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66. JAHRGANG -

I. R.

www.lvh.it

Dezember 2012

Poste Italiane SpA – Spedizione in Abbonamento Postale – D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma 1, CNS BOLZANO I TASSA PAGATA – TAXE PERCUE

Fa zeitschrift der Vertretung für das Südtiroler Handwerk D cEhR

DER

SLBK

Bauhandwerk: Entscheidung für eine gemeinsame Zukunft. Seite 7

Landeshaushalt 2013

Wie viel das

Handwerk wert ist

LVH-Direkt

Finanzwache informiert Handwerker in den Bezirken über Steuerneuheiten und -kontrollen. Seite 10

Aus den Bezirken

Das Lehrlingsgesetz in Sterzing und die neue Wirtschaftsförderung in Bruneck waren Themen in den Bezirken. Seite 25

Aktuell

• Energetisches Sanieren und Bauen: Inforeihe in allen Bezirken • Kurs über das neue Landesportal für öffentliche Verträge • Weiterbildung: Aufbaukurs für Unternehmerfrauen vor dem Start © ArVis - Fotolia.com


foto. LVH

Dankeschön! Der LVH dankt allen ehrenamtlichen Funktionären und Mitarbeitern, Sponsoren, Gönnern und Partnern für die Unterstützung und Einsatz im Jahr 2012. Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und Mitarbeitern ein besinnliche Adventzeit, ein schönes Weihnachtsfest, Gesundheit und Glück für das neue Jahr 2013. Für den Vorstand des LVH Gert Lanz Präsident


Geschätzte Leserinnen und Leser, liebe Handwerker!

Meinungen

Der direkte Draht zur Basis

Ab sofort Umfrage im Internet

www.lvh.it Jahresende: Zeit, um Bilanz zu ziehen. Sind Sie zufrieden mit den Geschäftsergebnissen dieses Krisenjahres? Ja, wir sind durchaus zufrieden. Nein, wir haben starke Einbußen erfahren. Es geht so. Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem aktuellen Thema! Ab sofort im Internet unter www.lvh.it. Umfrageergebnis der letzten Ausgabe: Die Wirtschaftsförderung soll radikal geändert werden. Sind Sie damit einverstanden?

BERNI

Editorial

Valle di Sella - Autunno - Foto Giancarlo Dal Savio

Ja, es ist an der Zeit, das gesamte Fördersystem zu überdenken.

33,33 %

Nein, ich war mit der bisherigen Wirtschaftsförderung zufrieden.

33,33 %

Mein Betrieb hat bis heute immer ohne Förderung auf dem Markt bestehen können.

33,33 %

Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu. Diese Dezember-Ausgabe hätte sich eigentlich mit dem Rückblick befassen sollen. Zu zahlreich sind jedoch die Themen der Zukunft, über die wir berichten müssen. So hat die Redaktion entschieden, erst in der nächsten Nummer das Jahr 2012 Revue passieren zu lassen. Die Jänner-Ausgabe muss aufgrund der Feiertage zu Weihnachten und Neujahr schon am 21. Dezember in Druck gehen. Daher erreicht sie Sie knapp nach dem Jahreswechsel, also rechtzeitig, um Ihnen noch kurz die Ereignisse des vergangenen Jahres näherzubringen. Auch 2013 wird der Themenbereich rund um das energetische Sanieren und Bauen für das Handwerk sehr wichtig sein. Der LVH setzt daher die Veranstaltungsreihe zur Information über die finanziellen und steuerrechtlichen Vorteile des energetischen Sanierens fort – Termine und Sprechstunden dazu auf Seite 5. Kurz vor der Einführung des neuen „Redditometro“ für die Ermittlung des Lebensstandards im Verhältnis zur Steuererklärung haben wir mit dem Oberst der Finanzwache des Landeskommandos Bozen, Giovanni Avitabile, gesprochen (Seiten 10 und 11). Er und seine Mitarbeiter werden die Handwerker im Dezember im Rahmen der Informationsreihe „LVH-Direkt“ über die wichtigsten steuerlichen und arbeitsrechtlichen Neuerungen informieren. Auf den Seiten 12–15 befasst sich die Titelgeschichte mit dem Landeshaushalt 2013, der kurz vor der Verabschiedung durch den Landtag steht und der derzeit Gegenstand zäher Verhandlungen ist. Wir wünschen Ihnen trotz aller vorweihnachtlichen Hektik Zeit für einige Stunden besinnlicher Stille, ein schönes Weihnachtsfest im Kreis Ihrer Familie und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 2013 soll uns ja den Prognosen nach ein kleines bisschen Aufschwung bescheren! Die Redaktion

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Der Handwerker Dezember 2012

3


3RFIDI Inhalt

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Voraussichtlich am 15. Dezember wird der Landeshaushalt für 2013 im Landtag zur Verabschiedung vorgelegt. Im Vorfeld befassten sich die Gremien des LVH mit dem Entwurf.

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Gesuche um Bürgschaften für Kredite wickelt sie ab sofort am neuen Sitz im City Tower in Bozen für alle Kleinbetriebe ab.

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16 Kredit: Die Garantiegenossenschaft Garfidi startet 17 Soziales: Pensplan über die Zusatzrente 17 Gesetze und Richtlinien: Winterfahrverbote, SOA-Zertifizierung, Spending Review 20 Der LVH stellt sich vor: Die Berufsgruppen 22 Unternehmensführung: Zivilcourage gefragt 24 Bezirk Wipptal: Infos über das Lehrlingsgesetz Bezirk unterer Vinschgau: Ehrung für Rita Egger 25 Unteres Pustertal: Bezirksversammlung

Innovation

26 Innovation: Open Innovation für Holzmar

Berufsgruppen

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30

Die Skisaison ist mit Dezember gestartet. Für die Wartung der Skiausrüstung sorgen seit einigen Jahren die professionellen Skiverleihe und Skiservicebetriebe mit dem Gütesiegel „Leading Ski Service“. © NikonSteff - Fotolia.com

Gesetze und Richtlinien

Bezirke

fid ho Schlacht rfidi.it · info@gar 57 556 0 www.ga x. 0471 a F · 5 5 Die Garantiegenossenschaft 1 057 5 Garfidi nimmt ihre Arbeit auf. Tel. 047 Kredite

12

Von Monat zu Monat: Aktuelle Meldungen in Kürze Aktuell: Die Meisterbriefverleihung Interview: Oberst Giovanni Avitabile über die Steuermoral der Südtiroler Titelgeschichte: Der Landeshaushalt 2013: Effizienz statt reine Sparpolitik

.it www.leadingskiservice.lvh

Metall

27 28 30 31 31 32 33 36 37

Holz: Tischler, Sägewerker Baugruppe: Maurer, Tiefbau, Maler, Fliesenleger Metall: Sportgerätetechniker Kunsthandwerk: Floristen Medien: Fotografen Installation: Elektrotechniker Lebensmittel: Speiseeishersteller, Tagung Textilhandwerk: Tapezierer-Raumausstatter, Orthopädieschuhmacher Transport: Warentransporteure

Organisationen 38 Junghandwerker, Frauen im LVH, Althandwerker

Leserservice

35 Lebensmittel

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Der Handwerker Dezember 2012

Die neue Regelung der Fakturierung bereitet der Lebensmittelbranche Kopfzerbrechen.

40 Aktuelles Weiterbildungsangebot 42 Leserservice: Messen und Termine, Kleinanzeiger und Lehrstellenbörse 44 Trends & Märkte 45 LeuteVonHeute: Serani & Niederkofler, Weißes Kreuz, Puni Destillerie, Südtirolkamin


zum ENERGETISCHEN BAUEN und SANIEREN aus erster Hand

Von Sozialbeiträgen befreit (mb) Kleinbetriebe mit bis zu neun Mitarbeitern müssen für Lehrverträge, die zwischen 2012 und 2016 abgeschlossen werden, keine Sozialbeiträge entrichten. Das teilte das INPS/NISF mit. Als Wermutstropfen ist zu beachten, dass die Befreiung mit der „De-minimis-Grenze“ gekoppelt ist. Kleinbetriebe, die mit öffentlichen Geldern bezuschusst werden, müssen genau kontrollieren, ob sie die Befreiung der Sozialbeiträge für sich beanspruchen können.

richten, dann werden Sie Mitglied im Konsortium Wurzer. Informationen und Beratung für ein Gesuch um Gewährung eines Investitionsbeitrages von Seiten der Autonomen Provinz Bozen beim LVH, Büro für Baukonsortien, Armin Ragginer, Tel. 0471 323230 oder baukoordination@lvh.it.

Neue Fachmesse

Klimainfisso von 7. bis 9. März 2013

KLIMAINFISSO

2013

Kleinbetriebe mit Lehrlingen

7. - 9. März 2013 | Bozen

Internationale Fachmes se der Zulieferer der Fenster-, Türen- und Fassaden bauer Do-Sa: 9.00-18.00

plus ERSTE EIGENSTÄNDIGE

Branche nInt. wissenplattform schaftlic her Kongress IN ITALIEN

Internationaler Kongress RICHTIGE ERNÄHRUNG U. LEBENSMITTELUNVERTRÄGLICHKEITEN

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In guten Händen. In buone mani.

Energetisches Sanieren geht weiter Der LVH organisiert mit den Partnern KlimaHausagentur, Arche im KVW und Verband der Privatvermieter Südtirol wieder eine Reihe von Informationsabenden in den Bezirken, um die Bürger über die Vorteile des energetischen Sanierens zu informieren.

D

as Eigenheim bedarf immer wieder Ausbesserungen, um es wertvoll zu erhalten. Diese Investition lohnt sich immer, sagen die Experten. Jede Bautätigkeit hat heute der Klimaveränderung Rechnung zu tragen und bezieht energiesparende Maßnahmen in die Planung und Umsetzung mit ein. „Der LVH möchte hier sein Know-how einbringen“, sagt LVHPräsident Gert Lanz. Die Vortragsreihe „Schlau gebaut“, die Ende November in allen Bezirken mit Experten gestartet sind, bietet grundlegende Informationen zum Bauen, Umbauen und energetischen Sanieren. Der Bau oder Umbau ist mit Opfern und Hürden verbunden, deshalb ist es wichtig, dass von Anfang an professionelle Beratung stattfindet. Südtirol ist in diesem Bereich führend in Italien. „Wir möchten diese Führungsrolle festigen und weiter ausbauen“, bekräftigt Landesrat Thomas Widmann, der die Initiative unterstützt.

INNOVATION & TECHNOLOGIE IM FENSTERBAU

Beratungsstellen CEO Forum DIÄTOLOGEN 6. MÄRZ 2013 UND ERNÄHRUNGSBE

RATER

DAS FENSTER DER ZUKUNFT

MARKE KLIMA

Modellregion Südtirol lars.it

Konsortium Wurzer in Leifers Nord

Noch zwei Baulose frei

foto. LVH

(ar) Nach Abschluss der Ausschreibungen ist der LVH dabei, die letzten Formalitäten für den Baubeginn des Konsortiums Wurzer in Steinmannwald/Leifers Nord zu erfüllen. Noch zwei Baulose sind frei, und zwar ein Baulos im Parterre mit etwa 315 m² und acht Parkplätzen und einer Dienstwohnung im oberen Stock mit ca. 180 m² plus Terrasse und ein Baulos im Parterre mit ca. 185 m² und fünf Parkplätzen und einer Dienstwohnung im oberen Stock mit ca. 154 m² plus Terrasse. Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, eine eigene oder größere Fläche für Ihr Unternehmen zu er-

www.klimainfisso.it

(mb) Klimainfisso ist die neue Internationale Fachmesse der Zulieferer der Fenster-, Türen- und Fassadenbauer der Messe Bozen. Sie findet von 7. bis 9. März 2013 in Bozen statt. Sie ist ein idealer Branchentreffpunkt für Unternehmer, die Fachleuten und Fensterbauern neue Trends und Technologien präsentieren möchten. Klimainfisso trägt die Marke „Klima“, mittlerweile Garant für energieeffiziente Lösungen und Qualität im Bau in ganz Italien. Infos beim LVH, Stefan Amort, Tel. 0471 323 344.

Steuervorteile bis 30. Juni 2013

Der Steuerabsetzbetrag von 55 Prozent für energetisches Sanieren ist bis zum 30. Juni 2013 verlängert worden. Der Steuerabsetzbetrag von 36 Prozent für Wiedergewinnungsarbeiten auf Wohngebäuden ist als dauerhafte Steuerbegünstigung festgeschrieben worden. Mit D. L. 83/2012 vom 25. Juni 2012 wurde der Absetzbetrag von 36 Prozent vorübergehend bis 30. Juni 2013 erhöht. Die Schwelle der zulässigen Ausgaben wurde von 48.000 auf 96.000 angehoben. Interessante staatliche bzw. Landesförderungen gibt es auch für die Installation von thermischen Solaranlagen für die Warmwasserbereitung, für Hackschnitzel- oder Pelletsheizanlagen bei Einhaltung der nötigen Mindest-U-Werte der Fenster und Türen von unter 2,0 W/m2K und für Wärmedämmung an Gebäuden.

Information wichtig

Eine Broschüre fasst die wichtigsten Schritte zusammen. Ausführlichere Informationen erhalten die interessierten Bauherren bei den kompetenten Südtiroler Handwerksbetrieben. Der LVH bietet zudem Sprechstunden mit einem Experten im Bereich energetisches Sanieren und Bauen. Anmeldungen unter Tel. 0471 323200.

Im Dezember noch in Algund

Im Dezember ist noch ein Termin in Algund geplant, und zwar im Bürgersaal des Peter-Thalguter-Hauses in Algund am Montag, 10. Dezember 2012, mit Beginn um 19.30 Uhr.

Sprechstunden mit Experten über energetisches Sanieren und Bauen

• Meran, LVH-Bezirksbüro, Donnerstag, 6. Dezember 2012 • Brixen, LVH-Bezirksbüro, Freitag, 7. Dezember 2012 • Bruneck, LVH-Bezirksbüro, Donnerstag, 13. Dezember • Bozen, Haus des Handwerks, Freitag, 14. Dezember 2012 • Meran, LVH-Bezirksbüro, Donnerstag, 20. Dezember 2012 • Brixen, LVH-Bezirksbüro, Freitag, 21. Dezember 2012 Jeweils von 9 bis12 Uhr; telefonische Anmeldung unter Tel. 0471 323200 ist erforderlich.

Von Monat zu Monat

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veranstaltung

Informations


foto. LVH

Von Monat zu Monat

Familienfreundlichkeit

Zehn Südtiroler Betriebe zertifiziert (LPA/mb) Zehn weitere Südtiroler Unternehmen wurden Ende Oktober im Palais Widmann in Bozen mit dem Zertifikat „audit familieundberuf“ ausgezeichnet, die das Land Südtirol und die Handelskammer gemeinsam verleihen. Damit wächst die Anzahl der familienfreundlichen Unternehmen auf 30 und die Mitarbeiterzahl auf 13.500. Die Südtiroler Unternehmen, die sich in diesem Jahr besonders um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bemüht haben, sind Sinfotel Gen.mbH, Apparatebau Gronbach GmbH, der Südtiroler Sanitätsbetrieb, OberAlp AG, ProMinent Italiana GmbH, die Unternehmensgruppe Leitner (Leitner AG, Prinoth AG, Leitwind AG), das Biokistl Südtirol GmbH, Mein Beck KG, Kunstdünger GmbH und, als erstes Pusterer Handwerksunternehmen mit diesem Gütezeichen, SiMedia GmbH. Landesrätin Sabina Kasslatter

Mur und Landesrat Roberto Bizzo sowie Handelskammerpräsident Michl Ebner übergaben das Zertifikat, das durch die Hilfe von Auditoren das europaweit anerkannte Managementsystem „audit familieundberuf“ erlangt werden konnte. Alle waren sich einig, dass Zeit für Kinder oder für alternde Eltern zu haben, sich im Betrieb auch als Familienmutter und -vater geschätzt zu fühlen, Lebensqualität mit sich bringt. Für familienfreundliche Unternehmen mit dem Zertifikat „audit familieundberuf“ gibt es bei der Wirtschaftsförderung einen Zuschlag von fünf Prozent bei Investitionen. Die Kosten für die Einführung des Audit werden darüber hinaus mit einem Beitrag von bis zu 60 Prozent gefördert. Infos bei der Handelskammer, Tel. 0471 945731.

Ladenöffnung am Sonntag

LVH dagegen (ao/mb) Kritisch steht der LVH einer Ladenöffnung am Sonntag gegenüber. Die

Sonntagsarbeit und vor allem der Mehrwert derselben werden vom LVH in Frage gestellt. Zusätzliche Kosten, Mehraufwand für Betriebsinhaber und Mitarbeiter und annähernd gleichbleibende Umsatzzahlen sind die Argumente von LVH-Präsident Gert Lanz, der sich mit Loris Molin Pradel, Landesgruppenobmann der Nahrungsmittelbranche, zu diesem Thema ausgetauscht hat. Abgesehen von touristisch hoch entwickelten Gemeinden ist der LVH der Meinung, dass der Sonntag als freier Tag, als Familientag, erhalten bleiben sollte. Die Landesregierung hat inzwischen beschlossen, dass die Geschäfte künftig in Südtirols Tourismusgemeinden an mindestens 22 Sonn- und drei Feiertagen sowie in allen übrigen Gemeinden an 35 Sonn- und drei Feiertagen pro Jahr geschlossen halten müssen. Nun liege es an den Gemeinden, die Richtlinien des Landes per Dekret an die jeweilige Situation vor Ort anzupassen, so Landeshauptmann Luis Durnwalder. Eine Sonderregelung gibt es für die Grenzgemeinden Brenner, Graun, Innichen, Salurn und Taufers im Münstertal, die an allen Tagen im Jahr

offen halten können, um gegen die Konkurrenz auf der anderen Seite der Grenze bestehen zu können.

Passeier Expo 2012

Ein Erfolg auf ganzer Linie

(mb) Ende Oktober fand die Passeier EXPO 2012 statt. 70 Aussteller präsentierten in den Handwerkerzonen von St. Martin und St. Leonhard Neues aus ihren Bereichen. Umweltfreundliche Technologien und nachhaltige Produktion wurden gekonnt in Szene gesetzt. Karl Hofer, Obmann des Konsortiums Passeier Wirtschaft, zeigte sich durchaus zufrieden mit dem Verlauf der Ausstellung, die von den Koordinatoren Werner Kofler und Ulrich Königsrainer mit einer tatkräftigen Arbeitsgruppe organisiert wurde.

Willkommen

Neue LVH-Mitglieder

rlass! e V t s i f u a r Da

WERDE MITGLIED 2013

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Der Handwerker Dezember 2012

• Brixen: BE-TEC GmbH, Maschinenbaumechaniker TIF GmbH, Maschinenbaumechaniker TEKA GmbH, Verschiedene Haka AG, Verschiedene • Enneberg: Comploi Andrea, Fliesen,- Platten- und Mosaikleger • Gleisdorf: Dürr Austria GmbH, Tiefbauunternehmen • Kastelruth: GARIT KG der Goller Rosa & Co., Warentransporteur • Klausen: M. & K. Beauty Center KG, Schönheitspfleger • Meran: Frötschl Bau GmbH, Inst. für Heizung u. sanitäre Anlagen Di Sandro Florian Giorgio & Co. SAS, Maler und Lackierer • Naturns: Kiem des Lanpacher Michael, Maschinenbaumechaniker • Ratschings: Wurzer & Kuen OHG, Waldarbeiter • Ritten: Zelger Richard und Sohn OHG., Warentransporteur • Ritten-Oberbozen: Hydraulik.com OHG des Baumgartner Arthur & Co., Inst. für Heizung u. sanitäre Anlagen • Sarntal: Gruber Christof, Maurer


Südtirol Nr. 1 in Italien (LPA) Mit 36.600 Euro ist das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in Südtirol höher als in allen anderen Ländern Italiens. Dies hat das staatliche Statistikinstitut ISTAT am 23. November bekannt gegeben. „Die neuen Daten unterstreichen, dass wir im Kampf gegen die Krise den richtigen Weg eingeschlagen haben und wir über eine solide Wirtschaft verfügen“, so Landeshauptmann Luis Durnwalder. Herbstmesse 2012

LVH-Gemeinschaftsstand

(sa) Zur 65. Ausgabe der traditionellen Herbstmesse in Bozen war der LVH wieder mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. Zu dieser Jubiläumsausgabe der meistbesuchten Messe in Bozen präsentierten die Firmen Otto Bachmann Rodelbau aus Innichen, Eurotrias aus Bozen, Schönweger deSIGN

aus Meran und der Südtiroler Auto-Gewerbe-Verbund ihre Produkte und Dienstleistungen. Heim + Handwerk 2012

Südtiroler Vielfalt (mb) Handwerk, Kunst, Architektur, Musik und Genuss: Südtirol zeigte als Gastland auf der Heim + Handwerk von 28. November bis 2. Dezember 2012 seine traditionelle, kreative und moderne Seite. Bekannt und berühmt ist unsere Alpenregion im Ausland für seine klassisch-schönen Holzschnitzereien. Doch junge Handwerker, Designer und Architekten zeichnen ein neues Bild. Eines davon ist das KlimaHausProjekt, das neue Maßstäbe an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Gebäudebau und beim energetischen Sanieren setzt. Diese neuen Richtlinien können vom traditionellen Bauernhaus über Bürogebäude bis hin zu Hotels umgesetzt werden. Zahlreiche Handwerker ließen sich in der Sonderschau Handwerkskunst bei ihrer Arbeit über die Schultern blicken. Musik des Südtiroler Poptrios „Ganes“ und kulinarische Köstlichkeiten von Spitzenkoch Willy Winkler machen den Besuch der Heim + Handwerk zu einem Erlebnis für die Sinne. Zu allen drei Themenbereichen der Messe drücken die Südtiroler ihre Qualität, Tradition und Kreativität aus.

Von Monat zu Monat

BIP in der Wirtschaftskrise

Bauhandwerk: Entscheidung für gemeinsame Zukunft Die Südtiroler Bauarbeiterkasse (SLBK) und die Bauarbeiterkasse der Autonomen Provinz Bozen sollen wieder zusammengeführt werden. Dies haben die Spitzen der SLBK und des Landesverbandes der Handwerker (LVH) in einer Grundsatzentscheidung heute beschlossen.

D

ie SLBK, die 2005 gemeinsam vom LVH und dem Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbund ASGB gegründet worden ist, sowie die Bauarbeiterkasse der Autonomen Provinz Bozen sollen wieder gemeinsam für das Südtiroler Baugewerbe tätig sein. Angesichts der Entwicklungen, die in der letzten Zeit zur Verunsicherung der Betriebe in der Südtiroler Baubranche geführt haben, ist man nach reiflicher Überlegung zum Schluss gekommen, dass ein gemeinsamer Weg für das Wohl unserer Betriebe die beste Lösung darstellt. In diesem Sinne wird sich der LVH mit der im Rahmen der SLBK gewonnenen Erfahrung aktiv und konstruktiv in die zukünftige gemeinsame Struktur einbringen. „Unsere SLBK hat in den vergangenen sieben Jahren bewiesen, dass man mit einer schlanken Struktur effizient und im Sinne der Betriebe und Mitarbeiter arbeiten kann“, unterstreicht LVH-Präsident Gert Lanz. „Nun gilt es, diesen Ansatz mit allen Sozialpartnern konsequent weiterzuführen.“ „Ja zur Fusion der beiden Kassen“, sagt SLBK-Präsident Markus Bernard, „allerdings unter der Voraussetzung einer grundlegenden Erneuerung des Systems. Für uns ist es von großer Bedeutung, dass unseren Betrieben und deren Mitarbeitern die vorteilhaften Konditionen und umfangreichen Leistungen, die sie von der SLBK gewohnt sind, auch weiterhin gewährleistet und die Mittel sektorenspezifisch eingesetzt werden.“ Der LVH vertritt mehr als 80 Prozent der Betriebe im Südtiroler Handwerk. „Wir sind uns unserer Verantwortung durchaus bewusst und werden dieser zum Wohle der Klein- und Mittelbetriebe auch weiterhin mit aller Kraft nachkommen“, unterstreicht Lanz. Nicht zuletzt ist die derzeit schwierige Situation im Baugewerbe Grundlage für diese Entscheidung, um Sicherheit und Stabilität für die Zukunft zu schaffen, so Lanz. andreas.obexer@lvh.it

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Der Handwerker Dezember 2012

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Gratulation den neuen Meisterinnen und Meistern! Isidor Hölzl Gerd Giuliani Martin Pircher Gerd Rabensteiner Silvia Egger Barbara Gamper Birgit Mairhofer Caterina Marchettini Lukas Delueg Mirko Haller Michael Kopp Hannes Krapf Florian Mazohl Michael Mittelberger Stefan Oberhofer Daniel Haller Dietmar Heiss Fabian Kallweit Stefanie Gufler Andrea Maria Holzmann Alexandra Huber Renate Kaser Doris Zöschg Alex Pojer Martin Thaler Birgit Mairhofer Joachim Alexander Reifer Christian Eberhart Helmuth Holzner Hanspeter Joos Florian Karbon Moriz Luigi Kostner Robert Pichler Gabriel Psenner Johannes Tappeiner Armin Oberbichler Werner Reichhalter Daniel Auer Rainer Castlunger Vittorio Joachim De Marzani Matthias Erschbaumer Tobias Grünberger Thomas Kienzl Hanspeter Pardeller Karl Josef Pirpamer Markus Josef Steger Alexander Thaler Albin Asper Christoph Gögele Norbert Lang Beat Marseiler Michael Konrad Pohl Karin Watschinger Andreas Falser Christof Pechlaner Christian Rechenmacher Simon Folie

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Der Handwerker Dezember 2012

Bäcker Buchbinder Buchbinder Buchbinder Buchbinderin Buchbinderin Damenschneiderin Damenschneiderin Elektrotechniker Elektrotechniker Elektrotechniker Elektrotechniker Elektrotechniker Elektrotechniker Elektrotechniker Fliesen-, Platten- und Mosaikleger Fliesen-, Platten- und Mosaikleger Fliesen-, Platten- und Mosaikleger Floristin Floristin Friseurin Friseurin Friseurin Gärtner Hafner Herrenschneiderin Installateur von Heizungsund sanitären Anlagen Kaminkehrer Kaminkehrer Kaminkehrer Kaminkehrer Kaminkehrer Kaminkehrer Kaminkehrer Kaminkehrer Kfz-Techniker Kfz-Techniker Küchenmeister Küchenmeister Küchenmeister Küchenmeister Küchenmeister Küchenmeister Küchenmeister Küchenmeister Küchenmeister Küchenmeister Maler und Lackierer Maler und Lackierer Maler und Lackierer Maler und Lackierer Maler und Lackierer Malerin und Lackiererin Maschinenbaumechaniker Maschinenbaumechaniker Maschinenbaumechaniker Maurer

94 Fachkräfte aus 28 Berufen dürfen seit Kurzem den Titel „Meister“ tragen. Am 15. November überreichte ihnen Landesrätin Sabina Kasslatter Mur im Rahmen einer Feier an der Landesberufsschule für Handwerk und Industrie in Bozen den Meisterbrief.

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ehrere Jahre lang besuchten die Meisteranwärter abends oder am Wochenende Kurse, um sich auf die Meisterprüfung vorzubereiten. Die Mühe hat sich gelohnt: Die Bildungslandesrätin Sabina Kasslatter Mur überreichte

den frisch gebackenen Meisterinnen und Meistern das Diplom in Anwesenheit von zahlreichen Ehrengästen, darunter LVH-Präsident Gert Lanz und HGV-Präsident Walter Meister sowie zahlreiche Berufsschuldirektoren und Vertreter der Berufsge-

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Von Monat zu Monat

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Meisterbrief für 94 Fachkräfte aus Handwerk und

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Die 94 frisch gebackene Meisterinnen und Meister

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Cagol Harder Tartarotti Siebenförcher Kofler Egarter Leitner Rabensteiner Ambach Mussner Bacher Fischnaller Fischnaller Frei Kollmann Mair Pfattner Rabanser Rainer Ambach Mussner Bacher Stockner Aschenbrenner Beikircher Kraler Mutschlechner Rabensteiner Raffl Theiner Weissteiner Geier Nitz Nussbaumer Summerer Mair Fill Falser Pechlaner

Von Monat zu Monat

Bettina Monika Petra Florian Stefan Manuela Helena Marina Moritz Rüdiger Andreas Thomas Alexander Lukas Matthias Christian Lukas Stefan Moritz Rüdiger Laurenz Sarah Manuela Julia Hildegard Marialuise Alexandra Nadja Manuela Andreas Wolfgang Tobias Heini Stefan Alexander Andreas Christof

Mediengestalterin Mediengestalterin Mediengestalterin Metzger Restaurant- und Barmeister Restaurant- und Barmeisterin Restaurant- und Barmeisterin Restaurant- und Barmeisterin Schlosser Schlosser Schlosser Schlosser Schlosser Schlosser Schlosser Schlosser Schlosser Schlosser Schmied Schmied Schmied Schönheitspflegerin Schönheitspflegerin Schönheitspflegerin Schönheitspflegerin Schönheitspflegerin Schönheitspflegerin Schönheitspflegerin Schönheitspflegerin Steinbildhauer Steinbildhauer Steinbildhauer Tapezierer-Raumausstatter Tiefbauer Tischler Werkzeugmacher Werkzeugmacher

Eine Marke von Daimler AG.

meinschaften. Der größte Teil der neuen Meister gehört zu weit verbreiteten Berufen wie Koch, Maler, Schlosser oder Schönheitspflegerin. Aber auch Meister aus selteneren Berufen erhielten ihr Diplom: Im vergangenen Jahr organisierte das Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung unter anderem auch Kurse für Kaminkehrer, Buchbinderinnen, Steinbildhauer und Schmiede. Der Meister ist die

höchste Qualifikationsstufe in den praktischen Berufen des Handwerks, des Gastgewerbes und im Handel. In der Festrede unterstrich Landesrätin Sabina Kasslatter Mur die Bedeutung der Meisterausbildung: „Die Kunden suchen einen Fachmann, bei dem sie sich gut aufgehoben fühlen. Meister genießen das Vertrauen ihrer Kunden, der Meistertitel steht für Qualität und Kompetenz.“ Entsprechend anspruchsvoll ist die Meisterprüfung: Die Anwärter haben sich berufsbegleitend mehrere Jahre lang je nach Beruf in einigen hundert bis über tausend Kursstunden darauf vorbereitet. Organisiert werden die Kurse und Prüfungen vom Landesamt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung gemeinsam mit den Landesberufsschulen.

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Der Handwerker Dezember 2012

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Mit dem 10. Dezember werden Offiziere der Finanzwache des Landeskommandos Bozen auf Einladung des LVH im Rahmen der Informationsreihe LVH-Direkt in den Bezirken Handwerkern und Kleinunternehmern über Steuerneuheiten und -kontrollen Frage und Antwort stehen. Die Redaktion hat im Vorfeld mit dem Kommandanten des Landeskommandos Bozen, Oberst Giovanni Avitabile, gesprochen.

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berst Giovanni Avitabile empfängt uns in seinem Büro in der Bahnhofsstraße in Bozen. Seine Art ist freundlich, verbirgt aber nicht die Entschlossenheit, mit der er in Ausübung seiner Aufgabe gegen Steuerhinterziehung und Verstöße gegen die Finanzgesetzgebung vorgeht: zum direkten Vorteil – das betont er mehrmals – all jener Bürger/-innen, die ihrer Pflicht als Steuerzahler sehr wohl nachgehen. DER HANDWERKER: Herr Oberst, wie ist die Steuermoral in Südtirol im Verhältnis zu Restitalien? Oberst Giovanni Avitabile: Die Südtiroler haben eine verhältnismäßig hohe Steuermoral. Es herrscht allgemein Respekt vor den Regeln und vor der Staatsgewalt. Auch hier gibt es jedoch Fälle von Steuerhinterziehung. Die Grenznähe ist ein zusätzlicher Risikofaktor, der vor allem bei Geldflüssen ins und aus dem Ausland ins Gewicht fällt.

Mit welcher Struktur wirkt die Finanzwache in Südtirol? Das Landeskommando, das ich die Ehre habe zu leiten, hängt vom Regionalkommando Trentino-Südtirol ab, an dessen Spitze seit einigen Monaten General Giuseppe Grassi steht. In der Provinz arbeiten verschiedene operative Einheiten, vier Kompanien, drei Abteilungen, eine Ortsabteilung an der Grenze Taufers i. M. und eine Einheit der Steuerpolizei, die Voruntersuchungen vornimmt, also für unsere Tätigkeit sehr wichtig ist. Die Spezialeinheit „Baschi Verdi“ ist im Bereich der öffentlichen Ordnung und Sicherheit tätig. Ganz wichtig ist außerdem die Bergrettung der Finanzwache, deren fünf Stationen über ganz Südtirol verteilt sind. Schließlich verfügt das Landeskommando Bozen über eine Flugflotte mit drei Hubschraubern zur Unterstützung der Bergrettung und der Finanzpolizei selbst. Der Besuch der Finanzwache wird oft mit einem gewissen Angstgefühl erlebt. Was ist,

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Der Handwerker Dezember 2012

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Thema

Die Finanzwache – im Dienste des (erschöpften) Bürgers

wenn die Finanzwache vor der Tür steht? Es stimmt, unsere Kontrollen erfolgen unangemeldet. Ich kann schon verstehen, wenn sie eine gewisse Sorge bei den Handwerkern hervorrufen. Ich sage aber: Wer gesetzeskonform handelt, hat keinen Grund zur Sorge. Die Finanzwache handelt selbst laut Gesetz und laut dem Statut über die Rechte der Steuerzahler, das unter ande-

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rem die Finanzbeamten dazu verpflichtet, eine Anhörung des Steuerzahlers zu gewährleisten. Bei der Bekämpfung der Steuerhinterziehung gehen wir je nach Zielsetzung mit verschiedenen Modalitäten vor. Dazu zählen die einfachen Kontrollen, zum Beispiel bei Steuerquittungen und Belegen, Kontrollen in den Betrieben, zum Beispiel bei der korrekten Meldung der Arbeitnehmer,

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Welche Betriebe werden normalerweise kontrolliert? Die Finanzwache entwickelt ihre Arbeit aufgrund von Leitlinien, die jeweils am Anfang des Jahres von Finanzministerium ausgearbeitet werden. Demnach teilt das Zentralkommando den territorialen Einheiten ein bestimmtes Quantum an Kontrollen mit. Darin sind auch Empfehlungen enthalten, zum Beispiel aufgrund von Fällen der Steuerhinterziehung, die mit besonderer Entschiedenheit bekämpft werden sollen. In der Praxis werden diese Leitlinien dann in operative Maßnahmen umgesetzt. Wir wählen die zu kontrollierenden Betriebe anhand von drei Grundausrichtungen aus. Wir müssen gewähren, dass die in Südtirol gemeldeten Betriebe Kontrolle erfahren, wir sammeln aktiv Informationen, und wir stellen Risikoanalysen laut den Datenbanken auf. Wir nehmen außerdem die Anzeigen

sell well

sowie komplexere Kontrollen, durch die die steuerrechtliche Situation des Betriebes im Detail analysiert wird. Klar ist, dass unsere Kontrollen, vor allem die komplexen Kontrollen, nie zufällig geschehen. Den Kontrollen geht eine zähe Vorbereitungsarbeit voraus, die insbesondere jene Branchen beobachtet, die sich im Risikobereich der Steuerhinterziehung befinden könnten.

der Bürger/-innen ernst. Hier verzeichnen wir eine beträchtliche Zunahme der Anzeigen an die Notrufnummer 117. Dies bewerten wir als positives Zeichen. Die Regierung Monti hat klare Worte gegen die Steuerhinterziehung gesprochen. Was müssen Unternehmer unbedingt wissen? Von den vielen wichtigen Informationen erinnere ich an die Grenze für Barzahlungen bis zu Tausend Euro. Will man gegen die Steuerhinterziehung effektiv vorgehen, ist die Nachverfolgung der Geldflüsse unabdingbar. Hier erweist sich die Zusammenarbeit mit den Banken als sehr wichtig. So werden die Möglichkeiten, den Staat zu hintergehen, beträchtlich eingeschränkt. Abgesehen von den einzelnen Maßnahmen, bleibt jedoch der gute Wille aller das Wichtigste. Die Regeln zu achten, lohnt sich. Glauben Sie mir, wir arbeiten hier im Dienste der ehrlichen Bürger/innen und Unternehmer/-innen. Mit dem LVH werden in den Bezirken die Kleinunternehmer informiert, also Leute, die nur arbeiten wollen. Wie sollte die ideale Beziehung zwischen Finanzwache und Handwekern sein? Es soll gegenseitiger Respekt vorherrschen.

Firstfeier in Kürze ZUSAMMEN MIT EINHEIMISCHEN BAUFIRMEN FÜR EINE MASSIVE BAUWEISE

Gewerbebau – Funktionell, individuell, formschön und beeindruckend schnell

Interview: Margareth Bernard

Veranstaltungsreihe - TERMINE BRUNECK: 10. Dezember 2012 - 19.30 Uhr, Michael-Pacher-Haus Hauptreferent: Cap. Massimo Selenati, Kommandant der Finanzwache Bruneck VAHRN: 11. Dezember 2012 - 19.30 Uhr, Bezirksbüro Brixen Hauptreferent: Cap. Rossella D’Andreano, Kommandant der Finanzwache Brixen SCHLANDERS: 13. Dezember 2012 - 19.30 Uhr, Karl-Schönherr-Haus Hauptreferent: Ten. Cagni Grabinska Ewelina Anna, Kommandant der Finanzwache Schlanders MERAN: 17. Dezember 2012 - 19.30 Uhr, Kolpinghaus Hauptreferent: Ten. Domenico D’Angeli, Kommandant der Finanzwache Meran BOZEN: 18. Dezember 2012 - 19.30 Uhr, Haus des Handwerks Hauptreferent: Col. t.ST Giovanni Avitabile, Landeskommandant der Finanzwache

Jedes Objekt hat aufgrund seiner Branche spezielle Anforderungen. Durch die Möglichkeit großer Spannweiten und Öffnungen können im Gewerbebau Produktionshallen, Industriehallen, Lagerhallen, Bürogebäude, Einkaufszentren, Schulen, Krankenhäuser u.v.m. realisiert werden. Betonfertigteile ermöglichen eine ungeahnte Symbiose aus Funktionalität, Individualität, Formschönheit sowie schnellem Baufortschritt.

Der Handwerker Dezember 2012

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nders formuliert, wenn sich Luis Durnwalder und seine Landesräte mit den Kollegen aus den eigenen Reihen und der Opposition im Landtag auf einen Haushalt einigen, dann heißt es nicht unbedingt, dass alle Bürger/-innen mit dem Ergebnis zufrieden sind. Hinter den Kulissen werben Interessengemeinschaften, Verbände und Vereine mit Argumenten und Gegenargumenten für mehr Geld für die eigene

LVH debattiert über Landeshaushalt

Das Thema wurde auch in den Führungsgremien des LVH, im Rat des Handwerks und im Vorstand diskutiert. Eine gewisse Enttäuschung war nicht zu verbergen, da die Wirtschaft und insbesondere das Handwerk von beträchtlichen Kürzungen getroffen wurde. Oberflächlich betrachtet, geht es um die einfache Frage, wie viel Geld im nächsten Jahr für das Handwerk ausgege-

LVH in der Debatte um Landeshaushalt

Effizienz statt reine Sparpolitik Sache. Und nachdem es viele eigene Sachen gibt, wirbt das ganze organisierte Südtiroler Volk für die verschiedensten Bedürfnisse der Gesellschaft. So weit das Geld reicht. Heuer wurde angesichts einer stark gespürten Krise und eines angekündigten schmäleren Haushaltes heftig debattiert. Und prompt zeigte sich in der Landesregierung Uneinigkeit.

ben wird und wofür das Geld, das die Betriebe in Form von Steuern und Abgaben in den Landeshaushalt direkt und indirekt einzahlen, verwendet werden kann. Dem LVH-Präsidenten Gert Lanz ist klar, dass „die Einsparungen in der Wirtschaft massiver ausgefallen sind als in vielen anderen Bereichen“. Damit kann er nicht einverstanden sein.

Nicht nur mit dem Sparstift

Davon, dass übertriebene Einsparungen kaum der richtige Weg sind, um die Wirtschaft anzukurbeln, ist der Exekutivausschuss im LVH überzeugt. „Uns ist bewusst, dass weniger Geld zur Verfügung steht”, meint Lanz, „der Weg muss jedoch in Richtung Effizienz und Kostenoptimierung gehen, man sollte sich (Fortsetzung auf Seite 14)

Aussprache mit Landesrat Widmann Der Exekutivausschuss des LVH hat sich am 27. November mit Landesrat Thomas Widmann zu einer Aussprache getroffen. Dabei wurden die Maßnahmen der Landesregierung zur Wirtschaftsförderung besprochen. In Zusammenarbeit mit der Landesverwaltung werden nun Arbeitsgruppen eingerichtet, die sich mit den für das Handwerk wichtigsten Themen auseinandersetzen sollen.

D

ie Mitglieder des Exekutivausschusses hatten bei der Aussprache mit dem Landesrat Gelegenheit, ihre Bedenken bezüglich der Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung vorzubringen. Im Rahmen der Aussprache mit dem Landesrat wurde vereinbart, dass der LVH direkt in die Arbeit einbezogen werden soll. Es wurde die Einrichtung zweier Arbeitsgruppen beschlossen. Eine Arbeitsgruppe zum Thema Garantiegenossenschaft, welche sich aus Vertretern des Ressorts für Wirtschaft, des LVH und der beiden Garantiegenossenschaften Garfidi und Confidi zusammensetzt, soll sich mit den Bewertungen der Verwendung der finanziellen Mittel auseinandersetzen. Auch die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zum

foto. LVH

Titelgeschichte

Wenn gegen Ende des Jahres im Landtag der nächste Landeshaushalt beschlossen wird, dann zeigt sich, wie viel die Arbeit aller Beteiligten im Vorfeld, in den vielen Sitzungen und Gesprächen wert war.

Thema Förderprogramm für Bestandsimmobilien wurde beschlossen. Diese setzt sich aus Vertretern des Ressorts für Wirtschaft und des LVH zusammen. Die Aufgabe dieser Arbeitsgruppe wird es sein, die Kriterien dieses Förderprogramms zu überarbeiten. Für Frühjahr 2013 ist wei-

ters die Einrichtung einer eigenen Stelle zur Bewertung der neuen Gesetze und Richtlinien und deren Auswirkungen für die Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe im Sinne der Vorgaben des Small Business Act geplant. andreas.obexer@lvh.it


Titelgeschichte

Die Wirtschaftsförderung laut Landeshaushalt 2013 Punkt für Punkt Schwerpunkt

Meinung des LVH

Argumente

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• 2 Jahre zu kurz • Es fehlt eine Förderung für Firmennetzwerke und Zulieferbetriebe von Exportfirmen.

Sonderprogramm für Exportinitiativen (Dauer: 2 Jahre) • Aufstockung der Mittel für Gemeinschaftsinitiativen (EOS) und Unternehmensförderung • Messeauftritte, Marktforschung, Markterschließungs- und Produktinitiativen sowie besondere Produktioninszenierungen Exportfonds für Auslandsgeschäfte • Risiko bei Exportgeschäften in Risikoländern mit hohem Exportpotential abdecken • Anfangsumfang 5 Millionen Euro für Ausfallsgarantien von bis zu 50 Millionen Euro

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• Positiv, wenn es auch von Kleinbetrieben genutzt werden kann • Geplanter Informationsschalter in der EOS. Zusammensschluss mit den Garantiegenossenschaften

=

• Negativ, weil ungerecht • IRAP-Senkung für alle Betriebe

Neugründung von Unternehmen • Komplette IRAP-Befreiung für die ersten 5 Jahre • Weitere Entlastungen für Neugründungen von einheimischen und auswärtigen Firmen in Südtirol

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Reform der Gewerbegebiete • Bürokratieabbau im Bereich Bauleit- und Durchführungsplan • Abschaffung der Enteignung sowie des Zuweisungsund Vertragsverfahrens nach dem Prinzip der freien Liegenschaftsverfügbarkeit • nur mehr 3 Schritte bis zum Bau: Bauleitplan, Durchführungsplan und Baukonzession

• Ansatz zum Bürokratieabbau positiv, es werden Spekulationen befürchtet • Ausnahmeregelung für die Enteignung gefordert

Der Handwerker Dezember 2012

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Titelgeschichte

>>>folgt von Seite 12

nicht nur auf Einsparungen konzentrieren.“

Arbeitsplatzsicherung

Das produzierende Gewerbe, insbesondere der Bausektor, musste in den vergangenen Jahren Stellen abbauen und Mitarbeiter

in die Lohnausgleichskasse schicken. „Das Handwerk zählt zu den größten Arbeitgebern im Land und muss in diesem Punkt von der Politik unterstützt werden“, meint der Präsident, „denn Arbeits- und Ausbildungsplätze fallen nicht vom

Schwerpunkt Schaffung eines Risikokapitalfonds •U  nterstützung von innovativen und hochtechnologischen Start-ups und von Betriebserweiterungen in Form von „Venture Capital“, gemäß EU-Richtlinien Immobilien „braun vor grün“ • Einsparung von Kulturgut und Nutzung bestehender Immobilien, Ankurbelung der Bauwirtschaft durch Sanierungsaufträge • Keine Förderung von neuen Betriebsbauten • Kauf von mind. 3 Jahre alte Gebäuden und deren Umbauarbeiten gefördert

Stärkung der Nahversorgung durch Betriebszuschüsse • Aufrechterhaltung der Nahversorgung in allen Gemeinden und entlegenen Orten • Jährliche Beteiligung an den Betriebskosten bei geringem Marktvolumen Prämien für die Einstellung von Lehrlingen • Schaffung von neuen Arbeits- und Ausbildungsplätzen für Jugendlliche • Für Zukunftsbranchen Prämien für die Anstellung von Lehrlingen

Rotationsfonds • Steigerung der Attraktivität des Rotationsfonds • Größere Flexibilität bei Rückzahlung von Darlehen

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< = < < <

Neugründer, Betriebsnachfolger und Kooperationen • Anhebung des Betriebsgründerdarlehens auf 50.000 Euro, Laufzeit auf 7 Jahre.

Meinung des LVH

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Mietzuschüsse für neue Unternehmen •  Förderung und Stärkung neuer Unternehmen; • M ietzuschüsse von 75 Prozent im ersten und 50 Prozent im zweiten Jahr. Voraussetzung: 4 neue Arbeitsplätze nach 2 Jahren.

Himmel.“ Die Lage ist angespannt. Die Sozialpartnerschaft und die Konsensfindung können ins Schwanken geraten, wenn es ums Geld geht. Es kann leicht zu verhärteten Fronten zwischen Geldnehmern und Geldgebern kommen.

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Enttäuscht vom Wirtschaftsförderungsprogramm

Die Vertreter im Rat des Handwerks können dem Maßnahmenpaket der Wirtschaftsförderung insgesamt wenig Positives abgewinnen. Im Gegenteil! Die Sorge einer

Argumente • Positiv, wenn es auch von Kleinbetrieben genutzt werden kann

• Negativ, man befürchtet Spekulationen bei leer stehenden Hallen und den Stillstand der Bauwirtschaft

• Es wird eine Steigerung der Mietpreise befürchtet • Alternative: nur mit entsprechender Qualifikation Existenzgründer fördern

• Positiv, das Handwerk ist Nahversorger Nr. 1

• Positiv, weitere finanzielle Unterstützungsmaßnahmen aber notwendig

• Positiv die Förderung von Kooperationen und Betriebsnachfolge; Skepsis bei Förderung von Betriebsneugründungen ohne Qualifikation • Positiv; mögliche Alternative zu jährlich gering ausfallenden Haushalten


Alternative Fonds

Die Landesregierung müsse die Maßnahmen so setzen, dass sie bei den Betrieben ankommen, fordern LVH-Spitzenvertreter. Damit meinen sie die Stärkung des Rotationsfonds und des Garantiefonds als Ausgleich zu jährlich knapper werdenden Haushalten. Die Stärkung der beiden Fonds käme dem Land selbst zugute, denn die Betriebe zahlen diese Art von Krediten wieder an das Land zurück, und das Geld kann neu verliehen werden.

Kubaturbonus

Eine weitere sinnvolle Maßnahme sehen die Handwerker in der Förderung der Sanierung von Gewerbebauten. Hier sollte laut LVH-Vorstand der Kubaturbonus auch für Dienstwohnungen zur Anwendung kommen. Die Fortführung dieser Maßnahme wird die Nachfrage vor Ort für das Bau- und das Baunebengewerbe noch ein Mal ankurbeln,

so Lanz. Bei Exportinitiativen schlägt der Exekutivausschuss vor, die Förderung auch auf die „zweite Linie“, sprich auf die Zulieferer der exportierenden Betriebe auszuweiten. Auf diese Weise könnten auch die kleinen Handwerksbetriebe in Südtirol mit von der Partie sein.

Zähe Verhandlungen

Die Verhandlungen über den Landeshaushalt sind zäh und langwierig. Kaum lag der Vorschlag auf den Tisch, protestierten viele Beteiligten. Landesrat Thomas Widmann erklärte seine Vorschläge, zuletzt im Rahmen einer außerordentlichen Vorstandssitzung im Assessorat des Landesrates: „Entscheidend ist, dass die vorhandenen finanziellen Mittel in zukunftsträchtige Politikfelder umgeschichtet werden“. Also weniger Beiträge, dafür mehr Geld für Forschung, Bildung oder Internationalisierung (siehe auch Kästchen auf Seite 12). Die Ziele sind dieselben geblieben. Nur muss er diesmal auch einen Weg finden, um seine Ziele mit weniger Geld zu erreichen. Welche Meinung haben die Handwerker über den Landeshaushalt, der mit 5,068 Milliarden Euro umfasst und kurz vor Weihnachten im Landtag zur Genehmigung präsentiert wird? „Man kann davon ausgehen“, antwortet Präsident Lanz, „dass das Unternehmerherz in dieser Diskussion nach Investitionen in die Zukunft und nach Wettbewerbsfähigkeit strebt.“ Als Männer und Frauen der Tat sagen die Handwerker spontan, dass „die Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung so gesetzt werden sollen, dass sie allen Betrieben zugute kommen und letztendlich einen Wirtschaftsaufschwung generieren“. margareth.bernard@lvh.it

LVH-Präsident Gert Lanz Liebe Handwerkerinnen und Handwerker, Im Rahmen der aktuellen Haushaltsdebatte hören wir Worte wie sparen, kürzen, streichen, vereinfachen, zusammenlegen, … ich bin mir sicher dass auch Sie der Meinung sind: mehr Effizienz wäre schon mal ein guter Anfang. Wir erwarten uns, dass die verschiedenen Gesetze, Maßnahmen und Programme endlich zu einem Mehrwert führen, der bei den Betrieben gespürt wird und bei den Handwerkern und Handwerkerinnen auch ankommt. Eine Effizienzsteigerung, wie wir sie in unseren Betrieben Tag für Tag machen müssen: wir werden nicht gefragt, der Markt motiviert uns dazu, und wollen wir mit unseren Betrieben eine Zukunft haben, dann müssen wir agieren, nicht nur reagieren. Und genau diesen Ansatz erwarten wir uns von Seiten der öffentlichen Verwaltung und der Politik. Und wir erwarten uns wieder mehr Vertrauen in uns Menschen. Wir müssen endlich damit aufhören, uns jeden Tag für unser Tun und Dasein rechtfertigen zu müssen. Es macht Sinn, wenn wir uns und unsere Strukturen bzw. Betriebe hinterfragen, nach der Analyse sollten wir jedoch neue Ziele definieren und losstarten. TUN ist das Zauberwort! Südtirol ist genau wegen seiner klein strukturierten Wirtschaft, innerhalb der das Handwerk zweifelsohne das Rückgrat bildet, zu der Erfolgsregion geworden, die wir heute sind. Wir dürfen auch einmal stolz darauf sein, was wir gemeinsam bisher geleistet haben. Und wir sollten uns demnach auch auf unsere Stärken besinnen, an diesen weiterarbeiten und diese nach vorne tragen. Ich darf Ihnen allen an dieser Stelle ein frohes, friedliches und vor allem besinnliches Weihnachten 2012 wünschen, verbunden mit den besten Wünschen für ein erfolgreiches Jahr 2013. Das Handwerk hat in allen Jahren die Herausforderungen als Chancen interpretiert, und ich denke, es lohnt sich, wenn wir diesem Ansatz auch in Zukunft treu bleiben. Herzlichst Ihr Gert Lanz Präsident des LVH

AusTitelgeschichte unserer Werkstatt

weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation für Kleinbetriebe ist groß bei den Handwerkern. Sorgen bereitet die Tendenz, Betriebsneugründungen aus dem Ausland mit IRAP-Befreiung und anderen Entlastungen nach Südtirol zu locken. Das wird als ungerecht empfunden. Auch der Maßnahme „braun vor grün“, wonach Sanierungsprojekte Neubauten vorgezogen werden, stehen die Handwerker sehr skeptisch gegenüber. Zum einen befürchten sie eine Förderung der Spekulationsgeschäfte, zum anderen sei dieser Vorschlag nicht im Sinne der Stärkung der lokalen Kreisläufe. Will man die lokale Wirtschaft stärken, müsse die Fördermöglichkeit für Neubauten beibehalten werden, zumindest in der Peripherie und allen voran in den abwanderungsgefährdeten Gemeinden, verlangen die Handwerker.


Kredit

Die Garantiegenossenschaft Garfidi kurz vor dem Start Der Fusionsakt für die Gründung von Garfidi, der neuen Garantiegenossenschaft für Klein- und Mittelbetriebe, erfolgte am 29. November. Somit ist sie jetzt der einzige Ansprechpartner für das Handwerk. Die Ära der „alten“ Garantiegenossenschaft des Handwerks ist zu Ende gegangen.

A

b dem 30. November müssen Gesuche bezüglich Garantien und Bürgschaften an eine neue Adresse gerichtet werden, nämlich an die Garfidi im City-Tower in Bozen. Die laufenden Garantien werden von der neuen Garantiegenossenschaft zu den gleichen Bedingungen unverändert weitergeführt. Der Fusionsakt der Garantiegenossenschaft für das Handwerk, der Terfidi und der Fidimpresa, wurde am 29. November notariell un-

terzeichnet. Die neue Garantiegenossenschaft Garfidi nimmt ihre operative Tätigkeit am 30. November auf. Sie wird in der Anfangsphase von zwei Beratern betreut. Gianvittorio Valorzi, der bis zu seiner Pensionierung eine Führungsposition bei der Bank für Trient und Bozen bekleidete, wird für die operative Tätigkeit mit den Anfragestellern verantwortlich sein. Christoph Rainer, der zuletzt Präsident und Geschäftsführer der Rosengarten AG war, wird

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sich um den Aufbau der gesamten Struktur kümmern. Der Sitz der neuen Garfidi ist im City-Tower am Bozner Boden. Im Rahmen der Sitzung des designierten Verwaltungsrates am 26. September wurde Gert Lanz zum Präsidenten, Dado Duzzi zum Vizepräsidenten und Patrick Palladino zum Präsidenten des Aufsichtsrates mit gleichzeitiger Revisionsfunktion designiert. Die Wahl erfolgt nach der Tätigkeitsaufnahme. In-

zwischen laufen Gespräche über die Förderkriterien mit der Garantiegenossenschaft Confidi und den Landesräten Bizzo, Widmann und Berger. Gert Lanz sieht Garfidi als wichtiges Instrument, um die Wirtschaft und das Wachstum der Betriebe zu stärken, und verfolgt das Ziel, Garantieleistungen zu 80 Prozent zu geben.

Kontakte:

www.garfidi.it E-Mail: info@garfidi.it, garfidi@lvh.it margareth.bernard@lvh.it

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Die Garantiegenossenschaften Terfidi, Fidimpresa und die Garantiegenossenschaft des Handwerks starten am 30. November 2012 gemeinsam ihre operative Tätigkeit als Garantiegenossenschaft

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Der Handwerker Dezember 2012


Soziales

Vorteile der Zusatzvorsorge Der LVH hat im Oktober in Zusammenarbeit mit der Autonomen Region Trentino-Südtirol und Pensplan eine Informationskampagne in der Provinz Bozen gestartet. fische Fragen eine professionelle Antwort zu erhalten. Die Referenten/-innen gaben Auskunft über die öffentliche Rente, die Zusatzrente und die Neuigkeiten der Rentenreform Montis, über wichtige Änderungen, wie die Festsetzung des Renten-alters auf 66 Lebensjahre, das beitragsbezogene System oder die Angleichung des Rentenalters an die Lebenserwartung, sowie über die Maßnahmen der Region. Inzwischen ist klar, dass die öffentliche Rente nur eine Grundversorgung im Alter bietet. Eine weitere finanzielle Stütze kann die Zusatzvorsorge bieten. Dadurch ist es möglich, sich mit eigenverantwortlichem

Sparen eine zusätzliche Rentenleistung aufbauen. Bürger/-innen haben die Wahl, zwischen individuellen Vorsorgeprogrammen bei vier regionalen Zusatzrentenfonds (Laborfonds, PensPlan Plurifonds, PensPlan Profi und Offener Pensionsfonds Raiffeisen) aus-

zuwählen und die bestmögliche Vorsorge zu erhalten. Informationen hierzu bieten die Pensplan-Infopoints in allen LVH-Bezirksbüros, die in Zusammenarbeit mit dem LVH gegründet wurden (www.pensplan.com/de/ infopoints). Text: Pensplan

Fahrverbote in den Wintermonaten Feinstaubwerte in der Norm, aber Überschreitungen beim Stickoxid – so bringt die Landesumweltagentur die erwartete Entwicklung der Luftqualität in der angelaufenen Heizperiode auf den Punkt. Sorgenkinder bleiben der motorisierte Verkehr und die Heizungen.

D

ie Landesagentur für Umwelt bestätigt aufgrund der in den letzten fünf Jahren gemessenen Daten, dass es hinsichtlich der Luftqualität in Südtirol keine grundsätzlichen Neuigkeiten gibt: Die Feinstaubwerte (10 ppm) sind auch dieses Jahr unterhalb der EU-Grenzwerte, während bei Stickstoffdioxid (NO 2) ein erneutes Überschreiten des Jahresgrenzwertes von 40 µg/m³ erwartet wird. Die höchsten NO2-Werte werden dabei in den Städten Bozen und Brixen sowie

entlang der Brennerautobahn (A22) gemessen. Auf Gemeindeebene werden die bereits im Jahre 2011 angewandten Verkehrsbeschränkungen bestätigt. Für die Gemeinden Bozen und Brixen gelten folgende Fahrverbote: von Montag bis Freitag von 7 bis 10 und von 16 bis 19 Uhr. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sind sie nicht in Kraft. Betroffen sind die Fahrzeugklassen Euro 0, Euro 1 und die Zweitaktmotorräder. Achtung: Seit November 2012 wurde das Fahrverbot

auf alle Dieselfahrzeuge der Euroklasse 2 ausgedehnt. Die Regelung im Autobahnverkehr wird hingegen vom zuständigen Ministerium in Rom erwartet. In Bezug auf die Feinstaubwerte hat sich herausgestellt, dass kleine Holzfeuerungen in ländlichen Gebieten die Hauptverschmutzer sind. Eine korrekte Handhabung und die Benutzung von unbehandeltem und trockenem Holz schonen die Anlagen und verringern giftige Emissionen, so wie die Landesagentur für Umwelt gemeinsam mit

den Gemeinden und der Berufsgemeinschaft der Kaminkehrer und der Hafner in den letzten Jahren breitflächig informierte. Die Verbrennung von Abfall und eine falsche Benutzung dieser Anlagen führt zu Emissionen von besonders gesundheitsschädlichen Schadstoffen, etwa Dioxine und Benzo(a)pyren. Heuer wurden Gemeindepolizisten und Kaminkehrer ausgebildet, damit sie im Falle von Übertretungen eingreifen können. Weitere Informationen unter www.provinz.bz.it/guteluft. (LPA/mb)

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Gesetze & Richtlinien

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ls Referenten/-innen waren in Sterzing, St. Cristina und Bruneck die Regionalassessorin für Zusatzvorsorge, Martha Stocker, der Pensionsexperte Josef Alois Hofer und der LVH-Obmann des jeweiligen Bezirks. Gemeinsam stellten sie den interessierten Handwerkern/ -innen die wirtschaftlichen und steuerlichen Vorteile der Zusatzvorsorge vor. Den Teilnehmern der Veranstaltung, angefangen bei den Arbeitgebern/-innen bis zu den Arbeitnehmern/-innen der kleinen und mittleren Betriebe, wurde die Gelegenheit gegeben, sich direkt mit den Referenten/-innen auseinanderzusetzen, um auf spezi-


Gesetze & Richtlinien

SOA-Zertifizierung

Überprüfung 3-jährige Fälligkeit Im Jahr 2010 haben sehr viele LVH-Mitgliedsbetriebe die SOA-Zertifizierung erlangt; aus diesem Grunde erinnern wir an die bevorstehenden 3-jährigen Fälligkeiten.

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Wichtige Steuertermine Montag, 17. Dezember • IMMOBILIENSTEUER IMU: Zahlung der 2. IMU-Rate für das Jahr 2012 • IRPEF: Zahlung der Lohnsteuer auf die im Monat November 2012 bezahlten Entgelte aus nichtselbständiger Tätigkeit und Zahlung der Steuerrückbehalte auf die im Vormonat getätigten Vergütungen an Freiberufler und Handelsvertreter – Mod. F24 • IRPEF-ZUSCHLÄGE: Zahlung der regionalen und kommunalen IRPEF-Zuschläge, welche vom Arbeitgeber auf die bezahlten Entgelte aus nichtselbständiger Tätigkeit einbehoben werden – mod. F24 • MONATLICHE MWST.-ABRECHNUNG: Zahlungstermin für die Steuerzahler mit monatlicher Abrechnung (MwSt.-Schuld Monat November 2012) – Mod. F24 • MWST.-ABSICHTSERKLÄRUNGEN: elektronische Versendung der erhaltenden Absichtserklärungen • INPS-GETRENNTE SONDERVERWALTUNG: Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge auf im Monat November 2012 ausbezahlte Vergütungen – Mod. F24 • INPS/NISF: Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge von Seiten des Arbeitgebers für die Arbeitnehmer betreffend den Vormonat – Mod. F24 • AUFWERTUNG ABFERTIGUNG: Zahlungsfrist für das Akonto der Ersatzsteuer auf die Aufwertung der Abfertigung – Mod. F24 • BEITRAG BILATERALE KÖRPERSCHAFT: Einzahlung des monatlichen Pflichtbeitrages in den Fonds zur Sicherung des Einkommens und der beruflichen Qualifikation (F. S. E.) – Mod. F24 Donnerstag, 20. Dezember • BAUARBEITERKASSE: Zahlung der Beiträge und Hinterlegungsgelder des Monats November 2012 Donnerstag, 27. Dezember • INTRASTAT-MONATLICHE MELDUNG: Abgabefrist der den Monat November 2012 betreffenden INTRA-Listen beim Zollamt (monatliche Abrechnung) • MWST.: Zahlung des MwSt.-Akontos für das Jahr 2013 - trimestrale und monatliche Steuerpflichtige – Mod. F24 Montag, 31. Dezember • MITTEILUNG UNI-EMENS: Elektronische Versendung an das INPS der Entlohnungsdaten der Arbeitnehmer des Vormonats • BLACK LIST – MONATLICHE MELDUNG: telematischer Versand des Modells der Mitteilung der Umsätze des Vormonats (für Steuerzahler mit monatlicher Abrechnung) • EINHEITLICHES LOHNBUCH: Innerhalb heute müssen die Eintragungen des Vormonats vorgenommen werden.

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Der Handwerker Dezember 2012

emäß Art. 76 und 77 DPR Nr. 207/2010 (Durchführungsbestimmung zum Ausschreibungskodex) muss die SOAZertifizierung nach drei Jahren einer Überprüfung unterzogen werden. Diese Überprüfung verlängert die Zertifizierung um weitere zwei Jahre und sie muss bei der ursprünglichen Zertifizierungsstelle durchgeführt werden. Die Kriterien für die Durchführung der 3-jährigen Überprüfung sind in dem vorgenannten Artikel 77 des DPR Nr. 207/2010 festgesetzt. Für die Verlängerung muss ein eigener Vertrag unterschrieben werden, allerdings nicht mehr als 90 Tage vor der 3-jährigen Fälligkeit. Sie erhalten wieder die notwendige Unterstützung für die Abwicklung der SOAZertifizierung durch unsere SOA-Abteilung. Weiters informieren wir Sie, dass für die Erreichung der Voraussetzungen noch immer die besten fünf Jahre der letzten zehn Jahre herangezogen werden können. Auch gilt das für die Arbeiten, die Sie in den letzten zehn Jahren ausgeführt haben. Mit dem

Gesetz Nr. 106/2011 (sog. Decreto Sviluppo) wurde diese Möglichkeit bis zum 31. Dezember 2013 verlängert. Für die Erneuerung der Zertifizierung ist nachstehender Leitfaden hilfreich.

SOA-Zertifizierung und Erfüllung der Voraussetzungen

Mit dem sog. Decreto Sviluppo, welches in das Gesetz Nr. 106/2011 umgewandelt worden ist, sind einige Artikel des Ausschreibungskodexes (G. v. D. Nr. 163/2006) abgeändert worden. Insbesondere sieht die Abänderung von Absatz 9, Art. 253, die Verlängerung bis zum 31. Dezember 2013 der Möglichkeit vor, verschiedene Bezugszeiträume für die Erfüllung der wirtschaftlichfinanziellen und technischorganisatorischen Voraussetzungen für die Zertifizierung zu berücksichtigen. Diese Möglichkeit ist im Jahre 2008 mit dem III. Abänderungsdekret zum Ausschreibungskodex durch Einfügen des Absatzes 9-bis in Art. 253 geschaffen worden. In der nachstehenden Tabelle finden Sie die Unterschiede zwischen dem aktuellen Art. 253, Absatz 9-bis G. v.

Gesamtumsatz in Arbeiten

Angemessener Personalstand im Jahresdurchschnitt

D. 163/2006 und dem Art. 83, DPR 207/2010, dessen Wirksamkeit vorübergehend zum Teil ausgesetzt ist. Bis zum 31. Dezember 2013 haben die Firmen den Vorteil, auf die besten fünf Jahre (auch nicht aufeinanderfolgend) der letzten zehn Jahre für die Verlängerung der SOA-Zertifizierung zurückgreifen zu können. Sie können demnach für den Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Voraussetzungen auf diesen Zeitraum zurückgreifen und vor Vertragsunterzeichnung mit der SOA-Zertifizierungsstelle, auch die Voraussetzung der durchgeführten Arbeiten mittels Bescheinigungen über Bauleistungen mit Arbeiten aus dem 10-Jahres-Zeitraum verwenden. Unsere erfahrene und kompetente Mitarbeiterin der SOA-Abteilung, Frau Sonja Thaler, Tel. 0471 323343, sonja.thaler@lvh.it steht Ihnen gerne für alle weiteren Informationen zur Verfügung und berät Sie ausführlich über die verschiedenen Möglichkeiten für eine, auf Ihre Erfordernisse abgestimmte, Erneuerung Ihrer SOA-Zertifizierung. sonja.thaler@lvh.it

Angemessene technische Ausstattung

Durchgeführte Arbeiten und Großaufträge

GESETZ IN KRAFT Artikel 253 Absatz 9-bis des G. v. D. Nr. 163/2006 (bis zum 31.12. 2013)

Beste 5 Jahre (auch nicht aufeinanderfolgend) der letzten 10 Jahre dokumentiert mit steuerrechtlich hinterlegten Unterlagen vor Vertragsunterzeichnung mit der SOA-Zertifizierungsstelle

10-Jahres-Zeitraum vor Vertragsunterzeichnung mit der SOAZertifizierungsstelle

AUSGESETZTES GESETZ Artikel 83 des DPR Nr. 207/2010

5-Jahres-Zeitraum dokumentiert mit steuerrechtlich hinterlegten Unterlagen vor Vertragsunterzeichnung mit der SOA-Zertifizierungsstelle

5-Jahres-Zeitraum vor Vertragsunterzeichnung mit der SOAZertifizierungsstelle


Einkäufe und Lieferung der öffentlichen Verwaltung sollen in Zukunft über Rahmenverträge bzw. MEPA („MERCATO ELETTRONICO DELLE PUBBLICHE AMMINISTRAZIONI“) abgewickelt werden.

M

it dem sogenannten. „Spending-Review“Sparmaßnahmenpaket wurden einschränkende Bestimmungen betreffend Einkäufe und Lieferungen der öffentlichen Verwaltungen eingeführt. So sollen nun auf staatlicher Ebene für den Ankauf gewisser Standardprodukte (Papier, Büromaterial, Zubehör, usw.) sogenannte Rahmenvereinbarungen (convenzioni) mit Lieferanten abgeschlossen werden, mit welchem sich diese verpflichten, eine gewisse Anzahl von Produkten zu einem gewissen Preis zu liefern. Die interessierten öffentlichen Verwaltungen müssen sich dann entsprechend für den Ankauf

bestimmter Produkte an die Lieferanten gemäß Konvention wenden. Neben diesen Rahmenvereinbarungen wird auch der sogenannten MEPA (mercato elettronico della pubblica amministrazione) eingeführt. Wollen öffentliche Verwaltungen gewisse Produkte ankaufen, welche nicht über eine Rahmenvereinbarung abgedeckt sind, so müssen sie dies über den sogenannten MEPA – mercato elettronico della pubblica amministrazione – abwickeln. Interessierte Betriebe stellen ihre Angebote ins MEPA. Dafür muss sich der Betrieb vorab im MEPA unter www.acquistinretepa.it registrieren. Die interessierte öffent-

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Gesetze & Richtlinien

Spending Review und die Rahmenverträge liche Verwaltung durchsucht den elektronischen Markt nach Angeboten und sucht sich den besten Anbieter aus. Inwieweit diese staatliche Rahmenvereinbarungen und der elektronische Markt MEPA in Südtirol umgesetzt werden und konkrete Anwendung finden, ist noch unklar. Auf Landesebene wurde nämlich kürzlich die Agentur für öffentliche Verträge (AOV) gegründet, welche selbst spezifische Rahmenvereinbarungen abschließen wird. Zudem sollen auch viele Lieferaufträge über das von der AOV eingerichtete Landesportal für öffentliche Vergaben abgewickelt werden. alexander.benvenutti@lvh.it

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Der LVH stellt sich vor

Folge 8

Die Berufsgemeinschaften im LVH In der achten Reihe dieser Rubrik zur Vorstellung des LVH präsentieren wir den großen Bereich der Berufsgemeinschaften, die beinahe 80 Handwerksberufe bei ihren besonderen Bedürfnissen unterstützt.

foto: LVH

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as in Deutschland, Österreich oder der Schweiz Innungen heißen, sind in Südtirol die Berufsgemeinschaften. Innungen oder Fachverbände sind im Ausland meist autonome Organisationen einer Berufssparte. Die Berufsgemeinschaften sind in Südtirol im LVH organisiert, zu groß wäre der finanzielle Aufwand, sie als eigenständige Verbände zu führen. In den letzten zwei Jahrzehnten sind die Anforderungen an der Berufsvertretung enorm gestiegen. Dienten sie früher meist der Pflege der Gemeinschaft unter Berufskollegen, sind die Berufsgemeinschaften heute eine wichtige Anlaufstelle für zahlreiche Bedürfnisse, allen voran die Verfolgung der Gesetze, die die Ausübung einer Tätigkeit immer mehr bestimmt. Zentrales Thema der Berufsgemeinschaften ist die Ausbildung der Jugend und die entsprechende Vertretung in Gesellen- und Meisterprüfungskommissionen. Sie arbeiten auch bei der Ausarbeitung der Lehrpläne mit und

Mitglieder sind in guten Händen, wenn es um berufsspezifische Anliegen geht – im Bild (v. l. n. r., stehend): Wolfgang Egger, Holz und Kunsthandwerk, Doris Pichler, Warentransport, Mirko Cutrì, Gesamtkoordinator, Installation und Metall, Patrizia Gamper, Nahrungsmittel, Körperpflege und Textil; (sitzend): Verena Kaufmann, Mietwagen, Thomas Rauch, Bau, und Marlene Pircher, Kfz-Bereich.

sind ein wichtiger Ansprechpartner der Berufsschulen. Seit über zehn Jahren sind sie die Akteure der Berufswettbewerbe wie die Landesmeisterschaft oder Worldskills. Die gewählten Berufsbeiräte und der Obmann werden von fachmännischen Mitarbeitern bei ihrer Tätigkeit, seien es Interventionen, Aussprachen oder Initiativen zur Imagepfle-

ge, Messeauftritte oder Informationsoffensiven über den Beruf, begleitet. Berufsspezifische Rundschreiben, Aufnahme und Bearbeitung individueller Mitgliederanfragen, Durchführung von Aktionen und Gemeinschaftsprojekten und vieles mehr stehen im Arbeitsalltag der Mitarbeiter dieser Abteilung an der Tagesordnung. Regelmäßig treffen

sich die Beiräte zu Sitzungen, dessen Organisation und Nacharbeit enorm viel Einsatz erfordert. Im Zuge der letzten Statutenänderung erfolgte eine Umstrukturierung der Berufsgemeinschaften, die jetzt, in zehn Berufsgruppen gegliedert sind. Für einen zusätzlichen Vorteil der Mitglieder sind aus den Berufsgemeinschaften Konsortien entstanden, die

Sprechstunden des Patronats INAPA: Dezember 2012 Wo?

Parteienverkehr

Außenstelle Meran

Montag von 8 bis 12.30 Uhr und von 14.30 bis 17 Uhr

Außenstelle Schlanders

Jeden Mittwoch im Monat von 8 bis 12.30 Uhr

Sprechstunden Mals

Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 15 bis 16 Uhr (NUR NACH VEREINBARUNG!)

Sprechstunden Naturns

Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 16.30 bis 17.30 Uhr (Raika-Gebäude – Eingang neben Papierwaren Hanni 9

Außenstelle Bruneck

Donnerstag von 8.30 bis 12.30 Uhr von 14.30 bis 17 Uhr

Sprechstunde Brixen

Jeden Dienstag im Monat von 8 bis 12 Uhr

Sprechstunde Gröden

Jeden Dienstag im Monat von 14 bis 17 Uhr

Sprechstunde Neumarkt

Jeden ersten Montag im Monat von 14 bis 17 Uhr

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Der Handwerker Dezember 2012

Freitag von 8 bis 12.30 Uhr

Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr


Die zehn Berufsgruppen und 60 Berufsgemeinschaften

Berufsgruppe BAU mit den Berufsgemeinschaften der Maurer, Maler und Lackierer, der Zimmerer, der Tiefbauunternehmer, der Fliesenleger, der Bodenleger, der Hafner, der Dachdecker, der Steinmetze/Steinbildhauer und der Isolierer; Berufsgruppe HOLZ mit den Berufsgemeinschaften der Tischler, der Waldarbeiter, der Sägewerker/Verpackungshersteller, der Maschinenschnitzer und der Binder/ Drechsler, Wagner; Berufsgruppe INSTALLATION mit den Berufsgemeinschaften der Aufzugstechniker, der Bau- und Galanteriespengler, der Elektrotechniker, der Elektromechaniker, der Feuerungstechniker, der Glaser, der Installateure für Heizung und sanitäre Anlagen, der Kaminkehrer, der Kälte- und Klimatechniker, der Kommunikationstechniker und der Reinigungsunternehmer;

Berufsgruppe KÖRPERPFLEGE mit den Berufsgemeinschaften der Friseure und der Schönheitspfleger, der Zahntechniker und der Optiker; Berufsgruppe KUNSTHANDWERK mit den Berufsgemeinschaften der Holzschnitzer, der Bildhauer, der Verzierungsbildhauer, der FassmalerVergolder, der Restauratoren, der Goldschmiede, der Uhrmacher und der Floristen; Berufsgruppe METALL mit den Berufsgemeinschaften der Kfz-Techniker, der Karosseriebauer, der Schmiede-Schlosser, der Maschinenbaumechaniker-Werkzeugmacher und der Sportgerätetechniker; Berufsgruppe NAHRUNGSMITTEL mit den Berufsgemeinschaften der Bäcker, der Konditoren, der Metzger und der Speiseeishersteller; Die Berufsgruppe TEXTIL mit den Berufsgemeinschaften der Maßschneider, der Schuhmacher-Orthopädieschuhmacher, der Tapezierer-Raumausstatter, der Textilreiniger, der Kürschner, der Federkielsticker, der Stricker, Sticker, Weber; Berufsgruppe TRANSPORT mit den Berufsgemeinschaften der Warentransporteure und der Mietwagenunternehmer. Die Berufsgruppe MEDIEN mit den Berufsgemeinschaften der Fotografen, der DruckerMediengestalter und der Mediendesigner.

Rechtsberatung

zum Ziele der Professionalisierung (Kfz-Techniker), des Marketings (Unika) und der Marktbearbeitung (Konsortium der Brandschutztüren, Transopt, Konsortium der Südtiroler Mietwagenunternehmer) gegründet wurden. Ein neues Thema vieler Berufsgemeinschaften ist das Facility Management für große Auftraggeber wie zum Beispiel das Wohnbauinstitut. Es handelt sich hier um Kooperationen mehrerer Unternehmer aus verschiedenen Gewerken des Bauhaupt- und -nebengewerbes mit dem Ziel, die schlüsselfertige Abwicklung von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten anzubieten. Zu diesem Zweck wurde vor Kurzem ein neues Konsortium, das A-Net-Konsortium, gegründet.

Die Experten antworten Ra. Dr. Isabel Brunner

Im Rahmen dieser neuen Rubrik sind Sie als Mitglied eingeladen, Ihre ganz individuellen Fragen zu stellen. Die Experten aus der Anwaltskanzlei Corti, Deflorian & Partner in Bozen gehen auf Ihre Fragen ein und antworten darauf mit Tipps und Empfehlungen. Schicken Sie Ihre Fragen an: media@lvh. it. Wir veröffentlichen Ihre Beiträge anonym in der nächstmöglichen Ausgabe.

Betriebsschulden und Familiengut Ich bin Inhaber eines Handwerkerbetriebs in Form eines Einzelunternehmens. Ich bin verheiratet und habe zwei minderjährige Kinder und möchte mein Privatvermögen – insbesondere das Familienhaus – im Falle von Betriebsschulden vor Gläubigern und Banken schützen. Ich habe von der Möglichkeit der Bildung eines Familienguts gehört und möchte nähere Informationen dazu erhalten.

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Der Aufwand für eine pünktliche Betreuung der Mitglieder ist sehr groß. Mit viel Einsatz und Motivation gelingt es dem Mitarbeiterteam unter der Führung von Mirko Cutrì, in Telefonaten und E-Mail-Verkehr die verschiedensten Anliegen der Berufsbeiräte und Obmänner der Berufsgemeinschaften weiterzubringen und die Mitglieder in ihrem Sinne zu informieren.

as italienische Zivilgesetzbuch sieht vor, dass jeder einzelne Ehegatte oder beide gemeinsam (nicht außereheliche Lebensgefährten) ein Familiengut bilden können, indem sie bestimmte Güter wie z. B. Immobilien, Fahrzeuge, Wertpapiere zur Befriedigung der Bedürfnisse der Familie zweckbestimmen. Die Bildung erfolgt durch öffentliche Urkunde und wird am Rande der Heiratsurkunde sowie im Grundbuch oder in anderen öffentlichen Registern, in welchen die Güter eingetragen sind (z. B. Fahrzeugregister), angemerkt. Das Eigentum steht beiden Ehegatten zu, sofern im Gründungsakt nichts anderes festgelegt ist. Auch die Früchte der Güter – wie z. B. Mieten, Zinsen – werden zur Deckung der familiären Bedürfnisse verwendet. Wenn der Gründungsakt es nicht ausdrücklich zulässt, dürfen diese Güter nicht veräußert, hypothekarisch belastet, als Pfand gegeben oder anderweitig gebunden werden. Auf jeden Fall benötigt es die Zustimmung beider Ehegatten und, wenn minderjährige Kinder vorhanden sind, die Genehmigung des Gerichts, welche nur bei Notwendigkeit oder offensichtlicher Nützlichkeit erteilt wird. Die Gläubiger können auf die Sachen des Familienguts und auf deren Früchte nicht zugreifen, wenn die Schulden für andere Zwecke als zur Befriedigung der Bedürfnisse der Familie – wie im Falle von Betriebsschulden – eingegangen wurden. Im Falle der Nichtigerklärung der Ehe, des Todes eines Ehegatten und der Ehescheidung (nicht bei Ehetrennung) endet die Bestimmung des Familienguts. Sind minderjährige Kinder vorhanden, so bleibt das Familiengut bis zum Erreichen der Volljährigkeit durch das letzte Kind bestehen. Mit der Genehmigung des Gerichts kann ein Anteil der Sachen des Familienguts den Kindern zur Nutzung oder in deren Eigentum übertragen werden. Abschließend kann gesagt werden, dass die Bildung eines Familienguts im Falle der Haftung des Unternehmers mit seinem persönlichen Vermögen durchaus ratsam ist.

margareth.bernard@lvh.it

Ra. Dr. Isabel Brunner

Enormer Einsatz

Der Handwerker Dezember 2012

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Unternehmensführung

Unternehmer mit Zivilcourage

„Mander und Frauen, es isch Zeit!“ Von der Politik werden Reformen eingefordert, und es wird ein Sparprogramm nach dem anderen aufgelegt. Der Erfolg ist jedoch noch nicht im gewünschten Ausmaß eingetreten. Wirkliche Änderungen scheitern an den Einflussnahmen von den verschiedensten Interessengruppen. Dies hat der versuchte Umbau des Arbeitsrechts (Art. 18) gezeigt, der ohne Wirkung geblieben ist. Es hat sich im Endeffekt nichts Wesentliches verändert.

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ir sind in unserer Gesellschaft durch die in den vergangenen Jahrzehnten aufgebauten Mechanismen so festgefahren, dass kleine Anpassungen keine Wirkung mehr zeigen. Dies gilt für das Rechtssystem, für das Sozialsystem, für die medizinische Versorgung, für die Systeme der Finanzmärkte, für die Systeme der Bürokratie und noch vieles mehr. Es gibt sehr viele Machtstrukturen, denen es nicht mehr um den eigentlichen Nutzen für die Bevölkerung geht, sondern wo die reine Machterhaltung und der Selbstzweck des Systems in den Mittelpunkt rücken. Ver-

gleichbar mit einer Revolution muss sich in der Bevölkerung so viel Unmut aufstauen, damit es zu einem wirklichen Paradigmenwechsel kommt und Strukturen aufgelöst werden. Seit Jahrzehnten gibt es die Erkenntnis, dass uns die Bürokratie erdrückt, und doch haben es nicht einmal unser starker Landeshauptmann und die mächtige Sammelpartei geschafft, merkliche Abbaumaßnahmen durchzusetzen. Hier steckt das Grundübel im Interessenkonflikt derjenigen, die Formalismen einführen, von dessen Nützlichkeit sie auch überzeugt sind, und nun daran gehen müssten, diese wiederum

zu streichen, was für diese Menschen ein Handeln gegen ihre Überzeugung darstellt. Ihnen selbst würde der Bürokratieabbau keine Erleichterung bringen, und im Extremfall kann dies sogar den Verlust ihres Arbeitsplatzes bedeuten. Meist ist es auch noch so, dass diese installierten Formalismen nicht von den Personen eingehalten oder ausgeführt werden müssen, die sie ins Leben gerufen haben. Hier kann als Beispiel das Kassaprinzip angeführt werden, wo beispielsweise Rechts- und Steuerberater nur jene Einkommen versteuern, die sie auch wirklich kassiert haben, somit eine Vereinfachung

und Erleichterung in Anspruch nehmen, derer sich andere Unternehmer nicht bedienen dürfen. Hier besteht der eindeutige Verdacht, dass jene, die die Bestimmungen erstellen, die eigenen Berufskollegen bevorzugt behandeln. Ich frage mich schon lange, wo bleibt hier das in der Verfassung verankerte Gleichheitsprinzip aller Bürger. Ein weiteres Beispiel sind die Mechanismen und Automatismen, die in den Lohnsystemen eingebaut sind, die für die allermeisten unverständlich sind, unsere Lohnkosten unerträglich in die Höhe treiben und wo über die Effizienz und Effektivität der daraus finanzierten

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sie dazu beigetragen, dass es so weit kommen konnte? Eine sehr große Rolle spielt hier das „Über-sicher-gehen Lassen“ und „Sich-nicht-zur-Wehr Setzen“, wenn Bestimmungen eingeführt werden, die keinen Nutzen darstellen. Dieses erlernte Verhalten, sich an Gesetze zu halten, denn sonst werden empfindliche Strafen eingefordert, sind prägend in unserer Gesellschaft. Unternehmen setzen sehr viele Ressourcen ein, gesetzeskonform ihre Arbeit zu erbringen. Sich hingegen zu organisieren und Gegenmaßnahmen einzuleiten, ist ihnen oft zu aufwändig, zu zeitraubend, und in den meisten Fällen sind heutzutage die von oben auferlegten Maßnahmen zu komplex für den kleinen Unternehmer, um einen Gegenvorschlag unterbreiten zu können. Hier sehe ich eine klare Pflicht von Experten und Beratern aller Art, sich für die Unternehmen einzusetzen, Systeme einzubrechen, die keine Existenzberechtigung mehr haben, und Bestimmungen zu bekämpfen, wo Klientelismus im Vordergrund steht und nicht das Prinzip der Gerechtigkeit. Diese Aufforderung gilt auch für die Verbände und Vereinigungen, die sehr darauf achten müssen, den Unternehmer in den Mittelpunkt zu stellen und seine Interessen zu vertreten, und nicht der Versuchung unterliegen dürfen, Selbstzweck für das eigene System zu sein. Die Aufforderung „Mander und Frauen, es isch Zeit“ geht hier also an die Unternehmer und Unternehmerinnen, an die Experten und Berater und an die Verbände und Vertretungen, Systeme und Strukturen einzureißen, die keine Existenzberechtigung mehr haben, Komplexität zu bekämpfen und Bestimmungen, die unberechtigte Ausnahmen darstellen, nicht zu akzeptieren.

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Strukturen kaum je gesprochen wird. Hier meine ich nicht nur die großen und hinlänglich bekannten Moloche wie Fürsorge-, Vorsorge- und Versicherungsinstitute, sondern Einrichtungen, die kleine Anteile in Prozenten an den Löhnen aller Mitarbeiter erhalten und wo kaum jemandem bekannt ist, was mit diesen Geldern geschieht. Die Systeme sind so komplex eingerichtet, dass im schlimmsten Fall auch kriminelle Energie vermutet werden kann, damit ein transparenter Umgang mit den Geldern für Otto Normalverbraucher nicht nachvollziehbar ist. In all diesen Strukturen arbeiten Menschen, die auch zu Wählergruppen zählen, und so ist die Politik keine geeignete Einrichtung, diese Strukturen abzuschaffen oder umzubauen. Ich frage mich hier: Müssen wir wirklich alle Einrichtungen und Strukturen weitererhalten, die unsere Väter und Vorväter in den meisten Fällen mit begründeter Notwendigkeit aufgebaut haben? Ich bezweifle, dass das Einreißen von nicht mehr nutzbringenden Strukturen über das politische System möglich ist oder in unserer schnelllebigen Zeit zu lange dauert. Hier sind die Regelungsmechanismen durch den Markt sehr viel wirkungsvoller, denn ein Betrieb, der Bedürfnisse von Kunden nicht zu einem angemessenen Preis erzeugt, wird geschlossen. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass diese strukturellen Änderungen oft durch gewaltsame Revolutionen ermöglicht wurden. Kann eine gewaltsame Revolution in unserer modernen Gesellschaft eine denkbare Alternative sein? Analysiert werden soll aber auch der Anteil, den die Wirtschaftstreibenden selbst dazu beigetragen haben, dass es zu diesen Auswucherungen gekommen ist. Was ist der Anteil der Unternehmer, was haben


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er Landtag hat die Lehrlingsausbildung in Südtirol mit dem im heurigen Sommer verabschiedeten Lehrlingsgesetz auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt. Dieses neue Lehrlingsgesetz hat einige wesentliche Neuerungen mit sich gebracht und das Lehrlingswesen an die Bedürfnisse der heutigen Zeit angepasst. Wie bereits in verschiedenen Orten im ganzen Land wurde nun auch in Sterzing ein Informationsabend zum Thema „Das neue Lehrlingsgesetz. Neue Chancen und Möglichkeiten im Handwerk“ abge-

halten. Manfred Agostini vom Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung präsentierte die Neuerungen bezüglich Lehrjahre und erklärte die neue Lehrlingsordnung mit den drei Typen von Lehre: das bereits bekannte Modell, also die Lehre zum Erwerb einer beruflichen Qualifikation und eines Berufsbildungsdiploms, die sogenannte „berufsspezialisierende“ Lehre und schließlich die Lehre zur höheren Berufsbildung und Forschung. Neu ist auch, dass im vierten Lehrjahr Unterricht an der Berufsschule vorgesehen ist. Der Abschluss der Lehre er-

foto:LVH

Bezirk Wipptal: Kürzlich fand in den Räumlichkeiten der Raiffeisenkasse Wipptal in Sterzing ein Informationsabend zum neuen Lehrlingsgesetz statt. Experten der Branche, die die Junghandwerker im LVH zum Informationsabend geladen hatten, legten die wesentlichen Neuerungen dar und beleuchteten die neuen Chancen und Möglichkeiten, die sich jungen Leuten im Handwerk eröffnen.

Bezirksobmann Karl Keim bei seiner Einführung

öffnet außerdem den Zugang zur geplanten sogenannten Berufsmatura. LVH-Direktor Thomas Pardeller zeigte sich

zufrieden über die Neuregelung der Lehrzeiten, die der LVH mitgestalten durfte. andreas.obexer@lvh.it

Ehrung für Rita Egger Unterer Vinschgau: Im Rahmen der letzten Sitzung des Bezirksausschusses des unteren Vinschgaus wurde der scheidenden SWR-Vorsitzenden Rita Egger für ihren Einsatz gedankt. Kurse für Berufskraftfahrer zur periodischen Auffrischung des Führerscheins sind jetzt auch in den Bezirken und in den Betrieben vor Ort möglich.

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ie Amtszeiten innerhalb des LVH neigen sich ihrem Ende zu. 2013 werden die Gremien auf Ortsebene und bei den Berufsgemeinschaften neu bestellt. Auch im Rahmen des Südtiroler Wirtschaftsringes steht die Erneuerung der Gremien an. Am 10. Jänner 2013 finden bei der Vollversammlung im Bezirk Vinschgau Neuwahlen statt. Die scheidende SWR-Bezirkspräsidentin Rita Egger wird nach vier Jahren Handwerksvorsitz die Führung rotationsmäßig an den Vertreter eines anderen Wirtschaftsverbandes übergeben. Für ihren

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Der Handwerker Dezember 2012

vorbildlichen Einsatz wurde sie von LVH-Bezirksobmann Andreas Nagl geehrt. Der Bezirksausschuss schlug anschließend sie und Andreas Nagl als Vertreter für den SWR Vinschgau für die kommende Amtszeit vor. Eine Legende des Verbandslebens wird bei den kommenden Verbandswahlen 2013 nicht mehr zur Verfügung stehen: Michael Schwienbacher wird nach über 40 Jahren als Ortsobmann in Martell nicht mehr kandidieren, ebenso auch der Laaser Ortsobmann Josef Moser. Die Mitglieder des Bezirksausschusses sind be-

foto:LVH

Bezirke

Informationsabend zum Lehrlingsgesetz

müht, die verschiedenen Pflichtkurse im Bezirk zu organisieren, damit der Weg nach Bozen erspart bleibt. Bei den Kursen für Berufskraftfahrer zur periodischen Auffrischung des Führerscheins ist dies bereits ge-

lungen. Der LVH organisiert Kurstermine jetzt auch in den Bezirken und in den Betrieben vor Ort. Informationen erteilt das Bildungszentrum des LVH, Tel. 0471 323370, E-Mail: weiterbildung@lvh.it. mb


Bezirke

Bezirksversammlung unteres Pustertal

Chancen suchen und nutzen Unteres Pustertal: Die Pustertaler Handwerker trafen sich vor Kurzem zur traditionellen Bezirksversammlung in der Berufsschule Bruneck. Im Gespräch mit Landesrat Widmann und LVH-Präsident Gert Lanz standen der Landeshaushalt 2013 und die geplanten Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung im Mittelpunkt.

Z

ahlreich sind die Handwerker zur Bezirksversammlung auf Einladung von Bezirksobmann Josef Schwärzer erschienen. „Das Handwerk durchlebt derzeit schwierige Zeiten“, so Schwärzer, „aber wenn wir die Chancen nutzen, die jede Krise mit sich bringt, können wir gestärkt daraus hervorgehen.“ Das Thema Haushalt beherrschte den Diskussionsabend. „Wir dürfen nicht glauben, dass mit einer reinen Einsparungspolitik alles besser wird“, betonte LVHPräsident Gert Lanz. Vielmehr sei es laut Lanz wichtig, das Handwerk und die Wirtschaft allgemein zu unterstützen. „Das Handwerk ist einer der größten Arbeitgeber im Land“, so Lanz, „deshalb muss es von Seiten der Politik Unterstützung erfahren, um die zahlreichen Arbeitsplätze auch weiterhin garantieren zu können.“ Die Handwerker sind dafür bekannt, Problemlöser zu sein, das sei, so Lanz, schließlich ihr Beruf. „Wir sind gewohnt, uns an die Begebenheiten und an die Notwendigkeiten anderer anzupassen, andererseits jedoch ist die Politik ihrerseits angehalten, sich in unsere Richtung zu bewegen und auf unsere Bedürfnisse einzugehen.“ Die enorme bürokratische Belastung war ein weiteres Thema der Jahresversammlung. Die hohen Auflagen im Bereich Arbeitssicherheit und der enorme und stetig steigende Steuerdruck belasten die Unternehmen schwer, so

die einhellige Aussage der Handwerker. Zu den geplanten Maßnahmen der Wirtschaftsförderung und der aktuellen Südtiroler Wirtschaftspolitik referierte Landesrat Thomas Widmann. Der Haushalt und damit die Mittel der Landesregierung, so Widmann, seien begrenzt und würden auch in nächster Zukunft nicht zunehmen. Deshalb sei eine Politik des Versprechens nicht der richtige Weg. „Unser Ziel muss es sein, die Effizienz in der Verwaltung zu steigern“, so Widmann, „andererseits muss die Wirtschaft aber auch durch Investitionsanreize angekurbelt werden.“ Der Landesrat betonte insbesondere auch die Chancen des Exports für die Südtiroler Wirtschaft. Für das kleinstrukturierte Handwerk sind die Voraussetzungen nicht immer gegeben, um exportieren zu können. „Gerade deshalb ist es wichtig, bei der Förderung von Exportinitiativen auch die Zulieferer der exportierenden Betriebe mit einzubeziehen“, fordert der LVH-Präsident. Die Ausschreibung nach Losen und Gewerken sehen die Handwerker als gute Möglichkeit, die kleinen und mittelgroßen Betriebe im Südtiroler Handwerk zu unterstützen. Gemeinden und andere Institutionen müssen dazu ermutigt werden, solche Ausschreibungen auch durchzuführen. „Die Handwerker haben das nötige Rüstzeug, um die Krise zu meistern“, bekräftigte der LVH-Präsident, „die Po-

litik muss uns allerdings die Möglichkeit geben, dieses Rüstzeug zu nutzen.“ andreas.obexer@lvh.it

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Der Handwerker Dezember 2012

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(mb) Hinter Holzmar steht Othmars Castlunger, der Gründer des Unternehmens. Er ist ständig in den Bergen unterwegs und lernt von der Natur. Castlunger ist bekannt für seine Holzhäuser. Sie bieten Schutz, spenden Geborgenheit und werden zum Lebensraum. Sie sind ein Stück Alpen, ein Stück Natur. Und umweltschonend gebaut, wie es im Gadertal Tradition ist. Sein Weg ist gekennzeichnet von Tradition und Innovation. Der gelernte Zimmerer hat einen Masterlehrgang in Management an der Management Business School Salzburg absolviert und beschäftigte sich seither intensiv mit dem Thema Innovation. Er besuchte den Lehrgang für Technologiemanagement des LVH und ist nebenbei Ortsleiter der Bergrettung in seinem Heimatort Longiaru/Campill im Gadertal. Lesen Sie mehr unter: www.openinnovation-suedtirol.it

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Der Handwerker Dezember 2012

Wie sieht das Holzhaus der Zukunft aus? Mit dem dritten OIS-Wettbewerb unter www.openinnovation-suedtirol.it werden zurzeit Ideen für den Wettbewerb-Veranstalter Holzmar, die Zimmerei aus dem Gadertal von Othmar Castlunger, gesammelt.

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üdtirol ist ein Land der Berge und Wälder. Holz ist hier zu Hause und fester Bestandteil der Wohn- und Baukultur. Wärme und Geborgenheit, Vielseitige Nutzung und Qualität – das alles verbindet man mit dem Holz. Darüber hinaus bietet der Baustoff Holz vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, hervorragenden Temperaturund Feuchtigkeitsausgleich, guten Schallschutz und hohen Dämmwert bei geringer Wandstärke. Das wissen findige und qualifizierte Handwerksbetriebe aus Südtirol von jeher nachhaltig zu nutzen und bauen erstklassige Häuser aus Holz. So auch Othmar Castlunger, Inhaber der Zimmerei Holzmar aus St. Martin in Thurn. Er stellt Holzhäuser und Blockhäuser aus Naturstamm her. Jetzt will er das traditionelle Holzhaus weiterentwickeln und den Anforderungen des modernen Wohnens anpassen. Darüber hinaus ist es Ziel, Holzhäuser europabzw. weltweit zu vertreiben. Dadurch drängen sich automatisch wichtige Fragen auf. Sollte ein Holzhaus in einem anderen Land unterschied-

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Holzmar, Veranstalter des dritten OIS-Wettbewerbs

foto: www.holzmar.it

foto: www.holzmar.it

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Innovation

liche Funktionen aufweisen? Wie sollte ein Holzhaus im internationalen Kontext, beispielsweise in Australien, aussehen? Die Community soll diesbezüglich dem Unternehmen unterstützend zur Seite stehen. Castlunger will im Rahmen des OIS-Wettbewerbes nach innovativen Ideen suchen, die sich mit den Anforderungen an das Holzhaus der Zukunft beschäftigen. Es können Designs, Konzepte und Ideen eingereicht werden, die sich mit dem Erscheinungsbild, dem Stil, der Architektur oder mit möglichen Anbauten beschäftigen. Zeitgerecht soll die Energieeffizienz des Gebäudes berücksichtigt werden. Gefragt werden auch Überlegungen, wie sich das Produkt

in dem jeweiligen Gebiet am besten verkaufen lässt. Unter www.openinnovationsuedtirol.it sind nicht nur alle Fragestellungen im Detail aufgelistet, sondern auch sämtliche Bedingungen angeführt, die zum Mitmachen anregen. Eine fachkundige Jury wird die Ideen bewerten und die Preise vergeben. Es handelt sich dabei um beträchtliche Geldsummen in Höhe von 1500 Euro für den ersten Platz, von 1000 Euro für den zweiten Platz und von 500 Euro für den dritten Platz. Die ausgewählten Beiträge werden im Anschluss an den Wettbewerb prämiert, dienen als grundlegende Denkanstöße für das Unternehmen Holzmar und werden im OIS-Laboratorium beim TIS ausgestellt. •


Gruppenzertifizierung PEFC Konsortium der Tischler: Ab 1. Jänner 2012 wird bei den Vergaben der Landesverwaltung den Produkten aus Holz von nachhaltiger Waldbewirtschaftung der Vorzug gegeben. Der Verband bietet für interessierte Betriebe die Möglichkeit, zu einer Zertifizierung zu kommen. Restplätze sind noch vorhanden.

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olz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern – das soll die Zukunft der Holzwirtschaft sein. Bald wird der Verkauf von Holz und Holzprodukten ohne entsprechendes Zertifikat schwieriger werden. Auch die Landesregierung definiert in einem Beschluss, dass ab 1. Januar 2013 bei den Vergaben der Landesverwaltung den Produkten aus Holz von nachhaltiger Waldbewirtschaftung der Vorzug gegeben werden muss. Der Nachweis nachhaltiger Bewirtschaftung wird vom Lieferanten durch Vorlage eines gültigen Zertifikates geliefert. Es werden das PEFC und das FSC anerkannt. Von dieser Regelung ausgenommen sind lediglich Beschaffungen bis zu 5000 Euro. Auch für die Privatwirtschaft ist das Zertifikat nicht vorgesehen. Da der Druck der Märkte rasches Handeln

verlangt, bietet das Konsortium der Tischler im LVH eine passende und kostengünstige Lösung an: die PEFC-Gruppenzertifizierung.

Leistungen

Der Verband bietet im Paket folgende Leistungen an: Beratungsgespräche im Betrieb, Konvention mit einem Zertifizierungsinstitut, Audits, sprich Stichprobenkontrolle in der Gruppe, die Erstellung des Handbuches als Vorlage und die Registerführung für alle beteiligten Betriebe.

Anfallende Kosten

Bei einer Gruppenzertifizierung werden die anfallenden Kosten auf alle beteiligten Betriebe aufgeteilt und dadurch um ein Vielfaches reduziert. Die Kosten betragen für das Zertifizierungsjahr ca. 550 Euro pro Betrieb bei Abzug eines voraussichtlichen Landesbeitrages. Die jährlichen Folge-

H Holz

spesen betragen ca. 850 Euro pro Betrieb. Hier wurde kein Landesbeitrag berücksichtigt, da die Folgejahre nicht gefördert werden. Die genauen Kosten können aber erst nach der Erhebung der interessierten Unternehmen genau berechnet und ermittelt werden. Je höher die Anzahl der teilnehmenden Betriebe, desto geringer fallen die Kosten für jedes einzelne Unternehmen aus.

Erneuerung

Die Zertifizierung muss nach fünf Jahren erneuert werden. Für die Berechnung der definitiven Kosten pro Betrieb ist die endgültige Anzahl der inter-essierten Betriebe notwendig. Für Informationen und Anmeldung steht der LVH, Berufsgruppe Holz, Wolfgang Egger, Tel. 0471 323275 oder E-Mail: holz@ lvh.it, zur Verfügung.

Herbsttreffen der Tischler im Unterland (mb) Der Berufsbeirat lud Partner und Freunde des Tischlerhandwerks zum traditionellen Herbsttreffen ein. Es wurde die sehenswerte Bletterbachschlucht besichtigt. Am Buschenschank Laneralm wurde in freundlicher Atmosphäre über die Zukunft des Tischlerhandwerks diskutiert. Der Einladung folgten Lehrpersonen der Berufsschulen Meran, Bruneck und Bozen, die Sponsorenfirma Planit aus Auer und alle bisherigen Betreuer der Tischler, Erika Brugger, Siegrid Apollonio und Hanspeter Ruedl.

wolfgang.egger@lvh.it

Kostenkalkulation und Seilkranprojektierung Waldarbeiter: Für die Holzbranche organisiert der TIS innovation park in Zusammenarbeit mit der Berufsgemeinschaft und im Rahmen des ESF-Projektes über das Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum am 13. und 14. Dezember 2012 eine Weiterbildung in der Forstschule Latemar. Einige Restplätze sind noch frei. programme, und zwar für eine schnelle und effiziente Berechnung der Holzerntekosten und für die Planung und Berechnung von Seiltrassen. Die Weiterbildung besteht aus einer zweitägigen Einschulung der Teilnehmer in der Forstschule Latemar sowie aus einer zweijährigen Betreuung bei der Anwendung der Software. Die

Lizenz der Programme kann auch auf den Betrieb laufen, in welchem die Teilnehmer arbeiten. Information beim TIS innovation park, Cluster Holz & Technik, Michael Stauder, Tel. 0471 068308, E-Mail: michael.stauder@tis.bz.it, oder beim LVH, Berufsgemeinschaft der Waldarbeiter, Wolfgang Egger, Tel. 0471 323275, mb E-Mail: holz@lvh.it

foto:LVH

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a l d f a c h a r b e i t e r, Holzernteunternehmer, Mitarbeitern von Holzernteunternehmer aufgepasst! Am 13. und 14. Dezember 2012 findet in der Forstschule Latemar ein interessanter Kurs über Kostenkalkulation und Seilkranprojektierung statt. Die Teilnehmer erlernen die Anwendung zweier Computer-

Der Handwerker Dezember 2012

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Baugruppe

Das Kursangebot • GESETZLICHE GRUNDLAGEN ALLGEMEIN Freitag, 18.1.2013, 9–13 Uhr • DAS WIRTSCHAFTLICH GÜNSTIGSTE ANGEBOT Samstag, 19.1.2013, 9–13 Uhr • WORKSHOP Freitag, 25.1.2013, 14–18 Uhr • SIMULATION EINER ELEKTRONISCHEN VERGABE Im Vergabeportal der Autonomen Provinz Bozen mit einer vorbereiteten Ausschreibung, Samstag, 26.1.2013, 9–13 und 14–18 Uhr PRAXIS – Im eigenen Betrieb • Konkrete Ausschreibung • Organisation der Ausschreibung • Beratung bei Ausarbeitung der Unterlagen • Gemeinsame Kontrolle

Wer die Regeln kennt, gewinnt! Baubranche: Mit einem Kurs will der LVH interessierten Mitgliedsbetrieben über die neuen gesetzlichen Grundlagen im Bereich öffentliche Aufträge auf den Sprung helfen. Wie funktioniert das Vergabeportal des Landes: www.ausschreibungen-suedtirol.it?

M

it Erfolg zum nächsten öffentlichen Auftrag. So titelt der Kurs des LVH, der im Jänner 2013 in Zusammenarbeit mit Experten des Beratungsbüros Pronorm startet. Das Angebot ist für den Kleinbetrieb der Baubranche ideal. Es wird praxisnah mit Simulationen das neue Landesportal der Agentur für öffentliche Verträge getestet. Für die Kleinbetriebe ist heute die Zusammenarbeit mit der öffentlichen Verwaltung komplex und zeitaufwändig. „Nur wer die Regeln kennt, kann erfolgreich an Ausschreibungen teilnehmen“, meint Baugruppen-Obmann Markus Bernard. Im Kurs werden die

gesetzlichen Grundlagen von der Phase der Ausschreibung bis zum erfolgreichen Zuschlag und vom Vertragsabschluss bis zur Abnahme der Arbeiten erklärt. Die Kriterien, Bewertungsmethoden, verschiedene Unterlagen für die Qualitätsausschreibung werden vorgestellt genauso wie die häufigsten Fehler und Stolpersteine analysiert. Und das alles anhand von konkreten Beispielen.

Wer die

fortgesetzt wird, ist der Umgang mit dem neuen Vergabeportal der LandesagenMit Erfolg zum nächsten tur für öffentöffentlichen AUFTRAG liche Aufträge. Unser Kursang ebot: Alle Handwerker, die in irgendeiner Form in Geschäftsbeziehung mit öffentlichen Verwaltungen, öffentlichen Einrichtungen oder öffentlichen Institutionen stehen, müssen sich darin eintragen. Wie, wird im Kurs gezeigt. Anmeldung zum Kurs nimmt Frau Sandra Kainz (0471 323225, sandra.kainz@ lvh.it) entgegen.

kennt Regelnwinnt! ge

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GESETZLICHE Die Phase der AusschreGRUNDLAGEN ALLGEMEIN ibung bis zum erfolgreic Zuschlag und vom hen Vertragsabschluss bis zur Abnahme der Arbeiten FR, 18.01.2013 – 9:00 – 13:00 UHR DAS WIRTSCHAFTLIC H Die Kriterien, Bewertun GÜNSTIGSTE ANGEBOT gsmethoden, verschied Unterlagen für die ene Qualitätsausschreib Punkte müssen berücksic ung, welche htigt werden, häufigste Fehler und Stolpersteine, konkrete Beispiele SA, 19.01.2013 – 9:00 – 13:00 UHR

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Ein Praktikum auf der Baustelle Maurer: Die Fachoberschule für Bauwesen (ehemalige Geometerschule) ist bemüht, die Ausbildung der Schüler/-innen praxisorientiert auszurichten. Erstes Praktikum ist im Mai 2013. foto:LVH

I

n der Woche zwischen dem 6. und dem 17. Mai 2013 wird zum ersten Mal dank der guten Zusammenarbeit mit Obmann Arnold Fischnaller ein zweiwöchiges Praktikum auf der Baustelle für die 3. Klassen der Fachoberschule für Bauwesen geplant. Ziel des Praktikums ist es, den Schüler/innen einen Einblick in die Baupraxis zu geben. „Erst mit der Erfahrung auf einer Baustelle werden Projekte von ihrer Durchführbarkeit aus analysiert und bleiben nicht nur theoretische Gedankenspiele“, so Obmann Fischnaller. Für die beruf-

liche Zukunft der Schüler ist es außerdem sehr wichtig, die Vielseitigkeit des Maurerberufs kennenzulernen. Für das Praktikum erledigt die Schule alle notwendigen Formalitäten, sodass für die

Eurokreis Maler tagte in Straßburg

Betriebe keine Belastung entsteht. Bei Interesse an einem Praktikanten steht der LVH, Baugruppe, Thomas Rauch, zur Verfügung. Tel. 0471 323281, E-Mail: bau@lvh.it. mb

Tiefbau

Straßenkodex (mb) Josef Hochgruber, Hauptinspektor der Verkehrspolizei a. D., klärte in einem Informationsabend Mitte November Tiefbauunternehmer im Straßenkodex auf. Angesprochen wurden die Werksverkehrslizenzen, die Bestimmungen für Lkws und für Baustellenfahrzeuge, der Transport von Gefahrgütern, die Bauschutttransporte und die einzuhaltenden Ruhezeiten.

Schweizer Fliesenleger zu Besuch in Südtirol

foto:LVH

(mb) Südtirols Maler waren im Zuge des Fachtreffens des Eurokreises Maler vor Kurzem in Straßburg. In einem Besprechungsraum des Europäischen Parlamentes wurde die Sitzung abgehalten. Anschließend wurde das Parlament besichtigt. Thema des Treffens waren unter anderem die EU-Richtlinien, die zur allgemeinen Verwunderung von Land zu Land sehr unterschiedlich angewandt werden. Italien ist hier nicht gerade vorbildhaft, wie die akribische Umsetzung der EU-Richtlinien im Bereich des Gerüstplanes PIMUS oder jene über den Einsatz- und Sicherheitsplan (ESP) zeigen.

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Baugruppe

Südtirol ist Mitglied des Eurokreises Maler. In Straßburg mit dabei waren Obmann Rudolf Dantone, Manfred Plant, Walter Moscon, Roland Christanell und die Fachlehrer der Berufsschule Schlanders, Walter Gemassmer und Bruno Giongo, mit Frauen.

(mb) Zwei Tage besuchten Schüler der Schweizer Fachschule in Rotkreuz mit Fachlehrer Roman Kälin, seines Zeichens Fachexperte bei Worldskills, Südtirol. Roland Strimmer, der aufgrund seines Engagements bei Worldskills internationale Kontakte pflegt, begleitete die Gruppe und besuchte mit ihnen die Berufsschule in Schlanders, das Marmorwerk in Laas und die Steinmetzschule. Franz Waldner, Direktor a. D., lieferte Wissenswertes über Abbau und Verarbeitung des wertvollen Laaser Marmors. Der Handwerker Dezember 2012

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M Metall

Vorsicht, Falle! Skiservice-Fachbetriebe empfehlen, auf Qualität zu setzen, und warnen vor Schnäppchen und Schnellservice bei der Wartung ihrer Skiausrüstung. Hier geht es schließlich um Ihre SICHERHEIT! Was ist der Z-Wert? Der Z-Wert ist der Auslösewert der Skibindung und ist ein ISO-genormter Zahlenwert, der aus Körpergewicht und -größe, Skischuhsohlenlänge, Alter und Fahrkönnen individuell berechnet werden muss, um dann auf der Bindung eingestellt zu werden. Informationsbroschüre (mc) Die Infobroschüre der Leading-Ski-Service-Fachbetriebe ist unter www. leadingskiservice.lvh.it zu finden. Infos beim LVH, Mirko Cutrì, Tel. 0471 323308 oder E-Mail: metall@lvh.it.

Die Wartung in guten Händen Sportgerätetechniker: Die Skisaison ist mit Dezember gestartet. Im Verleih und Service der Wintersportgeräte arbeiten rund 170 Betriebe und insgesamt knapp 680 Beschäftigte. Professionelle Skiverleihe und Skiservicebetriebe führen seit einigen Jahren das Gütesiegel „Leading Ski Service“.

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uch heuer machen die Sportgerätetechniker auf sich und ihre Leistung aufmerksam. Das Symbol „Leading Ski Service“, das nur professionelle Betriebe führen, verbrieft die Qualität der angebotenen Leistungen und Materialien in einem Skiservicebetrieb und Skiverleih und gibt dem Träger dieser Auszeichnung Ansporn, sich laufend zu verbessern. Leading Ski Service ist gleichzeitig für den Kunden eine Garantie dafür, dass er sich in den guten Händen eines Experten befindet.

Leistung wird geschätzt

Ein „Leading Ski Service“Betrieb steht für eine individuelle und professionelle Beratung und setzt dabei auf absolute Transparenz der an-

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Der Handwerker Dezember 2012

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gebotenen Leistungen. Dazu gehören als erste Schritte bei der Annahme der Skier zur Präparierung eine gründliche Analyse des Gesamtzustandes, Planheitskontrolle der Lauffläche mit Haarlineal und Kantenwinkelanalyse sowie die Frage nach dem Fahrkönnen. Eine detaillierte Auflistung der auszuführenden Servicearbeiten sorgt für Transparenz. Wenn es dann um die Einstellung der Bindung geht, fragt der Techniker nach dem Fahrkönnen, nach Körpergewicht, -größe, der Skischuhsohlenlage und dem Alter, damit eine normgerechte Berechnung des Auslösewertes der Bindung, des sogenannten Z-Wertes, möglich ist. Ferner wird eine elektronische Prüfung der Bindung mit einem speziellen Funktionstestgerät vorgenommen und somit über-

prüft, ob die Bildung dann letzten Endes auch richtig auslöst. Professionelle Skiservice- und Verleihbetriebe verfügen über ISO-zertifizierte High-Tech-Geräte, die erst eine professionelle Wartung der Sportgeräte zulassen. Die erworbenen Fachkenntnisse der Skiservicetechniker/ -innen bei den jährlich stattfindenden Lehrgängen im Berufsbildungszentrum Bruneck sind für die Kostenwahrheit wichtig und bauen eine Vertrauensbeziehung zu den Kunden auf. Jeder kann somit nachvollziehen, dass Leistung, Professionalität, Beratung und Service auch einen Mehrwert darstellen.

Information wichtig

Obmann Ernst Messner (im Bild) weiß, dass dieses Knowhow sowohl von Hobbyskifahrern als auch von Experten hoch-geschätzt wird, und setzt auf weitere Information. margareth.bernard@lvh.it

Ihre „Leading Ski Service“Betriebe vor Ort Skiservice & -verleih ALPINCENTER, Seiser Alm Skiservice & -verleih INTERSPORT FOLIE, Schöneben/Reschen am See Skiservice & -verleih SKILAND, Heiligkreuz/Abtei Skiservice ERICH KARBON, Kastelruth Skiservice KLAUS, Piculin/St. Martin in Thurn Skiservice & -verleih PEPPI, St. Kassian Skiservice & -verleih PIC-ANT, Piculin/St. Martin in Thurn Skiservice & -verleih TONI, Wolkenstein Skiservice & -verleih SKI TOP, Heiligkreuz/Abtei Skiservice & -verleih GUFLER, Pfelders Skiservice & -verleih SPORT CAREZZA, Welschnofen Skiservice & -verleih SPORT POSCH, Colfuschg/Corvara


foto:LVH

Mit Blumen auch Geld verdienen Floristen: Die Floristen im LVH haben ihre Landesversammlung mit einem Workshop zum Thema „Lässt sich mit Floristik Geld verdienen?“ verbunden. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wird es nämlich immer schwieriger, von diesem wunderschönen Beruf auch leben zu können.

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ie Wirtschaftlichkeit, ein Thema, das vor nicht allzu langer Zeit eine Selbstverständlichkeit war, ist mittlerweile zu einer komplexen Angelegenheit angewachsen. Die anerkannte Expertin Beatrix Hohengartner referierte im Rahmen eines Workshops über diese zentrale Frage, über Preiskalkulation, preispolitische Spielräume oder auch die Zusammensetzung der Kosten. Die Floristen im LVH, unter Obmann Rudi Rieder, trafen sich in der Landwirtschafts-

schule Laimburg zu ihrer Jahresversammlung. LVHVizepräsident Martin Haller überbrachte die Grüße des Präsidiums. Auf dem Programm stand eine Führung durch die Landwirtschaftsschule Laimburg, wo die Floristen ihre Ausbildung erhalten, mit Direktor Paul Mair. „Wir Floristen sind gezwungen, knallhart zu kalkulieren“, so der Obmann, „besonders auch, weil wir unsere Arbeitszeit kaum vollständig auf den Preis für ein Werkstück aufschlagen können.“ Kaum jemand sei heute be-

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Kunsthandwerk

reit, so ein Beispiel Rieders, 70 Euro für einen Advent kranz auszugeben, „obwohl damit erst die Arbeit bezahlt wäre, und noch nicht einmal das Material“. Den Kunden müsse laut Rudi Rieder klargemacht werden, dass der Beruf des Floristen ein äußerst arbeitsintensiver ist. Rieder: „In Deutschland nehmen beispielsweise viele Floristen Aufträge für Hochzeitsdekorationen nicht mehr an, weil sie entweder gratis arbeiten müssten oder unbezahlbar wären.“ andreas.obexer@lvh.it

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Fotografen: Die Fotografen im LVH trafen sich zu ihrer Jahresversammlung. Die angepeilte Zusammenarbeit innerhalb der Berufe im Handwerk, die im Medienbereich arbeiten, wird bald Konturen annehmen.

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er Beruf des Fotografen hat in den letzten Jahren eine Menge Veränderungen mitgemacht“, so die Obfrau der Berufsgemeinschaft, Eva Langgartner, „es gibt immer mehr Überschneidungen und Themenbereiche, die uns mit den Grafikern oder mit den Druckern und Mediengestaltern verbinden.“ Ein großes Problem für die Fotografen stellt die Billigkonkurrenz dar, oft unqualifizierte Hobbyfotografen, die schwarzarbeiten und somit die Preise in den Keller treiben. Eva Langgartner: „Wir müssen die Menschen darauf aufmerksam machen, dass wir durch berufliche Erfahrung qualitativ hochwertiges Handwerk bieten und dem Verbraucher eine Garantie über die Seriosität der Verwendung des Bildmaterials gewährleistet wird.“ Horst Fritz, Obmann der Drucker und Mediengestalter im LVH, ging auf die Imagekampagne ein, die die Berufe im Bereich Medien, also Drucker und Mediengestalter, Mediendesigner und Fotografen, in den nächsten Jahren durchführen wollen. „Die Aufträge in unserem Bereich sind in den vergangenen Jahren in erschreckendem Ausmaß zurückgegangen“, so Fritz, „wir müssen versuchen, diesen Trend aufzuhalten.“ LVHPräsident Gert Lanz wies auf die Wichtigkeit der Erfahrung in einem Betrieb hin. „Die Erfahrung ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal, das Hauptargument und die größte Chance für Südtirols Handwerker.

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Der Handwerker Dezember 2012

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Installation

Informationsabend für Elektrotechniker (mb) Thema „Der Mitarbeiter: Rechte und Pflichten“ Referent: Dr. Sieghart Flader, Amtsdirektor des Arbeitsamtes Termin: Montag, 10. Dezember 2012, 20 Uhr, Haus des Handwerks Interessierte können vorab Fragen über Arbeitsrecht, Arbeitssicherheit, versicherungstechnische Fragen, Ausbildung und Weiterbildung an den LVH schicken, E-Mail: mirko.cutri@lvh.it, damit sie in den Ausführungen berücksichtigt werden können. Anmeldung innerhalb 7. Dezember 2012, an den LVH, Mirko Cutrì, Tel. 0471 323308 , E-Mail: mirko.cutri@lvh.it .

Photovoltaikanlagen Elektrotechniker: Von 26. bis 28. November wurde im Haus des Handwerks eine Ausbildung zum Sachkundigen für Wartung und Service von Photovoltaikanlagen abgehalten.

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ie Ausbildung, an der 15 Elektrotechniker teilnahmen, sah vier Module vor. Die Inhalte wurden theoretisch vorgetragen und in praktischen Beispielen an einer Photovoltaikanlage angewandt. Es ging um normgerechtes Errichten und Prüfen von PV-Anlagen, um Messtechnik und Fehlerdiagnose, um Alterung und Ertragsminderung, um Blitz und Überspannungsschutz. Die Teilnehmer lernten die aktuellen Errichternormen kennen. Sie erfuhren, wie die einzelnen Systemkomponenten sinnvoll montiert werden und

wie der Zählerplatz für die unterschiedlichen Messaufgaben zu installieren ist. Die Teilnehmer konnten am Ende die vorgeschriebenen VDEMessungen an PV-Anlagen fachgerecht durchführen und dokumentieren. Im Bereich Messtechnik und Fehlerdiagnose lernten die Teilnehmer Messgeräte kennen, die sich besonders zur Fehlerdiagnose eignen, und die dazugehörende Software. Zum Thema Alterung und Ertragsminderung wurden die Gründe der Ertragsminderung von PV-Modulen wie Hot Spots, Browning, Verschmutzung, Dioden-

ausfall, Delamination, Verlust von Transparenz ermittelt. Mit diesen Kenntnissen können die Fachleute Fehlerbilder erkennen und „frühzeitig“ diagnostizieren. Bei Blitz und Überspannungsschutz ging es nach der Vorführung der Normen und Bauvorschriften um den normgerechten Aufbau einer Blitzschutzanlage. Anschließend wussten die Teilnehmer, wann eine Blitzschutzanlage notwendig ist, sodass sie anhand einer Risikoabschätzung die Kunden auch hinsichtlich der Versicherung ihrer PV-Anlage beraten mb können. PR-Info

GUNTAMATIC: Kesselschmiede aus Leidenschaft GUNTAMATIC zählt zu den erfolgreichsten Premiumherstellern von Holz- und Biomasseheizungen in Europa und überzeugt vor allem durch technologische Innovationen, stilbildendes Design und besonders hochwertige Qualität.

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egründet im Jahre 1963, brachte das Unternehmen 1968 den ersten Stückholzkessel auf den Markt. 1985 wurden die ersten Hackgutfeuerungen realisiert. Holzvergaserkessel mit Saugzuggebläsetechnologie hielten 1988 Einzug. Seit 1997 beschäftigt sich da Unternehmen mit der Pelletsfeuerung. „Wir sind eine Kesselschmiede“, sagt Geschäftsleiter Günther Huemer: „Unsere Stärken sind Service und Kompetenz.“ Der Heizmarkt sei zum Dicountgeschäft geworden – reine Massenware, und das immer billiger. Guntamatic wolle keine Massen produzieren, sondern Qualität. „Unsere

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Der Handwerker Dezember 2012

Chance ist, dass wir Biomasse besser einsetzen können als andere“, sagt der Firmenchef und begründet: Viele Unternehmen seien heute vertriebslastig aufgestellt, Guntamatic dagegen sei „aus der Technik

geboren“. Das spiegelt sich in ausgereiften und zuverlässigen Produkten wider.

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ser-, Energiepflanzen- und Pelletskessel in absoluter Top-Qualität – informieren Sie sich bei der Firma A.M.E.: Tel. 0472 970342, E-Mail: info@ametechnik.com, Internet: www.guntamatic.com.


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Lebensmittel

Das gute Speiseeis Speiseeishersteller: Im Oktober wurde unter der Leitung von Speiseeisherstellern aus Bozen ein Kurs für Speiseeis im Fachzentrum von Longarone Fiere abgehalten.

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uf große Nachfrage organisierten die Experten des LVH unter der Leitung von Obmann Loris Molin Pradel einen zweiten Kurs für die Herstellung des handwerklich hergestellen Speiseeises im Fachzentrum von Longarone Fiere. Zehn Teilnehmer/-innen erfuhren grundlegendes Wissen rund um die Herstellung des hochwertigen Speiseeises nach bester handwerklicher Tradition und auch wichtige Informationen über die Organisation und Führung einer Eisdiele.

In 80 Kursstunden wurde theo-retisches Wissen mit praktischen Übungen erprobt. Themen waren die Zutaten, Nährwerte und Dosierung, die Hygienenormen, der sichere Umgang mit Geräten und Maschinen sowie Marketing-Strategien. „Auch wenn man in zwei Wochen kein Speiseeishersteller wird,“ so Obmann Molin Pradel, der selbst aus der Heimat des Speiseeises stammt, „ist so manches Talent zu entdecken.“ Am Ende des Kurses, als die eigenen Eisproduktionen präsentiert

wurden, waren der Vizepräsident von Longarone Fiere, Fausto Bortolot, der Direktor, Paolo Rosa, und der Regionalpräsident der Speiseeishersteller im Confartigianto Veneto, Marco Viel, anwesend. Die Teilnehmer/-innen, die aus Venetien, dem Friaul und Südtirol stammten, liebäugeln mit dem beruflichen Einstieg in die Branche. Für Longarone Fiere ist es wiederum eine erfolgreiche Veranstaltung gewesen, möchten sie sich doch als Hochburg des Speiseeises etablieren.

Etiketten auch auf Italienisch

(mb) Die Konsumentenkodes (lt. GD. Nr. 206 vom 6. 9. 2005) verpflichten alle Hersteller und Händler, alle Etiketten, Werbematerialien und Anleitungen, die Lebensmittel begleiten, auch in italienischer Sprache wiederzugeben. Anzeigen und erhebliche Geldstrafen sind keine Seltenheit. Der LVH wartet auf die Ergebnisse der Intervention seitens der Handelskammer auf höchster politischer Ebene. Infos beim LVH, Patrizia Gamper, Tel. 0471 323284, E-Mail: patrizia. gamper@lvh.it.

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Lebensmittel

Mit mehr Transparenz zu mehr Bürokratie Lebensmittel: Eine Tagung informierte die Lebensmittelbranche über die Neuigkeiten im Bereich Rechnungslegung.

Mindesthaltbarkeit von Wurstwaren

foto:LVH

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rfolgreich verlief die Tagung mit Rechtsanwalt Luciano Di Via aus Rom, der zum neuen Gesetzesdekret 1/2012, Art. 62, aufklärte. 50 Metzger, Bäckereien, Kaffeeröster und Konditoren erschienen, um sich zu informieren. Am 24. Oktober ist das Gesetzesdekret 1/2012 mit Art. 62 zur Durchsetzung größerer Transparenz im Lebensmittelsektor in Kraft getreten. Hier nochmals der Überblick zu den Neuerungen: Alle Verträge im Bereich des Vertriebs und Verkaufs von Lebensmitteln müssen schriftlich formuliert werden, wobei die Dauer, Menge, Art des Produkts, die Übergabe, der Preis und die Zahlungsmodalität anzugeben sind. Keine schriftliche Vereinbarung ist lediglich bei einer Barzahlung vorgesehen. Die oben genannten notwendigen Elemente des Vertrags können auch im Transportbzw. Lieferschein oder in der Rechnung (sog. „fattura parlante“) angegeben werden; in diesem Fall muss aber ausdrücklich auf dem Dokument dieser Satz vermerkt sein: Entspricht den

Verpflichtungen nach Art. 62 Abs. 1 des G. D. vom 24.1.2012 Nr. 1, mit Modifizierungen umgewandelt vom Gesetz vom 24.3.2012, Nr. 27. Unlautere Geschäftspraktiken wie die Vereinbarung von Preisen, die unter dem Produktionspreis liegen, sind ebenso strafbar. Für die verderbliche Ware gilt ein Zahlungsziel von maximal 30 Tagen ab dem letzten Tag in dem Monat, wann der Kunde die Rechnung erhält. Bei der nicht verderblichen Ware sind dies dann 60 Tage. Für diese zwei Kategorien sind getrennte Rechnungen auszustellen. Es empfiehlt sich,

(pg) Die Berufsgemeinschaft arbeitet derzeit an einer Studie über die Mindesthaltbarkeit von Wurstwaren. Alle Metzger, die am Projekt interessiert sind, können sich an den LVH, Berufsgruppe Nahrungsmittel, Dr. Patrizia Gamper, Tel. 0471 323284 oder nahrungsmittel@lvh.it wenden.

kürzere Zahlungsziele mit dem Kunden schriftlich zu vereinbaren. Die Rechnungen müssen nunmehr per Einschreiben, PEC-Mail, EDI bzw. händisch übermittelt werden. Als obligatorischer Zinssatz müssen bei Nichtzahlung zehn Prozent Verzugszinsen berechnet werden. Die Verletzungen der Vorschriften des Art. 62 können Geldstrafen in Höhe von 500 bis 500.000 Euro bedeuten. Die betroffenen Betriebe klagen nun über den vermehrten Bürokratieaufwand, befürworten allerdings die geregelte Zahlungsfrist. patrizia.gamper@lvh.it

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Traditionelle Crispinusfeier (pg) Am Sonntag, 11. November, kamen auf die Haselburg 30 Schuhmacher und Orthopädieschuhmacher zur traditionellen Crispinusfeier mit ihren Familien. Der starke Regen verlangte gutes Schuhwerk. Das war kein Problem bei den Schuhmachern! In lockerer Atmosphäre bei Kastanien und gutem Wein berichtete Obmann Martin Hilpold über den Demo-Stand bei der Landesmeisterschaft und über die geplante Fahrt zur ISS nach Wiesbaden am 23. und 24. März 2013. Der Obmann der Orthopädieschuhmacher, Helmut Burger, erklärte die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Meisterausbildung zum Orthopädieschuhmacher. Der Kurs kann in St. Pölten oder Berlin besucht werden, während man die Prüfung in Südtirol ablegen darf.

Dynamische Einlagen (mb) Die dynamischen Einlagen werden nach dem Geschäftsmuster des Shop und Shop-Konzeptes in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol durch 75 Fachbetriebe vertrieben. In Südtirol sind es gbo und Putzer in Bozen, Pedisan in St. Lorenzen und Volgger in Meran.

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Der Handwerker Dezember 2012

Tapezierer-Raumausstatter: Die sinkende Auftragslage und wie man ihr entgegenwirken kann, war eines der Themen bei der Jahresversammlung der Tapezierer-Raumausstatter im LVH. Aber auch die jungen Talente der Zunft wurden geehrt: Es gab sogar einen neuen Europameister zu feiern!

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ie Tapezierer-Raumausstatter sind innerhalb des LVH als rührige Gruppe bekannt. Obmann Robert Egger bedankte sich beim Jahresrückblick bei den Kollegen für die gute Zusammenarbeit. Ganz besonders die Jugend liegt der Berufsgemeinschaft am Herzen, sagte der Obmann und erntete Lobesworte von LVH-Vizepräsident Ivan Bozzi, der darin die Kollegen ermunterte. Besonderer Gast bei der Jahresversammlung war der Landesinnungsmeister der Tapezierer von Tirol, Markus Berger, der zum Zusammenhalt aufrief. Nach den Rednern wurden verschiedene Ehrungen vorgenommen. Den drei Me-

daillengewinnern bei den Landesmeisterschaften im Oktober in Bozen, Veronika Frei aus Freienfeld, Anna Bernhart aus Toblach und Anton Bergamo aus Meran, wurde als Zeichen der Anerkennung ein professionelles Fachbuch überreicht, das Obmann Egger eigens in der Schweiz besorgt hatte. Ebenso wurden, drei jungen Gesellen, nämlich Anton Bergamo, Markus Gantioler und Simon Höller, der Europäische Berufspass überreicht. Damit können sie sich in ganz Europa als top ausgebildete TapeziererRaumausstatter ausweisen. Einen Höhepunkt der Feier bildete die Ehrung der beiden Südtiroler Teilnehmer an der Europameisterschaft der

foto:LVH

Schuhmacher

„Die goldenen Zeiten sind vorbei“

Markus Berger, Landesinnungsmeister der Tiroler Tapezierer, Europameister Simon Höller und der Obmann der Berufsgemeinschaft der Tapezierer-Raumausstatter, Robert Egger (v. l. n. r.)

Tapezierer-Raumausstatter im Jänner dieses Jahres in Hannover. Simon Höller aus Jenesien konnte dabei sogar den Europameistertitel für sich verbuchen, während Markus Gantioler aus Barbian Bronze gewann.

Vorreiter in Italien Orthopädieschuhmacher: In Gießen besuchten elf Orthopädieschuhmacher-Meister/-innen das letzte Kursmodul im Rahmen der Ausbildung für dynamische Einlagen in den Schuhen.

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s war dies im Oktober das vierte Modul einer mehrjährigen Ausbildungsreihe, die Obmann Helmut Burger für die Kollegen organisiert hatte. In Gießen bei Frankfurt waren elf Südtiroler Orthopädieschuhmacher/ -innen dabei, praktisch alle. Nach dem Basisseminar 2009 in Bozen folgte 2010 ein Neurologieseminar in Gießen und 2011 ein Rückenseminar in Bozen. Mit dem im Oktober stattgefundenen Sportseminar in Gießen wurde die Ausbildungsreihe abgeschlossen. „Es handelt sich um sogenannte sensomotorische Einlagen“, erklärt Obmann Helmut Bur-

ger, „die mit innovativen Erkenntnissen die Tätigkeit des Orthopädieschuhmachers zum Wohle der Patienten enorm bereichern. Diese sensomotorischen Einlagen werden nach Lothar Jahrling benannt, der damit experimentierte, und sind bereits seit 2003 für Südtirols Fachbetriebe ein wichtiges Thema. „Überhaupt sind wir hier in Südtirol in diesem Bereich absolute Vorreiter auf dem italienischen Markt“, bestätigt Burger. Die Entwicklung und die Forschung im Bereich der Gesundheit bringen ständig neue Erkenntnisse hervor; darauf können die Experten nicht verzichten. In der Akademie

foto:LVH

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Textilhandwerk

von „Footpower Akademie“ in Gießen erfuhren sie neue Daten über die Bewegungsanalyse des Körpers beim Laufen und über die neueste Technologie aus der Biomechanik für den korrekten Einsatz von Einlagen im Falle von Laufverletzungen oder zur Vorbeugung von Problemen. margareth.bernard@lvh.it


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Transport

Klarheit beim digitalen Tacho Warentransporteure: Im Rahmen eines Workshops informierten sich kürzlich über 100 Berufsfahrer über Neuheiten und Eigenheiten des digitalen Tachografen. Dazu hatte der LVH eigens Experten aus Deutschland eingeladen.

D

ie regionale Sitzung der Warentransporteure fand heuer in Kombination mit einem sehr gut besuchten Workshop zum Thema Digitaltachograf statt. Die über hundert Besucher des Workshops, Warentransporteure, aber auch Mietwagenfahrer und Tiefbauer aus dem ganzen Land, informierten sich über Neuheiten, Rechte und Pflichten bei der doch ziemlich komplexen Technologie. Burghart Toschek und Ralf Epple, Experten vom bekannten Unternehmen „eh-

systemhaus – Fuhrpark-Management-Systeme“ boten einen Einblick in die unterschiedlichen Funktionen eines digitalen Tacho-Geräts. Sie gaben Tipps und klärten über den rechtlichen Hintergrund auf. „Wir sind erfreut, dass der Workshop auf so großes Interesse gestoßen ist“, betonte der Obmann der Berufsgemeinschaft der Warentransporteure im LVH, Fortunato Rizzo, der eine Wiederholung im Februar plant. Die regionale Sitzung ist immer ein wichtiger Termin für

die Südtiroler und die Trentiner Warentransporteure. Namhafte Referenten werden eingeladen, sich zu aktuellen Themen zu äußern. Heuer waren der EU-Abgeordnete Herbert Dorfmann sowie der hochrangige Vertreter von Confartigianato trasporti, Marco Digioia, anwesend und stellten sich den Fragen aus dem Publikum. „Herbert Dorfmann ist einer der wenigen Politiker, die immer ein offenes Ohr für uns Warentransporteure haben“, betonte Fortunato Rizzo.

Eintragung in das Berufsverzeichnis (dp) Die Zahlung der Jahresgebühr für die Eintragung in das Berufsverzeichnis der Warentransporteure für 2013 mit Fälligkeit 31. Dezember 2012 muss heuer zum ersten Mal auf digitalem Weg erfolgen. Damit soll eine bessere Kontrolle möglich sein. Hier die Homepage: www.alboautotrasporto.it.

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Der Handwerker Dezember 2012

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Fußball und Autos made in Bayern

Überregionale Sitzung

Junghandwerker: Eine Gruppe von Junghandwerkern besichtigte Ende November die Allianz-Arena und das BMW-Werk in München.

(mb) Am 27. November fand in Schio im Veneto die erste gemeinsame Sitzung der Junghandwerker von Veneto, Friaul und Trentino-Südtirol mit dem Zweck statt, den Kontakt zu fördern und gemeinsame Initia-tiven zu starten. Für den LVH Bozen war Igor Zecchinato mit dabei. In diesen drei Regionen gibt es ganze 84.505 Betriebe, die von Unternehmern unter 40 geführt werden, das entspricht 13,8 Prozent von den Jungunternehmern in ganz Italien.

I

m Rahmen der Initiative der Junghandwerker „Einmal um die Welt“ gingen 30 Junghandwerker, angeführt von Ronnie Mittermair, dem Vorsitzenden der Junghandwerker, auf die Reise. Ziel war diesmal München. Zwei Besichtigungstermine standen auf dem Programm: am Vormittag die Allianz-Arena, das Fußballstadion des FC Bayern und von 1860 München vor den Toren der Stadt und am Nachmittag die BMW-Werke in der Nähe des Olympiaparks. Das vor sieben Jahren eröffnete moderne Fußballstadion der Münchner Profiklubs FC Bayern und 1860 München,

F

nen Autozug miterleben. Auf dem Programm des Rundgangs standen dabei das Presswerk, die Lackiererei, das Motorenwerk, über die Endmontage bis zur Test-Abteilung, wo jedes fertige Auto nochmals auf Herz und Nieren überprüft wird, bevor es das Werk verlässt. Die überaus interessante Führung übernahm ein pensionierter Ingenieur, der 40 Jahre bei BMW gearbeitet hat. Er gestaltete die Führung sehr informativ. Die Junghandwerker ließen den Ausflug anschließend in der BMW-Welt, in der alle Produkte der BMW Group präsentiert werden, ausklingen.

die Allianz-Arena, ist ein beeindruckendes, 72.000 Zuschauer fassendes Bauwerk. Neben der interessanten Architektur mit der leuchtenden Außenhaut waren vor allem die Umkleidekabinen des FC Bayern ein Höhepunkt der Führung. Im BMW-Stammwerk am Olympiapark erwartete die Gruppe eine über zwei Stunden dauernde Führung durch die riesigen Werkshallen. Die Junghandwerker konnten dabei die Produktion eines BMWs der 3er-Serie, die ausschließlich in diesem Werk in München gefertigt werden, von der Blechrolle bis zur Verladung des fertigen Fahrzeugs auf ei-

stefan.amort@lvh.it

Herbst im Überetsch und Unterland Bezirk Vinschgau: Im Oktober organisierte der Ausschuss der Frauen im LVH, Bezirk

Frauen im LVH

Vinschgau, einen Ausflug in den Süden Südtirols. foto:LVH

foto:LVH

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Junghandwerker

(mb) Im Herbst fand ein Treffen mit dem nationalen Vorstand der Frauen der Confartigiano in Trient statt, zu dem die Präsidentin von Trient, Flavia Angela, auch die Frauen im LVH einlud. Vizeobfrau Marlies Dabringer war vor Ort und informierte sich über die Lage der Unternehmerfrauen in Italien.

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Der Handwerker Dezember 2012

foto:LVH

Treffen in Trient

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uf dem Programm standen die Besichtigung der neuen Traminer Weinkellerei, der Glaswerkstätte von Helene Pobitzer Andergassen und der St.-Nikolaus-Wallfahrtskirche. Im Hotel Seegarten direkt am Kalterer See trafen sie beim Mittagessen mit der langjährigen Obfrau der

Maßschneider, Anny Runggaldier, zusammen. Nach der Besichtigung der Keramikwerkstätte legte die Gruppe eine Zwischenstation im Labyrinthgarten beim Ansitz Kränzel ein. Im dortigen Keller gab es eine köstliche Marende. Das interessante Programm lockte zahlreiche Frauen an, die gemeinsam ei-

nen wunderschönen Tag im Zeichen der Information und des Gedankenaustausches genossen. Das Kennenlernen von neuen Betrieben wird für den Alltag immer als Bereicherung empfunden. Schöne gemeinsame Erlebnisse stärken den Gruppengeist und den Zusammenhalt untereinmb ander.


foto:LVH

„Wir schätzen euren Einsatz“ Althandwerker: Am 23. Oktober wurde im Gasthaus Lipp in Perdonig der Landesausschuss der Althandwerker abgehalten.

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ei herrlichem Herbstwetter zeigte sich das Etschtal im Unterland von seiner schönsten Seite. In Anwesenheit von LVH-Präsident Gert Lanz zogen Präsident Sebastian Brugger sowie Landessekretär Angelo Angerami eine überaus positive Bilanz über die Tätigkeit des Landesausschusses. Der Zuspruch der Senioren ist sehr groß. 2011 kamen 156 neue Mitglieder hinzu. Initiativen wie interessante Ausflüge und wunderbare Reisen werden mit großer Begeisterung angenommen. Das traditionelle große Althandwerkertreffen in Eppan, das ein großer Erfolg

war, rundet das Programm ab. Die demografische Entwicklung, die hohe Lebenserwartung, die Erhöhung des Pensionsalters sind die größten Herausforderungen unserer Zeit. Politik und Wirtschaft sind gefordert, Lösungen für die Zukunft zu finden, damit die alternden Mitmenschen nach einem arbeitsintensiven Leben, getragen von einem vernünftigen Sozialsystem, mit Würde dem Herbst des Lebens entgegenblicken können. Mit Gelassenheit, die aus der Lebenserfahrung entspringt, diskutierten die Bezirksvertreter über die Rolle der Seniorenor-

ganisationen, die gerade jetzt mit wertvollen Empfehlungen aufwarten können. Wichtig sei es, über altersgerechte Arbeitsmodelle nachzudenken, damit sich ältere und jüngere Mitarbeitern, für den Betriebserfolg ergänzen können, war das Fazit. Lanz bedankte sich bei den Bezirksvertretern und ganz besonders beim Landesobmann der Althandwerker, Brugger, für den unermüdlichen Einsatz im Verband. „Wir schätzen euer Mitwirken sehr“, sagte der Präsident, „und bitte euch, uns mit euren Sichtweisen beratend zur mb Seite zu stehen.“

Bezirk unterer Vinschgau

Herbsttreffen Althandwerker: Am Dienstag, 13. November, trafen sich am Bahnhof in Latsch zahlreiche Althandwerker/-innen des Bezirks unterer Vinschgau zu einem Treffen.

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om Bahnhof ging es zum Altersheim in Latsch, wo der Präsident Josef Pramstaller die Gruppe der Althandwerker/innen erwartete. Er erklärte ihnen den Werdegang der Spitalkirche mit dem berühmten gotischen LedererAltar, ein Spätwerk von Jörg Lederer aus Kaufbeuren, und die Fresken der Kirche. Nach den interessanten Ausführungen ging es zum Gasthaus Lamm, wo die Althandwerker/-innen anhand von Fotos verschiedener Althandwerkertreffen und anderer Veranstaltungen liebe Erinnerungen auffrischten. Anschließend wartete der Wirt

Dario mit einer Schlachtplatte. Bei dem Treffen waren fünfzig Personen anwesend, darunter auch der Präsident der Althandwerker Sebastian Brugger, und LVH-Bezirksobmann Andreas Nagl. Präsident Brugger berichtete in seinem Vortrag über die Entstehungsgeschichte der Althandwerkergruppe im LVH, die durch den Anschluss an den Nationalverband ANAP für die

Senioren zahlreiche Vorteile erreicht, wie die günstigen Bedingungen bei Meeresurlauben. Er motivierte die Anwesenden weitere Althandwerker zur Mitgliedschaft zu motivieren, um die Gruppe zu stärken. Am späten Nachmittag verabschiedeten sich die ersten Althandwerker/-innen, um rechtzeitig die Zugverbindung nach Hause zu schaffen. Alfred Stricker, Bezirksvertreter Untervinschgau

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Althandwerker

Oberes Pustertal

Herbstausflug zum Schneeberg

(mb) Ridnaun und das Südtiroler Bergbaumuseum Schneeberg war heuer Ziel des traditionellen Herbstausfluges der Althandwerker oberes Pustertal. Nach einer interessanten Führung durch das damals harte Arbeitsleben der Knappen wurde in der Knappenstube zu Mittag gegessen und gekartet. Ein Stadtbummel durch Sterzing und eine Törggelepartie beim Griesserhof in Vahrn auf dem Rückweg machten aus dem Tag ein wunderschönes Erlebnis. Dem Bezirksvertreter des oberen Pustertales, Hubert Schneider, ist es wieder gelungen, einen tollen Ausflug zu organisieren.


Leserservice

Aktuelle Kurse des LVH-Bildungszentrums! Soweit nicht anders angegeben, finden die Veranstaltungen in Bozen, Haus des Handwerks, Mitterweg 7, statt.

Dezember

fahrer mit Fahrerqualifizierungsnachweis D, DE, C, CE Abendtermine Modul 2 Mo., 10., und Di., 11. Dezember 2012 jeweils 18.30–22 Uhr

Betriebswirtschaft, Recht und Innovation

Einweisung in den ESP-PLAN (Pflichtdokument für Baustellen) Mo., 10. Dezember 2012 18–21 Uhr

Gesetzliche Grundlagen, verpflichtende Palette, Ausführungsbeispiel gemäß G. v. D. 81/08 in geltender Fassung

Persönliche Kompetenz

Kurs für öffentliche Ausschreibungen Di., 11. Dezember 2012 14–18 Uhr, Bruneck Do., 20. Dezember 2012 14–18 Uhr, Bozen

Die Sicherheit im Handwerksbetrieb für Arbeitgeber (ATECO – Kodex hoch – Aufbaukurs 16 Stunden) Fr., 21., und Sa., 22. Dezember 2012 8 .30–17.30 Uhr

Gemäß Art. 13 M. D. 16. Oktober 2009. Wir weisen darauf hin, dass eine Anwesenheit von 100 % bei jedem einzelnen Modul notwendig ist, um die Verlängerung des Berufsführerscheins beantragen zu können. Die Führerscheininhaber können den Kurs frühestens 18 Monate vor Ablauf des Führerscheins besuchen.

Gemäß Art. 34 G. v. D. 81/08 sind Arbeitgeber, welche selbst die Funktion des Leiters der Dienststelle für Arbeitsschutz (RSPP) übernehmen möchten, verpflichtet, einen Ausbildungskurs zu besuchen, der mindestens 16 Stunden und höchstens 48 Stunden dauert. Mit dem Abkommen der Staat-Regionen-Konferenz vom 21. Dezember 2011 wurden nun Dauer und Inhalte der Ausbildungskurse neu definiert. Betriebe werden aufgrund ihrer ATECO-Kodexe in verschiedene Risikoklassen (nieder, mittel oder hoch) eingestuft, je höher die Einstufung, desto länger die Ausbildung. Aus rechtlichen Gründen ist für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit erforderlich.

Arbeitssicherheit

Alle öffentlichen Ausschreibungen der Südtiroler Landesverwaltung müssen als elektronische Vergaben über das Online-Vergabeportal des Landes abgewickelt werden. In Zukunft werden auch die Ausschreibungen der Bezirksgemeinschaften, Gemeinden und anderen öffentlichen Körperschaften vollständig digital im elektronischen Vergabeportal des Landes durchgeführt werden. In diesem praxisorientierten Kurs wird den Teilnehmern das elektronische Vergabeportal des Landes im Detail erklärt. Alle Kursteilnehmer werden selber am PC im Vergabeportal arbeiten. Es werden alle Funktionen des Portals erklärt und wie eine elektronische Ausschreibung im Portal abgewickelt wird. Die Teilnehmer werden an einer elektronischen Ausschreibung teilnehmen und ihr digitales Angebot einreichen. Dazu lernen die Teilnehmer auch, wie die Dokumente für die elektronische Ausschreibung auf korrekte Weise mit der digitalen Unterschrift versehen werden.

Kurse der LVHBerufsgemeinschaften

Verpflichtende periodische Ausbildung für Berufskraft-

Die Sicherheit im Handwerksbetrieb für Arbeitgeber (ATECO – Kodex mittel, sowie Grundkurs ATECO – Kodex hoch) Fr., 7. Dezember 2012 8.30–17.30 Uhr

Kommunikationstechniken im Betrieb, 8 Stunden Sa., 15. Dezember 2012 8.30–17.30 Uhr

im Haus des Handwerks

Berufsgruppen Holz, Metall, Installation Mi., 12. Dezember 2012 8.30–17.30 Uhr

Gemäß Art. 34 G. v. D. 81/08 sind Arbeitgeber, welche selbst die Funktion des Leiters der Dienststelle für Arbeitsschutz (RSPP) übernehmen möchten, verpflichtet, einen Ausbildungskurs zu besuchen, der mindestens 16 Stunden und höchstens 48 Stunden dauert. Mit dem Abkommen der Staat-Regionen-Konferenz vom 21. Dezember 2011 wurden nun Dauer und Inhalte der Ausbildungskurse neu definiert. Betriebe werden aufgrund ihrer ATECO-Kodexe in verschiedene Risikoklassen (nieder, mittel oder hoch) eingestuft, je höher die Einstufung, desto länger die Ausbildung. Aus rechtlichen Gründen ist für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit erforderlich.

// füAruFfrstiegsqualifi Kursvorstellung 14.01.2013 - 1000 Uhr

Die Sicherheit im Handwerksbetrieb für Arbeitnehmer Berufsgruppe Bau Do., 6. Dezember 2012 8.30–17.30 Uhr

Technische Grundlagen Bestimmung und Bewertung der Risikofaktoren

auen

Rolle der Arbeitssicherheit, Institutionen der Arbeitssicherheit, Sicherheitsnormen, Beschilderung, PSA, Brandgefahr und Sicherheitsplanung, Notfallbewältigung, Unfallverhütung, Anlagen im Betrieb, Hygiene am Arbeitsplatz, Lärmschutz, mechanische Vibration, Gefahrenstoffe, Lasthandhabung, elektrische Anlagen und andere typische Risikoquellen, Personenschutz. Gemäß Art. 37 G. v. D. 81/08 in geltender Fassung. Aus rechtlichen Gründen ist für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit erforderlich.

Die Sicherheit im Handwerksbetrieb für Büroangestellte Di., 11. Dezember 2012 8.30–12.30 Uhr

Rolle der Arbeitssicherheit, Institutionen der Arbeitssicherheit, Sicherheitsnormen, Brandgefahr und Sicherheitsplanung, Grundlagen der Arbeitssicherheit, Gesetze und Vorschriften des Arbeitsschutzes, Verantwortung der Beschäftigten, Haltung, Heben und Tragen, Bildschirmarbeit, Strahlungen, Gefahren durch elektrischen Strom, Prinzipien und Verhaltensweise in Notfällen und Evakuierung. Gemäß Art. 37 G. v. D. 81/08 in geltender Fassung. Aus rechtlichen Gründen ist für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit erforderlich.

Der Brandschutz im Handwerksbetrieb Berufsgruppe Bau und Installation Do., 6. Dezember 2012 8.30–17.30 Uhr Do., 13. Dezember 2012 8.30–17.30 Uhr Einführung M. D. 10. März 1998, Überblick über die gesetzlichen Brandschutzbestimmungen, Grundlagen zur Brandentstehung und Brandbekämpfung, bau- und anlagentechnischer Brandschutz, Brandgefahren und Brandverhütungsmaßnahmen im Betrieb, Verhalten im Brandfall, Übungen, Organisation des Brandschutzes im Betrieb. Gemäß M. D. 10. März 1998 in geltender Fassung. Aus rechtlichen Gründen ist für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit erforderlich.

Erste Hilfe (16 UE) Grundkurs Mi., 5., und Do., 6. Dezember 2012 1. Tag: 14–18 Uhr 2. Tag: 8.30–17.30 Uhr St. Lorenzen

Jeder Betrieb ist verpflichtet, mindestens einen Erste-Hilfe-

INFOS & ANMELDUNG:

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LVH-Bildungszentrum Tel. +39 0471 323370 weiterbildung@lvh.it www.lvh.it

MANAGEMENtLEhrGANG Für FührUNGSkräFtE: vom 31. Januar bis Dezember 2013

Zögern Sie nicht, und informieren Sie sich. Tel. 0471 323 370 – 0471 323 372, Fax 323 380, www.lvh.it. Täglich von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 17.15 Uhr. Denken Sie daran: Weiterbildung ist alles!


Weiterbildung bringt Sie weiter! Beauftragten zu ernennen. Alle Handwerksbetriebe mit einem Risikoindex laut Inail über 4 und mit mehr als 5 Arbeitnehmer/ -innen müssen eine Ausbildung von 16 Unterrichtseinheiten vorweisen. Wichtig! Von dieser Regelung ausgenommen sind nur Einmann- bzw. Einfraubetriebe, welche ihre Tätigkeit in Südtirol ausüben. Gemäß Art. 45 G. v. D. 81/08 in geltender Fassung sowie gemäß D. LH. 13. Juni 2005, Nr. 25, und M. D. 388/2003. Für den Erhalt des Diploms sind die volle Anwesenheit am Kurs und das Bestehen der Abschlussprüfung erforderlich.

Auffrischungskurs Erste Hilfe 6 Stunden Do., 6. Dezember 2012 8.30–15.30 Uhr Mi., 5. Dezember 2012, in italienischer Sprache 8.30–15.30 Uhr

Erste-Hilfe-Beauftragte von Betrieben, die auch außerhalb von Südtirol tätig sind, müssen alle drei Jahre den Erste-HilfeKurs auffrischen. Gemäß M. D. 388/2003 muss der praktische Teil des Kurses wiederholt werden. Betriebe, die der Risikogruppe A angehören (Risikoindex laut INAIL über 4 und mehr als 5 Arbeitnehmer/-innen) müssen einen Auffrischungskurs über 6 Stunden absolvieren. Der Besuch des Grundkurses Erste Hilfe ist Voraussetzung für den Auffrischungskurs. Aus rechtlichen Gründen sind für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit am Kurs und das Bestehen der Abschlussprüfung erforderlich.

Befähigungskurse (Theorie)

Bei Kursabschluss wird ein Befähigungsnachweis ausgestellt. Laut Art. 73 des G. v. D. 81/08 in geltender Fassung ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Mitarbeiter zu unterweisen. Aus rechtlichen Gründen ist für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit erforderlich.

Gabelstaplerfahrer Do., 13. Dezember 2012 8.30– 17.30 Uhr Kranfahrer Fr., 14. Dezember 2012 8.30–17.30 Uhr Baggerfahrer Mo., 3. Dezember 2012 8.30–17.30 Uhr

DER PASSENDE STROMTARIF FÜR FAMILIEN

Gerüstbaukurs – PiMUS (inkl. Prüfungen) und PSA der 3. Kategorie Mo., 17., Di., 18., Mi., 19., und Do., 20. Dezember 2012 1. Tag: 8.30–18.30 Uhr

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2. und 3. Tag: 8.30–18 Uhr

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Juridisches Modul: allgemeine Gesetzgebung zum Thema Arbeitssicherheit und Unfallverhütung, Unfallstatistiken und Gesetzesübertretungen auf Baustellen, G. v. D. 81/08 – Arbeiten in der Höhe („lavori in quota“), G. v. D. 81/08 – Mindestsicherheitsmaßnahmen auf Baustellen; technisches Modul: Inhalte des PiMUS (Auf-, Um- und Abbauplan), ministerielle Ermächtigung, Skizzen und Ausführungsprojekt, richtige Verwendung und Aufbewahrung der individuellen Sicherheitsausrüstung, richtiger Einsatz der Verankerungen (Typen und Techniken), Sicherheitsüberprüfungen; Praktisches Modul: Auf- , Um- und Abbau von verschiedenen Gerüsten, Notfallmaßnahmen und Rettungsaktionen. Gemäß Art. 136 und Anlage XXI G. v. D. 81/08 in geltender Fassung. Zusatzmodul PSA: richtiger Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz. Gemäß Art. 77 G. v. D. 81/08 in geltender Fassung. Aus rechtlichen Gründen sind für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit, die aktive Teilnahme und das Bestehen der theoretischen und praktischen Prüfung erforderlich. Wetterfeste Arbeitsbekleidung und persönliche Schutzausrüstung, falls vorhanden, mitbringen.

Ausbildungskurs für den Auf-, Absowie Umbau der Rollgerüste Di., 11. Dezember 2012 14–18 Uhr

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Arbeitgeber müssen dafür Sorge tragen, dass die Arbeitnehmer eine Ausbildung und Schulung im Umgang mit den ihnen zur Verfügung gestellten Arbeitsmitteln erhalten, für welche besondere Kenntnisse notwendig sind. Gemäß 71 ff. G. v. D. 81/2008. Aus rechtlichen Gründen ist für den Erhalt des Diploms die volle Anwesenheit erforderlich. Wetterfeste Arbeitsbekleidung ist erforderlich.

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19.09.12 11:23 Der Handwerker Dezember 2012

Leserservice

FAMILIENPLUS


Leserservice

Infos. Messen. Veranstaltungen. Kleinanzeiger. Messen 24.–27. Januar 2013

Klimahouse 2013

Internationale Fachmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen. Messe Bozen. www.klimahouse.it 21.–23. Februar 2013

Viatec 2013

Internationale Fachmesse für Straßenbau und Infrastrukturbewirtschaftung www.messebozen.it

7.–9. März 2013

Klimainfisso 2013

Internationale Fachmesse der Zulieferer der Fenster-, Türen- und Fassadenbauer. Messe Bozen www.messebozen.it 4.–6. April 2013

KLIMAHOUSE PUGLIA 2013

Cittadella Mediterranea della Scienza, Bari www.messebozen.it 7.–16. Dezember 2012

Motorshow

Salone internazionale dell’auto e della moto BolognaFiere

16.–18. Jänner 2013

eltec

Die Messe für Elektro- und Energietechnik Messezentrum Nürnberg 25.–27. Jänner 2013

opti

Die Internationale Messe für Optik & Design Messegelände München www. opti-munich.com 7.–9. Februar 2013

Cep - Clean Energy & Passivehouse

Int. Fachmesse für erneuerbare Energien und Passivhaus Messe Stuttgart

Veranstaltungen

Meisterkurs für das Kunsthandwerk

Das Amt für Meisterausbildung bietet in der Landesberufsschule für das Kunsthandwerk in St. Ulrich einen Kurs zur Vorbereitung der Meisterprüfung für das Holzbildhauer- und Schnitzerhandwerk an. Beginn des Kurses: Frühjahr 2013 Prüfung: Herbst 2013 Infomationen erhalten Sie bei der Landesberufsschule für das Kunsthandwerk St. Ulrich, Reziastraße 295, Tel. 0471 796733, E-Mail: lbs-st-ulrich@schule.suedtirol.it.

Sie erhalten Ihre Zeitschrift „Der Handwerker“ doppelt oder an eine falsche Adresse zugeschickt? Bitte teilen Sie uns das mit, und helfen Sie uns, Kosten zu sparen und die Umwelt zu schützen. Kontakt: presse@lvh.it

Impressum

DER

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Der Handwerker Dezember 2012

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Die stärkste Wirtschaftszeitschrift Südtirols Auflage: 11.000 Exemplare für 40.000 Leser/-innen

Hgb. und Verwaltung: LVH Bildung & Service Gen. mbH, Mitterweg 7, 39100 Bozen, Tel. 0471 323200, Fax 0471 323210, E-Mail: info@lvh.it, www.lvh.it Jährliche Abo-Gebühr: 55 Euro (Inland), 65 Euro (Ausland) Redaktion: Andreas Obexer, Stefan Amort, Margareth Bernard; Übersetzung: Claudia Vicentini Sekretariat und Werbung: LVH Kommunikation und Marketing, Tel. 0471 323347 Verantwortliche Direktorin: Margareth M. Bernard, Reg. Tribunal Bozen, Nr. 24 am 11. Jänner 1948, Grafik & Layout: Fotolitho Lana, Druck: Athesiadruck GmbH Bozen


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Der direkte Draht zum LVH. Sprechstellen. Lehrstelle gesucht Installation • Elektrotechniker/-in, Bozen und Umgebung, 15 Jahre - Sarnthein • Elektrotechniker/-in, Bozen und Umgebung, 15 Jahre - Mölten • Elektrotechniker/-in, Pustertal 15 Jahre - Welsberg-Taisten • Installateur für Heizungs- und sanitäre Anlagen, Bozen und Umgebung, Unterland, 17 Jahre - Leifers • Installateur für Heizungs- und sanitäre Anlagen, Bozen und Umgebung 18 Jahre - Leifers • Elektrotechniker/-in, Bozen und Umgebung, Pustertal 16 Jahre - Mühlbach-Vals • Elektrotechniker/-in, Brixen und Umgebung, Klausen und Umgebung 15 Jahre - Rodeneck • Elektrotechniker/-in, Bozen und Umgebung, 17 Jahre - Bozen • Elektrotechniker/-in, Bozen und Umgebung, 15 Jahre - Sarntal • Elektrotechniker/-in, Bozen und Umgebung, Südtirol, 19 Jahre - Bozen • Installateur für Heizungs- und sanitäre Anlagen, Bozen und Umgebung, Südtirol, 19 Jahre - Bozen Bau • Fliesenleger, Bozen und Umgebung 15 Jahre - Mölten • Maler und Lackierer, Pustertal 17 Jahre - Bruneck-Dietenheim • Maler und Lackierer, Bozen und Umgebung, Südtirol, 19 Jahre - Bozen • Zimmerer, Bozen und Umgebung 22 Jahre - Jenesien Holz • Tischler/-in, Unterland, Bozen und Umgebung, 16 Jahre - Tramin • Tischler/-in, Bozen und Umgebung, Südtirol, 19 Jahre - Bozen • Tischler/-in, Bozen und Umgebung 16 Jahre - Bozen • Tischler/-in, Bozen und Umgebung 21 Jahre - Bozen • Tischler/-in, Südtirol, 19 Jahre - Bozen Metall • Kfz-Techniker, Bozen und Umgebung 15 Jahre - Bozen • Maschinenbaumechaniker, Burggrafenamt, Vinschgau, 16 Jahre - Meran • Maschinenbaumechaniker, Bozen und Umgebung, 16 Jahre - Bozen • Maschinenbaumechaniker, Burggrafenamt, 20 Jahre - St. Leonhard • Karosseriebauer, Bozen und Umgebung, Unterland, 17 Jahre - Eppan • Maschinenbaumechaniker, Bozen und Umgebung, Unterland, 24 Jahre - Leifers • Werkzeugmacher, Bozen und Umgebung, Unterland, 24 Jahre - Leifers • Maschinenbaumechaniker, Bozen und Umgebung, 16 Jahre - Bozen • Kfz-Techniker, Bozen und Umgebung, Burggrafenamt, 16 Jahre - Eppan • Karosseriebauer, Bozen und Umgebung, Burggrafenamt, 16 Jahre - Eppan • Schmied, Burggrafenamt, Bozen und Umgebung, 16 Jahre - Vilpian Verschiedene Berufe • Grafiker, Unterland, Bozen und Umgebung, 16 Jahre - Neumarkt • Grafiker, Bozen und Umgebung 18 Jahre - Neumarkt • Fotograf, Bozen und Umgebung, Unterland, 18 Jahre - Leifers • Florist, Bozen und Umgebung, Unterland, 16 Jahre - Pfatten • Grafiker, Bozen und Umgebung 17 Jahre - Bozen • Grafiker, Brixen und Umgebung, Wipptal, 16 Jahre - Mühlbach-Spinges • Fotograf, Brixen und Umgebung, Bozen und Umgebung, 18 Jahre - Brixen

• Grafiker, Brixen und Umgebung, Bozen und Umgebung, 18 Jahre - Brixen • Gold- und Silberschmied/-in, Burggrafenamt, Bozen und Umgebung, 20 Jahre - Marlingg, Wipptal, 16 Jahre Mühlbach-Spinges Textilhandwerk • Maßschneider/-in, Burggrafenamt, Bozen und Umgebung, 20 Jahre - Marling • Maßschneider/-in, Pustertal, Südtirol 21 Jahre - Innichen Körperpflege • Frisör/-in, Bozen und Umgebung 16 Jahre - Bozen • Frisör/-in, Unterland, Bozen und Umgebung, 16 Jahre - Kurtatsch • Frisör/-in, Bozen und Umgebung, Burggrafenamt, 25 Jahre - Bozen • Schönheitspfleger/-in, Bozen und Umgebung, Unterland, 16 Jahre - Kaltern • Schönheitspfleger/-in, Bozen und Umgebung, Klausen und Umgebung 15 Jahre - Völs am Schlern • Frisör/-in, Bozen und Umgebung, Klausen und Umgebung, 15 Jahre - Völs am Schlern • Frisör/-in, Unterland, Bozen und Umgebung, 16 Jahre - Kurtatsch • Frisör/-in, Bozen und Umgebung 17 Jahre - Bozen • Frisör/-in, Bozen und Umgebung, Unterland, 18 Jahre - Bozen • Schönheitspfleger/-in, Bozen und Umgebung, Unterland, 18 Jahre - Bozen Kunsthandwerk • Holzbildhauer, Südtirol, Bozen und Umgebung, 22 Jahre - Bergamo Nahrungsmittel • Konditor, Burggrafenamt, Bozen und Umgebung, 23 Jahre - Giffoni Valle Piana • Bäcker, Bozen und Umgebung 22 Jahre - Jenesien • Metzger, Bozen und Umgebung, Unterland, 15 Jahre - Leifers • Bäcker, Bozen und Umgebung 24 Jahre - Bozen • Konditor, Bozen und Umgebung 24 Jahre - Bozen • Bäcker, Bozen und Umgebung 15 Jahre - Leifers • Konditor, Bozen und Umgebung 15 Jahre - Leifers • Bäcker, Bozen und Umgebung, Südtirol 16 Jahre - Deutschnofen • Konditor, Bozen und Umgebung, Südtirol, 16 Jahre - Deutschnofen • Konditor, Burggrafenamt, Bozen und Umgebung, 16 Jahre - Vilpian

Lehrling gesucht Installation • Installateur für Heizungs- und sanitäre Anlagen, Nals, Psenner Heizungsbau KG, Tel. 0471 678835 • Elektrotechniker/-in, Kaltern, Elektro Kasal Herbert, Tel. 337 456116 • Kaminkehrer, Algund, Thaler Hermann Tel. 328 8787121 • Installateur für Heizungs- und sanitäre Anlagen, Deutschnofen, Wiedenhofer GmbH, Tel. 0471 610114 • Elektrotechniker/-in, Bozen, Protect Italia Srl, Tel. 0471 509360 Körperpflege • Friseur, Neumarkt, Midy‘s Look der Solderer Annamarie, Tel. 0471 820389 Bau • Maurer, Tiers, Weissenegger Alois Tel. 348 3019104 • Maurer, Olang, Steiner Bau GmbH Tel. 0474 496464

LVH-Kontaktstellen Zentrale Marlene Puner Tel. 0471 323200 Fax 0471 323210

Sekretariat, Direktion Conny Troger Tel. 0471 323300 info@lvh.it

Berufsgemeinschaften Verena Kaufmann Tel. 0471 323200 info@lvh.it

Rechtsberatung Alexander Benvenutti Tel. 0471 323240 rechtsberatung@lvh.it

Kreditberatung Alexander Watschinger Tel. 0471 323276 Baukoordination kredit@lvh.it Armin Ragginer Tel. 0471 323230 baukoordination@lvh.it Bildungszentrum Karin Unterkofler Tel. 0471 323370 weiterbildung@lvh.it

Patronat Inapa Evi Mahlknecht Tel. 0471 323263 inapa@lvh.it

Innovation Sandra Kainz Tel. 0471 323225 innovation@lvh.it

Kommunikation & Marketing Stefan Amort Tel. 0471 323340 presse@lvh.it

Gewerkschaften und Verträge Annamaria Losavio Tel. 0471 323253 info@lvh.it

LVH-Bezirksbüros Bozen Stadt Mitterweg 7 Tel. 0471 323460, Fax 0471 323470 E-Mail: bozen@lvh.it

Brixen Konrad-Lechner-Weg 7 – Vahrn Tel. 0472 802500, Fax 0472 802502 E-Mail: brixen@lvh.it

Bozen Land Mitterweg 7 Tel. 0471 323460, Fax 0471 323470 E-Mail: bozen@lvh.it

Sterzing c/o Raiffeisenkasse Wipptal Neustadt 9 Tel. 0472 767739, Fax 0472 767759 E-Mail: sterzing@lvh.it

Neumarkt Rathausring 27 Tel. 0471 812521, Fax 0471 812244 E-Mail: neumarkt@lvh.it Meran Kuperionstraße 30 Tel. 0473 236162, Fax 0473 210334 E-Mail: meran@lvh.it Schlanders Kapuzinerstraße 28 Tel. 0473 730657, Fax 0473 621630 E-Mail: Schlanders@lvh.it

Bruneck Brunecker Straße 14/A – St. Lorenzen Tel. 0474 474823, Fax 0474 474155 E-Mail: bruneck@lvh.it Pedratsches Raika, Zentrum 18 Tel. 0471 839548, Fax 0471 839564 E-Mail: pedraces@lvh.it

Sprechstellen Verschiedene Berufe • Florist, Schlanders, Gärtnerei Schöpf Tel. 0473-742188

St. Ulrich Snetonstraße 9 Tel. 0471 797552, Fax 0471 797857 E-Mail: groeden@lvh.it

Der Handwerker Dezember 2012

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Leute Trends&Märkte von Heute

Buchpräsentation

„Bozner Obstplatz – Historisches und Allfälliges“ Die Verlagsanstalt Athesia und der Autor Günther Rauch haben ein neues, interessantes Buch über „Bozner Obstplatz – Historisches und Allfälliges“ veröffentlicht.

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as Buch führt seine Leser durch die 700-jährige, wechselvolle und umfassende Geschichte des Bozner Obstplatzes, der einer der ältesten Märkte Europas ist. Es erzählt Geschichten und historische Tatsachen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur vom Mittelalter bis heute. Am Obstplatz kreuzten sich nicht nur wichtige Handels- und Verkehrswege, sondern auch Persönlichkeiten von Weltformat. Zum ersten Mal werden die Verbindungen der Bozner Handels- und Stadteliten mit ihren Standesgleichen im österreichischen und

Die Sonnenbäckerei des Bäckermeisters Anton Überbacher, heute Restaurant „Gans“ am Obstplatz (um 1895)

süddeutschen Kulturraum beleuchtet. Daher ist diese Publikation auch von allgemeinem Interesse über den südlichen Teil des Landes Tirol hinaus. Eine Darstellung der Geschehnisse nach dem

Die „Ochsenschmiede“ der GostnerSchmiede am Obstplatz

Ersten Weltkrieg, vom »Blutsonntag« bis zur Abhaltung der deutschen Notschulen am Obstplatz, zeigt neue Aspekte einer beinahe vergessenen, schrecklichen Vergangenheit. Viele bisher unveröffentlichte

Bilder machen sowohl das Detail als auch den großen Bogen fassbar. Eine wahre Fundgrube für alle, die sich für die mittelalterliche und neuzeitliche Geschichte, Wirtschaft und Kultur interessieren.

OMBIS, die einzig wahre Software für Handwerker! Der moderne Handwerker hat mittlerweile hohe Anforderung an Lösungen, die ihn im Arbeitsalltag unterstützen. Denn Verwaltungs- und Organisationsaufgaben gewinnen immer mehr die Oberhand. Um der Zeitfalle zu entkommen und somit mehr Zeit für das Kerngeschäft zu gewinnen, gibt es OMBIS Worker, die Software für Handwerker, vertrieben vom Service Leader systems GmbH.

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ngebotskalkulation, Fakturierung und Materialwirtschaft gehören für Handwerksunternehmer zum täglichen Arbeitsablauf. Für manche Betriebe allerdings wird der Kampf gegen die wachsende Zettelwirtschaft immer schwieriger. Und genau hier kann eine Software wertvolle produktive Hilfe leisten. Standardaktivitäten regeln. Die Kernprozesse wie Angebotserstellung, Fakturierung, Mahnwesen oder Material- und Lagerwirtschaft sind Tätigkeiten, welche durch die Software OMBIS optimiert und automatisiert werden

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und somit dem Betrieb Zeit und Geld ersparen. Höhere Anforderungen meistern. Haben Betriebe höhere Anforderungen gerade in der Kostenrechnung und dem Mahnwesen, werden diese natürlich auch mit OMBIS bewältigt. Somit hat der Handwerker seine Betriebskosten, Erlöse, Liquidität, Rentabilität, aber auch Wirtschaftlichkeit stets unter Kontrolle. OMBIS – die moderne Software. Eine moderne Unternehmenssoftware muss erprobt und bewährt sein. Sie muss Zugriffrechte managen und in mehreren Sprachen

verfügbar sein. Das Layout und die Bedienung müssen übersichtlich, benutzerfreundlich und intuitiv sein. Da Betriebe auch wachsen und sich somit Bedürfnisse verändern, muss eine Software auch flexibel sein und mit dem Unternehmen wachsen. Die Software muss unter anderem zwingend die Anforderungen der Branche meistern, wie beispielweise Materiallistenimporte von Lieferanten. OMBIS Worker kann dies und noch viel mehr Empfehlung. Holen Sie sich OMBIS Worker und sichern Sie sich den exklusiven Mitgliederrabatt des LVH. Denn

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Trends&Märkte

Guercino-Ausstellung in Bozen Dieses Jahr wird der Winter in Bozen Vieles an Kultur anbieten: So gut wie zehn Gemälde des Guercino und dessen Werkstatt werden in Bozen eintreffen und im Merkantilgebäude von 5. Dezember 2012 bis 27. Januar 2013 zu bewundern sein.

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iese Ausstellung setzt sich zum Ziel, die Bevölkerung mit den Werken des emilianischen Künstlers Giovanni Francesco Barbieri, auch der Guercino genannt, vertraut zu machen, der zwischen 1591 und 1666 lebte, sowie dessen Enkelkindern Cesare und Benedetto Gennari, und zugleich Geld für die Stadt Cento (Fe) zu sammeln, die vom Erdbeben vom 20. Mai 2012 stark getroffen wurde. Neun der zehn Gemälde werden von der Pinakothek dieser Stadt zur Verfügung gestellt, die aufgrund der erlittenen Schäden nicht weniger als zwei Jahre lang geschlossen sein wird. Ein Altarbild, welches die Visione di Soriano darstellt, kommt aus der Dominikanerkirche in Bozen. Den Auftrag, dieses Werk anzufertigen, erteilte dem Guercino im Jahr 1654 das Merkantilmagistrat, das damit den Altar der Kapelle

schmücken wollte, die es als Institution in der Dominikanerkirche hatte errichten lassen. Nicht alle Bozner wissen Bescheid über die Anwesenheit dieses Schatzes in ihrer Stadt, deswegen wird nun die Gelegenheit genutzt, dieses Werk vorzustellen und es mit anderen Werken zu vergleichen, die der Maler in seinen frühen Jahren angefertigt hat. Die Ausstellung wird so strukturiert sein, damit die Unterschiede zwischen dem jungen Guercino – jenem der Werke von Cento – und dem späten Guercino (als er das Altarbild von Bozen malte) sowie den Werken, die von seinen Enkelkindern nach seinem Tode realisiert wurden, besser wahrgenommen werden können. Alle Gemälde kreisen um religiöse Themen, die mit Erscheinungen und Visionen verbunden sind, was ein sehr häufiges Thema zur Zeit des Barocks war. Bei dieser Gele-

genheit wird auch ein Katalog veröffentlicht, mit Beiträgen von verschiedenen Experten auf dem Gebiet der Kunstgeschichte und der Kultur im Allgemeinen. Das Event wird von der Genossenschaft Talia in Zusammenarbeit mit der Gemeinde von Cento, in der Provinz von Ferrara, der Gemeinde und der Provinz von Bozen und dem Fremdenverkehrsamt und Tourismusverein Bozen betreut. Außerdem möchte man an dieser Stelle noch einmal betonen, dass ein Teil des Ertrags aus dem Verkauf der Eintrittskarten und aus den Sponsoren benutzt werden wird, um zum Wiederaufbau der Pinakothek von Cento beizutragen. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird die Ausstellung im Dezember eröffnet, d. h. gleichzeitig mit dem Christkindlmarkt, der seit vielen Jahren Tausende Besucher aus dem In- und Ausland nach Bozen bringt. Die Tat-

sache, dass eine so wichtige Ausstellung der einheimischen Bevölkerung sowie den vielen Touristen angeboten wird, kann das Image der Stadt Bozen entscheidend stärken. Die Werke, die im Merkantilgebäude ausgestellt werden, werden 2013 in Städten wie Warschau und Sankt Petersburg ebenfalls zu sehen sein, was einen weiteren Grund bildet, um eine derartige Gelegenheit auf keinen Fall zu verpassen. COOPERATIVA TALIA Kulturelle Tätigkeiten und Dienstleistungen Drususallee 281 a 39100 Bozen Rechtssitz Galileistraße 2/E – 39100 Bozen Tel. 0471 502028, Handy 339 1003619, Handy 333 8786117 cooptalia@pec.it taliacoop@alice.it www.taliabz.org

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In guten H änden. In buone mani.

Serani & Niederkofler feiert 40. Firmenjubiläum Der Installationsbetrieb Serani & Niederkofler hat im Oktober sein 40-jähriges Firmenjubiläum gefeiert.

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7 Jahre lang waren Alois Niederkofler und Gianfranco Serani Mitarbeiter der Firma Peintner in Bruneck. Am 4. Oktober 1972 gründeten die beiden erfahrenen Handwerker einen eigenständigen Betrieb für die Installation von Heizungen und sanitären Anlagen in Toblach, die Serani & Niederkofler. Aus der Partnerfirma wurde 1993 ein Familienbetrieb, als Sohn Paul Niederkofler den Betrieb übernahm und mit seiner Frau Brigitte weiterführte. Der Familienbetrieb wurde durch Höhen und Tiefen gesteuert. Eine seiner Stärken ist

die Familienführung. Durch Zusammenhalt und das Anpeilen der gleichen Ziele gelang Serani & Niederkofler, sich mit Fleiß und Ausdauer auf dem Markt bis heute zu behaupten. Die Kundennähe und die professionelle Beratung, die Verlässlichkeit der Dienstleistungen und das Können aus der Erfahrung machen den Betrieb Serani & Niederkofler heute zu einem fixen Bestandteil des Wirtschaftslebens von Toblach. Anlass genug für die LVHOrtsgruppe, um die Gründer des Handwerksbetriebes für ihre Leistung zu würdigen. An-

Gianfranco Serani, Ortsobmann Paul Niederkofler und Alois Niederkofler (v. l. n. r.) mit der Urkunde

lässlich einer kleinen Feier erhielten Alois Niederkofler und Gianfranco Serani eine Urkun-

de als Dank und Anerkennung für ihr berufliches Engagement im Handwerk. PR-Info

Mitglied zahlt im Ausland keine Rettungskosten Alle Jahre wieder ... kann die Jahresmitgliedschaft beim Landesrettungsverein erneuert oder neu gemacht werden. Heuer wirbt das Weiße Kreuz erstmals mit einem besonders attraktiven Teilangebot: Es übernimmt die gesamten Rettungskosten im Ausland.

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as Weiße Kreuz übernimmt für seine Mitglieder die gesamten Kosten für Rettungsaktionen und Verlegungen eines Patienten im Ausland und die Kosten für Suche und Bergung bei Unfall, Berg- und Seenot im Ausland bis zu 40.000 Euro. Dabei spielt es keine Rolle, welches Rettungsmittel zum Einsatz kommt, gleichgültig, ob Rettungswagen, Hubschrauber oder Rettungsboot, jedes für die Rettung der Mitglieder notwendige Mittel ist im Paket inbegriffen. Die Mitgliedschaft „Weltweit“ ist ein besonders für Reisende, sportlich Aktive oder oft im Ausland verwei-

lende Südtiroler/-innen sehr attraktives Angebot, das bisher so hierzulande noch nicht angeboten werden konnte. Die Jahresmitglieder „Weltweit“ genießen zudem alle Vorteile des bisher angebotenen Weltweiten Rückholdienstes, mit dem sie bei schwerem Unfall oder Krankheit schnell, professionell und kostenlos nach Hause begleitet werden. Das Paket beinhaltet auch die kostenlosen Vorteile der StandardMitgliedschaft „Südtirol“: Sechs Krankentransporte zu Gesundheitsstrukturen und Altenheimen in Südtirol, die die öffentliche Hand nicht übernimmt, Rabatte auf weitere Transporte, das Ticket

für Flugrettungseinsätze, einen Erste-Hilfe-Grundkurs, die Anschlussgebühren des neuen Mobil- oder des Hausnotrufs und das Stimmrecht bei den Vollversammlungen des Weißen Kreuzes. Die weltweite Jahresmitgliedschaft mit dem neuen Rettungsangebot kostet 60 Euro für Einzelpersonen

und 98 Euro die Familienmitgliedschaft, während die Mitgliedschaft „Südtirol“ 25 Euro bzw. 45 Euro für die ganze Familie kostet. Weitere Informationen erhält man auf der Homepage www. wk-cb.bz.it, über Tel. 0471 444310-313 oder im nächsten Sektionssitz des Weißen Kreuzes.

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Leute LeuteVonHeute von Heute

Puni Destillerie in Glurns

Vinschger Whisky-Produzenten 2009 hat die Familie des Glurnser Bauunternehmers Albrecht Ebensperger mit der Planung für eine Whisky-Destillerie begonnen. Mitte Oktober 2012 hat die Puni Destillerie, die erste und einzige Whisky-Destillerie Italiens, ihre Tore geöffnet. Der Südtiroler Wirtschaftsring, Bezirk Vinschgau, besuchte vorab die Unternehmerfamilie und war begeistert.

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lbrecht Ebensperger ist im LVH bestens bekannt, und wer ihn kennt, weiß, dass er gerne Neues ausprobiert und das Besondere liebt. „Es braucht Neugier und Mut, will man die eigenen Visionen in die Tat umsetzen, sagt Albrecht Ebensberger zum neuen Familienunternehmen, das er mit Sohn Jonas führt“ Der Betrieb ist in Glurns nicht zu übersehen. Auch architektonisch setzt der 13 Meter hohe Ziegel-Kubus nach den Entwürfen des bekannten Architekten Werner Tscholl als imposantes Bauwerk neue Akzente. Von den derzeit schwierigen Wirtschaftszeiten

haben sich die Vinschger Whisky-Produzenten nicht abschrecken lassen. Die SWRDelegation um Präsidentin Rita Egger ist überzeugt, dass mit der Puni Destillerie der Vinschgau und insbesondere Glurns um eine Attraktivität reicher sind. Der Betrieb ist als Schau-Destillerie angelegt und rechnet mit rund 10.000 Besuchern pro Jahr. Diese können dem Produktionsprozess des Vinschger Single Malt auf einem multimedialen Rundgang durch die Destillerie nachspüren. Die Jahresproduktion beläuft sich auf 800 bis 1000 Barriquefässer, die in den kühlen und feuchten Bunkern rund um Glurns gelagert wer-

den. Bei der Produktion wird nicht nur auf das heimische Quellwasser, sondern vor allem auf Getreide aus dem Vinschgau gesetzt. Dieses liegt mit 750 Euro pro Tonne zwar zweit über dem aktuellen Weltmarktpreis von 150 Euro pro Tonne, dafür werden aber die lokalen Kreisläufe gestärkt.

„Das dient der Wertschöpfung im Vinschgau und macht das Produkt gleichzeitig authentisch“, ist die SWR-Bezirkspräsidentin überzeugt. Albrecht Ebensperger freut sich auf einen Besuch der Berufskollegen ganz besonders. Infos unter www.puni.com. mb

Kaminexperte setzt auf persönliche Beratung

Südtirolkamin hat neuen Ausstellungsraum Kürzlich hat die Südtirolkamin am Firmensitz in Nals einen Ausstellungsraum eröffnet. Die Südtirolkamin ist seit über zehn Jahren auf die Kaminsanierung und den Verkauf von Herden und Öfen spezialisiert.

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as Unternehmen, geführt von Kaminkehrermeister Christian Mahlknecht, der schon Obmann der Berufsgemeinschaft war, hat sich in ganz Südtirol einen Namen als Kaminexperte gemacht. Egal ob ein Kaminsystem bei einer Sanierung oder einem Neubau gebraucht wird oder ob ein Ofen oder Herd benötigt wird – Südtirolkamin schafft Abhilfe. „Der Kunde schätzt den persönlichen Kontakt und kauft nicht gerne aus dem Katalog. Um

konkrete Beratung vor Ort anhand eines Ausstellungsstückes zu ermöglichen, wurde ein neuer Ausstellungsraum eröffnet“, freut sich der Firmenchef. Im neuen Ausstellungsraum in der Vilpianer Straße 44 sind Öfen und Herde der besten Hersteller Europas ausgestellt. Auch gibt es ein Muster einer Kaminsanierung zur Veranschaulichung und Produktproben von verschiedenen Heizmaterialien. Der Ausstellungsraum ist von Montag bis Freitag von 8 bis

12 Uhr offen; nachmittags oder samstags nach Terminvereinbarung. Infos unter www.suedtirolkamin.com Die Mitarbeiter Daniel Larcher, Günther Pichler, Mi-

ra Miroslov Dufka, Theresia Hofer, Firmeninhaber Christian Mahlknecht und Pfarrer Richard vor dem neuen Ausstellungsraum in Nals (im Bild v. l. n. r.).

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