Willkommen daheim 2019 - Gute Jobs in der Heimat | Ein EXTRA der Leipziger Volkszeitung

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WILLKOMMEN DAHEIM

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GUTE JOBS in Leipzig und der Umgebung

Ein Anzeigen-Spezial Ihrer Tageszeitung | Sonnabend, 21. Dezember 2019

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DER RUF IN DIE HEIMAT

HEIMWEH BEI RARES-FÜR-BARES-STAR Ein gutes Jahr hat es Fabian Kahl versucht. ­ Er lebte in Köln ganz nah am Set von Bares für ­Rares. Doch das Heimweh war zu groß. Seit ­Oktober lebt der Promi-Händler wieder in ­ der Messestadt. SEITE 8

SPORTLICHE HEIMAT Die Ex-HCL-Handballerinnen Nora Reiche-Hupel (rechts) und ­ Saskia Lang sind Leipziger Sportasse. Viele Jahre waren sie fernab der Heimat aktiv. Beide haben beruflich aber wieder zurück nach ­Leipzig gefunden. SEITE 12/13

Nach Jahren der Wanderschaft in der Schweiz, Stuttgart oder Erfurt kehrt Anselm Hartinger ­zurück zu seinen Wurzeln. Seit April dieses ­Jahres leitet er das Stadtgeschichtliche ­ Museum ­Leipzig. SEITE 10


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EDITORIAL „Ich will nach Hause!“ – während kleine Kinder ­ beim Thema Heimweh keinen Zeitaufschub kennen, harren Erwachsene oft länger in der Ferne aus. Auch wenn das Gefühl das Gleiche ist. Es fehlen Freunde, Familie, die gewohnte Umgebung, das ­sichere Netz. Viele, die Leipzig oder die Region einst für den Job, die Liebe oder das Studium ­verlassen haben, sehnen sich nach ihrer Heimat. Oft kommen ganz alltägliche Dinge hinzu: Sie wünschen sich jemanden, der die Kinder aus der Kita abholt oder einspringt, wenn sie krank sind. Und auch die eigenen Eltern sind ein Thema. Werden sie älter oder sogar pflegebedürftig, möchten viele in der Nähe sein – sie unterstützen und nicht alles auf die Daheimgebliebenen Geschwister abwälzen. Die Beweggründe, in die Heimat zurückkehren zu wollen, sind vielfältig. An jene, die mit dem Gedanken spielen, in ihrer sächsischen Heimat wieder Fuß zu fassen, richtet sich das LVZ-Extra „Willkommen ­daheim“. In dieser inzwischen vierten Ausgabe ­finden Rückkehrwillige sowohl aktuelle Stellenanzeigen aus Leipzig und der Region als auch allerhand Wissenswertes aus ihrer alten Heimat. Und wir wollen Mut machen: Auf den Seiten 8 bis 13 erzählen erfolgreiche Rückkehrer ihre ganz persönlichen Geschichten.

Foto: LTM/M. Bader

Sonnabend, 21. Dezember 2019

INHALTSVERZEICHNIS Leipzig in Zahlen – der schnelle Überblick

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Die Zahl der Rückkehrer steigt

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Rückkehrertage und Co. – Wie man um Rückkehrer wirbt

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Rückkehrer-Biografien Bares-für-Rares-Händler Fabian Kahl

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Altenpflegerin Melanie Doan aus Waldheim

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Anselm Hartinger, Direktor des ­Stadtgeschichtlichen Museums

Ex-HCL-Spielerinnen Saskia Lang und Nora Reiche-Hupel

Wir wünschen viel Freude beim Lesen und Erfolg auf Ihrem Weg zurück nach Hause! Ihre Willkommen-Daheim-Redaktion

Das Wichtigste vom Wohnungsmarkt

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Leipziger Existenzgründer zeigen sich zufrieden

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Thomas Voigt, Leipzigs 600 000. Einwohner 11 Familienvater Nico Wogawa aus Laas

Immer mehr Bundesagenturen siedeln in Leipzig – Rafael Laguna de la Vera, Chef der Agentur für Sprunginnovationen im Interview 14/15

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Dinge, die beim Heimatbesuch auf der Strecke bleiben Freie Grundschulen in Leipzig

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Kita-Leiter geben Tipps für die Kita-Platz-Suche

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Leipzig im Wandel – neue Luftbilder im Netz

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Wahr oder falsch? Verrückte Geschichten aus der Heimat

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WILLKOMMEN DAHEIM

33 886 Zuzüge

Leipzig in Zahlen

zählt das Amt für Statistik und Wahlen für das Jahr 2018. Dem standen nur 26 912 Wegzüge gegenüber – ein Plus von 6974 Personen. 50,2 Prozent davon kamen aus dem Ausland, 24,8 ­aus den neuen Ländern und 25 Prozent aus dem früheren Bundesgebiet. Gegenüber dem Umland (Landkreise Leipzig und Nordsachsen) verlor Leipzig 1467 Personen, das sind 558 mehr als 2017.

604 053 Einwohner hat Leipzig (Stichtag 30. September 2019). Gezählt wurde die Wohnbevölkerung, einschließlich der Messestädter mit Nebenwohnsitz. Menschen mit Hauptwohnsitz sind es 598 922. Am 28. Oktober wurde die magische Marke von 600 000 Einwohnern geknackt.

2400 neue Wohnungen sind im Jahr 2018 in Leipzig fertiggestellt worden – damit erreichte die Stadt erstmals jenes Niveau, ­ das bei der jährlichen Bevölkerungszunahme von 5000 Personen gebraucht wird.

11 980 Handwerksbetriebe gibt es laut Handwerkskammer zu Leipzig zum 30. September 2019 im Kammerbezirk. Das waren etwa 120 mehr als im Dezember 2018. Dabei ist die Betriebsdichte im Landkreis ­Leipzig (14,6 Betriebe pro Tausend Einwohner) am höchsten, gefolgt vom Landkreis Nordsachsen (14,3) und Leipzig Stadt (9,2).

5,9 Prozent Arbeitslose Im November 2019 gab es in Leipzig 18 407 Arbeitslose und damit 191 weniger als im Vorjahresmonat. Damit liegt die Messestadt leicht über dem sächsischen Durchschnitt von fünf Prozent.

0,2 Grad Celsius wärmer war der diesjährige Sommer als im Vorjahr. Mit 104,8 Liter pro Quadratmeter war er aber auch nasser Mit 812,6 Stunden schien die Sonne ­etwas weniger als 2017 (831,8).

6779 Geburten gab es 2018 in Leipzig. Das sind etwas weniger als im Jahr zuvor. 2017 waren es 6976. Dennoch gibt es auch weiterhin einen Geburtenüberschuss zu ­verzeichnen (304).

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30 Jahre nach dem Mauerfall

Zahl der Rückkehrer steigt Heute ziehen mehr Menschen nach Sachsen als weggehen – aber es könnten noch mehr sein

730 000 Menschen sind seit der Wende aus dem Westen nach Sachsen gezogen.*

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lleine im ersten Jahr nach der deutschen Wiedervereinigung 1991 haben 75 656 Frauen und Männer Sachsen verlassen, um in Westdeutschland zu arbeiten. Bis heute sind etwa 1 Millionen Sachsen weggezogen – dem gegenüber stehen 730 000 Zuzüge von Menschen aus den sogenannten alten Bundesländern. „Fehlende Arbeitsplätze, wenig Perspektiven für die Familie, keine passenden Ausbildungs- oder Studienplätze in der Heimat – das waren zumeist die Gründe, warum Menschen weggegangen sind“, erinnerte sich Klaus-Peter Hansen, Chef der Landesarbeitsagentur in Sachsen kürzlich in einem LVZ-Interview. Er hat diese Zeit selbst erlebt, nach der Wende arbeitete in den Arbeitsagenturen in Pirna und Erfurt, später auch im Jobcenter Berlin-Neukölln. Heute ist er Geschäftsführer der Regionaldirektion Sachsen. „Im Westen gab es ­einfach bessere berufliche Weiterentwicklungs- und Aufstiegschancen. Zudem verdiente man besser.“ Mittlerweile hat sich dieses Verhältnis teilweise umgekehrt. Nach 2001 sank die Zahl der Abwanderer, zu-

gleich stieg die Zahl derer, die zurück in ihre alte Heimat kehrten. Laut Hansen kam jeder siebente Abgewanderte zurück, meist nach drei bis vier Jahren im ­Westen. Seit wenigen Jahren verzeichnet Sachsen sogar ein leichtes Plus bei der ­Zuwanderung. Das führt Hansen vor allem auf die positive Entwicklung der sächsischen Wirtschaft zurück. „Die Rahmenbedingungen der Ar­beit werden in Sachsen immer attraktiver und interessanter“, sagte er. Vor diesem Hintergrund rechne er mit einem weiteren Anstieg der Rückkehrerzahlen. Dennoch: Das Defizit der Nachwendejahre macht sich noch bemerkbar. Berechnungen zufolge wird sich bis 2030 die arbeitsfähige Be-

ARBEIT IN SACHSEN wird attraktiver – das lockt viele zurück in die Heimat. ­Foto: ­Wisiel/stock.adobe.com

völkerung in Sachsen um fast 200 000 Menschen reduzieren. Deshalb will Hansen noch mehr Menschen zurückgewinnen, wie die 139 000 Jobpendler, die in Sachsen leben und auswärts arbeiten. Immerhin: Laut einer vom Haftpflichtverband der Deutschen Industrie (HDI) in Auftrag gegebenen Studie, sind 75 Prozent der Sachsen heute nicht mehr bereit, ihren Wohnort für den Beruf zu wechseln. *Zwischen 1991 und 2017

Wer sucht, der findet – auf LVZ-Job.de Auf Suche nach einem Job in Leipzig? Die Internetplattform LVZ-Job.de findet für jedermann im Internet ­Stellenangebote und Jobs für die Stadt Leipzig sowie das weitere Umland. Ob Führungsposition, Fachkraft, ­Ferienjob oder Ausbildung – der regionale LVZ-Jobmarkt präsentiert Stellenanzeigen für alle Qualifikationen. Mit einer monatlichen Reichweite von 383 000 Seitenabrufen (Google Analytics 1. Hj 2019) ist LVZ-Job.de eines der größten regionalen Stellenportale für Leipzig und den mitteldeutschen Raum. Aktuell sind mehr als ­ 29 000 Stellenangebote für die Region gelistet.

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Sonnabend, 21. Dezember 2019

Rückkehrertage und Co.

Kreative Wege bei Fachkräfte-Suche Kommunen und Wirtschaftsförderungen treten gezielt an Menschen ­heran, die ­wieder in der Heimat Fuß fassen wollen

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ass Rückkehrer das Potenzial haben, den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in Mitteldeutschland ­zumindest zu einem Teil zu beheben, haben auch Länder, Kommunen und Unternehmen erkannt. Um sie ­zurück nach Hause zu holen, starten sie Imagekampagnen, richten Jobportale ein und laden zu Berufsmessen und Karrieretagen. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit startet die Wirtschaftsförderung Nordsachsen (WFG) am 27. Dezember beispielsweise die Aktion „Rückruf Heimat“. In fünf Städten des Landkreises

können Rückkehrwillige auf Unternehmer treffen. Aktuell sind 50 Unternehmen mit etwa 150 Stellenangeboten gemeldet. Projektkoordinator Matthias Kramer erklärt das Engagement: „Nordsachsen steht seit Jahren vor großen demografischen Herausforderungen. Wie viele ländlich geprägte Regionen sehen wir uns in den nächsten Jahren einem weiteren Rückgang der erwerbsfähigen Personen gegenüber. Vor allem der Anteil jener im Alter zwischen 15 und 25 Jahren sinkt in Nordsachsen jährlich um circa fünf Prozent. Parallel dazu scheiden geburtenstarke Jahrgänge aus dem Er-

AUSGEBILDETE FACHKRÄFTE werden in nahezu allen Branchen gesucht – auch im Bauwesen oder im Handwerk. Foto: Life-Of-Pix/Pixabay.com

werbsleben aus.“ Mit einem Rückkehrertag könne man die Zielgruppe der Rückkehrwilligen und Pendler ansprechen, die durch die üblichen Kanäle der FachkräfteAkquise nur zum Teil oder gar nicht erreicht werde. Ähnliche Initiativen gibt es auch in anderen Regionen. So findet im Landkreis Mittelsachsen am 27. Dezem­ber von ­10 bis 14 Uhr im ­Tagungszentrum des Deutschen Brennstoffinstituts in

Freiberg ebenfalls ein Jobund Karrieretag statt. Das Altenburger Land ­setze auf gut 13 000 Pendler die aus dem Landkreis in ­benachbarte Kreise oder in andere Bundesländer zur Arbeit fahren. Sie will man mit einem neuen Konzept für die „Regionalmesse Altenburg 2020 – Messe für Arbeit, Ausbildung und Pendler“ erreichen, die am 21. März 2020 stattfinden soll.

Rückkehrertag Nordsachsen – in fünf Städte­n ●

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Delitzsch: Kreiskrankenhaus, Foyer, Dübener Str. 3-9 Schkeuditz: Rathaus Kolonnaden, Rathausplatz 1 Torgau: Schloss Hartenfels, Großer Merzwecksaal, Schlossstr. 27 Eilenburg: Bürgerhaus, Franz-Mehring-Str. 23 Oschatz: Stadthalle, Thomas-Müntzer-Haus, ­Foyer, Altmarkt 17

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WILLKOMMEN DAHEIM

„Bares-für-Rares“-Händler

„Da fehlte einfach etwas“ Fabian Kahl gibt Heimweh nach und zieht zurück nach Leipzig

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abian Kahl ist zurück, zurück in seiner Stadt. Fast ein Jahr lang hat er es versucht, zog für den Job Ende 2018 von der Pleiße an den Rhein. Doch der Funke wollte nicht überspringen. Ende Oktober hat der 28-jährige Promi-Händler Köln den Rücken gekehrt und ist zurück nach Leipzig gezogen. Seit 2013 ist der Kunst- und Antiquitätenhändler regelmäßig in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ zu sehen. 120 Tage im Jahr verbringt er deshalb am Set in Köln. Knapp 500 Kilometer liegen zwischen dem Fernseh-Job und seinem Zuhause in Leipzig. Eine Distanz, die ihm auf Dauer zu anstrengend wurde.

„Ich umgebe mich gerne mit Schönheit und Ruhe. Das habe ich beides nicht gefunden.“ Fabian Kahl Antiquitätenhändler

Der Umzug, die einzig logische Konsequenz. „Ich wollte näher an der Arbeit wohnen, dachte das wird einfacher“, erinnert er sich zurück. Das sei es zwar, das Heimweh leider auch. „Da fehlte einfach etwas.“ Bereits zwei Wochen

nach seinem Einzug habe er gewusst, dass Köln für ihn nicht funktioniert: „Ich habe hier zwar neue Leute kennengelernt. Aber Köln ist einfach keine Stadt, in der ich leben möchte.“ Mit seinen gut 600 000 Einwohnern sei Leipzig um die Hälfte kleiner als die Domstadt. „Das wirkt sich auf die Lebensqualität aus.“ Auch optisch habe er sich schwer mit Köln getan: „Die Stadt kann nichts dafür. Aber mein Auge kommt da nicht zur Ruhe. Ich umgebe mich gerne mit Schönheit und Ruhe. Das habe ich beides nicht gefunden.“ Seit Ende Oktober haben Fabian Kahls Augen wieder die Harmonie, die sie brauchen. Im Stadtteil Reudnitz hat er eine Wohnung gefunden, fühlt sich wohl. „Wenn man den Immobilienmarkt in Köln kennt, dann ist das hier ein Klacks. Mehr Quadratmeter, weniger Geld, die Lage ist schöner“, fasst er zusammen. Jetzt freut er sich auf seine Freunde – Beziehungen, die er über Jahre aufgebaut hat. Denn Leipzig ist Kahls Wahlheimat. Am Tag der Deutschen Einheit ist er 1991 in Pößneck geboren, wuchs auf im Umgebindehaus Oberoppurg, zog mit der Familie 2000 ins Schloss Brandenstein bei

Pößneck, bevor er nach einem kurzen Intermezzo in der Hauptstadt 2012 in Leipzig sesshaft wurde. „Ich habe hier eine Galerie für moderne Kunst eröffnet.“ Das war ein Grund. Der andere sei die Schwarze Szene gewesen, in der er schon vorher regelmäßig mit Freunden unterwegs war. Aufs Ausgehen freut er sich besonders. „Ich gehe gerne ins Institut für Zukunft. Das kann ich jetzt wieder regelmäßig.“ Was leider nicht geht: Ein unbekümmerter Bummel über den Flohmarkt auf der Agra. Seine Bekanntheit sei zu groß, die Fans zu viele. Was bleibt sind die 500 Kilometer zwischen Job und Heimat. Doch das nimmt er in Kauf für seine Stadt. „Ich fahre jetzt viel mehr Bahn. Das ist entspannter und umweltfreundlicher.“ Nur noch einmal im Monat will er mit dem Transporter zwischen Köln und Leipzig pendeln. Darauf verzichten kann er nicht, denn die Sachen, die er in der ZDF-Show ersteht, müssen ja zu ihm nach Leipzig.

FABIAN KAHL lebte ein Jahr ­ in Set-Nähe in Köln. Foto: Nico Klein-Allermann

Melanie Doan aus Waldheim findet Pflegejob in der Heimat Fachkräftemangel ermöglicht RÜCKKEHR NACH NEUN JAHREN

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NACH JAHREN IN DER FERNE fand Melanie Doan in ihrer Heimat Waldheim wieder eine berufliche Perspektive. Foto: Sven Bartsch

ch würde nie wieder weggehen“, sagte Melanie Doan. Die heute 34-Jährige zog für ihre zweite Ausbildung vom sächsischen Waldheim nach München und kam nach neun Jahren zurück. Als Doan 16 war, begann sie in Waldheim ihre Ausbildung zur Bürokauffrau. Drei Jahre später bemühte sie sich um eine feste Stelle – vergeblich. „Das war wirklich frustrierend“, erzählte sie. 140 Bewerbungen schickte sie. Ihr Freund Martin war nach München gezogen, um seine Ausbildung als Fliesenleger zu absolvieren. Er animierte sie dazu, nachzukommen. Sie bewarb sich, allerdings als

Altenpflegerin. „Ich bemerkte schon während der Ausbildung, dass der Beruf nicht das Richtige für mich ist“, erzählte sie. Wo es am Anfang nur Absagen hagelte, erhielt sie nur Zusagen aus München. So ­begann Doan ihre zweite Ausbildung. 2011 kam Doans Sohn auf die Welt. Nach einem Jahr Elternzeit suchte sie einen Kitaplatz für den Kleinen – eine Tortur in einer Großstadt wie München. „Es gab keine Plätze.“ Die Kosten der kleinen Familie stiegen, als sie gezwungen waren, den Sohn in einer privaten Kita anzumelden. „Sobald er im Schul­eintrittsalter war, wollten wir

s­ owieso zurück.“ Deshalb hatte sie schon einen KitaPlatz für ihren Sohn in der Heimat gesichert. Nach neun Jahren in München kam Doan zunächst alleine mit ihrem Sohn zurück. Ihr Mann folgte ihnen nach über einem Jahr. Eine Stelle als Altenpflegerin bekam ­Doan schnell. Der Fachkräftemangel war hoch, daher konnte Doan, seitdem sie wieder in Waldheim lebte, in ihrem Wunschberuf arbeiten. Heute vermisst die Waldheimerin München kein bisschen. „Ich hatte damals schon Heimweh. An jedem freien Wochenende und im Urlaub fuhr ich zurück.“


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„Aus Torgau nach Stuttgart und zurück“ Martin Winkler findet nach sieben Jahren im Schwabenland bei EBAWE ANLAGENTECHNIK IN EILENBURG als Projektplaner eine neue berufliche Heimat

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s war für Martin Winkler eine Chance, sich beruflich weiterzuentwickeln. Er zögerte nicht lange und verließ die Heimat in Torgau, zog nach Stuttgart. Der gelernte Kfz-Mechatroniker aus Sachsen blieb sieben Jahre im Schwabenland, besuchte neben dem Job eine Abendschule, um sich weiter fortzubilden zum Technischen Betriebswirt. Er lernte Freunde kennen und seine Kollegen zu schätzen, aber der Gedanke, irgendwann zurück nach Nordsachsen zu ziehen, war immer im Hinterkopf. „Es ist einfach nicht deine Hei-

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mat. Irgendwie stand es für mich immer fest, dass ich wohl nicht ewig bleiben werde“, sagt Winkler. Seit Dezember 2018 ist der 36-Jährige zurück, lebt in Torgau, wo er früher die Schule besuchte und arbeitet bei Ebawe Anlagentechnik in Eilenburg. Viele Faktoren kamen dabei für den Projektplaner zusammen. „Die Großstadt ist nichts für mich. Millionen von Menschen auf einem Fleck und es war schwer seine Ruhe zu bekommen und abzuschalten“, weiß Winkler jetzt. Auch die große Distanz zu Freunden und Fami-

lie in der Heimat störte ihn. „Das Pendeln ist nervig. Allein durch die Fahrt geht das halbe Wochenende verloren.“ Dennoch sei es richtig und wichtig gewesen, nach Stuttgart zu gehen und zeitlich passte die Rückkehr nun perfekt. „Ich habe alle Schulen abgeschlossen und war wieder bereit für etwas Neues.“ Das hat er in seiner Arbeit gefunden. Für Martin Winkler sei immer klar gewesen, dass er nicht ausschließlich in der Werkstatt oder im Büro arbeiten wollte. Der Posten im Projektmanagement kombiniert die Aufgabenbereiche

des Komplettanbieters für Betonfertigungsindustrie, der derzeit in vielen Bereichen nach Fachkräften und Rückkehrern wie Winkler sucht. „Vom Wunsch bis zur Fertigstellung betreuen wir unsere Kunden. Teilweise unterstützen wir die Montage oder sind für Absprachen vor Ort“, so Winkler. Vor Kurzem hatte es ihn deshalb in die Niederlande verschlagen, eine Dienstreise nach Thailand zu einem Großkunden steht wohl in nächster Zeit an. „Jedes Projekt ist anders und das macht die Arbeit sehr interessant“, sagt der Rückkehrer.

Martin Winkler schaut durch die Streben eines Trägers für den Betonverteiler der Fertigungsanlage. Foto: Wolfgang Sens


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WILLKOMMEN DAHEIM

Museumschef

KARRIERE in Wermsdorf

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Maschinenführung Produktion Arbeitsvorbereitung Fuhrpark Versand

„Ich habe mich sehr über den Ruf nach Leipzig gefreut“ Seit April 2019 ist Anselm Hartinger Direktor des ­Stadtgeschichtlichen Museums in seiner Heimatstadt Leipzig

A

nselm Hartinger fährt mit dem Fahrrad zur Arbeit – von Leutzsch einmal quer durch den Auwald bis ins Leipziger Zentrum. Er genießt jeden Meter des morgendlichen „Wachmachers“, denn der führt ihn durch seine Heimatstadt. ++ NEUGIERIG ++ NEUGIERIG ++ NEUGIERIG ++ NEUGIERIG ++ NEUGIE Lange musste er sie aus be++ BESUCHEN SIE UNS AUF UNSERER WEBSITE ++ BESUCHEN SIE UNS ruflichen Gründen entbehren. Jetzt hat er sie wieder und sie ihn. Seit April ist er Ihr Plus bei Thiele Glas ­Direktor des Stadtgeschicht::: interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit lichen Museums. ::: hochmodernes Arbeitsumfeld Hartinger ist ein Kind dieser Stadt. Er wuchs in Leipzig ::: leistungsgerechte Vergütung auf, besuchte die Thomas::: angenehmes und offenes Betriebsklima schule. Seine Eltern waren ::: gute Weiterbildungs- und Entwicklungschancen die Literaturwissenschaftler Christel und Walfried Hartinger, die sich stark in Leipbewerbung@thiele-glas.de zigs Kulturszene engagiert oder per Onlinebewerbung auf haben. Hartinger selbst studierte Mittlere und Neuere www.thiele-glas.de/karriere Geschichte sowie Historische Musikwissenschaft an der Thiele Glas Werk GmbH • Zeppelinstraße 1 • 04779 Wermsdorf Universität Leipzig. Er hat 27631101_001119 über die Bach-Aufführungen und den Strukturwandel im Leipziger Kultur- und Musikleben in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts promoviert und arbeitete unter anderem für das Bach-Archiv Leipzig Die RHG ist Ihr beratungsstarker und serviceorientierter Partner rund ums Bauen, Haus, Garten und und das Bachmuseum EiseLandwirtschaft für Privat- und Profikunden. Zu unserem Leistungsspektrum gehören klassische Baunach. Als Dozent zog es ihn märkte mit Gartencenter und der professionelle Baustofffachhandel. Zum Aufbau und Betrieb einer Vertragswerkstatt für unseren RHG Kleinmotorenservice suchen wir Sie: 2006 nach Basel an die ­Schola Cantorum Basiliensis, (m/w) 2012 als Kurator an das Lanim RHG Markt Wurzen Ihr Profil: desmuseum Württemberg in Ihr Aufgabengebiet: • eine Berufsausbildung zum/-r • Reklamations- und Reparaturannahme Stuttgart, seit 2014 leitete Mechaniker/-in oder Mechatroniker/-in • Prüfung und Abwicklung von Garantieanträgen • idealerweise Berufserfahrung in einer • Reparatur und Wartung der Kundengeräte, wie er die Erfurter Geschichts­vergleichbaren Position Rasenmäher, Rasentraktoren, Kettensägen • Kundenfreundliches Auftreten museen. Nach viereinhalb • Sägeketten schärfen • Selbstständige Arbeitsweise, Zuverlässigkeit • Materialbestellung Jahren in der Thüringischen und Genauigkeit Wir bieten Ihnen: Landeshauptstadt kehrte er • Mitwirkungsmöglichkeiten in der Entstehungs- und Einrichtungsphase der Werkstatt im April in seine Heimat zu• Eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einer neu und modern eingerichteten Werkstatt • ein umfangreiches Schulungsangebot rück. „Ich habe mich sehr • ein angenehmes Arbeitsklima in einem motivierten Team • einen sicheren Arbeitsplatz in einem regionalen Familienunternehmen über den Ruf nach Leipzig Wir freuen uns auf Ihre aussagefähige Bewerbung! Bitte senden Sie diese per E-Mail an: gefreut.“ personal@heide-handel.de oder per Post, z. Hd. Frau Findling, an folgende Adresse: Heide-Handels GmbH & Co. KG, Körbitzweg 4, 04849 Bad Düben, Tel.: 034243/7830 .www.rhg.de In seinem Büro, ganz oben 28378701_001119 im Haus Böttchergäßchen, erkennt man die Spuren Für unseren Standort Leipzig suchen wir ­seiner Vorgänger, sieht aber (w/m/d) auch, dass sich Hartinger Schritt für Schritt das neue Sie arbeiten sicher mit Datev und MS-Office, sind korrekt und teamfähig. Territorium erobert. So ist Wir bieten Ihnen einen zukunftsorientierten Arbeitsplatz mit div. Sozialan den Wänden die Unterleistungen. Bei Bedarf wird ein Dienstwagen gestellt. schrift von Architekt Rainer Bewerbung bitte an: Günter Bauer Ilg, der 2004 den heutigen LEIPZIGER Logistik & Lagerhaus GmbH Direktorensitz eröffnete – Bösdorfer Ring 13 –16, 04249 Leipzig damals unter ­Museumschef bauer@leipziger-logistik.de Volker Rodekamp. Gleich

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ANGEKOMMEN: Nach Jahren der Wanderschaft ist Anselm Hartinger als Chef des Stadtgeschichtlichen Museums nach Leipzig zurückgekehrt. Foto: André Kempner

daneben: ein Clavichord, ein historisches Tasteninstrument. Mitgebracht hat es Hartinger, um im oft intensiven Alltag eine Pause zu bekommen. „Darauf zu spielen, das ist mir bisher leider noch nicht gelungen“, lacht er. Ebenso wie seine privaten Freundschaften oder Hobbys zu pflegen. Das muss warten. Jetzt geht es um das Museum.

freue sich auf die Arbeit an den Beständen, will mit neuen Fragestellungen an altes Material gehen. Was macht die Leipziger Identität aus? Eine Frage, die er sich bis 2021 auf die Agenda gesetzt hat. Dann soll es dazu eine Ausstellung geben. „Wir werden auch die Leipziger fragen. Dazu sind wir uns nicht zu schade.“

„Museum darf gern auch Spaß machen“ Anselm Hartinger Direktor Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Dies näher ins Stadtgeschehen, ins Hier und Jetzt und in den Alltag der Leipziger zu rücken, das ist seine „Mission“. Mitgebracht hat er eine Vielzahl von Ideen, bei deren Umsetzung es ruhig einmal spielerisch zugehen darf. „Museum darf gern auch Spaß machen“, ist er überzeugt. Er möchte bestehende Kooperationen stärken und auch aktuelle Fragen und Diskurse in die Geschichte reintragen. Die sich verändernde Mobilität oder das wachsende Leipzig und die daraus entstehenden Anforderungen an die Gesellschaft seien nur zwei Aspekte. Er

Den Wettbewerb mit den anderen Museen, die in direkter Nachbarschaft zum Stadtgeschichtlichen Museum liegen, scheut er nicht. Er freut sich darauf, voneinander zu lernen und miteinander zu arbeiten. Einmal monatlich gehen er und seine Mitarbeiter deshalb in ein anderes Haus der Stadt. „Wir wollen das ‚Making-of’ sehen.“ Hinter die Kulissen blicken, schauen, wie sich sein Leipzig in den Jahren der Abwesenheit entwickelt hat, das liegt auch im Privaten in Hartingers Interesse. Wenn es seine Zeit zulässt, geht er in der Messestadt auf Entdeckungstour.


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Sonnabend, 21. Dezember 2019

Neues Leben in der alten Heimat

600 000. Leipziger ist ein Rückkehrer

„So schön lebendig“ Thomas Voigt kehrt Berliner Hauptstadttrubel den Rücken

NICO WOGAWA aus Laas kehrt mit Frau und Kindern zurück

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homas Voigt lebte sechs Jahre in Berlin, bevor er im Oktober dieses Jahres nach Leipzig zurückkehrte. Als 600 000. Leipziger wurde er von Oberbürgermeister Jung sogar persönlich begrüßt. Der 34-Jährige, der für den Job nach dem Studium in die Hauptstadt zog, wollte sich verändern – nicht nur beruflich, sondern auch wohnlich. „Warum nicht Leipzig?“, hat er sich gefragt. Das Berliner Grundrauschen aus Touristen und Einheimischen habe ihn nach vier, fünf Jahren ohnehin genervt. Zudem sei es schwer gewesen, in der Hauptstadt eine bezahlbare neue Wohnung zu finden. Auch die beruflichen Perspektiven in Leipzig hätten sich für ihn positiv entwickelt. Der studierte Kommunikations- und Medienwissenschaftler habe schnell als

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Digital-Marketing-Manager in einem IT-Unternehmen einen neuen Posten gefunden. Nur mit „viel Sitzfleisch hätte man die Nadel im Heuhaufen“ vor acht Jahren vielleicht auch gefunden. Umso mehr habe ihn überrascht, was der Leipziger Arbeitsmarkt heute hergebe. Knapp drei Monate sei der Umzug in die Messestadt inzwischen

her. Er genießt, dass es in Leipzig von allem etwas weniger gibt – weniger Lärm, weniger Verkehr. „Und trotzdem ist die Stadt so schön lebendig.“ Er freut sich über die vielen kleinen Läden und die kurzen Wege. Die Motivation, nach Feierabend Freunde zu treffen, sei viel größer, wenn man nicht erst eine Stunde unterwegs ist.

MEHR RUHE, WENIGER VERKEHR – Pluspunkte für Leipzig, sagt Thomas Voigt. Foto: André Kempner

rst vor wenigen Monaten kehrte der 42-jährige ­Nico Wogawa mit seiner ganzen Familie zurück in die Heimat. 2000 zog es den Mann aus Laas in die Ferne. In München hatte er die Chance, seinen Traum zu verwirklichen, im Sicherheitsbereich zu arbeiten. Seine Frau arbeitete im Krankenhaus. Doch es war zeitlich schwer, ein Familienleben aufzubauen. Die drei Kinder brauchten jede Menge Aufmerksamkeit. „Wir drückten uns nur noch die Klinke in die Hand.“ Da entstand der Wunsch, zurück in die alte Heimat zu ziehen. Und das, obwohl sie bereits ein Haus gebaut hatten. Nach reichlicher Überlegung wurden die Zelte abgebrochen. Jetzt quetscht sich die fünfköpfige Familie in eine 75-Quadratmeter-

NICO ­WOGAWA Foto: Kerstin Engel

Wohnung. „Ein neues Leben aufbauen bedeutet, wieder ganz klein anzufangen. Doch es lohnt sich.“ Eng mit der Familie verbunden zu sein, die zuvor weit entfernt lebte, sei ein wahrer Schatz. Auch beruflich ist die Familie auf dem besten Weg. Nadine Wogawa fand schnell eine Anstellung im Krankenhaus in Riesa. Nico Wogawa ist weiter zurück zu seinen Wurzeln gegangen. Der gelernte Straßenbauer arbeitet nun bei einem Bauunternehmen in Gaunitz.


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WILLKOMMEN DAHEIM Sonnabend, 21. Dezember 2019

be a part of it

Doppel-Interview

Was kommt nach dem Handball? Die beiden Ex-HCL-Spielerinnen Saskia Lang und ­ Nora Reiche-Hupel sprechen über ihre berufliche ­Heimat in der Sportstadt Leipzig

Mit Leidenschaft fängt bei Orgadata alles an. Sie treibt uns an, unsere Software LogiKal für den Fenster-, Türen- und Fassadenbau immer weiterzuentwickeln. Das tun wir gemeinsam. So sind wir Technologieführer in der Branche geworden. Wir arbeiten in einem familiären und zugleich internationalen Umfeld und bieten dir zahlreiche Benefits. Hast du Lust, in unserem motivierten Team in Leipzig neue Herausforderungen anzugehen? Dann bewirb dich auf unserer Karriereseite unter: karriere.orgadata.com

0491 927 823 030 hr@orgadata.com 27602701_001119

Für spannende, abwechslungsreiche, teils denkmalgeschützte

Entkernungs- und Schadstoffsanierungsprojekte

in ganz Deutschland suchen wir

Bauleiter

Sie sorgen für einen reibungslosen Ablauf auf unseren Baustellen und sind daher eine wichtige Stellschraube beim Gelingen der Sanierungsobjekte. Dies macht eine Anwesenheit von ca. 3 AT/ Woche vor Ort erforderlich. Was bringen Sie mit? Bauingenieur/Bautechniker oder Erfahrungen in der Branche.

Vorarbeiter

Sie sind für die fachliche Anleitung und Führung von ca. 6 Mitarbeitern verantwortlich. Das Arbeiten nach Leistungsbeschreibungen und Bauplänen ist für Sie gängige Praxis. Erbrachte Leistungen werden von Ihnen dokumentiert und aufgemessen. Was bringen Sie mit? Baufacharbeiter oder eine ähnliche Qualifikation, idealerweise mit einschlägiger Berufserfahrung. Sie arbeiten gern im Team, sind belastbar und bereit auf wechselnden Baustellen im Einsatz zu sein. Auch Quereinsteiger sind willkommen. Firmenwagen und Unterkunft stellt das Unternehmen.

Selekta GmbH & Co. KG

Bewerbungen unter: Tel. 035325/17640 oder info@selekta.de Nähere Informationen unter www.selekta-abbruch.de 27663301_001119

I

m Handball wird man in der Regel nicht reich. Doch was kommt danach? Zwei ehemalige Handballerinnen des HC Leipzig müssen es wissen: Saskia Lang arbeitet heute für den Eishockeyclub Exa Icefighters Leipzig im Bereich Event/Marketing, Nora Reiche-Hupel ist ­Geschäftsstellenleiterin des Wirtschaftslobby-Vereins „Gemeinsam für Leipzig“. Sie haben beide Ihre Heimat in Leipzig gefunden. Was macht diese Stadt so besonders? Saskia Lang: Ich komme ja ursprünglich aus der Schweiz und bin erst 2011 hier hergezogen, aber Leipzig ist für mich zur Heimat geworden. In den Vierteln selber ist alles familiär. Auch im Haus, in dem ich jetzt wohne, da ist man einfach willkommen – ich habe das noch nie irgendwo anders so offen, so weltoffen kennengelernt. Für mich gibt es in Leipzig keine Grenze. Wenn man engagiert und motiviert ist, kann man in Leipzig eigentlich alles erreichen. Nora Reiche-Hupel: Leipzig hat einfach eine perfekte Größe: Es ist groß genug, dass man sich aus dem Weg gehen kann und es ist trotzdem wie eine kleine Familie. Jeder kennt über drei Ecken jeden. Ich habe viel mit Jungunternehmern zu tun, die schwärmen von dieser Stadt. Dass man hier mit offenen Armen willkommen geheißen wird, dass man hier so viele Chancen und Möglichkeiten hat. Und dass das Arbeiten sich nicht wie arbeiten anfühlt. Warum sollten Sportler ihre berufliche Zukunft vorbereiten? Reiche-Hupel: Wenn man so ein Niveau gespielt hat wie Saskia und ich, dann kann man für den Moment sehr gut davon leben. Aber du kannst nicht aufhören und dir erst mal zwei Jahre Aus-

zeit nehmen. Das funktioniert nicht. Du brauchst etwas für den fließenden Übergang. Man sollte sich also bewusst sein, dass man irgendeine Ausbildung oder ein Studium machen muss. Lang: Sogar auf dem Niveau, auf dem wir gespielt haben, kriegt man seinen Alltag trotz Zweifachbelastung gut hin. Für mich war das immer reine Gewöhnungssache – auch jetzt mit Arbeit, Fahrt nach Halle und Training – neben den Einheiten etwas fürs Studium zu lernen oder zu arbeiten. Reiche-Hupel: Ich habe immer eine emotionale Ablenkung gebraucht. So ein Leistungssport ist sehr emotional. Einen Titel gewinnst du an einem Tag im Jahr. Aber um dorthin zu kommen, hast du mindestens 200 harte Tage, wo du persönliche Tiefs hattest, wo es mit der Mannschaft nicht so lief. Frau Reiche-Hupel, wie sieht Ihre Arbeit derzeit aus? Reiche-Hupel: Gemeinsam für Leipzig ist ein Wirtschaftsverein mit ungefähr 120 Mitgliedern, Unternehmen. Bis vor zwei Jahren hat sich der Verein rein ehrenamtlich aufgestellt, aber

| Über uns

| Ihr Profil

Lokal verankert und überregional vernetzt: Wir sind Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsverband, Bildungsträger und Interessenvertretung für unsere rund 2.600 Mitgliedsgenossenschaften. Als moderner und partnerschaftlicher Dienstleister begleiten wir Unternehmen unterschiedlichster Branchen in 14 Bundesländern. Der Bereich Steuern bietet unseren Mitgliedern und Kunden mit 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deutschlandweit individuelle Beratung und klare Antworten auf komplexe Fragen zu allen Gebieten des Steuerrechts. Die regionale Nähe und der persönliche Kontakt zu unseren Mitgliedern und Kunden sind dabei die Basis für Effizienz, individuelle Problemlösungen und eine langfristige Partnerschaft. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir Sie als:

• Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Steuerfachangestellte/r oder eine vergleichbare Ausbildung

| Ihre Aufgaben

| Ihre Vorteile

• Selbstständige Erledigung von Lohn- und Finanzbuchhaltungen

Entwickeln Sie unser Unternehmen aktiv mit! Sie erwartet ein vielseitiger und anspruchsvoller Tätigkeitsbereich, den wir als Wachstumstreiber unseres Unternehmens verstehen. In unserer genossenschaftlich geprägten Unternehmenskultur haben Tradition, Vertrauen, Nähe und Sicherheit einen hohen Stellenwert.

Steuerfachangestellter (m/w/d) in Leipzig

die vielen Veranstaltungen und Projekte waren so nicht mehr zu managen. Jemand mus­ste den Hut aufhaben und alles struktu­rieren. Und da haben wir zueinander gefunden und jetzt bin ich für die Ge­schäftsstelle verantwortlich. Frau Lang, Sie spielen noch 2. Bundesliga und arbeiten gleichzeitig im Bereich Marketing. Wie läuft es gerade? Lang: Die Icefighters sind ein familiärer, ich nenne es mal semiprofessioneller Verein, der viel Potenzial hat. Das ist für mich eine wirkliche Herzensan­gele­genheit. Die Spieler arbeiten, stu­dieren, verdienen keinen Haufen Geld. Aber sie wollen hier gemeinsam etwas auf­bauen.

ball irgendwann nicht mehr da ist, habe ich einen Job, der mich erfüllt, auch finanziell, und glücklich macht. Reiche-Hupel: Das Gute ist, wenn man nach der Karriere eine Arbeit findet, die abwechslungsreich und nicht „geregelt“ ist. Wie vorher im Handball. Unregelmäßige freie Tage, jede Woche andere Trainingszeiten, Spieltage, und auch in den Ferien musst du dich fit halten. Lang: Stimmt. Wenn ich die Natio­nal­mannschaft mit dazunehme, ist das für mich erst der zweite Dezember, in dem ich frei habe, der zweite Weih­nachts­­markt, den ich miterlebe. Das ist ­gerade eine Qualität, die ich wieder zurückerlange in meinem Leben.

ZWEI NETZWERKERINNEN FÜR SPORT UND WIRTSCHAFT: Saskia Lang und Nora Reiche-Hupel (rechts) im Café Satz in Leipzig. Foto: André Kempner

In Kürze Saskia Lang: geboren 1986 in ­Lörrach (Baden-Württemberg), Karrierestart in Schweizer Teams 2011 bis 2017 beim HC Leipzig, deutsche Meisterin mit dem Thüringer HC, deutsche Nationalspielerin (76 Einsätze), duales Studium Grafikdesign und visuelle Kommunikation, seit Sommer 2019 SV Union Halle-Neustadt (2. Bundesliga) und Event/Marketing bei den Exa Icefighters Leipzig Nora Reiche-Hupel: geboren 1983 in Leipzig, 1997 bis 2007 beim HC Leipzig (Deutsche Meisterin und Pokalsiegerin 2006), 2009 und 2010 mit ­Viborg HK (Dänemark) EHF-Champions-League-Siegerin, Diplom in Sportmanagement, 2010 bis 2012 Thüringer HC (arbeitete nebenbei in Stadtverwaltung), ab 2012 wieder beim HCL, 2013 Karriereende, heute ­Geschäftsstellenleiterin des Vereins „Gemeinsam für Leipzig“

„Wenn man engagiert und motiviert ist, gibt es in Leipzig keine Grenze.“

HART IM NEHMEN: Gegen die TuS Metzingen spielte ­Saskia Lang 2016 im EHFPokal-Viertelfinale mit vierfachem Nasenbeinbruch. Foto: Michael Heuberger

Reiche-Hupel: Dienst nach Vorschrift, von 8 bis 16 Uhr. Oh, mein Gott! Ich habe es probiert (Saskia Lang lacht auf). Aber jahrelang zur selben Zeit ins Büro kommen und zur selben Zeit gehen. Das können wir nicht. Lang: Obwohl ich das jetzt richtig genieße – wobei ich es auch freiwillig mache. Ohne, dass ich jetzt Handball an den Nagel hängen will: Ich könnte mir vorstellen, ohne Probleme jetzt und sofort voll einzusteigen.

• Betreuung von Mandanten bei verschiedensten Fragestellungen im Zusammenhang mit den oben genannten Tätigkeiten • Steuerliche Auskünfte für Mandanten in Zusammenarbeit mit den Steuerberatern • Vorbereitung und Begleitung von Betriebsprüfungen • Abgabe von Kapitalertragsteuer Erklärungen, Übermittlung von E-Bilanzen

Bei Fragen steht Ihnen unser RecruitingTeam gerne zur Verfügung! & 0511 / 9574 5340 ) bewerbung@genossenschaftsverband.de

• Gute Kenntnisse im Körperschaftssteuer-, Umsatzsteuer- und Bilanzrecht • Proaktiver und organisierter Arbeitsstil • Erfahrungen in der Anwendung von DATEV und/oder digitalisierten Prozessabläufen sind wünschenswert • Sicherer Umgang mit den MS-Office Anwendungen

Wir wissen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre beste Leistung immer da zeigen, wo sie eingebunden sind und sich wohlfühlen – und dort, wo sie gefordert und gefördert werden. Denn ein Arbeitsplatz ist weit mehr als eine Stellenbeschreibung. Deshalb bieten wir Ihnen in allen Bereichen fachliche und persönliche Weiterbildungsmöglichkeiten, Aufstiegschancen, flexible Arbeitszeiten, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, freiwillige Zusatzleistungen (diverse Versicherungsleistungen, Sonderurlaub), Betriebliche Altersvorsorge, Mobiles Arbeiten, Betriebliches Gesundheitsmanagement und die Perspektive einer langfristigen beruflichen Entwicklung in einem etablierten Unternehmen.

27691801_001119

Zur Verstärkung unseres gut eingeführten und nachgefragten Notariats an attraktivem Standort in Leipzig suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung einen motivierten

Notarfachangestellten (m/w/d), Leitenden Notarmitarbeiter (m/w/d), Notarfachwirt (m/w/d). Unsere Notarstelle liegt im Herzen von Leipzig und präsentiert sich mit einem qualifizierten und kollegialen Team. Ihre Aufgaben bei uns: • Eigenverantwortliche Betreuung der Angelegenheiten von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zum vollständigen Vollzug der errichteten Urkunde. Sie kommunizieren und korrespondieren dabei mit Klienten, Gerichten und Behörden. • Erstellung der Kostenberechnungen. Ihre Qualifikationen: • Abgeschlossene Ausbildung zum(r) Notarfachangestellten – idealerweise mit Weiterqualifizierung zum Leitenden Notarmitarbeiter (m/w/d) bzw. Notarfachwirt (m/w/d). • Freude an eigenverantwortlichem und serviceorientiertem Arbeiten im Team und mit dem Blick für das Wesentliche. • Hoher Anspruch an die Qualität der eigenen Arbeitsweise. • Kommunikationsstärke und Organisationsgeschick. • Sicherheit im Umgang mit den gängigen EDV-Programmen.

Saskia Lang ehemalige Handball-Nationalspielerin

In den nächsten Jahren könnten wir in die 2. Liga aufsteigen. Das hätte ich dann mit aufgebaut und wenn Hand­-

• Vorbereitung und selbständige Erstellung von Jahresabschlüssen, E-Bilanzen und Steuererklärungen

• Erste Berufserfahrung in dem genannten Tätigkeitsbereich wünschenswert

Wir bieten Ihnen: • Modernes, fachlich bestens ausgestattetes Büro in zentraler und optimal erreichbarer Lage. • Sorgfältige Einarbeitung durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen. • Selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten. • Teamgeist und Freude an der gemeinsamen Arbeit. • Die Unterstützung Ihrer kontinuierlichen fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung. • Einen sicheren Arbeitsplatz in einem schönen und traditionsreichen Beruf in der lebenswerten und lebendigen Großstadt Leipzig. • Eine unbefristete Anstellung mit attraktiver leistungsgerechter Vergütung. • Sollte Ihr Einstieg bei uns mit einem Umzug nach Leipzig verbunden sein, sind wir für die Gewährung eines entsprechenden Zuschusses offen. Auf Ihre aussagekräftigen Unterlagen freuen wir uns. Senden Sie diese bitte (gerne persönlich/vertraulich) an:

MIT UNBEDINGTEM ­ WILLEN: die ehemalige Spielerin des HC Leipzig, Nora Reiche-Hupel, beim Wurf. Foto: Christian Modla

Notar Christoph Wich Frau Claudia Richter Katharinenstraße 6, 04109 Leipzig oder c.richter@notar-wich.de 27529501_001119


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WILLKOMMEN DAHEIM Sonnabend, 21. Dezember 2019

be a part of it

Doppel-Interview

Was kommt nach dem Handball? Die beiden Ex-HCL-Spielerinnen Saskia Lang und ­ Nora Reiche-Hupel sprechen über ihre berufliche ­Heimat in der Sportstadt Leipzig

Mit Leidenschaft fängt bei Orgadata alles an. Sie treibt uns an, unsere Software LogiKal für den Fenster-, Türen- und Fassadenbau immer weiterzuentwickeln. Das tun wir gemeinsam. So sind wir Technologieführer in der Branche geworden. Wir arbeiten in einem familiären und zugleich internationalen Umfeld und bieten dir zahlreiche Benefits. Hast du Lust, in unserem motivierten Team in Leipzig neue Herausforderungen anzugehen? Dann bewirb dich auf unserer Karriereseite unter: karriere.orgadata.com

0491 927 823 030 hr@orgadata.com 27602701_001119

Für spannende, abwechslungsreiche, teils denkmalgeschützte

Entkernungs- und Schadstoffsanierungsprojekte

in ganz Deutschland suchen wir

Bauleiter

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Sie sind für die fachliche Anleitung und Führung von ca. 6 Mitarbeitern verantwortlich. Das Arbeiten nach Leistungsbeschreibungen und Bauplänen ist für Sie gängige Praxis. Erbrachte Leistungen werden von Ihnen dokumentiert und aufgemessen. Was bringen Sie mit? Baufacharbeiter oder eine ähnliche Qualifikation, idealerweise mit einschlägiger Berufserfahrung. Sie arbeiten gern im Team, sind belastbar und bereit auf wechselnden Baustellen im Einsatz zu sein. Auch Quereinsteiger sind willkommen. Firmenwagen und Unterkunft stellt das Unternehmen.

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Bewerbungen unter: Tel. 035325/17640 oder info@selekta.de Nähere Informationen unter www.selekta-abbruch.de 27663301_001119

I

m Handball wird man in der Regel nicht reich. Doch was kommt danach? Zwei ehemalige Handballerinnen des HC Leipzig müssen es wissen: Saskia Lang arbeitet heute für den Eishockeyclub Exa Icefighters Leipzig im Bereich Event/Marketing, Nora Reiche-Hupel ist ­Geschäftsstellenleiterin des Wirtschaftslobby-Vereins „Gemeinsam für Leipzig“. Sie haben beide Ihre Heimat in Leipzig gefunden. Was macht diese Stadt so besonders? Saskia Lang: Ich komme ja ursprünglich aus der Schweiz und bin erst 2011 hier hergezogen, aber Leipzig ist für mich zur Heimat geworden. In den Vierteln selber ist alles familiär. Auch im Haus, in dem ich jetzt wohne, da ist man einfach willkommen – ich habe das noch nie irgendwo anders so offen, so weltoffen kennengelernt. Für mich gibt es in Leipzig keine Grenze. Wenn man engagiert und motiviert ist, kann man in Leipzig eigentlich alles erreichen. Nora Reiche-Hupel: Leipzig hat einfach eine perfekte Größe: Es ist groß genug, dass man sich aus dem Weg gehen kann und es ist trotzdem wie eine kleine Familie. Jeder kennt über drei Ecken jeden. Ich habe viel mit Jungunternehmern zu tun, die schwärmen von dieser Stadt. Dass man hier mit offenen Armen willkommen geheißen wird, dass man hier so viele Chancen und Möglichkeiten hat. Und dass das Arbeiten sich nicht wie arbeiten anfühlt. Warum sollten Sportler ihre berufliche Zukunft vorbereiten? Reiche-Hupel: Wenn man so ein Niveau gespielt hat wie Saskia und ich, dann kann man für den Moment sehr gut davon leben. Aber du kannst nicht aufhören und dir erst mal zwei Jahre Aus-

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| Über uns

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Lokal verankert und überregional vernetzt: Wir sind Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsverband, Bildungsträger und Interessenvertretung für unsere rund 2.600 Mitgliedsgenossenschaften. Als moderner und partnerschaftlicher Dienstleister begleiten wir Unternehmen unterschiedlichster Branchen in 14 Bundesländern. Der Bereich Steuern bietet unseren Mitgliedern und Kunden mit 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deutschlandweit individuelle Beratung und klare Antworten auf komplexe Fragen zu allen Gebieten des Steuerrechts. Die regionale Nähe und der persönliche Kontakt zu unseren Mitgliedern und Kunden sind dabei die Basis für Effizienz, individuelle Problemlösungen und eine langfristige Partnerschaft. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir Sie als:

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ball irgendwann nicht mehr da ist, habe ich einen Job, der mich erfüllt, auch finanziell, und glücklich macht. Reiche-Hupel: Das Gute ist, wenn man nach der Karriere eine Arbeit findet, die abwechslungsreich und nicht „geregelt“ ist. Wie vorher im Handball. Unregelmäßige freie Tage, jede Woche andere Trainingszeiten, Spieltage, und auch in den Ferien musst du dich fit halten. Lang: Stimmt. Wenn ich die Natio­nal­mannschaft mit dazunehme, ist das für mich erst der zweite Dezember, in dem ich frei habe, der zweite Weih­nachts­­markt, den ich miterlebe. Das ist ­gerade eine Qualität, die ich wieder zurückerlange in meinem Leben.

ZWEI NETZWERKERINNEN FÜR SPORT UND WIRTSCHAFT: Saskia Lang und Nora Reiche-Hupel (rechts) im Café Satz in Leipzig. Foto: André Kempner

In Kürze Saskia Lang: geboren 1986 in ­Lörrach (Baden-Württemberg), Karrierestart in Schweizer Teams 2011 bis 2017 beim HC Leipzig, deutsche Meisterin mit dem Thüringer HC, deutsche Nationalspielerin (76 Einsätze), duales Studium Grafikdesign und visuelle Kommunikation, seit Sommer 2019 SV Union Halle-Neustadt (2. Bundesliga) und Event/Marketing bei den Exa Icefighters Leipzig Nora Reiche-Hupel: geboren 1983 in Leipzig, 1997 bis 2007 beim HC Leipzig (Deutsche Meisterin und Pokalsiegerin 2006), 2009 und 2010 mit ­Viborg HK (Dänemark) EHF-Champions-League-Siegerin, Diplom in Sportmanagement, 2010 bis 2012 Thüringer HC (arbeitete nebenbei in Stadtverwaltung), ab 2012 wieder beim HCL, 2013 Karriereende, heute ­Geschäftsstellenleiterin des Vereins „Gemeinsam für Leipzig“

„Wenn man engagiert und motiviert ist, gibt es in Leipzig keine Grenze.“

HART IM NEHMEN: Gegen die TuS Metzingen spielte ­Saskia Lang 2016 im EHFPokal-Viertelfinale mit vierfachem Nasenbeinbruch. Foto: Michael Heuberger

Reiche-Hupel: Dienst nach Vorschrift, von 8 bis 16 Uhr. Oh, mein Gott! Ich habe es probiert (Saskia Lang lacht auf). Aber jahrelang zur selben Zeit ins Büro kommen und zur selben Zeit gehen. Das können wir nicht. Lang: Obwohl ich das jetzt richtig genieße – wobei ich es auch freiwillig mache. Ohne, dass ich jetzt Handball an den Nagel hängen will: Ich könnte mir vorstellen, ohne Probleme jetzt und sofort voll einzusteigen.

• Betreuung von Mandanten bei verschiedensten Fragestellungen im Zusammenhang mit den oben genannten Tätigkeiten • Steuerliche Auskünfte für Mandanten in Zusammenarbeit mit den Steuerberatern • Vorbereitung und Begleitung von Betriebsprüfungen • Abgabe von Kapitalertragsteuer Erklärungen, Übermittlung von E-Bilanzen

Bei Fragen steht Ihnen unser RecruitingTeam gerne zur Verfügung! & 0511 / 9574 5340 ) bewerbung@genossenschaftsverband.de

• Gute Kenntnisse im Körperschaftssteuer-, Umsatzsteuer- und Bilanzrecht • Proaktiver und organisierter Arbeitsstil • Erfahrungen in der Anwendung von DATEV und/oder digitalisierten Prozessabläufen sind wünschenswert • Sicherer Umgang mit den MS-Office Anwendungen

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Zur Verstärkung unseres gut eingeführten und nachgefragten Notariats an attraktivem Standort in Leipzig suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung einen motivierten

Notarfachangestellten (m/w/d), Leitenden Notarmitarbeiter (m/w/d), Notarfachwirt (m/w/d). Unsere Notarstelle liegt im Herzen von Leipzig und präsentiert sich mit einem qualifizierten und kollegialen Team. Ihre Aufgaben bei uns: • Eigenverantwortliche Betreuung der Angelegenheiten von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zum vollständigen Vollzug der errichteten Urkunde. Sie kommunizieren und korrespondieren dabei mit Klienten, Gerichten und Behörden. • Erstellung der Kostenberechnungen. Ihre Qualifikationen: • Abgeschlossene Ausbildung zum(r) Notarfachangestellten – idealerweise mit Weiterqualifizierung zum Leitenden Notarmitarbeiter (m/w/d) bzw. Notarfachwirt (m/w/d). • Freude an eigenverantwortlichem und serviceorientiertem Arbeiten im Team und mit dem Blick für das Wesentliche. • Hoher Anspruch an die Qualität der eigenen Arbeitsweise. • Kommunikationsstärke und Organisationsgeschick. • Sicherheit im Umgang mit den gängigen EDV-Programmen.

Saskia Lang ehemalige Handball-Nationalspielerin

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Notar Christoph Wich Frau Claudia Richter Katharinenstraße 6, 04109 Leipzig oder c.richter@notar-wich.de 27529501_001119


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WILLKOMMEN DAHEIM

Bundesagentur für Sprunginnovationen

TOI TOI & DIXI Sanitärsysteme ist der führende Dienstleister im Bereich mobiler Sanitärlösungen. Mit über 75 Standorten sind wir bundesweit vertreten und für unsere Kunden immer zuverlässig und flexibel im Einsatz. WIR SUCHEN FÜR UNSERE NIEDERLASSUNG IN GERICHSHAIN

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Wir sind eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung und dem Vertrieb von Metallverpackungen. Unsere langjährigen und renommierten Kunden schätzen uns für unsere hohe Qualität und unseren hervorragenden Service. Um auch langfristig auf diesem Niveau weiter agieren zu können, planen wir schon heute für die Zukunft und suchen für unser Werk in Leipzig zum 01. August 2020 eine/n

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die betriebswirtschaftlichen Abläufe eines Industrieunternehmens die technischen Zusammenhänge eines produzierenden Betriebes die Koordination von Arbeitsabläufen für die Produktion den Kundenkontakt und die Kundenbetreuung die logistische Planung von Einkäufen und Lieferungen

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eine fundierte Ausbildung in einem renommierten Unternehmen ein eingespieltes und hoch kollegiales Team eine abwechslungsreiche und interessante Aufgabe eine gute und faire Entlohnung hervorragende Übernahmemöglichkeiten nach der Ausbildung

Das erwarten wir von Ihnen: -

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Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bitte per E-Mail an: leipzig@silganmp.com. SILGAN METAL PACKAGING DISTRIBUTION GMBH Firmensitz: Zscheilaer Straße 45 01662 Meißen Werk Leipzig: Merseburger Str. 207 04178 Leipzig 27731101_001119

„Leipzig befindet sich in einer heißen Phase“ Eine neue Bundesagentur in Leipzig soll Deutschlands Erfindern helfen

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isruptive Innovationen – das sind Erfindungen, die tiefgreifende Veränderungen nach sich ziehen, wie die Dampfmaschine, das Auto oder in jüngerer Zeit das mp3-Format. Eine neue ­Bundesbehörde, die Bundesagentur für Sprunginnovationen, soll die besten Ideen junger Tüftler in Deutschland finden und fördern. Und zwar mit Hauptsitz in Leipzig. Die Agentur ist eine von drei neuen Einrichtungen des Bundes, die ihren Hauptsitz in der Messestadt findet. Viele ostdeutsche Politiker hatten sich in den vergangenen Jahren darüber beklagt, dass ein Großteil des bundesdeutschen Bürokratiesystems in Westdeutschland liegt. Tatsächlich, ein Blick auf die Liste der größeren deutschen Bundesbehörden, -ämter und -agenturen offenbart, dass der weitaus größte Teil immer noch zwischen der Nordseeküste und dem Schwarzwald angesiedelt ist (siehe Karte S. 15). Deswegen werden ostdeutsche Städte inzwischen favorisiert, wenn neue Behörden entstehen. Leipzig hat davon in kurzer Zeit gleich drei Mail profitiert: Das neue Bundesamt für Fernstraße soll ab 2021 in Leipzig seine Arbeit aufnehmen, die neue Bundesagentur für ­Cybersicherheit wird wahrscheinlich am Flug­hafen Leipzig-Halle ihre Hauptzentrale beziehen. Und eben die Bundesagentur für Sprunginnovationen. Ihr neuer Chef ist der gebürtige Leipziger Rafael Laguna de la Vera. Der ITUnternehmer führt verschiedene Firmen in Westund Ostdeutschland und kümmert sich derzeit um den Aufbau der neuen Agentur. Sie haben mal gesagt, die letzte Disruption, die ihren Anfang in Deutschland nahm,

war das Auto. Fehlt es in Deutschland, dem selbst ernannten Land der Dichter und Denker, an bahnbrechenden Erfindungen? Dazu möchte ich einen Nebensatz ergänzen: Das Auto war die letzte Disruption, deren wirtschaftlicher Nutzen dann in Deutschland stattfand. Bahnbrechende Erfindungen haben wir viele gemacht, auch in letzter Zeit. Denken Sie zum Beispiel an das mp3-Format,

RAFAEL ­LAGUNA DE LA VERA Foto: Sinan Muslu/neun a ohg

„Leipzig hat einfach eine tolle Bewerbung abgegeben.“ Rafael Laguna de la Vera Gründungsdirektor der Bundesagentur für Sprunginnovationen

das an einem FraunhoferInstitut entwickelt wurde. Der iPod von Apple oder Spotify kommen aber nicht aus Deutschland. Diese Dinge bauen auf dem mp3-­Format auf und haben ganz neue Industrien und Geschäftsmodelle erzeugt. Ich mache mir um die Erfindungen also weniger Sorgen. Aber die Frage ist, ob wir es hinkriegen, einen wirtschaftlichen Nutzen daraus zu ­ziehen. Und das wird die Aufgabe der Agentur sein.


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Wie will die Agentur das ­erreichen? Sie können sich die Agentur wie einen Trichter vorstellen. Ich will möglichst viele Ideen sehen. Wir veranstalten zum Beispiel Wettbewerbe. So schaffen wir eine hohe Sichtbarkeit für unsere Themen und bekommen hoffentlich noch mehr Vorschläge. Zusammen mit Analysten sichten und filtern wir diese Ideen und versuchen sie dann auch zu kombinieren. Das Smartphone ist ja letztendlich auch nicht aus einer bahnbrechenden Innovation entstanden, sondern dadurch, dass viele Technologien zusammengebracht wurden. Die Agentur ist nach dem Vorbild einer US-amerikanischen Behörde entstanden. Bekanntermaßen sind die Amerikaner etwas risikofreudiger, wenn es ums Geld ausgeben geht als die Deutschen. Haben Sie Angst, dass eine Bundesagentur zu schwerfällig ist, um wirklich etwas zu bewegen? Dass es ein paar Sicherungsmechanismen gibt, bevor

Berlin

Leipzig Bonn Frankfurt am Main

VON DEN GRÖßEREN BUNDESBEHÖRDEN befindet sich ein Großteil in Westdeutschland. Grafik: Anne Bittner

Rafael Laguna de la Vera Der Chef der Bundesagentur für Sprunginnovationen wurde als Sohn eines Spaniers und einer Deutschen 1964 in Leipzig geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre seines Lebens in Pegau, bevor er und seine Eltern in den Westen umsiedelten. Als Zwölfjähriger baute er seinen ersten Mikrocomputer zusammen, mit 16 gründete er ein Software-Unternehmen. Das Informatikstudium brach er nach drei Wochen ab. Seit 2008 leitet er das Unternehmen Open-Xchange, das Linux-basierte E-Mail-Programme als alternative zu Microsoft anbietet. Im Juli 2019 wurde er von der Bundesregierung zum Gründungsdirektor der neuen Bundesagentur berufen.

Steuergelder ausgegeben werden, ist richtig. In Deutschland für eine gute Idee, die trotzdem scheitern könnte, eine ausreichende Finanzierung zu bekommen, ist tatsächlich viel schwieriger als in den USA. Genau das kann die Agentur leisten und Ideen in einem ersten Schritt finanzieren. Und ich muss nicht darauf gucken, ob ich das Zehnfache meines Geldes wiederbekomme wie ein Venture Capitalist, ­sondern agiere volkswirtschaftlich. Der zweite Schritt ist auch wichtig. Denn wenn eine Idee erfolgreich ist, wird sie derzeit sehr wahrscheinlich von einem Unternehmer aus dem Ausland gekauft. Und dann haben wir so richtig mit Zitronen gehandelt. Deswegen setzen ich und viele andere sich für einen Fonds ein, der Unternehmen in ihrer Wachstumsphase finanziert. Was hat Leipzig am Ende als Standort attraktiver gemacht als Potsdam oder Karlsruhe? Durch die hier angesiedelte Universität und die vielen Institute ist Leipzig ein attraktiver Standort. Außerdem wollten wir gerne einen Standort in Ostdeutschland und in Potsdam bei Berlin wäre die Sichtbarkeit der Agentur nicht so hoch wie hier. Und: Leipzig hat einfach eine tolle Bewerbung abgegeben. Oberbürgermeister Burkhard Jung und Ministerpräsident Michael Kretschmer haben uns sehr konkrete Hilfe angeboten. Diese Agilität fand ich gut. In Leipzig herrschen eine Aufbruchsstimmung und eine Pragmatik, die gut zur Agentur passen. Sie sind in Leipzig geboren, haben bis Sie zehn waren in Pegau gelebt, bevor Ihre Familie nach Westdeutschland umzog. Ist das hier noch ­Heimat für Sie? Auf jeden Fall. Meine Familie hat den Kontakt zu Pegau immer gehalten. Wir sind oft zur Leipziger Messe rüber gekommen und haben unsere Freunde besucht. Meine Familie und mein Lebensmittelpunkt befinden sich aber rund um Köln, deshalb kommt ein Umzug für mich nicht in Frage. Aber ich freue mich, jetzt wieder öfter in Leipzig zu sein. Denn ich glaube, dass die Stadt gerade in einer heißen Phase ist. Da ist etwas im Gange.

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Leipziger Wohnungsmarkt Im Altbau geräumiger, im Neubau kompakter

JE NÄHER AM ZENTRUM, umso schwieriger ist der Wohnungsmarkt.

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Es handelt sich um ein Projekt der Fachkräfteallianz Nordsachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. 28335401_001119

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eipzigs Wohnungsmarkt ist in Bewegung – und das seit Jahren. Es wird gebaut und gleichzeitig zieht es immer mehr Menschen in die Stadt. Die wichtigsten Fragen bei der Wohnungssuche: ●

Das Fernstraßen-Bundesamt (FBA) ist eine unabhängige Aufsichtsund Genehmigungsbehörde im Geschäftsbereich des Bundesverkehrsministeriums. Ab dem 1. Januar 2021 wird es zentrale Aufgaben in der Bundesfernstraßenverwaltung übernehmen und damit die Zukunft der deutschen Autobahnen prägen. Bis Ende 2020 sollen am Hauptsitz Leipzig gut 250 Stellen besetzt werden. Das FBA eröffnet Chancen für Experten wie auch Berufseinsteiger. Dafür suchen wir (m/w/d):

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Verfügbarkeit: Laut „Moni-

toringbericht Wohnen“ der Stadt Leipzig sank der Leerstand bis Ende 2017 auf geschätzt vier Prozent – der marktaktive Leerstand auf unter zwei Prozent. „Der Leerstand wurde sukzessive abgebaut, weil Leipzig zu den am stärksten wachsenden Städten Deutschlands gehört“, erklärt Timo ­Pinder, Geschäftsführer der PISA Immobilienmanagement GmbH, die jährlich mit der Berufsakademie Sachsen einen Wohnungsmarktbericht erarbeitet. Seine

Einschätzung: „Nach wie vor gibt es für jeden die ­passende Wohnung, auch wenn es mehr Zeit in ­Anspruch nimmt, sie zu finden.“ Lage: Nicht überall ist das ­Interesse gleich stark. Generell gilt, so Pinder, je ­näher das Leipziger Zentrum ist, desto schwieriger ist der Wohnungsmarkt. Beliebt sind nach wie vor Stadtteile wie Connewitz, Südvorstadt, Schleußig und Plagwitz. Vor allem Familienwohnungen mit vier bis fünf Zimmern seien hier Mangelware. Anders sehe es aber in Ortsteilen wie Schönefeld aus. Hier standen 2017 zahlreiche Familienwohnungen leer. Mieten: Laut Monitoringbericht der Stadt weisen bis auf das Zentrum-Nord alle Zentrumsortsteile sowie die

Leipziger Mietspiegel ●

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Im Juni dieses Jahres hat der Leipziger Stadtrat den Mietspiegel 2018 beschlossen. Er gibt Aufschluss über die ortsüblichen Vergleichsmieten. Gleichzeitig kann die zulässige Miete der Wohnung im freifinanzierten Wohnungsmarkt ermittelt werden. Zu finden ist er auf der Website der Stadt (www.leipzig.de). Damit wird die Stadt Leipzig der gesetzlichen Forderung gerecht, diesen im Zwei-Jahres-Rhythmus an die Marktentwicklung anzupassen oder alle vier Jahre neu zu erstellen. Grundlage war eine umfangreiche Stichprobenerhebung, an der sich im Vorjahr viele Haushalte und Vermieter beteiligt hatten.

Südvorstadt mit 7,50 Euro pro Quadratmeter und mehr die höchsten durchschnittlichen Angebotsmieten auf. Der städtische Durchschnitt lag laut Stadt 2017 bei ­6,59 Eu­ro pro Quadratmeter. In den Grünauer Ortsteilen waren die Angebotsmieten mit 5,20 Euro am niedrigsten. Im oberen Preissegment geht es deutlich höher –­wie Pinder erklärt. Die Angebotsmiete habe sich bei den 20 Prozent der teuersten Wohnungsangebote zwischen 9,41 und 12,02 Euro pro Quadratmeter bewegt. Der Experte hebt aber auch hervor: „Im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen sind die Mietpreise auf moderaten Niveau.“ Ausstattung: Im Vergleich zu anderen deutschen Großstätten sei die Ausstattungsqualität hoch. Generell gelte: Altbauwohnungen sind in der Regel geräumiger als neu gebaute Wohnungen – der Trend geht hier zu kompakteren Wohnungen. Leipziger Umland: Laut Amt für Statistik und Wahlen verlor Leipzig 2018 gegenüber dem Umland (Landkreise Leipzig und Nordsachsen) 1467 Personen, das sind 558 mehr als 2017. Das bestätigt auch Marktkenner Pinder: „Die positive, dynamische Entwicklung Leipzigs wirkt sich auch aufs das Umland aus.“ Begehrt seien vor allem Lagen mit S-BahnAnbindung.


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Existenzgründung

Leipziger Gründer zufrieden Studie belegt: Die meisten Jungunternehmer bereuen den Schritt in die Selbstständigkeit nicht

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ie würden es wieder tun – knapp zwei Drittel der Firmengründer in der Region Leipzig bereuten den Schritt in die Selbstständigkeit nicht, gingen ihn „auf jeden Fall“ noch einmal. Das ist eines der Ergebnisse der aktuellen repräsentativen Studie, die die Commerzbank beim Meinungsforschungsinstitut Ipsos in Auftrag gebeben hat. Insgesamt wurden dafür bundesweit 3000 Gründerinnen und Gründer befragt, die sich in den vergangenen sechs Jahren ihre eigene ­Firma erschaffen haben – davon 100 in Leipzig. Vom Handwerker bis zum ­Gewerbetreibenden Eine weitere, „wichtige Erkenntnis“, so Elmar Moser, Niederlassungsleiter der Commerzbank Leipzig, „ist die Aussage einer großen

70 Prozent finden, dass die ­Region Leipzig ein gründerfreundlicher Standort ist.

Mehrheit, dass die Region ein gründerfreundlicher Standort ist.“ Immerhin sagten dies fast 70 Prozent der Jungunternehmer – vom Freiberufler über den Handwerker bis hin zum Gewerbetreibenden. Bundesweit schätzten insgesamt 63 Prozent der im Juli und August dieses Jahres Befragten ihren Standort als „sehr gut“ und „gut“ ein.

Bürokratie ist größte Hürde Nahezu einig sind sich die Studien-Teilnehmer bei der Antwort auf die Frage nach der größten Hürde, um eine Firma ins Leben zu rufen: die Bürokratie. Mit 40 Prozent in Leipzig beziehungsweise ­ 45 Prozent bundesweit liegen die Werte eng beieinander. Dicht gefolgt von steuerlichen Themen und der Finanzierung. Dass sich

daher viele Hilfe bei Fachleuten suchten, versteht sich fast von selbst. Dennoch „sind die Gründer bei uns stärker beratungsaffin als im Westen“, erklärt Moser. Schließlich holten in Leipzig 70 Prozent der Neu-Firmenchefs einen Steuerberater mit ins Boot (deutschlandweit: ­65 Prozent). Unterneh-

mensberater wurden zu ­40 (22) Prozent und Rechtsberater zu 37 (24) Prozent ­einbezogen, erklärt Thomas Globig, Leiter Unternehmerkunden bei der Commerzbank. „Allerdings waren die Banken weniger gefragt“, fügt er bedauernd hinzu – „nur von sieben Prozent“.

Coworking-Space gibt Gründern Flexibilität Langfristige Mietverträge sind für sie oft ein großes Risiko – oft wissen sie am Anfang noch nicht, ob ihr Konzept auch Erfolg hat. Ein Ort, an dem Existenzgründer und Start-ups ihre Ideen entwickeln und umsetzen können, sind sogenannte CoworkingSpaces. Sie bieten flexible und kostengünstige Arbeitsplätze. Eine Adresse ist das Basislager am Peterssteinweg. Mit Workshops und NetzwerkEvents unterstützt das Team Gründer auch aktiv.

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WILLKOMMEN DAHEIM

Nach der Rückkehr

Endlich wieder Zeit für... Was beim Heimatbesuch oft auf der Strecke bleibt

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er fern der Heimat lebt, kommt oft nur nach Hause, um Verwandte oder Freunde zu besuchen. Weihnachten, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall – die Anlässe sind immer die gleichen, die zur Verfügung stehende Zeit extrem knapp. Die Liebe zur

Stadt und der Region selbst bleibt beim Heimatbesuch oft auf der Strecke. Wer zurückkehrt ist und wieder in Leipzig lebt ist nicht nur seinen Lieben wieder näher, er hat endlich auch wieder Zeit für…

Essen Leipzigs Gastro-Szene ist vielfältig und reicht von traditionell bis experimentell, von regional bis international. Gut 2000 Gastronomiebetriebe locken zum ­Trinken und Essen. Und auch hier lohnt ein Blick in die Stadtteile – so breiten sich angesagte Kneipenmeilen in den Quartieren ­immer mehr aus. Neben der ­Karl-Liebkecht-Straße finden sich­ ­inzwischen auch auf der Karl­Heine-Straße oder im Kolonnadenviertel leckere Adressen. ­ Auch Foodfestivals finden statt. GENUSS FÜR JEDEN GESCHMACK: Gut 2000 Gastro-Betriebe gibt es in Leipzig. Foto: Volkmar Heinz

DIE ­GRIMMAER PÖPPEL­MANN­BRÜCKE ist ­ ein beliebtes Ausflugsziel im Umland.

AUF ­EXPEDITION laden Naturkundemuseum und Schaubühne Lindenfels in den Kubus. Foto: Christian Modla

Foto: Thomas Kube

Museen und Galerien Mehr als zehn verschiedene Museen gibt es allein innerhalb des Innenstadtrings. Hinzu kommen jene außerhalb der City sowie zahlreiche kleine und große Galerien auf dem Spinnereigelände, im Tapetenwerk und in vielen weiteren kreativen Ecken der Messestadt. Neue Wege gehen Naturkundemuseum und Schaubühne Lindenfels. Seit September laden sie ein Jahr lang zur „Expedition 4x6“. Der Kubus vor dem Museum wird dabei zur lebendigen Forschungsstation.

Familien-Ausflüge Leipzigs Umland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gemacht. Wer will, kann jedes Wochenende einen anderen Ausflug unternehmen und dabei Kunst, Kultur und Natur erleben. Tipp: Mit der S-Bahn nach Grimma, Bitterfeld oder Delitzsch und zurück mit dem Fahrrad. So kann jeder sein eigenes Tempo bestimmen und die schönen Ecken am Wegesrand entdecken.

TANZTHEATER bietet das Lofft seit März im neuen Domizil auf dem SpinnereiGelände. Foto: André Kempner

Bühne Kabarett, Varieteé, Kleinkunst, Oper, Ballett, ­ Theater –­wenn es Nacht wird in Leipzig, ist die Messestadt kaum zu bändigen. Groß ist das Angebot für Augen und Ohren. Mit Täubchenthal, Werk II, Felsenkeller, Haus Auensee oder Arena gibt es zahlreiche Locations für Konzerte international bekannter Künstler. Wer das Tanzbein schwingen will, wird in einem der Clubs der Stadt fündig.

Sport machen

IMPRESSUM – WILLKOMMEN DAHEIM

Es gibt in Leipzig gibt circa ­ 400 Sport­vereine mit insgesamt mehr als 96 000 Mitgliedern, ­darunter etwa 25 000 Kinder und Jugendliche und 20 000 Seniorinnen und Senioren über ­ 60 Jahre. Das Angebot reicht von Eiskunstlauf, über Turmspringen bis hin zu Flossenschwimmen. Der Stadtsportbund zählt mehr als 150 verschiedene Sportarten.

Anzeigen-Spezial der Leipziger Volkszeitung Verlag und Herstellung: Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH & Co. KG, Peterssteinweg 19, 04107 Leipzig Druck: MZ Druckereigesellschaft mbH, Fiete-Schulze-Straße 3, 06116 Halle/Saale Verantwortlich für Anzeigen: ­ Arne Frank, Thomas Jochemko Verkaufsleitung: Oliver Vetter Verantwortlich im Sinne des ­Presserechts: Jan Emendörfer Redaktion/Produktion: ­Uta Zangemeister, Anne Bittner Content: Thomas Bothe, Pia Siemer, LVZ-Archiv Titel-Fotos: André Kempner (2), Nico Klein-Allermann Kontakt: serviceredaktion@lvz.de


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LEINWAND­HÖHEPUNKTE gibt es jedes Jahr beim Dokfilmfestival. Foto: Susann Jehnichen/DOK Leipzig

Sport schauen Exa Icefighters, Handball, Fußball-Bundesliga, Champions League – Leipzigs Angebot zum Live-Sportschauen wird immer reicher und hochwertiger. Wer ­alles sehen will, kommt vermutlich kaum noch zum Arbeiten.

EISHOCKEY live erleben: Das ist seit der Eröffnung der Kohlrabizirkus Eisarena 2018 wieder mitten in Leipzig möglich. Foto: Christian Modla

Kino-Besuch Shopping Neben den großen Kinos, die alle angesagten Filme präsentieren, gibt es mit dem Luru-Kino auf der Spinnerei, Nato oder Prager Frühling zahlreiche kleine Programmkinos für Leinwandfans. Abwechslung bieten außerdem Höhepunkte wie das ­Dokfilmfestival oder die Französischen und Latein­amerikanischen Filmtage.

VON FILIALEN ZU INHABERGEFÜHRTEN kleinen ­Läden: Leipzigs Innenstadt hat beides. Foto: Andreas Schmidt

Höfe am Brühl, die Promenaden im Hauptbahnhof, Petersbogen-Erweiterung oder mehr als 30 Passagen und Höfe: Leipzigs kompakte Innenstadt erstreckt auf einer Fläche von gerade mal einem halben Quadrat­kilometer und ist zum Shoppen überaus attraktiv. Der Filialisierungsgrad ist im Vergleich zu anderen Städten gering, auch kleine inhabergeführte Läden locken zum Entdecken. Und auch abseits der Innenstadt hat sich einiges getan: Mit der Könneritzstraße in Schleußig, der Karl-Heine-Straße in Plagwitz oder der KarlLiebknecht-Straße in Leipzigs Süden haben sich kleine Shopping-Inseln mit besonderem Flair entwickelt.

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14 von 81 Einrichtungen befinden sich in freier Trägerschaft

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taatliche Grundschulen, Montessori, Waldorf, christliche Bekenntnisschule: Leipzigs Schullandschaft für die Jüngsten ist vielfältig. 14 von 81 Einrichtungen befinden sich in freier Trägerschaft. Immer mehr Eltern schicken ihren Nachwuchs auf eine Freie Schule. Waren es in Leipzig im Schuljahr 1998/1999 gerade einmal 4,8 Prozent, lag der Wert im 2017/18 mit 11,3 Prozent mehr als doppelt so hoch. Damit bewegt sich Leipzig weit über dem sächsischen Schnitt von 8,7 Prozent, aber in etwa auf dem Niveau Ostdeutschlands. Eltern würden sich für eine freie Schule entscheiden, weil sie annehmen, dass sich die Persönlichkeit des Kindes dort freier entfalten kann, erklärt Annette Baumeister von der Arbeitsgruppe Freie Schulen beim Leipziger Stadtelternrat. Roman Schulz, Sprecher des Sächsischen Landesam-

tes für Schule und Bildung, sieht die Freien Schulen als wichtigen Bestandteil des Bildungsangebotes einer offenen, demokratischen, pluralistischen Gesellschaft. So gebe es immer Eltern, die sich für ihre Kinder aus ganz persönlichem Grund ein anderes Konzept wünschen. Er konstatiert: „Die Freien Schulen haben sich gut entwickelt und decken alle Richtungen ab.“ Gleichzeitig

LVZ-Familienmagazin bietet Orientierungshilfe Worin unterscheiden sich staatliche und freie Schulen? Das LVZ-Familienmagazin Schlingel gibt mit seiner Serie über Leipzigs Grundschulen Orientierungshilfe von A wie Anmeldung bis Z wie zuständiger Schulbezirk. Gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis wird auf www.schlingel-leipzig.de erklärt, wie Grundschule in Leipzig funktioniert und die Schulkonzepte vorgestellt.

SCHULKLEIDUNG: Alltag in der freien AHFGrundschule. Foto: André Kempner

warnt er aber auch vor zu viel Schwarz-Weiß-Denken: „Es ist nicht so, dass an Freien Schulen die große Innovation stattfindet und die öffentlichen Schulen von großer Langeweile und Indoktrination geprägt sind.“ So finde man Ansätze wie Werkstatt-, Block- oder Projektarbeit, die man aus der Reformpädagogik kenne, auch an staatlichen Schulen, betont Schulz. Egal ob frei oder staatlich, wer ein schulpflichtiges Kind hat, muss es zuerst an einer Schule im für ihn zuständigen Schulbezirk anmelden. Denn ist die Anmeldung an der freien Schule nicht erfolgreich, erfolgt der Schulbesuch an einer der zuständigen Grundschule.

Erste Adresse für Familien mit Kindern Familieninfobüro, Eltern-Treffs, Leipzig-Tipps – EINE AUSWAHL Wer mit der ganzen Familie nach Leipzig zieht hat viele Fragen. Hier finden sie Ansprechpartner: Informieren: Im Familieninfobüro im Stadthaus, Burgplatz 1, erhalten Familien Infos zu Behördenwegen, Bildungs-, Freizeit- oder Hilfsangebote. In regelmäßigen

Abständen finden für zugezogene Familien Willkommensveranstaltungen statt. www.leipzig.de/fib. Leipzig kennenlernen: Familienthemen, Ausflugs- und Veranstaltungstipps bietet das LVZ-Familienmagazin Schlingel – im Netz auf www.schlingel-leipzig.de

Kontakte knüpfen: In Leipzig gibt es viele Orte, an denen Eltern unkompliziert ins ­Gespräch kommen können. Eine Auswahl von Grünau bis Paunsdorf gibt es auf www.leipzig.de/jugend-­familie-und-soziales/lebenmit-kindern/andere-elterntreffen


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Kindertagesstätten

Wie komme ich da rein?

Nützliche Links Kita-Portal Leipzig mit Anmelde-Möglichkeit, Nutzer-Konto und Platzsuche sowie weiterführenden Links zu Themen wie Kita-Neubauten, zum Amt für Jugend, Familie und Bildung sowie Unterlagen und Formularen: www.meinkitaplatz-leipzig.de Bundesprogramm Kita Einstieg mit Angeboten, die den Zugang zur Kindertages Betreuung vor­bereiten und unterstützend begleiten: kita-einstieg.fruehe-chancen.de Die Leipziger Kita-Initiative mit vielen hilfreichen Tipps zur Kita-Suche, der Platz-Situation in Leipzig und weiteren Links: leipziger-kita-initiative.com/kita-platz-wo-wie

Tipps und Tricks für die Platz-Suche

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inen Betreuungsplatz für seine Kinder in Leipzig zu finden, ist nicht einfach. Wann sollten sich Eltern um einen Kitaplatz bemühen? Und was verspricht den größten Erfolg?

renznummer können auch Verträge im Portal erstellt werden. Ein Tipp von Berit Mühl, zuständig für Organisationsentwicklung„Kita“ des DRK Muldental: „Die beste Zeit für einen Platz ist zwischen Mai und Oktober.“

„Die beste Zeit für einen Kita­-Platz ­ ist zwischen Mai und Oktober.“ Berit Mühl Organisationsentwicklung beim DRK Muldental

Bedarf anmelden Grundsätzlich gilt: nach der Geburt des Kindes und mit Referenznummer im KitaPortal www.meinkitaplatz­leipzig.de den Bedarf und fünf Wunsch­-Kitas angeben, anschließend diese abklappern. Denn nur mit der Refe-

Kita persönlich ansprechen Aber wie? „Insgesamt gibt es keinen Königsweg, was gewünscht ist“, erklärt Mühls Kollege, der ehemalige Kita­Leiter Daniel Kemp. Da seien die Möglichkeiten so vielfältig wie die Kitas und ihre Leiter. Auch das ­Timing spiele

eine Rolle, also ob der Ansprechpartner gerade im Stress ist oder bereits fünf Paare vorher da waren. Der bessere Weg: freundlich per Mail oder Telefon um einen Termin bitten. Es müssen keine Bewerbungen sein, die Anfragen können auch relativ knapp ausfallen. Aber: „Der Ton macht die Musik.“ Eventuell lohne es auch, vorher bei offenen Kita­-Festen vorbeizuschauen, befreundete Eltern in der Einrichtung zu begleiten. Portal ist nicht verbindlich Melinda R.* ist Kita­-Leiterin im Leipziger Süden. Ihre Meinung zum städtischen Kita­-Portal Kivan: „Das Programm funktioniert nicht so, dass Eltern oder Kita-­Leiter reingehen, gucken und sehen: Aha, da in Grünau, Gohlis, wo auch immer ist ein Platz frei ab x“, erklärt sie

das Manko. Zudem erwarteten die Eltern, dass sie eine Rückmeldung bekommen. Das einzige, was sie im Portal aber sehen, sei: In Bearbeitung. „Sie werden auch nie abgelehnt, eine Rückmeldung gibt es nur, wenn es einen Vertrag gibt. Wir haben 250 Bedarfsmeldungen alleine für unsere Kita, da schaffen wir es gar nicht, überall einen Kommentar zu

hinterlegen.“ Auch dächten viele Eltern, dass die Anmeldung im Portal verbindlich sei, so Kemp von der Kita ­Hildegardstraße. „Dementsprechend kommen sie auch bei uns an.“ Die – wenn überhaupt – freien Plätze würden aber am Ende von den Kitas selbst vergeben. * Name von der Redaktion geändert

GEMEINSAM WACHSEN. Unsere traditionsreiche DIRINGER & SCHEIDEL Bauunternehmung GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Mannheim ist seit neun Jahrzehnten in den Sparten Hoch-, Industrie- und Schlüsselfertigbau, Tief- und Rohrleitungsbau sowie Produktion und im Vertrieb von Transportbeton verlässlicher und anerkannter Partner von Verwaltung, Wirtschaft, Handel und Industrie. Sie verfügt über Niederlassungen in den Regionen Rhein-Neckar, Rhein-Main und Dessau/Leipzig. Ausführliche Informationen und zahlreiche Referenzen finden Sie unter www.dus.de. Zur Verstärkung unseres Teams in Leipzig suchen wir

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LEITUNG KUNDENDIENST (M/W/D) HEIZUNG-LÜFTUNG-SANITÄR

Neue Luftbilder

Leipzig im Wandel der Zeit Online-Stadtplan der Kommune zeigt Messestadt heute und vor 30 Jahren

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1900 UND 2019: Ein Zoom auf den Rathausturm oder den Springbrunnen vor der Oper macht die baulichen Veränderungen deutlich. ­

er lange nicht ­in Leipzig gewesen ist, staunt beim Heimatbesuch nicht schlecht. Viel hat sich verändert in den vergangenen Jahrzehnten. Wo einst in den Elfgeschosser am Brühl tausende Menschen lebten, lockt mit den Höfen am Brühl heute ein moderner Einkaufstempel zum Shoppen. Wo am Augustusplatz lange eine Lücke der 1968 gesprengten Universitätskirche klaffte, steht heute das Paulinum. Stadion, Bildermuseum oder sogar die eigene Wohngegend – wer selbst schauen möchte, welche Veränderungen sich in der Messestadt vollzogen haben, dem

Quelle: Screenshot LVZ

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bietet sich auf www.leipzig.de/stadtplan eine komfortable Möglichkeit. Seit Kurzem sind hier neue Luftbilder bequem von zu Hause einsehbar. Die werden aber erst richtig spannend im Vergleich mit Luftbildern von 1990 – denn auch die sind dort hinterlegt. Das Kartenmaterial bezieht sich auf die gesamte Stadt. Aber Achtung: Wer einmal anfängt, kann kaum aufhören! Die neuen Bilder sind übrigens im April 2019 während einer Befliegung im Auftrag des Amtes für Geoinformation und Bodenordnung der Stadt Leipzig entstanden. MEHR AUF www.leipzig.de/stadtplan

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Leipzig – erst schmökern, dann entdecken Für Genießer – LEIPZIG Wo man in Leipzigs City am besten essen, genießen und einkaufen kann, erfährt man in der aktuellen Ausgabe des Gästeführer „Leipzig“. Das Magazin im handlichen Taschenformat liegt kostenlos in Leipziger Hotels, auf der Leipziger Messe, in den Tourist-Informationen sowie der Ticketgalerie aus. GÄSTEFÜHRER/GUIDE 2019/20 •

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Für Familien mit Kindern – Kleine und große Abenteuer erleben die Protagonisten des Buches „Die Stadtdetektive entdecken Leipzig“. Sie besuchen bekannte und weniger bekannte Orte und erfahren viel Neues und Wissenswertes. Ein Impulsgeber für alle Familien mit Kindern.

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Sonnabend, 21. Dezember 2019

Nachgeforscht Lippendorf-Esse als Prototyp für Fernsehturm

Wahr oder falsch? Sechs verrückte Geschichten aus der Region Leipzig

Ja und nein! Ein Pilot, eine Multi-Milliardärin und ein Journalist werden vom Leipziger Flug­hafen aus in den Weltraum ­abheben – aber nicht in echt, sondern nur im Roman des ­Science-Fiction-Autors Kurt Rieße. In dem kaum bekannten Buch „Der Yokh von Elmo“ von 1936 landen die Protagonisten auf dem Mars (Elmo) und geraten in den Konflikt zweier im Krieg stehender Völker.

Bad Düben liegt am Meer, wenn die Polkappen weiter schmelzen Nicht ganz! Würden die Gebirgsgletscher, Grönlands Schneedecke und das Antarktis-Eis vollständig abschmelzen, stiege der Meeresspiegel um maximal 60 bis 70 Meter an. Für jene, die sich fragen, wie die Welt dann aussähe, zeigt eine interaktive Karte auf der Internetseite flood.firetree.net auf Basis von Nasa-Daten die Folgen: Weite Teile Norddeutschlands würden vom Klimawandel überspült. Einziger Trost, wenn überhaupt: Bad Düben (liegt 98 Meter über Normalnull) bliebe verschont. Und statt wie bisher vier Stunden Fahrt zur Ostsee wär’s von der Kurstadt aus dann noch eine Auto-Stunde zum Meer.

Grafik/Collage: Benjamin Winkler

Mars-Flüge ab Schkeuditz

Falsch! Durchaus ähnelten sich der 300-Meter-Schornstein des Alt-Kraftwerkes Lippendorf und der 248 Meter hohe BetonSchaft des Berliner Fernsehturms – und wurden fast zur selben Zeit gebaut. Die Konstruktionen des 2005 gesprengte Riesen-Schlotes und des Telespargels sind aber verschieden.

UFO-Test auf dem Flugplatz Brandis­-Waldpolenz

Altenburger Flugplatz in USA ­nachgebaut

Falsch! Hartnäckig hält sich das Gerücht, die Nationalsozialisten wären im Besitz fliegender Untertassen gewesen. Angeheizt wird der Mythos wahrscheinlich von Experimenten mit Nurflüglern wie der Sack AS-6. Das Fluggerät mit Propeller, das an eine fliegende Scheibe erinnert, ließ sein Erfinder 1944 auf dem Fliegerhorst Brandis-Waldpolenz erproben.

Stimmt! Seit Jahrzehnten gilt die Militärbasis Area 51 im US-Bundesstaat Nevada als top secret. Noch verrückter aber ist: Während des Kalten Krieges baute die Air Force unweit des Testgeländes den damaligen Sowjet-Flugplatz – 9000 Kilometer Luftlinie von Altenburg entfernt – als Attrappe schematisch nach. So sollten Ziel-Angriffe geübt werden.

Von Döbeln durch die Erde nach Australien Unwahr! Angenommen es wäre möglich, dann würde, wer von Döbeln aus einen ­12 742 Kilometer langen Tunnel geradewegs durch den Erdkern bohrt, weder in China, noch Australien, ­sondern im Südpazifik, weit vor Neuseelands Küste wieder Land… pardon, Meer sehen. ­Wer ist mein Gegenpol auf der Welt? Jeder kann’s überprüfen: www.antipodesmap.com.

Staatlich anerkannter Erzieher, Heilerziehungspfleger, Heilpädagoge (m/w/div) für den Kinder-und Jugendhilfe-Verbund „Schloss Wartenburg“ und für den Standort Eilenburg in Vollzeit (40 h/Woche) gesucht. Sie begleiten, versorgen und betreuen Kinder und Jugendliche, handeln flexibel und zielorientiert in Krisensituationen, stellen eine altersangemessene Alltags- und Freizeitgestaltung sicher, übernehmen hauswirtschaftliche Aufgaben und arbeiten mit den Familien, dem sozialen Umfeld zusammen. Sie haben eine pädagogische Ausbildung, sind bereit, im 24-h-Dienst zu arbeiten, bringen eigenverantwortliches und selbständiges Handeln mit und sind teamfähig. Weitere Infos und Bewerbungen unter www.ejf.de oder an: EJF gemeinnützige AG, Kinder- und Jugendhilfeverbund „Schloss Wartenburg“, Sportlerweg 7, 06901 Kemberg OT Wartenburg. Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter der Rufnummer (034927) 70 30 gern zur Verfügung. 28439401_001119


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„Ich lerne ständig noch etwas dazu“ Warum Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Julia Rothmann ihren Beruf jederzeit wieder so wählen würde und Schichtdienste auch Vorteile haben

Julia Rothmann arbeitet seit 2009 in der Kinderklinik des Universitätsklinikums Leipzig. Fotos: Stefan Straube / UKL

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ch wollte immer gern mit Kindern arbeiten und habe mich für Medizin interessiert, da lag es nahe, Kinderkrankenschwester zu werden“, erinnert sich Julia Rothmann daran, warum sie sich für ihren Beruf entschieden hat. Die 29-Jährige arbeitet seit 2009 in der Kinderklinik des Universitätsklinikums Leipzig, hat zuvor an der Medizinischen Berufs-

fachschule des UKL ihren Beruf gelernt. „Ihre Station“ gehört in den allgemeinpädiatrischen und neuropädiatrischen Bereich. NEUE THERAPIEANSÄTZE UND STÄNDIGES LERNEN Hier werden Kinder betreut, die Diabetes Typ 1 haben, an chronischen Darmerkrankungen, Mukoviszidose, neurologischen oder

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sehr seltenen Erkrankungen leiden oder aber mit einer klassischen Kindererkrankung ins Krankenhaus kommen. „Das ist eine umfangreiche und anspruchsvolle Arbeit“, beschreibt Julia Rothmann. „Das Spektrum der Krankheiten, mit denen wir hier umgehen müssen, ist sehr breit gefächert. Ich erlebe daher auch ständig neue Therapieansätze und lerne dauernd dazu.“ Gerade in der Neuropädiatrie gehören auch Schwerstkranke zu ihren Patienten. „Für mich ist es ein wichtiger Teil meiner Arbeit, Eltern und Kinder zu begleiten und Hoffnung geben zu können, das alles wieder gut wird. Und wenn es nicht wieder gut wird, Hilfe beim Umgang mit dieser Situation geben zu können.“ Seit 2015 engagiert sie sich deshalb im Nachsorge-Team des Klinikums, begleitet die Familien auch nach dem Klinikaufenthalt und hilft beim Übergang in den Alltag.

5.741 Beschäftigte

RAUM FÜR KREATIVITÄT UND EIGENVERANTWORTUNG Oft werde sie gefragt, wie sie das alles schaffe, ob nicht der Schichtdienst belastend sei. „Natürlich ist es nicht immer toll. Aber ich kann mir meine Zeit ganz anders einteilen, habe auch mal wochentags und an mehreren Tagen am Stück frei.“ Julia Rothmann ist gern Kinderkrankenpflegerin. Kein Tag ist wie der andere, jeder Patient sei besonders. Das biete Raum für Kreativität und Eigenverantwortung. Deshalb arbeitet Rothmann auch gern am Universitätsklinikum. „Weil es ein so großes Haus ist, bietet es viele Optionen, um sich weiter zu entwickeln oder flexibel reagieren zu können.“ Zudem sei die Arbeit spannend, hier gehören auch seltene Erkrankungen zum Alltag, anders als in kleineren Kliniken. „Kinderkrankenpflege ist eben so viel mehr als ‚nur den Popo sauber machen‘“, sagt Rothmann.

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