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ȹȹbauhaus 100

Das Bauhaus neu sehen und fühlen Der 100. Bauhaus-Geburtstag füllt in diesem Jahr die Veranstaltungskalender zahlreicher Kommunen in ganz Deutschland. Das trifft natürlich insbesondere auf die drei BauhausStädte Weimar, Dessau und Berlin zu. Nachdem in Dessau im März bereits das Festival „Schule Fundamental“ begangen wurde und seit April die neu kuratierten Bauhausbauten erkundet werden können, wird das Jubiläum in diesen Tagen auch im Stadtgebiet erleb- und sichtbar gemacht. Die Freiraumausstellung „Unsichtbare Orte“ entdeckt die Verbindung zwischen Stadt, Bevölkerung und Schule neu, die „Passagen“ laden zur künstlerisch-spielerischen Entdeckung des Bauhauses ein. Im historischen Arbeitsamt und dem neuen Bauhaus Museum Dessau steht dagegen alles im Zeichen der Architektur.

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Dessau und das Bauhaus gehören untrennbar zusammen. Und das nicht nur, weil die Hochschule für Gestaltung hier von 1925 bis 1932 ihre kreativste und fruchtbarste Zeit erlebte. Das Bauhauserbe, das in diesem Jahr weltweit gefeiert wird, würde es ohne das Zusammenspiel zwischen Stadt und Schule in dieser Form nicht geben. Die Ausstellung „Unsichtbare Orte – Das Bauhaus in Dessau“ will diese Aussage vom 26. April bis 3. November in der Dessauer Innenstadt ebenso informativ wie unterhaltsam mit Tatsachen hinterlegen. Denn lange vor Eröffnung des Bauhausgebäudes und dem Einzug in die Meisterhäuser lebten und arbeiteten die Bauhausmeister und -schüler mitten in, mit der und für die Stadt. Mehr als anderthalb Jahre waren im heutigen Naturkundemuseum die Ateliers der Meister untergebracht, während auf der anderen Straßenseite in der Fabrik des Versandhandels Seiler die Werkstätten des Bauhauses beheimatet waren. In der Mauerstraße befand sich das Büro von Walter Gropius – und damit die erste offizielle Adresse des Bauhauses in Dessau. Die Bauhäusler waren Teil des Stadtlebens, durch das sie beeinflusst wurden und auf das sie auch selbst Einfluss nahmen. Basierend auf dem 2013 bei der Stiftung Bauhaus erschienenen Buch „Die unsichtbare Bauhausstadt“

von Dr. Andreas Butter widmet sich „Unsichtbare Orte“ stellvertretend 13 dieser geschichtsträchtigen Bauhausorte, deren Spuren heute verloren oder in Vergessenheit geraten sind. Jeder dieser Orte ist mit einer Bildbank gekennzeichnet, die nicht nur zum Verweilen einlädt. Von der Ankunft in Dessau bis zur Schließung durch die Nationalsozialisten werden Schwerpunkte der Bauhausgeschichte vor Ort durch historische Fotos und informative Texte beleuchtet. Komplettiert wird die „Zeitreise“ an jeder Station durch ein aufwändig produziertes Hörstück, das die Akteure von damals in Spielszenen zu Wort kommen lässt und das über eine Telefonnummer, einen QR-Code sowie eine Internetadresse abrufbar ist. Zwei weitere Bildbänke, die Dessau im Jahr 1925 sowie das weltweite Bauhauserbe nach 1933 thematisieren, finden sich auf dem Dessauer Marktplatz. Dort steht mit dem sogenannten „Kulturkiosk“ auch der zentrale Ort der Freiraumausstellung. Inspiriert von Entwürfen des für die Dessauer Zeit stilprägenden Bauhaus-Jungmeisters Herbert Bayer ist das Bauwerk Veranstaltungs- und Informationsort, Startpunkt für Führungen und vieles mehr. In einem kleinen Vorführraum ist zudem ein Animationsfilm zu sehen, der in die Anfänge des Bauhauses einführt und Lust auf einen Rundgang machen soll. Vertiefende

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Mai 2019  

Zwei Jahrzehnte Ohrenschmaus – l’arc six mit Jubiläumskonzert; das Bauhausjubiläum kommt langsam ins Rollen – "Passagen", "Werkleitz-Festiva...

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