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Ausgabe Zürich, AZA 8021 Zürich

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„Mal wieder Zeit für eine Revolution.“

www.dacia.ch


Der 23.Januar ist Tag der Revolution. A

m 23. Januar ist Tag der offenen Tür bei allen Dacia Händlern. Und Sie sind herzlich eingeladen, sich von den revolutionären Vorzügen aller Dacia Modelle zu überzeugen. Dacia erfüllt, was andere Hersteller nur versprechen: Spitzenqualität zu Preisen weit unter dem, was Neuwagen normalerweise kosten. Weltweit wurden bereits über eine Million Dacia produziert. Autos werden so günstig wie nie zuvor. Das nennen wir eine kleine Revolution. Warum ist ein Dacia so revolutionär günstig? Dacia verzichtet auf viel, ausser auf Qualität. Keine unnötigen Modellvarianten, keine überflüssigen elektronischen Extras. Das senkt nicht nur die Produktionskosten, sondern macht die Fahrzeuge extrem robust und zuverlässig. Drei Jahre Neuwagengarantie sprechen für sich. Technologie und Vertrieb von Renault. Dacia greift in der Fertigung auf millionenfach bewährte Entwicklungen von Renault zurück. In jedem Dacia läuft ein Motor von Renault. Und schliesslich baut das Dacia Händlernetz auf den Strukturen des Renault Händlernetzes auf, wodurch die Vertriebskosten niedrig gehalten werden. Bares Geld, das die Kunden beim Kauf sparen.

„Die Revolution beginnt beim Dacia Händler.“ Sie sicher ein Modell, das genau zu Ihren Bedürfnissen passt und noch dazu bezahlbar ist. Wir freuen uns auf Sie.

Ein Besuch lohnt sich.

Für alle Kurzentschlossenen halten wir als Geschenk* einen Satz Winterkompletträder für den Dacia Logan MCV, den Logan Van und den Logan Pick-Up für Sie bereit.

Autos für die Bedürfnisse aller Menschen: Ob als grosser Familien-Van, als Limousine, Freizeitauto oder als robuster Lieferwagen – am 23. Januar finden auch

Noch mehr über den revolutionär günstigen Dacia erfahren Sie am Telefon unter 0800 000 220 oder ganz einfach im Internet: www.dacia.ch.

„Ich brauche ein Auto, das mich von A nach B fährt – ohne Luxus“, Fritz Hoffmann, Nussbaumen.

„Ich sehe nicht ein, beim Auto für das Image draufzuzahlen“, Maya Beyeler-Weber, Watt.

„Ich kann meine Golfausrüstung im Kofferraum lassen und hab immer noch genug Platz für alles andere“, Adrian Thomann, Seuzach.

DACIA. Autos, die sich jeder leisten kann. Ab Fr. 9 900.–. Abgebildete Modelle (inkl. zusätzlicher Ausstattungen): a) Cover-Seite: Logan MCV 1.6 16V 104 PS, 1 598 cm 3, 5-türig, Treibstoffverbrauch 7,5 l/100 km, CO2-Emissionen 178 g/km, Energieeffizienz-Kategorie C, Fr. 17 200.–; Logan MCV 1.4 75 PS, 5-türig, Fr. 12 900.–; Sandero Lauréate 1.6 87 PS, 1 598 cm 3, 5-türig, Treibstoffverbrauch 7,2 l/100 km, CO2-Emissionen 170 g/km, Energieeffizienz-Kategorie D, Fr. 14 000.–; Sandero 1.2 75 PS, 5-türig, Fr. 9 900.–. b) Diese Seite: Sandero Lauréate 1.6 Fr. 13 900.–, Sandero Stepway 1.6 Fr. 13 500.–, Logan Lauréate 1.6 Fr. 15 400.–, Logan MCV Lauréate 1.6 Fr. 15 900.–, Logan Pick-Up Ambiance 1.6 Fr. 13 844.–, Logan Van Ambiance 1.6 Fr. 13 844.–. Garantie: 36 Mt./100 000 km (was zuerst eintritt). *Angebot gültig für Privatkunden bei den an der Aktion beteiligten Händlern auf gekennzeichneten Fahrzeugen bis 31.01.2010.

www.dacia.ch


SCHWEIZER WINTERFREUDEN 58

Glocken und Raclette mit den Trychlern aus Torgon. Ausgabe Zürich, AZA 8021 Zürich

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Nr. 3, 18. Januar 2010

WANDERHIRTE 12

«Schafe sind mein Leben»

Gildo Palamini hütet Winter für Winter Schafe in der Schweiz — seit 46 Jahren.

MARATHON 65

Nach New York mit Erdinger alkoholfrei. Bild David Zehnder

GUTES ESSEN ZU TOP-PREISEN 67

In den Migros-Restaurants stimmen Preis und Qualität. Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Kundenforum: Tel. 044 - 278 53 23 / mitgliederdienst@gmz.migros.ch


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6 | Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Wege aus der Gewalt Zwei Dutzend Verletzte, zerstörte Toiletten, ein zertrümmerter

Getränkestand, terrorisierte Unbeteiligte, Hooligans, die sich gewaltsam Eintritt ins Stadion verschafften – was vor dem Fussballcup-Spiel Basel - Zürich letzten November passierte, glich eher einem Aufstand, denn einer Sportveranstaltung. Gewalt in und um Fussballund Eishockeystadien ist seit Jahren ein drängendes Problem. Und die Dringlichkeit hat nicht abgenommen.

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Musikalisches Powerduo 20 Anton und Arlette teilen Tisch und Bett. Auch auf der Bühne sind sie ein Team. Und diese Bühne steht in einer alten Käserei in Gysenstein.

Dem wollen Kantone und Gemeinden nun nicht mehr tatenlos

Bilder Ruben Wyttenbach, Paco Carrascosa, René Ruis, Véronique Hoegger

* Normaltarif

zusehen. Seit Anfang dieses Jahres ist ein kantonales Konkordat in Kraft, das repressive Mittel wie Polizeigewahrsam, Rayonverbot oder Meldeauflagen fortführen soll, die vor der Fussball-Euro 2008 eingeführt wurden. Weitere begleitende Massnahmen, die aber noch nicht abgesegnet sind, sollen die Wirkung verstärken. So schlagen die Polizeidirektoren eine Fancard zur Identifikation bei Auswärtsspielen vor, Kameraüberwachung in den Stadien und Sicherheitsbegleiter.

Ob Repression aber reicht im Kampf gegen Hooliganismus? Im

Ausland hat sich ein Teil der gewaltbereiten Fans aufgrund des Drucks bereits in untere Ligen abgesetzt oder ist auf unbeobachtete Plätze ausgewichen. Und kann man überhaupt alle fanatisierten Anhänger in den gleichen Topf werfen? Haben Hooligans und Ultras wirklich den gleichen soziologischen Hintergrund? Wie viele Gewaltbereite gibt es eigentlich in der Schweiz? Über diese Fragen haben sich Yvette Hettinger und Reto Wild mit dem Luzerner Sicherheitsmanager und Hooligan-Experten Maurice Illi unterhalten (Seite 38). Wenn Sport zu Krieg wird 38 hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Wenn es um Ausschreitungen rund um Sportanlässe geht, spricht man am besten mit dem Luzerner Hooligan-Experten Maurice Illi.

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DIESE WOCHE

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MENSCHEN

Ein Schafhirt auf Wanderung

Seit 46 Jahren zieht Gildo Palamini aus Bergamo mit einer riesigen Schafherde durch die Schweiz — und geniesst das karge Leben.

12

INTERVIEW

Maurice Illi

38

Der 32-jährige Luzerner über gewaltbereite Menschen, Polizeieinsätze und die Sicherheit in Schweizer Stadien.

NEUES AUS DER MIGROS

TerraSuisse — für die Natur

45

Vier Neue im Regal

48

Auch dank des Engagements der Migros blüht die biologische Vielfalt in der Schweiz. Neu bietet die Migros Coca-Cola, Pampers, Nescafé und Thomy an.

DAS BESTE

Glockenklang und Raclettespass 58

Vor dem Käseschmaus treiben die Trychler böse Geister aus.

Eine Fülle an Pasta Alkoholfreies Bier für Sportler Günstig auswärts essen Daheim riechts immer rein

63 65 67 69

SAISONKÜCHE

Fischomenales Breakfast Kinder fördern, ohne sie zu überfordern 86

Teure Kinderkurse bringen nicht viel. Der Nachwuchs braucht andere Unterstützung.

72

Richard Wherlock ist Basler Ballettdirektor, Brite und isst zum Frühstück gerne einen Fisch. Und zwar warm.

Der Reis ist heiss

76

Das Getreide ernährt Millionen und ist kulinarisch vielseitig anwendbar.

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 79

BESSER LEBEN

Kleine, ruhige Mozartfans

85

Babys beruhigen sich sichtlich, wenn sie Sonaten von Mozart hören.

Tod auf Raten 28 Martin Zutter leidet seit drei Jahren an einer unheilbaren Muskelkrankheit. Kater Woody spendet ihm Trost.

Familie: Kinderförderung

86

In Form: Hautverfärbungen

91

Tiere: Stilles Katzen-Örtchen

92

Auto: Citroën zeigt Landschaft

95

Frühförderung ist in aller Munde, jedoch höchst umstritten. Dunkle Flecken im Gesicht können leicht behandelt werden.

Katzen, die in die gute Stube machen, sind ärgerlich und vermeidbar. Der C3 ist nicht nur sparsam, er eröffnet auch neue Ausblicke.

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Kolumne: Der Hausmann Bild der Woche Bitte melde dich Rätsel/Impressum

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102


8 | Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

FRISCH IN DER MIGROS

NEWS

Sexy Sellerie

Der führende Schweizer Online-Supermarkt steht seinen Kunden neu jederzeit und überall offen. Mit der LeShop.ch-iPhone-App kann das gesamte Supermarktsortiment nach Hause bestellt werden. Das Angebot inklusive Aktionen wird lokal auf dem iPhone gespeichert und per Tastendruck synchronisiert. Auf diese Weise können Bestellungen offline blitzschnell zusammengestellt werden.

Neues vom Klub Ob Asiatischkochkurs, Russisch für Anfänger oder Training für Bauch, Beine und Po: Die aktuellsten Infos über die Klubschule Migros gibts auch dieses Jahr wieder per Newsletter. Unter www.klubschule.ch kann man sich bequem registrieren und erhält fortan Neuigkeiten zu diversen Kursangeboten per E-Mail. Bereits registriert sind 200 000 potenzielle Klubschüler, die sich für eines oder mehrere der diesjährigen Programme interessieren.

ZAHL DER WOCHE

26 557

Der M-Budget Energy Drink der Migros boomt auf Facebook! Das Getränk schart auf dem populären Internetportal sage und schreibe 26 557 begeisterte Fans um sich. Inzwischen gibt es auch eine offizielle M-Budget-Seite auf Facebook: www.facebook.com/m-budget

Bilder Salvatore Di Nolfi/Keystone, Robert Bösch/swiss-image.ch, Baumann/Mauritius, Urs Flüeler/Keystone

LeShop.ch lanciert iPhone-App

Ja, ja die alten Griechen: Homer hat den Sellerie als Lieblingsgemüse der Zauberin Kalypso beschrieben. Seitdem gilt die Knolle als Aphrodisiakum. Obwohl die erotisierende Wirkung niemals nachgewiesen wurde … Tatsächlich enthält Sellerie eine Reihe hochwertiger Mineralstoffe sowie ätherische Öle, die Herz und Kreislauf stärken sollen. Ein echtes Winterwundergemüse.

Virtuelles Fondue

Dass man mit Käsefondue auch spielen kann, das ist neu. Und eigentlich ein Frevel — denn mit Essen spielt man nicht. Oder? In unserem Fall ist es ein virtueller Spass. Man muss online versuchen, in einer Minute so viele Brotstücke wie möglich ins Fondue zu tauchen wi tauchen. Als Belohnung winkt dem flinksten Taucher ein Aufenthalt in Zermatt. 1. Preis: 2 Übernachtungen für 2 Personen im 4-Sterne-Hotel Eden in Zermatt, 2.—20. Preis: Migros-Geschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—, 21.—50. Preis: Migros-Geschenkkarten im Wert von je Fr. 50.— Mehr dazu: www.migros.ch/winterfreuden

Der Kluge reist im Zuge Es ist wieder so weit: Vom 19. Januar bis zum 8. Februar gibt es in allen Migros-Filialen die Duo-Tageskarte für bloss 54 Franken. Nur dort und nur solange der Vorrat reicht. Mit der Duo-Tageskarte für die 2. Klasse reist eine Person gratis mit. Die einzige Bedingung: Einer der beiden Ausflügler muss ein gültiges Halbtax-Abo haben. Vom ersten Tag, an dem die Tickets zu

erwerben sind, bis zum 28. Februar können Sie damit alle GA-Bereichsstrecken benützen. Auch auf Schiffen, Bussen und Postautos im Streckennetz der SBB werden sie akzeptiert. Die Duo-Tageskarten sind unter der Woche ab 9 Uhr morgens gültig, samstags und sonntags gibt es keine zeitliche Begrenzung. Gute Fahrt!


MIGROS WOCHE Soll im Juni 2010 als Comic erscheinen: Die vom Schweizer Star-Comiczeichner David Boller geschaffene Tell-Figur.

Kunst in Sprechblasen Der Schweizer Comic wird neu als eigenständige Kunstsparte vom Migros-Kulturprozent unterstützt.

S

chmacht! Zitter! Grummel! Comics vermitteln Emotionen kurz und bündig. Mit knappen Texten und ausdrucksstarken Bildern eine Geschichte zu erzählen erfordert Talent. Die Schweiz verfügt über eine der interessantesten Comicszenen. Überdurchschnittlich viele Zeichnerinnen und Zeichner sind auf dem internationalen Markt erfolgreich. So zum Beispiel Thomas Ott, dessen Werke bereits in den USA und diversen europäischen Staaten veröffentlicht und vom Migros-Kulturprozent unterstützt wurden. Trotzdem werden Comics in der Schweiz nur von wenigen Kulturinstitutionen gefördert. Hier gibt die Migros Gegensteuer: Seit dem 1. Januar 2010 setzt sie sich mit dem Kulturprozent für den Schweizer Comic als eigenständige Kunstsparte ein. Unterstützt werden Festivals wie das Fumetto in Luzern oder das BD-Fil in Lausanne sowie Publikationen und Projekte, die dazu beitragen, der Schweizer Comic-Kultur Geltung zu verschaffen.

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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

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MM 1 und 2: Porträt der Grossfamilie Schlattinger, die im Thurgau in einer Vierzimmerwohnung lebt, und die Leserbriefe darauf.

«Sind Kleinfamilien ökologischer?» Grossfamilien leben meistens bescheiden und halten es nicht für nötig, anderen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben. Genau diese anderen dürfen das aber? Marlies Remy, 1656 Im Fang

Wegwerfgesellschaft gehört. Kleider werden ausgetragen. Ist eine Kleinfamilie wirklich ökologischer? Wie viele aus der Oberschicht nutzen ihre Freizeit umweltfreundlich?

Unser Wunsch an Grossfamilien: Lasst euch die Freude an euren Kindern nicht nehmen! Wir waren sechs Geschwister, und ich möchte keines missen. Selber haben wir vier Kinder und sind dankbar für jedes. Wenn wir im Westen weniger egoistisch wären, würde die ganze Welt genug zu essen haben. Marianne Flütsch,

Es freut uns, dass es Familien mit positiver Einstellung zu Kindern gibt. Der ökologische Fussabdruck der Familie Schlattinger ist sicher bedeutend kleiner als der von manchem Einpersonenhaushalt und ohne Kinder unsere Sozialwerke nicht finanzierbar sind.

Eins ist klar: Kinder von Grossfamilien werden sicher niemals zu absurden Randalierern, sinnlosen Wegwerfern, einkaufssüchtigen Teenies, arbeitslosen Junkies, egoistischen Snobs und unansprechbaren Managern! Denn in einer Grossfamilie erlernen sie die wichtigste Regel des Lebens: Respekt!

Auch ich möchte keine achtköpfige Kinderschar. Aber ich finde, diesen Entscheid soll jedes Paar für sich allein fällen dürfen. Wenn ich die Bilder im MigrosMagazin sehe, dann sehe ich eine zufriedene Familie. Und das ist doch die Hauptsache. Ganz egal, ob mit zwei oder acht Kindern. Ich wünsche mir mehr Toleranz.

Andrea Müller, 4436 Oberdorf

7232 Furna

Anne-Marthe Furger, 1981 Vex

Jan Mazacek, 4458 Eptingen

Bei Familie Schlattinger wirds manchmal ziemlich eng. Trotzdem geniessen sie ihr Familienleben.

Was soll das, eine Grossfamilie so zu kritisieren? Eine Frechheit, die etwas beengten Platzverhältnisse mit Tierschutzvorschriften zu vergleichen. Ein Mensch muss

Berichtigung

Bilder René Ruis, SF

Nur 9 statt 22 Kühe

nicht an Ort und Stelle verharren wie Tiere in Mastbetrieben. Ich bin überzeugt, dass Familie Schlattinger punkto Umweltschutz nicht zu der modernen

Susanna Ott 4552 Derendingen

Die Bergbauerfamilie Gisler aus «SF bi de Lüt».

Dem Migros-Magazin und dem Schweizer Fernsehen ist ein bedauerlicher Fehler unterlaufen. Im MM 1 vom 4. Januar schrieben wir aufgrund einer Fehlinformation von SF, Familie Gisler aus dem Urner Schächental besitze 22 Kühe. Die Bergbauernfamilie, die im Januar 2010 in der ersten Folge der TV-Sendung «SF bi de Lüt» porträtiert wurde, besitzt aber nur 20 Stück Vieh, nämlich 9 Kühe und 11 Rinder. Nach dieser Meldung sei das Telefon heiss gelaufen, erzählt Bauersfrau Gisler. Denn eine Bergbauernfamilie mit 22 Milchkühen wäre «abnormal reich», erklärt sie uns. Ausserdem wurde gemunkelt, dass die Familie finanzielle Unterstützung von der Migros erhalte. Dem ist nicht so: Die Gislers werden ausschliesslich von der Schweizer Berghilfe unterstützt. Wir hoffen, dass die Kirche damit im Schächental bleibt. Die Redaktion Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


12 | Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

Schafe so weit das Auge reicht: 500 Tiere f端hrt Gildo Palamini diesen Winter 端ber die kargen Felder.


MENSCHEN WANDERHIRTE

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Gildo zählt Schäfchen

Gildo Palaminis Leben ist einsam und kalt. Winter für Winter zieht der 62-Jährige mit seinen Schafen durch die Schweiz. Daheim in Bergamo wartet seine Laura.

D

er Himmel über Gansingen AG ist grau verhangen. Das Thermometer zeigt knapp über null Grad an. Der feuchtnasse Nieselregen verwandelt

sich immer wieder in leichte Schneeflöckchen. Rund 500 Schafe versuchen, auf dem harten Terrain zu weiden. An der Spitze der Herde thront Schäfer

Gildo Palamini auf seinem Esel. Nässe und Kälte können der Laune des 62-jährigen Hirten nichts anhaben. Das wettergegerbte, bärtige Gesicht, das unter dem

grauen Umhang hervorlugt, strahlt vor Fröhlichkeit, die quirligen blauen Augen sprühen vor Tatendrang. Seit 46 Jahren verbringt der Nordita-


In kleinen Reisegruppen mehr erleben!

KÖNIGSKLASSE REISEN 2010

Frankreich und Andorra

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Reisegruppen mit max. 30 Personen Bequeme Fauteuils in 3er-Bestuhlung mit grossem Sitzabstand (90,5 cm)

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11 Tage ab Fr. gemäss Programm Preise pro Person

hung s Frühbucatt Rab 31

Schloss Chenonceau, eines der berühmtesten Loireschlösser ■ ■

Das Für Geniesser: Cognac und Bordeaux D LLoiretal i t l undd seine i SSchlösser hlö Die französische Atlantikküste ■ Andorra und die Pyrenäen ■

Mittelalterliche Städte, märchenhafte Schlösser, lange Sandstrände und raue Felsenküsten, mondäne Badeorte, Weinberge, karge Berglandschaften: Frankreich ist voller Gegensätze. Ganz nach dem französischen Motto «savoir vivre» geniessen wir auf dieser Reise Frankreichs Vielfalt. Ein weiterer Höhepunkt ist unser Abstecher nach Andorra, dem malerischen Fürstentum im Herzen der Pyrenäen. Zerklüftete Täler, robuste Bauernhäuser, romanische Kapellen und mittelalterliche Brücken bestimmen hier das Landschaftsbild. Auf dieser abwechslungsreichen Reise ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei!

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Chartres. Fahrt via Besançon, Auxerre nach Chartres. 2. Tag: Chartres–Blois–Amboise. Individuelle Besichtigung der Kathedrale von Chartres mit ihren weltberühmten Glasfenstern und Weiterfahrt ins Städtchen Blois, das einst sogar Hauptstadt von Frankreich war. Zeit zur freien Verfügung. Am Nachmittag Führung durch das beeindruckende Renaissanceschloss. Gegen Abend Weiterfahrt nach Amboise. 3. Tag: Amboise, Ausflug Tours–Loiretal. Auf einer Stadtführung in Tours entdecken wir die mittelalterlichen Gassen. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Chenonceaux. Besichtigung Seine

Chartres

Paris

Blois

Amboise

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Bayonne P y r e

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Tours

Orange Carcassonne

Andorra M I T T E L M E E R Soldeu

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11 Tage gemäss Programm Spardatum in Komfortklasse Reise 1

I

des Schlosses, das als «Schloss der Frauen» von sich reden machte und Spaziergang durch die wunderschönen Gärten. Anschliessend Rückfahrt nach Amboise. Hoch über der Loire thront das geschichtsträchtige Schloss Amboise. Von hier geniessen wir einen der schönsten Ausblicke über das ganze Loiretal. Abendessen in einem typischen Gewölberestaurant am Ufer der Loire. 4. Tag: Amboise–Cognac–Bordeaux. Am Vormittag Weiterfahrt in Richtung Cognac. Individueller Aufenthalt im Städtchen. Führung in einer der bekanntesten Weinbrennereien der Stadt und Cognac-Degustation. Weiterfahrt nach Bordeaux. 5. Tag: Bordeaux, fak. Ausflug Médoc. Stadtführung in Bordeaux, Hauptstadt des Weines. Prachtvolle Bürgerhäuser mit eleganten Fassaden dominieren die Altstadt. Am Nachmittag Fahrt in das berühmte Weingebiet «Médoc» (fakultativ). Rundfahrt durch die Weinberge, Führung und Degustation der edlen Tropfen in einem der ansässigen Châteaux. 6. Tag: Bordeaux–Dune du Pilat– Arcachon–Bayonne. Heute bestaunen wir die höchste Wanderdüne Europas mit über 100 m Höhe, die «Dune du Pilat». Anschliessend Weiterfahrt zum Seebad Arcachon. Individueller Aufenthalt. Bekannt ist Arcachon vor allem als Zuchtort von Austern. Weiterfahrt nach Bayonne im französischen Teil des Baskenlandes. 7. Tag: Bayonne, Ausflug Biarritz– Saint-Jean-de-Luz. Am Vormittag Besichtigung von Biarritz. Von hier bieten sich herrliche Ausblicke auf die Silberküste, bekannt für ihre tosende Brandung und ihre einzigartigen Wellen. Anschliessend Weiterfahrt nach Saint-Jean-de-Luz, einem beschaulichen Fischerhafen. Zeit zur freien Verfügung und Gelegenheit, nochmals etwas Seeluft zu schnuppern, bevor wir die Küste wieder verlassen. 8. Tag: Bayonne–Lourdes–Andorra. Geführte Stadtbesichtiung in Lourdes, dem berühmten Wallfahrtsort am Fuss der Pyrenäen. Weiterfahrt durch die imposante Bergwelt

Donnerstag–Sonntag Frühling 1: 29.04.–09.05. 2: 06.05.–16.05. 3: 13.05.–23.05. 4: 20.05.–30.05. 5: 27.05.–06.06. 6: 03.06.–13.06. 7: 10.06.–20.06. Unsere Leistungen

der Pyrenäen in den Zwergstaat Andorra. Unser Hotel befindet sich umgeben von der einmaligen Natur Andorras auf 1800 m Höhe. 9. Tag: Andorra. Auf einem Ganztagesausflug lernen wir die Höhepunkte Andorras kennen. Wir fahren durch Andorras Täler, entdecken ursprüngliche Bergdörfer und Kirchen und atemberaubende Aussichten. Typisch andorranisches Mittagessen. Am Nachmittag Besuch der Hauptstadt Andorra La Vella mit Gelegenheit zum Einkaufen. 10. Tag: Andorra–Carcassonne–Orange. Nach dem Frühstück verlassen wir Andorra und erreichen gegen Mittag Carcassonne, ein städtisches Juwel mit vollständig erhaltener mittelalterlicher Festungsstadt, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Individueller Aufenthalt. Fahrt zum letzten Etappenort Orange, das durch sein guterhaltenes römisches Theater bekannt wurde. 11. Tag: Orange–Schweiz. Rückfahrt in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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Nicht inbegriffen ■

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Herbst 8: 19.08.–29.08. 9: 02.09.–12.09. 10: 16.09.–26.09. 11: 30.09.–10.10.

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MENSCHEN WANDERHIRTE

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

Von Mitte November bis Mitte März dürfen die Schafe im Mittelland weiden.

liener sein Leben an der Seite von Schweizer Schafen – neun Monate pro Jahr und 24 Stunden pro Tag. Dabei hatte sich der Bauernsohn als Kind gar nicht vorstellen können, dass er ein solches Leben einst lieben würde. Von der Viehherde seines Vaters hatte es ihn weggetrieben. Seit er zwölf war, half er auf dem Bau aus. Mit der Absicht, «Muratore» zu werden, war er als 16-Jähriger gemeinsam mit anderen Schäfern in die Schweiz gereist. Der Maurertraum verlief schnell im Sand. Der da oben habe offenbar andere Pläne mit ihm gehabt, sagt Gildo und lacht. Bald fing er bei einem Schäferkollegen als Gehilfe an. Später übernahm der Norditaliener dann selbst die Führung einer Herde. Es ist offensichtlich, dass der 62-Jährige dem da oben in keinster Weise böse ist, dass es mit der Karriere auf dem Bau nicht geklappt hat.

«Schäfer zu werden ist vergleichbar mit dem Entschluss, sich zu verheiraten.» Palcón haben sich ein trockenes Plätzchen im Schutz des angrenzenden Walds gesucht. Während der Pole sich daran macht, ein Feuer zu entfachen und den Wasserkessel für die obligaten Spaghetti zu installieren, bereitet Gildo Palamini das Nachtlager vor. Jeder Handgriff ist tausendfach erprobt: Zwischen zwei Bäumen spannt der Schäfer ein Seil und schwingt dann eine grüne Plastikplache darüber. Diese verankert der 62-Jährige mit Heringen beidseitig im Boden. Und schon ist das Zelt fertig. Am Anfang sei es hart gewesen, sinniert Palamini, während er nun einen ganzen Sack voll Stroh im Innern des Zelts verteilt und

Ein Seil, eine Plache, einige Heringe, fertig ist das Zelt

Mittlerweile hat der Schneeregen aufgehört, und der Himmel öffnet sich. Zwischen den Wolken blinzeln da und dort die ersten Sonnenstrahlen hindurch. Auf einem Stück Weideland hoch über Gansingen kauen die Schafe genüsslich auf den Grashalmen herum, die sie dem halb gefrorenen Boden entreissen konnten. Palamini und sein polnischer Gehilfe Marius

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Der Pole Marius Palcón bildet mit Palamini ein starkes Team.

darüber ein isolierendes Schaffell sowie drei dicke Wolldecken legt. Wie oft habe er als junger Mann Tränen in den Augen gehabt, wenn er auf einer Alp war und unten im Dorf Tanzmusik hörte. «Wo ich den Tanz doch so sehr liebe!», seufzt der Italiener und lacht sein tiefes Lachen. Bis er irgendwann zu sich selber gesagt habe: «Zeit zum Tanzen hast du, wenn du tot bist. Jedes einzelne Tanzstück wirst du im Paradies nachholen, jetzt aber ist es deine Aufgabe, bei den Schafen zu sein!»

Manchmal gehen den Hirten die Nahrungsvorräte aus

Gildo erzählt es mit Schalk in den Augen. Und doch meint er es ernst. «Ich habe die erstaunliche Erfahrung gemacht», fährt er nun fort, «dass das, was mir am Anfang wie ein Opfer erschien, irgendwann zur Gewohnheit wurde, und aus dieser Gewohnheit entstand irgendwann tiefes Glück.» Immer noch mehr würden die Menschen heutzutage besitzen wollen, sinniert Palamini. Als Schäfer aber lerne man, dass wahres Glück nicht materiell sei: «Wenn ich am Abend mit vollem Bauch im Zelt liege, direkt unter dem Sternenhimmel und mitten in der Natur, dann fühle ich mich rundum glücklich.» Satt einzuschlafen ist für einen Schafhirten nicht selbstverständlich. Palamini nimmt die Schafe

jeweils Anfang Sommer von mehreren Bündner Bauern als Lämmchen entgegen und wandert dann quer durch die Schweiz. Neun Monate später gibt er die Tiere wieder im Bündnerland ab. Dabei ist der Italiener oft in abgelegenen Weidegebieten unterwegs. Da kann es schon mal vorkommen, dass die Vorräte knapp werden und er ein paar Tage hungert, bevor er im nächsten Dorf wieder einkaufen kann. «Der Entschluss, Schäfer zu werden, ist vergleichbar mit dem Entschluss, sich zu verheiraten. Weil es die gleiche Ausschliesslichkeit besitzt, die manch anderes ausschliesst», philosophiert Gildo Palamini, ohne dabei auch nur einen Moment lang sein Handwerk ruhen zu lassen. Auf dem Programm steht nun das Errichten des zweiten Zelts, das dem Hirtenhund Trento als Nachtlager dient. «Schäfer zu werden, bedeutet in aller Regel, auf Ehefrau und Familie zu verzichten, weil es sich fast nicht vereinbaren lässt.»

«Die Schafe sind mein Beruf, sie sind mein Leben»

Er habe als junger Mann während der dreimonatigen Frühlingspause zwar schon immer wieder Mädchen kennengelernt, die sich in ihn verguckten. Nur dass sie ihm dann allesamt schon sehr bald klarmachten, dass er


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MENSCHEN WANDERHIRTE 17 |

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

Seit 36 Jahren verheiratet - und trotzdem jedes Jahr auf Achse.

Die Wanderschäferei Die Schafhirten, die durch die Schweiz wandern, kommen meist aus Bergamo (I). Dort hat dieses Métier eine lange Tradition. Die Hirten verbringen rund neun Monate mit den Tieren. Sommer und Herbst weilen sie meist auf einer Alp. Danach ziehen sie los. Vom 15. November bis 15. März haben Wanderhirten nach alter Regelung das Recht, mit ihren Herden im Mittelland zu weiden. Ziel der Wanderung ist die Gewichtszunahme. Die Hirten übernehmen die Tiere als Lämmchen und sorgen dafür, dass die Schafe bei Abgabe zwischen 40 und 44 Kilogramm wiegen. Danach werden die Tiere geschlachtet. Auf der Wanderung müssen die Hirten ihr Vieh weder melken noch scheren: Die jungen Schafe geben noch keine Milch, und die Wolle bleibt dran, damit die Tiere nicht frieren. Es kommt vor, dass sich ein Tier auf der Alp verirrt oder dass Wölfe gleich mehrere Schafe reissen. Der Verlust eines Tiers gehört zum Hirtenalltag. Heute gibt es in der Schweiz noch rund 20 Herden. Ein Schafhirt verdient pro Monat zwischen 3000 und 6000 Franken. Fehlende Tiere werden vom Lohn abgezogen.

«Was mir am Anfang als Opfer erschien, wurde irgendwann tiefes Glück.» bei einer Heirat seinen Job an den Nagel hängen müsse. Gildo Palamini schüttelt den Kopf vor Entrüstung. «Es kann doch nicht sein, dass eine Frau das von mir verlangt! Die Schafe sind mein Beruf, sie sind mein Leben!»

Gildos Augen leuchten, wenn er von Laura erzählt

Er hatte sich deshalb bereits damit abgefunden, dass er ledig bleiben würde, bekennt Palamini und kratzt sich nachdenklich im Bart. Bis zu jenem Tag, an dem er Laura, eine junge Lehrerin und Studentin, in seiner Heimatstadt Bergamo kennenlernte. Laura sei wie er sehr naturverbunden. Das habe ihm von Anfang an an ihr gefallen. Und sie habe nie auch nur einen Moment lang versucht, ihn von seiner Herde zu trennen. Im Gegenteil. Während ihrer Semesterferien sei sie mit ihm an der Seite der Schafe gewandert: drei ganze Monate lang. Gildos Augen leuchten, wenn er von Laura erzählt. Drei Jahre lang habe er ihr jeweils im Herbst gesagt, dann, als sie zurück nach Italien an die Uni gehen musste und er bei den Schafen in der Schweiz blieb, dass sie sich doch besser einen anderen suchen solle. Er würde es verstehen. Den ganzen Winter über sahen und hörten die beiden nichts voneinander. Doch wenn Gildo im

Frühling zurück nach Italien reiste, war da jedes Mal Laura, die treu auf ihn gewartet hatte und sich auf ihre gemeinsamen Sommermonate mit den Schafen freute. Sodass Gildo ihr im vierten Herbst einen Antrag machte: «Wenn du im nächsten Frühling immer noch alleine bist und mich noch möchtest, dann heiraten wir!» 36 Jahre sind Gildo und Laura mittlerweile verheiratet und haben zusammen drei Söhne und eine Tochter, alle vier bereits erwachsen. In die Fussstapfen des Vaters ist niemand getreten. Im Gegenteil: Zwei Kinder sind wie die Mutter in Lehrberufen tätig, die anderen beiden widmen sich als Innenarchitekt und Dekorateurin der Verschönerung des Wohnens. Gildo bricht in schallendes Gelächter aus, als er es erzählt. «Für mich sind das ja keine Berufe, was die beiden machen», bekennt er offenherzig. «Aber Hauptsache, sie sind glücklich dabei!»

Nach einer gewissen Zeit fehlt Gildo das karge Leben

Dass die Tochter sehr grossen Wert aufs Wohnen lege, hat Palamini schon feststellen können, als sie noch klein war. Während der dreimonatigen Schulferien wanderte früher stets die ganze Familie zusammen mit den Schafen durch die Schweiz.

«Und meine Tochter hat schon damals mit Holz und Blumen oder sonstigen Materialien versucht, unser Zelt zu verschönern!» Gildo muss lachen beim Gedanken an dieses Bild. Nicht, dass er es nicht auch schätzen würde, ein weiches und warmes Bett zu haben, betont er. Er freue sich im Frühling jedes Mal riesig auf sein Haus in Italien. «Und vor allem darauf, nachts im Bett meine Frau neben mir zu haben.» Aber dann, nach einer gewissen Zeit verspüre er wieder das unbändige Bedürfnis nach dem ruhigen und kargen Leben draussen in der Natur. In diesem Augenblick ist es vorbei mit der Ruhe. Aufgescheucht durch den Lärm eines Motors nimmt der grün gekennzeichnete Leithammel reissaus, und die ganze Schafherde folgt ihm mit erstaunlicher Geschwindigkeit talwärts. Geistesgegenwärtig springen Gildo Palamini und Marius Palcón aus dem Wald. Während der junge Pole wie ein Wiesel den Hang hinunterrennt und der Herde den Weg abzuschneiden versucht, schickt Gildo seinen Hund hinterher. Sekunden später ist die Gefahr abgewendet: Laut bellend zwingt Trento den Leithammel wieder hangaufwärts, und die ganze Herde tut es ihm nach. Text Silvana Ceschi Bilder David Zehnder


AUF EIN WORT

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

FRAU DER WOCHE

Kompetente Dame Die Aargauerin Isabelle Welton (46) steht neu an der Spitze von IBM Schweiz. Die langjährige Kommunikationschefin von IBM ist bereits die dritte Frau, die innerhalb von wenigen Monaten Chefin eines internationalen IT-Anbieters in der Schweiz wurde. Erst vor Kurzem nahmen Susanne Ruoff (51) bei British Telecom und Claudia Schwers (47) bei Alcatel-Lucent im Chefsessel Platz.

Bilder Arno Balzarini/Keystone, Bebeto Matthews/AP/Keystone

MANN DER WOCHE

Solider Charakter Mohammad Asadujjaman (28) aus Bangladesh finanziert sein Studium mit Taxifahren in Manhattan — und findet auf dem Rücksitz 21 000 Schweizer Franken in bar, Schmuck und Reisepässe. Zweimal fuhr Asadujjaman 80 Kilometer nach Long Island und fand die Besitzerin, Felicia Lettieri (74), Touristin aus Italien. Warum er das Geld nicht einfach behielt? «I’m needy, but not greedy — Ich bin arm, aber nicht habgierig.»

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WELTWIRTSCHAFTSFORUM DAVOS

«Dieses Jahr wird es merklich knistern» Nicolas Sarkozy, Angelina Angelin Jolie, Bill Clinton – ab dem 27. Januar trifft sich die Weltelite am WEF in Davos. Die Prominenz nächtigt im «Steigenberger Belvédère». Geschlafen wird aber wenig, geredet umso mehr. Besonders Hoteldirektor Ernst Wyrsch (48) bekommt fünf Tage kaum ein Auge zu. Ernst Wyrsch, freuen Sie sich nach 14 Jahren noch aufs WEF?

Und wie. Es ist die Krönung für jeden Hotelier und weltweit einmalig. Dutzende Staatspräsidenten, Nobelpreisträger, Stars aus Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur treffen sich auf engstem Raum. In den fünf Tagen organisieren wir zudem 220 Veranstaltungen wie die Google-Party oder die öffentlichen Gespräche mit Bill Gates oder Bill Clinton. Das ist spektakulär. Wir sind weltweit wohl das einzige Hotel, das Staatspräsidenten aus ihren Zimmern komplimentiert, weil draussen die nächsten warten. Was tun die Gäste den ganzen Tag?

Business-Breakfasts am Morgen, dann offizielle Veranstaltungen, und spätnachts halten sie bei uns noch Kamingespräche. Wie stehen Sie das durch?

Ich brauche normalerweise viel Schlaf. Während des WEF reichen mir aber zwei, drei Stunden. Die Freude ist so gross, die Ehre, der Stolz. Das Adrenalin hält mich wach. Und nach fünf Tagen haben Sie dunkle Augenringe?

Das sind Momente, in denen auch Männer anfangen, sich zu schminken … Wird der Anlass dieses Jahr speziell oder durchschnittlich?

Wegen der Weltwirtschaftskrise erwarten wir ein spannungsgeladenes WEF. Es wird noch ernsthafter diskutiert werden und merklich knistern. Die aktuellen weltweiten Probleme sind natürlich wie geschaffen für ein solches Forum. Auf wen oder was freuen Sie sich besonders?

lich und stolz wir sind, dass diese Leute kommen, so glücklich sind wir, wenn sie wieder gehen und wir uns erden können. Lohnt es sich finanziell?

Ich bin unschweizerisch unbescheiden, wenn ich sage: Es ist hoch lukrativ und durch nichts zu ersetzen. Wir machen wäh-

«Das WEF ist für uns hoch lukrativ und nicht zu ersetzen.»

Aus Sicherheitsgründen darf ich nicht über die erwarteten Teilnehmer sprechen. Nur so viel: Über die Jahre haben sich Freundschaften entwickelt. Etwa mit dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton, der schon neunmal hier war, oder mit Präsident Sarkozy, der uns auch unter dem Jahr besucht. Und es gibt immer wieder Überraschungen. Vor Jahren veranstalteten Quincy Jones, Gilberto Gil und Lionel Richie morgens um drei spontan eine Jam Session für 15 Leute. Das ist der wahre Spirit of Davos. Erkennen Sie die Berühmtheiten auf Anhieb?

Die wirklich wichtigen Menschen sind gar nicht so öffentlich, wie man immer glaubt, und diskret. Darum haben wir ein Booklet mit Namen, Fotos und Biografie zum Spicken. Welchen Bezug zu Macht und Geld haben Sie persönlich?

Wir spielen als Gastgeber mit, nicht als Teilnehmer. So glück-

rend des WEF einen bedeutenden Teil des Jahresumsatzes. Benimmt sich der eine oder die andere auch mal daneben?

Ein Wirtschaftsführer sagte mir einmal, vier Tage Davos ersparten ihm, vier Monate lang herumzureisen. Hier sind nicht die Stunden verplant, sondern die Minuten. Es vergeudet keiner kostbare Zeit mit Trinkgelagen. Trotzdem gab es Skurrilitäten?

Wenn vier Staatspräsidenten mit fünf Nobelpreisträgern und zehn CEOs der wichtigsten Firmen der Welt an der Bar stehen, hat das etwas Skurriles. In der realen Welt sind alle Könige, hier oben neutralisieren sie sich und müssen teilen. Bill Clinton reiste mit 1500 Leuten an – aber auch er bekam nur fünf Zimmer. Das war er sich nicht gewohnt. Was machen Sie im Sommer?

Dann organisiere ich Schlagerund Jazz-Wanderwochen.

Interview Ruth Brüderlin


20 | Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

Laute Gitarrenklänge statt schwerer Emmentalerlaibe Das Musikerehepaar Anton und Arlette wohnt in der Käserei Gysenstein. Sie haben dort ein Tonstudio eingerichtet und veranstalten auch Konzerte, laute Konzerte.

D

ie alte Käserei steht am Rande des 450-Seelen-Dörfchens Gysenstein BE. Kuhgebimmel ist zu hören und das Geratter von Landmaschinen. Zu sehen aber ist an diesem Freitagnachmittag weit und breit keine Menschenseele. Die Eingangstür zum ehemaligen Ladengeschäft ist verriegelt. Nach einer Klingel sucht man vergebens, aber zum Glück ist die Tür nur angelehnt. Und in diesem Moment nähert sich aus einem hinteren Zimmer knarrenden Schrittes ein Mann in leuchtend gelben Malerhosen. Leicht verloren steht er da, kratzt sich am Hinterkopf und erzählt, dass sie schon den ganzen Morgen über keinen Strom hätten und er doch so dringend «äs Gafee» brauchen würde: der Berner Musiker Anton Brüschweiler (46), bekannt aus verschiedenen Bandformationen, vor allem aber durch die legendären Auftritte mit «Pünktchen und Anton».

Von der chaotischen WG in der Stadt aufs ruhige Land

Seit zehn Jahren lebt er hier auf dem Land. Weil er die Nase gestrichen voll hatte von der Stadt-WG, in der er und seine Frau Arlette Liechti (39) vorher wohnten: «Wenn wir spät nachts von einem Konzert nach Hause kamen, mussten wir stets damit rechnen, viel-

leicht schon jemand in unserem Bett vorzufinden», erzählt Anton in der ihm eigenen lakonischen Art. «Ein Fremder im eigenen Bett, der einen dann allenfalls noch mit einem ‹Its-tue-doch-nidso-stier!› begrüsste.» Anton schätzt die Abgeschiedenheit Gysensteins. Zum Einsiedler ist er deswegen natürlich nicht geworden. Zum einen, weil es allem «Bschütti»-Duft zum Trotz doch nur 20 Autobahn-Minuten sind bis ins Stadtzentrum von Bern, zum anderen, weil er als Musiker sowieso sehr viele Wochenenden des Jahres zusammen mit seinen Kumpanen irgendwo in einem Jazzkeller in einer fremden Stadt verbringt. Ausserdem kommen die Stadtmenschen aber auch sehr gerne nach Gysenstein ins Emmental, seit Anton und Arlette hier wohnen. Einmal pro Monat tuckern Musikergrössen aus allen Landesteilen mit ihren Vehikeln an, um das einzigartige Ambiente dieser ländlichen Jazzbar, genannt Chäsbar, live zu erleben. Heute Abend ist es wieder so weit. Im Wohnzimmer von Arlette und Anton steht deshalb schon am frühen Nachmittag die riesige ovale Holztafel festlich gedeckt mit 15 weissen Tellern und schwerem silbernem Besteck, denn zu einem Auftritt in der «Chäsi Gysenstein» gehört traditionsgemäss auch das

Zukunftsaussichten

Anton Brüschweiler hat soeben das Kunststipendium «Artist in Residence — Nairs» gewonnen. Im Künstlerhaus und Kulturzentrum für zeitgenössische Kunst Nairs GR leben und arbeiten gleichzeitig zehn Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten und internationaler Herkunft. Der 46-Jährige wird dort im Sommer neue Instrumentalwerke für seine Band Anton and the Headcleaners komponieren. Die Resultate sollen im Frühling 2011 als CD erscheinen. Eine neue Liedermacher-CD von Anton Brüschweiler erscheint bereits im Herbst 2010 unter dem Titel «Ansichten eines afghanischen Hirtenhundes».

gemeinsame Dinner am antiken Tisch. Man ist ja schliesslich mit den meisten der auftretenden Musikerinnen und Musiker seit Jahren befreundet, feiert also fast so etwas wie eine kleine Familienzusammenkunft. Auf der Holztreppe sind Schritte zu hören, und im Türrahmen erscheint nun auch Arlette. Und

mit ihr kehrt der Strom wie durch Zauberhand zurück: Im ganzen Haus gehen die Lichter an, das Faxgerät beginnt zu rattern, diverse Telefonstationen melden sich piepsend und nach einem raschen und sicheren Griff Antons dröhnt und zischt endlich auch die Kaffeemaschine. Anton und Arlette sind seit langen Jahren ein Paar und haben gemeinsam zwei Töchter: Lisette (9) und Rosette (6).

Ein gutes Team im Ehebett und auf der Bühne

Aber nicht nur privat, sondern auch beruflich «geigt» es zwischen den beiden. Von 2000 bis 2007 traten die Eheleute als «Die Hellen Barden» auf, und das überaus erfolgreich: «Ihre Songs trösten darüber hinweg, dass es seit Mani Matter nur selten, wenn überhaupt jemand geschafft hat, niveauvolle bern-deutliche Songs zu erfinden», heisst es beispielsweise in einer der vielen Zeitungskritiken. «Ihre Texte stechen zu wie die Hellebarde, sind mal frech, mal schrill, immer bedächtig, immer hintersinnig», steht da geschrieben. Wo die Gysensteiner Bauern früher ihre Milch ausleerten und der Emmentaler gärte, werden heute rezente Jazzimprovisationen zum Besten gegeben. Im abgetrennten Tonstudio


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MENSCHEN MUSIKERPAAR 23 |

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

Gysensteins Männerchor wurde ziemlich berühmt. lässt Anton ausserdem seine ureigenen Liedertexte und Instrumentalkompositionen heranreifen. Auch haben hier etliche Musikerinnen und Musiker auf Antons Aufnahmekünste vertraut und bei ihm ihre CD eingespielt. Anton Brühschweiler aber ist nicht nur bekannt wegen seiner Musik. Im Tal selber sorgt er für fast noch mehr Aufsehen als Kolumnenschreiber, denn bei Anton weiss man nie, wo der Humor aufhört und der Ernst anfängt, wo die Satire und wo die Wahrheit liegt. Unvergesslich ist sicher seine Kolumne zum Thema Hellsehen, erschienen im grössten Wochenblatt der Region «Wochenzeitung Emmental-Entlebuch». Anton berichtete, dass er fähig sei, die richtigen Lottozahlen zu sehen, und kaum mehr wisse, wohin mit all dem Geld, das er seither gewinne, ja dass er es manchmal einfach aus dem Fenster werfe. «Stapelweise Briefe trafen in den nächsten Tagen auf der Redaktion ein», erzählt Anton laut lachend, «rührselige Bittschreiben, Kontonummern, Einzahlungsscheine …» Aber nicht nur Anton, auch Arlette ist im Tal immer für eine Überraschung gut. Als vor ein paar Jahren die Stelle des Männerchordirigenten vakant war, sprang die studierte Rhythmikerin kurzerhand ein. Und Anton wiederum schrieb ein eigenes Lied für

die dorthin gingen, aber sie sicherlich nicht: «Wissen Sie, ich verstehe schliesslich ein bisschen etwas von Musik. Und das, was die dort bieten, also das ist nun wirklich keine Musik!» Zu guter Letzt doch noch eine freudige Stimme: «Ich finde es super, dass Arlette und Anton so viel Leben in unser Dorf bringen», verkündet ein Mann, der am Strassenrand an einer Mähmaschine herumhantiert. Er kenne die beiden aus dem Männerchor, fährt er nach einer kurzen Pause fort, und seine blauen Augen leuchten: «Mit der Arlette als Dirigentin sind wir sogar in der Mühle Hunziken aufgetreten!»

Käserei Gysenstein: Wo früher Käse entstand, fetzen heute Musiker mit Rang und Namen. Nächster Termin: 22. Januar mit den Berner Bluesern von Jammin.

den Gysensteiner Männerchor («Niene hei d Meitschi schöneri Bei als in Gysestei»), das Furore machte, weil es dank Antons Beziehungsnetz die nötige Aufmerksamkeit erhielt und so dem Männerchor diverse Auftritte bescherte. Arlette und Anton sitzen ganz entspannt am Küchentisch und erzählen von ihren gemeinsamen Heldentaten, als es vor dem Haus laut hupt. Aus diversen Autos purzelt nun eine mehrköpfige Band inklusive Musikinstrumente und Freundinnen auf den kleinen Vorplatz der Alten Käserei. Um 21 Uhr werden sie loslegen in der «Chäsbar». Bei der Band namens Wolfpack handelt es sich um die Crème de la Crème der Schweizer Jazzszene. Musikliebhaberinnen und Musikerfreunde werden für diesen musikalischen Leckerbissen von weit her anreisen.

Text Silvana Ceschi Bild Ruben Wyttenbach

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Wie aber steht es mit den Bewohnerinnen und Bewohnern von Gystenstein? Werden diese heute Abend ebenfalls in die Alte Käserei pilgern? «Uu nei», winkt ein älterer Bauer im blauen Arbeitergewändchen lachend ab. Er müsse ja frühmorgens wieder in den Stall. Der Dorfschmied erzählt, dass seine Frau schon mal an eines dieser Konzerte gegangen sei. Aber er selber – nein, nein, also dafür habe er nun wirklich keine

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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

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Grosis Lieblingswitz «Sie lästern über den Schwiegersohn,

wollen der Tochter die Ehe vermiesen und sind Bänz Friedli würzt mit einfachnurböse.» Kardamom. Googeln Sie mal «böse Schwiegermütter»! Lieber Himmel, was man da alles lesen muss … «Wieder Streit mit dem Schwiegermonster! Bin total fertig.» – «Meine Schwiegermutter macht unser Leben kaputt.» – «Die Verletzungen, die sie mir zugefügt hat, werden nie verheilen.» Gepeinigte beiderlei Geschlechts klagen in den Webforen, Schwiegersöhne und -töchter. Eine Ehefrau schreibt: «Mein Mann hasst meine Mutter! Also, ich hab noch nie von einer guten Schwiegermutter gehört.» Ich schon. Meine war die liebste, die aller-

allerliebste. Und stets hilfreich: Äusserte Hans im Sommer den Wunsch, er möchte zu seinem Geburtstag im Spätherbst dann Erdbeer-Rhabarber-Crème, rief ich sie an, um zu fragen, wie man Rhabarber tiefgefrieren müsse – roh, blanchiert, gekocht, bereits püriert, gar? Grosi wusste Rat, kannte alte Hausfrauentricks, sie war mein Wikipedia des Haushaltens. Einen Monat ist es her, da hab ich noch mit ihr am Telefon gescherzt. «Uchrut chömm nid um!», wiegelte sie meine Frage nach ihrer Gesundheit ab – Unkraut vergehe nicht. Am

nächsten Morgen war sie tot. Ja. Wir mussten über Weihnacht unser Grosi beerdigen, meine Schwiegermama. Ich vermisse sie.

Hut ziehen. Die Rösti, berichtet er, sei ihm schon ganz gut gelungen.

Stellen Sie sich vor: Eine Schwiegermutter,

Pfarrerin an der Beisetzung – Zeit zu leben, Zeit zu sterben, Zeit, Abschied zu nehmen, Zeit zu trauern. Anna Luna und Hansli haben zum ersten Mal erfahren, was es heisst, sehr, sehr traurig zu sein. Und uns allen wurde bewusst, dass verpasste Momente nicht wiederkehren. Aber wir sind dankbar für die erlebten. Nie vergesse ich, wie Grosi

die über Sport im Bild ist! Mit ihr liess sich sogar diskutieren, ob Varela nun der genialste Spieler der Liga oder nur ein gnadenloser Provokateur sei – oder am Ende beides? Und sie ärgerte sich Saison für Saison über den jeweils neuen Dress unserer Langnau Tigers, das «Gwändli», wie sie es nannte. Und kochen konnte das Grosi! Man merkte, dass sie in einer Wirtsstube im Simmental aufgewachsen war. Ihre Salatsauce nachzuahmen versuche ich gar nicht erst; die Kinder würden reklamieren: «Die vom Grosi war besser!» Und als ich letzten Donnerstag zu Hörnli und Gehacktem Apfelmus kochte, mahnte Hansli: «Muesch Kardamom dri tue! Süsch ischs de nid wi bim Grosi.» Das Diplom «für das weltbeste Apfelmus», das die Kinder ihr einst faxten, muss noch irgendwo bei ihr daheim hängen. Beziehungsweise beim Grossätti daheim. Der wird nun auf seine alten Tage noch Hausmann, und wenn sich einer mit 77 selber das Kochen beibringt, kann man nur den

Alles habe, alles brauche seine Zeit, sagte die

«Sie war mein Wikipedia des Haushaltens.» den Kindern, ihren Enkeln, ihren Lieblingswitz erzählte. «Trampen zwei Elefanten über einen FKK-Strand. Sagt der eine zum anderen: ‹Wie essen die wohl?›» Grosi hielt inne. Lachte verschmitzt. Ergänzte dann für die, die schwer von Begriff waren: «‹… mit diesen kurzen Rüsseln?›» Weihnachten vor einem Jahr wars, niemand von uns ahnte, dass es ihre letzten sein würden. Bänz Friedli (44) lebt mit seiner Frau und den Kindern in Zürich. Lesung: 20. 1. Reitnau AG, 20 Uhr.

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28 | Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

GESUNDHEITSSERIE: TEIL 5

Unsere Gesundheit

Die Gesundheitskosten in der Schweiz explodieren: 2007 betrugen sie 55,3 Milliarden Franken, das sind rund zehn Prozent des Bruttoinlandprodukts. 2010 werden sich die Kosten bereits auf 62,1 Milliarden Franken belaufen. Das Migros-Magazin widmet sich in einer losen Folge den unterschiedlichsten Aspekten des Gesundheitswesens. Was kosten Langzeitpatienten? Halten Schönheitsoperationen ewig jung? Welches ist die beste Prävention? Zudem präsentieren Experten neue Lösungsansätze, die zum Nachdenken anregen sollen.

Teil 1 Notstand in der Alterspflege. Die Lösungsansätze. Teil 2 Was wir schon immer von unserem Arzt wissen wollten. Teil 3 Volkskrankheit Rückenschmerzen. Teil 4 Fitte Alte. Altersforscher Peter Gross im Interview. Teil 5 Langzeitpatienten. Martin Zutter leidet an der Muskelkrankheit ALS. Teil 6 Ewig jung? Gespräch mit dem Zürcher Schönheitschirurgen Christoph Wolfensberger. Teil 7 Prävention. Was taugen Wandern, Walken und Joggen? Teil 8 Warum wir uns zu Tode essen. Übergewicht, das grosse Übel des 21. Jahrhunderts.

Leben mit dem Tod

Bei gewissen Krankheiten gibt es keine Heilmittel, nur lebensverlängernde

U

S-Baseballstar Lou Gehrig war eines der ersten prominenten Opfer der Nervenkrankheit ALS, unter der auch Martin Zutter leidet (siehe Porträt). Vom Ausbruch der Krankheit bis zu dessen Tod mit 37 im Jahr 1941 blieben Gehrig nur gerade zwei Jahre Lebenszeit. Verbesserte Therapien und Medikamente ermöglichen es heute Menschen mit schweren Krankheiten, länger am Leben zu bleiben. Ein Heilmittel für ALS gibt es aber bis heute nicht. Mit dem Medikament Rilutek kann die Überlebenszeit mancher ALS-Patienten um wenige Monate verlängert werden, doch wirkt es nicht bei allen Betroffenen gleichermassen. Immerhin: Es gibt inzwischen Möglichkeiten, die Krankheit erträglicher zu machen. Martin Zutter etwa erhält Physio- und Ergotherapie, um seine Beschwerden zu lindern, und nachts trägt er eine Atemmaske, um seine geschwächte Lunge mit maschineller Beatmung zu unterstützen. Auch sind Lungenentzündungen – häufige Begleiterscheinungen bei ALS – heute gut zu behandeln. Ob Martin Zutter bei fortgeschrittenen Atemproblemen eine ständige maschinelle Beatmung mit einem Luftröhrenschnitt wünscht, muss er selber entscheiden. Statistisch gesehen entschliesst sich nur jeder zehnte ALS-Patient zu diesem Schritt. Bei anderen Krankheiten hat die Medizin entscheidendere Fortschritte gemacht. War vor 15 Jahren beispielsweise die Diagnose HIV-positiv für die meist jüngeren Betroffenen oft das sichere Todesurteil, kann man heute den Ausbruch von Aids medikamentös jahrzehntelang verhindern. Das hat natürlich seinen Preis: Ein HIV-Patient schluckt täglich Medikamente im Wert von 70 Franken, was sich im Jahr auf 25 000 Franken summiert. Zum Ver-

gleich: Die durchschnittlichen Gesundheitskosten eines Einwohners der Schweiz betragen jährlich rund 7200 Franken. Indes: Mit dem Tod eines Aidskranken gingen der Gesellschaft früher auch sehr viele produktive Lebensjahre verloren. «Heute können HIV-Patienten, trotz der belastenden Therapie, im Arbeitsleben bleiben und benötigen so keine Heimplätze – das ist auch volkswirtschaftlich betrachtet eine positive Entwicklung», sagt Gesundheitsökonom Willy Oggier. Dasselbe gilt beispielsweise für Schlaganfall- oder Krebspatienten, die dank verbesserter Therapien heute meist wieder ganz gesund werden und der Volkswirtschaft so erhalten bleiben.

Das grosse Ringen um die Gesundheitskosten

Aus der Optik der Krankenkasse hingegen, welche die Medikamente und Therapien berappen muss, ist ein HIV- oder Schlaganfallpatient sehr teuer. Kann er zudem die Prämien nicht mehr bezahlen, die sich seit 1996 verdoppelt haben, müssen letztlich doch die Steuerzahler dafür aufkommen. Manche schwer und unheilbar kranke Patienten, etwa auch Tetraplegiker, Menschen, die im Koma liegen, oder ALS-Patienten, die mit Luftröhrenschnitt beatmet werden, benötigen jahrelange, aufwendige Therapien, ohne dass sie deswegen jemals wieder arbeiten könnten. «Aufs Ganze gesehen handelt es sich hier um eine verhältnismässig kleine Anzahl von Betroffenen», sagt Gesundheitsökonom Oggier, «solche Fälle müsste eine Sozialversicherung gerade in einem reichen Land eigentlich möglichst ganz übernehmen. Wenn man hier über Kosten und Nutzen zu räsonieren beginnt, ist man gefährlich schnell bei der Euthanasiediskussion.»

Wie viele Langzeitpatienten unter 65 Jahren es in der Schweiz überhaupt gibt, und wie gross ihr Anteil an den jährlichen Gesundheitskosten in der Höhe von rund 60 Milliarden Franken ist, wird im Übrigen nirgends separat ausge-

ALS-Patient Martin Zutter: In gesunden Jahren war er braungebrannt als Hobbysegler unterwegs (Bild rechts). Heute sitzt er von der Krankheit gezeichnet im Rollstuhl.


GESUNDHEITSSERIE

LANGZEITPATIENTEN

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vor Augen

Massnahmen. Über Kosten und Nutzen zu räsonieren, ist in der reichen Schweiz nicht angebracht. wiesen – diejenigen jüngeren Chronischkranken, die in Pflegeheimen leben, verschwinden in der Statistik bei den Senioren, die sich altershalber nicht mehr selber versorgen können und deshalb ständige Betreuung benötigen.

Immer wichtiger wird auch für jüngere Langzeitpatienten die Hilfe der Spitex, weil Betroffene auf diese Weise möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung leben und teure Heimaufenthalte hinausgezögert werden. Auch

Martin Zutter wird schon bald auf die Spitex angewiesen sein. Die Spitex in Anspruch zu nehmen ist aber nur möglich, solange die Krankenkasse mitspielt. Je nach Kanton drängt die Kasse bereits bei anderthalb bis zwei

Stunden Spitex-Betreuung pro Tag auf einen Heimaufenthalt. Auf diese Weise sparen die Krankenversicherungen viel Geld, weil ein Grossteil der Kosten für das Pflegeheim von Dritten bezahlt wird – oftmals vom Patienten selber.

Aus heiterem Himmel krank

Seit drei Jahren verlassen Martin Zutter langsam, aber stetig die Kräfte: Er leidet an der unheilbaren Krankheit ALS. Dennoch ist er dankbar für jeden Tag.

M

artin Zutter (55) sieht nicht aus, als ob er schwer krank wäre. Der Blick aus graublauen Augen ist wach, die hellen Haare fallen ein wenig wie beim Schauspieler Michael Douglas, dem er ähnlich sieht. Er lacht

viel, gestikuliert. Was auffällt, ist seine Kurzatmigkeit: Wenn Zutter spricht, klingt es, als sei er gerannt und müsse noch etwas nach Luft schnappen. Aber Martin Zutter rennt nicht, er sitzt im


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Rollstuhl. Die Luft muss er gut einteilen, denn seine Lungenfunktion ist stark eingeschränkt; nachts benötigt er seit einem Jahr ein Beatmungsgerät. Die Welt von Martin Zutter, Ehemann und Vater von drei erwachsenen Kindern, geriet vor drei Jahren ganz sachte aus den Fugen: Der damals 52-jährige Verkaufsleiter einer grossen Kaffeerösterei hat Rückenschmerzen und später Probleme beim Treppensteigen. Er kann die Füsse je länger, je weniger anheben. Es kommen Muskelkrämpfe im ganzen Körper dazu, schliesslich Zuckungen in den Armen und in den Oberschenkeln. Er selber findet die Erscheinungen lästig, aber nicht tragisch. Doch der Hausarzt schickt ihn für genauere Abklärungen ins Spital. Nach einer Reihe von Untersuchungen wird ihm und seiner Frau Ruth (43) schliesslich eröffnet: Es besteht der Verdacht auf die tödlich verlaufende Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS, siehe Interview Seite 35). Irgendwann wird es keine Muskeln mehr in Martin Zutters Körper geben, die seinen Kopf halten, seine Arme und Beine stabilisieren, seine Atmung ermöglichen. Eines Tages wird er ganz gelähmt sein.

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

«Jeder kennt MS oder Krebs, aber was ALS ist, weiss kaum jemand.»

Schwache Brust- und Rückenmuskulatur und ständige Schmerzen in den Schultern machen das Gehen zur Tortur.

«Ich dachte, ein Verdacht ist keine Diagnose»

Martin Zutter, sportlich, Segler, Fischer, Hobbygärtner, hört nicht das Wort «tödlich», sondern das Wort «Verdacht»: «Ich dachte, ein Verdacht ist keine Diagnose», sagt er, «ich war der Meinung, das kann es einfach nicht sein, das geht mich alles nichts an.» Also macht er zunächst voll weiter mit seinem alten Leben, ignoriert die Krankheit. Er kauft sich für Geschäftsreisen Koffer mit Rollen und lässt sie sich von Kollegen ins Auto heben. Von der ALS erzählt er ihnen nichts. Fast ein Jahr dauert diese Phase der Verneinung, in der die Krankheit sich doch Stück für Stück in Martin Zutters Leben drängt. Im August 2008 macht er mit seiner Frau Ruth Ferien in Spanien. Alles ist für ihn anstrengend. Er ertappt sich dabei, wie er denkt: «Vielleicht ist es das letzte Mal,

Alltägliche Tätigkeiten wie ein Hemd zuknöpfen oder schreiben werden mit ALS plötzlich schwierig. Noch gelingt es Martin Zutter alleine, aber nur mit Hilfsmitteln.

dass ich das Meer sehe.» Ins Wasser traut er sich nicht – die Wellen würden ihn umwerfen. Im Oktober dann die brutale Vollbremsung: Martin Zutter kann

nicht mehr, die Erholungspausen nach Anstrengungen werden immer länger, er schläft beim Autofahren fast ein. Nach weit über 30 Jahren muss er von einem Tag

auf den anderen seine Arbeit aufgeben. Geht Ruth am Morgen zur Arbeit, bleibt er bis am Abend auf dem gleichen Stockwerk ihres gemeinsamen Hauses,


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Ahnung hat und meine Hände sieht, weiss, was los ist», sagt Zutter. Den anderen erklärt er, dass er muskelkrank ist. Zutter ist kontaktfreudig und ist pragmatisch. Er organisiert bereits jetzt einen Elektrorollstuhl für die Wohnung, pflegt den Kontakt zu den Freunden, die ihm lieb und wichtig sind – und macht sich Gedanken über eine Patientenverfügung. Bald wird er entscheiden, ob er beatmet werden will, wenn die Atemmuskulatur noch schwächer wird. «Ich möchte auf keinen Fall, dass meine Frau diesen Entscheid fällen muss», sagt Zutter. Und nach einer Pause: «Ich kann mir gut vorstellen, dass ich eines Tages wirklich nicht mehr mag und hinnehme, was kommt.»

weil er die Treppen allein nicht mehr bewältigen

kann. Das war vor gut einem Jahr. Inzwischen ist vieles anders. Die Zutters haben ihr Haus verkauft, die meisten Möbel gleich dazu, den Garten, das Auto und das Segelboot aufgegeben und wohnen in einer rollstuhlgängigen Wohnung mit Blick auf Niesen und Thunersee. Die Krankheit nimmt ihren Lauf. Im Dezember hat Martin Zutter seine drei Töchter informiert, seit April ist er auf einen Rollstuhl angewiesen. Damit sass er im Sommer auf der Terrasse und schaute zu, wie die anderen im See planschten. Als Zutter der Verdacht auf ALS eröffnet wurde, weinte nur seine Frau. «Mir kommen die Tränen eher, wenn ich sehe, wie andere Leute etwas erleben und fröhlich sind. Dann bin ich traurig.» Neidisch sei er aber nicht: «Ich habe das alles ja auch gehabt», sagt er, und stemmt sich in seinem Rollstuhl hoch – wegen der Schwäche der Rücken- und Brustmuskeln fällt es ihm schwer, gerade zu sitzen, und er leidet unter ständigen Schmerzen in den Schultern. Zutter hat in den letzten zwölf Monaten gelernt, loszulassen. Nicht nur materiell. Irgendwann im Frühjahr, so erzählt er, haben seine Frau und er nach langem Ringen und intensiven Gesprächen diesen Spagat geschafft: einerseits die Krankheit zu akzeptieren, anderseits klar zu sagen, wir wollen leben, gemeinsam. Fluchtgedanken habe sie zu keinem Zeitpunkt gehabt, sagt Ruth Zutter: «Trotz all dem Tragischen ist es schön, dass wir diese Zeit zusammen durchstehen dürfen.»

Durch die Krankheit zum Optimisten geworden

Die ALS gönnt den beiden keine Pause. Was heute noch möglich ist, ist es morgen vielleicht nicht mehr. Jetzt kann Martin seiner Ruth noch den Arm um die Schulter legen, aber sich selber kämmen geht nur noch an guten Tagen, wenn die Kraft reicht, um die Hände über den Kopf zu heben. Die von den Ärzten verschriebenen Antidepressiva hat Zutter

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

Bald wird ihn ein Hilfshund wirksam unterstützen

ALS Serie: Lebeleidnetmseiitt dre i

Martin Zutter LateralJahren an Amyotropher nen sklerose (ALS). Auf sei Wunsch hin begleitet das -Jährigen Migros-Magazin den 55 und en nat Mo in den nächsten mit en Leb n sei berichtet über heit. ank nkr rve Ne der tödlichen

fast ganz abgesetzt. «Ich will spüren, was abläuft», sagt er. Er habe sich in den letzten Monaten neu kennengelernt, sei spiritueller geworden, gläubiger, dankbarer und freue sich am Gesang eines Vogels, am Duft einer Blume. Bei jedem anderen klingt das kitschig, nicht aber bei Martin Zutter. Die Krankheit liess ihn auch zum Optimisten werden. «Im Berufsleben konnte ich nicht immer mich selber sein», sagt Zutter, «habe mich oft negativ beeinflussen lassen. Jetzt habe ich alle Zeit der Welt, um Bücher zu lesen, mir Gedanken zu machen, Gedanken, die mich stärken.» Den Ordner auf seinem Computer, der mit ALS

Martin Zutter und sein 18-jähriger Liebling Woody. Bald erhält das Büsi Gesellschaft von einem Hilfshund.

beschriftet war, hat er bewusst umbenannt in «Gesundheit». Das Wort «warum», sagt er, habe er aus seinem Wortschatz gestrichen. Seit er die Phase der Abwehr hinter sich habe, nehme er an, was kommt. Was ihn schmerzt: «Jeder kennt MS oder Krebs, aber was ALS ist, weiss kaum jemand.» Die ersten Sommerwochen im Rollstuhl empfand Martin Zutter als erniedrigend; er – braungebrannt – hatte den Eindruck, er werde für einen Simulanten gehalten. Inzwischen ist der Muskelschwund an einer charakteristischen Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger deutlich sichtbar: «Wer eine

Daneben beschäftigt ihn aber im Moment vor allem ein freudiges Ereignis: Martin Zutter wird als einer von wenigen ALS-Patienten in der Schweiz einen Hilfshund erhalten. Der speziell ausgebildete Hund hebt ihm zu Boden gefallene Dinge auf, bedient Schalter, bringt das Telefon und holt Hilfe, wenn der Rollstuhl kippt und Zutter hilflos am Boden liegt, wie es kürzlich schon einmal geschehen ist. Er wird Martin Zutter auch auf seinen Elektrorollstuhlausflügen in die Umgebung begleiten. Ein wenig Sorge bereitet Zutter noch die Frage, wie sein 18-jähriges Büsi Woody auf den neuen Hausgenossen reagieren wird. «Ich beobachte Woody genau», sagt er, «und er wird mir zeigen, ob er den Hund noch kennenlernen will oder nicht. Manchmal muss man auch den Mut haben zu sagen: Jetzt ist gut, jetzt ist die Zeit für den Abschied gekommen.» Texte Karin Aeschlimann Bilder Véronique Hoegger

www.migrosmagazin.ch ALS, HIV oder MS: Die Krankheiten und die Chancen auf Heilung.

Mehr dazu auf Seite 35


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«Wer eine Heilung verspricht, ist nicht seriös»

Neurologe Kai Rösler erklärt, was ALS ist und wo die Probleme bei der Forschung liegen. Neurologe Kai Rösler behandelt Martin Zutter im ALSZentrum des Inselspitals Bern.

Ärzte gaben ihm 1963 nur noch wenige Jahre: 46 Jahre später lebt und wirkt Physiker Hawking noch immer.

Bilder Stefan Zaklin/EPA, Horst Ossinger/DPA, Rainer Jensen/DPA

Bekannte Persönlichkeiten mit ALS ➔ Stephen Hawking, englischer Astrophysiker (68). Er lebt seit über 40 Jahren mit der Krankheit — eine grosse Ausnahme. ➔ Jörg Immendorff, deutscher Maler und Kunstprofessor. Er starb 2007 mit 61 Jahren an ALS. ➔ Krzysztof Nowak, Wolfsburger Bundesliga-Profi. Er wurde nur 29-jährig. 2005 erlag der Fussballstar der tödlichen Krankheit. ➔ David Niven, Schauspieler, starb 1983 mit 73 an ALS. ➔ Reinhard Fissler, deutscher Rockmusiker (60), leidet seit 2002 an ALS. ➔ Manche behaupten, dass auch der chinesische Diktator Mao Zedong mit 82 an ALS starb.

Kai Rösler, was passiert bei der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS)?

Nach 10 Jahren ALS erlag Künstler Immendorff 2007 der heimtückischen Krankheit.

Wenn jemand ALS hat, gehen diejenigen Zellen im Nervensystem zugrunde, welche die Muskeln steuern. Dieser Prozess kann praktisch überall im Körper beginnen und führt schliesslich dazu, dass die Patienten gelähmt sind, nicht mehr schlucken, sprechen und selbständig atmen können. Bis zu diesem Punkt dauert es meist nur wenige Jahre. Gibt es Risikofaktoren für die Krankheit? Oder anders gefragt: Sehen Sie Gemeinsamkeiten bei Ihren ALS-Patienten?

Darüber gibt es viele Diskussionen, aber es wurden noch keine sicheren gemeinsamen Faktoren gefunden. Fest steht: Von den 100 bis 150 Menschen, die in der Schweiz jährlich neu erkranken, sind die meisten älter, also über 60-jährig. Auf dem Höhepunkt seiner Fussballkarriere wurde bei Nowak ALS diagnostiziert. Nach nur fünf Jahren starb er.

Martin Zutter war erst 53 Jahre alt, als die Krankheit diagnostiziert wurde. Werden die Betroffenen immer jünger?

Nein. Aber wenn beispielsweise ein aktiver Sportler wie Bundes-

ligaprofi Krzysztof Nowak erkrankt (siehe Box links), dann erregt das natürlich mehr Aufmerksamkeit. Wie kann die Schulmedizin bei ALS helfen?

Wir versuchen, die Lebensqualität der Betroffenen möglichst hochzuhalten. Da gibt es allerhand Möglichkeiten, von Physiotherapie über die Anpassung von technischen Hilfsmitteln bis hin zu psychologischer Betreuung. Heilen kann man die ALS bis heute nicht, auch nicht mit Alternativmedizin. Wer eine Heilung verspricht, ist nicht seriös. Wo steht die Forschung in der Schweiz?

Die Forschung ist in einem kleinen Land wie der Schweiz schwierig, weil dazu einfach nicht genug Patienten vorhanden sind. Viele Schweizer Forscher sind deshalb mit Kollegen an ausländischen Universitäten vernetzt und beteiligen sich so an der akademischen Forschung, die weltweit auf Hochtouren läuft. Inzwischen kann man immerhin viele mögliche Ursachen ausschliessen: ALS ist keine Krankheit des Immunsystems, keine Vergiftungserscheinung und auch nichts, was einer Krebserkrankung ähnelt. Was ist Ihrer persönlichen Einschätzung nach die besondere Herausforderung bei dieser Krankheit?

Der Patient erlebt, wie ihn die Muskelkraft verlässt, und er kann dem nur zusehen, bei vollem Verstand. Er nimmt jeden Tag von etwas Abschied.

Interview Karin Aeschlimann


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Amsterdam–Koblenz–Stuttgart Reiseprogramm Amsterdam – Koblenz – Stuttgart 1. Tag Schweiz – Amsterdam Anreise im ICE ab CH-Wohnort nach Amsterdam. Einschiffung. Nach dem Abendessen Grachtenrundfahrt durch die Innenstadt. 2. Tag Amsterdam Stadtrundfahrt* mit Besuch des Rijksmuseums mit Gemälden grosser Meister wie Rembrandt, Frans Hals und Jan Vermeer. Busausflug zum Keukenhof (Reisen, die bis zum 15.05. enden), den 32 ha grossen Park mit Tulpen, Hyazinthen und Narzissen – ein überwältigendes Farbenspiel in wundervoller Kulisse (fak.). Busausflug Nordholland (Reisen ab 15.05.) zum Freilichtmuseum Zaanse Schans und seinen Holzhäusern, Stilgärten, kleinen Brücken, Windmühlen und Geschäften von Käse- und Holzschuhmachern. Besuch der Käsestadt Edam (fak.). Weiterfahrt nach Utrecht, wo die Ausflugsgäste wieder an Bord gehen. 3. Tag Köln Ankunft in Köln am Nachmittag. Rundgang durch die geschichtsträchtige Stadt mit ihrem berühmten Wahrzeichen, dem Kölner Dom! Weiterfahrt Richtung Koblenz. 4. Tag Koblenz – Mainz Geführter Rundgang (fak.) durch Koblenz, eine der ältesten Städte Deutschlands, die mit der historischen Altstadt und den romantischen Gassen einen spannenden Einblick in ihre über 2000-jährige Geschichte bietet. Weiterfahrt entlang des «Romantischen Rheins», vorbei an bekannten Weinorten und sagenumwobene Burgen sowie dem Loreley-Felsen, dessen Mythos seit jeher Künstler zu schwärmerischen Werken inspirierte. Frühabends Ankunft in Mainz. Rundgang,* der die Stadtgeschichte von der Römerzeit bis zur Gegenwart zeigt. 5. Tag Heidelberg Fahrt auf dem Neckar bis Heidelberg, eine der schönsten Städte Deutschlands. Das harmonische Ensemble von Schloss, Altstadt, Fluss und Bergen inspirierte Dichter und Maler der

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2-Bettkabine Oberdeck Romantik und fasziniert heute noch Millionen von Besuchern. Der geführte Stadtrundgang zeigt den einzigartigen Charme dieser Stadt (fak.). 6. Tag Bad Wimpfen Fahrt durch das reizvolle Neckartal-Burgenland bis Bad Wimpfen. Begleiteter Rundgang* durch das Städtchen mit mittelalterlichem Flair. Ankunft in Hölderlins Geburtsstadt Lauffen. Nach dem Abendessen Bummel durch den lieblichen Weinort am Neckar. 7. Tag Ludwigsburg Weiterfahrt entlang der Hessigheimer Felsengärten. Ausflug zum Ludwigsburger Schloss und den wundervollen Parkanlagen entlang des «Blühenden Barocks». Abends Ankunft in Stuttgart. 8. Tag Stuttgart – Schweiz Ausschiffung am Morgen. Fakultative Stadtrundfahrt und Rückreise per ICE in die Schweiz. Stuttgart – Koblenz – Amsterdam Gleiche Reise in umgekehrter Reihenfolge. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, im Voraus buchbar. Fakultative Ausflüge sind nur an Bord buchbar. Programmänderungen vorbehalten. MS Casanova**** Elegantes Schiff mit stilvollem Ambiente für 96 Gäste. 12 m² grosse, aussen liegende Kabinen mit 1 franz. Bett oder 1 Sofa-Bett und 1 getrenntes Bett, mit Klimaanlage, Dusche/WC, Haartrockner, Musikkanal/Radio, SAT-TV, Safe, Minibar und Telefon. Alle Kabinen des Oberdecks haben einen französischen Balkon. Im gemütlichen Panorama-Restaurant werden internationale Spezialitäten und deutsche Gerichte zu einer Tischzeit serviert. Panoramasalon mit Bar, Foyer mit Rezeption und Bordshop. Grosszügiges Sonnendeck mit Sonnensegel und -schirmen, Liegestühlen, Tischen und Stühlen. Nichtraucherschiff.

Reisedaten 2010 Stuttgart – Amsterdam Amsterdam – Stuttgart 03.04. – 10.04. S° 10.04. – 17.04. A° 17.04. – 24.04. A° 24.04. – 01.05. B° 01.05. – 08.05. B° 08.05. – 15.05. C° 15.05. – 22.05. C 22.05. – 29.05. C 29.05. – 05.06. C 05.06. – 12.06. C 12.06. – 19.06. C ° Fakultativer Ausflug zum Keukenhof, bei den übrigen Daten fakultativer Ausflug nach Nordholland. Unsere Leistungen • Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Bahnfahrt 2. Klasse ab/bis Ihrem CH-Wohnort nach/ab Amsterdam/Stuttgart, Basis ½-Tax-Abo • Alle Schleusen- und Hafengebühren • Audio-Set bei allen Ausflügen • Für alle Reisen, die bis zum 08.05. enden, ist 1 Flasche Sekt pro Kabine inklusive Nicht inbegriffen: Versicherungen, Ausflüge, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5 – 7 p. P./Tag), Zuschlag ohne ½-Tax-Abo 2. Kl. Fr. 68.– / 1. Kl. Fr. 98.–, Taxitransfer Bahnhof-Schiff-Bahnhof, Stadtrundfahrt/-gang Stuttgart inkl. Transfer Fr. 46.-, Auftragspauschale Fr. 35.–

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Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

BILD DER WOCHE

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WAS BLEIBT, IST DER GLAUBE

Bilder Carolyn Cole/Los Angeles Times/Polaris/Dukas, Peter Klaunzer/Keystone

Haiti versinkt im Chaos: Die historische Kirche in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince fiel in sich zusammen und begrub etliche Gläubige unter sich. Das verheerende Erdbeben entriss den ohnehin bettelarmen Insulanern auch noch das Letzte: Obdach, Familienangehörige und Freunde. Ihnen bleibt nur der Glaube, der in Haiti sehr ausgeprägt ist. Wie ein Mahnmal bliebt auch das Kreuz vor der Kirche stehen. Es wacht über die Abertausenden von Toten, die noch unter den Trümmern liegen und gibt den Überlebenden einen letzten Funken Hoffnung. Mehr haben sie nicht mehr.

ZITAT DER WOCHE

«Er spielt den Bundespräsidenten besser, als ich es in der Realität je war.» Einen ungewohnt selbstkritischen Ton schlug Bundesrat Hans-Rudolf Merz im Schweizer Fernsehen an, anlässlich der Galapremiere des neuen Schweizer Kinofilms «Der grosse Kater» in Bern. Charakterdarsteller Bruno Ganz spielt darin die Rolle eines fiktiven Bundespräsidenten, der in eine Politintrige gerät.

FRAGE DER WOCHE

Warum knirscht Schnee?

Schnee besteht aus unzähligen Kristallen, die eine feine Verbindung untereinander eingehen. Wenn ein Mensch über die weisse Pracht marschiert, zertritt er diese winzigen Kristalle, und das typische Knirschgeräusch wird deutlich hörbar. Die Stärke des Lauts ist abhängig von der Temperatur. Die optimale Knirschtemperatur liegt bei minus zehn Grad Celsius. Ist es wärmer, bildet sich ein stärkerer Wasserfilm zwischen den Kristallen, wodurch sich diese reibungsund darum lautloser aneinander vorbeipressen. Voll und ganz auf ihre Rechnung kommen Knirschfans bei Neuschnee. Dieser besteht aus hoch filigranen Kristallen, die sehr leicht brechen und dabei laut ächzen. Na dann, auf das Knirschen, fertig, los! Was wollten Sie schon immer wissen? fragederwoche@migrosmagazin.ch


38 | Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

A

m 6. Februar startet die Rückrunde der Schweizer Fussballmeisterschaft. Schlimme Erinnerungen werden wach. Zum Beispiel an die wüsten Sachbeschädigungen rund um das Cupspiel Basel - Zürich im November 2009. Hooligan-Experte Maurice Illi glaubt, dass die Meldepflicht bei der Polizei für Fans mit Stadionverbot eine sinnvolle Massnahme ist, um künftigen Ausschreitungen vorzubeugen. Diese Pflicht ist Teil des Anfang 2010 in Kraft getretenen Konkordats der Kantone über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen. Damit wird es möglich, Rayonverbot, Polizeigewahrsam und Meldeauflagen für Gewalttäter fortzuführen. Maurice Illi, was halten Sie vom Massnahmenpaket gegen Gewalt im Sport?

Dieses Paket wurde für die Euro 08 entworfen und lief bis Ende 2009 provisorisch. Solche Massnahmen sind dann sinnvoll, wenn sie auch umsetzbar sind und konsequent gehandhabt werden. Das ist aber nur bei der Meldepflicht der Fall: Ein Fan mit Stadionverbot muss sich während eines Spiels auf dem Polizeiposten melden, um zu beweisen, dass er nicht im Stadion ist.

Würden Sie mit Ihrer Tochter an ein Spiel FC Zürich gegen FC Basel gehen?

Das ist der heisseste Match der Schweiz, und ich würde auf jeden Fall ohne Angst hingehen. Vor und im Stadion hat Sicherheitspersonal den Auftrag, Unbeteiligte zu schützen.

Trotz Ausschreitungen: «In den Schweizer Stadien ist es in den letzen 15 Jahren sicherer geworden.»

Es gibt jedoch Zuschauer, die gehen nicht mit hehren Absichten ins Stadion.

Aber die haben nicht im Sinn, Unbeteiligte zu verletzen oder auf sie loszugehen. Trotzdem gilt die Grundregel: Ich halte immer Augen und Ohren offen. Kann sich der Fan schützen?

Ja, gesunder Menschenverstand ist gefragt. Einmal habe ich eine Schlägerei unter Hooligans gesehen. Etwa fünf Meter daneben stand schaulustig ein Mann mit seinem kleinen Sohn auf den Schultern. Ein solches Verhalten erschwert die Polizeiarbeit, wenn man beispielsweise im Schussfeld des Wasserwerfers steht. Von wie vielen wirklich gefährlichen Schweizer Hooligans reden wir?

Da muss man unterscheiden. Der klassische Hooligan ist ein Mann zwischen 16 und 40 Jahren, der als Hobby Gewalt hat und den Kick durch Gewalt sucht. Hier sprechen wir von schweizweit rund 200 bis 250 Personen, wobei die Zahl zurückgeht. Basel hat etwa 50 Aktive, Zürich, Bern und Luzern klar weniger.

«Es gibt rund 1500 Menschen mit Gewaltpotenzial»

Maurice Illi ist Experte, wenn es um Krawalle in und um Schweizer Fussballstadien geht. Fertige Lösungen hat er nicht, Denkansätze hingegen schon.


INTERVIEW MAURICE ILLI

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Hooligan-Experte Während seines Soziologiestudiums befasste sich der in Luzern aufgewachsene Maurice Illi (32) mit Gewaltausschreitungen bei Fussballspielen. Seine 2004 erschienene Lizenziatsarbeit heisst «Hooliganismus in der Schweiz — Erscheinungsformen und Ursachen». Im Rahmen dieser Arbeit hat der verheiratete Vater einer Tochter intensiv Feldforschung betrieben und viele Interviews mit Hooligans geführt. An der EM 2004 in Portugal und an der WM 2006 in Deutschland arbeitete Illi als Fanarbeiter und war Co-Leiter der Schweizer Fanbotschaft. Seit 2007 ist er Sicherheitsmanager der Stadt Luzern und unter anderem zuständig für die Koordination und Umsetzung von Sicherheitsmassnahmen im öffentlichen Raum.


Tolle Ausflüge zum Gardasee, zum Schloss Trauttmansdorff, nach Meran und Kastelruth. 1. Tag Schweiz – Südtirol Sie verlassen die Schweiz und fahren ins Stanzertal, wo Sie den Mittagshalt einschalten. Am Nachmittag folgen Sie dem Inn nach Innsbruck. Sie fahren durchs Wipptal auf den Brenner. Kurz danach erreichen Sie das hübsche Städtchen Sterzing. Danach ist es nur noch ein kurzer Weg bis Brixen. 2. Tag Tagesausflug zum Gardasee Heute folgen Sie zuerst der Etsch und fahren über den Sattel von Cadine. Ein hübsches Bild bietet sich Ihnen am Lago Toblino, der vom alten Schloss geschmückt wird. Nun folgen Sie dem Fluss Sarca, und erreichen bei Riva den Gardasee. Hier in der «Perle des Gardasees» machen Sie den ersten Halt. Danach führt Sie die Panoramafahrt entlang der berühmten Uferstrasse nach Malcesine zum Mittagsaufenthalt. Am Nachmittag fahren Sie weiter entlang des von Olivenhainen gesäumten Gardasees und treffen in Garda ein. Nach einem längeren Aufenthalt in diesem Städtchen kehren Sie nach Brixen zurück.

3. Tag Ausflug Schloss Trauttmansdorff – Meran – Kastelruth Am Morgen fahren Sie zum Schloss Trauttmansdorff. Hier besuchen Sie die Gärten, die 2005 zum «Schönsten Garten Italiens» gekürt wurden. Selbstverständlich kann auch das Schloss besichtigt werden, in dem Kaiserin Sissi zweimal zur Winterkur wohnte. Danach fahren Sie nach Meran. Am Nachmittag fahren Sie hinauf auf das Hochplateau am Fusse der Seiser Alm. Nach einem Aufenthalt in Kastelruth gelangen Sie über den Panidersattel ins Val Gardena und in Ihr Hotel zurück. 4. Tag Südtirol – Schweiz Über Bozen führt Sie der Weg ins Vinschgau, mitten durch unendliche Obstplantagen, die vor allem im April und in der ersten Maihälfte ein riesiges Blütenmeer bilden. Bei Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten Ausblicke der Alpen: der Reschensee im Vordergrund, überragt vom schneebedeckten Gipfel des Ortlers. Nach dem Mittagshalt in Landeck kehren Sie in die Schweiz zurück.

Saison-Eröffnungsfahrt zum Sonderpreis. Ausflug zu den «Perlen des Gardasees». 1. Tag Schweiz – Gardasee Ihre Reise führt Sie über die Gotthardroute nach Mailand. Vorbei an Bergamo und Brescia gelangen Sie nach Peschiera. Das malerische Städtchen bewahrt heute noch umfangreiche Festungsanlagen. Nach diesem Aufenthalt fahren Sie zu Ihrem Hotel bei Salo. 2. Tag Gardaseerundfahrt Riva – Garda – Sirmione Zuerst folgen Sie der Etsch bis kurz vor Rovereto, wo Sie das Lagertal verlassen und über den Sattel von Nago nach Riva fahren. Im alten Hafenstädtchen am Nordende des Sees, das auch den Beinamen «Perle des Gardasees» trägt, machen Sie den ersten Aufenthalt. Danach fahren Sie auf der östlichen Gardesana, wie die Uferstrasse genannt wird, südwärts. In Garda, das dem ganzen See den Namen gab, machen Sie Mittagshalt. Am Nachmittag erreichen Sie Sirmione. Das Städtchen liegt auf einer Halbinsel, die das südliche Becken des Gardasees in zwei grosse Buchten teilt. Gegen Abend kehren Sie über Desenzano wieder in Ihr Hotel zurück.

3. Tag Ausflug Venedig (fakultativ) Am Morgen fahren Sie vorbei an Verona, der Stadt von Romeo und Julia und über Padua zum langen Damm, der das Festland mit der Lagunenstadt Venedig verbindet. Auf dem grossen Parkplatz heisst es umsteigen – vom Bus auf ein Boot, das Sie mitten ins Zentrum zum Markusplatz bringt. Die Einzigartigkeit der Inselstadt in der Lagune, die lichtdurchflossene Atmosphäre, die unglaubliche Schönheit der Marmorpaläste und ihrer Spiegelungen im Wasser und der Reichtum des künstlerischen Erbes machen aus Venedig ein einzigartiges Kunstwerk an sich, eine der berühmtesten Stätten der Menschheit. Hier haben Sie den ganzen Tag Zeit, um diese einmalige Stadt zu erkunden. Im Verlaufe des Nachmittags Rückfahrt ins Hotel. 4. Tag Gardasee – Schweiz Über Brescia und Mailand gelangen Sie gegen Mittag nach Lugano, wo Sie den Mittagshalt verbringen. Nachmittags kehren Sie über die Gotthard-Route an die Einsteigeorte zurück.

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INTERVIEW MAURICE ILLI

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

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Das ist ein reines Männerproblem, oder?

Ja. Weibliche Hooligans gibt es nicht. Die Zahl der Hooligans ist rückläufig. Warum ist das so?

Die Polizei greift härter durch. Die Hooligans treffen sich inzwischen irgendwo abseits der Stadien und nicht unbedingt am Spieltag selbst. Hooligans führen ein normales Leben wie Sie und ich und wollen am Montag bei der Arbeit erscheinen und nicht in Untersuchungshaft sitzen. Wachsend ist hingegen die Zahl der Ultras. Wer sind sie?

Ultras sind das Gegenteil der Hooligans. Es handelt sich um Vollblutfans, die 24 Stunden am Tag für ihren Club leben. Sie neigen eigentlich nicht zur Gewalt. Wenn allerdings Fehlentscheide wie ein Abseitsgoal gefällt werden oder andere Fans provozieren, können deren Sicherungen durchbrennen. Ansonsten zeichnen sich die Ultras vor allem dadurch aus, dass sie Leben ins Stadion bringen und ihre Mannschaft während 90 Minuten anfeuern. Lassen sich Ultras und Hooligans so leicht unterscheiden?

Nein. Seit sieben, acht Jahren gibt es Mischformen: Menschen, die Spiele als Anlass zum Prügeln missbrauchen und dazu vorher im Stadion provozieren. Diese Gruppe ist problematisch, weil sie unberechenbar ist. Die gleichen Menschen tauchen auch am 1. Mai auf. Da spreche ich von Krawalltouristen oder E-Fans, also erlebnisorientierten Fans. Die versprechen sich einfach einen heissen Nachmittag. Das sind die Gefährlichsten. Experten reden von Hooltras, Hooligans und Ultras gemischt.

In der Schweiz gibt es etwa 1500 Menschen mit Gewaltpotenzial. Und ich möchte die Unterschiede betonen: Der Hooligan sucht bewusst eine Schlägerei und nimmt Körperverletzungen in Kauf. Der Ultra wirft vielleicht in der 85. Minute einen Becher aufs Spielfeld und gilt danach ebenfalls als gewaltbereit. Sie landen beide in

Grosseinsatz der Polizei nach dem Barragespiel zwischen St. Gallen und Bellinzona im Frühling 2008.

«Die gleichen Menschen tauchen auch am 1. Mai auf und versprechen sich einen heissen Tag.» der gleichen Datenbank. Das finde ich problematisch, denn die beiden sind nicht gleich gefährlich. Aber es sind Ultras, die 1000 Grad heisse Fackeln abbrennen.

Diese Feuerwerkskörper fallen unter das Sprengstoffgesetz und sind verboten. Dies umzusetzen ist für die Sicherheitskräfte offenbar ein grosses Problem. Fackeln sind gefährlich, wenn sie auf dem Spielfeld oder in einem anderen Sektor landen. Für die Ultras gehören sie aber zur Choreografie. Sie machen sich ein Spiel daraus, diese Fackeln, die gerade mal so gross wie ein Kugelschreiber sind, ins Stadion zu schmuggeln. Wie viele der Zuschauer in einem Stadion sind gefährlich?

90 Prozent der Besucher sind normale Fans. Acht Prozent sind Ultras. Krawalltouristen und Hooligans machen zwei Prozent aus. Sie fordern national koordinierte Massnahmen. Denn gefähr-

lich sind Krawalltouristen, die mal in Zürich und mal in Sion randalieren.

Das Problem ist, dass jeder Kanton nach eigenen Richtlinien arbeitet und eigene Einsatzkräfte hat. Die einen haben mehr Ressourcen, die anderen weniger. Und jedes Stadion hat einen eigenen Sicherheitsdienst. Das zu koordinieren ist ein schwieriger Job. Sinnvoll wäre eine Truppe mit Polizisten aus der ganzen Schweiz. Sie wäre nur für Ereignisse wie das WEF, den 1. Mai oder Grossanlässe zuständig. Dann kann es sein, dass beispielsweise ein Polizist aus Freiburg am Wochenende in St. Gallen arbeitet. Wie gross wäre diese Truppe?

Das ist schwierig zu sagen, die Polizei rückt nicht mit Zahlen heraus. Ein paar hundert Beamte sind bestimmt nötig. Wer soll das bezahlen?

Bei einem Fussballmatch zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel kostet ein Polizeieinsatz

ausserhalb der Stadien etwa 250 000 Franken. Bis jetzt bezahlt das der Steuerzahler. Das ist ärgerlich. Seit einem Bundesgerichtsurteil vom Frühling 2009 wird diskutiert, 80 Prozent der Kosten auf den Veranstalter abzuwälzen, also auf den Fussballclub. Was bedeutet dies konkret?

Das würde heissen, dass der FC Zürich jährlich zwei bis drei Millionen Franken für Sicherheitskosten bezahlen müsste. Einige Clubs könnten für solche Belastungen schlicht nicht aufkommen und müssten Konkurs anmelden. Eine Variante ist die Kostenteilung. Da befürchte ich allerdings, dass die Vereine am falschen Ort sparen – etwa beim Nachwuchs. Der FC Zürich will für Auswärtsspiele keine Tickets mehr verkaufen. Bringts das?

Das bringt kaum etwas. Diejenigen, die Krawall suchen, reisen weder in Extrazügen, noch gehen sie ins Stadion. Ich


INTERVIEW MAURICE ILLI

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

frage mich, wie sich die FCZ-Verantwortlichen ein Spiel ohne die Unterstützung der eigenen Fans vorstellen. Beim Champions-League-Spiel im SanSiro-Stadion gegen AC Milano sorgten schon 800 mitgereiste FCZ-Fans für mächtig Stimmung.

tungen. Am Tag vor dem Spiel Deutschland gegen Polen vermöbelten sich rund 200 Hooligans mitten in Dortmund. Die Polizei hatte die Lage im Griff. Mit den Medien war vereinbart worden, darüber nichts zu publizieren.

Welche Massnahmen könnten für die Clubs erfolgreich sein?

Es gibt Hooligans, die sammeln ordnerweise Zeitungsberichte, und für einige Ultras gibt es nichts Schöneres, als wenn nach einem Match die Choreografie ihrer Fackeln in der Zeitung publiziert wird. Deshalb sollte man sachlich informieren und nicht schon zwei Wochen vor Spielen von Hochrisiko reden. Wenn das ein 18-Jähriger liest, macht ihn das erst richtig heiss, dabei zu sein.

Die Clubs tun schon viel, und tatsächlich ist es in den letzten zehn bis 15 Jahren in den Schweizer Stadien sicherer geworden. Früher fanden die Hooliganschlägereien nämlich noch in den Stadien statt. Die Clubs sollten aber konsequenter sanktionieren, was verboten ist. Ein Stadionverbot ist wirklich nur dann wirksam, wenn die entsprechende Person nicht mehr im Stadion sitzt. Aber es gibt einfache Methoden, trotzdem reinzukommen. Und wenn keine Fackeln geduldet werden sollen, muss man das kontrollieren. In der Realität ist das schwierig.

Ja. Wenn man beispielsweise 25 000 Fans im St. Jakob in Basel konsequent kontrollieren möchte, müssten die Fans schon um sieben Uhr morgens anstehen. Das träfe die Falschen: die harmlosen Fans. Diese sind ja auch am meisten von Geisterspielen betroffen. Und der Club hat finanzielle Einbussen und wird durch die Swiss Football League (SFL) gebüsst.

Bilder Paco Carrascosa, Keystone

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Ja, aber diese Bussen kommen in einen Topf der SFL, und der Skandal ist, dass das Geld Ende Saison den Clubs prozentual rückerstattet wird. Einige Clubs profitieren also sogar von den Ausschreitungen bei anderen Clubs. Dieses Geld dürfte nur noch zweckgebunden ausgezahlt werden und nur wenn professionelle Fanarbeit betrieben wird.

Ist das nicht Zensur?

Der Luzerner GC-Fan Maurice Illi im Zürcher Letzigrund.

«Die Fussballer könnten sich klarer von der Gewalt distanzieren.» Dieses Jahr soll die Polizei in den Stadien eingesetzt werden.

Genau. Aber das bezahlt wohl wieder der Steuerzahler. Das finde ich selbst als Fussballfan nicht okay. Was halten Sie von der Internetfahndung?

In Bezug auf den Datenschutz herrschen widersprüchliche Meinungen. Vor drei Jahren hat die Kantonspolizei Luzern schweizweit erstmals via Internet nach Personen gefahndet, die sich nachweisbar nach einem Match gesetzeswidrig verhalten hatten. Die Erfahrungen waren sehr positiv.

Schaden die Negativschlagzeilen dem Sport?

Nein. Das verpufft alles wieder. Die Gesellschaft akzeptiert keine Krawalle. Kommt es trotzdem dazu, wird das aufgebauscht. Durch die Medien?

(lacht) Sie arbeiten bei den Medien, nicht ich! Aber ja, es stimmt. Was haben Sie zum Beispiel für einen Eindruck von der FussballWM in Deutschland 2006? Ein schönes, friedliches Fest.

Sehen Sie. Das war weitgehend auch so. Es kam aber zu Ausschrei-

Was könnten die Fussballspieler gegen die Gewalt tun?

Die Fussballer könnten sich klarer von Gewalt distanzieren. Wenn man wirklich keine Fackeln im Stadion will, sollten die Spieler nicht auf das Feld, wenn Fackeln brennen. Oder sie sollten aufhören zu spielen, wenn Fackeln gezündet werden. Gewisse Spieler, wie etwa der ehemalige BaselTorhüter Pascal Zuberbühler, haben einen enormen Einfluss auf die Fans und könnten eine Vorbildfunktion einnehmen. Wie oft gehen Sie an Spiele?

Seit ich Vater bin nicht mehr so häufig. Aber nur, weil ich weniger Zeit habe. Interview Yvette Hettinger und Reto E. Wild

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Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gazin 3, 18. Januar gaz Janua Ja nuarr 2010 nua 2010

NEUES AUS DER MIGROS

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Praxisnahe Forscher aus Sempach

Vogelwarte-Experte Markus Jenny in einer Buntbrache, einer wild wuchernden Insel auf Landwirtschaftsgebiet.

«Unser Leben hängt von der Biodiversität ab»

Biodiversität liegt der Migros am Herzen. Deshalb lancierte sie mit den IP-Suisse-Bauern und der Vogelwarte Sempach das Label TerraSuisse. Biologe Markus Jenny über die Partnerschaft zugunsten der Natur. Markus Jenny, 2010 ist das Uno-Jahr der Biodiversität. Was bringt ein solches Jahr?

Die Idee der Uno ist es, die Bevölkerung weltweit für die Probleme und die Bedeutung der Biodiversität zu sensibilisieren und die Menschen zu motivieren, sich für diese einzusetzen. Unser ganzes Leben hängt von der Biodiversität ab. Inwiefern?

Die Biodiversität ist eine Triebkraft für das Leben auf der Erde. Sie erbringt uns Menschen zahlreiche Dienstleistungen, etwa die Bestäubung von Pflanzen oder die Sicherung der Nährstoff- und

Wasserkreisläufe, die Regulierung des Klimas oder die Bekämpfung von Schädlingen. Biodiversität beeinflusst auch unser Wohlbefinden: Wir verbringen unsere Freizeit gerne in naturnahen und artenreichen Erholungsräumen. Welche Tiere und Pflanzen sind in der Schweiz besonders bedroht?

Die sogenannten «Spezialisten» wie Rebhühner, Feldhasen, Wildbienen, Kornblumen oder Orchideen. Sie haben eine spezialisierte Lebensweise und leben häufig im Kulturland. Wegen der intensiven Nutzung der Landschaft drohen

diese Arten auszusterben. Anders die «Generalisten». Dazu gehören Füchse, Rabenkrähen oder Löwenzahn. Diese kommen mit der Zivilisation gut zurecht. Was unternimmt die Schweizerische Vogelwarte, um die Artenvielfalt zu stärken?

Wir sind ein Forschungsinstitut, das die Probleme untersucht und Lösungsvorschläge erarbeitet. Gemeinsam mit Landwirten, Förstern oder Jägern versuchen wir, diese auch umzusetzen. Und mittels Lobbying tragen wir unsere Vorschläge auch in die Politik.

Die Uno hat 2010 zum Internationalen Jahr der Biodiversität erklärt. Sie macht damit auf den Wert der biologischen Vielfalt aufmerksam: auf die unterschiedlichen Arten, deren Lebensräume und Ökosysteme und die Vielfalt der Gene. Die private Stiftung Schweizerische Vogelwarte in Sempach LU ist ein Institut, das sich der Erforschung und dem Schutz der Vogelwelt verschrieben hat. Mit Beratungen und Projekten, beispielsweise in der Landwirtschaft, engagiert sie sich auch stark in der Praxis. Für die Vogelwarte lässt sich der Vogelschutz nicht vom Schutz der Biodiversität trennen. «Wer Vögel schützen will, muss primär deren Ökosystem schützen», sagt Biologe Markus Jenny, Landwirtschaftsexperte bei der Vogelwarte Sempach.

Auch die Migros setzt sich für die Biodiversität ein — in Zusammenarbeit mit über 20 000 IP-SuisseBauern und der Vogelwarte hat sie das Label TerraSuisse lanciert. Bauern, die ihre Produkte bei der Migros unter TerraSuisse vermarkten lassen, müssen strenge ökologische Kriterien einhalten und zusätzliche Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen schaffen. www.migros.ch/biodiversitaet


46 |

NEUES AUS DER MIGROS Was hat die Vogelwarte bis jetzt erreicht?

Wir haben mit Langzeitprojekten gezeigt, dass man die Biodiversität gemeinsam mit Partnern fördern kann. Das hat auch Auswirkungen auf die Politik, so unter anderem auf die Landwirtschaftsgesetzgebung. Allerdings ist die Politik träge. Rascher geht es, wenn der Markt agiert. Wie es die Migros getan hat?

Ja, sie nahm gemeinsam mit den IP-Suisse-Bauern unsere Idee auf, die Situation bei der Biodiversität zu verbessern, und lancierte bereits vor über drei Jahren das Label TerraSuisse. Der Migros kommt hier eine Pionierrolle zu. So kam es zur Partnerschaft der Vogelwarte mit der Migros?

Ja, diese Partnerschaft bietet eine Riesenchance, die Biodiversität im Agrarbereich zu fördern. Denn wir Experten benötigen Partner wie die über 20 000 IP-Suisse-Bauern und die Migros, die unsere Forderungen auch tatsächlich umsetzen. Was halten Sie vom Engagement der Migros mit TerraSuisse für die Biodiversität?

Die Migros hat erkannt, dass die Biodiversität viel wert ist und dass man sie in die landwirtschaftliche Produktion integrieren kann. Dies macht sie nun auch ihren Kunden bewusst. Es geht um Inhalte – «in diesem TerraSuisse-Brot höre ich die Feldlerche singen» – und nicht nur um ein Etikett. Die Vogelwarte gewährleistet, dass TerraSuisse nicht nur ein Etikett ist?

Genau, wir sind kein Feigenblatt. Wir haben die Richtlinien erarbeitet, welche die Bauern erfüllen müssen, damit sie ihre Erzeugnisse unter TerraSuisse verkaufen können. Interview Daniel Sägesser Bild David Zehnder

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

Delikatesse aus einem Vorzeigebetrieb

Klimafreundliche Spargeln aus Peru: ein Widerspruch? Nein. Der Transport per Schiff machts möglich. Ausserdem garantiert der Spargelanbau Tausenden von peruanischen Familien ein Einkommen.

D

ie Spargelsaison beginnt in Europa Ende März. Trotzdem findet der Kunde in der Migros bereits jetzt weisse Spargeln. Rund 90 Prozent davon stammen aus Peru. Ein ökologischer Unsinn? Nein, sagt Heinz Schmid, Geschäftsführer von Climatop. Die Umweltspezialisten der unabhängigen Organisation erstellten im Auftrag der Migros die Klimabilanz verschiedener Produkte und nahmen dabei auch die peruanischen Spargeln unter die Lupe. «Wir untersuchten alle CO2-Emissionen von der Wiege bis zum Grab, also vom Anbau über die Verpackung sowie den Transport der Ware bis hin zur Entsorgung.» Fazit: Die Klimabilanz der peruanischen Spargeln ist nahezu identisch mit derjenigen europäischer Spargeln. Wie ist das möglich? Zum einen gelangen die Spargeln aus Peru per Schiff nach Europa. «Die Klimabelastung ist so rund zehn Mal tiefer als bei Spargeln, die mit dem Flugzeug importiert werden», hält Schmid fest. Hinzu kommt, dass es sich beim peruanischen Produzenten um einen Betrieb der besonderen Art handelt. Davon hat sich Heinz Schmid persönlich überzeugt.

sche Familienunternehmen Danper schafft in der Hochsaison 8000 Arbeitsplätze, die rund 16 000 Familien eine Existenz garantieren. Gerade junge Menschen erhalten in einem bitterarmen Gebiet eine Perspektive: So sind rund zwei Drittel der Arbeiter zwischen 18 und 32 Jahren alt, 60 Prozent der Beschäftigten sind Frauen. Das Unternehmen zeichnet sich zudem durch gute Sozialleistungen aus. So verfügt es zum Beispiel über ein eigenes Gesundheitszentrum. «Ich gehe sparsam mit Superlativen um, aber hier handelt es sich tatsächlich um einen Vorzeigebetrieb», resümiert Heinz Schmid. Christoph Petermann

Chance für eine bitterarme Region

Die Spargeln werden in ehemaligen Wüstengebieten in der Region La Libertad direkt am Meer angebaut. «Das Produkt wird durch Gletscherschmelzwasser im ökologischen Tröpfchenbewässerungsverfahren kultiviert», so Schmid. Das peruani-

Weisse Spargeln aus der Migros: Hilfe für eine ganze Region.


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48 | Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

«Unsere Kunden wollen auch Mit Produkten von Coca-Cola, Nescafé, Pampers und Thomy erweitert die Migros ab heute ihr Sortiment. Marketingchef Oskar Sager erklärt, warum sich starke Eigenmarken und international bekannte Fremdmarken ideal ergänzen und die Migros noch attraktiver machen.

O

b Thomy-Senf, Windeln von Pampers, Coca-Cola oder Nescafé – das gemeinsame Merkmal dieser Marken ist, dass sie beinahe jeder kennt. Und immer mehr Kundinnen und Kunden möchten die entsprechenden Produkte auch dort kaufen, wo sie alle anderen Dinge des täglichen Bedarfs finden. Die Migros hat sich deshalb entschieden, ab dem 18. Januar besonders gefragte Produkte dieser vier internationalen Topmarken schrittweise in ihr Sortiment aufzunehmen. Das geschieht aber nicht etwa auf Kosten der starken und beliebten Migros-Eigenmarken. Diese sind zu den gewohnt günstigen Preisen auch weiterhin erhältlich. Warum die Migros zusätzliche Fremdmarken in ihr Angebot aufnimmt und was dies für die Kundinnen und Kunden bedeutet, dazu nimmt Oskar Sager, Marketingchef des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB), Stellung. Oskar Sager, braucht die Migros wirklich weitere Markenartikel, die nicht aus dem eigenen Haus stammen?

Die Migros führt schon seit Jahrzehnten Fremdmarken in ihrem Sortiment. Wir bieten diese teilweise exklusiv an, teils sind sie auch bei anderen Detailhändlern im Angebot. Jetzt nehmen wir vier weitere Fremdmarken auf und runden damit unser Sortiment ab. Es handelt sich um international bestens bekannte Marken, zu denen sehr viele Kunden eine hohe Bindung haben. Die-

sem Kundenwunsch entsprechen wir nun und geben den Fans dieser Marken die Möglichkeit, ihre ganzen Einkäufe in der Migros zu tätigen. Setzt die Migros also nicht mehr auf ihre starken Eigenmarken?

Wir durchbrechen das Konzept der Eigenmarken nicht. Der Anteil an Fremdmarken in unserem Sortiment beträgt – ausserhalb der Frischeprodukte – zehn Prozent. Und dies wird auch in Zukunft so bleiben. Die Wertschöpfung von 90 Prozent liegt also bei der Migros. Das macht uns einmalig: Wir sind sowohl Herstellerin als auch Händlerin unseres Angebots. Es ermöglicht uns, dass wir unseren Kunden einerseits das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Andererseits haben unsere Kunden Gewähr, dass die Sortimente nachhaltig, ökologisch und zu sozial ausgezeichneten Bedingungen produziert werden. Coca-Cola, Pampers, Nescafé und Thomy sind also die Marken, deren Produkte den Kundinnen und Kunden noch gefehlt haben?

Ja, so ist es. Diese vier Topmarken geniessen bei vielen Kunden ein grosses Vertrauen und haben einen hohen Stellenwert. Diese Kunden setzen nämlich auf genau diese Produkte und wollen keine Alternativen, auch wenn diese günstiger und ebenso gut sind. Sie befürchten also nicht, dass die Kundinnen und Kunden

Oskar Sager will, dass die Kunden möglichst alles in der Migros finden — auch international führende Markenprodukte.

Das ist neu in der Migros Die Migros wird schrittweise folgende neuen Produkte in ihr Angebot aufnehmen: Von Coca-Cola PET Regular, Light, Zero und Coffeinfrei sowie Regular und Zero in Dosen; von Pampers die Produkte Newborn, Baby Dry, Active Fit und Easy Up sowie Feuchttücher von Babyfresh und Babyfresh Sensitive; von Thomy Thomynaise Light, Sauce Tartare, Kräuter und Senf mild, mittelscharf, scharf und Dijon sowie Mayonnaise à la Française in der Tube und im Glas; und von Nescafé schliesslich die Sorten de Luxe, Finesse und Espresso.


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NEUES AUS DER MIGROS

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diese Produkte» künftig lieber Coca-Cola kaufen anstatt Migros-Ice-Tea?

Nein, denn das hat wenig miteinander zu tun. Mit den neuen Fremdmarken erweitern wir lediglich unser ohnehin schon breites Angebot.

Wird die Migros in nächster Zeit noch weitere Fremdmarken anbieten?

Nein, das ist nicht vorgesehen. Mit der Einführung dieser vier Marken sind die derzeit wichtigsten Fremdmarkenprodukte in

unserem Sortiment vertreten. Im Vordergrund stehen allerdings immer die Kundenbedürfnisse. Diese werden auch in Zukunft entscheidend bleiben. Interview Daniel Sidler Bild Siggi Bucher

«Wir erweitern unser ohnehin schon breites Sortiment.»

Gut im Schuss: Bundesrat Ueli Maurer besuchte das Juskila an der Lenk.

Sportminister Maurer im Juskila

Ab sofort auch im Warenkorb der Migros: Coca-Cola, Nescafé, Pampers und Thomy.

Eine Woche lang konnten 600 Jugendliche Anfang Januar dank der Migros gratis an der Lenk Schneesport und Geselligkeit erleben. Bundesrat Ueli Maurer eröffnete das 69. Jugendskilager (Juskila) von SwissSki. Es ist das grösste Jugend- und Sportlager der Schweiz. «Bin ich hier im Juskila an der Lenk, möchte ich am liebsten nochmals Kind sein», sagte Sportminister Ueli Maurer bei der Eröffnung. Zuvor hatte der Magistrat selber die Ski angeschnallt und einzelne Gruppen auf der Piste besucht. Einen ganzen Tag lang verbrachte der SVPBundesrat zusammen mit dem Direktor des Bundesamts für Sport, Mathias Remund, und dem ersten Snowboard-Olympiasieger in der Halfpipe, Gian Simmen, inmitten der JuskilaFamilie und erlebte so die Atmosphäre hautnah. Rund 150 ehrenamtliche Mitarbeiter standen im Einsatz. Nur dank ihrem Engagement konnten die Kinder eine solch einmalige Erfahrung erleben. ds


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In der Trychler-Gruppe Les S’naillons aus Torgon VS schwingen auch viele Frauen und Junge mit. Die kunstvoll gefertigten Glocken wiegen über zehn Kilogramm.

NR. 3 TRYCHELN / NR. 4 SCHWINGEN / NR. 5 FAHNENSCHWINGEN &


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Bimmeln, bis der Käse schmilzt

Die Trychler aus Torgon mögen es laut und gesellig. Deshalb lieben die traditionellen Walliser auch Raclette über alles.

D

er Rhythmus stimmt. Schwer und dumpf durchdringt der Klang der Trycheln die Stille der Berge – wie ein Donnergrollen fährt das Geläut durch Mark und Bein. Doch die Stimmung unter den Trychlern ist ausgelassen und warm: Etwa zwölf Mal im Jahr treffen sich «Les S’naillons» aus Torgon im Unterwallis. Und zwar der Geselligkeit wegen: Sie defilieren an 1. August-Festen, treten an Firmenanlässen auf oder besuchen die nationalen Treffen Gleichgesinnter. Das Brauchtum des Trychelns ist in weiten Teilen der Schweiz verbreitet, nebst dem Wallis vor allem in der Zentral- und Ostschweiz. Doch trycheln ist nicht gleich trycheln. Beim

Paprika Edelsüss gemahlen, 37 g, Fr. 1.—

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60 | Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

SCHWEIZER WINTERFREUDEN Material und bei den Formen der Trycheln, Glocken und Schellen beginnen die Unterschiede. Dazu kommen die regionalen Ausprägungen der Kunst des Glockenschwingens. Vielerorts sind zwei Trycheln gängig, die mit einem Tragriemen über den Schultern getragen werden. Im Wallis sind vor allem einzelne Trycheln verbreitet. Sie werden von einem Bein zum anderen geschwungen. Ebenso vielfältig ist die Herkunft des Brauchs: Je nach Gegend geht er mit Fasnachts- und Silvesterbräuchen einher, um böse Geister zu vertreiben. Heute treten die Trychler aber auch an traditionellen Festen wie Trachten- und Ländlermusiktreffen oder am Eidgenössische Schwing- und Älplerfest auf. (Mehr zum Thema Schwingen lesen Sie im MigrosMagazin Nummer 5 vom 1.2.10) Doch zurück ins Wallis. Nach der kraftvollen Demonstration gehts zum noch Geselligeren, aber kein bisschen weniger Traditionellen über: Raclette. Je nach Legende sollen Winzer oder Hirten den Bratkäse «erfunden» haben. Man rätselt, ob der Käse am Feuer durch Zufall, Nachlässigkeit, oder doch absichtlich zum Schmelzen gebracht wurde. Sicher ist, dass das Nationalgericht in der heutigen Form seit Beginn des 20. Jahrhunderts bekannt ist. Text Anna-Katharina Ris Bilder Daniel Rihs

Arnold Gex-Collet und Françoise Braillard geniessen das Raclette nach traditioneller Walliser Art vom Tischofen. «Racler» heisst übersetzt «abstreifen», «schaben».

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Raclette: Es muss nicht immer traditionell sein Kulinarisch besteht in der Schweiz ein regelrechter Röschtigraben, pardon ... Raclettegraben. Die Romands lieben «ihr» Raclette traditionell. Simpel mit Kartoffeln, Essiggurken und Silberzwiebeln; allerhöchstens mit ein wenig Pfeffer darüber. Die Deutschweizer machen sich etwas unverkrampfter hinter den Bratkäse und wagen auch schon mal geschmackliche Experimente. Probieren Sie folgende Tipps aus: ➔ Gewürze verleihen dem Käse die spezielle Geschmacksnote: Paprika, Muskatnuss, Thymian oder gar Curry. Ganz nach dem Motto «gut ist, was schmeckt».

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Unsere Leistungen ■ ■ ■ ■ ■ ■

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Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

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2. Tag, Freitag 14. Mai 2010

Nach dem Frühstück fahren wir heute Vormittag durch liebliche Landschaften in den wunderschönen Nationalpark Hohe Tauern, einer der letzten unberührten Landschaften Europas. Unser Besuch bei den weltberühmten Krimmler Wasserfällen wird Sie vollends begeistern! Die mit einer Fallhöhe von sage und schreibe 390 Meter höchsten Wasserfälle Europas sind ein einzigartiges Naturspektakel! Am Nachmittag erleben wir dann bei einer eindrücklichen Führung in der Erlebnis-Brennerei Erber

DEUTSCHLAND Salzburg Innsbruck

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den Werdegang der edlen Brände von derMaische bis zur Destillation kennen. Natürlich dürfen Sie dabei die vielfach prämierten Schnäpse und Brände auch degustieren. Am Abend erwartet Sie die Küche Ihres Hotels wiederum mit einem feinen 3 Gang Menü!

3. Tag, Samstag 15. Mai 2010

Heute morgen besuchen wir nach einem herzhaften Frühstück die Kerzenwelt in Brixlegg. Dabei werden wir in die Kunst des Kerzenmachens eingeweiht und bestaunen auf einer Fläche von 1300 m2 eine grosse Auswahl handgemachter Kerzen, die weltweit einzigartig ist. Am Nachmittag steht mit dem Besuch der Swarovski-Kristallwelten ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm! Lassen Sie sich von den märchenhaften und glitzernden Wunderkammern verzaubern und lernen Sie viel Wissenswertes rund um die Kunst des Glitzern. Am Abend dann der ganz grosse Höhepunkt dieser Reise: Das exklusive Konzert der Amigos in der einzigartigen Atmosphäre der Erlebnis Sennerei in Mayrhofen. Die sympathischen Brüder verzaubern mit Ihren Liedern Jung und Alt und wurden soeben wiederum mit der begehrten „Krone der Volksmusik“ für ihr Schaffen ausgezeichnet!

4. Tag, Sonntag 16. Mai 2010

Die traumhafte Bergwelt im Zillertal!

Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken die Heimreise in Richtung Schweiz an!

schöne Zillertal und zurück ✓ 3 Übernachtungen im Zillertal

✓ 3 x reichhaltiges Frühstücksbuffet ✓ 2 x 3-Gang-Abendmenü in Ihrem Hotel ✓ Führung Kerzenwelt in Brixlegg ✓ Toller Ausflug zu den Krimmler Wasserfällen ✓ Führung Erlebnis-Brennerei Erber inkl. Degustation ✓ Besuch der Swarovski-Kristallwelten in Wattens ✓ 1 x Eintritt und reservierte Sitzplätze für das Konzert der Amigos in der Erlebnis Sennerei in Mayrhofen am 15.5.10

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Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

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I

n den freundlichen und rauchfreien Migros-Restaurants kommt jeder auf seine Kosten – nur das Portemonnaie nicht. Das gefällt dem Grosi genauso wie dem Stift, der Hausfrau mit ihren Kindern oder dem Manager. Und wie in unserem Beispiel dem Sprachstudenten Billy Can (21). Er besucht die Klubschule Migros in Zürich Oerlikon und profitiert fast täglich vom reichhaltigen Frühstücksangebot: «In der Pause gönne ich mir gern ein Gipfeli mit Konfitüre oder Honig, einen Fruchtsalat und einen Kaffee. Damit wird mein schmales Budget nicht zu stark strapaziert.» Beim Mittagessen wirds anspruchsvoller. Solls heute

eines der täglich wechselnden Menüs sein oder stellt man das Essen am Buffet selbst zusammen? Egal, für was Sie sich entscheiden: Sie profitieren vom fairen Preis für die frischen und ausgewogenen Köstlichkeiten. – Für alle, die sich den Nachmittag versüssen wollen: Gönnen Sie sich wieder mal ein Stück Schwarzwäldertorte, den Klassiker schlechthin. Unser Tipp: Beziehen Sie ein Kaffeebonbüchlein. Den elften Kafi gibts dann gratis. Und weil die Kleinsten stets die Grössten sind, wählen Kinder bis zwölf Jahre ihr LilibiggsMenü und ein Getränk selber aus. Ein tolles Lilibiggs-Spielzeug gibts gratis dazu! HB

Bild Gerry Nitsch

Ob traditionell, saisonal oder vegetarisch — das vielfältige Angebot der Migros-Restaurants überzeugt. Das Sparschwein von Billy Can freuts.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

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Die Zürcherin Lea Lu (24) startete letztes Jahr als Sängerin und Songwriterin mit dem Album «Dots and Lines» durch.

Ein sanfter Duft …

… liegt in der Luft. Und der wird aus einer Glasvase verströmt. Was bis dato für teures Geld in Designershops zu erstehen war, gibt es jetzt zum Nachfüllen in der Migros. Mit drei Aromen, die bis zu acht Wochen duften: Oriental Vanilla, Paradise Rain und Cherry Flower. Die Essenz einfach in die Vase geben, die Sticks dazu — und schon hat man nie wieder die Nase voll vom eigenen Heim. Migros Fresh Natural Perfume Vase, Fr. 3.90 Migros Fresh Natural Perfume Nachfüllflaschen, 100 ml, je Fr. 6.90

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Lea Lu, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Hostess am Autosalon 2007 in Genf. Mit dem Geld kaufte ich mir ein Mikrofon und eine Gitarre. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für Fleisch, weil ich Vegetarierin bin. Für Pelz, weil ich eine grosse Tierliebhaberin bin. Und für eine neue Nase, weil ich die Natürlichkeit liebe. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Gut verpackt

Das Büro gleich zur Hand: Die neue Laptoptasche der Migros bietet Platz für den Computer, Dokumente und Stifte und ist gut gepolstert. Schutz gibt auch die superflache Neoprenhülle in Schwarz und in trendigem Violett. aha Laptoptasche rot, Fr. 69.90* Neopren Case violett oder schwarz, Fr. 19.90* * Nur in grösseren Migros-Filialen erhältlich.

Bestes Trinkwasser und einen schönen See. Zudem bietet Zürich im Sommer die perfekte Kulisse für einen melancholischen Abendspaziergang. Wo trifft man Sie abends?

In Zürich im Papiersaal, im Moods, in der Volkshaus-Bar, in den Restaurants Josef und Lily’s.

Und wo garantiert nicht?

Im absolut finsteren Restaurant Blinde Kuh. Ich habe Angst im Dunkeln.

Back in Black

Baumwolle, Viskose, Leinen und Mischungen von Naturfasern mit Synthetics: Was sich von 30 bis 95 Grad waschen lässt, kann mit Simplicol gefärbt werden. Die ehemals schwarze Jeans ist bald nicht mehr mausgrau, sondern wieder knackig schwarz. Simplicol Textilechtfarbe, Fr. 12.90* * Nur in grösseren Migros-Filialen erhältlich.

Sind Sie gerne prominent?

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Ja, weil ich die Vorteile und Möglichkeiten schätze. So habe ich die Chance, viele Menschen mit meiner Musik zu erreichen.

Eugen Baumgartner


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Hauptstadt des Seldschuken-Reiches. Hier besuchen Sie das berühmte Mevlana Kloster mit einem eindrücklichen Museum, wo der Orden der tanzenden Derwische gegründet wurde. Übernachtung in Konya. 3.Tag, Konya –Serhatli – Kappadokien: Am Morgen Besuch von Sultanhani, der besterhaltenen Karawanserei (Herberge aus dem Mittelalter). Anschliessend Fahrt durch die bizarre Vulkan- und Tuffkegellandschaft ins Herzen Kappadokiens, wo Sie Ihr Hotel für die nächsten 3 Nächte beziehen. Kappadokien gehört zum inneranatolischen Hochland und ist von allen Seiten von Gebirge eingeschlossen. Dazwischen liegt eine Landschaft von beeindruckender Schönheit. Vulkanische Eruptionen veränderten die Gegend kontinuierlich. Das Resultat sind bizarre Steinformationen und atemberaubende Landschaftsbilder. 4. Tag, Kappadokien: Heute bestaunen Sie das „Weltwunder Kappadokien“ mit ihren beeindruckenden Mondlandschaften. Kappadokien war auch das Zentrum des Christentums in der frühchristlichen Zeit. Die damalige Bevölkerung baute hier Höhlen, Klöster und riesige, unterirdische Städte, in denen bis 40’000 Menschen lebten. 5. Tag, Kappadokien – Göreme: Fahrt durch das Göreme-Tal, Besichtigung der mit Fresken geschmückten Höhlenkirche (UNESCO-Kulturdenkmal), des Klosters, der Höhlenwohnungen und Felsenkirchen. Anschliessend Besuch eines Handwerkzentrums mit Einblick in die traditionelle Verarbeitung lokaler Produkte. 6.Tag, Göreme – Obrukhan: Wir verlassen Kappadokien und fahren zur berühmten Seldschukischen Karawanserei Obrukhan. Weiterfahrt durch das wunderschöne Taurusgebirge Richtung Antalya, wo Sie die letzten zwei Nächte verbringen. 7.Tag, Antalya: Geniessen Sie den heutigen Tag in der kontrastreichen Stadt Antalya, wo Ihnen die Reiseleitung, unter anderem, den malerischen Hafen und den bunten Basar zeigt. Abschliessend Besuch des Karpuzkaldran Wasserfalls. 8.Tag, Rückflug Antalya – Zürich oder Beginn Ihrer Verlängerungswoche: Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich oder Transfer zu Ihrem Verlängerungshotel in Belek.

✆ 043 211 63 83 Hotel Natali

Montag bis Freitag 8h30 bis 12h00 und 13h30 bis 18h00

oder im Internet: www.net–tours.ch

Hotel Club Paraiso Verde

Badeferienverlängerung Hotel Club Paraiso Verde ★★★★★www.paraisoverde.com

Grosszügig konzipiertes Erstklasshotel, im Jahre 2005 eröffnet, an ruhiger Lage in der Ferienregion Belek – ideal um nach einer erlebnisreichen Rundreise auszuspannen. Lage: Der Sand-/Kiesstrand ist ca. 500 m entfernt. Zwischen Hotel und Strand befindet sich eine Süßwasser-Seenlandschaft, die als Nist- und Rastplatz zahlreicher Vogelarten bekannt ist. Belek ist ca. 9 km und Antalya ca. 45 km entfernt. Ausstattung: Die weitläufige Hotelanlage verfügt über 8 Wohngebäude mit jeweils 5 Etagen. Zu den Einrichtungen gehören ein Empfangsbereich mit Rezeption, 2 Lobbybars, ein Buffetrestaurant, Bars, Spiel-Center, Geschäfte, Friseur, ein Wellness- und Beautycenter sowie ein beheizbares Hallenbad. In der Außenanlage befindet sich die großzügige SüßwasserPoollandschaft mit 2 Wasserrutschen sowie Sonnenterrasse und Pool-/Snackbar (wetterabhängig). Liegen und Auflagen sind am Pool inklusive, Badetücher gegen Gebühr. Zimmer: 583 komfortabel eingerichtete Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Klimaanlage, Fön, Minibar, Sat.-TV und Balkon oder Terrasse. Sport/Unterhaltung: Gratis stehen Ihnen Tennisplätz, Pedalos, Minigolf und Fitnesscenter zur Verfügung. Animation tagsüber und abends mit Shows. „All Inclusive“ ab April: Sie bedienen sich jeweils am reichhaltigen Buffet. Lokale, alkoholische Getränke sowie Softdrinks und Snacks sind ebenfalls inbegriffen. Im März ist Halbpension inbegriffen.

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Wanderferien in idyllischer Landschaft

Cinque Terre ■

Cinque Terre auf anderen Wegen erleben Natur- und Küstenpark mit geschützter und seltener Flora und Fauna

1. Tag: Hinfahrt Schweiz–Levanto. Bahnfahrt ab Zürich via Mailand und Genua nach Levanto. Spaziergang zu unserem Hotel, welches in einem ruhigen Wohnquartier in Zentrumsnähe gelegen ist. 2. Tag: Über dem Golf von Tigullio. Von Sestri Levante steigen wir hoch zum Punta Manara mit einer prächtigen Aussicht auf das Meer und die Baia dell‘ silenzio. Am Nachmittag Zeit zur freien Verfügung. Wanderzeit ca. 2½ Stunden. 3. Tag: Naturpark Mesco. Am Morgen spazieren wir durch die Fussgängerzone von Levanto. Durch Olivenhaine und üppige Vegetation steigen wir hoch Richtung Colle di Gritta und geniessen dabei die schöne Aussicht. In Monterosso bleibt Zeit zum Besuch des Städtchens oder zum Baden. Wanderzeit ca. 3½–4 Stunden. 4. Tag: Riomaggiore–Manarola– Corniglia–Vernazza. Heute bewundern wir die steil abfallenden Häuser von Riomaggiore und spazieren über die «Via dell’Amore» nach Manarola. Von Volastra mit wunderbarer Sicht auf die «fünf Dörfer», die sogenannte «Cinque Terre», steigen wir nach Corniglia ab und lassen uns vom malerischen Ort Vernazza überraschen. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 5. Tag: Markt und Wanderung auf einem Höhenweg. Am Morgen Zeit zur freien Verfügung zum Besuch des Marktes in Levanto. Anschliessend wunderschöne Wanderung auf einem Küsten-Höhenweg. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zum Baden oder zum Verweilen. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 6. Tag: Riomaggiore–Portovenere. Die heutige Wanderung eröffnet uns eine spektakuläre Aussicht auf den Golf von La Spezia und führt uns oberhalb der eindrücklichen Steilküste Costa Rossa an überhängenden Rebbergen vorbei nach Portovenere. Anschliessend fahren wir mit dem Schiff (ca. 1½ Stunden) zurück nach Levanto und sehen so die Cinque Terre aus einer ganz anderen Sicht. Wanderzeit ca. 5 Stunden. 7. Tag: Tag zur freien Verfügung. Sie haben Gelegenheit, den heutigen Tag ganz individuell zu gestalten. 8. Tag: Rückfahrt in die Schweiz. Bahnfahrt von Levanto zurück in die Schweiz.

8 Tage ab Fr. gemäss Programm

1390.–

Daten und Preise

Fr.

Teilnehmerzahl min. 12 Pers./max. 25 Pers. Samstag–Samstag 17.04.10–24.04.10 1390.– 24.04.10–01.05.10 1390.– 01.05.10–08.05.10 1490.– 08.05.10–15.05.10 1490.– 15.05.10–22.05.10 1490.– 22.05.10–29.05.10 1490.– 18.09.10–25.09.10 1490.– 25.09.10–02.10.10 1490.– 02.10.10–09.10.10 1490.–

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Bahnfahrt 1. Klasse (Basis HalbtaxAbonnement) ab Ihrem Wohnort in der Schweiz und reservierte Plätze ab Zürich nach Levanto und zurück Bahn-, Bus- und Schifffahrten auf den Ausflügen Unterkunft im Mittelklasshotel Carla in Levanto, Basis Doppelzimmer Halbpension, zusätzlich 3 Mahlzeiten Alle aufgeführten Wanderungen und Besichtigungen Bedienungsgelder (ohne fak.Trinkgelder) IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung

Nicht inbegriffen ■

Zuschlag ohne Halbtax-Abonnement 70.– Doppelzimmer zur Alleinbenützung 290.– Kombinierte Annullationsund Extrarückreiseversicherung 40.–

Wander-Informationen Wanderungen mittel. Die Wanderungen finden auf schmalen, meist steinigen Pfaden mit teils steilen Auf- und Abstiegen bis zu einer Stunde (manchmal Treppen) statt. Im Herbst besteht die Möglichkeit zu baden.

Leidende von Rückenschmerzen, werden begeistert sein, wie sie Beschwerden vorbeugen können, mit dieser 23 cm breiten Rückenstütze. Diese erstaunliche Rückenstütze wurde konzipiert, um sanften Druck auf die Lendengegend zu geben und die Wirbelsäule, und den Bauch zu stützen. Erst das Tragen wird Sie von der unglaublichen Wirksamkeit dieser Rückenstütze überzeugen. Wenn Sie an Muskelkrämpfen, Reizung der Nervenenden, schlechter Haltung oder Mangel an Bauchmuskelkraft leiden, so wird Ihnen die Rückenstütze helfen. Mit Klettverschluss, damit sie auch bei Ihnen richtig sitzt, bringt sie totalen Komfort Tag, und Nacht. Geniessen Sie das unwahrscheinliche Gefühl, ohne Schmerzen zu sein, im Beruf, bei der Gartenarbeit, beim Sport oder bei der Hausarbeit. Problemlos waschbar. Zusätzlich zum Standart-Modell ist eine neue Version mit 5 Magneten im Rückenbereich erhältlich. Ein schmerzfreier, gesunder Rücken hängt von ständiger Stütze ab!

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Ihr Ferienhotel In einem ruhigen Wohnquartier und wenige Gehminuten vom Meer entfernt, befindet sich das familiär geführte und neu renovierte Hotel Carla (off. Kategorie 3 Sterne). Es verfügt über komfortable und gepflegte Zimmer, welche mit Dusche/WC, Fön, Telefon, SAT-TV und Safe ausgestattet sind.

Programmänderungen vorbehalten!

(Anzahl) Lendenbandage

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72 | Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

ZUM FRÜHSTÜCK: Fisch und Reis

am Morgen klingt gefährlicher, als es ist. Die Zutaten. IM QUADRAT: Das Lachsrückenfilet wird in gleichmässige Würfel geschnitten. Ohne Lineal. RED TEAPOT: Ohne den roten Teekrug geht es bei Wherlock nicht. GRUNDSTOCK: Beim Balletmeister stehen immer diverse Senfsorten, eine Worcestershiresauce und ein «real Bitter» (Bier) bereit.

Der Ballettmeister bittet

Wer einen steifen, förmlichen Engländer erwartet, liegt beim Basler Ballettdirektor Richard Wherlock Fussballfan dagegen «very british»: Sein Sonntagsbraten ist legendär und sein Aristokratenfrühstück


SAISONKÜCHE Nachgefragt

bei Richard Wherlock

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si taten re, Wein und alle Zu Tee, Senf, Konfitü k. sches Frühstüc für ein echtes engli Sie pro Woche? en ➔ Wie oft koch , n «Sunday roast» Immer sonntags de d ab Un . en at br n Sonntags meinen berühmte k. üc st iges Früh und zu ein ausgieb Sie … r fü t is ➔ Kochen eine grossartige d un ion ss …eine Pa Entspannung. sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si . en en und Zwetschg Gedörr te Aprikos n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? n 1966, n Fussballteam vo Mit dem englische t dem mi am ins also, geme dem Weltmeister in M W die r s sich fü aktuellen Team, da t hat. ier fiz ali qu Südafrika

E

s ist Zeit für eine Tasse Tee. Ist es nicht?», begrüsst Richard Wherlock (51) «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger. Ja, es ist. Bevor die Zutaten zum Aristokratenfrühstück «Kedgeree» – Reis mit Fisch – ausgepackt werden, findet in der Küche des smarten Engländers eine Miniteezeremonie statt. Ohne Milch, dafür mit Rauch. «Da zieht im roten Teapot ein kräftiger Lapsang Souchong mit Rauchgeschmack», erklärt Richard Wherlock den betörenden Duft. Tatsächlich. Es ist so. Die Engländer halten zu jeder Tageszeit an ihrem Lieblingsgetränk fest. Das fängt schon frühmorgens im Bett mit dem «Earley morning tea» an

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und endet in der Nacht im Bett – wo denn sonst – mit dem «Nightcup». Gut. Zwischendurch halten sich die Engländer auch an andere Getränke: an Sherry, Port, Pimm’s, Martini, Gin, Wodka, Bier, Wein, Whisky und andere schöne Dinge. Apropos Whisky. Der ist zwar ein schottisches Lebenswasser, geht aber den Engländern dennoch leicht die Kehle runter. Und obwohl Grossbritannien ein vereinigtes Königreich ist, mögen sich Engländer und Schotten nicht. Im Vergleich mit der Schweiz sind Zürcher und Basler Sc dagegen direkt Busenfreunde. da Aber es gibt Ausnahmen. Ab «Meine Frau Julie ist Schottin. Zumindest zu 50 Prozent. Sie Zu seh sehen, die Verbrüderung findet statt. st Zumindest unter den Gesc schlechtern», bemerkt Richard Wherlock süffisant. Wh

Haddock, Blackpudding und andere Köstlichkeiten

Zurück zur Esskultur der Insulaner. Unwissende sollten Vorsicht walten lassen. «Vieles ist nicht das, was es zu sein scheint. Haddock ist in England keine Comicfigur aus Tim und Struppi, sondern ein Schellfisch, den man zum Frühstück pochiert und zusammen mit einem pochierten Ei serviert. Und Blackpudding hat absolut nichts mit Schokolade, Vanille oder Caramel zu tun, sondern ist eine mit Haferflocken versetzte und in Scheiben gebratene Blutwurst», philosophiert Richard Wherlock über die kulinarischen Fallen der britischen Küche. Alles Köstlichkeiten, die der Ballettmeister zu schätzen weiss. Kein Wunder, er ist

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

zum Tee

falsch. Kulinarisch gesehen ist der humorvolle «Kedgeree» mit Tee, Reis und Fisch gefürchtet.

Richard Wherlock schätzt geräucherten Fisch zum Frühstück. «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger ist im Begriff, Kedgeree zu verstehen. «Indeed!»


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SAISON KÜCHE

damit gross geworden. Nicht aber mit Kedgeree. Diese Spezialität war lange Zeit der Aristokratie vorbehalten. Kedgeree hat ihren Ursprung in Indien, zur Zeit des britischen Empire. Wobei heute das Empire Geschichte ist, die Aristokratie am Boden, das Kedgeree hingegen obenauf liegt – klassenübergreifend. «Ich bevorzuge das Gericht mit geräuchertem Schellfisch. Mit Haddock also, den ich, bevor ich ihn mit dem Reis vermische, in der Milch pochiere», gibt Richard Wherlock der Köchin zu bedenken. «Frischer Lachs ist eine Überlegung wert, zumal Schellfisch in der Schweiz nicht oder nur schwer erhältlich ist», erklärt Janine Neininger ihre Fischwahl. Wie auch immer: Die ganze Chose schmeckt mit oder ohne Rauchnoten und auch zu Mittag.

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

Kedgeree oder Reis mit Fisch Frühstück für 4 Personen Zubereitung ca. 30 Minuten Pro Person ca. 36 g Eiweiss, 44 g Fett, 32 g Kohlenhydrate, 2850 kJ/680 kcal

Ballett, Sonntagsbraten und «good old England»

Zu Richard Wherlocks Vorlieben gehört der Sonntagsbraten. Selbst seine flügge gewordene Jungmannschaft erscheint am Sonntag vollzählig, wenn Daddy kocht. Zum Fleisch – ob Schwein, Lamm, Huhn oder Rind – werden Bratkartoffeln und verschiedene Gemüsesorten wie Pastinaken, Rüebli und Blumenkohl serviert – und natürlich Gravy, die britische Bratensauce schlechthin. «Halt, der Yorkshire Pudding darf auf keinen Fall fehlen. Das ist ein pikanter Eierkuchenteig, der mit Rindernierenfett gebacken wird und wie ein Soufflé aufgeht – aufgehen soll», vervollständigt Richard Wherlock die Zutaten zum klassischen «Sunday roast». An so einem Sonntag wird dann ausgiebig geschlemmt, getrunken, über Kunst, Kultur, «good old England» und über den Rest der Welt diskutiert. Klar, als Familie eines erfolgreichen Künstlers sieht man mehr von der Welt: Paris, Helsinki, Marseille, Berlin, Graz, Kairo, und … Basel. Dort gefällt es ihm seit neun Jahren als Ballettdirektor besonders gut. Indeed! Text Martin Jenni Bilder Marco Aste

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ZUTATEN

160 g Langkornreis Salz 2 Eier 400 g Rauchlachsrückenfilet 2 Lorbeerblätter 10 g Ingwer 1 Zwiebel ½ Bund Petersilie ½ Bund Koriander 100 g Butter 2 TL Curry 1 TL Kurkuma 2 EL Zitronensaft

ZUBEREITUNG

1 Reis in Salzwasser zirka 15 Minuten weich kochen und abgiessen. Eier im Wasser zirka 10 Minuten kochen. Lachs in Würfel schneiden. Mit wenig siedendem Wasser bedecken. Lorbeerblätter beigeben. Lachs rund 4 Minuten pochieren, herausheben und beiseite stellen. 2 Ingwer, Zwiebel, Petersilie und Koriander fein hacken. Eier schälen und in Schnitze schneiden. Zwiebel und Ingwer in Butter andünsten. Curry und Kurkuma beigeben und mitdünsten. Lachs und Reis beigeben und kurz erwärmen. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Eier, Koriander und Petersilie beigeben und vorsichtig mischen. Kedgeree heiss servieren. Tipps Statt als Frühstück als Hauptgericht für 2 Personen servieren. Nach Belieben mit Eier- und Zitronenschnitzen garnieren.

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76 | Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Vielseitiges Korn

Rund 8000 Reissorten gibt es und zahlreiche Zubereitungsarten. Das Wichtigste dazu verrät Ihnen Andrea Pistorius, Köchin der «Saisonküche».

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sien ohne Reis? Unvorstellbar. Und das seit rund 7000 Jahren. Reis zählt dort zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln und ist auch sonst für einen grossen Teil der Menschheit die Nahrungsgrundlage. Reis spielt aber auch in der Kultur der asiatischen Länder eine zentrale Rolle und hat eine wichtige symbolische Bedeutung. Bei Familienfesten und Zeremonien wird zum Beispiel in China immer eine Schale Reis für die verstorbenen Familienmitglieder aufgetischt, die so sinnbildlich teilnehmen. Übrigens waren es die Mauren, die den Reis bei ihren Feldzügen auf der Iberischen Halbinsel um 711 aus Nordafrika nach Europa brachten.

Heutige Anbaugebiete Asien, im Speziellen China und Indien, ist das Hauptanbaugebiet für Reis. Hinzu kommen die USA, in Europa Italien, Portugal, Spanien und Frankreich. Und seit einigen Jahren wird auch in der Schweiz, in der Magadinoebene und im Maggiadelta im Tessin, Reis angebaut.

Rezepte Mexikanischer Reissalat 150 g Langkornreis mehrmals waschen, bis das Wasser klar bleibt. In eine Pfanne geben und mit kaltem Wasser aufgiessen, bis es etwa 2 cm über dem Reis steht. Reis einmal umrühren und zum Kochen bringen. Mit einem Deckel gut verschliessen. Auf sehr niedriger Stufe 5 Minuten weiterkochen lassen. Herd abstellen und den Reis nochmals 10 Minuten auf der warmen Herdplatte stehen lassen.

Den Deckel dazwischen nicht anheben. Reis gut auskühlen lassen. Je 1 kleine Dose Mais und rote Bohnen abgiessen und zum Reis geben. Je 2 EL Zitronensaft und Olivenöl dazugeben. 1 Peperoni und 1 Peperoncino entkernen und in feine Würfel schneiden. 2 Tomaten waschen und in Würfel schneiden, 1 Bund Petersilie fein hacken. Alles mischen und mit Kräutersalz, Pfeffer und nach Belieben mit Tabasco abschmecken. Riso-Pizza Reste von Tomaten-, Kürbis- oder Pilzrisotto in eine Gratinform ausstreichen. Entweder frische Tomaten in Scheiben schneiden und auf dem Reis auslegen oder eine kleine Dose gehackte Tomaten darüber verteilen. Mit einer italienischen Gewürzmischung, Salz und Pfeffer würzen. Mit klein geschnittenem Mozzarella-Käse bestreuen und im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen während etwa 20 Minuten backen. Gebratener Reis Ein halber Lauch in feine Ringe schneiden. 1 Zwiebel und 1 Knoblauch fein hacken. 1 Peperoncino entkernen und fein hacken. 2 EL Sonnenblumenöl erhitzen. Lauch, Zwiebel, Knoblauch und Peperoncino dünsten. 1 Rüebli fein dazureiben. 500 g (gekocht gewogen) gekochten , ausgekühlten Reis dazugeben und mitbraten. 2 Tomaten würfeln und dazurühren. 2 EL Ketchup, 1 EL Sojasauce und 1 TL Sesamöl unterheben. 5 Minuten braten. Zuletzt mit frisch gehacktem Koriander bestreuen und mit wenig Limettensaft beträufeln. Tipp: Für den gebratenen Reis kann man auch die Reisreste vom Vortag verwenden.

Risottoreis

Der Sämige. Die Risottoreissorten sind etwas dicker und kürzer als andere und enthalten eine besondere Form der Stärke. Je höher der Stärkeanteil, desto sämiger und cremiger wird das Risotto. Risottoreis vor der Verwendung nie waschen!

Naturreis

Der Unverfälschte. Der Naturreis oder Vollreis wird nicht poliert. Somit hat er noch das Silberhäutchen und den Keimling. Dadurch bleibt ein wesentlicher Teil der Vitamine und Mineralstoffe erhalten.


SAISONKÜCHE

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AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Reissaus!

Der Lockere. Der Langkornreis hat ein Länge von etwa 6 bis 8 mm. Er ist hart, glasig und bleibt beim Kochen körnig und trocken. Zum Langkornreis zählt der besonders aromatische Basmatireis, der in der indischen Küche verwendet wird.

Wildreis

Der Amerikaner. Der Wildreis ist kein Reis, sondern die Frucht einer in Nordamerika ursprünglich wild wachsenden Wasserpflanze. Die dünnen Körner sind schwarz, das Aroma leicht nussartig. Der Wildreis der Migros wird mit Langkorn-Parboiled-Reis gemischt, der auf diese Weise ein besonderes Aroma erhält. Passt wunderbar zu Fleisch.

Milchreis

Der Klebrige. Der Milchreis ist ein Rundkornreis. Er wird beim Kochen sehr weich und klebrig. Er lässt sich gut formen und ist auch für Reispuddings und Suppen geeignet.

Bilder iStockphoto (4), Fotolia (1), Gian Vaitl

Langkornreis

Weder bin ich ein Freund von Riz Casimir noch von Pilaw. Ich gehöre zur PastaKartoffel-Fraktion. Basta. Allerdings kann mich ein Tomatenrisotto oder ein Milchreis, zumindest so wie ihn einst meine Oma zubereitet hat, begeistern. Und in England haben sie mir morgens Reis mit geräuchertem Fisch serviert. Als Aristokratenfrühstück bezeichnen die Briten diese Leckerei. Teuer wars, gut auch. Aber sonst reisse ich mich nicht um Reis. Reissaus nehme ich bei Klebereis und Co. Ein Reisgericht kenne ich aber trotzdem. So Handgelenk mal Pi: Langkornreis garen, beiseitestellen. Peperoni schälen, in Butter dämpfen, gewürfelte Bananen und Äpfel dazugeben mit Limettensaft beträufeln und weiter dämpfen. Pouletfleisch in Butter anbraten. Mit Sherry ablöschen. Vollrahm hinzugeben. Mit der Peperonimasse vermischen und köcheln lassen. Zwei Eigelb, Salz, Pfeffer, Chili, Koriander, Kardamom, Ingwer hinzugeben, vermischen. Eingebutterter Tortenring auf die Platte stellen. Reis, Pouletmasse, Reis schichten und sechs Stunden kühlen. Torte vor dem Servieren mit halbierten Feigen und Rohschinken garnieren. Schmeckt selbst mir.


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IHRE REGION MIGROS NE/FR

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Unter Beobachtung

«Noces de sable»: Eine Komödie, die durch ihre emotionale Wucht besticht und die Romanze zweier Menschen in Not zeigt.

Überragende schauspielerische Leistung von Laurence Pierre und Clément Koch.

Bild Compagnie du Caméléon

A

ls fünftes Stück der Saison 2009¬2010 zeigt die Association culturelle de Châtel-StDenis «Noces de sable». Es ist eine heitere Komödie, amüsant und rührend zugleich, interpretiert von zwei ausgezeichneten Schauspielern mit einem humorvollen Text und einer sensiblen Inszenierung ¬ das Werk von Talenten! «Noces de sable» wurde von der Zeitschrift Télérama zur Vorstellung der Woche gewählt und vor verkauftem Haus beim Festival OFF in Avignon 2008 und 2009 gespielt. Es ist köstliches Theater für zwei Rollen mit intensivem Schlagabtausch, bei dem Lachen und Weinen einander ununterbrochen ablösen. Didier van Cauwelaert (Goncourt 94) hat ein wunderbares Stück geschaffen, das von zwei grossartigen Schauspielern, Laurence Pierre und Clé-

ment Koch, interpretiert wird. Die Inszenierung ist von Patrick Blandin. «Noces de sable» macht uns zu Zeugen der Begegnung einer Romanschriftstellerin mit einer momentanen Schreibblockade und ihrer Muse, 30 Jahre, männlich. Auf den ersten Blick haben die beiden nicht viel gemeinsam. Sie ist Schriftstellerin, brillant und erfolgreich. Er ist Gärtner und arbeitslos. Und doch fällt ihre Wahl auf ihn. Sie nimmt ihn mit ans Meer, in ein Haus voller Erinnerungen. Sie will ihn bei lebendigem Leibe vernaschen. Didier van Cauwelaert erzählt nicht nur eine fantastische Geschichte, in der eine Autorin ihre Muse trifft. Sein Text fordert uns auch auf zu beobachten, wie wir uns der Wirklichkeit bemächtigen, um eine Fiktion zu schaffen.

Er lädt uns ebenfalls ein zu beobachten, wie sich das Wesen einer Person ändern kann, wenn sie sich beobachtet weiss. Dieses amüsante wie bewegende Autorenstück ruft überall Begeisterung hervor, sowohl bei den Zuschauern wie den Theaterkritikern. SC Châtel-Saint-Denis, Univers@lle 23. Januar 2010 um 20.30 Uhr Informationen: www.culturechatel.ch/ www.cameleon.nc/ Kartenverkauf: 021 948 84 56

Zu gewinnen

Durch Schreibstau blockierte Schriftstellerin mit ihrer Muse.

Adresse: Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg, Postfach 256, 2074 Marin-Epagnier, Tel. 058 574 81 11 Adressänderung: Nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: Tel. 058 574 83 37, immer morgens und am Montagnachmittag. E-Mail: catherine.leuba@gmnefr.migros.ch

5 x 2 Karten für die Vorstellung am 23. Januar um 20.30 Uhr. Sie werden am 20. Januar zwischen 9 und 12 Uhr unter Tel. 021 948 84 56 verlost!


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IHRE REGION MIGROS NE/FR

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

Das neue Jahr gezielt beginnen

Ob aus den Bereichen Freizeit oder Business — die Kurse und Ausbildungen der Klubschulen Migros sind für jedermann!

Persönliche und berufliche Entfaltung dank der Klubschule Migros: Die richtige Partnerin zum Erreichen der eigenen Ziele für 2010.

D

as Schenken liegt zwar hinter uns, dennoch: Warum sich im neuen Jahr nicht einen Kurs oder eine Ausbildung gönnen, um seinen Alltag zu bereichern? Schon seit langem Lust, sich selbst etwas Zeit zu gönnen? Einige hätten es gerne dynamisch, um nach den Schlemmertagen ihr Idealgewicht wiederzufinden: Sport, Fitness oder Tanz sind da gerade richtig. Anderen ist es

wichtig, Gleichgesinnte zu treffen, und zwar in aller Ruhe. Warum nicht Kreativität und Wellness wählen?

Freizeitprogramm: Sich selbst Zeit nehmen

Die Freizeitkurse der Klubschule Migros bieten eine grosse Anzahl an Möglichkeiten, dank derer jeder etwas Passendes findet. Damit tut er sich selbst etwas Gutes und regt gleichzeitig seinen Kör-

per und Geist an, da er sich auf andere Gedanken bringt!

Business-Programm: Die Karriere vorantreiben

Ist der berufliche Wiedereinstieg geplant, oder sollen bestehende Kenntnisse vertieft werden, um berufliche Ziele zu erreichen? Unsere Berater der Klubschule Business nehmen sich gerne Zeit, um auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Einige Ausbildungen

können in Form von Modulen absolviert werden, andere verlangen ein grösseres Engagement. Es besteht auch die Möglichkeit zum Erwerb von Diplomen und Zertifikaten. Die erworbenen Kenntnisse können dank der vielen begeisterten Ausbildenden und Fachleute des jeweiligen Bereichs, welche die Lernenden während der gesamten Ausbildung betreuen, sofort in die Praxis umgesetzt werden. EC

Die Qual der Wahl

Bilder: Shutterstock

Freizeitprogramme Sprachen M-Art und Gestalten Kochen und Genuss Persönlichkeitsentwicklung Bewegung, Entspannung und Tanz Musik, Kunst und Literatur

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Business-Programme Management und Wirtschaft Informatik Ausbildung für Ausbildende Massage-Fachausbildung Angebote für Firmen

Adressen der Klubschulen: Neuenburg: rue du Musée 3, 2001 Neuenburg, Tel. 058 568 83 50. Freiburg: rue Hans-Fries 4, 1700 Freiburg, Tel. 058 568 82 75. La Chaux-de-Fonds: rue Jaquet-Droz 12, 2300 La Chaux-de-Fonds, Tel. 058 568 84 00. Bulle: rue de Toula 20, 1630 Bulle, Tel. 058 568 83 25. Kurse im Val-de-Travers: Tel. 058 568 84 75. Kurse im Val-de-Ruz: Tel. 058 568 84 75. Internet: www.ecole-club.ch


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IHRE REGION MIGROS NE/FR

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

Emmanuel Parola macht seine Tieraufnahmen in der Region Le Locle—Morteau— La Chaux-de-Fonds.

Einblicke in Ihre Genossenschaft

Fotografieren, das heisst heranholen und zutage bringen.

instantsdevie@gmnefr.migros.ch

muss.» Auch wenn er seine Eindrücke und Bilder gerne in Ausstellungen oder auf seiner Internetseite zeigt, so zieht Emmanuel Parola in aller Frühe allein in die wilde Natur. Sein bevorzugtes «Jagdrevier» liegt im Dreieck Le LocleΩMorteauΩLa Chaux-deFonds. Seine ersten Modelle waren die Schmetterlinge auf den Blumenwiesen der Umgebung. Mit ihnen hat er zwei Jahre lang verbracht, gelernt, sie studiert und den Apparat eingestellt. Dann hat sich der Fotograf den Vögeln zugewandt: «Sie sind das ganze Jahr über dankbare Sujets.» Spatzen und Meisen sind gute Modelle, aber Reiher und Kormorane faszinieren mehr, ebenso wie der Wiedehopf oder die Wasseramsel. In-

nerhalb von drei Jahren hat er an die 200 000 Aufnahmen gemacht. «Nur eine von 1000 ist wirklich gut», schätzt der Spezialist. Er gesteht auch seine Leidenschaft für den Rotmilan ein. «Im Übrigen

warte ich ungeduldig auf seine Rückkehr im März. Und ich weiss, dass der Frühling Verspätung hat, wenn der Vogel wie 2009 dann noch nicht da ist.» FGi

Diese Woche Emmanuel Parola, Fachverkäufer Fleisch- und Wurstwaren in der Migros in Le Locle, ist ein anerkannter Tierfotograf. Sein Buch «Regards ailés» zeigt atemberaubende Fotos der lokalen Tierwelt. «Ich gehe auf Spurensuche, wenn es regnet, und ich fotografiere bei Sonnenschein.»

Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg

Nächster Einblick Büffelmilch aus dem Val de Travers.

Bilder Pierre-William Henry, Emmanuel Parola

Z

ur Fotografie bin ich durch die Digitalfotografie gekommen.» Das war vor zehn Jahren. Mittlerweile ist Emmanuel Parola ein Spezialist für Tierfotos. Nach seinen Anfängen mit dem kleinen Apparat für jedermann ist er heute mit zwei Profikameras ausgerüstet. Sein schärfstes Objektiv ist ein 500-MillimeterObjektiv, das etwa der Vergrösserung eines starken Fernrohrs entspricht. «Das braucht man, wenn man gelungene Aufnahmen machen will, ohne die Tiere zu stören.» Emmanuel Parola ist voller Respekt für die wilde Natur, die sich ihm öffnet. «Die echte Natur ist ganz nah, sie liegt direkt vor unserer Haustür. Eine einmalige Chance und etwas, was bewahrt werden


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4 Übernachtungen auf der Sorrentinischen Halbinsel ■ Die traumhafte Amalfiküste Fakultativ: Tagesausflug auf die Insel Capri

Die Amalfiküste gilt als eine der schönsten Ferienregionen Italiens. Es erwartet uns eine lange Tradition der Gastlichkeit sowie der Charme dieser typisch italienischen Küstenregion. Die traumhaft gelegenen Städte und Dörfer an der steil abfallenden Küste des Golfes von Neapel und der Amalfiküste werden Sie bezaubern. Auf abwechslungsreichen Ausflügen entdecken wir die Schönheiten der Küsten- und Inselwelt: Geschichten aus der Antike in Pompeji, die charmante Insel Capri (fakultativ) sowie farbenprächtige Häuser und bunte Fischerboote entlang der Amalfiküste.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Perugia. Hinfahrt via Gotthard nach Perugia. 2. Tag: Assisi und Perugia. Assisi, einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Italiens, ist die Stadt des heiligen Franziskus. Zahlreiche Legenden zeugen vom Wirken des Gründers des Franziskanerordens. Danach Besuch in Perugia, der charmanten, mittelalterlichen Stadt. Mit ihren zahlreichen Kirchen und Galerien war sie jahrhundertelang ein Opfer innerer und äusserer Konflikte. Sie ist die Hauptstadt Umbriens und liegt malerisch auf einem Hügel über dem Tal des Tibers.

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Neapel Insel Capri Sorrentinische Halbinsel Amalfiküste

Vesuv Pompeji Maiori

3. Tag: Perugia–Neapel–Maiori. Neapel, die Hauptstadt Kampaniens, ist ein Erlebnis der besonderen Art. Unter dem unverwechselbaren Profil des Vesuv erleben wir bei einer Stadtführung die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel das Castel Nuovo, den Palazzo Reale und vieles mehr. Anschliessend haben wir genügend Zeit, bei einem Bummel durch die berühmte Altstadt «Spacca Napoli», den besonderen Charme dieser Stadt kennen zu lernen. Am Abend Ankunft in unserem Hotel in Maiori an der Amalfiküste, dem wohl schönsten Küstenstreifen Europas, wo wir die nächsten vier Nächte wohnen werden. 4. Tag: Maiori, fakultativer Ausflug Insel Capri. Capri, die weltberühmte, viel besungene Insel – die «Perle des Golfes von Neapel» – erwartet uns heute. Überfahrt mit dem Schiff. Unsere Reiseleitung bringt uns die Schönheiten der Insel näher. Viele Maler, Dichter, Musiker und Schauspieler wurden von diesem Kleinod im Mittelmeer angezogen. Auch Sie werden begeistert sein. Nebst der Besichtigung von Capri und Anacapri haben wir genügend freie Zeit für Entdeckungen auf eigene Faust. 5. Tag: Maiori, Ausflug Amalfiküste – Sorrentinische Halbinsel. Ein ganztägiger Ausflug entlang der schönsten Küste Italiens wird Sie bezaubern. In unzähligen Windungen führt die Strasse entlang der oft steil abfallenden Amalfiküste über hohe Brücken, vorbei an Felsen mit bizarren Formen und tiefen Schluchten. Nebst einigen Fotohalten schalten wir einen längeren Aufenthalt in Sorrento und Amalfi ein. 6. Tag: Maiori, Ausflug Pompeji und Vesuv. Die einst wohlhabende und bei einem Vesuvausbruch verschüttete Stadt Pompeji gibt uns ein hervorragendes Zeugnis der Lebensweise in der Antike. Interessante geführte Besichtigung. Anschliessend Fahrt zum Vesuv. Der 1277 Meter hohe, noch tätige Vulkan bestimmt das Landschaftsbild der Region Neapel. Die verwitterten Lavaschichten auf den unteren Hängen sind fruchtbar und tragen Obstbaumpflanzungen und Weingärten. Die Aussicht vom Gipfel reicht – bei klarem Wetter – über Neapel und seinen Golf mit den Inseln bis zur Halbinsel von Sorrent.

7. Tag: Amalfiküste–Montecassino– Chianciano Terme. Montecassino, eines der bedeutendsten Klöster der Christenzeit, liegt an traumhafter Aussichtslage. Die Mönche galten als die grossen Meister von Europa in den Künsten der Miniaturmalerei, des Mosaiklegens und der Freskenmalerei. Am Abend Ankunft in Chianciano Terme in der Südtoscana. 8. Tag: Chianciano Terme–Schweiz. Rückfahrt zu den Einsteigeorten.

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8 Tage inkl. Halbpension 995.– 895.– Reduktion Reise 1–2, 12–13 – 50.– Daten 2010 Samstag–Samstag Frühling Herbst 1: 27.03.–03.04. 9: 11.09.–18.09. 2: 03.04.–10.04. 10: 18.09.–25.09. 3: 10.04.–17.04. 11: 25.09.–02.10. 4: 17.04.–24.04. 12: 02.10.–09.10. 5: 24.04.–01.05. 13: 09.10.–16.10. 6: 01.05.–08.05. 7: 08.05.–15.05. 8: 15.05.–22.05. Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft in Mittel- und guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 7 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Insel Capri am 4. Tag) Geführte Besichtigungen Assisi und Perugia Geführte Besichtigungen Neapel und Pompeji Erfahrener Reisechauffeur ■

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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

Die Aga-Kröte kann sich kugelförmig aufpumpen.

Babys entspannen sich erwiesenermassen bei MozartSonaten am besten.

Bilder Maria Zarnayova/EPA/Keystone, Thierry Montford/Biosphoto, Gary John Norman/Getty Images

TIERE

Mit Airbag gegen ungewollte Freier

Es kommt eben doch auf die Grösse an. In Paarungszeiten wachsen die Weibchen der australischen Aga-Kröte über sich hinaus. Um sich zu kleine Männchen vom Leib zu halten, blasen sie sich kräftig auf. So gelingt es ihnen, den besten Partner für eine erfolgreiche Befruchtung zu finden — und unliebsame Verehrer, also Leichtgewichte, einfach abzuschütteln. Dies hat ein niederländisch-australisches Forscherteam herausgefunden. Es kommt auch vor, dass kleine Männchen durch die Konkurrenten selber von den Weibchen runtergeschoben werden. Der Mechanismus des Aufpumpens war bisher nur als Verteidigungsstrategie bekannt: Er soll Feinde abschrecken und es ihnen erschweren, die Kröten zu greifen.

FAMILIE

Babys mögen Mozart E

inige zärtlich gesungene Strophen eines Kinderliedleins befördern die meisten Babys rasch in den Schlummer. Doch Anspruchsvolleres wie Mozart wirkt ebenso gut, wie israelische Forscher herausgefunden haben. Beim Test bekamen Frühgeborene 30 Minuten pro Tag Sonaten von Mozart zu hören. Mit verblüffen-

dem Resultat: Sie verbrauchten deutlich weniger Energie und nahmen schneller an Gewicht zu als eine zweite Gruppe, die keine Musik vorgespielt bekam. Weshalb ausgerechnet die Klänge von Mozart das Befinden von Babys so positiv beeinflussen, muss nun weiter untersucht werden. Die Ärzte vermuten aber:

ONLINE-UMFRAGE: IN FORM Gu zu wissen: Die beste Medizin gegen die Seekrankheit haben wir stets Gut da dabei. Es ist unser Atem. Ein britisch-französisches Forscherteam hat nun en entdeckt, wie wir die Atmung einsetzen können, um Übelkeit als Reaktion au die ungewohnten Bewegungen auf hoher See zu vermeiden. Das auf Re Rezept der Wissenschafter: entgegen dem intuitiven Atemrhythmus einun ausatmen. Wer also in einem Wellental ein- statt wie sonst gewohnt und au ausatmet, hat weniger das Gefühl, dass es abwärtsgeht — und wirkt damit ge gegen Übelkeit oder Schwindel. Schiff ahoi! www.wissenschaft.de

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch Ne

Im Unterschied zu Beethoven, Bach oder Mussorgski wiederholen sich bei Mozart immer wieder ähnliche Melodien. Und dies könnte sich auf die Säuglinge beruhigend auswirken. In neuen Studien wollen die Forscher nun die Wirkung weiterer Musikstile auf Babys testen.

Daniel Schifferle

Frage von letzter Woche

Wellengang einfach wegatmen

Elegant Seekrankheiten trotzen: Mit Atemtechnik statt Medizin.

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86 | Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

E

ltern kleiner Kinder haben die Qual der Wahl: Für Vierjährige gibt es die Tennisakademie, schon ab dem siebten Monat können Babys Handzeichen anwenden lernen, und bereits Säuglingen wird Musikunterricht angeboten – auf Wunsch auch in Englisch. Frühförderung boomt. Das Angebot wächst und wird rege genutzt. Wer nicht mitmacht, hat ein schlechtes Gewissen. Dale Bof (42) aus Unterengstringen ZH aber nicht. Er ist überzeugt, dass seine drei Töchter genug lernen, wenn er sich mit ihnen beschäftigt und ihnen spielerisch die Welt erklärt. Heute zum Beispiel wird gemeinsam gemalt. Natalija (5), Nastasija (5) und Naomi (7) stehen dicht gedrängt vor einer nachtblau bemalten Leinwand. «Spachtel oder Pinsel?», fragt Bof. «Pinsel!», rufen die Mädchen im Chor. Nach zehn Minuten konzentrierter Arbeit präsentieren sie stolz das vollendete Gemälde: ein eierförmiger Mond mit doppelt so grossen Sternen. «Sie lieben das», sagt Bof zufrieden grinsend, «manchmal malen wir drei Stunden am Stück.» Nicht selten geht damit ein ganzer Donnerstagnachmittag drauf – den verbringen die Mädchen jeweils bei Papi statt bei dessen Exfrau. Und jede zweite Woche bleiben sie gleich bis Sonntagabend.

Zeit ist alles, was Kinder brauchen

«Mit meinen Töchtern zusammenzusein ist mir einfach wichtig», sagt Bof, während er Pinsel und Farben einsammelt. Dafür organisiert er seinen rund 120Prozent-Job als Stiftungsrat einer Pensionskasse so, dass viel Zeit für die Mädchen bleibt. Auf dem Programm stehen neben dem Malen auch Streifzüge durch den Wald, Kinderkonzerte, Velo-, Schlittschuh- und Skifahren. Gemäss Entwicklungsexperte Remo Largo (siehe Interview auf Seite 88) bietet Dale Bof seinen Töchtern genau das, was Kinder brauchen: Zeit für gemeinsame Unternehmungen. Im Gegensatz zu den boomenden Frühförderprogrammen erfülle das die Bedürfnisse der Kinder.

Fit fürs Leben

Baby-Yoga, Frühchinesisch, Kindertennis — Eltern von Kleinkindern meint Entwicklungsexperte Remo Largo. Kinder brauchen in erster


BESSER LEBEN FAMILIE

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Spielerisch Lernen — Natalija, Dale, Naomi und Nastasija Bof (von links) beim Puzzeln.

ohne teure Kurse steht ein riesiges Angebot an Frühförderprogrammen zur Auswahl. Nicht nötig, Linie Kontakte zu anderen Kindern und Eltern, die mit ihnen Zeit verbringen.


88 | Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

DAS SAGT DER EXPERTE Remo Largo (65) war Kinderarzt am Zürcher Kinderspital. Er schrieb viele Bücher über die Kindsentwicklung. Das neuste: «Schülerjahre»*.

«Existenzielle Ängste» Dafür gibt es wohl verschiedene Definitionen. Ich nenne es Frühförderung, wenn Erwachsene versuchen, aktiv auf die Entwicklung eines Kleinkinds Einfluss zu nehmen, und damit eine Erwartung verbunden ist, wie das Kind werden soll. Damit geht die Wissensvermittlung über das hinaus, was das Kind aufnehmen kann. Warum ist die frühe Förderung von Kindern so in Mode?

Weil Eltern existenzielle Ängste plagen. Sie wissen, dass es nicht mehr so einfach ist, beruflich erfolgreich zu sein. Sie üben Druck aufs Kind aus, damit etwas aus ihm wird. Ausserdem sind heutzutage die meisten Kinder geplant. Eltern verzichten dafür bewusst auf einige Dinge. Im Gegenzug wollen sie etwas bekommen. Damit aus dem Kind etwas Beachtliches wird, fördert man es früh. Welche Kurse verschaffen Kindern denn nachhaltig einen Vorteil?

Keine. Keine einzige Studie belegt, dass Förderprogramme dem Kind längerfristig etwas nützen. Sie befriedigen nur die Erwartungen der Eltern. Was brauchen die Kinder?

Kinder entwickeln in den ersten fünf Lebensjahren den grössten Teil ihrer Motorik, der Sprachfertigkeiten, der sozialen Kompetenzen und der kognitiven Fähigkeiten. Dafür braucht es erstens viel Erfahrungen mit anderen Kindern: mindestens drei Stunden jeden Tag, am besten in altersdurch-

mischten Gruppen. Zweitens brauchen Kinder, Eltern und andere Bezugspersonen, mit denen sie ganz banale Alltagsdinge teilen können: Kochen, Gartenarbeit, Einkaufen und so weiter. Drittens wollen Kinder draussen sein, in der Natur.

Hauptsache Spass: Dale Bof mit Naomi, Nastasija und Natalija.

Man sagt aber, dass Kinder nie mehr so leicht lernen wie im Vorschulalter. Was spricht gegen einen zweisprachigen Kindergarten?

«Förderprogramme für Kinder befriedigen nur die Erwartungen der Eltern.»

Nichts. Tatsächlich profitieren Kinder von Erwachsenen, die konsequent eine bestimmte Sprache mit ihnen sprechen – sofern das keine Schulmeisterei, sondern gelebte Sprache ist. Das hat aber nichts mit Förderung zu tun.

Remo Largo, Kinderarzt

Was ist von speziellen Förderprogrammen für Migrantenkinder zu halten?

Deutschunterricht im Vorschulalter ist absurd. Diese Kinder sollten in den ersten fünf Jahren mit Deutsch sprechenden Kindern aufwachsen dürfen. Dann sind sie bis zum Kindergarten auch sprachkompetent. Wie sollen Eltern vorgehen, damit sie die Kinder zumindest nicht überfordern?

Sie sollten sich fragen, was sie selber dem Kind bieten können. Sie könnten mit dem Kleinen nach draussen gehen und es in Pfützen springen und Schnecken beobachten lassen. Das braucht natürlich Zeit. Aber Zeit ist etwas vom Wertvollsten, das Eltern ihren Kindern geben können.

Interview Yvette Hettinger

* «Schülerjahre, wie Kinder besser lernen» (Piper), Fr. 29.65, www.exlibris.ch

Bild Christian Scholz / Piper Verlag

Remo Largo, Frühförderung ist zurzeit die Maxime unter Eltern. Was versteht man eigentlich darunter?

Remo Largo hat nichts dagegen einzuwenden, dass kleine Kinder gefördert werden. Die Frage ist aber, wie. Der Kinderarzt plädiert für weniger Aktionismus, zumal von Baby-Yoga bis Frühchinesisch keines der gängigen Frühförderprogramme den Kindern später im Leben erwiesenermassen einen Vorteil bringe. Dass dennoch viele Eltern ihre Kleinkinder auf Leistung trimmen, hat gemäss Largo vor allem einen Grund: «Förderprogramme befriedigen nur die Erwartungen der Eltern.» «Meine Kinder lernen bei allem, was wir unternehmen, etwas», ist Dale Bof überzeugt. Im Vordergrund stehe allerdings immer der Spass. Ohne Motivation der Mädchen laufe sowieso gar nichts. «Ich fange mal an, etwas zu machen, und sie machen mit.» Oder auch nicht. Wenn die Mädchen nicht wollen, verlegt Dale Bof seinen Plan auf später und

setzt ihn alleine oder mit Kollegen um. Flexibel ist auch das Umfeld des 42-Jährigen. «Meine Exfrau und ich wohnen im gleichen Dorf und sind in der Kinderbetreuung unkompliziert», erklärt Bof. Von solchen Bedingungen kann Liliana Sciascia aus Basel nur träumen. Sie zieht den fünfjährigen Leonardo allein auf und arbeitet in einem 80-Prozent-Pensum. «Für Spiele und Ausflüge bleibt leider sehr wenig Zeit», sagt die 40-Jährige. Wenn sie arbeiten geht, ist Leonardo im Kindergarten und im Hort. Trotzdem nimmt sich Liliana Sciascia immer wieder bewusst Zeit, um sich ihrem Sohn zu widmen und ihm etwas beizubringen. «Wenn ich Hausarbeit mache, ist Leonardo fast immer dabei», sagt Sciascia. Am liebsten geht Leonardo einkaufen. «Das letzte Mal haben wir Winterrollen gepostet», sagt er mit schelmischem Lachen. Er weiss genau, dass es Frühlingsrollen heisst.

Mani-Matter-Lieder singen statt Kinder-Yoga üben

Gemeinsam rüsten Mutter und Sohn am Küchentisch Gemüse fürs Abendessen. Leonardo schält ein Rüebli, rettet dann mit seinem Heli Tomaten. Während andere Eltern ihre Kinder in solchen Momenten vor dem Fernsehgerät parkieren, hat Sciascia ihren Sohn lieber bei sich. Ganz bewusst. «So lernt der Junge Alltägliches wie Kochen oder Haushalten und entdeckt dabei


BESSER LEBEN FAMILIE

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Kinder gesucht

Die Uni Freiburg sucht für die Studie «Franz» (Früher an die Bildung — erfolgreicher in die Zukunft?) Kinder mit Jahrgang 2006 oder 2007. Untersucht wird der Effekt vorschulischer Förderung inner- und ausserhalb der Familie. Eltern der Teilnehmer erhalten einen Gutschein für einen Erziehungskurs und können eine Reise nach Paris gewinnen. Weitere Infos: www.migrosmagazin.ch. Anmeldung: Margrit Stamm, Telefon: 026 300 75 60, Mail: stefanie.schaller@unifr.ch

zu», überlegt die Baslerin. Das wäre für Leonardo eine gute Gelegenheit, überschüssige Energie abzubauen. «Ausserdem ist es sowieso gut, wenn man schwimmen kann», ist die Alleinerziehende überzeugt. Mehr als das wäre aber zu viel. Damit macht Liliane Sciascia gemäss Remo Largo alles richtig. Der Kinderarzt betont, dass Kinder für eine gesunde Entwicklung drei Dinge brauchen: Umgang mit anderen Kindern, viel Zeit im Freien und eine Bezugsperson, mit der sie banale Alltagsdinge teilen können. Mehr sei nicht nötig, ist der Entwicklungsexperte überzeugt.

Kinder haben nur eine Aufgabe — sie sollen spielen

Leonardo entdeckt die grosse, weite Welt — auch in der heimischen Küche in Basel.

die Welt.» Oft entstehen in diesen Momenten ausserdem interessante Gespräche. «Kürzlich hat mir Leonardo erklärt, dass man beim Träumen wahrscheinlich eine Art Bildschirm vor die Augen geschoben bekommt, auf dem die Träume als Filme ablaufen», erzählt Sciascia. Der 40-Jährigen ist durchaus bewusst, dass unter vielen Eltern

im Hinblick auf den Schuleintritt ein wahres Wettrüsten stattfindet. Das beeindruckt die Alleinerziehende überhaupt nicht. «Leonardo interessiert sich noch nicht sehr für Buchstaben und Zahlen.» Dafür singe er den ganzen Tag Lieder. «Am liebsten Mani Matter. Einige kann er schon auswendig.» Wer die Texte des verstorbenen

Berner Liedermachers kennt, weiss, dass dessen Poesie ziemlich anspruchsvoll ist. Das einzige Zugeständnis von Liliana Sciascia an eine moderne Kinderförderung ist der regelmässige Besuch einer Musikschule. Leonardo liebt den Unterricht heiss. «Im Sommer kommt vielleicht noch ein Schwimmkurs da-

An diese Maxime hält sich auch Dale Bof. Der 42-Jährige hütet sich vor Übertreibungen bei der Kinderförderung: «Das kann einem Kind die Kindheit rauben.» Der dreifache Vater ist überzeugt, dass Kinder, bis sie zwölf Jahre alt sind, nur eine einzige Aufgabe haben: «Spielen, spielen und noch mal spielen.» Text Yvette Hettinger

Bilder René Ruis

www.migrosmagazin.ch Sprachförderung oder Spiele für die Motorik? Worauf es bei der frühen Förderung ankommt.


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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

Zurück zur schönen Haut

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ABNEHMEN TEIL1

Plötzlich auftretende dunkle Flecken im Gesicht, sogenannte Melasmen, können Frauen sehr belasten. Doch die Verfärbungen lassen sich wirkungsvoll behandeln.

S

ie sind völlig ungefährlich, aber im Gesicht der betroffenen Frauen mehr als störend: grossflächige, hell- bis dunkelbraune Pigmentveränderungen, die sich auf Stirne, Wangen oder Oberlippe ausdehnen. «Was der Auslöser für die Entstehung dieser sogenannten Melasmen ist, lässt sich in den wenigsten Fällen genau herausfinden», erklärt Daniela Kleeman, Hautärztin aus Zürich. «Hormonelle Einflüsse wie eine Schwangerschaft oder die Antibabypille sind gelegentlich die Ursache. Meist aber ist das Melasma irgendwann einfach da.» Typischerweise am Ende des Sommers, denn das stärkere UV-Licht regt die Pigmentbildung an. Die dunklen Hautflecken werden meist mit chemischen Peelings behandelt, einige Experten setzen auch auf Laser. «Ein Melasma kann aber nicht geheilt werden, die Zellen bleiben in der Haut. Mit bleichenden Wirkstoffen lassen sich die Pigmentveränderungen aber aufhellen», sagt die Expertin.

Bald schlank und rank: Mit einfachen Mitteln will Vittorio Lella (43) fünf Kilo verlieren.

Fitness in der guten Stube

Cremes mit bleichendem Effekt sind Teil der Behandlung gegen Hautverfärbungen.

Bilder Gio Barto/Getty Images, Fotolia, Tina Steinauer

Krankenkasse für Kostenbeteiligung anfragen

Drei bis fünf Peelingsitzungen zum Preis von je 300 bis 500 Franken sind für einen sichtbaren Bleicheffekt notwendig. Das ist nicht billig. Aber je nach Therapie ist es möglich, dass die Krankenkasse etwas an die Kosten bezahlt. Deshalb ist es sinnvoll, sich bei der Kasse über eine allfällige Kostenübernahme zu erkundigen. Im Anschluss an eine solche Therapie kann das Melasma verschwunden sein, in vielen Fällen wird aber ein jährliches Auffrischungspeeling notwendig. Zusätzlich ist ein verstärkter UV-Schutz beim Wintersport, Wandern oder in der Badi unverzichtbar. Schwangere sollten bis

Was bringen frei käufliche Kosmetika?

Im Handel gibt es verschiedene aufhellende Cremes frei zu kaufen, die bei Pigmentveränderungen hilfreich sein sollen. Ob diese Kosmetika einen sichtbaren Bleicheffekt bringen, hängt von der Konzentration der Wirkstoffe ab. «Wirkstoffkonzentrationen, wie Dermatologen sie verwenden, sind bei normalen Kosmetika aber nicht zugelassen», sagt Hautärztin Daniela Kleeman.

Weitere Informationen: www.die-haut.ch

nach der Geburt mit der Behandlung warten. So auffällig ein Melasma auch sein mag, Grund zur Sorge ist es nicht. Weil 90 Prozent der Betroffenen Frauen sind,

wird das kosmetische Problem – in der Regel aus ästhetischen Gründen – trotzdem meist dem Dermatologen präsentiert. Martina Novak

In der letzten Ausgabe stellte das «Migros-Magazin» Vittorio Lella vor. Der 43-jährige Parkettleger muss laut seinem Hausarzt Felix Huber fünf Kilo abnehmen. Jedes Jahr ein Kilo mehr erhöht das Risiko für HerzKreislauf-Erkrankungen. Aktuell wiegt Lella 82,5 Kilo bei 1,70 Meter Körpergrösse. «Ich muss mich vor allem mehr bewegen», sagt er. «Aber neben Arbeit und Familie habe ich kaum Zeit für Sport. Ich brauche darum etwas, das sich einfach in meinen Tagesablauf integrieren lässt.» Lellas Plan: kurze Strecken zu Fuss gehen und konsequent Treppen statt Lift benützen. Und: Werbepausen im Fernsehen sind für ihn künftig Fitnessminuten. Er macht Liegestütze oder geht in die Küche und räumt den Geschirrspüler ein. Hauptsache, er steht auf und bewegt sich zwischendurch. Ob es klappt? «Die beste Kontrolle sind meine Hemden», sagt Vittorio Lella, «ich merke schnell, ob sie spannen oder nicht.» Lesen Sie Teil 2 nächste Woche im Migros-Magazin und machen Sie den Gesundheitstest unter: www.migrosmagazin.ch


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BESSER LEBEN TIER & GARTEN

MEIN GARTEN

Haia Müller, Gartenexpertin, über Gartenflüchtlinge.

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

Problemzone Kistchen Nicht immer macht das Katzenklo die Katze froh. Das führt zu viel Lärm ums stille Örtchen.

Miss in Blau

Hier ist die Katze heikel: Genügend gross und sauber muss es sein, sonst macht sie ihr Geschäft anderswo.

V

orhänge, Sofas, Kopfkissen, Schuhe, Wand oder Hundebett: Gut möglich, dass Katzen diese Objekte überraschend als neue Pissoirs auswählen. Tiere, die plötzlich nicht mehr ins Kistchen machen wollen, sind eines der grössten, weil auch ärgerlichsten Probleme für Katzenhalter. Die Diagnose ist nicht immer ganz einfach.

Katzen sind von Natur aus äusserst saubere Wesen

Katzen sind ausgenommen saubere Tiere. Deshalb ist Urinterror ein ernsthaftes Problem. Zwei Gründe stehen im Vordergrund: Entweder handelt es sich um klassisches Markieren, oder die Katze ist mit dem Kistchen unzufrieden. Pinkelt das Tier an Orte mit intensiven Gerüchen – Kopfkissen, Schuhe oder Sofa – handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Markieren. Katzen machen dies, wenn sie aufgekratzt oder nervös sind (siehe Box). Andererseits kann regelmässiges «Fremdgehen» darauf hinwei-

sen, dass das Büsi mit dem Kistchen nicht zufrieden ist. Mögliche Ursachen sind: ➔ Falscher Standort: Auch Katzen möchten ihre Ruhe haben. ➔ Zu wenig WCs: Da Katzen Kot und Urin gerne an gesonderten Standorten deponieren, braucht es mehrere Toiletten. In Häusern idealerweise eine pro Etage. ➔ Zu klein: Eine gewisse Grösse sollte das Kistchen aufweisen. ➔ Falscher Einstreu: Möglicherweise mag die Katze die Streu nicht und benützt deshalb das Klo nicht. Auch ein Wechsel des Produkts kann zum unerfreulichen Auslagern des Geschäfts führen.

➔ Fehlende regelmässige Lee-

rung: Katzen mögen keine vollen Kistchen – also mindestens einmal täglich säubern. ➔ Psychisches Unwohlsein: Mangelnde Zuneigung oder Langeweile kann auch zu Unsauberkeit führen. In seltenen Fällen mag es auch sein, dass das Tier krank ist. Es kann unter einer Blasenentzündung oder Durchfall leiden. Altersbedingt kann es auch zu Inkontinenz kommen. Dies sollte der Tierarzt abklären. In der Regel aber macht ein gepflegtes Klo die Katze froh. Dagmar Steinemann

Markieren oder Urinieren: Die Diagnose

Beobachten Sie Ihre Katze! Im Unterschied zum Urinieren steht das Tier meist beim Markieren. Die Harnmenge ist in der Regel klein, dafür werden nicht nur Böden, sondern auch Wände bedacht. Nach dem Markieren scharrt die Katze selten, was beim üblichen Versäubern normal ist. Mehr zum Thema «Katzenklo-Management» im Buch «Wenn Katzen Kummer machen» von Sabine Schroll, erschienen 2009 im Cadmos-Verlag.

Bild O. Diez/Wildelife

Auf- und Absteiger des Jahres, Missen und Mister: Es scheint, als ob moderne Menschen nicht ohne Ranglisten leben könnten. Jemand muss ihnen sagen, was gut, wertvoll oder so schön ist, dass es eine Auszeichnung verdient. Da wollen die Pflanzenfreunde nicht hintanstehen, auch sie präsentieren pünktlich zum Jahresanfang ihre Auserwählten. Zur Blume des Jahres 2010 gekürt wurde die Sibirische Schwertlilie. Nicht wegen ihrer Schönheit, obschon sie mit den schwungvollen Kurven ihrer Blütenblätter als veilchenblaue Unschuld vom Lande durchaus punkten könnte. Den Juroren sind innere Werte wichtiger: wie bedroht eine Pflanze ist oder ihre heimische Herkunft. Doch da wird es bei der Schwertlilie kompliziert. Einige Fachleute meinen, dass die Iris siberica ein Gartenflüchtling ist. Eine, die sich über den Zaun davongemacht und in feuchten Streuwiesen Asyl gefunden hat. Eine Miss mit Migrationshintergrund also, aber sehr gut integriert. Eine, die um ihr Überleben kämpft. Klar hat sie das Rennen gemacht: ein Hauch von Exotik plus Mitleidsbonus plus eine seriöse Verwurzelung in unserem Boden. Das ergibt eine unschlagbare Kombination, wenn man im Showbusiness Karriere machen will.


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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

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Ve Verblüffende Aussicht da dank Pa Panoramasc scheibe.

Einfach schön: Der C3 an der Mittelmeerküste.

STECKBRIEF

Citroën C3 1.4 VTi Chic Motor/Antrieb: 1,4-l-Vierzylinder-Benziner, 1397 cm³, 120 PS, manuelles Fünfganggetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 10,6 Sekunden, Spitze 184 km/h. Abmessungen: L x B x H = 3,94 x 1,73 x 1,52 m, Kofferraum 300 l, Gewicht 1075 kg. Verbrauch: 5,8 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. A, CO2-Ausstoss (Werksangabe) 134 g/km. Preis: ab 22 100 Franken (Basis: 1.1 Essentiel, 1,1-l-Benziner, 60 PS, ab 17 600 Franken).

Kleiner Franzose mit Durchblick

Der neue Citroën C3 bietet nicht nur vernünftige Abmessungen und sparsame Antriebe. Dank der riesigen Frontscheibe wirkt er von innen viel grösser, als er eigentlich ist.

D

ie Zeiten, als Kompaktautos wie VW Golf, Opel Astra und Co. die Verkaufsstatistiken unangefochten anführten, sind vorbei: Inzwischen ist jedes dritte in Europa verkaufte Auto ein Kleinwagen. Wachsendes Umweltbewusstsein und höhere Preissensibilität motivieren immer mehr Kunden zum Umstieg auf ein kleineres Auto. Vor allem aber haben sich Kleinwagen von spartanischen Fortbewegungsmitteln zu

Lifestyle-Mobilen gewandelt, die sich in Design und Ausstattung mit teureren Autos durchaus messen können.

Kein Witz: Der stärkere Motor ist der sparsamere

Die zweite Generation des Citroën C3, die ab März zu den Händlern rollt, macht da keine Ausnahme. Der Fünftürer ist wie sein Vorgänger bei der Länge deutlich unter der Viermetermarke. Aber weil

das Handschuhfach nach vorne und die Rückbank nach hinten gerückt wurden, profitieren die Passagiere von mehr Kniefreiheit. Für verblüffende Ausblicke und viel Licht im Innern sorgt die optionale Panoramafrontscheibe. Sie wölbt sich von der Motorhaubenkante bis zur Dachmitte. Für den Antrieb stehen vier Benziner und drei Diesel mit 60 bis 120 PS zur Wahl. Interessant ist ein Vergleich der beiden 1,4-Liter-Benzin-

motoren, die technisch unterschiedlichen Generationen entstammen: Der ältere mit nur acht Ventilen leistet 75 PS und kostet 1100 Franken weniger als das neuere 95-PS-Aggregat. Aber der Mehrpreis ist gut angelegt: Mit 16-Ventilen und variabler Ventilsteuerung ist nicht nur die Leistung des neueren Motors besser, er verbraucht im Schnitt auch 0,3 Liter weniger und stösst damit weniger CO2 aus. Andreas Faust

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ser, malerische Plätze und Gassen. Am Nachmittag fahren Sie durch die Masuren und entdecken unberührte Wälder, kristallklare Seen sowie verschiedene Vogelarten. Gegen Abend erreichen Sie Nikolaiken. Halbpension. 4. Tag, Augustow - Vilnius: Sie durchqueren die Masurische Seenplatte bis Augustow und fahren weiter bis an die Grenze bei Ladzijai. Über Trakai erreichen Sie Vilnius. Ein Führer zeigt Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der litauischen Hauptstadt. Halbpension. 5. Tag, Riga: Fahrt nach Lettland, welches im Unabhängigkeitsbestreben die Vorreiterrolle gespielt hat. Während einer geführten Stadtrundfahrt lernen Sie die Hauptstadt Riga kennen, welche 1150 von deutschen Kaufleuten gegründet wurde. Halbpension. 6. Tag, Tallinn: Die Reise führt Sie weiter nach Estland. Sie folgen dem Baltischen Meer in die estnische Hauptstadt Tallinn. Während der geführten Stadtrundfahrt besichtigen Sie unter anderem die Festung, den Dom, die Newski-Kathedrale und die Stadtmauer. Halbpension. 7. Tag, St. Petersburg: Der Ostseeküste entlang erreichen Sie St. Petersburg, die ehemalige Hauptstadt Russlands. Halbpension.

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➔ Unter dem Pseudonym «Meieli ab em Sunneberg» veröffentlichte sie 1944 und 1976 Mundartbücher. Gibt es Nachkommen, Verwandte oder Nachbarn, die mir biografische Angaben machen können? Alle Hinweise sind sehr willkommen!

Peter Wettstein, Rütiweg 23 8610 Uster, Tel. 044 940 66 66 peter.r.wettstein@bluewin.ch

➔ Ich suche eine Krankenschwester, die in den 90er-Jahren in Genf mit meinem Mündel, Frau Adële Bischof (Jahrgang 1923, später wohnhaft in Eggersriet-Grub AR), eng zusammengearbeitet hat. Es verband sie eine enge Freundschaft. Leider ist Frau Bischof im Pflegeheim und besitzt keine weiteren Angaben mehr. Wer kann über Frau Novelle Angaben machen? Frau Bischof würde sich sehr freuen, von Frau Novelle etwas zu hören.

Otto Erne (Beistand) Bergstrasse 62, 9038 Rehetobel Telefon 071 888 01 24 otto.erne@bluewin.ch

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➔ Für unsere Klassenzusammenkunft 2010 Klasse 1C, Heinz Gasser, Sekundarschule Hochfeld Bern, 1966, suche ich Peter Muri, Beat Hadorn, Beatrice Emmenegger, Rina Solcà, Theres Chevalier, Beatrice Giesbrecht und Franz Grütter. Bitte meldet euch bei mir. Thomas Bornhauser, Beundeweg 18, 3033 Wohlen, Thomas. Bornhauser@gmaare.migros.ch

➔ Zur Vervollständigung des Familienstammbuchs suche ich Eugen Studer. Er war 1905 Bäckergeselle bei Ferd. Rutschmann an der Aeschenvorstadt 49 in Basel.

Pius Hauser, Breitfeldstrasse 1 8854 Siebnen, Telefon 055 440 73 36, pius.hauser@bluewin.ch

➔ Ich suche Hanspeter Kopp und Peter Leutwyler, Aarau, 1964. Hanspeter hat die RS 1964 in Aarau als Mitrailleur der Inf RS 5 Kp 2 gemacht, wohnte damals in Killwangen an der Winkelstrasse 206. Peter hat 1964 als Unteroffi-

zier in Aarau die RS bei der Inf 5 Kp 2 gemacht, im Mitrailleur-Zug. Er war damals in Unterkulm Knubel wohnhaft. Max Hübscher, Chappelenacher 349, 5054 Kirchleerau Telefon 062/726 28 59 maxwell7@bluewin.ch

➔ Ich suche Agathe Müller von Müswangen. Sie hat später geheiratet in La Chaux-de-Fonds. Wir waren etwa 1964 gemeinsam in Neuchâtel, um Französisch zu lernen.

Gemütliches, familiäres Kreuzfahrtschiff der Mittelklasse für ca.1790 Passagiere. Restaurant, diverse Bars und Lounges/Disco, Theater, Casino, Bibliothek mit Internet, kleiner Fitnessraum, Schönheitssalon, Sauna und Massage (teilweise gegen Gebühr), Schwimmbecken, Kinderaktivitäten, Arzt, Ausflugsbüro. Alle Kabinen mit Dusche/WC, Klimaanlage, Telefon, TV und Radio.

Westliches Mittelmeer, 8 Tage

Saison A: 17.4., 2.10., 23.10.2010, Saison B: 8.5., 29.5., 19.6., 26.6., 11.9.2010, Saison C: 3.7., 10.7., 17.7., 24.7., 21.8.2010, Saison D: 31.7., 7.8., 14.8.2010 Route: Genua, Italien (ab 19.00 Uhr)–Marseille, Frankreich–Palma de Mallorca, Spanien–Almería, Spanien–Málaga, Spanien–Tanger, Marokko– Ibiza, Spanien–Barcelona, Spanien–Genua, Italien (an 12.00 Uhr). HP S SLMA Preise in CHF pro Person in Doppelkabine Spezialpreise

Kat. XA

Aussen Premium/Deluxe Kat. XE*/XG*

Saison A

755

825

990

1070

825

905

1070

1155

Saison C

905

990

1155

1235

Saison D

990 1070

1235

1320

* 3./4. Person im Zusatzbett auf Anfrage. Kinder bis 18 Jahre bezahlen nur die Hafentaxen (CHF 140.–). Weitere Kategorien auf Anfrage. Die Reederei behält sich das Recht vor, die Spezialpreise jederzeit aufzuheben. SMART- und Katalogpreise auf Anfrage. Preisänderungen aufgrund Treibstofferhöhungen vorbehalten.

Inbegriffen

Kreuzfahrt gemäss Programm, Unterkunft in der gebuchten Kabinenkategorie, Hafentaxen, Vollpension an Bord, Reisedokumentation.

Nicht inbegriffen

➔ Gesucht: Gebrüder Bichsel. Jacob, Hans und zwei namentlich unbekannte Söhne von Jacob Bichsel, die alle vier in Degerfelden/Baden bei Rheinfelden (D) geboren sind.

Wissenswertes

Online suchen: Geben Sie Ihre Such-Annonce ganz einfach selbst über www.migrosmagazin.ch/meldedich auf. Innert weniger Tage wird jeder Eintrag im Internet veröffentlicht. Ein attraktives Bild und die Angabe der Mailadresse steigern die Erfolgschancen. Mit Glück erscheint Ihre Annonce auch noch in der gedruckten Ausgabe des Migros-Magazins.

Aussen

Saison B

Doris Schneider-Röthlin Wissmattstr. 7, 6056 Kägiswil Telefon 041 660 82 50 dorisobw@gmx.ch

Julius Birlin, Lörracher Strasse 11, D-79618 Rheinfelden-Degerfelden, Telefon 0049 7623 4309, Bernhard.Birlin@t-online.de

Innen/ Premium Kat. IA / ID*

Hin-/Rückreise mit dem Bus ab verschiedenen Einsteigeorten in der Schweiz bis Genua und zurück CHF 205.– pro Person (auch Kinder bis 18 Jahre), Mindestteilnehmerzahl erforderlich. Anreise mit Auto: Parkmöglichkeiten vorhanden. Trinkgelder an Bord. Oblig. Versicherungspaket CHF 35.–. Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle.

Bordwährung: Euro. Bordsprache: Englisch, Deutsch, Französisch (Unterhaltung und Durchsagen nur in Englisch garantiert). Einreisebestimmungen für Schweizer Bürger: Gültige Identitätskarte oder gültiger Reisepass. Ausnahme: Für einen individuellen Landgang in Marokko benötigen Sie einen noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültigen Reisepass. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen der MTCH AG, M-Travel Switzerland. Bei Annullation gelten die Bedingungen der Reederei.

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FREIZEIT

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 3 Waagrecht 1 tropische Nagetiere 6 Abkürzung Grüne Partei der Schweiz 8 Strom durch Sibirien 9 deutsche Vorsilbe: schnell 10 Lautlosigkeit 12 Filmlichtempfindlichkeit 14 italienisch Stunde 15 Manegen 17 gezwungen sein 18 italienisch Frauenname 20 Gotteserkenntnis 21 Insel im Pazifik 23 Vorname der Lemper 24 herablassen 26 US-Radiosender 27 japanische Elfenbeindose 28 Inseleuropäer 29 schöne Frau der griechischen Sage 1

2

3

4

Senkrecht: 1 folglich, deshalb 2 separat, abgesondert 3 schweizerische Gewerkschaft 4 Geländevertiefung 5 längere Fahrt übers Meer 6 Medizin: Drüse 7 Fussrücken 11 stimmungsschwankend 13 Meeresstachelhäuter 16 Abkürzung europäische Weltraumorganisation 17 lateinisch Sitte 18 tropisches Nagetier 19 Geräusche 21 Hautausschlag 22 Gämsbüffel 25 Strom durch Ägypten

5

So machen Sie mit

7

Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.— pro Anruf, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Muster: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 24. Januar 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

6

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

| 101

Der Preis

Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (Fr. 1.— pro Anruf, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 24. Januar 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 2

www.saison.ch

Lösungswort: Talisman

Gewinner Rätsel Nummer 1

Treppenlifte Weitere Informationen: www.hoegglift.ch

Je 1 Geschenkkarte gewinnen: Margrit Gloor, 5222 Umiken; Brigitte Halbeisen, 6072 Sachseln; Laura Wegmüller, 6030 Ebikon; Josef Eigenmann, 9015 St. Gallen; Margot Lüthi, 8413 Neftenbach.

HÖGG Liftsysteme AG CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80 www.hoegglift.ch

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 344 000 (WEMF, MACH Basic 2009-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung),

Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Cinzia Venafro (CV), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung),

Heidi Bacchilega (HB), Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni,

Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, David Zehnder Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Cornelia Kappeler, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Verena De Franco, Yves Golaz, Maya Matzenauer, Janine Meyer, Hans Reusser,

Patrick Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Jasmine Steinmann, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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102 | Migros-Magazin 3, 18. Januar 2010

Fritz Jakober

Der Krienser Fritz Jakober hat den Blues im Blut: Seit fast 50 Jahren schlägt sein Herz für die schwarze Musik. Für seine Rolle als künstlerischer Leiter des Piazza Blues Festival Bellinzona wird er am Samstag mit dem Award «Keeping the Blues Alive» im amerikanischen Memphis Tennessee geehrt. Name: Fritz «Big Daddy» Jakober Alter: 62 Sternzeichen: Löwe Wohnort: 6010 Kriens Wieso leben Sie hier? Ich bin fest in der Innerschweiz verwurzelt, mag die Gegend, die Menschen und den FC Luzern. Nach meiner Pensionierung in drei Jahren kann ich mir aber gut ein Refugium im Tessin vorstellen. Wo würden Sie gerne leben? In Chicago natürlich! Das wäre allerdings meiner Gesundheit wenig förderlich, weil ich jeden Abend an Blueskonzerte gehen würde. Beruf und Lebenslauf: Lehre als Automechaniker, Handelsschule, Geschäftsleiter, Verkaufsleiter in einem Auto-Center in Aarwangen BE. Mitbegründer des Lucerne Blues Festival, seit 2006 Programmleiter des Festivals Piazza Blues Bellinzona. Mein Ziel: Glücklich und gesund alt werden. Mein Lebensmotto: «The Blues is back in town» – diesen Spruch sage ich übrigens auch immer als Vorwort auf den CDs, die ich mitproduziere. Was ich mag: Offene, freundliche Menschen, Lesen, meine Arbeit. Was ich nicht mag: Neid und Missgunst, Kutteln. Was ich an mir mag: Meinen Humor. Meine Liebsten sagen mir nach, ich sei grossherzig. Was ich an mir nicht mag: Meine Figur, weil ich fürs Leben gerne esse. Mein Lieblingsessen: Ich liebe die japanische Küche. Sashimi, Tempura und Sushi kann ich nicht widerstehen.

Text Barbara Ryter Bilder Daniel Winkler

Das Blues-Festival in Bellinzona findet heuer vom 15. bis 17. Juli statt, www.piazzablues.ch

MEINE SÜNDE «Kein Tag ohne Dessert. Torten, Luxemburgerli, Schokolade — ich bin Süssem verfallen, obwohl ich wegen meiner Diabeteskrankheit die Finger davon lassen sollte.»

MEINE LIEBSTEN UND MEIN ZUHAUSE

«Seit acht Jahren wohne ich mit mei ner 86-jährigen Mutter Annunziata zusa mmen. Meine Lebenspartnerin Ursula Sch ärli lebt gleich um die Ecke. An den Wänden unserer Wohnung hängen Poster und Auto gramme bekannter Bluesmusiker (grosses Bild rechts). Viele davon sind meine Freunde.»

MEINE LEKTÜRE «Ich lese für mein Leben gerne, seien es Comics oder Sachbücher. Am liebsten aber mag ich nordische und italienische Krimis. Zu meinen Lieblingsautoren gehört Andrea Camilleri.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Ich liebe die Joghurts der Migros. Am liebsten die mit Mandarinengeschmack.»

MEIN DING «Mein Highend-Plattenspieler, Marke Transrotor. Darauf höre ich Tag und Nacht Musik ab Vinyl. Sie klingt einfach besser als auf CD.»


MEINE WELT

| 103

MEIN LIEBLINGSORT «Das Piazza Blues Festival Bellinzona, wo ich im Alter von 58 Jahren als Programmleiter eingestiegen bin.»

MEIN TICK

MEINE SAMMLUNG

«Mit meiner Modellautobahn kann ich das Kind im Manne behalten. Als Teenager war ich sogar einmal Europameister auf der Autorennbahn. Heute lasse ich mir neue Modelle gerne zum Geburtstag oder auf Weihnachten schenken.»

«Seit fast 50 Jahren sammle ich alles, was mit Blues und Soul zu tun hat. Meine CD- und Vinyl-Sammlung umfas st mittlerweile rund 5800 Stück, alle feinsäuberlic h angeschrieben und elektronisch erfasst.»

MEIN LEBENSGEFÜHL «Blues, Blues und nochmals Blues. Stellvertretend dazu steht für mich die Mundharmonika.»


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