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Ausgabe Z端rich, AZA 8021 Z端rich


Neuer Preis

21.60 bisher 22.40

Nestlé Beba 2

Neuer Preis

3.30

bisher 3.70

Milette Feuchttücher Ultra Soft & Care

Neuer Preis

11.80 bisher 12.90

Huggies DryNites Boy Large

Neuer Preis Neuer Preis

16.10

bisher 19.50

4.70

bisher 4.90

Milette Nuggi 2 Stück, ab 12 Monaten

Milette Junior 5, 44 Stück

Neuer Preis

27.80 bisher 29.90

Pampers Baby Dry 3

Viele Baby-Produkte dauerhaft günstiger.


BBLICK IN DIE ZUKUNFT 22

Die Hochzeit des Jahres und was uns 2011 sonst noch erwartet. Nr. 1, 3. Januar 2011

Ausgabe Zürich, AZA 8021 Zürich

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

WELTENBUMMLER 12

Zu Fuss um die Welt

Bilder Remo Nägeli, Keystone/Camera Press/Mark Stewart

Pesche Egger hat die Erde in 511 Tagen umrundet. Ganz allein.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Kundenforum: Tel. 044 - 278 53 23 / mitgliederdienst@gmz.migros.ch

TIEFERE PREISE 42

Was Experten und Kunden vom MigrosPreissturz halten. MISS SCHWEIZ KERSTIN COOK 72

Die schönste Schweizerin fliegt auf Léger-Produkte.


Neuer Preis

1.85

bisher 1.95

Valflora Crème à Café in der PET-Flasche 500 ml

Neuer Preis

Neuer Preis

3.20

2.35

Valflora Vollrahm UHT im Brik 500 ml

Valflora Halbrahm UHT im Brik 500 ml

bisher 2.50

bisher 3.40

Neuer Preis

1.35

Neuer Preis

2.55

bisher 2.70

Valflora Crème Fraîche Nature 200 g

bisher 1.45

Neuer Preis

3.05

bisher 3.15

Die Butter 250 g

Viele Molkerei-Produkte dauerhaft günstiger.

Joghurt Nature, Bio 500 g


Viele CharcuterieProdukte dauerhaft günstiger. Neuer Preis

8.35

bisher 9.90

Bündnerfleisch geschnitten, 110 g

Neuer Preis

2.75

bisher 3.20

M-Classic Wienerli 4 Stück, 200 g

Neuer Preis

2.50

bisher 2.60

Beretta Mortadella geschnitten, per 100 g

Neuer Preis

5.40

bisher 5.70

Salami Citterio geschnitten, Mini, per 100 g


6 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Tun Sie was!

* Normaltarif

Das Jahr, so jung es ist, lockt schon mit diversen Highlights:

Konzerte en masse, Filmabende im Freien, Kammerkonzerte im intimen Rahmen, Fussballturniere, die Slow-up-Serie für die ganze Familie oder diverse Stadt- und Bergläufe – alles ist möglich. Aber egal, was es dann wirklich ist: Hauptsache, wir tun was! Das Jahr bietet derart viele Möglichkeiten – zu Hause zu sitzen und die 17. Wiederholung von «Sissi – die junge Kaiserin» zu schauen oder anderen auf Facebook beim Leben zuzusehen, ist definitiv die schlechteste von allen. Also: Das Leben liegt bereit – greifen Sie zu! Nicht vergessen werden dürfen übrigens zwei wichtige Jubiläen,

die 2011 zu verzeichnen sind und an Ereignisse erinnern, die das Leben der Frauen hierzulande dramatisch verändert haben: 40 Jahre ist es her, seit die Schweizer Männer ihnen endlich das Stimm- und Wahlrecht zugesprochen haben. Bereits vor 60 Jahren wurde die Antibabypille erfunden. Und der Ausdruck «dramatisch verändert» ist für einmal nicht übertrieben: Wie schreibt die Publizistin Klara Obermüller auf Seite 27 zum Thema Pille: «Das Gefühl der Befreiung war so stark, dass mein Leben fortan in ein Davor und ein Danach zerfiel.» Ich wünsche Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, einen guten Start in ein aktives, spannendes und erfülltes Jahr 2011!

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Artischocken à la Chevrolet 78

Die «Saisonküche» kocht gefüllte Artischocken mit René Chevrolet, dem Doppelgänger des Schweizer Autopioniers Louis Chevrolet.

Bilder Christophe Chammartin, Philipp Dubs, Gerry Nitsch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Was darfs denn sein dieses Jahr? Ein Besuch der Solothurner Filmtage im Januar? James Blunt im Hallenstadion? Mal wieder ein kerniges Alpen-Openair in Gampel im Oberwallis? Oder steht Ihnen der Sinn eher nach Urchigem, wie etwa dem Eidgenössischen Musikfest in St. Gallen? Vielleicht haben Sie sich ja auch vorgenommen, sportlich aufzuleben, und sich den Marathon in Lausanne Ende Oktober zum Ziel aller Bemühungen erkoren. Oder doch wohl eher wie ich auch auf Sport passiv gesetzt und die WM-Abfahrt der Männer am 12. Februar in Garmisch im Kalender rot markiert.


DIESE WOCHE Jean-René Germanier 116

|7

Alles für den perfekten Brunch 71 So hebt unsere Miss Schweiz ab 72 Bleiben Sie sauber — und gepflegt 77

Der diesjährige Nationalratspräsident Jean-René Germanier ist ein Migros-Kind. Dem Migros-Magazin zeigt er, wo er seine Wurzeln hat.

SAISONKÜCHE Artischocken à la Chevrolet Gesunde Ernährung ist bitter

78 82

Nach den süssen Festtagen die bittere Offenbarung: Wie Endivie, Artischocke und Radicchio ihre Tafel bereichern.

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 87

MENSCHEN

Ein Mann läuft um die Welt

Der 28-jährige Peter Egger ist in 511 Tagen um die Welt gewandert und hat dabei einiges erlebt.

12

Was uns im neuen Jahr erwartet 22 Die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton, 20 Jahre Grunge, 60 Jahre Antibabypille und was 2011 sonst noch zu bieten hat.

32

NEUES AUS DER MIGROS

Was Konsumentenschützer und Migros-Kunden von den Preisabschlägen halten.

Spazieren in Sternenberg 94

Ein Rundgang im Dorf, in dem einer der erfolgreichsten Schweizer Spielfilme gedreht wurde.

Das historische Migros-Bild Ryffel goes Migros

42

Jetzt schreibt auch die Migros ihre Preise nicht mehr auf das Produkt.

47 48

51

DAS BESTE

Familiensache

Garten: Pflanzen als Luftfilter

105

Auto: Kompaktvan Mazda 5

106

Zimmerpflanzen tragen nicht nur optisch zu einem besseren Klima in der Wohnung bei.

Der neue Mazda 5 ist nicht nur schöner als die grosse Mehrheit der konkurrierenden Kompaktvans.

RUBRIKEN

SportXX übernimmt die Firma von Laufsportlegende Markus Ryffel.

Der Preis ist am Regal

Viele Ernährungsweisheiten sind nur Blödsinn. Wir zeigen welche davon. Kinder tragen kann in den Rücken fahren. So schützen Sie sich davor.

Der 64-jährige Zürcher ist der erste Jude an der Spitze des Schweizerischen Rats der Religionen.

Preissturz bei der Migros

Angeber machen Karriere 93 Outdoor: Spazieren in Sternenberg 94 In Form: Stimmt alles nicht 100 Familie: Eltern und Rückenweh 103

INTERVIEW

Herbert Winter

BESSER LEBEN

52

Die Adams halten nicht nur als Familie, sondern auch beruflich zusammen. Beim Gemüseanbau helfen alle mit.

Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Bitte melde dich Leserangebot Rätsel/Impressum Jean-René Germanier

Für nur 39.– nie mehr 08/15 auf dem Teller. 80049526

Guter Geschmack hat immer Saison.

11 20 30 37 108 113 115

MEINE WELT

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Ein Jahresabo der Saisonküche für nur Fr. 39.– gibt es auch unter www.saison.ch/de/abo

8

116


8 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

Preise fallen auch bei Bioprodukten Auch die Bioprodukte sind ab sofort günstiger. Die Migros senkt die Preise auf sämtlichen Biofrüchten und -gemüsen. Ob Rispentomaten, Karotten oder Zitronen — alles, was bio ist, kostet in der Migros neu 10 Prozent weniger. Doch trotz des günstigeren Preises bleibt die Migros wie gewohnt kompromisslos in Sachen Qualität — die Kunden bekommen also für weniger Geld die gleich gute Bioqualität wie bis anhin.

Der grosse Preissturz in Zahlen

Von Paprika Chips über Salami bis zu Ice Tea:: Was 50 beliebte Produkte neu kosten.

D

ie Migros hat die Preise gesenkt. 2247 Artikel sind ab sofort zwischen 3 und 20 Prozent günstiger. Auf der Liste finden sich die neuen Preise der

bei Kundinnen und Kunden besonders beliebten Produkten. Mehr zum Preisabschlag der Migros lesen Sie ab Seite 42.

Produkt

SFr. alt

SFr. neu

Abschlag

5.40 5.20 1.15

4%

Bündner Rohschinken

4%

hauchdünn (pro Schale à 97 g)

12 %

Bündnerfleisch (pro Schale à 110 g)

Zweifel Paprika Chips, 280 g

5.65

Sun Queen Feigen Smyrna, 500 g

5.40

Feinkristallzucker, 1 kg

1.30

Thomy Mayonnaise à la française,

Migros-Huhn Chocolate mit Trainerin Tatjana Zimek.

Chocolate hat überlebt

Die Nachricht verbreitete sich in Windeseile und erschien in diversen Zeitungen: Kurz vor Weihnachten wäre das berühmte Migros-Werbehuhn Chocolate beinahe Opfer eines infamen Überfalls geworden. Ein Fuchs hatte sich in den Hühnerstall geschlichen und – nein, nicht Chocolate, sondern deren beste Freundin Sugar getötet. Diese hatte während der Dreharbeiten als Double der Diva gearbeitet. Chocolate hatte sich in die hinterste Ecke des Hühnerstalls verkrochen, während Jagdhündin Tiffany dem Fuchs den Garaus machte. «Sugar hat sich für Chocolate geopfert», sagt Tiertrainerin Tatjana Zimek im «Blick». In Zukunft wird Chocolate im Haus der Tiertrainerin schlafen, bewacht von Jagdhündin Tiffany.

Salami Citterio, mini (pro 100 g)

Tube 265 g

2.50

Thomy Senf mild, Tube 200 g

1.70

Monini Olivenöl, extra vergine, 1 l

14.20

Heinz Tomaten-Ketchup, 700 g

3.95

Nussstängeli, 500 g

4.40

Petit Beurre, Chocolat hell, 150 g

2.50

Kelogg’s Cornflakes Spezial, 500 g

5.95

Red Bull regular, Dose 473 ml

3.30

Vittel Mineralwasser, 6 x 1,5 l

7.50

San Pellegrino Mineralwasser, 6 x 1,5 l

6.95

Ice Tea Peach, 0,5 l

1.00

M-Classic Rosa Thunfisch, Dose 155 g

1.40

Giandor Schokolade, 3 x 100 g

4.80

M-Classic Hamburger, 8 x 90 g, tiefgekühlt

11.40

Poulet-Nuggets, 750 g, tiefgekühlt

12.00

Fischstäbli Seehecht, 450 g, tiefgekühlt

4.70

Wildlachs Sockey, 100 g

7.50

M-Classic Ofen-Frites, 1,5 kg, tiefgekühlt

8.70

Gartenerbsen, 500 g, tiefgekühlt

2.80

Blattspinat, 800 g, tiefgekühlt

4.25

Terra Suisse Silserkranz, 300 g

2.50

Mortadella (pro 100 g)

2.60

ZAHL DER WOCHE

25 000

Produkt

Migros-Kundinnen und -Kunden zeigten sich grosszügig: 25 000 Franken kamen bei der Aktion «Tanne mit Herz» zusammen. Wer freiwillig fünf Franken mehr für seinen Migros-Christbaum bezahlte, unterstützte die «Dargebotene Hand».

2.35 1.60 12.70 3.75 4.25 2.40 5.70 3.10 6.00 6.60 0.65 1.30 4.50 10.80 11.40 4.40 7.20 8.10 2.60 3.90 2.40 2.50

6%

M-Classic Wienerli, 2 Paar

6%

Bio-Orangensaft, 0,75 l

11 %

Anna’s Best Chicken-Sandwich, 225 g

5%

Anna’s Best Lasagne Bolognese, 450 g

3%

Schweizer Eier, 53+ g, 6 Stück

4%

Mini-Babybel, 6 x 25 g

4%

Magerquark, 250 g

6%

Mascarpone Galbani, 500 g

20 %

Mozzarella St. Lucia, 150 g

5%

Bio-Joghurt nature 500 g

35 %

Die Butter, 250 g

7%

Rahm UHT, 0,5 l

6%

Linzertorte, 400 g

5%

Mini-Cremeschnitten, 6 Stück

5%

Kuchenteig ausgewallt 640 g

6%

Pampers Baby dry 3, Windeln, 44 Stück

4%

Milupa Aptamil 2, 800 g

7%

Nivea Body Lotion 400 ml

7%

Meridol Mundspülung, 400 ml

8%

Servietten, 40 x 40, weiss, 50 Stück

4%

Twist Classic, Haushaltspapier, 4 Rollen

4%

Soft Recycling, Toilettenpapier, 12 Rollen

Vorbildlich ökologisch

Das Ökomanagement des MigrosVerteilzentrums Suhr (MVS) AG gilt als vorbildlich. Das Areal ist ein Musterobjekt der naturnahen Umgebungsgestaltung in Industriegebieten und zwar schon seit den Achtzigerjahren. Dies hat die Stiftung Natur & Wirtschaft dazu bewogen, das MVS bereits zum dritten Mal auszuzeichnen — denn sein Areal auf dem Wynenfeld in Suhr ist komplett naturnah gestaltet.


MIGROSWOCHE

|9

AUS DER REGION MIGROS AARE

Hauptpreis: Haslital

SFr. alt

SFr. neu

Abschlag

5.50

4.70 8.35 5.40 2.75 3.55 3.90 5.50 3.50 2.85 0.75 6.20 1.90 1.35 3.05 3.20 3.20 4.20 2.60 27.80 23.30 8.20 8.90 2.60 3.85 7.10

15 %

5.70 3.20 3.70 4.50 6.10 3.65 3.20 0.80 6.60 2.00 1.45 3.15 3.40 3.40 4.50 2.80 29.90 24.20 8.50 9.90 2.70 4.00 7.40

FRISCH IN DER MIGROS

16 %

Farbenspiel

5% 14 %

Grapefruit ist die ideale Winterfrucht. Mit Fruchtfleisch von Gelb über Rosa bis Rot. Die Vitaminbombe — 44 mg Vitamin C auf 100 g — gibt es in den drei Farben. Die Bombe vom Baum ist sogar so intensiv, dass sie in Wechselwirkung mit Antihistaminen gegen Magenschleimhautentzündung die Wirkung der Medikamente schwächen. Eine Frucht pro Tag tut allerdings jedem gut. Die in Saft und Fruchtfleisch enthaltene Folsäure ist auch wichtig für das Wachstum und die Blutbildung von Kindern.

4% 13 % 10 % 4% 11 % 6% 6% 5% 7% 3% 6% 6% 7% 7% 7% 4% 4% 10 % 4% 4% 4%

Bilder bab.ch/Stockfood, Gerry Nitsch, Pénélope Henriod, Keiko Saile

9.90

Cornelia und Daniel Liechti aus Oschwand erwartet ein zauberhaftes Ski- und Wanderwochenende im Berner Oberland. Sie haben beim SMS-Wettbewerb, der von der Metzgerei Meinen und dem Programm «Aus der Region. Für die Region.» der Migros veranstaltet worden ist, den ersten Preis gewonnen: zwei Tage Winterspass mit Übernachtung im Hotel Sherlock Holmes. Einmal mehr schlägt die Migros Aare mit diesem Wettbewerb eine Brücke zwischen regionalen Produkten und einem wunderbaren Ausflugsziel in der Region. «Aus der Region. Für die Region.» steht nicht nur für schmackhafte Produkte aus der Umgebung, sondern auch für die Verbundenheit mit Landschaft und Kultur. Wir gratulieren der Familie Liechti und wünschen ihr viel Vergnügen im Haslital!

V. l. n. r.: Monika Stutz, Filialleiterin Herzogenbuchsee; Bernhard Marggi, Bergbahnen MeiringenHasliberg. Die Gewinner: Celina, Cornelia, Jessica, Daniel und Nico Liechti. Marcel Allemann, Meinen AG; Michael Borer, Fachberater Migros Aare.


4. – 17. Januar

Gesamtes Léger-Sortiment


LESERBRIEFE

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

| 11

MM 51: «Meine Weihnachtsgeschichte», die berührendsten Weihnachtsgeschichten der MM-Leserinnen und -Leser.

«Wunderschöne Idee»

Soeben haben wir unsere kleine Weihnacht hier im Alterszentrum Platten gefeiert. Über 50 Bewohnerinnen und Bewohner sassen erwartungsvoll um den Baum, sangen Lieder und hörten die Weihnachtsgeschichte. Zwischen den Liedern las ich jeweils einige der Lesergeschichten aus dem Migros-Magazin vor. Alle hatten grosse Freude daran. Bei der einen Geschichte, als das Päcklein Mama sagte, konnten sich einige vor Lachen fast nicht halten. Vielen Dank für die wunderschöne Idee, die den betagten Menschen so viel Freude bereitete. Gisela Kessler-Berther, Direktorin

«Ich sagte zum Päckli ‹sag Mama› und drehte es um.» Aus der Geschichte von MM-Leserin Gabi Muff-Limacher.

Alterszentrum Platten, 8706 Meilen

MM 52: «Familie Tu Quoc überwintert auf Madagaskar», Rückblick auf die Reportagen 2010 im Migros-Magazin.

Einladung

Meine in Hanoi geborene Frau Huong und ich würden die Familie an unserem Wohnort Nha Trang, einem Paradies auf Erden, gern willkommen heissen, falls sie hier vorbeikommen würden. Unsere fünfjährige Tochter, welche die französische Schule in Nha Trang besucht, könnte sich mit den Kindern in französischer Sprache unterhalten. Da ich nicht weiss, wie ich die Familie erreichen kann, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie diesen Brief an sie weiterleiten könnten.

Felix Abt, 5B1 Tue Tinh Street, Nha Trang City

MM 51: Leserbrief von Samuel Probst zu «Die Politik wird kulturell».

Schwingen und Politik

Schwingen mit Politik zu vergleichen, das hinkt. Eine Niederlage beim Schwingen kann nicht rückgängig gemacht werden. In der Politik ist das anders. Wenn ein Urnenentscheid fragwürdig ist (und das war der Ausschaffungs-

entscheid ebenso wie das Minarettverbot), dann muss er korrigiert werden. Das ist immer wieder passiert. Das Frauenstimmrecht ist erst nach mehreren Anläufen eingeführt worden, für Appenzell Innerrhoden brauchte es dazu sogar einen Bundesgerichtsentscheid.

Klaus Minnig, 3900 Brig-Glis

Die direkte Demokratie setzt mündige Stimmbürger und Stimmbürgerinnen voraus. Soll sie nicht noch weiter verludern, ist es dringend notwendig, dass für Initiativen, die gegen die Verfassung verstossen, keine Unterschriften mehr gesammelt werden dürfen. Aus Respekt vor zwingendem Völkerrecht und vor

«Hoffentlich engagieren sich Kulturschaffende weiter für eine menschliche Schweiz.» Bruno Stuber, 5034 Suhr

der Präambel der Bundesverfassung. Unmöglich würden dadurch unethische Verwahrungsund Unverjährbarkeitsinitiativen, Diskriminierung durch eine Einbürgerungsinitiative, welche das Beschwerderecht ausschalten wollte, oder Verstösse gegen die Religionsfreiheit wie beim Minarettverbot. Hoffentlich engagieren sich Kulturschaffende auch in Zukunft für eine menschliche, offene und zukunftsgerichtete Schweiz. Bruno Stuber, 5034 Suhr MM 51: «Ich denke, meine Kühe fühlen sich auch ohne Hörner wohl», Interview mit dem Präsidenten des Schweizerischen Bauernverbandes.

Kühe ohne Hörner

Könnten Kühe reden, würden sie Herrn Walter widersprechen. Dass sich Kühe mit Hörnern je verletzt hätten, daran kann ich mich nicht erinnern. Bei uns in den Glarner Bergen wurden sie eben aus einem offenen Barmen (Trog) gefüttert. Das Horn-Entfernen begann mit den offenen Stallungen und den unseligen Gittern, da kommt keine gehörnte Kuh ans Futter. Auch die heutige Fütterung halte ich für teilweise bedenklich. Ich glaube nicht, dass das Vieh

immer zufrieden ist. Wenn man sieht, was für Plunder in die Tröge gekippt wird, nur um die Milchleistung zu steigern … du meine Güte, liebe Kühe!

Thes Marti, 8954 Geroldswil

MM 51: «Wie die Migros auf den Seehund kam», M-Star-Verpackungsdesigns von Hans Uster.

Eis am Stiel

Als mein sechsjähriger Neffe kürzlich zu Besuch war, erklärte ich ihm, dass ich zum Dessert von Eis am Stiel nur Vanillestängeli hätte. «Die mit dem Seehund?», fragte er. «Die mag ich nicht, die sind blöd.» Ich machte ein verdutztes Gesicht: «Warum?» «Weil sie so schnell fertig sind.» Das finde ich auch. Als mein dreijähriger Sohn an einem heissen Tag auch mal eine Stängeliglace erhielt, schickte ich ihn hinaus, damit ich das Geklecker nicht im Haus habe. Ich war erstaunt, als er nach kürzester Zeit wieder vor mir stand. «Wo ist denn deine Glace?» Weinerlich meinte er: «Ist runtergefallen (auf den heissen Garagenplatz) und einfach davongekrochen.»

Christa Ebneter-Fischer, 9050 Appenzell

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


12 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

Hier in Aarwangen startete Pesche Egger im November 2007 seine Weltreise.

USA

San Francisco

Salt Lake City


MENSCHEN GLOBETROTTER

| 13

RUSSLAND

Moskau Paris F

CH

Langer Fussmarsch

Omsk

PL

New York

MONGOLEI CHINA

Peking

Egger lief über Deutschland, Polen, Weissrussland, Russland und die Mongolei nach China. Von dort ging es über die USA und Frankreich wieder nach Hause.

P

eter, genannt Pesche, war der Träumer in der Schule in Aarwangen BE, einem Dorf im O Oberaargau mit intakter Infrastruktur, soliden Bildungsmögstru lichkeiten und sozialem Halt. So lich jedenfalls beschreibt die Internetjede seite den 4173-Seelen-Ort. Pesche seit sah dies anders. «Ich fühlte mich dort beengt und kontrolliert.» In der Bauernfamilie Egger war er das fünfte von acht Kindern. Seine Lernschwäche bremsdern te ihn. ihn «Als die Zeugnisse verteilt wurden, wollte ich nur noch in den Boden versinken.» Der Bauernbub begriff bald, dass er in dieser Gesellschaft nicht mithalten konnte, dass ihm niemand etwas zutraute. Trotzdem gab er nicht auf und schloss eine Lehre als Dachdecker ab.

Schritt für Schritt um die Welt

Dachdecker Peter Egger hat genug vom Leben in der beengenden Schweiz. Er packt einen kleinen Rucksack und läuft los. Einmal rund um den Erdball.

In Irland beschloss Pesche, die Welt zu entdecken

Pesche Egger wollte ausbrechen aus dieser beengenden Welt, die ihn nicht richtig ernst nahm. Er wünschte sich nur eins: Freiheit. Als 23-Jähriger reiste er zusammen mit seiner Schwester zum ersten Mal ins Ausland. Pesche war fasziniert von der Schönheit der irischen Ebenen. «Auf einer Sitzbank irgendwo in Irland schwor ich mir, die Welt zu entdecken.» Zurück im Oberaargau fasste er den Entschluss, die Welt zu Fuss zu umrunden. «Pesche, du spinnst», sagten seine Kollegen mitleidig oder überrascht, als er ihnen von seiner Idee erzählte. Das schafft doch niemand, meinten sie. Doch Pesche, dem man in Aarwangen so etwas nicht zutraute, wollte es versuchen. Als Vorbereitung für sein Projekt baute der Dachdecker einige hundert Meter von seinem Elternhaus entfernt ein Zelt. Dort lebte er ein ganzes Jahr


14 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

lang, gewöhnte sich an die Kälte und sparte Geld für die Reise. Am 20. November 2007 lief Pesche los. Im Gepäck eine Flasche Wasser, einen Kompass, ein Taschenmesser und ein paar tausend Franken. Der selbst genähte Mantel aus Militärstoff war wetterfest und als Hängematte zu gebrauchen. Der Abschied, vor allem von seiner Verlobten Annina, war Pesche nicht leichtgefallen. Doch der Freiheitsdrang war grösser. Bereits in Egerkingen SO wurde er zum ersten Mal von der Polizei aufgegriffen. «Ich erzählte den Beamten, dass ich unterwegs nach Berlin bin. Ich konnte ja nicht sagen, dass ich um die Welt wandern will, sonst hätten sie mich gleich eingesperrt.» Auf dem Weg durch Deutschland und Polen verarbeitete Pesche seine verkorkste Kindheit und die schlimme Schulzeit. Durch Briefe, Telefonate und E-Mails stand Pesche in ständigem Kontakt mit Eltern und Freunden. «In dieser Zeit konnte ich vieles aus der Vergangenheit klären.»

DEUTSCHLAND: «Der Pfad

neben der Strasse ist nicht idyllisch, aber sicher.»

Weil es nachts zu kalt war, schlief Pesche am Tag

In Weissrussland setzte ihm die Kälte dermassen zu, dass er nur noch eineinhalb Stunden am Stück schlafen konnte, um im Wald unter dem Schnee nicht zu erfrieren. Meist schlief er tagsüber, weil die Kälte nachts unerträglich wurde. In den Restaurants wärmte er sich jeweils auf, ass Gemüse und Kartoffeln und trank dazu Wodka und Kaffee. Pesche legte rund 40 Kilometer pro Tag zurück. «In der weissrussischen Stadt Orscha griffen mich fünf Jugendliche an.» Sie schlugen ihn grundlos ins Gesicht, zogen Messer aus den Taschen und wollten auf ihn einstechen. Doch Pesche wehrte sich. Mit einem Kugelschreiber stach er einem der Jugendlichen in die Hand. Danach zückte auch er sein Sackmesser. Die Weissrussen bekamen Angst. Pesche nutzte dies aus und flüchtete in den nahen Wald. Dort schnitzte er, noch aufgewühlt von den Ereignissen, einen grossen Wanderstock mit einer scharfen Spitze. Mit dem

POLEN: «Ich geniesse das warme Essen in einer Raststätte. Danach gehts zurück in die nächtliche Kälte. Oft marschiere ich die ganze Nacht durch, um mich warm zu halten.»

MEIN GEPÄCK: «In Omsk tausche ich meine Seitentasche gegen einen kleinen Tagesrucksack ein. Alles, was ich auf der Reise dabei habe, ist auf diesem Foto abgebildet.»


MENSCHEN GLOBETROTTER

| 15

RUSSLAND: «Dass

ich den Roten Platz in Moskau zu Fuss erreicht habe, macht mich sehr stolz.»

KOMMUNIKATION:

Sprachen sind nicht Pesche Eggers Stärke. Deshalb kommuniziert er oft über Zeichnungen.

RUSSLAND: «In Ishim feiert man den Tag

Russlands. Ich werde zum Mitfeiern eingeladen. Plötzlich verhaftet mich die Polizei unter dem Vorwand, ich sei ein potenzieller Attentäter. Später erfahre ich, dass sie mich vor der betrunkenen Bevölkerung schützen wollte.»


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Garnier gibts in Ihrer Migros


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Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

Stock wollte er sich künftig verteidigen. In Russland schrieb der Berner in sein Tagebuch: «Die Socken sind immer sehr schnell kaputt.» Sowieso waren die Kleider auf Pesches Reise ein Dauerthema. Um die verschwitzten Kleider zu waschen, setzte er sich jeweils an einen Fluss, reinigte sie und zog sie gleich wieder an. «So trockneten sie am schnellsten.» Meist wusch er sich auch gleich selbst im eisigen Flusswasser. Doch der Schweissgeruch blieb, hatte sich in die Kleidung gefressen. Irgendwann traf Pesche auf ein Ehepaar, das ihn zu sich einlud, ihn in die Badewanne steckte. «Sie kontrollierten sogar, ob ich mich richtig eingeseift hatte.» Nach dem Bad luden die Gastgeber einige Freunde ein und kochten. Bis morgens um drei wurde mit viel Wodka gefeiert. Pesche sprach kein Wort Russisch, trotzdem verstand er sich mit seinen Gastgebern bestens.

MONGOLEI: «Ein Nomade

verlässt seine Herde und begrüsst mich am Strassenrand.»

Pesche kommunizierte über Zeichnungen auf Servietten

Die Verständigung mit den Menschen war auf Pesche Eggers Reise ein grosses Thema. «Ich habe keinen Kopf für Sprachen und kann mich nur auf Deutsch unterhalten», sagt der 1,90-Meter-Hüne. Deshalb kommunizierte er überall mit Zeichnungen, die er auf Servietten malte. Zum Beispiel einen Mann, eine Weltkugel und einen Pfeil rundherum. Das war er, Pesche Egger. Oder ein Geschenk und eine Tasse mit dampfendem Inhalt: Pesche bat um eine kostenlose Tasse Tee oder Kaffee. Die meisten Wirte lachten, spendierten ihm zum heissen Gebräu einen Schnaps und hockten sich neben den Weltenbummler, um sich mit ihm fotografieren zu lassen. In Peking kaufte Pesche ein Flugticket nach San Francisco und überquerte den Pazifik. Dabei kam der Zeitrhythmus durcheinander. «Wenn man zu Fuss geht, erlebt man alles langsam. Fliegen geht eigentlich viel zu schnell.» Beim Wandern durch Amerika fiel Pesche dann in ein Tief und stiess an seine psychischen Grenzen. «Ich wollte nur noch

MONGOLEI: «Im Gebiet der

russisch-mongolischen Grenze ist es öde. Oft bin ich in Gedanken versunken und nehme die grossen Distanzen kaum wahr.»

CHINA: «Auf Nebenwegen gelange ich zur Chinesischen Mauer.»

CHINA: «Die Verbotene Stadt in Peking beeindruckt mich.»

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18 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

ins nächste Flugzeug steigen und nach Hause reisen.» Auch das fettige Essen belastete ihn. Die fünf Kilo, die er Richtung Peking abgenommen hatte, lagen bereits wieder schwer auf seinen Rippen. Der Antrieb weiterzuwandern, fehlte ihm. Er hatte alles verarbeitet und gedankliche Barrieren und Grenzen überwunden. Nach rund 350 Tagen Reise schrieb er seiner Verlobten Annina aus einem Internetcafé: «Mein Meitschi, ich vermisse dich, will nur noch bei dir sein.»

USA: «Ich will die Bay Bridge in San Francisco zu Fuss überqueren. Doch daraus wird leider nichts, denn Fussgänger haben auf der Brücke nichts verloren. Ich nehme den Bus.»

Ein Spaziergang von Paris nach Aarwangen

Doch Pesche überwand seine Widerstände und lief weiter. In Nebraska griff ihn die Polizei auf. Gleich mehrere Farmer hatten sich beschwert, dass da ein komischer Kauz durch die Gegend streifte. «Wenn ich aufgegriffen wurde, wusste ich: Hände hoch, Beine auseinander, nach Waffen abtasten lassen und so weiter.» In York, Pennsylvania, endet sein Tagebuch. Pesche hatte keine Lust mehr zu schreiben. Er wollte nur noch nach Hause. Und während er sich am Flughafen schmuddelig und stinkend ein Flugticket von New York nach Paris ergatterte, dachte er: «Von Paris nach Hause ist es nur noch ein Spaziergang.» Am 17. Juli 2009, nach 511 Tagen und 18 000 Kilometern, kehrte Pesche Egger in sein Heimatdorf zurück. Die Aarwanger begegneten ihm mit Erstaunen und Respekt. Seine Geschwister und Eltern freuten sich, ihren Pesche wieder bei sich zu haben. Er spürte ihren Stolz. Ein Jahr später heiratet Pesche Egger seine Annina. Die Hochzeitsfeier bezahlt er mit dem Rest seines Reisegeldes. «Ich habe auf der ganzen Strecke etwa zehn Mal für eine Übernachtung bezahlt und war auch sonst sparsam.» Als der Weltenbummler an diesem 10. Juli 2010 trunken vor Glück seine frischgebackene Frau im Arm hält, denkt er: Jetzt beginnt ein neues Leben. Text Iris Muhl

USA: «Im Gebirge der kalifornischen Sierra Nevada will mich ein Polizist von seinem Highway vertreiben und mir eine Busse aufbrummen. Trotz oder vielleicht gerade wegen des Wintereinbruchs.»

Bilder Privatarchiv und Remo Nägeli

USA: «Im Bundesstaat Wyoming überrascht mich ein Schneesturm. Ich verkrieche mich in einer Röhre. Erschöpft wie ich bin, schlafe ich sofort ein. Doch es gibt ein böses Erwachen im Matsch.»


MENSCHEN GLOBETROTTER

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Diashow Pesche Egger berichtet live und mit vielen Bildern über sein 511-tägiges Abenteuer. Der Berner ist mit seiner Show «Zu Fuss um die Welt» in der Schweiz unterwegs. ➔ Donnerstag, 6., und Mittwoch, 12. Januar 2011, Volkshaus Zürich ➔ Samstag, 29. Januar 2011, Volkshaus Basel ➔ Donnerstag, 17. Februar 2011, Konzertsaal Solothurn ➔ Freitag, 18. Februar 2011, Hotel Jardin Bern ➔ Dienstag, 22. Februar 2011, Burgsaal Thun Alle Shows beginnen um 19.30 Uhr.

USA: «In der Salzwüste bei Salt Lake City bringt

mir die Polizei Wasser.»

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AUF EIN WORT

FRAU DER WOCHE

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

DIE DARGEBOTENE HAND

Präsidiale Grüsse

«Solange jemand noch reden kann, hören wir zu» Rita Suppiger (54) ist Co-Geschäftsleiterin der Dargebotenen Hand Bern. Die 54-Jährige bildet freiwillige Mitarbeiter aus und arbeitet auch selbst als Beraterin. Im Winter ist der Dienst von Telefon 143 besonders wichtig. Rita Suppiger, wie wichtig ist es, dass Sie gerade in diesen dunklen Tagen erreichbar sind?

MANN DER WOCHE

Weltmeisterlich Er ist und bleibt ungeschlagen: Yves Studer (28) erboxte sich in seinem 27. Profikampf letzte Woche den Mittelgewicht-Weltmeistertitel des kleinen International Boxing Council (IBC). Im Berner Kursaal besiegte der Freiburger vor 1500 Zuschauern den Brasilianer Samir dos Santos Barbosa. Yves Studer ist wohl der einzige Boxweltmeister, der noch einer normalen Tätigkeit nachgeht. Er arbeitet Vollzeit als Wachmann bei der Securitas.

Sehr wichtig. Gerade in der Nacht sind fast alle Stellen geschlossen, Ängste und düstere Gedanken überkommen einen aber meist erst, wenn die Dunkelheit da ist. Am Tag in der Hektik haben die Menschen kaum Zeit zum Überlegen. Gab es während der Festtage mehr Anrufe?

Ausgelastet sind wir das ganze Jahr. Doch die Probleme der Anrufer an den Festtagen sind grösser. Das fängt schon im November an. Sobald es draussen länger dunkel ist, wird die innere Dunkelheit der Menschen spürbar. Und jetzt kurz nach Weihnachten?

Viele Anrufer sind enttäuscht. Ihre FFesttage waren nicht so, wie gewünscht, das Fest war nicht gewü innig genug, es kam kein Familiengefühl auf. Wir erwarten alle lienge so viel vie von diesen Tagen, wehe, wenn es anders ist. Dann kippt die St Stimmung. Bei vielen Hilfesuchenden kam es auch zu Gesuch walt daheim. d Andere leiden, weil sie wenig we Geld haben. Sie wollten ihren ih Liebsten doch Geschenke kau kaufen. Zudem wird vermehrt

Alkohol getrunken, und im Rausch dreht man schneller durch. Was machen Sie, wenn jemand alkoholisiert anruft?

Solange jemand noch reden kann, hören wir zu. Und wenn Sie von Gewalt zu Hause erfahren?

Wenn unmittelbare Gefahr besteht, gibt es nur eins: die Polizei. Da sind wir strikt.

Rufen auch Männer an, die unter häuslicher Gewalt leiden?

Geschlagene Männer sind ein Tabu. Die Männer haben Hemmungen, darüber zu reden, und schämen sich. Doch wenn die Gespräche länger dauern und wir nachfragen, merken wir trotzdem, wenn etwas geschehen ist. Man kann Sie auch per Mail oder online über einen Chat kontaktieren. Was ist der Unterschied zur telefonischen Beratung?

Den Menschen hilft es, ihre Geschichte niederzuschreiben. Schreibend werden vermehrt schwerere Themen besprochen. Es geht um Missbrauch, Misshandlungen, Gewalt in Beziehungen und Suizidgedanken. Die Hemmschwelle ist tiefer als am Telefon. Junge Mädchen erzählen, dass sie missbraucht werden. Häufig wollen diese Betroffenen vorerst keine Hilfe; dass sie ihre Probleme deponieren können, reicht ihnen. Sie haben Angst. Es ist ein Prozess, sich selbst einzugestehen, dass man Hilfe braucht.

Gibt es einen Fall, den Sie nie vergessen werden?

Eine Frau sagte mir einmal, sie wüsste nicht, wie sie ohne unsere Arbeit das Leben hätte meistern können. Wir begleiteten sie über Jahre, nachdem ihr Mann sie mit drei kleinen Kindern verlassen hatte. Abends, wenn sie allein war, rief sie an. Da übernahm mein Team fast die Funktion des Partners. Oder es gab einen Pfarrer, der nach seinem seelsorgerischen Dienst einen Aussenstehenden brauchte, der zuhörte. Wie reagieren Sie, wenn sich ein Anrufer kurz vor dem Suizid verabschieden möchte?

Meist können wir Menschen zurückbegleiten. Aber wenn wir feststellen, dass jemand ent-

«Ein Pfarrer rief oft an, um über das Erlebte zu sprechen.» schlossen ist, akzeptieren wir es. Sie sagen, ich bin nicht mehr davor abzuhalten. Das sind dann sehr happige Situationen. Da ist es sehr wichtig, dass wir diese Situation gemeinsam im Team verarbeiten. Was heisst es, bei der Dargebotenen Hand zu arbeiten?

Es verändert einen, wenn man mit so vielen Problemen konfrontiert wird. Zudem braucht man Zeit. Es sind rund 30 Stunden unentgeltliche Arbeit pro Monat. Interview Cinzia Venafro

Bilder Keystone (3), Sylvie Flery/EDA, zvg

Die Kunstwelt kennt sie längst. International wird ihre Arbeit gelobt. Jetzt erlangt die Performance- und Objektkünstlerin Sylvie Fleury (49) aus Genf unverhofft auch auf politischem Parkett Bekanntheit. Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey persönlich hat ein Bild Fleurys als ungewöhnliche Neujahrsgrusskarte verschickt. Eine Frau trampelt mit Heels auf Christbaumkugeln herum, darunter die Worte: «Die Welt ist zerbrechlich, tragen wir Sorge zu ihr. ihr.»


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Ich habe 10 kg abgenommen und fühle mich um Jahre jünger Sibylle Brunner «Primär wollte ich abnehmen, entgiften und entschlacken. Und ich wollte Motivation finden, um mich zu bewegen, ich war schliesslich massiv übergewichtig. Auf Empfehlung habe ich einen Aufenthalt im Seeblick gebucht. Mit dem Konzept bin ich happy, ich liebe die Müesli und Frappés aus dem EPD-Programm. In den letzten vier Jahren war ich 4 Mal im Seeblick und habe 10 kg abgenommen. Ich fühle mich frisch und um Jahre jünger.» ___________________________________ Unglaublich, wie positiv der Aufenthalt mein Leben verändert hat Bruno Meier «Ich war gesundheitlich sehr schlecht zwäg, oft müde und ausgelaugt. Beruflich hatte ich sehr viel Stress. Ich nahm Jahr für Jahr mehr zu. Dann habe ich mich für eine Auszeit im Fachkurhaus Seeblick angemeldet. Meine Erwartungen haben sich mehr als erfüllt: Mit dem EPDProgramm habe ich 13 kg abgenommen, die Cholesterinwerte sind wieder im Normbereich und ich bin voller neuer Energie.»



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Jahr der Jubiläen

2011 wird gefeiert und getrauert: Der WWF und die Pille werden 60, die Schweizer Frauen dürfen seit 40 Jahren an die Urne, und die Katastrophe von Tschernobyl jährt sich zum 25. Mal. Das MigrosMagazin hat die Höhepunkte des neuen Jahres zusammengestellt.

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington war die Welt nicht mehr dieselbe. Der Anschlag war eine historische Zäsur. Es gibt eine Zeit vor und eine nach 9/11. Die Anschläge gelten als terroristischer Massenmord. Leid und Entsetzen in New York und auf der ganzen Welt lassen sich kaum in Worte fassen. Aber in Zahlen: Vier Selbstmordattentate mit vier Flugzeugen, 19 Attentäter, 2996 Todesopfer, 3200 Kinder verloren ihre Eltern 17 410 Personen wurden vor dem Kollaps aus den WTC-Türmen gerettet. Der WWF, der World Wide Fund For Nature, ist heute eine der grössten internationalen Natur-

schutzorganisationen der Welt. Die Gründerväter waren zwar mehrheitlich Engländer, geboren wurde der WWF jedoch samt legendärem Maskottchen, dem Pandabären, in der Schweiz. Hauptsitz ist nach wie vor das Waadtlände Dorf Gland. Dort feiert der WWF am 11. September seinen 60. Mittlerweile arbeiten 4000 Mitarbeiter in 100 Ländern an rund 2000 Projekten, unterstützt von fünf Millionen Gönnern weltweit. Am 11. Mai 1981 starb Bob Marley 36-jährig an Krebs. Der bekennende Kiffer und Reggae-Mitbe-

gründer machte die jamaikanische Musikrichtung in der ganzen Welt

bekannt und wird heute noch von vielen Rastafari-Anhängern als eine Art Prophet verehrt. Die Welt steht nicht gerade Kopf, als am 1. August 1981 in den USA MTV auf Sendung geht. Vor allem, weil nur 800 000 Haushalte den neuen Musiksender überhaupt empfangen können. Das erste ausgestrahlte Video war dennoch richtungsweisend: «Video Killed the Radio Star» von den Buggles. Auch das MTV-VideoRepertoire vor 30 Jahren war bescheiden. Gerade mal 168 Musikvideos standen zur Auswahl – 30 davon stammten von Rod Stewart. 20 Jahre ist es her, seit 1991 die Jugoslawienkriege den Balkan in ein einziges grauenhaftes Schlachtfeld verwandelten. Es begann mit dem Zehntagekrieg in Slowenien. Dann folgten Kroatien, Bosnien und der Kosovo sowie der albanische Aufstand in Mazedonien. Während zehn Jahren lieferten sich Brüder und Nachbarn nacheinander im Namen von Volkszugehörigkeit, Religion, Politik und Unabhängigkeit grauenhafte Gemetzel. Es kam zu Massakern, Massenverge-

DATEN, EVENTS UND SONSTIGES IM JAHR 2011 +++ Januar gleich WEF – von 26. bis 30. in Davos – sowie Solothurner Filmtage. Die finden von 20. bis 27. statt. +++ Auch dieses Jahr verteilt Hollywood wieder die beliebten

Goldmännchen namens Oscar. 2011 am 27. Februar. +++ Im Februar lohnt es sich, die Anschaffung eines grossen Flachbildschirms in Erwägung zu ziehen: vom 7. bis am 20. findet in

Garmisch-Partenkirchen die Alpine SkiWM statt. +++ Am 12. März schlägt das helvetische Filmschaffen zurück. Anlässlich einer Gala im KKL Luzern wird der Schweizer Filmpreis

Quartz vergeben. +++ Am 8. April sollten besorgte Eltern ihre pubertierenden Töchter eventuell sicherheitshalber ausser Landes bringen. Oder noch besser begleiten.

Zum Justin-BiebersKonzert im Zürcher Hallenstadion. +++ Im Mai gibt es ein Jubiläum zu feiern: 10 Jahre Babyfenster Einsiedeln. Am Anfang war dieses Hilfsangebot für verzwei-

felte Mütter äusserst umstritten. Tatsache ist: Es wurden insgesamt sechs Babys in dieses Fenster im Regionalspital Einsiedeln gelegt. Das letzte Mal öffnete sich die Klappe am Sonn-


MENSCHEN AUSBLICK 2011

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Prinz William und Kate Middleton heiraten

Es ist Liebe

Kennen Sie Kinkell ton hat mit ihren WilliFarm? Im schottischen am bereits achtjährige, Studenten-, Golf- und sexuelle Erfahrung. Sie, Uni- und der Eheverdie älteste Tochter des mittlung St Andrews? Flug-Koordinators MiDer Wind pfeift. Der chael und der StewarBallsaal ist besetzt. In dess Carole Middleton. der ersten Reihe Prinz Die, gefeuert von British Airways, in der Not William MountbattenWindsor. Hat 200 Von Helmuteinen Kinderparty-SerPfund bezahlt. Die Maria Glogger* vice via Online aufbauCharity-Show «Dont ten: Girlanden, bemalWalk Fashion Show» beginnt. te Pappbecher, Servietten für Für arme Kommilitonen. Ein Kindergeburtstage. Heute unter gertenschlankes Girlie erscheint. www.partypieces.co.uk ein MilMit dunkelbraunen Locken, die lionen-Unternehmen. Dort die um das dezent geschminkte Ge- berühmteste Dynastie der Welt, sicht wallen. In einem durch- mit Königin Elizabeth II. als sichtigen Nichts, einem schwar- dienstältester Monarchin, die zen Wonderbra-BH, einem Mini- das marode Kunstwerk Grossbr GrossbriHöschen und – langen, langen tannien zusammenhält. hält.. hä Diana-Beinen. Es ist der 27. März «Du bist alles, wass ich ich mir mir 2002. Als der britische Thron- erträumt habe, liebster terr Willite Will Wi lliifolger Nr. 2 raunt: «Wow, Kate’s am», flüsterte Kate in eeiner iner in er hot!» Kinderaufführung eines ines in es viktovik ikto to-Am 29. April 2011 wollen rianischen Dramas ei eine einem nem m pipisich die «heisse» Kate und der ckeligen Klein-William am zu. zu. zur Kahlköpfigkeit neigende Wil- Wenn William seine Kate Kat atee he heiiliam «ewige Treue» schwören. ratet – beide nicht vorher vorh vo rher rh er In Westminister Abbey. Nicht in von der IRA oder Islamisamis am is-der Londoner Saint Paul’s Cathe- ten ermordet werden den de n ¬ dral. In der 1981 Williams Mut- wird er die Worte von Wi Willter Diana den tumben Charles liam Shakespeare fflüslüslü sehelichte. Mit dessen Geliebten tern, die der seinem KöKöCamilla, «The Rottweiler», in nig Henry V. in den Mund Mund der dritten Kirchenreihe. Und in legte, als der seine K Kate atee at der Ehenacht vom hart besaite- freite: «Take me, take ke a ten Charles entjungfert zu wer- soldier, take a king.» den. Das überlebt niemand ohne *Autor der beiden bleibende seelische Schäden. Ca- Sachbücher «Die Windsors» rs»» rs therine „Kate“ Elizabeth Middle- und «Diana».

tag, den 5. Dezember 2010, vor Mittag. Ein gesundes Mädchen wurde anonym in die Obhut der Schwestern gegeben, bei denen automatisch ein Alarm losgeht, fünf Minuten nachdem

die Klappe geöffnet wurde. Das Dezemberbaby bekam den Namen Deborah. Was mit den Kindern beziehungsweise den Eltern – so sie gefunden werden – passiert, erfährt die Öf-

fentlichkeit aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Auch nicht, wenn die Mutter oder der Vater sich meldet und das Kind zurückfordert. Das können die Eltern innerhalb

Im April 2011 steht die Hochzeit des Jahrhunderts an: Prinz Williams ehelicht Kate Middleton.

eines Jahres tun. Sonst wird das Kind zur Adoption freigegeben. +++ Traditionell im Mai findet der Eurovision Song Contest statt. Heuer am 14. Mai in Düsseldorf. Dann jährt sich

zum fünften Mal der allererste finnische Sieg: Am 20. Mai 2006 hörte Europa ganz neue Töne. Die Gruselrocker Lordi entschieden mit sensationellen 292 Punkten die Aus-

scheidung in Griechenland für sich. Das war der erste Sieg für Finnland in der Geschichte des Concours, der erste Sieger aus der Sparte Heavy Metal und das erste Mal, dass die


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MENSCHEN AUSBLICK 2011

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

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waltigungen und Völkermord. Der Rest der Welt schaute fassungslos, aber sehr lange auch tatenlos zu. Die Kriege hinterliessen auf allen Seiten tiefe Wunden, die bis heute nicht vollständig vernarbt sind. Der Internationale Gerichtshof in Den Haag ist noch immer mit der Aufarbeitung der Kriegsverbrechen beschäftigt. «Ein kleiner Schritt über den Rhein, aber ein gewaltiger Schritt vorwärts für unsere Unternehmen.» Mit diesen Worten gab Ciba-Verwaltungsratspräsident Alex Krauer am 7. März 1996 die bis anhin grösste Firmenfusion der Welt bekannt: Aus Sandoz und Ciba-Geigy wurde Novartis, heute das drittgrösste Pharmaunternehmen weltweit. Am 5. Juli 1996 erblickte in Schottland ein Bergschaf namens

Tschernobyl – die Opfer sind ungezählt

Bilder Keystone (13), Getty Images (3), Dukas, Bulls Press, Blick am Abend

Zum Sterben zurück in die Heimat

Dolly das Licht der Welt. Eine wissenschaftliche Sensation, denn Dolly war das erste geklonte Säugetier der Welt. Dolly gebar später auf natürlichem Wege mehrere Lämmer, bekam auffallend früh Arthritis und musste am Valentinstag 2003 wegen einer Lungenkrankheit eingeschläfert werden.

Vor 25 Jahren erlebte die Welt den Super-Gau: Am 26. April 1986 kam es in Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine zu einer Kernschmelze und mehreren Explosionen. 200 000 Menschen in einem 30-Kilometer-Radius wurden evakuiert. Über 100 radioaktive Elemente gelangten in die Atmosphäre und verbreiteten sich über die ganze nördliche Hemisphäre: von Russland bis Lappland im Norden, Richtung Westen über Polen und Deutschland bis nach Westengland und im Süden hinunter in die Türkei. Bis heute lassen sich in diesen Ge-

bieten Cäsium-Rückstände nachweisen. Wie viele Menschen als direkte Folge dieser schlimmsten Umweltkatastrophe aller Zeiten starben, ist nicht bekannt. In der Region um Tschernobyl kommt es immer noch zu schlimmen Missbildungen bei Neugeborenen und auffällig häufig zu Schilddrüsenkrebs, Leukämie und Knochenkrebs. Auch etwa 800 000 Retter und Helfer wurden verstrahlt und sind inzwischen zum Teil todkrank. Trotzdem kehrten einige hundert Menschen, vor allem alte Leute, heimlich in die 30-KilometerZone rund um den Reaktor zu-

Trostlosigkeit in der Geisterstadt Pripyat (oben). Die Stadt liegt nahe bei Tschernobyl und musste 1986 evakuiert werden.

rück – um in der alten Heimat zu sterben. Die Regierung duldet dies stillschweigend. brü

DATEN, EVENTS UND SONSTIGES IM JAHR 2011 Schweizer TV-Kommentatorin Sandra Studer die Fassung verlor. «Wäääck, so gruusig», entfuhr es ihr live auf Sendung. +++ Ab Juni lohnt sich ein kleiner Weekendtrip in die

Lagunenstadt Venedig. 2011 ist wieder Biennale. Neben den Länderpavillons lohnt sich besonders ein Besuch im Arsenale. Immer wieder erstaunlich, was Künstlern in der gan-

zen Welt einfällt. Und wems im Sommer zu heiss ist: die Biennale dauert vom 4. Juni bis am 27. November. +++ Auch sportlich ist im Juni was los. Die FussballWM der Damen wird

in Deutschland ausgetragen. Vom 26. Juni bis am 17. Juli finden insgesamt neun Spiele in verschiedenen Städten statt. Unter anderem in Bochum, Berlin und Dresden. Leider,

leider keines mit der Damen-Fussball-Nati aus der Schweiz. Die Ladys haben die Qualifikation knapp verpasst. +++ Endlich! Endlich! Die Glanz-und-GloriaWelt atmet auf und

wirft die Hände zum Dankesgebet gen Himmel. Am 2. Juli kommt Fürst Albert II. von Monaco unter die Haube. Der 52-Jährige heiratet die 20 Jahre jüngere südafrikanische


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MENSCHEN AUSBLICK 2011

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

Etliche Prominente feiern einen speziellen Geburtstag: Einzigartige 108 Jahre:

➔ Johannes «Jopie» Heesters am 5. Dezember.

Achtbare 80:

➔ Michael Sergeyevich Gorbatschow am 2. März. ➔ Franz Eugen Helmuth Manfred Nidl-Petz alias Freddy Quinn am 27. September.

➔ Leonard Simon Nimoy alias Mr. Spock am 26. März.

Smarte 70:

➔ Neil Leslie Diamond am 24. Januar.

Holländer demonstrieren 1973 gegen das päpstliche Pillenverbot.

Die Pille wird 60 Jahre alt

➔ Vivienne Isabel Swire alias Vivienne Westwood am 8. April. ➔ Robert Allen Zimmermann alias Bob Dylan am 24. März. ➔ Gilbert Gress am 14. Dezember. ➔ Mathias Gnädinger am

Ein Gefühl der Befreiung Vor 60 Jahren synthetisiert der Chemiker Carl Djerassi in den USA das erste Verhütungsmittel, das man schlucken kann, und schafft damit die Grundlage für die Antibabypille. Anfang der

Sechzigerjahre kam «die Pille» auch in Europa auf den Markt – und veränderte das Leben von Millionen von Frauen. Auch jenes von Klara Obermüller, Journalistin und Schriftstellerin in Zürich:

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«An das Gefühl der Befreiung kann ich mich bis heute erinnern. Es war so stark, dass mein Leben fortan in ein Klara ObermülDavor und ein ler (70) war eine Danach zerfiel. Diese Zäder ersten Schweizerinnen, sur hat mich und wohl die die zur «Pille» meisten Fraugriffen. en meiner Generation geprägt, hat unser Lebensgefühl bestimmt und uns zu Autonomie verholfen. Wir nahmen die Pille hemmungslos und ohne uns um kirchliche Drohungen oder medizinische Bedenken zu kümmern. Heute ist nur noch schwer auszumachen, was zuerst war: das Angebot einer sicheren Verhütung oder der unbändige Drang nach Ausbruch aus Zwängen und Konventionen. Sicher ist: Die Pille trug wesentlich zur Emanzipationsbewegung der 68er-Generation bei. Sie schaffte eine Sorglosigkeit, die der Liebe die Schwere, aber auch etwas von ihrer Verbindlichkeit nahm. Alles war möglich. Im Gegensatz zu heute waren Geschlechtskrankheiten kaum ein Thema. Aids trat erst Jahre später in unser Bewusstsein und rief mit brutaler Deutlichkeit in Erinnerung, dass im Leben nichts umsonst zu haben ist. Dennoch: ich bin Carl Djerassi auf ewig dankbar, dass er durch seine Forschungen die Pille möglich gemacht hat.» Der Originaltext in voller Länge erschien letztes Jahr im Beobachter

DATEN, EVENTS UND SONSTIGES IM JAHR 2011 Olympia-Schwimmmerin Charlene Lynette Wittstock. Die beiden unehelichen Kinder des Fürsten sind nicht zur feierlichen Zeremonie in der Katedrale von Monte Car-

lo eingeladen. +++ Im Monat August herrscht Feierlust ohne Ende: Nationalfeiertag (1.), Filmfestival Locarno (3. bis 13.), Rock Oz Arènes in Avenches (3. bis 6.), Street Pa-

rade (13. 8.) in Zürich, ebenfalls in Zürich das Theaterspektakel auf der Landiwiese (18. 8.– 4. 9.), Jazzfestival Willisau LU (24. bis 28.) so wie diverse Openair-Festivals.

+++ Gleich drei traurige Jubiläen folgen im Herbst. Und der war rabenschwarz im Jahr 2001: Nine-Eleven, Swissair-Grounding und am 27. September der Amoklauf im

Kantonsparlament Zug. Morgens um 10.30 Uhr marschierte der Amokläufer Friedrich Leibacher bis an die Zähne bewaffnet ins Regierungsgebäude. Das Attentat dauerte nur

2 Minuten 34 Sekunden. 14 Menschen starben im Kugelhagel. Etliche Verletzte leiden bis heute unter körperlichen und seelischen Folgen. Leibacher richtete sich selbst noch


28 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

Geburtstage

Chris von Rohr über die epochale CD «Nevermind» von Nirvana

25. März. ➔ Rolling-Stones-Drummer Charles Robert Watts am 2. Juni.

Sexy 60:

➔ Bob Geldof am 5. Oktober ➔ Gordon Matthew Thomas Sumner alias Sting am 2. Oktober. ➔ Christof Adolf, genannt Chris von Rohr am 24. Oktober

Die Geburt von Grunge

Chris von Rohr (59) ist einer der wichtigsten Rockmusiker der Schweiz. Seit 1966 macht der Solothurner Musik, unter anderem bei Krokus. Er produziert Bands wie Gotthard oder Lovebugs und kreierte den Slogan «Meh Chris «Meh Dräck», das Wort des Dräck» von Jahres 2004. Rohr. Chris von Rohr, weshalb war «Nevermind» von 1991 wegweisend?

➔ Elena Anna genannt Ilona Staller alias Cicciolina am 26. November ➔ Christoph Marthaler am 17. Oktober.

Flotte 50:

➔ Beat Schlatter am 5. Mai. ➔ George Clooney am 6. Mai. ➔ George Alan O’Dowd alias Boy George am 14. Juni. ➔ Barack Hussein Obama am 4. August.

Wie alle epochalen Werke traf es einen Zeitgeist. Die Leute hatten den ewig gleichen, oberflächlichen Alles-ist-schön-und-gut-unddie-Welt-ist-eine-grosse-PartySchrottsound satt. Die Welt war überhaupt nicht gut und schon gar nicht gerecht. Diesen Generationenfrust nutzten Nirvana. Wie kam die Nirvana-Revolution bei den Hardrockern an?

Ich war gerade mit Gotthard in Los Angeles dabei. Wir fanden es gelinde gesagt alles andere als cool – Nirvana waren sozusagen das Gegenprogramm zu Steve Lee und Co. Wie die meisten puren Hardrocker konnten wir dem düsteren Grungerock rein gar nichts abgewinnen, fanden, die sollten erst mal spielen und singen lernen.

Kurt Cobain kam nicht dazu, er starb 1994 mit 27 Jahren.

Das ist die brutale Ironie des Lebens: Weder Kurt Cobain noch Gotthard-Sänger Steve Lee hatten die Chance, im Alter ihr Leben und ihr Schaffen zu reflektieren. Ich habe Respekt vor dem NirvanaFrontmann, aber keine Heiligsprechungen, please! Cobain hatte Mängel, Verletzungen, Ängste, Sehnsüchte und Traumas wie andere auch. Das zeigen seine ungeNach über 25 Jahren findet voraussichtlich Ende Februar 2011 der letzte Flug eines Space Shuttle statt. Der Schweizer Astronaut Claude Nicollier, der von 1992 bis 1999 in vier Space-Shuttle-Missionen mitflog, sagt dazu: «Space Shuttle ist eine gute, aber angejahrte und zudem teure Raumfähre. Deshalb geben die USA das Programm auf.» Das ist für den 65-jährigen Waadtländer, der als erster und bisher einziger Schweizer den Weltraum besuchte, ein emotionaler Moment: «Mein

Das Ende einer Ära

Letzter Space Shuttle-Flug

➔ Wettermann Thomas Bucheli am 29. Mai

DATEN, EVENTS UND SONSTIGES IM JAHR 2011 im Gebäude. Für einen anderen Mörder ist im Herbst 2011 ebenfalls ein besonderer Tag. Der Zürcher Amokläufer Günther Tschanun wird am 13. September 70-jährig. Er ver-

büsste eine Gefängnisstrafe und lebt heute mit seiner damaligen Lebensgefährtin unter anderem Namen ausserhalb Zürichs. +++ Am 1. Oktober 2001 um 15.45 Uhr Mittel-

europäischer Zeit stand in der Schweiz die Zeit still: Die Flugzeuge der Swissair, traditionsreiche Airline, Stolz der helvetischen Nation, blieben am Boden. Das Grounding war

mehr als das Ende einer Luftfahrtgesellschaft, es war auch das Ende einer Illusion. Die Schweizerinnen und Schweizer – viele mit Tränen in den Augen – verloren den Glauben an die

Integrität der wirtschaftlichen und politischen Führer. Das Grounding erfolgte 70 Jahre nach der Gründung der Swissair am 26. März 1931. +++ Im Oktober gibt es aber auch Er-

freuliches. Zum Beispiel das Musical «Mamma Mia» im Zürcher Theater 11. Abba-Songs sorgen immer für gute Laune. Ob man will oder nicht. +++ Im November, traditionell


MENSCHEN AUSBLICK 2011

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schönten persönlichen TagebuchAufzeichnungen. Gab es überhaupt je Alben mit ähnlichem Einfluss?

Vor 20 Jahren schrieb Kurt Cobain mit Nirvana und dem Album Nevermind Musikgeschichte.

Alben wie «Blonde On Blonde» von Bob Dylan (1966), «Sergeant Pepper’s Lonely Hearts Club Band» von den Beatles sowie «Are You Experienced» von Jimi Hendrix (beide 1967), «Exile On Main Street» von den Rolling Stones (1972) und «Never Mind The Bollocks» von den Sex Pistols (1977). Welche Rockbands werden wir in 10 Jahren noch lieben?

Reden wir doch von 100 Jahren! AC/DC, Beatles, Stones, Pink Floyd, Led Zeppelin. Bob Dylan, Elvis, Frank Sinatra, Bob Marley, Neil Young, Prince, Jimi Hendrix. Also Musik mit einzigartiger Melodieführung, starkem Gesangsausdruck, eigener Prägung und überwältigendem, dringendem rhythmischem Druck. Sounds für die Ewigkeit! Und Nirvana sollten das eigentlich auch schaffen. hae

Herz gehört dem Space Shuttle. Trotz Challenger- und ColumbiaUnglücke, bei denen ich 14 Kameraden verlor. Die Raumfähre ist eine Wundermaschine.» Im Juli 1992 absolvierte Nicollier seinen ersten Flug ins All und ist noch heute beeindruckt, wie er in nur achteinhalb Minuten die Umlaufbahn erreichte, wo Schwerelosigkeit herrscht, der Himmel schwarz und die Erde als Himmelskörper zu sehen ist. Seine Erlebnisse will der verwitwete Militär- und Linienpilot vermehrt den Jungen

ein Monat mit Hochnebel und Hang zu Depressionen, tut eine kleine Pilgerreise gut. Oder zwei, oder gleich drei? Immer im Verbund mit Zehntausenden Gleichgesinnten und

näherbringen. Und er glaubt, dass noch vor dem Jahr 2050 der erste Mensch einen Fuss auf den Mars setzen wird. Auf die Frage, was es braucht, um als Schweizer Astronaut zu werden, antwortet Nicollier lapidar: «Glück.» rw

www.migrosmagazin.ch Konzerte, Urnengänge oder Promihochzeiten: Das Quiz zu den Highlights von 2011.

einem Ziel: das Zürcher Hallenstadion. Die Location bleibt, die Prediger auf der Bühne wechseln: Am 7. November bittet Rihanna zum Konzert, am 17. November die Söhne

Mannheims und am 20. der französische Soundtüftler und Altmeister Jean Michel Jarre. +++ Im Dezember werden wiederum in Stockholm und Oslo die Nobelpreise vergeben. Das

1969 demonstrieren Frauen in Zürich für gleiche Rechte.

40 Jahre Frauenstimmrecht

«Das Pendel schlägt zurück» Am Sonntag des 7. Februar 1971 war es soweit: Die Schweizer sagten ja zu Wahl- und Stimmrecht für Frauen. Die Berner Regierungsrätin Barbara Egger (54) lädt 2011 40 Frauen, die an diesem Tag geboren wurden, zu einem Fest ins Rathaus ein.

Die Pionierinnen erzählen noch heute, wie schwierig es gewesen sei, die Männer zu überzeugen. Diese Frauen wurden angefeindet, ausgegrenzt und ausgelacht. Barbara Egger

Frau Egger, in Finnland dürfen die Frauen seit 1906 wählen. Warum dauerte es bei uns so lange?

Wohl weil im Ausland die Regierungen den Beschluss fassten. Wäre die männliche Bevölkerung gefragt worden, hätte es wohl auch länger gedauert. Warum wehrten sich die Frauen nicht stärker?

Jahr 2011 wartet gleich mit mehreren Jubiläen auf: Vor 110 Jahren, exakt am 10. 12. 1901 wurde zum allerersten Mal der Friedensnobelpreis vergeben. Und zwar an den Schweizer

Die Stimmbeteiligung der Frauen ist bis heute tief.

Sie lässt generell zu wünschen übrig. Das ist auch für die Sache der Frauen nicht gut. Eine Weile sah es gut aus mit Frauenförderung und Chancengleichheit. Heute schlägt das Pendel bereits wieder zurück. Über welche Diskriminierung wird man sich in 40 Jahren wundern?

Frauen bekommen für gleiche Arbeit immer noch nicht den gleichen Lohn. brü

Henry Dunant, Gründer des Roten Kreuzes. Vor 100 Jahren bekam die Entdeckerin der Radioaktivität, Marie Curie, den Chemie-Nobelpreis, vor 90 Jahren das Jahrhundertgenie Al-

bert Einstein jenen für Physik. Und vor 15 Jahren wurde der Basler Rolf Zinkernagel, Immunologe an der Universität Zürich, mit einem Nobelpreis für Medizin geehrt. +++


30 |

BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

WINTERFREUDEN

WANN WIRDS MAL WIEDER RICHTIG WINTER — MIT SCHNEEGESTÖBER, SCHLITTELN UND VIEL EIS? Jetzt, und wir geniessen die weisse Pracht bis ins Flachland. So, wie hier in Chalet-à-Gobet in der Nähe von Lausanne holen wir die Schlitten aus den Kellern, steigen in die Skischuhe oder spazieren durch romantisch verschneite Wälder. Vergessen wir das Chaos auf Strassen und Flughäfen. Nur für einen Moment. Denn Sommer wirds sicher wieder. Irgendwann.

Was sind Digital Natives? Digital Natives heisst so viel wie «digitale Eingeborene». Damit bezeichnet man Menschen, die mit Technologien wie Computer, Internet, Handy und MP3Spielern aufgewachsen sind. Sie werden auch «born digital» oder «Generation Internet» genannt. Dieser Generation wird ein anderes Denken zugeschrieben als den Generationen vor ihr, unter anderem aufgrund von Computerspielen mehr Risikobereitschaft und schnelleres Handeln. Ein Digital Native verschickt eher per Mail einen Link als jemandem eine Homepage zu zeigen. Zu den Digital Natives gehören alle ab ungefähr 1980 Geborenen, während jene von Jahrgang 1970 abwärts zu den «Digital Immigrants» gehören, also zu denen, die in die digitale Welt zugewandert sind.

ZITAT DER WO WOCHE

«Die Amerikaner Amerik haben schlicht den Sinn für die Realität verloren.» ver Der Konjunkturökonom Klaus Wellershoff (46) kritisiert in der «Aarga «Aargauer Zeitung» das Vorgehen der USA während der Finanz- und Wirtschaftskrise S scharf. Speziell den Steuergeschenken über 500 Milliarden Dollar steht er sehr kritisch gegenüber. Er rechnet, rech dass das Haushaltsdefizit Amerikas im 20 2011 elf Prozent des Volkseinkommen betragen wird. Damit überkommens sc schreite die Verschuldungsquote di Marke von 100 Prozent. die

Bilder Keystone/Jean-Christophe Bott, Siggi Bucher

FRAGE DER WOCHE


Wanderferien an der zauberhaften Küste am Rande Europas

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32 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

Herbert Winter über den Dächern der Zürcher Altstadt: «Ich bin stark mit der jüdischen Tradition verbunden.»

«Wir wollen den religiösen Frieden bewahren»

Mit Herbert Winter ist erstmals ein Jude Präsident des Schweizerischen Rats der Religionen. Der Zürcher hat ein entspanntes Verhältnis zu seiner Religion und lacht auch mal über einen Judenwitz. Sorgen machen ihm aber die zunehmenden antisemitischen Entgleisungen in Blogs.


INTERVIEW HERBERT WINTER

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Rat der Religionen

Der Schweizerische Rat der Religionen (SCR) wurde am 15. Mai 2006 gegründet. Initiiert hatte diese Plattform Pfarrer Thomas Wipf, Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK). Wipf war auch der erste SCR-Vorsitzende. Das nationale Dialogforum vereint neben sieben leitenden Persönlichkeiten der Religionsgemeinschaften drei Expertinnen aus Christentum, Judentum und Islam. Weitere Infos auf: www.ratderreligionen.ch

Religionen (SCR)? Immerhin sind Sie der erste Jude in diesem Amt.

...zur Wunschfigur!

Ich freue mich über die Wahl und empfinde sie als Anerkennung, dass Juden als integraler Teil der Gesellschaft akzeptiert sind und ernst genommen werden. Mir ist das Thema Frieden unter den Religionsgemeinschaften ein wichtiges Anliegen. Damit verbunden ist die Frage, welchen Stellenwert in unserem Staat die Religionspolitik und das Religionsrecht den Minderheitenreligionen einräumt. Welches sind aktuell die grössten Probleme, die Sie im Rat behandeln?

Herbert Winter, was bedeutet es Ihnen, Jude zu sein?

Ich bin stark mit der über 3000 Jahre alten jüdischen Tradition verbunden. Für mich steht Judentum aber nicht nur für Religion, sondern auch für Geschichte, Kultur und vor allem für ein Gefühl von Zusammengehörigkeit. Als Schweizer Jude ist es schön zu wissen, dass gleichzeitig mit uns Glaubensgenossen auf der ganzen Welt die jüdischen Feste feiern. Und was bedeutet Ihnen Ihre Wahl zum Präsidenten des Schweizerischen Rats der

Wichtige Themen sind die Integration von Religionsminderheiten und damit die Frage, wo der freien Religionsausübung Grenzen gesetzt sind, oder Sinn oder Unsinn möglicher staatlicher Einschränkungen als Folge der Minarettinitiative.

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Das Schweizer Volk hat sich bei der Minarettinitiative anders entschieden, als das der SCR wünschte. Haben Sie sich zu wenig engagiert?

Zweifellos hätten wir alle, Parteien, Kirchen und Religionsgemeinschaften und vor allem die Wirtschaft, sehr viel mehr machen können und müssen. Wir hätten klarer aufzeigen sol-

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34 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

len, dass das Verbot von Minaretten keine Probleme löst, sondern nur neue schafft. Die Initiative hat mit den Ängsten der Bevölkerung gespielt und auf deren Gefühle gezielt. Dagegen hat man mit sachlichen Argumenten einen schweren Stand. Wie sehr interessiert Sie als Jude die Minarettfrage überhaupt?

Genau gleich stark wie jeden Bürger. Ich lebe in diesem Land und interessiere mich für die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen. Mit dem Ja zur Minarettinitiative wurde die Religionsfreiheit tangiert. Auch wir Juden mussten das in der Schweiz einst erleben. Der Bau von Synagogen war verboten, und wir durften nur in bestimmten Gemeinden leben. Wegen unserer Geschichte können wir nachvollziehen, was der Ausgang der Abstimmung für die Muslime bedeutet. Ein Minarett ist ein religiöses Symbol wie ein Kreuz oder die Burka. Unterstützen Sie diese Symbole?

Die Religionsfreiheit in der Schweiz erlaubt es uns heute, als Privatperson religiöse Symbole zu tragen. Die Frage ist, ob solche Symbole, wie es die Burka, der Davidstern oder das christliche Kreuz sind, verboten werden sollten. Für mich erfordert kein übergeordnetes öffentliches Interesse ein solches Verbot, und mit dem Tragen solcher Symbole werden auch keine Grundrechte Dritter verletzt. Deshalb bin ich ganz klar gegen ein solches Verbot. Demnach sind Sie nicht für ein Verhüllungsverbot?

Die Burka gefällt mir persönlich nicht, weil ich den Menschen gern ins Gesicht schaue. Aber es gibt keinen Grund, den Ganzkörperschleier generell zu verbieten. Anders sieht es im Staatsdienst aus, zum Beispiel im Lehrerberuf oder am Schalter einer städtischen Behörde. Dann ist die Verhüllung nicht mehr akzeptabel. Was wollen Sie mit dem Rat erreichen?

Für Herbert Winter könnten Mischehen ein Thema für den Rat der Religionen werden.

Primäre Ziele sind, den religiösen Frieden in der Schweiz zu bewahren und unter Christen, Muslimen und Juden Vertrauen zu schaffen. Zudem ist der Rat Ansprechpartner von Bundesrat und Behörden in religionspolitischen Fragen.

in der Diskussion zu überbrücken. Wenn das nicht gelingt, lassen wir sie stehen, ohne dass uns dies Probleme bereitet.

Wie ist der Rat organisiert?

Aus Sicht der Menschenrechte und der Redefreiheit muss man Kritik an Religionen zulassen. Das Problem ist, dass solche Zeichnungen bestehende Spannungen zusätzlich anheizen. Die Frage ist natürlich auch, ob es nötig ist, Menschen in ihren religiösen Gefühlen zu verletzen.

Wir treffen uns viermal jährlich einen halben Tag lang in Bern, besprechen Vorschläge und aktuelle Probleme und setzen Themenschwerpunkte. Im Vordergrund stand in letzter Zeit die Abstimmung über die Minarettinitiative und die Diskussion um religiöse Symbole in der Öffentlichkeit. Wo stossen die Ratsmitglieder untereinander an die Grenzen der gegenseitigen Toleranz?

Das kommt nicht vor. Wenn immer wir unterschiedliche Auffassungen haben, versuchen wir, sie

Für die Muslime waren die Mohammed-Karikaturen ein Problem. Für Sie auch?

Passen Religion und Humor nicht zusammen?

Im Gegenteil. Mein liebster Witz ist jener über einen Rabbiner, der Gott anruft: Hilfe, mein Sohn will Christ werden! Da antwortet der liebe Gott: Mir ist es genauso er-

Engagierter Rechtsanwalt Seit dem 1. Januar 2011 ist Herbert Winter Vorsitzender des Schweizerischen Rats der Religionen. Der 64-jährige Rechtsanwalt ist seit bald drei Jahren Präsident des jüdischen Dachverbands Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund (SIG), Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Jüdische Zeitgeschichte an der ETH Zürich, Mitglied des Beirats der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus sowie unter anderem Mitglied des Exekutivausschusses des renommierten Weizmann-Instituts in Rehovot/Israel. Herbert Winter ist verheiratet und Vater von drei Söhnen und einer Tochter. Er ist in Zürich aufgewachsen.


INTERVIEW HERBERT WINTER

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«Das Minarettverbot löst keine Probleme, es schafft nur neue.» verband vertritt die Interessen der Juden in der Schweiz. Er verurteilt Kritik an Israel dann, wenn das Existenzrecht des Landes in Frage gestellt oder wenn Israel diffamiert wird. Warum äussern Sie sich nicht öfter?

Die Bandbreite an Meinungen unter den 18 000 Schweizer Juden ist sehr gross, es gibt keine gemeinsame politische Position. Klar ist: Die meisten Juden fühlen sich mit Israel stark verbunden. Der SIG macht nicht alle antisemitischen Attacken in der Schweiz publik. Warum nicht?

Wir wollen keine Nachahmer. Deshalb arbeiten wir lieber präventiv und aufklärend im Hintergrund. Wir haben eine Anlaufstelle für antisemitische Vorfälle geschaffen. Bei gravierenden Vorfällen reichen w.ir Strafanzeige ein. gangen. Der Rabbiner fragt: Was hast du gemacht? Antwortet Gott: Ich habe einfach ein neues Testament geschrieben. Einige Juden wollen den Dialog mit den Katholiken sistieren. Sie begründen das unter anderem mit dem Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson und der Karfreitagsliturgie, in der für die Bekehrung der Juden gebetet wird. Verstehen Sie diese Argumentation?

Emotional verstehe ich das sogar sehr gut. Als Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG), dem Dachverband der Schweizer Juden, habe ich mich indes für die Fortführung des Dialogs mit der katholischen Kirche ausdrücklich eingesetzt. Die Gemeinsamkeiten und vor allem unsere gemeinsamen Anliegen sind zu wichtig.

Für einige Juden ist die katholische Kirche antisemitisch. Wie antisemitisch ist die Schweiz?

Es hat den Antisemitismus immer gegeben, einmal mehr, einmal weniger. Besorgniserregend ist die Vielzahl antisemitischer Entgleisungen im Internet, vor allem in Blogs. Auch der Konflikt im Nahen Osten verleitet zu Ausfälligkeiten. Wir stellen fest, dass Juden und Israelis oft gleichgesetzt werden. Wir sind jedoch Schweizer Juden und nicht für die Politik in Israel verantwortlich. Die Schweizer Juden könnten ihre Stimme gegen die israelische Siedlungspolitik erheben, die viele Schweizer als unfair empfinden.

Zur Politik der demokratisch gewählten Regierung Israels nimmt der SIG keine Stellung. Der Dach-

Wo ist die Grenze zwischen einem dummen Spruch und Antisemitismus?

Das kommt immer auf den Inhalt an. Es ist schwierig, eine Grenze zwischen Klischees und Antisemitismus zu ziehen. Juden seien alle reich, geizig, und es gäbe in der Schweiz Hunderttausende, das sind Klischees. Wie antisemitisch ist der Ausdruck «abejude» als Synonym für «um einen Rabatt feilschen»?

Der Ausdruck ist aus dem Vorurteil entstanden, ein Jude versuche immer einen Vorteil für sich herauszuschinden. Es ist eine antisemitische Floskel, die aber kaum immer antisemitisch gemeint ist. Gemäss einer NationalfondsStudie identifizieren sich immer weniger Schweizer Juden mit ihrem Glauben.

Sind praktizierende Juden vom Aussterben bedroht?

Nein. Vor 100 Jahren lebten 18 000 Juden in der Schweiz, gleich viele wie heute. Dass es nicht mehr geworden sind, liegt daran, dass Schweizer Juden nach Israel ausgewandert sind und interreligiöse Ehen zugenommen haben. Ausserdem trifft es zu, dass sich mehr und mehr Juden nicht mehr in den traditionellen Gemeinden organisieren. In den grösseren Städten sind die jüdischen Gemeinden aber sehr vital. Kommt das Thema Mischehen im Rat der Religionen zur Sprache?

Misch- oder besser interreligiöse Ehen waren bis anhin kein Thema im Rat der Religionen. Wir leben in einer offenen, pluralistischen Welt, in der interkonfessionelle Ehen eine Tatsache sind, heute – angesichts der grossen Migrationsströme und allgemeinen Globalisierung – ganz besonders. Es könnte tatsächlich ein Thema für den Rat der Religionen sein, sich darüber auszutauschen, was für Herausforderungen die verschiedenen Religionsgemeinschaften im Zusammenhang mit interreligiösen Ehen haben und wie sie damit umgehen. Was machen Sie, wenn Sie sich nicht mit der Religion und der Juristerei beschäftigen?

Ich führe gern gute Gespräche, sei es im Familienkreis oder mit Freunden. Dass dann die Tätigkeit in meinen Ämtern immer wieder thematisiert wird, ist fast unumgänglich. Dabei freut es mich ganz besonders, dass auch meine Kinder politisch interessiert sind und mich mit Fragen kritisch herausfordern. Interview Reto E. Wild und Ruth Brüderlin Bilder Mirko Ries


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entdecken wir anschliessend das historische Zentrum der sizilianischen Hauptstadt Palermo. Die Stadt ist durch beeindruckende Bauten aus der normannischen und spanischen Zeit geprägt und die Altstadt mit ihren engen, gewundenen Seitengassen ist Schauplatz ursprünglichen Volkslebens. Anschliessend Besuch und freier Aufenthalt im romantischen Cefalù, der kleinen sizilianischen Perle direkt am Meer. 4. Tag: Campofelice di Roccella–Segesta– Selinunte–Agrigento. Die Reise führt in den Westen der Insel, nach Segesta und Selinunte. Beide Orte befinden sich an beneidenswert schöner Lage. Wir bewundern einige der besterhaltenen Tempelanlagen Siziliens. Danach Weiterfahrt nach Agrigento. 5. Tag: Agrigento–Piazza Armerina– Giardini Naxos. Besuch und geführte Besichtigung im «Tal der Tempel», das einer der bedeutendsten griechischen Komplexe ausserhalb Griechenlands ist. Später Fahrt zur Ausgrabungsstätte von Piazza Armerina und geführte Besichtigung im ehemaligen römischen Landsitz Villa Romana del Casale mit seinen prächtigen Bodenmosaiken. Am Abend Ankunft in Giardini Naxos. 6. Tag: Giardini Naxos, Ausflug Siracusa. Fahrt dem Meer entlang nach Siracusa. Beeindruckende Bauwerke und Ausgrabungen aus der römischen Antike befinden sich an verschiedenen Orten der Stadt. Ein versierter Führer wird uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zeigen. Nach der Führung haben wir Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Gegen Abend Rückfahrt ins Hotel. 7. Tag: Giardini Naxos, Ausflug Ätna–Taormina. Am Vormittag Panoramafahrt entlang der Flanken des Ätnas, dem grössten aktiven Vulkan Europas mit Ausblicken auf die bizarren Lavalandschaften. Individueller Aufenthalt mit Gelegenheit zu einem kurzen Spaziergang. Rückfahrt ins Hotel und am späteren Nachmittag kurze Fahrt nach Taormina. Das Städtchen liegt hoch über dem Meer und bietet ein einzigartiges Panorama auf den Ätna und die Küstenregion am Fusse des Vulkans. Individuelle Besichtigung des Städtchens sowie individuelles Abendessen in Taormina (nicht inbegriffen). 8. Tag: Giardini Naxos, fakultativer Ausflug Aeolische Insel Lipari. Vor der Küste Siziliens liegen die Aeolischen Inseln. Fahrt zur Hafenstadt Milazzo und Ausflug mit dem Boot zur

-Luxusbus Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 7 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 1 x Frühstücksbuffet am 7. Tag – Schiffspassagen ohne Mahlzeiten Schiffspassagen Genua-Palermo-Genua mit 2 Übernachtungen, Basisunterkunft in Doppelkabine innen mit Dusche/WC Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Aeolische Insel Lipari am 8. Tag) Geführte Besichtigungen in Palermo, Monreale, Segesta, Selinunte, Agrigento, Piazza Armerina, Siracusa und Genua* *ausgenommen Reisen 10 und 11 Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag (Hotels) 195.– Kabinenzuschläge (Fähre): – Doppelkabine aussen 30.– – Einzelkabine innen 65.– Fak. Ausflug Aeolische Insel Lipari 98.– Annullationsschutz 25.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil , 06:30 Burgdorf , 06:40 Winterthur, 06:45 Basel, 07:00 Zürich-Flughafen , 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof , 08:50 Arth-Goldau ■

Insel Lipari mit ihrem gleichnamigen Städtchen. Inselrundfahrt und Zeit für individuelle Besichtigungen. 9. Tag: Giardini Naxos–Enna–Palermo. Freier Vormittag im Hotel. Anschliessend überqueren wir die Insel und kehren zu unserem Ausgangsort Palermo zurück. Unterwegs geniessen wir einen Aufenthalt in Enna, einer ehemaligen Festungsstadt im Herzen Siziliens, die sich ihre attraktive Altstadt bewahrt hat. Abends Einschiffung auf ein Schiff der «Grandi Navi Veloci». Übernachtung an Bord. 10. Tag: Ankunft in Genua–Arenzano.* Abends Ankunft in Genua und kurze Fahrt nach Arenzano. 11. Tag: Arenzano–Genua–Schweiz. Vormittags geführte Stadtbesichtigung in Genua (ausgenommen Reise 10 und 11). Anschliessend Rückfahrt in die Schweiz zu den Einsteigeorten. *Reise 10 und 11: Übernachtung im Piemont und Rückreise via Stresa.

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Sizilien wurde erst im neunzehnten Jahrhundert Teil des italienischen Königreichs und konnte damals schon auf eine über 3000-jährige Geschichte zurückblicken. Palermo, die Inselhauptstadt trägt die Spuren der Griechen, Römer, Byzantiner, Araber, Normannen und Spanier. Im Süden schufen die Griechen die Tempel von Agrigento, die sich mit den Bauten in ihrer Heimat ohne weiteres messen konnten. Die Korinther ihrerseits errichteten an der Ostküste das mächtige Siracusa. Wir besichtigen nicht nur die obengenannten Kultstätten, sondern noch andere Bauten, die von der bewegten Vergangenheit der Insel zeugen. Nebst vielen interessanten Kulturschätzen, erleben wir auf dieser Rundreise das Wahrzeichen Siziliens, den 3340 Meter hohen Vulkan Ätna, welcher durch seine Eruptionen auch einen Teil der Insel geprägt hat. Die geheimnisvolle Schönheit der Insel wird auch Sie in ihren Bann ziehen.

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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

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Meister der Hoffnung Und? Haben die lieben Kleinen sämtliche Dankesbrieflein an Gotten und GrossBänz Friedli plant das papis verschickt? neue Jahr. Falls nicht, sagen Sie Ihren Kindern, der Onkel Friedli aus der Zeitung finde, dafür sei es jetzt aber höchste Zeit! Dann können wir uns dem neuen Jahr zuwen-

den. Lassen Sie mich zunächst meinen Lieblingsreim in deutscher Zunge zitieren: eine Liedpassage von Udo Lindenberg, der beschreibt, wie ein gestrandeter Seebär in einer Hafenkneipe alten Tagen nachhängt. «An der Wand, da hängen Postkarten, die hat er mal geschickt. Und er denkt an die Japanerin, die hat er mal … gekannt.» Stimmt! Der Reim ist gar keiner. Just deshalb fiel er mir zum Jahresbeginn wieder ein: Es kommt immer anders, als man denkt. Insofern hat es keinen Sinn, sich etwelche Dinge vorzunehmen. Okay, ich könnte ja wünschen. Könnte mir so

innige Familienmomente wünschen, wie wir sie in der Altjahrswoche erlebt haben, und noch viele mehr. Könnte mir überhaupt die kleinen Dinge wünschen: Fichtennadelduft, unverhoffte Gespräche beim Einkaufen, wieder mal ein Sauerteigbrot, das den Namen verdient. Dass ich viele Tassen meines Lieblingstees Long Jing Shi Feng unge-

stört trinken kann, und dazu erklingt ein so wunderschönes Lied, wie es 2010 «The Weary Kind» von Ryan Bingham war. Dass ich Überraschungen erlebe wie letztes Jahr das Konzert von Madeleine Peyroux, in das ich mehr so reingestolpert bin, ohne grosse Erwartungen … und dann – wow! Ach ja, soll ich mir wünschen, dass, wenn ich Anna Luna nach einem Fünf-bis-Sechser in Latein «Wow!» SMSeln will, mir mein schlaues Handy nicht immer «Wowereit» vorschlägt, den Berliner Bürgermeister? Und wenn ich Berndeutsch schreiben will, ein Abend sei «schön gsy», macht es aus «gsy» stets «gay». Ich glaub, mein Handy ist schwul. Was solls, ich könnte mir ja vornehmen, mich

nicht zu ärgern. Nicht über Unwichtiges wie ein besserwisserisches Mobiltelefon, nicht über Wichtiges wie den Ausgang der Waffenabstimmung im Februar. Könnte mir stattdessen wünschen, dass die Kinder mich auch heuer zum Lachen bringen, wenn ich im Grunde schimpfen sollte, à la: «Vati, bringst mir einen Lineal?» – «Welches Wörtchen fehlt noch?» – «Sofort!» Aber man darf nicht allzu dreist sein beim Wünschen. Als ich mir hier mal wünschte, mein YB möge sich «bis zur letzten Runde Hoff-

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nungen auf den Meistertitel» machen dürfen, wurde ich erhört. (Leider wörtlich: In selbiger Runde, der allerletzten, bekam YB von Basel auf den Ranzen.) Als ich mir letztes Jahr «den ersten Meistertitel seit 24 Jahren» wünschte, bekamen wir wieder von Basel auf den Ranzen, abermals in der letzten Runde. Nun wünsch ich mir gar nichts

«Denn es kommt anders. Immer.» mehr; meine Lieben haben mir ein gelbschwarzes Shirt unter den Tannenbaum gelegt, auf dem gross «Meister» steht und klein darunter «der Hoffnung». Und nahm ich mir nicht schon vor Jahresfrist vor,

mir nichts mehr vorzunehmen? Ich würde das Einkleben der Fotos ja doch wieder hinausschieben … Aber, hey, es kam anders. Ich habs im Fall geschafft, Föteli einzukleben! Nicht, dass ich die ganzen siebeneinhalb Jahre aufgeholt hätte, die ich im Rückstand bin. Aber ich habe angefangen, und zwar auf Rat vieler Leserinnen von hinten. Nahm mir also zuerst das Jahr 2010 vor und habe schon 56 Bilder unserer Nepalreise eingeklebt. Immerhin.


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42 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

Riesenbescherung für die Migros-Kunden Seit letzten Mittwoch sind in der Migros 2247 Produkte günstiger – ein Geschenk im Wert von 160 Millionen Franken für die Kunden. Wie haben Medien, unabhängige Experten und Konsumenten auf den enormen Preisabschlag reagiert?

W

eihnachten fand dieses Jahr gleich zweimal statt: Denn am 29. Dezember senkte die Migros die Preise von Produkten aus dem ganzen Sortiment. In einer durchschnittlichen MM-Filiale ist nun auf einen Schlag jedes fünfte Produkt dauerhaft günstiger. Betroffen sind Frischeartikel und lange haltbare Lebensmittel, Food-, Near-Foodund Non-Food-Produkte, Eigenund Fremdmarken.

Rauschen im Blätterwald nach dem Preisabschlag

Dass die Migros die Preise derart purzeln lässt, hat in der Schweizer Presse zu einem entsprechend

grossen Echo geführt. «Die Detailhändler senken ihre Preise in einer Kadenz, dass man versucht ist, die einzelnen Schritte nicht mehr wahrzunehmen», schrieb der «Tages-Anzeiger». «Doch was die Migros gestern an einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz ankündigte, ist eine neue Dimension.» Der «Blick» titelte: «Der grosse Migros-Coup: 2247 Produkte werden billiger!» Und auch die «Aargauer Zeitung» betonte das beispiellose Ausmass der Preissenkungen: «Fakt ist: In jener Breite wie die Migros hat noch kein Detailhändler an den Preisen von Alltagsgütern geschraubt.»

Ein grosser Tag war der 29. Dezember nicht nur für die MigrosKunden, sondern auch für die Mitarbeiter des Grossver-teilers, insbesondere für die Marketingspezialisten n des Migros-GenossenschaftsftsBundes. «Ich bin seit jeher her ein Migros-Kind», meint etwa Sandra Stöckli, Verantwortwortliche für Milchprodukte. «Darum freue ich mich, dass unsere Kunden in einer nie dagewesenen wesenen Dimension profitieren können.» So kostet in ihrem Sortimentstimentsbereich fünf Deziliter Valfloraa Vollrahm neu 3.20 statt 3.40, 3.40 40, ein ei Mödeli «Die Butter» 3.05 05 statt 3.15 Franken.

Das sagen unabhängige Experten zu den Preisabschlägen Monika Dusong, Präsidentin der Fédération romande des consommateurs. «Die Fédération romande des consommateurs begrüsst diese Preissenkung. Im Endeffekt ist sie aber nichts als gerecht. Die Grossverteiler profitieren von günstigeren Rahmenbedingungen wie Parallelimporten und Cassis de Dijon, für die wir gekämpft haben. Zudem kann die Migros dank einer Beschaffungsallianz im Ausland günstiger einkaufen. Es ist fair, dass die Konsumenten jetzt davon profitieren. Hoffen wir, dass dieser Preisabschlag erst der Beginn einer neuen Preissenkungswelle ist.»

Damian Künzi, Detailhandelexperte der Credit Suisse. «Es handelt sich zweifellos um einen der grössten Preisabschläge in der jüngeren Geschichte. Es ist ein geschickter Schachzug, all diese Preisabschläge zu bündeln, um sie damit medienwirksam zu kommunizieren. Es passt zwar zur genossenschaftlichen Tradition der Migros, Preisvorteile an die Kunden weiterzugeben. Der gewachsene Konkurrenzdruck im Schweizer Detailhandel spielt bei dieser Aktion aber eine wesentliche Rolle.»

Urs P. Gasche, ehemaliger Leiter des «Kassensturz» und Wirtschaftspublizist. «Die Preisabschläge auf breiter Front wirken sich auf das private Budget genau gleich aus wie eine Lohnerhöhung. Günstige Produkte sind häufig erst noch gleich gut oder sogar besser als teure. Das zeigen die Ergebnisse unabhängiger Produktetests auf www.testbeste.ch!»

Stefan Meierhans, Preisüberwacher. «Ich bin erfreut, dass der Wettbewerb im Detailhandel intensiver wird und sich auch auf die Preise niederschlägt – das ist gut für die Konsumentinnen und Konsumenten.» Jean-Marc Vögele, Leiter des Eidgenössischen Büros für Konsumentenfragen. «Die Preissenkung der Migros ist erfreulich, und ich hoffe für die Konsumenten, dass dies nicht die letzte solche Aktion der Migros war.»


NEUES AUS DER MIGROS

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Bilder Keystone (3), zvg

Stolz auf den grossen Coup – die Prod Produkteverantwortlichen der Migr Migros: Stefan Germann (Backwaren/ Conv Convenience); Andreas Allenspach (Fleis (Fleisch, Geflügel und Fisch); Jeroen Zimm Zimmermann (Near/Non-Food); Mich Michael Schmitt (Getränke/Säfte); Remo Thalmann (Apéro) (obere Reihe vo lilinks); Isabel Läderach (Früchte von & Ge Gemüse); Annette Bernath (Schokola ko lade Sandra Stöckli (Milchprokolade); dukt du kt (untere Reihe von links). dukte)

Bruno Frick, Schwyzer CVP-Ständerat und Präsident Swiss Retail Federation. «Die Preissenkungen sind vor allem eine Folge des gestiegenen Konkurrenzdrucks. Besonders stark ist er im Foodsektor. Preissenkungen sind für Konsumenten immer eine frohe Botschaft. Doch mittelfristig kann daraus Druck auf die Löhne und auf die industriellen und bäuerlichen Lieferanten entstehen. Denn Preissenkungen in einer so harten Konkurrenzsituation, wie sie heute herrscht, können nicht allein aus den Speck-Reserven oder Kursgewinnen finanziert werden.»

Franziska TroeschSchnyder (64), Präsidentin Konsumentenforum kf. «Aus Sicht der Konsumenten ist es sehr erfreulich, dass die Preise sinken. Wir sind überrascht, dass die Migros die Preise auf einem solch breiten Sortiment senkt – das war ein schönes Weihnachtsgeschenk. Wir gehen davon aus, dass die Preissenkungen nicht auf Kosten von Personal, Umwelt oder Tierschutz gehen.»

Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz SKS. «Wir haben diese Preissenkungsrunde erwartet. Die Migros hatte sie ja versprochen. Die Konsumenten werden von den tieferen Preisen profitieren. Besonders freut uns, dass die Preissenkungen ein sehr breites Sortiment und nicht nur einige wenige Warengruppen betreffen. Bei allem Lob habe ich aber auch eine Kritik: Wir erwarten, dass der tiefe Euro stärker zu tieferen Preisen in der Schweiz führt.»

Andreas Herrmann, Professor an der Forschungsstelle für Customer Insight, Universität St. Gallen. «Ich bin überzeugt, dass die Migros nicht jeden von den deutschen Harddiscountern ausgelösten Preisschritt mitmachen muss. Denn die Migros bietet viel mehr als nur gute Preise, um sich von Aldi und Lidl abzuheben: Nämlich gute Qualität, Auswahl, Beratung und Warenpräsentation sowie guten Service. Die Migros sollte sich selbstbewusst darauf besinnen, was sie besser kann und wo sie besser ist als die Konkurrenz.»


44 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

Stefan Germann, verantwortlich für Backwaren und Convenienceprodukte, betont: «Wir haben flächendeckend in allen Bereichen die Preise reduziert. Entsprechend zahlreich sind die Highlights.» So kosten Spätzli Fini von Anna’s Best nun 3.00 statt 3.50 Franken. Auch Marketingspezialist Andreas Allenspach freut sich. In seinem Bereich (Fleisch, Geflügel und Fisch) schlagen typische Schweizer Produkte massiv ab: Der Preis eines Pärchens Cervelats ist von 2.30 auf 1.85 Franken gefallen; und 97 Gramm Bündner Rohschinken hauchdünn gibts für 4.70 statt für 5.50 Franken. Remo Thalmann, zuständig für Apéro-Produkte, weist darauf hin, dass 200 Gramm M-Classic-Flips 55 Rappen günstiger sind und 500 Gramm Party-Pistazien 85 Rappen weniger kosten. Er fasst zusammen: «Diese Preisabschläge sind insgesamt eine Pioniertat, die nicht der Normalität entspricht.»

Auch Spezialisten sind beeindruckt

Doch wie reagieren unabhängige Konsumexperten, deren Beruf es ist, den Schweizer Detailhandel kritisch zu beobachten und zu analysieren? Urs P. Gasche, ehemaliger Leiter des «Kassensturz» und Wirtschaftspublizist, bringt es so auf den Punkt: «Die Preisabschläge auf breiter Front wirken sich auf das private Budget genau gleich aus wie eine Lohnerhöhung.» Und auch Franziska Troesch-Schnyder, Präsidentin des Konsumentenforums kf, spart nicht mit Lob: «Wir sind überrascht, dass die Migros, die Preise auf einem solch breiten Sortiment senkt – das war ein schönes Weihnachtsgeschenk.» Lesen Sie auf diesen und auf den Seiten 42/43 eine Auswahl von Experten- und Kundenkommentaren zum spektakulären Preisabschlag. Texte Daniel Sägesser, Christoph Petermann, Michael West

«Das ist gut fürs Portemonnaie»

Was sagen die Kunden zur grossen Preissenkung der Migros? Das Migros-Magazin hat in der Filiale in Langenthal BE eine kleine Umfrage durchgeführt. Fazit: Die Menschen freuen sich.

Katharina Moor (65), Hausfrau, Langenthal BE: «Ich kaufe sowieso mehrheitlich in der Migros ein. Ich schaue schon auf den Preis, er steht aber bei meinen Einkäufen nicht immer im Vordergrund.»

Heinrich Christen (92), Rentner, Langenthal: «Jetzt müssen sich Aldi und Lidl den Preisen der Migros anpassen.»

Kathrin Hofer (54), selbständiger Ernährungscoach, Rickenbach BL: «Einsparungen, Qualität, ein breites Sortiment und gute Inhaltsstoffe sind mir wichtig. Das alles finde ich in der Migros.»

Res Ryser (72), Rentner, Langenthal: «Ich finde die Preissenkungen gut. Ich glaube, dass der Druck der deutschen Discounter zu diesen Preisabschlägen geführt hat. Ich hoffe, der Druck wird nicht an die Produzenten weitergegeben.»

«Wir werden auch in Zukunft

Migros-Chef Herbert Bolliger über die Einmaligkeit

Herbert Bolliger, Preisabschläge gibt es immer wieder. Die aktuelle Preissenkung gilt aber als historisch. Weshalb?

Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion des MigrosGenossenschafts-Bundes.

Weil wir 2247 Produkte aus allen Kategorien in unserem gesamten Sortiment und ohne Abstriche bei der Qualität auf einmal zwischen 3 und 20 Prozent abschlagen. Es sind alles Produkte des täglichen Bedarfs mit einer hohen Relevanz für unsere Kundinnen und Kunden. In einer durchschnittlichen MM-Filiale wird jeder fünfte Arti-

kel günstiger. Das hat in diesem Umfang bisher noch kein Detailhändler in der Schweiz gemacht. Wie schafft es die Migros, eine solch umfassende Preissenkung zu realisieren?

Wir haben versprochen, die durch die Regal-Preisauszeichnung eingesparten Kosten in Form von günstigeren Preisen an die Kunden weiter zu geben. Dieses Versprechen lösen wir ein: Wir sind die Letzten, die auf die Regal-


NEUES AUS DER MIGROS

Nadine Arnold (26), kaufmännische Angestellte, Langenthal BE, mit Catalina (1): «Es ist immer gut, wenn die Preise sinken. Ich kaufe aber sowieso in der Migros ein und bin nicht speziell wegen der tieferen Preise gekommen.»

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Rudolf Jakob (81), Rentner, Langenthal: «Die Preissenkung ist gut für unser Portemonnaie. Mit der Migros bin ich sehr zufrieden.»

Nadja Bickel (38), kaufmännische Angestellte, Lotzwil BE, mit Mael (6): «Ich bin froh, wird unser Portemonnaie durch tiefere Preise entlastet. Ich komme gerne in die Migros, denn hier stimmt auch die Qualität.»

Brigitte Purtschert (40), medizinische Praxisassistentin, Roggliswil LU, mit Salome (3): «Ich finde es positiv, dass die Migros ihre Gewinne an die Kunden weitergibt. Ich hoffe, dass die Konsumten von den tiefen Preisen profitieren können, die den Bauern für Fleisch bezahlt werden.»

Renate Kunz (33), kaufmännische Angestellte, Guido Kunz (36), Musiker, Herzogenbuchsee BE, mit Julian (3 Monate): «Speziell aufgefallen sind uns die tieferen Preise bei den Babysachen. Aber wir kommen ja sowieso immer in die Migros.»

Umfrage Daniel Sägesser Bilder Ueli Christoffel

für tiefere Preise kämpfen»

der aktuellen Preissenkung, den Konkurrenzdruck und die Grenze für Preisabschläge. Preisauszeichnung umstellen – aber die Ersten, die dabei auch die Preise der Produkte senken. Zudem haben wir in der Beschaffung und Logistik die Prozesse gestrafft und verbessert, die Effizienz gesteigert und Kosten gesenkt. Von den so erzielten Einsparungen sollen unsere Kunden selbstverständlich ebenso profitieren. Ist der Preisabschlag eine Reaktion auf die Preissenkungen der Konkurrenz?

Es ist die konsequente Weiterführung des Auftrages unseres Gründers, Gottlieb Duttweiler. Er gründete die Migros vor 85 Jahren mit der Verpflichtung, die beste Leistung zum besten Preis anzubieten. Natürlich spielt auch der Wettbewerb unter den Detailhändlern. Wir wollen unsere Position als Nummer 1 in der Schweiz erfolgreich verteidigen. Die Migros senkt die Preise über das ganze Sortiment. Gibt es

Produktegruppen, bei denen die Preise besonders stark abschlagen?

Das ist ja gerade das Interessante an unserer Preis-Leistungs-Offensive: Sie finden zahlreiche Preisabschläge in allen Produktegruppen – ob Bio, Getränke, Charcuterie und Wurstwaren, Olivenöle, Milch- und Convenience-Artikel, Pflege- oder Babyprodukte. Die Kundinnen und Kunden spüren unsere Abschläge sofort in ihrem Geldbeutel.

Wird die Migros die Preise weiter senken?

Wir werden unser Versprechen auch in Zukunft halten und für tiefere Preise kämpfen. Dies tun wir jedoch nicht um jeden Preis. Sobald die Abschläge zu Lasten der Mitarbeitenden oder unseres anerkannten Engagements für Mensch, Tier und Umwelt gehen, ist die Grenze erreicht.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

MIGROS-ZEITREISE

Perlen aus dem Bildarchiv: Dutti und der Kaffee

E

inen guten Kaffee wusste Gottlieb Duttweiler stets zu schätzen. Schliesslich hatte er in den Jahren 1923 und 1924 – noch vor der MigrosGründung – in Brasilien selber eine Plantage geleitet. Das hier gezeigte Bild stammt allerdings aus den Vierzigerjahren und zeigt Dutti beim Degustieren verschiedener Kaffeesorten. Links von ihm steht Migros-Mitbegründer Fritz Keller. In jener Zeit hatte die Migros mit ihren Kaffeespezialitäten bereits Furore gemacht. So osorgte der koffeinfreie und dennoch aromatische Kaffee Zaun für Aufsehen. Mit it dem witzig benannten Produkt machtee die Migros dem Kaffee Hag Konkurrenz. z.

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48 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

Vom Laufguru rennen lernen

Der Migros-Fachmarkt SportXX übernimmt die Mehrheit der Ryffel Running AG. Die Firma des Vizeolympiasiegers Markus Ryffel findet den richtigen Laufschuh für jeden Fuss.

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er die Filiale von Ryffel Running in Uster ZH betritt, merkt gleich, dass die Kunden hier auf Trab gebracht werden. Quer durch das grosse Sportartikelgeschäft führt eine schnurgerade 50 Meter lange Rennbahn. Wer in dem Laden Joggingschuhe kauft, läuft erst einmal eine kleine Strecke. Das geschulte Personal erkennt sofort, ob es sich beim Kunden um einen Vorfussoder um einen Fersenläufer handelt. Doch das ist erst der Auftakt zu einer detaillierten Fussanalyse. «Wir finden für jeden Jogger den perfekten Schuh», versichert Markus Ryffel, «ganz gleich, ob der Läufer nun einen normalen Fuss, einen Hohl-, Spreiz-, Senk- oder Knickfuss hat.»

190 000 Kilometer im Laufschritt zurückgelegt

Die 55-jährige Lauflegende muss es wissen. Bei den Olympischen Sommerspielen im Jahr 1984 hat er beim 5000-Meter-Lauf Silber

gewonnen. Seine damalige Zeit von 13 Minuten 7,54 Sekunden hat bis heute kein anderer Schweizer unterboten. «In meinem Leben bin ich bisher etwa 190 000 Kilometer weit gerannt», sagt der drahtige Mann beiläufig und ohne einen Hauch von Angeberei. Noch heute trainiert er ganz selbstverständlich sechs bis sieben Mal pro Woche. Sein fünf Jahre älterer Bruder Urs ist ebenfalls ein passionierter Läufer, der zum Beispiel dreissig Mal den New York Marathon gerannt ist. Zusammen haben die beiden Brüder die Ryffel Running AG aufgebaut, ein Unternehmen, das in Uster und Bern spezialisierte Sportartikelgeschäfte betreibt und massgeschneiderte Workshops, Kurse und Lehrmittel für Anfänger oder ambitionierte Läufer anbietet. Auch Triathlon-, NordicWalking- und Aqua-Fit-Fans werden beraten und ausgerüstet. Zudem organisiert die Firma sieben Sportevents, darunter den mit 14 000 Teilnehmerinnen grössten

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Schweizer Frauensportanlass, den Frauenlauf in Bern. Nun übernimmt der MigrosFachmarkt die Mehrheit des Unternehmens. In den nächsten Jahren sollen in alle grösseren SportXX-Filialen Ryffel-RunningShops integriert werden. Die Kun-

den werden in Beratungen vom Wissen der Ryffel-Brüder profitieren. «Uns hilft diese Partnerschaft dabei, unser Lebenswerk zu multiplizieren», erklärt Markus Ryffel. «Denn dank dem Netz aus 50 SportXX-Standorten werden wir künftig eine viel grössere


NEUES AUS DER MIGROS

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«Wir sind ideale Partner» Michael Spiess (49), Leiter Fachmärkte bei der Migros, über die Mehrheitsbeteiligung an Ryffel Running.

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Michael Spiess, SportXX hat schon eine grosse Auswahl an Joggingschuhen und anderen Produkten für Läufer. Wozu die Beteiligung an Ryffel Running? Wir holen uns mit dieser Partnerschaft Laufkompetenz ins Haus, die in Jahrzehnten gewachsen ist. Unsere Kunden werden in kostenlosen Beratungen durch speziell geschultes Personal vom sportlichen Knowhow der Ryffel-Brüder profitieren.

3

Wie lange wird es dauern, bis in alle grösseren SportXX-Filialen Ryffel-Shops integriert sind? Das braucht eine solide Vorbereitung, denn das Personal dieser Shop-in-Shops muss mit der Laufphilosophie und den Fussanalysen von Ryffel Running vertraut sein. Die ersten Shops werden im Herbst in Zürcher SportXX-Fachmärkten eröffnet. Bis in drei Jahren soll das neue Angebot in alle grösseren SportXX-Filialen integriert sein. Welche Art von Kunden will SportXX mit den Ryffel-Shops ansprechen? Vor allem Läufer, die hoch spezialisierte Ausrüstung kaufen und entsprechend grosse Ansprüche an die Beratung haben. Wir werden mit den neuen Shops dem Fachhandel gezielt Konkurrenz machen. Bei der Laufausrüstung im tiefen und im mittleren Preisbereich sind wir heute schon führend.

4

Am Start für die Partnerschaft mit SportXX: Urs und Markus Ryffel heute (Bild 1), Markus Ryffel als Gewinner der olympischen Silbermedaille in Los Angeles 1984 (Bild 2), beim 5000-Meter-Rennen des Events «Weltklasse Zürich» 1981 (Bild 3) und als Gewinner des Murtenlaufs 1982 (Bild 4).

Kundschaft erreichen.» So können die Brüder auf noch breiterer Front gegen den Bewegungsmangel unserer Gesellschaft kämpfen. «Kreislauf-Erkrankungen sind auch in der Schweiz der gefährlichste Killer», sagt Urs Ryffel. «Eines der besten Mittel dagegen

ist regelmässiger Ausdauersport.» Doch wichtig sind durchdachte Trainingspläne, die Anfänger nicht überfordern, sowie ergänzende Kraft- und Koordinationsübungen. Sonst können Läufer Gelenkprobleme bekommen und langfristig wieder zu Bewegungsmuffeln

Bilder Keystone

Grandiose Laufkarriere

Beschränkt sich die Zusammenarbeit mit Ryffel Running auf die neuen Shops? Nein, wir wollen gemeinsam auch neue Laufsportevents aufbauen. Die Migros und Ryffel Running sind ja ideale Partner, denn beide Unternehmen tun viel zur Förderung des Laufsports. SportXX und die Migros sponsern zum Beispiel fast alle wichtigen Schweizer Volksläufe.

werden. Künftig sorgen RyffelRunning-Berater in SportXX-Filialen dafür, dass dies nicht passiert. So können noch mehr Freizeitsportler auf Trab kommen und auch in Bewegung bleiben. Sie teilen dann Markus Ryffels Faszination, die er so auf den Punkt

bringt: «Es gibt nichts Besseres als Laufsport in der Natur, sie ist das schönste Fitnesszenter. Ohne Eintrittsgebühr und rund um die Uhr geöffnet.» Text Michael West Bild Mirko Ries

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

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Auf einen Blick: Dank der Anschrift am Regal lassen sich die Preise einfach vergleichen.

«Der Kunde zahlt immer den tieferen Preis»

Seit dem 1. Januar 2011 schreibt die Migros die Preise am Regal an. Roland Duss, Filialleiter des MMM Zugerland, über die Vorteile für Kunden und Betrieb.

Bild Fabian Unternährer

Roland Duss, seit Herbst 2010 hat die Migros die Regalpreisbeschriftung in allen Filialen getestet. Wie lautet Ihr Fazit?

werden die ersten Produkte ohne Preisbeschriftung in die Filialen geliefert. Läuft alles nach Plan?

Ja. Bis aber alle Artikel, Der MMM Zugerland war auf denen noch der Preis eine Pilotfiliale. Wir hatsteht, verkauft sind, werden in einer Übergangsten bereits seit Februar letzten Jahres Gelegenheit, Roland Duss, phase die Preise doppelt uns an die Regalpreis- Filialleiter angeschrieben sein. Auf beschriftung zu gewöhalle Fälle sind wir genen. Trotz grosser Umstellung rüstet, das kann ich Ihnen verwaren unsere Erfahrungen sehr sichern. positiv. Unsere Leute hatten das neue System schnell im Griff. Wie haben die Kundinnen Das war ein Test, jetzt gilt es ernst: Seit dem 1. Januar

und Kunden reagiert?

Wir waren gut vorbereitet. Tatsache ist aber, dass wir von Beginn

Übersichtlicher, preiswerter, umweltfreundlicher

Seit dem 1. Januar 2011 werden die ersten Produkte ohne Preisanschrift in die Filialen der Migros geliefert – nach einer Übergangsphase gehören Preisschilder auf den Produkten endgültig der Vergangenheit an. Bei Gewichtsartikeln wie Früchten, Käse oder Fleisch sowie bei Saisonartikeln oder Bekleidung ändert sich jedoch nichts. Auch bei Aktionen bleibt die Preisanschrift wie gewohnt. Dank der Preisangabe am Regal kann der Kunde künftig die Preise vergleichen, ohne jedes einzelne Produkt in die Hand nehmen zu

müssen. Zudem zwingt die Regalanschrift das Personal zu disziplinierter Anordnung der Produkte, was die Übersichtlichkeit und Orientierung fördert. Aber auch in ökologischer Hinsicht hat die neue Preisanschrift Vorteile: Bei Preisänderungen entfällt die Vernichtung der Verpackung mit dem alten Preis. Bei Millionen von umgeschlagenen Artikeln jährlich kann die Migros viel Geld sparen, was wiederum dem Kunden zugutekommt. Beispiel hierfür ist der aktuelle Preisabschlag.

an kaum Kundenreaktionen auf die Preisanschrift am Regal hatten. Die Migros war ja die letzte Detailhändlerin in Europa, welche die Preise noch auf dem Produkt angeschrieben hatte. Die Konsumenten kennen die Regalpreisbeschriftung also von den anderen Anbietern. Und sie hat ja auch durchaus ihre Vorteile.

können also den Preisvergleich direkt am Regal vornehmen.

Und die wären?

Die gilt auch, wenn der Preis am Regal nicht mit dem Preis auf dem Kassenzettel übereinstimmt?

Die Transparenz ist grösser. Am Regal stehen nicht nur die Preise für das einzelne Produkt, wie beispielsweise Brot oder Molkereierzeugnisse, sondern auch der Referenzpreis für 100 Gramm oder 100 Milliliter – die Kunden

Was heisst es für den Kunden, wenn der Preis am Regal nicht mit dem Preisschild auf dem Produkt übereinstimmt?

An der bereits heute gültigen Regelung ändert nichts. Der Kunde zahlt immer den tieferen Preis.

Ja, auch dann. Bei uns kann der Kunde sicher sein, dass er immer den tieferen Preis bezahlt.

Interview Christoph Petermann


52 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

Global denken, lokal handeln

Was als Vision in der Migros Luzern begann, hat sich heute schweizweit durchgesetzt. Rund 8000 Produkte in der Migros tragen heute das Label mit den blauen Bergen und der gelben Sonne. In der Genossenschaft Migros Aare zum Beispiel, an die Familie Adam ihr Gemüse liefert, gibt es allein 2000 verschiedene Produzenten, die für dieses Label herstellen. Sie alle kommen aus den Regionen Aargau, Bern, Solothurn und dem Seeland. «Aus der Region. Für die Region.» ist das Versprechen der Migros, lokale Produzenten zu bevorzugen. Die Produkte mit diesem Label werden in Ihrer Region produziert. Entsprechend entfallen lange Transportstrecken, und innovative Kleinbetriebe, die lokale Spezialitäten herstellen, werden gefördert. So wird ein Stück weit Individualität in einer globalisierten Welt erhalten. «Aus der Region. Für die Region.» und die Migros sind Hauptsponsor der Sendung «SF bi de Lüt», die jeden Freitag um 20.05 Uhr auf SF 1 läuft. Neugierig? Dann schauen Sie sich den Trailer unter www.migros.ch/ ausderregion an.

Beim Gemüsebauer zählt jede Hand Gemüseproduktion ist bei den Adams im Seeland seit drei Generationen Familiensache. Damit der Laden läuft, muss jeder mit anpacken.

N

ebelschleier hängen über dem malerisch verschneiten Seeland, seit Jahrhunderten die grösste Gemüsekammer der Schweiz. Die flache, weite Landschaft und die teils humus-, teils tonreichen Böden eignen sich für Gemüseanbau jeder Art. In Müntschemier BE baut die Familie Adam diverse Salatsorten, roten und weissen Kabis, Zwiebeln, Gurken, Radieschen, Sellerie, Randen und Fenchel an. Was der Grossvater auf knapp 3 Hektar begann, hat Vater Martin auf 18 Hektar ausgeweitet. «Bei dieser


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FLEISCH, FISCH & GEFLÜGEL Optigal Poulet ganz, Duo-Pack, Schweiz, per kg 6.60 statt 9.50 30% M-Classic Trutenschnitzel, per 100 g 1.60 statt 2.05 20% Rindshackfleisch, per kg 9.60 statt 16.– 40% Rindsbraten, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.45 statt 3.10 20% Siedfleisch durchzogen, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.15 statt 1.95 40% Rindsragout, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.95 statt 2.35 Aare-Bauernbratwurst, per 100 g 1.45 statt 2.10 30% Wienerli mit gratis Suppenbeutel, im Duo-Pack, 2 x 200 g 5.10 statt 7.40 30% Don Pollo Pouletbrust, geschnitten, 144 g 2.95 statt 4.25 30% Vorderschinken im Duo-Pack, TerraSuisse, 2 x 142 g 3.70 statt 6.20 40% Hobelfleisch im Duo-Pack, geschnitten, 2 x 96 g 9.40 statt 13.45 30%

Schweinsbraten gebraten, geschnitten, per 100 g 2.60 statt 4.40 40% Don Pollo Poulet Crispy, paniert, tiefgekühlt, 1,4 kg 13.– statt 18.60 30% Atlantik Lachsfilet 250 g, Seehecht Rückenfilet, MSC, 400 g, Kabeljau, MSC, 400 g, und Pangasiusfilets 400 g, tiefgekühlt 20% Goldbuttfilets MSC, Nordostatlantik/Wildfang, per 100 g 2.30 statt 2.90 20% Heilbuttfilets, Nordwestatlantik, per 100 g 2.90 statt 3.40

BROT & MILCHPRODUKTE Sennenkäse, ca. 450 g, per kg 9.90 Tilsiter Surchoix, per 100 g 1.20 statt 1.55 20% Le Gruyère mild, Schweizer Hartkäse, per 100 g 1.35 statt 1.70 Käse in Bedienung: Spycherkäse, per 100 g 1.70 statt 2.10 Käse in Bedienung: Bresse Bleu, per 100 g 1.90 statt 2.40 Formaggella Ticinese, per 100 g 1.45 statt 1.85 Trio Tomme, 3 x 100 g 4.20 statt 5.30 20% Valflora Kaffeerahm im Duo-Pack, 2 x 250 ml 2.05 statt 2.60 20% Floralp Vorzugsbutter im 5er-Pack 1.30 günstiger, 5 x 200 g 12.95 statt 14.25 Butter, Bio, Mödeli –.25 günstiger, 200 g 3.35 statt 3.60

BLUMEN & PFLANZEN Tulpen, Bund à 10 Stück 5.90 statt 7.50 20% Strauss Surprise Midi 2.– günstiger pro Strauss 12.90 statt 14.90 Rosen Starline, Max Havelaar, Bund à 5 Stück 7.90 statt 8.90 Cyclamen grossblumig, Aus der Region, pro Pflanze 5.90 statt 7.90

WEITERE LEBENSMITTEL M-Classic Frischpizza im Duo-Pack 30% Anna’s Best Fiori mit Lachsfüllung im 3er-Pack, 3 x 200 g 10.40 statt 15.60 33% Original Rösti im Alubeutel im 3er-Pack, 3 x 500 g 4.60 statt 6.90 33%

M-Classic Lasagne Verdi oder Bolognese, im Duo-Pack, tiefgekühlt 50% Crèmeschnitten, 6 Stück/471 g 5.30 Frey Tafelschokoladen 400 g im 3er-Pack 11.– statt 16.50 33% Frey Branches Classic, 50 Stück 11.25 statt 22.50 50% Bärentatzen, 760 g 4.80 statt 6.40 Alle M-Classic Fruchtsäfte und Drinks 20% Alle Pepsi in Packungen à 6 x 1,5 Liter 4.90 statt 9.80 50% M-Classic Carolina Parboiled Reis im 3er-Pack, 3 x 1 kg 4.30 statt 7.20 40% Gesamtes Condy EssiggemüseSortiment 33% Alle Longobardi Tomatenkonserven und -saucen 20% Gesamtes M-Classic Essig- und Öl-Sortiment 33% Alle Fruchtkonserven 20% Malbuner Delikatess-Fleischkäse oder Fleischkäse mit Schinken im 4er-Pack, 4 x 115 g 5.20 statt 6.60 Alle Frifrench Salatsaucen 50 cl und 1 Liter 20%

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Asco Trockennahrungs-Sortiment 20% Selina Katzennahrung im 12er-Pack 20% Cleverbag Herkules Kehrichtsäcke, 35 Liter, 5 Rollen 12.90 statt 17.– Universalreinigungstücher Vlies, 38 x 40 cm, 15 Stück 5.– Bratpfannen Titan, 2er-Set, Ø 20 cm und 28 cm, antihaftbeschichtet, für alle Herdarten (ausser Induktion) 55.90 statt 95.80 Brita Kartuschen Classic und Maxtra 3 für 2 Alle Handymatic Supreme Produkte (ohne Regeneriersalz) 40% Gültig bis 17.1. Alle Potz beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.70 günstiger Gültig bis 17.1. Soft Polar Toilettenpapier, FSC, 24 Rollen 13.90 Alle Total Waschmittel 50%

Genossenschaft Migros Aare Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.

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KRACHERWOCHEN


DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 69

Auch am Mittagstisch herrscht bei Familie Adam Arbeitsteilung (von links): Mutter Ruth, Vater Martin, Grosi Annamarie, Tochter Jasmin und Sohn Tobias.

Grössenordnung muss jeder aus der Familie mithelfen», sagen Martin (44) und Ruth (43) Adam. Gerade ist Mittagszeit und beim Gemüserüsten packen Grosi Annamarie (69), Mutter Ruth, Jasmin (11) und Tobias (14) mit an. Im Moment geht es auf dem Freilandbetrieb eher ruhig zu. In der Winterzeit wird nur eine kleinere Treibhausfläche von 2000 Quadratmetern bewirtschaftet. Dort haben Vater und Mutter die letzten Tage Salatsetzlinge gepflanzt. Das geerntete Gemüse lagert in den Kühlräumen und

wird auf Bestellung von Hand gerüstet und verpackt für den Grosshändler, der in Sichtweite vom Bauernhof liegt und der dieses dann ganz frisch in das Verteilzentrum der Genossenschaft Migros Aare liefert. «Hier kommt das Gemüse direkt vom Feld in die Migros-Märkte», erklärt der Vater. Kürzere Wege kann es kaum geben. «Am Sonntag haben wir jetzt sogar Zeit, gemeinsam im Berner Oberland Ski zu fahren», freut sich Mutter Ruth. Im Frühjahr, Sommer und Herbst sieht das ganz anders aus.

Dann ist auf den Feldern Hochsaison: Mit fünf Angestellten wird sechs, teils sieben Tage die Woche per Hand geerntet. Da wird jede Hilfe gebraucht. Das Grosi kümmert sich um die Verpflegung und die Wäsche, Sohn Tobias fährt Traktor, und Tochter Jasmin hilft,

den Vorhof und die Hallen sauber zu halten. Dabei backt sie doch lieber Butterzopf oder geht reiten! Doch am Mittagstisch, wenn das selbst gepflanzte Gemüse auf den Tisch kommt, verdampft jeder Ärger im Nu. Text Silke Bender

Bild Jorma Müller

TV-Termin: «SF bi de Lüt» Freitag, 7. Januar, 20.05 Uhr, SF 1

Der Moderator Nik Hartmann und sein Team besuchen in dieser und den nächsten vier Wochen unter dem Thema «Familiensache» verschiedene Familien im ganzen Land, die auf besondere Art und Weise ihr Leben gemeinsam meistern.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin Mig gro ros s-Ma -Maga gaz 1, 3. Januar ga Ja uar 2011 2011

| 71

Rollenspiel

Frisch von der Rolle: Der neue Frischkäse von Migros Premium kommt gerollt daher und lässt sich in schöne Scheiben schneiden. Die cremigen Käserollen gibt es mit frischen Kräutern oder mit feinstem Wildlachs und Dill. Ein Traumpaar, das sich sowohl beim Brunch als auch beim Gschwellti-Znacht gutmacht. Migros Premium Frischkäserolle Kräuter, 100 g, Fr. 2.90*

Gipfelsturm

Es geht nichts über ein Croissant zum Frühstück. Wenn es schön blättrig ist, umso besser. Das süssliche Croissant pur beurre ist ein knuspriges Träumchen mit ausgeprägtem Buttergeschmack. Der voluminöse Gipfel wird jeden Tag frisch in der Filiale ausgebacken und ist im Offenverkauf erhältlich. Das Croissant pur beurre stimmt NEU IN auch diejenigen versöhnlich, für die das DER frühe Aufstehen der Gipfel ist. Croissant pur beurre, 70 g, Fr. 1.20 MIGROS

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

NEU IN DER MIGROS

Hüttenstar

NEU IN DER MIGROS GUT & GÜNSTIG

Ob als Brotaufstrich, zu Gschwellti oder zum Salatteller, Hüttenkäse schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch ein hervorragender Eiweisslieferant. Der fettarme Frischkäse ist jetzt neu auch in Bioqualität erhältlich. Die groben Käsekörner sind mit einer Milch-Rahm-Sauce versetzt, die den Cottage Cheese schön sämig macht. Cottage Cheese, Bio, 150 g, Fr. 1.60* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Schüttelbecher

FR. 3.50

Zwiebackschnitten Zvieri für 4 Personen

➔ Ein bis eineinhalb Äpfel schälen und an der Bircherraffel reiben. Mit etwas Zitronensaft beträufeln. Zirka Fr. 1.20 ➔ 120 g Haselnüsse mit den geriebenen Äpfeln mischen und ca. 2 dl gezuckerte Kondensmilch dazugeben. Zirka Fr. 2.30 ➔ 8 Zwiebackscheiben mit der Nuss-Apfel-Kondensmilch-Mischung dick bestreichen und im Ofen bei 180 Grad ca. 15 Minuten backen. Tipp: Sie können die Haselnüsse mit geriebenen Mandeln ersetzen oder auch die geriebenen Äpfel weglassen. Dazu eine heisse Milch servieren.

+

NEU IN DER MIGROS

+

Ein Kaffee für unterwegs ist immer ein guter Begleiter für Koffeinfans. Wer extra cremigen Schaum mag, der setzt am besten auf den kühlen Shakeria, den es jetzt neu auch als Cappuccino-Variante aus Spitzenespresso und Schweizer Milch gibt. Für das besondere Schaumplus ist Eigeninitiative gefragt: Shake-it, heisst die Devise. Dank der gerippten Verpackungsinnenfläche wird das Milchmischgetränk dabei schön cremig geschüttelt. Shakeria Cappuccino, 250 ml, Fr. 1.90


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Die neue Leichtigkeit

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

Weniger Kalorien, weniger Fett und viel Genuss: Auch die Miss Schweiz fliegt auf die feinen Léger-Neuheiten.

N

un ist sie fast vier Monate im Amt: Kerstin Cook, 21, Miss Schweiz 2010. So viel «abheben» musste die Luzernerin bisher noch nie. «Während ich früher am liebsten zu Hause bei Mama war, sitze ich nun ständig im Flugzeug. Und ich bin viel un-

abhängiger geworden», erzählt sie. Von Gran Canaria bis nach Südafrika führte sie ihr Job bisher. Und bald gehts nach Griechenland, wo sie sich für die Organisation «Ocean Care» als Delfin-Patin engagiert. Bei all der Reiserei findet die Leichtathletin

Joghurt Granola Himbeer/Erdbeer, 225 g, Fr. 1.95, Joghurt Haselnuss, 180 g, Fr. —.70, MiniCake mit Beeren, 90 g, Fr. 2.10

nur noch wenig Zeit für Sport. Gut also, dass es Léger-Produkte gibt. Sie enthalten gegenüber herkömmlichen Produkten mindestens dreissig Prozent weniger Kalorien, Fett oder Kohlenhydrate. Und sie helfen, nicht nur das Gewicht leicht zu halten, son-

dern schmecken auch gut. Von den neuen Joghurts mit Haselnüssen oder der knusprigen Getreide-Fruchtmischung mit Himbeer und Erdbeer, von den MiniCakes mit Beeren und nur 323 Kalorien – davon darf auch eine Miss getrost naschen. SB

Bild Gerry Nitsch, Styling Monica Keller, Hair and Make-up Emmanuel Florias

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

Für die Männer

Wer ein duftendes Mitbringsel oder eine Überraschung für seinen Liebsten sucht, kann dies ab sofort zusammen mit dem Einkauf in der Migros erledigen. Sieben neue Herrendüfte frischen das Beauty-Sortiment auf: bekannte Marken wie Esprit, Ferrari oder Police, in edlen Flakons und mit wertvollen Aromen wie Sandelholz oder Zeder auch für anspruchsvolle Nasen. Esprit Imagine for men, Eau de Toilette, 30 ml, Fr. 27.90

Für die Haut

Heizungsluft und Kälte strapazieren die Haut. Die regenerierende Body Milk von I am Body ist speziell auf die Bedürfnisse der Haut im Herbst und Winter abgestimmt: Mit wertvollem Macadamia-Nussöl, Vitamin E und Panthenol. Die reichhaltige Milch versorgt besonders raue, trockene Hautstellen intensiv mit Feuchtigkeit und vermindert Spannungsgefühle. I am Body Regenerierende Body Milk, 250 ml, Fr. 5.50

RAPPENSPALTE

NEU IN DER MIGROS Thomas Buchwalder (29) setzt sich in der Schweiz als People-Fotograf durch. Ob Sternchen oder Stars wie Kevin Costner — er hatte schon fast alle vor der Linse.

Für die Augen

NEU IN DER MIGROS

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Jede Frau träumt von vollen, langen Wimpern. So auch Maybel, die Schwester des Chemikers T. L. Williams. Er mixte ihr 1913 eine Tinktur aus Kohlenstaub und Vaseline. Der erste Mascara wurde zum Riesenerfolg, und die Firma Maybelline New York entstand. Der neue «Falsche Wimpern Black Drama»Mascara ist sehr einfach aufzutragen und verleiht mit ein paar Bürstenstrichen ein beeindruckendes Volumen. Da würde Maybel Augen machen! Falsche Wimpern Volum’ Express Black Drama Mascara,

Thomas Buchwalder, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit sechs Jahren reinigte und polierte ich das Velo meiner Grossmutter. Dafür bekam ich fünf Franken. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für Sex.

Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine erste Kamera, ein Geschenk meines Vaters. Wo trifft man Sie abends?

Ich bin sehr gerne zu Hause und geniesse das schöner Wohnen. Oder man trifft mich im Restaurant «Zum Goldenen Tor», wo es den feinsten Hackbraten von ganz Kloten gibt.

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*Nur in grösseren Filialen.

NEU IN DER MIGROS

Und wo garantiert nicht?

Im Fitnesscenter.

Für die Handtasche

Von Kopf bis Fuss gepflegt unterwegs: Die neuen Minisizegrössen für Kosmetikartikel sind praktisch für alle, die viel reisen. Die kleinen Füllmengen dürfen nämlich mit ins Handgepäck. Genauso hilfreich sind sie auch in der Sporttasche oder in der Handtasche fürs Büro. Das umfangreiche Sortiment reicht von der Fusscreme bis zur Zahnpasta. I am Hairspray Ultra Strong, 50 ml, Fr. 2.—, IntensivHandcreme, 30 ml, Fr. 1.80

Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Den Fluglärm. Dafür haben die Läden bis Mitternacht offen.

NEU IN DER MIGROS

Sind Sie gerne prominent?

Ich versuche, meinen Job so gut wie möglich zu machen. Wenn sich dadurch mein Bekanntheitsgrad erhöht, dann freut mich das sehr.

Eugen Baumgartner


78 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

Mit Vollgas in die Gerüchteküche René Chevrolet liebt die Frauen, das Leben und natürlich Autos. Ist ja klar, mit diesem Namen. Manchmal spielt der 75-Jährige sogar seinen Namensvetter, den Erfinder des Chevys.

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irklich verblüffend! Dieser Schnauz, die kräftige Nase, die entschlossen zusammengekniffenen blauen Augen, aus denen der Schalk lacht: Keine Frage, René Chevrolet (75), pensionierter Hausmeister der Technischen Hochschule Lausanne, ist dem Autopionier Louis Chevrolet wie aus dem Gesicht geschnitten. Um die Illusion perfekt zu machen, trägt er fast das gleiche Lederkäppi, eine Rennfahrerbrille und die Zigarette so lässig im Mundwinkel wie sein Namensvetter. «Einen Dôle Blanche zum Apéro, Mesdames?», fragt er uns – um zwölf Uhr mittags – augen-

zwinkernd, während Köchin Andrea Pistorius in der Küche seines gemütlichen Chalets in Grône VS ihre Körbe auspackt. Keine Frage, er ist ein Bonvivant alter Schule. «Ein Drageur, ein Schürzenjäger», seufzt seine Frau Marlyse (70). «Bei jungen Frauen gibt er immer noch Gas.» René grinst: «Ich lebe eben den freien Geist von Chevrolet. Auch wenn ich mir bisher noch keinen leisten konnte.»

Autopionier Louis Chevrolet war ein Schweizer

Was viele nicht wissen: Louis Chevrolet, der Vater des «Chevys», der zum Inbe-

Kochen mit derr «Saisonküche» «Saisonküüche» Charmeur René Chevrolet: «Würden Sie mich auf einer Spritztour in einer weissen Corvette begleiten?», fragt er Andrea Pistorius beim Einfüllen der delikaten Gemüsemischung in die Artischocken.


SAISONKÜCHE

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Nachgefragt bei

René Chevrolet

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si gina, Tomatensaft, Oran hschinken. Tête de Moine, Ro Sie pro Woche? ➔ Wie oft kochen mit Woche im Wechsel Drei bis vier Mal die isch Fle r wi en e kombinier meiner Frau. Gern mit Früchten. Sie … ➔ Kochen ist für Genuss. d un t af ch … Leidens sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si Rosenkohl, Kutteln. n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? Musik, er. Ich liebe seine Mit Hansi Hinterse ich. e wi il ichen Skist und er fähr t den gle

DOPPELGÄNGER: Der Autopionier Louis Chevrolet (kleines Bild) und sein Double René Chevrolet mit Artischocke. Im Vordergrund: Chevrolets Traum-Corvette. HOCHGENUSS: Artischocken, Zwiebeln, Speck, Käse und Pinienkerne sind die Zutaten des schmackhaften Wintergerichts. HANDARBEIT: Eine Artischocke zu zerlegen braucht Zeit und Fingerspitzengefühl. Legt man Zitronenscheiben ins Kochwasser, bleibt sie appetitlich hell.


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

griff des Ami-Schlittens und Symbol des American Way of Life wurde, war Schweizer. 1878 wurde er in La Chaux-deFonds geboren und wuchs später in Bonfol im Jura auf. Sein technisches Geschick und sein Interesse für das neue Verkehrsmittel Automobil führten ihn 1900 nach New York, wo er 1905 beim Autorennen «Three Miles» mit 109,7 km/h einen Weltrekord fuhr. Mit dem US-Investor Durant gründete er 1911 die «Chevrolet Motor Car Company» in Detroit. Nach nur drei Jahren verkrachten sich die Männer. Chevrolet ging, sein Name blieb.

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Gefüllte Artischocken Vorspeise für 4 Personen Zubereitung ca. 40 Minuten + ca. 8 Minuten Überbacken Pro Person ca. 23 g Eiweiss, 36 g Fett, 7 g Kohlenhydrate, 1900 kJ/450 kcal

Der Doppelgänger wünscht sich eine weisse Corvette

Die Lebensgeschichte von René Chevrolet beginnt 1935, nur wenige Kilometer von Louis’ Heimat entfernt, im jurassischen Boncourt. «Ich hatte keine schöne Kindheit», erzählt er. «Mein Vater hat mich für ein Kuckuckskind gehalten, weil er, als meine Mutter schwanger wurde, häufig in Frankreich arbeitete.» Mit 14 Jahren verliess René bereits das Elternhaus und verdiente seinen Lebensunterhalt zuerst in einer Zigarettenfabrik. Seit er 1997 bei der ersten LouisChevrolet-Rallye in La Chaux-deFonds ein Foto seines Namensvetters sah und spontan als Double eingesetzt wurde, kokettiert er mit der Idee, der heimliche Sohn des berühmten Mannes zu sein. Der leidenschaftliche Koch steht gern und oft am Herd. «Meine Spezialität ist Jambon Vigneron», erzählt er, während er Andrea Pistorius’ Geschick beim Aushöhlen der Artischocken bewundert. Der 19. Juni 2011 ist im Kalender der Chevrolets dick angestrichen. Dann feiert die Automarke in La Chaux-de-Fonds ihren 100. Geburtstag. Und René wird wieder den Doppelgänger spielen. Seine Traumgage wäre: eine weisse 59er-Corvette. «Das macht sicher Eindruck bei den Damen.» Seine Frau Marlyse verdreht die Augen. Einfach unverbesserlich, dieser Mann. Text Silke Bender Bilder Christophe Chammartin

ZUTATEN

1 Bio-Zitrone Salz 6 grosse Artischocken 4 Zweige Thymian 2 EL Olivenöl 1 Knoblauchzehe 2 Zwiebeln 1 EL Zucker 250 g magere Speckwürfeli 2 EL Pinienkerne 0,5 dl Weisswein 1 EL Kapern Pfeffer 50 g Greyerzer

ZUBEREITUNG

1 Die Hälfte der Zitrone auspressen, restliche Zitrone in Scheiben schneiden. Saft und Zitronenscheiben mit reichlich Salzwasser in eine Pfanne geben. Artischockenstiel abbrechen. Blüten oben und unten anschneiden. Äussere, harte Blätter entfernen. Das in der Mitte liegende Heu mit dem Kugelausstecher herauskratzen, feine Blätter herausziehen. Artischockenböden sofort ins Zitronenwasser geben und aufkochen. Ca. 15 Minuten kochen, bis die Böden weich sind. 2 Die Hälfte des Thymians fein hacken. Mit dem Öl mischen. Knoblauch dazupressen. 1/3 der Böden in 1 cm grosse Würfel schneiden, restliche in eine ofenfeste Form legen und mit etwas Marinade bestreichen. 3 Zwiebeln in Schnitze schneiden. In einer Pfanne Zucker hellbraun caramelisieren. Zwiebeln, Speck, Artischockenwürfel und Pinienkerne dazugeben und caramelisieren lassen. Mit Wein und restlichem Marinadeöl ablöschen. Köcheln lassen, bis sich der Caramel aufgelöst hat. Kapern dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 4 Backofen auf 200 °C vorheizen. Artischockenböden mit der Speckmischung füllen. Käse an einer Bircherraffel reiben und darüberstreuen. In der Ofenmitte ca. 8 Minuten überbacken, bis der Käse geschmolzen ist. Tipp Mit Spätzli serviert, ergibt das Gericht eine Hauptmahlzeit für 2 Personen.

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82 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

KLEINE KÜCHENKUNDE

Endivien

Bitterer Genuss

Reich an: Bitterstoffen beziehungsweise Alkaloiden, Vitamin C, Karotenen und Kalium. Tipp: Lagern Sie Endivien nicht zu lange, sonst gehen die wertvollen Bitterstoffe verloren. In der Küche: Eignet sich als Wintersalat und auch als Suppe. Noch ein Tipp: Dämpfen Sie Endivienblätter kurz mit Zwiebelringen an und verfeinern das Gemüse mit etwas Rahm.

Gemüsesorten mit Bitterstoffen sind gesund und lassen sogar die Pfunde purzeln. Foodredaktorin Sonja Leissing erklärt weitere Vorzüge.

Knackige Bitterlinge gegen zu viele Kilos

Doch trotz aller Züchtungserfolge gibt es erfreulicherweise auch heute noch Gemüsesorten und Kräuter, die ausreichend Bitterstoffe enthalten. Hierzu gehören Artischocken, Chicoréesalat, Endivien, Rucola, Gurken, Radicchio, Löwenzahn, Broccoli, Eisbergsalat und Rosenkohl, um nur einige zu nennen. Bei den Gewürzen mit Bitterstoffen sind es beispielsweise Ingwer, Pfeffer, Rosmarin, Thymian und Zitronenmelisse. Und in Grapefruits, Zitronen und Oran-

gen ist ebenfalls Lactucopikrin – ein Bitterstoff – enthalten. Bitterstoffe regulieren die Verdauung und machen dem Fettstoffwechsel so richtig Beine – und sollen so beim Kampf gegen überflüssige Pfunde helfen. Ausserdem stimulieren sie den Stoffwechsel und das Immunsystem. Wer häufig unter Völlegefühl, Leber- oder Gallenproblemen leidet, tut seinem Körper Gutes, wenn er hin und wieder Nahrungsmittel mit Bitterstoffen zu sich nimmt. Sie regen den Gallenabfluss der Leber an und auch der Darm profitiert davon.

Tipps für Liebhaber der bitteren Küche

Radicchio, Chicorée und Rucola schmecken herrlich als Salat verarbeitet und als frische Garnitur auf Pizzas oder als Beilage zu diversen Vorspeisen. Mit einem süsslichen Salatdressing verfeinert, wird aus dem herb-bitteren Aroma eine harmonische Geschmacksbombe, die den Gaumen lieblich kitzelt. Und als Gemüse gedünstet oder mit Käse über backen sind die knackigen Bitterlinge eine kalorienarme Mahlzeit. Die Endivie wird gerne als Salat, gedünstetes Gemüse oder als Roulade serviert. Bei den grossen Artischocken sind nur die unteren Teile der Schuppenblätter und die Herzen (Blütenböden) essbar. Die kleineren, italienischen Sorten können ganz verspeist werden. Sie schmecken, in Olivenöl gebraten oder kurz mit Tomatenwürfeli gedämpft, einfach fantastisch. Wahre Feinschmecker bevorzugen leicht gesalzene und mit wenig Zitronensaft beträufelte Artischocken.

Radicchio

Bild Limmatdruck AG

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estimmt haben auch Sie die Festtage mit all Ihren Liebsten genossen. Haben von all den herrlich selbstgebackenen Guetzli und Pralinen genascht. Und vielleicht haben Sie Ihre Gäste mit einem gefüllten Schweinsfilet oder einem Rollschinkli verwöhnt. Doch nun ist genug der Völlerei. Genug mit all diesen Köstlichkeiten. Wie wärs also zur Abwechslung mal mit einem «Bitter-Tag» oder zumindest einer Mahlzeit mit bitteren Zutaten? Denn nicht ohne Grund sagt der Volksmund: «Was bitter im Mund, ist dem Magen gesund.» Seit Jahrhunderten haben Bitterstoffe bei unseren Vorfahren als natürliche Fettverbrenner gewirkt. Dies aus gutem Grund, denn früher waren Salate, Gemüse, Wurzeln und Kräuter um einiges reicher an natürlichen Bitterstoffen. Mit den Jahren hat sich der Mensch seinen Vorlieben folgend, bittere Nahrungsmittel so zurechtgezüchtet, dass viel weniger Bitterstoffe enthalten sind.

Reich an: Bitterstoffen, Vitaminen B1, B2 und C sowie Kalium, Kalzium und Phosphor. Tipp: Die roten enthalten mehr Bitterstoffe als die grünlichen Sorten. In der Küche: Als Gemüsebeilage leicht in Olivenöl gedünstet oder roh, leicht zerzupft unter einen Risotto gerührt, ist Radicchio eine tolle Abwechslung auf dem Speiseplan.


SAISONKÜCHE

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Rucola

Reich an: Vitamin A, Karotenen, Eisen, Mangan, Selen. Die Bitterstoffe wirken im Körper antibakteriell. Tipp: Rucola ist kälteempfindlich und sollte im Gemüsefach im Kühlschrank gelagert werden. In der Küche: Rucola eignet sich gut zum Untermischen zu vielen anderen Salatsorten oder als frischer Belag auf Pizzas.

Artischocke

Reich an: Cynarin (bioaktiver Bestandteil), B und C Vitaminen, Magnesium und Eisen. Tipp: Artischocken können Sie bereits gekocht zirka drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. In der Küche: Aus den kalorienarmen Artischocken lässt sich auch ein herrliches Süppchen zubereiten. Die kleineren Sorten sind köstlich, kurz gedämpft und mit etwas Zitronensaft beträufelt.


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IHRE REGION MIGROS AARE

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

NEWS

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InterMezzo Da gibt es also den Schweizerischen Stromkongress — Moderation Kurt Aeschbacher —, der am 10./11. Januar im Grand Casino Kursaal Bern stattfinden wird, unter Mitwirkung vieler «Meinungsführer aus Politik und Wirtschaft» — 22 Mannen, eine Frau. Der Autor dieser Zeilen indes hofft sehr, dass der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE seine Energie besser im Griff hat als seine Mailingliste. Ein Verantwortlicher der Migros Aare erhielt nämlich nicht weniger als vier Einladungen, alle in der Adresse absolut gleichlautend. Aber vielleicht läuft jene Mailingkiste auf Schwachstrom.

Nachhaltig abnehmen

Für die guten Vorsätze im neuen Jahr: My Balance, das Programm, mit dem in drei Phasen nachhaltig die Pfunde purzeln.

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bnehmen führt jährlich mit 20 Prozent die Liste der guten Vorsätze an. Mit Abstand folgen Dinge wie mit Rauchen aufhören oder mehr Sport treiben. Oftmals gehen die guten Vorsätze nach wenigen Tagen oder Wochen vergessen. Das muss definitiv nicht sein. Das Bernaqua – Erlebnisbad & Spa im Westside bietet mit My Balance das 3-Phasen-System zum Abnehmen. Jetzt anmelden und erfolgreich ins neue Jahr starten. Phase 1: Die Stoffwechsel-Aktivierungsphase bildet die Grundlage für eine erfolgreiche und dauerhafte Gewichtsreduktion. Phase 2: Mit dem individuell abgestimmten Ernährungs- und Bewegungsprogramm purzeln die Pfunde fast von selbst. Phase 3: In der Stabilisierungsphase wird der Stoffwechsel an das Essen normaler Mengen gewöhnt. Sharon Zwahlen

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88 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

FORUM ELLE

Veranstaltungen Januar/Februar Sektion Bern

Die Sektion Bern führt monatlich verschiedene Veranstaltungen durch. Jeweils am ersten Dienstag des Monats treffen sich die Mitglieder im Hotel Kreuz, Zeughausgasse 41, Bern, zum «Stamm». Interessierte sind herzlich willkommen. Infos erhalten Sie bei Esther Flückiger, Tel. 031 921 89 31 oder unter www.forumelle.ch

Fondue einmal anders

Auf dem Gurten kann man neu draussen über offenem Feuer Fondue geniessen: Ein Erlebnisbericht.

Erzählung: Dienstag, 11. Januar, Hotel Kreuz Bern, 17 Uhr «Die einfachen Dinge» mit Judith Giovanelli-Blocher (Kosten: Fr. 10.-) Stamm: Dienstag, 1. Februar, Hotel Kreuz Bern, 9 Uhr «Hörgeräte: Ich höre, aber ich verstehe nicht alles … Was tun?» mit Herrn U. Braunschweiger, Amplifon

Sektion Aargau

Vortrag «Die Patientenverfügung»: Mittwoch, 19. Januar, Migros Klubschule Baden, 14.15 Uhr Mittwoch, 26. Januar, Migros Klubschule Aarau, 14.15 Uhr Vortrag «Die Welt der Düfte»: Dienstag, 15. Februar, Migros Klubschule Aarau, 14.15 Uhr Donnerstag, 17. Februar, Migros Klubschule Baden, 14.15 Uhr Infos über Veranstaltungen und Beitritt: bei der Sektionspräsidentin, Roberta Di Maggio, Natel 079 717 89 53.

Sektion Solothurn

Vortrag: Mittwoch, 2. Februar, Rest. Volkshaus Solothurn, 19 Uhr «Spagyrik» mit Margrit Schär, Drogistin und Dipl. Vitalstofftherapeutin Infos über Veranstaltungen und Beitritt: bei der Sektionspräsidentin, Christin Lüthi, Telefon 032 623 27 14.

Fondue-Plausch auf dem Gurten: Alles ist bereit für den Empfang der Gäste.

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ein siebenjähriger Sohn und meine fünfjährige Tochter nehmen in der Gurtenbahn Platz. Ein kurzes Ruckeln, und die Bahn setzt sich in Bewegung. Kurz vor der Mittelstation breitet sich die Stadt Bern wie ein riesiges, flackerndes Lichtermeer zu unseren Füssen aus: «Schau Mama, wie schön, die Stadt sieht ja viel grösser aus im Dunkeln bei Schneefall!», ruft mein Sohn. Aber kurz darauf ist es vorbei mit der guten Stimmung. Meine Tochter erinnert sich an den eigentlichen Zweck unserer Bahnfahrt: «Mama, ich hab aber gar nicht gern Fondue! Was soll ich denn essen?»

Märchenhafte Szenerie im Schneetreiben

Die Kanzel am Ende der Gurtenterrasse ist mit Lichterketten geschmückt, schmucke Petrollämpchen weisen den Weg. In der Mitte des Platzes hängt an einem Dreibein ein dampfender Fonduekessel über dem Feuer. Die Gäste sind dabei, mit extralangen Fonduespiessen Brotstücke im Käse

zu tunken und Glühwein zu trinken. Wir sind beeindruckt von der märchenhaften Szenerie, bis mein Sohn sagt: «Mama, ich möchte jetzt essen.» Sofort werden uns Fonduespiesse gereicht, wir beginnen mit dem ersten OutdoorFondue unseres Lebens. Als meine Tochter uns aber rühren sieht, ergreift sie ihren Spiess und beginnt selber zu rühren und zu essen, einen Fonduebrotbrocken nach dem anderen.

Essen am Feuer unter freiem Himmel — Erholung pur

Hans Traffelet, Geschäftsleiter des Gurtenparks, bleibt ob solchen kulinarischen Sinneswandlungen gelassen: «Was braucht es mehr als ein Feuer, einen Kessel, etwas Brot und Käse? Und schon sind alle glücklich!» Für die meisten von uns, die vor technischen Geräten in klimatisierten Räumen sässen, sei es doch Erholung pur, unter freiem Himmel vor solch einer Szenerie am Feuer zu essen. Und Willi Schweizer, Event Manager des Gurtenparks, ergänzt:

«Unser Fondue am Feuer ist aber nicht einfach nur archaisch, es ist ergänzt von einem gediegenen Setting und einem erstklassigen Service.» So sei bei jedem FondueAnlass stets ein Koch vor Ort, der die Gesellschaft mit Ess- und Trinkbarem bediene. Der heute anwesende Koch gibt auch den Auftakt zum zweiten Teil des kulinarischen Abends: «Folgt mir zum Dessertbüffet in den Gewölbekeller!» Uns muss das niemand zweimal sagen. Saskia van Wijnkoop

Outdoor-Fondue

Das Angebot richtet sich an Firmen oder Privatgesellschaften ab 20 Personen, umfasst Fondue, Maroni, Glühwein, Kirsch, Wolldecken, Schwarztee sowie das italienische Dessertbuffet im Gewölbekeller und kostet Fr. 68.- pro Person. Reservationen unter info@gurtenpark.ch oder 031 970 33 33.


IHRE REGION MIGROS AARE

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Vom Zwerg mit der langen Nase, der wunderbar kochen kann

Das Märchentheater Fidibus zeigt «Zwerg Nase» in einer Dialektfassung.

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as Märchen «Zwerg Nase» von Wilhelm Hauff erzählt die Geschichte eines wohlgeratenen Jungen, der von einer Hexe in einen Zwerg verwandelt wird, gleichzeitig von ihr aber alle ihre Kochkünste erlernt. Als er nach längerer Zeit als langnasiger Zwerg nach Hause zurückkehrt, wird er von den Eltern nicht mehr wiedererkannt und verjagt. Er bewirbt sich um eine Anstellung beim König, der bald so von ihm angetan ist, dass er ihn zum Hof- und Leibkoch ernennt. Doch schon wartet neues Ungemach auf den kleinen Zwerg. Wie er sich aus der Affäre zieht und welche Rolle dabei eine sprechende Gans spielt, sei hier nicht verraten. Sicher ist aber, dass auch Fidibus wieder mit von der Partie ist und mit seinen rettenden Ideen so manche brenzlige Situation entschärft. Das Märchentheater Fidibus hat eine schweizerdeutsche Bühnenfassung des Hauff-Märchens erarbeitet und ein wundervolles Bühnenbild dazu gestaltet, das die Zuschauer so richtig ins Märchenland versetzt. Die Vorstellung dauert inkl. Pause ca. 90 Minuten und ist für Kinder ab vier Jahren leicht verständlich.

Günstiger zu «Zwerg Nase» dank Migros-Kulturprozent

Die Migros Aare kann der Leserschaft des Migros-Magazins Gutscheine zum verbilligten Bezug eines Billetts anbieten. Und zwar wird dies ermöglicht dank des Migros-Kulturprozents. Pro Billett gibt es einen Gutschein. Einfach die auf dieser Seite abgedruckten Gutscheine bei der Vorverkaufsstelle einlösen oder an der Tageskasse. ls

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Szene aus «Zwerg Nase» des Märchentheaters Fidibus.

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«Zwerg Nase» — 2011 Gutschein Fr. 5.-

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gültig für den Bezug eines Billetts für die Vorstellung von «Zwerg Nase» des Märchentheaters Fidibus

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Genossenschaft Migros Aare

Genossenschaft Migros Aare

«Zwerg Nase»: Wann? Wo?

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Beeindruckende Zeugen der Antike und grandiose Natur im «Land, wo die Zitronen blühen». Erholsame Anreise mit «Mini-Kreuzfahrt» übers Mittelmeer.

1. Tag Schweiz – Genua Über die Genferseeregion und den Grossen St. Bernhard führt die Reise ins Aostatal und nach Genua zur Einschiffung nach Sizilien. 2. Tag Auf See – Ankunft in Palermo Heute geniessen Sie ausgiebig das Bordleben auf Ihrem Schiff und erreichen gegen Abend den Hafen von Palermo. 3. Tag Ausflug Palermo – Monreale – Segesta Auf einer Stadtrundfahrt zeigt Ihnen ein Führer die Sehenswürdigkeiten der sizilianischen Hauptstadt Palermo. Diese liegt am Rande einer fruchtbaren Ebene, der sogenannten «Conca d'oro», der Goldenen Muschel. Sie ist berühmt wegen ihres Reichtums an Kunstwerken und der Fülle von historischen Baudenkmälern aus allen Zeitepochen. Danach fahren Sie zum 300 m hoch gelegenen Monreale, wo Sie die Kathedrale bewundern, die als schönstes Beispiel des arabisch normannischen Stils gilt. Am Nachmittag fahren Sie nach Segesta. In einsamer Hügellandschaft am Rande eines weiten Tals liegen die Ruinen der bislang noch nicht ausgegrabenen antiken Stadt mit ihrem unvollendeten Tempel, der zu den besterhaltenen Tempeln Siziliens gehört. 4. Tag Palermo – Agrigento – Giardini Naxos Nach dem Frühstück fahren Sie ins Landesinnere. Sie erreichen nun die Südküste der Insel und besuchen das grandiose «Tal der Tempel». Sie werden beeindruckt sein von der Schaffenskraft der antiken Völker. Über Caltanissetta und vorbei an Enna, der höchstgelegenen Provinzhauptstadt Italiens, erreichen Sie das Mündungsgebiet des Simeto, gleichzeitig die grösste Ebene Siziliens. Gegen Abend erreichen Sie für die nächsten drei Nächte Giardini Naxos am Fusse von Taormina. 5. Tag Ausflug Aetna und Taormina Der heutige Tag könnte nicht abwechslungsreicher sein. Im Verlaufe des Vormittags steht ein Naturerlebnis ersten Ranges auf dem Programm, Sie fahren zum Aetna, dem grössten und noch heute aktiven Vulkan Europas. Am Nachmittag fahren Sie nach Taormina, der «Perle Siziliens», einem der schönsten Orte Italiens. Wunderschön auf einer Felsterrasse gelegen, geniessen Sie die einmalige Aussicht auf das Meer und den alles überragenden Aetna. 6. Tag Ausflug Catania und Siracusa (fakultativ) Heute machen Sie zuerst einen Kurzbesuch in Catania, der zweitgrössten Stadt Siziliens. Danach fahren Sie über die Piana di Catania, nach Siracusa, der Heimatstadt von Archimedes. Man zeigt Ihnen unter anderem das griechische Theater und auch die antiken Steinbrüche mit den Seilergrotten und dem «Ohr des Dionysios». 7. Tag Giardini Naxos – Paestum Sie verlassen heute Sizilien und setzen in einer kurzen Fährüberfahrt aufs Festland über. Sie durchqueren die eindrücklichen Landschaften Kalabriens und der Basilikata und gelangen an den Golf von Salerno. 8. Tag Paestum – Toskana Sie passieren den markanten Bergkegel des Vesuvs und fahren vorbei am hoch über der Ebene thronenden Montecassino und erreichen Lazium. Durch das Tal des Tibers gelangen Sie in die Toskana. 9. Tag Toskana – Schweiz Entlang der Versiliaküste erreichen Sie Genua und kehren über Mailand und die Gotthard-Route wieder in die Schweiz zurück.

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Halbpension in den Hotels Ganztägiger Ausflug nach Palermo, Monreale und Segesta mit einheimischer Führung

Besichtigung des Tals der Tempel in Agrigento

Ausflug zum Aetna und nach Taormina

Nicht inbegriffen:

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Annullationsschutz Fr. 28.–

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Zuschlag Aussenkabine Fr. 35.–

Einzelzimmerzuschlag Fr. 260.– (ausgenommen Fährüberfahrten, wo nur Doppelkabinen zur Verfügung stehen) Ganztägiger Ausflug nach Catania und Siracusa Fr. 45.–

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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

PSYCHOLOGIE

| 93 93

Napoleon: Ehrgeiz und Machthunger brachten den kleinen Mann nach ganz oben.

Linkes Ohr mag Komplimente

Bilder Andia/VISUM, Juniors Bildarchiv, Getty Images

Das linke Ohr hört Nettigkeiten besser als das rechte. Nie mehr Nettigkeiten vergessen, die über einen gesagt werden? Das gelingt am besten, wenn man der sprechenden Person das linke Ohr hinhält. US-Forscher haben herausgefunden, dass gefühlvolle Worte so vom Gehirn viel besser gespeichert werden. Denn das linke Ohr wird von der rechten Hirnhälfte kontrolliert, und diese verarbeitet vor allem Gefühle wie Lob oder nette Worte. Das rechte Ohr hingegen ist mit der linken Hirnhälfte verbunden, die vorab für die Logik zuständig ist. Bei einer allgemeinen Plauderei tut hingegen das rechte Ohr die besseren Dienste, denn die für die Logik zuständige Hirnhälfte ist besonders dafür gerüstet, Informationen zu filtern, zu sortieren und zu ordnen.

SEX & LIEBE

Angeber gewinnen V

iel können und ausgiebig damit prahlen, das ist das Rezept, mit dem man im Beruf die Karriereleiter im Eiltempo erklimmt. Besonders Männer neigen dazu, ihre Fähigkeiten übertrieben darzustellen, wie eine Studie des Bonner Forschungs-

instituts zur Zukunft der Arbeit feststellt. Die männliche Selbstüberschätzung ist laut den Wissenschaftlern der Hauptgrund, weshalb Männer beim Kampf um Führungspositionen erfolgreich sind, während Frauen trotz objektiv besserer Eignung das Nach-

ONLINE-UMFRAGE: TIERE

Satte Vögel halten den Schnabel

Pf Pfeifen die Kohlmeisen draussen Sie regelmässig aus dem Schlaf? Jetzt ha haben Forscher der Universitäten Basel und Oslo und der Vogelwarte Se Sempach einen Weg gefunden, wie Sie die Nachtruhe vor Ihrem Schlafzimme merfenster verlängern können. Das Rezept: Hängen Sie für die Vögel Fu Futterknödel ins Freie. So gefüttert fingen die in der Studie beobachteten Ko Kohlmeisen morgens durchschnittlich 20 Minuten später an zu singen. Fu Futterknödel vor dem Fenster verlängern aber nicht nur Ihren Schlaf, sie bi bieten auch die Möglichkeit, die herzigen Vögel aus nächster Nähe zu be beobachten.

sehen haben. Die Forscher schliessen aus, dass Diskriminierung im Spiel war und den Aufstieg der Frauen behindert hatte. Einzig die übertriebene Selbstdarstellung habe den Männern den Vorteil verschafft. Daniel Schifferle Quelle: www.welt.de

Frage von letzter Woche

Wie lange schlafen Sie?

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet.

7 % 14 %

Weniger als 5 Stunden.

Mehr als 8 Stunden.

27 %

5–6 Stunden.

52 %

7–8 Stunden.

Kohlmeise: Bei Eiseskälte und viel Schnee macht Füttern Sinn.

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Füttern Sie Vögel? ➔ Ja, aber nur im Winter. ➔ Ja, das ganze Jahr. ➔ Nein, Vögel brauchen unsere Hilfe nicht.


94 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

SCHAUPLATZ

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g» Diesen Monat: Film «Sternenber nenberg

Drehor t: Ster Erscheinungsjahr: 2004 Regie: Christoph Schaub Drehbuch: Micha Lewinsky Produktion: Bernard Lang Besetzung: Mathias Gnädinger, Sara Capretti, Walo Lüönd, Daniel Rohr, Hanspeter Müller, Stephen A. Sikder u. v. a. m.

Das kleine Dorf im grossen Film

Sternenberg war ein ganz normales Dorf. Bis 2004. Dann kam der gleichnamige Film mit Walo Lüönd und Mathias Gnädinger in die Kinos. Das Migros-Magazin hat sich im Filmdorf umgesehen und eine Wanderung auf das Hörnli, den Sternenberger Hausberg, unternommen.

G

emeindeversammlung im Saal des Restaurants Sternen – es geht darum, ob die Schule mangels Schüler geschlossen werden muss. Die Sternenberger sehen keinen Ausweg – bis sich einer meldet. «Du, isch das nöd de Franz?», fragt eine alte Dorfbewohnerin, gespielt von Stephanie Glaser. «Dä Hans?», fragt Ettore Cella zurück, der ihren etwas verwirrten Ehemann mimt. Gemeldet hat sich Mathias Gnädinger alias Franz Engi: «Wänns ka Chind hät, muess halt susch öpper i d’Schuel. Ich wür mi scho zur Verfüegig stelle ... als Schüeler.» Und so wird der 68-Jährige, der nach

30 Jahren im Ausland wieder in sein Heimatdorf im Zürcher Oberland zurückgekehrt ist, zum ältesten Primarschüler der Schweiz. Hier beim Restaurant Sternen, dem Hauptdrehort des Films, startet unsere Wanderung aufs Hörnli. Im leichten Schneegestöber folgen wir − Barbara (39), Rona (10), Nalani (5), Üsé (42) − die ersten 25 Minuten der ruhigen Landstrasse. Dabei passieren wir das Schulhaus Wies, das einzig verbliebene von ehemals fünf dezentralen Schulhäusern in der Gemeinde. Zwar basiert der Film auf einer wahren Begebenheit aus einem süditalienischen Bergdorf von

1999, doch mit Sternenberg hat die Filmcrew einen Ort gewählt, der die Problematik selbst gut kennt. Derzeit gibt es hier vom Kindergarten bis zur 6. Klasse 30 Kinder. «Würde eine kinderreiche Familie wegziehen, kämen wir schon etwas unter Druck», sagt Gemeindepräsidentin Sabine Sieber.

Mit Genuss schleckt Nalani Eisstängel der Natur

Kurz nach dem Weiler Gfell biegen wir rechts ab und gelangen auf den von nun an stetig ansteigenden Wanderweg. Ein kühler Wind pfeift uns um die Ohren, und er scheint in den Tagen davor noch intensiver

geblasen zu haben: Da und dort durchqueren wir Verwehungen, wo wir bis zu den Knien im Schnee einsinken. Im Wald wandern wir einer Kuppe entlang. Und wären da nicht einzelne Spuren von Schneeschuhen und Hasenpfoten, könnte man meinen, wir seien die einzigen Lebewesen. Unten, oben, links, rechts – alles ist weiss. Beinahe ehrfürchtig bestaunen wir, was Nebel und Wind hier erschaffen haben. An sämtlichen Zweigen, Ästen, Stämmen und Gebüsch hat sich Raureif gebildet – knapp zwei Zentimeter lange, nadelförmige Eiskristalle. Mit Genuss schleckt Nalani diese Eis-


BESSER LEBEN OUTDOOR

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Sternenberg hat 360 Einwohner. Den gleichnamigen Kinofilm sahen über 100 000 Personen.

Wirtin Marianne Brühwiler hat auch die Filmcrew bekocht.

Das Restaurant Sternen ist Hauptschauplatz des Films.

Nach der Wanderung gibts eine Belohnung. Natürlich im «Sternen».


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BESSER LEBEN OUTDOOR

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

Wenn sich die Sonne durch die Wolken kämpft, wird die Landschaft noch bezaubernder. Von links: Üsé, Barbara, Rona und Nalani.

stängel der Natur von den Zweigen. Die letzten 70 Höhenmeter führen grösstenteils über Treppenstufen, dann stehen wir auf dem Hörnli, 1133 Meter über Meer. Von «meist über dem Nebel» und «Panoramaaussicht» ist über den Berg im Internet zu lesen. Heute hingegen verschwindet bereits die Spitze des Hörnlisendeturms im Nebel. Auch Gemeindepräsidentin Sieber schwärmt von dem sonst üblichen Weitblick, den die Gegend hier biete. Die Landschaft präge die Menschen und verhelfe den Sternenbergern zu einer gewissen Grosszügigkeit, die auch Platz für «schräge Typen» lässt – wie etwa dem Engi Franz. Sowieso findet sie, dass der Film die Realität gut getroffen habe: Die 360 Einwohner würden sich gerade in Krisensituationen oft zu einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft zusammenraufen. «Weil wir so wenige sind, hat, was ein Einzel-

ner, macht Gewicht. Das bestärkt die Einwohner, selbst mal die Initiative zu ergreifen.» Auf demselben Weg wie wir gekommen sind, laufen wir wieder hinunter. Das geht rutschenderweise manchmal recht rasant. «Das isch so cool», schwärmt Nalani, nachdem sie zum 20. Mal auf dem Hosenboden gelandet ist. Jetzt finden sogar vereinzelte Sonnenstrahlen durch das Geäst und lassen den Schnee und die Eiskristalle des Raureifs funkeln und glänzen. Der kalte Wind beisst nochmals an unseren Wangen, doch bald schon sitzen wir in der warmen Gaststube des Restaurants Sternen. Der Wiedererkennungswert ist gross: die Holztheke etwa oder der grüne Kachelofen. Die Wirtin Marianne Brühwiler-Rüegg erlebte die Dreharbeiten hautnah, nicht zuletzt, weil sie jeweils die ganze Filmcrew bekochte. Eine Episode ist ihr nach wie vor in bester Erinnerung: Oben, in den zur Film-

Der Abstieg wird zur Rutschpartie. Da kommt Nalani in ihr Element.


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Karge Fjordlandschaften auf den Lofoten

Mit Nordkap, Lofoten und Vesteralen ■ Städteperlen Oslo und Helsinki ■ Mini-Kreuzfahrten Kiel–Oslo und Helsinki–Travemünde ■

Unterwegs in die vielfältige Wunderwelt Skandinaviens fahren wir zu den schönsten Sehenswürdigkeiten unter der Mitternachtssonne: Die Ursprünglichkeit Lapplands, der Zauber der Lofoten, das Nordkap, die endlosen Wälder und Weiten der Finnischen Seenplatte sowie die lebendigen Städte Oslo und Helsinki erwarten uns! Nebst der einzigartigen Natur erhalten wir auch Einblick in die interessante Kultur der Samen und bestaunen die berühmten Felszeichnungen von Alta.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Hannover. Fahrt via Basel, Frankfurt nach Hannover. 2. Tag: Hannover–Kiel – Einschiffung. Weiterfahrt nach Kiel und Einschiffung auf ein modernes Schiff der Color Line. Nach dem Kabinenbezug geniessen wir den Rest des Tages auf See. Übernachtung an Bord. 3. Tag: Ankunft in Oslo–Hamar. Nach der Ausschiffung in Oslo werden uns die Sehenswürdigkeiten von Norwegens Hauptstadt auf einer Führung nähergebracht. Wir sehen u.a. das königliche Schloss, das Rathaus (beide von aussen) und den Vigeland-Park. Unser heutiges Tagesziel ist Hamar. 4. Tag: Hamar–Lillehammer–Verdal. Wir besuchen die Olympiastadt Lillehammer. Hier wurden 1994 die unvergessenen OlymNordkap Alta

Sörkjosen

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pischen Winterspiele ausgetragen. Weiterfahrt durch das Gudbrandsdalen und via Trondheim nach Verdal. 5. Tag: Verdal–Polarkreis–Bodø. Heute überqueren wir den Polarkreis. Wir geniessen diesen Moment mit einem Stop am Polarkreis Center. Anschliessend erreichen wir über Fauske die Küstenstadt Bodø. 6. Tag: Bodø–Lofoten. Fährüberfahrt von Bodø nach Moskenes auf den Lofoten. Nachmittags lernen wir die bizarre, landschaftlich eindrückliche Inselkette auf einer kleinen Besichtigungstour kennen. 7. Tag: Lofoten–Vesteralen–Sörkjosen. Die karge Schönheit der dem Festland vorgelagerten Lofoten und Vesteralenketten begleitet uns auf unserer heutigen Etappe. Über die neue grossartige Tunnel- und Brückenpassage «Lofast» erreichen wir trockenen Fusses die Vesteralen und das Festland. Weiterfahrt in den hohen Norden nach Sörkjosen. 8. Tag: Sörkjosen–Alta–Nordkap. Bereits in vorgeschichtlicher Zeit wurde Nordnorwegen von Volksstämmen bewohnt, die zahlreiche Spuren hinterlassen haben. Das Museum in Alta ist von 2000 bis 6000 Jahre alten Steinmetzarbeiten umgeben. Auf einigen sind ganze Geschichten und Zeremonien dargestellt. Entlang der wildzerklüfteten Küste erreichen wir am Abend die 307 Meter hohe Nordkapinsel, die nördlichste Landzunge Europas. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen u.a. die Skulptur «Die Kinder dieser Welt». In der Nordkaphalle befindet sich eine Höhle, die als Amphitheater genutzt wird und durch das Panoramafenster geniessen wir einen Blick auf das Nördliche Eismeer. 9. Tag: Nordkap–Lappland–Levi. Wir verlassen die karge Nordkapinsel. In Karasjok befindet sich der Sitz der norwegischen Samen. Das hiesige Freilichtmuseum eröffnet uns interessante Einblicke in die Kultur und Lebensweise der Samen. Über die norwegischfinnische Grenze, durch die Weiten von Finnisch-Lappland erreichen wir unser Tagesziel Levi. 10. Tag: Levi–Oulu. Wieder überqueren wir den Polarkreis und erreichen über Rovaniemi Oulu, die «weisse Stadt des Nordens». 11. Tag: Oulu–Espoo. Impressionen in Blau und Grün begleiten uns auf der Fahrt durch die mittelfinnische Seenplatte nach Espoo bei Helsinki.

12. Tag: Helsinki – Einschiffung. In Helsinki erwartet uns ein versierter Guide, der uns die Sehenswürdigkeiten der schönen Stadt näher bringt. Wir sehen u.a. das Stadthaus, die Uspenski-Kathedrale, den Senatsplatz, die Universität (Gebäude von aussen) u.v.m. Nachmittag zur freien Verfügung. Am Abend Einschiffung auf ein modernes Fährschiff der Finnlines. Kabinenbezug und Übernachtung an Bord. 13. Tag: Auf See. Ankunft in Travemünde– Hannover. Erholsamer Tag auf See. Nach Ankunft in Travemünde Fahrt nach Hannover. 14. Tag: Hannover–Schweiz.

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BESSER LEBEN OUTDOOR

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

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Wegen des Weitblicks über die Hügel seien die Sternenberger grosszügiger, sagt die Gemeindepräsidentin.

wohnung umgebauten Gästezimmern, sollte Franz Engi mit seiner Tochter Eva, gespielt von Sara Capretti, zu Abend essen. Für diese Szene kochte Marianne Brühwiler eine ganze Pfanne Voressen und Kartoffelstock. Doch die Szene klappte nicht so, wie sie sollte, musste x-mal wiederholt werden, und Mathias Gnädinger hatte einen solchen Appetit, dass er die acht Portionen fassende Pfanne leer gegessen hatte, bevor die Szene im Kasten war. Die Wirtin musste deshalb das Menü gleich nochmals kochen. Die Mühe war es wert: «Der Film war natürlich eine super Werbung für den Ort und das Restaurant», sagt Wirtin Brühwiler. Unter anderem kann dank dem Einsatz von Rückkehrer Franz Engi den Behörden ein Schnippchen

geschlagen und die Schule in Sternenberg gerettet werden. Auskosten kann der 68-Jährige seinen Erfolg aber nicht, er stirbt an einem Herzversagen. Bei dessen Urnenbeisetzung fragt Ettore Cella: «Wo isch dä Engi Franz?» Stephanie Glaser schaut den alten Mann konsterniert an: «Dä isch ebä gschtorbe.» Cella: «Ja was ...dä au?» Und der Trauergemeinde huscht ein Lächeln über die Lippen. Text Üsé Meyer Bilder Philipp Dubs

www.migrosmagazin.ch

Nalani ist in einer Schneeverwehung stecken geblieben. Retter Üsé ist jedoch nicht weit.

Rund um den Engelsstock oder aufs Niederhorn: Tipps zu weiteren Winterwanderungen.

Karte WSGrafik

Winterwanderung aufs Hörnli ➔ Anreise: Mit Bahn und Postauto via Bauma nach Sternenberg ➔ Wanderung: Sternenberg—Gfell—Chlihörnli—Hörnli und retour ➔ Dauer: Zirka 2¼ Stunden ➔ Höhenmeter: 260 Meter ➔ Alternativen: 1. Kürzere Route ab/bis Gfell (zirka 1¼ Stunden), 2. Nicht vom Hörnli auf gleichem Weg zurück, sondern mit dem Schlitten hinunter nach Steg (Schlittenmiete im Berggasthaus Hörnli) ➔ Anforderung: Keine besonderen Anforderungen ➔ Ausrüstung: Warme Kleidung (Handschuhe, Mütze usw.), gute Schuhe ➔ Verpflegung/Unterkunft: Berggasthaus Hörnli (www.berggasthaus -hoernli.ch), Restaurant Sternen (www.sternen-sternenberg.ch) und Hotel Sunnebad (www.sunnebad.ch), beide in Sternenberg ➔ Infos: www.sternenberg.ch

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Gfell Kt.SG

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Bäretswil Fischenthal


100 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

Mythen, nichts als Mythen

Wer spät isst, wird dick. Light-Produkte machen schlank. Salat ist eine Vitaminbombe. Viele Ernährungsweisheiten sind bei näherer Betrachtung Blödsinn. Nur welche? Ernährungsberaterin Corinne Styger nimmt die gängigsten unter die Lupe und erklärt, was davon zu halten ist. Essen, das ich abends zu mir nehme, bleibt auf den Hüften kleben Das ist blanker Unsinn. «Die Kalorie interessiert sich nicht dafür, wie spät es ist», sagt die Zürcher Ernährungsberaterin Corinne Styger. «Sie liefert immer gleich viel Energie.» Allerdings gibt es eine Tendenz, abends Kalorien zu essen, die eigentlich nicht benötigt werden. Wenn aber die gesamte Kalorienzufuhr mit dem Verbrauch übereinstimmt, passiert nichts – egal, um welche Zeit gegessen wird.

Ein verschluckter Kaugummi verklebt Magen und Darm Auf keinen Fall. Die Magensäure ist so stark, dass selbst der klebrigste Kaugummi keine Chance hat, an der Magenwand festzubacken. Die Säure zerlegt den Kaugummi in seine Bestandteile, und die flutschen problemlos durch den Darm.

Kaffee entwässert Falsch. Lange war das Glas Wasser zum Kaffee Pflicht – jetzt haben Wissenschaftler gezeigt, dass Kaffee den Körper sogar mit Flüssigkeit versorgt. Denn: «Solange man nicht übertreibt und Kaffee gewohnt ist, ist er kein Flüssigkeitsräuber», sagt Corinne Styger. Heute rechnet man den Kaffeekonsum sogar bei der Flüssigkeitsbilanz mit ein. Menschen, die selten Kaffee trinken, können einen verstärkten Harndrang bekommen.

Dunkles Brot ist gesünder als helles Nicht immer. Denn dunkel bedeutet nicht automatisch Vollkorn. Oft werden gezuckerte Weizenbrote dunkel eingefärbt, zum Beispiel mit Malz. Also: Nicht alles, was nach Vollkorn aussieht, ist auch Vollkorn, aber wenn, dann sättigt es besser und ist reicher an Vitaminen und Mineralstoffen.

Junkfood macht süchtig

Nicht wirklich. In Pommes frites, Burgern und anderem Junkfood befinden sich keine süchtig machenden Stoffe. Allerdings wird das falsche Ernährungsverhalten schon in jungen Jahren antrainiert. Und gesund ist Junkfood auf keinen Fall. Es enthält viele versteckte Fettquellen.

Um abzunehmen, ist Margarine besser als Butter Auch das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Margarine ist nicht zwingend magerer als Butter. Der Kaloriengehalt beider Produkte ist nahezu identisch – auch wenn Margarine aus pflanzlichen und Butter aus tierischen Fetten besteht. Anders ist das bei Halbfett-

margarine. Sie enthält wesentlich weniger Fett, aber auch deutlich mehr künstliche Zusätze als Butter.

Fett macht fett Nicht wirklich. Fett hat zwar mehr Kalorien als zum Beispiel Kohlenhydrate, aber Fett allein macht nicht fett – sofern der Kalorienhaushalt im Lot ist. Speckrollen entstehen durch eine zu hohe Energiezufuhr bei zu wenig Bewegung.

Kartoffeln und Teigwaren machen dick Nein, zumindest nicht in Massen genossen. Denn kohlenhydratreiche Lebensmittel machen satt

und sind ein wichtiger Energielieferant.

Wenn ich ofenfrisches Brot esse, bekomme ich davon Bauchweh

Nein, ofenfrisches Brot ist unbedenklich. Früher war man der Meinung, dass die Hefe im Brot noch nach dem Backprozess weiter gärt. Bei 200 Grad im Ofen hat sie jedoch keine Chance zu überleben. Wer dennoch Bauchschmerzen bekommt, bei dem liegt es nicht am Brot, sondern am Essverhalten: «Warmes Brot wird schneller verschlungen und weniger gut gekaut», weiss Ernährungsberaterin Corinne Styger. Das kann zu Völlegefühl und Blähungen führen.


BESSER LEBEN IN FORM

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Brauner Zucker ist gesünder als weisser

Schön wäre es ja, aber Zucker bleibt leider Zucker. Da spielt die Farbe keine Rolle. Auch Rohzucker besteht zu 99 Prozent aus reiner Saccharose. Immerhin können bei der braunen Variante irgendwo noch ein paar Vitamine oder Mineralien versteckt sein, aber in so geringen Mengen, dass sie bei der Ernährung keine Rolle spielen.

Salz ist schädlich

Man soll drei Liter Flüssigkeit pro Tag trinken Im Sommer kann das hinkommen, wer aber permanent so viel trinkt, sucht ständig die nächste Toilette. Forscher haben herausgefunden, dass ein bis zwei Liter Flüssigkeit pro Tag reichen. Gesunde können auf ihr Durstgefühl hören. Anders Kinder und ältere Menschen, bei ihnen ist darauf zu achten, dass sie genug trinken.

Salz hat einen schlechten Ruf. Inzwischen konnte man aber belegen, dass Salz nicht pauschal zu Bluthochdruck führt. Nur 15 bis 30 Prozent der Menschen reagieren auf Salz mit erhöhtem Blutdruck. Dennoch kann zu viel Salz zu Wassereinlagerungen und damit zu Extrakilos führen. Ernährungsberaterin Corinne Styger rät, nicht mehr als sechs Gramm Kochsalz täglich zu essen. Achtung: Vor allem in Fertigprodukten steckt viel Salz.

Freilandeier schmecken besser Mit Light-Produkten nimmt man ab Meistens nicht. Bei Light-Produkten wird Fett durch Wasser ersetzt, oder sie werden durch Aufschäumen voluminöser gemacht, und sie sind meist künstlich gesüsst. Die negative Folge: Die Produkte sättigen deutlich schlechter, der nächste Hunger kommt bestimmt.

Bilder Getty Images (3), vario images

Spinat enthält viel Eisen

Stimmt nicht. 100 Gramm frischer Spinat enthält drei bis vier Milligramm Eisen, was eher wenig ist. Selbst in schwarzer Schokolade hat es mehr Eisen, aber auch in Kichererbsen oder Haferflocken. Allerdings ist das Gemüse trotzdem gesund. Spinat enthält viel Vitamin A und C.

Ob Käfig-, Boden- oder Freilandhaltung – die Lebensform des Huhns hat keine Auswirkung auf Qualität und Geschmack der Eier. Das zumindest zeigen Untersuchungen. Es geht bei der Eierfrage allein um die Haltungsbedingungen – und auf einem Biohof werden die Hühner eben artgerechter gehalten. Thomas Vogel

Grüner Salat hat viele Vitamine Nicht wirklich. In grünem Salat steckt ausser Wasser und wenigen Mineralstoffen nicht viel an gesunden Inhaltsstoffen. Wenn also Kinder keinen grünen Salat wie Kopfsalat, Eisberg oder Endivie essen wollen, lohnt sich eine lange Diskussion nicht. Machen Sie dem Salatverweigerer lieber ein Rüebli oder einen Apfel schmackhaft.

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Mikrowellen zerstören die Vitamine

Stimmt so nicht, denn ob Gemüse mit Mikrowellen oder im Dampf erhitzt wird, spielt hinsichtlich Nährstoffe keine Rolle. Hitzeempfindliche Vitamine wie die Folsäure überstehen beides nicht. Am schlechtesten ist Kochen im Wasser. Das wäscht die Nährstoffe aus. Beim Auftauen gefrorener Produkte mit der Mikrowelle wirkt sich die kurze Auftauzeit sogar positiv auf den Nährstoffgehalt aus.

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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

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Eltern, zeigt Haltung!

Kinder lieben es, getragen zu werden, der elterliche Rücken weniger. Mit Training und der richtigen Haltung beugen Eltern Problemen vor.

E

Möchtest auch du diesen Fragebogen ausfüllen? Du findest ihn unter: www.migrosmagazin.ch Dort kannst du auch alle anderen eingeschickten Fragebögen anschauen.

TIPP DER WOCHE

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Die Tücken der Berufswahl

Der neue Elternratgeber «Berufswahltagebuch» ist ein wertvoller Begleiter auf dem Weg zum Wunschberuf. Das Buch thematisiert die Probleme der Berufswahlvorbereitung in der Familie und liefert Anregungen, Zusammenfassungen, Checklisten und praktische Arbeitsblätter. Bestellen unter www.exlibris.ch

ltern, die ihre Kinder häufig tragen, klagen oft über Rückenschmerzen, die mitunter in die Knie und die Halswirbel ausstrahlen können. Hier geht buchstäblich einiges schief. Bei Frauen spielt die Hormonausschüttung vor der Geburt eine wichtige Rolle. «Die Hormone lockern die Bänder, um die Geburt zu ermöglichen», erklärt Gian Jörger, Präsident des Chiropraktiker-Verbandes Schweiz. «Allerdings sind gerade dadurch bei anschliessender Fehlbelastung die Gelenke gefährdet.» Männer, die ihren Nachwuchs tragen, sind ebenfalls betroffen. «Eine schwache Muskulatur der Wirbelsäule bewirkt, dass die Gelenke und Knorpel viel zu stark belastet werden», sagt der Chiropraktiker. Es entstehen Schmerzen, automatisch wird eine Schonhaltung eingenommen. «Durch diese Haltung werden Gelenke belastet, die dafür nicht vorgesehen sind», erklärt Gian Jörger.

Die Rumpfmuskulatur muss schonend aufgebaut werden

Als ersten Schritt in Richtung Schmerzfreiheit empfiehlt der Chiropraktiker einen schonenden Aufbau der Rumpfmuskulatur. Denn nur ein gestärkter Rücken könne die geplagten Gelenke entlasten. «Entscheidend ist richtiges Tragen und Heben im Alltag. Eltern sollten bewusst auf rückenschonende Bewegungsabläufe achten.» Der Teufel liegt im Detail: das andauernde falsche Bücken. «Sich mit Kind auf dem Arm nach heruntergefallenen Rasseln und Nuggi bücken belastet den Rücken ebenso wie Wegräumen von Bauklötzen und Spielzeug.» Hier lohnt sich ein innerlicher Knopf im Taschentuch. Das Rückenmantra von Gian Jörger: «Nie einfach nur hinunterbeugen, sondern mit gerader Wirbelsäule in die Knie

Eine trainierte Rückenmuskulatur hilft Paps bei der Belastungsprobe.

Das tut dem Rücken gut ➔ Schonendes Training: Die Rücken- und Bauchmuskulatur gezielt aufbauen. ➔ Rückenfreundliches Heben und Tragen: Gewichte nahe am Körper halten; aus der Hocke mit gestrecktem Rücken aus den Knien heraus aufstehen. ➔ Abwechslung: Beim Hüfttragen regelmässig die Seite wechseln und nie das Becken dagegenstemmen. ➔ Stillkissen: Ermöglichen eine gerade Haltung beim Stillen.

gehen, den Gegenstand nahe am Körper aufnehmen und mit gestrecktem Rücken wieder aufrichten.» Wichtig ist beim Hüfttragen zusätzlich die Abwechslung: regelmässig die Seite wechseln. «Und auch wenn es lässig aussieht, das vorgeschobene Becken ist Gift für den Rücken», erklärt Gian Jörger. «Das Gewicht des Kindes muss mit gerader Haltung aus dem Rumpf heraus ausbalan-

ciert werden.» So gehts in eine Zukunft, in der Eltern beim Tragen genauso strahlen wie ihr Nachwuchs. Meret Boxler

www.migrosmagazin.ch Wie verhindern Eltern Rückenschäden? Tipps zur Stabilisierung der Rumpfmuskulatur.


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BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

MEIN GARTEN

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Natürliche Luftreiniger

Grünpflanzen liefern Sauerstoff und verbessern die Luft. Gute Gründe also, sich ein paar Zimmerpflanzen in die Wohnung zu holen. Gartenexpertin Haia Müller holt das Maximum aus ihrem Weihnachtsbaum raus.

Bild Getty Images

Jetzt gehört der Baum den Vögeln Diese Kolumne verstösst gegen eine ausdrückliche Weisung der Chefredaktion. Danach darf nach den Festtagen nichts mehr in der Zeitung stehen, das namens- oder brauchmässig an – pieps – erinnert. Deshalb schreibe ich hier nicht über – pieps – bäume, sondern über Tannenbäume. Also: Was soll man mit dem Tannenbaum machen, nachdem das Fest vorbei ist? Gerade nachhaltig ist es ja nicht, wenn man ihn abgetakelt zum Entsorgen neben den Grüncontainer stellt. Gut dran sind natürlich all jene, die einen Baum im Topf haben, sie können ihn im Frühling in den Garten pflanzen. Nur: Führt man das ein paar Jahre weiter, hat man plötzlich einen kleinen Tannenwald im Rasen, und das möchte ja auch nicht jeder. Meine Lösung ist simpel. Ich stelle den Weih..., pardon den Tannenbaum nach Neujahr in den Garten, hänge ein paar Meisenknödel dran und freue mich über die Vögel, die zu Besuch vorbeikommen. Später, wenn der Baum dann ganz verdorrt ist, mache ich Kleinholz daraus und brate im Sommer meine Würste über dem Feuer. So wärmt er ein zweites Mal mein Herz.

G

rünpflanzen sind Giftschlucker, sie absorbieren verschiedene chemische Substanzen, die aus Wänden, Teppichen und Möbeln entweichen. Zum Beispiel Formaldehyd, Trichlorethylen, Benzol und sogar Nikotin. Zudem erhöhen sie auf natürliche Weise die Luftfeuchtigkeit und liefern Sauerstoff. Doch nicht nur dank diesen Eigenschaften sollte man sich ein paar Töpfe in die Wohnung holen: «Grünpflanzen wirken beruhigend, entspannend und fördern das Wohlbefinden», sagt Ursula Iseli, Teamleiterin Einkauf Blumen bei der Migros-Genossenschaft Aare. Die gelernte Gärtnerin arbeitet in einem Grossraumbüro und ist froh darüber, dass darin viele Zimmerpflanzen stehen. Nicht nur als Sichtschutz und weil sie Geräusche dämmen: «Für mich bedeuten sie ein Stück Natur und Lebensenergie.» Nicht alle Grünpflanzen sind gleich effektvoll in ihrer wohltuenden Wirkung. Hier eine Übersicht über die zuverlässigsten Helfer: ➔ Einblatt: Ein hervorragender Verbündeter im Kampf gegen Umweltgifte. Das Einblatt baut Benzol und Trichlorethylen ab, ein Bestandteil der in Druckerfarben, Fotokopierern und Lacken steckt. ➔ Bogenhanf: Eine anspruchslose Pflanze, die ebenfalls Benzol (steckt auch in Plastik- und Gummiartikeln) und Trichlorethylen vernichtet. ➔ Grünlilie: Baut Formaldehyd ab, der häufigste Schadstoff in Räumen. ➔ Gerbera: Wem Grün allein zu langweilig ist, der stellt sich eine Gerbera ins Wohnzimmer. Sie vernichtet Formaldehyd und Trichlorethylen. ➔ Zyperngras und Papyrus: Die Sumpfpflanzen mögen es gerne nass, sie erhöhen deshalb merk-

Für ein gutes Raumklima: Bogenhanf filtert Benzol aus der Luft.

lich die Luftfeuchtigkeit, da rund 98 Prozent des Giesswassers verdunsten. ➔ Efeutute: Raucher sollten sich diese Blattpflanze ins Zimmer stellen. Sie ist die einzige, die Nikotin abbaut. ➔ Banane: Ideal fürs Schlafzimmer. Mit ihren riesigen Blättern

absorbiert sie grosse Mengen Kohlendioxid, wandelt sie in Glukose um und gibt dabei Sauerstoff ab. ➔ Ficus: Je grösser die Blattoberfläche, umso wirksamer wird Kohlendioxid in der Luft entsorgt. Der Ficus mit seinen vielen kleinen Blättern kommt auf eine imponierende Leistung. Haia Müller


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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

STECKBRIEF

Mazda 5 1.6 CD DPF Motor/Antrieb: Vier-ZylinderTurbodiesel, 1560 ccm, 115 PS. 6-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 13,7 s, Spitze 180 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,59 x 1,75 x 1,62 m, Kofferraum 158—1485 l, Gewicht 1490 kg. Verbrauch: 5,2 l/100 km (Werksangabe), CO2-Ausstoss (Werksangabe) 138 g/km. Energieeffizienz A. Preis: ab 32 390 Franken.

Mutiges Styling: Innovative Wellenlinien zieren die Flanken des Mazda 5.

Edler Schluss des wuchtigen Hecks.

Die perfekte Welle

Wer in der Masse der Kompaktvans nicht untergehen will, muss sich etwas einfallen lassen. Der neue Mazda 5 setzt auf flippiges Styling und bewährte Innenarchitektur.

E

ndlich mal etwas angenehm Neues im stilistischen Einheitsbrei? Oder doch eher ein Anblick wie nach einer Streifkollision? Die auffällige Wellenlinie in den Flanken des komplett erneuerten Mazda 5 löst Diskussionen aus und erreicht damit ihr Ziel: Das Design bleibt Geschmackssache, wirkt aber sicher nicht langweilig.

Platz für die ganze Familie inklusive Zubehör

Keine Sorge, es ist kein Auffallen um jeden Preis: An den Kerntugenden des Kompaktvans wird auch bei dessen Neuauflage nicht gerüttelt. Zwischen schnittiger Front und wuchtigem Heck steht auf 4,59 Meter Länge reichlich Raum für Beine und Köpfe parat. Und wie sich das für einen Kompaktvan gehört, erfüllen unzählige Ablagen (wie das riesige Hand-

schuhfach) ebenso Familienansprüche wie das hochwertige Cockpit. Vor allem aber behält der neue Mazda 5 zwei Details bei, die beim Vorgänger oft den Kaufentscheid mitbestimmt haben dürften: Zum einen gibt es, bei Kompaktvans eher ungewöhnlich, seitliche hintere Schiebetüren (die sich für

1150 Franken Aufpreis auch elektrisch bedienen lassen). Zum anderen bleibt es bei der «6+1»-Konfiguration des Siebensitzers: Der siebte Sitz versteckt sich erneut in den beiden Sitzen in Reihe zwei, lässt sich bei Bedarf dazwischenklappen und ist nun mehr als nur ein Notbehelf für kurze Strecken, da das Sitzkissen dicker und be-

Flott, aber aufwendig: i-stop Die Stopp-Start-Automatik zum Abschalten des Motors etwa am Rotlicht nennt sich bei Mazda «i-stop» und geht einen technischen Sonderweg. Stopp-Start-Systeme funktionieren meist per Anlasser. Bei Mazda jedoch erfolgt der Neustart über das Einspritzen von Benzin in jenen Zylinder, der exakt im Arbeitsakt gestoppt wurde. Vorteil: Der Neustart erfolgt mit 0,35 Sekunden besonders schnell. Nachteil: Das System funktioniert nur in Verbindung mit Direkteinspritzung, weshalb es etwa beim Mazda 5 Stopp/Start nur für den Zwei-Liter-Benziner mit 150 PS gibt.

quemer wurde. Unverständlich bleibt nur, dass die günstige Basisversion «Youngster» nur als Fünfsitzer zu haben ist; wer sieben Sitze möchte, muss für 2500 Franken mehr zum Modell «Comfort» greifen. Während das ausgewogene und komfortbetonte Fahrwerk ebenso überzeugt wie die handliche Lenkung, gilt das für den Zwei-Liter-Benziner mit Direkteinspritzung und Stopp-StartSystem nur bedingt: Die 150 PS erweisen sich als ziemlich durchzugsschwach, was hohe Drehzahlen erfordert. Die bessere Wahl scheint daher auch ohne «i-stop»Automatik der laufruhig-souveräne, sparsame Diesel (siehe Steckbrief). Als weitere Alternative gibt es noch den 1,8-Liter-Basisbenziner mit 115 PS zu Preisen ab 29 790 Franken. Timothy Pfannkuchen


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Auch Kohlenhydrate machen dick

Ist Fett wirklich am Übergewicht schuld? Oder sind auch die viel gepriesenen Stärkeprodukte wie Brot, Teigwaren und Reis für den Hüftspeck mitverantwortlich?

37% der SchweizerInnen sind zu dick. Die Gründe kennen wir: falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Dies ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern auch ein Risikofaktor für unsere Gesundheit. Wurden bisher vor allem die Nahrungsfette als Hauptverursacher für das Übergewicht angesehen, geraten nun auch die Kohlenhydrate immer stärker in den Fokus. Der ETH-Forscher Dr. Paolo Colombani bezeichnet in seinem neuen Buch «Fette Irrtümer – Ernährungsmythen entlarvt» die offizielle Empfehlung, möglichst fettarm zu essen und dafür 60 % des Kalorienbedarfes aus Kohlenhydraten zu decken, als falsch. Der Mensch kann mit einer Vielzahl an Ernährungsweisen problemlos zurechtkommen, sofern er sich ausreichend bewegt. Am Ende des Tages zählt nur die Bilanz: Habe ich mehr Kalorien aufgenommen als verbrannt, egal, ob aus Fett oder aus Kohlenhydraten? Ein zuviel an Kalorien macht uns dick und krank. Genügen würden im Mittel 1600 Kilokalorien pro Tag. Im Schnitt nimmt ein Mensch heute jedoch fast 3000 Kilokalorien pro Tag zu sich. Was tun? Entweder versuchen wir, die überschüssige Energie mit mehr Bewegung wieder zu verbrennen oder wir ernähren uns gesünder und reduzieren damit unsere Kalorienzufuhr. Ergänzend können moderne Präparate zur nachhaltigen Gewichtskontrolle eingesetzt werden.

Zwei für eins Zwei Strategien für ein und dasselbe Ziel: Dauerhaft die Kalorienzufuhr zu vermindern. Fett reduzieren ist der eine Weg, die Kohlenhydrataufnahme drosseln der andere. Erstmals gibt es nun für beide Wege eine Unterstützung zur individuellen Prävention und Behandlung von Fettleibigkeit.

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108 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

➔ Wir suchen unseren Klassenkameraden Josef A. Frei, Jahrgang 1930. Zusammen besuchten wir bei Fräulein Lina Metzger die Primarschule in Möhlin. Am Klassentreffen 1980 war er dabei, dann zog er nach Binningen, seither vermissen wir ihn. Joschky Simsa, Bannhaldenweg 24, 5600 Lenzburg Telefon 062 891 48 43 simsa@bluewin.ch

➔ Es wäre schön, wenn du, Katharina Burren (lediger Name, geboren am 2. 1. 49), dich melden würdest. Während unseres Welschland-Aufenthalts 1965/ 1966 haben wir die freien Nachmittage in Genf meist miteinander verbracht. Ich würde mich freuen, dich wieder zu sehen. Rita Küttel, Lagerweg 4 4900 Langenthal ritus@besonet.ch

➔ Ich suche Jolanda SiegmannKaufmann. Wir haben 1950 zusammen die Sekundarschule im Seevogel-Schulhaus in BaselBreite besucht und uns beide über die Lehrerin Fräulein Bieder genervt. Es würde mich freuen, dich wieder einmal zu sehen. Pia Steingruber (ehemals Mundhenke), Lörenstrasse 36, 9230 Flawil, Telefon 071 393 26 28

➔ Ich suche Beatrice Fasel, die mit mir in der Au ca. 72/73 in den Kindergarten ging. Du hattest noch zwei Schwestern. Sie heissen, wie ich glaube, Patrizia und Claudia. Ihr hattet zu Hause grosse Holzpferde, auf die man sitzen konnte. Wer weiss, wo sich Beatrice heute aufhält? Irène Isler, St. Gallerstrasse 19 8853 Lachen Telefon 079 255 05 16 i.isler@ovi.com

Silvia, du fehlst uns!

➔ Ich suche Silvia Zumstein oder Zumsteg. Deine Adresse für die Einladung zu Klassentreffen unserem (Schulhaus Rütihof, Gränichen) in diesem Jahr fehlt uns. Du bist das Mädchen mit der Brille. In der 5. Klasse war Heinz Lehmann unser Lehrer. Es wäre schön, etwas von dir zu hören nach all den Jahren. Klara Lüscher-Suter, Talstrasse 50, 5037 Muhen Telefon 062 723 33 56

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➔ Ich suche Erica Peter Heberlein. Wir haben von 1963 bis 1973 in Wattwil gearbeitet. Du kamst aus Klosters GR. Leider habe ich seit 1993 nichts mehr von dir gehört. Damals besuchtest du mich noch im Sanitas-Spital in Kilch-

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berg ZH. Du hast, so glaube ich, in Affoltern ZH gearbeitet. Annemarie Seliner-Zweifel Höfligasse 2, 8867 Niederurnen Telefon 055 610 1830, anwani@bluewin.ch

➔ Ich suche Kaspar Koller. Er hatte vor vielen Jahren ein kleines Gartenbaugeschäft im Kanton Zug. Er war damals wohnhaft in Weggis und Rotkreuz. Markus Flury Lindenbergstrasse 17 6331 Hünenberg Telefon 041 780 47 71 markus.flury@datazug.ch

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Snow’n’Rail Airolo

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TESTBERICHT

Winterausflüge, getestet von Sergio, Benoît und Beat. Airolo rief, und wir drei Freizeittester sind hingefahren und haben diesen Geheimtipp unter den Schweizer Wintersportdestinationen ausprobiert. So viel vorweg: Hier oben auf 2250 m ü. M., gleich gegenüber dem Gotthardmassiv, raubte uns das Panorama derart den Atem, dass wir uns zuerst einmal im Bergrestaurant Pesciüm bei einem kleinen Imbiss erholen mussten. Während sich Sergio als Einheimischer aufspielte und uns das Skigebiet mit seinem Snowpark, seinen drei unterschiedlichen Hängen und 30 km Pisten erklärte, hatte Benoît nur Augen für den unberührten Schnee. «Lasst uns doch durch den Schnee wandern gehen, nur wir drei!» «Ohne mich», entgegnete Beat, «da muss ich zuerst üben.»

GETESTET VON

So fuhren wir einen sonnigen Tag lang Ski und amüsierten uns prächtig. Schauen Sie sich unseren Testbericht auf sbb.ch an, wo Sie auch alle anderen Testergebnisse, viele praktische Tipps und 400 weitere Tagesausflüge finden. * Snow’n’Rail Airolo Bahnfahrt (50%), 1- bzw. 2-Tages-Skipass für die ganze Region Airolo (50%), Gutschein zum Umtauschen an der Talstation.

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von CHF 50.–! Gewinnen Sie einen von 10 Rail Checks im Wert 9234 senden Einfach Lösungswort per SMS an Zielnummer io, Benoît und oder per Postkarte an SBB, «Freizeittester Serg Einsendeschluss: 31. Januar 2011. Beat», Postfach, 3024 Bern.


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Profitieren Sie von Zusatzzügen in die Wintersportregionen. Die Idee ist so gut, sie könnte von mir sein: Für die Anreise in die Wintersportregionen setzt die SBB bis Anfang März über 220 Zusatzzüge ein. Sie können unterwegs also bequem die Beine ausstrecken, Ihr Gepäck versorgen und kommen völlig entspannt an. Soll noch einer sagen, die SBB denke nicht voraus! Mehr Infos an Ihrem Bahnhof.

SERGIOS SERVICE-TIPP

Schicken Sie Ihr Gepäck voraus. Wenn ich Sie wäre, würde ich mich schon vor meinen nächsten Winterferien in den Schweizer Bergen von Gewicht befreien und mein Gepäck per Bahn an meinen Ferienort schicken. Sie brauchen es bloss an einem von 500 Bahnhöfen in der ganzen Schweiz abzugeben. Pro Koffer, Ski, Paar Skischuhe, Snowboard und Schlitten bezahlen Sie CHF 10.–, Familien und Gruppen sogar nur CHF 8.–. Weitere Infos unter sbb.ch/gepaeck

BENOÎTS SERVICE-TIPP

Im Taktfahrplan auf die Piste. Ausserdem ist es so, dass die Wintersportregionen aus der ganzen Wintersportregionen Schweiz jede Stunde oder sogar jede halbe Stunde erreichbar sind. Taktfahrplan heisst das Zauberwort dazu. So können Sie entscheiden, ob Sie lieber früher – wie ich – oder später auf der Piste sein wollen. Den aktuellen Fahrplan finden Sie unter sbb.ch

GÜNSTIGER

DIE DREI FREIZEITTESTER EMPFEHLEN Wintersporterlebnis Rigi. Bahnfahrt (30%), Winterkarte (bis zu 30%) zur freien Benützung der Zahnradbahnen ab Goldau/Vitznau und Luftseilbahn ab Weggis, Bon im Wert von CHF 10.– für Miete von Schlitten, Schneeschuhen und Airboards. Snow’n’Rail Braunwald. Bahnfahrt (30%), 1- bzw. 2-Tages-Skipass für die ganze Region inkl. Standseilbahn Linthal–Braunwald und zurück (30%), Gutschein zum Umtauschen an der Talstation. Snow’n’Rail Adelboden-Lenk. Bahn- und Busfahrt nach Lenk im Simmental, Adelboden o. Frutigen und zurück (30%), 1- bzw. 2-TagesSkipass für die ganze Region Adelboden-Frutigen-Lenk (30%), Gutschein zum Umtausch an den Talstationen. Schlittelwelt Preda-Bergün. Bahnfahrt (30%), Tageskarte der Rhätischen Bahn Bergün–Preda und Sesselbahn Bergün–Darlux (30%). Winterzauber Glacier Express. Bahnfahrt (30%), einfache Fahrt im Glacier Express Panoramazug (30%). Ausflugsberg Gornergrat. Bahnfahrt (30%), Bergbahnfahrt Gornergrat retour oder eine Bergbahnfahrt nach Rotenboden inkl. Schlittenmiete (30%). Jungfraujoch – Top of Europe. Bahnfahrt (30%), Käse-Fondue mit Dessert (10%). Snow’n’Rail Crans-Montana. Bahnfahrt (30%), ermässigter 1- bzw. 2-Tages-Skipass. Snow’n’Rail Nendaz. Bahnfahrt (30%), 1- bzw. 2-Tages-Skipass (30%), Gutschein zum Umtauschen nur an der Talstation von Nendaz. · Angebote gültig vom 1. bis 31. Januar 2011. · Die Ermässigungen können nur gewährt werden, wenn die Angebote am Schalter gekauft werden. · Weitere Informationen zu diesen Angeboten erhalten Sie am Bahnhofschalter oder auf sbb.ch


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Erfahren Sie, weshalb Diäten oft versagen und Sie mit PLANTO-SLIM garantiert dauerhaft abnehmen!

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icher ist Ihnen die Diät namens «Frissdie-Hälfte» ein Begriff. Eigentlich sehr wirksam, um sein Wunschgewicht zu erreichen. Leider ist diese Diät wegen des quälenden Hungergefühls kaum auszuhalten. Und kurz danach sind die verlorenen Kilos wieder da. Wir präsentieren Ihnen nun ein sensationelles Produkt, dank dem Sie Ihr Übergewicht ohne übermenschliche Anstrengung ein für allemal loswerden können. Schnell und ungefährlich.

Weshalb Diäten oft versagen Das Hauptproblem von Diäten, ist, dass sie oft einseitig sind und quälendes Hungergefühl hervorrufen. Beides ist problematisch. Um optimal abnehmen zu können, dürfen Sie keinen Mangel an Nährstoffen erleiden, das bremst erwiesenermassen die Fettverbrennung. Quälendes Hungergefühl verleitet zum Naschen zwischen den Mahlzeiten, was noch schlimmer ist, denn das stoppt die Fettverbrennung komplett. PLANTO-SLIM ist die Lösung PLANTO-SLIM ist ein zertifiziertes Medizin-Produkt. Die Kapseln sind gefüllt mit einem pflanzlichen Extrakt der Konjak-Wurzel, das speziell aufbereitet wird. Dieses Pulver sorgt dafür, dass Sie auf natürli-

PLANTO-SLIM funktioniert bei allen! Planto-Slim zwingt den menschlichen Körper von seinen Fettreserven zu zehren. Ein geprüftes und zertifiziertes Medizin-Produkt, das in Deutschland hergestellt wird.

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angenehmen Sättigungsgefühl, wodurch Sie weniger essen und längere Zeitspannen zwischen den Mahlzeiten ohne quälendes Hungergefühl verstreichen lassen können. Sofortiger Fettabbau durch reduzierte Kalorienaufnahme Um erfolgreich abnehmen zu können, müssen wir bekanntlich mehr Energie (Kalorien) verbrauchen als wir aufnehmen. Da Sie mit PLANTO-SLIM

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Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

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So gehts

Bringen Sie den Gutschein auf dieser Seite zum nächsten Bahnschalter — schon kann die komfortable Reise losgehen. ➔ Verkaufsdauer der Tageskarte: 3. bis 23. Januar 2011 ➔ Gültigkeit der Tageskarte: bis 27. Februar 2011 Das Angebot: ➔ 9-Uhr-Aktions-Tageskarte mit Halbtax: 69 Franken ➔ 9-Uhr-Aktions-Tageskarte ohne Halbtax: 111 Franken

Viel sehen, viel Platz: Benoît, Sergio und Beat (von links) auf Achse.

lang mit Bahn, Bus und Schiff quer durch die Schweiz reisen. Wer weiss, vielleicht begegnen Sie den dreien ja – das würde sie freuen. Bleibt nur noch die Frage,

wohin die Reise gehen soll. Am besten sehen Sie auf sbb.ch nach; hier finden Sie über 400 tolle Freizeitangebote – getestet von Sergio, Benoît und Beat.

Die 9-Uhr-Aktions-Tageskarte ist von Montag bis Freitag ab 9 Uhr gültig, samstags und sonntags gibt es keine zeitliche Einschränkung. Das Angebot kann nur gegen Abgabe des Migros-Magazin-Bons gekauft werden.

Gutschein: 9-Uhr-Aktions-Tageskarte in der 1. Klasse Profitieren Sie von folgenden Angeboten: 9-Uhr-Aktions-Tageskarte in der 1. Klasse

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69 Fr. 111 Fr.

Gutschein einlösbar bis am 23. Januar 2011 Tageskarten gültig bis 27. Februar 2011

Ich möchte vom Angebot profitieren Über 400 Freizeiterlebnisse haben die drei Freizeittester der SBB, Sergio, Benoît und Beat, für Sie ausprobiert. Hier finden Sie Ideen für einen spannenden Tagesausflug oder eine Rundreise: sbb.ch

Name Vorname Unterschrift

Der ausgefüllte Gutschein ist bis am 23. Januar 2011 an einer Verkaufsstelle (z. B. Bahnschalter) des öffentlichen Verkehrs einlösbar. Die Tageskarten sind bis am 27. Februar 2011 gültig.


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Palermo. Geniessen Sie einen Tag in der Stadt und gehen Sie auf Entdeckungstour auf der italienischen Insel. 7. Tag: Ein Höhepunkt Ihrer Reise ist Rom. Diese Stadt fasziniert jährlich Millionen von Besuchern. Lassen Sie sich diese eindrucksvolle Stadt nicht entgehen. 8. Tag: Am Morgen Ankunft in Savona. Frühstück auf dem Schiff, danach Ausschiffung und Rückfahrt mit dem Bus in die Schweiz, wo Sie am späten Abend am gewählten Ausstiegsort ankommen.

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Heidi Bacchilega (HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut

(TG), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Mirko Ries Korrektorat: Heinz Stocker

Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

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(Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich


116 | Migros-Magazin 1, 3. Januar 2011

Jean-René Germanier

Migros-Verwaltungsrat Jean-René Germanier wird für ein Jahr höchster Schweizer. Mit einem Glanzresultat ist der passionierte Winzer aus dem Wallis zum Nationalratspräsidenten 2011 gewählt worden. Während seines Amtsjahres will er nun gegen den Kantönligeist antreten und jeden Kanton einmal besuchen. «Die Schweizer müssen sich gegenseitig besser kennen und respektieren lernen.» Name: Jean-René Germanier (52) Zivilstand: geschieden, ein Sohn Wohnort: Balavaud/Vétroz VS Wieso leben Sie hier? Ich bin in diesem Winzerdorf geboren und fühle mich hier zu Hause. Die Familie Germanier lebt schon seit 1850 in Balavaud. Wo würden Sie gern leben? Ich bin hier stark verwurzelt und will nirgendwo sonst leben. Beruf und Lebenslauf: Als Weinbauönologe Übernahme des elterlichen Betriebs mit 23. 2003 bis 2010 Präsident des Walliser Bauernverbands, seit 2007 im Verwaltungsrat des Migros-Genossenschafts-Bundes, seit 2003 FDP-Nationalrat. Meine Philosophie: Ich politisiere lieber sachlich als spektakulär. Das will ich als Nationalratspräsident erreichen: Ich werde jeden Kanton besuchen. Wir Schweizer müssen uns gegenseitig besser kennenlernen und trotzdem die Vielfalt im Land pflegen. Mein Lebensziel: Ich bin mit meinem Leben sehr zufrieden und möchte, dass mein Umfeld damit auch zufrieden ist. Was ich mag: Frieden in der Schweiz, Freiheit und ein Glas Schweizer Wein. Was ich nicht mag: Aggressivität und Ausgrenzung Andersdenkender. Was ich an mir nicht mag: Meinen Schutzpanzer. Ich müsste mich etwas mehr öffnen. Mein Lieblingsessen: Spaghetti mit Thunfisch und Mayo – so, wie bei meiner Mama. Mein Lieblingswein: Ich liebe unseren 2000er-Cayas-Syrah mit seinem Nelkenduft. Text Reto E. Wild Bilder Gerry Nitsch

MEIN LIEBLINGSRESTAURANT «Im ‹Pas de l’Ours›, einem Relais & Châteaux in Crans-Montana, schätze ich die Spitzenküche, den Service und die Lokaleinrichtung. Besonders mag ich das Lamm.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Das Käsefondue Moitié-Moitié ist das berühmteste der Schweiz. Bei der Migros-Mischung schätze ich die Balance zwischen der Würze des Gruyère und dem sämigen Vacherin. Ich kaufe sie im Winter zweimal monatlich.»

MEIN GESCHÄFTSPARTNER MEIN ARBEITSORT «In unseren Rebbergen arbeiten drei Winzer für uns. Und ich schaue regelmässig zum Rechten. Nun ernten wir die Trauben für unseren Süsswein Amigne de Vétroz mit 150 Öchslegrad.»

«Mein Neffe Gilles Besse ist mein Gesellschafter. Ohne seine Entlastung hätte ich mich nicht in der Politik engagiert, er ohne mich, sagt er, nicht im Weinbau.»


MEINE WELT

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MEINE POLITBÜHNE «Nach sieben Jahren fühle ich mich im Parlament wohl. Ich fühle über Parteigrenzen hinweg eine Verbundenheit, obwohl wir je nach Vorlage auch Gegner sein können.»

MEINE WEINSAMMLUNG «Ich habe alle unsere Cayas Syrah du Valais ab 1995. Der 2006er stiess beim Wettbewerb Syrah du Monde in die Top Ten vor.»

MEINE LEKTÜRE «‹Die fallenden Giganten des 20. Jahrhunderts› hat mir meine Buchhändlerin Françoise Berclaz geschenkt. Mich interessieren Persönlichkeiten von Anfang des letzten Jahrhunderts.»

MEIN FLUCHTORT «Im Vallée de Derborence, wo sich einer der letzten Schweizer Urwälder befindet, lebten mein Vater und mein Grossvater. Unser dortiges Sommerchalet hat meine Frau, die Künstlerin ist, neu eingerichtet.»


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