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FIT & GESUND

Mittwoch, 29. März 2017

| AKTION GESUNDHEITSWOCHEN

Auf den Zahn gefühlt Die Bedeutung der Mundhygiene wird oft unterschätzt. Dabei kann Paradontitis sogar schwerwiegende Krankheiten wie Herzinfarkte zur Folge haben. Was man dagegen tun kann, wie man sich schützt und alles über die richtige Mundhygiene – ein Überblick.

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Die „Sprechstunde“ mit Nina Ruge

Gesunde Küche mit Roter Bete

Leipziger Professorin gibt Senioren Tipps Foto: Fotolia

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Umfangs- und Fettreduzierung mittels Ultraschall

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enn die Fettpölsterchen an Bauch, Beinen oder Po zum Problem werden, ist der nächste Sommerurlaub ganz schnell eine Qual.

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MITTWOCH, 29. MÄRZ 2017

SPRECHSTUNDE VON NINA RUGE

Das lässt uns schneller altern

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ch war 40, als ich das erste Mal den Zahn der Zeit so richtig nagen spürte. Ich mutete meinem Körper jede Menge zu: Neben der täglichen Spätnachrichtensendung moderierte ich am Wochenende politische Talkshows, Podiumsdiskussionen und was noch so alles anlag. Den Schlafmangel versuchte ich durch tägliches Joggen und gesunde Ernährung zu kompensieren. Doch ich musste mir eingestehen: So locker wie zehn Jahre zuvor steckte ich extreme Arbeitsbelastung nicht mehr weg. Es gab Phasen von Kraftlosigkeit – und das merkte man mir auch an. Ich sah manchmal ziemlich alt aus. Da traf ich auf einen Münchner Internisten, Erich Knobloch. Er hatte sich auf ganzheitliche, präventive Medizin spezialisiert – und damit auf Anti-Aging. Er motivierte mich, meinen Lebensstil drastisch zu verändern. Es gibt natürlich viele „Altmacher-Faktoren“. Zu den aggressivsten zählen die sogenannten freien Radikale. Diese Sauerstoffverbindungen zerstören lebenswichtige Strukturen im Körper, sie können Zellen auch entarten lassen, was Krebs bedeutet. Nikotin lässt sie geradezu sprudeln, aber auch hoher Alkoholkonsum, fettreiche, vitaminarme Nahrung und Stress. Für die Ernährung bedeutet das: viel Obst und Gemüse zu essen, weil die sekundären Pflanzenstoffe Radikalfänger sind. Das Wichtigste, das ich aus meinem Leben verbannt habe, ist Zucker. Denn Zucker lässt das Hormon Insulin sprudeln, und das macht dick, krank – und alt. Also habe ich mir alles Süße abgewöhnt. Ich verspreche: Sobald man zwei Wochen durchhält, fehlt einem nichts mehr. Es gibt noch so viel mehr, was guttut und uns länger gesund bleiben lässt: das berühmte Zwei-Liter-Wasser-Trinken pro Tag, Ballaststoffe aus Vollkornprodukten und natürlich regelmäßige Bewegung. Außerdem sollte man nie damit aufhören, etwas Sinnvolles zu tun, was auch immer das sein mag. Jung bleiben beginnt im Kopf – mit genau dem, was Sie sich jetzt vornehmen, für sich zu tun. Aktuell ist von Nina Ruge das Buch „Der  unbesiegbare Sommer in uns“, Kailash, 256 Seiten, 17,99 Euro, erschienen. Außerdem gibt es von ihr das Coaching „Alles wird gut“. Informationen gibt es unter www.alles-wirdgut-coaching.de.

UNSERE LEICHTESTE ÜBUNG

Mündlich überliefert Von Diabetes bis Demenz: Chronische Zahnfleischentzündungen sind tückisch, denn sie können den ganzen Körper schwächen. Das Problem: Oft wird der Zusammenhang nicht erkannt – und die behandelnden Ärzte sprechen zu wenig miteinander.

VON IRENE HABICH

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ass regelmäßiges Zähneputzen vor Karies schützt, weiß jedes Kind. Tatsächlich können gesunde Zähne sogar das Leben verlängern. Doch schlechte Zähne sind bei Weitem nicht nur ein Schönheitsmakel. Sie steigern auch deutlich das Risiko, an Herz-KreislaufLeiden und an Diabetes zu erkranken. Eine gute Mundhygiene hingegen trägt dazu bei, den ganzen Organismus gesund zu halten. Der Zusammenhang zwischen Zahnerkrankungen und anderen Leiden ist wissenschaftlich vor allem bei der Parodontitis belegt, einer chronischen Entzündung von Zahnfleisch und Zahnhalteapparat.

Ein Diabetologe schaut nicht unbedingt in den Mund

Der unterstützte Schulterstand Der Schulterstand ist eine der wichtigsten und ältesten Yogaübungen. Sie gehört zu den Umkehrhaltungen, bei denen das Herz über dem Kopf liegt. Die Haltung wirkt beruhigend auf das Nervensystem, hat eine positive Auswirkung auf die Schilddrüse und dehnt die Rückenmuskulatur. Anleitung: Für die unterstützte SchulterstandVariante flach auf den Rücken legen und die Beine aufstellen. Das Becken anheben und zur Unterstützung ein Kissen, eine gefaltete Decke oder einen Yogablock unter das Gesäß legen. Nun die Beine heranziehen und gerade nach oben ausstrecken. Die Beine entspannt ein paar Minuten gestreckt in der Luft halten. Dabei nachspüren, wie sich ein Gefühl von Leichtigkeit einstellt.

„Unter Zahnmedizinern sind diese Zusammenhänge schon relativ gut bekannt“ sagt Søren Jepsen, er ist Direktor der Poliklinik für Parodontologie, Zahnerhaltung und präventive Zahnheilkunde der Universität Bonn. Bei anderen Ärzten würde er sich aber „noch mehr Aufmerksamkeit für das Thema“ wünschen. Zum Wohl der Patienten wäre es am besten, wenn Ärzte und Zahnmediziner enger als bisher zusammenarbeiten, glaubt Jepsen: „Ein Diabetologe schaut seinem Patienten ja nicht unbedingt in den Mund. Dabei kann es eine unbehandelte Parodontitis erschweren, den Blutzucker einzustellen.“ Denn bei der Parodontitis ist die Erkrankung nicht nur auf die Mundhöhle begrenzt. Es gelangen auch große Mengen Bakterien in die Blutbahn, wodurch es zu einer Entzündungsreaktion kommt. Dabei werden Botenstoffe

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Treten Belastungsschmerzen im Bereich der Hüfte auf, die als störend und einschränkend beschrieben werden, können das erste Anzeichen für einen Hüftgelenkverschleiß sein.

Søren Jepsen, Direktor der Poliklinik für Parodontitis in Bonn

Deutsche nutzt Fitness-Tracker zur Aufzeichnung von Gesundheitsdaten. Das ergab eine Umfrage von Bitkom.

Zwar nimmt die Zahl bei den Jüngeren ab. Meist sind aber ohnehin ältere Menschen betroffen. Und da die Bevölkerung immer stärker altert, wird das Problem auch in Zukunft wahrscheinlich noch viele Menschen betreffen.

Die Ursachen für die Erkrankung sind vielfältig Die Ursachen für Parodontitis sind vielfältig, sagt Jepsen. Schlechte Mundhygiene ist ein wichtiger Auslöser, aber nicht der einzige. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen das Rauchen, auch bestimmte Gene spielen eine Rolle. Bewegungsmangel und eine schlechte Ernährung begünstigen ebenfalls eine Parodontitis.

Parodontitis ist ein Risikofaktor – auch für Arteriosklerose Aber nicht nur das Risiko für Diabetes, sondern auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist durch Parodontitis erhöht. So scheint die Zahnerkrankung Entzündungsreaktionen und die Bildung von Plaques in den Blutgefäßen zu fördern, die Arteriosklerose. In der Folge erhöht sich das Risiko für gefährliche Komplikationen wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Diskutiert wird unter Experten mittlerweile sogar auch ein möglicher Zusammenhang zwischen Parodontitis und der Alzheimer-Demenz.

Patienten sollten mit ihrem Zahnarzt über sämtliche Erkrankungen des Körpers sprechen – die Zähne könnten die Ursache dafür sein. Foto: Fotolia

Ärzte raten von Zahncremes mit Weißmachern ab

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ie wichtig Zähneputzen ist, bekommen heute in der Regel schon kleine Kinder beigebracht. Das zeigte auch die Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie, die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) im August 2016 vorgestellt haben: Danach pflegen die Deutschen ihre Zähne heute wesentlich besser als noch vor 20 Jahren. Manchmal bekommt man aber die eine oder andere Zahnpflege-Empfehlung durcheinander. Dirk Kropp von der Initiative proDente gibt einen Überblick.

Essen. Putzen ist wichtiger als Warten. Im Schnitt sollte das Zähneputzen zwei Minuten dauern. Bei manchen Menschen, zum Beispiel bei Senioren oder Kindern, kann aber auch mehr Zeit nötig sein, um die Zähne gründlich zu reinigen. Einmal täglich sollte man zusätzlich die Zahnzwischenräume reinigen.

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Minuten lang sollte das Zähneputzen im Schnitt dauern. Bei Kindern bei Bedarf sogar länger.

■ Das Timing: Eigentlich sollte man die

■ Hätten Sie’s gewusst? Jeder dritte

Die Parodontitis, darauf deutet heute alles hin, ist eine besondere Gefahr für die Gesundheit des gesamten Organismus. Zwar können auch andere Zahnleiden wie eine entzündete Zahnwurzel krank machen, weil sie das Abwehrsystem schwächen. Das sei jedoch schon lange bekannt, sagt Jepsen. Eine schwere Parodontitis spielt als Risikofaktor für andere Erkrankungen aber eine viel größere Rolle, weil dabei mehrere oder alle Zähne betroffen sind. Und die Krankheit ist relativ häufig: Acht bis zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden an Parodontitis, die so ausgeprägt ist, dass sie all diese Risiken mit sich bringt, sagt der Experte.

Zähneputzen ist eigentlich ganz einfach

DAS SAGT DER ARZT

Coxarthrose

Wenn sich diese Erkrankungen gegenseitig beeinflussen, entsteht ein Teufelskreis.

ausgeschüttet, die die Regulierung des Blutzuckerspiegels durch das Hormon Insulin stören. Ein Problem, mit dem Diabetiker ohnehin zu kämpfen haben. Umgekehrt verstärkt ein dauerhaft erhöhter Blutzucker die Parodontitis. Denn dabei entstehen Stoffwechselprodukte, die die Entzündungsreaktion im Mund fördern und den Heilungsprozess behindern. „Weil beide Erkrankungen sich gegenseitig ungünstig beeinflussen, entsteht oft ein Teufelskreis. Sie sollten also gleichzeitig behandelt werden. Das verspricht bessere Erfolge“, sagt Jepsen. Aktuell tauschen sich Jepsen und seine Kollegen mit Ärzten anderer Fachrichtungen aus, neue Leitlinien sollen entstehen. In Zukunft sollen zum Beispiel in Arztpraxen an Diabetiker Checklisten ausgegeben werden, mit denen sich das Risiko für eine Parodontitiserkrankung bestimmen lässt. Wenn ein Verdacht besteht, sollen Patienten zum Zahnarzt geschickt werden. Umgekehrt soll in Zahnarztpraxen das Diabetesrisiko bestimmt werden, um die Patienten gegebenenfalls an einen anderen Arzt zu verweisen.

Zähne nach jeder Hauptmahlzeit reinigen. Das ist nicht immer machbar, deshalb gilt: mindestens zweimal am Tag. Am besten nach dem Frühstück und – ganz wichtig – nach dem Abendessen. „Wenn es geht, sollte man 30 Minuten warten, vor allem wenn man säurehaltige Getränke oder Nahrungsmittel zu sich genommen hat“, sagt Dirk Kropp von der Initiative prodente. Ist das nicht möglich, putzt man die Zähne direkt nach dem

Einfach nur Zähne putzen reicht nicht – man muss wissen wie es geht. Foto: Fotolia

■ Das Equipment: Zahnärzte empfehlen

Bürsten mit weichen bis mittelharten, abgerundeten Borsten und kurzem Kopf. So erreicht man auch die hinteren Zähne. Elektrische Zahnbürsten schwingen ungefähr 30 000 Mal pro Minute – so schnell kann keine Hand putzen. Trotzdem sind die elektrischen Geräte nicht in jedem Fall besser als eine normale Handzahnbürste, sagt Thomas Wolf aus dem Bundesvorstand des Freien Verbands Deutscher Zahnärzte. Manche Tests zeigten zwar, dass geübte Benutzer mit einer elektrischen Zahnbürste etwas mehr Plaque entfernen als die Benutzer einer Handzahnbürste. „Der Unterschied ist aber nicht so groß, dass wir Zahnärzte deshalb eher zur Elektrischen raten wür-

den.“ Wichtig sei, dass alle Zähne gereinigt werden. Im Anschluss kann man mit der Zahnbürste auch noch ein paar Mal über die Zunge bürsten. Die Zahncreme sollte Fluorid enthalten, bei Kindern 500 ppm (parts per million) und bei Erwachsenen 1500 ppm. Von Weißmacherzahncremes mit groben Putzkörpern rät Kropp ab. Diese können den Zahnschmelz schädigen. ■ Die Technik: Meist wird die KAI-Tech-

nik empfohlen. Das bedeutet, dass erst die Kauflächen, dann die Außenflächen und dann die Innenseiten der Zähne gereinigt werden. Das sei aber bloß eine Orientierung. „Wichtig ist, sich ein System zurechtzulegen, mit dem man sich die Zähne wie im Schlaf putzt, der Ablauf sollte automatisiert sein.“ Wer unsicher ist, ob er gut putzt, fragt bei der halbjährlichen Kontrolle beim Zahnarzt nach. Zu viel Druck sollte es beim Putzen nicht sein, das kann den Zahnschmelz schädigen. „Der Druck sollte 150 Gramm entsprechen, das kann jeder mit einer Küchenwaage ausprobieren.“


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ESSEN SIE SICH GESUND

Bunt statt grau Rote-Bete-Fenchel-Salat mit Blutorange und gehackten Haselnüssen

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in rot leuchtender, robuster Salat wie dieser kann das Grau trüber Regentage im Nu verscheuchen. Nach dem Kochen der Roten Bete lässt sich dieser Salat übrigens blitzschnell zubereiten. Die Marinade des eingelegtem Fenchels und der Roten Bete ist gleichzeitig das Dressing, alle anderen Zutaten werden einfach kurz vor dem Servieren zugegeben. Wer vorausplant oder ein schnelles Essen auf den Tisch bringen will, kocht die Rote Bete schon einen Tag vorher und mariniert sie bereits dann zusammen mit dem Fenchel. Da alle Zutaten in diesem Salat sehr geschmacksintensiv sind, ist es empfehlenswert, ihn als Vorspeise vor einer wärmenden Suppe, einem Eintopf oder einem einfachen Pastagericht zu servieren. Statt Ziegenkäse kann auch Pecorino oder ein anderer harter, nussiger Käse verwendet werden.

Foto: iStock

So geht’s

Deutsche sind in der Zahnpflege sicher

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Rote Bete enthält Folsäure, Vitamin C, Beta-carotin, Mangan und Kalium. Sie stimuliert die Entgiftung der Leber und wirkt darmreinigend.

Die Zutaten zehn Minuten lang durchziehen lassen oder einen Tag lang im Kühlschrank marinieren. Die Blutorangenfilets und die Radicchiostücke in die Schüssel mit der Roten Bete und dem Fenchel geben. Zutaten miteinander vermischen. Olivenöl, gehobelten Ziegenkäse und Haselnüsse hinzufügen, alles vorsichtig vermengen. Abschmecken und servieren. Zutaten für vier Portionen 5 kleine Rote-Bete-Knollen (knapp 300 g), 1 mittelgroße Fenchelknolle, Strunk und harte Außenblätter entfernt, gehobelt, 2 EL unpasteurisierter Apfelessig, 1 EL weißer Balsamicoessig, ½ TL Meersalz, 2 Blutorangen, filetiert, 1 kleiner bis mittelgroßer Kopf Radicchio (etwa 170 g), Blätter in mundgerechte Stücke zerpflückt, 3 EL natives Olivenöl, 100 g gereifter Ziegenkäse, Rinde entfernt, gehobelt, 40 g geröstete Haselnüsse, gehackt Das Rezept stammt aus dem Buch „Cele brating Whole Food“ der US-Ernährungsexpertin Amy Chaplin, Unimedica, 34 Euro.

Millionen Deutsche leiden an einer stark ausgeprägten Parodontitis. Die Deutschen pflegen ihre Zähne heute wesentlich besser als noch vor 20 Jahren – es gibt wesentlich weniger faule Zähne. Allerdings gebe es noch einiges zu tun gegen Parodontitis, die Entzündung von Zahnfleisch und Knochen, sowie bei der Mundgesundheit älterer Menschen. Dies sind Ergebnisse der jüngsten Deutschen Mundgesundheitsstudie der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) aus dem August 2016. Grundsätzlich stellten die Verfasser der umfassenden Gesundheitsstudie fest, dass das Bewusstsein der Bevölkerung für die Mundgesundheit gewachsen deutlich ist. Fast 80 Prozent lassen ihre Zähne mittlerweile regelmäßig vom Zahnarzt untersuchen. Der Zahnarzt ist damit der am häufigsten besuchte Facharzt.

Wer einer Parodontitis vorbeugen will, muss seine Zähne regelmäßig gründlich reinigen – auch mit Zahnseide. Foto: Fotolia

Karieserkrankungen sind demzufolge in allen Altersgruppen und in allen Bevölkerungsschichten stark rückläufig. Beispielsweise haben heute acht von zehn der zwölfjährigen Kinder (81,3 Prozent) ein Gebiss ohne einen einzigen faulen Zahn. Das sei eine Verdopplung im Vergleich zur dritten Studie dieser Art von 1997.

Feste Zähne an einem Tag Leiden Sie als Patient an Zahnlockerung, z. Bsp. bedingt durch Paradontitis, sind alle bisherigen Behandlungen, die zum Erhalt Ihrer Zähne gedient haben ausgeschöpft und ist der Verlust Ihrer Zähne nicht mehr aufzu­ halten? Unsere Praxis hat sich innerhalb der letzten 10 Jahre auf die Anfertigung von Zahnersatz spezialisiert. Angeschlossen an unsere Praxis ist ein meistergeführtes Zahnlabor, welches alle Bereiche des Zahnersatzes abdeckt. Für Sie als Patient bedeutet dies, dass die ge­ samte Behandlung in einem Haus stattfin­ det, sie haben nur mit einem Behandler und dem zuständigen Zahntechniker zu tun, mit dem Sie in direktem Kontakt stehen, Kosten­ ersparnis und vor allem eine ganz individuelle Behandlung und Beratung. Wir haben in den letzten Jahren viele Erfah­ rungen im Bereich der Implantationsversor­ gung mit festsitzendem Zahnersatz sammeln können. Ein weiterer Schritt ist es nun, die Patienten mit unserem neuen Konzept der Sofortver­ sorgung behandeln zu können. Auf dem 9–12 monatigen Behandlungsweg

von der Entfernung der Zähne bis hin zum fertigen, festsitzenden Zahnersatz war es für Patienten oft schwierig in der Übergangs­ phase zu sprechen oder richtig zu essen, was nach dem Verlust der Zähne ein weite­ rer enormer Einschnitt in die Lebensqualität darstellt. Dank unseres neuen Konzeptes, ist es uns möglich, diese Zeit des Überganges für den Patienten neu zu definieren. So werden am Tag der Zahnentfernung sofort Implantate in Ober­ (6) und Unterkiefer (4) inseriert und ein für Sie individuell angefer­ tigtes, festsitzendes Provisorium hergestellt, welches Ihnen die Einheilzeit (4–6 Monate) bis zum endgültig, festsitzendem Zahnersatz angenehmer gestaltet. Natürlich kommt diese Methode der Implan­ tatversorgung auch für Patienten in Frage, die schon mit einer Totalprothese versorgt sind. Wenn Sie Interesse an einer Versorgung mit Implantaten haben oder sich gerne mal zu alternativen Behandlungsmöglichkeiten in­ formieren möchten, freuen wir uns auf Ihren Besuch.

Auch bei der Parodontose, die letztlich zum Zahnausfall führt, gebe es Erfolge. Allerdings müsse diese stille Volkskrankheit noch entschiedener bekämpft werden, hieß es. Denn den Daten zufolge steige der Behandlungsbedarf bei Entzündung des Zahnhalteapparats enorm an. Bei den älteren Menschen zwischen 65 und 74 sei heute jeder achte zahnlos. 1997 sei es noch jeder vierte gewesen. Allerdings seien ältere Menschen mit Pflegebedarf, die erstmals in die Studie einbezogen wurden, bei der Mundgesundheit deutlich benachteiligt. Pflegebedürftige zwischen 75 und 100 Jahren hätten häufiger Karies als die Altersgruppe insgesamt. Auch bei der Mundgesundheit zeigen sich soziale Unterschiede. Bei den 12-Jährigen etwa seien 88 Prozent der Kinder mit hohem Sozialstatus völlig kariesfrei, aber nur 75 Prozent mit niedrigem Sozialstatus. Und bei den jüngeren Senioren (65- bis 74-Jährige) seien 16 Prozent mit niedrigem Sozialstatus komplett zahnlos, während es bei denen mit hohem Sozialstatus nicht einmal vier Prozent seien.

Foto: Johnny Miller

Zur Behandlung ist es wichtig, dass Parodontis überhaupt erst einmal erkannt wird. Weil sie anfangs oft keine Probleme bereitet, sind regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt wichtig. Der Mediziner kann bakterienhaltige Beläge von den Zähnen entfernen, die Parodontis fördern, das Gleiche müssen Patienten regelmäßig zu Hause tun. Wer einer Parodontitis vorbeugen möchte, sollte nicht nur regelmäßig und gründlich die Zähne putzen. Es hilft laut Jepsen auch, allgemein auf seine Gesundheit zu achten. Dazu gehören neben gesunder Ernährung auch ausreichend Bewegung und Laster wie das Rauchen aufzugeben.

Die Rote Bete in einen kleinen Topf mit reichlich gefiltertem Wasser geben und zum Kochen bringen. Den Topf abdecken, die Flamme niedrig stellen und die Rote Bete 25 bis 30 Minuten köcheln lassen beziehungsweise so lange, bis sie weich ist. Sie ist gar, wenn ein Zahnstocher oder eine scharfe Messerspitze beim Einstechen leicht hineingleitet. Die Rote Bete abgießen und die Schale unter laufendem kaltem Wasser entfernen. Die Knollen halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Anschließend werden die Rote-BeteScheiben zusammen mit dem gehobelten Fenchel, Apfelessig, weißen Balsamicoessig und Salz in eine Schüssel gegeben.

Das steckt drin

Vorteile für den Patienten: • Struktur und Stabilität des Knochens ist besser als bei zahnlosen Kiefern. • Ein operativer Eingriff • Kein Knochenaufbau nötig • Schnelle Rehabilitation

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KLINIKEN DER REGION

Leisnig: Helios hat Millionen investiert Der Klinikstandort in Leisnig hat eine lange Tradition. Bereits 1868 wurde die Einrichtung als Lazarett gegründet und hat sich über die Zeit stets weiterentwickelt zu einem modernen Krankenhaus in der Mitte von Sachsens größten Städten Chemnitz, Dresden und Leipzig. Gerade in den vergangenen 21 Jahren hat sich jede Menge getan – große Investitionen, Umbauten und Erweiterungen. 1996 wurde das frühere Kreiskrankenhaus von der Helios-Kliniken-Gruppe übernommen und privatisiert. „Wir haben damals direkt mit Sanierungsarbeiten begonnen.

Foto: Sven Bartsch

Bis 2001 sind fast 18 Millionen Euro investiert worden, wovon knapp neun Millionen Euro Eigenmittel waren“, sagt Klinikgeschäftsführerin Peggy Kaufmann. Es wurde nicht nur ein neues Bettenhaus für über fünf Millionen Euro gebaut, sondern es wurden auch eine moderne Radiologie und ein Schlaflabor eingerichtet und die Intensivstation sowie die Operationssäle erweitert. Diese Ausgaben sowie gezielte Spezialisierungen auf bestimmte Behandlungsschwerpunkte sichern heute den Standort und die medizinische Versorgung im Großraum Leisnig. So bietet die Klinik unter anderem ein Wund- und Brustzentrum, multimodale Schmerztherapien und eine Ambulanz für Menschen mit Herzschwäche an.

STECKBRIEF Betten: 175 | Mitarbeiter: etwa 360 Internet: www.helios-kliniken.de/leisnig Telefon: 034321 80 Spezialgebiete: Schmerztherapie, Innere Medizin mit Herzinsuffizienzambulanz und Schlaflabor, Chirurgie mit Wundambulanz, Gefäßmedizin, Wirbelsäulenchirurgie, Orthopädie und Bauchchirurgie, Kinderklinik mit perinatalem Schwerpunkt, Geburtsklinik, Brustzentrum

Gesunde Zähne auch im Alter

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Für Senioren wird Mundgesundheit immer wichtiger. An der Leipziger Uniklinik forscht Prof. Ina Nitschke zu diesem Thema. Die Expertin für Alterszahnmedizin setzt auf das Konzept „mobile Zahnmedizin“

ie Mundgesundheit von Alt und Jung hat sich in Deutschland weiter verbessert. Doch die zahnärztliche Versorgung von pflegebedürftigen Senioren ist zu einer großen Herausforderung geworden, sagt Prof. Dr. Ina Nitschke vom Bereich Seniorenzahnmedizin in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde am Universitätsklinikum Leipzig. Immerhin ist die „mobile Zahnmedizin“ in Deutschland kein Fremdwort mehr. Und an der Leipziger Universität hören die Zahnärzte von morgen nicht nur in Vorlesungen etwas von Alterszahnmedizin, sondern sie gehen auch in Pflegeeinrichtungen. Die Gesundheit der Zähne ist in Deutschland so gut wie nie, heißt es in der nunmehr fünften deutschen Mundgesundheitsstudie. Gibt es da immer noch Ost-West-Unterschiede? Es gibt heute nur noch geringe Unterschiede zwischen den neuen und alten Bundesländern. Sie waren vor 25 Jahren deutlich größer. Laut der ersten Deutsche Mundgesundheitsstudie, die 1992 mit Erhebungen aus Ostdeutschland ergänzt wurde, war die Zahngesundheit der Ost-Kinder teilweise besser als im Westen. So waren weniger Zähne von Karies betroffen. Bei den Erwachsenen im Alter von 35 bis 44 Jahren fehlte hingegen den Ostdeutschen durchschnittlich ein Zahn mehr. Erst ab der Jahrtausendwende begann eine Ost-West-Angleichung. Heute sehen wir eine deutliche Verbesserung insgesamt: Waren 1992 noch 16 Prozent der Kinder im Osten kariesfrei, im Westen waren es nur 12,4 Prozent, sind es heute über 76,1 Prozent im Osten und sogar 82,3 Prozent im Westen.

Foto: Fotolia

Das Problem ist, dass mit zunehmender Gebrechlichkeit viele ältere Menschen nicht mehr regelmäßig oder gar nicht mehr zum Zahnarzt gehen. Prof. Dr. Ina Nitschke, Expertin für Alterszahnmedizin an der Uniklinik Leipzig

Aus Ihrer Sicht als Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin: Wie steht es um die Mundgesundheit der Senioren? Die Mundgesundheit der Senioren hat sich verbessert: Es sind zum Beispiel nur noch rund 12 Prozent der 65- bis 74-Jährigen zahnlos, vor 10 Jahren waren es noch rund

22 Prozent. Bei den 75-Jährigen und Älteren ist rund ein Drittel zahnlos. Dies bedeutet, dass ältere Menschen meistens eigene Zähne zur Verfügung haben sowie Zahnersatz – sowohl festsitzend oder abnehmbar – tragen. Anders sieht es bei den über 75-jährigen Senioren mit Pflegebedürftigkeit aus, von denen immerhin die Hälfte zahnlos ist. Das Problem ist, dass mit zunehmender Gebrechlichkeit viele ältere Menschen nicht mehr regelmäßig oder gar nicht mehr zum Zahnarzt gehen. Werden sie dann in eine Pflegeeinrichtung aufgenommen, wird diese vernachlässigte Mundsituation zwar erkannt und ein Zahnarzt hinzugezogen. Aber oft sind die manchmal schwerwiegenden Veränderungen aufgrund des schlechten Allgemeinzustandes des Patienten vom Zahnarzt kaum noch rückgängig zu machen. Gerade dann, wenn der alte Mensch Probleme mit dem Sehen und mit der Beweglichkeit von Fingern und Hand bekommt, braucht er eine Zahnprothese, die gut gereinigt und geschickt eingesetzt werden muss. Kann die Medizin das mehrfache Zuschlagen des Alters verhindern? Auch die heutige, hochmoderne Medizin kann die Alterung des Menschen nicht verhindern. Aber viele Menschen können mit ihrem Lebensstil dazu beitragen, dass das Altern nicht grundsätzlich negativ ist. Die Medizin kann heute teilweise heilen oder dazu beitragen, dass das Leben mit chronischen Erkrankungen besser gelebt werden kann. Fächer wie die Geriatrie, also die Lehre der Erkrankungen des Alters, etablieren sich stärker in Lehre und

Forschung. Mit Blick auf mein Fach, die Zahnmedizin, kann ich sagen, dass die Therapieentscheidungen durchaus die funktionellen Möglichkeiten der Patienten berücksichtigen, beispielsweise eine verminderte Handkraft oder das verringerte Adaptationsvermögen an neuen Zahnersatz. Wobei sich das nicht nur vom Alter her, sondern auch von Patient zu Patient sehr unterscheiden kann. Pflegedienste und Seniorenheime helfen alten, gebrechlichen Menschen bei der Bewältigung des Alltages. Müssten nicht auch Mediziner – ob nun HNO-Arzt, Frauenarzt oder Zahnarzt – den Pflegebedürftigen wortwörtlich entgegenkommen? Das ist richtig. Ich kann aber nur für mein Fach sprechen. Und da sind Veränderungen sichtbar – der Begriff „mobile Zahnmedizin“ ist auch in Deutschland kein Fremdwort mehr. Zahnärzte arbeiten mit unterschiedlichen Konzepten auch in den Pflegeeinrichtungen. Allerdings ist die mobile Ausrüstung aufwendig, und es ist eine Aufgabe für das gesamte Team einer Zahnarztpraxis, die Einsätze vor- und nachzubereiten sowie die Behandlung extern durchzuführen. Dies funktioniert aber nur gut, wenn die Leitung der Senioreneinrichtung sowie die Pflegeleitung auch ein zahnmedizinisches Problembewusstsein haben und den zahnärztlichen Einsatz organisatorisch sowie pflegerisch unterstützen. Was unternehmen in Leipzig Medizinische Fakultät und Universitäts-Zahnmedizin, um den Bedürfnissen von Senioren gerecht zu werden?

Grundsätzlich gilt: Alle Senioren sind in der Universitäts-Zahnmedizin herzlich willkommen. In unseren verschiedenen Fachrichtungen arbeiten Zahnärztinnen und Zahnärzte, die in der Seniorenzahnmedizin geschult sind. Denn die Leipziger Universität ist eine der wenigen in Deutschland, an der das Fach Seniorenzahnmedizin ausführlich gelehrt wird. Neben Vorlesungen besuchen die Zahnmedizin-Studierenden auch Senioreneinrichtungen und führen zahnärztliche Befunde unter der Aufsicht der Universitätszahnärzte dort durch. So lernen die Studierenden die Lebenswelt in einer Senioreneinrichtung kennen und können später leichter in ihrer Praxis die mobile Zahnmedizin etablieren. Interview: Uwe Niemann

IMPRESSUM „Fit & Gesund“ ist ein Spezial der Zeitungen der Madsack Mediengruppe LVZ-Projektleitung: André Böhmer Verkaufsleitung: Arne Frank Redaktion: Simone Liss, Angelika Oswald, Annett Riedel, Frank Schmiedel Layout: Beatrice Kasel Grafik: Patrick Moye

Alle bereits erschienenen Teile der Gesundheitsserie plus weitere Infos und Tipps für Ihr Wohlbefinden finden Sie im Internet unter www.lvz.de/fit-gesund Anzeigen-Sonderveröffentlichung

gesund zubeissen

Foto: Fotolia.dom

Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Was bei der Wahl der Zahnbürste zählt Es muss nicht unbedingt eine elektrische Zahnbürste sein. Bevor man viel Geld ausgibt, sollte man testen, wie gut man mit einer Handzahnbürste zurechtkommt. Zahnarzt Prof. Michael Noack vom Zentrum für Zahn-, Mundund Kieferheilkunde der Uniklinik Köln rät gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, vor dem nächsten Zahnarzttermin so zu putzen, wie man es jeden Tag tut, und dann den Arzt zu fragen, ob das ausreicht. Wenn das nicht der Fall ist, sollte man

über eine andere Zahnbürste nachdenken. „Verglichen mit einer Handzahnbürste kann man damit den Zahnbelag um 15 Prozent mehr reduzieren“, sagt Noack. Das liege höchstwahrscheinlich daran, dass die elektrische Zahnbürste schlechtes Putzen ausgleiche. Und gerade wenn man manuell eingeschränkt ist, könne eine elektrische Zahnbürste hilfreich sein. „Der Unterschied ist aber nicht so groß, dass wir Zahnärzte deshalb eher zur Elektrischen ra-

Gesunde und schöne Zähne in jedem Alter

NeueröffNuNg im Leipziger Süden:

Zahnarztpraxis Dr. Anna Purschwitz

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Körnerstr. 44, 04107 Leipzig Tel: 0341-2615514 www.zahnarzt-purschwitz.de

ten würden", so Thomas Wolf vom Freien Verband Deutscher Zahnärzte. Ob oszillierend-rotierend oder Schallzahnbürste sei Geschmackssache, sagt Noack. „Schallzahnbürsten sind sehr wirksam.“ Mit einem Modell mit Drucksensor lassen sich dabei Verletzungen des Zahnfleischs vermeiden. Auch bei elektrischen Zahnbürsten gibt es entsprechende Modelle. Der Ge-

Die Gefahr aus der Mundhöhle



Mit einer elektrischen Zahnbürste lässt sich schlechtes Putzen ein Stück weit ausgleichen. Foto: Freepik.com

räuschpegel ist unterschiedlich: „Bei oszillierend-rotierenden Zahnbürsten hört man das Motorgeräusch deutlich. Schallzahnbürsten machen dagegen einen hohen, leisen Ton“, erklärt Noack. „Mit letzteren werden die Zähne außerdem spürbar glatter. Manche Patienten genießen das.“ Medizinisch mache das zwar keinen Unterschied, allerdings helfe es bei der Selbstkontrolle – dort, wo sich die Zähne glatt anfühlten, habe man ausreichend geputzt.

Gesund im Mund Karies? Kennt jeder! Aber wussten Sie schon, dass jeder Zweite in Deutschland unter einer Zahnfleischentzündung, genannt Parodontitis, leidet? Parodontitis tut nicht weh, kann aber zu Zahnlockerungen und Abbau des Kieferknochens führen. Die Entzündungskeime können sich im restlichen Körper ausbreiten und sogar Grunderkrankungen am Herzen oder Diabetes verschlimmern. Erste Anzeichen einer Zahnfleischentzündung können Zahnfleischbluten, Mundgeruch oder freiliegende Zahnhälse sein. Die gute Nachricht ist: man kann etwas dagegen tun! Die richtige Zahnpflege mit der Bürste und die tägliche

Anwendung von Zahnseide sind eine wichtige Grundlage für gesundes Zahnfleisch. Ergänzend gehört dazu eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung. Der Zahnarzt

kann durch eine spezifische Kontrolluntersuchung feststellen, ob Zähne und Zahnfleisch gesund sind und berät Sie, wie eine eventuelle Erkrankung behandelt werden kann.Auf die Behandlungsschwerpunkte Zahnfleischerkrankungen, Prophylaxe und Zahnerhalt hat sich die Zahnärztin Dr. Purschwitz in ihrer neu gegründeten Praxis in der Südvorstadt spezialisiert. Gerne beantwortet Sie ihre Fragen zum Thema „gesundes Zahnfleisch“. >>Zahnarztpraxis Dr. Anna Purschwitz Körnerstr. 44, 04107 Leipzig Tel: 0341-2615514 www.zahnarzt-purschwitz.de

Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenembolie, Arthrose... Diese und viele weitere gefährliche Erkrankungen können ihren Ursprung im Mund haben. An schlecht gepflegten Zähnen oder schlecht pflegbarem Zahnersatz entwickeln sich gefährliche Bakterien, die bei Verletzungen der Mundschleimhaut (z.B. Zahnfleischbluten beim Zähneputzen) in die Blutbahn gelangen, wo sie sich an

Herz- und Venenklappen, Gelenken, etc. festsetzen, dort zum Verschluss von Gefäßen führen und später einen Infarkt im Körper entstehen lassen können. Mehrmals im Jahr klären wir Patienten in interdisziplinären Informationsveranstaltungen mit den Kardiologen und Orthopäden aus dem MediClin MVZ Leipzig über die Gefahren und Risiken aus der Mundhöhle auf. Gern bie-

ten wir Ihnen einen kostenfreien Risikocheck und eine ganz individuelle Beratung an. Profitieren auch Sie von unserem interdisziplinären Rahmen. Dank unseres meistergeführten Dentallabores im Hause sind wir in der Lage Ihnen in kürzester Zeit hoch professionell und ganz individuell nach deutschen Qualitätsstandards zu helfen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

>>Zahnärzte Im Forum am Brühl Dres. Wostratzky & Kollegen

LVZ Fit & Gesund 2017 | Auf den Zahn gefühlt  

Die Bedeutung der Mundhygiene wird oft unterschätzt. Dabei kann Paradontitis sogar schwerwiegende Krankheiten wie Herzinfarkte zur Folge hab...

LVZ Fit & Gesund 2017 | Auf den Zahn gefühlt  

Die Bedeutung der Mundhygiene wird oft unterschätzt. Dabei kann Paradontitis sogar schwerwiegende Krankheiten wie Herzinfarkte zur Folge hab...

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