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GEMEINDEBRIEF

September - Oktober - November 2012


Von Träumen und Albträumen Urlaub! Wir rasten vor der mit ihren Mauern und Türmen beeindruckenden Kulisse der südfranzösischen Stadt Carcassone. Ein Streifzug in die spannende Geschichte des Mittelalters, danach gut Essen gehen und am nächsten Tag bei herrlichem Sonnenschein im Mittelmeer baden, lesen einfach entspannen. So können Träume wahr werden, aber dann . . . Unser Wohnmobil ist aufgebrochen. Navigationsgerät, Handys und die Portemonnaies mit Geld, Kreditkarten und Papieren sind weg, zusammen mit meiner Lieblingstasche. Ein Albtraum. Dieser Urlaub hat sein Ende gefunden, bevor er richtig begonnen hat. Aber wie soll jetzt die Rückreise gestaltet werden? In meiner alten Jacke habe ich Führerschein, 30 € und ein altes Notfallhandy versteckt. Ich schaue nach. Die Jacke ist noch da, der Rest auch, immerhin. „Hinterm Sitz liegt ja meine Umhängetasche“ wundert sich meine Frau, und darin entdeckt sie unsere Portemonnaies . . . Das Geld ist zwar futsch, aber Papiere und Kreditkarten sind noch da. Sogar der neue iPod

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liegt noch auf dem Armaturenbrett. Ich suche mittlerweile zwischen Werkzeug und Warnwesten den gammeligen Beutel mit meiner wirklich teuren Spiegelreflexkamera – und finde sie! Was sind das eigentlich für Diebe ?! Nüchtern betrachtet beträgt der Schaden einige hundert Euro, und einen Schrecken mit einigermaßen gutem Ende. Aus der Albtraum. Der Urlaub kann, abgespeckt, weitergehen. Über das Stehlen mache ich mir dennoch meine Gedanken. Du sollst nicht stehlen, heißt es in den zehn Geboten. In dieser Gebotsreihe hat Gott durch Mose seinem Volk die entscheidenden Verhaltensweisen übermittelt, wie es sich IHM und den Mitmenschen gegenüber verhalten soll. Das Gebot „Nicht stehlen“ scheint hingegen vielen Zeitgenossen eher nachrangig. Was ist schon dabei, mal etwas mitgehen zu lassen, vor allem, wenn es keinen Armen trifft; oder gar den Staat um ein paar Steuern zu betrügen. Dummerweise trifft es dann doch sehr oft die Armen. Die leiden nämlich am meisten, wenn Staaten keine aus-

reichenden Steuereinnahmen mehr haben, um sich um die Schwächeren zu kümmern. In Griechenland zum Beispiel sind von der Finanzkrise vor allem Rentner, kleine Angestellte und junge Menschen gebeutelt, während die Reichen ihr Geld längst in Steueroasen in Sicherheit gebracht haben. Und noch etwas wird mir klar: In gewisser Weise stehlen die Wohlhabenden den Ärmsten der Armen ihr täglich Brot. Den meisten ist dies nicht bewusst, und es ist sicherlich nicht gewollt. Aber es geschieht: Riesige Anbauflächen werden in armen Regionen der Welt von Konzernen aus Europa, den USA und China gegen den Willen der Landbevölkerung aufgekauft. Auf ihnen werden dann irgendwelche Pflanzen für Biosprit und Viehfutter in den reichen Ländern produziert. Ein Albtraum für die Bauern, die kaum noch Möglichkeiten haben, sich und ihre Familien zu ernähren. Der Diebstahl von Nahrung geschieht de facto, auch wenn hierzulande über die Hälfte (!) aller Lebensmittel weggeworfen werden. Das Nahrungsangebot wird dadurch


Erntedankfest 2012 weltweit knapper und nach den Gesetzen des Marktes teurer. In manchen Ländern Afrikas haben sich deshalb die Preise für Grundnahrungsmittel nahezu verdoppelt. Sie sind damit für die Allerärmsten zu teuer geworden. Ein Albtraum für die Mütter, die ihren Kindern nur noch halb so viel Essen zubereiten können. Du sollst nicht stehlen, auch nicht auf Umwegen, denn es entzieht armen Menschen die Lebensgrundlagen. Für mich ist dieses Gebot brandaktuell. Ich habe einen Traum: Wir gehen mit den Ressourcen unserer Erde viel bewusster um. Das macht uns nicht ärmer, aber die Armen behalten was sie zum Leben brauchen. Pastor Rüdiger Möllenberg

Liebe Gemeindeglieder! So schön kann der Altarraum unserer Stadtkirche aussehen! Viele Dankgaben haben Sie gebracht. Nach dem Erntedankgottesdienst wurden sie zur Tafel in die Mühlenstraße gebracht, wo die Helfer sie dankbar entgegengenommen haben. Auch in diesem Jahr soll es wieder so gemacht werden. Bitte helfen Sie mit, dass die Kirche festlich geschmückt und dadurch gleichzeitig bedürftigen Menschen geholfen werden kann. In der Kirchengemeinde Jever wird das Erntedankfest am 7. Oktober gefeiert. Bitte bringen Sie Ihre Dankgaben am Sonnabend, dem 6. Oktober, zwischen 10.00 und 12.00 Uhr in die Kirche. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe! Irmgard von Maydell September Oktober November

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Wir stellen uns vor Nach und nach sollen hier die neu gewählten Mitglieder des Gemeindekirchenrates die Möglichkeit bekommen, sich der Gemeinde vorzustellen. Den Beginn machen Birgit Graalfs und Andre Börner:

Mein Name ist Birgit Graalfs, ich bin verheiratet und habe drei erwachsene Kinder und zwei Schwiegerkinder. Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung im gehobenen Dienst der Steuerverwaltung gemacht und bis zur Geburt meines ersten Kindes als Steuerinspektorin beim Finanzamt Wilhelmshaven gearbeitet. Neben dem Haushalt, der Kindererziehung und dem Garten bin ich sportlich sehr engagiert.

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Seit etlichen Jahren trainiere ich die kleinsten Handballer/innen des MTV Jever (seit zwei Jahren der HG Jever/ Schortens), bin als Minibeauftragte im Vorstand tätig und organisiere die Handball-Spielfeste und Turniere für die jeverschen Grundschulen. Außerdem betreue ich die LandesligaHandballerinnen der HG. Als gebürtige Jeveranerin liegt mir die evangelische Kirchengemeinde sehr am Herzen. Seit seiner Gründung gehöre ich dem Frauentreff 40 +/- an und habe in den vergangenen Jahren schon bei mehreren Veranstaltungen der Kirchengemeinde mitgeholfen. Bei verschiedenen Ausschuss-Sitzungen im Gemeindekirchenrat hatte ich bereits die Möglichkeit, die große Vielfalt der Aufgaben unserer Kirchengemeinde kennenzulernen, und ich freue mich darauf, gemeinsam mit den anderen Kirchenältesten im Dienst der Gemeinde zu arbeiten. Mein besonderes Interesse gilt dabei der Kinder- und Jugendarbeit, denn Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Birgit Graalfs

Mein Name ist Andre Börner, Jahrgang 1976. Ich bin verheiratet und habe drei Kinder, von denen zwei schulpflichtig sind. Geboren und aufgewachsen bin ich in

Bremen, beziehungsweise in BremenNord. 1997 lernte ich Jever durch die Bundeswehr kennen, da ich nach der Grundausbildung in Goslar zum JaboG 38 F versetzt wurde. Seit 2000 bin ich mit meiner Frau Tanja verheiratet. Nachdem im Jahr 2001 unser erster Sohn geboren wurde, sind wir Ende 2001 nach Jever gezogen. Seitdem haben wir die Stadt und die Leute lieben gelernt und sind froh hier zu sein.


“Fairer Brunch“ am 6. Oktober 10.00 - 13.00 Uhr Die ersten Begegnungen mit unserer Gemeinde hatten wir durch die Taufe unseres zweiten Sohnes Hauke. Danach durch das Interesse unseres Sohnes Malte, Pfadfinder zu werden. Da er ganz toll im Stamm Franziskus aufgenommen wurde, ist auch unser Hauke ein begeisterter Pfadi. Auch an der Kinderkirche nehmen beide gerne und regelmäßig teil. Aber das schönste Erlebnis war Weihnachten 2011. Meine Frau, ich und Tamme haben beim Krippenspiel der Konfirmanden mitgewirkt: als Maria, Joseph und Jesus. Ich bin seit dieser Legislatur ein berufenes Mitglied im Gemeindekirchenrat. So arbeite ich im Ausschuss für Gemeindedienst und Seelsorge, im Personal- und Finanzausschuss und im Bau- und Liegenschaftsausschuss mit. Ich finde es toll, dass in unserer Gemeinde schon einiges für die Kinder und Jugendlichen getan wird, welches aber noch intensiviert werden muss. Ein weiterer Wunsch von mir wäre, dass wir mehr Angebote für Familien schaffen. Andre Börner

Tradition hat in Jever der „Faire Brunch“, der in diesem Jahr zum 16. Mal stattfindet, und zwar am Sonnabend vor dem Erntedankfest, dem 6. Oktober 2012. Der Eine-Welt-Kreis und der Frauentreff 40 +/- laden gemeinsam in das frisch renovierte Gemeindehaus am Kirchplatz 13 ein. Von 10.00 - 13.00 Uhr steht am Büffet eine große Auswahl an Speisen bereit. Diese werden nach Hausrezepten mit Zutaten aus dem Weltladen und nach Möglichkeit aus ökologischen oder regional angebotenen Lebensmitteln zubereitet. Für Kinder ist eine Spielecke eingerichtet.

Mit dem „Fairen Brunch“ wollen wir zeigen, welche leckeren Dinge man mit Zutaten herstellen kann, bei denen auch die Produzenten in den Ländern des Südens ihren gerechten Anteil bekommen. Wir laden Sie herzlich zum Brunchen ein. Das Foto entstand beim „Fairen Brunch“ 2010. Edzard de Buhr

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Denkanstoß – Ein vergessener Festtag ! Der 29. September ist der Tag des Erzengels Michael; seit dem Jahr 1969 gilt dieser Tag auch als Gedenktag der beiden Erzengel Gabriel und Raphael.

29. September?

Doch in welcher evangelischen Kirchengemeinde wird dieser Tag noch gefeiert? Ich habe den Eindruck, dass er nicht mehr präsent ist - wie auch das Epiphaniasfest (6. Januar) lange Zeit nicht nur in Jever - in vielen Gemeinden bis auf den heutigen Tag - durch keinen eigenen Gottesdienst gewürdigt wurde.

Für das Jahr 2012 kommt dieser Vorschlag wohl zu spät, aber im nächsten Jahr fällt der 29. September auf einen Sonntag. Wäre das nicht ein guter Anfang?

1989 änderte sich dies jedoch in Jever, und seitdem gehört der Epiphaniasgottesdienst zu den traditionellen Gottesdiensten unserer Kirchengemeinde. Die musikalische Gestaltung lag und liegt auch heute noch immer in der Verantwortung des Posaunenchores.

Erzengel Michael / K.-H. Knacksterdt, Oldenburg

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Wäre es nicht an der Zeit, auch den Michaelistag zu neuem Leben zu erwecken? Zum Beispiel mit einem jährlichen Abendgottesdienst am

Der Posaunenchor wäre sicher bereit, auch diesen Gottesdienst musikalisch zu gestalten.

Schreiben / sagen Sie uns Ihre Meinung! Irmgard von Maydell


“Vertrauen wagen“ - persönliche Stichworte zum ostfriesischen Kirchentag 2012 in Aurich Regine Harke aus Jever schreibt uns ihre Impressionen: Entwicklungspolitische Arbeit stellt sich vor. Dabei erstehe ich an einem Stand ein Taipey, ein kleines Täschchen mit raffiniertem Verschlusssystem. Spontanes Mittanzen wagen kann ich bei den Kreistänzen aus aller Welt; sie sind einfach und doch sehr wirkungsvoll. Leckere Quarkbällchen von den Landfrauen gibt es als Mahlzeit zwischendurch.

Rhythmus wagen: Trommeln auf einer Kiste, der Cajon: Schon nach kurzer Zeit grooven wir zwölf Teilnehmer mit unserem Lehrer zusammen. Gospel-Church: Hier findet Verkündigung in einer anderen Form statt: Mitklatschen und mitsingen (mit einem Gospelchor) und einer Delegation aus Uganda. Ich hatte viel Freude bei den unterschiedlichen Angeboten. Schade nur, dass sich keine „offizielle“ Gruppe aus dem friesischen Jever zusammengefunden hatte. Regine Harke

Impressum Herausgeber: Gemeindekirchenrat der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Jever Redaktion: Redaktionsteam des Öffentlichkeitsausschusses (Ansprechpartnerin: Irmgard von Maydell) Auflage: 6.500 Exemplare Satz: Lucas Scheel, Varel Druck: Heiber Druck Schortens

Neu in der Gemeindebücherei Peter Gerdes Solo für Sopran Kerstin Gier Smaragdgrün (Liebe geht durch alle Zeiten, Bd. 3) Stephen King Der Anschlag Regine Kölpin Die Lebenspflückerin Franz Kurowski Die Friesen – Das Volk am Meer Karen Rose Todesherz Angie Sage Queste (Septimus Heap, Bd. 4) Nicholas Sparks Mein Weg zu dir Klaus-Peter Wolf Ostfriesenangst September Oktober November

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Wohin geht unsere Kollekte? Hier stellen wir zwei Initiativen vor, die regelmäßig Erlöse von Kollekten unserer Kirchengemeinde erhalten. Die 16-jährige Philomena wurde von ihren mittellosen Eltern in Ghana Fremden in der Stadt gegen Geld überlassen. Die schickten sie nicht wie versprochen zur Schule, sondern zum Wasserverkaufen auf den Markt. Nachts schlief sie am Straßenrand, bis eine Lehrerin sie fand und dafür sorgte, dass sie zur Schule gehen konnte. Möglich machte dies das Engage- Bild: Norddeutsche Mission ment von Frau Brigitte Hoffmann selbst bestimmtes Leben. Jetzt geht aus Wilhelmshaven. Sie lebte selbst es darum, das Activity Center unter lange in Ghana und war vom Schicksal dem Dach der Norddeutschen Mission vieler junger Frauen dort erschüttert. dauerhaft zu erhalten. Deshalb gründete sie das „Activity Centre“, eine Lehrfarm für mittellose Die Friedensgemeinde San José de minderjährige Frauen in Akoefe, nahe Apartó in Kolumbien hat sich 1997 für bei Ho. Die Mädchen sind oft schwan- einen gewaltfreien Weg unabhängig ger oder junge Mütter und haben nie von den Konfliktparteien im kolumeine Schule besucht. Bis zu 20 junge bianischen Bürgerkrieg entschieden, Frauen pro Jahr lernen dort Lesen und die auf der einen Seite aus der offiSchreiben, Englisch, Rechnen, Nähen ziellen Armee und damit verbündeten und Babypflege, eine wichtige Basis rechtsextremen Paramilitärs und auf für die berufliche Existenz und ein der anderen Seite aus der Guerilla

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bestehen. Bewaffnete werden im Dorf nicht geduldet. Seit Anfang 2012 versuchen Militär und Paramilitärs verstärkt, die Dorfbevölkerung von ihren Ländereien und aus dem Dorf zu vertreiben. Auf der Suche nach Kohle- und Erdölvorkommen gibt es enormes Interesse an den Ländereien. Der Weg zwischen den Fronten hat in den letzten 15 Jahren in dem Dorf 210 Todesopfer gefordert, darunter auch viele Kinder. Unsere Hilfe unterstützt die Menschen im Kampf für ihr Recht. Ziel ist es auch, die Lieferung von Baby-Bananen nach Deutschland wieder zu ermöglichen, die zeitweise auch in unserem Weltladen im Glockenturm verkauft werden konnten. Dadurch könnte die Lage der Dorfbevölkerung stabilisiert werden. Edzard de Buhr http://www.norddeutschemission.de/ Das-Activity-Centrein-Ho.375.0.html


Novembergedanken

Nun ist sie wieder da, die traurige Zeit. Die Tage sind kurz, und manchmal will es gar nicht richtig hell werden. Es ist trübe, regnet oft. Nun ist wieder die

Mein liebstes Bibelwort Zeit, wo wir an unsere lieben Verstorbenen denken. Ich glaube, auch diese Zeit ist wichtig. Im letzten Jahr haben wir unseren Bruder verloren, und es sind schlimme Unfälle passiert, junge Menschen sind tödlich verunglückt. Wir wollen sie nicht vergessen, und gerade im November lebt meiner Ansicht nach die Erinnerung auf. Volkstrauertag, wir erinnern an die Gefallenen der Weltkriege, Totensonntag, die Namen der Verstorbenen werden noch einmal verlesen, viele Familien besuchen gemeinsam Gräber der verstorbenen Verwandten. Es ist schon so, sie sind immer in unserem Herzen, und trotzdem ist es schön, dass es Tage gibt, wo man sich gemeinsam erinnert. Tod ist endgültig, aber ich finde es sehr wichtig, neben der Trauer positiven Erinnerungen Raum zu geben. Danach warten wir auf die Adventszeit, dass Kerzen wieder ihr warmes Licht scheinen lassen. Und nicht nur im November will ich eine Kerze anzünden und an meine lieben Toten denken. Für alle Trauernden hoffe ich, dass sie auch wieder das Licht sehen und Wärme fühlen. Hella Mammen

Wer nur den lieben Gott läßt walten und hoffet auf ihn allezeit, den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut. Dieser wunderschöne Spruch begleitet mich schon viele Jahre meines Lebens und schenkt mir immer wieder Mut und Kraft. Annegret Hoffmann-Reese

Auch die letzte Strophe dieses Chorals (zu finden im Evangelischen Gesangbuch unter der Nummer 369) kann ein Tages- oder auch Lebensmotto sein: Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verläßt er nicht. September Oktober November

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Die Kirche – ein Campingplatz? Mit dem Ende der Sommerferien ist für viele Camper die Saison noch lange nicht vorbei. Auch bei mir ist die Begeisterung am Camping in all den Jahren erhalten geblieben und mit den Jahren noch gewachsen. Entweder man mag dieses freie, ungezwungene Leben von Anfang an, oder man wird nie ein richtiger Camper. Auf einem Campingplatz sind grundsätzlich alle Gäste willkommen, und gerade die Kinder finden schnell Kontakt zu anderen. Wenn unser Jüngster morgens die Brötchen vom Kiosk barfuß und im Schlafanzug holte, störte sich niemand daran. Es ist das einfache und bescheidene Leben inmitten der Natur und auch die stets gute Gemeinschaft in der unmittelbaren Umgebung des eigenen Stellplatzes, die uns immer wieder am Campingurlaub gefallen. Auch die Möglichkeit, einfach „abzuhauen“, wenn das Wetter nicht mitspielt oder andere Störungen auftreten, ist für unsere Familie von großer Bedeutung bei dieser Urlaubsform. Die Vielfalt der Campingtypen würde jeden Flickenteppich vor Neid erblas-

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sen lassen. Da gibt es zunächst eine ganz besondere Sorte – die Dauercamper! Sie bleiben nur an einem Platz in der Nähe ihres Wohnortes und nutzen jede Gelegenheit, auf ihren Stellplatz zu kommen. Für viele Dauercamper ist der Wohnwagen zum Wochenendhaus geworden, und sie genießen jede freie Minute in der Gemeinschaft oder in ihrer eigenen Parzelle. Ancampen, Bergfest, Abcampen und viele andere Feste werden gefeiert wie sie fallen.

später vielleicht einen Kartengruß. Manchmal wird auch mehr daraus.

Andere Dauercamper igeln sich ein und schotten sich ab, sie wollen ganz für sich alleine sein. In der Regel schneiden Dauercamper ihre Hecken selbst und pflegen ihre Parzelle mehr als mancher Hausbesitzer seinen Garten.

Eines aber haben alle Camper gemeinsam: Egal ob mit einem kleinen Igluzelt oder mit einem riesigen Wohnmobil, ob mit einem Uraltwohnwagen oder dem neuesten Messeschlager unterwegs, ob Heckenschneider, Gartenzwergputzer oder fahrendes Volk – sie sind alle gleich. Niemand wird schief angesehen wegen seiner bescheidenen oder großspurigen Ausstattung. Jeder campt so wie er möchte. Jeder wird akzeptiert wie er ist, wenn er sich nur in den großen Rahmen fügt, einige Regeln des Miteinanders einhält und vor allem die Natur achtet.

Aber es gibt auch das „fahrende Volk“, es fühlt sich auf den meisten Plätzen in ganz Europa wohl und findet Gefallen an der internationalen Gemeinschaft. Meistens spricht man nur kurz miteinander, manchmal kommt es zu intensiveren Gesprächen, man tauscht eventuell die Adressen aus und schickt

Da gibt es aber auch ganz andere Typen, zum Beispiel Krachmacher in der Mittags- oder Abendzeit, Egoisten und Schmutzfinken, die den Waschraum unsauber verlassen oder ihren eigenen Dreck nicht wegräumen. Glücklicherweise bleiben diese Typen noch in der Minderheit, aber sie nehmen leider in dem Maße zu wie die Zivilcourage in der Gesellschaft abnimmt.


Für mich ist so ein Campingplatz immer wieder mit einer Kirchengemeinde vergleichbar. In einer Kirchengemeinde stoßen vielleicht noch mehr Interessen aufeinander, als auf einem Campingplatz. Da gibt es – ähnlich den Dauercampern – die ganz treuen, aber passiven Christen. Da sind aber auch Menschen, die durch ihren aktiven Einsatz eine Kirchengemeinde mit Leben erfüllen. Das „fahrende Volk“ vergleiche ich einmal mit den Gemeindegliedern, die weniger Beständigkeit mitbringen, vielleicht nur noch zu Ostern, zu Weihnachten oder anlässlich Familienfeiern Kontakt zur Kirchengemeinde haben. Diese Vergleiche könnte ich noch lange weiterführen. Unsere Aufgabe als neuer Gemeindekirchenrat ist für mich vergleichbar mit dem Personal eines Campingplatzes. Als Pächter wären da Pastor Möllenberg und sein Vertreter Herr Peters. Wir anderen sind das mündige Personal im Kiosk, in den Wasch- und Küchenräumen, in der Verwaltung, in der Finanzabteilung, und der ruhige, aber

fleißige Hausmeister. Auch zur Unterhaltung – Campingplätze mit Animation werden immer beliebter – sind viele hilfreiche Hände erforderlich. Meine Frau und ich kommen immer wieder gerne auf Campingplätze zurück, die wir in guter Erinnerung haben. Wir sind aber auch gespannt auf neue Plätze, die wir noch nicht kennen. Für unsere Kirchengemeinde wünsche ich mir dies ebenso, damit neue, suchende, verzweifelte, traurige und lustige Menschen ebenso einen guten „Platz“ finden wie die treuen, verlässlichen und altbekannten Glieder unserer Gemeinde. Hauptamtliche, Ehrenamtliche und

der Gemeindekirchenrat wirken im Idealfall daran mit. Jeder von uns bringt sich mit seinen Gaben, seinen Ämtern und seinen Kräften ein. Aber alle dienen dem Glauben und der Seelsorge – entsprechend dem Bibelwort 1. Korinther 12, 4-6: Es sind viele Gaben; aber es ist e i n Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist e i n Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist e i n Gott, der da wirkt alles in allen. Wilfried Fürlus

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Frauentreff 40 + / - besuchte Klosterstätte Ihlow Die Fahrt zur Klosterstätte Ihlow am 5. Juni war der letzte Programmpunkt vor der Sommerpause des Frauentreffs 40 + / - : Frau Uta Mansholt vom „Klosterverein Ihlow“ hieß uns herzlich willkommen und führte uns auf stillen Wegen in den Laubwald hinein. Unterwegs machte sie auf Besonderheiten aufmerksam. So erklärte sie zum Beispiel, dass ein natürlicher Wasserlauf wie hier wichtig war für die Gründung einer Klosteranlage. Mitten im Wald konnte man auch leichte Wälle und ehemalige Grenzgräben erahnen. Wir spazierten auf schmalen Wegen durch mooriges Gebiet mit Wassertümpeln, blühenden Schwertlilien und erreichten eine etwas höher gelegene Lichtung, was auf einen Sandrücken schließen ließ: Der geeignete Platz für eine Klosteranlage. Seit 1228 gehörte die Zisterzienserabtei „Scola Dei“ in Ihlow zu den bedeutendsten der damals 28 Klöster in Ostfriesland. Die Klosterkirche war mehr als 68 m lang und 35 m breit und damit das größte Gotteshaus zwischen Groningen und Bremen.

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Frau Mansholt berichtete von der wechselvollen Geschichte der Anlage, von Blütezeit, kulturellem Leben, „ora et labora“ und schließlich der Zerstörung zur Zeit der Reformation 1529. Mehr als 700 Jahre nach der Gründung ging man auf Spurensuche. Archäologische Ausgrabungen beförderten bauliche Gegebenheiten zu Tage und ließen anhand von Fundstücken und Plänen Rückschlüsse zu. Jetzt war es an der Zeit, sich den „stillen Räumen Ihlow“ zuzuwenden. Natürlich hatten wir schon längst die „Imagination“ der mittelalterlichen Klosterkirche im Visier. Aber jetzt näherten wir uns über die begehbaren „Grünen Mauern“ und an den Steinpfeilern vorbei der ehemaligen Klosterkirche nachempfundenen StahlHolz-Konstruktion. Eine imposante Erscheinung, die Stahl und Natur, klare Linien und Anordnungen wie ein erhabenes Bauwerk wirken lassen. Im Prospekt heißt es: „Der unterirdische ’Raum der Spurensuche’ ist das geschichtliche und spirituelle Herzstück der ’Stillen Räume Ihlow’.“

Frau Mansholt führte uns innerhalb des Raumes von der Dunkelheit in die Helligkeit des Lichtes, von den Ausgrabungen und Fundsachen zum neu gestalteten Altar. Wir waren fasziniert, und die ruhige schlichte Ausstattung ließ meditative Gedanken zu. Frau Mansholt bat uns, einen Kreis um den Altar zu bilden und machte uns aufmerksam auf den Blick - durch den blauen, um den Altar laufenden blauen Reif - direkt in die Imagination und den Himmel, die Bäume und die Wolken. Beeindruckend! Den Besuch in diesem unterirdischen Raum beschlossen wir mit dem Ihlower Gebet und einem Vaterunser.

An der beleuchteten Geschichtsleiste mit Zahlen, Bildern und Sprüchen ging es wieder nach oben, nach draußen ins Jahr 2012. Am Backhaus stärkten wir uns noch bei einem Imbiss mit belegten Brötchen, Mettbällchen, Käse, Gemüsestiften und Tee, schwärmten aus in den Klostergarten, genossen die Abendstimmung und die Ruhe des Platzes. Wir bedankten uns bei Frau Mansholt für die informative, beeindruckende, anschauliche und geschichtsträchtige Führung und traten bereichert und zufrieden die Heimfahrt nach Jever an. Roswitha Sabrautzky September Oktober November

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Sie können den Stein ins Rollen bringen! Wussten Sie, dass ca. 60 % der Natursteine, die wir importieren, aus dem Ausland stammen? Vielleicht, denn Herr de Buhr hatte über das Thema Naturstein schon in einer früheren Ausgabe des Gemeindebriefs Jever (2006) berichtet. Terrassenbelege, Straßenpflaster, Fliesen, Küchenplatten, Zierfiguren, Grabsteine und Urnen - Naturstein wird von uns als Privatpersonen, aber auch von der öffentlichen Hand gekauft. Granit, Sandstein, Marmor, etc. kommen vor allen Dingen aus Indien und China zu uns. Die niedrigen Löhne, Umwelt- und Arbeitsstandards, die relativ geringen Transportkosten via Schiff machen den Abbau und die Verarbeitung von Stein in Indien und China konkurrenzfähig. Mehr noch: Oft sind es gerade diese Steine, die bei uns am günstigsten angeboten werden können. Leider herrschen besonders in Steinbrüchen sehr menschenunwürdige Bedingungen: Hungerlöhne, mangelnder Arbeitsschutz und die massive Schädigung der Umwelt sind in vielen

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indischen und chinesischen Steinbrüchen und Weiterverarbeitungsbetrieben an der Tagesordnung.

Bild: Benjamin Pütter / Miserior

Besonders in Indien sind ausbeuterische Kinderarbeit und Sklavenarbeit ein Problem. Unter anderem hatte eine Studie der Organisation „Südwind e.V.“ 2006 auf die erschreckenden Umstände in indischen Steinbrüchen hingewiesen. Diese kommt zu dem Schluss, dass die Entlohnung der ArbeiterInnen oftmals nicht aus-

reicht, um auch nur der schlimmsten Armut zu entkommen. Auch wenn die Datenlage schlecht ist, kann man vermuten, dass ca. 15 % der Arbeiter in der Branche Kinder sind. Die körperlich schwere und höchst gefährliche Arbeit führt zu gesundheitlichen Schäden und häufig schweren Verletzungen. Oft haben die Kinder nie eine Schule von innen gesehen. Die Kirchengemeinde Jever hat bereits 2011 eine Änderung der Friedhofssatzung vorgenommen. Wir finden, dass die Umstände bei der Produktion von Grabsteinen nicht mit unserer Vorstellung von „in Würde Abschied nehmen“ vereinbar sind. Laut Satzung dürfen auf dem Friedhof nur Grabsteine aufgestellt werden, die nachweislich unter Ausschluss von ausbeuterischer Kinderarbeit und unter Einhaltung der internationalen Arbeitsschutzrechte abgebaut und verarbeitet wurden. Doch es erweist sich als ziemlich kompliziert, die Einhaltung dieser Regelung nachzuprüfen. So hoffen wir auf Ihre Unterstützung.


Auch wenn der Sommer sagt ade . . . : Was Sie tun können: - Fragen Sie Ihren Händler nach fairen Natursteinen, und kaufen Sie nur solche. Zwei Siegel helfen zu garantieren, dass Arbeitsstandards eingehalten werden: Xertifix und WinWin fairstone. - Unterstützen Sie Initiativen für Arbeiterfamilien und deren Kinder in Indien und China. - Erzählen Sie von den Missständen in der Steinindustrie. Wenden Sie sich an Ihre Kommune und fordern Sie, dass auch die Kommune in ihrer Beschaffung auf soziale und ökologische Aspekte achtet. Gemeinsam bringen wir den Stein ins Rollen! Marie Halbach Kontakt: Diakonisches Werk des Ev.-Luth. Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven zukunft-einkaufen@kirche-ammeer.de Telefon: 04421-92 65 24 Mobil: 0163 – 90 30 29 7

. . . Hier gibt es Trost, mit Blumen, Büchern und Tee

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Sei doch ein Held – SEI EINFACH DU! Unter diesem Motto standen die Kindermusikferien in Jever in diesem Jahr. Gemeinsam mit der Ev. Familienbildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven haben wir dieses besondere Ferienprogramm für Kinder in diesem Jahr zum zweiten Mal angeboten. Ziel war wieder die Aufführung eines Musicals, welches in diesem Jahr die Geschichte von David und Goliath nacherzählt hat. Eine Woche hatten wir Zeit, und haben zusammen gemalt, Kostüme entworfen, Kulissen gebaut, Szenen und Text geübt – und natürlich vor allem gesungen. Acht Lieder mussten einstudiert werden, und wir waren mal wieder überrascht, wie toll und wie schnell die Kinder alles mitsingen konnten. Zum Abschluss der Woche gab es dann die Aufführung für Eltern und Freunde in der Stadtkirche. Alle Kinder konnten ihre Rollen und Texte und haben die Arbeit der Woche stolz ihren Familien und Freunden präsentiert. In der Woche haben wir die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven angeschaut und immer wieder festgestellt, dass diese „alte“ Geschichte

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doch immer noch ziemlich aktuell ist: Auch heute geht es oft darum, wer irgendetwas am besten kann, wer mehr weiß, oder wer schneller ist. Oft schauen wir neidisch oder voller Respekt auf diejenigen, die auf den ersten Blick so viel besser sind als wir selber. Auch die Soldaten von König Saul hatten unglaublichen Respekt vor Goliath. Es schien unmöglich, sich gegen diesen starken Riesen zur Wehr zu setzen. Und dann kam David. Er hat sich ganz darauf verlassen, dass Gott ihm schon helfen wird und hat es tatsächlich mit Goliath aufgenommen – und gewonnen. Ja, von diesem kleinen David konnten auch wir in der Woche noch ein Menge lernen.

Bist Du arm oder reich, bist Du groß oder klein – für Gott ist das nicht wichtig. Aber wenn Dein Herz voller Liebe ist, dann bist Du für Gott richtig! Diesen Ohrwurm werden wir wohl alle so schnell nicht vergessen. Danke an 28 tolle Kinder und ein super Team! Team: Clara Dohmen, Wilfried Fürlus, Louisa Radowski, Katrin und Magdalena Ritter, Martina und Janneke Teerling. Klaus und Carola Wedel


Die Maus . . . In meinem Elternhaus, also wo meine Mutter wohnt, passiert es wohl mal, dass eine Maus in die Wohnung schlüpft. Früher hatten wir eine Landwirtschaft, und in den alten Stallgebäuden ist es wohl nicht mehr so richtig gemütlich, und die Mäuse suchen sich dann mal ein anderes nettes Plätzchen. Jedenfalls hat meine Mutter festgestellt, dass eine Milchtüte

tropfte. Na ja, sie hat geputzt und war der Überzeugung: Herstellungsfehler . . . Nur, als dann auch noch eine Kekspackung angenagt war, stand es fest, dass sich eine kleine Maus verirrt und ein Picknick veranstaltet hat. Wir sind zwar alle tierlieb, aber - eine Maus im Haus ist nicht erwünscht. Die Katze hat nur herzhaft gegähnt, hat sich aber anscheinend gedacht: Leben und leben lassen . . . Nachdem dann noch einiges angeknabbert war in der

Geburtsdag im Oktober Speisekammer, musste eine Mausefalle her. Aber – von wegen Tierliebe, eine Lebendfalle. Und schon nach ein paar Stunden war die kleine Maus gefangen! Eine kleine, süße Maus mit Knopfaugen, putzmunter und gut drauf. Na ja, meine Mutter ist 81 Jahre und körperlich nicht so wirklich fit. Also kam das Mäuschen mit Falle in den Rollator und wurde bis ans Ende des Grundstücks kutschiert. Vorsichtig, um der kleinen Maus nicht weh zu tun, hat Mutter den Käfig geöffnet und die Maus in die große Freiheit entlassen. Die Maus ist los gehüpft, hat Mutter überholt, sich noch mal freundlich umgedreht (wahrscheinlich hat sie gerufen: „Ich laufe schon mal vor, bis gleich!“) und war eher wieder im Haus als meine Mutter.

Wi wünscht di to dien Geburtsdag eenen richtig moien Harwstdag! Mit Astern un mit Sünnenblomen, de ganz Familie kummt tosammen, denn wat sungen, denn wat lacht, noch hett de Sünn de grode Macht! Un dat is doch wirklich wahr, genauso so is dat mit de Lebensjahr: De Harwst de kummt mit grode Schritt, de Tied geiht hin, un du mösst mit! Is flink vörbie, de Jugendtied, de Sorgenstohl, de is nich wiet! Un doch… Wi wünscht di eene moie Fier, mit ganz veel Spaß un veel Pläsier. Hella Mammen

Hella Mammen

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Oromia – Bio-Kaffee aus Äthiopien Äthiopien ist die Heimat des Kaffees. Auch heute noch zählt der Kaffee aus dem äthiopischen Hochland zu den begehrtesten Kaffees überhaupt. In über 1000 Metern Höhe gedeiht die Spitzensorte aus der Arabica Familie besonders. Durch schonende Langzeit-Röstung entsteht daraus der Oromia-Kaffee, den es als Bohne oder gemahlen in unserem Weltladen im Glockenturm gibt. Er kommt von der Oromia Coffee Farmers Cooperative Union (OCFCU), in der 23.691 Produzentengruppen zusammengeschlossen sind, die aus insgesamt 112.342 Familien bestehen. Die Organisation wurde als Reaktion auf die anhaltende Kaffeekrise am Weltmarkt ins Leben gerufen, um den hochwertigen Kaffee gemeinsam besser vermarkten zu können. Ziele der OCFCU sind die Einkommenssteigerung der Kaffeebauern, die Erhaltung des Qualitätsstandards und die Nachhaltigkeit des ökologischen Kaffeeanbaus. 90 % ihres Kaffees sind sonnengetrocknet. Der Oromia-Kaffee ist bio-zertifiziert. Die OCFCU stellt die Zahlung fairer Preise an die Bauern sicher, leistet

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Hilfestellung bei der Umstellung auf Mischanbau und unterstützt bei den Planungen zur Erhöhung der Kaffeemenge, die über den Fairen Handel abgesetzt werden kann. Probieren Sie den Kaffee einmal zusammen mit unserem leckeren Dinkel-Quinua Gebäck, und wenn Sie ihn gern süß mögen, mit Mascobado Vollrohrzucker! Edzard de Buhr

Geöffnet Dienstag, Donnerstag, Freitag von 10.00-12.30 Uhr und Mittwoch und Donnerstag von 16.00 -18.00 Uhr.


Gospelkonzert am Samstag, dem 8. September, um 20.00 Uhr in der Stadtkirche zu Jever “Kyrie – A Gospelmass“ von Stefan Zebe Das nächste Konzert des Gospel Projekts Jever rückt näher. Für dieses Konzert haben die Sängerinnen und Sänger aus Jever sich einen Gastchor aus Rendsburg in Schleswig-Holstein eingeladen. Beide Chöre starteten mit der gemeinsamen Probe des Stückes Anfang des Jahres in der Jugendherberge in Rothenburg. Weitere Probenwochenenden folgten für beide Chöre. Nach der letzten Zusammenführung der Gospelsänger/innen kann nun das langersehnte Chorkonzert vom Gospel - Projekt Jever kommen. Die Gospelmesse „Kyrie“ für Chor, Gospelband mit Bläsern und einer Solistin, von Stephan Zebe steht im Mittelpunkt des Konzertes. Um die Messe herum werden bekannte Gospels und neue Gospelsongs u.a. von Staffan Sundas (Schweden) zu hören sein. Die Gospelmesse gliedert sich in sechs Teile (Kyrie, Glory be to God on High, You alone are Holy, I Believe, Sanctus, Lamb of God). „Kyrie - A Gospel Mass“ ist für Stephan Zebe die Konsequenz,

die Gospelmusik in den Gottesdienst und den Gottesdienst ins Konzert zu transportieren. Wichtig ist ihm dabei, die Struktur der Messe als glaubensund lebensnahe Form authentisch darzustellen und erlebbar zu machen. Sein Stück wurde weltweit in über zwanzig Ländern aufgeführt.  Als Begleitung der Chöre konnte Chorleiter Stefan Schauer eine erstklassig besetzte Gospelband mit Musikern aus Hamburg und Bremen gewinnen. Als Instrumentalsolist wird der Ausnahme-Vibraphonist Holger Denckmann aus Bremen zu hören sein. Er wird den Stücken mit seinem unglaublich virtuosen Spiel eine ganz besondere Note verleihen. Weiterhin wirken mit Marte Schauer (Klavier), Lisa Wulf (Kontrabass). Die Bläser sind regional bekannte Musiker der Marine: Thomas Lisse (Alt-Sax), Sascha Weller (Posaune) und Volker Reesing (Trompete). Als Solistin konnte der Chorleiter die international erfahrene Sängerin Ma-

deleine Lang gewinnen, die bereits mit Showgrößen wie Udo Jürgens oder Marius Müller-Westernhagen gesungen hat.  Die Gesamtleitunghat Stefan Schauer Ein besonderer Dank gilt unseren Sponsoren, ohne die eine solche Aufführung nicht möglich wäre: Annegret-Ruge-Stiftung; OLB-Stiftung; Freundes- u. Förderkreis der Stadtkantorei Jever Kartenpreise: 10,- € / Kinder, Schüler, Studenten: 8,- € Vorverkauf: Buchhandlung Am Kirchplatz, Jever Die Abendkasse öffnet am Samstag um 19.00 Uhr. WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH! Katrin Ritter September Oktober November

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Mittwochs-Gespräche

Frauentreff 40 + / -

Vorankündigung

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Abende beginnen jeweils um 20.00 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz

4. September 2012 19.30 Uhr Gemeinderaum Jonasgang „So nah und doch so anders - Englands Kirchen und Kultur“, mit Pastor Holger Harrack

Sonntag, 2. Dezember 2012

19. September 2012 Die Nacht – Raum der Gottesbegegnung; Oberkirchenrätin Annette-Christine Lenk, Oldenburg

2. Oktober 2012 19.30 Uhr Gemeindezentrum Zerbster Straße „Mittelalterliche Zahlensymbolik“, mit Ingeborg Nöldeke

17. Oktober 2012 Blumen „fair“schenken – der dornige Weg vom Feld zur Vase Marie Halbach, Bildungsreferentin für Umwelt und Entwicklung, Wilhelmshaven

6. November 2012 19.30 Uhr Gemeindehaus Am Kirchplatz Gemütlicher Klönabend und Themenplanung für das Jahr 2013

28. November 2012 Als evangelischer Militärseelsorger im Auslandseinsatz; Militärpfarrer Uwe Knigge, Jever

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ADVENTSKONZERT DER STADTKANTOREI GIOVANNI BATTISTA PERGOLESI ”MARIENVESPER” Oratorium für Soli, Chor, Orchester Stadtkantorei und concertino Jever, Solisten Leitung: Klaus Wedel Vorverkauf ab dem 5. November 2012

4. Dezember 2012 19.30 Uhr Gemeindehaus Am Kirchplatz Weihnachtsfeier Wer Lust und Interesse hat, ist zu allen Abenden herzlich eingeladen.

Informationen bei Irmgard von Maydell Telefon 04461 - 2805

um 17.00 Uhr in der Stadtkirche

Informationen bei Karin Jaesch Telefon: 04461 – 71168

Das TeeHaus „Leidenschaften“ Am Kirchplatz hat freundlicherweise mitgeteilt, dass für die Kirchenbesucher nach den kirchenmusikali schen Abendveranstaltungen länger geöffnet sein wird.


Kirchenmusik Samstag, 8. September 2012 um 20.00 Uhr in der Stadtkirche GOSPELKONZERT KYRIE – A GOSPEL MASS von Stephan Zebe und GOSPELS ZUM ZUHÖREN UND MITSINGEN Gospel-Projekt Jever, VHS-Chor Rendsburger Ring (Büdelsdorf); Solistin: Madeleine Lang Gospelband Leitung: Stefan Schauer Eintritt: 10 Euro; ermäßigt 8 Euro Sonntag, 30. September 2012 Um 10.00 Uhr in der Stadtkirche GOTTESDIENST MIT GOLDENER KONFIRMATION Stadtkantorei Jever, Posaunenchor Jever, Leitung: Klaus Wedel Liturg: Pastor Thorsten Harland Samstag, 6. Oktober 2012 um 18.00 Uhr in der Stadtkirche 4SAX IN CONCERT(Saxophonquartett) „Music . . . 4sax“ Classic meets Jazz Martin Stritzel – Sopransaxophon, Frauke Harland – Altsaxophon, Gerd Marheineke – Tenorsaxophon, Thomas Lisse – Baritonsaxophon

Mittwoch, 17. Oktober 2012 um 20.00 Uhr in der Stadtkirche BENEFIZKONZERT Benefizkonzert des Lions-Club Jever für das Projekt „Klasse 2000“ in der Grundschule Tettens – ein Programm zur Gesundheitsförderung sowie Sucht- und Gewaltprävention Gospelchor Heidmühle Leitung: Janine Wilson Mittwoch, 31. Oktober 2012 um 18.00 Uhr in der Kirche Wiefels GOTTESDIENST AM REFORMATIONSTAG Posaunenchor Jever Leitung: Klaus Wedel Liturg: Pastor Holger Harrack Samstag, 3. November 2012 um 20.00 Uhr in der Stadtkirche LUDWIG MEINARDUS: LUTHER IN WORMS Oratorium für Soli, Chor und Orchester Sigrún Pálmadóttir – Sopran Elisabeth Graf – Alt; Christoph Behrens Watin – Tenor; Erik Sohn – Bariton; Christian Palm, Thomas Laske – Bass; Stefan Horz – Orgel,

Kantorei und Sinfonie-Orchester der Kreuzkirche Bonn Leitung: KMD Karin Freist-Wissing Vorverkauf ab dem 1. 10. 12 Sonntag, 18. November 2012 um 19.00 Uhr in der St.-MartinsKirche zu Tettens ABENDGOTTESDIENST Posaunenchöre des Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven Liturg: Pastor Fritz Weber Mittwoch, 21. November 2012 um 18.00 Uhr in der Stadtkirche GOTTESDIENST AM BUß- UND BETTAG Posaunenchor Jever, Leitung: Klaus Wedel Liturg: Pastor Holger Harrack Sonntag, 25. November 2012 um 10.00 Uhr in der Stadtkirche GOTTESDIENST AM EWIGKEITSSONNTAG Stadtkantorei Jever, Leitung. Klaus Wedel Liturg: Pastor Rüdiger Möllenberg

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Freud und Leid Taufen vom 20. Mai bis 22. Juli 2012 Celina Eikermann, Milchstraße 36 Fenris, Soraya, Dalila, Pamina und Daniela Dekena, Am Hillernsen Hamm1 Lea Isabell Behrens, Husumer Weg 4 Anna Heike und Alexander David Grübnau, Frl.-Marien-Straße 7 Mirlanda Charline und Bela Veli Rupert Simon, Kiebitzstraße 13 Eilika-Leonie Bartels, Bockhorn/Steinhausen Jayda Lou Summer Rieken, Friedrich-Barnutz-Straße 39

Trauungen vom 2. Juni bis 21. Juli 2012 Andrea Jost und Sabine geb. Janssen, Raiffeisenstraße 32 Manuel Schaefer und Sabrina geb. Kühn, Georg-von-der-Vring-Straße 37 Christian Ryba und Christina geb. Raufeisen, Warfsweg 12 Stefan Osterkamp und Petra geb. Groeneweg, Beim Tivoli 30 Dieter Schoon und Jasmine Fischer geb. Reents, Hooksweg 5

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Freud und Leid Beerdigungen vom 19. März bis 6. Juni 2012 Engeline Marianne Janßen geb. Meyer, Boing-von-Oldersum-Straße 59, 91 Jahre Hertha Marie Kohls geb. Harms, Albanistraße 5, 88 Jahre Helga Lukossek geb. Lampe, Rosenstraße 10 , 75 Jahre Elfriede Johanne Margarete Keemann geb. Heinen, 76 Jahre Getrud Kroehl geb. Thorn, Wilhelmshaven, 96 Jahre Erna Lotte Vogler geb. Guttek, Steinstraße 5 , 94 Jahre Johanne Elise Auguste Werdermann geb. Behrens, Utlander Weg 1, Wiefels, 72 Jahre Hans Peter Best, Mühlenstraße 10, 73 Jahre Anja Dinter, Stürscheep 1, Wiefels, 18 Jahre Jonny Paul Baumann, Hajo-Jürgens-Straße 15, 77 Jahre Friedrich (Fritz) Rosendahl, Anton-Günther-Straße 15, 69 Jahre Dirk Martens, Auf der Dreesche 43, 41 Jahre Elsa Frieda Leiner geb. Kramer, Sophienstraße 1, 95 Jahre Inge Elli Janowsky geb. Päsler, Schützenhofstraße 19 , 72 Jahre Irina Eisenschmidt geb. Koslow, Schortens, 97 Jahre Bernhard Johannes Hinrichs, Rahrdumer Schweiz 32, 84 Jahre Johann Jakob Hans Gresch, Sophienstraße 1, 90 Jahre Frieda Gerda Maaß geb. Mettke, Anton-Günther-Straße 26, 90 Jahre Liesa Johanne Wallach geb. Krey, Memeler Straße 38 , 85 Jahre Regine Maria Hinrichs geb. Iben, Wangerland, 91 Jahre Elisabeth Katharine Machacek geb. Gronewold, Anton-Günther-Straße 26, 88 Jahre Ingeborg Johanna geb. Wolf, Schlosserstraße 10, 88 Jahre Anneliese Behrends geb. Wirsing, Auf dem Rist 3, 89 Jahre Günter Fritz Hahn, Stettiner Straße 3, 89 Jahre Heinz Arno Oetken, Anton-Günther-Str. 26, 84 Jahre

Auf Grund des Datenschutzes können nur die Namen aufgeführt werden, deren Zustimmung zur Veröffentlichung bei Redaktionsschluss vorlagen.

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Einladung zur Feier der Goldenen, Diamantenen . . . Konfirmation am 30. September Die sogenannten Jubelkonfirmationen, also von der Silbernen Konfirmation an aufwärts, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die vor vielen Jahren Konfirmierten freuen sich auf ein Wiedersehen mit ihren Klassenkameraden und Schulfreunden, in seltenen Fällen kommt es sogar zum Wiedersehen mit der ehemaligen Pfarrerin oder dem Pfarrer; so herrscht auch Vorfreude auf den gemeinsamen Gottesdienst. Die jeversche Kirchengemeinde lädt die diesjährigen goldenen und älteren Konfirmandinnen und Konfirmanden für den 30. September herzlich ein. Wir freuen uns auf alle, die 1960, 1950, 1945, 1940 und 1935 in Jever oder an welchem Ort auch immer konfirmiert worden sind. Ein Abendmahlsgottesdienst in der Stadtkirche wird den Tag eröffnen. Die Stadtkantorei und der Posaunenchor werden mithelfen, ihm ein besonders festliches Gepräge zu geben.

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Taufgottesdienste Die Kirchengemeinde bietet jeden 1. und 3. Sonntag im Monat Taufgottesdienste an.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen und einer anschließenden Stadtrundfahrt soll der Tag Ihrer Jubelkonfirmation mit einem ausgiebigen Kaffeeund Teetrinken ausklingen. Erzählen Sie es weiter, und sicher wissen Sie die eine oder andere Adresse von ehemaligen Mitkonfirmandinnen und Mitkonfirmanden, die Sie bitte dem Kirchenbüro mitteilen wollen. Denn dort sind bei weitem nicht alle aktuellen Adressen vorhanden. So sind wir dankbar für alle Mithilfe bei der Adressensuche. Und vergessen Sie nicht, sich selbst auch anzumelden (Telefon 0446193380). Irmgard von Maydell

Kinderkirche Jeden Mittwoch (außer in den Schulferien) von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr im Gemeindehaus – für Kinder im Grundschulalter Ökumenisches Abendgebet Jeden Mittwoch um 18.00 Uhr: im September in der Stadtkirche im Oktober in der Freikirche Am Elisabethufer im November in der römischkatholischen Kirche


Gottesdienste im Herbst Sonntag, 2. September Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harrack Wiefels, um 18.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harrack Mittwoch, 5. September Einschulungsgottesdienste Schule am Harlinger Weg – um 9.00 Uhr mit Pastor Harland Paul-Sillus-Schule – um 10.00 Uhr mit Diakon Eilts Sonntag, 9. September Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harland Sonntag, 16. September Wiefels, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Möllenberg Jever, um 18.00 Uhr Gottesdienst mit Begrüßung der neuen Konfirmanden – Pastor Möllenberg, Pastor Harrack, Diakon Eilts, Jugendband Sonntag, 23. September Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Möllenberg Sonntag, 30. September Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst mit Feier der Goldenen Konfirmation –

Pastor Harland, Stadtkantorei, Posaunenchor 7. Oktober - Erntedankfest Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harrack, Volkstanzgruppe Wiefels, um 10.00 Uhr Plattdeutscher Gottesdienst Diakon Eilts

Sonntag, 4. November Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Möllenberg Wiefels, um 18.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Möllenberg Sonntag, 11. November Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harland

Sonntag, 14. Oktober Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harland Hungermarsch der Evangelischen Jugend – um 14.00 Uhr

Sonntag, 18. November Volkstrauertag Wiefels, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harland Jever, um 18.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harland

Sonntag, 21. Oktober Wiefels, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harrack Jever, um 18.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harrack

Mittwoch, 21. November Buß- und Bettag Jever, um 18.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harrack, Posaunenchor

Sonntag, 28. Oktober Jever, um 10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst Pastor Möllenberg

Sonntag, 25. November Ewigkeitssonntag Jever, um 10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst – Pastor Möllenberg, Stadtkantorei Wiefels, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Diakon Eilts

Mittwoch, 31. Oktober Reformationsfest Wiefels, um 18.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harrack, Posaunenchor

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Feste Termine in der Kirchengemeinde Kirchenmusik im Gemeindehaus Am Kirchplatz Stadtkantorei Jever Montag 20.00 - 21.45 Uhr Kinderchor Freitag 15.00 - 15.30 Uhr Posaunenchor Jever Donnerstag 19.30 - 21.00 Uhr Nachwuchsbläser Donnerstag 18.00 - 19.15 Uhr Gospel-Projekt Jever an 4-5 Wochenenden pro Jahr

Mittwochs-Gespräche September - Juni 20.00 Uhr in der Regel jeden 3. Mittwoch im Monat im Gemeindehaus Am Kirchplatz

Ev. Frauenkreis 14-täglich montags 15.00 - 17.00 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz

Offene Teestube jeden Freitag 9.30 - 11.00 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz

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Frauentreff 40 + / jeden 1. Dienstag im Monat 19.30 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz

Seniorenkreis Jever jeden Mittwoch 15.30- 17.30 Uhr im Gemeindezentrum Zerbster Straße

Seniorenkreis Wiefels jeden 2. Mittwoch 15.00 - 17.00 Uhr in der Pastorei Wiefels Telefon Hella Mammen 71039

Welt-Laden im Glockenturm Am Kirchplatz Dienstag, Donnerstag und Freitag 10.00 - 12.30 Uhr Mittwoch und Donnerstag 16.00 - 18.00 Uhr Treffen des Eine-Welt-Kreises letzter Dienstag im Monat 19.00 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz

Gemeindebücherei im Gemeindehaus Am Kirchplatz Dienstag 10.00 - 11.00 Uhr Freitag 10.30 - 11.00 Uhr 15.30 - 16.30 Uhr Sonntag 11.00 - 11.30 Uhr

Jugend-Mitarbeitertreff Mittwoch 17.00 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz

Jugendband Freitag 18.00 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz

Jugendgesprächskreis jeden 4. Montag im Monat 19.30 Uhr im Gemeinderaum im Jonasgang

Pfadfinder Wölflinge (Kinderstufe der Pfadfinder im Grundschulalter) Montag 15.30 - 17.00 Uhr im Gemeindezentrum Zerbster Straße Wölflinge Donnerstag 15.30 - 17.00 Uhr in der Franziskusscheune, Wiefels Pfadfinderstufe Montag 16.00 - 18.30 Uhr in der Franziskusscheune, Wiefels

Weitere Informationen im Kirchenbüro und unter www.kirche-jever.de


Wichtige Adressen in der Kirchengemeinde Kirchenbüro - Bianca van den Ent

Am Kirchplatz 13 Tel. 9338-0, Fax 9338-18 Öffnungszeit: 8.00 Uhr- 12.30 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag zusätzlich 13.00- 16.00 Uhr E-Mail: kirchenbuero@ stadtkirche-jever.de

Pastor Thorsten Harland (Bezirk I) Lindenallee 15 Tel. 984 7949 E-Mail: pastor.harland@ stadtkirche-jever.de

Pastor Holger Harrack (Bezirk II) Am Kirchplatz 16 Tel. 963623 oder 9338-38 E-MaiI: pastor.harrack@ stadtkirche-jever.de

Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Pastor Rüdiger Möllenberg (Bezirk III und Wiefels)

Zerbster Straße 10 Tel. 29 21, Fax 7 35 38 E-Mail: vorsitzender.moellenberg@ stadtkirche-jever.de

Kreiskantor Klaus Wedel

Diakon Fredo Eilts

Tel. 700123 oder 0171/7107220 E-Mail: fredo.eilts@ejo.de

Küster in Jever

Berthold Skibbe Hermannstraße 4, Tel. 71387

Küsterin in Wiefels

Edit Janßen Dorfstraße 10, Tel. 744717

Friedhofsverwaltungsbüro Christa Reents

Blaue Straße 11, Tel. 70 06 89 Öffnungszeiten: Dienstag u. Freitag 9.30 - 11.30 Uhr Donnerstag 14.30 - 17.30 Uhr

Friedhofswärter

Arie van den Ent Tel. 0173/2324301 Mo.- Do. 8.00 Uhr - 16.00 Uhr Fr. 8.00 Uhr - 12.30 Uhr

Verwaltung der Kindergärten

Regionale Dienststelle (RDS) Friesland-Wilhelmshaven Olympiastr. 1, Gebäude 6 26419 Schortens/Roffhausen Tel. 04421/77449-2641 Öffnungszeiten: Mo. - Do. 9.00 Uhr - 12.00 Uhr und 14.00 Uhr - 15.00 Uhr Fr. 9.00 Uhr - 13.00 Uhr E-Mail: allgemeine-verwaltung.rdsfrw@ kirche-oldenburg.de

Kindergärten des Diakonischen Werkes Lindenallee 10 Tel. 27 13, Fax 75 90 78 Ltg.: Daniela Wegener Steinstraße 3 Tel. 26 64 Ltg.: Petra Blank Ammerländer Weg 2 Tel. 91 33 57, Fax 91 33 58 Ltg.: Petra Blank Klein Grashaus Joachim-Kayser-Straße 8 Tel. 96 44 00 oder 96 43 99 Ltg.: Wolfgang Steinborn

AlbanistraBe 3 Tel. 7489525 E-Mail: kantor.wedel@ stadtkirche-jever.de

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Gemeindebrief Herbst 2012