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Ausgabe Zürich, AZA 8021 Zürich Bilder Sandro Diener, Dirk Lässig, Kay Herschelmann, Ex-Press, Jeffrey Sauger/WpN, Keystone

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Gesunde Kunde

Kampf der Teuerung: Migros senkt die Milchpreise. > 26

Nr. 1, 29. Dez Dezember ezem embe em berr 2008 be 08

Auf dem Spartrip

Schotte Liam im Glück: Mit der Aktion «1 gratis» spart er viel Geld. > 46

Tagebuch aus den USA Was der Teenager Aurelia im Auslandjahr erlebt. > 64 Bye-bye 2008!

Die Redaktoren des MigrosMagazins über Hochs und Tiefs im letzten Jahr. >12

Üüüble Sache, Maloney!

Chefsache Gugelhopf backen mit SaisonkücheBoss Christine Mord an Silvester: DRS-3-Detektiv Philip Maloney und der Kunovits. > 49 «Polizist» bitten die Leser des Migros-Magazins um Hilfe. > 30 Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Kundenforum: Tel. 044 - 278 53 23 / mitgliederdienst@gmz.migros.ch Anzeige

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diese woche | 3

Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

zum jahreswechsel Migros-Chef Herbert Bolliger die migros-woche leserbriefe scheinwerfer

«Spera et labora»

reportage Rückblick der anderen Art: Für einmal keine Chronologie des Jahres, sondern von der Redaktion subjektiv ausgewählte Höhepunkte – nicht wenige davon überraschen. > 12

In seiner ganzen Karriere, sagte

mir kürzlich ein Geschäftsleitungsmitglied eines im Export tätigen Grosskonzerns, hätte er noch nie einen derart heftigen, schnellen Einbruch der Konjunktur erlebt. Man sei sich zwar gewohnt, dass die Auftragseingänge in rezessiven Phasen zurückgehen. Dass sie aber unisono in der ganzen industrialisierten Welt abstürzen, sei neu.

interview

>20

erziehung

>68

Bilder Tim Wegner/LAIF, Markus Hanke

Was können wir in der Schweiz tun,

wenn ringsum die Wirtschaft taucht? Warm anziehen, nicht in Panik verfallen und den Zukunftsglauben behalten, ist vielleicht gar keine schlechte Devise. Wie sagte man früher mit dem Arbeitsethos der Benediktiner? «Ora et labora», bete und arbeite. Ein «spera et labora», hoffe und arbeite, wäre 2009 durchaus angezeigt. Ich wünsche Ihnen trotz aller wirtschaftlichen Unsicherheiten einen hoffnungsvollen Start ins neue Jahr.

kolumne Der Hausmann.

> 19

> interview Benediktiner mit Kontakt zur Bodenstation: Der Mönch Anselm Grün über ethisch führende Chefs, das Ende der Spassgesellschaft und die Bedeutung der Sexualität. > 20 m-aktuell Migros fordert: Nieder mit den Strompreisen! > 24 Frohe Kunde für Kunden: Migros senkt die Milchpreise. > 26

Es ist diese Heftigkeit, die gestan-

denen Managern Sorgen macht. Aber vielleicht ist es ja wirklich so, wie es einige namhafte Konjunkturexperten vermuten: Die Rezession fällt heftig aus, hält dafür aber nicht allzu lange an.

>5 >6 >9 > 10

multimedia

>70

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

schaufenster Detektiv Philip Maloney: Auf DRS 3 entlarvt er die Mörder mit whiskygeschärftem Verstand. Exklusiv fürs Migros-Magazin präsentiert Autor Roger Graf einen neuen Fall. > 30 Produkte der Woche: Von der Giandor-Schokolade bis zur SBB-Tageskarte – mit der Sparaktion «plus 1» das Januarloch überwinden. > 46 à la carte Chefredaktorin am Ofen: Christine Kunovits von der «Saisonküche» bäckt einen pikanten Gugelhopf. > 49 ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft. > 55 besser leben Fingerspitzensex und Fernbedienungsstreit. > 61 In Form: Nach den Feiertagen fit und motiviert an die Arbeit. > 62 Erziehung: Aurelias Austauschjahr in den USA. > 64 > Zur Stärke erziehen: Warum Kinder den Eltern helfen sollten. > 68 > Trendforscher Patrick Mijnals über die Macht der Computer. > 70 Auto: Nach dem Festtagsabsturz nicht ans Steuer sitzen! > 71 rätsel/impressum > 75 cumulus Die besten Infos und Angebote. > 76 mein ganzer stolz Gewänder aus alten Zeiten: Verena > 78 Schmid und ihre Sammlung prächtiger historischer Mode.

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Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

Herbert Bolliger

ZUM JAHRESWECHSEL | 5

Liebe Kundinnen und Kunden Liebe Mitglieder der Migros-Genossenschaft dation gegründet und ermöglicht inzwischen fast 1000 Kindern schulische Bildung, die für sie normalerweise unerschwinglich wäre. Die Auszeichnung hat keine Jury verliehen, sondern Sie, liebe Kundinnen und Kunden, Genossenschafterinnen

Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion des MGB: «Das Vertrauen der Kunden ist unser grösstes Kapital.»

Bei bestimmten Leistungen und Werten wollen wir uns nicht übertreffen lassen! Deshalb engagiert sich die

Migros für die Gesundheit der Bevölkerung, für soziale und ökologische Verbesserungen, bietet das beste Preis-LeistungsVerhältnis und sorgt dafür, dass die Produkte frisch sind, wenn möglich aus der Region stammen und erst noch überraschen. Ein bisschen viel auf einmal, werden Sie zu Recht sagen. Sie werden sich voller Skepsis fragen, ob ein Unternehmen das überhaupt alles gleichzeitig kann: ethisch und zuverlässig handeln, immer wieder mit Neuem überraschen und erst noch günstig und dabei erfolgreich sein. Ich versichere Ihnen, das ist die Migros! Das entspricht

unserer Realität und ist nicht nur Wille und Vorstellung. Als Beleg dafür könnte ich jetzt unzählige Beispiele auflisten, die alle erwähnten Versprechen mit Leistungen untermauern. Lieber möchte ich aber stellvertretend die etlichen Preise erwähnen, mit denen wir im vergangenen Jahr ausgezeichnet wurden. Einer davon ist der «1. Schweizer Fairnesspreis». Die Migros wurde «für ihre überzeugende ethische Geschäftspolitik zum fairsten Unternehmen der Schweiz» gewählt und mit 10 000 Franken belohnt. Wir haben den Betrag verdoppelt und der Migros Kids School im südindischen Tirupur überwiesen. Die Schule wurde vor zehn Jahren von uns und der K.I.D.S. Foun-

und Genossenschafter. Sie haben sich aufgrund Ihrer täglichen Erfahrung in und mit der Migros für die Migros entschieden und die Migros gewählt. Dafür danke ich Ihnen herzlich – natürlich für Ihre Stimme, ganz besonders aber für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Dieses Vertrauen ist das grösste Kapital eines Unternehmens. Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten,

wie wir sie momentan erleben. Jetzt wird erkennbar, wie fragil dieses kostbare Gut ist. Dieses gilt es zu pflegen. Das beherzigen wir jeden Tag, indem wir versuchen, die Wünsche unserer Kundinnen und Kunden zu erfüllen – immer in Respekt vor Mensch, Tier und Umwelt.

Marktführer und gleichzeitig Innovationsführer sein, ist eine unserer edelsten Aufgaben. Allerdings

auch eine der anspruchsvollsten, denn der Apparat der Grösse kommt manchmal einer Häckselmaschine gleich: Gute Ideen werden schon im Ansatz zerhackt. Die grosse Kunst ist, eine Brücke zwischen einer Idee oder sogar Utopie und Ihren realen Wünschen zu bauen. Das gelingt uns immer wieder – glücklicherweise, denn dann sind Sie mit Ihrer Migros zufrieden, und wir freuen uns über Ihr Bekenntnis zur Migros. Dann werden wir wie auch im vergangenen Jahr erfolgreich und nachhaltig weiterwachsen, können unsere Position als Nummer eins ausbauen und auch unsere Pflichten als verantwortungsvoller Arbeitgeber wahrnehmen. Von Herzen wünsche ich Ihnen frohe Festtage, viel Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr und danke Ihnen für Ihr Vertrauen.

Herbert Bolliger Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB)


6 | Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

NEWS

Brettern wie Lara Gut

Bestes Demo gesucht

Bereits zum elften Mal sucht das Migros-Kulturprozent das beste Musik-Demotape des Landes. Bands können ihre Songs noch bis zum 1. Februar einreichen. Die besten werden dann an der Demotape Live–Session im Schiffbau in Zürich öffentlich von Branchenprofis kommentiert und bewertet. Zu gewinnen gibt es insgesamt 10 000 Franken in bar und Musikequipment.

Der neue Star der Skinati fuhr am Grand Prix Migros mit. Jetzt sucht Lara eine Nachfolgerin.

A

ngefangen hat alles mit der Migros, jetzt ist sie die Siegerin des Super– G in St. Moritz. Denn Lara Gut fuhr noch bis vor drei Jahren beim Grand Prix Migros aufs Podest. Dort kannst du ihr jetzt nacheifern und die Piste runter brettern. Denn das grösste Kinderskirennen Europas mit mehr als 6500 Kindern, 13 Austragungsorten und einem grossen Final startet

Infos: www.m4music.ch

Richtig bewerben Eine gute Bewerbung ist schon die halbe Miete. Deshalb bietet Migros.ch ab sofort einen neuen Bereich mit nützlichen Tipps und Tricks für eine gelungene Bewerbung. Ob man bereits fit für die Bewerbung ist, zeigt einem ein spezieller Test.

Sind Sie gut versichert? Nutzen Sie den Jahreswechsel, um Ihren Versicherungsschutz wieder einmal zu überprüfen. Die Migros bietet Pannenhilfe sowie Reiseoder Rechtsschutzversicherungen zu günstigen Preisen. www.migros.ch/assistance

DIE MIGROS-ZAHL DER WOCHE

Bilder bab.ch/stockfood, Swiss Ski, Keystone

www.migros.ch/berufsbildung

am 11. Januar in Schönried im Berner Oberland. Lara lancierte beim Grand Prix ihre Skikarriere so richtig. «Der Grand Prix Migros war für mich als Kind immer der Saisonhöhepunkt, er hatte die gleiche Bedeutung wie eine WM jetzt», berichtet Lara. Heute nennt man Lara Guts Namen in einem Atemzug mit Katja Seizinger, Anja Pärson oder Janica Kostelic. Doch Lara

22 100 700

So viele tiefgekühlte Schinkengipfeli werden in einem Jahr in der Migros verkauft. Ob als Apéro, einfach zwischendurch oder als leichter Hauptgang mit Salat, die knusprigen Gipfeli mit würziger Füllung sind schnell zubereitet und in der ganzen Schweiz beliebt.

bleibt dem Grand Prix Migros treu und steht dem Wettkampf als Patin zur Seite: «Ich möchte den Kindern damit Mut machen und sie anspornen.»

Talentschmiede und Nachwuchsförderung «Der Grand Prix Migros ist zwar ein Wettkampf, das Mitmachen steht aber im Vordergrund», erklärt Lara. Die Kids sollen Spass

Sieg bei Parallel Die Migros und die Konsumenten haben gewonnen: Parallelimporte werden zugelassen.

N

ach langem, hartem Kampf ist es geschafft: Das Parlament hat entschieden, Parallelimporte zuzulassen. Patentierte Güter dürften damit am offiziellen Verkaufskanal vor-


die migros woche

|7

Gut G ut informiert in nformie er t mit mit dem dem Migros-Magazin M PREISHITS DER WOCHE WOCHE

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Links: Lara als 15-Jährige bei der Siegerehrung des Grand Prix Migros. Rechts: Lara in Action.

Kinderschuhkralle

am gemeinsamen Skifahren haben. An 13 regionalen Rennen treffen sich Buben und Mädchen zwischen 8 und 15 Jahren. Der Grand Prix Migros fördert so den Schweizer Skinachwuchs – und hat sich, auch dank Lara Gut, als wichtige Schweizer Skisport-Talentschmiede etabliert.

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FRISCH IN DER MIGROS

Austragungsorte und Anmeldung: www.gp-migros.ch

den importen

Otto Ineichen (FDP): Er kämpfte an vorderster Front für Parallelimporte.

bei in die Schweiz importiert werden. Dies ist ein Erfolg für die Konsumentenorganisationen und die Detailhändler. So kämpfte SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga Seite an Seite mit FDP-Nationalrat Otto Ineichen (Otto’s). Die Migros begrüsst diesen ersten Reformschritt gegen die Hochpreisinsel Schweiz. Einziger Wermutstropfen: Für Medikamente besteht weiterhin ein Parallelimportverbot.

Knackige Hauptdarsteller

Kaum sind sie in der Pfanne, schon schimmert ihr Fleisch in zartem Rosa. «Tail-on»-Crevetten spielen immer häufiger die Hauptrolle in Schweizer Töpfen. Ihr knackiges Fleisch lädt zum Reinbeissen ein. Zudem enthalten sie kaum Fette, dafür viel Eiweiss und wichtige Mineralstoffe. Ob währschaft oder leicht, ob mit exotischen Gewürzen oder raffinierten Saucen kombiniert – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. In der Migros gibts die Crevetten an der Fischtheke, abgepackt oder tiefgekühlt.


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Die Götterinsel Sizilien

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11 Tage ab Fr. gemäss Programm Preise pro Person 11 Tage gemäss Programm Spardaten Reise 1, 11 Daten 2009 Mittwoch – Samstag Frühling 1: 25.03.–04.04. 2: 08.04.–18.04. 3: 15.04.–25.04. 4: 22.04.–02.05. 5: 29.04.–09.05. 6: 06.05.–16.05. 7: 13.05.–23.05. ■ ■

Sizilianische Perlen Cefalù, Agrigento, Taormina und Siracusa ■ Die Mosaike von Piazza Armerina Schiffspassage Genua – Palermo – Civitavecchia ■ Fakultativ: Ausflug Aeolische Insel Lipari

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Genua – Einschiffung. Fahrt via Gotthard nach Genua. Einschiffung auf ein Fährschiff der «Grandi Navi Veloci». 2. Tag: Ankunft in Palermo – Campofelice di Roccella. Am Abend Ankunft in Palermo und Fahrt zu unserem erstklassigen Fiesta Hotel Athenée Palace in Campofelice di Roccella, unweit von Palermo. 3. Tag: Campofelice di Roccella, Ausflug Monreale – Palermo und Cefalù. Monreale ist vor allem durch seine Kathedrale bekannt und mittlerweile zusammen mit dem Kloster ein «klassisches» Ziel jeder Sizilienreise. Unter kundiger Führung entdecken wir anschliessend das historische Zentrum der sizilianischen Hauptstadt Palermo. Die Stadt ist durch beeindruckende Bauten aus der normannischen und spanischen Zeit geprägt und die Altstadt mit ihren engen, gewundenen Seitengassen ist Schauplatz ursprünglichen Volkslebens. Anschliessend Besuch und freier Aufenthalt im romantischen Cefalù, der kleinen sizilianischen «Perle» direkt am Meer. 4. Tag: Campofelice di Roccella – Segesta – Selinunte – Agrigento. Die Reise führt in den Westen der Insel, nach Segesta und Selinunte. Beide Orte befinden sich an beneidenswert schöner Lage. Wir bewundern einige der besterhaltenen Tempelanlagen Siziliens. Weiterfahrt entlang dem Meer nach Agrigento. 5. Tag: Agrigento – Piazza Armerina – Giardini Naxos. Besuch und geführte Besichtigung im weltberühmten «Tal der Tempel». «Akragas», das von den Griechen im 4. Jh. v. Chr. gegründet wurde, zählte zu den reichsten und mächtigsten Städten der Antike und ist eine der bedeutendsten griechischen Komplexe ausserhalb Griechenlands. Fahrt zur Ausgrabungsstätte von Piazza Armerina und geführte Besichtigung. Prunkstück des ehemaligen römischen Landsitzes Villa Romana del Casale sind die prächtigen, mehr als 3000m2 bedeckenden Bodenmosaike. Am Abend Ankunft in Giardini Naxos, wo wir die nächsten vier Nächte logieren werden. 6. Tag: Giardini Naxos, Ausflug Siracusa. Fahrt dem Meer entlang nach Siracusa. Beeindruckende Bauwerke und Ausgrabungen aus der griechischen und römischen Antike befin-

den sich an verschiedenen Orten der Stadt. Ein versierter Führer wird uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zeigen. Nach der Führung haben wir Zeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Gegen Abend Rückfahrt ins Hotel. Heute abend haben wir die Möglichkeit, ein typisch sizilianisches Abendessen mit lokalen Spezialitäten in einem urigen Restaurant in der Nähe von Giardini Naxos zu geniessen (fakultativ). 7. Tag: Giardini Naxos, Ausflug Taormina – Ätna. Wie ein Freilichtmuseum aus längst vergangenen Tagen liegt Taormina hoch über dem Meer und bietet ein einzigartiges Panorama auf den Ätna und die Küstenregion am Fusse des Vulkans. Ebenfalls auf dem Programm steht eine Fahrt entlang den Flanken des Ätna, dem grössten aktiven Vulkan Europas. Die beeindruckenden Lavalandschaften um den Ätna (3340 m ü. M) offenbaren ein Bild bizarrer Schönheit. 8. Tag: Giardini Naxos, fakultativer Ausflug Aeolische Insel Lipari. Vor der Küste Siziliens liegen die Aeolischen Inseln. Fahrt zur Hafenstadt Milazzo und gemütlicher Ausflug mit dem Boot zur Insel Lipari mit ihrem gleichnamigen Städtchen. Die charmante Altstadt wird vom Kastell und der Kathedrale dominiert. Interessante Inselrundfahrt und Zeit für individuelle Besichtigungen. 9. Tag: Giardini Naxos – Enna – Palermo. Freier Vormittag im Hotel. Anschliessend überqueren wir die Insel und kehren zu unserem Ausgangsort Palermo zurück. Unterwegs geniessen wir einen Aufenthalt in Enna, einer ehemaligen Festungstadt im Herzen Siziliens, die sich ihre attraktive Altstadt bewahrt hat. Abends Einschiffung auf ein Schiff der «Grandi Navi Veloci». Übernachtung an Bord. 10. Tag: Ankunft in Civitavecchia – San Gimignano – Montecatini Terme. Am Morgen Ankunft in Civitavecchia und Ausschiffung. Fahrt über Grosseto nach San

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Unsere Leistungen

Gimignano. Im Herzen der toskanischen «Campagna», zwischen Weingärten und Olivenhainen, ragen die mittelalterlichen Türme San Gimignanos empor, das hoch oben auf einem Hügel liegt. Zeit zur freien Verfügung, bevor wir zu unserem letzten Übernachtungsort Montecatini Terme weiterreisen. 11. Tag: Montecatini Terme – Schweiz. Rückfahrt via La Spezia und Mailand zurück in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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leserbriefe | 9

Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

«Birgit Steinegger parodiert keine Putzfrau, die Berufsbezeichnung lautet Raumpflegerin.» Suat Barutçu, per Mail MM 51: «Die lustigste Frau der Nation», Interview mit Kabarettistin Birgit Steinegger, bekannt für ihre Parodien.

Keine parodiert so gut wie sie: Kabarettistin Birgit Steinegger.

Etwas sensibler, bitte! Liebe MM-Macher, etwas hat mich auf der Titelseite dieser Ausgabe ziemlich gestört. «Von der Putzfrau bis zur Bundesrätin: Birgit Steinegger parodiert alle …» Es ist wohl klar: Das Amt einer Bundesrätin ist das Höchste, das eine Frau in der Schweiz erlangen kann. In diesem Fall ist die Putzfrau die niedrigste Berufsstufe? (Die Berufsbezeichnung ist längst Raumpflegerin.) Meiner Meinung nach sollten wir bei der Förderung der Vorurteile etwas zurückhaltender und sensibler werden. Übrigens: Ich bin keine Putzfrau, sondern ein Mann (63) und Lehrperson.

Suat Barutçu, per Mail

MM 52: «Die guten Dorfgeister», zu den zwei Teenagern, die im Walliser Dorf Reppaz die MigrosEinkäufe im Handwagen zu den Menschen bringen.

Ein grosses Lob an die Mädchen Schön, dass man auch einmal etwas Positives von der Jugend erfährt. Es gibt sie eben auch, die ganz normalen jungen Leute, die auch noch ein soziales Empfinden haben und nicht nur randalieren und sich unmöglich aufführen. Ein gutes Beispiel dafür, dass Computer-Kenntnisse sehr sinnvoll umgesetzt werden können. Ein grosses Lob an die beiden Mädchen, Eugénie und Elodie! Marianne Frei,

per Mail

ten, man lacht, schaut und hat schon wieder ein bisschen Hunger, trotz des Frühstücks.

Esther Stadelmann-Schmid, 8307 Effretikon

MM 7 und MM 12: «Mit Mama Matata aus der Hölle» und «Kenia hofft wieder», zur Appenzellerin Ruth Schäfer, die in Kenia das Rhein Valley Hospital leitet und Mama Matata genannt wird.

Den Swiss Award für Mama Matata

MM 50: «Wir haben Erfolg, wir retten jeden Tag Menschen», Interview mit Daniel Bolomey, dem Generalsekretär von Amnesty International Schweiz.

Recht nur für Delinquenten? Es hat mich sehr gefreut, im Migros-Magazin zum 60. Jahrestag der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte ein Interview mit dem Generalsekretär der Schweizer Sektion von Amnesty International zu lesen. Es freut mich, dass das Migros-Magazin solch markanten Tagen einen Platz bietet. Rudolf Oeschger, 1701 Fribourg

Daniel Bolomey ist ein erklärter 68er mit einer Linksaussenkarriere. Dieser Hintergrund prägt auch seine Menschenrechtspolitik für die Schweiz: Sie

gilt ausschliesslich den Rechten der Delinquenten. Hans Gehri,

2504 Biel

MM 49: «Swissness hat positive Kraft», die Fernsehchefin Ingrid Deltenre im Interview.

Sie haben dieses Jahr im MigrosMagazin zwei tolle Artikel über Mama Matata in Kenia gebracht – das war das Beste, was ich je gelesen und gesehen habe. An die Redaktion ein grosses Lob! Die Mama Matata hat im Krieg in Kenia dieses Jahr Tausenden von Menschen das Leben gerettet und ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt. Ich und viele Freunde des Spitals in Kenia haben Mama Matata auch für den Swiss Award vorgeschla-

Wie viel klüger sind da die Deutschen! Es fehlt der Fernsehchefin Ingrid Deltenre an «Gspür». Sie bringt es doch tatsächlich fertig, eine Kochsendung zur Hauptsendezeit, nach 20 Uhr, zu platzieren. Da sind die meisten Zuschauer gerade mit dem Nachtessen fertig geworden und verdauen gemütlich im Sessel. Die Gerüche, die man zwar nicht wahrnimmt, aber die sich durch das Sehen unwillkürlich übertragen, widern an. Wie viel klüger sind da die Deutschen! Zwischen 10 und 11 Uhr vormittags laufen die Kochtopfdebat-

Rettete mit ihrem Spital in Kenia Tausenden Menschen das Leben: Ruth Schäfer alias Mama Matata.

gen, aber anscheinend ist sie nichts Besonderes; Mama Matata ist dem Schweizer Fernsehen vielleicht zu wenig? Vielen Dank nochmals für die aussergewöhnlichen Reportagen.

Rita Tinner, per Mail

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


10 | Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

MOMOL!

NEINEI!

Blitzschnelle Eisläuferin

Sie ist sehr schnell und sehr jung: Kaitlyn McGregor aus Ebmatingen ZH gewann an den Schweizer Meisterschaften im Eisschnelllauf Gold über alle vier Distanzen. Jetzt locken Juniorinnen-WM und Weltcuprennen gegen 19-Jährige. Zudem eifert sie mit dem Stock ihrem Bruder Ryan McGregor nach, Eishockeystürmer des Schweizer U-20Nationalteams – hier hat die 14-Jährige mehr Gegnerschaft. Beim Eisschnelllauf gabs nur eine Mitkonkurrentin …

Parfümierter Flankengott

Einst galt er als Freistossspezialist – heute denkt man beim Namen David Beckham allenfalls noch an eine Parfümund Kleidermarke. Zusammen mit seiner Angetrauten gastiert der Flankengott zurzeit in der italienischen Modemetropole Mailand. Ein ShoppingTrip? Nein, der Brite soll bei AC Milan für Tore sorgen. Doch neben den neuen Superstars Ronaldinho, Kaká oder Pato sieht der 33-Jährige in Noppenschuhen und Stulpen zusehends alt aus.

HÄTTEN SIE ES GEWUSST?

Geschenkte Zeit

Das neue Jahr bringt uns eine kleine Extraportion Zeit: In der Silvesternacht werden die (Funk-)Uhren um 0:59:59 Uhr nicht wie gewohnt auf 1:00:00 Uhr springen, sondern eine Sekunde lang innehalten. Der Neujahrstag 2009 wird somit 86 401 Sekunden dauern – eine ganze Sekunde länger als sonst. Grund für den Einbau dieser Schaltsekunde ist die Tatsache, dass die astronomische Zeit und unsere koordinierte Weltzeit täglich um etwa zwei Millisekunden differieren. Mit der Schaltsekunde werden sie periodisch wieder in Gleichtakt gebracht.

ZAHLEN DER WOCHE

Euroland

1,1789 US-Dollar kostete ein Euro am 4. Januar 1999, dem ersten Tag des Börsenhandels an der Frankfurter Börse. Das Euro-Allzeittief am 26. Oktober 2000 lag bei 0,8252 US-Dollar, das bisherige Rekordhoch erreichte die neue Währung am 15. Juli 2008 mit 1,5990 US-Dollar. 3,72 Milliarden Euro Wert hatten allein die DM-Münzen, die drei Jahre nach Einführung der neuen Währung noch immer im Umlauf waren. Der Wert der nicht umgetauschten deutschen Banknoten lag bei 3,94 Milliarden Euro.

21 europäische Staaten haben den Euro als gemeinsame offizielle Währung, davon gehören 15 der EU an. Am 1. Januar 2009 führt die Slowakei den Euro neu ein — ein Jahr nach Malta und Zypern.

60 Prozent der Deutschen standen zweieinhalb Jahre nach der Einführung dem Euro positiv gegenüber, obwohl man diesen allgemein mit einem Preisanstieg verband. Das Wort des Jahres 2002 war denn auch «Teuro».


scheinwerfer | 11

NACHGEFRAGT Als Madame Etoile liest Monica Kissling (52) in den Sternen, was uns bevorsteht. Und ist überzeugt, sie habe der Schweiz zu Recht ein schwieriges 2008 prophezeit.

Die fetten Jahre sind vorbei Monica Kissling, was dürfen wir 2009 erwarten?

Für 2009 gilt das Motto «Die fetten Jahre sind vorbei» – und wohl leider nicht nur für 2009, wie der Wechsel des Planeten Pluto in den Steinbock zeigt. Es gilt, Ressourcen einzuteilen, nicht zuletzt die finanziellen. Handkehrum macht Not aber auch erfinderisch: Gerade die jüngere Generation erhält jetzt die Chance, für ein Umdenken in Wirtschaft und Politik zu sorgen. Welche Sternzeichen werden es nächstes Jahr schwer haben, welche können sich besonders freuen?

Einfach tierisch Gibt es hier den neusten

Am 1. Januar 1999 wurde der Euro als Buchgeld eingeführt, die Bargeldausgabe begann am 1. Januar 2002.

Discosound für gelangweilte Primaten? Warten die hungrigen Ringelschwänze auf knusprig gebackene Toasts? Oder handelt es sich gar um den ersten animalischen Börsenticker im Zoo? Nein, es ist die wohlige Wärme eines Elektroofens, welche die Lemurensippe des Affencenters im japanischen Inuyama zusammenrücken lässt. Die Welt leidet unter der akuten Finanzkrise, die japanischen Lemuren unter dem akuten Kälteeinbruch.

Bilder AFP Photo / Yoshikazu Tsuno, Keystone, Cinetext Bildarchiv, Getty images

BILD DER WOCHE

Heikel werden könnte es für Steinbock, Widder, Krebs und Waage. Da man aber immer das ganze Horoskop mit Aszendent und allen Planeten betrachten muss, lässt sich das nicht so pauschal sagen. Überflieger 2009 könnte der Wassermann werden, da Jupiter als Glücksplanet im Wassermann-Zeichen steht. Der neue US-Präsident Barack Obama ist Löwe. Unter welchem Stern steht seine Präsidentschaft?

Unter einem sehr schwierigen, zumal er unter extrem hohen Erwartungen antritt. Obama wird Abstriche machen müssen, vor allem natürlich auch wegen der Wirtschaftskrise. Aber wie bereits gesagt: Eine Krise kann auch ein Aufbruch sein. Und da ist er auf jeden

Fall der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt. Von der USA in die Schweiz: Wie wird unser neuer Bundesrat Ueli Maurer starten?

Grundsätzlich steht Herr Maurer in der Gunst der Sterne. Da in seinem Horoskop 2009 der Kommunikationsplanet Merkur stark gefordert wird, wird er sich jedoch einen radikal neuen Umgangston zulegen müssen, will er tatsächlich reüssieren. Ob ihm das gelingt, wird sich zeigen. Vor einem Jahr prophezeiten Sie an dieser Stelle, dass 2008 für die Schweiz zu «einem schwierigen, konfliktgeladenen Jahr mit vielen Unruhen» wird. Ihre Prognose hat sich erfüllt …

Fast schon zu gut, wenn ich an das Gerangel im Bundesrat denke oder an die Vorfälle im VBS oder an die aktuelle Wirtschaftslage inklusive dem UBS-Debakel. Befriedigt es Sie, wenn Ihre Prognosen eintreffen, selbst wenn diese schlecht sind?

(Lacht) Natürlich habe ich den Anspruch, dass meine Aussagen möglichst stimmen. Als Astrologin habe ich mit den planetarischen Zyklen zwar eine Informationsquelle mehr. Aber ähnlich wie bei den Börsianern sind das nur Interpretationshilfen – und was an der Börse passiert ist, haben wir ja alle mitbekommen. Almut Berger www.madameetoile.ch


12 | Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

Mein 2008

Wir haben an der Fussball-EM gefeiert, um die Cervelat gebangt, uns über Politiker und Börsenspekulanten geärgert: Das Jahr 2008 bescherte der Schweiz ein Wechselbad der Gefühle. Diese Themen haben die Mitarbeiter des Migros-Magazins besonders beschäftigt.

Bush bleibt in Erinnerung: als einer der unbeliebtesten US-Präsidenten aller Zeiten. Carl Bieler (60), Reporter

D

BSA statt USA

er «Tschortsch Döbeljuh» Bush hat seine Pflicht nicht getan; er muss trotzdem gehen. Seine mutmasslichen Vergehen: Aufforderung zum Bespitzeln, Foltern, Bombardieren; Misswirtschaft, Konkurs; Anstiftung zum Krieg mit 100 000 irakischen und 4000 amerikanischen Opfern. Sein Vorgänger, der Softie Billy, hat wenigstens nur mit frivolen Sexspielchen die Öffentlichkeit unterhalten. Dessen einziges Vergehen bestand darin, dass er dafür eine kubanische Embargo-Zigarre missbrauchte. «Döbeljuh» hingegen war für die

Menschheit nie ein «Amuse Bush». Sein in Lethargie versunkenes Land wird lange brauchen und ein Heer von tüchtigen PRBeratern beschäftigen müssen, um das lädierte Image der USA in der Welt wieder herzustellen. Der Cowboy aus Texas mit dem Charme einer geschlossenen Tankstelle hat seinem Nachfolger ein politisches, wirtschaftliches und soziales Desaster hinterlassen. Ich persönlich wünsche mir, dass der Name des grossartigen Landes unter Barack Obama abgeändert wird: in «BSA» statt USA – «Bereinigte Staaten von Amerika»!

Harmos für Kinder harmlos

I

ch bin der lebende Beweis dafür, dass Fremdbetreuung einem Kind nicht schadet. Als Tochter einer 100 Prozent berufstätigen Mutter besuchte ich in der DDR mit sechs Wochen die Kinderkrippe, mit drei Jahren täglich acht Stunden den Kindergarten und später die Schule mit Mittagstisch und Tagesbetreuung. Diese Jahre haben mich gelehrt, frühzeitig eigene Entscheidungen zu treffen und mich mit anderen solidarisch zu zeigen. Einige meiner besten Freundschaften habe ich bereits mit drei Jahren geschlossen. In meiner kleinen Welt

von damals habe ich keine ine eweinenden Kinder gesehen, wie sie uns die Gegner der Einheitsschule Harmos mit ihren Plakaten voraussagen. Die Schweiz hat die am besten ausgebildeten Haus-frauen der Welt. Ein Poo- Anette Wolffram tenzial für die Wirtschaft, ft, Eugster (43), das brachliegt. Viele wür- Journalistin den gern wieder arbeiten, wenn sie ihre Kinder gut betreut wüssten. Die Harmonisierung der Volksschule wäre auch bezüglich Tagesstrukturen ein Schritt Richtung Zukunft! Wurde fremdbetreut, weinte aber nicht, im Gegenteil: Anette Wolffram.


reportage reportage

So festfreudig war der Bundesplatz noch selten: Holländerparty, fast ganz in Orange.

Yvette Hettinger (43), Redaktorin Erziehung

Kriegt der Cervelat die Kurve?

Bilder KEYSTONE (3), REUTERS

A

uch das Drama um das Überleben eines Schweizer Leibgerichts prägte das Jahr 2008. Wegen BSE-Gefahr verbot die EU den Import von Zebu-Rindern aus Brasilien. Nun benötigen die Schweizer Produzenten der Nationalwurst Cervelat neben Rind- und Schweinefleisch, Salz und Gewürzen jedoch genau Zebu-Därme als Haut. Auf Drängen der Gruppe «SOS – Rettet die Cervelat» bildete sich eine Task Force, die sich bei der EU für den Zebu-Import einsetzt und alternative Hüllen aus Argentinien, Uruguay und vor

allem Paraguay prüfte. Aber OIE, das europäische Tierseuchenamt in Paris, blockte bis Mitte Dezember auch bei Rindfleischimporten aus Paraguay ab. Noch schlimmer ist, dass d schon diese Lösung das Aus der typischen Cervelatkrümmung bedeuten würde und dass ihr Durchmesser von 36 bis 38 auf 40 Millimeter anstiege. Mittlerweile ist die Wurstproduktion dank Vorräten bis Ende 2009 gesichert, und für danach erhoffen sich alle ein Zebu-Comeback. Alles hat ein Ende, nur die Cervelat-Story hat keins.

Reto Meisser (36), Onlineredaktor

Saftig, chüschtig und krumm: der original Cervelat.

RÜCKBLICK | 13

D Die kleine S Schweiz im F Fussballfieber

D

rei Wochen lang blickte ganz Europa via Fernsehgerät auf die Schweiz. Ganz Europa? Nein, nicht die Holländer! Sie waren hier und machten die FussballEuropameisterschaft zur Party. Geschätzte 100 000 OranjeFans reisten in die Schweiz, fluteten Bern, liessen Basel erbeben und versetzten die Schweiz in Festlaune, selbst dann noch, als ihre Mannschaft verlor. Welch Balsam für die wunde Schweizer Fussballseele! Unvergessen auch die Tränen von Stürmer Alex Frei, die Wasserschlacht zu Basel, der Zürcher Limmatquai unter freundlicher Belagerung, der Einsatz des russischen Angreifers Arschawin, der Schweizer Sieg gegen Portugal, Sportmoderator Rainer Maria Salzgeber im TV-Marathon: die Euro als kleiner Sommernachtstraum. Auch für Kinder, für Frauen und für eigentliche Fussballmuffel. Das Resultat: Gastgeber waren die Schweizer, Pechvögel auch, Glückspilze die Türken, Sieger die Spanier. Die Eroberer der Herzen aber die Holländer.


14 | Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

Happy Birthday!

Reto E. Wild (40), Journalist

W

eil die Uno der Teilung des einstigen britiischen Mandatsgebiets Palästina tina in einen jüdischen und einen ara arabischen Staat zustimmte, rief David Ben-Gurion am 14. Mai 1948 in Tel Aviv den Staat Israel aus. h dran Nur acht Stunden danach drangen die Armeen der arabischen schen Länder Ägypten, Jordanien, n, Syrien, Libanon und Irak in den jüdischen Staat ein. Seither either musste sich die einzige Demokratie des Nahen Ostens in einem in halben Dutzend Kriegen behaupten. Terrororganisationen wie die Hisbollah im Libanon oder die in Gaza regierende Hamas bedrohen Israel. Trotzdem feierte das Land am 14. Mai den 60. Geburtstag. Der Orangenexporteur ist zu einem Zentrum für Informationstechnologie, Kommunikation und Medizin aufgestiegen – mit einer hohen Lebensqualität. Nur ist das Image Israels seit dem Ausbau jüdischer Siedlungen ramponiert. Das Kernproblem – der Konflikt zwischen zwei Kulturen – wird auf Europa überschwappen.

Überlebenskünstlerin: Dass die einzige Demokratie im Nahen Osten noch existiert, verdankt Israel einer starken Armee.

Nur Dreck? Von wegen!

Mathias Haehl (46), Reporter

«Nur Blödsinn und Dreck» sieht Reich-Ranicki (rechts) am TV. Falsch!

V

olksverdummung oder elitäres Geschwafel? Die Grenzen der FernsehunterhalGren tung sind sin weit gesteckt. Gut gibts bei der Aussicht auf die schöne bunte Bilderwelt eine Macht: die Fernbedienung. Wer diese selektiv nutzt, erfährt: TV macht Spass! Und lässt spielend lernen. Ganz anderer Ansicht war Marcel Reich-Ranicki (88). Der alte Oberrichter der TV-Intelligenz hob den Mahnfinger: «Clowns, Unsinn, Blödsinn und Dreck» sehe er im Fernsehen. Und das gar jeden Tag! Wo er das sagte? An selbigem TV. In einer Sendung, die Millionen sahen: an der Verleihung des deutschen Filmpreises. Öd das Format, öder

die Dankesreden, am allerödesten die Intermezzi. Wer will, findet natürlich Sendungen, in denen Frauen Mörderspinnen über ihr Dekolleté laufen lassen und Männer Kakerlaken essen – freiwillig! Darüber kann man sich aufregen wie über die rumhampelnden Wetterfrösche auf dem Leutschenbachdach oder über das «Traumschiff»-Gesülze. Aber Fernsehen ist viel mehr: Schauen Sie sich die Serie «Mistresses» an, lachen Sie mit dem spröden Peter Tate bei «Giacobbo/Müller» oder geniessen Sie spektakuläre Dokumentarfilme. Elitär? Dumm? Nein – TV ist realistisch, unterhaltend, informierend. Und manchmal gar spannender als die Wirklichkeit.


reportage

RÜCKBLICK | 15

Beat A. Stephan (47), Produzent

Das Fräulein hat ausgedient

Bilder KEYSTONE/Pavel Wolberg, KEYSTONE/Oliver Berg, KEYSTONE/Peter Klaunzer, KEYSTONE/Str

I

m Jahr 2008 ist das letzte Fräulein von uns gegangen. Leise, wie es gelebt hat, unbemerkt im medialen Rauschen rund um den 40. Geburtstag der 68erRevolte. 1968 war das Fräulein noch im Saft. Seinen Titel trug es mit Stolz. Es war Kindergärtnerin, durfte nicht mitbestimmen, dafür aber kleine Menschen erziehen. Und hätte es ein Männlein gefunden, es hätte nicht mit ihm zusammenleben dürfen. Die Einhaltung dieses Verbots wurde von staatlichen Schnüfflern geprüft, die im Morgengrauen im Schlafzimmer nach Ungehörigem fahndeten. Heute dürfte es, das Fräulein. Es dürfte sogar mit seiner Freundin zusammenleben, wenn es wollte. Gleiches Recht übrigens für Männlein, die gern mit ihresgleichen zusammen glücklich sind. Doch das nur nebenbei. Schliesslich sind Männchen heute zwar nicht mehr explizit genannt, aber irgendwie doch mitgemeint. Die Marxisten von damals sorgten für eine liberalere Gesellschaft. Na ja, zum Teil. Aber eigentlich ist es müssig, darüber zu diskutieren, ob 1968 direkt etwas bewirkt hat. Es hat sich im Lauf der Jahre einfach einiges verändert. Und es ist wichtig, dass sich auch in Zukunft noch vieles ändert. Und wenn wir in der Beiz ganz politisch korrekt rufen: «Frau, zale bitte!», gedenken wir immer auch ein wenig des Fräuleins.

Da hatte sich das Fräulein emanzipiert: Es schaut nicht so aus, als ob es sich die freie Liebe verbieten lassen würde.

Eine Ära geht zu Ende

D

Christoph Blocher: 2008 war der Epilog zu seiner Politkarriere.

as lustig-unheimliche Spiel «Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann?» erinnert an das, was sich seit 15 Jahren zwischen Christoph Blocher und seinen Gegnern abspielt. Alle schauen nur, was der schwarze Mann macht, reagieren, weichen aus. Blocher und seine Schweizerische Volkspartei: immer laut, immer drohend und endlos erfolgreich. Bis vor einem Jahr. Christoph Blocher hatte für

die SVP die Wahlen gewonnen, war ganz oben – und stürzte ab. Das Parlament strafte den Selbstgerechten, warf ihn aus dem Bundesrat. Selbst im Sturz offenbarte sich die Abhängigkeit der SVP: Der tief Gekränkte verlor das Augenmass (Widmer-Schlumpf), machte Fehler (Kampagne Einbürgerungsinitiative), handelte konfus (Personenfreizügigkeit) – und die Partei machte alles mit. Christoph

Sabine Lüthi (38), Ressortleiterin Reportage

Blocher verlor seinen Schrecken. Am 10. Dezember 2008 geleitete das Parlament den polarisierenden Politiker definitiv zum Ausgang. 2008 war der Epilog zu einer beispiellosen Schweizer Politkarriere. Und der erste Schritt der SVP zurück in die Normalität.


16 | Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

René von Euw (60), Chef vom Dienst

Die Schweiz ist zwar keine Raumfahrtnation, aber sie liefert wichtige Hightechbestandteile.

Schweizer Know-how ermöglicht Expeditionen ins All Atlas-Raketen Satelliten oder Raumsonden ins All, schützt sie ein Schweizer Hightechschutzschild bei ihrem Flug durch die dichte Erdatmosphäre. Dank den von Oerlikon Space in Zürich gebauten sogenannten Nutzlastverkleidungen gelangen die emp-

findlichen Geräte sicher an ihren Bestimmungsort. Auf dem Mars sorgen Hightechprodukte der Firma Maxon Motor in Sachseln OW dafür, dass die US-Marsroboter Sojourner, Spirit und Opportunity auf der Oberfläche rollen können.

Auch bei der jüngsten Marsmission Phoenix spielte die Schweiz dieses Jahr eine wichtige Rolle: Am Jet Propulsion Laboratory in Kalifornien leitete der Schweizer Nasa-Raumfahrtingenieur Richard P. Kornfeld eines der Planungsteams.

Trübe Aussicht

E

Hans Schneeberger (49), Chefredaktor Hoch gepokert und alles verloren. An der Börse wurde die Zockermentalität vielen Händlern zum Verhängnis.

s war ein Absturz mit Ansage. Dass der US-Immobilienmarkt dramatisch überhitzte, war bekannt. Doch als 2007 die Börsen ins Straucheln gerieten, ignorierte man die alarmierenden Zeichen. Schliesslich lief die Konjunktur auf vollen Touren. Erst als die Immobilienkrise erste Banken in den Abgrund riss und das globale Finanzsystem gefährdet war, reagierten die Politiker. In aller Eile wurden Rettungspakete geschnürt, vier Billionen Franken in Aussicht gestellt, um die Märkte zu beruhigen. Ob die Massnahmen greifen, steht noch nicht fest. Unterdessen hat sich die Finanzkrise zur Weltwirtschaftskrise entwickelt. Erstmals seit dem 2. Weltkrieg könnte die industrialisierte Welt in eine Rezession tauchen – in einer nicht gekannten Heftigkeit. Zinssenkungen und Konjunkturprogramme sollen nun der Wirtschaft wieder Schwung verleihen. Obs gelingt? Glaubt man den Prognostikern, wird 2009 ein trübes Jahr werden.

Bilder KEYSTONE, KEYSTONE/Charles Rex Arbogast, KEYSTONE/Sergey Ponomarev, KEYSTONE/Alessandro della Valle

W

ann immer spektakuläre Weltallmissionen der amerikanischen Nasa oder europäischen Esa gestartet werden, steuert die Schweizer Industrie wichtige Bauteile und Ingenieurswissen bei. Befördern Ariane- oder


reportage

RÜCKBLICK | 17

Daniel Schifferle (54), Redaktor «Besser Leben»

Unsere Champions treten ab

E

s war ein herber Herbst für den Schweizer Spitzensport: Gleich zwei Weltklassesportler und Hoffnungsträger hängten ihr Sportgerät an den Nagel. Am 13. November beendete Marcel Fischer (30), Degen-Olympiasieger von Athen 2004, seine Karriere. Der frisch gebackene Mediziner fand neben Studium und Doktorarbeit nicht mehr genügend Zeit für das Training, um weiterhin auf höchstem Niveau fechten zu können. Noch grösser war der Schock einen Monat zuvor, am 16. Oktober: Unser Eisprinz Stéphane Lambiel ver-

kündete seinen Rücktritt vom Wettkampfsport. Gerade ihn, der uns zweimal WM-Gold – 2005 in Moskau und 2006 in Calgary – und einmal Olympiasilber bescherte, hätten wir gerne noch viele Jahre siegen sehen. Erst 23-jährig verabschiedet sich das «Jahrhunderttalent» (NZZ) aus gesundheitlichen Gründen von der grossen Bühne. Ein kleiner Trost: Die Fans können den Pirouettenkönig weiter an Eisgalas bewundern, das nächste Mal bei «Art on Ice» in Zürich.

Ausdrucksstark und äusserst sensibel: Stéphane Lambiel, der kleine Prinz aus dem Wallis.

Ruhig bleiben und Kaffee trinken: Da waren Nef und Schmid noch Armeechefs.

Armee unter Friendly Fire

D

ie Schweizer Armee sei nach dem Ende der Bedrohung durch Hammer und Sichel zwischen Hammer und Amboss geraten. Dies schrieb Divisionär André Blattmann, Chef der Armee ad interim, kürzlich in seiner Hauspostille «Armee aktuell». Sein Fazit: «Die polarisierte politische Landschaft macht der Armee zu schaffen.» Wer 2008 die Schlagzeilen verfolgt hat, kommt zu einem anderen Schluss: Es ist die Armee, die der Armee zu schaffen macht! Zeckenalarm im Biwak, Asbestalarm in der Militärkantine, an die USBotschaft pinkelnde WK-Soldaten, im Ausgang strippende Rekrutinnen – die Armee, eine Lachnummer? Das Lachen bleibt einem jedoch im Hals stecken, wenn man an all die Zwischenfälle mit gela-

Almut Berger (41), Journalistin

denen Schusswaffen denkt oder an die Opfer des Kanderunglücks, vom Debakel um Blattmanns Vorgänger Roland Nef ganz zu schweigen. Der Bundesrat hat nun das VBS beauftragt, die Armeebestände «im Sinne einer Reduktion» zu überprüfen. Als ob sich mit einer Truppenreduktion auch die Zahl der Negativschlagzeilen reduzieren liesse.

www.migrosmagazin.ch Euro, Rezession oder Barack Obama? Was war für Sie das prägende Ereignis von 2008?


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der hausmann | 19

Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

Oder ungekert

Bilder Siggi Bucher, Bänz Friedli

Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Wie ich mich freue! Auf das Kinder-

champagneranstossen zum neuen Jahr, auf den Zweikönigstag (natürlich werden bei uns wieder zwei Figürchen im Königskuchen stecken, sonst wäre ja eines der Kinder enttäuscht), dann auf die Skiferien im Februar und die weltbeste Pizza im «Sapori del Sud» in Laax, auf den Frühling, wenn Hans und ich mit den anderen Kindern aus der Siedlung das Piratenschiff im Garten wieder auftakeln, auf den Sommer, wenn die jungen Bäume vor dem Haus endlich gross genug sein werden, dass Anna Luna daran ihre Hängematte aufhängen und im siebten Harry-PotterBand lesen kann – eben hat sie den ersten begonnen. Es wird ein gutes Jahr, ich freue mich. Zum Beispiel darauf, dass wir in Zürich nach einhundertneun Präsidenten zum ersten Mal eine Stadtpräsidentin erhalten. Es wird so oder so eine gute, Parteizugehörigkeit spielt keine allzu grosse Rolle. Die eine Kandidatin, Kathrin Martelli, war Hausfrau, ehe sie als Stadträtin wieder in die Berufswelt stieg. Sie wurde als junges Mami politisiert, weil sie sich über gefährliche Schulwege im Quartier und den Mangel an Spielplätzen ärgerte. Als ich sie einmal über Chancengleichheit von Mann und Frau und familienfreundliche Arbeitsmodelle in ihrem Departement referieren hörte, hat sie mir ungemein imponiert. Die andere, Corine Mauch, ist weniger bekannt, aber wenn ich sie so google, erfahre ich, dass sie sich für Velowege und den öffentlichen Verkehr einsetzt, also für mich. Dass sie lesbisch ist und mit ihrer Partnerin lebt, ist natürlich keine politische Qualität, sondern Privatsache. Und doch wird es ihren Sinn für gesellschaftliche Probleme

geschärft haben, sich früh als Aussenseiterin behaupten zu müssen, weil sie merkte, anders zu sein als die meisten. Mir gefällt ausserdem ihre Weltoffenheit: Sie ist amerikanisch-schweizerische Doppelbürgerin und hat als solche Barack Obama gewählt. Und darauf freu ich mich besonders: dass Obama den Irakkrieg beenden und die Weltwirtschaft ankurbeln wird, dass er stupide Ölbohrungen in Alaska stoppen und stattdessen «grüne» Autos bauen lassen, dass er überhaupt alle, die argwöhnen, er könne die in ihn gesetzten Erwartungen niemals erfüllen, schon im ersten Jahr verblüffen wird. Auf gelungene Salatsaucen und aufs Baden im See freue ich mich, auf die neue Platte der Indigo Girls und darauf, dass sich YB wieder bis zur letzten Runde Chancen auf den Meistertitel ausrechnen darf. Ich freue mich, dass Herzog & de Meuron mit keinem neuen Stadion bluffen können, weil es gar keine Olympischen Spiele gibt, nicht mal Winter-, ich freue mich auf den Thymianduft im Herbst – und aufs Föteli einkleben! Stimmt,

«Ich freu mich, es wird ein gutes Jahr.» das hatte ich mir schon für 2008 vorgenommen. Erraten: Ich hab kein einziges eingeklebt. Und die Wette, die Anna Luna notierte, als sie noch kaum schreiben konnte, verlängert sich um ein weiteres Jahr. «Wete: Wen an Weinacht die FootoAlpen NAch GEFürt siend, Bringe ich VATI SoLANGE Er Will (Höchstens 1 Woche) DAS Zmorgen Ans Bett. Sonst ungekert. Anna Luna.» Fast sechs Jahre bin ich in Verzug, mich tröstet einzig, dass Leserin Esther berichtete, sie habe soeben Silberne Hochzeit gefeiert, die Hochzeitsföteli aber noch immer nicht eingeklebt. Und ich freue mich, auch im neuen Jahr nicht alles einzuhalten, was ich mir vorgenommen habe. Bänz Friedli liest: 2. 1. 2009 Unterentfelden, Staufferhaus, 16 Uhr.

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Der Mittelwellensender Beromünster (MW 531) ist Geschichte. Die DRS Musikwelle lebt weiter auf Digitalradio, Kabel, Satellit und im Internet unter www.drsmusikwelle.ch Haben Sie Fragen zu den neuen Empfangsmöglichkeiten? Das Radiofon, die Auskunftsstelle von Schweizer Radio DRS, berät Sie gerne unter 0848 80 80 80. Informationen finden Sie auch im Internet unter www.empfang.ch


20 | Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

«Alt werden heisst loslassen — und anfangen!»

Er ist Mönch und Manager, Theologe, Betriebswirtschafter, Schriftsteller und Seelsorger. Der Benediktiner Anselm Grün kennt die Sorgen der Mitmenschen — und weiss, wie wichtig Aggression und Sexualität für den Seelenfrieden sind.

I

mposant recken sich die beiden Kirchtürme der Abtei in den Himmel, die hohen Mauern wirken bedrohlich in der lieblichen bayrischen Hügellandschaft. Zwischen den Gemäuern wuseln geschäftig Mönche herum: selig lächelnd, zuvorkommend, leise sprechend. So auch Pater Anselm, der das Posieren für den Fotografen geduldig hinter sich bringt, während seine in den langen Gängen auftauchenden Mitgeistlichen jeweils aus dem Bild schleichen. Das Interview will der Gottesmann nicht in seinem Büro geben. Dort herrscht ein heilloses Durcheinander: Papierberge, Bücher, Devotionalien lassen den «Popstar der katholischen Kirche», wie ihn die deutschen Medien nennen, fast verschwinden. In einem nüchternen Sitzungszimmer zündet er eine Kerze an, die er nach dem stündigen Gespräch wieder löscht. Pater Anselm, 31 Jahre schon sind Sie für die Bilanzen der Abtei zuständig. Geben Börsenspiele Ihnen auch einen Kick, so wie den Bankern und Spekulanten?

Ich verdiene zwar nicht für mich Geld, sondern für unsere Abtei: damit wir unsere Schule finanzieren und mit unseren Drittweltprojekten in Bildung für andere Menschen investieren können.

Aber ich kenne durchaus den Reiz, wenn ich einen Gewinn realisieren kann, haben wir doch auch etwa 30 Prozent unseres Kapitals in Aktien angelegt, allerdings in ethisch vertretbaren. Ethik ist Ihnen wichtig: Sie propagieren ein «Führen mit Werten». Wie sieht das aus?

Beim Führen muss ich mich von meinen Emotionen reinigen – viele Manager spüren solche oft gar nicht mehr: ihren Ärger, ihre Bitterkeit, ihre unterdrückten Bedürfnisse. Nicht wenige geben ihre Verletzungen weiter an ihre Untergebenen. Für mich heisst ethisches Führen: Gerechtigkeitssinn, Bereitschaft, den gerechten Lohn zu zahlen. Und vor allem: Leben wecken in den Menschen. Konkret?

Dass ich sie nicht auspresse, sondern die Würde des Einzelnen achte, an das Gute im Menschen

«Wer nur ans Geld denkt, ist abgeschnitten von seinem Herzen.»

glaube, keinen Menschen aufgebe. Führen heisst, dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter aufrecht nach Hause gehen, ohne Angst und Depressionen. Langfristig ist bewiesen, dass diejenigen Firmen, die ethisch arbeiten, auch finanziell erfolgreicher sind. Bei denen gilt, und das ist sehr wichtig: Wertschöpfung durch Wertschätzung. An wen denken Sie?

Ich erlebe das bei der Firma Bosch, einem Autozulieferer, der bewusst keine Aktiengesellschaft ist und Werte sowie kollegiale Arbeitskultur hoch schätzt. Ich bin mit der Firma Puma verbunden, einem Sportartikelhersteller: Dort hat der Chef Jochen Zeitz für eine vorbildliche Unternehmenskultur gesorgt. Da kann die Belegschaft zur Weihnachtszeit fröhlich sein. Weihnachtszeit — was bedeutet sie heute noch?

Wir brauchen Rituale, gerade jetzt. Heilige Zeit ist das, was der Welt entzogen ist, worüber die Welt keine Macht hat. Heilig ist das, was mir gehört. So hat jeder das Gefühl, er lebe selbst – anstatt gelebt zu werden. Darüber klagen ja viele: dass sie den Halt verloren hätten mitten in der Wirtschaftskrise.

Anselm Grün Anselm Grün (63), im fränkischen Junkershausen geboren, ist Mönch und seit 1977 Finanzvorstand der deutschen Benediktinerabtei Münsterschwarzach, nahe Würzburg in Bayern (D). Als Seelsorger und spiritueller Berater erreicht er mit seinen Vorträgen rund 100 000 Menschen pro Jahr — die Themen sind vielfältig: angefangen bei christlicher Lebensführung und Ritualen bis hin zu Managementkursen mit Titeln wie «Führen mit Werten». Anselm Grün studierte Philosophie, Theologie und Betriebswirtschaft und schrieb mehr als 200 Sachbücher mit Titeln wie «Die hohe Kunst des Älterwerdens» und «Reinheit des Herzens». Seine Werke haben eine Gesamtauflage von mehr als 15 Millionen erreicht und sind in 27 Sprachen übersetzt. Damit gehört Anselm Grün zu den meistgelesenen spirituellen Autoren unserer Zeit.


interview

ANSELM GRÜN | 21

Das kann ich natürlich nachvollziehen, ich spüre die Krise als Finanzleiter der Abtei selber auch. Dagegen kann man sich schützen, indem man die Massstäbe zurechtrückt und nicht alles auf das Äussere setzt, sondern sich fragt: Was prägt mich wirklich? Die finanziellen Dinge sind immer brüchig, da kann man nie eine Garantie haben. Deshalb ist es wichtig, dass ich das Fundament, auf dem ich mein Leben baue, solide anlege. Und das ist für mich Gott. Die Menschen suchen vermehrt nach Sinn im Leben. Wo liegt der?

Bereits im Jahre 2001, nach dem New Yorker Attentat, gabs einen Umschwung, weg von der Spassgesellschaft. Jetzt wird der Ruf nach finanzieller Absicherung laut, aber diese scheint auch nicht mehr so richtig zu klappen. Ich beobachte vermehrt die Suche nach einer Spiritualität, die andere Werte vermittelt. Und die wären?

Dass jeder Mensch spürt, dass er einmalig ist, dass er seine persönliche Lebensspur eingräbt in diese Welt, dass er so lebt, dass es seinem Wesen entspricht. Das zweite ist die Sendung: die Aufgabe, die mir Gott zugedacht hat. Wo kann mein Leben fruchtbar werden – in der Familie, in der Arbeit, in einem anderen Einsatz? Gerne genannt werden: Glück und Gesundheit, Freundschaft und Familie — oder Reichtum und Erfolg.

Ach, diese ganzen Glücksbücher, die kreisen immer nur um den Einzelnen! Aber letztlich muss das Leben fliessen, wir sind doch ein Teil einer Gemeinschaft. Unsere zentrale Frage muss lauten: Was ist meine Aufgabe? Also Selbstverwirklichung?

Nicht jeder muss ein grosses Projekt haben. Ruhm ist trügerisch. Reichtum ist nicht an sich schlecht, aber wer seinen Wert nicht in sich selber – in seiner Würde – sieht und sich zu sehr vom Geld abhängig macht, der ist unersättlich, gierig. Anselm Grün: «Führen heisst, dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter aufrechter nach Hause gehen, ohne Angst.»

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interview

ANSELM GRÜN

Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

«Geld und Macht sind sexy», heisst es landläufig. Und Sie schreiben selber: Aggression und Sexualität sind die wichtigsten Lebensenergien.

Genau. Unter Aggression verstehe ich nicht, aggressiv zu sein, sondern etwas anzupacken. Wenn mich etwas ärgert beispielsweise: Statt rumzuschreien will ich lieber versuchen, etwas besser zu lösen. Oder eben auf die Probleme zuzugehen, anstatt sie zu umgehen. Denn wer die Aggression verdrängt, wird depressiv oder richtet sich gegen sich selber. Aggression ist die Kraft, sich abzugrenzen, den anderen keine Macht zu geben. Und Sexualität?

In der Sexualität steckt die Sehnsucht, intensiv zu leben, Lust am Leben zu haben. Aber auch da herrscht die Gefahr: Beide Kräfte können einen auch besessen machen. An Sexualität kommt keiner vorbei: Wer Sexualität abschneidet, dem fehlt auch die Intensität des Lebens und die Lebendigkeit. Wie können Sie das als Mönch ausleben?

Ich empfinde es durchaus als Schmerz, nicht verheiratet zu sein und keine Kinder zu haben. Ich habe aber in meiner seelsorgerischen Arbeit viel mit Frauen oder Paaren zu tun – was aber nicht heisst, dass ich mit ihnen körperlich zärtlich bin. Wie kommen Sie zu Zärtlichkeit? Anzeige

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Wir lesen immer wieder von Skandalen, wie sich Pfarrer an Kindern vergreifen. Sind Sie als Seelsorger damit konfrontiert?

Anselm Grüns Tage sind sehr lang: von 4.40 Uhr bis Mitternacht.

Beten, meditieren und studieren Ein Tag im Leben des Anselm Grün sieht so aus: «Um 4.40 Uhr stehe ich auf, um 5.05 Uhr folgt das erste Chorgebet, dann meditiere ich 25 Minuten. Danach stehen die Eucharistiefeier und dann das Frühstück auf dem Programm — schweigend. Es folgt die Lektüre von spirituellen oder psychologischen Büchern. Ich bin dankbar für diese drei Stunden am Morgen, die ganz mir gehören. Dann gehts ins Büro zur Verwaltung der Abteifinanzen. Gut 35 Mails beantworte ich so pro Tag, ein Haufen Post wird erledigt, und dann stehen noch Gespräche mit Mitarbeitern an. Um 12 Uhr halten wir ein weiteres Chorgebet, dann folgt das Mittagessen und eine halbe Stunde Mittagsschlaf. Um 14 Uhr leite ich die Verwaltungssitzung der Abtei, danach führe ich seelsorgerische Gespräche und ab und zu ein Interview. Abends gebe ich gelegentlich Vorträge oder Lesungen. Zweimal in der Woche bin ich dann gegen 24 Uhr im Bett. Nach solchen Abenden stehe ich am nächsten Tag dann aber erst um 5.45 Uhr auf.»

Zärtlichkeit heisst für mich, dass ich in meinen Sinnen bin, dass ich gerne in meinem Leib wohne und ihn spüre. Aber Zärtlichkeit erfahre ich auch, wenn ich eine Frau umarme und ihre Nähe ge-

niesse. Aber da ist für mich wichtig, dass ich die Frau nicht erobere, sondern frei lasse, in der Zärtlichkeit auch innere Freiheit spüre und sie nicht für mich haben möchte.

Natürlich. Das hängt ja immer mit verdrängter Sexualität zusammen. Der Psychologe C. G. Jung erklärt: Viele identifizieren sich dabei mit dem Archetypen des Heilers, als Helfer wollen sie der Welt Gutes tun. Aber sie merken dabei gar nicht, wie sie ihre eigenen Bedürfnisse nach Nähe ausleben. Das ist eine Erklärung, soll aber nicht verzeihen, was sie dem Kind antun. Diese Menschen dürfen selber nicht wieder in der Seelsorge eingesetzt werden. Sie brauchen starke Gesetze und viel seelsorgerische Begleitung – oft über viele Jahre, bis ins Alter. Viele Menschen fürchten sich vor dem Altwerden. Welche schönen Seiten bietet der Lebensabend?

Die Gelassenheit nimmt zu, ich lasse mich nicht mehr so schnell unter Druck setzen. Wir Älteren haben eine grössere Weisheit, ärgern uns nicht mehr so schnell, relativieren schneller die Probleme. Trotz der zunehmenden körperlichen Beschwerden hat es auch eine neue Schönheit. Ich mag ein Bonmot des Theologen Martin Buber: «Alt werden ist ein herrliches Ding, wenn man nicht verlernt hat, was anfangen heisst. Älter werden heisst eben nicht nur loslassen und annehmen – sondern auch immer wieder anfangen.» Interview Mathias Haehl Bilder Tim Wegner


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24 | Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

Der Strom muss billiger werden! Die Schweizer Verbraucher müssen 2009 spürbar mehr für den Strom bezahlen. Die Migros wehrt sich weiterhin gegen ungerechtfertigte Preiserhöhungen.

S

eit der Ankündigung der teilweise massiven Strompreiserhöhungen durch Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber ist die Stromwirtschaft stark in die Kritik der Stromkonsumenten geraten. Gegen die ungerechtfertigten Strompreiserhöhungen hat sich breiter Widerstand gebildet – von den Konsumentenorganisationen, dem Preisüberwacher, dem Industrieverband Swissmem bis zu Politikern von links bis rechts. Nicht zuletzt die Gruppe Grosser Stromkunden (GGS) unter dem Vorsitz von Andreas Münch, Mitglied der Migros-Generaldirektion, setzt sich entschieden gegen die angekündigte Strompreishausse ein.

Änderung nur ein Notpflaster Nun hat der Bundesrat Anfang Dezember eine Änderung der Stromverordnung beschlossen und damit gegenüber den Strombaronen ein klares Zeichen gesetzt. Die Landesregierung hat beschlossen, die Verordnung zum Stromverordnungsgesetz zu revidieren und die angekündigten Preiserhöhungen von bis zu 25 Prozent bis auf die Hälfte zu drücken. Aus Sicht der Migros und

der GGS ist dies jedoch nur ein Notpflaster, um Schlimmeres zu verhindern. Die Halbierung der Preisaufschläge ist gemessen an den Forderungen des Parlaments eine Reduktion, die der Strombranche sehr weit entgegenkommt.

Parlament fordert Gesetzesänderung Tatsache ist, dass die Stromversorgung am 1. Januar 2009 noch genau dieselbe ist wie am 31. Dezember 2008. Eine Preiserhöhung ist deshalb nicht gerechtfertigt. Wenn es aufgrund von Mängeln im Gesetz und durch die höheren Preise zu zusätzlichen Gewinnen kommt, gehören diese nicht der Stromwirtschaft, sondern den Konsumenten. Auch dem Nationalrat gehen die Massnahmen des Bundesrates nicht weit genug. Gegen den Willen der Landesregierung leistete der Nationalrat in der Strompreisdebatte vom 9. Dezember einer parlamentarische Initiative der Wirtschaftskommission Folge. Danach soll Anfang 2009 ein dringliches Gesetz erlassen werden, um die Strompreishausse zu verhindern. Christoph Petermann

«Übertrieben», «unerträglich», «schockierend»: Die Preiserhöhungen beim

«Gesetzesrevision ist Der Berner FDP-Nationalrat Johann SchneiderAmmann ist Präsident des Verbandes der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (Swissmem). Er präsentierte bei der Stromdebatte im Nationalrat Anfang Dezember die parlamentarische Initiative der Kommissionen für Wirtschaft und Abgaben (WAK). Diese bezweckt, überrissene Preiserhöhungen im Zuge der Strommarktliberalisierung wieder rückgängig zu machen und insbesondere ungerechtfertigte Preisanpassungen im Netzbereich zu verhindern.

Herr Schneider-Ammann, der Bundesrat korrigierte kürzlich seinen Entscheid zu den ab 2009 gültigen Strompreisen. Trotzdem müssen die Stromverbraucher im ersten Quartal insgesamt 130 Millionen Franken mehr bezahlen. Was halten Sie davon?

Der bundesrätliche Schritt mit der Anpassung der Verordnung geht in die richtige Richtung. Das Schlimmste ist einmal abgewendet. Der Schritt reicht aber nicht. Wir brauchen eine Gesetzesrevision, die zusätzliche Korrekturen bringen muss. Der Nationalrat hat sich Anfang Dezember für ein faktisches Einfrieren der Tarife während


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Nachrichten aus der MIGROS

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Indexpunkte (Basis Mai 2000 = 100)

Entwicklung des Strompreises in der Schweiz seit 2000

Konsumentenpreise

Quelle: Bulletin SEV/AES 6/2008

Bild Keystone

Was bedeutet die Situation konkret für den einzelnen Privathaushalt?

Strom sorgen für Unmut in der Wirtschaft und bei Politikern von links bis rechts.

unumgänglich.» zweier Jahre ausgesprochen. Ist das politisch überhaupt durchsetzbar?

Wir wollten Zeit gewinnen, um die sich anbahnenden Fehlentwicklungen umfassend korrigieren zu können. Theoretisch wäre das «time out» möglich. Praktisch allerdings nicht. Deshalb führt der Weg wohl über die vorstehend genannten zwei Schritte.

Wie geht es jetzt konkret weiter?

Die Energieerzeuger und -verteiler müssen die vom Bundesrat verfügten Korrekturen sofort umsetzen. Der Gesetzgebungsprozess wird in den Fachkommissionen des National- und des Ständerates im ersten Quartal

aufgenommen werden – mit ungewissem Ausgang. Was bedeutet die geplante Strompreiserhöhung — gerade in Zeiten der aktuellen Finanzkrise — für die Wirtschaft?

Manche Unternehmen kann sie hart an den Verlust der Konkurrenzfähigkeit führen. Generell müssen die Firmen eine Margenschmälerung hinnehmen, denn die Weitergabe in den Markt ist kaum möglich. Verlieren die Unternehmen und die Haushalte an Kaufkraft, wird weniger investiert und konsumiert. Die Investitionen von heute sind jedoch die Grundlage für die Sicherung der Arbeitsplätze von morgen.

Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für grosse Unternehmen und für KMUs?

Nebst dem Erwähnten müssen die Unternehmen, egal, ob gross oder klein, sparsamer mit der Energie umgehen. Die Optimierung von Produktionsprozessen ist gefragt. Auch im Haushalt gibt es Sparmöglichkeiten. Die «Not» wird auch erfinderischer machen: Wenn jetzt der Druck durch die Strompreiserhöhungen auf die Firmen viel grösser wird, so werden sich Einkaufsverbünde bilden, Produkte werden auf die Reduktion des Stromverbrauchs getrimmt, und Arbeitszeiten müssen mehr und mehr dem Tageslicht nachgeführt werden.

Er bezahlt im Durchschnitt zirka 15 % mehr für den Strom. Dabei kann kaum festgestellt werden, dass das Angebot besser geworden ist. Auch wenn eine mögliche Rückzahlung im April 2009 in Aussicht gestellt wird, die Haushalte tun gut daran, den Gürtel etwas enger zu schnallen. Wenn ein Monopol fällt, sinken normalerweise die Preise. Warum ist bei der Teilliberalisierung der Schweizer Stromwirtschaft das Gegenteil der Fall?

Die Liberalisierung des Strommarktes ist nicht wirklich Tatsache geworden. Das Stromangebot ist genau gleich gross, die Anzahl der Erzeuger und Verteiler ist gleich gering, die Kantone und Gemeinden als Besitzer wollen weiterhin die Abgaben, die Unabhängigkeit der Netzgesellschaft ist nicht realisiert, kurz, der Markt spielt nicht. Ich bin heute unsicher, ob die «Infrastruktur Energie» so marktfähig gemacht werden kann, dass die Abhängigen – Haushalte und Firmen – ihrerseits von Preissenkungen profitieren können. Interview Christoph Petermann


26 | Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

Ab Anfang 2009 verkauft die Migros Milch und die meisten Milchprodukte günstiger. Die Preise für Butter aber bleiben unverändert. Die Migros fordert, dass auch der Butterpreis gesenkt wird.

I

n der Schweiz gibt es zu viel Milch bei zu hohen Preisen. Deshalb sind Schweizer Milchprodukte wie zum Beispiel Käse gegenüber importierten Erzeugnissen aus der EU nicht konkurrenzfähig. Auch die Preise für exportierten Schweizer Käse und Milchpulver sind auf dem EUMarkt zu hoch. Um in diesem internationalen Wettbewerb besser bestehen zu können, bezahlen die Schweizer Milchverarbeiter den Milchbauern ab 1. Januar 2009 rund neun Rappen weniger pro Kilogramm Milch.

Einsparungen gibt die Migros weiter «Der Schweizer Milchpreis nähert sich mit dem Preisabschlag dem Preisniveau in der EU an, somit wird die Schweizer Milch konkurrenzfähig. Dadurch bleiben Marktanteile erhalten. Aber für die Bauern ist die Preissenkung happig», erklärt Jacques Bourgeois, Direktor des Schweizerischen Bauernverbands. Was die Verarbeiter den Bauern weniger zahlen, erlassen sie im Gegenzug auch der Migros. «Diese Einsparungen geben wir selbstverständlich eins zu eins an unsere Kunden weiter. Allerdings

nicht linear, sondern gezielt auf verschiedene Produkte verteilt», erklärt Hans Peter Meier, der Leiter Marketing Frische beim Migros-Genossenschafts-Bund. Konkret wird etwa der Liter UHTVollmilch 10 Rappen und der Viertelliter UHT-Halbrahm um 15 Rappen günstiger.

Warum die Butter nicht günstiger wird Ausnahme ist die Butter. Diese wird nicht günstiger. «Wir wollen selbstverständlich auch die Butterpreise senken», sagt Meier enttäuscht. Aber die Butterlieferanten Cremo und Emmi gewährten der Migros hier keine Preisnachlässe. Der Migros-Milchverarbeitungsbetrieb Elsa stellt selber keine Butter her. «Wir können nicht verstehen, weshalb nicht alle Produkte, also auch die Butter, vom gesenkten Milchpreis profitieren», kritisiert

Meier und sagt mit Nachdruck: «Zugunsten unserer Kunden fordern wir auch eine Preisreduktion für Butter.»

Preissenkungen in Etappen Den grössten Teil der Butter, die die Migros verkauft, bezieht sie vom Freiburger Milchverarbeiter Cremo. Weshalb aber wird die Butter nicht billiger, obwohl die Bauern von Cremo jetzt weniger Geld für ihre Milch erhalten? «Eigentlich müssten die Bauern nicht nur 9 bis 12, sondern 14 bis 16 Rappen weniger pro Kilogramm Milch bekommen», sagt Michel Pellaux, Generalsekretär von Cremo. Erst dann könnte auch der Butterpreis sinken. «Durch die aktuelle Preissenkung können wir nur den Magermilchanteil der Milch verbilligen. Damit lässt sich dieser besser absetzen. Hier ist der Markt weit-

«Zugunsten unserer Kunden fordern wir auch eine Preisreduktion für Butter.» Hans Peter Meier vom Migros-Genossenschafts-Bund

Rappen pro Kilogramm Milch

78 76 74 72 70 68 2002

2003

gehend liberalisiert.» Beim für die Butter entscheidenden Milchfett gebe es jedoch noch keine Preissenkung. Eine solche würde momentan zu einem Preisschock bei den Bauern führen. Deshalb hätten sich der Bauernverband und der Bund in Gesprächen geeinigt, die Preissenkungen zu etappieren und den Butterpreis noch nicht anzutasten.

«Bis Sommer ist auch die Butter billiger» «Würde der Butterpreis sinken, käme der Preis für die Milchproduzenten noch stärker unter Druck. Daher ist es wichtig, dass die Butterpreise vorerst nicht fallen», sagt Jacques Bourgeois. Dem hält jedoch Michel Pellaux entgegen: «Aber bis spätestens Sommer 2009 wird auch der Butterpreis tiefer sein.» Dass hier Handlungsbedarf besteht, findet auch Bauernvertreter Bourgeois: «Gegenwärtig sind die Butterlager in der Schweiz sehr gross. Diese Situation muss bereinigt werden.»

Daniel Sägesser

Lesen Sie im nächsten MigrosMagazin, welche Milchprodukte um wie viel günstiger sind.

Bild Ex-press

Die Migros senkt den Milchpreis

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So viel erhalten die Bauern: durchschnittlicher Milchpreis in der Schweiz Für ein Kilogramm Milch erhielt ein Bauer 2008 durchschnittlich etwa 77 Rappen vom Milchverarbeiter. Dieser Preis ist aber je nach Region und Verwendungsart unterschiedlich. Wird aus der Milch beispielsweise Käse hergestellt, ist der Preis etwas höher.

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Reiseprogramm Porto – Vega de Terrón – Porto 1. Tag Zürich – Porto – Vila Nova de Gaia Am frühen Nachmittag Direktflug mit TAP ab Zürich nach Porto. Transfer zum Schiff nach Nova de Gaia, Einschiffung und Kabinenbezug. WillkommensCocktail und Nachtessen. 2. Tag Vila Nova de Gaia – Régua – Pinhão Schifffahrt Richtung Régua (Peso da Régua), einem Weinbauörtchen. Nachmittags Ausflug nach Lamego,* das für seinen Süsswein bekannt ist. Besuch der Barockkirche «Nossa Senhora dos Remédios», einem Wallfahrtsort. In Pinhão kommen die Ausflugsgäste wieder an Bord. Nachtessen im Vintage House Hotel. 3. Tag Pinhão – Barca d’Alva Am Vormittag Portweindegustation (inkl.) in der Weinakademie des Vintage House Hotels. Vor dem Mittagessens Fahrt Richtung Barca d’Alva, dem letzten portugiesischen Flusshafen nahe der spanischen Grenze. Ankunft am Nachmittag. Am Abend Captains-Dinner. 4. Tag Barca d’Alva – Vega de Terrón Tagesausflug (fak.) mit Mittagessen nach Salamanca (Spanien) am Nordufer des Rio Tormes. Sie besuchen dort u. a. die Kathedrale mit ihren zwei Türmen. Rückkehr zum Schiff in Vega de Terrón und Nachtessen. Danach findet an Bord eine Flamenco Show statt. 5. Tag Vega de Terrón – Pinhão Ausflug nach Figueira de Castelo Rodrigo.* Besuch der von den Römern erbauten Festung. Weiterfahrt des Schiffes nach Pinhão, im Herzen der Portweinregion. Mittagessen auf dem Schiff. Nach dem Abendessen portugiesische Show an Bord. 6. Tag Pinhão – Régua – Bitetos Am Morgen Fahrt Richtung Régua (Peso da Régua). Von hier aus wurde früher der Wein nach Porto verschifft. Ab Régua Ausflug zum Mateus-Palast,* mit seinem wunderschönen Park. Rückkehr zum Schiff und

Weiterfahrt nach Bitetos. Mittagessen an Bord. Das heutige Nachtessen findet im nahe gelegenen, ehemaligen Kloster Alpendurada statt. 7. Tag Bitetos – Porto – Vila Nova de Gaia Schifffahrt Richtung Porto, bis zur Flussmündung und der «Ribeira», Portos historischem Flussufer. Mittagessen an Bord. Danach Stadtrundfahrt* in Porto u. a. mit Besuch der Kathedrale aus dem 12. Jh. und eines Weinkellers. Abschieds-Cocktail und anschliessend Nachtessen an Bord. 8. Tag Vila Nova de Gaia – Porto – Zürich Ausschiffung und freie Zeit in Porto. Am Vormittag Transfer zum Flughafen. Direktflug nach Zürich mit TAP. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, im Voraus buchbar. Fakultative Ausflüge sind nur an Bord buchbar. Programmänderungen vorbehalten. MS Douro Cruiser ***** Luxusschiff (Baujahr 2005) mit Platz für max. 130 Passagiere auf 4 Decks. Auf dem Hauptdeck befinden sich 27 Kabinen (12.5m²) mit grossen Panoramafenstern, auf dem Oberdeck 38 grosse Kabinen (15 m²) mit grossen Fenstern und eigenem Balkon. Alle Kabinen verfügen über Dusche/WC, Fön, Sat-TV und individuell regulierbare Klimaanlage/Heizung. Die Betten können getrennt oder zusammengestellt werden (auf dem Oberdeck 6 Kabinen mit Doppelbetten). Auf dem Unterdeck befinden sich Bordshop und Restaurant, in dem typische portugiesische, aber auch internationale Mahlzeiten in einer Sitzung serviert werden. Zur Bordeinrichtung des Hauptdecks gehören Rezeption und Lounge mit Bar und Tanzfläche sowie Panoramafenstern, grosses Sonnendeck mit Liegen, Stühlen und Tischen sowie teilweise gedeckter Bar, Swimming Pool und zwei Jacuzzis. Unter-, Hauptund Oberdeck sind mit dem Lift zu erreichen.

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Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008 08

Das grosse MurmelRevival

Die Lilibiggs rollen dem Silvester entgegen: Denn vom 29. bis zum 31. Dezember gibt es in der Migros die MurmelmaniaSilvester-Edition.

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obi wütet im Schnee, und Nina schützt sich die Ohren mit modischen Ohrwärmern. Das kann nur eines bedeuten: Der Winterzauber hat die Lilibiggs erreicht. Nach dem Riesenerfolg der Murmelmania im Sommer hat sich die Migros auf Ende Jahr ein ganz besonderes Geschenk für ihre Murmelfans ausgedacht: Vom 29. bis zum 31. Dezember gibt es eine spezielle Silvester-Edition zu ergattern. Und so funktionierts: Ab einem Einkauf von 80 Franken erhält jeder Kunde von der Kassiererin oder vom Kassier ein Säcklein mit drei Murmeln der Silvester-Edition. Die Kugeln gibt es in allen Migros-Supermärkten, bei SportXX, M-Electronics, Do it + Garden Migros sowie bei Micasa. Pro Einkauf gibt es höchstens drei Murmeln, solange der Vorrat reicht. Die Silvester-Edition besteht aus insgesamt sechs verschiedenen Murmelmotiven. Alle Murmeltiere im Land haben eine garantiert kullernde Silvesternacht vor sich. cv

Die Silvester–Edition ist die kleine Schwester der Migros–Murmelmania: Insgesamt locken sechs verschiedene Murmelmotive.


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Der famili채re Silvesterschmaus f채ngt ja gut an: Erst bei der Vorspeise, und schon landet Vater Hugo V. tot im Crevettensalat.


schaufenster

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Bilder Sandro Diener, Styling Marlise Isler, Haare und Make-up Bassil, Setdesign Markus Härdi

Philip Maloney: Eine Leiche an Silvester

Wer kennt sie nicht, die «haarsträubenden Fälle des Philip Maloney»? Krimi-Autor Roger Graf hat eigens für das MigrosMagazin einen Silvester-Mord inszeniert. Üble Sache. Noch übler, dass Maloney den Fall nicht lösen kann. Können Sie es?

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nsereins macht sich nicht viel aus Festivitäten. Mein einziger vorzeigbarer Anzug fühlt sich im Schrank ganz wohl, und meine Leber hat sich so sehr an Whisky gewöhnt, dass ich ihr keinen Champagner zumuten möchte. Mein neuer Klient bestand aber darauf, dass ich ihn an einem Silvesteressen aufsuchte, weil er um sein Leben fürchtete. Als ich in dem schmucken Haus eintraf, war bereits die Polizei vor Ort, und mein Klient musste sich keine Sorgen mehr machen, da er tot am Tisch sass, sein Gesicht auf einem Teller. Anwesend waren nebem dem mürrischen Polizisten drei junge Menschen, die allesamt

ein oder mehrere Motive hatten, um sich über das plötzliche Ableben meines Klienten zu freuen. Nachdem ich mir ein Bild von Tatort, Opfer und den anwesenden Gästen gemacht hatte, unterhielt ich mich mit dem Polizisten über unsere Eindrücke. POLIZIST: Üble Sache, Maloney. Die Ärztin geht davon aus, dass der Mann vergiftet wurde. Ich werde deshalb die drei anwesenden Personen verhaften und danach an den Silvesterball der kreuzworträtsellösenden Polizisten gehen. MALONEY: Sie sollten den Fall hier

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und jetzt lösen. Darüber würden sich die Steuerzahler freuen und die beiden, die nichts getan haben. POLIZIST: Vielleicht war der Mord ein Komplott, Maloney. Alle drei profitieren vom Tod des Gastgebers. MALONEY: Verdächtig ist vor allem jene Person, die das Essen zubereitet hat. Oder den Champagner und den Wein ausschenkte. POLIZIST: Genau da liegt das Problem. Die drei waren für je einen Gang zuständig, aber alle drei waren in der Küche und hätten auch das Essen des anderen vergiften können. Wir müssen herausfinden, weshalb die anderen drei keine Vergiftungssymptome zeigen, obwohl angeblich alle am Tisch das Gleiche gegessen haben. MALONEY: Ideal für Giftmörder sind Pilzgerichte. POLIZIST: Keiner der Gänge enthielt Pilze, nicht mal eine Pilzsauce. MALONEY: Vielleicht war der Hausherr Allergiker und ist an einer Überdosis Kaviar gestorben? Arme Menschen können sich nur eine Stauballergie leisten, reiche aber sind auf fast alles allergisch, nur nicht auf Geld. POLIZIST: Eine interessante Theorie, Maloney. Der Gastgeber soll auf Erdbeeren allergisch gewesen sein. Wo aber kriegt man an Silvester Erdbeeren her, und wie kann man diese tarnen, ohne dass der Allergiker etwas bemerkt? MALONEY: Heutzutage kann man alles zu jeder Zeit kaufen. Das ist nur eine Frage des Geldes. Apropos kaufen: Ihre Garderobe sieht aus, als hätten Sie sie von Ihrem Grossvater geerbt und seither täglich getragen. POLIZIST: Kriminalbeamte im Dienst sollten nicht durch teure Lederjacken oder Luxusschuhe auffallen, Maloney. Der Steuerzahler soll sofort erkennen, dass sein Geld anstatt für Diensthemden für Taser und Pfeffersprays verwendet wird. Apropos Pfeffer, Maloney: Vielleicht hat jemand die Pfeffermühle manipuliert oder den Salzstreuer. MALONEY: Nach welchem Gang hat der Mann das Zeitliche gesegnet? POLIZIST: Nach der Vorspeise. MALONEY: Und wer war für die Vorspeise zuständig? POLIZIST: Julia Z. Sie behauptet aber, dass sie auf allen Tellern genau das Gleiche serviert hat. Das würde bedeuten, dass der Gastgeber tat-

Gastgeber Hugo V. und

HUGO V.

CLARA X.

Zeigte Anzeichen einer Depression

War mit Hauptgang und Dessert beschäftigt

Besitzer einer Villa und eines stattlichen Vermögens. Hat in der Finanzkrise Geld verloren und zeigte zuletzt Anzeichen einer Depression, weil sich sein geliebter Dobermann in den Steinlöwen auf dem Nachbargrundstück verliebt hat. Da er seit Jahren keinen Umgang mit seinem Nachbarn pflegte, stand er vor der Wahl, seinen Dobermann ins Tierheim zu geben oder seinen Nachbarn wieder zu grüssen. Was ihm beides sehr schwer zu fallen schien. Trotzdem glaubt seine von ihm getrennt lebende Frau nicht an einen Selbst-

Galt früher als Partygirl. Nachdem ihr Mann sie verlassen hatte, stellte sich heraus, dass das Haus bis unter die Dachziegel mit Hypotheken belastet war. Seither lebt sie bescheiden in einer Zweizimmerwohnung und spielt zweimal wöchentlich Lotto. Sie behauptet, dass sie in der Küche mit dem Hauptgang und dem Dessert beschäftigt war, dass sie nicht mitbekam, was Julia als Vorspeise zubereitete. Sie glaubt nicht, dass ihre Geschwister etwas mit dem Mord zu tun haben. «Jan ist ein Trottel, der nicht viel intelligenter ist als die Zeitansagen im Lokalradio. Er wollte Fussballstar werden, kam aber nie über die erste Liga hinaus und glaubt jetzt als Spieleragent Karriere

mord. Gesundheitlich ging es Hugo V. den Umständen entsprechend gut. Er soll zwar über Herzprobleme geklagt haben, und auch seine Stauballergie bereitete ihm zunehmend Schwierigkeiten. Deshalb liess er sein Haus täglich dreimal reinigen, was seine Kinder für eine Verschwendung hielten.

machen zu können. Dazu möchte er den FC Grünwil übernehmen und mit viel Geld in die Champions League bringen. Ein hoffnungsloser Fall. Ich war ganz froh, dass er keine Zeit hatte, um den Hauptgang zu kochen, denn mehr als Rühreier hat er noch nie gekocht. Immerhin hat er ein paar essbare Blüten mitgebracht. Die sahen hübsch aus, haben aber nach gar nichts geschmeckt. Unser Vater litt an keiner Allergie. Aber mit dem Herz hatte er Probleme. Ich glaube, dass er sich das Leben genommen hat. Er hat sich einfach geschämt und wollte es wie Mord aussehen lassen. Vielleicht wollte er sich auch an uns rächen, weil wir ihn kaum besucht haben.


schaufenster

die drei Verdächtigen

JULIA Z.

JAN V.

Sie hatte die Idee zum Silvesterdinner

Als sportlicher Mensch trinkt er nur Wasser

Träumt seit ihrer Kindheit von einer Karriere als Musicalstar, schaffte es aber nie über die Laienbühne hinaus und möchte deshalb ein eigenes Musicalhaus eröffnen. Sie hatte die Idee zu dem Silvesterdinner und ihre Geschwister dazu überredet, je einen Gang für ihren Vater zu kochen. Sie bestreitet, die Vorspeise manipuliert zu haben, und kann sich auch vorstellen, dass ihr Vater eines natürlichen Todes gestorben ist. Über ihre Schwester hat sie nicht viel Gutes zu erzählen. «Clara hat einen reichen Mann geheiratet, der vor einem Jahr mit einer ehemaligen Miss-SchweizKandidatin auf die Malediven abgehauen ist und von dem sie seither nichts mehr gehört hat.

Musste Privatkonkurs anmelden, weil seine Spieleragentur nicht rentierte und der einzige brauchbare Fussballspieler Sportinvalide wurde. Glaubt, dass er mit ein paar Millionen, wie in Deutschland Hoffenheim, aus einem Dorfclub eine ganz grosse Nummer machen kann. Leider interessierte sich sein Vater nie für Fussball und weigerte sich deshalb auch, in des Sohnes Ideen zu investieren. Jan V. kann sich gut vorstellen, dass seine Schwestern den Vater gemeinsam umgebracht haben. «Die beiden steckten immer unter einer Decke und heckten Streiche aus, bei denen ich der Leidtragende war. Einmal haben sie mich im Keller eingesperrt und unseren

Sie ist sich einen luxuriösen Lebenstil gewohnt und benötigt dringend Geld. Sie stand die ganze Zeit in der Küche und hat für ihren Hauptgang unendlich lange gebraucht, weil sie das Rezept von einem Sternekoch aus einem italienischen Buch kopiert hat und ständig auf ihrem iPhone nach einer Übersetzung suchen musste. Zwischendurch ging ich eine Zigarette rauchen, in dieser Zeit hätte Clara die Vorspeise manipulieren können.»

Eltern gesagt, dass ich zu einem Fussballspiel gefahren sei. Julia ist die intelligentere der beiden, sie hat vermutlich den Mord ausgeheckt, und Clara hat ihn ausgeführt. Ich glaube, dass sie dem Vater etwas in den Wein geschüttet haben, weil unser Vater viel und schnell trank, das hätte er gar nicht bemerkt. Wahrscheinlich wollten sie auch mich umbringen, aber als sportlicher Mensch trinke ich nur Mineralwasser. Und in das kann man kein Gift mischen, ohne dass man es riecht. Gut, vielleicht gibt es ja Gifte, die man nicht riecht. Da müsste ich mal meine Freundin fragen, die arbeitet in einer Gärtnerei. Aber für mich ist klar, die beiden waren es. Darauf können Sie Gift nehmen.»

SÉLECTION | 33

sächlich allergisch war. Wir werden die Vorspeise ins Präsidium nehmen, einscannen und virtuell in ein Computerspiel kopieren. Wenn einige der Figuren danach tot umfallen, wissen wir, dass Julia Z. die Täterin ist. MALONEY: Die Dame macht auf mich einen intelligenten Eindruck. Wenn sie den Gastgeber ermorden wollte, hätte sie versucht, den zweiten oder dritten Gang zu manipulieren, damit man ihr nicht sofort auf die Schliche kommt. POLIZIST: Das würde bedeuten, dass einer der beiden anderen der Täter ist. Dann ist der Fall klar. Ich werde Clara X. verhaften, auf der Stelle. MALONEY: Ihre Logik möchte ich nicht einmal geschenkt. Weshalb sollte Clara X. die Mörderin sein? POLIZIST: Weil Jan V. ein Mann ist. Giftmorde werden zu 99 Prozent von Frauen verübt. MALONEY: Und wenn Jan V. die 1-Prozent-Ausnahme ist? POLIZIST: An einem Silvesterabend gibt es keine Ausnahmen mehr, Maloney. Statistisch gesehen müsste eine Ausnahme über das Jahr verteilt irgendwann geschehen und nicht an einem Silvesterabend. Zudem hat Jan V. ein perfektes Alibi. MALONEY: Er behauptet, dass er zu spät gekommen sei und deshalb seinen Hauptgang nicht kochen konnte. POLIZIST: So ist es, Maloney. Und wenn er nicht in der Küche war, dann kann er auch nicht das Essen vergiftet haben. Clara X. aber hat gleich zwei Gänge gekocht. MALONEY: Von denen der Gastgeber keinen einzigen zu sich nahm, weil er bereits nach der Vorspeise verstarb. POLIZIST: Die beiden Frauen waren in der Küche. Es wäre für Clara X. ein Leichtes gewesen, die Vorspeise zu vergiften. MALONEY: Und selbst daran zu sterben? Das ergibt doch keinen Sinn. Ich tippe auf die Getränke. Wer von den dreien war dafür zuständig? POLIZIST: Keiner, Maloney. Die Getränke wurden vom Gastgeber ausgewählt und auch eingeschenkt. MALONEY: Vielleicht hat sich der Mann an der Börse verspekuliert, oder seine Frau ist mit einem Gigolo durchgebrannt, und er wurde deshalb erpresst?

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POLIZIST: Selbstmord? Das wäre eine ganz neue Variante. Dafür bin ich aber nicht zuständig, Maloney. MALONEY: Wenn Sie nicht zuständig sind, dann muss ich den Fall lösen. POLIZIST: Sie sind hier nicht auf DRS 3, Maloney. An dieser Party bestimme ich, wer den Täter überführt. MALONEY: Das ist ja ganz was Neues. Sehen so die neuesten Ermittlungsmethoden der hiesigen Polizei aus? POLIZIST: Wir gehen mit der Zeit, Maloney. Heute erwarten die Menschen Transparenz, Farbfernsehen und Sven Epiney. Deshalb werden unsere Fälle künftig im Fernsehen gelöst. Wie bei den «grössten Schweizer Hits». Die Verdächtigen stellen sich vor, und danach entscheidet das Publikum, wer hinter Gitter kommt.

MALONEY: Und Sie singen dazu den Kriminaltango? POLIZIST: Ohne die Medien und das Internet läuft heutzutage nichts mehr. Wer nicht googeln kann, landet auf dem Abstellgleis oder bei der Sendung «MusicStar». Sie könnten sich dort als singender Privatdetektiv bewerben. MALONEY: Ich werde mich jetzt hinsetzen und den Hauptgang und das Dessert verspeisen. Unsereiner gönnt sich ja sonst nichts. POLIZIST: Das könnte Ihnen so passen, Maloney. Haben Sie nicht einen Tisch in der Stadtküche reserviert? Dort könnten Sie zusammen mit ehemaligen TopBankern den Jahresausklang feiern.

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Die zwei berühmten Stimmen Michael Schacht: «Zu Philip Maloney kam ich wie das Huhn zum Ei, plötzlich war er da, und ich musste die Rolle ausbrüten. Eigentlich könnte Maloney die Fälle alleine lösen, aber das würde im Radio nur fünf Minuten dauern, deshalb hat ihm der Autor ein Hindernis mit Dienstreglement in den Weg gestellt. Wenn ich lese, dass ich Maloneys Stimme bin, kriege ich Juckreiz. Und wer mich schon mal als Maloney auf der Bühne gesehen hat, weiss, warum. Maloney ist mehr als eine Stimme, er ist ein Zustand, mit dem ich seit 20 Jahren lebe. Er trinkt den Whisky, und ich kriege den Kater. So geht das.» Jodoc Seidel (rechts): «Ohne seinen Gegenspieler, den Polizisten, wäre Maloney wie ein Ei ohne Huhn. Damit seine Eitelkeit nicht gekränkt wird, muss ich darauf achten, dass nicht jeder gleich merkt, dass der Polizist in Wirklichkeit schöner, intelligenter und erfolgreicher ist als Maloney. Privat löse ich keine Kreuzworträtsel und ärgere mich manchmal über eine Parkbusse. In der Rolle des Polizisten stehe ich für traditionelle Werte. Ganz im Gegensatz zu Maloney, der steht nur für seine Leberwerte.»


schaufenster

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nicht liegen, dass Hugo V. umkippte. Vorspeise

Salat mit Crevetten «tail-on», Mango und Rucola Für 4 Personen

ZUTATEN VINAIGRETTE 1 rote Chilischote 2—3 Zweige Koriander oder Basilikum 1 Limette 5 EL Sélection-Olivenöl 1 TL Sélection-Caa-tay-Honig 1 EL Sojasauce ZUTATEN SALAT 300 g Sélection-Crevetten «tail-on» 1 Sélection-Mango ½ Nostrano-Gurke 80 g Rucola 1 Handvoll junge Salatblätter ZUBEREITUNG 1) Für die Vinaigrette Chili längs halbieren, entkernen, hacken. Koriander oder Basilikum ebenfalls hacken. Limette auspressen. Alles mit den restlichen Zutaten zu einer Sauce mischen. 2) Crevetten auftauen. Mango schälen, Fruchtfleisch würfeln. Gurke schälen, würfeln. Alles samt Rucola und Salatblättern mit der Sauce mischen und anrichten.

Der Autor Roger Graf Roger Graf (50) lebt und schreibt in Zürich. Vor zwanzig Jahren startete er auf DRS 3 die Hörspielserie «Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney», von der er bis heute über 300 Folgen schrieb und produzierte. Die Serie ist auch auf CD erhältlich und jedes Jahr zu Weihnachten erscheint eine 5-CD-Box. Diesen Herbst veröffentlichte Graf auch zwei neue Bücher. «Stimmen der Nacht» ist eine Sammlung von kriminellen Kurzgeschichten. Im Kriminalroman «Der Mann am Ga Gartenzaun» wird auf dem Gelände einer stil stillgelegten Fabrik ein Skelett gefunden. De Der Fall gestaltet sich für das Ermi Ermittlerteam um den Zürcher Damian Stau Stauffer als äusserst verworren und nimmt imme immer wieder neue, überraschende We Wendungen. www www.rogergraf.ch


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Ein Jammer, dass der Patron die herrliche Hauptspeise

Irish Beef mit Whiskey-Sauce und Roquefort-Butter Für 4 Personen ZUTATEN 80 g Sélection-Roquefort 40 g Butter, weich 4 Sélection-Irish-Beef-Filets à ca. 180 g 2 TL Sonnenblumenöl 2 dl Irish Whiskey, 1 EL Butter, kalt Sélection-Salz und Pfeffer ZUBEREITUNG 1) Roquefort und Butter mit einer Gabel gut mischen. 2) Filets im heissen Öl scharf anbraten: auf jeder Seite 2½ Minuten für «saignant», 4 Minuten für «medium» oder 6—7 Minuten für «durchgebraten». Fleisch auf einem heissen Teller mit Alufolie bedeckt warm halten. 3) Hitze reduzieren. Den Bratensatz in der Pfanne mit Whiskey ablöschen, auf die Hälfte einkochen lassen. Butter darunterschwenken, bis eine Bindung entsteht. Nicht mehr kochen lassen. Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. 4) Fleisch mit der Sauce anrichten und auf jedes Filet ein wenig Roquefort-Butter setzen.

MALONEY: Wenn Sie pro gelösten Fall einen Bonus kriegen würden, hätte die Stadtkasse nichts zu befürchten. Die Steuerzahler sollten endlich eine Initiative starten und Ihre Pensionierung fordern. POLIZIST: Und ich fordere die Leserinnen und Leser auf, uns den Mörder zu mailen. Unter den Gewinnern wird eine einstündige Kreuzfahrt auf einem Schweizer See verlost. MALONEY: Und der Polizist verkauft dort Rheumakissen an arglose Rentner. POLIZIST: Das war ein Scherz, Maloney. Selbstverständlich können die Leute etwas viel Besseres gewinnen. Wer war der Täter und wie hat er den Gastgeber ins Jenseits befördert? Für sachdienliche Hinweise wenden Sie sich

bitte an das Migros-Magazin. MALONEY: So geht das.

Und jetzt? Hat Hugo Selbstmord begangen? Ist Clara die Täterin? Hat Julia ihren Vater ermordet? Oder ist etwa Jan der Mörder? Senden Sie uns als Lösungswort den Namen des wahren Täters. Text Roger Graf Redaktion Martin Jenni Rezepte Linda Hemmi

www.migrosmagazin.ch Hier finden Sie die Hörversion mit den Stimmen von Michael Schacht und Jodoc Seidel.

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> Per Internet: Klicken Sie auf www.migrosmagazin.ch. > Per Postkarte: Schicken Sie das Lösungswort, Ihren Namen und Ihre Adresse an: Migros-Magazin, Krimi-Wettbewerb, Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss ist der 4. Januar 2009 (Datum des Poststempels). Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Gute Nacht … … Hugo V. Schade, dass Sie der berühmte Krimiautor Roger Graf beim delikaten Silvesterschmaus sterben lässt. An den Migros-Sélection-Produkten kann es nicht liegen, dass sie bereits nach der Vorspeise flach im Teller liegen. Die Polizei geht von einem natürlichen Tod aus, allenfalls Selbstmord. Doch keine Angst, Hugo V., Detektiv Maloney wirds schon richten. Er hat noch jeden Mörder zur Strecke gebracht. Ah, da ist er ja – und tappt im Dunkeln, was ich so von ihm nicht gewohnt bin. Nun. Er hat auch noch nie im MigrosMagazin ermittelt, sondern immer auf DRS 3. Mein Gott, Maloney verliert den Überblick, was nicht am Nebel liegt. Noch schlimmer. Er scheint fremde Hilfe zu benötigen. Nicht zu fassen! Maloney setzt auf das scharfe Auge des Migros-Magazin-Lesers. Dabei ist es so einfach: Der Gärtner ist immer der Mörder. Ist es nicht so, Hugo V.? Aber Sie können ja nichts mehr sagen. Sie sind tot. Und dabei heisst es, Grünzeug, Eisenhut & Co. sei gesund. Na ja. Mehr zum Schriftsteller Roger Graf und seiner Kultfigur Philip Maloney finden Sie unter www.rogergraf.ch


46 | Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

«Teatime», günstig wie sonst nie

Da lüpfts dem anständigsten Schotten den Rock: Mit der Aktion «1 gratis» spart man massenhaft Bares. Liam (45) zeigt während der nächsten vier Wochen, wie er sein Sparschwein schont.

D

a staunen sogar die sparsamen Schotten: Vom 30. Dezember 2008 bis und mit 26. Januar 2009 wird in der Migros gespart, was das Zeug hält. Bei allen Mehrfachpackungen, die mit dem Aktionskleber ausgezeichnet sind, ist ein Artikel kostenlos dabei. Jede Woche gibt es eine andere Auswahl an Produkten, die das Sparschwein vor Freude grunzen lassen. Ein guter Grund für Schotte Liam, gnadenlos zuzuschlagen. In der ersten Aktionswoche vergisst er für kurze Zeit seine schottischen Wur-

zeln und schlürft genüsslich an einer Tasse englischen TetleyFrühstückstees. Überschwänglich wie er ist, tut er dies auf einem selbst gebastelten Stuhl aus Teepackungen. Was nächste Woche das Lieblingsschnäppchen von Liam ist, wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Nur so viel sei gesagt: Sweet Dreams sind dem flotten Schotten garantiert. Weitere Aktionsprodukte, die es diese Woche zu erhaschen gibt, sind ersichtlich unter www. migros.ch/1gratis. Viel Spass beim Stöbern. Anna Bürgin

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schen White Pass & Yukon-Route, welche als eine der landschaftlich schönsten Eisenbahnstrecken der Welt gilt (*). Aufenthalt von 7 bis 20.30 Uhr. 7. Tag: Glacier Bay. Faszinierende Fahrt und Kreuzen in der Glacier Bay. Das 13 000 km2 grosse Schutzgebiet des Glacier Bay Nationalparks, in dem nur ausgewählte Schiffe kreuzen dürfen, gehört zu einem der Höhepunkte Ihres Alaska-Aufenthaltes. 8. Tag: College Fjord. Dieser atemberaubende Fjord beherbergt nicht weniger als 16 grandiose Gletscher. Entdecken Sie diese eindrückliche Naturkulisse vom Deck Ihres Schiffes aus. Kreuzen im College Fjord. 9. Tag: Anchorage/Whittier–Denali Nationalpark. Nach Mitternacht Ankunft in Whittier und frühmorgens Ausschiffung. Spektakuläre Bahnfahrt mit dem Denali Express/Panoramazug zum Denali Nationalpark. Übernachtung in der Denali Princess Wilderness Lodge. 10. Tag: Denali Nationalpark–Mt. Mc Kinley. Vormittags steht ein Ausflug in den Nationalpark auf dem Programm. Übernachtung in der Mt. McKinley Princess Wilderness Lodge. 11. Tag: Mt. McKinley–Anchorage. Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Busfahrt bis Anchorage und Hotelübernachtung. 12. Tag: Anchorage–Schweiz. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich. 13. Tag: Zürich. Ankunft in Zürich. Individuelle Heimreise.

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Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer BürgerInnen benötigen einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum gültig sein muss. Für die Einreise in die USA/Alaska benötigen Sie einen maschinenlesbaren Reisepass der Ausgabe 03, der vor dem 26.10.06 ausgestellt wurde oder den neuen Pass der Serie 06 (biometrische Daten). Für alle anderen Pässe benötigen Sie ein Visum (muss persönlich eingeholt werden). Neu muss zusätzlich eine elektronische Reiseerlaubnis im Internet beantragt werden. Dazu müssen persönliche Fragen beantwortet werden (mind. 3 Tage vor Abreise, kostenlos). Die Reiseerlaubnis ist dann zwei Jahre lang gültig.

Fluss- und Kreuzfahrten AG, Weinfelden, www.mittelthurgau.ch


à la carte

Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

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Kochen mit > CHRISTINE KUNOVITS

«Kopf abschalten und mit den Händen arbeiten»: Christine Kunovits fühlt sich wohl in ihrer Küche.

Frau «Saisonküche»

Christine Kunovits ist Chefredaktorin des Kochmagazins «Saisonküche». Sie hasst Küchenmaschinen und knetet den Gugelhopfteig deshalb lieber von Hand.

K

räftige Hände voller Teig, ein strahlendes Gesicht – Chefredaktorin Christine Kunovits langt lustvoll in die Teigschüssel. Die Masse durch die Finger quellen lassen, kneten, drehen und wenden, bis der Gugelhopfteig weich, Fenchelsamen, Knoblauch und Speck eingearbeitet sind. Sprühend vor Lebensfreude gesteht sie: «Kopf abschalten und mit den Händen

arbeiten ist für mich ein sinnliches Vergnügen, dem ich nie widerstehen kann, ob beim Kochen oder Modellieren.» Beides setzt Christine Kunovits ein, um zu «entschleunigen», wie sie es nennt. «Modellieren ist wie Kochen: Man kann dazutun, wegnehmen, korrigieren und – wenn alles schief läuft – wieder von vorne anfangen», erklärt sie. «Halt, halt», ruft da Margaretha

Junker, Köchin und Rezeptautorin der «Saisonküche». «Unsere Rezepte sind alle getestet und nachgekocht, die gelingen immer. Da muss niemand neu einkaufen gehen.» Kunovits schaut erschrocken auf: «Die letzte Aussage bezog sich doch nur aufs Modellieren», sagt sie. «Weiss ich doch», scherzt Margaretha Junker, und die beiden Rezeptmeisterinnen lachen schallend.

«Wann findest du noch Zeit zum Modellieren?», will die Köchin wissen. Ein eher schmerzvolles Thema für die Chefin von 28 Angestellten und unzähligen freien Mitarbeitern. «Leider viel zu wenig», gibt sie zu, «deshalb müssen wir im Team spannende Kochhefte kreieren, damit ich dieses LESEN SIE WEITER AUF SEITE 50


50 | Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

Manko kompensieren kann», nimmt sie Margaretha Junker grinsend in die Pflicht. In ihrem Arbeitsalltag ist von Entschleunigung nichts zu merken. Sie rast turbomässig durch die Redaktion der «Saisonküche». Es gibt ja auch viel zu tun. Das Kochmagazin bietet jeden Monat auf rund 100 Seiten kulinarische Überraschungen aus Nah und Fern. «Es ist ein Bilderbuch, das man auch im Bett lesen kann», meint Christine Kunovits. Die Leser können mit der «Saisonküche» auf kulinarische Entdeckungstour durch Istanbul, Wien oder Mexiko-Stadt gehen, jeden Monat Restaurants entdecken oder erfahren, was man in der Küche alles mit einem Produkt – zum Beispiel Baumnüssen, Wasabi oder Lavendel – anstellen kann. In der Rubrik habe sie ihre geliebten Fenchelsamen gefunden. «Weil Margaretha weiss, dass ich die besonders mag, kommen sie nun auch in den Gugelhopf», sagt sie und beobachtet Margaretha Junker, die die Samen mit aller Kraft mörsert, damit sich deren würziges Aroma intensiviert.

doch etwas Frisches, Überraschendes auf den Tisch bringen», ist Christine Kunovits überzeugt. «Wieso gibst du eigentlich Riesling in den Gugelhopf?», will sie von Margaretha Junker wissen. «Weil der Weisswein dem Kuchen Säure und Pepp verleiht», antwortet die Köchin und rät: «Wer keinen Wein verwenden

will, kann Apfelmost oder Wasser nehmen, und Vegetarier setzen einfach anstelle von Speck die gleiche Menge Pecorino-Käse oder Oliven ein.» «Mich begeistert, dass ich den Gugelhopf vorbereiten kann. Soll ich ihn mit Rohschinken, getrockneten Tomaten, Oliven und Käse zum Apéro an meinem Geburts-

tag am 30. Dezember oder erst an Silvester servieren?», rätselt Christine Kunovits. Am 1. Januar 2005 hat sie die Chefredaktion der «Saisonküche» übernommen. Seitdem erwarteten Freunde und Familie von ihr wahre Kochkünste. «Effektiv koche ich innovativer, weil ich auf der Redaktion jeden Tag etwas Neues

Der Weg zum rezenten Gugelhopf A

C

B

Auch einfache Gerichte wollen gekonnt sein Die Chefredaktorin ist noch immer lustvoll am Kneten. «Soll ich mehr Mehl zum Teig geben?», fragt sie Margaretha Junker, doch diese wehrt ab: «Nein, der Teig muss weich sein, damit die Hefe aufgehen kann, nur so wird der Gugelhopf luftig.» Das Gewusst-wie gilt eben nicht nur für die exquisiten Sélection-Gourmet-Rezepte, sondern auch für die einfachen Menüs der Alltagsküche. «Sie sind für die Köchinnen fast schwieriger umzusetzen, denn ich will, dass jedes Gericht in 30 Minuten zubereitet werden kann. Da schimpfen die Köchinnen manchmal, doch darin bleibe ich hart. Berufstätige, Mütter und Vielbeschäftigte verfügen über wenig Zeit und wollen

Mehr Rezepte: www.saison.ch

D

E

A Speck, Fenchelsamen, Knoblauch und Dörrtomatenpesto geben diesem Gugelhopf einen würzigen Geschmack. B Die Form mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben, dann in jede Vertiefung eine Mandel legen. C Den Teig von Hand zu kneten, beschert Christine Kunovits wahre Glücksmomente. D Das Studium der ausländischen Konkurrenz ist Pflicht, denn neue Trends spürt nur auf, wer viel liest, sich durch Kochsendungen inspirieren lässt oder in neuen Büchern schnuppert. E Der Teig wird flach gedrückt, mit Tomatenpesto bestrichen und aufgerollt, dann in die Form gelegt. F Margaretha Junker und Christine Kunovits begutachten ihr Werk.

F


à la carte

lerne. Und wenn ich mal etwas nicht weiss, rufe ich unser Beratungstelefon an, das sogar Freitagund Samstagabend besetzt ist.»

CHRISTINE KUNOVITS | 51

Würziger Apéro-Gugelhopf

Für eine Gugelhopfform von 26 cm Durchmesser, ergibt 10—12 Stück

Text Ruth Gassmann Bilder Dirk Lässig

Die «Saisonküche» erscheint 12 Mal im Jahr, das Jahresabonnement kostet Fr. 34.—. Bestellung Probeheft siehe nächste Seite.

Zutaten Butter und Mehl für die Form und zum Formen 8—10 Mandelkerne geschält 1½ TL Fenchelsamen 1 Knoblauchzehe 120 g Speckwürfelchen 1 TL getrockneter Oregano 500 g Mehl 1 Beutel Trockenhefe 50 g Butter weich 1½ TL Salz 1 dl Weisswein, z. B. Riesling ca. 1,7 dl Wasser 2 EL Dörrtomatenpesto

Zubereitung 1) Gugelhopfform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. In jede Wölbung der Form eine Mandel legen. Form kühl stellen.

2) Fenchelsamen im Mörser zerstossen. Knoblauch pressen. Speck ohne Fett andünsten. Fenchel, Knoblauch und Oregano dazugeben und 2 Minuten mitdünsten. Alles abkühlen lassen. 3) Mehl und Hefe in einer Schüssel mischen. Speck-Fenchel-Mischung, Butter, Salz, Wein und Wasser beigeben. Alles zu einem elastischen, eher weichen Teig verkneten. Den Teig an einem warmen Ort zugedeckt ca. 50 Minuten um das Doppelte aufgehen lassen. 4) Backofen auf 180 Grad vorheizen. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 15 x 30 cm flach drücken. Auf die Teigmitte das Dörrtomatenpesto der Länge nach ausstreichen. Teig längs von beiden

Seiten über den Pesto klappen. Teigrolle in die vorbereitete Form geben, Enden zusammendrücken. Den Teig nochmals 10 Minuten ruhen lassen. Gugelhopf in der Ofenmitte 50—60 Minuten backen. Herausnehmen. Vor dem Stürzen 10 Minuten ruhen lassen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Tipp Den Apéro-Gugelhopf mit Roh– schinken (Culatello di Parma), Oliven, Pecorino-Käse und Prosecco servieren.


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à la carte

KOCHTIPPS

Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

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> Teig: Für eine Party eignet sich z.B. fertig gekaufter Pizzateig zum selber Auswallen: 500 g Teig in 4 Kugeln teilen. Jede Kugel ergibt ausgewallt einen Boden von 18 cm Durchmesser. So können Ihre Gäste den Teig für eine kleine Pizza selber auswallen und individuell belegen. Oder bereits rechteckig ausgewallten Teig (25 x 38 cm) in jeweils 4 Stücke à 12 x 19 cm teilen. In dieser Grösse passen 4 Pizzas auf ein Ofenblech und können gleichzeitig gebacken werden. > 1, 2 oder 3: Jeder kann sich nach Belieben eine weitere Pizza mit

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einem anderen Belag backen. Pro Person rechnet man ca. 200—250 g Pizzateig. Die Menge hängt davon ab, welche weiteren Beilagen Sie dazu servieren, z.B. Salate. > Backen: Ofen auf mindestens 250 Grad vorheizen. Die Pizzas sind in 5—10 Minuten gebacken.

MM-Kochinfoline Montag bis Freitag, 9 —12 Uhr, 0901 240 244 (erste Minute gratis, dann 1 Franken pro Anruf) Freitag und Samstag, 17.30 —19.30 Uhr, 0901 125 250 Fr. 1.— pro Anruf plus Normaltarif (Fr. 0.08) pro Minute.

> Am Tisch: Das Ganze funktioniert auch mit einem Raclette-Ofen: Jeder Gast zieht den Teig selber von Hand auf die Grösse der Raclette-Pfännchen aus und belegt ihn individuell. Das Backen dauert nur ein paar Minuten, je nach Leistung des Ofens. > Bereitstellen: Schürzen, Lappen für die Hände, evtl. Wallhölzer, Platz zum Auswallen, Mehl, Backpapier. > Zum Belegen: Olivenöl, Tomatensugo, Mozzarella, Pizzagewürz, Tomatenscheiben, Peperoni in feinen Streifen, Champignons, zerpflückter Thon, gehackte Kräuter, Knoblauchscheibchen, Crevetten, Schinken, Blattspinat, Gorgonzolawürfel, Sardellen, Artischockenherzen, Oliven, Kapern und, und, und…

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se Wintergemüse alist voller Vitalstoffe, die uns nd helfen, gesund er durch den Winter n. zu kommen.

Reichhaltiges für den Winter

Die Migros Wallis organisiert eine Spezialwoche zum Thema Sauerkraut.

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uch wenn alles oft grau und kalt ist: Der Winter ist keine gänzlich unfruchtbare Zeit, denn es wachsen immer noch einige Gemüsearten. Jetzt ist zum Beispiel die Jahreszeit des Nüsslisalats und des Chicorées. Lauch hat ebenfalls Saison. Zum typischen Wintergemüse gehört ebenfalls Kürbis, Randen, Knollensellerie und Zuckerhut. Alles vitalstoffreiche Gemüsesorten, mit denen man gesund durch den Winter kommt. Der wahre Star der kalten Jahreszeit ist jedoch der Kohl. Blumenkohl, Weisskohl, Rosenkohl oder Brokkoli: Jeder Kabis enthält Vitamin B, C und Kalium. Die hierzulande beliebteste Form von Kohl ist Sauerkraut. Und wer gerne gut isst, für den ist Sauerkraut das ultimative Winteressen.

Bilder: zVg, laif

Haltbarmachung durch Gärung Wenn das Wort Sauerkraut fällt, kommt einem die traditionelle Berner Platte in den Sinn. Aber das Kochen mit Kraut kann auch anders aussehen. Früher war Sauerkraut in nordischen Ländern wichtig, weil es auf Vorrat hergestellt werden konnte. Die Haltbarmachung von

Entgiftet den Körper und liefert gleichzeitig Energie: Salat aus rohem Sauerkraut oder dampfgegartes Sauerkraut.

Nahrungsmitteln spielte eine wichtige Rolle, denn es gab damals weder Tiefkühler noch Kühlschrank, die Pasteurisation war noch nicht entdeckt. Nahrungsmittel wurden mit verschiedenen Konservierungsverfahren wie Trocknen, Salzen, Kandieren oder Räuchern haltbar gemacht. Durch Gärung konnte Brot, Bier und Sauerkraut hergestellt werden. Der geraffelte und gut gesalzene Weisskohl wurde in ein grosses

Holzfass gelegt, und auf den Deckel kam ein schwerer Gegenstand. So pflegten es auch Familien im Elsass zu tun, bei denen es regelmässig Sauerkraut gab.

Verdoppelung des Vitamins C Die Gärung hat eine interessante Eigenheit: Dabei verdoppelt sich der Vitamin-C-Gehalt des Kohls! Sauerkraut ist ein ernährungsphysiologisch wertvolles Nah-

SauerkrautS auerkkrauttRezept 1,5 Kilo rohes Sauerkraut sorgfältig waschen, um es zu entsalzen. Sauerkraut in einen Kochtopf geben. In die Mitte eine Zwiebel mit Gewürznelken, Knoblauch, Wacholderbeeren, Kümmel und ein Schüfeli legen. Reichlich trockenen Weisswein und Wasser hinzugeben. Eine Stunde lang bei mittlerer Hitze kochen. Geschälte Kartoffeln, Speck (Räucherspeck und grüner Speck) und Wurst auf das Sauerkraut geben. Während 30 Minuten garen. Wienerli 10 Minuten vor Ende der Garzeit hinzufügen.

rungsmittel. Es enthält Vitamin B, C, Kalium, Kalzium, Magnesium und Milchsäure, entgiftet den Körper und liefert ihm gleichzeitig Energie. Dampfgegartes Sauerkraut oder Salat mit rohem Sauerkraut wird sogar für Diäten empfohlen. Bei der altbewährten Berner Platte kann man den Gesundheitsaspekt des Sauerkrauts wohl weniger loben. Dafür ist es eine Möglichkeit, die Familie um den grossen Tisch zu versammeln und gemeinsam geräuchertes Fleisch zu geniessen. Diese Woche sind Sauerkraut und die traditionellen Beilagen in den Filialen der Migros Wallis im Sonderangebot. Mélanie Zuber


56 | Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

Für ein Kinderlächeln Die Schweizer Stiftung «Moi pour Toit», die sich für kolumbianische Kinder einsetzt, wurde jetzt vom Migros-Hilfsfonds ausgezeichnet.

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twa 45 Millionen Menschen leben in Kolumbien, einem Land, das etwa 36 Mal grösser ist als die Schweiz, einem Land von ungewöhnlichem Reichtum. Kolumbien überrascht mit der Vielfalt seiner Flora und Fauna und fasziniert durch das legendäre Rohstoff- und Edelmetallvorkommen. Aber die soziale Wirklichkeit sieht anders aus: Kolumbien ist zwar die älteste Demokratie des amerikanischen Kontinents, das Land hat aber grosse Probleme mit der Gewalt, und in vielen Regionen herrscht Rechtlosigkeit. Drogenhändler, Paramilitärs und allerhand Kriminelle machen aus Kolumbien einen korrupten Staat. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze, ein Drittel im Elend. Kolumbien weist eine der höchsten Kriminalitätsraten der Welt auf: Hier werden jedes Jahr 20 000 Menschen getötet. Von solch prekären Zuständen bleiben auch Kinder nicht verschont. Man schätzt, dass etwa zwei Millionen von ihnen misshandelt werden. Einige arbeiten trotz ihres jungen Alters in schwierigsten Verhältnissen, andere leben auf der Strasse oder müssen ihren Körper verkaufen, wieder andere kämpfen an der Seite der Guerilleros. Viele werden umgebracht. Zu viele Kinder können keine normale, unschuldige Kindheit verbringen.

Reaktion aus dem Wallis Im Jahr 1987 reist Christian Michellod, Sportjournalist aus Martigny, nach Kolumbien, um dort ein Kind zu adoptieren. Er ist schockiert, als er die schwierigen Lebensbedingungen und die prekären Lebensverhältnisse der Strassenkinder beobachtet. Er

entscheidet, sich für sie zu engagieren. Zurück in der Schweiz ruft er die Aktion «Moi pour Toit» ins Leben. Im Jahr 1991 wird die Stiftung vom Kanton Wallis anerkannt und in Kolumbien rechtlich registriert. «Moi pour Toit» hat in Pereira vier Heime eingerichtet. Diese bieten Kindern und Jugendlichen, die sich selbst überlassen worden sind oder in ihrer Familie in Gefahr sind, Schutz, Bildung und Zukunftsperspektiven. Seit drei Jahren verfügt das Notfallzentrum Louis-Ernest Fellay über etwa 20 Plätze für Strassenkinder. Dort werden sie gepflegt, angehört und danach zu einer Institution begleitet, die ihren Bedürfnissen entspricht – egal, ob Heim für Drogensüchtige oder für junge Mütter. Die Stiftung hilft Strassenkindern oder anderen Kindern, die einem ungesunden familiären Klima entkommen wollen. Parallel zu diesem Engagement sensibilisiert sie die Öffentlichkeit für die Probleme der Kinder.

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Unterstützung und Wiedereingliederung Die Kinder erhalten eine Unterkunft und eine Ausbildung und werden von einem Pädagogen unterstützt. Die Stiftung versucht, die Kinder wieder in ihre Familie zu integrieren, und spielt bei diesem Schritt eine Vermittlerrolle. Zudem hat sie eine Schule für Eltern gegründet. Dort werden die verschiedenen Probleme im Zusammenhang mit der Kindesentwicklung behandelt. Des Weiteren unterstützt die Stiftung Familien dabei, an medizinische Hilfe oder verschiedene Sozialdienstleistungen zu gelangen. Am Ende verlässt die Mehrheit der Kinder das Heim, um mit einem Familienmitglied zusam-

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ihre region 2

MIGROS WALLIS | 57

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ler noch staatlicher Ebene. Der Haushaltssaldo wird von gesammelten Geldern nach dem Prinzip der Direkthilfe gedeckt: Jeder erhaltene Franken wird der Stiftung in vollem Umfang überwiesen.

Das Engagement des Hilfsfonds

2002 hat die kolumbianische Regierung die Stiftung ausgezeichnet: ein Grund zum Strahlen!

1., 2. «Moi pour Toit» beherbergt insgesamt 180 Kinder unter 18 Jahren, die von etwa 60 ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen betreut werden. 3., 4., 5. Der Stiftung ist eine Schule angegliedert, die von den Schützlingen und anderen Kindern besucht wird, deren Familie kein Geld für eine Ausbildung haben.

menzuleben. Wenn die familiären Verhältnisse dies nicht zulassen, begleitet «Moi pour Toit» die Kinder, bis sie als verantwortliche und autonome Person eine Berufsausbildung beginnen können.

Keine Subventionen in der Schweiz Der Schweizer Rechtssitz von «Moi pour Toit» befindet sich in Martigny. Die Ausgaben werden durch den Verkauf von Handwerkskunst oder Kaffee im Laden von Martigny und von verschiedenen, in der Schweiz durchgeführten Veranstaltungen gedeckt. In Kolumbien kommt die Regierung für einen Viertel des Budgets auf. In der Schweiz erhält «Moi pour Toit» keine Subventionen, weder auf kommunaler, kantona-

Im Jahr 2008 hat «Moi pour Toit» vom Migros-Hilfsfonds einen höheren Betrag zur Unterstützung erhalten. Diese diskrete Stelle gehört zum fakultativen Engagement der Migros im Bereich der Entwicklungshilfe. Die Migros unterstützt Impulsprojekte in der Schweiz und im Ausland und will damit benachteiligten Personengruppen zu besseren Lebensbedingungen verhelfen. Ziel ist es auch, dass diese ihr Leben aktiv und langfristig in die Hand nehmen. «Moi pour Toit» wird einen Teil dieser Summe für das Projekt «Schulweg» aufwenden, bei dem der Schulweg der Kinder zum Schulzentrum der Stiftung sicherer gemacht werden soll. Mélanie Zuber

Alles zur Stiftung

Der Laden «Moi pour Toit» befindet sich an der Avenue de la Gare 31 in Martigny. www.moipourtoit.ch PC-Konto: 19-720-6


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freizeit | 59

Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

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Kreuzworträtsel Nummer 1 Waagrecht 1 fliederfarben 4 immer 7 Mister Schweiz 2002 (Christ.) 9 moderner Sprechgesang 11 Initialen der Skirennlegende Russi 12 Abkürzung: Milliarde 13 ländliche Wohnsiedlung 14 Opernlied 15 Initialen von Connery 17 englische Grafschaft 18 französische Königsanrede 19 englisch: ja 20 österr. Luftfahrtkennzeichen 21 privater Lebensbereich 24 Verteidigung 26 Initialen Einsteins 27 Farbe der Post 28 Schweizer Filmregisseur † 1997

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So machen Sie mit

Mit Postkarte (A-Post): Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Muster: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 4. Januar 2008, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die zwei Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben!

Senkrecht 1 hohe englische Adlige 2 aussätzig 3 französisch: Jahr 4 spitzes Gebilde an Gletschern 5 Abkürzung: Teelöffel 6 Einfahrten 8 Abkürzung: Gigabyte 10 Initialen von Onassis 12 soziales Umfeld 15 Einstreumaterial 16 Violinist 17 kleiner Einschnitt, Scharte 18 Strom zum Ganges (Indien) 21 Datenautobahn (Kurzwort) 22 Initialen des phantast. Malers Giger 23 Kap bei Valencia (Spanien) 24 Zeichen für Silber 25 Initialen des Schauspielers Lüönd

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Auflösung des Rätsels

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel


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1. Tag: Schweiz – Hannover. Fahrt via Basel, Freiburg, Frankfurt nach Hannover. 2. Tag: Hannover – Kiel – Einschiffung. Weiterfahrt nach Kiel, wo wir auf ein modernes Schiff der Color Line einschiffen. Nach dem Kabinenbezug geniessen wir den Rest des Tages auf See. Übernachtung an Bord. 3. Tag: Ankunft in Oslo – Hamar. Nach der Ausschiffung in Oslo werden uns die Sehenswürdigkeiten von Norwegens Hauptstadt auf einer Führung nähergebracht. Wir sehen u. a. das königliche Schloss, das Rathaus (beide von aussen) und den Vigeland-Park. Weiterfahrt zu unserem Tagesziel Hamar. 4. Tag: Hamar – Lillehammer – Steinkjer. Unterwegs nach Steinkjer besuchen wir die weltbekannte Olympiastadt Lillehammer. Hier wurden 1994 die unvergessenen Olympischen Winterspiele ausgetragen. Weiterfahrt durch das Gudbrandsdalen und via Trondheim nach Steinkjer. 5. Tag: Steinkjer – Polarkreis – Bodø. Heute überqueren wir das erste Mal den Polarkreis. Wir geniessen diesen Moment mit einem Stop am Polarkreis Center. Anschliessend erreichen wir über Fauske die Küstenstadt Bodø. 6. Tag: Bodø – Lofoten. Fährüberfahrt von Bodø nach Moskenes auf die Lofoten. Am Nachmittag lernen wir die bizarre, landschaftlich eindrückliche Inselkette auf einer kleinen Besichtigungstour kennen. 7. Tag: Lofoten – Vesteralen – Reisafjord. Die karge Schönheit der dem Festland vorgelagerten Lofoten und Vesteralenketten begleitet uns auf unserer heutigen Etappe. Über die neue grossartige Tunnel- und Brückenpassage «Lofast» erreichen wir trockenen Fusses die Vesteralen und das Festland. Weiterfahrt in den hohen Norden nach Reisafjord.

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8. Tag: Reisafjord – Alta – Nordkap. Bereits in vorgeschichtlicher Zeit wurde Nordnorwegen von Volksstämmen bewohnt, die zahlreiche Spuren hinterlassen haben. Das Museum in Alta ist von 2000 bis 6000 Jahre alten Steinmetzarbeiten umgeben. Auf einigen sind ganze Geschichten und Zeremonien dargestellt. Entlang der wildzerklüfteten Küste erreichen wir am Abend die 307 Meter hohe Nordkapinsel, die nördlichste Landzunge Europas. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen u. a. die Skulptur «Die Kinder dieser Welt». In der Nordkaphalle befindet sich eine Höhle, die als Amphitheater genutzt wird und durch das Panoramafenster geniessen wir einen Blick auf das Nördliche Eismeer. 9. Tag: Nordkap – Lappland – Luosto. Wir verlassen die karge Nordkapinsel. In Karasjok befindet sich der Sitz der norwegischen Samen. Das hiesige Freilichtmuseum eröffnet uns interessante Einblicke in die Kultur und Lebensweise der Samen. Über die norwegisch-finnische Grenze, durch die Weiten von FinnischLappland und vorbei am Inarisee, dem «Heiligen See der Lappen», erreichen wir unser Tagesziel Luosto. 10. Tag: Luosto – Oulu. Wieder überqueren wir den Polarkreis und erreichen über Rovaniemi Oulu, die «weisse Stadt des Nordens». 11. Tag: Oulu – Järvenpää / Helsinki. Impressionen in Blau und Grün begleiten uns auf der Fahrt durch die mittelfinnische Seenplatte nach Järvenpää bei Helsinki. 12. Tag: Helsinki – Einschiffung. Nach kurzer Fahrt erreichen wir die finnische Hauptstadt, wo uns ein versierter Guide die interessantesten Sehenswürdigkeiten näher bringt. Wir sehen u. a. das Stadthaus, die Uspenski-Kathedrale, den Senatsplatz, die Universität (Gebäude von aussen) u. v. m. Nachmittag zur freien Verfügung. Am Abend Einschiffung auf ein modernes Fährschiff der Finnlines. Kabinenbezug und Übernachtung an Bord.

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13. Tag: Auf See. Ankunft in Travemünde – Hannover. Erholsamer Tag auf See. Nach Ankunft in Travemünde Fahrt zu unserem Tagesziel Hannover. 14. Tag: Hannover – Rückfahrt in die Schweiz. Rückfahrt via Frankfurt und Karlsruhe zu den Einsteigeorten.

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Ihre Hotels Auf dieser Reise haben wir für Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: Hotel

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Unsere Leistungen

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Ihr Reiseprogramm

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Ramada Hannover 2 Rica Hamar 1 Quality Grand Steinkjer 1 Rica Bodø 1 Rica Svolvaer 1 Reisafjord, Sökjosen 1 Rica Honningsvag (Nordkap) 1 Luostotunturi Luosto 1 Radisson SAS Oulu 1 Rivoli Järvenpää (Helsinki) 1

off. Kat.

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Übernachtungen in Mittel- bis Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 10 × Halbpension in den Hotels (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 2 × Schiffspassage mit Frühstück (2.– 3. und 12.–13. Tag) – 1 × zusätzliches Abendessen an Bord, vor der Ausschiffung Travemünde (13. Tag) Minikreuzfahrten mit Passagen Kiel – Oslo und Helsinki –Travemünde (je 1 Nacht), Basis Doppelkabine innen, Dusche/WC Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Eintritte: Felszeichnungen in Alta, Nordkaphalle, Samenmuseum Karasjok Geführte Stadtrundfahrten Oslo und Helsinki Lokale Fährenpassagen in Norwegen Erfahrener Reisechauffeur

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besser leben

Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

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Gut beraten mit dem Migros-Magazin > NEWS

ERZIEHUNG

SEX & LIEBE

Lust in den Fingerspitzen Der Tastsinn ist der wichtigste und am intensivsten geschulte menschliche Sinn – beim Sex erreicht er den Höhepunkt seiner Empfindsamkeit. Und diese scheint direkt an die Erektion gekoppelt zu sein, wie australische Wissenschafter zeigen konnten. Sie führten Männern reiferen Alters Videos mit teilweise erotischen Inhalten vor. Dabei mussten die Versuchsteilnehmer mechanisch erzeugte Vibrationen mit den Fingern erspüren. Das Resultat: Männer mit intakter Potenz nahmen auch noch allerfeinste Vibrationen wahr, welche Männer mit Erektionsstörungen längst nicht mehr spürten. Dass auch sexuell erregte Frauen feiner fühlen, liegt auf der Hand, der wissenschaftliche Test steht aber noch aus.

IN FORM

Bilder keystone, Getty Images, Cinetext

Glück ist ansteckend

Kinder fort, Eltern glücklich V

on wegen Leere und Depression: Wenn Kinder zu Hause ausziehen, blühen viele Ehen erst wieder richtig auf. Dieser Fakt widerlegt die landläufige Meinung, dass vor allem Mütter dem sogenannten Empty-Nest-Syndrom zum Opfer fallen, wenn es zu Hause plötzlich ruhig wird. Die University of California in Berkeley, USA, begleitete 123 Frauen über einen Zeitraum von 18 Jahren und fand heraus, dass Partnerbeziehungen sich in der Regel entspannen, wenn die Kinder draussen sind. Als Grund vermuten Fachleute, dass Streitigkeiten über die Erziehung wegfallen. Die gewonnene Mehrzeit trage hingegen nicht zur Qualität der Beziehung bei. Die neue Lebensfreude von Paaren mit erwachsenen Kindern scheint überdies eine Errungenschaft der Moderne zu sein: Vollzeitmütter, die ihre ganze Zeit dem Nachwuchs widmen, laufen eher Gefahr, eines Tages unter dem leeren Nest zu leiden, als Frauen, die trotz Kindern berufstätig bleiben.

Fallen Erziehungsdiskussionen weg, geniessen Ehepaare ihre Beziehung wieder mehr.

ONLINEUMFRAGE Neue Frage Der Auszug der Kinder: > macht uns Angst > stürzte uns in eine Krise > veränderte unser Leben positiv

www.migrosmagazin.ch

Das Ergebnis lesen Sie im nächsten Migros-Magazin.

Frage von letzter Woche Was fehlt bei Ihnen an Weihnachten niemals? > der Gang in die Kirche > ein Festessen > das Singen von Weihnachtsliedern So haben unsere Leser geantwortet:

39 % ein Festessen

26 % Weihnachtslieder singen 35 % Gang in die Kirche

MULTIMEDIA

Die Simpsons: eine glückliche Familie.

Wundersame Welt des Glücks: Glücksgefühle breiten sich im Freundeskreis aus. Das haben US-Forscher nach der Auswertung der sozialen Beziehungen von rund 5000 Menschen herausgefunden. Verspürt beispielsweise ein guter Freund Hochgefühle, so steigt die Wahrscheinlichkeit für die eigene Zufriedenheit um rund 25 Prozent. Allerdings nur, wenn der Glücksbringer im Umkreis von maximal 1,6 Kilometern wohnt. Wie die Übertragung des Glücks funktioniert, wissen die Forscher nicht.

Streiten auf dem TV-Sofa Wohl um kein anderes Gerät wird so häufig gestritten wie um die TV-Fernbedienung. Gemäss einer aktuellen Befragung des Hightech-Unternehmens Logitech haben sich 91 Prozent der Europäer schon um die Fernbedienung gestritten. Bei einigen wurde es gar handgreiflich: Sieben Prozent gaben an, schon körperlich um das Kästchen gekämpft zu haben.


62 | Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

Mark Emmenegger, Facharzt für Neurologie, Agno TI

Gegen Migräne hilft Entspannung Migräne ist eine Reaktion des Gehirns auf zu viele Reize: tausend Dinge erledigen, sich den Wetterverhältnissen anpassen, anderen Menschen begegnen, Gefühle wie Angst, Wut, Freude und Lust ertragen. Jeder Reiz muss verarbeitet oder wenigstens geordnet werden. Mit etwas Ruhe geht das besser. Deshalb kann Entspannung Migräneattacken vorbeugen.

Motiviert in den Job Keine Lust auf die Arbeit nach den Weihnachtsferien? Die Psychologin Ulrike Zöllner gibt Tipps, wie man den Job im neuen Jahr wieder mit Elan anpackt. Ulrike Zöllner (61), Professorin für Angewandte Psychologie an der Zürcher Hochschule ZHAW.

Mehr Infos: www.nomig.ch

MANN OH MANN

Was Männer schön macht Weshalb werden die Frauen bei George Clooney, Brad Pitt oder Matthew McConaughey gleich reihenweise schwach? Deutsche Wissenschafter fanden heraus, was Männer attraktiv macht: markantes Kinn, volle Lippen, markanter Unterkiefer, höhere Wangenknochen, dunklere Augenbrauen, keine Geheimratsecken, braune Haut, keine Falten zwischen Nase und Mundwinkel.

STIMMTS?

Ähnlichkeiten ziehen an Stimmt! Der Mensch ist ein Gewohnheitstier — auch wenn es um die Partnerwahl geht. Laut ungarischen Wissenschaftern bevorzugen Männer Frauen, die ihrer Mutter ähneln. Frauen dagegen suchen nach optischen Übereinstimmungen mit ihrem Vater. Die Eltern prägen uns also noch wesentlich mehr, als uns bewusst ist.

Ulrike Zöllner, warum haben viele Menschen Mühe, sich nach den Ferien und den Festtagen wieder motiviert der Arbeit zuzuwenden?

Die meisten Leute arbeiten grundsätzlich gerne in ihren Kernaufgaben, aber die Rahmenbedingungen stimmen nicht. Viele Mitarbeiter werden mit Dingen konfrontiert, die nichts mit ihrer eigentlichen Arbeit zu tun haben.

Sie müssen beispielsweise viele administrative Arbeiten erledigen. Das vermindert die Motivation. Auch Verunsicherungen und der steigende Druck rauben Energie und senken die Motivation. Wie geht man unter dem Jahr am besten mit dem stetig steigenden Druck um?

Zum Beispiel indem man Ferien macht. Denn viele Menschen haben im Alltag keine Ressourcen mehr, um Energie zu tanken. Zudem gestatten sie sich nur noch Kurzferien von ein paar Tagen oder höchstens einer Woche. Diese Zeit reicht nicht, um sich richtig zu erholen. Das wäre aber wichtig. Denn wer Energie hat, ist

Die Ferien in den Alltag mitnehmen > Stellen Sie ein Ferienfoto auf den Schreibtisch. So hält die Urlaubsstimmung länger an.

ein Abendspaziergang, ein Glas Rotwein in der kleinen Bar oder eine Glace in der Gelateria.

> Behalten Sie lieb gewordene Gewohnheiten aus den Ferien für eine Weile lang bei. Essen Sie beispielsweise weiterhin italienisch, griechisch oder thailändisch. Trinken Sie nach der Arbeit einen Espresso oder einen türkischen Kaffee.

> Sind Sie in den Ferien Ski gefahren oder gejoggt, tun Sie dies auch jetzt wieder öfter.

> Melden Sie sich zur Thai- oder schwedischen Massage an.

> Kaufen Sie einen Reiseführer Ihrer Stadt oder der näheren Umgebung und machen Sie sich am Wochenende auf Entdeckungsreise.

> Ein Stück Mango, Melone oder Minibanane in der Mittagspause erinnert an die Ferien. > Planen Sie jeden Tag ein bisschen Ferien ein: ein Bummel in der Stadt,

> Besorgen Sie sich Ferienmusik wie Reggae, Fado, Salsa oder was Sie mögen.

> Erinnern Sie sich an die Distanz, die Sie in den Ferien zu manchen Dingen gefunden haben.

Bild Markus Hanke.de

PROFIS RATEN


besser leben

Auf einen Sprung vom Strand zurück ins Büro: Nehmen Sie schöne Erinnerungen mit an den Arbeitsplatz.

motiviert. Empfehlenswert wären also mindestens zwei, besser drei Wochen Auszeit. Warum?

Viele Menschen bleiben zu Hause, lenken sich nicht mit Neuem ab. Dann erst merken sie, dass sie auf dem Zahnfleisch laufen. Die Zeit zwischen den Jahren eignet sich zudem, das Jahr abzuschliessen und sich neu zu orientieren. Über die Festtage hat kaum jemand Zeit dafür, zu viele Verpflichtungen stehen an.

Jeder muss eine für ihn passende Form finden. Der Zwang zur Gemeinschaft stimmt nicht für alle. Da unter dem Jahr intensive Nähe oft nicht gefragt ist, wirds vielen an den Festtagen zu eng. Deshalb soll man sich frühzeitig überlegen, wie man die Tage verbringen will. Oft ist weniger mehr.

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Wie erholt man sich richtig?

Am besten mit Tätigkeiten, die sich von der Arbeit unterscheiden. Wer im Büro arbeitet und den ganzen Tag in den Computer starrt, soll am Abend besser Freunde treffen, stricken, Fussball spielen oder malen – und nicht unbedingt als Erstes ein Buch lesen. Wer dagegen tagsüber körperlich aktiv ist, entspannt sich gut beim Lesen, bei einem Kreuzworträtsel oder beim Schreiben. In den Ferien soll man sich auch erlauben, die Zeit mit Nichtstun zu vertun. Interview Karin Zahner

www.migrosmagazin.ch Mit Begeisterung zurück an die Arbeit? Der Motivationstest nach den Feiertagen.

Ulrike Zöllners Tipps für den Jahresstart > Ordnung ist das halbe Leben. Stellen Sie sich auf den Arbeitsabschluss ein. Beginnen Sie aufzuräumen, Geschäfte vorzuziehen oder abzuschliessen. So starten Sie mit Ordnung und Übersicht ins neue Jahr. Vorgesetzte sollten der Belegschaft Zeit geben, um aufzuräumen. Decken Sie Ihre Mitarbeitenden also nicht am letzten Arbeitstag mit Projekten fürs neue Jahr ein. > Machen Sie einen Teamabschluss. Verabschieden Sie Ihre Mitarbeiter mit einem persönlichen Wort, ziehen Sie gemeinsam Bilanz und zeigen Sie den Weg fürs neue Jahr auf. Dabei liegt das Augenmerk auf dem Erfreulichen. > Ziehen Sie eine persönliche Bilanz. Nehmen Sie Ihre Agenda zur Hand. Gehen Sie Tag für Tag durch und notieren Sie sich alle Gedanken, die Ihnen durch den Kopf gehen. Legen Sie ein besonderes Augenmerk auf die positiven Dinge. Das ist wichtig. Denn Negatives bleibt immer

besser haften als Schönes. Danach stellt man sich Fragen wie: Was will ich? Was will ich nicht mehr? Wohin führt mein Weg? Wie erreiche ich mein Ziel? Dann überlegt man sich, was man tun muss, um dieses Ziel zu erreichen. Erstellen Sie eine Rangordnung. > Abstand bringts. Auch wenn Sie geschäftlich in einer unsicheren Situation stecken: Versuchen Sie, Abstand zu gewinnen. Überlegen Sie, was Sie tun können. Wenn Sie nichts tun können, dann liegt es nicht in Ihrer Hand. Versuchen Sie, das zu akzeptieren. Machen Sie sich keine Probleme auf Vorrat. Geniessen Sie besser Ihre Ferien. > Nie in der Krise agieren. Brennts bei Ihnen, halten Sie sich an die bewährte Regel: In der Krise soll man nie agieren. Warten Sie, bis die Emotionen sich gelegt haben. Schreiben Sie also nicht gleich die Kündigung. Überlegen Sie, wo Sie stehen, was Ihre Optionen oder Zielvorstellungen sind. Suchen Sie das Gespräch.


64 | Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

AURELIA IN DEN USA: DAS TAGEBUCH Seit ein paar Wochen lebt Austauschschülerin Aurelia in Amerika. Im 6000-SeelenStädtchen Whitmore Lake im US-Bundesstaat Michigan führt die 16-jährige Zürcherin das ganz normale Leben eines amerikanischen Teenagers. Für das Migros-Magazin berichtet sie ab nächster Woche regelmässig aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

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urelias Stimme klingt etwas gedämpft. Es ist früher Morgen, Viertel nach sieben, drüben in Amerika. Und es ist kalt im Norden des Landes, in Whitmore Lake, Michigan, nahe der Stadt Detroit, wo die 16-jährige Zürcher Gymnasiastin seit dem Spätsommer lebt. Aurelia hat nicht viel Zeit. In 20 Minuten muss sie los, in die Whitmore Lake High School. «Ich fahre mit einem Schulkollegen mit», sagt das Mädchen. Der Kollege ist nicht älter als Aurelia – in Amerika sind die meisten Jugendlichen mit dem Auto unterwegs. «Egal, ob neu oder alt, Hauptsache ein eigenes Auto.» Denn öffentliche Verkehrsmittel gibt es kaum, den Führerschein dafür schon mit 16 – Alkohol hingegen erst mit 21. «Wenn sie hören, dass ich in der Schweiz schon Bier trinken darf, staunen meine US-Freunde», sagt Aurelia lachend. «Auch wenn ich erzähle,

Keine High School ohne eigenes Footballteam: Aurelia im Kreise der Whitmore Lake Trojans.

Ein Jahr im Obama-Land

Freunde hat Aurelia rasch gefunden. «Die Amerikaner sind wirklich so locker, wie von ihnen behauptet wird», sagt die Austauschschülerin aus Zürich lachend. Mit ihren Schulkollegen plaudert die 16-Jährige übers Shoppen im Zeichen der Finanzkrise, über Obama und ihr Zuhause. Und das heisst Switzerland, nicht Sweden, danke schön! dass wir vier Jahre oder oft noch länger mit den gleichen Kollegen zur Schule gehen.» In Amerika braucht man dagegen gute Schul-

noten, um überhaupt in ein Sportteam aufgenommen zu werden. Und ausserdem schmeckt das Leitungswasser eklig.

Trinken, essen, Auto fahren, büffeln: Was ist anders jenseits des grossen Teichs? In den kommenden Monaten wird Aurelia


besser b esser leben leben

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Meine Gastfamilie.

Meine Schule. Aurelia mit Gastmutter Denise und Gastschwester Laura vor ihrem neuen Daheim (oben) und beim Schulbank drücken.

für uns den Puls fühlen im Land, das sich seit der Wahl von Barack Obama in hoffnungsvoller Aufbruchstimmung befindet. Das glauben jedenfalls die Europäer. «Hier sind die Menschen bereits eine Woche nach der Wahl wieder zur Tagesordnung übergegangen», berichtet Aurelia. Allgegenwärtig sei aber die Finanzkrise: «Jeder ist knapper bei Kasse.»

Die USA aus Sicht des Swiss Girls Aurelia ist vollauf damit beschäftigt, sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden. Aber auch die Gastfamilie wird durch das neue Familienmitglied zu Lernprozessen aufgefordert. Auch sie muss dem Jugendlichen Interesse entgegenbringen. Verharrt die Familie in ihren festen Vorstellungen, können unlösbare Schwierigkeiten entstehen. Dies hat auch bei Aurelia bereits zum Wechsel der Gastfamilie

Meine Tiere. Ganz begeistert ist die Tierliebh aberin von den vier Pferden ihrer Gastfamilie. Jetzt will sie reite n lernen.

geführt. Das neue Zuhause aber gefällt ihr. Dass sie sich mit der gleichaltrigen Gastschwester Laura ein Zimmer teilt, findet sie okay, die vier Pferde, zwei Ponys, Hasen, Ziegen, Schafe, das Lama, die Hühner und die Enten auf dem grossen Grundstück der Gastfamilie findet sie schlicht «genial». Als Nächstes will sie jetzt unbedingt reiten lernen. Aurelia ist überglücklich, dass sie trotz neuer Familie noch immer im gleichen 6000-SeelenDorf wohnt – «einfach in einer anderen Ecke» – und ihre alten

neuen Freunde treffen kann. Mit dem Wechsel in die neue Gastfamilie hat die 16-Jährige die erste grosse Herausforderung in den USA erfolgreich gemeistert.

Austauschjahr als Reifeprüfung Das gelingt nicht allen: Immerhin rund jeder zehnte Schweizer Austauschschüler bricht sein Auslandjahr ab, weil er von der neuen Lebenssituation überfordert ist. «Der Aufenthalt in der Fremde ist eine enorme Herausforderung für die Jugendlichen», sagt Regula

Häberli (31), Geschäftsführerin von Intermundo, dem Dachverband aller Schweizer Jugendaustauschorganisationen, die nicht gewinnorientiert arbeiten (siehe auch Interview Seite 67). Diese Erfahrung hat auch Aurelia machen müssen. «Es war hart, mich für so lang von meiner Familie und meinen Freunden zu verabschieden», sagt sie. Ob den vielen neuen Bekanntschaften und Eindrücken ist der Trennungsschmerz inzwischen jedoch verblasst. Viel Zeit zum Grübeln bleibt sowieso nicht. Von 7.30 bis 14.45 Uhr ist Unterricht, inklusive Mittagessen in der Schulcafeteria. Ihre Fächer sind Spanisch, Algebra, US-Government, USGeschichte und US-Literatur. Dann fährt sie nach Hause, macht Aufgaben und trifft anschliessend ihre neuen Freunde: ihre US-Mitschüler und die fünf LESEN SIE WEITER AUF SEITE 67


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b besser leben

Migros-Magazin 1, 29. Dezember Dezem De zember zem ber 2008 2008

Fit bleiben im Land des Fast Food und der XL-Portionen: Basketballerin Aurelia in der Schulturnhalle.

D DAS SAGT DIE EXPERTIN

A Alle wollen in die USA Re Regula Häberli (31), Geschäftsführerin von Inte Intermundo, dem Dachverband der nicht gewinnor orientierten Jugendaustauschorganisationen, er erklärt, was das Austauschjahr bringt.

Mein Sportunterricht. Mit ihrer gleichaltrigen Gastschwester Laura ver trägt sich Aurelia blendend.

Meine Gastschwester.

Aurelia, Laura und Gastmutter Denise widmen sich nach dem Znacht einem «Cherry Pie».

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Mein Daheim.

Austauschschüler, welche dieselbe High School besuchen – ein Schweizer, zwei Südkoreaner, ein Deutscher und eine Brasilianerin. Sie gehen shoppen, zum Bowling oder an Basketballmatches – typisches amerikanisches Teenieleben eben. Der Kontakt ergebe sich leicht, dank der legendären Offenheit der Amerikaner. «Sie sind wirklich so locker, wie behauptet wird.» Auch wenn die Fragen genauso legendär oberflächlich sind: «Die Amerikaner fragen, woher ich komme, und vergessen dann gleich wieder, wie das Land hiess. Switzerland? Ah, Sweden!» Oft werde sie auch gefragt, ob man in der Schweiz Englisch spreche oder wie das Wetter sei. Aurelia mag diese Gespräche: «Es ist doch schön, jederzeit jemanden für einen Schwatz zu finden.» An andere Dinge musste sie sich

aber erst gewöhnen: Die vielen Mahlzeiten ohne Gemüse und Salat sind für die Vegetarierin eine Herausforderung. Ebenso die amerikanische Abhängigkeit vom eigenen Auto. Dennoch hat Aurelia ihre Entscheidung noch keine Sekunde bereut. Seit ihre beiden Brüder in Schweden und Alaska im Austausch waren, träumte sie von diesem Abenteuer. Jetzt freut sie sich auf alles, was noch kommt. Und wir sind gespannt.

Text Yvette Hettinger Bilder Jeffrey Sauger/WpN

www.migrosmagazin.ch Wohin ins Austauschjahr? Die Umfrage und die Tipps zur Länderwahl.

Im Immer mehr Jugendliche wollen in ins Austauschjahr. Zurzeit sind es rund 700 Schweizer, die jä jährlich für einen Aufenthalt mit einer Intermundo-Organisation ins Ausland reisen. Wohin zieht es diese, Regula Häberli? Mit Abstand die meisten nach Amerika, aber immer mehr auch in die skandinavischen Länder, La Lateinamerika, Japan und China. Inwi Inwiefern profitiert man von ei einem Austausch, abgesehen vo vom Spracherwerb? De Der Auslandaufenthalt stellt eine en enorme Herausforderung dar. We Wenn die Jugendlichen diese an annehmen, lernen sie du durchzuhalten, sich anzupassen un und Kompromisse einzugehen. Zu Zudem erwerben sie neue Ko Kompetenzen wie Selbständigkeit, Le Lernwillen oder interkulturelles Ve Verständnis. Das sind Fähigkeiten, die sie später in der Arbeitswelt be bestens brauchen können und vo von denen die ganze Gesellschaft profitiert. Insofern ist eigentlich jedem ein Austauschjahr zu empfehlen. Ab 16 Jahren und mit der nötigen Reife schon. Weiteres finden seriöse Austauschorganisationen in einem persönlichen Gespräch heraus. Wichtig ist, dass er oder sie offen ist für eine fremde Kultur und neue Menschen. Auf jeden Fall soll der Schüler aus freiem Willen ins Ausland gehen. Stellt das Austauschjahr nur eine Flucht dar, ist das die falsche Voraussetzung. Wie werden die Jugendlichen auf den Austausch vorbereitet? In einem Vorbereitungscamp und in weiteren Info-Veranstaltungen werden alle Angemeldeten in interkulturelle Themen eingeführt. Wir empfehlen ihnen auch, sich mit ehemaligen Austauschschülern zu unterhalten. Zudem sollten sich die

Eltern an Info-Abenden informieren oder sich mit der Austauschorganisation in Verbindung setzen.

Werden die Schüler im Ausland weiter betreut? Ja, sie stehen im Gastland in regelmässigem Kontakt mit Betreuungspersonen. Ihnen können sie alle Probleme und Sorgen schildern, und gemeinsam sucht man eine Lösung. Ausserdem gibt es eine Notfallnummer, die rund um die Uhr erreichbar ist. Warum sollen Eltern ihr Kind im Ausland nicht besuchen? Wenn es sich dort gut eingelebt hat, geht das schon. Leidet ein Kind unter Heimweh, wird das durch den Besuch nur noch schlimmer. Auch die Schweiz nimmt jährlich etwa 450 Austauschschüler auf. Woher kommen diese? Die meisten aus den USA, Südamerika und Europa. Japan und Thailand sind aber am Aufholen. Lassen sie sich leicht hier unterbringen? Es ist nicht ganz einfach, gute Familien und Schulen zu finden. Wir weisen deshalb Schulen und Familien immer wieder daraufhin, dass auch ihre Kinder von den Austauschschülern profitieren, kommen sie doch mit einer fremden Kultur in Kontakt. Es sind auch keine grösseren Probleme zu erwarten, da die Gastschüler in ihren Heimatländern sorgfältig ausgewählt und auch in der Schweiz durch die Organisation weiter betreut werden.

Interview Yvette Hettinger

Infos zu Auslandaufenthalten und zu Austauschschülern aus dem Ausland gibt Intermundo in Bern: www.intermundo.ch, Telefon 031 326 29 20.


68 | Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

Mama ist kein Hotel

Kinder, die im Haushalt mit anpacken, haben mehr Selbstvertrauen. Angenehmer Nebeneffekt: Die Eltern sind entlastet. Grossfamilie Gisler schildert, wie das bei ihr läuft.

U

nser Geschirrspüler?» fragt Agi Gisler (41) und schmunzelt. «Der läuft mit Ellenbogenantrieb.» Sie wasche von Hand ab, erklärt die sechsfache Mutter und fügt hinzu: «Ein Handbad tut meinen Händen gut.» Zudem beseitigt sie die Geschirrberge der achtköpfigen Familie nicht allein: Ihre Kinder müssen mit anpacken. Ein «Hotel Mama» wäre bei Agi und Josef (45) Gisler aus Steinen SZ undenkbar. Ihr Motto: «Erledige nichts für deine Kinder, das sie selber tun können.» Klar entsteht so auch mal Gemaule beim Nachwuchs und Erklärungsbedarf bei den Eltern – die Gislers haben nicht den einfachsten Weg gewählt, aber einen lohnenden. Denn sich nützlich zu fühlen macht Kinder selbstbewusst.Fühlensiesichungebraucht, ist das, als ob man ihnen sagen würde: «Du kannst nichts.» Kein Wunder, wenn solche Kids im wahrsten Sinn des Worts abhängen – und prompt von den Eltern kritisiert werden.

Klare Ansagen sind erwünscht Psychologe Rainer Kreuzheck (37) vom Elternnotruf Zürich kennt die entsprechenden Klagen vieler Mütter und Väter: Deren pubertierende Kinder verbringen zu viel Zeit vor dem Computer, finden zu spät ins Bett und zu spät wieder raus, brechen Lehren ab oder bemühen sich gar nicht erst um eine. «Immer öfter wenden

sich Eltern mit solchen Anliegen an uns», sagt Kreuzheck. Er ist überzeugt, dass praktisch alle Eltern in der Kindererziehung ihr Bestes geben, doch oft überfordert sind mit dem Spagat: Einerseits sollen sie klare Grenzen setzen und anderseits interessierte Begleiter für die Kinder sein. Die Gislers sind auch am Wohlergehen ihrer Schützlinge interessiert. Das hindert sie aber nicht daran, sie zur Mithilfe anzuhalten. «So lernen sie, eigenständig zu handeln», findet das Paar.

MATHIAS Hilft am liebsten in der Küche mit, und mixt dort mit Vorliebe Kuchenteig.

VATER JOSEF Arbeitet wochentags in der Messerfabrik und sonntags mit den eigenen Küchenmessern.

Jugendliche, die sich nicht zu helfen wissen Auch Peter Angst (60), Schweizer Paar- und Familientherapeut, beobachtet bei jungen Menschen einen Trend hin zu einer gewissen Orientierungslosigkeit: «Wir haben in den grossen Städten bereits zehn Prozent Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren, die fürsorgliche Leistungen beziehen wie Arbeitsprogramme, Heime oder Erziehungshilfe und Beratung für Eltern», sagt er. Der Vater von acht Pflegekindern benutzt starke Worte, um zwei Hauptgründe zu nennen: «Entweder sind diese Jugendlichen verwahrlost und zu modernen Strassenkindern verkommen, weil die Eltern nur noch mit sich selbst beschäftigt sind.» Oder es seien Töchter und Söhne, die so sehr verwöhnt wurden, dass sie nicht lebenstüchtig seien. Auch Angst plädiert deshalb dafür, Kinder zu fordern, und

IRENE Hütet oft und gern die kleinen Geschwister Bianca und Flavio.

Viele Kinder, viel Arbeit: Bei den Gislers müssen alle im Haushalt mithelfen. Anders wollen sie es auch nicht.


besser leben

ERZIEHUNG | 69

Regeln und Lob für Kinder Tipps von Peter Angst (60), Familientherapeut und Buchautor («Verwöhnte Kinder fallen nicht vom Himmel»):

PRISCA Die angehende Köchin übt gern in der heimischen Küche.

C ORNELIA «Mithelfen hat auch mit Respekt zu tun.»

MUT TER AGI Erklärt den Kindern, warum sie etwas von ihnen verlangt. FL AVIO Noch stapelt er Holzscheite aus Spass.

> Kinder wollen gebraucht werden und ein nutzvolles, unentbehrliches Familienmitglied sein. > Helfen sie mit, ist es wichtig, dies anzuerkennen und zu loben. > Kinder haben nichts gegen Zuteilungen. Klare Aufträge sind für sie einfacher, als wenn sie immer «zu Diensten» sein müssen oder wenn Mithilfe zwar erwünscht, aber nie klar gefordert wird. > Absprachen und Regelungen ergeben weniger Reibungspunkte. Vielleicht ist es sogar sinnvoll, mit den Töchtern und Söhnen klare Vereinbarungen aufzuschreiben: schwarz auf weiss und kontrollierbar. > Drängen Jugendliche auf Selbständigkeit, sollten sie dazu angehalten werden, eigene Beiträge und Optionen zu entwickeln.

zwar schon von klein auf. «Traue ihnen immer ein wenig mehr zu, als sie sich selbst», rät er (weitere Tipps siehe Box oben). Das mache Jungen und Mädchen zu lebenstüchtigen Wesen mit Selbstvertrauen, Verantwortungssinn, Ausdauer und der Fähigkeit, Lustlosigkeit zu überwinden. Letztere kommt natürlich auch im Hause Gisler ab und zu vor. Fehlt die Motivation, helfen Abmachungen: An den geraden Tagen deckt Cornelia (13) den Tisch, an den ungeraden Mathias (8). «Ihre Zimmer müssen die Kinder selber aufräumen», sagt Mutter Agi. Lustvolles Arbeiten fördert sie schon bei den Kleinsten: Wenn Bianca (3) und Flavio (1) Holz für den Kochherd in die dafür vorgesehene Kiste einräumen wollen, dürfen sie das. «Obwohl es effizienter wäre, es selbst zu erledigen», sagt die Mutter.

Die Eltern sind die besten Vorbilder

BIANCA Muss ihre Schuhe selber versorgen, ob sie nun Lust hat oder nicht.

Peter Angst erklärt: «Kinder möchten gebraucht werden.» Tatsächlich sagt die 13-jährige Cornelia stolz: «Die Älteren von uns saugen ihre Zimmer selber.» Da Prisca (17) in der Ausbildung zur Köchin ist, ist sie weniger zu Hause und übernimmt an ihren freien Tagen Haushaltarbeiten. Sonntags ist Vater Josef, der wochentags in der Messerfabrik Victorinox arbeitet, im Dienst: «Abtrocknen und Kochen übernehmen dann wir Eltern», sagt er, «und bereiten auch den Brunch

zu.» Der freie Tag seiner Frau Agi ist der Samstag. Tochter Irene (19): «Samstags übernehmen wir Kinder den Haushalt und machen mittags Pizza.» Jedes Wochenende bäckt Cornelia Zopf und Kuchen. Die Haustiere werden von den jeweiligen Besitzerinnen gepflegt: Der Hase von Cornelia und die drei Wellensittiche von Irene. Hier und da bekommen die Kinder als Dankeschön einen Kaugummi. Grund für weitere Belohnungen sieht Mutter Agi nicht. Sie selber hat schon als Zwölfjährige gerne gebügelt und dabei Hörspielen gelauscht. Das tut sie immer noch oft, was ihrer Meinung nach mit Verhätscheln nichts zu tun hat: «Ich lege die Kleider gebügelt in die Zimmer der Kinder», erzählt sie, «jedes versorgt seine Wäsche selbst.» Rückblickend sagt sie über ihre Kindheit: «Als Kind hat man das Gefühl, dass man immer mithelfen muss, aber als Erwachsener ist man froh, dass man überall mitarbeiten durfte.» Und zu arbeiten falle einem später leichter. Dem stimmen sogar ihre Kinder zu – jedenfalls die älteren.

Text Pia Bühler Bild Herbert Zimmermann

www.migrosmagazin.ch Welche Mithilfe soll man in welchem Alter verlangen? Die Tipps und Ihre Meinung.


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besser leben

MULTIMEDIA

Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

Shoppen mit der Kamera

Der Computer wird unser Leben künftig noch stärker prägen. Wohin die Reise geht, zeigt Trendforscher Patrick Mijnals vom Zukunftsinstitut in Kelkheim (D).

Trendspürnase Patrick Mijnals: Computerbedienung bald über Hirnströme?

Freunde orten, Bilder erkennen > Online-Shopping: Beim Einkaufen übers Internet könnten sich Techniken wie das sogenannte Mobile Tagging weiterentwickeln: Man fotografiert einen Code oder sogar ein reales Produkt, das man irgendwo sieht und gelangt via Bilderkennung seines internetfähigen Handys direkt zum Anbieter dieses Produkts. Die Bilderkennung wird künftig auch in anderen Bereichen sehr wichtig werden. > Soziale Netzwerke: Social Networking wird wohl zunehmend im mobilen Bereich wichtiger, nicht nur am PC zu Hause. Der Vorteil: Benutzer wissen überall, ob sich vernetzte Freunde oder Bekannte gerade in der Nähe befinden oder ob die Person nebenan im Zugsabteil ein potenzieller Geschäftspartner sein könnte.

Fernsehgerät, Musikanlage und Computer werden wohl keine getrennten Systeme bleiben. Anders gesagt: multimediale Unterhaltung, Kommunikation und die anderen Funktionen des PC wachsen mehr und mehr zusammen. Die viel beschworene Verschmelzung von PC und Unterhaltungselektronik wird also bald Realität?

Ja, das könnte in den nächsten Jahren endlich so weit sein. Denkbar ist beispielsweise ein Umweg über die Videogames – PC und Spielkonsole verschmelzen im-

mer mehr. Und auch der Fernsehapparat benötigt eine Festplatte und Abspielgeräte, welche die Spielkonsolen zur Verfügung stellen können. Man kann jetzt erste PCs kaufen, die nicht über Tastatur und Maus bedient werden, sondern mit dem Finger direkt via Bildschirm. Ist das die Zukunft?

Als Ergänzung bestimmt. Dass aber in zehn Jahren alle Computer ohne Tastatur auskommen, glaube ich nicht. Man könnte ja auch mit dem PC reden, statt auf die Tastatur oder den Bildschirm zu tippen.

Das funktioniert eigentlich schon recht gut, doch ist die Spracheingabe für den PC meist nicht praktisch. Etwa in Grossraumbüros,

wo man mehrere Menschen reden hört, lässt sich das nicht anwenden. Und auch im Zug, auf dem Flughafen oder generell unterwegs sind solche Anwendungen kaum brauchbar. Gibt es Alternativen zur Spracheingabe?

Die Forschung arbeitet an der Mensch-Maschine-Interaktion via Hirnströme. Das heisst, man bewegt den Cursor auf dem Bildschirm nur mittels Gedanken. Ob solche Szenarien irgendwann Realität werden, steht und fällt allerdings mit der Akzeptanz der Benutzer. Immer wieder präsentieren Tüftler in Kleider integrierte Elektronik. Haben sogenannte «Wearable Computer» Zukunft?

Das glaube ich kaum. Musikplayer, Handys oder ähnliche Geräte werden sicher vermehrt in Kleider integriert, doch diese sogenannte Gadgetkleidung wird kaum massentauglich. Dafür ist der Nutzen zumindest jetzt noch nicht ersichtlich. Kleiner und mobiler — dieser Trend geht bei den PCs aber weiter?

Für durchschnittliche Nutzer ja, das zeigt der Trend hin zu Netbooks und Smartphones. PowerUser werden aber weiterhin sehr leistungsfähige Geräte verwenden, die an heutige PCs erinnern – oder auch Allzweckgeräte, die PC, Konsole, Heimkino und Musikanlage vereinen. Und da wären wir wieder beim eingangs besprochenen Trend hin zur Verschmelzung. Interview Felix Raymann

Bild Tim Wegner/Laif

Patrick Mijnals, wir können schon jetzt mit dem PC nicht nur arbeiten und im Web surfen, sondern auch fernsehen, Musik hören, telefonieren und vieles mehr. Werden wir für all diese Aktivitäten bald nur noch den PC brauchen?


besser leben

Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

AUTO | 71

W

er unter Alkoholeinfluss fährt, gefährdet Menschenleben und riskiert strafrechtliche Konsequenzen. Jeder weiss es, und eigentlich will man gar nicht mehr darauf hinweisen, dass man sich nur nüchtern hinters Steuer setzen sollte. Doch die Statistik spricht eine brutale Sprache: Jedes fünfte tödlich verletzte Unfallopfer im Schweizer Strassenverkehr wird von einem angetrunkenen Fahrer verschuldet. Gerade zum Jahreswechsel verzeichnen Kantons- und Stadtpolizisten einen deutlich höheren Anteil alkoholisierter Fahrzeuglenker als sonst. Und schon ein Glas kann zu viel sein: Bereits ab 0,3 Promille sind die Seh- und Wahrnehmungsfähigkeit sowie das Reaktions- und Koordinationsvermögen eingeschränkt. Jenseits des gesetzlichen Grenzwerts von 0,5 Promille Blutalkohol verdoppelt sich das Unfallrisiko, bei 1,0 Promille ist es gar sieben Mal höher.

Die Zeit der Verführungen

Bild David Adair/ex-press

Jeder Fahrzeuglenker hat dies tausendfach gehört. Dennoch lassen sich noch immer viele Angetrunkene zum Fahren hinreissen. Markus Hubacher von der bfu: «Alkohol führt zu Selbstüberschätzung, die Bereitschaft zu riskanten Fahrmanövern steigt.» Und gerade um die Feiertage macht sozialer Druck den Vorsatz «wenig trinken» zunichte. «Wenn alle zechen, nimmt man eben auch noch ein Gläschen.» Zudem wird nach Hubachers Erfahrung die Gefahr des Erwischtwerdens noch immer als gering eingeschätzt. Dabei darf die Polizei bereits seit 2005 jederzeit und ohne konkreten Verdacht Atemalkoholkontrollen durchführen. Die Konsequenzen sind bekannt:

Der Moment der Wahrheit: Zeigt der Atemlufttest mehr als 0,8 Promille, drohen massive Strafen.

Schnapsnasen fahren nicht

Eigentlich weiss es jeder: Wer den Silvesterabend feuchtfröhlich feiert, hat am Neujahrsmorgen nichts am Steuer eines Autos zu suchen. Dennoch fahren immer noch zu viele Angetrunkene selber von der Party nach Hause. Wer mit 0,5 bis 0,79 Promille erstmals erwischt wird und bisher eine weisse Weste hat, wird gebüsst und verwarnt. Wiederholungstäter müssen mit einer Busse von bis zu 5000 Franken, bis zu drei Monaten Haft und mindestens einem Monat Führerausweisentzug rechnen. Jenseits der 0,8 Promille können eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren und bis zu 40 000 Franken Geldstrafe ver-

hängt werden. Zudem wird der Führerausweis für mindestens drei Monate entzogen.

Vertrau keinem mit roter Nase Man kann nur wiederholen: Wer auf einen feucht-fröhlichen Silvesterabend aus ist, sollte auf öffentlichen Verkehr oder Taxi setzen. Und nie zu einem alkoholisierten Fahrer ins Fahrzeug steigen. Gastgeber sollten ein

schreiten, wenn jemand angetrunken zum PW-Schlüssel greift: Bieten Sie eine Schlafgelegenheit an oder rufen Sie ein Taxi. Übrigens wird der Alkoholspiegel durch Schlaf nicht schneller abgebaut – am Morgen danach kann man noch immer fahruntüchtig sein. Auch Mineralpillen, fetthaltige Speisen oder Kaffee können die Ausnüchterung nicht beschleunigen. Andreas Faust Infos: www.bfu.ch, www.fachstelle-asn.ch

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Promillegrenze: Unzuverlässige Rechenspiele

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Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

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D

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Lösung Rätsel Nummer 52, Lösungswort: Gemeinsam

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 579 796 Exemplare (WEMF Oktober 2008) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Ruth Gassmann

(RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

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Patrick Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Jasmine Steinmann, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich


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Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

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78 | Migros-Magazin 1, 29. Dezember 2008

Im alten Gwand

Verena Schmid ist die Antithese zu den New-York-Fashion-Weeks. Ihr Fundus versammelt Mode von vorgestern. Teile davon wurden an 600 Shows gezeigt.

N

ach einer sprudelnden Episode und just vor der nächsten will sie es dann schon noch klargestellt haben. «Wissen Sie», so Verena Schmid, «eigentlich bin ich trotz allem eine furznormale Frau.» Nur stellt sich die Frage, welche Bedeutung die 68-jährige Urnäscherin dem Ausdruck «normal» beimisst, zumal sie doch kurz davor und noch ein halbes Dutzend Mal danach kicherte, es brauche halt schon Spinner für diese Sache. Und ihre Sache ist das «Gwand» von früher. Seit mehr als 50 Jahren trägt Schmid Frauen- und Männermode von einst zusammen. Entstanden ist eine in Stücken nicht mehr zählbare Sammlung von Kleidern und Accessoires aus den Jahren 1900 bis 1970. Mehr als 1000 Teile sollen es sein. Fragt man Verena Schmid nach einer konkreteren Angabe, dann rollt sie die Augen und seufzt «Jesses Gott».

Am Anfang stand die gute Tante Line Genau mag sie sich jedoch an den Ursprung ihres Ticks erinnern. Vierzehnjährig sei sie gewesen und von einer grossen Familie umgeben, in welcher oft gesungen, gefeiert und «theäterlet» wurde. Als in der Familie der Geburtstag einer Tante in Herisau anstand, habe man beschlossen, sie in alte Gewänder und Fräcke gekleidet zu überraschen. «Das hat mir wahnsinnig gefallen, und von diesem Tag an habe ich gewusst: Solche Kleider will ich auch.» Umgehend visierte Schmid jene Tante an, aus deren Fundus die Kleider dieser Festtagsüberraschung stammten: «Ou, gäll Tante Line, du bist so gut und gibst mir die Ware, bevor du stirbst.» Sie bekam die Kleider und füllte damit den ersten Schrank. Ihre Sammelwut

unter der Woche erst gegen Abend auftreten. Da meinte Verena Schmid, wenn sie schon eine Turngruppe seien, dann könnten die Frauen doch auch eine nostalgische Sportmodeschau als Ersatz für den Chor aufführen. Die Sache wurde beschlossen. Doch als die Frauen in Schmids Schränken stöberten, erwuchs plötzlich Widerstand. «Vreni, du spinnst doch. Wir tragen sicher nicht dieses Sportzeug, wo du doch so schöne Kleider und Röcke hast.»

Nostalgiemodeschau mit alten Kostümen Für einen normalen Sonntag viel «zschöö», sagt Verena Schmid. Ein Ballkleid aus den ersten Jahren des letzten Jahrhunderts.

füllte dann weitere. Mit den Jahren wurden es bis vierzig Kästen «pumpevoll Waar». Sie habe einfach völlig dafür gesponnen. Um an Dinge zu kommen, die ihr noch fehlten, klapperte Verena Schmid die Flohmärkte aller europäischen Städte ab, die in Sachen Mode etwas zu bieten hatten. Das Gepäck für die Reise verteilte sie jeweils häppchenweise in mehrere Koffer. «Es wäre doch seltsam gewesen, wenn jemand bei der Gepäckkontrolle gemerkt hätte, dass ich mit leeren Koffern unterwegs bin.» Bei der Rückreise waren sie jeweils voll. Ebenfalls an gute Stücke kam Schmid durch ihre Tätigkeit als Leiterin des örtlichen Altersturnens. Immer wieder seien die Leute an sie herangetreten und haben gefragt, ob sie sich den Plunder auf den Dachböden anschauen wolle. «Aber», und darauf legt sie Wert, «ich habe nie etwas als Geschenk angenommen.» Auch wenn es vielleicht nur ein Blumenstrauss war, sie habe immer etwas dafür gegeben. «Es sollte schliesslich nicht heis-

sen, ich würde das Turnen leiten, um an die Ware zu kommen.» Vor der Feier zum 20-jährigen Bestehen der Turngruppe, anno 1989, hiess es schliesslich: «Vreni, was machen wir? Du hast doch bestimmt eine verrückte Idee.» Da schlug Schmid einen Auftritt als Nostalgiechörli vor. «Gwand habe ich ja.» Erstmals wurden somit Exponate aus Schmids Sammlung vor einem richtigen Publikum zur Schau getragen. Die Resonanz sei grossartig gewesen. «Die Alten schwelgten dank Liedern und Kleidern in Erinnerungen an ihre jungen Jahre. Und die Jungen konnten kaum glauben, was man früher so trug», erinnert sich Schmid. So etwas sprach sich herum, und das Chörli brachte es über die Jahre auf 300 Auftritte. Auf der jahrelangen Tournee entpuppten sich die involvierten Männer bisweilen als Stolpersteine und gleichzeitig als Wegbereiter für ein neues Projekt: Es kam zu Anfragen, welcher Schmid und ihr Chörli wegen der Männer nicht nachkommen konnte. «Die mussten arbeiten und konnten

Die Revolte war der Anfang von Verena Schmids allgemeiner Nostalgiemodeschau mit Kleidern von 1900 bis 1930. Plötzlich habe es da und dort geheissen, man habe das Chörli nun schon ein paar Mal gesehen und wolle jetzt die Modeschau. Wie schon mit dem Chor kamen in der Folge auch mit der Nostalgiemodeschau 300 Auftritte zusammen. Bis zu dreissig Stück im Jahr. In der Umgebung, auch in Luzern, beinahe bis nach Bern, im Aargauischen, häufig, erstaunlich häufig in Zürich seien sie gewesen. Und jetzt, nach dem 300. Auftritt, der im Dezember in der Stadthalle Dietikon über den Laufsteg ging, ist Schluss. Ein paar Wochen nach dem letzten Auftritt ist Verena Schmid noch immer mit Aufräumen beschäftigt. In ihrer Wohnung stapeln sich die Kleider, welche nun Kiste für Kiste der chemischen Reinigung und dann der Nichte Vroni überbracht werden. Sie will etwas Neues damit auf die Beine stellen. «Und ich bin auch froh, dass es vorbei ist. Es war viel Arbeit.» Zum ersten Mal während des Gesprächs scheinen Verena Schmids Augen traurig zu sein. Text Beat Matter Bilder Jorma Müller


mein ganzer stolz

HISTORISCHE MODE | 79

«Ab 40 ziemte es sich nicht mehr, helle oder bunte Kleider zu tragen.» Verena Schmid im Sonntagskleid für Ältere, Modell Sabine im Kleid für Jüngere.


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Gefangen im Urlaubsparadies

Der Thailand-Urlaub von Frau J. aus Schaffhausen bekam eine plötzliche Wendung. Tausende Demonstranten legten den Flughafen von Bangkok lahm. Der Zeitpunkt der bevorstehenden Heimreise wurde auf einmal ungewiss. In dieser kritischen Situation half der Reiseschutz von Migros Assistance unkompliziert und schnell.

D

onnerstag, 27. November. Im Laufe des Tages besetzen mehr und mehr Demonstranten den Flughafen von Bangkok und verunmöglichen so den Flugverkehr. Der Ehemann von Frau J. erfährt zuhause aus den Nachrichten, dass sich die Lage am Flughafen von Bangkok zuspitzt. Er informiert seine Frau, die in Thailand auf Reisen ist. Zur gleichen Zeit treffen bei Andy Keller, Leiter Tourismus bei der Mondial

Weltweiter Reiseschutz – ein sicheres Gefühl Das Care-Team von Migros Assistance übernimmt in solchen Fällen die Verantwortung und organisiert innert kurzer Zeit direkte Hilfe für die Betroffenen sei es mit Rücktransporten, der Versorgung vor Ort oder wenn ärztliche Betreuung benötigt wird. Mit dem weltweiten Reiseschutz von Migros Assistance für Fr. 123.– sind die ganze Familie oder alle Personen eines Haushaltes für alle Fälle geschützt. Mehr Informationen zu Migros Assistance unter www.migros.ch/assistance

Assistance, dem Reiseschutzpartner von Migros Assistance, immer mehr Anfragen besorgter Personen ein, die in Thailand festsitzen und in die Schweiz zurückfliegen möchten.

Lage am Flughafen

Die Lage am Flughafen von Bangkok wird akut. Das Team um Andy Keller ordert einen Spezialflug bei Hello Airlines, mit dem die in Bangkok gestrandeten Schweizer zurück nach Zürich geholt werden sollen. Mittlerweile liegen rund 400 Anfragen vor.

Flugbereitungen laufen auf Hochtouren

Die Überflugrechte, der Flugplan und die Crew werden organisiert, die Maschine fliegt noch am gleichen Abend von Zürich nach Utapao, einem rund 100 km südöstlich von Bangkok gelegenen Militärflughafen. Parallel wird ein zweiter Flug (auch für Versicherte von anderen Reiseversicherungsgesellschaften) für den 2. Dezember vorbereitet.

Montag, 1. Dezember, Morgen

KEYSTONE

2. Dezember den Rückflug ab Utapao antreten kann.

Montag, 1. Dezember, Nachmittag

Frau J. wird per SMS informiert, dass am Dienstag ein Car beim naheliegenden Hotel für den Transport zum Flughafen auf sie wartet. Der erste Flieger verlässt Thailand bereits.

Rettung dank Sonderflug

Herr J. ruft bei Migros Assistance an und informiert sich über die Möglichkeiten eines Rückflugs für seine Frau. Sofort wird ihm angeboten, dass seine Frau am

Zusammen mit anderen Schweizer Touristen wird Frau J. zum Flughafen Utapao gefahren. Den Koffer hat sie bereits im Hotel zum Check-in abgegeben, die Personalienkontrolle findet im Car statt. Um 11.00 Uhr startet

die voll besetzte Maschine Richtung Schweiz, um 21.00 Uhr wird Frau J. von ihrem Mann in Zürich erleichtert in Empfang genommen. Mit ihr freuen sich 159 Schweizer, wieder zuhause in der Schweiz zu sein. Krisensituationen wie in Bangkok entstehen überall auf der Welt. Ob Flucht vor einem anbrausenden Hurrikan oder Evakuierungen nach Bombenanschlägen oder bei instabilen politischen Verhältnissen wie in Thailand, es zählt die schnelle Hilfe. Im Falle von Frau J. aus Schaffhausen nahm die Geschichte dank der Unterstützung durch Migros Assistance ein glückliches Ende.

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