die Grotte der Maria Magdalena – einen berühmten Wallfahrtsort der Region. Während unserer Kretenwanderung schweift der Blick weit über die umliegende Umgebung. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 5. Tag: Küstenwanderung an der Bucht von Cassis. Von La Ciotat, dessen Ortsbild vom Fels «Adlerschnabel» und den Kranen der Werft dominiert wird, wandern wir auf dem Höhenweg Richtung Cassis. Unser Blick ist stets auf die Steilklippen gerichtet, welche zu den Naturwundern der Region gehören. Nach dem Mittagessen Möglichkeit für eine fakultative Bootsfahrt in die fjordähnlichen Buchten der Calanques. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 6. Tag: Insel Porquerolles. Bus- und Bootsfahrt zur idyllischen Insel Porquerolles. Auf unserer Wanderung entdecken wir die Schönheiten der Insel. Wir geniessen das Meer, die Wälder, die Felsklippen und die herrlichen Sandbuchten. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 7. Tag: Rückfahrt in die Schweiz. Rückfahrt auf der Autoroute du Soleil bis kurz vor Lyon und durch die Regionen Dauphiné und Savoyen zurück zu den Einsteigeorten in der Schweiz.

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Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Unterkunft im Mittelklass-Grand Hôtel les Lecques in Saint-Cyr-sur-Mer, Basis Doppelzimmer, Halbpension Alle aufgeführten Wanderungen, Ausflüge und Besichtigungen Bedienungsgelder (ohne fakultative Trinkgelder) IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung Nicht inbegriffen

Einzelzimmerzuschlag Zuschlag für Zimmer Meerseite mit Balkon pro Person Annulierungskosten- undAssistance Versicherung Abfahrtsorte

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190.–

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06:15 Wil ; 06:40 Winterthur 06:45 Basel; 07:00 Zürich-Flughafen  07:20 Aarau; 08:00 Baden-Rütihof  09:00 Burgdorf  Wander-Informationen Wanderungen mittel. Die Wanderungen führen teilweise über steinige Pfade (Trittsicherheit). Es geht der Küste entlang, über hügeliges Gelände und es gibt einige kürzere, aber steile Auf- und Abstiege. Wanderschuhe sind nötig. Badegelegenheit. Ihr Ferienhotel Das Grand Hôtel les Lecques (off. Kategorie 3 Sterne) liegt in einem grossen Park mit Palmen und Pinien und verfügt über einen Swimmingpool. Zum Strand sind es nur ca. 200 m. Der Aufenthaltsraum und der Speisesaal strömen den Charme der Provence aus. Alle Zimmer verfügen über Bad oder Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, TV, Telefon, Minibar und Safe.

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Romantisches Fischerdorf auf Capri

Amalfi–Capri–Sorrento ■ ■

4 Übernachtungen auf der Sorrentinischen Halbinsel Fakultativ: Tagesausflug auf die Insel Capri

Die Amalfiküste gilt als eine der schönsten Ferienregionen Italiens. Es erwartet uns eine lange Tradition der Gastlichkeit sowie der Charme dieser typisch italienischen Küstenregion. Die traumhaft gelegenen Städte und Dörfer an der steil abfallenden Küste des Golfes von Neapel und der Amalfiküste werden Sie bezaubern. Auf abwechslungsreichen Ausflügen entdecken wir die Schönheiten der Küsten- und Inselwelt: Geschichten aus der Antike in Pompeji, die charmante Insel Capri (fakultativ) sowie farbenprächtige Häuser und bunte Fischerboote entlang der Amalfiküste.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Perugia. Hinfahrt via Gotthard nach Perugia. 2. Tag: Assisi und Perugia. Assisi, einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Italiens, ist die Stadt des heiligen Franziskus. Zahlreiche Legenden zeugen vom Wirken des Gründers des Franziskanerordens. Danach Besuch von Perugia, der charmanten, mittelalterlichen Stadt. Mit ihren zahlreichen Kirchen und Galerien war sie jahrhundertelang ein Opfer innerer und äusserer Konflikte. Sie ist die Hauptstadt Umbriens und liegt malerisch auf einem Hügel über dem Tal des Tibers. 3. Tag: Perugia–Neapel–Maiori. Neapel, die Hauptstadt Kampaniens, ist ein Erlebnis der besonderen Art. Unter dem unverCH

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Montecassino

Neapel Insel Capri Sorrentinische Halbinsel Amalfiküste

ein hervorragendes Zeugnis der Lebensweise in der Antike. Interessante geführte Besichtigung. Anschliessend Fahrt zum Vesuv. Der 1277 Meter hohe, noch tätige Vulkan bestimmt das Landschaftsbild der Region Neapel. Die verwitterten Lavaschichten auf den unteren Hängen sind fruchtbar und tragen Obstbaumpflanzungen und Weingärten. Die Aussicht vom Gipfel reicht – bei klarem Wetter – über Neapel und seinen Golf mit den Inseln bis zur Halbinsel von Sorrent. 7. Tag: Amalfiküste–Montecassino– Chianciano Terme. Montecassino, eines der bedeutendsten Klöster der Christenzeit, liegt an traumhafter Aussichtslage. Die Mönche galten als die grossen Meister von Europa in den Künsten der Miniaturmalerei, des Mosaiklegens und der Freskenmalerei. Am Abend Ankunft in Chianciano Terme in der Südtoscana. 8. Tag: Chianciano Terme–Schweiz. Rückfahrt zu den Einsteigeorten.

Ihre Hotels Vier Übernachtungen in Maiori im guten Mittelklasshotel San Pietro T- + (off. Kat.****). Alle Zimmer verfügen über Bad oder Dusche/ WC, Sat.-TV, Minibar, Direktwahltelefon, Safe, Klimaanlage und Haartrockner. Im Haus befinden sich zudem ein Restaurant, eine Bar, ein Lift und ein Unterhaltungsraum mit Fernseher und ein Schwimmbad.

Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft in Mittel- und guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 7 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Insel Capri am 4. Tag) Geführte Besichtigungen in Assisi, Perugia, Neapel und Pompeji Eintritt Stadtruine Pompeji Erfahrener Reisechauffeur

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Einzelzimmerzuschlag Fakultativer Ausflug Insel Capri Annullationsschutz

210.– 79.– 20.–

Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 05:15 Wil  05:30 Burgdorf  05:40 Winterthur 05:45 Basel 06:00 Zürich-Flughafen  06:20 Aarau 07:00 Baden-Rütihof  07:50 Arth-Goldau

  

    

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Unsere Leistungen

Die traumhafte Amalfiküste

wechselbaren Profil des Vesuv erleben wir bei einer Stadtführung die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie das Castel Nuovo, den Palazzo Reale und die berühmte Altstadt «Spacca Napoli». Am Abend Ankunft in unserem Hotel an der Amalfiküste, dem wohl schönsten Küstenstreifen Europas, wo wir die nächsten vier Nächte wohnen werden. 4. Tag: Maiori, fakultativer Ausflug Insel Capri. Capri, die weltberühmte, viel besungene Insel – die «Perle des Golfes von Neapel» – erwartet uns heute. Überfahrt mit dem Schiff. Unsere Reiseleitung bringt uns die Schönheiten der Insel näher. Viele Maler, Dichter, Musiker und Schauspieler wurden von diesem Kleinod im Mittelmeer angezogen. Auch Sie werden begeistert sein. Nebst der Besichtigung von Capri und Anacapri haben wir genügend freie Zeit für Entdeckungen auf eigene Faust. 5. Tag: Maiori, Ausflug Amalfiküste – Sorrentinische Halbinsel. Ein ganztägiger Ausflug entlang der schönsten Küste Italiens wird Sie bezaubern. In unzähligen Windungen führt die Strasse entlang der oft steil abfallenden Amalfiküste über hohe Brücken, vorbei an Felsen mit bizarren Formen und tiefen Schluchten. Nebst einigen Fotohalten schalten wir einen längeren Aufenthalt in Sorrento und Amalfi ein. 6. Tag: Maiori, Ausflug Pompeji und Vesuv. Die einst wohlhabende und bei einem Vesuvausbruch verschüttete Stadt Pompeji gibt uns

Samstag–Samstag Frühling 1: 26.03.–02.04. 2: 02.04.–09.04. 3: 09.04.–16.04. 4: 16.04.–23.04. 5: 23.04.–30.04. 6: 30.04.–07.05. 7: 07.05.–14.05. 8: 14.05.–21.05.

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Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

KULTURTIPPS ➔ Kinder–Charivari Sa, 19. Februar, 14 Uhr (Premiere), weitere Vorstellungen: So, 20. Februar, 14 Uhr; Sa, 26. Februar, 14 und 17 Uhr; So, 27. Februar, 11 und 14 Uhr; Theater Basel, kleine Bühne Eintritt: 15 Franken, normaler Eintritt pro Person. Beschränkte Anzahl an Familienpässen zu Fr. 12.- pro Karte. Unnummerierte Plätze. Vorverkauf: Migros-Vorverkaufsstellen Infoschalter Claramarkt und Kundendienst MParc Dreispitz Basel, Billettkasse Theater Basel. ➔ Apassionata Sa, 2. April, 15 und 20 Uhr; So, 3. April, 15 Uhr; St. Jakobshalle Basel Edle Pferde stehen wieder im Zentrum von Apassionata. Preise: Fr. 45.- (statt 55.-) bis Fr. 110.- (statt 120.-). Vergünstigte Karten exklusiv im M-Vorverkauf (siehe unten). Reguläre Karten bei Ticketcorner unter 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min., Festnetztarif) oder www.ticketcorner.ch ➔ Autogrammstunde Kerstin Cook, die amtierende Miss Schweiz, kommt nach Basel. Wer sie persönlich treffen will, schaut bei der Migros vorbei. Diese Woche verteilt Kerstin Cook in drei Filialen Autogramme. Donnerstag, 20. Januar, 10.00 bis 11.30 Uhr im Paradies Allschwil 13.30 bis 15.00 Uhr im MParc Dreispitz 17.30 bis 19.00 Uhr im Claramarkt Basel

Migros-Vorverkauf In Basel Infoschalter Migros Claramarkt, 1. Stock Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock In Füllinsdorf Kundendienst Migros Schönthal In Allschwil Kundendienst Migros Paradies www.migrosbasel.ch

| 83

Altwyyber-Friehlig

Nicht nur fürs Stammpublikum und für eingefleischte Kinofans ist das neue Stück des Förnbacher Theaters bestens geeignet.

«Die Herbstzeitlosen» im Baselbiet: Die Schauspielerinnen Kristina Nel, Gisèle Rastenberger, Pirkko Nidecker, Simone Hofer-Krebs (von links).

D

as Bühnenstück, bei dem Sandra Förnbacher zusammen mit Markus Schlueter Regie führt, heisst «AltwyyberFriehlig». Die Tochter von Helmut Förnbacher und Kristina Nel hat seit ihrer Geburt Theaterluft geschnuppert. Dem Stammpublikum des Förnbacher Theaters am Badischen Bahnhof in Basel ist sie denn auch längst ein vertrautes Gesicht. Als echtes Kind des Theaters half sie früher an der Bar aus und bezauberte die Baslerinnen und Basler über Jahre hinweg als reizender Pinguin in der Vorfasnachtsveranstaltung «Ridicule». Letztes Jahr inszenierte Sandra für die Förnbacher Theater Company eines von Janoschs Kinderbüchern mit viel Einfühlungsvermögen. Nicht zuletzt kennen

auch Filmfans die junge Frau, so aus Filmen wie «Im Himmel schreibt man Liebe anders» und aus den Tatort-Krimis «Arme Püppi» und «Am Ende der Welt». Die Geschichte der neuen Produktion «Altwyyber-Friehlig» muss man nicht lang erzählen. Sie lehnt sich an jene der «Herbstzeitlosen» an, einen der erfolgreichsten Schweizer Spielfilme der letzten Jahre. Als lebenslustige Witwe, die im Film von Stephanie Glaser gespielt wird, stellt in der Bühnenfassung am Badischen Bahnhof Simone Hofer-Krebs ein verschlafenes Dorf im Baselbiet auf den Kopf. Zusammen mit ihren Freundinnen zeigt sie, wie Frau ihre zweite Chance im Leben mit viel Charme, Herz und Biss anpackt. Priska M. Thomas Braun

Premiere nicht verpassen

Die Premiere A geht am Dienstag, 8. Februar, um 20 Uhr, die Premiere B am Sonntag, 13. Februar, um 18 Uhr, über die Bühne der Förnbacher Theater Company am Badischen Bahnhof in Basel. Es spielen: Simone HoferKrebs, Brigitta Laube, Kristina Nel, Pirkko Nidecker, Gisèle Rastenberger, Stefan Uehlinger, Percy von Tomëi. Inszenierung: Sandra Förnbacher und Markus Schlueter. Weitere Vorstellungen werden in der Tagespresse kommuniziert. Preise: Fr. 50.- bis Fr. 60.-. M-Reduktion Fr. 10.- pro Karte, exklusiv im M-Vorverkauf (siehe Spalte links). Reguläre Karten und Infos unter 061 361 90 33 und www.foernbacher.ch

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


84 | Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

Ruhe, Können und Erfahrung Die Lastwagenfahrer der Migros Basel brauchen starke Muskeln, Nerven aus Stahl und eine gute Portion Gelassenheit.

E

s dürfte schwierig sein, Bernard Matthey aus der Ruhe zu bringen. Von vier Uhr in der Früh bis Mitte Nachmittag ist der charmante Berufschauffeur derzeit auf Achse. Seit zwei Jahren fährt er eine fixe Tour, mit dem Vorteil von täglich gleichen Arbeitszeiten. Die erste Etappe führt ihn jeweils von der Migros-Betriebszentrale in Münchenstein ins Drachen-Center an der Aeschenvorstadt in Basel. Dort wechselt er seinen mit Lebensmitteln vollgeladenen gegen einen mit Leergut beladenen Auflieger, den er zurück nach Münchenstein bringt. Weiter fährt er von der Betriebszentrale mit einem neu bepackten Auflieger nach Ettingen. Obwohl die Chauffeure ihre Lastwagen nicht selber beladen, würde Bernard Matthey nie losfahren, ohne einen letzten Blick in den Auflieger geworfen und seine Ladung kontrolliert zu haben. Besonders Milchprodukte wie Joghurts haben ein Eigenleben, das je nach Situation viel Putzarbeit verursachen kann. Da die Chauffeure für die Sauberkeit ihrer Fahrzeuge zuständig sind, lohnt es sich also, heikle Produkte vor dem Losfahren gut zu sichern.

Keine Eile wegen des Feierabends

Um sechs Uhr folgt mit der Fahrt ins Migros-Hauptlager in Suhr Bernard Mattheys längste Tagesetappe. Bis der abwechslungsreiche Arbeitstag zu Ende geht, nimmt er seinen nicht immer stressfreien Lauf. «Es lohnt sich nicht, wegen des Feierabends zu pressieren. Die Hauptsache ist nicht wann, sondern dass ich

abends nach Hause komme», weiss Bernard Matthey. Mit seinen 62 Jahren ist er rund doppelt so alt wie die Jüngsten im über 53-köpfigen Team der Lastwagenchauffeure der Migros Basel. Ein Fernfahrer im amerikanischen Stil ist Bernard Matthey keiner. Seine Eltern sind vom Welschland nach Basel gezogen, da der Vater als Chemiker hier Arbeit fand. Als Kind stand Bernard mit der deutschen Sprache derart auf Kriegsfuss, dass er den grössten Teil seiner Schulzeit in einem welschen Internat absolvieren durfte. Anschliessend lernte er Landwirt auf einem Betrieb bei Morges, dem er treu blieb, bis er 1971 als Lastwagenchauffeur zur Migros Basel kam.

Seitlich parkieren mit Sattelschlepper

Noch heute liebt Bernard Matthey die Strecken über Land mehr als jene in der Stadt, wo der Verkehr ein zügiges Vorwärtskommen verunmöglicht. «Die erste Fahrt ¬ zwischen vier und fünf Uhr in der Früh ins Drachen-Center ¬ dauert zehn Minuten. Die letzte Fahrt des Tages ¬ im dichten Nachmittagsverkehr zu derselben Filiale ¬ nimmt gut und gerne doppelt so viel Zeit in Anspruch», erklärt er die Tücken seines Jobs und fügt gleich an, dass er am liebsten nach Laufen fahre. Die dortige Filiale, obwohl zwanzig Kilometer entfernt, ist rasch erreichbar. Aber um Geschwindigkeit geht es hier nicht. Im Gegenteil. Können, Erfahrung, Ruhe und Besonnenheit sowie in den letzten Jahren vermehrt auch das ökonomische Fahren sind die wichtigsten

Bernard Mattey arbeitet seit 40 Jahren als Lastwagenchauffeur bei der Migros Basel (oben). Die Zufahrt zu den Filialen erfordert Erfahrung, Gefühl und Feinarbeit (Bilder rechts).

Eigenschaften im Alltag eines Berufschauffeurs. Je nach Verkehrsaufkommen und unerwarteten Situationen ist auch Flexibilität gefragt: Da können schon einmal fünfzehn Minuten oder gar eine halbe Stunde Verspätung vorkommen. Wenn es mehr ist, müssen die Fahrer diese durchgeben, damit die Verantwortlichen für die Logistik neu disponieren können.

Allerdings kommt dies kaum vor. Auch Eis und Schnee auf Landstrassen oder das totale Chaos auf einer Autobahn sind relativ selten. Ein viel wichtigeres Kriterium der Migros-Lastwagenfahrer, wenn es um die Bewertung ihrer Routen geht, ist die Zufahrt zu den Filialen. Ist diese eng, steil, von Baustellen umgeben und liegt dazu noch in der Innenstadt, kann auch


IHRE REGION MIGROS BASEL

| 85

Spritsparer: Chauffeur Bernard Matthey.

Auf der grünen Welle

Ökonomisches und umweltbewusstes Fahren verlangt Gefühl, Überblick und Weitsicht.

E

co-Drive heisst das Zauberwort. Seit die Migros Basel begonnen hat, ihre Chauffeure auf ökonomisches und damit umweltbewusstes Fahren zu schulen, sinkt der Dieselverbrauch zusehends. Das zahlt sich aus. Nicht nur für die Umwelt, sondern auch fürs Unternehmen. Als Bernard Matthey vor 40 Jahren seine Laufbahn als Berufschauffeur aufnahm, redete noch niemand von der Umwelt. In den autofreudigen 70er- und 80er-Jahren dürfte der Verbrauch an die 50 Liter oder mehr pro 100 Kilometer gewesen sein, schätzt er.

Einsparung von 46 000 Litern Treibstoff pro Jahr

ein Profi ins Schwitzen kommen. Wer in einer extrem schmalen Tiefgarage seinen Sattelschlepper von über 16 Metern Länge auch noch seitlich parkieren muss, braucht die Nerven eines Zirkus-Akrobaten. In den vierzig Jahren, die Bernard Matthey für die Migros Basel durch die Stadt und über Land gefahren ist, hat er noch

nie einen Unfall verursacht. Wenn er im Februar in Pension geht und im übertragenen Sinn des Wortes in den Rückspiegel blickt, dürfte dies wohl das Wichtigste sein für einen Profi wie den sympathischen Romand, der mit seiner Frau in Muttenz lebt.

Text und Bilder: Priska M. Thomas Braun

Heutige und damit verbindliche Zahlen liefert sein Chef. Transportleiter Thomas Meierhans hat akribisch gemessen, dass der Verbrauch von Juni 2009 bis Juni 2010 bei seinen Fahrern und allen Fahrzeugen von durchschnittlich 34 Litern pro 100 Kilometer auf 31,6 Liter gesenkt worden ist. Dies ist eine beeindruckende Leistung, wenn man bedenkt, dass damit in einem Jahr alleine bei der Migros Basel knapp 46 000 Liter Treibstoff gespart werden konnten. Am Display des Bordcomputers lässt sich ablesen, mit wie viel Touren der Motor dreht, wie viel Diesel er schluckt und natürlich auch, wie schnell das Gefährt unterwegs ist. Inzwischen ist aber die

Art und Weise, wie man optimal Gas gibt und wann man durch vorausschauendes Fahren den Fuss vom Pedal nimmt, den Fahrern in Fleisch und Blut übergegangen.

Zügiges Fahren spart viel Most

Beim Fahren auf der Autobahn mit Tempo 80 braucht der Lastwagen mit seinem eingebauten Kühlgerät im Schnitt nur 28 bis 29 Liter auf 100 Kilometer. Der Verbrauch erhöhe sich jedoch in der Stadt beim Bremsen und erneuten Anfahren und mehr noch bei Staus, sagt Bernard Matthey: «Problematisch ist das Anfahren, Bremsen, Anfahren. Aber zum Glück dauert das meistens nur kurz. Danach ermöglicht in der Regel eine grüne Welle wieder ein zügiges Vorwärtskommen, was viel Most spart.» Priska M. Thomas Braun

Treibstoffverbrauch

Der durchschnittliche Treibstoffverbrauch aller Migros-Genossenschaften lag 2008 bei unter 30 Litern pro 100 Kilometer. Der Treibstoffverbrauch der Migros Basel ist im Vergleich zu den anderen Genossenschaften sehr hoch. Dies liegt daran, dass primär ein städtisches Gebiet beliefert und so flüssiges Fahren erschwert wird.


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Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

SEX & LIEBE

ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

Frauentränen törnen ab

Lustkiller: Der Duft von Tränen reduziert sexuelle Erregung. Lange Zeit glaubten Frauen, Tränen gehörten zu ihren stärksten Waffen. Das Gegenteil ist der Fall, wie israelische Forscher herausfanden: Bereits der (nur unbewusst wahrnehmbare) Duft von Tränen nimmt den Frauen ihre sexuelle Attraktivität. In einem Versuch mussten Frauen traurige Filme anschauen. Mit den vergossenen Tränen wurden anschliessend Pflaster benetzt, die ein Teil der an der Studie beteiligten Männer unter die Nase geklebt bekamen. Bei den übrigen Versuchsteilnehmern wurden die Pflaster bloss mit normaler, nicht unter emotionalem Schmerz vergossener Tränenflüssigkeit befeuchtet. Daraufhin wurden den Männern Frauenfotos vorgelegt. Und siehe da: Jene Männer mit den mit echten Tränen benetzten Pflastern fanden die Frauen auf den Bildern sexuell deutlich weniger attraktiv. Quelle: www.derstandard.at

| 89

Musik wirkt wie Sex

Mitreissende Musik löst im Hirn ähnliche Hochgefühle aus wie Sex oder Drogen.

Glück aus dem Lautsprecher: Guter Sound setzt Dopamin frei.

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enn wir Musik hören, wird unser Hirn mit Dopamin überflutet, demselben Botenstoff, der auch die Hochgefühle beim Sex, einem guten Essen oder beim Drogenkonsum erzeugt. Das haben kanadische Forscher herausgefunden. Sie steckten Versuchsteilnehmer in einen Computertomografen und beschallten sie mit unterschiedlichen Musikstücken. Das Resultat: Je näher der Sound dem persönlichen Geschmack kam, umso

mehr vom Glückshormon Dopamin wurde ausgeschüttet. Besonders attraktiv ist, dass es sich dabei um ein überall und jederzeit abrufbares Wohlbefinden handelt, denn bereits die Vorstellung oder das Summen einer Melodie löst laut den Forschern die Glücksgefühle aus. Das gratis oder zumindest für wenig Geld erhältliche Glücksgefühl sei auch ein Grund, weshalb Musik für alle Völker rund um den Erdball so wichtig ist. Daniel Schifferle

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IN FORM

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Flotte Geher leben länger

Blutdruck, Body-Mass-Index, Tabakkonsum oder die Krankheitsgeschichte — das alles sind Indikatoren, die Hinweise zu Lebenserwartung bzw. Sterberisiko geben. Forscher der Universität Pittsburgh haben nun einen weiteren Indikator entdeckt: die Gehgeschwindigkeit. Die Wissenschaftler werteten neun Langzeitstudien mit über 34 000 älteren Teilneh-

mern aus, wobei unter anderem das Gehtempo ermittelt wurde. Dabei zeigte sich, dass mit steigender Gehgeschwindigkeit oft auch die Lebenserwartung zunimmt. Der Grund: Gehen beansprucht diverse Organsysteme wie Herz, Lunge, Kreislauf und Nervensystem. Ein langsames Tempo kann ein Hinweis auf Schäden im Organsystem sein. Quelle: www.focus.de

Zügiges Spazieren trainiert Herz, Lunge und Kreislauf.


90 | Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

SOSSUSVLEI: Die Dünen in

der Namib-Wüste gehören mit über 300 Metern zu den höchsten der Welt. Das Tierreich im Etoscha-Nationalpark ist vielfältig. Besonders interessant: die seltene Oryxantilopen.

I

m riesigen Supermarkt stehen Rollmops, die «Welt am Sonntag» und eine Rex-Gildo-CD zur Auswahl. Wir befinden uns aber nicht in Deutschland, sondern in der namibischen Hauptstadt Windhoek. Die deutschen Artikel sind eine Folge der Geschichte. Namibia wurde 1884 zur Kolonie Deutsch-Südwestafrika, die bis zum Ersten Weltkrieg existierte. Bis zur Unabhängigkeit 1990 stand das Land anschliessend

unter südafrikanischem Einfluss. Heute erinnern die meist Deutsch sprechenden Nachkommen der Kolonialisten sowie Strassen- und Ortsnamen an die Vergangenheit des Staates. Namibia ist auch die neue Heimat des Schweizer Kochs Urs P. Gamma (54). Der Bieler wanderte 1987 nach Windhoek aus. Dort betreibt er an der zentral gelegenen Einkaufsmeile Independence Avenue das Gourmet-Res-

taurant Gathemann mit 19 Angestellten. Das Land habe viele Vorteile, meint er. Im Gegensatz zu anderen afrikanischen Ländern könne man hier bedenkenlos Salate essen, und die sanitärischen Einrichtungen würden funktionieren.

Heute gibts in Namibia statt Eisbein einheimisches Essen

Urs P. Gamma ist einer von 260 Schweizern, die in Namibia leben.

In seinen ersten Jahren in Namibia, so Gamma, dominierte eine deutsch geprägte Küche mit Eisbein in den Restaurants. Das wollte er ändern und begann in seinem Lokal, leichte Gerichte mit lokalen Produkten wie Spargeln aus der Küstenstadt Swakopmund, Kräutern, Beeren, Fischen, Austern – die namibischen zählen zu den aromatischsten der Welt – und verschiedenen Wildarten zu kreieren. Sein kulinarischer Pio-


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Das Ende der Welt kann so schön sein

Namibia liegt im Trend. Zu Recht, denn am Ende der Welt gibt es alles, was das Herz begehrt: eine intakte Natur, kulinarische Leckerbissen und aufgeschlossene Menschen wie den Schweizer Koch Urs P. Gamma, der seit 1987 im afrikanischen Staat lebt.

niergeist hat dazu beigetragen, dass Namibia sich endlich der eigenen Stärken bewusst wurde. Von April bis Juni lassen Gastronomen heute in der Wüste nach der Kalahari-Trüffel suchen, im Naukluft-Gebiet im Südwesten sind Weingüter entstanden, in der Ortschaft Omaruru, 200 Kilometer nordwestlich von Windhoek, produziert eine Schnapsbrennerei einen eigenen Grappa. Gamma ist von seiner neuen Hei-

mat begeistert. «Windhoek befindet sich auf der gleichen Höhe wie die Rigi, hat aber fast das ganze Jahr Sonnenschein. Stau kennen wir einzig zwischen 11.50 und 12.05 Uhr.» Er schwärmt von der Weite des Landes, das 20 Mal grösser als die Schweiz ist und doch nur gut zwei Millionen Einwohner hat, und vom «genialen Sternenhimmel», den man dank fehlendem Lichtsmog und sauberer Luft viel klarer sieht. Der verhei-

ratete Vater eines vierjährigen Sohnes lebt zwischen dem internationalen Flughafen und der Stadt und hat als Nachbarn Giraffen, Kudus, eine Antilopenart, und Paviane. Jeden Tag, wenn er zu seinem Restaurant fährt, erlebt er so eine kleine Safari.

Arbeitslosigkeit und Bildungsstand als Probleme

Urs P. Gamma strahlt eine ansteckende Lebensfreude aus. Diese

wird auch nicht durch die Probleme des jungen Staates getrübt: Eine Arbeitslosigkeit von gegen 50 Prozent und viele Ungebildete sorgen in den Grossstädten für Kleinkriminalität. Doch Gamma will dagegen ankämpfen und «die Jungen im Restaurant schulen». Das sei eine reizvolle Aufgabe. Touristen rät er, die Ruhe und Stille der Wüste zu erleben – etwa in der mystischen roten Dünenlandschaft der Kala-


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Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

hari östlich von Windhoek oder eben in der NamibNaukluft. Für den Bieler gehören die weiten Landschaften und die Fauna und Flora wie der Köcherbaumwald im Süden bei Keetmanshoop zu den Trümpfen des Landes. Statt Discolärm dominiert in Namibia Tiergebrüll. Das zeigt sich schon wenige Minuten vom Windhoeker Flughafen entfernt, auf der Nationalstrasse B1, der wichtigsten Nord-Süd-Verbinerbindung: Auf der Fahrt von Windhoek Richtung Norden zum Etoscha-Nationalpark tummeln sich Paviane auf dem mit Gras bewachsenen Mittelstreifen. Links und rechts der Fahrbahn türmen sich Termitenhügel. «Springböcke sind hier öfters zu sehen als Autos», sagt Urs P. Gamma. Die ganze Landschaft scheint men-schenleer zu sein. Selten einnmal zeichnet sich am Horiizont die Kontur eines einsamen Bauernhofs

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RESTAURANT UND ZWEI UNTERKÜNFTE:

Urs P. Gamma auf der Terrasse seines Restaurants sowie Bungalows der Cañon Lodge (oben) und das Badezimmer der Bagatelle Kalahari Game Ranch.

Reisen in Afrikas Sonnenstube

ba ng o

Okavang

o

Etoscha-Nationalpark Damaraland

Swakopmund Walvis Bay

AFRIKA

NAMIBIA

Omaruru Windhoek

Sossusvlei

lu f t

Im Grenzgebiet zu Angola und Sambia gibt es Malaria. Zur Trockenzeit reicht es aber, wenn man die Prophylaxe nur mitführt und nicht im Vorfeld einnimmt (auf eigenes Risiko). In den grösseren

ANGOLA

u n e n e

-Nauk

Gesundheit/Sicherheit:

C

N a m ib

Ganzjährig bei 300 Sonnenscheintagen. Grosse Regenzeit im namibischen Sommer von Januar bis April/Mai (Vegetation blüht). Trockenzeit von Juni bis Ende Oktober (besser für Tierbeobachtungen). Die Zeitdifferenz zur Schweiz beträgt je nach Jahreszeit maximal eine Stunde.

Cu

Reisezeit:

Städten muss mit Dieben gerechnet werden. An Tankstellen sind nur Barzahlungen möglich. Autotüren immer verriegeln. Auf der Hauptstrasse B1, nordwärts ab Windhoek, Raststellen meiden. ne

Zürich—Johannesburg mit Swiss (nonstop, Flugzeit 10 Stunden), Weiterflug mit SAA oder British Airways nach Windhoek oder Zürich—Frankfurt—Windhoek mit Lufthansa oder Air Namibia.

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Anreise:

Köcherbaumwald Fischflusscañon O r a n g e

SÜDAFRIKA

Zwei der schönsten Flecken von Namibia: der Etoscha-Nationalpark und die Namibwüste.

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Restaurants:

➔ Gathemann Windhoek: Telefon 00264 61 22 38 53, Urs P. Gamma sorgt für das beste Essen ganz Namibias, mitten in der Hauptstadt (Springbockrücken auf würziger Merlotsauce mit Gemüse und Polentaschnitten sowie lokale grüne Spargeln bestellen). ➔ The Grapewine Swakopmund: Telefon 00264 64 40 47 70, vom deutschen Ehepaar Baas geführt. Südafrikanische Weine können vor der Bestellung degustiert werden, gute Küche. ➔ Sam’s Giardino Swakopmund: Telefon 00264 64 40 32 10, der Emmentaler Samuel Egger leitet das Hotelrestaurant mit 200 verschiedenen Weinen und kocht nach dem Gotthelf-Kochbuch.

Allgemeine Informationen:

Fremdenverkehrsamt Namibia, Frankfurt, Telefon 0049 69 13 37 36 0, www.namibia-tourism.com


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Namib-Wüste mit den orangefarbenen Dünen von Sossusvlei. Deren Besteigung gehört nicht nur für den Schweizer zu den spektakulärsten Naturerlebnissen einer Namibia-Reise. Texte und Bilder Reto E. Wild

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96 | Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

Sollen unsere Kleinen im Kindergarten Mundart oder die Schweiz. Hochdeutsch ist wichtig. Aber so früh

Ü

si Chind sölled im Chindsgi schwätze wie ine dä Schnabel gwachsen isch», meinen die einen. «Hochdeutsch ist unsere ureigene Schriftsprache. Unsere Kinder sollen früh damit vertraut gemacht werden und in den Rhythmus dieser Sprache hineinwachsen», lautet der Tenor der anderen. Richtig brisant wurde diese Kontroverse zusammen mit den unbefriedigenden Ergebnis-

sen der Pisa-Studie, die im Jahre 2003 die Bildungslandschaft erschütterten. Umgehend wurden Lösungen gesucht, um die Lesekompetenz der Kinder zu verbessern. Eine Massnahme war die Einführung eines früheren und verbesserten Gebrauchs von Hochdeutsch. Seither klaffen die Meinungen, ob Hochdeutsch in den Kindergarten gehöre, auseinander. Bereits bei der Frage, ob

Hochdeutsch eine Fremdsprache für uns Schweizerinnen und Schweizer sei, sind die Ansichten gegensätzlich. Wer sich also öffentlich in dieser Frage positioniert, fasst ein heisses Eisen an. Immer wieder heisst es: Mundart sei die Sprache des Gefühls und Hochdeutsch die Sprache des Gehirns. Liegt die Lösung des Problems darin, dass wir unsere Einstellung ändern und uns von


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Hochdeutsch sprechen? Diese Frage spaltet zurzeit schon? Pro und Kontra. Kindsbeinen an in einem natürlicheren Umgang mit Hochdeutsch üben? Allein schon bei dieser Frage kontert die eine Seite in globo: «Weshalb müssen wir Hochdeutsch reden, wenn der Schlüssel zur Integration eigentlich in der Sprache liegt? Und diese ist halt bei uns Schweizerdeutsch und nicht Hochdeutsch.» Je mehr man sich in diese Auseinandersetzung vertieft umso mehr

Das tut sich in den Kantonen ➔ Im Kanton Zürich wurde eine Initiative «Ja zur Mundart» lanciert. Ohne Gegenvorschlag empfehlen Regierungsrat und Kantonsrat, ein Nein in die Urne zu legen. ➔ Im Kanton Luzern hat die Junge SVP eine Initiative für Mundart im Kindergarten lanciert. Bis Oktober 2011 werden nun Unterschriften gesammelt. ➔ In Basel-Stadt hat das Parlament eine Initiative abgelehnt und einen Gegenvorschlag verabschiedet, den die Interessengemeinschaft nicht akzeptiert hat. Nun liegt ein Gegen-Gegenvorschlag vor; ob es zu einer Abstimmung kommt, ist noch unklar. ➔ Im Kanton AR schreibt die Gemeinde Herisau schulintern vor, im Kindergarten nur noch Mundart zu verwenden. Die Kindergärtnerinnen wollen sich gegen diese Vorgaben wehren.

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1. Tag Basel – Amsterdam Individuelle Anreise nach Basel SBB. Busfahrt nach Amsterdam. Einschiffung und Willkommensdinner. 2. Tag Amsterdam Am Vormittag Grachtenrundfahrt.* «Leinen los» heisst es gegen 13.00 Uhr. Die Flussfahrt Richtung Köln beginnt. 3. Tag Köln Rundgang* durch die geschichtsträchtige Domstadt mit pittoresker Altstadt, gotischem Dom und Reste der romanischen Stadtmauer. Weiterfahrt gegen Abend. 4. Tag Romantischer Rhein Fahrt entlang des «Romantischen Rheins» mit dem berühmten Loreley-Felsen und sagenumwobenen Ritterburgen. Weinorte, stille Dörfer und mittelalterliche Städtchen säumen den Weg. 5. Tag Strasbourg 1 ¼-stündige Bootsrundfahrt* durch die elsässische Europa-Metropole. Freie Zeit, um die Stadt mit dem Münster und Fachwerkhäusern auf eigene Faust zu erkunden. Abfahrt um 17.30 Uhr Richtung Basel. 6. Tag Basel Nach dem Frühstück Ausschiffung um 9.00 Uhr und individuelle Heimreise. * im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar.

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Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

erkennt man, dass jede Frage eine Gegenfrage provoziert und jedes Argument zu einem Gegenargument führt. Denn wenn es um Mundart geht, sind alle Spezialisten. Neuen Auftrieb erhielt die Kontroverse um Mundart und Hochdeutsch durch Äusserungen

von Peter von Matt. In einem Artikel warnte der Germanist vor einem «zunehmenden Dialektwahn» und provozierte mit Aussagen wie: «Der verbreitete Wahn, nur der Dialekt sei die Muttersprache der Deutschschweizer, beruht auf einer Mischung von Denkschwäche, Sentimentalität

und Borniertheit.» Für Peter von Matt ist unsere Muttersprache Deutsch in zwei Gestalten. Dass nicht alle diese Ansicht teilen, belegt die Tatsache, dass ein Grossteil der Deutschschweizer sich schwertut mit Hochdeutsch. Für viele ist Hochdeutsch eine Fremdsprache, der man

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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

sich zu wenig mächtig fühlt. Spielt das sprachliche Unvermögen zahlreicher Erwachsener bei der frühen Einführung von Hochdeutsch im Kindergarten ebenfalls mit?

Ist ein dialektgefärbtes Hochdeutsch die Lösung?

Sollen die Kindergartenkinder eine korrekte Hochsprache oder eine adaptierte Schweizerversion lernen? Offizielle Vorgaben tendieren in Richtung moderates und dialektgefärbtes Hochdeutsch, was ungefähr so klingt: «Wer fertig gearbeitet hat, darf die Finken ausziehen und im Garten spielen.» Abends erzählen die Kinder den Eltern: «Wer fertig garbeitet hät, isch d Treppe abegrännt und hät törfe verrusse spiele.» Lea sagt zu Tina: «Du musst die Stägen ufen.» Sofort berichtigt Tina: «Das heisst Treppen», worauf Lea mit «isch doch glich» antwortet. Kinder lieben es mit Wörtern und Sprache zu experimentieren und bewegen sich unbekümmert zwischen Mundart und Hochdeutsch hin und her. Für Mundartverfechterinnen illustrie-

ren solche Beispiele, wie prekär die Situation ist. Im Gegensatz dazu nehmen Hochdeutschanhängerinnen solche Äusserungen zum Anlass, um mit jungen Kindern über unsere Sprache nachzudenken und sie für Sprachunterschiede zu sensibilisieren. Stellvertretend für das «Pround Kontralager» stellen zwei erfahrene Lehrpersonen ihren Standpunkt dar. Gabriella Fink (53) aus Weisslingen ZH ist Kindergärtnerin und eine vehemente Verfechterin von Mundart im Kindergarten: «Unsere Muttersprache ist Mundart, und ich finde es bedenklich, dass unsere Mundartkultur immer dürftiger wird.» Eine gute und fundierte Förderung der Sprache, in der wir denken und sprechen, sei deshalb wichtig. «Je differenzierter Wortschatz und Satzbau im Dialekt sind, umso besser lernt das Kind später in der Schule eine zweite oder dritte Sprache. Wenn ich im Kindergarten jedoch einmal Mundart und einmal Hochdeutsch spreche, verunsichere ich das Kind bloss», sagt Gabriella Fink.

Simone Nussberger (41) aus Zürich ist Kindergärtnerin und Primarlehrerin und plädiert für eine frühe Auseinandersetzung mit beiden Sprachen: «Dass auch Hochdeutsch im Kindergarten gesprochen wird, finde ich gut, denn die Auseinandersetzung mit beiden Sprachen ist elementar. So werden die Kinder früh sensibilisiert für den unterschiedlichen Sprachaufbau von Mundart und Hochdeutsch.» Grundsätzlich wünscht sie sich mehr Gelassenheit im Umgang mit dem Thema. «Denn Hochdeutsch ist für mich keine Fremdsprache im eigentlichen Sinne, da wir ja ständig mit ihr konfrontiert werden. Ideal wäre, wenn beim Teamteaching die Regelung gelten würde: eine Person – eine Sprache», sagt Simone Nussberger.

Grautöne statt Schwarz und Weiss

Trotz gegensätzlicher Positionierung, in einem Punkt sind sich die beiden Lehrerinnen einig: Hochdeutsch ist wichtig, unsere Kinder müssen sich in dieser Sprache ausdrücken, schreiben und lesen ler-

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nen. Doch über den Zeitpunkt, wann dieser Lernprozess beginnen sollte, sind sich die beiden Fachfrauen uneinig. Wenn eine Diskussion stockt und jede Partei auf ihren Ansichten besteht, bedeutet ein Kompromiss oft eine gangbare Lösung. Auch der Dachverband der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH) verfolgt den goldenen Mittelweg. In einem Positionspapier plädiert der LCH dafür, dass Hochdeutsch eine Beziehungssprache werde. Verse und Lieder sollen in beiden Sprachen gelehrt werden und Lehrmittel mundartund hochdeutschtauglich sein. Und während unsere Kleinen eifrig Hochdeutsch parlieren, versuchen unsere deutschen Einwanderer der Mundart mächtig zu werden, wie der Boom an Mundartkursen zeigt. Susan Edthofer

www.migrosmagazin.ch Etappen des Spracherwerbs. Die Muttersprache zwischen Dialekt und Hochsprache.


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BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

MEIN GARTEN

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Paradiesische Zustände

Im Wintergarten zeigt man dem Winter die kalte Schulter. Doch Vorsicht: Wer sein Glashaus falsch bepflanzt, hat Ärger mit Schädlingen. Gartenexpertin Haia Müller dankt ihren rund 200 000 Regenwürmern.

Bild Superbild

Ein Hoch auf die Malocher! Kaum hat das neue Jahr begonnen, sagt man uns von allen Seiten, an wen wir in den nächsten zwölf Monaten besonders zu denken haben: 2011 ist das Jahr des Waldes (Uno), das Jahr der Chemie (Unesco), das europäische Jahr der Freiwilligen. Für die chinesischen Astrologen ist es das Jahr des Hasen, das uns Ruhe bringen soll. Am besten aber gefällt mir Pro Natura, die den Regenwurm zum Tier des Jahres kürt. Ausgerechnet ein Wurm: blind, stumm und taub, gewiss kein Sympathieträger und sicher kein Kuscheltier, viele ekeln sich gar vor ihm. Dass er trotzdem zu Ehren kommt, muss er sich hart verdienen, er ist ein Malocher, der für unsere verdichteten Böden unschätzbare Dienste leistet. Rund 500 Regenwürmer, so schätzen Experten, graben sich pro Quadratmeter heimischem Grasland bis zu drei Meter tief in die Erde. Ich habe mal überschlagsmässig nachgerechnet. Danach müssten sich in meinem Garten über 200 000 Regenwürmer tummeln. Gut erinnert mich Pro Natura an die stillen Schaffer. Auch wenn sie mich nicht hören können, ich sage: Danke schön, liebe Würmer. Und bleibt doch noch ein bisschen.

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intergärten sind die grüne Stube der Pflanzenfreunde. Doch wer im Glashaus sitzt, braucht einiges an Pflanzenkenntnissen. Denn eine falsche Wahl rächt sich früher oder später: Pilze und Schädlinge raffen das Grünzeug dahin, wenn es den Umständen nicht angepasst ist. Man unterscheidet drei Arten von Wintergärten: kalte, temperierte und zimmerwarme. Der kalte ist in der Schweiz am häufigsten. Seine Temperatur sinkt auch in kalten Nächten nie unter den Gefrierpunkt. Hier fühlen sich Pflanzen des Mittelmeerraumes wohl: Feigen, Olivenbaum, Trompetenblumen, Zitrusgewächse, Fächerpalmen, Oleander oder Keulenlilien. Für die Besitzer ist der Aufenthalt nur an sehr sonnigen und milden Tagen angenehm. Heizt die Sonne den Wintergarten auf über 5 Grad, muss gelüftet werden.

Erweitertes Wohnzimmer mit Dschungelfeeling

Der temperierte Wintergarten ist ein Kompromiss zwischen ungeheiztem und tropischem Garten. Die Temperaturen liegen zwischen 10 und 15 Grad. Hier fühlen sich subtropische Pflanzen aus Südamerika und Südafrika wohl. Viele blühen auch im Winter und setzen bunte Farbtupfer. Geeignet für den lauwarmen Wintergarten sind zum Beispiel Bougainvillea, Strelizien, Gardenien, Korallenstrauch, Passionsblumen und Banane. Der warme Wintergarten ist ein erweitertes Wohnzimmer mit Dschungelfeeling, ein Eldorado für tropische Pflanzen. Damit sie gedeihen, sollte die Temperatur in der Regel nicht unter 20 Grad absinken. Wichtig ist auch eine hohe Luftfeuchtigkeit. Orchideen, Bromelien, Farne, verschiedene Palmen, Flammenbaum (Flamboyant), Pavonie gedeihen in diesem Klima perfekt. Haia Müller

Wo Pflanzen sind, fühlen sich auch Pilze und Insekten wohl.

Lästige Sauger in der grünen Oase Das Klima im Wintergarten passt leider auch einigen Schädlingen wie Weissen Fliegen, Roten Spinnen oder Napfschildläusen. Sie stechen die Pflanzen an und saugen sie aus. Nicht genug damit: Auf den Ausscheidungen der Schädlinge bilden sich gerne Schwärzepilze, die weiteren Schaden an den Pflanzen anrichten. Der Pilz kann mit der Brause entfernt werden. Schildläuse und die Larven der Weissen Fliege werden mit einem in Seifenwasser getauchten Lappen vorsichtig abgewischt. Bei starkem Befall hilft aber nur das Spritzen von Pflanzenschutzmitteln.


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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

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Dynamo auf vier Rädern

Mit dem Opel Ampera kommt man ohne Benzin ins Büro. Und wenn die Batterie leer ist, dann lädt der Wagen sie wieder auf. Das Familienauto funktioniert also fast wie ein Velodynamo.

F

ür Experten scheint klar, die Zukunft des Autos wird elektrisch. Nicht umsonst ist die Migros mit M-way als Plattform für ganzheitliche E-Mobilität als Pionier dabei. Derzeit arbeitet die Autoindustrie unter Hochdruck an in Grossserie gebauten E-Autos. Eines verspricht gar elektrischen Vortrieb ohne Sorge um die Reichweite: der Opel Ampera, der parallel zum Zwilling Chevrolet Volt (siehe Box) Ende 2011 bei uns startet. Über Nacht in drei bis vier Stunden an der 230-Volt-Steckdose geladen (was ohne Ladeverluste mit Ökostrom im Nachttarif etwa einen Franken kostet), fährt der Ampera anderntags 40 bis 80 Kilometer weit elektrisch. Sprich: Ins Büro kommt man ohne direkte Emissionen. Geht der Batteriestrom zur Neige, bleibt das Auto nicht einfach stehen, sondern schaltet den 1,4-Liter-Benziner zu. Dennoch ist der Ampera kein Hybrid: Auch wenn der kleine Benzinmotor in seltenen Ausnahmen einen Bruchteil seiner Kraft auch direkt an die Räder abgibt, erzeugt

Der neue Opel Ampera hat einen Benzinmotor unter der Haube, der die Batterien beim Fahren auflädt.

Elektrisierende Schwester

Parallel zum Opel Ampera lanciert die GeneralMotors-Konzernschwester Chevrolet ebenfalls Ende Jahr das Schwestermodell Volt. In den USA hat der Verkauf des Volt bereits begonnen. Die Technik, das Interieur und auch die Heckpartie sind weitgehend gleich wie beim Opel Ampera. Unterschiede gibt es vor allem beim Design der Frontpartie. Noch nicht bekannt ist der Preis des Volt für die Schweiz. Angesichts der hiesigen Markenpositionierung der beiden GM-Töchter könnte er vielleicht etwas tiefer zu liegen kommen als beim Ampera.

STECKBRIEF

Opel Ampera

Motor/Antrieb: Elektromotor, 150 PS, 370 Nm. Ein-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Lithium-IonenBatterie, 16 kWh (nutzbar 8 kWh). Fahrleistungen: 0—100 km/h in 9,0 s, Spitze 161 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,40 x 1,80 x 1,43 m, Kofferraum 301 l. Verbrauch: 13 kWh/100 km (im Batteriebetrieb), CO2-Ausstoss 0 g/km (im Batteriebetrieb). Energieeffizienz A. Preis: ab 55 900 Franken.

er in der Regel quasi als Generator «nur» Strom für den E-Motor. Und dies mit einer Tankfüllung für weitere 500 Kilometer.

Flüsterleise geht es flott zur Sache

Sosehr man über das Konzept streiten mag, so frappierend gut funktioniert es. Da die volle Kraft in E-Autos ab der ersten Umdrehung parat steht, legt der Ampera aus dem Stand wie bei Zwischenspurts sehr elastisch und flott los. Weil ein Gang reicht, entfallen Schaltvorgänge. Zudem ist er flüsterleise; lediglich bei längerem Abrufen der vollen Leistung hört man den Benziner auf höherer Drehzahl brummen. Die Crux: Zwar überzeugt die Idee lokal

emissionsfreier Fahrt plus Langstreckentauglichkeit – und 1,6 Liter (also 37 g/km CO2-Ausstoss) auf die ersten 100 Kilometer hört sich prima an. Läuft der Benziner aber auf Langstrecken quasi im Dauerbetrieb, ist mit sechs bis sieben Litern je 100 Kilometer zu rechnen. Der Rest des Fahrzeugs ist Kompaktwagenstandard: Das futuristische Cockpit ist gut bedienbar, das viersitzige Innere ist wie der Laderaum nicht üppig geschnitten, aber allemal familientauglich. Nur zeigt der Fünftürer auch, dass E-Autos vorerst wegen der teuren Batterietechnik ein Fall für Pioniere bleiben: Der Opel Ampera kostet gut 56 000 Franken. Timothy Pfannkuchen


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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Brüssel. Anreise im komfortablen Reisecar in die belgische Hauptstadt Brüssel. Einschiffung auf die «Excellence Royal. 2. Tag: Brüssel–Antwerpen. Rundgang (*) in Brüssel: Der Grand Palace zeigt seine alte Pracht und das Atomium erstrahlt in neuem Glanz. Nachmittags Schifffahrt in die Kunststadt Antwerpen. Stadtrundfahrt/-gang mit Museumsbesuch (CHF 50.–). 3. Tag: Rotterdam–Amsterdam. Von Antwerpen nach Rotterdam erleben Sie die vorbeiziehenden Landschaften. Besonders eindrucksvoll ist eine Stadtrundfahrt kombiniert mit einer Fahrt durch den grössten Hafen der Welt in Rotterdam (*). 4. Tag: Amsterdam. Ausflug in den weltberühmten Keukenhof (*). 5. Tag: Köln. Besichtigung der Rheinmetropole Köln (*). 6. Tag: Rüdesheim. Die Fahrt geht rheinaufwärts entlang der romantischen Rheinstrecke mit ihren unzähligen Schlössern, Burgen und Ruinen, vorbei am sagenumwobenen LoreleyFelsen bis nach Rüdesheim 7. Tag: Rüdesheim–Mannheim–(Heidelberg)– Speyer. Ab Mannheim bietet sich ein Ausflug nach Heidelberg (*). 8. Tag: Strassburg. Bootsfahrt auf dem Flüsschen Ill (inbegriffen) durch die elsässiche Hauptstadt. Rückreise in die Schweiz.

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3 Tage inkl. Bord Vollpension an und nA s Bu ie w so Rückreise

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1. Tag: Schweiz–Strassburg. Anreise mit modernem Reisecar nach Strassburg. Bootsfahrt auf dem Flüsschen Ill (inbegriffen). 2. Tag: Mannheim–(Heidelberg)–Rüdesheim. Ab Mannheim Ausflug nach Heidelberg (*). Fahrt nach Rüdesheim und Besuch von Siegfried‘s Mechanisches Musikkabinett (*). 3. Tag: Romantischer Rhein–Koblenz– Schweiz. Geniessen Sie die romantische Rheinstrecke mit ihren unzähligen Schlössern, Burgen und Ruinen sowie dem sagenumwobenen Loreley-Felsen bis nach Koblenz. Ausschiffung und Rückreise in die Schweiz.

Ihr Reiseprogramm

Route 2

1. Tag: Schweiz–Cochem. Anreise mit modernem Reisecar nach Cochem. Abends Flussfahrt auf der Mosel in Richtung Koblenz. 2. Tag: Koblenz–Rüdesheim. Besichtigen Sie heute die sehenswerte Altstadt von Koblenz auf einem Rundgang (*). Flussfahrt auf der romatischen Rheinstrecke bis nach Rüdesheim. 3. Tag: Rüdesheim–(Heidelberg)–Gernsheim. Das Rheingauer Winzerstädtchen Rüdesheim ist berühmt durch die Drosselgasse und ihre Weinlokale. Weiterfahrt in Richtung Mainz. Ausflug nach Heidelberg anbietet (*). 4. Tag: Strassburg–Schweiz. Bootsfahrt auf dem Flüsschen Ill durch Strassburg (inbegriffen). Anschliessend Rückreise in die Schweiz. Ihr Flussschiff Mit der prächtigen «MS Excellence Royal****+» ist ein neues Qualitätsprodukt geboren, das zu den luxuriösesten Flussschiffen Europas zählt und das unter Schweizer Flagge fährt! Die Kabinen auf Mittel- und Oberdeck, gefertigt aus edelsten Materialien, sind 16 m2 gross mit französischem Balkon. Grossflächige Fenster auf dem Hauptdeck (nicht zu öffnen). Alle Kabinen sind ausgestattet mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, SAT-TV, Minibar, Safe, Telefon, Lift von Mittel- zu Oberdeck. Sonnendeck mit Whirlpool, Sauna. Grosszügiges Foyer, Nichtraucher-Restaurant, Panoramalounge, Heckbar. Gastlichkeit, gesellige Unterhaltung und eine vortreffliche Küche!

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Route 1 Route 2 455.– 3-Bett-Kabine Mitteldeck1 295.–* 2-Bett-Kabine Hauptdeck hinten 355.– 555.– 2-Bett-Kabine Hauptdeck 395.– 595.– 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon Mitteldeck 495.– 695.– 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon Oberdeck 575.– 795.– 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung Hauptdeck 495.– 695.– 1

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–25.–* –55.– –50.– 63.–

Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Bootsfahrt in Strassburg Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen

Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Trinkgelder, Ausflüge Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Abfahrtsorte ■

06:15 Wil , 06:30 Burgdorf  06:40 Winterthur, Rosenberg, 07:00 ZürichFlughafen, Reisebusterminal , 07:20 Aarau SBB, 08:00 Baden-Rütihof , 09:00 Basel SBB mfstr15/ Internet mfcoc1 Buchungscode

Fluss- und Kreuzfahrten AG, Weinfelden, www.mittelthurgau.ch

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8 Tage inkl. Bord Vollpension an und nA s Bu ie w so Rückreise


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Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

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Klasse von 1972

➔ Zusammen mit Norbert Wacker organisiere ich eine Klassenzusammenkunft. Im Jahre 1971/72 absolvierten wir die 6. Klasse bei Lehrer Ivo Tobler im Schulhaus Schönenwegen. Nun fehlen noch Adressen von folgenden Personen: Walter Zingg, Roland Vetsch, Renato & Sandro Bottiglieri, Ernst Rietmann, Walter Rodighiero, Andreas Bechtiger, Peter Haas, Markus Riederer, Ruth Haas, Barbara Fas Mirza-Zimmermann, Ruth Bless, Rosaria Proietto, Michëlle Prostocimo und Elisabeth Kurer (bis auf Barbara alles ledige Namen). Eventuell ist der eine oder andere Name falsch geschrieben. Falls sich jemand auf dem Bild wiedererkennt, bitte melden bei: Norbert Wacker, norbert@wacker-informatik.ch oder bei mir. Wir freuen uns über möglichst viele Rückmeldungen!

Silvia Kräutler-Schindel, Alte Haslenstrasse 11 B, 9053 Teufen, muckel-17@sunrise.ch

➔ Gesucht: Sandra Wohler (lediger Name). Wir besuchten 1988/1989 zusammen das reformierte Töchtern-Institut in Lucens VD und teilten uns da ein Zimmer. Ich habe mich gefragt, was du jetzt so machst und wie es dir

geht. Bitte melde dich doch bei mir. Beatrice Schürch-Dreier, Mittlerestrasse 35, 4133 Pratteln, Telefon 076 450 23 98, beadreier@bluewin.ch

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Baltische Staaten - St. Petersburg - Berlin Warschau - Vilnius - Riga - Tallinn Das Baltikum, im Nordosten unseres Kontinents gelegen, war viele Jahrzehnte für westliche Besucher nur schwer zugänglich. Seit ein paar Jahren sind Reisen durch die wechselhafte Geschichte Osteuropas möglich. Erleben Sie, wie die Städte Vilnius, Riga oder Tallinn durch ihre zahlreichen kulturhistorischen Schätze begeistern und ihre Besucher in längst vergangene Zeiten zurückversetzen. Beeindruckend ist aber auch die bäuerlich geprägte Binnenlandschaft der baltischen Staaten. 1. Tag, Schweiz - Dresden: Fahrt vom Einsteigeort via Nürnberg nach Dresden. Halbpension. 2. Tag, Warschau: In Görlitz passieren Sie die deutsch-polnische Grenze. Weiterfahrt nach Breslau zum Mittagessen. Durch riesige Agrarlandschaften gelangen Sie weiter bis nach Warschau, der Hauptstadt des Landes. Halbpension. 3. Tag, Warschau - Nikolaiken: Das im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörte Warschau wurde nach modernen Gesichtspunkten wieder aufgebaut. Auf

einer geführten Stadtrundfahrt sehen Sie unter anderem rekonstruierte Bürgerhäuser, malerische Plätze und Gassen. Am Nachmittag fahren Sie durch die Masuren und entdecken unberührte Wälder, kristallklare Seen sowie verschiedene Vogelarten. Gegen Abend erreichen Sie Nikolaiken. Halbpension. 4. Tag, Augustow - Vilnius: Sie durchqueren die Masurische Seenplatte bis Augustow und fahren weiter bis an die Grenze bei Ladzijai. Über Trakai erreichen Sie Vilnius. Ein Führer zeigt Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der litauischen Hauptstadt. Halbpension. 5. Tag, Riga: Fahrt nach Lettland, welches im Unabhängigkeitsbestreben die Vorreiterrolle gespielt hat. Während einer geführten Stadtrundfahrt lernen Sie die Hauptstadt Riga kennen, welche 1150 von deutschen Kaufleuten gegründet wurde. Halbpension. 6. Tag, Tallinn: Die Reise führt Sie weiter nach Estland. Sie folgen dem Baltischen Meer in die estnische Hauptstadt Tallinn. Während der geführten Stadtrundfahrt besichtigen Sie unter anderem die Festung, den Dom, die Newski-Kathedrale und die Stadtmauer. Halbpension. 7. Tag, St. Petersburg: Der Ostseeküste entlang erreichen Sie St. Petersburg, die ehemalige Hauptstadt Russlands. Halbpension.

8. Tag, St. Petersburg - Puschkin: Geführte Stadtrundfahrt durch St. Petersburg. Prunkvolle Paläste, schöne Kirchen, riesige Plätze und über 600 Brücken prägen diese fantastische Stadt an der Newa. Auch die Besichtigung der Eremitage steht auf dem Programm. Anschliessend unternehmen Sie einen Ausflug nach Puschkin, wo Sie den Katharinenpalast mit Bernsteinzimmer und prächtigem Park besuchen. Halbpension. 9. Tag, St. Petersburg - Helsinki - an Bord: Nachdem Sie die Isaaks-Kathedrale besichtigt haben, fahren Sie nach Vyborg zur finnischen Grenze. Gegen Abend erreichen Sie Helsinki, wo Sie auf die Fähre einschiffen. Frühstück. 10. Tag, an Bord - Rostock - Berlin: Geniessen Sie die frische Seeluft und die tolle Atmosphäre auf dem riesigen Passagierschiff. In Rostock betreten Sie spät abends wieder Festland und fahren weiter nach Berlin. Frühstück. 11. Tag, Berlin - Jena: Während einer Stadtführung erleben Sie diese pulsierende Weltstadt und lernen viel über die alte und neue Geschichte Deutschlands. Fortsetzung der Reise nach Jena. Halbpension. 12. Tag, Jena - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG

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Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

➔ Ich suche seit Jahren meinen Freund und Kollegen Housi Müller. Ich war lange im Ausland und habe den Kontakt zu ihm leider verloren. Letzter Wohnort war, so wurde mir gesagt, Roggwil. Er hat 1976–1978 im Moos 1 in Hellsau gewohnt und 1976/77 in Burgdorf bei der Bahn gearbeitet. Nach über 30 Jahren würde ich mich über ein Lebenszeichen freuen.

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Gesucht: Ringo

➔ Wir vermissen eine grosse Sennenhündin. Ihr Rufname ist Ringo, sie ist gechipt. Am 4. Dezember 2010 ist sie spurlos verschwunden. An diesem Tag wanderten viele Leute aus der ganzen Schweiz bei uns in Hüswil LU vorbei, die am Volksmarsch der SEG Wandergruppe Zell teilnahmen. Wer hat unsere Sennenhündin gesehen? Ist sie vielleicht mit jemandem mitgelaufen? Hat sie jemand mitgenommen? Sie ist sehr lieb und familienbezogen. Vermutlich ist sie trächtig. Wir sind sehr froh und dankbar für jeden Hinweis. Ganz fest hoffen wir, dich bald wieder bei uns zu haben.

Brigitte Sides-Aegerter, Westringstrasse 14, 4565 Recherswil, Telefon 079 682 67 00 und 076 325 43 38, gitte.wthrich@hotmail.com

➔ Hallo Agnes. Wir waren im Jahr 1964 zusammen im Kinderspital Basel. Im zweiten Stock im R3 Chirurgie!

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LESERANGEBOT

Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

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Filmglamour in Berlin

Am 3. Februar startet «Kokowääh», die neue Kinokomödie mit Til Schweiger und seiner Tochter Emma in der Schweiz. Mit etwas Glück reisen Sie gratis zur glanzvollen Premiere nach Berlin.

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin und Warner Bros. Pictures verlosen eine Reise für eine maximal vierköpfige Familie an die Berliner Premiere von «Kokowääh». Die Reise dauert vom 25. bis 26. Januar 2011.

Auch im Film eine Familie: Die kleine Magdalena (Emma Tiger Schweiger) bringt das Leben von Henry (Til Schweiger) gründlich durcheinander.

Bild Warner Bros.

S

eit Jahren hangelt sich Drehbuchautor Henry (Til Schweiger) von einer glücklosen Liebe zur nächsten, und auch beruflich kommt er auf keinen grünen Zweig. Und dann auch noch das: Plötzlich steht die achtjährige Magdalena vor Henrys Wohnungstür und behauptet, seine Tochter zu sein. Angeblich wurde das Mädchen bei einem längst vergessenen One-Night-Stand gezeugt. Nun bringt Magdalena das Leben des erfolglosen Schreibers wie ein kleiner Wirbelwind durcheinander.

Die charmante Kinokomödie «Kokowääh» von und mit Til Schweiger startet in der Schweiz am 3. Februar. Doch das Migros-Magazin und Warner Bros. Pictures ermöglichen es einer Familie, den Film schon vorher bei der glanzvollen Premiere in Berlin zu sehen. Am Event werden auch Til Schweiger, der momentan grösste deutsche Star, und die anderen Hauptdarsteller des Films anwesend sein. Inbegriffen ist die An- und Rückreise am 25. beziehungsweise 26. Januar 2011 sowie die Übernachtung im Vier-Sterne-Hotel

Courtyard by Marriott Berlin Mitte. Lassen Sie sich die Chance auf diesen glamourösen Wettbewerbsgewinn also nicht entgehen und machen Sie bei unserer Verlosung mit. Vielleicht erleben Sie schon bald zwei eindrückliche Tage in Berlin und sehen die Stars über den roten Teppich spazieren. Michael West

Inbegriffen: der Flug von Zürich nach Berlin und zurück sowie die Übernachtung im Vier-Sterne-Hotel Courtyard by Marriott Berlin Mitte samt Frühstück. Bedingungen: Mindestalter der Kinder 6 Jahre, mindestens ein Elternteil oder anderer Erwachsener muss dabei sein. Die Anwesenheit des Hauptdarstellers kann nicht garantiert werden. Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) und nennen Sie Namen und Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GEWINNEN, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt. Per Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Per Postkarte: MigrosMagazin, «Kokowääh», Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss 20. 1. 11. Rechtsweg ausgeschlossen, keine Korrespondenz über Wettbewerb.

Infos zum Film: www.kokowääh.ch


112 | Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

1. Ski-Ticketing

CUMULUS-Deals 2. Switzerland Travel Centre

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* Diese können Sie bei Ihren Einkäufen wie eine normale CUMULUS-Karte einsetzen.

Ihre Vorteile auf einen Blick • Kein Schlangestehen an der Kasse • Dauerrabatt von 3 % auf Tagespässe sowie Mehrtageskarten bis zu 7 Tagen • Zusätzliche Wochenhighlights: Profitieren Sie während bestimmter Tage/Wochen von mehr als 3 % Rabatt • Schnelle und unkomplizierte Onlinebuchung Aktuelle Highlights: Andermatt/Nätschen-Gütsch Disentis Matterhorn ski paradise Nax Feldis Splügen Villars/Les Diablerets

28.2.–20.3. 19.3.–16.4. 1.4.–23.4. 3.–26.4. 28.2.–12.3. 14.3.–27.3. 19.3.–25.4.

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Skigebiete: Lötschental, Splügen, Disentis, AndermattGotthard-Oberalp (GOBA) Gemsstock, Sedrun-GotthardOberalp (GOBA) Gemsstock, Andermatt/Nätschen-Gütsch, Sedrun, Villars/Les Diablerets, Zermatt/Matterhorn ski paradise, Nax, Feldis

CUMULUS-Angebot im Hotel Alexander Gerbi **** in Weggis vom 17. 1. bis 17. 4. 2011 • 2 Übernachtungen im Doppelzimmer • 2-mal reichhaltiges Frühstück • 1-mal Halbpension • 1 Wertgutschein Fr. 50.– pro Person für Restaurant- oder Wellnessleistungen CUMULUS-Vorteil: 2 Nächte inklusive 1-mal Halbpension und Gutschein (Wert: Fr. 50.–) für Fr. 295.–

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Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

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FREIZEIT

Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 3 Waagrecht 1 Schweizer Autor (Adolf) 6 englisch: (dichter) Nebel 8 angelsächsisches Längenmass 9 deutscher TV-Sender (Abkürzung) 10 Grossgemeinde am Zürichsee 12 Abkürzung für: Abbildung 14 Platzdeckchen 15 Volksfest 17 Doppelehe 18 lehrhafte Erzählung 20 schamlos - schlüpfrig 21 persönliches Fürwort (4 Fall) 23 kurz für: um das 24 Unterwassergefährte 26 süddeutscher TV-Sender 27 Frauenname 28 weiblicher Artikel 29 ritterlich

1

2

3

4

5

So machen Sie mit

6

7

Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Beispiel: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 23. Januar 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht: 1 englische Anrede 2 Teil einer Extremität 3 Jazzgesangsstil 4 Rufname von Guevara † 1967 5 falb 6 Figur in «Rose Bernd» 7 US-Schauspieler † (Clark) 11 Kantonshauptstadt (französisch) 13 Sünden gestehen 16 Multiplikationszeichen (umgangssprachlich) 17 Abkürzung: Bundesamt für Verkehr 18 britische Währung 19 Beschädigungen 21 Hebrideninsel 22 Vogelbehausung 25 englisch: Öl

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

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Der Preis Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 333 102 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 23. Januar 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 2

Lösungswort: Nektarine Treppenlifte www.hoegglift.ch

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Treppenlifte + Aufzüge

Meier + Co. AG • 062 858 67 00

Gewinner Rätsel Nummer 1

1 Migros-Geschenkkarte à Fr. 100.— für Walter Arn, 3770 Zweisimmen; Greta Waltisberg, 6344 Meierskappel; Gaston Schlapbach, 6314 Unterägeri; Eva Gonzalez, 8632 Tann; Alex. M. L. Baumgartner, 6356 Rigi Kaltbad.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Gerda Portner (GP, stv. Leitung), Heidi Bacchilega (HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin

(AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Ueli Christoffel, Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky Korrektorat: Heinz Stocker

Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

(Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich


116 | Migros-Magazin 3, 17. Januar 2011

Marcus Pfister

Seinen Regenbogenfisch kennt jedes Kind. Wenn der geistige Vater des weltweit erfolgreichen Kinderbuches, Marcus Pfister, nicht gerade im Atelier an einem neuen Bilderbuch arbeitet, dann beantwortet der gelernte Grafikdesigner die Briefe seiner kleinen Fans. Oder er steckt seine Nase in Bücher für Erwachsene: Nordische Krimis sind seine grosse Leidenschaft. Name: Marcus Pfister (50) Wohnort: Spiegel bei Bern Wieso leben Sie hier? Ich habe hier vor 20 Jahren ein «gäbiges» Haus gefunden: unten Atelier, oben Wohnung. Gerade mit Kindern ist es perfekt, wenn man zu Hause arbeiten kann. Wo würden Sie gerne leben? Ich reise viel und gern, beruflich wie privat. Wohnen tu ich aber tatsächlich am liebsten in Bern. Beruf und Lebenslauf: 1984 habe ich mich als Grafikdesigner und Konzepter selbständig gemacht. Ein Jahr später entstanden die Skizzen für mein erstes Bilderbuch «Die müde Eule»; 1992 folgte dann der Durchbruch mit «Der Regenbogenfisch». Seither konzentriere ich mich auf ein, zwei Kinderbücher pro Jahr. Was ich mag: Fotografieren, am liebsten Tiere im Regenwald. Korb- und Hallenfussball, also alles mit Ball, was in einer Halle stattfinden kann. Was ich nicht mag: Im Gegensatz zu meiner Frau unendliche Museumsbesuche. Was ich an mir mag: Ich bin sehr zielgerichtet. Was ich an mir nicht mag: Ich bin sehr ungeduldig und ein extremer Eigenbrötler. Mein Lieblingsessen: Alles Italienische. Meine Frau ist aus Bologna, das schlägt durch. Meine Inspirationsquelle: Meine Kinder. Inspiration finde ich aber auch über neue visuelle oder technische Möglichkeiten wie zum Beispiel die Glitzerfolie beim Regenbogenfisch. Mein bester Entscheid: Mich an ein Buch zu wagen. Viele sagen, sie würden gern. Ich habs versucht – und es hat geklappt!

Text Almut Berger Bilder Daniel Winkler

MEIN NEUSTES WERK «Pünktlich zum 50-Jahr-Jubiläum des NordSüd Verlages erscheint in diesen Tagen mein 50. Kinderbuch. ‹Was macht die Farben bunt?› nimmt Kinderfragen auf.» www.exlibris.ch

MEINE KLEINEN FANS «Der Erfolg des ‹Regenbogenfisches› hatte eine riesige Schwemme an Fanpost zur Folge. Auch heute noch erhalte ich liebevoll gestaltete Briefe und Zeichnungen. Wahnsinnig, diese kindliche Kreativität! Ich beantworte alles mit ein paar Zeilen.»

MEINE LEKTÜRE «Ich liebe nordische Krimis: Hakan Nesser, Arne Dahl, Stieg Larsson. Zurzeit lese ich aber Lukas Hartmanns Roman ‹Finsteres Glück›. Hartmann ist unser Nachbar, das verpflichtet!»


MEINE WELT

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MEIN HOBBY «‹Dräckele.› Die dreidimensionalen Objekte aus Lehm sind ein Kontrapunkt zu der Zweidimensionalität meiner Bilder. Dieses ist von den Türmen San Gimignanos inspiriert.»

MEINE LIEBSTEN «Meine Familie. Auf dem Foto sind neben meiner Frau Debora (42) Nina (18) und Miro (21) zu sehen. Sophie, mit sechs Jahren die Jüngste, ist grad im Schwimmunterricht und Yannik (23) bereits ausgezogen. Miro ist Grafiker, Nina will Zeichnungslehrerin werden, und auch Sophie malt sehr gern. Nur Yannik fällt als Automatiker etwas aus dem Rahmen.»

MEIN ATELIER «An der Wand hinter meinem Zeichentisch sind all meine Werke ausgestellt. Zurzeit illustriere ich ein Buch mit Samichlausversli. Die Versli habe ich ebenfalls selber kreiert — ‹das fägt meh!›»

MEINE LIEBLINGSDESTINATIONEN MEIN DING «Mein Malkasten. Er begleitet mich seit über 30 Jahren. Ich zeichne meine Charaktere meist mit Bleistift vor. Ausgemalt werden sie dann mit Wasser- oder Acrylfarben.»

«Brasilien, Peru, Costa Rica: Regenwälder faszinieren mich. Gern würde ich auch mal nach Borneo reisen. Die Fotoalben sind auf einer dreiwöchigen Perureise entstanden, die ich zusammen mit Nina und Miro gemacht habe.»


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Migros Magazin 03 2011 d BL