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Ausgabe Luzern, AZA 1953 Sion Response Zentral

NR. 1 | 30. DEZEMBER 2013 www.migrosmagazin.ch

2014 kann kommen

Worauf sich Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger und neun Prominente ganz persönlich freuen. I 10

INTERVIEW I 18

Matthias Horx: Keine Angst vor der Zukunft! GRÜNTEE, HORMONE? I 58

Was wirklich gegen das Altern hilft MEINE WELT I 70

Bild: Christian Schnur

Hans Erni (104) ist noch jeden Tag kreativ

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013

INHALT | 3

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Fussball oder Weltnudeltag? Was wäre die Schweiz ohne den 1.August? Was Frankreich ohne den «Quatorze Juillet», die USA ohne den «Fourth of July»? Irgendwie würde etwas fehlen. Ein Tag, an dem wir uns mit Stolz, Sorge oder kritischer Distanz mit uns selber, mit unserer Geschichte befassen. Auch dem Muttertag können die meisten durchaus noch etwas abgewinnen. Schliesslich kann man am Sonntag, 11.Mai, wieder einmal den guten Sohn markieren. Doch mittlerweile kennt die Welt derart viele Gedenk-, Aktions- und Feiertage, dass es etwas schwierig wird, den Überblick zu behalten. Da gibt es den Tag der Blindenschrift oder den der Muttersprache, einen Weltnierentag oder den Tag des Theaters. Wir kennen den Schildkrötenoder den Weltmilchtag, den Toiletten- und den Weltnudeltag. Die Kiffer haben ihren Tag, die Amateurfunker, die Linkshänder und die Velofahrer sowieso. Wir kennen einen Welt-Orthoptik-Tag (ich müsste das Lexikon bemühen, um herauszufinden, was das ist) oder den Kauf-Nix-Tag. Es gibt den Tag der Sklaverei (wir sind dagegen) und den Tag der Ozonschicht (wir sind dafür). Nur die Fussballfans wurden noch nicht beehrt. Den Tag des Fussballs, immerhin die wohl wichtigste Sportart der Welt, gibt es nicht. Da hätte der so arg kritisierte Präsident der Fifa, Sepp Blatter, noch ein grosses (Spiel-)Feld zu beackern. Aber es ist eh klar, an welchem Datum der Tag des Fussballs 2014 stattfinden müsste: am 12.Juni. Dann nämlich startet die Fussball-WM in Brasilien, und es beginnen die vier Fastenwochen. Und fasten heisst für wahre Anhänger des gepflegten Rasenspiels: Das Leben reduziert sich auf Fussball und Bier (und auch das Bier hat übrigens seinen Welttag …).

Bild: Arno Gasteiger

Worauf sich Prominente nächstes Jahr freuen, lesen Sie ab Seite 10. Ich wünsche Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, einen guten Start ins neue Jahr, Gesundheit und viele unvergessliche und schöne Tage!

52 | LEBEN Neuseeland ist auch Reiseziel für Tolkien-Fans: In der Nähe von Queenstown sind die Hobbit-Häuser zu sehen.

MIGROS-WOCHE

SAISONKÜCHE

5 | Aktuelles

AKTUELL

6 | Interview Migros-Chef Herbert Bolliger blickt zurück und in die Zukunft.

MENSCHEN

10 | Schöne Aussichten Prominente Schweizer sagen, worauf sie sich im neuen Jahr freuen. 17 | Auf ein Wort 18 | Interview Zukunftsforscher Matthias Horx über Ängste, die es zu überwinden gilt, damit wir unser Wohlergehen sichern können. 23 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

24 | Neue Ideen fürs interkulturelle Zusammenleben gesucht!

SCHAUFENSTER

26 | Pangasius in Bioqualität Der beliebte Süsswasserfisch darf auf keinem Menüplan fehlen – mit zwei feinen Rezepten zum Nachkochen. 30 | Allerlei Neuheiten

32 | DJ Alex Price Der Virtuose am Plattenteller hat auch ein Faible für selbst gemachte Nudeln mit Zitronen-Lammkoteletts.

IHRE REGION

45 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

51 | Mix 52 | Reisen Neuseeland ist weit mehr als ein grosses Hobbit-Land. 58 | In Form Grüntee? Dinner Cancelling? Hormone? Das hilft wirklich gegen das Altern.

MEINE WELT

70 | Hans Erni Der Künstler wird im Februar 105 Jahre alt und ist unternehmungslustig und kreativ wie eh und je.

RUBRIKEN 16 | 61 | 63 | 68 |

Forum, Online Glücksgriff Rätsel & Impressum Cumulus

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013

AKTUELLES | 5

REGION LUZERN

Prosit Neujahr! Das Anstossen um Mitternacht ist Tradition. Wer das alkoholfrei machen möchte, stösst mit Perldor an. Perldor Classic oder Perldor Rosé haben intensiven Traubengeschmack. Wer es exotisch mag, der stösst mit Perldor Lychee an. Neu im Sortiment ist der etwas herbe Perldor Secco, eine Mischung aus alkoholfreiem Wein und Traubensaft und als süsser Aperitif mit leicht bitterer Note der Perldor Spritz. Die Migros Luzern wünscht ein gutes neues Jahr! Weitere News zur Migros Luzern finden Sie ab Seite 45

Sauber unterwegs: Der Zürcher Anwalt Simon Schlauri macht als erster Kunde beim CarSharing-Projekt «eMotion» mit.

Lautlos in Fahrt

2014 wird ein spannendes Jahr für die Migros-Tochter M-Way: Die auf Elektromobilität spezialisierte Firma baut das Filialnetz aus und gründet eine Plattform für das Teilen von Stromautos.

W

er glaubt, dass sich alle elektrischen Fahrzeuge zum Verwechseln gleichen, sollte einen M-Way-Shop besuchen: In den Filialen der Migros-Tochter gibts Bikes und Scooter für jeden Geschmack – und alle Vehikel sind strombetrieben. Letzte Woche eröffnete M-Way in Biel den zehnten Shop. Ausserdem ist das Unternehmen in Zürich, Basel, St. Gallen, Winterthur, Genf, Lausanne, Uster sowie zweimal in Bern vertreten. Im neuen Jahr wird die Expansion weitergehen – neue Fachgeschäfte in den Kantonen Bern und Solothurn sowie in der Innerschweiz sollen hinzukommen. An allen Standorten gibts Beratung

zu Elektromobilität und Ökostrom sowie massgeschneiderte Lösungen für Privatpersonen und Geschäftskunden. Im Frühjahr startet M-Way in der Stadt Zürich zudem «eMotion» – ein Projekt für das Teilen von Elektroautos. Firmen und Privatpersonen können strombetriebene Wagen kaufen; sie verpflichten sich, die Autos während eines Drittels der Zeit zu einem günstigen Tarif zu vermieten. Im Gegenzug erhalten sie gratis eine Schnell-Ladestation, eine Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung für zwei Jahre sowie weitere Vorteile. Text: Michael West m-way.ch; www.emotion-zuerich.ch

Bilder: Veronika Studer, Andreas Eggenberger

Abschied von «Monsieur Pandamobil»

FRISCH IN DER MIGROS

Frisch aus dem Ofen Ob für die Silvesterparty oder fürs erste Frühstück im neuen Jahr: Die kleinen Frischback-Apéro-Brötli sind bei Gross und Klein gleichermassen beliebt. Sei es mit Lachs, Konfi, Rohschinken oder einer währschaften Salami – der Brötli-Mix bietet viele Möglichkeiten für kreative Buffets. Und weil man die Brötli erst bei Bedarf aufbackt, hat man sie stets frisch im Haus.

Nach 35 Jahren als Fahrer des Pandamobils verabschiedet sich Michel Terrettaz (65) von dieser speziellen Aufgabe: Im Auftrag des WWF rollte der ehemalige Zoo-Tierpfleger in einem zum Ausstellungsraum umgebauten Migros-Lastwagen durch die Schweiz und brachte Kindern mit viel Leidenschaft Umwelt- und Naturthemen nahe. Insgesamt 17 000 Klassen hat «Monsieur Pandamobil» in seiner Laufbahn besucht. Rund 330 000 Kinder begeisterte er mit seinen mitreissenden Erzählungen, zum Beispiel

für die bedrohte Welt des Regenwalds. Nun geht er in Pension – doch das Pandamobil wird mit neuer Besetzung weiterrollen.


AKTUELL 6 |

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INTERVIEW

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NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Vor gut einem Monat feierte Herbert Bolliger seinen 60. Geburtstag. Der Migros-Chef hält sich mit Sport fit, die Wochenenden gehören seiner Familie.

«Wir sind aus eigener Kraft gewachsen»

Gute Bilanz zum Jahresende: Migros-Chef Herbert Bolliger über den Umgang mit vertraulichen Informationen, den zunehmenden Druck in der Wirtschaftswelt, das solide Fundament der Migros-Gruppe und die wichtigsten Herausforderungen für die nächsten Jahre.


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

INTERVIEW | 7

einzig, dass die Hilfe bei den Notleidenden auch ankommt. Deshalb spenden wir jeweils über die Glückskette. Auf politischer Ebene hat die Affäre um die amerikanische National Security Agency (NSA) für weltweite Erschütterung gesorgt. Hat Sie überrascht, in welchem Ausmass der amerikanische und britische Geheimdienst Telefone und das Internet ausspionieren?

Nein, das hat mich überhaupt nicht überrascht. Seit den Terroranschlägen von 9/11 glauben die Staaten, dass sie zu wenig wissen. Zudem ist heutzutage technisch fast alles möglich. Das führt dazu, dass alles Mögliche auch tatsächlich gemacht wird und Menschen sich Zugang zu Informationen verschaffen, die nicht für sie bestimmt wären. Das provoziert natürlich einen erheblichen Vertrauensverlust. Haben Sie daraus für die Migros Konsequen­ zen im Umgang mit vertraulichen Informa­ tionen gezogen?

Vertrauliche Kundendaten werden von der Migros stets vertraulich behandelt. Deshalb haben wir für das CumulusProgramm vor Jahren schon das sogenannte Good-Privacy-Gütesiegel erhalten. Es besagt unter anderem, dass wir die gesetzlichen Vorgaben zum Datenschutz und zur Informationssicherheit einhalten. Zudem werden vertrauliche Dokumente in der Migros immer gekennzeichnet. Damit ist für alle unmissverständlich deklariert, für wen die Informationen bestimmt sind. Wenn sich jemand nicht daran halten sollte, hat das Folgen. Was hat Sie 2013 besonders gefreut?

Herbert Bolliger, was hat Sie im abgelaufenen Jahr am meisten beschäftigt?

Die Bilder von verzweifelten Menschen und Verwüstungen nach dem verheerenden Taifun auf den Philippinen haben mich sehr betroffen gemacht. Sie haben dann rasch entschieden, eine Million Franken zu spenden. Ist es üblich, dass die Migros auch bei Katastrophen im Ausland Hilfe leistet?

Es liegt in der sozialen Verantwortung der Migros, dort zu helfen, wo die Not am grössten ist. Ob im In- oder Ausland, spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist

Für unser konsequentes soziales, ökologisches und kulturelles Engagement wurden wir von einer hochkarätigen Jury erneut zum weltweit verantwortungsvollsten Händler gekürt. Eine solche Auszeichnung motiviert uns, mit aller Kraft an der Umsetzung unserer Versprechen an die Generation M – also an die Generation von morgen – zu arbeiten. Gefreut hat mich auch die Sondermarke, welche die Post zum 125. Geburtstag von Gottlieb Duttweiler herausgegeben hat. Uns hat dieses Jubiläum dazu bewogen, allen 87 000 Mitarbeitenden der Migros-Gruppe einen Gutschein von 125 Franken zu schenken. Geburtstag ist das Stichwort. Vor rund einem Monat feierten Sie Ihren 60. Geburtstag.

Mit Ausnahme von ein paar Überraschungsgästen war es ein Geburtstag wie jeder andere auch.

Gab es keine rauschende Party?

Grosse Feste, bei denen ich im Mittelpunkt stehe, liegen mir nicht. Und ich fühle mich auch nicht anders als vor zwei Monaten. Sie sind aber der Pensionierung wieder ein Stück nähergerückt.

In der Migros wird man mit 64 Jahren pensioniert. Deshalb mache ich mir darüber noch keine Gedanken. Ich bin voll eingespannt ins Geschäft und freue mich auf viele weitere Herausforderungen bei der Migros. Wünschen Sie sich nach über 30 Jahren Berufsleben nicht endlich mehr Freizeit und Ruhe?

Nein, denn ich habe schon immer darauf geachtet, dass ich genügend Zeit für die Familie, für Sport und Hobbys habe. Sie sind nie gestresst?

Natürlich gibt es immer wieder sehr hektische Zeiten und belastende Momente. Umso wichtiger sind die Erholungsphasen. Deshalb ist Sport fix in meiner Agenda drin, und die Wochenenden halte ich für meine Familie frei. Sie mussten einen neuen Marketingchef suchen, weil Oskar Sager nach fünf Jahren bei der Migros einen Herzinfarkt erlitten hatte. Hat er zu wenig Sport getrieben?

Oskar Sager lebt gesund und ist sehr sportlich. Wir alle haben aber auch unsere genetischen Prädispositionen. Wichtig ist, dass er diesen Warnschuss ernst genommen hat. Ich freue mich, dass wir intern mit Hansueli Siber einen ausgezeichneten Nachfolger gefunden haben. Er wird für Kontinuität sorgen und den erfolgreichen Kurs von Oskar Sager weiterführen. Hat Ihrer Meinung nach die Hektik in den ver­ gangenen Jahren zugenommen?

Der Druck hat sicher zugenommen, weil sich die Rahmenbedingungen radikal verändert haben. Informationen sind heute global und permanent für jeden verfügbar. Alle haben das Gefühl, sie müssten ständig online sein, und die Konsumenten sind viel selbstbewusster geworden. In den letzten Jahren haben sich mit den Harddiscountern in der Schweiz neue Konkurrenten etabliert, der starke Franken hat den Einkaufstourismus auf Rekordhöhe getrieben. Wirtschaftskrise, Bankenkrise und Schuldenkrise sind omnipräsent. Das alles führt dazu, dass wir agiler sein, viel schneller entscheiden und trotzdem Ruhe bewahren müssen.

«Wir haben sehr früh die richtigen Weichen gestellt.»


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

«Wir prüfen jede Akquisition sehr sorgfältig.»

Wir haben offenbar schon früh die richtigen strategischen Weichen gestellt. Das zeigt sich an den guten Zahlen der vergangenen Jahre. Auch 2013 sind wir wieder aus eigener Kraft gewachsen, haben die Kosten unter Kontrolle und verzeichnen einen schönen Gewinn. Die ganze Migros-Gruppe steht auf einem soliden Fundament.

Wir haben erneut die Effizienz verbessert, also überall dort, wo sich für die Kunden keine Nachteile ergeben, die Prozesse schneller und schlanker gestaltet. Mit den eingesparten Kosten haben wir konsequent unsere Preis-LeistungsFührerschaft ausgebaut. Das tönt technokratisch.

Einerseits haben wir die Preise von über 6000 Produkten dauerhaft gesenkt, andererseits Mehrwerte für die Konsumenten geschaffen. Was sind das für Mehrwerte?

Wir haben zahlreiche neue Produkte entwickelt, das Bio-Sortiment stark ausgebaut und arbeiten ständig an der Verbesserung der ökologischen und sozialen Bedingungen bei der Produktion von Lebensmitteln und anderen Waren. So haben wir beispielsweise als weltweit erster Händler Dosen mit Thunfisch im Angebot, der mit der Angelrute gefangen wurde. Jetzt können wir auch Büchsenthon mit gutem Gewissen essen. Dann haben wir anspruchsvolle Programme für das Tierwohl verabschiedet, die wir jetzt umsetzen. Dieses Zusammenspiel von stetigen Qualitätsverbesserungen, mehr Komfort und Service sowie Preissenkungen führt dazu, dass unsere Kunden mehr fürs Geld bekommen und von einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis profitieren. Sie sind nicht nur der oberste Chef der Migros. Die Gruppe besteht aus über 200 Firmen. Welche bereitet Ihnen am meisten Sorgen?

Die Reisebranche ist hochkompetitiv und leider immer wieder von Naturkatastrophen sowie politischen Unruhen betroffen. Deshalb ist das Geschäft für Hotelplan schwieriger geworden. Dank rigoroser Restrukturierungsmassnahmen stehen Hotelplan Schweiz und England heute wieder sehr gut da. Bei Hotelplan Italien sind die Massnahmen

INTERVIEW | 9

Unterhaltungs- und Elektronikbereich sehr stark, und jetzt werden wir mit Power das Online-Warenhaus Galaxus ausbauen. Offensiver werden wir übrigens auch die Auslandstrategie der Migros-Eigenindustrie angehen. Wir haben hochstehende Qualitätsprodukte, die auch im Ausland geschätzt werden.

Wie schlägt sich die Migros in diesem anspruchsvollen Umfeld?

Welches waren die wichtigsten strategischen Pflöcke, die Sie eingeschlagen haben?

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«Ich werde Nein stimmen»: Herbert Bolliger lehnt die Volksinitiative gegen die Masseneinwanderung ab.

umgesetzt, und Interhome ist stabil aufgestellt. Aber das Reisegeschäft bleibt volatil. Interio ist ebenfalls ein Turnaroundkandidat.

Die Läden sehen jetzt wieder nach Interio aus! Es macht wieder richtig Freude, dort einzukaufen. Das merken auch die Kundinnen und Kunden, denn die Umsätze der letzten Monate sind besser. Ich bin zuversichtlich, dass es uns in Zukunft gelingen wird, auch mit Interio wieder Marktanteile zu gewinnen. Mit der Übernahme von Schild haben Sie im mittleren und gehobenen Bekleidungssegment Marktanteile dazu gekauft. Wie viel hat die Migros dafür bezahlt?

Über den Kaufpreis haben wir Stillschweigen vereinbart. Ich kann nur bestätigen, dass wir in der Migros jede Akquisition sehr sorgfältig prüfen und stets vernünftige Preise bezahlen. Deshalb ist es auch schon vorgekommen, dass wir ein Unternehmen zwar gern gekauft hätten, aber der Preis zu hoch war. Schild haben wir übrigens gekauft, weil dieses gut geführte Unternehmen als strategische Ergänzung ideal zu Globus passt, der sich ebenfalls erfreulich weiterentwickelt. Sie haben gesagt, dass Sie sich auf viele weitere Herausforderungen freuen. Welche sind die grössten fürs kommende Jahr?

Unser strategisches Ziel ist es, das Online-Geschäft weiter zu forcieren und den Abstand zu den Mitbewerbern als Nummer eins zu vergrössern. Dafür haben wir mit LeShop.ch das führende Portal für Lebensmittel; mit Melectronics, Digitec und Ex Libris sind wir im

Sie wollen mit dem typisch schweizerischen Unternehmen verstärkt im Ausland aktiv sein, während ein Teil der Schweizer Bevölkerung sich wieder vermehrt einigeln möchte. Im Februar stimmen wir über die sogenannte Masseneinwanderungs-Initiative ab. Sie will die Zuwanderung in der Schweiz einschränken und das Abkommen mit der EU zur Personenfreizügigkeit neu verhandeln lassen. Wie werden Sie stimmen?

Selbstverständlich werde ich Nein stimmen, denn der Wohlstand in der Schweiz hängt stark von unserem Verhältnis zur EU ab. Wir sind auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen. Unsere Sozialversicherungen etwa könnten wir ohne den jungen Nachwuchs aus dem Ausland irgendwann gar nicht mehr finanzieren, da das Verhältnis zwischen AHV-Bezügern und arbeitender Bevölkerung in totale Schieflage geraten würde. Ich unterstütze den pragmatischen Weg des Bundesrats. Seine massvolle Politik wird unserer humanitären Tradition und unserer volkswirtschaftlichen Verantwortung gerecht. Haben Sie denn kein Verständnis für die Initianten, die das Gefühl haben, es werde hierzulande überall zu eng?

Ich bin ja nicht für eine schrankenlose Einwanderung. Dafür ist niemand. Und unser politisches System sorgt auch dafür, dass das sicher niemals der Fall sein wird. Wie viele Mitarbeitende aus dem Ausland beschäftigt die Migros?

Ich kenne den prozentualen Anteil nicht, weiss aber, dass sie aus insgesamt über 120 unterschiedlichen Nationen stammen. Sie alle arbeiten friedlich miteinander. Ohne sie würde die Migros «grounden». Bei dieser Gelegenheit möchte ich allen über 87 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Gruppe für ihr grosses Engagement, den Kundinnen und Kunden und den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern für ihre Treue der Migros gegenüber herzlich danken. Ihnen allen wünsche ich fürs kommende Jahr alles erdenklich Gute! Bilder: Daniel Winkler


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PORTRÄT | 11

Der Blick ins neue Jahr: Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger freut sich auf viel Wild.

2014 mein

Wild aufs neue Jahr

Bilder: Christian Schnur, Getty Images

Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger freut sich auf stille Momente in seinem Jagdrevier. Andere Schweizer Prominente sehnen sich nach dem Sommer oder fiebern dem ersten Geburtstag der Tochter entgegen. 2014 kann kommen.

Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger (63) Mein Präsidialjahr wird arbeitsreich und interessant. Die spärlich bemessene Freizeit werde ich bewusst nutzen und oft in mein geliebtes Jagdrevier Bramboden gehen. Hier, im Napfbergland, in Gottes freier Natur, kann ich den Kopf auslüften und auftanken. Dabei freue ich mich besonders an den Gämsen, Rehen, Hasen und Füchsen, die mir hoffentlich

zahlreich vor die Augen – nicht vor die Flinte – treten. Was gibt es Schöneres, als an einem Frühlingsmorgen der Natur zu lauschen. Die Nacht weicht langsam der Dämmerung, der Tag erwacht. Im Wald beginnt das vielstimmige Konzert der Vögel, im Osten färbt sich der Himmel gelbrot. Ich verweile, halte inne, schnaufe tief durch und bin glücklich.

Wirtschaftsführerin Nayla Hayek (62) Ich freue mich auf ein sonniges neues Jahr mit Swatch Group und unseren Mitarbeitenden. Darauf, auch 2014 in einer Schweiz zu leben und zu arbeiten, die hoffentlich so bleibt, wie sie ist – manchmal bedächtig, immer kreativ, zuweilen widersprüchlich; liebenswert. Eine besondere Freude ist es für mich, die Kinder in meiner Familie aufwachsen zu sehen. Für sie und alle Kinder dieser Welt wünsche ich mir ruhigere, friedlichere Zeiten. Sie sind unsere Zukunft, in der Schweiz und überall. Sie sollen im Fokus stehen – ihnen müssen wir Perspektiven geben, damit die Welt morgen so aussieht, wie wir es uns heute wünschen. Deshalb freue ich mich ganz besonders auf die Tage, die ich mit der Familie verbringen kann – und mit meinen Pferden!


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Designer Alfredo Häberli (49)

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Schriftsteller Stephan Pörtner (48)

Sie huschen, sie fliegen, sie rasen vorbei. Die Stunden, Monate, Jahre. Es ist unfassbar, wie schnell die Zeit vorbeigeht. Und noch unglaublicher ist, dass ich mich auf meinen 50. Geburtstag im kommenden Jahr freue. Was ich machen werde, ist noch nicht entschieden. Ein riesig grosses Fest? Oder lieber mehrmals mit meinen Freunden und meiner Familie, aber in einer kleineren Gruppe, ausgehen? Auf einer Trauminsel feiern? 50 Tage lang? Auf Capri und in der Villa Malaparte wohnen? Am schönsten Rennen der Welt – der Mille Miglia – teilnehmen? Es gibt viele Projekte, viele Gedanken, auf die ich mich im kommenden Jahr freue. Aber ganz im Innern freue ich mich darauf, mir Zeit zu schenken, um an einem Kinderbuch zu arbeiten. Die Idee wurde vor geraumer Zeit geboren. Die Zeit habe ich mir noch nicht genommen. Diese Zeit ist vorerst meine Zeit. Und wenn es dann fertig ist, dieses Kinderbuch, dann sollte diese Zeit für alle zugänglich sein. Dafür gibt es keine Eile, nur Zeit.

Mein wichtigstes Ereignis im nächsten Jahr wird der erste Geburtstag meiner Tochter sein. Sie ist mein erstes Kind. Sie wird bis dahin mein Leben enorm verändert haben. Dieser Tag markiert das erste Jahr unseres gemeinsamen Wegs. Ich bin nicht mehr jung und werde mir meiner Sterblichkeit bewusst sein und hoffen, noch möglichst viele ihrer Geburtstage erleben zu dürfen, auch dann noch, wenn sie mich nicht mehr braucht und vielleicht innerlich seufzt, wenn ich am Morgen anrufe. An diesem Tag werden viele Menschen auf der ganzen Welt den ersten Geburtstag ihres Kindes feiern. Für alle anderen wird es ein ganz normaler Tag sein.

Rapperin Steff la Cheffe (26) Ich bin ein absoluter Gfrörli. Darum freue ich mich auf den Sommer, wenn dieses menschenfeindliche Wetter endlich wieder vorbei ist. In der warmen Jahreszeit halte ich mich am liebsten auf meiner Dachterrasse in der Berner Altstadt auf. An heissen Sommerabenden kommt dort richtig mediterrane Stimmung auf. In diesem Jahr werde ich dieses Ambiente besonders geniessen. Im Sommer 2014 werde ich mehr als anderthalb Jahre mit meinem zweiten Album unterwegs gewesen sein. Dann mach ich mal eine Pause – und überlege mir, was als Nächstes kommen könnte.

mein

2014

Spitzenköchin Tanja Grandits (43) Im kommenden Jahr reise ich nach Japan. Da wollte ich schon lange mal hin. Ich bin ein grosser Fan des japanischen Ästhetikonzepts «WabiSabi». Es steht für eine naturbelassene Schönheit, die oft von einer herben Schlichtheit ist und sich auch beim Essen und Trinken manifestiert – zum Beispiel bei Teezeremonien.


MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

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PORTRÄT | 13

hat für jeden etwas ■ 2014 wird richtig gut: Bei den Chinesen steht das kommende Jahr im Zeichen des Holzpferds. Das verspricht Abenteuer und gleichzeitig finanzielle Sicherheit – also quasi den Fünfer und das Weggli.

Schauspieler Daniel Rohr (53)

■ Für Liebhaber von Trash: Am 17. Januar startet die 8. Staffel von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!». Die RTL-Sendung erreicht mit C-Promis, die Schlangenblut trinken und Kakerlaken essen, jeweils rund 30 Prozent Marktanteil – ein richtig guter Wert für schlechten Geschmack.

Als Leiter des Theaters Rigiblick freue ich mich, dass wir Matthias Brandt für einen Hitchcock-Abend gewinnen konnten. Der Gewinner des Deutschen Fernsehpreises 2013 wird den Zuschauern mit «Psycho» das Blut in den Adern gefrieren lassen. Ein weiteres Highlight im kommenden Jahr wird der 28. September. Dann starte ich zum dritten Mal am Berlin Marathon. Einmal im Jahr will ich es einfach wissen. Ich freue mich aber nicht nur auf den Wettkampf, sondern auch auf das Training. Ich liebe es, die Jahreszeiten laufend zu erleben.

■ Medaillen für die Schweiz: An den Olympischen Winterspielen vom 7. bis 23. Februar fahren uns die Österreicher in der Paradedisziplin Ski alpin wahrscheinlich wieder um die Ohren, aber zum Glück gibts ja noch Lara Gut. ■ Nostalgie mit Bubiköpfen: Am 31. März vor 50 Jahren standen The Beatles mit fünf Singles auf den Plätzen 1 bis 5 der US-amerikanischen Hitparade – vielleicht wieder mal eine Gelegenheit, um in der Vergangenheit zu schwelgen.

Bilder: Christian Schnur, Keystone (3), Patrick Gutenberg/Ex-Press, Tanja Dorendorf, iStockphoto

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■ Feiertag für Katholiken und eine Chance für Flohmarktbetreiber: Am 27. April spricht Papst Franziskus seinen beliebten Vorvorgänger Johannes Paul II. heilig. Für die Zeremonie werden in Rom Millionen erwartet – eine gute Gelegenheit, um die Restposten an Porzellan mit dem Konterfei von Karol Wojtyla loszuwerden. ■ Das Fest der Feste: Am 12. Juni beginnt die Fussball-WM in Brasilien. Wir dürfen uns auf Public-Viewing an lauschigen Sommerabenden freuen, derweil unsere Elf in tropischer Hitze schmort. Richtig so: Wer viel verdienen will, soll auch heftig leiden müssen.


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PORTRÄT

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mein

Tennisprofi Stan Wawrinka (28)

■ Das Fest der Folkore: Vom 3. bis 6. Juli kann man sich in Davos, Klosters davon überzeugen, dass nicht nur urbane Partygänger abfeiern können. Denn am Eidgenössischen Jodlerfest schallen die Juchzer bis zum Morgengrauen durch die Gassen. Wers nicht glaubt, war noch nie dabei.

Ich freue mich auf die Auftritte der Schweizer Eishockey-Nati an den Olympischen Spielen in Sotschi. Besonders gespannt bin ich auf die Leistungen meines Freundes Roman Josi. Wir waren nach meinem US-Open-Halbfinalmatch im September in New York zusammen essen. Er hatte das Spiel gemeinsam mit Mark Streit besucht. Es ist beeindruckend zu sehen, wie er als junger Spieler bereits in der NHL etabliert ist, und an der Weltmeisterschaft in Stockholm im Mai wurde er sogar als wertvollster Spieler ausgezeichnet. Die olympische Atmosphäre ist etwas ganz Besonderes und verbindet Athleten aller Sportarten. Ich liebe es, für mein Land zu spielen und bin auch als Zuschauer sehr leidenschaftlich. Ich werde den Schweizer Eishockey-Spielern aus der Ferne die Daumen drücken, da ich gleichzeitig die Hallenturniere in Rotterdam und Marseille bestreite.

■ Der Monat der illegalen Substanzen: Im August finden in Zürich gleich zwei Anlässe statt, bei denen wohl nicht alle sau-

ber bleiben. Am 2. treffen sich die Technofans zur Street Parade, und vom 12. bis zum 17. messen sich die Leichtathleten an der Europameisterschaft. ■ Der Tag für Pazifisten: Am 1. September feiert Deutschland den Antikriegstag. Das kommt nicht von ungefähr – vor genau 75 Jahren brach der Erste Weltkrieg aus. ■ Die Woche der Abrüstung: Dem Thema Abrüstung wird ab dem 24. Oktober statt eines Tages gleich eine ganze Woche gewidmet. Das erstaunt nur auf den ersten Blick. Um die Bomben dieser Welt innerhalb nützlicher Frist zu beseitigen, reicht ein Tag pro Jahr einfach nicht. ■ Erinnerung an die guten alten Zeiten: Am 9. November vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer. Damals waren die Fronten noch klar: da die guten Amis, dort die bösen Russen. Heute sind alle ein bisschen böse.

www.migrosmagazin.ch

Medienkünstlerin Chantal Michel (45) Schon als Kind baute ich mir unter meinem Schreibtisch mein Haus. Eine Welt, in der ich meine Träume wahr werden liess. Eine Welt, in der alles möglich war. Heute lebe ich in einer ungenutzten Villa. Ich habe sie verwandelt und darin ein Gesamtkunstwerk geschaffen. Ein Haus voller Visionen, Assoziationen und Entdeckungen. Eigentlich hat sich nicht viel verändert seit meiner Kindheit. Räume sind für mich existenziell. Jetzt muss ich diesen Ort verlassen. Ich wünsche mir ein neues Heim: ein ausgedientes Hotel, eine stillgelegte Fabrik, ein verlassenes Schloss, einfach ein Haus, um meine Projekte weiterzuführen.

MACHEN SIE MIT

Was nehmen Sie sich für 2014 vor? Und welchen guten Vorsatz des letzten Jahres haben Sie eingehalten?

Bilder: Chantal Michel, Keystone (3), Fotolia

hat für jeden etwas

2014


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

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GUETE RUTSCH INS NEUE JAHR | 15

Tagesschausprecherin Cornelia Boesch (38) Ich freue mich auf ein tolles Newsjahr, das heisst natürlich – ich hoffe darauf. Ein tolles Newsjahr, das ist aus meiner Sicht ein Jahr ohne viele Katastrophen, ohne viele blutige Kriege, aber mit spannenden Wahlkämpfen, neuen Gesetzen, neuen Anläufen für Friedensabkommen, grossartigen Sportereignissen, Lösungen in lange schwelenden Konflikten. Ich habe halt ein Flair für Wünsche, zu deren Erfüllung ich nicht viel beitragen kann. Ich freue mich genauso auf einen sonnigen Sommer wie auf einen schneereichen Winter. Persönlich wünsche ich mir ein tolles Familienleben. Die Familie ist für uns alle Dreh- und Angelpunkt, Lebenszentrum, das Wichtigste überhaupt. Da stehen Ereignisse wie ein Umzug an, unser Sohn wird eingeschult, und da mein Mann und ich zusammen Musik machen, freuen wir uns natürlich auf die anstehenden Konzerte. Den einen Wunsch kennen alle berufstätigen Eltern, und der gilt auch fürs neue Jahr: dass man alles prima unter einen Hut bringt und nicht mehrere Hüte braucht. Anzeige

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NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

16 | WWW.MIGROSMAGAZIN.CH

GARTEN

Gutes Gartenjahr! Neujahrsvorsätze verpuffen bei der «Bohne, Bluescht & Berger»-Autorin meistens schon im Januarloch. Damit das im Jahr 2014 nicht mehr passiert, nimmt sie sich nur noch Realistisches vor. Welche fünf Punkte (ausser

SCHLUMMERMUTTER

Die Migros-Magazin-Journalistin Almut Berger stürzt sich auch im neuen Jahr in den Garten.

Was geschieht, wenn wir jemandem den Daumen drücken? Mit geschlossener Hand kann man nichts tun und macht doch viel. Vor gut zehn Jahren hat auch die Schlummermutter solche Hilfe erhalten. migrosmagazin.ch/ schlummermutter

Schoggi und Fitnessabo) dazugehören, lesen Sie online. Was nehmen Sie sich vor? migrosmagazin.ch/garten

MAMMA MIA

Ab und zu wollen Mami und Papi für sich sein. Und zwar gemeinsam – ohne Kinder. Dooferweise kommen sie aber kaum noch dazu. Kein Grund zu verzweifeln. Es kommen auch wieder leidenschaftlichere Tage.

SWISS MADE

Schweinchenrennen am 1. Januar in Klosters, eine kostenlose Snow-App für Davos, Klosters und die ersten Bilder vom InterContinental Davos: Die beiden Orte zeigen sich in diesen Tagen sehr innovativ.

migrosmagazin.ch/ mammamia

migrosmagazin.ch/ swissmade

Persönliche Schmuckstücke

Die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins haben ihren liebsten Weihnachtsschmuck fotografiert und uns die Bilder geschickt. Die schönsten davon sehen Sie auf unserer Website.

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ie zieren teilweise seit mehr als 50 Jahren die Weihnachtsbäume in Schweizer Haushalten: selbst gebastelte Engel, Kirchen, Krippenfiguren und Sterne. Einen ganz speziellen Weihnachtsschmuck besitzt Leni Furrer aus Suhr AG: Ihre Krippe stammt aus Ecuador und ist unter dem Jahr eine ganz gewöhnliche Schalenfrucht. Klappt man sie zu den Festtagen auf, kommen die schönen Figuren darin zum Vorschein (Bild in der Mitte). Sehen Sie alle eingeschickten Bilder und die Geschichten dazu auf:www.migrosmagazin.ch

Leserinnen und Leser schickten uns Fotos ihres liebsten Weihnachtsschmucks.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

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AUF EIN WORT | 17

FRAU DER WOCHE

Erstmals Erste Zur Jagdzeit retten sich viele Tiere in den Nationalpark. Sie haben gemerkt, dass sie dort sicher sind.

100 JAHRE SCHWEIZERISCHER NATIONALPARK

«Der Nationalpark war eine wirklich visionäre Idee»

Der Schweizerische Nationalpark ist der älteste der Alpen und wird 2014 gebührend gefeiert. Direktor Heinrich Haller über ungebremste Natur, kluge Hirsche und einen riesigen Pilz. Heinrich Haller, wie hat sich der Nationalpark verändert, seit er vor 100 Jahren gegründet wurde?

Heinrich Haller (59) ist Direktor des Schweizerischen Nationalparks im Engadin.

Die Ziele sind die gleichen, der Park ist noch immer ein wissenschaftliches Naturschutzgebiet. Aber in der Natur hat sich natürlich vieles getan, so haben wir heute mehr Wildtierarten, zum Beispiel Steinböcke und Bartgeier. Manchmal geht die Entwicklung aber auch viel länger als erwartet. Einst wurde damit gerechnet, dass nicht mehr genutzte landwirtschaftliche Flächen sich recht schnell wieder bewalden würden. Das ist aber bisher kaum passiert, so was dauert bei uns eher 500 als 100 Jahre.

Bilder: Hans Lozza/SNP, Keystone, FIFA/Getty Images

Sie verzichten wirklich komplett auf Eingriffe? Geht das überhaupt, wenn man Besucher sicher durch den Park wandern lassen will?

Die Parkwege werden natürlich frei gehalten. Fällt ein Baum auf einen Pfad, wird er weggeräumt. Ansonsten machen wir aber überhaupt nichts. Das ist ja eben das Spannende: Im Nationalpark kann man schauen, was mit der Natur passiert, wenn der Mensch nicht mehr eingreift. War die Natur eigentlich schon 1914 bedroht?

Ja, als Folge der Belle Époque, in der eine starke touristische Entwicklung in der Alpenregion stattfand. Die Idee war damals, an einem möglichst abgelegenen Ort ein Stück Wildnis zu bewahren. Sind 100 Jahre «alt», verglichen mit anderen Nationalparks auf der Welt?

Der älteste ist der Yellowstone-Park in den USA, der 1872 entstand. Unserer ist der älteste der Alpen und der zweitälteste Eu-

ropas. Er war eine Pionierleistung, eine wirklich visionäre Idee der Gründer, die seither viele Nachahmer gefunden hat. Unterscheidet sich die Artenvielfalt stark von anderen alpinen Gebieten der Schweiz, die nicht unter Schutz gestellt wurden?

Nach dem Tiefpunkt der letzten Saison sind die Schweizer Skifrauen wieder auf Erfolgskurs. So feiert Marianne Kaufmann-Abderhalden (27) in Val d’Isère in der Abfahrt ihren ersten Weltcupsieg überhaupt. Die bis anhin als gute Gleiterin bekannte Toggenburgerin brillierte nun auch in den technischen Abschnitten. Ihr Rezept: mehr, geplanter und härter trainieren. Gute Schwünge liegen offenbar in der Familie. Bruder Jörg Abderhalden ist dreifacher Schwingerkönig.

Der Unterschied bei der Artenvielfalt ist nicht so gross – was bei uns anders ist, sind die ungehindert ablaufenden Entwicklungsprozesse. So haben wir viel Totholz, in dem reichhaltiges Leben vorhanden ist. Oder einen 37 Hektar grossen Pilz, den grössten und ältesten Europas. Stimmt es, dass sich das Wild zur Jagdzeit im Nationalpark in Sicherheit bringt?

Das ist tatsächlich so. Gerade Rothirsche wissen genau, wo sie ihre Ruhe haben. Während der Hochjagd im September bleiben viele von ihnen im Park. Braucht es den Nationalpark heute noch, angesichts all der vielen Naturparks in der Schweiz?

Genau die Vielfalt der verschiedenen Schutzgebiete macht es aus. Als Wildnisgebiet ist der Nationalpark einzigartig und lockt auch viele Gäste zu uns in die Berge. Das Jubiläum wird ja 2014 gross gefeiert. Welchen Anlass darf man keinesfalls verpassen?

Das Freilichtspektakel «Laina Viva» und die grosse Geburtstagsfeier am 1. August in Zernez. Interview: Ralf Kaminski www.nationalpark.ch Atlas des Schweizerischen Nationalparks – Die ersten 100 Jahre. Haupt Verlag 2013; bei Ex Libris für Fr. 55.20

MANN DER WOCHE

Fünfmal Erster Der FC Bayern München krönt das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte mit dem Gewinn der Klub-Weltmeisterschaft in Marokko. Im Final gegen den einheimischen Meister Raja Casablanca steht Xherdan Shaqiri (22) von Beginn weg auf dem Platz und erzielt nach einer Stunde Spielzeit fast das dritte Bayern-Tor. Als erster Schweizer Fussballer gewinnt der Nationalspieler mit seinem Verein die fünf wichtigsten Titel der Sportart in einem Kalenderjahr – besser gehts nicht.


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INTERVIEW

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NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Die Welt ist nicht gut, aber sie kann besser werden» Der deutsche Zukunftsforscher Matthias Horx ist ein unerschütterlicher Optimist. In seinem neuen Buch «Zukunft wagen» erklärt er, weshalb Ängste entstehen und wie wichtig es für das weitere Wohlergehen der Menschheit ist, sie zu überwinden. Matthias Horx, bald bricht ein neues Jahr an. Sollen wir uns freuen oder Sorgen machen?

Das ist eine Frage der Psychologie, die sich letztlich nur für jeden individuell beantworten lässt. In den letzten Jahren herrschte ja eher Krisenstimmung in Europa, aber in der Schweiz sagt eine neue Studie, dass die Bevölkerung sich so wenig sorgt wie seit 25 Jahren nicht mehr.

Für die Deutschen gilt das im Grunde auch, dennoch sind viele ausgemachte Zukunftspessimisten. Sie glauben an Untergänge und Schrecklichkeiten aller Art – gleichzeitig geht es ihnen dabei subjektiv erstaunlich gut. Wir nennen das auch «apokalyptisches Spiesser­ tum»: Die Welt geht unter, aber wir machen jetzt noch mal ein Fass auf! Wenn wir aber gar nicht so ängstlich sind, dann braucht es Ihr neues Buch über den Umgang mit der Angst eigentlich gar nicht.

Es gibt offensichtlich eine gewisse see­ lische Widerstandskraft gegenüber dem medialen Trommelfeuer, dass wir kurz vor dem Abgrund stehen und Europa untergehen wird. Aber das heisst nicht, dass es harmlos ist. Zivilisation ist ja nichts anderes als der konstruktive Umgang mit Ängsten, so entstehen aus Befürchtungen konstruktive Koopera­ tionen. Wenn uns jedoch Ängste regie­ ren, ist das höchst gefährlich. Den Unter­ gang besorgen wir dann selbst – auf dem Weg eskalierender Hysterien. In letzter Zeit gab es einige reale Krisen, die Ängste auslösen konnten.

Jede Krise ist ein Zeichen dafür, dass etwas Altes nicht mehr funktioniert. Die Frage ist: Wie bewältigen wir das? Können wir erwachsen damit umgehen? Oder sind wir plötzlich gegen die Demo­ kratie, weil die nicht immer reibungslos funktioniert, oder gegen den Kapitalis­ mus, weil der ja nicht in der Lage ist,

ungestörten Wohlstandszuwachs zu garantieren? Es hat sich ein teuflischer Mechanismus in unseren Kulturen festgesetzt, dass wir unsere Ansprüche immer höher schrauben, je besser es uns geht. Normale Störungen können dann schon als grosse Krisen gedeutet wer­ den. Das bereitet den Boden für Populis­ mus und Verschwörungstheorien. So was kann eine Gesellschaft von innen heraus zersetzen.

globale Trends durchaus positiv: Die absolute Armut geht zurück, die glo­ balen Bildungsraten steigen, selbst der schwierige Kontinent Afrika sendet viele positive Signale aus. Nur wird vieles davon nicht wahrgenommen. Und die Bilder, die wir von der Welt haben, prä­ gen und verändern diese Welt eben auch.

Dennoch scheint laut den Umfragen eine Mehrheit der Menschen mit dem medialen Trommelfeuer ganz gut klarzukommen.

Ein jüngstes Beispiel sind die USA nach den Anschlägen vom 11. September: Aus der Angst vor weiteren Angriffen wuchs eine tiefe Paranoia mit schrecklichen Fehlentscheidungen wie dem Irak­Krieg und den Eskalationen in der Sicherheits­ architektur, wie der NSA. Die Frage ist doch: Kann eine Person, eine Gesell­ schaft ohne die Vorstellung einer besse­

Für die vernunftbegabten und gelas­ senen Schweizer mag das gelten, in Deutschland aber sitzt die Hysterie­ bereitschaft wie eine Magmablase knapp unter der Kruste und kann in bestimm­ ten Situationen jederzeit ausbrechen. Man kennt das aus dem Finanzwesen: Wenn alle an die Pleite einer Bank glau­ ben und dann losstürmen, um ihr Geld abzuheben, lösen sie mit ihrem Verhal­ ten die Pleite erst aus. Als Zukunfts­ forscher bin ich mit vielen Menschen im Gespräch, und die Angstbereitschaft hat klar zugenommen, nicht nur in Deutsch­ land. Es fällt auch auf, dass in Kino und Fernsehen ungeheuer viele Apokalypse­ storys laufen. Ist das nur Zufall? Hat das nicht auch mit Angstlust zu tun? Wir sitzen gemütlich im Kinosessel und gruseln uns wohlig davor, was sein könnte, während wir sicher und sorglos Popcorn futtern?

Es steckt auch eine tiefe Unlust darin, sich mit der wirklichen Welt auseinan­ derzusetzen. Eine Art Egozentrik. Wenn man bei Umfragen wissen will, wie es den Leuten in ihrem persönlichen Um­ feld geht, sagt die grosse Mehrheit «gut» bis «sehr gut». Aber je weiter man sich entfernt – Region, Land, Kon­ tinent, Welt –, desto negativer werden die Einschätzungen. Dabei sind viele

Sie glauben, dass Angst vor der Zukunft die Zukunft selbst beeinflussen könnte, quasi als selbsterfüllende Prophezeiung?

Zukunftsforscher und Publizist Matthias Horx (58) ist ein deutscher Trend- und Zukunftsforscher sowie der Gründer des Zukunftsinstituts in Frankfurt am Main und Wien. Der Prognose-ThinkTank berät zahlreiche europäische Unternehmen, forscht und veranstaltet Seminare und Workshops. Horx lebt mit seiner englischen Frau und den beiden Söhnen in Wien. Er hat schon viele erfolgreiche Bücher publiziert; sein neues Buch «Zukunft wagen» beschäftigt sich mit Ängsten und Selbsttäuschungen – und wie man sie überwinden kann. www.zukunftsinstitut.de Matthias Horx: «Zukunft wagen. Über den klugen Umgang mit dem Unvorherseh­ baren», Deutsche Verlags Anstalt 2013; bei Ex Libris für 26.30 Franken.


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INTERVIEW | 19

ren Zukunft leben? Meine Generation hat in den 60er-Jahren gesellschaftliche Utopien und Visionen von einer bahnbrechenden technologischen Zukunft gehabt. Daran war vieles naiv, aber es gab auch eine Kraft, einen Willen zur Veränderung. Unsere Gesellschaft ist zunehmend afuturistisch, sie macht sich kein Bild mehr, wie es weitergehen könnte. Und wenn es eine Vermutung über die Zukunft gibt, dann dass es schlechter werden könnte. Ich finde, hier verkümmert eine genuin menschliche Fähigkeit: sich die Zukunft vorzustellen – und damit zu gestalten. Jeder sollte sich fragen: Wie kann ich als Mensch ein bisschen zum Wohlergehen der Welt beitragen? Der Zukunftspessimismus beschädigt die gesellschaftliche Kreativität. Wer nicht an die Zukunft glaubt, fühlt sich auch nicht verantwortlich für sie. Gibt es zu wenig Menschen mit solchen hoffnungsvollen Zukunftsbildern?

Dieser Pessimismus scheint mir stark auf Mitteleuropa beschränkt. Es ist überraschend zu sehen, wie die Menschen in Spanien oder Griechenland durch die Krise zu ganz neuer Form auflaufen. Wichtig ist zu akzeptieren, dass Krisen zum Leben gehören, nur durch sie kommen wir voran. Die Evolution und auch wir Menschen sind ein Produkt von überwundenen Krisen. Wir brauchen deshalb ein neues Verständnis vom Umgang mit der Störung des Gewohnten. Hätten wir immer nur Komfort und die Garantie der Nicht-Störung, würden wir genau deshalb in die Bredouille geraten. Wir würden dekadent und faul. Warum haben viele Menschen das Gefühl, dass Wandel nur noch Wandel zum Schlechteren bedeuten kann?

Matthias Horx rät zum gelassenen Umgang mit Krisen. Nur durch sie komme die Menschheit voran.

Weil wir vielleicht ein paar grundlegende Wahrheiten der Zivilisationsgeschichte


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

Das könnte schon ein Aspekt sein. Er illustriert aber auch ein klassisches Missverständnis: Statt uns mitzufreuen, dass zwei Milliarden Menschen auf dem Weg in den Wohlstand sind, fürchten wir ganz egozentrisch einen Privilegien­ verlust. Wir denken, wenn andere ge­ winnen, muss uns etwas weggenommen werden. Aber so läuft die Weltgeschichte nicht: Wir profitieren davon, dass es anderen besser geht! Diese Win­win­ Situation ist es, die mir meinen Zu­ kunftsoptimismus gibt. Der Weltfrieden und der Fortschritt hängen davon ab, dass wir diesen Mechanismus begreifen und uns entsprechend verhalten – und keine neuen Mauern bauen.

Für das nächste Jahr hat sich Matthias Horx eine «Mediendiät» vorgenommen. Das halte geistig schlank.

Schreiben Sie schon am nächsten Buch?

vergessen haben. Etwa, dass das Gute, Schöne und Moralische immer auch aus Auseinandersetzungen entsteht. Wirk­ licher Fortschritt ist nicht einfach und komfortabel, er braucht eine gewisse Bereitschaft zum Risiko, Neugier auf das Neue, Kontrollverlust. Oft kommen wir nur voran, wenn wir loslassen. Die Welt ist nicht gut, aber sie kann besser wer­ den. Und sie wird ständig ein bisschen besser. Es hilft auch, wenn man Krisen als das annimmt, was sie sind: Anzei­ chen für notwendige Veränderungen. Spielt bei der aktuellen Furcht vor dem Wandel auch Eifersucht mit? Sind wir im alten Westen schlicht neidisch auf die Wachstumszahlen in Asien?

Ich schreibe Bücher nicht mehr seriell, eins nach dem anderen, sondern stecke immer in mehreren Projekten. Und dem­ nächst beschäftige ich mich damit, ob wir irgendwann ins Weltall auswandern und wie wahrscheinlich es ist, dass wir noch in diesem Jahrhundert Kontakt zu Ausserirdischen haben werden. Was ich übrigens für gut möglich halte, nun, da wir wissen, dass es allein in dieser Ga­ laxie Millionen erdähnlicher Planeten gibt. Ein solcher Kontakt wäre nochmals ein grosser Meilenstein in der mensch­ lichen Entwicklung.

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INTERVIEW | 21

Jean­Luc Picard, der Captain der «Enterprise» aus «Star Trek – The Next Generation», der sich regelmässig mit ähnlichen Fragen der Angstbewältigung beschäftigt, während er die Galaxie befriedet. Ich bin generell ein grosser Science­Fiction­Fan. Haben Sie Vorsätze oder Pläne für 2014?

Wer nur an Silvester Wandlungsvorsät­ ze fasst, ist arm dran. Aber ich habe tatsächlich einen fürs nächste Jahr: Ich plane ein massives Medien­Verweige­ rungs­Programm. Ich nehme mir vor, keine dummen deutschen Talkshows mehr zu schauen und keine idiotischen Kurzmeldungen online oder in Zeitun­ gen zu lesen. Stattdessen lese ich einmal pro Woche eine vernünftige Schweizer Zeitung, auf Papier. Man bekommt einen völlig neuen Zugang zur Welt, wenn man dieses mediale Trommeln und Rauschen in die Schranken weist. Es gibt ja viele Leute, die nehmen sich an Silvester vor, im nächsten Jahr weniger zu essen – ich mache eine Mediendiät und kann das allen nur empfehlen, es hält geistig schlank! Interview: Ralf Kaminski

Das klingt nun schon fast nach ScienceFiction. Sie mögen «Star Trek», richtig?

Natürlich. Wer nicht, der ein Zukunfts­ Herz hat? Mein Mentor und Vorbild ist

Bilder: Bernd Hartung

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Matthias Horx über die unsinnige Angst vor dem Umweltkollaps und die Krisenbegeisterung der Medienwelt.

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

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KOLUMNE | 23

DER HAUSMANN

Ein bisschen sein wie sie Bänz Friedli hatte eine besondere Begegnung.

Mir ist nicht wirklich das Christkind erschienen. Aber etwas Ähnliches. Mitten im Weihnachtstrubel. Torschlusspanische Kundschaft drängelt und ellbögelt, Trampilotinnen raufen sich die Haare, und beim Verkaufspersonal in Bahnhofstrassennähe liegen die Nerven blank. Nur eine strahlt übers ganze Gesicht, eine junge Frau mit einer Art Pagenschnitt. Steht hinter der Kasse und ist üüüberhaupt nicht in Eile, erklärt gerade einer Kundin, weshalb sie sich eine Molekularstruktur auf den Unterarm habe tätowieren lassen. Ich schnappe nur «Liebe» auf und «einmal anders dargestellt» – offenbar ein Liebes- oder Glückshormon –, betrachte die anderen Tattoos, mit denen die Arme der Frau übersät sind; künstlerisch hochwertig allesamt, wie ich meine. Und denke bei mir: Die ist anders. Irgendwie anders. Und ganz offenbar ist sie völlig bei sich. Tochterherz und ich sind in dem lustigen Seifenladen, den sie so mag. (Anna Luna findet immer einen Vorwand, um dorthin zu gehen, und so kurz vor Weihnachten findet der sich leicht.) Nun sind wir zuvorderst in der Schlange angelangt, die junge Kassenfrau ist gerade dabei, unsere Seife … Nein, nicht in ein Papier zu wickeln, sondern kunstvoll in ein Tuch zu hüllen. Solch ein Weihnachtsgeschenk hab ich noch nie gesehen! Und ob allem Hüllen und Schlingen hält sie inne: «Bist du nicht der … ääh? Kommst mir irgendwie bekannt vor.»

«Bist du nicht der ähhh, der Dings?» Wie meist in solchen Fällen murmle ich etwas von: «Kann schon sein …» und «Neinnein, ich bin der kranke Bruder.» Sie insistiert: «Autor? Dings, dieser … ich habs! Du bist der Bänz! Ich bin die Lycra.» Und so baff ich bin, entfährt mir doch automatisch: «…Nike Stella Cosma Caterpillar Laiber-Stattmann.» Ihren Namen weiss ich auswendig, wiewohl wir uns in diesem Moment zum allerersten Mal begegnen. «Genau die bin ich», lacht sie. Wir mailten hin und her, vor Jahren, nachdem ich hier gefragt hatte, ob es menschenmöglich sei, dass Eltern, wie mir zu Ohren gekommen war, ihr Kind auf den Namen Lycra Nike Stella Cosma Caterpillar getauft hätten, worauf sie sich noch am Erscheinungstag meldete: Ja, es sei möglich. Sie lebe und sei bester Dinge.

Jetzt steht sie vor mir, und ich schwörs, Leute! Sie sieht nicht wie eine Lisbeth aus, nicht wie eine Cornelia, nicht wie ein Vreni und schon gar nicht wie eine Cheyenne – nein, müsste ich ihr in diesem Augenblick einen Namen geben, ich riefe: Lycra! Denn genauso sieht sie aus. Und mit einem Mal kommt es mir bünzlig vor, dass ich mich je über ihren Namen aufgehalten habe. Ist ja so ein bisschen mein Hobby: eigenartige Namenskombinationen. Und ich habe Britney Gäggeler, Kevin Hugentobler und Rihanna Lanz meines Mitgefühls versichert, glaubend, mit solchen Namen lebe es sich nicht leicht. Aber Lycra Nike Stella Cosma und so weiter? Kann es sein, dass die Art, wie sie mir hier gegenübersteht, knapp 20 Jahre alt und mit bewundernswertem Selbstbewusstsein, eigenständig, charmant … Und wenn ich sie frage, was sie denn so treibe im Leben, sagt sie schalkhaft: «Seifen verkaufen!» Kann es sein, dass diese Persönlichkeit mit dem besonderen Namen zusammenhängt, den sie trägt? Dann wären ihre Eltern dazu nachträglich zu beglückwünschen. Und ich glaube, es täte uns allen gut, im neuen Jahr ein bisschen zu sein wie Lycra. Weniger brav. Weniger angepasst. Einzigartig. Bänz Friedli (48) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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NEUES AUS DER MIGROS

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NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Gesucht: Neue Ideen zur Integration Vor zwei Jahren haben das Migros-Kulturprozent und der Bund ein Förderprogramm für Integrationsprojekte lanciert. Nun stehen erneut 320 000 Franken zur Förderung neuer Ideen zur Verfügung.

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or zwei Jahren fiel der Startschuss für eine Erfolgsgeschichte: Das Migros-Kulturprozent und die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen (EKM) lancierten gemeinsam das Förderprojekt «contakt-citoyenneté». Dessen Ziel ist es, Projekte zu unterstützen, die das interkulturelle Zusammenleben in der Schweiz fördern. Über 100 Vorschläge sind darauf bei der Fachjury eingegangen, die anschliessend 30 Ideen prämierte. Insgesamt erhielten diese 320 000 Franken an För-

dergeldern. Mit der Umsetzung der eingereichten Ideen ist Luzia Kurmann, Projektleiterin Migration und Integration beim Migros-Kulturprozent, sehr zufrieden: «Wenn ich daran denke, wie viele Wagnisse und auch Experimente die verschiedenen Projektgruppen eingegangen sind, freut es mich umso mehr, dass die Projekte des Förderprogramms so erfolgreich umgesetzt worden sind.» Über 450 Personen, eine Mehrheit von ihnen Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund, haben ihre in-

tegrativen Projekte in freiwilligem Engagement umgesetzt. Die Teams waren dabei aus Menschen mit ganz unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammengesetzt.

Prämiert: Eine Fotoausstellung mit Bildern von Dorfbewohnern in Geuensee LU.

Die Projektgruppen können auf ein grosses Netzwerk zählen Auch ihre Ideen waren ganz unterschiedlich. So wurden zum Beispiel im

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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

Jetzt mitmachen Projektideen sollten folgende Eingabekriterien beziehungsweise Voraussetzungen erfüllen:  Die Projektteams arbeiten im Rahmen eines freiwilligen Engagements.  Die Projekte fördern die Qualität im interkulturellen Zusammenleben.  Die Umsetzung der Projektideen erfolgt in Teamarbeit. Projektideen können bis zum 28. Februar 2014 unter www.contakt-citoyennete.ch eingereicht werden. Eine Fachjury prämiert im Mai 2014 die überzeugendsten Projektideen mit erneut insgesamt 320000 Franken.

Migration, Integration und Interkulturalität: Mehr dazu unter www. contakt.ch

ländlichen Geuensee LU beim Projekt «KopfWEG» Dorfbewohner mit und ohne Migrationshintergrund fotografiert und in einer Freilichtausstellung porträtiert. In der Tessiner Ortschaft Monte Carasso verknüpfte eine Projektgruppe das Erlernen der italienischen Sprache mit der Produktion einer Theateraufführung. Die Projekte wurden auch mit Knowhow unterstützt. «Durch die Kooperation mit der Eidgenössischen Kommission für Integration konnten die Projektgruppen ein breites Netzwerk an Fachstellen und Institutionen aus dem Migrations- und Integrationsbereich nutzen», erklärt Kurmann. «Diese Begleitung war für die Projekterfolge mitentscheidend.» Diese positiven Erfahrungen und die rund 4500 Teilnehmenden an den verschiedenen Projektveranstaltungen haben das Migros-Kulturprozent und die EKM darin bestärkt, das Projekt «contakt-citoyenneté» weiterzuführen.

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Dafür stehen erneut 320 000 Franken zur Verfügung (siehe Box). «Wir wollen mit der zweiten Auflage nahtlos an das bereits Erreichte anknüpfen und den bisherigen Erfolg wenn möglich noch übertreffen», schliesst Projektleiterin Kurmann. Text: Andreas Dürrenberger

Warnung für Haselnussallergiker Das Bio Joghurt Bircher (Art.-Nr. 2050.505) enthält 0,5 Prozent Haselnüsse. Diese sind bildlich auf der Verpackung dargestellt, fehlen aber in der Zutatenliste. Haselnussallergiker können das Produkt in die Filialen zurückbringen und erhalten den Verkaufspreis zurückerstattet. Das Produkt ist vorübergehend nicht verfügbar.

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BIO-PANGASIUS

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NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Pioniergeist in Vietnam

Pangasius aus Biozucht stammt aus besonders grosszügigen Gehegen. Die auf Initiative der Migros aufgebaute Aquakultur in Vietnam hält die strengen Richtlinien bezüglich Ökologie und Tierwohl vorbildlich ein.

Bio steht für naturnahe, nachhaltige Landwirtschaft und Fischzucht. Fisch und Meeresfrüchte erhalten Biofutter und leben in grosszügig bemessenen Wasserbecken. Unabhängige Kontrollen begründen die Zertifizierung.

passt zu allem; er ist in seinem Eigengeschmack sehr mild und zart in der Konsistenz. So trifft er den Geschmack vieler. Kein Wunder, hat sich der Süsswasserfisch aus dem Mekong in den letzten Jahren zu einem der fünf beliebtesten Speisefischen der Schweizer gemausert.

Eine der ersten Biozuchtfarmen für Pangasiusfische Noch vor 20 Jahren fehlte Pangasius hierzulande gänzlich auf der Menükarte. Aufschwung bekommen hat dieser zum Bestseller gewordene Fisch mit dem Aufkommen der Aquakulturen, dem Züchten von Fischen. Die Migros als

grösste Detail- und Fischhändlerin der Schweiz hat sich ihrer Verantwortung bezüglich nachhaltigen Fisches angenommen und in Vietnam eine der ersten Biozuchtfarmen für Pangasiusfische unterstützt.

Schonungsvoller Umgang mit der Natur Die Biozucht punktet in vielen Aspekten: Die Besatzdichte ist tiefer als in herkömmlichen Aquakulturen, rund 14 Fische (10 kg) pro Kubikmeter Wasser tummeln sich in den Mekong-Becken. So haben die Fische mehr Platz und sind weniger krankheitsanfällig. Die Bio-Richtlinien lehnen die präventive Abgabe von Antibiotika ab. Dies wird, wie auch die übrigen Kriterien, unabhängig kontrolliert. Gesunder Fisch ist im Interesse des Konsumenten, aber auch der lokalen Bevölkerung, weil die Gewässer nicht belastet werden. In der Biozucht werden die Abwässer gereinigt und die Sedimente auf benachbarten Gemüsefarmen als Naturdünger eingesetzt. Ein wichtiger Faktor, ob eine Zucht nachhaltig ist oder nicht, ist das Futter, das die Fische erhalten. Pangasius fressen in Bio-Aquakulturen pflanzliches Futter aus ökologischem Anbau, der Fischmehleinsatz wird auf einem

Minimum gehalten. Zudem muss das Fischmehl als nachhaltig zertifiziert sein oder aus der Speisefischverarbeitung stammen. In Biozuchten steht auch das Tierwohl im Vordergrund. Nebst den grosszügigeren Platzverhältnissen ist die Haltung artgerecht, was zum Beispiel die Rückzugsmöglichkeiten anbelangt. Nach der Abfischung aus den Teichen sind die Transportwege zum Verarbeitungsort kurz. Die 600 bis 700 Gramm schweren Fische werden filetiert, danach einzeln gefroren, hygienisch verpackt und – wie es die Bio-Richtlinien verlangen – per Schiff nach Europa transportiert.

Beim Fischkauf auf die Labels achten Die Überfischung der Ozeane ist aktuell ein Thema, der weltweite Fischkonsum ist in den letzten Jahren in die Höhe geschnellt – viermal mehr Fisch kommt heute auf die Teller als noch vor 50 Jahren. Als Konsument kann man einiges dazu beitragen, dass auch unsere Kinder und Enkel noch aus einer Vielfalt an Fischen und Meerestieren werden wählen können. Deshalb soll man beim Kauf darauf achten, keine bedrohten Fischarten zu wählen. Beim WWF gibts diesbezüglich einen praktischen

Bilder: Veronkka Studer (Food); Alamy.com

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iegen Ihnen die Weihnachtsguetsli noch im Magen, und Sie möchten das neue Jahr kulinarisch leichter starten? Fisch ist dafür die ideale Wahl: Die hervorragende Proteinquelle ist kalorienarm, leicht verdaulich und reich an essenziellen Fettsäuren. Pangasius


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

SCHAUFENSTER

BIO-PANGASIUS | 27 Die Migros war massgeblich daran beteiligt, diese Bio-PangasiusZucht im Mekongdelta in Vietnam aufzubauen. Nach strengen Biorichtlinen wachsen in diesen Becken die Süsswasserfische in ihrem Rhythmus auf die erforderliche Grösse heran.

Pangasius auf lauwarmem Gemüsesalat Hauptgang für 4 Personen 600 g tiefgekühlte Pangasiusfilets*, vor Gebrauch aufgetaut, Salz, Pfeffer, 1 EL Olivenöl*, 4 Zweige Dill, 4 Zweige Kerbel Salat: 500 g Karotten*, 200 g Sellerie*, 200 g Lauch*, 4 EL Olivenöl*, 100 g tiefgekühlte Erbsen*, 1 EL milder Senf*, 2 EL Honig*, 2 EL Apfelessig*, Salz, Pfeffer * erhältlich in Bioqualität

ZUBEREITUNG 1. Für den Salat Karotten und Sellerie in Stängelchen schneiden. Lauch in ca. 5 mm breite Ringe schneiden. Gemüse im Öl ca. 5 Minuten andünsten. Erbsen beigeben und ca. 2 Minuten mitdünsten. Senf, Honig und Essig verrühren. Mit dem Gemüse mischen. Salat mit Salz und Pfeffer würzen. 2. Pangasiusfilets trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Im Öl beidseitig bei mittlerer Hitze ca. 4 Minuten braten. Fisch auf dem lauwarmen Salat anrichten. Dill und Kerbel abzupfen und darüberstreuen. Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten Pro Person ca. 36 g Eiweiss, 25 g Fett, 31 g Kohlenhydrate, 1900 kJ/460 kcal

Bio-Pangasiusfilets, tiefgekühlt, 300 g, Fr. 6.40 Aktion 2 für 1 vom 31. 12. bis 6. 1. beim Kauf von 2 Standardartikeln


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Trulli in Alberobello und Castel del Monte ■ Die Stadt Matera mit ihren Sassi Amalfikßste und Gargano-Halbinsel ■ Fakultativ: Ausflug Lecce und Salentinische Halbinsel KÜnigsklasse: Audio-System auf Rundgängen

Barocke Kirchenfassaden, einzigartige Trulli-Häuser in Alberobello, märchenhafte TropfsteinhÜhlen, wehrhafte Kastelle, die fantastischen Buchten der Amalfikßste sowie die schÜnen Strände in Apulien erwarten uns auf dieser Reise.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Chianciano Terme. Hinfahrt via Gotthardtunnel, Tessin, Chiasso, Mailand, Bologna zu unserem Ăœbernachtungsort in Chianciano Terme. 2. Tag: Chianciano Terme–AmalfikĂźste– Maiori. Fahrt vorbei an Rom zum Golf von Neapel und auf die Halbinsel Sorrent. Am späteren Nachmittag geniessen wir die Fahrt entlang der AmalfikĂźste, einer der landschaftlich schĂśnsten KĂźstenstrassen der Welt. 3. Tag: Maiori–Matera–Torre Canne. Wir verlassen die KĂźste und erreichen Ăźber Potenza die malerisch Ăźber einer tiefen Felsschlucht gelegene Stadt Matera. Das Bild von Matera wird geprägt von der lebhaften Oberstadt mit prächtigen Plätzen, breit angelegten Strassen und der Unterstadt Sassi, deren Behausungen und Kirchen in den Fels geschlagen wurden. Von der Strada Panoramica dei Sassi aus kann man dieses Viertel am besten Ăźberschauen. Auf einem Rundgang lernen wir die wichtigsten SehenswĂźrdigkeiten kennen. Abends Ankunft in unserem Hotel bei Torre Canne, wo wir die nächsten drei Nächte

      

 

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logieren werden. 4. Tag: Torre Canne, Ausflug Ostuni–Alberobello–Castellana-Grotten. Am Morgen fahren wir in das malerische, mittelalterliche Städtchen Ostuni, das auf drei HĂźgeln in der Nähe der AdriakĂźste liegt. Das alte Zentrum erhebt sich auf dem hĂśchsten der drei HĂźgel. Den besten Ausblick hat man vom Largo Castello. Die Stadt besitzt eine gut erhaltene Stadtmauer aus dem frĂźhen Mittelalter, die in ovaler Form die Stadt umgibt. Die Weiterfahrt fĂźhrt uns ins Gebiet der ÂŤTrulliÂť. Die eigenartigen, weiss gekalkten Steinhäuser mit ihren kegelfĂśrmigen Dächern sind hier Ăźberall zu sehen. Optischer HĂśhepunkt ist Alberobello, die ÂŤStadt der 1000 TrulliÂť. Danach besuchen wir die Märchenwelt der TropfsteinhĂśhlen von Castellana bevor es zu unserem Hotel zurĂźck geht. Am Abend erwartet uns eine typische apulische Masseria mit einem feinen Abendessen. 5. Tag: Torre Canne, fakultativer Ausflug Lecce–Salentinische Halbinsel. Lecce ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und wird wegen ihrer Architektur gern als das ÂŤFlorenz des BarocksÂť bezeichnet. GefĂźhrter Stadtrundgang. Die Salentinische Halbinsel setzt die landschaftlichen Akzente des heutigen Tages. Via GallĂ­poli, am Golf von TĂĄranto, erreichen wir Leuca, die sĂźdlichste Spitze der Halbinsel, d.h. den ÂŤStiefelabsatzÂť. RĂźckfahrt Ăźber Otranto mit Besichtigung der Altstadt und der Kathedrale mit dem berĂźhmten Bodenmosaik. 6. Tag: Torre Canne–Castel del Monte– Trani–Vieste. Apulien steht auch fĂźr imposante Architektur und grossartige Bauwerke. Ein faszinierendes Beispiel dafĂźr ist das achteckige Stauferschloss Castel del Monte (1240 n. Chr.). Individuelle Besichtigung des im frĂźhgotischen Stil erbauten Schlosses. Weiterfahrt ins Städtchen Trani mit der schĂśnen romanischen Kirche S. Nicola Pellegrino. Anschliessend fahren wir entlang der wild zerklĂźfteten KĂźste mit ihren reizvollen Buchten und malerischen Fischerorten zu unserem Ăœbernachtungsort Vieste auf der Gargano-Halbinsel. 7. Tag: Vieste, Ausflug Gargano-Rundfahrt. Das weisse Gebirge unter dem blauen Himmel ragt wie ein Sporn aus dem italienischen Stiefel.

-Luxusbus – Spardaten im Komfortklasse-Bus Unterkunft in Mittel- und guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 8 x Halbpension (Abendessen und Frßhstßcksbuffet), davon 1 x Abendessen in einer Masseria (4. Tag) Alle aufgefßhrten Ausflßge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Lecce und Salentinische Halbinsel am 5. Tag) Gefßhrte Besichtigung Amalfikßste und Matera Eintritt Castellana-Grotten und Castel del Monte Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung am 4. Tag Gargano-Rundfahrt Audio-System auf Rundgängen (nur KÜnigsklasse) Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 165.– Einzelzimmerzuschlag mit Meersicht (nur Hotel Del Levante) 60.– Zuschlag Doppelzimmer mit Meersicht (nur Hotel Del Levante) 30.– Fakultativer Ausflug Lecce und Salentinische Halbinsel 50.– Annullationsschutz 20.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt fßr Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung ßber www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil , 06:30 Burgdorf , 06:40 Winterthur, 06:45 Basel, 07:00 Zßrich-Flughafen , 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rßtihof , 08:50 Arth-Goldau ■

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Das Garganomassiv ist eine der hinreissendsten Landschaften Italiens. Der weite Horizont, die tiefen und geheimnisvollen Wälder und die zerklĂźftete und einsame KĂźste bilden eine einzigartige Kulisse, ein wahres Paradies fĂźr Sonnenanbeter. Erleben Sie auf einer Rundfahrt die SchĂśnheiten dieser Halbinsel. Wir fahren ins Zentrum von Vieste und geniessen den Adria-Flair in der mittelalterlichen Fischerstadt und besuchen anschliessend Monte Sant’Angelo, die hĂśchste Stadt des Garganos. Gegen Ende des 5. Jahrhunderts gewann die Stadt an Bedeutung, als der Erzengel Michael der Legende nach hier in einer Grotte erschien. 8. Tag: Vieste–Pesaro. Heute nehmen wir den nĂśrdlichen Teil der Halbinsel Gargano in Angriff. Fahrt entlang der KĂźste via Pescara und Ancona zu unserem letzten Ăœbernachtungsort. 9. Tag: Pesaro – RĂźckreise in die Schweiz. Fahrt via Bologna, Piacenza, Mailand, Tessin zu den Einsteigeorten.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

Fischfang einsetzt. Eine gute Wahl laut WWF ist auch einheimischer Seefisch aus Wildfang, solchen kann man bedenkenlos geniessen.

Bei Zuchtfisch die Labels Bio und ASC vorziehen

In Zuchtbetrieben finden viele Menschen Arbeit. Labels wie Bio oder ASC garantieren die Einhaltung der erforderlichen Umweltstandards.

Online-Ratgeber, der die Fische von «empfehlenswert» bis «Hände weg!» einteilt. Sich beim Kauf zudem konsequent an die Labels zu halten, ist ebenso wünschenswert. Wer Wildfang aus dem Meer bevorzugt, hält sich an das Label MSC (Marine Stewardship Council), das sich für nachhaltigen

Currysuppe mit Pangasius-Spiesschen Hauptspeise für 4 Personen 400 g festkochende Kartoffeln*, 400 g Kürbis*, 2 rote Zwiebeln, 1 EL Rapsöl, 2 EL grüne Currypaste, 5 dl Gemüsebouillon*, 400 ml Kokosmilch*, 1 Limette*, Salz, Pfeffer, 500 g tiefgekühlte Pangasiusfilets*, vor Gebrauch aufgetaut, ca. 16 Spiesschen, 1 EL HOLL-Rapsöl (hoch erhitzbar), ½ Bund Koriander * erhältlich in Bioqualität

ZUBEREITUNG 1. Kartoffeln und Kürbis in Würfel schneiden. Zwiebeln halbieren und in Schnitze schneiden. Rapsöl in einer Pfanne erwärmen. Kartoffeln, Kürbis und Zwiebeln bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten andünsten. Currypaste beigeben und kurz mitdünsten. Mit Bouillon ablöschen und alles ca. 15 Minuten köcheln lassen. Kokosmilch beigeben, aufkochen. Limette auspressen. Suppe mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und je nach Belieben mit etwas Currypaste abschmecken. 2. Pangasiusfilets trocken tupfen, längs halbieren. Fisch wellenförmig auf Spiesschen stecken. HOLL-Rapsöl in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen. Spiesschen beidseitig ca. 3 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Koriander fein hacken, über die Suppe streuen. Spiesschen dazuservieren. Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten Pro Person ca. 39 g Eiweiss, 17 g Fett, 18 g Kohlenhydrate, 1400 kJ/340 kcal Rezepte

Bereits etwa die Hälfte der Speisefische stammt aus Zucht, was bezüglich Fischbestände in den Ozeanen eine gute Sache ist und der Leerfischung der Meere entgegenwirkt. Auch beim Zuchtfisch empfiehlt es sich aber, die Labels Bio und im konventionellen Bereich ASC (Aquaculture Stewardship Council) zu bevorzugen, weil sie garantieren, dass Umwelt- und teilweise auch soziale Kriterien eingehalten werden. Die Migros beschreitet vorbildliche Wege, was das Bestreben nach nach-

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haltigem Fisch anbelangt. Im Rahmen von Generation M verspricht sie, bis 2020 nur Fisch aus nachhaltigen Quellen anzubieten. Bedrohte Fischarten werden kontinuierlich aus dem Sortiment genommen. Zudem stammen immer mehr Wildfangfische aus MSC-zertifizierten Fischereien und Zuchtfische aus Bio- oder ASC-zertifizierten Aquakulturen. Wie wäre es, das neue Jahr mit einem guten Vorsatz zu starten und nur noch nachhaltigen Fisch zu kaufen? Text: Anna-Katharina Ris Bilder: Transorga Food AG

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Die Umstellung auf nachhaltigen Fisch bis 2020 ist ein Teil davon.


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GUT & GÜNSTIG

Knuspermüesli mit Quinoa für circa Fr. 6.– Für ein Vorratsglas à 1, 5 Liter ■ Backofen auf 175 °C vorheizen. 400 g Haferflocken, 125 g Quinoa, 1 TL gemahlenen Zimt, 2 EL Leinsamen, 100 g Mandeln, 3 EL Sonnenblumenkerne und 1⁄4 TL Salz vermischen. Circa Fr. 3.65 ■ 4 EL Sonnenblumenöl bei kleiner Hitze erwärmen. 4 EL Honig beigeben und im Öl verflüssigen. Etwas abkühlen lassen. Mit der Haferflocken-Quinoa-Mischung verrühren. 10 Minuten ziehen lassen, zwischendurch einmal umrühren. Circa Fr. 1.75 ■ Mischung gleichmässig auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. Circa 10 Min. backen. Mit einer Gabel auflockern, das Müesli weitere 5–7 Minuten backen, bis die Mischung goldbraun ist. Abkühlen lassen. Mit 100 g Rosinen mischen. Circa Fr. –.60

Die feine englische Art Teegenuss, wie ihn die Briten schon seit eh und je lieben: Eine neue hochwertige Teemischung des English-BreakfastKlassikers gibt es jetzt von Tea Time. Ausgewählte Schwarzteesorten, sorgfältig und schonend verarbeitet, verleihen der Komposition ihr ausgewogen vollmundiges Aroma. Sie stammen aus sozial- und ökoverträglichem Anbau und sind UTZ-zertifiziert. Tea Time English Breakfast, 100 Beutel, Fr. 5.80 In grösseren Filialen erhältlich

Quinoa, Haferflocken und Mandeln für ein knuspriges Müesli.

Ein Stück Exotik Mit Früchten aus der Dose lassen sich im Handumdrehen Desserts und saftige Kuchen zaubern. Für Sun Queen werden sonnengereifte Mangoschnitze schonend verarbeitet, so nehmen sie ihre Vitamine und Nährstoffe mit in die Dose. Intensiver Genuss mit Früchten aus fairem Handel. Sun Queen Max Havelaar Mangoschnitze, 250 g, Fr. 1.70 In grösseren Filialen

Tee mit Charakter Eine kräftige Gewürznote ist das Typische am Yogi Tea. Er regt die Geschmacksknospen an und wirkt wohltuend auf Körper und Geist. Wärmender Ingwer, süsse Orange und exotische Vanille verleihen der neuen Teemischung in Bioqualität einen entspannenden und zugleich erfrischenden Charakter. Bio Yogi Tea Ingwer Orange mit Vanille, 17 Beutel, Fr. 5.– In grösseren Filialen erhältlich

Balsam für den Hals In der kalten Jahreszeit fängt man sich schnell mal ein unangenehmes Halskratzen ein. Erste Hilfe leisten Bonbons wie die Cassis-Halspastillen aus der Migros. Sie wirken lindernd bei Halsweh und Heiserkeit und schmecken obendrein erfrischend fruchtig. In der praktischen Blechdose passen sie in jede noch so kleine Tasche, und der Beutel sorgt jederzeit für Nachschub. Die in der Schweiz hergestellten Pastillen sind zuckerfrei und in verschiedenen Aromen erhältlich. Cassis Halspastillen, 220 g, Fr. 5.40


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

Lady Gaga in Schwarz

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NONFOOD | 31

RAPPENSPALTE

Fame heisst der neueste Hit von Lady Gaga, der in keinem Radio gespielt wird. Es handelt sich um ihr erstes Parfüm und ist schwarz. Sein Duft aus Honig, Safran und Aprikosennektar ist opulent sinnlich mit einer blumigen Note von Tigerorchidee und Jasmin. Die schwarze Flüssigkeit, die durch eine spezielle Technologie beim Auftragen farblos wird, befindet sich in einem Glasflakon mit einer goldenen Verschlusskappe in typisch aufsehenerregender Lady-Gaga-Monsterkrallen-Optik. Lady Gaga Fame, 15 ml, Fr. 25.80 In grösseren Filialen erhältlich

Sechs auf einen Streich

Schaumiges Vergnügen Mit dem Cremebad I am Bath Sensual Moments kann man sich ohne grossen Aufwand eine Auszeit gönnen. Es enthält Aloe-Vera-Gel, Schwarzkümmel- und Sesamöl, welche die Haut mit einem seidigen Schaum umhüllen. Es verleiht ihr Geschmeidigkeit und umgibt sie mit einem sinnlichen Duft. Die Feuchtigkeitsformel «Hydra Care Nutri Complex» bewahrt die Haut vor dem Austrocknen und pflegt sie spürbar. I am Bath Sensual Moments, 500 ml, Fr. 4.50

Diese Haarkur von Gliss mit dem klangvollen Namen «6 Wunder Öl Essenz» vereint sechs Vorzüge in einem Produkt. Neben einem Anti-Stroh-Effekt bietet es Hitzeschutz, reduziert Spliss, wirkt antistatisch, macht das Haar griffiger und verleiht ihm Glanz und Geschmeidigkeit. Gliss Kur 6 Wunder Öl Essenz, 75 ml, Fr. 11.80 In grösseren Filialen

Der Kabarettist Michael Elsener (28) steht immer wieder für die TV-Sendung «Giacobbo/Müller» vor der Kamera. Jetzt tourt er mit seinem Abendprogramm «Stimmbruch» durch die Schweiz. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Als Kind habe ich am Strassenrand einen Getränkemix aus Orangensaft, Sirup, Cola, Gewürzen verkauft. Die Kunden haben bezahlt und erst dann probieren dürfen. Dieses Geschäftsmodell hat gut funktioniert und wird heute oft kopiert. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Ich gebe fast jedes materielle Ding her. Was bieten Sie für meine Locken? Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Vermutlich meine USA-Reise. Mein iPhone sog ohne mein Wissen fleissig Daten aus dem Internet runter. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Kaufen Sie teure biologisch produzierte Produkte. Das spart uns langfristig viel Ärger mit der langsam «hässigen» Natur.

Zarte Brise Unangenehme Gerüche in Räumen lassen sich vermeiden: Gutes Durchlüften hilft in den meisten Fällen. Aber nicht immer. Das Raumparfüm Créateur d’Ambiance erfüllt jedes Zimmer mit einem angenehmen Duft. Rattanstäbchen saugen sich mit dem hochwertigen Parfüm voll und geben es dann kontinuierlich ab. Wer will, kann die dekorativen Stäbchen in eine Glasvase stellen. Créateur d’Ambiance Douceur Satin, Nachfüller, 100 ml, Fr. 8.60

Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

Für einen Flug zum Mond. Die Preise dafür sollten bis zu meinem Tod etwa in der Preisklasse angekommen sein – ich weiss, sehr umweltbewusst.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Die freie Theater- und die Filmszene sollten mehr unterstützt werden. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Liebe. Und richtig guten Sex.

Mit wem gingen Sie gerne auf Shoppingtour?

Mit Hausi Leutenegger – der hat schon alles. Interview: Lea Simeon


SAISONKÜCHE 32 |

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ALEX PRICE

Zitrone, Thymian und Shiitake-Pilze bilden die Basis Die Nudelmaschine erzeugt die gewünschte Dicke. für die Sauce zu den Lammracks. Alternative: Den Teig mit dem Nudelholz auswallen.

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NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Für Rechenkünstler: Die Nudeln lassen sich mit Hilfe des Lineals auf die gewünschte Breite schneiden.


H C S I R F T K R MA

M-TIPP

30%

Bei einer Pizza mit Salat an Honig-Senf-Sauce vereinen sich Lecker und Gesund. Das Rezept finden Sie auf www.saison.ch/de/m-tipp und alle Zutaten frisch in Ihrer Migros.

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Frischfondue Moitié-Moitié im Duo-Pack 2 x 400 g, 20% günstiger

12.60 statt 18.–

M-Classic Pizzen im 4er-Pack z.B. Pizza Padrone, 4 x 370 g

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Optigal Pouletschenkel, 4 Stück Schweiz, per kg

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.12.2013 BIS 6.1.2014, SOLANGE VORRAT

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Bohnen Ägypten/Marokko/Senegal, Beutel à 500 g


FRISCH, FRISCHER, MA 30%

2.10

6.90 statt 9.90

Grapefruits rosé USA/Spanien, per kg

M-Classic Trutenmöckli im Duo-Pack Frankreich, 2 x 120 g

30%

2.65 statt 3.80

Birnen Kaiser Alexander Schweiz, per kg

3.10 statt 3.90

Anna’s Best Königssalat 150 g, 20% günstiger

2.80 statt 3.80

2.55 statt 3.40

4.70 statt 5.90

3.50 statt 4.40

Trauben weiss, kernlos aus Südafrika und Namibia, Schale à 500 g, 25% günstiger

Karottenmix, Bio aus der Schweiz, per kg

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Zuckerhut, «Aus der Region.» per kg, 25% günstiger

M-Classic Käsekuchenmischung 250 g


RKTFRISCH. –.70 statt –.85

Alle M-Classic Müesli, 150 g –.15 günstiger, z.B. Banane

2.55 statt 3.20

Alle Torten ungekühlt (ohne Sélection), 20% günstiger, z.B. Linzertorte, 400 g

2.15 statt 2.65

Alle Crème Fraîche –.50 günstiger, z.B. Nature, 200 g

7.90 statt 10.80

M-Classic Forellenfilet geräuchert Zucht aus Dänemark, 3 x 125 g

6.90 statt 8.70

Trockenfleisch, «Aus der Region.» aus der Zentralschweiz, Schale, per 100 g

6.– statt 7.50

Anna’s Best Fettuccine im 3er-Pack oder Gnocchi im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Fettuccine, 3 x 250 g

30%

5.95 statt 8.50

M-Classic Prosciutto Cotto im Duo-Pack, hauchdünn geschnitten Schweiz, 2 x 134 g

30%

1.50 statt 2.20

Schweinskoteletts, TerraSuisse, «Aus der Region.» aus der Zentralschweiz, per 100 g, gültig vom 1.1. bis 13.1.2014

30%

3.40 statt 4.90

Rindssteak, TerraSuisse Schweizer Fleisch, per 100 g, gültig vom 1.1. bis 6.1.2014


NOCH MEHR SPARMÖ –.30 GÜNSTIGER

1.75 statt 2.35

1.20 statt 1.50

9.95 statt 13.50

Alle Créa d’Or Biscuits beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Bretzeli, 100 g

Alle Frey und M-Classic Tafelschokoladen 100 g, UTZ (ohne Suprême und Mehrfachpackungen), beim Kauf ab 2 Tafeln, jede –.30 günstiger, z.B. Milch-Nuss, gültig bis 13.1.

Walkers Highlanders, Chocolate Chip oder Chocolate Chunk Biscuits im 3er-Pack 25% günstiger, z.B. Highlanders Shortbread, 3 x 200 g

1.20 statt 1.50

3.90 statt 4.90

2.– statt 2.40

Schweizer Edamer per 100 g, 20% günstiger

12.– statt 15.–

Basler Leckerli 1,5 kg, 20% günstiger

Alle Petit Suisse und Petit Choco im 2 x 6er-Pack 20% günstiger, z.B. Mandarine/Banane/ Erdbeer, 2 x 300 g

Gesamtes Party Apérogebäck-Sortiment 15% günstiger, z.B. Pizza Crackers, 150 g

13.40 statt 19.20

3.90

Rosenzauber, Fairtrade Bund à 30 Stück

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Oxalis Glücksklee dekoriert im Übertopf, pro Pflanze


GLICHKEITEN. 12.60 statt 15.80

Califora, Eimalzin oder Banago im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Banago, 2 x 600 g

3.40 statt 4.30

Sun Queen Nussmischung oder Cranberries im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Cranberries, 2 x 150 g

20%

1.20 statt 1.50

Gesamtes M-Classic Teigwaren-Sortiment z.B. Hörnli gross, 500 g

2.– statt 2.70

Gesamtes Subito Sortiment beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.70 günstiger, z.B. Pasta all’arrabbiata, 160 g

5.50 statt 6.90

Gesamtes Farmer’s Best Tiefkühl-Sortiment 20% günstiger, z.B. Ofengemüse, 750 g

1.60 statt 2.60

Alle M-Classic Salatsaucen fixfertig, ungekühlt beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.– günstiger, z.B. French Dressing, 70 cl

30%

9.10 statt 13.05

Don Pollo Poulet Délice tiefgekühlt, 1 kg

30%

10.20 statt 14.60

M-Classic Chäs-Chüechli im Duo-Pack tiefgekühlt, 2 x 12 Stück

3.70 statt 4.50

Alle Farmer Getreidestängel beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.80 günstiger, z.B. Getreidestängel Soft Choc Apfel, 290 g


DAS GROSSE . N E G Ü N G R E V SPAR 16.30 statt 24.50

Pampers Feuchttücher Sensitive oder Baby Fresh im 5er-Pack* z.B. Sensitive, 5 x 56 Stück

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15.15 statt 25.30

Hakle Toilettenpapier in Mehrfachpackungen z.B. Kamille, FSC, 30 Rollen

30%

4.80 statt 6.90

Gesamtes Fatto Katzenstreu-Sortiment z.B. Fatto Plus, 10 Liter

30%

14.50 statt 20.85

3 für 2

39.60 statt 59.40

Alle Pampers Windeln (ohne Megapack), gilt für 3 Produkte mit identischem Preis, z.B. Baby-Dry 3, 3 x 52 Stück, gültig bis 13.1.

10.40 statt 13.–

Total Waschhilfsmittel im Profitpack oder Duo-Pack z.B. Oxi Booster Color, 1,5 kg

Elan Waschmittel und Exelia Weichspüler im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Exelia Orchid, 2 x 1,5 Liter

14.90

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Kinder Langarmshirts im Duo-Pack Gr. 104–164

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.12.2013 BIS 6.1.2014, SOLANGE VORRAT

Baby Jeanshosen* erhältlich in 3 verschiedenen Waschungen, Gr. 62–98


WEITERE LEBENSMITTEL

WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE Anna’s Best Königssalat, 150 g 3.10 statt 3.90 20% Zucchetti, Spanien/Italien, per kg 3.95 Bohnen, Ägypten/Marokko/Senegal, Beutel à 500 g 2.20 statt 2.75 20% Birnen Kaiser Alexander, Schweiz, per kg 2.65 statt 3.80 30% Grapefruits rosé, USA/Spanien, per kg 2.10 Zuckerhut, «Aus der Region.», per kg 2.55 statt 3.40 25% Karottenmix, Bio, aus der Schweiz, per kg 4.70 statt 5.90 Trauben weiss, kernlos, aus Südafrika und Namibia, Schale à 500 g 2.80 statt 3.80 25%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL M-Classic Prosciutto Cotto im Duo-Pack, hauchdünn geschnitten, Schweiz, 2 x 134 g 5.95 statt 8.50 30% M-Classic Trutenmöckli im Duo-Pack, Frankreich, 2 x 120 g 6.90 statt 9.90 30% Optigal Pouletschenkel, 4 Stück, Schweiz, per kg 7.80 statt 13.– 40% M-Classic Forellenfilet geräuchert, Zucht aus Dänemark, 3 x 125 g 7.90 statt 10.80 Bockwürstli, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, 2 Paar, 260 g 4.90 statt 6.20 Kalbfleischwurst, Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 1.50 statt 2.20 30% Kalbfleischwurst hauchdünn, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 1.85 statt 2.65 30% Trockenfleisch, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, Schale, per 100 g 6.90 statt 8.70 Rindssteak, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 3.40 statt 4.90 30% Gültig vom 1.1. bis 6.1.2014 Rindsbraten, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.30 statt 3.10 25% Gültig vom 1.1. bis 6.1.2014 Rindfleisch Stroganoff, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.85 statt 3.60 Gültig vom 1.1. bis 6.1.2014 Schweinskoteletts vom Hals, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.40 statt 2.– 30% Gültig vom 1.1. bis 13.1.2014

Poulet, aus der Schweiz, per kg 7.60 statt 9.50 Erhältlich in der Selbstbedienung Rauchlachs geschnitten, Zucht, aus Schottland, 100 g 5.40 statt 6.60 Erhältlich in der Selbstbedienung Rauchlachs Rückenfilet, Zucht, aus Schottland, 150 g 7.70 statt 10.50 25% Premium Meerrettich-Mousse, 100 g 2.90 statt 3.30 Rindshuft, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 5.50 statt 7.10 Erhältlich an der Bedienung Gültig vom 1.1. bis 6.1.2014 Schweinskoteletts, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.50 statt 2.20 30% Gültig vom 1.1. bis 13.1.2014 Gelbflossenthunfisch, Wildfang, aus den Malediven, per 100 g 4.40 statt 5.60 Jakobsmuscheln ohne Rogen, Wildfang, aus dem Pazifik, per 100 g 4.30 statt 5.40 Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf Crevettenschwänze mit Schale, Zucht, aus Bangladesch, per 100 g 4.70 statt 5.90 Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf

BROT UND MILCHPRODUKTE Alle Crème Fraîche –.50 günstiger, z.B. Nature, 200 g 2.15 statt 2.65 Alle Petit Suisse und Petit Choco im 2 x 6er-Pack, z.B. Mandarine/ Banane/Erdbeer, 2 x 300 g 3.90 statt 4.90 20% Schweizer Edamer, per 100 g 1.20 statt 1.50 20% Frischfondue Moitié-Moitié im Duo-Pack, 2 x 400 g 12.60 statt 15.80 20% Alle M-Classic Müesli 150 g, –.15 günstiger z.B. Banane –.70 statt –.85 Zugerbergkäse, «Aus der Region.», per 100 g 1.75 statt 2.20 M-Classic Käsekuchenmischung, 250 g 3.50 statt 4.40

BLUMEN & PFLANZEN Rosenzauber, Fairtrade, Bund à 30 Stück 13.40 statt 19.20 Oxalis Glücksklee dekoriert, im Übertopf, pro Pflanze 3.90 Cyclamen grossblumig, pro Topf 5.90 statt 7.90 Gültig vom 2.1. bis 6.1.2014

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 13.1. Genossenschaft Migros Luzern ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.12.2013 BIS 6.1.2014, SOLANGE VORRAT

Alle Frey und M-Classic Tafelschokoladen 100 g, UTZ (ohne Suprême und Mehrfachpackungen), beim Kauf ab 2 Tafeln, jede –.30 günstiger, z.B. Milch-Nuss 1.20 statt 1.50 ** Alle Créa d’Or Biscuits, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Bretzeli, 100 g 1.75 statt 2.35 Walkers Highlanders, Chocolate Chip oder Chocolate Chunk Biscuits im 3er-Pack, z.B. Highlanders Shortbread, 3 x 200 g 9.95 statt 13.50 25% Rädli-Gebäck, Marie Croccant oder Haferli-Rollen im 3er-Pack, z.B. Rädli-Gebäck, 3 x 210 g 4.55 statt 5.70 20% Califora, Eimalzin oder Banago im Duo-Pack, z.B. Banago, 2 x 600 g 12.60 statt 15.80 20% Alle Caruso Kaffees, UTZ, Bohnen und gemahlen, z.B. Caruso Imperiale, Bohnen, 500 g 4.10 statt 8.20 50% Alle Nescafé Produkte, z.B. Smart Pack, 150 g 7.10 statt 8.90 20% Alle Farmer Getreidestängel, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.80 günstiger, z.B. Getreidestängel Soft Choc Apfel, 290 g 3.70 statt 4.50 Sun Queen Nussmischung oder Cranberries im Duo-Pack, z.B. Cranberries, 2 x 150 g 3.40 statt 4.30 20% M-Classic Chäs-Chüechli im Duo-Pack, tiefgekühlt, 2 x 12 Stück 10.20 statt 14.60 30% Gesamtes Farmer’s Best TiefkühlSortiment, z.B. Ofengemüse, 750 g 5.50 statt 6.90 20% Pangasiusfilets, Bio, tiefgekühlt, 2 Packungen à 300 g 6.40 statt 12.80 2 für 1 Don Pollo Poulet Délice, tiefgekühlt, 1 kg 9.10 statt 13.05 30% Alle Jarimba Süssgetränke in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Himbo 4.95 statt 9.90 50% Alle Tomatensaucen all’italiana, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.50 günstiger, z.B. Sauce Napoli, 250 ml 1.10 statt 1.60 Gesamtes M-Classic TeigwarenSortiment, z.B. Hörnli gross, 500 g 1.20 statt 1.50 20% Alle M-Classic Salatsaucen fixfertig, ungekühlt, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.– günstiger, z.B. French Dressing, 70 cl 1.60 statt 2.60 Gesamtes Subito Sortiment, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.70 günstiger, z.B. Pasta all’arrabbiata, 160 g 2.– statt 2.70

Gesamtes Party ApérogebäckSortiment, z.B. Pizza Crackers, 150 g 2.– statt 2.40 15% Basler Leckerli, 1,5 kg 12.– statt 15.– 20% Anna’s Best Fettuccine im 3er-Pack oder Gnocchi im Duo-Pack, z.B. Fettuccine, 3 x 250 g 6.– statt 7.50 20% M-Classic Pizzen im 4er-Pack, z.B. Pizza Padrone, 4 x 370 g 12.60 statt 18.– 30% Alle Frischback-Artikel ungekühlt (ohne M-Budget, aha! und Bagels), z.B. Pain Sarment, TerraSuisse, 2 Stück, 300 g 2.30 statt 2.90 20% Alle Torten ungekühlt (ohne Sélection), z.B. Linzertorte, 400 g 2.55 statt 3.20 20% Vermicelles-Konditorei-Produkte, gekühlt, z.B. Vermicelles, 95 g 1.65 statt 2.10 20%

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Fatto KatzenstreuSortiment, z.B. Fatto Plus, 10 Liter 4.80 statt 6.90 30% I am Professional Haarprodukte (ohne I am Hair und Mehrfachpackungen), z.B. Oil Repair Shampoo, 250 ml 20x 3.35 20x PUNKTE ** Alle Nivea Gesichts- und Allzweckprodukte (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Cellular Anti-Age Tagescreme, 50 ml 18.80 statt 23.50 20% ** Bic Flex O3 control Einwegrasierer, 4 Stück 5.90 20x NEU *,** Pampers Feuchttücher Sensitive oder Baby Fresh im 5er-Pack, z.B. Sensitive, 5 x 56 Stück 16.30 statt 24.50 * Alle Pampers Windeln (ohne Megapack), gilt für 3 Produkte mit identischem Preis, z.B. Baby-Dry 3, 3 x 52 Stück 39.60 statt 59.40 3 für 2 ** Baby Jeanshosen, erhältlich in 3 verschiedenen Waschungen, Gr. 62–98 12.90 * Mädchen Hose mit Gürtel, 20x Gr. 98–128 25.– NEU *,** Kinder Langarmshirts im Duo-Pack, Gr. 104–164 14.90 Total Waschhilfsmittel im Profitpack oder Duo-Pack, z.B. Oxi Booster Color, 1,5 kg 14.50 statt 20.85 30% Elan Waschmittel und Exelia Weichspüler im Duo-Pack, z.B. Exelia Orchid, 2 x 1,5 Liter 10.40 statt 13.– 20% Hakle Toilettenpapier in Mehrfachpackungen, z.B. Kamille, FSC, 30 Rollen 15.15 statt 25.30 40%


50% GÜNSTIGER 50%

4.– statt 8.–

Alle Caruso Kaffees, UTZ Bohnen und gemahlen, z.B. Caruso Espresso Bohnen*, 500 g

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7.25 statt 14.50

Alle Caruso Kaffees, UTZ Bohnen und gemahlen, z.B. Caruso Imperiale Bohnen, 1 kg

50%

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4.10 statt 8.20

Alle Caruso Kaffees, UTZ Bohnen und gemahlen, z.B. Caruso Imperiale gemahlen, 500 g

50%

4.10 statt 8.20

Alle Caruso Kaffees, UTZ Bohnen und gemahlen, z.B. Caruso Imperiale Bohnen, 500 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 31.12.2013 BIS 6.1.2014, SOLANGE VORRAT

4.05 statt 8.10

Alle Caruso Kaffees, UTZ Bohnen und gemahlen, z.B. Caruso Ristretto Bohnen*, 500 g


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

ALEX PRICE | 41

Nudeln machen in Teamarbeit: «Saisonküche»Koch Daniel Tinembart hilft Alex Price beim Verarbeiten des Teigs.

Nudeln am laufenden Band

So virtuos wie am Plattenteller zeigt sich DJ Alex Price auch als Teigkünstler. Für das Migros-Magazin hat er preisverdächtige Nudeln zubereitet.

M

usik produzieren und kochen – beides erfordert ein Mindestmass an Kreativität. Und so erstaunt es nicht, dass Alex Price als DJ und Produzent auch für sein Leben gern in der Küche steht. «In der Musik wie beim Kochen ist der Erfolg von der Leidenschaft und den Zutaten abhängig. Im Zusammenspiel von Schmecken, Riechen, Hören und Sehen kann ein Gesamtkunstwerk entstehen», sagt Price, der mit seinem ersten Album «Juice» zum Newcomer des Jahres avanciert ist. Die Küche in seiner 2½-ZimmerAltbauwohnung unweit des Albisrieder-

AUFGETISCHT

Alex Price, DJ und Produzent Seit der Lancierung des Songs «Young Love» ist DJ und Produzent Alex Price (28) auf Erfolgskurs. Anfang November ist «Juice», sein erstes Album mit unkonventioneller House- und Pop-Dance-Musik, erschienen. Sein Ziel: international Karriere machen.

 Was haben Sie auf Vorrat? Milch, Eier, Nutella.  Wie oft kochen Sie pro Woche? Täglich.  Kochen ist für Sie … … etwas Kreatives. Wie in der Musik kann man mit geeigneten Zutaten coole Dinge machen.

Bild: Keystone

Bei «Energy Stars for free» am 22. November heizte Alex Price als DJ im Zürcher Hallenstadion ein.

 Was würden Sie nie essen? Leber. Diese Abneigung habe ich von meiner älteren Schwester übernommen.  Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit meinem grössten Idol: Pharrell Williams. Für mich der beste Musikproduzent der Welt.

platzes in Zürich ist auf die Bedürfnisse eines Singles zugeschnitten: klein, aber mit dem Notwendigen ausgestattet. Am Kühlschrank kleben diverse coole Karten und Sprüche aus aller Welt. Ein paar Bücher von Starkoch Jamie Oliver sowie Donna Hays Buch «Keine Zeit zum Kochen» zeugen von Interesse an der Kochkunst. Ein langer Holztisch, auf dem ein grosser Kerzenständer thront, lässt erahnen, dass der Hausherr hier gerne gemütliche Abende in netter Gesellschaft verbringt.

Ein Gefühl von Geborgenheit, wenn eine Frau kocht Auf handwerkliches Geschick lässt indes eine Nudelmaschine schliessen, die zwar etwas verwaist im Abseits steht, heute jedoch als fleissiger Küchenhelfer noch die Hauptrolle spielen wird. Denn auf Wunsch des Künstlers werden Nudeln zubereitet. Der «Saisonküche»-Koch Daniel Tinembart hat den Teig schon vorbereitet, weil er bei Zimmertemperatur etwa 30 Minuten lang ruhen muss, damit er sich besser auswallen lässt. Während Alex Price die Nudelmaschine am Tisch montiert, gewährt er uns einen kulinarischen Einblick in seine Kindheit. Seine Mutter, eine gebürtige Berlinerin, hat seine Essgelüste massgeblich geprägt. «Ich liebe sauren Hering mit Salzkartoffeln. Auch ein gutes Schnitzel


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MS Swiss Coronabbbbb Luxusschiff mit 68 Aussenkabinen und 7 Minisuiten. Kabinen mit Dusche/WC, Föhn, TV, Minibar, Safe, Klimaanlage. Alle OD-/MD-Kabinen mit franz. Balkon. Salon, Panorama-/Lidobar, Boutique, Wellness mit Sauna, Dampfbad, Solarium, Whirlpool auf Sonnendeck mit Liegen. Lift. Internet/WLAN vorhanden. Nichtraucherschiff

MS Swiss Pearlbbbb Komfortschiff mit 57 Aussen-, 2 Einzelkabinen und 2 Minisuiten für 120 Gäste mit Dusche/WC, Föhn, TV, Radio, Minibar, Safe, Klimaanlage und Panoramafenster (oberer Teil zum Öffnen). Boutique, Bibliothek, Panoramasalon/ Bar, Hallenbad, Sauna, Solarium, Whirlpool auf dem Sonnendeck. WLAN vorhanden. Nichtraucherschiff

Tag Destination 1

2 3 4 5 6 7 8

Programm/Ausflug Individuelle Anreise nach Lausanne. Bustransfer ab Lausanne SBB um 13.00 Uhr nach Lyon. Einschiffung und Kabinenbezug. Bummeln Sie am Abend durch Lyon. Lyon–Mâcon Vormittags Stadtrundfahrt/-gang.* durch Lyon mit Basilika, Odeon und antikem Theater. Am Nachmittag «Leinen los» in Richtung Mâcon. Ankunft am Abend. Mâcon–Vienne Busausflug nach Cluny* mit Besuch des Benediktinerklosters und einer Weinprobe. Vienne–Tournon Stadtrundgang* in Vienne mit antiken Bauwerken. Mittags Schifffahrt nach Tournon. Le Pouzin–Arles Busausflug* Ardèche mit Grotte de la Madeleine. Weiterfahrt in Richtung Arles. Arles–Avignon Vormittags Stadtrundgang* Arles. Ausflug* Am Nachmittag Camargue mit Besuch SaintesMaries-de-la-Mer. Avignon–Le Pouzin Vormittags Stadtrundgang* Avignon mit Besuch des prunkvollen Papstpalastes. Le Pouzin–Schweiz Ausschiffung und Rückreise per Bus nach Lausanne. Individuelle Heimreise. Schweiz–Lyon

Le Pouzin – Lyon Gleiche Reise in umgekehrter Reihenfolge | Reederei/Partnerfirma: Scylla AG Pont d‘Avignon

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Lyon – Le Pouzin 900 07.04. – 14.04. 700 21.04. – 28.04. 800 20.10. – 27.10.

Le Pouzin – Lyon

17.05. – 24.05. 05.07. – 12.07.

600 600

Le Pouzin – Lyon

14.04. – 21.04. 28.04. – 05.05. 13.10. – 20.10.* 27.10. – 03.11. *Avignon – Lyon

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Unsere Leistungen

• Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie • Vollpension an Bord • Busfahrt ab Lausanne zum Schiff und zurück • Alle Schleusen- und Hafengebühren • Freie Benutzung von Whirlpool, Sauna und Solarium • Thurgau Travel-Bordreiseleitung

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An- und Rückreise von/nach Lausanne, Versicherungen, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5–7 p.P./Tag), Ausflüge, Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchungen über www.thurgautravel.ch)

Preise p.P. in Fr. (vor Rabatt) Corona Pearl 2-Bettkabine Hauptdeck hinten 1890 1990 1-Bettkabine Hauptdeck hinten – 2090 2-Bettkabine Hauptdeck 1990 2190 2-Bett Minisuite Hauptdeck 2090 – 2-Bettkabine MD, mit franz. Balkon 2290 – 2-Bett Minisuite MD mit franz. Balkon 2390 – 2-Bettkabine OD mit franz. Balkon 2490 2390* 2-Bett Minisuite OD mit franz. Balkon 2590 2490* Zuschlag zur Alleinb. HD (exkl. Minisuite) 490 490 Zuschlag zur Alleinb. MD (exkl. Minisuite) 790 – Zuschlag zur Alleinb. OD (exkl. Minisuite) 890 690 Ausflugspaket (7 Ausflüge) 245 245 Annullations-/Extrarückreiseversicherung 66 66 * ohne französischen Balkon

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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

mit Pommes ist nicht zu übertreffen», sagt der Musiker. Alex Price wuchs als Kind einer alleinerziehenden Mutter in Thun auf. Täglich kochte sie – dann empfand er immer so etwas wie Geborgenheit. «Noch heute fühle ich mich wohl, wenn eine Frau in der Küche steht und für mich kocht», sagt der Wahlzürcher. Er steht aber auch gern selbst am Herd und weiss aus eigener Erfahrung, dass Männer, die Musik machen und kochen können, bei jungen Damen besonders hoch im Kurs stehen. Als 12-Jähriger machte er seine ersten Kochversuche. «Hörnli würzte ich damals nur mit Aromat, weil ich keine Saucen kochen konnte», erzählt er. Mit 18 kam ihm zum Glück Jamie Oliver zu Hilfe. Dank dessen Kochbücher wagte er sich an sein erstes Hasenragout. Und er schaffte sich eine Nudelmaschine an, weil er seine geliebten Ricottaravioli selber machen wollte.

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ALEX PRICE | 43

Nudeln mit Zitronen-Lammkoteletts

Der DJ braucht keine Drogen, um beim Auflegen in Fahrt zu kommen Jetzt formt er in Teamarbeit mit «Saisonküche»-Koch Daniel Tinembart dünne Teigplatten. Schrittweise arbeiten sie sich von einer weit eingestellten zu einer eng justierten Walze vor. Danach wird der Teig mit der Nudelmaschine oder mit einem Messer in die gewünschte Breite geschnitten. Bevor die Nudeln im Wasser landen, müssen sie noch einmal kurz trocknen. Während der Koch die Lammracks anbrät und sie dann für zehn Minuten in Alufolie verpackt, damit sich der Fleischsaft besser verteilt, plaudert Alex Price aus dem Nähkästchen: Er berichtet vom Drogenkonsum in der DJ- und Dance-Szene. «Mir wird regelmässig Kokain angeboten», sagt er unaufgeregt. «Drogen geben mir aber nichts. Ich bin auch so auf 180, wenn ich auflege», sagt das Jungtalent und deckt den Tisch. Dabei outet er sich als nicht ganz so kreativ. Der Grund: «Tischdecken macht mich nudelfertig!» Text: Anette Wolffram Eugster Bilder: Ornella Cacace

300 g Weissmehl 1 TL Salz 2 Eier 3 EL Wasser 4 EL Olivenöl Mehl zum Bestäuben 600 g Lammracks Salz, Pfeffer 1 Zitrone ½ Bund Kräuter, z. B. Thymian 80 g Shiitakepilze 2 Knoblauchzehen 2 dl klare Bratensauce

ZUBEREITUNG 1. Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. In der Mitte eine Mulde bilden. Eier verquirlen und mit Wasser und der Hälfte des Öls in die Mulde giessen. Ca. 5 Minuten zu einem Teig kneten und in Klarsichtfolie ca. 30 Minuten ruhen lassen. Pastateig halbieren und mit Mehl bestäuben. Teig mit dem Nudelholz zu einem länglichen Teigstreifen ca. 4 mm dick vorauswallen. Teig durch die Walze der Nudelmaschine auf Stufe 2 mm drehen. Nach Belieben in breite Nudeln schneiden und mit etwas Mehl bestäubt auf ein Küchentuch legen. 2. Fleisch zwischen den Knochen durchtrennen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Im restlichen Öl beidseitig 2–3 Minuten braten. Fleisch in Alufolie einpacken und 8–10 Minuten beiseitestellen. Zitronenschale fein abreiben. Zitrone auspressen. Thymianblätter abstreifen. Shiitake und Knoblauch anbraten. Zitronensaft und -schale, Thymian und Bratensauce beigeben und ca. 1 Minute köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nudeln in reichlich Salzwasser 2–3 Minuten bissfest kochen. Fleisch auspacken und mit Nudeln und Sauce anrichten.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–

Hauptgericht für 4 Personen Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + Teig 30 Minuten ruhen lassen Pro Person ca. 41 g Eiweiss 38 g Fett 60 g Kohlenhydrate 3150 kJ/750 kcal


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

MIGROS LUZERN | 45

Produkt der Woche

Klubschul-Tipp

Jetzt gibt es die laktosefreien aha!-Joghurts in noch mehr Geschmacksrichtungen. Nebst Vanille, Mokka und Classic können neu auch die Aromen Aprikosen und Himbeer genossen werden. aha! ist ein Schweizer Allergie-Label. Das Gütesiegel zeichnet Produkte und Dienstleistungen aus, die für Menschen mit Allergien und Intoleranzen besonders geeignet sind. Erhältlich sind die aha!-Joghurts in allen Kühlregalen der Migros Luzern.

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Ran ans Eingemachte! Überraschen Sie Ihre Gäste mit einem exotischen Chutney oder einem fruchtigen Kompott. Selbstgemachtes kommt immer gut an. Im Kurs Nostalgie aus dem Glas zeigen wir Ihnen, wie Sie Delikatessen aus feinsten Zutaten, hochwertigen Ölen und einer schonenden Zubereitung selbst herstellen können. Start: 22.2., 5.4., 17.5., 14.6.14 in Luzern. Mehr Infos auf www.klubschule.ch, Suchwort: Nostalgie, Tel. 041 418 66 66

Das Duo schön&gut spielte bereits im Bundesordner 2012 mit und ist auch in der aktuellen Ausgabe wieder mit von der Partie.

Der Rückblick mit Humor

Bundesordner 2013: Das Migros-Kulturprozent präsentiert zusammen mit dem Casinotheater Winterthur den satirischen Jahresrückblick, der auch in Zug gastiert.

Bild: Bernhard Fuchs

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ass ein Papst zurücktritt, kommt nur ungefähr alle 700 Jahre vor. Dass Schweizer Kabarettisten, Komödiantinnen und Liedermacher auf das Jahr zurückschauen, kommt mittlerweile jeden Januar vor. Das Duo schön&gut, Kathrin Bosshard, Anet Corti, Uta Köbernick, Nils Althaus, Renato Kaiser und Les Trois Suisses à deux bringen abwechslungsweise brisante Themen, die das Jahr 2013 bewegten, auf die Bühne: Der Bär wird erschossen, der Wolff aber gewählt, Ueli Steck will aufs

Dach der Welt und kriegt eins drauf, während Daniel Vasella im freien Fall grosszügig seinen goldenen Fallschirm abgibt. Und wenn die Märchenkönigin nicht gestorben ist, so lebt sie noch heute. Der Bundesordner 2013 ist am 21. Januar zu Gast im Casino Zug. Text: Antonia Reinhard

Ticketreservationen können vorgenommen werden auf www.theatercasino.ch, per Mail auf karten@theatercasino.ch oder telefonisch unter 041 729 05 05.

Tickets zu gewinnen Die Migros Luzern verlost 3 x 2 Tickets im Wert von je Fr. 60.‒ für die Vorstellung vom 21. Januar im Casino Zug. Teilnahme und weitere Informationen auf www.migrosluzern.ch Bundesordner 2013 www.casinotheater.ch


IHRE REGION 46 |

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MIGROS LUZERN

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NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Anton Wechsler, Präsident der Verwaltung der Migros Luzern.

Gemeinsam für Sie

Anton Wechsler, Präsident der Verwaltung der Migros Luzern, blickt auf das vergangene Jahr zurück und gibt einen Ausblick aufs neue Jahr.

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as Jahr 2013 geht als erfolgreiches Jahr der Genossenschaft Migros Luzern in die Geschichtsbücher ein. Der Umsatz hat sich trotz anspruchsvoller Marktbedingungen erfreulich entwickelt. Die Migros Luzern konnte ihren Marktanteil in der Zentralschweiz behaupten, übrigens den höchsten aller Migros-Genossenschaften. Das erfolgreiche 2013 ermöglicht Spielraum, um auch künftig in die Kernwerte der Migros wie Frische, Regionalität, Preis-Leistungs-Verhältnis und Nachhaltigkeit zu investieren oder durch unser einzigartiges Migros-Kulturprozent einer breiten

Bevölkerung Zugang zu Kultur und Weiterbildung zu ermöglichen.

Ein Dank an die Kundinnen und Kunden sowie die Mitarbeitenden Zu Beginn des anbrechenden 2014 gehört Ihnen ein grosser Dank, liebe Kundinnen und Genossenschafter. Danke für Ihr Vertrauen in die Migros in der Zentralschweiz, das Sie uns mit jedem Einkauf in einem unserer Supermärkte, Fachmärkte, Outlets oder mit jedem Besuch der Klubschule Migros, der Fitness- und Freizeitanlagen aussprechen. Der Dank gebührt auch den fast

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

6000 Mitarbeitenden der Migros Luzern, die sich jeden Tag dafür einsetzen, «ein M besser» zu sein. Es ist ein täglich präzises Zusammenspiel unterschiedlicher Kompetenzen und Funktionen: der Verkäuferin, der Kassenmitarbeitenden, des Logistikers, des Einkäufers oder Controllers. Aber auch der Klubschuldozentin oder des Fitnesscoachs. Kadermitarbeitende in vielfältigen Funktionen nehmen ihre Verantwortung wahr, die Geschäftsleitung geht Ziele und Herausforderungen an, und mit den Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung setzen wir sorgfältig die strategischen Leitplanken.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

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MIGROS LUZERN | 47

Öffnungszeiten in der Woche mit Neujahr Dienstag, 31. Dezember n Alle Filialen sind von 8.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. n M Tribschenstrasse Luzern, M Rain und MM Mythen Center Schwyz ab 7.30 Uhr, alle Outlet Migros ab 9 Uhr, Melectronics Rothenburg von 9 bis 17 Uhr.

Mittwoch, 1. Januar

n Alle Filialen sind geschlossen.

Donnerstag, 2. Januar n Alle Filialen sind geöffnet (normale Öffnungszeiten). Alle Outlet Migros sind geschlossen.

MExpress Bahnhof Luzern

n Di, 31.12. 6.30 bis 21.00 Uhr n Mi, 1.1. 7.30 bis 21.00 Uhr n Do, 2.1. 6.30 bis 21.00 Uhr Bitte beachten Sie die Plakatierung in Ihrer MigrosFiliale oder unsere Webseite auf www.migrosluzern.ch

Ran an den Speck

Neues Jahr, neues Glück, neue Pläne: Dank der vielfältigen Bewegungskurse der Klubschule Migros Luzern fällt das Umsetzen der guten Vorsätze dieses Mal ganz leicht.

Gemeinsam sind wir als Genossenschaft Migros Luzern für die gute Marktleistung verantwortlich.

sundheit der Klubschule Migros Luzern. Angesichts des grossen Fitnessangebots der Klubschule und der verschiedenen Kurszeiten gibt es aber keine Ausreden mehr. Da ist einfach für alle etwas dabei. Ganz neu im Angebot ist Jukebox-Fitness. Das unkomplizierte Fitnesstraining eignet sich für alle, die sich zu bekannten Hits aus den vergangenen 40 Jahren bewegen wollen. Die Lektionen basieren auf einfachen Schritten und vereinzelten Kraftelementen und lassen die Pfunde dahinschmelzen.

Die besten Wünsche für das Jahr 2014

Die Kurse haben einen festen Platz in der Agenda

Liebe Genossenschafterinnen und Genossenschafter, wir werden auch 2014 mit Energie und Elan unsere volle Aufmerksamkeit auf Frische und Freundlichkeit legen und uns für die Konsumentinnen und Konsumenten sowie unsere Migros-Werte einsetzen. Der Umbau wichtiger Standorte steht an, um eine zeitgemässe Infrastruktur und ein freundliches Einkaufen zu ermöglichen. Gerade in der Nahversorgung sehen wir Potenzial und wollen dort der Vision des Migros-Gründers Gottlieb Duttweiler weiter nachkommen: noch näher zu Ihnen zu gehen, unseren Kundinnen und Kunden. Alles Gute für Sie im 2014!

Ob Aquafitness am Morgen, Bauch Beine Po am Mittag oder Rücken-Fit am Abend, die Kunden haben ihren Klubschul-Kurs fix in ihrer Agenda markiert. Bei Daniel Schärer zum Beispiel ist Montag Fight-Power-Tag. «Der Abend ist fürs Training reserviert», sagt er, «da gibt es keine Widerrede.» Nebst den langjährigen Angeboten wie Bodytoning, Pilates und Zumba bietet die Klubschule Migros Luzern auch immer wieder neue Kurse an wie Rock-'n'Roll-Moves oder Salsa-Fitness. Warum also nicht gleich die guten Vorsätze anpacken und sich noch heute für seinen Wunschkurs anmelden?

Anton Wechsler, Präsident der Verwaltung der Genossenschaft Migros Luzern

Ist der Kurs bereits gestartet? Kein Problem! In laufende Kurse kann man jederzeit einsteigen.

D

ieses Jahr schaffe ich es aber wirklich! Voller Zuversicht werden pünktlich zur Silvesternacht gute Vorsätze gefasst: seine persönliche Fitness zu verbessern, vom Glimmstängel ein für allemal die Finger zu lassen oder den Kilos den Kampf anzusagen. Nicht selten werden diese kurze Zeit später wieder über Bord geworfen. «Viele Vorsätze werden nicht umgesetzt, weil man sich die Zeit dafür nicht reserviert. Deshalb ist es förderlich, wenn man sich eine bestimmte Stunde in der Woche verbindlich einplant», sagt Daniel Fritsche, Leiter Bewegung & Ge-

Text: Jacqueline Achermann

Die Klubschule Migros bietet über 200 Bewegungskurse pro Woche an den drei Standorten Luzern, Sursee und Zug an. Mehr Infos auf www.klubschule.ch oder Tel. 041 418 66 66


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1. Tag: Schweiz–Peking. Direktflug mit Swiss nach Peking. 2. Tag: Peking. Morgens Ankunft in Peking. Besichtigung des Himmeltempels (*) und Transfer zum Hotel. Übernachtung. (F/A) 3. Tag: Peking. Besichtigung der Grossen Mauer bei Badaling (*). Anschliessend besuchen Sie die Ming-Gräber sowie das Olympiagelände (*). Hotelübernachtung in Peking. (F/M) 4. Tag: Peking–Xian. Lassen Sie sich von dem atemberaubenden weltgrössten Kaiserpalast – auch Verbotene Stadt genannt – beeindrucken und spazieren Sie über den gigantischen Tiananmen-Platz, Platz des Himmlischen Friedens. Weiter besuchen Sie den bekannten Sommerpalast (*). Anschliessend erfolgt der Flug nach Xian. Transfer zum Hotel und Übernachtung. (F/M) 5. Tag: Xian. Heute steht der Ausflug zur weltberühmten Terrakotta-Armee auf dem Pro-

gramm (*). Anschliessend besuchen Sie den Heilkräutermarkt und die Stadtmauer (*). Hotelübernachtung in Xian. (F/M) 6. Tag: Xian–Chongqing. Sie besuchen die Grosse Moschee und die Wildganspagode (*). Transfer zum Flughafen und Flug nach Chongqing. Einschiffung auf die moderne «MV President 7». (F/A) 7. Tag: Yangtse-Flussfahrt: Shibaozhai. Vormittags Landgang in Shibaozhai (Edelsteinfestung) (*). (F/M/A) 8. Tag: Yangtse-Flussfahrt: Drei Schluchten. Heute durchfahren Sie die imposante Qutang(Blasebalg-) Schlucht, die an der engsten Stelle nur 100 m breit ist. Freuen Sie sich auf einen Bootsausflug zu dem in den Yangtse mündenden Shennong-Fluss (*). (F/M/A) 9. Tag: Yichang–Wuhan. Sie besichtigen eine touristische Attraktion: das weltgrösste Staudamm-Projekt (*). Der Damm ist 2.3 km lang und 185 m hoch. Danach bringt Sie Ihr Flussschiff weiter bis Yichang, wo die Ausschiffung

erfolgt. Ein Bustransfer fährt Sie nach Wuhan. Stadtrundfahrt durch Wuhan und Besuch des Hubei-Museums für Provinzgeschichte mit seiner einzigartigen Sammlung antiker Glockenspiele (*). Hotelübernachtung in Wuhan. (F/A) 10. Tag: Wuhan–Shanghai. Mit dem Hochgeschwindigkeitszug erleben Sie eine faszinierende Bahnfahrt nach Shanghai. Aus dem einstigen Fischerdorf ist eine blühende Metropole geworden. Erleben Sie die Sehenswürdigkeiten auf einer Stadtrundfahrt (*). Hotelübernachtung. (F/A) 11. Tag: Shanghai. Besichtigung des Jadebuddha-Tempels (*). Weiter geht es in das Künstlerviertel Tianzifang und in die wunderbare Altstadt, hier erleben Sie ein Gewirr von Gässchen. Der Yu-Garten lockt mit der berühmten ZickZack-Brücke (*). Hotelübernachtung. (F/M) 12. Tag: Shanghai–Schweiz. Transfer mit dem Transrapid zum Flughafen und Rückflug mit Swiss in die Schweiz. (F)

Ihre Reiseroute

Ihr Flussschiff

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* Deutschsprachig geführte Ausflüge inbegriffen.

Die «MV President 7» wird Sie begeistern. Das neue Erstklass-Schiff besticht durch geräumige Kabinen mit privaten Balkonen und grosszügigen öffentlichen Bereichen. Im Hauptrestaurant verwöhnt Sie der Küchenchef mit einem gelungenen Mix aus europäischen Spezialitäten und chinesischen Gaumenfreuden. Auf dem Sonnendeck lässt sich die eindrucksvolle Landschaft bestens geniessen. Die gut geschulte Servicecrew bietet Ihnen allen Wohlfühlkomfort. Das vielfältige Bordprogramm lässt keine Langeweile aufkommen. Willkommen an Bord!

Gratis-Buchungstelefon:

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Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung von A–Z (**ab 18 Gästen) Nicht inbegriffen Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Kabine auf 3.–5. Etage auf Anfrage Executive Suite auf Anfrage Visagebühr China 160.– Persönliche Auslagen, Getränke, Trinkgelder Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung Zuschlag Business Class auf Anfrage Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Gäste benötigen einen gültigen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss und ein Visum für China. Das Visum holen wir gerne für Sie ein. ■

Programmänderungen bleiben vorbehalten. Inbegriffene Mahlzeiten gemäss Programm: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen

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Ihr Reiseprogramm


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013

MIX | 51

WILDS WELT

Lettland: Der Lats ist tot, es lebe der Euro!

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Nächtliche Verkehrskontrolle: Für Alkoholsünder am Steuer gelten ab Januar 2014 verschärfte Regeln.

Neue Spielregeln

Per 1. Januar 2014 tritt Lettland der Euro-Zone bei; im baltischen Staat bezahlt man nicht mehr mit dem Lats. ■ Lettland gehört zu den preiswertesten Ländern Europas. In der Hauptstadt Riga findet man in der Altstadt Einzelzimmer ab 50 Euro, ausserhalb des Zentrums sogar ab 15 Euro! Ein Menü kostet ab 3 Euro, die 13 Kilometer lange Taxifahrt vom Flughafen in die Stadt 13 Euro.

Autofahren 2014: Fahren mit Licht wird Pflicht, es gelten neue Promillewerte, und für Bussen steht neu der Halter gerade.

Bilder: Keystone, Reto E. Wild

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chluss mit dem Mittagsbierchen: Im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms «Via sicura» müssen Neulenker während ihrer dreijährigen Probezeit künftig ebenso völlig auf Alkohol verzichten wie Fahrlehrer, Begleitpersonen auf Lernfahrten und Berufschauffeure wie etwa LKWoder Busfahrer: Für sie gilt neu ein Grenzwert von 0,1 statt 0,5 Promille. Weshalb nicht gleich 0,0 Promille? Damit soll verhindert werden, dass zum Beispiel der Verzehr gärender Früchte zum Fahrausweisentzug führt. Vorsicht ist bei Restalkohol geboten. Übrigens: Ab 1. Juli 2014 müssen Lenker, die mit Werten ab 1,6 Promille ertappt werden, durch einen Verkehrsmediziner ihre Eignung überprüfen lassen. Die im Alltagsverkehr wichtigste Neuerung lautet aber «Lichtpflicht am Tag». Bisher war Fahren mit Licht eine Empfehlung, ab 1. Januar 2014 ist es Pflicht. Ausgenommen sind nur Velos, E-Bikes, Mofas (nicht aber Töffs) und Oldies bis und mit Inverkehrssetzung 1969. Als Licht am Tag gelten separate, mit der Zündung einschaltende Tag-

fahrlichter oder Abblendlicht. Unzulässig ist Standlicht oder Nebellicht als Ersatz – und Tagfahrleuchten ersetzen bei heikler Sicht, bei Dunkelheit oder im Tunnel nicht das Abblendlicht. Ohne Licht gibt es 40 Franken Busse.

Ist der Lenker unbekannt, muss der Halter bezahlen Bisher war der Versuch beliebt, besonders bei Tempoüberschreitungen, zu behaupten, ein anderer Lenker sei gefahren. Da man in einem Strafverfahren Verwandte oder Lebenspartner und sich selbst nicht belasten muss, hatte dies oft Erfolg. Ab 1. Januar nicht mehr – ausser bei entwendeten Autos: Kann der Lenker nicht eruiert werden, zahlt der Halter die Busse. Text: Timothy Pfannkuchen www.migrosmagazin.ch

STIMMEN SIE ONLINE AB Sinnvolle Änderungen? Welche neuen Regelungen im Strassenverkehrsrecht halten Sie für sinnvoll?

■ 2014 wird Riga Europäische Kul-

turhauptstadt. Über 200 Veranstaltungen stehen zur Auswahl (Infos unter: www.riga2014.org, App: Latvia Travel). Zur Eröffnung am 18.1.2014 wird eine lebende Bücherkette von der alten zur neuen Nationalbibliothek organisiert. Vom 9.–19.7. Weltchorolympiade mit 20 000 Sängern, im November Lichterfest mit Lichtkünstlern. ■ Meine bevorzugten Adressen in der Stadt mit 800 Jugendstilgebäuden: Hotel und Restaurant Bergs (www. hotelbergs.lv), Restaurant Vincents (www.restorans.lv), Aussicht von der Skyline Bar im 26. Stock des Hotels Radisson Blu Latvija, Nachtclub Pulkvedim Neviens Neraksta (www.pulkvedis.lv, eine Institution, Name heisst übersetzt «Niemand schreibt dem Oberst»), die Strassen Elizabetes und Alberta für Jugendstil. Lettisches Okkupationsmuseum besuchen: okupacijasmuzejs.lv/en Alles über den Ausflug zum Seebad Jurmala an der Ostsee: www. migrosmagazin.ch/wildswelt


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Reise durch das Reich der Hobbits

Seit den «Lord of the Rings»-Filmen und der neuen «Hobbit»Trilogie zieht Neuseeland Tolkien-Fans aus aller Welt an. Das Land hat aber auch Naturfreunden und Geniessern viel zu bieten.

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Neuseeland ist in erster Linie ein Naturparadies. Im Nationalpark Fiordland (oben und unten rechts) findet man schneebedeckte Gipfel und Palmen gleichzeitig. Das kleine Städtchen Kaikoura (ganz links) lebt vom Whale Watching, und die frechen, cleveren Keas (rechts) sind eine wintertaugliche Papageienart, die es nur in Neuseeland gibt.

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zur Maori-Lebensir stehen im weise mitnimmt. Wald und singen eiUnd zwar, indem er nen Baum an: «Maihnen maorische Traditionen beinawatu te rahh …» bringt. Wie man Maurice Manawatu sich begrüsst, was (48) führt uns mit kräftiger Stimme an man spielt, wie man Maurice Manawatu (rechts) und zupft dabei eine die Natur respekdemonstriert die typische Gitarre, wir folgen, so tiert und natürlich Begrüssungsgeste der Maori. gut wir können, in wie man singt – Maori. Es gab zuvor und alle machen schon zwei, drei Übungsrunden, aber mit, zuerst ein bisschen schüchtern, jetzt gilt es ernst, denn wir besingen dann mit zunehmendem Vergnügen. natürlich nicht irgendeinen Baum, sonWer eine Reise nach Neuseeland dern einen 800 Jahre alten Rimu, den es unternimmt, verfügt idealerweise über gebührend zu ehren gilt. viel Zeit und gutes Sitzleder. Letzteres, «Als die ersten Maori von den Inseln weil die Anreise ab Europa rund 30 bis im Südpazifik auf Neuseeland landeten, 40 Stunden dauert. Ersteres, weil das war dieser Baum schon da, als kleiner Land so viel zu bieten hat, dass man sich Setzling», erklärt Manawatu. Heute ist monatelang dort aufhalten kann. Nina er der älteste Baum dieses Waldes nahe Mattille (17) hatte Glück, sie durfte ein Kaikoura, einer Ortschaft im Osten der ganzes Jahr auf den Inseln am anderen Südinsel Neuseelands. Hier lebten sie Ende der Welt verbringen. Die Zürcher einst vom Walfang und heute von Tou- Gymnasiastin lebte ein Austauschjahr risten, die kommen, um Wale zu sehen, lang in Auckland, der grössten Stadt die wilden Wellen des Pazifiks zu reiten Neuseelands. Bis Juli 2013 besuchte sie und etwas über die Maori zu erfahren. die Auckland Girl’s Grammar School, Für Letzteres gibt es keinen besseren eine reine Mädchenschule, und lebte bei Mann als Maurice Manawatu. 1840 hat einer Gastfamilie, den Cullens, in einem sein Urururgrossvater Kaikoura Whaka- gehobenen Mittelstandsquartier mit tau jenen Friedensvertrag mit den briti- Blick auf die Bucht. schen Kolonialherren mitunterzeichnet, Auch die Austauschstudentin der einen langjährigen Konflikt beendete lernte ein paar Brocken Maori und Neuseeland zu einer Kolonie der Krone machte; und sein Onkel Wiremu «Ich wollte mein Englisch verbessern, Solomon war der letzte Chief des loka- aber nicht in den USA, da gehen alle hin, len Maori-Clans. und nicht in England, das wäre zu nahe «Vor 40 Jahren waren die Maori Bür- gewesen.» Und so wurde es im Ausger zweiter Klasse in Neuseeland», sagt schlussverfahren Neuseeland – «zum Manawatu. «Aber dann passierten zwei Glück!» Ihr Englisch sei denn auch Dinge: Eine Gruppe junger Studenten tat dramatisch besser geworden, findet sie, sich zusammen und fing an, politisch für und tatsächlich klingt sie wie eine echte unsere Anliegen zu kämpfen. ParNeuseeländerin, wenn man sie so spreallel dazu erwachte in Teilen unchen hört. seres Volks das Interesse an der Die Gastfamilie wurde ihr zutraditionellen traditionellen Kultur neu.» Was geteilt. Sie hatte eigentlich damit gerechnet, irgendwo auf einer folgte, war eine kleine RevolutiSchaffarm zu landen, und war on: Die Maori bekamen Teile ihres Landes zurück, sie wureher überrascht, dass es den finanziell entschädigt schliesslich Auckland war. und ihre fast vergessene Dank vieler Ferienwochen in Sprache ist heute in allen der Schule ist sie ziemlich weit herumgekommen im Schulen Neuseelands Pflichtprogramm. Land und schwärmt von seinen «Heute sind wir auf einem Schönheiten, dem idealen Klima guten Weg», sagt Manawatu, und dem wilden kulturellen Mix, den sie in Auckland erlebt: «Das der jeden Tag eine kleine Gruppe Kaikoura-Besucher Beste von überall, das ist Neuauf eine vierstündige Tour seeland.» Viel Negatives hat sie


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Nina Mattille hat als Austauschschülerin ein ganzes Jahr in Auckland verbracht. Ihr Fazit: «Das Beste von überall, das ist Neuseeland.»

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nicht zu berichten, aber sie vermisste gutes Brot und bezahlbaren Käse. «Für ein Stück Mozarella zahlt man etwa 7 Franken, jenseits!» Und die öffentlichen Busse in Auckland seien Glückssache. «Mal fahren sie, mal fallen sie aus, Informationen gibts keine.» Gewöhnungsbedürftig fand Nina, dass es an ihrer Schule keine Jungen gab und sie zu Beginn auch noch eine Schuluniform tragen musste. Die Schule erwies sich dafür als nicht sehr streng, allerdings muss sie nun in der Schweiz eine Klasse wiederholen, um mithalten zu können. Zwar hat sie sich zu Hause problemlos wieder eingelebt, doch sie vermisst ihr Gastland sehr. Wie alle Schulkinder Neuseelands lernte sie in dem Jahr auch ein bisschen Maori. «Und ich beherrsche die Aussprache besser als

Auck la nd

viele Englischsprachige, weil wir die Buchstaben im Deutschen ähnlich aussprechen, etwa das rollende R.» Nina hat die Neuseeländer als «megafreundlich» und entspannt erlebt. «Nur eines darf man nicht: Neuseeland mit Australien verwechseln oder als Teil von Australien bezeichnen, das ist die höchste Beleidigung.» Zu den vielen Highlights ihres Aufenthalts gehörte neben einem Besuch der Cathedral Cove im Norden und dem Langustenfangen auch ein Ausflug nach Queenstown, der Hauptstadt der Adrenalinjunkies. Es gibt fast keine Form von Abenteuersport, die rund um das malerisch am Lake Wakatipu gelegene Städtchen nicht betrieben werden könnte. Entsprechend jung sind die Reisenden und reichhaltig die Optionen, sich abends zu vergnügen. Queenstown ist das Tor zur spektakulären Natur der Südinsel. Wir fliegen in einem abenteuerlichen Kleinflugzeug quer über die vereisten Gipfel der Südalpen zum Milford Sound, einem langgestreckten Fjord, der zum riesigen Nationalpark Fiordland gehört: ein Gebiet voller unberührter, teils gar unzugänglicher Wälder, ein Rückzugsgebiet für viele Vogelarten, die es ausschliesslich in Neuseeland gibt. Im Milford Sound sitzt der Fotofinger der Touristen besonders locker: Hier gibts prächtige Szenerien mit dicht bewachsenen Klippen, tosenden Wasserfällen und sonnenbadenden Seehunden. Es zieht aber noch eine andere Gruppe nach Queenstown, die «Lord of the Rings»-Fans. In der näheren Umgebung liegen nämlich gleich 14 Orte, die dem

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neuseeländischen Regisseur Peter Jackson als Schauplätze für seine beiden Fantasyfilm-Trilogien dienten. Und es gibt mehrere Anbieter, die Filmfans auf Tagestouren zu diesen Locations bringen und dazu Anekdoten und Hintergrundinformationen liefern. Wir besuchen zum Beispiel jenen Ort in Ithilien, an dem Frodo, Sam und Gollum im zweiten Film zum ersten Mal Oliphanten sehen. Und jene Schlucht am Fluss Anduin, an dem im ersten Film die beiden gigantischen Königsstatuen die Bootsreisenden begrüssen. Die Statuen stehen dort natürlich (leider) nicht, die wurden mit Spezialeffekten erzeugt. Aber wir lassen es uns nicht nehmen, ein Erinnerungsfoto mit dem Fluss zu machen.

Die Mittelerde-Filme sind beste Werbung für Neuseelands Natur Die Tolkien-Fans sind für die neuseeländische Tourismusindustrie zu einem enorm wichtigen Faktor geworden. 1999, vor der «Rings»-Trilogie, brachten Touristen Neuseeland jährlich 3,1 Milliarden Dollar ein, 2004 waren es 6 Milliarden. Danach sanken die Zahlen etwas, sind nun aber im Zuge der neuen «Hobbit»-Trilogie wieder gestiegen. Laut einer aktuellen Umfrage von Tourism New Zealand haben die Marketingaktivitäten rund um den «Hobbit» bei 82 Prozent der Befragten das Interesse an Neuseeland als Reiseland gesteigert. Für 8,5 Prozent der internationalen Besucher im ersten Quartal 2013 waren die Filme gar der Auslöser für ihre Reise. Auch Russell Alexander (44) bekommt das gesteigerte Interesse zu spüren. Auf seiner riesigen Schaffarm nahe

Mata m ata ( H o bbit- D o r f )

N o rd i n se l

Wellin gton Blenheim M a r l b o ro u g h Ka iko u ra

M ilford Soun d

S üdi nse l Qu ee n stown

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100 km

Die Familie von Russell Alexander (rechts) besitzt die riesige Schaffarm, auf der Regisseur Peter Jackson für seine Filme das Hobbit-Dorf baute.


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Matamata, zwei Stunden südöstlich von Auckland, liess Peter Jackson Hobbiton erstellen, jenes beschauliche Dorf, in dem die Hobbits Bilbo und Frodo Baggins leben. Das Filmset ist für die «Hobbit»Trilogie nochmals neu gebaut worden undseithereinenochgrössereTouristenattraktion als zuvor. 2011 kamen 30 000 Besucher, 2013 waren es 150 000. Fans aus aller Welt lassen es sich nicht nehmen, vor dem Eingang von Bilbos Höhlenhaus zu posieren und in der Taverne Green Dragon ein Ale zu trinken. Neben Hobbiton befinden sich auf dem weitläufigen, hügeligen Gelände aber noch immer 13 000 Schafe. «Wir brauchen beide Geschäftszweige», sagt Alexander, «nur vom Filmset allein könnten wir nicht existieren.» Die Einnahmen teilt er sich mit Peter Jackson, das meiste wird reinvestiert. Ebenfalls nicht über mangelnden Andrang beklagen kann sich der Weta Cave in der Hauptstadt Wellington, ein kleines Museum mit Laden, in dem die Spezialeffektefirma Weta Workshop ihre Arbeit an den «Rings»- und anderen Filmen präsentiert. In einer knapp einstündigen Führung zeigen Mitarbeiter, wie man Tausende von mittelalterlichen Schwertern effizient herstellt oder kleine Modellkonstruktionen auf der Leinwand zu riesigen Städten werden.

Schweizer Luxus am anderen Ende der Welt Neuseeland ist aber nicht nur eine Destination für Naturfreunde, Adrenalinjunkies und «Hobbit»-Fans, es hat auch Geniessern eine Menge zu bieten. Die kulinarische Vielfalt ist enorm dank der diversen Einflüsse aus Europa, Asien und dem Südpazifik, die sich insbesondere in Auckland und Wellington auskosten lassen. In den letzten Jahren hat sich ausserdem die Region Marlborough ganz im Norden der Südinsel zu einer veritablen Weinhochburg gemausert. Insbesondere der Sauvignon Blanc ist sehr gefragt und kann in fast allen der über 100 Weingüter probiert werden – etwa im Herzog Estate von Hans und Therese Herzog, einem Schweizer Ehepaar, das einst das edle Restaurant Taggenberg bei Winterthur führte und 1994 nach Neuseeland ausgewandert ist. «Wir suchten damals eine neue Herausforderung und mehr Freiheiten beim Anbau von Wein», erklärt Therese Herzog. «Und wir wollten ein bisschen ausspannen und geniessen – das allerdings ist gründlich schiefgegangen», sagt sie und lacht. «Wir arbeiten heute mehr als vorher.» Was nicht zuletzt an dem weit

herum bekannten, ausgezeichneten Gourmetrestaurant liegt, das die Herzogs 2000 zusätzlich zur Weinproduktion eröffnet haben. Die Geniessergegend um Blenheim scheint eine besondere Anziehung auf Schweizer auszuüben: Heidi und Werner Plüss (63 und 64) haben sich ebenfalls dort niedergelassen und bieten Reisenden in ihrer wunderschönen Peppertree-Villa aus dem Jahr 1901 eine luxuriöse Unterkunft mit fantastischem Frühstücksbuffet an. Auf ihrem Gelände haben sie Fruchtund Olivenbäume, Weinreben, Schafe, sodass die Gäste in den Genuss diverser hausgemachter Produkte kommen. «Wir haben 1996 hier erstmals Ferien gemacht», sagt Heidi Plüss. «Und als wir nach zwei Monaten wieder heimreisten, haben wir das Land so sehr vermisst, dass wir gleich die nächsten Ferien buchten.» Am Ende haben sie sich derart in Neuseeland verliebt, dass es nur eines gab: auswandern. So weit geht sicherlich nur eine Minderheit der Besucher. Aber viele stellen rasch fest, dass zwei oder drei Wochen nirgends hinreichen, um dieses vielfältige Land am anderen Ende der Welt zu erkunden. Auch wir werden wiederkommen, lange Flugreise hin oder her.

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Neuseeland – Natur pur Zu Land, auf dem Wasser und in der Luft entdecken Sie in einer kleinen Gruppe die Schönheiten Neuseelands – auch abseits der üblichen Touristenrouten. Eine Reise für Aktive und Naturverbundene mit Übernachtungen in Wildnis-Lodges, auf einer Farm, Wanderungen, einer Kreuzfahrt und einem Gletscherrundflug. Reisedaten: ab Auckland bis Christchurch oder umgekehrt. Abreisedaten monatlich mit garantierten Daten; Januar 2014–März 2015. Weitere Informationen zur Reise: www.travelhouse.ch/AKL7010

Hans und Therese Herzog wanderten 1994 nach Neuseeland aus und leiten heute das Weingut Herzog Estate in der Region Marlborough.

Text: Ralf Kaminski Bilder: Arno Gasteiger

Diese Reportage wurde unterstützt von Tourism New Zealand.

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Schweizerin schneidert Kostüme für die «Hobbit»-Filme Nadine Jäggi (31) arbeitet seit 2006 beim Weta Workshop in Wellington. Auf www.migrosmagazin.ch erfahren Sie, wie es dazu gekommen ist und was sie bei ihrer Arbeit für die Stars so alles erlebt. Ausserdem: Tipps für Restaurants, Hotels und Sehenswürdigkeiten.

Preis: 18 Tage/17 Nächte ab Fr. 5375.– pro Person im Doppelzimmer; z.B. Abreise am 17.2.14. lm Preis inbegriffen:  Rundreise im Kleinbus, max. 12 Teilnehmer  Unterkunft: Touristenklassehotels/Lodges  Mahlzeiten: Frühstück (17x), Mittagessen (2x), Nachtessen (10x) Nicht inbegriffen:  Anreise ab/bis Schweiz  Kombi-Versicherungspaket  Evtl. Bearbeitungsgebühren lhrer Buchungsstelle Auskünfte, Katalog Australien, Neuseeland und Reservationen: Skytours, Travelhouse Sägereistrasse 20, 8152 Glattbrugg Tel. 058 569 95 09 Mail: info.skytours.oc@travelhouse.ch Spannende Reiseberichte unserer Spezialisten: www.travelhouse.ch/blog


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MIGROS-BANK-RATGEBER

Das Lehrstück Edward Snowden Welches sind die grössten Risiken für die Wirtschaft und die Märkte im Jahr 2014?

10-jährige griechische Staatsanleihen

40% 30% 20%

Bankrott von Lehman Brothers

10%

US-Immobilienmarkt? Und wer sagte ein Jahr später die Euro-Krise voraus?

Am gefährlichsten sind Krisen, wenn sie unerwartet eintreten Selbst nach der Pleite der Bank Lehman Brothers im Herbst 2008 dauerte es über ein Jahr, bis die europäischen Banken und Politiker die Gefahr der Schuldenkrise für die Euro-Zone erkannten. Erst Ende 2009 begann die Risikoprämie auf den griechischen Staatsanleihen zögerlich zu steigen – um dann plötzlich zu explodieren (siehe Grafik). Rückblickend lässt sich der Hergang der Immobilien- sowie der Euro-Krise sehr einleuchtend herleiten. In beiden Fällen erscheint die Entwicklung geradezu vorprogrammiert. Umso mehr

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Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank

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Zinssatz

Quelle: Migros-Bank

Das Ritual gehört jeweils zum Jahreswechsel: Wortreich erklären Prognostiker und Experten, wo sie im neuen Jahr die grössten Bedrohungen sehen. Um dann ein Jahr später wortreich darzulegen, weshalb das Befürchtete doch nicht eingetreten ist. Ich verzichte darauf, Ihnen nun eine solche Gefahrenhitparade zu präsentieren. Aus einem einfachen Grund: Die wahren Risiken sind nicht diejenigen, die prominent von Experten angekündigt werden. Stattdessen schwelen sie kaum beachtet vor sich hin. Bis sie ganz überraschend hervorplatzen. Ein treffliches Beispiel lieferte uns der amerikanische NSA: Die Kernkompetenz eines Geheimdienstes besteht bekanntlich darin, frühzeitig alle möglichen Gefahren und Risiken aufzuspüren. Selbst das Mobiltelefon von Angela Merkel hatte man dafür erfolgreich angezapft. Die weitaus grössere Bedrohung jedoch schlummerte – völlig unbeachtet – im NSA selber. In der Person eines unscheinbaren 30-jährigen Systemadministrators. Die durch Edward Snowden losgetretene Krise traf den mächtigen Geheimdienst völlig unvorbereitet. Mit seiner falschen Risikoanalyse jedoch steht der NSA keineswegs allein da. Besonders in der Finanz- und Wirtschaftswelt wimmelt es nur so von Fehleinschätzungen: Wer zum Beispiel warnte Anfang 2007 vor den Risiken im

Viel zu spät auf die Euro-Krise reagiert Die Finanzmärkte haben die Euro-Krise lange Zeit nicht erkannt. Das zeigt die Zinsentwicklung bei den griechischen Staatsanleihen. Erst Ende 2009, über ein Jahr nach der Pleite der Bank Lehman Brothers, führte die geänderte Risikowahrnehmung zu einem Zinsanstieg.

muss man sich fragen, weshalb man all dies nicht viel früher hatte kommen sehen. Genau hier jedoch liegt die Krux: Warnen alle vor einer Bedrohung, können wir uns bereits im Vorfeld dagegen wappnen. Womit sie automatisch an Gefährlichkeit verliert. Umgekehrt ist ein Störfall dann besonders heimtückisch, wenn er uns unerwartet trifft. Wie Edward Snowden beim NSA. Mit den Krisen verhält es sich also ein bisschen wie mit den Hunden. Bellen sie, so beissen sie nicht. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen: Ein fröhlich bellendes 2014. Wie stellen Sie sich auf Krisen und Risiken an den Märkten ein? Diskutieren Sie mit unter: www.facebook.com/migrosbank

TRICK 77 Das Migros-Magazin präsentiert regelmässig eine Auswahl.

Bild: Getty Images

Alte CDs nicht wegwerfen! Alte CDs sind für den Abfall zu schade. Die Scheiben reflektieren Licht, das macht sie vielseitig verwendbar. Zum Beispiel,um Vögel fernzuhalten, hängt man sie im Garten oder auf dem Balkon auf. An Bäumen oder Strassenpfosten montiert, sollen sie Wild am Überqueren der Strasse hindern. Viele SRF-Hörer brauchen alte CDs auch zum Bas-

teln. So entstehen Discokugeln, Weihnachtskarten, Girlanden oder Untersätze für Flaschen und Gläser. CDs enthalten hochwertiges Polykarbonat. Zum Entsorgen sollte man sie zu einer Recyclingstelle bringen. Aber auch der Fachhandel nimmt CDs zurück, überall dort, wo ausgediente Elektrogeräte entgegengenommen werden.

Trick 77 im Radio: jeden Freitag um 11.20 Uhr auf SRF Musikwelle und am Samstag um 11.10 Uhr auf Radio SRF 1. Trick-77-Taschenbücher Teil 1 & 2 erhältlich bei: www.exlibris.ch, www.srfshop.ch


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Langsamer altern

Viel Obst und Gemüse essen, abends fasten oder doch lieber künstliche Hormone? Tipps gegen das Altern gibt es viele – das Migros-Magazin hat nachgefragt, welche Anti-Aging-Thesen etwas taugen.

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Dinner Cancelling wirkt wie eine Frischzellenkur.

Wissenschaftliche Belege dafür gibt es keine. Tierstudien haben allerdings gezeigt, dass bei Ratten und Affen eine Verringerung der Kalorieneinnahme eine verlängerte Überlebensdauer und weniger chronische Krankheiten bringt. Für den Menschen fehlen vergleichbare Studien. David Fäh, Arzt und Ernährungswissenschafter an der Universität Zürich, vermutet beim Dinner Cancelling aber auch für den Menschen Vorteile. «Dadurch wird die Leber geschont und eine Leberverfettung verhindert. Diese steht oft am Anfang der Entwicklung zu Diabetes, Herz-Kreislauf- und anderen Erkrankungen.» Ob der abendliche Kalorienverzicht wirklich den Zellabbau verlangsamt, lasse sich pauschal nicht sagen. David Fäh: «Richtig ist, dass wir jedes Mal, wenn wir etwas essen, unseren Stoffwechsel in Gang bringen müssen. Dabei entstehen auch freie Radikale, was den Verschleiss des Körpers fördern kann. Das ist vor allem bei ‹schnellen› Kohlenhydraten der Fall.» Wer nicht auf sein Nachtessen verzichten will, sollte zu leichten Speisen greifen: klare Suppen, Hüttenkäse, Thunfisch oder Gemüse und Salat.

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Grüner Tee bewirkt zwar keine Wunder, er hat aber eine Menge positiver Anti-Aging-Eigenschaften. Dafür sorgen vor allem die Gerbstoffe, die zu den sogenannten Polyphenolen zählen: Die schützen das Herz und wirken gegen Krebs. Und sie fangen aggressive Radikale ab, die durch Sonne und beim Rauchen vermehrt entstehen. Das Ergebnis: eine straffere Haut, weil Radikale das Bindegewebe nicht mit voller Wucht angreifen können. Ernährungswissenschafter raten zu einem halben bis einem Liter pro Tag.

Grüner Tee strafft das Bindegewebe.

Bilder: Getty Images

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THESE 3

Wer sich gesund ernährt, bleibt jung und fit.

Fast. Richtig muss es heissen: bleibt lange fit! Zwar lässt sich der Alterungsprozess nicht stoppen, aber dessen Folgen wie chronische Krankheiten durch einen gesunden Lebensstil abmildern. «Und dazu gehört eine gesunde Ernährung», betont David Fäh, Arzt und Ernährungswissenschafter an der Universität Zürich. Obst, Gemüse und Nüsse enthalten wertvolle Nährstoffe, welche die Zellen vor vorzeitiger Alterung schützen. «Gerade die antioxidativ wirksamen Vitamine A, C und E, aber auch viele andere Pflanzenstoffe haben spezielle Vorteile, wenn es darum geht, die Folgen des Alterns zu verringern», sagt Fäh. Ihr Trumpf: Sie können Stoffe wie freie Radikale neutralisieren, neutralisieren, die die Erbsubstanz und andere Strukturen der Zelle schädigen. Wer viel von den Anti-Aging-Vitaminen zu sich nehmen will, sollte sich mediterran ernähren, rät der Ernährungswissenschafter: täglich reichlich Obst, Nüsse und Gemüse – am besten frisch und saisonal –, häufig Fisch und Meeresfrüchte, gelegentlich Geflügel, dafür weniger rotes Fleisch wie Schwein oder Rind; Olivenöl als Hauptfettquelle, Hülsenfrüchte und faserreiche Getreideprodukte als Stärkelieferanten, wenig Süsses, wenig Butter und Rahm.

THESE 4

Hormone stoppen den Alterungsprozess.

Jein. Hormone steuern entscheidende Prozesse im Körper – und sind die Hauptursache für das Altern: Spätestens ab dem 30. Lebensjahr nimmt ihre Produktion mit jedem Lebensjahr ab. Die Folgen: Beim Mann werden die Muskeln in Fett umgebaut, bei der Frau sind es eher zunehmende Falten, die stören. «Prinzipiell ist es möglich, natürliche durch künstliche Hormone zu ersetzen, allerdings stimmen die synthetisierten Hormone nicht in vollem Umfang mit den natürlichen überein», erklärt Roland Ballier, Allgemein- und Arbeitsmediziner sowie Gründer der Swiss Society for Anti-Aging Medicine and Prevention (SSAAMP). Der Effekt wäre also nicht der gleiche. Und nicht nur das: Verabreicht Verabreicht man Hormone gleich welchen Ursprungs, erhöht sich zwar zunächst der körpereigene Hormonspiegel, aber in der Folge wird die körpereigene Produktion gehemmt. Der Grund: Der Körper misst den Hormonspiegel Hormonspiegel ständig. Ist er aufgrund der künstlichen Zufuhr hoch, sieht er sich nicht veranlasst, eigene Hormone zu produzieren. Im Gegenteil: «Wer also bereits einen niedrigen Hormonspiegel aufweist, erreicht durch die externe Zufuhr oft das Gegenteil des Gewollten: Die körpereigene Produktion nimmt weiter ab», sagt Roland Ballier. Wer einen nachhaltigen Effekt erzielen will, müsste also ständig Hormone spritzen beziehungsweise einnehmen, mit zum Teil nicht absehbaren gesundheitlichen Folgen. Texte: Evelin Hartmann

THESE 5

Wer Sport treibt, altert langsamer. Ja! Gerade Ausdauersportarten wie Laufen oder Radfahren mobilisieren den ganzen Körper. Kommen zur Ausdauer zusätzlich Kraft und/oder Koordination, Schnelligkeit und Beweglichkeit hinzu, wäre das ideal, sagt Roland Ballier: «Eine Theorie sagt, dass derjenige, der in diesem Sinn Sport treibt, vermehrt sogenannte Sauerstoffradikale produziert. Bedingt durch den aktivierten Stoffwechsel.» Diese sind eigentlich schädlich, weil sie unter anderem das Erbgut schädigen können. Beim Sportler wirken diese Sauerstoffradikale aber wie eine Impfung, das heisst, der Körper wird veranlasst, Schutzmechanismen zu entwickeln, die diesem Schädigungseffekt entgegenwirken. Ein weiterer positiver Effekt: Menschen, die regelmässig Sport treiben, haben einen niedrigen Ruhepuls. In gleicher Weise wie ein Automotor, der bei niedriger Drehzahl geschont wird, erhöht dies auch die Lebensdauer des Herzens. Die positiven Auswirkungen beginnen bereits bei sportlicher Betätigung von etwa zwei bis drei Stunden pro Woche. Dreimal 60 Minuten wären ideal. www.migrosmagazin.ch

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Im Sßdwesten Englands findet man nahezu jede der typisch englischen Landschaften, von der kilometerlangen geschßtzten Kßste, die während der Sommermonate Urlauber aus dem ganzen Land anlockt, bis hin zum kahlen Hochland von Dartmoor, das Inspiration fßr wildromantische und leidenschaftliche Erzählungen von Dichtern und Poeten lieferte. Unterhalb der Hßgel und Hochmoore liegen reizende DÜrfer wie Clovelly sowie kleinere Städte mit mächtigen Kathedralen wie Exeter. Entdecken Sie mit uns das Bilderbuchland von Rosamunde Pilcher und KÜnig Artus.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Region Lens. Fahrt via Baccarat, Nancy und Reims in die Region Lens. Zwischenßbernachtung. 2. Tag: Lens–Taunton. Ab Calais Fährßberfahrt nach Grossbritannien. Auf englischem Boden angekommen, setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen ßber Maidstone, Reading und Bristol das Städtchen Taunton, Ausgangsort unserer ersten Entdeckungsetappe in den Sßden Englands. 3. Tag: Taunton–Plymouth. Den heutigen Tag widmen wir dem kleinsten Nationalpark von England, dem Exmoor Nationalpark sowie der Atlantikkßste. Saftige Wiesen in kleinen Tälern wechseln ab mit Heide- und Grasmoore, die bis an die dramatische Kßste heranreichen. Sehenswert ist der romantische Kßstenort

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Plymouth





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Clovelly, wo heute noch Gßter mit Holzschlitten und Packeseln durch die engen Gassen transportiert werden. Weiter sßdlich liegt Tintagel. Im Tintagel Castle, welches auf der Steilklippe ßber dem Meer thront, hat – der Legende nach – KÜnig Artus gelebt. Abends Ankunft in unserem Hotel in Plymouth. 4. Tag: Plymouth, fakultativer Ausflug Nationalpark Dartmoor–Exeter. Der Nationalpark von Dartmoor gilt als das letzte Stßck Wildnis Sßdenglands. In einer hßgeligen Landschaft befinden sich malerische DÜrfer mit typisch englischen Strohdachhäusern. Anderswo grasen Schafherden und wilde Dartmoor-Ponys zwischen prähistorischen Steinkreisen. Unsere Dartmoor-Rundfahrt fßhrt nach Widecombe-inthe-Moor, dem idyllischen und wohl meist besuchten Ort der Region. Am Nachmittag besichtigen wir das Städtchen Exeter mit seiner grossartigen Kathedrale. Abends MÜglichkeit zur Teilnahme beim fakultativen Abendessen am Hafen von Plymouth. 5. Tag: Plymouth, Ausflug Land’s End und St. Ives. Ziel unseres heutigen Ausfluges ist Land’s End, der sßdwestlichste Zipfel Englands. An der wilden Kßste mit ihren steil abfallenden Klippen brechen sich die Wellen des Atlantiks und bieten ein grandioses Naturschauspiel. In dieser Region spielen auch zahlreiche Geschichten der Bestsellerautorin Rosamunde Pilcher. Am Nachmittag erreichen wir den Kßnstlerort St. Ives mit der bekannten Tate Gallery (individueller Besuch). Wir geniessen einen Bummel durch die blumengeschmßckten Gassen, zur Kirche und dem Fischerhafen. Abendessen auf dem Rßckweg nach Plymouth im FischerdÜrfchen Looe. 6. Tag: Plymouth, Ausflug Paignton–Dartmouth im Dampfzug. Besuch im Kßstenstädtchen Torquay und freier Aufenthalt. Unternehmen Sie einen Spaziergang zum romantischen Hafen oder besuchen Sie im Torre Abbey das Museum (individueller Besuch), das an die berßhmte Romanautorin Agatha Christie erinnert, die in der Stadt geboren wurde. Weiterfahrt nach Paignton. Hier besteigen wir den Dampfzug der Paignton & Dartmouth Steam Railway, der uns entlang der Kßste in die histo-

rische Hafenstadt Dartmouth fĂźhrt, deren enge, pittoreske Gassen oft als Filmkulisse dienen. Individueller Aufenthalt. 7. Tag: Plymouth–Dover–Region Calais. Wir verlassen Cornwall und fahren Ăźber Bristol zum Ă„rmelkanal. Mit der Fähre verlassen wir England und erreichen bei Calais den Kontinent. Ăœbernachtung in der Region Calais. 8. Tag: Region Calais–Schweiz. RĂźckreise via Reims und Strassburg zu den Einsteigeorten.

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Ihre Hotels

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Wir wohnen vier Nächte im zentral gelegenen guten Mittelklasshotel Holiday Inn Plymouth T-� � �+ (off. Kat.****). Alle Zimmer sind mit Bad oder Dusche/WC, FÜhn, Klimaanlage, TV, Telefon und Wasserkocher ausgestattet. Weitere Einrichtungen: Restaurant, Bars und Wellness Center mit Fitnessraum, Hallenbad, Dampfbad und Sauna. Hin- und Rßckreise Wir ßbernachten je eine Nacht in guten Mittelklasshotels in Lens, Taunton und in der Region Calais. Hinweis In Grossbritannien ist aufgrund der Bausubstanz mit uneinheitlichen ZimmergrÜssen und Einrichtungen zu rechnen. Die Hotel- und Servicequalität weicht von der kontinentaleuropäischen Norm ab. ■ ■

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GLÜCKSGRIFF

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013

FONDUE-IGLU | 61

Gemütlicher Ausklang nach dem Schneesport: Das Fondue-Iglu auf der Engstligenalp.

Fondue im Eis

Das Migros-Magazin und Adelboden Tourismus verlosen 25 Gutscheine für ein Fondue à discrétion zu zweit im Fondue-Iglu auf der Engstligenalp.

D

ie Engstligenalp ist ein beliebtes Skigebiet. Doch auf dem Hochplateau oberhalb von Adelboden im Berner Oberland befindet sich auch das grösste Iglu-Restaurant Europas. Insgesamt 200 Personen finden darin Platz, aufgeteilt auf acht Räume. Für die Herstellung des Iglus werden jeden Winter grosse Ballons mit Luft gefüllt und mit Schnee überdeckt. Anschliessend werden die Ballons entfernt, sodass Igluhüllen aus Schnee zurückbleiben. Von Hand wird dann der Innenausbau eines jeden Iglus gestaltet, wobei insgesamt rund 200 Kubikmeter Schnee abgetragen werden. Diese aufwendige Arbeit lohnt sich: Die Wände der Iglus sind kunstvoll verziert, Kerzenlicht und

eine indirekte Beleuchtung erzeugen eine heimelige Stimmung. Eigens fürs Fondue-Iglu ist eine Käsemischung kreiert worden, und das Essen wird von ausgesuchten Spitzenweinen begleitet. Wer sich vor dem Fondueplausch etwas bewegen möchte, kann im einzigen Eisbahn-Iglu der Schweiz gleich nebenan mit den Schlittschuhen ein paar Runden drehen. Vier Grossraumiglus sind miteinander verbunden und ermöglichen mit Musik und einer ausgeklügelten Beleuchtung ein einmaliges Ambiente. Mit etwas Glück gewinnen die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins einen Gutschein für einen Fondueplausch à discrétion für zwei Personen, inklusive Fahrt mit der Bergbahn.

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin und Adelboden Tourismus verlosen unter den Lesern des Migros-Magazins 25 Gutscheine für ein Fondue à discrétion für zwei Personen im Fondue-Iglu auf der Engstligenalp inklusive Bergbahn retour im Wert von je 116 Franken. Wettbewerbsfrage: In welchem Kanton liegt Adelboden?  Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse.  Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt  Online: Gratis auf www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff  Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Adelboden Tourismus», Postfach, 8099 Zürich  Einsendeschluss: Sonntag, 5.1.2014 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht innerhalb eines Jahres durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


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1. Tag / Zürich – Antalya: Flug nach Antalya, wo Sie von der Reiseleitung empfangen werden. Transfer zum Hotel. 2. Tag / Myra: Ihre Rundreise beginnt mit der Fahrt entlang der Türkischen Riviera. Dieser wilde Küstenabschnitt besteht aus dichten Pinienwäldern, verträumten Buchten, Dörfern und im Hintergrund erhebt sich das mächtige Taurusgebirge. Im antiken Myra sehen Sie die aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. stammenden Felsgräber und das römische Theater. Anschliessend besuchen Sie die Nikolauskirche, wo der heilige Nikolaus begraben ist. 3. Tag / Lykien – Kusadasi: Am Vormittag laden wir Sie zu einer Schifffahrt zum Iztuzu Strand ein, denn nur über das Wasser ist diese traumhafte Bucht erreichbar. Geniessen Sie eine Badepause, bevor am Nachmittag die Reise mit dem Bus, entlang der herrlichen Küste nach Kusadasi weiterführt, wo Sie die nächsten zwei Nächte in einem Erstklasshotel verbringen. 4. Tag / Ephesus: Mit Ephesus besuchen Sie heute eine der grössten griechisch-römischen Ausgrabungsstätten der Welt. Nur wenige Orte gestatten einen so lebendigen Einblick in die Lebensweise der Antike wie Ephesus. Theater, luxuriöse Badeanlagen und eine Bibliothek zeugen vom Wohlstand, den die Siedlung 1000 Jahre lang genoss. Besonders eindrucksvoll ist das grosse Theater, das einst 25‘000 Menschen fasste. 5. Tag / Ephesus – Pamukkale: Sie verlassen die Küste und gelangen durch das fruchtbare Mäandertal nach Pamukkale in Hochanatolien. Die schneeweissen Kalksinterterrassen von Pamukkale sind von weit her sichtbar und durch das Herabfliessen des warmen Thermalwassers entstanden. Das bekannteste Naturwunder der Türkei und Weltkulturerbe der UNESCO wird auch Sie begeistern. Übernachtung in einem Thermalhotel. 6.Tag / Pamukkale – Hierapolis: Am Vormittag besuchen Sie Hierapolis. Diese antike, römische Stadt entstand vor über 2000 Jahren gleich neben den Thermalquellen, die schon zu dieser

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Zeit viele Menschen anzogen. Am Nachmittag Fahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft an die Küste nach Antalya. 7.Tag / Antalya – Karpuzkaldran Wasserfall: Heute besuchen Sie Antalya, eine der schönsten Städte der türkischen Riviera, mit ihrem malerischen Hafen, dem imposanten Festungstor sowie dem bunten Basar. Hier haben Sie Zeit für einen Einkaufsbummel. Krönender Abschluss dieses Tages ist der Besuch des wunderschönen Karpuzkaldran Wasserfalls. 8.Tag / Antalya – Zürich: Transfer zum Flughafen für Ihren Rückflug nach Zürich oder Transfer in Ihr Verlängerungshotel in Belek.

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www.crystalhotels.com.tr Grosszügig konzipiertes Erstklasshotel in der Ferienregion Belek. Zwischen Hotel und Strand befindet sich eine Süsswasser-Seenlandschaft, die als Nistplatz zahlreicher Vogelarten bekannt ist. Zum Strand ca. 500m, nach Belek ca. 9 km. 2 Lobbybars, Buffetrestaurant, Bars, Geschäfte, Wellness, Hallenbad, grosse Poollandschaft. Gratis: Liegen/ Badetücher am Pool, Tennisplätze und Fitness. 583 komfortable Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Klimaanlage, Fön, Minibar, Sat.-TV und Balkon oder Terrasse.

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RÄTSEL & SPIELE

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So nehmen Sie teil

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Auflösung Nr. 52: HEILIGABEND

Die Gewinner Nr. 51 finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch/raetsel


RÄTSEL & SPIELE 2 | 64

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UNTERHALTUNG

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NR.NR 1, 30. 2013 00DEZEMBER 00 . MONAT 2011| MIGROS-MAGAZIN MIGROSMAGAZIN |

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Welcher Kanton ist nur unwesentlich grösser als der Kanton Zug? W Aargau

E

Basel-Stadt

A Nidwalden

So nehmen Sie teil

2. Wer davonrennt, der gibt einer Redewendung nach … E

Kindergeld

R Fersengeld

I

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Wechselgeld

3. Was wird nicht durch einen Reflex ausgelöst? L

Niesen

M Kauen

S Gähnen

T

A Kaffeesorte

4. Was ist ein «Echter Bonito»? B Fisch

Mexikaner

5. Wann wurde das Schlaginstrument Warnklapper eingesetzt? E

Renaissance

R Mittelalter

L

Antike

Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.1.2014, 24 Uhr Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

6. Die Breite eines Schwebebalkens entspricht in etwa der Breite… A einer Kreditkarte

I

eines A4-Blatts

U einer Postkarte

7. Von welchem Tier stammt die sogenannte «Königswolle»? E

Yak

M Bergziege

S Tibetantilope

M Botanik

T

8. Wo kommt die Poissonzahl vor? E

Chemie

Mechanik

Auflösung Nr. 51: MARZIPAN Gewinner Nr. 50: Lilli von Gunten, Grenchen SO; Leo Mainberger, Langnau am Albis ZH; Isabell Manser, Weissbad AI

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

3 1 5 4

E 2

ALLE I N I G COME R S E E GAU L L I S T HORNK L E E I STANBUL KARTAUSE MEN I NGE S SONN T A L K STARTEL F STE I ER I N

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.1.2014, 24 Uhr

1

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5

Auflösung Nr. 52: TULPE Die Gewinner Nr. 51 finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch/raetsel

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

UNTERHALTUNG | 65 3

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BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 cken und Verbindungen mit mehr 2 2 3 2 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 3 3 3 2 www.raetsel.ch/bruecken

1 2 3 2

3

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Auflösung Nr. 51:

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Auflösung Nr. 51:

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3 2 4

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2 1 2

1

2 5 4 4 3

KINDEREGGE 2

4

Rätselspass SILVESTER-SUDOKUS

So spielst du Sudoku: In der Tabelle sind einige Zahlen eingetragen, je nach Schwierigkeitsgrad sind dies wenige oder viele. Das Ziel: Du füllst die leeren Kästchen mit den Zahlen 1 bis 4, wobei jede Zahl nur einmal in einem der vier Quadrate, in einer Zeile und einer Reihe vorkommen darf.

3

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

4 SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

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3 8 2 7 9 4

9

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3 8 8

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4

1

2

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.1.2014, 24 Uhr

7

6

Auflösung Nr. 52: 592 1 7 8 9 4 5 3 2 6 Die Gewinner Nr. 51 3 5 4 2 7 6 1 9 8 finden Sie unter: 9 2 6 3 1 8 7 5 4 4 6 5 8 9 7 2 1 3 www.migrosmagazin.ch/ 7 8 1 5 3 2 4 6 9 raetsel 2 6 5 8

3 4 9 1

9 7 3 2

4 1 7 6

6 8 2 5

1 9 4 3

8 5 6 9

7 3 8 4

5 2 1 7

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IMPRESSUM

Publizistische Leitung: Monica Glisenti

MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 482 000 (WEMF, MACH Basic 2013-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter) Frank Dittersdorf (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Lithografie: René Feller, Reto Mainetti

Geschäftsbereich Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

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MEINE WELT 70 |

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HANS ERNI

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NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

MEINE ARBEITSINSTRUMENTE

«Pinsel, Zeichnungsfarben und Metallstifte, mit denen ich auf weichem Grund etwas kratzen kann. Viele Pinsel, die meine Frau gekauft hat, stammen aus Geschäften, die heute nicht mehr existieren.»

«Wo ich arbeite, spielt keine Rolle»

Am 21. Februar 2014 feiert Hans Erni seinen 105. Geburtstag. Doch der Luzerner Künstler wird nicht müde, täglich in seinem Atelier zu zeichnen. Und im Sommer will er wieder nach Südfrankreich reisen. man glaubt, man habe einen Höhepunkt erreicht. Mein Bezug zur Natur: Ich habe um mein Haus viel Natur kreiert, in Form von Apfel-, Birnen- und Eichenbäumen sowie Tannen. Vor 50 Jahren waren das kleine Bäumchen. Mein Tipp für ein langes Leben: Die Tätigkeit sollte einen erfüllen. Falls nicht, ist man ein Leben lang nicht glücklich. Was ich mag: Die Realität ganz allgemein. Das kann die Sicht auf den Vierwaldstättersee sein oder die Blätter der Bäume, die ich von meinem Fenster aus sehe. Sie sind für mich aber nur lebendig, wenn ich sie im Zeichnen verwirklichen kann. Was ich an mir mag: Wenn ich das, was in mir ist, in Zeichnungen ausdrücken kann. Mein bester Entscheid: Der sollte noch folgen. Text: Reto E. Wild Bilder: Franca Pedrazzetti

www.hans-erni.ch

MEINE SAMMLUNG

«Ich wollte nie eine Kollektion von Masken. Sie sind für mich aber Dokumente meiner Reisen nach Mauretanien und Senegal. Am liebsten war mir die Wüste, weil dort der Mensch nichts verändert hat.»

Bild: Keystone

Name: Hans Erni (104) Sternzeichen: Fisch Wohnort: Luzern

Wieso leben Sie in Luzern? Erstens bin ich hier geboren, und zweitens ist Luzern auch heute noch, nach über 100 Jahren, meine Heimat, was nicht heissen soll, dass ich nicht auch in der Welt zu Hause bin. Wo würden Sie gerne leben? Ich lebe gerne hier, obwohl ich viele Jahre in London, Paris und Südfrankreich zu Hause war. Es spielt keine Rolle, wo ich arbeite, sondern wo es Wurzeln für Neues gibt. Beruf und Lebenslauf: Maler, Grafiker und Bildhauer. Nach der Schulzeit Lehre als Vermessungs- und danach als Bauzeichner. 1927 besuchte ich die Kunstgewerbeschule Luzern. In meiner Karriere gestaltete ich Lithografien, Plakate sowie Wandbilder für das SRK, das IOC, die Swissair oder die Uno, illustrierte Sachbücher und schuf Entwürfe für Briefmarken. Mein Karrierehöhepunkt: Von einem solchen darf ich nicht reden. Denn man kann nicht weiterarbeiten, wenn


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 1, 30. DEZEMBER 2013 |

HANS ERNI | 71

MEIN NEUSTES WERK

«Sie sehen eine nackte Frau, den Pilatus und die Sonne darin. Danach ziehe ich die nackte Frau mit Pinselstrichen an. Das Werk ist nur eine Vorstufe für ein neues Gemälde.»

MEIN ATELIER

«Das Atelier ist meine Identität – restlos. Wenn es mir passt, schlafe ich auf meinem Stuhl ein, sodass ich am nächsten Morgen bereit bin für neue Werke.»

MEINE LIEBSTE

«Mit einer Frau haben Sie eine Wahl fürs Leben getroffen. Was Eheleute bauen, muss zu einer Einheit wachsen, wie sie nur das Eheglück darstellt. So geht es mir mit Doris, die ich 1949 geheiratet habe.»

MEINE LEKTÜRE

MEIN FLUCHTORT

«Wir haben in Saint-Paul-de-Vence in Südfrankreich ein Haus gebaut. Wenn immer möglich reisen wir dorthin, auch wenn das für mich stets schwieriger wird.»

«Wer nicht einen Klassiker auf dem Nachttisch hat, ist verloren. Momentan lese ich die Tragödie Elektra von Sophokles.»


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Migros magazin 01 2014 d lu