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Limbus Verlag FrĂźhjahr 2018


Zeitgenössische Lyrik im Limbus Verlag

Wolfgang Hermann Schatten auf dem Weg durch den Bernsteinwald

Regina Hilber Landaufnahmen

Erwin Uhrmann Abglanz Rakete Nebel

Stephan Eibel Erzberg unter einem himmel

Cornelia Travnicek Parablüh. Monologe mit Sylvia

Lydia Steinbacher Im Grunde sind wir sehr verschieden

Isabella Feimer Tiefschwarz zu unsichtbar

Alexander Peer Der Klang der stummen Verhältnisse

Ewald Baringer Kinderstube der Fische

Stephan Eibel Erzberg breaking poems

Heinz D. Heisl Wir haben leider Diebe im Haus

(Sonderformat, individuelles Design)


Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser, zweimal jährlich stellt sich bei uns wie in jedem anderen Verlag auch die Frage, welche Bücher wir im kommenden Programm veröffentlichen wollen. Diese konkrete Planung beginnt just zu dem Zeitpunkt, wenn die Bücher des vorangegangenen Programms gerade alle fertig gedruckt und erschienen sind. Da fühlt man sich als Verlagsmensch manchmal tatsächlich wie in einem Hamsterrad, als ginge es immer im Kreis herum … Dann beginnt man sich mit den noch nicht physisch existierenden, mit den zukünftigen Büchern zu beschäftigen, man überlegt sich einen Pressetext, man grübelt über mögliche Cover, man plant die Reihenfolge in der Vorschau und die Erscheinungstermine. Und plötzlich bemerkt man an sich selbst, dass man Feuer gefangen hat für die Buchprojekte, dass man beginnt, begeistert zu erzählen, dass man sich freut auf die Arbeit mit dem Autor, der Autorin und darauf, das fertige Buch in Händen zu halten. Jetzt ist es kein Hamsterrad mehr. Es ist wieder der schönste Beruf der Welt. Einen literarischen Frühling wünscht Ihr Limbus Verlag

Inhalt Seite Lukas Meschik Die Räume des Valentin Kemp

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Niko Hofinger Maneks Listen

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Irmgard Hierdeis / Peter Stöger Als die Tomaten noch nach Tomaten schmeckten

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Erwin Uhrmann im Interview Die Reihe Limbus Lyrik

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Ewald Baringer Kinderstube der Fische

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Stephan Eibel Erzberg breaking poems

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Heinz D. Heisl Wir haben leider Diebe im Haus

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Bernard Mandeville Eine bescheidene Streitschrift für öffentliche Freudenhäuser

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Backlist

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1. „

Foto: Julia Sauer

Lukas Meschik, geboren 1988 in Wien, debütierte 2009 mit dem Roman Jetzt die Sirenen. Auf Einladung des Wiener Literaturhauses nahm er am Europäischen Festival des Debütromans in Kiel teil. Es folgten der Erzählband Anleitung zum Fest (2010) und der Roman Luzidin oder Die Stille (2012). Zuletzt erschien der Roman Über Wasser (2017, Limbus Verlag). War Sänger, Texter und Gitarrist der Band Filou (Alben: Show, 2011; Vor und nach der Stille, 2013; Feste Farben, 2016), ist Frontmann seines Musikprojekts Moll. Förderpreis der Stadt Wien 2012, Kitzbüheler Stadtschreiber 2013.

»Man darf, sagt er, zu Beginn das Ende niemals kennen.« Eine Entführung. Ein mit allem Nötigen ausgestatteter Kellerraum: Valentin Kemp findet sich nach einer trunkenen Nacht in einem Pub allein in einem türenlosen Raum wieder. Warum ist er hier? Wer hält ihn fest? Wozu? Jemand hat große Pläne mit dem jungen Schriftsteller, wird sich zeigen, jemand glaubt zu wissen, was gut für ihn ist. Ein Stapel Papier liegt bereit, Valentin beginnt nach und nach, die Seiten zu füllen. Monate später kehrt er in sein Leben mit Marion zurück, aber in Schleifen und Kreisen zieht es ihn wieder und wieder in diesen Kellerraum. An welchen Punkten entscheidet sich, welches Leben man lebt? Wer trifft diese Entscheidungen? Auf den Spuren von Paul Austers Reisen im Skriptorium führt Lukas Meschik durch fünf Räume mit immer weniger deutlichen Konturen in eine geheimnisvolle, unheimliche Geschichte, in der allmählich alle Grenzen verschwimmen: zwischen Wahr und Erfunden, zwischen Zwang und Freiwilligkeit, zwischen Gut und Böse.


»Mit viel Sensibilität sowie einer unglaublichen Sprachgewalt schlängelt sich Über Wasser von Alltagsplagen über Alltagsängste zu Alltagsgedanken, webt ein Netz aus purer, jugendlicher Realität, stößt Gedanken an und führt zum Nach- und Neu-Empfinden, Stirnkräuseln und Haareraufen.« Anna Weigelt in SPIESSER zu Über Wasser

Lukas Meschik Die Räume des Valentin Kemp Roman Etwa 184 Seiten Gebunden mit Lesebändchen € 18,– (A/D) ISBN 978-3-99039-118-1 Auch als E-Book erhältlich

Erscheint am 5. März 2018

• Eine der erstaunlichsten Stimmen der jungen österreichischen Literatur

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Foto: Susi Hager

Niko Hofinger, geboren 1969, ist Historiker und Ausstellungskurator. Publiziert seit Mitte der 1990er-Jahre zu regionaler und jüdischer Zeitgeschichte. Lebt und arbeitet in Innsbruck; Maneks Listen ist sein erster Roman.

»Ich habe mich in Wien integriert, da würden Sie staunen. Ich glaube, wienerischer als ich kann man nicht werden.« Ein Leben wie ein Roman: Im Winter 2012 kündigt sich in Innsbruck ein israelisches Filmteam an, um über Ernst Beschinsky, den 1987 verstorbenen Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde, zu recherchieren; noch wundert sich niemand. Der Großvater des Filmemachers Yair Lev hieß auch Ernst Beschinsky und wurde am selben Tag auch in Wien geboren; jetzt wundert man sich doch ein wenig. Als sich herausstellt, dass dieser andere Mann der „echte“ Ernst Beschinsky gewesen sein muss und der in Innsbruck wirkende der „falsche“, droht ein Skandal. Maneks Listen ist ein Parforceritt durch das Leben eines Hasardeurs, der sich in den politischen Wirren des 20. Jahrhunderts – verfolgt von den Nazis ebenso wie von den Kommunisten – immer wieder durchlaviert. Die Listen, die er sein Leben lang ersinnt, retten ihn ein ums andere Mal. Nach einer wahren Geschichte, die man nicht glauben würde, wäre sie erfunden!


Niko Hofinger Maneks Listen Roman Etwa 168 Seiten Gebunden mit Lesebändchen € 18,– (A/D) ISBN 978-3-99039-120-4 Auch als E-Book erhältlich

Erscheint am 5. März 2018

• Premiere des Dokumentarfilms über Ernst Beschinsky am 11. März 2018 im ORF unter dem Titel Der Mann, der zweimal starb

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Fotos: Archiv Hierdeis/Stöger

Irmgard Hierdeis, studierte Philosophie, Pädagogik, Germanistik und Romanistik in München, Freiburg und Innsbruck. Nach der Promotion arbeitete sie viele Jahre als Gymnasiallehrerin und Redakteurin. Neben wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlichte sie seit 1983 zahlreiche Gedichtbände, Erzählungen und Romane, zuletzt: Die neue Zeit (2015). Sie lebt am oberbayerischen Ammersee. Peter Stöger wurde 1946 in Innsbruck geboren und wuchs in Wald am Arlberg und in Innsbruck auf. Er studierte Erziehungswissenschaften, Psychologie und Philosophie an der Universität Innsbruck und arbeitete als Lehrer in der LehrerInnenausbildung im Rahmen der Pädagogischen Akademie. Seit 1984 ist er Dozent an der Universität Innsbruck. Seine Forschungsschwerpunkte sind Interkulturelle Pädagogik und Dialogphilosophie. Zahlreiche Veröffentlichungen sowohl im wissenschaftlichen als auch im literarischen Bereich, unter anderem die Glossensammlung Lichtkind (2014) und der Gedichtband Erinnerungsboote (2015).

»Es ging bei den Gesprächen der Erwachsenen ständig darum, wie viel Geld man mit der oder jener Arbeit verdiente und wie viel am Ende übrig blieb, um auf ein neues Sofa oder auf sechs gleiche Teller zu sparen.« Peter Stöger und Irmgard Hierdeis versammeln ein nur auf den ersten Blick unspektakuläres Kaleidoskop aus Ereignissen, Erinnerungen, Erlebnissen – von offensichtlich pädagogisch ungeeigneten Lehrern über abstruse Wohnverhältnisse bis zu Schwierigkeiten der Badebekleidung. Was aber dahintersteckt und allenthalben durchschimmert, sind Härte, Freude und Elend der Nachkriegszeit: eine Familie, die aus dem heutigen Tschechien vertrieben wird und in Süddeutschland alles andere als willkommen ist; traumatisierte Erwachsene, die nicht nur den Zweiten, sondern schon den Ersten Weltkrieg erlebt haben; die Macht derer, die über Nahrungsmittel verfügen und mit Butterknöllchen in der Milchkanne Geschenke machen können; die noch Jahrzehnte später mit Silberfäden geschmückten Bilder einer Kinderweihnacht. Ein berührendes, lustiges, nachdenklich machendes Buch.


Irmgard Hierdeis / Peter Stöger Als die Tomaten noch nach Tomaten schmeckten Erzählungen Mit zahlreichen Fotografien Etwa 112 Seiten. Kleinformat Gebunden mit Lesebändchen € 13,– (A/D) ISBN 978-3-99039-122-8

Erscheint am 12. Februar 2018

• Erinnerungen an das oft schwierige Aufwachsen im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit

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Foto: Julian Tapprich

Limbus Lyrik widmet sich konsequent der zeitgenössischen Lyrik. Die neue, hochwertig gestaltete Lyrikreihe präsentiert regelmäßig sowohl bekannte als auch völlig neue lyrische Positionen. Sie feiert das Comeback der Lyrik, die in den vergangenen Jahren nur wenig am Buchmarkt zu finden war, und wagt sich an eine Bestandsaufnahme aktueller Lyrik. Um der Reihe und den AutorInnen die größtmögliche Offenheit zu ermöglichen, gibt es keine thematischen und formalen Eingrenzungen. Im Raum steht die Frage: Was kann Lyrik heute sein? Der Bogen reicht von der konzeptuellen Ausdrucksform bis zur klaren Erzählstimme. Lyrik kann analysieren, erkennen und anprangern, sich den großen Themen widmen, klassische Formate neu definieren oder die Möglichkeiten der Sprache in ihrer Tiefe ausloten. Ein guter Lyrikband soll auch schön und leistbar sein. Deshalb wird das Format Limbus Lyrik hochwertig gestaltet und hat dennoch einen niedrigen Preis.

Im Limbus Verlag sind bisher acht Lyrikbände erschienen, davon fünf in der neu gegründeten Reihe „Limbus Lyrik“. War unsere Einschätzung richtig, dass es sorgfältig betreute und gestaltete, dabei günstig zu erwerbende Lyrik braucht? Wir brauchen unbedingt mehr Lyrik. Manche Verlage publizieren zwar Gedichtbände, aber meist in sehr unregelmäßigen Abständen. Ein formales und inhaltliches Konzept dafür hat – in Österreich zumindest – gefehlt. Lyrik kann mehr noch als Prosa ein täglicher Begleiter sein, geistige Nahrung. Die Bücher der Reihe Limbus Lyrik, die wir konzipiert haben, erfüllen diesen Zweck. Sie sind formal so gehalten, dass sie in jede Tasche passen. Man kann sie mitnehmen und immer wieder darin lesen. Ich kenne auch viele Menschen, die die Bücher als Begleiter nutzen. Wie immer man sie auch nutzt: Entscheidend ist der Inhalt.

Die Reihe präsentiert relevante Lyrik, die sich der Gegenwart kritisch stellt. Was bewirkt die Reihe? Lyrik ist nicht vom kapitalistischen Mainstream erfasst, weil sie einfach keine klassische Bestsellerliteratur ist. Das hat auch große Vorteile: Lyrik ist viel freier als jede andere Literaturform. Ich würde sogar so weit gehen und sagen: freier als jede andere Kunstform. Kunstfreiheit, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit sind von den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen gefährdet, oder anders gesagt: Ich stelle fest, dass diese Freiheiten, für die in der Vergangenheit gekämpft wurde, weil sie das Wichtigste sind, was wir haben, heute leider immer mehr in den Hintergrund geraten und in der Öffentlichkeit nicht mehr so relevant sind. Die Lyrik aber ist eine Bastion der Freiheit, und das sollten wir auch verteidigen.


Interview Erwin Uhrmann über die Lyrikreihe bei Limbus

qualitative Programmatik abzeichnet, ist zu spüren, dass wir ernst genommen werden. Hat sich in deinen Augen die Kombination von Lyrik und bildender Kunst oder Fotografie bewährt? Wie waren die bisherigen Reaktionen auf die Lyrik-Reihe, die du von Lyrikerinnen und Lyrikern bekommen hast? Für Autorinnen und Autoren ist Lyrik natürlich sehr wichtig, nicht nur für die, die selbst welche schreiben. Eine Tatsache, die ich in den letzten Monaten auch festgestellt habe: Es gibt sehr viel sehr gute unpublizierte Lyrik. Eine andere Tatsache: Es könnte weit mehr Dichterinnen und Dichter geben, also AutorInnen, deren Hauptfokus auf der Lyrik liegt. Da ist eine neue Lyrik-Reihe sehr willkommen!

Diese Kombination hat sich sehr gut bewährt. Es macht natürlich nicht immer Sinn. Wenn aber Lyrikerinnen gerne mit Künstlerinnen zusammenarbeiten, dann kann das Ergebnis sehr spannend sein. Manche Autorinnen, wie Lydia Steinbacher, haben ihren Band sogar selbst illustriert. Offenheit ist diesbezüglich das Wichtigste. Die Lyrik-Reihe hat zwar eine Linie, aber diese kann immer wieder einmal verworfen werden. Regeln sind dafür da, um gebrochen zu werden.

Wie ist die Reihe bei Presse und Buchhandel wahrgenommen worden? Teilweise ist die Reihe schon sehr gut wahrgenommen worden. Jetzt, wo die Öffentlichkeit sieht, dass wir es ernst meinen und vier Bücher pro Jahr publizieren, sich also eine konsequente und inhaltlich hoch-

Erwin Uhrmann im Limbus Verlag Ich bin die Zukunft Abglanz Rakete Nebel Roman Gedichte

Wie sehen die nächsten Programme aus? Was für Pläne und Ziele verfolgst du als Herausgeber der Lyrik-Reihe? Derzeit ist die Reihe in einer sehr spannenden Phase. Viele Autorinnen und Autoren melden sich mit enorm interessanten Lyrikmanuskripten. Als Herausgeber ist es entscheidend, mit der Lyrik ein Statement zu setzen, einen Raum zu öffnen, der sich mit Romanen nicht öffnen lässt, eine kritische und wache Stimme zu bleiben und dem Eigenständigsten, das es in der Literatur gibt, eine Bühne zu geben. Das Gute an der Zusammenarbeit mit dem Limbus Verlag ist, dass es hier keine Zwänge gibt. Hier darf die Lyrik atmen. ***

Der Herausgeber Erwin Uhrmann lebt und schreibt in Wien. Studierte Kommunikationswissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Wien. Arbeitet immer wieder mit FilmemacherInnen und KünstlerInnen zusammen. Bei Limbus: Der lange Nachkrieg (2010), Glauber Rocha (2011), Ich bin die Zukunft (2014), Abglanz Rakete Nebel (2016)

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Foto: Günter Wild

Ewald Baringer, geboren 1955 in Wien, lebt in Klosterneuburg und schreibt Lyrik und Prosa. 2010 erhielt er den Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich für Literatur, 2015 auch für Kultur- und Wissenschaftsjournalismus. Zu seinen bisherigen Veröffentlichungen zählen Hunzils wunderbare Reise (2003), Endlich Ruhe (2005) sowie die in der Edition Koenigstein erschienenen bibliophilen Bände Landauf. Landab. Landüber (2008) und Prosatextilien zur Schleierlegende (2012).

»so vegane krümel sah ich liegen unter den werweißwieteuren teppich gekehrt als gast sollte man dort nicht nachschau halten«

Ewald Baringer ist der Schelm unter den Dichtern. Ausgestattet mit scharfer Sicht, feinstem Humor und einem Wortwitz, der sich ins Gedächtnis bohrt, entlarvt er die Tücken des alltäglichen Daseins. Nicht immer läuft alles wie am Schnürchen, und was Mensch gar nicht mag, ist die Tatsache, dass nicht jeder nach der eigenen Pfeife tanzt. Baringers Gedichte greifen mit viel Empathie und einer gehörigen Portion Selbstironie gnadenlos in diese menschliche „Bredouillensuppe“. Für alles scheint der Meister der Metapher die richtigen Worte zu finden; sein lyrisches Ich reitet furchtlos und stets der Aufklärung verpflichtet durch die Schauplätze der Gegenwart. Narzissmus, Kommunikationsprobleme, Missverständnisse und die Komplexität menschlicher Beziehungen bilden die Spielwiese für den Dichter, durch dessen Texte gelegentlich auch Tiger, Moorleichen und Tarzan schleichen.


»Baringer hat eine diebische Lust am Auslegen von falschen Fährten […] Solche Literatur kann ganz schön anstrengend sein, aber das, könnte man einwenden, ist das Leben selbst ja auch.« Wolfgang Huber-Lang, APA

Ewald Baringer Kinderstube der Fische Gedichte 96 Seiten Gebunden mit Lesebändchen € 13,– (A/D) ISBN 978-3-99039-123-5

Erscheint am 9. April 2018

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Foto: Clemens Fabry

Stephan Eibel Erzberg wurde 1953 in Eisenerz in der Steiermark geboren und lebt seit 1979 als freier Schriftsteller in Wien. Den Namenszusatz „Erzberg“ verwendet er als Künstlernamen. Er absolvierte eine kaufmännische Lehre und studierte Soziologie. Zuerst arbeitete er als Lohnverrechner, ab 1976 war er als Leiter der Autorensendereihe „Literatur im Untergrund“ für den niederösterreichischen Rundfunk tätig. Er ist Autor von Lyrik, Erzählungen, Romanen und Theaterstücken, zuletzt erschienen: Sofort verhaften! (Roman, 2008), Licht aus! (Lyrik, 2012) und unter einem himmel (2016).

»bitte halt den kopf schief damit er rausrinnt der gedankenmief« Breaking News? Nein, breaking poems. Stephan Eibel Erzbergs Gedichte lassen tiefer unter die Oberfläche blicken als die Informationen, mit denen wir täglich überflutet werden. Sie sind nicht nur aktuell, sie bleiben es auch. Mit Ironie und klarem Blick werden hier Angstmache, autoritäres Handeln und manipulative Botschaften entlarvt. Hier wird nichts hinter dem Berg gehalten. All die schwerwiegenden Themen rund um Politik, Toleranz, Menschenrechte werden mit den Worten des Dichters federleicht. Auch wenn von Märchen, Zauberei und Schlaf die Rede ist – diese Gedichte sind hellwach und schärfen den Verstand. In einer Welt, in der das Sein vom Wichtigsein abgelöst wurde, ist die furchtlose Dichtung Eibel Erzbergs die einzige Möglichkeit, die nächsten Jahre zu überleben.


»Wenige Worte genügen und zeigen, wie viel Kraft sie haben, wenn man sie ›richtig‹ einsetzt. Wenn ein Dichter sie einsetzt, der darauf aus ist, möglichst einfach Mitteilung zu machen vom … All.« Peter Pisa im Kurier über unter einem himmel

Stephan Eibel Erzberg breaking poems Gedichte 96 Seiten Gebunden mit Lesebändchen € 13,– (A/D) ISBN 978-3-99039-124-2

Erscheint am 9. April 2018

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Foto: Yves Noir

Heinz D. Heisl, geboren in Innsbruck. Musikstudium am Innsbrucker Konservatorium, 1979 Preis beim Kompositions-Wettbewerb des ORF; mehrere veröffentlichte Schallplatten, Komponist und Musiker bei den BaldWiena FolksWaisen. 1988 erste literarische Aufzeichnungen, zahlreiche Stipendien und Preise, u. a. 1990 Stipendium des Literarischen Colloquiums in Berlin, 2000 Reinhard-Priessnitz-Preis, 2002 österreichisches Staatsstipendium, 2003 Großes Tiroler Landesstipendium, 2003 „writer in residence“ in Basel, Bartels Fondation, 2005 österreichisches Projektstipendium, 2006 Stadtschreiber-Stipendium im Stuttgarter Schriftstellerhaus, Kurator des Literaturfestivals SPRACHSALZ, Tiroler Literaturtage Hall i. T, zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt: Abriss (2008) und Greiner (2009).

»Ich weiß nicht, von wem das ist; es könnte aber auch von mir sein. Eins bis neunundneunzig. Und etwas vollkommen anderes; das ohne weiteres aber auch von mir sein könnte.« Man stelle sich vor: Ein Dichter ist viel unterwegs, seit vielen Jahren. Da begegnet ihm allerhand, in New York, in Hamburg, in Florenz, im Flugzeug über Chicago, in Zürich, in Innsbruck. Er spaziert eine Straße entlang, er wartet an einem Bahnhof, er quartiert sich in einem Hotel ein, er hört im Café ein Gespräch mit – aus all dem ergibt sich Lyrik. Heinz D. Heisl bringt Momenteindrücke rasch aufs Papier, was mitunter ganz eigenen Spielregeln zu folgen hat, späteres Bearbeiten wäre in seinem Fall beinahe Verfälschung. Als Verfasser tritt er zurück und erhebt nicht den Anspruch, irgendein Schöpfer zu sein – das Leben soll durch seine Versprachlichung bewegen, bewegt werden, zu tanzen beginnen.


»Heisl hat aus einem Stück Geschichte zwei gläserne, gespenstische Texte gemacht.« Claudia Porchet im Tagesanzeiger über Heinz D. Heisl und seinen Roman Abriss

Heinz D. Heisl Wir haben leider Diebe im Haus Etwa 120 Seiten. Großformat Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen € 15,– (A/D) ISBN 978-3-99039-125-9

Erscheint am 9. April 2018

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Foto: Vontobel

Bernard Mandeville (1670–1733) war ein niederländischer Arzt und Philosoph, der den größten Teil seines Lebens in England verbrachte. Berühmt wurde er vor allem für sein umstrittenes und vielfach angefeindetes Buch Die Bienenfabel oder Private Laster, öffentliche Vorteile, in der er die gewagte These aufstellte, dass nicht die Tugend die Quelle des Fortschritts und des öffentlichen Gemeinwohls sei, sondern das Laster. Sein anonym publiziertes, klandestines philosophisches Werk wurde vielfach übersetzt und in ganz Europa gelesen. Ursula Pia Jauch, geboren 1959, habilitierte sich 1996 mit einer Arbeit über Julien Offray de La Mettrie und ist heute Professorin für Philosophie an der Universität Zürich. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die klandestine Philosophie des 18. Jahrhunderts; sie ist auch als Fernsehmoderatorin und freie Publizistin tätig. Zuletzt erschien von ihr das Buch Friedrichs Tafelrunde & Kants Tischgesellschaft (Matthes & Seitz, 2014).

»Der einzige Weg, die weibliche Keuschheit zu bewahren, besteht darin, die Männer daran zu hindern, sie überhaupt zu belagern. Und unser Projekt Öffentlicher Bordelle ist der einzige Weg, Männer von der Belagerung abzuhalten.« Mit A Modest Defence of Publick Stews wurde der englischen Leserschaft 1724 von einem gewissen Phil-Porney, einem „Liebhaber der Huren“, ein wahrhaft delikater Eintopf kredenzt. Bereits im Titel dieser klandestinen Schrift – die rasch zu einem europaweiten Bestseller wurde – spielt der Autor hintersinnig auf öffentliche Freudenhäuser an: Mit stews, eigentlich schmorende Eintöpfe, sind Bordelle gemeint, quasi heiße Orte, an denen die Säfte zum Brodeln kommen. Der Autor, der schon in seiner ebenfalls anonym erschienenen Bienenfabel die provokante These aufstellte, private Laster trügen zum öffentlichen Wohl bei, präsentiert mit seinem Versuch über die Hurerei eine herrlich unterhaltsame Satire auf die Vertreter einer sittenstrengen Doppelmoral. Ursula Pia Jauch ist mit ihrer deutschen Erstübersetzung von Bernard Mandevilles brisantem Buch eine wahre Entdeckung gelungen; wie nebenbei macht sie überdies in ihrem klugen Essay eine ganze Epoche lebendig.


»Es gehört zu Mandevilles Stil, den Leser zu verunsichern, ob er seine Sache stets ganz ernst genommen wissen will oder ›with his tongue in his cheek‹ spricht.« Kurt Wölfel in Frankfurter Allgemeine Zeitung

Bernard Mandeville Eine bescheidene Streitschrift für öffentliche Freudenhäuser Essay Aus dem Englischen übersetzt und mit einem Begleitwort versehen von Ursula Pia Jauch Etwa 180 Seiten Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen € 18,– (A/D) ISBN 978-3-99039-126-6

Erscheint am 12. Februar 2018

• 348. Geburtstag am 15. November 2018 • Vom Autor der Bienenfabel

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Heinrich Heine Ramble through the Tyrol Impressions of a journey Mit einem Nachwort von Bernd Schuchter Ins Englische übersetzt von Thomas Weyr Etwa 72 Seiten. Kleinformat Gebunden € 10,– (A/D) ISBN 978-3-99039-084-9

Bereits angeboten

Heinrich Heine, geboren 1797 als Harry Heine in Düsseldorf, gestorben 1856 in Paris, war einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts. Berühmt für seine Lyrik, u. a. Deutschland. Ein Wintermärchen, und seine Reisebilder, berüchtigt für seine Polemiken und seinen Spott. Thomas Weyr, 1927 in Wien geboren, 1938 mit seinen Eltern emigriert, Journalist, Autor und Übersetzer. Lebt in Wien und in New York. Bis dato hat er vier Sachbücher veröffentlicht, sieben Bücher aus dem Deutschen und Französischen ins Englische übersetzt und war Ghostwriter u. a. für den Schah des Iran. Bei Limbus: Die ferne Stadt (2015).

»The Tyroleans are handsome, bright, honest, good, and unfathomably obtuse. They are a healthy race, perhaps because they are too stupid to become sick.« Nach dem großen Erfolg des Bandes Bummel durch Tirol (Limbus 2016), worin Heinrich Heines Beschreibungen seiner Reise durch das Tirol der 1820er-Jahre zusammengefasst wurden, legt der Verlag nun dieses Buch in einer feinen, schnörkellosen Übersetzung von Thomas Weyr vor. Heines Beschreibung seiner Begegnung mit den Älplern, die knapp ein Jahrhundert später zu Spezialisten im Tourismus aufsteigen werden, ist voller Spott und Häme und zeichnet dennoch ein getreues Abbild eines Menschenschlags, der mürrisch, eigensinnig und stur genug ist, seinen eigenen Weg zu gehen.

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Lieferbare Titel Arunda. vierzig Christine Riccabona / Erika Wimmer (Hg.) ISBN 978-3-99039-095-5 Ewald Baringer Kinderstube der Fische. Gedichte ISBN 978-3-99039-123-5

Manfred Chobot Reise nach Unterkralowitz. Roman ISBN 978-3-902534-29-3 Versuch den Blitz einzufangen. Roman ISBN 978-3-902534-51-4

Theodora Bauer Così fanno i filosofi. Essay ISBN 978-3-99039-090-0

Isabella Feimer Tiefschwarz zu unsichtbar. Gedichte ISBN 978-3-99039-113-6 Hubert Flattinger Als ich Lord Winter war. Eine Reise ISBN 978-3-99039-105-1 Der größte Fisch entwischt. Geschichten ISBN 978-3-99039-044-3

Daniel Dlouhy u. a. (Hg.) Poetik des Zeigens. Festschrift ISBN 978-3-902534-49-1

Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais Briefe ohne Nadeln. Figaros Vater an Mme de Godeville. Briefe ISBN 978-3-99039-116-7 Étienne de La Boétie Über die freiwillige Knechtschaft. Essay ISBN 978-3-99039-081-8

Elmar Drexel Kellertheater. Roman ISBN 978-3-99039-024-5 Gerhard Engelmayer Warum man seine Kinder nicht taufen lassen sollte Essay ISBN 978-3-99039-008-5

Uwe Bolius Hitler von innen. Roman ISBN 978-3-902534-15-6. TB Juttas Tod. Erzählung ISBN 978-3-902534-34-7

Judith Gruber-Rizy Schwimmfüchslein. Roman ISBN 978-3-902534-83-5 Michaela Gufler Mythos Stockholm-Syndrom. Sachbuch ISBN 978-3-99039-030-6 Heinrich Heine Bummel durch Tirol. Reiseerlebnisse ISBN 978-3-99039-082-5 Ramble through the Tyrol. Impressions ISBN 978-3-99039-084-9

Gabriele Bösch Schattenfuge. Roman ISBN 978-3-902534-61-3 Carmen Bregy Nicolas schläft. Roman ISBN 978-3-902534-53-8 Heinz D. Heisl Wir haben leider Diebe im Haus. Gedichte ISBN 978-3-99039-125-9

Jacques Callot Die großen Schrecken des Krieges. Radierungen ISBN 978-3-99039-094-8

Jürgen-Thomas Ernst Levada. Erzählung ISBN 978-3-902534-62-0 Stephan Eibel Erzberg breaking poems. Gedichte ISBN 978-3-99039-124-2 unter einem himmel. Gedichte ISBN 978-3-99039-089-4 Essl Museum (Hg.) Literatur im Museum. Anthologie ISBN 978-3-902534-63-7 Max von Esterle Tirols Koryphäen. Karikaturen und Zeichnungen ISBN 978-3-99039-109-9

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Wolfgang Hermann Das japanische Fährtenbuch ISBN 978-3-99039-107-5 Die letzten Gesänge. Erzählungen ISBN 978-3-99039-059-7 Konstruktion einer Stadt. Versuche ISBN 978-3-902534-27-9 Paris Berlin New York. Verwandlungen ISBN 978-3-99039-063-4 Schatten auf dem Weg durch den Bernsteinwald ISBN 978-3-902534-93-4


Lieferbare Titel Irmgard Hierdeis / Peter Stöger Als die Tomaten noch nach Tomaten schmeckten Erzählungen ISBN 978-3-99039-122-8

Bernhard Kathan Wir sehen Tiere an. Essay ISBN 978-3-99039-026-9

Christian Mähr Karlitos Reich. Roman ISBN 978-3-902534-38-5 Bernard Mandeville Eine bescheidene Streitschrift für öffentliche Freudenhäuser. Essay ISBN 978-3-99039-126-6

Regina Hilber Landaufnahmen. Gedichte ISBN 978-3-99039-076-4 Niko Hofinger Maneks Listen. Roman ISBN 978-3-99039-120-4

Lukas Meschik Die Räume des Valentin Kemp. Roman ISBN 978-3-99039-118-1 Über Wasser. Roman ISBN 978-3-99039-097-9 Alexandra Keller Ein Land wird besichtigt. Essay ISBN 978-3-902534-66-8

Lina Hofstädter Er und Sie. Doppelerzählung ISBN 978-3-902534-84-2 Stefanie Holzer Franz Ferdinand. Ein Katzenleben ISBN 978-3-99039-028-3. TB Wer, bitte, passt auf meine Kinder auf? Essay ISBN 978-3-99039-048-1

Rainer Juriatti Die werten Herren. Essay mit Theatermonolog ISBN 978-3-99039-115-0 Lachdiebe. Roman ISBN 978-3-902534-60-6 ISBN 978-3-99039-064-1. TB Spaghettifresser. Essay ISBN 978-3-99039-010-8 Strandschatten. Roman ISBN 978-3-99039-061-0 Bernhard Kathan Hungerkünstler. Essay ISBN 978-3-902534-39-2 Stille. Essay ISBN 978-3-902534-74-3

Walter Klier Der längste Sommer. Roman ISBN 978-3-902534-89-7 Die Stadt und die Berge. Postkarten ISBN 978-3-99039-053-5 Grüne Zeiten. Roman ISBN 978-3-902534-17-0. TB Leutnant Pepi zieht in den Krieg. Roman ISBN 978-3-902534-67-5. TB

Alexander Peer Der Klang der stummen Verhältnisse. Gedichte ISBN 978-3-99039-114-3 Land unter ihnen. Novelle ISBN 978-3-902534-45-3 Bis dass der Tod uns meidet. Roman ISBN 978-3-902534-75-0 Hans Platzgumer Der Elefantenfuß. Roman ISBN 978-3-902534-43-9 Trans-Maghreb. Novelle ISBN 978-3-902534-55-2 Susanne Preglau Ani. Essay eines Lebens ISBN 978-3-902534-68-2 Bastian Kresser Ohnedich. Roman ISBN 978-3-902534-76-7 Piet. Roman ISBN 978-3-99039-074-0 Rupert Larl (Hg.) Menschen und Momente. Fotoband ISBN 978-3-99039-096-2 Otto Licha Geiger. Roman ISBN 978-3-902534-70-5. TB Kripp. Roman ISBN 978-3-902534-56-9 Norbert Loacker Der Zufällige. Roman ISBN 978-3-902534-31-6 Was Massen mögen. Essay ISBN 978-3-99039-079-5

Backlist

Günther Oberhollenzer Nach Picasso. Ausstellungskatalog ISBN 978-3-99039-058-0 Von der Liebe zur Kunst. Essay ISBN 978-3-99039-036-8

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Eva Rossmann Krummvögel. Roman ISBN 978-3-902534-72-9 Utta Roy-Seifert Der Webfehler. Erinnerungen ISBN 978-3-902534-35-4 Doris Rüdisser Fuchsgesicht. Erzählung ISBN 978-3-902534-69-9. TB Frank Schäfer Hühnergötter. Roman ISBN 978-3-99039-110-5 Ralf Schlatter Maliaño stelle ich mir auf einem Hügel vor ISBN 978-3-99039-046-7 Sagte Liesegang. Roman ISBN 978-3-902534-90-3 Steingrubers Jahr. Roman ISBN 978-3-99039-099-3

Alois Schöpf Vom Sinn des Mittelmaßes. Essay ISBN 978-3-902534-02-6 Wenn Dichter nehmen. Essay ISBN 978-3-902534-99-6 Lydia Steinbacher Im Grunde sind wir sehr verschieden. Gedichte ISBN 978-3-99039-103-7 Henry David Thoreau Leben ohne Grundsätze. Essay ISBN 978-3-99039-117-4 Cornelia Travnicek Parablüh. Gedichte ISBN 978-3-99039-101-3 Otto Tremetzberger Die Unsichtbaren. Roman ISBN 978-3-99039-087-0 Nelson Mandela hatte vielleicht eine schöne Zeit auf Robben Island. Erzählung ISBN 978-3-99039-002-3 Christine Trüb Ach der. Roman ISBN 978-3-902534-96-5. TB Die Liebe der beiden Frauen zu den Gärten Roman ISBN 978-3-902534-54-5 Sonntagmorgen. Erzählung ISBN 978-3-99039-022-1

Gabriele Weingartner Tanzstraße. Roman ISBN 978-3-902534-32-3 ISBN 978-3-99039-033-7. TB Villa Klestiel. Roman ISBN 978-3-902534-50-7 ISBN 978-3-99039-032-0. TB Thomas Weyr Die ferne Stadt. Erinnerungen ISBN 978-3-99039-040-5 Reinhard Wilczek Stefan Zweigs Reise ins Nichts. Historische Miniatur ISBN 978-3-99039-042-9 Erika Wimmer Nellys Version der Geschichte. Roman ISBN 978-3-99039-000-9

Alois Schöpf Die Hochzeit. Libretto ISBN 978-3-902534-37-8 Die Sennenpuppe. Libretto ISBN 978-3-902534-23-1 Glücklich durch Gehen. Essay ISBN 978-3-902534-64-4 Heimatzauber. Roman in Scenen ISBN 978-3-902534-13-2 Kultiviert sterben. Essay ISBN 978-3-99039-050-4 Platzkonzert. Essay ISBN 978-3-902534-26-2 Tirol für Fortgeschrittene. Essay ISBN 978-3-99039-112-9

Stefan Winterstein Früher war mehr Rechtschreibung. Essay ISBN 978-3-99039-092-4

Sonstige Nachrichten

Erwin Uhrmann Abglanz Rakete Nebel. Gedichte ISBN 978-3-99039-077-1 Der lange Nachkrieg. Roman ISBN 978-3-902534-33-0 ISBN 978-3-99039-078-8. TB Glauber Rocha. Novelle ISBN 978-3-902534-46-0 Ich bin die Zukunft. Roman ISBN 978-3-99039-004-7 Gabriele Weingartner Die Hunde im Souterrain. Roman ISBN 978-3-99039-020-7 Geisterroman ISBN 978-3-99039-085-6

Runder Geburtstag Wir gratulieren unserem Autor Thomas Weyr – dessen wunderbares Erinnerungsbuch Die ferne Stadt bei Limbus erschienen ist – zu seinem 90. Geburtstag, den er im September 2017 feiern durfte. Theodor-Körner-Preis für Kunst für Bernd Schuchter Limbus-Verleger und Autor Bernd Schuchter, der als Autor seine Bücher vornehmlich im Wiener Braumüller Verlag publiziert, wurde im Frühjahr 2017 mit dem Theodor-Körner-Preis für Kunst ausgezeichnet.


VERLAG Gutenbergstraße 6 A 6020 Innsbruck Tel +43 (0)650/3507050 Fax +43 (0)720/883 206 Mail buero@limbusverlag.at lyrik@limbusverlag.at ANSPRECHPARTNER Mag. Bernd Schuchter, Verleger Mag. Merle Rüdisser, Lektorat Mag. Erwin Uhrmann, Limbus Lyrik www.limbusverlag.at

AUSLIEFERUNGEN Österreich Mohr Morawa Buchvertrieb GmbH Sulzengasse 2 A 1230 Wien Tel +43 (0)1/680 14-0 Fax +43 (0)1/688 71-30 Mail bestellung@mohrmorawa.at

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Der Limbus Verlag wird im Rahmen der Kunstförderung des Bundeskanzleramtes unterstützt.

Limbus Vorschau Frühjahr 2018  

Die neuen Bücher im Frühjahr 2018 im Limbus Verlag.

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