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Mai 2012

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Mehr als

100 SeitLen GAILTA

Kärnten Journal, Ausgabe Mai 2012, 1 9020 Klagenfurt, Österreichische Post AG, Postentgelt bar bezahlt, RM 11A038778K

J O U R N A L

Am 5. Mai 2012 ab 19.30 Uhr im Stadtsaal Hermagor

Frühlingsball der HLW © Hans Jost


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Zum Anfang

Inhalt

Mai 2012

Zitat des Monats Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden Mark Twain

muttertag Ein Fall für Zwei Erlebnis Gailberg

Report Hoch- und Deutschmeister kommen Kamera: Gerd Lipicer

Regionaler Nahversorger

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Wirtschaft Wir bauen uns ein Haus

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glückwünsche Senden Sie uns Ihre Glückwünsche

Gesund "Meine Trommel und Ich"

Kultur Musikschule - Tag der offenen Tür

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„AAE Naturstromvertrieb GmbH“ und die „energie-autarke Gemeinde Kötschach-Mauthen“ laden für Samstag, 5. Mai 2012, ab 10.00 bis 15.00 Uhr zum

Tag der Sonne Das Programm ist vielfältig: Ab 10 Uhr Besichtigung AAE Firmenzentrale, „Sonnenmärchenstunde“ (Tamara Anna Hölzlsauer), Experimentier-, Bastel- und Malecke, Vorführung und Verkostung „Solares und gesundes Kochen“. Ab 13.30 Uhr Kraftwerksführung durch

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Impressum: KÄRNTEN Journal Gailtal, Gitsch- & Lesachtal: Büro Gailtal: Gasserplatz 1, 9620 Hermagor Hannes Berger Tel.: 0676 / 841 771 778, hannes.berger@ktz.at

Ruth Rauscher, Kundenberatung & Verkauf Tel.: 0650 / 69 49 283, ruth.rauscher@kaerntenjournal.at Redaktion: Marlies Jost, Ing. Klaus Trojer, Alexandra Praster, Ilse Jank, Hans Jost, Irina Idl, Georg Krutzler, Heike Gratzer, Sabrina Barthel, Sabine Salcher und Leopold Salcher

Beinharte Abstiegskämpfe

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Infostände: Solarenergie, Photovoltaik, Bauen und Wohnen, Sanierung, Förderungen und ein E-Fahrzeug-Test.

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Maria Pichler, Büro und Organisation Tel.: 0676/841 771 660, office.gailtal@kaerntenjournal.at

sport

Ökostrompionier Wilfried Klauss („energie:autarkes Energiesystem KötschachMauthen“) – eigener Bustransfer.

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J O U R N A L

Medieninhaber, Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: KTZ Bezirksjournale GmbH Geschäftsführer: Hansjörg Berger Karfeitstraße 24, 9020 Klagenfurt FN 354663p/LG Klagenfurt, UID: ATU 66070823 Vertrieb: kostenlos via Post an alle Haushalte des Gail-, Gitsch-, Lesachtales und Weissensee Auflage: 11.476 Exemplare Erscheinungsweise: monatlich Layout/Grafik: EVI GmbH, Fabian Buchacher fabian.buchacher@medienhaus.cc Druck: A-Print Klagenfurt Bezahlte Anzeigen oder Beiträge sind mit „Werbung“ oder „Anzeige“ gekennzeichnet und müssen nicht der Meinung der Redaktion Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 Urheberrechtsgesetz entsprechen.

Die nächste Ausgabe erscheint am Fr., 8. Juni 2012 Online-Ausgabe auf www.hermagor.cc

Es wird in Randregionen immer schwieriger, die in Städten übliche und im Überfluss vorhandene Nahversorgung aufrechtzuerhalten. Der Zusammenbruch wichtiger Strukturelemente wie Schule, Kindergarten, Kaufhaus und Wirtshaus schmerzt. Die Politik hat mit dem Sparpaket den nächsten „Kamm über Alle“ geschoren und trägt somit latent zu einer weiteren Aushöhlung des ländlichen Raumes bei. Wir müssen alles dransetzen, um dem entgegenzustehen. Viele meinen,  dass die wirtschaftliche Talfahrt  nicht mehr aufzuhalten sei. Aber es ist nicht Fünf nach Zwölf, sondern Fünf vor Zwölf. Sehen wir daher den Fehlentwicklungen emotionslos ins Auge, suchen wir nicht nach „Schuldigen“ - denn derer gibt es viele. Geben wir denen, die etwas in unserer Region weiterbringen wollen, volle Unterstützung und Hilfestellung. Schaffen wir wieder eine Einheit der Entschlossenen, auch unseren Kindern zuliebe. Das Kärnten Journal Gailtal leistet hier seinen Beitrag, vor allem mit positiver Berichterstattung. Mit vielen persönlichen Geschichten, die uns alle daran erinnern sollen, dass nur mit Können und Wollen und mit viel Einsatz und Zusammenhalt die Schritte in eine positive Zukunft gesetzt werden können. So sehen wir uns auch als regionaler Nahversorger des positiven Wirkens unserer Menschen. Ich wünsche Ihnen allen viel Lesefreude und alles Gute im Wonnemonat Mai, Herzlichst Hannes Berger, Geschäftsführer Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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ai 2012

5 Jahre

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 09 - 19 Uhr Samstag: 09 - 17 Uhr


Lucullus

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So schmeckt der Frühling im Lerchenhof Wenn Sie den Frühling genussvoll begrüßen wollen, dann begeben Sie sich auf eine Gourmet-Wanderung ins Biedermaier Schlössl Lerchenhof. Hans und Gerhild Steinwender versprechen sinnliche Gaumenfreuden kombiniert mit geselligem Vergnügen. Genuss – ein Wort, das im Lerchenhof allgegenwärtig zu spüren ist. Hier verbinden sich Tradition mit Moderne und Musik trifft auf feinste Kulinarik. Von Marlies Jost

Klassik trifft Gailtaler Speck am Jazz-Brunch im Schlösslgarten am Sonntag, Mittwoch, 30. Mai ab 19.00 Uhr Kulinarische Leckerbissen 20. Mai ab 10.30 Uhr

Jazz liegt in der Frühlingsluft! Das Kärnter Vollblutmusik-Trio „Hillibilli“ bringt den Lerchenhof zum Swingen. Das Trio weiß, wie man ausgewogene Musik mit einer guten Dosis Leidenschaft würzt, ihr Sound fesselt Augen und Ohren bis zum letzten Takt. Dazu genießen Sie das üppige FrühstücksBuffet, welches nahtlos in das Mittagessen übergeht. Serviert werden Gekochtes, Gebratenes und Gegrilltes, warme und kalte Gerichte, Salate und Süßspeisen. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt, um Tischreservierung wird gebeten.

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verbinden sich mit musikalischen Klangerlebnissen und ergeben so zusätzliche Genusskomponenten. Der geschützte „Gailtaler Speck“ wird in einem Degustationsmenü vom kreativen Küchenteam geschmackvoll veredelt, mit Weinbegleitung verspricht er einzigartige Gaumenfreuden. Familie Steinwender präsentiert erstmals den „Kärntenweinspeck“ deren Ausgangsprodukt der nicht geräuchterte Gailtaler Speck ist. Die besondere Harmonie der verwendeten Gewürze in Verbindung mit Kärntner Wein vom Weingut Erwin Gartner

lassen dieses edle Produkt zu einem besonderen Genuss werden. Um Tischreservierung wird gebeten.

Spargelwochen von Anfang Mai bis Mitte Juni

Frühlingszeit ist Spargelzeit und darauf warten Feinschmecker das ganze Jahr. Der Spargel ist der kostbarste Botschafter des Frühlings und die schönste Liaison von Essen und Sinnlichkeit. Als Mitglied der „Kärntner Spargelwirte“ zaubert der Lerchenhof raffinierte Kreationen rund um den Lavanttaler Spargel ganz unter dem Motto: „Essen ist ein Bedürfnis, Genießen eine Kunst!“ Erlesene Weine runden die kreati-

ven Gerichte genussvoll ab. „Zerspargeln“ Sie sich und freuen Sie sich auf diese gelungene Symbiose im historischen Ambiente.

Information

Untermöschach 8 9620 Hermagor Tel.: 04282/2100 Fax: 04282/2100-9 www.lerchenhof.at info@lerchenhof.at

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Gail-/Gitsch-/Lesachtal


muttertag

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Muttertag zwischen Am 13. Mai ist Muttertag! So schön der besondere Tag für die Mütter auch ist, man sollte nicht nur einmal im Jahr daran denken, ihnen etwas Gutes zu tun. Natürlich lässt sich über Sinn oder Unsinn des Muttertages diskutieren, ein einziger Tag der Verehrung reicht sicher nicht aus, um einer Mutter ihren Einsatz für die Familie zu vergelten. Wir haben zwei Mütter befragt und unterschiedliche Antworten erhalten. Von Marlies Jost

Christine Fischer, Mitschig

Auf die Frage, was der Mutter des achtjährigen Maximilian der Muttertag bedeutet, lautet die ehrliche Antwort: „Gar nichts!“ „Es ist ein Tag im Kalender, den ich ignoriere und gegen den Satz: „.. das war schon immer so“, bin ich allergisch. Mein Sohn soll den künstlichen Feiertagsdruck gar nicht erst kennenlernen.

Am Muttertag steht die Tradition in „voller Blüte“ von der einzig und allein die Blumenhändler profitieren. Die zunehmende Kommerzialisierung ist mir ein Dorn im Auge. Der Muttertag vermittelt ein Stück heile Welt, die es in vielen Familien gar nicht gibt. Ich halte auch nichts vom Pflichtprogramm wie Frühstück ans Bett, Blumen, Gedichte oder

Mittagessen in überfüllten Restaurants. Ich habe für meine Mutter immer einen Strauß Vergissmeinnicht gepflückt, das war`s dann schon. Aber wenn sie mich im Alter braucht, werde ich immer für sie da sein“.

Und was sagt Maximilian zum Gegen- den- StromSchwimmen seiner Mutter: „Ich finde Muttertag auch nicht wichtig, viel lieber wäre mir ein Kindertag und meine Mama hab ich sowieso das ganze Jahr lieb“!

Montanara-Chor in Hermagor Am Freitag, dem 11. Mai mit Beginn um 20 Uhr im Stadtsaal in Hermagor.

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uf vielfachen Wunsch kommt der MontanaraChor nun wieder zu einem Konzert in die Gailtaler Bezirksstadt, mit vielen neuen Liedern im Gepäck. Seit ca. 5O Jahren begeistert der Montanara Chor die Musikfreunde rund um den Erdball. Dieser Männerchor aus den Dolomiten, blickt auf eine lange und sehr erfolgreiche musikalische Vergangenheit zurück. Er wurde vor allem mit dem Lied “La Montanara” weltberühmt. Auch wenn dieser Chor international sehr gefragt ist und viele Tourneen absolviert, so gehen die Sänger fast alle einem Beruf nach. Es ist die Liebe zu den Bergen, zur Musik und zum Gesang, die diese Sänger zusammengeführt hat. Wenn sie singen, dann springt der Funke ihrer Freude und Musikalität sofort auch auf das Publikum über. Ihre Lieder sind ein Ausdruck von großer Fröhlichkeit und einer positive Lebenseinstellung, es

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mischt sich immer wieder Wehmut in ihre Melodien. Das Repertoire des Chors umfasst vor allem Lieder aus den Bergen. Auch für ihr internationales Konzertprogramm 2O12 haben die Sänger und ihr Maestro Marino Baldissera wieder viele neue und wunderschöne Lieder im Programm. So ist das Lied Va Pensiero aus Nabucco genaus so darunter, wie Elija Rock, Voöa, Vola Vola Piu Jesa oder Amen. Natürlich auch wieder einige neue Berglieder. Karten für ihr Konzert in Hermagor gibt es bei der Raiffeisenbank Hermagor, bei allen sonstigen Raiffeisenbanken, im Tourismusbüro Hermagor, bei Ö-Ticket und an der Abendkassa. Tickethotline: O664/1315O31

Noch kein Muttertagsgeschenk?

Für die ersten vier Anrufer verlosen wir Gratiskarten: 0676/841771660

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Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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Muttertag

Kommerz und Liebe Kerstin Kandolf, Hermagor

„Für mich ist der Muttertag eine schöne Gelegenheit, um sich im Alltagsstress nur der Familie zu widmen. Die Rollen werden vertauscht, ich werde von meinen Kindern Kristina 6 und Karsten 4 so richtig verwöhnt. Wenn sie mir einen selbstgepflückten Blumenstrauß zum Frühstück bringen, Selbstgebasteltes schenken und versuchen ein Gedicht zu stammeln, dann werde ich richtig sentimental. Die Kinder freuen sich dann auf das gemeinsame Mittagessen mit Oma und Opa. Torten haben in unserer Familie eine lange Tradition und gehören natürlich auch zum Muttertag, der für uns ein richtiger Kuscheltag ist. Ich habe nicht das Gefühl, diesen Tag als Pflichtübung zu sehen und würde meinen Kindern nie die Chance nehmen, mir ihre Wertschätzung entgegen zu bringen. Ganz im Gegenteil: Kristina und Karsten sind mir das Wichtigste im Leben, für mich könnte jeder Tag ein Muttertag sein“.

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Juwelen

Eisern

Ein Fall für Zwei Lebenslanges Glück mit dem richtigen Partner – wer wünscht sich das nicht? Dauerhafte Zufriedenheit in der Ehe wird als wichtigste Quelle für Lebensfreude und psychische Stabilität genannt und zufriedene Paare haben bessere Chancen auf ein gesünderes und längeres Leben. Von Marlies Jost

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eider gelingt es vielen Paaren nicht, ihr Beziehungsglück zu halten. „Bis dass der Tod euch scheidet“ ist ein Auslaufmodell, Scheidungsraten steigen ständig an und daher gilt nur zu oft “Bis dass der Richter euch scheidet“. Die Ehe ist ein Unterwegssein. Aus der anfänglichen, willentlichen Bereitschaft zu lebenslanger Gemeinsamkeit kann eine reife, schenkende Liebe werden, die nicht einengt, sondern befreit. Das Kärnten-Journal hat sich im Gailtal nach Jubelpaaren umgeschaut und festgestellt, dass Liebe doch kein Ablaufdatum hat.

Maria und Josef Meindl, Kirchbach - Juwelen Hochzeit (72 ½ Jahre)

Ein nicht alltägliches Jubiläum feierten Maria und Josef Meindl aus Kirchbach. Am 3. Jänner 1940 gaben sich das damalige Hausmädchen und der Maschi-

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nenschlosser das Ja-Wort und blicken nun auf 72 ½ gemeinsame Jahre zurück. „Es war Krieg und ich war auf Heimaturlaub, da haben wir dann geheiratet, danach musste ich wieder an die Eismeerfront, wir haben uns erst nach einem Jahr wieder gesehen“ erzählt der heute 97-Jährige. „Aber wir haben uns geliebt und so die schwierige Zeit überstanden“ sagt seine 91-jährige Frau, welche ihrem Mann drei Kinder schenkte. Das Jubelpaar erinnert sich gerne an gemeinsame Ausflüge über Bergpässe, zuerst mit einem Motorrad Bj 1928 und ab 1975 mit dem ersten Auto. Gemeinsame Interessen waren den Beiden immer wichtig und der Humor sollte nicht verloren gehen. „Wir sind zwei verschiedene Charaktere, aber mit der Zeit wird man sich immer ähnlicher“ sinniert der rüstige Pensionist und seine Frau ergänzt: „Jeder hat

halt seinen eigenen Vogel“. Josef Meindl fährt immer noch mit dem Auto, erledigt mit seiner Frau kleinere Hausarbeiten und schreibt akribisch Tagebuch. Das Ehepaar liest jeden Tag drei Tageszeitungen, löst gerne Kreuzworträtsel, nur beim täglichen Bauernschnapsen gibt`s manchmal Differen-

zen. „Die Liebe wird mit der Zeit anders, reifer, wir unterstützen uns jetzt gegenseitig“ sind sich die Jubilare einig und haben nur mehr einen großen Wunsch: „ Gesund bleiben und wenn der Hergott es will, möchten wir gerne in zweieinhalb Jahren unsere KronjuwelenHochzeit feiern“.

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Muttertag

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Diamanten

Golden

Elisabeth und Josef Klocker, Kötschach - Eiserne Hochzeit (65 Jahre)

zählt der heute 89 jährige Josef. Er und seine 85-jährige Frau haben ein Reiseunternehmen geführt, drei Kinder wurden geboren und zwei Häuser gebaut. Wegen einer schweren Krankheit pflegt Elisabeth heute mit unbändiger Energie ihren Mann. „Wir haben immer gemeinsam an einem Strick gezogen, waren uns stets treu und haben immer alles so genommen, wie es gekommen ist, obwohl unser Leben oft ein Kampf war“ schildert das zufriedene Paar.

Antonia und Johann Janschitz, Sussawitsch - Diamante Hochzeit (60 Jahre)

haus und eine Landwirtschaft und der selbständige Schmiedemeister war bekannt für seinen Selchbau. Drei Kinder und inzwischen fünf Enkel und zwei Urenkel bereicherten ihr Leben. „Wir haben immer hart gearbeitet, da war keine Zeit für dumme Gedanken“ sagt Antonia und ergänzt: „das Leben ist ein Auf und Ab, immer den goldenen Mittelweg finden und Respekt voreinander haben, das ist wichtig für eine glückliche Partnerschaft“.

Rudolf und Erna Bacher, Matschiedl Goldene Hochzeit (50 Jahre)

sikant, habe die Trachtenkapelle Matschiedl gegründet, war 42 Jahre Kapellmeister und in jungen Jahren habe ich Tanzmusik gespielt, da musste meine Frau oft auf mich verzichten, aber Treue war mir immer wichtig“ erzählt der 77-jährige Pensionist, der seine Liebe zur Musik an seine 3 Kinder und 5 Enkelkinder weitergegeben hat. Erna verrät das Erfolgsgeheimnis der glücklichen Ehe: „ Man muss auch verzeihen können und es gibt für alle Probleme eine Lösung“ .

Eiserne Bande überstehen auch die stärksten Stürme. Das beweist das Ehepaar Elisabeth und Josef Klocker aus Kötschach, welches vor 65 Jahren den Bund fürs Leben schloss. „Die Hochzeit war ein Abenteuer. Ich traf mich mit einem Italiener auf dem Kleinen Pal, er hat mir zwei Flaschen Chianti für das Fest gegeben und bekam von mir dafür eine Sense, er-

Auf 60 gemeinsame Jahre blicken Antonia und Johann Janschitz aus Sussawitsch zurück. „Ich bin aus russischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrt, am Bahnhof Görtschach hab ich Toni das erste Mal gesehen“ erzählt der 89 jährige Pensionist und bedauert: „auf das erste Bussl hab ich allerdings monatelang warten müssen“. Ein arbeitsreiches Leben liegt hinter den Eheleuten. Sie führten ein Gast-

Im St. Stefaner Kino hat es bei Rudolf und Erna Bacher das erste Mal gefunkt, daraus wurde eine Liebe, die nun über fünf Jahrzehnte anhält. „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ so könnte diese Ehe beschrieben werden. „Ich habe einen Vollblutmusiker geheiratet“ sagt Erna und wusste von Anfang an, dass sie vielVerständnis für die Leidenschaft ihres Mannes aufbringen musste. „Ich bin seit 67 Jahren MuGail-/Gitsch-/Lesachtal

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Heute ist der Gasthof Gailberghöhe ein beliebter Einkehr- und Ausflugsort für Durchreisende und Einheimische

Erlebnis Gailberg Seit 1975 führt Familie Buzzi den Gasthof Gailberghöhe. Stetige Investitionen haben aus der einstigen Jausenstation einen gästeorientierten Restaurant- und Hotelbetrieb gemacht. Ebenso viel Augenmerk legt Familie Buzzi auf die Wertschätzung der Region, die Erhaltung der Infrastruktur und das Miteinander. Von Heike Gratzer

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wunderschönes Ausflugsziel für Gäste und Einheimische entstehen zu lassen.

Danke für das Miteinander

Heute gibt es hier noch viele Attraktionen mehr: Eine Wassertankstelle, die mit mehreren Stationen zur Erfrischung, aber auch zur Information über die Region und den unzähligen Möglichkeiten die diese bietet, lädt; ein Blumenwanderweg mit gemütlichen Bankerln, die zur Rast und zum Umschauen laden; oder einen Lehrpfad am Moorweg. „Diese Entwicklung ist aber nicht alleine unser Verdienst. Viele haben daran mitgear-

beitet und tun es auch heute noch“, sind sich Franz Buzzi und die beiden Söhne Stefan (32) und Martin (27) einig. „Und genau dafür möchten wir uns bedanken – für die tolle Zusammenarbeit, das gute Miteinander mit denjenigen, denen unsere Region genauso am Herzen liegt wie uns.“ Gemeint sind dabei unter anderem die Marktgemeinden Kötschach-Mauthen und Oberdrauburg, Grundstücksnachbarn wie die Firma Hasslacher mit Familie Franz Christian Berger, die Nachbarschaft Laas und der Alpenverein mit Obmann Sepp Lederer. „Und natürlich danken wir

den vielen einheimischen Gästen und Freunden, die immer wieder den Weg zu uns herauf finden!“

Viel geplant

Noch kehrt am Gailberg jedoch keine Ruhe ein. Schon jetzt plant Familie Buzzi weitere Neuerungen: Der Spielplatz wurde und wird noch ausgebaut – mit einer zweiten Seilbahn, Go-Karts und Tret-Quads können sich Kinder noch mehr austoben. Und dabei sind sie immer im Blickfeld – sogar abends, denn auch der Spielplatz ist beleuchtet. Auch die Installation einer Elektro-Tankstelle ist angedacht, um DurchreiGail-/Gitsch-/Lesachtal

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chon im Jahr 1886 gab es auf dem Gailberg eine Jausen- und Poststation. Damals wie heute haben viele Durchreisende die Gelegenheit zu Rast und Einkehr direkt an der Gailbergstraße genutzt. „Als wir den Gasthof 1975 übernommen haben, haben wir den ersten Kinderspielplatz der Region errichtet, auch die beleuchtete Rodelbahn, die es ebenfalls seit damals gibt, war einzigartig“, erinnert sich Franz Buzzi. Gemeinsam mit Gattin Annerose hat er viel investiert – nicht nur an Geld, sondern auch an Ideen, Liebe und Hingabe – um auf dem Gailberg ein


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Schon im Jahr 1886 gab es am Gailberg eine Jausen- und Poststation. 1975 hat Familie Buzzi den Gasthof übernommen und seitdem stets in den Betrieb und die Umgebung investiert

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senden auf ihren E-Bikes die Möglichkeit des Aufladens zu bieten. „Gemeinsam mit dem Alpenverein wollen wir außerdem die Wanderwege auf dem Gailberg erweitern, zum Beispiel mit Bewegungs- und Fitnessmöglichkeiten im Bereich des Moors.“ Auch die Rodelbahn – die seit Beginn an kostenlos Gästen und Einheimischen zur Verfügung steht – wird erneuert. Also noch viel zu tun für Familie Buzzi. Wobei Franz und der wahrlich gute Geist des Hauses – Annerose – ihren verdienten Schritt in die zweite Reihe antreten, und, wie der Senior betont: „Den beiden Söhnen den Vortritt lassen“. Diese sind schon jetzt voll in den Betrieb integriert – Stefan in der Küche und im Außenbereich und Martin im Service und an der Rezeption und haben auch die ihnen von Beginn an vorgelebte Philosophie - die Region und das was sie uns bietet zu schätzen – übernommen.

Täglich warme Küche

Viel mehr ist in den letzten Jahrzehnten am Gailberg entstanden – eine Kegelbahn mit Schießstand, der Ausbau des Hotelbetriebes, eine biologische Kläranlage oder auch die in der Region einzigartigen Reisemobilstellplätze. Dabei hat Familie Buzzi fast ausschließlich auf die Leistung und das Können heimischer Unternehmen gesetzt, denn gerade die regionale Wertschätzung ist ihnen wichtig. Und das in jedem Bereich. So auch in der Küche, die seit 1. Mai bis 1. November täglich von 11 bis 21 Uhr für hungrige Gäste kocht. Regionale Gerichte stehen dabei auf der Speise- und Tageskarte. Gekocht wird außerdem saisonal und natürlich regional. Die Produkte kommen weitestgehend aus der Umgebung – etwa von der Gemüsefarm Würmlach, das Bio-Almfleisch von der Familie Zojer von der Plon oder das Fohlenfleisch von Lieferanten aus dem Gail- und Lesachtal.

1975 gab es am Gailberg den ersten Spielplatz überhaupt, ab sofort mit einer neuen Attraktion: Go-Karts und Tret-Quads Gail-/Gitsch-/Lesachtal

Familie Buzzi engagiert sich nicht nur für den Gasthof Gailberghöhe, sondern für die ganze Region. Von links: Stefan mit Silke, Annerose und Franz, Martin mit Sandra „Fohlenfleisch ist gesund und schmackhaft. Wer es probieren will – Fohlengerichte gibt es bei uns jedes Wochenende!“ Dazu noch köstliche, selbst gebackene Hauskuchen und erfrischendes Eis – mit der guten Küche und dem gemütlichen Ambiente ist der Gasthof Gailberghöhe bestens geeignet für die Rast der Durchreisenden und für nette Stunden im Kreis von Freunden und Familie aller Einheimischen. Praktisch: Ab 6 Uhr morgens wird hier vom 1. Mai bis zum 15. Oktober das Frühstück serviert. „Auch das gibt es bei uns schon seit 1975“, so Franz Buzzi, der auch Geschäftsführer der Bergbahnen Kötschach-Mauthen ist und mit seinen Gesellschaftern und den Gemeinden seit 1987/88 für den Erhalt, die Erweiterung sowie die Modernisierung dieser wichtigen Infrastruktur steht.

Der Wert der Region

Mit ihrem Weg will Familie Buzzi vor allem eines er-

reichen: Die Wertschätzung der Region zu heben, die Infrastruktur und die vielen Möglichkeiten der Umgebung zu erhalten und damit nicht nur Gästen die Einzigartigkeit, Schönheit und Vielfalt zu zeigen, sondern auch den Einheimischen. „Die Abwanderung der Jungen ist groß. Dabei kann unser Tal ihnen so vieles mehr bieten, als anderswo. Nur müssen wir ihnen das zeigen und bewusst machen.“ Und genau dafür bleibt Familie Buzzi ihrem lobenswerten Weg treu.

Information

Hotel – Restaurant – Caravan & Reisemobilstellplatz Familie Buzzi Gailberg 3 9640 Kötschach-Mauthen Tel.: 04715/368 www.gailberg.at

Der Mitgliedsbetrieb des Motorradlandes Kärnten bietet auch Bikern ein umfassendes Angebot

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"Beim Zerza is wieder angfischt" Unverfälscht, fangfrisch und aus bestem Quellwasser – Fisch vom Zerza ist ein Qualitätsprodukt. Der Hofladen öffnet am 7. Mai und das Restaurant lädt ab 25. Mai zum „ReLåx’n“ ein.

Neues beim Zerza

„Ab diesem Sommer können wir zusätzlich zu unseren bewährten Produkten wie Regenbogenforellen, Saiblinge, Lachs- oder Bachforellen auch die Kärntner Låx’n anbieten. Sie ist im Hofladen und im Restaurant erhältlich“, so Sonja Trojer. Die Kärntna Låxn ist eine Seeforelle, die sich durch ihr zartrosa Fleisch mit kräftigem Geschmack auszeichnet. Früher war sie der dominierende Fisch einiger Kärntner Seen. Heute garantiert das langsame Aufwachsen in sauberem Quellwasser bei niedriger Wassertemperatur beste Fleischqualität. Neu ist auch die Möglichkeit zum ReLåx´n zwischen den Fischteichen. Durch das Wasser, den Wald, die lebende Fische und gute Luft werden alle Sinne angesprochen und eine erholsame Auszeit vom Alltagsstress ist garantiert. Selber Fischen im Teich: Heuer gibt es erstmals auch Saiblinge zum selber Fangen. Die ganze Familie ist zu diesem Abenteuer eingeladen. Besonders bei den Kindern und Jugendlichen ist die Begeisterung groß, die Fische für zu Hause selbst zu fangen. Verbundenheit mit der Natur und der Erfolg über den Fang motivieren nicht nur, sondern schaffen auch Gemeinsamkeiten mit Freunden und Familie. Das Sonntags-Suppenangebot zum besonderen

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Preis-Leistungsverhältnis ist noch eine Neuigkeit, über die sich die Gäste freuen werden.

Traditionelles beim Zerza

Altbewährtes wie küchenfertige Fische, Räucherfische, Filets und guten Wein gibt es im Hofladen frisch zu Kaufen. Was alle Produkte auszeichnet ist die Frische und die gute Fischqualität. Da die Fische in klarem, trinkbarem Quellwasser leben, haben sie den unverfälschten Fischgeschmack. „Fische aus Teichen schmecken oft nach Sumpf. Das kann der Beste Koch nicht wegwürzen. Zerza Fische hingegen können auch neutral, ohne verfälschte Würzung, zubereitet werden“, betont Sonja Trojer. Die Räucherfische aus der Gailtaler Selch laden zur g´sunden Sommerjaus`n ein. Mit Buchenholz täglich frisch und warm geräuchert werden sie im Hofladen angeboten. „Gegen Voranmeldung bieten wir für Gruppen frischen Räucherfisch aus der Gailtaler Selch als Einkehrjaus´n mit Getränk zum besonderen Preis-Leistungsverhältnis an“, so Sonja Trojer. Auch sonst wird in der Küche alles selbst gemacht. Es kommen nur frische Produkte in die Töpfe und Pfannen und was zugekauft wird, kommt Großteils aus der Region. Dazu zählen das Bauernbrot aus Kreuth, der Speck von regionalen Anbietern sowie Käse von den Almen und Erdäpfel vom Erdäpfelbauer. Übrigens: In der Vor- und Nachsaison öffnet das Zerza-Team für Gruppen ab 12 Personen gegen Voranmeldung gerne auch am Abend seine Pforten!

Heuer neu in der Fischerei Zerza: die Kärntner Låx’n

Öffnungszeiten:

Hofladen: Im Mai: Mo-Fr von 9 – 15.30 Uhr, Samstag von 9 – 11 Uhr ab 25. Mai: täglich von 9 – 15.30 Uhr Restaurant: Mai, Juni & September: täglich von 11 – 14 Uhr Juli & August: 11 – 21 Uhr, Montag abends geschlossen

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ieser Ort ist eine Quelle des Genusses. Das trifft sowohl auf den Hofladen als auch auf das Lokal der Fischerei Zerza zu. Seit Jahrzehnten bekannt, vereint Sonja Trojer Traditionelles mit Neuem.


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In Jenig wird am Vormittag des 27. Mai 2012 groß gefeiert werden. Zum 95-mal jährt sich der Besuch von Kaiserin Zita. Die Musikkapelle der Wiener „Hoch- und Deutschmeister“ werden dazu aufspielen.

Jenig: Die Hoch- und Deutschmeister kommen D

ie Jeniger Dorfbevölkerung versteht zu feiern. Wie seinerzeit, als am 4. Juni 1917 Österreichs Kaiserin Zita dem Gailtal einen Besuch abstattete. Um den Soldaten im Karnischen Krieg Mut zu machen. Sie besuchte damals auch den Abbrandler-Ort Pöckau, spendete aus ihrer Privatschatulle einen hohen Betrag und verteilte später im Feldspital Hermagor „Kisten voll mit Geschenken an die Verwundeten“. In Jenig wurde Ihre Majestät begeistert empfangen. Die spätere „Postmeisterin“ Maria Zankl berichtete zu Lebzeiten gerne darüber. „Die Kinder hatten schulfrei, alle waren ordentlich herausgeputzt und winkten von ganz vorne der Landesmutter zu“. Seit damals erinnert nahe dem Haus Landtechnik Zankl ein steinernes

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Denkmal – mit interessanter Geschichte – von diesem denkwürdigen Ereignis. Durch die Errichtung eines Ausstellungsgeländes war das Denkmal dem Blick der Öffentlichkeit entrückt. KR Otmar Zankl hat die Initiative ergriffen und die Versetzung, Neuaufstellung und Renovierung des „ZitaGedenksteines“ veranlasst. Am 27. Mai 2012 wird dieser Anlass gemeinsam mit der 95igsten Wiederkehr des Zita-Besuches gefeiert werden.

Hoher Besuch

Neben der berühmten Wiener „Hofkapelle Hoch- und Deutschmeister“ hat auch das Haus Habsburg durch S.u.I.k.k.H. Erzherzog und Erzherzogin Christoph von Österreich in Vertretung des Familienchefs S.k.k.H. Erzherzog Karl von Öster-

reich seine Teilnahme an der Gedenkfeier an diesem Pfingstsonntag angekündigt. Dazu wollen zahlreiche Traditionsvereine und –gruppen, so auch die Kärntner k.u.k. Gendarmerie, nach Jenig kommen.

Einladung

Die Jeniger laden jedenfalls die Gail-, Gitsch- und Lesachtaler, ja die Kärntner und Friulaner, zu dieser Gedenkfeier herzlich ein. „Wir sind gerade dabei, das Programm zu entwickeln“, sagt Festverantwortlicher KR Otmar Zankl. Geplant ist ein Festzug, eine schlichte Feier mit historischem Rückblick

(BORG-Dir. Mag Hans Hohenwarter), Grußadressen und anschließend ein Festkonzert der „Hoch- und Deutschmeister“ am Zankl-Ausstellungsgelände. Die Jeniger Betriebe wollen den Besuchern mit regionalen Schmankerln ein gemütliches Zusammensitzen schmackhaft machen.

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Mai 2012

Hermagor – keine Spur von Rassismus In der Öffentlichkeit viel Staub aufgewirbelt haben zwei Meldungen, wonach es in Hermagor zu einer Schmieraktion mit rassistischem Hintergrund gekommen sei.

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Wulfeniastädter und darüberhinaus die Gailtaler nicht verdient. Zumal der in Hermagor lebende, die Kebab-Stube in der Bahnhofsstraße betreibende Mustafa Ates (42) das genaue Gegenteil behauptet. „Seit neun Jahren betreibe ich in der Bahnhofstraße eine Kebab-Imbissstube. Meine Familie und ich wurden hier herzlich aufgenommen und es gab nie auch nur den geringsten Anlass in Richtung Rassenhass oder Diskriminierung“. Die Ates haben drei Buben. „Sie sind fleißig in der Schule, haben viele Freunde und leben gerne in Hermagor“, weiß Vater Ates. Der Älteste besucht

die HTL Villach, die beiden Jüngeren gehen noch in Hermagor zur Schule. Fußball zählt zu ihren bevorzugten Hobbys. Sie spielen und trainieren beim FC Nassfeld-Hermagor. Von Rassenhass weit und breit keine Spur.

Mustafa Ates und seine Familie sind froh und stolz in Hermagor arbeiten und leben zu dürfen

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leich mehrere Gemeindebürger gaben ihrer „Betroffenheit“ Ausdruck und verurteilten das „rassistische und faschistoide“ Verhalten des Täters. Weil eben ein Schmierfink „Raus“ auf das verklebte Schaufenster eines sich im Ansiedeln befindlichen türkischstämmigen Fast-Food-Betreibers geschmiert hatte. Die örtliche Polizei erhob penibel, erblickte keinen Tatbestand und legte die Sache zu den Akten. Die Vorwürfe entpuppten sich somit als haltlos und sollten eigentlich zurückgenommen werden. Eine solche Anschuldigung haben die

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TV-Profi Gerd Lipicer – Flexibilität und Verlässlichkeit sind unerlässlich

Gerd im Einsatz am Cellon-Klettersteig bei einer grenzübergreifenden Bergrettungs-Übung

Kamera: Gerd Lipicer Aufmerksamen ORF-Sehern wird das Insert „Kamera G.Lipicer“ nicht fremd sein. Insbesondere für die tägliche Live-Sendung „Kärnten heute“ um 19 Uhr ist der Kötschacher TV-Spezialist seit nunmehr 18 Jahren immer wieder für den ORF erfolgreich auf der Jagd nach interessanten und sehenswerten Ereignissen im gesamten Oberkärntner Raum. Von Hans Jost

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er Begriff „Fernsehen“ war für den heute 48jährigen Chef der Lipicer KG und der Medien-Werkstatt HETV in Kötschach schon von Jugend an weit mehr als nur der Konsum von bewegten Bildern. Aufgewachsen im Umfeld seines Onkels Franz Unterlaß, wurde Gerd schon vor über 30 Jahren mit umfangreichen und hilfreichen Fach-Informationen rund um das Medium „Fernsehen“ konfrontiert - wie z.B. mit der damaligen Empfangs-Problematik von TV-Signalen in Reisach. Franz Unterlaß gelang es durch sein ausgezeichnetes KnowHow, die Reisacher alsbald überaus zufriedenstellend mittels Kabelfernsehen flächendeckend zu versorgen. Etwas später entstand dann auch in Kötschach-Mauthen Schritt für Schritt das Kabelfernsehen nach Reisacher Muster – ebenfalls unter der Regie von Franz Unterlaß.

Nächster Schritt

Gerd Lipicer, Absolvent der Elektrotechnik-HTL Klagenfurt Lastenstraße, startete sein offizielles Berufsleben anno 1985 im Unternehmen

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von Ernst Unterlaß (Bruder von Franz Unterlaß) als „Computer-Techniker“, wie man damals dieses relativ neue Berufsbild allgemein beschrieben hat. Durch sein Engagement und seine ständig steigende Erfahrung führte er bereits ab 1992 eigenverantwortlich die Geschicke des Kötschacher Kabelfernsehens, natürlich auch mit guten neuen Ideen wie z.B. die regelmäßige Gestaltung eines eigenen lokalen Fernseh-Programmes. „Es steckt viel Arbeit dahinter, aber die Idee ist von Anfang an sehr gut angekommen...“ erinnert sich Gerd heute und das Kötschacher TV-Publikum freut sich über „sein Fernseh-Programm“, das immer sonntags ab 16 Uhr gesendet wird. Parallel dazu können seine Fernseh-Kunden auch die Hochgeschwindigkeits-Daten-Highways für’s Internet nutzen, was durch den stets steigenden Umstieg vieler Kunden von Festnetz- auf Mobiltelefonie von großer Bedeutung ist.

ORF

Ab etwa Mitte der 90er-Jahre arbeitet Gerd Lipicer mit dem ORF zusammen. „Das

hat sich durch zufällige Gespräche ergeben...“ bleibt der Kötschacher mit dem allseits bekannten Auto-Kennzeichen „HE-TV1“ bescheiden. Oberkärnten ist für die ORFZentrale in Klagenfurt doch für diverse Einsätze ein Entfernungsthema. Durch diese Tatsache und die perfekte Arbeit Lipicer’s bei KöMau-TV entwickelte sich alsbald eine für beide Teile zufriedenstellende Kooperation, an der sich bis heute nichts geändert hat. „Anfänglich waren es hauptsächlich Aufträge zu Themen wie Brände, Unfälle, Naturkatastrophen usw., später kamen auch diverse andere Geschehnisse dazu – u.a. auch Herausforderungen wie Dokumentationen über spektakuläre BergrettungsÜbungen z.B. im Plöckengebiet, oder Seilbergungen am Dobratsch usw.“ erklärt der TV-Profi, allerdings verbunden mit dem Hinweis, dass bis vor etwa zwei Jahren jede Dokumentation als Kassette in möglichst kürzester Zeit in’s Funkhaus nach Klagenfurt gebracht werden musste, um dort – möglichst noch für die Abendsendung am gleichen Tag – aufbereitet zu werden. Durchschnittlich

40.000 km pro Jahr wurden von HE-TV1, dafür zurückgelegt. „Heute ist das gottlob besser geworden, ich kann die Daten auf entsprechenden Hochleistungs-Leitungen digital übertragen. Das spart Zeit, Risiko und Kosten“, resümiert der sympathische Klardenker, der alle seine beruflichen Aktivitäten stets mit spürbarer, sichtbarer Freude und voller Motivation perfekt und verlässlich erledigt. Sein Credo und sein Erfolgsrezept: „Mein Beruf ist mein Hobby“. Lipicer kann sich bei seinen Filmarbeiten auf die professionelle Mithilfe seines Bruders Günther Schreibmajer verlassen. Der Werbefachmann verleiht den Filmbeiträgen interessant und verständlichen den textlichen Inhalt. Trotz seines von purer Technik geprägten Berufslebens legt Gerd großen Wert auf sein intaktes Familienleben, in dem er bei seiner Frau Hemma – sie führt ihre Frühstückspension – und den Söhnen Tobias und Roman ausreichend Nestwärme und Harmonie findet, um den geschäftlichen Alltag in allen seinen Facetten auch weiterhin erfolgreich zu bewältigen. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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110 Jahre MGV Dellach/Gail: Kommen auch Sie und feiern Sie mit den Sängern mit

Dellach: Sängerfest mit Bürgertreffen 110 Jahre alt und voller Sangeslust: Der MGV Dellach im Gailtal feiert vom 25. bis 27. Mai 2012 sein Gründungsjubiläum. Chorfreunde dürfen sich auf tolle Veranstaltungen freuen.

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uf dieses außergewöhnliche Jubiläum sind die Dellacher Sänger natürlich stolz. Nur wenige Gemeinden und Orte können auf eine ähnliche Tradition verweisen. „Unser Chor ist seit Jahrzehnten fixer Bestandteil der örtlichen Kulturlebens“, weiß Obmann Kurt Buchacher. Jährlich gebe es mindestens 20 Auftritte; Feiern und Veranstaltungen erhalten erst durch die gesangliche Umrahmung Wertigkeit und Tiefe. Die 28 Sänger, darunter auch zahlreiche junge Stimmen, werden diese Aufgabe auch weiterhin ernst nehmen. „Wir wollen unseren Beitrag zu einem schönen Miteinander in unserer Gemeinde leisten“, versprechen die Chormitglieder.

Dellacher zu diesem Fest ein. „An die 150 Dellacherinnen und Dellacher haben im Laufe der Jahre aus verschiedensten Gründen ihre Heimatgemeinde verlassen“, wissen die Organisatoren. Daher verbinden die Sänger ihr Fest mit dem nunmehr 4. Dellacher Bürgertreffen, um die Verbindung mit den auswärts lebenden DellacherInnen nicht abreißen zu lassen. Die heimische Bevölkerung ist zu den Jubiläumsfeierlichkeiten – Programm nebenstehend – herzlich eingeladen. Schon am 11. Mai 2012, 20 Uhr (Kultursaal) lädt der Jubiläums-Chor aus Anlaß des Muttertages die MÜTTER zu einem Konzert ein.

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Bürgertreffen

Lied und Heimat – zwei Begriffe, die in Kärnten „ans“ sind. Daher laden die Dellacher Sänger unter Chorleiter Edmund Wassermann und Obmann Kurt Buchacher auch die „ehemaligen“ Gail-/Gitsch-/Lesachtal

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Von den üblichen Anmachsprüchen nehmen viele der Gailtaler Abstand, sie punkten mit Charme, Humor und Witz. Der folgende Bericht soll Auskunft darüber geben, welche Taktiken Männer anwenden, um ihre Herzensdamen zu erobern.

Von Irina Idl

Strategie der Gailtaler: Mit Humor flirten

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s ist Samstagabend und er ist mit seinen Freunden ausgegangen. Als er die Bar betritt, sieht er sie an der Theke lehnen. Er weiß, die soll es sein und sonst keine, doch was soll er tun? Wie soll er sie begrüßen? Reicht ein einfaches Hallo oder wäre ein locke-

rer Spruch eher angebracht? Wird er den Mut aufbringen den ersten Schritt zu machen? Viele dieser Fragen beschäftigen die heutige Männerwelt, so auch die Gailtaler, die sich im Interview mit dem Kärnten Journal bereit erklärt haben, Einblicke in ihre Gedankenwelt zu liefern.

Auf Irrwegen

Viele Männer haben in der heutigen feministischen Welt Angst davor Frauen anzusprechen, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass viele zum Alkohol greifen, um den nötigen Mut aufzubringen. Diese Taktik kommt bei Frauen

jedoch gar nicht gut an, vor allem dann nicht, wenn sie selbst total nüchtern sind.

Nice Guys vs. Bad Boys

Zum einen, gibt es die extremen Nice Guys, die netten Jungs, die wenn sie eine Frau ansprechen, dass meist indirekt tun allà

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Direktheit zählt

„Erfolg bedeutet für mich, ein nettes Gespräch zu führen“, erzählt Manuel. „Dabei ist der allerbeste Anmachspruch ein ganz simples und einfaches Hi“, verrät er uns. Mit Nullachtfünfzehn Sprüchen wie „Netter Club hier“ „Ich heiße Manuel und du?“ fährt man oft schlechter, als wie mit lustigen Aussagen wie: „Ich finde deine Augen passen wahnsinnig gut zu meiner Bettwäsche! Magst du mir einen Drink ausgeben?“ Grundsätzlich erinnern sich Frauen gar nicht daran, wie man ein Gespräch begonnen hat, außer sie fanden es lustig oder dämlich. Manuels Tipp: „Sei direkt, denn eine Frau weiß sowieso, was der Mann von ihr will, wenn er sie anspricht!“

Aller Anfang ist schwer

„Wenn man ein Mädchen gern hat, ist es immer schwierig den ersten Schritt zu machen.“ weiß Horst Schabus. Seine jetzige Freundin Vanessa hat sich im Endeffekt für ihn entschieden, obwohl er Gail-/Gitsch-/Lesachtal

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AKTION -20% keinen ersten guten Eindruck bei ihr hinterlassen hat. Vielleicht zählen die inneren Werte doch mehr, wie wir denken. „Ich habe einfach nicht locker gelassen und schlussendlich habe ich sie mit meiner verwirrten, aber doch liebevollen Art um den Finger gewickelt!“ „Mit Humor und Charme hat man mehr Chancen bei Frauen, als mit abgedroschenen Anmachsprüchen“, stimmt Siegfried zu und Manuel meint: „So was wie den besten Anmachspruch gibt es nicht, denn es kommt immer auf die Situation und die Person drauf an!“

Lustige Antworten auf blöde Anmachsprüche

Er: Wie kommt es, dass du so schön bist? Sie: Ich hab deinen Anteil noch dazubekommen Er: Kann ich dir einen ausgeben? Sie: Danke, ich möchte lieber das Geld. Er: Dein Körper ist wie ein Tempel. Sie: Heute ist aber keine Messe. Er: Wo warst du mein ganzes Leben lang? Sie: Wo ich den Rest deines Lebens sein werde - in deinen kühnsten Träumen.

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„Weißt du wie spät es ist?“ oder „Darf ich dir ein Getränk ausgeben?“, erzählt Manuel Grolitsch. Denen gegenüber stehen die Bad Boys, die versuchen keine Frau emotional an sich ran zu lassen und das Ziel verfolgen so viele Frauen wie möglich aufzureißen, um Spaß zu haben oder um sich selbst zu beweisen, dass sie gut sind. Dazwischen liegen die Typen, die eine Mischung aus Nice Guy und Bad Boy darstellen.

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Vor etwa 3 Monaten bin ich mit einer Gruppe von 14 Leuten losgeflogen auf die Philippinen, mit dem Ziel Menschen zu ermutigen und zu helfen wo wir gebraucht werden. Ausgesandt wurden wir von einer christlichen Organisation, genannt JMEM- Jugend mit einer Mission. Von Nicole Ressi

Philippinen-   Ein Erfahrungsbericht über Liebe, welche die Welt verändern kann

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s war eine Zeit die uns als Gruppe enger zusammenschweißte und in der wir eine komplett andere Welt kennenlernen sollten. Neben traumhaften Sandstränden und netten Hotels begegnet man dort auch einer extremen Armut. Viele Leute besitzen nur eine kleine Wellblechhütte und ein paar Ziegen, andere, die von der Flut betroffen sind, besitzen gar nichts mehr. 3 Wochen in Cagayan de Oro, einem Ort wo die Flutschäden noch immer mehr als deutlich sichtbar sind, sieht man erst wie glücklich wir uns in Ös-

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terreich nennen dürfen mit unseren schicken Autos und Häusern. Die Hütten der ärmeren Gesellschaftsschicht in Cagayan wurde weggespült wie Streichholzhäuser, und dazu viele der Menschen- Mütter, Väter, Kinder und Großeltern. Doch trotz diesen großen Verlusten, der Tatsache das diese Menschen nichts besitzen außer den wenigen Dingen, die ihnen von verschiedenen Hilfsorganisationen gespendet wurden, begegnen sie einem häufig mit einem dankbaren Lächeln im Gesicht, und freuen sich darüber, dass die fremden

Weißen sich Zeit nehmen mit ihnen zu reden, und ihnen zuzuhören. Wir arbeiteten dort mit einer Radiostation zusammen, verpackten Essen und Kleidung und teilten sie anschließend an die Bedürftigen aus. Am schönsten war es immer mit den Kindern zu singen und zu tanzen und zu sehen wie sie für einen Moment einfach wieder Kind sein konnten. Auch in Davao, wo wir den Großteil unseres Einsatzes verbrachten, haben wir viel Zeit mit Kindern verbrachtob auf einem Marktplatz

um uns mit Straßenkindern zu beschäftigen, in einem Slumviertel Essen an Kinder zu verteilen, oder in einer Jugendhaftanstalt von Gott zu erzählen, jede dieser Erfahrungen war unglaublich wertvoll. Am meisten hat mich aber James Schicksal berührtdas Schicksal eines kleinen, 3 Jahre alten extrem abgemagerten Jungens mit riesigen braunen Augen, der in einem Weißenheim untergebracht ist. Ich habe mich sofort in diesen Jungen verliebt, und es hat mir jedes mal das Herz gebro-

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chen mich von ihm zu verabschieden. Sehen zu müssen wie er seine mageren Arme nach mir ausstreckt und schließlich zu weinen beginnt weil ich den Raum verlasse. Ich habe nur wenige Tage bzw. Stunden mit dem Kleinen verbracht, aber das Wissen, dass ich ihm nur so kurz die Liebe geben kann die er braucht, und die Ungewissheit über seine Zukunft machten es nicht gerade leichter für mich, ihm womöglich für immer Lebewohl zu sagen. Schon alleine wegen James hat es sich ausgezahlt 3 Monate lang keine warme Dusche, oder Toilettenpapier in öffentlichen Toiletten zu haben.

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Es war eine sehr wertvolle Zeit auf den Philippinen, in der wir viel über Teamarbeit, Zusammenhalt lernten und welch eine Freude es macht anderen zu helfen. Wir erlebten viele bewegende Stunden während unserer Einsätze, aber auch viele schöne Stunden am Strand wo wir uns einfach erholen durften und die Schönheit um uns herum genossen, oder bei einem Tauchgang die farbenfrohe Pracht der Korallen und bunten Fische bewunderten. Somit werden die Philippinen vermutlich immer einen unauslöschlichen Platz in meiner Erinnerung haben.

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Das „Feistritzer Original“ Schauspieler, Genie, Spinner oder Lebenskünstler hier erfahren Sie mehr über den Menschen Robert Glantschnig! Von Ewald Neff Wir alle spielen unsere Rolle im Leben wie auf einer großen Bühne. Robert Glantschnig schlüpft dafür in verschiedene Rollen und unterscheidet sich dabei kaum von einem guten Schauspieler. „Fahren Sie nach Feistritz? Nehmen Sie mich mit zu einem dringenden Einsatz!“. Voller Entschlossenheit stoppte ein Offizier das Auto auf der B111- in Höhe St.

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Paul. Der Fahrer kam erst gar nicht auf den Gedanken, den Mann in Militäruniform nicht mitzunehmen. Robert, der „Offizier“, stieg ein und fuhr mit in Richtung Villach. Wer den „Offizier“ nicht kannte, hat vielleicht voller Stolz seinen Bekannten, Verwandten und auch Kindern erzählt, bei welch wichtigem Einsatz er mitwirken und damit möglicherweise sogar Menschenle-

ben retten durfte - eine Situation, die einige erlebten. Der „Offizier“, Robert Glantschnig, ist vielen Menschen im Tal durch seine Auftritte bekannt.

Biografie einer Kinderund Jugendzeit

Am 22.06.57 als achtes von zehn Kindern geboren, erlebte Robert eine schwere Kindheit, geprägt durch den frühen Tod

der schwer kranken Mutter im Alter von viereinhalb Jahren. Das jüngste Geschwisterkind konnte noch geboren werden und war damals gerade erst zwei Monate alt. Als bald darauf auch die Großmutter verstarb wurden die Geschwister getrennt und die jüngsten mit Hilfe der Fürsorge bei verschiedenen Familien untergebracht. Robert hatte Glück und kam zu seinen Zieheltern

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auf den Bauernhof von Vinzenz Moritsch in Dragantschach - Gemeinde St. Stefan/Gail. Es war eine andere neue Welt für ihn, von heute auf morgen. Robert: ich erinnere mich noch daran, dass sie mich einfangen mussten – ich kannte mich nicht aus, wusste nicht, wo ich war. Aber ich denke sehr gerne an diese Zeit in Dragantschach, wo ich viel für mein Leben lernte. Ich danke meinem Ziehvater Vinzenz Moritsch für seine Bereitschaft, mir ein Zuhause zu geben, er war für mich der „wahre“Vater. Dort verbrachte er seine Kindheit und blieb viele Jahre, ohne jeden Kontakt zu den Geschwistern. Nach der Volksschule in St. Paul, der Hauptschule in Hermagor, erlernte er das Malerhandwerk in Klagenfurt und kehrte dann für einige Zeit zurück zu seinem leiblichen Vater ins Rosental. Es gab verschiedene Arbeitsstellen ohne fixe Anstellungen und immer wieder zog es Robert nach Feistritz, zu dem Ort seiner ersten Lebensjahre. Denn die Wurzeln sind nun mal in Feistritz und hier hinterlässt er auch seine unverkennbaren Spuren.

Verschiedene Rollen

Schon während der Jugendzeit fiel der heute 54jährige auf. Bekannt durch seine Vorliebe, in andere Identitäten zu schlüpfen, spielte er diese Rollen stets gekonnt. Dies zeichnet Robert auch heute noch aus – ein Schauspieler, unangepasst und lebensecht als „Dirigent“ bei Auftritten der Trachtenkapellen, bei Kirchtagen, Sportfesten uvm.. Immer in einer der vielen Uniformen, die ihm ein ganz besonderes Aussehen verleihen, weil sie Wirkung bei anderen Menschen erzeugen und Macht verleihen. Seine Liebe zur Uniform hat er im Blut, wahrscheinlich vom Vater und Großvater vererbt bekommen. Wie kommt man zu so vielen Uniformen? Robert: Ich begegne immer den richtigen Menschen in der passenden Position, die mich damit versorgen! - und er selbst sorgt damit für Aufsehen in seiner Art und Weise. Ein beliebtes Beispiel seiner Paraderollen ist die Umleitung des Straßenverkehrs in Feistritz vor mehr als zwanzig Jahren. Damals Gail-/Gitsch-/Lesachtal

leitete Robert sämtliche Autofahrer in der Kurve beim damaligen Gasthaus „French“ um und der gesamte Verkehr wurde durch die Ortschaft Feistritz geleitet – das Chaos war perfekt.

Heimatgefühl

Robert, der nach eigenen Worten immer wieder in fremde Welten kam, wollte nicht auf Dauer in der Fremde sein. Letztendlich fand er sein jetziges Zuhause, seine Heimat bei der Familie Kuglitsch und ist dankbar dafür. Seit einigen Jahren ist er sesshaft und hilft mit, denn dort hat er alles, was er benötigt. In Feistritz fühlt er sich wohl und das ist für ihn das Wichtigste. Zu Beginn war es nicht so einfach, denn als Fremder musste er erst alle kennenlernen. Heute gibt es in Feistritz und Nötsch fast kein Haus, in dem er nicht bekannt ist.

Gelebte Individualität und menschliche Werte

Am schönsten ist für ihn Zusammenhalt, wenn einer dem anderen hilft. Die Bereitschaft, anderen Menschen zu helfen, ist stark ausgeprägt und stellt eine seiner größten Qualitäten dar, die auch von vielen in der Umgebung gerne genützt wird. Robert: das Wichtigste im Leben ist, dass die Menschen einen Charakter haben, nicht überheblich sondern entgegenkommend sind und jedem helfen – man muss Hilfe geben, egal wer es ist, man muss helfen. Denken sollte man auch und Zusammenhalt sollte es geben. Durch´s Reden kumman die Leit zsamm! In der Natur kennt er sich aus – denn mit dem Ziehvater war er viel auf der Jagd und im Berg unterwegs. So weiß er z.B. die besten Stellen, wo Pilze wachsen. Sein Tipp für die Jugend: Kinder sollten mehr in der Natur sein, um das Leben zu begreifen.

Lebenskunst

Sich selbst bezeichnet er als integrierten Allroundler. Wesentlich ist für ihn Durchkommen, Geselligkeit und Spaß. Davon hat er jede Menge: „Ich bin einfach da – ohne mich geht nichts.“ Roberts Wunsch: dass es in seinem Leben so bleibt, wie es ist.

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Nostalgie auf vier Rädern Wenn Benzin durch die Adern fließt, der Durst nach ursprünglichem Fahrerlebnis die ungebremste Freude am Steuer und ein Stück lebendige Geschichte der kostbaren Zeitzeugen entflammt, dann sind die Symptome eindeutig für akute Oldtimer-Leidenschaft und diese lässt Männerherzen höher schlagen! Von Marlies Jost

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ans und Gerhild Steinwender freuen sich auf den Frühling, denn da wird „George“ aus dem Winterschlaf geweckt. Das Ehepaar hat mit ihrem Morgan 4/4 ein „Fluchtauto“ für den hektischen Alltag gefunden und damit ihren ursprünglichen Wunsch nach einem Motorrad verdrängt. Der Chef des Schlössl Lerchenhof, Landwirt, Hotelier und Hermagorer Tourismusobmann ist inzwischen der britischen Eleganz mit alter Handwerkstradition verfallen und gerät mit den Worten wie „elegant, klassisch, schön, formvollendet, schnurrend“ in`s Schwärmen, meint damit aber

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nicht seine Gerhild, sondern beschreibt die Vorzüge des Morgan 4/4, welcher die Kraft aus 112 PS und vier Zylindern schöpft. Nostalgisch ist nicht nur die Karosserie, sondern auch der Eschenholzrahmen, der seit Urzeiten von Morgan verwendet wird. Geschwungene Kotflügel, lange Motorhaube, tiefausgeschnittene Türen, das kurze Heck und die Speichenräder kennzeichnen den Klassiker. Immer dabei ist der unverwechselbare Geruch, eine Melange von Leder, Holz und Aluminium.

ge“ in stilechtem Outfit im Retro-Style ist jedes mal ein Erlebnis für alle Sinne, eine Tuchfühlung mit Sonne und Straße, der Weg ist das Ziel“ beschreibt Hans Steinwender seine kostbaren Stunden und ergänzt: „In unserem Cabrio öffnen sich neue Perspektiven, man sitzt tiefer, hört den Motor, spürt jedes Schlagloch, atmet den Duft der Umgebung, fühlt den Fahrtwind, ist der Natur ein Stück näher und Gerhild ist mein Navi“. Also Entschleunigung im wahrsten Sinne des Wortes.

Dolce-Vita pur

Treffpunkt für Auto-Enthusiasten

„Eine „Oben-ohne“- Ausfahrt mit unserem „Geor-

Hans Steinwender ist Mit-

glied des Morgan–ClubDeutschland, trifft sich aber auch gerne in Österreich zu Ausfahrten mit Gleichgesinnten, deshalb ist es auch verständlich, dass seine Vision immer näher rückt. Der Oldtimerfan will in Zukunft regelmäßige Morgan-Treffen im stilvollen Ambiente des Lerchenhof-Schlössl veranstalten. Seit einigen Jahren ist der Lerchenhof bereits Stützpunkt für Cabrios und Oldtimer und die Internationale Alpenfahrt schätzt für ihre Zeitmessung neben der ausgezeicheten Verpflegung auch die Infrastruktur und die logistischen Voraussetzungen des Hauses. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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Alte Liebe rostet nicht Klein, aber oho!

knallroter Puch 500, Bj 1963 sind der ganze Stolz und Alltags-Sommerfahrzeuge des Autofreaks. Zwei Kultautos, welche in den Sechziger-Jahren Massen mobilisiert haben, wurden von dem Bastler mit Liebe und Hingabe originalgetreu repariert und fahrtauglich gemacht. „Meine Oldies sollen den Charakter behalten, die Patina muss sichtbar bleiben“ erklärt Ranner seine Philosophie .

Ein wandelndes Oldtimer-Lexikon

Geschichten, die in ihnen stecken, sind kaum nachvollziehbar. „Das Fahren mit diesen Autos ist für mich der Lohn dafür, dass ich mit meiner Arbeit diese historischen Fahrzeuge am Laufen halte“ erklärt der Autofan seine Leidenschaft. Als Senior-Chef des „Gailtaler Hofes“ bietet er den Gästen mit seinen Oldtimern geführte Zeitreisen im In- und Ausland an und ist bekannt für die Organisation der legendären Tatra-Treffen.

Dem gelernten Automechaniker Christoph Ranner haben seine Chefs der BH Hermagor 35 Jahre lang seinem fahrerischen Können vertraut, seit 1. März d.J. hat er als Pensionist nun Zeit für sein Hobby. Wenn man einen Blick in seine Garage in Grünburg wirft, wird seine Leidenschaft für Kurven sichtbar. Zwei Kugelblitze - ein VW Käfer, Bj 1967 und ein

Genussvolle „Sternstunden“

Helmut Haas ist nicht der leidenschaftliche OldtimerBastler, er mag`s eher gemütlich, liebt den Flair von Vorgestern und genießt die Ausfahrten mit seinem Erbstück, einem Mercedes Benz 170, Baujahr 1937. „Ich habe einfach Freude am puren Autofahren ohne elektronischer Hilfen, denn Schönheit braucht keine Technik, ich fahre nach Gehör“ schwärmt

der Genussmensch. Der Stern auf seinem Oldtimer transportiert die gute Etikette vergangener Zeiten und ist Symbol der ältesten und berühmtesten Automarke. Im vergangenen Sommer chauffierte Haas mit der blumengeschmückten, stattlichen Karosse seine Tochter Susi zum Traualtar und sinniert: „Das war meine bisher schönste und emotionalste Fahrt“.

Hans Engl aus Kötschach ist ein Oldtimer-Experte der Superlative. Es gehört fast schon zu seinem Tages-Ablauf, sich in der Garage bei seinen automobilen Veteranen aufzuhalten. Zu seinen Vorkriegs-Prunkstücken zählen ein Austro Tatra, Bj 1937, ein Steyr 220 Bj 1938 und das Paradestück - ein Cabrio Steyr 100, Bj 1934. Die Jahre haben diese Oldtimer geprägt, die Gail-/Gitsch-/Lesachtal

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Der Spielplatz in der Abenteuer- und Walderlebniswelt Lesachtal (am Foto noch nicht fertiggestellt) – ein wahres Spaß-Paradies für die kleinen Besucher!

Eröffnung: Abenteuer- und Walderlebniswelt Lesachtal Mit dem Projekt „AWewL – Abenteuer- und Walderlebniswelt Lesachtal“ hat der Tourismusverein Liesing einen weiteren Höhepunkt unserer Region geschaffen. In dieser Art wohl in ganz Österreich einzigartig, erleben hier Einheimische und Gäste Kultur, Geologie und Natur in perfekt aufbereiteter und informativ gestalteter Form. Offizielle Eröffnung: 10. Juni 2012.

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die Abenteuer- und Walderlebniswelt Lesachtal“.

Gesamtkosten: € 230.000

Einsatz und Unterstützung aller Beteiligten war groß, allen voran das stete Vorantreiben von Tourismusobmann Ortner. „Gerade der Kampf um Förderungen war ein schwerer. Doch das Agrarlandesreferat Kärnten, speziell die Abteilung 10F, war sofort begeistert und hat rasch die Zusage einer Förderung der Kosten von 205.000 Euro zu 100% gegeben.“ Die Kosten für die Errichtung des Klettersteiges (25.000 Euro) hat die Gemeinde Lesachtal

mit dem Österreichischen Alpenverein und seiner Initiative „Bergsteigerdörfer“ übernommen. „Bürgermeister Franz Guggenberger war von Anfang an mit dabei und hat das Projekt unterstützt, wo es nur ging. Nicht nur in offizieller Form, sondern auch privat“, zeigt sich Ortner dankbar.

Offizielle Eröffnung

In wenigen Wochen wird dieser großartige Erlebnisbereich um Ladstatt bei Liesing feierlich und mit großem Rahmenprogramm offiziell eröffnet. „Zugänglich ist die Abenteuer- und Erlebniswelt Lesachtal

dann für jeden, egal ob Groß oder Klein“, so Ortner. In Planung sind neben regelmäßigen Führungen auch die Integrierung von beispielsweise Landschulwochen, KindergartenFührungen oder freilich Gruppen auf Anmeldung. Und zu sehen und vor allem zu erleben gibt für Besucher aller Altersgruppen genug:

Schausägewerk

Dafür wurde ein Venezianergatter in Maria Luggau abgetragen und Stück für Stück am neuen Standort wieder aufgebaut. „Kaputte und fehlerhafte Teile wurden liebevoll ersetzt. Gail-/Gitsch-/Lesachtal

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ie Idee für dieses Projekt entstand schon vor mehreren Jahren. Andreas Ortner, Obmann des Tourismusvereines Liesing, wollte ursprünglich einen Naturerlebnisweg mit einheitlichen Tafeln und einen Klettersteig errichten. Angedacht war dafür ein Kostenvolumen von etwa 15.000 Euro. „Als dieser Vorschlag an die Öffentlichkeit kam, wurden die Ideen immer mehr. Ein Klettersteig, die Einbindung des alten Sägewerks, die Errichtung eines Spielplatzes – so wuchs das Projekt weiter an und aus dem angedachten Naturerlebnisweg wurde


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In liebevoller Kleinarbeit wurde ein wasserbetriebenes Venezianergatter-Schausägewerk errichtet Zusätzlich erfolgt im Sägewerk die Ausstellung einer Windmühle und einer Mühle mit Sägewerk. Diese Exponate, zweifellos Handwerkskunst in Vollendung, stellte der letzte Lesachtaler Mühlenbaumeister - Franz Salcher -, mit großartigem handwerklichem Geschick nach seinen Vorstellungen her“, so Ortner. Im Schausägewerk wird es wöchentliche Führungen geben.

Kinderspielplatz

Der Kinderspielplatz fügt sich harmonisch in die herrliche Landschaft ein. Mit Kletterturm, Balancierparcours, Kletternetz, Hangelbaum, Slackline, Kriechtunnel, Bogenrutsche, Schaukel und vielem mehr ist er ein Highlight für alle Kinder!

Klettersteig Millnatzenklamm

Der facettenreiche Klettersteig wurde entlang der sonnendurchfluteten Millnatzenklamm errichtet. Ganz nah neben, teils über dem Wasser, liegt dieser Genussklettersteig im mittleren Schwierigkeitsbereich (B/C), und ist für ein breites Publikum (auch Kinder) bestens geeignet. Obwohl noch nicht offiziell eröffnet, hat es hier im vergangenen Jahr schon 1.500 Begehungen gegeben!

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Walderlebniswelt

Dieser Erlebnisweg führt leicht ansteigend durch Gail-/Gitsch-/Lesachtal

den Wald zu einer Rast- und Ruheoase. An acht Stationen werden dem Besucher die Themen Wald, Pflanzen und Tiere im Wald, interaktiv und dreisprachig (D/E/I) vermittelt. Durch aktives Tun gelangt der Besucher so zu umfangreichem Wissen über unsere „grüne Lunge“ und die Natur.

Rast- und Ruheoase

Der Klettersteig Millnatzenklamm und die Walderlebniswelt enden an der Rast- und Ruheoase. Hier lädt der Tourismusverein Liesing unter dem Motto „Der Mensch muss manchmal rasten, damit ihn seine Seele wieder einholen kann“ zum Verweilen ein. Nichts tun - nur (Mensch-) Sein, ist hier die Devise.Von der kleinen Terrasse ergibt sich ein herrlicher Ausblick

Der Klettersteig Millnatzenklamm liegt im mittleren Schwierigkeitsbereich und ist somit für Jedermann leicht zu bewältigen auf die Karnischen Alpen. In der Hütte werden zusätzlich das Arbeiten in den Bergwiesen und Holzarbeit anno dazumal veranschaulicht. Eine Übersichts- und Panoramatafel runden schließlich das Angebot ab.

Geopunkte

Entlang der Walderlebniswelt wurden auch zwei Informationstafeln zur örtlichen Geologie in Zusammenarbeit mit dem Geopark Karnische Alpen errichtet.

programm, das schon am Freitag, den 8. Juni startet und am Sonntag, den 10. Juni mit dem Festakt den Höhepunkt findet. Wer sich näher über die einzigartige Erlebniswelt im Lesachtal informieren will, kann das ab Mitte Juni auch auf der Homepage www.erlebnislesachtal.com tun.

Die letzten Arbeiten

Noch werden an der Abenteuer- und Walderlebniswelt Lesachtal die letzten Feinheiten vollendet und dann geht es los! Mit der offiziellen Eröffnung und einem interessanten und unterhaltsamen Rahmen-

Tourismusverband Lesachtal Tel. 04716/24212 www.erlebnis-lesachtal.com

Eröffnung „Abenteuer- und Walderlebniswelt Lesachtal“ – das Rahmenprogramm: Freitag, 8. Juni 2012 20 Uhr: Vortrag mit Blind-Climber Andy Holzer „Den Sehenden die Augen öffnen“, Kultursaal Liesing Samstag, 9. Juni 2012 Ab 20 Uhr: Tanz- und Showabend mit den „Jungen Oberkrainern“ aus Slowenien, Kultursaal Liesing Sonntag, 10. Juni 2012 Ab 9 Uhr: Eröffnung der Abenteuer- und Walderlebniswelt in Ladstatt bei Liesing mit kirchlicher Feier, Begrüßung, Festansprachen, Festakt zur offiziellen Eröffnung, Frühschoppenkonzert, Führungen Klettersteig/Walderlebnisweg/ Schausägewerk/Geologie und gemütliches Beisammensein! Der Tourismusverein Liesing freut sich auf Ihren Besuch!

Die dreisprachigen Hinweistafeln in der Abenteuerund Walderlebniswelt sind interaktiv gestaltet

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Seit Jahrzehnten beeindruckende Szenen beim Start am Valentintörl auf über 2000 Meter

Valentin-Gletscherlauf – eine Erfolgsgeschichte In der Zeit der „immer schneller, immer höher, immer weiter-Veranstaltungen“ nimmt der ValentinGletscherlauf einen ganz besonderen Platz im Obergailtaler Eventkalender ein. Am Sonntag, 29. April ging der beliebte Lauf in die 42. Runde und schreibt inzwischen eine Erfolgsgeschichte mit Nostalgie und Tradition. Von Marlies Jost

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ls im Jahre 1933 die Schi-Pioniere rund um den Akademischen Maler Hans Sellenati das erste PlöckenGedenkrennen initierten, dachte wohl niemand daran, dass es auf dieser riesigen Schneefläche des Valentintales 79 Jahre später immer noch sportliche Wettkämpfe geben würde. Das erste Rennen wurde am 7. Mai 1933 mit 67 Teilnehmern als Riesentorlauf veranstaltet. Anschließend fanden die Rennen regelbedingt für mehrere Jahre auf der Mauthner Alm statt und wurden vom Obergailtaler Sportclub veranstaltet. Anfang 1970 wurde schließlich von Sepp Lederer die Idee zur Weiterführung des Schirennens am Valentingletscher geboren und von der Bergrettung Kötschach-Mauthen organisiert. Der Name „Valentin-Gletscherlauf“ wurde

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aus der Taufe gehoben. Der Begriff „senza confini“ wird seither im friedlichen Wettstreit gelebt. Lederer fungierte 30 Jahre als Obmann der Bergrettung Kötschach-Mauthen und stellt mit Stolz fest: „Ich bin der Einzige, der alle 42 Läufe absolviert hat. Mit 23 Jahren fuhr ich das erste Hochgeschwindigkeitsrennen vom Valentintörl zur Oberen Valentinalm auf unpräparierter Piste und schaffte mit sensationellen 110 km/h die Bestzeit!“ Startberechtigt waren anfänglich nur Mitglieder aller Bergrettungsorganisationen und die ersten fünf Rennen wurden als Einzelwertung auf die schnellste Zeit gefahren. Dieser Modus war allerdings unverantwortlich und zu gefährlich. Die Tempobolzerei wurde eingestellt und ein sportliches Zeitlimit für

die Abfahrt im Dreierteam geschaffen. Im Jahr 1979 wurde die Gästeklasse offiziell installiert und ab

2009 die Bergrettungsklasse mit den Einsatz- und Rettungsorganisationen erweitert.

Bergretter unter sich: Ortsstellenleiter der letzten Jahre: Roland Pranter, Sepp Lederer und Klaus Hohenwarter mit Landesleiter Otmar Striednig Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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Der Weg ist das Ziel

Der Valentin-Gletscherlauf hat sich seine Ursprünglichkeit und seinen traditionellen Charme bewahrt und ist keineswegs eine Veranstaltung, bei der sich Rekordjäger duellieren. Durch das sportliche und menschliche Miteinander haben sich im Laufe der Jahre tiefe Freundschaften mit italienischen und slowenischen Bergfreunden entwickelt, welche einem gemeinsamen Motto folgen: „Berge grenzen nicht ab, sie verbinden“. Etwa 600 Teilnehmer starten alljährlich in Dreier-Teams mit fantasievollen Namen. Sieger ist, wer der rechnerisch mittleren Laufzeit, die sich aus den Zeiten aller Läufer errechnet, am nächsten kommt. Neben dem Können zählen auch gute Selbsteinschätzung und eine Portion Glück, um auf dem Siegerpodest zu landen. Es gibt zwar nur drei Sieger, aber viele glückliche Gewinner.

Lauf 2012

Die beiden GletscherlaufOrganisatoren der Bergrettung Kötschach Mauthen - Ortstellenleiter Klaus Hohenwarter und Koordinator Roland Pranter waren mit der heurigen Veranstaltung mehr als zufrieden und stellen fest: „Wir waren ständig mit Gerhard Hohenwarter von der ZAMG in Verbindung und die Prognosen haben gehalten, was sie versprochen haben. Der Schneefall letzte Woche hat uns am Valentintörl eine Neuschneemenge von einem Meter beschert, deshalb haben die Teilnehmer vom Start am Valentintörl bis zum Ziel in der Oberen Valentinalm beste Bedingungen vorgefunden“. Beim „Fest der Sieger“ auf der Unteren Valentinalm fand der 42. Valentin-Gletscherlauf mit Musik, Tanz, Polenta, Frigga und Wein mit der Vorfreude auf das nächste Jahr frei nach dem Motto„servus, srecno, ciao...“ einen gemütlichen Ausklang. Ergebnisse siehe: www.bergrettung-koetschach.at

Grenzüberschreitender Schispaß und Geselligkeit beim Valentin-Gletscherlauf

Der rechnerischen Idealzeit am nächsten kam das Dreier-Team der "Bergrettung Lieser-Maltatal 2" mit Hannes Stocksreiter, Erich Dullnig und Fritz Neunegger. Siegerzeit 24.02.87 - das reichte für den Sieg


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Mai 2012

Der Seemann und Weltmeister Er kennt das Meer, die Berge und Schwedens Königshaus. Der Hermagorer Hans Georg Helsig (75) erzählt aus seinem beeindruckenden Leben. Von Leopold Salcher

J

eder Mensch hat seine eigene, mehr oder weniger bunte Geschichte. Helsigs Wiege stand 1937 in Berlin. Seine Mutter Grete Helsig, älteste EsslTochter, hatte es der Liebe wegen dorthin verschlagen. 1944 ausgebombt, Vater in Stalingrad vermisst, mit Mutter „heim“ nach Hermagor. Kein beneidenswerter Start. Die Mutter baute später das gastronomische „Deutsche Heim“ im EsslStammhaus aus. „Ich hatte dennoch eine schöne Kindheit“, blickt Helsig zurück.

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Nach der Hauptschule hieß es vorerst beim Hasslacher Bretter schlichten. Dann ging es in die Konditorlehre zum Schmid nach Lienz. „Eigentlich wollte ich Kunst studieren, es entsprach meinen Interessen eher“. Doch da fehlte die Matura. Helsig: „Die Lehrzeit war hart, Ohrfeigen üblich. Doch ich lernte sehr, sehr viel.“ Als fertiger Konditor und Koch kehrte er heim. Allerdings – sein Verhältnis mit dem Stiefvater war grottenschlecht. „Ich wollte einfach weg.“

Folgenreiche Begegnung

Das Geld reichte gerade für eine Zugfahrt nach Hamburg. „Ich saß am Hafen und ordnete meine Gedanken“. Er fragte einen Matrosen nach Arbeit. „Du sprichst Kärntnerisch, von wo bis du?“ „Aus Hermagor“. „Ich auch“. Es handelte sich um Peter Golser, Bruder der legendären Englischlehrerin Marianne Golser. „Komm, fahr mit!“, forderte ihn Golser auf. „Wohin fährt ihr denn“, fragte Helsig kleinlaut. „Wirst schon sehen“. Ab

an Bord, erst eineinhalb Jahre später sah er Hamburg wieder. Knapp fünf Jahre schipperte Helsig auf kombinierten FrachtPassagierschiffen als Koch zwischen Europa und Amerika hin und her. So lernte er viele Hafenstädte kennen. In Stockholm heuerte er schließlich ab. „Ein Passagier war von meiner Konditor- und Kochkunst so begeistert, dass er mich dem schwedischen Königshaus empfahl“, schmunzelt Helsig. Zweieinhalb Jahre dauerte der königliGail-/Gitsch-/Lesachtal


Report 33

Mai 2012

Als Lehrling und ... che Kücheneinsatz. „König Gustav Adolf war damals um die 10 Jahre alt, oft kam er in der Küche und sah mir zu“. Danach erreichte ihn der Ruf der Mutter. „Zwei Sommersaisonen habe ich daheim gearbeitet, täglich verließen bis zu 200 Essen die Küche, das Terrassengeschäft war grandios“, erinnert er sich. Nebenbei schaffte er mit Bravour die Konditormeister-Prüfung in Innsbruck.

Karriere im Ruhrpott

Eines Tages kam das Essener Mädchen Gisela auf Urlaub. Bald darauf heirateten die beiden und schlugen die Zelte in Essen auf. Helsig übernahm dort eine alte Bäckerei, baute sie „mit viel Schulden“ aus. Das Geschäft lief hervorragend. „Tag und Nacht habe ich gearbeitet, doch es lohnte sich“. Sieben Filialen stampfte er aus dem Essener Boden. Zu seinen Freunden und Kunden zählten auch die Albrechts, die damals gerade die „Aldi“Gail-/Gitsch-/Lesachtal

.... als seefahrender Pensionist Kette aufbauten. Helsig achtete nicht auf Groß-, sondern auf Spezialaufträge. „Wie etwa außergewöhnliche Hochzeitstorten für Betuchte“. Ein Absturz mit einem Segelflugzeug in Lienz, schwere Verletzungen und eine lange Rekonvaleszenz brachten eine Wende. „Zumal mich eine große Krankenhausholding in Essen als Küchenleiter engagieren wollte“. Der Verkauf seines Betriebes wurde angedacht. Doch da meldete sich Helsigs soziale Gesinnung. „Ich hatte so gute Mitarbeiter, die wollte ich nicht durch eine Kündigung brüskieren“. Der Käufer sicherte letztlich die Übernahme aller Mitarbeiter zu. Helsig verkaufte.Volle 17 Jahre werkte er dann als Küchenleiter von vier Essener Krankenhäusern. Nebenbei holten ihn die Berufskollegen in die Gesellen- und Meisterprüfungskommissionen. 1971 trat Helsig zur Konditor-WM in Basel an – und wurde dank seiner her-

vorragenden ZuckerblasTechnik Weltmeister. „Die alte Kunst des Zuckerblasens beherrschen heute nur mehr ganz, ganz wenige“, weiß Helsig aus Erfahrung.

Heimat

Die Verbindung zu Hermagor riss nie ab. 1968 errichteten sich die Helsigs ein Haus am Nassfeld. 1990 verabschiedete sich Hans Georg Helsig in die Pension. Er ist nach wie vor in der Meisterprüfungskommission tätig, reist viel, betreibt im Keller seines Hauses in Essen eine kleine Backstube, versorgt hin und wieder die Albrechts („Aldi“), mittlerweile Konzernkönige, mit eigenen Spezialitäten und unterhält ein Maleratelier. „Meine Bilder sind begehrt, viele hundert habe ich schon verkauft“. Den Helsig´s geht es gut. Wenn der Wind passt, sind Hans Georg und Gisela auf ihrer kleinen Segelyacht anzutreffen. Oder in Südtirol, oft aber auf dem Nassfeld – beim Plattner. Da verbrin-

gen sie seit dem Verkauf ihres Nassfelddomizils ihre Winter- und Sommerurlaube. Gerne gehen sie auf die umliegenden Gipfel. „Beim Plattner haben wir unsere zweite Heimat gefunden“, sagt Helsig. „Dafür sind wir sehr dankbar.“

Staunen

Sein Sohn ist Bankdirektor. Große Freude bereiten ihm seine zwei Enkelkinder. „Wenn ich ihnen aus meinem Leben erzähle, geraten sie ins Staunen“. „Opa, das hast du alles gemacht“? „Ja, das war mein Beruf, das war und ist mein Leben“. Wen wundert´s, dass sie stolz sind auf ihn. Der junge Hans Georg hatte denkbar schlechte Startbedingungen, aber einen starken Willen. Lernen, Leistung, Mut, Energie und volles Vertrauen in sich selbst. „Nur mit Fleiß und viel Durchhaltevermögen sind höher gesteckte Ziele zu erreichen“, weiß Helsig. Er weiß, wovon er spricht.

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Mai 2012

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wirtschaft 35

Mai 2012

Kärntens jüngste Kfz-Meister Zum Feiern haben Philipp Stattmann (Waidegg) und Patrick Engeler (Rattendorf) allen Grund.

S

chließlich sind sie Kärntens jüngste Kfz-Meister. Kürzlich schlossen sie ihre sechsmonatige Ausbildung im WIFI Wien als Kursbeste ab. „Wir haben sehr viel und sehr gerne gelernt“, betonen die beiden Meister. Stattmann: „Ein Etappenziel wurde nun erreicht, weitere sind anvisiert.“ Natürlich wird der Gang in die Selbstständigkeit überlegt. „Doch dazu fehlt doch noch einige Erfahrung“, weiß

Engeler. Daher werden beide vorerst in ihre Stammbetriebe zurückkehren. Stattmann zählt zum Mitarbeiterstamm der Fa. Landtechnik Zankl in Jenig. Engeler ist Kfz-Mechaniker in der Autoklinik Kirchbach. Beide freuen sich, das Gelernte in der praktischen Arbeit umsetzen zu können. „Schließlich arbeiten wir in zwei sehr guten Betrieben, wo wir unser Wissen zum Wohle der Kunden einsetzen werden.“

Postenvergabe pro und contra

A

nstehende Pensionierungen im Amt der Stadtgemeinde Hermagor werfen ihre Schatten voraus. Sowohl Amtsleiter Kurt Telesklav als auch Bautechniker Ing. Vinzenz Jury stehen vor dem Übertritt in den Ruhestand. Für Jury wurde mittlerweile ein Nachfolger gefunden. Der junge Bautechniker stammt aus der Nachbargemeinde St. Stefan/Gail. Die Objektivierung sei "glasklar" verlaufen, wird auch aus politischen Kreisen bestätigt. Längere Diskussionen sind hingegen bei der Nachbesetzung des Amtsleiters zu erwarten. Einerseits gibt es

Gail-/Gitsch-/Lesachtal

Bestrebungen, diese wichtige Stelle angesichts der immer schwieriger werdenden Rechtsumfeldes mit einem Juristen zu besetzen. Andererseits wird in politischen Kreisen mit einer hausinternen Lösung geliebäugelt, bei der eine Objektivierung nicht notwendig wäre. Die Entscheidung, ob nun eine Ausschreibung oder hausinterne Lösung kommen wird, liegt letztendlich bei Bürgermeister Siegfried Ronacher. Die Besetzung soll im Sinne der geltenden gesetzlichen Bestimmungen und vor allem nach außen hin nachvollziehbar getroffen werden.

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Mai 2012

Eine thermische Sanierung mit einhergehender Fassadengestaltung lässt Ihr Heim neu „erstrahlen“ und trägt durch die thermische Sanierung vor allem dazu bei, Energie zu sparen

Besonders wichtige Punkte beim Hausbau: der Vollwärmeschutz und die Gestaltung der Fassade. Dann wird es erst richtig „wohnlich“

Wir bauen uns ein Haus!

Noch einmal holt das Kärnten Journal unsere heimischen Firmen aus der Baubranche vor den Vorhang. Mit ihnen als „Partner am Bau“ können sich Kunden einer professionellen Beratung, einer perfekten Leistung sowie einer genauen und raschen Abwicklung sicher sein. Von Heike Gratzer

S

o richtig wohnlich wird es im Eigenheim dann, wenn auch der Vollwärmeschutz ange-

bracht ist und die Fassade in der Traumfarbe erstrahlt. Gerade der Vollwärmeschutz hält jedoch nicht nur im Win-

ter kuschelig warm, sondern sorgt auch im Sommer für ein angenehmes Wohnklima. Natürlich hilft er auch,

Energie zu sparen - sowohl beim Neubau, als auch bei der Sanierung. Das Kärnten Journal hat Baumeister

Ihr Partner am Bau für:

Ich freue mich auf Ihren Anruf!

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wirtschaft 37

Mai 2012

Variante hat zwar nicht die gleiche Wärmedämmung, dafür ist der Thermoputz diffussionsoffen, wodurch Feuchtigkeit leichter austreten kann“, so Sommeregger. Bei alten Steinmauern rät er neben dem Thermoputz auch zu diffussionsoffenen EPS- oder Steinwoll-Platten. Welche Variante schlussendlich die für das jeweilige Gebäude Beste ist, weiß der Baumeister. Auch bei der Auswahl der Produkte mit dem idealen Preis/Leistungsverhältnis kann er weiterhelfen: „Ich berate Sie gerne!“

empfiehlt: „Nutzen Sie die Möglichkeit des digitalen Farbvorschlages! Dabei wird auf ein Foto Ihres Hauses die von Ihnen gewählte Farbe projiziert und Sie sehen, wie Ihr Haus in Zukunft aussieht.“ Damit lässt sich eine Farbwahl die Sie dann vielleicht bereuen vermeiden.

Die Farbwahl Baumeister Sommeregger rät zum digitalen Farbvorschlag der künftigen Fassade: „So sehen Sie, wie die Farbe Ihres Hauses wirkt!“ Dipl.-Ing. Florian Sommeregger zum Thema befragt:

Förderungen nutzen

Ein wichtiger Punkt für jeden Hausbesitzer: der Vollwärmeschutz und die Fassadengestaltung, bei älteren Häusern die thermische Sanierung. „Dabei ist die Grundvoraussetzung der Energieausweis, nach dem berechnet wird, wie die thermische Sanierung zu erfolgen hat“, weiß Baumeister Sommeregger. Bei einer Sanierung empfiehlt er gleichzeitig den Tausch

HWS Kissen GRATIS bei Kauf eines afx Schlafsystems!

der Fenster anzudenken sowie die Modernisierung des Heizsystems. „Denn dann gibt es gute Fördermöglichkeiten.“

Keine leichte Entscheidung ist oft die, welche Farbe die Fassade eines Hauses erhalten soll. Auch stellt sich die Frage nach diversen Gestaltungsmöglichkeiten wie Fensterrahmen oder Geschosstrennung. Egal ob Neubau oder Sanierung – Baumeister Sommeregger

Baumeister Dipl.-Ing. Florian Sommeregger setzt auf den Massivhausbau – die Vorteile sprechen für sich

Thermische Sanierung

Hierfür gibt es verschiedene Optionen, etwa Platten zu kleben und bei Bedarf zu dübeln, anschließend ein Textilglasgitter einzuspachteln und darauf kommt eine Endbeschichtung. Eine Alternative, die vor allem für ältere Häuser in Frage kommt, ist der Thermoputz auf Kalkoder Zementbasis. „Diese

Nach guter Nacht erholt erwacht Erfüllen Sie sich den Traum von entspannendem Schlaf auf einem ausgereiften Schlafsystem, das Sie mit Liegekomfort nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen verwöhnt. Genießen Sie Nacht für Nacht körpergerechte Anpassungsfähigkeit und gute Durchlüftung für ein stets optimales Schlafklima.

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Mai 2012

Perfekte Haustechnik von SOL-X René Lackner und sein Team von SOL-X sind DIE Ansprechpartner, wenn es um Heizung, Sanitär und Alternativenergien geht. Das Programm des Mauthener Unternehmens ist groß, genauso wie Beratung und Betreuung jedes einzelnen Kunden.

G

eschäftsführer René Lackner bestätigt: „Bei mir endet der Service nicht mit der bezahlten Rechnung. Ich bin auch nach Fertigstellung für meine Kunden da, denn wer uns einen Auftrag gibt, kann sich

sicher sein, dass die gesamte Abwicklung professionell und erstklassig ist.“ Deshalb ist bei SOL-X beispielweise auch eine kostenlose Nachoptimierung bei Regelungsund Hydrauliksystemen selbstverständlich.

SOL-X: Der perfekte Partner

SOL-X sieht sich als ganzheitlicher Partner. Und das bei Themen wie Sanitärtechnik, Heizen/ Warmwasser, Photovoltaik, Wärmepumpen, Biomasse, Regelungstechnik und vielem mehr. „Wir bieten Ihnen individuelle

Lösungen und gehen dabei bewusst auf Ihre Gewohnheiten, Schwerpunkte und Wünsche ein“, so Lackner. Auch garantiert er eine saubere und rasche Auftragsabwicklung. Daher unser Tipp: Wenn Sie neu bauen oder sanieren – fragen Sie SOL-X!

Das Team von SOL-X mit René Lackner, Yvonne Anether, Serif Buljic und Stefan Durnthaler (v.l.) – die Profis in Sachen Heizung, Sanitär und Alternativenergien – freut sich auf Ihren Auftrag!

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Mai 2012

Innentüren aus Holz vermitteln ein Wohlgefühl und geben Räumen einen heimeligen Touch

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nnentüren aus Holz vermitteln Wärme und Geborgenheit und geben jedem Lebensraum einen individuellen Touch. „Die Auswahl an Rubner-Türen ist groß, ich berate Sie dabei gerne!“, so Türen-Fachmann Jost. „Wichtig: Nicht nur die Optik zählt, sondern auch, dass Ihre Innentüren auch nach Jahren noch ihren Dienst erfüllen.“

sowie montagefertig zusammengebaute Zargen. Was Norbert Jost außerdem wichtig ist: „Jede Tür wird nach Maß und nach Ihren Wünschen gefertigt und von uns fachgerecht eingebaut!“

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40 Wirtschaft

Mai 2012

Auch Denkmal- und Sonderreinigungen – wie hier von einem Sägegatter – sind für Gertraud Martin kein Problem

Getraud Martin aus Kötschach-Mauthen ist geprüfte Meisterin in der Denkmal-, Fassadenund Gebäudereinigung. Ihr Wissen darüber wendet sie nicht nur praktisch an, sondern gibt es auch an Interessierte weiter. „Cleaning Profi“ Gertraud Martin reinigt werterhaltend und umweltfreundlich - und gibt ihr umfassendes Wissen bei Beratungen und Schulungen weiter

Auch als Beratung & Schulung:

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Schmutz richtig und effektiv beseitigt.

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„Ich will mein Wissen aber auch weitergeben. Beim Reinigen gibt es viel, was man falsch machen kann und viel, dass einem die Arbeit erleichtert. Nur wissen die Wenigsten davon. Und gerade heute, wo es so viele unterschiedliche Materialien und auch teils ungeeignete Reinigungsmittel gibt, ist gerade das Wissen um den richtigen Umgang wichtig. Das bringt nicht nur Zeit- sondern auch eine Kostenersparnis.“ Sie selbst kommt bei einer einfachen Reinigung mit lediglich drei Reinigungsmitteln aus. Nur die Dosierung ändert sich.

Beratung & Schulungen

„Ich biete Beratungen und Schulungen an, sowohl für Privatpersonen als auch für gewerbliche Betriebe.“ Gerade in der Gastronomie und im Tourismus sieht sie Aufholbedarf, was die Reinigung angeht: „Das Personal ist zwar engagiert, weiß in vielen Fällen aber nicht vom richtigen Umgang mit Mitteln und auch mit Geräten. Ich kann mit meinen Wissen helfen und hilfreiche Tipps und Tricks geben“, so Martin. Ihre Schulungen umfassen drei Module und werden mit einem Zertifikat beendet. Zudem ist sie auch HACCP-Beauftragte und kann damit beratend in Sachen Lebensmittelhygienevorschriften zur Seite stehen.

INFORMATION:

Das Cleaning ProfiAngebot umfasst: • Gebäudereinigung & Hausbetreuung innen & außen für Privathaushalte, Ferienhäuser, Büros, Gewerbebetriebe • Reinigung von Fernreiseverkehrsmitteln • Baufeinreinigung • Denkmalreinigung • Sonderreinigung • Beratung & Schulung • u.v.m.

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ie Meisterin ihres Faches setzt dabei bewusst auf werterhaltende und umweltfreundliche Reinigung. Ob in Haushalten, Ferienhäusern, Büro- und Gewerbegebäuden oder bei Fassaden- und Sonderreinigungen. „Reinigung ist ein weitumfassendes Thema. Jedes Material, jede Oberfläche soll die richtige Behandlung erfahren. Ein zu wenig bringt kein gutes Ergebnis, ein zuviel kann sogar schwerwiegende Folgen haben“. Nach einer zweijährigen intensiven Ausbildung, die mit dem Meisterbrief zertifiziert wurde und nach dem mittlerweile ersten Jahr als „Cleaning Profi“, weiß Gertraud Martin, wie sie Unreinheiten und


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Mai 2012

Bei Landmaschinen Gailer finden Sie die besten Gartengeräte! Schauen Sie vorbei!

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Lust auf Garten Ein gepflegter Garten mag zwar schön sein, doch bereitet er auch viel Arbeit. Die Lösung: TopGartengeräte von Maschinen Gailer!

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and- und Forsttechnik-Profi Stefan Gailer weiß: „Eine Grünfläche erfordert Pflege. Deshalb ist jetzt schon der beste Zeitpunkt, sich Gedanken um einen modernen und präzisen Rasenmäher zu machen.“ Ist die Fläche groß genug, empfiehlt er einen Rasentraktor: „Neben dem großen Komfort, den ein Rasentraktor bietet, macht das Mähen mit so einem leistungsstarken Gerät auch noch Spaß!“

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Und für die, die sich zwar einen perfekt gepflegten Rasen haben möchten, aber gerne andere dafür arbeiten lassen, rät Gailer zur Anschaffung eines Automower© : „Die gibt’s für jeden Bedarf – von der kleinen Fläche bis zum 6.000m²-Areal“. Am besten also gleich auf ins Gail-/Gitsch-/Lesachtal

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Mai 2012

Gailtaler Wurzeln nie vergessen Prof. Helmut Krawinkler, international anerkannter Experte für Tragwerksplanung und Erdbebenforschung, ist 72-jährig in seinem Haus in Los Altos, Kalifornien, nach kurzer Krankheit verstorben. Von Leopold Salcher

S

eine Mutter stammte aus Jenig im Gailtal, wo er – weil das Elternhaus in Innsbruck zerbombt wurde - einen Großteil seiner Kindheit verbrachte. Krawinkler studierte an der TA Wien Bauingenieurwesen, bevor an die California State University nach San Jose ging und den Titel Master of Science erwarb. Es folgte ein Doktoratstudium an der University of California in Berkeley, wo er bis 1972 als wissenschaftlicher Mitarbeiter lehrte und forschte. Nach einer Lehr-

tätigkeit an der California State University in San Jose wechselte er an die Stanford University. Krawinkler galt weltweit als Spezialist für erdbebensicheres Bauen. Sein Credo lautete: „Anstatt jedes Jahr Milliarden ausgeben um das Chaos aufzuräumen, sollten wir das Geld in die Hand nehmen, um solches zu verhindern“. Krawinkler war bei seinen Studenten und Kollegen dank seiner menschlichen, kollegialen und zuvorkommenden Art sehr beliebt. Trotz seines jahrzehntelangen

Engagements in den USA blieb er österreichischer Staatsbürger. Jedes Jahr kam er „heim“, um Freunde zu treffen und mit seiner großen Cousin(en)schar verwandtschaftliche Kontakte zu pflegen. Um Helmut Krawinkler trauern Gattin Michele, Sohn Marcus mit Gattin Julie, zwei kleine Enkel und zahlreiche Freunde und Verwandte in Tirol und Kärnten.

Heimische Steyr-Kunden am Litzlhof

Zankl bei Steyr Tour 2012 Die neueste Generation der Steyr-Traktoren wurde im Hof der Landwirtschafts-Fachschule Litzlhof vorgestellt.

K

ärntens Händler, angeführt von Landtechnik Zankl in Jenig, präsentierten einem breiten Interessentenkreis das Neueste in der SteyrTraktorentechnik. Ob der neue Profi ecotech, oder die

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beliebten Kompakt-, MToder CVTecotech-Serien – Steyr gibt mit der neuen, massiv Treibstoff sparenden Motortechnik, verstärktem Umweltschutz (SCR-Technologie) und neuen Getriebemodellen eindeutig die

Richtung vor. Die Möglichkeit zu Probefahrten und zum Erhalt eingehender technischer Informationen wurde natürlich eifrig genützt. Während am Vormittag die Schüler dieser LWS an vier technischen Stati-

onen die topmoderne Maschinentechnik in Theorie und Praxis erfahren konnten, war der Nachmittag den Steyr-Kunden gewidmet. Auch Gail-, Gitsch- und Lesachtaler Landwirte waren an den Litzlhof gekommen. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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Ihr Partner in allen Finanzangelegenheiten im Gailtal Bank und Post unter einem Dach: Dass die BAWAG P.S.K. und die Österreichische Post in Hermagor eine gemeinsame Filiale betreiben, bringt für die Kunden viele Vorteile.

I Daniel Obernosterer: „Egal ob sparen, anlegen, finanzieren oder leasen - die BAWAG P.S.K. bietet für nahezu jeden Bereich der Finanz- und Lebensplanung das passende Produkt"

m klar gekennzeichneten gelben Postbereich werden an den Kundenschaltern Transaktionen sowohl für Post- als auch für Finanzdienstleistungen abgewickelt. Dort können Sie wie gewohnt Briefe aufgeben, Pakete abholen und Handelswaren kaufen sowie Bargeldtransaktionen durchführen. Für Ihre Bankgeschäfte steht eine diskrete Beratungszone zur Verfügung, wo individuelle Beratung groß geschrieben wird. Schließlich erhalten Sie bei der

BAWAG P.S.K. alle Dienstleistungen einer modernen Bank. Von Finanzierungen wie z.B. der Wohnbaufinanzierung mit RundumService über Wertpapiere bis hin zu Leasingangeboten. Hinzu kommt umfangreiche Unterstützung bei Ihrem Finanzierungsvorhaben. Denn das Engagement der Bank endet nicht bei der Verantwortung für den optimalen Kredit. Es beinhaltet auch wertvolle Tipps zum Thema Haushaltsbudgetberechnung, Fördermöglichkeiten und vieles mehr.

Ruth Hassler: „Kommen Sie einfach bei mir in der neuen BAWAG P.S.K. Filiale in Hermagor vorbei. Ich berate Sie gerne ausführlich."

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BAWAG P.S.K. und Post „In die Zukunft investieren“ Bahnhofstraße 5 Förderungen optimal nutzen – Ein Projekt richtig starten – Energiesparen 9620 Hermagor NEUBAU – ALTHAUSSANIERUNG - HEIZUNGSTAUSCH – PHOTOVOLTAIK Holen Sie sich Ihren persönlichen Beratungstermin mit neutralen Experten! Kostenlos! Tel.: 0577677/9620

22. Mai 2012

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Daniel Obernosterer: 05 77 67-36206 Ing. Stephan Ranner: 0699-111 222 03 oder: 0650-92 78 417 »KÄRNTEN JOURNAL«


46 glückwünsche

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MFoonkautssGeldrückholaktion! Wie jetzt bekannt wurde, werden überall Aktionen gestartet, um altes Geld wieder in den Staat zurückzuholen. Ausgehend von der Immobilientransaktionssteuer, hier wird bis zu einem Viertel vom Gewinn zurückgeholt. Das bedeutet: Wenn ich ein Haus sehr günstig kaufe, und ich es schaffe, zu einem „super Preis“ zu verkaufen, dann gehört mir davon Dreiviertel vom Gewinn. Eine Provision für den Staat von fünfundzwanzig Prozent ist beachtlich. Wenn man davon ausgeht, dass das Geld dafür, mit dem ich das Haus gekauft habe, zum Beispiel als Unternehmer, schon mit mindestens fünfzig Prozent besteuert wurde, dann wird diese Kalkulation schon interessant. Dies klingt sehr theoretisch. Mit anderen Worten: Wenn ich ein Haus mit € 100.000,kaufe, es schaffe mit € 130.000,- zu verkaufen, dann habe ich mit viel Risiko € 22.500,- verdient, und 107.500,- Steuern bezahlt. Variante 2: Wegen der Finanzkrise verkaufe ich das Haus nur um € 89.000,-. Dann muß ich € 22.000,verdienen, um mit einer „Null“ auszusteigen. Aus dieser Sichtweise heraus: Wo finden die Leute die Motivation, sich so einem Risiko auszusetzen. Wäre es nicht sinnvoller, alles sofort dem Staat zu geben, angefangen von Häusern, Grundstücke, Einkommen, usw. und wir bekommen einfach eine monatliche Entschädigung. Wir würden uns sehr viel Geld sparen, hätten kein Risiko, keine Auflagen, Kontrollen und hätten mehr.

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Gratulation Gratulation zur Sponsion an der Uni Wien an Mag.phil. Bernhard Gitschtaler BA (Magister, in Politikwissenschaft und -BA- in Internationale Entwicklung) und Schwester Andrea BA (Sozialpädagogik) von Euren Eltern.

Lieber Maxi!

Alles Gute!

60 Jahre sind vergangen, seit dein Leben angefangen! Zu diesem schönen Wiegenfeste, wünschen wir dir das Allerbeste! Nocheinmal alles alles Liebe und Gute, wünscht dir von ganzem Herzen, deine ganze Familie!

Ihren 95. Geburtstag feierte Frau Antonia Zwick aus Micheldorf Nr. 1 am 20. April 2012. Namens der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See überbrachte Stadtrat Günter Pernul die Glückwünsche!

Zwei Geburtstagskinder im Mai! Hallo Tamara! Kleines Fräulein schau gut hin heut stehst du in der Zeitung drin! Der Grund dafür ist der nicht toll am 12.4.war der erste 10 er voll. Wir haben dich sehr lieb.Alles Gute für die Hauptschule! Von Herzen Mama,Pa pa,Manuel,Benjamin,Oma,Opa und Tante Dani.

Unsere lieben Großeltern und Urgroßeltern, Charlotte und Erwin Praster, feiern im Mai ihre Geburtstage. Die Enkelkinder Peter und Alexandra mit Mario sowie die Urenkelinnen Laura und Irina wünschen Euch auf diesem Wege alles erdenklich Gute, viel Gesundheit, Zufriedenheit und vor allem Gottes Segen für Euch und die ganze Familie.

Muttertagskonzert mit Young Oisternig am 11. Mai 19.30 Uhr, Gemeinschaftshaus Feistritz/Drau

Muttertag Es kommt ja heutzutage simmer seltener vor, dass mehrere Generationen in einem Haus zusammenwohnen. Nicht so in Latschach bei Egg/Gailtal. Hier wohnen in einem schmucken Häuschen gleich vier Generationen zusammen: die Ururoma Antonia, die Enkelin Andrea, die Urenkelin Sarah und das Ururenkerl Jonas. Besuche der Uromi Hedwig machen es möglich, dass sich regelmäßig fünf Generationen zusammenfinden. Ein schöner Muttertag!

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klein- und traueranzeigen 47

Mai 2012

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48 Reisen

Mai 2012

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as Nordkap ist Ziel und Höhepunkt der Reise, der Weg dorthin eine Darbietung wundervoller Impressionen für alle Sinne. Schiffsfahrten entlang zerklüfteter Fjordlandschaften, die reizvollen Lofoteninseln, Stadtbesichtigungen, dramatische Paßstraßen, Fahrt mit der Hurtigrute, die Überquerung des Polarkreises und Besuch der Nordkapinsel repräsentieren eindrucks-

voll die wunderschöne Naturlandschaft des Nordens und sind nur einige ReiseHighlights, die Ihnen Reiseleiter Rudy Klary näherbringen wird.

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Von Oslo über Lillehammer, den Geirangerfjord, die Adlerstraße über den Trollstigen, die Atlantikstraße und über die Lofoten zum Nordkap mit Finnischer Seenplatte.

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Reisen 49

Mai 2012

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Badeurlaub in Crikvenica

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Pilgern auf den Spuren von Franz von Assisi

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50 Reisen

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Reisen 51

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52 Energie

Mai 2012

vlnr.: Bgm. von Schladming Jürgen Winter, Generalsekretär des Österreichischen Gemeindebundes Dr. Walter Leiss und Bgm. Walter Hartlieb beim 2. Österreichischen Energieautarkiekongress 

2. Österreichischer Energieautarkiekongress Nach einer überaus erfolgreichen Erstveranstaltung mit 400 Teilnehmern, 25 Vortragenden und 30 Ausstellern 2011 stand der Zweite Österreichische Energieautarkie-Kongress ganz im Zeichen des Jahrhundertthemas „Energiewende“. Von Sabrina Barthel

D

ie mit hochkarätigen Referenten besetzte Fachtagung fand unter der Patronanz des Fachgroßhandelsunternehmens ÖAG vom 27. bis 28. März 2012 im Austria Trend Eventhotel Pyramide in Wien-Vösendorf statt. Workshops zum Thema „Energieautarkie – Erfahrungen und konkrete Umsetzung“ bildeten am ersten Kongresstag ein interessantes Einstiegsprogramm. Unter dem Motto „Wollen: Mit Top-Referenten in die Zukunft blicken“ präsentierte Bürgermeister

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Walter Hartlieb am zweiten Kongresstag KötschachMauthen als Musterbeispiel für Energieautarkie. Die Anwesenden zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt der erneuerbaren Energien in der Marktgemeinde und der umgesetzten Projekte und Aktivitäten. Besonders, dass in Kötschach-Mauthen nicht alles nur Pläne und Vorhaben für die Zukunft sind, sondern das Erwähnte bereits Realität ist, war für Zuhörer und Referenten eine große positive Überraschung. Neben Kötschach-

Mauthen präsentierte sich auch die Klima- und Modellregion sowie WM-Gemeinde Schladming, die es sich zum Ziel gemacht hat die dort stattfindende Ski-WM möglichst ökologisch und nachhaltig zu gestalten. „Energieautarkie in der Praxis“ war dann das abschließende Thema von

Best-Practice Beispielen und Vorträgen am Nachmittag des zweiten Kongresstages. Nähere Informationen zu Projekten, Aktivitäten und Angeboten in der energie:autarken Mustergemeinde Kötschach-Mauthen finden Sie unter: www.energie-autark.at

Bgm. Walter Hartlieb beim Interview mit DI Ulrich Baron nach dem Vortrag beim 2. Österreichischen Energieautarkiekongress Gail-/Gitsch-/Lesachtal


KTN Teil Anfang

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KTN Teil Ende

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Die Schokolademodellierer aus der 3.AHW: v.l.: Fachvorständin Wilma Szöke (2.v.l.) Carina Fercher, 4. AHW (Bildmitte), Johannes Warmuth, Konditormeister (re)

Wir helfen – helfen auch Sie Die beiden Schülerinnen Ina Steinwender und Carina Fercher aus der 4. Klasse der HLW in Hermagor befassen sich in einer Facharbeit mit einem besonderen Projekt: „LICHTBLICK“. Von Ilse Jank

E

s gibt während des Schulbesuches mehrere Möglichkeiten, sich „fachlich“ zu spezialisieren. So kann man zwischen Sprache, Organisation oder dem Bereich Gesundheit, Soziales und Wellness wählen. Auf Grund eines Informationsvortrages von Frau Kastner Edeltraud, der Mitbegründerin des Projektes Lichtblick, an der hiesigen Schule stand für die Beiden fest, im diesem Bereich zu recherchieren, sich zu informieren und letztendlich auch unterstützend zu diesem Projekt beizutragen. „Frau Kastner hat uns mit ihren sehr persönlichen und emotionalen Ausführungen ihrer eigenen wahren Geschichte so berührt, das für uns sehr bald feststand, da muss was getan werden!“ sagt mir Carina Fercher. Worum geht es: Nicht alle psychisch kranken Menschen wollen oder können Hilfe in Kranken-

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häusern in Anspruch nehmen. Dies führt die Betroffenen zur Isolierung und ist für die Angehörigen eine große Belastung. Ein Team geschulter Fachkräfte, die von Familienangehörigen, Freunden oder Nachbarn angefordert werden, versuchen mit Menschen, die offensichtlich psychische Probleme haben, Kontakt herzustellen, eine Beziehung aufzubauen und Vertrauen zu gewinnen. Sie versuchen die Bereitschaft zu erwecken, professionelle Hilfe anzunehmen oder zumindest Hilfsdienste in Anspruch zu nehmen. Die Betreuer sollen versuchen, eine Partnerschaft mit dem Patienten aufzubauen, dessen individuelle Bedürfnisse zu ergründen und ihn in die Gesellschaft zu reintegrieren. Das geht bis hin zu einem selbstbestimmten Leben mit höchstmöglicher Lebensqualität für den Patienten und seine Angehörigen.

Hochwertige Facharbeit

Bei der Ausarbeitung zum Fachartikel stehen den Schülerinnen Fachkräfte zur Seite. Carina und Ina entschieden sich für Dr. Hannes Berger, welcher sie bei ihrem Einsatz bestmöglich unterstützt und begleitet, um eine dem Thema entsprechende, hochwer-

tige Facharbeit zu liefern. Dazu gehören auch organisatorische Aktivitäten, wie das Ausrichten des HLW Balles, der am 5. Mai 2012 in Hermagor stattfindet. Hier wird speziell für das Projekt .Lichtblick in Zusammenarbeit mit der Konditorei Semmelrock und Schülerinnen der 3.

Von links: Mag Erich Oberrauner, Projekt "Lichtblick" , HLW Direktor Mag Christian Warmuth, Frau Edeltraud Kastner HPE und Mitbegründerin des Projektes"Lichtblick" Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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Mai 2012

AHW eine Figur aus Schokolade passend zum Thema "Secrets of Egypt" gestaltet. Am Ballabend sind die Besucher eingeladen, das Gewicht der Skulptur gegen eine Spende für das Projekt "Lichtblick" zu schätzen. Auch ein Cocktail wird eigens zubereitet und verkauft. Mit dem Erlös soll das Projekt -das sich ausschließlich mit psychiatrischem Klientel und seinen Angehörigen befasst, unterstützt werden. „Psychische Erkrankungen sind heute leider noch immer Tabuthema, obwohl diese Erkrankungen stark im Ansteigen sind. Psychisch Erkrankte haben keine Lobby und werden noch immer von der Gesellschaft stigmatisiert“, erkennen auch die Schülerinnen, die mit viel Engagement und Herz Einsatz zeigen für eine Sache, die uns alle angeht! Weitere Möglichkeiten das Projekt „Lichtblick“ zu unterstützen gibt es am 2. und 3. Juni beim Gailtaler Speckfest, wo speziell angefertigte Schürzen, Taschen und T –Shirts von den Schülerinnen verkauft werden, sowie im Herbst bei einem Benefizkonzert von Marco Vent-

Die Schokoladefigur gemäß dem Ballmotto "Secrets of Egypt" re und einem „Lichtblick in Klang und Wort“ in der Katholischen Kirche unter dem Motto:“Berührende Musik – heilsame Texte“. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.

Wir, Carina Fercher und Ina Steinwender versuchen mit unserem Projekt die Leute auf das Thema "Depression" aufmerksam zu machen. Wir wollen den betroffenen Menschen zeigen, dass sie nicht auf sich alleine gestellt sind und das es Menschen gibt die Ihnen helfen wollen. Und die Krankheit nicht nur als Tabu-Thema sehen. Manche betroffenen nehmen die Therapie Hilfe nicht in Anspruch da sie sich schämen das jemand von den Nachbarn oder der Familie etwas davon merken könnten.So nehmen manche Leute vor lauter Scham die lebensnotwendige Therapie nicht in Anspruch.Wir hoffen das die Leute nicht nur eine Geldspende geben sondern wirklich ihre Einstellungen zu der Krankheit und zu den Betroffenen ändern. Gail-/Gitsch-/Lesachtal

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Mai 2012

Die blaue Pille veränderte den Blick der Ärzte auf ein komplexes medizinisches Problem: Am 27. März 1998 wurde in den USA das von Pfizer erforschte Medikament Viagra zur Behandlung von Potenzstörungen zugelassen. Seitdem hat das verschwiegene Thema die Tabuzone verlassen. Von Marlies Jost Erich Zojer sorgte für die österreichische Markteinführung von Viagra

„Blaues Wunder“

F

ür die Markteinführung in Österreich zeigte sich ein Gailtaler verantwortlich und brachte mehr Lust, Aktivität und Zufriedenheit in die Schlafzimmer. Erich Zojer aus Kötschach ist Gailtaler mit Leib und Seele. Das Studium für Wirtschafts-Wissenschaft an der Hochschule für Welthandel hat ihn nach Wien verschlagen, aber immer mit dem Ziel vor Augen, nach Ende seines Berufslebens in die Heimat zurückzukehren. Nach einem Marketing-Job bei Unilever war es der Klagenfurter Apotheker Josef Pichler, der Zojer

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den Weg in die Pharmaindustrie ebnete. Nach erfolgreichen Jahren in Führungspositionen bei namhaften Pharmakonzernen startete der Manager seine Karriere als Geschäftsführer bei Pfizer Österreich, dem weltweit grössten pharmazeutischen Unternehmen, welches ständig neue Arzneimittel erforscht, entwickelt, produziert und vermarktet. Mit dem Medikament Viagra gelang Pfizer die Top-Innovation des letzten Jahrhunderts.

Wirkung durch Zufall entdeckt

Erich Zojer hat als Pfizer-Geschäftsführer nach zahlrei-

chen Aufenthalten rund um den Globus neben einer Fülle von innovativen Arzneimitteln auch die Potenzpille nach ihrer Zulässigkeit in Österreich wirkungsvoll und zielgerecht vermarktet und erzählt von ihrer Erfolgsgeschichte: „Pfizer suchte nach einem Wirkstoff gegen Bluthochdruck - und entdeckte damals Sildenafil – den Wirkstoff von Viagra. Die gewünschte Wirkung blieb aus, doch die Forscher bemerkten stattdessen eine potentzsteigernde Nebenwirkung, und hatten plötzlich eine bahnbrechende Entdeckung in der Hand“. Mythen und Witze über das „blaue Wunder“ gab es anfänglich genug und auch das Werbeverbot wurde missachtet. Der Top-Manager berichtet von einemVillacher Trittbrettfahrer, der mit dem Autokennzeichen „VIAGRA“ Popularität erreichen wollte. „Gegen solche u.ä. Massnahmen unternahm ich natürlich rechtliche Schritte und habe einige Prozesse geführt“ schildert Zojer den Markenmissbrauch und bedauert auch den Schwarzmarkt über das Internet, wo versucht wird, wirkungsvolle

Fälschungen zu verkaufen. Das Potenzmittel ist in Österreich rezeptflichtig und trotz seines großen Erfolges kein Allheilmittel, denn steckt hinter dem Problem eine gestörte Partnerschaft, bleibt auch die kleine Pille machtlos. Ein vorheriger Besuch beim Arzt ist vor der Medikamenteneinnahme unvermeidlich, denn nur er kann feststellen, ob die mangelnde Potenz andere Ursachen hat.

Zurück zu den Wurzeln

Nach Beendigung seiner erfolgreichen Karriere haben die Berge Erich Zojer und seine Frau Sissi wieder in die Heimat gelockt. Seit 2003 genießen beide in Kötschach den Ruhestand. Als Auftakt in den „dritten Lebensabschnitt“ gönnte sich Zojer gleich den Luxus einer Trekkingtour im Himalaya, dem gewaltigsten Gebirge der Welt. Neben den Karnischen Bergen sind die Julischen Alpen nun begehrte Wanderziele des Naturfreundes, der sich mit Liebe und Leidenschaft überaus engagiert für die intakte Erhaltung seiner Heimat einsetzt. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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Mai 2012

Therapeut “LAMA“ Seit dem Jahre 2002 halten Rosanna und Johann Kanzian aus St. Daniel im Gailtal Lamahengste. Zuerst für den privaten Gebrauch gedacht, um das Tragen des Gepäcks bei Bergwanderungen zu ersparen, wurden die Tiere - die eine Art der Kamele sind - bald auf Grund der Nachfrage zu einem touristischen Angebot. Von Ilse Jank

M

ittlerweile verweilen acht Lamas am Hof, die nicht nur bei den angebotenen geführten 2 Stunden Schnuppertouren bis zu tagelangen Trekkingtouren im Tal oder auf den Bergen links und rechts der Gail zu Tragezwecken angeboten werden, sondern diese Tiere entwickelten sich zu nicht mehr wegzudenkenden „Therapeuten“. In Amerika sind die Lamas als Therapietiere bereits den Delfinen gleichgestellt. In Europa wird das Lama zur tiergestützten Pädagogik oder Aktivität, sowie zur tiergestützten Förderung erfolgreich eingesetzt. Darunter versteht man Interventionen im Zusammenhang mit Tieren,

welche die Möglichkeit bieten, erzieherische, rehabilitierende und soziale Prozesse zu unterstützen und das Wohlbefinden der Menschen zu verbessern.

Sensibilität und Durchsetzungsvermögen

Kein anderes Tier bietet eindeutige Feedbacks zu Zielstrebigkeit und Durchsetzungs-vermögen, ohne andere zu verletzen, als das Lama. Sie reagieren positiv auf klare Ziele und eindeutige Anweisungen, die zudem ihrer Persönlichkeit entsprechend übermittelt werden. Um das zu leisten, muss sich der Teilnehmer beim Führen des Lamas auf seinen Schützling einlassen und die Signale richtig deuten.

Lässt er z.B die Leine zu locker, macht das Tier mit dem Menschen was es will. Zieht man es zu streng an, verhält es sich stur und bleibt stehen oder legt sich hin. Also ist ein gewisses Maß an „Gspür“ und Flexibilität erforderlich, wie im Alltag und Berufsleben auch.

Tiergestützte Förderung

Unter tiergeschützter Förderung sind Interventionen im Zusammenhang mit Tieren zu verstehen, welche auf der Basis eines individuellen Förderplans vorhandene Ressourcen des Kindes stärken und unzulänglich ausgebildete Fähigkeiten verbessern sollen. Sie werden von unterschiedlich qualifizierten Experten, wie Leh-

rer, Sozialpädagogen oder Therapeuten unter Einsatz eines Tieres, das speziell für den Einsatz trainiert wurde, ausgeführt. Das Ziel ist es, Kinder in der Entwicklung zu unterstützen. Tiere, insbesondere Lamas, vermitteln positive Erfahrungen über alle Sinne. Lamas gehen positiv neugierig auf Fremde zu, sind aber gleichzeitig Distanztiere, die stets vorsichtig sind und einen natürlichen Abstand wahren. Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse mit Lamas sind Vergnügen und tiefe Freude, sowie ein nachhaltiges Erlebnis mit therapeutischem Wert. www.lamatrekking.at

Entspannen - Erlernen - Erleben - Sinne bewusst einsetzen

Termin: Samstag, 19. Mai 2012 Im Beitrag enthalten: Lamawanderung, Kräutervortrag inkl. hergestellter Produkte, Snacks, Kaffee und MIttagessen (wird auf der Märchenwiese eingenommen). Kursleiter/in: Johann Kanzian gepr. Wanderführer

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85 Euro pro Teilnehmer bei Kursanmeldung zu entrichten.

Edeltraud Kanzian Phyto-Aroma-Beraterin, Naturkosmetik-Herstellerin

Anmeldung: bis 12. Mai bei Johann Kanzian Mobil: 0664/5142806 Gail-/Gitsch-/Lesachtal

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Mai 2012

"Meine Trommel und ich" Daniel Bachmann aus Presseggen ist seit kurzem als kombinierter Schlagzeuger in die Trachtenkapelle „Wulfenia“ Tröpolach aufgenommen worden. Von Ilse Jank

A

n und für sich nichts Besonderes. Ist es aber doch: Denn Daniel ist etwas Besonderes! Daniel ist Autist. Er

und seine Umwelt haben gelernt, damit umzugehen. Dabei war das Erlernen eines Instrumentes von großem Vorteil. Nicht nur

auf musikalischer, sondern auch auf therapeutischer Ebene. Auf Grund schulischer Probleme im mathematischen Bereich und

Aggressionen Lehrern gegenüber, war dringender Handlungsbedarf gegeben. Mit Kpm.a.D. Franz Jost hatte man nach längerem Suchen endlich jemanden gefunden, der es verstand, ohne Druck von außen, ohne jegliche Einmischung Dritter und ohne Lehrplan auf die Bedürfnisse Daniels einzugehen. Gestalteten sich die ersten „therapeutischen“ Unterrichtsstunden ohne Publikum - nicht einmal seine Mutter durfte anwesend sein - so schafft es Daniel mittlerweile mit seinem Können und selbstbewusstem Auftreten Hunderte von Konzertbesuchern mit einem perfekten Solo auf der kleinen Trommel zu begeistern.

Ein langer, steiniger Weg

Hürden bauten sich auf. So diente zu Beginn seiner musikalischen „Karriere“ die Pauke zum Abbau von Aggressionen. Die Wahl für dieses Instrument traf Daniel selbst, indem er mehrere Instrumente probieren durfte und es für Franz Jost ersichtlich war, dass Daniels Interesse der Pauke galt. Der Einsatz dieses Instrumentes hat zusätzlich durch das Erzeugen der Schwingungen auch einen energetischen Effekt. Danach folgte das Erlernen der Kleinen Trommel, was schon auf Grund der Motorik und Koordination sehr schwer zu erlernen und zu bewältigen ist. „Wir haben beide hart an der Technik gearbeitet, sind an unsere Grenzen gegangen!“ erzählt Franz Jost voll Stolz. Daniel hat sich weiterentwickelt, hat Selbstbewusstsein getankt und gelernt, anderen zuzuhören und auf ihre Ratschläge zu hören. War zu Beginn des

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Mai 2012

Musizierens ein Notenlesen nicht möglich, so schafft es Daniel heute diese nicht nur zu lesen, sondern auch zu analysieren. „Er bewältigt Programme der Stufe E, die manche so nicht schaffen“, lobt er Daniel. „Ich brauche Schüler, die mein Wissen fordern, und Daniel macht das!“ Erst als Therapeut und Lehrer, dann als Mentor und jetzt als Coach haben wir uns zusammengefunden und viel erreicht. Aber immer war der momentane Zustand des „Ich“ von Daniel bezüglich Intensität der Arbeit, das Ziel und der erreichbare Erfolg ausschlaggebend.

Musikalisches Riesenpotential

Fast seit genau einem Jahr dirigiert Andreas Martel die Trachtenkapelle „Wulfenia“ Tröpolach. Er übernahm aber nicht nur die Kapelle, sondern auch einen Musiker, der „anders ist als die anderen“. „Ich war natürlich zu Beginn sehr gefordert“, gesteht der junge sympathische Kapellmeister. „Aber nicht überfordert. Es stellte sich die Frage: wie geh ich damit um? Es gab natürlich Berührungsängste, denn man will nichts falsch machen, es fehlte die Erfahrung. Daher war es eine große Herausforderung für mich, mit einem Autisten zu arbeiten“. Die Erfahrungen von Franz Jost halfen ihm sehr dabei. Für Daniel ergab sich nach mehreren Kapellmeisterwechsel der Vorteil, wieder einen fixen Termin in seinem Wochenplan zu haben. Ihm ist eine vorgegebene Struktur sehr wichtig! „Daniel bringt sein Ideen und Wünsche in der Gruppe ein und zeigt sehr viel Interesse an der Musik“, erzählt Martel.

Griff zu bekommen, ist für Menschen wie Daniel sehr schwer. Hier hat das Spielen und Beherrschen des kombinierten Schlagzeuges sehr viel dazu beigetragen, um zum Ziel zu kommen. Daniel hat auf Grund der großen Anerkennung der Mitglieder der Trachtenkapelle, sowie seiner privaten Umwelt und im Beruf sehr viel Selbstbewusstsein erlangt. „Und jetzt mach ich bald den Führerschein“ gibt er mit Nachdruck zu verstehen, wie wichtig auch ihm etwas mehr Unabhängigkeit ist. Als Koch im Seniorenheim Grafendorf ist ihm Mobilität eben genauso wichtig.

Dr. med. Gerd Köhler Ab 7. Mai wieder als Wahlarzt in der Ordination in Hermagor

Neben den unfallchirurgischen und orthopädischen Behandlungen bietet Dr. Gerd Köhler jetzt wieder folgende alternativmedizinische Produkte an: • BICOM-Behandlung: Gewichtsreduktion über Ohrakupunktur einschließlich der Austestung der Stoffwechseleigenschaften • LIPOLYSE: gezieltes Abnehmen an Problemzonen • QUI-MASTER: Akupunktur über die meridianen Punkte an Händen und Füßen • SKENAR-Therapie: zur Behandlung sämtlichen Schmerzsymptome (seit 10 Jahren) • AIRNERGIE (Sauerstoffbehandlung) • BEOS-Therapie: spezielle Wirbelsäulenbehandlung • Botox: Behandlung von Gesichtsfalten • Hyperhidrose: z.B. Schweißfüße & Achselschweiß

Dr. med. Gerd Köhler Riederstraße 3 / 4 • 9620 Hermagor Tel.: 04282/3359 • Fax: DW 14 Mobil: 0676/42 87 851 E-Mail: office@gerd-kohler.at koehler.gerd@gmx.at

Kapellmeister Andreas Martel

Marschieren

Jetzt ist er ein vollständiges Mitglied der Trachtenkapelle „Wulfenia“, nachdem er auch das letzte Handicap - das Marschieren – beherrscht. Flexibilität und Koordination in den Gail-/Gitsch-/Lesachtal

Lehrer, Mentor und Coach Franz Jost

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Mai 2012

© Ilse Jank (2)

In der Musikschule Hermagor fand am 14. April 2012 ein Workshop der beiden Gesundheitsberater und Autoren von „Homöopathie zum Aufmalen“, Dagmar und Ewald Neff aus Villach statt.

Hilfe zur Selbsthilfe

Homöopathie zum Aufmalen und rhythmische Atemübungen

S

ie gaben dabei Einblick in die „Hausapotheke der Neuen Homöopathie“ und in die Anwendung rhythmischer Atemübungen, die den eigenen Lebensrhythmus leichter erkennbar

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machen und die Gesundheit stabilisieren. Interessierte Teilnehmer erfuhren, wie sich die Zeichen der Neuen Homöopathie in einfacher Weise einsetzen lassen, um sich bei unterschiedlichen

Beschwerden auch selbst helfen zu können. Ewald Neff: diese einfache und hilfreiche Methode verdanken wir dem Elektrotechniker Erich Körbler aus Wien, welcher viele Jahre seines Lebens damit beschäftigt war, seine Entdeckung möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Vor allem im deutschsprachigen Raum ist die „Körbler-Methode“ sehr anerkannt und viele ließen sich bereits professionell darin ausbilden. Mit großem Erfolg wird sie dort von Ärzten, Heilpraktikern, Therapeuten und Laien angewendet. Auch gibt es ein gewisses Angebot an Literatur über die Therapieweise, jedoch gelang es Dagmar und Ewald Neff mit „Homöopathie zum Aufmalen“ eine ganz besondere Lücke zu füllen. Denn als einziges Buch beinhaltet es die Beschreibung zur Selbstanwendung für Laien ohne Testerfahrung mit der Einhandrute. Somit hat jeder die Möglichkeit, die Informationsmedizin für sich und seine Familie zu nutzen. Dagmar Neff erzählte zu-

sätzlich Beispiele aus ihrer Praxis und führte anschließend in rhythmisches Atmen ein. Übungen für die tägliche Anwendung wurden vorgestellt und mit Klavierbegleitung von der Musikpädagogin Silke Neuwirth gemeinsam durchgeführt. Lebensrhythmen und natürliche Anwendungen auch erlebbar zu machen, ist das Ziel. Deshalb veranstaltet das Ehepaar immer wieder Workshops unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. Dadurch bieten sie allen Interessierten die Gelegenheit, selbst aktiv an ihrer Gesundheit mitzuwirken. Schon Paracelsus, einer der berühmtesten Vertreter der Heilkunst unserer abendländischen Kultur, sagte einmal: Nicht aus der Theorie folgt die Praxis, sondern aus der Praxis folgt die Theorie.

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Das Streben nach Glück beschäftigt die Menschen schon seit Jahrtausenden. Wer ist verantwortlich für unser Glück? Unser Partner, unsere Kinder, unsere Freunde, unsere Nachbarn, Lehrer, Chefs , unser Umfeld, unsere Nahrung...? Einer muss es ja sein.

„Wonnemonat Mai“ Wonne ist ein Glücksgefühl D

as Glück kommt aus uns. Die Produktion der Glücksgefühle, kann jeder Einzelne selbst in die Hand nehmen, solange die Ausschüttung von Glücksbotenstoffen funktioniert. Wie können wir also unser Glück selbst in die Hand nehmen? Achten wir auf unsere Gedanken, sie sind der Schlüssel zum Wohlbefinden. Wenn wir ständig negativ denken, entstehen in unserem Gehirn negative Gedankenmuster. Je öfter wir sie verwenden, desto stärker werden sie. Beobachten wir uns selbst, können wir viele Gedankenbahnen nachvoll-

ziehen, die wir unbewusst negativ nutzen. Erst durch das bewusste Erkennen, besteht die Möglichkeit etwas zu ändern. Oftmals leben wir über Jahre Muster, die uns unglücklich machen. Dies passiert automatisch, da wir uns diese Muster in der Kindheit und im Laufe der Jahre zurechtgestrickt haben. Damals hatten wir keine andere Möglichkeit. Gewisse Eindrücke, haben uns eben dazu veranlasst so zu handeln. Als Erwachsene haben wir Wahlmöglichkeiten und sollten dann, auch die Verantwortung für unsere Entscheidung tragen. Doch wie können wir den

Weg des Glücks wählen? Dabei ist unser Körper eine große Hilfe! Er zeigt uns wann wir uns glücklich fühlen und wann nicht. Versetzten sie, sich einmal in eine unglückliche Lage und fühlen sie nach, was im Körper vorgeht. Wo spüren sie eine Reaktion? Genau dieses Gefühl, kann sich bei ihrer nächsten Entscheidung schon im Voraus melden. Ein ungutes Gefühl, das bisher nicht beachtet wurde und hilfreich der Schlüssel zum Glück sein kann, indem wir anders als bisher reagieren. Achten wir darauf, was uns glücklich macht. Umgeben wir uns mit den Düften, Bil-

dern, Menschen, Pflanzen, Gedanken und Worten die uns Freude machen, denn Glück ist nicht eine Station bei der man ankommt, sondern eine Art zu reisen und jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

Praxisseminar mit Sonja Trojer zum Thema Nehmen wir unser Glück selbst in die Hand!

am 14. Juni 2012 von 18.30 – 21 Uhr in Trojer`s Transportwerkstatt.at 9620 Watschig 19

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Anmeldung bis 11. Juni. Kosten 21.—begrenzte Teilnehmerzahl Tel: 0664/ 8418707 mail: sonja-trojer@alpe-adria.com Gail-/Gitsch-/Lesachtal

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Sternengeflüster Die Sonne steht im Stier einem Erdzeichen. Die Elementaren Urkräfte sind jetzt ausgerichtet sich zu sammeln und zu verwurzeln. Die Schönheit der Pflanzen und Tierwelt entfalten sich in üppiger Fülle und Venus hält sichtbar und spürbar Einzug in den „Wonnemonat“ Mai. Es geht auch um Zugehörigkeit, Sicherheit, Arterhaltung und Mehrung. Wir sollten uns besonders auf unsere Sinne konzentrieren - Riechen, Schmecken, Fühlen, Hören, Genießen. Harmonie, Frieden, Freude in einem selber spüren. Beim Stier geht es auch um Talente und Fähigkeiten zu erkennen damit mein Selbstwert gestärkt wird. Langfristige Ziele werden in Angriff genommen, gegen Veränderungen wird sich eher gewehrt. „Gut Ding will Weile haben“. Übrigens: am 06.05. ist Vollmond in Skorpion das bedeutet: Ich blicke tief in meine Seele und beschäftige mich mit meinen Schattenseiten! Habt Ihr nicht von dem Manne vernommen, der im Erdboden nach Wurzeln grub und dabei einen Schatz entdeckte! Sabine shanashanti@gmx.at

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Lebensrhythmen Die weibliche Kraft im Monatsrhythmus Der Monatsrhythmus ist mondbestimmt – durch ihn kommt die weibliche Kraft zum Ausdruck. Von Dagmar Neff

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o wie der Mond im großen Maßstab die Gewässer durch Ebbe und Flut bewegt, geschieht dies auch im kleinen Maßstab beim Menschen, dessen wässrige Anteile wie z.B. im Blut sich ebenfalls rhythmisch bewegen. Die Frau verwirklicht das Prinzip von Fruchtbarkeit und Vermehrung, was sich durch ihre Kreativität und Vielseitigkeit ausdrückt. Sie ist beweglich und flexibel, nicht so festgelegt wie der Mann. Als mondbetontes Lebewesen ist sie das rhythmische Element in der Bezie-

hung Mann-Frau, wobei der Mann das stabile, statische Element einbringt.

Fit bis ins hohe Alter

Da alle weiblichen organischen Funktionen rhythmisch vor sich gehen, tut jede Frau besonders gut daran, einen steten Wechsel von Aktivität und absoluter Ruhe zu leben, um dadurch ihre Vitalität zu behalten und bis ins hohe Alter rhythmisch beweglich sowie kreativ zu bleiben.

Menstruati onsRhythmus

Durch ihren Monatszyklus erlebt die Frau auf natürliche Weise einen Wechsel zwischen Aktivität/

Empfänglichkeit und Passivität/Unempfänglichkeit. Es ist ein Naturgesetz, dass sich Frauen während der Menstruation zurückziehen, für ein, zwei Tage ihre „Menstruationshütte“ aufsuchen und auch keinerlei Pflichten wahrnehmen sollen. Denn „Menstruation“ bedeutet im weiteren Sinne, dass die Frau für kurze Zeit nicht erreichbar ist, sozusagen „unsichtbar“. Sie geht in die Pause, um sich voll und ganz zu regenerieren und ihre energetischen Batterien wieder aufzuladen. Gemeint ist damit, dass zumindest die ersten Tage der Menstruation für die Frau als Auszeit dienen sollten. Was nämlich immer mehr zu psychosomatischen Krankheiten führt, ist eine fehlende Ordnung der Energieverteilung, Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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© frau.germanblogs.de

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Monat, dass die Frau beginnt, den Mondrhythmus wieder zu spüren. Genauso erlebt auch der Mann, bei dem sich ebenfalls monatlich hormonelle Schwankungen bemerkbar machen, eine bewusste Stärkung seiner Kräfte, sobald er rhythmisch atmet.

Natürliche Hilfe bei Wechselbeschwerden

Jetzt ist die Lebenskraft am stärksten – es geht darum, sich ganz auf das Leben einzulassen, mit Lebensfreude, Leichtigkeit und Herzlichkeit. So sind wir auch offen für die Energie, die uns zufließt und können in uns die Hoch-Zeit des WonneMonats Mai erleben.

Auch im Klimakterium, den sogenannten Wechseljahren, ist es wichtig und entscheidend für das Wohlbefinden, dass die Frau weiterhin ihren inneren Rhythmus spürt und lebt, denn viele Unterleibsprobleme sind einfach nur das Ergebnis des mangelnden Monatsrhythmus. Die natürliche Gabe der Kreativität und Flexibilität geht dadurch verloren, sowie Experimentierfreudigkeit und das Gefühl von Sicherheit, was wiederum die Selbstheilungskräfte schwächt. Wird Rhythmus aber in allen möglichen Formen wieder erlebt, werden Frauen dadurch sehr schnell wieder gesund und fit. Rhythmische Atemübungen bewirken bereits nach einem Gail-/Gitsch-/Lesachtal

Besonderes im Monat Mai:

Jeder Monat hat unterschiedliche Energien, die wir ganz bewusst erleben und für uns nutzen können. So gibt es für jeden Monat besonders gesundheitsfördernde und immunstärkende Empfehlungen.

Der Maikaffee

Kaffee in einer besonderen Zubereitung kann heilsam sein. Der Genuss für Leib und Seele steht dabei im Vordergrund. Geruchs- und Geschmacksnerven stellen sich mit der Zeit wieder auf „fein“ ein, wenn der Kaffee wie ein guter Tee und nicht so stark eingekocht wird. Zubereitung: • 1 gestr. Tl. frisch gemahlener Kaffee in einer kleinen Kaffeekanne • ¼ Tl. Vanille und 1 Prise Salz dazugeben • mit kochendem Wasser übergießen und auf ein Stövchen stellen • 5 Minuten ziehen lassen • durch ein feines Sieb gießen • frisch geschlagene, süße Sahne zum Kaffee geben – dadurch wird er bekömmlicher • wenn man etwas dazu essen möchte, dann eine Banane, weil sie zusammen mit dem Kaffee positiv auf den Säure-Basen-Haushalt wirkt.

Er wird in der Fachsprache auch Cervicobrachialgie genannt. Es ist dies keine Diagnose, sondern umschreibt ein Symptom, welches viele verschiedene Ursachen haben kann. In der ärztlichen Praxis ist dies ein sehr häufiges Krankheitsbild.

  Ursachen dieses Symptomenkomplexes können unter anderem sein: posttraumatisch (Schleudertrauma), Bandscheibenvorfälle, entzündlichrheumatisch, ein Tumor, degenerative Veränderungen im Bereich der Halswirbelsäule oder des Schultergelenkes. Eine der häufigsten Ursachen für eine Brachialgie ist das Karpaltunnelsyndrom. Viele der Ursachen können durch eine gezielte, einerseits konservative (Infiltrationen, physikalische Therapie), andererseits operative Behandlung behoben werden. Andere Schmerzen können wiederum gelindert werden. Entscheidend ist die exakte Untersuchung und Feststellung der Ursache, um hier mit der richtigen Behandlung entgegen wirken zu können. Zur genauen Abklärung dieser Beschwerden werden neben der klinischen Untersuchung, Röntgenaufnahmen, Computertomographie, Magnetresonanztomographie und die Nervenleit-Geschwindigkeitsmessung eingesetzt. 

© verpoorten.de

aufgrund der Missachtung vom Menstruationsrhythmus. Das heißt, kaum eine Frau nimmt ihren monatlichen Rückzug in Anspruch, reduziert die Arbeitsintensität oder berücksichtigt die eigene Befindlichkeit während dieser natürlichen Rückzugszeit. Die meisten Frauen funktionieren und arbeiten Monat für Monat durch, ohne das Naturgesetz zu beachten. Dies lässt der weibliche Organismus eine Zeitlang zu, jedoch nicht auf Dauer gesehen. Immer mehr Erschöpfungssyndrome und hormonelle Störungen sind die Folge davon.

Der SchulterArm-Schmerz

Tel.: 04285/84 150 »KÄRNTEN JOURNAL«


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Das war die 1. Red Rock und Dance Night Eine gelungene Veranstaltung! Am 31. März fand im Kulursaal Weißbriach eine Veranstaltung der besonderen Art statt. Die SPÖ- Gitschtal veranstaltet einen unvergesslichen Abend aus einem Mix von Live – Musik, Tanzeinlage und Discomusik. Die Idee zu dieser Veranstaltung kam uns, als wir über die Vielfalt an Freizeit -Aktivitäten unserer Jugend diskutierten. Es gibt in unserenm Bezirk so viele jugendliche Talente, von denen man schon etwas gehört oder gelesen hat. Wir wollten mit diesem Abend unserer Bevölkerung die Möglichkeit eröffnen, unsere talentierte Jugend beim Musizieren und Tanzen LIVE mitzuerleben.

Fröhliche Ostereiersuche Nach dem feierlichen Ostergottesdienst in der evangelischen Kirche in Hermagor standen die Kinder im Mittelpunkt. Die Obergailtaler Trachtengruppe lud sie zu einem spannenden Ostereier-Suchen. Die Kinder möchten sich auf diesem Wege herzlich bedanken.

Blasmusik vom Feinsten Blasmusik vom Feinsten bekamen viele Gailtaler Musikfans beim Frühlingskonzert der knapp 50 Mitglieder zählenden Trachtenkapelle „Wulfenia“ Tröpolach (Obmann Klaus Astner) serviert. Geboten wurde eine breite Palette an zeitgenössischer und klassischer Blasmusikliteratur. Entsprechend viel Applaus gab es im bummvollen „Carinzia-Falkensteiner-Conferencecenter“ für die von Jungkapellmeister Andreas Martel dirigierten Musikerinnen und Musiker. Gleich sechs neue Jungmusiker wurden in den Verein aufgenommen. Für die verbindenden, mit Wissen und Humor gespickten Worte sorgte die heimische Germanistikstudentin Isabella Jost.

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Nordic Walking Neben Turneinheiten im Winter gehört das Nordic Walking in der trockenen Jahreszeit zum fixen Programm der Pensionisten/Innen in Hermagor. Leider war der Wettergott zur Saisoneröffnung bei der Walking Tour nach Steben nicht allzu gnädig. Ein Teil der Gruppe lies sich auch vom Schlechtwetter nicht abhalten! (3. von links: Anneliese Bachmann, Leiterin der Turn -und Walkinggruppe).

Gemeindeübung der Feuerwehren Nötsch Am Samstag, dem 21. April 2012 trafen sich die Feuerwehren der Marktgemeinde Nötsch zu einer Einsatzübung. Übungsannahme war ein Brand in einem Mehrparteienhaus mit starke Verrauchung des gesamten Stiegenhauses. Dabei wurden mehrere Personen mittels Drehleiter über den Balkon geborgen. Weiters wurden die angrenzenden Gebäude geschützt. Als Einsatzleiter fungierte BM Martin Skina und LM Uwe Rimmele. Übungsbeobachter waren GFK Ferdinand Tarmann, VzBGM. Monika Waltritsch, GV Bernhard Skina und GV Wolfgang Springhetti. Anschließend trafen sich die Kameraden zu einem gemütlichen Beisammensein beim Rüsthaus in Nötsch.

Restaurant: Spargelzeit! täglich frisch auf den Tisch ab 17:00 Uhr

13. Mai Muttertag beim Tarmann Gelungene Erstkommunionfeier Die Kinder der VS Hohenthurn und Frau Monika Grafenauer bedanken sich bei Christina Zwitter, Paula Grafenauer und Daniel Meschnig für das Mitwirken bei der Erstkommunionsfeier. Es war ein unvergessliches Ereignis.

Gail-/Gitsch-/Lesachtal

Café Restaurant Tarmann

Labientschach 16 • A-9612 St. Georgen Tel.: 04256-2124 • Fax: 04256-2124 DW4

Email: office@tarmann.net www.tarmann.net

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80 blaulicht

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Die Jugendfeuerwehr Würmlach am Prüfstand

B Großübung in neuem Hotel am Nassfeld

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und 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr übten am Sonntag, dem 15.04.2012, einen Brandeinsatz im neuen Falkensteiner Family Resort Sonnenalpe am Nassfeld.

Brandbekämpfung und Personenrettung

Sieben Atemschutztrupps mussten jeweils in einem anderen Stockwerk einen fiktiven Zimmerbrand löschen und vermisste Personen suchen. Die Evakuierung erfolgte dann über verschiedene Rettungswe-

ge, wie zum Beispiel Fluchtstiegen oder die Drehleiter der FF Hermagor. Dadurch konnten die Feuerwehrleute das große Gebäude näher kennenlernen. Getestet wurde auch die Wasserversorgung, welche über mehrere Hydranten, das Außenschwimmbecken des Hotels und die Beschneiungsanlage des Schigebietes sichergestellt wird. Im Übungseinsatz standen sechs Feuerwehren und zwei Brandschutzgruppen mit insgesamt zehn Fahrzeugen und rund 90 Einsatzkräften.

Vielseitige Atemschutzübung in Arnoldstein

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nde März fand in Arnoldstein die Abschnitts-Atemschutzübung statt. Je ein Trupp der Feuerwehren Achomitz, Göriach und Hohenthurn waren bei dieser Übung, die sich über sechs Stationen erstrecke, dabei. Die Atemschutzträger hatten eine theoritische Auffrischung ihres Wissens, Stationen für kor-

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estens durch den Jugendverantwortlichen der Feuerwehr Würmlach, Daniel Guggenberger und seinen beiden Kollegen Martin Zankl sowie Alfred Ertl, vorbereitet, haben die jungen Feuerwehrmänner der JFF-Würmlach die 1. Erprobung der Jugendfeuerwehr-Ausbildung durchgeführt. In den verschiedenen Bereichen (Ortskundigkeit, Gerätelehre, Feuerwehrtechnik) wurden vom B e z i r k s f e u e rw e h r k o m -

mandanten-Stv. Georg Zankl, Kommandanten der FF Würmlach Hannes Kollmitzer und Bezirksjugendbeauftragten Franz Pfaffenberger zahlreiche Fragen gestellt, die von den motivierten Jugendlichen bestens beantwortet wurden. Im Anschluss daran wurden den jungen Feuerwehrmännern eine Urkunde sowie die ersten Dienstabzeichen überreicht. Herzliche Gratulation den erfolgreich „erprobten“ Jungfeuerwehrmännern.

Zwei Feuerwehren übten den technischen Einsatz

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m April 2012 fand eine gemeinsame technische Schulung mit praktischer Übung der Feuerwehren aus St. Lorenzen im Lesachtal und KötschachMauthen statt. Die FF St. Lorenzen/Lesachtal verfügt ebenso wie die FF Kötschach-Mauthen über ein Hydraulisches Rettungsgerät mit verschiedenstem Zubehör, welches

bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen zum Einsatz kommt. Aus diesem Grund entschlossen sich Kdt. OBI Gerd Guggenberger (FF St. Lorenzen/Les.) und Kdt. HBI Ing. Gerald Praster (FF Kötschach-Mauthen) eine gemeinsame technische Schulung mit praktischer Übung beim Bildungszentrum Lesachtal in St. Lorenzen zu veranstalten.

rektes Anziehen und Verstauen der Atemschutzausrüstung sowie praktische Übungen zu absolvieren. Kommandant OBI Robert Branz, sein Stellvertreter BI Christian Pippan und der Atemschutzbeauftragte HFM Mario Grafenauer unterstützten die Kameraden und waren von der vielseitigen Übungsgestaltung sehr begeistert. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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Die drei Wehren der Marktgemeinde Nötsch – die FF Nötsch, die FF St. Georgen und die FF Wertschach-Kerschdorf laden am 1. Juni zur Blaulichtparty und am 3. Juni zu den Bezirksleistungsbewerben Bezirk Villach-Land

Drei Feuerwehren laden ein! Gemeinsam veranstalten die FF Nötsch, die FF St. Georgen und die FF Wertschach-Kerschdorf am 3. Juni den Bezirksleistungsbewerb des Bezirkes Villach-Land. Schon am Freitag, den 1. Juni, gibt es zur Einstimmung eine Blaulichtparty mit Stargästen!

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Speis & Trank

Gestartet wird am Sonntag bereits früh morgens, für Teilnehmer und Zuseher steht außerdem ein großes Zelt zur Verfügung. Und für ausreichend Speis und Trank ist natürlich gesorgt. „Auch das Rote Kreuz unter Siegi Truppe wird uns bei der Verpflegung unterstützen und am Abend, nach der Siegerehrung, spielt die Gailtaler Trachtenkapelle Wertschach auf“, so die Kommandanten.

Christoph Flaschberger und Manuel Gasser – bestehende Band war bereits Gewinner des 19. Grand Prix’s der Volksmusik und auch Finalist beim AlpenGrandPrix der Volksmusik in Meran und wird nun, am 1. Juni in Nötsch ordentlich für Stimmung sorgen!

Blaulichtparty

Bereits am Freitag findet ebenfalls im Festzelt am

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und 60 Gruppen aus dem ganzen Bezirk Villach-Land erwarten die Veranstalter für den Bezirksleistungsbewerb. „Der Bewerb findet am Sportplatz Nötsch statt. Rund 150 Mitarbeiter – ein Großteil davon von unseren drei Wehren, aber auch etliche weitere freiwillige Helfer – werden für einen reibungslosen Ablauf sorgen“, so Gemeindefeuerwehrkommandant Ferdinand Tarmann und Abschnittsfeuerwehrkommandant Ernst Janschitz, die für die Hauptorganisation verantwortlich sind.

Sportplatz eine große Blaulichtparty statt. Mit dabei auch Stargäste aus der Region: „Dancing Star“ Marco Ventre mit Band und die junge Gruppe „GrenzGänger“. Die aus vier aus dem Gail- und Drautal kommenden Mitgliedern - Heimo Platzner, Manuel Schwandt,

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Beherrschend wie eh und je: Der Herkules-Tempel auf der Gurina. Nirgends sonst ist die ferne Gailtaler Geschichte so erleb- und spürbar. Bürgermeisterin Christl Ploner (li) will heuer Geschichtsinteressierten persönlich Gurina näher bringen. Im Bild mit Mitarbeiterin Sandra Buchacher (re).

Die Gailtaler Fürstengräber Bei einem Ausflug auf die Gurina bei Dellach im Gailtal wird einem sofort bewusst, dass es ein einzigartiger Platz ist. Hier umfängt den Betrachter ein Hauch der ältesten Geschichte des Tales.

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Grabhügeln, die sich auf der unteren, dem sogenannten Schmeisser-Boden, der terrassenförmig angeordneten Gurina, im Südwesten befinden.

Grabräuber

In der Antike trieben vielerorts Grabräuber ihr Unwesen – so auch in diesem Fall. Grabhügel wurden rücksichtslos aufgebrochen und beraubt. Josef Szombathy und Fritz Portheim führten 1885 erste archäologische Untersuchungen durch. Sie konnten aus den Grabhügeln Reste zerstörter Bron-

zegefäße, Schmucknadeln, Keramik und Leichenbrand bergen - interessante aber leider nur wenige Funde.

Oberschicht

Insgesamt 9 Grabhügel mit maximal sechs Metern Durchmesser beherbergen im Zentrum steingefügte, rechteckige oder ovale Kammern mit Ausmaßen zwischen 1 und 1,5 m Durchmesser. Dr. Paul Gleirscher (Leiter der Abteilung für Ur- und Frühgeschichte am Landesmuseum für Kärnten) hat herausgefunden, dass in

diesen Gräbern die Mitglieder der Oberschicht der Gurina-Bevölkerung beigesetzt wurden und bezeichnet das Gräberfeld daher als „Herren-Grablege“. Aus der Anzahl und dem Zeitraum von ca. 300 bis 350 Jahren ergibt sich rechnerisch ein Grabhügel pro Generation. So könnte man aus den Grabhügeln auch eine dynastische Abfolge der Herrscher der Gurina ersehen.

Herkulestempel

Die Rekonstruktion des Herkulestempels auf der Gail-/Gitsch-/Lesachtal

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uch aus der Sichtweise der Archäologen, also der Fachleute, ist dieser Ort eine Besonderheit. Aus vorchristlicher Zeit (Hallstattzeit 9. - 4. Jh. v. Chr.) sind hier sowohl die Siedlung, als auch der Opferplatz und das dazugehörende Gräberfeld bekannt. Wer sich für die Erforschung der näheren Umgebung der Gurina ein wenig Zeit nimmt, wird für seine Mühen durch einen besonderen Anblick belohnt. Nach wenigen Gehminuten gelangt man zu den hallstattzeitlichen


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Kuppe der Gurina ist weithin sichtbar und zahlreich besucht. Nun ist das Gebiet um die Gurina noch um einen Anziehungspunkt reicher: das hallstattzeitliche Gräberfeld wurde mit viel Liebe zum Detail rekonstruiert. Auf den originalen Positionen der Gräber wurden hier neun Erdhügel aufgeschüttet, welche dem Besucher vor Augen führen, welche Dimensionen und Positionen die Gräber ursprünglich hatten. Ein Grab, das besonders gut erhalten geblieben war, wurde schon nach den Ausgrabungen 1993 als Schaugrab ausgebildet. Im Zuge der Rekonstruktion wurde nach diesen Erkenntnissen wiederum ein Schaugrab gefertigt, welches Einblick in den Aufbau der Hügel und der Grabkammer zulässt.

Trachten und Rüstungen

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In Deutschland wurden bei Grabhügeln steinerne Statuen gefunden, die vermut-

lich die Verstorbenen darstellen. Die Archäologen gehen davon aus, dass auch auf den Grabhügeln Kärntens entsprechende Statuen gestanden haben. Wie aber könnten diese ausgesehen haben? Auf reliefartig verzierten Bronzeeimern aus dem venetischen Raum waren detaillierte Darstellungen späthallstattzeitlicher Personen mit ihren Trachten und Rüstungen abgebildet. Nach diesen Vorbildern wurden hölzernen Statuen auf den Gräbern der Gurina gestaltet, wobei Fürsten und Krieger, aber auch deren Frauen zu sehen sind. Die sogenannten Stelen lassen somit einen Einblick auf die gehobene Gesellschaft der Gurina in der Zeit zwischen dem 9. und 6. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung zu. Die Gurina bei Dellach – ein Ort, an dem man Geschichte hautnah erleben kann! Der den Blick in die Gewohnheiten der Menschen in grauer Vorzeit freigibt.

Dieses Schaugrab vermittelt einen Einblick in den Aufbau der Hügel und Grabkammern Planung und Durchführung: Gemeinde Dellach Wissenschaftliche Beratung: Dr. Peter Gamper Künstlerische Ausgestaltung: Robert Buchacher Führungen nach Vereinbarung (Telefon Gemeinde Dellach 04718-301) ab 5 Personen.

Hölzerne Statuen auf den Gräbern der einstigen "Herren-Grablege" Gail-/Gitsch-/Lesachtal

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Am 1. Juni können Sie in der Zeit von 16 – 18 Uhr die gesamte Bandbreite des Angebots der Musikschule Hermagor kennenlernen

Musikschule lädt zum Tag der offenen Tür Von musikalischer Früherziehung über Instrumentalbildung bis hin zur Orchester-Arbeit und Ausbildung für Kapellmeister: mit ihrem breiteren Angebot begeistert die Musikschule alle Altersgruppen. Beim Tag der offenen Tür am 1. Juni erfahren Sie mehr!

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sich noch nicht für ein Instrument entschieden haben, können herausfinden, was ihnen liegt. Sie lernen ihre künftigen Lehrer kennen, können anderen Kindern beim Musizieren zuhören. Auch die Lehrer geben ein Konzert“, gibt MusikschulDirektor Gerald Waldner einen Vorgeschmack.

Ein Haus der Musik, Kultur und Begegnung

Die Musikschulen im Bezirk sind weit mehr als Ausbildungsstätten für Kinder. „Unsere Aufgabe ist es, der breiten Masse den Zugang zur Musik zu ermöglichen - und zu allem Positiven,

das damit verbunden ist“, so Waldner. Das beginnt bei der musikalischen Früherziehung für Kinder ab dem 1. Lebensjahr. Hier lernen Eltern, wie sie die Freude am Musizieren, Singen und Tanzen zum Teil ihres Alltags machen. Und es reicht bis zu Angeboten der Musikschule im Altersheim, wo es regelmäßig gelingt, den Alltag der Senioren durch die Musik aufzuhellen. Der Schwerpunkt der Arbeit der insgesamt 36 Pädagogen an der Musikschule in Hermagor liegt natürlich im Bereich Instrumentalbildung. Hier gibt es die

klassischen „Renner“ unter den Musikinstrumenten und auch alle Jazz/Rock/ Pop-Liebhaber werden bestens bedient. „Wir haben außerdem das Angebot für Blas- und Streichinstrumente erweitert. Die Kammermusik sowie Volksmusik und Gesang kommen ebenfalls nicht zu kurz“, so Waldner.

Bühne für neue Talente und musikalische Vorbilder

Talente zu fördern zählt zu den wichtigsten Aufgaben der Musikschulen. „Viele unserer Schüler haben die Musik zu ihrem Beruf gemacht, einige sind als Kollegen zurückgekommen. Gail-/Gitsch-/Lesachtal

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ehen, fühlen, lauschen, ausprobieren… Für Kinder ist der Zugang zur Musik eine Selbstverständlichkeit. Sie sind mit Begeisterung dabei, wenn es darum geht, ein Instrument auszuprobieren und mit allen Sinnen zu erfahren. Erwachsene tun sich da oft schwerer. Doch auch ihnen stehen alle Möglichkeiten offen. Das zu erkennen, genau darum geht’s beim Tag der offenen Tür am 1. Juni in der Zeit von 16 – 18 Uhr in der Musikschule Hermagor. „An diesem Tag stellen wir die ganze Bandbreite unseres Angebotes vor. Kinder, die


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Meister der Musik Seit Anfang März ist Gerald Waldner Bezirkskapellmeister von Hermagor. Ein Interview über Blasmusik in allen Facetten und außergewöhnliche musikalische Erlebnisse. Worin liegen die Schwerpunkte deiner neuen Funktion?

Das ist eine schöne Bestätigung unserer Arbeit“, so Waldner. Daher ist es den Verantwortlichen wichtig, für genügend Auftrittsmöglichkeiten zu sorgen. Neben großen Konzerten hat jede Klasse mehrere Vorspielabende und Schülerkonzerte. „Es ist uns ein Anliegen, am kulturellen Leben der Gemeinde mitzuwirken und unsere Arbeit nach außen zu tragen“, bestätigt Waldner. Dass das bestens gelingt, beweisen die rund 120 Veranstaltungen im Jahr, bei der die Musikschule mitwirkt bzw. die von ihr organisiert werden. Doch Kinder brauchen auch musikalische Vorbilder. Aus diesem Grund veranstaltet die Musikschule seit Jahren mit viel Erfolg die KonzertAbo-Reihe, eine Bereicherung des kulturellen Angebotes in Hermagor. „Dank

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Termine:

der Sponsoren haben alle jugendlichen Musikschüler zu diesen Konzerten freien Eintritt“, so Waldner. Stolz ist Waldner auf die vielen Erfolge, die seine Schüler in den letzten Jahren bei diversen Wettbewerben erzielten. Ende März beispielsweise erreichte Helena Neuwirth den 1. Preis (Cello) beim Landeswettbewerb Prima la Musica. Ebenso wie die HORN & CO Ges.m.b.H.. „Dennoch: meine schönsten Momente erlebe ich oft mit Schülern, die im Vergleich mit anderen vielleicht weniger Talent mitbringen. Doch wenn es ihnen gelingt, ein Stück gut zu spielen, spürt man sofort ihre Freude und Begeisterung. Diese Erfolgserlebnisse helfen mit, die Musik auch in Zukunft zu einem natürlichen Bestandteil ihres Lebens zu machen.“

31. Mai 2012: Kirchenkonzert in der Evangelischen Kirche in Weißbriach, Beginn: 19.30 Uhr 1. Juni 2012: Tag der offenen Tür, von 16 – 18 Uhr 19. Juni 2012: Minikonzert, Beginn: 16 Uhr, Musikschule Hermagor 29. Juni 2012: Schlusskonzert, Beginn: 20 Uhr, Musikschule Hermagor

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Gerald Waldner: Die Blasmusik hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr gewandelt. Früher waren es vorwiegend junge Männer in den Dörfern, die mit Marschmusik und traditioneller Tanzmusik die örtlichen Feste gestalteten. Heute sind Damen und Jugendliche in der einstigen Männerdomäne eine Selbstverständlichkeit. Auch der qualitative Anspruch der Musiker und der Zuhörer ist sehr gestiegen und das musikalische Repertoire hat sich in viele Richtungen erweitert. Blasmusikkonzerte überzeugen durch eine sehr hohe musikalische Qualität. Die Verantwortlichen in den Vereinen stehen vor der Herausforderung, den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden und meine Aufgabe sehe ich darin, ihnen zu helfen und sie zu unterstützen. Mein größtes Anliegen ist es, die Jugend für Musik zu begeistern. Sie soll ein wertvoller Lebensinhalt bleiben und nicht mit der Musikschule aufhören. Deshalb ist die Kooperation mit dem Musikschulwerk wichtig. Hier können wir die Jugendlichen abholen und ihnen in den Vereinen die Möglichkeit geben, weiter musikalisch tätig zu sein.

schaft zu musizieren, spielen auch Aspekte wie Rücksichtnahme, Teamfähigkeit und soziales Verhalten eine wichtige Rolle. In der Musikschule gelingt es uns, außergewöhnliche musikalische Erlebnisse zu schaffen. Ein Beispiel: Unser Jugendblasorchester wurde Bundessieger beim Österreichischen Jugend-Wettbewerb im Brucknerhaus in Linz.

Abgesehen von der Jugendarbeit, was liegt dir besonders am Herzen?

Die Aus- und Weiterbildung der Kapellmeister. Wir bieten in den Musikschulen seit 2006 einen Ensemble-Leiter-Kurs, sozusagen einen Einstiegskurs für Dirigenten. Einige der Absolventen sind bereits aktive Kapellmeister. Dieses Angebot soll natürlich weitergeführt und ausgedehnt werden.

Gerald Waldner will in seiner neuen Funktion als Bezirkskapellmeister vor allem die Verantwortlichen in den Vereinen unterstützen und die Jugend für Musik begeistern

Wie gelingt das?

Blasmusik ist ein wertvolles Medium, um Musik in all ihren Facetten auszuüben. Bei der JugendO r c h e s t e rArbeit geht es aber um mehr: beim Erlebnis, in Gemein-

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Die Schülerinnen und Schüler der VS Kirchbach mit Direktorin Dagmar Einetter, den Lehrerinnen Manuela Allmaier, Ingrid Hubmann und „Magic Zuze“ Horst Zuschin

Mit seinen lebhaften Erzählungen und magischen Zauberstücken begeistere Horst Zuschin die kleinen Zuhörer

Vom Zauber des Lesens Passend in der Woche des Buches war Horst Zuschin alias „Magic Zuze“ am 20. April zu Besuch in der Volksschule Kirchbach. Begeistert von seinen Erzählungen und Zaubereien, hörten die Kinder von der Magie des Lesens. Eine Premiere in Oberkärnten. Von Heike Gratzer

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inder greifen immer seltener zu Büchern. Mit seinen Erzählungen und Vorführungen aus dem Buch „Der kleine Zauberer Zuzú im Tal der Drachen“ will Volksschullehrer Horst Zuschin aus Straßburg dem entgegenwirken. Und das ist ihm bei seinem Besuch in der VS Kirchbach wahrlich gelungen: Begeistert lauschten die Kinder seinen lebhaften Erzählungen, verfolgten die Abenteuer des kleinen Zauberers Zuzú und staunten über viel Magie - beispielsweise ein überdimensionales, sich durch Zauberei selbst öffnendes Buch und über einen schwebenden Tisch. Und am Schluss wollten alle nur eines: Das Buch vom kleinen Zauberer Zuzú selber lesen…

erste Volksschule in ganz Oberkärnten“, zeigte sich Direktorin Dagmar Einetter begeistert. „Dank des Einsatzes meiner Kollegin Ingrid Hubmann und dank der finanziellen Unterstützung durch den Elternverein, der den Großteil der Kosten dafür übernommen hat, haben unsere Kinder einen zauberhaften Nachmittag erlebt und vor allem richtig Lust darauf bekommen, das Buch vom kleinen Zauberer Zuzú selbst zu lesen.“ Doch damit nicht genug, denn in den nächsten Wochen wird dieses „Leseprojekt“ in der VS Kirchbach dank zahlreicher, eigens dafür konzipierten Arbeitsblätter in allen vier Schulstufen weitergeführt und aufgearbeitet.

Zuzú zaubert Leselust

Volksschullehrer Horst Zuschin begeistert schon jahrelang als „Magic Zuze“ mit seinen kindgerechten Zaubertricks. Ehefrau Elisabeth, ebenfalls Volks-

„Wir freuen uns, dass wir diese zauberhaft-magische Buchpräsentation bei uns in der Volksschule Kirchbach erleben durften, und das als

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schullehrerin und zudem Schul-Bibliothekarin, verfasste schließlich das Buch „Der kleine Zauberer Zuzú im Tal der Drachen“. Eingepackt in die spannenden Abenteuer sind auch fünfzehn Zauberkunststücke ihres Gatten, illustriert hat das Buch die ehemalige Hauptschullehrerin

Hildegard Zuschin, Mutter von „Magic Zuze“. Zudem gibt es zum Buch noch ein praktisches Heft, in dem sich Kinder Anleitungen zu Zauberkunststücken erlesen und selbst nachzaubern können. Weitere Informationen zu „Magic Zuze“ und den kleinen Zauberer Zuzú: www.magiczuze.at.

Ein zauberhaftes Buch

Über ein wahrlich „magisches“ Zauberheft mit einfachen Anleitungen zum Selber-Zaubern freute sich Gregor Martin Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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MAX GANGL Eine neue Saison im Gailtaler Heimatmuseum mit zahlreichen Höhepunkten startet mit einem besonderen Leckerbissen: Der international rennomierte Künstler Max Gangl gibt seiner Heimat die Ehre! Gezeigt werden großformatige Ölbilder und Bilder in Mischtechnik, sowie schwergewichtige Marmorskulpturen unter dem Titel „Apple Time“. Wenn Max Gangl gerade nicht im Marmorbruch Krastal Steine bearbeitet oder malt, lebt und arbeitet er in Wien, Kärnten, Slowenien, Kroatien, der Toscana, der Schweiz, Berlin, Großbritannien und New York, wo er sich neue Inspirationen für seine Bilder holt. Durch die Verwendung von lichtechten Öl- bzw. Gouache- und Aquarellfarben, echter Chinatusche und echtem Blattgold wird eine stärkere Ausstrahlung der Bilder erreicht. In der Bildhauerei reduziert Max Gangl seine Figuren auf das Wesentliche ohne den Blick für die Schönheit der Form zu verlieren. „Jedes rohe Stück Stein stellt für mich eine Herausforderung dar und jedes fertige Werk verkörpert die enge Beziehung zwischen dem Werkstoff und mir!“ so der Künstler.

DIE MONARCHIE ZU BESUCH IM GAILTAL BORG Hermagor - Do. 31. Mai 2012, 19.00 Uhr Im Kriegsjahr 1917 wurde die Karnische Region vom letzten österreichischen Kaiserehepaar Karl und Zita besucht und fotographisch festgehalten. Diese Reise ins Gailtal und die gut 20 Bilder, die damals gemacht wurden und von Dir. Hans Hohenwarter erworben werden konnten, sind der Ausgangspunkt für eine historische Spurensuche unter der Federführung von Andreas Schuller. Die Schülerinnen und Schüler des BORG Hermagor werden die Ergebnisse ihrer historischen Recherche im Schloss Möderndorf der Öffentlichkeit präsentieren…

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Die Karnische Region im Blickfeld des Gailtaler Heimatmuseums

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erhältlich im Museumsshop und in der Buchhandlung Eder zum Preis von € 14,90! „Die Villacher Brauerei und das Gailtaler Heimatmuseum verbindet eine lange Tradition! Naturverbundenheit und Tradition bei gleichzeitiger Offenheit für Neues und Modernes verbinden uns! Auch die Traditionsmarke Villacher Bier präsentiert sich unter dem Slogan "Ein Bier wie wir" so entspannt und lebensfroh wie wir Kärntner selbst. Villacher steht für die entspannte Lebensfreude des Südens. Das überarbeitete Logo, das neue Etiketten- und Verpackungsdesign und die neue Werbelinie verbreiten Freude am entspannten Leben und wecken den Gusto auf ein kühles Villacher. Die jüngste Innovation ist das Villacher Pur - pure Erfrischung, weniger Alkohol! Mit nur 4% Vol. Alkohol bietet das Villacher Pur einen erfrischend ausgewogen Biergenuss!

DO. 10. MAI 2012 - 19.00 UHR „MAX GANGL“ - Ausstellung DO. 31. MAI 2012 - 19.00 UHR „DIE MONARCHIE ZU BESUCH IM GAILTAL“ BORG-Hermagor DO. 14. JUNI 2012 - 19.00 UHR „GEHEIMNISVOLLE KARNISCHE ALPEN“ Gerhard Leeb DO. 28. JUNI 2012 - 19.30 UHR „DIE BÜCHER WAREN UNSER LICHT EVANGELISCHE BIBELFRÖMMIGKEIT EINST UND HEUTE“ Vortrag Bischof Dr. Michael Bünker DO. 12. JULI 2012 - 19.30 UHR „SALCHER-MACH ZU BESUCH IM GAILTAL“ Buchpräsentation - Prof. DI Dr. Günter Salcher, musikalische Umrahmung mit Viktor Hanser & Deniza Liebhauser DO. 26. JULI 2011 - 19.30 UHR „DIE UNZERTRENNLICHEN“ Lesung Lilian Faschinger DO. 09. AUG. 2012 - 19.30 UHR "rupert rebernig . abstrakte malerei" Ausstellung mit Lesung DO. 23. AUG. 2012 - 19.30 UHR „DUO ZEITSPRUNG“ ein Musikbogen DO. 06. SEP. 2012 - 19.00 UHR „JUDE SEIN“ Ausstellung von Peter Rigaud Vortrag Dr. Danielle Spera DO. 20. SEP. 2012 - 19.00 UHR „NACHBARSCHAFT KANALTAL-GAILTAL“ Vortrag Raimondo Domenig SA. 06. OKT. 2012 - 18.00 - 01.00 UHR „LANGE NACHT“ DO. 13. DEZ. 2012 - 16.30 UHR „ADVENTZAUBER“ Planen Sie einen Ausflug in die Vergangenheit? Besuchen Sie Schloss Möderndorf! Planen Sie ein Fest, eine Feier, einen Vortrag, dann mieten Sie unseren Festsaal oder das Museumsgelände.

Wir freuen uns auf Sie! Besucheranmeldung

Tel.: 04282

/ 3060 ÖFFNUNGSZEITEN 2012 Mai-Juni: Di.-Fr.: 10.00 - 17.00 Uhr Ruhetage: Sa., So., Mo.

www.gailtaler-heimatmuseum.at

Programmänderungen vorbehalten!

Kosmopolitischer Kulturschaffender mit starkem Bezug zu seiner ursprünglichen Heimatstadt Hermagor Ausstellungseröffnung Do. 10. Mai 2012, 19.00 Uhr


88 kultur

Mai 2012

Hermagor: Musikkapellen stellten sich einer strengen Jury Insgesamt fünf Musikkapellen aus dem Blasmusikbezirk Hermagor, haben sich am vergangen Sonntag im Stadtsaal Hermagor im Rahmen des Karnischen Blasmusik-Festival einer Jury unter dem Vorsitz von Professor Dr. Adolf Marold gestellt.

1

0 verschiedene Kriterien wurden in den Leistungsstufen B und C bei zwei Wahl- und einem Pflichtstück bewertet. Dabei konnte die Trachtenkapelle Liesing (Stufe B) unter Kapellmeister Gerhard Lexer mit 86,20 die höchste

Punkteanzahl erspielen. Die Trachtenkapellen Tröpolach, (Stufe B) Ltg. Andreas Marthel erhielt 83,94 Punkte, der Musikverein Mitschig (Stufe B), Ltg. Daniel Wastl 82,50 Punkte und die Trachtenkapelle Waidegg (Stufe B) Ltg. Heribert Patterer wurde mit

81,89 Punkte bewertet. Die Trachtenkapelle Weißbriach, Ltg. Martin Rauter erreichte in der Stufe C 83,89 Punkte. Der Bezirkskapellmeister vom Kärntner Blasmusikverband Hermagor, Gerald Waldner zeigte sich mit den dargebotenen Leistungen

und der Entwicklung sehr zufrieden. Neben Landeskapellmeister Arthur Lanzer und Bezirksobmann Anton Webhofer gratulierten Labg. Siegmund Astner, Bgm. Siegfried Ronacher und Stadtrat Leopold Astner den Kapellen zur erfolgreichen Teilnahme.

Aktive Gailtaler Literaten Seit 17 Jahren besteht der Gailtaler Literaturkreis. Zwischen 15 und 20 Mitglieder vor allem aus dem Gailtal zählt diese Gemeinschaft, die sich mit der Literatur in verschiedenen Ausdrucksformen beschäftigen.

W

ir treffen uns jährlich dreimal“, erzählt Obfrau Sieglinde Jank. „Heimat“ haben sie im Sitzungssaal der Gemeinde Kirchbach gefunden. Wie überhaupt diese Gemeinschaft aus den seinerzeitigen „Kirchbacher Dorftagen“ (Initiator Hannes Berger) entstanden ist.

Die Literaten stellen sich jedesmal ein bestimmtes Thema, mit dem sich sie in Form von Lyrik, Prosa oder in einfacher Erzählform auseinandersetzen. Diesmal standen „Die Zeichen der Zeit“ im Mittelpunkt der Betrachtungen. Tiefgründige, kritische, lebensbejahende und ebenso humoristische Texte wurden

vor Zuhörern präsentiert. Das Niveau dieses Literaturkreises ist beeindruckend, ebenso ihr Zusammenhalt. Das Thema für das nächste Treffen wird sich mit „Felsen-Steine-Sand“ beschäftigen. Sieglinde Jank: „Es berührt die Vergänglichkeit und Veränderung im Leben wie in der Natur“.

Die Zeichen der Zeit

Die Zeichen der  Zeit  rufen dir nach, sie wollen dich aufwecken. Sie wollen Dir eine andere Seite des Lebens zeigen. Das Leben kann schön sein -mit der Zeit. Schritt für Schritt zeigen sie dir den Weg. Die Zeit vergeht, die Erinnerung bleibt. Mensch nütze deine Zeit. Du wirst sie brauchen. Wie schön ist der Zeit. Du siehst das schäumende Meer. Du siehst die Gezeiten. Der Frühling ist die schönste Zeit. Wach auf Mensch,  und freue dich. Entflieh mit mir zu den Träumen. Sie sind zeitlos. Du hast alle Zeit der Welt.   Christine Weeber

»KÄRNTEN JOURNAL«

Gail-/Gitsch-/Lesachtal


90 kultur

Mai 2012

Johann Oberguggenberger Ältester Musikant des Lesachtales Mit seinem Alter von fast 75 Jahren gehört Johann Oberguggenberger, im Volksmund auch „Gobo Hans“ genannt, zu den ältesten Musikanten des Musikbezirkes Hermagor. Noch immer musiziert der ehemalige Sekretär der Gemeinde Lesachtal in der Lesachtaler Bauernkapelle St. Lorenzen. Auf dem 1. Tenorhorn zählt er auch im „reifen“ Alter zu den Stützen des Vereines. Von Gerald Kubin

Z

ur Person: Johann Oberguggenberger wurde am 14. Juni 1937 in St. Lorenzen geboren. Er lebt mit seiner Frau Renate in St. Lorenzen, und ist Vater von zwei Kindern (Sonja und Hannes).

Die Musik als ständiger Begleiter:

Hans Oberguggenberger entstammt einer musikalischen Familie. Vater

und Großvater musizierten ebenso in der Lorenzner Musikkapelle wie sein Bruder Franz, der auf dem Flügelhorn über Jahrzehnte die Kapelle verstärkte. Wie in früheren Zeiten üblich wurde die damalige Jugend von einem aktiven Musikanten des Musikvereins ausgebildet. Oberguggenberger startete seine Karriere am Es-Althorn, einem Instrument dass heute nach vielen Jahren

der Abwesenheit, durch die Brassmusik, in abgeänderter Form eine neue Blüte erlebt. Über das Piston und das Cornett kam er schließlich zum 1. Tenorhorn, wo er auch im etwas reiferen Alter durch seinen schönen Ton, und seine brillante Technik den jüngeren Musikkollegen ein Vorbild ist. Das Steckenpferd des Musikers Oberguggenberger war jedoch die B-Trompete. „Durch das üben mit einem Jazz Mundstück habe ich mir den Ansatz verhaut.“ so der rüstige Musikant,“und so wechselte ich auf ein größeres Mundstück. Das Tenorhorn wurde dadurch zu meinem Hauptinstrument.“ Seit dem 1. September 1954 verstärkt er nun schon die Lesachtaler Bauernkapelle. An ein Karriere Ende wird, so lange es die Gesundheit zulässt, noch nicht gedacht.

Der Vorzeigemusikant:

Im Musikverein ist Johann Oberguggenberger ein wahres Vorbild. „Hans erscheint immer pünktlich und bestens vorbereitet zu den Proben. Sein Sinn für Kameradschaft und sein Wille zur Perfektion spornen uns alle sehr an.“ so Obmann Wolfgang Rauter, der auch die Loyalität Oberguggenbergers gegenüber dem Vorstand hervorhebt.

Der Komponist: Johann Oberguggenberger Komponist und Ältester Musikant des Lesachtales

»KÄRNTEN JOURNAL«

In den frühen 50er Jahren sprühten aus dem jungen Musikanten auch einige selbst komponierte Me-

lodien heraus. Zwei seiner Marschkompositionen wurden vom damaligen Kapellmeister aus Kolbnitz Josef Pfeiffer für das Blasorchester arrangiert. „Während meiner Militärzeit waren wir in der Koschuta stationiert. In der Nacht kamen mir dann einige Melodien in den Sinn, die ich am nächsten Morgen dann auch sofort niedersgeschrieben habe.“ so Hans Oberguggenberger. Vor allem der Marsch „Musik voran“ gehörte in den letzten Jahren zum Repertoire der Lorenzner Musikkapelle. Am 12. Mai erscheint nun die neue CD der Lesachtaler Bauernkapelle St. Lorenzen unter dem Titel „Wir Musikanten“. Für den Kapellmeister und seine Musikanten war von Anfang an klar, dass der Konzertmarsch „Musik voran“ ein Teil dieser Aufnahme sein muss, welche rechtzeitig zum 150jährigen Bestandsjubiläum produziert wurde. Nicht nur weil es ein toller Marsch ist, sondern auch aus Respekt für einen großartigen Musikanten der seine große Begabung nie in den Vordergrund stellte.

Jubiläumskonzert

Der Lesachtaler Bauernkapelle St. Lorenzen mit Präsentation der neuen CD „Wir Musikanten“ Samstag, 12. Mai 2012 Aula des Bildungszentrums Lesachtal Gail-/Gitsch-/Lesachtal


Auto | Motor 91

Mai 2012

(v.l.n.r.) Die Spatensprengfeier ist dank tatkräftiger Unterstützung von Bgm. Siegfried Ronacher,  Ing. Franz Schuster (SST Schuster), Ing. Franz-Gerhard Patterer (Geschäftsführer Drive Patterer), Ing. Ernst Dobringer (IPD Group), BM Friedrich Seiwald (Seiwald Bau) reibungslos über die Bühne gegangen.

Spatensprengfeier Explosiver Auftakt zum 50-Jahr-Jubiläum des Autohaus Patterer, das mit einem umfangreichen Bauvorhaben begangen wird.

M

it Grabund Sprengarbeiten zur Schaffung neuer Bauflächen erfolgte am Freitag, den 27. April 2012 der offizielle Startschuss für den Umbau des Autohaus Patterer in Hermagor, das heuer sein 50jähriges Bestehen feiert. Interessierte Anrainer nahmen ebenso wie Vertreter aus der Gemeindeund Bezirkspolitik am explosiven Auftakt teil. Der Sprengtechnik-Spezialist Franz Schuster, der u.a. die Bergiselschanze zu Fall gebracht hat, legte binnen von wenigen Minuten eine 700m² große Fläche frei. „Dieses Bauvorhaben ist ein Meilenstein in unserer Betriebsentwicklung und ein entscheidender Schritt in eine erfolgreiche Zukunft“, ist Geschäftsfüh-

Gail-/Gitsch-/Lesachtal

rer Franz-Gerhard Patterer von den baulichen Neuerungen überzeugt.

Sicherung der Arbeitsplätze und noch mehr Kundenservice

Wie es sich für ein Autohaus gehört, wird der Umbau mit Vollgas verwirklicht: vom heutigen Spatenstich bis zur Eröffnungsfeier soll es keine sechs Monate dauern. Über die Sommermonate werden regionale Baufirmen eine moderne Ausstellungshalle sowie einen neuen Gebrauchtwagenplatz errichten, mit denen Drive Patterer in Zukunft noch mehr Kunden für seine vier Marken begeistern will. Zudem wird die Spenglerei und Lackiererei komplett erneuert und nach aktuellsten technischen Standards ausgestattet. Der bisheri-

ge Annahmebereich überrascht bereits Anfang Mai im völlig neuen Design. Zwei weitere Arbeitsplätze in der Werkstätte sowie ein neuer Mannschaftsraum werden ebenfalls binnen kürzester Zeit realisiert. „Mit diesen Investitionen in der Höhe von rund einer Million Euro wollen wir unseren Mitarbeitern weiterhin einen sicheren Arbeitsplatz im Gailtal und unseren Kunden in Zukunft noch mehr Service und Markenqualität bieten“, so Franz-Gerhard Patterer.

Traditionsbetrieb mit Zukunft

les hinaus ein verlässlicher und fairer Partner in Sachen Mobilität: mit Neuwagen der Marken VW, Audi, Skoda und Seat, als kompetenter Gebrauchtwagenhändler und als ISO 9001-zertifizierte Kfz-Fachwerkstätte. Der Familienbetrieb in dritter Generation zählt ca. 3000 Stammkunden. Jährlich werden von Drive Patterer um die 400 Neu- und Gebrauchtwagen verkauft und ca. 9000 Kundendienstaufträge abgewickelt. Dementsprechend ist auch die Anzahl der Mitarbeiter auf insgesamt 36 angewachsen.

Seit mittlerweile 50 Jahren ist das Autohaus Patterer mit Standorten in Hermagor und Kötschach über die Grenzen des Gailta-

»KÄRNTEN JOURNAL«


Gebrauchte Autos

im Gailtal

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VW Passat TL BlueMotion

Technology TDI, Erstzulassung: 18.08.2009, Kilometerstand: 41.900 km, 81 kW/110 PS, Diesel, weiss  ABS, ASR, Außenspiegel elektrisch verstell-& beheizbar, Bordcomputer, ESP,  Fensterheber elektrisch vorne, Fernbedienung für Zentralverriegelung, Klimaautomatik, Mittelarmlehne vorne, Seitenairbag Fahrer und Beifahrer, Servolenkung,Sperrdifferenzial, Tempomat,

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»KÄRNTEN JOURNAL«

Erstzulassung: 10.04.2012, Kilometerstand: 1.500 km, leasingfähig, 66 kW/90 PS, Diesel Candy-Weiß, ABS, ASR, Außenspiegel elektrisch verstell-& beheizbar, Bordcomputer,  ESP, Fernbedienung für Zentralverriegelung, Klimaautomatik, Lendenwirbelstütze, LM-Felgen, Multifunktionslenkrad, Nebelscheinwerfer, Seitenfenster ab B-Säule abgedunkelt, Servotronik, Tempomat,  

Erstzulassung: 20.06.2001, Kilometerstand: 190.000 km, 85 kW/115 PS, Diesel silber - metallic, ABS, ESP, Fahrer- und Beifahrerairbag,  Fernbedienung für Zentr alverriegelung,Klimaautomatik, Lendenwirbelstütze, Lenkrad-Leder, LM-Felgen, Nebelscheinwerfer, Scheiben getönt,

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Erstzulassung: 03/2007, Schaltgetriebe Vorderradantrieb, Benzin bleifrei, 1364 ccm, 90 PS / 66 KW, 55.600 km, graumet.

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Nissan X-TRAIL Columbia

Erstzulassung: 07/2005, Schaltgetriebe, Vorderradantrieb, Benzin bleifrei, 1149 ccm, 75 PS / 55 KW, 70.000 km, grau

Erstzulassung: 04/2006, Schaltgetriebe, Allrad zuschaltbar, Diesel, 2184 ccm, 136 PS / 100 KW, 101.000 km, graumet.

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Gail-/Gitsch-/Lesachtal


Auto | Motor 93

Mai 2012

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Gail-/Gitsch-/Lesachtal


sport 95

Mai 2012

Die Jugend ist stark golfinteressiert

Studienprojekt Gailtal Golf: Studenten der Freien Universität Bozen auf Exkursion im Gailtal

Fröhliche Gesichter beim KTZ-Turnier

Uni-Bozen am Golfplatz Waidegg Praxisorientierte Studienreise: 20 Studenten der Universität Bozen besuchten im Rahmen ihrer Ausbildung zu internationalen Sport- und Eventmanagern „unseren“ Gailtaler Golfplatz in Waidegg.

D

ie angehenden Bachelors nahmen den auch in Südtirol bestens bekannten Gailtal Golf näher unter die „Lupe“. Dabei standen Themen wie Finanzierung, Bedeutung für Wirtschaft und Tourismus, lokale Wertschätzung, Ausstrahlung, Betreiberprobleme, umweltrelevante Auswirkungen, Marketing und Angebotsentsentwicklung im Vordergrund. Betreiberchef Hannes Berger, KR Helmut Schmid (geschäftsführender Clubpräsident) und Clubmanager Ferdinand Kühne standen der international zusammengesetzten Studentengruppe Rede und Antwort. Geleitet wurde die Exkursion von Prof. Dr. Oswin Maurer – einem gebürtigen Möderndorfer. Der international bekannte Experte für Eventmanagement und Werbung – übrigens Absolvent des BORG Hermagor – ist ein Uni-Weltenbummler. Hannes Berger beleuchtete die wirtschaftliche Lage des Gailtales, unterstrich die Notwendigkeit der WeiGail-/Gitsch-/Lesachtal

terentwicklung unter Beibehaltung der regionalen Identität und den Kampf gegen die Abwanderung.

Golfhotel „total interessant“

Die Studenten „durchlöcherten“ Berger, Schmid und Kühne mit Detailfragen, lobten Strategie wie Umsetzung und bezeichneten die Idee der Errichtung eines barrierefreien, behindertengerechten Clubhotels wie die europaweite Ausrichtung des Gailtal Golf auf diese Bevölkerungsgruppe als „total interessant“. Leider war den Studenten aufgrund des Schlechtwetters kein „Abschlag“ beschieden. „Mir hat diese Präsentation total gut gefallen“, verriet eine Studentin aus München. „Über Golf wusste ich bisher nicht viel“, verriet ein junger Südtiroler. Beider Interesse sei nun geweckt und ein Schnupper-Besuch am Golfplatz bereits geplant. Übrigens: In der noch jungen Saison gab es bereits einige tolle Veranstaltungen.

»KÄRNTEN JOURNAL«


96 sport

Mai 2012

In der Serie „Fußballkapitäne“ stellen wir diesmal mit Bernd Kristler einen der längst dienenden Spielführer vor. Er trägt die Kapitänsbinde für OSK Kötschach mittlerweile bereits seit Herbst 1998 und plant nach Saisonende seine langjährige aktive Sportlerkarriere zu beenden. Von Georg Krutzler

Nur schwer zu bezwingen ist Bernd Kristler

Bereits 17 Jahre ein verlässlicher Schlussmann S eit 1995 hütet der Holzmakler das Gehäuse von OSK Kötschach und ist trotz seiner mittlerweile fast 39 Lenze noch immer der „Einser“ Goalie. Eigentlich ist Kristler ein gelernter Stürmer. Mit 14 Jahren erkannte aber sein damaliger Trainer Alfred Waditzer sen. sein Tormanntalent und hat damit einen guten Griff getan. Seit seiner Zeit als Tormann der Kampfmannschaft hatte der Obergailtaler bereits acht verschiedene Tormänner an seiner Seite. Mit Kötschach gelang Kristler dreimal der Aufstieg in die 1. Klasse, leider aber auch zwei Abstiege.

Kärnten Journal Gailtal War Fußball ein Jugendtraum?

Eigentlich war es anfangs der Schisport. 1984 hab ich ernsthaft mit Fußball begonnen.

Was war die schlimmste Verletzung?

Im Frühjahr 2004 der Abriss des kompletten Kapsel- und Bandapparates in der Schulter.

Wie wichtig ist ein Tormanntrainer?

Sowohl sportlich als auch mental eine wichtige Be-

»KÄRNTEN JOURNAL«

zugsperson für den Tormann. Schade nur, dass diese Position in vielen Vereinen zu stiefmütterlich behandelt wird.

Es war nach verpatztem Saisonstart dann so etwas wie den Startschuss Richtung Meistertitel.

Welche Zukunft hat Kötschach?

Tipp am 6. Mai gegen Dölsach?

Hoffentlich eine gute. Wir haben bis auf 2-3 Routiniers eine junge und hungrige Mannschaft, die noch einiges Potential „nach oben“ hat.

Wie attraktiv ist der Gailtaler Fußball, was würden Sie ändern?

Aufgrund der geographischen Lage und der beschränkten finanziellen Mittel der Vereine ist er für Top-Spieler aus den Ballungsräumen nicht unbedingt interessant. Um so mehr muss man im Nachwuchsbereich gut arbeiten, um die Kampfmannschaft mit heimischen Talenten zu beschicken. Verbessert müsste deshalb auf alle Fälle die Kooperation der einzelnen Vereine im Nachwuchsbereich werden.

Ein Erlebnis aus deinem Fußballerleben?

Bei der Eröffnung unserer Fußballarena im August 2003 gelang in letzter Minute ein 1:0-Sieg gegen Weißensee.

Wir gewinnen 1:0.

Wo wird Kötschach am Ende der Meisterschaft liegen? Der 7. Platz sollte noch machbar sein.

Eine Frage zum Fußball?

Wann war Österreich bei der letzten WM und wo? 1998 in

Steckbrief

Name: Bernd Kristler Geboren: 20. Oktober 1973 Wohnort: Kötschach Familienstand: ledig Größe/Gewicht: 1,80/73 kg Beruf: Holzmakler bei Holz-Thurner, Kötschach Hobbys: Biken, Tennis, Schi Lieblingsessen: Kärntner Nudeln Bisherige Vereine: OSK-Kötschach Sportliche Ziele: den OSK längerfristig zu einem fixen Bestandteil der 1. Klasse zu machen und vielleicht einmal in die Unterliga aufzusteigen

Frankreich. Österreich schied nach zwei Unentschieden (Kamerun u. Chile) sowie der 2:1 Niederlage gegen Italien frühzeitig aus.

Wann ist ein Karriereende geplant? Nach der laufenden Meisterschaft.

Ein Satz zum Kärnten Journal?

Sehr gelungenes Magazin, das aus den verschiedensten Bereichen interessante Storys aus unserem Tal bringt.

Tormannlegende und Liverpool-Fan Bernd Kristler (39) von OSKKötschach

Gail-/Gitsch-/Lesachtal


sport 97

Mai 2012

Die Fahrrad-Saison hat bei Sport Sölle in Tröpolach längst begonnen. Mit TopRädern, Top-Beratung und einem TopReparaturservice warten Shop-Leiter Marco Buchacher und Kollegen auf.

Shop-Leiter Marco Buchacher ist bei Sport Sölle in Tröpolach erster Ansprechpartner in Sachen Bike & Co

Sport Sölle: Die Bike-Profis R

adfahrer finden bei Sport Sölle in Tröpolach alles, was sie für den Sport auf zwei Rädern brauchen. Vom neuen Bike bester Marken über das ideale Zubehör bis hin zu professionellem Service und gekonnten Reparaturen. Sport Sölle Shop-Leiter Marco Buchacher, der Fachmann in Sachen Bike & Co, bestätigt: „Sie suchen ein neues Fahrrad? Mit uns finden Sie das für Sie perfekte Bike. Vom Kinderrad bis hin zu Trekking- oder Mountainbikes – auch Elektro-Fahrräder – erhalten Sie von uns in bester Qualität und für Ihren Bedarf nahezu maßgeschneidert.“ Ob’s also die Berge rauf und runter gehen soll oder gemütlich die Radwege entlang, Sport Sölle hat für Sie das richtige Zweirad.

zur Stelle. Buchacher verrät auch, welches Bike jetzt im Trend ist: „Das 29er. Ein Mountainbike mit größeren Rädern – wie der Name schon sagt, fährt man mit diesem Bike auf 29-Zoll-Rädern statt mit 26 Zoll. Die Vorteile: Das Durchrollverhalten ist um Längen besser, was man zB beim Durchfahren von Schlaglöchern merkt.“ Oder eben nicht merkt, denn, so Buchacher, dank der größeren Räder werden Bodenunebenheiten viel leichter „überrollt“. Das heißt, mehr Fahrkomfort aber auch mehr Meter, denn man kommt zudem schneller voran.

Information

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Jetzt angesagt: das 29er

Praktisch: Bei Sport Sölle gibt’s auch Leihräder. Und wenn’s mal nicht fährt wie es fahren soll, sind Fachmann Marco Buchacher und Kollegen mit raschem und gekonntem Reparaturservice Gail-/Gitsch-/Lesachtal

Öffnungszeiten: Mo – Fr: 8.30 – 12.30 & 13.30 – 18.00 Uhr Sa: 8.30 – 12.00 Uhr 9631 Tröpolach • Tel. 04285/7100 www.soelle.at

»KÄRNTEN JOURNAL«


98 sport

Mai 2012

Sportler Rückblick Schach: Meistertitel für Raika Kötschach-Mauthen

Raika Kötschach-Mauthen 1 holte sich in der Bezirksliga-West den Meistertitel mit 46 Punkten vor Lienz 3 (45,0) und Feffernitz 2 (39,5). Der Titel wurde erst im letzten M-Spiel mit einem 6:2 Sieg gegen Ferndorf 1 entschieden. In 10 Spielrunden verlor Kötschach nur zwei Spiele, zwei Partien endeten mit einem Remie. Natürlich große Freude bei den Denksportler wie Christoph Huber, Richard Fankhauser, Oswald Tillian, Paul Stampfer, Claudio Plozner, Peter Lederer, DI Ernst Unterlass, Johannes Salcher, Andreas Wlattnig, Heinz Kanzian, Markus und Josef Berger. Die zweite Mannschaft von Kötschach beendete die Meisterschaft in der 1. Klasse West mit dem dritten Platz. Möbel Zim-

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mermann Hermagor 2 ging es mit dem sechsten und letzten Platz nicht so gut. Die erste Mannschaft von Hermagor liegt eine Runde vor Meisterschaftsende in der Unterliga auf dem zehnten Platz.

Riesenfreude bei Schachmeister Josef Berger von Kötschach

Eineinhalb Minuten fehlten für Olympia

Markus Hohenwarter lief beim Linz-Marathon über 42,195 Kilometer mit 2:15:34 Stunden persönliche Bestzeit. Trotzdem reichte diese Zeit nicht, um sich für Olympia in London zu qualifizieren. Seine bisherige Bestmarke von 2:18:13 Stunden hatte der Gailtaler vor vier Jahren in Wien aufgestellt. Hohenwarter: „Ich bin mit diesem Rennen und dem 6. Platz trotz des verfehlten Olympialimits (2:14:00 Stunden) mit neuer Bestzeit und Kärnten Rekord sehr zufrieden“. Der Sieg ging an den Kenianer Josephat Keiyo mit der Zeit von 2:11:18 Stunden. Beim Wien-Marathon war Markus Hohenwarter nicht am Start dafür aber sein Vereinskollege Roman Weger. Der Grafendorfer belegte mit der Zeit von 2:24:53 Stunden den 24. Platz und war einmal mehr bester

Österreicher. Der Sieg ging an den Kenianer Henry Sugut mit der Rekordzeit von 2:06:58 Stunden.

Markus Hohenwarter (32) lief beim Linz-Marathon auch Kärnten Rekord Gail-/Gitsch-/Lesachtal


sport 99

Mai 2012

Die Dellacher Abwehr war gegen Egg unter Dauerdruck. Egg gewann verdient mit 3:2.

Schachlegende Georg Zimmermann sen. ist auch bei Schlechtwetter ein treuer Fan von FC-Hermagor

Beinharte Abstiegskämpfe Veit erwartet Hermagor am Freitag wieder ein schwerer Brocken.

scher. Arnoldstein hat eine komplette Abwehr verloren und die Neuzugänge müssen sich erst von Spiel zu Spiel beweisen. Große Erwartungen setzt Mödritscher im Kampf um den Klassenerhalt auf den Slowenen Admir Dzombic (21) den neuen Tormann Martin Koller vom VSV sowie auf Goalgetter Franz Übleis.

Arnoldstein will überleben

Gailtal-Derby

Mit Hermagor, Arnoldstein und Nötsch kämpfen gleich drei Ligavereine um den Klassenerhalt. Am schwersten hat es der FC Nassfeld Hermagor in der Kärntnerliga. Am Sonntag das große Gailtaler Derby „Nötsch gegen Arnoldstein“, Spielbeginn ist um 14.30 Uhr. Von Georg Krutzler

F

C Hermagor will noch alles versuchen, um nicht im ersten Jahr aus der Kärntnerliga wieder abzusteigen. „Deshalb haben wir nach schwachem Frühjahrsstart mit Arnold Freissegger gleich einen neuen Trainer geholt. Am fußballerischen Potential fehlt es keinesfalls, unsere Schwäche liegt einfach im verwerten von Toren“, so Obmann Bernd Resch. Gegen Titelfavoriten St.

SV-Arnoldstein will ebenfalls in der Unterliga West überleben. „Für uns wäre es extrem wichtig nicht in die 1. Klasse abzusteigen, denn es kommen viele junge Spieler nach. Dies ist ein Versprechen für die Zukunft“, so der sportliche Leiter Siegfried Mödrit-

Bei Derby „Nötsch-Arnoldstein“ am kommenden Sonntag (14,30 Uhr) fällt wohl eine kleine Vorentscheidung um den Klassenerhalt in der Unterliga West . ATUS Nötsch mit Coach Harald Andreycic setzt auf die Heimstärke seiner Elf und hat daher drei Punkte eingeplant. Das Hinspiel endete mit 4:4 äußerst torreich.

Spieltermine:

Arnoldstein setzt im Abstiegskampf auf den Slowenen Admir Dzombic (li.) Gail-/Gitsch-/Lesachtal

Kann Trainer Arnold Freissegger den FC-Hermagor noch retten?

4. Mai: St.Veit-Hermagor 5. Mai: Gitschtal-Oberlienz Ainet-Egg, Admira-Bad Bleiberg 6. Mai: Nötsch-Arnoldstein Dellach/Gail-Sillian Kirchbach-Nikolsdorf Dölsach-Kötschach Virgen-Grafendorf

Das beste Visier

Ivan Timeus (Kötschach) scorte bisher 9 Tore 14 Tore Peter Tillian (Grafendorf) 13 Tore Franz Übleis (Arnoldstein) 9 Tore Marco Längle (Dellach/ Gail) Ivan Timeus (Kötschach) 8 Tore Andreas Jank (Dellach/ Gail) 7 Tore Milan Pesic (Arnoldstein) Stefan Binter (Egg) Oliver Tillian (Grafendorf) Hansjörg Santner (Gitschtal)

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100 sport

Mai 2012

Der Nötscher Christopher Wernitznig hat das geschafft, wovon viele Kicker träumen: Den Sprung in die Bundesliga und im Fall Wernitznig zu FC Wacker Innsbruck. Inzwischen hat sich der 22-jährige Gailtaler bereits einen Stammplatz erkämpft und wurde erst kürzlich der Vertrag für weitere zwei Jahre verlängert.

Nur mehr selten gehen sich Besuche bei Opa Erich oder Vater Wolfgang aus

Von Georg Krutzler

Erster Gailtaler als Profi in der Bundesliga D amit ging für „Wuschi“ ein Kindheitstraum in Erfüllung. Diesen Namen bekam Wernitznig wegen seinen langen Haare schon in frühen Jahren als Nachwuchskicker bei ATUS Nötsch und so rufen ihm bereits die Innsbrucker Fans. „Sicher wollte ich immer einmal ein großer Sportler werden. Es ist aber eine Karriere nur schwer zu planen und gehört auch das nötige Glück dazu. Dass es nun passiert ist, ist natürlich ein Traum“, sagt Christopher Wernitznig, der bis zu seinem 12. Lebensjahr neben Schisport auch ein talentierter Schispringer war.

Mike Rauter entdeckte das Talent

Als Wernitznig in der Herbstsaison 2010/11 für VSV in 16 Spielen zehn Tore erzielte, wurde er von Mike Rauter als ein guter Freund von Trainer Walter Kogler beobachtet und nach Innsbruck zu einem Probetraining empfohlen. Sportdirektor Oliver Prudlo war sofort überzeugt und nahm

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den Gailtaler Anfang Jänner 2011 gleich unter Vertrag. Anfangs wurde er bei den Amateuren eingesetzt. Bereits am 16. April des Vorjahres feierte der junge Fußballprofi sein Bundesliga-Debüt gegen Rapid ab der 81. Minute.

Mittlerweile ein Stammspieler

Die große Stunde im Rampenlicht der Fußballwelt zu stehen gelang Wernitznig im Herbst des Vorjahres gegen Kapfenberg mit seinen beiden Toren. Mittlerweile erzielte der Mittelfeldspieler bereits fünf Tore für Innsbruck und war bei vier Toren Assistgeber. Damit ist Wernitznig auch zu einem Stammspieler geworden. Er ist beidbeinig und sucht den Kampf „Mann gegen Mann“.

Gute Atmosphäre bei Spielern & Trainern

In Innsbruck hat sich Wernitznig schon gut eingelebt und genießt das super Klima im Verein. Wernitznig: „Es herrscht eine kameradschaftliche Atmosphäre und vom Trainer Walter Kogler bin ich sehr begeis-

tert“. Nicht weit entfernt vom Tivoli-Stadion hat Wacker für Wernitznig eine Wohnung besorgt, daher ist der Weg zum fast täglichen Training auch nicht weit. Mit den Mitspielern Thomas Bergmann und Daniel Schütz versteht sich Wernitznig besonders gut, sie sind auch seine Wohnungsnachbarn. Ziel ist ein Auslandsvertrag. Natürlich träumt auch jeder Fußballer mit guten Leistungen von An-

Steckbrief Name: Christopher Wernitznig Geboren: 24. Feber 1990 Wohnort: Nötsch und Innsbruck Größe: 1,79 Bisherige Vereine: Spittal, VSV, seit 2011 Innsbruck Position: Linkes Mittelfeld, beidfüßig Bundesligaeinsätze: 25 Spiele, 1908 Minuten Bundesligatore: 5 Marktwert: 350.000 Euro

geboten anderer Vereine. Bayern München wäre natürlich für Wernitznig als sein Lieblingsclub schon ein Hammer.

Nächster Spieltermin

Am kommenden Samstag empfängt Wacker Innsbruck mit Christopher Wernitznig die Mattersburger. Spielbeginn im Tivoli-Stadion ist um 18,30 Uhr. Mit einem Sieg könnte Innsbruck einen weiteren Schritt in Richtung internationaler Bühne schaffen.

Christopher Wernitznig ein Fußballer mit großem Potenzial

Gail-/Gitsch-/Lesachtal


sport 101

Mai 2012

Coach Dobringer hält fit!

Teil 4

David Dobringer berät monatlich über die besten Fitnesstipps zum Selbermachen. Für professionelle Beratung unter vier Augen besuchen Sie Coach Dobringer einfach in seinem Arnoldsteiner Fitness- und Wohlfühlstudio.

Information & Kontakt FIT MIT DOBRINGER David Dobringer Kärntnerstraße 11 9601 Arnoldstein Tel: 0650/9494168 E-Mail: dowe10@a1.net

Klimmzug: Ist eine gute Übung, um den Oberkörper zu stärken da er auch eine Vielzahl von Muskeln betätigt. Die beanspruchten Muskeln: Breiter Rückenmuskel (latissimus dorsi), Deltamuskeln, Kapuzenmuskel (Trapezius), großer Rautenmuskel, Untergrätenmuskel, großer runder Muskel (teres major), Bizeps brachii und brachialis. Ausführung 1. Umfassen Sie die Klimmzugstange so, dass die Handflächen vom Körper weg zeigen. Die Hände sind mindestens schulterbreit auseinander – je weiter Sie die Stange greifen, desto schwieriger ist die Übung. 2. Knie beugen und die Unterschenkel kreuzen. 3. Ziehen Sie den Oberkörper langsam in Richtung der Stange. Machen Sie dabei keinesfalls ruckartige Bewegungen – sonst bleibt Ihr Rücken nicht gerade, und der

Körper pendelt hin und her. Lehnen Sie sich am besten ganz leicht zurück, so dass Sie sich hochziehen könnten, ohne dabei mit der Brust die Stange zu streifen. 4. Heben Sie das Kinn leicht an. Wenn Sie dann damit beginnen, Ihren Kopf langsam über die Stange zu heben, muss auch der Latissimus, Deltamuskel und Trapezius die meiste Arbeit tun. 5. Ziehen Sie Ihre Schulterblätter zusammen, bleiben Sie eine Sekunde in der Position. Gehen Sie langsam zurück in die Ausgangsposition. Danach gleich wieder hoch. Wichtig Schwingen Sie während der Übung nicht mit dem Oberkörper, sondern halten Sie den Rücken möglichst gerade. Ziehen Sie die Ellenbogen während der Aufwärtsbewegung möglichst weit nach hinten und drücken Sie die

Schulterblätter zusammen, um höchstmögliche Spannung in der Rückenmuskulatur zu erzeugen. Strecken Sie die Arme nie ganz durch wenn sie in Anfangsposition sind, immer leicht gebeugt bleiben so das die Spannung in den Muskeln aufrecht bleibt. Nicht mit den Beinen treten oder vor und zurück schwingen. Wiederholungen Ihr Ziel sollten 6 – 10 Wiederholungen zu je 2 Sätzen sein. Zwischen jedem Satz eine Pause von 90 Sekunden.Wenn Sie nicht gleich 6 Wh alleine schaffen sollten, können Sie Ihren Trainingspartner oder Fitnesstrainer fragen, ob er in der positiven Phase der Übung, unterstützend die Beine von Ihnen Ihre persönliche anhebt.

Trainingseinheit schon ab 17 Euro/Stunde

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David Dobringer berät monatlich über die besten Fitnesstipps zum Selbermachen Gail-/Gitsch-/Lesachtal

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102 sport

Mai 2012

Einmal Coach – Immer Coach Am 14. April stellte SV Egg-Stürmer Harald Wallner sein Fußballkönnen im Reservespiel gegen Dellach/Gail ein letztes Mal unter Beweis. Coach der Reserve wird er weiterhin bleiben Von Irina Idl

S

eit bereits über 30 Jahren ist Harald Wallner eine fixe Bestandsgröße des Sportvereins Egg, der mit seinem Charme, seinem Schmäh und seiner Herzlichkeit, den Zusammenhalt der Spieler stärkt.

Der Allrounder

Im Laufe der Jahre fand sich Harald vom Tormann angefangen, über den Verteidiger, bis hin zum Stürmer, in den unterschiedlichsten Positionen wieder. Auch kurzweilige Unterbrechungen, die er aufgrund seines Kreuzbandrisses in Kauf nehmen musste, hinderten ihn nicht daran, stets seinen Aufgaben als sportlicher Leiter, Homepage-Administrator und Veranstaltungsorganisator, nachzukommen. Seit mehr als 12 Jahren ist er nun Begleiter und Coach der Reservemannschaft des SV Egg, deren Zusammenhalt und Teamstärke ihn immer noch beeindrucken. „Von den Tiefen bis hin zu den Höhen konnte ich alles miterleben“, erzählt, der in Nampolach aufgewachsene Sportler.

Erfolge feiern

Ein persönliches Erfolgserlebnis blieb dem charmanten Gailtaler dabei gut in Erinnerung: „In einem Spiel gegen Weißensee konnte ich in einer Halbzeit sechs Tore schie-

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ßen - das war schon ein unglaubliches Gefühl!“ Ein Höhepunkt in seiner Laufzeit als Coach, war die Saison 2005/06, als die Reservemannschaft den Meistertitel ins Windische Reich holte. Zudem stellte der Aufstieg der Kampfmannschaft ein Highlight dar, an dem auch die Reserve-

mannschaft maßgeblich beteiligt war. „Eine Kampfmannschaft ohne Reserve funktioniert nicht. Immer wieder fallen Spieler aus, die durch die Reservespieler ersetzt werden müssen.“

Abschied

Schon Anfang der Saison ließ Harald verlautbaren, dass er aufgrund gesund-

heitlicher Probleme im Derby gegen Dellach/Gail das letzte Mal Fußball spielen werde. Die 4 Tore, die er in diesem letzten Spiel schoss, trugen wesentlich zum Endergebnis 11:0 für den SV Egg bei und verdeutlichten noch mal seine Glanzleistungen, die er als Fußballer all die Jahre erbracht hatte. Im Anschluss an das Spiel wurden ihm vom Verein, stellvertretend durch den Sektionsleiter Martin Seeland und Neo-Trainer der Reserve Andreas Weinberger, ein persönliches T-Shirt und ein Ehrenpokal überreicht. Somit fand Haralds Fußballkarriere sein Ende, als Coach jedoch wird er der Reservemannschaft weiterhin erhalten bleiben, denn einmal Coach - immer Coach.

Trotz aller Höhen und Tiefen hat SV Egg ReserveCoach Harald Wallner stets ein Lächeln auf den Lippen

Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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Kärnten Journal Gailtal, Ausgabe Mai