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NEUE SERIE: REPRODUKTIONSMEDIZIN 8

Nikos und Irina sind Laborkinder — sie wurden künstlich gezeugt. Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER www

Nr. 2, 10. Januar 2011

NATI-VERTEIDIGER 36

Herr über Küche und Strafraum

Auf dem Rasen stoppt Johan Djourou die Stürmer, in der Küche bringt er das Poulet in Form.

Bilder Lucas Peters, Nathalie Bissig

BIODIVERSITÄT 28

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

Bauer Schaller setzt auf Baumnüsse und trägt so zur Artenvielfalt bei. MIGROS-BILD DER WOCHE 35

Weshalb Gottlieb Duttweiler auch mal einen Rock trug.


2 | Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Gegen das Tabu

* Normaltarif

Wie etwa Ewa und Thomas Kressibucher. Jahrelang blieb das

Paar kinderlos, erst die In-vitro-Fertilisation hat ihr Martyrium, all die Untersuchungen, Arztvisiten, Enttäuschungen zu einem guten Ende gebracht. Heute sind sie glückliche Eltern von Remo, Mario und Nina. Oder wie Ania und Dimitrios Diamantis, die sich erst einmal längere Zeit an den Gedanken einer Befruchtung im Reagenzglas gewöhnen mussten. Ewa und Thomas, Ania und Dimitrios — ganz normale Eltern.

Menschen, die sich ihren Kinderwunsch viel kosten liessen. Finanziell, aber auch emotional und zeitlich. Es sind ganz normale Eltern. Kein über Boulevardmedien breitgetretenes Beispiel einer 64-jährigen Mutter (die in der Schweiz gar nicht behandelt würde). Kein alternder Rockstar, der für sich und seinen Partner von einer Leihmutter ein Baby austragen lässt. Kein allein lebender 25-jähriger Starfussballer, der bei einer Studentin bestellte. Keine Extrembeispiele, die nur unnötig die Diskussion vergiften …

Musik hoch drei 20

Die Geschwister Lionel, Nora und Diego Baldenweg sind dick im Musikgeschäft. Sie vertonen Werbespots und Kinofilme.

Eine unglaubliche Zahl. Jedes sechste Paar in der Schweiz

bleibt ungewollt kinderlos. Vielen von ihnen kann, wenn sie es denn wirklich wollen, geholfen werden. Vielen – aber lange nicht allen. Auch Sandra und Markus Iseli nicht, deren sehnlicher, aber unerfüllter Wunsch nach einem zweiten Kind die Familie extrem belastet. Auch ihre Geschichte wollen wir hier erzählen. Wie noch einige weitere in den nächsten Wochen. Deshalb: Lesen Sie den ersten Teil unserer Serie zur Reproduktionsmedizin (Seite 8).

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Bilder Mischa Imbach, Mara Truog, Christian Benedikt

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Noch immer ist das Thema tabu — und doch längst gelebte Realität: 8300 Mütter haben 2008 durch künstliche Befruchtung ein Kind zur Welt gebracht. Und dieses Jahr dürften es bereits 10 000 sein. Ein Tabu aber, das immer mehr Eltern brechen. Sie wollen nicht mehr verschämt verschweigen, dass ihr Kind nicht auf natürlichem Weg gezeugt wurde, sondern zu ihrer Elterngeschichte stehen.


DIESE WOCHE

|3

Ein Bauer setzt auf Nüsse 28

Der Berner Landwirt Urs Schaller setzt auf die Baumnuss. 2010, im Jahr der Biodiversität, hat er 300 Nussbäume gesetzt.

Neue Serie

REPRODUKTIONSMEDIZIN Teil 1: Künstliche Befruchtung Der steinige Weg zum Wunschkind

8

Jedes sechste Schweizer Paar bleibt ungewollt kinderlos. Viele wollen sich nicht damit abfinden und lassen sich von Spezialisten helfen.

Interview mit Reproduktionsmediziner Bruno Imthurn

«Man darf keinem Paar verbieten, Kinder zu haben», sagt Bruno Imthurn. Der Direktor der Klinik für Reproduktion am Unispital Zürich führt jährlich rund 400 künstliche Befruchtungen durch.

MENSCHEN Musik hoch drei

IHRE REGION 20

NEUES AUS DER MIGROS Ein Bauer setzt auf Nüsse Grüner Gigant

28 31

Der Migros-Verteilbetrieb Neuendorf ist das grösste Schweizer Logistikzentrum. Auf dem Areal tummeln sich allerlei Tiere. Das freut den Chef.

Das historische Migros-Bild

35

So hat man Dutti noch nie gesehen.

SAISONKÜCHE Poulet mit Johan Djourou

36

Manche mögens heiss

56

Die «Saisonküche» besuchte den Schweizer Fussballer des FC Arsenal in London und zauberte mit ihm einen afrikanischen Eintopf.

Helen von Albertini 86

Die 58-jährige Designerin hat ein eigenes Label gegründet und entwirft Handschuhe und Foulards.

Ob Chili, Pfeffer oder Ingwer — diese Gewürze wärmen das Herz und heizen dem Stoffwechsel tüchtig ein.

DAS BESTE Tee. Was will man mehr? Fit in den Frühling

14

60 63

Neues aus Ihrer Genossenschaft 65

BESSER LEBEN Ungewissheit zieht an Auto: Der neue Suzuki Swift

71 72

Familie Schütz-Berthod aus dem Kanton Freiburg hat den kleinen Japaner getestet.

Tiere: Rex allein zu Hause

74

Wenn der Hund vor Einsamkeit das Haus verwüstet, gilt es zu handeln.

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe Bild der Woche Auf ein Wort Kolumne: Der Hausmann Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel/Impressum

4 7 19 24 26 77 81 85

MEINE WELT Helen von Albertini

86


4 | Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

NEWS

FRISCH IN DER MIGROS

LeShop brilliert

Grüne Rosengrüsse

LeShop.ch ist der grösste Online-Supermarkt der Schweiz. Die Migros-Tochter verzeichnete 2010 erneut einen Rekordumsatz und verkaufte im vergangenen Geschäftsjahr für 151,1 Millionen Franken Lebensmittel via Internet. LeShop wächst damit um 19,6 Millionen Franken oder 15 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Besonders die Bestellmöglichkeit via iPhone förderte das Wachstum, so erfolgt bereits jede zwanzigste Bestellung. Diese ortsund zeitunabhängige Art des Lebensmitteleinkaufs zieht auch Neukunden an: Über 38 000 Haushalte haben sich im letzten Jahr erstmals über LeShop.ch die Wocheneinkäufe nach Hause liefern lassen.

In England nennt man den Broccoli «italienischer Spargel»: Kein Wunder, der zarte Stiel schmeckt intensiv nach dem feinen Stangengemüse. In Wahrheit kommen die grünen Röschen aus Kleinasien, dem heutigen Anatolien in der Türkei. Kultiviert und in die Welt exportiert haben ihn jedoch die Italiener. Tipp: Sind die Knospen blaugrün und der Stiel kräftig grün, ist er frisch.

Ex Libris schreibt starke Zahlen

Die Migros-Tochter Ex Libris hatte wieder ein sehr starkes Jahr und erzielte 2010 einen Umsatz von 200 Millionen Franken. Die grösste Medienanbieterin der Schweiz legte vor allem im Onlinegeschäft zu. Hier stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um satte 30 Prozent. Mit ein Grund dafür ist die im Dezember lancierte iPhone-App, das bereits über 30 000-mal heruntergeladen wurde.

AUS DER REGION MIGROS BASEL

Lebenslustige Frauen im Dorf Die Geschichte der neuen Produktion der Förnbacher Theater Company muss man nicht lang erzählen. Das Stück «Altwyyber-Friehlig» lehnt sich inhaltlich an «Die Herbstzeitlosen» an, einen der erfolgreichsten Schweizer Spielfilme der letzten Jahre. Als lebenslustige Witwe stellt in der Bühnenfassung am Badischen Bahnhof Simone Hofer-Krebs ein verschlafenes Dorf im Baselbiet auf den Kopf. Zusammen mit ihren Freundinnen zeigt sie, wie Frau ihre zweite Chance im Leben mit viel Charme, Herz und Biss anpackt. Die zauberhafte und intelligente Komödie hat Sandra Förnbacher (Bild), die Tochter von Helmut Förnbacher und Kristina Nel, zusammen mit Markus Schlueter inszeniert. Mehr zu dieser Produktion nächste Woche auf den Regionalseiten und auf www.migrosbasel.ch. sowie ab sofort auf www.foernbacher.ch. Vergünstigte Karten sind im Migros-Vorverkauf Basel erhältlich.


MIGROSWOCHE

|5

Am besten verbunden

M-Budget Mobile hat die zufriedensten Kunden. Dies belegt eine Umfrage des Internet-Vergleichsdiensts comparis.ch.

W

www.m-budget-mobile.ch

Zufrieden: Wer mit M-Budget Mobile telefoniert, fährt am besten.

So haben die Kunden benotet Anbieter Migros Aldi Yallo Lebara Swisscom Coop Sunrise

Bilder bab.ch/StockFood, Getty Images (2), Ueli Christoffel

Orange

2010

5,4 5,2 5 4,9 4,9 4,8 4,6 4,3

2009

Veränderungen

5,4

5,3

- 0,1

5,2

- 0,2

4,7

+ 0,2

5

- 0,1

4,9

- 0,1

4,5

+ 0,1

4,4

- 0,1

Quelle: comparis.ch

er mobil telefonieren will, fährt mit M-Budget Mobile am besten. Dies bestätigt eine aktuelle Kundenumfrage des InternetVergleichsdiensts comparis. ch. Wie bereits im Vorjahr hat die Migros 2010 mit 5,4 die beste Note bei der Kundenzufriedenheit erhalten. Die 5900 Umfrageteilnehmer beurteilten die Gesprächsqualität bei ihrem Anbieter, die Netzabdeckung, die Kompetenz und Freundlichkeit der Hotline-Mitarbeitenden sowie die Wartezeit bei der Hotline. Ausserdem bewerteten sie die Übersichtlichkeit der Kundeninformationen und den Preis ihres Mobilfunkprodukts. Die Bewertung entspricht dem System der Schulnoten: 6 ist die beste Note, 1 die schlechteste, und 4 ist genügend.

Lenker der Warenströme

Hans Kuhn, Chef des MVN, mit Marc Furrer, Präsident der Eidgenössischen Kommunikationskommission.

Glanzvoller Moment für Hans Kuhn (58), Unternehmensleiter des Migros-Verteilbetriebs Neuendorf (MVN). Der Chef des grössten Logistikzentrums der Schweiz nahm letzte Woche den Solothurner Unternehmerpreis 2011 entgegen. Überreicht wurde er ihm von Marc Furrer, Präsident der Eidgenössischen Kommunikationskommission. Die Jury würdigte den MVN als wichtigsten privaten Arbeitgeber des Kantons. Im Verteilbetrieb werden alle Tiefkühl-, Near- und Non-Food-Produkte der Migros umgeschlagen und an die Filialen und Fachmärkte im ganzen Land weitergeleitet. Das Preisgeld von 20 000 Franken hat der MVN unverzüglich an seine 1200 Mitarbeitenden weitergereicht. Jeder von ihnen bekam am Tag der Preisverleihung einen 20-Franken-Gutschein und einen Dreikönigskuchen. Mehr zum Migros-Verteilbetrieb Neuendorf auf Seite 31.


Königsklasse: in kleinen Reisegruppen mehr Komfort geniessen

Irland – die grüne Insel

-Luxusbus ■

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Fr. 10011.–

Reisegruppen mit max. 30 Personen Bequeme Fauteuils in 3er-Bestuhlung mit grossem Sitzabstand (90,5 cm)

1775.–

bis 31.01. 20

11 Tage ab Fr. inklusive Halbpension

Preise pro Person 11 Tage inklusive Halbpension Spardatum in Komfortklasse Reise 1 Reduktion Reise 8–9

Fr. 2075.– 1775.– – 100.–

Daten 2011

Kylemore Abbey

Unsere Leistungen

Von Irlands Hauptstadt Dublin nach Tralee ■ Karstlandschaft Burren und Cliffs of Moher ■ Rundfahrt Ring of Kerry ■ Fakultativ: Ausflug Connemara

Auf der atlantischen Insel Irland hat sich im Laufe der Jahrmillionen eine einzigartige Mischung von Bergen, Torfmooren, Seen und Flüssen geformt. Auf dieser Reise entdecken Sie mit uns die Höhepunkte der grünen Insel Irland, von der Metropole Dublin zu den landschaftlichen Schönheiten auf der Connemara-Halbinsel und am Ring von Kerry.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Arras. Fahrt via Selestat, Ste-Marie-aux-Mines, Nancy, Reims nach Arras. 2. Tag: Arras–Birmingham. Nach dem Frühstück erreichen wir schon bald die Kanalküste bei Calais. Fährüberfahrt nach Grossbritannien. Auf englischem Boden angekommen setzen wir unsere Fahrt fort. Die Reise führt uns quer durch England, über London und Northampton nach Birmingham. 3. Tag: Birmingham–Holyhead–Dublin. Wir verlassen Birmingham und erreichen bei Holyhead das Meer. Am Nachmittag überqueren wir im modernen Fährschiff die Irische See. Ankunft in Dublin am frühen Abend. 4. Tag: Dublin–Galway. Stadtrundfahrt in Dublin. Wir sehen u.a. das General Post Office, die O’Connell Street, das Custom House am Liffeyfluss, Phoenix Park sowie die berühmten farbigen Türen der irischen Hauptstadt. Interessant ist die Besichtigung der St. Patrick’s Kathedrale mit ihrem prachtvollen Kirchenschiff und den reich verzierten Fenstern. Anschliessend verlassen wir Dublin und fahren Richtung Westen nach Galway. Unterwegs besichtigen wir Clonmacnoise. Das Kloster war in seiner wechselhaften Geschichte immer wieder Ziel von Angriffen. Am Abend erreichen wir Galway. IRLAND Fak. Aus ug Connemara

y wa Dublin e ford Wex Trale

Gal

Aus ug Ring ton lare of Kerry Middle Ross

GB Birmingham London

Fähre Calais – Dover

CH

5. Tag: Galway, fakultativer Ausflug Connemara. Heute entdecken wir die wildromantischen Landschaften von Connemara, wo die Einwohner immer noch Gälisch sprechen. Charakteristisch sind die von Steinmauern durchzogenen Landschaften und reetgedeckten Hütten. Unterwegs besichtigen wir u.a. die Kylemore Abtei, das einzige noch bestehende Benediktinerinnen-Kloster Irlands. 6. Tag: Galway–Cliffs of Moher–Tralee. Heute fahren wir durch das Burren Gebiet zu den Cliffs of Moher. Burren heisst «riesiger Stein», was die eindrucksvolle, karge Region ziemlich treffend beschreibt. Schloss- und Burgruinen sowie prähistorische Stätten prägen die Landschaft. Wir halten bei den Cliffs of Moher. Die majestätischsten Klippen Irlands steigen vom Atlantischen Ozean 215 m auf und erstrecken sich auf einer Länge von mehr als 7 km. Mit Wetterglück sehen wir die Aran Inseln und die Connemara-Berge. Weiterfahrt über Limerick und Adare, das mit seinen reetgedeckten Häusern als schönstes Dorf Irlands bezeichnet wird. Abends Ankunft in Tralee. 7. Tag: Tralee, Ausflug Ring of Kerry. Die Panoramafahrt um den Ring of Kerry ist ein grossartiger Höhepunkt unserer Irlandreise. Sie führt uns zum kleinen Ferienort Killorglin, entlang der Küste, durch Waterville und Sneem und weiter durch den landschaftlich reizvollen Killarney Nationalpark, der mit seinen Bergen, Seen, Flüssen und Farnwäldern ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber ist. Bei Killarney besuchen wir Muckross House, ein typisches Herrenhaus, in dem Königin Victoria von England zwei Nächte verbrachte. 8. Tag: Tralee–Midleton–Wexford. Wir reisen durch die Grafschaft Cork. Unterwegs Besuch von Blarney Castle, einer Festung aus dem 15. Jh und in Midleton werden wir zu einer Whiskey-Degustation empfangen. Tagesziel ist Wexford. 9. Tag: Wexford–Rosslare– Fishguard–Reading. Ab Rosslare überqueren wir die Irische See mit einem modernen Fährschiff. Ankunft im Hafen von Fishguard und Weiterfahrt durch Südwales, Cardiff, Bristol nach Reading, westlich von London.

Donnerstag–Sonntag 1: 02.06.–12.06. 6: 21.07.–31.07.* 2: 16.06.–26.06. 7: 28.07.–07.08. 3: 23.06.–03.07.* 8: 04.08.–14.08.* 4: 07.07.–17.07.* 9: 11.08.–21.08. 5: 14.07.–24.07. * Reisen mit Arno Trümner

10. Tag: Reading–Dover–Calais–Reims. Wir fahren zum Hafen von Dover am Ärmelkanal. Auf der Passage geniessen wir einen letzten Ausblick auf die weissen Klippen von Dover. In Frankreich Weiterreise zu unserem Übernachtungsort Reims. 11. Tag: Reims–Schweiz. Nach dem Frühstück Rückfahrt via Metz, Strassburg und über den Grenzübergang Basel zu den Einsteigeorten in der Schweiz.

Unterwegs mit dem Spezialisten

Die Reisen 3–4, 6 und 8 werden mit unserem IrlandKenner Arno Trümner als Reisechauffer durchgeführt. Er wird Ihnen interessante Hintergrundinformationen und Wissenswertes über Geschichte und Kultur unseres Gastlandes vermitteln.

Ihre Hotels Auf dieser Reise haben wir für Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: Hotel

Maldron, Dublin Menlo Park, Galway Meadowlands, Tralee Talbot, Wexford

Nächte

1 2 2 1

T-Kat.

TTTT-

off.Kat. +

**** **** **** ****

Hin- und Rückreise Je eine Übernachtung in guten Mittelklasshotels T- + der renommierten Accor- und Holiday Inn-Gruppen, in Arras, Birmingham, Reading und Reims.

-Luxusbus – Spardatum in Komfort-Fernreisebus Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 10 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Tagespassagen mit renommierten Fährgesellschaften: Dover–Calais–Dover (Ärmelkanal) sowie Holyhead–Dublin und Rosslare–Fishguard (Irische See) Alle aufgeführten Ausflüge (ausg. fak. Ausflug Connemara am 5. Tag) Besichtigungen und Eintritte: St. Patrick’s Kathedrale Dublin, Kloster Clonmacnoise, Mukross House, Blarney Castle, JamesonDistillerie Geführte Stadtbesichtigungen in Dublin Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung in Irland vom 4. Tag bis 8. Tag (5. Tag fak.), ausgenommen Reisen 3–4, 6 und 8 begleitet durch Arno Trümner Erfahrener Reisechauffeur

Nicht inbegriffen ■

Einzelzimmerzuschlag Fakultativer Ausflug Connemara Annullationsschutz

370.– 45.– 25.–

Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil  06:30 Burgdorf  06:40 Winterthur 07:00 Zürich-Flughafen  07:20 Aarau 08:00 Baden-Rütihof  09:00 Basel Internet Buchungscode

kirla

Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch

Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden


LESERBRIEFE

Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

Shauna, Maurice und Claudio spielten beim grossen Krippenspiel in der Kreuzkirche die drei Könige. Und was für lustige!

MM 52: «Rasen betreten verboten!», Kolumne von Bänz Friedli.

Die Sache mit dem Schulhausabwart

Habe mich sehr über den Artikel vom Schulhausabwart gefreut. Hoffentlich gibt es weiterhin solch kinderfreundliche Abwarte. S. Merki, per Mail

|7

MM 48 bis 51: Leserbrief zum Krippenspiel «Schade, ist nur einmal Weihnachten».

«Toll, so starke Partner zu haben»

Ich bedanke mich herzlich für den Organisationseinsatz des Migros-Magazins und der Migros, sie haben das Krippenspiel fabelhaft unterstützt. Die Proben machten die Kinder hungrig. Dank Farmerriegeln, Bananen und Äpfeln, die wir bekamen, waren die Kinder stets hochmotiviert bei der Arbeit. Migros + Do it Garden unterstützten uns mit Bastelzeug und künstlichen Palmen. Toll, so starke Partner an seiner Seite zu haben. Nadine Jucker, 8032 Zürich

Unsere Wohnung befindet sich mitten auf dem Schulhausgelände und ist daher dem Lärm ausgesetzt. Das Recht auf Nachtruhe haben auch unsere drei Kinder. Für unser Familienleben ist es von grosser Bedeutung, dass nachts und sonntags etwas Ruhe herrscht. Peter und Eveline Birrer, per Mail

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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8 | Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

SERIE Reproduktionsmedizin Teil 1: Künstliche Befruchtung

Wenn Liebe allein nicht reicht

Tabuthema künstliche Befruchtung: In der Schweiz sprechen Betroffene immer noch viel zu selten über ihre jahrelangen Qualen. Das Migros-Magazin hat drei Paare getroffen und erzählt ihre Geschichten.

K

inderlachen schallt durch das grosse Bauernhaus in Lanzenneunforn TG. Spielzeugtraktoren mit Anhängern sind allgegenwärtig – sei es im Kinderzimmer, im Wohnzimmer, in der Küche oder auf dem grossen Sitzplatz mit der Kinderschaukel. Es ist weder zu überhören noch zu übersehen; bei Kressibuchers hat es Kinder, und die

Die Familienidylle der Kressibuchers ist hart erarbeitet. Erst nach langer Leidenszeit und durch künstliche Befruchtung entstand Wunschkind Remo (grosses Bild). Mario (kleines Bild links) und Nina (kleines Bild Mitte) entstanden dann ohne medizinische Hilfe.

fühlen sich wohl, «dürfen Kinder sein», wie sich ihre Mutter Ewa (35) ausdrückt. Remo (5) und Mario (3) toben durch das Wohnzimmer. Nina (1) hängt an Mamis Beinen. Das war nicht immer so. «Nun habt ihr ein so grosses Haus, füllt es endlich», mussten sich Ewa und Thomas (40) Kressibucher anhören. Denn bevor sich ihre

Familienträume verwirklichten, durchlebte das Paar eine lange Leidensgeschichte mit viel Hoffen und Bangen und unzähligen Enttäuschungen. «Es war eine Zeit, in der ich häufig weinte», sagt Ewa Kressibucher. Dabei fing alles so gut an: Das Paar sah 2002 verliebt in die Zukunft und heiratete. Als Jungvermählte gingen sie ihrem Tagwerk nach – sie als Op-

tikerin, er als Schweinezüchter – und genossen die Nächte, verhütet wurde nicht mehr. «Wir wollten schliesslich Kinder.»

Die Kressibuchers probierten drei Jahre lang

Sechs bis sieben Monate dauerte das unbeschwerte Treiben. Dann schlichen sich erste Zweifel ein. «Ich war immer noch nicht


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schwanger», sagt Ewa Kressibucher. Der erste Arztbesuch endete mit dem simplen Rat der Ärztin: «Probieren Sie es weiter.» Und Ewa und Thomas probierten es weiter – drei lange Jahre –, liessen sich untersuchen, testeten die Spermaqualität ebenso wie Ewas Empfängnisfähigkeit, gaben gegen 12 000 Franken für Tests und Arztbesuche aus. «Alles ist in

bester Ordnung», hörten sie von den Ärzten, die bei Kressibuchers nichts finden konnten, das einer Schwangerschaft im Wege gestanden hätte. Und immer gab es nur den einen Tipp: «Versuchen sie es weiter.» Doch je länger das Probieren dauerte, je mehr negative Schwangerschaftstests Ewa machte, umso belastender wurde die Situation.

«Wir hatten nur noch Sex nach Fahrplan», erzählt Thomas Kressibucher. «Uns wurde vom Arzt verordnet, wann der fruchtbarste Termin sei», fügt Ewa an. «Die Ehe blieb auf der Strecke, die Lust sowieso, es drehte sich alles nur noch um den Kinderwunsch.» Für Thomas war das Schlimmste die Hilflosigkeit gegenüber seiner Frau. «Ich wollte Ewa auffangen

und trösten.» Doch Trost hätte in dieser Phase nur eine Schwangerschaft gebracht. Die Kressibuchers sind damit in guter Gesellschaft. Laut Statistik geht es jedem sechsten Paar so. Es bleibt ungewollt kinderlos. Die Umwelt kann die daraus entstehenden Probleme vielfach nicht verstehen, kann nicht nachvollziehen, wieso eine Frau


10 | Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

SERIE Reproduktionsmedizin Künstliche Befruchtungen in der Schweiz 2003 3571 4931 37 % 1002

2004 3601 5224 34 % 917

2005 4403 5989 34 % 1244

35,3

35,3

35,9

35,9

35,8

36

1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 Das Durchschnittsalter der behandelten Frauen steigt kontinuierlich an.

2006

2007

2008

behandelte Frauen eingesetzte Embryonen Frauen, die schwanger wurden lebend geborene Kinder

2002 3467 4763 33 % 910

2006 4970 7011 35 % 1415

2007 5481 7656 37 % 1687

2008 5960 8297 36 % 1828

34,4

34,7

34,9

34,9

35,2

So viele Zwillinge gab es 2006 nach einer künstlichen Befruchtung Schweiz Belgien Deutschland Finnland Frankreich Holland Island Italien Mazedonien Norwegen Österreich Serbien Schweden

% 18,8 13,2 19,8 12 20,1 15,5 11,5 21 29,9 14,9 22 38,3 5,7

In der Schweiz waren 2006 18,8 Prozent aller Geburten nach einer künstlichen Befruchtung Zwillingsgeburten. Die Anzahl von Zwillingsgeburten hängt davon ab, wie viele Embryonen der Frau eingepflanzt werden. In Schweden werden Embryonen auf ihre Qualität getestet, und oft wird nur der beste Embryo eingepflanzt. In der Schweiz ist die Qualitätsprüfung verboten.

DIE WICHTIGSTEN BEGRIFFE KEIMZELLE: Das sind die einzelnen Samen- und Eizellen.

IMPRÄGNIERTE EIZELLE: Die mit einer Samenzelle

befruchtete Eizelle, vor der Verschmelzung der Zellkerne. ZYGOTE: Die Samenzelle und die Eizellen sind verschmolzen, aber die Zellteilung hat noch nicht eingesetzt. EMBRYO: Sobald die Zellteilung stattfindet — ungefähr 24 Stunden nach der Befruchtung —, spricht der Gesetzgeber von Embryo.

FÖTUS: Sobald der Embryo Beine und Arme bekommt, spricht man von Fötus. EISBÄRCHEN: Das ist die verniedlichende Bezeichnung von bei minus 196 Grad tiefgefrorenen befruchteten Eizellen. KRYOTRANSFER: Das ist die Rückgabe von aufgetauten Eisbärchen in die Gebärmutter. FOLLIKEL: Ein Ovarialfollikel oder Eibläschen ist die Einheit aus Eizelle und den sie umgebenden Hilfszellen im Eierstock (Ovarium). OVULATION: Eisprung.

Quellen Bundesamt für Statistik, Schweiz. Gesellschaft Reproduktionsmedizin, European Society of Human Reproduction and Embryology

Kinderwunsch kommt immer später

in Tränen ausbricht, «wenn ich», wie Ewa sagt, «das Gefühl hatte, ich sehe rundherum nur noch dicke Bäuche.»

Seine Samenleiter waren nicht ausgebildet

Ähnlich ging es Ania DiamantisGlanzmann (42) und ihrem Mann Dimitrios (41) aus Biberist SO. Sie versuchten ebenfalls erfolglos, von Sommer 2002 bis Frühling 2003 ein Kind zu bekommen. «Dann», so Ania Diamantis, «hatten wir das Gefühl, etwas stimme nicht.»


| 11

Teil 1: Künstliche Befruchtung

Der zerstörerische Wunsch nach einem zweiten Kind

Sandra und Markus Iseli wünschten sich eine Tochter. Mit ärztlicher Hilfe erfüllte sich der Wunsch einmal. Doch ein Geschwisterchen will nicht mehr gelingen. Deshalb hängt der Haussegen schief.

N

Rahel Elisabeth Iseli kam 2005 zur Welt. Sie wünscht sich ein Geschwisterchen. Wie ihre Mutter.

Also gingen die beiden zum Arzt. Im Unterschied zu den Kressibuchers fanden die Ärzte den Grund, wieso Ania auch nach einem Dreivierteljahr Sex ohne Verhütung nicht schwanger wurde: Die Samenleiter von Dimitrios waren nicht ausgebildet. Das war ein schwerer Schlag für das Paar. Aber immerhin stellten die Ärzte fest, dass Spermien vorhanden seien und sie diese gewinnen könnten. Also stand einer Schwangerschaft theoretisch nichts im Weg. Doch so ein-

icht immer kann die Medizin Paaren bei ihrem Kinderwunsch helfen. Das mussten auch Sandra (35) und Markus Iseli (39) aus Hettiswil BE erfahren – zumindest teilweise. «Wenn du Kinder willst, bin ich der falsche», schenkte Markus Sandra von Anfang an reinen Wein ein. Er hat Antikörper gegen die eigenen Spermien, was ihn quasi unfruchtbar macht. Das hielt Sandra nicht davon ab, ihrem Kusi 2004 das Jawort zu geben. Bereits ab 2002 verhüteten die beiden nicht mehr, und ab 2004 starteten sie mit Hormonen und Sex auf Kommando, wie Markus sich ausdrückte. Eine Schwangerschaft stellte sich nicht ein, und Reproduktionsmediziner machten klar: Es geht nicht ohne ärztliche Hilfe. Eine Insemination sollte es richten. Und tatsächlich klappte es wider erwarten beim ersten Versuch: «Das war wie ein Lotto-Sechser», sagt Sandra, und Markus fügt an,

«ein Wunder auf Erden». Rahel Elisabeth kam am 20. November 2005 zur Welt, und Besuchern im 200 Jahre alten Emmentaler Bauernhaus erzählt sie heute zuerst von den Zwillingen, die nicht mehr sind und dass sie gerne Geschwister hätte. Und genau da liegt das Problem: «Ich will ein zweites Kind!», sagt Sandra, und bei dem Gedanken daran werden ihre Augen feucht. «Da hilft es nichts, wenn man mir sagt, ich solle mich über meine hübsche kleine Tochter freuen.» Der rational nicht erklärbare unerfüllte Kinderwunsch überdeckt alles und bestimmt seit Jahren ihr Leben.

fach war diese Entscheidung dann doch nicht, wie Ania und Dimitrios erfahren mussten. Sie benötigten ein halbes Jahr, um sich mit dem Gedanken anzufreunden, ihr Kind im Reagenzglas zu zeugen – denn eine andere Möglichkeit gab es nicht, eigene Kinder zu bekommen. «Es gab Momente, in denen ich mich ernsthaft fragte, ob ich den falschen Mann geheiratet hatte», gesteht Ania Diamantis. In dieser Beziehung war sich Ewa Kressibucher immer sicher. Deshalb entschlossen sie sich zu

einer Insemination (siehe Box Seite 13). Schon nach dem ersten Versuch war der Schwangerschaftstest positiv. «Ich musste ihn dreimal machen, bevor ich es wirklich glaubte», erzählt Ewa lachend. Danach verlief alles wie bei jeder anderen Schwangerschaft auch. Ihr war drei Monate übel, und «die Krönung war die Geburt am 10. Januar 2006», meint sie ironisch. «56 Stunden Wehen, das war die Hölle.» Zusätzlich entpuppte sich Wunschkind Remo als Schreikind. Doch obwohl sie mehr

Medizinische Möglichkeiten sind ausgeschöpft

In den letzten vier Jahren liessen die Iseli nichts unversucht, um für Rahel ein Geschwisterchen zu bekommen. Drei erfolglosen Inseminationen, bei denen Sandra «nicht einmal mehr schwan-

ger wurde», wie sie konsterniert betont, folgten drei ICSI. Kostenpunkt rund 20 000 Franken. «Ich fühlte mich als Nichts», sagt Sandra. Die sechs Fehlgeburten gingen ihr so nahe, dass sie gar von Selbstmord sprach. «Ich bringe ja nichts zustande.» Mit psychologischer Hilfe hat sie es geschafft, das alles durchzustehen. Zwar wird Sandra nach dem letzten Versuch im Mai 2010 tatsächlich schwanger – mit Zwillingen. Sieben Wochen lang schwebt sie in den Wolken und befindet sich in einem euphorischen Höhenflug. Dann verliert sie einen der Föten, nach zwei Wochen Bettruhe Ende Juni auch den zweiten. Sandra Iselis Welt bricht zusammen. Auch wenn Markus glaubt: «Sandra tröstet sich noch immer mit später», begruben die Iselis mit dem Verlust der beiden Föten faktisch auch ihren Kinderwunsch – die medizinischen Möglichkeiten sind ausgeschöpft.

als drei Jahre nachts kaum ein Auge zumachen konnten, kam weder Ewa noch Thomas Kressibucher je der Gedanke, dass sie einen Fehler gemacht hätten. Im Gegenteil: Schon kurz nach Remos Geburt machten sie weiter. «Diesmal klappte es auf natürlichem Weg praktisch auf Anhieb.» Etwas, was den Diamantis verwehrt bleibt. «Für uns kam lediglich ICSI in Frage», erklärte Ania. Da der Samen ihres Mannes in einer Operation unter Vollnarkose gewonnen werden


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SERIE Reproduktionsmedizin

musste, war er entsprechend wertvoll. Für Ania Diamantis war vor allem die Eizellentnahme, also die Punktion durch die Scheidewand, eine Tortur. «Das schmerzte wie verrückt.» Und sie zweifelte mehr als einmal am Sinn der ganzen Prozedur, die als Ausbeute elf Embryonen ergab. Genug also für mehrere Versuche – was, wie sich zeigte, auch nötig war. «Ich war unglaublich traurig nach dem ersten fehlgeschlagenen Versuch», erinnert sich Ania Dia-

mantis. Dennoch fackelte sie nicht lange und liess sich gleich beim nächsten Zyklus nochmals zwei Embryonen einsetzen. Mit Erfolg: «Ich jubelte, als ich hörte, dass wir Zwillinge bekommen würden.» Das war ihr Wunsch, denn ein Einzelkind kam für die Diamantis nicht in Frage. Am 18. September 2005 war es dann so weit: Mit der Geburt von Nikos und Irina war die Familie endlich komplett. Heute hilft Ania Diamantis als Therapeutin Frauen bei der Bewältigung einer Kinder-

Das zahlt die Krankenkasse Ein Kind aus dem Reagenzglas ist nicht nur eine Sache des richtigen Arztes, sondern auch der Finanzen. Denn im Gegensatz zu einer Insemination, von denen die Krankenkasse drei Versuche bezahlt, sind In-Vitro-Befruchtungen (IVF, ICSI) von den Krankenkassenleistungen ausgeschlossen. Das kann teuer werden. Während eine Insemination je nach Arzt oder Klinik zwischen 500 und 1500 Franken kostet, schlägt eine Reagenzglasschwangerschaft immerhin mit 4000 bis 10 000 Franken zu Buche. Kann in einem zweiten oder dritten Versuch auf tiefgefrorene Eizellen zurückgegriffen werden, reduziert sich dieser Betrag auf rund 1500 Franken.


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Teil 1: Künstliche Befruchtung

Wege zum Wunschkind

Kinderlose Paare haben verschiedene Möglichkeiten, Eltern zu werden. Nicht alle werden in der Schweiz angeboten.

INSEMINATION (IUI): Das ist die einfachste Methode, bei der die aufbereiteten Spermien der Frau direkt in die Gebärmutter gespritzt werden. Insemination ist frei durchführbar, muss also nicht gemeldet werden und wird entsprechend nicht gezählt. Eine vereinfachte Methode, eine Insemination in die Scheide, lässt sich auch von gut informierten Laien durchführen und findet ambulant statt. Erfolgschancen (pro Monat): 5—15 Prozent. Risiken: Mehrlinge.

Nikos und Irini hatten anfangs separate Zimmer. Weil die beiden nicht ohne den andern schlafen konnten, gibts heute bei Familie Diamantis ein Kinderschlafzimmer und ein Spielzimmer.

losigkeit. Und sie hat ein Internetforum für ehemals kinderlose Paare gegründet. Auch Ewa Kressibucher informiert sich auf diesem Forum. «Ich musste feststellen, dass Frauen, die auf herkömmlichem Weg schwanger wurden, Frauen, die in der Arztpraxis schwanger wurden, nicht verstehen.» Es habe ihr der Austausch mit Paaren gefehlt, die wüssten, von welchen Problemen sie rede. Da streckt Remo seinen Kopf durch den Türrahmen herein. «Wir haben Ninas Schrank ausgeräumt»,

bemerkt er leicht verlegen. «Ach nein, und wer räumt das nun wieder ein?», fragt Ewa Kressibucher. «In diesem Punkt bleiben die Probleme dieselben, egal, wie das Kind entstanden ist.» Texte Thomas Vogel Bilder Nathalie Bissig

www.migrosmagazin.ch Kinderlosigkeit: Weitere Zahlen zu den Gründen und Kontakte zu Behandlungen und Betroffenen.

IN-VITRO-FERTILISATION (IVF): Ist die Methode der Wahl, wenn das Problem eher auf der Seite der Frau liegt und zum Beispiel keine Eileiter vorhanden sind. Die Eizellen werden zusammen mit dem aufbereiteten Sperma in einem Reagenzglas zusammengebracht, wo eine Befruchtung stattfindet. Die befruchteten Eizellen werden danach wieder in die Gebärmutter eingepflanzt. Wird in einer Fertilitätsklinik vollzogen. Erfolgschancen (pro Monat): 20—40 Prozent. Risiken: Überstimulation der Eierstöcke, Verletzung eines Blutgefässes während Eizellentnahme, leicht erhöhtes Missbildungsrisiko für das Kind. INTRACYTOPLASMATISCHE SPERMIENINJEKTION (ICSI): Das ist

die Methode der Wahl, wenn das Befruchtungsproblem vom Mann herrührt und der Samen zum Beispiel zu wenig beweglich ist. Dabei wird eine einzelne Samenzelle mit einer Mikrospritze direkt zur Befruchtung in die Eizelle injiziert. Die befruchteten Eizellen werden danach wieder in die Gebärmutter eingepflanzt. Wird in einer Fertilitätsklinik vollzogen. Erfolgschancen (pro Monat): 25—40 Prozent.

Risiken: Mehrlinge, Überstimulation der Eierstöcke, Verletzung eines Blutgefässes während Eizellentnahme, leicht erhöhtes Missbildungsrisiko für das Kind.

SAMENSPENDE: Dabei wird mit dem gespendeten Samen entweder mit Insemination eine Frau oder mit IVF oder ICSI eine Eizelle befruchtet und danach der Frau in die Gebärmutter gegeben. Das ist die Methode der Wahl, wenn der Mann keine Spermien produziert. Wird auch von lesbischen Paaren angewendet. Darf in der Schweiz nur bei verheirateten Paaren durchgeführt werden. LEIHMUTTERSCHAFT: Nach einer

IVF oder ICSI wird die befruchtete Eizelle einer Leihmutter eingepflanzt. Ist die Methode für Frauen, deren Gebärmutter einen Defekt aufweist. In der Schweiz ist Leihmutterschaft nicht erlaubt. Erfolgschancen und Risiken sind gleich wie bei IVF oder ICSI.

EIZELLENSPENDE: Dabei erhält die Frau fremde, durch IVF oder ICSI mit Spermien des eigenen Mannes befruchtete Eizellen in die Gebärmutter eingepflanzt. Ist die Methode für Frauen, die entweder keine eigenen Eizellen haben oder altersbedingt nicht mehr fruchtbar sind. Ist in der Schweiz verboten und wird nur im Ausland durchgeführt. Diese Methode kam vor allem wegen der extremen Auswüchsen in Verruf, bei der über 60-jährige Frauen noch Mütter wurden. Weitere Infos: www.kinderwunsch.ch www.kinderlos.ch www.ehemals-kinderlos.ch www.angeloudaki.ch


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SERIE Reproduktionsmedizin

«Es sollte erlaubt sein, Embryonen einzufrieren»

Reproduktionsmediziner Bruno Imthurn über die Chancen und Risiken der künstlichen Befruchtung und deren Grenzen und über seine Wünsche an die Schweizer Gesetzgebung. Bruno Imthurn, Sie sind Fachmann für künstliche Befruchtung ...

… ich mag den Begriff künstliche Befruchtung nicht, denn die Befruchtung findet auch bei einer Kinderwunschbehandlung immer natürlich statt – einfach ausserhalb des Körpers. Ich spreche lieber von assistierter Befruchtung. Wie viele Befruchtungen machen Sie pro Jahr?

Ich betreue rund 400 Behandlungen im Jahr. Wir sind damit ein mittelgrosses Zentrum.

2005 wurden in der Schweiz 4403 Frauen behandelt, 2008 bereits 5960. Wieso diese Zunahme?

Einerseits sind die Aussichten auf Erfolg heute zehnmal grösser als noch vor 20 Jahren. Insbesondere bei Frauen über 35 wechselt man deswegen schneller zur In-VitroFertilisationsbehandlung (IVF) als früher. Die Zahlen reflektieren aber auch einen politischen Trend. Italien zum Beispiel führte 2005 eines der restriktivsten Fortpflanzungsgesetze Europas ein. Behandlungswillige Paare gehen in der Regel einfach ins Nachbarland – hier also ins Tessin. Künstliche Befruchtung ist ein gesellschaftliches Phänomen. Und trotzdem ein Tabu.

Ja. Über einen unerfüllten Kinderwunsch spricht man nicht einfach so wie über einen Beinbruch. Viele Paare sagen oft nicht einmal ihren engsten Freunden, dass sie

in einer Kinderwunschbehandlung sind, da sie Ressentiments befürchten. Stellt sich der Kinderwunsch bei den Schweizern heute später ein als früher?

Ja. Der Kinderwunsch verschiebt sich kontinuierlich nach hinten. Dies kann problematisch werden. Denn bis 35 Jahre ist die Fruchtbarkeit der Frau stabil. Ihre Chance, schwanger zu werden, liegt bei gut 80 Prozent. Danach fällt die Fruchtbarkeit ab und sinkt bis 45 praktisch auf null. Die Chance einer 40-Jährigen, schwanger zu werden, liegt noch bei rund 20 Prozent. Aber auch nur ein Drittel der behandelten Frauen wird tatsächlich schwanger.

Ja, aber das ist gar nicht so wenig, die Quote ist sogar besser als im natürlichen Zyklus, bei dem es 15 bis 20 Prozent sind. Haben künstlich befruchtete Frauen ein höheres Abortrisiko?

Das Abortrisiko ist nur scheinbar höher – die Frauen sind bei einer Kinderwunschbehandlung ja im Schnitt älter. Während eine Frau in der Schweiz bei der Geburt ihres ersten Kindes durchschnittlich 31 Jahre alt ist und ein Abortrisiko von zehn Prozent hat, sind Frauen bei einer assistierten Befruchtung im Schnitt 37 und tragen daher rein altersbedingt ein Abortrisiko von rund 25 Prozent. Und auch natürliche Schwangerschaften haben eine hohe Abort-

rate. Nur geht die eingenistete Eizelle meist in den ersten zwei Wochen der Schwangerschaft verloren, also bevor die Frau überhaupt bemerkt, dass sie schwanger ist. Wie viele Versuche brauchts, bis es mit einer Schwangerschaft oder einem Kind klappt?

Im Schnitt mündet jeder dritte Behandlungszyklus in einer Schwangerschaft. In unserem Zentrum führt ein Paar durchschnittlich 2,3 Behandlungszyklen durch. Damit können wir sieben von zehn Frauen unter 35 zu einem Kind verhelfen. Aber auch wenn wir heute ein grösseres Wissen haben als vor 20 Jahren, können wir nicht in jedem Fall helfen. Die assistierte Befruchtung ist mit einer grossen Landkarte vergleichbar. Und zwar nicht mit einer Karte, auf der noch einige weisse Stellen sind, sondern mit einer weissen Karte, auf der lediglich einige erforschte Flecken eingezeichnet sind. Wie gross ist das Risiko, dass eine Frau, die es mit künstlicher Befruchtung versucht, nie ein Kind bekommt?

Die Chance ist sehr stark vom Alter der Frau abhängig. Je älter jemand ist, insbesondere über 40, umso kleiner ist die Aussicht auf Erfolg. Deswegen schliessen wir die Behandlung auch mit 43 Jahren ab. Jede fünfte Geburt nach einer Behandlung ist eine Mehrlingsgeburt. Wieso?

Der Grund liegt im Schweizer Gesetz. Es besagt zwar, dass maximal drei Embryonen in die Gebärmutter gegeben werden dürfen, was Schwangerschaften mit mehr als drei Kindern ausschliesst. Es steht aber auch im Gesetz, dass alle erzeugten Embryonen eingesetzt werden müssen. Da sich durchschnittlich nur einer von sechs Embryonen zu einem Kind entwickelt, setzt man in der Schweiz in zwei Drittel aller Fälle zwei Embryonen ein. Das ergibt eine höhere Erfolgsaussicht als bei der Übertragung von nur einem Embryo, begrenzt das Mehrlingsrisiko aber auf Zwillinge. Mehrlingsschwangerschaften sind ein Risiko für Mutter und Kind. Könnten sie vermieden werden?

Müssten wir nicht alle erzeugten Embryonen sofort übertragen, könnte die Zwillingsrate drastisch reduziert werden. In anderen Ländern, vor allem im skandinavischen Raum, können die Mediziner den vitalsten Embryo auswählen und die übrigen einfrieren. Damit liegt in Schweden zum Beispiel die Mehrlingsrate nach künstlicher Befruchtung bei fünf Prozent. In der Schweiz gibt es jährlich 10 000 Schwangerschaftsabbrüche, und einige wenige Paare treiben einen Riesenaufwand, um Kinder zu bekommen. Ist das nicht paradox?

Der Kinderwunsch ist eine individuelle Angelegenheit. Ich denke, eigene Kinder zu haben, ist


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Teil 1: Künstliche Befruchtung Spitzenmediziner Bruno Imthurn

Bruno Imthurn (55) ist seit 2006 Direktor der Klinik für Reproduktions-Endokrinologie am Universitätsspital Zürich. Imthurn studierte zwischen 1974 und 1981 Medizin in Zürich. Er bildete sich unter anderem in den USA, in Australien und in Deutschland weiter. Seit 2006 ist Bruno Imthurn auch Professor für Medizin an der Universität Zürich.

ein Urwunsch eines jeden Paares. Man darf keinem Paar verbieten, Kinder zu haben. Wie sieht das bei über 60-Jährigen aus, welche die Reproduktionsmedizin nutzen möchten?

In der Schweiz dürfen Kinderwunschbehandlungen nur mit den eigenen Eizellen der Patientin durchgeführt werden. Somit bilden die Wechseljahre, die durchschnittlich mit 50 eintreten, die natürliche Altersgrenze. Zu den ethischen Gesichtspunkten kommen auch noch die gesundheitlichen Aspekte. Nach 45 steigen die Schwangerschaftsrisiken stark an. Nur schon aus diesen Gründen sollten keine Frauen über 50 behandelt werden, auch nicht mit Spendereizellen. Für die in der Schweiz verbotene Eizellspende schicken Sie Ihre Patientinnen ins Ausland. Umgehen Sie damit das Gesetz?

Bruno Imthurn betreut rund 400 Befruchtungen pro Jahr.

«Wer sich im Ausland behandeln lässt, macht sich nicht strafbar.»

Nein, auf keinen Fall. Die Eizellspende wird eingesetzt, wenn die Eierstöcke einer Frau keine Eizellen mehr enthalten. Dies kann krankheits- oder altersbedingt sein. Beim Alter behandeln die meisten Zentren nur bis 45 oder 50, also bis zu dem Alter, in dem eine Schwangerschaft auch ohne Behandlung möglich wäre. In der Regel wird an Paare, bei denen ein Kinderwunsch nur mit einer Eizellenspende möglich ist, die Adressen seriöser ausländischer Reproduktionszentren abgegeben. Machen sich Paare, die ins Ausland ausweichen, nicht strafbar?

Nein, schliesslich ist die Behandlung im entsprechenden Land ja

legal.

Lehnen Sie auch Patienten ab?

Wir führen bei Frauen, die älter als 43 sind, keine assistierte Behandlung mehr durch, da ab diesem Alter die Erfolgschancen auf weit unter ein Prozent sinken. Auch erlaubt das Fortpflanzungsmedizingesetz assistierte Behandlungen nur, falls beide Elternteile voraussichtlich bis zur Mündigkeit für das Kind werden sorgen können. Damit dürfen wir von Gesetzes wegen bei schwerstkranken Menschen mit nur noch kurzer Lebenserwartung keine Kinderwunschbehandlung durchführen. Sie lassen also solche Paare im Regen stehen?

Nein. Insbesondere Frauen über 40 mit ungenügenden Eizellreserven weisen wir auf die Möglichkeit der Eizellspende im Ausland hin. Aber dann ist sicher auch der Zeitpunkt gekommen, nochmals zusammen mit dem Paar die Möglichkeiten einer Adoption oder auch der bleibenden Kinderlosigkeit zu thematisieren. Was sind die Risiken einer künstlichen Befruchtung, und wie häufig treten Komplikationen auf?

Eine typische Komplikation ist die Überreaktion der Eierstöcke durch die follikelstimulierende Hormongabe. Man spricht von Überstimulation. Das Hormon stimuliert die Eierstöcke so, dass mehrere Eizellen gleichzeitig reifen. Während dieser Hormongabe vergrössern sich die baumnussgrossen Eierstöcke auf Mandarinengrösse. Normalerweise bildet sich der Eierstock nach Beendigung der Stimulation wieder auf die Ausgangsgrösse zurück. Nicht so bei der Überstimulation.


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Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

SERIE Reproduktionsmedizin Hier wächst der Eierstock weiter, im Extremfall bis zu Orangengrösse. Zusätzlich kann das im Bauchraum zu Wassereintritt, aber auch zu starkem Erbrechen führen. Dabei reagiert eine von 100 Frauen derart stark, dass sie hospitalisiert werden muss. Zusätzlich besteht bei der Eizellentnahme durch die Scheidewand die Gefahr, dass ein Blutgefäss verletzt wird. Das kann im Extremfall tödlich enden. Um auf den bei uns bisher noch nie eingetretenen Problemfall vorbereitet zu sein, führen wir die Eizellentnahme in Narkosebereitschaft durch. Wie sieht es mit Risiken auf Seiten des Kindes aus?

Untersuchungen zeigen, dass Kinder aus einer assistierten Befruchtung ein leicht höheres Risiko haben, an einer Fehlbildung zu leiden, als Kinder aus einer spontanen Schwangerschaft. So können etwa Missbildungen am Penis auftreten. Ebenfalls leicht erhöht ist bei Reagenzglaskindern die Gefahr einer Totgeburt. Werden an eingepflanzten Embryonen vorgängig Tests gemacht?

Die genetische Untersuchung an Embryonen ist in vielen europäischen Ländern seit 20 Jahren gang und gäbe. In der Schweiz hingegen ist diese sogenannte Präimplantationsdiagnostik verboten. Gestattet ist bei uns hingegen die Untersuchung der Eizelle. Das Kinderwunschzentrum am Unispital Zürich ist meines Wissens das einzige Zentrum in der Schweiz, das diese sogenannte Polkörperdiagnose an der Eizelle durchführt.

Vom Reagenzglas in die Wiege

Welche gesetzlichen Leitplanken würden Sie als sinnvoll ansehen?

Ich wünsche mir ein liberaleres Gesetz, das regelt, aber nicht verbietet. So sollte die Präimplantationsdiagnostik erlaubt sein. Damit könnten Embryonen vor der Übertragung auf bestimmte Erbkrankheiten untersucht werden. Heute geschieht das erst mit 11 oder 16 Schwangerschaftswochen. Ich würde auch die sogenannte Dreierregel abschaffen, und meiner Ansicht nach sollte es erlaubt sein, Embryonen einzufrieren. Dies würde nicht nur die Belastung der Patientin reduzieren, sondern auch das Mehrlingsrisiko.

2. Ovulation 1. Eireifung

IVF

Und wie ist Ihre Haltung gegenüber Auswüchsen der Reproduktionsmedizin wie etwa das Zeugen eines Kindes als eine Art Ersatzteillager für ein anderes krankes Kind?

1. Isolierung von Eizellen

Ultraschallgesteuert mit einer dünnen Nadel

3. Implantation

Nach der Zellteilung wird der Embryo in den Uterus gegeben

2. Befruchtung

Spermien werden zur Eizelle gegeben

Retterbabys sind Einzelfälle und müssten in jedem Fall ethisch abgeklärt werden, inwieweit so etwas zulässig ist. Aber das ist bei jeder Erfindung so: Sie muss sinnvoll eingesetzt werden, und dazu braucht es Regeln, die sagen, was wir als Gesellschaft an der neuen Methode gut finden und was nicht. Dafür ist ein Gesetz sehr geeignet. Mir persönlich ist in den letzten zehn Jahren kein Missbrauch der Reproduktionsmedizin in der Schweiz bekannt, der zu einer Anklage, geschweige denn zu einer gerichtlichen Verurteilung eines Zentrums geführt hätte. Das zeigt, dass wir uns an die Regeln halten.

1. OVARIELLE STIMULATION:

7. BEFRUCHTUNG: Die gewonnenen

2. ÜBERPRÜFUNG DER SPERMIEN:

Zygoten werden im Brutschrank kultiviert und einer Qualitätskontrolle unterzogen.

Durch Hormonbehandlung werden Eizellen zur Reifung gebracht.

Die Spermien werden auf Anzahl und Beweglichkeit überprüft.

6. SPERMIENGEWINNUNG: Die

10. ZEIT DES WARTENS: 14 Tage

4. KÜNSTLICHE AUSLÖSUNG DES EISPRUNGS: Die Ovulation wird durch Hormone ausgelöst.

5. EIZELLPUNKTION: Die

Grafik WSGrafik

8. KULTUR DER EMBRYONEN:

Follikelflüssigkeit wird durch die Scheidenwand mit einer Punktionsnadel abgesogen. Dieser Eingriff kann mit oder ohne Narkose erfolgen.

Follikel wird mit Ultraschall überwacht.

Die pränatale Diagnostik gibt Sicherheit. Was aber, wenn die Tests ergeben, dass das ungeborene Kind krank ist? Ein Beispiel.

Eizellen werden befruchtet.

9. EMBRYOTRANSFER: Optimalerweise werden ein bis zwei Embryonen in die Gebärmutter gegeben. Dies geschieht entweder am 2. Tag nach der Befruchtung (4-Zell-Stadium) oder am 5. (Blastozyste). Die restlichen befruchteten Eizellen können in flüssigem Stickstoff tiefgefroren (Kryokonservierung) werden. Es sollten nicht mehr als zwei Embryonen gleichzeitig transferiert werden, da sonst das Risiko von Mehrlingen und einer Risikoschwangerschaft sehr hoch ist.

3. ÜBERWACHUNG DES FOLLIKELWACHSTUMS: Die Reifung der

Interview Thomas Vogel Bild Siggi Bucher

Geklonte Kinder, menschliche Ersatzteillager, ewiges Leben. Was ist Fiktion, was könnte bald Realität sein?

5. Einnistung

3. Befruchtung

Teil 2: Segen oder Fluch? Teil 3: Sciencefiction

Natürliche Befruchtung

4. Zellteilung

Spermien zur Befruchtung der Eizelle werden parallel zur Eizellpunktion durch Masturbation gewonnen.

nach der Follikelpunktion kann ein Schwangerschaftstest mit sicherer Aussage gemacht werden.


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Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

BILD DER WOCHE

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TALENTWETTBEWERB DER SUPER-GROSSELTERN

Es ist nicht das Privileg der Jungen und Knackigen, sich bei Gesangs- und Schönheitswettbewerben von ihrer besten Seite zu zeigen. In Tblisi, Georgien, findet alljährlich der Wettbewerb um «Super-Grossmutter und Super-Grossvater» statt. Dieses Jahr haben Yuri Merabov (77) und Tsiuri Kakabadze (80) mit ihrem Auftritt triumphiert. Sie haben sich dabei gegen 18 Konkurrenten über 70 Jahre durchgesetzt.

FRAGE DER WOCHE

Bilder David Mdzinarishvili/Reuters, zvg

Woher kommen die Pünktchen auf den Möbeln? Insekten und Spinnen sind häufige Untermieter menschlicher Wohnungen. Dort ernähren und erleichtern sie sich. Die Exkremente der Tierchen sind als winzige Punkte auf Möbeln, Böden und anderen Flächen zu sehen – wobei die Farbe der Tüpfchen manchmal mit jener der Nahrung übereinstimmt. Je nachdem, was auf dem Speiseplan der Tiere stand, können die Punkte also durchaus bunt herauskommen. Meist sind sie aber einfach als hell oder dunkel erkennbar. Unabhängig von ihrer Farbe lassen sich die Hinterlassenschaften meist mit Essigwasser entfernen, in hartnäckigen Fällen hilft etwas Petroleum.

ZITAT DER WOCHE

«Ein durchschnittlicher Schüler aus den 50er-Jahren hätte in einem Intelligenztest von heute das Niveau eines Sonderschülers.» Der Zürcher Sprachwissenschaftler Peter Sieber relativiert in der «Berner Zeitung» die von der SVP propagierte Rückbesinnung auf alte pädagogische Werte. Heute seien mehr Schüler gut ausgebildet als früher. In der Schule zurück zu alten Zeiten zu gehen, sei kein taugliches Mittel, um Probleme zu lösen.


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MENSCHEN MUSIKERFAMILIE

Ein Trio trifft den guten Ton

Lionel, Nora und Diego Baldenweg sind weltberühmt. Sie machen Musik für Filme und Werbespots. Das Talent haben die Geschwister von ihrem Vater geerbt. Der feierte in den Siebzigerjahren mit «Pfuri, Gorps & Kniri» grosse Erfolge.

Unter dem Label «Great Garbo» kreierten krei kr eierte ei ten die di Geschwister Geschw Ge hwis hw iste is ter Baldenweg die Filmmusik von bisher neun Filmen. Für «180°», den Film über Günther Tschanuns Amoklauf von 1986, nahmen sie die Musik live mit dem Zürcher Tonhalle-Orchester auf.

S

ie sind jung, sie sind erfolgreich und wahrscheinlich hat jeder von uns schon einmal ihre Musik gehört – Lionel (33), Diego (31) und Nora (29) Baldenweg sind gefragte Musiker. Und trotzdem stehen die drei Geschwister nicht ständig im Rampenlicht. Denn sie komponieren nicht für die Bühne, sondern für Film und Werbung. Unter dem Label «Great Garbo» haben sich die Geschwister mittlerweile einen Namen gemacht und zahlreiche Preise eingeheimst. Ihre Kompositionen für Marken wie Canon oder Mastercard werden weltweit ausgestrahlt. Daneben haben sie die Musik für neun Spiel- und Dokumentarfilme geschrieben, darunter «Der letzte Weynfeldt», «Cannabis», «Mein Name ist Eugen» und «Roger Federer − Replay». Dass sie nicht auf der Bühne stehen müssen, ist ihnen ganz recht. «Wir wollten weniger live auftreten und mehr komponieren», sagt Nora. Auf der Bühne ist das Trio schon Hunderte von Stunden gestanden. Mehr als zehn Jahre lang waren die Geschwister mit ihren Eltern, Marie-Claire und «Pfuri» Baldenweg, in einer Art Familien-Blues-Punk-Band namens «Trash Bag» aufgetreten und hatten zusätzlich eigene Musikprojekte gehabt. Dann kamen sie durch Zufall an einen Werbemusikauftrag, schrieben die erste Filmmusik – und ihre neue Karriere nahm ihren Lauf. Der Wunsch, mehr im Hintergrund zu arbeiten, hatte sich erfüllt.

Mit dem letzten Soundtrack setzten sie neue Massstäbe

Mit dem Film «180°», der Ende Februar auf DVD erscheint, haben sie einen neuen Coup gelandet: Sie spielten den Soundtrack live mit dem Zürcher Tonhalle-Orchester ein. Damit hätten sie «einen neuen Standard für die Filmmusik in

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der Schweiz gesetzt», attestierte die Suisa, Stiftung für Musik, und würdigte die Leistung mit dem Preis für die beste Filmmusik 2010. Das Erfolgsgeheimnis der Baldenwegs: Alle drei lieben es, alle möglichen Stilrichtungen ausleben zu können. «Das kann mal nach Blues klingen, mal klassisch, und beim nächsten Mal wird es vielleicht Heavy Metal», erklärt Komponist Diego. Auch die praktische Zusammenarbeit funktioniere perfekt. Als Familie könnten sie viel härter und sachlicher miteinander umgehen. Keine ineffizienten Meetings, keine unnötigen Machtkämpfe. Auch dass Nora seit einigen Jahren mehrheitlich in Paris lebt, behindert das gemeinsame Arbeiten nicht. Die Musikaufnahmen wandern via Internet hin und her, und kommuniziert wird per Videotelefon. «Wir kennen uns so gut, da ist Distanz kein Problem», erklärt Lionel.

Von klein auf gewohnt, zusammen zu arbeiten

Ihre Talente ergänzen sich optimal. Diego ist der Komponist, Nora schreibt, textet und singt die Songs und Lionel kümmert sich als Produzent ums Geschäftliche und hält den anderen den Rücken frei. «Wenn wir im Studio arbeiten, kocht er sogar für uns», sagen die beiden Jüngeren lachend. «Wir sind von klein auf immer viel herumgereist. Meine Brüder waren für mich immer da. Zusammen zu arbeiten ist für uns so normal wie Musik zu machen», erklärt Nora Baldenweg. Dass sie sich für «180°» den ungewöhnlichen Luxus eines Liveorchesters leisten wollten, wurde den Musikern rasch klar, als sie sich mit dem Film auseinandersetzten. Dieser handelt vom Amoklauf von Günther Tschanun, der 1986 vier


Traumreise mit kleiner Kreuzfahrt im Mittelmeer. Einmalige Fahrt durch die schönsten Gegenden des klassischen Griechenlands. Grandiose Natur und interessante Kultur.

1. Tag Schweiz – Adria Fahrt über die Gotthardroute und durch die Po-Ebene, vorbei an Modena und Bologna, an die beliebte Küste der Adria. 2. Tag Adria – San Marino – Ancona Am Vormittag besuchen Sie San Marino, die kleinste Republik der Welt, und fahren anschliessend zur Einschiffung nach Ancona. 3. Tag Igoumenitsa – Katara-Pass – Meteora-Klöster Am Morgen läuft Ihr Schiff in Igoumenitsa an der Nordküste Griechenlands ein. Sie fahren über Ioannina und über den Katara-Pass nach Kalambaka. Schon von weitem erblicken Sie die bizarren Felsformationen auf denen die weltberühmten Meteora-Klöster wie Schwalbennester thronen. Auf einer Rundfahrt durch diese einmalige Landschaft besuchen Sie auch eines dieser geheimnisvollen Klöster. 4. Tag Kalambaka – Delphi – Korinth Durch die Thessalische Ebene und über Lamia erreichen Sie Delphi, einen der bedeutendsten Orte des klassischen Griechenlands. Sie lernen viel über die Bedeutung des Orakels bei den alten Griechen. Am Nachmittag führt die Weiterreise entlang des Nordufers des Golfs von Korinth, den Sie auf einer spektakulären Hängebrücke überquren, in die Umgebung von Korinth, wo Sie die nächsten drei Nächte verbringen werden. 5. Tag Ausflug Athen Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der griechischen Hauptstadt Athen. Während der Stadtrundfahrt besuchen Sie die interessantesten und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten wie die Akropolis, das Wahrzeichen der Stadt, den Präsidentenpalast und die davor stattfindende Wachablösung, sowie das Olympiastadion. Die Mittagszeit verbringen Sie in der Plaka, der Altstadt Athens mit ihren vielen gemütlichen Restaurants. Danach kehren Sie in Ihr Hotel zurück. 6. Tag Argolisrundfahrt (fakultativ) Heute besuchen Sie die Argolis, eine der bedeutendsten Kulturlandschaften Griechenlands. Nach einem Aufenthalt in Mykene fahren Sie über Argos nach Nafplion, einem der malerischsten Hafenstädtchen des griechischen Festlandes. In diesem beliebten Ferienort verbringen Sie die Mittagszeit. Sie besuchen darauf das Theater von Epidauros, das berühmt ist durch seine vorzügliche Erhaltung und seine aussergewöhnlich gute Akustik. Danach Rückkehr ins Hotel auf einer grandiosen Panoramastrasse. 7. Tag Korinth – Olympia – Patras Am Morgen fahren Sie durch Arkadien, ein gebirgiges Hochland im Zentrum der Halbinsel Peloponnes, und gelangen so in das antike Olympia, ein grosses panhellenisches Heiligtum, der Ursprung der Olympischen Spiele. Über Pyrgos erreichen Sie am Abend Patras, wo Sie Ihre Kabinen auf einem modernen Linienschiff beziehen. 8. Tag Auf See Heute bleibt Ihnen der ganze Tag um die Annehmlichkeiten des Bordlebens zu geniessen und um die vielfältigen Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten, während Ihr Schiff Kurs auf Venedig nimmt. 9. Tag Venedig – Schweiz Ein grossartiges Schauspiel bietet sich Ihnen am Morgen, wenn Ihr Schiff, vorbei an der Piazza San Marco, in den Hafen von Venedig einläuft. Nach der Ausschiffung kehren Sie in die Schweiz zurück.

Reisedaten 2011 25. März – 02. April

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31. März – 08. April

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15. – 23. April

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21. – 29. April

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06. – 14. Mai

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09. – 17. September

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16. – 24. September

Fr. 1’045.–

07. – 15. Oktober

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14. – 22. Oktober

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21. – 29. Oktober

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Abfahrtsorte Bern, Olten, Zürich, Luzern, Basel

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9-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

Schiffspassagen Ancona – Igoumenitsa / Patras – Venedig mit modernen Linienschiffen

3 Übernachtungen in Doppelkabinen innen mit Dusche/WC

2 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels an der Adria und in Kalambaka in Zimmern mit Dusche/WC

3 Übernachtungen in gutem Mittelklassehotel bei Korinth in Zimmern mit Bad oder Dusche/ WC, Farb-TV etc.

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Halbpension in den Hotels

Geführte Besichtigungen in Olympia und Delphi

Ganztägiger Ausflug nach Athen mit Besichtigung der Akropolis

Besichtigung Meteora-Kloster

Deutschsprachige Reiseleitung in Griechenland

Nicht inbegriffen:

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Annullationsschutz Fr. 32.–

✘ ✘

Zuschlag Aussenkabine Fr. 95.–

Einzelzimmerzuschlag Fr. 180.– (ausgenommen Fährüberfahrten) Ganztägige Argolisrundfahrt Fr. 39.–

Fremdwährungen Euro

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MENSCHEN MUSIKERFAMILIE

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Musikalische Familie: Lionel, Diego und Nora als Kinder mit Mutter Marie-Claire und Vater «Pfuri» Eugen in Australien.

seiner Mitarbeiter bei der Zürcher Baupolizei erschoss. Regisseur Cihan Inan inszeniert das reale Geschehen als fiktives Episodendrama. «Wir mussten eine innere Stimme für all diese Charaktere finden», sagt Diego Baldenweg. «Das bekommt man am besten mit der vielfältigen Instrumentierung eines Orchesters hin.» Für die Einspielung engagierten sie aber kein Orchester irgendwo in Osteuropa wie sonst aus Kostengründen in der Branche üblich. «Der Film spielt in Zürich, wir leben und arbeiten in Zürich, wir haben ein Weltklasseorchester mit David Zinman als Dirigenten hier – es wäre ja schade, das nicht zu nutzen», meint Lionel Baldenweg.

Bild RDB

Statt neue Autos leisteten sie sich ein Orchester

Die Tatsache, dass sie auf diesem Weg drei- bis viermal so viel Geld brauchten wie das Filmbudget hergab, brachte die Geschwister nicht aus der Ruhe. «Wir haben überlegt, dass sich jeder von uns ein schönes Auto kaufen könnte − oder dass wir unser eigenes Geld in dieses Projekt investieren», erklärt Lionel schmunzelnd. «Diese einmalige Gelegenheit – und was wir dabei lernen konnten – war uns in dem Fall viel wichtiger als Profit.» Im Nachhinein sind sie froh über die Erfahrung und stolz auf einen Soundtrack, der auch als CD «verhebt». Und die nächste internationale Werbekampagne kann vielleicht wieder einmal einen Spielfilm querfinanzieren, bei dem die Musiker Verluste einspielen. «Beide Arbeitsweisen sind faszinierend und sehr gegensätzlich, darum ist es spannend, wenn man beides machen kann», erklärt Diego Baldenweg. «Beim

Djerba

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Ab Zürich nach Djerba mit Tunisair am Sa. 15., 22.1.11 ab Genf nach Djerba mit Tunisair am Sa. 15., 22., 29.1., 5.2.11 Hotel Miramar Petit Palais B B B, Djerba, Doppel mit Halbpension

Film muss man wenige Themen über die ganze Strecke durchführen. Bei einem Werbespot geht es im Gegenteil darum, alles auf die Essenz zu konzentrieren. Ich glaube, es ist eine unserer Stärken, dass wir beides können.» Ihre Vielseitigkeit hat wahrscheinlich damit zu tun, wie ungewöhnlich die Baldenwegs aufgewachsen sind. Ihr Vater «Pfuri» musizierte in den Siebzigerjahre mit seiner Folk/Blues-Band «Pfuri, Gorps & Kniri» auf Rasenmähern und Kübelsäcken und trat damit sogar auf dem Montreux Jazz Festival und am Grand Prix Eurovision de la Chanson auf. Als die drei Kinder klein waren, wanderte die Familie nach Australien aus. «Bei uns zu Hause gingen Musiker aller Stilrichtungen ein und aus.» Instrumente standen im Haus immer herum, sodass die Kinder wie selbstverständlich Klavier, Bass, Gitarre oder Schlagzeug spielen lernten. Als Teenager kamen die drei mit den Eltern, die inzwischen wieder in Australien leben, in die Schweiz, um Deutsch zu lernen und eine anständige Berufsausbildung zu machen. «Von einigen Musikern wussten wir, dass Musik oft eine brotlose Kunst ist. Deshalb war klar, dass Musik niemals unser Beruf werden darf», erzählt Diego. Rückblickend klingt das ziemlich ironisch, bei dem Erfolg, den die Geschwister Baldenweg alias «Great Garbo» haben.

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Preise in CHF pro Person inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Kinderermässigung: 20 % 2–12 Jahre (exkl. Taxen/Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin-& Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig. Kombi-Versicherungspaket CHF 35.– bis CHF 73.–, Ägypten-Visum CHF 40.–, Indien-Visum inkl. Gebühren CHF 111.–. Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Vor Ort zu bezahlen: Touristenkarte Dom. Republik USD 15.–, Kenya-Visum USD 50.–. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/ Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 10.1.11.

Text Sonja Bonin Bilder Mara Truog

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Niemand macht mehr Schweizer glücklich.


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AUF EIN WORT

FRAU DER WOCHE

Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

FRAGEBOGEN NUR NOCH AN 200 000 PERSONEN

Erstling mit Stars

MANN DER WOCHE

Feuerteufel ertappt Dank des beherzten Eingreifens von Domsakristan Bruno Emmenegger (50) konnte Schlimmeres verhindert werden: Der Mitarbeiter der St. Ursenkathedrale in Solothurn ertappte einen Brandstifter beim Altar auf frischer Tat und alarmierte die Feuerwehr. Der Schaden am Gotteshaus ist dennoch beträchtlich, weshalb die für ar in der 16. Januar rale Kathedrale geplante Weihe uen Basler des neuen fs Felix Bischofs ach Gmür nach Olten verlagertt werden musste.

«Volkszählung hat nichts mit Fichieren zu tun» Di Fragebogen Die Fr eb für die neue Volkszählung werden diesen Monat verschickt. Jürg Marti (47), Direktor des Bundesamts für Statistik, erklärt das neue System und weshalb es für das Land wichtig ist, über seine Bewohner Bescheid zu wissen. Das Mitmachen bei der Volkszählung ist Pflicht. Was passiert mit Verweigerern?

Wir senden zwei Erinnerungen, um sie zu motivieren, doch noch mitzumachen. Sonst unternehmen wir nichts, solange die Qualität unserer Daten nicht gefährdet ist. Bussen sprechen wir keine aus. Wir könnten eine Aufwandgebühr verrechnen, aber das war bisher nie nötig. Bisher wurden alle zehn Jahre alle Einwohner befragt, jetzt gibts nur noch Stichproben, dafür jedes Jahr. Warum der Systemwechsel?

Die Gesellschaft befindet sich in einem sehr schnellen Wandel. Es sind immer mehr Informationen zu Bevölkerung, Wirtschaft, Gesellschaft, Bildung gefordert. Gleichzeitig hat das Bundesamt Budgetrestriktionen. Das neue System ist günstiger und sorgt dafür, dass wir schneller und aktuellere Informationen erhalten. Zudem haben wir heute die technischen und rechtlichen Möglichkeiten, die Basisinformationen aus den Personenregistern der Gemeinden zu ziehen. Wieso ist der Informationsbedarf so viel höher als noch vor zehn oder zwanzig Jahren?

Politik und Gesellschaft sind auf Fakten angewiesen, um Entscheidungen treffen zu können. Mit dem schnellen Wandel der Gesellschaft ist auch die Aktualität der Fakten wichtiger geworden. Die Volkszählung liefert Daten zu Fragen wie: Wo brauchts mehr Altersheime? Wo welche Infrastrukturen? Wo einen dichteren Zugsfahrplan? Noch immer aber gibt es viele Leute, denen im Nachgang der Fichenaffäre unwohl ist, dem Staat zu viel über sich preiszugeben. Zu Unrecht?

Statistik besteht aus Fakten, die entpersonalisiert sind – die Volkszählung hat nichts mit Fichieren zu tun. Viele Leute sind bereit, Informationen zu liefern, weil sie den Nutzen sehen und davon auch profitieren können. Die Verweigerungsquote bei der letzten Volkszählung war sehr gering, sie lag im Promillebereich. Und: Schweizer sind ehrlich. Wer sich Zeit nimmt, die Fragebogen auszufüllen, der macht das auch seriös. Nur noch 200 000 Personen erhalten künftig jedes Jahr die Fragebogen für die Volkszählung. Wie genau erfolgt diese jährliche Zufallsauswahl, und wie kann sie die Repräsentativität gewährleisten?

Der Pool für die Stichprobe enthält die Namen aller Personen, die aktuell in der Schweiz wohnen. Mit Hilfe komplexer, statistischer Modelle können wir sicherstellen, dass die Resultate repräsentativ dargestellt werden. Ein EDV-Programm zieht die Namen nach dem Zufallsprinzip.

Diese werden anschliessend vom System automatisch markiert, sodass sie in den kommenden fünf Jahren nicht noch einmal gezogen werden können. Neu fragen Sie erstmals auch nach dem Migrationshintergrund eingebürgerter Schweizer — weshalb das?

Es gibt Aufschluss über die Zusammensetzung der Bevölkerung in der Schweiz, über die kulturellen Einflüsse im Land. Ziel ist auch eine Versachlichung der Debatte über Migrationspolitik. Die Statistik liefert die Fakten, damit die Politik auf der Basis objektiver Informationen sachliche Entscheidungen treffen kann. Über längere Zeit hinweg wird es sich zeigen, aufgrund von

«Wir machen ja keine Wertung, wir liefern nur ein Bild der Realität.» welchen kulturellen Einflüssen sich die Gesellschaft weiterentwickelt hat. Wir machen ja keine Wertung, wir liefern nur das aktuelle Abbild der Realität. Das Ganze kostet knapp 70 Millionen Franken, 100 Millionen weniger als bisher. Wo sparen Sie dieses Geld ein?

Vor allem im Logistikbereich. Alle zehn Jahre acht Millionen Fragebogen zu verschicken und zu verarbeiten kostet sehr viel mehr Geld. Interview Ralf Kaminski

Bilder Michael Sohn/AP/Keystone, Gorka Estrada/www.sansebastianfilmfestival.com, Peter Gerber/BLICK/RDB

Der schweizerisch-deutschen Regisseurin Sophie Heldmann (37) ist ein grosser Coup gelungen. Nicht nur hat die Zugerin es geschafft, für ihren ersten Spielfilm «Satte Farben vor Schwarz» die hochkarätigen Stars Bruno Ganz und Senta Berger zu gewinnen, der Erstling kommt an bei den Kritikern und ist gleich ffür mehrere Nachwu Nachwuchspreise nomi nominiert wo worden. Da Das leise Drama üb übers Altwer Altwerden startet am 13. Janu Januar in den Ki Kinos.


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Auch Kohlenhydrate machen dick

Ist Fett wirklich am Übergewicht schuld? Oder sind auch die viel gepriesenen Stärkeprodukte wie Brot, Teigwaren und Reis für den Hüftspeck mitverantwortlich? 37% der SchweizerInnen sind zu dick. Die Gründe kennen wir: falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Dies ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern auch ein Risikofaktor für unsere Gesundheit. Wurden bisher vor allem die Nahrungsfette als Hauptverursacher für das Übergewicht angesehen, geraten nun auch die Kohlenhydrate immer stärker in den Fokus. Der ETH-Forscher Dr. Paolo Colombani bezeichnet in seinem neuen Buch «Fette Irrtümer – Ernährungsmythen entlarvt» die offizielle Empfehlung, möglichst fettarm zu essen und dafür 60 % des Kalorienbedarfes aus Kohlenhydraten zu decken, als falsch. Der Mensch kann mit einer Vielzahl an Ernährungsweisen problemlos zurechtkommen, sofern er sich ausreichend bewegt. Am Ende des Tages zählt nur die Bilanz: Habe ich mehr Kalorien aufgenommen als verbrannt, egal, ob aus Fett oder aus Kohlenhydraten? Ein zuviel an Kalorien macht uns dick und krank. Genügen würden im Mittel 1600 Kilokalorien pro Tag. Im Schnitt nimmt ein Mensch heute jedoch fast 3000 Kilokalorien pro Tag zu sich. Was tun? Entweder versuchen wir, die überschüssige Energie mit mehr Bewegung wieder zu verbrennen oder wir ernähren uns gesünder und reduzieren damit unsere Kalorienzufuhr. Ergänzend können moderne Präparate zur nachhaltigen Gewichtskontrolle eingesetzt werden.

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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

Die Plaudertanten Hier ächzend ein Viel-

zu-viel-Pfünder, dort eine Junggebliebene, die nicht mehr ganz Bänz Friedli guckt ins Take-That-Shirt in die Sterne. passen will, sich schweissnass auf dem Stepper abmüht und ein «Omeingott!» vor sich hinstöhnt … Nie herrscht im Fitnessstudio solches Gedränge wie jetzt. Aber, gemach, all jene, die sich wegen der Festtagswampe vorgenommen haben, im neuen Jahr mehr für die Linie zu tun, werden ihrem Vorsatz bald untreu. Dann sind wir vergifteten Freizeitsportler wieder unter uns. Danke, mir gehts gut. Okay, auch ich hab nach

all den Schlemmereien zwei, drei Kilos zuviel. Aber der Pfnüsel zum Jahresbeginn,

den das Horoskop in was-weiss-ich-welchem Heftli mir androhte, traf schon mal nicht ein. Offenbar ist auf die Sterndeuterei wieder mal wenig Verlass. In der buntesten Illustrierten der Schweiz verhiess die Grande Dame der Himmelsguckerinnen (Sie wissen schon, die gut Erhaltene aus dem Welschland) mir punkto Fitness und Gesundheit: «Die erste Jahreshälfte sollte besser werden als der Rest.» Was heisst das nun? Keine Verletzung beim Snowboarden im Februar (nach der gebrochenen Rippe 2009 und der gebrochenen Hand 2010)? Oder heisst es bloss, geringere Sportverletzungen als in der zweiten Jahreshälfte, also: «nur» Bänderriss beim Snöben, im September dafür dann Beinbruch beim Fussball? Das wüsste man halt gern, aber eben, die Astroplaudertanten …

Da freue ich mich gescheiter auf Dinge, die be-

stimmt eintreffen. Die erstmalige PlayoffTeilnahme der Langnau Tigers etwa. Auf die Tulpen im Frühling freu ich mich, die Sonnenblumen im Spätsommer, auf Hanslis Basteleien und den nächsten Mittagstisch mit acht Kindern aus dem Quartier. Und überhaupt, warum sollte ich mich nicht

freuen? Nebst ihrer Fitnessprognose verheisst mir die Astrotante der Nation nämlich: «Jupiter sorgt bei Widdern für Erfolg und neue Perspektiven!» Allerdings schränkt sie sogleich ein: «Besonders im Verlauf des Sommers könnte alles anders kommen als geplant.» Das nenne ich eine glasklare Vorhersage. Bänz Friedli (45) lebt mit seiner Frau und den Kindern in Zürich. Diskutieren Sie mit! www.migrosmagazin.ch

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Portugals Norden auf dem Douro 1. Tag: Schweiz – Porto Direktflug in die wunderbare Hafenstadt Porto. 2. Tag Porto - Bitetos Auf einer Stadtrundfahrt (*) entdecken Sie eine der ältesten Städte Europas – Porto. Höhepunkt ist sicher die einmalige Altstadt (UNESCO). Die Kulturhauptstadt 2012 gilt als Geburtsstätte Portugals. Danach nimmt das Schiff Kurs auf Bitetos, wo Sie ein traditionell portugiesisches Abendessen geniessen. 3. Tag Bitetos - Régua - Pinhão Am Mittag erreichen Sie Régua. Das Bischofsstädtchen Lamego besuchen Sie auf einem Ausflug (*). Weinberge, eine gotische Kathedrale und eine reizende Altstadt erwarten Sie. 4. Tag Pinhão - Barca d’Alva Freier Morgen in Pinhão, das mit seinen pittoresken Häusern besticht. Besuch der Quinta do Seixo (*). Lassen Sie sich in das Geheimnis der Portweinherstellung einführen. Danach Kurs auf Barca d’Alva. 5. Tag Barca d’Alva - Vega de Terron Nach dem Frühstück können Sie den Tag an Bord verbringen oder einen fak. Tagesausflug nach Salamanca unternehmen. Die spanische Kulturstadt wurde von der UNESCO zur „Kulturstädte der Menschheit“ ernannt. 6. Tag Vega de Terron - Pinhão Am Vormittag können Sie am Ausflug in die mittelalterliche Kleinstadt Figueira de Castelo Rodrigo (*) teilnehmen. Am Abend erreichen Sie Pinhão. Abendessen in einer stilvollen Quinta. 7. Tag Pinhão - Régua Auf einem Halbtagesausflug entdecken Sie die Tràs-os Montes Region (*). Höhepunkt ist die Besichtigung der Gärten und des Mateus Palastes von „Mateus de Solar“ in Vila Real. Danach fährt der MS DOURO CRUISER bis zur Mündung des Douro in den Atlantik. 8. Tag Porto - Schweiz Ausschiffung und Rückflug.

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28 | Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

Nussbäume braucht das Land

Bauer Urs Schaller pflanzt Walnussbäume an: Das ist gut für die Artenvielfalt, aber auch für seinen Betrieb. Sein Projekt ist nur eines von vielen, die im Uno-Jahr der Biodiversität realisiert worden sind.

D

as Uno-Jahr der Biodiversität ist Geschichte. Es ist Zeit für eine Bilanz. Was hat 2010 für die Artenvielfalt gebracht? Die Resultate sind beachtlich. Allein von den IP-Suisse-Landwirten, also denjenigen, die integrierte Produktion betreiben, haben eine Vielzahl von Bauern Massnahmen zugunsten der Biodiversität umgesetzt und Blumenwiesen, Buntbrachen oder Hecken angelegt sowie Hochstamm-Obstbäume gepflanzt (siehe Box rechts). Einer, der sich besonders hervorgetan hat, ist Landwirt Urs Schaller (28) aus Dotzigen im Berner Seeland. Auf seinem 27,5 Hektaren grossen Familienbetrieb Kürbishof baut er nicht nur Mais und Zuckerrüben an, sondern auch Weizen und Urdinkel nach IPSuisse-Richtlinien, aus welchen TerraSuisse-Brote und -Mehle hergestellt werden. Zudem bietet er in seinem Hofladen verschiedenste Produkte an: im Sommer diverse Beeren und im Herbst Speise- und Zierkürbisse. Auf dem Hof tummeln sich auch 15 Mutterziegen samt Jungen und Bock sowie vier Dexter-Mutterkühe mit Kälbern und ein Muni. Besonders innovativ war Urs Schaller bei der Ausgestaltung sei-

ner sieben Hektaren ökologische Ausgleichsflächen. Er hat nicht nur extensive, also wenig genutzte, artenreiche Heuwiesen und Weiden angelegt, sondern darauf auch 300 Hochstammbäumchen gesetzt, in deren Kronen dereinst viele Wildtiere ihren Lebensraum finden werden. «Ich suchte hier nach einer Nische, wollte etwas anbauen, das die Biodiversität zwar fördert, aber auch ein Nahrungsmittel liefert und eine Marktlücke schliesst», sagt er. «Schliesslich stiess ich auf den Walnussbaum.»

In der Schweiz gibts nur noch 100 000 Nussbäume

Anfänglich wurde der Landwirt von vielen Kollegen als Spinner angeschaut. Heute jedoch gilt er als Pionier, der Nachahmer gefunden hat – auch die Gründung einer «Interessengemeinschaft Berner Nuss» wird erwogen. Nach dem Zweiten Weltkrieg standen rund eine halbe Million Walnussbäume in den heimischen Gärten, heute sind es noch 100 000. Den Schweizer Bedarf an Walnüssen kann nur der Import aus Frankreich, Kalifornien und Chile decken. Da Schaller weder die nötigen Mengen noch Sorten für seinen

Hochstamm-Obstgarten in hiesigen Baumschulen fand, musste er die drei Jahre alten, besenstieldicken Bäumchen aus der Gegend von Grenoble importieren. Erste Erträge werden sie nach fünf bis sechs Jahren abwerfen. Urs Schaller hat seine Nussbäume nicht zu einer engen Plantage verdichtet, sondern in langen Reihen mit grossen Abständen angeordnet, damit sie genügend Luft und Licht haben, und auch Platz für die Artenvielfalt bleibt. Zwischen den Bäumchen wachsen Wildsträucher und stehen Holzstösse. Sie verschaffen vielen Tieren, etwa Igeln und Feldhasen, Unterschlupf. An einigen Pfosten, an welchen die Jungbäume angebunden sind, hängen Nistkästen. «Sie bieten den Vögeln Platz, bis es in den Baumkronen Nistmöglichkeiten gibt.» Auch Wildbienenhotels, Holzrondellen mit Löchern und Schlitzen, hat er aufgestellt. Bei 300 Walnussbäumen will es Bauer Schaller übrigens nicht bewenden lassen. Im Frühling will er 200 weitere setzen – die Biodiversität wird es ihm danken. Text Daniel Sägesser Bild Mischa Imbach

www.kürbis-hof.ch

WWF-Mitmachkampagne: Das sind die drei besten Projekte 1300 Projekte für mehr Naturvielfalt in der Schweiz — das ist das Resultat der nationalen Mitmachkampagne, die der WWF gemeinsam mit Partnern (Box rechts) im Uno-Jahr der Biodiversität lancierte. Die besten Projekte sind prämiert worden: Der Hauptgewinn

von 10 000 Franken des WWFPreises für Naturvielfalt geht an die Klasse IV B der Mittelschule Barengo TI von Lehrer Marco Martucci. Die Schüler haben auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern heimische Bäume angepflanzt und Teiche angelegt — ein wichtiger

Lebensraum für seltene Amphibien entstand. Den zweiten Preis (7000 Franken) erhält der Landwirtschaftsbetrieb Hof Waldenstein in Beinwil SO, den dritten Preis (5000 Franken) gewinnt der Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie.

Innovativ: Landwirt Urs Schaller will


NEUES AUS DER MIGROS

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«Die Bevölkerung ist sensibilisiert» Biologe Markus Jenny von der Vogelwarte Sempach ist Experte für Biodiversität. Markus Jenny, was hat das Uno-Jahr der Biodiversität in der Schweiz bewirkt? Es hat sicher zu einer Sensibilisierung der Bevölkerung für den weltweiten Verlust an Lebensräumen, Arten und genetischer Vielfalt beigetragen. Vielen Leuten ist wohl auch bewusst geworden, dass ebenso in der Schweiz viele Tier- und Pflanzenarten bedroht sind. Bleibt Biodiversität auch nach diesem Jahr ein Thema? Das ist zu hoffen, denn die Erhaltung der Ökosysteme und der Arten ist für den Menschen genauso wichtig wie der Schutz unseres Klimas. Wir müssen uns verstärkt mit unserer Beziehung zur Natur auseinandersetzen. Was passiert konkret? Zurzeit wird im Auftrag des Bundesrats eine nationale Biodiversitätsstrategie erarbeitet, die 2011 dem Parlament vorgelegt wird. Die Erhaltung der Biodiversität verlangt umgehend konkrete Massnahmen, und dazu braucht es eine Änderung der politischen Rahmenbedingungen.

Das wurde 2010 getan Im Uno-Jahr der Biodiversität hat der WWF gemeinsam mit Partnern (Migros, IP-Suisse, Vogelwarte Sempach, Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz, Forschungsinstitut für biologischen Landbau und Stiftung Natur & Wirtschaft) 1300 Projekte für mehr Naturvielfalt in der Schweiz lanciert. Unter anderem wurde Folgendes erreicht:

Walnüsse ernten und gleichzeitig die Biodiversität fördern.

Die IP-Suisse-Bauern haben, unterstützt von Abnehmern wie der Migros, viel geleistet: ➔ Neu gepflanzte HochstammObstbäume: 11 288 Bäume auf 685 Betrieben ➔ Anzahl neu angelegte Hecken: 7507 Meter auf 59 Betrieben ➔ Anzahl neu angelegte Brachen: 200,8 Hektaren auf 228 Betrieben ➔ Anzahl neu angelegte Blumenwiesen: 260,35 Hektaren auf 322 Betrieben

Migros und WWF realisierten 2010 zusammen: ➔ einen grossen Kindermalwettbewerb. Die besten Zeichnungen wurden auf Mehrwegtragtaschen abgebildet ➔ Erlebnistage für Kinder und Jugendliche auf Bauernhöfen ➔ die Umrüstung des Pandamobils auf den Schwerpunkt Biodiversität ➔ Natureinsatz-Projektwochen für Mitarbeitende und Lernende Neben den bereits vier zertifizierten Unternehmen der Migros konnten in diesem Jahr weitere vier die Zertifikate für naturnahe Firmengelände von der Stiftung Natur & Wirtschaft entgegennehmen: das Einkaufszentrum Länderpark, Stans NW, das Einkaufszentrum Rheinpark, St. Margrethen SG, Chocolat Frey, Buchs AG, sowie der Migros-Verteilbetrieb in Neuendorf SO (siehe Seite 31).


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Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

NEUES AUS DER MIGROS

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Ökologischer Grossverteiler

Der Migros-Verteilbetrieb Neuendorf ist ein Gigant, der Rücksicht auf die Natur nimmt. Nun hat das grösste Logistikzentrum der Schweiz den Solothurner Unternehmerpreis erhalten.

W

er den Migros-Verteilbetrieb Neuendorf (MVN) zum ersten Mal besucht, erwartet womöglich einen Klotz in der Landschaft. Immerhin bietet der Gebäudekomplex im solothurnischen Bezirk Gäu so viel Raum wie 4000 Einfamilienhäuser zusammen. Über 80 000 Migros-Produkte sind hier in Hochregalen eingelagert – von der Tiefkühlpizza bis zum Rasenmäher, vom Lippenstift bis zum MicasaPolstermöbel. Alle Tiefkühllebensmittel, alle Non- und Near-FoodArtikel machen auf ihrem Weg vom Hersteller zur Migros-Filiale oder zum Fachmarkt irgendwann Station in den MVN-Hallen. Doch an diesem trüben Wintertag scheint sich das grösste Logistikzentrum der Schweiz einfach nicht zeigen zu wollen. Die langgestreckten Gebäude fügen sich nahtlos in die Winterlandschaft ein und werden immer wieder von Nebelschleiern verhüllt. Beim Näherkommen fällt auf, dass nirgendwo monumentale Wände aufragen. Die Fassaden sind vielfach abgestuft oder abgeschrägt. So wirken sie weniger wuchtig.

Lebensraum für Feldhase und Feuersalamander

«Die ganze Anlage ist perfekt in die Umgebung eingefügt», sagt Unternehmensleiter Hans Kuhn (58). «Wer im Sommer von einer der umliegenden Jurahöhen auf die Gebäude hinabblickt, nimmt den ganzen Komplex als Teil der Landschaft wahr.» Denn viele Flachdächer sind begrünt, und auf dem Gelände befindet sich auch ein grosses Biotop. Dort tummeln sich in der warmen Jahreszeit Unken, Frösche und Molche. Auch Feuersalamander und Feldhasen schätzen das 165 000 Quadratmeter grosse MVN-Gelände. Kürzlich hat die Stiftung «Natur & Wirtschaft» den MigrosVerteilbetrieb Neuendorf

Stolzer Chef: Hans Kuhn vor einem Roboter, der künftig im Tiefkühllager bei minus 28 Grad arbeiten wird.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

mit dem Zertifikat für ein hochwertiges Naturareal ausgezeichnet. Am 6. Januar hat der MVN nun eine weitere wichtige Auszeichnung bekommen – den Solothurner Unternehmerpreis 2011, der vom Regierungsrat, dem kantonalen Gewerbeverband und der Solothurner Handelskammer verliehen wird. Die Jury würdigte das Unternehmen als grössten privaten Arbeitgeber des Kantons und lobte den MVN insbesondere für die «hoch automatisierten Prozesse, das stete Wachstum und die dennoch schlanken Strukturen». Wie präzise das Unternehmen arbeitet, zeigt ein Rundgang durch die weitläufigen Gebäude. Alle Artikel müssen so rasch als möglich umgeschlagen werden. Mitarbeiter kurven mit kleinen Elektrofahrzeugen durch die endlos langen Gassen zwischen den Hochregalen. Von Computerstimmen werden sie über Funk angewiesen, wo Produkte abzuholen sind. Automatische Krane befördern die Artikel von den turmhohen Gestellen vorsichtig auf den Boden. Die Mitarbeiter schichten die Produkte anschliessend auf Paletten, dann wird der Warenstapel mit Folie umwickelt oder mit Gittern gesichert und so transportbereit gemacht.

In den Regalen des Migros-Verteilbetriebs Neuendorf lagern Waren im Wert von 500 Millionen Franken. Pro Jahr schlägt die MVN 1,98 Millionen Paletten Ware um.

Ein Volumen von 4000 Einfamilienhäusern

Der Migros-Verteilbetrieb Neuendorf AG (MVN) gliedert sich in drei Einheiten: zwei Logistikbetriebe in Neuendorf SO, die auf Tiefkühl- und Non-FoodProdukte spezialisiert sind, sowie einen Logistikbetrieb für Textilien in Volketswil ZH. Insgesamt hat der MVN 1200 Mitarbeitende. Alle Tiefkühl-, Non-Foodund Near-Food-Artikel der Migros werden von diesem Unternehmen umgeschlagen und an die Filialen und Fachmärkte in der ganzen Schweiz weitergeleitet. Jährlich sind dies 1,98 Millionen Paletten voll Waren. Im Schnitt lagert der MVN Güter im Wert von rund 500 Millionen Franken.

Erfahrene Mitarbeiter mit siebtem Sinn

«Viele unserer Mitarbeiter im Lager haben fast schon einen siebten Sinn», meint Thomas Kissling (38), Mitglied der Geschäftsleitung und PR-Verantwortlicher des MVN. «Bekommen unsere Kommissionierer über Funk eine Bestellung für bestimmte Produkte, ahnen sie bereits, welche Artikel als Nächstes benötigt werden.» Rund 8000 Palette verlassen den Betrieb täglich, ein Grossteil davon ist auf dem Schienenweg unterwegs. 40 Prozent der Waren treffen in Neuendorf auf Güterzügen ein und verlassen den MVN auch wieder per Eisenbahn. Das Unternehmen verfügt über zwei eigene Lokomotiven und neun Kilometer private Geleise. «In den letzten zwei Jahren haben wir die Warenmenge, die von Neuendorf aus per Bahn transportiert wird,

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verdoppeln können», sagt Kuhn stolz. In Zukunft soll sogar ein noch grösserer Güterstrom von der Strasse auf die Schiene umgelenkt werden. Auch sonst steckt der Chef seinem Unternehmen ehrgeizige Ziele. «Der MVN muss gross wie ein Dinosaurier und flink wie ein Eichhörnchen sein», sagt Kuhn. «Denn die einzige Konstante im Detailhandel ist der dauernde Wandel.» Immer schneller reagiert die Migros auf die Wünsche ihrer Kunden, in immer kürzeren Intervallen passt sie Sortimente an und führt Produkte ein. Das verlangt auch den Logistikern viel Flexibilität ab, zwingt sie Lagerzeiten zu verkürzen und Prozesse zu rationalisieren. Wie dies

gelingt, demonstriert Kuhn mit einer Führung durchs Tiefkühllager. Im Moment arbeiten hier bei minus 28 Grad noch Kommissionierer in dick gefütterten Kleidern. Doch in Zukunft sollen nur noch Maschinen der arktischen Kälte trotzen müssen. Roboter, die ein deutscher Hersteller extra für den MVN entwickelt hat, werden alle Arbeiten in diesem Bereich übernehmen. Die bereits installierten Riesengeräte sehen so futuristisch aus, als seien sie direkt von einem Raumschiff nach Neuendorf gebeamt worden.

Automatisierung ohne Entlassungen

Kuhn betont, dass diese Automatisierung keine einzige Entlassung

nach sich zieht. Die im Tiefkühllager Beschäftigten werden künftig in anderen Bereichen des Logistikzentrums arbeiten, und natürliche Abgänge werden nicht ersetzt. Viele Mitarbeiter halten dem Betrieb schon seit vielen Jahren die Treue. «Wir haben wenig personellen Wechsel», versichert Kissling. «Manche Kommissionierer arbeiten schon in der zweiten Generation hier.» Denn das MVN steckt zwar voller HighTech-Geräte, ist aber auch ein Traditionsbetrieb mit tiefen Wurzeln in seiner Region. Text Michael West Bild Ueli Christoffel

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

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MIGROS-ZEITREISE

Perlen aus dem Bildarchiv: der doppelte Dutti

D

as rechte Bild zeigt Gottlieb Duttweiler so, wie er vielen Schweizern in Erinnerung geblieben ist: als energischen Mann, als tatkräftigen Wirtschaftskapitän und Politiker. Doch wer hätte gedacht, dass auch das Bild links Dutti zeigt? Der spätere Migros-Gründer kam 1888 in Zürich zur Welt. Damals kleidete man Buben als Kleinkinder noch in mädchenhafte Kleider. Als Schüler war Gottlieb Duttweiler nicht so sanftmütig, wie es das Kinderbild vermuten lassen würde. Im pro-letarischen Aussersihl, wo er aufwuchs, warr er ein Aussenseiter, weil sein Vater als Ver-walter des Zürcher Lebensmittelvereins zuu ch den «Besseren» zählte. Dutti prügelte sich daher oft mit anderen Jungen und fiel den n Lehrern negativ auf. Michael West st Anzeige

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36 | Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

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ZEHN FREUNDE SOLLT IHR SEIN. Das ganze Poulet

wird in seine Einzelteile zerlegt, Brüstchen und Schenkel zusätzlich halbiert. NACHWUCHSFÖRDERUNG. Papas Stolz: Töchterchen Lou lernt bereits die ersten Tricks am Ball. GOAL. Der Poulet-Auberginen-Eintopf Kedjenou bringt das Schweizer Team ins Schwärmen.

Das Ziel ist klar: Eintopf

Normalerweise verhindert der FC-Arsenal-Verteidiger Johan Djourou jeden Topf. Beim afrikanischen dagegen tatkräftig mit, schliesslich besuchte ihn Köchin Andrea Pistorius extra deswegen in seiner


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BROT & MILCHPRODUKTE Pane Passione Rustico –.40 günstiger, 380 g 2.80 statt 3.20 Appenzeller Surchoix, Schweizer Halbhartkäse, vorverpackt, per 100 g 1.45 statt 1.85 Emmentaler Surchoix, per 100 g 1.40 statt 1.75 20% Seelisberger Bergkäse, Schweizer Halbhartkäse, vorverpackt, per 100 g 1.80 statt 2.30 Parmigiano Reggiano, Keil, per 100 g 2.45 statt 3.10 20% Alle Flan, Packung à 6 x 125 g 2.40 statt 3.–

BLUMEN & PFLANZEN Minirosen 40 cm, Max Havelaar, Bund à 10 Stück 5.90 Tulpen, Bund à 20 Stück, per Bund 9.90 statt 14.90

WEITERE LEBENSMITTEL Schweizer Bio Eier, aus Freilandhaltung, 53 g+, Schachtel à 6 Stück 3.80 statt 4.70 M-Classic Tortelloni mit Ricotta/Spinat im Duo-Pack, 2 x 500 g 7.30 statt 12.30 40% Anna’s Best Grand Risotto Mediterranea, ai Funghi oder Milanese, im Duo-Pack 20% Cornatur im Duo-Pack 30% Gekühltes Bio und M-Classic Rotund Sauerkraut 20% Frey Napolitains assortiert, 1,2 kg 12.10 statt 24.20 50% Alle Blévita Biscuits, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger Alle ChocMidor Konfektwaffeln im Duo-Pack 33% Berliner, Beutel à 6 Stück/ 390 g 3.40 statt 5.10 6 für 4 Alle Kaffees 500 g, Bohnen oder gemahlen, –.80 günstiger

Nescafé Gold de Luxe oder Finesse im Beutel, im Duo-Pack, 2 x 100 g 10.40 statt 13.– English Breakfast Tee, 25 Beutel + 15 Beutel gratis 3.– statt 4.80 Energy Drink, Trio-Pack à 3 x 330 ml 2.60 statt 3.90 Aproz Mineralwasser in Packungen à 6 x 1,5 Liter 3.80 statt 5.70 6 für 4 Alle Fruchtsirupe in PET-Flaschen 30% Alle Delicious und TerraSuisse Kartoffelspezialitäten, tiefgekühlt 20% M-Classic Chäs-Chüechli im DuoPack, tiefgekühlt, 2 x 12 Stück 10.60 statt 15.20 30% Gesamtes Sardellen- und Sardinen-Konservensortiment 20% Gesamtes Bon Chef Sortiment 20% Alle Salatsaucen fixfertig, 70 cl 30%

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Fatto KatzenstreuSortiment 20% Twist Classic Haushaltpapier, 16 Rollen 9.20 statt 15.40 40% Handy Abwaschmittel im 3er-Pack 20% Reinigungsschwämme Soft & Strong, 4 x 3 Stück 4.50 statt 6.40 Küchentücher, 4er-Set, 45 x 80 cm, 100% Baumwolle, div. Farben 9.90 Inox Kochgeschirr und Deckel der Serien Stella, Prima, Gastro und Antares 50% Gültig bis 24.1. Microfaser Universalreinigungstücher, 3er-Pack 9.20 statt 13.80 Yvette Feinwaschmittel, Nachfüllbeutel im Duo-Pack, 2 x 2 Liter 15.80 statt 21.– Calgon Express Action Pulver, 1,8 kg 19.90 statt 27.35 Alle Total Bügel- und Waschhilfen 20% Gültig bis 24.1. pH Balance Duschgel, Nachfüllbeutel im Duo-Pack, 2 x 500 ml 9.40 statt 11.80 Linsoft Taschentücher Jumbopack Design, FSC, 42 x 10 Stück 4.80 Gesamtes Milette Babypflege Sortiment (inkl. Waschmittel, aber ohne Windeln) 20% Gültig bis 24.1.

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SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Johan Djourou

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si ser. Evian-Mineralwas Sie pro Woche? ➔ Wie oft kochen Emilie zu l pro Monat — um Höchstens einma ch. mi sie t bekocht überraschen. Sons Sie … ➔ Kochen ist für sche es. Ich liebe es, fri er nd so … etwas Be . en berühr Nahrungsmittel zu sen? e nie im Leben es Si n de ür w ➔ Was den t dass man Oliven mi Oliven. Man sagt, ch. no o nt. Ich warte als Jahren schätzen ler n? se n Sie gern es ➔ Mit wem würde n el Washington, de nz Mit US-Filmstar De e. ich sehr bewunder

E

s ist kaum zu glauben: In London scheint die Sonne. Der Verkehr fliesst. Und der Taxifahrer kennt die genannte Adresse. Unser Ziel ist eine ehemalige Nervenheilanstalt im Norden von London, die in Luxusappartements mit eigenem Fitnesscenter umgebaut wurde. Hier wohnt Johan Djourou, Profifussballer bei Arsenal. Mit seinen 1,91 Metern füllt er den Rahmen komplett aus, als er die Tür öffnet. «Darf ich dir den Mantel abnehmen?», fragt er «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius gentlemanlike. Seit sieben Jahren lebt der 23-Jährige in London. Bereits mit 16 wurde er vom britischen Traditionsclub angeworben und ist von Genf auf die Insel gezogen. Vor fast zwei Jahren folgte ihm dann seine Schweizer Freundin Emilie. Die gemeinsame Tochter Lou, 13 Monate alt, ist der

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Sonnenschein der beiden. Schon jetzt kickt sie Vaters Fussball durch die schicke Küche. Beobachtet vom stolzen Daddy. «Ich bin Emilie unendlich dankbar für unser Mädchen.» Hinter ihm steht milde lächelnd Adoptivmama Danièle, als wenn sie seine Aussage bekräftigen möchte. Sie ist gerade für eine Woche zu Besuch, um ihre Enkelin zu verwöhnen.

Als Sechsjähriger erhielt er den Schweizer Pass

Jo Johan Djourou war nur wenig älter als seine Tochter, als er die äl Elfenbeinküste mit seinem Vater El Joachim – mit Einwilligung seiJo ner Mutter Angeline – Richtung ne Schweiz verliess. Gleich nach der Ankunft in Genf nahm ihn Danièle, die damalige Frau seines Vaters, herzlich auf. Doch als sich sein Vater zwei Jahre später von Danièle trennte, blieb Johan bei seiner neuen Mutter, die ihn bald darauf adoptierte. Mit sechs Jahren wurde Johan Djourou Schweizer. Jetzt wird aber erst einmal gekocht. Auf dem Menüplan: ein traditionelles Gericht aus der Elfenbeinküste. Der Profifussballer, der gerne öfter kochen würde, aber selten Zeit dafür hat, ist ambitioniert: «Was ist das für ein Gewürz, das du in den Eintopf gibst?», fragt er Andrea Pistorius. «Frischer Ingwer», antwortet diese und hackt die Wurzel in kleine Stücke. Ein Verteidiger der Spitzenklasse muss nicht alles wissen. Das Wichtigste als Fussballer ist, dass er bei seinen Spielen mit der Schweizer Nationalmannschaft Tore verhindert. Nach langer Verletzungspause steht Johan Djourou der Nati wieder

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

Eintopf der «Saisonküche» hilft der Fussballstar neuen Heimat London.

«Auch wenn ich wenig Zeit zum Kochen habe, greife ich gerne mal zum Löffel.» Johan Djourou und Andrea Pistorius in der Londoner Küche des Profifussballers.


Zauberhafte Flusslandschaften an Moldau, Elbe und Havel

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Prag – Dresden – Berlin mit MS Johannes Brahms**** Reiseprogramm 1. Tag Anreise nach Prag Bahnfahrt nach Prag. Einschif­ fung, Begrüssungscocktail und Abendessen. 2. Tag Prag – Horin –Zernoseky Am Morgen Besichtigung* der «Goldenen Stadt» Prag. Sie sehen u. a. Wenzelsplatz, Alt­ städter Rathaus, Burg Hradschin, und die Karlsbrücke. Rück­ kehr an Bord in Horin und Weiterfahrt zum Übernachtungsort. 3. Tag Zernoseky – Königstein – Pillnitz – Dresden Ab Kö­ nigstein Ausflug Sächsische Schweiz* zur Bastei und zu den Zwillingsschlössern von Pillnitz. Rückkehr an Bord in Pill­ nitz. Im Laufe des Abends erreichen Sie Dresden. 4. Tag Dresden – Meissen Stadtrundfahrt* Dresden. Sie seh­ en u.a. die berühmte Semperoper, den Zwinger, die Brühlsche Terrasse und die Frauenkirche. Schifffahrt nach Meissen. Be­ sichtigung* der Altstadt und Besuch der Porzellanmanufaktur. 5. Tag Meissen–Wittenberg–Dessau–Magdeburg Am Nach­ mittag Ausflug* in die Lutherstadt Wittenberg und zum Wör­ litzer Landschaftspark (beide UNESCO­Weltkulturerbe). Rück­ kehr an Bord in Dessau. Am Abend Fahrt bis Magdeburg. 6. Tag Magdeburg – Burg – Ketzin Stadtrundfahrt* Magde­ burg. Rückkehr an Bord in Burg. Weiterfahrt auf dem Elbe­ Havel­Kanal bis Ketzin. 7. Tag Ketzin – Potsdam – Berlin Stadtrundfahrt* Potsdam mit Spaziergang durch den Park von Sanssouci. Fahrt über den Wannsee nach Berlin. Nachmittags Stadtrundfahrt* Berlin. 8. Tag Rückreise ab Berlin Ausschiffung und Transfer zum Bahnhof Spandau. Rückfahrt im ICE nach Basel und weiter zu Ihrem Wohnort. * im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar Berlin – Prag Reise in umgekehrter Reihenfolge mit kleinen Anpassungen. Kurzfristige Programmänderungen, speziell aufgrund von Hoch-/Niedrigwasser, bleiben vorbehalten.

Reisedaten 2011 Prag – Berlin 02.04. – 09.04. 16.04. – 23.04.

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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 2, 10. Januar 2010

zur Verfügung. Der Schweizer weiss um sein Glück. Er wechselte im Eilzugtempo vom Nationalliga-B-Club Etoile Carouge in die englische Premier League. Das war wie ein Sechser im Lotto. Und Johan Djourou will sein Glück teilen. Er engagiert sich für Kinder und Jugendliche in Senegal. «Ich und mein Mitspieler Bacary Sagna sind Botschafter der Kemi-Malaika-Fondation.» Die senegalesischen Schützlinge der Stiftung erhalten eine Schulund/oder praktische Berufsausbildung. «Aktuell werden Techniker, Lehrer und freiwillige Helfer für Einsätze in Senegal gesucht», erzählt er, während der Eintopf aus Poulet und Auberginen dem Garpunkt entgegen köchelt.

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Kedjenou — Poulet-Auberginen-Eintopf Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 20 Minuten + ca. 1 Stunde köcheln. Pro Person ca. 36 g Eiweiss, 25 g Fett, 22 g Kohlenhydrate, 1900 kJ/450 kcal

Die Leidenschaft für Arsenal und die Schweizer Nati

«Ich führe kein wildes Leben. Das ist als Profisportler gar nicht möglich», sagt der ehrgeizige Fussballer. «Ich hoffe sehr, dass Arsenal die englische Meisterschaft holt. In England ist Fussball beinahe Religion. In der Schweiz ist es eher eine Schwärmerei für einen Klub wie YB oder Basel.» Die wenige Freizeit verbringt der Fussballer am liebsten mit seiner Familie. «Ich gehe mit Lou spazieren, höre Musik oder gehe ins Kino.» Kein Luxus? «Doch. Schick essen beim Drei-SterneKoch Joël Robuchon in London.» Aber Johan Djourou mag es auch bodenständig. «Es gibt auch mal Hamburger, ein Fondue oder ein Raclette.» Also einmal Schweizer, immer Schweizer. Und vor dem Match? «Da gibt es nur Kartoffeln oder Reis, Poulet und Gemüse.» Spartanisch. «Und keinen Sex. Wir sind ohne Frauen im Hotel.» Wie würde Emilie ihren Johan beschreiben, wäre er ein Menü? «Er ist ein exquisites Ragoût, das lange gekocht wurde mit viel, viel Gemüse. Und als Dessert ein Schokoladenkuchen, im Kern noch warm und flüssig.» Und Johan Djourou seine Emilie? «Ein Curry, mediumscharf, mit Reis. Und als Dessert ein Mousse au Chocolat, anhänglich und zärtlich.»

Text Heidi Bacchilega Bilder Lucas Peters www.johan-djourou.ch

ZUTATEN

1 Poulet à ca. 1,1 kg 3 grosse Zwiebeln 2 Knoblauchzehen 20 g Ingwer 2 Chilischoten 3 grosse Auberginen 3 EL Erdnussöl 2 Dosen geschälte gehackte Tomaten à 400 g 2 Zweige Thymian 2 Lorbeerblätter 2 dl Hühnerbouillon Salz, Pfeffer Koriander

ZUBEREITUNG

1 Poulet in Stücke teilen. Dazu Flügel und Schenkel abtrennen. Brüstchen herauslösen. Schenkel und Brüstchen halbieren. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer hacken. Chilischoten in Ringe schneiden. Auberginen schälen und in grosse Würfel schneiden. 2 Öl in einer grossen Pfanne erhitzen. Pouletstücke rundum goldbraun anbraten, herausnehmen und beiseitestellen. Zwiebeln und Knoblauch im gleichen Öl dünsten. Poulet, Chili, Ingwer, Auberginen, Tomaten, Thymian, Lorbeerblätter und die Hälfte der Bouillon beigeben. Unter gelegentlichem Rühren ca. 1 Stunde köcheln lassen. Nach und nach restliche Bouillon dazugiessen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Inzwischen Koriander hacken. Zum Servieren den Eintopf mit Koriander bestreuen. Tipp Dazu passt Reis. Anstelle von Koriander Petersilie verwenden.

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Surfen Su Sie doch mal auf www.saison.ch. Die virtuelle «Saisonküche» hä hält für alle Hobbyköche eine Überraschung bereit: In der neuen Rubrik «B «Basiskochen» sind etliche Kochtricks abgelegt, Schritt für Schritt fo fotografiert und erklärt. Ob Eier pochieren oder Pastateig selber ma machen, konservieren oder kurzbraten — die Anleitungen erleichtern Ihnen da Kochen. Viel Spass! das


56 | Migros-Magazin 2, 10. Januar 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Klein und heiss

Zimt, Pfeffer oder Ingwer heizen ein, regen an und heben die Stimmung. Foodredaktorin Sonja Leissing sagt warum.

Chiliflocken

Aroma: Der Geschmack der Chilis reicht von mild bis feurig scharf. Für die Schärfe ist das Capsaicin verantwortlich. In der Küche: Chiliflocken sind zerstossene Chilis. Man verwendet sie in Würsten, Chutneys, Saucen, in rassigen und orientalischen Eintöpfen, für Pastas und Pizzas.

Nelken

Aroma: Der Geschmack ist beissend scharf und bitter. In der Küche: Nelken passen zu süssen und salzigen Speisen. Ganz fein ist es, ein Schokoladendessert oder einen Pudding mit wenig Nelkenpulver zu aromatisieren. Amerikaner verwenden Nelken zum Spicken von Schinken.

Z

u schade, schätzen die meisten Menschen den Duft von Zimt, Muskatnuss, Nägeli oder Ingwer nur an Weihnachten. Eigentlich sollte man diese Gewürze fast das ganze Jahr über geniessen und sie in der Küche so oft wie möglich einsetzen. Sie verführen mit ihrem herben oder süsslichen Duft nicht nur die Sinne und wärmen das

Herz, sondern heizen dem gesamten Stoffwechsel ein. Praktisch alle Gewürze ausser Salz zählen zu den ältesten und gewinnbringendsten Handelswaren. Schon immer begehrte der Mensch die feurigen Chilischoten, die scharfe Ingwerknolle oder den grünen Pfeffer. So ist es nicht verwunderlich, dass sich ihre Geschichten fast wie Krimis lesen. Gewürze

Zimt

Aroma: Angenehm süss, holzig und trotzdem intensiv. Zimt aus Sri Lanka gilt als der beste. In der Küche: Zimt eignet sich sowohl für süsse als auch für salzige Gerichte. Wunderbar passt er zu Lammgerichten, in Schoggidesserts, in Gewürzbrote, Kuchen und Getränke wie Punchs und Tees.


Bilder bab.ch/Stockfood

SAISONKÜCHE entschieden über Reichtum und Ansehen, ihretwegen wurden Kriege geführt und gefährliche Entdeckungsreisen unternommen. Wer Gewürze zu fälschen versuchte, wurde sogar hingerichtet.

Hausmedizin aus dem Küchenkästchen

Gewürze waren jedoch schon früher nicht nur Genussmittel, son-

dern dienten neben dem Gaumenkitzel auch bei allerlei Gebrechen. Zum Beispiel half bei Zahnschmerzen, zwei bis drei «Gewürznägeli» zu kauen. Oder ein Teelöffel gemahlener Zimt vertrieb Darmkrämpfe. Zimt stammt übrigens von der Rinde eines immergrünen Baums aus Sri Lanka. Schon im Altertum wurde er wegen seiner desinfizie-

renden Wirkung verehrt. Heute ist gemäss einer Studie aus den USA bewiesen, dass bereits ein halber Teelöffel Zimt den Blutzuckerspiegel bei Diabetes Typ 2 bis zu 30 Prozent reduziert. Verantwortlich dafür sind die im Zimt enthaltenen Polyphenol-Catechine. Und der Ingwerknolle sagt man nach, sie solle starke Krämpfe und hartnäckigen Schleim

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lösen. In der Küche wird frischer Ingwer geschält, nach Belieben in hauchdünne Scheiben oder kleine Stücke geschnitten. Sie können ihn mitkochen oder roh geniessen. Mit Tee aufgekocht ist er ein scharfer Wachmacher. Nur eins gibts zu beachten: An besonders heissen Tagen sollten Sie Gewürze, die wärmen, definitiv meiden.

Rosa Pfeffer Aroma: Pfeffer hat einen warmen, holzigen und scharfen Geruch. Weisser Pfeffer ist schärfer als rosa und schwarzer. In der Küche: Ganze Pfefferkörner geben Bouillons und Saucen die nötige Schärfe. Zerdrückt oder gemahlen passt er in Gewürzmischungen oder in Marinaden für Fleisch, Fisch oder Gemüse.

Ingwer

Aroma: Sein Geschmack ist scharf und etwas beissend. In der Küche: Gemahlener und getrockneter Ingwer wird in Lebkuchen, als Zutat von Currypulver und in asiatischen Gemüsegerichten verwendet. Frischer Ingwer passt zu Chutneys und in indische Eintöpfe. Beliebt sind auch Ingwerbier und -wein.

Muskat

Aroma: Ihr Geschmack ist hocharomatisch, süsslich und leicht bitter. In der Küche: Die Muskatnuss sollten Sie immer frisch mahlen. Das Gewürzpulver passt zu Kartoffelstock, Suppen, Eintöpfen, Fleischgerichten, Blumenkohl oder Kohlrabi. Auch zu Käse oder in Fruchtkuchen schmeckt er köstlich.


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IHRE REISEHÖHEPUNKTE - Bezauberndes Heidelberg mit seiner Schlossruine - Romantisches Rüdesheim mit der weltberühmten Drosselgasse - Exklusivkonzert von Superstar Semino Rossi in Heidelberg - Atemberaubende Aussicht und Spitzenweine auf Schloss Johannisberg - Romantische Lichterfahrt auf dem Rhein mit Musik und Tanz Ihr Reiseprogramm:

Das zauberhafte Heidelberg erwartet Sie

1. Tag: Donnerstag, 28. April 2011 Gemütliche Fahrt im komfortablen Extrabus nach Darmstadt, dem idealen Ausgangspunkt für unsere tolle Reise. Im Hotel werden wir mit einem feinem Nachtessen herzlich willkommen geheissen.

✓ Fahrt im komfortablen Extrabus nach Darmstadt und zurück

✓ 3 Übernachtungen in der gewünschten Kategorie ✓ 3 x reichhaltiges Frühstück ✓ 3 x feines Nachtessen in Darmstadt, Heidelberg und auf dem Rheinschiff

✓ Ausflug nach Heidelberg inkl. Stadtführung und Schlossbesichtigung

✓ Eintritt und reservierte Plätze für das Konzert von

2. Tag, Freitag, 29. April 2011 Nach dem Frühstück fahren wir heute durch idyllische Landschaften nach Heidelberg. Die Universitäten-Stadt mit seiner romantischen Schlossruine, der bezaubernden Altstadt und dem fantastischen Landschaftsbild inmitten der Berge zählt zu den schönsten Städten Europas! Freuen Sie sich auf eine interessante Stadtführung und Herrschaftlich: Das Weingut Johannisberg natürlich auf die Besichtigung der wohl bekanntesten Schlossruine der Welt. Der Nachmittag steht Ihnen dann in Heidelberg zur freien Verfügung. Nach dem Nachtessen in Heidelberg erwartet uns dann der grosse Höhepunkt dieser Reise: Das Konzert von Superstar Semino Rossi und seinem Orchester. Der argentinische Ausnahmekünstler wird Sie mit seiner gefühlvollen Stimme begeistern!

Semino Rossi in Eppelheim am 29.4.2011

✓ Ausflug nach Rüdesheim inkl. Stadtbesichtigung und Drosselgasse

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3. Tag, Samstag, 30. April 2011 Gleich nach dem Frühstück bringt uns eine Fahrt entlang des Rheinufers bis nach Rüdesheim. Bei einer kurzen Besichtigung erfahren wir mehr über die faszinierende Geschichte des romantischen Rheingauer Winzerstädtchen. Natürlich schlendern wir auch durch die weltberühmte Drosselgasse! Die fröhlichste Gasse der Welt bezaubert mit seinen schönen Fachwerkhäusern und die romantischen Weingärten laden zum Verweilen ein! Am Nachmittag zeigen wir Ihnen das bezaubernde Weingut Johannisberg. Das Schloss hoch über dem Rhein besticht mit seiner einmaligen FRANKREICH Aussicht und ist bekannt für seine Spitzenweine, welche wir natürlich auch verkosten werden. Am Abend besteigen wir in Mainz ein Flussschiff, wo wir mit einer romantischen Lichterfahrt die tolle Reise mit Nachtessen, Musik und Tanz fröhlich ausklingen lassen. 4. Tag, Sonntag, 1. Mai 2011 Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise an!

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+

➔ Crème fraîche gleichmässig auf dem Teig verteilen. Die Zwiebelringe und den Fenchel auf dem Teig verteilen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Knoblauchpulver würzen. Zirka Fr. 3.10.

+

➔ In der unteren Ofenhälfte zirka 15 Minuten knusprig backen.


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Wanderferien in idyllischer Landschaft

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1. Tag: Hinfahrt Schweiz–Levanto. Bahnfahrt ab Zürich via Mailand und Genua nach Levanto. Spaziergang zu unserem Hotel, welches in einem ruhigen Wohnquartier in Zentrumsnähe gelegen ist. 2. Tag: Über dem Golf von Tigullio. Von Sestri Levante steigen wir hoch zum Punta Manara mit einer prächtigen Aussicht auf das Meer und die Baia dell‘ silenzio. Am Nachmittag Zeit zur freien Verfügung. Wanderzeit ca. 2½ Stunden. 3. Tag: Naturpark Mesco. Am Morgen spazieren wir durch die Fussgängerzone von Levanto. Durch Olivenhaine und üppige Vegetation steigen wir hoch Richtung Colle di Gritta und geniessen dabei die schöne Aussicht. In Monterosso bleibt Zeit zum Besuch des Städtchens oder zum Baden. Wanderzeit ca. 3½–4 Stunden. 4. Tag: Riomaggiore–Manarola– Corniglia–Vernazza. Heute bewundern wir die steil abfallenden Häuser von Riomaggiore und spazieren über die «Via dell’Amore» nach Manarola. Von Volastra mit wunderbarer Sicht auf die «fünf Dörfer», die sogenannte «Cinque Terre», steigen wir nach Corniglia ab und lassen uns vom malerischen Ort Vernazza überraschen. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 5. Tag: Markt und Wanderung auf einem Höhenweg. Am Morgen Zeit zur freien Verfügung zum Besuch des Marktes in Levanto. Anschliessend wunderschöne Wanderung auf einem KüstenHöhenweg. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zum Baden oder zum Verweilen. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 6. Tag: Riomaggiore–Portovenere. Die heutige Wanderung eröffnet uns eine spektakuläre Aussicht auf den Golf von La Spezia und führt uns oberhalb der eindrücklichen Steilküste Costa Rossa an überhängenden Rebbergen vorbei nach Portovenere. Anschliessend fahren wir mit dem Schiff (ca. 1½ Stunden) zurück nach Levanto und sehen so die Cinque Terre aus einer ganz anderen Sicht. Wanderzeit ca. 5 Stunden. 7. Tag: Tag zur freien Verfügung. Sie haben Gelegenheit, den heutigen Tag ganz individuell zu gestalten. 8. Tag: Rückfahrt in die Schweiz. Bahnfahrt von Levanto zurück in die Schweiz. Programmänderungen vorbehalten! Internet Buchungscode

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Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

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Die Schaffhauserin Lisa Stoll (14) bläst auf ihrem Alphorn grosse Töne und begeistert mit ihrer neuen CD «Alphorn Liebe». Lisa Stoll, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit sieben Jahren half ich meinem Grossvater bei der Traubenlese und bekam dafür 20 Franken. Am Wilchinger Markt investierte ich den Batzen in Zuckerwatte, drei Runden Karussell fahren und in ein Felltierli.

NEU IN DER MIGROS

Sicher durch den Schnee

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NEU IN DER MIGROS

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Bei unserem Dorfmetzger Baumann bekommen alle Kinder ein Wursträdli. Ich bekam schon eine feine Leberwurst und ein Wädli. Wo trifft man Sie abends?

Zu Hause beim Alphorn spielen. Unsere Nachbarn bedanken sich dann mit netten SMS und E-Mails. Und wo garantiert nicht?

In der Disco.

Sind Sie gerne prominent?

Nicht wirklich. Aber es freut mich, wenn ich den Menschen mit meiner Musik Freude bereiten kann. Eugen Baumgartner


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Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

KULTURTIPPS ➔ Kinder–Charivari Samstag, 19. Februar, 14 Uhr (Premiere); weitere Vorstellungen: Sonntag, 20. Februar, 14 Uhr, Samstag, 26. Februar, 14 und 17 Uhr, Sonntag, 27. Februar, 11 und 14 Uhr, Theater Basel, kleine Bühne. Eintritt: Fr. 15.-. Beschränkte Anzahl an Familienpässen zu Fr. 12.- pro Karte. Unnummerierte Plätze. Türöffnung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Vorverkauf bei den MigrosVorverkaufsstellen Infoschalter Claramarkt und Kundendienst MParc Dreispitz Basel sowie bei der Billettkasse Theater Basel. ➔ Apassionata Samstag, 2. April, 15 und 20 Uhr, sowie Sonntag, 3. April, 15 Uhr, St. Jakobshalle Basel. Edle Pferde stehen auch dieses Jahr wieder im Zentrum von Apassionata. Preise: Fr. 45.- (statt 55.-) bis Fr. 110.- (statt 120.-) Vergünstigte Karten exklusiv im M-Vorverkauf (siehe unten). Reguläre Karten bei Ticketcorner unter 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min., Festnetztarif) oder www.ticketcorner.ch ➔ Migros-KulturprozentClassics Donnerstag, 28. April, 19.30 Uhr Stadtcasino Basel, Musiksaal. Das Orchestre National de Belgique spielt Werke von Rolf Urs Ringger, Max Bruch und César Franck. Die beiden Solisten Daniel Hope, Violine, aus England sowie das Schweizer Talent Thierry Roggen, Kontrabass, versprechen feinste Klangerlebnisse. Vorverkauf Einzelkarten: siehe unten.

Migros-Vorverkauf In Basel Info-Schalter Migros Claramarkt, 1. Stock; Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock In Füllinsdorf Kundendienst Migros Schönthal In Allschwil Kundendienst Migros Paradies www.migrosbasel.ch

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Gemeinsam statt einsam

Tavolata: Das sind Tischgemeinschaften für ältere Menschen, lanciert vom Migros-Kulturprozent.

Beim gemeinsamen Essen, der Initiative Tavolata, diskutieren ältere Menschen über persönliche Erlebnisse und über den Alltag.

Z

usammen kochen, essen und diskutieren: Dies ist für alle Menschen eine Bereicherung des Alltags. Aber nicht jede und nicht jeder findet Gleichgesinnte und eine passende Tischrunde. Vor allem ältere Menschen sind oft alleine und vermissen den regelmässigen Kontakt mit Gleichaltrigen. Mit der Initiative Tavolata lancierte das Migros-Kulturprozent Tischrunden für ältere Menschen.

Lokale Netzwerke und Hilfe zur Selbsthilfe fördern

Ziel von Tavolata ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten und lokale Netzwerke zu fördern. Wer aktiv ist und gerne Anlässe organisiert, kann selber eine solche Tischrun-

de starten. Wer an einer Tavolata teilnehmen möchte, meldet sich auf die bestehenden Angebote. An einem öffentlichen oder privaten Ort wird bei einem feinen, wenn möglich selbst gekochten Essen über Erlebtes und über Themen des Alltags gesprochen. Idealerweise finden die Tischgemeinschaften alle ein oder zwei Wochen statt, und die Gruppen umfassen vier bis acht Personen. Mit der Initiative Tavolata können die eigenen Fähigkeiten sinnvoll für andere Menschen eingesetzt und vielleicht auch neue Kompetenzen entwickelt werden, die bisher zu wenig Raum einnehmen durften. All dies erhöht die Lebensqualität. Priska M. Thomas Braun

Tavolata: Tolle Idee für die Region Basel Das Migros-Kulturprozent hat das Projekt Tavolata 2010 für Senioren gestartet. Mittlerweile gibt es bereits mehr als 40 dieser Tischgemeinschaften, aber noch nicht in der Region Basel. Bei der Gründung und Umsetzung steht das Projektteam den Interessierten beratend zur Seite. Ferner vermittelt es Tipps für die Organisation und die Moderation der Tischrunden. Die nächsten Impulsveranstaltungen finden am 21. Januar und am 5. März in Zürich statt, im Migros-Hochhaus am Limmatplatz. Anmeldung und Auskunft: 043 305 65 38 E-Mail: info@tavolata.net Weitere Informationen unter www.tavolata.net

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


66 | Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

W

er die moderne Molkerei Lanz im solothurnischen Obergerlafingen betritt, staunt. In lichtdurchfluteten und sparsam eingerichteten Räumen hängen Bilder und stehen Skulpturen, deren Auswahl ein geschultes Auge für Kunst verrät. Die auf die Firma und ihre Produkte scheinbar massgeschneiderten Werke geben den Betrachtern Rätsel auf. Rätsel, die Margrit Lanz charmant löst. Als ehemalige Galeristin entdeckte sie einige inzwischen arrivierte Künstler schon früh und erhandelte die speziell für die Molkerei geschaffenen Werke zu erschwinglichen Preisen. Heute ist sie Allrounderin in der Betriebsorganisation und betreut Grosskunden. Hochwertige Materialien und ein weiter Blick durch die Fenster Richtung Weissenstein runden den positiven Eindruck ab, der einem beim Betreten des 2008 fertig gestellten Gebäudes vermittelt wird.

Milde Joghurts aus der Hochwertige Rohstoffe und höchste Hygienestandards gehen Hand in Lanz in Obergerlafingen.

Retter in der Not mit Mut zu Neuem

Vor rund sechs Monaten erklärte sich Andreas Lanz spontan bereit, der Migros Basel aus der Patsche zu helfen. Innert einer Woche schaffte er es zusammen mit seinen 40 Mitarbeitenden, die Genossenschaft Basel mit feinsten Joghurts aus Milch aus der Region zu beliefern. Obwohl dies damals einem unternehmerischen und logistischen Handstand gleichkam, konnte die Molkerei Lanz die Lücke schliessen, die sich für die Migros Basel durch den Konkurs der Regio Molkerei in Frenkendorf auftat. Entsprechend glücklich schätzt sich Daniel Wüthrich, Leiter Marketing Fleisch und Milch bei der Migros Basel, mit Andreas und Margrit Lanz zusammenzuarbeiten: «Ich kenne die Molkerei Lanz, welche die Genossenschaft Aare seit rund 20 Jahren beliefert, schon lange und schätze ihre Flexibilität und Offenheit für Neues.» Offenheit, verbunden mit Weitblick und Mut zu Neuem, zeigten Andreas und Margrit Lanz auch, als sie 2004 das gesamte Aktienpaket der damaligen Lanz-Familien übernahmen. In einem Alter, in dem viele bereits an den vorzeitigen Ruhestand denken,

Hier werden die feinen Joghurts speziell für die Migros Basel produziert.

Unternehmerpreis Solothurn 2010 Der Molkerei Lanz AG in Obergerlafingen wurde 2010 für ihre als aussergewöhnlich mutig und weitsichtig gewertete Vorwärtsstrategie der Unternehmerpreis des Kantons Solothurn verliehen.

beschlossen sie, ihren Betrieb neu aufzubauen. Sowohl die einengenden Platzverhältnisse und der in die Jahre gekommene Betrieb in Biberist wie auch die verschärften Hygienevorschriften und Zertifizierungsvorgaben veranlassten sie, im Industriegebiet von Obergerlafingen eine moderne und zweckmässige Molkerei zu erstellen. Neun Millionen Franken kostete sie das damalige Abenteuer, das inzwischen 40 Fachleuten aus der Region sowie vielen regionalen Milchbauern

Der Blick hinter die Kulissen zeigt ruhige und doch speditive Arbeitsabläufe in

neue Perspektiven und verbesserte Einkommen verschafft. Die Milch für die Joghurts, welche die Migros Basel mit der Aufschrift «Aus der Region. Für die Region.» anbietet, wird täglich von der Miba frisch angeliefert. Noch vor der Annahme wird sie auf Hemmstoffe geprüft, dann in die Tanks gepumpt und anschliessend pasteurisiert und homogenisiert. Da viele Kunden die Säure der klassischen Joghurts schlecht vertragen, legen die Milchtechnologen bei der Lanz AG Wert auf mil-

de Variationen. Eine Fermentation mit tiefen Temperaturen und speziellen Kulturen, angereichert mit Bifidus, führt zu einer langsamen Säuerung. Die Joghurts enthalten dadurch weniger Zucker. Dafür ist ihr Anteil an Früchten hoch. Gut laufen auch die Joghurts mit Mocca. Und sehr fein schmeckt das Birchermüesli mit seinem hohen Anteil an einheimischen Äpfeln und Birnen. Die Zutaten werden auf der Packung deklariert. Text und Bilder: Priska M. Thomas Braun


IHRE REGION MIGROS BASEL

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Region

Hand bei der Molkerei

Andreas und Margrit Lanz von der Molkerei Lanz mit Gianluca Mandica von der Migros Basel (Mitte). Im Hintergrund ist eines der Kunstwerke zu sehen, das extra für das Ehepaar Lanz geschaffen worden ist.

Blitzblank und speditiv

Eine Betriebsbesichtigung ermöglicht einen guten Einblick in die Arbeitsabläufe der Molkerei Lanz AG.

G

blitzblanker Umgebung.

Bio-Milch aus der Region Verwöhnen Sie sich regelmässig mit Produkten, die mit der Aufschrift «Aus der Region. Für die Region.» gekennzeichnet sind. Neben den im Text erwähnten Joghurts bietet die Migros Basel auch Bio-Vollmilch und Bio-Milchdrink aus der Region an. Sie munden köstlich und kosten beide Fr. 1.65 pro Liter.

ianluca Mandica hat ursprünglich eine Detailhandelslehre im SportXX im MParc Dreispitz gemacht und danach erfolgreich eine KV-Lehre bei der Genossenschaft Migros Basel abgeschlossen. Er war dann im Einkauf Food tätig. Als sich im Mai 2010 eine Vakanz im Marketing Milch und Fleisch auftat, wechselte er in die Disposition Food. An den Lebensmitteln fasziniert ihn vor allem ihre Lebendigkeit. Sie atmen, duften und schmecken je nach Sorte und Reifegrad unterschiedlich und wecken bei ihm die Lust zu kochen. Kurz: Gianluca hat eine starke Affinität zu Lebensmitteln, die er wohl von seiner Mamma geerbt hat.

Beeindruckende effiziente Arbeitsabläufe

Ende letzten Jahres hatte der engagierte und interessierte junge Mann Gelegenheit, das Migros-

Magazin und seinen Vorgesetzten Daniel Wüthrich auf einer Betriebsbesichtigung der Molkerei Lanz AG zu begleiten. Beim Besuch der Lanz AG in Obergerlafingen beeindruckten ihn vor allem das moderne Gebäude, die hellen Büros und die blitzblanken Verarbeitungsräume: «Interessant waren auch die Informationen und der gute Einblick in die ruhigen und trotzdem sehr speditiven Arbeitsabläufe, die uns beim Betriebsrundgang gegeben wurden», sagte er auf der Rückfahrt in die Betriebszentrale der Migros Basel in Münchenstein begeistert. Wetten, dass Gianluca Mandica das nächste Mal, wenn er eines seiner Lieblingsjoghurts isst, an die Molkerei Lanz denkt, die dieses Naturprodukt mit Milch aus der Region herstellt? Einen Teil der neuen RegioJoghurts gibt es übrigens in den Migros-Märkten in kleinen Pa-

ckungen zu 250 Gramm. Dies sind die Sorten Aprikosen, Johannis-Himbeeren und Amarena (Kirschen).

Familienfreundliche Packungen zu 800 Gramm

Nature-Joghurts aus der Region sowie Joghurts in den feinen Aromen Erdbeeren, Waldbeeren und Mocca erhält man in familienfreundlichen Verpackungen zu 800 Gramm. In dieser Grösse ist auch das Birchermüesli erhältlich, das sich grosser Beliebtheit erfreut. Dieses enthält einheimische Äpfel und Birnen, Nüsse und Getreideflocken. So wie die Künstler ihre Werke, welche die Räume der Molkerei zieren, mit viel Engagement gestaltet haben, hat Andreas Lanz seine Joghurt-Mischungen mit viel Können und Feingefühl kreiert. Text und Bild: Priska M. Thomas Braun


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

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BABY CLUB

Kinderkrippen härten Kinder ab Gemein, aber effizient: Wer den Kavalier zappeln lässt, törnt ihn an. Wer als Kleinkind oft krank ist, ist später gesünder. Husten, Ohrenentzündung, Magen-Darm-Infekt und dann alles wieder von vorne: Viele Eltern von Krippenkindern können davon ein Liedchen singen. Eine kanadische Studie zeigt jetzt aber: Wer schon als Kleinkind mit vielen Krankheitserregern in Kontakt kommt, ist später seltener krank. Während zwölf Jahren befragten die Forscher 1238 Familien regelmässig, wie oft die Kinder Atemwegerkrankungen, Ohrenentzündungen oder Magen-Darm-Infekte hatten. Das Resultat: Kinder, die schon im Alter von zweieinhalb Jahren eine Krippe besucht hatten, fehlten später weniger oft krankheitshalber in der Schule. Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www. migrosbabyclub.ch

ONLINE-UMFRAGE: SEX & LIEBE

Kalte Schulter macht heiss Mit Zurückhaltung zum Liebesglück.

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ie liebt mich, sie liebt mich nicht ... die Ungewissheit über die Gefühle der angebeteten Person kann zur Hölle werden. Doch gerade die Unsicherheit macht einen begehrten Menschen noch attraktiver. Das haben amerikanische Forscher herausgefunden. Sie konfrontierten Studentinnen mit den Online-Profilen von Männern, welche die jungen Frauen entweder als besonders

attraktiv oder nur durchschnittlich attraktiv einstuften. Oder, im dritten Fall, gar keine Aussage zur Attraktivität der jeweiligen Studentin machten. Überraschend: Ausgerechnet Letztere wurden von den Studentinnen am häufigsten für ein mögliches Date auserwählt. Die Forscher empfehlen deshalb, einem begehrten Flirtpartner seine Gefühle nicht gleich zu offenbaren. Daniel Schifferle

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Frage von letzter Woche

Füttern Sie Vögel? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

4% 32 %

Nein, Vögel brauchen unsere Hilfe nicht.

Ja, das ganze Jahr.

64 %

Ja, aber nur im Winter.

Wie offenbaren Sie jemandem ihre Liebe? ➔ Rasch und ohne Versteckspiel. ➔ Ich taste mich langsam vor. ➔ Das überlasse ich der anderen Person.

PSYCHOLOGIE

Bilder Caro, RDB, Keystone

Rede, und ich weiss woher du bist

Der Akzent und nicht das Aussehen bestimmt, welchem Land ein fremder Mensch zugeordnet wird. Das fanden Psychologen der Universität Jena (D) in einer Untersuchung mit über hundert Teilnehmern heraus. Aufgrund ihrer Erkenntnis raten die Psychologen, Ausländer sollten sich möglichst um ein akzentfreies Sprechen bemühen.

Denn dies spiele für eine erfolgreiche Integration im Gastland eine entscheidende Rolle. Bislang war die Wissenschaft davon ausgegangen, dass nicht der sprachliche Akzent eines Menschen, sondern seine äussere Erscheinung bei der ethnischen Zuordnung den Vorrang habe. Quelle: www.welt.de

Christa Rigozzi: Der starke Akzent lässt über ihre italienischsprachige Herkunft keine Zweifel.


72 | Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

NEWS

Ein Ami aus Südkorea DIE AUTO-TESTFAMILIE

Mit sieben Sitzen und ab 26 990 Franken rollt im März der Chevrolet Orlando an. Der in Korea gebaute Amerikaner punktet als Familienvan mit Sitzen wie im Kino: Weil die Sitzreihen nach hinten ansteigen, geniessen alle Insassen beste Sicht nach vorne. Der 4,65-MeterRaumriese ist mit einem 141-PS-Benziner (Verbrauch 7,3 Liter auf 100 Kilometer) und 163-PS-Diesel (6,0 Liter auf 100 Kilometer) lieferbar.

Der Stern setzt auf Spareffekt Zum Frühjahr frischt Mercedes seine C-Klasse auf. Äusserlich fällt vor allem die neue Front auf, innen wurde die oft kritisierte Anmutung der Materialien verbessert. Hinzu kommen neue Assistenzsysteme wie die «Müdigkeitserkennung». Alle Heckantriebsmodelle haben nun Stopp-Start-Systeme; der Verbrauch sinkt quer durch die Palette (Benziner 156 bis 306, Diesel 120 bis 231 PS) bis zu 30 Prozent.

Neue Generation Hybrid-Batterie Mit dem Sonata Hybrid wagt sich Hyundai auf Neuland: Als erster Hybrid verfügt er über eine Lithium-PolymerBatterie. Die 34-kW-Batterie ist 50 Kilo leicht und bietet eine hohe Energiedichte und Lebensdauer. Die höheren Kosten hat Hyundai nach eigenem Bekunden im Griff. Der Hybrid mit 166-PS-Benziner plus 40-PS-E-Motor soll 6,2 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen, wird aber vorerst nur in den USA und Korea verkauft.

Neuer Swift mit altem Swing

Heute sind die Erwartungen an Kleinwagen hoch: Geräumig sollen sie sein, günstig, aber auch schick. Lesertestfamilie SchützBerthold aus dem Freiburgerland hat den neuen Suzuki Swift unter er die Lupe genommen.

W

ozu ändern, was gefällt? Nach diesem Motto hat Suzuki den populären Kleinwagen Swift komplett erneuert – aber das Design weitgehend beibehalten. Kein Wunder, zählt die Optik für unsere Testfamilie zu den Highlights. «Unsere Autos sollen gut aussehen, und der Swift ist hübsch», lobt Markus Schütz (34). Seine Lebensgefährtin Petra Berthold (34) ergänzt: «Mir gefallen zum Beispiel die schnittigen Scheinwerfer.» Markus, Petra und die kleine Anouk leben in Schmitten FR und sind viel unterwegs. Die kaufmännische Angestellte Petra fährt 10 000 Kilometer im Jahr im Volvo V50, Markus 15 000 Kilometer im Renault Clio und 100 000 Kilometer als Lastwagenführer. Prompt lobt Markus ein Detail, das im Job eine wichtige Rolle spielt: «Der Swift hat prima Aussenspiegel.» Petra stört das Piepsen der schlüssellosen Schliessanlage. «Es ist praktisch, den Schlüssel in der Tasche zu lassen und dann per Knopfdruck zu entrie-

STECKBRIEF

Suzuki Swift 1.2 GL Top Motor/Antrieb: Vier-ZylinderBenziner, 1242 ccm, 94 PS. 5-Gang-Handschaltung, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 12,3 s, Spitze 165 km/h. Abmessungen: L x B x H = 3,85 x 1,70 x 1,54 m, Kofferraum 211—528 l, Gewicht 1065 kg. Verbrauch: 4,9 l/100 km (Werksangabe). CO2-Ausstoss (Werksangabe) 113 g/km. Energieeffizienz A. Preis: Fünftürer ab 21 990 Franken.

Schnittige Scheinwerfer: Petra ist


BESSER LEBEN AUTO Petra, Anouk und Markus Schütz-Berthold schätzen die sehr gute Verarbeitung des neuen Suzuki Swift.

ter grosse Markus erstaunt. Zaubern kann der Swift auf nur 3,85 Metern Länge aber nicht: Der sehr geräumige Fond bietet der zweijährigen Anouk reichlich Platz, nicht aber der Laderaum dem Kinderwagen. «Die Ladekante ist hoch und der Laderaum eher knapp», kritisiert Petra. Die Ausstattung (in der getesteten Topversion «GL Top» unter anderem neun Airbags, Alufelgen, Klimaautomat, Tempomat, Sitzheizung und schlüsselloses Zugangs- und Startsystem) gefällt dafür ebenso gut wie das Fahrwerk. «Die Lenkung ist sehr direkt, er ist wendig und liegt richtig gut in Kurven – und ist doch angenehm und komfortabel unterwegs», findet Markus.

Feuertaufe in Kälte und Schnee bestanden

geln und zu starten», erläutert die 34-Jährige: «Aber das System meint es zu gut mit den Warntönen.» Umso mehr Lob erhält der Swift in allen anderen Punkten.

Der Kleine fühlt sich an wie ein Grosser

vom schicken Design angetan.

«Man fühlt sich sehr wohl, es ist alles übersichtlich und mit vielen Chromapplikationen ansprechend und freundlich gemacht», findet Petra und lobt genau wie der 34-jährige Markus die «sehr gute Verarbeitung» des ab 16 990 Franken anrollenden Swift. Verblüffung löste das Raumgefühl aus. «Die Kopffreiheit ist exzellent; man hat nicht das Gefühl, in einem Kleinwagen zu sitzen», ist der 1,93 Me-

Für den 94 PS starken 1,2-Liter (optional als Automat oder mit Allrad) wünscht er mehr «Pfupf». «Etwas mehr Leistung dürfte sein, ab und zu wirkt er überbeansprucht», berichtet Markus: «Dafür ist er aber ausser auf der Autobahn angenehm leise.» Zwar konnte die serienmässige StoppStart-Automatik wegen tiefer Aussentemperaturen nicht getestet werden, trotzdem kann von zu grossem Durst nicht die Rede sein. Die Werksangabe (4,9 l/100 km) schaffte der Swift im Test nicht, doch sind sechs Liter ein guter Wert. «Auf unseren 720 Testkilometern herrschten Minustemperaturen, und natürlich waren Winterpneus montiert», bemerkt Markus: «Angesichts dessen ist es akzeptabel.» Unter dem Strich fällt das Urteil des Paares positiv aus. «Als Zweitwagen käme er auf jeden Fall in Frage», betont Markus, «denn das Preis-LeistungsVerhältnis stimmt.» Petra ergänzt: «Wir könnten uns gut vorstellen, den Swift zu kaufen.» Text Timothy Pfannkuchen Bilder Oliver Lang

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EXPERTE Kurt Egli, Umweltberater

Kleiner ist grösser

Meist orientiert man sich beim Autokauf am Maximalbedarf: Das Auto soll die ganze Familie mit Sack und Pack in die Ferien tragen. So fällt die Wahl meist auf ein üppig dimensioniertes Modell. Im Alltag aber dient es meist nur einer Person auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen. Eine attraktive Alternative wäre ein kleineres Auto — und ein Carsharing-Abo, etwa Mobility, um bei Bedarf ein grösseres Auto zu buchen. Das spart Anschaffungs- und Spritkosten und eröffnet neue Möglichkeiten. Warum nicht am Wochenende per Zug ins Tessin und von Lugano mit dem Carsharing-Auto in die Region Malcantone?

CO2-RICHTWERTE 180 170 160 150

175 161 147

140 130

134 120

120

113 g/km

110 100 90

2008 2009

2010

2011

2012

Suzuki Swift 1.2 Bis 2012 sollen Neuwagen in der EU im Schnitt nur noch 120 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Emissionen aus, bedeutet dies für das Jahr 2011 einen Richtwert von 134 g/km. Unser Testwagen liegt mit 113 g/ km deutlich darunter. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter www.migros-magazin.ch


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BESSER LEBEN TIERE

Bully allein zu Haus

Verwüstet ein Hund das Wohnzimmer, sobald er nur für kurze Zeit allein gelassen wird? Dann sollte Herrchen etwas unternehmen. Je früher, desto besser.

Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

den Welpen nur so kurz allein, dass er gar nicht anfängt zu reklamieren. Doch hinter der Unfähigkeit zum Alleinsein kann auch Frustration stecken. Seit einigen Jahren spricht die Verhaltensbiologie auch Tieren Gefühle zu. Wenn nicht das passiert, was ein Hund erwartet, ist er frustriert und lässt unter Umständen Dampf ab. «Sehr aktive und sehr frustrationsintolerante Hunde reagieren bei Stress nicht selten zerstörerisch», sagt die Luzerner Verhaltenstierärztin Christina Sigrist.

Wenn die Trennungsangst krankhaft wird

Zerstörungswut als Ventil: Manch ein Hund «rächt» sich auf seine Art, wenn er allein gelassen wird.

N

icht jeder Hund kann mit dem Alleinsein umgehen. Bereits frühzeitig muss ein junger Hund daran gewöhnt werden, auch mal kurze Zeit ohne Gesellschaft zu sein. Geschieht dies nicht, wird er zeitlebens Mühe damit bekunden mit dem Alleinsein. Er fiept und bellt, der Besitzer hat Mitleid und eilt herbei. Was lernt der kluge Hund? Ich muss nur jammern. Was macht der kluge Besitzer? Er lässt

Allein sein lässt sich trainieren Bereits Welpen sollte man, am besten schon beim Züchter, schrittweise ans Alleinsein gewöhnen. Anfänglich nur für kurze Augenblicke, ohne spezielle Ankündigung, als eigentliches Time-out nach ausgiebiger Beschäftigung, mindestens im Hörbereich und ohne Wiedersehenszeremonie. Leidet ein Hund unter einer echten Trennungsangst, dann ist dies krankhaft und sollte von einer Fachperson wie einem Verhaltensmediziner behandelt werden. Adressen von tierärztlichen Verhaltensspezialisten unter www.stvv.ch

Andererseits gibt es auch die wirklich krankhaften Fälle: Hunde, die in Panik geraten, wenn ihre Besitzer ausserhalb der Sicht- und Hörweite sind. Einigen Hundehaltern schmeichelt dieses Verhalten, da das Tier ihnen zeigt, dass es ohne sie nicht mehr leben kann. Doch im Grunde genommen leiden die Tiere unter Trennungsangst. Das heisst: Sie gehen auch nicht gerne mit fremden Leuten spazieren und heben nur das Bein, wenn der Chef dabei ist. Christina Sigrist: «Viele Leute fühlen sich von diesem Typ Hund angesprochen und werten die Abhängigkeit als etwas Positives.» Da man jedoch nie weiss, ob man seinen Hund nicht doch einmal allein lassen muss, tut jeder Hundehalter gut daran, dies seinem Tier beizubringen. Das liegt im Interesse der Tiere, des Halters – und auch der Nachbarn. Wo es nicht klappt, kann ein geschulter Hundetrainer helfen, in schweren Fällen ein Verhaltenstierarzt. Dagmar Steinemann

LIEBLING DER WOCHE

«Ständig muss was laufen, und immer kleben sie zusammen — meine beiden Meerschweinchen sind so süss.»

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Winzerstädtchen, berĂźhmt durch die Drosselgasse und ihre Weinlokale. Besuch von Siegfried‘s Musikkabinett, eine der grĂśssten deutschen Sammlungen selbstspielender Musikinstrumente aus dem 18. bis 20. Jh. (fak. CHF 25.–). 4. Tag: RĂźdesheim–KĂśln. Geniessen Sie heute die romantische Rheinstrecke von RĂźdesheim nach KĂśln mit ihren unzähligen SchlĂśssern, Burgen und Ruinen, vorbei am sagenumwobenen Loreley-Felsen. Am Nachmittag Ankunft in KĂśln. Besichtigung der Rheinmetropole, Kunst-, Universitäts- und Medienstadt auf einem gefĂźhrten Rundgang (*). 5. Tag: Arnheim–Rotterdam. Heute steht der Ausflug Het Loo auf dem Programm (fak. CHF 50.–). Die mehrflĂźgelige, barocke Schlossanlage von Het Loo wurde bis 1975 als Sommerresidenz der niederländischen KĂśnigsfamilie genutzt. Das Palais ist heute Museum der Geschichte des niederländischen KĂśnigshauses. Abends Weiterfahrt in Richtung Rotterdam. 6. Tag: Rotterdam–Amsterdam. Rotterdam besitzt den grĂśssten Seehafen der Welt. Besonders Eindrucksvoll ist eine Stadtrundfahrt kombiniert mit einer Fahrt

durch den grÜssten Hafen der Welt (*). Nachmittags geniessen Sie die Flussfahrt an Bord bis Amsterdam. 7. Tag: Amsterdam. Vormittags besteht die MÜglichkeit zu einem Ausflug in den weltberßhmten Keukenhof (*). Der 28 ha grosse Park bietet die grÜsste Freiland-Blumenschau der Welt. Jahr fßr Jahr blßhen auf den Feldern 700 verschiedene Arten von Tulpen. Nachmittags entdecken Sie auf einer Grachtenfahrt die farbenfrohe Stadt Amsterdam mit ihren unzähligen historischen Gebäuden (*). 8. Tag: Amsterdam–Schweiz. Nach dem Frßhstßck Ausschiffung und Rßckfahrt mit modernem KomfortReisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

Ihr Flussschiff

Ihre Reiseroute

Amsterdam–Basel

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Reise in umgekehrter Richtung. Anstelle Rotterdam wird Dßsseldorf besucht. Details auf Anfrage erhältlich. (*) Ausflßge des Ausflugspakets. Alle mit (*) aufgefßhrten Ausflßge sind im Ausflugspaket inbegriffen. Das Ausflugspaket kann nur im Voraus gebucht werden. Sie sparen mind. 10 %. Buchung von einzelnen Ausflßgen an Bord mÜglich.

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Ihr Reiseprogramm

Reise 15.04. 55.– Reise 22.04. 95.– Ausflugspaket mit 6 AusflĂźgen: – Route 1 220.– – Route 2 207.– Siegfried‘s Musikkabinett, RĂźdesheim 25.– Ausflug Het Loo 50.– 2-Bett-Kabine zur AlleinbenĂźtzung 795.– Flug ZĂźrich–Amsterdam oder umgekehrt (anstelle Busan- oder RĂźckreise) 340.–


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BITTE MELDE DICH

Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

➔ Gesucht wird die Adresse der Tochter von Frau Anna Stoffel, welche in Maloja wohnte und nach einem Aufenthalt im Altersheim Premulins, Samaden, verstorben ist. Die Gesuchte wohnte in Australien und kam mit ihrem Sohn in die Schweiz. Sie besuchte mich damals. Vor Überraschung vergass ich, nach ihrer Schweizer Adresse zu fragen.

➔ Ich suche Gabi Alabay. Wir sahen uns in Bettwiesen das letzte Mal, im Jahr 2000. Ich möchte auch Benjamin, dem ich Gotti bin, wieder einmal sehen. Wer weiss, wo Gabi ist? Judith Andereggen, Winterthurerstrasse 44a, 8370 Sirnach, Tel. 071 960 08 79

Ruth Weber, Kirchgasse 28, 7414 Paspels, Tel. 081 655 12 73

➔ Suche Rösli Wildi (ledig). Du hast als Floristin in Interlaken 1968 gearbeitet, und wir haben während dieser Zeit oftmals unsere Freizeit zusammen verbracht. Ich arbeitete damals bei den Jungfraubahnen im Büro. Ich würde mich über ein Wiedersehen freuen. Ursula Zürcher-Hulliger, Gassen 120 D, 3534 Signau

Realschultreffen geplant

➔ Ich suche meine Mitschülerinnen Christa, Claudia, Ursula, Renate, Maria, Luzia, Anny, Cäcilia und Gaby vom Theri, die mit mir die Realschule Theresianum Ingenbohl in den Jahren 1960 bis 1962 besucht haben. Möchte gerne ein Treffen veranstalten. Wer sich erkennt, soll sich doch bitte melden.

Andrea Mayor-Frochaux, Rue des Tertres 2, 2074 Marin, Tel. 032 753 44 16, af.mamo@net2000.ch

➔ Ich suche Verena Meier-Gugger, Pflegeberufsschule 2502 Biel, 1964–1967. Hast du deine Berufsausbildung in der Pflegeberufsschule Biel absolviert? Bitte melde dich. Wegen der Schliessung unserer Schule planen wir einen Anlass unter dem Motto: «Schwelgen in Erinnerungen!». Verena Meier-Gugger, Rütistrasse 1, 2575 Hagneck, Tel. 032 396 26 83, meier-vr@bluewin.ch oder: ma.lüthi@bluemail.ch, Tel. 031 701 20 42 oder 079 795 17

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➔ Bin auf der Suche nach Verena Gut (lediger Name, geb. 1939/40). Wir absolvierten zusammen vom November 1957 bis Ende April 1958 die Hotelfachschule Belvoirpark, Seestrasse, 8002 Zürich. Die Mama von Verena führte damals in der Gegend Stauffacher, Zweierplatz, Werdgasse, Werdstrasse, Strassburgstrasse, Morgartenstrasse in Zürich ein Restaurant. Ich meine, es hiess «Steinbock». Hallo Verena, melde dich doch. Ich würde mich riesig freuen! Unter der aufgeführten Telefonnummer melden sich todsicher keine Halloween-Gestalten wie Hausdrachen oder sonstige Balkonhupen! Also mal ran ans Telefon! Oder wer kann mir allenfalls über den Verbleib von Verena Gut (Bild) etwas sagen?

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➔ Suche Kathy eventuell Kathrine Rötheli eventuell lediger Name. Sie hatte 1987 ein «Wullelädeli» am Schaffhauserplatz in Zürich. Ich glaube der Name des Ladens war «OVIS». Würde die Besitzerin des Ladens sehr gerne mal wiedersehen. Ursi Hatzikiriakos-Huber, Hofwiesenstrasse 146, 8057 Zürich, Tel. 044 362 96 30, su.hatzi@bluewin.ch

➔ Ich suche Corina Behrendt (lediger Name, bin nicht sicher, ob ich den Nachnamen richtig geschrieben habe). Wir sind in Lindencham ZG zusammen aufgewachsen. Ich bin, als ich 11 war, weggezogen. Bitte melde dich.

Arnold (Noldi) Seiler, Brunnenmatt 9, 6064 Kerns, Tel. 041 610 39 46

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Cinque Terre und Carrara

Côte d’Azur und Blumenriviera

Ihr Reiseprogramm

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz–Forte dei Marmi. Hinfahrt via Gotthard, Tessin, Chiasso, Milano, Piacenza, La Spezia nach Forte dei Marmi, wo wir während drei Nächten logieren werden. 2. Tag: Cinque Terre. Eine der schönsten Regionen Italiens erwartet uns heute. Die kleinen Ortschaften kleben wie Schwalbennester an der Küste und sind nur durch schmale Strassen, mit der Bahn oder vom Wasser aus zu erreichen. Mit der Bahn fahren wir von La Spezia nach Vernazza, dem wahrscheinlich schönsten Ort der Cinque Terre. Nach der Besichtigung des Dorfes geht es weiter nach Monterosso, dem westlichsten Ort. Individuelles Mittagessen. Am frühen Nachmittag gelangen wir nach Manarola. Von dort aus spazieren wir entlang der «Via del Amore» bis nach Riomaggiore (Länge ca. 1,5 km / Dauer ca. 30 Min.). Rückfahrt mit der Bahn zu unserem Ausgangspunkt La Spezia. 3. Tag: Fakultativer Ausflug Carrara, Marmorbrüche und Sarzana. Auf einem geführten Rundgang entdecken wir Carrara. Anschliessend Fahrt in die weltbekannten Marmorsteinbrüche, in welchen der schneeweisse Marmor schon von weitem leuchtet und in denen bereits Michelangelo das Rohmaterial für seine berühmten Statuen auswählte. Bei einer Speckverkostung entdecken wir den weltberühmten «Lardo di Colonnata». Bekannt wurde dieser Speck durch seine einzigartige Lagerung von mehreren Monaten in Marmorbecken. Am Nachmittag Weiterfahrt in die wunderschöne mittelalterliche Stadt Sarzana, die für ihr gut erhaltenes historisches Zentrum bekannt ist. Zeit für einen Stadtbummel bevor wir am späten Nachmittag wieder zu unserem Hotel zurückfahren. (Dieses fakultative Programm muss bei der Buchung reserviert werden.) 4. Tag: Forte dei Marmi–Schweiz. Rückfahrt via Mailand und Tessin zu den Einsteigeorten.

Ihr Hotel Wir wohnen drei Nächte im guten Mittelklasshotel Grand Hotel Forte dei Marmi T- + (off. Kat.****). Unser Hotel befindet sich an der Strandpromenade und ist nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt. Alle Zimmer sind renoviert und verfügen über Bad oder Dusche/WC, Sat.-TV, Klimaanlage, Minibar, Safe, Internetanschluss, Telefon und Balkon. Weitere Einrichtungen: Restaurant, Bar und Schwimmbad (saisonal geöffnet).

4 Tage inkl. Halbpension ab Fr.

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Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis 4 Tage inkl. Halbpension 475.– 425.– Reduktion Reise 1–3, 13–16 – 30.– Daten 2011 Sonntag–Mittwoch Frühling Herbst 1: 27.03.–30.03. 10: 10.09.–13.09.* 2: 03.04.–06.04. 11: 18.09.–21.09. 3: 10.04.–13.04. 12: 25.09.–28.09. 4: 16.04.–19.04.* 13: 02.10.–05.10. 5: 24.04.–27.04. 14: 09.10.–12.10. 6: 01.05.–04.05. 15: 16.10.–19.10. 7: 08.05.–11.05. 16: 23.10.–26.10. 8: 15.05.–18.05. 9: 22.05.–25.05. * Aufenthalt: Sa–Di Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft im guten Mittelklasshotel Grand Hotel Forte dei Marmi, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 3 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Willkommens-Drink Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug am 3. Tag) Ganztägige Reiseleitung am 2. Tag Zugfahrt Cinque Terre Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Zuschlag Doppelzimmer zur Alleinbenützung 85.– Fakultativer Ausflug Carrara 55.– Annullationsschutz 15.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil , 06:30 Burgdorf , 06:40 Winterthur, 06:45 Basel, 07:00 Zürich-Flughafen , 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof , 08:50 Arth-Goldau ■

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1. Tag: Schweiz–Aosta–Diano Marina. 2. Tag: Fakultativer Ausflug Genua und Portofino. Morgens interessante geführte Besichtigung der Hafenstadt Genua mit ihren edlen Prachtstrassen und den prunkvollen Palästen. Am Nachmittag erreichen wir den kleinen Fischerort Portofino ab Sta. Margherita per Schiff. Die bunten Häuser und das klarblaue Meer fügen sich zu einem Landschaftsbild zusammen, wie es schöner nicht sein könnte. 3. Tag: Monaco–Monte Carlo. Wir unternehmen einen Ausflug entlang der wohl berühmtesten Küste Europas, der Côte d’Azur. Fällt dieser Name, denken wir unwillkürlich an ein sonniges Klima, Ferien und einen unbeschwerten Lebensstil. Zusammen entdecken wir heute Monaco und Monte Carlo. Freuen Sie sich auch auf die Panoramafahrten entlang der berühmten Corniches, den Höhenstrassen entlang der Küste, mit atemberaubenden Ausblicken über Buchten und Ortschaften. 4. Tag: Parfümfabrik Eze–Nizza und Cannes. Natürlich fehlt auch ein Besuch in einer Parfümfabrik nicht in unserem Programm. Danach Weiterfahrt zu den bekanntesten Orten der Côte d’Azur: Die Städte Nizza und Cannes, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Nizza, die quirlige, lebendige Stadt und Cannes, der mondäne, elegante Ort. In Nizza, der Hauptstadt der Côte d’Azur findet man im engen Strassengewirr der Altstadt zahlreiche Cafés und Restaurants sowie einen prächtigen Blumenmarkt. Anschliessend fahren wir nach Cannes. Die ehemalige römische Hafenstadt ist heute eine der schillerndsten Städte an der Küste Südfrankreichs. Am Fusse des Mont Chevalier liegt das bezaubernde Altstadtviertel Le Suquet mit den Überresten der alten Stadtmauern und dem Aussichtsturm aus dem 11. Jahrhundert. 5. Tag: Diano Marina–Schweiz. ■ ■

Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft im guten Mittelklasshotel Torino, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 4 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fakultativer Ausflug Genua und Portofino am 2. Tag) Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung am 3. und 4. Tag Eintritt Botanischer Garten Monaco Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Doppelzimmer zur Alleinbenützung 120.– Fak. Ausflug Genua und Portofino 59.– Annullationsschutz 15.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil , 06:40 Winterthur, 06:45 Basel, 07:00 Zürich-Flughafen , 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof , 09:00 Burgdorf 

Internet Buchungscode

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Ihr Hotel Das gute Mittelklasshotel Torino T- + (off. Kat.****) liegt im Zentrum von Diano Marina, nur wenige Gehminuten von der Strandpromenade entfernt. Die renovierten Zimmer verfügen über Bad oder Dusche/WC, Haartrockner, Klimaanlage, Minibar, Sat.-TV, Telefon und Safe. Weitere Einrichtungen: Restaurant, Bar, Fitnessraum und Schwimmbad (saisonal geöffnet).

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Mitmachen und gewinnen

Humor im Multipack

Das Migros-Magazin verlost Tickets für den «Comedy Club».

Eine ganze Palette von hochdotierten und bekannten Künstlern in einer Show: Das ist der «Comedy Club» von «Das Zelt». Für das Stelldichein beliebter Schweizer Comedians verlost das Migros-Magazin je fünf mal zwei Gratistickets für die Spielorte Lenk, 2. Februar, 20 Uhr; Davos, 3. März, 20 Uhr; Lachen SZ, 15. März, 20 Uhr; Zürich, 19. April, 20 Uhr; Langenthal, 11. Mai, 20 Uhr; Basel, 31. Mai, 20 Uhr; Biel, 15. Juni, 20 Uhr; St. Gallen, 31. August, 20 Uhr; Winterthur, 5. Oktober, 20 Uhr; Aarau, 26. Oktober, 20 Uhr; Luzern, 24. November, 19 Uhr. www.daszelt.ch

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Daniel Schaub, Roman Riklin, Stéphanie Berger, Christian Weiss, Anet Corti, Michel Gammenthaler, Michael Elsener (von links).

Das Migros-Magazin verlost 110 Eintrittskarten für den «Comedy Club». Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf vom Festnetz), nennen Sie Ihren Namen, Ihre Adresse und den gewünschten Spielort. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK, Ihrer Adresse und dem gewünschten Spielort an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GLÜCK Lenk, Beat Beispiel, Exempelgasse 1, 9999 Musterdorf Via Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Per Post: Migros-Magazin, «Comedy», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: 16. 1. 2011 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

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Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

Komfortabel unterwegs

Profitieren Sie noch bis zum 23. Januar: Die SBB und der öffentliche Verkehr bieten den Leserinnen und Lesern des Migros-Magazins exklusiv eine 9-Uhr-Aktions-Tageskarte für die 1. Klasse an.

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ehnen Sie sich nach der oft hektischen Weihnachtszeit etwas zurück. Bestaunen Sie einen ganzen Tag lang die verschneite Winterlandschaft mit Bahn, Bus und Schiff. Geniessen Sie wie Benoît die Stille in der Ruhezone. Gönnen Sie wie Sergio Ihren Beinen grösstmögliche Bewegungsfreiheit und Ihrem Rücken komfortabelste Sitze. Nehmen Sie wie Beat die Winterausflugsangebote dieses Monats in der 1. Klasse genauer unter die Lupe. Wie das geht? Die Freizeittester Sergio, Benoît und Beat machen es vor. Sie reisen in die attraktiven Freizeitdestinationen der Schweiz mit dem Spezialangebot in der 1. Klasse. Profitieren Sie wie die drei von der 9-Uhr-Aktions-Tageskarte für Leserinnen und Leser des Migros-Magazins und fahren Sie in der 1. Klasse für nur 69 Franken mit dem Halbtax oder für 111 Franken ohne Halbtax. Um Ihre Reise zu planen, gehen Sie am besten auf sbb.ch. Dort finden Sie über 400 tolle Freizeitangebote. Doch zögern Sie nicht zu lange, denn von diesem Spezialangebot können Sie nur noch bis am 23. Januar profitieren.

Freuen sich auf die Reise: Benoît, Beat und Sergio (von links) fahren in der 1. Klasse ins Winterabenteuer.

So gehts

Bringen Sie den Gutschein auf dieser Seite zum nächsten Bahnschalter — schon kann die komfortable Reise losgehen. ➔ Verkaufsdauer der Tageskarte: 3. bis 23. Januar 2011 ➔ Gültigkeit der Tageskarte: bis 27. Februar 2011 Das Angebot: ➔ 9-Uhr-Aktions-Tageskarte mit Halbtax: 69 Franken ➔ 9-Uhr-Aktions-Tageskarte ohne Halbtax: 111 Franken Die 9-Uhr-Aktions-Tageskarte ist von Montag bis Freitag ab 9 Uhr gültig, samstags und sonntags gibt es keine zeitliche Einschränkung. Das Angebot kann nur gegen Abgabe des Migros-Magazin-Bons gekauft werden.

Gutschein: 9-Uhr-Aktions-Tageskarte in der 1. Klasse Profitieren Sie von folgenden Angeboten: 9-Uhr-Aktions-Tageskarte in der 1. Klasse

Anzahl*:

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➔ für Besitzer eines Halbtax ➔ für Personen ohne Halbtax

* Pro Gutschein sind maximal 5 Tageskarten erhältlich.

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Ich möchte vom Angebot profitieren Über 400 Freizeiterlebnisse haben die drei Freizeittester der SBB, Sergio, Benoît und Beat, für Sie ausprobiert. Hier finden Sie Ideen für einen spannenden Tagesausflug oder eine Rundreise: sbb.ch

Name Vorname Unterschrift

Der ausgefüllte Gutschein ist bis am 23. Januar 2011 an einer Verkaufsstelle (z. B. Bahnschalter) des öffentlichen Verkehrs einlösbar. Die Tageskarten sind bis am 27. Februar 2011 gültig.


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mit einer Fahrt durch das gewaltige Taurus-Gebirge und abwechslungsreiche Landschaften nach Konya, der ehemaligen Hauptstadt des Seldschuken-Reiches. Hier besuchen Sie das berühmte Mevlana Kloster mit einem eindrücklichen Museum, wo der Orden der tanzenden Derwische gegründet wurde. Übernachtung in Konya. 3.Tag, Konya –Serhatli – Kappadokien: Am Morgen Besuch von Sultanhani, der besterhaltenen Karawanserei (Herberge aus dem Mittelalter). Anschliessend Fahrt durch die bizarre Vulkan- und Tuffkegellandschaft ins Herzen Kappadokiens, wo Sie Ihr Hotel für die nächsten 3 Nächte beziehen. Kappadokien gehört zum inneranatolischen Hochland und ist von allen Seiten von Gebirge eingeschlossen. Dazwischen liegt eine Landschaft von beeindruckender Schönheit. Vulkanische Eruptionen veränderten die Gegend kontinuierlich. Das Resultat sind bizarre Steinformationen und atemberaubende Landschaftsbilder. 4. Tag, Kappadokien: Heute bestaunen Sie das „Weltwunder Kappadokien“ mit ihren beeindruckenden Mondlandschaften. Kappadokien war auch das Zentrum des Christentums in der frühchristlichen Zeit. Die damalige Bevölkerung baute hier Höhlen, Klöster und riesige, unterirdische Städte, in denen bis 40’000 Menschen lebten. 5. Tag, Kappadokien – Göreme: Fahrt durch das Göreme-Tal, Besichtigung der mit Fresken geschmückten Höhlenkirche (UNESCO-Kulturdenkmal), des Klosters, der Höhlenwohnungen und Felsenkirchen. Anschliessend Besuch eines Handwerkzentrums mit Einblick in die traditionelle Verarbeitung lokaler Produkte. 6.Tag, Göreme – Obrukhan: Wir verlassen Kappadokien und fahren zur berühmten Seldschukischen Karawanserei Obrukhan. Weiterfahrt durch das wunderschöne Taurusgebirge Richtung Antalya, wo Sie die letzten zwei Nächte verbringen. 7.Tag, Antalya: Geniessen Sie den heutigen Tag in der kontrastreichen Stadt Antalya, wo Ihnen die Reiseleitung, unter anderem, den malerischen Hafen und den bunten Basar zeigt. Abschliessend Besuch des Karpuzkaldran Wasserfalls. 8.Tag, Rückflug Antalya – Zürich oder Beginn Ihrer Verlängerungswoche: Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich oder Transfer zu Ihrem Verlängerungshotel in Belek.

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Hotel Club Paraiso Verde

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Grosszügig konzipiertes Erstklasshotel, im Jahre 2005 eröffnet, an ruhiger Lage in der Ferienregion Belek – ideal um nach einer erlebnisreichen Rundreise auszuspannen.

Lage: Der Sand-/Kiesstrand ist ca. 500 m entfernt. Zwischen Hotel und Strand befindet sich eine Süßwasser-Seenlandschaft, die als Nist- und Rastplatz zahlreicher Vogelarten bekannt ist. Belek ist ca. 9 km und Antalya ca. 45 km entfernt. Ausstattung: Die weitläufige Hotelanlage verfügt über 8 Wohngebäude mit jeweils 5 Etagen. Zu den Einrichtungen gehören ein Empfangsbereich mit Rezeption, 2 Lobbybars, ein Buffetrestaurant, Bars, Spiel-Center, Geschäfte, Friseur, ein Wellness- und Beautycenter sowie ein beheizbares Hallenbad. In der Außenanlage befindet sich die großzügige SüßwasserPoollandschaft mit 2 Wasserrutschen sowie Sonnenterrasse und Pool-/Snackbar (wetterabhängig). Liegen und Auflagen sind am Pool inklusive, Badetücher gegen Gebühr. Zimmer: 583 komfortabel eingerichtete Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Klimaanlage, Fön, Minibar, Sat.-TV und Balkon oder Terrasse. Sport/Unterhaltung: Gratis stehen Ihnen Tennisplätz, Pedalos, Minigolf und Fitnesscenter zur Verfügung. Animation tagsüber und abends mit Shows. „All Inclusive“: Sie bedienen sich jeweils am reichhaltigen Buffet. Lokale, alkoholische Getränke sowie Softdrinks und Snacks sind ebenfalls inbegriffen (von 10.00h bis 23.00h).

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Senkrecht: 1 australisches Beuteltier 2 babylonische Hauptgöttin 3 französisch: Sommer 4 Quatsch, Unsinn 5 Landesfremde in Südamerika 6 Ort im Obersimmental 7 stehende Gewässer 10 40. US-Präsident † (Ronald) 12 Nacken 15 hörig 17 Steigerung von gut 19 Prostituierte 20 Lehrer Beethovens 21 individuelle Bezeichnung 22 Irland in der Landessprache 26 Jubelwelle: La ...

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So machen Sie mit

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Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Beispiel: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 16. Januar 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

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Der Preis Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 333 102 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 16. Januar 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Treppenlifte www.hoegglift.ch

Lösung Rätsel Nummer 1

HÖGG Liftsysteme AG CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

Lösungswort: Zapfsaeule

Gewinner Rätsel Nummer 52

www.saison.ch

1 Migros-Geschenkkarte erhalten Theresia Leupi, 6382 Büren; Paolo Claudio Maffeis, 6618 Arcegno; Edwin Kasper, 5737 Menziken; Chantal Hauser, 7133 Obersaxen Affeier; Kathleen Marrer, 4500 Solothurn.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Gerda Portner (GP, stv. Leitung), Heidi Bacchilega (HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin

(AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Mirko Ries Korrektorat: Heinz Stocker

Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

(Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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Guter Geschmack hat immer Saison.


86 | Migros-Magazin 2, 10. Januar 2011

Helen von Albertini

Nach Jahren in Zürich, Paris, New York und Tokio hat sich die Designerin Helen von Albertini im Unterengadin niedergelassen. Im Bergdorf Ardez entwirft und produziert sie Handschuhe und Foulards. Das Handschuhmacher-Handwerk lernt sie bei einem alten Meister aus Wien. Name: Helen von Albertini (58) Sternzeichen: Zwilling Wohnort: Ardez GR Wieso leben Sie hier? Meine Grossmutter stammte aus Samedan, mein Vater ist Davoser. In Graubünden habe ich also meine Wurzeln. Vor elf Jahren habe ich in Ardez dieses wunderbare alte Engadinerhaus gekauft und als Ferienhaus genutzt. Seit zwei Jahren lebe und arbeite ich hier. Im Stall bietet es genügend Platz für meine Handschuhfabrik. Wo würden Sie gerne leben? Mein Herz schlägt auch für meine Geburtsstadt Zürich. Dort wohnen meine Mutter und meine Freunde, und dort ist mein Laden. Eine Sehnsucht sind das Meer und die Wärme. Beruf und Lebenslauf: Ausbildung zur Textildesignerin in Zürich und Paris. Schauspielschule und erste Foulardkollektion in New York. Seit 1996 eigenes Label: UNA. Seit 2009 Handschuhmanufaktur in Ardez. Mein Ziel: Die Handschuhproduktion in Schwung zu bringen und sechs Arbeitsplätze zu schaffen. Mein Lebensmotto: Farbe und Poesie ins Leben und in den Alltag bringen. Was ich mag: Intensität. Was ich nicht mag: Smalltalk. Was ich an mir mag: Die Momente tiefer Gelassenheit. Was ich an mir nicht mag: Meine Sprunghaftigkeit. Meine Lieblingsmahlzeit: Pasta in allen Varianten. Meine beste Entscheidung: Eine Familie zu gründen. Mein peinlichster Moment: Ich blamiere mich fast täglich, finde das aber nicht so schlimm.

Text Yvette Hettinger Bilder Christian Benedikt

www.una-fashion.ch

MEIN ZUHAUSE «Das Haus gehörte einst den Mengiardis, zwei Schwestern, die in Florenz Hotels führten und jeweils im Sommer ins Engadin kamen. Als ehemaliges Ferienhaus hat es keine Zentralheizung, aber unheimlich viel Charme.»

MEIN KRAFTORT UND MEINE LIEBSTEN «Ganz Ardez und Umgebung bilden einen einzigen Kraftort für mich. Hier gehe ich täglich spazieren, oft mit meiner Tochter Greta und ihrer Rosa — einem sechs Monate alten Findelhund aus Sardinien.»

MEINE KREATIONEN «Nachdem ich lange vergebens Handschuhe nach meinem Geschmack gesucht hatte, begann ich vor 15 Jahren, selber welche zu designen. Ich finde, Hände sind etwas sehr Schönes, Zartes und Schützenswertes.»

MEINE SAMMLUNG «Ich bringe von allen Reisen Stoff nach Hause. Hier lagern Textilien aus Afrika, Amerika, Italien. Das Tuch mit den gestickten Handschuhen wurde extra für mich in Niger gemacht. Von Hand.»


MEINE WELT

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MEINE WERKSTATT «Im Stall meines Hauses befindet sich die Handschuhmanufaktur. Sie kann jeweils mittwochs von 14 bis 16 Uhr auf Anmeldung besichtigt werden. In Wien habe ich einen Handschuhmacher gefunden, der meine Mitarbeiterinnen und mich in dieses alte Handwerk einführt.»

MEIN LIEBSTES BILD «Dieses Bild der Basler Künstlerin Rut Himmelsbach beinhaltet vieles, was mich beschäftigt: Rückgrat, Wissen, Halt. Es wirkt labil und gleichzeitig beruhigend.»

MEINE LEKTÜRE «‹The Magic Carpet› von Dora Lardelli ist voll von wunderschönen Motiven, die Oberengadiner Hotels zieren. Einige der Muster habe ich auf Foulards übertragen.»

MEIN LIEBLINGSRESTAURANT «Im Restaurant Piz Linard in Lavin GR isst man wunderbar und in herrlicher Atmosphäre. Besitzer Gianni Schmid (Bild) hat das alte Haus behutsam renoviert.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Die Stängeliglacen mit Schoggi von der Migros sind Kindheitserinnerung pur. Ich kaufe sie immer gleich in der Familienpackung.»

MEIN WERKZEUG «Für das zarte Handschuhleder habe ich eine Stanzmaschine mit Schablonen. Noch getraue ich mich nicht so heran, sondern beziehe die zugeschnittenen Teile aus Italien.»


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MAMMA MIA, IST DAS FEIN.


Migros Magazin 02 2011 d BL