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67. JAHRGANG -

I. R.

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November 2013

Poste Italiane SpA – Spedizione in Abbonamento Postale – D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma 1, CNS BOLZANO I TASSA PAGATA – TAXE PERCUE

Fa zeitschrift der Vertretung für das Südtiroler Handwerk D cEhR

DER

Heidi Felderer

Die Landtagswahl 2013 hat eine neue Ära eingeleitet, ohne Luis Durnwalder. Seite 6

Bezirke

Viel Information erhielten LVHFunktionäre im ganzen Land bei den Bezirksfunktionärssitzungen. Seite 23

Holz

Holz.Werk 2013: Südtirols Tischler zeigen, was sie draufhaben. Seiten 30/31

Aktuell

• SLBK schließt ihre Tore • Sistri muss endgültig weg • Landesregierung entlastet • Tagung in Bozen mit der GHM • Hotelmesse 2013 verzeichnet einen Rekordbesuch

Tag des Handwerks 2013

Lanz: WIRtschaft braucht Werte


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Die Landtagswahl ist geschlagen. Das Mandat von Heidi Felderer, die vom LVH unterstützt wurde, wurde knapp verfehlt. Lesen Sie auf Seite 6 ihre Reaktion dazu. In dieser Ausgabe haben wir wieder aktuelle Meldungen zusammengefasst, um unseren Lesern einen Überblick über die Verbandsarbeit zu geben. Mit dem Tag des Handwerks und mit den Werten des wirtschaftlichen Handels befasst sich unsere Titelgeschichte auf den Seiten 12/13.

 on Monat zu Monat: Aktuelle Meldungen in Kürze V Titelgeschichte: Tag des Handwerks 2013

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Titelgeschichte

Beim Tag des Handwerks plädierte Präsident Lanz dafür, die guten, alten Werte wiederzufinden und anzuwenden.

Gesetze und Richtlinien

Einen Überblick über die neugewählten bzw. bestätigten Ortsobfrauen und Ortsobmänner geben wir auf den Seiten 26 bis 28.

14 G  esetze und Richtlinien: Neue Kooperationsverträge für den Sektor Körperpflege

Wir hoffen, Sie haben wieder Gefallen an dieser Ausgabe. Vor allem aber wünschen wir, dass Sie in diesem Herbst neue, motivierende Impulse für Ihr tägliches Tun finden und umsetzen.

Bezirke

Die Redaktion

Meinungen

Der direkte Draht zur Basis

Finden Sie, dass sich langsam Optimismus in Politik und Wirtschaft breitmacht? Ja Nein Weiß ich nicht Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem aktuellen Thema! Ab sofort im Internet unter www.lvh.it.

Editorial Editorial & Inhalt

Handwerk aktuell

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

22 Interview mit Stephan Weiss, Bezirksobmann Klausen 23 LVH – eine starke Vertretung für das Handwerk 26 Alle Ortsobleute auf einem Blick

Berufsgruppen 29 30 32 34 35 36 37 38 40

Bau: Bodenleger Holz: Tischler und Restauratoren Körperpflege: Friseure und Schönheitspfleger Lebensmittel: Kurt Leggeri im Interview Metall: Blauschildkampagne Textilhandwerk: Textilreinigung Frauen: Neuwahlen in Brixen Althandwerker: Neuwahlen Junghandwerker: Jahresversammlung 2013

Leserservice

41 T  rends & Märkte: Naturalia-Bau, Metall Pichler, Tecnomag 46 Weiterbildung, Messen, Termine 47 Lehrstellenbörse

Der Handwerker November 2013

Bezirke

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Von Monat zu Monat

Öffentlich-private Partnerschaft

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Der Handwerker November 2013

duktbilder mit Bildergalerien angezeigt, damit die Besucher alle Details sehen. Es kann für jedes Produkt eine eigene Produktdetailseite mit Bildern, Videos und mehr gestaltet werden. Verschiedene einfache Zahlungsmethoden und weitere Funktionen stehen den Onlineshop-Besuchern zur Verfügung! Testen Sie Webkit4u kostenlos, indem Sie sich mit Ihrer LVH-Mitgliedsnummer und Ihrem Passwort auf www.webkit4u.com anmelden!

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(HK/mb) In Zeiten knapper werdender öffentlicher Mittel sind öffentlich-private Partnerschaften, OPP (auch Public-Private-Partnerships, PPP, genannt), ein Erfolg versprechendes Finanzierungsinstrument für große Investitionsprojekte. Die Handelskammer Bozen hat zu diesem Thema eine Tagung organisiert. Diese Kooperationsform zwischen Verwaltung und privaten Unternehmen ermöglichet eine wirtschaftlichere Realisierung von Projekten durch die Nutzung von privatem Know-how. „Nicht zuletzt kurbeln PPP-Projekte die Investitionstätigkeit und das Wirtschaftswachstum an“, so Handelskammerpräsident Michl Ebner. Einen Überblick über die Bautätigkeit des Instituts für den sozialen Wohnbau des Landes Südtirol (WOBI) gaben der Generaldirektor Franz Stimpfl und der Abteilungsdirektor der technischen Dienste, Bruno Gotter. Der LVH ist bestrebt, Handwerker-Teams für die Instandhaltung von Sozialwohnungen in allen Bezirken zu bilden, und ist

dabei, das Thema auszuweiten. Weitere Auskünfte erteilt die Handelskammer Bozen, Georg Lun, Tel. 0471 945708.

Audit familieundberuf

20 neue familienfreundliche Unternehmen (LPA/mb) Für ihre familienfreundlichen Maßnahmen wurden am 10. Oktober im Palais Widmann in Bozen von Land und Handelskammer mit dem Zertifikat „audit familieundberuf“ 20 Unternehmer ausgezeichnet. Dies sind Dr. Schär AG (Re-audit), Bergmilch Südtirol Gen. u. landw. Ges. (Re-audit), Assiconsult GmbH, Electro Peer KG, Lanarepro GmbH, Kanzlei Lustik und Hofer, F. Rizzolli GmbH, Röchling Automotive AG & CO KG & Röchling Automotive Italia GmbH, steuerservice.it GmbH, Peer GmbH (Re-audit), Apotheke Gilfenklamm, Katholischer Familienverband Südtirol, Ganter Italia GmbH, GKN Driveline Bruneck AG, GKN Sinter Metals AG, Onlinestore GmbH, PSP GmbH, Raiffeisenkasse Überetsch, TopControl GmbH sowie

Willkommen

Neue LVH-Mitglieder

• Bozen: Service Center OHG, Elektrotechniker • Burgstall: Lochmann Egon, Elektrotechniker • Eppan: Stuefer Andreas, Zimmerer • Kaltern: Elmi GmbH, Versch. Berufe Körperpflege • Kastelruth: Krapf Energy GmbH, Elektrotechniker • Klausen: Bikeworld der Gasser Evi, Sportgerätetechniker • Lajen: Deporta Markus, Tischler • Mölten: Perkmann Werner, Bodenleger • Montan: Sportbar Montan, Versch. Berufe Nahrungsmittel • Mühlbach: Fischnaller Lorenz, Zimmerer • Ritten-Unterinn: Eisath & Lintner OHG, Tischler • Schluderns: Telser Norbert Josef, Mietwagenunternehmen • Villnöß: Bauunternehmen Obexer KG d. Obexer M. & Obexer S., Maurer • Wolkenstein: Elektro Hitthaler Ivan, Elektrotechniker


Treffens zwischen dem LVHPräsidium und Alberto Stenico, der auf der Lista Civica für den Landtag kandidierte. Die Politik hat eine soziale und wirtschaftliche Verantwortung und sollte die Entscheidungen und Bestimmungen für das Gemeinwohl der Bürger formulieren, so das Fazit.

Treffen

SLBK schließt ihre Tore

LVH-Spitze trifft Alberto Stenico

Vorteile nicht erkannt

(rp) Mehr Freiraum für Betriebe und weniger Bürokratie waren das Thema eines

(rp) Die Südtiroler Landesbauarbeiterkasse (SLBK) und die Bauarbeiterkasse der

Autonomen Provinz Bozen werden nun definitiv wieder zusammengeführt. Aufgrund von verschiedenen Uneinigkeiten mit den Sozialpartnern stellt die erneute Fusion die einzige Lösung dar. „Schade, dass die Chancen und Vorteile einer eigenen Kassa nicht erkannt wurden“, erklärt SLBK-Präsident Markus Bernard. Gegründet wurde die SLBK 2005 vom LVH und ASGB mit dem Ziel, die Interessen und Bedürfnisse der Handwerker optimal zu vertreten. Nun müsse dieser Ansatz mit allen Sozialpartnern konsequent weitergeführt werden. „Für uns ist

gewährleistet und die Mittel sektorenspezifisch eingesetzt werden“, fordert Arnold Fischnaller, Obmann der Maurer im LVH. Notfalls solle auch das System grundlegend erneuert werden. Auch LVH-Präsident Gert Lanz bedauert die Schließung.

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Von Monat zu Monat

es von großer Bedeutung, dass unseren Betrieben und deren Mitarbeitern die vorteilhaften Konditionen und umfangreichen Leistungen, die sie von der SLBK gewohnt sind, auch weiterhin

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Der Handwerker November 2013

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Heidi Felderer hat den Einzug in den Landtag knapp verfehlt. Doch sind 6774 Vorzugsstimmen auf Anhieb und in Anbetracht der knappen Zeit, die sie für ihre Positionierung zur Verfügung hatte, ein beachtlicher Erfolg. Wir sprachen mit Heidi Felderer ein Tag nach der Bekanntmachung der Ergebnisse.

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ER HANDWERKER: Waren Sie am Tag der Auszählung nervös? Es war in der Tat eine Zitterpartie… Heidi Felderer: Ja, ich habe gemeinsam mit meinen zwei engsten Helfern gezittert. Eine Zeit lang war ich auf Platz 18, da hatte ich schon gehofft, dass es sich ausgeht. Wie bewerten Sie Ihr Ergebnis bei den Landtagswahlen 2013? In Anbetracht des Gesamtergebnisses der Partei bin ich mit meinem persönlichen Ergebnis zufrieden, vor allem wenn man den kurzen Zeitraum meines Wahlkampfes berücksichtigt. Bedanken möchte ich mich aufrichtig bei den 6.774 Wählerinnen und Wählern, die mir das Vertrauen geschenkt haben. Leider ist es aber bei Wahlen so, dass nicht der olympische Gedanke sondern der Sieg zählt. Welche Erfahrungen haben Sie im Wahlkampf gesammelt? Ich habe einen kurzen aber sehr intensiven Wahlkampf geführt. In den letzten beiden Monaten habe ich Handwerksbetriebe im ganzen Land besucht. Ich habe unglaublich viele Menschen kennengelernt, sehr viele positive und einige schwierige Gespräche geführt. Auf meiner Wahlkampftour hatte ich den Eindruck, dass der Wunsch nach einer direkten Vertretung sehr groß ist, umso mehr schmerzt es mich, dass

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Der Handwerker November 2013

am Ende nur 146 Stimmen zum Einzug in den Landtag fehlten. Welche Themen sollen die neue Landesregierung und der neue Landtag dringend angehen? Die Landesregierung muss einige Punkte in der Wirtschaftspolitik überdenken. Die Betriebe brauchen neue Rahmenbedingungen, bürokratische Entlastungen, steuerliche Erleichterungen und ein effizientes Beitragswesen, um wachsen und sich weiterentwickeln zu können. Angesichts der zunehmenden Jugendarbeitslosigkeit müssen die Rahmenbedingungen für die Einstellung von Lehrlingen verbessert werden. Hier ist rasches Handeln gefragt. Wie bewerten Sie die neuen politischen Verhältnisse in Südtirol? Die SVP hat die Mehrheit verloren, dies wird die Position Südtirols in den Verhandlungen mit der Regierung in Rom schwächen. Vieles hängt nun auch vom zukünftigen Koalitionspartner der SVP ab. Das Handwerk hat keinen direkten Vertreter im Landtag mehr. Die Verbände allgemein sind aus diesen Wahlen geschwächt hervorgegangen. Wie soll Ihrer Meinung nach die Zusammenarbeit mit der Politik jetzt aussehen, um die Themen des Handwerks zu vertreten? Da wir Handwerker nun leider keine direkte Vertre-

Foto: Christian Jungwirth

Von Monat zu Monat

„Am Ende zählt nur der Sieg“

tung mehr haben, werden wir uns entsprechende Ansprechpartner unter den Gewählten suchen müssen. Ich finde es sehr schade, dass zu wenige Handwerkerinnen und Handwerker die Wichtigkeit und Notwendigkeit einer Person aus den eigenen Reihen verstanden haben. Zurück zur SVP, der Partei, für die sie kandidiert haben. Die Wirtschaft hat mit Landesrat Thomas Widmann und Dieter Steger, Direktor eines Wirtschaftsverbandes, zwei bekannte Gesichter im Landtag. Der Bürgermeister von Bruneck, Christian Tschurtschenthaler, kann der Wirtschaft zugeordnet werden. Sind Richtungen innerhalb der Sammelpartei noch zeitgemäß, oder soll die Sammelpartei lieber gemeinsam in eine Richtung gelenkt werden, nämlich gegen die Krise und für neue Perspektiven? Wenn wir das Ergebnis betrachten, sehen wir, dass

einige Richtungen sehr gut funktionieren, z.B. die Arbeitnehmer und die Bauern. Nur die Wirtschaftsvertreter haben wie immer das Nachsehen, obwohl genau diese für uns so wichtig wären. Vielleicht muss man weg vom Ständedenken und die Kandidaten der Wirtschaft auf eine breitere Basis stellen. Ich bin schon der Meinung, dass es insgesamt für die Wirtschaft wichtig wäre, Vertreter im Landtag zu haben, die selbst aus der Praxis kommen und die Realitäten der Betriebe aus eigener Erfahrung kennen. Könnten Sie sich vorstellen in fünf Jahren nochmals zu kandidieren? Ich kann mir vorstellen auch in Zukunft für das Handwerk eng mit der Politik zusammenzuarbeiten. Was morgen oder in fünf Jahren ist, weiß ich zum Glück noch nicht. Interview: Margareth Bernard


Von Monat zu Monat

Foto: LVH

Sistri

Aufschub um 10 Monate (mb) Abgesehen davon, dass Sistri auch nach ihrer Wiedereinführung am 1. Oktober immer noch nicht anwendbar ist, wurden die Strafen um 10 Monate verschoben. Der LVH fordert dringend eine alternative Lösung.

Handwerker bei den alle Jahre stattfindenen Berufsweltmeisterschaften bestätigen diese Tatsache – immer wieder. „Die beiden Weltmächte China und USA versuchen bereits, das duale Modell zu kopieren, weil sie erkannt haben, dass davon ihre Nachhaltigkeit künftig mindestens ebenso davon abhängt wie von ihrer Wettbewerbsfähigkeit im Export“, berichtet LVH-Präsident Gert Lanz.

Duale Ausbildung

Praktisch unschlagbar (rp) Das duale Ausbildungssystem mit der Kombination zwischen Theorie und Praxis ist der Exportschlager Nummer eins in der Berufsbildung. Der Grund: die hohe Qualität der Ausbildung. Die Ergebnisse der Südtiroler

Arbeitsreport

Italien braucht eine Wende (df) Bei der Berufsausbildung und der Innovation belegt Italien im Arbeitsreport des World Economic Forum über die Arbeitsbedingungen in allen Ländern der Welt nur Platz 37. Das ist zu wenig,

kommentiert LVH-Direktor Thomas Pardeller, der gleichzeitig auf die Vorreiterrolle Südtirol es hinweist. „Berufsausbildung und Innovation werden bei unseren Betrieben großgeschrieben“, so Pardeller.

Ausflug nach Venedig

Ein großer Erfolg (df) Auf Einladung des LVH-Bezirksobmannes Ivan Bozzi,und dank des unermüdlichen Einsatzes der

Vize-Bezirksobfrau Patrizia Costa,wurde ein traumhaftes Wochenende in der Lagune von Venedig organisiert. Die Sehenswürdigkeiten dieses einmaligen Feckchens Erde samt kulinarischer Höhepunkte wurden in einem perfekten Programm untergebracht. 58 Handwerker, darunter viele Kollegen aus dem Burggrafenamt, genossen sichtlich die zwei Tage und bedankten sich herzlich bei den Organisatoren, vor allem bei Patrizia Costa für die wunderbare Organisation.

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Foto: LVH

Foto: LVH

Von Monat zu Monat

Tagung in Bozen

Sind Denker oder Könner gefragt? In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Handwerksmessen München (GHM) organisierte der LVH eine Fachtagung zum Thema „Das Handwerk – Wirtschaftsmacht mit Zukunft“. Welche Voraussetzungen das Handwerk benötigt, um mit der globalen Entwicklung mithalten zu können, analysierten die Gastreferenten Gunther Friedl und Roland Benedikter.

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n Oberbayern liegt der Prozentsatz für arbeitslose Jugendliche bei lediglich 2,1 Prozent. „Grund hierfür ist unser starkes duales Ausbildungssystem, das die Zahlen der Jugendbeschäftigung im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern hoch hält“, erklärte Heinrich Traublinger, Präsident des Bayerischen Handwerkertages (BTH) in seiner Eröffnungsrede der Fachtagung „Das Handwerk – Wirtschaftsmacht mit Zukunft“. Einziger Wermutstropfen auch in Deutschland: Auch hier erfährt das Handwerk noch immer nicht die verdiente Wertigkeit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. „Ich bin überzeugt, dass die Wertschätzung für das Handwerk wieder zurückkehren wird, da notgedrungen wieder lösungsorientierte Entscheidungen gefragt sind, die die Handwerker tagtäglich und ohnehin schon bieten“, unterstrich LVH-Präsident Gert Lanz. Trotz der positiven wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland lassen Rückgänge beim Umsatz, bei den Lehrlingszahlen oder auch bei der zunehmenden Industrialisierung im Jahr 2012 dennoch aufhorchen. „Wenn wir weiterhin eine starke Wirtschaftsmacht bleiben wollen, müssen wir uns an die globalisierungsbedingten Marktveränderungen anpassen“, betonte Gunther Friedl vom Ludwig-Fröhler-Institut. Ob im Zuge der Globalisierung das Handwerk allerdings mit mehr Ideen oder konkreten Arbeiten aufwarten muss, analysierte Roland Benedikter, gebürtiger Südtiroler und Professor an der Stanford University of California. „Das Handwerk von morgen steht vor großen Herausforderungen, auf die es sich bereits jetzt vorbereiten muss“, erklärte Benedikter. Neben der Serialisierung und Technisierung muss das Handwerk auch mit dem Einsatz von neuen Materialien und Funktionsweisen rechnen, um mit den globalen Entwicklungen Schritt halten zu können. „Nur eine Technikoffensive, sprich die Übernahme und bewusste Nutzung verschiedener technischer Möglichkeiten, ermöglicht es dem Handwerk, mit der Globalisierung Schritt zu halten“, so Benedikter. Ebenso müsse – trotz starkem dualen Ausbildungsmodell – eine Offensive für gezielte Ausbildung in Zukunftsbereichen stattfinden. Neue Ausbildungsformen wie Unternehmergeist und Erfindergeist müssen verstärkt integriert werden. „Bisher gibt es noch keine öffentliche Diskussion über neue Berufsbilder wie z. B. den Roboterarmtechniker, die aber eher früher als später notwendig sind“, ist Benedikter überzeugt. ramona.pranter@lvh.it

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BBT-Baustelle

Handwerker vor Ort (rp) Kürzlich haben rund 50 LVH-Funktionäre der Bezirke Brixen und Klausen die Baustelle des Brennerbasistunnels in Mauls besucht. Für hei-

mische Betriebe bedeutet das Projekt neue Aufträge und Arbeitsplätze. Das letzte Baulos in Höhe von 800 Millionen Euro wurde an zwei Südtiroler Firmen vergeben, erklärte Martin Ausserhofer, Direktor der Beobachtungstelle BBT. Bis 2026 soll der Brennerbasistunnel fertig gestellt sein.

Familien und Betriebe

Landesregierung für weitere Steuersenkungen (LPA/mb) Südtirol war immer schon Italienweit die Provinz mit den niedrigsten IRAP-Sätzen. Dennoch hat Luis Durnwalder in einer seiner letzten Regierungssitzungen als Landeshauptmann die Wertschöpfungssteuer IRAP für die allermeisten Unternehmen um noch einmal einen Prozentpunkt gesenkt. So werden vorbildliche Unternehmen – jene, die Jobs schaffen, Forschung und Entwicklung betreiben oder die Produktivität steigern – nicht mehr 2,5 sondern nur mehr 1,5 Prozent IRAP bezahlen. Alle anderen, für die der Satz derzeit bei 2,98 Prozent liegt, sollen auf 1,98 Prozent gesenkt werden. Nur für Banken (4,67 Prozent) und Versicherungen (5,90) blieben die Sätze laut Vorschlag der Landesregierung unverändert. „Für das Land bedeutet diese Reduzierung einen Verzicht auf 60 Millionen Euro Einnahmen, die zu jenen 81 Millionen dazukommen, die wir bereits heute nicht ausschöpfen“, so der Landeshauptmann, der zudem erklärte, dass die IRAP-Befreiung für neue Unternehmen nicht für solche aus dem Bausektor gelten, die sich nur in Südtirol ansiedelten, um an einer Ausschreibung teilzunehmen. Die Kaufkraft der Konsumenten will Durnwalder gleichzeitig damit stärken, indem man die Einkommenssteuer IRPEF weiter senkt. Werden bisher die Einkommen bis zu 15.000 Euro vom Landeszuschlag auf die IRPEF befreit, soll diese Befreiung künftig für Einkommen bis zu 28.000 Euro gelten. „Damit kämen nicht mehr ‚nur‘ rund 98.000 Steuerzahler in den Genuss der Befreiungen, sondern über 200.000“, so der Landeshauptmann. Für höhere Einkommen blieben die Steuerabzüge von 252 Euro pro Kind aufrecht. Die Mindereinnahmen, die das Land durch diese Erleichterungen auf sich nehmen würde, beliefen sich auf rund 25 Millionen Euro. Der LVH begrüßt die Steuersenkungen der Landesregierung als notwendige Schritte zur Ankurbelung der Wirtschaft.


EU-Berufsanerkennungsrichtlinie Foto: LVH

Grund zur Freude

Hotelmesse 2013

Qualitätshandwerk stellte aus (rp/mb) Zehn Handwerksbetriebe präsentierten sich im Oktober bei der 37. Auflage der Hotelfachmesse in Bozen. Das Hotel- und Gastgewerbe gehört zu den wichtigsten Kunden der Südtiroler Handwerksbetriebe. Die Aussteller waren Baucenter OHG, Beikircher Grünland, die Glaserwerkstätte Gabri-

elli, Eltronix, Ideacasabagno, Lisciotto Sas, New Secure Service, Eurotrias, Farko, die Tischlerei Unterthiner.

Astat

BIP-Prognose 2013 (LPA/mb) Das Landesinstitut für Statistik ASTAT aktualisiert die Wirtschaftsprognose Südtirols für das Jahr 2013. Das reale BIP von

(rp) Das Plenum des Europäischen Parlaments hat neulich den Bericht zur Berufsanerkennungsrichtlinie angenommen. Dadurch wird die Vergleichbarkeit von beruflichen und akademischen Abschlüssen in Europa gesichert, freut sich der LVH.

KlimaHaus-Experten

Neue Kurse für Handwerker (rp) Der Mindeststandard für neue Wohngebäude wird in

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Südtirol mit Jänner 2017 auf die KlimaHaus-Klasse A angehoben. Dementsprechend ändern sich auch die technischen und gesetzlichen Herausforderungen, auf die die Handwerker vorbereitet sein müssen. Die KlimaHausAgentur und der LVH haben die neuen Kurse für KlimaHaus-Experten vorgestellt. Die ersten KlimaHaus-Kurse starten Mitte November und werden sowohl in deutscher als auch in italienischer Sprache abgehalten.

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Südtirol wird zwar um 0,6 % schrumpfen, ist damit aber noch besser als Italien (–1,8 %).

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Landesregierung weist Gelder zu (LPA/mb) Mit der im vergangenen April gegründeten Südtirol Finance AG hat die Landesregierung ihre Wirtschaftsförderungspolitik um ein innovatives Instrument erweitert. Der Südtirol Finance stehen 250 Millionen Euro zur Verfügung, deren Zweckbestimmung die Landesregierung am 21. Oktober beschlossen hat. Die finanzielle Ausstattung der neuen Gesellschaft kommt aus Rücklagen der Region, von denen Südtirol und dem Trentino je 250 Millionen Euro zustehen. Die 250 Millionen werden der Südtirol Finance als Darlehen des Landes bzw. der Region zur Verfügung gestellt und müssen in 15 Jahren zurückgezahlt werden. Am 21. Oktober hat die Landesregierung die Verwendungszwecke der Gelder bestimmt. Es fließen 50 Millionen Euro in den Ausbau des Breitbandnetzes. Mit 47 Millionen Euro wird der Rotationsfonds der Gemeinden für den Ausbau der sogenannten letzten Meile bestückt, drei Millionen werden der Rundfunkanstalt Südtirol (RAS) für den Bau von Umsetzeranlagen zur Verfügung gestellt. Fünf Millionen Euro werden für den Exportfonds bereitgestellt, während 75 Millionen Euro in einem strategischen Fonds für verschiedene Maßnahmen zugunsten der Wirtschaft zur Verfügung stehen werden. 25 Millionen Euro sind für energetische Sanierungen und Maßnahmen zur Energieeinsparung vorgesehen, u. a. wird damit ein Rotationsfonds gespeist, aus dem das Land die Vorauszahlungen auf den Steuerabsetzbeitrag bezahlt. Weitere 20 Millionen Euro stehen für das neue Bausparmodell zur Verfügung, zehn Millionen Euro als Risikokapital für innovative Unternehmen, und zehn Millionen Euro kommen in einen Rotationsfonds, aus dem die Erschließung von Gewerbegebieten finanziert wird. 15 Millionen Euro werden Unternehmern in Form von so genannten Mezzaninfinanzierungen bereitgestellt, außerdem wird der Risikofonds der Garantiegenossenschaften um fünf Millionen Euro aufgestockt. Schließlich sind im 250-Millionen-Euro-Paket 20 Millionen Euro für öffentlich-private Partnerschaften sowie 20 Millionen Euro für Minibond-Anleihen vorgesehen.

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Der Handwerker November 2013

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Strategische Wirtschaftsförderung

Camp for Company

Projekt geht in die zweite Runde (rp) Christoph Pöhl, Konditor aus Meran, war der Hauptakteur beim zweiten Treffen des Landesprojektes „Camp for Company“ in der Oberschule „Marie Curie“ in Meran. Die Initiative wurde vom TIS und dem italienischen Schulamt mit der aktiven Beteiligung des LVH ins Leben gerufen. Das Ziel der Initiative ist es, den Schülern/-innen einen Einblick in die Unternehmerwelt zu gewähren. Bildungshaus Lichtenburg feiert

50 Jahre (mb) Im September feierte das Bildungshaus Lichtenburg in Anwesenheit vieler Ehrengäste, darunter Bischof Ivo Muser, sein 50-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Begegnung und Bildung“ werden die Bildungsangebote

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so ausgerichtet, dass sie Menschen darin unterstützen, gelingende Beziehungen leben zu können, sowohl beruflich als auch privat, so Direktorin Elfi Kirmaier.

Bürokratieabbau

Weniger Bürokratie. Mehr Wirtschaft. (HK/mb) Unter diesem Motto startet die Handelskammer Bozen eine Offensive zum Thema Bürokratieabbau. „Der Trend, Ämterstrukturen und Verwaltungsabläufe zu schaffen, muss beendet werden“, fasst Handelskammerpräsident Michl Ebner zusammen. Die hiesige Politik steht vor der großen Herausforderung, vorhandene Defizite abzu-

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Nahversorgung

Grundlagen gesichert (rp/mb) Mit dem im Juli genehmigten Wirtschaftsomnibusgesetz wurde die gesetzliche Voraussetzung für die Unterstützung jener Unternehmen geschaffen, die die Nahversorgung in den peripheren Gemeinden sichern. Nun sollen mit dem neuen Landesrat in Zusammenarbeit mit dem LVH konkrete Kriterien ausgearbeitet werden. „Wir müssen die peripheren Strukturen erhalten, um vor allem der Jugend Berufsperspektiven anbieten und Südtirols Familienbetriebe aufrecht erhalten zu können“, unterstrichen vorab Heidi Felderer und Thomas Widmann bei einem Treffen. Eine Arbeitsgruppe im LVH wird sich schon in den nächsten Tagen mit diesem Thema befassen.

Von Monat zu Monat

Umfrage unter Handwerkern

Weniger Bürokratie, weniger Steuern, mehr Mitsprache! Die lokale Wirtschaft kann vor allem durch die Vergabe der öffentlichen Ausschreibungen durch Gewerke gestärkt werden, größter Handlungsbedarf besteht im Bereich der Steuern und der Bürokratie, und 85 Prozent der Handwerker haben sich in den letzten fünf Jahren nicht ausreichend in der Politik vertreten gefühlt. Das ist das Ergebnis einer Meinungsumfrage, die der LVH unter seinen Mitgliedern durchgeführt hat.

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üdtirols Handwerker verlangen nach einem Mitspracherecht in der lokalen Politik. Das hat eine Umfrage des Landesverbandes der Handwerker ergeben, die neulich unter den Mitgliedern durchgeführt wurde. Daraus geht hervor, dass sich 85 Prozent der Handwerker in den letzten fünf Jahren nicht ausreichend vertreten gefühlt haben. „60 Prozent unserer Mitglieder wünschen sich einen direkten Ansprechpartner in der Politik, um sich gerade für jene Themen einzusetzen, die das Handwerk am meisten belasten“, erläuterte LVH-Vizepräsident Martin Haller die Umfrageergebnisse. Größten Handlungsbedarf sehen die Südtiroler Handwerker im Bereich der Steuern, der Bürokratie und der Wirtschaftsstärkung. „Eine eindeutige Aussage wie die Wirtschaft gestärkt werden kann, ist die Vergabe der öffentlichen Ausschreibungen nach Gewerken“, so Haller. 20 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass weniger, dafür aber sinnvollere Beiträge vergeben werden sollten. Die größten Belastungen stellen nach wie vor der enorme Bürokratieaufwand und die schwere Steuerlast dar. Ein Teil der Umfrage beschäftigte sich auch mit dem Thema der Jugendarbeitslosigkeit und der Unterstützung der Familien. „Südtirols Handwerker wollen nach wie vor junge Arbeitsplätze sichern, in die Ausbildung der Jugend investieren und damit den Wohlstand der Südtiroler Familien garantieren“, sagte Haller im Rahmen der Pressekonferenz. Hierfür seien aber unbedingt entsprechende Rahmenbedingungen notwendig. „Die Aussagen unserer Handwerker sind klar: Sie wollen in der Politik mitreden und mitgestalten“, sagten LVH-Präsident Gert Lanz, Markus Bernard, Obmann der Gruppe Bau im LVH und Igor Zecchinato, Mitglied des LVH-Exekutivausschusses bei der Vorstellung. ramona.pranter@lvh.it

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Foto: LVH

bauen, Ausgaben zu kürzen und Steuern zu senken. Gleichzeitig aber gilt es, die Konjunktur zu stützen und künftige Investitionen zu sichern. „Das eigentliche Ziel der Konsolidierung ist die Wiederherstellung des Handlungsspielraumes der Wirtschaftspolitik“, so Ebner.


Titelgeschichte

Lanz: „Wir müssen wieder zurück zu den ursprünglichen Werten“

T

radition, Effizienz und Qualität sind die Markenzeichen des Südtiroler Handwerks. „Diese Werte hat das Handwerk über Jahrzehnte erlernt, nun scheinen sie verloren gegangen zu sein“, sagte LVH-Präsident Gert Lanz im Rahmen des diesjährigen Tages des Handwerks.

Die guten, alten Werte

Nun gelte es, diese Werte wiederzufinden und anzuwenden, besonders weil sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geändert haben. „Vor dreißig Jahren wurden wir von den Kunden aufgesucht, nun müssen wir auf die Kunden zugehen.

Und trotz gesetzlichen Fesseln an den Beinen müssen wir uns wieder vermehrt auf die Stärken unserer Betriebe konzentrieren,“ rief Lanz die Handwerker auf. An dieser Stelle berichteten sowohl der Zimmerer Johann Thöni als auch die Mitarbeiterin eines Spenglerbetriebes Renate Husnelder, von den absolut nicht mehr tragbaren Belastungen im Handwerk.

Vertrauen statt Bestrafen

Genannt wurden die ausufernden Geldstrafen im Rahmen der Arbeitssicherheit, das rigide Jugendschutzgesetz oder die erdrückende Steuerlast. Zum wiederhol-

ten Male forderte Gert Lanz die Politik auf, wieder neue Freiräume für die Südtiroler Betriebe zu schaffen, appellierte aber auch gleichzeitig an die Handwerker, sich wieder auf ihre Quälität zu besinnen, das System selbst zu ändern und wieder Vertrauen zu Lieferanten und Kunden aufzubauen. „Gepaart mit einer Brise Innovation, die in unseren Betrieben ohnehin schon tagtäglich angewandt

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Foto: LVH

Der einzige mögliche Weg aus der Krise: Zurück zu den kostbaren Werten im Handwerk, die Wertschätzung der eigenen Qualitätsarbeit und mehr Selbstbewusstsein der Betriebe. Dies waren die zentralen Themen des diesjährigen Tages des Handwerks.


Unternehmerische Tradition

Sich wieder auf das zu konzentrieren, was das Land ursprünglich groß gemacht hat, unterstrich auch LVHDirektor Thomas Pardeller: „Es ist Zeit, wieder zur unternehmerischen Tradition, den Gesichtern hinter den Produkten und zur Verbindung von Mensch und Markt zurückzukehren.”

Verantwortung in der Krise

Von einer Wertekrise sprach auch Claudio Miotto, Vizepräsident der Confartigianato, der die Unternehmer zu mehr Verantwortungsbewusstsein aufrief.

Lob für Durnwalder

Lobesworte für verschiedene Verdienste im Südtiroler Handwerk sprach das LVHPräsidium an Luis Durnwalder aus, der in seiner Funktion als Landeshauptmann das letzte Mal am Tag des Handwerks teilnahm. „Zahlreiche Gespräche und Diskussionen, aber auch eine Reihe von Projekten, die wir gemeinsam und im Sinne des

Handwerks umgesetzt haben, zeichneten unsere Zusammenarbeit mit dem Landeshauptmann aus,“ sagte Lanz. Ebenso Thema der diesjährigen Veranstaltung waren die Landtagswahlen am 27. Oktober 2013.

Neue Hoffnung mit Heidi Felderer und Thomas Widmann

Über mögliche neue Fördersysteme, Steuersenkungen sowie die Möglichkeiten des Bürokratieeabbaus auf Landesebene sprachen die Kandidatin für das Südtiroler Handwerk, Heidi Felderer, und Landesrat Thomas Widmann.

Ethische Seele der Wirtschaft

Abgeschlossen wurde der diesjährige Tag des Handwerks durch einen gedankenvollen und inspirierenden Vortrag des Dekans Paolo Renner, der über die ethische Seele der Wirtschaft sprach. „Arbeitslosigkeit führt zum Verlust der Würde, darum muss der Mensch wieder in den Mittelpunkt gestellt werden. Denn nur durch ethische Voraussetzungen kann die Wirtschaft wieder neu geregelt werden,“ so Renner.

LVH-Präsident Gert Lanz Liebe Handwerkerinnen und Handwerker, am Tag des Handwerks hatten wir wieder Gelegenheit, uns auszutauschen und dann nach aussen zu kommunizieren, woran es für unsere Zukunft ankommt, worum es in unseren Betrieben eigentlich geht. In der Zwischenzeit waren Landtagswahlen. Leider hat es kein Vertreter bzw. keine Vertreterin aus dem Handwerk in den Landtag geschafft. Vor allem das knappe Scheitern von Heidi Felderer schmerzt sehr. Heidi ist zwar spät, aber umso professioneller in den Wahlkampf eingestiegen. Kompliment, Heidi für Deine 6774 Vorzugsstimmen! Und danke allen Handwerkern, Handwerkerinnen, Verwandten und Freunden des Handwerks, die Heidi eine Vorzugsstimme gegeben haben. Sie haben die Bereitschaft unserer Kandidatin und die Unterstützung durch den LVH positiv bewertet. Zwei positive Dinge gab es bei dieser Wahl: Erstens hat Arno Kompatscher mit über 81.000 Vorzugstimmen ein sensationelles Ergebnis erzielt. Zweitens, es waren in einem Wahlkampf noch nie so viele Kandidaten mit Parolen aus dem Handwerk unterwegs wie dieses Mal, was darauf schließen lässt, dass wir doch irgendwie wichtig sind. Wir haben unsere Zukunft in der Hand. Den politischen Vertretern werden wir weiterhin durch unsere professionelle Mitarbeit das Handwerk ständig präsent in Erinnerung halten. Gert Lanz Präsident des LVH

ramona.pranter@lvh.it

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Titelgeschichte Thema AusTitelgeschichte unserer Werkstatt

wird, sind wir imstande, die ursprünglichen Werte des Handwerks wiederzufinden“, so Lanz.


Gesetze & Richtlinien

Körperpflege

Salons und Studios doppelt genutzt Neue Kooperationsverträge für den Sektor Körperpflege

E Wichtige Steuertermine Dienstag, 12. November • KUNDEN- UND LIEFERANTENLISTE: Telematische Übermittlung der Kunden- und Lieferantenlisten für das Jahr 2012, der Subjekte mit monatlicher MwSt.-Abrechnung Montag, 18. November • IRPEF: Zahlung der Lohnsteuer auf die im Monat Oktober 2013 bezahlten Entgelte aus nichtselbstständiger Tätigkeit und Zahlung der Steuerrückbehalte auf die im Oktober 2013 getätigten Vergütungen an Freiberufler und Handelsvertreter – Mod. F24 • IRPEF-ZUSCHLÄGE: Zahlung der regionalen und kommunalen IRPEF-Zuschläge, welche vom Arbeitgeber auf die im Monat Oktober 2013 bezahlten Entgelte aus nichtselbstständiger Tätigkeit eingehoben wurden – Mod. F24 • MONATLICHE MWST.-ABRECHNUNG: Zahlungstermin der MwSt.-Schuld des Monats Oktober 2013 für die Steuerzahler mit monatlicher Abrechnung – Mod. F24 • TRIMESTRALE MWST.-ABRECHNUNG: Zahlungstermin für die Steuerzahler mit vierteljährlicher Abrechnung (MwSt.-Schuld Juli–September 2013) – Mod. F24 • MEHRWERTSTEUER-ABSICHTSERKLÄRUNGEN: elektronische Versendung der erhaltenen Absichtserklärungen für welche im Monat Oktober 2013 bzw. im 3. Trimester 2013 Rechnungen ohne MwSt. ausgestellt wurden • INPS-BEITRÄGE HANDWERKER u. KAUFLEUTE: Frist zur Zahlung der 3. Fixrate für die Rentenversicherung 2013 an das INPS – Mod. F24 • INPS – MONATLICHE BEITRÄGE: Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge von Seiten des Arbeitgebers für die Arbeitnehmer betreffend den Monat Oktober 2013 – Mod. F24 • INPS – GETRENNTE SONDERVERWALTUNG: Zahlung von Seiten der Auftraggeber und Gesellschafter der Sozialversicherungsbeiträge auf die im Monat Oktober 2013 ausbezahlten Vergütungen – Mod. F24 • BEITRAG BILATERALE KÖRPERSCHAFT: Einzahlung des monatlichen Pflichtbeitrages in den Fonds zur Sicherung des Einkommens und der beruflichen Qualifikation (F. S. E.) – Mod. F24 • INAIL: Zahlung der 4. Rate der INAIL-Prämie 2013 – Mod. F24 • EINHEITLICHES LOHNBUCH: Fälligkeit für die Eintragungen des Vormonats Mittwoch 20. November • BAUARBEITERKASSE: Zahlung der Beiträge und Hinterlegungsgelder des Monats Oktober 2013 Donnerstag 21. November • KUNDEN- UND LIEFERANTENLISTE: telematische Übermittlung der Kunden- und Lieferantenlisten der Subjekte mit trimestraler MwSt.-Abrechnung Montag 25. November • INTRASTAT – MONATLICHE MELDUNG: elektronische Übermittlung der den Monat Oktober 2013 betreffenden INTRASTAT-Listen beim Zollamt (monatliche Abrechnung)

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Der Handwerker November 2013

in neuer Vertrag macht die Mitbenutzung des eigenen Friseursalons oder des Kosmetikstudios möglich. Es geht um die „Stuhlpacht“ (affitto di poltrona). Das ist ein Vertrag, durch welchen der Inhaber eines Friseursalons oder eines Kosmetikstudios einem anderen Unternehmer einen Teil der Immobilie, in welcher er seine eigene gewerbliche Tätigkeit ausübt, sowie die eventuell vorhandenen Geräte überlässt. Der Pächter muss, um im Salon arbeiten zu können, im Besitz der beruflichen Voraussetzungen sein. Es handelt sich um einen entgeltlichen Vertrag. Der Begriff „Kabinenpacht“ (affitto di cabina) bezieht sich auf Kosmetikstudios.

Welche Möglichkeiten bietet ein solcher Vertrag?

Es handelt sich um ein neues Geschäftsmodell, das zur Senkung der Ausgaben des Unternehmens beitragen kann. Andererseits können Personen, die im Besitz der beruflichen Voraussetzungen sind, aber kein Startkapital haben, ihr Gewerbe selbstständig betreiben, ohne auf unerlaubte Lösungen zurückzugreifen.

Steuerliche Behandlung

Wie das Verhältnis rechtlich eingestuft wird, hängt vom jeweiligen Vertrag ab; Grundsätzlich kann das Vertragsverhältnis als Unterpacht bezeichnet werden und muss registriert werden. Das Entgelt, das für die Stuhl- bzw. Kabinenpacht anfällt, unterliegt der Mehrwertsteuer. Der Verpächter stellt dem

Pächter also eine Rechnung mit Mehrwertsteuer aus.

Wie werden die jeweiligen Tätigkeiten fakturiert?

Die beiden Unternehmer – Verpächter und Pächter – müssen bei der Handelskammer ihre jeweils eigene Position haben. Beide müssen ihren eigenen Klienten Rechnungen/Steuerbelege ausstellen. Die Unternehmer müssen ihr Gewerbe jeweils so ausüben, dass es zu keiner gemischten Benutzung der Räume kommt. Jeder der beiden Unternehmer darf nur die eigenen Klienten bedienen.

Wie viele Stühle/Kabinen können vermietet werden?

Bei der letzten Vertragserneuerung (3. 10. 2011) haben die Sozialpartner eine gemeinsame Bekanntmachung herausgegeben, wonach die Institutionen folgende Grenzen vorgeben sollten: 1 Stuhl/Kabine für Unternehmen mit 0–3 Arbeitnehmern; 2 Stühle/Kabinen für Unternehmen mit 4–9 Arbeitnehmern; 3 Stühle/Kabinen für Unternehmen mit mehr als 10 Arbeitnehmern. Der Austausch von Arbeitnehmern zwischen den Unternehmern ist jedenfalls verboten.

Aspekt Arbeitssicherheit

Der Verpächter muss dem Pächter garantieren, dass fest installierte Anlagen (z. B. elektrische und hydraulische Anlage) und Arbeitsgeräte (Föhn, Trockenhaube) gesetzeskonform sind. Wenn der

Pächter Arbeitnehmer beschäftigt, muss er sämtliche gesetzliche Vorschriften in Bezug auf die Risikobewertung beachten. Für die Beseitigung eventuell vorhandener Interferenzen zwischen den verschiedenen Tätigkeiten sollte eine vereinfachte Art des Einheitsdokumentes zur Bewertung der Risiken durch Interferenzen (DUVRI) ausgearbeitet werden; so können auch zukünftige Streitfälle vermieden werden.

Aspekt Umwelt

Der Verpächter und der Pächter sind verwaltungs- und strafrechtlich für ihre eigenen Abfälle verantwortlich. Auch die Umweltbuchhaltung (Führung von Verzeichnissen, MUD, Formulare) muss von jedem der beiden Unternehmer für den eigenen Bedarf ausgeführt werden.

Erbringung der Arbeitsleistung eines Friseurs von Seiten einer Person, die kein Unternehmer ist

Das Gesetz vom 18. August 2005 Nr. 175 ermöglicht Unternehmen, Personen zu beschäftigen, die nicht dauerhaft in den Betrieb eingebunden sind, aber im Besitz der beruflichen Voraussetzungen sind. Mögliche Vertragsformen sind z. B. Projektarbeit, Gelegenheitsarbeit, stille Gesellschaft. Diesen Formen liegt kein Pachtverhältnis zugrunde, und sie können nicht als Stuhlpacht bezeichnet werden. fontelina.lopez@lvh.it


So entsorgen Sie Glasund Steinwolle richtig! Vor Kurzem hat das Landesamt für Abfallwirtschaft Leitlinien für die Klassifizierung, den Transport und die endgültige Entsorgung von künstlichen Glasfasern (KGF) und refraktären Keramikfasern (RKF) erlassen.

D

ie korrekte Klassifizierung, der Transport und die endgültige Entsorgung in Abfalldeponien von synthetischen mineralischen Fasern – im Arbeitsalltag bekannt als Glas- und Steinwolle und in der Fachsprache bekannt als KGF für künstliche Glasfasern und RKF für refraktäre Keramikfasern – ist wichtig und zugleich sehr komplex. Aus diesen Gründen hat das Landesamt für Abfallwirtschaft die Sachlage analysiert und als Hilfestellung entsprechende Leitlinien ausgearbeitet. Die KGF und RKF reizen die Atemwege. Deswegen werden sie als krebserregend klassifiziert. Eine korrekte Abfallkennziffer-Zuweisung ist nur durch eine chemische Analyse möglich, die auf Kosten des Abfallerzeugers erfolgen muss. Sämtliche Abfälle, welche synthetische bzw. mineralische Fasern beinhalten, also KGF und RKF,

gelten demnach als gefährliche Abfälle (170603* anderes Dämmmaterial, das aus gefährlichen Stoffen besteht oder solche Stoffe enthält) eingestuft. Sollte der Abfallerzeuger diese als nicht gefährlich (170604 Dämmmaterial mit Ausnahme der 170601* und 170603*) einstufen, so muss er für jede Baustelle, an welcher der Abfall erzeugt wird, eine chemische Analyse durchführen lassen. Der gefährliche Abfall unterliegt der Verpflichtung zur Führung des Abfallregisters, der MUD-Erklärung usw. Unabhängig von der Einstufung in gefährlich bzw. nicht gefährlich muss der Abfall bereits in der Produktionsphase geeignet verpackt werden, vorzugsweise mittels „big bags“, und kann bei allen Deponien, welche KGFund RKF-Abfälle annehmen, abgegeben werden. alexander.benvenutti@lvh.it

Sprechstunden des Patronats INAPA: November/Dezember 2013 Wo?

Parteienverkehr

Außenstelle Meran

Montag von 8 bis 12.30 Uhr und von 14.30 bis 17 Uhr

Außenstelle Schlanders

Jeden Mittwoch im Monat von 8 bis 12.30 Uhr

Sprechstunden Mals

Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat ab 15 Uhr (NUR NACH VEREINBARUNG!)

Sprechstunden Naturns

Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 16.30 bis 17.30 Uhr (Raika-Gebäude – Eingang neben Papierwaren Hanni)

Außenstelle Bruneck Sprechstunden Brixen

Freitag von 8 bis 12.30 Uhr

Donnerstag von 8.30 bis 12.30 Uhr Freitag und von 14.30 bis 17 Uhr von 8.30 bis 12 Uhr Dienstag von 8 bis 12.30 Uhr Mittwoch von 8 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 17 Uhr mit Termin

Sprechstunden Gröden

Dienstag von 14 bis 17 Uhr

Sprechstunden Neumarkt

Jeden 1. Montag im Monat von 14 bis 17 Uhr

RA Dr. Paolo Corti

Im Rahmen dieser Rubrik sind Sie als Mitglied eingeladen, Ihre ganz individuellen Fragen zu stellen. Die Experten aus der Anwaltskanzlei Corti, Deflorian & Partner in Bozen gehen auf Ihre Fragen ein und antworten darauf mit Tipps und Empfehlungen. Schicken Sie Ihre Fragen an E-Mail: media@lvh.it. Wir veröffentlichen Ihre Beiträge anonym in der nächstmöglichen Ausgabe.

Gesetze & Richtlinien

Die Experten antworten

Verdeckung von Gerüsten mit Werbetafeln Ich möchte wissen, ob für die Verdeckung eines Gerüsts mit Werbetafeln ein eigenes Projekt notwendig ist?

J

a. Die Anbringung von Werbetafeln, die normalerweise dazu dienen, die Verbreitung von Staub außerhalb der Baustelle zu vermeiden, erhöhen das Gewicht des Gerüsts und können den so genannten „Segeleffekt“ hervorrufen, der auf die Stabilität des Gerüsts im Fall von starken Windböen einwirkt. Daher sieht der Anhang XIX zum Kodex für die Sicherheit am Arbeitsplatz (G. v. D. Nr. 81/2008) vor: „Falls am Gerüst Werbetafeln, Gitter, Abdeckungen, Netze oder andere Abschirmungen angebracht werden, muss eine geeignete Berechnung des erforderlichen Windwiderstandes für den Bereich, in dem sich das Gerüst befindet, von einem Ingenieur oder Architekten, der über die Berufsbefähigung verfügt, erstellt werden.“ Das Projekt dient vor allem dazu, die Anzahl der zusätzlichen Haken zur Befestigung des Gerüsts am Gebäude zu bestimmen, um das Risiko eines Gerüsteinsturzes zu vermeiden. RA Dr. Paolo Corti

Achtung, Familienbetriebe! Gelegentliche Mitarbeit von Verwandten im Familienunternehmen bis zu 90 Tagen im Jahr unterliegt nicht der Inps-Sozialversicherungspflicht.

E

ine Mitarbeit seitens der Familienmitglieder kommt immer wieder vor. Der LVH weist auf eine Mitteilung des Arbeitsministeriums an Inps und Inail hin, welche abklärt, dass gelegentliche Mitarbeit von Verwandten innerhalb des dritten Grades für einen Zeitraum bis zu 90 Tagen im Jahr nicht der Inps-Sozialversicherungspflicht unterliegt. Voraussetzung dafür allerdings ist, dass es sich bei der gelegentlichen Mitarbeit eindeutig um unentgeltliche Aushilfstätigkeiten aus Solidaritätsgründen, aufgrund einer temporären Verhinderung des Handwerkers zur Ausübung seiner Tätigkeit, handelt. Die Melde- und Versicherungspflicht der Aushilfen bei der Arbeitsunfallversicherung Inail bleibt hingegen aufrecht.

Verwandtschaftsgrade:

1. Grad: Eltern und Kinder; 2. Grad: Großeltern, Geschwister, Enkelkinder; 3. Grad: Urgroßeltern, Onkel, Tanten, Neffen und Nichten. mauro.trevisan@lvh.it

Der Handwerker November 2013

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Renommierte Experten aus verschiedensten Bereichen gaben Einblicke und sprachen über Mitarbeiterführung und Energiemanagement, Lebensmittelsicherheit und Überwachung sowie über Logistik. Eines wurde besonders deutlich: Qualität ist und bleibt ein wesentlicher Faktor für wirtschaftlichen Erfolg.

D

I Alfred Greimel, Branchenmanagement Lebensmittel, Land- und Forstwirtschaft bei Quality Austria, gab in seinem Beitrag einen detaillierten Einblick in die gegenwärtige Situation der Branche: Die Zertifizierungen im Lebensmittelsektor steigen laufend – zuletzt je nach Standard um bis zu 27 %. Audits spielen im Bereich Lebensmittelsicherheit also eine immer wichtigere Rolle. Zusätzlich zu den 32.000 bis 35.000 amtlichen Kontrollen pro Jahr in Österreich will die Zulassungsstelle HDE nun die IFS-Anforderungen durch unangemeldete Audits weiter anheben. Weiters müssen sich Lebensmittelhersteller überlegen, wie sie mögliche Sabotageakte im Sinne von Food Defense unterbinden. Dies ist eine mittelbare Folge der amerikanischen Terrorprävention. „Einerseits kann man davon ausgehen, dass das Niveau der Produktsicherheit bei Lebensmitteln noch nie so hoch war wie heute, andererseits werden weitere Anforderungen fol-

© Quality Austria/Anna Rauchenberger

Qualitätsmanagement

5. Qualityaustria-Lebensmittelforum: Qualität bleibt wichtigster Erfolgsgarant für die gesamte Branche

DI Alfred Greimel, Quality Austria, Dr. Walter Bänziger, Leiter Qualitätsmanagement Rauch Gruppe (v. l. n. r.), während der Verleihung des qualityaustria Awards „20 Jahre ISO 9001 zertifiziert“

gen, die aber KMUs vor neue Herausforderungen stellen“, betont Greimel.

Nachhaltiger Erfolg durch Effektivität und Effizienz

Mitarbeiterführung ist eine der Königsdisziplinen im Management. Dr. Walter Bänziger, Leiter des Segments Qualitätsmanagement der Rauch Gruppe, thematisierte in seinem Vortrag, wie man Menschen bewegt und sicher zum Erfolg führt. Grundvoraussetzung dafür ist, dass man ihre zentrale Rolle erkennt und danach handelt.

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Der Handwerker November 2013

DI Axel Dick, Quality Austria, DI Jürgen Fluch, AEE-Institut für Nachhaltige Technologien, Dr. Walter Bänziger, Rauch Gruppe, DI Alfred Greimel, Quality Austria (v. l. n. r.)

Das funktioniert am besten in einem teamorientierten und hierarchieübergreifenden Ansatz. „Oberstes Ziel ist die gemeinsame Optimierung von Prozessabläufen. Das kann nur realisiert werden, wenn die Potenziale von Mitarbeitern erfolgreich geborgen und gleichzeitig die natürlichen Barrieren überwunden werden“, so Bänziger. Hier sei es besonders wichtig, dass ein Verständnis geschaffen werde für die gemeinsamen Ziele und Markterwartungen. „Wer nachhaltigen Erfolg sicherstellen will, darf seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht bevormunden, er muss sie bewegen. Hier müsssen an erster Stelle Wissen und Erfahrung freigesetzt werden, damit es zu einer Bereitschaft für aktive Teilnahme kommen kann“, resümierte Bänziger. Der Award „20 Jahre ISO 9001 zertifiziert“ ehrt Unternehmen, die die nachhaltige Wirkung von Qualitätsmanagement bewusst nutzen und erfolgreich in ihre Unternehmensstrategie integriert haben. Rauch

Fruchtsäfte ist eines der Pionier-Unternehmen von Quality Austria. Vor der Mittagspause nahm Walter Bänziger den begehrten Award entgegen. Davor präsentierte DI Jürgen Fluch vom Institut für nachhaltige Technologien AEE eine aktuelle Studie zum Thema Energiemanagement. Die Lebensmittelverarbeitung zählt zu den energieintensiven Branchen, da Lebensmittel in der Verarbeitung aufgekocht, pas-teurisiert, gekühlt und tiefgekühlt werden müssen. In 150 Energieaudits hat man im Projekt der AEE Intec festgestellt, dass die Verfügbarkeit von Energieverbrauchsdaten eine Herausforderung darstellt. „Aufgrund der gewachsenen Betriebsinfrastruktur gibt es kaum verfügbare IstDaten, speziell für KMUs“, erklärt Fluch. Das durchschnittliche Einsparungspotenzial beträgt laut Fluch jedoch 25 bis 35 % durch Prozessoptimierungen und Wärmerückgewinnung. Erste Verbesserungsmaßnahmen liegen in der


Veränderung von technischen Prozessen wie Reduktion von Wärmeverlusten in der Prozesskette durch Abdeckung von Bädern, in der Umstellung der Batch-Prozesse auf semikontinuierliche Prozesse oder in der Reduktion des Heizbedarfes der Produktionshallen durch geregelte Lüftung. Aus Sicht der Quality Austria ist die Energiemanagementnorm ISO 50001 bestens geeignet, die Energieplanung zu verbessern und die Energieeffizienz gezielt und systematisch zu steigern.

Listerien im Handel

Im Anschluss meldete sich DI Peter Herbst, Leiter Hygiene Institutional der Firma Ecolab zu Wort. Er ging in seinem Beitrag auf die Bedeutung des Bakteriums Listeria monocytogenes für den Handel ein. Laut jüngsten Erhebungen in den USA endeten im Jahr 2011 266 von 1662 Listerieninfektionen mit dem Tod. Das entspricht einer Rate von fast 16 %. Eine Risikobeurteilung ergab, dass 83 % der Erkrankungen in Verbindung standen mit Waren, die im Handel geschnitten wurden. Weitere Ergebnisse: Ca. 60 % der Geschäfte wurden positiv auf Listeria monocytogenes getestet. Das Bakterium kam häufiger auf Nicht-Lebensmittel-Kontaktflächen vor als in Kontaktbereichen. Auch Böden und Abflüsse waren teilweise stark belastet. „Die Herausforderung liegt darin, dass das Bakterium ubiquitär ist und Biofilme bilden kann. Dadurch sind Risiken schwer vorhersehbar. Eine effiziente Grundreinigung als Teil einer optimierten Sanitationsstrategie kann die Situation signifikant verbessern“, so Herbst. Weitere Maßnahmen sind konsequentes Training, laufende Temperaturkontrollen und das regelmäßige Einholen von Fachinformation.

Rohstoffbeschaffung und Lebensmittelüberwachung in einer globalisierten Welt

In einer zunehmend globalisierten Wirtschaftswelt verdient die Rohstoffbeschaffung besondere Aufmerksamkeit. Welche Rolle dieser Aspekt in der Praxis spielt, beleuchtete Mag. Rudolf Berger, Geschäftsführer von Fleischwaren Berger in seinem Beitrag über Regionalität und Authentizität. Ende des 18. Jahrhunderts wurden 99 % aller Nahrungsmittel in einem Umkreis erzeugt, der vom Verbraucher von seinem Kirchturm aus zu überblicken war. Die Anforderungen an das Thema Regionalität sind heute naturgemäß andere: „Es geht vor allem darum, das Bedürfnis nach Überschaubarkeit, Zuverlässigkeit und Vertrauen ernst zu nehmen“, betonte Berger. „Für Konsumentinnen und Konsumenten ist heute nicht nur wichtig, wo ein Schwein aufwächst, sondern vielmehr, was es frisst und woher das Futter kommt.“ Österreich ist – wie ganz Europa – von Eiweißimporten abhängig und führt bis zu 600.000 Tonnen jährlich ein. Fleischwaren Berger substituiert u. a. konsequent Soja aus Lateinamerika durch heimische Eiweißträger. Das Unternehmen agiert mit klarem regionalen Fokus unter dem Motto „so nahe wie möglich“: Die Mastbetriebe liegen in einem Umkreis von 50 Kilometern rund um Sieghartskirchen in Niederösterreich, das Mastfutter stammt aus einem Umkreis von 500 Kilometern. Das ist eine Besonderheit bei konventioneller Fleischerzeugung, Berger denkt aber bereits weiter: „Regionalität ist nur ein Teil der Antwort auf die Kundenerwartung. Wir erwarten zusätzliche Ansprüche bei der Tierhaltung in den nächsten Jahren.“ •

Training und Zertifizierung für Integrierte Managementsysteme n Qualitätsmanagement – ISO 9001 – RT 05 für Bau- und Baunebengewerbe – ISO 3834 für Schweißbetriebe – EN 1090 für Stahl- und Aluminiumtragwerke n Umweltmanagement ISO 14001 n Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz: BS OHSAS 18001 n PEFC CoC und FSC CoC

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Wer kennt die Situation nicht? Sie haben ein Problem, das Sie lange nicht bewältigen können? Sie knobeln darüber einige Zeit, lesen und arbeiten sich ein, aber die Lösung will einfach nicht kommen. Je mehr Sie sich in das Problem verbeißen, desto weniger gelingt es, nur in die Nähe einer Lösung zu kommen. Und auf einmal – Sie liegen völlig entspannt in der Sauna oder am Strand, oder Sie wachen im Schlaf auf – ist sie da. Sie hatten eine kreative Eingebung.

D

er Prozess der kreativen Problemlösung durchläuft immer wieder mehr oder weniger die folgenden Phasen – diese zu kennen, hilft, die eigene Kreativität zu steigern.

Die Phasen der Kreativität

Einarbeitungsphase: In der ersten Phase bereitet man sich auf ein Thema vor, man vertieft sich in ein Problem und verschafft sich alle Informationen. Dabei kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen, wichtig ist, dass man möglichst viel unterschiedliches Material zusammenträgt.

Man fährt auf Messen, spricht mit Experten usw. „Wichtig ist dabei, dass Sie offen sind, dass Sie die Fähigkeit haben, unvoreingenommen und aufmerksam zuzuhören“ (Goleman, S. 17). Drei wesentliche Hindernisse in dieser Phase sind die Betriebsblindheit, die Stimme der inneren Kritik und der Frust. Hier tauchen Sätze im Kopf auf wie „Sas kann nicht klappen, das ist viel zu einfach“ oder „Was werden die anderen denken“. Will man wirklich kreativ sein, ist es unabdingbar, dass man sich den Kopf zerbricht und hart an neuen Lösungen arbeitet. Di-

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Der Handwerker November 2013

es bringt jedoch unweigerlich auch Frust und Verzweiflung mit sich.

Inkubationsphase

In der Phase der Inkubation kann man das Problem sich selbst überlassen. Sie sind dann vermutlich an einem Punkt, wo Sie alle relevanten Aspekte miteinfließen haben lassen, häufig ist man auch an die Grenzen der Vernunft gestoßen. Jetzt geht es daran, alles, was man aufgenommen hat, sozusagen zu verdauen. „Man überschläft die Dinge“, wie der Volksmund sagt. Das Problem befindet sich im Unterbewussten, was den Vorteil hat, dass sich das Unterbewusste weniger um Konventionen kümmert und dass dort alles gespeichert ist, was man weiß. Ein wesentliches Element im kreativen Problemlösungsprozess sind sogenannte Tagträume. Deshalb ist es wichtig, sich Zeit für sich zu nehmen und auch der eigenen Entspannung Platz zu verschaffen. Was für den einen lange ausgedehnte Spaziergänge sind, sind für den anderen der Waldlauf oder eine lange Autofahrt usw. Wir müssen uns regelmäßig von den Zwängen des Alltags frei machen und unser Unterbewusstsein arbeiten lassen.

Umsetzungsphase

Wenn Sie schließlich Glück haben, führen die Bemühungen, die Vorarbeiten und das Tagträumen, das Sichentspannen und das Loslassen zur Eingebung – dem Moment, in dem sich die Antwort

aus dem Nichts einstellt. Viele begehen nun den Fehler, zu glauben, der kreative Akt sei vollbracht, dabei fehlt noch die letzte, wohl schwierigste Phase – die Phase der Umsetzung. Jeder kreative Akt gliedert sich also in die Phasen der eigenen Vorbereitung, der Frustration, der Inkubation, der Eingebung und der Umsetzung ins Handeln.

Der kreative Mensch

Eines steht fest (wie auch bei der Innovation): Wer einmal einen Einfall gehabt hat, ist noch lange nicht kreativ. „Kreativ ist jemand, der so etwas regelmäßig leistet. Die Eintagsfliege, das Einmalund-nie-wieder zählt nicht. Kreativität ist eine Daseinsform. Menschen, die kreativ sind, denken ständig über das Gebiet nach, auf dem sie arbeiten. Ununterbrochen tüfteln sie. Pausenlos fragen sie sich: „Ist das hier sinnvoll oder nicht? Kann ich das ändern?“ (Goleman, S. 30) Wichtig ist, dass jeder Mensch in der Lage ist, seine Kreativität nutzbar zu machen. Die Kreativität nimmt dabei in dem Maße zu, wie man sich seiner Kreativität bewusst wird. Man muss Selbstvertrauen in die eigene Kreativität entwickeln. Eine wesentliche Grundvoraussetzung für die Freisetzung von Kreativität ist das Wechselspiel zwischen Denken und Fühlen, Körper und Geist. Entspannungstechniken spielen dabei eine große Rolle, wobei diese individuell gestaltet sein können. Wesentliches Merkmal von


nicht heißen, dass man sich seine Angst nicht eingestehen darf – ganz im Gegenteil; nur darf es nicht dazu kommen, dass Arbeiten, die Aussicht auf Erfolg haben, aus Ängstlichkeit nicht angegangen werden. Kreative Menschen haben keine Angst davor, zu versagen, und sehen in Fehlschlägen die Möglichkeit zum Lernen. Aus Fehlern kann man wesentliche Informationen holen: Das geht so weit, dass der Philosoph Karl Popper die Auffassung vertrat, dass es in der Wissenschaft ohne Fehler keinen Fortschritt geben kann. Deshalb ist es auch wichtig, nach Fehlern zu suchen. Es ist sogar so, dass kreative Menschen mehr Fehler machen als weniger kreative Zeitgenossen, frei nach dem Motto: Wo gehobelt wird, fallen auch Späne. In einem Unternehmen, das Innovation zu seiner Firmenphilosophie erhoben hat, muss es also möglich sein, Fehler zu begehen, ohne das Gesicht (oder gar den Job) zu verlieren. Wie bereits erwähnt, lässt sich Kreativität nicht erzwingen, was natürlich in einer Zeit des Termindruckes schwierig ist. Gerade deshalb ist es notwendig, das gesamte Unternehmen von der Basis bis zur Spitze auf Innovation einzuschwören. Dann werden auch die kreativen Lösungen im entscheidenden Augenblick nicht fehlen. Kreative Einzelpersonen hingegen sind immer bedacht, mehrere Eisen gleichzeitig im Feuer zu haben, damit, wenn sie an einem Problem nicht weiterkommen, sie dieses beiseitelegen und vorerst an einem anderen weiterarbeiten können. „Wenn Sie an mehreren Projekten arbeiten, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Ihnen irgendwo der Durchbruch gelingt ... es geht

immer vorwärts“ (Goleman, S. 51).  

Der kreative Arbeitsplatz

Wenn man bedenkt, dass der Mensch meist mehr Zeit am Arbeitsplatz verbringt als bei sich zu Hause, und wenn man sich parallel dazu vor Augen führt, wie gewisse Arbeitsplätze gestaltet sind, verwundert es nicht, wenn Mitarbeiter am Abend nur eines im Sinn haben: Möglichst schnell raus aus der Firma. Dabei könnte man gerade durch eine geschickte Gestaltung des Arbeitsumfeldes nicht nur die kreative Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter steigern. Häufig reicht es aus, die Mitarbeiter ihr Umfeld selbst gestalten zu lassen. Sterile Büroräumlichkeiten müssen mit Leben gefüllt werden, es sollte eine anregende, angenehme Stimmung entstehen. In Japan, aber immer mehr auch in den USA und Europa, beginnt man sich der Wirkung von Einrichtungen auf den Menschen bewusst zu werden. Ganze Bankgebäude werden heute bereits nach der „Feng-Shui“-Methode erbaut. Es würde hier zu weit führen, näher auf diese Art und Weise des Einrichtens einzugehen, es sei an dieser Stelle nur erwähnt, dass falsche Einrichtung krankmachen kann. Eine Grundregel sollte sein: Die Personen, die sich in einem

Raum aufhalten, sollen sich wohlfühlen.

Drei Faktoren, kreative Problemlösung im Unternehmen zu fördern

Der moderne Arbeitsplatz muss tief greifenden Änderungen unterzogen werden, um die Kreativität der Mitarbeiter zu fördern. In erster Linie sollen Hierarchien überwunden werden, wobei auf der Hand liegt, dass es nur um ein Abflachen der Hierarchien gehen kann. Dadurch können Entscheidungen an die vorderste Front verlagert werden, was neben der Kundennähe und der höheren Flexibilität auch direkten Bezug zu den Problemen gewährleistet. Das zweite wesentliche Kriterium für die Veränderung des Arbeitsplatzes ist die Schaffung eines Klimas für Ideen. Das bedingt, dass Ideen frei geäußert werden können und freundliche Aufnahme finden. Neben den analytischen Problemlösungsansätzen müssen auch intuitive Platz finden. Die dritte Säule eines kreativen Klimas im Unternehmen setzt voraus, dass die Mitarbeiter mehr als nur einen Job geboten bekommen. Das Unternehmen sollte auf soziale Bedürfnisse des gesellschaftlichen Umfeldes reagieren und neben dem Wohlstand auch der Lebensqualität einen Stellenwert einräumen. •

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Innovationsberatung

kreativen Menschen ist deren Fähigkeit zum Humor. Man muss die harte Arbeit der kreativen Problemlösung locker nehmen. „Blödeln ist durchaus am Platz, denn Scherzen ist eine kreative Tätigkeit“ (Goleman, S. 45). Kreative Menschen verfügen über die Fähigkeit, Vergleiche und Analogien herzustellen, getrauen sich Dinge, die bisher nicht so nebeneinander standen, zu kombinieren. Viele Erfindungen verdanken wir dieser Fähigkeit. Kreativität ist unter anderem eine Frage der Betrachtungsweise: So hat der Biologe Alexander Fleming, als er nach seinem Urlaub ins Labor zurückkam und feststellen musste, dass seine Bakterienkulturen eingegangen waren, nicht die Flinte ins Korn geworfen (und die Bakterien in den Abguss geleert), sondern sich die Frage gestellt, was da passiert ist. Dieser Betrachtungsweise verdanken wir das Penicillin. Kreativität hat also etwas damit zu tun, Probleme in ihrer Komplexität zu betrachten, wobei man die Dinge auf den Kopf stellen muss. Das heißt, man muss die Fähigkeit entwickeln, alle Annahmen in Frage zu stellen. Wer die Fähigkeit besitzt, die richtigen Fragen zu stellen, wird auch die Lösung dazu finden. Es empfiehlt sich, an kreative Aufgaben ganz naiv und unvoreingenommen heranzugehen. Ein zentrale Fähigkeit, die man benötigt, wenn man kreativ sein will, ist die des Zuhörens. Häufig kann man feststellen, dass in Unternehmen ein großes Potenzial für innovative Lösungen liegt und dass die Mitarbeiter sogar des Öfteren versuchen, ihre Kreativität einzubringen. Allerdings hört ihnen häufig schlicht niemand zu. Kreative Menschen scheuen das Risiko nicht. Das soll


Unternehmensführung

20 Jahre Beratung für Südtirols Wirtschaft Anlässlich des 20-jähriges Jubiläums des Beratungsunternehmens IFK Consulting sprachen wir mit dessen Gründer Dr. Josef Erlacher über zwei Jahrzehnte Tätigkeit im Dienste der Südtiroler Wirtschaft.

D

ER HANDWERKER: Wie kam es zur Gründung der IFK Consulting? Dr. Josef Erlacher: Alles begann mit der Begeisterung für Betriebswirtschaft und der Überzeugung, betriebswirtschaftliche Instrumente auch für Südtiroler Unternehmen intensiver zu nutzen und Betriebe bei der Einführung und Umsetzung dieser wertvollen Werkzeuge zu beraten und zu begleiten. Die Vision lautete und lautet „betriebswirtschaftliche Instrumente zu demokratisieren“, also für alle zugänglich und einsetzbar zu machen.

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Welches sind aus Ihrer Sicht die massivsten Veränderungen bei den Betrieben, die Sie in den 20 Jahren Ihrer Tätigkeit beobachten konnten? Die Bedeutung eines effizienten Ressourceneinsatzes und somit der Kosten hat enorm zugenommen. Die Kosten genau zu kennen und Einsparungspotenziale konsequent zu nutzen, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor geworden. Als zweite wesentliche Entwicklung würde ich die Intensivierung und Professionalisierung des Vertriebes sehen. Die Fähigkeit zu produzieren, ist heute nicht mehr so im Mittelpunkt, wie die Fähigkeit, den richtigen Kunden zu finden. Die Erweiterung von Fachkompetenz zu Führungskompetenz, Sozialkompetenz und Selbstkompetenz würde ich als weiteren wesentlichen Entwicklungsschritt in den letzten 20 Jahren sehen.

• Marketing, Vertriebsakademie

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Innovation

Südtiroler bei Vorzeigebetrieben Foto: LVH

Im Rahmen einer Studienfahrt besuchten Handwerksbetriebe aus Südtirol, Vicenza und Udine drei Vorzeigebetriebe und eine Forschungseinrichtung im Raum Salzburg. Zweck der Fahrt war es, sich zu informieren, welche Maßnahmen diese Unternehmen zum erfolgreichen und effizienten Ressourcenmanagement umgesetzt haben.

A

ls erster Betrieb öffnete der Tischlereibetrieb Wohnwerkstatt den Besuchern seine Tore. Den Interessierten wurde geschildert, welche Maßnahmen der Betrieb zum nachhaltigen und effizienten Energiemanagement getroffen hat und wie es gelingt, die betriebsinternen Abläufe schlank zu halten, wobei der Kunde immer im Mittelpunkt steht. Einer der weltweit größten Hersteller von Holzböden, Kaindl Flooring, gestattete ebenso Einblick hinter die Kulissen und demonstrierte den Teilnehmern in den Produktionsstätten, wie mit möglichst geringem Materialaufwand und effizientem Produktdesign erfolgreich Platten und Böden hergestellt werden können. Höhepunkt der Studienfahrt war die Besichtigung der Fachhochschule für Holztechnologie und Holzbau in Kuchl. Zwei Professoren informierten die Teilnehmer über jüngste Ergebnisse aus der Forschung im Bereich der intelligenten Ressourcennutzung.

Die Studienfahrt wurde im Rahmen des Interregtes-IV Italien-Österreich-Projekt BREF (Business Ressource Efficiency) gemeinsam mit

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Gewinner vorgestellt

„Das (r-)evolutionäre Kinderbett“ und „Ei sucht Verpackung“ waren die Themen der letzten Wettbewerbe auf www.openinnovationsuedtirol.it (wir berichteten). In den letzten Wochen wurden die Gewinner dieser erfolgreichen Wettbewerbe der Öffentlichkeit vorgestellt. Innovative Ideen für ein Kinderbett wurden von der Tischlerei Complojer Inneneinrichtung über die Community abgefragt, während die ideale Single-Verpackung für Eier für Thomas Messner, vom Buchhütterhof/ Ritten, eine gemeinsame Initiative des Südtiroler Bauernbundes (SBB) und des LVH war.

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Interview

Lesen Sie ab Novembe r in DER HANDWERKER ein jeder weiteren Ausgabe von Interview mit einem de Bezirksobmänner des r zwölf LVH. In dieser Ausgab e kommt der Bezirksobmann von Kla usen, Stephan Weiss zu Wort!

Bezirk Klausen

Traditionelles Handwerk, erfahrene Betriebe Klausen: Stephan Weiss ist vor Kurzem zum neuen Bezirksobmann des Bezirks Klausen gewählt worden. Er ist 36 Jahre alt und führt ein Mietautounternehmen, Südtirol Reisen, in Klausen. Mit ihm sprachen wir über seine Ziele für die Stärkung des Handwerks.

D

ER HANDWERKER: Wie sehen Sie die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Bezirk Klausen? Stephan Weiss: Die zentrale Lage des Bezirkes Klausen sowohl im Eisacktal als auch in Südtirol sowie die Anbindung an die Autobahn ermöglichten dem Wirtschaftstandort Klausen eine gute Zukunftschance. Die Rahmenbedingungen, um diesen Vorteil weiter auszubauen, müssen jedoch gestärkt werden. Im Gegensatz zum Einzugsgebiet Brixen hat der Standort Klausen noch Aufholbedarf. Tagtäglich kann man das starke Pendleraufkommen beobachten. Das Fehlen von Strukturen wie ein Lebensmittelgroßhandel für das untere Eisacktal schwächt zudem den Standort und hat einen Kaufverlust auch für weitere Bereiche zur Folge. Wie ist die Zusammenarbeit mit den Gemeinden im Bezirk? Stichwort öffentliche Arbeiten vor Ort?

Dies ist sicher ein heißes Eisen. Die umfangreichen bürokratischen Hürden bei öffentlichen Ausschreibungen schrecken die öffentlichen Körperschaften vielfach davon ab, die Ausschreibungen in Gewerke und/oder Lose zu unterteilen. Aufklärungsarbeit und Unterstützung in diesem Bereich sind notwendig und sinnvoll. Bei kleineren Bauobjekten sind die Gemeindeverwaltungen sicherlich bestrebt, die Arbeiten an die lokalen Unternehmen zu übergeben. Vor allem muss aber auch von den Handwerkern der Einsatz kommen. Wir dürfen Zusammenarbeit und Kooperationen nicht scheuen.

Ist Kooperation zwischen Kleinbetrieben heute ein Thema? Kooperationen bestehen schon seit langer Zeit und funktionieren auch bei kleinen Bauobjekten – hier muss jedoch jeder Unternehmer selbst den Blick dafür schärfen, das Potenzial erkennen und seine Partner finden. Die Aufgabe liegt hier in der Eigenverantwortung jedes einzelnen Betriebes. Dieses Thema ist für die Zukunft sehr wichtig. Wo drückt die Betriebe heute besonders der Schuh? Derzeit sind die vielfach genannten Themen wie Steu-

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erlast, Bürokratie und die schlechte Zahlungsmoral die ärgsten Gegner eines Unternehmens. Für den Bezirk Klausen als solchen ist es jedoch wichtig, den Standort wirtschaftlich zu stärken und Klausen wieder als Zentrum etablieren zu lassen. Diese Jahre sind zwar nicht besonders gut geeignet, an Großprojekte oder große Investitionen zu denken. Wir dürfen jedoch die Zukunft nicht aus den Augen verlieren und müssen an einer Stärkung festhalten. Das Bestreben, neue Betriebe anzusiedeln, muss sich jedoch auf fehlende Gewerke und Strukturen einschränken und darf nicht die vorhandenen Betriebe gefährden und schwächen. Welche Ziele haben Sie als neuer Bezirksobmann? Meine Ziele sind in erster Linie die gute Zusammenarbeit innerhalb des Verbandes mit den Mitgliedern und den umliegenden Gemeinden mit ihren Gemeindevertretern. Weiters soll die Zusammenarbeit in verschiedenen Projekten mit den Wirtschaftsverbänden vorangetrieben werden. 2015 stehen die Gemeinderatswahlen in Südtirol an, wo das Handwerk vermehrt in den Gemeinderäten bzw. Ausschüssen vertreten sein soll. Welche besonderen Stärken hat das Handwerk im Bezirk Klausen? Das Handwerk im Bezirk Klausen stützt sich auf traditionelles Handwerk und auf erfahrene Betriebe. Interview: Margareth Bernard


Bezirke

LVH – eine starke Vertretung für das Handwerk Foto: LVH

Südtirol: Zwischen Ende September und Ende Oktober fanden in allen Bezirken die traditionellen Informationsabende mit allen Funktionären des LVH statt. Dieses Mal war mit Heidi Felderer, die für den Landtag kandidierte, eine neue Hoffnungsträgerin für das Südtiroler Handwerk im ganzen Land anwesend.

Burggrafenamt

Im Rahmen der Bezirksfunktionärssitzung im Burggrafenamt forderten die Handwerker im Gespräch mit den Landtagskandidaten Heidi Felderer und Hansi Pichler bessere Rahmenbedingungen, weniger Steuer und

Bürokratie für die lokalen Betriebe, damit neue Arbeitsplätze geschaffen werden können. Lösungsorientierte und entscheidungsfreudige Menschen braucht Südtirol, um die lokale Wirtschaft zu stärken und damit das Wohl der Gesellschaft zu sichern,

fasste LVH-Präsident Gert Lanz die aktuelle Stimmung zusammen. Bezirksobmann Mathias Piazzi rief die Handwerker dazu auf, mit einer Stimme zu sprechen, denn „nur wenn wir Handwerker Stärke zeigen, können wir Politik und

Wirtschaft in unserem Sinne weiterbringen“.

Wipptal

Bei der Bezirksfunktionärsversammlung des Wipptales, zu der Bezirksobfrau Petra Holzer einlud, kamen heiße Eisen zur Sprache wie die

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Der Handwerker November 2013

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und bei öffentlichen Bauaufträgen eine Anzahlung von zehn Prozent. Die Vizepräsidenten Martin Haller und Ivan Bozzi sprachen jeweils über die Bildungsordnung und über die starke Präsenz des Handwerks im Kammerrat der Handelskammer. Bozzi wurde vor Kurzem zum Vizepräsidenten der Handelskammer gewählt.

Unterland

Über 40 Handwerker waren neulich zur traditionellen Versammlung der Funktio-

näre im Unterland zusammengekommen. Diskutiert wurde im Rahmen des Treffens über verschiedene Themen, die die Unternehmen im Handwerk derzeit am meisten beschäftigen wie Steuerdruck, Bürokratie, Liquidität sowie verschiedene gesetzliche Neuheiten. Einer Meinung waren LVHBezirksobmann Georg Rizzolli, LVH-Präsident Gert Lanz, die LVH-Vizepräsidenten Martin Haller und Ivan Bozzi sowie LVHDirektor Thomas Pardeller über die Notwendigkeit einer starken Verbindung der Politik zur Wirtschaft. Dadurch könnten wieder Gesetze erlassen werden, die für die Handwerker anwendbar und sinnvoll seien.

Oberer und unterer Vinschgau

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer, die anhaltende schlechte Zahlungsmoral oder die Einführung von Sistri sind nur einige Belastungen, die den Handwerkern das Arbeiten zunehmend erschweren. Dennoch stellt das Handwerk eine starke Wirtschaftskraft in Südtirol dar, die Arbeitsplätze und die Nahversorgung vor Ort sichert, Jugendliche ausbildet und zum Wohl von Südtirols Familien beiträgt. „Gerade weil wir ein bedeutender Wirtschaftspfeiler sind, müssen wir für unsere Wertschätzung kämpfen“, unterstrich LVHPräsident Gert Lanz im Rahmen der Versammlung der Bezirksfunktionäre des unteren und oberen Vinschgaus, zu der die Bezirks-

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Der Handwerker November 2013

obmänner Andreas Nagl und Erhard Joos eingeladen hatten und der auch die LVH-Vizepräsidenten Martin Haller und Ivan Bozzi beiwohnten.

Klausen

Das Südtiroler Handwerk spielt in der ersten Liga mit, wenn es um Qualität geht. Große Belastungen wie Bürokratie, Steuern und Liquiditätsmangel erschweren jedoch die tägliche Arbeit. Kürzlich trafen die Funktionäre des Bezirks Klausen mit Bezirksobmann Stephan Weiss die LVH-Spitze, um über diese Themen zu sprechen. LVH-Präsident Gert Lanz ermutigte die Handwerkskollegen, „unsere“ Qualität noch besser zu verkaufen, damit sie die verdiente Wertschätzung erhält. Auf die Erfolge des Südtiroler Handwerks bei den im Sommer statt- gefundenen Weltmeisterschaften in Leipzig machte LVH-Vizepräsident Martin Haller aufmerksam. Vizepräsident Ivan Bozzi forderte, die Kleinbetriebe wieder stärker zu fördern.

Bozen Land

„Das Handwerk ist nach wie vor wichtiger Motor für Wachstum und Wohlstand in Südtirol und beeindruckt durch Vielfalt, Leistungsbereitschaft und Qualität, dennoch fehlt oft die Wertschätzung für unsere Arbeit“, erklärte LVH-Präsident Gert Lanz im Rahmen der Bezirksfunktionärsversammlung Bozen Land, zu der LVH-Bezirksobmann Hansjörg Kerschbaumer

Foto: LVH

Bezirke

Wirtschaftspolitik in Südtirol, Sistri, die Zahlungsmoral oder die neuen gesetzlichen Bestimmungen. Die meisten Themen sind negativ und erschweren den Handwerkern den Arbeitsalltag zunehmend. Dennoch berichtete LVH-Direktor Thomas Pardeller über manche Erleichterung, die aufgrund der guten Kontakte zu den Südtiroler Abgeordneten Hans Berger und Daniel Alfreider in Rom erzielt werden konnte wie die Verlängerung des Durc von 90 auf 120 Tage


Bezirke Bozen Stadt

Ivan Bozzi wurde im Rahmen der letzten LVH-Versammlung des Bezirkes Bozen Stadt als Bezirksobmann bestätigt. Ihm zur Seite stehen als Vize Riccardo Mazzucco sowie die Mitglieder des Bezirksausschusses Stella Falcomatà, Patrizia Costa, Igor Zecchinato, Marcello Cutrò, Martin Hilpold, Guido Conte, Robert Egger, Loris Molin Pradel, Claudio Molinari und Michele Paci. Der Bezirksobmann erwähnte verschiedene Aktionen wie die Silver Card in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bozen zugunsten der Senioren, den Einsatz für die öffentlichen Arbeiten, die Informationskampagne in den Schulen und den ständigen Kampf gegen die Bürokratie. Ganz besonders am Herzen

liegen ihm aber die gesellschaftlichen Höhepunkte des Jahres, das Weihnahchtskonzert und der Auflug nach Venedig. Dabei wurden Patrizia Costa für die Organisation des Ausfluges und Claudio Molinari für den Einsatz bei den Althandwerkern besonders gedankt. LVH-Präsident Gert Lanz, der der Sitzung beiwohnte, verlieh die silberne Ehrennadel für den langjährigen Einsatz an die Funktionäre Dietmar Mock, Robert Egger, Carlo Madia, Richard Vill und Ivan Bozzi.

Oberes Pustertal

Neue Freiräume und die Stärkung der Kleinbetriebe – das forderten die Ortsobmänner und andere ehrenamtliche Funktionäre des oberen Pustertals bei der diesjährigen Bezirksfunktio-

närsversammlung, zu der LVH-Bezirksobmann Gregor Seyr einlud. Aufgrund ihrer Flexibilität können Handwerksbetriebe innovativer auf die Marktanforderungen reagieren, betonte LVH-Präsident Gert Lanz. Eine stärkere Berücksichtigung bei Förderprogrammen forderte für Kleinbetriebe LVH-Vizepräsident Ivan Bozzi, während Vizepräsident Martin Haller über den Einsatz des territorialen Gesundheitsfonds, Sani-Fonds, und über das erfolgreiche Modell der Lehrlingsausbildung informierte. Die Handwerker des oberen Pustertales waren sich einig, dass ein Mentalitätswechsel in Politik und Verwaltung notwendig sei, um wieder neue Freiräume für strategische Entscheidungen zu schaffen. •

Handwerker, aufgepasst!

2014 ist Eppan wieder produktiv! Die Neuauflage der Wirtschaftsschau „Eppan Produktiv“ ist die ideale Plattform, um Werbung für Ihren Betrieb und Ihre Produkte zu machen!

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ach den guten Erfahrungen der letzten Auflage des Publikumsmagneten „Eppan Produktiv“ mit über 10.000 Besuchern im Jahr 2006 hat der LVH-Ortsausschuss von Eppan beschlossen, für 2014 wieder eine Wirtschaftsschau ins Leben zu rufen. „Eppan Produktiv 2014“ findet von Donnerstag, 22., bis Sonntag, 25. Mai 2014, im Eisstadion Eppan und in der Raiffeisenhalle statt. Auch bei der nächsten Auflage handelt es sich um eine sektorenübergreifende Wirtschaftsschau mit dem Ziel, den Besuchern ein Schaufenster der bunten Wirtschaft der Gemeinde zu bieten. Alle Eppaner Betriebe können sich bis zum 31. November 2013 für die Teilnahme an der „Eppan Produktiv“ anmelden. Nutzen Sie als Unternehmer die Gelegenheit und stellen Sie Ihren Handwerksbetrieb und Ihre Produkte einem breiten Publikum vor! Für Anmeldung, Fragen oder weitere Informationen wenden Sie sich an den LVH, Dr. Lorena Ruaz, lr Tel. 0471 323344, E-Mail: lorena.ruaz@lvh.it.

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eingeladen hatte. Worte der Anerkennung für die vielseitigen Leistungen des Handwerks für die Gesellschaft sprachen auch die Vizepräsidenten Ivan Bozzi und Martin Haller. Paulina Schwarz, Sprecherin der Aktionsgruppe für Klein- und Mittelbetriebe, brach eine Lanze für Heidi Felderer als ideale Vertreterin des Handwerks im Landtag. Abschließend wurden Renate Kofler, Heidi Felderer, Roland Huber, Eberhard Hofer und Anton Josef Schötzer in den erweiterten Bezirksausschuss gewählt. Eine Auszeichnung für die vieljährige ehrenamtliche Tätigkeit im Verband erhielten Reinhard Ambach, Bernold Weithofer, Horst Pichler, Gerhard Resch und Hansjörg Kerschbaumer.

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2013 ist ein wichtiges Wahljahr für den LVH. Mit der Erneuerung der Gremien, die laut Statut alle fünf Jahre stattfinden, haben die Basisorganisationen, Ortsgruppen, Berufsgemeinschaften, Frauen im LVH und Althandwerker angefangen.

G

anze 109 Ortsobmänner und Ortsobfrauen hat der Verband in seiner territorialen Struktur. Somit erweist der LVH eine optimale Vernetzung in praktisch allen Dörfern und Städten Südtirols. Davon wurden bei den Wahlen im Frühjahr 41

neue Gesichter an die Spitze der Ortsgruppen gewählt. 68 Ortsobmänner und -frauen wurden im Amt bestätigt. Dies entspricht einer Erneuerung von 38 Prozent. Im ungefähr gleichen Rahmen verlief die Erneuerungswelle in den Ortsausschüssen. Von den insgesamt 528

Obmann Bezirk Bozen Stadt

Ivan Bozzi Bozen Stadt

gewählten Handwerkern und Handwerkerinnen sind 193 neue Gesichter, das heißt 37 Prozent. 335 Handwerker und Handwerkerinnen wurden im Amt bestätigt. Wir stellen auf diesen Seiten das Team der Verbandsfunktionäre auf Ortsebene vor,

das für die nächsten fünf Jahre die Geschicke des Südtiroler Handwerks bestimmen wird. Im Frühjahr 2014 sind bei der Delegiertenversammlung die Wahl des Generalrates und die Wahl des Exekutivausschusses samt Präsidium auf dem Programm. mb

Obleute Bezirk Gröden - Bezirksobmann: Ivo Insam

Vizepräsident des LVH Vizepräsident der Handelskammer

Ivo Insam, Wolkenstein Thomas Comploi Bezirksobmann St. Christina

Hannes Senoner St. Ulrich

Obleute Bezirk Bozen Land - Bezirksobmann: Gerhard Resch

Hansjörg Kerschbaumer Alois Weissenegger Tiers Terlan

Johann Zöggeler Jenesien

Thomas Kritzinger Kastelruth

Lorenz Kröss Ritten

Heinrich Mayr Leifers

Michael Gasser Sarntal

Elmar Morandell Kaltern

Markus Pertoll Eppan

Horst Pichler Deutschnofen

Gerhard Resch Karneid

Martin Rier Völs

Ulrich Perkmann Mölten

Jürgen Obkircher Welschnofen

Obleute Bezirk Brixen - Bezirksobmann: Johann Erlacher

Christof Weissteiner Feldthurns

Johann Erlacher, Bezirksobmann

Bernhard Kier Lüsen

Franz Lamprecht Vintl

Franz Rigger Natz-Schabs

Günther Stuffer Brixen

Siegfried Unterweger Walter Vaja Mühlbach Vahrn

Arthur Unterfrauner Rodeneck

Foto: LVH

Bezirke

Unsere Ortsobmänner und Ortsobfrauen


Bezirke

Foto: LVH

Obleute Bezirk Burggrafenamt - Bezirksobmann: Mathias Piazzi

Mathias Piazzi, Bezirksobmann

Thomas Piazzi Tisens

Giorgio Bergamo Meran

Richard Eggarter Hafling

Urban Unterweger Riffian/Kuens

Karl Heel St. Martin i. P.

Harald Freitag St. Leonhard i. P.

Hubert Innerhofer Vöran

Lorenzo Lavina Burgstall

Albert Mairhofer Proveis

Helmuth Pircher Naturns-Plaus

Georg Gruber St. Pankraz

Joachim Mair Nals

Christian Reiner Gargazon

Reinhold Alber Tscherms

Stefan Schwarz Ulten

Werner Schwienbacher Eduard Rungg Partschins Lana

Roland Strimmer Marling

Martin Weiss U. Lb. Fr. i. Wde.

Peter Tissot Algund

Othmar Weger Laurein

Stefan Pföstl Schenna

Moos i. P.: Christoph Gögele Dorf Tirol: zu bestimmen

Obleute Bezirk Klausen - Bezirksobmann: Stephan Weiss

Stephan Weiss, Klausen-Waidbruck, Bezirksobmann

Hannes Prader Barbian

Christian Fischnaller Lorenz Hofer Lajen Villanders

Gottfried Krapf Villnöß

Obleute Bezirk unteres Pustertal - Bezirksobmann: Josef Schwärzer

Josef Schwärzer Bezirksobmann

Ariane Doris Alfreider Ingolf Bacher Sand in Taufers Corvara

Manfred Huber St. Lorenzen

Isidoro Clara St. Martin i. Thurn

Paul Kastlunger Enneberg

Heinz Unterpertinger Siegfried Niederbacher, Percha Terenten

Karl Rudolf, Rauchenbichler, Ahrntal

Andreas Seeber Gais

Hannes Volgger Pfalzen

Ulrich Weger Kiens

Joachim Steiner Mühlwald

Gottlieb Nagler Wengen

Georg Gruber Bruneck

Moritz Ploner Abtei


Foto: LVH

Bezirke

Obleute Bezirk oberes Pustertal - Bezirksobmann: Paul Niederkofler

Paul Niederkofler, Toblach, Bezirkso.

Norbert Daverda Olang

Erhard Stoll Niederdorf

Richard Nocker Prags

Othmar Rienzner Gsies

Eduard Schäfer Innichen

Georg Schneider Rasen-Antholz

Georg Villgrater Sexten

Edmund Brandlechner Welsberg-Taisten

Obleute Bezirk Unterland - Bezirksobmann: Georg Rizzolli

Georg Rizzolli Bezirksobmann

Daniel Amort Altrei

Roberto Amort Salurn

Herbert Christoforetti Markus Conci Kurtatsch Tramin

Robert Lentsch Branzoll

Franco Mich Neumarkt

Walter Moscon Kurtinig

Josef Pichler Montan

Johanna Falser Auer

Werner Amegg Margreid

Obleute Bezirk unterer Vinschgau - Bezirksobmann: Andreas Nagl

Andreas Nagl, Latsch Günther Gemassmer Michael Götsch Schnals Bezirksobmann Schlanders

Alfred Defatsch Kastelbell-Tschars

Bernhard Riedl Laas

Hildegard Spechtenhauser, Martell

Obleute Bezirk oberer Vinschgau - Bezirksobmann: Erhard Joos

Erhard Joos, Graun Bezirksobmann

Umberto Ceccarelli Schluderns

Josef Lechner Prad

Emma Telser Mals

Daniel Volgger Stilfs

Marina Romana Wallnöfer, Glurns und Taufers i. M.

Hanspeter Mair Wiesen/Pfitsch

Roland Schneider Brenner

Obleute Bezirk Wipptal - Bezirksobmann: Karl Keim

Karl Keim Bezirksobmann

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Annemarie Gschnitzer Georg Keim Freienfeld Ratschings

Der Handwerker November 2013

Klaus Deporta Franzensfeste

Thaddäus Mader Sterzing


Schwerpunkt Aus- und Weiterbildung Bodenleger: Auf eine rege Tätigkeit konnte der Berufsbeirat mit Obmann Paul Fischnaller bei der Jahresversammlung zurückblicken, mit vielen Schwerpunkten auf die Ausbildung der Jugend.

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Baugruppe

25. Wohnbauinformatinosmesse

A

nhand einer Präsentation mit vielen beeindruckenden Bildern verwies Obmann Paul Fischnaller auf die rege Tätigkeit der Berufsgemeinschaft der Bodenleger der letzten fünf Jahres. Der Schwerpunkt lag eindeutig bei der Ausbildung der Jugend mit vielen Wettbewerben auf nationaler und europäischer Ebene: die Teilnahme an der Landesmeisterschaft des Handwerks, an Euroskills in Belgien, an den Europameisterschaften in Polen 2010 und in Rumänien 2012. Außerdem wurden 2012 die Gesellenund die Meisterprüfung abgenommen. Bei der Erarbeitung eines zeitgerechten Lehrstoffes

Handwerker informieren!

in der Ausbildung war der Berufsbeirat stark beteiligt. „Als nicht weniger wichtig wird die Weiterbildung der Unternehmer betrachtet“, berichtete Obmann Fischnaller. Zu diesem Zweck wurde mit Partnern und Lieferanten zweimal das Bodenlegerforum mit der Vorstellung der innovativsten Produkte veranstaltet. Bei den anstehenden Wahlen

wurde Paul Fischnaller als Obmann bestätigt, ihm zur Seite im Berufsbeirat stehen Riccardo Mazzucco, Vizeobmann, und die Beiräte Günther Gruber, Markus Hofer, Andreas Höller, Andreas Holzer, Martin Lechner, Paul Lobis, Werner Perkmann, Mirko Raffeiner, Andreas Seeber, Günther Stuffer.

(mb) Die Wohnbaumesse 2013, die am 19. und 20. Oktober im Walterhaus Bozen stattfand, hatte die Sanierung (riqualificazione degli immobili) als Themenschwerpunkt. Es stellten die Zimmerer im LVH mit den Firmen Innerhofer, Hecher, Pichler und Kaserer, die Hafner mit den Betrieben Mair, Pedoth und Hofer sowie der Spengler Walter Schmidt aus.

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Tischlerhandwerk punktet (ip/mb) Stolz hielten die Gewinner ihre Urkunden hoch: 16 Tischler durften sich bei der Prämierung des erstmalig ausgeschriebenen Wettbewerbs „Holz.Werk 2013“ im Rahmen des Interreg-Projekts IVa „Designwerkstatt“ über eine Auszeichnung für Gestaltung und Tischlerhandwerk freuen.

Die Tätigkeit der Restauratoren 2009–2013 • Fahrt nach Rom, „Costruiamo L’Aquila“; • Vorschlag für eine zeitgemäße Ausbildung und Qualifikation • Teilnahme am 1. und 2. Holzkongress • Aussprache mit dem Amt für Denkmalpflege • Mitarbeit am Richtpreisverzeichnis für Hochbau • Schauberuf an der Landesmeisterschaft 2012 • Mitarbeit beim Richtpreisverzeichnis für Hochbau • Schauberuf bei der Landesmeisterschaft für Handwerk 2012

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Der Handwerker November 2013

Holz.Werk 2013

Südtirols Tischler zeigen, was sie draufhaben Tischler: Im Rahmen des Innovation Festivals Bolzano-Bozen wurden Handwerker für innovative Projekte in den Kategorien Objekt, Privat, Design, Export und Bautischlerarbeiten ausgezeichnet. Der Wettbewerb war eine gemeinsame Aktion des Cluster Holz & Technik des TIS innovation park und der Berufsgemeinschaft der Tischler im LVH.

J

örg Boner, renommierter Produktdesigner aus Zürich, eröffnete den Prämierungsabend mit einem Referat zum Thema „Handwerk versus Design?“. Dank der Zusammenarbeit mit lokalen, hoch spezialisierten Betrieben und dank innovativer Verarbeitungsmethoden schaffe man es, neue kreative Möbel und Objekte mit einem sogenannten „Aha“-Effekt zu kreieren. Dabei seien Designer und auch Handwerker laufend gefordert, neugierig zu bleiben, zu tüfteln und gezielt an überraschenden Lösungen zu arbeiten. „Im Design muss es immer möglich sein, die Dinge neu zu sehen. Das Handwerk darf nicht nur traditionell sein.

Es muss immer offen für neue Techniken bleiben“, so Boner. Dass dies in Südtirol der Fall ist, stellten Südtirols Tischler im Wettbewerb Holz.Werk 2013 eindrucksvoll unter Beweis. Bis Mitte April 2013 wurden 58 Projekte abgegeben. Eine internationale Jury, bestehend aus Guido Callegari, Professor am Politecnico di Torino, Franco Laner, Professor an der Universität Venedig, Georg Steixner, Landesinnungsmeister Tirol, Carmen Mundorff, Architektenkammer Stuttgart, und Gerhard Glüher, Dekan der Fakultät für Design und Künste an der Freien Universität Bozen, bewertete im Mai die Möbelstücke und die Arbeiten. Bei

der Prämierung wurden pro Kategorie drei Siegerurkunden übergeben. Dabei wirken Persönlichkeiten des holzverarbeitenden Gewerbes von Gesamttirol als Paten. Sowohl Simon Holzknecht, Clustermanager von Tirol, seines Zeichens auch Projektpartner der Designwerkstatt, als auch EOS-Präsident Federico Giudiceandrea sind überzeugt, dass in Zukunft die Kooperation eine entscheidende Rolle für die Gewinnung neuer Märkte sei, und ermutigten die Handwerker: „Südtirols Tischler gehören bereits jetzt zu den besten der Welt und können mit ihrem Können überall auf der Welt punkten. Gutes Handwerk ist immer gefragt.“

Restauratoren sind Kunsthandwerker Restauratoren: Im Rahmen der Jahresversammlung der Berufsgemeinschaft wurde die Tätigkeit der letzten fünf Jahre vorgestellt. Claudio Temelin aus Bozen wurde zum neuen Obmann gewählt.

A

m 10. Oktober trafen sich die Restauratoren zu ihrer Jahresversammlung im Haus des Handwerks. Restauratoren sind Menschen mit großen Kenntnissen der Kunstgeschichte, die sie mit Können und Erfahrung in die ihnen anvertrauten Arbeiten einset-

zen und verschiedenen historischen Objekten zu neuem Glanz verhelfen. „Aufgrund der großen Vielfalt der Arbeitsbereiche wurde im LVH die Berufsgruppe neu zugeordnet“, erklärte der scheidende Obmann Ivan Bozzi, den versammelten Kollegen. In Zukunft wird sie


H

Die Gewinner

Den Publikumspreis, der mittels Voting auf Facebook ermittelt worden war, heimste die Tischlerei Gaderform und der Planer Josef Gatterer mit ihrem „Bettstattl“ aus Zirbenholz ein.

2. Feldererhof Planung: Arch. Konrad Rieper, Bozen Ausführung: Tischlerei Gaiser OHG, Eppan 3. Privathaus in Lana Planung und Ausführung: Prader KG, Barbian

Kategorie Objekt

Kategorie Design

1. Planetenschule Gummer Planung: CeZCalderanZanovelli, Bozen Ausführung: Prast OHG, Ritten 2. Genussmarkt Pur Südtirol Bruneck Planung: Harry Thaler, London Ausführung: Tischlerei Kofler H. & Albert OHG, St. Felix/Nonsberg 3. GasthofWaldbichl Planung und Ausführung: Tischlerei Kofler d. Oswald Kröss, Terlan

Kategorie Privat

Kategorie Export

1. Albrechtsburg Meißen Planung: Architekturbüro Gerhards & Glücker, Arch.

Foto: LVH

1. Sanierung Alter Widum – Stall Planung: EM 2 Architekten, Arch. Heinrich Mutschlechner, Bruneck Ausführung: Tischlerei Rauchenbichler OHG, St. Peter im Ahrntal

1. Liegemöbel Rivolta Planung: Raphael di Biase, Lana Ausführung: Maßtischlerei Zischg KG, Prad a. Stilfser Joch 2. Metallfreies Doppelbett Planung und Ausführung: Tischlerei Gasser GmbH, Sarnthein 3. Der Kugelturm Planung: Tamara Cronin, Pfaffhausen (CH) Ausführung: Tischlerei Zöschg & Co. OHG, St. Pankraz Sonderpreis: 4. Race-Buck Planung und Ausführung: Hofer-Antik Planungstischlerei KG, St. Lorenzen

nicht mehr dem Bereich Holz, sondern dem Bereich Kunsthandwerk angehören. Nach der Vorstellung der reichhaltigen Tätigkeit der letzten

fünf Jahre, den Grußworten des Landesgruppenobmannes Kurt Egger und des LVH-Präsidenten Gert Lanz, der zudem die Leistungen der neuen

Carsten Gerhards, Berlin Ausführung: Barth Innenausbau KG, Brixen 2. Einrichtung einer Villa in Frankreich Planung und Ausführung: Maßtischlerei Zischg KG, Prad am Stilfser Joch 3. Hotel Mandarin Oriental in Paris Planung: Jouin – Manku, Paris Ausführung: Erlacher Innenausbau KG, Barbian-Waidbruck

Kategorie Bautischlerarbeiten

1. Hauptsitz Raika Kastelruth Planung: Arch. Paul Senoner, Arch. Lukas Tammerle, Kastelruth Ausführung: Erlacher Innenausbau KG, Barbian-Waidbruck 2. Treppe Thomaseth Planung: Arch. Andrea Mambriani, Parma Ausführung: Thomaseth Treppenbau Tischlerei, Kastelruth 3. Umbau Villa Marchetti Planung: Arch. Palla + Unterberger, Meran Ausführung: Tischlerei Schwienbacher GmbH, Tscherms

Foto: LVH

Holz

Broschüre Holz. Werk 2013 (ip/mb) Eine zweisprachige Broschüre Holz. Werk 2013 – Nel segno del legno 2013 stellt auf 56 Seiten alle Teilnehmer und insbesondere die Gewinner des Wettbewerbs vor. Sie ist beim Cluster Holz & Technik des TIS innovation park und beim LVH kostenlos erhältlich.

Iris Pahl, TIS innovation park /mb

Garantiegenossenschaft des Handwerks vorstellte, wurden Ehrungen vorgenommen und die Wahl durchgeführt. Die Ehrennadel in Bronze erhielten für ihre 10-jährige Mitarbeit im Berufsbeirat Claudio Temelin, Robert Engl und Armin Zingerle. Bei der ersten Beiratssitzung konnten der neu gewählte Obmann Claudio Temelin und die Beiräte Ivan Bozzi, Robert Engl und Paolo Stablum die ersten Weichen für die Zukunft stellen.

Kurse In den letzten Jahren wurden Kurse in Zusammenarbeit mit der Berufsschule Bozen zur Restaurierung und Konservierung von Wandmalereien, Konsolidierung und Festigung von Oberflächen, Techniken zur Wiederherstellung von Wandmalereien abgehalten.

margareth.bernard@lvh.it

Der Handwerker November 2013

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Haardesign Explosiv in Montan

10 Jahre Meisterbetrieb

(mb) Am 5. Oktober wurde mit vielen Kunden aus nah und fern im Zentrum von Montan gefeiert. Vertreter des Verbands, allen voran Landesobfrau Stella Falcomatà und LVHOrtsobmann Josef Pichler, waren auch zugegen. Gleichzeitig wurde das neue Team von Friseurmeisterin Sigrid Terleth vorgestellt, das aus zwei Friseurgesellinen, einem Friseurlehrling und zwei Schönheitspflegerinnen besteht. Vor vier Jahren wurde der Betrieb vergrößert. Heute werden auf rund 100 Quadratmetern neben der Haar- und Kopfhautpflege auch Kosmetik, Nageldesign und Solarium angeboten. Ein großes Dankeschön gilt allen Kunden und Freunden für das Vertrauen und die Treue. Obfrau Stella Falcomatà überreichte Sigrid Terleth ein Diplom für zehn Jahre Mitarbeit im Berufsbeirat der Friseure und die bronzene Ehrennadel.

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Der Handwerker November 2013

Fashion Hair Color 2013 Friseure: Ein großartiger Erfolg. So wurde von allen Beteiligten die Fashion Hair Color 2013 mit den modernen Haarschnitten für Herbst/Winter 2013/14 bewertet.

D

ie Berufsgemeinschaft hat die neuen Trends in Zusammenarbeit mit der Firma Farmaca International im Haus des Handwerks im Oktober vorgestellt. Das zahlreiche Publikum, darunter auch der Bozner Bürgermeister Luigi Spagnolli, verfolgte mit gro-ßem Interesse die Vorführung mit Marco Unali aus Turin, dem weltbekannten Haarstylisten, der den schönen Models eine wunderschöne Frisur verpasste. Obfrau Maria Stella Falcomatà zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Vor allem aber war sie von der großen Teilnahme der Kollegen aus dem ganzen Land begeistert, die zum ersten Mal so zahlreich

erschienen waren. „Wir bemühen uns, Topreferenten nach Bozen zu holen und uns durch sie die aktuellsten Trends anzueignen“, sagte die Obfrau. Sie und ihr Team haben die letzten Wochen intensiv gearbeitet und die Veranstaltung bis in die kleinsten Details organisiert. Auch die Auswahl der Models war sehr schwierig, sie wurde aber von Lisa Sgarbi meisterlich abgewickelt. Dafür erntete sie viel

Dank und Anerkennung. Besonders erfreulich, so Obfrau Falcomatà, war die Tatsache, dass im Publikum sehr viele junge Kollegen waren. Dies sei für die Entwicklung des Berufes ein gutes Omen. davide.foder@lvh.it

Friseurakademie Fabas Friseure: Mit frischen Ideen und viel Schwung startet die national anerkannte Fabas-Akademie in eine neue Runde. Eine Reihe von Veranstaltungen und Unterrichtseinheiten erwarten die Mitglieder der Friseurakademie, darunter ein Coaching-Training mit Alessandra Limetti.

P

rofi werden durch die Kombination aus Theorie und Praxis. Mit diesem Ziel ist die Bozner Fabas-Akademie in ein neues Trainingsjahr gestartet. Unter Anleitung der Präsidentin der Akademie, Maria Stella Falcomatà, des Koordinators Heinrich Drassl und einem professionellen Schulungsteam erhalten die angehenden Stylisten wissenswerte Ratschläge und Tipps rund um das Friseurhandwerk. Höhepunkt im diesjährigen Training ist eine Unterrichtseinheit mit der Coach-Expertin Alessandra Limetti. „Auf diese Weise haben

wir die Möglichkeit, Tipps einer Expertin einzuholen, wenn es um Motivation, Teamfähigkeit und Wachstumsmöglichkeiten geht,” erklärt Falcomatà.

Auch diese Fähigkeiten tragen schließlich dazu bei, dass die jungen Mädchen zu talentierten und motivierten Friseuren hera ranwachsen.

Foto: LVH

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Körperpflege


Alex Steiner neuer Obmann Schönheitspfleger: Im Rahmen der Jahresversammlung der Schönheitspfleger wurde der 37-jährige Alex Steiner zum Obmann der Gruppe gewählt. Die fachliche Ausbildung und die entsprechenden beruflichen Voraussetzungen stehen nach wie vor im Mittelpunkt der Berufsgruppe.

Danke an Obfrau Ida Klotz

Foto: LVH

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it einem kurzen Resümee über die Tätigkeiten und Themenschwerpunkte der Schönheitspfleger im LVH leitete Ida Klotz, scheidende Obfrau der Schönheitspfleger im LVH, die Jahresversammlung ein. „Wir haben einige Schlachten geschlagen! Eine der wichtigsten ist die gesetzliche Regelung der beruflichen Voraussetzungen, die die Ausübung unseres Berufes benötigt. In Zukunft werden auch für Nageldesigner solche Voraussetzungen verlangt. Das haben wir erreicht“, erklärte Klotz. Auf die Wichtigkeit der beruflichen Voraussetzungen verwies auch Martin Haller, Vizepräsident im LVH.

Der neue Berufsbeirat der Schönheitspfleger im LVH mit Samantha Manzardo, Karin Ploner, Ida Klotz, Alex Steiner, Christina Wohlgemuth (es fehlt Mirjam Pardeller) (v. l. n. r.)

„Nur durch klare gesetzliche Bestimmungen kann verantwortungsvolles Arbeiten zum Schutz der Kunden garantiert werden“, betonte Haller. Im Rahmen der Jahresversammlung wurde Alex Steiner, Schönheitspfleger aus Bozen, zum Obmann und Karin Ploner zu seiner Stellvertreterin

K

Körperpflege

Die scheidende Obfrau Ida Klotz erntete Applaus für den langjährigen, engagierten Einsatz zum Wohle des Berufes.

erklärt. Mitglieder des Beirates sind Ida Klotz, Karin Ploner, Christina Wohlgemuth, Samantha Manzardo und Mirjam Pardeller. Steiner ist im LVH auch Obmann der Berufsgruppe Körperpflege. Sowohl Ida Klotz als auch Alex Steiner wurden für zehn Jahre Tätigkeit im LVH geehrt. •

Das schwierige Gelände ist seine Arena. Der Arocs. Die neue Kraft am Bau. Kraft ohne Kompromisse, extreme Robustheit, außergewöhnliche Effizienz: der neue Arocs scheut sich nicht vor Bemühungen. Erleben Sie die pure Kraft des neuen Arocs dank des perfekten Zusammenspiels zwischen Motor, Achsen und Schaltgetriebe. Nicht zuletzt wegen der innovativen Struktur des Fahrgestells präsentiert sich der Arocs als zuverlässiger Partner bei der schwierigen täglichen Arbeit am Bau, selbst mit schwerer Beladung. Testen Sie ihn direkt am Bau am 9. und 10. November von 9.00 bis 17.00 Uhr. Der Arocs erwartet Sie im Schotterwerk San Floriano in der St. Florianstrasse 5 in Laag - Neumarkt (BZ).

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Nahrungsmittel

Lesen Sie a b DER HAND November in jeder we WERKER e iteren Ausg in a rufsgruppe nobmänner Interview mit einem d be von er d Kurt Legge ri, Berufsgru es LVH. In dieser Ausg zehn Beab ppe Nahrun gsmittel, zu e kommt Wort!

Spezialisierung auf die Kundenwünsche

Nahrungsmittel: An der Spitze der LVH-Gruppe Nahrungsmittel wurde vor

Herbsttagung (mb) Am 13. und 14. November 2013 trifft sich der Internationale Metzgermeisterverband (IMV) zur Herbsttagung in Brüssel. Auf der Tagesordnung sind: • Verbraucherinformation für allergieauslösende Stoffe; • Definition für handwerklich hergestelltes Lebensmittel; • Herkunftskennzeichnung bei frischem Fleisch. Der Berufsbeirat der Metzger pflegt mit dem IMV gute Kontakte und hat somit Gestaltungsmöglichkeiten bei EUGesetzesvorschlägen.

Schuhmacher und Orthopädieschuhmacher (mb) Am Sonntag, dem 17. November 2013, um 10.30 Uhr ist im Batzenhäusl in Bozen die Jahresversammlung anberaumt.

Kurzem Kurt Leggeri, Metzgermeister aus Schlanders, seines Zeichens Obmann der Metzger, gewählt. Er folgt somit auf Loris Molin Pradel, der ihm als Vize zur Seite stehen wird. Mit dem neuen Gruppenobmann führte die Redaktion ein Gespräch unter anderem über das Konsumentenverhalten heute.

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ER HANDWERKER: Worauf achtet der Konsument bei der Ernährung heute? Kurt Leggeri: Das Konsumentenverhalten hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Die Familienformen und die Frauenbeschäftigung tragen notgedrungen zur Vernachlässigung der Esskultur bei, wie wir sie kannten und wie sie auch gesund wäre. Dennoch ist das Gesundheitsbewusstsein stark ausgeprägt, der Wunsch nach höchster Qualität stark verbreitet. Es wird auch darüber nachgedacht, das Schulfach „gesunde Ernährung“ einzuführen. Wie kann sich das Handwerk an diesem Markt sinnvoll beteiligen? Jeder Handwerksbetrieb ist heute gezwungen, für sich eine Zielgruppe zu definieren. Das Dienen in seiner ursprünglichen Bedeutung wird wieder in den Vordergrund gerückt. Unser Angebot richtet sich heute ganz individuell nach den Wünschen der Kunden. Durch die kleine Betriebsstruktur ist diese Wendigkeit durchaus möglich und vor allem sinnvoll. Ist der Trend zur Regionalität

der Produkte im Lebensmittelsektor eine Chance? Sicher ist sie eine Chance. Wir sollten uns jedoch die beschränkte Verfügbarkeit der regionalen Produkte vor Augen halten. Südtirol produziert für den großen Konsum Milch, Wein und Äpfel. Alles andere sind Nischenprodukte ohne Relevanz. Welche Werte sollte der Handwerker besonders kommunizieren? Der Handwerker punktet mit Kompetenz, Sicherheit der Produkte und hoher Güte der Ware. Auf diese Werte soll er setzten, diese soll er kommunizieren. Ich spreche bewusst nicht von Qualität, ein Begriff, der inflationär verwendet wird und nichts über dem aussagt, was der Kunde damit verbindet. Qualität wird sehr individuell empfunden. Hier sind die Ansprüche sehr verschieden und oft gegensätzlich. Welche Stärken weisen kleine Familienbetriebe im Nahrungsmittelsektor auf? Kleine Familienbetriebe sind flexibel. Sie können mit einer gewissen Schnelligkeit immer wieder auf die Kundenwünsche hin gesteuert werden. Somit

sind sie auch an sich innovativ und erkennen Markttrends im Realtempo. Auf welche Grenzen stoßen gerade Familienbetriebe (immer wieder) heute? Die Grenzen der Familienbetriebe hängen von der Belastbarkeit des einzelnen Kleinbetriebes im Umgang mit der Erfüllung der bürokratischen Auflagen ab. Wir haben eine Überreglementierung der Wirtschaft, verbunden mit enormer Rechtsunsicherheit in einem chaotischen Staat. Es ist praktisch oft gar nicht möglich, die Auflagen überhaupt zu erfüllen. Eine weitere Grenze ist der hohe Arbeitseinsatz der Familienmitglieder, die oft bis zu 70 bis 80 Wochenstunden hinlegen, um rentabel wirtschaften zu können. Wo ist Wachstumspotenzial für Kleinbetriebe? Man kann nicht überall gut sein. Wir kommen nicht um die Spezialisierung hinweg. Wir bedienen eine Marktnische und das machen wir gut. Darin sehe ich durchaus Wachstums- und Entfaltungschancen für jeden Handwerker und seine Talente. Interview: Margareth Bernard

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Der Handwerker November 2013

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Der nächste Winter kommt bestimmt! Machen Sie den Blauschild-Wintercheck für Ihr Fahrzeug. Sicher ist sicher.

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Foto: LVH

Jahresversammlung der Goldschmiede

Foto: LVH

chnee, Eis und Regen sind nicht nur für Ihr Fahrzeug eine Belastung. Auch als Fahrer sind in der Winterzeit Konzentration und Aufmerksamkeit in besonderem Maße gefordert. Deshalb ist es für Ihre Sicherheit entscheidend, dass Ihr Auto „winterfest“ ist. Die über 120 zertifizierten Südtiroler Blauschild-Fachbetriebe garantieren Ihnen beste Qualität und besten Service. So können Sie ab sofort bei allen Blauschild-Werkstätten für 12 Euro einen kompletten Wintercheck für Ihr Fahrzeug durchführen lassen. Neben dem Wintercheck gibt es eine Reihe von speziellen Winter-Tipps für Ihr Auto: • Durch die richtige Pflege können Türschlösser und Türdichtungen vor Vereisung geschützt werden. • Eine gut funktionierende Batterie ist besonders für die Winterzeit wichtig. 33 % aller Panneneinsätze erfolgen wegen einer leeren oder defekten Batterie. • Um Reparaturen zu vermeiden, sollte man auch im

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Winter manchmal die Klimaanlage einschalten. •E  in optimaler Lack- und Unterbodenschutz verlängert die Lebensdauer Ihres Autos wesentlich und schütz vor Rostschäden. •D  ie High-Tech-Systeme ABS und ESP funktionieren nur mit den richtigen Winterreifen optimal. •D  ie Autoscheiben und vor allem die Windschutzscheiben tragen bis zu 30 % zur Stabilität der Karosserie bei. Deshalb ist es wichtig, Schäden an den Scheiben fachgerecht zu reparieren und stets Originalscheiben zu verwenden. Eine Selbstverständlichkeit für alle

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(mb) Obmann Hansjörg Kerschbaumer wurde im Amt bestätigt. Der Jahresversammlung wohnten auch LVH-Vizepräsident Martin Haller, Gruppenobmann Robert Egger und Lukas Pichler von der Handelskammer bei.

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Tapezierer/ Raumausstatter

Lederseminar (mb) 15 Teilnehmer besuchten das Seminar über Lederverarbeitung mit dem erfahrenen Referenten Dietmar Geiser. Es ging um die Einsatzmöglichkeiten verschiedener Ledertypen, um Möbelleder, um Chrom- und pflanzliche Gerbung, um offenporige und gedeckte Leder, um Blank- und Fahlleder. Es wurden auch Tipps zur korrekten Verarbeitung und zur Lederpflege vermittelt.

Umweltfreundliche Reinigung Textilreinigung: Bei der Jahresversammlung wurden die Arbeitsbedingungen der Textilreiniger besprochen. Die Betriebe sind heute auf dem neuesten Stand der Technik.

D

ie Verbraucher sind heute gegenüber umweltfreundlicher Textilpflege sehr empfänglich. Das haben die Textilreinigungen in Südtirol längst erfasst und positionieren sich als Servicepartner mit Verantwortung. Heute werden in den meisten Handwerksbetrieben der Branche innovative Lösungsmittel und Reinigungsmethoden eingesetzt, die biologisch schnell abbaubar und umweltfreundlich sind. Ein leidiges Thema bleiben die Etiketten der Textilhersteller, die oft nicht genau die Stoffinhalte widerspiegeln. Außerdem werden sie vom Kunden gerne entfernt, und die Information ge-

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Foto: LVH

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Textilhandwerk

langt nicht bis zum Reiniger. Auch das Thema rund um die öffentlichen Ausschreibungen ist für die Textilreiniger interessant, zumal sie sich für manche Arbeiten bewerben können. Bei den anstehenden Wahlen, denen auch LVH-Vizepräsi-

dent Ivan Bozzi beiwohnte, wurde Martin Silbernagl als Obmann bestätigt. Im Beirat sind für die nächsten fünf Jahre Hermann Stablum, Vizeobmann, Hans Gampenrieder, Silvano Salvadori, Annemarie Schwingshackl (nicht im Foto) vertreten. margareth.bernard@lvh.it

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Frauen im LVH

Sichtbarkeit ein wichtiges Gebot Brixen: Die Bezirksgruppe Brixen hat ihre Jahresversammlung abgehalten. Im Rahmen des Zusammentreffens wurde eine Rückschau gehalten, über aktuelle Themen diskutiert, und die Neuwahlen des Bezirksausschusses wurden abgehalten.

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SEL_DolMagazin_20130430 30.04.13 13:14 Seite 1

Dankeschön Foto: LVH

ie LVH-Bezirksgruppe der Frauen in Brixen hat seit Kurzem einen neuen Ausschuss. Marlies Dabringer aus Brixen wurde in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt, Maria Oberrauch und Barbara Plaickner, ebenso aus Brixen, stehen ihr als Vizebezirksobfrauen zur Seite. Annelies Pittschieler in Feldthurns, Evi Steiger in Lüsen, Alberta Oberhuber in NatzSchabs, Evi Filippi in Vahrn, Bettina Stampfl in Rodeneck und Erika Kreithner in Vintl werden die Handwerkerfrauen ihrer Gemeinden vertreten. In einem kurzen Rückblick auf die letzten Jahre berichtete Dabringer im Rahmen der

Versammlung über die zahlreichen Tätigkeiten der Frauen im Bezirk. „Die letzten Jahre waren geprägt von zahlreichen Vorträgen und Seminaren über Dateienmanagement, Rhetorik, Familiendynamik im Unternehmen, Themen um Führung, Pensionsvorsorge und Work Life Balance“, berichtete Dabringer. Ein weiterer Höhepunkt waren ein Treffen mit dem Europaparlamentarier Herbert Dorfmann sowie die Besichti-

gung der Franzensfeste und des Pharmaziemuseums. Auf Landesebene trafen sich die Handwerkerfrauen im April in der Berufsschule Tschuggmall zu einem gemeinsamen Workshop mit Referat von LVH-Präsident Gert Lanz und Helga Thaler Außerhofer. Eine Führung durch das Südtiroler Funkhaus in Bozen mit Christine Rabanser rundete das Programm im Mai ab.

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Der Bezirksausschuss von Brixen mit den Bezirksobfrauen Maria Oberrauch, Marlies Dabringer und Barbara Plaickner in der vorderen Reihe

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14./15. Dezember 2013 Einmalige Atmosphäre im vorweihnachtlichen Berchtesgaden mit den festlich geschmückten Bürgerhäusern rund um den Christkindlmarkt und der jahrhundertealten Schnitzkunst. Inklusive: • Busfahrt • 1 x Übernachtung mit Frühstück • 1 x Abendessen im Hotel (ohne Getränke) • Stadtführung in Berchtesgaden • 1 x Mittagessen am Königssee Ab 198 Euro pro Person Mindesteilnehmerzahl: 45 Personen

Oberes Pustertal: Am 5. Oktober machten sich die Althandwerker des oberen Pustertales auf den Weg nach Passeier.

Z

iel des traditionellen Herbstausfluges war heuer der Sandwirt Andreas Hofer. Die Handwerker besichtigten das Museum in St. Leonhard in Passeier mit großem Interesse. Sie verfolgten die Ereignisse der Geschichte und die Charakterzüge dieser herausragenden historischen Persönlichkeit. Andreas Hofer (1767–1810) war Pferdehändler, Wirt, Weinhändler und Freiheitskämpfer. Die Althandwerker wurden anschließend in der historischen alten Stube beim Sandwirt vorzüglich zu Mittag bewir-

tet. Am Nachmittag ging die Fahrt wieder zurück bis ins Eisacktal zum Trinnerhof in Raas, wo die rüstige Gruppe zur traditionellen Törggelepartie erwartet wurde. Bei gutem Essen, flotter Musik

und außergewöhnlich guter Stimmung verbrachten die Althandwerker einen schönen Abend, bevor es wieder ins Pustertal zurückging. Hubert Schneider, Bezirksvertreter Oberes Pustertal

Kulturfahrt nach Sexten Gröden: Die Gruppe der Althandwerker Grödens organisierte am 25. September 2013 ihre traditionelle Herbstfahrt. In diesem Jahr fuhren 81 Althandwerker mit ihren Frauen bei herrlichem Wetter durch das Pustertal bis Sexten.

Informationen und Anmeldung bei: PRIMUS TOURISTIK OHG/SNC Bozen, Tel. 0471 0599 (Frl. Mara Folie)

Wahlen im Wipptal (mb) Josef Wurzer aus Ratschings wurde im Anwesenheit von Landesobmann, Sebastian Brugger, Bezirksobmann, Karl Keim, und seiner Stellvertreterin, Petra Holzer, zum Bezirksobmann und somit zum Mitglied des Landesausschusses der Althandwerker in Vertretung des Wipptales gewählt. Herzliche Gratulation!

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Foto: LVH

2-Tages-Busreise nach Berchtesgaden mit Ausflug zum Königssee

Herbstausflug zum Sandwirt

Foto: LVH

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Althandwerker

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ie Kaffeepause in St. Lorenzen war ein willkommener Anlass, die neu restaurierte Pfarrkirche zu besichtigen. Als wertvolles Kunstwerk bewunderten die Grödner Althandwerker die sitzende Madonna mit Jesukind von Michael Pacher neben dem linken Seitenaltar sowie die wirkungsvolle Darstellung der Kreuzigung Christi in der angebauten Egerer Kapelle. Anschließend ging die Fahrt

nach Sexten weiter. Zum Thema der Künstlerfamilie Stolz konnten die Althandwerker die Gemälde und Fresken in der Kirche, den berühmten Totentanz im Friedhof und das Stolzmuseum bewundern. Zurzeit läuft die parallele Ausstellung „Wattenmeer und Dolomiten-Kulturerbe“, eine Verbindung vom Urmeer der Dolomiten zum heutigen Wattenmeer. Nach einem guten Mittag-

essen besuchte die Gruppe noch das Krippenmuseum im Hotel Mondschein. Auf der Heimfahrt wurde das MMM Ripa Museum auf Schloss Bruneck besichtigt, wo der Landespräsident der Althandwerker, Sebastian Brugger, die Freunde aus dem Grödental mit großer Herzlichkeit begrüßte. Der Tag wird den Althandwerkern in guter Erinnerung bleiben. Für die Gruppe Althandwerker Gröden, Josef Mussner Zorz


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Foto: LVH

Althandwerker

Traumurlaub auf Sizilien

Neuwahlen im Unterland

Am 8. September war es wieder so weit. 76 unternehmungslustige Althandwerker aus Südtirol starteten vom Flughafen Verona Richtung Catania auf Sizilien.

(aa/mb) Im Rahmen einer gelungenen Versammlung der Althandwerker des Bezirkes Unterland wurden per Akklamation einstimmig Gianfranco Atz aus Neumarkt zum Bezirksobmann und Herbert Bonora aus Margreid zum Vizebezirksobmann gewählt.

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ufgeteilt auf zwei Feriendörfer kamen über tausend Senioren aus ganz Italien zusammen, um Urlaub zu machen und gemeinsam zu feiern. Der italienische Dachverband ANAP hatte dieses großartige Fest zusammen mit den jeweiligen örtlichen Gruppen organisiert. Vom Flughafen Catania ging es mit dem Reisebus nach Martina di Butera in ein wundervolles Feriendorf, das Eden Village Sikania Spa Resort, das in einem Naturschutzgebiet direkt am Meer liegt. Die ausgezeichnete sizilianische Küche, das wunderbar warme, saubere Meer, der tolle Strand sowie das

sommerliche Prachtwetter bescherten unseren Senioren einen Traumurlaub! Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm machte den Aufenthalt noch interessanter. Ein Höhepunkt war die klei-

ne, aber emotionale Feier mit den Verantwortlichen von ANAP Rom im Feriendorf, wo die Südtiroler Gruppe untergebracht war. Der Präsident von ANAP, Gianpaolo Palazzi, war sehr angetan. Ein besonderer Dank geht ans Reisebüro Silbernagl für den Zubringerdienst zum Flughafen, an Frau Thea Huber für die Fotoreportage, an die Firma Artquick, Turin, für die Gesamtorganisation, an Frau Claudia Olivero für die Betreuung vor Ort, an den LVH für die Unterstützung und die Bereitstellung der Parkplätze in der Garage und an Herrn Angelo Angerami für die Reiseleitung. aa

G AN RG UND H LE R KT BE PA ERGE HMER M KO ÜB RNE R FÜ ÜBE

Wahlen im Bezirk Brixen

(aa) Johann Erlacher aus Vahrn (im Bild l.) und Helmuth Stockner aus Brixen (im Bild r.) wurden am 7. Oktober als Bezirksobmann bzw. Vizebezirksobmann der Althandwerker des Bezirks Brixen bestätigt. Sie sind somit Mitglied im Landesausschuss. Wir gratulieren!

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INFOS & ANMELDUNG: LVH-Bildungszentrum - Tel. 0471 323 370 weiterbildung@lvh.it - www.lvh.it

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Auf kreative Ideen setzen Junghandwerker: Ideen, Mut und erste Qualität sind notwendig, um ein Produkt oder eine Dienstleistung erfolgreich zu machen. Darüber berichteten kürzlich die Südtiroler Firmengründer von Re-bello und Woodone bei der Jahresversammlung der Junghandwerker im LVH.

Heute Lernen was morgen wichtig ist (mb) Der LVH bietet Junghandwerkern die Möglichkeit, sich praxisnahes Wissen von der Produktentwicklung bis hin zur Vermarktung von Innovationen anzueignen. Durch den Besuch des Innovationslehrganges bekommen Handwerker die nötigen Werkzeuge in die Hand, systematisch neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die den Betrieb wettbewerbsfähiger machen. Infos beim LVH, Innovation, Sandra Kainz, Tel. 0471 323225, E-Mail: sandra.kainz@lvh.it .

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Foto: LVH

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Junghandwerker

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andwerk ist …. jung! – so lautete das Motto der Jahresversammlung der Junghandwerker im LVH, zu der Ronnie Mittermair, Vorsitzender der Junghandwerker, kürzlich eingeladen hatte. „Wer ein Unternehmen neu gründet und dieses erfolgreich führen will, benötigt nicht nur gute Ideen, sondern vor allem auch Mut. Und auf jeden Fall muss die Qualität des Produktes stimmen“, erklärte Mittermair. Dies bestätigten auch die Gastreferenten der Versammlung, Klaus Tavella, einer der zwei Gründer der WoodoneHolzbrillen, und Daniel Tocca, einer der Gründer des Modelabels Re-bello. „Wichtig ist, an das eigene Produkt zu glauben und dieses ständig weiterzuentwickeln, sprich es an die Marktbedürfnisse anzupassen“, erklärte Tavella. Wertvolle Handarbeit sei bei diesem Produkt das A und O. 65 Arbeitsschritte sind notwendig, um die Brille im aktuellen Design anbieten zu kön-

Der Landesausschuß der Junghandwerker

nen. Durch die Verwendung von lokalen Materialien (Nuß-, Kirsch- und Akazienholz) wird stark auf das „handmade in Italy“ gesetzt. Woodone exportiert die Holzbrillen mittlerweile nach Nordeuropa, Amerika, Russland und Südafrika. Die ökologische Modemarke Re-bello setzt in ihrer Produktion auf Innovation, Nachhaltigkeit, erste Qualität und höchste ethische Standards. „Mit neuen Ideen zu jeder Jahreszeit bieten wir unseren Kunden ein einzigartiges Erlebnis im Sinne von Komfort, Gesundheit und Qualität, in Verbindung mit moderner Mode“, erklärte Tocca. Re-bello verkauft Textilien bereits in Deutschland, Österreich, in den Niederlanden und in Italien. Beide Unternehmen sind

innerhalb kurzer Zeit sehr erfolgreich geworden. „Jetzt dürfen wir aber auf keinen Fall stehen bleiben, sondern müssen unsere Produkte ausbauen“, unterstrichen beide Jungunternehmer. Im Rahmen der Versammlung stellte Mittermair auch die neue Vorteilskarte der Junghandwerker vor, die den jungen Handwerkern Vergünstigungen und Rabatte im Bereich des Handwerks sowie für Freizeitinstitutionen bietet. „Rund 1000 Junghandwerker erhalten innerhalb Dezember dieses Jahres die Mitgliedskarte“, kündigte Mittermair an. Sämtliche Informationen zu den Vorteilen der Karte sind auf www.junghandwerker.lvh. it abrufbar. ramona.pranter@lvh.it


Leute LeuteVonHeute von Heute

Jubiläumsfeier Lanz Metall

50 gLANZvolle Jahre Der Familienbetrieb Lanz Metall feierte kürzlich sein 50-jähriges Bestehen. Rund 400 Gäste waren der Einladung des LVH-Präsidenten Gert Lanz gefolgt, um auf 50 Jahre Tradition, Innovation und Leidenschaft für das Handwerk anzustoßen.

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963 gründete Josef Lanz in Toblach einen Schlossereibetrieb und baute den Betrieb mit sehr viel Energie und Leidenschaft auf. Dank seines unermüdlichen Einsatzes für das Handwerk wuchs der Be-

trieb zu einem vorbildhaften Unternehmen, das sich neben herkömmlichen Schlosserarbeiten zunehmend auf die Planung und Fertigung anspruchsvoller Metall- und Glasbauprojekte spezialisierte. Nach erfolgreich absol-

viertem Studium der Betriebsinformatik trat 1996 Sohn Gert Lanz in den Familienbetrieb ein. Heute steht LANZ Metall für ein breites und hochwertiges Leistungsspektrum, das von klassischen Schlosserprodukten über in-

novative Projektlösungen bis hin zu kundenspezifischen Sonderkonstruktionen reicht. Kürzlich hat das Familienunternehmen gemeinsam mit 400 geladenen Gästen sein 50-jähriges Jubiläum gefeiert. ramona.pranter@lvh.it

Leute Von Heute Der Handwerker November 2013

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Leute Trendsvon & Märkte Heute

muffaway® – das rein natürliche Anti-Schimmel-Programm Naturalia-Bau ist seit Jahren bestrebt, nicht nur einfache und effiziente Lösungen im Bereich der Innensanierung anzubieten, sondern diese vor allem mit gesunden Baustoffen umzusetzen. „Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und gesundes Wohnen sind unsere Zielvorgaben“, betont Roland Gabasch, Baubiologe und Geschäftsführer von Naturalia-Bau.

muffaway®-Box – das natürliche Anti-Schimmel-Soforthilfeprogramm

S

eit geraumer Zeit bietet das Unternehmen bewährte Lösungen –darunter das Innendämmsystem Pavadentro (mit Kalkoder Lehmputz). Nun bietet Naturalia-Bau mit den Produkten von muffaway® ein weiteres, hochwirksames Rezept gegen Schimmelbefall in Wohnräumen.

Schimmel, eine Gefahr für die Gesundheit

Gerade in den kalten Herbstund Wintermonaten macht sich in vielen Wohnungen ein unangenehmer „Gast“ bemerkbar: Schimmel. Die dunklen Flecken in Ecken, hinter Schränken und rund um die Fenster sind nicht nur hässlich und schädigen die Bausubstanz, sie stellen auch eine Gefahr für die Gesundheit der Bewohner dar. Denn Schimmelpilze verteilen ihre Sporen in der Luft und werden vom Menschen über die

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Atemwege und die Haut aufgenommen. Besonders Allergiker, Asthmatiker und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind gefährdet, zu erkranken. Aber auch Menschen ohne Vorbelastungen können Symptome wie Augenbrennen, Atemprobleme, Schleimhautreizungen, Kopfweh, Gelenkbeschwerden bekommen oder gar an Allergien und Neurodermitis erkranken. Daher muss jeder Schimmelbefall in der Wohnung effizient und dauerhaft bekämpft werden. Es bedarf nicht nur der Bekämpfung des sichtbaren Schimmels, sondern vor allem der Beseitigung der Ursache. Zwei wichtige Punkte müssen für eine optimale Sanierung eingehalten werden: Zum einen die Dämmung der Wände, um die Oberflächentemperatur zu erhöhen, und zum anderen die Senkung der Luftfeuchtigkeit durch kontrolliertes Lüften.

Das muffaway®-Antischimmelsystem

So schädlich sind konventionelle Schimmelmittel

Viele konventionelle AntiSchimmelprodukte sind zwar wirksam gegen Schimmel, ihr Einsatz in Wohnräumen ist jedoch äußerst bedenklich, da sie die Gesundheit gefährden. Einige Beispiele: Der Wirkstoff Wasserstoffperoxid ist ätzend und kann zu Reizungen der Atemwege führen sowie Augen und Gewebe schädigen. Die Chlorverbindung Natriumhypchlorit kann gesundheitsgefährdende Gase freisetzen und ist außerdem schädlich für die Umwelt. Benzalkoniumchlorid wird als gesundheitlich bedenklich eingestuft, da der Stoff die Haut durchlässiger und sensibler gegenüber Fremdstoffen macht. Und quartäre Ammoniumverbindungen sind nicht nur reizend, sondern auch biologisch schlecht abbaubar ist.

Naturalia-Bau bietet dagegen zwei rein biologische Lösungen: • das hochwirksame Schimmel-Soforthilfeprogramm; • das dauerhafte Antischimmelsystem:

Das hochwirksame SchimmelSoforthilfeprogramm

muffaway® bietet die ökologische, chlorfreie und einfach anwendbare Alternative. Das Kit bietet in der praktischen Box alles, was Sie zur natürlichen Schimmelbekämpfung und -vorbeugung benötigen. Drei Komponenten zum Entfernen, Stoppen und Schützen schaffen zuverlässige Abhilfe. Der „muffaway-SchimmelEntferner“ ist chlorfrei. Die Anwendung ist im Innen- und Außenbereich möglich, auf Fliesen, Wänden, Holz und Kunststoffen und auch in Feuchträumen. Der „muffawaySchimmel-Stop“ stoppt nach-


Das dauerhafte Antischimmelsystem

Das muffaway-Anti-Schimmelsystem ist die ideale Systemlösung zur Schimmelsanierung und Innendämmung. Es setzt sich aus drei verschiedenen Komponenten zusammen:

„muffaway® AntiSchimmel-Platte“

Hergestellt aus den natürlichen Rohstoffen Quarzsand, Kalk und Wasser und ist somit ein umweltfreundliches Dämmprodukt höchster Reinheit. Unter hohem Druck und Temperatur wachsen die einzigartigen, mikrofeinen Calciumsilikatkristalle zu einem stabilen Gerüst. Die sehr feine, kapillaraktive Porenstruktur und die schimmelhemmende, chemische Zusammensetzung bilden die Basis für die besonderen Eigenschaften dieses Antischimmelsystems. Die „muffaway-Antischimmelplatte“ kann einfach

und schnell auf allen massiven Untergründen verlegt werden. Die Verklebung und das anschließende Verputzen werden mit dem diffusionsoffenen „muffaway-Kalkputz“ durchgeführt. Die leichte Verarbeitung und die überzeugenden Produkteigenschaften machen die Antischimmelplatte zum idealen Werkstoff für moderne Innensanierung. Anmerkung: Unsere kapillaraktiven Innendämmplatten sind nicht zu verwechseln mit den geschäumten Mineralschaumplatten, welche zur Innendämmung eingesetzt werden.

„muffaway®-Kalkputz“

Die natürlichen Inhaltsstoffe des Kalkputzes sind die entscheidenden Faktoren für das Raumklima und die bauphysikalischen Eigenschaften. In neuesten Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik wurde der positive Einfluss von Kalkputz auf das Innenraumklima nachgewiesen. Innenputz auf mineralischer Basis beinhaltet aufgrund seiner porösen Struktur eine sehr gute Diffusionsfähigkeit. Ein weiterer Vorteil: Kalkputz ist von Natur aus alkalisch, besitzt also einen hohen pH-Wert. Auch in Sachen Brandschutz zählen mineralische Innenputze zu den besten: Kalkputze werden mit Brandschutzklasse

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haltig den Schimmelpilzbefall auf wirksame und materialschonende Weise. Er wirkt auf Basis natürlicher Inhaltsstoffe, behindert durch seine Langzeitwirkung den Neubefall und ist chlorfrei. Die „muffaway-Antischimmelfarbe“ ist eine lösungsmittelfreie, atmungsaktive Innenwandfarbe auf mineralischer Basis.

Das Einbauen von Glasseidengewebe in natürlichen Kalkputz – einfach und schnell

A1 der höchsten Sicherheitsstufe zugeordnet. Der natürliche Kalkputz wird für zwei Anwendungen verwendet: als hervorragender Klebemörtel, um die Antischimmelplatten an die Wand zu kleben sowie als Endbeschichtung der Platten. Die feine Körnung bildet eine glatte Oberfläche, die den optischen Ansprüchen im Innenraum vollkommen gerecht wird.

„muffaway®Profi-Kalkfarbe“

Diese Profifarbe wird aus rein mineralischen Rohstoffen sowie ausgewählter Sumpfkalkqualität hergestellt, die sich durch hervorragende Eigenschaften auszeichnet: dampfdiffusionsoffen, zur Vorbeugung gegen Schimmelbefall geeignet und geruchsabsorbierend. Dank ihrer feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaft unterstützt die natürliche Kalkfarbe optimal das Wohnklima im Haus. Die „muffaway-Profikalkfarbe“ ist einfach zu verarbeiten und von hervorragender Wirkung und Deckkraft. Sie überzeugt mit guter Haftung auf allen mineralischen Untergründen, aber auch auf Raufaser, Gipskartonplatten oder Lehm.

Fazit: Nur biologische Materialien garantieren gesunden Wohnraum Die natürliche Antischimmelplatte – Calciumsilikat

genmittel können den Schimmelpilzen auf Dauer nichts anhaben, sondern schaden eher den Menschen als den Pilzen. Naturalia-Bau hat es sich von jeher zum Ziel gesetzt, gesundes und umweltschonendes Bauen voranzutreiben. Alle Komponenten des Antischimmelsystems von muffaway® sind rein biologisch und natürlich frei von Schadstoffen (VOC) – im Gegensatz zu anderen Naturfarbenherstellern, die auf synthetische Zusätze zurückgreifen. Der hohe pHWert der muffaway-Platte und des Kalks sorgt dafür, dass der Schimmel keinen Nährboden mehr findet. Somit ist dieses Antischimmelsystem die einzige Lösung, die wirklich dauerhaft Abhilfe verschafft. Mit den Lösungen von muffaway® können Sie für Ihre Kunden ein schimmelfreies und gesundes Zuhause realisieren. •

Naturalia-BAU GmbH Carlo-Abarth-Straße 20 I-39012 Sinich/Meran (BZ) Tel. 0473 499050 Fax 0473 499060 E-Mail: info@naturalia-bau.it

Die meisten chemischen GeDer Handwerker November 2013

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METALL PICHLER für CE-Kennzeichnung gerüstet Die Firma METALL PICHLER aus Deutschnofen geht in puncto Qualität der Abläufe einen wichtigen Schritt weiter.

S

ebastian Pichler gründete 1980 eine Kunstschmiede in Deutschnofen. Im Laufe der Zeit wurde die Tätigkeit erweitert, und der Gründer spezialisierte sich auf die Entwicklung von Lagersystemen auch Maß und fixe Strukturen für die Materiallagerung. Diese neue Betriebsausrichtung erforderte eine radikale Umstrukturierung des Betriebs, mit hohen Investitionen sowohl im Bereich der Projektarbeit und bei der Produktion als auch beim Vertrieb. 1998 wurde der neue Betriebszweig mit der Gründung der Pichler Sebastian GmbH von der ursprünglichen Schmiede endgültig getrennt. Waren es anfänglich nur Kunden aus Südtirol, die nach den inno-

vativen Drehlagersystemen des Sebastian Pichler nachfragten, kamen bald Aufträge aus Norditalien und aus Deutschland hinzu. Aus dem kleinen Handwerksbetrieb wurde in kurzer Zeit eine Marke, METALL PICHLER wird heute in zweiter Generation von Horst Pichler geführt und mischt nicht nur am Markt der individuellen Drehlagersystemen, ordentlich mit, sondern ist auch im Stahl- und Maschinenbau eine kompetente Adresse. Das Unternehmen METALL PICHLER wurde bereits im Jahr 1999 für sein Qualitätsmanagementsystem nach UNI EN ISO 9001:2000 zertifiziert, das inzwischen auf den heute gültigen Standard UNI EN ISO 9001:2008 ge-

bracht wurde. Seit 2010 ist METALL PICHLER als „Centro di Trasformazione“ eingetragen (wie vom Ministerialdekret vom 14. Jänner 2008 „Technische Normen für das Bauwesen“ vorgesehen. Ebenfalls im Jahr 2010 hat Horst Pichler für seinen Betrieb die SOA-Zertifizierung für die Kategorien OS18-A und OS6 der Klasse II erlangt. Seit 2011 ist METALL PICHLER auch im Besitz der Zertifizierung der Schweißprozesse nach UNI EN ISO 3834-2, die für die Herstellung von tragenden Stahlstrukturen notwendig ist. Im Jahr 2013 hat sich METALL PICHLER mit Erlangung der Zertifizierung nach UNI EN 1090-1 für die europaweite CE-Kennzeichnung gerüstet.

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Das technische Handelsunternehmen tecnomag GmbH hat heuer zum fünften Mal zum Innovationswettbewerb an Südtirols technischen Berufs-, Fach- und Oberschulen aufgerufen. Prämiert wurden Arbeitsgruppen mit zukunftsweisenden und innovativen Projekten mit technischem Hintergrund.

Verleihung Dr. Maurizio Bergamini Riccobon, Alfred Mitterdorfer (Inhaber Fa. Tecnomag), Koordinator Erwin Rauch, Moderator Carlo Massarini und die Gewinnergruppe mit Giuseppe Piccolruaz, Michael Unterfrauner, Lukas Breitenberger, Michael Künig und Daniel Stampfl (v. l. n. r.)

frauner, Lukas Breitenberger, Giuseppe Piccolruaz, Michael Künig und Daniel Stampfl von der TFO Bruneck mit einem auf Elektroantrieb umgerüsteten Quad. Den zweiten Platz haben Oliver Ungerer, Hannes Spiess und Julius Morandell von der TFO Bozen mit einem Leichtbauträger für Robotergreifer erhalten. Der dritte Platz ging an Michael Tscholl, Niklas Fleischmann und Maximilian Lamprecht ebenfalls von der TFO Bozen mit einer auf Basis von regenerativen Energien emissionsfreien und designorientierten Straßenlaterne. Die Verleihung fand am 28. September 2013 im Rahmen des Festivals der Innovation als Anschlussveranstaltung zum Vortrag „Risikofinanzierung für Gründerunternehmen“ im Museion in Bozen statt. Die Preise wurden durch den Inhaber der Tecnomag GmbH, Herrn Alfred Mitterdorfer, sowie Abteilungsdirektor Dr. Maurizio Bergamini Riccobon feierlich übergeben. •

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vation park, des Landesverbandes der Handwerker, der Handelskammer Bozen und dem Studio für Innovationsdesign, formAxiom. Die Kriterien für die Auswahl waren der Innovationsgrad und die Originalität des Projektes, das Design und die Qualität der Umsetzung, der Nutzen für Südtirols Wirtschaft sowie die Zusammenarbeit mit Betrieben. Die Sieger des diesjährigen Innovationspreises, der mit insgesamt 3000 Euro dotiert ist, sind Michael Unter-

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Leserservice

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Aktuelle Kurse des LVHInformieren Sie sich beim LVH-Bildungszemtrum, Tel. 0471 323370 – 0471 323372, Fax 323380, www.lvh.it. Täglich von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 17.15 Uhr. Denken Sie daran: Weiterbildung ist alles!

November/Dezember 2013 Persönliche Kompetenz

Durchsetzen von Zahlungsforderungen Do., 14. November, 18–21 Uhr Werkvertrag und Unternehmerwerkvertrag Do., 21. November, 18–21 Uhr

Betriebswirtschaft, Recht und Innovation

Bausteine für KMU mit Zukunft: M10 Büroorganisation und -kommunikation Mo., 18., und Di., 19. November, 8.30–17.30 Uhr

Bausteine für KMU mit Zukunft: M11 Das Bild nach außen: Unternehmenskommunikation, Rhetorik und Präsentationstechnik Di., 26. November, Di., 3., Di., 10., und Di., 17. Dezember, 8.30–17.30 Uhr Einweisung in den ESP-PLAN (Pflichtdokument für Baustellen) Mo., 2. Dezember, 18–21 Uhr

Berufsgemeinschaften

18. – 21. FEBRUAR 2014 MESSEGELÄNDE KÖLN NEU: DIENSTAG – FREITAG · 9 – 18 UHR www.dach-holz.de Hülle in Fülle: Die DACH+HOLZ International 2014 in Köln präsentiert Ihnen ein Angebot rund um die Gebäudehülle, das in seiner Vielfalt unübertroffen einzigartig ist. Informieren Sie sich auf der populärsten Messe der Branche über Innovitionen und neue Produktideen, um bei Ihren Kunden bis ins Detail ganz groß rauszukommen!

Berufsgruppe Elektrotechniker • Ausbildung für Arbeiten an Elektroschaltanlagen gemäß C.E.I. 64-17 Do., 14. November, 8–17 Uhr • Beleuchtung und Notbeleuchtung Do., 12. Dezember, 8–17 Uhr Berufsgruppe Warentransporteure • Fahrerqualifizierungsnachweis CQC 35 Stunden Do., 5., Fr., 6., Di., 10., Mi., 11., Do., 12., Fr., 13., Mo., 16., Di., 17., Mi., 18., und Fr., 19. Dezember, 18.30–22 Uhr bzw., 17–20.30 Uhr Mo., 9., Di., 10., Mi., 11., Do., 12., und Fr., 13. Dezember, 8.30–16.30 Uhr

Arbeitssicherheitskurse

ATECO Nieder Di., 10., und Mi., 11. Dezember, 8.30–17.30 Uhr ATECO hoch Aufbaukurs Mo., 2., und Mo., 9. Dezember, 8.30–17.30 Uhr

Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer (Ateco nieder) außer Kfz Mo., 9. Dezember, 8.30–17.30 Uhr Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer (Ateco nieder) Kfz Mo., 16. Dezember, 8.30–17.30 Uhr

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Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer (Ateco mittel) Do., 19., 14–18 Uhr, und Fr., 20. Dezember, 8.30–17.30 Uhr Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer (Ateco hoch) Mo., 11., und Mo., 18. November, 8.30–17.30 Uhr, Bozen Di., 19., und Mi., 20. November, 8.30–17.30 Uhr, St. Lorenzen Sa., 7., und Sa., 21. Dezember, 8.30–17.30 Uhr, Tramin Auffrischungskurs für Arbeitnehmer 6 Stunden Berufsgruppen Bau, Installation, Holz, Metall und Kfz Mi., 4. Dezember, 8.30–15.30 Uhr Arbeitssicherheit für Vorgesetzte (preposti) Fr., 6. Dezember, 8.30–17.30 Uhr Ausbildungskurs zum Arbeitnehmervertreter für Sicherheit (Sicherheitssprecher) Berufsgruppe Bau Do., 14., Fr., 15., Do., 21., und Fr., 22. November, 8.30–17.30 Uhr Auffrischungskurs zum Arbeitnehmervertreter für Sicherheit (Sicherheitssprecher) 4 Stunden Do., 12. Dezember, 8.30–12.30 Uhr Do., 12. Dezember, 13.30–17.30 Uhr Erste Hilfe (12 UE) Grundkurs Bereiche Produktion, Bauwesen und Landwirtschaft Di., 10. Dezember, 8.30–18.30 Uhr Fr., 15. November, 8.30–18.30 Uhr, Meran Do., 21. November, 8.30–18.30 Uhr, St. Lorenzen Auffrischungskurs Erste Hilfe 4 Stunden Mi., 4. Dezember, 8.30–12.30 Uhr Erste Hilfe (16 UE) Grundkurs Mi., 4., 14–18 Uhr, und Do., 5. Dezember, 8.30–17.30 Uhr Auffrischungskurs Erste Hilfe 6 Stunden Di., 3. Dezember, 8.30–12.30 Uhr

Befähigungskurse

Baggerfahrer (Theorie und Praxis) Variante: Hydraulischer Greifbagger und Lader (mit Terna) Sa., 23., Mo., 25., und Di., 26. November, 8.30–18 Uhr Baukran (Theorie und Praxis) Variante: Untendreher und Oberdreher Mi., 27., 8.30–13.30 Uhr und Do., 28. November, 8–15.30 Uhr Lkw-Kran (Theorie und Praxis) Sa., 16., 14–18.30 und Mo.,


18. November, 8.30–18 Uhr Staplerfahrer (Theorie und Praxis) Variante: Industriestapler, Stapler mit Teleskoparm und drehbarem Teleskop Fr., 15., und Mo., 18. November, 8.30–18.30 Uhr Einweisung in die persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (3. Kategorie) Do., 5. Dezember, 8.30–12.30 Uhr Do., 5. Dezember, 14–18 Uhr Auffrischungskurs Seilsicherung Mi., 13. November, 8.30–17.30 Uhr, Vilpian Auffrischungskurs Gerüstbau – PIMUS Fr., 29. November, 8.30–12.30 Uhr, Lana Fr., 29. November, 14–18 Uhr, Lana

Der Brandschutz Berufsgruppen Bau und Installation Fr., 13. Dezember, 8.30–17.30 Uhr Holz und Metall Do., 12. Dezember, 8.30–17.30 Uhr Körperpflege, Nahrungsmittel, Bekleidung, Transport und verschiedene Mo., 9. Dezember, 8.30–17.30 Uhr Alle Berufsgruppen Mo., 25. November, 8.30–17.30 Uhr, Vahrn

Klimahauskurse

Klimahaus-Grundkurs für Handwerker und Betriebe Do., 14., und Sa., 15. November, 9–18 Uhr Do., 21., und Fr., 22. November, 9–18 Uhr

Messen & Ausstellungen Ab 11. November 2013

Basisseminar zum Thema CSR und Nachhaltigkeitsmanagement

Wie bestimmt gesellschaftliche Verantwortung die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens? Weitere Infos unter www.terra-institute.eu 20.–24. November 2013

Herbstmesse (Messe Bozen) 22.–24. November 2013

Nutrisan 2013

Fachmesse für Lebensmittelintoleranzen und eine ausgewogene Ernährung, Bozen Ab 12. Dezember 2013

Lehrgang: Partizipative Führung in Meran

Entlastung der Führungskräfte, erfüllte Mitarbeiter, Wirksamkeit und Sinnstiftung. Weitere Infos unter www.terra-institute.eu

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Der direkte Draht zum LVH. Lehrstelle gesucht Installation • Inst. für Heizung u. sanitäre Anlagen Bozen Stadt 17 Jahre - St. Jakob • Inst. für Heizung u. sanitäre Anlagen Bozen Stadt, 17 Jahre - St. Jakob • Inst. für Heizung u. sanitäre Anlagen Bozen Stadt, Unterland 19 Jahre - Bozen • Inst. für Heizung u. sanitäre Anlagen Burggrafenamt, 15 Jahre - Meran • Elektrotechniker, Bozen Stadt Unterland, 18 Jahre - Leifers • Elektrotechniker, Burggrafenamt 15 Jahre - Schenna • Inst. für Heizung u. sanitäre Anlagen Bozen Stadt 18 Jahre - Sarnthein • Elektrotechniker, Bozen Stadt Unterland, 17 Jahre - Leifers • Elektrotechniker, Bozen Stadt 16 Jahre - Tiers • Inst. für Heizung u. sanitäre Anlagen Bozen Stadt, Unterland 17 Jahre - San Lugano Bau • Maurer, Unterland 22 Jahre - Auer • Maler und Lackierer, Gröden 16 Jahre - St. Ulrich • Maurer, Bozen Stadt, Unterland 21 Jahre - Auer • Versch. Berufe Baugewerbe Bozen Stadt 18 Jahre - Sarnthein • Maurer, Wipptal, Brixen 15 Jahre - Wiesen/Pfitsch • Fliesen-, Platten- und Mosaikleger Wipptal, Brixen 15 Jahre - Wiesen/Pfitsch • Versch. Berufe Baugewerbe Bozen Stadt, Brixen 17 Jahre - Atzwang • Zimmerer, Brixen, Unteres Pustertal 17 Jahre - Vill Holz • Tischler, unteres Pustertal Brixen, 32 Jahre - Toblach Metall • Kfz-Techniker, Burggrafenamt 15 Jahre - Meran • Fahrrad- u. Motorradmechaniker Brixen, Klausen 15 Jahre - Barbian • Kfz-Techniker, Burggrafenamt Bozen Stadt, 16 Jahre - Schenna • Karosseriebauer, Burggrafenamt Bozen Stadt, 18 Jahre - Schenna • Karosseriebauer, Burggrafenamt Bozen Stadt, 18 Jahre - Schenna • Kfz-Techniker, Unterland, Bozen Stadt 17 Jahre - Branzoll • Kfz-Techniker, Bozen Stadt Unterland, 15 Jahre - Frangart • Kfz-Techniker, Bozen Stadt Unterland, 15 Jahre - Frangart • Karosseriebauer, Wipptal Brixen, 15 Jahre - Wiesen/pfitsch

Bekleidung • Schneider, Burggrafenamt Bozen Stadt, 21 Jahre - Marling • Schneider, Wipptal, Brixen 16 Jahre - Sterzing Verschiedene Berufe • Mediendesigner, Brixen, Wipptal 17 Jahre - Spinges/Mühlbach • Zahntechniker, unteres Pustertal 17 Jahre - Bruneck • Mediendesigner, Brixen, Wipptal 17 Jahre - Spinges • Mediendesigner, Unterland Bozen Stadt, 15 Jahre - Neumarkt Nahrungsmittel • Metzger, Bozen Stadt, Burggrafenamt 22 Jahre - Vilpian/Terlan • Konditor, Bozen Stadt, Unterland 26 Jahre - Branzoll • Konditor, Bozen Stadt, Unterland 23 Jahre - Bozen • Bäcker, Bozen Stadt 20 Jahre - Bozen

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Impressum

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