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40 Jahre Handball HC Bad Liebenwerda Eine Sonderveröffentlichung der Lausitzer Rundschau / Elbe-Elster Rundschau

Freitag, 19. Juni 2009

HC-Trainer: „Handball ist heute viel schneller“ SEITE 2

Die A-Jugend landet den größten Coup im Nachwuchs SEITE 3

Die E-Jugend holt sich den Spielunionspokal Foto: V. Rösler

AUSGABE BAD LIEBENWERDA

DAS FESTPROGRAMM Freitag, 19. Juni 17.30 Uhr Festsitzung „40 Jahre Handball“ mit geladenen Gästen, Sponsoren und ehemaligen Vereinsmitgliedern im Festzelt an der Sporthalle 19.30 Uhr Handballspiel der Männer: HC Bad Liebenwerda I (Brandenburg-Liga) - VfL Potsdam (Aufsteiger 2. Bundesliga) 21.00 Uhr Gemütliche Runde im Festzelt mit „Mr. Camphire“ und Diskomusik

Sonnabend, 20.Juni 09.30 Uhr Kinder- und Jugendfest des HC Bad Liebenwerda für E/D/C-Jugend, unter anderem Spiele der Mannschaften, Sportmobil, Hüpfburg 10.30 Uhr Trainingseinheit mit Bundesligaspieler

Christoph Schindler (TSV Dormagen) mit Kindern und Jugendlichen 14.30 Uhr Handballspiel der Männer: HC Bad Liebenwerda II (Landesliga) – TSV Germania Massen (Landesliga) 15.15 Uhr Autogrammstunde mit dem HC Leipzig (Frauen - Deutscher Meister Bundesliga) 16.30 Uhr Handballspiel der Frauen: HC Leipzig (Deutscher Meister, 1.Bundesliga) – Elbehexen Riesa/Meißen (Regionalliga) 19.00 Uhr Großer Sportlerball mit Micha’s Tanzdiscothek, den Röderstompers und Sportlerquiz im Festzelt an der Sporthalle

Sonntag, 21. Juni 10.00 Uhr Musikalischer Frühschoppen mit Micha’s Tanzdiscothek und Essen aus der Gulaschkanone

10.30 Uhr Handballspiel von ehemaligen aktiven Spielern des HC Bad Liebenwerda An allen Tagen ist für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt!

Eintrittspreise: Freitag-Spiel 3,00 Euro für Erwachsene 1,50 Euro für Kinder (7-14) Samstag-Spiel 5,00 Euro für Erwachsene 2,50 Euro für Kinder (7-14) Kombiticket für beide Tage 7,00 Euro für Erwachsene 3,50 Euro für Kinder (7-14)


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40 JAHRE HC BAD LIEBENWERDA

Paul Röhnert – der Begründer des Handballs in Bad Liebenwerda Der heutige Ehrenpräsident schrieb die ersten Kapitel der kurstädtischen Handballgeschichte Eigentlich spielte er in Tröbitz Handball und sah in Bad Liebenwerda nie eine spielerische oder betreuende Zukunft für sich. Schließlich existierte in der Kurstadt noch nicht einmal eine Handballabteilung. Doch als der Ehrgeiz ihn packte, kam der Ball ins Rollen. „Ich versuchte den Handball in einer Stadt zu etablieren, in der der Fußball die Vorherrschaft hatte. Anfangs spuckten die Leute auf mich“, berichtet der 72Jährige. Nur wenige zeigten sich damals von der Idee des Bad Liebenwerdaers begeistert. Dabei habe er sich vom Vorsitzenden des Deutschen Turn- und Sportbundes des Kreises, Siegfried Kupplich, zur Abteilungsgründung überreden lassen. „Kupplich hatte vor, in der Stadt eine Halle zu bauen, und suchte nach Vereinen, die diese auch nutzen würden. Ich habe mich damals hinreißen lassen.“ Trotz der teilweise heftigen Reaktionen der Bürger war Paul Röhnert gewillt, das „Wagnis“ Handball erfolgreich zu gestalten. Da die Sporthalle aber erst 1971 fertiggestellt wurde, trainierte man die ersten Jahre auf dem Sportplatz in Bad Liebenwerda. „Die ersten Mannschaften bestanden aus Schülern und waren im Jugendbereich gemeldet. Die Männermannschaft fand sich später selbst, ohne mein Zutun“, erzählt Paul Röhnert, der das Handballspielen in Wahrenbrück erlernte. Nachdem die ersten Erwachsenen ein Team gebildet hatten, übernahm Paul Röhnert das Traineramt und holte viele aktive Spieler aus Tröbitz nach Bad Liebenwerda. Besonders stolz ist der Bad Liebenwerdaer

STILVOLLE Ausblicke

schek den Sprung zum TSC Berlin und avancierte sogar zur Jugendnationalspielerin. In den 70er- Jahren pflegte der damalige TSV Lubwart gute Kontakte nach Polen. „Wir sind einmal im Jahr nach Kepno und Srem gefahren. Die Wettkämpfe waren immer großartig und wurden sogar auf Turniere ausgeweitet“, so Röhnert. Die polnischen Teams seien zum Kräftemessen auch jährPaul Röhnert darf zurecht als der Vater lich nach Bad Liebendes Bad Liebenwerdaer Handballs bezeich- werda gekommen. Das Amt des Vereinsnet werden. Fotos: Mona Claus vorsitzenden habe er fast durchgängig von 1969 auf die ersten Erfolge der damali- bis 2003 innegehabt. „Nur als ich gen Mannschaften. Bereits 1974 mich selbstständig gemacht habe, stiegen die Jugendkader in die hatte ich es kurzzeitig abgegeBezirksliga auf. 1981 folgte ihnen ben.“ Für seine sportlichen Verdie erste Männervertretung des dienste erhielt Paul Röhnert beVereins. „Danach bestimmten reits zu DDR-Zeiten mehrfach wir die Liga maßgeblich mit. Auszeichnungen und schließlich Holzdorf, Lübbenau und Hoyers- auch die „Silberne Ehrennadel“ werda gehörten zu dieser Zeit zu des Handballverbandes Brandenden stärksten Teams. Doch wenn burg. Nachdem er den Vereinssie nach Bad Liebenwerda ka- vorsitz abgegeben hatte, wurde men, ließen sie alle Federn.“ er zum Ehrenpräsidenten des HC Auch beim Pokalspiel gegen Dy- Bad Liebenwerda ernannt. namo Halle/Neustadt, einen daAuch 2009 – 56 Jahre nachmaligen DDR-Oberligisten, saß dem er das erste Mal mit dem Paul Röhnert auf der Trainer- Handball in Kontakt kam – engabank seiner „Ersten“. Das Spiel giert sich der 72-Jährige für den verlor man damals erst in der Sport: Als Staffelleiter der VerVerlängerung. „Da stand die gan- bandsliga sorgt er für einen reize Halle Kopf. Ein unvergessli- bungslosen Fortlauf des Spielbeches Ereignis.“ triebs. Wenn es die Zeit zulässt, Dank der Hilfe vieler weiterer ist er auch bei allen Spielen der Übungsleiter, wie beispielsweise ersten Männermannschaft zugeKurt Engel und Gretel Raddatz, gen. Und nicht nur die Heimspieunterhielt der Verein jahrelang le verfolge er regelmäßig: „Ich eine weibliche Jugendsektion. fahre den Jungs sogar zu den Aus dieser schaffte Ramona Plat- Auswärtsspielen hinterher!“

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Er lebt Handball Ingo Schindler – seit 39 Jahren in HC-Diensten Wenn er mitfiebert, bekommt schon mal die nächstbeste Spielertasche einen Tritt verpasst. Der 49-jährige Ingo Schindler ist bereits mehr als sein halbes Leben beim HC Bad Liebenwerda tätig. Erst als Spieler und dann als Übungsleiter. Derzeit trainiert der Prestewitzer zusammen mit Steffen Melzer die 1. Männermannschaft. Wann haben Sie mit dem Handballspielen angefangen? Ich kam 1970 mit zehn Jahren zur TSG Bad Liebenwerda. Welche Erfolge gab es? Unsere beste Platzierung war der dritte Platz in der Oberliga. Und auch im Pokal konnten wir den einen oder anderen großen Triumph erringen. Als Trainer war mein Glanzstück der Gewinn des NOHV-Pokals mit der A-Jugend 2007. Und der zweite Rang in diesem Jahr mit den Männern war auch bedeutend, da niemand damit gerechnet hätte. Was sind Sie für ein Trainer? Meine Vorbereitung artet manchmal etwas aus. Ich arbeite Trainingsprogramme aus, schaue mir DVDs an und halte nach neuen Kombinationen Ausschau. Es gibt aber auch Phasen, wo man Altbewährtes anwendet. Wie hat sich der Handball im Laufe der Jahre verändert? Das Spiel ist schneller geworden. Früher war alles viel taktischer als jetzt und der Angriff wurde oftmals minutenlang ausgespielt. Als ich noch Spieler war, konnte man problemlos 60 Minuten konditionell durchhalten. Was reizt Sie am Trainerjob? Ich finde es toll, dass ich mit jungen Leuten arbeiten kann, da-

Ingo Schindler. durch bleibt man selbst fit. Und das Feiern nach Siegen ist natürlich großartig. Obwohl das Bier etwas besser schmeckt, wenn man selbst gerade spielte. Wo liegen die Vorteile eines kleinen Vereins und wo die Nachteile? Ein Vorzug ist, dass wir Trainer die Spieler bereits von klein auf kennen. Der Nachteil ist, dass die jungen Leute aufgrund eines Studiums oder zum Arbeiten weggehen. Das schwächt den Verein oft, und mich persönlich schmerzt es sehr, wenn Spieler gehen. Name: Ingo Schindler Geburtstag: 01.11.1960 Trikotnummer: 6 Position: Rückraum Links Spitzname: Langer Vereinsmitglied seit: 1970 Funktion im Verein: Trainer 1. Männermannschaft

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Karin Jach Frank Claus Steven Micksch Titelgestaltung: lr-creativ Druck: Lausitzer Rundschau Druckerei GmbH Anschrift: Straße der Jugend 54, 03050 Cottbus Telefon (Ortstarif): 0180 1 22 22 10 Telefax (Ortstarif): 0180 1 22 22 11 E-Mail: direkt@lr-online.de


40 JAHRE HC BAD LIEBENWERDA

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Textilreinigung GmbH, Bad Liebenwerda Jubel nach dem großen Coup der A-Jugend 2006. Das Team wurde Brandenburg-Meister und holte sich ein Jahr später auch noch den Pokal des Norddeutschen Handballverbandes. Archivfotos (3): Veit Rösler

„Im Vorstand muss es einen Generationswechsel geben“ Jürgen Schubert kam vom Schach zum Handball und ist Vereinsvorsitzender Der Prestewitzer war ein richtiger Spätzünder im Handballsport und schlug umso bemerkenswerter ein. Seit 2003 ist der 49-Jährige der Vorstandsvorsitzende des HC Bad Liebenwerda.

Und ging es von da an so erfolgreich weiter? Verblüffenderweise ja. Ich habe es im Laufe der Jahre bis in die Bezirksauswahl geschafft. Mit der habe ich dann an der DDRSpartakiade teilgenommen. In die erste Männermannschaft wurde ich mit 17 Jahren berufen. Dort spielten wir ja dann jahrelang in der Bezirksliga, die schließlich zur Oberliga wurde. Gibt es etwas an das man sich gerne zurückerinnert? Die „Schlachten“ in der Be-

Jürgen Schubert.

Foto: mc

zirksliga sind mir heute noch gut im Gedächtnis. Zu Hause waren wir eine Macht und haben nur selten verloren. Was folgte nach Ihrer Zeit als aktiver Spieler? Bereits zu meiner aktiven Zeit war ich als Übungsleiter im Jugendbereich tätig. Seit der Gründung des HC Bad Liebenwerda 1998 haben Peter Noch und ich die Geschäfte des Vereins geführt. Im Jahr 2003 löste ich Paul Röhnert als Vorsitzenden ab. Und welches Erlebnis Ihrer Trainerzeit blieb unvergesslich? Für mich persönlich war es der Wiederaufstieg im Jahr 2004. Damals wollte keiner die Mannschaft betreuen und ich übernahm das Amt. Im Vorfeld hat

Im März 2004 legt der HC den Grundstein für den neuerlichen Aufstieg in die Brandenburgliga. Nach dem Sieg gegen die TSG Lübbenau II (vorn Manuel Jahre) hatte der HC drei Punkte Vorsprung vor der Konkurrenz. Einen Monat später feierten Spieler und Fans nach dem Sieg gegen Eisenhüttenstadt (31:28) ausgelassen den Aufstieg. Noch nie zuvor hatten über 400 Zuschauer ein Handballspiel in der Sporthalle verfolgt.

Wird es in diesem Jahr die dritte Amtszeit als Vorsitzender geben? Das steht noch in den Sternen. Wir wollen, dass die Arbeit im Verein auf mehrere Schultern verteilt wird. Das bedeutet auch, dass es eine Verjüngung des Vorstandes geben muss, was den Vorsitzenden selbstverständlich nicht ausschließt. Der Generationswechsel ist fest eingeplant. Wie würden Sie die aktuelle sportliche Situation des HC Bad Liebenwerda einschätzen? Die Nachwuchsarbeit des Vereins läuft wirklich sehr gut. Vor

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War der Handballsport schon immer Ihre große Liebe? Nein. Bevor ich zum Handball kam, habe ich im Verein Schach gespielt. Erst mit 13 Jahren entdeckte ich den Ballsport. Meine Klassenkameraden suchten zur damaligen Spartakiade einen Torhüter. Ich habe mich breitschlagen lassen und mich zwischen die Pfosten gestellt. Da wir auch gleich auf Anhieb Gold holten, kam ich aus der Sache nicht mehr heraus.

jeder gesagt, dass es mit der Mannschaft nicht machbar ist wiederaufzusteigen. Die Sensation haben wir trotzdem geschafft!

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Auch neu: Erstmals gab es ein Aufstiegs-T-Shirt. allem Dank der positiven Entwicklung der Zusammenarbeit mit den Grundschulen in Bad Liebenwerda und Wahrenbrück. In beiden Einrichtungen können wir die Kinder jährlich sichten und früh für den Handball begeistern. Sorgen bereitet uns dahingegen die Arbeitssituation in der Region, die mit einem Weggang einiger Spieler aus der ersten und zweiten Mannschaft verbunden ist. Es wird schwer, im nächsten Jahr das diesjährige Niveau im Männerbereich zu halten. Name: Jürgen Schubert Geburtstag: 26.12.1960 Trikotnummer: 1 Position: Torwart Spitzname: Schubi Vereinsmitglied seit: 1972 Funktion im Verein: Vorsitzender und Übungsleiter der männlichen Jugend B (Saison 2009/2010).

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40 JAHRE HC BAD LIEBENWERDA STENOGRAMME

Bei Hunger und Durst Wenn es auf dem Parkett heiß hergeht, lässt das auch die Fans nicht unberührt. Wer dann eine Abkühlung braucht, ist im Vereinsimbiss, der von Gabriele und Bernd Suhr betreut wird, genau richtig. Doch nicht nur alkoholhaltige und alkoholfreie Getränke werden angeboten, auch für den Hunger steht mit belegten Brötchen, Bockwürsten und Wienern ein gemischtes Angebot zur Verfügung. Unterstützung erhält Familie Suhr des öfteren von Kathlen Rukszio. Der derzeitige Getränkelieferant des HC Bad Liebenwerda ist Getränke-Schröter aus Koßdorf. Jeder wäscht selbst Nach einem Vorstandsbeschluss wird in allen Mannschaften des

kurstädtischen Handballclubs der benutzte Trikotsatz in einer Sporttasche gesammelt und von einem Spieler gewaschen. Vor dem nächsten Spiel müssen die T-Shirts wieder sauber und vollständig beim jeweiligen Trainer abgegeben werden. Nach jedem Match wird gewechselt und ein anderer Spieler nimmt die Trikots zum Waschen mit nach Hause. Die guten Seelen Statt ihren Männern „nur“ beim Handballspielen zuzuschauen, ergreifen manche Spielerfrauen selbst die Initiative und helfen bei Bedarf dem Verein. So kassiert Grit Hecht an Heimspieltagen mit ihrem Mann den Eintritt und Ute Schubert hilft im Vereinsimbiss aus, wenn der Ansturm wieder riesig ist.

„Im Jugendbereich kann man noch so viel weitergeben“ Peter Noch ist seit der Vereinsgründung Mitglied und formt die Kleinen zu echten Handballern Viele Fans kennen den 51-jährigen Maasdorfer nur als Hallensprecher, der sein „Hey, hey, hey, hey“ bei Heimspielen anstimmt. Doch Peter Noch ist seit Jahren auch als Übungsleiter aktiv und spielte selbst einst in der ersten Vertretung des kurstädtischen Handballvereins. Wie sind Sie damals zur TSG Bad Liebenwerda gekommen? Zunächst habe ich Leichtathletik bei Lothar Wendt betrieben. Als die Abteilung Handball ins Leben gerufen wurde, bin ich zum Ballsport gewechselt. Denn auch mein Vater hat bereits aktiv Handball gespielt. Und wann kam das Ende der handballerischen Laufbahn? Ich glaube, das war 1994. Nachdem ich mehrere Male Probleme mit der Schulter hatte, war spielerisch einfach nichts mehr möglich. Welche Erlebnisse sind hängen geblieben? Zunächst einmal kann ich mich noch erinnern, dass wir ganz zu Beginn noch draußen auf Kleinfeld gespielt haben. Zum anderen sind mir die Duelle gegen Wahrenbrück noch im Gedächtnis

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2. Männer - Landesliga Süd-West Trainer: Frank Holling

Nachwuchs: B-Jugend - Landesliga Trainer: Jürgen Schubert

C-Jugend - Spielunion

Trainer: Michael Hecht/Michael Pulz/ David Seliger

D-Jugend - Spielunion Trainer: Peter Noch

E-Jugend - Spielunion Trainer: Thomas Bölk

F-Jugend - Spielunion

Trainer: Dietmar Micksch

Cottbus mit 23:21 gewonnen. Besonders respektabel, weil der USV bis dato noch kein Spiel zu Hause verloren hatte.

Peter Noch.

Foto. M. Claus

geblieben. Die hatten damals eine sehr starke Mannschaft und die Spiele waren immer hart umkämpft. Und wann kam der Schritt zum Trainerdasein? Das war noch vor der Wende. Anfangs habe ich die erste Männermannschaft betreut, später wechselte ich in den Jugendbereich. Was war die bisherige Sternstunde als Trainer? Ich denke, das war der dritte Platz in der Oberliga mit meiner damaligen A-Jugend. In dieser Saison haben wir beim USV in

Ist die Arbeit im Jugendbereich interessanter als im Männerbereich? In einer gewissen Weise schon. Die Männer haben ihre Entwicklung bereits abgeschlossen. Den Kindern hingegen kann man noch alles von der Pike auf beibringen. Angefangen vom Fangen und Prellen bis hin zur Körpertäuschung und Wurftechnik. All das kann sich zum Positiven oder zum Negativen entwickeln. Je nachdem, wie der Trainer es ihnen vermittelt und beibringt. Ich denke, dass die Arbeit mit Kindern anspruchsvoller ist. Aber sie bereitet auch umso mehr Spaß, je größer das Potential der Mannschaft ist. Bei meinen derzeitigen Jungs ist es vorhanden. Name: Peter Noch Geburtstag: 21.06.1958 Trikotnummer: 10 Position: Linksaußen Spitzname: keiner Vereinsmitglied seit: 1969 Funktion im Verein: Vorstandsmitglied und Übungsleiter der männlichen Jugend D (Saison 2009/2010).

Der aktuelle Kader So wollen die erste und zweite Mannschaft starten Erste Männer: Oliver Böhme, Maik Keßner(*), Martin Dietrich, Christopher Lenk, Steve Gorzalka(*), Mario Schubert, Steven Micksch(*), Julius Schindler, Michael Dielefeld, Marvin Nürbchen(*), Michael Pulz, Andreas Vetter, Marius Uselis. Zweite Männer: Thomas Große, Göran Sehring, Benjamin Sachert, Friedrich Beyer, Christoph

Götze, Torsten Riedel, Norman Hensel, Ricardo Bragulla, Thilo Hotopp, Marcel Klimen, Christoph Trabant, Hendric Frahm, Michael Hecht, Stefan Kreißig, Rene Thiere, Matthias Wanitschka, Christian Stehli. (*): Diese Spieler stehen aus beruflichen Gründen in der neuen Saison nur bedingt oder gar nicht zur Verfügung.

Die Volksbank Elsterland eG gratuliert dem HC Bad Liebenwerda zum 40-jährigen Jubiläum

40 Jahre Handball beim HC Bad Liebenwerda  

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