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Pr o i n org R testk www.lvh.it Februar 2014 an om un isi d ert am 1 geb 8.2 un G .2e r gk Fa c h z e i t s c h r i f t d e r V e r t r e t u n g f ü r d a s S ü d t i r o l e r H a enmde w ins 014! ch aft sfa h 68. JAHRGANG -

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LV H

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Aus den Bezirken

Die Vorbereitungsarbeiten für die Wirtschaftsschau Eppan produktiv 2014 laufen auf Hochtouren. Anmeldungen noch möglich. Seite 22

Karosseriebauer

Schadenersatz: Die Branche kämpft gegen das Diktat der Versicherungen und interveniert im Parlament. Seite 28

Frauen im LVH

Kooperationsgeist ist eine Haltung, die über den Erfolg entscheidet.

Die Kraft des Netzwerkes sprengt Grenzen. Kooperation im Handwerk lohnt sich. Im Team arbeiten, heißt Vertrauen. Durch Kooperation erhöht sich der Marktanteil für das Handwerk. Zusammenarbeit macht konkurrenzfähig. Kooperation ist eine Sache für gesunde Unternehmen. Auf

die Partner kommt es an. Verband Allein gut, schafft Vernetzung. Kooperations-

geist ist eine Haltung, die über den gemeinsam besser. Erfolg entscheidet.

Kleinbetriebe durch

Die Kraft des Netzwerkes sprengt Grenzen.

Auf dem Neujahrsempfang wollten die Frauen im LVH der Frage nachgeben, wie wirtschaftlich die neue Landesregierung denkt. Seite 30

Aktuell • Kundgebung der Handwerker in Rom für 18. Februar angekündigt • Ökobonus bis Ende 2014 verlängert • Mautbefreiung für Betriebe gefördert • Exportfonds des Landes gegründet • Für Mitglieder: Herstellung einer Homepage erleichtert

Kooperation im Handwerk lohnt sich. Kooperationen stärker!

Im Team arbeiten, heißt Vertrauen. Durch Kooperation erhöht sich der Marktanteil für das Handwerk. Auf die Partner kommt es an. Verband schafft Vernetzung.


Südtirol • Alto Adige

In guten Händen. In buone mani.


Editorial Editorial & Inhalt

Handwerk aktuell

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

4 Von Monat zu Monat: Aktuelle Meldungen in Kürze 10 Titelgeschichte: Neue Chancen durch Kooperation

für die Februar-Ausgabe von DER HANDWERKER greifen wir das Thema „Netzwerke unter Handwerkern“ neu auf. In diesen Umbruchzeiten könnte die Bereitschaft zur Kooperation Kleinbetrieben helfen, ihre strukturbedingten Grenzen zu sprengen, um zu wichtigen Aufträgen zu kommen. Der LVH und die Handelskammer bieten, wie Sie auf den Seiten 10–13 nachlesen können, konkrete Hilfestellung an. Worüber wir nicht berichten, ist der Werdegang der jüngst eingesetzten Landesregierung mit der neuen Aufteilung der Kompetenzen. Bewusst warten wir auf die nächste Ausgabe und berichten dann über die definitiven Kompetenzbereiche und politischen Ansprechpartner. In den Bezirken laufen die Ortsversammlungen auf Hochtouren, und im Februar finden auch zahlreiche Jahresversammlungen der Berufe statt. Inzwischen wünschen wir eine gute Lektüre dieser eher dünn ausgefallenen, aber dennoch inhaltsreichen Winterausgabe und viel Spaß bei der Suche des Puzzleteiles Nr. 2 zum LVH-Wettbewerb „Handwerk ist …“. Die Redaktion

Meinungen

Der Direkte Draht zur Basis

Diese Frage wird unter www.lvh.it online gestellt. Sie können dort die Frage beantworten und Ihre Meinung zum Thema abgeben.

Kooperation: Wie wichtig ist die Zusammenarbeit mit anderen Partnern für das Bestehen Ihres Betriebes?

Gesetze und Richtlinien

4 1 16 18

Arbeitssicherheit: Neue Förderung Kredit: Der neue Exportfonds des Landes Qualitätsmanagement: Was zeichnet intelligente Unternehmen aus?

Innovation

20 Innovation: open innovation Südtirol, Master-Lehrgang

Bezirke

21 Oberes Pustertal: Interview mit Paul Niederkofler, Bezirksobmann 22 Aus den Ortsgruppen: Eppan, Sterzing, Innichen, Auer

29

Am 11. und 12. Januar 2014 nahmen Veronika Frei und Anna Bernhart am Europäischen Wettbewerb der Tapezierer-Raumausstatter in Hannover Textilhandwerk teil. Veronika Frei wurde Dritte.

Berufsgruppen

24 Holz: Interview mit Kurt Egger, Berufsgruppenobmann 25 Holz: Restauratoren 26 Kompetenzzentrum Bau/Installation: Inforeihe über AVCpass 26 Bau: Tiefbauer 27 Installation: Feuerungstechniker 28 Metall: Karosseriebauer 29 Textilhandwerk: Tapezierer-Raumausstatter 29 Lebensmittel: Konditoren 30 Frauen: Neujahrsempfang 31 Althandwerker: Reise nach Prag

Sehr wichtig Gar nicht wichtig Nur bei einigen Aufträgen notwendig

Kundenzentrum: 8295 St. Johann / Haide 111 Tel. +43 (0)3332 / 644 93 Fax +43 (0)3332 / 644 94 E-mail: office@maidler.at

www.maidler.com

Leserservice

32 Trends & Märkte: Sinfotel, Elektro Bachmann, Tischlerei Prader, Salon Rentsch Avenue 37 Weiterbildung, Messen, Termine

Made in Austria

Die innovative Marke NEUHEITEN 2013 • Ö KO - E n t g r a u e r • Streichmaschinen • NANO - Produkte

Der Handwerker Februar 2014

Bezirke

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Von Monat zu Monat

EU-Erweiterung

Lettland 18. Mitglied der Eurozone (mb) Seit dem Inkrafttreten der EU-Erweiterung am 1. Mai 2004 ist Lettland Mitglied der Europäischen Union. Seit dem 1. Januar 2014 ist Lettland mit seinen zwei Millionen Bürgern das 18. Mitglied der Eurozone. Tipps vom Kaminkehrer

Kamine sicher heizen Mit der Winterzeit verbindet man behagliche Wärme zu Hause und das knisternde Feuer aus dem Holzofen. Dennoch sollte man stets auf korrektes und damit sicheres Heizen achten, so der Obmann der Kaminkehrer im LVH. „Die vom Hafner

empfohlene Menge an Brennmaterial und die maximale Brenndauer müssen in jedem Fall eingehalten werden“, sagt Obmann Schupfer und weist auf die mögliche Überhitzungsgefahr hin. Zudem wichtig sei auch die richtige Lagerung der Asche, um plötzliche und unerwartete Brände zu vermeiden. „Brennende Feuer sollten niemals unbeaufsichtigt gelassen werden“, unterstreicht Schupfer. Sollte sich eine starke Rauchentwicklung bilden oder ungewohnte Gerüche aus Ofen oder Kamin kommen, müssen umgehend Feuerwehr und der zuständige Kaminkehrer benachrichtigt werden. Von Wärmequellen fernzuhalten seien außerdem brennbare Gegenstände. „Wer diese klaren Feuerregeln beachtet, kann angenehme Wintertage in wohliger Wärme genießen“, so Schupfer.

Brennerautobahn

Mautbefreiung für Betriebe gefordert (lr/mb) Die Autobahnmauten in Italien sind mit 1. Jänner 2014 durchschnittlich um vier Prozent, in Südtirol um 1,63 Prozent gestiegen. Der LVH fordert im Gegenzug eine Befreiung der Mautkosten für Südtirols Betriebe, die aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage zur Arbeitsbeschaffung und zur Haltung von Arbeitsplätzen weite Strecken in Kauf nehmen und tagtäglich die A22 befahren. „Ich verstehe zwar die betriebswirtschaftlichen Überlegungen der Brennerautobahn AG, finde aber eine weitere Erhöhung der Mautgebühren keine nachhaltige Lösung“, so LVH-Präsident Gert Lanz.

Energetisches Sanieren

Ecobonus verlängert

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Der Handwerker Februar 2014

(hs/mb) Die Regierung Letta hat im Rahmen des Stabilitätsgesetzes den 65-prozentigen Steuerabzug für energetische Sanierungsmaßnahmen und jene von 50 Prozent beim Ankauf von Einrichtungen und Elektrogeräten im Zuge von Sanierungsarbeiten bis

31. Dezember 2014 verlängert. Maßnahmen, die mehrere Wohneinheiten betreffen, kommen sogar bis Juni 2015 in den Genuss der Steuervorteile. Der LVH bewertet diese Entscheidung als sehr positiv und fordert zudem, dass der Austausch von Elektrogeräten wie Kühlschränken und Waschmaschinen außerhalb von energetischen Sanierungen ebenfalls gefördert werde, um Energiefresser schrittweise zu eliminieren. Der Ecobonus wird 2015 voraussichtlich wieder auf 50 Prozent gesenkt und soll 2016 weiter abnehmen. 18. Februar 2014 Sei Kundgebung in Rom

dabei!

LVH mit Rete Impresa Italia (mb) Rete Impresa Italia, der Dachverband der Verbände der Kleinbetriebe, hat für den 18. Februar 2014 in Rom eine Kundgebung angekündigt. Ziel der Mobilitation ist es, eine dringliche Wende in der Wirtschaftspolitik Italiens herbeizuführen. Die Wartezeit ist abgelaufen, so LVHPräsident Gert Lanz, jetzt ist Tatkraft angesagt, wollen wir in diesem Staat eine Zukunft haben. Der LVH wird mit einer Delegation an der

Willkommen

Neue LVH-Mitglieder

• Cortina d’Ampezzo (BL): Dandrea Mauro, Hafner • Bozen: Muzzatti Claudio, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger • Freienfeld: Amrain Robert, Mietwagenunternehmen • Gargazon: Schiavon Tech di Schiavon Adriano, Inst. für Heizung u. sanitäre Anlagen • Karneid-Steinegg: Hofer Rosa, Versch. Berufe Kunsthandwerk • Ratschings: Plattner Johann, Tiefbauunternehmen • Sand in Taufers: Kommhair der Ungericht Veronika, Friseur • Schenna: Pircher Luis d. Pircher Alois, Inst. für Heizung u. sanitäre Anlagen • St. Ulrich: Carlo’s Rental d. Bertagna W. & C. SAS, Sportgerätetechniker • Vintl-Weitental: Putzer Christian, Maler und Lackierer


Scartezzini, Möglichkeiten für eine einfachere Datenerhebung erörtert.

Von Monat zu Monat

Kundgebung teilnehmen. Der LVH organisiert eine Gemeinschaftsfahrt! Infos beim LVH.

SCHÜTZE DICH BEI VERLUSTDER PERSÖNLICHEN SELBSTSTÄNDIGKEIT DURCH EINE ANGEMESSENE, MONATLICHE RENTE.

Fernpass ASTAT-Umfragen

Für vereinfachte Datenerhebungen (rp/mb) Um die Daten von Südtirols Klein- und Mittelbetrieben erheben zu können, ist die telematische Übermittlung der Daten durch die einzelnen Unternehmen an das Landesinstitut für Statistik, ASTAT, notwendig. Das ist für Betriebe ein großer bürokratischer Aufwand. Der LVH hat vor Kurzem in einem Treffen mit der Amtsdirektorin des ASTAT, Johanna Plasinger

SWR Vinschgau unterstützt Transportunternehmer

(SWR/mb) Das Fahrverbot für den Schwerverkehr am Fernpass muss fallen. Mit dieser Aussage zeigte sich der SWR-Bezirk Vinschgau bei seiner jüngsten Sitzung solidarisch mit den Transportunternehmern im Vinschgau. Seit 2010 gilt am Fernpass für den Schwerverkehr ein Fahrverbot. Genauso lange bemühen sich die Vinschger Frächter um eine Ausnahmeregelung.

Öffentliche Ausschreibungen in Italien

Informationsveranstaltungen der Handelskammer Bozen am 6. und 13. Februar 2014 Im Auftrag der Handelskammer Bozen organisiert die WIFIWeiterbildung zwei Informationsveranstaltungen, bei denen Unternehmer/-innen einen Überblick über das Thema der öffentlichen Ausschreibungen in Italien erhalten. Die Teilnehmer/ Innen erfahren, wie und wo sie öffentliche Ausschreibungen finden und worauf bei der Teilnahme zu achten ist, um typische Fehler zu vermeiden.

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Termine:

Informationsveranstaltung in deutscher Sprache: 13. Februar 2014 am Nachmittag Informationsveranstaltung in italienischer Sprache: 6. Februar 2014 am Nachmittag

Nähere Informationen:

WIFI – Weiterbildung der Handelskammer Bozen Tel. 0471 945 666, wifi@handelskammer.bz.it, www.wifi.bz.it

Generalagentur BOZEN Diazstrasse, 57 | Tel. 0471 272225 Fax 0471 270166 Der Handwerker Jänner 2014

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Messaggio pubblicitario. Prima della sottoscrizione leggere il Fascicolo Informativo da richiedere in agenzia e agli intermediari autorizzati e consultabile sul sito internet www.unipolassicurazioni.it


Von Monat zu Monat

Die ersten Schritte zur eigenen Web-Seite – Teil 1 unter „Titel“ den gewünschten Titel an, zum Beispiel den Namen Ihrer Firma. Dieser Titel erscheint dann ganz oben in dem Browser-Fenster des Webseiten-Besuchers. Unter Web-Adresse haben Sie die Möglichkeit, Ihre „Wunsch-Webkit4u-Domain“ einzugeben, auf der die Seite aufgerufen werden soll. Falls der Name schon vergeben sein sollte oder zu kurz ist, erhalten Sie eine Meldung. Achten Sie auch darauf, dass in diesem Namen keine Leer- oder Sonderzeichen enthalten sind. Webkit4u, so heißt die neue Software der jungen Firma Datic, die mit dem LVH eine Konvention abgeschlossen hat, damit Mitgliedsbetriebe kostengünstig und selbstständig zu einer eigenen Web-Seite kommen. Wir werden in dieser und in den nächsten Ausgaben von DER HANDWERKER versuchen, die Abläufe so verständlich wie möglich zu erklären.

Schritt 1: Vorbereitung

Bevor Sie eine Webkit4u-Seite erstellen, sollten Sie sich überlegen, was Sie auf Ihrer Homepage kommunizieren möchten. Überlegen Sie sich, wer Ihre Zielgruppe ist und was die Besucher von Ihrer Webseite erwarten sollen. Denken Sie immer an den Nutzer. Das brauchen Sie: • Ihre LVH-Mitgliedsnummer und das LVH-Passwort; • einen aktuellen Browser; • Bilder in Form von JPG, PNG oder GIF (ideale Auflösung 1024 x 768 Pixel); • einen Ordner auf Ihrem Computer, in dem Sie alle Dateien der Web-Seite ablegen; • 20–30 Stichwörter, unter denen Ihre Seite bei Google & Co. gefunden werden soll. Außerdem: • eine Idee, welche Unterseiten Sie brauchen; • Texte, die Sie auf Ihrer Seite einfügen wollen; • Informationen, die Sie eventuell zum Herunterladen anbieten.

Schritt 2: Anmelden auf Webkit4u

Als LVH-Mitglied müssen Sie sich nicht erst registrieren, um Ihre Seite zu gestalten. Öffnen Sie einfach Ihren Browser. Falls nicht schon geschehen, laden Sie Firefox oder Google Chrome herunter. Verwenden Sie immer Firefox oder Google Chrome bei der Erstellung der Seite. Navigieren Sie nun auf das System der Fa. DATIC: http://www.webkit4u.com. Dort finden Sie auch den Schalter „LOGIN“. Geben Sie nun Ihre LVH-Mitgliedsnummer und das LVH-Passwort ein, und klicken Sie auf „Anmelden“.

Schritt 3: Web-Seite anlegen

Sie befinden sich nun auf Ihrer Profilseite. Auf dieser Seite können Sie sämtliche Einstellungen verwalten. Jetzt wird die Web-Seite angelegt. Dazu klicken Sie auf „Web-Seite“. Mit einem Klick auf „Neue Seite erstellen“ erscheint ein kleines Fenster. Geben Sie

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Der Handwerker Februar 2014

Die Adresse, auf der Ihre Seite von allen Besuchern erreicht werden kann, lautet also: http://meinefirma.webkit4u.com. Eine echte Domain wie z. B. www.wunschdomain.com können Sie nach Fertigstellung des Projekts bei uns oder beim LVH bestellen. Klicken Sie nun auf „Seite erstellen“.

Schritt 4: Das Design Ihrer Homepage

Ab jetzt macht es Spaß. In Webkit4u stehen Ihnen verschiedene Layouts zur Verfügung. Gehen Sie wie folgt vor, um das gewünschte Layout auszuwählen. Klicken Sie in der oberen Hälfte des Bildschirms auf „Seite bearbeiten“. Eine Mitteilung erklärt Ihnen, dass Sie sich gerade im Anfängermodus befinden. Webkit4u kann auch im Expertenmodus ausgeführt werden. Im Expertenmodus gibt es viel mehr Einstellungsmöglichkeiten. Zunächst sollte der Anfängermodus alle wichtigsten Einstellungen, die wir zur Erstellung einer einfachen Web-Seite brauchen, enthalten. Bestätigen Sie mit einem Klick auf „OK“, dass Sie die Mitteilung gelesen haben. In der unteren Hälfte des Bildschirms öffnet sich der sogenannte „Webkit4u-Editor“. Der Webkit4u-Editor ist für das Layout, die Unterseiten und die Sprachen Ihrer Web-Seite zuständig. Klicken Sie nun im Webkit4u-Editor auf „Vorlagen“, und sehen Sie die zur Verfügung stehenden Layouts. Wählen Sie jenes, welches Ihren Vorstellungen entspricht, mit einem Klick aus. Sie können auch andere Layouts austesten. Keine Angst: Sie können nichts falsch machen. Bestätigen Sie die Meldung, dass Sie „Alles Importieren“ wollen. Mit einem Klick auf „Vorschau“ in der oberen schwarzen Leiste sehen Sie immer, wie die Homepage aussieht. Dies waren die ersten Schritte zur Gestaltung Ihrer Web-Seite. In der nächsten Ausgabe lernen Sie, wie man das eigene Logo im Layout integrieren und die Navigationsleiste bearbeiten kann. Auf meineseite.lvh.it findet man Videos für ein besseres Verständnis. Inzwischen können Sie mit Webkit4u herumexperimentieren. Falls Sie Fragen haben, hier die Kontakt-E-Mail: info@webkit4u.com oder Tel. 338 7149132.


(HK/mb) Die Handelskammer Bozen mit Präsident Michl Ebner, Generalsekretär Alfred Aberer und Vizegeneralsekretär Luca Filippi hat im Rahmen eines Besuchs Luis Durnwalder für alles, was er für Südtirol geleistet hat, und für die gute Zusammenarbeit im Laufe der langen Regierungszeit gedankt.

Südtiroler Meisterbund

Großes Interesse (rp/mb) Vor rund einem Monat wurde der erste Südtiroler Meisterbund vorgestellt. 109 Meister haben sich bereits eingeschrieben. Die sektorenübergreifende Plattform wurde gegründet, um einerseits die Qualitätsmerkmale der Meisterausbildung hervorzuheben, besondere Weiterbildungsmaßnahmen und Marketing-Maßnahmen für Meister anzubieten und

andererseits die gleichwertige Anerkennung mit anderen beruflichen Ausbildungen anzustreben. Der Großteil der eingetragenen Meister kommt aus dem Bereich Bau, Installation und Holz. Ebenso Mitglieder des neuen Meisterbundes sind Personen aus den Sektoren Handel und Gastronomie. Am 24. Januar fand im Haus des Handwerks der erste Südtiroler Meisterempfang statt, bei dem alle Meister ihren individuellen Meisterstempel bekamen. Aus redaktionstechnischen Gründen berichten wir darüber in der März-Ausgabe von DER HANDWERKER.

Messe Monumento in Salzburg

Südtiroler Handwerker zum ersten Mal dabei (HK/mb) Von 16. bis 18. Jänner ging die Messe „Monumento“ in Salzburg über die Bühne. Auf dieser internationalen Messe für

Unternehmen der Sektoren Denkmalpflege, Konservierung, Restaurierung, technische Ausrüstung sowie Stadt- und Dorferneuerung, die zum zweiten Mal stattfand, stellten heuer über 180 Aussteller/-innen aus acht Nationen, die über 2000 Besucher/-innen anzogen, aus. Südtirol stellte mit zehn Unternehmern das erste Mal einen Gemeinschaftsstand auf, und zwar mit 3D-Wood GmbH aus Lajen und der Gruppe „Lana Sakrales Handwerk“: Metallatelier des Schwazer Christoph aus Meran, die Tischlerei Kofler aus Terlan und die aus Lana stammenden Firmen

Landesversammlung des Südtiroler Handwerks mit Neuwahlen Am Samstag, 12. April 2014, findet die Landesversammlung des Südtiroler Handwerks (ehemalige Delegiertenversammlung) mit Neuwahlen statt. Erstmalig finden die Wahlen des Rates des Südtiroler Handwerks (ehemaliger Generalrat) mit der Regelung laut neuen Statuten statt. Die Einladung wird allen Delegierten rechtzeitig zugestellt.

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Für Hand- und Heimwerker

Audio Electronic des Erwin Wegleiter, die Gamperdach KG, die Glaswerkstätte des Christoph Gabrielli, die Michael & Leo Höllrigl OHG, die Spenglerei Waldner KG, die Zimmerei, Dachdeckerei und Tischlerei Alexander Schötzer und die Wolf Walter GmbH. „Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Unternehmen der Gruppe „Lana Sakrales Handwerk“ besteht schon seit vielen Jahren. Heuer wurde die Gruppe, deren Präsident Alexander Schötzer ist, durch einen rechtlichen Rahmen gefestigt. Auf der Messe Monumento wurde sie offiziell dem Publikum vorgestellt.

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Dank dem AltLandeshauptmann

Der Handwerker Februar 2014

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Von Monat zu Monat

Foto: LVH

Foto und Fotoquelle: © USP/Pertl.

Handelskammer


USEB warnt: Kleinbetriebe kommen zu kurz (mb) Die Vereinigung der italienischsprachigen Wirtschaftstreibenden (USEB) bewertet den Papierentwurf zum Wirtschaftswachstum und zur Beschäftigung, der vom Land Südtirol im Rahmen des FESF-Programmes für 2014 bis 2020 erarbeitet wurde, als verbesserungswürdig. „Darin kommen die Kleinbetriebe, die zwar als wichtige Säule der Wirtschaftsentwicklung bezeichnet werden, zu kurz,” so USEB-Präsident Dado Duzzi und hofft, dass die unterbreiteten Vorschläge zur Stärkung der Kleinbetriebe in der Endversion berücksichtigt werden. Stadt Bozen

Mit Bedacht umgestalten (mb) An der Diskussion rund um die Umgestaltung des Stadtzentrums zwischen Südtiroler Straße, Busbahnhof und Bahnhof beteiligen sich

zahlreiche Bürger. Unlängst hat eine Gruppe von Unternehmern und Gewerkschaftlern ein Argumentationspapier ausgearbeitet und es der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit erhoffen sich die Sozialpartner, dass Vorgangsweise und Inhalt der fälligen Entscheidungen konsequent an den öffentlichen und langfristigen Interessen der Bürger der Stadt und des Landes ausgerichtet werden. Insbesondere fordert sie Transparenz, Einbeziehung der Bürger und Kosten-Nutzen-Wahrheit.

Foto: LVH

FESF-Programm

Funktion als Schnittstelle und starkes Sprachrohr der einzelnen Verbände auf Bezirksund Landesebene führen.

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Antrittsbesuch

Präfektin Elisabetta Margiacchi in der Handelskammer

SWR

Neue Geschäftsführerin

Am 9. Jänner hat Elisabetta Margiacchi das Amt als Regierungskommissarin, die höchste Vertretung des Staates in Südtirol, angetreten. Sie folgt auf Valerio Valenti, der nach Rom beordert wurde. Die neue Präfektin hat dem Handelskammerpräsidenten Michl Ebner kurz darauf einen Besuch abgestattet. Ebner äußerte sich zuversichtlich, dass die gute Zusammenarbeit, die bereits mit ihrem Vorgänger aufgebaut werden konnte,

(SWR/mb) Seit 20. Januar hat der Südtiroler Wirtschaftsring (SWR) mit Alexandra Silvestri eine neue Geschäftsführerin. Alexandra Silvestri folgt auf Raffael Mooswalder, dem SWRPräsident Hansi Pichler für die hervorragende Arbeit dankte. Er wird an der Seite von Landeshauptmann Arno Kompatscher für die Wirtschaft arbeiten. Silvestri will den SWR weiterhin in seiner

AUFGEPASST: Auf dieser Seite versteckt sich der zweite Puzzleteil für das Gewinnspiel zum Jahresmotto 2014 „Handwerk ist...“, das im DER HANDWERKER vom Jänner 2014 vorgestellt wurde!

…inn

nal

…internatio auch in Zukunft weitergeführt werden kann. Die in der Region Marken geborene Elisabetta Margiacchi absolvierte ein Studium der Politikwissenschaften an der Universität von Bologna. Ihr beruflicher Werdegang im Staatsdienst nahm seinen Anfang in der Präfektur von Forlì. Bevor Margiacchi nach Bozen gesandt wurde, hatte sie bedeutende Ämter in den Präfekturen von Ferrara, Piacenza, Parma und zuletzt in Bologna inne, wo sie das

1.

Preis

Das Handwerk in den Mittelschulen – Teil 2Ipad 16 GB Wifi

W

ie in der JännerZeitung berichtet, jährt sich heuer zum 20. Mal die Initiative des LVH, Mittelschulabgänger über das Handwerk und seine vielseitigen Berufsmöglichkeiten zu informieren. Wir setzen diese Rubrik in dieser Ausgabe fort und veröffentlichen weitere Fotos über die

Schulbesuche der Handwerker in den Mittelschulen des Landes. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der HGJ durchgeführt. Im LVH koordiniert die Schulbesuche Hannelore Schwabl. Sie ist im LVH unter Tel. 0471 323347 oder per E-Mail hannelore.schwabl@ lvh.it erreichbar. margareth.bernard@lvh.it

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Der Handwerker Februar 2014

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Foto: LVH

Von Monat zu Monat

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Mittelschule Brixen

Mittelschule Gries, A. Stifter, Bozen


Treffen

Junghandwerker mit Landesrat Achammer (rp/mb) Die Junghandwerker im LVH trafen sich unlängst mit Landesrat Philip Achammer, um gemeinsam ihre Anliegen und aktuellen Probleme zu besprechen. Junghandwerker-Chef Ronnie Mittermair ging vor allem auf die Anstellung von Lehrlingen ein, die aufgrund der strengen Reglementierungen im Bereich der Arbeitssicherheit kaum mehr möglich sei. Weitere Themen waren die Praktika der Oberschüler in den Betrieben und die Berufsgrundstufe. LVH intern

Hanspeter Munter verlässt Verband (mb) Vor Kurzem wurde das Arbeitsverhältnis mit dem langjährigen Direktor Dr. Hanspeter Munter einvernehmlich aufgelöst. Präsident Gert Lanz

Mittelschule Gries, A. Stifter, Bozen

dankte Munter für die Mitarbeit beim Aufbau und der organisatorischen Aufstellung des Verbandes und wünschte ihm alles Gute für seine neuen beruflichen Herausforderungen. Munter unterstrich die herausragende Rolle des Handwerks für das Wohlergehen Südtirols und wünschte dem gesamten LVH-Führungsteam weiterhin viel Erfolg. EOS – Export Organisation Südtirol

Messetätigkeit 2013 (HK/mb) Die EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen steht seit ihrer Gründung im Jahr 2007 den heimischen Unternehmen als moderne Dienstleistungsorganisation in den Bereichen Export- und Absatzförderung zur Seite. 2013 hat sie 39 Messen und Events in neun verschiedenen Ländern organisiert. Auch 2014 behält das Messe-Team der EOS den eingeschlagenen Kurs bei: Für das kommende Jahr sind 36 internationale und nationale Messeteilnahmen geplant, bei denen die einzelnen Unternehmen im Fokus stehen.

Mittelschule Mals

Von Monat zu Monat

Amt der Vizepräfektin Vikar bekleidete. Am vergangenen 17. Dezember 2013 wurde sie vom Ministerrat zur Präfektin ernannt.

EU-Vergaberichtlinie NEU!

Spielräume für Südtirol ausnutzen Nach jahrelangen Diskussionen hat die Europäische Union (EU) vor wenigen Tagen eine neue Richtlinie für EU-weite Ausschreibungen genehmigt. Bis 2016 muss diese national umgesetzt werden. „Wenn Südtirol eigene Zuständigkeiten in diesem Bereich erhalten will, sollte die Richtlinie so schnell wie möglich als Landesgesetz übernommen werden“, betont LVH-Präsident Gert Lanz. Viele Jahre hat sich der Landesverband der Handwerker konsequent für die Ausschreibung in Lose und Gewerke ausgesprochen. Umso erfreulicher war die Mitteilung über die neue EU-Richtlinie, die die Ausschreibungen in Zukunft auch auf europäischer Ebene gesetzlich regelt. „Viele Jahre haben wir für ein solches Ausschreibungsgesetz gekämpft und fühlen uns nun durch die Auslegung der EU bestätigt“, freut sich LVHPräsident Gert Lanz und bedankt sich gleichzeitig beim EUAbgeordneten Herbert Dorfmann für seinen Einsatz, der vor allem auch den kleinen Betrieben zugutekommt. Um Südtirol eigenständige Kompetenzen im Bereich der öffentlichen Ausschreibungen einzuräumen, sollte die Richtlinie, die bis 2016 national umgesetzt werden muss, so schnell wie möglich als Landesgesetz übernommen werden. „Südtirol hat aufgrund der Autonomiebestimmungen die Möglichkeit, die Chance zu nutzen und die Spielräume in diesem Bereich auszubauen“, erklärt Lanz. Auf jeden Fall seien die verpflichtende Aufteilung in Lose und Gewerke sowie die Direktbezahlung der Subunternehmen, wie es nun auch auf europäischer Ebene vorgeschrieben ist, Schritte in die richtige Richtung und im Sinne der kleinen und mittleren Betriebe. Gesetze könnten nur korrekt und effektiv angewandt werden, wenn sie an die Realitäten der Kleinen angepasst sind. Allerdings müsse man sich sofort an die Arbeit machen, um den Zug nicht zu verpassen, so der Appell an die neue Landesregierung. rp

Mittelschule Mariengarten Der Handwerker Februar 2014

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Titelgeschichte

Neue Chancen durch Kooperation Das Handwerk der Zukunft: Das Handwerk wird in den verschiedenen Ländern Europas unterschiedlich definiert. Eines hat es aber gemeinsam: die typische Kleinstruktur der Betriebe. Für die Volkswirtschaft ist dies zwar eine bedeutende Stärke, für den betrieblichen Erfolg auf dem heutigen Markt kann jedoch der Kleinbetrieb oft an Grenzen stoßen, die er allein kaum überwinden kann. Kooperationsgeist heißt hier die Haltung.

S

ind Sie bereit für die Zukunft? Vermutlich ist ihnen diese Frage oft gestellt worden. Oder Sie haben sich selbst mit dieser Frage beschäftigt. Einer der Erfolgsfaktoren für ein Unternehmen ist heute mehr denn je die Fähigkeit zur Zusammenarbeit. Im Handwerk nimmt das Thema Kooperation eine strategische Rolle ein, um neue Märkte zu erschließen. Traditionsweise kam immer der Kunde zum Handwerker und be-

stellte direkt. Seine gesamte MarketingStrategie bestand in der Wirksamkeit seiner persönlichen Beziehungen und der Weiterempfehlung durch Kunden. Heute benötigt der Handwerker Wissen, nämlich neues Management-Know-how, das im Zuge seiner Ausbildung nicht gelehrt wird. Er sollte eine Mentalität entwickeln, nämlich Kooperationsgeist, die der selbstständige Handwerker bisher kaum brauchte.

Die Fähigkeit zur Zusammenarbeit

„Das Entscheidende ist die Fähigkeit zur Zusammenarbeit“, schreibt Christine Ax, Unternehmerin und Wissenschaftlerin aus Hamburg in ihrem Buch „Das Handwerk der Zukunft“. „Die besten Strategien sind immer Bündelungen, Betriebe, die gemeinsam werben oder verkaufen oder ausbilden oder eine Maschine kaufen oder eine Vertriebsexpertin anstellen … Und das heißt, sich aufei-

12 Regeln für den Kooperationserfolg Es gibt kein Patentrezept für das gute Gelingen einer Kooperation. Jede Art der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen hat ihre Eigenheiten und wird im Wesentlichen von ihren Akteuren gesteuert. Die Erfahrung hat gezeigt, dass für eine erfolgreiche Bildung und Umsetzung einer Kooperation grundsätzlich folgende Regeln zu beachten sind:

Gute Vorarbeit

Erfolg oder Misserfolg einer Kooperation werden im Wesentlichen vom Umfang und der Qualität der Vorarbeit zur Bildung einer Kooperation bestimmt – be-

Mittelschule Naturns

sondere Sorgfalt ist dabei bei der Suche und Auswahl der Partner angebracht.

Auf die Partner kommt es an

Es ist wichtig, jene Partner zu finden, deren Interessen und Ziele mit den eigenen vereinbar sind.

Klare und realistische Ausgangsvorstellungen

Neben der Übereinstimmung der Partner in den Zielen und Erwartungen sind weitere Gemeinsamkeiten notwendig: die Einschätzung des anfänglichen und laufenden Ressourcenbedarfs, verein-

barte Vorstellungen über die Form der Zusammenarbeit sowie über die Aufteilung der Aufgaben und Verantwortungen.

Definition der Ziele und Aufgaben der Kooperation

Zuerst muss Klarheit über die Ziele und Aufgaben der Kooperation geschaffen werden, und jeder Partner sollte sich mit diesen identifizieren können. Erst dann ist es sinnvoll, sich über die Form und rechtliche Gestaltung der Zusammenarbeit Gedanken zu machen.

Mittelschule Neumarkt


Durch Kooperation konkurrenzfähiger

Das Handwerk kann preislich niemals mit dem unteren Marktsegment mithalten. Gleichzeitig sind Handwerksbetriebe zum Beispiel im Textilbereich günstiger als die obersten zehn Prozent, die von Luxusmarken besetzt sind. Tischler oder Keramiker, um diese wenigen Branchen zu nennen, sind heute bereits konkurrenzfähig gegenüber gehobenen Produkten. Im

Vertrauensatmosphäre

Der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zwischen den Partnern ist unverzichtbar für den Kooperationserfolg. Das soll kein blindes, sondern ein kritisches Vertrauen in die Leistungsstärke und Zuverlässigkeit der Partner sein. Vertrauen muss wachsen und entsteht schrittweise durch die Pflege der persönlichen Kontakte.

Gleichgewicht der Partner

Kooperationsformen in Südtirol

In Südtirol gibt es einige interessante Kooperationen unter Handwerkern. Das

hernd gleichwertig sein. Das schließt nicht aus, dass Unternehmen unterschiedlicher Größe zusammenarbeiten können.

Klare Abgrenzung von Zuständigkeiten und Kompetenzen

Eine klare und vertraglich abgesicherte Aufteilung der Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse ist von Anfang an notwendig. Es muss festgelegt werden, welche Entscheidungen gemeinsam zu treffen sind. Das schließt nicht aus, dass gelegentlich Meinungsverschiedenheiten auftreten können. Dann braucht es transparente Entscheidungsregeln und zweckmäßige Mechanismen zur Lösung von Konflikten.

Konsortium der Mietautounternehmer (KSM), Einkaufskonsortien, die Genossenschaft Südtiroler AutogewerbeVerbund (SAG), das Konsortium für Transport und Logistik (Transopt), das Konsortium Costruttori CasaClima oder das ständige Bieterkonsortium ANet, das öffentliche Aufträge, unter anderem im Bereich Facility Management, übernehmen und durchführen möchte, um nur wenige Beispiele zu nennen. Der LVH hatte die Vorteile der Kooperation für Kleinbetriebe gemeinsam mit der Handelskammer Bozen bereits vor Jahren erkannt und klärte Handwerker darüber auf. Besonders in problematischen Sektoren wurde der Zusammenschluss als möglicher Weg aus den Krisen angesehen. Mit Recht, wie diese Beispiele zeigen.

Kooperation ist grundsätzlich eine Sache für gesunde Unternehmen

Kooperation ist kein Mittel, um marode Unternehmen zu sanieren. Sie ist eine Chance für gesunde Betriebe, aber kein Rettungsanker für Unternehmen in Krise. Die Kooperation soll die Stärken der Partner fördern und deren Schwächen ausgleichen. In jeder Kooperation sollte es nur Gewinner geben, ansonsten hat sie ihr Ziel verfehlt.

Zentrale Struktur – „Kümmerer“ der Kooperation

Die Praxis zeigt, dass erfolgreiche Kooperationen meist eine zentrale Struktur benötigen. Ein „Kümmerer“ bzw. Koordinator der Zusammenarbeit regelt interne Abläufe, kümmert sich um den Außen-

Foto: LVH

Alle wichtigen strategischen Entscheidungen für die Kooperation müssen gemeinsam getroffen werden und der Ressourceneinsatz der Partner, (Zeit, Geld, Know-how usw.) sollte annä-

gehobenen Marktsegment herrscht die Individualisierung der Produkte und der Dienstleistungen. Die Industrie hat es lange schon erkannt. Doch das Handwerk ist diesbezüglich viel besser aufgestellt als die Industrie. Der Handwerker ist vor Ort, kennt seine Kunden und entwirft und produziert seit Jahrhunderten auf Bestellung in hoher Qualität. Das begreifen viele Handwerksbetriebe noch nicht. Wenn durch Kooperation in den strategischen Unternehmensbereichen wie Marketing, Vertrieb oder Hightech dazukommen, würde sich der Marktanteil für das Handwerk erhöhen, prophezeien die Experten.

Titelgeschichte

nander einzulassen, im Team zu arbeiten, auch ein Stück weit eigene Interessen für den Erfolg des Ganzen hintanzustellen, zu vertrauen. Wissen kann man engagieren, kaufen, aber Kooperationsgeist ist eine Haltung, und die entscheidet über den Erfolg“, behauptet sie.

Mittelschule Obermais, Meran

Mittelschule Partschins

Mittelschule Ritten


Titelgeschichte

Fördermaßnahmen für die Kooperation von Unternehmen Die Anwendungsrichtlinien zum Landesgesetz vom 13. Februar 1997, Nr. 4, sehen auch Fördermaßnahmen für Unternehmenskooperationen vor. Nähere Informationen sowie die Antragsformulare sind auf den Internet-Seiten der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol abrufbar.

Checkliste zur Kooperation Was Sie bei der Bildung Ihrer Kooperation unbedingt berücksichtigen müssen: • Überlegungen vor Kooperationsbeginn fokussieren; • Entscheidungen hinsichtlich der Grundlagen der Kooperation (Partner, Budget) treffen; • Kooperationsaufbau, Umsetzung und Controlling anhand von Checklisten durchdenken; • Meilensteine in den Bereichen Organisation, Wirtschaft, Recht, Marketing und Controlling setzen.

Quelle: Handelskammer Bozen

auftritt der Kooperation und ist deren zentrale Anlaufstelle.

Bereitschaft, Geld und Zeit in die Kooperation zu investieren

Es ist wichtig, sich von der Einstellung zu lösen, gemeinsam ginge alles leichter. Tatsächlich heißt „zusammen“ intensive Arbeit. Die Partner in einer Kooperation müssen sich bewusst sein, dass es notwendig ist, Geld und Zeit in die Zusammenarbeit zu investieren.

Der Nutzen einer Kooperation muss spürbar sein

Ausstiegsstrategie

Es klingt paradox, doch es empfiehlt sich, bereits in der Kooperationsbildungsphase darüber nachzudenken, welche zukünftigen Entwicklungen oder Ereignisse zum Kooperationsabbruch zwingen. Handelt man in einer Krisensituation unter Zeitdruck, führt es in der Regel zu hohen Kosten und Verlusten. Beziehen die Partner hingegen schon von

Es gibt auch einige Erfolgsgeschichten von verschiedenen Handwerkern, die unter einer gemeinsamen Marke sehr erfolgreich schlüsselfertige Sanierungen anbieten. Vor Kurzem haben sich zum Beispiel Maurer, Installateure, Dachdecker, Spengler, Elektriker und Tischler zum Handwerk Plus Netzwerk gebildet. Unter www.netzplusrete.com bieten Profis ein breites Leistungsspektrum: vom Boden bis zum Dach, vom Klima bis zur Sicherheit. „Die Kunden werden entlastet“, berichtet Renate Gamper vom Netzwerk, „denn wir können Lösungen anbieten und in Abstimmung die Arbeit durchführen. Er kann über gebündelte Expertise verfügen, hat aber einen einzigen Ansprechpartner.“

Anfang an eine Ausstiegsstrategie mit ein, verhindern sie, dass alle durchhalten trotz fehlender Aussicht auf Erfolg, obwohl ein Abbruch für alle vorteilhafter wäre. Selbst wenn diese Erfolgsvoraussetzungen erfüllt sind, gibt es keine Garantie, dass die Zusammenarbeit ihre Ziele auch tatsächlich erreicht. Trotzdem sollten die Partner möglichst früh bei der Bildung der Kooperation diese Erfolgsfaktoren prüfen und diskutieren! Empfohlene Lektüre: Das Handbuch „Unternehmenskooperation erfolgreich gestalten“ ist bei der Handelskammer Bozen kostenlos erhältich. Quelle: Handelskammer Bozen

Foto: LVH

Damit eine Kooperation auf Dauer bestehen kann, muss jeder Partner den Nutzen

bzw. den Mehrwert einer Kooperation spüren. Die Mitglieder einer Kooperation sind nur dann bereit, in die Kooperation weiter zu investieren, wenn sie einen entsprechenden positiven Effekt aus der Zusammenarbeit erzielen.

Netzwerke im Bereich Sanierung

Mittelschule P. Rosegger Meran

Mittelschule Schenna

Mittelschule St. Vigil/Enneberg


Zur Zusammenarbeit führen viele Wege. Es kann nur auftragsgebunden zum Zusammenschluss kommen, wie LVH-Bezirksobmann Georg Rizzolli berichtet. Er meint, in seinem Bezirk, dem Unterland, kooperieren Kleinbetriebe oft und gerne miteinander und führen im Verbund größere Arbeiten erfolgreich durch. Nach Abschluss des Auftrages löst sich die Zusammenarbeit von allein. Für neue Aufträge formen sich erneut freie Bündnisse unter anderen Betrieben und so weiter.

Verband schafft Vernetzung

Als Plattform für das Testen des Miteinanders, für die Pflege der partnerschaftlichen Beziehungen und die Abstimmung der menschlichen Chemie, bietet sich der LVH an. Durch die Nutzung von Ressourcen und Instrumente, die sich ein Kleinbetrieb nicht unbedingt leisten kann oder muss, können Mitglieder ihre Netzwerke mit Kollegen der gleichen Branche oder mit Profis anderer Kompetenzbereiche aufbauen. Gemeinsam als Handwerk wird eine starke Marke kreiert, die Qualitätsmarke des Südtiroler Handwerks, von der wiederum der einzelne unbewusst profitiert. Margareth Bernard

Vorteile einer Kooperation

Die Bildung einer Kooperation kann Ihrem Betrieb strategische Vorteile verschaffen: • Kostensenkung durch Rationalisierung und Spezialisierung; • Nutzung von Synergien; • schnellere und kostengünstigere Umsetzung von Innovationen zur Marktreife; • effizientere Nutzung von Absatzstrukturen; • höhere Auslastung der Produktionskapazitäten; • Erschließung von neuen Märkten mit geringeren Risiken; • verbesserter Zugang zu Know-how und neuen Technologien. Der LVH und die Handelskammer Bozen unterstützen alle kooperationswilligen Unternehmen Schritt für Schritt bei der Bildung einer Unternehmenskooperation. Quelle: Handelskammer Bozen

LVH-Präsident Gert Lanz Liebe Handwerkerinnen und Handwerker, das derzeitige wirtschaftliche Umfeld verlangt uns allen alles ab. Ständig stehen wir vor neuen Herausforderungen, die uns schon seit Langem über unsere Grenzen hinaus belasten. Wie aber können wir darauf reagieren, wie können wir die Herausforderungen so gestalten, dass wir mit unseren Mitarbeitern weiterhin am Markt bestehen? Eine ständige Verbesserung unseres eigenen Leistungsspektrums muss hier wohl im Vordergrund stehen. Wir müssen uns ständig mit unserer eigenen Arbeit auseinandersetzen und so nach neuen Lösungsansätzen, neuen Anwendungen, neuen Produkten, neuen Märkten sprich neuen Kunden und neuen Organisationsformen suchen. Damit wir uns darauf konzentrieren können und die nötigen zeitlichen und finanziellen Ressourcen freischaufeln können, sollten wir die Vorteile von Netzwerken und Kooperationen nutzen. Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass jeder von uns alles kann, es ist jedoch unbedingt notwendig, dass wir in einem Netz von Profis arbeiten und uns gegenseitig ergänzen. Kooperationen und Netzwerke sind in meinen Augen die große Chance für uns und unsere Klein- und Mittelbetriebe. Sie ermöglichen uns, dass wir uns endlich wieder um die Notwendigkeiten und Bedürfnisse unserer Kunden kümmern können und dabei unsere eigenen, in all den Jahren durch viel Mut und Einsatz erworbenen Qualitäten und Fähigkeiten für alle gewinnbringend einsetzen können. Kooperationen sind ein unbedingtes MUSS, wenn wir in unserem Beruf weiterhin auf Spezialisierung setzen. Es wird immer wieder Themen geben, die wir selber nicht besetzen können, und genau hier müssen wir ansetzen und uns vernetzen und kooperieren. Irgendwo da draußen gibt es jemanden, der uns bei diesen vielen Themen als Partner zur Seite stehen kann. Ihn zu finden und im richtigen Moment, an der richtigen Stelle, mit der richtigen Aufgabe in unsere Betriebe einzubinden, wird wohl die größte Herausforderung der Zukunft sein. Liebe Handwerkerinnen und Handwerker, wir dürfen eines nicht vergessen: die Probleme machen die anderen, für die Lösungen sind wir zuständig! Gert Lanz Präsident des LVH

Mittelschule Ulten, St. Walburg

Titelgeschichte Thema AusTitelgeschichte unserer Werkstatt

Viele Formen der Kooperation


Arbeitssicherheit

Arbeitssicherheit anders gefördert Eine Ausschreibung des INAIL will Betriebe bei ihrer Bemühung zugunsten der Arbeitssicherheit fördern.

D

Wichtige Steuertermine Montag, 17. Februar • IRPEF: Zahlung der Lohnsteuer auf die im Monat Januar 2014 bezahlten Entgelte aus nichtselbstständiger Tätigkeit und Zahlung der Steuerrückbehalte auf die im Vormonat getätigten Vergütungen an Freiberufler und Handelsvertreter – Mod. F24 • IRPEF-ZUSCHLÄGE: Zahlung der regionalen und kommunalen IRPEF-Zuschläge, welche vom Arbeitgeber auf die bezahlten Entgelte aus nichtselbstständiger Tätigkeit eingehoben werden – Mod. F24 • MONATLICHE MWST.-ABRECHNUNG: Zahlungstermin für die Steuerzahler mit monatlicher Abrechnung (MwSt.-Schuld Monat Januar 2014) – Mod. F24 • MEHRWERTSTEUER – ABSICHTSERKLÄRUNGEN: elektronische Versendung der erhaltenen Absichtserklärungen, für welche im Monat Jänner 2014 bzw. im 4. Trimester 2013, Rechnungen ohne MwSt. ausgestellt wurden. • INPS – GETRENNTE SONDERVERWALTUNG: Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge auf im Monat Januar 2014 ausbezahlte Vergütungen – Mod. F24 • INPS: Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge von Seiten des Arbeitgebers für die Arbeitnehmer betreffend den Monat Jänner 2014 – Mod. F24 • INPS – BEITRÄGE HANDWERKER u. KAUFLEUTE: Frist zur Zahlung der 4. Fixrate für die Rentenversicherung 2013 an das INPS – Mod. F24 • AUFWERTUNG ABFERTIGUNG: Zahlungsfrist für den Saldo der Ersatzsteuer auf die Aufwertung der Abfertigung – Mod. F24 • BEITRAG BILATERALE KÖRPERSCHAFT: Einzahlung des monatlichen Pflichtbeitrages in den Fonds zur Sicherung des Einkommens und der beruflichen Qualifikation (F. S. E.) – Mod. F24

as INAIL hat vor Kurzem eine Ausschreibung veröffentlicht, welche Förderungen für die Durchführung von verschiedenen Verbesserungsmaßnahmen im Bereich Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz vorsehen.

Förderbare Projekte und Höhe der Finanzmittel

Für die vorliegende Bekanntmachung werden für die Autonome Provinz Bozen insgesamt 2.150.958 Euro ausgewiesen, davon: • 1.958.656 Euro für Investitionsprojekte und für die Projekte betreffend die Übernahme von Organisationsmodellen und Systemen der Sozialverantwortung; • 192.302 Euro für Projekte, welche den Austausch oder die Anpassung von Arbeitsmitteln, die vor dem 21. September 1996 in Betrieb genommen worden sind, mit

Donnerstag, 20. Februar • BAUARBEITERKASSE: Zahlung der Beiträge und Hinterlegungsgelder des Monats Januar 2014 Dienstag, 25. Februar • INTRASTAT – MONATLICHE MELDUNG: Abgabefrist der den Monat Januar 2014 betreffenden INTRA-Listen beim Zollamt (monatliche Abrechnung) Freitag, 28. Februar • ZUSTELLUNG CUD: Aushändigung des Steuer- und Rentennachweises CUD des Jahres 2013 an alle Arbeitnehmer mit Einkünften aus nichtselbstständiger Tätigkeit und an alle Mitarbeiter, welche im Jahr 2012 gleichgestellte Einkünfte aus nichtselbstständiger Tätigkeit bezogen haben • EINZAHLUNGSBESTÄTIGUNG ENTGELTE UND PROVISIONEN: Zustellung der Vorsteuer- und Quellensteuer Einzahlungsbestätigung an alle Freiberufler und Handelsvertreter, für die im Geschäftsjahr 2013 Steuerrückbehalte einbezahlt wurden • JÄHRLICHE MWST.-MITTEILUNG: telematischer Versand der jährlichen Mitteilung der MwSt.-Daten für das Jahr 2013 • MITTEILUNG UNI-EMENS: elektronische Versendung an das INPS der Entlohnungsdaten der Arbeitnehmer des Monats Januar 2014 • BLACK LIST – MONATLICHE MELDUNG: telematischer Versand des Modells der Mitteilung der Umsätze des Monats Januar 2014 (für Steuerzahler mit monatlicher Abrechnung) • EINHEITLICHES LOHNBUCH: Innerhalb heute müssen die Eintragungen des Vormonats vorgenommen werden.

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Der Handwerker Februar 2014

Arbeitsmitteln, welche den Voraussetzungen laut Titel III des GvD 81/2008 u.n.A.u.E. und laut jeder weiteren gesetzlichen Bestimmung aus diesem Bereich entsprechen, zum Gegenstand haben.

Ausmaß des Beitrages

Der Kapitalbeitrag entspricht 65 Prozent der Spesen. Die Höchstgrenze der Beiträge beträgt 130.000 Euro, der Mindestbeitrag 5000 Euro. Bei den Projekten bzw. Führungs- und Organisationsmodellen ist für Unternehmen bis zu 50 Mitarbeitern kein Mindestbeitrag vorgesehen.

Modalitäten für die Einreichung der Gesuche

Die Anträge sind auf telematischem Wege gemäß den folgenden drei Phasen einzureichen: a) Zugang zum Online-Verfahren und Ausfüllen des Antrages;

b) Einsenden des Online-Antrages; c) Einsenden der Unterlagen zur Vervollständigung des Gesuches,

Punktesystem

Damit ein Gesuch überhaupt zugelassen wird, muss der Betrieb die Mindestschwelle von 120 Punkten (abhängig von der Größe des Unternehmens, der Art des Projektes usw.) erreichen.

Einreichungsfrist

Ab 21. Jänner 2014 und innerhalb der unaufschiebbaren Frist vom 8. April 2014, 18 Uhr, steht den registrierten Unternehmen auf der InternetSeite www.inail.it-„sezione Servizi online“ das informatische Verfahren zur Verfügung, welches es ermöglicht: a) Simulationen in Bezug auf das einzureichende Projekt einzureichen; b) zu überprüfen, ob die Zulassungsschwelle erreicht wird;

Sprechstunden des Patronats INAPA Februar/März/April 2014 Wo

Parteienverkehr

Außenstelle Meran

Montag von 8 bis 12.30 Uhr und von 14.30 bis 17 Uhr

Außenstelle Schlanders

Jeden Mittwoch im Monat von 8 bis 12.30 Uhr

Sprechstunden Mals

Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat ab 15 Uhr (NUR NACH VEREINBARUNG!)

Sprechstunden Naturns

Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 16.30 bis 17.30 Uhr (Raika-Gebäude – Eingang neben Papierwaren Hanni)

Außenstelle Bruneck Sprechstunden Brixen

Freitag von 8 bis 12.30 Uhr

Donnerstag von 8.30 bis 12.30 Uhr Freitag und von 14.30 bis 17 Uhr von 8.30 bis 12 Uhr Dienstag von 8 bis 12.30 Uhr Mittwoch von 8 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 17 Uhr mit Termin

Sprechstunden Gröden

Dienstag von 14 bis 16 Uhr

Sprechstunden Neumarkt

Jeden 1. Montag im Monat von 14 bis 17 Uhr


Absenden des OnlineGesuches

Die Unternehmen können an einem noch bekanntzugebenden Datum ihre OnlineGesuche einsenden. Das genaue Datum und Uhrzeit der Öffnung und Schließung des informatischen Schalters für die Einsendung der Anträge werden auf der Internet-Seite www.inail.it ab dem 30. April 2014 bekanntgegeben.

Veröffentlichung der chronologischen Verzeichnisse

Es wird unter www.inail.it ein chronologisches Verzeichnis al-

ler eingesendeten Anträge erstellt, mit Angabe all jener, die zwecks Zulassung zum Beitrag an einer nützlichen Stelle stehen bzw. bis zur Ausschöpfung der verfügbaren finanziellen Mittel. Die Uhrzeitregistrierung der telematischen Anträge bestimmt die Priorität für die Gewährung der Beiträge.

Einsenden der Unterlagen zur Vervollständigung des Antrages

Innerhalb von 30 Kalendertagen nach jenem der Vervollständigung der formalen Mitteilung laut Art. 13 der INAIL-Kundmachung müssen die Unternehmen, welche in den chronologischen Verzeichnissen zwecks Zulassung zum Beitrag an nützlicher Stelle stehen, der gebietsmäßig zuständigen INAIL-Stelle verschiedene in der INAIL-Bekanntmachung vorgesehene Unter-

lagen (s. Art. 24) übermitteln. Zum Zweck der Überprüfung der endgültigen Frist von 30 Tagen gilt als Bestätigung das Datum der Absendung der PEC-Mitteilung, mit welcher das Gesuch mit den entsprechenden Anlagen eingereicht wird. Die mangelnde Einreichung des Antrages innerhalb der obgenannten Frist bedingt den Verfall des Antrages.

Fristen für die Projektumsetzung

Wird das Gesuch angenommen, so muss das Projekt innerhalb von zwölf Monaten (365 Tage) ab Datum des Erhalts der Mitteilung über die Zulassung zum Beitrag umgesetzt und abgerechnet werden. Weitere Informationen erhalten Sie beim INAIL, Tel. 0471 560211 und beim LV H , R e c h t s b e r a t u n g , Tel. 0471 323277.

Arbeitssicherheit

c) den eingegebenen Antrag zu speichern. Ab 10. April 2014 können die Unternehmen, deren gespeicherter Antrag die Mindestsachschwelle von 120 Punkten erreicht oder überschreitet, ihre Identifikationskodenummer abladen.

SISTRI

(ab) Bis auf gegenteilige Änderungen startet SISTRI für alle Produzenten von gefährlichen Abfällen am 3. März 2014. Evtl. Strafen werden aber bis zum 1. August 2014 nicht angewandt. In dieser Zeit muss daher jedenfalls die gemäß „altem System“ obligatorisch verpflichtende Dokumentation in Papierformat (Begleitscheine, Abfallregister usw.) weitergeführt werden. Infos beim LVH, Rechtsberatung, Tel. 0471 323244.

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Der Handwerker Februar 2014

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Gesetze & Richtlinien

Der neue Exportfonds des Landes Am vergangenen 27. November wurde der neue Exportfonds des Landes Südtirol aus der Taufe gehoben.

M

it der Einrichtung des Exportfonds möchte das Land Südtirol die heimischen Un-

ternehmen bei der Erschließung neuer Märkte unterstützen und ihnen helfen, ihr Geschäft mittels einer Inkasso-

Der Zugang zum Exportfonds: Helpdesk der EOS Mit dem Helpdesk unterstützt die EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen die heimischen Exporteure nun auch in puncto Exportversicherung und -finanzierung. In der Praxis funktioniert das folgendermaßen: Ein Unternehmen, das einen Auftrag außerhalb der OECD in Aussicht hat oder innerhalb der EU ein Geschäft mit einer Laufzeit von mehr als zwei Jahren abwickelt, kann sich an die EOS wenden. Diese führt eine Beratung durch, prüft die nötigen Unterlagen und leitet sie an die OeKB weiter, die den Fall auf seine Versicherbarkeit prüft und damit sehr zeitnah die Grundlage für die Ausstellung einer Inkasso-Garantie des Landes Südtirol erbringt. Damit ist das Geschäft abgesichert. Der Betrieb kann sich mit der Garantie in einem zweiten Schritt an seine Bank wenden und um einen Vorschuss von bis zu 70 Prozent des Auftragsvolumens anfragen. Garantiert wird das System durch den Exportfonds des Landes Südtirol. Informationen hierzu erteilt die EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen, Ansprechpartner ist Markus Walder, Tel. 0471 945768, E-Mail: markus.walder@eos.handelskammer.bz.it, www.eos-export.org.

GASSER

Garantie besser abzusichern. Nachdem die gesetzliche Basis für den Exportfonds geschaffen, die nötigen Finanzmittel bereitgestellt und die Ausschreibungen zur Verwaltung dieser Mittel abgewickelt wurden, beginnt mit 2014 die Aufnahme der eigentlichen Tätigkeit des Exportfonds. Durch den mit fünf Millionen Euro dotierten Garantiefonds des Landes werden zukünftig die Risiken für Exportvorhaben von Südtiroler Firmen minimiert und eine Ausfallsgarantie von 70 Millionen Euro gewährleistet. Damit auch kleine Unternehmen wie die handwerklichen Betriebe vom Garantiefonds profitieren können, wurde eine Deckelung von drei Millionen Euro pro Geschäftsfall eingerichtet und gleichzeitig nach unten kein Limit gesetzt. So kommt er nicht nur Unternehmen mit großem Exportvolumen zugute, sondern auch kleinen Betrieben, die Garantien

IN SÜDTIROL

von verhältnismäßig geringerem Ausmaß benötigen. Hinter dem Sicherheitsnetz für die heimische exportorientierte Wirtschaft steht von operativer Seite die EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen, die die Unternehmen mit einem eigenen Helpdesk bei der Abwicklung der Exportversicherung und -finanzierung begleiten wird. Der Zuschlag für die Verwaltung des neuen Exportfonds wurde an die Südtiroler Sparkasse in Kooperation mit der Österreichischen Kontrollbank (OeKB) erteilt. Mit dem Exportfonds wurde ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung des Exports gesetzt, indem ein Garantiesystem gewährleistet wird, das die Wettbewerbsfähigkeit der Südtiroler Exporteure steigert und es ermöglicht, dass diese mit den Angeboten ausländischer Mitbewerber besser konkurrieren können. Manuela Pattis, Handelskammer Bozen

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16

Der Handwerker Februar 2014

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n e t r e p x E e Di

Die Experten antworten Dr. Ra. Christian Dorigatti

Im Rahmen dieser Rubrik sind Sie als Mitglied eingeladen, Ihre ganz individuellen Fragen zu stellen. Die Experten aus der Anwaltskanzlei Corti, Deflorian & Partner in Bozen gehen auf Ihre Fragen ein und antworten darauf mit Tipps und Empfehlungen. Schicken Sie Ihre Fragen an E-Mail: media@lvh.it. Wir veröffentlichen Ihre Beiträge anonym in der nächstmöglichen Ausgabe.

Der Unternehmerwerkvertrag – aktuelle Entscheidungen des Höchstgerichts im Bereich „außervertragliche Zusatzarbeiten“ und Beweislast für die Baufirma Inhaber von Bauunternehmen haben häufig Schwierigkeiten mit dem Bauherrn, wenn es darum geht, außervertragliche Zusatzarbeiten einzufordern, die mündlich auf der Baustelle vereinbart worden sind. Es passiert in der Tat des Öfteren, dass Bauherrn sich weigern, Zusatzarbeiten zu zahlen, mit der Begründung, diese Arbeiten müssten eigens schriftlich nachgewiesen werden. Dies gestaltet sich bekanntermaßen bei Arbeiten, die direkt auf der Baustelle mündlich vereinbart worden sind, äußerst schwierig.

D

er Oberste Gerichtshof hat sich erst kürzlich, und zwar mit Urteil Nr. 142, hinterlegt am 8. Januar dieses Jahres, genau mit dem Problem der mündlich vereinbarten Zusatzarbeiten auseinandergesetzt: Der Rekurs an das Höchstgericht wurde von einem Bauunternehmen hinterlegt, das Schwierigkeiten hatte, mündlich auf der Baustelle in Auftrag gegebene außervertragliche Umbauarbeiten beim Auftraggeber einzufordern. Auch in diesem Fall hatte sich der Auftraggeber geweigert, den geschuldeten Betrag zu begleichen, und behauptet, die Genehmigung der Zusatzarbeiten wäre schriftlich nachzuweisen. In diesem Fall hat das Kassationsgericht bestätigt, dass der Bauunternehmer mit jeglicher Art von Beweis und auch mittels Vermutungen nachweisen kann, dass die Zusatzarbeiten vom Bauherrn in Auftrag gegeben worden sind. Die Entscheidung stützt sich auf Art. 1659 des ZGB, der den schriftlichen Nachweis bei Werkverträgen nur dann für notwendig erachtet, wenn die zusätzlichen Arbeiten auf eine Initiative des Bauunternehmens zurückzuführen sind. Die Norm gilt jedoch nicht für Arbeiten, die der Bauherr direkt in Auftrag gegeben hat, welche demzufolge mit jeglicher Art von Beweis nachgewiesen werden können (auch mittels Zeugen und Vermutungen). Mit vorher genanntem Urteil hat das Höchstgericht somit bestätigt, dass der schriftliche Beweis nur bei Zusatzarbeiten notwendig ist, die direkt von der Baufirma beantragt worden sind, wohingegen das Bauunternehmen den Auftrag auf Durchführung von Zusatzarbeiten seitens des Bauherrn mit jeglicher Art von Beweis erbringen kann. Mängel und Abweichungen in der Ausführung der Bauarbeiten: die Beweislast des Bauunternehmens. Ein weiteres, viel diskutiertes Problem wurde erst kürzlich mit Verfügung Nr. 344/14, hinterlegt am 10. Januar, vom Höchstgericht behandelt. Das Kassationsgericht hat festgelegt, dass der Bauunternehmer, der gerichtlich für die Zahlung seines Entgelts vorgeht – wenn der Bauherr Mängel oder Abweichungen einwendet–, seinerseits nachweisen muss, die Arbeiten korrekt bzw. vertragskonform und fachgerecht ausgeführt zu haben. Im Bereich der Nichterfüllung des Werkvertrages sehen die Normen zur Gewährleistung bei Mängeln und Abweichungen des Werks (Art. 1667 ZGB) keine Ausnahmen für Baufirmen vor: Es gilt somit das allgemeine Prinzip für Fälle von Nichterfüllung von Verträgen mit wechselseitigen Verpflichtungen, was bedeutet, dass auch ein Bauunternehmer, der gerichtlich für sein Entgelt vorgeht, nachweisen muss, seine Leistungen korrekt und fachgerecht erbracht zu haben.

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8 x in Südtirol

Dr. RA Christian Dorigatti Der Handwerker Februar 2014

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Qualitätsmanagement

Wie rüsten sich intelligente Unternehmen für die Zukunft?

Univ.-Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger, Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik, Medizinische Universität Wien, ist Gast beim 20. qualityaustria Forum am 12. März in Salzburg. Der gebürtige Oberösterreicher promovierte im Alter von 24 Jahren mit Studienverkürzung und Auszeichnung als Universitätsassistent am Vienna Biocenter zum Doktor der Genetik. Mit einem Erwin-Schrödinger-Stipendium verbrachte er danach einen Forschungsaufenthalt an der Yale University in den USA. Hengstschläger hat eine abgeschlossene Ausbildung zum Fachhumangenetiker, wurde mit 29 Jahren a. o. Univ.-Professor, und 35-jährig wurde er zum Universitätsprofessor für Medizinische Genetik berufen. An der Medizinischen Universität Wien leitet er das Institut für Medizinische Genetik und betreibt Grundlagenforschung und Lehrer, und ist für die Erstellung von genetischen Befunden am Menschen verantwortlich. Er bekam eine Vielzahl wissenschaftlicher Preise und Ehrungen, wurde von Studenten und Kollegen mehrfach für seine Lehrtätigkeit ausgezeichnet, ist Autor zahlreicher Publikationen in internationalen Top-Journalen und ist im Editorial Board mehrerer internationaler Journale. Sein Bestseller „Die Macht der Gene“ (Ecowin Verlag) wurde 2007 vom Hauptverband des österreichischen Buchhandels mit dem „Goldenen Buch“ ausgezeichnet und von den österreichischen Lesern/-Innen zum beliebtesten Sachbuch gewählt (Verleihung des Buchliebling 2007). Im Jahr 2012 erschien sein dritter Platz-1 Bestseller „Die Durchschnittsfalle“ (Ecowin Verlag) und wurde für das Jahr 2012 zum beliebtesten Sachbuch (Buchliebling 2012) gewählt. Hengstschläger ist außerdem Moderator der ORF-Ö1-Wissenschaftssendung „Radiodoktor– Gesundheit und Medizin“.

20. qualityaustria Forum

Was zeichnet „intelligente“ Unternehmen aus? Am 12. März 2014 findet zum 20. Mal das qualityaustria Forum im Congress Salzburg statt. Ein hochkarätiges Team von Experten wird über die Qualitäten intelligenter Organisationen diskutieren. Keynote Speaker Univ.-Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger wird der Frage „Wie rüsten sich intelligente Unternehmen für die Zukunft?“ nachgehen und damit die „Durchschnittsfalle“ umgehen.

Optimal aufgestellt für die Zukunft

Die Anforderungen an Unternehmen, die nachhaltig erfolgreich sein wollen, ändern sich laufend: Organisationen sind in ein politisches, wirtschaftliches, gesellschaftliches und rechtliches System eingebettet und in diesem Spannungsverhältnis unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt. „Welcher Stellenwert kommt bei der Erfolgssicherung den Faktoren Kreativität, Qualifikation und Kompetenz und Qualität zu? Und was bedeutet das für die Auswahl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen?“, fragt Konrad Scheiber, CEO von Quality Austria. Hier kommen auch Risiko- und Chancenmanagement ins Spiel, als wesentliche Teile einer umfassenden und ganzheitlichen Strategie.

Erfolgslogik und Innovation

Der Weg zum Erfolg verläuft meist entlang der eigenen Stärken, denn dort liegt das größte Potenzial. Die methodische Praxis bietet weitreichende Instrumente, um sich dieses Potenzials bewusst zu werden: von der Definition der Kernkompetenz bis hin zur Definition der Unique Selling Proposition und zur SWOT-Analyse. Erst die Definition der individuellen Leistungsvoraussetzungen eines Unternehmens macht

die Erfolgslogik transparent. Zentral dabei ist aber die Bereitschaft zur laufenden Verbesserung. Scheiber: „Erfolg ist nicht allein auf die Repro-

duktion von Bekanntem zurückzuführen. Viel wichtiger ist es, die Zeichen der Zeit rechtzeitig zu erkennen und in einem kontinuierlichen

Eckdaten zum 20. qualityaustria Forum „Intelligente Unternehmen“ Ort: Congress Salzburg, Auerspergstraße 6, 5020 Salzburg Termin: 12. März 2014 Information und Anmeldung: http://www.qualityaustria.com/index.php?id=3757 Moderation: • Mag. Marie-Claire Zimmermann, ORF •  DI Axel Dick, MSc, Prokurist, Marketing, Quality Austria Auf dem Podium: • Konrad Scheiber, CEO Quality Austria • Univ.-Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger, Institut für Medizinische Genetik, Medizinische Universität Wien • Dr. Helene Karmasin, Geschäftsführerin Karmasin Motivforschung • Mag. Herbert Pfeilstecher, Vorsitzender des Vorstandes Sattler AG • Mag. pharm. Dr. Klaus Schirmer, Leiter team santé obere apotheke • Clemens Euler-Rolle, Head of Operational Excellence, Europe & International Mondi • Dr. Anni Koubek, Innovation und Koordination, Prokuristin Quality Austria • Ing. Wolfgang Hackenauer, MSc, Produktmanagement Umwelt, Quality Austria •E  ckehard Bauer, MSc, Business Development, Produktmanagement Qualität, Sicherheit und Risikomanagement, Prokurist Quality Austria •D  I Dr. Franz-Peter Walder, Member of the Board, Quality Austria

Information und Anmeldung: www.qualityaustria.com


Verbesserungs- und Innovationsprozess für sich zu nutzen. Dafür braucht es Reflexion, Kreativität und Mut.“

Intelligente Entscheidungen treffen

Jedes intelligente Unternehmen basiert auf konsequentem und zielorientiertem Management. Das latei-

nische „intellegere“ bedeutet „verstehen“ bzw. „wählen zwischen“. Intelligente Unternehmen stellen für die strategische Ausrichtung das Erfassen ihres Umfeldes und ihrer Stärken in den Mittelpunkt. Was das konkret für Groß- und Kleinunternehmen verschiedenster Branchen bedeutet, analysieren Experten und Expertinnen auf dem qualityaustria Forum aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Einen wesentlichen Punkt stellt dabei die Revision der internationalen ISO-Normung dar. Das qualityaustria Normungsexperten-Team wird über den laufenden Überarbeitungsprozess der ISO 9001 aus erster Hand berichten.

Training und Zertifizierung für Integrierte Managementsysteme n Qualitätsmanagement – ISO 9001 – RT 05 für Bau- und Baunebengewerbe – ISO 3834 für Schweißbetriebe – EN 1090 für Stahl- und Aluminiumtragwerke n Umweltmanagement ISO 14001 n Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz: BS OHSAS 18001 n PEFC CoC und FSC CoC

Qualitätsmanagement: Revision der ISO 9001:2015 Erste Informationsveranstaltungen fast ausgebucht. Noch wenige Plätze im März und im Mai frei.

N

ach aktuellem Stand ist damit zu rechnen, dass sich 40 Prozent des Inhaltes der ISO 9001 ändern werden. Als Basis für die Revision dient das neue, harmonisierte Konzept für zukünftige ISO-Management-Normen, das auf eine Vereinheitlichung von Kerntext, Struktur und Terminologie setzt. „Ab sofort bieten wir Informationsveranstaltungen an, wo wir die Unternehmen aus erster Hand mit allen wesentlichen Details versorgen, damit ihnen die Umstellung leichter fällt“, erklärt Konrad Scheiber, CEO von Quality Austria. In den Veranstaltungen berichten die Expertinnen und Experten der Quality Austria über die Hintergründe der Revision und die wichtigsten Änderungen in Bezug auf den internen und externen Kontext, den risikobasierten Ansatz und die digitale bzw. analoge Dokumentation. Darüber hinaus geben die Fachleute Tipps f��r eine optimale Vorbereitung auf die neue Ausgabe der Norm und berichten über andere laufende Revisionen.

Noch buchbare Termine

Die nächsten Informationsveranstaltungen zur Revision ISO 9001:2015 finden statt: Am 13. März 2014, 9–12.30 Uhr, in Salzburg; Am 8. Mai 2014, 9–12.30 Uhr, in Innsbruck. Weitere Informationen zur Revision und zu den Informationsveranstaltungen finden Sie unter www.qualityaustria.com.

Quality Austria ist akkreditiert.

Quality Austria ist auch bei ACCREDIA für die ISO 9001/RT05 als internationale Zertifizierungsgesellschaft anerkannt und gelistet.

Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH Customer Service Center Am Winterhafen 1/1 4020 Linz, Austria Tel.: (+43 732) 34 23 22 Fax: (+43 732) 34 23 23 E-Mail: office@qualityaustria.com

www.qualityaustria.com


I

Foto: LVH

Innovation

Der innovative Schirmständer Foto: LVH

Der innovative Schirmständer ist das Ergebnis des vierten Open-Innovation-SüdtirolWettbewerbs „Holz statt Plastik“.

Das Meeting der Jury für den Wettbewerb „Ab in die Tüte“ für die Bäckerei Moser aus Olang

www.openinnovationsuedtirol.it

Ab in die Tüte!

Der zehnte Ideenwettbewerb mit dem Titel „Ab in die Tüte!“ wurde erfolgreich beendet. Dieses Mal suchte die Bäckerei Moser aus Olang mittels der OnlinePlattform www.openinnovation-suedtirol.it nach einer neuen Verpackung für ihre Kekse. Inhaberin Ruth Moser ist sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Auf den ersten Platz wurde die Idee „Cookie Packaging“ von Andrea Guarrera gewählt. Den zweiten Platz belegte das Projekt „Cartone Animato“ von Giorgio Moretto. Für den dritten Platz wurde die Idee „Einfach, aber ein Hingucker“ von Diane Rosenstock nominiert. sandra.kainz@lvh.it

M

it Hilfe eines Ideenwettbewerbs suchte die Naturholz-Tischlerei Lunger aus Karneid nach innovativen Produktideen aus Holz für den täglichen Gebrauch in Haushalt und Büro. Die Gewinneridee „Benvenuta pioggia“ von Valerio Tonel konnte auf ganzer Linie überzeugen und wurde von der Tischlerei Lunger auch

gleich umgesetzt. Zum ersten Mal wurde das stylische Einrichtungsobjekt, eine funktionale Kombination aus Schirmständer und Blumentopf, beim Innovation Festival in Bozen Ende September 2013 präsentiert. Nach einem äußerst positiven Feedback, auch aufgrund des sehr ansprechenden linearen Designs des Schirmständers, haben sich Raimund und

Meinrad Lunger dafür entschieden, diesen Gegenstand in ihre Produktpalette aufzunehmen. Ab sofort ist der innovative Schirmständer bei der Tischlerei Lunger erhältlich. Die umgesetzte Gewinneridee wird auch im Haus des Handwerks in Bozen ausgestellt, wo sich alle Interessierten den Schirmständer gerne ansehen können. sandra.kainz@lvh.it

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22 Module > 11.04.2014 – 25.07.2015 Management und Unternehmensführung in Klein- und Mittelunternehmen in Südtirol

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Der Handwerker Februar 2014

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Bezirke

Lesen Sie ab Nove m HANDWERKER ein ber in jeder weiteren Ausgabe von DER Interview mit einem obmänner des LV der zwölf Bezirks H. In dieser Ausg ab e kommt der Bezir mann des oberen ksobPustertales, Paul Niederkofler, zu Wort!

Bezirk oberes Pustertal

In Gewerken ausschreiben ein Muss

Paul Niederkofler, Bezirksobmann des oberen Pustertales

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ER HANDWERKER: Herr Niederkofler, wie ist es mit dem Handwerk im oberen Pustertal bestellt? Paul Niederkofler: Bei uns ist das Thema „Öffentliche Arbeiten“ sehr aktuell. Wir möchten alles daran setzen, dass die Ausschreibungen unter einer Million Euro ausnahmslos in Gewerke ausgeschrieben werden. Nur so können unsere Kleinbetriebe auch in Zukunft Arbeitsplätze garantieren. Aber auch bei den Ausschreibungen von mehr als einer Million Euro sollten die Spielräume genutzt werden, sprich mögliche Aufteilung in Gewerken, und die Vergabe von 20 Prozent der Arbeiten in dem darunter liegenden Vergabeverfahren vorgesehen werden. Das soll in Zukunft kein Soll, sondern ein Muss sein. Wir werden uns so stark wie möglich dafür einsetzten und diese Grenzwerte von 20 auf 40 oder 50 Prozent erhöhen. Ein weiterer Wunsch der Handwerker sind die Bau-

kommissionen in den Gemeinden. Wir wünschen uns eine rasche und unbürokratische Abwicklung der verschiedenen Bauvorhaben. Auch sollten sich die Baukommissionen aus Mitgliedern zusammensetzen, die ein gewisses Fachwissen im Bereich Bauen haben. Und wie schaut es aus mit den Lehrstellen? Wenn wir uns gemeinsam dafür einsetzen, dass unsere Betriebe vor Ort die lokalen Aufträge erhalten, werden auch in Zukunft unsere jungen Lehrlinge ihre Arbeitsplätze und ihre Ausbildung im Dorf bekommen. Das Handwerk ist an sich ortsverbunden. Wie ist die Auftragslage vor Ort? Es ist in dieser Zeit sehr schwer, ein genaues Bild darüber abzugeben. Bei jedem einzelnen Sektor und in jedem einzelnen Ort ist die Lage ganz verschieden. Es ändert sich alles recht schnell. Vorausplanungen über einen längeren Zeitabschnitt lassen sich nicht mehr machen. Leider ist auch das Handwerk mittlerweile eine Saisonarbeit geworden. Im Frühjahr und im Herbst werden die Hauptaktivitäten abgewickelt. Das heißt, die Auftragslage ist stark vom Tourismus abhängig, oder? Ja, die Investitionen, die vom Tourismus ausgehen, um das Angebot für die Gäste attraktiv zu halten, sind für das Handwerk sicher sehr wichtig. Dazu aber ein Gedanken zum Stichwort Tou-

rismusabgabe: Im oberen Pustertal sind die Beiträge der Handwerker in den jeweiligen Tourismusvereinen ein fixer Bestand. Wenn die Investitionen der Wirtschaftstreibenden und der Privaten an die Handwerker vom Dorf gehen, dann zahlen die Handwerker selbstverständlich gerne. Ansonsten wird es immer wieder Diskussionen gehen. Wo sehen Sie in Zukunft die Schwerpunkte für die wirtschaftliche Entwicklung und das Handwerk des oberen Pustertales? Das Thema rund um die energetische Sanierung ist für das Handwerk eine große

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Chance. Die Hausbesitzer haben heuer noch die einmalige Chance, den Großteil der Kosten von den Steuern abzuschreiben und gleichzeitig den Wert der Immobilien zu steigern. Schon in der Vergangenheit haben die Handwerker vor Ort professionelle Beratung und wichtiges Know-how in diesem Bereich weitergegeben – zur Zufriedenheit der Kunden, zum Wohle der örtlichen Wirtschaftskreisläufe und der Umwelt. Diese Möglichkeit hat vielerorts die Krise abgefedert. Ich hoffe, dass die Nachfrage für Sanierungen rege bleibt. Interview: Margareth Bernard

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Foto: LVH

Bezirk Oberes Pustertal: Der Toblacher Paul Niederkofler wurde unlängst zum neuen Bezirksobmann des oberen Pustertales gewählt. Er folgt auf Gregor Seyr, der knapp zwei Jahrzehnte dem Bezirk vorstand. Wir sprachen mit dem neuen Bezirksobmann Niederkofler über seine Ziele für das Handwerk in der östlichen Landesregion.

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Der Handwerker Februar 2014

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Bereits über 60 Aussteller Das Organisationskomitee präsentierte im Jänner das Ausstellungskonzept der Wirtschaftsschau Eppan Produktiv. Über 60 Aussteller haben sich bereits zur Ausstellung angemeldet. Highlights der Ausgabe 2014: Schlemmermeile und Modenschau.

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Markus Pertoll, Ortsobmann von Eppan und Präsident des OKTeams

or zahlreichen Ausstellern und Interessierten stellte das Organisationskomitee von Eppan Produktiv 2014 das Konzept zur Wirtschaftsschau, die von 23. bis 25. Mai in der Eishalle und in der Raiffeisenhalle von Eppan stattfinden wird, vor. „Eppan Produktiv gilt als ideale Präsentationsplattform für die Eppaner Wirtschaftsstreibenden. Dies bestätigen uns auch die Einschreibungszahlen“, verkündet LVH-Ortsobmann von

Eppan und Präsident des OKTeams Markus Pertoll. Über 60 Aussteller aus allen Wirtschaftsbereichen haben sich bereits zur Messe angemeldet, um die lokale Wirtschaft und ihre Produkte zu präsentieren. „Die Organisation läuft auf Hochtouren, und die Einschreibungen sind fast abgeschlossen“, so Pertoll. Ziel ist es, den Besuchern ein umfassendes Bild vom vielfältigen Angebot der Eppaner Wirtschaft zu präsentieren, aber auch, informative Beiträge rund um die Wirtschaft und Unterhaltung zu bieten. Bei der Ausstellersitzung wurden die Betriebe im Detail über das gesamte Konzept der Wirtschaftsschau informiert. Besonderes High-

Prozession zu Ehren des hl. Sebastian in Sterzing

Foto: LVH

Bezirke

Eppan Produktiv Mai 2014

Die Aussteller von Eppan Produktiv 2014

light der nächsten Auflage ist die „Schlemmermeile“, ein eigener Ausstellungssektor für Gastronomiebetriebe sowie Metzger, Bäcker und Vertreter des Handels, welche in Zusammenarbeit mit dem HGV und Mitgliedern des SBB umgesetzt wird. Zusammen mit dem hds hingegen wird das zweite große

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Der Handwerker Februar 2014

rp/mb

Junge Talente der Eisskulptur Beim 5. Internationalen Schnee Skulpturen Festival 2014 am Klausberg im Ahrntal haben zahlreiche Künstler zum Thema „Olympic Winter Games 2014“ ihr Bestes gegeben.

Hier die „Olympia-Sieger“ vom Klausberg:

(mb) Knapp 20 Handwerker des Bezirkes Wipptal beteiligten sich am 20. Jänner an der traditionellen Prozession zu Ehren des heiligen Sebastian in Sterzing, Schutzpatron der Fuggenstadt, und zogen geschlossen hinter der Bezirksfahne des Handwerks. Gestärkt durch den guten Geist des heiligen Sebastian und durch das morgendliche gemeinsame Frühstück begannen die Handwerker anschließend bedächtig ihren Handwerker-Alltag.

Highlight, die Modenschau am Samstag organisiert. Letzte Anmeldungen zur Teilnahme werden noch vom LVH via E-Mail an lorena. ruaz@lvh.it entgegengenommen. Alle Informationen zu Eppan Produktiv sind unter www.eppan-produktiv.lvh.it abrufbar.

1. Platz  für das Motiv „DABEI SEIN IST ALLES“ von Manfred Hellweger, Sebastian Hanke und Werner Pirker aus Arlberg/Österreich; 2. Platz  für das Motiv „GESTARTET“ von den Schülern/-innen der Landesberufsschule für das Kunsthandwerk St. Ulrich in Gröden, und zwar Loredana Taufer, Philipp Stecher, Roberto Debertolis unter der Leitung von Prof. Norbert Insam; 3. P  latz für das Motiv „IM EISKANAL“ von Annemarie Gasteiger Wierer und Kurt Wierer aus Welsberg. Ein Preis wird noch für das Kunstwerk vergeben, das das Publikum als ihren Favoriten wählt. Mehr darüber unter: www.ahrntal.it.


Bezirke

Feuerwehrhalle ohne Handwerker

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it Bedauern mussten die Innichner Handwerker zur Kenntnis nehmen, dass die Gemeinde Innichen den Neubau der Feuerwehrhalle in Vierschach mit einem Gesamtbetrag von ungefähr 1,5 Millionen Euro

„Wie sollen unsere Betriebe überleben, wenn selbst unsere öffentlichen Institutionen gegen uns arbeiten?“ Eduard Schäfer

pauschal zu vergeben gedenkt. „Wie sollen unsere Betriebe überleben, wenn selbst unsere öffentlichen Institutionen gegen uns arbeiten“, fragen

sich die Handwerker des LVH-Ortsausschusses. Bürgermeister Werner Tschurtschenthaler sieht es anders. Eine Aufteilung in Lose und Gewerke sei im Falle der FFW-Halle aus gesetzlichen, wirtschaftlichen, aber auch aus bautechnischen und zeitlichen Gründen nicht möglich, erklärt Tschurtschenthaler. Eduard Schäfer suchte gemeinsam mit seinen Kollegen des Ortsausschusses das Gespräch mit der Gemeindeverwaltung und wies auf die gesetzliche Möglichkeit laut geltendem Landesgesetz hin, wonach in vielen anderen Gemeinden Südtirols öffentliche Aufträge, nach Losen und Gewerken aufteilt, an örtliche

Foto: LVH

Innichen: Die Vergabe der Vierschacher Feuerwehrhalle will die Gemeinde nicht nach Losen und Gewerken ausschreiben. Dies sorgt unter den Handwerkern für Unmut.

Eduard Schäfer, Ortsobmann von Innichen

Kleinbetriebe vergeben wurden. „Gerade in einer Situation, in der die Wirtschaftslage im Bausektor angespannt ist, kann die Ausschöpfung dieser gesetzlichen Möglichkeiten hilfreich sein“, argumentieren die Handwerker. Die Lage bleibt angespannt.

Die Handwerker hoffen, dass die Gemeinde Innichen, dem Beispiel anderer Südtiroler Gemeinden folgen wird, während Bürgermeister Tschurtschenthaler auf eine Neuformulierung des Landesgesetzes im Rahmen der jüngst verabschiedeten Vergaberichtlinien der EU und auf eine Vereinfachung der Vergabemodalitäten hofft. Letzten Endes wurde das Ausschreibungsverfahren nach Gewerken mit der Begründung abgelehnt, dass der Kontroll- und Bearbeitungsaufwand für die Gemeinde zu hoch sei. Tatsache ist, sagt Schäfer, dass kein Handwerksunternehmer im Dorf über die geforderte Eintragung verfügt. rp/mb

Tradition kennt keine Krise Auer: Am 11. Jänner 2014 fand im Haus der Vereine das traditionelle Preiswatten der Ortsgruppe Auer statt.

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0 Paare hatten sich aus dem ganzen Bezirk dazu eingefunden. Nach den Begrüßungsworten der Ortsobfrau Johanna Falser und Festlegung der Spielregeln durch Stefan Masone ging es los. Zur Freude der Veranstalter verlief der Nachmittag sehr

diszipliniert und unterhaltsam. Nach fünf hart umkämpften Runden standen die Gewinner fest. So mancher Gewinner der letzten Jahre wurde auf einen der letzten Plätze gedrängt . Den ersten Platz konnten sich zwei Montaner Handwerker, und zwar Werner Pichler

und Kari Tschöll erspielen, den zweiten und dritten Platz ging punktegleich an die Spielerpaare Giovanni Rossi und Germano Cimadom sowie Othmar Pichler und Ewald Cassar. Großes Lob sprach der Ortsausschuss unter Johanna Falser dem Ausschuss und den freiwilli-

gen Helfern/-in-nen, welche sich für einige Stunden für den Erfolg der Veranstaltung ins Zeug gelegt haben. Ein besonderer Dank geht auch an die Sponsoren, die es ermöglichten, auch vom 4. bis zum 40. Platz einen Sachpreis überreichen zu können. mb

Der Handwerker Februar 2014

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H Holz

Holz – Werkstoff der Zukunft Von der Holzwirtschaft leben knapp 13.000 Menschen in Südtirol. Holz hat eine lange Tradition hierzulande und begleitet unser Leben in vielen Bereichen. Die Redaktion sprach mit Kurt Egger, seit zehn Jahren Berufsgruppenobmann des Sektors Holz im LVH und vor Kurzem in diesem Amt bestätigt, über die Vermarktung des Werkstoffes Holz.

foto: LVH

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Kurt Egger, Berufsgruppenobmann

ARREDO 2014 Letzte Plätze (lr) Auch 2014 haben LVHMitgliedsbetriebe die Möglichkeit, über den LVH– Gemeinschaftsstand auf der Arredo, der wichtigsten Einrichtungsausstellung der Region Trentino-Südtirol mit über 24.000 Besuchern, präsent zu sein. Arredo 2014 präsentiert sich in einem neuen, innovativen Gewand, wobei das Südtiroler Handwerk des Einrichtungssektors weiterhin im Vordergrund stehen wird. Termine: 14.–16. März sowie 22. und 23. März Highlights: • Designausstellung HOLZ.WERK; • Lehrlingswettbewerb der Tischler; • Informationskampagne der Bodenleger. Restfläche noch frei! Infos beim LVH, Lorena Ruaz, Tel: 0471 323344, E-Mail: lorena.ruaz@lvh.it

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Lesen Sie ab No vem DER HANDWERKE ber 2013 in jeder weiteren Ausgab e R ein Interview m rufsgruppenobm it einem der zehn von änner des LVH. In Bedieser Ausgabe ko Kurt Egger, Beru mmt fsgruppenobman n Holz, zu Wort!

Der Handwerker Februar 2014

ER HANDWERKER: Wird die funktionale technische Qualität des Holzes in Zweifel gestellt? Kurt Egger: Holz ist ein Material mit Zukunft. Es stimmt, dass man oft dem Holz nicht alles zutraut, was man dem Beton oder dem Metall zutraut. Der Kunde hat manche Zweifel über die technisch funktionale Qualität des Holzes als Werkstoff. Diese Zweifel beeinträchtigen den Einsatz von Holz in vielen Lebensbereichen. Holz ist sowohl am Bau als auch bei der Einrichtung bei uns doch sehr beliebt? Egger: Ja, das stimmt. Die emotionale Entscheidung des Kunden fällt zugunsten des Holzes. Allerdings nicht mehr so oft wie früher. In welchem Lebensbereich spielt Holz heute eine besondere Rolle? Egger: Beim Wohnen oder besser gesagt bei der Vermittlung eines positiven Lebensgefühls, das die Gesundheit als Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele versteht, kann Holz eine wichtige Rolle spielen. Die edle Verarbeitung des Werkstoffs Holz eignet sich geradezu ideal, alle Sinne anzusprechen: Wärme, Behaglichkeit, Harmonie, Naturverbundenheit. Was bedeutet dies für die heimische Holzwirtschaft? Egger: Die Player der Holzwirtschaft müssen Faktoren

wie Vertrauen zum Werkstoff Holz, Wissen, Transparenz des Herkunftsortes und nicht zuletzt auf die Natur als direkte Verbindung zum Holz stärker kommunizieren. Das geht idealerweise über die authentische Verbindung der Unternehmer und der Mitarbeiter zum Werkstoff Holz. Sie sind wichtige Informationsträger und Botschafter. Wie möchten Sie diesen Prozess unterstützen? Egger: Als Ergebnis des letzten Holzkongresses 2012 haben alle Obmänner der Berufsgemeinschaften ein Manifest erfasst, in dem die Holzwirtschaft als eine einzige Unternehmung verstanden wird. Wenn die Holzwirtschaft von der Schlägerung bis zum eingebauten Möbel als ein zusammenhängender Prozess betrachtet wird, dann ergeben sich viele Synergien zur Stärkung der einzelnen Berufe und Betriebe. Was heißt das konkret? Egger: Wir würden Platz machen für die Entwicklung einer strategischen Wertschöpfungskette mit stärkerer Kundenorientierung und Vermarkung der Dienstleistungen und Produkte, und zwar von der Holzschlägerung bis zur Holzverarbeitung, von der Herstellung bis zur Montage der Bauteile und Möbel. Wie möchten Sie das realisieren? Egger: Es braucht natürlich die Bereitschaft vieler Partner. Waldarbeiter, Sägewerker, Zimmerer, Tischler und

Restauratoren und andere Berufsverbände, aber auch einzelne Unternehmen, Zulieferfirmen und Holzhandelsbetriebe, Architekten und Planer – sie alle müssten für eine neue Vermarktung des Werkstoffes Holz zusammenstehen. Ganz wichtig ist dann die Zusammenarbeit mit der Südtirol-Marke und weiteren Institutionen der Qualitätssicherung, mit Weiterbildungsstätten, Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft. Es muss ein starkes Netzwerk für den Werkstoff Holz entstehen. Eine bessere koordinierte Holzwirtschaft würde Südtirol einen enormen Mehrwert bringen und sie für den Export fitter machen. Hat Südtirol genug Holzbestand für diese Marktoffensive? Egger: Das Potenzial ist vorerst groß genug, um eine greifbare Vernetzung zum Vorteil aller Beteiligten zu schaffen. Wie soll es weitergehen? Egger: Nach der Einsetzung der neuen Landesregierung werden wir als Nächstes das Gespräch mit der Abteilung Forst- und Domänenverwaltung wieder suchen, damit endlich diese Plattform ins Leben gerufen werden kann. Das Land soll als eine Art Schnittstelle zwischen den interessierten Partnern sein und das Projekt konkret unterstützen. Von den Verbänden erwarte ich mir die Bereitschaft zum Handeln und von den Betrieben eine wertvolle Zusammenarbeit. Interview: Margareth Bernard


Gute Nachrich

Anerkennung eines traditionsreichen Handwerksberufes t!

Restauratoren: Zwanzig Jahre lang haben die italienischen Restauratoren um die

Warten auf das Berufsalbum

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Diese erfolgt grundsätzlich aufgrund einer Liste von zwölf Sektoren, in die man sich gemäß der ausführenden Haupttätigkeit (immer in Bezug auf geschützte Güter) einträgt. Die grundlegenden Vorteile der Gesetzesänderungen liegen auf der Hand: „Auf diese Weise werden vor allem die historischen Läden geschützt, und damit kann wertvolles Wissen weitergegeben werden. Noch bedeutender aber ist die Qualitätsgarantie für alle Restauratoren“, unterstreicht Temelin. Stärker in Verbindung

foto: LVH

Anerkennung des Berufes gekämpft. Vor Kurzem wurde ihre Berufsqualifizierung gesetzlich gültig. „Endlich wird die Qualität unserer Arbeit offiziell anerkennt, und wir werden auch weiterhin für das Modell der dualen Ausbildung kämpfen“, erklärt Claudio Temelin, Obmann der Restauratoren im LVH. ast zwei Jahrzehnte mussten vergehen, bis die Restauratoren in Italien die gesetzliche Anerkennung für ihre berufliche Qualifikation erhalten haben. Gemeinsam mit dem Dachverband der Confartigianato in Rom haben die Restauratoren im LVH für diese Anerkennung gekämpft. „Das Gesetz 112 vom 7. Oktober 2013 erläutert sehr umfangreich die Kriterien der beruflichen Qualifikation der Restauratoren von Kulturgütern bei öffentlichen Auswahlverfahren“, erklärt Temelin.

H Holz

gebracht sollen in Zukunft auf jeden Fall die Schulen und die praktische Arbeitswelt. Die Berufsgemeinschaft will sich noch mehr für die duale Ausbildung einsetzen, die auch für die Restauratoren theoretisches und praktisches Know-how bestens vermittelt. Nun warten die Restauratoren auf die öffentliche Bekanntmachung und die entsprechenden Leitlinien, die für Anfang 2014 vorgesehen sind, um sich in das Berufsalbum eintragen zu können.

Claudio Temelin, Obmann

(mb) Nach der gesetzlichen Anerkennung wird für das Frühjahr 2014 das erste Berufsalbum der Restauratoren erwartet.

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Der Handwerker Februar 2014

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Kompetenzzentrum Bau/Installation

Veranstaltungsreihe DAS SYSTEM AVCPASS UND DAS LANDESPORTAL Di., 4. Februar 2014, 15–17 Uhr, Brixen, LVH-Bezirksbüro Mi., 5. Februar 2014, 15–17Uhr, Schlanders, LVH-Bezirksbüro Di., 11. Februar 2014, 15–17 Uhr, Bruneck, Brunecker Strasse 14/A, St. Lorenzen (Bauexpert) Mi., 12. Februar 2014, 15–17 Uhr, Bozen, Haus des Handwerks Di., 18. Februar 2014, 15–17Uhr, Meran, PeterThalguter-Haus in Algund Anmeldung: LVH, Kompetenzzentrum Bau, Frau Doris Pichler, Tel. 0471 323 270, Fax: 0471 323210, E-Mail: doris.pichler@lvh.it.

AVCpass – Infoveranstaltungen Für die Teilnahme an Ausschreibungen über 40.000 Euro, welche ab 1. Jänner 2014 in Papierform abgewickelt werden, benötigen Wirtschaftsteilnehmer den AVCpass. Auf vollständig telematisch abgewickelte Ausschreibungen findet dieses System vorläufig noch nicht Anwendung.

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it Hilfe dieses Systems prüfen Vergabestellen das Vorliegen der Teilnahmevoraussetzungen für öffentliche Aufträge. Der Wirtschaftsteilnehmer muss bei der Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen ein neues Dokument, den sogenannten „PASS dell’Operatore Economico“ (PassOE) beilegen. Für den Er-

halt dieses PassOE ist es notwendig, dass der Betrieb sich auf dem Portal der Aufsichtsbehörde, AVCP, registriert und das Profil „Verwalter“ (Amministratore dell’operatore economico) erstellt. Ferner muss der Wirtschaftsteilnehmer alle Dokumente ins System hochladen, welche von der Vergabestelle verlangt werden und die technische bzw. wirtschaftlich-

finanzielle Leistungsfähigkeit beweisen. Der LVH organisiert in Zusammenarbeit mit der Vergabeagentur Informationsveranstaltungen, in deren Rahmen das Portal für öffentliche Vergaben und das System AVCpass von Experten vorgestellt und Fragen zur Anwendung geklärt werden (siehe Text am Rande). margareth.runer@lvh.it

Neue EU-Schwellenwerte ab 1. Jänner 2014 Ab 1. Jänner 2014 gelten neue Schwellenwerte, ab denen für öffentliche Auftragsvergaben die EU-weiten Rechtsvorschriften angewendet werden müssen. Die Kommission der Europäischen Union hat mittels Verordnung Nr. 1336/2013 vom 13. Dezember 2013 zur Änderung der Richtlinien 2004/17/EG und 2004/18/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Schwellenwerte für Auftragsvergaben die Werte für die Jahre 2014 und 2015 mit Gültigkeit ab dem 1. Jänner 2014 angepasst und wie folgt neu festgesetzt: • Liefer- und Dienstleistungsaufträge: 207.000 Euro (bis 31. 12. 2013: 200.000 Euro) • Bauaufträge: 5.186.000 Eruro (bis 31. 12. 2013: 5.000.000 Euro)

Donnerstag, 20. Februar 2014, 19–21 Uhr Workshop zu den Allgemeinen technischen Vertragsbestimmungen mit Dr. Zoia Reiterer, LVH-Kompetenzzentrum Bau/Installation. Konkret eingegangen wird auf die Abrechnung von Mauerwerksöffnungen. Um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Informationen: LVH, Doris Pichler, Tel: 0471 323270, Email: doris.pichler@lvh.it.

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Tiefbauer setzen Lobbyarbeit fort Tiefbauunternehmer: Die Auftragslage ist für Tiefbauunternehmer im Lande rückläufig. Auf der Kippe stehen viele Arbeitsplätze. Da ist Aufklärungsarbeit vonnöten.

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it Beharrlichkeit suchen die Vertreter der Berufsgemeinschaft der Tiefbauunternehmer im LVH die Institutionen des Landes auf und machen auf die kritische Wirtschaftslage in den Betrieben aufmerksam. Unlängst kamen Obmann Anton Mair und seine Kollegen des Berufsbeirates mit dem Präsidenten der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern, Albin Kofler, zusammen. Das Anliegen ist klar: Es wird ersucht, bei den Ausschreibungen loka-

foto: LVH

Workshop zu den Abrechnungsbestimmungen „Sei schlau und rechne genau“

le Unternehmen zu berücksichtigen und Arbeiten nach kleinen Gewerken auszuschreiben, damit möglichst viele Kleinbetriebe anbieten und zum Zug kommen können. Präsident Kofler zeigte Verständnis für die Ernsthaftigkeit der Lage und versprach im Rahmen des

Möglichen seine Unterstützung. Eine Aussprache fand auch im Landesverband der Bonifizierungs-, Beregnungsund Bodenverbesserungskonsortien mit Präsident Anton Rottensteiner und Direktor Armin Villgranter in Bozen statt. margareth.bernard@lvh.it


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Gute Nachrich

t!

Installation

„Dritter Verantwortlicher“

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ierbei handelt es sich um eine wichtige Zusatzinformation, die es unserer Kategorie ermöglicht, wieder etwas gelassener zu arbeiten.“ Deshalb nimmt Marcello Cutrò, Obmann der Berufsgemeinschaft der Feuerungstechniker im LVH, die Definition des „Dritten Verantwortlichen“ genauer unter die Lupe. Diese Rolle übernimmt derjenige, dem die Führung, Betreibung, Prüfung, Wartung und Instandsetzung von Thermoanlagen obliegt, unter Berücksichtigung der Rechtsvorschriften zu Energieeffizienz, Umweltschutz, Unfallverhütung sowie Arbeitsschutz und -sicherheit.

Unlängst hatte ein Anwalt des Nationalen Verbandes der Kondominiums- und Immobilienverwalter (ANACI) den Begriff des „Dritten Verantwortlichen“ sehr restriktiv interpretiert und diese Rolle nur juristischen Personen zugesprochen. „Eine benachteiligende Interpretation“, die offenen Handelsgesellschaften (OHG), Kommanditgesellschaften (KG) und Einzelfirmen diese Funktion absprach. „Mit dem Urteil 15.657 vom 20. April 2011 hat das Kassationsgericht eine weniger restriktive Interpretation und Definition des ‚Dritten Verantwortlichen‘ festgelegt, damit einfache und komplexe Firmen

foto: LVH

Feuerungstechniker: Marcello Cutrò, Obmann der Feuerungstechniker im LVH, kann seine Berufskollegen bezüglich der effektiven Definition des „Dritten Verantwortlichen“ beruhigen, denn diese Funktion muss nicht unbedingt von einer juristischen Person, sondern kann auch von einer Einzelfirma ausgeübt werden, so ein Urteil des Kassationsgerichtes.

Marcello Cutrò, Obmann

in diesem Bereich gleich behandelt werden können. Die im Gesetzesdekret fehlende explizite Nennung der Einzelfirma bedeutet nicht deren Ausschluss, sondern ermöglicht deren Einbeziehung in die Reihe der möglichen ‚Dritten Verantwortlichen‘“, erklärt Marcello Cutrò.

Die Rolle des „Dritten Verantwortlichen“ (mb) Die Rolle übernimmt derjenige, dem die Führung, Betreibung, Prüfung, Wartung und Instandsetzung von Thermoanlagen obliegt – auch Einzelfirmen.

lr/mb

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Gegen Diktat der Versicherungen Karosseriebauer: Die Karosseriebauer laufen Sturm und wehren sich vehement gegen das foto: LVH

neue Versicherungsdekret, wonach in Zukunft Autoreparaturen exklusiv von Werkstätten durchgeführt werden dürfen, die mit Versicherungen konventioniert sind. In Südtirol herrsche jedoch Transparenz in der Abrechnung und werden Konventionen abgelehnt.

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as neue Reformpaket, das am 24. Dezember 2013 von der italienischen Regierung gutgeheißen wurde, sieht vor, dass in Zukunft Unfallautos nur noch von Karosseriewerkstätten repariert werden können, die mit Versicherungen ein Abkommen haben. Am Hunderte Karosseriebauer aus ganz Italien protestierten am 15. Jänner 2014 in Rom und drückten ihren Unmut über die Maßnahmen des Versicherungsdekretes aus, denn die Vertragsklauseln werden ausschließlich von den Versicherungsgesellschaften diktiert. „Das bedeutet, dass die Autobesitzer nicht mehr

Maschinenbaumechaniker

40 Jahre Betriebstreue

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Gregor Gross, Obmann

die Karosseriewerkstatt ihres Vertrauens wählen dürfen – eine regelrechte Entmündigung unserer Kunden, was der Abschaffung des freien Marktes gleichkommt“, erklärt Gregor Gross, Obmann der Karosseriebauer im LVH. In Südtirol ist lediglich eine

Drei Fragen an Manfred Huber, Präsident des SAG – Südtiroler Autogewerbe-Verbund foto: LVH

(md/mb)) Emil Schivalocchi trat 1973 nach seinen Lehrjahren als Kfz-Mechaniker in St. Jakob mit 21 Jahren in die Firma Weithofer ein. Dank seiner Neugierde an der Technik wandte er sich erfolgreich dem neuen Beruf zu. Er begleitete die Firma durch erfolgreiche Jahre des Wachstums. 1978 siedelte Weithofer in die neu gebaute Handwerkerzone in Terlan um. Nachdem Schivalocchi die Betriebswohnung beziehen konnte, übernahm er den Hausmeisterposten und heiratete kurz darauf seine Frau Marlene. Der Betrieb wurde 2006 an Christof Aichner aus Tiers übergeben, 2010 ging er an einen langjährigen Kunden, KarlHeinz Werner, aus Sprockhövel (D) über und besteht heute als „Südtirol Mechanik“, leistungsstarker Hersteller von Drehund Frästeilen, weiter. Emil Schivalocchi ist dem Betrieb treu geblieben und arbeitet mit unverändertem Einsatz weiter. Zu diesem Anlass organisierte Bernold Weithofer, Obmann der Maschinenbaumechaniker und Werkzeugmacher, am 30. November 2013 in Gargazon eine Feier zu Ehren des langjährigen Mitstreiters und Freundes. Er bedankte sich bei ihm mit einer persönlichen Ehrentafel und überreichte die LVH-Urkunde für die lange Betriebstreue.

Was bedeutet die Reform konkret für Ihre Kunden? Die Rechte des Versicherten werden eindeutig beschnitten, weil der Unfallgeschädigte die freie Wahl seiner Vertrauenswerkstätte nicht mehr ausüben kann. Die Reduzierung der Haftpflichtversicherungstarife, die durch das Dekret erzielt werden sollte, ist also ein Trugschluss? Im Gesetzestext wird kein Wort darüber verloren, welche Voraussetzungen die konventionierten Werkstätten haben müssen. Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass diese Werkstätten weit unter dem Marktpreis arbeiten müssen und daher weder Qualität noch Sicherheit bieten können. Der (geringe) Preisnachlass auf die Versicherungsprämien steht in keinem Verhältnis zum Verlust der Reparaturqualität. Wie geht es weiter? Gemeinsam mit dem LVH, der Confartigianato und unseren politischen Vertretern in Rom werden wir alles in Bewegung setzen, um das Gesetz abzuändern. Wir hoffen sehr, dass auch die Verbraucherzentralen das Problem erkennen und intervenieren.

Hand voll Karosseriebetriebe konventioniert, weil diese gezwungen werden, unter dem Marktpreis zu arbeiten. „Die Qualität der Arbeit leidet mit den Bedingungen der Versicherungen enorm. Leidtragende ist letzten Endes die Sicherheit der Fahrer auf der Straße“, sagt Gross. Der Pusterer Manfred Huber ist Präsident des Südtiroler Autogewerbe-Verbundes (SAG). Er interpretiert den Passus im Dekret als Bremse gegen die Misswirtschaft in manchen Provinzen Italiens und fordert für Südtirol eine Sonderstellung. „Unsere Mitgliedsbetriebe sind qualitätszertifiziert und werden regelmäßig auf Transparenz, Ethik und Ausführung der Reparaturen überprüft“, berichtet er. Durch dieses neue Gesetz besteht Gefahr, dass auf nationaler Ebene viele der 14.000 Karosseriewerkstätten schließen müssen und 60.000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren. Bei der Protestkundgebung Mitte Jänner in Rom waren rund 40 Abgeordnete zum römischen Parlament anwesend. Sie wurden über die große Unsicherheit und die prekäre Situation der Sparte unterrichtet. Gleichzeitig hat der Berufsbeirat der Karosseriebauer im LVH in Zusammenarbeit mit den Abgeordneten Renate Gebhard und Daniel Alfreider Abänderungsvorschläge eingereicht, die nun im Parlament behandelt werden sollen. mb/rp


Veronika Frei auf dem Podium Tapezierer-Raumausstatter: Am 11. und 12. Januar 2014 nahmen die jungen Südtiroler Handwerkerinnen Veronika Frei und Anna Bernhart am Europäischen Wettbewerb der TapeziererRaumausstatter in Hannover teil. Veronika Frei erzielte dabei den glanzvollen dritten Platz. foto: LVH

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ie besten TapeziererRaumausstatter aus Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz trafen sich in den Hallen der Fachmesse Domotex, der internationalen Leitmesse für Bodenbeläge in Hannover, zum Wettbewerb um den Europatitel. Mit beeindruckendem Geschick, sowie Ausdauer und Präzision zeigten die jungen Teilnehmer ihr Können. Für Südtirol gingen Veronika Frei und Anna Bernhart an den Start. Nach zwei harten Wettbewerbstagen wurde das meisterhafte Ergebnis verkündet: Frei erlangt den dritten Platz hinter den Österreichern Patricia Si-

gestalteten. Frei, die Afrika als Thema wählte, ging bereits als Siegerin der TapeziererRaumausstatter bei der Landesmeisterschaft der Berufe 2012 hervor. rp/mb

Meisterkurs für Speiseeishersteller im Gange

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praktisch intensiv vorbereitet und legen bis Kursende fünf Zwischenprüfungen über Ernährungslehre, Arbeitskunde, Rohstoffkunde, Fachrechnen und Kundenorientierung ab. Organisiert und veranstaltet wird der Vorbereitungskurs von der E.-Hellenstainer-

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Lebensmittel

Speiseeishersteller: Zurzeit läuft an der Landesberufsschule „Emma Hellenstainer“ in Brixen eine ganz besondere Ausbildung – der Vorbereitungskurs zur Meisterprüfung der Speiseeishersteller, und zwar auf Deutsch und Italienisch. eit November 2013 bereiten sich Kandidaten auf die Meisterprüfung für Speiseeishersteller im März 2014 vor. Der Kurs ist deshalb besonders, weil er in größeren Zeitabständen abgehalten wird. Die Teilnehmer/-innen werden sowohl theoretisch als auch

Herzliche Gratulation! (mb) Robert Egger, Obmann der TapeziererRaumausstatter, freut sich mit Veronika auf die Medaille und spricht von großem Talent. Ebenso lobt Markus Siller aus Sterzing, Inhaber ihres Ausbildungsbetriebes, Veronikas Leistung.

Veronika Frei mit ihren gelungenen Wettbewerbsaufgaben unter dem Motto „Eine Reise um die Welt“ (Afrika)

metsberger und Daniel Mayer. Die Wettbewerbsaufgabe stand unter dem Motto „Eine Reise um die Welt“, zu dem die Teilnehmer einen Raum mit Bodenbelag, Tapeten, Dekoration und ein Polsterstück

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Textilhandwerk

Berufsschule, die als einzige Südtiroler Berufsschule im Bereich Nahrungsmittelgewerbe ausbildet, gemeinsam mit dem Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung. Hochkarätige Referenten sorgen für ein hohes Niveau der Ausbildung.

Meisterprüfung

(mb) Im März 2014 wird nach langer Zeit wieder die Meisterprüfung für Speiseeishersteller stattfinden!

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… Kundendienst innerhalb 4 Stunden29 Der Handwerker Februar 2014


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Marlies Dabringer, Vorsitzende der Frauen im LVH

Weibliches Unternehmertum

foto: LVH

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(lr) Von 58.000 in der Handelskammer Bozen eingetragenen Unternehmen, werden 12.500 von Frauen geführt. Hinter 70 Prozent der 13.000 registrierten Handwerksbetriebe steht eine Frau, entweder als Inhaberin, Gesellschafterin, mitarbeitendes Familienmitglied oder als Mitarbeiterin in der Verwaltung.

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Neujahrsempfang

Die Wirtschaft benötigt Verbündete Unter dem Motto „Frau in der Wirtschaft – wie wirtschaftlich denkt die Landesregierung?“ luden die Frauen im LVH ihre Mitglieder, Südtirols Spitzen-Politikerinnen, die Vertreter der Presse sowie die Vertreter der Frauengruppen aus Wirtschaft und Politik zum Neujahrsempfang ins Haus des Handwerks.

Gert Lanz, LVH-Präsident, Elena Artioli, Martha Stocker, Waltraud Deeg, Paulina Schwarz, Ulli Mair, Magdalena Amhof, Maria Hochgruber Kuenzer, Brigitte Foppa (v. l. n. r.).

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teuern, Vorschriften, Kontrollen, Arbeitssicherheit, Strafen – das alles fordert einen wirtschaftlichen Gedankenaustausch mit denen, die die Rahmenbedingungen schaffen“ erklärt Marlies Dabringer, Vorsitzende der Frauen im LVH. Fast alle Damen des Landtags und der Landesregierung waren den Einladungen zum Neujahrsempfang gefolgt und gaben den Frauen im Handwerk die Gelegenheit, ihnen einen Einblick in die Situation der Frau in der Wirtschaft und in die Situation der Arbeitgeber/innen zu gewähren. In ihrem Eröffnungsplädoyer sprach Dabringer von der Notwendigkeit von Vereinfachungen und Entlastungen. „Vielleicht müssen wir zu einer bescheideneren Form des Wirtschaftens zurückkehren, denn Leistung muss sich lohnen.“ Durch den Abend führte Paulina Schwarz, Unternehmerin sowie Vorsitzende des Beirates zur Förderung des weiblichen Unternehmertums der Handelskammer Bozen. Die Landespolitikerinnen trugen zu einem interessanten

Meinungsaustausch mit den Frauen im Handwerk bei und wiesen auf die Notwendigkeit hin, bei Themen der Landeszuständigkeit vermehrt wirtschaftlich zu denken. Martha Stocker sprach die Arbeitssicherheit und mögliche Vereinfachungen an, während Waltraud Deeg zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Stellung bezog. Sie denke daran, die Familienfreundlichkeit des Betriebes als Kriterium bei der Vergabe öffentlicher Aufträge einfließen zu lassen. Ulli Mair meinte, nur radikale Entlastungen können neue Arbeitsplätze entstehen lassen. Maria Hochgruber Kuenzer brach hingegen eine Lanze für Frauenunternehmertum. Brigitte Foppa, die selbst aus einer Unternehmerfamilie stammt, meinte, Südtirols Unternehmer sollen vermehrt auf lokale Kreisläufe und auf Nachhaltigkeit setzen, die sich durch Authentizität und Expertise auszeichnet. Madgalena Amhof sprach die Jugendarbeitslosigkeit an und forderte neue Akzente in der Ausbildung, damit mehr Lehrstellen angeboten werden. Für Null-Bürokratie-Zonen sprach sich Elena Artioli, selbst Unternehmerin, aus. Den Frauen im LVH ist es ein Anliegen, Sichtbarkeit zu zeigen und präsent zu sein. „Wir wollen als Unternehmerinnen die Zukunft aktiv gestalten helfen, um so einen Beitrag zum allgemeinen Wohlstand zu leisten“, erklärt Dabringer abschließend. lr/mb

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Frauen im LVH

„Das Handwerk braucht die Frauen, die viele Kompetenzen in die Betriebe bringen und sich allgemein in der Wirtschaft sehr gut bewegen können“, unterstrich LVH-Präsident Gert Lanz und betonte, dass „weibliches Unternehmertum in der Zukunft immer wichtiger“ sein wird.

Einen Rückblick auf die spannende Zeit vor der Wahl gibt Heidi Felderer, Landtagskandidatin des Handwerks 2013.

„Auch auf europäischer Ebene wird rund um das Thema Frauen in Führungspositionen stark debattiert, und er stehe den Frauen im Handwerk gerne auch weiterhin zur Verfügung, so Europaparlamentarier Herbert Dorfmann in seinen Grußworten.

Moderatorin Paulina Schwarz: „Es braucht eine Politik, die versteht, wie Wirtschaft funktioniert, und sich mit ihren Themen auseinandersetzt. Die Frauen im Handwerk und die Wirtschaft benötigen Verbündete, die Verständnis für ihre Anliegen und ihre Sorgen haben und die zahlreichen Südtiroler Klein- und Mittelbetriebe unterstützen.“


LVH

Prag im Frühling PRAG entdecken

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A

Althandwerker

M

it seinen knapp 1,2 Millionen Einwohnern ist Prag Hauptstadt der Tschechischen Republik und das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum Böhmens. Die Moldau, die sich durch die Stadt schlängelt und von vielen Brücken überspannt ist, prägt das Stadtbild. Der Fluss war schon immer Inspirationsquelle für Maler, Poeten und Musiker, außerdem wichtig für Handel und Wirtschaft. Anders als viele andere europäische Städte hat Prag im Laufe der Jahrhunderte kaum Zerstörung erlitten und auch den Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet überstanden. Daher ist ihr schönes architektonisches Erbe weitgehend erhalten geblieben: Hier stehen geballt zahlreiche Bauten aus allen Epochen: Gotik, Renaissance, Barock, Jugendstil, aber auch kubistische, funktionalistische und moderne Gebäude. Das gesamte Zentrum wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

foto: LVH

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Prag - Die "Goldene Stadt" an der Moldau Alt-Landeshauptmann Durnwalder sehr verbunden

(mb) 35 Althandwerker des Bezirkes Brixen, angeführt von Obmann Johann Erlacher und seinem Stellvertreter, Helmuth Stockner, wurden Anfang Jänner von Alt-Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder im Felsenkeller der Laimburg empfangen. Es war ein historisches Ereignis, so die AltReiseangebot 1 der Mittagessen in der derHundert NäheTürme", "goldenes handwerker, denn das Prag hat eine ganze Reihe Spitznamen: "Stadt• an Moldau", "Stadt •P  reis mit Untervon Regensburg; Prag", daspro "HerzPerson Europas". Schon seit vielen Jahrhunderten fasziniert die Stadt durch ihr Flair: Siewar ist eines der letzten historisch und modern, romantisch und dynamisch zugleich. Mit seinen knapp 1,2 Millionen Einwohnern bringung im Falkensteiner • 1 Abendessen im Hotel; Auftritte Durnwalders ist Hotel Prag Hauptstadt der Tschechischen das wirtschaftliche, „Maria Prag“ im Dop- Republik • 1 und Abendessen auf politische dem und kulturelle als Landeshauptmann. Zentrum Böhmens. DieEuro Moldau, die sich durch die Stadt schlängelt und von vielen Brücken überspannt pelzimmer 484 (EinzelSchiff; Er hat wie kaum ein ist, prägt das Stadtbild. Der Fluss war schon immer Inspirationsquelle für Maler, Poeten und Musiker, zimmerzuschlag 121 Euro); • 1 Abendessen in einem tyanderer das politische außerdem wichtig für Handel und Wirtschaft. pischen Restaurant; Geschehen in Südtirol Im Preis enthaltene • D  eutschsprachige Reiseleigeprägt. Nach über Anders als viele andere europäische Städte hat Prag im Laufe der Jahrhunderte kaum Zerstörung 40 Jahre aktiver Politik Leistungen und Stadtführung; erlitten und auch den Zweiten Weltkrieg fasttung unbeschadet überstanden. Daher ist ihr schönes •B  usfahrt laut Programm im geblieben: er sich • E i n t Hier r i t tstehen / B e sgeballt i c h tzahlreiche i g u n g Bauten aus verabschiedete architektonisches Erbe weitgehend erhalten allen 50-Sitzer-Silbernagl-Bus; vonund den Althandwerkern Epochen: Gotik, Renaissance, Barock, Jugendstil, aber auch kubistische, funktionalistische Geigenbauer und Kunstmoderne Gebäude. Das gesamte Zentrum wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. •3  Übernachtungen mit BufmitDoch viel Witz und Charme. schmied; diefetfrühstück "märchenhaften"im Bauten und verwinkelten einen Teil von der Eine lebhaften Hotel; erlebnisreiche Wein• EGassen intritt machen Pragernur Burg; Mischung aus. In kaum einer anderen Stadt des ehemaligen Ostblocks hat die Zeit so schnell Fuß •1  Mittagessen in Pilsen inverkostung rundete den • Eintritt Judenstadt. gefasst wie hier. Das triste Grau der Fassaden ist verschwunden, heute präsentiert sich Prags margareth.bernard@lvh.it klusive Brauereiführung; schönen Abend ab. Innenstadt mit neuen Cafés, Restaurants, Galerien und Geschäften.

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Der neue Atego

Der neue Maßstab im Verteilerverkehr Mit neuen Motoren, einer Vielzahl neuer technischer Maßnahmen und Ausstattungen bringt der neue Atego von Mercedes-Benz mehr Wert, Einsatz und Effizienz in den Verteilerverkehr.

Mehr Wert

Auf den ersten Blick – und nach vielen tausend Kilometern: Der neue Atego überzeugt in jeder Hinsicht. Weil er die hervorragenden Eigenschaften seines Vorgängers nicht nur in sich trägt, sondern weil er diese Stärken weiter ausbaut. Dazu gehören beispielsweise die hohe Qualität, seine hervorragende Zuverlässigkeit sowie seine langlebige Bauweise. Darüber hinaus sorgen eine Vielzahl von neuen Ausstattungen und technischen Maßnahmen dafür, dass dem Unternehmer mit dem neuen Atego auch in Sachen Effizienz und Einsatz ein Lkw zur Verfügung steht, der in der Buchhaltung genauso überzeugt wie im täglichen Einsatz. Die nochmals erhöhte

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Aufbaufreundlichkeit und die gesteigerte Umweltverträglichkeit sind weitere Vorteile. Sie unterstreichen den Wert des neuen Atego und machen ihn zur ersten Wahl im leichten Verteilerverkehr.

Vielzahl an neuen Ausstattungen verfügt. Damit sorgt der neue Atego dafür, dass die Arbeit im Verteilerverkehr einfach leichter von der Hand geht.

Einsatz

Bis zu fünf Prozent niedrigerer Verbrauch, gesenkte Wartungskosten und FleetBoard® EcoSupport sind nur einige wenige Eigenschaften des neuen Atego – so ist bei jeder Lieferung eine Extraportion Effizienz mit an Bord. Damit man im leichten Verteilerverkehr noch kostengünstiger und profitabler unterwegs ist, wurde der neue Atego konsequent darauf ausgelegt, seine Aufgaben besonders wirtschaftlich zu erfüllen.

Dank zahlreicher weiterer Ausstattungen ist der neue Lkw von Mercedes-Benz wie maßgeschneidert für die Anforderungen des heutigen Verteilerverkehrs. Noch mehr Ergonomie und Komfort, durchzugsstarke Euro-6-Motoren, Mercedes PowerShift 3 und vieles andere stehen für ein begeisterndes Fahrerlebnis. Mit dem neuen Atego steht eine neue Generation Lkw zur Verfügung, die über eine

Effizienz

Die neuen sparsamen 4- und 6-Zylinder-Reihenmotoren Euro 6 zeichnen sich nicht nur durch einen besonders niedrigen Verbrauch aus, sondern auch durch ihre hohe Zuverlässigkeit. Zum niedrigen Verbrauch tragen darüber hinaus auch verbrauchsreduzierte Nebenverbraucher, die serienmäßige


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PR-Info

Schaltautomatik Mercedes PowerShift 3 und optimierte Antriebsstrang-Konfigurationen bei. Zudem unterstützt der serienmäßige, im Kombiinstrument integrierte FleetBoard® EcoSupport den Fahrer bei einer verbrauchsoptimierten Fahrweise. Zu insgesamt niedrigen Betriebs-

kosten tragen auch längere Wartungsintervalle, die hohe Lebensdauer vieler Bauteile sowie die reparatur- und wartungsfreundliche Konstruktion des Atego bei.

Top Komfort und große Auswahl

Die neu gestalteten Fahrer-

häuser verleihen nicht nur ein markantes, unverwechselbares Äußeres, sondern überzeugen auch mit beeindruckenden inneren Werten: Für besonders hohe Einsatzorientierung ist der Atego mit drei unterschiedlichen Cockpit-Varianten erhältlich, die in Verbindung mit dem neuen Kombiinstrument, dem neuen Multifunktionslenkrad und den bequemen Sitzen für hohen Fahr- und Arbeitskomfort sorgen. Alle Bedienelemente und Ablagen sind ergonomisch angeordnet und ermöglichen ein einfaches Handling beim Arbeiten im Fahrzeug.

Aufbaufreundlichkeit und Flexibilität

Und weil die Anforderungen an das Arbeiten mit dem Fahrzeug im Baunebengewerbe sehr unterschiedlich sind, lässt der neue Atego auch bei der Aufbaufreundlichkeit so

gut wie keine Wünsche offen. Das beginnt bei unterschiedlichsten Vorrüstlösungen ab Werk und hört bei der optional erhältlichen Mannschaftskabine noch lange nicht auf. Alles in allem heißt das, dass man mit dem neuen Atego besser auf den täglichen Einsatz im Baunebengewerbe vorbereitet ist als jemals zuvor. Heute und in Zukunft.

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PR-Info

Sinfotel: Kompetenz ist weiblich SINFOTEL, LATZFONS: Wenn Vorzeigemodelle für Betriebe gesucht werden, wo die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelingt, dann wird man in Latzfons, einer Fraktion der Gemeinde Klausen, bei Sinfotel fündig.

I

m September 2003 gründeten 13 Frauen die Arbeitsgenossenschaft Sinfotel. Die Frauen nahmen an einer halbjährigen speziellen Ausbildung für Service Center Agentinnen teil. Diese wurde vom ESF finanziert und über die Gemeinde Klausen im Rahmen eines Wirtschaftsförderungsprogrammes durchgeführt. Der Gründungsgedanke, der dahinterstand war, Frauen eine Berufstätigkeit bzw. einen Arbeitsplatz in der Nähe des Wohnortes zu ermöglichen, um Familie und Beruf bestmöglich vereinbaren

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zu können. In zehn Jahren hat sich die Genossenschaft in und außerhalb Südtirol etabliert. Ihre Dienstleistungen sind verschieden und werden individuell mit dem Kunden abgestimmt und flexible angepasst. Zufriedenheitserhebungen, Beschwerdemanagement, Informationsdienste, Marktforschungen, die Betreuung von Grünen Nummern sind nur einige der vielen Dienstleistungen, die namhaften Kunden mit Sinfotel mit Erfolg abwickeln. Die Frauen im Management und am Telefon besuchen regelmäßig

Seminare und Kurse, um ihren Service nach hohen Qualitätsansprüchen zu absolvieren. „Heute arbeiten in der Genossenschaft Sinfotel zehn qualifizierte Mitarbeiterinnen in unterschiedlich flexiblen Arbeitszeiten“, erklärt Vizepräsidentin Brigitte Brunner. „Für die Frau mit Familie ist es einfach wichtig, der Arbeitsplatz in der Nähe des Wohnorts zu haben.“ Auch aus diesem Grund erhielt die Genossenschaft von der Handelskammer eine Auszeichnung als familienfreundlicher Betrieb. Margareth Bernard


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PR-Info

50 Jahre Elektro Bachmann ELEKTRO BACHMANN, TRAMIN: Eine ansehnliche Erfolgsgeschichte konnte der Handwerksbetrieb Elektro Bachmann aus Tramin bei seiner 50-Jahr-Feier im Oktober 2013 aufweisen.

D

er Erfolg des Traditionsbetriebs Elektro Bachmann aus Tramin gründet auf dem Unternehmergeist des Firmengründers, Adolf Bachmann, gebürtiger Brunecker. Er besuchte von 1952 bis 1955 die erste Berufsschule des Landes in Bruneck und war Lehrling der Firma Leitner. Doch im Winter, wenn die Arbeit im kalten Pustertal ausfiel, fand er eine Übergangsstelle im Unterland beim Elektrobetrieb Gruber. In Tramin lernte er die Verkäuferin Erika Zwerger kennen und sein Herz entschied, bei ihr zu bleiben. Im Juli 1963 wagte Adolf, heute 77 Jahre alt, den Schritt in die Selbständigkeit und heiratete seine Erika.

Wenn ein Pustererer und eine Unterlandlerin zusammenstehen, dann kann es wohl kaum danebengehen. Durch das Können von Adolf, die professionelle Unterstützung von Erika und die günstige Auftragslage der 1960er Jahre entwickelte sich der Familienbetrieb prächtig. Als 1967 auf dem Grenzleger oberhalb von Graun der ORF Sender errichtet wurde, durch den das ganze Unterland erstmals ORF und ZDf empfangen konnte, waren es zwei Traminer Firmen, Elektro Bachmann und Pernstich, die die 3.000 Kilometer Kabel verlegten und die Anlage installierten. 1973 wurde ein eigener Betriebssitz in der Mindelheimerstraße gebaut, wo

sich heute noch das Elektrogeschäft befindet. Knapp 20 Jahre später, 2005, wurde in der Steinackerstraße ein zusätzliches Betriebsgebäude mit Büros und Werkstatt errichtet. Elektro Bachmann wird heute durch die Kinder Klaus, Ivo und Silke in zweiter Generation geführt – und die dritte Generation winkt schon interessiert zu. Sie alle bauen auf die Werte des Firmengründers wie Verlässlichkeit, Qualitätsarbeit und professionelle Betreuung und erfahren die Wertschätzung von zahlreichen Kunden, darunter die Kellerei Hofstätter, die Kellerei Walch, die Brennereien Psenner und Roner, die seit Anbeginn bis heute Elektro Bachmann treu geblieben

sind. Adolf und Erika konnten bei der Feier zum 50. Betriebsjubiläum im Oktober 2013 mit Freude und Genugtuung auf ihr Lebenswerk zurückblicken. Bürgermeister Werner Dissertori und LVHBezirksobmann Georg Rizzolli gratulierten und wiesen besonders auf ihre Rolle als Ausbilder und Garant für gute Arbeitsplätze im Dorf hin. Elektro Bachmann hat viele Lehrlinge ausgebildet, die inzwischen in leitender Position tätig sind - heute sind dort elf Mitarbeiter angestellt. Ganz besonders wurden bei der Feier Hartmann Villgrater für 41 Jahre, Siegmund Bonell, für 18 Jahre, Patrick Oberhofer und Daniel Zelger, für 15 Jahre Betriebstreue geehrt. Margareth Bernard

Salon Rentsch Avenue eröffnet SALON RENTSCH AVENUE, BOZEN: Seit Jänner 2014 gibt es in Bozen in der Brennerstraße 29 einen neuen Friseursalon.

S

ilvia Wieland, eine dynamische junge Frau, wagte unlängst mit ihren 28 Jahren, viel Motivation, gediegener Ausbildung und elfjähriger Erfahrung den Schritt in die Selbstständigkeit. Mit einer schillernden Feier mit Verwandten und Freunden eröffnete sie im

Jänner ihren eigenen Friseursalon in Rentsch bei Bozen. Seitdem erfreuen sich schon zahlreiche Kunden der neuen Adresse für die perfekte Haarpflege, die Frau Wieland dank der Produkte der Firma L’Oreal garantieren kann. Die Öffnungszeiten können in Bozen individuell

gestaltet werden und sind für den Salon Rentsch Avenue sind folgende: Montag, 13–19 Uhr; Dienstag/Mittwoch, 9–19 Uhr; Donnerstag/Freitag, 10–20 Uhr; Samstag, 9–13 Uhr; Tel. 0471 1654002. margareth.bernard@lvh.it

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Leute Trendsvon & Märkte Heute

PR-Info

40 Jahre Tischlerei Prader TISCHLEREI PRADER, BARBIAN: Am 9. November 2013 lud die Tischlerei Prader zum Fest ein. Erfreulicher Anlass war das 40-jährige Firmenjubiläum.

D

ie Tischlerei Prader wurde durch Tischlermeister Konrad Prader gegründet. Dank des Zusammenhaltens in der Familie und der tatkräftigen Unterstützung durch Ehefrau Elisabeth Prader entwickelte sich der Betrieb weiter und beschäftigt heute samt Familienmitgliedern 13 qualifizierte Personen. Betriebsgründer Konrad Prader, 65, übergab 2008 den Söhnen Hannes und Kurt

den Meisterbetrieb, arbeitet aber noch im Betrieb mit unveränderter Motivation mit, während Firmenchefin Elisabeth, die als Grundschullehrerin noch fünf Kinder großgezogen hat, ihre Aufgaben im Büro teilweise übergeben hat. In zweiter Generation führen nun Hannes und Kurt den Traditionsbetrieb weiter und behaupten sich am Markt durch ein vielseitiges Angebot an Produkten und Dienstleistungen um die edle Holzver-

arbeitung. Das runde Jubiläum konnte nicht ohne Einsatz, Betriebstreue und Motivation fleißiger Mitarbeiter gefeiert werden. Zu großem Dank verpflichtet ist Familie Prader Engelbert Psaier, der seit der Betriebsgründung, das heißt seit 40 Jahren, Tischlermeister Konrad Prader unterstützt. Geehrt wurden auch Daniel Urthaler und Christian Hofer für je 18 Jahre Betriebstreue. Seit zehn Jahren ist die Tischlerei Prader in ein neu ge-

Leistbare „Null-Fuge“ für jeden Handwerksbetrieb

bautes Betriebsgebäude umgesiedelt und auf der Höhe von Barbian von der Autobahn gut ersichtlich. Dort wurden bei der Feier die neuen Büroräume sowie der neue Ausstellungsraum durch Pater Josef gesegnet. Hannes und Kurt Prader möchten in Zukunft das runde Angebot beibehalten und den Traditionsbetrieb durch Qualitätsarbeit und professionelle Ausführung weiterführen. Margareth Benard

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Impressum

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LVH-Kontaktstellen Zentrale Marlene Puner Tel. 0471 323200 Fax 0471 323210

Sekretariat, Direktion Conny Troger Tel. 0471 323300 info@lvh.it

Berufsgemeinschaften Verena Kaufmann Tel. 0471 323200 info@lvh.it

Rechtsberatung Alexander Benvenutti Tel. 0471 323240 rechtsberatung@lvh.it

Kreditberatung Alexander Watschinger Tel. 0471 323276 Kompetenzzentrum kredit@lvh.it Bau/Installation Dr. Zoia Reiterer Tel. 0471 323230 baukoordination@lvh.it Bildungszentrum Karin Unterkofler Tel. 0471 323370 weiterbildung@lvh.it

Patronat Inapa Annalisa Petilli Tel. 0471 323260 inapa@lvh.it

Innovation Sandra Kainz Tel. 0471 323225 innovation@lvh.it

Kommunikation & Marketing Ramona Pranter Tel. 0471 323340 presse@lvh.it

Gewerkschaften und Verträge Annamaria Losavio Tel. 0471 323253 info@lvh.it

LVH-Bezirksbüros Bozen Stadt Mitterweg 7 Tel. 0471 323460, Fax 0471 323470 E-Mail: bozen@lvh.it

Brixen Konrad-Lechner-Weg 7 – Vahrn Tel. 0472 802500, Fax 0472 802502 E-Mail: brixen@lvh.it

Bozen Land Mitterweg 7 Tel. 0471 323460, Fax 0471 323470 E-Mail: bozen@lvh.it

Sterzing c/o Raiffeisenkasse Wipptal, Neustadt 9 Tel. 0472 767739, Fax 0472 767759 E-Mail: sterzing@lvh.it

Neumarkt Rathausring 27 Tel. 0471 812521, Fax 0471 812244 E-Mail: neumarkt@lvh.it

Bruneck Brunecker Straße 14/A – St. Lorenzen Tel. 0474 474823, Fax 0474 474155 E-Mail: bruneck@lvh.it

Meran Kuperionstraße 30 Tel. 0473 236162, Fax 0473 210334 E-Mail: meran@lvh.it

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Sprechstellen Der Handwerker Februar 2014

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Leserservice

Aktuelle Kurse des LVH-Bildungszentrums! Informieren Sie sich beim LVH-Bildungszemtrum, Tel. 0471 323370 – 0471 323372, Fax 323380, www.lvh.it. Täglich von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 17.15 Uhr. Denken Sie daran: Weiterbildung ist alles!

Februar/März 2014 Soweit nicht anders angegeben, finden die Veranstaltungen in Bozen, Haus des Handwerks, Mitterweg 7, statt.

Betriebswirtschaft, Recht und Innovation

Kurs für öffentliche Ausschreibungen Do., 13. März, 14–18 Uhr Meran, Urania

Mo., 17. März, 14–18 Uhr Bozen, Studio C-Link

Berufsgemeinschaften

Berufsgruppe Konditoren Osterverpackungen – Dekorative Tipps – Verkaufsschulung Mo., 24. Februar, 14–17 Uhr Berufsgemeinschaften Tiefbau und Warentransport Vorbereitungskurs für den technischen Begleitschutz für Sondertransporte Mo., 17., und Mi., 19. Februar, 18–21 Uhr Berufsgruppe Elektrotechniker Erstkontrolle und Erstmessung an Elektroanlagen und Dokumentation Fr., 14. Februar, 14–18 Uhr Fr., 21. Februar, 14–18 Uhr Installateure für Heizungs- und Sanitiäranlagen Luftdichtes Bauen und Installieren Fr., 21. Februar, 14–18 Uhr Do., 27. Februar, 8.30–12.30 Uhr Vahrn Warentransporteure Fahrerqualifizierungsnachweis C,

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Der Handwerker Februar 2013

CE, Modul 1, 2, 3, 6 und 7 Sa., 1., Sa., 8., Sa., 15., Sa., 22., Sa., 29. März, Sa., 5., und Sa., 19. April 2014, 8–13 Uhr Mo., 17., Mi., 19., Fr., 21. März, Di., 1., und Do., 3. April, 8.30–16.30 Uhr Alle Berufsgruppen KlimaHaus-Aufbaukurs für Handwerker Mi., 26. Do., 27. Februar, Mi., 5., und Do., 6. März, 8.30–18 Uhr

Arbeitssicherheitskurse

Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer (Ateco hoch) Mo., 24., und Fr., 28. Februar, 8.30–17.30 Uhr Di., 11., und Mi., 12. März, 8.30–17.30 Uhr Di., 18., und Mi., 19. März, 8.30–17.30 Uhr, Varhn Mi., 5., und Do., 6. März, 8.30–17.30 Uhr, St. Lorenzen Do., 13., und Fr., 14. Februar, 8.30–17.30 Uhr, Meran Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer (Ateco nieder) Do., 20. Februar, 8.30–17.30 Uhr Fr., 14. März, 8.30–17.30 Uhr Mo., 24. März, 8.30–17.30 Uhr St. Lorenzen Auffrischungskurs für Arbeitnehmer 6 Stunden Di., 25. März, 8.30–15.30 Uhr

Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer Ateco hoch - Aufbaumodul (12 Stunden) Mo., 17. März, 8.30–17.30 Fr., 21. März, 8.30–12.30 Uhr Der Brandschutz Berufsgruppe Holz, Metall Do., 13. März, 8.30–17.30 Uhr Berufsgruppen Bau und Installation Do., 20. März, 8.30–17.30 Uhr Alle Berufsgruppen Mi., 26. März, 8.30–17.30 Uhr, Meran Erste Hilfe (12 UE) Bereiche Dienstleistung – Verwaltung und Transport–Verkehr Mo., 3. März, 8.30–18.30 Uhr Bereiche Produktion, Bauwesen und Landwirtschaft Fr., 28. Februar, 8.30–18.30 Uhr Do., 27. März, 8.30–18.30 Uhr, Vahrn Di., 4. Februar, 8.30–18.30 Uhr, St. Lorenzen

Erste Hilfe (16 UE) Do., 6. Februar, 14–18 Uhr, und Fr., 7. Februar, 8.30–17.30 Uhr

Befähigungskurse

Befähigungskurs für Hebebühnen (Theorie und Praxis) Variante: Hebebühnen mit und ohne Stabilisatoren Di., 1. April, 8.30–13 Uhr, Mi., 2. April, 8–15.30 Uhr Befähigungskurs für LKW-Kran (Theorie und Praxis) Fr., 21. Februar, 14–18.30 Uhr, Mo., 24. Februar, 8.30–18 Uhr Di., 1. April, 14–18.30, und Mi., 2. April, 8.30–18 Uhr Auffrischungskurs Gerüstbau PiMUS 4 Stunden Mo., 31. März, 8.30–12.30 Uhr Mo., 31. März, 14–18 Uhr Grundkurs Seilsicherung (inkl. Prüfungen) und PSA der 3. Kategorie Di., 4., Mi., 5., Do., 6., und Fr., 7. Februar, 8.30–18 Uhr

Die Berufsgemeinschaft der Zimmerer organisiert auch heuer wieder eine Informationsveranstaltung

„Kombination Aufmaß – Konstruktion“

über Messtechniken im Holzbau in Zusammenarbeit mit den Firmen Ammann Baulasertechnik GmbH und der SEMA GmbH. Freitag, 7. Februar 2014, 9–17 Uhr, im HdH.

Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer Basismodul Mo., 10. März, 8.30–12.30 Uhr Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer Ateco nieder - Aufbaumodul Mo., 10. März, 13.30–17.30

Referenten: Franz Brandl – SEMA GmbH Thomas Ammann – Ammann Baulasertechnik GmbH

HERAUSFORDERUNG BETRIEBSÜBERGABE IN KLEIN- UND MITTELBETRIEBEN

INFOS & ANMELDUNG: LVH-Bildungszentrum - Tel. 0471 323 370 weiterbildung@lvh.it - www.lvh.it

In guten Händen. In buone mani.


Tagesfahrt des LVH zur IHM – Internationale Handwerksmesse München Sonntag, 16. März 2014 PROGRAMM     

9.30 Uhr Ankunft der Teilnehmer der Tagesfahrt 10.00 Uhr: Empfang der Südtiroler Gäste mit Frühschoppen Verteilen der Messekarten Tag zur freien Verfügung für den Besuch der Handwerksmesse Rückfahrt ab Messegelände nach Absprache mit dem Busfahrer (ca. 16.30 Uhr) 46,00€€ pro Person 46,00

Infos und Anmeldungen innerhalb Freitag, 28. Februar 2014 unter sekretariat@lvh.it oder Tel. 0471 323 300

ZUGSTIEGSTELLEN: Schlanders (4.00 Uhr, Bushaltestelle Kulturhaus) Meran (4.40 Uhr, Sinich OBI) Bozen Süd (5.10 Uhr, Autobahneinfahrt)

Klausen (5.30 Uhr, Autobahneinfahrt) Vahrn (5.40 Uhr, Autobahneinfahrt) Sterzing (6.10 Uhr, Autobahneinfahrt)

Fahrt zur IHM Internationale Handwerksmesse München Samstag, 15. – Sonntag, 16. März 2014 PROGRAMM 

Samstag: Abfahrt Bozen 6.00 Uhr, Tag zur freien Verfügung

Sonntag: Südtiroler Empfang mit anschließendem Messebesuch

70,00€) 135,00 € pro Person im Doppelzimmer (Einzelzimmerzuschlag 70,00

Der Preis enthält alle Transfers im komfortablen Reisebus, Übernachtung mit Frühstück, Südtirol Empfang mit Buffet, freier Eintritt zur Messe; Abendessen optional.

Infos und Anmeldungen innerhalb 31.01.2014 unter sekretariat@lvh.it oder Tel. 0471 323 300

ANMELDUNG…


Einkaufszentrum „Maxi Mode Center“, Algund

Zusammen mit Südtirols Bauwirtschaft für die massive Bauweise Sebastian Plattner - Plattner Bau AG: „Die PROGRESS Thermowand® bringt viele Vorteile mit sich: Bauvorhaben werden exakt und termingerecht abgewickelt, vollkommen witterungsunabhängig. Da sie saubere Oberflächen hat, können diese entweder naturbelassen bleiben oder gestrichen werden – wodurch Arbeitsphasen eingespart werden. Meines Erachtens ermöglicht die Massivbauweise mit Betonfertigteilen sehr innovatives, qualitativ hochwertiges Bauen.“ PROGRESS

Julius-Durst-Straße 100 - I-39042 Brixen (BZ) - Tel. +39 0472 823 111 - Fax +39 0472 834 333

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Der Handwerker, Februar 2014