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Loslassen ist göttlich!

Nr. 41

Seite 11

Loslassen – und leben! Seit unserer Kindheit werden wir mehr aufs Festhalten getrimmt. Wenn im Leben dann Loslassen angesagt ist, fällt uns das oft schwer. Wer es wagt, der gewinnt! Aktiv: Mel Gibson.

Gott im Kino Mel Gibson (61) ist ein grosser Bibelfan. Und er weiss diese Geschichten gekonnt in Szene zu setzen. Unvergessen bleibt sein legendäres Werk «The Passion» aus dem Jahr 2004. Ob es eine Fortsetzung gibt und was man von ihm sonst auf der Leinwand zu sehen bekommt, verrät der StarRegisseur auf Seite 17.

«Im Loslassen liegen die Flügel der Freiheit», lautet ein brasilianisches Sprichwort. Angst und Sicherheitsdenken haben keine Flügel. Im Gegenteil: Sie lähmen und binden uns – an Menschen oder Dinge. Zu Beginn mag das reizvoll sein. Doch in Tat und Wahrheit sind wir gefangen. Bewusst loszulassen ist befreiend für Kopf und Hände. Platz für Neues entsteht. Das Herz wird leicht. Es wachsen Flügel.

Wer Gott an seiner Seite weiss, dem fällt es weniger schwer, loszulassen. Er trennt sich zwar von etwas – aber Gott bleibt da, fängt auf, trägt und stützt. Das hat auch Arben H. erfahren. Gott begegnete ihm auf ganz besondere Weise und schenkte ihm die Kraft, sein altes Leben und die Drogen loszulassen (Seite 7). Wie Sie neu Halt finden, nachdem Sie Ballast abgeworfen haben, lesen Sie auf den Seiten 11-14.

Sarah Albrecht:

Voll in Fahrt

Die Sängerin Lauren Daigle ist der aufstrebende Star in der christlichen Musikszene. Die 25-Jährige sammelt eine Auszeichnung nach der anderen. Bald vielleicht sogar einen Grammy. Seite 17

Fit: Silvester Stallone.

Verloren – und gewonnen!

Body & Soul Der Hollywood-Schauspieler Silvester Stallone (71) empfiehlt die Kirche als «Fitnessstudio für die Seele». Lesen Sie auch auf Seite 17, wie er zu seinem unverkennbaren Gesichtsausdruck kam.

Weg damit! Foto: Fotoemotions.com.

Sarah Albrecht strahlt Leichtigkeit und Freude aus. Dabei hat die 27-Jährige viel Schweres erlebt. Um empfangen zu können, musste sie loslassen. Dass die Lehrerin aus Schaffhausen heute Lion (10 Mt.) in den Armen halten kann, ist ein wahres Wunder. Seite 5

Geehrt: Lauren Daigle.

Gelegentlich auszumisten schafft nicht nur Platz, es gibt auch ein gutes Ge­fühl. Weitere Tipps, wie Sie Ihr Leben erfolgreich entrümpeln, finden Sie auf Seite 15.


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Ich habe das Gebet auf Seite 13 gesprochen und Jesus in mein Leben eingeladen.

Ich glaube schon länger an Gott und möchte in meinem Glauben vorankommen.

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Editorial 3

Inhalt

Editorial

Neues zulassen Mein Beruf bringt es mit sich, dass ich regelmässig im Ausland unterwegs bin. So ist immer wieder Loslassen angesagt: Abschied nehmen von der Familie, von Freunden und Arbeitskollegen. Reisen ist auch immer eine Horizonterweiterung, man kann so viel entdecken und dazulernen. Es ist beeindruckend, wie etwa in Afrika und Südamerika oft innert Kürze neue Ideen und Projekte eingefädelt und umgesetzt werden, während es in Nordeuropa oder Asien mehr Zeit braucht. Immer wieder von zuhause Abschied zu nehmen und sich auf Neues einzulassen ist sehr spannend, aber auch herausfordernd. Die Zusammenarbeit mit anderen Kulturen fordert mich heraus, gewohnte Denkmuster abzulegen und mich überraschen zu lassen. Es gilt, sich einzulassen auf die Andersartigkeit und offen zu sein für auf den ersten Blick Skurriles, Kompliziertes oder zu Simples. Oft entpuppte sich diese andere Art von Projektmanagement als ebenso effektiv und bereichernd, wie die bei uns gängigen Vorgehens-

Impressum erscheint vierteljährlich als Ergänzung zur Internet-Plattform www.jesus.ch

Verlag: Livenet Christus für alle Schweiz Parkterrasse 10 3012 Bern print@jesus.ch Tel: 0848 77 77 00 Fax: 033 533 77 12

Auflage: 50'000 Spendenkonto zugunsten der Verteilung von Jesus.ch-Print: PC 60-136885-1

Besuchen Sie uns auch online: www.jesus.ch www.lebenshilfe.net www.livenet.ch www.beratungsverzeichnis.ch

Titelthema Seite 4. Alles im Griff? Beat Baumann, Geschäftsleiter Livenet weisen. Damit interkulturelle und internationale Kooperation gelingt, muss und darf ich immer wieder meine Vorstellungen loslassen und mich auf Neues einlassen. Wer interessiert auf Menschen zugeht und das Gespräch mit ihnen sucht, wird meist positiv überrascht. So ist das auch mit Gott. Auch ihm gegenüber haben wir teilweise festgefahrene Vorstellungen, bei welchen es sich lohnt, loszulassen und offen für Neues zu sein. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen bei der Lektüre dieser Zeitung den Entdeckergeist und Mut, sich von neuen Sichtweisen inspirieren zu lassen.

Seite 5. Familie Albrecht: Eine Frage des Vertrauens Seite 6. Loslassen schafft Platz für Neues Seite 7. Arben H. erlebte Gott ganz nah! Seite 8. Bildmeditation Seite 9. Medientipps

Basics Seite 11. Wie gewonnen, so zerronnen Seite 12. Der Tausch am Kreuz Seite 13. Der Neuanfang Seite 14. Das Leben mit Gott gestalten

Herausgeber: Der Verein Livenet ist eine überkonfessionelle Organisation und wird ideell von der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) mitgetragen.

Ratgeber Seite 15. Loslassen befreit: 6 Tipps

Redaktion: Manuela Herzog (mhe.) Reinhold Scharnowski (rsch.) Florian Wüthrich (fw.)

Weitere Autoren: Andreas Boppart (ab.) Miriam Hinrichs (mh.)

Gestaltung: FirstMedia Schweiz AG Oliver Häberlin | firstmedia.ag

Magazin Seite 16. streetchurch: Wie eine Familie Seite 17. Silvester Stallone: «Kirche – das Fitnessstudio für die Seele» Seite 18. Infos/Kontakte/Tipps für Leser Seite 19. Wettbewerb/Patenschaft

Abo: siehe Seite 20 oder www.jesus.ch/print facebook.com/www.jesus.ch twitter.com/www_Jesus_ch instagram.com/www.jesus.ch

Kolumne & Abo Seite 20. Boppis Welt


Diese Zeitung online lesen:

4 Thema: Loslassen

Gier macht Affen den Garaus

Alles im Griff? Es klingt kompetent und positiv, zu sagen: «Ich habe alles im Griff!» Die Aussage hat nur einen kleinen Haken: Sie ist nicht wahr. Wirklich, sie stimmt nie. Doch das ist gar nicht schlimm. Denn Loslassen ist der Schritt in ein erfülltes und glückliches Leben.

In Afrika kennt man eine grausame Methode, um kleine Affen zu fangen. Man stellt mit Mandelkernen gefüllte Tonkrüge auf und versteckt sich in der Nähe. Sobald ein Affe seine «Leibspeise» wittert, kommt er und greift mit seiner Pfote gierig in den Krug. Allerdings bekommt er die gefüllte Pfote nicht mehr heraus, weil der Krug an der Öffnung eng ist. Der Affe müsste den Schmaus «nur» loslassen, um Freiheit und Leben zu retten. Aber Affen fressen die süssen Mandeln nun einmal für ihr Leben gern. Und so kommt es, dass sich die Tiere lieber totschlagen lassen, als die Mandeln loszulassen. Es gibt auch Menschen, die krampfhaft an Dingen oder anderen Personen festhalten. Sie wissen, dass es ihnen nicht gut tut oder gar ihren Tod bedeuten könnte. Aber sie schaffen es einfach nicht, loszulassen. Ursprünglich schuf Gott uns als freie Menschen. Durch den Ungehorsam im Paradies verloren wir diese Freiheit, das Böse kam in die Welt. Seither sind wir ihm ausgesetzt, verfallen rasch in Abhängigkeiten und sehnen uns nach Freiheit. Aber wir sind dem Bösen nicht ausgeliefert. Jesus Christus kam, um uns aus dieser Not zu befreien. Und wer sich ihm anvertraut, der findet den Mut, loszulassen. (mhe.)

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Affen sind flink. Sie zu fangen, scheint fast unmöglich. Wer sich jedoch ihre Gier zunutze macht, der muss nicht lange warten.

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Es fühlt sich gut an, die Kontrolle zu haben. Doch in der Realität kommt vieles im Leben anders als geplant. Lebensentwürfe zerschlagen sich. Freunde gehen. Karrieren enden. Da bringt es nichts, sich an seine Vorstellungen zu krallen. Ab einem gewissen Punkt muss man loslassen. Das bedeutet nicht, resigniert aufzugeben. Es steht vielmehr für die gesunde Erkenntnis, dass man nicht festhalten kann, was man gar nicht in der Hand hat.

Frei werden Es ist gut, Ziele im Leben zu haben und sich für seine Träume einzusetzen. Doch etwas mit aller Gewalt zu erzwingen, wenn es einfach nicht sein soll, bringt nichts. Im Gegenteil, es bremst aus und macht unfrei. Während man sich an seinen Vorstellungen festklammert, ist man nicht mehr empfänglich für das, was das Leben eigentlich bereit hält. Erst wenn man loslässt, wird man innerlich frei für Neues. Ein schönes

Bild dafür ist der Heissluftballon. Werden die Seile nicht gekappt, kann der Ballon nicht fliegen. Er sitzt fest und entgeht seiner Bestimmung.

Freiraum geben Ein anderes Beispiel für Loslassen ist Laufen lernen. Erst halten sich die Kinder ganz fest an den Händen der Eltern, irgendwann lassen sie los. Und auch die Eltern müssen die Kleinen ganz faktisch loslassen, sonst können die ersten eigenen Schritte nicht erfolgen. Genau so müssen wir auch andere Menschen freigeben. Egal ob wir uns aus Angst oder Fürsorge an sie klammern, in Wahrheit bremsen wir sie dadurch aus und engen sie ein. Liebe und Freundschaft funktionieren nicht unter Zwang. Nur in Freiheit können sie wachsen und echt werden.

war, haben sich manchmal dadurch Dinge ergeben, für die man heute dankbar ist. Wenn der Berufswunsch platzt und dann ein Angebot kommt, das viel besser ist. Oder wenn eine Beziehung zerbricht und man danach erkennt, dass sie einem nicht gut getan hat. Vertrauen Sie darauf, dass Gott nie mit leeren Händen vor Ihnen steht. Wenn Sie loslassen, werden Sie etwas Wunderbares, Neues erhalten. Bitten Sie Gott, Dinge loszulassen und Bindungen zu kappen, die Sie fesseln.

Loslassen lohnt sich

In der Bibel (Jeremia, Kapitel 26, Verse 3 + 4) verspricht Gott: «Von Anfang an habe ich euch getragen, seit eurer Geburt sorge ich für euch. Ich bleibe derselbe; ich werde euch tragen bis ins hohe Alter, bis ihr grau werdet. Ich, der Herr, habe es bisher getan, und ich werde euch auch in Zukunft tragen und retten.» (mh.)

Rückblickend kam im Leben doch schon vieles anders als geplant. Und auch wenn es schmerzhaft

Mehr über diesen treuen Gott lesen Sie auf den Seiten 11-14.


Thema: Loslassen 5

Christian und Sarah Albrecht:

«Mila lebt jetzt im Himmel»

Sarah wird 1990 in Jestetten geboren. Sie liebt es, Sport zu treiben, zu singen und zu musizieren. Der christliche Glaube ihrer Eltern prägt Sarah von klein auf: «Ich erinnere mich besonders gerne an die Abende. Wir sassen alle auf dem Sofa, tauschten miteinander aus und beteten füreinander», erzählt die gelernte Primarlehrerin. Bis heute schöpft sie Kraft aus ihrer Freundschaft mit Gott.

Verlieren Sechseinhalb Jahre zuvor kommt in Winterthur Christian zur Welt. Auch er ist sportlich und liebt die Musik. Auch seine Eltern leben ihm den christlichen Glauben vor. Das Thema Loslassen erfasst Christian bereits als Teenager. 13-jährig verliert er seine Mutter. Deren Tod trifft ihn hart. Nach einer intensiven rebellischen Phase sucht und findet er Halt im christlichen Glauben. «Ich bin froh, dass ich mich damals für ein Leben mit Gott entschieden habe», sagt der gelernte Informatiker.

Finden An einem Jugendgottesdienst 2005 begegnen sich Christian und Sarah zum ersten Mal. Über die gemeinsame Leidenschaft für die Musik und für Gott reift mit den Jahren ihre Liebe zueinander. 2010 heiraten

sie. Bis dahin geht alles wunderbar auf. Anders verhält es sich mit der Kinderfrage. Derlei verläuft selten nach Plan...

Loslassen Nach dem Absetzen der Pille verstreicht ein ganzes Jahr, ohne dass Sarah schwanger wird. Der Arzt stellt fest, dass ihre Eisprünge ausbleiben. Auf natürliche Weise werde es nicht klappen. 2013 sucht das Ehepaar eine Ärztin auf, die mit ihrer Hormontherapie eine hundertprozentige Erfolgsquote verzeichnet. Doch bei Sarah schlägt die Prozedur nicht an. Um Abstand von der Sache zu gewinnen, gönnen sich Christian und Sarah im Sommer 2014 ausgedehnte USA-Ferien. Im Herbst dann die Überraschung: Sarah ist schwanger. Doch die Freude währt nicht lange. Im dritten Monat erfahren die beiden, dass ihr Kind aufgrund eines Chromosomendefekts nicht überlebensfähig sei. Acht Wochen später muss Sarah ihr verstorbenes Mädchen normal gebären. Trotz allem Leid erhält es den Namen Mila; das heisst «Wunder Gottes».

Festhalten Christian erzählt: «Wir waren erschüttert. Sieben Tage lang haben wir nur geweint und mit Gott gere-

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Sarah (27) und Christian Albrecht (33) aus Schaffhausen strahlen Leichtigkeit und Freude aus. Dabei haben sie in ihrer Ehe Schweres durchlebt. Um empfangen zu können, mussten sie loslassen. Dass der Informatiker und die Primarlehrerin heute Lion (10 Mt.) in ihren Armen halten, ist ein wahres Wunder.

det. Auch in der Bibel fanden wir Trost. Unter anderem im Alten Testament, im Propheten Jeremia, Kapitel 29, Vers 11: ‚Denn ich allein weiss, was ich mit euch vorhabe: Ich, der Herr, werde euch Frieden schenken und euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung.‘ Daran haben wir uns festgehalten.» Sarah ergänzt: «Es war schlimm, Christian weinen zu sehen. Aber er war stärker als ich und irgendwie vorbereitet. Er hat ja so früh seine Mutter loslassen müssen. Dennoch ist er ein fröhlicher, unbeschwerter Mensch. Das hat mir Mut gemacht. Diese schwere Zeit hat uns auch enorm zusammengeschweisst.» Folgende Worte notiert Sarah damals: «Ich werde mich nie danach fühlen, Gott zu vertrauen, wenn ich eine Krise durchmache. Aber ich kann mich dafür entscheiden, selbst wenn ich mich nicht danach fühle.»

Empfangen Ein Hoffnungsschimmer hält sich die ganze Zeit über am Horizont. Sarah erklärt: «Die Tatsache, dass ich ohne Therapie schwanger geworden war, hat uns Gottes Grösse vor Augen geführt. Warum sollte es nicht ein

zweites Mal klappen?» In der Tat: Im Herbst 2015 wächst der Bauch von Sarah wieder. Und nach einer unkomplizierten Schwangerschaft erblickt Lion am 21. April 2016 das Licht der Welt. Sarah weiss: «Es klingt speziell, aber Gott gebrauchte die Schwangerschaft mit Mila, um meinen Körper wiederherzustellen. Ich hatte danach wieder Eisprünge. Auch als wir das Datum der Zeugung von Lion erfuhren, staunten wir nicht schlecht. Irgendwie kamen uns die Zahlen bekannt vor. Sie entsprachen exakt Milas regulär errechnetem Geburtstermin. Wir sind Gott unendlich dankbar. Lion ist ein richtiger Bilderbuchbub. Mila lebt jetzt im Himmel. Wir wissen, es geht ihr gut und wir werden sie eines Tages wiedersehen.» (mhe.)


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6 Thema: Loslassen

Gott bleibt an unserer Seite

«Loslassen schafft Raum für Neues» Loslassen ist ein lebenslanges Lernen, sagt der Berater Rolf Lindenmann. Es kommt darauf an, wie wir Menschen und Dinge in unserem Leben gewichten, woraus wir unseren Wert beziehen.

Im ersten Buch der Bibel, Genesis, Kapitel 12, Verse 1-3 spricht Gott zu Abraham: «Verlass deine Heimat, deine Verwandten und die Familie deines Vaters und geh in das Land, das ich dir zeigen werde! Von dir wird ein grosses Volk abstammen. Ich will dich segnen und du sollst in der ganzen Welt bekannt sein. Ich will dich zum Segen für andere machen.» Im Vertrauen, dass Gott ihn führt, zieht Abraham los.

Abrahams Vertrauen Durch Träume und Begebenheiten bestätigt Gott immer wieder seine Versprechen. Schliesslich kommt Abraham in dem Land an, das Gott ihm versprochen hatte. Abraham befolgte Gottes Weisungen, obwohl er sie oft nicht verstand. Wie sollte aus ihm etwa ein «grosses Volk» werden, wenn er keine Kinder hatte? 100 Jahre alt musste er werden, bis seine Frau Sarai ihm einen Sohn gebar. Danach lebte Abraham noch 75 Jahre lang.

Gottes Vertrauenswürdigkeit Die Bibel bezeichnet Abraham als «Vater des Glaubens». Auch heute noch ist Gott absolut vertrauenswürdig. Schritt für Schritt begleitet er uns auf unserem Weg. Auch wenn wir ihn nicht spüren, ist und bleibt er bei uns. (mhe.)

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Eine Paradebeispiel in der Bibel zum Thema Loslassen ist Abraham. Unerschütterlich hielt er an Gottes Zusagen fest.

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: Rolf Lindenmann, woher kommt unser Bedürfnis, uns an Dinge und Menschen zu binden? Rolf Lindenmann: Es ist ein natürliches Bedürfnis. Der Mensch ist, seit ihn Gott erschuf, auf Beziehung angelegt. Gott gab uns den Auftrag, die Erde zu verwalten. Dadurch sind wir verbunden mit allem, was diese Welt ausmacht: andere Menschen, Tiere, Natur und Materielles. Allerdings steht unser Bedürfnis nach Bindung in einer ständigen Spanne zwischen unserem Bedürfnis nach Freiheit und Ungebundensein.

Weshalb fällt es uns oft so schwer loszulassen? Loslassen ist ein Vorgeschmack aufs Sterben. Die Angst vor Verlust macht vielen Menschen zu schaffen, sie verdrängen das Thema, bis es unausweichlich wird. Loslassen ist ein lebenslanges Lernen. Niemand sucht es bewusst, denn Loslassen verunsichert. Man weiss nicht, was kommen wird. Die Frage ist, was gibt uns Halt, woran machen wir unser Leben fest? Eine Mutter, deren Kinder ihr alles bedeuten, wird den Auszug der Jung-

mannschaft als Katastrophe empfinden.

Was haben wir davon, wenn wir loslassen? Es ist vergleichbar mit Aufräumen und Ausmisten. Wenn ich mich von etwas trenne, dann entsteht Platz, Raum für Neues. Das gilt ebenso für Beziehungen. Bindungen können auch belastende Komponenten haben. Wer sich fanatisch an etwas festklammert, der kann es gar nicht geniessen, der ist nicht frei. Loslassen macht frei, auch innerlich. Es hat etwas Beglückendes. Man ist erleichtert, kann aufatmen und vorwärts schauen. Zentral ist, dass man bewusst loslässt, dass man sich dafür entscheidet und positiv eingestellt ist. Sonst bringt es nichts.

Wie schaffen wir es, loszulassen? Es kommt darauf an, den Dingen und Menschen in unserem Leben das richtige Gewicht zu geben. Das gelingt uns aus der Beziehung zu unserem Schöpfer heraus. Wer im Partner, Job oder seinen Kindern den Sinn des Lebens sieht, der überfordert diese. Gott hat uns er-

dacht, er liebt uns bedingungslos. Er weiss, wie wir ticken und was wir brauchen – oder eben nicht. Uns an ihn zu binden, in ihm unsere Mitte, unseren Lebenssinn zu finden, das befähigt uns zum Loslassen.

Sie persönlich scheinen ganz entspannt in Bezug aufs Loslassen… Wie gesagt, der Glaube hilft mir, meinen Lebenssinn und Wert nicht von Menschen oder Dingen abhängig zu machen. Ich weiss, ich bin in Gottes Augen wertvoll. Mein Leben erschöpft sich nicht in dieser Welt. Ich muss nicht krampfhaft versuchen, möglichst viel in diese 80, 90 Jahre reinzupacken. Das wäre ein Riesenstress. Ich sehe das Zeitliche aus einer anderen Perspektive, weiss, dass mein Leben nach dem Tod weitergeht. Das macht mich nicht gleichgültig, aber gelöster. (mhe.)

Rolf Lindenmann (76), Dr. phil., Biologe, ist als Coach und Berater tätig. Er lebt in Grüt im Zürcher Oberland.


Täglich neue Berichte von Menschen, die Gott erlebt haben:

Thema: Loslassen 7

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Arben H.:

«Ich spürte eine intensive Liebe!»

Arben H. wird 1981 als jüngstes von drei Kindern im Kosovo geboren. Er ist zwölf, als die Familie in die Schweiz zieht – und erlebt in Zürich «den totalen Kulturschock». In der Schule schliesst er sich falschen Freunden an. Gewalt und bald auch Drogen prägen sein Leben. Nicht einmal 14, konsumiert er Cannabis, keine zwei Jahre später Kokain. Um an Stoff zu kommen, wird Arben kriminell. Er begeht Einbrüche, Diebstähle und Raubüberfälle.

Busse und Betrug 1999 führt ihn all dies in eine Jugendstrafanstalt im Kanton Aargau. In dieser Zeit absolviert er eine zweijährige Anlehre als Schreiner. Trotz seines Drogenproblems findet Arben nach seiner Entlassung 2002 problemlos Jobs in handwerklichen Betrieben. Eines Tages täuscht er einen Arbeitsunfall vor, kassiert während neun Monaten Versicherungsgelder. Es folgen die schlimmsten Jahre seines Lebens. Die Drogen haben Arbens Psyche immer fester im Griff. Er erinnert sich: «Ich begann Stimmen zu hören. Eine sagte: ‚Geh zu Markus, der kann dir helfen‘.» Markus Giger ist Pfarrer und Seelsorger in der Zürcher Jugendkirche Streetchurch. Arben kennt ihn von früher und sucht das Gespräch mit ihm. Markus Giger gibt ihm eine

Bibel mit. Er rät Arben, darin zu lesen und zu Jesus zu beten, wenn er nicht mehr weiter wisse.

Schatten und Licht Eines Sonntagabends, nach drei Nächten Party und Drogen, huschen schwarze Schatten durch Arbens Zimmer, versuchen ihn am Hals zu packen. Trotz einer neuen Ladung Rauschgift halten sich die Geister hartnäckig. Arben hat furchtbare Angst. Er will in der Bibel lesen, aber er kann nicht. Da erinnert er sich an den zweiten Rat, das Beten. Verzweifelt ruft er den Namen Jesus und bittet um seine Hilfe. Was dann geschieht, wird Arben nie vergessen: «Es wurde hell im Zimmer. Ich fühlte mich geborgen und spürte eine intensive Liebe. Dann hörte ich eine Stimme: ‚Arben, mein Sohn, komm zu mir. Ich schenke dir neues Leben, ich mache alles neu.‘»

Jesus ist real Arbens Gottesbegegnung war damit noch nicht zu Ende. «Ich sah, wie sich ein Abgrund vor mir auftat. Darüber schwebte eine riesige Hand. Ich wusste, ich musste den Schritt in diese Hand wagen. Zentnerschwer durch all den Mist, den ich in meinem Leben gebaut hatte, konnte ich mich kaum bewegen. Irgendwie schaffte ich es. Die Hand hielt mich und hob

Foto: Pro Glattfelder

Arben H., 35, schleift und poliert Medizinalteile. Das Leben des Kosovaren verlief hingegen alles andere als glatt. Gewalt und Drogen prägten seine Teenager- und Jugendjahre. In grösster Not und Verzweiflung krempelte eine krasse Gottesbegegnung sein Leben um. mich empor. Ich war in Sicherheit. Als ich aufwachte, lag ich in meinem Bett, hellwach und nüchtern – da wusste ich, dass ich nicht geträumt hatte. All das war real. Jesus ist real. Am Morgen wachte ich völlig verändert auf, konnte normal laufen. Früher war ich jeweils auf allen Vieren aus dem Bett gekrochen, mit nur einem Gedanken: ‚Wie komme ich an den nächsten Stoff?‘»

Wahre Liebe Arben erlebt einen äusserst milden Entzug. Im Nachhinein sieht er dies als grosses Geschenk von Gott. Denn neben dem schwerwiegenden Drogenproblem hatte er ein nicht minder massives Persönlichkeitsproblem. Auch hier war intensive Therapie und Charakterbildung angesagt. Ohne schmerzhafte Entzugserscheinungen hatte er dafür mehr Energie. Dazu Arben: «Es war krass, mit 23 Jahren habe ich mich ganz neu kennengelernt. Aber ich hatte und habe das Beste gefunden: wahre Liebe, einen Sinn im Leben, Geborgenheit, Sicherheit, Freude. So lang hatte ich danach gesucht. Ich wusste, mit Gottes Hilfe würde ich es schaffen.»

Wahrer Gott Arben hat es geschafft – und er zählt noch heute auf diese himmlische Hilfe. Gott hat ihn aus der

Abhängigkeit befreit, das Verlangen nach Drogen ist in bestimmten und belastenden Situationen aber noch da. Dann betet Arben jeweils. Und er sucht das Gespräch mit Markus, tauscht sich regelmässig mit ihm aus. Zudem engagiert sich Arben selber in der Streetchurch. Er hilft mit in einem Programm, in dem Interessierte mehr über Gott und die Bibel lernen. Und sie erfahren, wie die Freundschaft mit Jesus sich positiv auf ihren Alltag auswirkt. Arben erklärt: «Tief innen sind wir alle auf der Suche nach der Liebe von Gott. Mir wurde in besagter Nacht klar, dass Jesus der einzig wahre Gott ist, dass er mich liebt, annimmt und mir meine Schuld nicht anrechnet.»

Tiefe Dankbarkeit Mit einem Freund lebt Arben heute in einer WG in Winterthur. In einer Fabrik schleift und poliert er Hüftgelenke. Mit seiner Vergangenheit hat er aufgeräumt. Nur im Portemonnaie spürt er sie noch, ist am Abzahlen seiner Schulden. Eisern und entschlossen bleibt er dran: «Ich bin so dankbar, dass Gott mir geholfen hat, mein altes Leben loszulassen. Mich ihm anzuvertrauen, war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Und solange ich an ihm festhalte, kann kommen, was will.» (mhe.)


8 Thema: Loslassen

Täglich ermutigende Impulse auf Instagram instagram.com/www.jesus.ch

«Herr, du gibst Frieden dem, der sich fest an dich hält und dir allein vertraut! Ja, vertraut dem Herrn für immer, denn er, unser Gott, ist ein starker Fels für alle Zeiten.»

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Jesaja, Kapitel 26, Verse 3+4

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Service 9

Loslassen – Wege zur Gelassenheit Reinhold Ruthe, Hänssler , 62 Seiten, Fr. 7.50

Viele Menschen möchten ihr Leben unter Kontrolle haben. Das Gedankenkarussell kreist schier endlos und Probleme entstehen im Kopf, bevor sie in der Realität vorhanden sind. Hier ist Loslassen eine grosse Herausforderung! Der deutsche Theologe, psychologische Berater und Autor Reinhold Ruthe ermutigt dazu, uns ganz Gott hinzugeben. In praktischen Schritten zeigt er Wege zur Gelassenheit auf. Und er gibt wertvolle Impulse, wie wir zu innerem Frieden finden.

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MOVO bringt auf den Punkt «was Männer bewegt» und möchte «Männer bewegen». Das erfrischende Magazin berichtet von Siegen und Niederlagen, Talfahrten und Höhenflügen und dem Männerleben dazwischen: in Job, Beziehung, Hobby und Glaube!

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Basics 11

Wie gewonnen, so zerronnen

Wir kennen das alle. Da fängt einer sehr gut an. Er geniesst eine gute Ausbildung, findet eine tolle Frau und gründet mit ihr eine Familie. Die Zukunft scheint gesichert, man will es besser machen als früher, und die Kinder sollen es besser haben. Eines Tages schleicht sich der Wurm ein: die Ehe verläuft nicht so wie erwartet, das Geschäft harzt oder man verliert den guten Job. Die Kinder machen Schwierigkeiten, die Gesundheit wird angeknackst. Das Herz macht nicht mehr mit, statt zu reden streitet man nur noch, jeder Tag wird zur Qual. Oder nehmen wir ein Projekt oder eine geniale Idee. Wie oft geschieht es, dass man viel investiert, sorgfältig und sau-

ber plant – und eines Tages geht es in die Hose. Man wird betrogen, Meinungsverschiedenheiten untergraben die Einheit im Team, die Konkurrenz stiehlt die Idee. Dabei hat alles so gut angefangen.

Das Leben als Tango Auf die eine oder andere Weise erleben wir alle diese Abwärtsspirale. Natürlich nicht immer, aber oft genug, dass wir uns fragen müssen: Woher kommt es, dass wir so oft das Gute wollen, aber irgendeine Kraft uns nach unten zu ziehen scheint? Dass alle Bemühungen, es gut zu machen, irgendwie scheitern? Wie beim Tango: Ich mache einen Schritt nach vorn und zwei zurück. Was soll das? Woher kommt das?

Blick in die Abwärtsspirale Alte Weisheitsliteratur in der Bibel gibt uns eine einleuchtende Erklärung für dieses weltweite Phänomen. Gott schuf uns – und unser Haus, die Schöpfung – «sehr gut». Seine Absicht waren gesunde Menschen, die in einer heilen Schöpfung ein erfülltes Leben leben. Aber etwas passierte. Die Menschen nutzten respektive missbrauchten ihre Freiheit dazu, sich gegen den Schöpfer – und damit gegen das vollkomme Leben zu entscheiden, das sie bisher gelebt hatten. Böses schlich sich in die gute Schöpfung ein. Seit diesem Ur-Ereignis ist der Wurm drin. Wir wollen das Gute, aber allzu oft kommt Negatives heraus. Die Unschuld ist verloren – Menschen, ihre Kultur und die

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Wir Menschen möchten einfach ein möglichst angenehmes Leben führen. Um unsere Vorstellungen und Ziele zu erreichen, investieren wir viel Zeit, Kraft und Geld. Doch das Sprichwort «Wie gewonnen, so zerronnen» kommt nicht von ungefähr. Immer wieder erleben wir Enttäuschung und Verlust. Was steckt dahinter?

Natur sind vom Bösen wie von einem Wurm oder wie vom Rost angefressen.

Und jetzt? Wird das immer so weitergehen? Muss das so weitergehen? Lesen Sie auf der nächsten Seite, was sich der Schöpfer ausgedacht hat, um seine Schöpfung wiederherzustellen.

Lesen Sie weiter auf Seite 12 …


Videolink:

12 Basics

Der Tausch am Kreuz in einem Video erklärt.

Der Tausch am Kreuz

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Die eigenmächtige Trennung von Gott hatte – und hat bis heute – fatale Folgen für uns Menschen, unsere Gesellschaft und Umwelt. Doch dank der Tat eines Mannes gibt es Hoffnung. Er veränderte den Lauf der Geschichte durch einen Tausch am Kreuz. Was es mit diesem Tausch auf sich hat, lesen Sie hier.

Wenn wir uns Gott vorstellen, herrscht oft die Idee des grossen Wächters im Himmel vor, der das Gute belohnt und das Böse bestraft. Die Bibel stellt etwas ganz Anderes in den Vordergrund: Gott ist der grosse Versöhner. Er liess sich nicht von der Feindschaft und Entfremdung der Menschen abhalten. Er tat alles, um mit seinen Geschöpfen wieder verbunden zu sein. Dazu wählte er einen einzigartigen Weg.

Liebe, die unser Denken sprengt Nach menschlichem Verständnis

hätte Gott das Böse bestrafen und mit machtvoller Hand ausrotten müssen. Aber Gott ist Liebe und handelt nicht nach unseren Vorstellungen. Er wurde Mensch und begab sich mitten in unsere Welt hinein, auf unsere Ebene hinab. Jesus Christus verstand sich als menschgewordener Gott. Er lebte 33 Jahre in unserer Welt, brachte die Liebe Gottes in Wort und Tat zu den Menschen. Schlussendlich wurde er dafür wie ein Verbrecher ans Kreuz geschlagen. Er ging mitten ins Böse hinein, scheute weder Spott noch Tod und zahlte die Schuld der ganzen

Menschheit mit seinem Leben. Nach zwei Tagen wurde Jesus auferweckt – in dieser Auferstehung hat Gott das Opfer seines Sohnes bestätigt und die Möglichkeit für einen Neubeginn geschaffen – sie gilt allen Menschen. Was für ein Tausch!

Freigesprochen von aller Schuld Gott wurde arm, damit wir reich würden. Jesus liess am Kreuz alles los – und gewann alles für uns. Er trat an unsere Stelle. Wir hätten den Tod verdient. Aber Gott nahm die Strafe auf sich, damit wir freigesprochen werden können von aller Schuld unseres Lebens.

Von vorne anfangen Verstehen Sie jetzt, weshalb die Botschaft der Bibel «Gute Nachricht» heisst? Gott hat uns und seine Schöpfung von der Herrschaft des Bösen befreit. Wir dürfen einmal für immer in seiner guten Welt, im Himmel, leben. Ein Ort, an dem es keine Gewalt und kein Leid mehr geben wird. Wie können Sie diese Befreiung für sich persönlich in Anspruch nehmen? Auf der nächsten Seite zeigen wir, wie einfach es ist, sich auf diesen gewaltigen Tausch von Jesus am Kreuz einzulassen.


Basics 13

Der Neuanfang

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Gott stellt uns vor die Wahl. Wollen wir das Angebot von Jesus annehmen? Oder ziehen wir es vor, an unserem bisherigen Leben fest­ zuhalten und weiterhin eigene Wege zu gehen? Der Tausch, den Gott uns anbietet, ist freiwillig. Wenn wir ihm zustimmen, ist jedoch unser klares Ja gefragt.

Das Evangelium, die frohe Botschaft, die Gott allen Menschen sendet, ist eine einzige Einladung: «Lass dich versöhnen mit Gott». Ein totaler Neustart! Die Schuld unseres Lebens ist ja bezahlt; von Gottes Seite her ist alles getan, dass wir wieder eine intakte Beziehung zu ihm haben können. Gott achtet unsere Entscheidung, aber er wünscht sich sehnlichst, dass wir sein Angebot der Versöhnung mit ihm annehmen – wie ein Liebender, der um seine Geliebte wirbt.

Loslassen, was zerstört Diese Entscheidung hat – wie ein Münze – zwei Seiten: Ich bitte Gott um Vergebung für mein Le-

ben, das ich bisher ohne ihn geführt habe. Ich entscheide mich, meinen Eigensinn und meine Unabhängigkeit von Gott aufzugeben. Damit das möglich wird, lade ich dann – und das ist die positive Seite – Jesus ein, als Herr in mein Leben zu kommen und mit mir mein Leben zu gestalten.

Klare, wahre Worte Sie können Gott in einem ganz einfachen Gebet ansprechen. Er ist immer auf Empfang und hört ganz sicher, wenn Sie mit ihm reden! Dabei kommt es nicht auf geschliffene Formulierungen oder fromme Worte an. Wenn Sie möchten, können Sie die folgenden Worte sprechen:

«Gott, hier bin ich. Ich habe dich bisher kaum gekannt und ohne dich gelebt. Ich möchte, dass mein Leben anders wird. Ich verstehe, dass Jesus meine Schuld bezahlt hat. Was ich falsch gemacht, tut mir leid. Vergib mir. Heute entscheide ich mich für einen Neuanfang. Ich möchte dich einladen, mich von jetzt an zu führen. Bitte komm in mein Leben und hilf mir bei diesem Neuanfang.» Wenn Sie ein solches Gebet ehrlich gesprochen haben: Glückwunsch! Gott nimmt Sie beim Wort, er vergibt Ihre Schuld und Jesus tritt in Ihr Leben. Jetzt fängt etwas ganz Neues an! Vielleicht spüren Sie etwas, vielleicht auch nicht – das ist nicht entscheidend. Um diesen neuen Lebensstil einüben und in ihrem Leben mit Jesus feste Schritte ge-

hen zu können, empfehlen wir Ihnen einige erprobte und einfache Hilfen.

Lesen Sie weiter auf Seite 14 …


Haben Sie Fragen zum christlichen Glauben?

14 Basics

Schreiben Sie ein Mail an fragen@jesus.ch

Das Leben mit Gott gestalten Herzlichen Glückwunsch! Sie haben Ihr altes Leben losgelassen. Sie haben Gottes Geschenk, die Einladung, sein Kind zu werden, angenommen (Gebet auf Seite 13). Ihr himmlischer Vater möchte Sie mit noch viel mehr beschenken. Folgende drei wesentlichen Punkte werden Ihnen dabei helfen, Ihr neues Leben zu gestalten und zu entdecken, was er für Sie bereithält. 2. BIBEL In Gottes Wort forschen Gott möchte Ihnen mitteilen, was er auf dem Herzen hat. Das kann er auf unterschiedlichen Wegen tun. Ganz besonders können Sie seine Gedanken beim Lesen der Bibel vernehmen. Dadurch werden Sie Gottes Wesen immer besser verstehen und seinen guten Plan für Ihr Leben erkennen. Beginnen Sie am besten mit einem der Evangelien, z. B. dem Lukasevangelium. Danach können Sie den Römerbrief lesen, in dem Sinn und das Ziel unseres Lebens sehr anschaulich beschrieben wird. Der Heilige Geist selbst wird Sie beim Lesen von Gottes Wort begleiten und Ihnen helfen, darin, immer mehr auf Sie zugeschnittene Schätze zu entdecken.

3. GEMEINSCHAFT

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1. GEBET

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Gemeinsam unterwegs

Gott freut sich, wenn Sie jeden Tag mit ihm reden. Er interessiert sich für alles in Ihrem Leben. Sprechen Sie mit ihm über Ihre Familie, Ihre Arbeit, Ihre Freuden, Ihre Sorgen und Nöte – und auch über das, was Sie vielleicht schmerzhaft losgelassen haben. Das Gespräch mit Ihrem himmlischen Vater muss nicht zu einer bestimmten Zeit oder einem festen Ort stattfinden – aber beides kann Ihnen helfen, vor Ihrem Schöpfer zur Ruhe zu kommen und seine Stimme zu hören. Im Gebet will Gott Sie beschenken, mit seinem Frieden, mit Trost und mit Rat – darum beten Sie regelmässig. .

Als Menschen, die Gott lieben und nach seinen Vorstellungen leben möchten, tut es uns gut, andere Christen an unserer Seite zu haben. Gott möchte nicht, dass wir als Einzelkämpfer durchs Leben gehen, sondern untereinander liebevolle Beziehungen pflegen. Er wünscht sich, dass wir voneinander lernen, gemeinsam auf ihn hören, einander begleiten und die Nachricht von seiner Liebe zu den Menschen weitertragen. Darum: Schliessen Sie sich einer Kirche oder Freikirche an. Auch darin möchte Sie Gott beschenken. Wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach einer Kirche. (rsch.)

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Im Gespräch mit Gott

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Unsere kostenlose Beratungs-Hotline

Ratgeber 15

0848 737 737

Loslassen befreit: 6 Tipps Das Leben ist ein Abenteuertrip. Neben schönen Erlebnissen schleppen wir auch eine Menge Ballast mit uns herum: Verletzungen, Enttäuschungen, Abhängigkeiten. Legen Sie eine Pause ein, schütten Sie Ihren Rucksack aus und überlegen Sie, was nicht mehr hineingehört. Bekanntlich reist es sich besser mit leichtem Gepäck.

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gen Verlockungen ausgesetzt. Alle versprechen uns ein schöneres, besseres Leben. Vieles davon hat Suchtpotenzial. Alkohol und Nikotin sind die Klassiker. Aber auch Sport, Essen und die digitale Welt können uns auf ungesunde Weise binden. Was scheint unentbehrlich und tut Ihnen nicht gut? Womit trösten Sie sich? Wo ist Masshalten angesagt? Schlechte Gewohnheiten lassen sich abtrainieren und gute einüben. Gehen Sie zunächst eine Sache bewusst an und bleiben Sie dran.

Auf Gott vertrauen. Der Psalm 23 ist wohl der bekannteste Psalm in der Bibel. Darin vergleicht David uns mit Schafen, die vom guten Hirten, von Jesus, versorgt und beschützt werden. Ganz zu Beginn steht, dass es uns an nichts fehlen wird, in der Mitte, dass Jesus an unsere Seite bleibt, auch wenn es dunkel ist. Am Ende heisst es, dass Gutes auf uns wartet – unser Leben lang. Lesen Sie diesen Psalm ganz bewusst und lassen Sie sich davon berühren. Schöpfen Sie Mut und Vertrauen. Und dann lassen Sie los, was loszulassen ist.

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Laster loswerden. Täglich sind wir unzähli-

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Entrümpeln. Was man nicht alles irgendwann noch gebrauchen könnte! Unsere Schränke, Keller und Dachböden sind voll mit solchen Sachen. Aber dieses „irgendwann“ kommt selten bis nie. Auch hier lebt leichter, wer regelmässig entrümpelt. Brockenstuben sind dankbare Abnehmer für gut erhaltene Ware. Am besten ist jedoch, das Loslassen vor dem Horten zu praktizieren, sprich die Dinge erst gar nicht in seine vier Wände zu schaffen und sich von nicht mehr Benötigtem rasch zu trennen.

Kein Blick zurück. In der Bibel, im Brief an die Philipper, Kapitel 3, Vers 13 schreibt Paulus: «Ich bin noch nicht alles, was ich sein sollte, aber ich setze meine ganze Kraft für dieses Ziel ein. Indem ich die Vergangenheit vergesse und auf das schaue, was vor mir liegt…» Wer losgelassen hat, darf und soll vorwärts schauen. Gott wird uns nicht immer wieder aufwärmen, was wir nicht im Griff hatten oder was uns das Leben schwer gemacht hat. Deshalb dürfen auch wir die Vergangenheit ruhen lassen und uns auf das (Neue) freuen, das Gott für uns bereit hat. (mhe.)

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leuchten» der Menschen gemeint, mit denen Sie sich um- und abgeben. Facebook zum Trotz – in Sachen Freunde zählt nicht Masse, sondern Qualität. Von wem fühlen Sie sich ermutigt oder entmutigt? Wer hindert Sie daran, Ihren Weg zu gehen, Träume zu erfüllen? Fassen Sie Mut und reden Sie Klartext mit diesen Menschen. Das kann bedeuten, dass Sie die Freundschaft auflösen. Umso schöner natürlich, wenn Sie gemeinsam eine Lösung finden.

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Beziehungs-Check. Damit ist das «Durch-

oft mit Verletzungen zu tun, die uns andere Menschen zugefügt haben. Rachegefühle und Bitterkeit drohen uns von innen aufzufressen. Seien Sie ganz ehrlich mit sich selbst und eruieren Sie Ihren Anteil an der Sache. Selbstverurteilung ist der falsche Weg. Gott verurteilt Sie auch nicht, sondern bietet Ihnen Vergebung durch Jesus Christus an (Seite 12). Auch Sie dürfen sich selbst vergeben – und dann der Person, die Sie verletzt hat.

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Reinen Tisch machen. Was uns belastet, hat


16 Magazin streetchurch Zürich:

Wie eine Familie

Liebe macht es möglich Ob das Trainingsprogramm «Top4Job», der interne Reinigungsdienst «Saubere Jungs für saubere Fenster», Begleitetes Wohnen,

Begleitet wohnen. Sozial- und psychotherapeutische Beratung, Krisenintervention oder Seelsorge: Alle Angebote der streetchurch ergänzen und unterstützen sich gegenseitig. Die rundum professionelle Arbeit steht unter dem Motto «Love can do it» (Liebe kann es schaffen).

Vielfalt muss nicht spalten Gemeinschaft wie Jesus sie vorgelebt hat, macht den Unterschied.

Mel Gibson (61) widmet seinen neuesten Film «Hacksaw Ridge» einem gläubigen US-Soldaten, der die Waffe verweigert und etlichen Kameraden das Leben rettet. Regisseur Mel Gibson ist bekannt dafür, biblischen Inhalten Leben einzuhauchen. Bestes Beispiel: Blockbuster «The Passion» (2004). Nun verriet er, dass dessen Fortsetzung «The Resurrection» (Die Auferstehung) in der Pipeline stecke. Zuvor zeigt Gibson aber seinen neuesten Film «Hacksaw Ridge». Im Zentrum steht die verlustreiche Schlacht um Okinawa in Japan 1945. Einer sticht aus der US-Truppe heraus. Es ist der waffenlose Korporal Desmond Doss (1919-2006).

«Hier fühle ich mich wohl» Was sagen junge Menschen, die neue Perspektiven gefunden haben? Nachfolgend die Stimme von Vanessa (24): «Das vielfältige Angebot der streetchurch fasziniert mich. Man kann sich in vielen verschiedenen Bereichen weiterentwickeln. Hier fühle ich mich wohl, wie in einer Familie und werde so angenommen, wie ich bin.» (mhe.)

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Verwurzelt

Pd.

Bibelfreund

Davon ist Markus Giger, Pfarrer und Leiter der streetchurch, überzeugt. Immer wieder erlebt er, wie Menschen eine Kehrtwende in ihrem Leben vollziehen und ganz neu aufblühen (siehe Portrait auf Seite 5). «Hier versuchen Menschen mit unterschiedlichstem Hintergrund gemeinsam zu entdecken, wie Jesus die Gemeinschaft in der Kirche gemeint hat. Dass diese Vielfalt nicht spaltet,

sondern in den Begegnungen Einigkeit und Harmonie erlebbar wird, das fasziniert mich immer wieder.» Dies ist auch in den monatlichen Gottesdiensten zu spüren. Wer in seinem Leben mit Gott weiterkommen möchte, der findet in den «grow sessions» Gleichgesinnte und Inputs.

Von den anderen verspottet, vertraut der Sanitäter standhaft auf Gott. Immer wieder begibt er sich aufs Schlachtfeld. Während Doss 75 verletzten Kameraden das Leben rettet, wird er selbst mehrfach verwundet – aber überlebt. Für seine Verdienste erhielt er die Ehrenmedaille. Mel Gibson über Doss: «Er leistete seinen Dienst ohne Waffe, er setzte auf seinen Glauben – dieser war seine einzige Waffe». Quellen: Christian Headlines / Charisma News

Sängerin Mariah Carey (47) besticht durch ihre starke Stimme und ihre Ausstrahlung. Halt findet sie in ihrer Freundschaft mit Gott. Ob es darum geht, Zwischenmenschliches, Misserfolge oder Alltagsfrust zu verarbeiten oder schlicht die Freude am Leben zu teilen: In ihrer Beziehung mit Gott findet Sängerin Mariah Carey Halt. In einem ihrer Gospelsongs rät sie, nie aufzugeben und zitiert den Bibelvers aus Psalm 34, Vers 19: «Der Herr ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet jeden, der alle Hoffnung verloren hat». Mariah Carey scheut sich auch nicht, den Glauben in den sozialen Medien zu themati-

pd

Die Fensterfront zur Strasse hin wirkt einladend. Sie gibt den Blick frei auf die schicke Kaffeetheke. Im halboffenen Raum dahinter haben es sich einige Jugendliche in Sofas und Sesseln bequem gemacht. Die Atmosphäre ist locker, die Jugendlichen geben sich cool. Hinter der Fassade tun sich bei so manchem jedoch Abgründe auf: erfolglose Job-, Lehrstellen- oder Wohnungssuche, Stress mit den Eltern, Geldnot, Alkohol oder andere Drogen, Kriminalität. In der streetchurch werden die jungen Menschen nicht verurteilt, können neuen Mut fassen und wieder Hoffnung schöpfen.

Foto: Sandro Süess, streetchurch.

Als Teil der Reformierten Kirche Zürich bietet die streetchurch an der Badenerstrasse 69 weit mehr als flippige Gottesdienste. Familiär, sozial und persönlich herausgeforderte Jugendliche werden hier herzlich willkommen geheissen. Sie finden offene Ohren, ganzheitliche Beratung und konkrete Hilfsangebote.

sieren. So wies sie auf Instagram (4,2 Millionen Follower) und Facebook auf die neue Fernseh-Sendung von Pastor T.D. Jakes hin. In seinem wöchentlichen Programm unterhält sich Jakes mit Gästen und bringt biblische Inputs. Die Sängerin wünschte ihm alles Gute und ermutigte ihre Fans, sich die Sendung anzusehen. «Jeder kann ein wenig T.D. Jakes in seinem Alltag gebrauchen», liess sie verlauten. Quelle: Christian Post


Weitere Storys von prominenten und weniger prominenten Menschen:

Magazin 17

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Silvester Stallone:

«Kirche – das Fitnessstudio für die Seele»

Vor einigen Jahren überraschte Hollywood-Star Silvester Stallone (71) mit dem Statement, dass er Christ sei, in der Bibel lese und zur Kirche gehe. Nun erzählt der Action-Star, dass ihm die Sache mit Gott von klein auf bekannt gewesen sei und er berichtet, wie er zu seinem Glauben zurückgefunden hat. 1946 wird Silvester Stallone als Sohn eines Coiffeurs und einer Tänzerin geboren. Bei der Geburt muss mit der Zange nachgeholfen werden, was Nerven im Gesicht verletzt. Seitdem ist dieses partiell gelähmt. Als Kind wird Stallone deswegen gehänselt, später mutiert der typische Gesichtsausdruck zu seinem Markenzeichen.

christlichen Werte seiner Kindheit und kehrt zum Glauben zurück: «Ich liess los und gab die Dinge aus meinen eigenen in Gottes Hände. Ich wusste, dass ich von seiner Allmacht und der Kraft der Vergebung abhängig bin», bekräftigt der Schauspieler. Heute ist Sophia Rose völlig gesund.

Erfolg über Nacht. 24-Jährig ist Sil-

ist froh, seinen Glauben wiedergefunden zu haben. Der begeisterte Kirchgänger sagt: «Die Kirche ist das Fitnessstudio für die Seele. Man kann sich nicht selbst trainieren, sondern braucht die Kompetenz und Anleitung von anderen. Ich hatte gedacht, ich müsse im Leben alles alleine schaffen. Heute weiss ich, dass Gott immer da ist.» (mh.)

Schauspieler Silvester Stallone. drei Tagen und bekam einen Oscar dafür. So etwas ist nicht aus eigener Kraft zu schaffen.»

Eigene Wege. Der Schauspieler erklärt: «Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen. Meine Eltern lehrten mich alles über den Glauben an Gott und ich hielt auch lange daran fest.» Im

Nick Vujicic kam 1982 ohne Arme und Beine in Melbourne zur Welt und wuchs in einer christlichen Familie auf. Nicks Kindheit war geprägt von Hänseleien und Selbstzweifeln. Alles änderte sich, als er begann, seine Beeinträchtigung nicht als Strafe Gottes, sondern als Herausforderung und Auftrag zu sehen. Seinen Lebenssinn fand er darin, Menschen Gottes Liebe weiterzugeben und sie darin zu bestärken, an ihre Träume zu glauben. Nick Vujicic ist verheiratet, Vater von zwei Söhnen, mehr-

Laufe der Karriere habe er er jedoch seine Spur verloren, mit dem Erfolg und Ruhm nicht umgehen können und schlechte Entscheidungen getroffen.

Die Dinge loslassen. Als seine Tochter Sophia Rose 1996 mit einem Loch im Herzen geboren wird, besinnt sich Silvester Stallone auf die

Quelle: godreports.com

Berührt

facher Autor und weltweit gefragter Motivationstrainer. Wie sein Vater Boris den Werdegang seines Sohns erlebte, schildert dieser in seinem Buch, das nun auf Deutsch erhältlich ist: «Nick – Alles ausser gewöhnlich». Boris Vujicic möchte damit Eltern ermutigen, an ihren Nachwuchs zu glauben – ganz nach dem Motto seines Sohnes «Leben ohne Limits».

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Lauren Daigles Stimme geht unter die Haut. Mehrfach ausgezeichnet, singt sie für Gott und hat alle Chancen auf einen Grammy. Ich vertraue Dir («Trust in you»), singt die Amerikanerin Lauren Daigle (25) und erklärt im Gespräch mit «Billboard», dass sie ihre Musik bewusst auf Gott ausrichte. Daigle ist auf Erfolgkurs. An den christlichen «Dove Awards» im Herbst 2016 war sie mit den prestigeträchtigen Titeln «Künstlerin des Jahres» und «beste Songwriterin des Jahres» ausgezeichnet worden. Auch der «Pop-Song des Jahres» ging auf ihr Konto – nur ein Jahr nachdem sie zur «Neuen Künstlerin des Jahres» gewählt

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Mutmacher

Nick Vujicic, der Mann ohne Arme und Beine, ist ein beliebter Redner und Motivationstrainer. Nun hat sein Vater ein Buch über ihn geschrieben.

pd

vester Stallone ohne Job, ohne Perspektive und total pleite. Hinter ihm liegen ein abgebrochenes Studium und erfolglose Versuche als Autor. Mit dem Drehbuch zum Kultfilm «Rocky» gelingt ihm 1976 unverhofft der grosse Durchbruch. Wie Stallone heute sagt, hatte Gott seine Finger mit im Spiel: «Ich war kein guter Schüler oder Autor. Aber da kam mir eines Tages die Idee zu «Rocky». Ich schrieb das Buch in

Gott ist immer da. Silvester Stallone

worden war. Die Botschaft ihrer Musik ist für Lauren Daigle zentral: «Ich hoffe, dass meine Musik die Menschen bewegt, dass sie erkennen, wie einzigartig sie sind. Vielleicht schaffen sie dadurch etwas Grossartiges in ihrem Leben. Mein Wunsch ist, dass Gott lauter redet als meine Musik.» Lauren Daigle war bis Redaktionsschluss Anwärterin auf einen Grammy in der Sparte «bestes zeitgenössisches christliches Album». Quelle: Christian Today/Christian Post


Service 18

Mehr über Gott erfahren Gott liebt Sie. Er hat einen guten Plan für Ihr Leben und wünscht sich eine persönliche Beziehung mit Ihnen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie mehr über diesen Gott herausfinden können.

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Die nachfolgenden Angebote stehen Ihnen kostenlos zur Verfügung.

Fragen & Gebet

Bibel und Bibellesehilfe

Haben Sie Fragen zum Glauben, suchen Sie Rat in einer schwierigen Lebenssituation oder wünschen Sie, dass für Sie gebetet wird? Sie können uns Ihre Anliegen jederzeit mitteilen. Diese werden vertraulich behandelt.

Haben Sie keine eigene Bibel und möchten mehr über Gott erfahren? Gerne schenken wir Ihnen eine. Ebenfalls kostenlos können Sie die Bibellesehilfe «mittendrin» mit Erläuterungen anfordern.

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Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

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SWITZERLAND – THE INSIDE STORY

Glaubenskurs und Kirche finden

Film «More than Chocolate and Cheese»

Es gibt eine grosse Vielfalt an Kirchen und Gemeinden mit ganz unterschiedliEntdecken Sie in herrlichen Bildern Landschaften, chenTraditionen, Glaubensstilen. Gerne beraten wir Werte und Geschichte der Schweiz – und warum das Kreuz in der Flagge ist! Sie bei Ihrer Suche nach einer Gemeinde MORE THAN CHOCOLATE AND CHEESE oder einem Glaubenskurs in Ihrer Nähe. DVD, 28 Min. Doku-Film über die Schweiz in Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Japanisch, Chinesisch. Siehe auch: www.jesus.ch/kirchefinden

Der imposante Film erzählt vom christlichen Ursprung der Schweiz. Auf der DVD ebenfalls enthalten ist der preisgekrönte Spielfilm «Jesus», der in 1'400 Sprachen übersetzt wurde und unzähligen Menschen geholfen hat, Jesus besser kennenzulernen.

Bonusmaterial: Das Dokudrama «Jesus» erzählt die Geschichte des Mannes, der die kulturelle Entwicklung der Schweiz während Jahrhunderten geprägt hat – und auch heute noch Leben verändert. In 24 Sprachen.

zVg.

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Ein Stück Heimat

Bibelfernkurs

Wünschen Bestellung: Sie den Besuch eines Pfarrers/ Campus für Christus Pastors oder Josefstrasse 206 einer Seelsorgerin, oder be8005 Zürich nötigen Sie Hilfe? Wir vermitTel. 044 274 84 84praktische | info@cfc.ch www.chocolate-and-cheese.ch teln Ihnen gerne eine Person aus Ihrer Nähe. Diese wird zuerst mit Ihnen telefonisch Kontakt aufnehmen, um mehr über Ihre Bedürfnisse zu erfahren.

Gott hat seinen Willen und seine Pläne in der Bibel offenbart. Deshalb ist es bereichernd und wichtig, sich mit dem «Buch der Bücher» auseinanderzusetzen. Für Erwachsene und Kinder ist je ein Glaubenskurs mit Worterklärungen kostenlos erhältlich.

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Einzelpreis: CHF 19.80 ab 10 Stk. CHF 8.50, ab 25 Stk. CHF 6.–, ab 50 Stk. CHF 5.–, ab 100 Stk. CHF 4.–

Hausbesuch & Nachbarschaftshilfe

Um diese Angebote zu nutzen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf: Talon: siehe Seite 2 | Mail: fragen@jesus.ch | Tel.: 0848 737 737 | Web: www.jesus.ch/print


Service 19

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Mehr über Gott von Andreas Boppart

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Boppis Welt

in einem Alter, wo man glücklich ist, schmerzfrei aus dem Bett zu kommen. Loslassen gehört zum Leben. Und dort wo wir nicht loslassen können, blockieren wir das Leben. Wer sich verzweifelt an die Vergangenheit klammert, verbaut sich die Möglichkeit, seine Zukunft zu gestalten!

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Beim Wandern in einer Steilwand stolperte Paul und fiel unglücklich über einen Felsvorsprung ins Leere. Dank einem unglaublichen Reflex gelang es ihm, sich an einem einzelnen aus der Felswand herausragenden Ast festzuhalten. Da hing er – wie ein Wäschestück beim Trocknen, neben ihm die senkrechte Wand, drei Meter über ihm der rettende Felsvorsprung mit dem Weg und unter ihm eine Schlucht, die sich öffnete wie ein gefrässiges Maul. Der sonst nicht sehr gottesfürchtige Paul begann in Anbetracht seiner Notlage und der schwindenden Kräfte leidenschaftlich zu beten: «Gott! Wenn es dich gibt, hilf mir!» Wider Erwarten und völlig erstaunt hörte er nach wenigen Sekunden eine laute und zugleich liebevolle Stimme: «Hallo Paul, ich bin's, Gott!» Paul schrie in verzweifelter Erleichterung: «Gott sei Dank, bist du da, Gott! Hilf mir!». Worauf Gott antwortete: «Gerne Paul. Vertraust du mir?» Paul, der seine Finger langsam schon fast nicht mehr spürte, entgegnete: «Aber klar doch! Ich tue alles, was du mir sagst, aber hilf mir!» Gott erwiderte: «Okay Paul. Dann vertrau mir und lass den Ast los!»

«Vertraust du mir?»

Für zehn Sekunden, die sich für Aussenstehende wie eine Ewigkeit angefühlt hätten, herrschte absolute Stille. Bis Pauls zittrige Stimme diese Stille durchbrach und er rief: «Ist da vielleicht sonst noch wer?» Loslassen kann Angst machen. Tatsächlich besteht ein Teilerfolg des Lebens aber darin, wie gut wir gelernt haben, Dinge loszulassen. Denn je älter du wirst, desto mehr Erfahrungen machst du, in denen Loslassen angesagt ist. Geliebte Menschen, die man loslassen muss, sei es durch Tod oder nur schon durch Wegzug. Aber auch Ideen und Träume, von denen man sich verabschieden muss. Vorstellungen, wie das Leben hätte sein

sollen. Man hätte vielleicht gerne geheiratet und Kinder gehabt, aber irgendwie hat das nicht geklappt. Oder die Ehe ist gescheitert. Oder man hat davon geträumt, einmal einen Salto aus dem Stand hinzukriegen – und ist jetzt doch schon

Loslassen ist daher ein Akt des Glaubens. Ich persönlich habe gelernt, dass das, was von Gott kommt, gut ist. Nicht immer angenehm, aber gut, weil er als liebender Vater durch und durch gut ist. Und wenn ich loslasse und vertraue, kommt es gut. Wenn ich mich aber an meine Vorstellungen vom Leben klammere, dann verliere ich am Ende nur. Genau, wie es in der Bibel, im Matthäus-Evangelium, Kapitel 10, Vers 39 heisst: «Wer sich an sein Leben klammert, der wird es verlieren. Wer es aber für mich einsetzt, der wird es für immer gewinnen.» (ab.)

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